# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** acc6fd4b-ad29-5720-a1d8-cafb6a65da78
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.06.2020 III 2020 17
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-17_2020-06-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 17 + III 2020 20

Entscheid vom 18. Juni 2020 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________ und B.________,
Beschwerdeführer (Verfahren III 2020 17),
C.________AG,
Beschwerdeführerin (Verfahren III 2020 20),
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

gegen

1. Gemeinderat Morschach, I.________strasse 6, 6443 Mor-
schach,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. Bezirksrat Schwyz, Rathaus, Postfach 60, 6430 Schwyz,
Beigeladener,
C.________AG,
Beschwerdegegnerin (Verfahren III 2020 17),
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

5. A.________ und B.________,
Beschwerdegegner (Verfahren III 2020 20),

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)

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Sachverhalt:

A. Die C.________AG reichte am 15. Februar 2016 beim Gemeinderat Mor-
schach (nachfolgend: Gemeinderat) das Gesuch um Erlass des Gestaltungs-
plans "E.________Mitte" ein. Das Gestaltungsplangebiet befindet sich auf den in 
der Wohnzone W3 der Gemeinde Morschach gelegenen, unbebauten Grundstü-
cken KTN 001.________ und KTN 002.________ bis 011.________ und umfasst 
eine Fläche von 6'521 m2. Am 26. Februar 2016 reichte die C.________AG das 
Baugesuch für fünf Mehrfamilienhäuser auf dem Gestaltungsplangebiet 
"E.________Mitte" ein. Beide Gesuche wurden im Amtsblatt 2016 publiziert (…) 
und öffentlich aufgelegt. Gegen den Gestaltungsplan und das Baugesuch erho-
ben neben Dritten A.________ und B.________ Einsprache.

Der Gemeinderat erliess mit Beschluss (GRB) Nr. 2017-0842 vom 28. November 
2017 den am 17. März 2017 revidierten Gestaltungsplan "E.________Mitte" (publ. 
im Abl 2017 und öff. aufgelegt) und wies die Einsprache von A.________ und 
B.________ ab. Die dagegen erhobene Beschwerde von A.________ und 
B.________ wies der Regierungsrat des Kantons Schwyz (nachfolgend: Regie-
rungsrat) mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Beschluss (RRB) Nr. 
115/2019 vom 12. Februar 2019 ab, soweit er darauf eintrat und genehmigte den 
Gestaltungsplan "E.________Mitte".

B. Am 2. Juli 2018 reichte die C.________AG ein neues Baugesuch (Projek-
tänderung) für fünf Mehrfamilienhäuser auf dem Gestaltungsplangebiet 
"E.________Mitte" (KTN 001.________ und KTN 002.________ bis 
011.________) ein (publ. im Abl 2018 und öff. aufgelegt), wogegen A.________ 
und B.________ am 2. August 2018 wiederum Einsprache erhoben. Am 10. April 
2019 reichte die C.________AG konkretisierende Baugesuchsunterlagen (be-
züglich Meteorwasseranschluss sowie Erholungs- und Spielflächen) ein, welche 
A.________ und B.________ gleichentags zur Stellungnahme zugestellt wurden. 
Diese hielten mit Eingabe vom 1. Mai 2019 an ihrer Einsprache fest.

C. Mit Gesamtentscheid vom 6. Juni 2019 erteilte das Amt für Raumentwick-
lung (ARE) die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmun-
gen.

Unter gleichzeitiger Eröffnung des Gesamtentscheides des ARE vom 6. Juni 
2019 wies der Gemeinderat mit GRB Nr. 2019-0493 vom 30. Juli 2019 die Ein-
sprache und die Ausstandsbegehren von A.________ und B.________ ab, so-
weit er darauf eintrat und erteilte die nachgesuchte Baubewilligung unter Aufla-
gen, Bedingungen und Vorbehalten.

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D. Dagegen erhoben A.________ und B.________ am 30. August 2018 Be-
schwerde beim Regierungsrat mit den folgenden Anträgen:

A. ERSCHLIESSUNG ZUFAHRT: Es sei unter Beachtung des Baureglements 
und des PBG die Rechtmässigkeit des Grundbucheintrages von A.________ 
und B.________ selber festzustellen und das Recht auf Entschädigung wegen 
des offensichtlich erwiesenen Fehlurteils an die Hand zu nehmen.
Evtl. sei die Entschädigung aus Enteignung eines Durchfahrtrechts nach § 41 
PBG allgemeinverbindlich zu vollziehen (vgl. Schatzungsentscheid vom 10. 
Juli 1995, Proz. SK 1994/1 im Raum KTN 012.________ in Beilage).

B. ERSCHLIESSUNG WASSER: Es seien unter Beachtung der Baureglements 
und des PBG die Grundbucheinträge im Areal E.________ zu Rechten und 
Pflichten, auf den Rechtsgrundlagen der Grunddienstbarkeiten und 
Dienstbarkeiten belegt, vgl. F.________AG bevor sie Konzessionärin war, zu 
ordnen.

C. Evtl. sei von Amtes wegen ein Gutachten in Sache Erschliessung Wasser und 
Erschliessung Zufahrt zu erstellen.

Unter amtlichen und ausseramtlichen Kosten zulasten der Gegenpartei evtl. 
des Staates. 

E. Der Regierungsrat entschied mit RRB Nr. 923/2019 vom 17. Dezember 
2019 wie folgt: 

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen gutgeheissen, soweit darauf 
eingetreten werden kann. Der angefochtene Gesamtentscheid der Vorinstanz 
2 vom 6. Juni 2019 und die angefochtene Baubewilligung Nr. 2019-0493 der 
Vorinstanz 1 vom 30. Juli 2019 werden aufgehoben. Die Sache wird zur 
ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die 
Vorinstanzen zurückgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden zur Hälfte (je Fr. 750.--) der Gemeinde Morschach auferlegt. (…). Im 
Übrigen werden die Verfahrenskosten auf die Staatskasse genommen. (…).

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen. 

(4.- 6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

F. Gegen diesen am 20. Dezember 2019 versandten RRB Nr. 923/2019 vom 
17. Dezember 2019 erheben A.________ und B.________ am 10. Januar 2020 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz (Verfah-
ren III 2020 17) mit den Anträgen:

Es sei der angefochtene Beschluss Nr. 923/2019 aufzuheben unter Wahrung der 
Rechte und Pflichten der Erschliessungsvoraussetzungen im Quartier-E.________

unter amtlichen und ausseramtlichen Kosten zulasten der Gegenpartei.

A.________ und B.________ verlangen zudem die Durchführung einer öffentli-
chen Verhandlung.

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G. Die C.________AG lässt am 16. Januar 2020 ebenfalls fristgerecht beim 
Verwaltungsgericht Beschwerde gegen den am 20. Dezember 2019 versandten 
RRB Nr. 923/2019 vom 17. Dezember 2019 erheben (Verfahren III 2020 20) und 
beantragen: 

1. Der RRB Nr. 923 vom 17.12.2019 ist aufzuheben, soweit er die Beschwerde 
von A.________ und B.________ vom 30.8.2019 im Sinne seiner 
Erwägungen gutheisst und den Gesamtentscheid des Amtes für 
Raumentwicklung vom 6.6.2019 und die Baubewilligung Nr. 2019-0495 des 
Gemeinderates Morschach vom 30.7.2019 aufhebt und die Sache zur 
ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die 
Vorinstanzen zurückweist, soweit er die Verfahrenskosten je zur Hälfte der 
Gemeinde Morschach und der Staatskasse auferlegt und soweit er der 
vorliegenden Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung zuspricht.

2. Stattdessen ist die Beschwerde von A.________ und B.________ vom 
30.8.2019 gegen die Baubewilligung vom 30.7.2019 und den kantonalen 
Gesamtentscheid vom 6.6.2019 vollumfänglich abzuweisen, soweit auf sie 
eingetreten wird, und sind dementsprechend der Gesamtentscheid des Amtes 
für Raumentwicklung vom 6.6.2019 und die Baubewilligung Nr. 2019-0495 
des Gemeinderates Morschach vom 30.7.2019 vollumfänglich zu bestätigen, 
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten von A.________ und 
B.________ (siehe auch Antrag Ziff. 4).

3. Eventualiter zum Antrag Ziff. 2 ist stattdessen die Beschwerde von A.________ 
und B.________ vom 30.8.2019 gegen die Baubewilligung vom 30.7.2019 
und den kantonalen Gesamtentscheid vom 6.6.2019 abzuweisen, soweit auf 
sie eingetreten wird, und sind der Gesamtentscheid des Amtes für 
Raumentwicklung vom 6.6.2019 und die Baubewilligung Nr. 2019-0495 des 
Gemeinderates Morschach vom 30.7.2019 zu bestätigen, dies jedoch ergänzt 
mit der Suspensivbedingung, dass mit den Bauarbeiten der Wohnüberbauung 
E.________Mitte (5 MFH) gemäss Baubewilligung vom 30.7.2019 und 
kantonalem Gesamtentscheid vom 6.6.2019 erst begonnen werden darf, 
wenn die allfällig erforderliche Einfahrtsbewilligung des Bezirksrats Schwyz für 
diese Wohnüberbauung E.________Mitte betreffend der Einfahrt der Strassen 
E.________ KTN 012.________ in die bezirkseigene G.________strasse 
vorliegt, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten A.________ 
und B.________ (siehe auch Antrag Ziff. 4).

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten A.________ und 
B.________, dies sowohl für das Verfahren vor dem Regierungsrat wie für 
das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht.

Die C.________AG beantragt zudem die Beiladung des Bezirksrats Schwyz 
(nachfolgend: Bezirksrat) als Nebenpartei in das Verfahren.

H. Das ARE verzichtet mit Eingaben vom 15./21. Januar 2020 auf (umfangrei-
che) Stellungnahmen in den Beschwerdeverfahren III 2020 17 und III 2020 20. 

I. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 24. Janu-
ar 2020:

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1. Die beiden Verfahren III 2020 17 und III 2020 20 seien zu vereinigen.

2. Auf die Beschwerde im Verfahren III 2020 17 sei nicht einzutreten, eventuell 
sei sie abzuweisen.

3. Die Beschwerde im Verfahren III 2020 20 sei abzuweisen.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der jeweiligen Be-
schwerdeführer.

J. Der Gemeinderat verzichtet mit (identischen) Eingaben vom 30./31. Januar 
2020 (Daten Postaufgabe) auf die Einreichung einer Vernehmlassung im Verfah-
ren III 2020 20. Zum Verfahren III 2020 17 äussert sich der Gemeinderat nicht.

K. Die Beschwerdeführer Ziff. 1 beantragen (als Beschwerdegegner im Ver-
fahren III 2020 20) mit Vernehmlassung vom 6. Februar 2020:

1. Es seien die Rechte und Pflichten der Erschliessungsvoraussetzungen im 
Quartier- E.________ als Gesamtwürdigung des öffentlichen Rechts im 
Hinblick auf die privatrechtlich gesicherten Eintragungen zu erstellen und der 
Unterhalt vertraglich zu regeln.

2. Unter amtlichen und ausseramtlichen Kosten zulasten der Gegenpartei.

Die Beschwerdeführer Ziff. 1 beantragen überdies die Durchführung einer öffent-
lichen Verhandlung.

L. Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 lässt (als Beschwerdegegnerin im Verfahren 
III 2020 17) mit Vernehmlassung vom 11. Februar 2020 beantragen, die Be-
schwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werde; unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdeführer Ziff. 1, dies 
bei solidarischer Haftbarkeit.

M. Mit Eingabe vom 17. April 2020 äussert sich der Bezirk Schwyz im Sinne 
eines Auskunftsberichts zur Einfahrtsbewilligung der privaten Feinerschlies-
sungsstrasse "E.________" (KTN 012.________) in die G.________strasse (Be-
zirksstrasse).

N. Am 20. April 2020 wird der Bezirk Schwyz als Nebenpartei in die Verfahren 
III 2020 17 und III 2020 20 beigeladen.

O. Mit Schreiben vom 9. Mai 2020 ersuchen die Beschwerdeführer Ziff. 1 un-
ter anderem um die Zustellung des Protokolls der öffentlichen Verhandlung.

P. Am 27. Mai 2020 findet die - infolge der Verordnung 2 über Massnahmen 
zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung 2; SR 818.101.24) 
vom 13. März 2020 verschobene - öffentliche Verhandlung statt mit Repliken und 

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Dupliken der Verfahrensparteien sowie "Schlussbemerkungen" zu den jeweiligen 
Vorträgen der Beschwerdeführer/Beschwerdegegner und Vorinstanzen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Im Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP; SRSZ 234.110) vom 
6. Juni 1974 wird die Verfahrensvereinigung nicht ausdrücklich erwähnt. Nach 
konstanter Rechtsprechung können Beschwerden vereinigt werden, wenn die 
zuständige Behörde für zwei oder mehrere Verfahren in der gleichen Verfah-
rensart zuständig ist und sich die verschiedenen Beschwerden im Wesentlichen 
auf die gleichen Tatsachen (Sachverhalt) und die gleichen Rechtsgründe 
(Rechtsfragen) stützen (vgl. VGE III 2018 127+128 vom 27.5.2019 Erw. 1; VGE 
III 2011 151+155 vom 18.1.2012 Erw. 1; VGE 1025+1026/99 vom 15.7.1999 
Erw. 1; VGE 603+606/92 vom 23.9.1992 Erw. 1, Prot. 1018). Die Beschwerde-
führer Ziff. 1 (Verfahren III 2020 17) wie die Beschwerdeführerin Ziff. 2 (Verfahren 
III 2020 20) waren Parteien im vorinstanzlichen Verfahren und als solche Adres-
saten des RRB Nr. 923/2019 vom 17. Dezember 2019, gegen welchen sich bei-
de Beschwerden richten. Die Voraussetzungen zur Verfahrensvereinigung sind 
gegeben, weswegen die Beschwerdeverfahren (Verfahren III 2020 17+20) verei-
nigt werden.

1.2.1  Gegenstand der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sind primär Verfügungen 
und Entscheide, womit ein Verfahren durch eine Sach- oder Nichteintretensver-
fügung oder einen entsprechenden Entscheid abgeschlossen wird sowie in be-
schränkter Weise Zwischenbescheide (§ 51 lit. a und b VRP). Selbständig an-
fechtbar sind allein die in § 36 Abs. 1 lit. b VRP abschliessend aufgezählten Zwi-
schenbescheide, unter anderem jene verfahrensleitenden Anordnungen, die für 
die Parteien "einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken" (§ 36 Abs. 1 
lit. b Ziff. 6 VRP), so namentlich die vorsorglichen Massnahmen oder der Entzug 
der Suspensivwirkung (vgl. J. Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im 
Kanton Schwyz, Diss. Zürich 1980 S. 56 f.; S. 76 f.; René Wiederkehr, Allgemei-
nes Verwaltungsrecht, Zürich 2017 N 277; Kiener/Rütsch/Kuhn, Öffentliches Ver-
fahrensrecht, 2. Aufl. 2015 N 1258). Die übrigen verfahrensleitenden Anordnun-
gen können nur mit der Hauptsache angefochten werden (§ 36 Abs. 2 VRP). 

1.2.2  In der Rechtsprechung des Bundesgerichts zu Art. 93 Abs. 1 lit. a des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 2005 wird von einem 
nicht wiedergutzumachenden Nachteil gesprochen, wenn dieser auch durch ein 
nachfolgendes günstiges Urteil nicht oder nicht mehr vollständig behoben werden 
kann (BGE 137 III 380 Erw. 1.2.1; BGE 136 II 165 Erw. 1.2.1; BGE 135 I 261 

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Erw. 1.2 mit Hinweisen; Tschannen/Zimmerli/Müller, Allg. Verwaltungsrecht, 
3. Aufl. 2009, § 28 Rz. 84). Ein Rückweisungsentscheid, mit dem eine Sache zu 
neuer Abklärung und Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, be-
wirkt nach dieser Rechtsprechung in der Regel keinen nicht wieder gutzuma-
chenden Nachteil, sondern führt bloss zu einer Verlängerung des Verfahrens 
(vgl. BGE 139 I 143 Erw. 1.2; BGE 137 III 380 Erw. 1.2.1; BGE 136 II 165 
Erw. 1.2.1; VGE III 2017 8 vom 28.4.2017 Erw. 1.2.2; D. Thurnherr, in: FHB Öffent-
liches Baurecht, Rz. 8.125).

Die bundesgerichtliche Rechtsprechung gründet darauf, dass der nicht wieder 
gutzumachende Nachteil grundsätzlich rechtlicher Natur sein muss (vgl. Kiener/ 
Rütsche/Kuhn, a.a.O., Rz. 1264). Das kantonale Recht setzt demgegenüber (wie 
auch das Verwaltungsverfahrensgesetz des Bundes) nicht voraus, dass der nicht 
wieder gutzumachende Nachteil rechtlicher Natur sein muss. Auch ein tatsächli-
cher Nachteil kann genügen. Das schutzwürdige Interesse kann namentlich wirt-
schaftlich begründet sein, der Prozessökonomie (bereits eingetretene oder dro-
hende Rechtsverzögerung) oder der Rechtssicherheit entspringen (vgl. M. Kay-
ser, in: Auer/Müller/Schindler, Kommentar zum VwVG, 2008, Art. 46 Rz. 11 mit 
Hinweisen; M. Bertschi, in: Griffel, Kommentar VRG, 3. Aufl. 2014, § 19a Rz. 48 
mit Hinweisen; VGE III 2017 8 vom 28.4.2017 Erw. 1.2.3). Das blosse Interesse, 
eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens abzuwenden, genügt indes 
nicht ohne Weiteres, um eine Zwischenverfügung anfechten zu können (Kiener/ 
Rütsch/Kuhn, a.a.O., Rz. 1262, mit Hinweis auf BGE 135 I 261 Erw. 1.2 und BGE 
135 II 30 Erw. 1.3.4). Allerdings muss sichergestellt werden, dass das Verfahren 
insgesamt dem verfassungsrechtlichen Gebot genügt, im Rahmen eines fairen 
Verfahrens innert angemessener Frist einen wirksamen Rechtsschutz zu ge-
währen (Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Unter diesem Gesichtspunkt 
kann es ausnahmsweise verfassungsrechtlich geboten sein, bereits auf einen 
Zwischenentscheid einzutreten, wenn es rechtsstaatlich unzumutbar wäre, die 
Parteien auf die Anfechtung des Endentscheids zu verweisen (BGE 136 II 165 
Erw. 1.2.1 mit Hinweisen; Urteil BGer 1C_43/2012 vom 1.2.2012 Erw. 2.2).

1.2.3  Die Anfechtbarkeit von Rückweisungsentscheiden wird aufgrund der Viel-
falt möglicher Fallkonstellationen differenziert beurteilt. Sofern der Vorinstanz bei 
der Umsetzung des Rückweisungsentscheides einer Beschwerdeinstanz ein er-
heblicher Entscheidungsspielraum verbleibt, handelt es sich grundsätzlich um ei-
nen nicht selbständig anfechtbaren Zwischenentscheid (vgl. Kiener/Rütsch/Kuhn, 
a.a.O., Rz. 452). Rückweisungsentscheide, mit denen die Rechtsmittelbehörde 
die Angelegenheit zur weiteren Behandlung bestimmter Fragen im Sinne ihrer 
Erwägungen an die Vorinstanz zurückweist, sind insoweit wie Endentscheide mit 

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dem ordentlichen Rechtsmittel anfechtbar, als mit ihnen für die Vorinstanz ver-
bindlich über den Streitgegenstand oder zumindest einen Teilaspekt entschieden 
wird und der unteren Instanz kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt (vgl. 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechts-
pflege im Kanton Bern, 1997, Art. 49 Rz. 15). 

1.2.4  Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts gilt ein Rückwei-
sungsentscheid einer kantonalen Rekurs- bzw. Beschwerdeinstanz, welcher hin-
sichtlich des im Streit stehenden Anspruches eine verbindliche Anordnung an die 
Vorinstanz enthält, in der Regel nicht als Zwischenverfügung, sondern als in-
stanzabschliessender, anfechtbarer Endentscheid (EGV-SZ 2016 B1.6, mit wei-
teren Hinweisen, u.a. auf VGE 1004/02 vom 28.6.2002 Erw. 1d mit weiteren 
Hinweisen).

Mit VGE 1057/97 vom 8. April 1998 ist das Verwaltungsgericht auf eine Beschwer-
de gegen einen regierungsrätlichen Rückweisungsentscheid in einer Bausache 
(zur Beurteilung erforderlicher Abstellplätze für Fahrräder) noch ohne weiteres 
eingetreten. Mit VGE 903/05 vom 28.9.2005 hat das Verwaltungsgericht in hohen 
Kosten verlangter Abklärungen ein wirtschaftliches Interesse erkannt, welches 
ein schutzwürdiges Interesse begründen kann. In VGE III 2017 7 vom 28. April 
2017 hat das Verwaltungsgericht in einer bereits überlangen Verfahrensdauer ein 
tatsächliches Interesse erkannt. In VGE III 2018 121 vom 18. Dezember 2018 hat 
das Verwaltungsgericht angesichts der mit dem regierungsrätlichen Rückwei-
sungsentscheid verbindlich angeordneten rechtsgenüglichen Sachverhaltsab-
klärungen als Voraussetzung für die Neubeurteilung eine erhebliche Beschrän-
kung des der Baubewilligungsbehörde (Gemeinderat) verbleibenden Entschei-
dungsspielraumes durch den regierungsrätlichen Rückweisungsentscheid er-
kannt. In VGE III 2018 223 vom 24. April 2019 hat das Verwaltungsgericht in der 
erheblichen Kostenersparnis - wenn die angeordneten ergänzenden Abklärungen 
durch einen sofortigen (gutheissenden) Endentscheid hinfällig würden, sowie in 
(Mit-)Berücksichtigung der bereits langen Verfahrensdauer und insbesondere der 
erheblichen Einschränkung des Spielraums der Bewilligungsbehörde durch die 
angeordneten Vorgaben ein tatsächliches Interesse erkannt, um auf eine Be-
schwerde gegen den regierungsrätlichen Rückweisungsentscheid einzutreten.

In Übereinstimmung mit dieser Rechtsprechung ist auf die Beschwerde der Be-
schwerdeführerin Ziff. 2 gegen den angefochtenen Rückweisungsentscheid RRB 
Nr. 923/2019 vom 17. Dezember 2019 einzutreten. Auch vorliegend gilt, dass die 
angeordneten ergänzenden Abklärungen durch einen sofortigen (gutheissenden) 
Endentscheid hinfällig würden. Dies hat in casu zur Folge, dass auch auf die Be-
schwerde der Beschwerdeführer Ziff. 1 einzutreten ist, soweit sie sich auf den 

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Verfahrensgegenstand (Bauvorhaben Überbauung "E.________Mitte") beziehen 
(vgl. dazu Erw. 4.1 hiernach).

1.3 Nach § 14 VRP kann eine Drittperson auf ihr Gesuch hin, auf Antrag einer 
Partei oder von Amtes wegen als Nebenpartei in das Verfahren einbezogen wer-
den, wenn sie durch eine Verfügung oder einen Entscheid voraussichtlich in ih-
ren schützenswerten Interessen betroffen ist (Abs. 1). Die beigeladene Person 
kann im Verfahren Parteirechte ausüben; sie kann Anträge nur zu Gunsten oder 
zu Lasten der Hauptparteien stellen (Abs. 2). Die Verfügung oder der Entscheid 
wird auch gegenüber der beigeladenen Person rechtswirksam (Abs. 3).

Der Bezirk Schwyz ist Träger und Eigentümer der öffentlichen 
G.________strasse, in welche die private Strasse "E.________" mündet (vgl. 
Erw 5.1 hiernach). Im angefochtenen RRB Nr. 923/2019 vom 17. Dezember 
2019 (Erw. 2.4.4 f.) hat der Regierungsrat festgehalten, für den Mehrverkehr, 
welcher durch die Überbauung "E.________" neu in die G.________strasse ein-
geleitet werde, hätte der Bezirksrat eine Einfahrtsbewilligung erteilen müssen. 
Die Vorinstanzen hätten das Baugesuch nicht im Sinne von § 77 des Planungs- 
und Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 an den Bezirksrat zur 
Prüfung weitergeleitet, ob die Voraussetzungen für eine Einfahrtsbewilligung ge-
geben seien; dieser habe sich gar nie dazu äussern können (vgl. Erw 2.3 und 3.4 
hiernach).

Damit ist der Bezirksrat in seinen schützenswerten Interessen berührt, weswegen 
er ins vorliegende Verfahren beigeladen wird.

2.1 Die Erteilung einer Bewilligung für die Errichtung oder Änderung einer Bau-
te oder Anlage setzt neben der Zonenkonformität voraus, dass das fragliche Land 
erschlossen ist (Art. 22 Abs. 1 und 2 lit. b des Bundesgesetzes über die Raum-
planung [RPG; SR 700] vom 22.6.1979). Erforderlich ist dafür nach Art. 19 Abs. 1 
RPG namentlich, dass eine für die betreffende Nutzung hinreichende Zufahrt be-
steht. Dies ist der Fall, wenn die Zugänglichkeit sowohl für die Benützer der Bau-
ten als auch für Fahrzeuge der öffentlichen Dienste gewährleistet ist. Die Zufahr-
ten sollen verkehrssicher sein und haben sich nach den zonengerechten 
Baumöglichkeiten jener Flächen zu richten, die sie erschliessen sollen. Was als 
hinreichende Zufahrt gilt, hängt von der beanspruchten Nutzung des Grunds-
tücks sowie von den massgeblichen (namentlich örtlichen) Umständen des Ein-
zelfalls ab. Die einzelnen Anforderungen ergeben sich im Detail erst aus dem 
kantonalen Recht und der kantonalen Gerichts- und Verwaltungspraxis, die sich 
am bundesrechtlichen Rahmen zu orientieren haben. Bei der Beurteilung, ob ei-
ne Zufahrt ein Baugrundstück hinreichend erschliesst, steht den kantonalen und 

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kommunalen Behörden ein erhebliches Ermessen zu (BGE 136 III 130 Erw. 
3.3.2). Soweit das Gesetz nicht ausdrücklich auf die Normen der Vereinigung 
Schweizer Strassenfachleute (VSS) verweist, sind diese nicht direkt anwendbar, 
sondern im Sinne einer Orientierungshilfe zu berücksichtigen. Namentlich sind 
sie nicht schematisch und starr, sondern verhältnismässig und unter Berücksich-
tigung der örtlichen Verhältnisse anzuwenden, wobei den zuständigen Behörden 
auch insoweit ein erheblicher Spielraum zusteht (vgl. Urteil BGer 1C_175/2018 
vom 7.3.2019 Erw. 3.1 mit Hinweis auf das Urteil 1C_341/2018 vom 16.1.2019 
Erw. 2.1).

2.2 Land ist gemäss § 37 Abs. 1 PBG erschlossen, wenn es für die betreffende 
Nutzung genügend zugänglich ist und die erforderlichen Wasser-, Energie- sowie 
Abwasserleitungen so nahe heranführen, dass ein Anschluss ohne erheblichen 
Aufwand möglich ist (vgl. auch Art. 16 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 2 des Bauregle-
ments der Gemeinde Morschach [BauR] vom 26.9.1997). Genügende Zugäng-
lichkeit setzt eine rechtlich gesicherte und technisch hinreichende Zufahrt, aus-
nahmsweise einen blossen Zugang voraus. Technisch hinreichend ist eine Zu-
fahrt, wenn sie verkehrssicher und so beschaffen ist, dass sie der zu erwarten-
den Beanspruchung durch Benützer und öffentliche Dienste gewachsen ist (§ 37 
Abs. 3 PBG; vgl. auch Art. 20 Abs. 3 BauR). Gemäss konstanter Rechtsprechung 
ist bei der hinreichenden Erschliessung stets von der erwarteten Gesamtbean-
spruchung der Erschliessungsstrasse unter Einschluss der Nachbarschaft und 
der Allgemeinheit auszugehen. Die hinreichende Zufahrt hat sich nach den zo-
nengerechten Baumöglichkeiten jener Flächen zu richten, die sie erschliessen 
soll (vgl. VGE III 2013 103 vom 19.2.2014 Erw. 2.2 mit Hinweisen; EGV-SZ 1999 
Nr. 11 Erw. 4c).

Strassen und andere Verkehrswege werden entsprechend den Verkehrsbe-
dürfnissen erstellt und unterhalten (Art. 36 Abs. 1 BauR). Erschliessungsstrassen 
sollen in der Regel eine Fahrbahnbreite von 4.5 m und eine Trottoirbreite von 
1.5 m aufweisen. Höhere Anforderungen können bei entsprechend höherer Ver-
kehrsbelastung, tiefere bei besonders schwierigen topografischen Verhältnissen 
und/oder geringer Verkehrsbelastung gestellt werden (vgl. Art. 36 Abs. 2 BauR). 
Strassenanschlüsse sind beidseitig mit Einlenkern von mindestens 3 m Radius 
anzulegen (Art. 37 Abs. 3 BauR).

2.3 Das Erstellen neuer und der Aus- und Umbau bestehender Zufahrten und 
privater Zugänge zu Strassen bedürfen einer Bewilligung des Strassenträgers 
(§ 47 Abs. 1 StraG; vgl. auch Art. 37 Abs. 1 BauR). Eine Bewilligung ist auch er-
forderlich, wenn über eine bestehende Zufahrt ein wesentlich grösserer oder an-
dersartiger Verkehr in eine Strasse geleitet werden soll (§ 47 Abs. 2 StraG). Die 

11

Bewilligung wird verweigert, wenn der Gemeingebrauch erheblich behindert, die 
Umweltschutzvorschriften nicht eingehalten oder die Verkehrssicherheit gefähr-
det würden (§ 48 Abs. 1 StraG). Gemäss § 25 Abs. 1 der Strassenverordnung 
(StraV; SRSZ 442.111) vom 18. Januar 2000 sind Zufahrten und Zugänge nach 
§ 47 StraG bewilligungspflichtig, wenn sie neu erstellt werden (lit. a) oder wenn 
Planungsmassnahmen oder Bauprojekte für bestehende Einfahrten und Zugänge 
eine zusätzliche oder andersartige Belastung erwarten lassen (lit. b). Eine 
rechtsgültig erteilte Einfahrtsbewilligung ist zu überprüfen, wenn die erwartete 
Belastung nach § 25 Abs. 1 lit. b StraV erheblich ist (§ 25 Abs. 2 StraV).

3.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 923/2019 vom 17. De-
zember 2019 erwogen, mit GRB Nr. 2019-0493 vom 30. Juli 2019 habe der Ge-
meinderat die Baubewilligung für fünf Mehrfamilienhäuser auf dem Gestaltungs-
plangebiet "E.________Mitte" erteilt. Anfechtungsgegenstand des Verwaltungs-
beschwerdeverfahrens VB 182/2019 sei dieser Gemeinderatsbeschluss. Worü-
ber der Gemeinderat darin (zu Recht) nicht entschieden habe, wie:

- Enteignungs- oder Erschliessungshilfeverfahren,
- Konzessionsvertrag mit der Wasserversorgung F.________AG,
- Wasseranschluss-, Wasserbezugsgebühren und der Wasserzins,

könne auch nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein. Zur Beurteilung 
zivilrechtlichen Rügen betreffend Wegrechte, Grundbucheintragungen, usw. sei 
der Regierungsrat zudem gar nicht zuständig. Diesbezüglich sei auf die Be-
schwerde nicht einzutreten (Erw. 1.2 f.). 

3.2 Über die Bauparzelle KTN 001.________ sowie bis zum Kiesparkplatz auf 
KTN 023.________ führe jeweils eine Frischwasserleitung (vgl. den Erschlies-
sungsplan Morschach Dorf; Mst. 1 : 2'500 vom 11.3.2007 [einsehbar auf: 
www.morschach.ch → Verwaltung → Reglemente]). Es sei nicht ersichtlich, wes-
halb das Baugebiet nicht hinreichend mit Frischwasser erschlossen sein sollte. Die 
Wasserversorgung F.________AG sei für die Wasserversorgung im Baugebiet 
zuständig (angefochtener RRB Nr. 923/2019 Erw. 2.2; Art. 7 Abs. 2 des Regle-
ments zum Erschliessungsplans [einsehbar auf: www.morschach.ch → Verwal-
tung → Reglemente]). 

3.3 Zur strassenmässigen Erschliessung hat der Regierungsrat im angefochte-
nen RRB Nr. 923/2019 im Wesentlichen ausgeführt, die Überbauung 
"E.________Mitte" werde ab der G.________strasse über die Strasse 
"E.________" erschlossen. Letzterer komme nur quartierinterne Bedeutung zu. 
Es handle sich beim "E.________" um eine Erschliessungsstrasse im Sinne der 
VSS-Norm SN 640 045, welche zwischen Quartiererschliessungsstrassen (bis zu 

12

300 Wohneinheiten), Zufahrtsstrassen (bis zu 150 Wohneinheiten) sowie Zu-
fahrtswegen (bis zu 30 Wohneinheiten) unterscheide. Die Bauherrin habe zur 
Prüfung der hinreichenden Erschliessung der Überbauung "E.________Mitte" 
über die Strasse "E.________", das verkehrstechnische Gutachten "Strasse 
E.________, KTN 012.________, Morschach" der BG.________AG vom 5. Mai 
2017 eingeholt (nachfolgend BG-Gutachten = Beilage zu Vi-act. II.-01). Aktuell 
würden über die Strasse "E.________" die Liegenschaften KTN 013.________ 
sowie KTN 014.________ (E.________ 1, 2, 4, 6 und 8; Ferienhaussiedlung 
"H.________"), KTN 015.________ (E.________ 5), KTN 016.________ 
(E.________ 9), KTN 017.________ (E.________ 11), KTN 018.________ 
(E.________ 17), KTN 019.________ (E.________ 18, Liegenschaft der Be-
schwerdeführer) sowie KTN 020.________ (E.________ 19) erschlossen. Hinzu 
komme das rechtskräftig bewilligte Mehrfamilienhaus auf KTN 021.________ und 
KTN 022.________ (vgl. Urteil BGer 1C_673/2017 vom 6.9.2018 sowie RRB Nr. 
904 vom 10. Dezember 2019; BG-Gutachten, Anhang 1). Die Ferienhaussied-
lung "H.________" verfüge über 42 Ferienwohnungen. Neu komme die Über-
bauung "E.________Mitte" mit 36 Wohnungen hinzu (Baubeschrieb vom 
22.6.2018). Über die Strasse "E.________" würden somit künftig nicht mehr als 
150 Wohneinheiten erschlossen; sie müsse also die Anforderungen an eine Zu-
fahrtsstrasse erfüllen (Erw. 2.3.4).

Auf der Strasse "E.________" seien weder eine Mittellinie noch ein Velostreifen 
markiert. Ab der G.________strasse bis zur Rechtskurve beim Kiesparkplatz auf 
KTN 023.________ sei sie mind. 4.5 m breit und verfüge über ein 1.5 m breites 
Trottoir. Auf diesem rund 85 m langen Abschnitt halte diese Strasse die Anforde-
rungen von Art. 36 Abs. 2 BauR ein und erfülle die Anforderungen an eine Zu-
fahrtsstrasse (reduzierte Ausbaugrössen der Fahrstreifen, Grundbegegnungsfall 
PW/PW bei stark reduzierter Geschwindigkeit, einseitiger Gehweg, Wendeplatz 
bei Sackgasse, keine Mittellinie, kein Velostreifen). Die Grundabmessung für 
Personenwagen nach der Norm SN 640 201 betrage 1.80 m. Die Höchstge-
schwindigkeit auf der Strasse "E.________" betrage zwar 50 km/h. Aufgrund der 
Kurven und des Gefälles müsse jedoch mit einer deutlich tieferen Geschwindig-
keit gefahren werden. Der horizontale Bewegungsspielraum eines Personenwa-
gens bei 30 km/h betrage beidseits jeweils 10 cm. Bei einer reduzierten Ge-
schwindigkeit von unter 20 km/h müsse kein horizontaler Bewegungsspielraum, 
jedoch ein Sicherheitszuschlag von 20 cm (innerhalb und ausserhalb der Fahr-
bahn) hinzugerechnet werden. Danach könnten zwei Personenwagen bei (stark) 
reduzierter Geschwindigkeit (unter 20 km/h) auf der 4.5 m breiten Strasse 
"E.________" gefahrlos kreuzen; diese sei für den Begegnungsfall von zwei Per-
sonenwagen hinreichend breit. Für den Begegnungsfall Lastwagen - Personen-

13

wagen reiche der Ausbaustandard der Strasse "E.________" nicht aus. Ein 
Kreuzen sei jedoch bei den vorhandenen Ausweichstellen möglich. Die Strasse 
"E.________" könne auch von schweren Lastfahrzeugen (wie für Abfallentsor-
gung, Feuerwehr, usw.) befahren werden, da diese über eine Grundabmessung 
von 2.5 m verfügten und die übrigen Fahrzeuge zum Kreuzen das Trottoir oder 
Ausweichstellen befahren müssten bzw. könnten. Dass die Strasse 
"E.________" auf einer Länge von rund 50 m ab dem Kiesparkplatz bis zur Tief-
garageneinfahrt auf KTN 026.________ über kein Trottoir mehr verfüge, erschei-
ne vertretbar, zumal dieser Abschnitt von den Fahrzeugen der Ferienhaussied-
lung "H.________" nicht mehr befahren werde und die Fussgänger auf diesem 
Abschnitt im Bedarfsfall auch auf den Kiesparkplatz ausweichen könnten. Zudem 
sei das Dorfzentrum für Fussgänger ab der Überbauung "E.________Mitte" über 
die I.________strasse besser erreichbar als über die Strasse "E.________" (Erw. 
2.3.5). 

Da die Strasse "E.________" die Anforderungen an eine Zufahrtsstrasse erfülle, 
liege ihre Belastbarkeitsgrenze bei 100 Fahrzeugen pro Stunde (SN 640 045, Tab. 
1). Sie werde (unter Berücksichtigung des Mehrverkehrs der Überbauung 
"E.________Mitte") in der Abendspitzenstunde (ASP) von max. 49 Fahrzeugen 
befahren, somit deutlich unter der Belastbarkeitsgrenze von 100 Fahrzeugen pro 
Stunde. Der Schlussfolgerung im BG-Gutachten (S. 9), wonach die Strasse 
"E.________" eine hinreichende Erschliessung für die Überbauung 
"E.________Mitte" sei, könne zugestimmt werden. Das BG-Gutachten genüge 
für die Beurteilung der Erschliessung. Die Einholung eines weiteren Gutachtens 
sei nicht angezeigt (Erw. 2.3.6).

3.4 Laut BG-Gutachten (Ziff. 2.3) sei die Strasse "E.________" nur bis zum 
Kiesparkplatz auf KTN 023.________ asphaltiert. Ab dort bis zur Tiefgaragenein-
fahrt auf KTN 026.________ werde sie als Kiesstrasse weitergeführt. Aus den 
Baugesuchsunterlagen gehe nicht hervor, ob die Strasse "E.________" bis zur 
Tiefgarageneinfahrt asphaltiert werden solle. Weder aus dem Bundesrecht noch 
aus dem kantonalen Recht liessen sich konkrete Anforderungen an den Belag 
einer Erschliessungsstrasse ableiten (mit Hinweis auf Fritzsche/Bösch/Wipf/ 
Kunz, Zürcher Planungs- und Baurecht, 6. Aufl. 2019, S. 724 mit weiterem Hin-
weis). Demzufolge sei diese Frage gestützt auf die Verhältnisse des Einzelfalls 
durch die zuständige Baubewilligungsbehörde im Rahmen ihres Ermessensspiel-
raums zu beantworten. Der Gemeinderat habe sich noch dazu zu äussern, ob 
der unbefestigte Abschnitt des "E.________" für zusätzliche 36 Wohnungen plus 
die bestehenden Liegenschaften eine adäquate bzw. technisch hinreichende Er-
schliessung darstelle (Erw. 2.3.7).

14

4.1 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 thematisieren in ihrer Beschwerde vom 10. Ja-
nuar 2020 S. 2 ff. (und in ihrer Vernehmlassung vom 6.2.2020 S. 2 ff. zur Be-
schwerde der Beschwerdeführerin Ziff. 2 vom 16.1.2020) u.a. erneut Enteignungs-, 
Erschliessungshilfe- und Grundbuchfragen, frühere Ortsplanungsverfahren, zivil-
rechtliche Angelegenheiten, (überhöhte) Wasseranschluss-, Wasserbezugsge-
bühren und Wasserzins sowie den Konzessionsvertrag mit der Wasserversor-
gung F.________AG (vgl. Erw. 3.1 hiervor). Diese Rügen liegen ausserhalb des 
Anfechtungsobjektes (Bauvorhaben Überbauung "E.________Mitte") und bilden 
somit nicht Verfahrensgegenstand. Auf diesbezügliche Rügen kann deshalb im 
vorliegenden Verfahren nicht eingetreten werden. Dies gilt auch für die im Zu-
sammenhang mit diesen Themen geltend gemachten Verletzungen von Verfah-
rensrechten, namentlich des rechtlichen Gehörs. Entsprechend sind zu diesen 
ausserhalb des Streitgegenstands liegenden Themen auch keine Beweisabnah-
men durchzuführen. Für die Beurteilung (der Erschliessung) der Überbauung 
"E.________Mitte" sind der aktuelle Zonenplan (genehmigt vom Regierungsrat 
mit RRB Nr. 1295 vom 21.9.2004) sowie das aktuell geltende kommunale Baure-
glement (BauR) massgebend; nicht jedoch ältere Zonenpläne und Baureglemen-
te.

4.2 Bei der Beurteilung der Frage, ob ein Augenschein als Beweismittel 
gemäss § 24 Abs. 1 lit. d VRP notwendig ist, kommt der entscheidenden Behör-
de ein erheblicher Ermessensspielraum zu (vgl. VGE III 2017 99 vom 24.10.2017 
[i.S. Beschwerdeführer Ziff. 1 c. Regierungsrat des Kantons Schwyz u.w.] 
Erw. 2.5 mit Hinweisen, u.a. auf VGE III 2016 103 vom 21.12.2016 Erw. 3.7; 
Plüss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar VRG, 3. Aufl. 2014, N 79 zu § 7 
VRG/ZH; VGE III 2007 111 vom 29.8.2007 Erw. 2 mit Hinweisen; Urteil BGer 
1A.202/2003 vom 17.2.2004 Erw. 2 mit Hinweisen).

Der Sachverhalt ist mit den aktenkundigen Planunterlagen inkl. diverser Fotoauf-
nahmen, bezüglich der strassenmässigen Erschliessung insb. auch im BG-Gut-
achten vom 5. Mai 2017 (= Beilage zu Vi-act. II.-01) sowie Fotoaufnahmen der 
Beschwerdeführer Ziff. 1 (Beilagen VI. ff. zur Vernehmlassung vom 6.2.2020 zur 
Beschwerde der Beschwerdeführerin Ziff. 2 vom 16.1.2020), ihrer (zu den Akten 
gegebenen) Präsentation anlässlich der öffentlichen Verhandlung vom 27. Mai 
2020 und den allgemein zugänglichen elektronischen Hilfsmitteln (WebGIS; 
Google Earth; Google Street View) hinlänglich dokumentiert. Soweit die Be-
schwerdeführer Ziff. 1 einen Augenschein mit der Begründung beantragen, bei 
einem Augenschein hätte die Situation vor Ort begutachtet und allfällige "Rück-
führungsvorschläge" erörtert werden können (vgl. Beschwerde vom 10.1.2020 
Ziff. 11 S. 3 und Ziff. 16 S. 4, Vernehmlassung vom 6.2.2020 Ziff. 11 S. 3 und 

15

Ziff. 16 S. 4 f. zur Beschwerde der Beschwerdeführerin Ziff. 2 vom 16.1.2020), ist 
weder erkennbar, welchen rechtserheblichen Gewinn ein Augenschein im Bau-
bewilligungsverfahren hätte verschaffen sollen, noch im vorliegenden verwal-
tungsgerichtlichen Verfahren verschaffen würde. Es kann daher auch im vorlie-
genden verwaltungsgerichtlichen Verfahren ohne Verletzung des Untersuchungs-
grundsatzes sowie des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer Ziff. 1 von 
einem Augenschein abgesehen werden.

Soweit die Beschwerdeführer Ziff. 1 beklagen, dass ihnen die von Dritten im erst-
instanzlichen Baubewilligungsverfahren eingereichten (und zufolge Rückzugs 
abgeschriebener) Einsprachen nicht zugestellt resp. sie nicht in diese Verfahren 
einbezogen worden sind, kann darin keine Verletzung der Verfahrensrechte der 
Beschwerdeführer Ziff. 1 erkannt werden, welche in diesen Einspracheverfahren 
Dritter keine Parteistellung innegehabt haben. Auch war der Gemeinderat nicht 
verpflichtet, im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens eine öffentliche Verhand-
lung mit den Quartierbewohnern durchzuführen. 

In sich widersprüchlich sind die Ausführungen der Beschwerdeführer Ziff. 1, 
wenn sie verlangen, es sei in den Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren 
VG III 2020 17+20 "ein fairer Prozess auf fairer Grundlagen ohne Benach-
teiligung" zu gewähren, sich aber dagegen wenden, dass ihre Beschwerde vom 
10. Januar 2020 gegen den RRB Nr. 923/2019 der Beschwerdeführerin Ziff. 2 - 
als verfahrensbeteiligte Partei (Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfah-
ren) - zur Vernehmlassung zugestellt wurde (vgl. § 21 Abs. 1 VRP), und sie ein 
'willkürliches Hineinziehen in ein weiteres Parteiverfahren' rügen, weil ihnen - als 
verfahrensbeteiligte Partei (Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren) - 
Gelegenheit geboten wurde zur Beschwerde der Beschwerdeführerin Ziff. 2 vom 
16. Januar 2020 Stellung zu nehmen (vgl. Vernehmlassung vom 6.2.2020 lit. C. 
S. 8 zur Beschwerde der Beschwerdeführerin Ziff. 2 vom 16.1.2020). 

4.3 Die Feststellung im angefochtenen RRB Nr. 923/2019 Erw. 2.2, wonach über 
die Bauparzelle KTN 001.________ sowie bis zum Kiesparkplatz auf KTN 
023.________ jeweils eine Frischwasserleitung führe, so dass das Baugebiet 
hinreichend mit Frischwasser erschlossen sein sollte (vgl. Erw. 3.2 hiervor), wird 
weder durch die Ausführungen der Beschwerdeführer Ziff. 1 unter "B. Begründung 
in Sachen Erschliessung Wasserrechte" (vgl. Beschwerde vom 10.1.2020 S. 6 f., 
auch Vernehmlassung vom 6.2.2020 S. 6 f. zur Beschwerde der Beschwerdefüh-
rerin Ziff. 2 vom 16.1.2020) noch den Bemerkungen unter "C. Zum RRB Nr. 923 
vom 17. Dezember 2019" (ad. 2. und ad. 2.2 in Beschwerde vom 10.1.2020 S. 7) 
in Frage gestellt. Aus diesen Ausführungen - soweit sie überhaupt die Erschlies-
sung mit Frischwasser thematisieren und nicht lediglich eine generelle Unzufrie-

16

denheit gegenüber der Konzessionärin, der Wasserversorgung F.________AG 
und deren Geschäftsausübung bekunden (vgl. auch Erw. 4.1 hiervor) - wird nicht 
ansatzweise erkennbar, weswegen die Bauparzellen KTN 001.________ und 
KTN 002.________ bis 011.________ durch die Frischwasserleitungen, welche 
gemäss dem verbindlichen Planinhalt des Erschliessungsplans Morschach Dorf 
vom 11. März 2007 über die Bauparzelle KTN 001.________ sowie bis zum 
Kiesparkplatz auf KTN 023.________ führen, nicht hinreichend mit Wasserlei-
tungen erschlossen sein sollten (vgl. Art. 4 Abs. 2 lit. a und Art. 7 Abs. 1 des Re-
glements zum Erschliessungsplans; vgl. auch den Wasseranschlussvertrag betr. 
Überbauung "E.________Mitte" zwischen der Beschwerdeführerin Ziff. 2 und der 
Wasserversorgung F.________AG vom 5.9.2019 = Vi-act. IV.-01 Bel. 3). 

4.4.1 Die Erschliessung der geplanten 57 Pflicht- und Besucherparkplätze in der 
Tiefgarage der Überbauung "E.________Mitte" erfolgt von der bezirkseigenen 
G.________strasse über die private Strasse "E.________" (KTN 012.________) 
durch die Tiefgarageneinfahrt auf KTN 026.________. Die Infrastrukturfläche 
dieser Tiefgaragenzufahrt auf KTN 026.________ kann als Wendeplatz (Wende-
hammer) der Strasse "E.________" (KTN 012.________) benützt werden. Für 
die Langsamverkehrserschliessung (Fussgänger und Velo) des ganzen Gestal-
tungsplangebietes dient neben der erwähnten Erschliessung von der 
G.________strasse über die Strasse "E.________" zusätzlich die bereits beste-
hende Erschliessung von der I.________strasse her (vgl. Art. 20 Abs. 1 und 2 
der Sonderbauvorschriften [SBV] des Gestaltungsplan "E.________Mitte" [in Vi-
act. II.-02 Baumappe Nr. 2016-11 Projektänderung]). Sämtliche Bauparzellen im 
Gestaltungsplangebiet "E.________Mitte" (KTN 001.________ sowie KTN 
002.________ bis 011.________) verfügen über ein Fuss- und Fahrwegrecht zu 
Lasten der Strassenparzelle "E.________" (KTN 012.________) (vgl. Grund-
buchauszüge vom 26.6.2018 [in Vi-act. II.-02 Baumappe Nr. 2016-11 Projektän-
derung]). Die Erschliessung der Überbauung "E.________Mitte" über die Strasse 
"E.________" ist somit rechtlich gesichert.

Beim Abschnitt der I.________strasse ab der J.________strasse bis zum Gestal-
tungsplanareal handelt es sich um eine öffentliche Strasse im Eigentum der Ge-
meinde Morschach (Groberschliessungstrasse). Die rechtliche Sicherung der 
Langsamverkehrserschliessung der Überbauung "E.________Mitte" über die 
I.________strasse ist somit ebenfalls gegeben (vgl. Erschliessungsplans Mor-
schach Dorf vom 11.3.2007; RRB Nr. 115/2019 vom 12.2.2019 Erw. 6.2 [in Vi-
act. II.-02 Baumappe Nr. 2016-11 Projektänderung]).

17

Weder Verfahrensgegenstand noch umstritten ist die rechtliche Sicherung der 
Erschliessung des Grundstücks (KTN 019.________) der Beschwerdeführer Ziff. 
1 (vgl. Erw. 4.1 hiervor; vgl. auch VGE III 2017 99 Erw. 3.3.4).

4.4.2 Der Regierungsrat hat sich im angefochtenen RRB Nr. 923/2019 Erw. 2.3.1 
ff. (vgl. auch Erw. 3.3 f. hiervor) eingehend mit der strassenmässigen Erschlies-
sung der Überbauung "E.________Mitte" ab der G.________strasse über die 
Strasse "E.________" auseinandergesetzt. Er hat festgestellt, dass die Strasse 
"E.________" keine Durchgangsstrasse ist und ihr nur quartierinterne Bedeutung 
zukommt. Anhand des BG-Gutachtens vom 5. Mai 2017 (Ziff. 3.1) hat er dar-
gelegt, dass die geplante Überbauung "E.________Mitte" gegenüber der beste-
henden Situation einen Mehrverkehr von 148 Fahrten pro Tag und von 18 Fahr-
ten in der Abendspitzenstunde verursachen wird, und dass künftig über die 
Strasse "E.________" nicht mehr als 150 Wohneinheiten erschlossen werden, so 
dass sie die Anforderungen an eine Zufahrtsstrasse im Sinne der VSS-Norm SN 
640 045 erfüllen muss. Der Regierungsrat hat überzeugend ausgeführt, dass der 
'vordere Teil' der Zufahrtsstrasse "E.________" (bis zur Einfahrt zum Kiespark-
platz auf KTN 023.________; rund 85 m) rund 4.5 m breit ist und über ein 1.5 m 
breites Trottoir verfügt, und damit die Anforderungen von Art. 36 Abs. 2 BauR 
einhält (vgl. Erw. 2.2 hiervor) und die Anforderungen an eine Zufahrtsstrasse im 
Sinne der VSS-Norm SN 640 045 erfüllt (vgl. Erw. 3.3 hiervor; BG-Gutachten Ziff. 
2.3 f.; Ziff. 3.4).

Im 'hinteren Teil' (ab der Einfahrt zum Kiesparkplatz auf KTN 023.________ bis 
zur Tiefgarageneinfahrt auf KTN 026.________; rund 50 m) hat die Strasse 
"E.________" zwar kein Trottoir mehr, ist aber immer noch rund 4.5 m breit (vgl. 
BG-Gutachten Ziff. 2.3 f.). Der Regierungsrat hat ausführlich erörtert, dass auf 
diesem 4.5 m breiten Strassenabschnitt zwei Personenwagen bei (stark) redu-
zierter Geschwindigkeit gefahrlos kreuzen können und für den Begegnungsfall 
Lastwagen - Personenwagen Ausweichstellen vorhanden sind (beim Kiespark-
platz auf KTN 023.________ und bei der Tiefgaragenzufahrt [Wendeplatz] auf 
KTN 026.________). Ab dem 'hinteren Teil' der Zufahrtsstrasse "E.________" 
werden nach der Tiefgaragenzufahrt auf KTN 026.________ über einen einspu-
rig weiterführenden Zufahrtsweg noch die sieben Parzellen (KTN 024.________, 
025.________, 018.________, 020.________, 021.________, 022.________ 
und 019.________) mit teilweise bestehenden Einfamilienhäusern und dem be-
reits rechtskräftig bewilligten Mehrfamilienhaus auf KTN 021.________ und KTN 
022.________ erschlossen, welche - unter Einschluss der noch unüberbauten 
Parzellen KTN 024.________ und KTN 025.________ weniger als 30 Wohnein-
heiten ausmachen (vgl. BG-Gutachten Ziff. 3 S. 7 oben; vgl. auch VGE III 2017 

18

99 Erw. 3.3.4). Unter Berücksichtigung, dass die quartierinterne Strasse 
"E.________" keine Durchgangsstrasse ist, ihr 'hinterer Teil' von den Fahrzeugen 
der Ferienhaussiedlung "H.________" nicht mehr befahren wird und das Dorf-
zentrum (wie auch die Schule) für Fussgänger ab der Überbauung 
"E.________Mitte" über die bestehende Erschliessung I.________strasse besser 
erreichbar ist als über die Strasse "E.________", durfte der Regierungsrat 
schliessen, dass für den 'hinteren Teil' der Zufahrtsstrasse "E.________" auf 
KTN 012.________ die Anforderungen an eine Erschliessungsstrasse im Sinne 
von Art. 36 Abs. 2 BauR zu reduzieren seien, es mit anderen Worten vertretbar 
sei, dass die Strasse "E.________" auf einer Länge von rund 50 m ab dem Kies-
parkplatz auf KTN 023.________ bis zur Tiefgarageneinfahrt auf KTN 
026.________ über kein Trottoir mehr verfügt. Dies gilt auch vor dem Hinter-
grund, dass das nachvollziehbar errechnete, künftige Verkehrsaufkommen mit to-
tal maximal 49 Fahrzeugen in der Abendspitzenstunde (ASP) (unter Einschluss 
des bestehenden/ künftigen Verkehrsanfalls der sieben Parzellen KTN 
024.________, 025.________, 018.________, 020.________, 021.________, 
022.________ und 019.________; vgl. Erw. 2.2 hiervor) deutlich unterhalb der 
Belastbarkeitsgrenze für eine Zufahrtsstrasse von 100 Fahrzeugen pro Stunde 
gemäss SN 640 045 liegt (vgl. Erw. 3.3.3 hiervor; BG-Gutachten Ziff. 3 S. 7 oben, 
Ziff. 3.1) - nämlich im Bereich der Belastbarkeit bei einem Zufahrtsweg (vgl. SN 
640 045 Ziff. 8, Tab. 1). 

Dieser Beurteilung des Regierungsrates, welche sich der Baubewilligung des 
Gemeinderats (GRB Nr. 2019-0493 vom 30.7.2019 Erw. 3.5) anschliesst, ist im 
Rahmen des den Vorinstanzen zustehenden Ermessens (vgl. dazu Erw. 2.1 hier-
vor) nicht zu beanstanden. Sie berücksichtigt die beanspruchte und künftig 
mögliche Nutzung der Zufahrtsstrasse "E.________" sowie die konkreten örtli-
chen Verhältnisse, namentlich die alternative (kürzere) Erschliessung des Fuss-
gängerverkehrs ins Dorfzentrum und zur Schule über die I.________strasse. An-
zufügen ist, dass im GRB Nr. 2019-0493 (Disp.-Ziff. 3 lit. f) die Duldung der öf-
fentlichen Begehung der Fusswegverbindung I.________strasse zur 
E.________strasse entlang der westlichen Grundstückgrenze (recte wohl: ent-
lang der nördlichen Grundstückgrenze auf KTN 026.________ und KTN 
002.________; vgl. dazu den Plan Nr. 101 Situation vom 2.2.2018 [in Vi-act. III.-
01 in B 6], auf welchen in besagter Disp.-Ziff. 3 lit. f verwiesen wird; vgl. auch 
Erw. 8.2 hiernach) als Auflage statuiert worden ist. Damit besteht insbesondere 
auch für die Parzellen, welche über den an KTN 012.________ anschliessenden 
Zufahrtsweg erschlossen sind, eine von der Strasse "E.________" auf KTN 
012.________ getrennte Fusswegverbindung zum Dorfzentrum. Die Abfallent-
sorgung erfolgt über eine neue Unterfluranlage an der I.________strasse (vgl. 

19

Baubeschrieb zur Projektänderung 2.7.2018 [in Vi-act. II.-02 Baumappe Nr. 
2016-11 Projektänderung]; GRB Nr. 2019-0493 Erw. 6), womit aus der geplanten 
Überbauung keine Begegnungsfälle mit schweren Fahrzeugen der Abfallentsor-
gung auf der Strasse "E.________" resultieren. Als nachvollziehbar erweist sich 
sodann die Erwägung, dass die Zufahrtsstrasse "E.________" aufgrund der Kur-
ven und des Gefälles mit einer deutlich tieferen Geschwindigkeit befahren wer-
den muss als den zulässigen 50 km/h. Zudem ist von Bewohnern und Besuchern 
in Wohnquartieren eine rücksichtsvolle Fahrweise zu erwarten (vgl. VGE III 2015 
114 vom 18.2.2016 Erw. 3.2 mit Hinweis auf VGE III 2015 85 vom 28.10.2015 
Erw. 2.3, 3. Abschnitt und das Urteil BGer 1C_34/2012 vom 3.4.2012 Erw. 2.3).

4.4.3 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 bringen mit ihren Ausführungen in der Be-
schwerde vom 10. Januar 2020 wie auch anlässlich der öffentlichen Verhandlung 
keine Argumente vor, welche die Richtigkeit der Beurteilung des Regierungs-
rates, dass die Strasse "E.________" eine hinreichende Erschliessung für die 
Überbauung "E.________Mitte" ist (vgl. auch BG-Gutachten Ziff. 4), in Frage 
stellen kann. Ihre Rügen, dass die Ausfahrten H.________ problematisch, der 
Einfahrtswinkel in die Bezirksstrasse ungenügend und das Kreuzen "im Raum 
H.________ (KTN 012.________) mit der rechtwinkligen Strassenführung", d.h. 
im 'vorderen Teil' der Zufahrtsstrasse "E.________" nicht möglich sei, ändern 
grundsätzlich nichts daran, dass hier die Vorgaben von Art. 36 Abs. 2 BauR voll-
umfänglich eingehalten sind und die Anforderungen an eine Zufahrtsstrasse im 
Sinne der VSS-Norm SN 640 045 (inkl. Grundbegegnungsfall PW/PW bei [stark] 
reduzierter Geschwindigkeit) erfüllt werden. Ihre allgemein gehaltenen Rügen 
vermögen auch keine Zweifel am BG-Gutachten vom 5. Mai 2017 zu wecken, mit 
welchem die bestehenden Einfahrten der Tiefgaragen H.________ in die Strasse 
"E.________" als genügend resp. als ausreichend beurteilt (Ziff. 2.5) und festge-
stellt wurde, dass die Einfahrt der Strasse "E.________" in die 
G.________strasse über Einlenkradien ab Fahrbahnrand von beidseits je 5 m, 
mit Sichtweiten von 70 m verfügt (Ziff. 2.6) und damit der VSS Norm 640 273a 
(Sichtweiten von 50-70 m bei 50 km/h) genügt (vgl. auch Erw. 6.3.3 f. hiernach). 
Unzutreffend ist die Behauptung, dass Einlenkradien ab Fahrbahnrand von beid-
seits je 5 m gegen kantonales und kommunales Recht verstossen (vgl. Art. 37 
Abs. 3 BauR; Erw. 2 hiervor in fine). Die Einholung eines neuen Gutachtens ist 
nicht angezeigt; auch nicht unter Berücksichtigung des bereits rechtskräftig be-
willigten Mehrfamilienhauses auf KTN 021.________ und KTN 022.________ 
(vgl. Erw. 3.3 hiervor; Urteil BGer 1C_673/2017 vom 6.9.2018).

Das BG-Gutachten vom 5. Mai 2017 wurde, als Teil der Baugesuchsunterlagen 
zur Projektänderung vom 2. Juli 2018 (vgl. Vi-act. II.-02 Baumappe Nr. 2016-11 

20

Projektänderung, Vi-act. III.-01 in B 5) öffentlich aufgelegt (vgl. Ingress lit. B hier-
vor). Es besteht kein Anlass zur Annahme, dass sich die Beschwerdeführer Ziff. 
1 dazu nicht hätten äussern können. Sodann war dieses BG-Gutachten auch im 
Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren VGE III 2017 99 vom 24.10.2017 ([i.S. 
Beschwerdeführer Ziff. 1 c. Regierungsrat des Kantons Schwyz u.w.] Erw. 3.4.1) 
aktenkundig und wurde sowohl im RRB Nr. 115/2019 vom 12. Februar 2019 
(i.S. Beschwerdeführer Ziff. 1 c. Gemeinderat Morschach) Erw. 6.4 als auch im 
erstinstanzlichen Einspracheverfahren (vgl. Vi-act. III.-01 B 1 S. 4) thematisiert. 
Abgesehen davon bestand für die Beschwerdeführer Ziff. 1 vor dem Regierungs-
rat wie vor dem Verwaltungsgericht die Möglichkeit sich uneingeschränkt auch 
zum BG-Gutachten vom 5. Mai 2017 zu äussern, weshalb - sofern überhaupt von 
einer (relevanten) Gehörsverletzung auszugehen wäre, was hier nicht zutrifft - 
ein solcher (allfälliger) Mangel geheilt worden wäre. 

5.1 Bei der Strasse "E.________" handelt es sich unbestrittenerweise um eine 
Privatstrasse. Auf diese Strasse "E.________" ist das Strassengesetz folglich 
nicht anwendbar (vgl. § 2 Abs. 1 StraG). Einer Einfahrtsbewilligung aus der ge-
planten Tiefgarage mit Ein/Ausfahrt auf KTN 026.________ in die Strasse 
"E.________" bedarf es somit nicht, da diese nicht als öffentlich im Sinne des 
Strassengesetzes gilt (vgl. Erw. 2.3 hiervor; angefochtenen RRB Nr. 923/2019 
Erw. 2.4.3). Die private Strasse "E.________" mündet in die öffentliche 
G.________strasse ein. Bei letzterer handelt es sich um eine Verbindungsstras-
se im Sinne von § 6 Abs. 1 StraG, die als solche im Anhang zur StraV: 'Liste der 
Verbindungsstrassen' angeführt ist. Ihr Strassenträger (vgl. § 6 Abs. 2 StraG) ist 
der Bezirk Schwyz.

5.2 Der Regierungsrat hält im angefochtenen RRB 923/2019 u.a. fest, aufgrund 
der prognostizierten Verkehrszunahme um 148 Fahrten pro Tag, davon 18 in der 
ASP, welche gemäss BG-Gutachten (Ziff. 3.1) aus der geplanten Überbauung 
"E.________Mitte" resultierten, nehme der Verkehr auf der Strasse "E.________" 
um mehr als die Hälfte zu. Damit sei von einer wesentlichen Verkehrszunahme 
im Sinne von § 47 Abs. 2 StraG und § 25 Abs. 1 lit. b StraV auszugehen, welche 
eine Bewilligung des Bezirksrates als (Exekutive des) Strassenträger(s) der 
G.________strasse erforderlich mache, in welche die Strasse "E.________" 
mündet. Dies gelte auch unter Berücksichtigung des Umstandes, dass heute vie-
le Ferienwohnungen über die Strasse "E.________" erschlossen würden (Erw. 
2.4.4).

Die im BG-Gutachten (Ziff. 1.4) erwähnte Ein- und Ausfahrtsbewilligung des Be-
zirksrats vom 17. Februar 2006 beziehe sich auf den Mehrverkehr der Ferien-
haussiedlung "H.________" auf KTN 013.________ und KTN 014.________ und 

21

nicht auf jenen der Überbauung "E.________Mitte". Die Vorinstanzen hätten das 
Baugesuch nicht zur Prüfung an den Bezirksrat weitergeleitet, ob die Vorausset-
zungen für eine Einfahrtsbewilligung gegeben seien oder nicht (vgl. § 77 Abs. 3 
PBG). Der Bezirksrat habe sich nie zum Mehrverkehr äussern können, welcher 
neu in die G.________strasse geleitet werde. Deshalb sei die Sache an die Vor-
instanzen zur Einholung einer Einfahrtsbewilligung des Bezirksrats zurückzuwei-
sen. Dieser müsse prüfen, ob die Voraussetzungen für eine Einfahrtsbewilligung 
gegeben seien. Neben dem Aufnahmevermögen der G.________strasse müsse 
er insb. klären, ob bei der Einfahrt der Strasse "E.________" in die 
G.________strasse die erforderlichen Sichtweiten gemäss der VSS-Norm SN 640 
273a eingehalten seien. Diese müssten 'planlich' ausgewiesen sein. Der blosse 
Hinweis im BG-Gutachten (S. 5), in beiden Richtungen seien Sichtweiten von 70 
m gegeben, genüge nicht (Erw. 2.4.5).

5.3.1 Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 ist der Ansicht, mit Zufahrten gemäss § 47 
StraG seien nur direkte Grundstückzufahrten ab einem Grundstück in die öffent-
liche Strasse gemeint. Da die Bauparzellen der Überbauung "E.________Mitte" 
nicht direkt an die G.________strasse angrenzen und über keine direkte Grunds-
tückszufahrt auf die G.________strasse verfügten, bedürfe es keiner Einfahrts-
bewilligung betreffend die G.________strasse für die über die Strasse 
"E.________" erschlossene Überbauung "E.________Mitte". Nicht das Bauvor-
haben münde in die entferntere G.________strasse, sondern die Feinerschlies-
sungsstrasse "E.________", welche mehrere Grundstücke erschliesse (Be-
schwerde vom 16.1.2020 Ziff. II.1).

Zudem sei die heutige Einfahrt der Strasse "E.________" in die 
G.________strasse (inkl. Radien und Sichtwinkel) mit entsprechender Bewilli-
gung des Bezirksrats im Zusammenhang mit der Bewilligung des Gestaltungs-
plans "Ferienpark E.________West" bereits verbindlich festgelegt und bewilligt 
worden als Erschliessung für das ganze betroffene Baugebiet inkl. der Überbau-
ung "E.________Mitte". Der zwischenzeitlich erlassene Gestaltungsplan 
"E.________Mitte" sowie das Bauvorhaben "E.________Mitte" würden die Er-
schliessung des Gestaltungsplanpflichtgebiets "E.________" - mit Einfahrt in die 
G.________strasse - fortsetzen, wie sie bereits im Gestaltungsplan "Ferienpark 
E.________West" verbindlich festgelegt worden sei, ohne dass nochmals eine 
diesbezügliche Bewilligung erforderlich sei (Ziff. II.2.1 f.). Beim Gestaltungsplan 
"Ferienpark E.________West" mit den verbindlichen Erschliessungsvorgaben 
des Gemeinderats, des Regierungsrats und des Bezirksrats sei die mögliche 
Mehrbelastung der Erschliessungsstrasse "E.________" (und deren Einmündung 
in die G.________strasse) durch noch mögliche Überbauungen im Gestaltungs-

22

planpflichtgebiet "E.________" bereits berücksichtigt worden, weswegen § 47 
Abs. 2 StraG nicht zur Anwendung kommen könne (Ziff. II.2.3).

5.3.2 Die im Gestaltungsplan "Ferienpark E.________West" bezüglich Lage und 
Dimensionen, Sichtweiten und Erschliessungsbereich verbindlich vorgegebene 
Erschliessungsstrasse "E.________", mit Einmündung in die G.________strasse, 
sei dann Bestandteil des Baugesuchs "Erweiterung Ferienpark E.________West" 
gewesen, welches am 24. April 2006 bewilligt worden sei. Dabei seien, entspre-
chend den verbindlichen Vorgaben im Gestaltungsplan "Ferienpark 
E.________West" und den Forderungen des Bezirksrats, neben der horizontalen 
Festlegung der Erschliessung auch vertikal die Längs- und Querprofile nachge-
wiesen und bewilligt worden, mit Einhaltung der verlangten Sichtweiten von beid-
seits 70 m und Einfahrtsradien von 5 m. Der Bezirksrat habe damals eine Ein- und 
Ausfahrtsbewilligung erteilt, weil - im Unterschied zum vorliegenden Baugesuch - 
mit dem damaligen Baugesuch "Erweiterung Ferienpark E.________West" die 
Erschliessungsstrasse "E.________" umgebaut werden sollte und dieses Bau-
vorhaben direkt an die G.________strasse angrenze. Diese Baubewilligung vom 
24. April 2006 belege zusätzlich, dass die Erschliessung des ganzen Baugebiets 
"E.________" mit Einfahrt in die G.________strasse verbindlich festgelegt wor-
den sei. Im BG-Gutachten werde bestätigt, dass die aktuell bestehende Einfahrt 
der Erschliessungsstrasse "E.________" in die G.________strasse dieser Bau-
bewilligung mit Einhaltung der verlangten Sichtweiten von beidseits 70 m und 
Einfahrtsradien von 5 m entspreche, ausreichend sei und den zusätzlichen 
Mehrverkehr aufnehmen könne. Die Forderung des Regierungsrates, dass die 
Einhaltung der Sichtweiten erst noch planerisch ausgewiesen werden müsse, be-
ruhe auf einer unrichtigen und unvollständigen Feststellung des rechtserhebli-
chen Sachverhalts (Ziff. II.2.4 f.).

5.3.3 Mit der Anordnung, dass sich der Gemeinderat noch dazu äussern müsse, 
ob der teilweise unbefestigte Abschnitt der Erschliessungsstrasse "E.________" 
für die zusätzlichen 36 Wohnungen eine adäquate bzw. technisch hinreichende 
Erschliessung darstelle, verletze der Regierungsrat die Gemeindeautonomie. Der 
Gemeinderat habe im GRB Nr. 2019-0493 vom 30. Juli 2019 (Erw. 3.5) vorbe-
haltlos die hinreichende Erschliessung der Überbauung "E.________" festge-
stellt. Dieser kurze unbefestigte Strassenteil sei bereits in der rechtskräftigen 
Baubewilligung für das Mehrfamilienhaus auf KTN 021.________ und KTN 
022.________ als hinreichend bewilligt und bestätigt worden. Für dessen Asphal-
tierung bestehe keine Rechtspflicht. Überdies wäre für eine Asphaltierung der 
Erschliessungsstrasse ein Meldeverfahren an die Bewilligungsbehörde durch die 

23

Strasseneigentümerin erforderlich und können nicht der Bauherrin im vorliegen-
den Baubewilligungsverfahren zur Auflage gemacht werden (Ziff. II.3.3 ff.).

5.3.4 Als Verbindungsstrasse im Sinne von § 6 Abs. 1 StraG und § 3 StraV 
handle es sich bei der G.________strasse um eine Strasse mit wichtiger Ver-
bindungsfunktion zwischen dem Dorfgebiet der Gemeinde Morschach zur 
L.________ als Haupterschliessung der Gemeinde Morschach. Im Erschlies-
sungsplan der Gemeinde vom 11. März 2007 werde die G.________strasse ori-
entierend als Hochleistungs- und Hauptverkehrsstrasse bezeichnet. Das gesam-
te Baugebiet von Morschach Dorf werde durch diese Strasse erschlossen. Ihre 
Aufnahmekapazität sei mehr als genügend für die Aufnahme des ganzen Dorf-
verkehrs von Morschach. Sie sei mind. 6 m breit und verfüge über ein 1.5 m brei-
tes Trottoir. Gemäss dem Technischen Bericht, Sanierung G.________strasse, 
der CE.________AG (nachfolgend: CE-Bericht) vom 3. September 2010 betrage 
der DTV auf der G.________strasse (im Jahr 2007) 2'800 Fahrzeuge pro Tag 
(Bf-Ziff. 2-act. 17 Ziff. 5.1), was einem stündlichen Verkehr im Querschnitt von 
weniger als 150 Fahrzeugen entspreche und gemäss VSS-Norm SN 640 045 
selbst bei reinen Quartiererschliessungsstrassen mit geringeren Dimensionen 
zulässig sei. Die G.________strasse verfüge zweifellos über genügend Aufnah-
mekapazität auch für den Verkehr ab dem Baugebiet "E.________" inkl. Über-
bauung "E.________Mitte". Seit dem Erlass des Gestaltungsplans "Ferienpark 
E.________West" seien in der Gemeinde Morschach keine Einzonungen und 
auch keine Aufzonungen erfolgt. Es gebe keinen Mehrverkehr zu den damaligen 
Annahmen. Es bedürfe keiner weiteren Abklärungen (Ziff. II.4.2). 

5.3.5 Wenn es für die Einfahrt der Strasse "E.________" in die 
G.________strasse einer Einfahrtsbewilligung des Bezirks bedurft hätte, wäre 
dieses angebliche Manko nicht mit Aufhebung der Baubewilligung samt Gesam-
tentscheid und Rückweisung zur Neubeurteilung und Einholung einer Einfahrts-
bewilligung, sondern mit einer entsprechenden Suspensivbedingung zu heilen 
gewesen, entsprechend dem Vorgehen bei fehlender Erschliessung (Ziff. II.5).

5.4 Der Bezirksrat vertritt in seiner Eingabe vom 17. April 2020 den Stand-
punkt, eine Neubeurteilung mit neuer Einfahrtsbewilligung käme einem prozes-
sualen Leerlauf gleich. Er sei bereits im Zusammenhang mit dem Erlass des Ge-
staltungsplans " E.________Mitte" über das Bauprojekt mit Erschliessung über 
die Strasse "E.________" in die G.________strasse orientiert worden und habe 
die Auskunft erteilt, dass das Bauvorhaben keiner (neuen) Einfahrtsbewilligung in 
die G.________strasse bedürfe und dass die G.________strasse und die Ein-
fahrt in diese für die Erschliessung weiterhin genüge. Im Zusammenhang mit 

24

dem Baugesuch "E.________Mitte" sei der Bezirk z.B. bei der Koordinationssit-
zung der Baugesuchszentrale vom 7. April 2016 (§ 39 Abs. 1 der Vollzugsver-
ordnung zum Planungs- und Baugesetz [PBV; SRSZ 400.100] vom 2.12.1997; Bf 
2-act. 19) über dieses Baugesuch (B2016-0297) orientiert worden, ohne dass der 
Bezirk hier habe tätig werden resp. Bewilligungen erteilen müssen. Der Gemein-
derat und das Amt für Raumentwicklung hätten die Beurteilung des Bezirks ge-
teilt.

Nach Auffassung und konstanter Praxis des Bezirksrats Schwyz seien Einfahrts-
bewilligungen nach § 47 StraG nur bei direkten Einfahrten ab einer Bauparzelle 
in Strassen des Bezirks nötig. Eine solche direkte Einfahrt in die 
G.________strasse liege hier nicht vor. Was hingegen Einfahrten von Strassen 
anderer Strassenträger (wie z.B. die private Strasse "E.________") in ihre Be-
zirksstrassen betreffe, würden die Einfahrtsbewilligungen mit ihren Vorausset-
zungen mit der Bewilligung der Strasse und Einfahrt geprüft und erteilt. 

Für die Strasse "E.________" mit der Einmündung in die G.________strasse ha-
be der Bezirk im Zusammenhang mit dem Gestaltungsplan "Ferienpark 
E.________West" am 9. Dezember 2004 eine Beurteilung abgegeben (Bf-Ziff. 2-
act. 6) und hinsichtlich der Baubewilligung vom 26. April 2006 (Bf-Ziff. 2-act. 14) 
am 17. Februar 2006 die Einfahrtsbewilligung erteilt (Bf-Ziff. 2-act. 15) mit Vorga-
ben betreffend Gestaltung und Sichtweiten, welche auch so ausgeführt worden 
und heute bestehend seien. Dem Gestaltungsplan "Ferienpark E.________West" 
und den dazugehörigen SBV könne entnommen werden, dass die Strasse 
"E.________" mit Einfahrt in die G.________strasse ausdrücklich als Erschlies-
sung des ganzen daran angrenzenden Baugebiets "E.________" bewilligt wor-
den sei. Die damals erschlossenen Bauzonen - mit beurteiltem möglichem Ver-
kehr - stimmten noch vollumfänglich mit den heutigen Bauzonen mit möglichem 
Verkehr überein. Das heutige Bauvorhaben "E.________Mitte" verursache ge-
genüber der früheren Beurteilung mit Einfahrtsbewilligung des Bezirks keinen 
Mehrverkehr.

Die G.________strasse als Verbindungsstrasse gemäss § 6 Abs. 3 StraG und 
§ 3 StraV sei mind. 6 m breit und habe ein Trottoir. Sie erfülle alle Voraussetzun-
gen für eine Verbindungsstrasse zum Dorf Morschach. Sie verfüge offensichtlich 
über ein genügendes Aufnahmevermögen für die Erschliessung des Baugebiets 
"E.________", inkl. Gestaltungsplangebiet "E.________Mitte", gemäss Nut-
zungsplanung der Gemeinde Morschach. Irgendwelche Strassenausbauten oder 
sonstige Massnahmen seien weder erforderlich noch Bestandteil irgendwelcher 
Planungen.

25

6.1 Das Verwaltungsgericht hat in verschiedenen Verfahren die Rechtsauffas-
sung des Regierungsrates gestützt, wonach die Erschiessung einer Überbauung 
über eine Privatstrasse, durch welche ein wesentlich grösserer oder andersarti-
ger Verkehr in eine öffentliche Strasse geleitet werden soll, eine Bewilligung des 
Strassenträgers der öffentlichen Strasse erfordert (zuletzt VGE III 2019 231 vom 
20.3.2020 Erw. 2.2.5 und 2.3.1). Davon abzuweichen besteht kein Anlass. 

Die Erteilung von Einfahrtsbewilligungen (Polizeierlaubnis) in öffentliche Strassen 
dient in erster Linie dem öffentlichen Interesse an der Verkehrssicherheit. Es soll 
im Rahmen des Bewilligungsverfahrens geprüft werden, ob Einfahrten in Stras-
sen den heutigen Anforderungen (Übersichtlichkeit, Einfahrtsradien usw.) ge-
nügen und entsprechend verkehrssicher sind (EGV-SZ 1999 Nr. 43 Erw. 4.4.1 
S. 134; vgl. auch § 48 Abs. 1 StraG). 

Aus Verkehrssicherheitsgründen kann nicht erheblich sein, ob ein wesentlich 
grösserer oder andersartiger Verkehr aus einer Überbauung stammt, welche auf 
einem unmittelbar an eine öffentliche Strasse angrenzenden Grundstück errichtet 
wird oder (wie vorliegend) aus einer Überbauung, welche 'hinter' einer bestehen-
den Überbauung errichtet wird und über die bestehende Zufahrt der 'vorderen' 
Überbauung in eine öffentliche Strasse geleitet wird. Entscheidend ist, ob die be-
stehende Zufahrt - über welche ein erheblich gewachsenes Verkehrsaufkommen 
in eine Strasse geleitet werden soll - diesen gesteigerten Anforderungen noch 
genügt, nicht jedoch von welcher Bauparzelle der wesentlich grössere oder an-
dersartige Verkehr stammt. Dies entspricht Sinn und Zweck von § 47 f. StraG 
und § 25 StraV.

6.2 Der Beschwerdeführerin Ziff. 2 kann nicht gefolgt werden, dass mit der 
Feststellung in den SBV zum Gestaltungsplan "Ferienpark E.________West" (Bf-
Ziff. 2-act. 5), wonach auch die nördlichen Grundstücke dereinst über die Strasse 
"E.________" zu erschliessen seien, zugleich auch die hieraus künftig mögliche 
Mehrbelastung der Strasse "E.________" bei der damals verlangten Ausgestal-
tung der Einmündung in die G.________strasse (inkl. Sichtweiten und Einlenkra-
dien) bereits berücksichtigt worden ist.

Weder die gemäss Art. 2 lit. c SBV zum Gestaltungsplan "Ferienpark 
E.________West" beabsichtigte, zweckmässige und Flächen sparende Ver-
kehrserschliessung des Gestaltungsplangebietes und der nördlich angrenzenden 
Liegenschaften, noch die Vorgaben zur Ausgestaltung der Einmündung der neu-
en Erschliessungsstrasse in die G.________strasse der Baukommission des Be-
zirks Schwyz vom 9. Dezember 2004 (Bf-Ziff. 2-act. 6), auf welche in Art. 7 Abs. 
2 SBV verwiesen wird, lassen darauf schliessen, dass diese Vorgaben unter 
Berücksichtigung der zu erwartenden Verkehrsbelastung bei Bebauung des gan-

26

zen Baugebietes "E.________" nach zonengerechten Baumöglichkeiten ange-
ordnet worden wären. Es finden sich weder in den erwähnten SBV zum Gestal-
tungsplan "Ferienpark E.________West" noch in den Vorgaben der Baukommis-
sion des Bezirks vom 9. Dezember 2004 Hinweise darauf, dass die Definition der 
Ausgestaltung der Erschliessungsstrasse "E.________" und deren Einmündung 
in die G.________strasse auf Überlegungen zum mutmasslichen Verkehrsauf-
kommen bei Bebauung des ganzen Baugebietes "E.________" beruhen: Be-
rechnungen oder Schätzungen zu der zu erwartenden künftige Gesamtbean-
spruchung bei zonengerechter Bebauung des (gesamten) Baugebietes 
"E.________" sind nicht aktenkundig.

Der Bericht zum Gestaltungsplan "Ferienpark E.________West" vom 8. Juli 2005 
(Bf-Ziff. 2-act. 7) hält in Ziff. 2.4 fest, dass die neue Erschliessungsstrasse wei-
terhin auch die bestehenden Liegenschaften im Norden erschliesst. Darüber hin-
aus werden in diesem Bericht hierzu im Wesentlichen die erwähnten Artikel der 
SBV und die Vorgaben des Bezirks vom 9. Dezember 2004 wiederholt. Im Be-
schluss des Gemeinderats betreffend Erlass des Gestaltungsplans "Ferienpark 
E.________West" vom 19. Oktober 2005 (Bf-Ziff. 2-act. 8) wird in Erw. 2 S. 4 ex-
plizit von einer eher bescheidenen Verkehrszunahme "der geplanten Überbau-
ung als Feriendorf" ausgegangen. In der Ein- und Ausfahrtsbewilligung des Be-
zirksrats vom 17. Februar 2006 (Bf-Ziff. 2-act. 15) wird wiederum auf die Ab-
klärungen und Vorgaben des Bezirks vom 9. Dezember 2004 Bezug genommen 
(Bf-Ziff. 2-act. 6). In der Baubewilligung des Gemeinderates vom 26. April 2006 
(Bf-Ziff. 2-act. 14) wird die Ein- und Ausfahrtsbewilligung des Bezirksrats vom 17. 
Februar 2006 zum Bestandteil der Baubewilligung erklärt (Erw. 3 und Disp.-Ziff. 2 
lit. b).

Aufgrund der dargelegten Aktenlage ist dem Regierungsrat beizupflichten, dass 
sich die am 17. Februar 2006 erteilte Einfahrtsbewilligung des Bezirksrats (Bf-
Ziff. 2-act. 15) auf die Verkehrszunahme bezogen hat, welche aus der Überbau-
ung des Ferienparks "E.________West" resultierte, womit diese rechtsgültig er-
teilte Einfahrtsbewilligung im Sinne von § 25 Abs. 2 StraV einer Überprüfung 
durch den Strassenträger bedarf, wenn die aus der Überbauung 
"E.________Mitte" zu erwartende Verkehrsbelastung der Zufahrt aus der Er-
schliessungsstrasse "E.________" in die G.________strasse erheblich ist (vgl. 
§ 25 Abs. 2 StraV).

6.3.1 Die Einmündung der Strasse "E.________" in die G.________strasse be-
findet sich unterhalb des Dorfeingangs, ca. 100 m nach der Signalisation des In-
nerortsbereichs: Geschwindigkeit "50 generell" (vgl. BG-Gutachten Ziff. 2.2, vgl. 

27

auch den CE-Bericht vom 3.9.2010 [= Bf-Ziff. 2-act. 17] Ziff. 5.2 i.V.m. der Karte: 
Übersicht G.________strasse in Ziff. 2). 

Die VSS-Norm SN 640 273a verlangt bei einer Zufahrtsgeschwindigkeit der vor-
trittsberechtigten Motorfahrzeuge von 50 km/h eine Knotensichtweite von 50 bis 
70 m. Bei Knoten mit Gehweg beträgt die Beobachtungsdistanz 3 m ab dem hin-
teren Gehweg. 

6.3.2 Die Vorgaben der Baukommission des Bezirks Schwyz gemäss "Vorab-
klärung" vom 9. Dezember 2004 (Bf-Ziff. 2-act. 6), wonach die Knotensichtweiten 
entsprechend dem VSS-Normenblatt SN 640 273 nach beiden Seiten mind. 70 m 
(mit Beobachtungspunkt 4.5 m hinter dem Strassenrand) und die Einlenkradien 
ab Fahrbahnrand der Bezirksstrasse rechts und links je 5 m betragen müssen 
(vgl. Bf-Ziff. 2-act. 6), wurden in den SBV (Ziff. 7 Abs. 2) und den Bericht (Ziff. 
2.4) zum Gestaltungsplan "Ferienpark E.________West" übernommen (Bf-Ziff. 2-
act. 5 und 7). Der Gestaltungsplan "Ferienpark E.________West" (Bf-Ziff. 2-act. 
4) wurde am 19. Oktober 2005 mit diesen verbindlichen Vorgaben vom Gemein-
derat erlassen und vom Regierungsrat mit RRB 232/2006 vom 14. Februar 2006 
(unter Vorbehalt) und mit RRB Nr. 500/2006 genehmigt (Bf-Ziff. 2-act. 4 f. [mit 
Genehmigungsvermerken] und Bf-Ziff. 2-act. 8 f.). 

In der Ein- und Ausfahrtsbewilligung vom 17. Februar 2006 (Bf-Ziff. 2-act. 15) 
verfügte der Bezirksrat wiederum, dass die Knotensichtweiten entsprechend dem 
VSS-Normenblatt SN 640 273 beidseitig mind. 70 m (mit Beobachtungspunkt 
4.5 m hinter dem Strassenrand [≙ 3 m ab Trottoirrand]) und die Einlenkradien ab 
Fahrbahnrand der Bezirksstrasse rechts und links je 5 m betragen müssen (Bf-
Ziff. 2-act. 15). Diese Auflage wurde in der Baubewilligung Reg.-Nr. 26/2005 vom 
26. April 2006 (Erw. 3 und Disp.-Ziff. 2 lit. b) vom Gemeinderat zu deren Bestand-
teil erklärt (Bf-Ziff. 2-act. 14; vgl. auch im Plan Nr. 2266-1, Situation 1:200 Er-
schliessungsstrasse vom 24.2.2006 [=Bf-Ziff. 2-act. 10]).

6.3.3 Es sind keine Anhaltspunkte erkennbar, dass die Einmündung aus der 
Strasse "E.________" in die G.________strasse nicht entsprechend den Vorga-
ben der Baubewilligung Reg.-Nr. 26/2005 vom 26. April 2006 plangetreu ausge-
führt wurde. Vielmehr wurde mit dem BG-Gutachten vom 5. Mai 2017 (Beilage zu 
Vi-act. II.-01) ausdrücklich bestätigt (und mit Fotoaufnahmen untermauert), dass 
die bestehende Einfahrt der Strasse "E.________" in die G.________strasse 
über Einlenkradien ab Fahrbahnrand von beidseits je 5 m gemäss der Ein- und 
Ausfahrtsbewilligung des Bezirksrats vom 17. Februar 2006 und über Sichtweiten 
von 70 m verfügt, was den Anforderungen der VSS-Norm 640 273a genügt, wel-
che bei 50 km/h eine Sichtweite von 50 - 70 m definieren (Ziff. 2.6). 

28

6.3.4 Weswegen für die auf der Basis rechtskräftiger Einfahrts- und Baube-
willigungen erstellten Einmündung aus der Strasse "E.________" in die 
G.________strasse eine (zusätzliche) planerische Darstellung erforderlich sein 
sollte um zu belegen, dass diese Einmündung die Sichtweiten gemäss VSS-
Norm SN 640 273a einhält, ist a priori nicht nachvollziehbar und wird vom Regie-
rungsrat nicht erläutert. Auch besteht aufgrund der Aktenlage kein Anlass an der 
Zuverlässigkeit der Feststellung im BG-Gutachten vom 5. Mai 2017 zu zweifeln, 
dass die besagte Einfahrt entsprechend den damaligen Vorgaben der Bewilli-
gungsbehörden erstellt worden ist, und damit die Vorgaben der VSS-Norm SN 
640 273a inkl. der darin geforderten Sichtweiten (vgl. Erw. 6.3.1 hiervor) einhält. 
Auf diese schlüssige Feststellung der Gutachter kann ohne Weiteres abgestellt 
werden; es besteht hier kein Bedarf an zusätzlichen Abklärungen. Der Umstand, 
dass die Beschwerdeführer Ziff. 1 die Einlenkradien (ab Fahrbahnrand von beid-
seits je 5 m) als ungenügend erachten, vermag daran nichts zu ändern (vgl. Erw. 
4.4 3 hiervor).

6.4.1 Die G.________strasse, welche im orientierenden Planinhalt des Er-
schliessungsplans Morschach Dorf vom 11. März 2007 als Hochleistungs- und 
Hauptverkehrsstrasse geführt wird, verbindet ab der Abzweigung K.________ die 
L.________ (Nationalstrassenabschnitt A4 Brunnen-Flüelen) mit der gemeinde-
eigenen J.________strasse Morschach (ab Verzweigung M.________strasse). 
Die G.________strasse bildet als Verbindungsstrasse im Sinne von § 6 Abs. 1 
StraG die Hauptverkehrsstrasse (HVS) zum Dorf Morschach.

Nach der VSS-Norm SN 640 020a (Leistungsfähigkeit, Verkehrsqualität, Belast-
barkeit, zweistreifige Strassen ohne bauliche Richtungstrennung; VSS, Juni 2010) 
hängt die Kapazität von HVS ausserorts von den Parametern: Anzahl Streifen 
je Richtung, Steigungsklassen, Schwerverkehrsanteil und Kurvigkeit, ab. Bei 
Annahme der höchsten Steigungsklasse (5 = Längsneigung >8.3%), höchstem 
Schwerverkehrsanteil (20%) und höchster Kurvigkeit (>250) gemäss der Tabelle 
14: Leistungsfähigkeit HVS; Auszug SN 640 020a resultiert eine Leistungsfähig-
keit (in beiden Fahrtrichtungen für zweistreifige HVS) ausserorts von 1'520 Fz/h. 
Die Kapazitäten für HVS innerorts und für übrige Strassen werden wie folgt defi-
niert: 1 Fahrstreifen: 1'100 Fz/h; 2 Fahrstreifen: 1'700 Fz/h. Auf Strassen inner-
orts mit hoher Verkehrsregelungsdichte ist nicht die Kapazität auf der freien Stre-
cke leistungsbestimmend, sondern die Streckenkapazität wird massgebend von 
den Knotenkapazitäten bestimmt. Die Kapazitätsverteilung aller HVS (innerorts 
und ausserorts) liegt in deutlicher Mehrheit im Bereich von 1’000-2’000 Fz/h, was 
einstreifigen Strecken entspricht (vgl. den vom Bundesamt für Raumentwicklung 
herausgegebenen Schlussbericht: NPVM [Nationales Personenverkehrsmodell] 

29

2016: Zonenstruktur und Verkehrsnetze vom Juni 2017, Kapitel 2.6.2 f. [publ. auf 
www.are.admin → home → Raumentwicklung & Raumplanung → Publikatio-
nen]).

6.4.2 Gemäss dem CE-Bericht vom 3. September 2010 (Bf-Ziff. 2-act. 17) betrug 
der DTV auf der G.________strasse (im Jahr 2007) 2'800 Fahrzeuge 
pro Tag (Ziff. 5.1). Dies entspricht (analog den Berechnungen im BG-Gutachten 
Ziff. 3.1) 336 Fahrten in der Abendspitzenstunde (12%). Wie die Beschwerde-
führerin Ziff. 2 in ihrer Beschwerde vom 16. Januar 2020 unwidersprochen aus-
geführt hat, sind seit dem Erlass des Gestaltungsplans "Ferienpark 
E.________West" in der Gemeinde Morschach keine Einzonungen und auch 
keine Aufzonungen erfolgt (Ziff. II.4.2). Ob der hieraus gezogene Schluss zuläs-
sig ist, dass es keinen Mehrverkehr gegenüber dem DTV aus dem Jahr 2007 
gibt, ist zumindest fraglich, kann indessen vorliegend offen bleiben. Denn auch 
unter der (unrealistischen) Annahme einer Verdoppelung des DTV auf der 
G.________strasse seit dem Jahr 2007 (auf 5'600 Fz/d) würde der sich hieraus 
ergebende ASP nicht mehr als 672 Fahrten betragen. 

Wenn man auf der anderen Seite von der Annahme einer überaus geringen Be-
lastbarkeit der mind. 6 m breiten G.________strasse (ev. mit Ausnahme einer 
1.5 km entfernten Stelle; vgl. dazu CE-Bericht vom 3.9.2010 Ziff. 7.4) im unters-
ten Bereich der Kapazitätsverteilung aller HVS, d.h. von 1’000 Fz/h ausgeht (vgl. 
im Detail Erw. 6.4.1 hiervor), würde die G.________strasse noch immer über aus-
reichend Kapazität verfügen, um den Mehrverkehr ab dem Baugebiet 
"E.________" aufzunehmen, welcher aus der Überbauung "E.________Mitte" re-
sultiert (148 Fz/d; 18 Fz/ASP), wie auch jener, der aus den im BG-Gutachten 
(Ziff. 3.1) errechneten, künftig noch möglichen 38 Parkplätzen (≙95 Fz/d; 
11 Fz/ASP) entsteht; dies auch unter Mitberücksichtigung von möglichen Ver-
kehrsspitzen während Stosszeiten an Wochenenden aufgrund der An- oder Ab-
reise von Feriengästen der Ferienhaussiedlung "H.________" (vgl. BG-
Gutachten Ziff. 2.2).

Auch bei Annahme ungünstigster Verhältnisse bezüglich Verkehrsentwicklung und 
Kapazität der G.________strasse ist mit anderen Worten nicht fraglich, dass das 
Aufnahmevermögen dieser Strasse bei Weitem ausreicht, um den gesamten Mehr-
verkehr ab dem Baugebiet "E.________" (inkl. künftiger Reserven) aufzuneh-
men. 

6.5 Nach dem Gesagten sind die Voraussetzungen zur Erteilung einer Ein-
fahrtsbewilligung durch den Strassenträger offensichtlich gegeben. Der Bezirks-
rat hat in seiner Eingabe vom 17. April 2020 denn auch keine Zweifel offengelas-

http://www.are.admin

30

sen, dass er die rechtsgültig erteilte Einfahrtsbewilligung vom 17. Februar 2006 
(Bf-Ziff. 2-act. 15) im Sinne von § 25 Abs. 2 StraV bestätigt hätte, wenn das ARE 
(resp. die ihm unterstellte Baugesuchszentrale) die Erteilung einer Bewilligung 
durch den Bezirk als erforderlich erachtet hätte (vgl. Erw. 5.4 hiervor).

6.6.1 Der Regierungsrat begründet seine Rückweisung namentlich damit, dass 
sich der Bezirksrat nie zum Mehrverkehr habe äussern können, welcher neu in 
die G.________strasse geleitet werde (angefochtener RRB 923/2019 Erw. 2.4.5). 

6.6.2 Der Bezirksrat macht in seiner Eingabe vom 17. April 2020 dagegen gel-
tend, dass er sowohl im Zusammenhang mit dem Erlass des Gestaltungsplans " 
E.________Mitte" als auch im Zusammenhang mit dem Baugesuch 
"E.________Mitte" (bei der Koordinationssitzung der Baugesuchszentrale vom 
7.4.2016) über das Bauprojekt mit Erschliessung über die Strasse "E.________" 
in die G.________strasse orientiert worden sei, und er sich dahingehend geäus-
sert habe, dass die Einfahrt für die Erschliessung weiterhin genüge und es keiner 
(neuen) Einfahrtsbewilligung in die G.________strasse bedürfe (vgl. Beschluss-
protokoll der Koordinationssitzung der Baugesuchszentrale vom 7.4.2016 = Bf-
Ziff. 2-act. 19). 

6.7.1 Soweit eine Einfahrtsbewilligung nicht explizit im Dispositiv der Baubewilli-
gung erteilt wurde, hat das Verwaltungsgericht in verschiedenen Entscheiden 
auch die Beurteilung des Regierungsrats geschützt, wenn dieser aufgrund einer 
erfolgten, einlässlichen Auseinandersetzung der Bewilligungsbehörde mit der 
Frage der Einfahrtsbewilligung auf eine implizite Erteilung der Einfahrtsbe-
willigung (durch die Gemeinde resp. den Strassenträger) erkannt hat (vgl. VGE 
III 2018 160 + III 2019 36 vom 27.5.2019 Erw. 4.3.4; VGE III 2019 52 + 96 vom 
29.8.2019 Erw. 4.3.4) und eine Rückweisung einzig zwecks Ergänzung der Bau-
bewilligung mit der entsprechenden Einfahrtsbewilligung einen verfahrensöko-
nomischen Leerlauf bedeutet hätte (VGE III 2019 231 vom 20.3.2020 Erw. 2.3.1; 
nicht jedoch in VGE III 2016 75 vom 21.12.2016 Erw. 4.3.1 ff., wo das Verwal-
tungsgericht auf eine ungenügende Prüfung der Frage der Einfahrtsbewilligung 
durch die Vorinstanzen erkannt hatte).

6.7.2 Im Gestaltungsplanverfahren wie im Baubewilligungsverfahren 
"E.________Mitte" wurde von keinem der Verfahrensbeteiligten je das Fazit des 
BG-Gutachtens vom 5. Mai 2017 (Ziff. 4) in Frage gestellt, dass die bestehende 
Einfahrt der Strasse "E.________" in die G.________strasse ausreichend sei 
und der zusätzliche Mehrverkehr von dieser Einfahrt aufgenommen werden kön-
ne. Auch der Regierungsrat ist in der Genehmigung des Gestaltungsplans 
"E.________Mitte" vom 12. Februar 2019 hiervon ausgegangen (vgl. RRB Nr. 

31

115/2019 Erw. 6.4 mit Verweis auf das BG-Gutachten). Das ARE und die ihm un-
terstellte Baugesuchszentrale erachteten eine Bewilligung des Bezirks offenbar 
als nicht erforderlich, ansonsten sie im Beschlussprotokoll der Koordinationssit-
zung vom 7. April 2016 (Bf-Ziff. 2-act. 19) die Zuständigkeit des Bezirks vermerkt 
(angekreuzt) hätten und - als zuständige Fach-Koordinationszentrale (vgl. § 77 
Abs. 3 PBG i.V.m. § 3 PBV) - dafür besorgt gewesen wären, dass der Bezirk im 
Sinne von § 25 Abs. 2 StraV die Einfahrtsbewilligung vom 17. Februar 2006 
überprüfe. Im vorliegenden Verfahren hat sich das ARE hierzu nicht geäussert. 

Aus den Angaben des Bezirks in seiner Eingabe vom 17. April 2020 ergibt sich 
klar, dass der Bezirk davon ausgegangen ist, dass er keine (neue) Einfahrtsbe-
willigung in die G.________strasse erteilen muss, die Voraussetzungen dafür 
aber gegeben sind. Aufgrund der Feststellungen im BG-Gutachten und insbe-
sondere dem Fazit in Ziff. 4, welche - wie erwähnt - von keinem der Verfahrens-
beteiligten in Frage gestellt worden ist, ist die Beurteilung, wonach die Voraus-
setzungen zur Erteilung einer Einfahrtsbewilligung resp. der Bestätigung der am 
17. Februar 2006 erteilten Einfahrtsbewilligung (Bf-Ziff. 2-act. 15) in casu gege-
ben sind, nicht zu beanstanden (vgl. auch Erw. 6.5 hiervor).

6.7.3 Die vom Regierungsrat im angefochtenen RRB Nr. 923/2019 vorgebrach-
ten Gründe für eine Rückweisung an den Gemeinderat (fehlende Möglichkeit des 
Bezirksrats sich zum Mehrverkehr äussern, Abklärungsbedarf hinsichtlich Einhal-
tung der Vorgaben der VSS-Norm SN 640 273a durch die streitbetroffene Ein-
mündung und bezüglich des Aufnahmevermögens der G.________strasse) er-
weisen sich bei genauerem Hinsehen somit als nicht stichhaltig (vgl. Erw. 6.3 ff. 
hiervor). Die Voraussetzungen zur Erteilung einer neuen Einfahrtsbewilligung 
durch den Bezirk resp. der Bestätigung der am 17. Februar 2006 erteilten Ein-
fahrtsbewilligung (nach deren Überprüfung im Sinne von § 25 Abs. 2 StraV) sind 
vorliegend gegeben; es besteht diesbezüglich kein Abklärungsbedarf (vgl. auch 
Erw. 6.5 und 6.7.2 hiervor). Auch hat der Bezirksrat im Rahmen des vorliegenden 
Verfahrens unmissverständlich kundgetan, dass aus seiner Sicht kein Anlass be-
stehe, die Einfahrtsbewilligung vom 17. Februar 2006 (Bf-Ziff. 2-act. 15) nicht zu 
bestätigen (vgl. Erw. 5.4 und 6.6.2 hiervor). 

Das Argument des Regierungsrats, wonach eine Rückweisung aufgrund des Ko-
ordinationsgebots nahezu unvermeidbar sei (vgl. Stellungnahme vom 24.1.2020 
S. 3), kann jedenfalls dann nicht greifen, wenn eine Rückweisung zwecks Er-
gänzung der Baubewilligung einen verfahrensökonomischen Leerlauf bedeuten 
würde (vgl. Erw. 6.7.1 hiervor; vgl. auch den im Verwaltungsgerichtsverfahren 
VGE III 2019 231 angefochtenen RRB 799/2019 vom 13.11.2019 Erw. 3.5).

32

Nicht gefolgt werden kann der Ansicht, dass die Beschwerdeführerin Ziff. 2 damit 
hätte rechnen müssen, dass der Regierungsrat die Frage der Einfahrtsbewilli-
gung prüft und - ohne den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme 
zu geben - im Rahmen von § 49 VRP darüber entscheidet. Wohl war erkennbar, 
dass keine explizite Einfahrtsbewilligung des Bezirksrats erteilt wurde. Ob dies 
auf ein Versäumnis des ARE resp. der ihm unterstellten Baugesuchszentrale - 
als Fach-Koordinationszentrale -, der Annahme der Baugesuchszentrale und des 
Bezirks, dass eine solche in casu nicht erforderlich sei oder deren Beurteilung, 
dass die erwartete Belastung nicht erheblich sei (§ 25 Abs. 2 StraG), zurückzu-
führen war, war dagegen nicht offensichtlich (vgl. Erw. 6.7.2 hiervor). Es kann 
von der Beschwerdeführerin Ziff. 2 nicht verlangt werden, dass sie sich - ausser-
halb der im Verwaltungsbeschwerdeverfahren thematisierten Rügen - aufs Gera-
tewohl vorsorglich und spekulativ zur Frage der Einfahrtsbewilligung äussert, 
zumal die zuständigen Koordinationsinstanzen und Bewilligungsbehörden sich 
nicht über die Gründe ausgesprochen haben, weswegen in casu keine (formelle) 
Einfahrtsbewilligung des Bezirksrats zu erteilen war. Bei dieser Sachlage wäre es 
im Sinne der Gewährung des rechtlichen Gehörs geboten gewesen, den Verfah-
rensbeteiligten (inkl. den zuständigen Koordinationsinstanzen und Bewilligungs-
behörden) vor Entscheidfällung Gelegenheit zur Stellungnahme hierzu ein-
zuräumen. Dass dies nicht geschah, hat für die Beurteilung im Endeffekt jedoch 
keine Bedeutung. 

6.8 Aus all den genannten Gründen, insbesondere dem dargelegten Ergebnis, 
dass die rechtsgültig erteilte Einfahrtsbewilligung vom 17. Februar 2006 durch 
den Bezirksrat - zu Recht - implizit weiterhin als konform beurteilt worden ist, d.h. 
unter Einschluss des Mehrverkehrs sowohl aus der Überbauung 
"E.________Mitte" als auch der noch vorhandenen Reserven im Baugebiet 
"E.________", und der Bezirksrat im Rahmen des vorliegenden Verfahrens un-
missverständlich kundgetan hat, dass kein Anlass bestehe, die Einfahrtsbewilli-
gung vom 17. Februar 2006 nicht zu bestätigen, würde eine Rückweisung einzig 
zum Zweck der Ergänzung der Baubewilligung mit der entsprechenden Ein-
fahrtsbewilligung des Bezirksrats einen verfahrensökonomischen Leerlauf bedeu-
ten (vgl. Erw. 6.7.1 hiervor). Dies führt zur Aufhebung des angefochtenen RRB 
923/2019 soweit dieser - in Gutheissung der Verwaltungsbeschwerde - die Sa-
che zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die Vor-
instanzen Ziff. 1 und 2 zurückgewiesen hat. Dementsprechend sind der Gesam-
tentscheid des ARE vom 6. Juni 2019 und der GRB Nr. 2019-0493 vom 30. Juli 
2019 zu bestätigen. Von den Beschwerdeführern Ziff. 1 wird auch im vorliegen-
den Verfahren nicht näher dargelegt, inwiefern die Verkehrssicherheit durch die 
Einfahrt der Strasse "E.________" in die G.________strasse aufgrund des Mehr-

33

verkehrs, welcher sich aus der Überbauung "E.________Mitte" ergibt, beein-
trächtigt werden sollte.

7. Dem Gemeinderat kommt unbestrittenerweise ein Ermessensspielraum zu 
bei der Frage der Anforderungen an den Belag einer Erschliessungsstrasse. In 
den Baugesuchsunterlagen finden sich - soweit ersichtlich - keine Angaben dazu, 
dass die bestehende Strasse "E.________" resp. deren Weiterführung ab dem 
Kiesparkplatz auf KTN 023.________ als Kiesstrasse eine Änderung beim Deck-
belag erfahren solle. 

Der Gemeinderat ist mit der Situation vor Ort und dem verschiedentlich themati-
sierten Ausbaustandard der Strasse "E.________" (vgl. etwa BG-Gutachten Ziff. 
2.3) zweifellos vertraut. Für vorliegendes Verfahren ist daher davon auszugehen, 
dass der Gemeinderat im Rahmen des ihm zustehenden Ermessens den gege-
benen Ausbaustandard der Strasse "E.________" ab dem Kiesparkplatz auf KTN 
023.________ als Kiesstrasse für die Erschliessung der Überbauung 
"E.________Mitte" als hinreichend erachtet hat, ansonsten er im Baubewilli-
gungsverfahren entsprechende Auflagen gemacht hätte. Nachdem der Regie-
rungsrat einerseits den diesbezüglichen Ermessensspielraum des Gemeinderats 
ausdrücklich anerkannt hat und andererseits weder einen Ermessensmissbrauch 
noch eine Ermessensüber- oder Ermessensunterschreitung des Gemeinderats 
moniert hat, kann dem Regierungsrat nicht gefolgt werden, dass sich der Ge-
meinderat hierzu noch äussern müsse. 

Anzufügen ist, dass der bestehende Ausbaustandard der Strasse "E.________" 
gemäss dem BG-Gutachten Ziff. 2.3 bereits im Gestaltungsplanverfahren 
"E.________Mitte" sowie bei Bewilligung und Genehmigung dieses Gestaltungs-
planes den involvierten Behörden bekannt war. Jedenfalls wurde das BG-
Gutachten auch im Genehmigungsentscheid Nr. 115/2019 vom 12. Februar 2019 
(in Vi-act. II.-02 Baumappe Nr. 2016-11 Projektänderung) thematisiert. Während 
im Gestaltungsplanverfahren "Ferienpark E.________West" verbindlich vorgege-
ben wurde, dass die Zufahrt mit einem dauerhaften sowie staubfreien Belag aus-
gebaut werden muss (Art. 7 Abs. 2 SBV i.V.m. den Vorgaben des Bezirks 
Schwyz vom 9.12.2004, vgl. Bf-Ziff. 2-act. 5 f.), bot der Umstand, dass die Stras-
se "E.________" im 'hinteren' Bereich als Kiesstrasse geführt ist, weder bei der 
Bewilligung und der Genehmigung des Gestaltungsplans "E.________Mitte" An-
lass für Weiterungen, noch bei der Bewilligung des Mehrfamilienhauses auf KTN 
021.________ und KTN 022.________ (vgl. Erw. 3.3; 4.4.2; 5.3.3 hiervor). 

8.1 Bei der vom Regierungsrat festgestellten Diskrepanz bei der Hausbezeich-
nung / Strassennummerierung der neuen Gebäude der Überbauung 

34

"E.________Mitte", E.________ 5a bis 5e (laut Disp.-Ziff. 3 des GRB Nr. 2019-
0493 vom 30.7.2019) und E.________ 10a bis 10e (gemäss Erw. 13 des GRB 
Nr. 2019-0493 vom 30.7.2019 sowie Erw. 13 des Protokollauszugs der Bau-
kommission vom 13.5.2019 [in Vi-act. II.-02 Baumappe Nr. 2016-11 Projektände-
rung]) handelt es sich offensichtlich um einen Verschrieb im Dispositiv. Sowohl 
Erw. 13 als auch Disp.-Ziff. 3 lit. i des GRB Nr. 2019-0493 verweisen auf die vom 
Bauamt vorgenommene Nummerierung im Situationsplan 1:500 (= Beilage in Vi-
act. II.-02 Baumappe Nr. 2016-11 Projektänderung), welche auf E.________ 10a 
bis 10e lautet. Der Gemeinderat wird angehalten, diesen Verschrieb zu berichti-
gen (vgl. § 4 i.V.m. § 40 des Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 
18.11.2009). Hierzu bedarf es keiner Weiterungen (vgl. auch Disp.-Ziff. 3 lit. i des 
GRB Nr. 2019-0493). 

8.2 In Disp.-Ziff. 3 lit. f des GRB Nr. 2019-0493 vom 30. Juli 2019 wird der Ver-
lauf der "Fusswegverbindung I.________strasse zur E.________strasse", deren 
öffentliche Begehung (weiterhin) zu dulden ist, als "entlang der westlichen 
Grundstückgrenze" beschrieben (vgl. Erw. 4.4.2 hiervor). Gemäss dem Plan Nr. 
101 Situation vom 2. Februar 2018 (in Vi-act. III.-01 in B 6), auf welchen in dieser 
Dispositivziffer hierzu verwiesen wird, verläuft diese Fusswegverbindung entlang 
der nördlichen Grundstückgrenze (auf KTN 026.________ und KTN 
002.________). Um eventuellen künftigen Missverständnissen vorzubeugen, 
wird der Gemeinderat angehalten, auch diesen Verschrieb entsprechend der 
Planvorgaben, auf welche in Disp.-Ziff. 3 lit. f des GRB Nr. 2019-0493 verwiesen 
wird, ebenfalls zu berichtigen (vgl. dazu Erw. 8.1 hiervor). 

9. Zusammenfassend ist die Beschwerde der Beschwerdeführer Ziff. 1 abzu-
weisen, soweit darauf einzutreten ist. In Gutheissung der Beschwerde der Be-
schwerdeführerin Ziff. 2 ist der angefochtene RRB Nr. 923/2019 aufzuheben, 
soweit damit - in Gutheissung der Verwaltungsbeschwerde - die Sache zur er-
gänzenden Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen 
Ziff. 1 und 2 zurückgewiesen worden ist. Entsprechend sind der Gesamtent-
scheid des ARE vom 6. Juni 2019 und der GRB Nr. 2019-0493 vom 30. Juli 2019 
zu bestätigen. 

Die offensichtlichen Verschriebe in Disp.-Ziff. 3 und Disp.-Ziff. 3 lit. f des GRB Nr. 
2019-0493 vom 30. Juli 2019 sind entsprechend den vorstehenden Ausführun-
gen durch den Gemeinderat (Erw. 8.1 f.) zu berichtigen.

10.1.1 Diesem Verfahrensausgang entsprechend werden die Kosten des regie-
rungsrätlichen Verfahrens (inkl. Kanzleikosten) von insgesamt Fr. 1'500.-- neu 
den Beschwerdeführern Ziff. 1 (unter solidarischer Haftbarkeit) auferlegt.

35

10.1.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend ist die Parteientschädi-
gung für das regierungsrätliche Verfahren neu zu verlegen. Die Beschwerdefüh-
rer Ziff. 1 (unter solidarischer Haftbarkeit) haben der beanwalteten Beschwerde-
führerin Ziff. 2 für das regierungsrätliche Verfahren eine Parteientschädigung von 
Fr. 1'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

10.2.1 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens III 2020 
17 (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen und öffentliche Verhandlung) 
von insgesamt Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern Ziff. 1 (unter solidari-
scher Haftbarkeit) auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP).

10.2.2 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren III 2020 
20 (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen und öffentliche Verhandlung) 
von insgesamt Fr. 2'500.-- werden je zur Hälfte (Fr. 1'250.--) den Beschwerde-
gegnern Ziff. 6 (= Beschwerdeführer Ziff. 1 im Beschwerdeverfahren III 2020 17) 
unter solidarischer Haftbarkeit und dem Kanton Schwyz auferlegt (§ 72 Abs. 2 
VRP).

10.2.3 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 (für die Beschwerdeverfahren III 2020 17 
und III 2020 20) und der Kanton Schwyz (für das Beschwerdeverfahren III 2020 
20) haben der beanwalteten Beschwerdeführerin Ziff. 2 je eine Parteientschädi-
gung auszurichten. Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für 
Rechtsanwälte (GebT; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicher-
weise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungs-
kriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf ins-
gesamt Fr. 4'600.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgelegt, wovon Fr. 3'450.-- 
auf die Beschwerdeführer Ziff. 1 (unter solidarischer Haftbarkeit) und Fr. 1'150.-- 
auf den Kanton entfallen.

36

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1.1 Die Beschwerdeverfahren III 2020 17 und III 2020 20 werden vereinigt. 

1.2 Die Beschwerde der Beschwerdeführer Ziff. 1 (Verfahren III 2020 17) wird 
abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

1.3 Die Beschwerde der Beschwerdeführerin Ziff. 2 (Verfahren III 2020 20) wird 
im Sinne der Erwägungen gutgeheissen und der angefochtene RRB 
923/2019 vom 17. Dezember 2019 wird aufgehoben, soweit damit die 
Sache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und zur Neubeurteilung an 
die Vorinstanzen Ziff. 1 und 2 zurückgewiesen worden ist. Der Gesamt-
entscheid des ARE vom 6. Juni 2019 und der GRB Nr. 2019-0493 des 
Gemeinderat Morschach vom 30. Juli 2019 werden bestätigt.

2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens (inklusive Kanzleikosten) 
von insgesamt Fr. 1'500.-- werden neu den Beschwerdeführern Ziff. 1 
(unter solidarischer Haftbarkeit) auferlegt.

2.2 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 (unter solidarischer Haftbarkeit) haben der 
beanwalteten Beschwerdegegnerin Ziff. 5 (= Beschwerdeführerin Ziff. 2) für 
das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von 
Fr. 1'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen.

3.1 Die Kosten der verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren III 2020 17 
und III 2020 20 (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen und öffent-
liche Verhandlung) von insgesamt Fr. 5'000.-- werden zu drei Vierteln 
(Fr. 3'750.--) den Beschwerdeführern Ziff. 1 (unter solidarischer Haftbarkeit) 
und zu einem Viertel (Fr. 1'250.--) dem Kanton Schwyz auferlegt.

Die Beschwerdeführer Ziff. 1 haben am 16. Januar 2020 einen Kosten-
vorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt. Die Restanz von Fr. 1'250.-- ist innert 
30 Tagen auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu über-
weisen.

Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 hat am 22. Januar 2020 einen Kosten-
vorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt, der ihr aus der Gerichtskasse zurück-
zuerstatten ist.

Hinsichtlich des Kantonsanteils wird auf die kantonsinterne Verrechnung 
verzichtet. 

37

3.2 Die Beschwerdeführer Ziff. 1 (unter solidarischer Haftbarkeit) haben der 
beanwalteten Beschwerdeführerin Ziff. 2 für die verwaltungsgerichtlichen 
Beschwerdeverfahren III 2020 17 und III 2020 20 eine Parteientschädigung 
(inkl. Barauslagen und MwSt) von Fr. 3'450.-- zu bezahlen. 

Der Kanton Schwyz hat der beanwalteten Beschwerdeführerin Ziff. 2 für 
das Beschwerdeverfahren III 2020 20 eine Parteientschädigung (inkl. Bar-
auslagen und MwSt) von Fr. 1'150.-- zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. des Bundesgesetzes über 
das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführer Ziff. 1 (2/R; unter Beilage des Protokolls der 

öffentlichen Verhandlung vom 27.5.2020)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin Ziff. 2 (2/R; unter Beilage 

des Protokolls der öffentlichen Verhandlung vom 27.5.2020)
- den Gemeinderat Morschach (R; unter Beilage des Protokolls der öffent-

lichen Verhandlung vom 27.5.2020)
- den Bezirksrat Schwyz (R; unter Beilage des Protokolls der öffentlichen 

Verhandlung vom 27.5.2020)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 

Beilage des Protokolls der öffentlichen Verhandlung vom 27.5.2020)
- und das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage des 

Protokolls der öffentlichen Verhandlung vom 27.5.2020).

Schwyz, 18. Juni 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. Juni 2020