# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5beb2c32-d047-5a44-a1ac-ec6dd4c95b48
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-20
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 20.09.2011 6B 585/2011 (6B_585/2011)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-585-2011_2011-09-20.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_585/2011 

 

Urteil vom 20. September 2011 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Einzelrichter, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Rechtswidriger Aufenthalt in der Schweiz, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 25. Juli 2011. 

 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

 

1. 

Im angefochtenen Entscheid wurde eine Fristwiederherstellung ausgeschlossen. Zur Begründung führte die Vorinstanz aus, dass das Verpassen der Rechtsmittelfrist selbstverschuldet im Sinne von Art. 94 Abs. 1 StPO sei. Auf die verspätet eingereichte Beschwerde wurde daher nicht eingetreten. Damit befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht mit keinem Wort. Er macht vielmehr ausschliesslich geltend, derzeit nicht hafterstehungsfähig zu sein. Er sei zwar wegen rechtswidrigen Aufenthalts in der Schweiz zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von vier Monaten verurteilt worden, sein angeschlagener Gesundheitszustand lasse einen Gefängnisaufenthalt derzeit aber nicht zu, was auch der ihn behandelnde Psychiater bestätigen könne. Aus diesen Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich nicht ansatzweise, inwieweit der angefochtene Entscheid das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzen könnte. Die Frage nach seiner Hafterstehungsfähigkeit bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

2. 

Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden. 

 

Demnach erkennt der Einzelrichter: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 20. September 2011 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Einzelrichter:    Schneider 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill