# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5c40a0ff-8e92-5936-a4d9-4db7770b2127
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.12.2014 E-2280/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2280-2014_2014-12-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-2280/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  D e z e m b e r  2 0 1 4   

Besetzung 

 
Richterin Christa Luterbacher (Vorsitz), 

Richter Markus König, Richter Daniel Willisegger,    

Gerichtsschreiberin Sandra Bodenmann. 

   Parteien 
 

A._______, geboren am (…), 

Eritrea,  

und ihr Ehemann  

B._______, geboren am (…), 

Äthiopien,  

c/o Schweizerische Botschaft in Khartum, 

Beschwerdeführende,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM) Quellenweg 6, 3003 Bern 

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;  

Verfügung des SEM vom 3. Oktober 2013 / N (…). 

 

 

E-2280/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit englischsprachiger Eingabe vom 27. März 2011 (Eingang bei der Bot-

schaft: 30. März 2011) wandte sich die Beschwerdeführerin an die Schwei-

zerische Botschaft in Khartum, Sudan, und ersuchte für sich und (sinnge-

mäss) für ihren Ehemann um Asyl in der Schweiz.  

Die Beschwerdeführerin brachte dabei im Wesentlichen vor, sie sei Eritre-

erin und stamme von C._______. Sie lebe zur Zeit mit ihrem äthiopischen 

Ehemann in prekären Verhältnissen in Khartum. Weil ihre Eltern gestorben 

seien, sei sie als Kleinkind von einer äthiopischen Nachbarin ihrer Mutter 

aufgezogen worden. Diese Nachbarin sei mit ihr in den Sudan gereist, 

habe sie in D._______ zurückgelassen und sei dann alleine nach Äthiopien 

weitergereist.  

Die Beschwerdeführerin habe in Khartum als Dienstmädchen gearbeitet. 

Weil die Arbeit ihre Kräfte überstiegen habe, sei sie ins Flüchtlingslager 

Hawata gereist, wo sie als Flüchtling anerkannt worden sei. Als alleinste-

hende Frau sei es dort sehr schwierig geworden. Sie habe in diesem Lager 

ihren späteren Ehemann kennengelernt und geheiratet. Weil sie sich nicht 

länger im Flüchtlingslager hätten aufhalten können, seien die Beschwerde-

führenden dann gemeinsam nach Khartum gereist. 

Dieser Eingabe wurden drei Dokumente in Kopie (ein Ehe-Zertifikat, eine 

englischsprachige Bestätigung des United Nations High Commissioner for 

Refugees, UNHCR, und des Commissioner for Refugees, COR, vom 26. 

Mai 2004 [beide Ehegatten betreffend] sowie eine fremdsprachige UN-

HCR/COR-Bestätigung) beigelegt.  

B.  

Mit Schreiben vom 9. Juli 2013 setzte das BFM beide Beschwerdeführen-

den darüber in Kenntnis, dass die Schweizerische Botschaft in Khartum 

aus Kapazitätsgründen keine Befragung durchführen könne, weswegen 

das Bundesamt sie – unter Hinweis auf ihre Pflicht, bei der Feststellung 

des Sachverhalts mitzuwirken (Art. 8 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 

[AsylG, SR 142.31]) – auffordere, das Gesuch mit einer schriftlichen Stel-

lungnahme zu ergänzen. Dabei wurden der Beschwerdeführerin und auch 

dem Beschwerdeführer (separat) persönliche Fragen zu ihren Asylgründen 

gestellt.  

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Seite 3 

Die Beschwerdeführerin hat am 20. August 2013 unterschriftlich bestätigt, 

das Schreiben des BFM ("Questionnaire") vom 9. Juli 2013 erhalten zu ha-

ben.  

C.  

Die Beschwerdeführenden ergänzten ihre bisher geltend gemachten Vor-

bringen mit einer weiteren englischsprachigen Eingabe vom 28. August 

2013, welche am 12. September 2013 bei der Botschaft einging.  

Ergänzend machte die Beschwerdeführerin insbesondere geltend, sie sei 

Christin und habe keine Schulbildung genossen. Sie habe Eritrea nach 

dem Tod ihrer Mutter verlassen. Eine äthiopische Nachbarin habe sie nach 

E._______, Äthiopien verbracht. Von dort aus sei sie in den Sudan geflo-

hen. Sie sei nie in den eritreischen Militärdienst einberufen worden, weil 

sie als Kind nach Äthiopien verbracht worden sei. Sie habe Eritrea ohne 

Erlaubnis verlassen. Im Jahr 1989 sei sie von Äthiopien aus in den Sudan 

gereist.  

Die an den Beschwerdeführer gerichteten Fragen sind wie folgt beantwor-

tet worden: Der ältere Bruder des Beschwerdeführers sei durch die TPLF 

(Tigrayan People's Liberation Front) entführt worden. Als er sich nach des-

sen Verbleib erkundigt habe, habe er keine Antworten erhalten, worauf er 

selbst Angst bekommen habe und daher 1994 in den Sudan geflohen sei. 

Er habe keine Genehmigung oder Dokumente für diese Reise gehabt. Er 

sei als Flüchtling vom UNHCR registriert worden und habe sich von 1994 

bis 1998 im Hawata-Flüchtlingslager in Gedarif aufgehalten. Nachdem das 

UNHCR angekündigt habe, dass alle Äthiopier in ihr Heimatland zurück-

kehren sollten, habe er die Gelegenheit genommen und sei nach Khartum 

gereist. Weil er Äthiopier und seine Ehefrau Eritreerin sei, hätten sie weder 

in sein Heimatland noch in das Heimatland seiner Ehefrau zurückkehren 

können. In Khartum nehme er Arbeit als Tagelöhner an. Seine Ehefrau ver-

kaufe gelegentlich Tee und Kaffee auf den Strassen. Die Beschwerdefüh-

renden hätten keinerlei Verwandte in Khartum. Mangels finanzieller Mittel 

und Sicherheit könnten sie nicht länger in Khartum leben.  

Diese Eingabe ist von der Beschwerdeführerin eigenhändig unterzeichnet 

worden.  

In einer weiteren, gleichzeitig eingereichten, nicht eigenhändig unterzeich-

neten englischsprachigen Eingabe richtet sich der Beschwerdeführer an 

die Schweizer Botschaft in Khartum. Ergänzend führt er dabei aus, er sei 

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am 2. Juni 2012 von Unbekannten zusammengeschlagen und ausgeraubt 

worden. Er habe sich an die Botschaft gewandt, habe jedoch weder dort 

noch von der Polizei Unterstützung erhalten. Am 23. Oktober 2012 hätten 

ihn wiederum unbekannte Männer überfallen und ihm seine Tasche mit 

Verkaufswaren abgenommen. Sein Leben und das seiner Frau sei in Ge-

fahr, und sie könnten weder nach Äthiopien noch nach Eritrea zurückkeh-

ren.  

D.  

Mit Verfügung vom 3. Oktober 2013 verweigerte das BFM den Beschwer-

deführenden die Einreise in die Schweiz und lehnte ihr Asylgesuch ab.  

Das Bundesamt begründete die Verweigerung der Einreise in die Schweiz 

und die Ablehnung des Asylgesuchs im Wesentlichen damit, aufgrund des 

vollständig erstellten Sachverhalts könne davon ausgegangen werden, 

dass keine unmittelbare Gefährdung vorliege, welche eine Einreise in die 

Schweiz notwendig erscheinen lasse. Die Schilderungen der Beschwerde-

führenden in ihrem Gesuch vom 30. März 2011 und in ihrer Stellungnahme 

vom 12. September 2013 würden darauf schliessen lassen, dass sie ernst-

zunehmende Schwierigkeiten mit den eritreischen Behörden (sic) hätten. 

Es sei daher zu prüfen, ob einer Asylgewährung durch die Schweiz der 

Asylausschlussgrund von aArt. 52 Abs. 2 AsylG entgegenstehe, wonach 

einer Person das Asyl verweigert werden könne, wenn ihr zugemutet wer-

den könne, sich in einem anderen Staat um Aufnahme zu bemühen. Die 

Beschwerdeführenden seien eigenen Angaben zufolge 1994 respektive 

1989 in den Sudan geflüchtet und hätten einige Jahre im Flüchtlingslager 

Hawata gelebt, bevor sie nach Khartum gegangen seien. In ihrer Stellung-

nahme hätten die Beschwerdeführenden erklärt, ein weiterer Verbleib im 

Sudan sei ihnen aufgrund von finanziellen Problemen und wegen mangeln-

der Sicherheit nicht möglich.  

Laut Berichten des UNHCR befänden sich zahlreiche eritreische und äthi-

opische Flüchtlinge und Asylsuchende im Sudan. Vor diesem Hintergrund 

sei nicht zu verkennen, dass die Lage vor Ort für diese Menschen – wie 

auch für die Beschwerdeführenden – nicht einfach sei. Dennoch bestünden 

keine konkrete Anhaltspunkte für die Annahme, dass ein weiterer Verbleib 

im Sudan für sie nicht zumutbar oder möglich wäre. Flüchtlinge im Sudan, 

die vom UNHCR registriert worden seien, würden einem Flüchtlingslager 

zugeteilt, wo sie sich aufhalten könnten und die nötige Versorgung erhalten 

würden. Die Beschwerdeführenden verfügten nicht über ein freies Aufent-

haltsrecht für das ganze Land. Es sei ihnen aber zuzumuten, beim UNHCR 

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um Schutz zu ersuchen, sollte ihre Situation tatsächlich kritisch sein; das 

BFM verwies in diesem Zusammenhang auf mehrere Urteile des Bundes-

verwaltungsgerichts.  

Das Leben in Khartum sei für äthiopische und eritreische Flüchtlinge nicht 

einfach. Die Beschwerdeführenden lebten jedoch seit etwa 15 Jahren in 

Khartum. Die Hürden für eine zumutbare Existenz in Khartum seien nicht 

unüberwindbar. Überdies lebe im Sudan eine grosse äthiopische und erit-

reische Diaspora, die für in Not geratene Landsleute bereitstehe und weit-

gehend Unterstützung biete.  

Das BFM stelle nicht in Abrede, dass sich die Beschwerdeführenden in ei-

ner schwierigen Lage befinden würden. Eine schwierige Lebenssituation 

und insoweit humanitäre Überlegungen stellten indes keinen Grund für die 

Bewilligung der Einreise in die Schweiz dar. Eine Einreisebewilligung 

könne nur erteilt werden, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von 

einer akuten Gefährdung der gesuchstellenden Person ausgegangen wer-

den müsse, was vorliegend nicht zutreffe. Den Angaben der Beschwerde-

führenden zufolge lebten keine nahen Verwandten oder Bezugspersonen 

in der Schweiz. Es sei keine besondere Bezugsnähe zur Schweiz gegeben. 

Daher seien die Asylgesuche und die Einreiseanträge abzulehnen.  

Der Beschwerdeführer hat am 2. April 2014 eigenhändig bestätigt, die 

BFM-Verfügung vom 3. Oktober 2013 in Empfang genommen zu haben.  

E.  

Mit englischsprachiger Eingabe vom 13. April 2014 (Eingang bei der 

Schweizer Botschaft in Khartum am 14. April 2014) erhoben die Beschwer-

deführenden beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die 

BFM-Verfügung vom 3. Oktober 2013.  

Zur Begründung führten sie aus, sie hätten zwar den Flüchtlingsstatus 

durch das UNHCR und die sudanesische Regierung zuerkannt erhalten. 

Sie hätten aber faktisch keine Unterstützung durch die Flüchtlingsdienst-

stellen bekommen. Da die Beschwerdeführenden nicht gebildet seien, hät-

ten Drittpersonen ihre Asylgesuche und ihre Eingaben dazu verfasst. Der 

Beschwerdeführer habe mehrfach erhebliche Sicherheitsprobleme gehabt. 

Am 2. Juni 2012 sei er von Unbekannten abgeführt, misshandelt und aus-

geraubt worden. Er habe sich in der Folge an die Polizeibehörde gewandt 

und entsprechende Dokumente erhalten. Mit der Zeit habe sich herausge-

stellt, dass Sicherheitspersonal für den Übergriff verantwortlich gewesen 

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sei. Auch im Jahr 2008 sei der Beschwerdeführer vom Sicherheitspersonal 

bedroht, behelligt und misshandelt worden. Ein weiterer Übergriff (Raub) 

habe im Oktober 2012 stattgefunden. Seit ihrer Ankunft im Sudan seien die 

Beschwerdeführenden mit Sicherheitsproblemen sowie mit finanziellen 

und sozialen Schwierigkeiten konfrontiert worden. Obwohl sie sich an das 

UNHCR gewandt hätten, hätten sie keine Unterstützung erhalten. Im Wei-

teren habe der Beschwerdeführer aufgrund der erlittenen Schwierigkeiten 

seine Arbeitstätigkeit aufgegeben. Die lokalen Behörden hätten zudem der 

Beschwerdeführerin untersagt, auf den Strassen Kaffee und Tee zu ver-

kaufen, weshalb ihre Lage sich weiter verschlechtert habe.  

Weil die Beschwerdeführerin nicht Muslimin sei, sei es ihnen auch nicht 

möglich, die sudanesische Staatsangehörigkeit zu erlangen. Die Be-

schwerdeführenden würden eine illegale Migration über die sudanesiche 

und libysche Staatsgrenze in Erwägung ziehen, obwohl diese Reise auf-

grund des praktizierten Nieren-Organhandels gefährlich sei.  

Die Beschwerdeeingabe ist von beiden Beschwerdeführenden eigenhän-

dig unterzeichnet worden.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behör-

den nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesverwal-

tungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne von 

Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zu-

ständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel, so auch vorliegend, endgültig (Art. 

105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 

2005 [BGG, SR 173.110]).  

1.2 Zur Beschwerde ist legitimiert, wer am vorinstanzlichen Verfahren teil-

genommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die 

angefochtene Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges In-

teresse an deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 48 Abs. 1 VwVG). 

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1.2.1 Das Stellen eines Asylgesuches gilt als relativ höchstpersönliches 

Recht, das vertretungsfeindlich ist. Wenn eine angeblich um Asyl suchende 

Person im erstinstanzlichen Verfahren nie persönlich vor einer schweizeri-

schen Asylbehörde im In- oder Ausland in Erscheinung getreten ist, steht 

nicht fest, ob sie tatsächlich ein Asylgesuch stellen wollte. Damit ist unklar, 

ob sie als Gesuchsteller am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat 

und demnach zur Beschwerde berechtigt ist (vgl. BVGE 2011/39 E. 4.3.2). 

1.2.2 Das vorliegende Asylverfahren aus dem Ausland ist mit der schriftli-

chen Eingabe vom 27. März 2011 eingeleitet worden. Diese Eingabe hat 

die Beschwerdeführerin für sich und (sinngemäss) für ihren Ehemann ver-

fasst. Die handschriftlich verfasste Eingabe beinhaltet keine eigentliche ei-

genhändige Unterschrift, enthält aber den Namen der Beschwerdeführerin. 

Die Eingabe vom 28. August 2013, mit welcher auf die individuell gestell-

ten, persönlichen Fragen der Botschaft eingegangen wird, ist von der Be-

schwerdeführerin alleine unterzeichnet worden; es wird im Rahmen dieser 

Eingabe aber auf die an den Beschwerdeführer persönlich gestellten Fra-

gen eingegangen. Mit der Eingabe vom 28. August 2013 ist gleichzeitig 

eine schriftliche Eingabe des Beschwerdeführers eingereicht worden, die 

kein Datum und keine Unterschrift trägt. In diesen Stellungnahmen gehen 

beide Beschwerdeführenden auf die an sie persönlich gerichteten Fragen 

zu ihrem Asylgesuch ein. Aus dem Inhalt der Eingabe und aufgrund des 

mehrfachen Bezugs des Beschwerdeführers auf seine Ehefrau ("my wife") 

ist davon auszugehen, dass beide Beschwerdeführenden um Asyl ersucht 

haben, beide auf die ihnen individuell gestellten Fragen persönlich einge-

gangen sind und somit Asylgesuche für beide Beschwerdeführenden vor-

liegen.  

1.2.3 Laut der vorinstanzlichen Verfügung, die sich sowohl an "Herrn 

B._______" als auch an "Frau A._______" gerichtet ist, ist offensichtlich 

auch das BFM davon ausgegangen, dass beide Ehegatten im Asylgesuch 

eingeschlossen sind. Die Namen beider Beschwerdeführenden sind so-

wohl im Betreff (vgl. S. 1) als auch im Verteiler ("Diese Verfügung bezieht 

sich auf "; vgl. S. 5) vollständig aufgeführt worden. Der Empfangsbestäti-

gung (vgl. Akte A9) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer die BFM-

Verfügung vom 3. Oktober 2013 persönlich entgegengenommen hat. Die 

Beschwerdeeingabe vom 13. April 2014 weist die eigenhändige Unter-

schrift beider Beschwerdeführenden auf.   

1.2.4 Im Folgenden geht das Bundesverwaltungsgericht daher davon aus, 

dass die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann (der Beschwerdeführer) am 

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Seite 8 

vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen haben und somit zur Be-

schwerde legitimiert sind. 

1.3 Die Beschwerde ist in englischer Sprache und somit nicht in einer 

Amtssprache des Bundes abgefasst. Auf die Ansetzung einer Frist zur Be-

schwerdeverbesserung oder auf die Einholung einer Übersetzung wird pra-

xisgemäss verzichtet, da der Eingabe genügend klare, sinngemässe 

Rechtsbegehren und deren Begründung zu entnehmen sind und ohne Wei-

teres – die zu beurteilende Sachlage ist rechtsgenüglich erstellt – darüber 

befunden werden kann. Auf die im übrigen frist- und formgerecht einge-

reichte Beschwerde ist somit einzutreten (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 

VwVG). 

1.4 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG und das 

AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.5 Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde vorliegend auf die Durchfüh-

rung eines Schriftenwechsels verzichtet. 

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG. 

3.  

Mit der Änderung des Asylgesetzes vom 28. September 2012 – von der 

Bundesversammlung als dringlich erklärt und am 29. September 2012 in 

Kraft getreten – ist die Möglichkeit der Einreichung eines Asylgesuches aus 

dem Ausland weggefallen (vgl. AS 2012 5359). Das vorliegende Urteil, wel-

ches ein Asylgesuch aus dem Ausland nach altem Recht zum Gegenstand 

hat, ergeht daher gestützt auf die Übergangsbestimmung zur Änderung 

vom 28. September 2012, wonach für Asylgesuche, die im Ausland vor 

dem Inkrafttreten der Änderung vom 28. September 2012 gestellt worden 

sind, die Artikel 12, 19, 20, 41 Abs. 2, 52 und 68 AsylG in der bisherigen 

Fassung des Gesetzes gelten. Wird demnach im vorliegenden Beschwer-

deverfahren auf das AsylG oder Verordnungstexte verwiesen, bezieht sich 

dies stets auf die bisherige Fassung der entsprechenden Bestimmungen. 

4.  

4.1 Gemäss aArt. 19 Abs. 1 AsylG kann ein Asylgesuch im Ausland bei ei-

ner Schweizerischen Vertretung gestellt werden, welche es mit einem Be-

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Seite 9 

richt an das Bundesamt überweist (aArt. 20 Abs. 1 AsylG). Die Schweize-

rische Vertretung führt mit der asylsuchenden Person in der Regel eine 

Befragung durch (aArt. 10 Abs. 1 der Asylverordnung 1 vom 11. August 

1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]). Ist dies nicht möglich, 

so wird die asylsuchende Person von der Vertretung aufgefordert, ihre 

Asylgründe schriftlich festzuhalten (aArt. 10 Abs. 2 AsylV 1). Die Schwei-

zerische Vertretung überweist dem Bundesamt das Befragungsprotokoll o-

der das schriftliche Asylgesuch sowie weitere zweckdienliche Unterlagen 

und einen ergänzenden Bericht, der ihre Beurteilung des Asylgesuchs ent-

hält (aArt. 10 Abs. 3 AsylV 1). 

4.2 Vorliegend sah sich die Botschaft in Khartum nicht in der Lage, eine 

persönliche Anhörung der Beschwerdeführenden durchzuführen. Das BFM 

begründete diesen Verzicht in der Verfügung vom 3. Oktober 2013 mit dem 

begrenzten Personalbestand der Botschaft sowie den fehlenden Voraus-

setzungen im sicherheitstechnischen und räumlichen Bereich. Das Bun-

desamt ersuchte die Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 9. Juli 2013 

um Einreichung einer ergänzenden Stellungnahme zwecks Vervollständi-

gung des rechtserheblichen Sachverhaltes. Die Beschwerdeführenden 

nahmen in der Folge mit Eingabe vom 28. August 2013 ausführlich zu den 

gestellten Fragen Stellung und machten persönliche, auf sie konkret bezo-

gene Angaben. Vorliegend erhielten die Beschwerdeführenden somit 

rechtsgenügend Gelegenheit, ihre Asylgründe darzulegen und bei der Er-

hebung und Ergänzung des massgebenden Sachverhalts mitzuwirken.  

Die Schweizerische Botschaft verzichtete darauf, in einem ergänzenden 

Bericht ihre Beurteilung des Asylgesuchs darzulegen, und überwies die 

Unterlagen dem BFM ohne Kommentar. 

5.  

Das Bundesamt kann ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen, 

wenn die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft machen kann 

oder ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden kann (vgl. Art. 

3, Art. 7 und aArt. 52 Abs. 2 AsylG). Nach aArt. 20 Abs. 2 AsylG bewilligt 

das Bundesamt einer asylsuchenden Person die Einreise in die Schweiz 

zur Abklärung des Sachverhaltes, wenn ihr nicht zugemutet werden kann, 

im Wohnsitz- oder Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in ein anderes Land 

auszureisen (vgl. BVGE 2007/19 E. 3.2, BVGE 2011/10 E. 3). Bei diesem 

Entscheid sind die Voraussetzungen zur Erteilung einer Einreisebewilli-

gung grundsätzlich restriktiv zu umschreiben, wobei den Behörden ein wei-

ter Ermessensspielraum zukommt. Ausschlaggebend für die Erteilung der 

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Seite 10 

Einreisebewilligung ist dabei die Schutzbedürftigkeit der betroffenen Per-

sonen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylre-

kurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2c S. 130, EMARK 2004 Nr. 20 

E. 3.b), mithin die Prüfung der Fragen, ob eine Gefährdung im Sinne von 

Art. 3 AsylG glaubhaft gemacht wird und ob der Verbleib am Aufenthaltsort 

für die Dauer der Sachverhaltsabklärung zugemutet werden kann (vgl. 

BVGE 2011/10 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). 

Hält sich eine asylsuchende Person bereits in einem Drittstaat auf, ist zwar 

im Sinne einer Vermutung davon auszugehen, die betreffende Person 

habe in diesem Drittstaat bereits Schutz vor Verfolgung gefunden oder 

könne ihn dort erlangen, weshalb auch anzunehmen ist, es sei ihr zuzumu-

ten, dort zu verbleiben beziehungsweise sich dort um Aufnahme zu bemü-

hen. Diese Vermutung kann sich jedoch sowohl in Bezug auf die Schutz-

gewährung durch den Drittstaat (vgl. EMARK 2005 Nr. 19 E. 5.1 S. 176 f.) 

wie auch auf die Zumutbarkeit der Inanspruchnahme des Schutzes im Dritt-

staat als unzutreffend erweisen. Es ist deshalb zu prüfen, ob die asylsu-

chende Person im Drittstaat Schutz vor Verfolgung gefunden hat oder er-

langen kann, was in der Regel zur Ablehnung des Asylgesuchs und zur 

Verweigerung der Einreisebewilligung führt. In jedem Fall sind die Kriterien 

zu prüfen, welche die Zufluchtnahme in diesem Drittstaat als zumutbar er-

scheinen lassen, und diese sind mit einer allfälligen Beziehungsnähe zur 

Schweiz abzuwägen (vgl. BVGE 2011/10 E. 5.1 m.w.H.).  

6.  

6.1 Vorliegend gelangt das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der 

Akten in Übereinstimmung mit dem BFM zum Schluss, dass die geltend 

gemachten Vorbringen der Beschwerdeführenden nicht a priori unglaub-

haft erscheinen und darauf schliessen lassen, dass sie in ihrem Heimat-

staat Eritrea (recte: Eritrea respektive Äthiopien) ernstzunehmende 

Schwierigkeiten mit den heimatlichen Behörden haben. Ob sie bei einer 

allfälligen Rückkehr nach Eritrea respektive Äthiopien einer flüchtlings-

rechtlich relevanten Gefährdung ausgesetzt sein könnten, kann vorliegend 

dennoch offengelassen werden, da sie den zusätzlichen Schutz der 

Schweiz gemäss aArt. 52 Abs. 2 AsylG nicht benötigen, weil es ihnen       – 

wie im Nachfolgenden aufzuzeigen sein wird – trotz der zugestandener-

massen nicht einfachen Bedingungen für eritreische und äthiopische 

Flüchtlinge im Sudan zuzumuten ist, im Zufluchtsland (Sudan) zu verblei-

ben.  

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Seite 11 

6.2 Die Beschwerdeführenden befinden sich eigenen Angaben zufolge seit 

1989 (respektive 1994) im Sudan und haben beide mehrere Jahre lang im 

Flüchtlingslager Hawata gelebt. Aufgrund der Angaben in schriftlichen 

Asylgesuch und in der ergänzenden Stellungnahme vom 28. August 2013 

und den in Kopie vorliegenden Ausweisen und Bestätigungen ist davon 

auszugehen, dass beide Beschwerdeführenden durch das UNHCR und 

den COR im Sudan als Flüchtling anerkannt und registriert worden sind. 

Folglich verfügen sie über die erforderliche temporäre Bewilligung, um sich 

im Sudan aufhalten zu können, und geniessen weitgehend Schutz vor ei-

ner Abschiebung in ihr jeweiliges Heimatland Eritrea respektive Äthiopien. 

Mit diesem Schutz ist allerdings nicht ein freies Aufenthaltsrechts für das 

ganze Land verbunden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Be-

schwerdeführenden im Sudan Schutz gefunden und die Möglichkeit haben, 

sich in das ihnen zugewiesene Flüchtlingslager Hawata zurückzubegeben, 

sofern sie einen weiteren Aufenthalt an einem jetzigen Aufenthaltsort im 

Sudan nicht mehr in Betracht ziehen.   

6.3 Die Situation für Flüchtlinge im Sudan ist – wie das BFM bereits fest-

gestellt hat – nicht einfach.  

6.3.1 Der Sudan verfolgt eine sogenannte "encampment policy", gemäss 

welcher Asylsuchende und Flüchtlinge im Sudan gehalten sind, sich in ei-

nem der zwölf Flüchtlingslager aufzuhalten. Die sudanesischen Behörden 

beschränken die Bewegungsfreiheit der Flüchtlinge durch diese "en-

campment policy" und durch die gesetzlich vorgesehene Bestrafung von 

Flüchtlingen, welche die Flüchtlingslager verlassen (vgl. zum Ganzen: Ur-

teile des Bundesverwaltungsgerichts E-3273/2013 vom 22. Juli 2013, 

E. 7.2; E-3288/2013 vom 11. November 2013, E. 6.3.1; je m.w.H.).   

6.3.2 Obschon in der Vergangenheit von Deportationen von Eritreern in 

den Heimatstaat berichtet wurde (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts E-1452/2012 vom 15. Juni 2012 m.w.sowie UNHCR, "UNHCR 

deeply concerned by deportation of Eritreans from Sudan" vom 26. Juli 

2011), ist gleichwohl gemäss gesicherten Erkenntnissen das Risiko einer 

Verschleppung für Eritreer, die im Sudan vom UNHCR als Flüchtlinge an-

erkannt sind, gering, da die sudanesischen Behörden zwar tatsächlich teil-

weise eritreische Asylsuchende sowie Flüchtlinge deportieren, diese Rück-

führungen indessen nicht flächendeckend erfolgen (vgl. statt vieler das Ur-

teil des Bundesverwaltungsgerichts D-6054/2011 vom 24. April 2012). Den 

Akten sind denn auch keine Hinweise zu entnehmen, die auf ein besonde-

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Seite 12 

res Profil der Beschwerdeführerin, nämlich das Profil einer Person, an de-

ren Auslieferung die eritreische Regierung besonders interessiert wäre, 

schliessen lassen würden.  

6.3.3 Es liegen aber auch keine Informationen vor, die darauf schliessen 

lassen würden, dass die sudanesischen Behörden in der jüngeren Vergan-

genheit flächendeckende oder systematische Deportationen von äthiopi-

schen Flüchtlingen aus den Flüchtlingslagern nach Äthiopien vorgenom-

men hätten oder solche konkret für die Zukunft in Betracht ziehen würden. 

In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer 

weder im vorinstanzlichen Verfahren noch in der Beschwerdeeingabe gel-

tend gemacht hat, während seines Aufenthaltes im Sudan zugunsten einer 

aus Sicht der äthiopischen Regierung verbotenen, oppositionellen Partei 

tätig gewesen zu sein. Es liegen daher auch bezüglich des Beschwerde-

führers keine konkrete Anhaltspunkte vor, die auf ein besonderes Risi-

koprofil mit einer damit einhergehenden erhöhten Deportationsgefahr 

schliessen lassen würden.  

6.3.4 Sodann ist, wenngleich nicht abzusprechen ist, dass die Lebensbe-

dingungen im Sudan, insbesondere in Khartum, auch für die Beschwerde-

führenden, schwierig sind, nicht anzunehmen, dass sie im Sudan den Le-

bensunterhalt für sich als Ehepaar nicht mehr werden bestreiten können. 

Eigenen Angaben zufolge leben die Beschwerdeführer seit mehr als 20 

Jahren im Sudan, andererseits besteht für sie die Möglichkeit, weiterhin 

ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und ihre bisherige Erwerbstätigkeiten 

fortzusetzen, trotz der namentlich seitens des Beschwerdeführers in der 

Beschwerdeeingabe vorgetragenen Übergriffe durch unbekannte Drittper-

sonen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführenden ins-

künftig nicht mehr für sich werden aufkommen können, zumal sie allenfalls 

bei Bedarf mit der Unterstützung der grossen eritreischen respektive äthi-

opische Diaspora rechnen können. Die allgemeinen schwierigen Lebens-

bedingungen im Sudan vermögen für sich alleine keine Asylrelevanz zu 

entfalten und stellen keine hinreichende Grundlage für die Erteilung einer 

Einreisebewilligung dar. Schliesslich ist festzustellen, dass die Beschwer-

deführenden über keinerlei Bezugspersonen in der Schweiz verfügen und 

daher auch kein Anknüpfungspunkt vorliegt, der eine besonders gewich-

tige, enge Beziehungsnähe zur Schweiz darstellen würde, welche in einer 

Abwägung der Gesamtumstände dazu führen müsste, dass es gerade die 

Schweiz ist, die den erforderlichen Schutz für die Beschwerdeführenden 

gewähren sollte. 

E-2280/2014 

Seite 13 

6.4  Aufgrund dieser Erwägungen erscheint es für die Beschwerdeführen-

den objektiv nicht unzumutbar, den im Sudan gegenüber einer allfälligen 

Verfolgungsgefahr in ihrem Heimatstaat Eritrea respektive Äthiopien beste-

henden Schutz weiterhin in Anspruch zu nehmen. Eine Schutzgewährung 

durch die Schweiz erscheint somit unter Berücksichtigung aller wesentli-

chen Umstände, welche mit dem Aufenthalt der Beschwerdeführenden im 

Sudan und ihrem dortigen Status als vom UNHCR registrierte Flüchtlinge 

verbunden sind, nicht erforderlich. Zusammenfassend ergibt sich, dass das 

BFM zu Recht und mit zutreffender Begründung feststellte, eine Abwägung 

der Gesamtumstände im Sinne von aArt. 52 Abs. 2 AsylG führe zum 

Schluss, dass den Beschwerdeführenden ein Verbleib im Sudan weiterhin 

zuzumuten ist. Unter diesen Umständen hat das Bundesamt zu Recht die 

Erteilung der Einreisebewilligung verweigert und das Asylgesuch abge-

lehnt.  

7.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und 

vollständig feststellt und auch sonst nicht zu beanstanden ist (Art. 106 Abs. 

1 AsylG). Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. 

8.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich den 

Beschwerdeführenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Aus verwal-

tungsökonomischen Gründen sowie in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 in 

fine VwVG und Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

(VGKE, SR 173.320.2) ist indessen auf die Erhebung der Verfahrenskos-

ten zu verzichten. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-2280/2014 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die Schwei-

zerische Vertretung in Khartum.  

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christa Luterbacher Sandra Bodenmann 

 

 

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