# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d3027cf-e3e9-5dae-a230-cdcba5cf6abd
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-08-19
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 19.08.2020 BB.2020.43
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_BB-2020-43_2020-08-19.pdf

## Full Text

Beschluss vom 19. August 2020 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 
Roy Garré, Vorsitz, 
Cornelia Cova und Stephan Blättler, 
Gerichtsschreiber Stefan Graf  

   
 
Parteien 

  
A., vertreten durch Rechtsanwältin Isabelle Bühler 
Galladé,  

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

1. BUNDESANWALTSCHAFT,  
 
2. FÉDÉRATION INTERNATIONALE DE FOOT-
BALL ASSOCIATION (FIFA), vertreten durch 
Rechtsanwältin Catherine Hohl-Chirazi,  

Beschwerdegegnerinnen 
 
 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 263 ff. StPO); Aktenführung 
(Art. 100 StPO); Zulassung der Privatklägerschaft 
(Art. 118 ff. i.V.m. Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2020.43 
 
 
 

- 2 - 

 

 

Sachverhalt: 
 

A. Am 27. Juli 2015 eröffnete die Bundesanwaltschaft gegen M. die Strafunter-
suchung mit der Verfahrensnummer SV.15.0902 wegen des Verdachts der 
Veruntreuung und weiterer Delikte (Akten SV.17.1581, pag. 01.100-0001 f.). 
Im Rahmen dieser Untersuchung wies die Bundesanwaltschaft die Bank B. 
mit Verfügung vom 27. August 2015 an, die auf der auf A. und C. lautenden 
Bankverbindung Nr. 1 liegenden Vermögenswerte zu sperren (Akten 
SV.17.1581, pag. 07.102-0054 ff.). Die Untersuchung wurde am 6. Juni 2017 
wegen des Verdachts der Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB 
auf A. und C. ausgedehnt (Akten SV.17.1581, pag. 01.100-0003 f.). Am sel-
ben Tag erfolgte die Ausdehnung der Untersuchung auf D. (Akten 
SV.17.1581, pag. 01.100-0005 ff.). 
 
 

B. Mit Eingabe vom 2. August 2017 liess der Beschuldigte D. der Bundesan-
waltschaft die Durchführung des abgekürzten Verfahrens gemäss Art. 358 
ff. StPO beantragen (Akten SV.17.1581, pag. 04.100-0003). Diesbezüglich 
verfügte die Bundesanwaltschaft am 15. September 2017 Folgendes (Akten 
SV.17.1581, pag. 04.100-0016 ff.): 
 
1. Der Antrag von D. vom 2. August 2017 auf Durchführung des abgekürzten Verfahrens wird 

gutgeheissen. 

2. Die gegen D. geführte Strafuntersuchung wegen Verdachts der Anstiftung zur Veruntreu-

ung (Art. 138 StGB i.V.m. Art. 24 StGB), der Anstiftung zur ungetreuen Geschäftsbesorgung 

(Art. 158 StGB i.V.m. Art. 24 StGB), der Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB) sowie der 

Anstiftung zur Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 24 StGB) und der Geldwä-

scherei (Art. 305bis StGB) wird vom Verfahren SV.15.0902 abgetrennt und das abgekürzte 

Verfahren gegen ihn unter einer neu zu eröffnenden Verfahrensnummer [SV.17.1581] weiter-

geführt. 

3. Die gegen A. und C. geführte Strafuntersuchung wegen Verdachts der Urkundenfälschung 

(Art. 251 Ziff. 1 StGB) wird unter der Verfahrensnummer SV.15.0902 fortgeführt. 

(…) 
 
Am 29. August 2018 teilte die Bundesanwaltschaft dem in Deutschland do-
mizilierten Rechtsanwalt E. (nachfolgend «RA E.») «als Vertreter der Konto-
inhaber C. und A.» mit, ihre sich auf der Bankverbindung Nr. 1 der Bank B. 
befindenden Vermögenswerte würden neu auch im Verfahren SV.17.1581 
beschlagnahmt (Akten SV.17.1581, pag. 16.103-0049 ff.). A. kommt daher 
im Verfahren Nr. SV.17.1581 die Stellung eines durch Verfahrenshandlun-
gen beschwerten Dritten im Sinne von Art. 105 Abs. 1 lit. f StPO zu. Mit Ver-
fügung vom 21. November 2018 liess die Bundesanwaltschaft die Fédération 

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Internationale de Football Association (nachfolgend «FIFA») im Verfahren 
SV.17.1581 als Privatklägerin im Straf- und Zivilpunkt zu (Akten SV.17.1581, 
pag. 15.107-0089 ff.). 
 
 

C. Mit Eingabe vom 27. Mai 2019 stellten die Rechtsanwälte F., G. und H. 
namens und auftrags von A. die folgenden Anträge (Akten SV.17.1581, 
pag. 16.103-0212 ff.): 
 
1. Die Verfügungen der Bundesanwaltschaft vom 27. August 2015 im Verfahren SV.15.0902 

und 29. August 2018 im Verfahren SV.17.1581 seien vollumfänglich aufzuheben und es sei 

die Freigabe der bei der Bank B. beschlagnahmten Vermögenswerte auf der Bankverbindung 

Nr. 1 lautend auf A. und/oder C. anzuordnen; 

2. (…) 

3. (…) 

4. (…) 

 
Zudem stellten sie die folgenden Verfahrensanträge: 
 
1. Die FIFA sei aus dem vorliegenden Verfahren auszuschliessen; 

2. Sämtliche Verfahrenshandlungen des deutschen Rechtsanwalts E. in den Verfahren 

SV.17.1581 und SV.15.0902 seien für ungültig zu erklären; 

3. Sämtliche Eingaben des deutschen Rechtsanwalts E., Korrespondenz zwischen ihm und 

der Bundesanwaltschaft, von ihm eingegebene Akten, sowie allfällige ihn betreffende Proto-

kollnotizen seien aus den Verfahrensakten SV.17.1581 und SV.15.0902 zu entfernen; 

4. (…) 

5. (…) 

 
 

D. Nachdem der Beschuldigte D. die von der FIFA ihm gegenüber erhobenen 
Zivilansprüche bestritt, führte die Bundesanwaltschaft das Verfahren 
SV.17.1581 ab 29. Juli 2019 gestützt auf Art. 360 Abs. 5 StPO im ordentli-
chen Verfahren weiter (vgl. hierzu Akten SV.17.1581, pag. 15.107-0360).  
 
 

E. Mit Verfügung vom 17. Oktober 2019 stellte die Bundesanwaltschaft das Ver-
fahren SV.15.0902 gegen den zwischenzeitlich verstorbenen C. ein 
(act. 1.4). A. wurde demgegenüber am selben Tag mit Strafbefehl der Ur-
kundenfälschung nach Art. 251 Ziff. 1 Abs. 3 StGB schuldig erklärt und mit 
Geldstrafe sowie mit Busse bestraft (act. 1.4). 
 
 

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F. Im Rahmen des Verfahrens Nr. SV.17.1581 erliess die Bundesanwaltschaft 
am 18. Februar 2020 die folgende Verfügung (act. 1.2): 
 
1. Der (materielle) Antrag Nr. 1 von A. vom 27. Mai 2019 auf Aufhebung der Verfügung vom 

27. August 2015 im Verfahren SV.15.0902 und der Verfügung vom 29. August 2018 im Ver-

fahren SV.17.1581 sowie Anordnung der Freigabe der bei der Bank B. beschlagnahmten Ver-

mögenswerte auf der Bankverbindung Nr. 1 lautend auf A. und/oder C. wird abgewiesen, so-

weit darauf eingetreten wird. 

2. Die Verfahrensanträge Nr. 1 bis 5 von A. vom 27. Mai 2019 werden abgewiesen, soweit 

darauf eingetreten wird resp. soweit sie nicht gegenstandslos sind. 

 
 

G. Dagegen liess A. am 2. März 2020 bei der Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts Beschwerde erheben (act. 1). Er beantragt darin Folgendes: 
 
Principalement 
 

1. Annuler la décision du Ministère public de la Confédération du 18 février 2020, s’agissant 

du point 1 et du point 2 en tant que ce point 2 vise les conclusions de procédure n° 1 à 3. 

2. Constater qu’en l’absence d’une ordonnance de séquestre, les avoirs en compte de A. et 

de feu son fils, C., ouvert auprès de la Banque B. no. 1 ne font l’objet d’aucune mesure con-

servatoire. 

3. Subsidiairement, si la lettre du Ministère public du 29 août 2018 devait être considérée 

comme une décision de séquestre, ordonner au Ministère public de la Confédération de pro-

noncer la levée du séquestre visant les avoirs en compte du recourant et de feu son fils, C., 

ouvert auprès de la Banque B. no. 1. 

4. Dénier à la Fédération Internationale de Football Association (FIFA) la qualité de partie 

plaignante. 

5. Dire que les actes de l’avocat allemand E. au nom de A. dans la procédure SV.17.1581, y 

compris les actes entrepris dans la procédure SV.15.0902 versés à la procédure SV.17.1581 

sont nuls. 

6. Ordonner au Ministère public de la Confédération de retirer de la procédure tous les actes, 

correspondance et notes émanant, à destination, ou relatifs à l’avocat allemand E. en tant 

qu’ils concernent A. 

 

Statuant sur les frais et dépens 

 

7. Mettre les frais de la présente procédure à charge de la Confédération helvétique et allouer 

au recourant une indemnité à titre de dépens. 

 
Mit Beschwerdeantwort vom 2. April 2020 schliesst die Bundesanwaltschaft 
auf kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde (act. 8). Die FIFA, welche 
aufgefordert worden war, eine allfällige, auf die Frage nach ihrer Stellung als 

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Privatklägerin im Verfahren SV.17.1581 beschränkte Beschwerdeantwort 
einzureichen (vgl. act. 3), stellt mit Eingabe vom 14. April 2020 die folgenden 
(materiellen) Anträge (act. 9): 
 
Rejeter le recours de A. du 2 mars 2020 contre la décision rendue par le Ministère public de 

la Confédération le 18 février 2020 dans la procédure SV.17.1581. 
 

Condamner A. en tous les frais et dépens de la procédure de recours, lesquels comprendront 

une équitable indemnité à titre de participation aux honoraires d’avocat de la FIFA de 

CHF 15'000.–. 
 

Débouter A. et tout opposant de toutes autres ou contraires conclusions.  

 
Mit Replik vom 29. Mai 2020 hält A. an den bisherigen Beschwerdebegehren 
fest (act. 12). Mit Bezug auf die Beschwerdeantwort der FIFA beantragt er 
darüber hinaus Folgendes: 
 
Déclarer irrecevables les écritures de la FIFA en tant qu’elles dépassent les limites fixées 

dans l’ordonnance du TPF du 4 mars 2020 à savoir: 

- Ad 3-26, pages 5 à 8 

- Ad 28-34, pages 8 et 9 

- Ad 38-54 1) et 3), page 10 à 11 

- Partie En Droit a) 1.1 à 1.6, pages 12 à 39 et b), pages 43 et 44 
 
Die FIFA nahm diesbezüglich nochmals Stellung mit Eingabe vom 19. Juni 
2020 (act. 16). Diese wurde der Bundesanwaltschaft und A. am 24. Juni 
2020 zur Kenntnis gebracht (act. 17).  
 
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit 
erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen Bezug genom-
men. 
 
 
 
Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1.  
1.1 Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Bundesanwaltschaft 

kann bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde er-
hoben werden (Art. 393 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO und 
Art. 37 Abs. 1 StBOG). Zur Beschwerde berechtigt ist jede Partei oder jeder 
andere Verfahrensbeteiligte, welche oder welcher ein rechtlich geschütztes 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides 

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haben (Art. 382 Abs. 1 StPO; BGE 146 IV 76 E. 2.2.2; siehe auch die Bot-
schaft vom 21. Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozess-
rechts, BBl 2006 1085, 1308). Die Beschwerde gegen schriftlich oder münd-
lich eröffnete Entscheide ist innert zehn Tagen schriftlich und begründet ein-
zureichen (Art. 396 Abs. 1 StPO). Mit ihr gerügt werden können gemäss 
Art. 393 Abs. 2 StPO Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung 
und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge-
rung (lit. a), die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts 
(lit. b) sowie die Unangemessenheit (lit. c). 
 

1.2 Die vorliegende Beschwerde betrifft drei verschiedene Teilaspekte des Straf-
verfahrens. Einerseits richtet sie sich gegen die Abweisung des Antrags des 
Beschwerdeführers auf Aufhebung der Beschlagnahme seiner Vermögens-
werte auf der auf ihn lautenden Bankverbindung Nr. 1 bei der Bank B. Weiter 
bestreitet er, im Verfahren durch RA E. gültig vertreten gewesen zu sein, und 
verlangt als Folge davon die Entfernung aller diesbezüglichen Unterlagen 
aus den Akten des Strafverfahrens. Schliesslich richtet sich die Beschwerde 
gegen die Abweisung des Antrags, die Beschwerdegegnerin 2 als Privatklä-
gerin aus dem Strafverfahren auszuschliessen. Den ersten dieser Punkte 
betreffend ist die Legitimation des Beschwerdeführers offensichtlich gege-
ben (vgl. den Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2018.149 vom 5. Au-
gust 2019 E. 2.3.1). Läge zudem auf Seiten des RA E. tatsächlich ein voll-
machtloses Handeln vor, so wären dessen Handlungen für den Beschwer-
deführer als nicht erfolgt anzusehen und mit Wirkung ex tunc nichtig (siehe 
hierzu GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer Strafprozessord-
nung, 2011, N. 420 m.w.H.). Auch diesbezüglich ist auf Seiten des Be-
schwerdeführers ein rechtlich geschütztes Interesse an der Beschwerdefüh-
rung im Sinne von Art. 382 Abs. 1 StPO erkennbar.  
 

1.3 Zum ebenfalls beantragten Ausschluss der Beschwerdegegnerin 2 als Pri-
vatklägerin aus dem Verfahren ist an die Rechtsprechung der Beschwerde-
kammer zu erinnern, wonach der Beschuldigte grundsätzlich mangels eines 
rechtlich geschützten Interesses nicht legitimiert ist, die blosse Zulassung 
einer Person als Privatklägerin mit Beschwerde anzufechten. Eine solche 
Legitimation ist nur ausnahmsweise zu bejahen, wenn beispielsweise ein 
Staat als Privatkläger zugelassen werden sollte oder wenn es sich um ein 
Rechtssubjekt handelt, bei dem wegen seiner engen Verknüpfung mit einem 
bestimmten Staat die Zulassung im Verfahren praktisch der Zulassung des 
betreffenden Staates gleichkäme (siehe hierzu zuletzt u. a. den Beschluss 
des Bundesstrafgerichts BB.2019.287 vom 17. März 2020 E. 2.4 m.w.H.). 
Die für die Anfechtung einer Zulassung einer Person als Privatklägerin gel-
tenden Regeln müssen sinngemäss auch dann zur Anwendung kommen, 

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wenn eine Partei bzw. ein anderer Verfahrensbeteiligter den abgelehnten 
Ausschluss einer Privatklägerin aus dem Verfahren anfechten will. Auch in 
einem solchen Fall ist auf Seiten der einen solchen Antrag stellenden Person 
grundsätzlich kein rechtlich geschütztes Interesse an der Beschwerdefüh-
rung erkennbar. Diese Überlegungen gelten vorliegend natürlich auch für 
den Beschwerdeführer als durch Verfahrenshandlungen beschwerten Drit-
ten. Diesem stehen die zur Wahrung seiner Interessen erforderlichen Ver-
fahrensrechte einer Partei nur dann zu, sofern er in seinen Rechten unmit-
telbar betroffen ist (Art. 105 Abs. 2 StPO). Woraus sich auf seiner Seite ein 
rechtlich geschütztes Interesse an der Anfechtung allein des abgelehnten 
Ausschlusses der Beschwerdegegnerin 2 als Privatklägerin aus dem Verfah-
ren ergeben soll, ist weder ersichtlich noch dargetan. Dass der Beschwerde-
führer durch eine allfällige Aushändigung seiner Vermögenswerte an die Be-
schwerdegegnerin 2 in seinen Rechten unmittelbar betroffen wäre, steht 
ausser Frage (vgl. hierzu act. 12, Rz. 47 ff.). Eine solche bildet aber offen-
sichtlich nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung. In diesem Punkt 
ist auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten. 
 

1.4 Im Rahmen seiner Eingaben bezieht sich der Beschwerdeführer auf eine 
Reihe angeblicher Anomalien in den Verfahren Nr. SV.15.0902 bzw. 
Nr. SV.17.1581 und er übt hierbei auch generelle Kritik an der jeweiligen 
Verfahrensführung (vgl. act. 1, Rz. 8 ff., 16, 25 f., 33, 43, 52, 92 ff.; act. 12, 
Rz. 1 ff., 9). Er übersieht dabei, dass der Streitgegenstand im Beschwerde-
verfahren grundsätzlich durch die angefochtene Verfügung verbindlich fest-
gelegt wird und vom Beschwerdeführer nicht frei bestimmt werden kann. Die 
Beschwerdekammer kann keine Gegenstände beurteilen, über welche nicht 
in der angefochtenen, sondern allenfalls im Rahmen anderer – unangefoch-
ten gebliebener – Verfügungen entschieden worden ist (vgl. hierzu u.a. den 
Beschluss BB.2019.187 vom 3. März 2020 E. 1.2 m.w.H.). Auf die entspre-
chenden Rügen des Beschwerdeführers ist demnach nicht einzugehen. 
 

1.5 Zu Bemerkungen Anlass gibt schliesslich noch die Beschwerdeantwort der 
Beschwerdegegnerin 2. Sie wurde durch die Beschwerdekammer aufgefor-
dert, eine allfällige, auf die Frage nach ihrer Stellung als Privatklägerin im 
Verfahren – und damit auf den soweit ersichtlich einzigen, sie unmittelbar 
betreffenden Aspekt der angefochtenen Verfügung – beschränkte Be-
schwerdeantwort einzureichen (act. 3). Trotzdem äusserte sie sich in ihrer 
44 Seiten starken Beschwerdeantwort einlässlich zu allen Teilaspekten der 
angefochtenen Verfügung und der Beschwerde. Die entsprechende Eingabe 
braucht deshalb nicht aus dem Recht gewiesen zu werden. Soweit sich die 
Beschwerdegegnerin 2 darin aber zu Themen äussert, bezüglich derer sie 
kein rechtlich geschütztes Interesse aufweist, sondern durch welche sie 
– wenn überhaupt – bloss mittelbar bzw. indirekt in ihren Rechtspositionen 

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betroffen ist, werden ihre Ausführungen für die nachfolgenden Erwägungen 
ausser Acht gelassen.  

 
 
2.  
2.1 Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde geltend, er habe RA E. 

nie mandatiert (act. 1, Rz. 19, 110). Entsprechend seien die durch diesen 
vorgenommenen und dem Beschwerdeführer zugerechneten Verfahrens-
handlungen alle ungültig und aus den Akten zu entfernen (act. 1, Rz. 110). 
 

2.2 Den Akten ist demgegenüber zu entnehmen, dass RA E. der Beschwerde-
gegnerin 1 am 1. September 2015 im Rahmen des Verfahrens 
Nr. SV.15.0902 den Scan «der von A. auch im eigenen Namen erteilten Voll-
macht» einreichte (Akten SV.17.1581, pag. 15.101-0001). Die Einleitung der 
vom Beschwerdeführer unterzeichneten Vollmacht lautet wie folgt: «Wir, 
I. SA, mit Geschäftssitz in Asuncion Paraguay, vertreten durch unseren ge-
setzlichen Vertreter A., mit Dienstsitz dortselbst, und A. handelnd im eigenen 
Namen, bevollmächtigen hiermit Herrn Rechtsanwalt E., (…)» (Akten 
SV.17.1581, pag. 15.101-0002). Die später mit der Vertretung des Be-
schwerdeführers in den Verfahren Nr. SV.17.1581 und SV.15.0902 betrau-
ten Rechtsanwälte teilten der Beschwerdegegnerin 1 mit Schreiben vom 
23. April 2019 «namens und im Auftrag unseres Klienten der guten Ordnung 
halber mit, dass die sich in den Untersuchungsakten befindliche Vollmacht 
(mit Hinweis auf die Akten SV.17.1581, pag. 15.101-0002) für Rechtsanwalt 
E. erloschen ist» (Akten SV.17.1581, pag. 16.103-0192). RA E. teilte der Be-
schwerdegegnerin 1 mit E-Mail vom 25. April 2019 mit, dass er «A. (…) nicht 
mehr vertrete» (Akten SV.17.1581, pag. 16.103-0193).  
 

2.3 Insbesondere zur eben erwähnten Mitteilung vom 23. April 2019 bleibt anzu-
fügen, dass ein Erlöschen der Vollmacht zwingend auch deren vorgängigen 
Bestand voraussetzt. Aufgrund dieser mehrfach eindeutigen Aktenlage er-
weisen sich die Behauptung des Beschwerdeführers, er sei im vorliegenden 
Verfahren zu keinem Zeitpunkt durch RA E. vertreten worden, sowie die dies-
bezüglichen Ausführungen zur Begründung als nicht nachvollziehbar. Diese 
sind klarerweise akten- und treuwidrig. In diesem Punkt erweist sich die Be-
schwerde als offensichtlich unbegründet.  

 
 
3.  
3.1 Angefochten wird schliesslich die Abweisung des Antrags des Beschwerde-

führers auf Freigabe seiner bis dato gesperrten Vermögenswerte auf der 
Bankverbindung Nr. 1 bei der Bank B. 
 

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3.2 Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich sinngemäss geltend, die Be-
gründung der angefochtenen Verfügung sei ungenügend, was eine Verlet-
zung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör darstelle (act. 1, Rz. 80; 
act. 12, Rz. 23). Eine solche ist vorliegend jedoch nicht zu erkennen. Ob die 
in der angefochtenen Verfügung erwähnten und vom Beschwerdeführer sel-
ber wiedergegebenen Überlegungen der Beschwerdegegnerin 1 (siehe 
act. 1, Rz. 54/1) inhaltlich zu überzeugen vermögen, ist keine Frage des 
rechtlichen Gehörs, sondern ihrer materiellen Beurteilung. 
 

3.3 Die Sperrung der Vermögenswerte des Beschwerdeführers erfolgte durch 
die im Rahmen des Strafverfahrens Nr. SV.15.0902 erlassene Verfügung der 
Beschwerdegegnerin 1 vom 27. August 2015 (Akten SV.17.1581, pag. 
07.102-0054 ff.). Hinsichtlich des Tatverdachts wurde dabei ausgeführt, D., 
der Mitinhaber und Geschäftsführer des argentinischen Sportmedien- und 
Marketingunternehmens J. SA, werde verdächtigt, unrechtmässige Vermö-
gensvorteile an Organe und Angestellte von süd- und zentralamerikanischen 
Fussballverbänden gewährt zu haben, um die Vergabe der Rechte zur Be-
treuung und Fernsehübertragung von Fussballanlässen zu beeinflussen. In 
diesem Zusammenhang stünde auch K., welcher bis zu seinem Tod im 2014 
Mitglied des Exekutivkomitees der Beschwerdegegnerin 2 sowie Präsident 
des argentinischen Fussballverbands gewesen sei. Es bestehe der Ver-
dacht, dass unrechtmässige Vermögensvorteile seitens der J. SA auf ein 
Konto der L. SA geflossen seien, an welchem K. teilweise wirtschaftlich be-
rechtigt gewesen sei. Nach dem Tod von K. seien die Vermögenswerte aus 
mutmasslich verbrecherischer Herkunft an die Nachkommen von K. und so 
auch auf das Konto des Beschwerdeführers überwiesen worden. Gemäss 
Verfügung vom 15. September 2017 der Beschwerdegegnerin 1 wurde die 
gegen D. geführte Strafuntersuchung vom Verfahren Nr. SV.15.0902 abge-
trennt und unter der Verfahrensnummer SV.17.1581 weitergeführt (Akten 
SV.17.1581, pag. 04.100-0016 ff.). Bezug nehmend auf die Verfügung vom 
27. August 2015 teilte die Beschwerdegegnerin 1 dem damaligen Vertreter 
des Beschwerdeführers am 29. August 2018 mit, dass die auf der auf den 
Beschwerdeführer lautenden Bankverbindung liegenden Vermögenswerte 
neu auch im Verfahren SV.17.1581 beschlagnahmt werden (Akten 
SV.17.1581, pag. 16.103-0049 ff.). Dieser Mitteilung fügte die Beschwerde-
gegnerin 1 eine detaillierte Umschreibung des Verfahrensgegenstands so-
wie eine Begründung an, weshalb der Verdacht bestehe, dass Vermögens-
werte verbrecherischer Herkunft auf die fragliche Bankverbindung geflossen 
seien. Im Wesentlichen entsprach die hierbei geschilderte Verdachtslage 
derjenigen, welche bereits der ursprünglichen Beschlagnahmeverfügung 
vom 27. August 2015 zu Grunde lag. 
 

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Aufgrund der Aktenlage wird hinreichend deutlich, dass die fragliche Vermö-
genssperre von Beginn weg im Zusammenhang mit allenfalls auch D. zuzu-
rechnenden strafbaren Handlungen stand. Da diese per 15. September 2017 
nicht mehr im Rahmen des Verfahrens SV.15.0902, sondern im Verfahren 
Nr. SV. 17.1581 weiter untersucht wurden, wurde auch die entsprechende 
Zwangsmassnahme im Verfahren Nr. SV.17.1581 weitergeführt und nicht 
etwa mit Wirkung ex nunc aufgehoben, wie dies der Beschwerdeführer sinn-
gemäss geltend macht (siehe u.a. act. 12, Rz. 12). Das Schreiben der Be-
schwerdegegnerin 1 vom 29. August 2018 verdeutlicht diesen Umstand.  
 

3.4 Ausgehend von dieser Aktenlage sowie vom vorliegend interessierenden 
Streitgegenstand (Abweisung des Antrags vom 27. Mai 2019 auf Freigabe 
der Vermögenswerte durch die Verfügung vom 18. Februar 2020) erweisen 
sich verschiedene Vorbringen des Beschwerdeführers als unbegründet bzw. 
gehen diese an der Sache vorbei. So ist vorliegend die Rüge des Beschwer-
deführers, die Beschlagnahmeverfügung vom 27. August 2015 sei mangel-
haft begründet gewesen (act. 1, Rz. 22 f.), nicht zu hören. Eine solche Kritik 
hätte unmittelbar mit Beschwerde gegen die Verfügung vom 27. August 2015 
vorgebracht werden müssen. Entsprechendes gilt grundsätzlich auch für in-
haltliche Kritik des Beschwerdeführers an der Mitteilung vom 29. August 
2018 (etwa in act. 1, Rz. 65, 68). Dass RA E. als Empfänger der Mitteilung 
vom 29. August 2018 nicht zur Vertretung des Beschwerdeführers befugt 
gewesen sein soll (act. 1, Rz. 65), wurde oben bereits widerlegt (siehe 
E. 2.3). Nicht nachvollziehbar ist schliesslich, worauf sich die erstmals in sei-
ner Beschwerde geäusserte Rechtsauffassung des Beschwerdeführers stüt-
zen soll, wonach er im Zeitpunkt der Mitteilung vom 29. August 2018, zu 
welchem sich das Verfahren im Stadium des abgekürzten Verfahrens befun-
den habe, nicht (mehr) Verfahrensbeteiligter und demnach durch dieses Ver-
fahren nicht (mehr) betroffen gewesen sei (siehe act. 1, Rz. 65 f.; act. 12, 
Rz. 12 f.). 
 

3.5  
3.5.1 Gemäss Art. 263 Abs. 1 lit. d StPO können Gegenstände und Vermögens-

werte einer beschuldigten Person oder einer Drittperson beschlagnahmt 
werden, wenn die Gegenstände und Vermögenswerte voraussichtlich einzu-
ziehen sind (Einziehungsbeschlagnahme). Die Einziehungsbeschlagnahme 
ist eine provisorische konservatorische prozessuale Zwangsmassnahme zur 
vorläufigen Sicherstellung der allenfalls einzuziehenden Vermögenswerte 
(BGE 141 IV 360 E. 3.2; 140 IV 57 E. 4.1.1 S. 61). Von einer Beschlagnahme 
ist nur dann abzusehen, wenn ein Drittrecht im Sinne von Art. 70 Abs. 2 StGB 
eindeutig gegeben ist und damit eine Einziehung offensichtlich ausser Be-

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tracht fällt. In allen übrigen Fällen gebietet das öffentliche Interesse die Auf-
rechterhaltung der Beschlagnahme (vgl. zum Ganzen TPF 2005 109 E. 5.2 
S. 111; Beschluss des Bundesstrafgerichts BB.2017.12 vom 3. Juli 2017 
E. 3.2.1). 
 
Für die Einziehungsbeschlagnahme bedarf es eines hinreichenden, objektiv 
begründeten konkreten Verdachts, wonach die betroffenen Vermögenswerte 
durch eine Straftat erlangt worden sind, oder dazu bestimmt waren, eine 
Straftat zu veranlassen oder zu belohnen (Art. 70 Abs. 1 StGB; Art. 197 
Abs. 1 lit. b StPO; BGE 124 IV 313 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 
1B_277/2015 vom 12. Januar 2016 E. 4.2; TPF 2005 84 E. 3.1.2). Der hin-
reichende Verdacht setzt – in Abgrenzung zum dringenden – nicht voraus, 
dass Beweise und Indizien bereits für eine erhebliche oder hohe Wahr-
scheinlichkeit einer Verurteilung sprechen (Urteil des Bundesgerichts 
1B_636/2011 vom 9. Januar 2012 E. 2.2.3; Beschluss des Bundesstrafge-
richts BB.2017.12 vom 3. Juli 2017 E. 3.2.1). Im Gegensatz zum erkennen-
den Sachrichter hat die Beschwerdekammer bei der Überprüfung der Ver-
dachtsgründe keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und 
entlastender Beweisergebnisse vorzunehmen. Macht eine von Zwangs-
massnahmen betroffene Person geltend, es fehle am hinreichenden Tatver-
dacht, ist vielmehr zu prüfen, ob aufgrund der bisherigen Untersuchungser-
gebnisse genügend konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine Betei-
ligung der beschuldigten Person an dieser Tat vorliegen, die Justizbehörden 
somit das Bestehen eines hinreichenden Tatverdachts mit vertretbaren 
Gründen bejahen durften. Im Vorverfahren genügt dabei der Nachweis von 
konkreten Verdachtsmomenten, wonach das untersuchte Verhalten mit er-
heblicher Wahrscheinlichkeit die fraglichen Tatbestandsmerkmale erfüllen 
könnte (vgl. BGE 143 IV 330 E. 2.1.w.H.). Auch über die gerichtliche Ver-
wertbarkeit von Beweismitteln ist in der Regel noch nicht im Untersuchungs-
verfahren abschliessend zu entscheiden (Urteil des Bundesgerichts 
6B_1004/2019 vom 11. März 2020 E. 3.1.3 m.w.H.). 
 
Die Einziehungsbeschlagnahme hat im öffentlichen Interesse zu liegen und 
den Grundsatz der Verhältnismässigkeit zu wahren (Art. 197 Abs. 1 lit. c 
und d StPO; Urteil des Bundesgerichts 1B_352/2019 vom 30. Oktober 2019 
E. 3.1; TPF 2005 84 E. 3.2.2). Sie ist solange gerechtfertigt, als eine spätere 
Einziehung wahrscheinlich erscheint (Urteil des Bundesgerichts 1B_76/2020 
vom 6. Juli 2020 E. 4.1; TPF 2010 22 E. 2.1 S. 25; Beschluss des Bun-
desstrafgerichts BB.2017.12 vom 3. Juli 2017 E. 3.2.2). 
 
Gemäss Art. 70 Abs. 2 StGB ist die Einziehung ausgeschlossen, wenn ein 
Dritter die Vermögenswerte in Unkenntnis der Einziehungsgründe erworben 
hat und soweit er für sie eine gleichwertige Gegenleistung erbracht hat oder 

http://links.weblaw.ch/TPF_2005_109

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die Einziehung ihm gegenüber sonst eine unverhältnismässige Härte dar-
stellen würde. Der Entscheid bezüglich des guten Glaubens des Dritten, der 
sich auf die Ausnahme von Art. 70 Abs. 2 StGB beruft, liegt beim Sachrichter, 
solange nicht bereits im Untersuchungsstadium offensichtlich ist bzw. ein-
deutig feststeht, dass eine Einziehung der beschlagnahmten Vermögens-
werte ausgeschlossen ist (TPF 2010 22 E. 2.2.3 S. 26 m.w.H.). 
 

3.5.2 Demgegenüber hat der die Einziehung anordnende Sachrichter die Voraus-
setzungen der Einziehung gemäss den üblichen strafprozessualen Regeln 
betreffend Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung darzutun. Mit 
Ausnahme der ausdrücklichen Regelung in Art. 72 StGB ist eine Umkehr der 
Beweislast unzulässig. Neben dem Ausgangsdelikt ist grundsätzlich auch 
der Deliktszusammenhang nachzuweisen (BAUMANN, Basler Kommentar, 
4. Aufl. 2019, Art. 70/71 StGB N. 39 mit Hinweis auf das Urteil des Bundes-
gerichts 6B_474/2016 vom 6. Februar 2017 E. 3.1).  
 

3.6 Soweit ersichtlich stellte der Beschwerdeführer sein Ersuchen um Freigabe 
der Vermögenswerte lediglich in akzessorischer Weise im Rahmen seiner 
Eingabe vom 27. Mai 2019, mit welcher er hauptsächlich Anträge zum ma-
teriellen Abschluss des Strafverfahrens stellt und diese entsprechend be-
gründet (Akten SV.17.1581, pag. 16.103-0212 ff.). So machte er geltend, die 
im Verfahren SV.17.1581 zusammengetragenen Akten seien (teilweise) 
nicht verwertbar. Zudem führte er aus, die Voraussetzungen einer Einzie-
hung seien nicht gegeben, da weder Anlasstat noch deliktische Herkunft der 
Gelder nachgewiesen seien. Weiter machte er geltend, er habe diese Ver-
mögenswerte gutgläubig erworben, was eine Einziehung ausschliesse. 
 
Die Beschwerdegegnerin 1 führte demgegenüber in der angefochtenen Ver-
fügung mit Hinweis auf die ausführliche Schilderung in der Verfügung vom 
29. August 2018 aus, es bestehe der Verdacht, dass die Vermögenswerte 
auf der fraglichen Bankverbindung deliktischer Herkunft seien. So bestehe 
der Verdacht, dass der verstorbene K. Kickbacks zur Beeinflussung der 
Vergabe der Medienrechte der Fussball-Weltmeisterschaften 2018/2022 
und 2026/2030 durch die Beschwerdegegnerin 2 erhalten habe. Gemäss 
Verdachtslage sei ein Teil dieser Gelder nach dem Ableben von K. auf die 
Bankverbindung des Beschwerdeführers überwiesen worden (act. 1.2, 
Rz. 31). Die Beschwerdegegnerin 1 schildert mit Hinweisen auf die Akten 
weiter, seit Erlass der Verfügung vom 29. August 2018 habe sich die dies-
bezügliche Beweislage weiter erhärtet (act. 1.2, Rz. 32 ff.). Auf die entspre-
chenden Schilderungen zum Sachverhalt und die diesen zu Grunde liegen-
den Akten kann an dieser Stelle verwiesen werden.  
 

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3.7 Der Beschwerdeführer geht im Rahmen seiner Beschwerde inhaltlich nicht 
auf die Ausführungen der Beschwerdegegnerin 1 ein. Er begnügt sich in ers-
ter Linie mit der Behauptung, seine Vorbringen im Ersuchen um Freigabe 
vom 27. Mai 2019 seien unbestritten geblieben (act. 1, Rz. 72, 77 ff.). Das 
geht auch insofern an der Sache vorbei als die Anforderungen an die Ver-
dachtslage für die Aufrechterhaltung einer lediglich provisorischen Beschlag-
nahme weniger streng sind als für eine materiellrechtliche Einziehung am 
Ende des Verfahrens. Die Beschlagnahme greift dem Einziehungsentscheid 
gerade nicht vor. Auch die zivilrechtlichen Eigentumsverhältnisse bleiben 
durch die strafprozessuale Beschlagnahme unberührt (BGE 135 I 257 E. 1.5 
S. 260). Auf Grund der konkreten Ausführungen der Beschwerdegegnerin 1 
zum Tatverdacht und den diese Schilderung stützenden Hinweise auf die 
Akten, kann eine solche Einziehung zum jetzigen Zeitpunkt nicht bereits of-
fensichtlich ausgeschlossen werden. Zudem ergibt sich aufgrund der Aus-
führungen der Beschwerdegegnerin 1 (siehe act. 8, S. 2), dass diese eine 
(weitere) rechtshilfeweise Befragung des Beschuldigten D. in Erwägung 
zieht, womit sich auch das derzeitige Beweisergebnis lediglich als provisori-
scher Natur erweist. Weiter bestreitet der Beschwerdeführer die von der Be-
schwerdegegnerin 1 vorgebrachte Erhärtung des Tatverdachts seit dem 
29. August 2018 mit der blossen Behauptung, diese basiere auf Erkenntnis-
sen aus einem amerikanischen Strafverfahren, welche durch Verletzung der 
Regeln der Rechtshilfe Eingang ins schweizerische Strafverfahren gefunden 
hätten (act. 1, Rz. 74). Auch hierzu bleibt der Beschwerdeführer konkretere 
Angaben schuldig. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als 
unbegründet. 
 
 

4. Nach dem eben Ausgeführten erweisen sich die verschiedenen Vorbringen 
des Beschwerdeführers als unbegründet. Dessen Beschwerde ist abzuwei-
sen, soweit auf diese überhaupt einzutreten ist. 
 
 

5. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten dem 
mit seinen Anträgen unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen 
(Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Gerichtsgebühr ist festzusetzen auf Fr. 2’000.– 
(vgl. Art. 73 StBOG und Art. 5 und 8 Abs. 1 des Reglements des Bun-
desstrafgerichts vom 31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Ent-
schädigungen in Bundesstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]). 
 
 

6. Wird das ausschliesslich von der oder dem durch Verfahrenshandlungen be-
schwerten Dritten erhobene Rechtsmittel abgewiesen, hat sie oder er die 

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durch die adäquate Wahrnehmung der Verfahrensrechte entstandenen Ver-
teidigungskosten der obsiegenden Parteien zu tragen (vgl. zur analogen Si-
tuation der unterliegenden Privatklägerschaft das Urteil des Bundesgerichts 
6B_273/2017 vom 17. März 2017 E. 2 m.w.H.). Die Beschwerdegegnerin 2 
beantragt für ihre 44 Seiten umfassende Beschwerdeantwort die Ausrich-
tung einer Entschädigung von Fr. 15'000.– (act. 9, Rz. 289). Wie oben bereits 
festgehalten (siehe E. 1.5) äusserte sich die Beschwerdegegnerin 2 jedoch 
entgegen der einschränkenden Aufforderung in ausführlicher Weise zu allen 
Aspekten der angefochtenen Verfügung und der Beschwerde. Soweit sie 
auch tatsächlich dazu aufgefordert wurde, beschränken sich ihre relevanten 
Äusserungen zum Rechtlichen auf rund eine halbe Seite (act. 19, Rz. 240 
bis 246). Ihre Entschädigung ist daher pauschal auf Fr. 500.– festzusetzen 
(Art. 10 und 12 Abs. 2 BStKR). 

 
 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wird. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 2’000.– wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
3. Der Beschwerdeführer hat der Beschwerdegegnerin 2 für das vorliegende 

Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 500.– zu bezahlen. 
 
 

Bellinzona, 19. August 2020 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwältin Isabelle Bühler Galladé 
- Bundesanwaltschaft 
- Rechtsanwältin Catherine Hohl-Chirazi 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen nach 
der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). Das 
Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der Instruktions-
richter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).