# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7be27f4d-8ad7-5a0f-80d5-a25459ff9928
**Source:** Zug (entscheidsuche) (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-31
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 31.10.2025 BS 2025 13
**Docket/Reference:** BS 2025 13
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BS-2025-13_2025-10-31.pdf

## Full Text

20250924_164144_ANOM.docx

I. Beschwerdeabteilung BS 2025 13

Oberrichterin F. Wiget, Abteilungspräsidentin
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Staub
Gerichtsschreiber C. Schwegler

Beschluss vom 31. Oktober 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, II. Abteilung, An der Aa 4, Postfach, 6301 Zug,
vertreten durch Staatsanwältin D.________,
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Nichtanhandnahme

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Sachverhalt

1. Mit Eingabe vom 16. Juni 2023 erstattete die A.________ AG (nachfolgend: Beschwerdefüh-
rerin) bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug Strafanzeige gegen E.________ (nachfol-
gend: Beschuldigter) betreffend Betrug und ungetreue Geschäftsbesorgung. Gleichzeitig be-
antragte sie, dass das bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug hängige Strafverfahren 
gegen C.________ auf die in der Strafanzeige beschriebenen Sachverhaltselemente auszu-
dehnen sei. Die Beschwerdeführerin konstituierte sich in der Strafanazeige als Privatklägerin 
im Zivil- und Strafpunkt (Vi act. 4/3/27). Zur Begründung führte sie im Wesentlichen Folgen-
des aus (HD 2/8/1 ff.):

1.1 Die Beschwerdeführerin habe in dieser Sache bereits eine Strafanzeige gegen C.________, 
datierend vom 16. Mai 2022, und gegen G.________, datierend vom 26. Oktober 2022, ein-
gereicht. Mit der vorliegenden Strafanzeige werde die Mittäterschaft bzw. Teilnahme des Be-
schuldigten an den Handlungen von C.________ sowie allfällig weiterer Personen zur Anzei-
ge gebracht.

1.2 Beim Beschuldigten handle es sich um den ehemaligen Geschäftsführer der Beschwerdefüh-
rerin. Dieser habe nach über 20 Jahren Tätigkeit für die Beschwerdeführerin im mm. 2021 
ein Burnout erlitten und am tt.mm. 2021 sein Arbeitsverhältnis gekündigt. Der Beschwerde-
führerin seien dabei im Nachgang diverse Ungereimtheiten aufgefallen, welche sie mit den 
nun zur Verfügung stehenden Informationen C.________ und dessen Unternehmen sowie 
auch dem Beschuldigten zuordnen könne. Es müsse inzwischen davon ausgegangen wer-
den, dass der Beschuldigte zum Schaden der Beschwerdeführerin mit C.________ zusam-
mengearbeitet habe. Dabei hätten sie offensichtlich Unterstützung von ehemaligen Angestell-
ten der H.________ AG erhalten. Die Beschwerdeführerin habe in dieser Zeit bei Geschäften 
mit C.________ und dessen getarnten Handelsfirmen (I.________ AG; neu J.________ AG 
und K.________ AG) sehr viel Geld verloren. Es bestehe der Verdacht, dass der Beschuldig-
te diese Vorgänge in strafbarer Weise mitverursacht habe.

1.3 Der Beschwerdeführerin sei die "Involvierung des Beschuldigten" unter anderem deshalb be-
kannt geworden, da ihr aufgefallen sei, dass der Beschuldigte Produkte an die H.________ 
AG verkauft und diese kurze Zeit später zu einem höheren Preis zurückgekauft habe. 

1.3.1 So habe die Beschwerdeführerin am 1. November 2019 insgesamt 512 L.________ an die 
H.________ AG geliefert. Die L.________ seien zu einem Preis von CHF 35'328.00 verkauft 
worden. Der Stückpreis habe somit CHF 69.00 betragen. Zuständiger Sachbearbeiter auf 
Seiten der Beschwerdeführerin sei der Beschuldigte gewesen. Der Rechnung könne ent-
nommen werden, dass diese den Betreff "AB 100597 (I.________ ag)" aufweise. Rund zwei 
Monate später, am 8. Januar 2020, habe die H.________ AG dieselben 512 L.________ für 
CHF 38'400.00 an die Beschwerdeführerin zurückverkauft. Der Stückpreis pro L.________ 
sei somit bei CHF 75.00 gelegen. Diese Rechnung führe als Referenz auf Seiten der Be-
schwerdeführerin "C.________" auf.

1.3.2 Die L.________ seien bereits zu einem Sonderpreis (CHF 69.00) an die H.________ AG 
verkauft worden. Weshalb diese danach teurer (CHF 75.00) zurückgekauft worden seien, 
entbehre jeglicher kaufmännischer Logik. Der damals übliche Verkaufspreis für L.________ 

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des M.________ habe CHF 89.00 betragen. Nur rund eine Woche später [Lieferantenrech-
nung vom 10. Januar 2020] seien dieselben 512 L.________ von der Beschwerdeführerin 
zum Preis von CHF 75.00 weiterverkauft worden. Es gäbe keinen vernünftigen Grund, wes-
halb Mitarbeiter der Beschwerdeführerin und der H.________ AG innerhalb von zwei Mona-
ten Waren zu verschiedenen Preisen verkauft und dann wiederum zurückgekauft hätten. Ins-
besondere liessen sich die verschiedenen Preise nicht mit den üblichen Preisschwankungen 
auf dem Markt oder mangelhaften Produkten erklären. Einzig mögliche Erklärung hierfür sei, 
dass vorgängig zwischen dem Beschuldigten und unbekannten Personen bei der 
H.________ AG Absprachen stattgefunden hätten und die Preisdifferenz für die L.________ 
ebendiesen Personen zu Gute gekommen sei.

1.4 Aufgrund des "Schadenfalles C.________" sei es am 15. Juli 2021 zu einer Besprechung 
zwischen dem CEO der Beschwerdeführerin, N.________, und O.________, Leiter zentraler 
Materialeinkauf bei der H.________ AG, gekommen. O.________ habe dabei mitgeteilt, dass 
er auf Informationen gestossen sei, welche eine mögliche Involvierung des Beschuldigten be-
legen würden. Bedeutsam sei in diesem Zusammenhang ein Bankauszug des Kontos der 
I.________ AG bei der U.________-Bank. Darauf sei ersichtlich, dass im Zeitraum zwischen 
Januar 2020 und Juni 2021 zwei Zahlungen über je CHF 8'000.00 auf das Lohnkonto des 
Beschuldigten gelangt seien. Es gäbe keinen Grund, weshalb der Beschuldigte, welcher in 
diesem Zeitraum als Geschäftsführer bei der Beschwerdeführerin angestellt gewesen sei, 
Zahlungen von I.________ AG erhalten haben solle. Es bestehe der dringende Verdacht, 
dass der Beschuldigte diese Zahlungen im Zusammenhang mit illegalen Machenschaften der 
I.________ AG entgegengenommen habe. Zudem hingen die Zahlungen zeitlich relativ ge-
nau mit dem Vorgang bezüglich den L.________ zusammen. Aus dem Kontoauszug sei wei-
ter ersichtlich, dass im Zeitraum nach Juni 2021 erhebliche Bargeldbezüge getätigt worden 
seien. Für ein Geschäftskonto bei der WIR-Bank – und bei Geschäftskonti generell – seien 
Bargeldbezüge äusserst unüblich. Barzahlungen im geschäftlichen Bereich erfolgten in der 
Regel nur dann, wenn Transaktionen nicht in den Büchern der jeweiligen Gesellschaft auf-
tauchen sollten. Es bestehe daher der dringende Verdacht, dass diese Bargeldflüsse an den 
Beschuldigten und allfällige weitere Personen als Bezahlung für den erwähnten Verkauf von 
L.________ sowie allfällige weitere Straftaten gedient hätten.

1.5 Die Beschwerdeführerin verfüge sodann über gesicherte Informationen, dass C.________ 
und der Beschuldigte beabsichtigt hätten, ein gemeinsames Büro zu eröffnen, wobei die Pla-
nung in einem fortgeschrittenen Stadium gewesen sei. C.________ und der Beschuldigte 
hätten sich darüber an einem Wochenende ausgetauscht, was für eine Geschäftsbeziehung 
seltsam anmute. Zudem sei das Treffen zeitlich genau mit dem beschriebenen Vorgang be-
treffend die L.________ sowie den Zahlungen von C.________ an den Beschuldigten zu-
sammengefallen. Der Beschuldigte und C.________ hätten bei konkurrierenden Unterneh-
men gearbeitet, was die Sache noch viel verdächtiger mache. Schliesslich sei aufgrund der 
zeitlichen Abfolge äusserst wahrscheinlich, dass diese Ereignisse Auslöser oder zumindest 
begünstigende Ursache für das Burnout des Beschuldigten gewesen seien, da dieser mut-
masslich unter starken Druck geraten und dadurch erpressbar geworden bzw. allenfalls auch 
erpresst worden sei. Ein vernünftiger Grund für eine Kündigung im Krankenstand sei jeden-
falls nicht ersichtlich.

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2. Mit Verfügung vom 4. Februar 2025 nahm die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung ge-
gen den Beschuldigten betreffend Betrug und ungetreue Geschäftsbesorgung nicht an die 
Hand. Die Verfahrenskosten wurden auf die Staatskasse genommen und dem Beschuldigten 
wurden keine Entschädigung und keine Genugtuung ausgerichtet (Verfahren 2A 2023 143). 
Die Strafuntersuchungen gegen C.________ und G.________ wurden hingegen weiterge-
führt (Verfahren 2A 2022 63 und 2A 2022 174).

3. Mit Eingabe vom 24. Februar 2025 erhob die Beschwerdeführerin gegen diese Verfügung 
Beschwerde bei der I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug mit folgen-
den Anträgen:

1. Es sei die Nichtanhandnahmeverfügung 2A 2023 143 der Staatsanwaltschaft Zug vom 4. Februar 
2025 vollumfänglich aufzuheben.

2. Es sei gegen den Beschuldigten wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung (Art. 158 Ziff. 1 StGB) 
sowie Betrugs (Art. 146 Abs. 1 StGB) und allfälliger weiterer Straftatbestände ein Strafverfahren 
durchzuführen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. 8.1 % MWST) zu Lasten des Staates bzw. des Be-
schuldigten.

4. Die Staatsanwaltschaft beantragte in der Vernehmlassung vom 5. März 2025 die kostenfälli-
ge Abweisung der Beschwerde.

5. Der Beschuldigte verzichtete am 19. März 2025 auf eine Vernehmlassung.

Erwägungen

1. Gegen Entscheide der Staatsanwaltschaft kann innert 10 Tagen bei der I. Beschwerdeabtei-
lung des Obergerichts Beschwerde geführt werden (Art. 20 Abs. 1 lit. b StPO, Art. 393 Abs. 1 
lit. a StPO, Art. 396 Abs. 1 StPO, § 21 Abs. 1 lit. b GOG und § 7 Abs. 1 GO OG). Auf die un-
bestrittenermassen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

Mit der Beschwerde können Rechtsverletzungen, die unvollständige oder unrichtige Sach-
verhaltsfeststellung und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 393 Abs. 2 StPO). Die 
Beschwerdeinstanz entscheidet in einem schriftlichen Verfahren (Art. 397 Abs. 1 StPO). Sie 
verfügt über volle Kognition (Art. 391 Abs.1 StPO).

2. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staats-
anwaltschaft vom 4. Februar 2025 (vgl. vorne Sachverhalt Ziff. 2). Gemäss Art. 310 Abs. 1 
StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Nichtanhandnahme, sobald aufgrund der Strafan-
zeige oder des Polizeirapports feststeht, dass die fraglichen Straftatbestände oder die Pro-
zessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind (lit. a), Verfahrenshindernisse bestehen 
(lit. b) oder aus den in Art. 8 StPO genannten Gründen auf eine Strafverfolgung zu verzichten 
ist (lit. c). Eine Strafuntersuchung ist demgegenüber zu eröffnen, wenn sich aus den Informa-
tionen und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus den eigenen Feststellungen 

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der Staatsanwaltschaft ein hinreichender Tatverdacht ergibt (Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO). Die 
Frage, ob ein Strafverfahren über eine Nichtanhandnahme erledigt werden kann, beurteilt 
sich nach dem aus dem Legalitätsprinzip abgeleiteten Grundsatz "in dubio pro duriore" (Urteil 
des Bundesgerichts 6B_158/2021 vom 2. Mai 2022 E. 2.4.1). Danach darf die Nichtanhand-
nahme nur in sachverhaltsmässig und rechtlich klaren Fällen ergehen (Urteil des Bundesge-
richts 7B_637/2023 vom 6. Januar 2025 E. 2.1; 7B_97/2023 vom 13. November 2024 E. 3.1).

3. Die Staatsanwaltschaft begründet die Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung gegen den 
Beschuldigten zusammengefasst wie folgt:

3.1 Die Strafanzeige enthalte keine konkreten Hinweise und Ausführungen, welche auf straf-
rechtlich relevante Handlungen schliessen liessen. Die Angaben der Beschwerdeführerin 
seien unsubstanziiert und unspezifisch, so dass zurzeit kein hinreichender Tatverdacht auf 
strafrechtlich relevante Handlungen erkannt werden könne.

3.2 In Bezug auf die Verkäufe und Käufe der 512 L.________ sei aufgrund der Verkaufspreise 
erkennbar, dass die beiden Kauf- und Verkaufsgeschäfte (Rechnungen vom 8. Januar 2020 
und 10. Januar 2020 [vgl. vorne Sachverhalt Ziff. 1.3.1 f.]) zu exakt den gleichen Kaufpreisen 
erfolgt seien. Es sei nicht klar, inwiefern der Beschwerdeführerin daraus ein Schaden ent-
standen sein solle. Mit Blick auf die gesamten drei Rechtsgeschäfte (Rechnungen vom 1. 
November 2019, 8. Januar 2020 und 10. Januar 2020) habe die Beschwerdeführerin mit dem 
Verkauf der betreffenden 512 L.________ Einnahmen von CHF 35'328.00 bei einem Stück-
preis von CHF 69.00 generiert. Ein Schaden wäre lediglich dann zu bejahen, wenn mit die-
sem Stückpreis die L.________ unter dem tatsächlichen Wert verkauft worden wären. Wenn 
die Beschwerdeführerin geltend mache, der dazumal übliche Preis habe CHF 89.00 pro 
Stück betragen, so stütze sie sich auf einen Richtpreis. Es sei offensichtlich, dass Produkt-
preise im Markt von diversen Faktoren, wie zum Beispiel Angebot und Nachfrage, abhängen 
würden. Eine Differenz von ca. CHF 20.00 pro Stück begründe für sich allein noch keinen 
Verdacht auf ein strafbares Verhalten.

3.3 Darüber hinaus seien den Rechnungen diverse weitere Produkte zu entnehmen, welche zwi-
schen der Beschwerdeführerin und der H.________ AG hin- und her verkauft worden seien, 
wobei diese von der Beschwerdeführerin unerwähnt geblieben seien. Bei diesen Geschäften 
habe die Beschwerdeführerin keinen Schaden erlitten. Abgesehen davon sei auch nicht er-
sichtlich, inwiefern ein simpler Verkauf und Rückkauf von denselben Produkten eine straf-
rechtliche Relevanz haben könnte. Die Tatsache, dass der Grund hinter einem Rechtsge-
schäft nicht sogleich erkennbar sei, vermöge keinen Anfangsverdacht für die Eröffnung eines 
Strafverfahrens zu begründen.

3.4 Schliesslich sei ein Bezug zum Beschuldigten lediglich bei der ersten Rechnung betreffend 
die L.________ erkennbar, da er dort als Sachbearbeiter aufgeführt sei. Bei den beiden 
Rechnungen vom 8. Januar 2020 und vom 10. Januar 2020 seien P.________ und 
Q.________ als Referenz bzw. Ansprechpartner bei der Beschwerdeführerin aufgeführt. Es 
sei somit kein Bezug zum Beschuldigten über alle drei Rechtsgeschäfte möglich.

4. Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber im Wesentlichen Folgendes geltend:

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4.1 Sie habe mit Stellungnahme vom 24. Mai 2024 im Strafverfahren gegen C.________ drei 
weitere Sachverhalte beschrieben und das Zusammenspiel zwischen C.________ und dem 
Beschuldigten ausführlich belegt. Es sei nicht bekannt, weshalb diese Sachverhaltsteile nicht 
in das Strafverfahren gegen den Beschuldigten aufgenommen worden seien. 

4.1.1 Konkret habe sie in dieser Eingabe aufgezeigt, dass im Sommer 2020 über den Beschuldig-
ten ein Auftrag an C.________ (I.________ AG) zur Bestellung von rund 15'000 Quadratme-
ter R.________ erteilt worden sei. Auf Anweisung des Beschuldigten seien durch die Be-
schwerdeführerin sodann zwei Vorschussrechnungen in Höhe von total CHF 169'627.50 be-
zahlt worden. Die Ware sei grösstenteils nie geliefert worden.

4.1.2 Des Weiteren sei in dieser Eingabe erwähnt worden, dass im Oktober 2020 der Beschuldigte 
für die Beschwerdeführerin einen Auftrag für S.________ im Wert von CHF 156'000.00 an 
C.________ (I.________ AG) erteilt habe. Wiederum seien im Auftrag des Beschuldigten 
CHF 90'468.00 als Vorauskasse für die S.________ an das Factoringunternehmen der 
I.________ AG bezahlt worden. Die Beschwerdeführerin habe die S.________ nie erhalten. 
Die gelieferten S.________ seien derart mangelhaft gewesen, dass die SUVA einen Rückruf 
habe veranlassen müssen.

4.1.3 In der gleichen Eingabe an die Staatsanwaltschaft sei sodann aufgezeigt worden, dass der 
Beschuldigte im Juli 2020 50'000 S.________ im Wert von CHF 199'245.00 von C.________ 
(I.________ AG) gekauft habe. Die S.________ seien an die Beschwerdeführerin geliefert 
worden, welche diese anschliessend über den Beschuldigten wieder für CHF 212'707.50 an 
C.________ (K.________ AG) zurückverkauft habe. Der Rechnungsbetrag sei von der 
K.________ AG allerdings nie bezahlt worden. Wiederum Ende August 2020 habe der Be-
schuldigte 50'000 S.________ von C.________ (I.________ AG) bestellt und bezahlt. Ansch-
liessend habe er diese S.________ an C.________ (K.________ AG) weiterverkauft, ohne 
dass die Rechnung seitens der K.________ AG bezahlt worden sei.

4.1.4 Diese Vorfälle zeigten eindrücklich auf, dass es sich beim in der Strafanzeige erwähnten Vor-
fall nicht um einen Einzelfall handle, sondern ein Muster zu erkennen sei. Zwischen dem Be-
schuldigten und C.________ seien Produkte zu unterschiedlichen Preisen hin- und herver-
kauft worden, um an einer unbekannten Stelle Geld abzuzweigen, wodurch die Beschwerde-
führerin geschädigt worden sei.

4.2 Die Beschwerdeführerin habe in der Strafanzeige aufgezeigt, dass 512 L.________ von ihr 
eingekauft und anschliessend teurer wieder verkauft worden seien. Nicht korrekt sei in der 
Strafanzeige aufgeführt worden, dass die entsprechenden Produkte nach dem Rückkauf 
durch die Beschwerdeführerin wiederum an die H.________ AG verkauft worden seien. Es 
habe sich dabei um ein Missverständnis bezüglich der Lieferantenrechnung gehandelt, wel-
che lediglich bescheinige, dass die entsprechenden L.________ wieder bei der Beschwerde-
führerin an Lager gewesen seien. Tatsächlich habe die Beschwerdeführerin die L.________ 
zum grossen Teil nicht weiterverkaufen können und habe diese schlussendlich für CHF 3.75 
liquidiert. Es sei somit eine Preisdifferenz von CHF 71.25 zum Einkaufspreis entstanden. 
Entgegen den Ausführungen der Staatsanwaltschaft handle es sich dabei nicht um einen 
simplen Verkauf und Rückkauf. Vielmehr bestehe bezüglich dieses Vorganges der Verdacht 
einer strafbaren Handlung. Es mache keinen Sinn, Produkte einem Dritten zu verkaufen und 

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diese unmittelbar danach wieder zu einem teureren Preis zurückzukaufen. Auch hier seien 
Produkte hin- und herverkauft worden, um Geld abzuzweigen. Auch sei ihr dadurch ein 
Schaden entstanden, da die L.________ zu einem wesentlich tieferen Preis hätten liquidiert 
werden müssen.

4.3 Die Beschwerdeführerin habe in der Strafanzeige zudem aufgezeigt, dass der Beschuldigte 
insgesamt CHF 16'000.00 von C.________ (I.________ AG) erhalten habe; dies einerseits 
während der Zeit, als der Beschuldigte Vollzeit als Geschäftsführer bei der Beschwerdeführe-
rin angestellt gewesen sei, anderseits exakt im Zeitraum, in welchem die L.________ ver-
kauft und wieder zurückgekauft worden seien. Die Beschwerdeführerin müsse aufgrund des 
umfangreichen gegen C.________ geführten Strafverfahrens davon ausgehen, dass wirt-
schaftlich komplett unsinnige Geschäfte, welche der Beschuldigte unter Beteiligung von 
C.________ und der I.________ AG bzw. J.________ AG vorgenommen habe, strafbar sei-
en bzw. zumindest ein für die Eröffnung eines Strafverfahrens genügender Tatverdacht be-
stehe. Insgesamt würden die durch die Beschwerdeführerin eingereichten Unterlagen sowie 
die Ergebnisse aus der Strafuntersuchung gegen C.________ ein Netzwerk um C.________ 
mit der Beteiligung des Beschuldigten und weiteren Personen nahelegen, deren Ziel die ge-
genseitige Bereicherung durch Wirtschaftskriminalität im Baugewerbe gewesen sei.

5. Die Beschwerdeführerin erblickt einen hinreichenden Tatverdacht für die Eröffnung eines 
Strafverfahrens gegen den Beschuldigten wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung bzw. we-
gen Betrugs im Zusammenhang mit dem L.________ -Geschäft der Beschwerdeführerin und 
der H.________ AG (act. 1 Rz 20-23).

5.1 Gemäss Art. 158 Ziff. 1 StGB wird bestraft, wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen 
Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu verwal-
ten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung 
seiner Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen geschädigt wird.

Nach Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich strafbar, wer in der Absicht, sich oder einen andern 
unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tat-
sachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu ei-
nem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schä-
digt.

5.2 Zutreffend ist, dass gemäss den vorliegenden Akten die Beschwerdeführerin am 1. Novem-
ber 2019 512 L.________ zu einem Stückpreis von CHF 69.00, somit einem Gesamtpreis 
von CHF 35'328.00 an die H.________ AG verkaufte (HD 2/8/14). Sachbearbeiter auf Seiten 
der Beschwerdeführerin war der Beschuldigte bzw. auf Seiten der H.________ AG 
P.________. Am 8. Januar 2020 verkaufte die H.________ AG diese L.________ zu einem 
Stückpreis von CHF 75.00, somit einem Gesamtpreis von CHF 38'400.00, an die Beschwer-
deführerin zurück (HD 2/8/16). Gemäss den Ausführungen der Beschwerdeführerin konnte 
sie die betreffenden L.________ in der Folge nicht mehr verkaufen und musste sie schluss-
endlich für CHF 3.75 liquidieren. Wie die Beschwerdeführerin im Rechtsmittelverfahren 
nachvollziehbar vorbringt, wurden die L.________ nicht mit Rechnung vom 10. Januar 2020 
(Vi act. HD 2/8/18) zu einem Stückpreis von CHF 75.00 weiterverkauft. Beim Dokument vom 
10. Januar 2020 handelt es sich – entgegen der Annahme im vorinstanzlichen Verfahren – 

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nicht um eine Rechnung an die H.________ AG, sondern um eine "Lieferantenrechnung", 
welche lediglich bescheinigt, dass die von der H.________ AG zurückgekauften L.________ 
wieder bei der Beschwerdeführerin an Lager waren (vgl. act. 1 Rz 20). Ein der Beschwerde-
führerin entstandener Schaden ist damit zu bejahen. Der Beschwerdeführerin ist auch inso-
weit beizupflichten, dass der Umstand, dieselben Produkte zu einem tieferen Preis zu ver-
kaufen und diese kurze Zeit später zu einem höheren Preis wieder einzukaufen, keinen Sinn 
ergibt. Ob mit diesem Vorgehen der Zweck verfolgt wurde, Geld abzuzweigen, kann vorlie-
gend nicht beantwortet werden. Gemäss den vorerwähnten Rechnungen ist im Zusammen-
hang mit dem Rückkauf der erwähnten L.________ – anders als im Zusammenhang mit dem 
Verkauf an die H.________ AG – ein Bezug zum Beschuldigten nicht ersichtlich. Ist bei der 
Rechnung vom 1. November 2019 der Beschuldigte als Sachbearbeiter aufgeführt, so fehlt 
auf der Rechnung vom 8. Januar 2020 ein Hinweis auf eine Beteiligung des Beschuldigten. 
Auffällig ist bei dieser Rechnung zwar, dass als Referenzpersonen C.________ (für die Be-
schwerdeführerin) und eine Person mit dem Kürzel T.________, welches wohl P.________ 
zuzuordnen ist (für die H.________ AG), angegeben werden. Dies allein vermag indes einen 
hinreichenden Tatverdacht gegen den Beschuldigten in Bezug auf das Geschäft mit den 
L.________ nicht zu begründen.

5.3 Soweit die Beschwerdeführerin ein strafrechtlich relevantes Verhalten des Beschuldigten 
auch darin erblickt, dass dieser von C.________ während der Anstellung bei der Beschwer-
deführerin und in zeitlich engem Zusammenhang zu den Vorgängen mit den L.________ 
CHF 16'000.00 erhalten hat und ausserdem zur gleichen Zeit Absprachen zwischen dem Be-
schuldigten und C.________ bezüglich gemeinsamer Büroräumlichkeiten erfolgt sein sollen 
(act. 1 Rz 24-28), fehlt es diesbezüglich – isoliert betrachtet – ebenfalls an einem hinreichen-
den Verdacht auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten. Dass die beiden von der Beschwer-
deführerin erwähnten Zahlungen erfolgten, ist nicht bestritten. Inwiefern diese Überweisun-
gen jedoch für sich allein eine plausible Tatsachengrundlage für einen Anfangsverdacht bil-
den sollen, wodurch sich die konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat ergeben soll, 
ist nicht ersichtlich. Es handelt sich auch hierbei um eine bloss vage Vermutung, dass sich 
eine Straftat zugetragen haben könnte.

6. Zusätzlich zum beanzeigten Sachverhalt erhob die Beschwerdeführerin allerdings weitere 
Vorwürfe gegenüber dem Beschuldigten, welche sie in einer Eingabe an die Staatsanwalt-
schaft vom 24. Mai 2024 konkretisierte und auf welche sie in der Beschwerdeschrift verweist 
(act. 1 Rz 11-19). Die Staatsanwaltschaft stellte sich auf den Standpunkt, dass diese Vorwür-
fe im Untersuchungsverfahren gegen C.________, nicht aber im Verfahren gegen den Be-
schuldigten zu beurteilen seien, da diese von der Beschwerdeführerin im Rahmen der Sub-
stanziierung ihrer Strafanzeige gegen C.________ vorgebracht worden seien. 

6.1 Dieser Argumentation ist Folgendes entgegenzuhalten: In formeller Hinsicht trifft es zwar zu, 
dass sich diese von der Beschwerdeführerin als mit "Strafverfahren gegen C.________ 
(2A 2022 63); Stellungnahme auf ihr Schreiben vom 14.2.2024" betitelte Eingabe (Vi 
act. D 4/3/45 ff.) nicht auf das Verfahren gegen den hier Beschuldigten (Verfahren 2A 2023 
143), sondern auf dasjenige gegen C.________ (Verfahren 2A 2023 63) bezieht. Zu berück-
sichtigen ist indes, dass die Staatsanwaltschaft die beiden Verfahren gemeinsam führt, sich 
die Beschwerdeführerin in beiden Verfahren als Privatklägerin konstituiert hat und sie im 
Schreiben vom 24. Mai 2024 Teilnahmehandlungen des Beschuldigten an Delikten geltend 

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macht, die C.________ vorgeworfen werden. Sodann hat die Beschwerdeführerin bereits in 
der Strafanzeige vom 16. Juni 2023 ausgeführt, dass sie die Mittäterschaft bzw. Teilnahme 
des Beschuldigten an den Handlungen von C.________ sowie allfällig weiterer Personen zur 
Anzeige bringe. Es wäre mithin allzu formalistisch, diese gegenüber dem Beschuldigten er-
hobenen Vorwürfe im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht zu berücksichtigen.

6.2 Diese Vorwürfe betreffen aus Sicht der Beschwerdeführerin vom Beschuldigten veranlasste 
Aufträge der Beschwerdeführerin an C.________ bzw. dessen Unternehmen I.________ AG 
betreffend Lieferung von R.________ und S.________ (vgl. vorne E. 4.1.1-4.1.3). Bei diesen 
Aufträgen soll die Ware an die Beschwerdeführerin entweder grösstenteils nicht geliefert 
oder die gelieferte Ware mangelhaft gewesen sein. In einem dritten Fall soll die Ware der 
Beschwerdeführerin zwar geliefert, anschliessend aber wieder über den Beschuldigten an 
C.________ (K.________ AG) zurückverkauft worden sein, wobei der Rechnungsbetrag nie 
bezahlt worden sein soll. 

7. Unter Berücksichtigung dieser zusätzlichen Vorwürfe und der Tatsache, dass wie bei den zur 
Anzeige gebrachten Vorfällen betreffend L.________ und der Zahlung von CHF 16'000.00 an 
den Beschuldigten ebenfalls C.________ bzw. dessen Gesellschaften involviert sind, kann 
nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass der Beschuldigte unter Verletzung seiner 
vertraglichen Pflichten mit C.________ Geschäfte zum Nachteil der Beschwerdeführerin ab-
geschlossen und er Zahlungen im Zusammenhang mit illegalen Machenschaften der 
I.________ AG entgegengenommen haben könnte. Ebenso wenig kann von vornherein ge-
sagt werden, dass eine arglistige Täuschung im Sinne des Betrugstatbestands klarerweise 
nicht vorliegt. Dies auch deshalb, da die zur Anzeige gebrachten Vorfälle auch in zeitlicher 
Hinsicht eng mit den Vorgängen rund um die S.________ -Käufe zusammenhängen (No-
vember 2019 bis Juni 2021) und der Beschuldigte sein Arbeitsverhältnis mit der Beschwerde-
führerin im mm. 2021 kündigte, obwohl er zu diesem Zeitpunkt aufgrund eines Burnouts seit 
mm. 2021 krankgeschrieben war. Insofern sind weitere Abklärungen, worunter insbesondere 
eine Befragung des Beschuldigten, notwendig. Es besteht unter Gesamtbetrachtung aller er-
hobenen Vorwürfe in Bezug auf beide Sachverhaltskomplexe ein hinreichender Anfangsver-
dacht auf ungetreue Geschäftsbesorgung und allenfalls Betrug, der die Eröffnung einer Stra-
funtersuchung rechtfertigt. Die Beschwerde erweist sich als begründet und ist gutzuheissen.

8. Zu regeln bleiben die Kosten- und Entschädigungsfolgen im Beschwerdeverfahren.

8.1 Im Beschwerdeverfahren tragen die Parteien die Kosten grundsätzlich nach Massgabe ihres 
Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 Satz 1 StPO). Im vorliegenden Fall obsiegt 
die Beschwerdeführerin, weshalb die Kosten des Verfahrens auf die Staatskasse zu nehmen 
sind (Art. 428 Abs. 4 StPO). 

8.2 Hebt die Rechtsmittelinstanz einen Entscheid nach Art. 409 StPO auf, so haben die Parteien 
Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für ihre Aufwendungen im Rechtsmittelver-
fahren und im aufgehobenen Teil des erstinstanzlichen Verfahrens (Art. 436 Abs. 3 StPO). 
Nach der Lehre ist diese Regel kongruent zur Kostenregelung nach Art. 428 Abs. 4 StPO, 
d.h. es besteht eine Entschädigungspflicht, weil davon auszugehen ist, dass die Vorinstanz 
fehlerhaft entschied. Die Bestimmung verweist auf eine Aufhebung im Berufungsverfahren 
nach Art. 409 StPO; sie ist aber auch im Beschwerdeverfahren anwendbar, wenn nach 

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Art. 397 Abs. 2 StPO eine Rückweisung erfolgt (Schmid/Jositsch, Schweizerische Straf-
prozessordnung, Praxiskommentar, 4. A. 2023, Art. 436 StPO N 4; Wehrenberg/Frank, 
Basler Kommentar, 3. A. 2023, Art. 436 StPO N 14 ff.; Griesser, in: Donatsch und andere 
[Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. A. 2020, Art. 436 StPO 
N 4, je m.H.). 

8.3 Vorliegend ist der notwendige Aufwand auf rund fünf Stunden zu veranschlagen, so dass 
sich bei einem Stundenansatz von CHF 220.00 sowie unter Berücksichtigung einer Kosten-
pauschale von 3 % und der gesetzlichen Mehrwertsteuer von 8,1 % eine angemessene Ent-
schädigung von leicht aufgerundet CHF 1'250.00 ergibt.

8.4 Der Beschuldigte verzichtete auf eine Stellungnahme, weshalb seinem Rechtsvertreter be-
reits aus diesem Grund keine Entschädigung zuzusprechen ist. 

Beschluss

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft vom 4. Februar 2025 (Verfahren 2A 2023 143) aufgehoben.

2. Die Kosten dieses Verfahrens betragen

CHF 1'000.00 Gebühren
CHF 50.00 Auslagen
CHF 1'050.00 Total

und werden auf die Staatskasse genommen. Der Kostenvorschuss von CHF 1'200.00 wird 
der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

3. Die Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren mit CHF 1'250.00 (inkl. MWST) 
aus der Staatskasse entschädigt.

4. Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. und 90 ff. des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) erhoben werden. Die Beschwerdegründe richten sich nach 
Art. 95 ff. BGG. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schrift-
lich, begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheides und der 
Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
einzureichen.

5. Mitteilung an:
- Parteien
- Rechtsanwalt F.________ (z.H. des Beschuldigten E.________)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

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Obergericht des Kantons Zug 
I. Beschwerdeabteilung

F. Wiget C. Schwegler
Abteilungspräsidentin Gerichtsschreiber

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