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**Case Identifier:** 36d82471-7961-5157-9f3a-1c67727aa0e7
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.04.2022 720 21 307 / 94
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-21-307---94_2022-04-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 28. April 2022 (720 21 307 / 94) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Prüfung der Beweiskraft des polydisziplinären verwaltungsexternen Gutachtens 

 

 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kan-

tonsrichter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 

 
 
 
A. A.____, geboren 1977, arbeitete von 2007 bis 2017 als Gipser und Maler. Mit Gesuch 
vom 3. Mai 2018 meldete er sich am 8. Mai 2018 bei der Schweizerischen Invalidenversicherung 
(IV) unter Hinweis auf Arthrose im Rücken und eine Discushernie zum Leistungsbezug an. Nach 
Abklärung der beruflichen und medizinischen Verhältnisse, insbesondere nach Einholung eines 
polydisziplinären Gutachtens bei der Medizinischen Begutachtungsstelle des Medizinischen 

 

 
 
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Zentrums Römerhof (MZR, Gutachten vom 1. Februar 2021), sowie nach Durchführung des Vor-
bescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) mit Verfügung vom 26. 
August 2021 den Anspruch auf eine Invalidenrente bei einem IV-Grad von 7 %. 
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, mit Eingabe vom 27. 
September 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht), und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und 
es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm eine Invalidenrente nach den gesetzlichen 
Bestimmungen, mindestens aber eine Viertelsrente, auszurichten. Eventualiter seien weitere me-
dizinische Abklärungen über den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit durchzuführen 
und im Anschluss daran neu zu verfügen; alles unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher 
Hinsicht ersuchte er um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung mit 
Advokat Nicolai Fullin. In der Begründung machte der Beschwerdeführer geltend, dass der Ge-
sundheitszustand und die Leistungsfähigkeit unvollständig und fehlerhaft abgeklärt worden seien 
und die Arbeitsfähigkeit stärker eingeschränkt sei, als die Beschwerdegegnerin in der Verfügung 
angenommen habe. Das Gutachten des MZR sei in formeller Hinsicht mangelhaft, fehleranfällig 
und überzeuge nicht. Es bestehe eine somatisch unklare Situation, weshalb die Arbeitsfähigkeit 
nicht beurteilt werden könne. Zudem habe sich der psychische Gesundheitszustand seit der Un-
tersuchung durch das MZR verschlechtert. Die weiteren Abklärungen müssten abgewartet werde, 
bevor über den Rentenanspruch verfügt werden könne. Bei der Berechnung des Invalidenein-
kommens sei sodann kein Abzug vorgenommen worden, obwohl erhebliche Einschränkungen 
bestünden. 
 
C. Mit Verfügung vom 26. Oktober 2021 bewilligte der instruierende Präsident der Abteilung 
Sozialversicherungsrecht des Kantonsgerichts dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Pro-
zessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Advokat Nicolai Fullin. 
 
D. Mit Vernehmlassung vom 28. Oktober 2021 hielt die Beschwerdegegnerin unter ande-
rem gestützt auf die Stellungnahmen ihres Regionalen ärztlichen Dienstes beider Basel (RAD) 
vom 8. und vom 22. Oktober 2021 an ihrer Auffassung fest und beantragte die Abweisung der 
Beschwerde. 
 
E. Mit Verfügung vom 3. November 2021 überwies der instruierende Präsident der Abtei-
lung Sozialversicherungsrecht die Angelegenheit der Dreierkammer zur Beurteilung. 
 
F. Mit Schreiben vom 15. März 2022 liess der Beschwerdeführer eine Kopie des Austritts-
berichts der Klinik B.____ vom 21. Januar 2022 sowie des Berichts von pract. med. C.____, FMH 
Allgemeine Innere Medizin, vom 8. März 2022 zu den Akten reichen. 
 
G. Die Beschwerdegegnerin teilte unter Hinweis auf die Stellungnahme von Dr. med. 
D.____, Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, vom 18. März 2022 mit, dass 
sie an der Abweisung der Beschwerde festhalte.  
 

 

 
 
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Auf die Argumente in den Rechtsschriften sowie den Inhalt der Akten wird – soweit erforderlich 
– in den nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Kantonsgericht form- und fristgerecht ein-
gereichte Beschwerde vom 27. September 2021 ist einzutreten. 
 
2.1 In der angefochtenen Verfügung vom 26. August 2021 verneinte die Beschwerdegegne-
rin einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Strittig und zu prüfen ist, ob dies korrekt ist. 
Massgebend für diese Beurteilung sind die tatsächlichen Verhältnisse bis zum Erlass der ange-
fochtenen Verfügung. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der 
richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). 
 
2.2 Am 1. Januar 2022 trat die vom Gesetzgeber am 19. Juni 2020 beschlossene Änderung 
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) vom 19. Juni 1959 ("Weiterentwick-
lung der IV", WEIV) in Kraft. Die vorliegend angefochtene Verfügung erging vor dem 1. Januar 
2022. Nach den allgemeinen Grundsätzen des intertemporalen Rechts und des zeitlich massge-
benden Sachverhalts (statt vieler: BGE 144 V 210 E. 4.3.1; 129 V 354 E. 1 mit Hinweisen) sind 
daher die Bestimmungen des IVG und diejenigen der Verordnung über die Invalidenversicherung 
(IVV) vom 17. Januar 1961 sowie des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in der bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen 
Fassung anwendbar (Urteil des Bundesgerichts vom 23. Februar 2022, 8C_455/2021, E. 2). Sie 
werden im Folgenden jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet. 
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während ei-
nes Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig ge-
wesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
3.2 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bis-
herigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird 
auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 
2). 
 
3.3 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebre-
chen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be-
einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 
zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen 
(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach Art. 

 

 
 
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7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksich-
tigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 
überwindbar ist (Satz 2). Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von 
Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die 
Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (BGE 145 V 
215 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank-
heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem 
Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Di-
agnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt 
sein. Entscheidend ist dabei, ob es der leistungsbeanspruchenden, materiell beweisbelasteten 
versicherten Person gelingt, auf objektivierter Beurteilungsgrundlage den Beweis einer rechtlich 
relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen (Art. 7 Abs. 2 ATSG; BGE 143 V 409 E. 
4.5.2 mit Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2). Medizinisch-psychiatrisch nicht begründbare 
Selbsteinschätzungen und -limitierungen sind nicht als invalidisierende Gesundheitsbeeinträchti-
gungen anzuerkennen (BGE 141 V 281 E. 3.7.1). Der Rechtsanwender bzw. die Rechtsanwen-
derin prüft die medizinischen Angaben frei darauf hin, ob die Ärzte sich insbesondere an die 
massgebenden normativen Rahmenbedingungen gehalten haben und ob respektive in welchem 
Umfang die ärztlichen Feststellungen anhand der rechtserheblichen Indikatoren auf Arbeitsunfä-
higkeit schliessen lassen (BGE 145 V 361 E. 3.2.2; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 7. 
Februar 2020, 8C_423/2019, E. 3.2.2). 
 
3.4 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, 
auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu 
mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist. Für die 
Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a 
Abs. 1 IVG).  
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall das Gericht – auf 
Unterlagen angewiesen, die ärztliche Fachleute zur Verfügung stellen. Aufgabe des Arztes oder 
der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in wel-
chem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im 
Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 f.). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das kantonale Sozialversicherungsgericht alle 
Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden 
hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 
gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 

 

 
 
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Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt.  
 
4.3 Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1). Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-
achten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstel-
lungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsver-
fahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehen-
der Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und 
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
4.4 Das Administrativverfahren vor der IV-Stelle und das Verfahren vor dem kantonalen So-
zialversicherungsgericht sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. 
c ATSG). Danach haben IV-Stelle und Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige 
Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht dauert so 
lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinrei-
chende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, E. 3.2). 
Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Die Verwaltung als verfügende 
Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache sodann nur dann als bewiesen 
annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das 
Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimm-
ten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sach-
verhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahr-
scheinlichste würdigt (BGE 126 V 353 E. 5b). 
 
5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung der Gesundheit und der Ar-
beitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf das polydisziplinäre Gutachten des MZR vom 1. Feb-
ruar 2021 in den Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin (Dr. med. E.____, Facharzt für In-
nere Medizin FMH, Fallführung), Rheumatologie (Dr. med. F.____, Facharzt Rheumatologie und 
Innere Medizin FMH), Neurologie (Dr. med. G.____, Facharzt für Neurologie FMH) sowie Psychi-
atrie (Dr. med. H.____, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH) und Neuropsychologie 
(Dr. sc. hum. I.____, Fachpsychologin für Neuropsychologie) und die Stellungnahmen von Dr. 
D.____ vom 14. Juli 2021 und vom 6. August 2021. Sie ging davon aus, dass dem Beschwerde-
führer eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar sei. 
 

 

 
 
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5.2.1 Die Gutachter des MZR führen ab S. 7 im Rahmen der interdisziplinären Gesamtbeur-
teilung aus, dass die internistische Untersuchung das Bild eines 43-jährigen normosomen, kardi-
opulmonal kompensierten Versicherten in unauffälligem Allgemeinzustand ergeben habe. Aus 
rheumatologischer Sicht präsentiere sich eine subtotale Bewegungseinschränkung des ganzen 
Achsenskeletts in fixierter Fehlhaltung bei fehlendem klinischen und radiologischen Korrelat. Eine 
Fixierung in diesem Ausmass sei nicht nachvollziehbar. Es bestünden deutliche Hinweise für eine 
Verdeutlichungstendenz mit demonstrativem Charakter. Eine arthritische, spondylarthritische 
Problematik sei ausgeschlossen und es bestünde weder ein M. Bechterew noch eine Autoim-
munerkrankung. Ebenso würden Hinweise für eine diffuse idiopathische skelettale Hyperostose 
(DISH) fehlen. Auch die degenerativen Veränderungen würden die vorgeführte Einsteifung nicht 
erklären. Für diese Bewegungseinschränkung seien nicht somatische Gründe verantwortlich. Die 
Medikamentenliste beinhalte ausschliesslich Psychopharmaka, jedoch keine Schmerzmittel. Bei 
einem derart vorgeführten Beschwerdebild erstaune deren Fehlen. Offensichtlich sei der Leidens-
druck betreffend Schmerz-Perzeption kontrollierbar und nicht ausgeprägt. Vom neurologischen 
Standpunkt her lasse sich keine Diagnose stellen, die die gesundheitlichen Beschwerden erklä-
ren würde. Initial habe ein myofasziales Schmerzsyndrom ohne Hinweis auf eine radikuläre 
Symptomatik und ohne sensomotorische Ausfälle bei Versagen der ambulanten Therapiemass-
nahmen bestanden. Eine ungewöhnliche Körperhaltung sei zu Beginn nicht beschrieben worden. 
Der neurologische Befund decke sich mit den Arztberichten vom Spital X.____. Im Wesentlichen 
finde sich ein tief gebeugtes Gangbild, eine nahezu eingeschränkte Beweglichkeit der Halswir-
belsäule sowie die Unfähigkeit, die Arme über 45° zu abduzieren, da starke Schmerzen auftreten 
würden. Paresen im eigentlichen Sinn würden sich nicht finden lassen. Eine so starke Beugung 
des Oberkörpers nach vorne, die in der Neurologie als Kamptokormie bezeichnet werde, würde 
sich laut Literatur zum Beispiel bei einer Myositis der paravertebralen Muskulatur finden lassen. 
Diese sei mittels MRI sowie EMG ausgeschlossen worden. Eine Kamptokormie lasse sich auch 
bei bestimmten neurodegenerativen Erkrankungen nachweisen, wobei diese dann nicht so fixiert 
sei wie beim Exploranden. Klinische Hinweise auf eine neurodegenerative Erkrankung würden 
sich nicht erheben lassen. In der Neurologie gebe es einige ganz seltene neuromuskuläre Er-
krankungen, an die man nicht routinemässig denken würde. Bei fehlenden objektivierbaren pa-
thologischen Befunden in den Zusatzuntersuchungen sowie ohne nachweisbare Progredienz sei 
eine solche bisher unentdeckte seltene Erkrankung nahezu ausgeschlossen. Insgesamt sei von 
einem chronischen Schmerzsyndrom mit Einnahme einer extremen Schonhaltung und nicht von 
einer neurologischen Erkrankung auszugehen. Die vom Exploranden beklagten Kopfschmerzen 
würden sich nicht klar einordnen lassen, da zur Klärung notwendige anamnestische Fragen nur 
sehr ungenau bis gar nicht hätten beantwortet werden können. Am ehesten sei bei einer Lokali-
sation im Bereich des oberen Nackens/Hinterkopfs an einen cervikogenen Kopfschmerz zu den-
ken, der nicht eigenständig, sondern im Rahmen des generalisierten Schmerzsyndroms zu sehen 
sei. Die Befunde der neuropsychologischen Leistungstests würden auf ein Aggravationsverhalten 
des Exploranden schliessen lassen, weshalb die Ergebnisse der Leistungstests inhaltlich nicht 
ausgewertet werden könnten und wegen mangelnder Mitarbeit keine verwertbaren neuropsycho-
logischen Befunde liefern würden, da sie wahrscheinlich nicht das effektiv vorhandene kognitive 
Leistungsniveau abbilden würden. In Anbetracht dieser Umstände bestehe das Risiko, dass tat-
sächliche und spezifisch kognitive Defizite differenzialdiagnostisch nicht festgestellt werden könn-

 

 
 
Seite 7   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

ten. Im Rahmen der psychiatrischen Untersuchung habe keine klinisch schwerwiegende psychi-
atrische Erkrankung festgestellt werden können. Aufgrund der vom Exploranden angegebenen 
körperlichen Schmerzen und der nicht ausreichenden Erklärbarkeit durch ein somatisches Kor-
relat sei die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) zu dis-
kutieren. Da die diagnostischen Kriterien einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, ins-
besondere die zentralen Kriterien, nicht erfüllt seien, sei von einer chronischen Schmerzstörung 
mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) auszugehen. 
 
Gestützt auf diese Befunde diagnostizieren die Gutachter mit und ohne Auswirkungen auf die 
Arbeitsfähigkeit (S. 9): 
 

• Mässig ausgeprägte degenerative Veränderungen an der zervikalen und lumbalen Wirbelsäule 

o weder radiologisch noch klinisch Hinweis für eine Nervenwurzelkompromittierung 

o keine strukturellen Veränderungen mit Einfluss auf die segmentale Beweglichkeit im vor-

geführten Ausmass, keine Spangenbildung, keine überbrückenden Spondylophyten, keine 

Wirbelblockierungen 

o keine Hinweise für eine Facettengelenks- oder radikuläre Reiz-Ausfallsymptomatik 

o in den Abklärungen und klinischen Untersuchungen fehlende Hinweise für eine entzündli-

che Wirbelsäulenerkrankung 

• Offensichtliche Verdeutlichungstendenz mit demonstrativem Beschwerdeverhalten und Vorführen 

einer subtotalen bis totalen Wirbelsäuleneinsteifung 

o ohne klinisches und radiologisches Korrelat 

o keine Mitbeteiligung der parazervikalen und Schultergürtel-Weichteilstrukturen 

• Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) 

• Hypercholesterinämie 

• Vitamin D Mangel 

• Parapelvine Nierenzyste links 

 
In Bezug auf die Auswirkungen der Befunde und Diagnosen führen die Gutachter aus, dass sich 
insgesamt betrachtet keine funktionellen Einschränkungen erheben lassen würden. Aus rheuma-
tologischer Sicht bestünden durch die mehrsegmentalen degenerativen Veränderungen begrün-
dete Belastungseinschränkungen. Bei wirbelsäulenbelastenden Tätigkeiten sei eine Schmerzpro-
vokation nachvollziehbar. Aus neurologischer Sicht liessen sich keine funktionellen Einschrän-
kungen erheben. Aufgrund des aggravierenden Verhaltens während der neuropsychologischen 
Untersuchung könne ein allfälliges Vorliegen neuropsychologischer funktioneller Einschränkun-
gen nicht beurteilt werden. In psychiatrischer Hinsicht lasse sich ebenfalls keine schwerwiegende 
funktionelle Einschränkung erheben. Belastend seien die fehlende Ausbildung, die schlechten 
Kenntnisse der deutschen Sprache, die Fixierung auf die chronischen Schmerzen und die Selbst-
limitierung. Wesentliche Ressourcen seien der Kontakt zu den ehemaligen Mitarbeitenden sowie 
der gute Zusammenhalt in der Familie, insbesondere zur Exfrau und der Tochter und der ihn 
unterstützenden älteren Schwester. Im Rahmen der Konsistenzprüfung führen die Gutachter un-
ter anderem aus, dass der Tagesablauf anlässlich der neurologischen Untersuchung eher karg, 
bei der allgemein-internistischen Untersuchung hingegen ein befrachtetes Programm beschrie-

 

 
 
Seite 8   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

ben und der Tag als gut ausgefüllt bezeichnet worden sei. Im Rahmen der Beurteilung der Ar-
beitsfähigkeit halten die Gutachter fest, dass in der angestammten Tätigkeit seit Ende Januar 
2019 eine Arbeitsfähigkeit von vier Stunden pro Tag ohne Leistungseinschränkungen bestehe 
bei einem 100 % Pensum. In jeder wirbelsäulenschonenden, leichteren Tätigkeit mit Wechsel 
zwischen sitzenden und stehenden Abläufen, ohne wiederholt gebückte Arbeitsposition und ohne 
wiederholte Gewichtsbelastungen über 15 kg bestehe seit jeher eine Arbeitsfähigkeit von acht 
Stunden ohne Leistungseinschränkung bei einem vollen Pensum. 
 
5.2.2 Die Beschwerdegegnerin misst diesem Gutachten volle Beweiskraft bei. Das Gutachten 
wurde in Kenntnis der relevanten Vorakten erstellt, beruht auf persönlichen Untersuchungen in 
den Bereichen Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, Psychiatrie und Neuropsychologie, 
enthält einen Konsensteil und leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation ein, weshalb 
ihm dem Grundsatz nach Beweiskraft zukommt, solange nicht konkrete Indizien Zweifel an der 
Schlüssigkeit und Vollständigkeit wecken. 
 
5.3.1 Der Beschwerdeführer erhebt mehrere Einwände gegen die Sachverhaltsabklärung 
durch die Beschwerdegegnerin und insbesondere gegen die Beweistauglichkeit des MZR-
Gutachtens. In formeller Hinsicht bringt er vor, es sei nicht nachvollziehbar, wie die Gutachter zu 
ihrem Konsens gelangt seien. Es sei unklar, inwiefern der Austausch über die Plattform stattge-
funden habe. Es gehe nicht hervor, inwiefern die verschiedenen Fachärzte Kenntnisse der Re-
sultate der anderen Teilgutachten gehabt hätten und wann die Teilgutachten fertiggestellt worden 
seien. Unklar sei auch, wer die Gesamtbeurteilung verfasst habe. 
 
5.3.2 Es ist für die Beweistauglichkeit eines Gutachtens nicht entscheidend, in welcher Form 
sich die involvierten Experten untereinander austauschen, sei es in der Form einer physisch ab-
gehaltenen Sitzung, einer Telefonkonferenz oder über eine Plattform. Diesbezüglich bleibt es 
letztlich Vertrauenssache, ob sich die Gutachter in Kenntnis der Schlussfolgerungen der anderen 
Experten setzten. Es muss daher genügen, wenn im Gutachten darauf hingewiesen wird, dass 
es einen fallführenden Arzt gibt, hier Dr. E.____, und sich die Experten auf einer Plattform aus-
getauscht haben. Entscheidend ist, ob der Konsensteil überzeugt und nicht in einem Widerspruch 
zu den Teilgutachten steht. Dies ist vorliegend der Fall. Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, 
inwiefern sich aus der Vorgehensweise, die das MZR wählte, widersprüchliches ergeben hat. 
Letztlich kann auch nicht entscheidend sein, wann die Teilgutachten erstellt bzw. fertiggestellt 
worden sind, denn ausschlaggebend ist auch hier, dass diese den Voraussetzungen der bundes-
gerichtlichen Rechtsprechung genügen, das heisst, auf persönlichen Untersuchungen beruhen, 
in Kenntnis der Vorakten erstellt worden sind und zu schlüssigen und nachvollziehbaren Ergeb-
nissen gelangen. Formelle Mängel, die die Beweistauglichkeit des MZR-Gutachtens in Frage stel-
len würden, sind damit nicht gegeben. 
 
5.4.1 Weiter rügt der Beschwerdeführer, dass das psychiatrische Teilgutachten eine Ausei-
nandersetzung mit der aktenkundigen depressiven Einschränkung vermissen lasse. Dr. H.____ 
habe sich nur mit der Schmerzstörung auseinandergesetzt und andere Diagnosen sowie Diffe-
renzialdiagnosen unbegründet ausser Acht gelassen. Die Fragen des RAD habe Dr. H.____ nicht 

 

 
 
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beantwortet, stattdessen verweise er auf das Hauptgutachten, wo wiederum auf die Teilgutachten 
verwiesen werde. 
 
5.4.2 Dr. med. J.____, Allgemeine Medizin FMH und delegierte Psychotherapie, führt im Be-
richt vom 23. Januar 2019 eine leichte Anpassungsstörung mit Verunsicherung bei unklarer und 
teils widersprüchlicher Diagnostik von Seiten der Somatiker auf. Die behandelnde Psychologin 
lic. phil. K.____, Fachpsychologin für Psychotherapie, diagnostiziert mit Bericht vom 27. Novem-
ber 2019 eine Anpassungsstörung (ICD-10 F43.2). Dr. H.____ äussert sich auf S. 16 f. seines 
Gutachtens dazu und hält fest, dass er diese Diagnose nicht bestätigen könne, da die diagnosti-
schen ICD-10-Kriterien (u.a. die Zeitkriterien) für eine Anpassungsstörung nicht erfüllt seien. Dr. 
phil. L.____, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, Memory Clinic des Spitals M.____, di-
agnostiziert seinem Bericht vom 9. Oktober 2019 eine nicht ausreichend valide beurteilbare kog-
nitive Leistungsfähigkeit, am ehesten im Rahmen eines generalisierten therapierefraktären 
Schmerzsyndroms mit Erstdiagnose im Oktober 2017 mit erhöhtem Muskeltonus der paraverteb-
ralen Muskulatur unklarer Ätiologie. Dr. L.____ hält sodann fest, dass zur Zeit seiner Untersu-
chungen die ICD-10 Kriterien einer depressiven Episode nicht erfüllt gewesen seien. Einige der 
bestehenden affektiven Symptome seien vor allem im Zusammenhang mit den chronischen 
Schmerzen stehend zu interpretieren. Er stellt damit die gleiche Diagnose wie Dr. H.____. Wei-
tere Berichte oder Diagnosen von psychiatrischen Fachärzten oder von Psychologen oder Psy-
chologinnen zum Zeitpunkt der Begutachtung sind nicht vorhanden. Damit gehen aus den Akten 
keine anderen wesentlichen psychiatrischen Diagnosen hervor, die Dr. H.____ hätte würdigen 
müssen. 
 
5.5.1 Weiter wird in der Beschwerde geltend gemacht, es bestehe eine nach wie vor unklare 
somatische Situation. Die behandelnden Ärzte hätten zuletzt verschiedene weitere Abklärungen 
vorgesehen und zum Teil auch in Auftrag gegeben. Gemäss dem Bericht der Neurologie des 
Spitals X.____ vom 5. Mai 2021 sei ein ergänzendes EMG der paraspinalen Muskulatur im HWS-
Bereich in Auftrag gegeben worden. Zudem sei der Aufenthalt in N.____ als stationäre psycho-
somatische Behandlung und Abklärung zu erwähnen. Die Gutachter des MRZ hätten voreilig eine 
Beurteilung vorgenommen und hätten mangels Erklärung zu Ungunsten des Beschwerdeführers 
auf eine vollständige Arbeitsfähigkeit geschlossen. Vorliegend sei von den weiteren Abklärungs-
massnahmen ein Erkenntnisgewinn zu erwarten, weshalb gestützt auf den unvollständig abge-
klärten Sachverhalt die Arbeitsfähigkeit nicht beurteilt werden könne.  
 
5.5.2 Dr. D.____ führt in der Stellungnahme vom 8. Oktober 2021 aus, dass keine richtungs-
weisenden diagnostischen neuen Erkenntnisse zu erwarten seien, auch nicht vom Rehabilitati-
onsaufenthalt in N.____. Im Bericht vom 5. Mai 2021 der Neurologischen Klinik und Poliklinik, 
Neuromuskuläres Kompetenzzentrum, des Spitals X.____ wird erneut ein erhöhter Muskeltonus 
der paravertebralen Muskulatur unklarer Ätiologie und ein generalisiertes therapierefraktäres 
Schmerzsyndrom mit Erstdiagnose Oktober 2017 und eine nicht ausreichend valide beurteilbare 
kognitive Leistungsfähigkeit im Rahmen der ersten beiden Diagnosen festgehalten. Der Patient 
habe in der Verlaufskontrolle von einem unveränderten Zustand gesprochen, es sei aber im Ver-
gleich zur Behandlung vom Januar 2020 anamnestisch zu einer Zunahme der Schmerzen und 

 

 
 
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des erhöhten Muskeltonus gekommen. Vor allem aufgrund der nicht mehr stattfindenden Physi-
otherapie verspüre er eine Verschlechterung. Die Schmerzen werden an den gleichen Regionen 
aufgeführt. Mit Bericht vom 3. Juni 2021 des Spitals X.____, Abteilung Neurologische Klinik und 
Poliklinik, werden das EMG und die Lumbalpunktion besprochen. Andere Diagnosen sind nicht 
ersichtlich. In der Beurteilung wird ausgeführt, dass die durchgeführte zusätzliche Diagnostik mit-
tels Lumbalpunktion keinen Hinweis auf eine akute oder chronische Entzündung des zentralen 
Nervensystems ergeben habe. Auch das EMG habe keinen pathologischen Aspekt zu Tage ge-
tragen. Dem Patienten werde daher weiter die psychosomatische Abklärung mit stationärem Auf-
enthalt empfohlen. Eine Verschlimmerung stellten die Fachärzte nicht fest. Der Hausarzt des Be-
schwerdeführers, pract. med. C.____ hält im Bericht vom 25. Juni 2021 die Diagnosen des Spitals 
X.____ fest. In Bezug auf die angestammte Tätigkeit attestiert er seinem Patienten eine 100 %-
ige Arbeitsunfähigkeit, da er in einer nach vorne gebeugter Position blockiert sei. Die Situation 
sei dramatisch und er habe eine schwere Behinderung, die den Patienten am Arbeiten hindere. 
Konkrete neue Befunde, die die Beurteilung des MZR in Frage stellen, gehen auch aus dem 
Bericht des behandelnden Arztes nicht hervor. Die Beurteilung von Dr. D.____ erscheint somit 
plausibel. Der Beschwerdeführer wurde mehrfach von der Psychosomatik untersucht, beurteilt 
und begutachtet. Es ist mit der Beschwerdegegnerin deshalb davon auszugehen, dass von wei-
teren somatischen Abklärungsmassnahmen kein zusätzlicher Erkenntnisgewinn zu erwarten ist. 
Daher bleibt es, unabhängig von der Ursache der Beschwerden, bei der versicherungsrechtlichen 
Beurteilung der funktionellen Einschränkungen des somatischen Beschwerdebilds durch das 
MZR.  
 
5.6.1 Weiter wendet der Beschwerdeführer ein, die behandelnde Psychologin wie auch die 
psychosomatische Abteilung des Spitals X.____ hätten eine Verschlechterung des psychischen 
Gesundheitszustands des Beschwerdeführers und eine Zunahme der depressiven Erkrankung 
bestätigt. Daher könne auf die psychiatrische Untersuchung durch das MZR vom 27. November 
2020 nicht mehr abgestellt werden und der Verlauf müsse geklärt werden. Obwohl die Beschwer-
degegnerin von dieser Verschlechterung gewusst habe, habe sie den Rentenentscheid erlassen, 
was nicht akzeptiert werden könne. 
 
5.6.2 Lic. phil. K.____ diagnostiziert im Bericht vom 9. April 2021 eine mittelgradige depressive 
Episode (ICD-10 F32.1). Sie führt aus, dass sich die depressive Symptomatik leider trotz Psy-
chotherapie seit der Pandemie und vor allem ab Januar-Februar 2021 verschlechtert habe. Ag-
gravierend sei hinzugekommen, dass der Patient aufgrund fehlender finanzieller Unterstützung 
durch die Krankenversicherung die physiotherapeutische Unterstützung unterbrochen und zu-
dem noch viel mehr Zeit alleine Zuhause verbracht habe. Dr. phil. O.____ und M. Sc. P.____ 
diagnostizieren im Bericht der Psychosomatik des Spitals X.____ vom 8. Juli 2021 eine mittelgra-
dige depressive Episode (ICD-10 F32.1) sowie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen 
und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.51). Dr. med. Q.____, FA Psychiatrie und Psychothera-
pie, RAD, hält in seiner Einschätzung vom 22. Oktober 2021 dazu fest, dass sich der Gesund-
heitszustand seit der Begutachtung durch das MZR nicht andauernd und relevant verschlechtert 
habe, da eine depressive Symptomatik bereits im Bericht der Therapeutin vom 27. November 
2019 erwähnt worden sei. Der Eintritt einer erheblichen Verschlechterung seit der Begutachtung 

 

 
 
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durch Dr. H.____ am 27. November 2020 ist somit nicht erstellt. Die vom Beschwerdeführer ge-
klagten affektiven Beschwerden waren bereits zum Zeitpunkt der Begutachtung aktenkundig. 
 
5.7.1 Mit Eingabe vom 15. März 2022 liess der Beschwerdeführer eine Kopie des Austrittsbe-
richts der Klinik B.____ vom 21. Januar 2022 sowie des Berichts von pract. med. C.____ vom 8. 
März 2022 zu den Akten reichen. Im Schreiben führt er aus, dass diese Berichte zwar erst nach 
Erlass der angefochtenen Verfügung erstellt worden seien, sie aber Auskunft über den Gesund-
heitszustand geben würden, wie er schon vor Erlass der Verfügung bestanden habe. Daher seien 
sie im laufenden Beschwerdeverfahren zu berücksichtigen. 
 
5.7.2 Die Beschwerdegegnerin hält dazu mit Schreiben vom 21. März 2022 fest, dass sich 
gemäss Einschätzung des RAD seit dem Gutachten des MZR vom 1. Februar 2021 keine neuen 
objektivierbaren Aspekte von invalidenversicherungsrechtlicher Relevanz ergeben hätten. Der 
Beschwerdeführer präsentiere sich bei Eintritt in die Klinik B.____ unverändert. Die beklagten 
Beschwerden hätten bereits vor dem Verfügungserlass bestanden und seien in den bisherigen 
Abklärungen und der Entscheidfindung gebührend berücksichtigt worden. 
 
5.7.3 Mit den Parteien ist davon auszugehen, dass die beiden medizinischen Berichte im vor-
liegenden Verfahren zu berücksichtigen sind, da sie sich auf den Gesundheitszustand des Be-
schwerdeführers beziehen, wie er sich bereits im Zeitpunkt des Verfügungserlasses zeigte. Wie 
Dr. D.____ in ihrer Stellungnahme vom 18. März 2022 jedoch ausführt, ergeben sich aus beiden 
Berichten keine neuen Erkenntnisse, die Anlass für weitere medizinische Abklärungsmassnah-
men geben würden. Dem Bericht der Klinik B.____ sind die bereits bekannten objektiven Befunde 
zu entnehmen. In Bezug auf die psychischen Beschwerden ist der kurzen Zusammenfassung 
des Therapieverlaufs auf Seite 3 zu entnehmen, dass die Krankheitsverarbeitung der chronischen 
Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren – neben der Begleitung während 
der Covid-Erkrankung im Dezember 2021 – im Vordergrund gestanden habe. Auch in psychiatri-
scher Hinsicht halten die Behandler somit keine neuen Befunde fest, die weiter abgeklärt werden 
müssten, bevor über den Rentenanspruch entschieden werden könnte. Pract. med. C.____ sei-
nerseits berichtet erneut am 8. März 2022 über den Gesundheitszustand seines Patienten. Ins-
besondere hält er fest, dass sich die Symptome durch die Rehabilitation nur vorübergehend ge-
bessert hätten. Neue Aspekte werden von pract. med. C.____ nicht vorgebracht. Damit vermögen 
auch diese beiden Berichte keine begründeten Zweifel an der Beweistauglichkeit des MZR we-
cken. 
 
5.8 Somit ist festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht auf das Gutachten des 
MZR abstellte, da es eine genügende Grundlage zur Beurteilung des Rentenanspruchs in der 
relevanten Zeitspanne liefert. Anlass für weitere medizinische Abklärungen besteht nicht. Die Be-
schwerdegegnerin ist ihrer Abklärungspflicht in genügender Weise nachgekommen und hat den 
Untersuchungsgrundsatz nach Art. 43 ATSG nicht verletzt. Folglich ist davon auszugehen, dass 
dem Beschwerdeführer seit jeher die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % 
zumutbar ist. 
 

 

 
 
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6.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigun-
gen. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommensver-
gleichs zu bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 104 V 136 E. 2a 
und b). Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität 
und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnah-
men durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (In-
valideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der 
Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmäs-
sig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdif-
ferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (BGE 104 V 136 E. 2a und b). 
 
6.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte einen Invaliditätsgrad von 7 %. Sie ging gestützt auf 
die Angaben des ehemaligen Arbeitgebers von einem Valideneinkommen im Jahr 2020 von Fr. 
72'800.-- aus. Der Beschwerdeführer erhebt gegen diesen Betrag keine Einwände. Nachdem sich 
aus den Akten keine Hinweise ergeben, dass im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes we-
gen durch das Kantonsgericht eine andere Einschätzung als diejenige der Beschwerdegegnerin 
vorzunehmen wäre, erübrigt sich eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem ermittelten Vali-
deneinkommen und es wird auf die betreffenden Ausführungen in der angefochtenen Verfügung 
verwiesen. Damit ist von einem Valideneinkommen im Betrag von Fr. 72'800.-- auszugehen. 
 
6.3.1 Zu klären bleibt die Höhe des Invalideneinkommens. Die Beschwerdegegnerin ist zur 
Auffassung gelangt, dass dem Beschwerdeführer die Ausübung einer leichten, wechselbelasten-
den angepassten Tätigkeit ohne wiederholtes Bücken/Aufrichten und ohne wiederholte Überkopf-
stellung der Arme ein Pensum von 100 % zumutbar sei. Gestützt auf die Schweizerische Lohn-
strukturerhebung des Bundesamtes für Statistik BFS (LSE) errechnete sie im Zeitpunkt des frü-
hest möglichen Rentenbeginns ein Invalideneinkommen von Fr. 67'767.--. Grundlage dafür bilden 
die LSE 2018, Tabelle TA1, Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 4, Spalte Männer, Fr. 
5'417.-- monatlich, basierend auf 40 Wochenstunden, angepasst an die betriebsübliche wöchent-
liche Arbeitszeit von 41.7 Stunden und hochgerechnet auf ein Jahreseinkommen (x 12 Monate). 
 
6.3.2 Gegen die konkrete Berechnung erhebt der Beschwerdeführer keine Einwände. Er legt 
aber dar, dass ein leidensbedingter Abzug gemacht werden müsse. Es bestünden erhebliche 
Einschränkungen. Zudem müsse der Beschwerdeführer einen Berufswechsel vornehmen. Seine 
Deutschkenntnisse seien mangelhaft, was gerade viele Verweistätigkeiten ausschliesse. Wie 
hoch der leidensbedingte Abzug gesamthaft sei, werde nach Vorliegen der weiteren Abklärungs-
ergebnisse zu entscheiden sein. 
 
6.3.3 Praxisgemäss sind vom gestützt auf die LSE Tabellenlöhne erhobenen Werte verschie-
dene Abzüge zulässig. Im Entscheid BGE 126 V 75 ff. hat das Bundesgericht seine Rechtspre-
chung zu den Abzügen vom Tabellenlohn bereinigt und weiterentwickelt. Dabei hat es betont, 
dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen 
persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles abhängt (leidensbedingte 

 

 
 
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Einschränkung, Lebensalter, Anzahl Dienstjahre, Nationalität/ Aufenthaltskategorie und Beschäf-
tigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Dabei ist 
der Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merk-
male letztlich aber auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 80 E. 5b). Ein Abzug 
soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür 
bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer der genannten Merkmale ihre 
gesundheitlich bedingte (Rest-) Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter-
durchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann. Der gesamthaft vorzunehmende Abzug 
stellt eine Schätzung dar. Bei deren Überprüfung kann es nicht darum gehen, dass die kontrol-
lierende richterliche Behörde ihr Ermessen an die Stelle desjenigen der Vorinstanz setzt. 
 
6.3.4 Die Beschwerdegegnerin geht im Lichte der Praxis des Bundesgerichts zu Recht davon 
aus, dass bei einer leichteren, wechselbelastenden Tätigkeit ohne wiederholt gebückte Arbeits-
positionen und ohne wiederholte Gewichtsbelastungen über 15 kg kein Grund für einen Abzug 
gegeben ist. Auch der Umstand, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit nicht 
mehr zumutbar ist und er die deutsche Sprache nicht gut beherrscht, berechtigen nach gängiger 
Praxis nicht zu einem leidensbedingten Abzug. Die Beschwerdegegnerin berechnete damit zu 
Recht ein Invalideneinkommen von Fr. 67'767.--.  
 
6.4 Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resultiert eine erwerbliche 
Einbusse von 7 %. Bei dieser Sachlage verneinte die Beschwerdegegnerin einen Rentenan-
spruch des Beschwerdeführers in der angefochtenen Verfügung vom 26. August 2021 zu Recht, 
weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 
 
7.1 Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden. Beim Ent-
scheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grundsätzlich auf den Pro-
zessausgang abzustellen.  
 
7.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Be-
willigung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert 
im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen 
ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten 
in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 
20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemes-
senem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende Partei, weshalb 
die Verfahrenskosten ihm zu auferlegen sind. Dem Beschwerdeführer ist nun allerdings mit Ver-
fügung vom 26. Oktober 2021 die unentgeltliche Prozessführung bewilligt worden. Aus diesem 
Grund werden die Verfahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse genommen.  
 
7.3 Dem Prozessausgang entsprechend ist dem Beschwerdeführer keine Parteientschädi-
gung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. In der Verfügung vom 26. Oktober 2021 
ist ihm jedoch die unentgeltliche Verbeiständung mit seinem Rechtsvertreter bewilligt worden, 
weshalb dieser für seine Bemühungen aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. Gemäss § 3 

 

 
 
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Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte (TO) vom 17. November 2003 beträgt 
das Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung Fr. 200.-- pro Stunde. Der Rechtsvertreter des 
Beschwerdeführers macht in seiner Honorarnote vom 15. März 2022 einen Zeitaufwand von sie-
ben Stunden und fünf Minuten geltend, der sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden 
Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Auch die Auslagen von Fr. 69.40 er-
weisen sich als angemessen. Dem Rechtsvertreter ist deshalb ein Honorar in der Höhe von Fr. 
1'600.50 (6 Stunden und 5 Minuten à Fr. 200.-- + Auslagen von Fr. 69.40 zuzüglich 7,7 % Mehr-
wertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten. 
 
7.4 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Orga-
nisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Partei, 
der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie 
dazu in der Lage ist. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Beschwer-
deführer auferlegt. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung werden die Ver-
fahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse genommen. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von Fr. 
1'600.50 (inkl. Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichts-
kasse ausgerichtet. 

 

 
 
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