# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2d53da88-3b14-5608-a42d-58dbe039c57e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-09-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.09.2021 C-57/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-57-2021_2021-09-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-57/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m   2 1 .  S e p t e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Serbien),   

vertreten durch lic. iur. Tim Walker, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Revision und Einstellung der Rente; 

Verfügung IVSTA vom 11. November 2020. 

 

 

 

C-57/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil C-5709/2016 vom 12. Feb-

ruar 2019 die Beschwerde von A._______ (nachfolgend Beschwerdefüh-

rer) vom 15. September 2016 gegen die Renteneinstellungsverfügung der 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend Vorinstanz) vom 

10. August 2016 in dem Sinne guthiess, als die Sache für weitere medizi-

nische Abklärungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wurde,  

dass die Vorinstanz nach medizinischen Abklärungen mit Verfügung vom 

11. November 2020 (BVGer act. 1/1) erwog, dass die Rente zurecht ab 

1. Oktober 2016 aufgehoben worden war, 

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 6. Ja-

nuar 2021 (Postaufgabe, BVGer act. 1) Beschwerde beim Bundesverwal-

tungsgericht erhob und um unentgeltliche Rechtspflege ersuchte, 

dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 13. Januar 2021 (BVGer 

act. 3) unter Hinweis auf die Säumnisfolgen (Aktenentscheid) aufgefordert 

wurde bis zum 15. Februar 2021 bzw. bis zum 15. März 2021 (Fristerstre-

ckung, BVGer act. 10), das der Verfügung beigelegte Formular «Gesuch 

um unentgeltliche Rechtspflege» ausgefüllt und mit den nötigen Beweis-

mitteln versehen beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. März 2021 (BVGer 

act. 11) das Formular «Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege» unvoll-

ständig ausgefüllt retournierte und keine Beweismittel beilegte, 

dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. April 2021 (BVGer 

act. 12) aufgefordert wurde, sein «Gesuch um unentgeltliche Rechts-

pflege» bis zum 28. Mai 2021 zu vervollständigen und diverse Belege ein-

zureichen, ansonsten über das Gesuch aufgrund der Akten entschieden 

werde,  

dass der Beschwerdeführer dieser Aufforderung nicht innert Frist nachge-

kommen ist,  

dass das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltli-

chen Rechtspflege androhungsgemäss anhand der vorliegenden Akten 

geprüft und mangels Nachweises der prozessualen Bedürftigkeit mit Zwi-

schenverfügung vom 29. Juni 2021 (BVGer act. 15) abgewiesen wurde,  

C-57/2021 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer gleichzeitig aufgefordert wurde, einen Kosten-

vorschuss in der Höhe von Fr. 800.– innert 30 Tagen ab Erhalt der Verfü-

gung zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde,  

dass der Beschwerdeführer dieser Aufforderung nicht innert Frist nachge-

kommen ist,  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Rentenrevision vor Bun-

desverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung kostenpflich-

tig ist (Art. 69 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 69 Abs. 1bis IVG), und Beschwerdefüh-

rende in der Regel einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen 

Verfahrenskosten zu leisten haben (Art. 63 Abs. 4 VwVG),  

dass die Zwischenverfügung vom 29. Juni 2021 (BVGer act. 15) mit der 

Aufforderung, einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– innert 30 

Tagen ab Erhalt zu leisten, vom Beschwerdeführer am 3. Juli 2021 (BVGer 

act. 16) gegen Unterschrift am Postschalter entgegengenommen wurde,  

dass die 30-tägige Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses unter Be-

rücksichtigung des Fristenstillstandes vom 15. Juli 2021 bis und mit 15. Au-

gust 2021 (Art. 22a VwVG) am 3. September 2021 endete,  

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss innert der angesetzten 

Frist nicht geleistet (BVGer act. 17) und auch nicht um Fristverlängerung 

oder um Wiederherstellung der versäumten Frist ersucht hat,  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),  

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

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des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass im vorliegenden Fall auf die Erhebung von Verfahrenskosten umstän-

dehalber zu verzichten ist,  

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE).  

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteientschädigun-

gen ausgerichtet.  

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen  

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Karin Wagner 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

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Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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