# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** afe09ece-5f2d-5ce8-8824-ba9e7d0bd671
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-07-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 21.07.2015 UV 2014/22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-22_2015-07-21.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/22

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 21.07.2015

Entscheiddatum: 21.07.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 21.07.2015
Art. 6 UVG: Verneinung eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 
dem Unfallereignis mit schweren Verbrennungen, insbesondere am Kopf, 
und verschiedenen, nachfolgend geltend gemachten Beschwerden; 
insbesondere Verneinung einer posttraumatischen BelastungsstörungArt. 18 
Abs. 1 UVG: Verneinung eines Rentenanspruchs trotz Bejahung gewisser 
Unfallrestfolgen mangels Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der 
angestammten Tätigkeit des Versicherten (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Juli 2015, UV 
2014/22).Entscheid vom 21. Juli 2015BesetzungVersicherungsrichterin 
Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter Joachim Huber 
und Ralph Jöhl; Gerichtsschreiber Philipp GeertsenGeschäftsnr.UV 
2014/22ParteienA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Advokat lic. iur. 
Dieter Roth, Advokatur Gysin + Roth, Zeughausplatz 34, Postfach 375, 
4410 Liestal,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), 
Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandVersicherungsleistungenSachverhalt

A.    

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als Angestellter bei der B.___ GmbH bei der 

Suva gegen die Folgen von Unfällen versichert, als ihn seine damalige Ehefrau am 25. 

Januar 2006 im Schlaf mit heissem Öl übergoss (Suva-act. 2, 5, 15). Nach einer 

Primärversorgung im Kantonsspital St. Gallen (KSSG) wurde der Versicherte noch am 

Unfalltag in die Klinik für Wiederherstellungschirurgie des Universitätsspitals Zürich 

(USZ) verlegt, deren Ärzte eine Verbrennung von 33% der Körperoberfläche (KOF), II. 

und III. Grades, diagnostizierten; ein Anteil von 26% II. Grades im Bereich Gesicht, 

Hinterkopf, beide Arme und Hände, Thorax, Hals zirkulär, Unterschenkel rechts, Fuss 

rechts, sowie ein Anteil von 7% III. Grades im Bereich Kopf lateral links, Oberarm 

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lateral rechts, Fuss medial links. Nach mehreren Operationen im USZ (26. Januar 2006: 

Eintrittsbad, Débridement; 28. Januar 2006: Spalthautbiopsie am rechten 

Oberschenkel für Cell-Spray XP; 30. Januar 2006: tangentiale Exzision und 

Spalthautdeckung am rechten Vorfuss, rechten Oberarm, linken Vorderarm, 

Schulterbereich vorne beidseits, Hals links, Applikation von autologer Keratinozyten-

Suspension [Cell-Spray XP] am rechten Fuss, rechten Vorderarm und am Décolleté; 9. 

Februar 2006: Restdefektdeckung am ventralen Thorax, Rekonstruktion der Helix am 

linken Ohr links mit ungemeshter Spalthaut; 22. Februar 2006: Ektropiumkorrektur des 

Unterlids links mit Vollhauttransplantat von supraklavikulär rechts, 

Spalthauttransplantation temporo-parietal beidseits im Bereich der Concha am linken 

Ohr und am Oberlid links) folgte am 2. März 2006 die Verlegung in die Rehaklinik 

Bellikon zur Rehabilitation (Suva-act. 15, 20, 22, 24).

A.b  Am 24. April 2006 fand in der Rehaklinik Bellikon ein psychosomatisches 

Konsilium statt, wobei die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung, 

aktuell im Ausmass einer subsyndromalen Störung, gestellt wurde. Die Konsiliarärzte 

stellten ausserdem eine noch massgebliche Beeinträchtigung durch 

Bewegungseinschränkungen und Schmerzzustände im Rahmen der 

Verbrennungswunden fest (Suva-act. 25). Am 26. April 2006 erfolgte der Klinikaustritt. 

Im Austrittsbericht vom 8. Mai 2006 vermerkten die Ärzte lediglich noch am Kopf eine 

ca. 12x4 cm messende Verschorfung. Die übrigen Hautstellen seien geschlossen. Von 

Seiten der funktionellen Einschränkungen seien einerseits eine eingeschränkte 

Schulterbeweglichkeit beidseits, hauptsächlich durch Narbenstränge bedingt, und 

andererseits eine noch reduzierte allgemeine Kondition und Belastbarkeit zu erwähnen. 

Ferner seien die lateralen 2/3 des linken unteren Augenlides von der Konjunktiva noch 

etwas abgelöst, der Lidschluss sei jedoch vollständig möglich. Ab 27. April 2006 wurde 

dem Versicherten sowohl in der angestammten Tätigkeit als Reiniger als auch für 

andere berufliche Tätigkeiten, leichte bis mittelschwere Arbeiten, eine 50%-ige 

Arbeitsfähigkeit ohne spezielle Einschränkungen attestiert (Suva-act. 24). Der 

ehemalige Hausarzt des Versicherten, Dr. med. C.___, Allgemeine Medizin, betrachtete 

demgegenüber den Versicherten in seinem Bericht vom 7. Juni 2006 noch weitgehend 

als nicht kompensiert für eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess (Suva-act. 

31).

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A.c  Inzwischen war der Versicherte wegen Ohrschmerzen und einer Otorrhoe links in 

der HNO-Klinik, Hals- und Gesichtschirurgie, des KSSG vorstellig geworden, wo am 

31. Mai und 1. Juni 2006 ambulante Untersuchungen stattgefunden hatten. Eine 

Weitere erfolgte am 15. Juni 2006. Die untersuchenden Ärzte stellten bei der 

Audiometrie eine kombinierte Schwerhörigkeit mit Schallleitungskomponente von 20 

bis 30 dB sowie Hochtonabfall links und ohrmikroskopisch eine subtotale 

Trommelfellperforation links fest. Ausserdem wurde eine Exazerbation einer 

chronischen Otitis media simplex links erhoben (Suva-act. 32). Ebenfalls im Juni 2006 

wurde beim Versicherten in der Klinik für Wiederherstellungschirurgie des USZ eine 

Ektropium-Korrektur im Bereich des linken Unterlides vorgenommen (Suva-act. 44). Am 

19. September 2006 folgte in der HNO-Klinik des KSSG die operative Behandlung der 

Trommelfellperforation. Infolge einer Rezidiv-Perforation wurde am 2. April 2007 eine 

weitere Operation mit zusätzlicher Narbenkorrektur präaurikulär links ausgeführt (Suva-

act. 49, 69).

A.d  Schon seit dem 3. Oktober 2006 erfolgte beim Versicherten ausserdem eine 

ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung bei Dr. med. D.___, 

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, die in ihrem Bericht vom 27. Dezember 

2006 die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung als Folge eines 

Traumas und eine Angststörung mit Panikattacken, Angst und Depression gemischt, 

diagnostizierte (Suva-act. 60). Im anschliessenden Bericht vom 15. Oktober 2007 

bestätigte bzw. vermerkte Dr. D.___ die Diagnosen posttraumatische 

Belastungsstörung, mittelgradige depressive Episode und Angststörung mit 

Panikattacken. Der Versicherte leide an Schmerzen, Konzentrationsstörungen, 

Vergesslichkeit, Bewegungseinschränkungen und Schwindelanfällen (Suva-act. 82).

A.e  Am 19. November 2007 hielt Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- 

und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie und Arbeitsmedizin, Abteilung 

Arbeitsmedizin der Suva, auf Anfrage gegenüber der Suva fest, dass beim Versicherten 

aktuell im otologischen Fachbereich kein messbarer Integritätsschaden bestehe (Suva-

act. 83).

A.f   Mit Schreiben vom 21. Dezember 2007 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass 

sie ihm bis auf weiteres Taggeldleistungen basierend auf einer 100%-igen 

Arbeitsunfähigkeit ausrichte (Suva-act. 87).

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A.g  Am 22. Januar 2008 fand im Auftrag der Invalidenversicherung eine psychiatrische 

Begutachtung des Versicherten durch Dr. med. F.___, Spezialarzt Psychiatrie und 

Psychotherapie, statt. Im Gutachten vom 23. Januar 2008 diagnostizierte dieser eine 

posttraumatische Belastungsstörung am Abklingen und eine leichtgradige depressive 

Episode (Suva-act. 101).

A.h  Nachdem beim Versicherten in der HNO-Klinik des KSSG im Oktober 2007 und 

am 10. April 2008 Rekonstruktionen einer narbigen Alopezie vorgenommen worden 

waren (Suva-act. 98), folgte am 8. April 2009 in der Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie des KSSG zur Narbenkorrektur und Haarverpflanzung die 

Implantation zweier Gewebeexpander, welche nach etappenweisen Füllungen und 

Drehung der Kopfhaut am 24. August 2009 wieder entfernt wurden (Suva-act. 120, 

124, 126, 128 f., 141). Am 25. Februar 2011 wurden erneut zwei Gewebeexpander 

implantiert (Suva-act. 191, 193). Bei deren Entfernung am 27. Juni 2011 wurden zudem 

eine Narbenkorrektur parietal rechts und eine Transplantationslappenplastik fronto-

temporal links vorgenommen (Suva-act. 210).

A.i    Auf Ersuchen der Suva vom 6. Oktober 2011 (Suva-act. 225) erstellte die HNO-

Klinik des KSSG am 20. Oktober 2011 ein neues Reintonaudiogramm und nahm zur 

Ursache der Schwindelerscheinungen beim Versicherten Stellung (Suva-act. 231).

A.j    Anlässlich einer ambulanten Kontrolluntersuchung vom 9. Januar 2012 in der 

Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des KSSG teilten deren 

Ärzte dem Versicherten mit, dass sie ihm nach den bereits mehrfach vorgenommenen 

Korrekturoperationen keine weitere korrigierende Operation mehr anbieten könnten; 

insbesondere werde keine Möglichkeit mehr für eine erneute Gewebeaufdehnung 

durch Implantation eines Gewebeexpanders gesehen (Suva-act. 244).

A.k  Im Rahmen des Fallabschlusses durch die Suva hielt Dr. E.___ am 6. März 2012 

aus versicherungsmedizinisch-otologischer Sicht fest, dass kein messbarer 

Integritätsschaden bezüglich des Gehörs bestehe. Die Unfallfolge am linken Ohr 

bedinge eine mässiggradige Schallleitungsstörung, welche jedoch die 

Erheblichkeitsgrenze deutlich nicht erreiche (Suva-act. 253).

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A.l    Am 7. März 2012 wurde der Versicherte in der Augenklinik des USZ wegen 

Beschwerden am linken Auge vorstellig. Die untersuchenden Ärzte stellten die 

ophthalmologische Diagnose eines lateralen Lidwinkels mit papulöser, chronischer 

Entzündung

(Suva-act. 265).

A.m Am 19. April und 20. November 2012 erfolgte im Auftrag der Suva eine 

Begutachtung durch Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH, Psychosomatische und Psychosoziale Medizin SAPPM. Dr. G.___ erstattete das 

entsprechende Gutachten am 8. Dezember 2012. Die Diagnose einer 

posttraumatischen Belastungsstörung erachtete er als nicht nachvollziehbar. Beim 

Versicherten bestünden Belastungen, die eine normalpsychologische 

Belastungsreaktion begründeten. Das Profil dieser Belastungsreaktion übersteige nicht 

das Ausmass des Erwartbaren. Es seien keine psychischen Symptome festzustellen, 

die den Schwellenwert der Psychopathologie erreichten (Suva-act. 302).

A.n  Bereits am 1. Mai und 22. Juni 2012 waren beim Versicherten im Auftrag der Suva 

audiometrische Untersuchungen in der H.___ AG, durchgeführt worden (Suva-act. 276, 

288). Hinsichtlich Heilverlauf hatte der Versicherte der Suva derweil berichtet, dass 

weiterhin regelmässige Gespräche mit Dr. D.___ vorgesehen seien. Mit der linken 

Kopfhälfte habe er einige Probleme. Er höre links praktisch nichts und habe mit dem 

Augenlid Probleme. Ferner sei er nach wie vor sehr vergesslich und werde rasch 

nervös. In unregelmässigen Abständen würden ausserdem Schwindelerscheinungen 

auftreten. Sein Belastungsvermögen sei sehr von der Tagesform abhängig. Leider habe 

sich sein Gesundheitszustand in den letzten Monaten nicht verbessert (Suva-act. 272). 

Am 29. Juni 2012 wurde beim Versicherten eine Revision des lateralen Augenwinkels 

links durchgeführt (Suva-act. 288)

A.o  Am 30. April 2013 fand eine kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch Dr. med. 

I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates FMH, Suva, statt. Gestützt auf die gleichentags vorgelegte 

kreisärztliche Beurteilung bezüglich Integritätsschaden, Arbeitsfähigkeit und allfälliger, 

weiterer Behandlungsmassnahmen teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben 

vom 7. Mai 2013 mit, dass die Heilkosten- und Taggeldleistungen mit dem 30. April 

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2013 eingestellt würden. Die Einstellung betreffe insbesondere - gestützt auf das 

Ergebnis der psychiatrischen Begutachtung - die psychiatrische wie medikamentöse 

Behandlung bei Dr. D.___. Sollten sich die somatischen Restfolgen vom 25. Januar 

2006 erheblich verschlimmern, stehe dem Versicherten im Rahmen des 

Rückfallmelderechts die Möglichkeit offen, sich wieder bei der Suva zu melden. Ab 

dem Zeitpunkt des Fallabschlusses werde die Suva für die bleibenden Folgen des 

Unfalls den Anspruch auf eine Invalidenrente prüfen. Der Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung sei ausgewiesen (Suva-act. 339).

A.p  In einer orthopädischen Beurteilung vom 15. Mai 2013 schätzte PD Dr. med. I.___, 

Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, Abteilung Versicherungsmedizin der Suva, 

den Integritätsschaden infolge kosmetischer Schäden gesamthaft auf 7.5%. Nicht 

berücksichtigt waren dabei die Veränderungen im Bereich des linken Auges (Suva-act. 

344). Die ophthalmologische Integritätsschadenschätzung erfolgte nach nochmaligen 

Untersuchungen des Versicherten in der Augenklinik bzw. der Klinik für Plastische 

Chirurgie und Handchirurgie des USZ (Suva-act. 363, 357) am 27. August 2013 durch 

Dr. med. K.___, Fachärztin für Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie FMH, Abteilung 

Versicherungsmedizin der Suva. Die Versicherungsmedizinerin verneinte einen 

erheblichen Integritätsschaden von 5% (Suva-act. 367).

A.q  Mit Verfügung vom 30. September 2013 lehnte die Suva einen Anspruch des Ver­

sicherten auf eine Invalidenrente ab. Laut Ergebnis der psychiatrischen Begutachtung 

bestünden keine Belastungen, die eine normal-psychologische Belastungsreaktion 

begründen würden. Es seien keine psychischen Symptome festzustellen, die den 

Stellenwert der Psychopathologie erreichen würden. Eine psychische Störung bestehe 

nicht. Auch aus somatischer Sicht lägen gemäss der kreisärztlichen 

Abschlussuntersuchung keine Beeinträchtigungen vor, welche eine 

Erwerbsbehinderung begründen würden. Hinsichtlich Fallabschluss und 

Rückfallmelderecht werde auf das Schreiben vom 7. Mai 2013 (vgl. Suva-act. 339) 

hingewiesen. Der Integritätsschaden betrage 7.5%. Die hieraus berechnete 

Integritätsentschädigung von Fr. 8'010.-- werde mit den damaligen 

Vorschusszahlungen auf künftige Leistungen von insgesamt Fr. 20'000.-- (vgl. Suva-

act. 314) verrechnet. Es verbleibe ein Rückforderungsbetrag von Fr. 11'990.-- zu 

Gunsten der Suva (Suva-act. 370).

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B.      

B.a  Gegen diese Verfügung liess der Versicherte durch seinen Rechtsvertreter, 

Rechtsanwalt lic. iur. D. Roth, Liestal, am 31. Oktober 2013 mit folgenden Anträgen 

Einsprache erheben: Die Verfügung der Suva vom 30. September 2013 sei in 

Gutheissung der Einsprache aufzuheben und dem Versicherten seien die gesetzlichen 

Leistungen auszurichten, namentlich eine seinem Grad der Erwerbsunfähigkeit 

entsprechende Rente sowie eine angemessene Integritätsentschädigung. Folglich sei 

auch die Verpflichtung zur Rückzahlung bereits bezogener Leistungen aufzuheben. 

Dem Versicherten seien ausserdem für die bisherige Zeit seit dem Unfall die ihm 

gemäss seinem versicherten Verdienst zustehenden Taggeldleistungen auszurichten. 

Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, der Versicherte sei weder 

körperlich noch psychisch imstande, einer vollzeitigen Erwerbstätigkeit nachzugehen, 

stehe in regelmässiger ambulanter Behandlung und werde mit Medikamenten versorgt. 

Nach Ansicht seiner behandelnden Ärzte sei er nach wie vor 100% arbeitsunfähig und 

es würden aktuell Abklärungen in der L.___ AG (nachfolgend: Klinik.L.___), laufen. Als 

Firmeninhaber und Reiniger hätte der Versicherte ein Jahreseinkommen von Fr. 

48'000.-- erzielt. Entsprechend seien ihm die Taggeld- und Rentenzahlungen zu 

berechnen und auszuzahlen (Suva-act. 373). Zusammen mit der Einsprache reichte der 

Rechtsvertreter des Versicherten ein Arztzeugnis von Dr. D.___ vom 11. Januar 2012, 

einen Bericht über ein Vorgespräch des Versicherten mit den Ärzten der Klinik L.___ 

vom 31. Juli 2013 sowie ein ärztliches Zeugnis des Hausarztes des Versicherten, Dr. 

Dr. med. M.___, vom 10. Januar 2012 ein (Suva-act. 376 f., 379).

B.b  Mit Einspracheentscheid vom 21. Februar 2014 hiess die Suva die Einsprache des 

Rechtsvertreters des Versicherten vom 31. Oktober 2013 insofern teilweise gut, als sie 

die Rückforderungsanordnung infolge Verwirkung des Rückforderungsrechts aufhob. 

Im Übrigen wies sie die Einsprache ab, soweit sie darauf eintrat (Suva-act. 384).

C.    

C.a  Gegen den Einspracheentscheid der Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) 

erhob Rechtsanwalt Roth für den Versicherten (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 26. 

März 2014 Beschwerde. Er beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei der 

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Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 21. Februar 2014 aufzuheben und 

dem Beschwerdeführer seien die gesetzlichen Leistungen auszurichten, namentlich 

eine seinem Grad der Erwerbsunfähigkeit entsprechende Rente sowie eine 

angemessene Integritätsentschädigung. Ausserdem seien dem Beschwerdeführer auch 

für die bisherige Zeit seit dem Unfall die ihm gemäss seinem versicherten Verdienst 

zustehenden Taggeldleistungen auszurichten, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Für den Fall des Unterliegens sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche 

Rechtspflege und Verbeiständung zu bewilligen (act. G 1). Zusammen mit der 

Beschwerde reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers einen Austrittsbericht 

der zuständigen Psychologin und des zuständigen Arztes der Klinik L.___ vom 17. 

Januar 2014 betreffend eine Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 17. Oktober 

bis 17. Dezember 2013 ein (act. G 1.3).

C.b  Mit Schreiben vom 1. April 2014 forderte das Versicherungsgericht den 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers erstmals auf, das Formular "Gesuch um 

unentgeltliche Rechtspflege" auszufüllen und mit den aufgeführten Unterlagen 

einzureichen. Gleichzeitig wurde eine Bestätigung eingefordert, dass der 

Beschwerdeführer über keine Rechtsschutzversicherung verfüge und die Bezahlung 

seines Rechtsvertreters nicht über eine Drittorganisation erfolge (act. G 2). Der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ersuchte mehrmals um Fristerstreckung für die 

Einreichung der obgenannten Unterlagen bzw. Bestätigungen (act. G 8, G 10, G 13), 

liess jedoch innert den angesetzten Fristen nichts verlauten. Das Versicherungsgericht 

verzichtete hierauf mit Schreiben vom 28. August 2014 auf eine weitere 

Fristeinräumung. Es teilte dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit, dass das 

Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Rahmen der materiellen 

Entscheidfindung aufgrund der dannzumal vorliegenden Akten beurteilt werde und 

stellte die Ablehnung des Gesuchs in Aussicht, sollte sich die Aktenlage gleich 

präsentieren wie "heute" (act. G 17). Auch im Anschluss an dieses Schreiben wurden 

vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers keine Unterlagen beim 

Versicherungsgericht eingereicht.

C.c  Mit Beschwerdeantwort vom 16. Mai 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und die Bestätigung des 

angefochtenen Einspracheentscheids (act. G 6).

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C.d  Mit Replik vom 25. August 2014 hielt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

an den gestellten Anträgen fest (act. G 15).

C.e  Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer Duplik (act. G 18).

C.f   Mit Schreiben vom 16. Januar 2015 reichte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers ein ärztliches Zeugnis und einen Austrittsbericht der zuständigen 

Psychologin und des zuständigen Arztes der Klinik L.___ vom 10. bzw. 24. Dezember 

2014 ein; letzterer betraf eine weitere Hospitalisation des Beschwerdeführers vom 13. 

November bis 10. Dezember 2014 (act. G 19.1 f.).

C.g  Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die weiteren 

Ausführungen in den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.

1.1  Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet der 

Einspracheentscheid vom 21. Februar 2014 (Suva-act. 384), dem die Verfügung vom 

30. September 2013 (Suva-act. 370) zugrunde liegt. Darin prüfte die 

Beschwerdegegnerin den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente 

und eine Integritätsentschädigung. Die Beschwerdegegnerin verneinte mangels die 

Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers beeinträchtigender, unfallkausaler 

somatischer und psychischer Gesundheitsstörungen einen Rentenanspruch. Anerkannt 

wurde hingegen ein entschädigungspflichtiger Integritätsschaden von 7.5%. 

Hinsichtlich Fallabschluss bzw. Dahinfallen der Heilkosten- und Taggeldleistungen 

verwies die Beschwerdegegnerin auf ihr Schreiben vom 7. Mai 2013 (Suva-act. 339).

1.2  Auf das Rechtsbegehren in der Einsprache vom 31. Oktober 2013 (Suva-act. 373), 

dem Beschwerdeführer seien auch für die bisherige Zeit seit dem Unfall die ihm 

gemäss seinem versicherten Verdienst (Fr. 48'800.--) zustehenden Taggeldleistungen 

auszurichten, ist die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid 

mangels Vorliegens eines Anfechtungsgegenstandes nicht eingetreten. Sie verwies auf 

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ihr formloses Schreiben vom 27. November 2011 (Suva-act. 55), worin sie von einem 

versicherten Jahresverdienst von Fr. 20'000.-- ausgegangen sei und den damals 

bereits rechtlich vertretenen Beschwerdeführer auf die Möglichkeit hingewiesen habe, 

eine anfechtbare Verfügung zu verlangen. Soweit der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers in der Einsprache ein höheres Taggeld erlangen wollte, ist ihm 

entgegen zu halten, dass die Höhe des Taggelds mit dem Schreiben vom 27. 

November 2011 für die Verfahrensparteien verbindlich festgelegt worden ist (vgl. Urteil 

des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches Versicherungsgericht, 

EVG] vom 26. März 2008, 8C_738/2007, E. 6.3.2) und die Beschwerdegegnerin mithin 

im angefochtenen Einspracheentscheid zu Recht auf das Rechtsbegehren nicht 

eingetreten ist. Dieses Nichteintreten bildet Anfechtungsgegenstand des vorliegenden 

Beschwerdeverfahrens. Es ist angesichts des verbindlichen Schreibens vom 27. 

November 2011 rechtmässig erfolgt. Auf das auch im vorliegenden 

Beschwerdeverfahren gestellte Rechtsbegehren um ein höheres Taggeld kann nicht 

eingetreten werden.

1.3  Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet sodann 

insbesondere das Rechtsverhältnis bzw. die Versicherungsleistung "Rente" mit all ihren 

Tatbestandselementen (Rentenbeginn, versicherter Verdienst, Invaliditätsgrad). Die 

Streitfrage des versicherten Verdienstes wäre immerhin zu prüfen, wenn das Gericht 

zum Schluss käme, der Beschwerdeführer sei (im rentenbegründenden Ausmass) 

invalid. Sie bildet Teil des Rechtsbegehrens, dem Beschwerdeführer sei eine 

Invalidenrente zuzusprechen. Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, besteht 

jedoch kein Rentenanspruch des Beschwerdeführers, womit sich die Prüfung der Höhe 

des versicherten Verdienstes letztlich erübrigt.

2.

2.1  Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so 

hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Erleidet sie durch den Unfall eine dauernde 

erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat 

sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Der 

Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 

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namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet 

werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) 

abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 

Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Für die Bejahung des medizinischen 

Endzustands wird keine vollständige Schmerzfreiheit vorausgesetzt (BGE 134 V 112 ff. 

E. 3 und 4; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 143, 145). Ebenfalls nicht 

verlangt wird, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 4. November 2008, 8C_467/2008, E. 5.2.2.2). Die 

Integritätsentschädigung wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein 

Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 

24 Abs. 2 UVG).

2.2  Angesichts der in Erwägung 2.1 angeführten gesetzlichen Bestimmungen bildet die 

Unfallkausalität Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der 

Unfallversicherung. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur 

für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (vgl. Art. 6 Abs. 1 UVG; BGE 129 V 1818 E. 3; Rumo-

Jungo/Holzer, a.a.O., S. 53 ff.). Aufgabe des Arztes ist es, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, während es dem Gericht obliegt, die Frage nach 

dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (BGE 123 III 110). Bei 

physischen Unfallfolgen spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 

aus dem natürlichen Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des 

Unfallversicherers praktisch keine Rolle (BGE 117 V 365 mit Hinweis; SVR 2000 Nr. 14 

S. 45).

2.3  Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet sind. 

Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich 

weder dessen Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

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gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a). Den 

Berichten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kann rechtsprechungsgemäss 

gleichfalls Beweiswert beigemessen werden, sofern sie schlüssig erscheinen, 

nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 

gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311 ff.). Auch das im 

Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten von externen Spezialärzten, 

die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in 

die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen 

Ergebnissen gelangen, besitzt bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft, solange 

nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 

351 E. 3b/bb).

3.

3.1  Vorab ist zu prüfen, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen als unfallkausal 

zu betrachten und damit für die Festlegung der Ansprüche relevant sind. Laut Aussage 

des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers in der Beschwerde vom 26. März 2014 

leidet der Beschwerdeführer auch heute noch sehr unter körperlichen und psychischen 

Unfallfolgen. Körperlich bzw. somatisch beklagte der Beschwerdeführer anlässlich der 

kreisärztlichen Untersuchung vom 30. April 2013 ein Schwankgefühl mit 

Schwindelerscheinungen beim Gehen, Belastungsschmerzen an der Aussenseite des 

rechten Beins sowie Empfindungsstörungen an der linken Schädelhälfte mit Einschluss 

der Stirn. Ausserdem hört er auf dem linken Ohr schlechter als auf dem rechten. 

Zusätzlich leidet er an Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit und könne 

deswegen keine Tätigkeit ohne Personenbegleitung ausüben (Suva-act. 338). In 

psychischer Hinsicht verweist der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

insbesondere auf das Untersuchungsergebnis der zuständigen Psychologin und des 

zuständigen Arztes der Klinik L.___ im Austrittsbericht vom 17. Januar 2014, welche die 

Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie einer rezidivierenden 

depressiven Störung mit mittelgradiger Episode gestellt hätten. Die psychischen 

Beschwerden seien durch das Unfallereignis vom 25. Januar 2006 verursacht worden 

und die aktuellen Beschwerden und Behandlungen würden damit in engstem 

Zusammenhang stehen (act. G 1.3).

3.2

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3.2.1      Anlässlich des Unfallereignisses vom 25. Januar 2006 erlitt der 

Beschwerdeführer unbestrittenermassen schwere Verbrennungen (vgl. Sachverhalt lit. 

A.a; Suva-act. 15), weshalb längere Zeit ein Behandlungsbedarf in plastisch-

rekonstruktiver Hinsicht, insbesondere auch für eine Korrektur der 

verbrennungsbedingten Lücken der Kopfbehaarung, bestand (Suva-act. 338). Laut 

orthopädischer Beurteilung von Dr. I.___ vom 15. Mai 2013 verbleiben beim 

Beschwerdeführer trotz der durchgeführten plastisch-rekonstruktiven Operationen 

kosmetische Schäden in Form multipler Narbenbildungen im Bereich des Gesichts, des 

linken Ohrs, des Haaransatzes, der linken Thoraxhälfte mit Einschluss des linken und 

rechten Arms und ausserdem mehrere verheilte Hautentnahmestellen auf den 

Streckseiten der Oberschenkel (Suva-act. 344). Unbestritten und in den medizinischen 

Akten belegt ist sodann, dass beim Beschwerdeführer infolge des Unfalls trotz 

Operationen des linken Auges (vgl. Suva-act. 22, 288) ein chronisch mazerierter 

Augenwinkel sowie ein leicht inkompletter Lidschluss von 1 mm verblieben sind (Suva-

act. 324, 363, 367).

3.2.2      Laut medizinischen Akten kam es beim Unfall vom 25. Januar 2006 

ausserdem zu einer Trommelfellperforation und im Verlauf zu einer Rezidivperforation. 

Gehörprüfungen vom 2. April und 15. Juni 2006 ergaben eine deutliche 

Schallleitungsschwerhörigkeit links und einen Hochtonsteilabfall beidseits, links mehr 

als rechts (Suva-act. 32, 69). Am 19. September 2006 bzw. 3. April 2007 wurden die 

beiden Trommelfellperforationen operativ behandelt (Suva-act. 49, 69). Am 4. 

September 2007 wurde in der HNO-Klinik des KSSG ein aktuelles, postoperatives 

Reintonaudiogramm erstellt. Im Arztbericht vom 21. September 2007 vermerkte der 

behandelnde Arzt in Bezug auf das Gehör des Beschwerdeführers keine Diagnose. 

Hingegen stellte er die Verdachtsdiagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung 

bei Situation nach Körperverletzung (Suva-act. 80). Gestützt auf die dargelegte 

Aktenlage nahm Dr. E.___ am 19. November 2007 eine erste Beurteilung der 

Gesundheitssituation des Beschwerdeführers aus ORL-ärztlicher Sicht vor. Er hielt fest, 

dass der weitere Verlauf nach der Operation vom 3. April 2007 offensichtlich günstig 

verlaufen und durch die zweite Ohroperation links die Situation gut habe saniert 

werden können. Aktuell bestehe beim Beschwerdeführer im otologischen Fachbereich 

kein messbarer Integritätsschaden. Eine abschliessende Beurteilung eines allfällig 

verbliebenen Integritätsschadens bezüglich des Gehörs auf der linken Seite sollte 

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jedoch erfahrungsgemäss nicht vor Ablauf von einem Jahr nach der Operation 

erfolgen, da sich durch postoperative Vernarbungen innerhalb dieses Zeitraums noch 

gewisse Veränderungen ergeben könnten (Suva-act. 83). Im Sinne der Ausführungen 

von Dr. E.___ erfolgte im Auftrag der Beschwerdegegnerin am 20. Oktober 2011 eine 

Nachuntersuchung des Hörvermögens des Beschwerdeführers in der HNO-Klinik des 

KSSG. Gleichzeitig wurden die von ihm beklagten Schwindelerscheinungen untersucht. 

Im neu erstellten Reinton- und Sprachaudiogramm zeigte sich laut 

Untersuchungsbericht vom 28. Oktober 2011 ein unklares Hörvermögen mit diversen 

Diskrepanzen bei den erhobenen Befunden. Der im Rahmen des Sprachaudiogramms 

durchgeführte Zahlentest und die Einsilberdiskrimination würden üblicherweise mit 

dem Reintonaudiogramm korrelieren, was aber beim Beschwerdeführer nicht der Fall 

sei. Somit sei eine Simulation nicht ausgeschlossen. Die Schwindelanfälle beschreibe 

der Beschwerdeführer als über Sekunden andauernde Attacken. Er erlebe eine sich 

bewegende Umgebung und sehe ein Flimmern. Anamnestisch und klinisch werde 

jedoch kein Hinweis auf eine periphere vestibuläre Pathologie gesehen. Gestützt auf 

diese Untersuchungsergebnisse stellten die Ärzte der HNO-Klinik des KSSG die 

Diagnosen eines unklaren Schwindels und Hörvermögens (Suva-act. 231). In seiner 

ärztlichen Beurteilung vom 6. März 2012 nahm Dr. E.___ erneut zur Frage der 

Unfallrestfolgen am linken Ohr des Beschwerdeführers Stellung. Aus den 

Untersuchungsbefunden gehe hervor, dass bezüglich des Schwindels keine organisch-

strukturelle Läsion habe gefunden werden können. Bezüglich des Hörvermögens 

hätten keine verlässlichen Daten erhoben werden können. Vielmehr hätten sich 

Befunde feststellen lassen, welche auf eine starke funktionelle Überlagerung hinweisen 

würden. Damit müsse am ehesten auf frühere Reintonaudiogramme abgestellt werden, 

welche er bereits in seiner Beurteilung vom 19. November 2007 erwähnt habe (vgl. 

Suva-act. 83). Aus versicherungsmedizinisch-otologischer Sicht könne somit 

festgehalten werden, dass die Unfallfolge am linken Ohr eine mässiggradige 

Schallleitungshörstörung bedinge, welche die Erheblichkeitsgrenze deutlich nicht 

erreiche. Dies bedeute konkret, dass kein messbarer Integritätsschaden bezüglich des 

Gehörs bestehe. Weitergehende diagnostische oder therapeutische Konsequenzen 

würden sich nicht ergeben (Suva-act. 253). Am 10. Mai und 22. Juni 2012 erfolgten 

abermals audiometrische Untersuchungen. Der Hörgeräteakustiker der H.___ AG hielt 

im Untersuchungsbericht vom 27. Juni 2012 fest, die vorliegenden Messungen würden 

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auf eine psychogene Hörstörung hinweisen. Auf dem rechten Ohr werde eine 

Schwerhörigkeit simuliert und recht aggraviert (Suva-act. 276). - Angesichts der 

dargelegten medizinischen Aktenlage ist davon auszugehen, dass es für die 

mässiggradige Schallleitungshörstörung bzw. mittelgradige Schwerhörigkeit beim 

linken Ohr des Beschwerdeführers keine somatische Erklärung im Sinne einer 

Spätfolge der erlittenen Unfallverletzung gibt. Sowohl die behandelnden und 

untersuchenden Ärzte als auch Dr. E.___ kommen übereinstimmend zu diesem 

Schluss. Die Ursache des beklagten verminderten Hörvermögens wird von den Ärzten 

bzw. Fachleuten - wenn auch unterschiedlich definiert (psychogene Hörstörung, 

posttraumatische Belastungsstörung, Aggravation, funktionelle Überlagerung) - in einer 

psychischen Komponente gesehen. Für das geklagte Schwindelgefühl konnte 

gleichfalls keine somatische Ursache in Form einer organisch-strukturellen Läsion 

gefunden werden. Die Frage, ob das verminderte Hörvermögen oder auch das 

Schwindelgefühl allenfalls im Rahmen einer psychischen Gesundheitsstörung zu 

berücksichtigen ist, wird nachfolgend noch zu prüfen sein. Zusammenfassend ist 

jedoch festzuhalten, dass im Rahmen der Festlegung der strittigen Ansprüche 

(Invalidenrente und Integritätsentschädigung) keine Unfallrestfolge in Form einer 

somatischen Hörverminderung oder eines somatisch-otologisch bedingten 

Schwindelgefühls zu berücksichtigen sein wird.

3.2.3      Am 30. April 2013 wurde der Beschwerdeführer persönlich durch den Kreisarzt 

und Orthopäden Dr. I.___ untersucht. Die Untersuchung beinhaltete insbesondere eine 

umfassende Funktionsprüfung des Bewegungsapparates. Für die subjektiv vom 

Beschwerdeführer geklagten Belastungsschmerzen im Bereich des rechten Beins 

liessen sich keine entsprechenden Befunde erheben. Auf den Streckseiten der 

Oberschenkel zeigten sich mehrere verheilte Hautentnahmestellen mit herabgesetzter 

Sensibilität. Die Funktion sämtlicher Gelenke war nicht beeinträchtigt. Es fanden sich 

keine Kontrakturen. Bei seitengleichen Umfangsmassen liess sich auch kein 

übermässiges Schonverhalten objektivieren. Das gilt auch für die Schultern, bezüglich 

welcher anfänglich noch eine eingeschränkte Beweglichkeit festgestellt worden war 

(vgl. Suva-act. 24). Die vom Beschwerdeführer vorgetragenen Beschwerden 

hinsichtlich Schwindelattacken und Gleichgewichtsunsicherheit liessen sich am 

Untersuchungstag bei negativen spezifischen Tests nicht objektivieren. Dr. I.___ stellte 

demgemäss eine Diskrepanz zwischen den erhobenen Befunden und den subjektiv 

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vorgetragenen Beschwerden und das Fehlen unfallbedingter 

Funktionseinschränkungen fest. Zusammenfassend ist mithin festzuhalten, dass für die 

vom Beschwerdeführer geklagten Belastungsschmerzen im Bereich seines rechten 

Beins keine somatische Ursache erhoben werden konnte. Für seine Schwindelattacken 

und Gleichgewichtsunsicherheit liess sich sodann auch aus orthopädischer Sicht keine 

organische Ursache objektivieren. Dementsprechend kommt den fraglichen 

Beschwerden bei der Invaliditätsbemessung und der Schätzung des 

Integritätsschadens keine Bedeutung zu.

3.2.4      Die Notwendigkeit einer Abklärung der geltend gemachten 

Konzentrationsstörungen und der Vergesslichkeit durch eine neuropsychologische 

Untersuchung hält Dr. I.___ bei fehlenden hirnorganischen Schäden für nicht indiziert. 

Die medizinischen Akten enthalten keine Anhaltspunkte, welche seine 

Schlussfolgerung in Frage stellen würden. Eine Traumatisierung des Hirns als 

begleitende Verletzung bei erlittenen schweren Verbrennungen fällt mangels 

grundsätzlichen Zusammenhangs ausser Betracht und ist damit ohne weitere 

Aktenhinweise unwahrscheinlich. Ausserdem macht sich eine Unfallläsion im Regelfall 

echtzeitlich bemerkbar, wird entsprechend ärztlich diagnostiziert oder zumindest 

diskutiert. Im konkreten Fall sind jedoch in den medizinischen Akten keine 

entsprechenden Hinweise zu finden. Der Beschwerdeführer beschrieb erstmals 

während seines Rehabilitationsaufenthalts in der Rehaklinik Bellikon und nachfolgend 

regelmässig eine Vergesslichkeit sowie Konzentrationsstörungen (vgl. u.a. Suva-act. 

25, 60, 82, 101), ohne dass jemals die Diagnose einer organischen Hirnschädigung zur 

Diskussion gestanden hätte. Selbst von Dr. D.___ wurden die fraglichen Beschwerden 

im Rahmen einer psychischen und nicht einer organischen Problematik gesehen (vgl. 

Suva-act. 116, 132). Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich auch die vom 

Beschwerdeführer angegebenen kognitiven Beschwerden nicht auf eine objektivierbare 

organische Körperschädigung zurückführen lassen und demnach im Rahmen der 

Invaliditätsbemessung und der Schätzung der Höhe des Integritätsschadens nicht 

berücksichtigt werden können.

3.2.5      Dr. I.___ stellte anlässlich seiner Untersuchung vom 30. April 2013 im Bereich 

des Kraniums erhebliche Hautplastiken am Os frontale und parietale, links mehr als 

rechts, fest. Auch wenn der Untersuchungsbericht keine weiteren Äusserungen dazu 

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enthält, erscheinen damit die vom Beschwerdeführer angegebenen 

Empfindungsstörungen an der linken Schädelhälfte mit Einschluss der Stirn 

glaubwürdig und nachvollziehbar, dies zumal Dr. I.___ auch bezüglich der multiplen 

Hautentnahmestellen im Bereich der Oberschenkel eine herabgesetzte Sensibilität 

erhob. Die fraglichen Beschwerden sind demnach mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als natürlich kausale organische Unfallrestfolgen 

anzuerkennen.

3.3  Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer unter psychischen Unfallfolgen leidet.

3.3.1      Im Rahmen des Rehabilitationsaufenthalts in der Rehaklinik Bellikon vom 2. 

März bis 26. April 2006 wurde der Beschwerdeführer erstmals nach dem Unfall 

psychiatrisch untersucht. Gegenüber den untersuchenden Ärzten der psychiatrischen 

Abteilung, N.___, Oberarzt, Psychiater, und Dr. med. O.___, Leitender Arzt, FMH 

Psychiatrie und Psychotherapie, gab der Beschwerdeführer an, dass er besonders in 

der Anfangsphase der Behandlung unter fürchterlichen Ängsten und Schreckzuständen 

gelitten habe. Heute träume er noch etwa zwei- bis dreimal pro Woche vom Ereignis. 

Auch tagsüber komme es noch zu plötzlichem Wiedererinnern und Nacherleben der 

Situation (flash-back). Er sei schreckhafter geworden, habe sich von anderen Leuten 

weitgehend zurückgezogen und er wolle vermehrt seine Ruhe haben. Aktuell belaste 

ihn seine Notlage. Die untersuchenden Ärzte hielten fest, dass sich der 

Beschwerdeführer nach einem aussergewöhnlich schweren Verbrennungsunfall 

psychisch recht stabil gezeigt habe. Dennoch fänden sich deutliche Symptome einer 

posttraumatischen Belastungsstörung, heute im Ausmass einer subsyndromalen 

Störung (Suva-act. 25). Der damalige Hausarzt Dr. C.___ stellte am 9. Juni 2006 fest, 

dass sich im Gespräch mit dem Beschwerdeführer und in seinem Verhalten die 

"dissoziative Situation und sein Verhalten" offensichtlich widerspiegle. Der 

Beschwerdeführer beklage weitere und belastende Umstände, in denen er das 

"Erschrecken und die Grausamkeit" von "Oelbegiessen seiner früheren 

Lebenspartnerin" erlebe. Darüber hinaus bestünden ausgeprägte Schlafstörungen. Der 

Beschwerdeführer halluziniere und beklage wahnhafte Verfolgungsstörungen und sei 

sehr "nervös" (Suva-act. 31). In ihrem Verlaufsbericht vom 15. Oktober 2007 über die 

begleitende Psychotherapie stellte die behandelnde Ärztin Dr. D.___ die Diagnosen 

posttraumatische Belastungsstörung, mittelgradige depressive Episode sowie 

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Angststörung mit Panikattacken. Im gegenwärtigen Zustand sei der Beschwerdeführer 

aus psychiatrischer Sicht zu 100% arbeitsunfähig (Suva-act. 82). Am 22. Januar 2008 

wurde der Beschwerdeführer im Auftrag der Invalidenversicherung durch Dr. F.___ 

exploriert. Im Explorationsbericht vom 23. Januar 2008 hielt er fest, der 

Beschwerdeführer habe bereits zu Beginn des Gesprächs dazu geneigt, spontan über 

das Vorgefallene zu sprechen, seine Opferrolle zu betonen sowie seine Sorgen, Ängste 

usw. zum Ausdruck zu bringen. Die subjektiv empfundene Vergesslichkeit habe sich 

nicht mit Sicherheit bestätigen lassen. Der Beschwerdeführer habe von einem 

Müdigkeitsgefühl, von Lustlosigkeit, Ziellosigkeit sowie Ängstlichkeit mit depressiv 

gefärbten Verstimmungen berichtet, die während der psychiatrischen Exploration 

zeitweise zum Vorschein gekommen seien. Zu grossen affektiven Auslenkungen sei es 

nicht gekommen, der Beschwerdeführer habe sich gut beherrschen können. Dr. F.___ 

stellte die Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung am Abklingen und 

einer leichtgradigen depressiven Episode. Die psychiatrische Behandlung habe den 

Zustand deutlich verbessert. Die von Dr. D.___ angeführten Beschwerden würden 

gegenwärtig weniger stark zum Ausdruck kommen und die von ihr attestierte volle 

Arbeitsunfähigkeit lasse sich gegenwärtig nicht mehr aufrecht erhalten. Aus 

psychiatrischer Sicht lasse sich ab sofort eine Arbeitsunfähigkeit von 50% bestätigen 

(Suva-act. 101). Dr. D.___ bestätigte auch am 13. März 2009 die Diagnosen einer 

posttraumatischen Belastungsstörung und einer Angststörung mit Panikattacken. 

Zusätzlich führte sie die Diagnose "Angst und Depression gemischt" an. Der 

Beschwerdeführer sei psychisch noch nicht in gutem und stabilem Zustand. Er sei oft 

vergesslich, könne sich schlecht konzentrieren und im Gespräch verliere er oft den 

Faden (Suva-act. 116). Am 7. Juli 2009 berichtete Dr. D.___ über einen unveränderten 

Zustand. Im Vordergrund stünden mittelschwere bis schwere Aufmerksamkeits- und 

Konzentrationsstörungen und eine Gedächtnisstörung. Das Denken sei umständlich, 

eingeengt und ideenflüchtig. Der Beschwerdeführer sei ratlos, hoffnungslos, gespannt 

und affektiv inadäquat (Suva-act. 132). Am 24. Oktober 2009 schilderte der 

Beschwerdeführer grosse Probleme mit seiner psychischen Verfassung. Er fühle sich 

oft gestresst und nervös. Zudem sei er sehr vergesslich und habe einen 

unregelmässigen Schlaf. Der Verkehrsunfall seiner (neuen) Ehefrau habe ihn belastet 

(Suva-act. 145). Anfang Februar 2010 kam der Beschwerdeführer in 

Untersuchungshaft, woraus er am 8. Oktober 2010 entlassen wurde (Suva-act. 160, 

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172). Danach gab er an, einige Zeit zu brauchen, um sich wieder zu Recht zu finden. Er 

könne sich schlecht konzentrieren und sei nervös (Suva-act. 172). Im November 2010 

befand sich der Beschwerdeführer wegen Nierenbeschwerden im KSSG in stationärer 

Behandlung (Suva-act. 178). Per 3. Januar 2011 wurde die Nierensteinbehandlung 

abgeschlossen (Suva-act. 182). Dazwischen hatte Dr. D.___ am 8. Dezember 2010 

erklärt, dass die psychische Verfassung des Beschwerdeführers nach den 

verschiedenen Erlebnissen (nun auch noch mit der Nierenerkrankung) schlecht sei 

(Suva-act. 180). Am 22. Juni 2011 sprach der Beschwerdeführer von einer nach wie vor 

schlechten Belastbarkeit. Er ertrage keinen Druck, sei oft nervös, unkonzentriert, 

vergesslich und müde. Seine finanzielle Situation sei sehr schlecht und belaste ihn 

stark. Die Gerichtsverhandlung sei abgeschlossen. Er müsse keine Haft antreten. 

Allerdings seien ihm mehrere tausend Franken Gerichtskosten in Rechnung gestellt 

worden. Er wisse nicht, wie er diese Forderung begleichen solle (Suva-act. 205). Im 

Verlaufsbericht vom 9. Juni 2011 vermerkte Dr. D.___ einen verschlechterten 

Gesundheitszustand und eine unveränderte Diagnose (Suva-act. 209). Am 14. 

September 2011 teilte sie der Beschwerdegegnerin mit, dass der psychische Zustand 

des Beschwerdeführers sehr schlecht sei. Auch die sozialen Umstände seien 

schwierig, nachdem sich der Beschwerdeführer eine neue Wohnung habe suchen 

müssen (Suva-act. 217; vgl. auch den Bericht von Dr. D.___ vom 7. Oktober 2011, 

Suva-act. 227). Am 9. Dezember 2011 liess Dr. D.___ vernehmen, dass der 

Beschwerdeführer wegen des Entzugs der Aufenthaltsbewilligung in einer sehr 

schlechten Verfassung zu sein scheine und suizidale Absichten bestünden (Suva-act. 

236). Laut Angaben des Beschwerdeführers vom 9. Dezember 2011 wollte die 

Fremdenpolizei seine Aufenthaltsbewilligung wegen seiner Schulden (rund Fr. 

80'000.--) nicht verlängern. Der Aufenthalt werde auf 30 Tage befristet. Er sei sehr 

unter Druck (Suva-act. 237). Die Ausreisefrist wurde in der Folge jedoch aufgehoben 

(Suva-act. 239). Am 6. Januar 2012 berichtete der Beschwerdeführer über neue 

Probleme. Wegen eines Delikts in seiner Heimat wolle man ihn per 14. Februar 2012 

ausschaffen (Suva-act. 242). Am 19. Januar 2012 äusserte er, dass es ihm nach wie 

vor sehr schlecht gehe und er wegen der Aufenthaltsbewilligung sehr viel Stress habe. 

Man wolle ihn mit seiner Gattin abschieben. Dies sei zu viel gewesen, weshalb er sich 

am 2. Januar 2012 wegen Herzbeschwerden für einige Tage ins KSSG begeben habe 

(Suva-act. 245, vgl. Suva-act. 283). Auch am 14. Juni und 12. Oktober 2012 

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bezeichnete der Beschwerdeführer seinen Gesundheitszustand als unverändert 

schlecht. Gegen die Aufenthaltsbewilligung hatte der Beschwerdeführer Rekurs 

eingelegt, weshalb er weiterhin über die Niederlassung C verfügte (Suva-act. 272, 294). 

Der Beschwerdeführer hielt sich vom 17. Oktober bis 17. Dezember 2013 stationär in 

der Klinik L.___ auf. Im Austrittsbericht vom 17. Januar 2014 wurden die Diagnosen 

einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer rezidivierend depressiven 

Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode, angeführt. Der Beschwerdeführer leide 

unter Existenzangst und Perspektivlosigkeit. Bezüglich des traumatisierenden 

Ereignisses bestünden Flashbacks sowie ein phasenweise intrusives Wiedererleben auf 

verschiedenen sensorischen Ebenen. Es bestehe extremes Hyperarousal, extreme 

Hypervigilanz sowie ein konstriktives Verhalten. Der Beschwerdeführer vermeide es, 

über den Unfall zu sprechen, da es ihn zu sehr belaste. Es bestehe eine Veränderung 

des Selbstbildes mit Gefühlen von ausgeliefert sein, Hilfslosigkeit, Scham und Verlust 

von Zuversicht mit Gefühlen von Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung. Die kognitive 

Funktionsfähigkeit des Beschwerdeführers wurde als eingeschränkt bezeichnet. Mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit bestehe ein Kausalzusammenhang des 

Störungsbildes mit dem Verbrennungsereignis vom Januar 2006. Dies habe zu klinisch 

bedeutsamen Leiden und zu einer erheblichen Beeinträchtigung des kognitiven und 

sozialen Funktionsniveaus geführt. Eine neuropsychologische Testung hatte eine 

mittelschwere neuropsychologische Funktionsstörung ergeben. Dem 

Beschwerdeführer wurde bei Austritt eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Suva-

act. 387). Vom 13. November bis 10. Dezember 2014 hielt sich der Beschwerdeführer 

für ein zweites Intervall stationärer störungsspezifischer und ätiologieorientierter 

Traumatherapie in der Klinik L.___ auf. Im Austrittsbericht vom 24. Dezember 2014 

wurden die psychiatrischen Diagnosen einer posttraumatischen Belastungsstörung und 

einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode, gestellt. 

Durch desolate psychosoziale Umstände geschwächt, sei es zur Exazerbation der 

Traumafolgestörung gekommen (act. G 19.1).

3.3.2      Gestützt auf die Diagnosen von Dr. D.___, Dr. F.___ und der zuständigen 

Psychologin bzw. des zuständigen Arztes der Klinik L.___ - posttraumatische 

Belastungsstörung und depressive Störung und Angst - erachtet der Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers massgebend 

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unfallkausal beeinträchtigt. Die Beschwerdegegnerin stellt demgegenüber auf das 

Gutachten von Dr. G.___ vom 8. Dezember 2012 ab (Suva-act. 302).

3.3.3      Dr. G.___ verschaffte sich anlässlich seiner psychiatrischen Explorationen vom 

19. April und 20. November 2012 nach einer lückenlos ermittelten und im Gutachten 

dargestellten Anamnese einen persönlichen Eindruck hinsichtlich verschiedener, bei 

der psychischen Befunderhebung massgebender kognitiver und nichtkognitiver 

Bereiche. In sämtlichen Bereichen liessen sich intakte, normale, unauffällige, nicht 

erkennbar beeinträchtigte oder keine Befunde erheben. Nachfolgend hielt Dr. G.___ die 

Ergebnisse seiner "zusätzlichen Erkundung" betreffend Straffälligkeit und drohender 

Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz wegen Schulden und 

Sozialhilfeabhängigkeit fest und beurteilte die Biographie des Beschwerdeführers 

sowie die psychiatrisch relevanten Aspekte im Verlauf seit dem Unfall. Im Weiteren 

kommentierte Dr. G.___ die Vordiagnosen von N.___/Dr. O.___, Dr. F.___ und Dr. D.___ 

"Posttraumatische Belastungsstörung - Depression - Angst", indem er diese 

ausführlich definierte (Posttraumatische Belastungsstörung: A-, B-, C-Kriterium) und 

anhand der von N.___/Dr. O.___, Dr. F.___ und Dr. D.___ beim Beschwerdeführer 

erhobenen Befunde beurteilte.

3.3.4      Laut Dr. G.___ fehlen in den Untersuchungsberichten von von N.___/Dr. O.___, 

Dr. F.___ und Dr. D.___ Hinweise auf eine typische Psychopathologie der 

posttraumatischen Belastungsstörung. Bei N.___/Dr. O.___ mangle es an Belegen für 

eine korrekt gestellte Diagnose, bei Dr. F.___ und Dr. D.___ würden Belege dafür 

gänzlich fehlen. Der Mangel an Befunden komme bei N.___/Dr. O.___ im Hinweis auf 

eine "subsyndromale" Ausprägung der posttraumatischen Belastungsstörung zum 

Ausdruck. Als subsyndromal qualifizierte psychische Krankheiten seien zu gering und/

oder zu kurz ausgeprägt, um die nach Zahl und/oder Dauer von Symptomen 

(Diagnosekriterien) vereinbarte Schwelle operationalisierter Diagnosen (nach ICD-10 

oder auch DSM-IV) zu erreichen, lägen also unter dieser Schwelle (vgl. dazu Urteil des 

Bundesgerichts vom 21. März 2011, 8C_944/2010, E. 7.2.4). Dr. F.___ stelle zwar die 

Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung, doch finde sich in seiner 

Beurteilung weder eine Begründung für die allenfalls primär klinisch manifeste noch für 

die abklingende posttraumatische Belastungsstörung. Der von ihm dargestellte 

psychopathologische Befund passe nirgends zur Diagnose einer posttraumatischen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/31

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Belastungsstörung, sondern assoziiere andere diagnostische Zuordnungen. In einer Art 

Zusammenfassung des Verlaufs würden dann die teils aus der Anamnese abgeleiteten, 

teils in der Untersuchungssituation dargestellten Phänomene von Dr. F.___ am ehesten 

einer depressiven Entwicklung zugeordnet. Hinsichtlich der Berichte von Dr. D.___ 

bemängelt Dr. G.___ sodann die fehlende Herleitung der von ihr gestellten 

Zusatzdiagnosen "Angststörung mit Panikattacken" sowie "Angst und Depression 

gemischt" aus den klinischen Befunden und die formale Unkorrektheit der 

gleichzeitigen Diagnose einer "Angststörung mit Panikattacken" und "Angst und 

Depression gemischt". - Die von Dr. G.___ angeführte Definition der Diagnose der 

posttraumatischen Belastungsstörung sowie sein Kommentar zu den Zusatzdiagnosen 

"Angststörung mit Panickattacken" sowie "Angst und Depression" lassen seine 

einlässliche, vergleichende Auseinandersetzung mit den konkret von N.___/Dr. C.___, 

Dr. F.___ und Dr. D.___ erhobenen Befunden ohne Weiteres nachvollziehen. Die 

Widerlegung der fraglichen Diagnosen ist nachvollziehbar und überzeugend. Sie wird 

insbesondere auch dadurch gestützt, dass Dr. G.___ selber beim Beschwerdeführer 

keine auffälligen psychischen Befunde zu erheben vermochte, von denen sich eine 

psychopathologische Diagnose ableiten liesse. Die vom Beschwerdeführer und Dr. 

D.___ wiederholt beschriebenen und zentral aufgetretenen Beschwerden bzw. Befunde 

Vergesslichkeit, Ängstlichkeit und Affektivitätsstörung wurden im Übrigen auch von Dr. 

F.___ nicht mit Sicherheit bzw. nur zeitweise vorkommend bestätigt. Die 

Austrittsberichte der Psychologin und des Arztes der Klinik L.___ vom 17. Januar und 

24. Dezember 2014 (Suva-act. 387, act. G 19.1) vermögen die Erklärungen von Dr. 

G.___ nicht in Frage zu stellen, zumal darin keine Auseinandersetzung mit der 

gutachterlichen Einschätzung vorgenommen wurde und fraglich ist, ob die dort 

behandelnden medizinischen Fachpersonen überhaupt Kenntnis von der 

gutachterlichen Beurteilung hatten. Wie gesagt, widerlegte der Gutachter die von der 

Psychologin und dem Arzt der Klinik L.___ gleichermassen gestellten Diagnosen einer 

posttraumatischen Belastungsstörung und depressiven Störung. Eine schlüssige, der 

gutachterlichen Beurteilung widersprechende Herleitung der fraglichen Diagnosen kann 

auch den Austrittsberichten der Klinik L.___ nicht entnommen werden. Vielmehr wird 

darin gerade auf die massive Verschlechterung des Gesundheitszustands aufgrund 

zunehmender Verunsicherung durch psychosoziale Begleitumstände und 

Existenzängste hingewiesen. Die weitere Aussage, es sei dadurch zur Exazerbation der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/31

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Traumafolgestörung gekommen, vermag nicht mehr zu überzeugen als die Annahme, 

dass durch die "desolaten psychosozialen Umstände" die Kausalität von Beschwerden 

zum Unfall vom 25. Januar 2006 unterbrochen bzw. verdrängt worden ist.

3.3.5      Laut Dr. G.___ ist die Verneinung des Bestehens einer 

psychotraumatologischen Störung im Sinne einer posttraumatischen 

Belastungsstörung grundlegend damit zu begründen, dass der Verbrennungsunfall 

vom 25. Januar 2006 als Belastung nicht mehr ins Gewicht falle. Der Gutachter 

untermauert seine Feststellung schlüssig mit dem Hinweis auf relevante unfallfremde 

psychosoziale Belastungen des Beschwerdeführers. Als massgeblich bezeichnet er 

dessen Furcht, des Landes verwiesen zu werden. Diese sei insofern realitätsbezogen, 

als die Lage des Beschwerdeführers in der Tat sehr ernst sei. Eine naheliegende 

negative Verstärkung des Klageverhaltens könne bzw. müsse darin erblickt werden, 

dass das Geltendmachen desolater gesundheitlicher Verhältnisse den 

Beschwerdeführer vor der befürchteten Ausweisung schützen solle. Die Belastung 

durch eine drohende Ausweisung und insofern auch eine existenzielle Gefährdung des 

Beschwerdeführers möge Beschwerden verstärken. Eine tatsächliche Verschlimmerung 

von Symptomen, die in der ersten Phase der Rehabilitationsbehandlung nicht oder 

kaum vorhanden gewesen seien und am Ende der Behandlung in Bellikon als 

geringfügig (subsyndromal) eingestuft worden seien, könne durchaus mit solchen 

Belastungen in Verbindung gebracht werden. Es seien dies aber Belastungen, die an 

der nun drohenden Ausweisung festzumachen seien und deren Vorgeschichte an sich 

unfallfremde Phänomene betreffen würden, nämlich eine vor dem Unfall sich 

kumulierende massive Verschuldung und die Folgen einer über Jahre hin zunehmenden 

Delinquenz. - Die Belastungsfaktoren Furcht vor einer Ausweisung aus der Schweiz, 

Verschuldung, existenzielle Gefährdung infolge wiederholter Delinquenz (vgl. dazu 

Suva-act. 381) sind in den Akten mehrfach dokumentiert. Der von Dr. G.___ 

hergestellte Zusammenhang zwischen diesen unfallfremden Phänomenen und den 

geklagten gesundheitlichen Verhältnissen erscheint ohne Weiteres nachvollziehbar und 

überzeugend. Die vom Beschwerdeführer gegenüber der Beschwerdegegnerin 

abgegebenen Zustandsschilderungen (vgl. Erwägung 3.3.1) widerspiegeln im Verlauf 

ausgeprägt die von Dr. G.___ dargestellte, unfallfremde Belastungssituation. Der 

Beschwerdeführer selbst stellte diese zunehmend in den Vordergrund, während der 

Unfall von ihm kaum mehr thematisiert wurde.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 24/31

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3.3.6      Dr. G.___ stellt schliesslich beim Beschwerdeführer die Diagnose "Probleme 

verbunden mit Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung, Z73, namentlich: 

Belastung, nicht andernorts klassifizierbar, Z73.3, und normalpsychologische 

Belastungsreaktion". Er erklärt, dass das Leiden des Beschwerdeführers angesichts 

der Belastung keine Psychopathologie der Affektivität bedinge. Es bestünden 

insbesondere keine depressionstypischen Veränderungen des Selbstbilds 

(unangemessene Herabsetzung des Selbstwertgefühls, unangemessene Schuldgefühle 

und Gefühle von Wertlosigkeit); eine depressive Störung liege nicht vor. Er stelle somit 

beim Beschwerdeführer keine psychischen Symptome fest, die den Schwellenwert der 

Psychopathologie erreichen würden. Es bestünden Belastungen, die eine 

normalpsychologische Belastungsreaktion begründen würden. Das Profil dieser 

Belastungsreaktion übersteige nicht das Ausmass des Erwartbaren. Eine psychische 

Störung bestehe nicht. - Die von Dr. G.___ gestellte Diagnose stimmt mit seinen 

persönlich erhobenen, unauffälligen Befunden ohne Weiteres überein und wird, wie 

bereits erwähnt, auch durch die Befunderhebung von Dr. F.___ gestützt.

3.3.7      Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Gutachten von Dr. G.___ eine 

sorgfältige, differenzierte und damit überzeugende Auseinandersetzung mit sämtlichen 

Aspekten der durchgeführten psychiatrischen Exploration enthält. Die Widerlegung der 

zentralen Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie die 

massgebenden unfallfremden psychosozialen Belastungen des Beschwerdeführers 

fügen sich nachvollziehbar ineinander und lassen das Fortdauern psychischer 

Unfallrestfolgen als überwiegend unwahrscheinlich erscheinen. Die Berücksichtigung 

einer unfallkausalen psychischen Gesundheitsstörung fällt damit mit dem im 

Sozialversicherungsrecht zur Anwendung gelangenden Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit (vgl. dazu BGE 120 V 37 E. 3c, Th. Locher, Grundriss des 

Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl. Bern 2003, S. 451 f.) ausser Betracht. Eine 

psychische Gesundheitsstörung hätte überhaupt auch deshalb unberücksichtigt zu 

bleiben, weil keine psychische Störung festzustellen war, welche den Schwellenwert 

der Psychopathologie erreichte. Im Rahmen der Beweiswürdigung ist sodann von 

Bedeutung, dass ein den Beweisanforderungen grundsätzlich genügendes 

medizinisches Gutachten (BGE 125 V 351 f. E. 3a und n) – wie das vorliegende von Dr. 

G.___ – nicht in Frage gestellt werden kann und Anlass zu weiteren Abklärungen 

besteht, wenn und sobald die behandelnden medizinischen Fachpersonen nachher zu 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 25/31

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einer unterschiedlichen Beurteilung gelangen oder an vorgängig geäusserten 

abweichenden Auffassungen festhalten. Anders verhält es sich nur, wenn objektiv 

feststellbare Gesichtspunkte vorgebracht werden, welche im Rahmen der 

Begutachtung unerkannt geblieben waren und die geeignet sind, zu einer anderen 

Beurteilung zu führen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juli 2008, 9C_830/07, E. 4.3 

mit Hinweisen). Solche Gesichtspunkte sind vorliegend weder dargetan noch 

ersichtlich. Ferner kann eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her 

nicht ermessensfrei erfolgen. Sie eröffnet der begutachtenden psychiatrischen 

Fachperson daher praktisch immer einen gewissen Spielraum, innerhalb dessen 

verschiedene medizinisch-psychiatrische Interpretationen möglich, zulässig und zu 

respektieren sind, sofern der Experte oder die Expertin lege artis vorgegangen ist (Urteil 

des Bundesgerichts vom 5. März 2009, 8C_694/2008, E. 5.1.1). Vor diesem 

Hintergrund kann die Frage offen gelassen werden, ob zwischen den geklagten 

psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis vom 25. Januar 2006 ein adäquater 

Kausalzusammenhang besteht.

3.4  Zusammenfassend ist festzuhalten, dass im Rahmen der nachfolgenden Prüfung 

von Ansprüchen des Beschwerdeführers auf Leistungen der Beschwerdegegnerin 

(Rentenanspruch, Höhe der Integritätsentschädigung) einzig die ästhetischen 

Unfallrestfolgen, ein chronisch mazerierter Augenwinkel und ein leicht inkompletter 

Lidschluss von 1mm sowie die vom Beschwerdeführer geklagten 

Empfindungsstörungen an der linken Schädelhälfte mit Einschluss der Stirn 

ausgewiesen und zu berücksichtigen sind.

4.

4.1  Hierbei ist zunächst streitig, ob per 30. April 2013 der sogenannte "Fallabschluss" 

vorgenommen werden durfte bzw. per 1. Mai 2013 der Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente wie auch auf eine Integritätsentschädigung 

zu prüfen war. Indem die Kausalität zwischen dem Unfall und den geklagten 

Beschwerden eine Anspruchsvoraussetzung auf Versicherungsleistungen des 

Unfallversicherers bildet, gilt es auch die Frage des "Fallabschlusses" und damit die 

Prüfung, ob von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte Besserung 

des Gesundheitszustands erwartet werden kann (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) nur in 

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Berücksichtigung der unfallkausalen Gesundheitsschäden zu beantworten bzw. 

vorzunehmen (vgl. Erwägung 2.1).

4.2  Mit Schreiben vom 14. Oktober 2009 teilte die Invalidenversicherung der 

Beschwerdegegnerin mit, dass die Arbeitsvermittlung mangels subjektiver 

Eingliederungsfähigkeit abgeschlossen sei (Suva-act. 143). 

Eingliederungsmassnahmen der IV stehen damit dem Fallabschluss nicht entgegen.

4.3  Die Einstellung der vorübergehenden Leistungen (Taggelder und Heilkosten) per 

30. April 2013 (Suva-act. 339) erfolgte gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung, 

welche an diesem Datum stattgefunden hatte. Dr. I.___ hielt fest, es seien keine 

notwendigen, unfallbedingten Behandlungsmassnahmen mehr erkennbar. Eine 

neuropsychologische Untersuchung sei bei fehlenden hirnorganischen unfallbedingten 

Schäden nicht indiziert (Suva-act. 338). Ein Fallabschluss per 30. April 2013 wird auch 

durch die übrigen medizinischen Akten gestützt. So hielten die Ärzte des KSSG im 

Bericht vom 10. Januar 2012 hinsichtlich der ästhetischen Unfallfolgen fest, dass dem 

Beschwerdeführer nach mehreren durchgeführten Korrekturoperation kein weiterer 

korrigierender Eingriff mehr angeboten werden könne (Suva-act. 244). Auch hinsichtlich 

des chronisch mazerierten lateralen Augenwinkels links empfahlen die behandelnden 

Ärzte der Augenklinik des USZ im Bericht vom 28. März 2013 keine weitere Operation. 

Es werde lediglich zur regelmässigen Verwendung von befeuchtenden und pflegenden 

Augentropfen/-Salben geraten, um Irritationen des Auges vorzubeugen (Suva-act. 363). 

Der behandelnde Arzt der Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie des USZ 

schloss sich dieser ophthalmologischen Beurteilung in seinem Bericht vom 3. Juli 2013 

an. Die übrigen Hautverhältnisse seien funktionell und auch kosmetisch aus 

verbrennungschirurgischer Sicht als gut zu beurteilen und bedürften keiner weiteren 

Intervention (Suva-act. 357). Es wurde also offensichtlich auch hinsichtlich der 

geklagten Empfindungsstörungen an der linken Schädelhälfte mit Einschluss der Stirn 

keine weitere Behandlungsbedürftigkeit in Betracht gezogen. Der Vollständigkeit halber 

ist zu erwähnen, dass es keine psychischen Unfallrestfolgen (mehr) zu berücksichtigen 

gilt (vgl. vorstehende Erwägung 3.3.7). Insofern vermögen die späteren stationären 

Aufenthalte in der Klinik L.___ einem Fallabschluss per 30. April 2013 nicht entgegen zu 

stehen. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht 

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per 1. Mai 2013 den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente wie auch 

auf eine Integritätsentschädigung geprüft hat.

5.

5.1  Zu prüfen ist sodann der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Der Grad der 

für den Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG durch 

einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des 

Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, 

ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen).

5.2  Während sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt stellt, der 

Beschwerdeführer sei in seiner angestammten Tätigkeit als Reinigungsarbeiter wieder 

voll arbeitsfähig, hält der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers dagegen, der 

Beschwerdeführer sei nach wie vor arbeitsunfähig. Sowohl in der Beschwerde vom 26. 

März 2014 (act. G 1) als auch in der Replik vom 25. August 2014 (act. G 15) sieht der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers die Arbeitsfähigkeit insbesondere wegen 

psychischer Unfallfolgen eingeschränkt. So gehe hauptsächlich aus dem 

Austrittsbericht der Klinik L.___ hervor, dass der Beschwerdeführer nach wie vor 100% 

arbeitsunfähig sei. Wie in Erwägung 3.3 dargelegt, sind jedoch Auswirkungen 

psychischer Beeinträchtigungen mangels natürlicher Kausalität und ohnehin fehlendem 

Pathologiewert nicht zu berücksichtigen. Der Beruf des Reinigungsarbeiters fordert 

insbesondere die Kraft und Beweglichkeit von Armen, Beinen und Rücken. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 28/31

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Diesbezügliche Einschränkungen liegen jedoch beim Beschwerdeführer keine vor. Dr. 

I.___ bestätigte in seinem Untersuchungsbericht vom 30. April 2013, dass dem 

Beschwerdeführer die Tätigkeit als Reiniger bei Fehlen unfallbedingter 

Funktionseinschränkungen vollschichtig zumutbar sei. Ebenso wenig würden sich auf 

dem allgemeinen Arbeitsmarkt aus somatischer Sicht Einschränkungen bezüglich der 

Arbeitsfähigkeit ergeben (Suva-act. 338). Die zu berücksichtigenden unfallkausalen 

somatischen Beeinträchtigungen (vgl. Erwägung 3.4) dürften die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit kaum einschränken. Eine 

Einschränkung wäre in Anbetracht des körperlichen Anforderungsprofils eines 

Reinigungsarbeiters in keiner Weise zu begründen und wird auch vom Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers nicht geltend gemacht. Bereits am 13. Januar 2011 hatten die 

behandelnden Ärzte der Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie 

des KSSG nach abgeschlossener Wundheilung eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit als 

möglich erachtet. Allenfalls sollte auf eine öffentliche Tätigkeit, bei der der 

Beschwerdeführer den Blicken vieler Menschen ausgesetzt sei, verzichtet werden 

(Suva-act. 351). Bei der Tätigkeit als Reiniger kommt jedoch ästhetischen 

Überlegungen objektiv betrachtet keine massgebende Rolle zu.

5.3  Mangels unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner 

angestammten Tätigkeit als Reinigungsarbeiter führt der Vergleich von Invaliden- und 

Valideneinkommen zu keiner Differenz und demnach auch zu keiner Erwerbsunfähigkeit 

bzw. Invalidität (vgl. dazu Maurer, a.a.O., S. 350 ff.; BGE 15 V 133 E. 2). Kein anderes 

Ergebnis resultiert, wenn bei der Bestimmung des Invalideneinkommens auf den 

statistischen Hilfsarbeiterlohn abgestellt würde. Selbst wenn zugunsten des 

Beschwerdeführers das von ihm für das Jahr 2006 geltend gemachte 

Valideneinkommen von Fr. 48'000.-- (act. G 1, Rz 5) herangezogen würde, so läge 

dieses unter dem Tabellenlohn im Jahr 2006 von Fr. 60'167.-- (vgl. Anhang 2: 

Lohnentwicklung, IVG-Gesetzesausgabe, 2012) bzw. des entsprechenden 

Invalideneinkommens.

6.

6.1  Zu prüfen bleibt die Höhe der Integritätsentschädigung. Die Beschwerdegegnerin 

legte im angefochtenen Einspracheentscheid (Erwägung 5.b.) die rechtlichen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 29/31

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Voraussetzungen der Bemessung von Integritätsentschädigungen zutreffend dar; 

darauf ist zu verweisen.

6.2  Die von der Beschwerdegegnerin zugesprochene Integritätsentschädigung 

basierend auf einem Integritätsschaden von insgesamt 7.5% stützt sich auf die 

orthopädische Beurteilung von Dr. J.___ vom 15. Mai 2013 ab (Suva-act. 344). Dr. J.___ 

lehnt sich bei der Einschätzung des Integritätsschadens für die beim Beschwerdeführer 

verbliebenen Verbrennungs- bzw. Operationsnarben im Gesicht und am Kopf an den 

Anhang 3 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) sowie die 

Suva-Tabelle 18 (Integritätsschaden bei Schädigung der Haut: Integritätsschaden bei 

Dermatosen [lit. a] und Verbrennungsnarben der Haut [lit. b]) an. Diese sehen für den 

Verlust einer Ohrmuschel einen Wert von 10%, für den Verlust einer Nase oder eine 

Skalpierung einen solchen von 30% und für eine sehr schwere Entstellung des 

Gesichts einen Wert von 50% vor. Dr. J.___ schätzte den Integritätsschaden im Bereich 

des Gesichts und des Kopfs etwa auf einen Zehntel einer schweren Entstellung, also 

auf 5%. Die weiteren Veränderungen schätzte er auf insgesamt 2.5%, womit 

gesamthaft ein Integritätsschaden von 7.5% resultierte. Hinsichtlich der von den 

vorgenannten Tabellenwerten abgeleiteten Gesamtbewertung des 

Versicherungsmediziners ist kein Ermessensfehler erkennbar. Demgemäss wird auch 

beschwerdeweise nichts gegen die versicherungsmedizinische Einschätzung für die 

kosmetischen Schäden vorgebracht.

6.3  Eine höhere Integritätsentschädigung ist nicht geschuldet.

6.3.1      Am 27. August 2013 schätzte Dr. K.___ den Integritätsschaden aus 

ophthalmologischer Sicht auf 0%. Als Befunde führte sie entsprechend dem 

abschliessenden Untersuchungsbericht der Augenklinik des USZ vom 28. März 2013 

(Suva-act. 363) einen Status nach Revision des lateralen Augenwinkels im Juni 2012 

mit Granulom am Lidwinkel angedeutet, einen inkompletten Lidschluss von 1 mm, 

insgesamt schöne Lidverhältnisse und einen Visus von 1.0 links an (Suva-act. 367). Die 

Einschätzung von Dr. K.___ basiert ebenfalls auf den Suva-Tabellen (Tabelle 11: 

Integritätsschaden [IS] bei Augenverletzung), worin ein mangelhafter Lidschluss nur mit 

starker Hornhautmitbeteiligung als erheblich (IS = 5%) gilt (6. Kosmetische Schäden). 

Dass dies beim Beschwerdeführer nicht der Fall ist, stellt Dr. K.___ angesichts der 

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Untersuchungsergebnisse der Ärzte der Augenklinik des USZ zutreffend fest (Suva-act. 

363). Laut ihnen und Dr. K.___ ist ausserdem der Augenwinkel gut adaptiert, mit einer 

guten Ober- und Unterlidstellung, es besteht keine schwere Entstellung im Gesicht 

(gemeint ist damit das linke Auge) und der Visus beträgt 100%. Angesichts dieser 

ärztlich erhobenen Sachlage besteht kein Anlass, die Festsetzung des 

Integritätsschadens aus ophthalmologischer Sicht auf 0% in Frage zu stellen.

6.3.2      Wie in Erwägung 3.2.2 behandelt, kam es beim Unfall vom 25. Januar 2006 zu 

einer Trommelfellperforation und im Verlauf zu einer Rezidivperforation. Nach deren 

operativer Behandlung am 19. September 2006 bzw. 3. April 2007 (Suva-act. 49, 69) 

liess sich von den untersuchenden Ärzten bzw. Fachleuten für die vom 

Beschwerdeführer anhaltend geklagte Hörverminderung keine somatische Ursache in 

Form einer organisch-strukturellen Läsion mehr objektivieren. Die Ursache wurde in 

einer psychischen Komponente gesehen. Dr. E.___ hielt sodann aus 

versicherungsmedizinisch-otologischer Sicht in seiner ärztlichen Beurteilung vom 6. 

März 2012 fest, dass die Unfallfolge am linken Ohr eine mässiggradige 

Schallleitungshörstörung bedinge, welche die Erheblichkeitsgrenze deutlich nicht 

erreiche. Der Versicherungsmediziner hielt dementsprechend schlüssig fest, dass kein 

messbarer Integritätsschaden bezüglich des Gehörs bestehe (Suva-act. 253).

6.3.3      Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers führt denn auch in seinen 

Rechtsschriften nicht konkret an, inwiefern die Höhe der Integritätsentschädigung 

unzutreffend ist und einer anderen Einschätzung bedarf. Mit Bezug auf eine psychische 

Komponente des Beschwerdeführers sowie Beschwerden, die von ihm psychisch 

bedingt wahrgenommen werden, entfällt ein unfallbedingter Integritätsschaden 

mangels Unfallkausalität bzw. Erreichens eines psychopathologischen Schwellenwerts.

6.4  Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde, soweit darauf 

einzutreten ist, abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 

830.1]). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Der Antrag auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung wird 

abgewiesen, nachdem dem Versicherungsgericht die Unterlagen für die Prüfung des 

Gesuchs nicht eingereicht worden sind (vgl. Sachverhalt Bstb. C.b). Der Staat kann 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 31/31

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mithin nicht verpflichtet werden, für die Kosten der Rechtsvertretung des 

Beschwerdeführers aufzukommen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.                                                                                          

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.                                                                                          

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.                                                                                          

Der Antrag auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung wird abgewiesen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 21.07.2015
	Art. 6 UVG: Verneinung eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis mit schweren Verbrennungen, insbesondere am Kopf, und verschiedenen, nachfolgend geltend gemachten Beschwerden; insbesondere Verneinung einer posttraumatischen BelastungsstörungArt. 18 Abs. 1 UVG: Verneinung eines Rentenanspruchs trotz Bejahung gewisser Unfallrestfolgen mangels Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit des Versicherten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Juli 2015, UV 2014/22).Entscheid vom 21. Juli 2015BesetzungVersicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter Joachim Huber und Ralph Jöhl; Gerichtsschreiber Philipp GeertsenGeschäftsnr.UV 2014/22ParteienA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Advokat lic. iur. Dieter Roth, Advokatur Gysin + Roth, Zeughausplatz 34, Postfach 375, 4410 Liestal,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandVersicherungsleistungenSachverhalt

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