# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7aa59b12-14c2-5599-862d-61f18961c6cd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-10-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.10.2011 A-3121/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3121-2011_2011-10-25.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung I
A­3121/2011

U r t e i l   v om   2 5 .   O k t ob e r   2 0 1 1

Besetzung Richter Beat Forster (Vorsitz),
Richter Lorenz Kneubühler, Richterin Kathrin Dietrich,
Gerichtsschreiberin Anita Schwegler.

Parteien Dr. iur. Günter Heuberger, Tele Säntis AG (in Gründung), 
Postfach 2299, 8401 Winterthur,
Beschwerdeführer, 

gegen

Tele Ostschweiz AG, Bionstrasse 4, 9001 St. Gallen,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Jascha Schneider­Marfels, 
Gerbergasse 48, Postfach, 4001 Basel,
Beschwerdegegnerin,

und

Bundesamt für Kommunikation BAKOM,
Zukunftstrasse 44, Postfach, 2501 Biel,
Vorinstanz.

Gegenstand Konzessionsverfahren VG 11; Prozessleitende Verfügung.

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Sachverhalt:

A. 
Im  Verfahren  betreffend  die  Erteilung  einer  Veranstalterkonzession  im 
Lokalfernseh­Versorgungsgebiet  Ostschweiz  (VG  11)  stellte  das 
Bundesamt  für  Kommunikation  (BAKOM)  mit  Schreiben  vom 
14. März 2011 den beiden Konzessionsbewerberinnen das Gutachten der 
Wettbewerbskommission  (WEKO)  vom  28. Februar 2011  zur  Frage  der 
marktbeherrschenden  Stellung  zu  und  gewährte  ihnen  das  rechtliche 
Gehör. Den Parteien wurde ebenfalls Gelegenheit gegeben, das BAKOM 
mit  Hinweisen  zur  Frage  eines  möglichen  Missbrauchs  der 
marktbeherrschenden  Stellung  zu  dokumentieren  und  sich  zu  dieser 
Frage  zu  äussern.  Die  Frist  zur  Stellungnahme  wurde  auf  den 
15. April 2011 festgesetzt.

Am 15. April 2011 beantragte Günter Heuberger sinngemäss, es sei eine 
selbständig  anfechtbare  Zwischenverfügung  betreffend  die  Ergebnisse 
des  WEKO­Gutachtens  und  die  Ausführungen  des  BAKOM  zu  den 
Kriterien  für  einen  allfälligen  Missbrauch  der  marktbeherrschenden 
Stellung zu erlassen.

B. 
Mit  Verfügung  vom  19. April 2011  trat  das  BAKOM  auf  den  Antrag  auf 
Erlass einer beschwerdefähigen Zwischenverfügung nicht ein und entzog 
einer  allfälligen  gegen  diese  Verfügung  erhobenen  Beschwerde  die 
aufschiebende Wirkung.

C. 
Gegen  diese  Verfügung  sowie  gegen  das  Schreiben  des  BAKOM  vom 
14. März 2011 erhebt Günter Heuberger  (Tele Säntis AG  [in Gründung], 
nachfolgend  Beschwerdeführer)  mit  Eingabe  vom  31. Mai 2011 
Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht.  Er  beantragt,  die 
Zwischenverfügungen  vom 14. März 2011  und  vom 19. April 2011  seien 
aufzuheben und das BAKOM  (nachfolgend Vorinstanz)  sei  anzuweisen, 
bei  der  Abklärung  der  Marktbeherrschung  und  bei  den 
zugrundeliegenden  Marktabgrenzungen  kartellrechtliche  Kriterien 
anzuwenden sowie die vertieften Abklärungen zur Marktdefinition und zur 
marktbeherrschenden  Stellung  umfassend  gemäss  Art. 4  Abs. 2  des 
Kartellgesetzes vom 6. Oktober 1995 (KG, SR 251)  i.V.m. Art. 44 Abs. 1 
Bst. g  des  Bundesgesetzes  vom  24. März  2006  über  Radio  und 
Fernsehen (RTVG, SR 784.40) vorzunehmen.

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D. 
Mit  Zwischenverfügung  vom  23. Juni 2011  wurde  das  Gesuch  des 
Beschwerdeführers  um  Wiederherstellung  der  aufschiebenden  Wirkung 
abgewiesen und es wurde auch keine andere Massnahme angeordnet.

E. 
Mit  Vernehmlassung  vom  8. Juli 2011  beantragt  die  Vorinstanz,  die 
Beschwerde  sei  abzuweisen.  Die  Beschwerdegegnerin  beantragt  mit 
Beschwerdeantwort  vom  4. August 2011,  die  Beschwerde  sei 
abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde.

F. 
Von der Möglichkeit, bis zum 9. September 2011 allfällige Bemerkungen 
einzureichen, machte der Beschwerdeführer keinen Gebrauch.

G. 
Auf  weitere  Vorbringen  der  Parteien  und  die  sich  bei  den  Akten 
befindlichen  Schriftstücke  wird  –  soweit  entscheidrelevant  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 

1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Das BAKOM 
gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz 
des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  Ausnahme  was  das  Sachgebiet 
angeht,  ist nicht gegeben  (Art. 32 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht 
ist somit zuständig, die Beschwerde zu beurteilen.

1.2.  Zur  Beschwerde  ist  gemäss  Art. 48  VwVG  berechtigt,  wer  vor  der 
Vorinstanz  am  Verfahren  teilgenommen  hat  oder  keine  Möglichkeit  zur 
Teilnahme  erhalten  hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders 
berührt  ist  und  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  oder 
Änderung hat.

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1.3.  Verfahrensleitende  Verfügungen  sind  nur  selbständig  anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können 
(vgl. RENÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS/DANIELA THURNHERR/ 
DENISE  BRÜHL­MOSER,  Öffentliches  Prozessrecht,  2.  Aufl.,  Basel  2010, 
Rz. 1070 f.).

Die Verfügung vom 14. März 2011 ist eine verfahrensleitende Verfügung 
und  als  solche  nicht  selbständig  anfechtbar.  Denn  inwiefern  dem 
Beschwerdeführer  durch  Ansetzung  einer  Frist  zur  Stellungnahme  ein 
Nachteil  erwachsen  sollte,  ist  nicht  ersichtlich.  Daher  musste  die 
Verfügung  vom  14. März 2011  auch  keine  Rechtsmittelbelehrung 
enthalten. Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten, soweit sie sich 
gegen diese Verfügung richtet.

1.4. Etwas anders sieht es bei der Nichteintretensverfügung vom 19. April 
2011 aus. Durch die Weigerung der Vorinstanz, das Gesuch zu prüfen, ist 
der  Beschwerdeführer  formell  und  materiell  beschwert.  Dieser 
Nichteintretensentscheid  ist aber eine Zwischenverfügung, mit der bloss 
eine  formell­  bzw.  materiellrechtliche  Frage  im  Hinblick  auf  die 
Verfahrenserledigung,  nicht  aber  die  Konzessionserteilung  selber  oder 
ein  Teilaspekt  davon,  geregelt  wird  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts 
1C_444/2007  vom  26. März 2008  E. 1.2.2  sowie  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts A­2160/2010 vom 3. Januar 2011 E. 1.3). Als 
Folge davon wäre sie nur dann selbständig anfechtbar, wenn sie für den 
Beschwerdeführer einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken 
würde (vgl. Art. 46 Abs. 1 Bst. a VwVG).

Damit  soll  verhindert  werden,  dass  die  Beschwerdeinstanz 
Zwischenverfügungen  überprüfen  muss,  die  durch  einen  für  den 
Betroffenen  günstigen  Endentscheid  jeden  Nachteil  verlieren.  Die 
Rechtsmittelinstanz soll sich in der Regel nur einmal mit einer Streitsache 
befassen  und  sich  überdies  nicht  bereits  in  einem  frühen 
Verfahrensstadium  ohne  genügend  umfassende  Sachverhaltskenntnis 
teilweise materiell  festlegen müssen  (vgl.  BGE  135 II 30  E. 1.3.2;  Urteil 
des  Bundesverwaltungsgerichts  A­3997/2011  vom  13. September 2011 
E. 2.1).

Das  besondere  Rechtsschutzinteresse,  das  die  sofortige  Anfechtbarkeit 
einer  Zwischenverfügung  begründet,  liegt  im  Nachteil,  der  entstünde, 
wenn  die  Anfechtung  der  Zwischenverfügung  erst  zusammen  mit  der 
Beschwerde  gegen  den  Endentscheid  zugelassen  wäre  (vgl.  PIERRE 

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TSCHANNEN/ULRICH  ZIMMERLI/MARKUS  MÜLLER,  Allgemeines 
Verwaltungsrecht, 3. Aufl., Bern 2009, § 28 Rz. 84). 

Ein Nachteil, der nur vorübergehend besteht und durch einen günstigen 
Endentscheid  vollständig  behoben  bzw.  rückgängig  gemacht  werden 
kann,  gilt  als  wieder  gutzumachend  (MARTIN  KAYSER,  in:  Christoph 
Auer/Markus  Müller/Benjamin  Schindler  [Hrsg.],  Kommentar  zum 
Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG],  Zürich  2008, 
Rz. 13 zu Art. 46).

1.4.1. Das BAKOM hat sich im Rahmen der Instruktion des Verfahrens für 
ein  bestimmtes  Vorgehen  entschieden  und  der  WEKO  jene  Fragen 
vorgelegt,  die  sich aus  seiner Sicht  von der gesetzlichen Ausgangslage 
her  ergeben.  Ob  sich  dieser  Verfahrensschritt  im  konkreten  Fall  als 
bundesrechtskonform  erweist,  kann  zum  jetzigen  Zeitpunkt  nur  schwer 
beurteilt werden.  Insbesondere  ist aber weder dargetan noch ersichtlich, 
inwiefern  dem  Beschwerdeführer  dadurch,  dass  er  seine  Einwände 
gegen das Vorgehen des BAKOM erst mit dem Endentscheid des UVEK 
anfechten  kann,  ein  nicht  wieder  gutzumachender  Nachteil  erwachsen 
würde  (vgl.  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­2160/2010  vom 
3. Januar 2011 E. 2.2.7).

1.4.2.  Der  Beschwerdeführer  konnte  die  von  ihm  geltend  gemachte 
marktbeherrschende  Stellung  der  Beschwerdegegnerin  bzw.  seine 
Ausführungen  dazu  im  Rahmen  des  ihm  mit  Verfügung  vom 
14. März 2011 gewährten rechtlichen Gehörs vorbringen. Ebenso wird er 
seine  diesbezüglichen  Einwände  in  einer  allfälligen  Beschwerde  gegen 
den Endentscheid  einbringen  können.  Fällt  der Endentscheid  jedoch  zu 
seinen  Gunsten  aus,  wäre  sein  Nachteil  nur  ein  vorübergehender 
gewesen.  Seine  Argumente  begründen  somit  keinen  nicht  wieder 
gutzumachenden  Nachteil  für  den  Fall,  dass  die  Verfügung  nicht 
selbständig anfechtbar ist.

1.4.3.  Im  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  A­897/2010  vom 
23. August  2010  E. 4.3  wurde  überdies  festgehalten,  dass  das  System 
der Konzessionserteilung eine Gleichstellung von sich neu bewerbenden 
und  ehemaligen  Konzessionären  anstrebt.  Die  Tatsache,  dass  ein 
Bewerber  über  eine  provisorische Konzession  verfügt,  sollte  sich  daher 
nicht  nachteilig  auf  den  Entscheid  über  die  Zuteilung  der  definitiven 
Konzession  auswirken.  Insofern  könne  nicht  von  einem  nicht  wieder 
gutzumachenden  Nachteil  gesprochen  werden.  Der  Beschwerdeführer 

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argumentiert, die provisorische Konzessionsnehmerin profitiere von jeder 
unnötigen Verlängerung des Verfahrens und baue  ihre Marktstellung zu 
Lasten der Tele Säntis AG (in Gründung) aus. Damit versucht er, einen 
nicht wieder  gutzumachenden Nachteil  zu  begründen. Mit  Blick  auf  das 
vorgenannte Urteil stösst der Beschwerdeführer mit dieser Argumentation 
jedoch ins Leere.

1.4.4. Der  Beschwerdeführer  beantragt  sinngemäss,  der WEKO  sei  ein 
neuer  Gutachtensauftrag  mit  veränderter  Fragestellung  zu  erteilen.  Er 
scheint  sich  daraus  zu  erhoffen,  dass  das  Resultat  des  Gutachtens 
betreffend  die  marktbeherrschende  Stellung  der  St.  Galler  Tagblatt  AG 
anders  ausfallen  und  dass  dies  das  Konzessionierungsverfahren  zu 
seinen Gunsten beeinflussen würde. Er zeigt  jedoch nicht auf,  inwiefern 
ihm durch die Nichtbeurteilung der Frage  im  jetzigen Zeitpunkt ein nicht 
wieder gutzumachender Nachteil entstehen würde.

1.4.5. Auf die Beschwerde gegen die Nichteintretensverfügung  ist  somit 
mangels nicht wieder gutzumachenden Nachteils nicht einzutreten.

2. 

2.1. Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  die  Verfahrenskosten  in 
der Höhe von Fr. 2'000.­­ dem Beschwerdeführer als unterliegende Partei 
aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1  VwVG).  Dieser  Betrag  wird  mit  dem 
geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.­­ verrechnet. Der 
Überschuss von Fr. 1'000.­­ wird dem Beschwerdeführer nach Eintritt der 
Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. Hierzu hat er seine 
Bankverbindung oder Postkontonummer anzugeben.

2.2.  Angesichts  seines  Unterliegens  hat  der  Beschwerdeführer  keinen 
Anspruch auf Parteientschädigung gemäss Art. 64 VwVG.

2.3. Die  anwaltlich  vertretene  Beschwerdegegnerin  hat  im  vorliegenden 
Verfahren obsiegt und daher gestützt auf Art. 64 Abs. 1 VwVG Anspruch 
auf  eine  Parteientschädigung.  Der  Rechtsvertreter  der 
Beschwerdegegnerin  hat  keine  Kostennote  eingereicht,  weshalb  die 
Entschädigung  aufgrund  der  Akten  festzusetzen  ist  (vgl.  Art. 64  Abs. 2 
VwVG  i.V.m.  Art. 14  Abs. 2  VGKE).  Die  Parteientschädigung  für  das 
Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht  ist unter Berücksichtigung 
des Aufwands und des Streitwerts  (vgl. Art. 10 Abs. 1  und 3 VGKE)  für 
die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin auf Fr. 3'000.­­ (inkl. MWSt 
und  Auslagen)  festzusetzen.  Diese  Parteientschädigung  ist  dem 

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unterliegenden  Beschwerdeführer  zur  Bezahlung  aufzuerlegen  (Art. 64 
Abs. 1 und 3 VwVG).

3. 
Dieses  Urteil  ist  endgültig  und  kann  nicht  beim  Bundesgericht 
angefochten  werden  (vgl.  Art. 83  Bst. p  Ziff. 1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. 
Die  Verfahrenskosten  in  der  Höhe  von  Fr. 2'000.­­  werden  dem 
Beschwerdeführer  auferlegt  und mit  dem Kostenvorschuss  in  der  Höhe 
von  Fr. 3'000.­­  verrechnet.  Der  Überschuss  ist  dem  Beschwerdeführer 
nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückzuerstatten. Hierzu hat 
er dem Bundesverwaltungsgericht seine Zahlungsverbindung bekannt zu 
geben.

3. 
Der  Beschwerdeführer  hat  der  Beschwerdegegnerin  eine 
Parteientschädigung von Fr. 3'000.­­ zu bezahlen.

4. 
Dieses Urteil geht an:

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
– die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde)
– die Vorinstanz (Ref­Nr. 5232­10/1000288857; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Beat Forster Anita Schwegler

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Seite 8

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