# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f0715add-268e-5568-8a0e-117527d29edf
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-20
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 20.01.2021 810 20 193
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-20-193_2021-01-20.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 20. Januar 2021 (810 20 193) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
 
 
Erziehungsbeistandschaft / Mandatspersonenwechsel / Kostentragung 
 
 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Markus Clausen, Hans 

Furer, Claude Jeanneret, Stefan Schulthess, Gerichtsschreiberin i.V. 
Daphne Karaman 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
C.____, Beschwerdegegner 
 

  
  
Betreff Anpassung von Kindesschutzmassnahmen / Mandatspersonenwechsel 

/ Periodische Berichtsprüfung und Prüfung des Schlussberichts  
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
9. Juli 2020) 

 
 
 
A. Der 2006 geborene D.____ und der 2005 geborene E.____ sind die gemeinsamen Kin-
der von A.____ und C.____. Die mit Urteil vom 11. Dezember 2014 durch das Zivilkreisgericht 
Basel-Landschaft Ost genehmigte Vereinbarung über die Scheidungsfolgen sieht vor, dass den 

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Kindseltern die gemeinsame elterliche Sorge über D.____ und E.____ zusteht und diese bei 
ihrer Mutter wohnen. Im Sinne einer Minimalregelung wurde zudem festgehalten, dass D.____ 
und E.____ jedes zweite Wochenende jeweils von Freitagabend um 17:00 Uhr bis Sonntag-
abend um 19:30 Uhr sowie mindestens drei Wochen Ferien pro Jahr bei ihrem Vater verbringen 
sollen. 
 
B. Mit Schreiben vom 15. Januar 2015 meldete sich der Kindsvater erstmalig bei der Kin-
des- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) und berichtete von Problemen bei der 
Umsetzung des Besuchsrechts sowie davon, dass die Konti der Kinder ohne sein Einverständ-
nis aufgelöst worden seien. Als sich in der Folge auch die Kindsmutter am 18. August 2015 an 
die KESB wandte und den Verdacht äusserte, dass D.____ und E.____ von ihrem Vater anläss-
lich ihrer Besuche unter Druck gesetzt würden, eröffnete die KESB ein Verfahren betreffend 
Kindesschutzmassnahmen. Im Rahmen dieses Verfahrens gelangte die KESB zur Erkenntnis, 
dass aufgrund von anhaltenden Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Kindseltern, 
gegenseitigen Vorwürfen, mangelhaftem Informationsfluss und Unklarheiten in Bezug auf die 
Besuchsrechtsmodalitäten von einer Kindswohlgefährdung ausgegangen werden müsse. 
 
C. Mit Entscheid vom 29. November 2016 errichtete die KESB für D.____ und E.____ eine 
Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und Abs. 2 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 
(ZGB) vom 10. Dezember 1907 und setzte als Mandatsperson F.____ ein. 
 
D. Die anhaltenden Uneinigkeiten zwischen den Kindseltern, welche sich unter anderem 
durch gegenseitige Vorwürfe hinsichtlich des Nichteinhaltens des Besuchsrechts äusserten, 
veranlassten die KESB in den darauffolgenden Jahren zu mehreren Entscheiden, mit welchen 
insbesondere auch Regelungen für die Besuchszeiten aufgestellt wurden oder Grundsätze für 
die Kommunikation mit der KESB festgehalten wurden. 
 
E. Anlässlich des Entscheids der KESB vom 30. Juli 2019 betreffend die Regelung des 
Besuchs- und Ferienrechts wurden die Kindseltern angewiesen, dafür zu sorgen, dass D.____ 
und E.____ sich regelmässig in psychotherapeutische Behandlung bei G.____, Fachärztin FMH 
für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, begeben würden. Weiter wurde ange-
ordnet, dass die Kindseltern eine kindswohlorientierte Beratung bei der H.____ wahrzunehmen 
hätten. Während die Kindseltern letzterem nicht nachgekommen sind, begannen D.____ und 
E.____ zunächst eine Therapie bei G.____. Diese wurde jedoch von E.____ nach der dritten 
Stunde mit der Begründung abgebrochen, dass er diese nicht nötig habe. Gemäss Angaben der 
Therapeutin habe D.____ im Gegensatz zu seinem Bruder zwar alle sechs angesetzten Sitzun-
gen wahrgenommen, sei dann jedoch ebenfalls zum Schluss gelangt, dass ihm die Therapie 
nichts bringe. 
 
F. Mit Eingabe vom 28. Februar 2020 reichte F.____ ihren Bericht über die persönlichen 
Verhältnisse für den Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 ein und bean-
tragte darin eine Aufhebung der Beistandschaft. Ihren Antrag begründete sie damit, dass 
D.____ und E.____ den Kontakt mit ihr ablehnen würden und eine versuchte Kontaktaufnahme 
über die Kindsmutter von dieser nicht unterstützt worden sei. Eine Zusammenarbeit mit den 

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Kindseltern zum Wohle der Kinder sei nicht möglich gewesen. D.____ und E.____ würden sich 
zunehmend dahingehend äussern, sich durch den Umstand, "verbeiständet" zu sein, eher be-
lastet zu fühlen. 
 
G. Mit Entscheid vom 9. Juli 2020 lehnte die KESB den Antrag von F.____ ab (Dispositiv-
Ziff. 1), entliess diese jedoch rückwirkend per 30. Juni 2020 aus ihrem Amt als Beiständin (Dis-
positiv-Ziff. 2) und wertete den von ihr eingereichten Bericht vom 28. Februar 2020 als Schluss-
bericht (Dispositiv-Ziff. 3). F.____ wurde dazu aufgefordert, die Ernennungsurkunden im Origi-
nal zu retournieren (Dispositiv-Ziff. 4). Als neue Mandatsperson wurde rückwirkend per 1. Juli 
2020 I.____ ernannt (Dispositiv-Ziff. 5), welcher D.____ und E.____ als Ansprechperson, insbe-
sondere in den Bereichen Schule, Freizeit und Gesundheit, zur Seite stehen sowie als An-
sprechperson für Fachpersonen in schulischen und gesundheitlichen Belangen fungieren solle 
(Dispositiv-Ziff. 6). Einer allfälligen Beschwerde wurde in Bezug auf die Dispositiv-Ziffern 1, 2, 5 
und 6 die aufschiebende Wirkung entzogen (Dispositiv-Ziff. 9). Die Gesamtkosten des bisheri-
gen Verfahrens wurden auf Fr. 12'439.20 festgesetzt und den Kindseltern je hälftig auferlegt 
(Dispositiv-Ziff. 10). Schliesslich wurde die Kindsmutter aufgefordert, der KESB mitzuteilen, 
welche Kosten von der Krankenkasse zurückerstattet werden würden, damit die KESB über die 
Kosten der psychotherapeutischen Behandlung bei G.____ in der Höhe von Fr. 3'308.25 befin-
den könne (Dispositiv-Ziff. 11). 
 
H. Mit Eingabe vom 6. August 2020 erhob A.____ gegen den Entscheid der KESB vom 
9. Juli 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 
(Kantonsgericht). Darin stellt sie den "grundsätzlichen" Antrag, dass zu überprüfen sei, ob die 
KESB überhaupt habe Kosten erheben dürfen, sowie die folgenden weiteren Anträge: Es sei 
der Antrag, eine neue Mandatsperson zu ernennen, abzuweisen (Antrag Ziff. 1); es sei F.____ 
aus dem Amt der Beiständin zu entlassen (Antrag Ziff. 2); es seien die Berichte von F.____ be-
treffend die Zeiträume vom 1. Dezember 2016 bis zum 31. Dezember 2017 sowie vom 
1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2019 als Schlussberichte zu werten (Antrag Ziff. 3); 
F.____ sei anzuweisen, die Ernennungsurkunden im Original an die KESB zu retournieren (An-
trag Ziff. 4); es sei abzuweisen, dass I.____ als neue Mandatsperson ernannt wird (Antrag 
Ziff. 5), ihm weitergehende Aufgaben übertragen werden (Antrag Ziff. 6) und er für seine Tätig-
keiten eine Entschädigung sowie Spesen erhalte (Antrag Ziff. 7); "es sei abzuweisen, dass Auf-
gaben übertragen werden" (Antrag Ziff. 8); es sei abzuweisen, dass der Beschwerde die auf-
schiebende Wirkung entzogen wird (sinngemäss Antrag Ziff. 9); es sei abzuweisen, dass die 
Kosten von beiden Elternteilen je hälftig zu tragen sind (Antrag Ziff. 10); es sei abzuweisen, 
dass die nicht von der Krankenkasse getragenen Kosten der therapeutischen Behandlung 
durch G.____ in Rechnung gestellt werden und von beiden Elternteilen zu tragen sind (Antrag 
Ziff. 11); unter o/e-Kostenfolge (Antrag Ziff. 12). 
 
I. Mit Eingabe vom 21. August 2020 ersuchte die Beschwerdeführerin um Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege und reichte die hierfür notwendigen Unterlagen ein. 
 
J. Mit Eingabe vom 31. August 2020 liess sich der Kindsvater vernehmen. Er schliesst 
sinngemäss auf Abweisung der Beschwerde. 

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K. In der Vernehmlassung vom 16. September 2020 schliesst die Vorinstanz ebenfalls auf 
Abweisung der Beschwerde, unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung wird im Wesentlichen auf 
den Entscheid vom 9. Juli 2020 verwiesen. Betreffend die Verteilung der Kosten führt die Vor-
instanz aus, dass deren hälftige Verteilung gerechtfertigt sei, da beide Eltern zu gleichen Teilen 
mit ihrem Verhalten zu der Entstehung der Kosten beigetragen hätten. 
 
L. Mit Verfügung vom 20. Oktober 2020 lehnte das Kantonsgericht das Gesuch der Be-
schwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege aufgrund fehlender prozessualer Bedürftigkeit 
ab. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer Kin-
desschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des 
kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 
2006 erklärt für die Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsge-
richt, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, für zuständig. Das Verfahren richtet sich 
nach den Art. 450 bis Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Ver-
waltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Per-
sonen zur Beschwerde befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Per-
son nahe stehen (Ziff. 2) oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder 
Änderung des angefochtenen Entscheids haben (Ziff. 3). Als direkte Verfahrensbeteiligte und 
Kindsmutter von D.____ und E.____ ist die Beschwerdeführerin zur Beschwerdeerhebung legi-
timiert. 
 
1.2 Die Beschwerde ist beim Gericht schriftlich und begründet einzureichen (Art. 450 Abs. 3 
ZGB). Sie muss ein klar umschriebenes Begehren sowie die Unterschrift der Parteien enthalten 
(§ 5 Abs. 1 VPO). An Laienbeschwerden dürfen in sprachlicher und formeller Hinsicht jedoch 
keine allzu strengen Anforderungen gestellt werden (vgl. Botschaft zur Änderung des Schweize-
rischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht] vom 28. Juni 
2006, Bundesblatt [BBl] 2006 7001, S. 7085). Ein von einer betroffenen urteilsfähigen Person 
unterzeichnetes Schreiben ist hinreichend, sofern das Anfechtungsobjekt ersichtlich ist und er-
kennbar wird, warum und inwiefern sie mit der getroffenen Anordnung ganz oder teilweise nicht 
einverstanden ist (Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 
[KGE VV], vom 19. September 2018 [810 18 339] E. 1.3.1; KGE VV vom 28. Februar 2018 [810 
17 331] E. 1.3.1; KGE VV vom 15. November 2017 [810 17 281] E. 1.2; LORENZ DROESE/DANIEL 
STECK, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 6. Aufl., Basel 
2018, N 42 zu Art. 450 ZGB). Vorliegend sind die Erfordernisse an eine Laienbeschwerde 
grundsätzlich als erfüllt zu betrachten. 
 
1.3 Die Beschwerdeführerin stellt in ihrer Beschwerde, neben einem als "grundsätzlich" be-
schriebenen Antrag, insgesamt elf Anträge, welche sich jeweils auf die entsprechende Disposi-
tiv-Ziffer des Entscheids der KESB vom 9. Juli 2020 beziehen. Es ist deshalb angezeigt, im Fol-

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genden jeweils gesondert zu prüfen, auf welche dieser Anträge eingetreten werden kann. Mit 
ihren Anträgen Ziffer 2, 3 und 4 beantragt die Beschwerdeführerin die Entlassung der nunmehr 
ehemaligen Beiständin aus ihrem Amt sowie damit zusammenhängend die Wertung ihrer Be-
richte als Schlussberichte und die Retournierung der Ernennungsurkunden. Diese Anträge 
stimmen inhaltlich mit den Dispositiv-Ziffern 2, 3 und 4 des Entscheids der KESB vom 9. Juli 
2020 überein. Aus diesem Grund ist das Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin hin-
sichtlich der Anträge Ziffer 2, 3 und 4 zu verneinen. Mit Ziffer 8 beantragt die Beschwerdeführe-
rin: "Es sei abzuweisen, dass Aufgaben übertragen werden", ohne Anführen einer Begründung. 
Dies genügt den Erfordernissen, welche an die Bestimmtheit eines Rechtsbegehrens gestellt 
werden, nicht. Mit Antrag Ziffer 9 ersucht die Beschwerdeführerin sinngemäss darum, dass ihrer 
Beschwerde aufschiebende Wirkung zukommen soll. Mit dem Entscheid in der vorliegenden 
Sache ist dieses Begehren hinfällig geworden. Schliesslich beantragt die Beschwerdeführerin in 
Antrag Ziffer 11 die Abweisung der zukünftigen Aufteilung der Kosten für die Therapie durch 
G.____. Der Entscheid der KESB enthält keine Kostenverfügung bezüglich dieser Kosten, son-
dern fordert die Beschwerdeführerin lediglich auf, deren Übernahme durch die Krankenkasse zu 
prüfen. Folglich fehlt es hinsichtlich Antrag Ziffer 11 an einem Beschwerdeobjekt. Zusammen-
gefasst kann auf die Anträge Ziffer 2, 3, 4, 8, 9 und 11 aus den genannten Gründen nicht einge-
treten werden. 
 
1.4 Demgegenüber kann auf die Anträge Ziffer 1, 5, 6, 7, 10 und 12 eingetreten werden. 
Inhaltlich und sinngemäss lauten damit die durch das Kantonsgericht zu prüfenden Anträge der 
Beschwerdeführerin wie folgt: Es sei von einer Kostenauferlegung abzusehen sowie die Kos-
tenverteilung durch die KESB zu überprüfen ("grundsätzlicher" Antrag und Antrag Ziffer 10). Die 
Beistandschaft über D.____ und E.____ unter Ernennung des neuen Beistands sei aufzuheben 
(Anträge Ziffer 1 und 5). Eventualiter seien dem Beistand keine Aufgaben zu übertragen (Antrag 
Ziffer 6) und der Beschwerdeführerin für die Tätigkeiten des neu ernannten Beistandes keine 
Kosten aufzuerlegen (Antrag Ziffer 7). 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unange-
messenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorlie-
genden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3. Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Weiterführung der bestehenden 
Erziehungsbeistandschaft unter Ernennung eines neuen Beistandes sowie die von der KESB 
vorgenommene Kostenerhebung resp. Kostenverteilung. 
 
4.1 Zunächst ist die Rechtmässigkeit des vorinstanzlichen Entscheides in Zusammenhang 
mit der Weiterführung der Beistandschaft zu prüfen. 
 
4.2 Die Beschwerdeführerin begründet ihre Beschwerde hinsichtlich der Aufrechterhaltung 
der Beistandschaft damit, dass diese bisher "völlig erfolglos" gewesen sei und D.____ und 
E.____ aufgrund ihres Alters nicht mehr auf eine Unterstützung angewiesen seien. Ausserdem 

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würden sich ihre Kinder durch den Umstand belastet fühlen, dass über sie eine Beistandschaft 
errichtet worden sei. Das Verfahren vor der KESB habe nun endlich ein Ende zu finden. 
 
4.3.1 Zur Beurteilung des vorliegenden Falles zog die Vorinstanz das Modell von Dettenborn/
Walter bezüglich Hochkonflikthaftigkeit von Kindseltern herbei (HARRY DETTENBORN/EGINHARD 
WALTER, Familienrechtspsychologie, 3. Aufl., München 2016, S. 143 ff.). Anhand eines Ver-
gleichs der Verhaltensweisen der Kindseltern mit den in diesem Modell genannten Kriterien 
kam die Vorinstanz zum Schluss, dass zumindest von einer "leichten bis (eher) mittleren" Hoch-
konflikthaftigkeit ausgegangen werden müsse. So würden sich die Kindseltern jeweils gegensei-
tig dieselben Verhaltensweisen vorwerfen, an der Erziehungsfähigkeit des anderen zweifeln, 
betreibungs- und strafrechtliche Verfahren gegeneinander führen und jeweils die Meinung äus-
sern, der andere Elternteil benötige professionelle Hilfe auf psychologischer Ebene. Auch die 
zahlreichen Anhörungen und Meldungen der Eltern in Zusammenhang mit dem Verfahren vor 
der KESB würden zusammengefasst von einem tiefgreifenden Konflikt zeugen. Was die Situati-
on der Kinder betreffe, würde die Schuld jeweils primär beim anderen Elternteil gesucht respek-
tive wahlweise bei der Behörde oder der Mandatsperson, welche ebenfalls als nicht kompetent 
eingestuft würden. 
 
4.3.2 Was die Auswirkungen des elterlichen Konfliktes auf die Kinder betrifft, erwog die Vor-
instanz, dass die Kinder hochstrittiger Eltern einem erheblichen Risiko ausgesetzt seien, unbe-
wusst oder bewusst in den elterlichen Konflikt miteinbezogen zu werden. Hierdurch bestehe 
wiederum ein erhöhtes Risiko des Auftretens behandlungsbedürftiger Störungen, verminderten 
Schulerfolgs sowie von Beeinträchtigungen des Selbstbewusstseins oder der sozialen Kompe-
tenzen. So sei denn auch aktenkundig, dass das Wohlbefinden von D.____ und E.____ durch 
den Konflikt ihrer Eltern erheblich beeinträchtigt werde und diese einem beträchtlichen Druck 
ausgesetzt seien. Dies ergebe sich beispielsweise aus dem von der Kinder- und Jugendpsychi-
atrie Baselland (KJP) am 6. November 2017 eingereichten Abklärungsbericht. Darin sei E.____ 
als emotional belastet, scheu und zurückhaltend beschrieben worden. Die KJP habe für ihn die 
Verdachtsdiagnose einer Adipositas sowie einer Aufmerksamkeitsstörung ohne Hyperaktivität 
gestellt. D.____ sei als in der Bewältigung seines Alltags geringfügig beeinträchtigt beschrieben 
worden, wobei die KJP auch seine psychosoziale Gesundheit aufgrund der elterlichen Nach-
scheidungskonflikte als belastet beschrieben habe. Aus diesen Beobachtungen habe die KJP 
geschlossen, dass aufgrund der seit Jahren andauernden Konflikte der Kindseltern eine Belas-
tungsproblematik bestehe mit einem Loyalitätskonflikt, welchen beide Kinder wohl zugunsten 
der Kindsmutter lösen würden. Diese Einschätzungen seien denn auch von der Therapeutin 
bestätigt worden. Diese habe zudem beobachtet, dass sich die Äusserungen von D.____ und 
E.____ bezüglich der Nutzlosigkeit einer Therapie auffällig geglichen hätten und die Kinder an-
lässlich der Therapie die Hoffnung gehegt hätten, mit genügend Klagen über ihren Vater etwas 
erreichen zu können. Wie bereits die KJP habe auch die Therapeutin grosse Besorgnis geäus-
sert über die Entwicklung der Kinder. Sie habe zudem erkannt, dass eine Therapie ohne den 
Willen der Kinder resp. einer Unterstützung durch deren Umfeld nicht funktionieren könne. Ihren 
Beobachtungen nach habe die Kindsmutter einer Therapie von Anfang an entgegengestanden. 
Die Kinder hätten diese Meinung bald übernommen und seien nicht mehr an einer Therapie 
interessiert gewesen. 

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4.3.3 Die Einschätzungen der KJP und der Therapeutin wertete die Vorinstanz zusammen mit 
den jüngsten Geschehnissen schliesslich als Zeugnisse dafür, dass für D.____ und E.____ kei-
ne genügenden Konfliktbewältigungsstrategien vorhanden seien, die Situation für die beiden 
sehr belastend sei und insgesamt aufgrund der bestehenden Konfliktdynamiken nach wie vor 
von einer Kindswohlgefährdung ausgegangen werden müsse. Beispiele für die nach wie vor 
vorhandene Konfliktsituation seien die Uneinigkeit hinsichtlich der Notwendigkeit einer Bei-
standschaft an sich sowie unsachgerecht platzierte Vorwürfe wie der unbegründete Verdacht, 
dass der Kindsvater resp. die KESB eine Fremdplatzierung der Kinder anstreben würden. Unter 
diesen Begebenheiten würde die KESB mit der Aufhebung der Beistandschaft ihren gesetzli-
chen Auftrag verletzen. Da jedoch die bisher getroffenen Massnahmen nicht die gewünschten 
Resultate erzielt hätten, erachtete die KESB es für angebracht, einhergehend mit dem Wechsel 
der Mandatsperson auch deren Aufgabenbereich anzupassen. D.____ und E.____ hätten in der 
Vergangenheit vermehrt klare Wünsche und Anregungen im Hinblick auf den Kontakt mit ihrem 
Vater geäussert. Damit hätten sie gezeigt, dass sie sich hinsichtlich des Besuchsrechts eine 
eigene Meinung bilden könnten. Zudem sei nicht auszuschliessen, dass die von ihnen geäus-
serte Belastung durch die Verbeiständung daraus resultiere, dass die Besuchsrechtsplanung 
darin "zwangsweise" erarbeitet werde. Es sei folglich unverhältnismässig, den Bereich des Be-
suchsrechts weiterhin im Rahmen der Beistandschaft zu regeln. Aufgrund der bestehenden 
Uneinigkeiten und Konfliktdynamiken erachtete es die KESB jedoch weiterhin als notwendig, 
dass D.____ und E.____ sowie bei Bedarf involvierte Fachpersonen eine Ansprechperson zur 
Verfügung hätten, an welche sie sich bei Fragen und Sorgen jederzeit wenden könnten. Aus 
diesen Gründen regelte die Vorinstanz den Aufgabenbereich der neu ernannten Mandatsperson 
dahingehend, dass diese als Ansprechperson insbesondere in den Bereichen Schule, Freizeit 
und Gesundheit für D.____ und E.____ resp. in den Bereichen Schule und Gesundheit für 
Fachpersonen verfügbar sein solle. Die Berechtigung des Beistandes, eine Entschädigung für 
seine Mandatsführung zu verlangen, stützte die Vorinstanz auf Art. 404 Abs. 1 ZGB und § 18 
der Verordnung über die Gebühren zum Zivilrecht (GebV) vom 8. Januar 1991. 
 
4.4.1 Gemäss Art. 307 Abs. 1 ZGB ist die KESB dazu verpflichtet, bei einer Gefährdung des 
Kindeswohls die geeigneten Massnahmen zum Schutze des Kindes zu ergreifen, wenn die El-
tern nicht von sich aus für Abhilfe sorgen oder dazu ausserstande sind. Der Begriff des Kindes-
wohls entzieht sich einer genauen Definition, vielmehr sind zu dessen Beurteilung sämtliche 
Umstände des Einzelfalls zu beachten. Unter Gefährdung wird im Allgemeinen die objektiv 
fassbare Gefahr einer Beeinträchtigung des körperlichen, sittlichen oder geistigen Wohls ver-
standen. Diese muss – wenn auch regelmässig prognostische Elemente miteinzubeziehen 
sind – einigermassen konkret sein (BGE 146 III 313 E. 6.2.2; YVO BIDERBOST, in: Breitschmid/
Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Personen- und Familienrecht inkl. 
Partnerschaftsgesetz, 3. Aufl., Zürich 2016, N 9 zu Art. 307 ZGB). Vorausgesetzt ist ferner eine 
Gefährdung des Kindeswohls von bestimmter Erheblichkeit. 
 
4.4.2 Im Allgemeinen bezwecken die Kindesschutzmassnahmen also die Abwendung einer 
Gefährdung des Kindeswohls (CYRIL HEGNAUER, Grundriss des Kindesrechts, 5. Aufl., Bern 
1999, N 27.09). Sie müssen zur Erreichung dieses Ziels erforderlich sein (Subsidiarität), und es 
ist immer die mildeste erfolgversprechende Massnahme anzuordnen (Proportionalität); diese 

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sollen elterliche Bemühungen nicht ersetzen, sondern ergänzen (Komplementarität; vgl. 
Art. 389 ZGB i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB; s. zum Ganzen HEGNAUER, a.a.O., N 27.10 ff.; vgl. 
Urteile des Bundesgerichts 5A_379/2019 vom 26. September 2019 E. 3.4.1; 5A_932/2012 vom 
5. März 2012 E. 5.1; 5A_701/2011 vom 12. März 2012 E. 4.2.1). 
 
4.4.3 Besteht ein generelles Bedürfnis nach begleitender Hilfe und berücksichtigt die Mass-
nahme alle Aspekte der Verhältnismässigkeit (BIDERBOST, a.a.O., N 3 zu Art. 308 ZGB), er-
nennt die KESB dem Kind gestützt auf Art. 308 Abs. 1 ZGB einen Beistand, der die Eltern in 
ihrer Sorge um das Kind mit Rat und Tat unterstützt. Die Beistandschaft zielt auf aktives, autori-
tatives und kontinuierliches Einwirken auf die Erziehungsarbeit der Eltern und das Gebaren des 
Kindes ab (PETER BREITSCHMID, in: Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, a.a.O., N 2 zu 
Art. 308 ZGB). Wird bei der Erfüllung einer Einzelaufgabe ein besonderer Schwächezustand 
festgestellt, überträgt die KESB dem Beistand im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB zudem beson-
dere Befugnisse (BIDERBOST, a.a.O., N 5 zu Art. 308 ZGB). 
 
4.4.4 Die Erziehungsbeistandschaft soll durch Kontakt mit Eltern und Kind erzieherische Miss-
stände abbauen. Dem Beistand stehen dafür Instrumente wie Vermittlung, Anleitung oder Wei-
sung gegenüber den Eltern, dem Kind und Dritten zur Verfügung, wobei alle Beteiligten zur Zu-
sammenarbeit mit dem Beistand verpflichtet sind. Das elterliche oder familiäre Umfeld bleibt 
erhalten, soll aber durch stete persönliche Kontakte beobachtet werden. Der Beistand ist Ver-
trauens- und Ansprechperson aller Betroffenen und soll zum Kind eine tragfähige Beziehung 
aufbauen (BREITSCHMID, a.a.O., N 4 zu Art. 308 ZGB; vgl. zum Ganzen KGE VV vom 29. Juli 
2020 [810 19 357] E. 4.1 ff.). 
 
4.5.1 Die umfangreichen Akten des vorliegenden Verfahrens zeugen von einem tiefgreifenden 
Konflikt der Kindseltern. Dieser lässt sich anhand zahlreicher Begebenheiten nachvollziehen. 
So konnten sich die Kindseltern etwa nicht darauf einigen, von wem D.____ und E.____ zu ei-
ner kinderpsychiatrischen Abklärung begleitet werden sollten. Schliesslich ordnete die KESB 
mit Entscheid vom 10. April 2017 an, dass die Beiständin diese Aufgabe übernehme. Nachdem 
die Kindsmutter sich dieser Anordnung widersetzt hatte und die Kinder selbst zu dem Gespräch 
gefahren hatte, erwog die KESB eine Anzeige wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Ver-
fügung, sah letztlich jedoch davon ab. Ferner stellte die KESB mit Entscheiden vom 10. April 
2017, 11. April 2019 und 30. Juli 2019 Regelungen über die Besuchszeiten auf, welche jedoch 
die bestehenden Streitigkeiten hierüber nicht beilegen konnten. So kontaktierten sowohl die 
Kindsmutter als auch der Kindsvater die KESB regelmässig mit Beschwerden darüber, dass der 
andere Elternteil sich anlässlich der Ausübung des Besuchsrechts ungebührlich verhalten habe. 
Beispielhaft hierfür ist eine E-Mail des Kindsvaters an die KESB vom 3. März 2019, in welcher 
dieser sich darüber ausliess, dass die Kindsmutter die Kinder um 19:20 Uhr anstatt wie verein-
bart um 19:30 Uhr abgeholt habe und dabei "mit einem Grinsen" vor der Haustüre gewartet ha-
be. Im Anhang der E-Mail befand sich zudem ein Foto der wartenden Kindsmutter. Auch die 
Kindsmutter wandte sich verschiedentlich telefonisch und per E-Mail an die KESB mit der An-
schuldigung, dass der Kindsvater sich nicht um die Kinder kümmere (vgl. etwa Aktennotizen 
vom 18. April 2017 und vom 11. April 2018, E-Mail der Kindsmutter an die Beiständin und die 
KESB vom 29. Dezember 2018, Aktennotiz vom 30. Oktober 2019). Am 28. Februar 2019 erteil-

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te der Kindsvater der Kindsmutter ein Hausverbot. Nachdem diese sich dennoch beim Abholen 
der Kinder an die Haustüre des Kindsvaters begab, reichte der Kindsvater am 8. März 2019 
eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs gegen die Kindsmutter ein. Beispielhaft für den 
Konflikt der Kindseltern ist schliesslich ein Eintrag der Beiständin vom 16. Mai 2017. An diesem 
Tag war ein Gespräch angesetzt, anlässlich dessen die Beiständin mit der Kindsmutter über die 
Situation der Kinder sprechen wollte, um die weitere Vorgehensweise zu erörtern. Gemäss den 
Notizen der Beiständin habe die Kindsmutter jedoch das Gespräch mit Vorwürfen gegen den 
Kindsvater "überrollt". Der Beiständin sei es erst nach mehrmaligen Versuchen gelungen, das 
Gespräch für eine kurze Zeit auf die Kinder zu lenken. Zusammengefasst ergibt sich aus den 
Akten, dass sich die Eltern von D.____ und E.____ in einem scheinbar unlösbaren Konflikt mit 
Vorwürfen, Äusserungen des Misstrauens und gar straf- und betreibungsrechtlichen Verfahren 
überhäufen. Die Beschwerdeschrift der Beschwerdeführerin bildet hiervon keine Ausnahme. 
 
4.5.2 Gleichzeitig liegen mit dem Abklärungsbericht der KJP und den Einschätzungen der 
Therapeutin gleich zwei Expertenmeinungen vor, welche die Last bestätigen, unter welcher 
D.____ und E.____ durch den Konflikt ihrer Eltern leiden. So treten bei beiden denn auch dieje-
nigen Erscheinungen auf, wie sie bei Kindern von hochstrittigen Eltern häufig sind: Sie leiden an 
Konzentrationsschwierigkeiten, wirken eingeschüchtert und sind in ihrem Alltag aufgrund des 
psychischen Drucks beeinträchtigt (vgl. Bericht der KJP vom 2. November 2017, S. 4 und 5; 
Bericht der Beiständin vom 28. Februar 2020, S. 1 und 2). Dennoch scheinen D.____ und 
E.____ sich aufgrund der Loyalität gegenüber ihrer Mutter einer Therapie zu verschliessen. Das 
Verhalten der Kindseltern lässt darauf schliessen, dass sie selbst durch den ständigen Konflikt 
untereinander in ihrem Bestreben, das Beste für ihre Kinder zu wollen, gehemmt werden. 
 
4.5.3 Der Entscheid der Vorinstanz, die Beistandschaft aufrecht zu erhalten, ist angesichts 
dieser Sachlage nicht zu beanstanden. Das Kindeswohl von D.____ und E.____ ist weiterhin 
gefährdet, wodurch nach wie vor eine begleitende Unterstützung durch einen Beistand ange-
bracht ist. Die Beschwerdeführerin vermag in ihrer Beschwerde nichts vorzubringen, was diese 
Einschätzung in Frage stellen könnte. Im Gegenteil unterstreichen ihre Vorbringen, dass die 
Ablehnung der Beistandschaft primär Ausdruck ihres Konflikts mit dem Kindsvater ist. Überdies 
ist die Vorinstanz dem nunmehr jugendlichen Alter von D.____ und E.____ dadurch gerecht 
geworden, dass ihnen zugemutet wird, den Kontakt zu ihrem Vater selbst zu gestalten. Die 
dadurch verfügte Neuregelung resp. Einschränkung des Umfanges der Beistandschaft er-
scheint somit sachgerecht, verhältnismässig und angemessen. Ferner ist begrüssenswert, dass 
D.____ und E.____ mit dem Eintritt in die Entwicklung zu jungen Erwachsenen nunmehr einen 
männlichen Beistand zur Seite haben. Gerade angesichts dessen, dass der Beistand als An-
sprechperson zur Seite stehen soll, ist es in dieser von Veränderungen geprägten Phase für die 
beiden Kinder von Vorteil, sich mit ihren Anliegen an eine Person desselben Geschlechts wen-
den zu können. 

 
4.5.4 Indem die Beschwerdeführerin schliesslich darum ersucht, dass die Tätigkeit des Bei-
standes unentgeltlich erfolgen solle, verkennt sie, dass es sich hierbei um einen gesetzlichen 
Anspruch der Mandatsperson handelt. Dieser stützt sich auf Art. 404 Abs. 1 ZGB sowie § 18 
Abs. 1 GebV, wonach Mandatsträgerinnen und Mandatsträger Anspruch haben auf eine ange-

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messene Entschädigung und Ersatz der notwendigen Spesen (vgl. E. 5.6.1 sowie KGE VV vom 
4. September 2019 [810 19 65] E. 6.1). Als gesetzlicher Anspruch kann die Mandatsentschädi-
gung nicht abgesprochen werden, womit dem Antrag der Beschwerdeführerin nicht gefolgt wer-
den kann. Zusammengefasst erhellt, dass der Entscheid der Vorinstanz sowohl im Hinblick auf 
die Aufrechterhaltung der Beistandschaft als auch hinsichtlich der Neuregelung der Kompeten-
zen des Beistandes und der Entgeltlichkeit seiner Tätigkeit nicht zu beanstanden ist. Demzufol-
ge ist die Beschwerde in diesen Punkten abzuweisen. 
 
5.1 Im Weiteren ist die Rechtmässigkeit des vorinstanzlichen Entscheides hinsichtlich der 
darin erhobenen Kosten zu prüfen. 
 
5.2 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst die Auferlegung von Kosten für das Verfahren vor 
der KESB im Allgemeinen. Sie bringt vor, dass ihr während des gesamten Verfahrens nie ein 
Kostenvoranschlag oder eine Zwischenrechnung vorgelegt worden sei. Ausserdem habe man 
ihr seitens der Vorinstanz versichert, dass sie nicht damit rechnen müsse, für "diesen Dienst" 
eine Rechnung zu erhalten. Weiter rügt sie den Entscheid der KESB vom 8. Juni 2020 dahin-
gehend, dass darin entschieden worden sei, von einer unentgeltlichen Rechtspflege abzuse-
hen. So sei bei der Aufführung ihrer Vermögenswerte nicht berücksichtigt worden, das es sich 
bei einem Teil davon um Kindsvermögen handle. Dieses habe sie im Übrigen alleine aufgebaut, 
nachdem sich der Kindsvater geweigert habe, sich daran zu beteiligen. Ferner beanstandet die 
Beschwerdeführerin die Zeitabrechnung der Beiständin. Diese habe Gespräche geführt mit der 
KESB, den verordneten Therapeuten, dem Kindsvater sowie dessen neuer Ehefrau. Für die 
Beschwerdeführerin sei nicht nachvollziehbar, warum letztere, ausser "Initiantin" zu sein, über-
haupt Partei des Verfahrens sein dürfe. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, dass 
das Verfahren vor der KESB vom Kindsvater begonnen worden sei und er dieses seither durch 
"mutwillige, gegen die Kinder und [die Beschwerdeführerin] gerichtete, haltlose Initialisierungen" 
unterhalte. Da er und seine neue Ehefrau die alleinigen Verursacher der Kosten seien, hätten 
diese auch die Kosten zu tragen. Die Beschwerdeführerin selbst sei nicht dazu bereit, für das 
Verfahren vor der KESB aufzukommen. 
 
5.3 Die Vorinstanz setzte die Gesamtkosten des seit 2015 laufenden Verfahrens auf 
Fr. 12'439.20 fest. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus einer Mandatsentschädigung in der 
Höhe von Fr. 8'806.90 für die Beiständin, Spesen in der Höhe von Fr. 749.30, Gebühren in der 
Höhe von Fr. 2'605.-- sowie Kosten der KJP in der Höhe von Fr. 278.--. Diese Kosten auferlegte 
die Vorinstanz beiden Elternteilen je hälftig mit der Begründung, dass die Kindseltern je zu glei-
chen Teilen an deren Entstehung beteiligt gewesen seien. Für die Berechnung der Mandatsent-
schädigung berief sich die Vorinstanz auf die detaillierte Stundenabrechnung der ehemaligen 
Beiständin und damit den dieser entstandenen Aufwand sowie die geltend gemachten Spesen. 
Bei der Berechnung der Gebühren entschied die Vorinstanz, trotz des erheblichen Aufwandes 
jeweils vom gesetzlichen Minimaltarif auszugehen resp. diesen zu unterschreiten. Dies aus dem 
Grund, da sie es versäumt habe, die Kosten in einem zeitlich angemessenen Rahmen aufzuer-
legen. Ausserdem habe sie in ihren Entscheiden stets darauf hingewiesen, über die Verfah-
renskosten zu einem späteren Zeitpunkt zu entscheiden. 
 

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5.4.1 Gemäss § 158 Abs. 1 EG ZGB werden für Verrichtungen und Verfügungen, wie sie im 
Zivilgesetzbuch und im Einführungsgesetz zum ZGB vorgesehen sind, Aufwandgebühren erho-
ben. Der Regierungsrat erlässt einen Gebührentarif (§ 158 Abs. 3 EG ZGB). Gestützt auf diese 
Delegationsnorm hat der Regierungsrat eine Gebührenverordnung erlassen, welche die Gebüh-
renerhebung für Bewilligungen und Verrichtungen durch die kantonalen und kommunalen 
Amtsstellen, wie sie im schweizerischen und kantonalen Zivilrecht vorgesehen sind, regelt (§ 1 
der Verordnung über die Gebühren zum Zivilrecht [GebV] vom 8. Januar 1991). Die Gebühr ist 
das Entgelt für einen Geschäftsakt und alle damit notwendig zusammenhängenden Tätigkeiten 
wie Abklärungen, Beratungen, Verhandlungen, Ausfertigung des Aktes sowie die notwendigen 
Mitteilungen (§ 2 Abs. 1 GebV). Die festen Gebührensätze dieser Verordnung sind nach dem 
Prinzip der Vollkostendeckung und nach zeitlicher Gewichtung für die einzelnen Dienstleistun-
gen festgelegt (§ 2a Abs. 1 GebV; vgl. KGE VV vom 13. Juli 2020 [810 20 92] E. 5.3). 
 
5.4.2 Gemäss § 17 GebV ist die Tätigkeit der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde kos-
tenpflichtig. Art. 276 Abs. 2 ZGB sieht ferner vor, dass die Kosten für Kindesschutzmassnah-
men unter die Unterhaltspflicht der Eltern fallen und damit grundsätzlich von diesen zu tragen 
sind. Gebühren und Auslagen, die in kindesschutzrechtlichen Verfahren betreffend Minderjähri-
ge anfallen, werden beiden Eltern je zur Hälfte auferlegt, wobei in besonderen Fällen eine ande-
re Kostenaufteilung verfügt werden kann (§ 6 Absatz 2bis GebV). Der Wortlaut dieser Bestim-
mung macht deutlich, dass der Grundsatz die hälftige Aufteilung der Verfahrenskosten ist und 
eine Abweichung davon die Ausnahme darstellt. Ein "besonderer" Fall im Sinne von § 6 
Abs. 2bis Satz 2 GebV kann somit nicht leichthin angenommen werden (KGE VV vom 4. Dezem-
ber 2019 [810 19 245] E. 13.2). 
 
5.4.3 § 17 GebV sieht einen Gebührenrahmen für die Aufgaben der KESB vor. Dieser beträgt 
für vorsorgliche Massnahmen sowie verfahrensleitende Entscheide und Zwischenentscheide je 
zwischen Fr. 200.-- und 1'850.-- (§ 17 lit. b Ziff. 1), für geeignete Massnahmen zum Schutze 
eines Kindes, Erziehungsbeistandschaften inkl. Ernennung der Mandatsperson und Anordnun-
gen über den persönlichen Verkehr je zwischen Fr. 650.-- und Fr. 2'950.-- (§ 17 lit. b Ziff. 5, 6 
und 18) sowie für die Prüfung und Genehmigung des Berichts einer Mandatsperson zwischen 
Fr. 200.-- und Fr. 1'800.-- (§ 17 lit. c Ziff. 3). 
 
5.5.1 Aus diesen Erwägungen erhellt zunächst, dass sich die Entgeltlichkeit des Verfahrens 
vor der KESB aus dem Gesetz ergibt, womit die Rechtmässigkeit der Kostenerhebung im 
Grundsätzlichen nicht zu beanstanden ist. Zudem bleiben die Behauptungen der Beschwerde-
führerin, über die Kostenpflicht nicht informiert gewesen zu sein, unbelegt. Im Gegenteil hielt die 
Vorinstanz in ihren Entscheiden vom 29. November 2016, vom 10. April 2017 und vom 13. Juli 
2017 sowie den verfahrensleitenden Verfügungen vom 9. Oktober 2017, vom 21. Dezember 
2017 und vom 27. Juni 2018 jeweils fest, dass die Kosten später festgelegt würden. Hieraus 
hätte der Beschwerdeführerin klar sein müssen, dass die KESB nicht unentgeltlich tätig war. 
Überdies besteht keine Pflicht, Kosten laufend in Rechnung zu stellen oder, wie dies die Be-
schwerdeführerin bemängelt, Zwischenrechnungen zu stellen. 
 

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5.5.2 Obgleich die Kindseltern aufgrund der eingestandenermassen unglücklichen Verfah-
rensleitung seitens der Vorinstanz nun mit einem höheren Betrag konfrontiert sind, ist hervorzu-
heben, dass die Vorinstanz bei der Berechnung der Gebühren jeweils die entsprechende Min-
destgebühr erhoben hat resp. den Gebührenrahmen sogar teilweise unterschritten hat. So hat 
sie insgesamt Fr. 420.-- für sämtliche verfahrensleitende Verfügungen erhoben (Fr. 140.-- pro 
Verfügung), Fr. 705.-- für sämtliche im Zeitraum zwischen dem 10. April 2017 und dem 13. Juli 
2017 ergangenen Entscheide (Fr. 352.50 pro Entscheid) sowie Fr. 540.-- für den am 9. Juli 
2020 ergangenen Entscheid. Diese Beträge addierte die Vorinstanz mit dem in ihrem Entscheid 
vom 30. Juli 2019 bereits festgelegten Betrag in der Höhe von Fr. 940.--. Die Erhebung dieser 
Gebühren steht in Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen und ist angesichts des Auf-
wandes gerechtfertigt. Im Übrigen wird die Höhe der Verfahrenskosten von der Beschwerdefüh-
rerin ohnehin nicht im Konkreten beanstandet.  
 
5.5.3 Wenn die Beschwerdeführerin ferner geltend macht, dass sämtliche Aufwendungen der 
KESB einzig auf das Verhalten des Kindsvaters resp. dessen Ehefrau zurückzuführen seien, so 
kann ihr nicht gefolgt werden. Aus den Akten ergibt sich in augenscheinlicher Weise, dass die 
Verfahrenskosten entgegen den einseitig ausgefallenen Darstellungen der Beschwerdeführerin 
nicht überwiegend durch das Zutun des einen oder anderen Elternteils entstanden sind. So ha-
ben beide Elternteile durch ihre Schreiben, Anträge und Anhörungen kostenpflichtige Aufwen-
dungen der KESB verursacht. Aus diesen Gründen ist der Vorinstanz darin Recht zu geben, 
dass keinerlei Anhaltspunkte dafür bestehen, welche für eine Abweichung vom Grundsatz der 
hälftigen Kostenaufteilung (vgl. § 6 Abs. 2bis Satz 2 GebV) sprechen würden. Es ist nicht zu be-
anstanden, dass die Kosten nach dem Grundsatz der hälftigen Aufteilung verlegt worden sind. 
Schliesslich ist der Entscheid der KESB vom 8. Juni 2020 unangefochten in Rechtskraft er-
wachsen, weshalb die Rügen der Beschwerdeführerin hinsichtlich der darin verweigerten un-
entgeltlichen Rechtspflege verspätet erfolgen und damit nicht zu beachten sind. 
 
5.6.1 Der Anspruch auf Entschädigung einer Mandatsperson ergibt sich aus Art. 404 Abs. 1 
ZGB sowie § 18 Abs. 1 GebV. Danach haben die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger für 
ihre Amtsführung Anspruch auf eine angemessene Entschädigung und auf Ersatz der notwen-
digen Spesen aus dem Vermögen der betroffenen Person. Art. 404 Abs. 2 ZGB sieht vor, dass 
die Entschädigung durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde festgelegt wird, welche 
dabei die gesamten Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen hat. Wesentliche Kriterien 
sind die Art und Komplexität der geleisteten Tätigkeit, die wirtschaftliche Lage der verbeistände-
ten Person, der konkrete Aufwand im Einzelfall und die besonderen beruflichen Fähigkeiten, 
welche die Aufgabe erfordert (vgl. BGE 145 I 183 E. 5.1.4 m.w.H.; RUTH E. REUSSER, in: Basler 
Kommentar zum Zivilgesetzbuch, a.a.O., N 18 zu Art. 404 ZGB; CHRISTOPH HÄFELI, in: Büchler/
Häfeli/Leuba/Stettler [Hrsg.], FamKomm Erwachsenenschutzrecht, Bern 2013, N 5 f. zu Art. 404 
ZGB). 
 
5.6.2 Die Beiständin oder der Beistand hat bei der Erfüllung der Aufgaben die gleiche Sorg-
faltspflicht wie eine beauftragte Person nach den Bestimmungen des Obligationenrechts 
(Art. 413 Abs. 1 ZGB). Inhaltlich ergeben sich die Sorgfaltspflichten aus den erteilten Aufträgen 
der KESB sowie aus dem Zweck der behördlichen Massnahmen gemäss Art. 307 ff. ZGB und 

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aus den Bestimmungen über die Führung einer Beistandschaft gemäss Art. 405 bis Art. 412 
ZGB (KURT AFFOLTER, in: Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, a.a.O., N 1 zu Art. 413 
ZGB). In umfangmässiger Hinsicht kann die Beiständin als Aufwand nur verrechnen, was im 
Rahmen des Auftrags der KESB zu einer sorgfältigen Amtsführung des Beistands gehört. Über-
triebene oder unnötige Aufwendungen dürfen nicht in Rechnung gestellt werden, denn nur Tä-
tigkeiten, die auftragskonform ausgeführt werden, sind zu entschädigen (vgl. REUSSER, a.a.O., 
N 21 zu Art. 404 ZGB; KGE VV vom 4. September 2019 [810 19 65] E. 6.1). 
 
5.7.1 Gemäss den Aufstellungen der Beiständin verzeichnete diese im Jahr 2015 einen Auf-
wand von insgesamt 16.05 Stunden, im Jahr 2016 89.44 Stunden, im Jahr 2017 
136.16 Stunden, im Jahr 2018 51.3 Stunden, im Jahr 2019 85.48 Stunden und im Jahr 2020 
67.57 Stunden. Der angewendete Ansatz von Fr. 50.-- pro Stunde entspricht dem im Entscheid 
der KESB vom 29. November 2016 zugesprochenen Betrag. In den Akten finden sich zudem 
Stundenabrechnungen der Beiständin, anhand welcher sich der Inhalt ihrer Tätigkeiten nach-
vollziehen lässt. Als Spesen verrechnete die Beiständin jeweils eine monatliche Pauschale für 
Büromaterial, Porti, Telefon etc. in der Höhe von Fr. 10.-- sowie Wegspesen zu einem Ansatz 
von Fr. 0.70 pro Kilometer. Ihre Aufwendungen stellte die Beiständin jeweils vierteljährlich in 
Rechnung, so beispielsweise am 6. Januar 2017, 3. April 2017, 3. Juli 2017, 3. Oktober 2017 
usw. Die Mandatsentschädigung in der Höhe von Fr. 8'806.90 sowie die zugesprochenen Spe-
sen in der Höhe von Fr. 749.30 sind unter Würdigung der in den Akten vorhandenen Aufstellun-
gen nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. 
 
5.7.2 Die Beschwerdeführerin macht mit ihren Vorbringen hinsichtlich des Einbezugs der Ehe-
frau des Kindsvaters durch die ehemalige Beiständin in ihre Tätigkeit letztlich geltend, dass die 
Mandatsperson Handlungen vorgenommen und in Rechnung gestellt habe, welche ihren Auf-
trag im Rahmen der Beistandschaft überschritten hätten. Hierzu ist festzustellen, dass im Kin-
desschutzverfahren primär die Kinder resp. das Kindeswohl im Zentrum des Verfahrens stehen. 
Als Ehefrau ihres Vaters gehört diese nunmehr zum Familienkreis von D.____ und E.____ und 
ist an deren Erziehung beteiligt. Aus den Akten ergibt sich zudem in tatsächlicher Hinsicht, dass 
die Ehefrau des Kindsvaters bei den Besuchen von D.____ und E.____ oftmals präsent war. Es 
ist deshalb in keiner Weise ersichtlich, dass die Beiständin ihren Auftrag im Rahmen der Bei-
standschaft übertreten hätte, indem sie die Ehefrau des Kindsvaters in ihre Arbeit miteinbezog. 
Die Gespräche mit der Ehefrau des Kindsvaters stellen Tätigkeiten dar, welche auftragskonform 
ausgeführt wurden und folglich durch die ehemalige Beiständin in Rechnung gestellt werden 
durften. 
 
5.8 Zusammengefasst ist weder zu beanstanden, dass die KESB überhaupt Kosten für das 
seit 2015 laufende Verfahren erhoben hat, noch, dass sie auf eine hälftige Aufteilung dieser 
Kosten zwischen beiden Elternteilen entschieden hat. Ferner ist der Einbezug der Ehefrau des 
Kindsvaters durch die Beiständin als angesichts einer sorgfältigen Ausführung des Mandatsauf-
trags notwendige Handlung zu werten, womit die Inrechnungstellung der damit verbundenen 
Tätigkeiten nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde erweist sich damit auch in diesem Punkt 
als unbegründet. 

 

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6. Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass die Beschwerde insgesamt als unbegründet 
abzuweisen ist, soweit auf sie eingetreten werden kann. 
 
7. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 
VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen 
die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei 
in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Entsprechend dem Ausgang des vor-
liegenden Verfahrens sind die kantonsgerichtlichen Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 1'400.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- zu verrechnen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 
VPO). 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V.