# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da4ca576-baf9-53cc-be58-2bc01f836856
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-09
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 09.11.2021 SK.2021.8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_SK-2021-8_2021-11-09.pdf

## Full Text

Urteil vom 9. November 2021 
Strafkammer 

Besetzung 
 

Bundesstrafrichterin Joséphine Contu Albrizio, 
Einzelrichterin 
Gerichtsschreiberin Elena Inhelder  

Parteien 
 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staatsanwäl-
tin des Bundes Simone Meyer-Burger,  
 
und 
 
als Privatklägerschaft: 
 
1. B. GMBH, vertreten durch F.,  
2. C. AG, vertreten durch G.,  
3. D. AG, vertreten durch H., 
4. E. AG, vertreten durch J.,  

 
gegen 

  A., amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Marino Di Rocco,   

Gegenstand 
 

Mehrfacher Diebstahl, mehrfache Verletzung des Post- 
und Fernmeldegeheimnisses 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer: SK.2021.8 

- 2 - 

SK.2021.8 

Die Einzelrichterin erkennt: 

I.  

1. A. wird schuldig gesprochen 

- des mehrfachen Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB; 

- der mehrfachen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses im Sinne 
von Art. 321ter Abs. 1 StGB. 

2. A. wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten. Der Vollzug der Frei-
heitsstrafe wird unter Ansetzung einer Probezeit von 3 Jahren aufgeschoben. 

Die ausgestandene Untersuchungshaft von 63 Tagen wird auf die Strafe ange-
rechnet (Art. 51 StGB). 

3. Der Kanton Zürich wird als Vollzugskanton bestimmt (Art. 74 Abs. 2 StBOG). 

4. Die nachgenannten beschlagnahmten Gegenstände und Vermögenswerte wer-
den nach Eintritt der Rechtskraft: 

4.1 der E. AG als berechtigte Person zurückgegeben (Art. 267 Abs. 3 StPO i.V.m. 
Art. 70 Abs. 1 StGB):  

 
Fall-Nr. Asservat Nr. Gegenstand 
5 A013’294’058 1 iPhone XS, 64 GB, gold 
9 A013’293’566 1 iPad Pro 9.7 WiFi 4G (A1674), 32 GB, grey, IMEI [... 
12 A013’293’419 1 Kopfhörer WH-100XM3, Over Ear silver 
13 A013’293’419 1 Sony Kopfhörer, schwarz, wh100xm3 
18 A013’293’339 1 Mediapad T5, Nr. […] 
20 A013’294’207 1 iPhone 11 Pro Max, 256 GB, Green mit SIM-Karte, IMEI […] 
22 A013’293’191 1 Samsung Galaxy S10+ DS, 128 GB, IMEI […] 

 
4.2 zur Anmeldung von Ansprüchen öffentlich ausgeschrieben (Art. 267 Abs. 6 

StPO): 
 

Fall-Nr. Asservat Nr. Gegenstand 

28 A013’294’434 Damenjacke, MountainSuppli.co 

29 A013’294’478 Damenjeans blau, Arc 

30 A013’294’503 Skibekleidung schwarz, Dope 
 

Erhebt innert fünf Jahren seit der Ausschreibung niemand Anspruch, so fallen 
diese Gegenstände und Vermögenswerte zur Verwertung oder Vernichtung an 
den Bund. 
 

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SK.2021.8 

4.3 eingezogen und bei den Akten belassen (Art. 267 Abs. 3 StPO): 

Fall-Nr. Asservat Nr. Gegenstand 

24 A013’293’113 Paket adressiert an J. AG 
22 
23 
30 

A013’293’066 div. Paket-Verpackungsmaterial 

 
4.4 zur Vernichtung eingezogen (Art. 267 Abs. 3 StPO i.V.m. Art. 70 Abs. 1 StGB): 
 

Fall-Nr. Asservat Nr. Gegenstand 

4 A013’293’384 1 Radio JVC KD-DB97BT, inkl. DAB-Antenne 

5. Es wird Vormerk genommen, dass A. die folgenden Zivilansprüche anerkennt: 

5.1 B. GmbH in der Höhe von Fr. 306.-- 
5.2 C. AG in der Höhe von Fr. 143.10. 

6. Die Verfahrenskosten von Fr. 8'850.-- (Vorverfahren Gebühr: Fr. 5'000.--, Ausla-
gen Fr. 1'850.--; Gerichtsgebühr Fr. 2'000.--) werden A. im reduzierten Umfang 
von Fr. 5’000.-- auferlegt. 

Wird seitens A. keine schriftliche Urteilsbegründung verlangt, so reduziert sich 
die Gerichtsgebühr um die Hälfte. 

7. Rechtsanwalt Di Rocco wird für die amtliche Verteidigung von A. durch die Eid-
genossenschaft mit Fr. 8'539.20 (inkl. MWST) entschädigt. 

A. wird verpflichtet, hierfür einen Betrag von Fr. 5'000.-- der Eidgenossenschaft 
zurückzubezahlen, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben 
(Art. 135 Abs. 4 StPO). 

 

II.  

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch die Einzelrichterin mündlich 
begründet. Der Bundesanwaltschaft und dem Beschuldigten wird das Urteilsdispositiv 
ausgehändigt, den nicht anwesenden Privatklägern wird es schriftlich zugestellt. 
 

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SK.2021.8 

Im Namen der Strafkammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Einzelrichterin Die Gerichtsschreiberin 

 
 
 
 
 
Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 
− Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 
− Migrationsamt des Kantons Zürich (gemäss Art. 82 Abs. 1 VZAE [Dispositiv]) 

 
Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 
Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-
tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 
von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 
begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 
oder eine Partei ein Rechtsmittel ergreift (Art. 82 Abs. 2 StPO). 

Berufung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Urteile der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen, 
kann innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts mündlich oder 
schriftlich Berufung angemeldet werden (Art. 399 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 StPO; Art. 38a StBOG). 
 
Mit der Berufung kann das Urteil in allen Punkten umfassend angefochten werden. Mit der Berufung können 
gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechts-
verweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhaltes so-
wie Unangemessenheit (Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO). 
 
Beschränkt sich die Berufung auf den Zivilpunkt, so wird das Urteil der Strafkammer nur so weit überprüft, als 
es das am Gerichtsstand anwendbare Zivilprozessrecht vorsehen würde (Art. 398 Abs. 5 StPO). 
 
Die Berufung erhebende Partei hat innert 20 Tagen nach Zustellung des begründeten Urteils der Berufungs-
kammer des Bundesstrafgerichts eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. Sie hat darin anzugeben, 
ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils 
sie verlangt und welche Beweisanträge sie stellt. Werden nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich 
anzugeben, auf welche sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 

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SK.2021.8 

schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
 
Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen schriftlich und begrün-
det Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts führen (Art. 135 Abs. 3 lit. a und 
Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
 
Mit der Beschwerde können gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; die unvollständige oder unrichtige 
Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 
der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 
Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    Versand: 9. November 2021 

	Die Einzelrichterin erkennt:
	I.
	4.3 eingezogen und bei den Akten belassen (Art. 267 Abs. 3 StPO):

	5.1 B. GmbH in der Höhe von Fr. 306.--
	5.2 C. AG in der Höhe von Fr. 143.10.
	II.