# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b64b7b0-b7f6-57d5-93a7-55c45b22d8c7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.02.2025 C-7874/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7874-2024_2025-02-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-7874/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  11 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Marktüberwachung, Einziehung und Vernichtung von  

Dopingmitteln; Verfügung der Stiftung Swiss Sport Integrity 

vom 9. Oktober 2024. 

 

 

 

C-7874/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Swiss Sport Integrity (nachfolgend: Vorinstanz) am 9. Ok-

tober 2024 (BVGer-act. 1/5) – in Bestätigung des Vorbescheids vom 

6. September 2024 (BVGer-act. 1/2) – verfügte, die an A._______ adres-

sierte und vom Zollinspektorat B._______ im Rahmen einer Postkontrolle 

zurückgehaltene Sendung bzw. der entsprechende Inhalt (Produkt: 

30 Beutel C._______, Inhalt: Testosteron [Code 2], Dosierung: 50 mg) 

werde eingezogen und vernichtet, wobei die Gebühr Fr. 400.- betrage, 

dass A._______ (nachfolgend auch: Beschwerdeführer) mit Email vom 

30. Oktober 2024 an die Vorinstanz gelangte, welche die Eingabe samt 

Vorakten mit Schreiben vom 7. November 2024 (Eingang: 8. November 

2024) zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht übermittelte 

(BVGer-act. 2; 1/7), 

dass der Beschwerdeführer in seiner Email – unter Hinweis auf die beilie-

genden ärztlichen Dokumente – sinngemäss die Aufhebung der Verfügung 

vom 9. Oktober 2024 verlangt, da es sich bei den besagten Produkten um 

Medikamente zur Behandlung seiner Krankheit handle, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, die 

Stiftung Swiss Sport Integrity gemäss Art. 33 Bst. h VGG eine solche Be-

hörde darstellt und ihre Verfügungen betreffend die Einziehung und Ver-

nichtung von Dopingmitteln (vgl. Art. 20 Abs. 4 des Sportförderungsgeset-

zes vom 17. Juni 2011 [SpoFöG, SR 415.0]) vor Bundesverwaltungsgericht 

anfechtbar sind (vgl. Urteil des BVGer C-6302/2013 vom 14. September 

2015 E. 1.2, nicht publ. in BVGE 2015/46) 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass aus der Beschwerde der unmissverständliche Wille einer individuali-

sierten Person hervorgehen muss, als Beschwerdeführende auftreten zu 

wollen (vgl. ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 52 Rz. 1), 

C-7874/2024 

Seite 3 

dass unter Unterschrift im Sinne von Art. 52 VwVG die eigenhändige, hand-

schriftliche Unterzeichnung der Beschwerde verstanden wird, welche im 

Original vorliegen muss (vgl. SEETHALER/PORTMANN, in: Waldmann/Kraus-

kopf [Hrsg.], Praxiskommentar zum VwVG, 3. Aufl. 2023, Art. 52 Rz. 16), 

dass einzig bei einer elektronisch zugestellten Eingabe, welche über eine 

anerkannte Plattform für sichere Zustellung erfolgen muss, eine aner-

kannte oder qualifizierte elektronische Signatur die eigenhändige Unter-

schrift ersetzen kann (vgl. Art. 21a VwVG sowie das Ausführungsreglement 

des Bundesverwaltungsgerichts über den elektronischen Rechtsverkehr 

mit Parteien vom 16. Juni 2020 [ERV-BVGer, SR 173.320.6]), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, wenn Begehren, Begründung oder Unter-

schrift fehlen, und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach un-

benutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 2 

und 3 VwVG),  

dass die Email vom 30. Oktober 2024 an die Vorinstanz gerichtet ist und 

keinen Hinweis enthält, ob damit Beschwerde gegen die Verfügung vom 

9. Oktober 2024 erhoben werden soll, und dass die Eingabe zudem keine 

rechtsgültige Unterschrift im erwähnten Sinne aufweist, 

dass der Beschwerdeführer mit Verfügung vom 6. Januar 2025 (BVGer-

act. 3) aufgefordert wurde, innert 10 Tagen ab Erhalt dieser Zwischenver-

fügung seinen Beschwerdewillen zu erklären und – gegebenenfalls – innert 

gleicher Frist eine rechtsgültig unterzeichnete Beschwerdeschrift einzu-

reichen (Ziff. 1 des Dispositivs), 

dass der Beschwerdeführer gleichzeitig darauf hingewiesen wurde, im Un-

terlassungsfall werde auf die Beschwerde nicht eingetreten (Ziff. 2 des Dis-

positivs), 

dass der Beschwerdeführer die Verfügung vom 6. Januar 2025 – laut Sen-

dungsinformationen der Post (BVGer-act. 4) – am 8. Januar 2025 am Post-

schalter abholte, weshalb die in der Verfügung angesetzte Frist von 10 Ta-

gen am 9. Januar 2025 zu laufen begann und am 20. Januar 2025 endete 

(vgl. Art. 20 Abs. 1 und 3 VwVG), 

dass sich der Beschwerdeführer innert der angesetzten Frist bzw. bis zum 

20. Januar 2025 nicht vernehmen liess, 

C-7874/2024 

Seite 4 

dass seitens des Beschwerdeführers nicht um Wiederherstellung der an-

gesetzten Frist gemäss Art. 24 VwVG ersucht wurde und keine Gründe für 

eine Fristwiederherstellung ersichtlich sind, 

dass zudem die mit Verfügung vom 6. Januar 2025 – unter Androhung des 

Nichteintretens bei Säumnis – bis zum 6. Februar 2025 angesetzte Frist 

zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- ebenfalls unbenutzt 

verstrich,  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie hier – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es 

als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das VBS. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

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Seite 5 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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