# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 18916cb8-8852-5ea7-97f4-701a715ebdec
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-12-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.12.2018 F-6736/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-6736-2018_2018-12-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-6736/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  D e z e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 

mit Zustimmung von Richterin Jenny de Coulon Scuntaro;   

Gerichtsschreiber Daniel Grimm. 

   

Parteien 

 
X._______, geboren am (…), 

Nigeria,  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration SEM, 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 

(Dublin-Verfahren);  

Verfügung des SEM vom 16. November 2018 / (…). 

 

 

 

F-6736/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 26. Oktober 2018 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass er – gemäss den Erkenntnissen aus einem Abgleich mit der europäi-

schen Fingerabdruck-Datenbank (Zentraleinheit Eurodac) – am 29. Mai 

2018 in Italien ein Asylgesuch gestellt hatte, 

dass das SEM dem Beschwerdeführer im Rahmen der Befragung zur Per-

son (BzP) vom 30. Oktober 2018 im EVZ in Bern das rechtliche Gehör zur 

Zuständigkeit Italiens für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungs-

verfahrens, zum beabsichtigten Nichteintretensentscheid sowie zu einer 

allfälligen Wegweisung dorthin gewährte, 

dass er diesbezüglich zu Protokoll gab, dass es in Italien keine Arbeitsge-

legenheit gebe, dies erst recht gelte, wenn man wie er nur Englisch spre-

che und es für ihn bedeuten würde, dort auf der Strasse leben zu müssen, 

dass das SEM die italienischen Behörden am 8. November 2018 in der 

Folge um Übernahme des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 18 Abs. 1 

Bst. b der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Parlaments 

und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und Verfah-

ren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines von ei-

nem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitgliedstaat ge-

stellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist, Abl. L 180/31 vom 

29. Juni 2013 (nachfolgend: Dublin-III-VO) ersuchte,  

dass die italienischen Behörden das Übernahmeersuchen am 16. Novem-

ber 2018 guthiessen, 

dass das SEM mit Verfügung vom 16. November 2018 – eröffnet am 

21. November 2018 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 

142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz 

nach Italien anordnete und den Beschwerdeführer – unter Androhung von 

Zwangsmassnahmen im Unterlassungsfall – aufforderte, die Schweiz spä-

testens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, 

dass es den Kanton Bern mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte, 

gleichzeitig feststellte, einer allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid 

komme keine aufschiebende Wirkung zu, und die Aushändigung der editi-

onspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis an den Beschwerdeführer 

verfügte, 

F-6736/2018 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. November 2018 gegen 

diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

sinngemäss beantragte, die vorinstanzliche Verfügung sei aufzuheben, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 30. November 2018 beim Bundesver-

waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 1 AsylG), 

dass der Vollzug der Überstellung mit superprovisorischer Massnahme 

vom 30. November 2018 vorsorglich gestoppt wurde, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt, weshalb das Ur-

teil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

F-6736/2018 

Seite 4 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG), 

dass diesbezüglich die Dublin-III-VO zur Anwendung kommt, 

dass gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft wird, der nach den Kriterien des Kapitels III 

(Art. 8–15 Dublin-III-VO) als zuständiger Staat bestimmt wird (vgl. auch 

Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO), 

dass der am 26. Oktober 2018 vorgenommene Abgleich der Fingerabdrü-

cke des Beschwerdeführers ergab, dass er am 29. Mai 2018 in Italien um 

Asyl ersucht hatte, 

dass der Beschwerdeführer anlässlich der BzP vom 30. Oktober 2018 be-

stätigte, in Italien ein Asylgesuch eingereicht zu haben, 

dass das SEM die italienischen Behörden am 8. November 2018 um Wie-

deraufnahme des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. b 

Dublin-III-VO ersuchte, 

dass die italienischen Behörden dem Gesuch um Übernahme am 16. No-

vember 2018 zustimmten, 

dass die grundsätzliche Zuständigkeit Italiens somit gegeben ist, 

dass der Beschwerdeführer auf Beschwerdeebene geltend macht, in Ita-

lien an einem abgelegenen, schlechten Ort untergebracht gewesen zu 

sein, 

dass er, als er einmal krank geworden sei, keine medizinische Behandlung 

erhalten habe, 

dass es dort auch kein gutes Essen und Probleme wegen des Taschengel-

des gegeben und er generell gelitten habe, 

dass sich der Beschwerdeführer damit implizit auf Mängel des italienischen 

Asylsystems beruft, 

dass es indes keine Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfahren und 

die Aufnahmebedingungen für Antragsteller in Italien weise systemische 

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Seite 5 

Schwachstellen im Sinne von Art. 3 Abs. 2 Sätze 2 und 3 Dublin-III-VO auf 

(vgl. BVGE 2015/4 E. 4.1), 

dass Italien Signatarstaat der EMRK, des Übereinkommens vom 10. De-

zember 1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder er-

niedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und des Abkommens 

vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 

0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 1967 (SR 

0.142.301) ist und seinen diesbezüglichen völkerrechtlichen Verpflichtun-

gen nachkommt, 

dass auch davon ausgegangen werden darf, dieser Staat anerkenne und 

schütze die Rechte, die sich für Schutzsuchende aus den Richtlinien des 

Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU vom 26. Juni 2013 

zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und Aberkennung des in-

ternationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie 2013/33/EU vom 

26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Aufnahme von Personen, 

die internationalen Schutz beantragen (Aufnahmerichtlinie) ergeben, 

dass diese Ansicht durch den Europäischen Gerichtshof für Menschen-

rechte (EGMR) bestätigt wird, indem dieser in seiner bisherigen Rechtspre-

chung festhält, dass in Italien kein systemischer Mangel an Unterstützung 

und Einrichtungen für Asylsuchende bestehe, obwohl die allgemeine Situ-

ation und insbesondere die Lebensumstände von Asylsuchenden, aner-

kannten Flüchtlingen und Personen mit einem subsidiären Schutzstatus in 

Italien gewisse Mängel aufweisen würden (vgl. EGMR: Entscheidung Mo-

hammed Hussein und andere gegen die Niederlande und Italien [Be-

schwerde Nr. 27725/10] vom 2. April 2013, § 78), 

dass der Beschwerdeführer als alleinstehender Mann ohnehin nicht zu den 

besonders schutzbedürftigen Personen im Sinne der Rechtsprechung des 

EGMR (vgl. Urteil i.S. Tarakhel gegen Schweiz vom 4. November 2014, 

Grosse Kammer, Nr. 29217/12, § 114 f.; siehe auch BVGE 2016/2 E. 5) 

gehört, deren Rücküberstellung eine individuelle Garantieerklärung der ita-

lienischen Behörden hinsichtlich der Unterbringung erfordert, 

dass in seinem Fall keine Anhaltspunkte dafür bestehen, die italienischen 

Behörden würden sich weigern, ihn wieder aufzunehmen und seinen An-

trag auf internationalen Schutz unter Einhaltung der Regeln der erwähnten 

Richtlinien zu prüfen, 

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Seite 6 

dass den Akten auch keine Gründe für die Annahme zu entnehmen sind, 

Italien werde in seinem Fall den Grundsatz des Non-Refoulement missach-

ten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem sein Leib, sein Leben 

oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist 

oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise in ein solches Land ge-

zwungen zu werden, 

dass der Beschwerdeführer mit seinen äusserst knappen Ausführungen 

nicht darzulegen vermag, Italien würde ihm dauerhaft die ihm gemäss Auf-

nahmerichtlinie zustehenden minimalen Lebensbedingungen vorenthalten, 

dass es ihm bei einer allfälligen vorübergehenden Einschränkung offen-

steht, sich an die zuständigen italienischen Behörden zu wenden und die 

ihm zustehenden Aufnahmebedingungen auf dem Rechtsweg einzufor-

dern (vgl. Art. 26 Aufnahmerichtlinie), 

dass Dublin-Rückkehrende und verletzliche Personen betreffend Unter-

bringung von den italienischen Behörden bevorzugt behandelt werden und 

sich neben den staatlichen Strukturen auch zahlreiche private Hilfsorgani-

sationen der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen, 

dass somit auch keine konkreten Anhaltspunkte dafür ersichtlich sind, der 

Beschwerdeführer geriete im Falle einer Rückkehr nach Italien wegen der 

dortigen Aufenthaltsbedingungen in eine existenzielle Notlage, 

dass bezogen auf seine im Rahmen der BzP gemachte Feststellung der 

fehlenden Arbeitsmöglichkeiten in Italien anzumerken wäre, dass generell 

in keinem Dublin-Mitgliedstaat ein Anspruch auf Ausübung einer Erwerbs-

tätigkeit besteht, 

dass der Beschwerdeführer, wie angetönt, zudem behauptet, in Italien 

keine medizinische Hilfe erhalten zu haben, als er einmal erkrankt sei, ohne 

diese Angaben näher zu erläutern, 

dass es hierzu festzuhalten gilt, dass Italien über eine ausreichende medi-

zinische Infrastruktur verfügt und gemäss Art. 19 Abs. 1 der Aufnahmericht-

linie verpflichtet ist, dem Beschwerdeführer die erforderliche medizinische 

Versorgung, welche zumindest die Notversorgung und die unbedingt erfor-

derliche Behandlung von Krankheiten und schweren psychischen Störun-

gen umfasst, zu gewähren, 

dass keine Hinweise vorliegen, wonach Italien eine medizinische Behand-

lung künftig verweigern würde, 

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Seite 7 

dass mithin kein konkretes und ernsthaftes Risiko besteht, die Überstellung 

des Beschwerdeführers nach Italien würde gegen Art. 3 EMRK oder an-

dere völkerrechtliche Verpflichtungen der Schweiz oder gegen Landes-

recht verstossen, 

dass jeder Mitgliedstaat abweichend von Art. 3 Abs. 1 beschliessen kann, 

einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen gestell-

ten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn er nach den in 

dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prüfung zuständig ist 

(Art. 17 Abs. 1 Satz 1 Dublin-III-VO), 

dass dieses sogenannte Selbsteintrittsrecht im Landesrecht durch Art. 29a 

Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) 

konkretisiert wird und das SEM das Asylgesuch gemäss dieser Bestim-

mung "aus humanitären Gründen" auch dann behandeln kann, wenn dafür 

gemäss Dublin-III-VO ein anderer Staat zuständig wäre,  

dass es angesichts der vorstehenden Erwägungen keinen Grund für eine 

Anwendung der Ermessensklauseln von Art. 17 Dublin-III-VO gibt und an 

dieser Stelle festzuhalten bleibt, dass die Dublin-III-VO den Schutzsuchen-

den kein Recht einräumt, den ihren Antrag prüfenden Staat selber auszu-

wählen (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3), weshalb der Beschwerdeführer aus 

seinem Wunsch nach einem Verbleib in der Schweiz nichts für sich abzu-

leiten vermag, 

dass dem SEM bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 Ermessen 

zukommt (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.) und den Akten keine Hinweise auf eine 

gesetzeswidrige Ermessensausübung (vgl. Art. 106 Abs. 1 Bst. a AsylG) 

durch die Vorinstanz zu entnehmen sind, 

dass das Bundesverwaltungsgericht sich unter diesen Umständen weiterer 

Ausführungen zur Frage eines Selbsteintritts enthält, 

dass das SEM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist und 

– weil der Beschwerdeführer nicht im Besitz einer gültigen Aufenthalts-  

oder Niederlassungsbewilligung ist – in Anwendung von Art. 44 AsylG die 

Überstellung nach Italien angeordnet hat (Art. 32 Bst. a AsylV 1),  

dass die Beschwerde aus diesen Gründen abzuweisen ist,  

dass das Beschwerdeverfahren mit vorliegendem Urteil abgeschlossen ist,  

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Seite 8 

dass der am 30. November 2018 angeordnete Vollzugsstopp mit dem vor-

liegenden Urteil dahinfällt, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.- (Art. 1 - 

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Regula Schenker Senn Daniel Grimm 

 

 

Versand: 

  

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Seite 10 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein) 

– das SEM, Abt. Dublin, mit den Akten (…) 

– den Migrationsdienst des Kantons Bern