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**Case Identifier:** 5b2e116f-3098-5a18-81b8-c84df498551f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-02
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 02.09.2014 200 2014 182
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-182_2014-09-02.pdf

## Full Text

200 14 182 IV
LOU/PES/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 2. September 2014 

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 22. Januar 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Sept. 2014, IV/14/182, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Am 6. August 2007 meldete sich der 1958 geborene A.________ (nachfol-
gend Versicherter bzw. Beschwerdeführer) bei der Invalidenversicherung 
zum Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene an (Antwortbeilage [AB] 4). 
Die IV-Stelle Bern (nachfolgend IV-Stelle bzw. Beschwerdegegnerin) holte 
daraufhin die Akten der SUVA ein und nahm diverse weitere Abklärungen 
vor (AB 8, 9, 11 – 13, 15, 17, 19, 21, 23, 24, 26, 28 – 30, 34, 37, 38, 42, 44, 
45, 46). Mit Vorbescheid vom 14. Januar 2010 stellte die IV-Stelle dem 
Versicherten in Aussicht, ihm für die Zeit ab dem 1. September 2008 bis 
zum 30. September 2009 eine befristete ganze Rente auszurichten. Ab 
dem 1. Oktober 2009 habe er keinen Anspruch auf eine Invalidenrente 
mehr (AB 48). Hiermit erklärte sich der Versicherte nicht einverstanden 
(AB 54 S. 2). Nach Eingang weiterer Unterlagen (AB 56, 58 – 64, 67) un-
terbreitete die IV-Stelle das Dossier ihrem Regionalen Ärztlichen Dienst 
(RAD) zur Beurteilung aus medizinischer Sicht (AB 69). In der Folge hielt 
die IV-Stelle an ihrer Auffassung gemäss Vorbescheid fest. Am 7. Dezem-
ber 2010 erliess sie die entsprechende Verfügung (AB 75).

Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsan-
walt B.________, am 21. Januar 2011 Beschwerde (AB 81 S. 3 ff.). Mit 
Urteil vom 4. Oktober 2011 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde 
gut und hob die angefochtene Verfügung vom 7. Dezember 2010 (AB 75), 
soweit die Verhältnisse ab dem 1. Oktober 2009 betreffend, auf. Die Sache 
wurde zur Veranlassung einer umfassenden interdisziplinären Begutach-
tung und Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit des Beschwerde-
führers ab dem 1. Oktober 2009 und anschliessend neuem Entscheid an 
die IV-Stelle zurückgewiesen (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Bern vom 4. Oktober 2011, IV/2011/68; AB 84).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Sept. 2014, IV/14/182, Seite 3

B.

Die IV-Stelle beauftragte hierauf die MEDAS C.________ mit einer polydis-
ziplinären Abklärung des Versicherten. Das entsprechende Gutachten da-
tiert vom 27. November 2012 (AB 113.1). Bezüglich dem darin formulierten 
Zumutbarkeitsprofil hielten die Gutachter fest, dieses gelte ab September 
2010 (AB 113.1 S. 51 Ziff. 11). Mit Ergänzungsfrage vom 1. März 2013 
erkundigte sich die IV-Stelle hierauf bei den MEDAS-Gutachtern nach dem 
Zumutbarkeitsprofil ab dem 1. Oktober 2009 (AB 120). Diese hielten in der 
Folge fest, das im Gutachten vom 27. November 2012 formulierte Zumut-
barkeitsprofil gelte bereits ab dem 1. Oktober 2009 (Stellungnahme der 
MEDAS vom 17. Mai 2013; AB 125).

Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens (AB 129 – 135) sprach die 
IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 22. Januar 2014 für die 
noch strittige Zeit ab dem 1. Oktober 2009 bis zum 31. Dezember 2009 
weiterhin eine ganze und für die Zeit ab dem 1. Januar 2010 eine Dreivier-
telsrente zu (Beschwerdebeilage [BB] 2).

C.

Gegen diese Verfügung erhebt der Versicherte, wiederum vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, am 21. Februar 2014 Beschwerde mit dem 
Rechtsbegehren, die Verfügung vom 22. Januar 2014 sei aufzuheben und 
die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm eine ganze Rente auszurich-
ten – unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.

Mit Beschwerdeantwort vom 26. März 2014 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Sept. 2014, IV/14/182, Seite 4

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 22. Januar 
2014 (BB 2). Zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab 
dem 1. Oktober 2009 (vgl. VGE IV/2011/68; AB 84) und dabei insbesonde-
re, ob die Beschwerdegegnerin die mit Verfügung vom 7. Dezember 2010 
(AB 75) für die Zeit ab dem 1. September 2008 zugesprochene ganze Ren-
te zu Recht per 1. Januar 2010 auf eine Dreiviertelsrente herabgesetzt hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG). 

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ab-
lauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Sept. 2014, IV/14/182, Seite 6

2.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentli-
che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den In-
validitätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invali-
denrente ist deshalb nicht nur bei einer wesentlichen Veränderung des Ge-
sundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerb-
lichen Auswirkungen (oder die Auswirkungen auf die Betätigung im übli-
chen Aufgabenbereich) des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszu-
standes erheblich verändert haben. Ein Revisionsgrund ist ferner unter 
Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der Bemessung der 
Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbe-
reichs eingetreten ist (BGE 130 V 343 E. 3.5 S. 349, 117 V 198 E. 3b 
S. 199; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 25. Juli 2013, 8C_441/ 
2012, E. 3.1.1). Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist 
der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. 
unter Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung aus-
schlaggebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere 
Invaliditätsschätzungen zu prüfen (BGE 117 V 198 E. 4b S. 200; SVR 2011 
IV Nr. 37 S. 109 E. 1.1). Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der 
Sachverhalt im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung und ander-
seits derjenige zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichti-
gen (BGE 130 V 343 E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369, SVR 2010 IV 
Nr. 53 S. 166 E. 3.1).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99). 

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2.6 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.7 Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen 
Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 
Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2009 IV Nr. 50 S. 154 E. 4.3).

3.

Vorliegend ist zu prüfen, ob und gegebenenfalls inwiefern sich die gesund-
heitliche Situation und damit die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers 
ab dem 1. Oktober 2009 im Vergleich zum massgebenden Referenzzeit-
punkt des Rentenbeginns verbessert haben (VGE IV/2011/68, E. 3.5, letz-
ter Absatz). Dabei ist zunächst zu prüfen, ob in der Zeit ab Oktober 2009 
ein Revisionsgrund eingetreten ist (vgl. E. 2.4 hiervor).

Seit September 2007 lag beim Beschwerdeführer unbestritten eine 
vollständige Erwerbsunfähigkeit vor (vgl. VGE IV/2011/68 E. 3.4). Seit Juni 
2008 basierte diese u.a. auf einer peripher arteriellen Verschlusskrankheit 
im Stadium IIA rechts (vgl. AB 42 S. 3 und 7). Aus diesem Grund wurde am 
4. August 2009 beim Beschwerdeführer eine iliaco-femorale Thromben-
darterektomie (TEA) durchgeführt (AB 42 S. 3 und 9). Die Einschränkung 
der peripheren Perfusion konnte dadurch deutlich gemindert werden (vgl. 

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AB 42 S. 3), worauf der Beschwerdeführer aus vaskulärer Sicht (nach 
vollständiger Arbeitsunfähigkeit) im Oktober 2009 wieder voll arbeitsfähig 
wurde (AB 40 sowie AB 42 S. 5). Damit ist im Oktober 2009 eine wesentli-
che Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten, die geeignet 
ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. 
Der Rentenanspruch des Beschwerdeführers ist vorliegend somit für die 
Zeit ab Oktober 2009 in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. 
unter Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung aus-
schlaggebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere 
Invaliditätsschätzungen zu prüfen (vgl. E. 2.4 hiervor), wie dies die Be-
schwerdegegnerin getan hat.

4.

4.1 Die polydisziplinäre Begutachtung durch die MEDAS C.________ 
im September 2012 ergab als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit ein chronisches cervikales Syndrom mit cervikaler Myelopathie mit 
leichter Tetraspastik/-parese, ein chronisches lumbovertebrales Syndrom 
mit pseudoradikulärer Irritation links, eine sensomotorische Ulnarisparese 
rechts, einen Status nach Schulterarthroskopie links und Rotatorenman-
schettenrekonstruktion am 6. November 2006 sowie eine nicht klassifizier-
bare Epilepsie mit Status nach Grand mal-Anfällen, unter Dreifachkombina-
tion seit 1980 anfallsfrei (AB 113.1 S. 48 Ziff. 7). Gesamthaft beurteilt sei 
der Versicherte für die angestammte Tätigkeit als … als seit September 
2007 zu 100% arbeitsunfähig zu beurteilen (AB 113.1 S. 51 Ziff. 10). In 
einer adaptierten Tätigkeit bestehe noch eine Restarbeitsfähigkeit von 
50%. Eine adaptierte Tätigkeit habe körperlich leicht und vorwiegend sit-
zend zu sein, ohne körperlich schwere und mittelschwere Tätigkeiten. Die 
Gewichtslimite betrage 5 kg. Feinmotorische Tätigkeiten seien nicht geeig-
net. Die angepasste Tätigkeit dürfe keine repetitiven Überkopfarbeiten, kein 
Besteigen von Leitern und Gerüsten und auch keine anderen Tätigkeiten 
mit Sturzgefahr beinhalten. Weiter seien auch Chauffeurtätigkeiten ausge-
schlossen. Es sei angesichts der vielen Einschränkungen schwierig, einen 
idealen Arbeitsplatz zu formulieren. Es handle sich um eine medizinisch-
theoretische Beurteilung (AB 113.1 S. 51 Ziff. 11). Bezüglich des Zeitpunkts 

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hielten die Gutachter mit Stellungnahme vom 17. Mai 2013 fest, diese Be-
urteilung gelte bereits ab dem 1. Oktober 2009 (AB 125).

4.2 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 27. November 2012 
(AB 113.1) inkl. der Stellungnahme vom 17. Mai 2013 (AB 125) erfüllt sämt-
liche von der Rechtsprechung an medizinische Expertisen gestellten Anfor-
derungen (E. 2.6 hiervor). Es ist im Hinblick auf die streitigen Belange um-
fassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklag-
ten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 
medizinischen Situation einleuchtend und die getätigten Schlussfolgerun-
gen sind begründet. Konkrete Indizien, die gegen die Objektivität und Zu-
verlässigkeit der Expertise sprechen würden, sind keine ersichtlich und 
werden denn auch nicht geltend gemacht. Dem Gutachten ist somit volle 
Beweiskraft zuzuerkennen (vgl. E. 2.7 hiervor). Dies wird vom Beschwerde-
führer denn auch nicht bestritten.

5.

5.1 Die Beschwerdegegnerin hat für die Ermittlung des hypothetischen 
Valideneinkommens darauf abgestellt, was der Beschwerdeführer ohne 
Gesundheitsschaden bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdienen würde und er-
mittelte so für das Jahr 2009 ein hypothetisches Valideneinkommen von 
Fr. 71‘646.-- (ab 1. Oktober 2009; BB 2). Dieses Einkommen wird vom Be-
schwerdeführer zu Recht nicht beanstandet und gibt zu keinen Bemerkun-
gen Anlass.

5.2 Bezüglich des hypothetischen Invalideneinkommens hat die Be-
schwerdegegnerin für die Zeit ab dem 1. Oktober 2009 die Tabellenlöhne 
gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruktur-
erhebungen (LSE) herangezogen (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301; SVR 
2010 IV Nr. 52 S. 162 E. 4.3.1), und zwar den Totalwert der Tabelle TA1 im 
Anforderungsniveau 4, Männer. Dabei hat sie nicht nur die für eine ange-
passte Tätigkeit gutachterlich attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50% 
berücksichtigt, sondern aufgrund der behinderungsbedingten Einschrän-

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kungen des Beschwerdeführers einen zusätzlichen Abzug vom Tabellen-
lohn von 10% vorgenommen, und so für die Zeit ab dem 1. Oktober 2009 
ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 27‘558.-- ermittelt (BB 2).

5.3 Aus der Gegenüberstellung dieser beiden Vergleichseinkommen 
resultiert ein Invaliditätsgrad von 62% (100/ Fr. 71‘646.-- x [Fr. 71‘646.-- - 
Fr. 27‘558.--]) und damit ein Anspruch auf eine Dreiviertelsrente (vgl. E. 2.2 
hiervor).

6.

6.1 Der Beschwerdeführer lässt gegen diese Invaliditätsgradbemessung 
geltend machen, es sei vorliegend von einer Unverwertbarkeit seiner 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit auszugehen und ihm daher eine ganze Rente aus-
zurichten. Bei einer Gegenüberstellung der persönlichen und beruflichen 
Gegebenheiten stehe fest, dass eine mögliche Verweistätigkeit mit an Si-
cherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nur in so eingeschränkter Form 
möglich sei, dass sie auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht zu finden 
sei resp. seitens des Arbeitgebers ein nicht realistisches Entgegenkommen 
erfordern würde, womit eine erfolgreiche Stellensuche zum Vornherein 
ausgeschlossen scheine (vgl. Beschwerde S. 4 ff.).

6.2

6.2.1 Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise 
erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt 
zu ermitteln. Dieser theoretische und abstrakte Begriff dient dazu, den Leis-
tungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversi-
cherung abzugrenzen. Ein ausgeglichener Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet 
durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach 
Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf und 
zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen 
Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Der 
ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplät-
ze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei denen Behinderte mit einem 
sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können 

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(Entscheid des BGer vom 20. März 2013, 9C_941/2012, E. 4.1.1). Dabei ist 
nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Es können 
nur Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten 
objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. 
An die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten 
sind jedoch rechtsprechungsgemäss keine übermässigen Anforderungen 
zu stellen (BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 459; SVR 2008 IV Nr. 62 S. 205 
E. 5.1). Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall, ob die 
invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu ver-
werten und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen 
vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). 
Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen 
ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene 
Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Ar-
beitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI 1998 
S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG 
kann aber dort nicht mehr gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit 
nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der ausgeglichene 
Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realisti-
schem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich 
wäre und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als 
ausgeschlossen erscheint (SVR 2011 IV Nr. 6 S. 18 E. 4.2.4, 2008 IV 
Nr. 62 S. 205 E. 5.2).

6.2.2 Erwerbslosigkeit aus invaliditätsfremden Gründen vermag keinen 
Rentenanspruch zu begründen. Die Invalidenversicherung hat nicht dafür 
einzustehen, dass Versicherte infolge ihres Alters, wegen mangelnder 
Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten keine entsprechende Ar-
beit finden; die hieraus sich ergebende "Arbeitsunfähigkeit" ist nicht invali-
ditätsbedingt (BGE 107 V 17 E. 2c S. 21; AHI 1999 S. 238 E. 1).

Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Fak-
tor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit 
weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, 
dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Sept. 2014, IV/14/182, Seite 12

dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachge-
fragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbstein-
gliederungslast nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich 
verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähig-
keit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet. Der 
Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungs-
vermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich 
nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den 
Umständen des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaf-
fenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Um-
stellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch 
Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbil-
dung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus 
dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 460). Die Mög-
lichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeits-
markt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeitraum der 
versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für 
einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Massgeblicher 
Stichtag für die Beantwortung der Frage nach der Verwertbarkeit der 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter ist der Zeitpunkt, in welchem 
die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil)Erwerbstätigkeit feststeht. Dies 
ist der Fall, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuver-
lässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 138 V 457 E. 3.3 S. 462).

6.3

6.3.1 Massgeblicher Stichtag für die Beantwortung der Frage nach der 
Verwertbarkeit der (Rest-)Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ist vor-
liegend das Datum des MEDAS-Gutachtens vom 27. November 2012 
(AB 113.1), da die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit 
des Beschwerdeführers erst seit Erstattung dieses Gutachtens feststeht. 
Am 27. November 2012 war der Beschwerdeführer 54 Jahre alt. Es stan-
den ihm somit noch mehr als zehn Jahre für einen Berufswechsel und eine 
neue berufliche Tätigkeit zur Verfügung. Der Beschwerdeführer verfügt 
gemäss psychiatrischem Teil des MEDAS-Gutachtens vom 27. November 
2012 über eine durchschnittliche Intelligenz (AB 113.1 S. 43). Auch erga-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Sept. 2014, IV/14/182, Seite 13

ben sich klinisch keine Hinweise auf Merkfähigkeits-, Auffassungs- oder 
Konzentrationsstörungen (AB 113.1 S. 42). Einer Verwertbarkeit der (Rest-)
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers stehen somit weder dessen Alter 
noch geistige oder psychische Gründe entgegen.

6.3.2 Dem Beschwerdeführer sind körperlich leichte und vorwiegend sit-
zend auszuübende Tätigkeiten mit einer Gewichtslimite von 5 kg noch zu 
50% möglich und zumutbar, wobei gemäss Gutachten feinmotorische 
Tätigkeiten ungeeignet sind. Es mag zutreffen, dass wohl die meisten fein-
motorischen Tätigkeiten in die Kategorie der leichten Tätigkeiten fallen. 
Dies lässt aber – entgegen der Meinung des Beschwerdeführers – nicht 
den Schluss zu, dass praktisch alle leichten, vorwiegend sitzenden Tätig-
keiten mit einer Gewichtslimite von 5 kg ein hohes feinmotorisches Ge-
schick erfordern. Die Einschränkung auf leichte, vorwiegend sitzende 
Tätigkeiten unter Ausschluss von feinmotorischen Tätigkeiten lässt viel-
mehr immer noch ein breites Spektrum an möglichen und dem Beschwer-
deführer zumutbaren Tätigkeiten zu. Dass dem Beschwerdeführer repetiti-
ve Überkopfarbeiten und Tätigkeiten mit Sturzgefahr nicht mehr möglich 
sind, schränkt dieses Spektrum angesichts des bereits berücksichtigen 
Erfordernisses leichter, vorwiegend sitzender Tätigkeiten kaum zusätzlich 
ein. Gleiches gilt in Bezug auf den Ausschluss von Chauffeurtätigkeiten. 

6.4 Nach dem Dargelegten schränken die persönlichen und beruflichen 
Gegebenheiten die Möglichkeiten des Beschwerdeführers nicht derart ein, 
dass es ihm unmöglich wäre, auf dem hypothetischen ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt eine Arbeitsstelle zu finden bzw. er auf das nicht realistische 
Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers angewiesen wäre. 
Die Beschwerdegegnerin ist somit zu Recht von einer Verwertbarkeit der 
Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen und hat, da die-
ser seither keine ihm an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenom-
men hat, für die Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens zu 
Recht die Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen (vgl. E. 5.2 hiervor). 
Die Beschwerdegegnerin hat dabei zu Recht auf den Totalwert der Tabelle 
TA1 im Anforderungsniveau 4, Männer, abgestellt, da dieser eine breite 
Palette von dem Beschwerdeführer noch möglichen Tätigkeiten wieder-
spiegelt. Indem die Beschwerdegegnerin neben der gutachterlich attestier-

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ten Arbeitsunfähigkeit von 50% bei der Ermittlung des hypothetischen Inva-
lideneinkommens zusätzlich einen Abzug von 10% vom Tabellenlohn vor-
genommen hat (vgl. BB 2), hat sie den invaliditätsbedingten Gründen für 
ein unterdurchschnittliches Invalideneinkommen des Beschwerdeführers, 
insbesondere den Einschränkungen bezüglich noch zumutbarer Tätigkei-
ten, angemessen Rechnung getragen. Es besteht kein Anlass, in das dies-
bezügliche Ermessen der Verwaltung einzugreifen. Die Beschwerdegegne-
rin hat somit zu Recht für die Zeit ab dem 1. Oktober 2009 beim Beschwer-
deführer einen Invaliditätsgrad von 62% festgestellt und die Rente in der 
Folge zu Recht in Anwendung von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die 
Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV; SR 831.201) auf den 
1. Januar 2010 auf eine Dreiviertelsrente herabgesetzt. Die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle Bern vom 22. Januar 2014 ist nach dem Dargeleg-
ten nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde als un-
begründet abzuweisen.

7.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g 
ATSG [Umkehrschluss]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 2. Sept. 2014, IV/14/182, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.