# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 82ea0586-75f7-5ba2-8515-797fe296bd93
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-09-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.09.2018 C-4793/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4793-2018_2018-09-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4793/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  11 .  S e p t e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richterin Michela Bürki Moreni,    

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Portugal) 

vertreten durch lic. iur. Claudio Chiandusso, Fürsprecher,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Revision und Einstellung der Rente,  

Neuverlegung der Kosten (Verfahren C-2278/2015),  

Urteil des Bundesgerichts vom 16. August 2018. 

 

 

 

C-4793/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vor-

instanz) mit Verfügung vom 6. März 2015 – in Bestätigung ihres Vorbe-

scheids vom 10. Dezember 2014 – die A._______ ausgerichtete halbe In-

validenrente revisionsweise mit Wirkung ab dem 1. September 2012 auf-

hob (C-2278/2015, BVGer-act. 1/1), 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) gegen diese Verfü-

gung mit Eingabe vom 13. April 2015 durch ihren Rechtsvertreter Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht erheben liess (C-2278/2015, 

BVGer-act. 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-2278/2015 mit Urteil 

vom 7. November 2017 die Beschwerde guthiess, die angefochtene Verfü-

gung aufhob, der Beschwerdeführerin über den 1. September 2012 hinaus 

eine halbe Invalidenrente zusprach, keine Verfahrenskosten erhob und der 

Beschwerdeführerin eine Pateientschädigung von Fr. 2‘800.- zulasten der 

Vorinstanz zusprach (C-2278/2015, BVGer-act. 13), 

dass die Vorinstanz gegen dieses Urteil beim Bundesgericht Beschwerde 

in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhob (C-2278/2015, BVGer-

act. 18/1),  

dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_1/2018 vom 16. August 2018 

(BVGer-act. 1) in Gutheissung der Beschwerde den genannten Entscheid 

des Bundesverwaltungsgerichts vom 7. November 2017 aufhob und die 

Verfügung der Vorinstanz vom 6. März 2015 bestätigte,  

dass das Bundesgericht zudem die Sache zur Neuverlegung der Kosten 

des vorangegangenen Verfahrens an das Bundesverwaltungsgericht zu-

rückwies, 

dass demzufolge über die Kostenverlegung im Verfahren C-2278/2015 neu 

zu befinden ist,  

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),  

dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils vom 16. August 2018 die 

Beschwerdeführerin im Verfahren C-2278/2015 als unterliegende Partei zu 

gelten hat, weshalb ihr die Verfahrenskosten von Fr. 400.- aufzuerlegen 

C-4793/2018 

Seite 3 

sind, welche dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu entneh-

men sind,  

dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Feb-

ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) und der unterliegenden Beschwerde-

führerin entsprechend dem Verfahrensausgang ebenfalls keine Parteient-

schädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).  

 

Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite. 

  

C-4793/2018 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Kosten für das Verfahren C-2278/2015 von Fr. 400.- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt. Sie werden dem in gleicher Höhe geleisteten 

Kostenvorschuss entnommen.  

2.  

Für das Verfahren C-2278/2015 wird keine Parteientschädigung zugespro-

chen.  

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Patrizia Levante 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

Versand: