# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8671e1dd-8438-5ebc-ade3-cdfe5529b24e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-04-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.04.2024 C-3030/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3030-2023_2024-04-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3030/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  A p r i l  2 0 2 4   

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Caroline Gehring, Richterin Caroline Bissegger,    

Gerichtsschreiber Samuel Wyrsch. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),    

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Rentenanspruch, 

Einspracheentscheid SAK vom 4. Mai 2023. 

 

 

 

C-3030/2023 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die am (…) 1958 geborene und in Deutschland wohnhafte österreichische 

Staatsangehörige A._______ (nachfolgend: Versicherte oder Beschwerde-

führerin) war in den Jahren 2008 bis 2021 (nicht durchgehend) in der 

Schweiz wohnhaft und erwerbstätig und entrichtete in dieser Zeit obligato-

rische Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invali-

denversicherung (AHV/IV; Akten der Schweizerischen Ausgleichskasse 

gemäss Aktenverzeichnis vom 24. Juli 2023 [nachfolgend: SAK-act.] 29 

und 31 S. 1). Aus der 1985 geschlossenen und 1995 geschiedenen Ehe 

mit B._______ hat sie ein Kind, welches 1990 geboren wurde (SAK-act. 10 

S. 1 und 16 S. 4 f.). 

B.  

B.a Mit Schreiben vom 31. Januar 2022 übermittelte die C._______ den 

durch die Versicherte am 23. Dezember 2021 gestellten Rentenantrag zur 

Durchführung des zwischenstaatlichen Rentenverfahrens an die Schwei-

zerische Ausgleichskasse (nachfolgend: Vorinstanz oder SAK; SAK-act. 7 

S. 10 ff.). 

B.b Mit Verfügung vom 1. Dezember 2022 sprach die Vorinstanz der Ver-

sicherten mit Wirkung ab 1. Januar 2023 eine ordentliche Altersrente in der 

Höhe von monatlich Fr. 453.– zu. Der Rentenberechnung legte sie eine 

gesamte Versicherungszeit von 8 Jahren und 8 Monaten, bei 43 Versiche-

rungsjahren des Jahrgangs, die Rentenskala 9 und ein massgebendes 

durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 70'560.– zugrunde. (SAK-act. 

28). 

B.c Mit Eingabe vom 11. Dezember 2022 (Eingang SAK 16. Dezember 

2022) erhob die Versicherte Einsprache gegen die Verfügung vom 1. De-

zember 2022. Sie machte geltend, dass die der Rentenberechnung zu-

grunde liegenden Einkommen nicht mit den Zahlen a) der Lohnausweise 

und b) des PDU1-Formulars übereinstimmen würden. Ihren Berechnungen 

zufolge habe sie konkret in den Jahren 2016 (Fr. 77'963.– statt  

Fr. 77'535.–), 2017 (Fr. 77'241.– statt Fr. 68'897.–) und 2020 (Fr. 113'438.– 

statt Fr. 96'253.–) mehr Einkommen generiert (SAK-act. 32). 

B.d Mit drei Schreiben vom 26. Januar 2023 erkundigte sich die Vorinstanz 

bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons D._______ (nachfolgend: 

SVA D._______) nach dem Grund der Differenzen zwischen den gem. 

Lohnausweisen erzeugten und im individuellen Konto (nachfolgend: IK) 

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Seite 3 

eingetragenen Einkommen in den Jahren 2016 und 2017 (SAK-act. 35-37). 

Mit Schreiben vom 22. Februar 2023 informierte daraufhin die SVA 

D._______ die Vorinstanz über die Korrektur der Einkommen 2016 sowie 

2017 und übermittelte einen korrigierten Auszug aus dem IK (SAK-act. 39).  

B.e Mit als Einspracheentscheid betiteltem Schreiben (recte: Verfügung) 

vom 28. Februar 2023 sprach die Vorinstanz der Versicherten ab 1. Januar 

2023 eine ordentliche Altersrente in der Höhe von monatlich Fr. 457.– zu 

und ersetzte damit die Verfügung vom 1. Dezember 2022. Massgebende 

Berechnungsgrundlagen waren 43 Versicherungsjahre des Jahrgangs, 

eine gesamte Versicherungszeit von 8 Jahren und 8 Monaten, die Renten-

skala 9 sowie ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen 

von Fr. 72'030.– (SAK-act. 42). 

B.f Am 23. April 2023 ersuchte die Versicherte die SAK um erneute Prü-

fung der Unterschiede in den Grundlagen (recte: Berechnungsgrundlagen; 

SAK-act. 53). 

B.g Mit Einspracheentscheid vom 4. Mai 2023 hiess die Vorinstanz die Ein-

sprache der Versicherten teilweise gut und führte aus, das durchschnittli-

che Jahreseinkommen sei bestritten, weshalb Untersuchungen veranlasst 

worden seien. Die SVA D._______ habe einen Fehler festgestellt und es 

seien die Erwerbseinkommen 2016 (von Fr. 77'535.– auf Fr. 77'963.–) und 

2017 (von Fr. 68'897.– auf Fr. 77'241.–) erhöht worden. Ebenso sei der Ar-

beitslosenkasse E._______ ein Fehler beim Eintrag im PDU1-Formular un-

terlaufen. Im Betrag von Fr. 113'438.– sei fälschlicherweise beim Jahres-

lohn 2020 der Lohn Januar 2021 enthalten. Das relevante Erwerbseinkom-

men für das Jahr 2020 betrage Fr. 96'253.70 und sei korrekt im IK erfasst. 

Durch die Korrekturen bei den Einträgen 2016 und 2017 liege das Gesamt-

einkommen bei Fr. 603'437.– und das durchschnittliche Einkommen bei 

Fr. 69'627.–. Aufgerundet auf den nächst höheren Tabellenwert liege das 

durchschnittliche jährliche Einkommen schliesslich bei Fr. 70'560.– (recte: 

Fr. 70'266; s. unten E. 3.5) und die monatliche Altersrente betrage Fr. 457.–

. Im Ergebnis werde die Einsprache in Bezug auf die Jahre 2016 und 2017 

gutgeheissen und für 2020 abgewiesen (SAK-act. 54). Dem Einsprache-

entscheid beigelegt war die Verfügung vom 28. Februar 2023, mit welcher 

die Vorinstanz der Versicherten ab 1. Januar 2023 eine ordentliche Alters-

rente in der Höhe von monatlich Fr. 457.– zusprach. Massgebende Berech-

nungsgrundlagen waren 43 Versicherungsjahre des Jahrgangs, eine ge-

samte Versicherungszeit von 8 Jahren und 8 Monaten, die Rentenskala 9 

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Seite 4 

sowie ein massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen von 

Fr. 72'030.– (SAK-act. 54). 

C.  

C.a Mit Eingabe vom 21. Mai 2023 (Postaufgabe 22. Mai 2023, Eingang 

26. Mai 2023) erhob die Versicherte gegen den Einspracheentscheid vom 

4. Mai 2023 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie begründete 

ihre Beschwerde zusammengefasst damit, dass die im IK eingetragenen 

Erwerbseinkommen nicht mit den in den Lohnausweisen festgehaltenen 

Löhnen übereinstimmend seien (Beschwerdeakten [BVGer-act.] 1). 

C.b Mit Vernehmlassung vom 25. Juli 2023 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde vom 21. Mai 2023 und die Bestätigung des 

angefochtenen Einspracheentscheids vom 4.  Mai 2023. Sie führte aus, die 

gegen die Verfügung vom 1. Dezember 2022 erhobene Einsprache sei mit 

Einspracheentscheid vom 4. Mai 2023 gutgeheissen worden. Die Versi-

cherte mache nun beschwerdeweise weitere Jahreseinkommen für die 

Jahre 2012, 2013, 2014, 2018 und 2020 geltend. Für das Jahr 2020 habe 

die Beschwerdeführerin einen Jahreslohnausweis eingereicht. Dieser 

weise einen Lohn von Fr. 17'333.– bei der F._______, (…) aus. Ein weiterer 

Jahreslohnausweis der Firma G._______, (…), zeige einen Lohn von 

Fr. 86’100.–, wobei lediglich Fr. 78'920.– verbucht worden seien. Auf Nach-

frage hin bei der kontoführenden Kasse habe sich herausgestellt, dass die 

Differenz auf nicht beitragspflichtige Taggeldleistungen zurückzuführen 

und somit korrekt sei. Für die Jahre 2012, 2013 und 2014 habe die Be-

schwerdeführerin verschiedene Lohnabrechnungen der H._______ vorge-

legt. Die bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons E._______ (nach-

folgend SVA E._______) durchgeführten Nachforschungen hätten gezeigt, 

dass die Differenzen in diesen Jahren auf nicht beitragspflichtige Ausbil-

dungszulagen zurückzuführen seien. Für das Jahr 2018 entspreche die Ar-

beitslosenentschädigung von Fr. 7'129.– dem im individuellen Konto ver-

buchten Betrag. Dies sei auch der Fall für das Jahreserwerbseinkommen 

von Fr. 60'666.– bei der F._______. Die Abweichung von Fr. 508.– beim 

(weiteren) Jahreserwerbseinkommen von Fr. 20'038.– habe nicht geprüft 

werden können, da die SVA D._______ bisher nicht geantwortet habe. 

Doch selbst wenn eine Korrektur in dieser Höhe vorzunehmen wäre, wirke 

sich das nicht zugunsten der Beschwerdeführerin aus, da das nächsthö-

here durchschnittliche Jahreseinkommen gemäss Rententabelle 2022 

nicht erreicht werde. Die Rückmeldung der SVA D._______ müsse deshalb 

nicht mehr abgewartet werden. Insgesamt sei keine Erhöhung des 

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Seite 5 

massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens zugunsten der Be-

schwerdeführerin angezeigt (BVGer-act. 5). 

C.c Mit Schreiben vom 31. August 2023 teilte die Vorinstanz mit, dass die 

Nachforschungen der SVA D._______ abgeschlossen seien und das Jah-

reseinkommen 2018 korrekt sei (BVGer-act. 8 Beilage). 

C.d Mit Verfügung der damals zuständigen Instruktionsrichterin vom 

15. November 2023 wurde der Schriftenwechsel mangels Eingang einer 

Replik abgeschlossen, wobei Instruktionsmassnahmen vorbehalten blie-

ben (BVGer-act. 11). 

C.e Mit Zwischenverfügung vom 30. Januar 2024 lud das Bundesverwal-

tungsgericht die Vorinstanz zur Stellungnahme in Bezug auf das errech-

nete durchschnittliche Jahreseinkommen und die verwendete Rententa-

belle ein (BVGer-act. 12).  

C.f Am 28. Februar 2024 führte die Vorinstanz daraufhin zusammenge-

fasst aus, das korrekt berechnete massgebende durchschnittliche Jahres-

einkommen liege bei Fr. 72'030.–. Dies, weil das errechnete durchschnitt-

liche Jahreseinkommen von Fr. 69'627.– in einem ersten Schritt anhand 

der Rententabellen 2021 (gültig für das Jahr 2022) auf Fr. 70'266.– aufzu-

runden und in einem zweiten Schritt dieser errechnete Wert aufgrund der 

Teuerung auf Fr. 72'030.– zu erhöhen sei. Gemäss Rententabellen 2023 

entspreche dem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von 

Fr. 72'030.– eine monatliche Rente von Fr. 457.–. Die Berechnung der 

Rente sei korrekt erfolgt und bei dem im Begleitschreiben zum Einsprache-

entscheid (SAK-act. 42) erwähnten Betrag von Fr. 70'560.– handle es sich 

um ein Versehen (BVGer-act.13). 

C.g Mit Instruktionsverfügung vom 5. März 2024 stellte das Bundesverwal-

tungsgericht der Beschwerdeführerin die Stellungnahme der Vorinstanz 

vom 28. Februar 2024 zur Kenntnisnahme zu (BVGer-act. 14). 

D.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten ist – 

soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfolgenden Erwä-

gungen einzugehen. 

 

 

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Seite 6 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis 

Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10) beurteilt das Bundesver-

waltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügun-

gen der SAK. Es liegt keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vor. Das 

Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der Beschwerde zu-

ständig. 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-

ren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt 

(Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG findet das VwVG keine An-

wendung in Sozialversicherungsrechtssachen, soweit das Bundesgesetz 

vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-

rechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind 

die Bestimmungen des ATSG auf die im ersten Teil geregelte Alters- und 

Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrück-

lich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Einspracheent-

scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 

oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-

miert ist. 

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 

wurde (vgl. Art. 60 Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), ist darauf ein-

zutreten. 

2.  

2.1 Die Beschwerdeführerin ist österreichische Staatsangehörige und 

wohnt in Deutschland. Damit gelangen das Freizügigkeitsabkommen vom 

21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Regelwerke der Gemein-

schaft zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss An-

hang II des FZA, insbesondere die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft 

getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.1) und Nr. 

987/2009 (SR 0.831.109.268.11), zur Anwendung. Seit dem 1. Januar 

2015 sind auch die durch die Verordnungen (EU) Nr. 1244/2010, Nr. 

465/2012 und Nr. 1224/2012 erfolgten Änderungen in den Beziehungen 

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Seite 7 

zwischen der Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten anwendbar. Unter Vor-

behalt der gemeinschafts- bzw. abkommensrechtlichen Vorgaben bleibt die 

Ausgestaltung des Verfahrens, die Prüfung der Anspruchsvoraussetzun-

gen und die Berechnung der schweizerischen Altersrente aber Sache des 

innerstaatlichen Rechts (vgl. BGE 141 V 246 E. 2.2. m.w.H.). 

2.2 Nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind in verfah-

rensrechtlicher Hinsicht in der Regel diejenigen Rechtssätze massgebend, 

welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 

V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbestimmun-

gen. In materiellrechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-

sätze anwendbar, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat-

bestandes Geltung hatten (BGE 130 V 445 E. 1.2.1; 127 V 466 E. 1;  

126 V 134 E. 4b). Die Beschwerdeführerin hat das 64. Altersjahr am (…) 

2022 vollendet. Ihr Anspruch auf eine ordentliche Altersrente ist demnach 

am 1. Januar 2023 entstanden (vgl. Art. 21 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Abs. 2 

AHVG). Im Folgenden werden daher die für diesen Zeitpunkt  

massgebenden Rechtsgrundlagen dargelegt.  

2.3 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der 

Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des 

Erlasses des streitigen Entscheides (hier: 4. Mai 2023) eingetretenen 

Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 m.H.).  

2.4 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerdever-

fahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-

brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder un-

vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes sowie Un-

angemessenheit des Entscheides rügen (Art. 49 VwVG). 

3.  

Anfechtungsobjekt ist vorliegend der Einspracheentscheid vom 4. Mai 

2023, mit welchem die Vorinstanz die Einsprache vom 11. Dezember 2022 

gegen die Verfügung vom 1. Dezember 2022 bzw. vom 28. Februar 2023 

teilweise gutgeheissen und der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2023 

eine ordentliche Altersrente von Fr. 457.– im Monat zugesprochen hat 

(SAK-act. 54). Streitig und zu prüfen ist die Höhe des Altersrentenan-

spruchs der Beschwerdeführerin.  

C-3030/2023 

Seite 8 

4.  

Zunächst sind die hier massgebenden gesetzlichen Grundlagen und die 

dazu von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze darzulegen.  

4.1 Nach Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b AHVG sind nur natürliche Personen 

mit Wohnsitz in der Schweiz oder natürliche Personen, die in der Schweiz 

eine Erwerbstätigkeit ausüben, obligatorisch bei der schweizerischen AHV 

versichert. Beitragspflichtig sind sie insbesondere dann, wenn sie einer Er-

werbstätigkeit nachgehen (Art. 3 Abs. 1 AHVG). Vom massgebenden Lohn, 

der je Arbeitgeber den Betrag von Fr. 2'300.– im Kalenderjahr nicht über-

steigt, werden die Beiträge nur auf Verlangen des Versicherten erhoben 

(Art. 34d Abs. 1 AHVV [SR 831.101]).  

4.2 Frauen haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie das 

64. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr 

Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet wer-

den können (Art. 21 Abs. 1 Bst. b i.V.m. Art. 29 Abs. 1 AHVG). Der Anspruch 

auf die Altersrente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollen-

dung des massgebenden Altersjahres folgt, und erlischt mit dem Tod 

(Art. 21 Abs. 2 AHVG).  

4.3 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG nach 

Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Erziehungs- 

oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person berechnet. Sie 

gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte 

mit vollständiger Beitragsdauer (Bst. a) oder in Form von Teilrenten für Ver-

sicherte mit unvollständiger Beitragsdauer (Bst. b) zur Ausrichtung. Die 

Teilrente entspricht dabei einem Bruchteil der Vollrente (Art. 38 Abs. 1 

AHVG), für dessen Berechnung das Verhältnis zwischen den vollen Bei-

tragsjahren der Versicherten zu denjenigen ihres Jahrgangs sowie die ein-

getretenen Veränderungen der Beitragsansätze berücksichtigt werden 

(Art. 38 Abs. 2 AHVG).  

4.4 Für die Bestimmung der Beitragsjahre werden gemäss Art. 29bis AHVG 

grundsätzlich nur Zeiten zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 

20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalls 

berücksichtigt. Als vollständig gilt folglich die Beitragsdauer, wenn die ren-

tenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollendung des 

20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich 

viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang (Art. 29bis Abs. 1 AHVG i.V.m. 

Art. 29ter Abs. 1 AHVG). In Fällen, in denen in einem Kalenderjahr die 

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Seite 9 

Beitragsdauer nicht zusammenhängend ist, sind die einzelnen Beitragspe-

rioden zusammenzuzählen. Ergibt das Total keine Anzahl ganzer Monate, 

ist der Bruchteil eines Monats auf einen ganzen Monat aufzurunden, um 

ganze Beitragsperioden zu erhalten (UELI KIESER, Rechtsprechung zur Al-

ter- und Hinterlassenenversicherung, 3. Aufl. 2012, Art. 29ter Rz. 3; BGE 

107 V 7 E. 3a). Als Beitragsdauer kann aber lediglich derjenige Zeitab-

schnitt gelten, in dem eine Person versichert und der Beitragspflicht unter-

stellt gewesen ist (Wegleitung über die Renten [RWL] in der Eidgenössi-

schen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung, gültig ab 1. Ja-

nuar 2003, Stand: 1. Januar 2023, Rz. 5006 ff.). Ist jemand nur während 

eines Teiles eines Jahres versichert und beitragspflichtig, kann kein volles 

Beitragsjahr angenommen werden, selbst wenn der für den anderen Teil 

des Jahres entrichtete Beitrag den Mindestbeitrag übersteigt (UELI KIESER, 

a.a.O., Art. 29ter Rz. 3; BGE 99 V 24 E. 1; vgl. auch RWL Rz. 5013 mit Ver-

weis auf ZAK 1974 S. 196).  

4.5 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala bestimmt sich der Rentenbe-

trag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich 

grundsätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs-

gutschriften und den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Zur Er-

mittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens wird 

die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex ge-

mäss Artikel 33ter AHVG aufgewertet. Das Bundesamt für Sozialversiche-

rungen (BSV) legt die Aufwertungsfaktoren jährlich fest. Die Summe der 

aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- oder Betreu-

ungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 

Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 AHVG, Art. 51bis Abs. 1 AHVV). Gemäss Art. 51bis 

Abs. 2 AHVV werden die Aufwertungsfaktoren ermittelt, indem der Renten-

index nach Artikel 33ter Abs. 2 AHVG durch den mit 1,1 gewichteten Durch-

schnitt der Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in 

das individuelle Konto (IK) des Versicherten bis zum Vorjahr des Eintritts 

des Versicherungsfalles geteilt wird. Bei unvollständiger Beitragsdauer ist 

das Kalenderjahr für den Aufwertungsfaktor massgebend, in welchem erst-

mals ein Eintrag im individuellen Konto vorgenommen wurde, wobei dieses 

Jahr zwischen dem der Zurücklegung des 20. Altersjahres folgenden Jahr 

und dem Eintritt des Versicherungsfalles liegen muss (vgl. dazu Art. 29bis 

Abs. 2 AHVG i.V.m. Art. 51bis Abs. 2 AHVV; Urteil des EVG [heute: BGer] 

H 49/05 vom 1. Dezember 2005 E. 2.4; vgl. dazu auch RWL, Rz. 5305). 

4.6 Hinsichtlich der Dauer der Beitragsleistung und der Höhe der Beiträge 

wird grundsätzlich auf die individuellen Konten abgestellt, welche für jeden 

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Seite 10 

beitragspflichtigen Versicherten geführt werden und in welche die entspre-

chenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff. 

AHVV). Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für 

ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten 

Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 

Abs. 1 AHVV). Versicherte können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kon-

tenauszuges bei der Ausgleichskasse eine Berichtigung verlangen 

(Art. 141 Abs. 2 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung 

verlangt, oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Ein-

tritt des Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im indivi-

duellen Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig 

ist oder dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Das 

gilt nicht nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige Eintragungen 

im individuellen Konto (BGE 117 V 261 E. 3a). Der volle Beweis kann in 

der Regel nur durch Urkunden (z.B. Lohnabrechnungen) erbracht werden 

(vgl. Urteil des EVG H 17/02 vom 30. Oktober 2002 E. 4.2). 

5.  

Streitig und zu prüfen ist im Folgenden die Höhe des Rentenanspruchs der 

Beschwerdeführerin ab dem 1. Januar 2023. 

5.1  

5.1.1 Die Beschwerdeführerin macht beschwerdeweise geltend, die  

Vorinstanz habe ihr massgebliches jährliches Durchschnittseinkommen im 

Rahmen der Rentenberechnung unvollständig ermittelt. Konkret seien die 

aus den Lohnausweisen ersichtlichen Bruttolöhne für die Jahre 2012, 

2013, 2014, 2018 und 2020 nicht mit den Einträgen im IK übereinstim-

mend. Für alle Jahre zusammen betrage die Differenz Fr. 13'691.– (vgl. für 

Details die nachfolgende Tabelle, Differenzbeträge gerundet). Mit der Bitte 

um Prüfung der Einträge reichte sie mit der Beschwerde vom 21. Mai 2023 

diverse Lohnabrechnungen für die Jahre 2012-2014, 2018 und 2020 ein 

(BVGer-act. 1 Beilagen). 

Jahr Eintrag IK Bruttolohn  

Lohnausweis 

Differenz 

2008 Fr. 5'910.– Fr. 5'910.– – 

2012 Fr. 13'081.– Fr. 14'082.– Fr. 1'001.– 

2013 Fr. 39'245.– Fr. 42'246.– Fr. 3'001.– 

2014 Fr. 39'245.– Fr. 41'246.– Fr. 2'001.– 

2015 Fr. 45'841.– Fr. 45'841.– – 

C-3030/2023 

Seite 11 

Jahr Eintrag IK Bruttolohn  

Lohnausweis 

Differenz 

2016 Fr. 77'963.– Fr. 77'963.– – 

2017 Fr. 77'241.– Fr. 77'241.– – 

2018 Fr. 87'325.– Fr. 87'833.– Fr. 508.– 

2019 Fr. 104'000.– Fr. 104'000.– – 

2020 Fr. 96'253.– Fr. 103'433.– Fr. 7'180.– 

2021 Fr. 17'333.– Fr. 17'333.– – 

 

5.1.2 Die Vorinstanz entgegnet in der Vernehmlassung vom 25. Juli 2023, 

die bei der SVA E._______ getätigten Nachforschungen hätten gezeigt, die 

Differenzen in den Jahren 2012, 2013 und 2014 seien auf nicht beitrags-

pflichtige Ausbildungszulagen zurückzuführen. Für das Jahr 2018 seien im 

IK eine Arbeitslosenentschädigung in Höhe von Fr. 7'129.– und ein Jahres-

erwerbseinkommen von Fr. 60'666.– korrekt verbucht worden. Weiter sei 

ein Jahreserwerbseinkommen von Fr. 20'038 verbucht, bei welchem eine 

Differenz von Fr. 508.– gerügt werde. Diese sei irrelevant, zumal auch mit 

einer Korrektur das nächsthöhere massgebende durchschnittliche Jahres-

einkommen gemäss Rententabelle 2022 nicht erreicht werde. Für das Jahr 

2020 habe die Beschwerdeführerin einen Jahreslohnausweis eingereicht. 

Dieser weise einen korrekt verbuchten Lohn von Fr. 17'333.– der 

F._______, (…), aus. Ein weiterer Jahreslohnausweis der Firma 

G._______, (…), zeige einen Lohn von Fr. 86’100.–, wobei lediglich 

Fr. 78'920.– verbucht worden seien. Auf Nachfrage hin bei der kontofüh-

renden Kasse habe sich herausgestellt, dass die Differenz auf nicht bei-

tragspflichtige Taggeldleistungen zurückzuführen und somit korrekt sei. Zu-

sammengefasst seien die meisten Beträge korrekt verbucht worden. Wo 

eine Korrektur angezeigt gewesen sei, habe man diese vorgenommen und 

der nicht korrigierte Wert zeige keine Auswirkungen auf die Rentenhöhe. 

Deshalb sei die Beschwerde vom 21. Mai 2023 abzuweisen und der Ein-

spracheentscheid vom 4. Mai 2023 zu bestätigen (BVGer-act. 5). 

5.2  

5.2.1 Die Versicherte stützt ihre Beschwerde einerseits auf (Jahres-)Lohn-

ausweise (SAK-act. 59 S. 9 ff.) und andererseits die Bescheinigung PDU1 

(SAK-act. 52). Diese Bescheinigung stellt die Grundlage der Bemessung 

der Arbeitslosenentschädigung in einem Mitgliedstaat der EU dar. Nach-

dem für die Jahre 2016 und 2017 Anpassungen im IK vorgenommen wur-

den (SAK-act. 54), weist die Beschwerdeführerin zu Recht darauf hin, dass 

C-3030/2023 

Seite 12 

weiterhin bei gewissen Jahren eine Differenz zwischen den aus den Lohn-

ausweisen ersichtlichen Bruttolöhnen und den jeweiligen Einträgen im IK 

besteht (BVGer-act. 1). Nachfolgend ist aufzuzeigen, worin diese Differenz 

gründet und ob die IK-Einträge korrekt erfasst wurden (vgl. 5.1.1 hiervor). 

5.2.2 Die Beschwerdeführerin war vom 1. September 2012 bis 28. Februar 

2015 als wissenschaftliche Assistentin bei der H._______ angestellt und 

damit erwerbstätig. Für die beanstandeten Jahre 2012, 2013 und 2014 lie-

gen die monatlichen Lohnabrechnungen der H._______ vor. Die Brutto-

löhne betrugen 2012 Fr. 14'081.90, 2013 Fr. 42'245.70 und 2014 

Fr. 41'245.70. Diese Beträge wurden in den Lohnausweisen jeweils auf 

ganze Franken aufgerundet. Den Lohnabrechnungen lässt sich weiter ent-

nehmen, dass der Beschwerdeführerin eine Ausbildungszulage für ihren 

Sohn von Fr. 250.– im Monat ausbezahlt wurde. Konkret wurden ihr im Jahr 

2012 Fr. 1'000.– (September bis Dezember 2012, 4 Monate à Fr. 250.–), 

im Jahr 2013 Fr. 3'000.– (Januar bis Dezember 2013, 12 Monate à 

Fr. 250.–) und im Jahr 2014 Fr. 2'000.– (Januar bis August 2014, 8 Monate 

à Fr. 250.–) als Ausbildungszulagen vergütet (SAK-act. 67 S. 9-33). Im IK-

Eintrag wurden demgegenüber vom Bruttolohn jeweils die Ausbildungszu-

lagen subtrahiert und der Betrag auf ganze Franken abgerundet (2012: 

Fr. 14'081.90 minus Fr. 1'000 = abgerundet Fr. 13'081.–; 2013: 

Fr. 42'245.70 minus Fr. 3'000.– = abgerundet Fr. 39'245.– und 2014: 

Fr 41'245.70 minus Fr. 2'000.– = abgerundet Fr. 39'245.– [vgl. 5.1.1 hier-

vor]). Da Ausbildungszulagen gem. Art. 6 Abs. 2 Bst. f. AHVV nicht zum 

Erwerbseinkommen zählen, sind die Einträge im IK für die Jahre 2012 bis 

2014 korrekt erfasst. 

5.2.3 Es verbleiben die durch die Beschwerdeführerin aufgezeigten Diffe-

renzen in den Jahren 2018 und 2020. Der für die Rentenberechnung zu 

berücksichtigenden Aufstellung lässt sich ein Einkommen im Jahr 2018 von 

Fr. 87'325.– entnehmen (SAK-act. 59 S. 8). Die Beschwerdeschrift vom 

21. Mai 2023 führt demgegenüber im gleichen Zeitraum ein Einkommen 

von Fr. 87'833.– auf (BVGer-act. 1). Es besteht somit eine Differenz von 

Fr. 508.–. Aktenkundig ist, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Januar bis 

31. März 2018 bei der Firma I._______ AG, (…), (vormals J._______ AG, 

[…]) einen Bruttolohn von Fr. 20'038.– und vom 1. Juni bis 31. Dezember 

2018 bei der F._______ einen Bruttolohn von Fr. 60'666.– erhielt (SAK-act. 

59 S. 11 ff.). Zusätzlich wurden ihr Taggelder der Arbeitslosenversicherung 

(ALV) im Umfang von Fr. 7'129.– ausgezahlt (SAK-act. 11 S. 3 und 

59 S. 12). Diese drei Beträge ergeben zusammen eine Summe von 

Fr. 87'833.– (Fr. 20'038.– plus Fr. 60'666.– plus Fr. 7'129.–). Um die 

C-3030/2023 

Seite 13 

Differenz von Fr. 508.– zu verifizieren, bat die Vorinstanz die SVA 

D._______ mit Schreiben vom 1. Juni 2023 um Überprüfung des IK-Ein-

trags (SAK-act. 58). Das Ergebnis dieser Abklärungen übermittelte die Vo-

rinstanz dem Bundesverwaltungsgericht mit Eingabe vom 31. August 2023 

(BVGer-act. 8). Die SVA D._______ führt konkret aus, dass nach Rück-

sprache mit dem Arbeitgeber I._______ AG im Jahr 2018 ein Unfall-Tag-

geld von Fr. 507.30 (gerundet: Fr. 508.–) ausgezahlt worden sei, was der 

von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Differenz entspreche. Die 

Eintragung im IK sei folglich korrekt (BVGer-act. 8 Beilage). Dies ist zutref-

fend: Versicherungsleistungen bei Unfall gehören gem. Art. 6 Abs. 2 Bst. b 

AHVV nicht zum Erwerbseinkommen. Dies führt dazu, dass die Einträge 

im IK für das Jahr 2018 korrekt sind.  

5.2.4 Was das Jahr 2020 betrifft, ist aktenkundig, dass die Beschwerdefüh-

rerin vom 9. September bis 30. November 2020 zunächst zu 100 % und 

danach zu 50 % arbeitsunfähig war. Während dieses Zeitraums hatte sie 

Anspruch auf Krankentaggelder (SAK-act. 62 S. 5 ff.). Nach Berücksichti-

gung der Wartefrist waren dies im Oktober 2020 Fr. 3'760.85 (10 Tage à 

Fr. 227.95 und 13 Tage à Fr. 113.95) sowie im November 2020 Fr. 3'418.50 

(30 Tage à Fr. 113.95). Addiert man diese Taggeldleistungen (Fr. 3'760.85 

und Fr. 3'418.50), ergibt das exakt den von der Beschwerdeführerin errech-

neten Differenzbetrag von (gerundet) Fr. 7'180.–. Versicherungsleistungen 

bei Krankheit zählen gem. Art. 6 Abs. 2 Bst. b AHVV jedoch nicht zum Er-

werbseinkommen, womit auch für das Jahr 2020 keine Korrektur angezeigt 

ist. 

Die Rentenberechnung gestaltet sich deshalb wie folgt: Die anrechenbare 

Beitragszeit beträgt insgesamt – wie dargelegt – 8 Jahre und 8 Monate. 

Diese Beitragsdauer ist unvollständig, da die Beitragsdauer des Jahrgangs 

1958 bei Beginn des Rentenanspruchs im Jahre 2023 43 Jahre betrug 

(Rententabellen 2023 S. 8). Das zu berücksichtigende Gesamteinkommen 

beläuft sich auf Fr.  603’437.– (SAK-act. 43 S. 4). Bei einem pauschalen 

Aufwertungsfaktor von 1.000 (Rententabellen 2023 S. 15 [erster IK-Ein-

trag: 2008]) ergibt sich bei einer Beitragszeit von 8 Jahren und 8 Monaten 

ein durchschnittliches (Jahres-)Einkommen von Fr. 69’627.– (Fr. 603'437.– 

: 104 [Monate gemäss Beitragszeit] x 12 [pro Jahr]). Dieses wird auf das 

nächsthöhere massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen aufge-

rundet (Fr. 70'266.– für das Jahr 2022 gem. Rententabellen 2021; falsch 

aufgeführt im Einspracheentscheid mit Fr. 70'560.–) und in einem weiteren 

Schritt an die Teuerung im Jahr 2022 von 2.5 % (Tabellenwert 2022: 1195; 

Tabellenwert 2023: 1225) angepasst (Fr. 70'266.– / 1195 x 1225 = 

C-3030/2023 

Seite 14 

Fr. 72'030.– [Art. 3 Abs. 2 der Verordnung 23 über die Anpassungen an die 

Lohn- und Preisentwicklung bei der AHV/IV/EO vom 12. Oktober 2022 {AS 

2022 604}]). Das Ergebnis von Fr. 72'030.– entspricht schliesslich einer 

monatlichen Rente von Fr. 457.– (Rententabellen 2023, S. 90; SAK-act. 43 

S. 4). Anzumerken bleibt, dass der Fehler bezüglich des ursprünglich er-

mittelten durchschnittlichen Jahreseinkommens (Fr. 70'560.– statt korrekt 

Fr. 70'266.–) wegen der Aufrundung auf das nächsthöhere massgebende 

durchschnittliche Jahreseinkommen gemäss Rententabellen 2023 (das 

denselben höheren Wert nennt) zu keinem anderen Ergebnis führt. Die Be-

rechnung der Rente ist somit korrekt.  

6.  

Abschliessend ist darauf hinzuweisen, dass das Bundesverwaltungsge-

richt primär die vorgetragenen Rügen prüft und nicht gehalten ist, die an-

gefochtene Verfügung auf alle erdenklichen Rechtsfehler hin zu untersu-

chen (vgl. Urteile des BVGer C-2656/2015 vom 24. Februar 2016 E. 2.2 

und C-5053/2013 vom 17. August 2015 E. 4.2 je m.H.). Es ist damit festzu-

halten, dass sowohl die Einträge im IK der Beschwerdeführerin als auch 

die darauf basierende Rentenberechnung korrekt sind. Der angefochtene 

Einspracheentscheid vom 4. Mai 2023 erweist sich als rechtens, weshalb 

die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde vom 

21. Mai 2023 abzuweisen ist.  

7.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung.  

7.1 Das Verfahren ist für die Parteien kostenlos (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

so dass keine Verfahrenskosten zu erheben sind.  

7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-

hörde hat die SAK jedoch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 

7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR173.320.2]). 

Die unterliegende Beschwerdeführerin hat ebenfalls keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).  

  

C-3030/2023 

Seite 15 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Bun-

desamt für Sozialversicherungen. 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Samuel Wyrsch 

 

  

C-3030/2023 

Seite 16 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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