# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e3e597be-435e-5cc3-bdc1-243fa22af41b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.12.2008 D-7526/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7526-2008_2008-12-02.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7526/2008/dcl
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Gérard Scherrer;
Gerichtsschreiber Alfred Weber.

A._______, geboren (...),
Bangladesh,
vertreten durch Rechtsanwalt Kai Burkart, (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch; Verfügung des BFM vom 
14. November 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7526/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der  Beschwerdeführer  sein  Heimatland gemäss eigenen Anga-
ben  am  25.  März  2008  verliess  und  nach  einem  sechsmonatigen 
Aufenthalt in Indien von dort auf dem Luftweg am 3. Oktober 2008 in 
die  Schweiz  gelangte,  wo  er  gleichentags  im  Empfangs-  und 
Verfahrenszentrum  (EVZ)  des  BFM  in  Kreuzlingen  um  Asyl 
nachsuchte,

dass er keine Ausweispapiere vorlegte, worauf er mit einem Informati-
onsblatt  zur  Abgabe  sämtlicher  bei  anderen  Behörden  hinterlegter 
oder  anderweitig  verfügbarer  Identitätsdokumente  innerhalb  von 
48 Stunden aufgefordert wurde,

dass  er  am  8.  Oktober  2008  im  EVZ  B._______  summarisch  zum 
Reiseweg und zu den Gründen für  das Verlassen des Heimatlandes 
befragt wurde,

dass das BFM am 14. Oktober 2008 in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) die Anhörung 
zu den Asylgründen durchführte,

dass der Beschwerdeführer für die Dauer des Verfahrens dem Kanton 
(...) zugewiesen wurde, 

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 
machte, seit 2002 in (...) eine eigene Buchhandlung geführt zu haben 
und auch  Propagandasekretär  der  Frauenbewegung "Taslima Nasrin 
Indoor Organization" gewesen zu sein,

dass er  in  seiner Buchhandlung Bücher von Taslima Nasrin verkauft 
habe,

dass er wiederholt von Mullahs bedroht und aufgefordert worden sei, 
diese Bücher nicht mehr zu verkaufen,

dass Mullahs anfangs Dezember 2007 gedroht  hätten,  ihn als  Feind 
des Islams zu erklären, falls er weiterhin die Bücher verkaufe,

dass er am 1. Januar 2008 im Grosshandel in (...)  neue Bücher von 
Taslima Nasrim eingekauft habe,

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dass er bei seiner Rückkehr die Buchhandlung total ausgebrannt und 
demoliert vorgefunden habe, 

dass seine Freundin ihn zum Weitermachen ermutigt habe,

dass er am 15. Januar 2008 bei seiner Freundin zu Hause erstmals mit 
ihr  sexuellen  Verkehr  gehabt  habe  und  dabei  von  einem  Mullah 
beobachtet worden sei, 

dass dieser seine Kollegen alarmiert  habe, er von diesen Leuten mit 
einer  Eisenstange  zusammengeschlagen  und  seine  Freundin  von 
ihnen mitgenommen worden sei,

dass er aufgrund der erlittenen Verletzungen zwei Wochen respektive 
einen Monat in einem Privatspital verbracht habe, 

dass nebst den Verletzungen auch festgestellt worden sei, dass er an 
Hepatitis B leide,

dass  er  nach  der  Entlassung  aus  dem  Spital  von  seinem  Vater 
erfahren habe, die Mullahs hätten seine Freundin öffentlich verbrannt,

dass er seinen Vater darob gebeten habe, gegen die Mullahs Anzeige 
zu erstatten,

dass die Polizei bei der Anzeigeerstattung dem Vater mitgeteilt habe, 
er (der Beschwerdeführer) habe seine Freundin getötet, da gegen ihn 
eine Anzeige vorliege,

dass sein Vater aufgefordert worden sei, ihn der Polizei auszuliefern, 

dass  er  vor  diesem Hintergrund  am 15. Februar  2008  zunächst  zur 
Schwester nach (...) geflüchtet sei, 

dass er dort  von den Mullahs gesucht worden sei und daraufhin am 
25. März 2008 sein Heimatland Richtung Indien verlassen habe, 

dass der Beschwerdeführer zur Untermauerung seiner Vorbringen ein 
Schreiben der "Taslima Nasrin Indoor Organization" vom 6. April 2008 
zu den Akten reichte,  worin seine Tätigkeiten für  diese Organisation 
bescheinigt werden,

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dass das BFM mit  Verfügung vom 14. November 2008 -  eröffnet  am 
19. November  2008  -  in  Anwendung  von  Art.  32  Abs.  2  Bst. a  und 
Abs. 3  AsylG auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung 
sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung des Nichteintretens  auf  das  Asylge-
such  zusammenfassend  festhielt,  der  Beschwerdeführer  habe  innert 
48  Stunden  nach  Gesuchseinreichung  ohne  entschuldbare  Gründe 
keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben, er erfülle die Flücht-
lingseigenschaft  gemäss  Art.  3  und  7  AsylG  nicht  und  zusätzliche 
Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses seien in  seinem Fall  aufgrund der 
Aktenlage nicht erforderlich,

dass das BFM dem eingereichten Bestätigungsschreiben der "Taslima 
Nasrin  Indoor  Organization"  vom  6.  April  2008  ferner  mangels 
Relevanz für seine Vorbringen die Eignung als Beweismittel absprach,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  25.  November  2008 
gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 
erheben  und  unter  Kosten-  und  Entschädigungsfolge  die  Aufhebung 
der angefochtenen Verfügung sowie die Erteilung von Asyl beantragen 
liess,

dass  eventualiter  das  BFM  anzuweisen  sei,  auf  das  Asylgesuch 
einzutreten und die Asylgründe des Beschwerdeführers zu prüfen,

dass  der  Beschwerde  in  jedem  Fall  die  aufschiebende  Wirkung  zu 
erteilen und es dem Beschwerdeführer zu gestatten sei, den Entscheid 
in der Schweiz abzuwarten,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021]) des  BFM ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

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dass somit unter Vorbehalt der nachstehenden Erwägungen auf die im 
Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist 
(Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  der  Beschwerde  von  Gesetzes  wegen  aufschiebende  Wirkung 
zukommt  (Art.  42  AsylG)  und  die  angefochtene  Verfügung  keine 
anderweitigen Anordnungen enthält,  weshalb auf  das entsprechende 
Rechtsbegehren  (Ziff.  3)  mangels  Rechtsschutzinteresse  nicht 
einzutreten ist,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch 
gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 

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soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass der Beschwerdeführer vorliegend das Begehren stellt, es sei ihm 
Asyl zu erteilen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht jedoch im Rahmen der ihm zuste-
henden  Prüfungsbefugnis  im  für  den  Beschwerdeführer  günstigsten 
Fall zum Schluss gelangen kann, das BFM sei deshalb zu Unrecht auf 
sein Asylgesuch nicht eingetreten, weil es bereits aufgrund einer sum-
marischen  Prüfung  hätte  erkennen  sollen,  dass  er  offensichtlich  die 
Flüchtlingseigenschaft erfüllt (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG), 

dass  jedoch auch  in  diesem Fall  das  Bundesverwaltungsgericht  das 
Bestehen der Flüchtlingseigenschaft nicht selber im Dispositiv seines 
Urteils feststellen kann, sondern die angefochtene Nichteintretensver-
fügung aufzuheben und die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der 
Erwägungen (vgl. dazu wiederum BVGE 2007/8 E. 5.6.5 S. 90 f.) an 
das BFM zurückzuweisen hat, 

dass konsequenterweise auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, so-
weit darin die Erteilung von Asyl durch das Bundesverwaltungsgericht 
beantragt wird,

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-

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schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass hinsichtlich  der  zur  Begründung des Asylgesuches geltend ge-
machten Vorbringen des Beschwerdeführers vorweg auf die im Emp-
fangszentrum  Kreuzlingen  am  8.  Oktober  2008  protokollierten 
Aussagen sowie auf das Protokoll der direkten Bundesanhörung vom 
14. Oktober 2008 zu verweisen ist,

dass vorliegend die Nichtabgabe von Reise- oder Identitätspapieren im 
Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 
48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuches sachverhaltsmässig 
erstellt ist, 

dass der Beschwerdeführer es unterliess, im Moment der Einreichung 
seines Asylgesuches im EVZ Kreuzlingen beziehungsweise in den 48 
Stunden  nach  der  diesbezüglichen  Aufklärung  durch  Vorhalt  eines 
Informationsblattes  ein  Dokument  zu  seiner  zweifelsfreien 
Identifizierung (vgl. BVGE 2007/7 E. 5.1- 5.2 S. 65 ff.) abzugeben, 

dass damit die in Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG statuierte Grundvoraus-
setzung für  ein Nichteintreten wegen fehlender Papiere  somit  vorlie-
gend erfüllt ist, 

dass der Beschwerdeführer keine entschuldbaren Gründe (vgl. hierzu 
BVGE 2007/8 E. 3.2 S. 74 f., EMARK 1999 Nr. 16 E. 5c.aa S. 109 f.) 
für die Nichtabgabe eines beweistauglichen Identitätsdokuments inner-
halb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des Asylgesuchs nam-
haft zu machen vermag, 

dass hierzu,  zur Vermeidung von Wiederholungen,  vorab auf  die zu-
treffenden  Erwägungen  in  der  angefochtenen  Verfügung  verwiesen 
werden kann,

dass  ergänzend  in  diesem  Zusammenhang  bloss  noch  auf  die 
Aussagen  des  Beschwerdeführers  hinzuweisen  ist,  wonach  dieser 
während  seines  sechsmonatigen  Aufenthalts  in  Indien  bei  einer 
Familie zur Miete untergebracht gewesen sei (Name der Familie sowie 
Wohnadresse unbekannt) und dort gewartet habe, bis der von seinem 
Schwager  organisierte  und  finanzierte  Schlepper  die  notwendigen 

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Vorkehrungen für die Ausreise getroffen haben soll (Protokoll EVZ, S. 
6; Protokoll der direkten Bundesanhörung, S. 10),

dass mithin dem Beschwerdeführer durchaus bewusst  gewesen sein 
musste, dass für allfällige Reisen, insbesondere solchen nach Europa, 
ein Pass erforderlich ist,

dass  es  ihm  in  dieser  Zeitspanne  demnach  zumutbar  und  möglich 
gewesen  ist,  entsprechende  Ausweispapiere  zu  beschaffen,  zumal 
keine  Gründe  ersichtlich  sind,  weshalb  er  für  die  Ausreise  einen 
gefälschten Pass verwendet haben sollte und sich damit dem erhöhten 
Risiko  ausgesetzt  hätte,  im  Falle  des  Entdecktwerdens  dieses 
Umstandes einerseits nicht aus Indien ausreisen oder andererseits gar 
nicht in der Schweiz einreisen zu können,

dass die Vorinstanz sodann aufgrund zahlreicher realitätsfremder und 
widersprüchlicher  Schilderungen  die  Asylvorbringen  des 
Beschwerdeführers insgesamt als unglaubhaft qualifizierte, 

dass die diesbezüglichen Ausführungen einer Überprüfung durch das 
Bundesverwaltungsgericht  standhalten,  weshalb  hierzu,  zur 
Vermeidung  von  Wiederholungen,  ebenfalls  auf  die  entsprechenden 
Erwägungen des BFM verwiesen werden kann, 

dass die Vorbringen in der Beschwerde vom 25. November 2008 die 
Einschätzung  der  Vorinstanz  in  der  angefochtenen  Verfügung  nicht 
umzustossen vermögen, 

dass  der  Beschwerdeführer  unter  anderem  ausführt,  er  habe 
zwischenzeitlich  organisieren  können,  dass  ihm  ein  Identitätspapier 
zugesandt werde, welches er dann umgehend einreichen werde,

dass praxisgemäss erst  auf  Beschwerdeebene abgegebene Papiere, 
welche aus unentschuldbaren Gründen nicht  fristgerecht  abgegeben 
wurden, keine Kassation des vorinstanzlichen Nichteintretensentschei-
des rechtfertigen (vgl. EMARK 1999 Nr. 16 E. 5c S. 109),

dass  das  blosse  Berufen  auf  eine  im  Heimatland  des 
Beschwerdeführers  angeblich  diagnostizierte  Krankheit  ("Im  Spital 
haben sie herausgefunden, dass ich Hepatitis B habe"; vgl. A1 S. 5) 
nicht  genügt,  um  weitere  Abklärungen  hinsichtlich  allfälliger 
Wegweisungshindernisse vorzunehmen, 

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dass  die  Vorinstanz  anlässlich  der  direkten  Bundesanhörung  den 
Beschwerdeführer  gezielt  zu  seinen  gesundheitlichen  Problemen 
befragte und sich aufgrund von dessen Antworten durchaus ein Bild 
über allfällige daraus resultierende relevante Wegweisungshindernisse 
machen beziehungsweise erlauben konnte,

dass die Antworten des Beschwerdeführers in diesem Zusammenhang 
wenig konkret und eher beiläufig ausgefallenen sind (vgl. A10 S. 6 und 
8 f.),

dass davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer im Falle von 
- wie  etwa  in  der  Beschwerde  ausgeführt  -  grosser  Beunruhigung 
hinsichtlich  der  im  Heimatland  diagnostizierten  Erkrankung  mit 
Bestimmtheit nähere ihn betreffende Auskünfte in Erfahrung gebracht 
hätte,  hielt  er  sich doch vor seiner Einreise in die Schweiz während 
sechs Monaten in Indien auf,

dass unter diesen Umständen trotz des Hinweises der bei der direkten 
Bundesanhörung anwesenden Hilfswerkvertreterin keine zusätzlichen 
Abklärungen  hinsichtlich  eines  aktuell  bloss  hypothetischen 
Wegweisungsvollzugshindernisses nötig waren,

dass die in diesem Zusammenhang als überzeichnet und spekulativ zu 
wertenden Ausführungen in der Beschwerde somit nicht geeignet sind, 
die  vom  BFM  vertretene  Ansicht  zu  widerlegen  respektive  den 
ergangenen  Nichteintretensentscheid  rückgängig  zu  machen,  zumal 
nunmehr im Gegensatz zu den Ausführungen anlässlich der Anhörung 
vom  14.  Oktober  2008  (vgl.  A10  S.  6)  namentlich  sinngemäss 
eingestanden wird, dass eine Behandlung in Bangladesh möglich sei 
(vgl. S. 3),

dass sich die Einwendungen hinsichtlich des erwähnten Einkaufs von 
Büchern von Taslima Nasrim beim Grossisten in (...),  diejenigen zum 
angeblich  beobachteten  Liebesakt  und  den  diesbezüglich  generell 
strengen  Moralvorstellungen  im  Heimatland  des  Beschwerdeführers 
als  Mutmassungen,  nachträgliche  Anpassungen  an  den  Sachverhalt 
respektive unbehelfliche Erklärungsversuche erweisen, 

dass es sich gleichermassen mit den Erklärungen hinsichtlich der wi-
dersprüchlichen und unglaubhaften Aussagen des Beschwerdeführers 
(Dauer  des  Spitalaufenthalts,  Zeitpunkt  des  Todes  der  Freundin, 
Anzeige der Mullahs gegen ihn) verhält,

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dass die dem Beschwerdeführer von der Vorinstanz in diesem Zusam-
menhang  vorgeworfenen  Unglaubhaftigkeitselemente,  welche  ihre 
Stütze in den protokollierten Aussagen des Beschwerdeführers finden 
(A1 S. 6; A10 S. 10),  mit  den Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe 
weder entkräftet noch gar beseitigt werden,

dass dabei zum einen lediglich von einer "minimen Abweichung" des 
dargestellten Sachverhalts  die Rede ist  (vgl. Beschwerde S. 5),  was 
beim Schildern von tatsächlich Erlebten immer wieder vorkomme und 
in aller Regel für die Glaubhaftigkeit der Aussage spreche,

dass  diese  Abweichungen  indes  offensichtlich  nicht  als  "minim"  zu 
bezeichnen sind,

dass  es  zum  anderen  dem  Beschwerdeführer,  insbesondere  im 
Zusammenhang mit der angeblichen Anzeige der Mullahs gegen ihn, 
zumutbar  und  möglich  gewesen  wäre,  beispielsweise  mit 
entsprechenden Dokumenten Klärung in diesen Sachverhaltsumstand 
zu bringen (vgl. auch oben), 

dass  die  Vorinstanz  somit  im  vorliegenden  Fall  aufgrund  der  Ak-
tenlage, wie sie sich nach der Direktanhörung vom 14. Oktober 2008 
präsentierte, unter Verzicht auf zusätzliche tatbestandliche oder recht-
liche Abklärungen im Rahmen einer bloss summarischen Prüfung zu 
Recht  den  Schluss  gezogen  hat,  der  Beschwerdeführer  erfülle  die 
Flüchtlingseigenschaft  offenkundig  nicht,  und  ebenso  offenkundig 
stünden einem Vollzug der Wegweisung keine Hindernisse entgegen 
(Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 5.5. und 5.6.),

dass das  BFM demnach zu Recht  gestützt  auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine 
Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und  zudem  kein  Anspruch  auf 
Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die 
verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 
steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  die  allgemeine  Lage  im  Heimat-  bzw.  Herkunftsstaat  des 
Beschwerdeführers nicht auf eine konkrete Gefährdung im Falle eines 
allfälligen Vollzugs der Wegweisung dorthin schliessen lässt, 

dass in den Akten auch nichts darauf hindeutet, der unpolitische und 
über eine solide Schulbildung verfügende Beschwerdeführer geriete im 
Falle  der  Rückkehr  in  die  Heimat  aus  individuellen  Gründen 

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wirtschaftlicher  oder  sozialer  Natur  in  eine  existenzbedrohende 
Situation,

dass  er  gemäss  eigenen  Angaben  vor  der  Ausreise  seinen 
Lebensunterhalt  als  Besitzer  einer  Buchhandlung  bestritten  hat, 
weshalb davon auszugehen ist,  er bringe gute Voraussetzungen mit, 
um in seiner Heimat aus eigenen Kräften ein Auskommen zu finden,

dass  er  im  Falle  einer  Rückkehr  ins  Heimatland  auf  ein  familiäres 
Beziehungsnetz  zurückgreifen  kann,  was  eine  Reintegration  zudem 
erleichtern dürfte,

dass  hinsichtlich  der  angeblichen  Hepatitis-Erkrankung  lediglich  der 
Vollständigkeit  halber  darauf  hinzuweisen  ist,  dass  sich  der 
Beschwerdeführer bereits in seinem Heimatland in einem Privatspital 
behandeln lassen konnte (vgl. A10 S. 8),

dass  unter  diesen Umständen der  Vollzug der  Wegweisung des Be-
schwerdeführers nach Bangladesch als zumutbar zu erachten ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008  über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben, Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 
Akten den Akten Ref.-Nr. N (...) (per Kurier; in Kopie)

- (zuständige kantonale Behörde) ad (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Daniel Schmid Alfred Weber

Versand: 

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