# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ce71d31e-51e1-5f8f-b867-e6d873d54a11
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.12.2008 D-6751/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6751-2008_2008-12-22.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6751/2008
D-6752/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Thomas Wespi, 
mit Zustimmung von Richter Pietro Angeli-Busi;
Gerichtsschreiberin Anna Kühler.

A._______, geboren B._______,
C._______, geboren D._______,
E._______, geboren F._______,
alle Mongolei,
U._______,
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom 25. Sep-
tember 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge im August 2002 
resp.  im  Januar  2003  aus  ihrem  Heimatstaat  ausreisten  und  nach 
G._______ gelangten,  wo sie  sich  über  vier  resp. fünf  Jahre  aufge-
halten hätten, 

dass sie am 13. Oktober 2007 von G._______ aus auf dem Luftweg in 
die  Schweiz  eingereist  seien,  wo  sie  am 15. Oktober 2007  um  Asyl 
nachsuchten,

dass  sie  anlässlich  der  Kurzbefragung  im  H._______  vom  22. 
November 2007 sowie der direkten Anhörung vom 21. Januar 2008 zur 
Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machten,  sie 
seien in der Mongolei an Leib und Leben gefährdet, 

dass der Beschwerdeführer zur Begründung vorbrachte, er sei in sei-
nem  Heimatland  Polizeipraktikant  gewesen  und  zur  Sicherheit  des 
I._______ eingesetzt worden, 

dass  in  dieser  Zeit  eine  Tasche  aus  der  Wohnung  des  I._______ 
verschwunden  sei,  in  welcher  sich  belastende  Dokumente  befunden 
hätten, 

dass sein Arbeitskollege und er beschuldigt worden seien, die Tasche 
gestohlen  zu  haben,  und  von  Kriminellen  aus  dem  Umfeld  des 
I._______ bedroht worden seien, 

dass  sein  Arbeitskollege  im  Jahr  2002  erschossen  worden  sei  und 
man ihn beschuldigt habe, mit dem Mord in Verbindung zu stehen, 

dass er, nachdem er inhaftiert  und nach kurzer Zeit wieder freigelas-
sen  worden  sei,  im  Januar  2003  Drohanrufe  erhalten  habe  und  zur 
Herausgabe der Tasche aufgefordert worden sei, 

dass er von fünf Männer bedroht und geschlagen worden sei, 

dass er die Polizei benachrichtigt habe, diese jedoch nichts unternom-
men habe, 

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dass er deshalb Ende Januar 2003 illegal nach G._______ gereist sei, 
wo er  seine heutige Frau kennengelernt  habe und mit  ihr,  nachdem 
ihm  nach  einer  Verhaftung  die  Flucht  gelungen  sei,  in  die  Schweiz 
geflohen sei, 

dass die Beschwerdeführerin vorbrachte, durch die Vermittlung eines 
Agenten  nach  J._______  gelangt  zu  sein,  wo  sie,  anstatt  ihrem 
Wunsch entsprechend zu studieren,  in  die Fänge der  Mafia  geraten 
und  gezwungen  worden  sei,  als  K._______  in  einem  L._______  in 
M._______, J._______, zu arbeiten, 

dass ihr nach einem halben Jahr die Flucht gelungen sei und sie sich 
in  N._______  niedergelassen  habe,  wo  sie  ihren  heutigen  Partner 
kennengelernt habe, 

dass  sie  mit  ihm  zusammen  wegen  ihres  illegalen  Aufenthalts  in 
J._______ aus N._______ habe fliehen müssen, 

dass  sie  sich  bei  einer  Rückkehr  in  ihr  Heimatland  vor  Übergriffen 
durch die Mafia fürchten müsste, sie in ständiger Furcht vor der Mafia 
lebe und von den Behörden in  ihrem Heimatland keinen Schutz vor 
den Kriminellen finden könne, welche sie zur Q._______ gezwungen 
hätten, weshalb sie bei einer Rückkehr in ihr Heimatland in grosse Ge-
fahr geraten würde,

dass  gemäss  einer  Mitteilung  des  Migrationsamtes  des  Kantons 
O._______  vom 17.  Juni  2008  das  Kind  der  Beschwerdeführer  von 
einer  deren  Bekannten  aus  der  Mongolei  in  die  Schweiz  gebracht 
worden sei, 

dass das BFM die Asylgesuche der Beschwerdeführer vom 15. Okto-
ber 2008 mit zwei getrennten Verfügungen vom 25. September 2008 – 
diejenige betreffend die Beschwerdeführerin eröffnet am 30. Septem-
ber 2008 – ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den 
Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbrin-
gen  des  Beschwerdeführers  seien  nicht  glaubhaft  beziehungsweise 
nicht relevant und würden den Anforderungen an die Flüchtlingseigen-
schaft gemäss Art. 3 und Art. 7 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31] nicht standhalten, 

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dass auch die Vorbringen der Beschwerdeführerin offensichtlich nicht 
asylrelevant seien, so dass die Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllt sei, 

dass sich sodann der Vollzug der Wegweisung in den Heimatstaat als 
zulässig, zumutbar und möglich erweise, 

dass die Beschwerdeführer mit  gemeinsamer Eingabe vom 24. Okto-
ber 2008 gegen diese Entscheide beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhoben und dabei beantragten, die Verfügungen des BFM 
seien aufzuheben und es sei ihnen Asyl zu gewähren, eventualiter sei-
en die Verfügungen des BFM aufzuheben und die Sache sei zur Neu-
beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, subeventualiter sei fest-
zustellen, dass die Wegweisung unzulässig sei, und es sei ihnen in der 
Folge die vorläufige Aufnahme zu gewähren, in prozessualer Hinsicht 
sei  ihnen  die  unentgeltliche  Rechtspflege  zu  gewähren  und  eine 
rechtskundige Person beizugeben und auf die Erhebung eines Kosten-
vorschusses sei zu verzichten,

dass in der Beschwerdeschrift  im Wesentlichen der bereits bekannte 
Sachverhalt  wiederholt  und zur  Begründung vorgebracht  wurde,  das 
BFM habe die Vorbringen des Beschwerdeführers zu Unrecht als un-
glaubhaft beurteilt, 

dass der vorinstanzlichen Würdigung in der Beschwerde überdies ent-
gegengehalten wurde, bei einer Rückkehr würden die Beschwerdefüh-
rer  in  ihrem Heimatland von Kriminellen bedroht,  so dass ihr  Leben 
dort in grosser Gefahr sei,

dass die Behörden in der Mongolei ihnen keinerlei Schutz bieten könn-
ten, da sie sich vor den Kriminellen fürchten würden und bestechlich 
seien, 

dass  mit  Zwischenverfügung  des  Bundesverwaltungsgerichtes  vom 
21. November 2008 die beiden Beschwerdeverfahren vereinigt und die 
Gesuche um Gewährung der  unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne 
von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021)  und um Verzicht 
auf  die Erhebung eines Kostenvorschusses abgewiesen wurden und 
ein Kostenvorschuss verlangt wurde,

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dass bei der Beurteilung der Aussichtslosigkeit der Begehren ausge-
führt  wurde, die  Erwägungen des BFM dürften wohl zutreffen und zu 
bestätigen sein, 

dass die Beschwerdeführer der vorinstanzlichen Würdigung keine sub-
stanziellen Einwände entgegenhalten würden,

dass insbesondere fraglich sein dürfte, inwiefern die Beschwerdeführer 
aus einem der in Art. 3 AsylG abschliessend genannten Gründe ver-
folgt worden sein sollen oder eine solche Verfolgung zu befürchten hät-
ten, 

dass zudem keine individuellen Gründe vorliegen dürften,  die gegen 
den Wegweisungsvollzug sprechen könnten, 

dass  der  mit  Zwischenverfügung  vom 21. November  2008  verlangte 
Kostenvorschuss am 6. Dezember 2008 geleistet wurde,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass die Beschwerdeführer durch die angefochtenen Verfügungen be-
rührt  sind,  ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung bezie-
hungsweise  Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerden legitimiert sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden 
einzutreten ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 50 und 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 

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AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art. 2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  aner-
kannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie 
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art. 3  Abs. 1 
AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft  glaubhaft  gemacht ist,  wenn die Be-
hörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-
geben hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in we-
sentlichen Punkten zu wenig begründet  oder in sich widersprüchlich 
sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälsch-
te oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden,

dass im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, wie sie sich nach 
der summarischen Befragung und der Direktanhörung darstellt,  unter 
Verzicht  auf  zusätzliche  tatbeständliche  oder  rechtliche Abklärungen 
der  Schluss  gezogen  werden  kann,  dass  die  Beschwerdeführer  die 
Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen, 

dass diesbezüglich  zur  Vermeidung von Wiederholungen auf  die zu-
treffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung des BFM zu 
verweisen ist,

dass, selbst wenn die Vorbringen der Beschwerdeführer als glaubhaft 
beurteilt  würden,  die vorgebrachte Verfolgung durch Kriminelle  keine 
asylrechtlich  relevante  Verfolgungssituation  darstellen  würde,  da  es 

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den Beschwerdeführern möglich und zumutbar wäre, sich an die zu-
ständigen Behörden in ihrem Heimatland zu wenden, zumal der mon-
golische Staat grundsätzlich in der Lage und willens ist, seine Bürger 
vor rechtswidrigen Angriffen durch andere Bürger zu schützen, 

dass es den Beschwerdeführern somit nicht gelingt, die Flüchtlingsei-
genschaft  nachzuweisen oder  zumindest  glaubhaft  zu machen,  wes-
halb das BFM die Asylgesuche zu Recht abgelehnt hat,

dass somit die Voraussetzungen für eine Rückweisung der Sache an 
die Vorinstanz zur Neubeurteilung nicht erfüllt sind und der diesbezüg-
liche Antrag abzuweisen ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der  Schweizeri-
schen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die ver-
fügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen 
steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

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dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es den Beschwerdeführern nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
im Sinne von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum Schut-
ze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  er-
sichtlich sind, die im Heimatstaat droht,  zumal sich die Beschwerde-
führer an die mongolischen Behörden wenden und diese um Schutz 
ersuchen können,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat der Beschwerdeführer 
noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer 
Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vor-
liegend zumutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführer in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es ihnen obliegt,  bei  der Beschaffung 
gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es den Beschwerdeführern demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern die angefochtenen Verfügungen Bundesrecht verletzen, den 
rechtserheblichen Sachverhalt  unrichtig oder unvollständig feststellen 
oder unangemessen sind (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerden 
abzuweisen sind, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die – aufgrund der Verfah-
rensvereinigung erhöhten – Kosten von Fr. 800.-- (Art. 1-3 des Regle-
ments  vom 21. Februar  2008 über  die  Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  den  Be-

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schwerdeführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem am 
6. Dezember  2008 in  gleicher  Höhe geleisteten Kostenvorschuss zu 
verrechnen sind.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerden werden abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 800.--  werden  den  Beschwerdeführern 
auferlegt  und mit  dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 
verrechnet. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführer (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)
- das P._______ (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Anna Kühler

Versand: 

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