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**Case Identifier:** 48074461-dad4-5f45-a78b-15c279397666
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-03-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 25.03.2013 UV 2012/59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-59_2013-03-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/59

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 03.09.2019

Entscheiddatum: 25.03.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 25.03.2013
Art. 6 UVG. Art. 11 UVV. Die am 26. August 2009 bzw. 28. September 2009 als 
Rückfall zum Unfall vom 15./17. Januar 2008 (und vom 20. Februar 2008) 
geltend gemachten Beschwerden im Bereich der linken Hand und des linken 
Unterarms (Verdacht auf CRPS bzw. Morbus Sudeck) stehen nicht in einem 
natürlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 15./17. Januar 2008 
(und vom 20. Februar 2008) (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St.Gallen vom 25. März 2013, UV 2012/59). Bestätigt durch Urteil 
des Bundesgerichts 8C_359/2013.

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Della Batliner

Entscheid vom 25. März 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Stephanie Schwarz, Sigg Schwarz Advokatur, 

Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

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vertreten durch Fürsprecherin Dr. iur. Marianne Sonder, Rossimattstrasse 17,

3074 Muri b. Bern,

betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A. 

A.a Die am 20. Juli 1977 geborene A.___ (nachfolgend: Versicherte) war seit dem 

2. Januar 2008 bei der B.___ AG in der Nahrungsmittelproduktion als 

Produktionsmitarbeiterin angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen ver­

sichert (Suva-act. 1). Per 1. Februar 2008 wurde ihr das (bis dahin befristete) 

Arbeitsverhältnis gekündigt, nachdem sie sich krank gemeldet hatte (Suva-act. 6). 

Gemäss Arztzeugnis vom 29. Februar 2008 von pract. med. C.___, Ärztin für 

Allgemeine Medizin, rutschte die Versicherte am 15. bzw. 17. Januar 2008 (Schaden-

Datum unpräzis) auf der Treppe aus, wollte sich mit dem linken Arm am 

Treppengeländer festhalten und schlug dabei mit dem linken Handgelenks-/ 

Vorderarmbereich gegen das Geländer (Suva-act. 2, 8, 14, 15). Die Versicherte habe 

trotz Schmerzen weitergearbeitet, was zu zunehmenden Schmerzen im ganzen linken 

Arm- und Nackenbereich geführt habe. Zudem habe sie einen grippalen Infekt erlitten. 

Am 20. Februar 2008 sei der Versicherten zudem ein schweres Glas aus dem Schrank 

auf den Daumen gefallen (Suva-act. 12). Die Suva nahm diverse medizinische 

Abklärungen vor (vgl. Suva-act. 12, 21, 22, 27, 28, 30, 37, 41) und verneinte mit 

Verfügung vom 16. September 2008 das Vorliegen objektivierbarer 

behandlungsbedürftiger Unfallfolgen, weshalb sie die Versicherungsleistungen 

(Taggeld/Heilungskosten) per 15. September 2008 einstellte (Suva-act. 44). Die 

Concordia zog ihre dagegen am 13. Oktober 2008 vorsorglich erhobene Einsprache 

(Suva-act. 46) am 5. November 2008 wieder zurück (Suva-act. 48). Die Verfügung 

erwuchs in Rechtskraft (Suva-act. 50).

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A.b Mit Schreiben vom 26. August 2009 liess die Versicherte durch die Fortuna 

Rechtsschutz-Versicherungs-Gesellschaft AG einen Rückfall geltend machen (Suva-

act. 53) und legte den am 11. August 2009 übersetzten Arztbericht des Regionalen 

Krankenhauses D.___ (Kosovo; Suva-act. 52) bei. Mit Schreiben vom 28. August 2009 

wies die Suva auf die Rechtskraft der Verfügung vom 16. September 2008 hin und 

verneinte mangels neuer Erkenntnisse ihre Leistungspflicht (Suva-act. 53/1). Am 

28. September 2009 ersuchte die Rechtsvertreterin der Versicherten um 

Auseinandersetzung mit dem Rückfallgesuch bzw. Eintreten, andernfalls um Erlass 

einer anfechtbaren Nichteintretensverfügung und um Prüfung der Rentenfrage (Suva-

act. 56). Am 3. Dezember 2009 wurde eine Stellatumblockade links durchgeführt 

(Suva-act. 66). Gestützt auf die ärztliche Beurteilung von Dr. med. E.___, Facharzt für 

Chirurgie FMH, und Dr. med. F.___, Facharzt für Neurologie FMH, vom 18. Februar 

2010 (Suva-act. 68) betrachtete die Suva mit Verfügung vom 24. Februar 2010 (Suva-

act. 69) das Schreiben vom 28. September 2009 als Wiedererwägungs- und 

Revisionsgesuch und trat auf dieses nicht ein. Die dagegen erhobene Einsprache vom 

24. März 2010 (Suva-act. 70) wurde mit Einspracheentscheid vom 10. August 2010 

abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde (Suva-act. 77). Die gegen diesen 

Entscheid erhobene Beschwerde vom 13. September 2010 (Suva-act. 79) wurde mit 

Entscheid des st. gallischen Versicherungsgerichts vom 17. August 2011 (UV 2010/67; 

Suva-act. 88) insoweit abgewiesen, als damit ein Rückkommen auf die Verfügung vom 

16. September 2008 unter den Rückkommenstiteln der Wiedererwägung und 

prozessualen Revision verlangt wurde. Zur Verfügung über die Rückfallmeldung wurde 

die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

A.c Am 23. März 2012 liess die Suva von Dr. E.___ und Dr. F.___ eine neurologische 

und chirurgische Beurteilung vornehmen (Suva-act. 93). Gestützt auf diese Beurteilung 

verneinte die Suva mit Verfügung vom 2. April 2012 ihre Leistungspflicht (Suva-act. 94).

B. 

Die dagegen am 10. Mai 2012 erhobene Einsprache (Suva-act. 98) wurde mit 

Einspracheentscheid vom 24. Mai 2012 (act. G 1.2) abgewiesen.

C. 

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C.a Mit Eingabe vom 21. Juni 2012 (act. G 1) liess die Versicherte durch 

Rechtsanwältin lic.iur. Stephanie Schwarz, Winterthur, Beschwerde erheben mit dem 

Antrag, der Einspracheentscheid vom 24. Mai 2012 sei aufzuheben und es seien der 

Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen der Unfallversicherung, insbesondere 

eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung, zuzusprechen. Eventualiter sei 

die Sache zur ergänzenden medizinischen Abklärung und Prüfung der 

Rückfallkausalität und anschliessend neuer Verfügung über den Leistungsanspruch an 

die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Das Verfahren sei bis zum rechtskräftigen 

Entscheid des bereits an diesem Gericht hängigen gegen die Abweisung einer Rente 

der Invalidenversicherung gerichteten Beschwerdeverfahrens (IV 2012/169) zu 

sistieren. Es sei eine Oberbegutachtung durch das Gericht anzuordnen; unter Kosten- 

und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. Zur Begründung führte 

sie im Wesentlichen an, das Urteil des Versicherungsgerichts vom 17. August 2011 (UV 

2011/67) sei ungenügend umgesetzt worden und die Beschwerdegegnerin habe 

ungenügende Sachverhaltsabklärungen getätigt. Die Voraussetzungen für eine 

Observation durch die IV-Stelle hätten nicht vorgelegen und die neue Aktenbeurteilung 

vom 23. März 2012 ziehe unzulässige Schlüsse aus den Ergebnissen der IV-

Observation. Es sei nicht zu vermuten, dass die Suva-Ärzte die Observationsvideos 

gesehen hätten, da sie andernfalls zu einer gänzlich anderen Schlussfolgerung 

gekommen wären. Zudem seien von den vorbehandelnden Ärzten anders als in der 

medizinischen Beurteilung vom 23. März 2012 und der darin erwähnten Beurteilung 

vom 18. Februar 2010 diverse neurologisch und orthopädisch relevante Befunde, 

insbesondere auch mit klaren Hinweisen auf organische Unfallfolgen, erhoben worden. 

In den aktuellen ärztlichen Beurteilungen verweise die Suva in erster Linie auf eine vor 

der IV-Begutachtung verfasste Beurteilung vom 18. Februar 2010, wobei ein zeitlich 

danach verfasstes IV-Gutachten eine Verschlechterung der unfallbedingten 

Beschwerden festgehalten habe. Die Suva habe es unterlassen, dem IV-Gutachter die 

massgeblichen unfallversicherungsrechtlich relevanten Ergänzungsfragen zu stellen 

oder ein eigenes Gutachten in Auftrag zu geben. Eine eigene Untersuchung durch die 

Versicherungsmediziner wäre angezeigt gewesen. Gestützt auf das Gutachten vom 

31. Juli 2010 von Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates, St. Gallen, sei der Anspruch auf eine 

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Invalidenrente von mindestens 50% sowie eine Integritätsentschädigung ausgehend 

von der Entschädigung beim Verlust der dominanten Hand grundsätzlich ausgewiesen.

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 20. August 2012 schloss die Beschwerdegegnerin auf 

vollumfängliche Abweisung der Beschwerde (act. G 3). Zur Begründung brachte sie 

insbesondere vor, die widersprüchlichen Arztzeugnisse von pract. med. C.___ hätten 

als Anfangsverdacht für eine Observation ausgereicht und diese sei zulässigerweise 

erfolgt. Das Verwaltungsgericht (richtig: Versicherungsgericht) habe der Suva mit 

keinem Wort nahegelegt, weitere medizinische Abklärungen zu treffen. Ergänzende 

gutachterliche Untersuchungen seien nicht erforderlich gewesen. Die Suva-Ärzte 

hätten den Grossteil ihrer Abklärung dem Gutachten von Dr. G.___ gewidmet und ihre 

abweichende Beurteilung begründet. Die Versicherte sei beobachtet worden, wie sie 

ihre linke obere Extremität ohne weiteres über Kopfhöhe bewegt, mit der linken Hand 

den Kofferraumdeckel erfasst und beim Autowaschen teilweise mit dem Körper auf ihre 

linke Hand abgestützt habe, was sie nicht bestritten habe. Das Verwaltungsgericht 

(richtig: Versicherungsgericht) habe im Entscheid vom 17. August 2011 erkannt, dass 

sich im Anschluss an das Unfallereignis vom 17. Januar 2008 keine strukturelle 

Läsionen, insbesondere keine unfallbedingte Schädigung des peripheren 

Nervensystems objektivieren liessen. Für die Diagnose des Morbus Sudeck würden 

wesentliche Kriterien fehlen. Eine Nachfrage bei Dr. G.___ habe sich nicht aufgedrängt.

C.c Mit Replik vom 12. Oktober 2012 (act. G 7) präzisierte die Rechtsvertreterin der 

Beschwerdeführerin ihren Hauptantrag dahingehend, dass eine 

Integritätsentschädigung ausgehend von einer Integritätseinbusse von 40% 

beantragte. Am Sistierungsantrag hielt sie nicht mehr fest. Die Suva sei zur 

Stellungnahme, ob und inwiefern ihre beurteilenden Ärzte oder andere Mitarbeiter das 

Videomaterial und die Berichte persönlich eingesehen hätten, aufzufordern. Im Übrigen 

hielt sie an ihrem bisherigen Standpunkt fest.

C.d Mit Duplik vom 23. Oktober 2012 (act, G 9) hielt die Beschwerdegegnerin ebenfalls 

an ihrem bisherigen Standpunkt fest.

Erwägungen:

1.

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1.1  Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 

SR 832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt. Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung 

bildet die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht 

demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem 

versicherten Unfallereignis zusammenhängen (Alexandra Rumo-Jungo, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz 

über die Unfallversicherung, 3. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2003, S. 42 ff.). Ursachen im 

Sinn des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren 

Vorhandensein die gesundheitliche Beeinträchtigung nicht oder nicht in gleicher Weise 

oder nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Für die Bejahung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs ist nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder 

unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende 

Ereignis zusammen mit anderen Faktoren für die Schädigung verantwortlich ist, der 

Unfall mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die 

eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 

Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen 

dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater 

Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als 

adäquate Ursache eines Erfolgs zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 

Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von 

der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolgs also durch das 

Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis). 

Während es Aufgabe der Ärztin oder des Arztes ist, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (Rumo-Jungo, a.a.O., S. 46; BGE 

125 V 456; 123 III 110; 112 V 30).

1.2  Gemäss Art. 11 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) 

werden Versicherungsleistungen auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. 

Praxisgemäss handelt es sich bei einem Rückfall um das Wiederaufflackern einer 

vermeintlich geheilten Krankheit bzw. vermeintlich geheilter Unfallfolgen, so dass es 

erneut zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise zu einer weiteren Arbeitsunfähigkeit 

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kommt, während von Spätfolgen dann gesprochen wird, wenn ein scheinbar geheiltes 

Leiden im Lauf längerer Zeit organische oder psychische Folgen bewirkt, die zu einem 

andersgearteten Krankheitsbild führen können. Rückfälle und Spätfolgen schliessen 

begrifflich an ein in der Vergangenheit bestandenes Unfallereignis an. 

Dementsprechend können sie eine Leistungspflicht des (damaligen) Unfallversicherers 

nur dann auslösen, wenn zwischen den erneut vorgebrachten Beschwerden und der 

seinerzeit beim versicherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher 

Kausalzusammenhang besteht (BGE 118 V 296 f. E. 2c).

1.3  Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht 

für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 

die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind. Ausschlaggebend für den 

Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft eines 

Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 

Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). Auch 

den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungsgemäss Beweiswert 

beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 

sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee).

2.

2.1  Mit Verfügung vom 16. September 2008 stellte die Beschwerdegegnerin die Ver­

sicherungsleistungen (Taggelder, Heilbehandlung) mangels Vorliegens objektivierbarer 

behandlungsbedürftiger Unfallfolgen auf den 16. September 2008 ein (Suva-act. 44). 

Zu prüfen ist, ob die am 26. August 2009 bzw. 28. September 2009 als Rückfall zum 

Unfallereignis vom 15./17. Januar 2008 (und vom 20. Februar 2008) geltend gemachten 

Beschwerden im Bereich der linken Hand und des linken Unterarms in einem natür­

lichen und adäquaten Kausalzusammenhang zu diesem stehen und entsprechend eine 

Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin begründen.

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2.2  Für die Annahme unfallkausaler somatischer Restfolgen wird im Regelfall eine 

strukturelle Läsion bzw. eine schlecht verheilte strukturelle Läsion als objektivierbares 

Korrelat verlangt. Liegt kein solches vor, wird häufig davon ausgegangen, dass der 

Schmerz durch eine psychische Komponente unterhalten wird. Darüber hinaus gibt es 

aber auch anerkannte unfallkausale Schmerzsyndrome, wie das CRPS bzw. den 

Morbus Sudeck, die auftreten, obwohl die Verheilung einer strukturellen Läsion 

grundsätzlich günstig verlaufen ist (vgl. dazu Alfred M. Debrunner, Orthopädie, 

Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. Bern 2005, S. 695 ff.). Die Diagnose eines CRPS 

erfolgt mittlerweile anhand der Budapest-Kriterien, welche aus einer 

Konsensuskonferenz im Jahr 2006 resultieren. Typischerweise treten die Beschwerden 

innerhalb kurzer Zeit nach einem auslösenden Ereignis - nach der Rechtsprechung wird 

für eine Leistungspflicht des Unfallversicherers eine Latenzzeit von 6 bis 8 Wochen 

vorausgesetzt - auf (vgl. <http://rheumatologie.universimed.com/artikel/komplexes-

regionales-schmerzsyndrom-typ-1-crps-1>, abgerufen am 20. Februar 2013; Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 6. September 2006, U 23/06, E. 2.3 mit Hinweis).

2.3  Mit undatiertem, am 11. August 2009 übersetztem Bericht der neurologischen 

Abteilung des Regionalen Krankenhauses D.___ (Kosovo) wurde eine posttraumatische 

Neuropathie (neuropathische Schmerzen, Nervus Ulnar links) vermutet (Suva-act. 52).

2.4  In einem auf den 27. Oktober 2008 datierten Bericht von Dr. med. H.___, Leitender 

Arzt Schmerztherapie, FMH Anästhesiologie/FA Interventionelle Schmerztherapie, 

Departement Anästhesie, Spital I.___, wurden die Beschwerden als absolut glaubhaft 

beschrieben (Suva-act. 61; es ist möglich, dass die erste Seite dieses Berichts 

verwechselt wurde). Von einer Somatisierung dürfe nicht ausgegangen werden. Nur 

weil radiologisch kein eindeutiges Korrelat bestehe, könne nicht behauptet werden, 

dass keine mikroskopischen Gelenkverletzungen vorhanden seien. Als Ursache müsse 

eine unfallbedingte Gelenkkontusion mit nachfolgender Entwicklung eines dystrophen 

Schmerzbildes postuliert werden. Die lokalen Befunde mit morgendlicher sowie 

belastungsabhängiger Schmerzzunahme, starker Druckdolenz und Kältegefühl 

sprächen eindeutig für eine neurogene Schmerzkomponente.

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2.5  Am 27. Oktober 2009 berichtete pract. med. C.___ über chronische Schmerzen im 

linken Handgelenk-/Handbereich nach Prellung des linken Handgelenk-Vorderarm­

bereichs am 16. Januar 2008 (Suva-act. 61).

2.6  Mit Bericht vom 3. November 2009 diagnostizierte Prof. Dr. med. J.___, Facharzt 

FMH Neurologie, ein komplexes regionales Schmerzsyndrom der linken Hand (Morbus 

Sudeck) nach Prellung/Stauchung der linken Hand im Januar 2008 nach Sturz von 

einer Treppe (Suva-act. 58). Als Ursache der Schmerzen sowie der Minderinnervation 

vermute er am ehesten eine noch leichte Form des komplexen regionalen 

Schmerzsyndroms. Passend dazu finde sich eine reduzierte Reaktion beim 

sympathischen Hautreflex in der Elektrophysiologie. Die Neurographie der Armnerven 

sei dagegen gänzlich unauffällig gewesen. Eine Verletzung des Nervs könne somit nicht 

verifiziert werden. Auch die Elektromyographie aus dem Musculus interosseus dorsalis 

I sei unauffällig gewesen.

2.7  Am 17. Dezember 2009 berichtete Dr. H.___ von der am 3. Dezember 2009 

durchgeführten Stellatumblockade links (Suva-act. 66). Die Punktion habe in einer 

guten Blockade mit Horner-Zeichen, Hyperämie und Überwärmung im gesamten linken 

Arm resultiert. Die Schmerzsymptomatik sei - bis auf einen leichten Restschmerz im 

ulnaren Handgelenk - verschwunden. Die Patientin habe die Wärme als sehr angenehm 

empfunden. Anlässlich der Nachkontrolle vom 10. Dezember 2009 sei über eine 

Beschwerdelinderung bis am Abend berichtet worden, die Schmerzen seien während 

ca. drei Tagen deutlich intensiver gewesen, um dann wieder auf den gewohnten Pegel 

zu sinken. Seit der Punktion klage die Patientin zusätzlich über linksseitige Nacken- 

und Kopfschmerzen sowie Lichtempfindlichkeit. Eine Erklärung für diese anhaltenden 

Symptome hatte Dr. H.___ nicht.

2.8  Am 18. Februar 2010 nahmen die Suva-Versicherungsmediziner Dr. E.___ und 

Dr. F.___ Stellung zur Frage, ob neue Befunde vorlägen, die mindestens wahrscheinlich 

im Zusammenhang mit dem Unfall vom 15. Januar 2008 stehen würden und wenn ja, 

um welche Befunde es sich handle (Suva-act. 68). Dabei stellten sie zunächst in Bezug 

auf den Grundfall fest, dass die Kontusion des linken Handgelenks und des linken 

Vorderarms vom 15. Januar 2008 zu keiner objektivierbaren strukturellen Verletzung 

geführt habe. Das Auftreten eines Hämatoms sei echtzeitlich nicht dokumentiert. Zum 

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Stellenwert der kernspintomographisch am 19. März 2008 dargestellten Läsion des 

TFCC hätten sich bereits die beiden Handchirurgen Dr. med. K.___, Handchirurgie 

FMH, und Dr. med. L.___, Leitender Arzt Handchirurgie, Kantonsspital X.___, geäussert 

und diesem Befund keine pathologische, die Beschwerden erklärende Bedeutung 

beigemessen. Auch eine Bandverletzung habe in der Kernspintomographie nicht 

nachgewiesen werden können. Echtzeitlich zum Unfall seien auch keine 

neurologischen Ausfälle dokumentiert worden. Nach diesem als bagatellär 

einzustufenden Trauma sei es jedoch zu einem chronischen Schmerzsyndrom 

gekommen, welches sich trotz wiederholter Abklärungen diagnostisch nicht klar 

eingrenzen liesse. Die Versicherungsmediziner gingen anschliessend der Frage nach, 

ob das im Rückfall diagnostizierte neurogene Schmerzsyndrom (Bericht Dr. H.___ vom 

27. Oktober 2008) bzw. das von Prof. J.___ diagnostizierte CRPS der linken Hand 

(Bericht vom 3. November 2009) als neuer Befund gewertet werden müsse, der 

zumindest wahrscheinlich ursächlich auf den Unfall vom 15. Januar 2008 

zurückzuführen wäre. Eine Nervenverletzung, aufgrund der sich ein neuropathisches 

Schmerzsyndrom hätte entwickeln können, habe bisher nicht objektiviert werden 

können. Weder Dr. med. M.___, Neurologie FMH, Leitender Arzt/Chefarzt Stv. Der 

Klinik für Neurologie und Neurorehabilitation, Klinik Y.___, im Grundfall noch Prof. J.___ 

im Rückfall hätten bei ihren elektroneurographischen Abklärungen Hinweise auf 

pathologische Messwerte des Nervus medianus und Nervus ulnaris gefunden. Wie die 

Akten zeigen würden, sei ein CRPS bereits im Grundfall in Erwägung gezogen worden 

(Dr. M.___, Dr. med. N.___, Facharzt FMH Innere Medizin und Facharzt FMH 

Rheumatologie, Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Bewegungsapparates, 

Klinik Y.___, sowie Dr. L.___), ohne dass die Diagnose jedoch erhärtet werden konnte. 

Die mit einem CRPS einhergehenden trophischen Störungen (ein diagnostisches 

Kriterium gemäss IASP) seien einzig anlässlich der Untersuchung durch Dr. L.___ im 

August 2008 beschrieben worden, bei der einen Monat später vorgenommenen 

kreisärztlichen Untersuchung durch Dr. med. O.___, Facharzt FMH Orthopädische 

Chirurgie, vom 15. September 2008 jedoch nicht mehr. Dr. M.___ habe ein CRPS 

wegen einer reduzierten Hauttemperatur (als Hinweis auf eine Störung der autonomen 

Innervation) in Betracht gezogen. Eine kühlere Hauttemperatur sei allerdings insofern 

unspezifisch, als sie auch durch alleinige Schonung einer Extremität erklärt werden 

könne. In der klinisch neurophysiologischen Zusatzdiagnostik durch Dr. M.___ am 

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9. Juni 2008 hätten sich keine Zeichen für Läsionen des linken Nervus medianus oder 

des linken Nervus ulnaris gefunden, die definitive Diagnose eines CRPS sei vom 

Neurologen Dr. M.___ nicht gestellt worden. Zudem habe Dr. O.___ bei seiner 

kreisärztlichen Untersuchung vom 15. September 2008 eine symmetrische 

Hauttemperatur an beiden Händen vorgefunden. Der Befund einer kühleren Temperatur 

sei somit nicht konstant vorhanden gewesen. Auch im Bericht des Neurologen aus 

dem Kosovo sei ausschliesslich die Vermutung einer posttraumatischen Neuropathie 

des Nervus ulnaris links ausgesprochen, ein klinisch neurophysiologischer Nachweis 

jedoch nicht dokumentiert worden. Prof. J.___ stütze sich bei seiner Diagnose auf eine 

reduzierte Reaktion beim sympathischen Hautreflex in der Elektrophysiologie. Dieser 

isolierte Testbefund sei jedoch im Hinblick auf die Diagnostik eines CRPS ungenügend 

validiert und die Untersuchungsbefunde von Prof. J.___ liessen nach den anerkannten 

Kriterien der IASP für ein CRPS eine definitive Diagnose eines solchen aus 

neurologischer Sicht nicht zu. Die nach wie vor klinisch erfolgende Diagnose eines 

CRPS werde aufgrund der Kriterien von Harden und Bruehl gestellt. Im Fall der 

Versicherten sei ein entscheidendes Kriterium nicht erfüllt, nämlich das einer Allodynie 

und einer Hyperpathie. Prof. J.___ habe bei seiner Untersuchung eine leichte 

Hypalgesie und Hyposensibilität festgestellt und klinisch keine trophischen Störungen 

an der linken Hand festgehalten. Damit würden wesentliche Kriterien zur Bestätigung 

der Diagnose eines CRPS fehlen. Es seien dieselben Kriterien, die bereits im Grundfall 

gefehlt hätten, weswegen die Diagnose eines CRPS nicht erhärtet werden könne. 

Zusammenfassend würden im Rückfall keine anderen Beschwerden geschildert und 

keine anderen klinischen Befunde erhoben als die bereits im Grundfall dokumentierten. 

Sie seien lediglich in diagnostischer Hinsicht anders gedeutet worden als im Grundfall, 

wobei die diagnostische Validität eines CRPS hinterfragt werden müsse, welches zwar 

bereits im Grundfall erwogen, aber nicht bestätigt worden sei. Auf neurologischem 

Gebiet hätten weder im Grundfall, noch nach der Rückfallmeldung Hinweise für 

unfallbedingte Schädigungen des peripheren Nervensystems der Versicherten 

vorgelegen. Da keine neuen medizinischen Befunde vorlägen, bestehe kein Anlass, von 

der Beurteilung des Kreisarztes Dr. O.___ vom 15. September 2008 abzuweichen, 

wonach keine wesentlichen, strukturell fassbaren und organisch eingrenzbaren 

Befunde festgestellt worden seien, eine deutliche Somatisierung bei weitgehend 

fehlendem Verletzungssubstrat vorhanden sei und keine Indikation für weitere 

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Abklärungen oder Operationen beständen und auch keine kausale Therapie angeboten 

werden könne.

2.9  Mit neurologischer und chirurgischer Beurteilung vom 23. März 2012 nahmen 

Dr. E.___ und Dr. F.___ zum von der IV-Stelle des Kantons St. Gallen veranlassten, 

interdisziplinären psychiatrischen und orthopädischen Gutachten von Dr. med. P.___, 

Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, St. Gallen, und Dr. G.___ vom 

31. Juli 2010 Stellung (UV-act. 93). Aus neurologischer Perspektive enthalte der 

klinische Untersuchungsbefund von Dr. G.___ ausschliesslich die Wiedergabe der 

Angabe einer Sensibilitätsstörung im Bereich des Ring- und Kleinfingers und der 

ulnaren Seite des Mittelfingers, ohne jedoch eine Seitenangabe zu machen. Ein 

isolierter Sensibilitätsbefund, der stets von der Mitwirkung und der Angabe der 

untersuchten Person abhängig sei, könne nicht im Sinn einer wahrscheinlichen 

organischen neurologischen Schädigung gewertet werden. Die (neurologisch nicht 

nachvollziehbare) Diagnose eines CRPS 1 durch Dr. G.___ bedeute ausdrücklich, dass 

keine zugrunde liegende (unfallbedingte) neurologische organische Störung von den 

Untersuchern Dr. G.___ und Dr. P.___ angenommen worden sei. Für das Fehlen von 

erheblichen Unfallfolgen im Bereich der linken Hand spräche zudem, dass die 

Versicherte am 8. März 2011 bei der Reinigung ihres Wagens und als Lenkerin eines 

Personenwagens beobachtet worden sei. Zusammenfassend sei aus neurologischer 

Sicht weder unter Berücksichtigung der umfangreichen Unterlagen als Grundlage für 

die neurologische und chirurgische Beurteilung vom 18. Februar 2010, noch des von 

der Invalidenversicherung angeforderten psychiatrischen und orthopädischen 

Gutachtens vom 31. Juli 2010 eine Unfallfolge erkennbar, welche eine Rückfallmeldung 

zum Unfall vom 15. Januar 2008 rechtfertigen könne. Dr. G.___ stelle die Diagnose 

eines CRPS vom Typ I aufgrund von Befunden, die bereits früher aktenkundig gewesen 

seien. So habe der Handchirurg Dr. L.___ eine teigige Schwellung des Handrückens 

sowie eine leichte livide Verfärbung der Hohlhand beschrieben (Bericht vom 14. August 

2008); Befunde, die auch Dr. G.___ knapp zwei Jahre später festgehalten habe. Sowohl 

die diffuse Schwellung des Handrückens als auch die Lividverfärbung, die leichte 

Atrophie von Thenar und Hypothenar sowie die Beweglichkeitseinschränkung der 

Finger könnten jedoch allein die Folge einer medizinisch nicht indizierten dauernden 

Ruhigstellung auf einer Schiene bzw. des Nichtgebrauchs einer Extremität sein. Diese 

Befunde seien somit isoliert betrachtet unspezifisch und könnten nicht als 

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hinreichendes Kriterium für ein CRPS herangezogen werden. Eine Allodynie oder eine 

Hyperpathie seien auch bei der Untersuchung durch Dr. G.___ nicht beschrieben 

worden. Die Stadieneinteilung durch Dr. G.___ beruhe nicht auf der aktuellen 

medizinischen Wissenschaft. Unter Anwendung der Budapest-Kriterien könne deshalb 

die Diagnose eines CRPS auch unter Berücksichtigung der von Dr. G.___ erhobenen 

Befunde nach wie vor nicht bestätigt werden. Die im Gutachten festgehaltene schwere 

Funktionsstörung des linken Arms kontrastiere zudem diametral mit dem in einem 

Schreiben der Sozialversicherungsanstalt St. Gallen vom 7. Dezember 2011 erwähnten 

Observationsbericht. Die in der Gutachtensituation demonstrierte Funktionsstörung des 

linken Arms beruhe somit zum grössten Teil auf der Verhaltensebene und könne nicht 

mit organischen Unfallfolgen erklärt werden.

3.

3.1  In medizinischer Hinsicht besteht Einigkeit darüber, dass für die von der 

Beschwerdeführerin beklagten Beschwerden - abgesehen von einer kleinen Läsion des 

triangulären fibrokartilaginären Komplexes (TFCC), der die Symptomatik jedoch kaum 

zu erklären vermag - weder im Grund- noch im Rückfall eine strukturelle Läsion als 

objektivierbares Korrelat gefunden werden konnte (vgl. Suva-act. 12, 21, 22, 27, 28, 30, 

37, 41, 61, 68, 78, 93). Anhaltspunkte für eine psychische Komponente finden sich 

lediglich im Bericht vom 27. Oktober 2009 von pract. med. C.___, wo eine depressive 

Verstimmung jedoch nur gestützt auf die Symptomangaben der Patientin diagnostiziert 

wurde (Suva-act. 61). Im Gutachten vom 31. Juli 2010 von Dr. P.___ und Dr. G.___ 

konnte aus rein psychiatrischer Sicht keine Diagnose mit Krankheitswert erhoben 

werden, wobei die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung 

deshalb nicht gestellt wurde, da die Beschwerden als aus somatischer Sicht 

nachvollziehbar betrachtet wurden (Suva-act. 78 S. 19 f.). Unabhängig vom 

(Nicht-)Vorliegen einer natürlichen Kausalität wäre angesichts des 

unbestrittenermassen bagatellären Ereignisses vom 15./17. Januar 2008 (und vom 

20. Februar 2008) eine Adäquanz allfälliger psychischer Beschwerden ohnehin klar zu 

verneinen (vgl. BGE 115 V 133 E. 5b).

3.2  Hinsichtlich der im Raum stehenden Diagnose eines CRPS bzw. Morbus Sudeck 

begründen die versicherungsmedizinischen Beurteilungen von Dr. E.___ und Dr. F.___ 

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vom 18. Februar 2010 (Suva-act. 68) und vom 23. März 2012 (Suva-act. 93) ausführlich 

und in nachvollziehbarer Weise, dass sich die seit der Rückfallmeldung geklagten 

Beschwerden und erhobenen klinischen Befunde nicht von denjenigen im Grundfall 

unterscheiden bzw. dass diese seit der Beurteilung des Kreisarztes Dr. O.___ vom 

15. September 2008 gleich geblieben sind. Die Feststellungen wurden unter 

Berücksichtigung der vorhandenen Vorakten gemacht. Insbesondere setzten sich 

Dr. E.___ und Dr. F.___ in der Beurteilung vom 23. März 2012 vertieft mit dem von der 

IV-Stelle eingeholten Gutachten von Dr. P.___ und Dr. G.___ vom 31. Juli 2010 

auseinander und wiesen darauf hin, dass Dr. G.___ die Diagnose eines CRPS Typ I 

aufgrund von Befunden stellte, die bereits früher aktenkundig waren. Auch ohne 

persönliche Untersuchung erscheint die Beurteilung von Dr. E.___ und Dr. F.___ 

überzeugend. Des Weiteren wurde im undatierten Bericht der neurologischen Abteilung 

des regionalen Krankenhauses von D.___ (Kosovo) eine posttraumatische Neuropathie 

lediglich vermutet und auch Prof. J.___ vermutete als Ursache der Schmerzen in der 

linken Hand sowie der Minderinnervation am ehesten eine noch leichte Form des 

komplexen regionalen Schmerzsyndroms. Eine Vermutung oder eine 

Verdachtsdiagnose vermag jedoch nicht den im Sozialversicherungsrecht geltenden 

Anforderungen an den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu genügen 

(vgl. Thomas Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl. Bern 2003, 

S. 451 f.). Der Hinweis auf den Observationsbericht vom 7. Dezember 2011 erfolgte 

eher beiläufig und in Zusammenhang mit der dazu diametral kontrastierenden 

Beurteilung von Dr. G.___. Ob die Voraussetzungen für eine Observation durch die IV-

Stelle vorgelegen und ob die Suva-Ärzte die Observationsvideos gesehen haben, kann 

jedoch mangels Entscheidwesentlichkeit offen bleiben. Eine weitere 

Sachverhaltsabklärung war unter den gegebenen Umständen nicht erforderlich, da eine 

materiell-rechtliche Prüfung des Rückfalls bereits stattgefunden hatte und im Entscheid 

vom 17. August 2011 des Versicherungsgerichts lediglich die fehlende Verfügung 

beanstandet worden war (UV 2010/67 E. 5.5).

3.3  Zusammenfassend ist auf die Beurteilungen von Dr. E.___ und Dr. F.___ 

abzustellen, wonach sich kein neuer unfallbedingter medizinischer Befund erkennen 

lässt, welcher einen Rückfall zum Unfall vom 15./17. Januar 2008 (und vom 20. Februar 

2008) rechtfertigt. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den mit der 

Rückfallmeldung vom 26. August 2009 und vom 28. September 2009 geklagten 

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Beschwerden und dem Unfall vom 15./17. Januar (und vom 20. Februar 2008) ist somit 

zu verneinen. Bei fehlendem natürlichem Kausalzusammenhang ist auch ein Anspruch 

auf Rente und Integritätsentschädigung nicht weiter zu prüfen.

3.4  Dem Eventualantrag der Beschwerdeführerin, es seien weitere Abklärungen oder 

eine Oberbegutachtung durch das Gericht durchzuführen, ist nicht stattzugeben. Der 

vorliegend massgebende Zeitraum ist ausreichend mit medizinischen Berichten 

dokumentiert und die Beschwerdegegnerin hat für unfallfremde Ursachen der 

anhaltenden Beschwerden keinen Nachweis zu erbringen. Da nicht anzunehmen ist, 

dass weitere medizinische Abklärungen für die Beurteilung des vorliegend relevanten 

Sachverhalts neue Erkenntnisse bringen, kann darauf verzichtet werden (antizipierte 

Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 90 E. 4b; 136 I 229, E. 5.3).

4.

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind gemäss Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) keine zu erheben.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 25.03.2013
	Art. 6 UVG. Art. 11 UVV. Die am 26. August 2009 bzw. 28. September 2009 als Rückfall zum Unfall vom 15./17. Januar 2008 (und vom 20. Februar 2008) geltend gemachten Beschwerden im Bereich der linken Hand und des linken Unterarms (Verdacht auf CRPS bzw. Morbus Sudeck) stehen nicht in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 15./17. Januar 2008 (und vom 20. Februar 2008) (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 25. März 2013, UV 2012/59). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_359/2013.

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