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**Case Identifier:** 02450d62-4a74-5240-894c-7826778d87ba
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2025 C-1008/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1008-2021_2025-10-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1008/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Viktoria Helfenstein (Vorsitz), 

Richterin Caroline Gehring,  

Richterin Michela Bürki Moreni,    

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

vertreten durch B._______,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss;  

Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG  

vom 22. Februar 2021. 

 

 

 

C-1008/2021 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons C._______ (nachfolgend: 

SVA C._______) teilte A._______ im Schreiben vom 27. Juni 2019 mit, 

diese habe gemäss Lohndeklaration 2018 BVG-pflichtige Arbeitnehmende 

gemeldet, weshalb sie ersucht werde, innert angesetzter Frist das beige-

fügte Formular betreffend Anschluss des Personals an die berufliche Vor-

sorge ausgefüllt zu retournieren (Akten des Bundesverwaltungsgerichts 

[BVGer-act.] 6/1/4 ff.). Nachdem sich A._______ nicht gemeldet hatte, 

setzte ihr die SVA C._______ mit Erinnerungsschreiben vom 26. August 

2019 eine neue Frist unter Androhung einer Bearbeitungsgebühr von 

Fr. 50.- bei deren Nichteinhaltung (BVGer-act. 6/1/2). Mit Begleitbrief vom 

26. Juni 2020 stellte ihr die SVA C._______ wunschgemäss Kopien der 

Lohndeklarationen sowie der Aufforderungen zu (BVGer-act. 6/1/1 ff.). Laut 

Akten liess A._______ in der Folge nicht von sich hören. 

B.  

B.a Mit Schreiben vom 18. Juni 2020 meldete die SVA C._______ der Stif-

tung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend auch: Auffangeinrichtung), 

A._______ beschäftige ab dem 1. Januar 2018 obligatorisch zu versi-

chernde Personen und habe – trotz Mahnung vom 26. August 2019 – den 

Anschluss an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung bis heute nicht nachge-

wiesen, weshalb um Prüfung des Anschlusses ersucht werde (BVGer-

act. 6/1).  

B.b Die Auffangeinrichtung forderte A._______ daraufhin mit Einschreiben 

vom 29. Juni 2020 auf, sich – sofern sie dem BVG unterstellte Arbeitneh-

mende beschäftige – innerhalb von zwei Monaten einer registrierten Vor-

sorgeeinrichtung anzuschliessen und der Auffangeinrichtung als Beleg da-

für die Anschlussvereinbarung per 1. Januar 2018 in Kopie zukommen zu 

lassen. Sollte A._______ demgegenüber kein BVG-pflichtiges Personal 

mehr beschäftigen, sei – trotz Entfallens der Vorsorgepflicht – eine entspre-

chende Bestätigung der zuständigen AHV-Ausgleichskasse einzureichen. 

Die Auffangeinrichtung kündigte den Zwangsanschluss von A._______ an, 

sofern die Unterlagen innert angesetzter Frist nicht vorliegen sollten, wobei 

Kosten des Anschlussverfahrens von Fr. 825.- sowie Durchführungskosten 

der Vorsorge in Aussicht gestellt wurden (BVGer-act. 6/2 S. 1 f.). Mit zwei 

Einschreiben vom 15. September 2020 (BVGer-act. 6/5) sowie 30. Novem-

ber 2020 (BVGer-act. 6/6) wurde A._______ in Ersetzung des jeweils vo-

rangehenden Schreibens erneut das rechtliche Gehör zur Anschluss-

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Seite 3 

kontrolle gewährt, wobei die Auffangeinrichtung im letzten Schreiben vom 

30. November 2020 die Frist zur Einreichung der erwähnten, per 1. Januar 

2018 gültigen Unterlagen – unter Androhung des Zwangsanschlusses mit 

Kostenfolgen bei Nichteinhaltung – auf den 8. Februar 2021 ansetzte 

(BVGer-act. 6/2 S. 2). Gemäss Akten liess sich A._______ nicht verneh-

men. 

B.c Mit Verfügung vom 22. Februar 2021 (BVGer-act. 1/1 = 6/7/1) ordnete 

die Auffangeinrichtung den zwangsweisen Anschluss von A._______ rück-

wirkend per 1. Januar 2018 an (Dispositiv-Ziff. I). Weiter verfügte die Auf-

fangeinrichtung, die Rechte und Pflichten aus diesem Anschluss ergäben 

sich aus den im Anhang beschriebenen Anschlussbedingungen, die zu-

sammen mit dem Kostenreglement zur Deckung ausserordentlicher admi-

nistrativer Umtriebe integrierende Bestandteile dieser Verfügung seien 

(Dispositiv-Ziff. II). Begründet wurde der Zwangsanschluss namentlich mit 

dem Umstand, dass A._______ innert der angesetzten Frist keinen Nach-

weis erbracht habe, der einen Anschluss an die Auffangeinrichtung als 

nicht notwendig erscheinen lasse. Die Kosten wurden auf Fr. 450.- für die 

Verfügung, Fr. 50.- pro versicherte Person sowie Fr. 575.- für die Durchfüh-

rung des Zwangsanschlusses festgesetzt. 

C.  

C.a Gegen diese Verfügung der Auffangeinrichtung (nachfolgend: Vor-

instanz) erhob A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe 

vom 7. März 2021 (BVGer-act. 1) beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde (Eingang: 9. März 2021) mit dem Antrag, die Verfügung sei «als 

nichtig anzusehen». Zur Begründung trug die Beschwerdeführerin im We-

sentlichen vor, sie sei weder am 1. Januar 2018 noch seither mit einem 

Arbeitnehmer ein Vertragsverhältnis eingegangen. Als Beweismittel reichte 

sie den von B._______ unterzeichneten Arbeitsvertrag vom 27. November 

2017 (BVGer-act. 1/2) sowie einen Lohnausweis für das Jahr 2018 

(BVGer-act. 1/3) ein. 

C.b Der mit Zwischenverfügung vom 11. März 2021 (BVGer-act. 2) einver-

langte Kostenvorschuss in der Höhe von 800.- wurde am 6. April 2021 ge-

leistet (BVGer-act. 4). 

C.c Mit Vernehmlassung vom 12. Mai 2021 beantragte die Vorinstanz – 

unter Beilage der Vorakten (BVGer-act. 6/1 ff.) – die vollumfängliche Ab-

weisung der Beschwerde, unter Kostenfolge zulasten der Beschwerde-

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führerin. Die Vorinstanz erachtet den verfügten Zwangsanschluss nach wie 

vor als rechtmässig (BVGer-act. 6).  

C.d Die Beschwerdeführerin reichte mit Eingabe ihres – als Vertreter auf-

tretenden – Ehemannes B._______ vom 18. Juni 2021 die Replik ein und 

beantragte sinngemäss die vollumfängliche Gutheissung der Beschwerde, 

unter Kostenfolge zulasten der Vorinstanz (BVGer-act. 8). 

C.e Mit Duplik vom 8. Juli 2021 hielt die Vorinstanz an ihrem Antrag auf 

Beschwerdeabweisung samt Kostenfolge fest (BVGer-act. 10). 

C.f Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Un-

terlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen ein-

gegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Behandlung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig (vgl. Art. 31 i.V.m. Art. 32 und Art. 33 Bst. h VGG 

i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis BVG [SR 831.40]). 

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG – wie hier – nichts anderes 

bestimmt. 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist im Sinne von Art. 48 Abs. 1 VwVG zur Be-

schwerdeführung berechtigt. Nachdem auch der Verfahrenskostenvor-

schuss rechtzeitig geleistet wurde, ist auf die unbestrittenermassen frist- 

und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten (vgl. Art. 50 Abs. 1, 

Art. 52 Abs. 1 und Art. 63 Abs. 4 VwVG). 

2.  

2.1 Der Beschwerdeführer kann im Rahmen des Beschwerdeverfahrens 

die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder 

der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige 

Feststellung des Sachverhalts sowie die Unangemessenheit des Ent-

scheids beanstanden (Art. 49 VwVG). 

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2.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts-

anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der 

Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwerde auch 

aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. BGE 132 II 47 E. 1.3 m.H.; BVGE 

2013/46 E. 3.2). 

2.3 Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch das Beschwerdeverfahren 

vor dem Bundesverwaltungsgericht sind vom Untersuchungsgrundsatz be-

herrscht. Demnach hat die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht 

den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (vgl. 

Art. 12 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG), wobei den Parteien unter Umständen 

Mitwirkungspflichten obliegen (vgl. Art. 13 VwVG; s. dazu E. 4.1.4 f.). Es 

gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 19 VwVG i.V.m. Art. 40 

BZP). Dabei darf auch das Verhalten der Parteien im Verfahren berück-

sichtigt werden (AUER/BINDER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommen-

tar zum VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 12 Rz. 18). Unterlässt eine Partei die 

gebotene Mitwirkung, hat sie die entsprechenden Rechtsfolgen zu tragen 

(vgl. BGE 130 II 482 E. 3.2). Sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes 

vorsieht, gilt im Sozialversicherungsrecht der Beweisgrad der überwiegen-

den Wahrscheinlichkeit (BGE 143 V 168 E. 2; 138 V 218 E. 6). 

2.4 In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtli-

cher Regelungen – grundsätzlich diejenigen materiellen Rechtssätze 

massgeblich, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe-

standes Geltung haben (BGE 144 V 210 E. 4.3.1; 143 V 446 E. 3.3). An-

ders verhält es sich mit den verfahrensrechtlichen Vorschriften. Nach der 

Rechtsprechung sind neue Verfahrensvorschriften mangels anders lauten-

der Übergangsbestimmungen mit dem Tag des Inkrafttretens sofort und in 

vollem Umfang anwendbar (BGE 144 V 210 E. 4.3.1; 132 V 215 E.  3.1.2). 

Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streitsache 

in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwal-

tungsverfügung eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 144 V 210 E. 4.3.1; 

132 V 215 E. 3.1.1). 

3.  

3.1 Anfechtungsobjekt und zugleich Begrenzung des Streitgegenstandes 

des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bil-

det die vorinstanzliche Verfügung vom 22. Februar 2021, mit welcher der 

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zwangsweise Anschluss der Beschwerdeführerin rückwirkend per 1. Ja-

nuar 2018 verfügt und ihr dafür Kosten von insgesamt Fr. 1'075.- auferlegt 

wurden.  

3.2 Die Beschwerdeführerin macht beschwerdeweise geltend, seit dem 

1. Januar 2018 sei sie (als Arbeitgeberin) mit keinem Arbeitnehmer ein Ver-

tragsverhältnis eingegangen. Vielmehr habe ihr Ehemann B._______ (als 

Arbeitgeber) den massgeblichen Arbeitsvertrag und Lohnausweis unter-

schrieben (vgl. BVGer-act. 1), wobei dieser sämtlichen Zahlungs- bzw. Bei-

tragspflichten nachgekommen sei (BVGer-act. 8). Die Beschwerdeführerin 

wendet also primär ein, die falsche Verfügungsadressatin zu sein. Sie rügt 

damit nicht nur einen Eröffnungsfehler, sondern auch eine unrichtige Fest-

stellung des Sachverhalts. Im Folgenden ist daher zu prüfen, ob die Vor-

instanz die Beschwerdeführerin mit der angefochtenen Verfügung richtig-

erweise als Verfügungsadressatin ins Recht gefasst und ihr eine Gebühr 

von Fr. 1'075.- auferlegt hat. 

4.  

4.1  

4.1.1 Der obligatorischen Versicherung des BVG unterstellt sind die bei der 

eidgenössischen Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) versicher-

ten Arbeitnehmenden (Art. 5 Abs. 1 BVG), die das 17. Altersjahr überschrit-

ten haben und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetzlichen Jahres-

mindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG i.V.m. Art. 5 der Verordnung vom 

18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-

vorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielen. Dieser Mindestlohn wurde bisher 

verschiedene Male der Entwicklung in der AHV angepasst (vgl. Art. 9 BVG 

sowie statt vieler: Urteil des BVGer C-3601/2022 vom 10. Februar 2023 

E. 5.1 m.H.) und betrug im Jahr 2018 Fr. 21'150.- sowie in den Jahren 2019 

und 2020 Fr. 21'330.- (vgl. den dannzumal jeweils gültigen Art. 5 BVV 2 

[AS 2014 3343 bzw. AS 2018 3537]). Ist der Arbeitnehmer weniger als ein 

Jahr lang bei einem Arbeitgeber beschäftigt, so gilt als Jahreslohn der 

Lohn, den er bei ganzjähriger Beschäftigung erzielen würde (Art. 2 Abs. 2 

BVG). 

4.1.2 Eine Ausnahme von der obligatorischen Versicherung besteht na-

mentlich für Arbeitnehmende, die nebenberuflich tätig sind und bereits für 

eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert sind oder im 

Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben (Art. 1j Abs. 1 

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Bst. c BVV 2). Ob eine haupt- oder nebenberufliche Tätigkeit vorliegt, ist 

aufgrund der Umstände im Einzelfall zu beantworten. Zu berücksichtigen 

sind nebst dem Beschäftigungsgrad vor allem die Lohnhöhe, die Dauer der 

jeweiligen Arbeitsverhältnisse sowie die Art der Tätigkeit (Urteil des BVGer 

C-3613/2023 vom 3. September 2024 E. 3.4 m.H.). Nach der Lehre kann 

eine Beschäftigung unter Umständen auch bei einem tiefen Pensum nicht 

als blosse Nebenerwerbstätigkeit verstanden werden, wenn der Arbeitneh-

mer mit dieser Beschäftigung einen erheblichen Teil seines Gesamtein-

kommens erzielt. Die Regelung von Art. 1j Abs. 1 Bst. c BVV 2 schliesst 

nicht aus, dass mehrere parallel ausgeübte Tätigkeiten der obligatorischen 

Versicherungspflicht unterliegen, da es sich bei keiner dieser Tätigkeiten 

um eine blosse Nebenerwerbstätigkeit handelt (MARC HÜRZELER, in: Hür-

zeler/Stauffer [Hrsg.], Berufliche Vorsorge, Basler Kommentar, 2021, Art. 2 

Rz. 22). 

4.1.3 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmende, die obligatorisch zu ver-

sichern sind, muss er eine in das Register für die berufliche Vorsorge ein-

getragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschlies-

sen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Verfügt der Arbeitgeber nicht bereits über eine 

Vorsorgeeinrichtung, hat er eine solche im Einverständnis mit seinem Per-

sonal oder der allfälligen Arbeitnehmervertretung zu wählen (Art. 11 Abs. 2 

BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils rückwirkend auf das Datum des Stel-

lenantrittes der zu versichernden Person (Art. 11 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 10 

Abs. 1 BVG). 

4.1.4 Die AHV-Ausgleichskasse überprüft, ob die von ihr erfassten Arbeit-

gebenden einer registrierten Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sind 

(Art. 11 Abs. 4 BVG). Der Arbeitgeber ist der zuständigen Ausgleichskasse 

gegenüber verpflichtet, alle für die Überprüfung seines Anschlusses not-

wendigen Auskünfte zu erteilen (Art. 9 Abs. 1 BVV 2), und muss ihr eine 

Bescheinigung seiner Vorsorgeeinrichtung zustellen, aus der hervorgeht, 

dass der Anschluss nach den Vorschriften des BVG erfolgt ist (Art. 9 Abs. 2 

erster Satz BVV 2). Die Ausgleichkasse fordert Arbeitgebende, die ihrer 

Pflicht gemäss Art. 11 Abs. 1 BVG nicht nachkommen, auf, sich innerhalb 

von zwei Monaten einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen 

(Art. 11 Abs. 5 BVG). Kommt der Arbeitgeber der Aufforderung der AHV-

Ausgleichskasse nicht fristgemäss nach, so meldet diese ihn der Auffan-

geinrichtung BVG rückwirkend zum Anschluss (Art. 11 Abs. 6 BVG). 

4.1.5 Die Auffangeinrichtung BVG ist eine Vorsorgeeinrichtung (Art. 60 

Abs. 1 BVG). Sie ist verpflichtet, Arbeitgebende, die ihrer Pflicht zum 

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Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung nicht nachkommen, anzuschlies-

sen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG). Der Anschluss erfolgt – wie erwähnt – 

rückwirkend (vgl. Art. 11 Abs. 3 BVG). Die Auffangeinrichtung kann zur Er-

füllung ihrer Aufgaben nach Art. 60 Abs. 2 Bst. a und b BVG Verfügungen 

erlassen (Art. 60 Abs. 2bis BVG). Dabei liegt es weder an der Ausgleichs-

kasse noch an der Vorinstanz, Nachforschungen zu veranlassen, ob und 

gegebenenfalls mit welcher Vorsorgeeinrichtung bereits ein Anschlussver-

trag bestehen könnte (vgl. zit. Urteil C-3601/2022 E. 5.3 m.w.H.). Eröffnet 

die Auffangeinrichtung ein Zwangsanschlussverfahren, so ist der Arbeitge-

ber (auch) ihr gegenüber verpflichtet, alle sachdienlichen Angaben zur 

Durchführung des Zwangsanschlusses zu erteilen. Es besteht demnach 

eine grundsätzliche Pflicht des Arbeitgebers, an der Feststellung des Sach-

verhalts betreffend Durchführung der beruflichen Vorsorge mitzuwirken 

(vgl. Urteil des BVGer C-1423/2024 vom 14. November 2024 E. 3.2 m.H.). 

4.1.6 Die Auffangeinrichtung und die AHV-Ausgleichskasse stellen dem 

säumigen Arbeitgeber den von ihm verursachten Verwaltungsaufwand in 

Rechnung (Art. 11 Abs. 7 erster Satz BVG). Entsprechend muss der Arbeit-

geber der Auffangeinrichtung alle Aufwendungen ersetzen, die ihr im Zu-

sammenhang mit seinem Anschluss entstehen (Art. 3 Abs. 4 der Verord-

nung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung der 

beruflichen Vorsorge [SR 831.434], nachfolgend: Verordnung Auffangein-

richtung). Eine Auferlegung der Kosten für die Zwangsanschlussverfügung 

ist dann gerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber erst verspätet mitwirkt und 

der Zwangsanschluss im Zeitpunkt des Erlasses der entsprechenden Ver-

fügung nach der damaligen Sach- und Rechtslage zu Recht angeordnet 

wurde (vgl. zit. Urteil C-1423/2024 E. 4.1 m.w.H.). Detailliert geregelt sind 

die entsprechenden Kosten im Kostenreglement der Auffangeinrichtung 

BVG, welches (in der seit 1.1.2021 geltenden Fassung) auch im vorliegen-

den Fall integrierenden Bestandteil der Anschlussverfügung bildet (vgl. 

BVGer-act. 6/7/2 S. 6 ff., 6/7/3; zit. Urteil C-3601/2022 E. 5.4 m.w.H.). 

4.2  

4.2.1 Die Beschwerdeführerin bestreitet im Beschwerdeverfahren, die kor-

rekte Verfügungsadressatin zu sein, da sie seit 2018 vertraglich nicht 

(mehr) als Arbeitgeberin auftrete (BVGer-act. 1). Sie verweist auf den Ar-

beitsvertrag, den ihr Ehemann B._______ (als Arbeitgeber) mit D._______ 

(als Arbeitnehmerin) am 27. November 2017 abgeschlossen hatte für Kin-

derbetreuung und Hilfe im Haushalt (BVGer-act. 1/2). Weiter stützt die Be-

schwerdeführerin ihr Vorbringen auf den Lohnausweis für das Jahr 2018, 

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welcher am 31. März 2019 zuhanden von D._______ ausgestellt wurde 

und die Anschrift von B._______ (als Arbeitgeber) nennt (BVGer-act. 1/3). 

Die Vorinstanz hält im Wesentlichen dagegen, dass die Beschwerdeführe-

rin richtigerweise als Arbeitgeberin bzw. Verfügungsadressatin ins Recht 

gefasst worden sei, nachdem sie – und nicht B._______ – bei der SVA 

C._______ unter der Abrechnungsnummer (…) angemeldet sei und ge-

mäss Lohndeklarationen (BVGer-act. 6/1/6 f.) als Kontaktperson gelte bzw. 

für Rückzahlungen das auf sie lautende Konto massgebend sei (BVGer-

act. 6 S. 4). 

4.2.2 Der Begriff des Arbeitgebers im Sinne von Art. 11 BVG entspricht ge-

mäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung (BGE 135 I 28 E. 5.3.2) demje-

nigen des AHVG (SR 831.10). Somit ist auch die Frage, wer im Bereich der 

beruflichen Vorsorge bei unklaren Verhältnissen als beitragspflichtiger Ar-

beitgeber nach Art. 66 Abs. 2 BVG zu gelten hat, in gleicher Weise wie im 

AHV-Recht zu entscheiden (BGE 135 I 28 E. 5.3.1 m.H. auf SZS 1997 

S. 55 E. 3b; s. auch Urteil des BGer B 52/05 vom 9. Juni 2006 E. 3). Dem-

nach gilt in Fällen, in denen unklar bzw. nur schwer zu ermitteln ist, welcher 

Person die eigentliche Lohnzahlungspflicht zukommt, weil gleichzeitig und 

in Bezug auf dieselbe Tätigkeit ein Abhängigkeitsverhältnis gegenüber 

mehreren Personen besteht, diejenige Person als Arbeitgeberin, die ge-

genüber der Ausgleichskasse die Abrechnungs- und Beitragspflicht über-

nommen hat (UELI KIESER, in: Stauffer/Cardinaux [Hrsg.], Rechtsprechung 

des Bundesgerichts zum AHVG, 4. Aufl. 2020, Art. 12 Rz. 12 m.H. auf BGE 

118 V 74 E. 5). 

4.2.3 Im vorliegenden Fall hat sich die Beschwerdeführerin laut dem akten-

kundigen «Fragebogen für Arbeitgebende von Mitarbeitenden in Haus-

dienst und Hauswartung» am 3. Juni 2012 bei der SVA C._______ als Ar-

beitgeberin mit ihrer Versand- und Rückzahlungsadresse unterschriftlich 

angemeldet (BVGer-act. 6/8/1). Zudem hat die Beschwerdeführerin in den 

vorliegenden Lohndeklarationen für die Jahre 2018 (BVGer-act. 6/1/6), 

2019 (BVGer-act. 6/1/7) und 2020 (BVGer-act. 6/8/2) zuhanden der SVA 

C._______ mit ihrer «Abrechnungs-Nr. (…)» und ihrem Namen als Kon-

taktperson samt ihrer Zahlungsverbindung unterschriftlich bestätigt, in den 

besagten Jahren beitragspflichtige Löhne ausbezahlt zu haben. Laut Aus-

kunft der SVA C._______ vom 7. Mai 2021 führt diese keine Abrechnungs-

nummer für B._______ (BVGer-act. 6/8). Die Beschwerdeführerin hat so-

mit im hier massgeblichen Zeitraum (ab 2018) mit der AHV abgerechnet 

und beitragspflichtige Löhne ausbezahlt. Im Lichte der vorstehenden Er-

wägungen (E. 4.2.2) hat die Beschwerdeführerin daher für die Belange der 

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beruflichen Vorsorge nach BVG ab dem 1. Januar 2018 als Arbeitgeberin 

zu gelten. Aus dem vorgelegten Arbeitsvertrag, der auf das Jahr 2017 be-

fristet war (BVGer-act. 1/2), kann die Beschwerdeführerin – wie die Vor-

instanz zu Recht erwähnt (BVGer-act. 6 S. 4) – nichts zu ihren Gunsten 

ableiten. Ebenso wenig relevant ist laut der dargelegten Rechtsprechung 

(E. 4.2.2) und mit der Vorinstanz (BVGer-act. 6 S. 4) der erwähnte akten-

kundige Lohnausweis für das Jahr 2018, welcher im Übrigen einen von der 

Lohndeklaration 2018 abweichenden Bruttolohn enthält (BVGer-act. 1/3). 

Das replikweise vorgebrachte Argument, es habe lediglich eine Delegation 

der «Verwaltung des Vertrages» und der «Zahlungen an die SVA» an die 

Beschwerdeführerin vorgelegen (BVGer-act. 8 S. 2), spricht nicht für deren 

Standpunkt. Im Gegenteil: Laut der massgeblichen Gerichtspraxis 

(E. 4.2.2) ist bei unklaren Verhältnissen, wie sie hier vorliegen, gerade 

diese von der Beschwerdeführerin gegenüber der Ausgleichskasse über-

nommene Abrechnungs- und Beitragspflicht, welche nicht bestritten ist, für 

die Qualifikation als Arbeitgeberin massgebend. Schliesslich weist die Vor-

instanz zu Recht darauf hin, dass – entgegen der Ansicht der Beschwer-

deführerin (BVGer-act. 8 S. 3) – keine Gründe ersichtlich sind, weshalb de-

ren Ehemann B._______ hätte vorinstanzlich kontaktiert werden müssen, 

nachdem die Beschwerdeführerin als Arbeitgeberin gilt und ein Vertre-

tungsverhältnis erst im Beschwerdeverfahren (Replik) angezeigt wurde 

(vgl. BVGer-act. 10 S. 2). 

4.3  

4.3.1 Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, selbst für den Fall, 

dass sie als Arbeitgeberin von D._______ zu betrachten wäre, hätte sie 

ihre Pflicht zu Zahlungen an die Pensionskasse (PK) fristgerecht und kor-

rekt erfüllt (BVGer-act. 8 S. 3). D._______ sei seit 2015 variabel auf Stun-

denbasis als Nanny angestellt gewesen, wobei es sich um einen Zweitver-

dienst gehandelt habe und sie hauptberuflich Kindergärtnerin gewesen sei. 

Die Jahreslöhne hätten zwischen Fr. 15'000.- und Fr. 25'000.- variiert. 

D._______ habe mitgeteilt, bei Überschreitung des Mindestlohnes seien 

ihr die Beträge an die PK – zwecks Einzahlung auf das PK-Konto – direkt 

auszuzahlen. Entsprechend seien die PK-Zahlungen regelmässig und ver-

tragskonform auf das Jahresende hin geleistet worden. D._______ habe 

zu keiner Zeit bekannt gegeben, dass sie nicht mehr an eine PK ange-

schlossen sei (BVGer-act. 8 S. 2). Die Vorinstanz entgegnet, die Beschwer-

deführerin als beweispflichtige Arbeitgeberin habe weder beschwerde- 

noch replikweise Unterlagen eingereicht, welche beweisen würden, dass 

D._______ an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung angeschlossen oder 

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von der Versicherungspflicht ausgenommen sei, weil sie bloss eine Neben-

tätigkeit ausübe. Es sei nicht Aufgabe der Vorinstanz, entsprechende 

Nachforschungen anzustellen. Zudem sei nicht auszuschliessen, dass 

zwei Haupttätigkeiten und damit eine mehrfache Versicherungspflicht vor-

liege (BVGer-act. 6 S. 5 f.; 10 S. 2 f.). 

4.3.2 Laut der aktenkundigen Lohndeklaration der Beschwerdeführerin (als 

Arbeitgeberin) für Hausangestellte und Hauswartung 2018 betrug der von 

D._______ (geb. 1983) für die Beschäftigung in der Zeit vom 1. Januar 

2018 bis 31. Dezember 2018 erzielte Bruttolohn Fr. 24'689.25 (BVGer-

act. 6/1/6). Diese Lohnsumme liegt über dem für das Jahr 2018 massge-

blichen Mindestlohn von Fr. 21'150.- (E. 4.1.1), weshalb D._______ für das 

Jahr 2018 grundsätzlich der obligatorischen Versicherung des BVG unter-

stellt war (E. 4.1.2). Weitere Mitarbeitende wurden in der Lohndeklaration 

2018 nicht gemeldet. In den aktenkundigen Lohndeklarationen der Be-

schwerdeführerin für die Jahre 2019 (BVGer-act. 6/1/7) und 2020 (BVGer-

act. 6/8/2) wurden Bruttolöhne aufgelistet, welche jeweils unter dem für die 

beiden Jahre relevanten Mindestlohn von Fr. 21'330.- lagen (E. 4.1.1), so 

dass die erwähnten Mitarbeitenden nicht obligatorisch BVG-versichert wa-

ren. Nach dem Dargelegten (E. 4.1) war die Beschwerdeführerin somit ver-

pflichtet, sich ab dem Stellenantritt von D._______ (1.1.2018) einer re-

gistrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen, sofern keine Ausnahme 

von der obligatorischen Versicherung bestand. Die Beschwerdeführerin 

war als Arbeitgeberin ab dem besagten Zeitpunkt unbestrittenermassen 

keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen. Sie macht sinngemäss aber 

eine Ausnahme vom Versicherungsobligatorium (vgl. E. 4.1.2) geltend, in-

dem sie das von D._______ bei ihr erzielte Einkommen als Zweitverdienst 

bezeichnet und auf deren Hauptberuf als Kindergärtnerin sowie deren PK-

Anschluss verweist (E. 4.3.1). Allerdings hat die Beschwerdeführerin – 

trotz entsprechender Pflicht (E. 4.1.4 f.) und nicht streitigen Aufforde-

rung(en) seitens der SVA C._______ sowie der Vorinstanz (Bst. A und B.b) 

– weder im Vorverfahren noch im Beschwerdeverfahren irgendwelche 

Nachweise für die Befreiung von D._______ vom BVG-Obligatorium vor-

gelegt. Die Tatsache, dass D._______ – laut Akten der Vorinstanz (BVGer-

act. 6/3) – bei der BVG-Sammelstiftung E._______ versichert war, ändert 

nichts: Der Austritt erfolgte bereits per 31. Juli 2018 und die an die Vor-

instanz (Freizügigkeitskonten) überwiesene Freizügigkeitsleistung betrug 

Fr. 1'137.70 (BVGer-act. 6/4). Aus diesen Umständen kann nicht mit über-

wiegender Wahrscheinlichkeit gefolgert werden, dass D._______ bei der 

Beschwerdeführerin ab dem 1. Januar 2018 lediglich nebenberuflich tätig 

und daneben hauptberuflich tätig sowie versichert war. Entsprechende 

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Nachforschungen hatte – wie dargelegt (vgl. E. 4.1.5) – weder die SVA 

C._______ noch die Vorinstanz zu veranlassen. Zu Recht kommt die Vor-

instanz daher zum Schluss, die Beschwerdeführerin habe – innert der an-

gesetzten Frist – keinen Nachweis erbracht, der einen Anschluss an die 

Vorinstanz als nicht notwendig erscheinen lasse (BVGer-act. 6/7/1 S. 2 

E. 3). Die Beschwerdeführerin hat die entsprechenden Rechtsfolgen zu 

tragen (vgl. E. 2.3). Es ist somit davon auszugehen, dass die Beschwerde-

führerin im Jahr 2018 mindestens eine Person beschäftigt hat, welche der 

BVG-Versicherungspflicht unterstand, was für eine Anschlusspflicht aus-

reicht (vgl. Urteil des BVGer A-3519/2019 vom 23. Oktober 2019 E. 3.1.3). 

Der vorinstanzlich verfügte (unbefristete) Zwangsanschluss der Beschwer-

deführerin per 1. Januar 2018 ist daher nicht zu beanstanden. Dass die 

Beschwerdeführerin ab 2019 (allenfalls vorübergehend) kein obligatorisch 

zu versicherndes Personal mehr beschäftigt hat, ändert am Ergebnis 

nichts. Allerdings sind in einem solchen Fall während dieser Zeit keine Bei-

träge zu entrichten (vgl. Urteil des BVGer A-4577/2017 vom 10. April 2018 

E. 2.3.1 m.H.). 

4.4  

Die Vorinstanz auferlegte der Beschwerdeführerin in der angefochtenen 

Verfügung Kosten von Fr. 450.- für die Verfügung, Fr. 50.- pro versicherte 

Person sowie Fr. 575.- für die Durchführung des Zwangsanschlusses 

(BVGer-act. 6/7/1 S. 2 E. 4 i.V.m. Dispositiv-Ziff. II). Eine Auferlegung der 

Kosten ist gerechtfertigt, nachdem die Beschwerdeführerin gemäss Akten-

lage erst im Beschwerdeverfahren mitgewirkt hat und der Zwangsan-

schluss im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung nach der 

damaligen Sach- und Rechtslage zu Recht angeordnet wurde (vgl. 

E. 4.1.6). Die Höhe der erwähnten vorinstanzlichen Kosten blieb hier un-

bestritten und erweist sich als reglementskonform (vgl. E. 4.1.6; Art. 2 

Abs. 2 Bst. a und b des Kostenreglements 2021 [BVGer-act. 6/7/3]). 

4.5  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass seitens der Vorinstanz keine un-

richtige Sachverhaltsfeststellung vorliegt. Die Beschwerdeführerin wurde 

mit der angefochtenen Anschlussverfügung zu Recht als Verfügungsadres-

satin ins Recht gefasst. Ein Eröffnungsfehler besteht nicht. Vielmehr ist die 

Beschwerdeführerin ihrer Mitwirkungs- bzw. Nachweispflicht nicht hinrei-

chend nachgekommen, weshalb sie die entsprechenden Rechtsfolgen zu 

tragen hat. Die angefochtene Verfügung erweist sich als rechtens. Die vor-

liegende Beschwerde ist folglich als unbegründet abzuweisen. 

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5.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

5.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden die Verfahrenskosten in der Re-

gel der unterliegenden Partei auferlegt. Entsprechend dem vorliegenden 

Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrenskosten von Fr. 800.- (vgl. 

Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der in gleicher Höhe 

geleistete Kostenvorschuss ist zur Begleichung der Verfahrenskosten zu 

verwenden. 

5.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 

Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr er-

wachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG). Der obsiegenden Vorinstanz, welche die obligatori-

sche Versicherung durchführt, ist keine Parteientschädigung zuzusprechen 

(BGE 126 V 143 E. 4a m.H.). Die unterliegende Beschwerdeführerin hat 

keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG 

[e contrario] i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE [e contrario]). 

 

Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite. 

 

 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.- werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das BSV und 

die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

  

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Seite 15 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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