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**Case Identifier:** 29bc7e47-c30c-5a4d-9a39-ab74aee03b35
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-16
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 16.04.2025 200 2023 742
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-742_2025-04-16.pdf

## Full Text

UV 200 2023 742 
WIS/SCC/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 16. April 2025

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________ 
Einzelunternehmen D.________
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

C.________ AG
Beigeladene

betreffend Einspracheentscheid vom 20. September 2023 (….)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

-2-

Sachverhalt:

A.

A.________ (Beschwerdeführer) beantragte mehrmals bei der Schweizeri-
schen Unfallversicherungsanstalt (Suva bzw. Beschwerdegegnerin), er sei 
für seine Tätigkeit mit dem Einzelunternehmen D.________ im Bereich …. 
Montage als Selbstständigerwerbender anzuerkennen (Akten der Suva 
[act. II] 3 f., 6 f., 10 f., 14, 19, 23 ff., 34). Im Februar 2023 nahm er zudem 
eine Anmeldung für Selbstständigerwerbende bei der Ausgleichskasse des 
Kantons Bern (AKB) vor (act. II 21). Mit einer als "Feststellungsverfügung" 
betitelten Verfügung vom 12. April 2023 (act. II 37) hielt die Suva fest, es 
liege ein Doppelstatus vor. Für Tätigkeiten im Bereich Montagen, bei denen 
A.________ Aufträge in eigenem Namen und auf eigene Rechnung ausfüh-
re, ein eigenes wirtschaftliches Unternehmerrisiko trage und von einer 
fremden Betriebsorganisation unabhängig sei, gelte er ab dem 1. Septem-
ber 2019 als Selbstständigerwerbender und für die Tätigkeit bei der 
C.________ AG gelte er ab dem 1. Januar 2018 als Unselbstständigerwer-
bender. Hiergegen erhob A.________ am 15. Mai 2023 Einsprache (act. II 
40) und beantragte, die Verfügung sei insoweit aufzuheben, als dass er für 
die Tätigkeit zugunsten der C.________ AG als Unselbstständigerwerben-
der eingestuft worden sei (act. II 40/2). Nach Aufforderung durch die Suva, 
weitere Unterlagen einzureichen (act. II 43), reichte A.________ am 
29. Juni (act. II 47) und 6. Juli 2023 (act. II 48) Montagerechnungen für die 
Jahre 2022 und 2023 ein. Mit Entscheid vom 20. September 2023 (act. II 
49) wies die Suva die Einsprache ab.

B.

Hiergegen erhob A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. 
B.________, am 23. Oktober 2023 beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Bern Beschwerde. Er beantragt das Folgende: 

1. Der angefochtene Einspracheentscheid der SUVA vom 20. Septem-
ber 2023 (…. Beilage 1) sei aufzuheben.

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2. Es sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer (Einzelunterneh-
mung D.________) in umfassender Weise, d.h. auch für die Tätigkeit 
zu Gunsten der C.________ AG, als selbständigerwerbend gelte (seit 
1.1.2018 bis heute und künftig, eventualiter seit 1.1.2022 bis heute 
und künftig).

- alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

Mit Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2024 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Mit (unaufgefordert eingereichter) Replik vom 12. Februar 2024 bestätigt 
der Beschwerdeführer seine Anträge. 

In der Eingabe vom 4. März 2024 verwies die Beschwerdegegnerin auf die 
Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie in der Beschwerdeant-
wort und schliesst erneut auf Abweisung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 4. November 2024 forderte die Instruk-
tionsrichterin die Beschwerdegegnerin auf mitzuteilen, ob die Verfügung 
vom 12. April 2023 und der angefochtene Einspracheentscheid vom 
20. September 2023 der C.________ AG eröffnet worden seien und ob die 
Einsprache der C.________ AG in einem separaten Verfahren entschieden 
worden sei.

Die Beschwerdegegnerin teilte am 8. November 2024 mit, es sei über die 
Einsprache der C.________ AG in einem separaten Verfahren entschieden 
worden. Dazu reichte sie eine Kopie des Einspracheentscheids vom 20. 
September 2023 zu den Akten (Akten der Suva [act. IIB] 1).

Mit prozessleitender Verfügung vom 26. Februar 2025 lud die Instruktions-
richterin die C.________ AG zum Verfahren bei; diese erhielt Gelegenheit 
zur Einreichung einer Stellungnahme.

In der Stellungnahme vom 14. März 2025 beantragt die C.________ AG 
eine Gutheissung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 17. März 2025 wurde die Stellung-
nahme der C.________ AG vom 14. März 2025 den Parteien zugestellt.

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Am 26. März 2025 fand eine nichtöffentliche Urteilsberatung gemäss 
Art. 56 Abs. 5 bzw. 6 des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; 
BSG 161.1) i.V.m. Art. 37 Abs. 1 lit. b des kantonalen Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) statt.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a GSOG Beschwerden gegen 
solche Entscheide. Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren 
mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Ent-
scheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
sowie der verbindlichen Feststellung (vgl. Art. 49 Abs. 2 ATSG), wie er für 
seine Tätigkeit für die C.________ AG sozialversicherungsrechtlich zu be-
handeln ist, weshalb er zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtli-
che Zuständigkeit ist gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 VRPG) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2

1.2.1 Mit Feststellungsverfügung vom 12. April 2023 (act. II 37) entschied 
die Beschwerdegegnerin über den Status des Beschwerdeführers. Nach 
dessen Einsprache (act. II 40) bestätigte sie mit Einspracheentscheid vom 
20. September 2023 (act. II 49), dass der Beschwerdeführer betreffend 
seine Tätigkeit für die C.________ AG unselbstständig erwerbend sei. Da-
bei hatte die Beschwerdegegnerin weder die Verfügung vom 12. April 2023 

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noch den Einsprachentscheid vom 20. September 2023 der mitbetroffenen 
C.________ AG zugestellt. Letztere wurde erst im vorliegenden Beschwer-
deverfahren beigeladen.

Die Beschwerdegegnerin verfügte parallel dazu mit einer Verfügung vom 
18. April 2023 (vgl. act. IIB 1) gegenüber der C.________ AG erneut über 
die sozialversicherungsrechtliche Stellung von A.________. Nach der von 
der C.________ AG dagegen erhobenen Einsprache entschied sie mit ei-
nem separaten Einspracheentscheid vom 20. September 2023 (act. IIB 1) 
zuhanden der C.________ AG. Dieser stimmt in der Begründung nicht 
vollständig mit demjenigen betreffend die Verfügung vom 12. April 2023 
überein und wurde dem Beschwerdeführer nicht zugestellt. 

Dieses Vorgehen der Beschwerdegegnerin ist rechtsfehlerhaft, hat sie doch 
ein Rechtsverhältnis (Status des Beschwerdeführers für seine Tätigkeit für 
die C.________ AG) mit zwei Verfügungen, zwei Einspracheentscheiden 
und in zwei getrennten Verfahren geregelt, was unzulässig ist. Der Ein-
spracheentscheid vom 20. September 2023 betreffend die Verfügung vom 
18. April 2023 ist deshalb von Amtes wegen aufzuheben (vgl. Art. 40 VR-
PG).

1.2.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 20. Sep-
tember 2023 (act. II 49). Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdefüh-
rer für seine Tätigkeit zu Gunsten der C.________ AG ab dem 1. Januar 
2018 als unselbstständig oder selbstständig Erwerbender gilt.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Über Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind 
oder mit denen die betroffene Person nicht einverstanden ist, hat der Versi-

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cherungsträger schriftlich Verfügungen zu erlassen (Art. 49 Abs. 1 ATSG). 
Leistungen, Forderungen und Anordnungen, die nicht unter Art. 49 Abs. 1 
ATSG fallen, können in einem formlosen Verfahren behandelt werden. Die 
betroffene Person kann den Erlass einer Verfügung verlangen (Art. 51 
Abs. 1 und 2 ATSG). 

2.2 Hat der Versicherer die (ganze oder teilweise) Verweigerung von 
Leistungen zu Unrecht nicht in Verfügungsform, sondern formlos mitgeteilt 
und ist die betroffene Person damit nicht einverstanden, hat sie dies 
grundsätzlich innerhalb eines Jahres zu erklären. Diesfalls hat der Versi-
cherer eine Verfügung zu erlassen, gegen welche Einsprache erhoben 
werden kann. Ohne fristgerechte Intervention erlangt der Entscheid rechtli-
che Wirksamkeit, wie wenn er zulässigerweise im Rahmen von Art. 51 
Abs. 1 ATSG ergangen wäre. Eine längere Frist kommt allenfalls dann in 
Frage, wenn die Person – insbesondere, wenn sie rechtsunkundig und 
nicht anwaltlich vertreten ist – in guten Treuen annehmen durfte, der Versi-
cherer habe noch keinen abschliessenden Entscheid fällen wollen und sei 
mit weiteren Abklärungen befasst (BGE 134 V 145 E. 5 S. 149; SVR 2019 
IV Nr. 64 S. 207 E. 4.2).

2.3 Für die Tatsache und den Zeitpunkt der Zustellung trägt die Behör-
de, welche die Verfügung erlässt, den Zustellungsbeweis, währenddem der 
beschwerdeführenden Person der Nachweis für die rechtzeitige Einrei-
chung der Beschwerde obliegt. Wird die Tatsache oder das Datum der Zu-
stellung uneingeschriebener Sendungen bestritten, muss daher im Zweifel 
auf die Darstellung des Empfängers abgestellt werden (BGE 103 V 63 
E. 2a S. 66; ARV 2000 S. 121 E. 1b; SVR 2011 IV Nr. 32 S. 93, 
9C_791/2010 E. 4.1). Für Tatsachen, welche für die Zustellung der Kas-
senverfügung erheblich sind, gilt der Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit. Dies bedingt in der Regel die Eröffnung der Verfügung 
mit eingeschriebenem Brief; denn nach der Rechtsprechung vermag die 
Verwaltung den Wahrscheinlichkeitsbeweis für die Zustellung der Verfü-
gung nicht durch den blossen Hinweis auf den üblichen administrativen 
Ablauf zu erbringen (BGE 121 V 5 E. 3b S. 6; SVR 2010 EL Nr. 2 S. 4, 
9C_348/2009 E. 2.1). Dies gilt auch bei Versand mit A-Post (ZAK 1992 
S. 370 E. 3a). Der Nachweis für die Zustellung kann jedoch aufgrund von 

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weiteren Indizien oder gestützt auf die gesamten Umstände erbracht wer-
den (ARV 2000 S. 121 E. 1b; SVR 2010 EL Nr. 2 S. 4, 9C_348/2009 
E. 2.1).

2.4 Aufgrund der Akten ist erstellt und unbestritten, dass die Verfügung 
der Beschwerdegegnerin vom 4. Dezember 2017 (act. II 1) einzig die un-
selbstständige Erwerbstätigkeit des A.________ für die E.________ AG 
seit 2012 betrifft. Für die hier umstrittene Frage, ob der Beschwerdeführer 
bezüglich der Tätigkeit für die C.________ AG unselbstständig oder selbst-
ständig erwerbend ist, lässt sich daraus nichts ableiten. 

Sodann ist den Akten zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer am 
24. Juli 2018 (act. II 3) der Beschwerdegegnerin telefonisch mitteilte, er 
arbeite im Bereich …. Montage und teilweise im …. Bau und ersuche um 
eine Abklärung seines Status. Am 2. und 23. Oktober 2018 forderte die 
Beschwerdegegnerin ihn auf, Unterlagen (Kundenrechnungen, Werkverträ-
ge oder andere Verträge mit Auftraggebern, Investitionen) einzureichen 
(act. II 5, 8). Nach Eingang der Unterlagen (act. II 6, 7) hielt die Beschwer-
degegnerin mit Schreiben vom 6. Dezember 2018 (act. II 9) fest, der Be-
schwerdeführer erfülle die Voraussetzungen für eine selbstständige Er-
werbstätigkeit nicht (act. II 9). Am 12. Februar 2019 (act. II 11) teilte 
Rechtsanwalt Dr. B.________ der Beschwerdegegnerin mit, der Be-
schwerdeführer habe ihn mit der Wahrung seiner Interessen betraut. Mit 
Schreiben vom 18. März 2019 (act. II 14) machte der Rechtsvertreter gel-
tend, der Beschwerdeführer übe hinsichtlich der Montagearbeiten eine 
selbstständige Erwerbstätigkeit aus und reichte – wie in Aussicht gestellt – 
weitere Unterlagen ein. Am 20. März 2019 (act. II 16) teilte die AKB der 
Beschwerdegegnerin mit, der Beschwerdeführer habe sich bei ihr für eine 
selbstständige Erwerbstätigkeit angemeldet; weiter ersuchte sie die Be-
schwerdegegnerin um erneute Überprüfung des Status des Beschwerde-
führers. Mit an den Beschwerdeführer (und nicht an seinen Rechtsvertreter) 
adressiertem Schreiben vom 21. März 2019 (act. II 15) hielt die Beschwer-
degegnerin fest, sie halte an ihrem Entscheid vom 6. Dezember 2018 fest. 
Auf das Erinnerungsschreiben der AKB vom 18. Juli 2019 (act. II 17) hin 
sandte die Beschwerdegegnerin der AKB per E-Mail vom 24. Juli 2019 
(act. II 18) eine Kopie des Schreibens vom 21. März 2019 zu. 

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Mit E-Mail vom 27. Januar 2023 (act. II 19) reichte der Beschwerdeführer 
bei der Beschwerdegegnerin Unterlagen zu seinen Tätigkeiten im Jahr 
2022 ein. Nach Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin (act. II 20) 
meldete sich der Beschwerdeführer am 9. Februar 2023 (act. II 21/3 ff.) bei 
der AKB als Selbstständigerwerbender an, was der Beschwerdegegnerin 
am 13. Februar 2023 (act. II 21/2) zur Kenntnis gebracht wurde. Nach wei-
teren Abklärungen (act. II 31 ff.) erliess die Beschwerdegegnerin die Verfü-
gung vom 12. April 2023 (act. II 37).

Die Beschwerdegegnerin bringt in der Beschwerdeantwort vom 11. Januar 
2024 (S. 3 Ziff. 6) vor, der Beschwerdeführer sei in der Vergangenheit 
mehrmals im Bereich der Montagetätigkeit als unselbstständig erwerbend 
qualifiziert worden, letztmals im – im formlosen Verfahren ergangenen – 
Entscheid vom 21. März 2019 (act. II 15), welcher mangels Intervention 
spätestens nach einem Jahr nach Erlass und für die vier weiteren Jahre bis 
zur Neuanmeldung mit E-Mail vom 27. Januar 2023 (act. II 19) Rechtswir-
kung entfaltet habe. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, 
das Schreiben vom 21. März 2019 sei ihm nicht zugegangen (vgl. Eingabe 
vom 12. Februar 2024). Dabei handelt es sich gemäss Ansicht der Be-
schwerdegegnerin um eine reine Schutzbehauptung (Eingabe vom 4. März 
2024). 

Es ist zwar möglich, dass der Beschwerdeführer das genannte Schreiben 
nicht erhielt. Die Beschwerdegegnerin erbringt zumindest keinen Nachweis 
für eine ordnungsgemässe Zustellung des – an den Beschwerdeführer und 
nicht an seinen Rechtsvertreter adressierten und laut Briefkopf weder per 
A-Post Plus noch per Einschreiben versandten – Schreibens vom 21. März 
2019 (act. II 15). Tatsache ist jedoch auch, dass sich der Beschwerdeführer 
während rund vier Jahren nicht mehr bei der Beschwerdegegnerin meldete, 
obwohl er nicht davon ausgehen durfte, diese habe seinem Antrag, er sei 
als Selbstständigerwerbender einzustufen (vgl. act. II 14), zugestimmt, 
nachdem sie mit Schreiben vom 6. Dezember 2018 (act. II 9) noch festge-
halten hatte, er erfülle die Voraussetzungen für eine selbstständige Er-
werbstätigkeit nicht (act. II 9). Letztlich kann die Frage, ob eine Prüfung des 
Status bis zurück auf den 1. Januar 2018 erfolgen kann, offenbleiben, da 

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sich am Ergebnis (für die Jahre 2018 bis 2022) nichts ändert (vgl. E. 4.5 
hiernach).

3.

3.1 Gemäss Art. 1a lit. a des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über 
die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) sind nach diesem Gesetz obliga-
torisch versichert die in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmer, einsch-
liesslich der Heimarbeiter, Lernende, Praktikanten, Volontäre sowie der in 
Lehr- oder Invalidenwerkstätten tätigen Personen. Die Versicherung be-
ginnt an dem Tag, an dem das Arbeitsverhältnis anfängt oder erstmals 
Lohnanspruch besteht, in jedem Fall aber im Zeitpunkt, da der Arbeitneh-
mer sich auf den Weg zur Arbeit begibt (Art. 3 Abs. 1 Satz 1 UVG). Als Ar-
beitnehmer im Sinne dieser Gesetzesbestimmung gilt nach Art. 1 der Ver-
ordnung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; 
SR 832.202) diejenige Person, welche eine unselbständige Erwerbstätig-
keit im Sinne des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Al-
ters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) ausübt 
(vgl. Art. 5 und 9 AHVG sowie Art. 6 ff. der Verordnung vorn 31. Oktober 
1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; 
SR 831.101]). Gemäss Art. 10 ATSG gelten als Arbeitnehmerinnen und 
Arbeitnehmer Personen, die in unselbständiger Stellung Arbeit leisten und 
dafür Lohn nach dem jeweiligen Einzelgesetz beziehen.

3.2 Das UVG umschreibt den Begriff des Arbeitnehmers, an den es für 
die Unterstellung unter die obligatorische Versicherung anknüpft, nicht. Die 
Rechtsprechung hat im Sinne leitender Grundsätze als Arbeitnehmer 
gemäss UVG bezeichnet, wer um des Erwerbes oder der Ausbildung willen 
für einen Arbeitgeber, mehr oder weniger untergeordnet, dauernd oder vor-
übergehend tätig ist, ohne hierbei ein eigenes wirtschaftliches Risiko tragen 
zu müssen. Aus diesen Grundsätzen allein lassen sich indessen noch kei-
ne einheitlichen, schematisch anwendbaren Lösungen ableiten. Die Arbeit-
nehmereigenschaft ist daher jeweils unter Würdigung der gesamten Um-
stände des Einzelfalls zu beurteilen (vgl. BGE 141 V 313 E. 2 S. 314; 

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SVR 2020 UV Nr. 22 S. 85, 8C_538/2019 E. 2.3 und 2.4, 2015 UV Nr. 7 
S. 25, 8C_183/2014 E. 7).

3.3 Nach der Rechtsprechung beurteilt sich die Frage, ob im Einzelfall 
selbstständige oder unselbstständige Erwerbstätigkeit vorliegt, nicht auf-
grund der Rechtsnatur des Vertragsverhältnisses zwischen den Parteien. 
Entscheidend sind vielmehr die wirtschaftlichen Gegebenheiten. Die zivil-
rechtlichen Verhältnisse vermögen dabei allenfalls gewisse Anhaltspunkte 
für die AHV-rechtliche Qualifikation zu bieten, ohne jedoch ausschlagge-
bend zu sein. Die Vielfalt der im wirtschaftlichen Leben anzutreffenden 
Sachverhalte zwingt somit dazu, die beitragsrechtliche Stellung einer er-
werbstätigen Person jeweils unter Würdigung der gesamten Umstände des 
Einzelfalles zu beurteilen. Weil dabei vielfach Merkmale beider Erwerbsar-
ten zutage treten, muss sich der Entscheid oft danach richten, welche die-
ser Merkmale im konkreten Fall überwiegen (BGE 149 V 57 E. 6.2 S. 64; 
SVR 2024 AHV Nr. 21 S. 69, 9C_550/2023 E. 4.1).

3.4 Eine selbstständige Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall vor, wenn der 
Beitragspflichtige durch Einsatz von Arbeit und Kapital in frei bestimmter 
Selbstorganisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen Verkehr 
teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu 
schaffen, deren Inanspruchnahme oder Erwerb durch finanzielle oder 
geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird. Charakteristische Merkmale 
einer selbstständigen Erwerbstätigkeit sind die Tätigung erheblicher Investi-
tionen, die Benützung eigener Geschäftsräumlichkeiten sowie die Beschäf-
tigung von eigenem Personal. Das spezifische Unternehmerrisiko besteht 
dabei darin, dass die versicherte Person unabhängig vom Arbeitserfolg 
Kosten des Betriebs zu tragen hat, wie namentlich Unkosten, Verluste, In-
kasso- und Delkredererisiko. Für die Annahme selbstständiger Erwerbs-
tätigkeit spricht sodann die gleichzeitige Tätigkeit für mehrere Gesellschaf-
ten in eigenem Namen, ohne indessen von diesen abhängig zu sein. 
Massgebend ist dabei nicht die rechtliche Möglichkeit, Arbeiten von mehre-
ren Auftraggebern anzunehmen, sondern die tatsächliche Auftragslage 
(BGE 149 V 57 E. 6.4 S. 65; SVR 2024 AHV Nr. 21 S. 69, 9C_550/2023 E. 
4.3; 
AHI 2003 S. 370 E. 3.3).

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Bei typischen Dienstleistungstätigkeiten, für deren Ausübung häufig weder 
besondere Investitionen zu tätigen noch Angestelltenlöhne zu bezahlen 
sind, tritt das Unternehmerrisiko gegenüber demjenigen der betriebswirt-
schaftlich-arbeitsorganisatorischen Abhängigkeit vom Auftrag- oder Arbeit-
geber in den Hintergrund. Daher kommt der Frage, ob eine arbeitsorgani-
satorische Integration in dessen Betrieb besteht, entscheidende Bedeutung 
zu (BGE 146 V 139 E. 5.1 S. 145 und E. 6.2 S. 147; SVR 2020 AHV Nr. 19 
S. 59, 9C_739/2019 E. 2.3). 

3.5 Als unselbstständig erwerbstätig ist im Allgemeinen zu betrachten, 
wer von einem Arbeitgeber in betriebswirtschaftlicher bzw. arbeitsorganisa-
torischer Hinsicht abhängig ist und kein spezifisches Unternehmerrisiko 
trägt. Die Hauptkriterien zur Bestimmung des Abhängigkeitsverhältnisses 
im Hinblick auf die Arbeitsorganisation und aus betriebswirtschaftlicher 
Sicht sind das Weisungsrecht des Arbeitgebers, das Unterordnungsver-
hältnis des Arbeitnehmers zu diesem und seine Verpflichtung, die ihm an-
vertraute Aufgabe persönlich zu erfüllen. Ein weiteres Kriterium bildet die 
Verpflichtung des Arbeitnehmers, seine Dienste regelmässig für denselben 
Arbeitgeber zu erbringen. Von unselbstständiger Erwerbstätigkeit ist etwa 
auch auszugehen, wenn die für den Arbeitsvertrag typischen Merkmale 
vorliegen, d.h. wenn die versicherte Person Dienst auf Zeit zu leisten hat, 
wirtschaftlich vom "Arbeitgeber" abhängig ist und während der Arbeitszeit 
auch in dessen Betrieb eingeordnet ist, praktisch also keine andere Er-
werbstätigkeit ausüben kann. Indizien dafür sind das Vorliegen eines be-
stimmten Arbeitsplans, die Notwendigkeit, über den Stand der Arbeiten 
Bericht zu erstatten, sowie das Angewiesensein auf die Infrastruktur am 
Arbeitsort. Das wirtschaftliche Risiko der versicherten Person erschöpft 
sich diesfalls in der (alleinigen) Abhängigkeit vom persönlichen Arbeitser-
folg oder, bei einer regelmässig ausgeübten Tätigkeit, darin, dass bei Da-
hinfallen des Erwerbsverhältnisses eine ähnliche Situation eintritt, wie dies 
beim Stellenverlust eines Arbeitnehmers der Fall ist (BGE 149 V 57 E. 6.3 
S. 64; SVR 2021 UV Nr. 14 S. 70, 8C_38/2019 E. 3.2).

3.6 Im Allgemeinen sind Akkordantinnen und Akkordanten Unselbst-
ständigerwerbende (Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, 
IV und EO [WML] Rz. 4022). Selbstständige Erwerbstätigkeit ist anzuneh-

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men, wenn mindestens eines der nachstehenden Hauptmerkmale nachge-
wiesen ist (WML Rz. 4023): Bestehen einer Betriebsorganisation, eine sol-
che liegt vor, wenn eine Arbeitsstätte mit branchenüblichen Arbeitseinrich-
tungen und Maschinen besteht oder bedeutende eigene oder gemietete 
Betriebsmittel wie Betonmaschinen, Baumaterialaufzüge, Traxe, Bagger, 
Kompressoren, Pressen, Seilanlagen und Knickschlepper für Holztranspor-
te usw. eingesetzt werden oder das Material wie Betoneisen, Isolierstoffe, 
Röhren, Heizkörper, Inneneinrichtungen, Tapeten usw. von der Akkordantin 
oder vom Akkordanten auf eigene Rechnung beschafft wird oder in der 
Regel gleichzeitig verschiedene eigene Akkordgruppen auf verschiedenen 
Arbeitsplätzen im Einsatz sind (WML Rz. 4024). Bei einer regelmässigen 
Direktübernahme von Drittaufträgen (Werkeigentümerinnen und Werkei-
gentümer, Bauherrschaft, Architektinnen und Architekten usw.; WML 
Rz. 4025). Als Hinweise gelten die Auftragsbewerbung durch Zeitungsinse-
rate, ein Werkvertrag, die Offert- und Rechnungsstellung, eine Garantieleis-
tung und die vertragliche Übernahme von Risiko- und Zufallshaftung 
(Art. 376 OR; WML Rz. 4026). Im Zweifelsfalle, d.h. wenn kein Haupt-
merkmal eindeutig vorliegt, können folgende Hilfsmerkmale mitbestimmend 
sein: Der Eintrag im Handelsregister, der Abschluss eines Unfallversiche-
rungsvertrages, der Abschluss eines Versicherungsvertrages betreffend die 
Betriebshaftpflicht, die Mitgliedschaft bei einem Berufsverband von Gewer-
betreibenden, die Verwendung von Geschäftspapieren mit aufgedrucktem 
Firmennamen, das Vorhandensein einer Firmentafel und dergleichen sowie 
der Eintrag als Betrieb im Adressbuch, Telefonbuch und dergleichen 
(WML Rz. 4027; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen: BGE 150 V 1 
E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 
E. 4.4.2 S. 228).).

3.7 Bei Versicherten, die mehrere Tätigkeiten gleichzeitig ausüben, ist 
jedes Erwerbseinkommen gesondert auf seinen beitragsrechtlichen Cha-
rakter zu überprüfen, dies sogar dann, wenn die verschiedenen Erwerbs-
tätigkeiten in ein und derselben Firma ausgeübt werden (BGE 146 V 139 
E. 3.2 S. 142, 122 V 169 E. 3b S. 172). Die Tatsache, dass eine beitrags-
pflichtige Person bereits einer Ausgleichskasse als selbstständigerwerben-
de angeschlossen ist, hat daher für die Qualifikation eines Entgelts AHV-
rechtlich keine Bedeutung. Ebenso wenig vermag umgekehrt die Tatsache, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

-13-

dass eine beitragspflichtige Person bereits mit einer Ausgleichskasse als 
unselbstständige abrechnet, die beitragsrechtliche Qualifikation des Ein-
kommens aus einer weiteren Tätigkeit zu präjudizieren (BGE 123 V 161 
E. 4a S. 167).

4.

4.1 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. September 2023 
(act. II 49) geht die Beschwerdegegnerin davon aus, anhand der Art und 
Weise sowie des Umfangs der Tätigkeit des Beschwerdeführers für die 
C.________ AG würden die Elemente einer unselbstständigen Erwerbs-
tätigkeit überwiegen. Die Indizien, welche für eine selbstständige Erwerbs-
tätigkeit sprächen, vermöchten die Vermutung einer unselbstständigen Ak-
kordtätigkeit nicht zu entkräften. Demgegenüber bringt der Beschwerdefüh-
rer vor, er übe eine Tätigkeit als Selbstständigerwerbender aus; denn mit 
der D.________ habe er eine eigene Betriebsorganisation und trage ein 
relevantes Unternehmerrisiko. Er sei von der C.________ AG weder in 
wirtschaftlicher noch arbeitsorganisatorischer Hinsicht abhängig, und er sei 
in Bezug auf die Tätigkeit für die C.________ AG als Selbstständigerwer-
bender einzustufen. Eventuell sei er ab 1. Januar 2022 als Selbstständi-
gerwerbender einzuschätzen, da für diese Zeit jedenfalls keine wirtschaftli-
che Abhängigkeit von der C.________ AG mehr bestehe. 

4.2 Zu prüfen ist nachfolgend, ob beim Beschwerdeführer im Zusam-
menhang mit der Tätigkeit für die C.________ AG die Merkmale (Unter-
nehmerrisiko [WML Rz. 2019] und arbeitsorganisatorische bzw. wirtschaft-
liche Unabhängigkeit [WML Rz. 1020]) einer selbstständigen oder diejeni-
gen einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit vorliegen bzw. überwiegen. 
Dazu ist den Akten das Folgende zu entnehmen:

Der Beschwerdeführer ist im Bereich Montagen, Demontagen, Änderungen 
und Reparaturen im …. Bereich (….) sowie Schweissarbeiten im ….-
Bereich tätig und seit 2010 mit dem Namen "D.________" im Handelsregis-
ter eingetragen (<www.zefix.ch>; vgl. auch act. II 14/23). Er verfügt über 
eine Haftpflicht- und Betriebsversicherung (act. II 14/24 ff.), eine Krankver-
sicherung für Selbstständigerwerbende bzw. eine Taggeldversicherung für 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

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Krankheit (Vertragsbeginn seit Januar 2019 [act. II 14/31 f.] bzw. seit 1. 
Januar 2022 [act. II 21]) und eine Einzel-Unfallversicherung (Vertragsbe-
ginn 1. April 2010 [act. II 14/33]). Er ist mehrwertsteuerpflichtig (act. II 
14/22) und verwendet für die Rechnungsstellung an die C.________ AG – 
wie auch an die anderen Unternehmen – eigenes Briefpapier mit dem auf-
gedruckten Namen "D.________" (act. II 19, 21, 40, 47). Betreffend die 
Betriebsorganisation verfügt der Beschwerdeführer (seit Juni 2018) über 
einen Montagebus und einen Anhänger (act. II 14/5 ff.), worin er die für die 
Arbeitsausführung notwendigen Werkzeuge mitführt (act. II 14/11 f., 
21/19 f.). Die Investitionen betragen gemäss seinen Angaben Fr. 44'747.-- 
(act. II 40/39). Er beschäftigt keine eigenen Angestellten (act. II 40/6) und 
nutzt die Räumlichkeiten des bestehenden Landwirtschaftsbetriebs (vgl. 
Beschwerde, S. 6 Ziff. 3). Gemäss seinen Angaben gehört nicht (nur) die 
klassische Montage von …. zu seinen Aufgaben, sondern (auch) die An-
passungen und Abänderungen an …., dabei muss er vor allem Schweissa-
rbeiten durchführen (act. II 33/1). Laut Angaben des Beschwerdeführers 
erfolgt die Beschaffung des Materials für die Montage von …. und …. durch 
den Auftraggeber; er kauft jedoch Klein- und Verbrauchsmaterial (Silikon-
fugen, Folie; vgl. act. II 19/10 ff., 32). Der Beschwerdeführer wird von ver-
schiedenen Unternehmen beauftragt, unter anderem von der C.________ 
AG (<www.zefix.ch>), welche …. Einrichtungen produziert sowie montiert 
und die für die Montagen eigene oder fremde Monteure beizieht (Berichte 
der Beschwerdegegnerin vom 2. und 6. März 2023 [act. II 19/2 ff., 31 f.]). 
Der Beschwerdeführer und die C.________ AG legen die Details der Zu-
sammenarbeit jeweils in den "Arbeitsvereinbarungen für Montagen" fest 
(vgl. auch act. II 19/9 ff., 32/2). Diesen ist zu entnehmen, dass der Be-
schwerdeführer von der C.________ AG jeweils Pläne erhält, anhand derer 
er eine Preisofferte für seine Arbeiten (Montage der …., andere Arbeiten) 
erstellt. Weiter wird jeweils vereinbart, dass ein allfälliger Mehraufwand und 
die Mehrkosten vorzeitig beim zuständigen Montage- und/oder Projektleiter 
angemeldet werden müssen, dass die allfällige Mängelbehebung aufgrund 
der Montagetechnik vollumfänglich zu Lasten der ausführenden Montage-
firma geht, dass ein Verzicht auf Ausführung der Arbeiten mindestens ei-
nen Monat vor dem zuletzt kommunizierten Ausführungstermin zu erfolgen 
hat und dass eine Baustellenbesichtigung zur Erstellung der Offerte und 
eine Montagevorbereitung mit den Plangrundlagen bei der Kostenangabe 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

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berücksichtigt sind. Laut der "Arbeitsvereinbarung für Montagen" ist zudem 
der Montagetermin von der C.________ AG jeweils vorgegeben (Fixtermin 
unter Vorbehalt der Bauprogrammanpassung [act. II 19/9 ff.; vgl. auch act. 
II 32]).

4.3 Bezüglich des Unternehmerrisikos (WML Rz. 1019; vgl. auch E. 3.4 
hiervor) ist erstellt, dass der Beschwerdeführer mit dem Kauf des Montage-
busses, des Anhängers und der Werkzeuge einige Investitionen vorge-
nommen hat. Die vom Beschwerdeführer zu montierenden …. Module stel-
len hingegen die Auftraggeber zur Verfügung. Die weitere Materialbeschaf-
fung durch den Beschwerdeführer beschränkt sich auf Verbrauchs-, Ab-
deck- und Kleinmaterial, Silikonfugen sowie Folie (act. II 19/10 ff.). Dass er 
für seine Tätigkeiten sein eigenes Werkzeugsortiment benutzt und Kleintei-
le selbst stellt, begründet für sich kein hinreichendes Betriebsrisiko, sind die 
entsprechenden (weitgehend einmaligen) Anschaffungen doch insgesamt 
und mit Blick auf den Gesamtumsatz gering. Das Beschaffen von Kleintei-
len wird zudem dadurch relativiert, dass offenbar externe Kosten für Park-
gebühren (act. II 47/10, 47/12,47/99, 47/101), Fugen etc. der C.________ 
AG separat weiterverrechnet wurden. Der Beschwerdeführer beschäftigt 
kein zusätzliches Personal, für welches er auch ohne Aufträge bzw. ohne 
Arbeitsertrag den Lohn bezahlen müsste. Teilweise zog er zwar … zur Ar-
beitserledigung bei; dieser war jedoch nicht beim Beschwerdeführer, son-
dern während drei Jahren bei der C.________ AG angestellt, die auch die 
Sozialversicherungsbeiträge abrechnete (act. II 38). Gemäss den Vereinba-
rungen des Beschwerdeführers mit der C.________ AG gehen allfällige 
Mängel aufgrund der Montagetechnik vollumfänglich zu Lasten des Be-
schwerdeführers, was einzig für das interne Verhältnis Bedeutung hat und 
nicht genügt, um bereits von einem eigentlichen Betriebsrisiko auszugehen. 
Die Garantieleistung für das Gesamtprodukt hat gegenüber dem Kunden 
vollumfänglich die C.________ AG zu erbringen. Der Beschwerdeführer tritt 
zwar in eigenem Namen auf und handelt auf eigene Rechnung 
(act. II 14/13 ff., 19/2 ff., 47/4 ff.). Die C.________ AG ist jedoch von der 
Akquisition bis zum Abschluss inklusive Garantie allein verantwortlich und 
allein gegenüber dem Kunden auftretend. Der Beschwerdeführer muss sich 
aber um die Aufträge bemühen, was durch die bestehenden Kontakte, je-
doch ohne kostenintensive Werbung erfolgt. Die C.________ AG sichert 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

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dem Beschwerdeführer kein Arbeitsvolumen zu, vielmehr hat er jeweils 
eine Offerte einzureichen. Die Merkmale des Kriteriums Unternehmerrisiko 
sind somit nur teilweise erfüllt, wobei keines überwiegt. 

4.4 Indizien für eine organisatorische Unabhängigkeit stellen der Eintrag 
im Handelsregister, die Mehrwertsteueranmeldung und der Abschluss ver-
schiedener Versicherungen durch den Beschwerdeführer dar, sie begrün-
den jedoch für sich allein keine selbstständige Erwerbstätigkeit. Der Be-
schwerdeführer ist nicht verpflichtet, die Aufträge der C.________ AG an-
zunehmen; vielmehr verhandeln die Parteien jeweils den Preis für die Ar-
beiten neu und der Beschwerdeführer kann die Aufträge ablehnen, wenn 
"man sich auf der Preisbasis nicht trifft" (act. II 32). Der Beschwerdeführer 
kann auch nach Annahme einer Arbeit noch auf eine solche verzichten. Die 
Vereinbarung, ein Verzicht auf Ausführung der Arbeiten müsse mindestens 
einen Monat vor dem zuletzt kommunizierten Ausführungstermin erfolgen 
(act. II 19/9 ff.), ist nicht unüblich, muss doch die C.________ AG in einem 
solchen Fall allenfalls ein anderes Unternehmen beauftragen, damit das 
Projekt nicht gefährdet wird. Auch der Umstand, dass die "Arbeitsvereinba-
rung für Montagen" auf dem Briefpapier der C.________ AG erstellt wird 
(act. II 19/9 ff.), spricht – entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin 
(act. II 49/9) – nicht ohne weiteres für eine arbeitsorganisatorische Abhän-
gigkeit, erfolgt doch die Rechnungstellung wiederum auf dem Briefpapier 
des Beschwerdeführers. Die Baustellenbesichtigung spricht ebenfalls nicht 
für eine arbeitsorganisatorische Eingliederung des Beschwerdeführers in 
die C.________ AG. Diese dient einzig der Erstellung der Offerte; diese ist 
– wie auch die Montagevorbesprechung – im vereinbarten Preis vom Be-
schwerdeführer zu berücksichtigen. Allenfalls im Pauschalpreis nicht inbe-
griffene und zusätzlich zu erledigende Regiearbeiten (Leistungen die nicht 
nach einem Fixpreis, sondern nach Aufwand abgerechnet werden [unvor-
hergesehene Zusatzarbeiten]) bilden die Ausnahme (vgl. act. II 47/8, 47/18, 
47/24). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der einzel-
nen Projekte an Termine gebunden ist und den Mehraufwand sowie die 
Mehrkosten dem Projektleiter melden muss, weist zwar auf eine Einbin-
dung in die einzelnen Projekte hin, lässt jedoch nicht auf eine arbeitsorga-
nisatorische Einbindung in die C.________ AG schliessen. Eine solche 
Verpflichtung ist vielmehr bei Bauprojekten üblich, denn ohne diese 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

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bestünde ein erhöhtes Risiko, dass ein Projekt scheitert bzw. allenfalls der 
…. und damit verbundene weitere Arbeiten nicht termingerecht erfolgen 
könnten. Es ist ebenfalls üblich, ein Enddatum für die Montage der …. Mo-
dule und/oder der Erledigung der Schweissarbeiten zu setzen, hängt doch 
eine termingerechte Erledigung vom jeweiligen Projekt und auch von den 
Wünschen der Bauherrschaft ab. Der Beschwerdeführer ist weiter nicht zur 
persönlichen Aufgabenerfüllung verpflichtet; er könnte somit eigene Ange-
stellte beiziehen. Die Vereinbarung, der Beschwerdeführer dürfe die Auf-
träge nicht an ein anderes Unternehmen weitergeben (act. II 31/2), ist 
ebenfalls nicht unüblich und entspricht weder einem Weisungsrecht noch 
einem Unterordnungsverhältnis. Für eine arbeitsorganisatorische Unab-
hängigkeit spricht, dass in den "Arbeitsvereinbarungen für Montagen" kein 
Konkurrenzverbot vereinbart ist; der Beschwerdeführer erledigt denn auch 
für andere Unternehmen Montage- und Schweissarbeiten (act. II 47/11, 
47/14 ff., 47/19 ff., 47/34 ff., 47/42 ff., 47/52 f., 47/55, 47/57, 47/60, 47/64 
ff., 47/73, 47/76 ff.). Mit Blick auf die Rechnungen hat der Beschwerdefüh-
rer auch für andere Auftraggeber …. Module montiert/demontiert und nicht 
nur Schweissarbeiten vorgenommen (vgl. act. II 47/17, 47/21, 47/23, 47/35 
f.). Aus der Abrechnung des Aufwands in den Rechnungen ergibt sich (vgl. 
act. II 47/4 ff.), dass in der "Arbeitsvereinbarung für Montagen" mit der 
C.________ AG zwar häufig, jedoch nicht immer ein Gesamtpreis verein-
bart wird (vgl. act. II 47/4, 47/8 f., 47/13, 47/18), es liegen Rechnungen vor, 
die auf stundenweise Einsätze hinweisen (act. II 47/5 ff., 47/10, 47/12, 
47/24 ff., 47/31 ff.). Der Beschwerdeführer erbringt indessen keinen Dienst 
mit zeitlicher Vorgabe. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin im 
angefochtenen Einspracheentscheid vom 20. September 2023 (act. II 49/9 
f. E. 3.7 f.) sprechen nach dem Gesagten zahlreiche Merkmale gegen eine 
arbeitsorganisatorische Abhängigkeit des Beschwerdeführers von der 
C.________ AG. 

4.5 Hingegen geht die Beschwerdegegnerin zu Recht davon aus, dass 
die Verteilung der Aufträge und die damit zusammenhängenden wirtschaft-
lichen Abhängigkeiten nicht ausser Acht gelassen werden können 
(act. II 34/9 E. 3.6). Bei dem zum Unternehmerrisiko und zur organisatori-
schen Unabhängigkeit soeben Dargelegten kommt der Frage der wirt-
schaftlichen Abhängigkeit entscheidende Bedeutung zu. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

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Im Jahr 2018 hat der Beschwerdeführer den Bruttoertrag ausschliesslich 
mit den Aufträgen der C.________ AG erzielt (act. II 34/2). In den Jahren 
2019 bis 2021 hat er den Ertrag ebenfalls überwiegend mit der C.________ 
AG erzielt (act. II 34/6 f., 34/11, 34/15). Zwar hatte er in diesem Zeitraum 
noch einzelne weitere Auftraggeber (F.________ AG [zwei Aufträge; 
act. II 34/6 f.], G.________ AG [act. II 34/7], H.________ AG [act. II 34/11, 
34/15], E.________ AG [act. II 34/6 f., 34/11, 34/], I.________ AG [act. II 
11], J.________ AG [act. II 34/15], K.________ GmbH [act. II 34/15; in 
Liquidation {www.zefix.ch}], L.________ GmbH [act. II 34/15]), dennoch ist 
weiterhin von einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von der C.________ AG 
auszugehen; denn bei Wegfall der Aufträge der C.________ AG hätte dies 
für den Beschwerdeführer einen erheblichen Einbruch des Bruttoertrags 
bedeutet (act. II 34/2, 34/7, 34/11, 47/15 f.), was der Beschwerdeführer 
denn auch nicht bestreitet. Der Beschwerdeführer macht für das Jahr 2022 
gestützt auf die eingereichten Rechnungen geltend, der mit der 
C.________ AG getätigte Umsatz (inkl. MWST; act. II 47/4 ff., 47/12 f., 
47/18, 47/24 ff., 47/41, 47/50 f., 47/54, 47/58 f.) habe lediglich noch 55 % 
des Gesamtumsatzes betragen, weshalb eine unselbstständige Erwerbs-
tätigkeit mit Blick auf den reduzierten und sich stetig weiter reduzierenden 
Umsatzanteil der C.________ AG am Gesamtumsatz jedenfalls ab 2022 
nicht mehr vorliege (vgl. Eingabe vom 12. Februar 2024). Dieser Argumen-
tation kann nicht gefolgt werden, hat er im Jahr 2022 doch selbst gemäss 
seinen eigenen Angaben immer noch deutlich mehr als die Hälfte seines 
Umsatzes mit der C.________ AG erzielt. 

Soweit die beigeladene C.________ AG in der Stellungnahme vom 
14. März 2025 vorbringt, der überdurchschnittliche Umsatz in den Jahren 
2018 und 2019 sei auf ausserordentliche Umstände zurückzuführen, wie 
sie selten bei der C.________ AG vorkommen würden, so überzeugt dies 
nicht und vermag dies keine wirtschaftliche Unabhängigkeit des Beschwer-
deführers zu begründen. Vielmehr ist mit Blick auf die jahrelangen und 
konstant hohen Umsätze, die der Beschwerdeführer weitgehend aussch-
liesslich mit der C.________ AG erzielt hat, ausgewiesen, dass der Be-
schwerdeführer von dieser während Jahren wirtschaftlich abhängig war. 
Aufgrund des soeben Dargelegten überwog in der Zeit von 2018 bis Ende 
2022 die wirtschaftliche Abhängigkeit als Merkmal. In diesem Zeitraum ist 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

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die Tätigkeit des Beschwerdeführers für die C.________ AG als unselbst-
ständige Erwerbstätigkeit einzustufen.

Erst im Jahre 2023 sank der Anteil der Geschäftsbeziehungen mit der 
C.________ AG – gemäss den Angaben des Beschwerdeführers – auf ca. 
10 % des Gesamtumsatzes (vgl. Eingabe vom 12. Februar 2024). Damit 
bestand ab Anfang 2023 zwischen dem Beschwerdeführer und der 
C.________ AG kein wirtschaftliches Abhängigkeitsverhältnis mehr. Infol-
gedessen überwiegen ab dem 1. Januar 2023 die Merkmale einer selbst-
ständigen Erwerbstätigkeit und der Beschwerdeführer ist als Selbstständi-
gerwerbender einzustufen.

4.6 In teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist der angefochtene Ein-
spracheentscheid der Suva vom 20. September 2023 insofern aufzuheben, 
als der Beschwerdeführer für seine Tätigkeit bei der C.________ AG ab 
dem 1. Januar 2023 als Selbstständigerwerbender einzustufen ist.

5.

5.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret, VKD; BSG 
161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen aus 
einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde setzt 
die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach pflicht-
gemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für die 
Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen auf 
dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- (Art. 4 
Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, sind entspre-
chend dem Verfahrensausgang von den Parteien jeweils zur Hälfte zu tra-
gen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Der Beschwerdegegnerin sind Fr. 400.-- zur 
Bezahlung aufzuerlegen. Dem Beschwerdeführer sind Verfahrenskosten 
von Fr. 400.-- zur Bezahlung aufzuerlegen und dem geleisteten Kostenvor-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. April 2025, UV 200 2023 742

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schuss von Fr. 800.-- zu entnehmen. Der Differenzbetrag, ausmachend 
Fr. 400.--, ist ihm nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückzuerstat-
ten.

5.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Nach der Rechtsprechung hat 
die beschwerdeführende Partei bei teilweisem Obsiegen mindestens An-
spruch auf eine reduzierte Parteientschädigung (BGE 110 V 54 E. 3a S. 57; 
SVR 2003 EL Nr. 5 S. 14 E. 4.1). 

Der Beschwerdeführer obsiegt lediglich teilweise im Eventualantrag, d.h. 
den Status ab dem 1. Januar 2023 betreffend (Beschwerde, S. 2 Ziff. I/1), 
weshalb er Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung hat. Mit Kos-
tennote vom 31. März 2025 macht Rechtsanwalt Dr. B.________ eine Par-
teientschädigung von Fr. 3'902.85 (inkl. Auslagen und MWST) geltend, was 
nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerde-
führer die Parteikosten zur Hälfte, d.h. von Fr. 1'951.40 (inkl. Auslagen und 
MWST) zu ersetzen.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Der Einspracheentscheid vom 20. September 2023 betreffend die Ver-
fügung vom 18. April 2023 wird von Amtes wegen aufgehoben.

2. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Ein-
spracheentscheid der Suva vom 20. September 2023 betreffend die 
Verfügung vom 12. April 2023 insoweit aufgehoben, als dass der Be-
schwerdeführer für die Tätigkeit bei der C.________ AG ab dem 1. Ja-
nuar 2023 als Selbstständigerwerbender eingestuft wird und nicht 
mehr obligatorisch unfallversichert ist. Im Übrigen wird die Beschwerde 
abgewiesen.

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3. Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden der 
Beschwerdegegnerin zu 400.-- zur Bezahlung auferlegt. Dem Be-
schwerdeführer werden Verfahrenskosten von Fr. 400.-- zur Bezahlung 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.-- ent-
nommen. Der Differenzbetrag, ausmachend Fr. 400.--, wird ihm nach 
Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückerstattet.

4. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1'951.40 (inkl. Auslagen und MWST), zu 
ersetzen.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt Dr. B.________ z.H. des Beschwerdeführers 
- Suva
- C.________ AG
- Bundesamt für Gesundheit

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.