# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4c8c527e-5abb-5b75-93bd-8b35a60abb35
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-01
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 01.06.2021 III 2021 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-6_2021-06-01.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 6

Entscheid vom 1. Juni 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Marcel Käselau, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________, 

gegen

Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Postfach 
1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Verschiedenes (Logo-Schutz des Kantonswappens)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ wurde im Jahr 19__ gegründet und 19__ als Verein ins 
Handelsregister eingetragen. Sie bietet Kindern, die in C.________ oder Umge-
bung leben, eine Ausbildung basierend auf dem britischen Schulsystem an. Die 
Schule richtet sich an Kinder englischer Sprache im Alter von 3 - 18 Jahren. Seit 
2012 verwendet die A.________ das streitgegenständliche Logo.

B. Am 12. Dezember 2019 hat die A.________ ihr Logo beim Institut für Geis-
tiges Eigentum (nachfolgend: lGE) zur Markeneintragung hinterlegt. Das IGE hat 
mit Verfügung vom 26. August 2020 eine Beanstandung erlassen. Darin wird un-
ter anderem gerügt, die hinterlegte Marke verletze Art. 8 des Bundesgesetzes 
über den Schutz des Schweizerwappens und anderer öffentlicher Zeichen 
(WSchG, SR 232.21) vom 21. Juni 2013.

C. Mit Eingabe vom 16. Oktober 2020 reichte die A.________ bei der Staats-
kanzlei des Kantons Schwyz gestützt auf Art. 35 Abs. 5 WSchG ein Gesuch mit 
dem Antrag um Gestattung der Weiterbenützung ihres Logos ein.

D. Mit Beschluss Nr. 925/2020 vom 9. Dezember 2020 (Versand: 15. Dezem-
ber 2020) ist der Regierungsrat des Kantons Schwyz nicht auf das Gesuch der 
A.________ um Gestattung der Weiterbenützung ihres Logos eingetreten.

E. Gegen diesen Beschluss lässt die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom   
5. Januar 2021 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erheben und beantragt:

1. Der Beschluss Nr. 925/2020 des Regierungsrates des Kantons Schwyz 
vom 9. Dezember 2020 sei aufzuheben;

2. a) Der Beschwerdeführerin sei die Weiterbenützung des Logos 

nach Art. 35 Abs. 5 WSchG zu gestatten;

b) Eventualiter sei der Beschwerdeführerin die Weiterbenützung des Lo-
gos 

nach Art. 35 Abs. 5 WSchG bis am 31. Dezember 2021 zu gestatten;

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz bzw. 
des Kantons Schwyz.

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F. Mit Vernehmlassung vom 28. Januar 2021 beantragt das den Regierungs-
rat instruierende Sicherheitsdepartement die Beschwerde unter Kostenfolge zu-
lasten der Beschwerdeführerin abzuweisen.

G. Mit Replik vom 1. April 2021 hält die Beschwerdeführerin an ihren Anträgen 
unverändert fest. 

H. Mit Eingabe vom 22. April 2021 hält die Vorinstanz an ihren Anträgen fest. 
Die Beschwerdeführerin teilt mit Schreiben vom 10. Mai 2021 ihren Verzicht auf 
Bemerkungen zur Duplik der Vorinstanz mit. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das Bundesgesetz über den Schutz des Schweizerwappens und anderer 
öffentlicher Zeichen (Wappenschutzgesetz, WSchG; SR 232.21) vom 21. Juni 
2013 ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten.

1.1 Das Schweizerwappen, die Wappen der Kantone, Bezirke, Kreise und Ge-
meinden, die charakteristischen Bestandteile der Kantonswappen im Zusam-
menhang mit einem Wappenschild sowie mit ihnen verwechselbare Zeichen dür-
fen nur von dem Gemeinwesen, zu dem sie gehören, gebraucht werden (Art. 8 
Abs. 1 WSchG). Der Gebrauch der Wappen durch andere Personen als das be-
rechtigte Gemeinwesen ist gemäss Art. 8 Abs. 4 WSchG in den folgenden Fällen 
zulässig: als Abbildung in Wörterbüchern, Nachschlagewerken, wissenschaft-
lichen und ähnlichen Werken (lit. a); bei der Ausschmückung von Festen und 
Veranstaltungen (lit. b); bei der Ausschmückung von kunstgewerblichen Ge-
genständen wie Bechern, Wappenscheiben und Gedenkmünzen für Feste und 
Veranstaltungen (lit. c); als Bestandteil des schweizerischen Patentzeichens 
nach den Bestimmungen des Patentgesetzes vom 25. Juni 1954 (lit. d); in Kollek-
tiv- oder Garantiemarken, die von einem Gemeinwesen hinterlegt worden sind 
und gemäss dem Markenreglement durch Private benützt werden dürfen (lit. e); 
und wenn ein Weiterbenützungsrecht nach Artikel 35 vorliegt (lit. f). Die Kantone, 
Bezirke, Kreise und Gemeinden können den Gebrauch ihrer Wappen durch an-
dere Personen in weiteren Fällen vorsehen (Art. 8 Abs. 5 WSchG).

1.2  In Abweichung von Artikel 8 (WSchG) durften nach altem Recht gebrauch-
te Wappen und damit verwechselbare Zeichen noch längstens zwei Jahre nach 
Inkrafttreten des WSchG (also bis zum 2.1.2019) weiter gebraucht werden (vgl. 
Art. 35 Abs. 1 WSchG i.V.m. Art. 8 Abs. 4 lit. f WSchG). Das Eidgenössische Jus-
tiz- und Polizeidepartement kann auf begründeten Antrag hin die Weiterbenüt-
zung des Schweizerwappens oder des mit diesem verwechselbaren Zeichens 

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gestatten, wenn besondere Umstände (i.S.v. Art. 35 Abs. 3 und 4 WSchG) vor-
liegen. Der Antrag muss spätestens innerhalb von zwei Jahren nach dem Inkraft-
treten dieses Gesetzes (also ebenfalls bis zum 2.1.2019) gestellt werden (vgl. 
Art. 35 Abs. 2 WSchG).

Die zuständige kantonale Behörde kann auf Antrag hin die Weiterbenützung des 
Wappens der Kantone, Bezirke, Kreise und Gemeinden gestatten. Das kantonale 
Recht regelt die entsprechenden Voraussetzungen (Art. 35 Abs. 5 WSchG). 

1.3 Der Kanton Schwyz hat keine Ausführungsbestimmungen zu Art. 35 Abs. 5 
WSchG erlassen.

Die Aufgaben der gesamten Verwaltung werden vom Regierungsrat den Depar-
tementen zugeteilt, soweit sie nicht unmittelbar von ihm oder der Staatskanzlei 
wahrgenommen werden (vgl. § 56 Abs. 1 der Verfassung des Kantons Schwyz 
[KV, SRSZ 100.100] vom 24.11.2010 i.V.m. § 21 Abs. 1 des Gesetzes über die 
Organisation des Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung [RVOG, 
SRSZ 143.110] vom 27.11.1986). Nachdem es an kantonalen Ausführungsbe-
stimmungen und folglich auch an der Bezeichnung eines zuständigen Departe-
mentes/kantonalen Behörde fehlt, fällt die Zuständigkeit zur Beurteilung von An-
trägen auf Weiterbenutzung des Wappens des Kantons in die Zuständigkeit des 
Regierungsrates (vgl. die Aufgaben- und Finanzpläne 2020 - 2023 bzw. 2021 - 
2024 vom September 2019 bzw. 2020, S. 43 bzw. S. 52, wo der Wappenschutz 
als Grundauftrag der Staatskanzlei bezeichnet wird). 

Die Zuständigkeit des Regierungsrates zur Behandlung des Gesuchs um Weiter-
benutzung des Wappens des Kantons Schwyz (bzw. eines damit potentiell ver-
wechselbaren Zeichens) wird denn auch seitens der Beschwerdeführerin nicht 
bestritten (siehe Beschwerde Ziff. 9).

2.1 Die Vorinstanz ist nicht auf das Gesuch der Beschwerdeführerin eingetre-
ten (vgl. Ingress lit. D). Zur Begründung ihres Nichteintretensentscheides führt 
die Vorinstanz aus, der Antrag der Beschwerdeführerin auf Weiterbenützung ih-
res Logos datiere vom 16. Oktober 2020 und sei somit nach Ablauf der am 2. Ja-
nuar 2019 abgelaufenen, gesetzlichen Frist von zwei Jahren (vgl. dazu Erw. 1.2) 
eingereicht worden, weswegen darauf nicht einzutreten sei.

2.2. Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, Art. 35 Abs. 2 WSchG 
betreffe Anträge an das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) 
zur Gestattung der Weiterbenützung des Schweizerwappens. Art. 35 Abs. 5 
WSchG hingegen betreffe Anträge zur Gestattung der Weiterbenützung der 
Wappen der Kantone, welche unter dem Aspekt der Gemeindeautonomie und 

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des Selbstbestimmungsrechts über die Weiterbenützung ihrer Zeichen selber 
entscheiden können sollen. Das kantonale Recht bestimme, unter welchen Vor-
aussetzungen die Weiterbenützung von kantonalen Hoheitszeichen möglich sein 
solle. Das WSchG enthalte diesbezüglich keine Bestimmungen, ausser dass die 
Weiterbenützung zu keinen Täuschungen nach Art. 35 Abs. 6 WSchG führen 
dürfe.

Die Frist von zwei Jahren (wie sie Art. 35 Abs. 2 WSchG vorsieht) gelte nur für 
Anträge an das EJPD zur Gestattung der Weiterbenützung des Schweizerwap-
pens. Der Antrag der Beschwerdeführerin zur Gestattung der Weiterbenützung 
des Schwyzerwappens richte sich gemäss Art. 35 Abs. 5 WSchG nach kantona-
lem Recht. Der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz stütze sich daher auf ei-
ne vorliegend nicht anwendbare gesetzliche Bestimmung.

3.1 Ist die Vorinstanz auf das Begehren einer rechtsuchenden Person nicht 
eingetreten, so hat das Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung 
auf Beschwerde hin grundsätzlich nur zu prüfen, ob dieser 
Nichteintretensentscheid zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es diese Frage, so hebt es 
den Nichteintretensentscheid auf und weist die Akten an die Vorinstanz zurück, 
damit diese hinsichtlich der vor Vorinstanz gestellten Anträge einen 
Sachentscheid trifft (vgl. statt vieler: VGE III 2020 191 vom 27.1.2021 Erw. 2.2.1; 
VGE III 2015 98 vom 26.8.2015 Erw. 1.3.1; VGE II 2012 108 vom 24.10.2012 
Erw. 2.1; VGE III 2014 194 vom 27.11.2014 Erw. 2.1).

Von dieser Praxis weicht das Verwaltungsgericht in bestimmten Fällen (vor allem 
aus verfahrensökonomischen Gründen) ab, beispielsweise wenn die Vorinstanz 
in einem ausführlichen obiter dictum eine materielle Beurteilung vorgenommen 
hatte und eine entsprechende Rückweisung einem formalistischen Leerlauf 
gleichkommen würde (vgl. VGE III 2020 191 vom 27.1.2021 Erw. 2.2.1; VGE III 
2010 192 vom 14.4.2011 Erw. 2.1.2 m.w.H.).

3.2 Die Vorinstanz ist nicht auf das Gesuch der Beschwerdeführerin vom 
16. Oktober 2020 eingetreten (vgl. Ingress lit. D). Indes hat die Vorinstanz auch 
dargelegt, dass das Gesuch in materieller Hinsicht abzuweisen wäre, wenn dar-
auf eingetreten werden könnte (angefochtener Entscheid Erw. 3 ff.). Sollte sich 
der Nichteintretensentscheid als falsch erweisen, wäre die Sache folglich vom 
Verwaltungsgericht auch materiell zu beurteilen und die Beschwerde je nachdem 
materiell gutzuheissen oder abzuweisen. Erweist sich der Nichteintretensent-
scheid als rechtmässig, ist die Beschwerde ohne materielle Prüfung abzuweisen.

4. Nachfolgend gilt daher zunächst zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht 
nicht auf das Gesuch der Beschwerdeführerin eingetreten ist bzw. ob die Vor-

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instanz richtigerweise erkannt hat, die Beschwerdeführerin habe die Frist zur Ein-
reichung ihres Gesuches versäumt.

4.1 Der Beschwerdeführerin ist zunächst dahingehend Recht zu geben, dass 
Art. 35 Abs. 5 WSchG im Gegensatz zu Abs. 2 der genannten Bestimmung keine 
(explizit genannte) Frist für die Einreichung eines Antrags auf Weiterbenützung 
des Wappens der Kantone, Bezirke, Kreise, Gemeinden und damit verwechsel-
baren Zeichen vorsieht.

4.2 Hingegen darf Art. 35 Abs. 5 WSchG nicht isoliert betrachtet werden, son-
dern ist in seinem gesetzlichen Kontext zu lesen.

4.2.1 Art. 35 Abs. 1 WSchG bezieht sich (anders als Abs. 2) nicht nur auf die 
Weiterbenützung des "Schweizerwappens oder mit diesem verwechselbaren 
Zeichen", sondern spricht unter konkreter Bezugnahme auf Art. 8 WSchG von 
"nach bisherigem Recht gebrauchte[n] Wappen und damit verwechselbare[n] 
Zeichen". Art. 8 WSchG betrifft (mit sämtlichen fünf Absätzen) explizit auch die 
Wappen der Kantone (vgl. vorstehend Erw. 1.1). Dementsprechend ist vom Wort-
laut der Bestimmung her wie auch von deren systematischem Bezug davon aus-
zugehen, dass Art. 35 Abs. 1 WSchG auch auf die Wappen der Kantone, Bezir-
ke, Kreise, Gemeinden und damit verwechselbaren Zeichen zur Anwendung ge-
langt. Daher dürfen auch diese noch längstens zwei Jahre nach Inkrafttreten des 
WSchG weiter gebraucht werden.

4.2.2 In systematischer Hinsicht ist des Weiteren zu beachten, dass sich Art. 35 
WSchG bei den Schlussbestimmungen befindet und als Übergangsbestimmung 
zu qualifizieren ist (vgl. Vortrag der Staatskanzlei [des Kantons Bern] an den Re-
gierungsrat betreffend Einführungsverordnung zur eidgenössischen Wappen-
schutzgesetzgebung [EV WSchG] vom 3.11.2016 S. 10). Wenn Dritte die Wap-
pen der Kantone noch längstens zwei Jahre weiter gebrauchen dürfen, erlischt 
nach Ablauf dieser Dauer dieses Recht ohne weiteres und greift das in Art. 8 
Abs. 1 WSchG begründete exklusive Nutzungsrecht des Kantons. 

Erlischt dieses Weitergebrauchsrecht nach zwei Jahren, ergibt sich hieraus und 
unter dem Vorbehalt einer abweichenden Regelung gleichzeitig zwangsläufig, 
dass ein entsprechender Antrag längstens innerhalb dieser zwei Jahre gestellt 
werden muss. Denn nach dem Erlöschen eines (Gebrauchs-)Rechts kann per 
definitionem keine Verlängerung des betreffenden Rechts erteilt werden, sondern 
müsste es neu verliehen werden.

Wenn Art. 35 Abs. 2 WSchG für den Weitergebrauch des Schweizerwappens ei-
nen Antrag innert zwei Jahren verlangt, wird damit nur klargestellt, dass die An-

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tragsfrist mit der Dauer des Weitergebrauchsrecht zusammenfällt, womit ein An-
trag auch noch am letzten Tag dieser Frist zulässig ist, und nicht innert einer kür-
zeren Frist gestellt werden muss. Wäre hingegen ein Antrag auf Weiternutzung 
der vom befristeten Weitergebrauchsrecht betroffenen Wappen nicht innert zwei 
Jahren zu stellen und auch zu einem späteren Zeitpunkt noch möglich, so würde 
dies bedeuten, dass diese Wappen entgegen der in Art. 35 Abs. 1 WSchG vor-
gesehenen Weiterbenutzungsdauer von zwei Jahren, die wie gesagt auch für 
kantonale Wappen gilt, länger benutzt werden dürften, was widersprüchlich wäre 
und zu einer unrechtmässigen Weiternutzung führen würde. Dies entspricht je-
doch nicht dem Sinn und Zweck von Art. 35 WSchG. 

4.2.3 Im Übrigen legen auch die Materialien (historische Auslegung) von Art. 35 
WSchG nahe, dass der Antrag auf Weiterbenützung der Wappen der Kantone, 
Bezirke, Kreise und Gemeinden und damit verwechselbaren Zeichen innert einer 
Frist von zwei Jahren zu stellen ist. So spricht die die bundesrätliche Botschaft 
vom 18. November 2009 zur Änderung des Markenschutzgesetzes und zu einem 
Bundesgesetz über den Schutz des Schweizerwappens und anderer öffentlicher 
Zeichen («Swissness»-Vorlage [BBI 2009 8533, S. 8654, Ziff. 3.2) davon, dass in 
den ersten beiden Jahren (Hervorhebung eingefügt) nach Inkrafttreten des 
WSchG die Möglichkeit besteht, dass betroffene Unternehmen für die Weiterbe-
nutzung von (nunmehr grundsätzlich den entsprechenden Gemeinwesen vorbe-
haltenen) Wappen der Kantone, Bezirke, Kreise und Gemeinden entsprechende 
Anträge einreichen.

4.2.4 Dementsprechend ist im Einklang mit der Vorinstanz (Vernehmlassung 
S. 2) davon auszugehen, dass sich die Kompetenzdelegation an die Kantone 
(siehe Art. 35 Abs. 5 WSchG zweiter Satz: "Das kantonale Recht regelt die ent-
sprechenden Voraussetzungen.") dem Wortlaut entsprechend nur auf die Vor-
aussetzungen zur Gestattung der Weiterbenützung des Wappens der Kantone, 
Bezirke, Kreise und Gemeinden oder damit verwechselbaren Zeichen bezieht, 
nicht hingegen auf die (kantonale) Festlegung von vom Bundesrecht abweichen-
den Fristen (vgl. auch BBl 2009 8533, S. 8653). Diese Auslegung entspricht denn 
auch dem Gebot der einheitlichen Rechtsanwendung, da davon auszugehen ist, 
dass unterschiedliche kantonale Fristen zur Einreichung eines Gesuches um 
Weiterbenutzung der Wappen der Kantone, Bezirke, Kreise und Gemeinden und 
damit verwechselbaren Zeichen vermieden werden sollten.

4.3 Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass der Antrag auf 
Weiterbenutzung von Wappen der Kantone, Bezirke, Kreise, Gemeinden und 
damit verwechselbaren Zeichen i.S.v. Art. 35 Abs. 5 WSchG innert zwei Jahren 

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seit Inkrafttreten des WSchG, also bis zum 2. Januar 2019, hätte gestellt werden 
müssen. Dies bedeutet gleichzeitig, dass das Weitergebrauchsrecht der Be-
schwerdeführerin per dieses Datum grundsätzlich erloschen ist. 

Der Antrag der Beschwerdeführerin datiert vom 16. Oktober 2020 und wurde da-
her erst nach Ablauf der Zweijahresfrist i.S.v. Art. 35 WSchG eingereicht, wes-
wegen die Vorinstanz zu Recht nicht darauf eingetreten ist. 

5. Für den Fall, dass auf das Gesuch (trotz Fristversäumnis) eingetreten wer-
den könnte, hat die Vorinstanz im Rahmen eines obiter dictum festgehalten, dass 
das Gesuch der Beschwerdeführerin materiell abzuweisen wäre, da die Voraus-
setzungen für das Vorhandensein besonderer Umstände (i.S.v. Art. 35 Abs. 3 – 4 
WSchG) nicht gegeben seien und die Weiterbenützung des in Frage stehenden 
Wappenschildes zu einer Täuschung über die geografische Herkunft der damit 
gekennzeichneten Dienstleistungen im Sinne von Art. 35 Abs. 6 WSchG führen 
würde.

Unter Berücksichtigung der in Erw. 3.1 und 3.2 dargelegten Praxis ist indes an-
gesichts des vorliegenden Verfahrensausganges nicht weiter auf die Vorbringen 
der Beschwerdeführerin materieller Art, so auch auf ihre Bemerkungen zu den 
ergänzenden Erwägungen der Vorinstanz (Beschwerde S. 7 ff. Ziff. 2 Rz. 13 ff.), 
einzugehen. Diese Bemerkungen betreffen namentlich die Voraussetzungen für 
eine Weiterbenützung des Logos, welche die Beschwerdeführerin anders als die 
Vorinstanz als gegeben erachtet. Soweit die Beschwerdeführerin eine Verwech-
selbarkeit ihres Logos mit dem Schwyzer- wie auch Schweizerwappen negiert, 
kann ihr einerseits mit der Vorinstanz und dem IGE (vgl. Schreiben vom 
26.8.2020 = Bf-act. 15) - auf deren Argumentation zu verweisen und die zu 
bestätigen ist - nicht gefolgt werden, und leitet sie hieraus anderseits entspre-
chend zu Recht nicht ab, dass das WSchG nicht anwendbar ist. 

6.1 Die Beschwerdeführerin beantragt, eventualiter (falls ihr die dauerhafte 
Weiterbenützung ihres Logos nicht gestattet wird) sei ihr die Weiterbenützung ih-
res Logos bis zum 31. Dezember 2021 zu gestatten (vgl. Ingress lit. E). Die Vor-
instanz hat sich zu einer allfälligen (auf Ende 2021 befristeten) Weiterbenützung 
des Logos der Beschwerdeführerin weder im Nichteintretensentscheid noch in 
der Vernehmlassung geäussert.

6.2 Im Sinne der Verhältnismässigkeit ist der Beschwerdeführerin zu gestatten, 
ihr bisheriges Logo für einen befristeten Zeitraum weiter zu nutzen, bis sie die für 
die Implementierung eines neuen Logos nötigen Schritte hat vollziehen können. 
Eine Frist bis Ende Jahr (31.12.2021) erscheint als angemessen, zumal davon 
auszugehen ist, dass die Beschwerdeführerin angesichts der vorliegend zu beur-

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teilenden Logostreitigkeit hierzu auch bereits Überlegungen angestellt hat. Es ist 
der Beschwerdeführerin als zu gestatten, ihr bisheriges Logo bis zum 31. De-
zember 2021 weiter zu nutzen.

7. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde im Hauptantrag als unbe-
gründet, weswegen sie diesbezüglich abzuweisen ist. Dem Eventualantrag der 
Beschwerdeführerin ist stattzugeben. Da die Beschwerdeführerin mit ihrem 
Hauptantrag unterliegt und das Obsiegen mit ihrem Eventualantrag als geringfü-
gig und mit Blick auf die Regelung der Verfahrenskosten als vernachlässigbar zu 
veranschlagen ist, werden die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten 
und Barauslagen) von Fr. 1'500.-- vollumfänglich der Beschwerdeführerin aufer-
legt (§ 72 Abs. 2 VRP). Entsprechend hat die unterliegende Beschwerdeführerin 
auch keinen Anspruch auf Parteientschädigung (§ 74 Abs. 1 VRP). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde (betreffend den Eventualantrag) 
wird der Beschwerdeführerin der Weitergebrauch ihres Logos bis spätes-
tens 31. Dezember 2021 gestattet. Im Übrigen wird die Beschwerde abge-
wiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 1'500.-- werden dem Verfahrensausgang entsprechend vollumfäng-
lich der Beschwerdeführerin auferlegt. Da die Beschwerdeführerin am 
18. Januar 2021 einen Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 1'500.-- geleistet 
hat, ist die Rechnung beglichen.

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (2/EB; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführe-

rin vom 10.5.2021).

Schwyz, 1. Juni 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. Juni 2021