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**Case Identifier:** a1416279-641b-5c39-b9a5-5e4f11262937
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 28.04.2021 IV 2019/61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_IV-2019-61_2021-04-28.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2019/61

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 18.11.2021

Entscheiddatum: 28.04.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 28.04.2021
Gestützt auf das beweiskräftige polydisziplinäre Gutachten ist von einer 
50%igen Arbeitsfähigkeit für Hilfstätigkeiten (LSE, Kompetenzniveau 1, 
Frauen) auszugehen. Die Beschwerdeführerin ist aufgrund des 
fortgeschrittenen Alters ihrer Kinder und des verminderten 
Betreuungsbedarfs als Vollerwerbstätige im Gesundheitsfall zu qualifizieren. 
Durchführung eines Einkommensvergleichs. Das Valideneinkommen ist 
wegen der fehlenden Aussagekraft des zuletzt erzielten Einkommens (es 
handelte sich lediglich um ein 20 %-Pensum) anhand der Tabellenlöhne 
(LSE, Kompetenzniveau 1, Frauen) zu bestimmen. Zusprache einer halben 
Rente ab Erfüllung der jährigen Wartezeit (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. April 2021, IV 
2019/61).

Entscheid vom 28. April 2021

Besetzung

Präsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Markus Jakob

Geschäftsnr.

IV 2019/61

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Eugen Koller, LL.M., Anwaltskanzlei St. Jakob, 

St. Jakob Strasse 37, 9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.  

A.___, Jahrgang 1973 (nachfolgend: Versicherte), besuchte Schulen in B.___. Eine 

Berufsausbildung absolvierte sie nicht. Die Versicherte ist verheiratet und hat vier 

Kinder (Jahrgänge 19__, 19__, 20__ und 20__). Zuletzt arbeitete sie als 

Teilzeitangestellte in einem 20.93 %-Pensum (9 Stunden pro Woche) in einem 

Restaurant der C.___ (IV-act. 1, 6-1, 8-1ff., 47). Am 19. Oktober 2015 kündigte die 

Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis auf Ende Januar 2016 wegen eines nicht bewilligten 

Ferienbezugs (IV-act. 8-7ff.). Am 2. November 2015 trat eine krankheitsbedingte 

Arbeitsunfähigkeit ein (IV-act. 25-4).

A.a. 

Am 15. Januar 2016 (Eingang IV-Stelle: 22. Januar 2016) meldete sich die 

Versicherte zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 1). Mit Schreiben vom 9. März 

2016 teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter der Versicherten, Rechtsanwalt lic. iur. 

Eugen Koller, St. Gallen, mit, dass keine beruflichen Massnahmen angezeigt seien. Die 

Versicherte sei vorwiegend als Hausfrau tätig (IV-act. 14).

A.b. 

Am 11. Februar 2016 wurde die Versicherte im Auftrag des 

Krankentaggeldversicherers durch Dr. med. D.___, Fachärztin für 

psychotherapeutische Medizin und Allgemeinmedizin, untersucht. In der medizinischen 

A.c. 

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Beurteilung vom 12. Februar 2016 diagnostizierte die Fachärztin eine abklingende 

Anpassungsstörung (ICD-10: F32.2) und im Rahmen der Anpassungsstörung noch eine 

ängstlich getönte depressive Beschwerdesymptomatik, welche die Arbeits- und 

Leistungsfähigkeit der Versicherten einschränke. Dr. D.___ erachtete die Versicherte 

aus psychiatrischer Sicht in der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Restaurant/

Küche für das zuletzt ausgeübte Pensum von 20 % als wieder arbeitsfähig. Die 

medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit bezogen auf den allgemeinen freien 

Arbeitsmarkt schätzte sie auf 50 % (vgl. Fremdakten Krankentaggeldversicherer [act. G 

4.2], 2-4ff.).

Mit Vorbescheid vom 24. März 2016 teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter mit, 

dass vorgesehen sei, das Gesuch um eine Invalidenrente abzuweisen, denn die 

Versicherte sei in der angestammten Tätigkeit als Mitarbeiterin Restaurant/Küche im 

ihrem 20%igen Arbeitspensum zu 100 % arbeitsfähig und in der Tätigkeit als Hausfrau 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht eingeschränkt (Invaliditätsgrad 0 %; IV-act. 

17). Am 18. April 2016 erhob der Rechtsvertreter der Versicherten Einwand gegen den 

Vorbescheid vom 24. März 2016 (IV-act. 20). Geltend gemacht wurde, dass der 

Invaliditätsgrad mit einem Einkommensvergleich zu bestimmen sei, denn die 

Versicherte würde im Gesundheitsfall, da ihre Kinder aufgrund des Alters keine 

besondere Betreuung mehr benötigten, wieder einer Vollerwerbstätigkeit nachgehen. 

Bei der Arbeitsfähigkeit sei auf den Arztbericht von med. prakt. E.___, Facharzt für 

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 2. März 2016 (IV-act. 20-4ff.) abzustellen. 

Ansonsten bedürfe es einer umfassenden medizinischen Abklärung oder zumindest 

eines polydisziplinären Gutachtens.

A.d. 

Im Arztbericht vom 20. Juni 2016 diagnostizierte med. prakt. E.___ eine 

schwergradige depressive Episode (ICD-10: F32.2) und eventuell zusätzlich eine nicht 

näher bezeichnete organische oder symptomatische psychische Störung, mögliche 

neuropsychologische Defizite, die Folge einer Meningitis oder eventuell auch einer 

Meningoencephalitis im Jahr 2010 seien (vgl. dazu die Arztberichte des Kantonsspitals 

St. Gallen [nachfolgend: KSSG] vom 14. September 2011 [IV-act. 36] und 4. September 

2012 [IV-act. 35-2ff.]), und die nicht durch die aktuell schwergradige depressive 

Episode erklärbar seien (ICD-10: F09). Die Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit als Küchenhilfe sowie für geistig und psychisch ähnlich anspruchsvolle 

A.e. 

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Arbeiten schätzte er auf 20 % ab dem 22. Februar bis zumindest 30. Juni 2016 (IV-act. 

31).

Im Rahmen einer zweiten Anhörung zum Vorbescheid teilte die IV-Stelle dem 

Rechtsvertreter am 20. Oktober 2016 mit, es sei in Berücksichtigung der zusätzlich 

beigezogenen Arbeitgeberunterlagen davon auszugehen, dass die Versicherte ohne 

gesundheitliche Beeinträchtigungen einer Erwerbstätigkeit im Umfang eines 50 %-

Pensums nachgehen würde. Die Arbeitsfähigkeit betrage sowohl angestammt als auch 

adaptiert mindestens 50 % und im Haushalt liege keine relevante Einschränkung vor. 

Der Invaliditätsgrad betrage 0 %. Der Versicherten würden daher keine 

Rentenleistungen zustehen (IV-act. 48). Im Einwand vom 27. Oktober 2016 machte der 

Rechtsvertreter erneut geltend, dass die Versicherte einer Vollzeitbeschäftigung 

nachgehen würde, denn das jüngste Kind gehe mittlerweile in die Oberstufe und 

bedürfe somit keiner besonderen Betreuung mehr (IV-act. 49).

A.f. 

Im Arztbericht vom 6. Februar 2017 nahm med. prakt. E.___ gegenüber der IV-

Stelle zu Fragen des RAD Stellung. Er führte aus, dass die Versicherte weiterhin an 

einer schwergradigen depressiven Episode leide und die depressiven Symptome 

möglicherweise auch eine Folge der Meningitis oder Meningoencephalitis im Jahr 2010 

sein könnten. Deshalb habe er die Versicherte zur Abklärung beim Neurologen Dr. med. 

F.___, angemeldet (IV-act. 53, vgl. IV-act. 54).

A.g. 

In der konsiliarischen Beurteilung vom 5. Mai 2017 führte Dr. F.___ gestützt auf die 

persönlichen Untersuchungen vom 7. April und 2. Mai 2017 und das MRI des 

Schädels/der Hypophyse vom 11. April 2017 sowie das MRI des Neurocranium und die 

MR-Venographie intrakraniell vom 30. August 2012 aus, dass die seit zirka 2013 

vorhandenen, praktisch täglichen Kopfschmerzen semiologisch am ehesten auf einen 

chronischen Kopfschmerz vom Spannungstyp zurückzuführen seien. 

Differenzialdiagnostisch sei auch an einen postinfektiösen Kopfschmerz nach Verdacht 

auf Meningoencephalitis 2011 respektive virale Begleitmeningitis 2012 zu denken. 

Auch sei ein Analgetika-induzierter Kopfschmerz durch die regelmässige Einnahme von 

Tramadol Plus möglich. Anamnestisch und fremdanamnestisch werde über ein 

häufiges nächtliches Schnarchen berichtet, so dass auch ein Schlafapnoe-bedingter 

Kopfschmerz nicht auszuschliessen sei. Im erneut durchgeführten MRI des Schädels 

A.h. 

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habe sich ein Empty-Sella Zeichen mit einem schmalen Parenchymsaum der 

Hypophyse ohne Hinweise auf ein Hypophysenadenom gezeigt. Es bestünden 

anamnestisch und klinisch jedoch keine Hinweise auf eine intrakranielle Hypertension 

(keine Sehstörung, keine Gesichtsfeldeinschränkung und kein Papillenödem). 

Strukturelle Läsionen, die zu einem sekundären Kopfschmerz führten, hätten 

kernspintomographisch nicht nachgewiesen werden können. Ein kausaler 

Zusammenhang zwischen der stationären zystischen Veränderung in der Capsula 

externa links mit den Kopfschmerzen sei sehr unwahrscheinlich. Eine funktionelle 

Komponente sei bei den bekannten depressiven Episoden und psychosozialen 

Belastungssituationen nicht auszuschliessen (IV-act. 57-3ff.). Die zwischen 19. Mai und 

4. Juli 2017 durchgeführten Untersuchungen im Zentrum für Schlafmedizin des KSSG 

ergaben keine Hinweise auf eine signifikante respektive behandlungsbedürftige Schlaf-

Apnoe. Die Klinikärzte gingen davon aus, dass eine grosse Komponente der 

Schlafstörung im Rahmen der rezidivierenden depressiven Episoden zu erklären sei 

(vgl. Bericht des KSSG vom 4. Juli 2017, IV-act. 67-2ff.).

Im Verlaufsbericht vom 9. August 2017 diagnostizierte med. prakt. E.___ wiederum 

eine schwergradige depressive Episode (ICD-10: F32.2). Er ging von einer 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Küchenhilfe wie auch 

in allen anderen Tätigkeiten, die geistig und psychisch ähnlich anspruchsvoll seien, von 

80 % aus. Für geistig und psychisch anspruchsvollere Arbeiten sei die Arbeitsfähigkeit 

noch stärker eingeschränkt (IV-act. 74-2ff.). Am 14. August 2017 fand eine 

Nachkontrolle bei Dr. F.___ statt. Im Arztbericht vom 16. August 2017 berichtete der 

Neurologe über seit der letzten Untersuchung vom Mai 2017 gleichgebliebene 

Kopfschmerzen. Es sei von chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp 

auszugehen. Diese seien mitbedingt durch die psychosoziale Belastungssituation und 

allenfalls durch den Zustand nach Meningoencephalitis 2011 / Begleitmeningitis 2012 

sowie das polysomnographisch bestätigte leichtgradige obstruktive Schlafapnoe-

Syndrom. Zu den Fragen der IV-Stelle führte er aus, dass die bisherige Tätigkeit in 

einem zeitlichen Rahmen von ungefähr 70 % noch zumutbar sei. Dabei bestehe eine 

verminderte Belastbarkeit (IV-act. 70). Im Bericht vom 9. November 2017 über die 

Nachkontrolle vom 7. November 2017 diagnostizierte Dr. F.___ zusätzlich linksseitige 

Körperschmerzen und führte dazu aus, dass die seit ungefähr sechs bis sieben 

A.i. 

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Monaten vermehrten und belastungsabhängigen Schmerzen des Rückens, der 

Schulter, des Ellbogens, des Knies und des Fusses links neurologisch nicht sicher 

zugeordnet werden könnten. Im Bereich der Gelenke seien deutliche Druckdolenzen 

vorhanden. Hinweise auf eine relevante zervikale oder auch lumbale Radikulopathie 

oder auch Neuropathie bestünden klinisch nicht (IV-act. 77).

In der Stellungnahme vom 15. Dezember 2017 empfahl der RAD eine 

polydisziplinäre Begutachtung (Innere Medizin, Rheumatologie, Neurologie, 

Neuropsychologie und Psychiatrie; IV-act. 81). Den Begutachtungsauftrag erhielt die 

estimed AG, Zug (IV-act. 81-3).

A.j. 

Das polydisziplinäre Gutachten der estimed AG vom 20. Juni 2018 (IV-act. 93) 

beruht auf der Aktenlage sowie der neurologischen Untersuchung vom 6. März 2018 

durch Prof. Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Neurologie, der psychiatrischen 

Untersuchung vom 23. März 2018 durch Dr. med. H.___, Facharzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie, der rheumatologischen Untersuchung vom 12. April 2018 durch Dr. 

med. I.___, Fachärztin FMH für Rheumatologie, der allgemeinen internistischen 

Untersuchung vom 16. April 2018 durch Dr. med. J.___, Facharzt für Allgemeine Innere 

Medizin FMH, und der neuropsychologischen Untersuchung am 8. Mai 2018 durch lic. 

phil. K.___, Fachpsychologin für Neuropsychologie FSP und Psychotherapie FSP, (vgl. 

IV-act. 93-5). Die Fachpersonen diagnostizierten als Pathologien mit Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit eine leichte neuropsychologische Funktionsstörung mit verlangsamter 

Lern- und Frischgedächtnisleistung, Umstellschwierigkeiten und Störungen im 

Aufmerksamkeitsbereich sowie eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer 

depressiven Entwicklung (ICD-10: F32.11) und eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41; vgl. IV-act. 93-10). Die 

Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in einer Verweistätigkeit schätzten 

sie auf jeweils 50 % (neuropsychologisch bedingte 30%ige AUF, psychiatrisch 

bedingte 50%ige AUF; IV-act. 93-13). Psychisch bedingt kämen nur den körperlichen 

Möglichkeiten der Versicherten entsprechende Tätigkeiten in Frage, die ruhig, 

stressarm, nicht monoton oder hektisch seien und bei denen das Arbeitspensum 

halbtags (4 Stunden täglich) geleistet werden könne (vgl. IV-act. 93-135f.). 

Rheumatologisch bedingt seien Arbeiten in kniender Haltung nur bis zu drei Stunden 

pro Tag bei einem 100 %-Pensum zumutbar (vgl. IV-act. 93-50).

A.k. 

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In der Stellungnahme vom 6. Juli 2018 führte RAD-Arzt med. prakt. L.___, Facharzt 

für Psychiatrie und Psychotherapie, aus, dass die neuropsychologische Gutachterin 

nachvollziehbar eine 30%ige Leistungsminderung im Rahmen einer leichten 

neuropsychologischen Funktionsstörung erklärt habe. Die vom psychiatrischen 

Gutachter gestellten Diagnosen seien aus versicherungspsychiatrischer Sicht 

nachvollziehbar, auch wenn erhebliche psychosoziale Belastungsfaktoren vorlägen. 

Dies vermöge jedoch nichts an der Plausibilität des Gutachtens und der Einschätzung 

der Arbeitsfähigkeit von 50 % zu ändern, da der psychiatrische Gutachter diese 

ausführlich dargestellt und diskutiert habe. Die Kriterien für eine mittelgradige 

depressive Episode gemäss ICD-10 seien ebenso erfüllt wie die Kriterien für die 

Diagnose einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen 

Faktoren. Die geschilderten Funktionseinschränkungen im Rahmen der beiden 

psychischen Störungen, die sich zudem wechselseitig verstärkten, seien erheblich und 

aus versicherungsmedizinischer Sicht nachvollziehbar. Die 50%ige Arbeitsfähigkeit 

angestammt und adaptiert sowie die Adaptionskriterien für eine angepasste Tätigkeit 

könnten übernommen werden (IV-act. 95).

A.l. 

Mit Vorbescheid vom 24. Juli 2018 teilte die IV-Stelle dem Rechtsvertreter der 

Versicherten mit, dass vorgesehen sei, eine Viertelsrente zuzusprechen. Bei der 

Rentenberechnung sei von einer Vollerwerbstätigkeit im Gesundheitsfall ausgegangen 

worden. Nach den Angaben der letzten Arbeitgeberin würde die Versicherte ohne 

gesundheitliche Einschränkungen in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bei einem 100 %-

Pensum ein Jahreseinkommen von Fr. 51'242.- erzielen. In einer leidensangepassten 

Tätigkeit könnte sie in einen 50 %-Pensum gemäss der Lohnstrukturerhebung 2014 

des Bundesamtes für Statistik und Berücksichtigung der Nominallohnerhöhung bis 

2016 sowie nach Anpassung der Vergleichseinkommen wegen Minderverdienstes ein 

mutmassliches Einkommen von Fr. 27'193.- erzielen. Die Erwerbseinbusse betrage 

Fr. 24'049.- und der IV-Grad 47 % (IV-act. 98; vgl. IV-act. 96).

A.m. 

Im Einwand vom 24. September 2018 machte der Rechtsvertreter insbesondere 

geltend, dass die Versicherte nicht wie im Vorbescheid angenommen zu 53 %, sondern 

gemäss dem Gutachten nur zu 50 % arbeitsfähig sei. Bei der Bestimmung der 

Vergleichseinkommen (Validen- und Invalidenlohn) sei entweder auf die Tabellenlöhne 

oder auf den tatsächlich erzielten Verdienst abzustellen und ein Leidensabzug von 25 

A.n. 

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B.  

% zu gewähren. Es bestehe Anspruch auf die Ausrichtung einer ganzen Rente (IV-act. 

103).

Mit Verfügung vom 8. Februar 2019 sprach die IV-Stelle der Versicherten eine 

Viertelsrente ab dem 1. März 2017 zu. Zum Einwand vom 24. September 2018 wurde 

ausgeführt, dass gemäss der Stellungnahme des RAD keine neuen medizinischen 

Erkenntnisse eingebracht worden seien und sich die Gutachter ausführlich mit den 

Berichten und Diagnosen des behandelnden Psychiaters med. prakt. E.___ 

auseinandergesetzt hätten. Eine Parallelisierung des Validen- und 

Invalideneinkommens sei nicht angezeigt, da sich die Versicherte mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit freiwillig mit dem tieferen Einkommen begnügt habe. Ein 

Tabellenlohnabzug sei nicht gerechtfertigt, da von den Tabellenlöhnen der niedrigsten 

Anforderungsstufe ausgegangen worden sei und die Einschränkungen der 

Leistungsfähigkeit bereits gutachterlich berücksichtigt worden seien (IV-act. 107f.).

A.o. 

Gegen die Verfügung vom 8. Februar 2019 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 11. März 2019. Die Beschwerdeführerin beantragt darin die 

Aufhebung der Verfügung insoweit, als ihr spätestens ab 1. März 2017 eine ganze 

Rente zuzusprechen sei. Eventualiter sei die Sache zur erneuten Beurteilung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Gerügt 

wird insbesondere, dass bei Annahme, die Beschwerdeführerin habe sich freiwillig mit 

einem tieferen Lohn begnügt, auf eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen 

verzichtet wurde (wobei zusätzlich die bundesgerichtliche Praxis der unvollständigen 

Parallelisierung [Differenz 5 %] als verfassungswidrig kritisiert wird). Im Weiteren wird 

geltend gemacht, dass die Restarbeitsfähigkeit aufgrund der Einschränkungen 

wirtschaftlich nicht mehr verwertbar sei. Wenn trotzdem von der Verwertbarkeit 

ausgegangen werde, so sei ein Leidensabzug in vollem Umfang zu gewähren (act. G 1).

B.a. 

Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 24. April 2019 

die Abweisung der Beschwerde. Bestritten wird, dass es auf dem vorausgesetzten 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt keine geeigneten Arbeitsstellen mehr gebe, denn der 

Arbeitsmarkt umfasse auch Nischenarbeitsplätze, an denen Behinderte mit sozialem 

Entgegenkommen des Arbeitgebers rechnen könnten. Bei der Parallelisierung von 

B.b. 

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Erwägungen

1.

Vorliegend streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine 

höhere Rente der Invalidenversicherung hat als die in der Verfügung vom 8. Februar 

2019 zugesprochene Viertelsrente. Die Beschwerdeführerin beantragt die Zusprache 

einer ganzen Rente (act. G 1, G 8). Die Beschwerdegegnerin verneint einen höheren 

Rentenanspruch (act. G 4).

Validen- und Invalideneinkommen sei gemäss der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung nur der 5 % übersteigende Differenzwert zu berücksichtigen, denn es 

werde nur der Ausgleich einer deutlichen Abweichung des Valideneinkommens zum 

Einkommen gemäss den Tabellenlöhnen bezweckt. Insbesondere sei es nicht Aufgabe 

der Invalidenversicherung, IV-fremde Gesichtspunkte, wie z.B. ungünstige 

konjunkturelle Verhältnisse, regionale Lohnunterschiede oder in der Persönlichkeit einer 

versicherten Person liegende Gründe (z.B. Bequemlichkeit, andere Schwerpunkte in 

der Lebensgestaltung, Hobbys etc.), für ein nicht optimales Valideneinkommen 

(vollständig) auszugleichen. Ein Leidensabzug sei nicht vorzunehmen, denn die 

gesundheitlichen Einschränkungen seien mit der attestierten Arbeitsfähigkeit von 50 % 

ausreichend berücksichtigt worden (act. G 4).

In der Replik vom 17. Juni 2019 lässt die Beschwerdeführerin an den Anträgen 

gemäss Beschwerde vom 11. März 2019 vollumfänglich festhalten. Erklärt wird 

insbesondere, dass es diskriminierend für Geringverdiener sei, wenn bei der 

Parallelisierung der Einkommen eine Differenz von 5 % nicht berücksichtigt werde. Für 

eine solche Toleranz, welche in keinem Zusammenhang mit der 

Gesundheitsbeeinträchtigung stehe, gebe es weder eine nachvollziehbare Begründung 

noch eine Rechtsgrundlage (act. G 8).

B.c. 

Die Beschwerdegegnerin verzichtete innert der angesetzten Frist auf die 

Einreichung einer Duplik (act. G 9f.).

B.d. 

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2.  

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 

Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 

Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, wenn sie 

aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.1. 

Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn 

die versicherte Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn 

sie mindestens zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % 

besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40 % ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

2.2. 

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 

Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 

Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen).

2.3. 

Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). Die 

Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise umfassend und pflichtgemäss zu 

würdigen. Für das gesamte Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das 

Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie 

stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren 

Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten 

2.4. 

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3.

Vorweg zu prüfen ist, ob der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin ausreichend geklärt sind.

(vgl. Art. 61 lit. c ATSG). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist 

demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf 

allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 V 

231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

Über den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit gibt das polydisziplinäre 

Gutachten der estimed AG vom 20. Juni 2018 Auskunft (vgl. IV-act. 93).

3.1. 

Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurden leichte 

neuropsychologische Funktionsstörungen mit verlangsamter Lern- und 

Frischgedächtnisleistung, Umstellungsschwierigkeiten und Störungen im 

Aufmerksamkeitsbereich sowie eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer 

depressiven Entwicklung (ICD-10: F32.11) und eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10: F45.41) angegeben. Festzustellen ist, 

dass das Gutachten auf allseitigen fachärztlichen Untersuchungen beruht und in 

Kenntnis der Vorakten erstellt wurde. Die fachärztlichen Beurteilungen der 

medizinischen Zusammenhänge und die gestellten Diagnosen wurden von den 

Gutachtern ausführlich und nachvollziehbar begründet und erscheinen schlüssig. Es 

gibt daher keine Veranlassung, nicht auf die gutachterlichen Diagnosen abzustellen.

3.1.1. 

Die Gutachter gingen von einer Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten 

Tätigkeit als auch in einer Verweistätigkeit von 50 % aus, wobei das Arbeitspensum 

halbtags (4 Stunden täglich) zu leisten sei. In Frage kämen Tätigkeiten, die ruhig, 

stressarm, nicht monoton oder hektisch seien (IV-act. 93-135f.). Arbeiten in kniender 

Haltung seien nur bis zu drei Stunden pro Tag bei einem 100 %-Pensum zumutbar (vgl. 

IV-act. 93-50). In der Beschwerde vom 11. März 2019 (act. G 1) wurde von der 

Beschwerdeführerin – im Gegensatz zum Einwand vom 24. September 2018 (IV-act. 

103) – nicht mehr geltend gemacht, dass im Gutachten keine Auseinandersetzung mit 

den Arbeitsfähigkeitseinschätzungen von med. prakt. E.___ stattgefunden habe. 

Festzustellen ist, dass die Gutachterinnen und Gutachter in den Teilgutachten und in 

der Konsensbeurteilung nachvollziehbar und überzeugend aufgezeigt haben, dass die 

3.1.2. 

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4.

Im Weiteren ist der Grad der Invalidität zu bestimmen.

Arbeitsfähigkeit wegen der neuropsychologischen und psychischen Leiden erheblich 

eingeschränkt ist. Die Arbeitsfähigkeitsschätzung von 50 % erscheint bei der 

vorliegenden Aktenlage zutreffend (vgl. IV-act. 93-13ff.). Der RAD ging in der 

Stellungnahme vom 6. Juli 2018 ebenfalls von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ab 

2. März 2016 aus (vgl. IV-act. 95-3f.). Seitens der Beschwerdeführerin wurden keine 

Arztberichte eingereicht, welche sich mit den Beurteilungen und Einschätzungen im 

Gutachten auseinandersetzen und ernsthafte Zweifel daran zu begründen vermögen. 

Es gibt daher keine Veranlassung, nicht auf die gutachterliche 

Arbeitsfähigkeitsschätzung abzustellen.

Nachfolgend ist deshalb von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit unter den 

gutachterlich genannten Rahmenbedingungen zumindest ab Beginn des 

Rentenanspruchs (1. November 2016, vgl. dazu nachfolgende Erwägung 4.9) 

auszugehen.

3.2. 

Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass ihre Restarbeitsfähigkeit nicht mehr 

verwertbar sei, da sie auf dem Arbeitsmarkt gegenüber gesunden Personen massiv 

benachteiligt sei. Dem kann nicht zugestimmt werden, denn es ist davon auszugehen, 

dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt genügend geeignete Teilzeitstellen bietet, bei 

denen sie gegenüber Mitbewerberinnen nicht erheblich benachteiligt ist (vgl. dazu die 

nachstehenden Erwägungen).

4.1. 

Vorliegend ist nicht mehr bestritten, dass die Beschwerdeführerin im 

Gesundheitsfall als Vollerwerbstätige zu qualifizieren ist, war doch ihr jüngstes Kind 

zum Verfügungszeitpunkt fast __ Jahre alt und bedurfte daher keiner umfassenden 

Betreuung mehr. In Anbetracht der bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnisse der 

Familie ist wie von der Beschwerdeführerin geltend gemacht davon auszugehen, dass 

sie im Gesundheitsfall einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachgehen würde (vgl. IV-

act. 24, 49, 107-1).

4.2. 

Es ist daher ein reiner Einkommensvergleich durchzuführen (Art. 16 ATSG i.V.m. 

Art. 28a Abs. 1 IVG). Dafür wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

4.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/18

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(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

Bei der Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte 

Person nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt des 

Rentenbeginns tatsächlich verdienen würde, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(BGE 125 V 146 E. 5c/bb). Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu 

erfolgen. Dabei wird grundsätzlich am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und 

der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft (BGE 135 V 58 

E. 3.1).

4.4. 

Die Beschwerdeführerin hat keinen Beruf erlernt und ist vor dem Eintritt des 

Gesundheitsschadens als ungelernte Angestellte im Gastronomiebereich (Restaurant/ 

Küche) tätig gewesen. Gemäss dem Fragebogen für Arbeitgebende vom 3. Februar 

2016 hätte die Beschwerdeführerin im Jahr 2016 bei einem 100 %-Pensum einen 

Jahresverdienst von Fr. 51'242.10 erzielt (IV-act. 8). Demgegenüber hat ein 

durchschnittlicher Hilfsarbeiterinnenlohn im Jahr 2016 Fr. 54'581.- betragen 

(statistischer Zentralwert des Einkommens für eine Hilfsarbeiterin [Frauen, 

Kompetenzniveau 1] gemäss der Lohnstrukturerhebung [LSE] des Bundesamts für 

Statistik, vgl. Anhang 2 der IV-Ausgabe der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2019). 

Der Umstand, dass das Einkommen der Beschwerdeführerin tiefer ist als das 

durchschnittliche Hilfsarbeiterinneneinkommen über alle Branchen hinweg, muss auf 

die Zwänge des invalidenversicherungsrechtlich nicht massgebenden tatsächlichen 

Arbeitsmarkts zurückzuführen sein, denn die Beschwerdeführerin hätte überwiegend 

wahrscheinlich eine besser bezahlte Stelle in irgendeiner Branche, bei der sie einen 

durchschnittlichen Hilfsarbeiterinnenlohn hätte erzielen können, angenommen, wenn 

sich ihr die Gelegenheit dazu geboten hätte. Insbesondere in Anbetracht ihrer 

familiären Verpflichtungen (sie ist Mutter von vier Kindern) ist nicht davon auszugehen, 

dass sie sich freiwillig mit einem im Vergleich zum statistischen Hilfsarbeiterinnenlohn 

niedrigeren Einkommen begnügt hätte. Sie war jedoch auf einen Arbeitsplatz in der 

Nähe ihres Wohnortes angewiesen, um die Erwerbstätigkeit mit den familiären 

Verpflichtungen in Einklang zu bringen (vgl. dazu bspw. Entscheide des 

Versicherungsgerichts St. Gallen vom 29. April 2016, IV 2013/577, E. 2.1, vom 2. 

Dezember 2020, IV 2019/39, E. 4.3, und vom 31. März 2021, IV 2020/35, E. 5.4). Hinzu 

kommt, dass Teilzeitarbeitsstellen mit einem sehr geringen Arbeitspensum (zuletzt 

arbeitete die Beschwerdeführerin in einem 20 %-Pensum) eher rar sind (vgl. die vom 

Bundesamt für Statistik publizierte Tabelle "Beschäftigungsgrad nach Geschlecht, 

4.4.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 14/18

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Nationalität, Altersgruppen, Familientyp", abrufbar unter: https://www.bfs.admin.ch/

bfsstatic/dam/assets/16724601/master).

Die Hochrechnung des vorliegend in einem 20 %-Pensum erzielten Verdienstes 

auf ein 100 %-Pensum (vgl. IV-act. 8-4) vermag nicht zu überzeugen, denn gemäss 

den vom Bundesamt für Statistik (BfS) durchgeführten Analysen werden Teilzeit 

arbeitende Personen mit einem Beschäftigungsgrad von weniger als 75 % 

systematisch schlechter bezahlt als jene mit Vollzeitpensum. Je höher die hierarchische 

Funktion und je tiefer das Arbeitspensum ist, desto grösser wird im Allgemeinen das 

Lohngefälle. Dagegen sind die Lohnunterschiede zwischen Vollzeit und Teilzeit 

arbeitenden Personen bei den Arbeitnehmenden mit einem Beschäftigungsgrad von 

mindestens 75 % geringer (vgl. Medienmitteilung des BfS "Schweizerische 

Lohnstrukturerhebung 2016, 2016 betrug der Medianlohn 6502 Franken" vom 14. Mai 

2018, abrufbar unter: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kataloge-

datenbanken/medienmitteilungen.assetdetail.5226936.html, abgerufen am 23. März 

2021).

4.4.2. 

In den Akten gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass die Beschwerdeführerin vor 

dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung im November 2015 – mit Ausnahme des 

Jahres 2011, als sie an Meningitis erkrankte (vgl. IV-act. 93-8) – nur 

unterdurchschnittlich leistungsfähig gewesen wäre. So erfolgten die drei Reduktionen 

des Arbeitspensums in den Jahren 2004, 2005 und 2010 nicht gesundheitsbedingt, 

sondern aus wirtschaftlichen und persönlichen/familiären Gründen (vgl. IV-act. 47: 

Arbeitspensum ab 1. Januar 2004 von 60.98 %, ab 1. Mai 2005 von 53.66 %, ab 1. Juli 

2008 von 51.16 % und ab 1. Februar 2010 von 20.93 %).

4.4.3. 

Folglich kann beim Valideneinkommen nicht auf den von der Arbeitgeberin rein 

proportional auf ein 100 %-Pensum hochgerechneten Verdienst abgestellt werden 

(Lohnangabe der letzten Arbeitgeberin vom 3. Februar 2016, IV-act. 8-4), sondern es ist 

von einer Erwerbsfähigkeit auszugehen, die jener einer durchschnittlichen 

Hilfsarbeiterin (LSE 2016, Frauen, Kompetenzniveau 1) entspricht. Das 

Valideneinkommen beträgt somit Fr. 54'581.- (Basis 2016).

4.4.4. 

Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der 

beruflicherwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person konkret 

steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ 

– besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die 

ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint 

zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als 

4.5. 

https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/
https://www.bfs.admin.ch/bfsstatic/dam/assets/
https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 15/18

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Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein 

solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so ist auf 

Erwerbstätigkeiten abzustellen, die der versicherten Person angesichts ihrer 

Ausbildung und ihrer physischen sowie intellektuellen Eignung zugänglich wären. 

Rechtsprechungsgemäss werden hierzu in der Regel die Tabellenlöhne der LSE 

herangezogen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 129 V 475 E. 4.2.1). In Bezug auf die Bemessung 

des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens ist vorliegend massgebend, 

dass die Beschwerdeführerin nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses per 31. März 

2016 keiner Erwerbstätigkeit mehr nachging (vgl. IV-act. 21) und ihr aufgrund der 

fehlenden Berufsausbildung einzig eine Invalidenkarriere als Hilfsarbeiterin offensteht. 

Deshalb ist bei der Bestimmung des Invalideneinkommens ebenfalls auf den 

statistischen Zentralwert des Einkommens einer Hilfsarbeiterin im Jahr 2016 von 

Fr. 54'581.- abzustellen. Dieser ist entsprechend dem Arbeitsunfähigkeitsgrad um 

50 % zu reduzieren (vgl. Erwägungen 3.1.2 und 3.2).

Da sowohl das Valideneinkommen als auch das Invalideneinkommen gestützt auf 

die Tabellenlöhne ermittelt wurden, kann ein sogenannter Prozentvergleich 

vorgenommen werden. Damit erübrigt sich die Auseinandersetzung mit dem Einwand 

der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Zulässigkeit des Nichtausgleichs bzw. 

Nichtberücksichtigung einer 5%igen Differenz zwischen den Vergleichseinkommen 

(vgl. act. G 1-4f., G 8-3).

4.6. 

Nachfolgend ist zu prüfen, ob ein Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren ist. 

Während die Beschwerdeführerin Anspruch auf den in der Praxis maximal zulässigen 

Abzug von 25 % erhebt, lehnt die Beschwerdegegnerin einen Abzug gänzlich ab (act. 

G 1, G 4, G 8).

4.7. 

Der Beschwerdeführerin sind gemäss dem Gutachten der estimed AG nur noch 

Tätigkeiten zumutbar, die ruhig, stressarm, nicht monoton oder hektisch sind und 

welche im Rahmen der körperlichen Leistungsfähigkeit erbracht werden können (IV-

act. 93-135f.). Die Flexibilität ist in zeitlicher Hinsicht eingeschränkt, denn das 

Arbeitspensum ist halbtags zu erbringen (4 Stunden täglich an fünf Tagen pro Woche). 

Obwohl die genannten Einschränkungen bei einem Teil der Teilzeitstellen für ungelernte 

Hilfsarbeiterinnen negative Auswirkungen zeitigen dürften (bspw. in Folge geringerer 

Produktivität, fehlender zeitlicher Flexibilität), kann beim vorliegenden – nicht 

übermässig einschränkenden – Stellenanforderungsprofil davon ausgegangen werden, 

4.7.1. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 16/18

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dass es auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt Stellen gibt, bei denen die 

gesundheitlichen Einschränkungen keine oder höchstens eine geringe Relevanz haben. 

Es kann daher nicht grundsätzlich von einer unterdurchschnittlichen Entlöhnung bei 

den in Frage kommenden Tätigkeiten ausgegangen werden.

Die Beschwerdeführerin begründet ihren Anspruch auf Gewährung eines 

Tabellenlohnabzugs ausserdem mit ihrem fortgeschrittenen Alter, der fehlenden 

Ausbildung und den mangelnden Sprachkenntnissen (act. G 1-5ff., G 8-3f.). Zum 

Argument des Alters ist festzustellen, dass sie zum Verfügungszeitpunkt erst __ Jahre 

alt war und der allgemeine und ausgeglichene Arbeitsmarkt definitionsgemäss Stellen 

für Hilfsarbeiter/innen jeden Alters bietet. Zum Argument der fehlenden Ausbildung ist 

anzumerken, dass diesem Umstand Rechnung getragen wurde, indem auf die 

Tabellenlöhne für Hilfsarbeiterinnen (LSE, Kompetenzniveau 1, Frauen) abgestellt 

wurde. Zu den geltend gemachten mangelnden Deutschkenntnissen ist festzustellen, 

dass dies ein Faktor ist, der zwar auf dem tatsächlichen Arbeitsmarkt ein Erschwernis 

sein kann, um eine Arbeitsstelle zu finden. Wie sich aus den Akten ergibt, kann sich die 

Beschwerdeführerin jedoch ziemlich gut auf Deutsch verständigen (vgl. IV-act. 

93-94/102/112). Es gibt daher keine Veranlassung davon auszugehen, dass die 

Deutschkenntnisse für Hilfstätigkeiten durchwegs nicht ausreichen würden bzw. zu 

einer tieferen Entlöhnung führen würden.

4.7.2. 

Bei einem Arbeitsunfähigkeitsgrad von 50 % resultiert ohne Gewährung eines 

Tabellenlohnabzugs ein Invaliditätsgrad von 50 %, der Anspruch auf eine halbe Rente 

begründet. Selbst bei Gewährung eines Tabellenlohnabzugs von 15 % ergäbe sich 

lediglich ein Invaliditätsgrad von 58 % (50 % + [50 % x 0.15]), sodass die 

zuzusprechende Rente unverändert bliebe. Zwar erschiene die gänzliche Verweigerung 

eines Abzugs nicht sachgerecht, ist doch wegen der psychischen Leiden in 

Kombination mit den zuvor genannten Aspekten mit gewissen Nachteilen bei der 

Entlöhnung auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen. Ein 15% übersteigender Abzug erscheint 

hingegen jedenfalls zu hoch, sodass die genaue Bemessung mangels Relevanz 

unterbleiben kann.

4.7.3. 

Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen beläuft sich der Invaliditätsgrad 

jedenfalls auf über 50%, übersteigt aber 58% nicht. Es hat daher bei der halben 

Invalidenrente sein Bewenden.

4.8. 

Abschliessend bleibt der Rentenbeginn zu prüfen. Hausarzt Dr. M.___ attestierte 

der Beschwerdeführerin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 2. November 

2015 bis 17. Januar 2016 (IV-act. 41-2). Anschliessend nahm sie ihre Arbeit wieder auf 

4.9. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 17/18

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5.  

(vgl. Fremdakten Krankentaggeldversicherer, 2-2/4). Ab dem 22. Februar 2016 

bescheinigte Psychiater med. prakt. E.___ eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 11, 

31-3, 74-5). Im Gutachten vom 20. Juni 2018 wurde die Arbeitsfähigkeit in der 

angestammten Tätigkeit wie auch einer Verweistätigkeit auf 50 % geschätzt. Eine 

durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit (AUF) von mindestens 40 % in der angestammten 

Tätigkeit ist vorliegend ab dem 2. November 2015 hinreichend ausgewiesen (100%ige 

AUF vom 02.11.2015 bis 17.01.2016 [77 Tage], 0%ige AUF vom 18.01.2016 bis 

21.02.2016 [35 Tage], 80%ige AUF vom 22.02.2016 bis 01.11.2016 [254 Tage], 

durchschnittliche AUF von 76.6 % bzw. von 55.7 %, wenn lediglich von einer 50%igen 

AUF ab 22.02.2016 ausgegangen wird [vgl. RAD-Stellungnahme vom 6. Juli 2018, IV-

act. 95-3f.]). Das Wartejahr war somit am 2. November 2016 erfüllt. Im Januar 2016 

meldete sich die Beschwerdeführerin zum Bezug von Leistungen bei der IV-Stelle an 

(IV-act. 2). In Nachachtung von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG und Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG 

entsteht der Rentenanspruch damit am 1. November 2016.

Da gestützt auf die Aktenlage der Rentenanspruch umfassend geprüft werden 

konnte, erübrigt sich die von der Beschwerdeführerin im Eventualantrag geforderte 

Rückweisung zur erneuten Beurteilung an die Beschwerdegegnerin (vgl. act. G 1-2).

4.10. 

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, die angefochtene 

Verfügung vom 8. Februar 2019 aufzuheben und der Beschwerdeführerin eine halbe 

Rente mit Wirkung ab dem 1. November 2016 zuzusprechen. Die Sache ist zur 

Berechnung, Verfügung und Auszahlung der Invalidenrente an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen.

5.1. 

Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.- bis 

Fr. 1'000.- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.- 

erscheint als angemessen. Ausgangsgemäss hat die Beschwerdegegnerin die gesamte 

Gerichtsgebühr von Fr. 600.- zu bezahlen. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.- ist ihr zurückzuerstatten.

5.2. 

bis

Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98ff. VRP/SG, sGS 951.1). In der vorliegenden 

Streitsache erscheint eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 3'000.- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) angemessen.

5.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 18/18

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 8. Februar 2019 

aufgehoben und der Beschwerdeführerin mit Wirkung ab 1. November 2016 eine halbe 

Rente zugesprochen. Die Sache wird zur Berechnung, Verfügung und Auszahlung der 

Rente an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.- zu bezahlen. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'000.- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 28.04.2021
	Gestützt auf das beweiskräftige polydisziplinäre Gutachten ist von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit für Hilfstätigkeiten (LSE, Kompetenzniveau 1, Frauen) auszugehen. Die Beschwerdeführerin ist aufgrund des fortgeschrittenen Alters ihrer Kinder und des verminderten Betreuungsbedarfs als Vollerwerbstätige im Gesundheitsfall zu qualifizieren. Durchführung eines Einkommensvergleichs. Das Valideneinkommen ist wegen der fehlenden Aussagekraft des zuletzt erzielten Einkommens (es handelte sich lediglich um ein 20 %-Pensum) anhand der Tabellenlöhne (LSE, Kompetenzniveau 1, Frauen) zu bestimmen. Zusprache einer halben Rente ab Erfüllung der jährigen Wartezeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. April 2021, IV 2019/61).

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