# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1eb00fcf-df7c-58f4-be67-b55121f05b5e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.10.2022 PS220155
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS220155_2022-10-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS220155-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichterin lic. iur. A. 

Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Würsch 

Urteil vom 19. Oktober 2022 

in Sachen 

 

A._____,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____, 

 

gegen 

 

B._____,  
Gläubiger und Beschwerdegegner, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 9. September 2022 (EK221192) 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. 

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (fortan Schuldnerin) ist seit dem 

tt.mm.2021 mit dem Einzelunternehmen "C._____" im Handelsregister des Kan-

tons Zürich eingetragen. Als Zweck ist im Handelsregister aufgeführt "Beratung 

und Vermittlung" (act. 7). 

1.2. Mit Urteil vom 9. September 2022 eröffnete das Konkursgericht des Bezirks-

gerichts Zürich den Konkurs über die Schuldnerin für folgende Forderung des 

Gläubigers und Beschwerdegegners (fortan Gläubiger; act. 9/12 = act. 3 = act. 8 

S. 2): 

CHF 20'000.00  Vergleich vom 31. August 2021 nebst 
CHF 3'917.80  (Zins zu 5% seit 10.10.2018) 
CHF 105'000.00  Vergleich vom 31. August 2021 nebst 
CHF 47'189.60  (Zins zu 12% seit 12.12.2018) 
CHF 1'200.00  Vergleich vom 31. August 2021 nebst 
CHF 55.25  (Zins zu 5% seit 08.10.2021) 
CHF 3'205.70  Betreibungskosten 

CHF 180'568.35  Total (inkl. Zins) 

2. 

Mit Eingabe vom 23. September 2022 (Datum Poststempel) erhob die Schuldne-

rin rechtzeitig Beschwerde gegen das vorinstanzliche Urteil. Sie beantragte die 

Aufhebung des Konkurses und ersuchte um Erteilung der aufschiebenden Wir-

kung (act. 2 S. 2; act. 9/15). Mit Verfügung vom 26. September 2022 wurde der 

Beschwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung zuerkannt (act. 11). 

Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 9/1-15). Das Beschwerdever-

fahren erweist sich als spruchreif. 

3. 

3.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Rechtsmittel-

verfahren aufgehoben werden, wenn die Schuldnerin durch Urkunden einen der 

drei gesetzlich vorgesehenen Konkursaufhebungsgründe (Tilgung, Hinterlegung 

- 3 - 

oder Gläubigerverzicht) nachweist. In diesem Fall hat die Schuldnerin überdies ih-

re Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 SchKG). Zusätz-

lich ist erforderlich, dass die Kosten des Konkursamtes und des erstinstanzlichen 

Konkursgerichts sichergestellt werden. Neue Behauptungen und Urkundenbewei-

se sind im Beschwerdeverfahren zulässig, müssen indes vor Ablauf der Be-

schwerdefrist beigebracht werden (vgl. BGE 136 III 294 und BGE 139 III 491). Da 

es sich bei der Beschwerdefrist um eine gesetzliche Frist handelt, ist die Gewäh-

rung einer Fristerstreckung bzw. einer Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 

ZPO; vgl. auch ZK ZPO-Freiburghaus/Afheldt, 3. Aufl. 2016, Art. 321 N 5). 

3.2. Die Schuldnerin belegt, mit Valutadatum vom 22. September 2022 einen Be-

trag von Fr. 184'792.28 an die Kasse des Obergerichts des Kantons Zürich ge-

leistet zu haben (act. 5/4 und act. 6). Gemäss Bestätigung des Konkursamtes Zü-

rich (Altstadt) vom 20. September 2022 reicht die Leistung eines Betrages von 

Fr. 800.00 zur Deckung der Kosten des Konkursverfahrens inklusive der Kosten 

des Bezirksgerichts Zürich für die Konkurseröffnung. Das Konkursamt erklärt sich 

mit einer direkten Überweisung des Betrages an die Obergerichtskasse einver-

standen (act. 5/5). Der von der Schuldnerin der Obergerichtskasse einbezahlte 

Betrag deckt die Konkursforderung samt Zinsen sowie Betreibungskosten, die 

Kosten des Konkursamtes sowie Konkursgerichtes und auch die Kosten des 

obergerichtlichen Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.00. Die Schuldnerin hat da-

mit das Vorliegen des Konkursaufhebungsgrundes der Hinterlegung nach Art. 174 

Abs. 2 Ziff. 2 SchKG belegt. 

3.3.1. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat die Schuldne-

rin überdies ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 

SchKG). Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden 

sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden 

können. Die Schuldnerin hat deshalb aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, in nä-

herer Zukunft ihren laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die beste-

henden Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler  

OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014, E. 2.2) abzutragen. Bloss vorüberge-

hende Zahlungsschwierigkeiten lassen die Schuldnerin noch nicht als zahlungs-

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unfähig erscheinen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für 

eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und die Schuldnerin 

deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Auch wenn die 

Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern nur glaubhaft 

machen muss, so genügen Behauptungen allein nicht. Sie muss die Angaben 

durch objektive Anhaltspunkte untermauern, so dass das Gericht den Eindruck 

hat, die Behauptungen seien zutreffend, ohne das Gegenteil ausschliessen zu 

müssen (vgl. BGE 132 III 715 ff., E. 3.1; 132 III 140 ff., E. 4.1.2; BGer 

5A_297/2012 vom 10. Juli 2012, E. 2.3). Erhöhte Anforderungen an die Glaub-

haftmachung sind dann zu stellen, wenn Betreibungen im Stadium der Konkur-

sandrohung oder Pfändungsankündigungen in Betreibungen nach Art. 43 SchKG 

vorhanden sind. Es liegt an der Schuldnerin, Beweismittel vorzulegen, die geeig-

net sind, ihre Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen (vgl. BGer 

5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; BGer 5A_181/2018 vom 30. April 2018 

E. 3.1; BGer 5A_93/2018 vom 18. April 2018 E. 4.1). Die Beurteilung der Zah-

lungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten eines Kon-

kursiten gewonnenen Gesamteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 vom 

10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3). 

3.3.2. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners gibt insbesondere das Betreibungsregister. Die Schuldne-

rin erklärt, sie habe ihren langjährigen Wohnsitz in Zürich per 1. Juli 2022 nach 

D._____ verlegt (act. 2 S. 6 Rz. 17-18). Im Betreibungsregisterauszug des Betrei-

bungsamtes Höfe vom 22. September 2022 sind keine Betreibungen registriert 

(act. 5/13). Der von der Schuldnerin eingereichte Betreibungsregisterauszug des 

Betreibungsamtes Zürich 1 vom 21. September 2022 (act. 5/14) weist – ohne die 

hinterlegte Konkursforderung – 14 im Zeitraum vom 6. März 2020 bis 23. Februar 

2022 eingeleitete Betreibungen aus. Gemäss Betreibungsregisterauszug sind da-

von acht durch Bezahlung an das Betreibungsamt oder den Gläubiger erledigt 

worden. Vier weitere Betreibungen tragen den Code "RV" für Rechtsvorschlag er-

hoben, eine den Code "ZB" für Betreibung eingeleitet und eine Betreibung ist be-

reits bis zur Konkursandrohung fortgeschritten (Code "KA"). Frühere Konkurser-

öffnungen sowie Verlustscheine sind keine registriert. 

- 5 - 

Zu den Betreibungen-Nr. 1 und Nr. 2 führt die Schuldnerin aus, es handle sich um 

unberechtigte Forderungen, sie habe Rechtsvorschlag erhoben, die Betreibungen 

resp. Forderungen seien nicht weiterverfolgt worden und die Zahlungsbefehle 

mittlerweile abgelaufen (act. 2 S. 6 f. Rz. 20 und 24). Zwar reicht die Schuldnerin 

zu ihren Behauptungen keine Belege ein, aufgrund des vermerkten Betreibungs-

beginns (6. und 10. März 2020) erscheint es jedoch glaubhaft, dass die Betrei-

bungen-Nr. 1 und Nr. 2 nicht weiterverfolgt wurden; es kann davon ausgegangen 

werden, dass die Fristen zur Beseitigung des Rechtsvorschlages resp. die Fristen 

zur Stellung des Fortsetzungsbegehrens wohl mittlerweile verstrichen sind 

(Art. 88 Abs. 2 SchKG).  

Zur Betreibung-Nr. 3 des Gläubigers B._____ über Fr. 40'000.00 erklärt die 

Schuldnerin, damals berechtigterweise Rechtsvorschlag erhoben zu haben. Am 

31. August 2021 hätten sie, ihr Ehemann, die E._____, deren Aktien sie alleine 

halte, und B._____ einen Vergleich geschlossen, welcher auch die vor Ver-

gleichsabschluss in Betreibung gesetzten Forderungen erfasst habe. Unter den 

Vorbemerkungen E. und F. des Vergleichs sei die Betreibung-Nr. 3 zwar nicht 

aufgelistet, jedoch hätten sich die Parteien unter Ziffer 4 des Vergleichs verpflich-

tet, falls die Auflistung unter den Vorbemerkungen E. und F. nicht vollständig sei, 

auf Aufforderung des betroffenen Schuldners die Betreibungen unverzüglich zu-

rückzuziehen und die Löschung der Betreibungseinträge zu beantragen. Sie (die 

Schuldnerin) habe dies bisher in Bezug auf die Betreibung-Nr. 3 noch nicht ver-

langt, was sie jedoch zeitnah nachholen werde (act. 2 S. 7 Rz. 21). Die Behaup-

tungen der Schuldnerin werden durch den eingereichten Vergleich vom 

31. August 2021 gestützt (act. 5/18). Auch der vermerkte Betreibungsbeginn vom 

21. April 2020 in der Betreibung-Nr. 3 spricht dafür, dass diese in zeitlicher Hin-

sicht nicht mehr weiterverfolgt resp. als nicht mehr beachtlich angesehen werden 

kann (vgl. Art. 88 Abs. 2 SchKG).  

Betreffend die Betreibung-Nr. 4 des Gläubigers F._____ über Fr. 240'000.00, wel-

che schon bis zur Konkursandrohung vorangeschritten ist, bringt die Schuldnerin 

vor, sie stamme aus einer angeblichen Solidarschuld ihres Ehemannes G._____ 

und von ihr für Forderungen aus der Geschäftsbeziehung resp. einer Zahlungs-

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vereinbarung ihres Ehemannes mit dem Gläubiger F._____. Ihr Ehemann habe 

seinerseits eine Betreibung über Fr. 890'000.00 (branchenübliche Provision aus 

der erfolgreichen Vermittlung von Liegenschaften) gegen F._____ eingeleitet, die-

ser habe Rechtsvorschlag erhoben. Ihr Ehemann mache die Forderung (zur Be-

seitigung des Rechtsvorschlages) gerichtlich geltend. Vor dem Vermittleramt des 

Bezirks Höfe habe bereits eine Verhandlung stattgefunden und es würden zwi-

schen ihrem Ehemann und dem Gläubiger F._____ nun Vergleichsgespräche ge-

führt, welche auch die Forderung von F._____ gegen sie umfassen würden (act. 2 

S. 8 Rz. 26 und S. 11 Rz. 39). Die Schuldnerin legt den Zahlungsbefehl in der Be-

treibung von G._____ gegen F._____ betreffend die Forderung von 

Fr. 890'000.00 vor und sie reicht auch die Klagebewilligung vom 12. September 

2022 des Vermittleramtes Höfe ein (act. 5/15-16). Aus den Belegen ergibt sich 

kein Zusammenhang zur Betreibung-Nr. 4 gegen die Schuldnerin. Auch wenn 

zwischen G._____ und F._____ Vergleichsgespräche unter Einbezug der Betrei-

bungsforderung gegen die Schuldnerin geführt würden, so behauptet selbst die 

Schuldnerin nichts Konkretes zum mutmasslichen Ausgang derselben, insbeson-

dere in Bezug auf die sie betreffende Forderung. Es liegen keine Anhaltspunkte 

dazu vor, ob und wann eine Einigung zwischen G._____ sowie F._____ zustande 

kommen wird und wie diese die Betreibung gegen die Schuldnerin beeinflussen 

würde. Die Betreibung-Nr. 4 über Fr. 240'000.00 bleibt damit weiter beachtlich.  

In Bezug auf die Betreibung-Nr. 5 über Fr. 100'000.00 des Gläubigers H._____ 

gibt die Schuldnerin an, die Forderung stamme aus einem Immobiliengeschäft, 

bei dem das Objekt nicht den erwarteten Gewinn eingebracht habe. Sie bestreite 

den Bestand der Forderung nicht, jedoch deren Höhe. Derzeit würden Ver-

gleichsgespräche geführt und H._____ habe mit Schreiben vom 19. September 

2022 darauf verzichtet, die Durchsetzung der Forderung auf dem Betreibungsweg 

vorerst weiter voranzutreiben (act. 2 S. 9 Rz. 29). Für die Glaubhaftmachung, 

dass die Forderung nicht in der in Betreibung gesetzten Höhe gerechtfertigt ist, 

fehlt es an Belegen. Zwar legt die Schuldnerin ein Schreiben von H._____ vor, in 

welchem er angibt, das Fortsetzungsbegehren derzeit "auszusetzen" (act. 5/17). 

Allerdings ist ein Verzicht von H._____ auf Durchsetzung der Forderung über 

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Fr. 100'000.00 auf dem Betreibungsweg dem Schreiben nicht zu entnehmen, im 

Gegenteil ist nur die Rede von einem derzeitigen Aussetzen.  

Die Betreibungsforderung des Gläubigers Stato del Canton Ticino (Betreibung-

Nr. 6) im Betrag von Fr. 3'306.40 bezeichnet die Schuldnerin als ungerechtfertigt, 

weshalb sie Rechtsvorschlag erhoben habe. Der Kanton Tessin sei im Rechtsöff-

nungsverfahren unterlegen und habe keine weiteren Schritte zur Durchsetzung 

der Forderung eingeleitet. Die Schuldnerin stellt in Aussicht, den Rechtsöffnungs-

entscheid nachzureichen (act. 2 S. 10 f. Rz. 31). Wie bereits festgehalten (vgl. 

oben Erw. 3.1.) muss die Beschwerdebegründung samt Belegen abschliessend 

innert der (nicht erstreckbaren) Rechtsmittelfrist erfolgen. Die Beschwerde wurde 

von der Schuldnerin am letzten Tag der Rechtsmittelfrist der Post übergeben und 

ging einen Tag später bei der Kammer ein (vgl. act. 2 und act. 9/15). Dies 

schliesst die Nachreichung von Belegen aus, worauf die Schuldnerin in der Verfü-

gung der Kammer vom 26. September 2022 aufmerksam gemacht wurde (act. 11 

S. 3 Erw. 3.). Damit bleibt es dabei, dass die Schuldnerin zur Betreibung-Nr. 6 

einzig Behauptungen aufgestellt und keine Belege vorgelegt hat, was den Anfor-

derungen an die Glaubhaftmachung nicht genügt. Es ist daher davon auszuge-

hen, dass auch die Betreibung-Nr. 6 vom Gläubiger immer noch weiterverfolgt 

wird.  

Zusammengefasst ist nach dem Gesagten noch von drei offenen Betreibungsre-

gistereinträgen auszugehen, wobei die Betreibung-Nr. 4 bereits bis in das Stadi-

um der Konkursandrohung vorgedrungen ist. Insgesamt belaufen sich die Forde-

rungen aus den offenen Betreibungen auf Fr. 343'306.04.  

3.3.3. Die Schuldnerin macht geltend, aufgrund eines Guthabens gegenüber der 

E._____ über genügende liquide Mittel zu verfügen, um in näherer Zukunft ihren 

laufenden Verbindlichkeiten nachkommen und allfällig bestehende weitere Schul-

den abbauen zu können. Sie führt aus, Alleinaktionärin und einziges Verwaltungs-

ratsmitglied der E._____ (vormals I._____ AG bzw. J._____ AG) zu sein und ge-

mäss Jahresabschluss der E._____ per 31. Dezember 2020 gegenüber dieser ein 

Guthaben in der Höhe von Fr. 209'544.64 zu haben. Der Jahresabschluss 2021 

der E._____ liege noch nicht vor. Der Treuhänder K._____ habe aber (im Zu-

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sammenhang mit einer allfälligen Aufstockung der Hypothekarbelastung für die 

Liegenschaft der E._____ in L._____) per E-Mail eine Erklärung zuhanden der 

Bank abgegeben, dass sich (bei der E._____) im Jahre 2021 keine nennenswer-

ten Veränderungen gegenüber dem Jahr 2020 ergeben hätten. Nach der Schuld-

nerin umfasse diese Bestätigung auch den Bestand ihres Guthabens bei der 

E._____, welches heute in der Grössenordnung von Fr. 10'000.00 bis 

Fr. 20'000.00 tiefer sein könnte. Die Schuldnerin fügt an, die E._____ verfüge 

über genügend Liquidität, um ihr Guthaben zu bedienen resp. ihr im Rahmen des 

rechtlich Zulässigen mit beispielsweise einem Aktionärsdarlehen oder einer Divi-

dende Liquidität für laufende Verbindlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die 

E._____ habe per 16. September 2022 über ein Kontokorrentguthaben in der Hö-

he von Fr. 154'190.25 verfügt. Weiter handle es sich bei der E._____ um eine 

Immobiliengesellschaft, welche heute noch eine Immobilie in L._____ im Eigen-

tum halte. Gemäss dem bereits erwähnten E-Mail des Treuhänders sei die Lie-

genschaft der E._____ in M._____ im Frühling 2022 zu einem sehr hohen Wert 

von Fr. 6.6 Mio. veräussert worden. Die Liegenschaft der E._____ in L._____, 

welche gemäss Jahresrechnung 2020 mit rund Fr. 4.23 Mio. aktiviert gewesen 

sei, sei in der ersten Jahreshälfte 2022 mit einem öffentlich beurkundeten Kauf-

vertrag zu einem Verkaufspreis von Fr. 5.1 Mio. verkauft worden. Die Hypothek-

arbelastung betrage rund Fr. 3.8 Mio. und sei von der Käuferin direkt an die Bank 

zu leisten. Der Besitzantritt der Käuferin sei per 1. August 2018 (recte: 2022) vor-

gesehen gewesen. Da sie (die Schuldnerin) und ihr Ehemann sich auf Geschäfts-

reise befunden hätten, sei mit der Käuferin vereinbart worden, dass der Verkauf 

bzw. die Eigentumsübertragung nach ihrer Rückkehr von der Geschäftsreise ab-

geschlossen werde. Es würden der E._____ damit zeitnah weitere Fr. 1.2 Mio. an 

Liquidität zufliessen. Falls aus unbekannten Gründen der Liegenschaftsverkauf 

nicht stattfinden würde, so bestünde auch die Möglichkeit einer weiteren Hypo-

thekarbelastung der Liegenschaft in L._____ (act. 2 S. 4 ff. Rz. 13-16 und S. 12 

Rz. 41). Schliesslich weist die Schuldnerin darauf hin, dass die Aktien der 

E._____ aufgrund des Vergleichs mit dem Gläubiger B._____ derzeit zur Siche-

rung dessen Forderung verpfändet seien. Dieser Pfandbeschlag würde aufgeho-

ben im Falle des Widerrufs der Konkurseröffnung und der Auszahlung des zu-

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handen des Gläubigers B._____ bei der Obergerichtskasse hinterlegten Betrages. 

Sie (die Schuldnerin) könnte wieder über die Aktien bzw. Vermögenswerte der 

E._____ verfügen, die Aktien ganz oder teilweise verkaufen, das Guthaben ge-

genüber der E._____ bedienen und nötigenfalls (soweit rechtlich zulässig) sich 

ein Darlehen gewähren (act. 2 S. 12 Rz. 42). Zudem hätten sie und ihr Ehemann 

in der Vergangenheit zahlreiche Geschäftsreisen nach Indien getätigt, anlässlich 

derer sie Geschäfte vermittelt hätten. Daraus sollten in naher Zukunft namhafte 

Vermittlungshonorare an sie oder die E._____ fliessen. Dies dürfte ihre Liquidi-

tätssituation, so die Schuldnerin, zusätzlich und nachhaltig verbessern (act. 2 

S. 12 Rz. 43).  

3.3.4. Zugunsten der Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin ist zu berücksichtigen, 

dass sie in der Lage war, genügend flüssige Mittel aufzubringen, um bei der 

Obergerichtskasse den namhaften Betrag von Fr. 184'792.28 zu hinterlegen. Die 

Mehrzahl der gegen die Schuldnerin angehobenen Betreibungen wurden gemäss 

Betreibungsregisterauszug durch Bezahlung erledigt. Offen sind nur noch drei Be-

treibungen. Jedoch belaufen sich die offenen Betreibungsforderungen auf einen 

nicht unerheblichen Betrag von insgesamt Fr. 343'306.04. Insbesondere gilt es zu 

beachten, dass sich eine noch offene Betreibung gegen die Schuldnerin (Betrei-

bung-Nr. 4) bereits im Stadium der Konkursandrohung befindet. Dies bedingt, um 

nach Aufhebung der vorliegenden eine nächste Konkurseröffnung abzuwenden, 

dass die Schuldnerin über sofort abrufbare finanzielle Mittel in der Höhe von 

Fr. 240'000.00 verfügt, um die genannte, sich im Stadium der Konkursandrohung 

befindliche Betreibungsforderung zu tilgen. Die Schuldnerin belegt, dass sie Al-

leinaktionärin der E._____ mit Einzelunterschriftsberechtigung ist (act. 5/6-7). Die 

Schuldnerin stützt die von ihr behauptete Zahlungsfähigkeit vordergründig auf aus 

der E._____ abrufbare Guthaben bzw. Vermögenswerte, nämlich ein Guthaben 

ihrerseits von Fr. 209'544.64 gegenüber der Gesellschaft.  

Das geltend gemachte Guthaben gegenüber der E._____ entspricht dem in deren 

Bilanz 2020 unter "Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten", "Verbindlichkeiten ggü. 

Beteiligten", aufgeführten Betrag (act. 5/8 S. 3). Die Schuldnerin räumt ein, ihr 

Guthaben könnte heute um Fr. 10'000.00 bis Fr. 20'000.00 tiefer sein. Dass ein 

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Guthaben der Schuldnerin gegenüber der E._____ heute noch in einem Umfang 

von rund Fr. 200'000.00 besteht, geht sinngemäss aus dem eingereichten Bestä-

tigungsmail des Treuhänders vom 9. September 2022 hervor, in welchem dieser 

angibt, es habe im Verhältnis zum Jahresabschluss 2020 keine nennenswerten 

Veränderungen gegeben, die Finanzierung der E._____ sei unverändert geblie-

ben (act. 5/9). Um welche Art von Guthaben gegenüber der E._____ es sich han-

delt, führt die Beschwerdeführerin nicht näher aus. Zum Nachweis der Liquidität 

der E._____ (um die Auszahlung des Guthabens von rund Fr. 200'000.00 vorzu-

nehmen) verweist die Schuldnerin auf den eingereichten Kontobeleg, wonach die 

E._____ auf ihrem Geschäftskonto über ein Guthaben per 16. September 2022 

von Fr. 154'190.25 verfügt (act. 5/10). Der Forderungsbetrag aus der bis zur Kon-

kursandrohung fortgeschrittenen Betreibung gegen die Schuldnerin wäre damit 

noch nicht gedeckt. Die Schuldnerin führt zudem einen künftigen Mittelzufluss der 

E._____ von Fr. 1.2 Mio. aus dem Verkauf von deren Liegenschaft in L._____ o-

der eine mögliche Aufstockung der Hypothek auf der Liegenschaft an. Die Mög-

lichkeit der weiteren Hypothekarbelastung der Liegenschaft der E._____ in 

L._____ blieb jedoch gänzlich unbelegt und ist damit nicht glaubhaft gemacht. In 

Bezug auf den Verkauf der Liegenschaft in L._____ reichte die Schuldnerin ledig-

lich einen nicht unterzeichneten Kaufvertrag (act. 5/12), gemäss ihren Angaben 

den "Entwurf des öffentlich beurkundeten Kaufvertrages" ein. Die in Aussicht ge-

stellte Nachreichung des öffentlich beurkundeten Originalexemplars des Kaufver-

trages (act. 2 S. 5 Rz. 15) nach Ablauf der Beschwerdefrist ist nach dem bereits 

Ausgeführten nicht möglich. Damit kann auch der unmittelbar bevorstehende Zu-

fluss an Fr. 1.2 Mio. aus dem Liegenschaftsverkauf nicht als glaubhaft gemacht 

angesehen werden. In Betracht fällt zudem, dass die E._____ gemäss Jahres-

rechnung 2020 drei Liegenschaften (L._____, N._____ und M._____) besass. Die 

Liegenschaft M._____ (Buchwert Fr. 4'665'200.–) wurde mittlerweile zum Preis 

von Fr. 6,6 Mio. verkauft (vgl. act. 5/9). Zur Liegenschaft N._____ lässt sich aus 

den Vorbringen der Schuldnerin nichts erfahren. Dem Anhang zur Jahresrech-

nung 2020 ist einzig zu entnehmen, dass diese 2020 mit einem Gewinn von 

Fr. 82'683.– "rückübertragen" worden sei (act. 5/7 S. 7). Damit verfügt die Gesell-

schaft nur noch über die Liegenschaft L._____ und trotz Verkauf bzw. Rücküber-

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tragung der anderen Grundstücke lediglich über ein Kontokorrentguthaben von 

Fr. 154'190.25 (act. 5/10). Im Weitern wies die Gesellschaft in den Vorjahren ge-

mäss Bilanz negative Salden von Fr. -126'608.81 (2018) und Fr. -92'895.79 

(2019) aus (act. 5/8 S. 3), was auf einen seit längerem schleppenden Geschäfts-

gang hinweist. Gemäss E-Mail des Treuhänders vom 9. September 2022 handelt 

es sich bei der E._____ um eine reine Liegenschaftsgesellschaft. Es bleibt damit 

offen, wie diese nach dem Verkauf der Liegenschaften L._____ Einkünfte genie-

ren soll. 

In Bezug auf die Auszahlung des Guthabens der Schuldnerin aus vorhandenen 

Mitteln der E._____, aber auch die behauptete Möglichkeit der Gewährung eines 

Aktionärsdarlehens oder einer Dividendenausschüttung, ist überdies auf Folgen-

des hinzuweisen: Die E._____ hat gemäss Jahresrechnung 2020 einen COVID-

19-Kredit in Anspruch genommen (act. 5/8 S. 3 und 8). Vor dem Hintergrund der 

Ausführungen des Treuhänders im bereits erwähnten E-Mail vom 9. September 

2022 ist davon auszugehen, dass auch der COVID-19-Kredit heute noch besteht 

(act. 5/9). Gemäss Anhang zur Jahresrechnung 2020 gelten für die Dauer der In-

anspruchnahme des Kredits verschiedene Einschränkungen für die E._____, et-

wa dass keine Dividenden und Tantiemen ausgeschüttet werden dürfen, keine 

Rückzahlung von Kapitaleinlagen gestattet sind und weitere Restriktionen betref-

fend die Gewährung und Ablösung von Darlehen gegenüber Beteilig-

ten/Nahestehenden bestehen (act. 5/8 S. 8). Aufgrund dieser Einschränkungen 

erscheint die Möglichkeit der Schuldnerin, aus der E._____ sofort genügend Mittel 

von zumindest Fr. 240'000.00 abschöpfen zu können, als äusserst fraglich. Für 

das Vorhandensein eines Interessenten, welcher die Aktien der E._____ umge-

hend zu einem genügenden Wert von der Schuldnerin würde kaufen wollen, lie-

ferte diese sodann keinerlei Anhaltspunkte.  

Hinzu kommt, dass der Konkurs über die Schuldnerin privat eröffnet worden ist, 

womit es an ihr gelegen hätte, ihre persönliche und geschäftliche Finanzlage um-

fassend darzulegen. Die Schuldnerin äusserte sich überhaupt nicht zu ihren lau-

fenden privaten Ausgaben, den geschäftlichen Verbindlichkeiten der Einzelunter-

nehmung "C._____" sowie ihren durchschnittlichen Einkünften im Monat. Die von 

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der Schuldnerin behauptete Vermittlung von Geschäften auf Reisen nach Indien 

und der daraus erwartete Zufluss an namhaften Honoraren blieb unbelegt und ist 

damit nicht glaubhaft. Auch reichte die Schuldnerin keine Debitoren- und Kredito-

renliste sowie keine Geschäftsabschlüsse der "C._____" ein. Die vergangene und 

mögliche künftige Geschäftstätigkeit der Einzelunternehmung "C._____" im Be-

reich "Beratung und Vermittlung" bleibt völlig im Dunkeln. Damit fehlt es an der 

Glaubhaftmachung, dass die Schuldnerin ihren laufenden Verbindlichkeiten in der 

Zukunft wird nachkommen können. Daneben ist unklar bzw. nicht genügend 

glaubhaft, dass ihr die Abtragung der bestehenden (bekannten) Schulden im Um-

fang der betriebenen Fr. 240'000.00 sofort bzw. im Restbetrag von rund 

Fr. 103'300.00 innert maximal zweier Jahre möglich sein wird.  

3.4. Zusammengefasst ist es der Schuldnerin infolge der fehlenden Darstellung 

ihrer privaten sowie der geschäftlichen Finanzlage der "C._____" und der fehlen-

den Glaubhaftmachung von Zuflüssen aus der E._____ nicht gelungen, hinrei-

chend darzutun, dass ihre Zahlungsschwierigkeiten lediglich vorübergehender 

Natur sind. Die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin kann nicht als glaubhaft ge-

macht gelten. Die Voraussetzungen zur Aufhebung des Konkurses sind damit 

nicht erfüllt und die Beschwerde ist abzuweisen. Da der Beschwerde die auf-

schiebende Wirkung zuerkannt worden ist, ist der Konkurs neu zu eröffnen. 

Es bleibt, die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die Möglich-

keit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursgericht be-

steht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen beglichen sind oder 

von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Kon-

kurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist (dazu ins-

besondere KUKO SchKG-Diggelmann, 2. Aufl. 2014, Art. 195 N 3, N 3a und N 5). 

4. 

Ausgangsgemäss wird die Schuldnerin für das Beschwerdeverfahren kosten-

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen: 

Der Schuldnerin nicht, weil sie unterliegt, dem Gläubiger nicht, weil ihm im Be-

schwerdeverfahren keine zu entschädigenden Umtriebe entstanden sind. 

- 13 - 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über die Schuldnerin wird mit Wir-

kung ab Mittwoch, 19. Oktober 2022, 15.00 Uhr, der Konkurs eröffnet. 

2. Das Konkursamt Zürich (Altstadt) wird mit der Durchführung des Konkurses 

beauftragt. 

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt. 

4. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Schuldnerin auferlegt 

und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.  

5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

6. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den hinterlegten Betrag in der Hö-

he von Fr. 184'042.28 dem Konkursamt Zürich (Altstadt) zu überweisen. 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gläubiger unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zü-

rich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt 

Zürich (Altstadt), ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt 

des Kantons Zürich, das Betreibungsamt Höfe und an das Betreibungsamt 

Zürich 1, je gegen Empfangsschein. 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

- 14 - 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Würsch 
 
 
versandt am:

	Urteil vom 19. Oktober 2022
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über die Schuldnerin wird mit Wirkung ab Mittwoch, 19. Oktober 2022, 15.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.
	2. Das Konkursamt Zürich (Altstadt) wird mit der Durchführung des Konkurses beauftragt.
	3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.00 festgesetzt.
	4. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden der Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	6. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den hinterlegten Betrag in der Höhe von Fr. 184'042.28 dem Konkursamt Zürich (Altstadt) zu überweisen.
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gläubiger unter Beilage des Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zürich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Zürich (Altstadt), ferner mit...
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...