# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d5464442-cfe0-5280-a297-39da764fe4fc
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-22
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Strafappellationshof 22.09.2025 501 2025 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_006_501-2025-61_2025-09-22.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

501 2025 61

Urteil vom 22. September 2025

Strafappellationshof

Besetzung Präsident: Michel Favre
Richter: Markus Ducret
Ersatzrichter: Mathias Boschung
Gerichtsschreiberin-
Berichterstatterin: Frédérique Jungo

Parteien A.________, Beschuldigte und Berufungsführerin, vertreten durch 
Rechtsanwalt Daniel Zbinden

gegen

OBERAMT DES SEEBEZIRKS, Berufungsgegnerin

Gegenstand Nichtbeherrschen des Fahrzeugs, Verletzung der Verkehrsregeln 
(Art. 90 Abs. 1 SVG)

Berufung vom 31. März 2025 gegen das Urteil des Polizeirichters des 
Seebezirks vom 21. Februar 2025

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Sachverhalt

A. Mit Strafbefehl vom 15. Oktober 2024 wurde A.________ vom Oberamtmann des Seebezirks 
wegen Unaufmerksamkeit und Nichtbeherrschens des Fahrzeugs, begangen am 16. August 2024 
gegen 13:40 Uhr in B.________, der Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 90 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 26 Abs. 2 und 31 Abs. 1 SVG schuldig gesprochen und zu einer Busse von CHF 200.00 sowie 
zur Bezahlung der Verfahrenskosten verurteilt (act. 1010 f.). Gemäss Strafbefehl ist sie zur 
vorgenannten Zeit auf der C.________ im Kreisverkehrsplatz mit ihrem Fahrzeug Lada ddd gefahren 
und hat infolge Unaufmerksamkeit und Nichtbeherrschens des Fahrzeugs einen Verkehrsunfall 
mitverursacht (act. 1010).

Mit Strafbefehl vom 15. Oktober 2024 wurde E.________ (separates Verfahren) vom Oberamtmann 
des Seebezirks wegen Unaufmerksamkeit, Nichtanpassens der Geschwindigkeit an die örtlichen 
Verhältnisse, Nichtgewährens des Vortritts im Kreisverkehrsplatz und Nichtbeherrschens des 
Fahrzeugs der Verletzung von Verkehrsregeln gemäss Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 27 Abs. 1, 31 Abs. 1, 
32 Abs. 1 und 36 Abs. 2 SVG, begangen am 16. August 2024 gegen 13:40 Uhr in B.________, 
schuldig gesprochen und zu einer Busse von CHF 400.00 sowie zur Bezahlung der 
Verfahrenskosten verurteilt (act. 1006 f.). Gemäss Strafbefehl ist sie zur vorgenannten Zeit auf der 
C.________ im Kreisverkehrsplatz mit ihrem Fahrzeug Dacia fff gefahren und hat infolge 
Unaufmerksamkeit, Nichtanpassens der Geschwindigkeit an die örtlichen Verhältnisse, 
Nichtgewährens des Vortritts im Kreisverkehrsplatz und Nichtbeherrschens des Fahrzeugs einen 
Verkehrsunfall mitverursacht (act. 1006).

B. Im Polizeirapport vom 28. September 2024 wird der Unfallhergang wie folgt beschrieben: 
Automobilistin 1 (E.________) fuhr mit ihrem Fahrzeug in B.________, C.________, von 
G.________ in Richtung H.________. Beim Einfahren in den Kreisverkehrsplatz, welcher die 
Kreuzung mit dem I.________ bildet, übersah die Automobilistin 1 infolge einer Unaufmerksamkeit 
und einer nicht an die Ortsverhältnisse angepassten Geschwindigkeit die Automobilistin 2 
(A.________), welche sich bereits im Kreisverkehrsplatz befand. Infolgedessen kam es zur Kollision 
zwischen dem linken Heck des Fahrzeuges 1 und der rechten Front des Fahrzeuges 2 (act. 1019, 
1033 f). Gemäss Polizeirapport konnte die genaue Kollisionszone innerhalb des 
Kreisverkehrsplatzes nicht bestimmt werden. Zum physischen Zustand A.________ wurde vermerkt, 
dass diese auf die Polizisten einen sehr aufgewühlten und verwirrten Eindruck gemacht habe. Ihre 
verbale Ausdrucksweise sei inkohärent und das verbale Verständnis problematisch gewesen (act. 
1015). Aufgrund von Zweifeln an ihrer Fahrfähigkeit wurde ihr der Führerausweis abgenommen und 
an das Strassenverkehrsamt weitergeleitet (act. 1016). Letzteres erstattete ihr mit Schreiben vom 
27. September 2024 den Führerausweis provisorisch zurück und sistierte den Entscheid zur 
Fahrfähigkeit bis zum Vorliegen des rechtskräftigen Strafurteils (act. 1065).

Am 16. August 2024 gab A.________ auf dem Polizeiposten H.________ nach dem Unfall um 
14:50 Uhr zu Protokoll, sie sei von ihrem Domizil in Richtung H.________ gefahren. Vom I.________ 
herkommend, sei sie mit ca. 10 km/h in den Kreisel hineingefahren und habe in Richtung 
H.________ weiterfahren wollen. Sie habe sich bereits im Kreisel auf der Höhe des Schulhauses 
befunden und den rechten Blinker eingeschaltet, um den Kreisel zu verlassen, als es zu einer 
Kollision ihrer rechten Front mit dem linken Heck eines anderen Fahrzeuges gekommen sei. 
Letzteres sei mit einer erhöhten Geschwindigkeit gefahren. Sie habe das andere Fahrzeug erst 

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bemerkt, als sich dieses auf ihrer Höhe befunden habe. Sie habe versucht, dem anderen Fahrzeug 
nach rechts auszuweichen, habe aber die Kollision nicht vermeiden können (act. 1028 f.).

E.________ erklärte zur gleichen Zeit bei der Polizei, sie sei auf der C.________ von G.________ 
Richtung H.________ gefahren. Bevor sie in J.________ in den Kreisel gefahren sei, habe sie nach 
links geschaut und habe dort kein Fahrzeug gesehen. Sie habe nicht angehalten, sei aber im 
Schritttempo unterwegs gewesen. Im Kreisel habe sie plötzlich hinten links einen Aufprall gespürt 
und einen grossen Lärm gehört. Sie habe den Eindruck, das andere Fahrzeug habe recht schnell 
unterwegs sein müssen, da der Aufprall stark gewesen sei und ihr Fahrzeug sich weit verschoben 
(«beaucoup bougé») habe (act. 1026).

C. Mit Schreiben vom 22. Oktober 2024 (Poststempel) erhob A.________ vorsorglich Einsprache 
gegen den Strafbefehl vom 15. Oktober 2024 (act. 1003). Mit Schreiben vom 5. November 2024 
begründete sie ihre Einsprache und beantragte die Einstellung des Verfahrens. Zur Begründung 
führte sie ergänzend aus, dass das andere Fahrzeug erst in den Kreisel eingebogen sei, nachdem 
sie dessen Einfahrt passiert habe. Sie habe sich auf ihre näherkommende Ausfahrt konzentriert und 
das andere Fahrzeug erst wahrgenommen, als sich dieses auf ihrer Höhe befunden habe. Zudem 
sei auf den Fotos im Polizeirapport (act. 1032) erkennbar, dass die Sicht nach rechts in die Zufahrt 
des Kreisels aus der C.________ eingeschränkt sei durch ein Verkehrsschild, ein Gebüsch sowie 
Abfallvorrichtungen, sodass es ihr nicht möglich gewesen sei, das Fehlverhalten des anderen 
Fahrzeugs zu erkennen (act. 1037).

E.________ erhob am 23. Oktober 2024 ebenfalls Einsprache gegen den Strafbefehl vom 
15. Oktober 2024. Mit Urteil vom 4. Februar 2025 hob die Polizeirichterin des Seebezirks den 
Strafbefehl auf und sprach E.________ vom Vorwurf der Verkehrsregelverletzung frei (act. 15/3). In 
der Begründung wird u.a. die Zeugenaussage der Beifahrerin von E.________ wiedergegeben, 
wonach sie, als das Fahrzeug von E.________ sich bereits im Kreisel befunden habe, das andere 
Fahrzeug gesehen und es als das Fahrzeug von A.________, der Kollegin ihrer Nachbarin, erkannt 
habe. Es habe nicht abgebremst und sei gefahren, als ob niemand anders im Kreisel gewesen wäre 
(act. 15/4).

D. Am 7. Februar 2025 fand die Verhandlung vor dem Polizeirichter des Seebezirks statt. 

A.________ erklärte in der Befragung, vor der Einfahrt in den Kreisel angehalten zu haben, da sich 
auf der anderen Seite spielende Kinder befanden. Sie habe nach links und nach rechts geschaut, 
es sei frei gewesen und sie sei losgefahren. Vor der Einfahrt in den Kreisel habe sie das Fahrzeug 
von E.________ nicht gesehen. Das Fahrzeug sei sehr schnell gewesen und sie habe es erst 
unmittelbar vor der Kollision erstmals gesehen. Sie fahre diese Strecke jeden Tag und wisse, dass 
sie dort Vortritt habe. Sie sei aber dort besonders vorsichtig, weil sie wisse, dass die Autos von oben 
schnell kämen. Zudem seien dort immer Kinder (act. 1064 f.).

Mit Urteil vom 21. Februar 2025 sprach der Polizeirichter des Seebezirks A.________ der Verletzung 
von Verkehrsregeln gemäss Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 31 Abs. 1 und Art. 26 Abs. 2 SVG, begangen 
am 16. August 2024 um 13:40 Uhr in J.________, schuldig und verurteilte sie zu einer Busse von 
CHF 400.00 sowie zur Bezahlung der Verfahrenskosten (act. 1067).

E. Mit Schreiben vom 27. Februar 2025 meldete der Rechtsvertreter von A.________ Berufung 
an (act. 1070). Das begründete Urteil wurde ihm am 21. März 2025 zugestellt (act. 1078). 

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Am 31. März 2025 reichte er die Berufungserklärung ein (act. 2). Darin beantragt er, das Urteil des 
Polizeirichters des Seebezirks vom 21. Februar 2025 sei aufzuheben, A.________ sei vom Vorwurf 
der Verletzung der Verkehrsregeln freizusprechen und es sei ihr für das Verfahren vor dem 
Polizeirichter eine Parteientschädigung von CHF 4'987.40 zuzusprechen, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge.

F. Mit Schreiben vom 10. April 2025 räumte die Verfahrensleitung den Parteien die Möglichkeit 
ein, innert 20 Tagen Nichteintreten zu beantragen oder Anschlussberufung zu erklären.

Das Oberamt des Seebezirks verzichtete mit Schreiben vom 22. April 2025 auf diese Möglichkeit 
und verwies auf seinen Strafbefehl.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit Schreiben vom 30. April 2025 mit, dass sie weder Nichteintreten 
beantrage noch Anschlussberufung erkläre und in der Sache selbst auf Abweisung der Berufung 
schliesse.

G. Mit Schreiben vom 5. Mai 2025 teilte die Verfahrensleitung dem Rechtsvertreter von 
A.________ mit, dass das Verfahren in Anwendung von Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO von Gesetzes 
wegen schriftlich durchgeführt werde und forderte ihn auf, die Berufung bis am 2. Juni 2025 
schriftlich zu begründen.

Innert erstreckter Frist reichte er mit Eingabe vom 17. Juni 2025 die schriftliche Begründung ein und 
bestätigte die Rechtsbegehren in der Berufungserklärung vom 31. März 2025.

H. Mit Schreiben vom 23. Juni 2025 teilte die Vorinstanz mit, dass sie auf eine Stellungnahme 
zur Berufungsbegründung verzichte.

Der Oberamtmann des Seebezirks teilte mit Schreiben vom 4. Juli 2025 mit, dass er auf eine 
Stellungnahme verzichte. Zudem wies er unter Beilage des entsprechenden Entscheids darauf hin, 
dass E.________ mit Urteil der Polizeirichterin des Seebezirks vom 4. Februar 2025 vom Vorwurf 
der Verkehrsregelverletzung freigesprochen worden sei.

I. Gestützt darauf ersuchte der Rechtsvertreter von A.________ mit Schreiben vom 10. Juli 2025 
um eine zusätzliche Frist zur Ergänzung der Berufung. Mit Schreiben vom 16. Juli 2025 gewährte 
ihm die Verfahrensleitung antragsgemäss eine Frist bis zum 31. Juli 2025 zur Ergänzung der 
Berufung sowie zur Einreichung einer detaillierten Kostenliste.

Mit Eingabe vom 24. Juli 2025 ergänzte er die Berufungsbegründung vom 17. Juni 2025, bestätigte 
die Rechtsbegehren vom 31. März 2025 und reichte eine detaillierte Kostenliste ein.

Erwägungen

1.

1.1. Gemäss Art. 398 Abs. 1 StPO ist die Berufung zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher 
Gerichte, mit denen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist. Als beschuldigte 
und erstinstanzlich verurteilte Person hat die Berufungsführerin ein rechtlich geschütztes Interesse 
an der Aufhebung oder Änderung des Entscheids i.S.v. Art. 382 Abs. 1 StPO und ist folglich zur 

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Berufung legitimiert. Die Berufung erfolgte frist- und formgerecht sowie entsprechend den 
gesetzlichen Anforderungen. Es ist darauf einzutreten.

1.2. Gemäss Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO kann das Berufungsgericht die Berufung namentlich dann 
in einem schriftlichen Verfahren behandeln, wenn Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen 
Urteils bilden und mit der Berufung nicht ein Schuldspruch wegen eines Verbrechens oder 
Vergehens beantragt wird. Diesfalls setzt die Verfahrensleitung der Partei, welche Berufung erklärt 
hat, Frist zur schriftlichen Begründung (Art. 406 Abs. 3 StPO). Das anschliessende Verfahren richtet 
sich nach Artikel 390 Absätze 2–4 (Art. 406 Abs. 4 StPO). Vorliegend bildet eine Übertretung 
Gegenstand des erstinstanzlichen Urteils. Der Strafappellationshof hat deshalb entschieden, das 
Verfahren schriftlich durchzuführen. Die Berufungsführerin hat ihre Berufung in der Folge fristgerecht 
schriftlich begründet. Die Begründung genügt den Anforderungen von Art. 385 Abs. 1 StPO.

1.3. Bildeten ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptverfahrens, 
so kann mit der Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die 
Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung. 
Neue Behauptungen und Beweise können nicht vorgebracht werden (Art. 398 Abs. 4 StPO). Die 
Rüge der offensichtlich unrichtigen oder auf Rechtsverletzungen beruhenden Feststellungen des 
Sachverhalts entspricht Art. 97 Abs. 1 BGG. Es gilt demnach auch im kantonalen Verfahren eine 
qualifizierte Rügepflicht (vgl. Urteil BGer 6B_967/2023 vom 11. Oktober 2023 E. 1.2.1). Dabei 
handelt es sich um eine Ausnahme von der vollen Kognitionsbefugnis der zweitinstanzlichen 
Behörde, weshalb dieses Rechtsmittel auch als "eingeschränkte" Berufung bezeichnet wird (Urteil 
BGer 1B_768/2012 vom 15. Januar 2013 E. 2.1). Die Rechtsmittelinstanz ist aber bei ihrem 
Entscheid nicht an die Begründungen der Parteien und die Anträge der Parteien gebunden, ausser 
wenn sie Zivilklagen beurteilt (Art. 391 Abs. 1 StPO).

Rechtsfragen sind mit freier Kognition zu prüfen, und zwar sowohl prozess- als auch 
materiellrechtliche (Urteil KG FR 501 2022 69 vom 21. September 2022 E. 1.1; ZIMMERLIN, in 
Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, Art. 398 N. 23). Soweit die 
Beweiswürdigung bzw. die Feststellung des rechtmässig erhobenen Sachverhalts gerügt wird, 
beschränkt sich die Überprüfung auf offensichtliche Unrichtigkeit, also auf Willkür. Relevant sind 
dabei klare Versehen bei der Sachverhaltsermittlung wie namentlich Irrtümer oder offensichtliche 
Diskrepanzen zwischen der sich aus den Akten sowie der Hauptverhandlung ergebenden Akten- 
und Beweislage und der Urteilsbegründung. Weiter in Betracht kommen insbesondere Fälle, in 
denen die gerügte Sachverhaltsfeststellung auf einer Verletzung von Bundesrecht, in erster Linie 
von Verfahrensvorschriften der StPO selbst, beruht. Gesamthaft gesehen sind regelmässig 
Konstellationen relevant, die als willkürliche Sachverhaltsfeststellungen zu qualifizieren sind 
(vgl. JOSITSCH/SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 4. Aufl. 2023, 
Art. 398 N 13; BSK StPO-EUGSTER, 3. Aufl. 2023, Art. 398 N. 3a; Urteil KG FR 501 2014 146 vom 
18. März 2015 E. 1b). Willkür bei der Beweiswürdigung liegt namentlich vor, wenn der angefochtene 
Entscheid schlechterdings unhaltbar ist, d.h. wenn die Behörde in ihrem Entscheid von Tatsachen 
ausgeht, die mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem 
offenkundigen Fehler beruhen. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich oder gar zutreffender 
erscheint, genügt für die Annahme von Willkür nicht (BGE 148 I 127 E. 4.3; 146 IV 88 E. 1.3.1; 
145 IV 154 E. 1.1, je mit Hinweisen).

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2.

2.1. Die Vorinstanz kommt in ihrer Beweiswürdigung gestützt auf das Schadenbild, welches auf 
den Fotos des Polizeirapports ersichtlich ist (act. 1033 f.), zum Schluss, dass die rechte Front des 
Fahrzeuges der Berufungsführerin mit dem linken Heck des Fahrzeuges von E.________ kollidiert 
ist. Gestützt darauf qualifiziert sie die Aussagen der Berufungsführerin zum Unfallhergang als 
unglaubwürdig. Da die Front des Fahrzeuges der Berufungsführerin mit dem Heck des Fahrzeugs 
von E.________ kollidiert sei, müsse davon ausgegangen werden, dass E.________ zum Zeitpunkt 
der Kollision bereits einen weiteren Weg im Kreisverkehr zurückgelegt hätte. Das Schadenbild deute 
darauf hin, dass die Berufungsführerin den Kreisverkehr nach E.________ befahren habe. Es sei 
auch denkbar, dass E.________, in Verletzung der Verkehrsregeln, den Kreisverkehr etwa zeitgleich 
mit der Beschuldigten befahren habe, sich aufgrund eines etwas kürzeren Weges und einer allenfalls 
etwas höheren Geschwindigkeit zum Zeitpunkt der Kollision aber bereits näher an der 
Kreiselausfahrt befunden habe. In einem solchen Fall – so die Vorinstanz – hätte die 
Berufungsführerin bei einer den Umständen angemessenen Geschwindigkeit und pflichtgemässer 
Aufmerksamkeit aber Zeit gehabt, die Verkehrsregelverletzung von E.________ zu bemerken, in der 
Folge abzubremsen und die Kollision so zu verhindern. Es sei von diesem zweiten, für die 
Berufungsführerin etwas günstigeren Sachverhalt auszugehen. Nicht glaubwürdig erscheine jedoch 
die Darstellung der Berufungsführerin, wonach sie sich auf der Höhe des Schulhauses und damit 
bereits bei der Ausfahrt des Kreisels befunden habe, als es zur Kollision gekommen sei. Dies würde 
nämlich bedeuten, dass die von G.________ herkommende E.________ – wenn es denn überhaupt 
noch genügend Platz für ein solches Manöver gegeben hätte – in einer scharfen Kurve nach rechts 
und mit hoher Geschwindigkeit vor dem Auto der Berufungsführerin hätte durchfahren müssen. Ein 
solches Szenario erscheine jedoch höchst unwahrscheinlich. Gestützt darauf hält es die Vorinstanz 
für erstellt, dass die Berufungsführerin zeitgleich mit E.________ den Kreisel befahren hat und es 
anschliessend zur Kollision zwischen der rechten Front des Fahrzeugs der Berufungsführerin und 
dem linken Heck des Fahrzeugs von E.________ gekommen ist.

2.2. Übereinstimmend mit der Berufungsführerin ist vorab festzuhalten, dass der Strafbefehl 
gemäss Art. 356 Abs. 1 StPO als Anklageschrift gilt und der Berufungsführerin im Strafbefehl vom 
15. Oktober 2024 lediglich Unaufmerksamkeit nach Art. 26 Abs. 2 SVG und Nichtbeherrschen des 
Fahrzeugs nach Art. 31 Abs. 1 SVG vorgeworfen wurde. Soweit die Vorinstanz den Sachverhalt mit 
der zusätzlich angenommenen nicht angepassten Geschwindigkeit rechtlich anders würdigen wollte 
als der Strafbefehl, hätte sie dies der Berufungsführerin gemäss Art. 344 StPO eröffnen und ihr 
Gelegenheit zur Stellungnahme geben müssen. Dies ist gemäss Sitzungsprotokoll nicht erfolgt, 
weshalb der zusätzliche Vorwurf der nicht angepassten Geschwindigkeit im Rahmen der Beurteilung 
von Art. 90 Abs. 1 SVG unbeachtlich ist.

2.3. Die Berufungsführerin rügt die vorinstanzliche Annahme des zeitgleichen Befahrens des 
Kreisels und bringt vor, der Polizeirichter habe bei der Würdigung des Sachverhalts verschiedene 
Punkte willkürlich nicht berücksichtigt. Gemäss Schadenbild der beiden unfallbeteiligten Fahrzeuge 
müsse sich die Kollision auf Höhe der Einfahrt des Fahrzeuges E.________ ereignet haben. Die 
Fahrwegstrecke des Fahrzeuges der Berufungsführerin bis zum Kollisionspunkt sei länger als die 
Strecke des Fahrzeuges E.________. Die Berufungsführerin habe – im Unterschied zum Fahrzeug 
E.________ – vor dem Kreisel angehalten, da sich auf der anderen Seite spielende Kinder befunden 
hätten. Bevor sie in den Kreisel gefahren sei, habe sie das Fahrzeug E.________ nicht gesehen, 
sondern erst unmittelbar vor der Kollision. Sie sei innerhalb des Kreisels mit einer Geschwindigkeit 
von ca. 10 km/h gefahren. Mit dieser Geschwindigkeit könne sie die längere Fahrwegstrecke 
innerhalb des Kreisels bis zum Kollisionszeitpunkt unmöglich zurücklegen, wenn das Fahrzeug 

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E.________ praktisch zum gleichen Zeitpunkt ungebremst und mit nichtangepasster 
Geschwindigkeit den Kreisel befahre. Dem Grundsatz «in dubio pro reo» folgend, müsse von dem 
für die Berufungsführerin günstigeren Sachverhalt ausgegangen werden, wonach sie sich bereits im 
Kreisel befunden habe, als das Fahrzeug E.________ den Kreisel befahren habe.

Die vorinstanzliche Beweiswürdigung hält einer Willkürprüfung stand. Was die Berufungsführerin 
dagegen vorbringt, beschränkt sich auf appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil, die im 
Rahmen der eingeschränkten Kognition gemäss Art. 398 Abs. 4 StPO nicht zu hören ist. Der blosse 
Umstand, dass die Vorinstanz die Aussagen der Berufungsführerin zum Unfallhergang als wenig 
wahrscheinlich qualifiziert oder und diese verwirft, begründet keine willkürliche Beweiswürdigung. In 
Würdigung des Schadenbildes (act. 1033: beschädigtes linkes Heck des Fahrzeugs E.________) 
kommt der Hof mit der Vorinstanz zum Schluss, dass das Fahrzeug E.________ zum Zeitpunkt der 
Kollision bereits einen weiteren Weg im Kreisverkehr zurückgelegt haben muss. Hätte sich – wie die 
Berufungsführerin geltend macht – die Kollision auf Höhe der Einfahrt des Fahrzeuges E.________ 
ereignet, wäre das Schadenbild unterschiedlich ausgefallen (beschädigte linke Front oder linke Tür 
des Fahrzeuges E.________). Die Einwände der Berufungsführerin vermögen an dieser 
Einschätzung nichts zu ändern. Namentlich ist nicht erstellt, dass das Fahrzeug E.________ zu 
schnell unterwegs oder die Berufungsführerin tatsächlich vor dem Kreisel angehalten hat. 
Diesbezüglich erscheinen etwa ihre Aussagen widersprüchlich, wonach sie einerseits das Fahrzeug 
E.________ erst bemerkt haben will, als sich dieses auf ihrer Höhe befand, gleichzeitig aber 
gesehen haben will, dass das Fahrzeug mit einer erhöhten Geschwindigkeit fuhr. Das Schadenbild 
sowie die Aussagen von E.________ sprechen gegen die Version der Berufungsführerin. Vielmehr 
ist davon auszugehen, dass sich das Fahrzeug E.________ zum Zeitpunkt der Kollision bereits im 
Kreisel befand und von der Berufungsführerin übersehen wurde. Für diese Annahme spricht auch 
der Umstand, dass die Aufmerksamkeit der Berufungsführerin im Kreisel – wie sie selbst vorbringt 
– auf die vor dem Schulhausplatz spielenden Kinder gerichtet war. Indem sie sich beim Befahren 
des Kreisels auf die Kinder vor dem Schulhaus konzentrierte, übersah sie das Fahrzeug, das sich 
bereits vor ihr im Kreisel befand.

Nach dem Gesagten ist die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung nicht zu 
beanstanden. Soweit sich die Berufung diesbezüglich auf appellatorische Kritik beschränkt, ist 
darauf nicht einzutreten.

3.

Die Berufungsführerin rügt weiter eine Verletzung von Art. 31 Abs. 1 und Art. 26 Abs. 2 SVG durch 
die Vorinstanz.

3.1. Nach Art. 31 Abs. 1 SVG muss der Fahrzeugführer das Fahrzeug ständig so beherrschen, 
dass er seinen Vorsichtspflichten nachkommen kann. Besondere Vorsicht ist geboten gegenüber 
Kindern, Gebrechlichen und alten Leuten, ebenso wenn Anzeichen dafür bestehen, dass sich ein 
Strassenbenützer nicht richtig verhalten wird (Art. 26 Abs. 2 SVG).

3.2. Die Berufungsführerin geht in ihrer Rüge von der oben verworfenen tatsächlichen Annahme 
aus, dass das Fahrzeug E.________ in den Kreisel fuhr, nachdem sich das Fahrzeug der 
Berufungsführerin bereits im Kreisel befand. Unter dieser Prämisse bringt sie vor, in 
Berücksichtigung ihres Vortrittsrechts sei sie ihren Sorgfaltspflichten gemäss Art. 31 Abs. 1 SVG in 
genügender Weise nachgekommen. Sie sei in der Lage gewesen, auf die jeweils erforderliche Weise 
auf das Fahrzeug einzuwirken und auf jede Gefahr ohne Zeitverlust genügend schnell und 

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zweckmässig zu reagieren. Unter diesen Umständen hätte sie nicht wegen Nichtbeherrschen des 
Fahrzeugs verurteilt werden dürfen.

3.3. In tatsächlicher Hinsicht hält es der Hof für erstellt, dass sich das Fahrzeug E.________ 
bereits vor der Berufungsführerin im Kreisel befand (vgl. oben E. 2.3). Ob das Fahrzeug E.________ 
vor der Berufungsführerin oder – wie es die Vorinstanz annimmt – zeitgleich mit der 
Berufungsführerin in den Kreisel gefahren ist, kann vorliegend offen bleiben. Der Linksvortritt im 
Kreisverkehr gilt unabhängig davon, ob das von links kommende Fahrzeug bereits im Kreisel ist 
oder sich erst von links nähert. In beiden Versionen verhielt sich das Fahrzeug E.________ 
ungeachtet des freisprechenden Urteils der Polizeirichterin des Seebezirks vom 4. Februar 2025 
nicht richtig, sodass für die Berufungsführerin gemäss Art. 26 Abs. 2 SVG besondere Vorsicht 
geboten war. Dies galt umso mehr, als nach den Ausführungen der Berufungsführerin die Sicht nach 
rechts in die Zufahrt des Kreisels durch ein Verkehrsschild, ein Gebüsch sowie Abfallvorrichtungen 
eingeschränkt war. Hätte die Berufungsführerin – wie sie geltend macht – vor dem Befahren des 
Kreisels tatsächlich angehalten und hätte sie ihre Aufmerksamkeit nicht ausschliesslich auf die 
Kinder auf der anderen Seite des Kreisels, sondern auch auf das Geschehen im Kreisel unmittelbar 
vor ihr gerichtet, wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zur Kollision 
gekommen. Soweit die Berufungsführerin diesbezüglich geltend macht, sie habe ihre Konzentration 
auf die gegenüberliegend spielenden Kinder vor dem Schulhaus lenken müssen und nicht auf 
herannahende Fahrzeuge aus Richtung G.________, kann ihr deshalb nicht gefolgt werden.

Die Berufungsführerin verletzte somit Art. 31 Abs. 1 SVG und Art. 26 Abs. 2 SVG. Die Berufung ist 
insoweit unbegründet.

3.4. Gemäss Art. 90 Abs. 1 SVG wird mit Busse bestraft, wer Verkehrsregeln dieses Gesetzes 
oder der Vollziehungsvorschriften des Bundesrates verletzt. Bestimmt es das Gesetz nicht 
ausdrücklich anders, so ist auch die fahrlässige Handlung strafbar (Art. 100 Ziff. 1 SVG). Fahrlässig 
handelt, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedenkt oder 
darauf nicht Rücksicht nimmt. Pflichtwidrig ist die Unvorsichtigkeit, wenn der Täter die Vorsicht nicht 
beachtet, zu der er nach den Umständen und nach seinen persönlichen Verhältnissen verpflichtet 
ist (Art. 12 Abs. 3 StGB).

Entgegen der Auffassung der Berufungsführerin ergibt sich aus dem angefochtenen Urteil ohne 
weiteres, dass die Vorinstanz die Berufungsführerin wegen fahrlässiger Begehung von Art. 90 Abs. 1 
SVG verurteilt hat, zumal das Prüfungsprogramm von Art. 31 Abs. 1 SVG und Art. 26 Abs. 2 SVG 
die Sorgfaltspflicht beinhaltet. Die Vorinstanz hält diesbezüglich fest, die Berufungsführerin sei ihren 
Vorsichtspflichten gemäss Art. 31 Abs. 1 SVG nicht nachgekommen, indem sie mit dem Fahrzeug 
von E.________ kollidiert sei. Da ihr gemäss eigenen Aussagen bewusst gewesen sei, dass es in 
diesem Kreisel zu gefährlichen Situationen kommen könne und sie umso vorsichtiger in den Kreisel 
hineinfahren müsse, habe sie gleichzeitig Art. 26 Abs. 2 SVG verletzt.

Die Rechtsanwendung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Hätte die Berufungsführerin die 
nach den Umständen gebotene Vorsicht beachtet, hätte sie die Kollision voraussehen und 
vermeiden können. Sie durfte ihren Blick nicht ausschliesslich auf die Kinder in der Ferne richten, 
sondern musste sich auch auf das Geschehen im Kreisel konzentrieren. Indem sie dies unterliess, 
war sie pflichtwidrig unvorsichtig i.S.v. Art. 12 Abs. 3 StGB. Damit erfüllte sie objektiv und subjektiv 
den Tatbestand von Art. 90 Abs. 1 SVG.

Die Berufung ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

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4.

Die Strafzumessung wird nicht selbständig angefochten. Es kann auf die zutreffenden Ausführungen 
der Vorinstanz verwiesen werden, die sich der Hof zu eigen macht (Art. 82 Abs. 4 StPO).

5.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Berufungsführerin aufzuerlegen (Art. 428 
Abs. 1 StPO). Diese umfassen die Gerichtsgebühren zur Deckung des Aufwands und die Auslagen 
im konkreten Straffall (Art. 422 StPO i.V.m. Art. 33 des Justizreglements vom 30. November 2010 
[JR; SGF 130.11]). Sie sind auf CHF 1’100.- festzusetzen (Gebühr: CHF 1’000.-; Auslagen: 
CHF 100.-).

Da die Berufungsführerin bereits von der Vorinstanz schuldig gesprochen wurde und der 
Schuldspruch im Berufungsverfahren bestätigt wird, rechtfertigt es sich nicht, die Kostenregelung 
des erstinstanzlichen Verfahrens zu ändern (Art. 428 Abs. 3 StPO e contrario).

Die unterliegende Berufungsführerin hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 436 
Abs. 1 i.V.m. Art. 429 Abs. 1 StPO e contrario).

Der Hof erkennt:

I. Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

Das Urteil des Polizeirichters des Seebezirks vom 21. Februar 2025 wird bestätigt. Es lautet 
wie folgt:

1. A.________ ist schuldig der Verletzung der Verkehrsregeln, begangen in J.________ 
am 16. August 2024, 13:40 Uhr (Art. 90 Abs. 1 i.V.m. Art. 31 Abs. 1 und Art. 26 Abs. 2 
SVG).

2. A.________ wird in Anwendung von Art. 106 StGB zu einer Busse von CHF 400.00 
verurteilt.

3. A.________ wird eine Zahlungsfrist von 30 Tagen gewährt, um die Busse von 
CHF 400.00 zu bezahlen. Wird die Busse nicht fristgerecht bezahlt und ist sie auch auf 
dem Betreibungsweg uneinbringlich, tritt an ihre Stelle eine Ersatzfreiheitsstrafe von 
4 Tagen (Art. 106 Abs. 2 und 3 StGB).

4. Auf schriftliche Anfrage innerhalb von 30 Tagen an den Polizeirichter kann A.________ 
beantragen, die Bezahlung der Busse in Form von gemeinnütziger Arbeit zu leisten. Die 
Vollzugsmodalitäten werden zu einem späteren Zeitpunkt vom Amt für Strafvollzug und 
Bewährungshilfe festgelegt. Die Verfahrenskosten können nicht durch das Leisten von 
gemeinnütziger Arbeit bezahlt werden.

5. Die Kosten des Verfahrens werden A.________ auferlegt (Art. 426 StPO). Die 
Gerichtsgebühr beträgt CHF 500.00 und die Auslagen CHF 250.00. Sollte die 
Beschuldigte die schriftliche Begründung verlangen, so beträgt die Gerichtsgebühr 
CHF 800.00.

Kantonsgericht KG
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II. Die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 1'100.- (Gerichtsgebühr: CHF 1'000.-; 
Auslagen: CHF 100.-) werden A.________ auferlegt.

III. Zustellung.

Dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Strafsachen beim 
Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen 
Zulässigkeitsvoraussetzungen sind in den Art. 78–81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.

Freiburg, 22. September 2025/bos

Der Präsident Die Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin