# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 02f7b0d9-e24b-5f61-ac7f-a7fd87323cbe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-23
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 23.10.2018 PP180032
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PP180032_2018-10-23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PP180032-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. A. Katzenstein und Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur sowie 

Gerichtsschreiberin MLaw N. Seebacher 

Beschluss vom 23. Oktober 2018 

 

in Sachen 

 

A._____ AG …,  
Klägerin und Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt X._____,  

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  
Beklagte und Beschwerdegegner 

 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____,  

 

betreffend definitive Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichtes des Bezirksgerich-
tes Bülach vom 30. August 2018; Proz. FV170003 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 
Sachverhalt und Prozessgeschichte 

1. Die Klägerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend Beschwerdeführerin) ist 

eine AG mit Sitz in D._____, welche in erster Linie den Betrieb eines Baugeschäf-

tes sowie den Handel mit Baumaterialien bezweckt (act. 8/3/3). Am 20. April 2015 

verpflichtete sie sich in einem schriftlichen Werkvertrag gegenüber der E._____ 

GmbH zur Vornahme von Baumeisterarbeiten bei einem Neubauprojekt für ein 

Mehrfamilienhaus auf einem im Eigentum der E._____ GmbH stehenden Grund-

stück an der F._____-strasse … in G._____ (vgl. act. 8/3/4). Bei Vollendung des 

Rohbaus kam es zwischen der Beschwerdeführerin und der E._____ GmbH zu 

Streitigkeiten, in deren Zuge die E._____ GmbH die Schlussrechnung der Be-

schwerdeführerin vom 22. April 2016 nicht bezahlte. In der Folge begehrte die 

Beschwerdeführerin die Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts auf der 

streitgegenständlichen Liegenschaft. Da diese inzwischen in Stockwerkeigen-

tumseinheiten aufgeteilt worden war (vgl. act. 8/3/2), musste die Beschwerdefüh-

rerin die Pfandsumme auf die einzelnen Stockwerkeigentumseinheiten aufteilen. 

Die Beklagten und Beschwerdegegner (nachfolgend Beschwerdegegner) sind 

Miteigentümer einer Stockwerkeigentumseinheit und deshalb beklagte Partei im 

vorinstanzlichen Verfahren. Daneben wurden zwei weitere Stockwerkeigentums-

einheiten bereits verkauft, wobei diese Verfahren betreffend Eintragung eines 

Bauhandwerkerpfandrechts ebenfalls am Bezirksgericht Bülach hängig sind (Ge-

schäfts-Nrn. FV170001-C und FV170002-C). Die übrigen Stockwerkeigentums-

einheiten befanden sich bei Gesuchseinreichung noch im Eigentum der E._____ 

GmbH. Das entsprechende Verfahren ist am Handelsgericht anhängig.  

2.1 Nachdem das von der Beschwerdeführerin auf den Stockwerkeigentumsan-

teilen der Beschwerdegegner für eine Forderung von Fr. 11'687.25 nebst Zins zu 

5 % seit 22. April 2016 bzw. Fr. 1'298.60 nebst Zins zu 5 % seit 22. April 2016 

verlangte Pfandrecht vom Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirks-

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gerichts Bülach mit Urteil vom 14. Oktober 2016 provisorisch eingetragen worden 

war (vgl. act. 8/4/10), stellte die Beschwerdeführerin am 30. Dezember 2016 beim 

Einzelgericht des Bezirksgerichts Bülach (nachfolgend Vorinstanz) ein Gesuch 

um definitive Eintragung der Pfandrechte (act. 8/1).  

2.2 Nach Eingang des von der Vorinstanz mit Verfügung vom 6. Januar 2017 

(act. 8/5) einverlangten Kostenvorschusses (vgl. act. 8/7) wurde den Beschwer-

degegnern Frist zur Stellungnahme angesetzt (act. 8/8). Am 17. Februar 2017 

brachten die Beschwerdegegner vor, sie seien zwar gemeinschaftliche Eigentü-

mer einer Eigentumswohnung in der streitbetroffenen Liegenschaft, doch sei der 

Hauptprozess um die dem Bauhandwerkerpfandrecht zugrunde liegende Forde-

rung zwischen der Bauherrin (E._____ GmbH) und der Beschwerdeführerin am 

Handelsgericht hängig. Sie ersuchten die Vorinstanz deshalb um Sistierung des 

Verfahrens bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides des Handelsge-

richts, eventualiter um Erstreckung der Frist zur Stellungnahme (act. 8/15). Da-

raufhin nahm die Vorinstanz den Beschwerdegegnern die Frist zur Stellungnahme 

einstweilen ab und setzte der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 22. Februar 

2017 Frist zur Stellungnahme zum Sistierungsgesuch der Beschwerdegegner an 

(act. 8/18). Am 13. März 2017 teilte die Beschwerdeführerin der Vorinstanz mit, 

dass sie dem Sistierungsgesuch der Beschwerdegegner zustimme (act. 8/20). 

 Mit Verfügung vom 23. März 2017 wies die Vorinstanz das Sistierungsge-

such der Beschwerdegegner ab und setzte ihnen eine neue Frist zur Stellung-

nahme zur Klage der Beschwerdeführerin an. Zur Begründung führte sie aus, 

zwar beträfen das vorinstanzliche und das vor Handelsgericht hängige Verfahren 

im Kern dasselbe Rechtsverhältnis, nämlich den Werkvertrag zwischen der Be-

schwerdeführerin und der E._____ GmbH, doch seien verschiedene Parteien be-

troffen und die Rechtsbegehren würden sich gegen verschiedene Grundstücke 

richten, auf welchen Bauhandwerkerpfandrechte definitiv einzutragen seien. Es 

würden keine identischen, sondern bloss sachlich zusammenhängende Klagen 

vorliegen, in Rahmen welcher sich teilweise die gleichen Rechts- und Sachver-

haltsfragen in Bezug auf den Werkvertrag stellen würden. Allfällige Entscheide 

des Handelsgerichts im dortigen Verfahren seien dabei für die Vorinstanz weder 

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in Bezug auf das Tatsächliche noch auf das Rechtliche bindend, sondern es wer-

de eine eigene Würdigung der im vorliegenden Prozess gemachten Parteivorbrin-

gen und der vorliegend offerierten Beweismittel vorzunehmen sein. Selbst bei ei-

ner Sistierung des vorinstanzlichen Verfahrens sei somit ein vom Entscheid des 

Handelsgerichts abweichendes Urteil nicht ausgeschlossen, insbesondere da 

zwischen der vorinstanzlich und der vor Handelsgericht anhängigen Klage bereits 

Unterschiede in Bezug auf die gemachten Parteivorbringen und die offerierten 

Beweismittel auszumachen seien. Bei einer Sistierung des vorinstanzlichen Ver-

fahrens drohe somit eine mehrjährige Verzögerung, ohne dass das Verfahren 

merklich vereinfacht werde, da bei Wiederaufnahme noch das ganze Verfahren – 

inkl. allfälligem Beweisverfahren – zu durchlaufen wäre (act. 8/21). 

2.3 Innert dreifach erstreckter Frist (vgl. act. 8/27-29) erstatteten die Beschwer-

degegner am 7. Juli 2017 (Datum Poststempel) die Stellungnahme (act. 8/30). Am 

24. Oktober 2017 ersuchte die Beschwerdeführerin aufgrund aussergerichtlicher 

Vergleichsgespräche der Parteien erneut um Sistierung des Verfahrens, wobei sie 

darauf hinwies, dass dieses Gesuch mit ausdrücklicher Zustimmung der Gegen-

partei erfolge (act. 8/33). In der Folge sistierte die Vorinstanz das Verfahren mit 

Verfügung vom 26. Oktober 2017 bis zum 31. Dezember 2017 (act. 8/34) und ver-

längerte die Sistierung auf Gesuch der Beschwerdeführerin vom 27. Dezember 

2017 (act. 8/36) mit Verfügung vom 29. Dezember 2017 bis zum 28. Februar 

2018 (act. 8/37). 

2.4 Am 26. Februar 2018 stellte die Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz er-

neut ein Sistierungsgesuch. Dieses begründete sie damit, dass im handelsgericht-

lichen Verfahren zwischen ihr und der Bauherrin bis am 23. April 2018 Frist zur 

Einreichung der Duplik laufe. Das Verfahren vor Handelsgericht und die drei vor 

Bezirksgericht anhängigen Verfahren gegen die Eigentümer der Stockwerkeigen-

tumseinheiten, welche durch die E._____ GmbH bereits verkauft worden seien, 

würden ein und dieselbe Forderung, nämlich die Werklohnforderung der Be-

schwerdeführerin gegen die E._____ GmbH, betreffen. Zur Vermeidung wider-

sprüchlicher Urteile sei das Verfahren deshalb weiterhin zu sistieren (act. 8/39). 

Mit Verfügung vom 28. Februar 2018 erwog die Vorinstanz daraufhin, eine Sistie-

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rung des Verfahrens zur Vermeidung widersprüchlicher Urteile der Vorinstanz und 

des Handelsgericht sei bereits mit ausführlicher Begründung in der Verfügung 

vom 23. März 2017 verworfen worden, wobei keine Gründe ersichtlich seien, da-

rauf zurückzukommen. Die Vorinstanz setzte den Parteien deshalb Frist an, um 

das Gericht über den Stand der Vergleichsgespräche zu orientieren, andernfalls 

über das Sistierungsgesuch aufgrund der Akten zu entscheiden sei (act. 8/41). 

 Mit Eingaben vom 9. bzw. 12. März 2018 betonten beide Parteien, mit einer 

weiteren Sistierung ausdrücklich einverstanden zu sein, wobei beide ausführten, 

sie würden weiterhin Vergleichsgespräche führen (vgl. act. 8/43-44); insbesonde-

re würden auch alternative Streitbeilegungsmöglichkeiten wie eine Bankgarantie 

oder eine Bankhinterlegung geprüft (act. 8/43). Mit Verfügung vom 22. März 2018 

sistierte die Vorinstanz das Verfahren daraufhin aufgrund der noch andauernden 

Vergleichsgespräche bis zum 1. Juni 2018, wobei sie darauf hinwies, dass eine 

erneute Sistierung nur dann angezeigt wäre, wenn die Vergleichsgespräche im 

dannzumaligen Zeitpunkt weit fortgeschritten bzw. kurz vor dem Abschluss stehen 

würden, was von den Parteien dazulegen wäre (act. 8/45). 

2.5 Nachdem keine der Parteien vor Ablauf der Sistierung eine weitere Eingabe 

gemacht hatte, ordnete die Vorinstanz mit Verfügung vom 12. Juni 2018 einen 

zweiten Schriftenwechsel an und setzte der Beschwerdeführerin Frist zu Replik 

an (act. 8/47). Nachdem diese Frist mit Verfügung vom 30. August 2018 um 

20 Tage erstreckt worden war (act. 8/49), ersuchten die Parteien mit Eingabe vom 

27. August 2018 erneut gemeinsam um Sistierung des Verfahrens für die Dauer 

des handelsgerichtlichen Verfahrens, wobei sie darauf verwiesen, dass in diesem 

mit Verfügung vom 28. Mai 2018 der Aktenschluss verfügt worden sei. Zudem 

machten sie geltend, sie hätten die Vergleichsgespräche zur Vermeidung von 

Kosten und Aufwand wieder aufgenommen (act. 8/50). Mit Verfügung vom 

30. August 2018 erwog die Vorinstanz, es habe sich mit Blick auf das handelsge-

richtliche Verfahren nichts geändert und dieses stelle nach wie vor keinen Sistie-

rungsgrund dar. Aufgrund der wiederaufgenommenen Vergleichsgespräche sis-

tierte die Vorinstanz das Verfahren letztmals bis zum 21. September 2018, wobei 

sie den Parteien aufgab, spätestens mit Ablauf der Frist den angestrebten Ver-

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gleich einzureichen. Die der Beschwerdeführerin laufende Frist zur Replik nahm 

sie dieser einstweilen ab (act. 4 = act. 8/51).  

3. Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 13. September 

2018 rechtzeitig (vgl. act. 8/52) Beschwerde bei der Kammer und stellte folgende 

Anträge (act. 2 S. 2):  

"1. Die Verfügung des Bezirksgerichts Bülach vom 31. August 2018 
(Geschäfts-Nr. FV170003) sei aufzuheben und selbiges Verfah-
ren sei zu sistieren bis zum Abschluss des vor dem Handelsge-
richt des Kantons Zürich hängigen Verfahrens HG170017. 

2. Eventualiter sei das Verfahren Nr. FV170003 vorläufig bis zum 
30. März 2019 zu sistieren, um in diesem Zeitpunkt über die Sis-
tierung neu zu befinden.  

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten 
der Beschwerdegegner." 

 Der der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 25. September 2018 aufer-

legte Kostenvorschuss wurde rechtzeitig geleistet (act. 9-11). Die vorinstanzlichen 

Akten wurden beigezogen (act. 8/1-53). Auf die Einholung von Stellungnahmen 

bzw. Vernehmlassungen (Art. 322 und Art. 324 ZPO) wurde verzichtet. 

II. 
Zur Eintretensfrage 

1. Die Beschwerdeführerin wendet sich mit ihrer Beschwerde dagegen, dass 

die Vorinstanz das Verfahren nur bis zum 21. September 2018 und nicht für die 

Dauer des handelsgerichtlichen Verfahrens mit der Geschäfts-Nr. HG170017 sis-

tiert hat (vgl. act. 2); mithin wendet sie sich damit gegen die Verweigerung der 

Fortsetzung der Sistierung des Verfahrens über den 21. September 2018 hinaus.  

2.1 Die Aufhebung einer Sistierung bzw. die Nichtsistierung eines Verfahrens ist 

ein Akt der Prozessleitung. Prozessleitende Entscheide sind nicht berufungsfähig 

(vgl. Art. 308 Abs. 1 ZPO). Dagegen ist die Beschwerde gegeben, wenn sie ent-

weder im Gesetz ausdrücklich vorgesehen ist, oder wenn durch die Verfügung ein 

nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (Art. 319 lit. b Ziff. 1 und 2 

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ZPO). Gemäss Art. 126 Abs. 2 ZPO ist die "Sistierung" mit Beschwerde anfecht-

bar. Im Gegensatz dazu ist die Aufhebung oder Verweigerung einer Sistierung 

bzw. die "Nicht-Sistierung" eines Verfahrens nicht aufgrund einer ausdrücklichen 

gesetzlichen Bestimmung beschwerdefähig. Sie ist vielmehr ein Anwendungsfall 

von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO und kann nur bei Drohen eines nicht leicht wieder-

gutzumachenden Nachteils mit Beschwerde angefochten werden (ZK ZPO-

STAEHELIN, 3. Aufl. 2016, Art. 126 N 8; BK ZPO-FREI, 2012, Art. 126 N 22; DIKE-

Komm. ZPO-KAUFMANN, 2. Aufl. 2016, Art. 126 N 27). 

 Der Entscheid, ob unter den konkret dargelegten Umständen ein nicht leicht 

wiedergutzumachender Nachteil nach Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO droht oder nicht, 

liegt im (pflichtgemässen) Ermessen des Gerichts (ZK ZPO-FREIBURGHAUS/AF-

HELDT, 3. Aufl. 2016, Art. 319 N 13). Der nicht leicht wiedergutzumachende Nach-

teil muss nach der Praxis der Kammer, welche der herrschenden Lehre ent-

spricht, nicht zwingend rechtlicher Natur sein, sondern es kann unter Umständen 

auch ein bloss tatsächlicher Nachteil genügen (FREIBURGHAUS/AFHELDT, a.a.O., 

Art. 319 N 15; DIKE-Komm. ZPO-BLICKENSTORFER, 2. Aufl. 2016, Art. 319 N 40). 

Vorausgesetzt ist aber auf jeden Fall die Erheblichkeit des geltend gemachten 

Nachteils. Die Beweislast für das Bestehen eines nicht leicht wiedergutzuma-

chenden Nachteils trägt die beschwerdeführende Partei, falls die Gefahr nicht von 

vornherein offenkundig ist (BK ZPO-STERCHI, 2012, Art. 319 N 15). Fehlt es an 

dieser Rechtsmittelvoraussetzung, so ist auf die Beschwerde nicht einzutreten 

(zum Ganzen: OGer ZH PE110026 vom 6. Februar 2012; OGer ZH RB130002 

vom 21. März 2013 = ZR 112/2013 Nr. 52). 

2.2 Die Beschwerdeführerin führt nicht aus, inwiefern ihr aus der angefochtenen 

Verfügung ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil (rechtlicher oder tat-

sächlicher Natur) im Sinne von Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO erwachsen könnte, und 

ein solcher ist auch nicht offenkundig. Insbesondere ergibt sich ein nicht leicht 

wiedergutzumachender Nachteil nicht aus der von der Beschwerdeführerin gel-

tend gemachten Gefahr sich widersprechender Urteile des Handelsgerichts und 

der Vorinstanz hinsichtlich des Bestandes der Werklohnforderung. Die Beschwer-

deführerin macht hierzu im Wesentlichen geltend, die Frage des Bestandes der 

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Werklohnforderung bilde auch im vorinstanzlichen Verfahren den alleinigen 

Streitgegenstand, auch wenn diese Frage dort nur vorfrageweise zu prüfen sei. 

Da sie und die E._____ GmbH sich im Verfahren vor dem Handelsgericht gegen-

überstünden, sei es angezeigt, die Frage des Bestandes der Forderung in dorti-

gen Prozess zu beurteilen, zumal sich die Beschwerdegegner als blosse Grund-

stückseigentümer gar nicht zum Bestand der Forderung gegen die E._____ 

GmbH äussern könnten, weil sie von der Sachlage keine Ahnung hätten. Durch 

die Sistierung des Verfahrens würde unnötiger Aufwand vermieden und das Risi-

ko sich widersprechender Urteile abgewendet (act. 2 Rn. 12 ff.). 

 Zwar ist es zutreffend, dass – wie die Beschwerdeführerin weiter geltend 

macht (act. 2 Rn. 14) – das Bauhandwerkerpfandrecht als Sicherungsmittel ak-

zessorisch zur Werklohnforderung ist, weshalb bei Nichtbestehen einer Werklohn-

forderung auch kein Sicherungsanspruch besteht. Allerdings verkennt die Be-

schwerdeführerin, dass im Verfahren vor dem Handelsgericht nicht rechtsverbind-

lich über den Bestand der Werklohnforderung zu entscheiden sein wird, weil in 

diesem Verfahren nur ein Antrag auf definitive Eintragung eines Bauhandwerker-

pfandrechts auf den noch im Eigentum der E._____ GmbH stehenden Grundstü-

cken gestellt wurde; eine Forderungsklage hinsichtlich des Werklohnes bildet da-

hingegen nicht Gegenstand des handelsgerichtlichen Verfahrens (vgl. 

act. 8/17/2). Da deshalb – wie im Grundsatz auch die Beschwerdeführerin aner-

kennt (vgl. act. 2 Rn. 14) – auch das Handelsgericht die Frage des Bestandes 

bzw. der Höhe der Werklohnforderung nur vorfrageweise zu prüfen haben wird, 

ergeht diesbezüglich von vornherein kein Entscheid des Handelsgerichts, zumal 

die entsprechenden Erwägungen des Handelsgericht nicht in Rechtskraft erwach-

sen. Die Vorinstanz hat deshalb zutreffend erkannt, dass der Entscheid des Han-

delsgericht für sie weder in Bezug auf das Tatsächliche noch auf das Rechtliche 

bindend sein wird, sondern sie vielmehr eine eigene Würdigung der im vorinstanz-

lichen Verfahren gemachten Parteivorbringen und der vorinstanzlich offerierten 

Beweismittel vorzunehmen haben wird; folglich wäre selbst bei Sistierung des vor-

instanzlichen Verfahren bis zum Ergehen eines Entscheides des Handelsgerichts 

ein abweichendes Urteil der Vorinstanz nicht ausgeschlossen (vgl. dazu act. 8/21 

S. 3, E. 4). Ein der Beschwerdeführerin durch die Nichtsistierung des Verfahrens 

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entstehender, nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne von Art. 319 

lit. b Ziff. 2 ZPO ist damit weder dargetan noch offensichtlich, weshalb auf die Be-

schwerde der Beschwerdeführerin nicht einzutreten ist.  

III. 
Kosten und Entschädigungsfolgen 

Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens wird die Beschwerdeführe-

rin kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr für das Beschwer-

deverfahren ist gestützt auf § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG i.V.m. § 9 Abs. 1 und 

§ 10 GebV OG auf Fr. 500.– festzusetzen. Den Beschwerdegegnern ist mangels 

Umtrieben in diesem Verfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Beschwerdefüh-

rerin auferlegt und aus ihrem Kostenvorschuss bezogen. 

4. Für das Beschwerdeverfahren wird keine Parteientschädigung zugespro-

chen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Bei-

lage eines Doppels von act. 2, an die Vorinstanz sowie an die 

Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

- 10 - 

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG.  
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 12'985.85. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

MLaw N. Seebacher 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 23. Oktober 2018
	Erwägungen:
	I.
	Sachverhalt und Prozessgeschichte
	II.
	Zur Eintretensfrage
	III.
	Kosten und Entschädigungsfolgen
	Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist gestützt auf § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG i.V.m. § 9 Abs. 1 und § 10 GebV OG auf Fr. 500.– ...

	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Beschwerdeführerin auferlegt und aus ihrem Kostenvorschuss bezogen.
	4. Für das Beschwerdeverfahren wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner unter Beilage eines Doppels von act. 2, an die Vorinstanz sowie an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...