# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5fba3276-3f7b-542a-af7a-40871435d130
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-29
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 29.04.2025 BZ 2024 119
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2024-119_2025-04-29.pdf

## Full Text

20250130_094710_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2024 119

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 29. April 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

C.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________ und/oder Rechtsanwalt E.________, 
Beschwerdegegnerin,

betreffend

provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. F.________ des Betreibungsamtes Zug
(Beschwerde gegen den Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 4. November 
2024)

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Sachverhalt

1. Am 25. März 2021 schlossen die C.________ AG, Zürich (nachfolgend: Beschwerdegegne-
rin), als Darlehensgeberin und die G.________ AG, Rotkreuz, als Darlehensnehmerin einen 
Übebrückungskreditvertrag ("Bridge Loan Facility Agreement"; nachfolgend: Darlehensver-
trag) ab. Die Beschwerdegegnerin verpflichtete sich, der G.________ AG im Hinblick auf ein 
Immobilienprojekt EUR 12 Mio. zur Verfügung zu stellen und die G.________ AG verpflichte-
te sich, diesen Betrag zurückzuzahlen sowie verschiedene "Fees" zu zahlen. Weiter ver-
pflichteten sich H.________, Steinhausen, und A.________, Walchwil (nachfolgend: Be-
schwerdeführer), beides Aktionäre der G.________ AG, je einzeln als "Guarantor" für die 
fristgemässe Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen der G.________ AG aus dem Darlehens-
vertrag einzustehen (vgl. Vi act. 1/3).  

In verschiedenen, auf den Darlehensvertrag folgenden Änderungsvereinbarungen vom 
12. Oktober 2021, 31. März 2022, 31. Mai 2022, 14. Juni 2022, 30. Juni 2022, 29. August 
2022 und 31. Oktober 2022 ("Amendment Agreements I-VII"; nachfolgend: Änderungsverein-
barungen) wurde der Darlehensbetrag mehrmals erhöht und der Rückzahlungstermin ver-
schoben, letztmals bis 30. November 2022. Der Beschwerdeführer und H.________ gaben 
jeweils ihr Garantieversprechen erneut ab (Vi act. 1/5-11).  

2. Am 17. Mai 2023 leitete die Beschwerdegegnerin gegen den Beschwerdeführer beim Betrei-
bungsamt Zug die Betreibung für folgende Beträge ein: CHF 12'432'468.75 nebst 17 % Zins 
seit 16. Mai 2023 ("Garantie für Rückzahlung des gewährten Darlehens gem. Ziff. 18 des 
Bridge Loan Facility Agreements vom 25. März 2021 zwischen der 'Gesuchstellerin', 
G.________ AG, H.________, A.________ und I.________ AG"); CHF 3'006'759.84 nebst 
5 % Zins seit 20. Dezember 2022 ("Fees gem. Bridge Loan Facility Agreement [inkl. Zusatz-
verträge]"); CHF 1'398'652.73 ("Darlehenszins für 15 Monate à 9 %"); CHF 777'029.30 ("Dar-
lehenszins für 5 Monate à 15 %"); CHF 968'696.52 ("Darlehenszins für 5,5 Monate à 17 %); 
CHF 40'000.00 nebst 5 % Zins seit 18. März 2023 ("Rechtskosten gem. Ziff. 12 [b] Bridge 
Loan Facility Agreement"); CHF 76'050.00 nebst 5 % Zins seit 1. Februar 2023 ("Übernahme 
Verbindlichkeiten aus Escrow Account ggü. Sparkasse J.________"; Vi act. 1 Rz 28 ff.). Ge-
gen den am 5. Juni 2023 zugestellten Zahlungsbefehl Nr. F.________ des Betreibungsamtes 
Zug vom 19. Mai 2023 erhob der Beschwerdeführer am 12. Juni 2023 Rechtsvorschlag 
(Vi act. 1/1).  

3.
3.1 Mit Eingabe vom 19. April 2024 ersuchte die Beschwerdegegnerin bei der Einzelrichterin 

am Kantonsgericht Zug um Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung in der Betreibung 
Nr. F.________ des Betreibungsamtes Zug in Bezug auf die Forderung 2 ("Fees gem. Bridge 
Loan Facility Agreement [inkl. Zusatzverträge]) im Umfang von CHF 1'000'000.00 nebst Zins 
zu 5 % seit 20. Dezember 2022 und CHF 413.30 Betreibungskosten (Vi act. 1). In der Ge-
suchsantwort vom 22. Mai 2024 beantragte der Beschwerdeführer die Abweisung des Ge-
suchs (Vi act. 7). Am 6. Juni 2024 reichte die Beschwerdegegnerin eine Stellungnahme zur 
Gesuchsantwort ein (Vi act. 8). Dazu wiederum nahm der Beschwerdeführer mit Eingabe 
vom 25. Juni 2024 Stellung (Vi act. 10). 

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3.2 Mit Entscheid vom 9. Oktober 2024 erteilte die Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug der 
Beschwerdegegnerin in der Betreibung Nr. F.________ des Betreibungsamtes Zug provisori-
sche Rechtsöffnung für CHF 1'000'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 6. Juni 2023. Die Gerichts-
kosten von CHF 2'000.00 auferlegte sie dem Beschwerdeführer und verrechnete sie mit dem 
von der Beschwerdegegnerin geleisteten Kostenvorschuss von CHF 2'000.00, wobei sie 
festhielt, dass der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin den Kostenvorschuss im Um-
fang von CHF 2'000.00 zu ersetzen hat. Zudem verpflichtete sie den Beschwerdeführer, der 
Beschwerdegegnerin eine Parteientschädigung von CHF 5'000.00 (MWST inbegriffen) zu 
bezahlen (Vi act. 11 und act. 1/1; Verfahren ER 2024 379).

4. Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. Oktober 2024 Beschwerde beim 
Obergericht Zug und stellte folgende Anträge (act. 1):

1. Der Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 9. Oktober 2024 (Geschäfts-Nr. ER 2024 379) sei 
aufzuheben und das Gesuch um provisorische Rechtsöffnung der Beschwerdegegnerin vom 
19. April 2024 sei abzuweisen.

2. Eventualiter sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 9. Oktober 2024 (Geschäfts-Nr. ER 
2024 379) aufzuheben und zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8,1 % MWST) zulasten der Beschwerdegeg-
nerin. 

In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer, es seien die Akten des vor-
instanzlichen Verfahrens mit der Geschäfts-Nr. ER 2024 379 vom Kantonsgericht Zug bei-
zuziehen. Zudem sei das vorliegende Verfahren mit dem Beschwerdeverfahren in Sachen 
H.________ gegen die Beschwerdegegnerin zu vereinen. 

5. In der Beschwerdeantwort vom 4. November 2024 stellte die Beschwerdegegnerin den An-
trag, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen (zuzüglich MWST) zulasten des Beschwerdeführers. In prozessualer Hin-
sicht beantragte sie, der prozessuale Antrag des Beschwerdeführers, das vorliegende Ver-
fahren mit dem Beschwerdeverfahren in Sachen H.________ gegen die Beschwerdegegne-
rin zu vereinen, sei abzuweisen (act. 5).  

6. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung (act. 4). 

Erwägungen

1. Angefochten ist ein Rechtsöffnungsentscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug. 
Dagegen ist das Rechtsmittel der Beschwerde nach Art. 319 ff. ZPO gegeben (vgl. Art. 309 
lit. b Ziff. 3 ZPO i.V.m. Art. 319 lit. a ZPO). Mit der Beschwerde kann gemäss Art. 320 ZPO 
die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) und/oder die offensichtlich unrichtige Feststellung 
des Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht werden. Neue Anträge, neue Tatsachenbehaup-
tungen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 
Abs. 1 ZPO). Was im erstinstanzlichen Verfahren nicht behauptet, bestritten oder eingereicht 

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wurde, kann im Beschwerdeverfahren nicht mehr nachgeholt werden. Es herrscht grundsätz-
lich ein umfassendes Novenverbot sowohl für echte als auch unechte Noven (vgl. Freiburg-
haus/Afheldt, in: Sutter-Somm und andere [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilpro-
zessordnung, 4. A. 2024, Art. 326 ZPO N 4 f.). 

2. In prozessualer Hinsicht beantragt der Beschwerdeführer die Vereinigung des vorliegenden 
Beschwerdeverfahrens mit dem ebenfalls vor Obergericht hängigen Beschwerdeverfahren 
BZ 2024 118 in Sachen H.________ gegen die Beschwerdegegnerin betreffend provisori-
sche Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. K.________ des Betreibungsamtes Zug (act. 1 
Rz 11 ff.). 

Dieser Antrag ist abzuweisen. Die beiden Beschwerden betreffen zwar weitgehend den glei-
chen Sachverhalt. Zudem werden im Wesentlichen die gleichen Anträge gestellt und die glei-
chen Begründungen vorgebracht. Indes richten sich die beiden Beschwerden gegen ver-
schiedene Entscheide und haben somit kein gemeinsames Anfechtungsobjekt. Zudem liegen 
den beiden Beschwerden unterschiedliche Betreibungen gegen verschiedene Schuldner zu-
grunde. Es besteht daher kein Anlass, die beiden Verfahren zu vereinigen. 

3. Die Vorinstanz führte aus, der Beschwerdeführer habe in der Gesuchsantwort vom 22. Mai 
2024 den Einwand erhoben, aus dem Rechtsöffnungsgesuch vom 19. April 2024 sei nicht er-
sichtlich und es werde auch nicht behauptet, dass ihm für die Forderungen, für welche 
Rechtsöffnung verlangt werde, nach deren Fälligkeit eine schriftliche Zahlungsaufforderung 
zugestellt worden sei. In der unaufgefordert eingereichten Replik vom 6. Juni 2024 habe – so 
die Vorinstanz – die Beschwerdegegnerin Ausführungen zur schriftlichen Zahlungsaufforde-
rung gemacht. Diese Ausführungen seien erst durch die entsprechenden Einwendungen des 
Beschwerdeführers in der Gesuchsantwort veranlasst worden und als Reaktion auf diese 
Einwendungen aufzufassen. Zudem seien diese unechten Noven unverzüglich vorgebracht 
worden. Daher seien die mit unaufgeforderter Replik vom 6. Juni 2024 von der Beschwerde-
gegnerin vorgebrachten neuen Tatsachenbehauptungen als unechte Noven zuzulassen (vgl. 
act. 1/1 E. 6.3). 

3.1 Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, richtig sei zwar, dass die unaufgeforderte Replik 
eine Reaktion auf die Gesuchsantwort darstelle. Falsch sei hingegen, dass die Beschwerde-
gegnerin "die zentralen Bedingungen" zur Geltendmachung der von ihr behaupteten Garantie 
nicht im Rechtsöffnungsgesuch hätte darlegen müssen, sondern bis zu einer Stellungnahme 
nach erfolgtem Aktenschluss hätte zuwarten dürfen. Dass er gegen den Rechtsöffnungstitel 
Einwendungen vorbringen würde, insbesondere zu den zentralen Voraussetzungen zur Gel-
tendmachung der angeblichen Garantie wie die Fälligkeit und die schriftliche Zahlungsauffor-
derung, sei für die anwaltlich vertretene Beschwerdegegnerin voraussehbar gewesen. Die 
Beschwerdegegnerin hätte sich daher bereits im Rechtsöffnungsgesuch zu den "Bedingun-
gen" des provisorischen Rechtsöffnungstitels äussern müssen. Dass die Vorinstanz die 
Behauptung einer derart zentralen "Bedingung" für die Geltendmachung der angeblichen 
Garantie als durch die Gesuchsantwort veranlasst qualifiziere, sei willkürlich und verletze 
Art. 229 ZPO. Abgesehen davon habe die Beschwerdegegnerin mit keinem Wort begründet, 
weshalb die Noven zulässig sein sollten (vgl. act. 1 Rz 17 ff.).  

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3.2 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts darf sich im summarischen Verfahren keine 
der Parteien darauf verlassen, dass das Gericht nach einmaliger Anhörung einen zweiten 
Schriftenwechsel oder eine mündliche Hauptverhandlung anordnet. Es besteht insofern kein 
Anspruch der Parteien darauf, sich zweimal zur Sache zu äussern. Grundsätzlich tritt der Ak-
tenschluss nach einmaliger Äusserung ein. Nach dem Aktenschluss können Noven nur noch 
unter den engen Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO vorgebracht werden. Dem-
gemäss sind echte Noven ohne weiteres zulässig (lit. a), während unechte Noven nur vorge-
tragen werden dürfen, wenn sie trotz zumutbarer Sorgfalt nicht vorher vorgebracht werden 
konnten (lit. b; vgl. BGE 146 III 237 E. 3.1 und BGE 144 III 117 E. 2.2). Auch nach Akten-
schluss steht den Parteien grundsätzlich das unbedingte Replikrecht zur Verfügung, welches 
sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ableitet (Art. 29 Abs. 1 und 2 BV und Art. 6 
Ziff. 1 EMRK). Jede Partei hat danach das Recht, zu jeder Eingabe der Vorinstanz oder der 
Gegenpartei Stellung zu nehmen, und zwar unabhängig davon, ob diese neue und erhebli-
che Gesichtspunkte enthält. Das unbedingte Replikrecht hat jedoch auf den Aktenschluss 
keine Auswirkungen. Namentlich folgt daraus nicht, dass die Parteien frei neue Tatsachen-
behauptungen und Beweismittel vortragen dürfen. Stattdessen sind die Parteien bei der 
Wahrnehmung des unbedingten Replikrechts an die Novenschranken gebunden. Das unbe-
dingte Replikrecht dient nicht dazu, das ursprüngliche Gesuch oder die Gesuchsantwort zu 
verbessern (Sogo/Baechler, Aktenschluss im summarischen Verfahren, in: AJP 3/2020 
S. 323 f.; vgl. auch BGE 150 III 209 E. 3). 

3.3 Die Argumentation des Beschwerdeführers überzeugt aus nachfolgenden Gründen nicht: 

3.3.1 Vorab ist zu bemerken, dass es sich bei der schriftlichen Zahlungsaufforderung gemäss 
Ziff. 18.1 lit. b des Darlehensvertrages entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht 
um "die zentrale Bedingung" für die Beanspruchung der Garantie handelt. Ziff. 18.1 lit. b des 
Darlehensvertrages hält ausdrücklich fest, dass der Garantiegeber bedingungslos ("uncondi-
tionally") verpflichtet ist (vgl. Vi act. 1/3). Folglich war die schriftliche Zahlungsaufforderung 
keine Bedingung der Garantieforderung, d.h. keine "ungewisse" Tatsache, deren Eintritt 
einen Vertrag bzw. eine Verpflichtung verbindlich macht (vgl. Art. 151 Abs. 1 OR). 

3.3.2 Die Beschwerdegegnerin behauptete bereits im Rechtsöffnungsgesuch, dass sie mit Betrei-
bung vom 17. Mai 2023 und Zahlungsbefehl vom 19. Mai 2023 (Betreibung Nr. F.________ 
des Betreibungsamtes Zug) den Beschwerdeführer für gewisse Forderungen aus dem Ga-
rantievertrag (namentlich die Rückzahlung der Darlehensvaluta, die Gebühren, die Zinsen, 
die Kosten und Auslagen sowie die zusätzlichen Bankverbindlichkeiten, zuzüglich Betrei-
bungskosten) betrieben habe. Der Schuldner bzw. der Gläubiger gemäss Zahlungsbefehl sei 
wie im Garantievertrag der Beschwerdeführer bzw. die Beschwerdegegnerin gewesen. Die in 
Betreibung gesetzten Forderungen hätten sich auf den Garantievertrag bezogen. Der 
Schuldner habe am 12. Juni 2023 ohne Begründung Rechtsvorschlag gegen sämtliche For-
derungen gemäss Zahlungsbefehl erhoben (vgl. Vi act. 1 Rz 28-30). Sodann legte die Be-
schwerdegegnerin das Betreibungsbegehren vom 17. Mai 2023 und den Zahlungsbefehl vom 
19. Mai 2023 zusammen mit dem Rechtsöffnungsgesuch ins Recht (vgl. Vi act. 1 Rz 30, Vi 
act. 1/1 und 1/17). Damit stellte sie bereits im Rechtsöffnungsgesuch – zumindest implizit – 
die Tatsachenbehauptung auf, dass der Beschwerdeführer schriftlich zur Zahlung aufgefor-
dert wurde. 

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3.3.3 Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass die Beschwerdegegnerin im Rechtsöffnungs-
gesuch weder ausdrücklich noch implizit vorgebracht hat, der Beschwerdeführer sei schrift-
lich zur Zahlung der Garantieforderung aufgefordert worden, konnte die Vorinstanz den mit 
der Replik vorgebrachten Verweis auf den Zahlungsbefehl berücksichtigen. Die Beschwer-
degegnerin durfte davon ausgehen, dass der Beschwerdeführer spätestens mit der Zustel-
lung des Zahlungsbefehls (gegen den der Beschwerdeführer Rechtsvorschlag erhob) klar 
war, dass die Beschwerdegegnerin die Zahlung der Garantieforderung verlangt. Für die Be-
schwerdegegnerin war bei zumutbarer Sorgfalt nicht vorhersehbar, dass der Beschwerdefüh-
rer in der Gesuchsantwort behaupten würde, nie zur Zahlung aufgefordert worden zu sein. 
Folglich ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die Ausführungen der Beschwerde-
gegnerin in Bezug auf die schriftliche Zahlungsaufforderung als durch entsprechende Ein-
wendungen des Beschwerdeführers in der Gesuchsantwort veranlasst sah und als Reaktion 
auf diese Einwendungen auffasste. Diese Ausführungen wurden auch unverzüglich mit der 
Replik vorgebracht. Dabei verletzte die Vorinstanz auch nicht die Verhandlungsmaxime (Be-
hauptungs- und Substanziierungslast; vgl. act. 1 Rz 30-33). Der Beschwerdeführer behaup-
tet, die Beschwerdegegnerin habe sich in der Replik nicht zu den Voraussetzungen von 
Art. 229 ZPO geäussert. Wie dargelegt (vgl. E. 3.3.2), erklärte die Beschwerdegegnerin be-
reits im Rechtsöffnungsgesuch, den Beschwerdeführer betrieben zu haben, und legte den 
Zahlungsbefehl bereits mit dem Gesuch ins Recht. Es handelte sich somit nicht um neue Be-
hauptungen oder Beweismittel, weshalb sich die Beschwerdegegnerin auch nicht zur Zuläs-
sigkeit dieser Vorbringen äussern musste. 

3.3.4 Vor diesem Hintergrund kann offenbleiben, ob der Beschwerdeführer – wie die Beschwerde-
gegnerin behauptet (vgl. act. 5 Rz 39) – rechtsmissbräuchlich handelte, indem er trotz eines 
ihm zugestellten Zahlungsbefehls behauptete, nie schriftlich zu einer Zahlung aufgefordert 
worden zu sein. 

4. Die Vorinstanz erwog, gemäss Ziff. 18.1 lit. b des Darlehensvertrages werde die Leistungs-
pflicht des Beschwerdeführers als "Guarantor" auf schriftliche Zahlungsaufforderung ("written 
demand") ausgelöst. Nach Ziff. 22 des Darlehensvertrages hätten sämtliche Mitteilungen 
("Notices") unter diesem Vertrag "schriftlich" zu erfolgen, wobei Schriftlichkeit in einem wei-
ten Sinn zu verstehen sei und insbesondere auch elektronische Kommunikationsmittel, inklu-
sive E-Mails, umfasse. Der Beschwerdeführer als "Guarantor" werde in Ziff. 22 des Darle-
hensvertrages nicht als Mitteilungsempfänger erwähnt. Allerdings sei er Partei des Darle-
hensvertrages. Damit habe sich der Beschwerdeführer auch die im Darlehensvertrag verein-
barten Formvorschriften für allfällige Mitteilungen an die Parteien entgegenhalten zu lassen. 
Vor diesem Hintergrund sei die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach der Zah-
lungsbefehl vom 19. Mai 2023 keine schriftliche Zahlungsaufforderung darstelle, nicht stich-
haltig. Zunächst sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer darin explizit zur Zahlung der in 
Betreibung gesetzten Forderung innert 20 Tagen aufgefordert worden sei. Weiter sei auch 
erwiesen, dass der Zahlungsbefehl dem Beschwerdeführer am 5. Juni 2023 zugestellt wor-
den sei. Nach dem Gesagten stelle – mangels Nachweises einer früheren (schriftlichen) Zah-
lungsaufforderung – der Zahlungsbefehl eine schriftliche Zahlungsaufforderung im Sinne von 
Ziff. 18.1 lit. b des Darlehensvertrages dar (vgl. act. 1/1 E. 6.4). 

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Garantie sei im Zeitpunkt der Betreibung nicht fäl-
lig gewesen, da keine schriftliche Zahlungsaufforderung erfolgt sei und damit die für die Ab-

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rufung der Garantie vorgesehene "Bedingung" nicht eingehalten worden sei. Die Einleitung 
einer Betreibung sei keine "schriftliche Zahlungsaufforderung". Die Betreibung sei zwar ge-
gen den Schuldner, aber an das Betreibungsamt gerichtet. Dem Schuldner werde auch nicht 
die Betreibung, sondern ein Zahlungsbefehl zugestellt, welcher nicht vom Gläubiger unter-
zeichnet werde. Zudem sei ein Zahlungsbefehl Bestandteil eines Zwangsvollstreckungsver-
fahrens, hingegen eine schriftliche Zahlungsaufforderung eine vertraglich vereinbarte (mate-
rielle) "Bedingung" für den Abruf der angeblichen Garantie bzw. für deren Fälligkeit. Weiter 
habe die Vorinstanz eine unzulässige Vertragsauslegung vorgenommen, indem sie mit dem 
Hinweis auf Ziff. 22 des Darlehensvertrages schlussfolgere, dass das Formerfordernis der 
Schriftlichkeit in einem weiten Sinn zu verstehen sei und deshalb ein Zahlungsbefehl des Be-
treibungsamtes als schriftliche Zahlungsaufforderung im Sinne von Ziff. 18.1 lit. b des Darle-
hensvertrages zu qualifizieren sei. Der Rechtsöffnungsrichter könne glaubhaft gemachte 
Einwendungen des Schuldners nicht mit einer eigenen und zudem falschen Vertragsausle-
gung übergehen. Zudem dürfe eine Vertragsauslegung durch den Rechtsöffnungsrichter dort 
nicht erfolgen, wo die Vertragsauslegung einer umfassenden Prüfung in einem ordentlichen 
Verfahren mit einem Beweisverfahren bedürfe (vgl. act. 1 Rz 34 ff.).  

4.2 Diese Rügen sind unbegründet. 

4.2.1 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss die in Betreibung gesetzte Forderung 
im Zeitpunkt des Erlasses des Zahlungsbefehls fällig gewesen sein. Fälligkeit bedeutet, dass 
der Gläubiger die Leistung einfordern darf. Soweit der Schuldner hinsichtlich der Fälligkeit 
keine Einwendung erhebt, kann sich der Rechtsöffnungsrichter mit der schlüssigen Behaup-
tung des Gläubigers begnügen, dass die Forderung fällig sei. Anlass für ein Eingreifen von 
Amtes wegen zu Gunsten des Schuldners besteht höchstens dann, wenn die Behauptung 
der Fälligkeit unschlüssig oder offensichtlich haltlos ist oder wenn die Behauptungen des 
Gläubigers auf eine offensichtliche Verletzung zwingenden Rechts hinauslaufen würden. An-
sonsten hat der Rechtsöffnungsrichter die Fälligkeit erst bei einer genügenden Bestreitung 
genauer zu prüfen. Dabei liegt die Beweislast beim Gläubiger; er hat den Nachweis der Fäl-
ligkeit zu erbringen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_136/2020 vom 2. April 2020 E. 3.4.2). 

Die Beschwerdegegnerin führte im Rechtsöffnungsgesuch aus, der Beschwerdeführer habe 
sich verpflichtet, unwiderruflich und unbedingt jeden aus dem Darlehensvertrag geschuldeten 
Betrag zu bezahlen, als wäre es seine eigene Schuld, sobald die Darlehensnehmerin mit 
einer Zahlung in Verzug komme (vgl. Vi act. 1 Rz 9). Der Beschwerdeführer hat die Fälligkeit 
der Forderung in der Gesuchsantwort nicht bestritten (vgl. Vi act. 7). Entsprechend konnte 
sich die Vorinstanz mit der impliziten Behauptung der Beschwerdegegnerin genügen, dass 
die Forderung fällig sei. Der erstmals im Beschwerdeverfahren vorgebrachte Einwand, die 
angebliche Garantie könne (ohne eine schriftliche Zahlungsaufforderung) gar nicht fällig sein, 
ist neu und kann aufgrund des Novenverbots im Beschwerdeverfahren nicht mehr berück-
sichtigt werden (vgl. E. 1). Selbst wenn dieser Einwand noch gehört werden könnte, wäre 
dem Beschwerdeführer nicht geholfen. Denn entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers 
ist eine schriftliche Zahlungsaufforderung erfolgt, und zwar spätestens mit der Betreibung 
und dem zugestellten Zahlungsbefehl, wie sogleich darzulegen ist. 

4.2.2 Mit dem Zahlungsbefehl wird der Schuldner vom Betreibungsamt aufgefordert, den Gläubiger 
zu befriedigen oder sich dem Anspruch desselben auf dem vorgeschriebenen Wege zu wi-

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dersetzen, unter Androhung bestimmter betreibungsrechtlicher Folgen im Unterlassungsfalle 
(vgl. Wüthrich/Schoch, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 69 SchKG N 4). Im Zahlungsbe-
fehl vom 19. Mai 2023 forderte das Betreibungsamt Zug den Beschwerdeführer – gestützt 
auf das Betreibungsbegehren der Beschwerdegegnerin vom 17. Mai 2023 – ausdrücklich und 
schriftlich auf, die angegebenen Forderungen und Betreibungskosten innert 20 Tagen zu be-
zahlen (vgl. Vi act. 1/1). Daraus ergibt sich ohne Weiteres, dass es sich beim Zahlungsbefehl 
vom 19. Mai 2023 um eine schriftliche Zahlungsaufforderung im Sinne von Ziff. 18.1 lit. b des 
Darlehensvertrages handelt (vgl. Vi act. 1/3). Der Zahlungsbefehl wurde dem Beschwerde-
führer auch zugestellt. Der Vorwurf, es liege keine Fälligkeit der angeblichen Garantie vor, da 
keine schriftliche Zahlungsaufforderung erfolgt und die für die Abrufung der Garantie vorge-
sehene "Bedingung" nicht eingehalten worden sei, verfängt aus diesem Grund nicht. 

4.2.3 Der Beschwerdeführer erläutert nicht, inwiefern die Vorinstanz eine willkürliche Vertragsaus-
legung vorgenommen haben soll. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass Schriftlichkeit 
gemäss Ziff. 22 des Darlehensvertrags in einem weiten Sinn zu verstehen sei und sich der 
Beschwerdeführer als Partei des Darlehensvertrages die vereinbarte Schriftlichkeit entge-
genzuhalten lassen habe. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwieweit die Vorinstanz 
damit den Sachverhalt offenkundig falsch festgestellt oder das Recht falsch angewendet ha-
ben soll. Er hält lediglich pauschal fest, dass dies "nicht nur offenkundig falsch, sondern ein-
mal mehr willkürlich" sei (vgl. act. 1 Rz 43). Eine offenkundig falsche oder willkürliche Ver-
tragsauslegung ist auch nicht ersichtlich. Weshalb der schriftlich ausgefertigte Zahlungsbe-
fehl keine "schriftliche" Zahlungsaufforderung im Sinne von Ziff. 18.1 lit. b des Darlehensver-
trages sein soll, ist nicht nachvollziehbar.  

5. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass die vom Beschwerdeführer als Schuldner unterzeich-
nete Garantie eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG darstelle und 
grundsätzlich zur provisorischen Rechtsöffnung berechtige. Ebenso habe die Beschwerde-
gegnerin den Eintritt des Garantiefalls nachgewiesen. Inwiefern die Beschwerdegegnerin bei 
dieser Ausgangslage die Garantie missbräuchlich in Anspruch nehmen sollte, sei anhand der 
Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ersichtlich. Dessen Ausführungen bezögen sich 
grösstenteils auf den Darlehensvertrag und die damit verbundenen Pfandverträge. Die Ga-
rantie stehe zwar damit im Zusammenhang, könne jedoch als abstraktes Sicherungsgeschäft 
unter den gegebenen Voraussetzungen unabhängig vom Grundgeschäft in Anspruch ge-
nommen werden. Generell habe es der Beschwerdeführer unterlassen, ein angeblich rechts-
missbräuchliches Verhalten der Beschwerdegegnerin sofort liquide (durch Urkunden) nach-
zuweisen (vgl. act. 1/1 E. 9.3).  

5.1 Dagegen wendet der Beschwerdeführer ein, die Unabhängigkeit der Garantie finde ihre 
Grenzen dort, wo sie offensichtlich rechtsmissbräuchlich beansprucht werde. Er habe hinrei-
chend dargetan, dass die Beschwerdegegnerin die angebliche Garantie missbräuchlich in 
Anspruch nehme. Er habe in der Gesuchsantwort mit Urkunden aufgezeigt, dass die Be-
schwerdegegnerin heimlich den Verwaltungsrat der G.________ AG (Darlehensschuldnerin) 
durch einen Strohmann ausgewechselt habe. Der neu eingesetzte Verwaltungsrat habe zum 
Nachteil der G.________ AG und zugunsten der Beschwerdegegnerin den Grundstückkauf-
vertrag betreffend das Grundstück L.________ entschädigungslos aufgehoben und damit auf 
das einzige Aktivum der G.________ AG verzichtet. Die Beschwerdegegnerin habe mit der 
neu gegründeten M.________ AG den Grundstückkaufvertrag betreffend das Grundstück 

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L.________ selbst abschliessen und das Immobilienprojekt selbst verwirklichen wollen. 
Durch die Rückabwicklung des Grundstückkaufvertrages habe die Beschwerdegegnerin 
schuldhaft die Leistung der G.________ AG an sie selbst verhindert. Dieses Verhalten sei 
offensichtlich rechtsmissbräuchlich. Wenn die Vorinstanz von ihm verlange, dass er das 
rechtsmissbräuchliche Verhalten der Beschwerdegegnerin liquide durch Urkunden beweisen 
müsse, verlange sie ein Regelbeweismass, welches bei Einreden gegen einen provisori-
schen Rechtsöffnungstitel nicht vorgesehen sei (vgl. act. 1 Rz 46 ff.). 

5.2 Der Beschwerdeführer übergeht, dass Rechtsmissbrauch nach der Rechtsprechung des 
Bundesgerichts vom Vorwerfenden nicht nur glaubhaft zu machen, sondern nachzuweisen ist 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_748/2015 vom 3. August 2016 E. 3.5.2). Wenn der Be-
schwerdeführer somit der Beschwerdegegnerin im Rechtsöffnungsverfahren Rechtsmiss-
brauch vorwirft, hat er diesen Vorwurf zu beweisen. Der Beschwerdeführer hat keine Urkun-
den vorgelegt, aus denen ersichtlich wäre, dass die Beschwerdegegnerin die Garantie 
rechtsmissbräuchlich in Anspruch nehmen würde. Damit ist der Nachweis des Rechtsmiss-
brauchs nicht erbracht.  

5.3 Im Übrigen hat die Vorinstanz korrekt erkannt, dass sich die Ausführungen des Beschwerde-
führers auf den Darlehensvertrag und die damit verbundenen Pfandverträge beziehen, 
während die Garantie als abstraktes Sicherungsgeschäft unabhängig vom Grundgeschäft in 
Anspruch genommen werden kann (vgl. act. 1/1 E. 9.3). Die Unabhängigkeit der Garantie 
findet ihre Grenzen dort, wo sie offensichtlich rechtsmissbräuchlich beansprucht wird. Der 
Einwand des Rechtsmissbrauchs kommt namentlich bei fehlender Berechtigung des Gläubi-
gers aus dem Valutaverhältnis in Betracht, etwa weil der Hauptschuldner seine Verbindlich-
keit dem Gläubiger gegenüber bereits unzweifelhaft vollständig erfüllt hat. Allenfalls vermag 
auch ein krasses Missverhältnis zwischen Valuta- und Garantieforderung Rechtsmissbrauch 
zu begründen. Schliesslich kann die Zahlung wegen eines zweckwidrigen Abrufs der Garan-
tie verweigert werden. Mit Blick auf die grundsätzliche Unabhängigkeit der Garantie wird aber 
in der Rechtsprechung stets betont, dass der Rechtsmissbrauch offensichtlich oder evident 
sein muss. Die Verweigerung der Zahlung wegen Rechtsmissbrauchs soll die absolute Aus-
nahme bilden. Damit wird dem begrenzten Prüfungsauftrag des Garanten, der bei der 
selbständigen Garantie grundsätzlich einzig die Einhaltung der formellen Zahlungsbedingun-
gen kontrollieren muss, Rechnung getragen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_111/2014 
vom 31. Oktober 2014 E. 3.3 m.H.). Der Beschwerdeführer macht weder eine fehlende Be-
rechtigung des Gläubigers aus dem Valutaverhältnis noch ein krasses Missverhältnis zwi-
schen Valuta- und Garantieforderung, noch einen zweckwidrigen Abruf der Garantie geltend; 
vielmehr wirft er der Beschwerdegegnerin widersprüchliches Verhalten vor (vgl. act. 1 Rz 54). 
Dies reicht angesichts der engen Schranken für den Einwand des Rechtsmissbrauchs im 
Garantiefall nicht aus, um die beantragte Rechtsöffnung zu Fall zu bringen.  

5.4 Im Ergebnis hat die Vorinstanz den Einwand des Rechtsmissbrauchs des Beschwerdeführers 
zu Recht verworfen. 

6. Weiter befasste sich die Vorinstanz mit dem Einwand des Beschwerdeführers, die private 
Verwertung des Pfandes (Aktien der G.________ AG) durch die Beschwerdegegnerin in der 
Form des Selbsteintritts sei nichtig und für den Fall, dass der Selbsteintritt gültig erfolgt sein 
sollte, sei die in Betreibung gesetzte Forderung zufolge Tilgung untergegangen. Sie kam zum 

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Schluss, dass über die Gültigkeit des Selbsteintritts im vorliegenden Rechtsöffnungsverfah-
ren nicht zu befinden sei. Selbst wenn der Selbsteintritt gültig wäre, was offenbleiben könne, 
hätte der Beschwerdeführer die Tilgung der Forderung nicht durch Urkunden glaubhaft ge-
macht. Denn der Wert der Aktien der G.________ AG sei zwischen den Parteien umstritten. 
Die Beschwerdegegnerin stelle sich auf den Standpunkt, die Aktien seien nichts wert und der 
Beschwerdeführer verweise unbesehen auf das von ihm ins Recht gelegte und damit als 
blosse Parteibehauptung zu qualifizierende Bewertungsgutachten hinsichtlich des angebli-
chen Wertes der Grundstücke in L.________ bzw. des Bauprojektes. Bei dieser Ausgangsla-
ge wäre der Wert der Aktien im Rahmen eines umfassenden Beweisverfahrens zu ermitteln, 
wofür im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren kein Raum bestehe (vgl. act. 1/1 E. 10.2). 

6.1 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass über den Selbsteintritt im Rechtsöffnungsverfah-
ren nicht zu befinden ist und der Wert der Aktien der G.________ AG in einem umfassenden 
Beweisverfahren zu ermitteln wäre. Er erachtet es hingegen als falsch, dass er die Tilgung 
der Darlehensforderung nicht glaubhaft gemacht habe, "weil der Wert der Aktien der 
G.________ AG zwischen den Parteien umstritten sei". Seiner Ansicht nach hat er hinläng-
lich dargetan, dass (1) sich die Beschwerdegegnerin selbst auf den Selbsteintritt berufe, (2) 
die Beschwerdegegnerin selbst noch am 31. Oktober 2022 von einem Wert des Grunds-
tückes L.________ von EUR 30 Mio. ausgegangen sei, (3) nach dem Gutachten von Prof.Dr. 
N.________ der Wert des Grundstückes L.________ mindestens EUR 35'194'000.00 betra-
ge, (4) sich die Abrechnungspflicht auf den Zeitpunkt des Selbsteintritts beziehe und (5) dass 
im Zeitpunkt des Selbsteintritts die G.________ AG über das Grundstück L.________ habe 
verfügen können. Aus diesen Gründen könne die Rechtsöffnung nicht erteilt werden. Die 
Vorinstanz verletze auch hier das Beweismass der Glaubhaftmachung von Einwendungen im 
Verfahren der provisorischen Rechtsöffnung (vgl. act. 1 Rz 59 ff.).  

6.2 Die Ausführungen des Beschwerdeführers beziehen sich auf den Darlehensvertrag und die 
damit verbundenen Pfandverträge. Der Garant ist jedoch unbesehen eines allfälligen Streits 
über den Grundvertrag zur Zahlung verpflichtet, sofern die im Garantieversprechen um-
schriebenen Voraussetzungen erfüllt sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_111/2014 vom 
31. Oktober 2014 E. 3.3 m.H.). Abgesehen davon hat sich der Beschwerdeführer in Ziff. 18.1 
und 18.2 des Darlehensvertrages gegenüber der Beschwerdegegnerin als Darlehensgeberin 
unwiderruflich und unbedingt auf erste schriftliche Aufforderung zur Zahlung verpflichtet, un-
beachtet der Gültigkeit und der Durchsetzbarkeit der Verpflichtungen der Darlehensnehmerin 
unter dem Darlehensvertrag oder anderer Finanzierungsdokumente und unter Verzicht auf 
jegliche Einwendungen und Einreden aus dem Darlehensvertrag ("waiving all rights of objec-
tion and defence"; vgl. Vi act. 1/3). Insofern hilft dem Beschwerdeführer die Argumentation, 
wonach die Darlehensforderung infolge Tilgung qua Selbsteintritt untergegangen sei, nicht 
weiter. 

6.3 Auch inhaltlich verfangen die Ausführungen des Beschwerdeführers nicht. Die Beschwerde-
gegnerin erklärte in der Replik vom 6. Juni 2024, der Beschwerdeführer, H.________ und der 
damalige Verwaltungsrat O.________ seien bereits Ende 2022 selbst davon ausgegangen, 
dass die G.________ AG keinen Wert habe (Vi act. 8 Rz 27, Vi act. 8/18). Weiter legte sie 
dar, dass die G.________ AG nicht Eigentümerin der Grundstücke sei und nicht über die 
Grundstücke habe verfügen können, weil es keinen Bebauungsplan gegeben habe und der 
Kaufpreis nie fällig geworden sei (Vi act. 8 Rz 29, Vi act. 8/19). Ferner führte sie aus, dass 

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die von ihr in Auftrag gegebenen Bewertungsgutachten von P.________ vom 17. Juli 2023 
(Vi act. 1/21) und der Q.________ vom 1. Juli 2023 (Vi act. 1/22) die Grundstücke mit rund 
EUR 5 Mio. bewertet hätten, was weit unter dem im Grundstückskaufvertrag vereinbarten 
Kaufpreis von rund CHF 12 Mio. liege (Vi act. 8 Rz 32). Diese Ausführungen zeigen, dass 
der Wert der Aktien der G.________ AG umstritten ist. Streitig ist auch die Tilgung der Dar-
lehensforderung durch Selbsteintritt (vgl. act. 5 Rz 63 ff.). Damit hat der Beschwerdeführer 
nicht in rechtsgenügender Weise glaubhaft gemacht, dass die in Betreibung gesetzte Forde-
rung zufolge Tilgung untergegangen ist.

7. Die Vorinstanz setzte sich ferner mit dem Einwand des Beschwerdeführers auseinander, die 
in Betreibung gesetzten Forderungen seien "Wucherzinsen" und deshalb teilnichtig. Sie führ-
te aus, die vereinbarten "Fees" in der Höhe von EUR 3'083'856.25 beliefen sich auf rund 
25 % der Darlehensvaluta von EUR 12'000'000.00. Damit würden die "Fees" den generell 
anerkannten (jährlichen) Höchstzins von rund 18 % überschreiten. Ob in casu aufgrund be-
sonderer Umstände höhere Zinsen gerechtfertigt und ob die gemäss Darlehensvertrag und 
Änderungsvereinbarungen geschuldeten "Fees" als sittenwidrig einzustufen seien, könne je-
doch vorliegend offenbleiben, mache doch die Beschwerdegegnerin im Rechtsöffnungsver-
fahren lediglich eine Teilforderung in der Höhe von CHF 1'000'000.00 geltend. In dieser Höhe 
seien die "Fees" jedenfalls nicht zu beanstanden (vgl. act. 1/1 E. 11.4). 

7.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verkenne, dass sich der Höchstzinssatz von 18 % 
auf Zinsen pro Jahr und nicht pro Monat beziehe. Die von der Beschwerdegegnerin geltend 
gemachten "Fees" bzw. Zinsen von CHF 3'083'856.25 seien innerhalb eines Zeitraums vom 
März bis Juni 2022 fällig und nicht von einem Jahr. Hochgerechnet auf ein Jahr würden die 
"Fees" der Beschwerdegegnerin einem Zinssatz von 96 % und einem jährlichen Zins von 
EUR 12'335'425.00 entsprechen. Selbst bei einem Zins von CHF 1 Mio. innerhalb des vorge-
nannten Zeitraums würde der Zins pro Jahr immer noch viel mehr als 18 % betragen. Die 
"Fees" seien wucherisch und würden gegen die guten Sitten verstossen, was eine (Teil-) 
Nichtigkeit zur Folge habe (vgl. act. 1 Rz 72 ff.). 

7.2 Im Darlehensvertrag und in den Änderungsvereinbarungen vereinbarten die Parteien "Fees" 
in der Höhe von insgesamt EUR 3'083'856.25 (= EUR 191'268.75 [Exit Fee von 1,5 % der 
Darlehensvaluta gemäss Ziff. 13.2 des Darlehensvertrages {Vi act. 1/3}] + EUR 892'587.50 
[Extension Fee von 7 % der Darlehensvaluta gemäss Ziff. 2b des Amendment Agreement II 
vom 31. März 2022 {Vi act. 1/6}] + EUR 1'000'000.00 [Waiver Fee gemäss Ziff. 2b des 
Amendment Agreement III vom 31. Mai 2022 {Vi act.1/7}] + EUR 1'000'000.00 [Waiver Fee 
gemäss Ziff. 2b des Amendment Agreement IV vom 14. Juni 2022 {Vi act. 1/8}]). Ob die 
"Fees" als Zinsen zu qualifizieren sind, wie die Vorinstanz festhielt (vgl. act. 1/1 E. 11.3), 
oder als Gebühren, wie der Beschwerdegegnerin geltend macht (vgl. act. 5 Rz 76 f.), kann 
vorliegend offenbleiben. Selbst wenn die "Fees" als Zinsen zu qualifizieren wären, würden 
die vorliegend geltend gemachten "Fees" im Umfang von CHF 1 Mio. die Schwelle von 18 % 
nicht überschreiten. Das Darlehen von insgesamt EUR 12 Mio. wurde am 29. März 2021 
ausbezahlt und mit der ersten Änderungsvereinbarung vom 12. Oktober 2021 auf 
EUR 12'751'250.00 erhöht (vgl. Vi act. 1 Rz 13 und 17). Ursprünglich hätte das Darlehen 
ein Jahr nach dessen Auszahlung zurückbezahlt werden müssen. In den Änderungsverein-
barungen vom 31. März 2022, 31. Mai 2022, 14. Juni 2022 und 30. Juni 2022 wurde der 
Rückzahlungstermin jeweils verschoben, letztmals auf den 30. November 2022 (vgl. Vi act. 1 

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Rz 14 und 18 ff.). Insgesamt erstreckte sich somit der Darlehenszeitraum auf 20 Monate. Die 
im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren geltend gemachten "Fees" von CHF 1 Mio. würden 
bei einer Darlehenssumme von CHF 12 Mio. über einen Zeitraum von 20 Monaten einem 
jährlichen Zinssatz von 5 % entsprechen. Da das Darlehen auf EUR 12'751'250.00 erhöht 
wurde, wäre der Zinssatz tatsächlich noch tiefer. Folglich hat der Beschwerdeführer nicht 
glaubhaft gemacht, dass die mit dem vorliegenden Rechtsöffnungsgesuch verlangten "Fees" 
in Höhe von CHF 1 Mio. – selbst wenn sie als Zinsen zu qualifizieren wären – den Schwel-
lenwert von 18 % überschreiten würden. 

8. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Er habe in 
der Gesuchsantwort betreffend die unterlassene Acceleration Notice durch die Beschwerde-
gegnerin (Vi act. 7 Rz 69 ff.) und die unterlassene Abrechnung und Herausgabe des Über-
schusses bei einem Selbsteintritt durch die Beschwerdegegnerin (Vi act. 7 Rz 74 ff.) darge-
tan, dass es sich dabei um Vertragsverletzungen handle, aus welchen Schadenersatzan-
sprüche zu seinen Gunsten resultieren würden. Zudem habe er Eventualverrechnung besag-
ter Schadenersatzansprüche mit der Forderung, für welche provisorische Rechtsöffnung be-
gehrt werde, erklärt. Die Vorinstanz habe sich zu diesen Verrechnungseinreden nicht geäus-
sert und damit die Begründungspflicht als Ausfluss des Anspruchs der Parteien auf rechtli-
ches Gehör verletzt (vgl. act. 1 Rz 76 ff.). 

8.1 Nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts hat das Gericht seinen Entscheid zwar 
zu begründen, doch ist nicht erforderlich, dass es sich mit allen Parteistandpunkten einläss-
lich auseinandersetzt. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte 
beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die 
Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die 
höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. etwa BGE 148 III 30 E. 3.1). Diesen Anforderungen 
wird der angefochtene Entscheid gerecht. Aus dem angefochtenen Entscheid geht hinrei-
chend klar hervor, von welchen Überlegungen sich die Vorinstanz hat leiten lassen. Der Be-
schwerdeführer war demnach in der Lage, den angefochtenen Entscheid sachgerecht anzu-
fechten. 

8.2 Hinzu kommt Folgendes: Wer die Einrede der Verrechnung erhebt, hat Bestand, Höhe und 
Fälligkeit der Gegenforderung glaubhaft zu machen (vgl. Staehelin, Basler Kommentar, 
a.a.O., Art. 82 SchKG N 93). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts muss die Ge-
genforderung durch Urkunden glaubhaft gemacht werden, wobei hier vom weiteren Urkun-
denbegriff gemäss Art. 177 ZPO, der nicht nur Schriftstücke umfasst, auszugehen ist (vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 5A_139/2018 vom 25. Juni 2019 E. 2.6.2). Mithin kann der Ver-
rechnungseinwand des Schuldners nicht nur mit Urkunden, sondern auch mit anderen Be-
weismitteln, die im summarischen Verfahren abgenommen werden können, glaubhaft ge-
macht werden (vgl. Staehelin, a.a.O., Art. 82 SchKG N 93). Die blosse Behauptung der Ge-
genforderung genügt indes nicht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_139/2018 vom 25. Juni 
2018 E. 2.6.2). Der Beschwerdeführer hat im vorinstanzlichen Verfahren die Einrede der Ver-
rechnung erhoben, den Bestand, die Höhe und die Fälligkeit der Gegenforderung aber nicht 
belegt (vgl. Vi act. 7 Rz 69 ff. und 74 ff.). Damit hat er die Einrede der Verrechnung weder 
durch Urkunden noch durch andere zulässige Beweismittel glaubhaft gemacht. Der Einwand 
der Verrechnung ist deswegen zu verwerfen.  

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9. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. 

10. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem Beschwerdeführer 
aufzuerlegen. Dieser ist ferner antragsgemäss zu verpflichten, die anwaltlich vertretene Be-
schwerdegegnerin für das Beschwerdeverfahren angemessen zu entschädigen (Art. 106 
Abs. 1 ZPO). Bei einem Streitwert von CHF 1 Mio. beträgt das Grundhonorar CHF 31'400.00 
(§ 3 Abs. 1 AnwT). Davon ist gestützt auf § 3 Abs. 3 AnwT ein Abzug von 30 % vorzuneh-
men, weil sich im Parallelverfahren BZ 2024 118 die genau gleichen Fragen stellten. Vom 
Ergebnis von CHF 21'980.00 sind aufgrund des summarischen Verfahrens und des Rechts-
mittelverfahrens ein Fünftel und davon zwei Drittel zu berechnen (§ 6 Abs. 1 und § 8 Abs. 1 
AnwT), was CHF 2'930.65 ergibt. Unter Berücksichtigung der Auslagenpauschale von 3 % 
sowie der Mehrwertsteuer (§ 25 Abs. 2 und § 25a AnwT) resultiert eine Parteientschädigung 
von aufgerundet CHF 3'300.00. 

Urteilsspruch

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren von CHF 3'000.00 wird dem Beschwerde-
führer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss von CHF 3'000.00 verrechnet. 

3. Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, die Beschwerdegegnerin für das Beschwerde-
verfahren mit CHF 3'300.00 (inkl. MWST) zu entschädigen.

4. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von über CHF 30'000.00 ist die Beschwerde in 
Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwer-
degründe richten sich nach den Art. 95 ff. BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Ta-
gen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen sowie 
unter Beilage des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 
BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

5. Mitteilung an:
- Parteien
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichterin (ER 2024 379)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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