# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 67879d35-ff8c-5ddd-b13f-85ff678a8e96
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.09.2009 C-7159/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7159-2007_2009-09-16.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7159/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz),
Richter Michael Peterli,
Richter Stefan Mesmer,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Gerold Meier,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Revision, Verfügung vom 31. August 2007

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7159/2007

Sachverhalt:

A.
Herr A._______, geboren am (...) 1948, ist mazedonischer Staatsan-
gehöriger und wohnt in Mazedonien. In den Jahren 1977 bis 1995 ar-
beitete er in der Schweiz als Kellner. Vom 29. Mai 1995 bis 3. August 
1995 sowie vom 1. Januar 1996 bis 31. August 1997 bezog er Taggeld-
Leistungen  der  Arbeitslosenkasse  (act. 5).  Er  zahlte  die  obligatori-
schen Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und In-
validenversicherung (AHV/IV). Am 25. August 1997 stellte er ein Ge-
such  zum  Bezug  von  IV-Leistungen  bei  der  IV-Stelle  Z._______ 
(act. 1).  In  der  Folge  wurden  die  medizinischen  und  finanziellen 
Verhältnisse  des  Versicherten  abgeklärt.  Unter  anderem  wurde  am 
22. und 23. Juli 1998 (act. 32) eine medizinische Begutachtung in der 
Klink  B._______  durchgeführt.  Diese  Begutachtung  ergab,  dass  der 
Patient  vorwiegend  wegen  Arthritis  urica  für  mittelschwere  und 
schwere Tätigkeiten zu 100% langfristig arbeitsunfähig sei. Für leichte 
Tätigkeiten sei er mindestens teilweise arbeitsfähig.

B.
Mit Verfügung vom 14. Juli 1999 sprach die IV-Stelle Z._______ dem 
Versicherten  eine ganze Invalidenrente  mit  Wirkung ab 1. Juni  1997 
bei einem Invaliditätsgrad von 88% zu (act. 43). In der Folge  wurde 
die Invalidenrente dem Versicherten von der GastroSocial Ausgleichs-
kasse ausgezahlt.

C.
Das Ausländeramt des Kantons Z._______ erliess am 24. September 
2004  eine  Feststellungsverfügung  (act. 52)  und  hielt  fest,  dass  die 
Niederlassungsbewilligung für  den Versicherten als  erloschen erklärt 
werde und der Versicherte in  der Schweiz keine Aufenthaltsberechti-
gung mehr habe. Der Versicherte sei  am 12. September 1977 in die 
Schweiz eingereist und die Kontrollfrist der Niederlassungsbewilligung 
laufe am 12. September 2005 ab. Der Versicherte lebe seit fast einem 
Jahr im Ausland in Mazedonien und habe somit seinen Lebensmittel-
punkt nicht mehr in der Schweiz. 

D.
Die  IV-Stelle  Z._______  wollte  im  Januar  2005  eine  Rentenrevision 
beim Versicherten anheben, musste jedoch am 14. Januar 2005 fest-
stellen, dass wegen unbekanntem Aufenthaltsort des Versicherten das 

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Revisionsverfahren nicht durchgeführt werden konnte. Das Revisions-
verfahren wurde deshalb für unbestimmte Zeit sistiert (act. 57).

E.
Die  IV-Stelle  Z._______  überwies  mit  Brief  vom  13. Juni  2005  die 
Akten zuständigkeitshalber an die IV-Stelle für Versicherte im Ausland 
(IVSTA; act. 61),  da  sie  Kenntnis  vom Wegzug  des Versicherten  ins 
Ausland  erhalten  habe.  Am  7. April  2006  erhob  die  IVSTA  ein 
Revisionsverfahren (act. 62).

Mit Schreiben vom 17. Juli 2006 (act. 64) bat die IVSTA die zuständige 
mazedonische Sozialversicherungsträgerin, den Versicherten zu unter-
suchen und einen Bericht über den aktuellen Gesundheitszustand zu 
erstellen. 

Gemäss Telefonnotiz der IVSTA vom 19. Februar 2007 teilte der Versi-
cherte telefonisch mit, dass er bei der Untersuchung gewesen sei und 
„es erstaune, dass der OL C._______ noch keinen Bericht geschickt 
habe“ (act. 70).

F.
Nachdem die Unterlagen des mazedonischen Sozialversicherungsträ-
gers  (act. 81)  eingetroffen  waren,  erstellte  Dr. D._______,  Médecin 
Service médical  régional  de  l'Assurance-Invalidité  (SMR) Y._______, 
am 6. Juni  2007 einen Rapport  (act. 85). Die Beurteilung der  einge-
gangen medizinischen Unterlagen würden belegen, dass beim Versi-
cherten seit dem 22. Januar 2007 (Untersuchung der mazedonischen 
Sozialversicherungsbehörde) keine Arbeitsunfähigkeit mehr bestehe.

G.
Mit Vorbescheid vom 14. Juni 2007 (act. 86) teilte die IVSTA dem Ver-
sicherten mit, dass kein Anspruch mehr auf eine Rente bestehe. Der 
Versicherte erhob am 23. Juli 2007 Einwand (act. 87) und führte aus, 
er könne auch keine leichteren Tätigkeiten mehr ausführen. Die Invali-
dität  sei  in der mazedonischen Dokumentation vom 22. Januar 2007 
beschrieben worden; diese sei nochmals zu überprüfen.

H.
Die  IVSTA  (nachfolgend:  Vorinstanz)  verfügte  am  31. August  2008 
(act. 89) die Aufhebung der Invalidenrente. Ab dem 1. November 2007 
bestehe  kein  Anspruch  mehr  auf  eine  Rente  der  Invalidenversiche-
rung. Aufgrund der neu erhaltenen Unterlagen sei festgestellt worden, 

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dass  der  Versicherte  wieder  in  der  Lage  sei,  eine  seinem Gesund-
heitszustand angepasste Tätigkeit auszuüben. Dabei sei es ihm mög-
lich, mehr als 50% des Erwerbseinkommens zu erzielen, das er aktuell 
erreichen würde, wenn er nicht invalid geworden wäre. 

I.
Dagegen erhob der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer)  am 
26. September 2009 (eingegangen am 22. Oktober 2009) Beschwerde 
(in mazedonischer Sprache inkl. deutsche Übersetzung). Er beantragte 
sinngemäss, es sei ihm weiterhin eine ganze Rente zuzusprechen. In 
der Beilage reichte er einen Arztbericht vom 21. Septemer 2007 von 
Dr. E._______, Facharzt für Orthopädie, ein.

J.
Mit Schreiben vom 9. Januar 2008 zeigte der Anwalt des Beschwerde-
führers die Übernahme des Mandats an.

K.
Am 9. Juni 2008 reichte die Vorinstanz ihre Vernehmlassung ein und 
beantragte  die  Abweisung der  Beschwerde und die  Bestätigung der 
angefochtenen Verfügung. Sie habe im Rahmen des Beschwerdever-
fahrens eine nochmalige Stellungnahme des ärztlichen Dienstes ein-
geholt. Der  zweitbeurteilende  Arzt  sei  in  seinem Bericht  vom 1. Mai 
2005 zur Bestätigung des Eintritts einer wesentlichen gesundheitlichen 
Besserung gelangt. Seit 2005 seien keine Gichtschübe mehr aufgetre-
ten. In  Abweichung zum erstbeurteilenden Arzt  sei  der Beschwerde-
führer in seiner angestammten Tätigkeit als Kellner nur wieder höchs-
tens 50% arbeitsfähig. In einer leichten, überwiegend sitzenden Tätig-
keit  sei  jedoch eine uneingeschränkte  Arbeitsfähigkeit  gegeben. Der 
Einkommensvergleich  habe bei  einer  vollschichtigen Ausübung einer 
leichten Verweisungstätigkeit eine gesundheitlich bedingte Erwerbsein-
busse von 23% ergeben.

L.
Mit  Zwischenverfügung  vom  18. Juni  2008  forderte  die  Instruktions-
richterin  den  Beschwerdeführer  auf,  einen  Kostenvorschuss  von 
CHF 400.- einzuzahlen. Daraufhin ersuchte der Beschwerdeführer mit 
Schreiben vom 21. Juli 2008 um Bewilligung der unentgeltlichen Pro-
zessführung. Er lebe in bitterster Armut und sei nicht in der Lage, den 
verlangten Kostenvorschuss zu leisten.

Replicando  führte  der  Rechtsvertreter  in  seinem  Schreiben  vom 

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18. August 2008 aus, der Sohn des Beschwerdeführers habe seinen 
Vater besucht. Dem Beschwerdeführer gehe es wesentlich schlechter 
als in der Zeit, als die Invalidität festgestellt worden sei. Zudem sei er 
nie untersucht worden. Ein allfälliger Bericht an die Vorinstanz beruhe 
nicht  auf  einer  Untersuchung. Der Rechtsvertreter  beantragte  daher, 
es sei der Beschwerdeführer in der Schweiz zu untersuchen, ihm hier-
für ein Visum zu verschaffen und die Kosten für die Reise und den Auf-
enthalt  vorzuschiessen.  Mit  Schreiben  vom  19. August  2008  reichte 
der  Beschwerdeführer  Röntgenbilder,  zwei  Arztberichte  vom 23. Juli 
2008 sowie das ausgefüllte Formular  für  die unentgeltliche Prozess-
führung ein.

M.
Mit Duplik vom 7. Oktober 2008 bestätigte die Vorinstanz ihren Antrag 
auf  Abweisung  der  Beschwerde.  Sie  übermittelte  zudem  die  erneut 
eingeholte Stellungnahme des ärztlichen Dienstes vom 16. September 
2008, in der Dr. med. F._______ ausführte, dass vorausgesetzt,  dem 
Bericht der mazedonischen Pensionskasse könne getraut werden, er 
keine  Veranlassung  sehe,  den  Beschwerdeführer  zu  einer  weiteren 
Untersuchung in die Schweiz kommen zu lassen. Eine relevante Be-
fundänderung seit dieser Begutachtung liege offensichtlich nicht vor.

N.
Mit Zwischenverfügung vom 4. November 2008 hiess das Bundesver-
waltungsgericht das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gut.

O.
Der Beschwerdeführer reichte am 17. November 2008 seine Triplik ein 
und machte  geltend,  dass er  „nie  eigentlich  untersucht  worden sei“. 
Die Feststellungen der mazedonischen Kommission  würden nicht mit 
der  tatsächlichen  Gesundheitslage  des  Beschwerdeführers  und  den 
Feststellungen  seines  Arztes  übereinstimmen.  In  Mazedonien 
„herrsche Korruption, er habe nicht das nötige Geld, um so behandelt 
zu werden,  dass ein objektiver  Bescheid resultiere“. Er  sei  in  einem 
Spital  zweimal  ausgefragt,  aber  nicht  körperlich  untersucht  worden. 
Seine Invalidität  sei  bereits  vor 10 Jahren von Dr. G._______ in  der 
Schweiz und Dr. H._______ in Deutschland festgestellt  worden. Sein 
familiäres  Umfeld  bestätige,  dass  sich  sein  Zustand  seither  laufend 
wesentlich  verschlechterte  habe. Aufgrund  der  Schmerzen  könne  er 
teilweise gar nicht mehr aufstehen. Er sei absolut arbeitsunfähig und 
könne auch sitzende Tätigkeiten nicht  mehr ausüben. Sein Sohn sei 

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bereit, ihn auf eigene Kosten in die Schweiz kommen zu lassen, damit 
in der Schweiz eine Untersuchung durchgeführt werden könne.

P.
Die Vorinstanz hielt in ihrer Quadruplik vom 27. November 2008 fest, 
dass die Sachverhaltsfeststellungen der Angehörigen in den erhobe-
nen objektiven Befunden offensichtlich keine Stütze fänden,  weshalb 
deren Darstellungen keine Veranlassung für eine Begutachtung in der 
Schweiz geben könnten. Die Beschwerde sei abzuweisen.

Die Instruktionsrichterin schloss mit Verfügung vom 4. Dezember 2008 
den Schriftenwechsel.

Q.
Mit  unaufgeforderter  Eingabe  vom  5. Dezember  2008  liess  der  Be-
schwerdeführer  bestätigen,  dass  sein  Sohn  weiterhin  bereit  sei,  ihn 
auf eigene Kosten für eine Untersuchung in die Schweiz zu holen.

Am  26. Mai  2009  liess  der  Beschwerdeführer  mit  unaufgefordertem 
Schreiben u.a. geltend machen, das Verfahren daure viel zu lange und 
insbesondere  gehe  es  nicht  an,  das  Gesuch  um  Bewilligung  der 
unentgeltlichen Rechtspflege nicht zu erledigen. 

Das Bundesverwaltungsgericht liess ihm daraufhin mit Zwischenverfü-
gung vom 5. Juni 2009 die Gutheissung der unentgeltlichen Prozess-
führung nochmals zukommen.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung 
von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwal-
tungsverfahrensgesetz,  VwVG,  SR 172.021),  sofern  kein  Ausnahme-
tatbestand erfüllt  ist  (Art. 31, 32 des Bundesgesetzes über das Bun-
desverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, 

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VGG, SR 172.32). Zulässig sind Beschwerden gegen Verfügungen von 
Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IVSTA ist  eine Vorinstanz im 
Sinn von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b  des Bun-
desgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 [IVG, 
SR 831.20]).

Die angefochtene Verfügung ist als Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG 
zu qualifizieren, und eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. 
Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zur Beurteilung der vorliegen-
den Beschwerde zuständig.

1.2 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
sonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59  des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG, SR 830.1]). Er ist  daher zur Be-
schwerde legitimiert.

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1,  Art. 52  Abs. 1  VwVG;  vgl.  auch  Art. 60  ATSG).  Auf  die  Be-
schwerde ist daher einzutreten.

1.4 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das  VwVG findet  aufgrund von Art. 3  Bst. dbis VwVG jedoch 
keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundes-
gesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialver-
sicherungsrechts  (ATSG,  SR 830.1)  anwendbar  ist.  Nach  Art. 2  des 
ATSG sind die Bestimmungen des ATSG anwendbar, soweit die einzel-
nen  Sozialversicherungsgesetze  des  Bundes  dies  vorsehen.  Nach 
Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
versicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwendbar, soweit das Bundes-
gesetz  vom  19. Juni  1959  über  die  Invalidenversicherung  (IVG, 
SR 831.20) nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.5 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

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1.6 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

2.
Vorab ist zu prüfen, welche materiellen Rechtsnormen im vorliegenden 
Verfahren anwendbar sind.

2.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe-
stimmungen.

In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). Ein allfälli-
ger Leistungsanspruch ist  für die Zeit  vor einem Rechtswechsel auf-
grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Nor-
men zu prüfen (pro rata temporis; BGE130 V 445).

2.2  Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger von Mazedonien und 
lebt dort, so dass vorliegend das am 1. Januar 2002 in Kraft getretene 
Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der 
Republik  Mazedonien über  die  Soziale  Sicherheit  vom 9. Dezember 
1999 (SR 0.831.109.520.1) anwendbar ist. Gemäss Art. 4 Abs. 1 die-
ses Abkommens sind die Staatsangehörigen des einen Vertragsstaa-
tes sowie deren Familienangehörige und Hinterlassene in ihren Rech-
ten und Pflichten aus den Rechtsvorschriften  des anderen Vertrags-
staats den Angehörigen dieses Vertragsstaats bzw. deren Angehörigen 
und  Hinterlassenen  gleichgestellt;  abweichende  Bestimmungen  blei-
ben vorbehalten.

Demnach richtet sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf  Leistungen  der  Invalidenversicherung  nach  schweizerischem 
Recht,  insbesondere dem IVG sowie der Verordnung über die Invali-
denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 831.201).

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3.
Nach der ständigen Rechtsprechung des Schweizerischen Bundesge-
richts sind für die richterliche Beurteilung grundsätzlich die tatsächli-
chen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der angefochtenen Verfügung 
massgebend  (BGE 129  V  1  E. 1.2  mit  Hinweisen,  vgl.  auch  THOMAS 
LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3. Auflage,  Bern 
2003, S. 489 Rz. 20).

Im Rentenrevisionsverfahren ist nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung als zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruch-
serheblichen Änderung des Invaliditätsgrades die letzte rechtskräftige 
Verfügung  massgeblich,  welche  auf  einer  materiellen  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen 
des Gesundheitszustands) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4). Im vorlie-
genden Revisionsverfahren wird somit  der  rechtserhebliche Sachver-
halt durch die Verfügung vom 14. Juli 1999 (act. 43) einerseits und die 
Verfügung  vom 31. August  2007  (act. 89)  andererseits  bestimmt. Es 
wird daher zu prüfen sein,  ob zwischen dem 14. Juli  1999 und dem 
31. August  2007  eine  anspruchsbeeinflussende  Änderung  des  Ge-
sundheitszustands eingetreten ist.

3.1 Am 1. Januar 2003 sind die Bestimmungen des ATSG sowie die 
zugehörige Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) in Kraft ge-
treten. Nicht anwendbar sind hingegen die Änderungen des ATSG vom 
6. Oktober 2006 und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IVG-Revi-
sion, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008), 
da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden 
Bestimmungen ergangen ist (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 
2. Auflage, Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5).

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17) hat das Schweize-
rische  Bundesgericht  (vormals:  Eidgenössisches  Versicherungsge-
richt) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Le-
galdefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der 

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höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen 
vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Än-
derung ergibt,  weshalb die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung über-
nommen und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3). 
Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modifizie-
rung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei erwerbs-
tätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode 
des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in 
der  bis  zum 31. Dezember  2002  in  Kraft  gestandenen Fassung  vgl. 
BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  jene  Vorschriften  Anwendung, 
die bei Erlass der Verfügung vom 31. August 2007 in Kraft gestanden 
sind. Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 
2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 
2003 (IVV; SR 831.201; 4. IV-Revision,  AS 2003 3837 bzw. AS 2003 
3859) in Kraft getreten. Somit sind vorliegend für die Prüfung des gel-
tend gemachten Anspruchs diese Fassungen des IVG und der IVV an-
wendbar. Für  die Zeit  vor  Inkraftreten der  genannten Erlasse richtet 
sich  ein allfälliger  Anspruch nach altem Recht. Die Änderungen des 
IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 28. September 2007 (5. IV-
Revision,  AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155,  in  Kraft  seit  1. Januar 
2008) sind hingegen nicht anwendbar, da der angefochtene Entscheid 
vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen ergangen ist.

3.3 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-
fall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für 
die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG).

Gemäss Art. 28  Abs. 1  IVG in  der  bis  Ende 2003 gültig  gewesenen 
Fassung besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 
versicherte Person zu mindestens zwei Dritteln, derjenige auf eine hal-
be Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine Vier-
telsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent invalid ist. Die seit dem 
1. Januar  2004  massgeblichen  neuen  Rentenabstufungen  gemäss 
Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei  einem Invaliditätsgrad von mindestens 
40 Prozent Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem 

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Invaliditätsgrad  von  mindestens  60 Prozent  Anspruch  auf  eine  Drei-
viertelsrente  und  bei  einem  Invaliditätsgrad  von  mindestens  70 Pro-
zent Anspruch auf eine ganze Rente.

Viertelsrenten werden allerdings gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG nur an 
Versicherte  ausbezahlt,  die  ihren  gewöhnlichen  Aufenthalt  im  Sinne 
von Art. 13  ATSG in  der  Schweiz  haben. Nach  der  Rechtsprechung 
des  Bundesgerichts  (vormals  EVG)  stellt  Art. 28  Abs. 1ter IVG  nicht 
eine  blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere 
Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

3.4 Zu bemerken ist, dass aufgrund des im gesamten Sozialversiche-
rungsrechts geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein 
in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versi-
cherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Be-
rufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mög-
lich und zumutbar erscheint (BGE 133 V 508 ff. E. 4, 113 V 28 E. 4a, 
111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Ver-
trauensarzt  einer IV-Stelle  zu entscheiden,  in  welchem Ausmass ein 
Versicherter  seine verbliebene Arbeitsfähigkeit  bei  zumutbarer  Tätig-
keit  und  zumutbarem Einsatz  auf  dem ausgeglichenen  Arbeitsmarkt 
verwerten kann. Diese sogenannte  Verweisungstätigkeit  hat  sich  der 
Versicherte  anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstä-
tigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Rest-
arbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

3.5 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom  Untersu-
chungsgrundsatz beherrscht  (Art. 43 ATSG). Danach hat  die Verwal-
tung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für 
die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts 
zu  sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  uneingeschränkt; er 
findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 
(Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit 
Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet 
oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserhebli-
chen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vor-
liegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu 
entscheiden  ist  (FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Aufl., 
Bern 1983, S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbe-

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hörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets 
vorzunehmen  oder  zu  veranlassen,  wenn  hiezu  aufgrund  der 
Parteivorbringen  oder  anderer  sich  aus  den  Akten  ergebender  An-
haltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 20. Juli 2000, I 520/99).

3.6 Eine Invalidenrente wird von Amtes wegen oder auf  Gesuch hin 
für die Zukunft  entsprechend erhöht,  herabgesetzt oder aufgehoben, 
wenn sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich ändert 
(Art. 17 Abs. 1 ATSG). Die Invalidenrente ist deshalb nicht nur bei ei-
ner  wesentlichen  Veränderung  des  Gesundheitszustandes,  sondern 
auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des 
an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Ein Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann ge-
geben, wenn eine andere Art  der Bemessung der Invalidität  zur  An-
wendung gelangt oder eine Wandlung des Aufgabenbereichs eingetre-
ten ist (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Unerheblich ist unter re-
visionsrechtlichen Aspekten die unterschiedliche Beurteilung eines im 
Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts (BGE 112 V 371 E. 2 b 
mit Hinweisen).

3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdeverfahren das Gericht)  auf  Unterlagen angewie-
sen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfü-
gung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist  es, den Gesundheits-
schaden zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um-
fang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig 
ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage 
für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicher-
ten noch zugemutet werden können. Es sind demnach nicht nur die Er-
werbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, sondern auch in zumut-
baren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemessung der Invali-
dität ist auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Be-
hinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem vom Arzt fest-
gelegten Grad der funktionellen Einschränkung übereinstimmen müs-
sen (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2, BGE 110 V 275 E. 4a 
[= ZAK 1985 S. 462 E. 4A]).

4.
4.1 Es  gilt  zu  beurteilen,  ob  sich  der  Gesundheitszustand  des  Be-
schwerdeführers  im  Überprüfungszeitraum  vom 14. Juli  1999  (letzte 

Seite 12

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materielle Verfügung) bis 31. August 2007 (angefochtene Verfügung) in 
rentenrelevantem Ausmass verbessert hat.

4.2 Grundlage  für  die  medizinische  Beurteilung  des  Gesundheitszu-
stands des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Verfügung vom 14. Ju-
li 1999 bildeten folgende Unterlagen:

- Dr. med. I._______,  bestätigte  in  seinem  Arztbericht  vom  14. Ja-
nuar 1997, dass der Versicherte bei ihm wegen einer schwer thera-
pierbaren Gicht mit diversen Gelenkschmerzen in Behandlung ste-
he und  der  Patient  zurzeit  100% arbeitsunfähig  sei  (act. 11).  Der 
Arzt beurteilte den Gesundheitszustand mit Arztbericht vom 17. Ok-
tober 1997 weiterhin gleich (act. 16).

- Dr. med. J._______ ging in seinem Bericht vom 25. November 1996 
davon aus, dass die Gichtschübe jeweils aufgrund eines Diätfehlers 
auftreten.  Eine  konsequente  Lebensweise  würden  weitere  Gicht-
schübe vermeiden (act. 17).

- Dr. med. G._______  und  Dr. med. K._______,  Klinik  B._______, 
kamen in ihrer Begutachtung vom 3. September 1998 zum Schluss, 
der  Beschwerdeführer  leide  an  Arthritis  urica,  disseminierte 
idiopathische skelettale Hyperostose der Brustwirbelsäule und der 
unteren  Lumbalwirbelsäule,  Verdacht  auf  degenerativ  bedingte 
mediale  Meniskusläsion  rechtes  Kniegelenk  und  arterielle 
Hypertonie.  Er  sei  für  mittelschwere  und  schwere  Tätigkeiten 
längerfristig  zu  100% arbeitsunfähig. Für  leichte  Tätigkeiten,  d. h. 
abwechselnd  sitzende  und  stehende  Tätigkeiten,  ohne 
nennenswerte  Stereotypien  und  ohne  nennenswerte  thermische 
und/oder  mechanische  Einflüsse  sei  der  Patient  theoretisch 
mindestens teilweise arbeitsfähig. Die Arbeitsfähigkeit  könne nicht 
massgeblich verbessert werden. Es handle sich um eine chronische 
Erkrankung,  welche  zu  einer  dauerhaften  Einschränkung  der  Ar-
beitsfähigkeit führe (act. 32).

4.3 Folgende Unterlagen bildeten die Grundlage für die medizinische 
Beurteilung des Gesundheitszustands im Zeitpunkt der angefochtenen 
Verfügung vom 31. August 2007:

- Dres. med. L._______,  M._______,  N._______,  Mitglieder  der 
Kommission für die Erhebung der Arbeitsfähigkeit, der mazedoni-
schen Alters- und Invalidenversicherung erstellten am 22. Januar 

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2007  eine  Beurteilung  des  Gesundheitszustandes  des 
Beschwerdeführers  durch  (act. 81).  Sie  führten  die  Anamnese 
und die medizinische Dokumentation gemäss den Akten auf. Den 
aktuellen  Gesundheitszustand  bezeichneten  die  Ärzte  als 
regulär, einzig die Beweglichkeit der Wirbelsäule sei im Bereich 
Brustkorb-Lenden leicht eingeschränkt und schmerzhaft. Auf dem 
rechten  Bein  im  Bereich  des  Sprunggelenks-Oberschenkel sei 
die Haut sehr pigmentiert ohne Ödeme und Entzündung. Die Mo-
bilität sei bei der aktuellen Untersuchung bei allen Gelenken re-
gulär. Auch der psychische und neurologische Zustand sei regu-
lär. Diagnostiziert werden könne eine Gonarthrose (ICD-10: M17) 
bzw. Gonarthrosis bill. incipiens. Der Beschwerdeführer sei fähig 
die Arbeit in seiner letzten Tätigkeit vollzeitlich auszuführen. Es 
bestehe keine Invalidität.

- Dr. med.  D._______,  SMR  Y._______,  beurteilte  den  Gesund-
heitszustand  des  Beschwerdeführers  aufgrund  der  Akten  und 
hielt in seinem Bericht vom 6. Juni 2007 (act. 85) fest, es handle 
sich um eine Arthritis urica. Der mazedonische Bericht führe eine 
Verbesserung  des  Gesundheitszustandes  aus.  Es  seien  keine 
Zeichen von Entzündungen  bei  der  Untersuchung der  Gelenke 
auffindbar und die Mobilität sei normal. Die radiologische Unter-
suchung  zeige  Veränderungen  der  beginnenden  Gonarthrose 
beidseits. Es bestehe daher seit dem 22. Januar 2007 keine Ar-
beitsunfähigkeit mehr.

- Dr. E._______,  Facharzt  für  Orthopädie,  Mazedonien,  erstellte 
am  21. September  2007  einen  Arztbericht  (Beilage  zu  BVGer 
act. 1)  und  stellte  fest,  es  bestünden  beim  Beschwerdeführer 
klinische Schmerzen im oberen Teil der Wirbelsäule, das Bewe-
gen  der  Lendenwirbelsäule  und  der  Hüften  sei  eingeschränkt. 
Zudem bestehe „Lab. höher SE, CRP und AC. uricum“. Der Ge-
sundheitszustand  habe  sich  während  der  vergangenen  Jahre 
nicht gebessert, die Leiden schritten fort. Er verschrieb ihm Medi-
kamente, Diät und Ruhe.

- Dr. F._______,  IV-Stellenarzt,  beurteilte  aufgrund der  Akten die 
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers und hielt in seinem Be-
richt vom 1. Mai 2008 (act. 92) fest, dass dem Versicherten ins-
besondere  basierend auf  dem Gutachten der  Klinik  B._______ 
vom 3. September 1998 eine ganze Rente zugesprochen worden 

Seite 14

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sei.  Im  Vordergrund  seien  damals  die  Gichtschübe  des 
Versicherten  gestanden,  die  immer  wieder  zu  Knieschmerzen 
und  Zehengrundgelenksschmerzen  geführt  hätten.  Der  im 
Rahmen  des  Revisionsverfahrens  eingeholte  Bericht  der 
mazedonischen  Versicherung  vom 22. Januar  2007  beschreibe 
klar, dass keine relevanten pathologischen Befunde vorlägen und 
der  Beschwerdeführer  seit  2005  anfallsfrei  sei,  weshalb  keine 
Invalidität  vorliege.  Das  mit  der  Einsprache  eingereichte 
Arztattest  von  Dr. E._______  lege  keine  neuen 
Untersuchungsresultate  vor,  sondern  zähle  lediglich  Diagnosen 
auf (Lumbalgien, Coxarthrose, Arthritis urica) und teile mit, dass 
sich der Zustand des Versicherten nicht gebessert habe. Es sei 
bereits  anlässlich  der  Rentengewährung  darauf  hingewiesen 
worden,  dass  bei  angemessener  Lebensweise  und  damit 
Ausbleiben von Gichtschüben eine Arbeitsfähigkeit vorliege. Eine 
Quantifizierung der Arbeitsfähigkeit in Verweisungstätigkeiten sei 
damals nicht erfolgt. Aufgrund der vorliegenden Befunde sei der 
Beschwerdeführer  in  sitzenden/abwechselnden,  eher  körperlich 
leichten Arbeiten uneingeschränkt arbeitsfähig. In rein stehenden 
Tätigkeiten  (am  gleichen  Ort)  sei  er  wohl  eher  nicht  mehr 
einsetzbar,  wegen  der  Minderbelastbarkeit  der  Gelenke (Knie). 
Die  Arbeit  als  Kellner  wäre  höchstens  halbtägig  zumutbar. 
Mögliche  Verweisungstätigkeiten  wären:  Überwachung 
Parking/Museum, Magaziner/Lagerist,  Auslieferungen mit  einem 
Auto, Reparatur von kleinen Apparaten/Haushaltsartikeln, Billet-
verkäufer, interner Kurier, Empfang/Réception oder Dateneinga-
be/Scannage. 

- Dr. O._______,  X._______,  Spezialklinik  für  Orthopädie  und 
Traumatologie, Ohrid Mazedonien, untersuchte den Beschwerde-
führer  am 23. Juli  2008  und  berichtete  über  die  Laborbefunde 
(Beilage zu BVGer act. 25).

- Dr. P._______,  X._______,  Spezialklinik  für  Orthopädie  und 
Traumatologie,  Ohrid  Mazedonien  nahm  am  23. Juli  2008 
(Beilage  zu  BVGer  act. 25)  eine  ambulante  Untersuchung  des 
Beschwerdeführers  vor  und  hielt  in  seinem  Bericht  fest,  der 
Patient sei in der Schweiz vor 14 Jahren mit Alopurinol und Korti-
kotherapie behandelt worden. Dennoch sei dieser Prozess rezi-
div, in der Form von Poliartrithis. Der Röntgenbefund zeige dege-
nerative Veränderungen im Knie und den Knöcheln. Der Prozess 

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werde wiederholt. Er solle in eine Badekur gehen und die gege-
bene Therapie für „Urinartrit“ nehmen. Die lateinische Diagnose 
laute: Arthritis urica genus bill, art. talocruralis et articulatio cubiti 
bill (ICD-10: M10).

4.4 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me-
dizinischen Unterlagen nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förm-
liche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. 
Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismittel, unabhängig 
davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung  des  streitigen  Rechtsanspruchs  gestatten. Insbesondere  darf 
es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 
und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes ei-
nes Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten  Beschwerden  berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Si-
tuation einleuchtet  und ob die Schlussfolgerungen der Expertin  oder 
des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 
E. 1c mit Hinweisen; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a). Der erhöhte Be-
weiswert umfasst allerdings nur medizinische Fragen, zu deren Beant-
wortung  Ärzte  im  Sozialversicherungsverfahren  beigezogen  werden, 
nicht aber weitere Fragen wie z.B. die wirtschaftliche Beurteilung.

4.5 Die Kurzatteste der Dres. E._______, O._______, P._______ sind 
nicht umfassend. Es wird z.T. lediglich die Diagnose oder die Labor-
werte aufgeführt und festgehalten, dass der Patient an Bewegungsein-
schränkungen  leide.  Die  Arbeitsunfähigkeit  wird  nicht  thematisiert. 
Diese  Arztatteste  entsprechen  nicht  den  bundesgerichtlichen 
Anforderungen an einen hohen Beweiswert eines Beleges.

Der Bericht des IV-Stellenarztes Dr. D._______ ist eher kurz gehalten, 
wiederholt lediglich die Aussagen der mazedonischen Alters- und Inva-
lidenversicherung und stimmt diesen zu.

4.6 Der medizinische Rapport  der Kommission für Einschätzung der 
Arbeitsfähigkeit der mazedonischen Alters- und Invalidenversicherung 

Seite 16

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wurde in Kenntnis der Anamnese und der relevanten Arztberichte er-
stellt. Die Aussagen und Schlussfolgerungen sind nachvollziehbar und 
in sich widerspruchsfrei. Diese Stellungnahme entspricht den rechtli-
chen Anforderungen an ein Beweismittel mit erhöhtem Beweiswert.

Der Beschwerdeführer bringt vor, dass er von der mazedonischen Al-
ters- und Invalidenversicherung nur befragt aber nicht körperlich unter-
sucht worden sei.

Es ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die mazedonischen 
Behörden  ihre  medizinischen  Feststellungen  aufgrund  einer 
tatsächlichen Untersuchung des Beschwerdeführers trafen. Im Bericht 
ist  jedenfalls  umschrieben,  dass  die  „heutige  Untersuchung“  dieses 
Resultat ergab. Des Weiteren wurden mehrere Laboruntersuchungen 
gemacht  und deren Resultate  aufgeführt.  Der  Beschwerdeführer  hat 
zudem in einem Telefongespräch vom 19. Februar 2007 mit der IVSTA 
informiert,  dass  er  bei  den  Untersuchungen  gewesen  sei.  Gemäss 
Telefonnotiz  brachte  der  Beschwerdeführer  damals  nicht  vor,  die 
Untersuchung sei nicht korrekt erfolgt. Auch im Einwand vom 23. Juli 
2007  beruft  sich  der  Beschwerdeführer  auf  die  mazedonische 
Dokumentation  ohne  deren  Richtigkeit  anzuzweifeln.  Das 
Bundesverwaltungsgericht  hat  aufgrund  der  Akten  keinen  Anlass, 
davon auszugehen, dass der mazedonische Sozialversicherungsträger 
den Beschwerdeführer nicht lege artis untersucht hat.

Der Bericht des IV-Stellenarztes Dr. F._______ beinhaltet ebenfalls die 
Anamnese, die medizinische Dokumentation, die Aussagen sind aus-
führlich, in sich widerspruchsfrei und der Arzt thematisiert die Arbeits-
unfähigkeit sowohl in der angestammten Tätigkeit wie auch in Verwei-
sungstätigkeiten. Die Schlussfolgerungen sind begründet und nachvoll-
ziehbar.

Auch  diese  Arztberichte  entsprechen  den  Anforderungen  an  ein 
Beweismittel mit hohem Beweiswert. Es ist auf diese abzustützen.

4.7 Der  Beschwerdeführer  beantragte  eine  medizinische  Untersu-
chung in der Schweiz, wobei sein Sohn bereit sei, für die Transport-
kosten aufzukommen.

Die  Berichte  geben ein  vollständiges  Bild  über  die  gesundheitlichen 
Schäden der Beschwerdeführerin wieder und gestatten eine zuverläs-

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sige Beurteilung der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers. Auf die 
vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Begutachtung ist daher in an-
tizipierter  Beweiswürdigung (vgl. BGE 122 II  469 E. 4a,  BGE 122 III 
223 E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 E. 3c mit Hinwei-
sen) zu verzichten.

4.8 Der mazedonische Sozialversicherungsträger geht von einer Gon-
arthrose im Knie bzw. einer Gonarthrosis bill. incipiens aus, welche je-
doch keinen grossen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe, da es dem 
Beschwerdeführer  zumutbar  sei,  in  seiner  angestammten  Tätigkeit 
vollschichtig zu arbeiten. Während Dr. D._______ dieser Einschätzung 
zustimmt,  schränkt  Dr. F._______ die Arbeitsfähigkeit  des Beschwer-
deführers  insofern  ein,  als  er  die  Arbeitsfähigkeit  des 
Beschwerdeführers  in  seinem  angestammten  Beruf  als  Kellner  auf 
50% und in Verweisungstätigkeiten zu 100% einschätzt.

Der  Beschwerdeführer  selbst  betonte  mehrmals,  dass  es  ihm  viel 
schlechter gehe als im Zeitpunkt der letzten materiellen Verfügung. Er 
führte jedoch lediglich seine Bewegungseinschränkungen auf, reichte 
dafür aber keine Belege ein. Die Einwendungen des Beschwerdeführ-
ers sind daher wenig überzeugend.

Die  Beurteilung  des  IV-Stellenarztes  Dr. F._______  erscheint 
realistisch und nachvollziehbar, es ist darauf abzustützen.

4.9 Insgesamt kommt das Gericht gestützt auf die Beurteilungen des 
mazedonischen  Sozialversicherungsträgers  und  des  IV-Stellenarztes 
Dr. F._______  zum  Schluss,  dass  gemäss  dem  im 
Sozialversicherungsrecht  massgeblichen  Beweisgrad  der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit  (BGE 126 V 360  E. 5b)  zwischen 
der letzten materiellen Überprüfung vom 14. Juli 1999 und der Verfü-
gung  vom  31. August  2007  eine  rentenrelevante  Verbesserung  des 
Gesundheitszustands des Beschwerdeführers eingetreten ist.

5.
Die Vorinstanz führte  korrekterweise einen Einkommensvergleich zur 
Berechnung des Invaliditätsgrades durch.

5.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-

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geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Wei-
se  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  möglichst  genau  ermittelt  und  einander  gegenüberge-
stellt  werden,  worauf  sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt. Insoweit  die fraglichen Erwerbseinkommen 
ziffernmässig  nicht  genau  ermittelt  werden  können,  sind  sie  nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die 
so gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allge-
meine  Methode  des  Einkommensvergleichs;  BGE  128  V  30  E. 1, 
104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).  Gemäss BGE 129 V 
222 E. 4.1 und 4.2 sind für den Einkommensvergleich die Verhältnisse 
im Zeitpunkt  des Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu er-
heben  und  allfällige  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichsein-
kommen  bis  zum  Verfügungserlass  zu  berücksichtigen  sind.  Mittels 
Aufindexierung der Einkommen kann die zeitidentische Grundlage er-
reicht werden.

5.2 Hinsichtlich des Validenlohnes stützte sich die Vorinstanz auf den 
für  die  Verfügung  vom 14. Juli  1999  verwendeten  letzten  verdienten 
Lohn des Beschwerdeführers von CHF 51'635.- und indexierte diesen 
für  das  Jahr  2006,  was  ein  monatliches  Valideneinkommen  von 
CHF 4'794.51 ergibt.

Das von der Vorinstanz berechnete Valideneinkommen ist korrekt und 
vom Bundesverwaltungsgericht nicht zu beanstanden.

5.3 Zur Bestimmung des Invalideneinkommens verwies die Vorinstanz 
auf die schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2006 des Bundes-
amtes für Statistik,  Privater Sektor  TA1, Anforderungsniveau 4, Män-
ner. Die Vorinstanz berechnete den Durchschnittslohn der vom IV-Stel-
lenarzt vorgeschlagenen, noch möglichen Verweistätigkeiten unter Be-
rücksichtigung der durchschnittlichen Arbeitszeit. Zusätzlich gewährte 
sie einen relativ grosszügigen leidensbedingten Abzug von 20%, was 
ein Invalideneinkommen von monatlich CHF 3'670.99 ergibt.

Es liegen keine Unterlagen vor, aus denen hervorginge, dass der Be-
schwerdeführer  auf  dem  freien  Arbeitsmarkt  grundsätzlich  nicht 

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vermittelbar wäre, wie die verfügende Behörde beim Erlass der renten-
zusprechenden Verfügung vom 14. Juli 1999 angenommen hatte.

Auch  diese  Berechnung  entspricht  der  Rechtsprechung  und  wurde 
richtig vorgenommen. Der leidensbedingte Abzug von 20% ist im Er-
messen der Vorinstanz und es besteht für das Bundesverwaltungsge-
richt kein  Anlass,  in diese Ermessensausübung der Vorinstanz einzu-
greifen (vgl. BGE 124 V 321 E. 3b bb). Es sei  hier festgehalten, dass 
auch ein maximaler leidensbedingter Abzug von 25% zu  keinem ren-
tenauslösendem Invaliditätsgrad (nämlich 28.22%) führen würde.

Wird  das  Valideneinkommen von CHF 4'794.51 mit  dem Invalidenein-
kommen  von  CHF 3'670.99 in  Beziehung  gesetzt, so  ergibt sich  eine
Erwerbseinbusse von CHF 1'123.52. Das entspricht einem Invaliditäts-
grad von 23.43% ([{4'794.51 - 3'670.99} x 100]: 4'794.51). Der Einkom-
mensvergleich  wurde korrekt  erstellt.  Bei  einem Invaliditätsgrad von 
23.43% entsteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente.

6.
In Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 Bst. a IVV wurde die Rentenaufhe-
bung korrekt per 1. November 2004 verfügt.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz zu Recht ver-
fügt hat, dem Beschwerdeführer ab dem 1. November 2004 keine Ren-
te mehr auszurichten. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

7.
Sollte sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dem 
31. August 2007 verschlechtert haben, so steht es dem Beschwerde-
führer frei, ein neues Gesuch um Ausrichtung einer Invalidenrente zu 
stellen (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).

8.
Zu befinden  bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

8.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG (in 
der seit dem 1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfah-
ren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-
Leistungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Die 
Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei aufer-
legt  (Art. 63  Abs. 1 VwVG). Aufgrund der  Gutheissung des Gesuchs 

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um unentgeltliche Prozessführung,  sind vorliegend keine Verfahrens-
kosten zu erheben.

8.2 Angesichts  der  sich  stellenden  Sachverhalts-  und  Rechtsfragen 
sowie  der  Eingaben  des  Rechtsvertreters  erscheint  vorliegend  eine 
Entschädigung von CHF 1'600.- als angemessen (Art. 7 ff. des Regle-
ments  vom 21. Februar  2008 über  die  Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die obsie-
gende  Vorinstanz  hat  keinen  Entschädigungsanspruch  (Art. 7  Abs. 3 
VGKE).

8.3 Es wird  darauf  hingewiesen,  dass  gemäss Art. 65  Abs. 4  VwVG 
die bedürftige Partei verpflichtet ist, Honorar und Kosten des Anwalts 
an die Körperschaft  oder  autonome Anstalt  zu vergüten,  die sie  be-
zahlt hat, wenn sie später zu hinreichenden Mitteln gelangt.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Dem  Beschwerdeführer  wird  eine  Parteientschädigung  von 
CHF 1'600.- zu Lasten der Gerichtskasse zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Röntgenbilder)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Einschreiben)
- das Bundesamt für Sozialversicherung

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005  [BGG,  SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-
fochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art. 42 
BGG).

Versand:

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