# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4284cf95-fc25-53ea-861b-8edc4d3be6af
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.12.2014 2012/459
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_2012-459_2014-12-23.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: 2012/459

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 08.06.2020

Entscheiddatum: 23.12.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 23.12.2014
Art. 14a, Art. 15 ff. und Art. 28 IVG. Mangels leistungsrelevanter 
Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit kein Anspruch auf IV-Leistungen 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. 
Dezember 2014, IV 2012/459).

Entscheid Versicherungsgericht, 23.12.2014

Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer (Vorsitz) und Lisbeth Mattle Frei, a.o. 

Versicherungsrichter Christian Zingg, Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 23. Dezember 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

IV-Leistungen

Sachverhalt:

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A.    

A.a  A.___ meldete sich wegen eines Burn-out am 10. Juli 2007 zum Bezug von IV-

Leistungen an (IV-act. 2). Am 6. August 2007 erhielt die IV-Stelle einen Bericht der 

Klinik Gais vom 12. März 2007 betreffend den stationären Rehabilitationsaufenthalt 

vom 1. bis 21. Februar 2007. Die dort behandelnden medizinischen Fachpersonen 

gaben an, der Versicherte leide an einem Burn-out-Syndrom (ICD-10: Z73.0; IV-

act. 22). RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, 

vertrat in der Stellungnahme vom 6. September 2007 den Standpunkt, es sei aktuell 

kein Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

ausgewiesen. In der angestammten Tätigkeit als Geschäftsleiter einer Tankstelle be­

stehe aus medizinischer Sicht keine Einschränkung (IV-act. 29). Die behandelnde 

Dr. med. C.___, Psychiatrie + Psychotherapie, berichtete am 3. Oktober 2007, sie habe 

eine Depression mittleren Grades (ICD-10: F32.1) diagnostiziert, die seit 2006 bestehe. 

Sie bescheinigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit. Es sei 

eine Wiedereingliederung anzustreben mit schrittweisem Aufbau der Tätigkeit und 

enger Führung. "Zu Beginn vorzugsweise 50%" (IV-act. 32). Im Bericht vom 

27. November 2007 erwähnt der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt für Innere 

Medizin, als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Depression 

mittleren Grades und ein Burn-out-Syndrom. Er hielt den Versicherten für 100% 

arbeitsunfähig (IV-act. 37). RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin 

FMH, stellte die Einschätzung der behandelnden Psychiaterin nicht in Frage 

(Stellungnahme vom 8. Januar "2007" [richtig: 2008], IV-act. 40-2).

A.b  Im Auftrag der Schweizerischen Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft 

(nachfolgend: die Mobiliar) wurde der Versicherte am 4. Juni 2008 durch Dr. med. 

F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachtet. Da aktuell beim 

Versicherten keine depressiven Symptome zu eruieren seien, müsse man sich auf seine 

Angaben und die Akten abstützen, die insgesamt das Bild eines allenfalls leicht 

Depressiven vermitteln würden. Wegen des engen zeitlichen Zusammenhangs 

zwischen dem Erschöpfungszustand, bzw. der depressiven Symptomatik, und einer 

Überlastungssituation bei der Arbeit dürfte am ehesten eine Anpassungsstörung im 

Sinn einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21) vorliegen. Daher könne 

derzeit von einer gut hälftigen Arbeitsfähigkeit in einer Tätigkeit ohne 

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Führungsaufgaben ausgegangen werden. Es seien dringend berufliche Massnahmen 

angezeigt. Für die angestammte Tätigkeit bestehe eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit 

(Gutachten vom 19. August 2008, Fremdakten).

A.c  Die IV-Stelle erteilte am 1. Oktober 2008 eine Kostengutsprache für eine berufliche 

Abklärung bei der G.___ GmbH für die Dauer vom 2. Juni bis 15. Juli 2008 (IV-act. 59; 

zur Taggeldverfügung vom 13. Januar 2009 siehe IV-act. 65 und zum Inhalt der 

Abklärungsmassnahme IV-act. 51-2 ff.). Im von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen 

Verlaufsgutachten vom 25. Mai 2009 führte Dr. F.___ aus, der Gesundheitszustand des 

Versicherten habe sich verschlechtert. Es bestehe eine mittelgradige depressive 

Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11). Dabei handle es sich um ein 

eigenständiges Krankheitsbild (IV-act. 81-8 f.). Für eine leidensangepasste Tätigkeit 

verfüge der Versicherte lediglich über eine 25 bis 30%ige Arbeitsfähigkeit (IV-

act. 81-12). Der seit 28. März 2007 behandelnde Psychotherapeut lic. phil. H.___ 

stimmte im Bericht vom 7. Januar 2010 mit der Einschätzung von Dr. F.___ überein (IV-

act. 91). RAD-Arzt Dr. B.___ hielt eine derart schwere Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit für nicht nachvollziehbar und empfahl die Einholung einer 

Zweitmeinung (Stellungnahme vom 20. Mai 2010, IV-act. 94).

A.d  Am 20. Mai 2010 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie gewähre Beratung 

und Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung (IV-act. 96). Am 25. Mai 2010 teilte 

sie dem Versicherten sodann mit, dass eine weitere medizinische Abklärung notwendig 

sei (IV-act. 98).

A.e  Die IV-Stelle erhielt am 8. Juni 2010 im Rahmen eines Erstgesprächs betreffend 

berufliche Eingliederung Kenntnis des von der Mobiliar bei Dr. med. I.___, Psychiatrie 

und Psychotherapie FMH, in Auftrag gegebenen Gutachtens vom 12. April 2010 (IV-

act. 102-1). Der Experte gelangte darin zum Schluss, zusammenfassend sei weiterhin 

von einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.11) mit somatischem 

Syndrom auszugehen. Zusätzlich bestehe eine abhängige (asthenische) 

Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.7). Es sei davon auszugehen, dass seit August 

2006 eine Arbeitsfähigkeit unter marktwirtschaftlichen Bedingungen nicht mehr 

gegeben sei. Unter einer Behandlungsoptimierung könne zumindest eine 50%ige 

Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit realisiert werden. Doch sei frühestens in 

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einem Jahr damit zu rechnen. Invaliditätsfremde Faktoren lägen keine vor (IV-

act. 100-2 ff.). Vom 4. Oktober 2010 bis 14. Januar 2011 war der Versicherte - auf 

Aufforderung der IV-Stelle hin (Schreiben vom 19. August 2010, IV-act. 103) - in 

Behandlung in der J.___ für Erwachsene des Psychiatrischen Zentrums K.___. Die dort 

behandelnden psychologischen Fachpersonen erhoben die Diagnose einer mittelgradig 

depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11), teilremittiert. Bei 

Austritt bescheinigten sie eine 50%ige Arbeitsfähigkeit (Austrittsbericht vom 25. Januar 

2011, IV-act. 111; siehe auch den Arztbericht des Psychiatrischen Zentrums K.___ vom 

10./16. März 2011, IV-act. 114).

A.f   Am 26. und 27. September 2011 wurde der Versicherte im Auftrag der IV-Stelle 

von Dr. med. L.___, Eidg. Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie, untersucht. Im 

Gutachten vom 7. März 2012 gab der Experte an, der Versicherte leide - ohne 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - an einem Status nach Burn-out-Syndrom (ICD-10: 

Z73.0), nach Anpassungsstörung im Sinn einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: 

F43.21) und nach mittelgradiger depressiver Störung (ICD-10: F32). Weder aus der 

anamnestischen Erhebung noch aus dem klinischen Befund ergäben sich Hinweise auf 

eine psychische Erkrankung von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer. 

Dementsprechend bestehe beim Versicherten seit dem Zeitpunkt dieser Begutachtung 

(September 2011) keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Die an den Tag gelegte 

Adynamie seitens des Versicherten werde als Depression missdeutet. Dieses Verhalten 

sei reaktiver Natur und deute auf einen sekundären Krankheitsgewinn hin. Auch die 

psychosozialen Belastungen, die damit verbunden seien, seien IV-fremd. Die Förster-

Kriterien seien nicht erfüllt. Die Willensanstrengung zur adäquaten Überwindung seines 

syndromalen Zustands (chronische Müdigkeit bei anhaltender psychosozialer 

Belastung, psychophysisches Erschöpfungssyndrom) sei dem Versicherten aus 

psychiatrischer Sicht voll zumutbar (IV-act. 124). Gestützt auf das Gutachten von 

Dr. L.___ ging RAD-Arzt Dr. B.___ in der Stellungnahme vom 13. April 2012 davon aus, 

es habe vom 1. Februar bis 11. März 2007 eine volle Arbeitsunfähigkeit angestammt 

und adaptiert (stationärer Aufenthalt in der Klinik Gais), ab März 2007 eine 30%ige 

Arbeitsunfähigkeit angestammt und volle Arbeitsfähigkeit adaptiert sowie vom 

4. Oktober 2010 bis 14. Januar 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (tagesklinische 

Behandlung) bestanden. Für die übrigen Zeiten könne rückblickend, aufgrund eines 

fehlenden, anhaltenden Gesundheitsschadens von ausreichender Schwere und der 

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deutlichen Tendenz zur Aggravation mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon 

ausgegangen werden, dass keine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

vorgelegen habe (IV-act. 126-3).

A.g  Ausgehend von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit stellte die IV-Stelle dem 

Versicherten in den Vorbescheiden vom 4. Juli 2012 in Aussicht, sein Gesuch um 

Rentenleistungen (IV-act. 132) sowie berufliche Massnahmen (IV-act. 134) abzuweisen. 

Dagegen erhob der Versicherte am 7. September 2012 Einwand und reichte einen 

Bericht von Dr. C.___ und dem behandelnden Psychotherapeuten H.___ vom 

4. September 2012 ein. Darin teilten sie ihre Meinung mit, dass es notwendig und 

sinnvoll wäre, den Anspruch auf berufliche Massnahmen bzw. Wiedereingliederung zu 

bejahen (IV-act. 140). Mit Verfügungen vom 6. November 2012 (betreffend Rente) und 

7. November 2012 (betreffend berufliche Massnahmen) wies die IV-Stelle die 

Leistungsbegehren ab (IV-act. 144 und 145).

B.    

B.a  Gegen die Verfügungen vom 6. und 7. November 2012 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 5. Dezember 2012. Der Beschwerdeführer beantragt darin 

sinngemäss deren Aufhebung und die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen. Im 

Wesentlichen macht er geltend, dass die Einschätzung von Dr. L.___ nicht 

beweiskräftig und mit der übrigen medizinischen Aktenlage nicht vereinbar sei (act. 

G 1).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 18. Februar 

2013 die Abweisung der Beschwerde. Gestützt auf das psychiatrische Gutachten von 

Dr. L.___ könne davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer nicht 

relevant in der Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt sei. Der Beschwerdeführer sei nicht 

invalid im Sinn des Gesetzes (act. G 4).

B.c  In der Replik vom 2. Mai 2013 hält der Beschwerdeführer unverändert an der 

Beschwerde fest (act. G 6).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 8).

Erwägungen:

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1.     

Zwischen den Parteien ist der Anspruch auf Rentenleistungen und berufliche Mass­

nahmen umstritten.

1.1   Allgemeine Voraussetzung für invalidenversicherungsrechtliche Leistungen ist das 

Vorliegen einer Invalidität (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende 

oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 

Abs. 1 IVG). Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des 

Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 

Abs. 2 IVG).

1.2   Zur Annahme einer Invalidität braucht es in jedem Fall ein medizinisches Substrat, 

das (fach)ärztlicherseits schlüssig festgestellt wird und nachgewiesenermassen die 

Arbeits- und Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Je stärker psychosoziale oder 

soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in den Vordergrund treten und das 

Beschwerdebild mitbestimmen, desto ausgeprägter muss eine fachärztlich festgestellte 

psychische Störung von Krankheitswert vorhanden sein. Das bedeutet, dass das 

klinische Beschwerdebild nicht einzig in Beeinträchtigungen, welche von den 

belastenden soziokulturellen und psychosozialen Faktoren herrühren, bestehen darf, 

sondern davon psychiatrisch zu unterscheidende Befunde zu umfassen hat, zum 

Beispiel eine von depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare 

andauernde Depression im fachmedizinischen Sinn oder einen damit vergleichbaren 

psychischen Leidenszustand. Solche von der soziokulturellen oder psychosozialen 

Belastungssituation zu unterscheidende und in diesem Sinn verselbständigte 

psychische Störungen mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit sind 

unabdingbar, damit überhaupt von Invalidität gesprochen werden kann. Wo der 

Gutachter dagegen im Wesentlichen nur Befunde erhebt, welche in den 

psychosozialen und soziokulturellen Umständen ihre hinreichende Erklärung finden, 

gleichsam in ihnen aufgehen, ist kein invalidisierender psychischer 

Gesundheitsschaden gegeben. Ist anderseits eine psychische Störung von 

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Krankheitswert schlüssig erstellt, kommt der Frage zentrale Bedeutung zu, ob und 

inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten 

Person trotz des Leidens willensmässig erwartet werden kann, zu arbeiten (eventuell in 

einem geschützten Rahmen) und einem Erwerb nachzugehen. Indes ist zu 

differenzieren: Soweit psychosoziale und soziokulturelle Faktoren selbstständig und 

insofern direkte Ursachen der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sind, liegt keine 

Krankheit im Sinn der Invalidenversicherung vor. Wenn und soweit solche Umstände zu 

einer eigentlichen Beeinträchtigung der psychischen Integrität führen, indem sie einen 

verselbstständigten Gesundheitsschaden aufrechterhalten oder den Wirkungsgrad 

seiner - unabhängig von den invaliditätsfremden Elementen bestehenden - Folgen 

verschlimmern, können sie sich mittelbar invaliditätsbegründend auswirken (Urteil des 

Bundesgerichts vom 28. Juni 2012, 9C_537/2011, E. 3.2 mit Hinweisen).

1.3   Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit 

invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der 

Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die 

verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des 

Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt (BGE 131 V 50 E. 1.2). Des 

Weiteren ist von Bedeutung, dass regelmässig keine versicherte 

Gesundheitsschädigung vorliegt, falls die Leistungseinschränkung auf Aggravation 

oder einer ähnlichen Konstellation beruht (Urteil des Bundesgerichts vom 

22. November 2010, 9C_408/2010 E. 4.2). Festzuhalten ist weiter, dass die rein 

subjektive Einschätzung der versicherten Person betreffend ihre Arbeitsfähigkeit nicht 

massgebend ist. Vielmehr ist es primär ärztliche Aufgabe, anhand der objektiven 

Befunderhebung die sich daraus ergebenden Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit 

zu bestimmen (Urteil des Bundesgericht vom 3. April 2014, 8C_101/2014, E. 5.1 mit 

Hinweisen).

1.4   Ein Burn-out kann bei Personen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen in 

psychosozialen Belastungssituationen auftreten. "Burn-out" wird zwar unter dem 

Diagnose-Code ICD-10 Z73.0 aufgeführt, es entspricht aber keiner Erkrankung im Sinn 

der anerkannten internationalen Klassifikationssysteme. Bei den Z-Kodierungen 

handelt es sich um Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur 

Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen. Die Kategorien Z00-Z999 sind für 

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Fälle vorgesehen, in denen Sachverhalte als "Diagnosen" oder "Probleme" angegeben 

sind, die nicht als Krankheit, Verletzung oder äussere Ursache unter den Kategorien 

A00-Y89 klassifizierbar sind. "Burn-out" als solches fällt somit nicht unter den Begriff 

der invaliditätsrechtlich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung; es stellt 

grundsätzlich keinen invalidisierenden Gesundheitsschaden dar (Urteil des 

Bundesgerichts vom 28. Juni 2012, 9C_537/2011, E. 3.1 mit Hinweisen auf die 

Rechtsprechung und medizinische Literatur).

2.     

Zu prüfen ist vorab, ob die medizinische Aktenlage eine Beurteilung der Leistungs­

ansprüche des Beschwerdeführers erlaubt. Die Beschwerdegegnerin stützte ihre 

Entscheide auf das Gutachten von Dr. L.___ vom 7. März 2012 (IV-act. 144 f.). Der 

Beschwerdeführer hält dieses für nicht beweiskräftig und bringt vor, es sei auf die 

gutachterliche Beurteilung von Dr. F.___ und Dr. I.___ abzustellen (act. G 1, S. 5).

2.1   Dr. L.___ führte im Gutachten vom 7. März 2012 aus, der Beschwerdeführer leide - 

ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit - an einem Status nach Burn-out-Syndrom 

(ICD-10: Z73.0), einem Status nach Anpassungsstörung im Sinn einer längeren 

depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21) und einem Status nach mittelgradiger 

depressiver Störung (ICD-10: F32). Es bestünden derzeit keine Beeinträchtigungen der 

Arbeitsfähigkeit (IV-act. 124). Bei der Würdigung des ausführlich begründeten 

Gutachtens von Dr. L.___ fällt ins Gewicht, dass es auf eigenständigen Abklärungen 

sowie schriftlichen Testverfahren beruht und für die streitigen Belange umfassend ist. 

Die medizinischen Vorakten wurden verwertet und die vom Beschwerdeführer 

geklagten Beschwerden gewürdigt. Dabei unterschied Dr. L.___ nachvollziehbar 

zwischen medizinisch objektivierbarem Leiden und den subjektiv empfundenen 

Beeinträchtigungen (IV-act. 124-29 oben). Die - unter Berücksichtigung eines 

demonstrativen Verhaltens sowie einer Aggravation psychischer Symptome erfolgte 

(IV-act. 124-26 und -29 oben) - Bescheinigung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit im 

Zeitpunkt der Begutachtung (September 2011) leuchtet in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein, 

zumal Dr. L.___ die davon abweichenden Einschätzungen eingehend diskutierte (IV-

act. 124). Weiter bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass objektiv wesentliche 

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Tatsachen nicht berücksichtigt worden wären. Solche ergeben sich insbesondere auch 

nicht aus dem Schreiben von Dr. C.___ und dem behandelnden Psychotherapeuten 

vom 4. September 2012 (IV-act. 140-8). Vor diesem Hintergrund ist mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer (spätestens) seit 

der Begutachtung durch Dr. L.___ (26./27. September 2011) nicht in seiner 

Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt ist.

2.2   Zu prüfen bleibt die medizinische Situation vor September 2011.

2.2.1         Im Gutachten vom 19. August 2008 diagnostizierte Dr. F.___ eine 

Anpassungsstörung im Sinn einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21). Er 

bescheinigte dem Beschwerdeführer eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit für die zuletzt 

ausgeübte Tätigkeit und eine - steigerbare - 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine 

leidensangepasste Tätigkeit (Fremdakten). Angesichts dessen, dass Dr. F.___ angab, 

"psychische Beschwerden sind grundsätzlich in einem strengen Sinn nicht 

objektivierbar", er bei der Bescheinigung der Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen auf die 

von ihm nicht angezweifelte Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers abstellte 

(S. 16 des Gutachtens, Fremdakten; siehe auch S. 14 des Gutachtens, Fremdakten: 

"Da auch aktuell beim Versicherten keine depressiven Symptome zu eruieren sind […]") 

und damit keine eigenständig medizinische Ressourcenprüfung vornahm, fehlt der 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung von Dr. F.___ die Beweiskraft.

2.2.2         Anlässlich der Verlaufsbegutachtung vom 1. April 2009 diagnostizierte 

Dr. F.___ eine ca. im Oktober 2008 aufgetretene mittelgradige depressive Episode mit 

somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11). Für eine leidensangepasste Tätigkeit 

bescheinigte er eine 25%ige Arbeitsfähigkeit (Verlaufsgutachten vom 25. Mai 2009, IV-

act. 81). Diese Einschätzung leuchtet angesichts der beschriebenen Befunde nicht ein 

(IV-act. 81-7). Die Affektivität wurde als subdepressiv bis depressiv und etwas 

verlangsamt beschrieben. Das gefühlsmässige Mitschwingen bewege sich in recht 

engen Grenzen. Dennoch habe ein relativ warmer gemütlicher Rapport erstellt und 

auch erhalten werden können. Zwar seien Antrieb und Psychomotorik verlangsamt 

gewesen bei adäquater Mimik, aber praktisch fehlender Gestik (IV-act. 81-8). Die 

Bescheinigung einer 75%igen Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

kann damit nicht schlüssig erklärt werden. Ferner enthält die verlaufsgutachterliche 

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Beurteilung Widersprüche, hielt doch Dr. F.___ im Rahmen der Befunderhebung fest, 

gesprächsweise hätten sich keine Störungen der Aufmerksamkeit oder des 

Gedächtnisses ergeben (IV-act. 81-7). An anderer Stelle wiederum führt Dr. F.___ u.a. 

Konzentrations- und Auffassungsstörungen als Grund für die Beeinträchtigung der 

Arbeitsfähigkeit ins Feld (IV-act. 81-12).

2.2.3        Dr. I.___ führte im von der Mobiliar eingeholten Gutachten vom 12. April 2010 

aus, der Beschwerdeführer leide mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit an einer 

mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.11) mit somatischem Syndrom, seit 

spätestens Sommer 2006, und an einer abhängigen (asthenischen) 

Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.7), seit der Adoleszenz. Er gelangte zum Schluss, 

dass seit August 2006 eine Arbeitsfähigkeit unter marktwirtschaftlichen Bedingungen 

nicht mehr gegeben sein dürfte. Unter den von ihm genannten 

Behandlungsoptimierungen dürfte zumindest eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine 

angepasste Tätigkeit (einfache handwerkliche oder Bürotätigkeit) realisiert werden 

können. Doch sei frühestens in einem Jahr damit zu rechnen. Die Beeinträchtigung der 

Arbeitsfähigkeit sei durch die Pathologie bedingt. "Invaliditätsfremde Faktoren, die hier 

eine Rolle spielen dürften, liegen keine vor" (IV-act. 100, insbesondere IV-

act. 100-19 f.). Angesichts der beschriebenen Alltagsaktivitäten (IV-act. 100-9) 

erscheint die Verneinung jeglicher Arbeitsfähigkeit im Zeitpunkt der Begutachtung nicht 

nachvollziehbar. Ferner kann der nicht näher begründeten Auffassung von Dr. I.___, 

dass keine relevanten invaliditätsfremden Faktoren vorliegen (IV-act. 100-20), im Licht 

der von ihm dargestellten psychosozialen Situation (IV-act. 100-9) und der 

Voraktenlage ("eingeengt auf seine psychosoziale Belastung", Bericht Dr. C.___ vom 

3. Oktober 2007, IV-act. 32-2; "Ängste, insbesondere bezüglich des wirtschaftlichen 

Fortkommens", Verlaufsgutachten Dr. F.___ vom 25. Mai 2009, IV-act. 81-7) nicht 

gefolgt werden. Ergänzend kann auf die Würdigung von Dr. L.___ hingewiesen werden, 

der mehrere invaliditätsfremde Belastungen beschreibt, die eine Rolle bei der 

Verursachung und Fortdauer des psychopathologischen Zustands spielen würden, und 

der die Diagnose einer abhängigen, asthenischen Persönlichkeitsstörung - wie auch die 

behandelnden medizinischen Fachpersonen des Psychiatrischen Zentrums (IV-

act. 114-2: "[…] als Ausdruck einer persönlichkeitsbedingten Schwierigkeit zu sehen 

sein, welche jedoch nicht die Schwere einer abhängigen Persönlichkeitsstörung im 

klinischen Sinne erfüllt.") - begründet in Zweifel zieht (IV-act. 124-24). Die gemäss 

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Dr. I.___ seit spätestens Sommer 2006 bestehende mittelgradige depressive Episode 

(ICD-10: F32.11; IV-act. 100-19) wirft insoweit Fragen auf, als es sich bei diesem 

Leiden definitionsgemäss um ein vorübergehendes handelt, indem solche Episoden im 

Mittel etwa sechs Monate, selten länger als ein Jahr dauern und länger dauernde 

Störungen unter F33 (rezidivierende depressive Störung) oder F34 (anhaltend affektive 

Störung) zu subsumieren sind (Urteil des Bundesgerichts vom 26. Januar 2007, 

I 510/06, E. 6.3 mit Hinweis auf die medizinische Literatur; vgl. auch Urteil des 

Bundesgerichts vom 29. Juni 2011, 9C_176/2011, E. 4.3). Insgesamt bestehen damit 

erhebliche Zweifel am Gutachten von Dr. I.___, zumal die darin vorgenommene 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung wesentlich durch die Selbstangaben des 

Beschwerdeführers und die konkrete psychosoziale Belastungssituation geprägt 

erscheint.

2.2.4         Hinsichtlich des Berichts des Psychiatrischen Zentrums vom 25. Januar 

2011 (IV-act. 111) führte Dr. L.___ aus, der Psychostatus des Beschwerdeführers sei 

bei Austritt als beinahe psychopathologisch unauffällig beschrieben worden. Die 

bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von 50% lasse sich durch den psychopathologischen 

Zustand des Beschwerdeführers nicht begründen. Dieser habe seine Arbeitsfähigkeit 

bei Austritt noch tiefer eingeschätzt, und zwar auf 20% (IV-act. 124-26). Diesen 

schlüssigen Ausführungen von Dr. L.___ ist mit Blick auf den Psychostatus bei Austritt 

zu folgen: "bewusstseinsklarer und allseits orientierter Patient. Im Gespräch sind keine 

Aufmerksamkeits-, Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen feststellbar, wobei die 

mnestischen Funktionen nicht explizit geprüft wurden und der Pat. von Störungen des 

Kurzzeitgedächtnisses berichtet. Das formale Denken ist geordnet. Keine Hinweise auf 

Befürchtungen, Zwänge, Wahn, Sinnestäuschungen oder Ich-Störungen. Affektiv leicht 

eingeschränkte Schwingungsfähigkeit bei leicht deprimierter Stimmungslage. Im 

Antrieb unauffällig erscheinend. Keine Hinweise auf Suizidalität" (IV-act. 111-3). 

Nachdem die behandelnden medizinischen Fachpersonen im Bericht vom 10. März 

2011 erneut - sowohl im Rahmen des Psychostatus bei Eintritt als auch Austritt - 

angaben, im Gespräch seien keine Aufmerksamkeits-, Konzentrations- oder 

Gedächtnisstörungen feststellbar (IV-act. 114-2), und sie keine weiteren 

diesbezüglichen Abklärungen vorgenommen haben, wirft die Bescheinigung einer 

leicht- bis mittelgradigen Einschränkung des Konzentrationsvermögens und eines - 

aufgrund des eingeschränkten Konzentrationsvermögens - leicht eingeschränkten 

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Auffassungsvermögens (IV-act. 114-5) zusätzliche Fragen auf. Insgesamt fehlt sowohl 

dem Bericht vom 10. März 2011 als auch demjenigen vom 25. Januar 2011 eine von 

den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers unabhängige objektiv medizinische 

Beurteilung von dessen Arbeitsfähigkeit.

2.2.5         Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die vorstehend genannte 

medizinische Aktenlage (vgl. vorstehende E. 2.2.1 ff.) weder eine beweiskräftige 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung gestützt auf medizinisch objektivierbare Leiden im Sinn 

von psychiatrisch klinischen Untersuchungsergebnissen noch eine Einordnung der 

aktenkundigen psychosozialen Belastungen (IV-act. 100-9, IV-act. 32-2 und IV-

act. 81-7) enthält. Vielmehr liegen den erwähnten Einschätzungen hauptsächlich nicht 

hinterfragte, - für sich allein - nicht relevante subjektiv empfundene Beeinträchtigungen 

zugrunde. Dabei ist entscheidend, dass Dr. L.___ hinsichtlich der retrospektiven 

Beurteilung nachvollziehbar zur Auffassung gelangte, eine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit habe nicht überzeugend genug dargestellt werden können. Die 

angenommene Einschränkung der Arbeitsfähigkeit basiere auf begleitenden 

depressiven Symptomen, die jedoch nicht als eigenständiges Krankheitsbild im Sinn 

einer Komorbidität zu werten wären. Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seien nicht 

invalidisierende Faktoren miteinbezogen worden (IV-act. 124-28). Im Licht dieser 

Umstände ist auch für die Zeit vor der Begutachtung durch Dr. L.___ eine 

rentenrelevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit 

nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan. Daran 

ändert der Bericht der behandelnden Dr. C.___ und des behandelnden 

Psychotherapeuten vom 4. September 2012, der sich hauptsächlich auf eine 

Zusammenfassung der Vorgeschichte beschränkt (IV-act. 140-8 f.), nichts. Von 

weiteren Abklärungen des inzwischen mehrere Jahre zurückliegenden Sachverhalts 

sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung, Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. Mai 2012, 8C_929/2011, E. 2.2).

3.     

Da sowohl vor der Begutachtung durch Dr. L.___ (26./27. September 2011, IV-act. 124) 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von keiner rentenrelevanten Beeinträchtigung 

der Arbeitsfähigkeit (vgl. auch die einleuchtenden Ausführungen des RAD-Arztes 

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Dr. B.___; IV-act. 126) als auch spätestens seit der Begutachtung von keiner 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für die angestammte Tätigkeit auszugehen ist, ist 

die Abweisung der Leistungsgesuche durch die IV-Stelle nicht zu beanstanden. Vor 

diesem Hintergrund kann - mit Blick auf den Anspruch auf berufliche Massnahmen - 

die Frage nach der Eingliederungsbereitschaft des Beschwerdeführers offen gelassen 

werden.

4.     

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem 

Ausgang des Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich dem Beschwerdeführer 

aufzuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm daran 

anzurechnen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.    Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.    Der Beschwerdeführer bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihm daran angerechnet.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.12.2014
	Art. 14a, Art. 15 ff. und Art. 28 IVG. Mangels leistungsrelevanter Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit kein Anspruch auf IV-Leistungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Dezember 2014, IV 2012/459).

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