# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 01a364c1-c320-556b-8130-1068123756c5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** SB240532-O1
**Docket/Reference:** SB240532-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/SB240532-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer  

Geschäfts-Nr.: SB240532-O/U/cwo

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. B. Gut, Präsident, Oberrichter lic. iur. C. Maira 

und Oberrichterin lic. iur. V. Keller sowie Gerichtsschreiber 

MLaw W. Dharshing

Urteil vom 17. März 2025

in Sachen

A._____,

Beschuldigter und Berufungskläger

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____, 

gegen

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, 

Anklägerin und Berufungsbeklagte

betreffend qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz 

etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Winterthur 

vom 14. August 2024 (DG240019)

-   2   -

Anklage

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Winterthur-Unterland vom 6. Mai 2024 

(Urk. D1/18) ist diesem Urteil beigeheftet.

Urteil der Vorinstanz
(Urk. 36 S. 37 ff.)

"Es wird erkannt:

1.

Der Beschuldigte A._____ ist schuldig







der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne 

von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d BetmG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. a 

BetmG; 

der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne 

von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d BetmG sowie

des mehrfachen Verweisungsbruchs im Sinne von Art. 291 Abs. 1 StGB.

2.

Der Beschuldigte wird bestraft mit einer unbedingten Freiheitsstrafe von 48 Mona-

ten, wovon bis und mit heute 317 Tage durch Haft sowie durch vorzeitigen 

Strafvollzug erstanden sind.

3.

Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB in Verbindung mit 

Art. 66b Abs. 1 StGB für 20 Jahre des Landes verwiesen.

4.

Die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem wird 

angeordnet.

5.

Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 28. Februar 

2024 beschlagnahmte Bargeldbetrag in der Höhe von total Fr. 1'400.– wird – soweit 

ausreichend – zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.

6.

Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

28. Februar 2024 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der 

Lagerbehörde mit Rechtskraft des Urteils zur Vernichtung überlassen:



Sporttasche mit 7 kg Cannabis (Asservat Nr. A017'848'509; BM Lager-Nr. 
B02335-2023)

-   3   -



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

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



Cellophansack mit 51.8 Gramm brutto Heroingemisch (Asservat Nr. 
A017'848'532; BM Lager-Nr. B02335-2023)

Block 627.3 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'554; 
BM Lager-Nr. B02335-2023)

89.2 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'576; BM Lager-
Nr. B02335-2023)

Diverses Verpackungsmaterial (Asservat Nr. A017'848'598; BM Lager-Nr. 
B02335-2023)

Zip-Beutel mit 106.9 Gramm Streckmittel (Asservat Nr. A017'848'703; BM 
Lager-Nr. B02335-2023)

Feinwaage (Asservat Nr. A017'848'725; BM Lager-Nr. B02335-2023)

Feinwaage (Asservat Nr. A017'848'736; BM Lager-Nr. B02335-2023)

Rolle Cellophan (Asservat Nr. A017'848'747; BM Lager-Nr.
B02335-2023)

5 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'770; BM Lager-Nr. 
B02335-2023)

74.6 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'907; BM Lager-
Nr. B02335-2023)

7.

Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

28. Februar 2024 beschlagnahmten Gegenstände werden nach Rechtskraft dieses 

Entscheides dem Beschuldigten zuhanden seiner Effekten freigegeben:





Mobiltelefon Samsung (Asservat Nr. A017'849'364)

Mobiltelefon Samsung (Asservat Nr. A017'849'397)

8.

Die unter der Polis-Geschäfts-Nr. 86380543 sichergestellten Spuren, Spurenträger, 

Aufnahmen sowie Datenauslesungen und Datensicherungen sind – soweit sie den 

Beschuldigten betreffen – mit Rechtskraft dieses Entscheides zu vernichten.

9.

Es wird die Abnahme einer DNA-Probe und Erstellung eines DNA-Profils im Sinne 

von Art. 257 StPO angeordnet. Das Forensische Institut Zürich (FOR) wird mit dem 

Vollzug beauftragt.

-   4   -

10. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen:

2'500.00   Gebühr für das Vorverfahren

2'350.00   Auslagen im Vorverfahren (Gutachten)

1'198.70

  Entschädigung amtlicher Verteidiger Rechtsanwalt 
  X2._____ (inkl. Barauslagen und MwSt), bereits 
  bezahlt

Fr.

10'237.85

  Entschädigung amtlicher Verteidiger Rechtsanwalt 
  lic. iur. X1._____ (inkl. Barauslagen und MwSt), bereits
  bezahlt

Fr.

Fr.

10'173.30

  Entschädigung amtlicher Verteidiger Rechtsanwalt 
  lic. iur. X1._____ (inkl. Barauslagen und MwSt)

30'059.85   Total

Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.

11. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 10 werden dem Beschuldigten auferlegt. Die 

Kosten der amtlichen Verteidigungen werden indessen einstweilen auf die Gerichts-

kasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbe-

halten.

12.

(Mitteilungen)

13.

(Rechtsmittel)"

Berufungsanträge:

Der amtlichen Verteidigung (Urk. 38; Urk. 54 S. 1):

1.

Es sei das vorinstanzliche Urteil vom 14. August 2024 betr. Dispositiv Ziffer 2 

aufzuheben  und  es  sei  der  Beschuldigte  mit  einer  Freiheitsstrafe  von  max. 

36 Monaten zu bestrafen, dies unter Anrechnung der bereits erstandenen Haft 

sowie der Dauer des vorzeitigen Strafvollzugs.

2.

Unter Ausgangsgemässer Regelung der Kostenfolgen.

-   5   -

Erwägungen:

I. Verfahrensgang, Umfang der Berufung und Prozessuales

1.

Verfahrensgang

Der Verfahrensgang bis zum erstinstanzlichen Urteil ergibt sich aus dem angefoch-

tenen Entscheid (Urk. 36 S. 5 E. I). Der Beschuldigte wurde von der Vorinstanz am 

14. August 2024 gemäss dem vorab wiederholten Urteilsdispositiv schuldig gespro-

chen und bestraft (a.a.O., S. 37 ff.). Innert Frist liess er Berufung anmelden und 

erklären (Urk. 30 und 38; vgl. dazu auch Urk. 33). Mit Verfügung vom 4. Dezember 

2024 ging die Berufungserklärung an die Staatsanwaltschaft und wurde dieser Frist 

angesetzt, um zu erklären, ob Anschlussberufung erhoben wird, oder um begründet 

ein Nichteintreten auf die Berufung zu beantragen (Urk. 40). Die Staatsanwaltschaft 

erhob  keine  Anschlussberufung  und  beantragte  die  Bestätigung  des  vorinstanz-

lichen Urteils (Urk. 42). Am 17. März 2025 fand die Berufungsverhandlung statt, zu 

welcher der Beschuldigte A._____ persönlich in Begleitung seines amtlichen Ver-

teidigers, Rechtsanwalt lic. iur. X._____, erschienen ist (Prot. II S. 3).

2.

Umfang der Berufung

Die  Berufung  beschränkt  sich  auf  die  Bemessung  der  Strafe  gemäss  Dispositiv-

Ziffer 2 des vorinstanzlichen Urteils. Im übrigen Umfang blieb das Urteil unange-

fochten und erwuchs in Rechtskraft, was mit Beschluss festzuhalten ist. Es gilt das 

Verschlechterungsverbot (Art. 391 Abs. 2 StPO).

3.

Prozessuales

Soweit für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des eingeklagten Sachverhal-

tes auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird, so erfolgt dies in Anwen-

dung  von  Art.  82  Abs.  4  StPO,  auch  ohne  dass  dies  jeweils  explizit  Erwähnung 

findet. Weiter ist an dieser Stelle festzuhalten, dass aus dem Anspruch auf recht-

liches  Gehör  die  Pflicht  des  Gerichts  folgt,  seinen  Entscheid  zu  begründen.  Die 

Begründung  muss  kurz  die  wesentlichen  Überlegungen  nennen,  von  denen  sich 

das Gericht hat leiten lassen und auf die es seinen Entscheid stützt. Es darf sich 

-   6   -

aber auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken und muss sich nicht aus-

drücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand aus-

einandersetzen und diese widerlegen. Es kann sich mithin auf die für den Entscheid 

wesentlichen Punkte beschränken. Ein unverhältnismässiger Motivationsaufwand 

kann nicht eingefordert werden. Ebenso wenig lässt sich Art. 6 Ziff. 1 EMRK in der 

Weise auslegen, dass eine detaillierte Antwort auf jedes Argument gefordert würde 

(BGE 146 IV 297 E. 2.2.7; 143 III 65 E. 5.2; 141 IV 249 E. 1.3.1; BGer 6B_689/2019 

vom 25. Oktober 2019 E. 1.5.2., mit Hinweisen).

II. Strafe

1.

Strafzumessung

Die Vorinstanz hat richtige Ausführungen zu den Strafzumessungsregeln (insbe-

sondere auch im Zusammenhang mit der Beurteilung von Betäubungsmitteldelik-

ten), zur Sanktionsart und zum Strafrahmen gemacht (Urk. 36 S. 8 ff. E. V.1. ff.), 

darauf  kann  verwiesen  werden.  Mit  der  Vorinstanz  ist  eine  Gesamtfreiheitsstrafe 

auszusprechen, da die zu sanktionierenden Einzeltaten zeitlich und sachlich eng 

miteinander verknüpft sind und eine blosse Geldstrafe nicht geeignet ist, in genü-

gendem Mass präventiv auf den dreimal vorbestraften Beschuldigten (Urk. 46) ein-

zuwirken, der bereits früher teilweise einschlägig delinquierte und den bisher weder 

Geld- noch Freiheitsstrafen davon abhielten, weiter zu machen. Dies gälte auch, 

wenn  man  für  die  Einzeltaten  separate  Strafen  festsetzen  würde  (vgl.  dazu  statt 

Weiterer  auch  BGE  6B_244/2021  bzw.  6B_254/2021,  Urteil  vom  17.  April  2023, 

E. 5.3.2.,  am  Ende,  mit  Verweisen).  Die  Sanktionsart  wurde  im  Übrigen  von  der 

Verteidigung ausdrücklich nicht zur Diskussion gestellt (Urk. 38 und Urk. 54 S. 2).

2.

(Qualifizierte) Widerhandlungen gegen das BetmG

2.1. Die  Vorinstanz  erwog  im  Zusammenhang  mit  der  qualifizierten  Widerhand-

lung gegen das BetmG betreffend das Heroin was folgt: Hinsichtlich der objektiven 

Tatschwere  sei  zu  beachten,  dass  es  sich  bei  Kokain  um  eine  sehr  gefährliche 

Droge  mit  einem  hohen  Abhängigkeitspotenzial  handele,  deren  Handel  und 

Konsum zum Schutz der Gesellschaft unter Strafe stehe. Im eingeklagten Tatzeit-

-   7   -

raum  habe  der  Beschuldigte  gesamthaft  68.1 Gramm  reines  Kokain  verkauft. 

Darüber  hinaus  habe  er  718.1 Gramm  reines  Kokain  verwahrt,  wovon  er 

147.1 Gramm  habe  verkaufen  wollen.  Insgesamt  handle  es  sich  somit  um  eine 

beträchtliche Menge von insgesamt 786.2 Gramm reinem Kokain, das im gesamten 

Deliktzeitraum  an  diverse  Abnehmer  vermittelt  worden,  zum  Verkauf  bestimmt 

gewesen oder vom Beschuldigten besessen worden sei, womit der Beschuldigte 

den vom Bundesgericht festgelegten Grenzwert für einen schweren Fall um mehr 

als  das  43-fache  überschritten  und  die  Gesundheit  einer  grossen  Zahl  von 

Menschen in erhebliche Gefahr gebracht habe. In diesem Zusammenhang sei zu 

erwähnen,  dass  sich  die  an  die  Rechtsprechung  angelehnten  Strafmassempfeh-

lungen  der  Lehre  bei  einer  derartigen  Menge  an  einer  Freiheitsstrafe  zwischen 

37 und  42 Monaten  orientiere.  Zu  Gunsten  des  Beschuldigten  sei  jedoch  festzu-

halten, dass von dieser Gesamtmenge nur 215.2 Gramm reines Kokain, entweder 

tatsächlich verkauft (insgesamt 68.1 Gramm) oder nachweislich für den Verkauf be-

stimmt (insgesamt 147.1 Gramm) gewesen sei. Bei einem Grossteil dieser Menge 

(nämlich 571 Gramm) habe der Beschuldigte im Drogenhandel lediglich eine Hilfs-

funktion wahrgenommen, indem er diesen Anteil für eine unbekannte Drittperson 

gelagert habe. Der Deliktszeitraum von wenigen Monaten sei vergleichsweise kurz 

gewesen. Erschwerend komme indessen hinzu, dass der Beschuldigte das delikti-

sche  Verhalten  nicht  aus  eigenem  Antrieb  beendet  habe  (Urk. 36  S.  12  f.  E. 

V.3.1.3.). Diese Ausführungen sind zutreffend und können übernommen werden. 

Entgegen der Ansicht der Verteidigung (Urk. 54 S. 4) verbietet sich eine noch wei-

tergehendere strafmindernde Berücksichtigung des Umstands der Aufbewahrung: 

Der Beschuldigte war gleichzeitig auch als Händler tätig, weshalb es sich bei ihm – 

mit Blick auf seine funktionale Stellung im Betäubungsmittelhandel – nicht um eine 

Person handelte, die gemäss der von der Verteidigung zitierten Kommentarstelle 

"blosse Hilfstätigkeiten" vornahm. Hinsichtlich der subjektiven Tatschwere – so die 

Vorinstanz weiter – sei zunächst festzuhalten, dass der Beschuldigte mit direktem 

Vorsatz gehandelt habe. Weiter sei darauf hinzuweisen, dass bei Drogendelikten 

eine allfällige Drogenabhängigkeit des Täters zu beachten sei bzw. ob er aussch-

liesslich des Geldes wegen gehandelt habe, ohne sich in einer finanziellen Notlage 

zu befinden, oder ob er es ablehne zu arbeiten, obwohl es ihm möglich wäre, und 

-   8   -

er es vorziehe, durch den Drogenhandel seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der 

Beschuldigte habe beim Drogenhandel ein rein monetäres Interesse gezeigt, indem 

er damit seinen Lebensunterhalt finanziert habe. Zwar habe er seine Taten durch-

aus glaubhaft mit einer gewissen Not, zur Tilgung seiner Schulden, die sich durch 

Schicksalsschläge bzw. eine unglückliche Lebenslage angehäuft hätten, begrün-

det.  Aufgrund  seiner  Ausbildung,  seines  geistigen  Zustandes  und  insbesondere 

mangels eigener Abhängigkeit wäre es ihm aber zweifellos zumutbar gewesen, auf 

legalem  Weg  zu  Geld  zu  kommen,  wogegen  er  sich  ganz  bewusst  entschieden 

habe (a.a.O., S. 13 f. E. V.3.1.4., unter Hinweis auf die Akten). Auch diese Ausfüh-

rungen sind zutreffend und können übernommen werden. 

2.2. Betreffend die Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz durch den 

Verkauf und die Aufbewahrung von Heroin führt die Vorinstanz schliesslich aus, es 

handle  sich  dabei  um  eine  der  gefährlichsten  Drogen  überhaupt,  sie  weise  ein 

enormes Suchtpotenzial auf. Im relevanten Tatzeitraum habe der Beschuldigte ins-

gesamt 4 Gramm reines Heroin verkauft und 2.6 Gramm reines Heroin aufbewahrt. 

Im Rahmen der oberwähnten Strafmasstarife empfehle die Lehre bei der vorliegen-

den  Gesamtmenge  von  6.6 Gramm  –  isoliert  betrachtet  –  eine  Freiheitsstrafe 

zwischen  6  und  7 Monaten.  Verschuldensmindernd  sei  zu  berücksichtigen,  dass 

nicht die Gesamtmenge, sondern nur 4 Gramm davon verkauft und die restlichen 

2.6 Gramm  lediglich  für  eine  nicht  weiter  bekannte  Person  aufbewahrt  worden 

seien.  Darüber  hinaus  rechtfertige  sich  aufgrund  der  relativ  kurzen  Deliktsdauer 

auch hier eine leichte Strafminderung und wirke sich umgekehrt der Umstand, dass 

der  Beschuldigte  das  deliktische  Verhalten  nicht  aus  eigenem  Antrieb  beendet 

habe,  verschuldenserhöhend  aus  (Urk. 36  S.  19  f.  E. V.3.2.2.).  In  subjektiver 

Hinsicht  sei  zu  berücksichtigen,  dass  der  Beschuldigte  direktvorsätzlich  und  aus 

bereits genannten monetären Motiven gehandelt habe (a.a.O., S. 20 E. V.3.2.3.). 

Diese Erwägungen sind richtig und können übernommen werden. 

2.3. Das Verschulden wiegt insgesamt nicht mehr leicht. Unter Berücksichtigung 

der  Tatkomponenten  erscheint  für  die  (teilweise  qualifizierten)  Widerhandlungen 

-   9   -

gegen  das  Betäubungsmittelgesetz  (Kokain  und  Heroin)  eine  Freiheitsstrafe  von 

insgesamt 38 Monaten als angemessen.

2.4. Auf  die  zutreffenden  vorinstanzlichen  Erwägungen  zur  Täterkomponente 

betreffend  die  (qualifizierte)  Widerhandlung  gegen  das  BetmG  kann  verwiesen 

werden  (Urk. 36  S.  14  ff.  E.  V.3.1.6.).  Im  Berufungsverfahren  haben  sich  keine 

relevanten Änderungen ergeben (vgl. Urk. 53 S. 1 f.). Gemäss dem beigezogenen 

Führungsbericht der JVA Pöschwies verhält sich der Beschuldigte im Strafvollzug 

einwandfrei  (Urk. 50),  was  grundsätzlich  erwartet  werden  darf  und  keine  Straf-

minderung begründet. Die Vorinstanz berücksichtigte das Vorleben mit einer wohl-

wollenden  Strafreduktion  von  einem  Monat,  was  zu  übernehmen  ist.  Ebenfalls 

übernommen werden kann die Straferhöhung von zehn Monaten für der erwirkten 

Vorstrafen,  was  vor  dem  Hintergrund  der  offenkundigen  Unbelehrbarkeit  des 

bereits  mehrmals  einschlägig  vorbestraften  Beschuldigten  ebenfalls  wohlwollend 

ist. Das vollumfängliche Geständnis des Beschuldigten ist mit der Vorinstanz mit 

einer  Strafreduktion  von  sieben  Monaten  zu  berücksichtigen.  Damit  ist  auch  der 

Reuebekundung Rechnung getragen, zumal sich dieser Aspekt mit demjenigen des 

Geständnisses  überschneidet  (vgl.  BGE  121  IV  202  E. 2d),  da  ein  rein  taktisch 

motiviertes Geständnis eine erhebliche Strafminderung in der Regel nicht rechtfer-

tigt. Für eine weitergehende strafmindernde Berücksichtigung der Reuebekundung 

sind  entgegen  der  Ansicht  der  Verteidigung  (vgl.  Urk. 54  S. 8)  keine  Gründe 

ersichtlich. Unter dem Strich resultiert in Berücksichtigung der Täterkomponenten 

eine Straferhöhung im Umfang von 2 Monaten.

3.

Zwischenergebnis

Unter  Berücksichtigung  der  relevanten  Strafzumessungsgründe  ist  es  mit  der 

Vorinstanz  angemessen,  den  Beschuldigten  für  die  im  Zusammenhang  mit  den 

(qualifizierten) Widerhandlungen gegen das BetmG (Kokain und Heroin) mit einer 

Freiheitsstrafe von 40 Monaten zu bestrafen.

-   10   -

4. Widerhandlung gegen das BetmG (Cannabis)

Die Vorinstanz erwog zur objektiven Tatschwere, der Beschuldigte habe für eine 

unbekannte Drittperson 7'007 Gramm Cannabis aufbewahrt, was eine beträchtliche 

Menge sei. Verschuldenserhöhende Wirkung komme dem Umstand zu, dass das 

strafbare  Verhalten  des  Aufbewahrens  erst  durch  die  polizeiliche  Intervention 

anlässlich  der  Verhaftung  des  Beschuldigten  bzw.  der  Hausdurchsuchung  am 

Wohnort  von  B._____  und  nicht  etwa  aus  eigenem  Antrieb  beendet  worden  sei. 

Verschuldensmindernd sei indes zu berücksichtigen, dass es sich bei Cannabis um 

eine  sogenannte  "weiche  Droge"  handle,  deren  Gefährdungspotenzial 

im 

wesentlichen Gegensatz zu Heroin und Kokain als geringer einzustufen sei. Eben-

falls  verschuldensmindernd  falle  die  kurze  Lagerungszeit  ins  Gewicht  (Urk. 36 

S. 21 E. V.3.3.2.). In subjektiver Hinsicht sei zu berücksichtigen, dass der Beschul-

digte 

lediglich  eventualvorsätzlich  gehandelt  habe,  wodurch  die  objektive 

Tatschwere etwas relativiert werde (a.a.O., E. V.3.3.3.). Diese Überlegungen sind 

zutreffend  und  können  übernommen  werden.  Das  Verschulden  wiegt  insgesamt 

noch  leicht.  Die  Vorinstanz  setzte  eine  Freiheitsstrafe  von  vier Monaten  fest  und 

erhöhte  die  zuvor  festgelegte  Einsatzstrafe  unter  Berücksichtigung  der  Täter-

komponente – wobei sie das spät abgelegte Geständnis nur minimal strafmindernd 

berücksichtigte  –  und  in  Anwendung  des  Asperationsprinzips  um  einen  Monat 

(a.a.O., S. 21 ff. E. V.3.3.4.-3.3.6.), was wohlfeil aber noch angemessen ist.

5. Mehrfacher Verweisungsbruch

Die Vorinstanz hielt in diesem Zusammenhang zur objektiven Tatschwere fest, der 

Beschuldigte sei trotz rechtskräftigem und noch bis zum 6. Februar 2027 gültigen 

Landesverweis ungefähr zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 1. Oktober 2022 

etwa einmal alle drei Monate für eine Nacht und anschliessend bis ca. 1. Juli 2023 

etwa jedes Wochenende für jeweils zwei bis drei Tage in die Schweiz eingereist, 

wo  er  sich  hauptsächlich  in  der  Wohnung  von  B._____  in  C._____  aufgehalten 

habe. Darüber hinaus sei der Beschuldigte zu einem nicht näher bekannten Datum 

zwischen dem 1. und dem 14. Juli 2023 von Frankreich herkommend bei C._____ 

in die Schweiz eingereist und habe sich hernach ununterbrochen bis zum Tag sei-

ner Verhaftung am 3. Oktober 2023 an verschiedenen Orten in der Schweiz aufge-

-   11   -

halten, wobei er sich mehrheitlich in der oberwähnten Wohnung von B._____ be-

funden habe. Der Beschuldigte sei während des fraglichen Zeitraums folglich knapp 

50 Mal rechtswidrig in die Schweiz eingereist und habe sich im Zuge dessen ins-

gesamt  rund  200 Tage  hierzulande  aufgehalten.  In  objektiver  Hinsicht  sei  somit 

festzuhalten,  dass  er  die  Schweiz  sehr  häufig  frequentiert  habe  (Urk. 36  S.  23 

E. V.3.4.2.,  unter  Hinweis  auf  die  Akten).  Was  die  subjektive  Tatschwere  anbe-

lange,  so  habe  der  Beschuldigte  direktvorsätzlich  gehandelt.  Straferhöhend  falle 

ins Gewicht, dass es ihm bei der Einreise bzw. beim damit verbundenen Aufenthalt 

in  erster  Linie  darum  gegangen  sei,  in  der  Schweiz  mit  Betäubungsmittelhandel 

seinen  Lebensunterhalt  zu  bestreiten.  Insoweit  stehe  beim  mehrfachen  Ver-

weisungsbruch  dasselbe  Motiv  im  Vordergrund  wie  beim  obgenannten  Kokain- 

respektive  Heroinhandel  (a.a.O.,  S. 23  f.  E.  V.3.4.3.).  Diese  Überlegungen  sind 

zutreffend  und  zu  übernehmen.  Ob  (auch)  ein  anderes  Motiv  –  namentlich  eine 

Liebesbeziehung  –  für  den  Aufenthalt  des  Beschuldigten  in  der  Wohnung  von 

B._____ bestand, kann letztlich offengelassen werden, da der Betäubungsmittel-

handel primärer Einreisegrund darstellte. Das Verschulden wiegt insgesamt nicht 

mehr leicht. Die Vorinstanz setzte eine Freiheitsstrafe von neun Monaten fest und 

erhöhte die zuvor festgelegte Einsatzstrafe unter Berücksichtigung der Täterkom-

ponente  und  in  Anwendung  des  Asperationsprinzips  um  sieben  Monate  (a.a.O., 

S. 24 f. E. V.3.4.4.-3.4.6.), was angemessen und zu übernehmen ist.

6.

Ergebnis

In Würdigung aller für die Strafzumessung relevanten Umstände ist der Beschul-

digte mit einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten zu bestrafen. Darauf anzurechnen 

sind 531 Tage erstandene Haft und vorzeitiger Strafvollzug.

7.

Vollzug

Hinsichtlich  des  Vollzugs  der  auszufällenden  Strafe  kann  auf  die  zutreffenden 

vorinstanzlichen Ausführungen verwiesen werden (Urk. 36 S. 26 E. VI.).

-   12   -

III. Kosten

Die  Gerichtsgebühr  für  das  Berufungsverfahrens  beträgt  Fr. 2'500.–.  Die  Kosten 

des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens 

oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO).

Der Beschuldigte unterliegt vollumfänglich, weshalb ihm die Kosten des Berufungs-

verfahrens  vollumfänglich  aufzuerlegen  sind.  Die  Kosten  der  amtlichen  Verteidi-

gung des Beschuldigten sind einstweilen und unter Vorbehalt der Nachzahlungs-

pflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO auf die Gerichtskasse zu nehmen.

Der amtliche Verteidiger reichte im Zusammenhang mit seinen Aufwendungen im 

Berufungsverfahren seine Honorarnote über ein Total von Fr. 6'524.40 (exkl. Beru-

fungsverhandlung) ein (Urk. 52). In Berücksichtigung des Umstands, dass lediglich 

der Strafpunkt angefochten war (vgl. § 18 Abs. 1 AnwGebV) und die Strafzumes-

sung sich auf wenige Delikte beschränkte, erscheint eine pauschale Entschädigung 

von Fr. 5'000.– für das Berufungsverfahren als angemessen.

Es wird beschlossen:

1.

Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 

14. August 2024 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:

"Es wird erkannt:

1.

Der Beschuldigte A._____ ist schuldig

der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne 

von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d BetmG in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. a 

BetmG; 

der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz im Sinne 

von Art. 19 Abs. 1 lit. c und d BetmG sowie

des mehrfachen Verweisungsbruchs im Sinne von Art. 291 Abs. 1 StGB.







2.

(…)

-   13   -

3.

Der Beschuldigte wird im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB in Verbindung mit 

Art. 66b Abs. 1 StGB für 20 Jahre des Landes verwiesen.

4.

Die Ausschreibung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem wird 

angeordnet.

5.

Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 28. Februar 

2024 beschlagnahmte Bargeldbetrag in der Höhe von total Fr. 1'400.– wird – soweit 

ausreichend – zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.

6.

Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

28. Februar 2024 beschlagnahmten Gegenstände werden eingezogen und der 

Lagerbehörde mit Rechtskraft des Urteils zur Vernichtung überlassen:

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Sporttasche mit 7 kg Cannabis (Asservat Nr. A017'848'509; BM Lager-Nr. 
B02335-2023)

Cellophansack mit 51.8 Gramm brutto Heroingemisch (Asservat Nr. 
A017'848'532; BM Lager-Nr. B02335-2023)

Block 627.3 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'554; 
BM Lager-Nr. B02335-2023)

89.2 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'576; BM Lager-
Nr. B02335-2023)

Diverses Verpackungsmaterial (Asservat Nr. A017'848'598; BM Lager-Nr. 
B02335-2023)

Zip-Beutel mit 106.9 Gramm Streckmittel (Asservat Nr. A017'848'703; BM 
Lager-Nr. B02335-2023)

Feinwaage (Asservat Nr. A017'848'725; BM Lager-Nr. B02335-2023)

Feinwaage (Asservat Nr. A017'848'736; BM Lager-Nr. B02335-2023)

Rolle Cellophan (Asservat Nr. A017'848'747; BM Lager-Nr.
B02335-2023)

5 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'770; BM Lager-Nr. 
B02335-2023)

74.6 Gramm brutto Kokaingemisch (Asservat Nr. A017'848'907; BM Lager-
Nr. B02335-2023)

7.

Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 

28. Februar 2024 beschlagnahmten Gegenstände werden nach Rechtskraft dieses 

Entscheides dem Beschuldigten zuhanden seiner Effekten freigegeben:

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Mobiltelefon Samsung (Asservat Nr. A017'849'364)

Mobiltelefon Samsung (Asservat Nr. A017'849'397)

-   14   -

8.

Die unter der Polis-Geschäfts-Nr. 86380543 sichergestellten Spuren, Spurenträger, 

Aufnahmen sowie Datenauslesungen und Datensicherungen sind – soweit sie den 

Beschuldigten betreffen – mit Rechtskraft dieses Entscheides zu vernichten.

9.

Es wird die Abnahme einer DNA-Probe und Erstellung eines DNA-Profils im Sinne 

von Art. 257 StPO angeordnet. Das Forensische Institut Zürich (FOR) wird mit dem 

Vollzug beauftragt.

10. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:

Fr.

Fr.

Fr.

Fr.

3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen:

2'500.00   Gebühr für das Vorverfahren

2'350.00   Auslagen im Vorverfahren (Gutachten)

1'198.70

  Entschädigung amtlicher Verteidiger Rechtsanwalt 
  X2._____ (inkl. Barauslagen und MwSt), bereits 
  bezahlt

Fr.

10'237.85

  Entschädigung amtlicher Verteidiger Rechtsanwalt 
  lic. iur. X1._____ (inkl. Barauslagen und MwSt), bereits
  bezahlt

Fr.

Fr.

10'173.30

  Entschädigung amtlicher Verteidiger Rechtsanwalt 
  lic. iur. X1._____ (inkl. Barauslagen und MwSt)

30'059.85   Total

Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.

11. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 10 werden dem Beschuldigten auferlegt. Die 

Kosten der amtlichen Verteidigungen werden indessen einstweilen auf die Gerichts-

kasse genommen. Eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbe-

halten.

12.

(Mitteilungssatz)

13.

(Rechtsmittel)"

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

-   15   -

Es wird erkannt:

1.

Der Beschuldigte wird bestraft mit 48 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis 

und mit heute 531 Tage durch Untersuchungshaft sowie vorzeitigen Straf-

vollzug erstanden sind. 

2.

Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:

Fr.

Fr.

2'500.– ; die weiteren Kosten betragen:

5'000.–   amtliche Verteidigung (inkl. 8,1% MWSt)

3.

Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-

nommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO vorbehalten.

4. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an













die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben)

die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland (versandt)

den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste (versandt)

das Migrationsamt des Kantons Zürich (versandt)

die Justizvollzugsanstalt Pöschwies (überbracht via zuführenden 
Beamten)

das Bundesamt für Polizei fedpol, Hauptabteilung Bundeskriminalpoli-
zei, Kriminalanalyse KA2, Guisanplatz 1A, 3003 Bern (versandt)

sowie in vollständiger Ausfertigung an







die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 

das Bundesamt für Polizei fedpol, Hauptabteilung Bundeskriminalpoli-
zei, Kriminalanalyse KA2, Guisanplatz 1A, 3003 Bern 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an



die Vorinstanz

-   16   -









den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste

das Migrationsamt des Kantons Zürich 

die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit Formular A

die Koordinationsstelle VOSTRA/DNA mit dem Formular "Löschung 
des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials".

5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der gemäss Art. 35 und 35a 

BGerR zuständigen strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts (1000 

Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschrie-

benen Weise schriftlich einzureichen.

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes.

Obergericht des Kantons Zürich
I. Strafkammer

Zürich, 17. März 2025

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. B. Gut

MLaw W. Dharshing