# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e1a82c89-c9ed-5be3-b404-233f0e4eb88c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-16
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 16.10.2018 200 2018 67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2018-67_2018-10-16.pdf

## Full Text

200 18 67 UV
GRD/LUB/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 16. Oktober 2018

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Knapp, Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiber Lüthi

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1952 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
über seine Arbeitgeberin bei der Suva (Beschwerdegegnerin) obligatorisch 
unfallversichert, als er am xx.xx.1999 bei … in einem … mit einer … von 
mehreren Splittern getroffen wurde. (Akten der Suva [act. IIA], 1). Dabei 
zog er sich insbesondere eine Rückenmarkverletzung zu, was zu einer 
sensomotorischen inkompletten Paraplegie links führte (act. IIA 146 S. 2). 
Nachdem die Suva im Zusammenhang mit diesem Ereignis zunächst die 
gesetzlichen Unfallversicherungsleistungen in Form von Taggeld und Heil-
behandlung erbracht hatte, sprach sie dem Versicherten mit Verfügung 
vom 26. Juni 2003 ab August 2003 eine auf einem Invaliditätsgrad von 
80 % basierende Invalidenrente, eine Hilflosenentschädigung leichten Gra-
des sowie eine Integritätsentschädigung entsprechend einem Integritäts-
schaden von 95 % zu (act. IIA 187).

Im November 2015 begab sich der Versicherte wegen persistierender, in 
die Gesässbacke links ausstrahlender Rückenbeschwerden in ärztliche 
Behandlung (Akten der Suva [act. II], 120). In der Folge führte die Suva 
diverse medizinische Erhebungen durch, insbesondere holte sie beim 
Kreisarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, eine Beurteilung vom 2. Juni 
2016 ein (act. II 133). Gestützt darauf verneinte sie mit Verfügung vom 
12. Oktober 2017 ihre Leistungspflicht und legte zur Begründung dar, zwi-
schen dem Unfall vom xx.xx.1999 und den geltend gemachten Rückenbe-
schwerden bestehe kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammen-
hang (act. II 166). Daran hielt sie auf Einsprache hin (act. II 167) mit Ent-
scheid vom 7. Dezember 2017 fest (act. II 171).

B.

Mit Eingabe vom 23. Januar 2018 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Beschwerde und beantragt, der Einspracheent-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 3

scheid vom 7. Dezember 2017 sei aufzuheben und die Beschwerdegegne-
rin sei zu verpflichten, die Kosten für die Behandlung der linksseitigen per-
sistierenden, in die Gesässbacke links ausstrahlenden Rückenschmerzen 
vollumfänglich zu übernehmen.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 26. März 2018 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Replik vom 9. Mai 2018 bzw. Duplik vom 13. Juni 2018 halten die Par-
teien an ihren gestellten Anträgen und vorgebrachten Standpunkten fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der die Verfügung vom 12. Oktober 2017 
(act. II 166) bestätigende Einspracheentscheid vom 7. Dezember 2017 
(AB 171). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der Unfall-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 4

versicherung für die als Folgen des Ereignisses vom xx.xx.1999 geltend 
gemachten in die linke Gesässbacke ausstrahlenden Rückenbeschwerden.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) und die Änderung vom 9. November 2016 der Verordnung vom 
20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in 
Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem In-
krafttreten der Änderung vom 25. September 2015 des UVG ereignet ha-
ben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen 
sind, werden nach bisherigem Recht gewährt (Abs. 1 der Übergangsbe-
stimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG). Massge-
bend ist hier deshalb das bisherige Recht. 

2.2 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.3 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 5

2.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ur-
sache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2). Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen 
deckt sich die adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausa-
lität; die Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 
140 V 356 E. 3.2 S. 358).

2.4 Die Versicherungsleistungen werden grundsätzlich auch für Rück-
fälle und Spätfolgen gewährt. Bezüger einer Invalidenrente haben nach 
Rückfällen und Spätfolgen Anspruch auf Heilbehandlung, wenn die Er-
werbsfähigkeit durch medizinische Vorkehren wesentlich verbessert oder 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 6

vor wesentlicher Beeinträchtigung bewahrt werden kann (Art. 11 UVV 
i.V.m. Art. 21. Abs. 1 lit. b und Abs. 3 UVG). Bei einem Rückfall handelt es 
sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so 
dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Ar-
beitsunfähigkeit kommt. Von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar 
geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische 
Veränderungen bewirkt, die zu einem völlig anders gearteten Krankheits-
bild führen können (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; SVR 2016 UV Nr. 15 
S. 47 E. 3.2 und Nr. 18 S. 56 E. 2.1.2; Entscheid des Bundesgerichts 
[BGer] vom 19. Dezember 2016, 8C_61/2016, E. 3.2).

Liegt ein Rückfall oder eine Spätfolge vor, so besteht eine Leistungspflicht 
des Unfallversicherers nur dann, wenn zwischen den erneut geltend ge-
machten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Unfall erlitte-
nen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausalzusam-
menhang besteht. Dabei kann der Unfallversicherer nicht auf der Anerken-
nung des Kausalzusammenhangs beim Grundfall oder einem früheren 
Rückfall behaftet werden (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; RKUV 1994 U 206 
S. 327 E. 2 und S. 328 E. 3b; SVR 2016 UV Nr. 15 S. 47 E. 3.2 und Nr. 18 
S. 56 E. 2.1.2). Bei Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der versicherten 
Person, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 
dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem im Sozialversiche-
rungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und 
dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere 
Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen 
Kausalzusammenhangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid 
zu Lasten der versicherten Person aus (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 57 
E. 2.2.2; Entscheid des BGer vom 19. Dezember 2016, 8C_61/2016, 
E. 3.2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 7

3.

3.1 In Bezug auf die geltend gemachten in die linke Gesässbacke 
ausstrahlenden Rückenbeschwerden ergibt sich in medizinischer Hinsicht 
aus den Akten im Wesentlichen das Folgende:

3.1.1 Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, dia-
gnostizierte im Bericht vom 15. November 2015 (act. II 120) eine mehreta-
gere Spondylose und Spondylarthrose der LWS mit ausgeprägter Facet-
tengelenksarthrose L4/5 linksbetont und Facettengelenkszyste mit konse-
kutiver rezessaler Einengung L4/5 links, eine sensomotorische inkomplette 
Paraplegie sub Th3 wegen Myelonverletzung Th4/5 und einen Tinnitus bds. 
nach … (act. II 120 S. 1). Aktuell klage der Patient über ein hauptsächlich 
lokales lumbales Schmerzproblem linksbetont. Ursache dürfte die Facet-
tengelenksarthrose L4/5 mit konsekutiver Facettengelenkszyste und Spi-
nalkanalstenosierung L4/5 links sein (act. II 120 S. 2). Im Infiltrationsbericht 
vom 1. Dezember 2015 (act. II 117) wiederholte Dr. med. D.________ die 
von ihm bereits gestellten Diagnosen. 

3.1.2 Der Kreisarzt Dr. med. C.________ führte in der Beurteilung vom 
2. Juni 2016 (act. II 133) als Diagnosen eine sensomotorische inkomplette 
Para-plegie sub Th3 bei St. n. … mit Myelonläsion, ein neuropathisches 
Schmerzsyndrom im Unterbauchbereich und in den unteren Extremitäten 
und einen Tinnitus bds. nach … auf. Unfallfremd bestünden eine mehreta-
gere Spondylose und Spondylarthrose der LWS mit ausgeprägter Facet-
tengelenksarthrose L4/5 linksbetont und Facettengelenkszyste mit konse-
kutiver rezessaler Einengung L4/5 links und eine Spondylolisthesis vera 
L5/S1 (act. II 133 S. 1). Bei der Beurteilung der radiologischen Diagnostik 
falle zunächst eine flachbogige linkskonvexe Seitenverbiegung der unteren 
BWS und oberen LWS mit Scheitelpunkt LWK 1/2 und Torsion Moe 1 auf. 
In der Seitenebene sei eine insgesamt noch harmonische Schwingung der 
Wirbelsäule zu erkennen, wobei das Kreuzbein grenzwertig zu einem Sa-
crum acutum zu definieren sei. Auffällig in den Funktionsaufnahmen der 
LWS vom 16. Februar 2016 sei die Mobilität des 5. Lendenwirbels unter 
LWK 4 sowie die deutliche Abkippung desselben nach dorsal bei Inklination 
sowie die Minderung des Zwischenwirbelraumes L5/S1. Werde eine unfall-
bedingte Muskelschwäche der Rumpfmuskulatur seit dem Unfallereignis 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 8

postuliert, müsste sich sowohl die Kyphose der BWS als auch die Lordose 
der LWS im Verlauf von … Jahren deutlich verstärkt haben. Dies sei aber 
den Röntgenaufnahmen nicht zu entnehmen. Als wahrscheinlicher für die 
vorliegenden verschleissbedingten Veränderungen sei die Spondylolisthe-
se (Wirbelgleiten) bei LWK 5 anzusehen. Hierbei handle es sich um eine 
angeborene oder im Kindesalter erworbene Deformität, bei der der Bogen-
wurzelschluss am Wirbelkörper beidseits unvollständig sei. Dies führe zu 
einer Instabilität mit Wirbelgleiten, was dauerhaft zu einem Verschleiss der 
Bandscheibe und auch der Facettengelenke führe. Diese Deformität sei 
nicht kausal zum Unfallereignis (AB 120 S. 2). Es könne auch nicht davon 
ausgegangen werden, dass die muskulären Unfallfolgen diese Situation 
richtunggebend verschlimmert hätten, zumal hier kontinuierlich zunehmen-
de Beschwerden vorauszusetzen seien. Der Versicherte sei aber laut Kon-
sultationsbericht von Dr. med. D.________ zwischen 1999 und 2015 nicht 
behandlungsbedürftig gewesen. Insofern könne nicht davon ausgegangen 
werden, dass die angeborene Deformität der unteren LWS durch das Un-
fallereignis richtunggebend verschlimmert worden sei. Viel eher sei anzu-
nehmen, dass die verschleissbedingten Beschwerden spontan symptoma-
tisch geworden seien. Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei daher eine 
Kausalität zwischen den Unfallfolgen und den beklagten degenerativen 
Veränderungen der LWS nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ge-
geben (act. II 133 S. 3).

3.1.3 Nach einer weiteren Infiltration nannte Dr. med. D.________ im Be-
richt vom 20. Juni 2016 als Diagnose eine mehretagere Spondylose und 
Spondylarthrose der LWS mit instabiler degenerativer Spondylolisthese 
L4/5 und massiver Facettengelenksarthrose L4/5 mit Facettengelenkszyste 
L4/5 links und konsekutiver rezessaler Einengung L4/5 links. Im Weiteren 
bestätigte er seine bisher genannten Diagnosen (act. II 187).

3.1.4 Am 7. August 2017 berichtete die Hausärztin Dr. med. E.________, 
Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, der Gesundheitszustand sei wei-
testgehend stationär, bis auf eine Zunahme der Rückenbeschwerden bei 
mehretagerer Spondylose und Spondylarthrose der LWS mit instabiler de-
generativer Spondylolisthese L4/5 mit Facettengelenkszyste L4/L6 links 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 9

und konsekutiver rezessaler Einengung L4/L5. Ausser dem Unfall seien 
keine weiteren Umstände bekannt (act. II 158).

3.1.5 Der behandelnde Chiropraktor Dr. F.________ führte im Schreiben 
vom 13. September 2017 aus, aufgrund der Fehlbelastung durch die Wir-
belsäule wegen der inkompletten Paraplegie sei es klar, dass dies eine 
Beckenverwringung und funktionelle Blockierungen am lumbosacralen 
Übergang in der BWS bis hinauf in die obere Halswirbelsäule zur Folge 
gehabt habe. Es sei daher unmissverständlich klar, dass die Wirbelsäulen-
beschwerden auf die … mit darauffolgender inkompletter Paraplegie 
zurückgingen und somit als Unfallfolgen taxiert werden müssten 
(act. II 162).

3.1.6 Der Kreisarzt Dr. med. C.________ hielt am 19. September 2017 
nach Vorlage des Schreibens des Chiropraktors vom 13. September 2017 
fest, es ergäben sich keine neuen Aspekte, so dass die Beurteilung vom 
2. Juni 2016 weiterhin gelte (act. II 163).

3.1.7 Im Bericht des Zentrums G.________ vom 16. November 2017 
(act. II 170) diagnostizierten die Dres. med. H.________, Facharzt für Neu-
rochirurgie, und I.________ einen St. n. … des Myelons Höhe Th4/5, ein 
neuropathisches Schmerzsyndrom im Unterbauchbereich und in den unte-
ren Extremitäten bds., eine Spastik in der linken unteren Extremität, einen 
chronischen Schmerz dorsal Beckenschaufel links und zwar wenig lateral 
des ISG obere Hälfte, eine bekannte Spondylolyse und Spondylarthrose in 
den unteren LWS-Segmenten und eine autonome Dysregulation mit Bla-
sen-, Darm- und Sexualfunktionsstörung (AB 170 S. 1). Anhand der Ana-
mnese und der klinischen Befunde bestehe der Verdacht, dass seit dem 
Unfall neben anderem eine chronische neuropathische Schmerzproblema-
tik im Bereich der linken Beckenschaufel dorsal, etwa auf Höhe L4/5 resp. 
in die Nähe des ISG projizierend, bestehe (act. II 170 S. 3).

3.1.8 In der neurochirurgischen Beurteilung des Kompetenzzentrums 
Versicherungsmedizin der Suva vom 21. März 2018 (act. II 190) führte 
Prof. Dr. med. J.________, Fachärztin für Neurochirurgie, aus, in Zusam-
menschau aller Befunde sei es aufgrund der Chronologie der durchgeführ-
ten Untersuchungen und Befunde überwiegend wahrscheinlich, dass die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 10

beklagten Beschwerden ca. 2015 symptomatisch geworden seien. Es 
bestätige sich bildmorphologisch die Spondylose und Spondylarthrose, d.h. 
degenerative Veränderung, insbesondere im Bereich des Facettengelenks 
L4/5 mit Synovialzyste. Der Umstand, dass es nach der Infiltration zu ei-
nem kompletten Verschwinden der Schmerzsymptomatik gekommen sei, 
lasse einen Ursprung des Schmerzes aus dem Bereich des Facettenge-
lenks L4/5 links in Zusammenhang mit einer Instabilität im Bereich der LWS 
überwiegend wahrscheinlich erscheinen (act II 190 S. 10 f.). Basierend auf 
den Voraufnahmen sei von einer anlagebedingten Bogenwurzelschluss-
störung L5 auszugehen mit verändertem Facettengelenk LWK4/5 links. 
Dies habe über die Jahre zu den erheblichen degenerativen Verschleisser-
scheinungen und überwiegend wahrscheinlich zu der Gelenkzyste LWK 4/5 
geführt. Es könne somit festgehalten werden, dass der Versicherte sowohl 
anlagebedingte Veränderungen als auch ausgeprägte degenerative Verän-
derungen an (act. II 190 S. 12) der unteren LWS habe, die im Verlauf der 
Jahre zugenommen hätten. Auch in Anbetracht des Abstands der Myelon-
läsion zu dem unteren Abschnitt der LWS, der in den Ganzkörperröntgen 
dargestellten Statik und der Art der radiologischen Veränderungen sei kein 
kausaler Zusammenhang der beklagten Beschwerden zum Ereignis von 
1999 anzunehmen. Die Einschätzung von Dr. med. C.________ sei nach-
vollziehbar. Basierend auf den radiologischen Veränderungen und vorlie-
genden Dokumenten sei aus versicherungsmedizinischer Sicht eine Kausa-
lität zwischen dem Unfall und den beklagten Beschwerden des Versicher-
ten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben (act. II 190 S. 13).

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 11

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 
E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen 
in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 
im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-
achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 
E. 3b ee S. 354).

3.3 Die Beschwerdegegnerin hat sich im hier angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 7. Dezember 2017 (act. II 171) massgeblich auf die Be-
urteilung des Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 2. Juni 2016 
(act. II 133) gestützt. Die versicherungsinterne Beurteilung von Dr. med. 
C.________ erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den 
Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten Anforderungen (vgl. 
E. 3.2 hiervor) und überzeugt. Der Facharzt hat sich in seiner Beurteilung in 
Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit den gesundheitlichen 
Einschränkungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und seine 
Schlussfolgerungen gestützt auf die Vorakten und bildgebenden Untersu-
chungen getroffen. Die Ausführungen in den Beurteilungen der medizini-
schen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfol-
gerungen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet. Dass der 
Kreisarzt auf eine klinische Exploration des Beschwerdeführers verzichtet 
hat (act. II 124 S.1, act. II 167 S. 2), ist nicht zu beanstanden, konnte er 
sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen doch ein gesamthaft lückenlo-
ses Bild verschaffen (vgl. RKUV 2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 
371 E. 5b). Dr. med. C.________ hat einleuchtend und schlüssig dargelegt, 
dass Ursache für die verschleissbedingten Veränderungen die vorliegende 
Spondylolisthese (Wirbelgleiten) bei LWK 5 ist und es sich dabei um eine 
angeborene oder im Kindesalter erworbene Deformität handelt, die nicht 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 12

kausal zum Unfallereignis ist (act. II 133 S. 2). Diese Einschätzung wird 
auch durch die ebenfalls schlüssige und ausführliche weitere Beurteilung 
der Unfallkausalität durch Prof. Dr. med. J.________ bestätigt (act. II 190). 
Auf die kreisärztliche Beurteilung ist damit abzustellen. Was der Beschwer-
deführer dagegen vorbringt, vermag diese nicht in Zweifel zu ziehen.

3.3.1 Zunächst bringt der Beschwerdeführer vor, Dr. med. D.________ 
erachte als Ursache der Schmerzen die Facettengelenksarthrose L4/5 mit 
konsekutiver Facettengelenkszyste und Spinalkanalstenosierung L4/5 links 
und sehe diese offenbar im Zusammenhang mit dem Unfall (vgl. Be-
schwerde S. 5 Art. 4 Abs. 1). 

Dieses Vorbringen verfängt nicht. Es trifft zwar zu, dass der behandelnde 
Arzt als Ursache für das lokale lumbale Schmerzproblem linksbetont die 
Facettengelenksarthrose L4/5 mit konsekutiver Facettengelenkszyste und 
Spinalkanalstenosierung L4/5 links verantwortlich sieht, über einen Kausal-
zusammenhang zwischen diesen Befunden und dem Ereignis von 1999 hat 
er sich jedoch nicht ausgesprochen (act. II 120). Auch in den Berichten 
vom 1. Dezember 2015 (act. II 117) und 20. Juni 2016 (act. II 187) hat sich 
Dr. med. D.________ nicht zur Unfallkausalität geäussert. Aus der Gege-
benheit, dass sich die Beschwerdegegnerin veranlasst gesehen hatte, ihre 
Leistungspflicht zu prüfen, kann ebenfalls nicht geschlossen werden, 
Dr. med. D.________ habe die Unfallkausalität bejaht (vgl. Replik S. 3 
oben). Vielmehr kam die Beschwerdegegnerin damit lediglich ihrer Ab-
klärungspflicht nach.

3.3.2 Weiter beruft sich der Beschwerdeführer zur Begründung der Un-
fallkausalität auf die Stellungnahme des Chiropraktors Dr. F.________ vom 
13. September 2017 (vgl. Beschwerde S. 5 Art. 4 Abs. 2), welcher festhielt, 
aufgrund der Fehlbelastung durch die Wirbelsäule wegen der inkompletten 
Paraplegie sei es klar, dass dies eine Beckenverwringung und funktionelle 
Blockierungen am lumbosacralen Übergang an der BWS bis hinauf in die 
obere Halswirbelsäule zur Folge gehabt habe und daher die Wirbelsäulen-
beschwerden auf die … mit darauffolgender inkompletter Paraplegie 
zurückgingen und somit als Unfallfolgen taxiert werden müssten (act. II 
162). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 13

Der Kreisarzt Dr. med. C.________ hat am 25. April 2016 gestützt auf eine 
bildgebende Abklärung vom 5. August 2015 (act. II 128 S. 2) eine nen-
nenswerte thorakale Fehlhaltung der Wirbelsäule, welche Auswirkung auf 
die LWS haben kann, explizit ausgeschlossen (act. II 129). Zudem hat sich 
Dr. med. C.________ in seiner Beurteilung vom 2. Juni 2016 mit der Verur-
sachung der Beschwerden durch eine mögliche unfallbedingte Muskel-
schwäche auseinandergesetzt und hat ebenfalls in diesem Zusammenhang 
nachvollziehbar und überzeugend aufgezeigt, dass eine Fehlbelastung der 
Wirbelsäule nicht ausgewiesen ist. So hat er ausgeführt, werde eine unfall-
bedingte Schwäche der Rumpfmuskulatur postuliert, müsste sich sowohl 
die Kyphose der BWS als auch die Lordose der LWS im Verlauf von 
17 Jahren deutlich verstärkt haben, was den Röntgenaufnahmen nicht zu 
entnehmen sei (act. II 133 S. 2). Die Stellungnahme des Chiropraktors ist 
damit nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an der kreisärztlichen Beur-
teilung zu erwecken.

3.3.3 Sodann moniert der Beschwerdeführer, der Bericht des Zentrums 
G.________ vom 16. November 2017 sei im Einspracheentscheid nicht 
berücksichtigt worden, worin Dr. med. H.________ und Dr. med. 
I.________ anhand der Anamnese und klinischen Befunde den Verdacht 
äusserten, dass beim Beschwerdeführer seit dem Unfall neben anderen 
eine chronische neuropathische Schmerzproblematik im Bereich der linken 
Beckenschaufel dorsal, etwa auf Höhe L4/5 resp. in der Nähe des ISG pro-
jizierend, bestehe. Diese seien also der Ansicht, dass es sich bei den Rü-
ckenbeschwerden um unfallbedingte (neuropathische) Schmerzen handle 
(vgl. Beschwerde S. 5 f. Art. 4 Abs. 3 und 4).

Wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort (S. 5 Ziff. 10.2) 
zutreffend ausführt, äussern die Dres. med. H.________ und I.________ 
lediglich den Verdacht (act. II 170 S. 3) und nicht eine aufgrund des medi-
zinischen Verlaufs und echtzeitlichen Dokumente gesicherte Feststellung. 
Des Weiteren basiert deren Einschätzung auf der nicht massgebenden 
Formel "post hoc, ergo propter hoc", nach deren Bedeutung eine gesund-
heitliche Schädigung schon dann als durch einen Unfall verursacht gilt, 
wenn sie nach diesem aufgetreten ist (BGE 119 V 335 E. 2b bb S. 341; 
SVR 2008 UV Nr. 11 S. 36 E. 4.2.3). Hierzu hat Prof. Dr. med. J.________ 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 14

in der neurochirurgischen Beurteilung vom 21. März 2018 überdies nach-
vollziehbar dargelegt, dass aufgrund der Chronologie der durchgeführten 
Untersuchungen und der Befunde überwiegend wahrscheinlich ist, dass die 
geklagten Beschwerden erst ca. 2015 symptomatisch geworden sind 
(act. II 190 S. 10). Der Bericht des Zentrums G.________ ist deshalb eben-
so wenig geeignet, auch nur geringe Zweifel an der Beurteilung von 
Dr. med. C.________ vom 2. Juni 2016 (act. II 133) zu begründen.

3.3.4 Schliesslich wendet der Beschwerdeführer ein, im Gutachten des 
Spitals K.________ vom 25. September 2002 sei keine Spondylolyse oder 
Spondylolisthesis bei LWK 5 und auch kein Wirbelgleiten bei LWK 4 er-
wähnt. Würde eine Spondylolyse seit Geburt oder seit Kindesalter beste-
hen, hätte diese bei der umfassenden Begutachtung festgestellt werden 
müssen. Da dies jedoch nicht der Fall sei, sei die These von Dr. med. 
C.________ einer vorbestehenden Deformität widerlegt (vgl. Beschwerde 
S. 6 f., Art. 5).

Diesem Einwand kann nicht gefolgt werden. Auch hierzu hat Prof. Dr. med. 
J.________ in der neurochirurgischen Beurteilung vom 21. März 2018 
(act. II 190) Stellung genommen. Unter Berücksichtigung der Vorakten und 
insbesondere der Bildgebung hat sie nachvollziehbar dargelegt, dass die 
anlagebedingte Bogenwurzelschlussstörung L5 links mit verändertem Fa-
cettengelenk LWK 4/5 links bereits in den Voraufnahmen vom 9. Juni 1999 
und 7. Januar 2000 zu sehen war und über die Jahre zu den erheblichen 
degenerativen Verschleisserscheinungen sowie zur Gelenkszyste LWK 4/5 
links geführt hat. Sie hat diesbezüglich ausgeführt, auf den 
LWS/Beckenaufnahmen seien die Veränderungen in der Höhe LWK 4/5 
bereits erkennbar, aber deshalb von den Gutachtern nicht beschrieben 
worden, weil die vorherrschende Symptomatik zum Zeitpunkt der Begut-
achtung eine schwere Myelonverletzung im Bereich der BWS gewesen sei 
und die Bildinterpretation auf die Beschreibung der … im Bereich des Be-
ckens und Foramen Sacralis links S1 fokussiert gewesen sei (act. II 190 S. 
12). Auch in Anbetracht des Abstands der Myelonläsion zum unteren Ab-
schnitt der LWS (LWK4/5 und LWK5/SWK1), der in den Ganzkörperrönt-
gen dargestellten Statik und der Art der radiologischen Veränderungen sei 
kein kausaler Zusammenhang der beklagten Beschwerden zum Ereignis 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 15

von 1999 anzunehmen (act. II 19 S. 13). Zur Dokumentation hat sie auf die 
entsprechenden Aufnahmen verwiesen, welche sie als Anhang ihrer Beur-
teilung beifügte (act. II 190 S. 17 f., Abbildung 3a und 5). Es ist damit er-
stellt, dass – obwohl im Gutachten des K.________ vom 25. September 
2002 nicht ausdrücklich erwähnt – die anlagebedingten Veränderungen 
bereits in den Jahren 1999 und 2000 bestanden haben. Das Gutachten des 
K.________ vermag somit die Beurteilung von Dr. med. C.________ nicht 
zu widerlegen oder daran auch nur geringe Zweifel zu wecken. Hinzu 
kommt, dass die muskulären Unfallfolgen – entgegen der Argumentation 
des Beschwerdeführers (vgl. Replik S. 4 f.) – die Deformität am Wirbelkör-
per auch nicht richtunggebend verschlimmert haben, zumal hierzu kontinu-
ierlich zunehmende Beschwerden vorausgesetzt wären, was vorliegend 
nicht der Fall ist, war der Beschwerdeführer doch zwischen 1999 und 2015 
diesbezüglich nicht behandlungsbedürftig (act. II 133 S. 3).

3.4 Nach dem Dargelegten ist die Unfallkausalität der nach 16 Jahren 
geklagten Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung in die linke Gesässbacke 
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen (vgl. E. 2.3.1 und 
2.4 hiervor). Der angefochtene Einspracheentscheid vom 7. Dezember 
2017 (act. II 171) ist damit nicht zu beanstanden und die dagegen erhobe-
ne Beschwerde abzuweisen.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG 
sind keine Verfahrenskosten zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be-
schwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Okt. 2018, UV/18/67, Seite 16

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva 
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.