# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b74862e0-c0f4-5e05-b52f-a58ed9a5454b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.04.2022 II 2021 39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-39_2022-04-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 39

Entscheid vom 26. April 2022 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ Holding AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch …, 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Gewinn- und Kapitalsteuer (Veranlagung 2017; Aufrechnung Wert-
berichtigungen)

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Sachverhalt:

A.a. Die A.________ Holding AG mit Sitz in U.________/SZ bezweckt den Er-
werb, das Halten und Verwalten sowie die Veräusserung von Beteiligungen an 
in- und ausländischen Unternehmen aller Art, und kann für die kantonalen Steu-
ern in den hier interessierenden Steuerjahren noch das Holdingprivileg gemäss 
Steuerrecht des Kantons Schwyz beanspruchen (d.h. gemäss dem am 22.5.2019 
aufgehobenen § 75 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz [StG; 
SRSZ 172.200] vom 9.2.2000). Sie hält (u.a.) hundertprozentige Beteiligungen 
an der B.________ GmbH und der C.________ GmbH, beide Gesellschaften mit 
Sitz in V.________, Deutschland (DE).

A.b. Die B.________ GmbH hält ihrerseits im Anlagevermögen als hauptsächli-
ches Aktivum seit dem Jahr 2011 eine Beteiligung an der D.________ AG mit 
Sitz in V.________, Deutschland (DE). Die D.________ AG ist ein Transport- 
und Logistikunternehmen, wird seit 2015 an der Börse notiert und gilt als die 
grösste deutsche Containerschiffsreederei. 

In den Geschäftsjahren 2011 bis 2015 wurde auf Stufe der A.________ Holding 
AG in mehreren Schritten eine Wertkorrektur des Buchwertes der Beteiligung an 
der B.________ GmbH vorgenommen. Die betragsmässig grösste Wertkorrektur 
erfolgte in der Steuerperiode 2015 im Umfang von Fr. 377'657'000.--, was ent-
sprechend durch die Steuerverwaltung akzeptiert wurde. 

Im Rahmen des Veranlagungsverfahrens für die Steuerperiode 2017 prüfte die 
Veranlagungsabteilung den in den vorangegangenen Steuerperioden korrigierten 
Buchwert der Beteiligung auf eine allfällige Werterholung.

A.c. Die C.________ GmbH dient der A.________ Holding AG als Objektgesell-
schaft für den Bau und den Betrieb des Hotels "E.________" in V.________, 
Deutschland (DE). Nachdem die nach etlichen Verzögerungen ursprünglich auf 
den Herbst 2017 geplante Eröffnung aufgrund eines im Sommer 2017 eingetre-
tenen Wasserschadens auf den März 2018 verschoben werden musste, nahm 
die A.________ Holding AG aufgrund eines mittels DCF-Methode durchgeführten 
Werthaltigkeitstests ("Impairment") in ihrer Jahresrechnung 2017 ebenfalls eine 
Wertkorrektur auf der Beteiligung an der C.________ GmbH in der Höhe von 
Fr. 50'000'000.-- vor.

Im Rahmen des Veranlagungsverfahrens für die Steuerperiode 2017 prüfte die 
Veranlagungsabteilung auch die geschäftsmässige Begründetheit der im Steuer-
verfahren von der A.________ Holding AG geltend gemachten Wertkorrektur auf 
der Beteiligung an der C.________ GmbH.

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A.d. Am 17. September 2019 unterbreitete die Veranlagungsabteilung der 
A.________ Holding AG einen Einschätzungsvorschlag zur Veranlagung für die 
Steuerperiode 2017 (vgl. Bf-act. 4). Darin wurden in Abweichung von der Steu-
ererklärung der A.________ Holding AG für die Steuerperiode 2017 folgende 
Korrekturen vorgenommen:

Bezüglich der Beteiligung an der B.________ GmbH war die Veranlagungsabtei-
lung der Auffassung, dass sich der Wert der Beteiligung nachhaltig erholt habe 
und dass die Wertberichtigungen zumindest bis zur Höhe des Eigenkapitals der 
B.________ GmbH nicht mehr begründet seien, weshalb der Betrag von 
Fr. 352'043'000.-- als versteuerte stille Reserve aufgerechnet werde.

EUR CHF
Gestehungskosten A._______ Holding AG 1'293'349’000
Buchwert A.________ Holding AG 697'674’000
Eigenkapital B.________ GmbH 915'584’364 1'049'717’473
Wiedereingebrachte Wertberichtigungen 352'043’473

Bezüglich der geltend gemachten Wertberichtigung von Fr. 50'000'000.-- auf der 
Beteiligung an der C.________ GmbH vertrat die Veranlagungsabteilung die Auf-
fassung, dass der Wert der Beteiligung dem Substanzwert der C.________ 
GmbH per 31. Dezember 2017 von Fr. 161'768'666.-- entspreche. Die maximal 
zulässige Wertberichtigung betrage demzufolge Fr. 14'068'334.-- und die Diffe-
renz von Fr. 35'931'666.-- werde als versteuerte stille Reserve aufgerechnet.

EUR CHF
Gestehungskosten A._______ Holding AG 175'837’000
Buchwert A.________ Holding AG 125'837’000
Eigenkapital C.________ GmbH 141'097’834 161'768’666
Zulässige Wertberichtigung 14'068’334
Gebuchte Wertberichtigung 50'000’000
Differenz 35'931’666

B. Mit Veranlagung für die Steuerperiode 2017 vom 16. März 2020 veranlagte 
die Kantonale Steuerverwaltung bzw. Kantonale Verwaltung für die direkte Bun-
dessteuer des Kantons Schwyz die A.________ Holding AG bei den Kantons- 
und Gemeindesteuern mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 0.-- (Freistel-
lung aufgrund des Holdingprivilegs gemäss Steuerrecht des Kantons Schwyz) 
und einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 2'741'569'000.-- sowie bei den direk-
ten Bundessteuern mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 786'765’000.-- 
(unter Berücksichtigung eines Beteiligungsabzugs von 45.724%). Dabei wurden 

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(entsprechend dem von der Veranlagungsabteilung unterbreiteten Einschät-
zungsvorschlag) abweichend zur Selbstdeklaration geschäftlich nicht bzw. nicht 
mehr begründete Wertberichtigungen auf der Beteiligung an der C.________ 
GmbH in Höhe von Fr. 35'931'000.-- sowie auf der Beteiligung an der 
B.________ GmbH in Höhe von Fr. 352'043'000.-- dem steuerbaren Gewinn (di-
rekte Bundessteuer) bzw. Kapital (Kantons- und Gemeindesteuern) zugerechnet 
(vgl. Bf-act. 3).

C. Die von der A.________ Holding AG gegen die Veranlagung für die Steu-
erperiode 2017 vom 16. März 2020 erhobene Einsprache vom 9. April 2020 (vgl. 
Bf-act. 8) wies die Kantonale Steuerkommission bzw. Kantonale Verwaltung für 
die direkte Bundessteuer des Kantons Schwyz mit Einspracheentscheid vom 
2. März 2021 ab (vgl. Bf-act. 2).

D. Mit Eingabe vom 12. April 2021 erhebt die A.________ Holding AG fristge-
recht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgen-
den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid Nr. 34/2020 der Kantonalen Steuerkommission bzw. 
der Kantonalen Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 2. März 2021 
betreffend die Veranlagungsverfügung für die Kantonalen Steuern 2017 und 
die direkte Bundessteuer 2017 sei aufzuheben.

2. Die Veranlagungen für die Kantonalen Steuern 2017 und die direkte 
Bundessteuer 2017 seien gemäss der eingereichten Steuererklärung 2017 der 
Gesellschaft vorzunehmen; d.h. der steuerbare Gewinn für die direkte 
Bundessteuer sei auf CHF 398‘791‘000 und das steuerbare Kapital für die 
Kantonale Minimalsteuer (Kapitalsteuer) sei auf CHF 2‘353‘595‘000 
festzusetzen;

3. Eventualiter sei der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit den 
streitbetroffenen Aufrechnungen eine zusätzliche Steuerrückstellung zu 
gewähren, bemessen je nach Verfahrensausgang wie folgt:
3.a. Bei Genehmigung der Beschwerde bezüglich der Aufwertung der 
Beteiligung an der B.________ GmbH aber Ablehnung der Beschwerde 
bezüglich der teilweisen Aufrechnung der Wertberichtigung an der C.________ 
GmbH sei für Zwecke der direkten Bundessteuer ein steuerbarer Gewinn von 
CHF 431‘905‘000 zu berücksichtigen und für die Zwecke der kantonalen 
Kapitalsteuer sei ein steuerbares Kapital von CHF 2‘386‘709‘000 zugrunde zu 
legen.
3.b. Bei Genehmigung der Beschwerde bezüglich der teilweisen Aufrechnung 
der Wertberichtigung an der C.________ GmbH aber Ablehnung der 
Beschwerde bezüglich der Aufwertung der Beteiligung an der B.________ 
GmbH sei für Zwecke der direkten Bundessteuer ein steuerbarer Gewinn von 
CHF 723‘235‘000 zu berücksichtigen und für die Zwecke der kantonalen 
Kapitalsteuer sei ein steuerbares Kapital von CHF 2‘678‘039‘000 zugrunde zu 
legen.

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3.c. Bei Ablehnung der Beschwerde insgesamt sei für Zwecke der direkten 
Bundessteuer ein steuerbarer Gewinn von CHF 756‘349‘000 zu 
berücksichtigen und für die Zwecke der kantonalen Kapitalsteuer sei ein 
steuerbares Kapital von CHF 2‘711‘153‘000 zugrunde zu legen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Kantons Schwyz.

E. Die Kantonale Steuerkommission bzw. Kantonale Verwaltung für die direk-
te Bundessteuer des Kantons Schwyz erstattet ihre Vernehmlassung vom 4. Mai 
2021 mit den folgenden Anträgen:

1. Bezüglich Hauptbegehren (Ziff. 1 und 2 Rechtsbegehren) sei die Beschwerde 
abzuweisen.

2. Bezüglich Eventualbegehren (Ziff. 3 Rechtsbegehren) sei die Beschwerde je 
nach Verfahrensausgang gutzuheissen.

3. Unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

F. Mit Vernehmlassung vom 26. Mai 2021 beantragt die Eidgenössische 
Steuerverwaltung (ESTV), die Beschwerde sei in den Hauptbegehren (Ziff. 1 und 
Ziff. 2) unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin abzuweisen. Betref-
fend die zu gewährende zusätzliche Steuerrückstellung sei in der Veranlagung 
für die Steuerperiode 2017 für die Zwecke der direkten Bundessteuer (unter 
Berücksichtigung der auf dem Gewinn anfallenden Steuern gemäss Eventualbe-
gehren der Beschwerdeführerin) ein steuerbarer Gewinn von Fr. 756'349'000.-- 
zu berücksichtigen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach der Bestimmung von Art. 57 des Bundesgesetzes über die direkte 
Bundessteuer (DBG; SR 641.11) vom 14.12.1990 ist Gegenstand der Gewinn-
steuer der Reingewinn der juristischen Person. 

Gemäss Art. 58 Abs. 1 DBG setzt sich der steuerbare Reingewinn einer juristi-
schen Person u.a. zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter Berück-
sichtigung des Saldovortrages des Vorjahres (Bst. a) und allen vor Berechnung 
des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des Geschäftsergeb-
nisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem Aufwand ver-
wendet werden, wie insbesondere geschäftsmässig nicht begründete Abschrei-
bungen und Rückstellungen (Bst. b).  

Es gilt somit das Prinzip der Massgeblichkeit der nach den Regeln des 
Handelsrechts aufgestellten Handelsbilanz auch für die Steuerbilanz unter 
Vorbehalt der steuerrechtlichen Korrekturvorschriften sowie der zwingenden 
handelsrechtlichen Vorschriften (BGE 141 II 83 Erw. 3.1 S. 85 mit Hinweisen; vgl. 

6

auch Urteil BGer 2C_536/2020 vom 27.11.2020 Erw. 2.1 und Urteil BGer 
2C_886/2020 vom 23.11.2020 Erw. 3.2.2). 

Art. 58 Abs. 1 Bst. b DBG gehört zu den steuerrechtlichen Korrekturvorschriften 
(vgl. Urteil BGer 2C_132/2020 vom 26.11.2020 Erw. 7.2; vgl. auch Urteil BGer 
2C_520/2015, 2C_521/2015 vom 28.12.2015 Erw. 3.1).

1.2 Während das Handelsrecht für die Aktiven Höchstwerte festlegt und die Be-
triebswirtschaftslehre nach den "richtigen" Werten sucht, zielt das Gewinnsteuer-
recht auf die Erfassung des tatsächlich erzielten Periodengewinns; zu diesem 
Zweck setzt es Mindestwerte (Bewertungsuntergrenzen) fest (vgl. Urteil BGer 
2C_426/2019 vom 12.7.2019 Erw. 2.2.1.). 

Leitlinie der Gewinnbesteuerung bildet gemäss Art. 127 Abs. 2 BV der Grundsatz 
der Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Ausdruck der wirt-
schaftlichen Leistungsfähigkeit eines Unternehmens ist der tatsächlich erzielte 
Periodengewinn (vgl. Urteil BGer 2C_1168/2013, 1169/2013 vom 30.6.2014 
Erw. 3.1; Urteil BGer 2C_371/2013, 2C_372/2013 vom 18.7.2014 Erw. 2.2.2; Ur-
teil BGer 2C_309/2013, 2C_310/2013 vom 18.9.2013 Erw. 2.4.2).

Ob die Voraussetzungen einer Abschreibung, vorübergehenden Wertberichti-
gung oder Rückstellung erfüllt sind, beurteilt sich grundsätzlich nach den Ver-
hältnissen am Bilanzstichtag (vgl. Urteil BGer 2C_710/2017 vom 29.10.2018 
Erw. 6.2; vgl. allgemein zum Stichtagsprinzip etwa Urteil BGer 2C_102/2018 vom 
15.11.2018 Erw. 5.1 mit Hinweisen). 

Das Periodizitätsprinzip verbietet eine Schmälerung der steuerbaren Gewinne 
mittels ausserordentlicher Abschreibungen oder Rückstellungen für künftige 
Ereignisse (vgl. Urteil BGer 2C_1101/2014 vom 23.11.2015 Erw. 3; Urteil BGer 
2C_797/2018 vom 28.3.2019 Erw. 4.2.).

1.3 In Konkretisierung des allgemeinen Grundsatzes von Art. 8 ZGB, der auch 
im öffentlichen Recht gilt, herrscht im Steuerrecht die sog. Normentheorie. Da-
nach trägt die Steuerbehörde die Beweislast für die steuerbegründenden und -
erhö-henden Tatsachen, wogegen die steuerpflichtige Person für die steuerauf-
hebenden und –mindernden Tatsachen beweisbelastet ist (vgl. u.a. BGE 143 II 
661 Erw. 7.2. S. 672 mit weiteren Hinweisen; vgl. auch Urteil BGer 2C_132/2020 
vom 26.11.2020 Erw. 8.2.3).

Die Aufrechnung von Rückstellungen, wozu steuerlich auch die Wertberichtigun-
gen gehören, wirkt sich steuerbegründend aus, weshalb die tatsächlichen        
Voraussetzungen von der Behörde zu beweisen sind (vgl. Urteil BGer 
2C_1082/2014 vom 29.9.2016 Erw. 4.1.1; vgl. auch Urteil BGer 2C_132/2020 

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vom 26.11.2020 Erw. 10.2 betreffend Wertberichtigungen und Abschreibungen 
auf den Gestehungskosten von Beteiligungen gemäss Art. 62 Abs. 4 DBG).

Macht die steuerpflichtige Person dagegen im Steuerverfahren geltend, eine Ab-
schreibung oder Wertberichtigung sei sachlich geboten, ist sie für die tatsächli-
chen Grundlagen beweispflichtig (vgl. Urteil BGer 2C_309/2013, 2C_310/2013 
vom 18.9.2013 Erw. 2.4.3.). 

1.4 Streitig und zu prüfen ist im vorliegenden Fall einerseits eine steuerrechtli-
che Auflösung einer Wertberichtigung auf der Beteiligung an der B.________ 
GmbH gemäss Art. 62 Abs. 4 DBG (d.h. Wiedererhöhung des Buchwertes zufol-
ge Wertaufholung bzw. "Reversal" einer Wertberichtigung), andererseits eine 
steuerrechtliche Nichtanerkennung einer im Steuerverfahren geltend gemachten 
Wertberichtigung auf der Beteiligung an der C.________ GmbH gemäss Art. 58 
Abs. 1 Bst. b DGB (d.h. Aufrechnung als geschäftsmässig nicht begründeter 
Aufwand). 

Dabei geht es jeweils auch um die Frage, ob es sachgerecht ist (vgl. dazu ent-
sprechend Rz. 7 und Rz. 12 der Weisung der Steuerverwaltung des Kantons 
Schwyz betreffend Abschreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und 
Rücklagen [WAWR; Schwyzer Steuerbuch 70.21] vom 24.10.2006), dass Ab-
schreibungen und Wertberichtigungen auf den Gestehungskosten von Beteili-
gungen nur bis zum anteiligen buchmässigen Eigenkapital der Tochtergesell-
schaft zulässig sind.

2.1 Die im Zuge der Unternehmenssteuerreform I per 1. Januar 1999 in Kraft 
getretene Bestimmung von Art. 62 Abs. 4 DBG sieht vor, dass Wertberichtigun-
gen und Abschreibungen auf den Gestehungskosten von Beteiligungen, die für 
den Beteiligungsabzug qualifizieren (Art. 70 Abs. 4 Bst. b DBG), dem steuerba-
ren Gewinn zugerechnet werden, soweit sie nicht mehr begründet sind. 

Insoweit wird das Prinzip der Massgeblichkeit der Handelsbilanz durchbrochen 
und herrscht ein steuerrechtlicher "Aufwertungszwang" (vgl. Urteil BGer 
2C_309/2013, 2C_310/2013 vom 18.9.2013 Erw. 2.4.1. mit Hinweisen). 

Es handelt sich um eine Gegenmassnahme dazu, dass Wertberichtigungen und 
Abschreibungen auf Beteiligungen trotz des Beteiligungsabzugs bei 
Kapitalgewinnen auf massgeblichen Beteiligungen steuerwirksam vorgenommen 
werden können (vgl. Stephan Kuhn / Sarah Dubach, in: Zweifel/ Beusch [Hrsg.], 
Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte 
Bundessteuer, 3. Aufl. 2017, N 24 zu Art. 62 DBG).

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2.2.1 Nach der von der Beschwerdeführerin vertretenen Rechtsauffassung soll 
Art. 62 Abs. 4 DBG nicht anwendbar sein, da im vorliegenden Fall kein im steuer-
rechtlichen Sinne zu korrigierender Missbrauch vorliege. Begründet wird dies im 
Wesentlichen damit, dass es sich bei der (bisherigen) steuerrechtlichen Subsum-
tion von Wertberichtigungen auf Anlagevermögen unter die Bestimmung von Art. 
63 Abs. 2 DBG (bzw. entsprechend auch Art. 29 Abs. 2 DBG) um eine unzuläs-
sige Ausdehnung des Rückstellungsbegriffs handle (Beschwerde, Ziff. 2.2.2. Rz. 
21 ff.) und die Anwendung von Art. 62 Abs. 4 DBG bei Auflösung einer Wertbe-
richtigung auf einer Beteiligung den Nachweis eines Rechtsmissbrauchs bedinge 
(Beschwerde, Ziff. 2.2.3. Rz. 37 ff.). 

2.2.2 Damit wird allerdings ausser Acht gelassen, dass der Rückstellungsbegriff 
von Art. 63 Abs. 2 DBG nach bisheriger Praxis auch (vorübergehende bzw.      
voraussichtlich nicht definitive) Wertberichtigungen auf Anlagevermögen erfasste 
(vgl. Urteil BGer 2C_392/2009 vom 23.8.2010 Erw. 2.1; ebenfalls Urteil BGer 
2C_426/2019 vom 12.7.2019 Erw. 2.3.1.; vgl. dazu etwa auch Peter Agner / Beat 
Jung / Gotthard Steinmann, Kommentar zum Gesetz über die direkte Bundes-
steuer, Zürich 1995, N 1 zu Art. 63 DBG). 

Ebenfalls hielt das Bundesgericht bereits im Zusammenhang mit der Bestimmung 
von Art. 63 Abs. 2 DBG unmissverständlich fest, dass diese Norm kein zusätzli-
ches Erfordernis enthält, wonach nur missbräuchlich gebildete Wertkorrekturen 
bei einer Werterholung wieder dem Gewinn hinzugerechnet werden dürfen (vgl. 
dazu insbesondere Urteil BGer 2C_1082/2014 vom 29.9.2016 Erw. 4.3.2). 

Unbegründet ist auch der Hinweis der Beschwerdeführerin (Beschwerde, 
Ziff. 2.2.2.4. Rz. 35 S. 11), dass die bundesgerichtliche Rechtsprechung vorab in 
Fällen entwickelt worden sei, wo sich schlussendlich bereits die ursprüngliche 
Wertkorrektur als nicht geschäftsmässig begründet erwiesen habe.

2.2.3 Das Bundesgericht entschied mit dem Leitentscheid Urteil 2C_132/2020 
vom 26. November 2020 (= BGE 147 II 155), dass der Bestimmung von Art. 62 
Abs. 4 DBG lediglich insofern eine eigenständige Bedeutung zukommt, als damit 
Abschreibungen auf den Beteiligungen den Wertberichtigungen gleichgestellt 
werden und ersteren damit ihr endgültiger Charakter genommen wird (zum 
grundsätzlich endgültigen Charakter der Abschreibungen: vgl. Urteil BGer 
2C_1082/2014 vom 29.9.2016 Erw. 2.1; vgl. zum Ganzen: Urteil BGer 
2C_132/2020 vom 26.11.2020 Erw. 10.1 = BGE 147 II 155 Erw. 10.1 S. 157 f.). 

Im Weiteren hob das Bundesgericht in seinem Leitentscheid Urteil 2C_132/2020 
vom 26. November 2020 (= BGE 147 II 155) ebenso hervor, dass auch wenn im 
Gesetzgebungsverfahren darauf hingewiesen worden sei, dass die Hinzufügung 

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von Art. 62 Abs. 4 DBG als notwendig erachtet wurde, um Verhaltensweisen zu 
vermeiden, die einer Steuerumgehung nahekommen, weder der Tatbestand der 
Steuerumgehung noch die Voraussetzung des Rechtsmissbrauchs im 
Zusammenhang mit der Wertberichtigung der Beteiligung aus dem Wortlaut der 
Bestimmung hervorgingen, welcher seit dem Inkrafttreten nicht in Frage gestellt 
worden sei (vgl. BGE 147 II 155 Erw. 10.4.4. S. 161).

2.2.4 Diesen Erwägungen des Bundesgerichts hat das Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz nichts beizufügen. Das deckt sich denn auch mit seiner eigenen 
Rechtsprechung (vgl. dazu insbesondere VGE II 2013 91 vom 23.10.2013 
Erw. 3.3 und auch VGE II 2015 82 vom 19.10.2016 Erw. 3.4). Entgegen der Mei-
nung der Beschwerdeführerin (Beschwerde, Ziff. 2.2.3.1. Rz. 45 f.) lässt sich 
diesbezüglich auch nichts anderes aus dem Bericht und der Vorlage des Regie-
rungsrates des Kantons Schwyz RRB Nr. 1083/1999 vom 29. Juni 1999 für den 
Kantonsrat zur Totalrevision des Steuergesetzes zur entsprechenden kantonalen 
Parallelbestimmung des § 64 Abs. 1 Bst. e des Steuergesetzes des Kantons 
Schwyz entnehmen. Aus dem Bericht (Seite 57 f.) geht ebenfalls unmissver-
ständlich hervor, dass es sich bei der steuerrechtlichen Rückgängigmachung von 
nicht mehr begründeten Abschreibungen auf Beteiligungen um eine Kompro-
misslösung aus der Unternehmenssteuerreform handelt.

2.2.5 Die Beschwerdeführerin vermag deshalb mit ihrer rechtlichen Argumentati-
on nicht durchzudringen, dass zusätzlich zum Nachweis, dass die Wertkorrektur 
nicht mehr begründet ist, die Anwendung von Art. 62 Abs. 4 DBG das Vorliegen 
eines der Steuerumgehung nahekommenden Sachverhalts erfordere. Die Be-
stimmung enthält kein entsprechendes zusätzliches Erfordernis. Es spielt inso-
fern auch keine Rolle, dass die Wertberichtigungen auf der Beteiligung an der 
B.________ GmbH in den vorangegangenen Jahren praktisch ausschliesslich 
steuerbefreite Dividendenerträge neutralisierten und zu keiner effektiven Steuer-
ersparnis führten (Beschwerde, Ziff. 2.2.5. Rz. 72 ff.). Daraus folgt nicht, dass 
kein Raum für die Anwendung von Art. 62 Abs. 4 DBG (entsprechend wie bisher 
Art. 63 Abs. 2 DBG) bestehen würde.

2.3.1 Im vorliegenden Fall ist von daher zur Hauptsache zu prüfen, ob es als er-
wiesen angesehen werden durfte, dass per 31. Dezember 2017 eine nachhaltige 
Werterholung der Beteiligung an der B.________ GmbH (bzw. deren Beteiligung 
an der D.________ AG) eingetreten und gegebenenfalls eine steuerrechtliche 
Zwangsaufwertung zufolge Wertaufholung bis zum Eigenkapital der B.________ 
GmbH gerechtfertigt ist. 

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2.3.2 Die Vorinstanz verweist zunächst darauf, dass praxisgemäss eine nach-
haltige Werterholung anhand der im Kreisschreiben Nr. 27 vom 17. Dezember 
2009 der Eidgenössischen Steuerverwaltung aufgeführten Indizien geprüft wer-
de. Dabei wird die bisherige Praxis zur Überprüfung von Rückstellungen analog 
angewendet. Zur Überprüfung, ob eine nachhaltige Werterholung der Beteiligung 
eingetreten ist, können beispielsweise folgende Indizien herangezogen werden 
(vgl. KS ESTV Nr. 27 Ziff. 2.5.2.):

• Der Börsenkurs der Beteiligungsrechte;
• die bei Zukäufen oder Verkäufen der Beteiligungsrechte bezahlten Preise;
• das ausgewiesene, anteilige Eigenkapital der Gesellschaft oder 

Genossenschaft, deren Beteiligungsrechte Gegenstand der Wertberichtigung 
sind;

• die kapitalisierten, regelmässig fliessenden Ausschüttungen. Der 
Kapitalisierungszinssatz richtet sich nach der Wegleitung zur Bewertung von 
Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer;

• die Bewertung der Beteiligung aufgrund der Praktikermethode (arith. Mittel 
aus Ertrags- und Substanzwert).

Im vorliegenden Fall ging die Vorinstanz davon aus, dass sich die ursprüngliche 
Bildung der Wertberichtigungen einerseits am Netto-Substanzwert der 
B.________ GmbH und andererseits indirekt an dem Aktienkurs der D.________ 
AG orientiert habe (Einspracheentscheid, Erw. 2.3). 

Ausgehend von den nach dem Börsengang der D.________ AG in den Ge-
schäftsberichten 2015 bis 2017 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 ausgewie-
senen Kennzahlen und der Entwicklung des Aktienkurses der D.________ AG 
stellte die Vorinstanz fest, dass sich seit dem Börsengang vom 6. November 
2015 auch der Aktienkurs per 31. Dezember 2017 allmählich dem Netto-
Buchwert je Aktie angenähert habe (Einspracheentscheid, Erw. 2.5.1). 

Im Vergleich zum Ausgabepreis im Rahmen des Börsenganges vom 6. Novem-
ber 2015 und dem Bezugspreis im September 2017 im Rahmen der Kapitaler-
höhung könne vorliegend von einer Werterholung ausgegangen werden und hät-
ten sich zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages per 31. Dezember 2017 auch die 
Aussichten für eine nachhaltige Werterholung als gegeben gezeigt. Im Gegen-
satz zum Zeitpunkt der Bildung der Wertberichtigung habe sich das operative Er-
gebnis der D.________ AG stabilisiert und es könne zu diesem Zeitpunkt nicht 
mehr von anhaltenden Verlusten gesprochen werden (Einspracheentscheid, 
Erw. 2.5.2). 

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Die Vorinstanz hebt in ihrer Vernehmlassung insbesondere hervor, dass die 
Wertberichtigung in der Steuerperiode 2015 bereits am 11. Dezember 2015 an-
gekündigt worden sei und mit den erlittenen Verlusten der D.________ AG in den 
Jahren 2011 bis 2014 sowie dem Börsenkurs der D.________ AG per 31. De-
zember 2015 gerechtfertigt worden sei. Entsprechend könne vorliegend bei der 
Beurteilung der Werterholung der D.________ AG nicht auf einen Vergleich der 
Fundamentaldaten zwischen den Jahren 2015 bis 2017 gestützt werden, son-
dern seien insbesondere die andauernden Verluste in den Jahren 2011 bis 2014 
den Verhältnissen im Jahre 2017 gegenüber zu stellen sowie der Börsenkurs per 
31. Dezember 2017 zu berücksichtigen (Vernehmlassung der Vorin-stanz, 
Zu Ziff. B/2.2.6 ff.).

Zudem beruft sich die Vorinstanz darauf, dass eine teilweise Aufrechnung der in 
den vorangegangenen Jahren getätigten Wertberichtigungen bis zur Höhe des 
Eigenkapitals der B.________ GmbH gerechtfertigt sei, da auch auf Stufe der 
B.________ GmbH die Gründe für die handelsrechtlichen ausserplanmässigen 
Abschreibungen auf der Beteiligung an der D.________ AG weggefallen seien 
und die Zuschreibung auf der Beteiligung an der D.________ AG aufgrund des 
handelsrechtlichen Wertaufholungsgebotes gemäss § 253 Abs. 5 Satz 1 i.V.m. 
Abs. 3 Satz 5 des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) vorgenommen wor-
den sei (Einspracheentscheid, Erw. 2.6). 

Gemäss Weisung der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz betreffend Ab-
schreibungen, Wertberichtigungen, Rückstellungen und Rücklagen vom 24. Ok-
tober 2006 (WAWR, Schwyzer Steuerbuch 70.21) würden Wertberichtigungen 
auf Gestehungskosten von Beteiligungen höchstens bis zum anteiligen buch-
mässigen Eigenkapital der Tochtergesellschaft als zulässig erachtet (WAWR Rz. 
12), und abgesehen von Wechselkursdifferenzen sei nicht ersichtlich, weshalb 
die Beschwerdeführerin zu einer im Vergleich zur B.________ GmbH abwei-
chenden Beurteilung der Werthaltigkeit bezüglich der Beteiligung an der 
D.________ AG gelangen sollte, weshalb eine teilweise Aufrechnung bis zur 
Höhe des Eigenkapitals der B.________ GmbH gerechtfertigt sei (Einspra-
cheentscheid, Erw. 2.7). 

2.3.3 Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass die Beteiligung der 
B.________ GmbH an der börsenkotierten D.________ AG zum Zeitpunkt des 
Bilanzstichtags per 31. Dezember 2017 keine nachhaltige Wertaufholung gezeigt 
habe, die auf Stufe der Beschwerdeführerin eine steuerrechtliche Zwangsaufwer-
tung der Beteiligung an der B.________ GmbH rechtfertigen würde.

12

Es wird argumentiert, die von der Vorinstanz gemachten Angaben erwiesen sich 
als unvollständig und selektiv im Hinblick auf eine umfassende und sachgerechte 
Darstellung der wirtschaftlichen Lage von der D.________ AG. Dass zum Zeit-
punkt des Bilanzstichtages per 31. Dezember 2017 Aussichten für eine nachhal-
tige Werterholung gegeben gewesen seien, könne aus rechtlicher Sicht nicht 
ausreichen, um eine Besteuerung fiktiven Zwangsaufwertungsgewinnes zu errei-
chen (Beschwerde, Ziff. 2.2.6. Rz. 75 ff.).

Die D.________ AG habe im Jahr 2017 erst begonnen sich gegenüber dem Tief-
punkt in den Jahren 2015/2016 operativ zu erholen. Ihr selbständiges Fortbeste-
hen in der Konsolidierungswelle der globalen Containerschifffahrt sei durch die 
Übernahme der Geschäftsaktivitäten der Containerlinienreederei F.________ in 
den Bereich des Möglichen gerückt, doch habe sie sich wegen der hohen Ver-
schuldung finanziell restrukturieren müssen und sei weit weg von einer operati-
ven Stabilität gewesen. Die Gesellschaft habe sich zudem in einem nach wie vor 
sehr schwierigen Umfeld für die Containerschifffahrt bewegt, gezeichnet von 
Überkapazitäten, tiefen Frachtraten und unbekannten Auswirkungen von neuen 
Umweltvorschriften (Beschwerde, Ziff. 2.2.6.2. Rz. 77 ff.).

Zudem könne der Börsenkurs zum Zeitpunkt des Bilanzstichtags per 31. Dezem-
ber 2017 nicht als verlässliche Grösse herangezogen werden, da der rein rech-
nerische Marktwert der Beteiligung unter keinen Umständen realisierbar gewe-
sen wäre (Beschwerde, Ziff. 2.2.6.3. Rz. 82 ff.) und der Nutzwert der Beteiligung 
zu Fortführungswerten, d.h. der innere Wert (bzw. anteilige Unternehmenswert) 
aufgrund der finanziellen Sanierungslage auch nicht, wie dies von der Vorinstanz 
gemacht worden sei, auf Basis des Netto-Buchwertes pro Aktie bestimmt werden 
könne (Beschwerde, Ziff. 2.2.6.4. Rz. 86 ff.).

Die Hinweise der Vorinstanz auf die Aufwertung in der deutschen handelsrechtli-
chen Bilanz der B.________ GmbH seien nicht zu berücksichtigen, da die 
B.________ GmbH mit dem Börsengang auf eine "Mark-to-Market"-Bewertung 
umgestellt habe, ausländisches Handelsrecht auch nicht über Schweizer Han-
delsrecht gestellt werden dürfe, und es handelsrechtlich unverantwortlich gewe-
sen wäre, auf Stufe der Beschwerdeführerin eine Aufwertung der Beteiligung an 
der B.________ GmbH vorzunehmen (Beschwerde, Ziff. 2.2.7. Rz. 89 ff.).

Die meisten Kennzahlen 2017 der D.________ AG seien gegenüber dem Jahr 
2015 schlechter gewesen, d.h. die Gründe für die Wertkorrektur im Jahr 2015 
könnten entgegen der Vorinstanz nicht als nachhaltig weggefallen betrachtet 
werden (Beschwerde, Ziff. 2.2.8. Rz. 96 f.). 

13

Abschliessend sei zu erwähnen, dass die geltend gemachte zeitliche Abfolge 
zwischen nachhaltiger Wertminderung im Jahr 2015 und der angeblichen nach-
haltigen Werterholung im Jahr 2017 den üblichen Erwartungen an solche Vor-
gänge diametral widerspreche (Beschwerde, Ziff. 2.2.8. Rz. 98).

2.4.1 Wie in Erwägung 2.2.5 dargelegt, handelt es sich bei Art. 62 Abs. 4 DBG 
nicht um eine klassische Missbrauchsnorm. Aber auch wenn der Gesetzesartikel 
nicht als Umgehungsnorm formuliert wurde, ist sowohl vor dem Hintergrund der 
Entstehungsgeschichte (vgl. Vernehmlassung der Eidgenössischen Steuerver-
waltung, Ziff. 3.4.) wie auch des verfassungsmässigen Grundsatzes der Besteue-
rung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Art. 127 Abs. 2 BV) eine 
zurückhaltende Anwendung von Art. 62 Abs. 4 DBG angezeigt. 

Insbesondere in Fällen wie vorliegend bei der Beschwerdeführerin, bei welcher 
die Wertberichtigungen praktisch ausschliesslich steuerbefreite Dividendenerträ-
ge neutralisierten (Beschwerde, Ziff. 2.2.5. Rz. 72 ff.) und die Wiederaufwertung 
eine volle Besteuerung der Wertaufholung zur Folge hätte, würden Abschreibun-
gen von Beteiligungen und die zeitnahe Wiederaufwertung zu einer systemati-
schen Überbesteuerung im Zeitablauf führen. Es darf also nicht leichthin ein An-
wendungsfall von Art. 62 Abs. 4 DBG angenommen werden, insbesondere wenn 
daraus eine substanzielle Überbesteuerung resultieren würde. Die Gesetzesan-
wendung sollte daher im Einklang mit dem verfassungsrechtlichen Gebot der Be-
steuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erfolgen.

Ein Anwendungsfall einer (zwangsweisen) Wiederaufwertung gemäss Art. 62 
Abs. 4 DBG liegt jedenfalls nur dann vor, wenn die Werterholung der Beteiligung 
nachhaltig und offensichtlich ist. Zur Beurteilung der Nachhaltigkeit der Werterho-
lung einer Beteiligung bedarf es deshalb regelmässig einer gewissen Beobach-
tungszeit und nicht bloss ein zufälliges Abstellen auf einen einzelnen bestimmten 
Zeitpunkt. Das bedeutet auch, dass sich die betriebswirtschaftlichen Grundlagen 
gegenüber der Zeitperiode der Abschreibung nachhaltig verbessert haben müs-
sen (Vergleich der Fundamentaldaten). Damit Art. 62 Abs. 4 DBG mit den gege-
benenfalls erforderlichen komplexen Bewertungsgrundlagen in der Praxis rechts-
gleich und vorhersehbar angewendet werden kann, muss die nachhaltige Wer-
terholung deshalb offensichtlich, das heisst ohne Weiteres nachvollziehbar, sein.

2.4.2 Nach dem handelsrechtlichen Stichtagsprinzip sind für Ansatz und Bewer-
tung in der Bilanz grundsätzlich die Verhältnisse am Bilanzstichtag massgebend 
und nach dem Bilanzstichtag sind nur noch wertaufhellende Tatsachen zu 
berücksichtigen (vgl. Urteil BGer 2C_102/2018 vom 15.11.2018 Erw. 5.1 u. 5.3). 
Es ist nicht (mehr) strittig, dass der Nachweis der Nachhaltigkeit der Werterho-

14

lung der massgeblichen Beteiligung nicht mit Verweis auf die spätere Entwick-
lung des Börsenkurses der D.________ AG erbracht werden kann (Einspra-
cheentscheid, Erw. 2.4.2; Beschwerde, Ziff. 2.2.6.1. Rz. 76). 

Alsdann ist der Beschwerdeführerin beizupflichten, dass es aufgrund der zeitli-
chen Abfolge als verfrüht erscheinen musste, dass zum massgebenden Zeit-
punkt des Bilanzstichtags per 31. Dezember 2017 bereits von einer nachhaltigen 
Werterholung der Beteiligung gesprochen werden konnte, auch wenn gegebe-
nenfalls "Anzeichen" für einen möglichen Umschwung (insbesondere in retro-
spektiver Würdigung des Sachverhalts) vorhanden waren (wie z.B. ein vorüber-
gehender Anstieg des Börsenkurses der D.________ AG). 

Es genügte deshalb nicht festzustellen, dass die genannten Gründe, die seiner-
zeit zu der Wertkorrektur geführt hatten (in den Jahren 2011 bis 2014 erlittene 
Verluste der D.________ AG sowie Börsenkurs der Aktie der D.________ AG 
per 31.12.2015), weggefallen seien. Eine Wertaufholung liegt nur dann vor und 
ist nur insoweit zu erfassen, als der Wegfall der Gründe tatsächlich zu einer Er-
holung des massgeblichen Wertes geführt hat. 

Ein vorübergehender Anstieg des Börsenkurses der D.________ AG ist kein hin-
reichender Beleg für eine Erholung des massgeblichen Wertes. Der Wert, auf 
den gegebenenfalls die Beteiligung abzuschreiben oder der Wert zu berichtigten 
ist, wird grundsätzlich auch nicht durch den (Netto-) Marktwert, sondern durch 
den Nutzwert der Beteiligung bestimmt. 

Es ist nicht zu verkennen, dass die D.________ AG mit der aktiven Beteiligung 
an der fortlaufenden Marktkonsolidierung in der Containerschifffahrt erhebliche 
Risiken aus einer substanziell höheren Verschuldung und aus einer grösseren 
Flotte mit der Gefahr von Überkapazitäten eingegangen war (Beschwerde, 
Ziff. 2.2.6.2. Rz. 77 ff.). Dementsprechend durfte bei der Beurteilung einer allfälli-
gen Werterholung ein Vergleich der Fundamentaldaten zwischen den Jahren 
2015 und 2017 nicht ausser Acht gelassen werden (wie z.B. Nettoverschuldung, 
ROIC, Containerkapazitäten, EBITDA pro Container). Diesbezüglich ist unbestrit-
ten nachgewiesen, dass die meisten Kennzahlen 2017 der D.________ AG ge-
genüber dem Jahr 2015 schlechter waren (Beschwerde, Ziff. 2.2.6.2. Rz. 77 ff.). 
Von einer Stabilisierung der Ergebnisse und nachhaltigen Werterholung konnte 
unter den gegebenen Umständen nicht gesprochen werden. 

Vor diesem Hintergrund erscheint auch auf Stufe der Beschwerdeführerin eine 
Zuschreibung bzw. Wertaufholung der Beteiligung an der B.________ GmbH auf 
das buchmässige Eigenkapital der B.________ GmbH nicht sachgerecht (Ein-
spracheentscheid, Erw. 2.7). 

15

Es ist zwar nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin dadurch faktisch ge-
zwungen würde, für steuerliche Zwecke eine Bewertung der D.________ AG auf 
Basis des am Bilanzstichtag feststellbaren Kurswertes zu akzeptieren (Be-
schwerde, Ziff. 2.2.7. Rz. 95): Dem (provisorischen) Jahresabschluss bzw. An-
hang der B.________ GmbH für das Geschäftsjahr 2017 lässt sich jedenfalls 
nicht entnehmen, dass die B.________ GmbH angeblich mit dem Börsengang 
der D.________ AG auf eine "Mark-to-Market"-Bewertung ihrer Beteiligung an 
der D.________ AG umgestellt hat (Beschwerde, Ziff. 2.2.7. Rz. 90); vielmehr 
wird das Finanzanlagevermögen grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter 
Berücksichtigung eines gegebenenfalls niedrigeren beizulegenden Werts bewer-
tet. 

Eine Wertaufholung nach Deutschem Handelsrecht ist erforderlich, wenn aus-
serplanmässige Abschreibungen aus früheren Perioden korrigiert werden müs-
sen, weil die Gründe für diese erhöhten Abschreibungen nicht mehr gegeben 
sind. Bei Wegfall der Gründe für die Wertberichtigung ist eine Wertaufholung 
nach Deutschem Handelsrecht zwingend geboten. 

Dem steht allerdings das Bewertungsermessen der Beschwerdeführerin im 
Rahmen des ihr einzuräumenden Beurteilungsspielraums gegenüber, dass es 
aufgrund der finanziellen Sanierungssituation der D.________ AG und des nach 
wie vor sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes für die Containerschifffahrts-
branche handelsrechtlich unverantwortlich gewesen wäre, auf Stufe der Be-
schwerdeführerin eine entsprechende Aufwertung der Beteiligung an der 
B.________ GmbH vorzunehmen (Beschwerde, Ziff. 2.2.4.1. Rz. 63 und 
Ziff. 2.2.7. Rz. 91 f.). 

Die Höhe des Eigenkapitals der B.________ GmbH kann wohl als Indiz zur 
Überprüfung herangezogen werden, entbindet die Steuerverwaltung jedoch nicht 
vom Nachweis dafür, dass per 31. Dezember 2017 tatsächlich eine nachhaltige 
Werterholung der Beteiligung an der B.________ GmbH (bzw. deren Beteiligung 
an der D.________ AG) eingetreten ist. Dieser Nachweis ist von der Steuerver-
waltung nicht erbracht worden. 

3.1 Unter Art. 58 Abs. 1 Bst b DBG werden geschäftsmässig nicht begründete 
Abschreibungen und Rückstellungen zum steuerbaren Reingewinn hinzugerech-
net. 

Abschreibungen und Wertberichtigungen müssen nach allgemein anerkannten 
kaufmännischen Grundsätzen (Art. 959 aOR) "notwendig" sein (vgl. Art. 665 und 
669 Abs. 1 aOR für das Aktienrecht; Urteil BGer 2C_142/2012 vom 12.12.2013 
Erw. 2.2.). Der nutzungs- und altersbedingte Wertverlust muss durch Abschrei-

16

bungen, anderweitige Wertverluste müssen durch Wertberichtigungen berück-
sichtigt werden (Art. 960a Abs. 3 Satz 1 revOR; Fassung in Kraft seit 1.1.2013). 

Den Abschreibungen und Wertberichtigungen ist auch steuerlich Rechnung zu 
tragen, indem die Abschreibung oder Wertberichtigung auf dem Aktivum im Um-
fang des Wertverlustes anerkannt wird. Das Steuerrecht spricht nicht von "not-
wendigen", sondern von den "geschäftsmässig begründeten" Abschreibungen. 
Das bedeutet, dass nur insoweit, als ein Aktivum eine Entwertung erfahren hat, 
darauf abgeschrieben werden kann. Bei nicht abnutzbaren Gegenständen muss 
eine Wertbeeinträchtigung tatsächlich eingetreten sein, damit abgeschrieben 
werden kann, auch wenn sich handelsrechtlich u.U. erweiterte Abschreibungs-
möglichkeiten ergeben können (vgl. Urteil BGer 2C_142/2012 vom 12.12.2013 
Erw. 2.3.; Urteil BGer 2C_371/2013, 2C_372/2013 vom 18.7.2014 Erw. 2.1.2.).

3.2 Die von der Beschwerdeführerin im Steuerverfahren geltend gemachte 
Wertberichtigung auf der Beteiligung an der C.________ GmbH wurde von der 
Steuerverwaltung nur bis zum buchmässigen Eigenkapital bzw. Substanzwert 
der C.________ GmbH per 31. Dezember 2017 als zulässig erachtet. 

Nach Ansicht der Vorinstanz erweist es sich als richtig, dass die Steuerverwal-
tung den von der Beschwerdeführerin mittels DCF-Methode durchgeführten "Im-
pairment"-Test im Ergebnis als ungeeignet erachtete und für die Wertberichti-
gung aufgrund allfälliger Werteinbusse auf die Substanzwertmethode bzw. das 
ausgewiesene Eigenkapital der C.________ GmbH abstellte (Einspracheent-
scheid, Erw. 3.2 u. Erw. 3.5.2; Vernehmlassung der Vorinstanz, Zu Ziff. B/3. ff.).

Die Vorinstanz stellt dabei nicht in Abrede, dass es sich bei der von der Be-
schwerdeführerin angewandten DCF-Methode grundsätzlich um eine handels-
rechtskonforme Methode zur Unternehmensbewertung handle. Eine Abweichung 
von der Handelsbilanz könne deshalb vorliegend nur aufgrund steuerrechtlicher 
Korrekturvorschriften vollzogen werden (Einspracheentscheid, Erw. 3.4.1. u. 
Erw. 3.5.1.). 

Die Vorinstanz verneint, dass eine Wertberichtigung bereits im Jahr 2017 han-
delsrechtlich zwingend geboten und entsprechend steuerlich zu akzeptieren ge-
wesen sei, und begründete dies im Wesentlichen damit, dass das Deutsche 
Handelsrecht bei dauernder Wertminderung eine Abwertungspflicht mittels "aus-
serplanmässiger Abschreibung" vorsehe, eine solche jedoch nachweislich von 
der C.________ GmbH im Jahr 2017 nicht ausgewiesen worden sei, und sich 
zwischen der Vornahme einer Wertberichtigung nach Schweizer Handelsrecht 
und einer ausserplanmässigen Abschreibung nach Deutschem Handelsrecht 
grundsätzlich keine offensichtlichen Unterschiede in der Bewertung von Bauten 

17

ergeben würden (Einspracheentscheid, Erw. 3.4.2; Vernehmlassung der Vorin-
stanz, Zu Ziff. B/3. ff.).

Gemäss Vorinstanz erscheint es denn auch sachgerecht, wenn sich in erster Li-
nie die Gesellschaft, welche die Aktiven unmittelbar aktiviert habe, auf eine 
Wertminderung zu berufen habe, und sich die Muttergesellschaft (Beschwerde-
führerin) grundsätzlich an dieser ausgewiesenen Substanz orientiere, sofern sie 
keine Gründe geltend machen könne, die sich unmittelbar nur auf ihrer Stufe 
auswirkten (Einspracheentscheid, Erw. 3.5.2). Entsprechend werde an der Auf-
fassung festgehalten, dass es sich nicht als sachgerecht erweise, dass die Mut-
tergesellschaft (Beschwerdeführerin) die Wertkorrektur zeitlich vor der Tochter-
gesellschaft (C.________ GmbH) vollziehe, zumal die Gesellschaft, welche den 
Betrieb des Hotels "E.________" zum Gegenstand habe, noch keine repräsenta-
tiven Geschäftsergebnisse vorliegen haben konnte (Vernehmlassung der Vorin-
stanz, Zu Ziff. B/3. ff.).

Die Sachlage sei insofern mit jener im Urteil BGer 2C_309/2013, 2C_310/2013 
vom 18. September 2013 vergleichbar, indem es vorliegend zum Zeitpunkt des 
Bilanzstichtages per 31. Dezember 2017 ebenfalls an in der Vergangenheit ge-
sammelten Erfahrungswerten fehlte. Dem auf reinen Plandaten basierenden "Im-
pairment"-Test ("dynamische" Komponente i.S.v. zukünftigen Entwicklungen) sei 
deshalb gegenüber einer "statischen" Methode untergeordnetes Gewicht beizu-
messen (Einspracheentscheid, Erw. 3.5.2; Vernehmlassung der Vorinstanz, 
Zu Ziff. B/3. ff.).

3.3 Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Steuerverwaltung stehe es 
aufgrund der steuerrechtlichen Korrekturnorm nicht frei, die steuerlich zulässige 
Wertuntergrenze unabhängig von einem handelsrechtskonform ermittelten Ver-
kehrswert zu ermitteln (Beschwerde, Ziff. 3.2. Rz. 112).

Im vorliegenden Fall habe die Vorinstanz konzediert, dass die DCF-Methode ge-
eignet gewesen sei, eine bewertungsmässige Überprüfung der Beteiligung an 
der C.________ GmbH vorzunehmen. Sei eine Methode geeignet und sachge-
recht, den Wert einer Beteiligung zu überprüfen, erscheine es als logisch, dass 
ein demgemäss festgestellter Wertberichtigungsbedarf als handelsrechtlich 
zwingend und steuerlich geschäftsmässig begründet anzusehen sei (Beschwer-
de, Ziff. 3.2 1. Rz. 120).

Gegen die Berücksichtigung des buchmässig ausgewiesenen Eigenkapitals der 
C.________ GmbH wird von der Beschwerdeführerin eingewendet, dass damit 
unrechtmässig ausländisches Handelsrecht über schweizerisches Handelsrecht 
gestellt werde, weil das Schweizerische Handelsrecht bezüglich Bilanzierung an-

18

gefangener Bauten eine "gewichtige Differenz" gegenüber dem Deutschen Han-
delsrecht aufweise, das Abschreibungen erst nach Fertigstellung der Baute er-
laube (Beschwerde, Ziff. 3.2.2. Rz. 131 f.). 

Das Abstellen auf die deutsche Handelsbilanz führe zu einer fehlerhaften Peri-
odenabgrenzung des steuerbaren Gewinns (Beschwerde, Ziff. 3.2.2. Rz. 134 ff.). 
Bestand und Umfang des Wertberichtigungsbedarfs seien handelsrechtskonform 
nachgewiesen und beruhten auf Tatsachen, die sich vor dem Bilanzstichtag per 
31. Dezember 2017 erfüllt hätten (Beschwerde, Ziff. 3.2.2. Rz. 138 f.). 

Einem Unternehmen sei im Rahmen der periodengerechten Zuordnung von un-
sicheren Positionen ein weiter Ermessens- bzw. Beurteilungsspielraum ein-
zuräumen (Beschwerde, Ziff. 3.2.2. Rz. 140 f.).

3.4 Die Vorinstanz bestreitet nicht, dass es sich bei der DCF-Methode 
grundsätzlich um eine handelsrechtskonforme Methode zur Unternehmensbe-
wertung handelt. Es wurde zudem auch festgestellt, dass die getroffenen An-
nahmen (zur Bestimmung des Nutzwertes der Beteiligung) sich zumindest als 
nachvollziehbar erwiesen und im Ergebnis kein offensichtlicher Verstoss gegen 
zwingendes Handelsrecht erkennbar sei (Einspracheentscheid, Erw. 3.4.1).

Der Einwand der Beschwerdeführerin, dass das Abstellen auf die deutsche Han-
delsbilanz zu einer fehlerhaften Periodenabgrenzung des steuerbaren Gewinns 
führt, erweist sich als begründet. Durch die geltend gemachte Wertberichtigung 
auf der Beteiligung an der C.________ GmbH wird berücksichtigt, dass die Ursa-
che für die Wertminderung im Entstehungsjahr 2017 liegt. Daran ändert nichts, 
dass von der C.________ GmbH im Geschäftsjahr 2017 keine "ausserplanmäs-
sige Abschreibung" eines Gebäudes ausgewiesen wurde, bzw. erst im Ge-
schäftsjahr 2018 eine entsprechende ausserplanmässige Abschreibung eines 
Gebäudes auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert in der Höhe von 
EUR 50.000.000,00 erfolgte (vgl. Jahresabschluss und Anhang der C.________ 
GmbH für das Geschäftsjahr 2018). 

Eine Beschränkung der geschäftsmässigen Begründetheit der im Steuerverfah-
ren geltend gemachten Wertberichtigung auf das anteilige buchmässige Eigen-
kapital der Kühne Immobilie GmbH per 31. Dezember 2017 ist deshalb im Er-
gebnis nicht sachgerecht.

Die Vorinstanz hat sich auch zu Unrecht auf den anders gelagerten Fall im Urteil 
BGer 2C_309/2013, 2C_310/2013 vom 18. September 2013 gestützt (siehe auch 
Entscheid der kantonalen Steuerkommission bzw. Verwaltung für die direkte 
Bundessteuer vom 21.9.2015 [StKE 99/2014] i.S. J. AG publiziert in Steuerpraxis 
des Kantons Schwyz [StPS] 2015 S. 41 ff. Erw. 3 S. 48 ff.). Der Grund für die 

19

Wertminderung ist unstreitig. In einem solchen Fall muss eine Bewertungsme-
thode, welche auch die künftige Ertragslage angemessen berücksichtigt, möglich 
sein.

Die Anwendung der DCF-Methode für Zwecke des "Impairment"-Tests erweist 
sich deshalb auch im Ergebnis als sachgerecht. Demzufolge sollte die von der 
Beschwerdeführerin im Steuerverfahren geltend gemachte Wertberichtigung auf 
der Beteiligung an der C.________ GmbH auch als geschäftsmässig begründet 
anerkannt werden können. Das entspricht auch einer mit dem Grundsatz der Be-
steuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit übereinstimmenden Er-
fassung des massgeblichen Periodengewinns.

4. Die Bestimmungen des kantonalen Steuergesetzes (vgl. insb. § 64 StG be-
züglich der Berechnung des Reingewinns) entsprechen im hier interessierenden 
Bereich dem Recht der direkten Bundessteuer. 

Dementsprechend entfällt für die Kantonalen Steuern auch die Anpassung des 
steuerbaren Eigenkapitals (vgl. §§ 78 ff. StG) im Umfang der allfälligen aus ver-
steuertem Gewinn gebildeten stillen Reserven (unter Berücksichtigung der gege-
benenfalls auf dem Gewinn anfallenden Steuern).

5.1 Insgesamt führt dies zur Gutheissung der vorliegenden Beschwerde gegen 
den Einspracheentscheid Nr. 34/2020 der Kantonalen Steuerkommission bzw. 
der Kantonalen Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 2. März 2021 be-
treffend die Veranlagungsverfügung für die Kantonalen Steuern 2017 und die di-
rekte Bundessteuer 2017. 

Die Veranlagungen für die Kantonalen Steuern 2017 und die direkte Bundes-
steuer 2017 sind gemäss der eingereichten Steuererklärung 2017 vorzunehmen; 
d.h. der steuerbare Reingewinn für die direkte Bundessteuer ist auf 
Fr. 398'791'000.-- (unter Berücksichtigung des Beteiligungsabzugs) und das 
steuerbare Eigenkapital für die Kantonale Minimalsteuer (Kapitalsteuer) ist auf 
Fr. 2'353'595'000.-- festzusetzen.

Der angefochtene Entscheid ist dazu aufzuheben und die Sache zwecks Neu-
veranlagung im Sinne der Erwägungen an die Steuerverwaltung des Kantons 
Schwyz zurückzuweisen.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Kosten für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
der Vorinstanz bzw. dem Kanton Schwyz auferlegt (vgl. § 128 StG in Verb. mit 
§ 72 Abs. 2 Satz 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] 
vom 6.6.1974; Art. 144 Abs. 1 DBG).

20

Zudem hat die Vorinstanz bzw. der Kanton Schwyz der Beschwerdeführerin eine 
Parteientschädigung auszurichten (vgl. § 128 StG in Verb. mit § 74 Abs. 1 VRP; 
Art. 144 Abs. 4 DBG in Verb. mit Art. 64 Abs. 1-3 des Bundesgesetzes über das 
Verwaltungsverfahren [Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021] vom 
20.12.1968).

Die Höhe der Parteientschädigung wird in Beachtung des kantonalen Gebühren-
tarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der or-
dentlicherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 
GebTRA einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht sowie in § 2 Geb-
TRA die Bemessungskriterien erwähnt, auf Fr. 5'000.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt) festgesetzt.

5.3 Die Kosten des kantonalen Einspracheverfahrens (Spruchgebühr inkl. 
Kanzleikosten) in der Höhe von Fr. 2'950.-- (vgl. Disp.-Ziff. 2 des Einsprache-
entscheids Nr. 34/2020 vom 2.3.2021) sind ebenfalls dem Verfahrensausgang 
entsprechend neu zu verlegen und gehen vollumfänglich zu Lasten der Vorin-
stanz bzw. des Kantons Schwyz.

Für das Einspracheverfahren betreffend die Kantonalen Steuern ist der 
Beschwerdeführerin ebenfalls eine Parteientschädigung (inkl. Barauslagen und 
MwSt) zuzusprechen (vgl. § 154 Abs. 1 StG bzw. § 55 der Vollzugsverordnung 
zum Steuergesetz [VVStG; SRSZ 172.211] vom 22.5.2001 und § 74 Abs. 1 
VRP), welche in Beachtung der erwähnten Bemessungsgrundlagen und des 
Honorarrahmens von Fr. 200.-- bis Fr. 4'800.-- für die Vertretung in 
Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungsbehörden (§ 15 GebTRA) auf Fr. 3'000.-- 
(inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt wird.

21

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid Nr. 34/2020 der Kantona-
len Steuerkommission bzw. der Kantonalen Verwaltung für die direkte Bun-
dessteuer vom 2. März 2021 betreffend die Veranlagungsverfügung für die 
Kantonalen Steuern 2017 und die direkte Bundessteuer 2017 wird gutge-
heissen, der angefochtene Entscheid wird aufgehoben und die Sache 
zwecks Neuveranlagung im Sinne der Erwägungen an die Steuerverwal-
tung des Kantons Schwyz zurückgewiesen.

2.1 Die Kosten des Verfahrens vor der Vorinstanz (Spruchgebühr inkl. Kanzlei-
kosten) in der Höhe von Fr. 2'950.-- (vgl. Disp.-Ziff. 2 des Einspracheent-
scheids Nr. 34/2020 vom 2.3.2021) werden neu verlegt und gehen vollum-
fänglich zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Kantons Schwyz.

2.2 Der Beschwerdeführerin wird für das Einspracheverfahren zu Lasten der 
Vorinstanz bzw. des Kantons Schwyz eine Parteientschädigung von 
Fr. 3’000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zugesprochen.

3. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens von insgesamt 
Fr. 5'000.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden der 
Vorinstanz bzw. dem Kanton Schwyz auferlegt. Auf die kantonsinterne Ver-
rechnung wird verzichtet.

Die Beschwerdeführerin hat am 21. April 2021 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 5'000.-- bezahlt, so dass ein Rückerstattungsanspruch in gleicher Höhe 
besteht.

4. Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Beschwerde-
verfahren zu Lasten der Vorinstanz bzw. des Kantons Schwyz eine Partei-
entschädigung von Fr. 5'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zugespro-
chen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

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6. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanzen (2/EB)
- den Gemeinderat U.________ (A; im Dispositiv)
- und die Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bun-

dessteuer, 3003 Bern (A).

Schwyz, 26. April 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 11. Mai 2022