# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d9eaa5a4-fae7-5740-a998-55cfd5dd33a4
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 03.09.2025 VR3 2025 32
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2025-32_2025-09-03.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 3. September 2025
mitgeteilt am 17. September 2025

Referenz VR3 25 32

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Pedretti, Vorsitz
Brun und Audétat
Parolini, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführer

und 

B._____
Beschwerdeführerin

gegen

Gemeinde Val Müstair
Forum cumünal, 7537 Müstair
Beschwerdegegnerin

und 

Amt für Raumentwicklung Graubünden
Ringstrasse 10, 7001 Chur
Beschwerdegegner

Gegenstand Nachträgliches Baugesuch Umgebungsarbeiten (BAB)

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Sachverhalt

A. A._____ ist Eigentümer der gemäss rechtskräftigem Zonenplan der 
Gemeinde Val Müstair in der Landwirtschaftszone mit überlagerter Gefahrenzone 2 
von C._____ gelegenen Parzelle Z.1._____, die mit einem Ferien-/Wochenendhaus 
(Nr. D._____) und einem Stall (Nr. E._____) überbaut ist. 

B. Das Wohnhaus hatte bereits in den Jahren 1997 und 2013 Gegenstand von 
Verfahren betreffend Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone (BAB) gebildet. 
Mit BAB-Entscheid vom 11. November 1997 war eine Flächenerweiterung in Form 
eines Wetterschutzes über der Eingangspartie bewilligt worden, mit BAB-Entscheid 
vom 24. September 2013 die Verlegung einer Sickerleitung.

C. A._____ ersuchte am 23. Januar 2023 um nachträgliche Bewilligung eines 
bereits ausgeführten Ausbaus des Stallgebäudes zu einem Atelier und Lager. Im 
Rahmen der Prüfung der Gesuchsunterlagen wurde festgestellt, dass zusätzlich 
zum Stallausbau Veränderungen an der Umgebung vorgenommen worden waren. 
Mit BAB-Entscheid Nr. 2023-0236 vom 3. April 2024 bewilligte das Amt für 
Raumentwicklung Graubünden (nachfolgend ARE GR) die Dachkonstruktion und 
die Neueindeckung des Stalldachs. Die Isolation des Bodens, der Wände und des 
Dachs, den Einbau von Fenstern und einer Glastür beim Heutor sowie den 
Stallausbau zu einem Atelier beurteilte es abschlägig. Gleichzeitig forderte das ARE 
GR A._____ auf, für die bereits ausgeführten baulichen Massnahmen an der 
Umgebung ein nachträgliches BAB-Gesuch einzureichen. Diesen Entscheid 
eröffnete die Gemeinde Val Müstair mit Bauentscheid Nr. 2023-011 vom 28. Mai 
2024, der unangefochten in Rechtskraft erwuchs.

D. Am 13. August 2024 reichte A._____ ein nachträgliches Baugesuch für die 
bereits vorgenommenen Umgebungsarbeiten ein. Dabei handelte es sich um die 
Befestigung des Zugangs östlich des Gebäude Nr. D._____, die Befestigung des 
Sitzplatzes westlich des Gebäudes Nr. D._____ sowie die Befestigung des 
Stallvorplatzes. Aufgrund der Lage ausserhalb der Bauzone wurde das Gesuch dem 
ARE GR als Leitbehörde zugestellt.

E. Nachdem das ARE GR nach Prüfung der Unterlagen und Durchführung des 
kantonsinternen Vernehmlassungsverfahrens keine BAB-Bewilligung in Aussicht 
stellen konnte (vgl. Schreiben vom 27. November 2024) und A._____ die 
Möglichkeit einräumte, sich zu dieser Beurteilung zu äussern, wovon dieser keinen 
Gebrauch machte, wies es das Baugesuch mit BAB-Entscheid Nr. 2024-1041 vom 
28. Februar 2025 ab. Zusammenfassend hielt es fest, dass der befestigte Zugang 
sowie die weiteren Platzbefestigungen weder im Rahmen der Anwendung der 

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Besitzstandsgarantie (Art. 24c RPG) noch gestützt auf den Ausnahmetatbestand 
von Art. 24 RPG bewilligt werden könnten.

F. Mit Bauentscheid Nr. 2024-105 vom 18. März 2025 verweigerte der 
Gemeindevorstand der Gemeinde Val Müstair die Erteilung der Baubewilligung für 
die Umgebungsarbeiten und legte die Gebühren für das nicht bewilligte Gesuch auf 
pauschal CHF 300.00 fest. Den BAB-Entscheid Nr. 2024-1041 bezeichnete er als 
integrierten Bestandteil des Bauentscheids, wobei diesem die detaillierten 
Ausführungen zu entnehmen seien. Der BAB-Entscheid sei dem Gesuchsteller 
bereits direkt zugestellt worden.

G. Dagegen erhoben A._____ und B._____ (nachfolgend 
Beschwerdeführende) am 3. April 2025 Beschwerde beim Obergericht des Kantons 
Graubünden. Diese verbesserten sie aufforderungsgemäss mit Eingaben vom 
15. April 2025 und vom 23. April 2025 (Poststempel). Die Beschwerdeführenden 
beantragen die Aufhebung des Entscheids vom 18. März 2025 und sinngemäss die 
Erteilung der nachträglichen Baubewilligung für die bereits vorgenommenen 
Umgebungsarbeiten. Zur Begründung führten sie im Wesentlichen aus, der 
ablehnende Entscheid sei nicht verhältnismässig. Sie hätten sich seit dem Erwerb 
der Liegenschaft vor 14 Jahren sorgfältig um die Entfeuchtung und die qualitative 
Verbesserung der Gemäuer von Haus und Stall gekümmert. Dabei handle es sich 
um einen enormen persönlichen und finanziellen Einsatz ihrerseits. Die Ablehnung 
ihres nachträglichen Baugesuchs gestützt auf die Bestimmungen über das Bauen 
ausserhalb der Bauzone könnten sie nicht akzeptieren, da all ihre Bauarbeiten der 
Erhaltung der Bausubstanz gedient hätten.

H. Die Gemeinde Val Müstair (nachfolgend Beschwerdegegnerin) schloss in 
ihrer Vernehmlassung vom 14. Mai 2025 auf Abweisung der Beschwerde, soweit 
darauf einzutreten sei, und nahm in ablehnender Weise zu den Vorbringen der 
Beschwerdeführenden Stellung.

I. Das ARE GR (nachfolgend Beschwerdegegner) beantragte in seiner 
Vernehmlassung vom 20. Juni 2025, auf die Beschwerde sei infolge verspäteter 
Beschwerdeerhebung nicht einzutreten, eventualiter sei sie vollumfänglich 
abzuweisen. 

J. Die Beschwerdeführenden liessen sich nicht mehr vernehmen.

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Erwägungen

1. Im Beschwerdeverfahren vor Obergericht müssen die 
Prozessvoraussetzungen – darunter auch die Fristwahrung – erfüllt sein, damit das 
Gericht auf eine Beschwerde eintritt, die Sache materiell prüft und einen 
Sachentscheid fällt. Die angerufene Behörde prüft von Amtes wegen, ob die 
Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind, was die Rechtssuchenden jedoch nicht 
entbindet, diese zu substanziieren. Die Prozessvoraussetzungen müssen sowohl 
im Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung als auch im Zeitpunkt der Entscheidfällung 
gegeben sein. Fehlt es an einer dieser Voraussetzungen, führt dies zu einem 
Nichteintretensentscheid (vgl. Urteil des Obergerichts des Kantons Graubünden 
VR3 23 42 vom 19. Juni 2025 E. 1; Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Graubünden R 23 92 vom 10. Dezember 2024 E. 1, R 21 54 vom 22. Februar 2022 
E. 1, R 21 60 vom 24. November 2021 E. 1; DIENER/WIPF, in: 
Fritzsche/Bösch/Wipf/Kunz, Zürcher Planungs- und Baurecht, Band 1, 7. Aufl. 
2024, S. 746; KIENER/RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Prozessrecht, 3. Aufl. 2021, 
Rz. 1652; DAUM, in: Herzog/Daum, Kommentar zum Gesetz über die 
Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 2. Aufl. 2020, Art. 20a Rz. 33 ff., insb. 43). 

2. Die vorliegende Beschwerde richtet sich formell gegen den Bauentscheid der 
Beschwerdegegnerin vom 18. März 2025 (vgl. act. A.1 bis A.3 und act. B.1). 
Inhaltlich beanstanden die Beschwerdeführenden indes die verweigerte 
nachträgliche Bewilligung der bereits ausgeführten Umgebungsarbeiten, deren 
(Nicht-)Erteilung aufgrund der Lage der Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone in 
die Zuständigkeit des ARE GR fällt. So sieht Art. 87 Abs. 1 KRG (BR 801.100) vor, 
dass Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen neben der Baubewilligung eine 
kantonale Bewilligung (BAB-Bewilligung) erfordern, wobei gemäss Abs. 2 derselben 
Bestimmung die BAB-Behörde für Entscheide über Bauvorhaben ausserhalb der 
Bauzone zuständig ist (vgl. zum ARE GR als zuständige Fachstelle Art. 1 Abs. 2 
KRVO [BR 801.110] und Anhang 1 Ziffer 1.1.1 lit. j i.V.m. Ziffer 2.1 lit. h der 
Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung [RVOV; BR 170.310]). 
Dabei scheinen die Beschwerdeführenden zu übersehen, dass nach Art. 87 Abs. 5 
KRG bei einer Verweigerung der BAB-Bewilligung durch die BAB-Behörde, Letztere 
den ablehnenden BAB-Entscheid direkt den Gesuchstellenden eröffnet, wodurch 
das Baugesuch als abgewiesen gilt; für die Verfahrenskosten der Gemeinde erlässt 
die kommunale Behörde einen separaten Kostenentscheid. 

2.1. Im hier zu beurteilenden Fall eröffnete der Beschwerdegegner seinen 
abschlägigen BAB-Entscheid Nr. 2024-1041 vom 28. Februar 2025 im Einklang mit 
Art. 87 Abs. 5 KRG direkt per Einschreiben dem Beschwerdeführer und versah 

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diesen mit einer Rechtsmittelbelehrung an das Obergericht, womit dem Empfänger 
klar sein musste, dass dieser BAB-Entscheid unmittelbar anfechtbar war (vgl. 
act. C.2.11). Im Bauentscheid Nr. 2024-105 vom 18. März 2025 musste die 
Beschwerdegegnerin folglich lediglich noch über die Verfahrenskosten anhand des 
entstandenen Aufwands befinden (vgl. auch Botschaft der Regierung an den 
Grossen Rat vom 11. Mai 2004, Heft Nr. 3/2004-2005, S. 362). Dass die 
Beschwerdegegnerin darin auf den BAB-Entscheid Nr. 2024-1041 verwies und 
diesen als integrierenden Bestandteil des Bauentscheids erklärte (vgl. act. C.1.1), 
vermag nicht darüber hinwegzutäuschen, dass das (nachträgliche) Baugesuch 
angesichts des ausdrücklichen Wortlauts von Art. 87 Abs. 5 KRG bereits mit dem 
abschlägigen BAB-Entscheid Nr. 2024-1041 vom 28. Februar 2025 als abgewiesen 
galt (vgl. ferner Art. 49 Abs. 1 KRVO). Dabei handelt es sich denn auch um einen 
Entscheid einer kantonalen Dienststelle, der gestützt auf Art. 49 Abs. 1 lit. b VRG 
(BR 370.100) beim Obergericht angefochten werden kann, soweit das kantonale 
Recht den direkten Weiterzug vorsieht, was vorliegend der Fall ist (vgl. Art. 103 
Abs. 1 KRG; vgl. ferner Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 
R 23 41 vom 1. Mai 2024 E. 1.1). Die Beschwerdeführenden hätten sich daher 
bereits gegen den ablehnenden BAB-Entscheid zur Wehr setzen müssen. Der 
Bauentscheid Nr. 2024-105 der Beschwerdegegnerin vom 18. März 2025 bildet 
mithin kein Anfechtungsobjekt; denn anfechtbar ist lediglich der darin enthaltene 
Kostenentscheid, wogegen die Beschwerdeführenden in ihren Rechtschriften 
allerdings nichts vorbringen (vgl. act. A.1 bis A.3).

2.2. Zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführenden den BAB-Entscheid 
Nr. 2024-1041 vom 28. Februar 2025 unter Einhaltung der Beschwerdefrist 
rechtzeitig angefochten haben.

2.2.1. Gemäss Art. 52 Abs. 1 VRG ist die Beschwerde schriftlich innert 30 Tagen 
seit Mitteilung des angefochtenen Entscheids beim Obergericht einzureichen. 
Fristen, die namentlich durch eine Mitteilung ausgelöst werden, beginnen am 
folgenden Tag zu laufen (Art. 7 Abs. 1 VRG). Ist der letzte Tag der Frist ein 
Samstag, ein Sonntag oder ein staatlich anerkannter Feiertag, endet sie am 
nächstfolgenden Werktag (Art. 7 Abs. 2 VRG). Eingaben müssen spätestens am 
letzten Tag der Frist einer schweizerischen Poststelle, einer schweizerischen 
diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder innerhalb der Bürozeit der 
zuständigen Behörde übergeben werden (Art. 8 Abs. 1 VRG).

2.2.2. Wie dem vom Beschwerdegegner ins Recht gelegten BAB-Entscheid 
Nr. 2024-1041 vom 28. Februar 2025 entnommen werden kann, erfolgte dessen 
Versand an den Beschwerdeführer per Einschreiben durch die Schweizerische Post 

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(vgl. act. C.2.11 f.). Bei eingeschriebenen Sendungen gilt die (widerlegbare) 
Vermutung, dass der oder die Postangestellte den Avis ordnungsgemäss in den 
Briefkasten des Empfängers gelegt hat und das Zustellungsdatum korrekt registriert 
wurde. Dies gilt namentlich auch dann, wenn die Sendung im elektronischen 
Suchsystem "Track & Trace" der Post erfasst ist, mit dem es möglich ist, die 
Sendung bis zum Empfangsbereich des Empfängers zu verfolgen (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 6B_1057/2022 vom 30. März 2023 E. 1.1, 5A_1009/2021 vom 
13. Dezember 2021 E. 3, 2C_651/2020 vom 8. Oktober 2020 E.3.2, 2C_102/2016 
vom 5. Februar 2016 E. 3.1.1, 2C_713/2015 vom 13. Dezember 2015 E. 3.3 und 
2C_570/2011 vom 24. Januar 2012 E. 4.2). Laut dem aktenkundigen Nachweis der 
Post wurde das Einschreiben am 3. März 2025 an die Adresse der 
Beschwerdeführenden zugestellt (vgl. act. C.2.13). Letztere bringen in ihren 
Rechtsschriften nichts vor, was die Vermutung einer ordnungsgemässen Zustellung 
der betreffenden behördlichen Akte umzustossen vermöchte oder zumindest Anlass 
für diesbezügliche Abklärungen geben könnte. Ebenso wenig sind Hinweise dafür 
ersichtlich. Mithin hat vorliegend die 30-tägige Rechtsmittelfrist am 4. März 2025 zu 
laufen begonnen und am 2. April 2025 geendet. Indem die Beschwerde an das 
streitberufene Gericht unbestrittenermassen erst am 3. April 2025 übergeben 
worden ist, ist die Beschwerdefrist gegen das abgewiesene Baugesuch nicht 
eingehalten worden.

2.2.3. Die Beschwerdeführenden bringen nichts vor, um das mittels "Track & Trace" 
eindeutig feststellbare Zustellungsdatum in Zweifel zu ziehen. Insbesondere 
machen sie nicht geltend, dass das Einschreiben des Beschwerdegegners 
entgegen der Sendungsverfolgung erst später bei ihnen eingetroffen sein soll. Auch 
sind keine Anhaltspunkte für eine fehlerhafte Postzustellung ersichtlich. Schliesslich 
ist auch kein Grund für eine Wiederherstellung der Frist nach Art. 10 Abs. 1 VRG, 
der ein unverschuldetes Hindernis für ein Handeln während der Frist voraussetzt, 
zu erblicken (vgl. BGE 119 II 86 E. 2 und BGE 112 V 255 E. 2a; Urteil des 
Bundesgerichts 2C_1076 vom 7. Januar 2020 E. 2.1). Insgesamt erweist sich somit 
die Beschwerde vom 3. April 2025 als verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten 
ist. Vor diesem Hintergrund erübrigen sich Weiterungen zur Beschwerdelegitimation 
der Beschwerdeführerin.

2.3. Im Übrigen wäre der Beschwerde – wie nachfolgend kurz aufgezeigt wird – 
auch kein Erfolg beschieden.

3. Der Streitgegenstand würde sich auf die Frage beschränken, ob der 
Beschwerdegegner das nachträgliche Baugesuch für die Umgebungsarbeiten, d.h. 
für die Befestigung des Zugangs zum Gebäude Nr. D._____, die Befestigung des 

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Sitzplatzes westlich des Gebäudes Nr. D._____ und die Befestigung des 
Stallvorplatzes zu Recht abschlägig beurteilt hat. Nicht davon erfasst wäre das 
nachgelagerte Wiederherstellungsverfahren: Denn erst wenn – wie hier – im 
nachträglichen Baubewilligungsverfahren rechtskräftig festgestellt wird, dass ein 
materiell rechtswidriger Zustand vorliegt, wird – wie auch im BAB-Entscheid 
Nr. 2024-1041 vom 28. Februar 2025 und im Bauentscheid vom 18. März 2025 
festgehalten (vgl. act. C.1.1) – ein Wiederherstellungsverfahren eröffnet und kann 
die Anordnung einer Wiederherstellungsverfügung ergehen, sofern die 
Voraussetzungen dafür gegeben sind. Andernfalls wird eine Duldungsverfügung 
erlassen (vgl. Art. 61 Abs. 3 KRVO [BR 801.110] und Art. 94 KRG; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_709/2020 vom 24. August 2021 E. 4.1, 1C_10/2019 vom 
15. April 2020 E. 5.4, 1C_262/2018 vom 3. Dezember 2018 E. 4.1, 1C_300/2016 
vom 16. Mai 2017 E. 4.1, 1A.17/2004 vom 19. Mai 2004 E. 2.2.5 und 1P.672/2000 
vom 22. Februar 2001 E. 3a m.H.a. BGE 123 II 248 E.3a/bb; LANTER, in: 
Griffel/Liniger/Rausch/Thurnherr, Fachhandbuch Öffentliches Baurecht, 2016, 
S. 256 Rz. 3.520; WALDMANN, in: Griffel/Liniger/Rausch/Thurnherr, Fachhandbuch 
Öffentliches Baurecht, 2016, S. 582 Rz. 6.6 ff.; WIPF/DIENER, a.a.O., S. 817 
Ziff. 12.2.3). Entsprechende, das Wiederherstellungsverfahren betreffende 
Vorbringen der Beschwerdeführenden sind somit von vornherein nicht zu hören. 
Dasselbe gilt hinsichtlich ihrer Ausführungen zu anderen als den 
streitgegenständlichen Bauarbeiten. 

3.1. In beweisrechtlicher Hinsicht ist zunächst festzuhalten, dass selbst bei einer 
Vornahme einer materiellen Prüfung auf die Durchführung des beantragten 
Augenscheins hätte verzichtet werden können. Denn einerseits ergibt sich der 
Sachverhalt hinreichend aus den Akten, einschliesslich der von den 
Beschwerdeführenden ins Recht gelegten Fotodokumentationen, und anderseits 
stellen sich vorliegend ausschliesslich Fragen, die sich anhand der vorhandenen 
Unterlagen beurteilen lassen. Vor diesem Hintergrund erwiese sich die 
Durchführung eines Augenscheins als nicht notwendig, weshalb das Gericht in 
antizipierter Beweiswürdigung auf dessen Durchführung verzichten kann. Dasselbe 
gilt für die weiteren beantragten Beweisvorkehren im Sinne einer Parteianhörung 
und Gegenüberstellung (BGE 147 IV 534 E. 2.5.1, BGE 145 I 167 E. 4.1, BGE 144 
II 427 E. 3.1.3; Urteile des Bundesgerichts 1C_631/2023 vom 18. Februar 2025 
E. 4.1 und 1C_522/2022 vom 25. März 2024 E. 1.2 und 2.3). Da dem 
Beschwerdegegner für die Prüfung des Baugesuchs neben den entsprechenden 
Unterlagen ebenfalls die Fotodokumentation der Beschwerdeführenden zu den 
vorgenommenen Umgebungsarbeiten zur Verfügung stand (vgl. act. C.2.6 f.) und 
am 5. Januar 2023 bereits eine Begehung vor Ort stattgefunden hatte (vgl. 

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act. B.10), die Angelegenheit sich mithin als liquid erwies, durfte ebenfalls von der 
Durchführung eines Augenscheins abgesehen werden. Eine Verletzung des 
Anspruchs auf rechtliches Gehör ist nicht auszumachen.

3.2. Soweit die Beschwerdeführenden im Weiteren monieren, die verwendeten 
Luftaufnahmen seien ungenau bzw. undeutlich und zum Teil falsch interpretiert 
worden (vgl. act. A.1 bis A.3), vermag ihr Einwand nicht zu verfangen. Denn mit 
diesem pauschalen Einwand vermögen sie keine unrichtige 
Sachverhaltsfeststellung darzutun. Insbesondere zeigen sie nicht hinlänglich auf, 
dass bzw. inwiefern der Beschwerdegegner in seinem BAB-Entscheid Nr. 2024-
1041 auf fehlerhafte Luftbilder abgestellt oder daraus unzulässige Schlüsse 
gezogen hätte (vgl. act. C.2.8 und C.2.11). Insofern bleiben die 
beschwerdeführerischen Vorbringen im rein Appellatorischen verhaftet, weshalb 
ihnen nicht gefolgt werden kann.

4. Die Prüfung der Bewilligungsfähigkeit von ohne Bewilligung erstellten oder 
geänderten Bauten ist rechtsprechungsgemäss in der Regel nach dem 
Rechtszustand im Zeitpunkt der Errichtung der Bauten bzw. – falls milder – nach 
demjenigen im Zeitpunkt des BAB-Entscheids vom 28. Februar 2025 zu beurteilen 
(vgl. BGE 123 II 248 E. 3a/bb; Urteil des Bundesgerichts 1C_28/2021 vom 30. Juni 
2021; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 23 41 vom 1. Mai 
2024 E. 3.1 f.). Die Baubewilligung setzt nach Art. 22 Abs. 2 RPG (in der Fassung 
unverändert seit 1. Januar 1980) u.a. voraus, dass die Bauten und Anlagen dem 
Zweck der Nutzungszone entsprechen (lit. a). Da die Parzelle Z.1._____ des 
Beschwerdeführers gemäss rechtskräftigem Zonenplan in der Landwirtschaftszone 
liegt, interessieren hier die Normen betreffend diese Zone sowie diejenigen 
betreffend Bauten ausserhalb der Bauzonen.

4.1. Landwirtschaftszonen umfassen gemäss Art. 16 Abs. 1 RPG (in Kraft seit 
1. September 2000) Land, das sich für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder 
den produzierenden Gartenbau eignet und zur Erfüllung der verschiedenen 
Aufgaben der Landwirtschaft benötigt wird (lit. a) oder im Gesamtinteresse 
landwirtschaftlich bewirtschaftet werden soll (lit. b). Zonenkonform sind Bauten und 
Anlagen, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden 
Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 Satz 1 RPG; in Kraft seit 1. September 2000). 
Bauten für den Wohnbedarf sind zonenkonform, wenn sie für den Betrieb des 
entsprechenden landwirtschaftlichen Gewerbes unentbehrlich sind, einschliesslich 
des Wohnbedarfs der abtretenden Generation (vgl. Art. 34 Abs. 3 RPV [SR 700.1]; 
in Kraft seit 1. September 2000). Nach Art. 24 RPG (in Kraft seit 1. Januar 1980, mit 
einer Änderung im Titel ab 1. September 2000) können abweichend von Art. 22 

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Abs. 2 lit. a RPG Bewilligungen für die Errichtung von Bauten und Anlagen oder 
deren Zweckänderung erteilt werden, wenn der Zweck der Bauten und Anlagen 
einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert (lit. a) und keine überwiegenden 
Interessen entgegenstehen (lit. b).

4.2. Die Beschwerdeführenden machen vorliegend nicht geltend, dass die 
streitgegenständlichen Umgebungsarbeiten die genannten Voraussetzungen 
erfüllten, mithin zonenkonform bzw. standortgebunden wären. Dies ist – wie auch 
im BAB-Entscheid vom 28. Februar 2025 festgehalten – angesichts der nicht 
landwirtschaftlichen Zwecken dienenden Bauten samt Umgebung auf der Parzelle 
Z.1._____ und der fehlenden Erforderlichkeit der Umgebungsgestaltung auf einen 
Standort ausserhalb der Bauzone auch nicht ersichtlich (vgl. act. C.2.11 E. 2 und 
E. 4). Zu prüfen bliebe, ob die Art. 24 ff. RPG, insbesondere Art. 24c RPG, der die 
Besitzstandsgarantie regelt, anwendbar wären.

4.3. Bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und Anlagen ausserhalb der 
Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, werden in ihrem Bestand 
grundsätzlich geschützt (Art. 24c Abs. 1 RPG; in Kraft seit dem 1. September 2000). 
Solche Bauten und Anlagen können mit Bewilligung der zuständigen Behörde 
erneuert, teilweise geändert, massvoll erweitert oder wiederaufgebaut werden, 
sofern sie rechtmässig erstellt oder geändert worden sind (Art. 24c Abs. 2 RPG; in 
Kraft seit dem 1. November 2012). Art. 24c RPG ist gemäss Art. 41 RPV anwendbar 
auf Bauten und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor 
das betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des 
Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen), nämlich grundsätzlich vor 
dem 1. Juli 1972 (vgl. MUGGLI, in: Aemisegger/Moor/Ruch/-Tschannen [Hrsg.], 
Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24c Rz. 17 ff.). 

Art. 42 RPV präzisiert seinerseits Art. 24c Abs. 2 RPG; er regelt mithin die Änderung 
altrechtlicher Bauten und Anlagen. Dabei gilt eine Änderung als teilweise und eine 
Erweiterung als massvoll, wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich 
ihrer Umgebung in den wesentlichen Zügen gewahrt bleibt (Art. 42 Abs. 1 Satz 1 
RPV). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität ist der 
Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum 
Nichtbaugebiet befand (Art. 42 Abs. 2 RPV). Ob die Identität der Baute oder Anlage 
im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist unter Würdigung der gesamten Umstände zu 
beurteilen (Art. 42 Abs. 3 Satz 1 RPV; alle in Kraft seit dem 1. November 2012). 
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist darauf abzustellen, ob die 
Änderung bei einer Gesamtbetrachtung untergeordneter Natur ist. Die 
Wesensgleichheit der Baute oder Anlage muss hinsichtlich Umfang, äusserer 

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Erscheinung sowie Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine 
wesentlichen neuen Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und 
Umwelt geschaffen werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_193/2021 und 
1C_194/2021 vom 9. Januar 2023 E. 5.1 m.w.H.).

4.4. Gemäss dem BAB-Entscheid Nr. 2024-1041 vom 28. Februar 2025 wurden 
vorliegend unbestrittenermassen seit dem Jahr 1972 keine Umgebungsarbeiten 
bewilligt, womit der Zustand zu diesem Zeitpunkt als massgeblicher 
Referenzzustand gilt, der im besagten BAB-Entscheid mittels Luftbild aus dem Jahr 
1973 abgebildet ist (vgl. act. C.2.11 E. 3.2; siehe ferner act. C.2.8). Der 
Beschwerdegegner führte darin zur Befestigung des Zugangs zum Gebäude 
Nr. D._____ aus, diese sei auf einer Fläche von rund 30 m2 erfolgt. Gemäss seiner 
Praxis sei die Umgebung von Ferien- und Wochenendhäusern grundsätzlich im 
ursprünglichen Zustand zu belassen. Zulässig wären einzig das Verlegen von 
Platten zum Hauseingang. Der vorliegend umgesetzte, befestigte Zugang gehe 
jedoch über das im Rahmen der Wahrung der Wesensgleichheit Zulässige hinaus 
und sei damit nicht bewilligungsfähig (vgl. act. C.2.11 E. 3.3 lit. a). Zur ersuchten 
nachträglichen Bewilligung des westlich des Gebäudes Nr. D._____ erstellten 
Sitzplatzes auf einer Fläche von rund 45 m2 hielt der Beschwerdegegner fest, 
praxisgemäss seien bei Temporärwohnbauten geringfügige Terrainveränderungen 
für das Ausebnen eines Sitzplatzes von rund 15 m2 bewilligungsfähig, wobei auf 
Plattenbeläge und andere Bodenversiegelungen möglichst zu verzichten sei. Der 
bereits erstellte Sitzplatz auf einer Fläche von 45 m2 überschreite das maximal 
zulässige Mass von 15 m2 bei Weitem. Zudem liege dieser nicht im Rahmen 
dessen, was unter dem Aspekt der Wesensgleichheit noch zulässig sei. 
Entsprechend sei der versiegelte Sitzplatz mit einer Grösse von 45 m2 nicht 
bewilligungsfähig (vgl. act. C.2.11 E. 3.3 lit. b). Sodann erwog der 
Beschwerdegegner zu der an den bestehenden Stall angrenzenden, mit Platten 
befestigten Fläche von insgesamt ca. 100 m2, diese übersteige das 
bewilligungsfähige Mass um ein Vielfaches. Der Stall sei in den letzten Jahren 
widerrechtlich ausgebaut worden. Im Zusammenhang mit der Stallbaute seien nur 
Reparatur- und Unterhaltsmassnahmen zulässig, sofern keine neuen Auswirkungen 
auf Raum, Erschliessung und Umwelt entstünden. Im Umkehrschluss könne für den 
Stallteil weder Bedarf für eine Erschliessung noch für einen Sitzplatz geltend 
gemacht werden, zumal der Ausbau des Stalls widerrechtlich erfolgt sei.

Entsprechend sei auch die Befestigung des Stallvorplatzes nicht bewilligungsfähig 
(vgl. act. C.2.11 E. 3.3 lit. c). 

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4.5. Was die Beschwerdeführenden gegen diese nachvollziehbaren 
Ausführungen vorbringen, verfängt sind. Nicht weiterzuhelfen vermag vorab der 
Einwand, sie fühlten sich durch den ablehnenden Entscheid aufgrund ihres 
jahrelangen Einsatzes und den getätigten Investitionen zur Erhaltung und 
Trockenlegung der Gemäuer von Haus und Stall zutiefst gekränkt. Denn eine 
Bewilligungserteilung kann nur erfolgen, wenn die Bauvorhaben mit den öffentlich-
rechtlichen Raumplanungs- und Bauvorschriften beachtet werden (vgl. BGE 150 II 
566 E. 2.2.1). Insofern können die Beschwerdeführenden auch aus ihrer Absicht, 
ihre Immobilien in eine öffentliche Stiftung zu überführen, nichts zu ihren Gunsten 
ableiten. Ferner vermag nicht ohne Weiteres einzuleuchten, weshalb es zur 
Entfeuchtung und Trockenlegung der (Aussen-)Mauern des Wohnhauses und des 
Stalls zur Erhaltung der Bausubstanz einer Befestigung des Zugangs zum Gebäude 
Nr. D._____ auf einer Fläche von rund 30 m2, des Sitzplatzes westlich dieses 
Gebäudes auf einer Fläche von rund 45 m2 und des Stallvorplatzes auf einer Fläche 
von insgesamt ca. 100 m2 mit Granitplatten bedurfte. Dem ist vorab 
entgegenzuhalten, dass zum Zweck der Entfeuchtung und Trockenlegung der 
(Aussen-)Mauern der Gebäude auf der Parzelle Z.1._____ nicht allein die 
umgesetzten baulichen Massnahmen an der Umgebung in Frage kommen. 
Vielmehr wiesen die Beschwerdeführer in ihrer Beschwerdeverbesserung vom 
22. April 2025 selber darauf hin, aufgrund des auf dem Grundstück vorhandenen 
Wassers Sickerleitungen verlegt und eine Ableitung in den kleinen Bach 
vorgenommen zu haben (vgl. act. A.3). Im Weiteren ist dem Beschwerdegegner 
darin beizupflichten, dass eine Befestigung des Zugangs zum Gebäude 
Nr. D._____ auf einer Fläche von rund 30 m2 ins Auge fällt und sich vom gegebenen 
Terrain abhebt (vgl. Fotodokumentation der Beschwerdeführenden [act. B.7]), 
womit sie mangels unauffälliger Einpassung über das im Rahmen der Wahrung der 
Wesensgleichheit Zulässige hinausgeht. Gleichermassen leuchtet ein, dass auch 
bei einer Erstellung eines Sitzplatzes westlich des Gebäudes Nr. D._____ in 
Anbetracht der früheren Gegebenheiten ohne besonders gestaltete 
Aufenthaltsfläche im Aussenbereich (vgl. Luftbild aus dem Jahr 1973 gemäss 
act. C.2.8 und C.2.11 E. 3.2) Zurückhaltung geboten ist. Dass ein rund 45 m2 
grosser, befestigter Sitzplatz deutlich davon abweicht und aufgrund des 
Plattenbelags äusserlich auffällig in Erscheinung tritt (vgl. Fotodokumentation der 
Beschwerdeführenden [act. B.7]; siehe ferner ARE GR-Broschüre, 
Umgebungsgestaltung BAB, Hinweise zur Erhaltung der traditionellen 
Kulturlandschaft bei Bauten ausserhalb der Bauzone, April 2017, S. 11), weshalb 
ihm der Beschwerdegegner die Bewilligungsfähigkeit absprach, ist nachvollziehbar. 
Gleiches gilt mit Blick auf die Befestigung des Stallvorplatzes auf einer Fläche von 
ca. 100 m2, da sie entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden wesentliche 

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neue Auswirkungen auf die Raumordnung zeitigt und den Rahmen der 
Wesensgleichheit sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der äusseren 
Erscheinung sprengt. Soweit der Stallvorplatz zudem als Sitzplatz genutzt wird (vgl. 
Fotodokumentation der Beschwerdeführenden [act. B.7]), fällt ausserdem ins 
Gewicht, dass der Ausbau des Stalls zu einem Atelier nicht bewilligt wurde (vgl. 
BAB-Entscheid Nr. 2023-236 vom 3. April 2024 [vgl. act. C.2.1]; siehe ferner 
Aktennotiz zur Begehung der Parzelle Z.1._____ am 5. Januar 2023 [act. B.10]), 
womit einer solchen Nutzung auch die ursprüngliche Zweckbestimmung und 
Nutzungsart entgegensteht. Wenn der Beschwerdegegner somit im BAB-Entscheid 
Nr. 2024-1041 vom 28. Februar 2025 schlussfolgerte, die bereits ausgeführten 
Befestigungen würden das Erscheinungsbild massgeblich verändern und 
entsprechend über eine massvolle Erweiterung hinausgehen (vgl. act. C.2.11 E. 3.3 
lit. d), ist dies weder unverhältnismässig noch zu beanstanden. 

4.6. Insgesamt wäre der Beschwerde somit kein Erfolg beschieden. Auf sie ist 
bereits mangels Fristwahrung nicht einzutreten. 

5. Gemäss Art. 73 Abs. 1 VRG hat im Rechtsmittelverfahren in der Regel die 
unterliegende Partei die Kosten zu tragen. Die Staatsgebühr wird vorliegend auf 
CHF 2'000.00 festgesetzt. Diese ist zusammen mit den Kanzleiauslagen je zur 
Hälfte den Beschwerdeführenden aufzuerlegen, wobei Letztere für ihren Anteil 
solidarisch haften (Art. 72 Abs. 2 VRG).

6. Bund, Kanton und Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben 
betrauten Organisationen wird in der Regel keine Parteientschädigung 
zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen (Art. 78 Abs. 2 
VRG). Davon abzuweichen besteht vorliegend kein Anlass.

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Es wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 2'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 380.00

total CHF 2'380.00

gehen je zur Hälfte und unter solidarischer Haftbarkeit zu Lasten von A._____ 
und B._____. Sie werden mit dem von ihnen geleisteten Kostenvorschuss 
von CHF 3'000.00 verrechnet. Der Restbetrag des Kostenvorschusses von 
CHF 620.00 wird ihnen durch das Obergericht erstattet.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]