# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ce9f226e-d2e0-5a53-ba22-57e5341bbec5
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-12-03
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 03.12.2009 RR.2009.342
**Docket/Reference:** RR.2009.342
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2009-342_2009-12-03

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG). Rückzug der Beschwerde.

Entscheid vom 3. Dezember 2009 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Patrick Robert-Nicoud, 
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 
Parteien 

  
A., 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

VERFAHRENSGERICHT IN STRAFSACHEN  
BASEL-LANDSCHAFT, 

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutsch-
land 
 
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 
 
Rückzug der Beschwerde 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2009.342 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 
- die Staatsanwaltschaft Freiburg im Breisgau eine Ermittlungsverfahren gegen 

A. wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Beleidigung führt 
(act. 1.1); 

- in diesem Zusammenhang die deutschen Behörden mit Rechtshilfeersuchen 
vom 21. August 2009 an die Schweiz gelangt sind und dabei um Ermittlung 
des Fahrers oder der Fahrerin des Personenwagens mit dem Kennzeichen 1 
und dessen oder deren Beifahrer sowie Einvernahmen der beiden (auch zu 
den Einkommensverhältnissen) ersucht haben;  

- die schweizerischen Behörden dem Rechtshilfeersuchen in der Folge ent-
sprochen haben und das Verfahrensgerichts in Strafsachen Basel-Landschaft 
mit präsidialer Schlussverfügung vom 28. Oktober 2009 die Herausgabe der 
erhobenen Dokumente (Bericht der Polizei Basel-Landschaft vom 
12. Oktober 2009; Einvernahmeprotokoll zur Sache vom 7. Oktober 2009; 
Erhebungsformular Einkommen und Vermögen vom 12. Oktober 2009; Foto-
bogen vom 7. Oktober 2009; Brief von A. vom 7. Oktober 2009) verfügt hat 
(act. 1.1);  

- gegen diese Schlussverfügung A. mit Beschwerde vom 23. November 2009 
an die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts gelangt ist (act. 1); 

- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 24. November 2009 aufgefordert 
wurde, bis zum 7. Dezember 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.-- zu 
leisten (act. 3);  

- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 25. November 2009 mitgeteilt hat, 
dass er seine Beschwerde „aus Kostengründen“ zurückziehe (act. 4);  

- das Beschwerdeverfahren daher zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-
digt abzuschreiben ist; 

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als 
unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG 
i.V.m. Art. 30 lit. b SGG die Gerichtskosten zu tragen hat (Entscheide des 
Bundesstrafgerichts RR.2007.4 vom 6. März 2007 und RR.2007.70 vom 
30. Mai 2007);  

- die Gerichtsgebühr auf Fr. 300.-- anzusetzen ist (vgl. Art. 3 des Reglements 
vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafge-
richt, SR 173.711.32). 

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Das Verfahren RR.2009.342 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als er-

ledigt abgeschrieben. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 
 

Bellinzona, 3. Dezember 2009 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Verfahrensgericht in Strafsachen Basel-Landschaft 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).