# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4dc8569c-654c-5034-a551-603ee0d3da07
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-01-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.01.2019 BVGE 2019 V/4
**Docket/Reference:** BVGE-2019-V-4
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2019-V-4_2019-01-30

## Full Text

Limitazione dell&#39;autorizzazione | Einschränkung
der Zulassung von Leistungserbringern zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung.
			

			

				Art. 36, Art. 36a, Art. 39,
Art. 55a (Fassung in Kraft getreten
am 1. Juli 2016) KVG. Art. 1, Art. 2, Art. 3, Art. 4, Art. 5, Anhang 1
und 2 VEZL (Fassung in Kraft getreten am 1. Juli 2016).
			

			

				1.      Die Zulassung zur
Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung hängt von einem Bedürfnis
ab. Die Kantone sind zuständig, das Vorliegen eines solchen Bedürfnisses auf ihrem Gebiet
für jede Kategorie von Leistungserbringern nachzuweisen, wobei sie von den in Anhang 1
VEZL gestützt auf Art. 55a
KVG durch den Bundesrat festgelegten Höchstzahlen abweichen können (E. 6.3 und 7.2).

		

			

				2.      Mangels detaillierter
kantonaler Ausführungsbestimmungen gilt das Moratorium nicht für Ärzte, die ihre Tätigkeit
im ambulanten Bereich von Spitälern nach Art. 39 KVG ausüben, sondern nur für Ärzte
gemäss Art. 36 KVG sowie für Ärzte, die in Einrichtungen nach Art. 36a
KVG tätig sind (E. 8.1, 9.2, 12.2.2 und 12.5).
			

			

				3.      Bei einem Zulassungsgesuch
ist die zuständige kantonale Behörde verpflichtet - unter Berücksichtigung der tatsächlich
vorhandenen Ressourcen - konkret zu überprüfen, ob die Versorgungsdichte
im Kantonsgebiet ausreichend ist. Die blosse Bezugnahme auf die Konkordatsnummern oder die Listen der
SASIS AG nach Fachgebieten genügt nicht (E. 8.2, 11, 12.3 und 12.4).
			

			

2020-03-13T09:46:19Z