# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c935e9b0-df0a-56c9-9c36-f573c3838e5c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.03.2025 E-6305/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6305-2024_2025-03-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-6305/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  5 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richter Mathias Lanz;   

Gerichtsschreiber Nassim Safai-Rad. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Pakistan,  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 2. September 2024. 

 

 

 

E-6305/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 31. August 2022 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass ihm anlässlich des Dublin-Gesprächs vom 21. September 2022 das 

rechtliche Gehör zur mutmasslichen Zuständigkeit Italiens und zu seinem 

Gesundheitszustand gewährte wurde,  

dass das SEM mit Entscheid vom 10. Oktober 2022 auf das Asylgesuch 

nicht eintrat und ihn nach Italien wegwies, 

dass das SEM, nachdem die Frist zur Überstellung nach Italien abgelaufen 

war, mit Verfügung vom 12. April 2023 das nationale Asyl- und Wegwei-

sungsverfahren wiederaufnahm, 

dass der Beschwerdeführer am 10. April 2024 im Beisein seiner Rechts-

vertretung vertieft zu seinen Gesuchsgründen angehört wurde, 

dass er geltend machte, er sei pakistanischer Staatsangehöriger und sei in 

der Tehsil B._______ im Distrikt C._______ der Provinz D._______ gebo-

ren worden, wo er die Schule bis zur (…) Klasse besucht habe,  

dass er anschliessend im Haushalt geholfen und sich um die Tiere der Fa-

milie gekümmert habe,  

dass er zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, er habe ungefähr im Oktober (…) den Sohn eines (…) beziehungs-

weise des Distrikt- und Dorfvorstehers nach einem Streit verletzt,  

dass seither sich die einflussreiche Familie des Vorstehers an ihm rächen 

wolle, ihn suche und ihm mit dem Tod gedroht habe, weswegen er sein 

Heimatland verlassen habe,  

dass er bei einer Rückkehr in sein Heimatland um sein Leben fürchte und 

dort Probleme mit der Polizei habe, 

dass ferner seine Familie finanzielle Schwierigkeiten habe und er diese mit 

einer Arbeit in der Schweiz unterstützen möchte,  

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 2. September 2024 (eröffnet am 

6. September 2024) feststellte, der Beschwerdeführer erfülle die Flücht-

lingseigenschaft nicht, sein Asylgesuch ablehnte, die Wegweisung aus der 

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Schweiz sowie den Vollzug anordnete, den zuständigen Kanton mit dem 

Vollzug der Wegweisung beauftragte und ihm die editionspflichtigen Akten 

aushändigte,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 4. Oktober 2024 gegen die 

Verfügung der Vorinstanz Beschwerde erhob und beantragte, die ange-

fochtene Verfügung sei aufzuheben,  

dass die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und ihm Asyl zu gewähren 

sei,  

dass festzustellen sei, dass der Vollzug der Wegweisung unzulässig, un-

zumutbar und unmöglich sei und dass die vorläufige Aufnahme anzuord-

nen sei, 

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei die unentgeltliche Pro-

zessführung zu gewähren, auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu 

verzichten und ein amtlicher Rechtsbeistand einzusetzen, 

dass eventualiter die aufschiebende Wirkung wiederherzustellen sei,  

dass der Formularbeschwerde ein separates Schreiben beilag,  

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 11. Oktober 2024 

den Beschwerdeführer aufforderte, innert sieben Tagen ab Erhalt der Ver-

fügung eine Beschwerdeverbesserung einzureichen beziehungsweise die 

Eingabe vom 4. Oktober 2024 zu unterzeichnen, da die Beschwerdeschrift 

keine Unterschrift des Beschwerdeführers trug, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. Oktober 2024 dieser Auf-

forderung fristgerecht nachkam, 

dass der Beschwerdeführer während seines Aufenthaltes in der Schweiz 

wiederholt straffällig wurde,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

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dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass die handschriftliche Beschwerdebegründung der Formularbe-

schwerde zwar nicht in einer Amtssprache des Bundes verfasst wurde,  

dass vorliegend dennoch aus prozessökonomischen Gründen auf eine 

Nachfristsetzung zur Einholung einer Übersetzung verzichtet werden kann, 

da die in Englisch verfasste Begründung verständlich ist,  

dass somit nach erfolgter Beschwerdeverbesserung – vorbehaltlich nach-

stehender Erwägung – auf die frist- und im Übrigen formgerecht einge-

reichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 52 Abs. 1 

VwVG),  

dass die Beschwerde in Verwaltungssachen aufschiebende Wirkung hat 

und die Vorinstanz diese der vorliegenden Beschwerde nicht entzogen hat 

(Art. 55 Abs. 1 und 2 VwVG), weshalb auf den Antrag der Wiederherstel-

lung der aufschiebenden Wirkung mangels Rechtsschutzinteresse nicht 

einzutreten ist,  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder 

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begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass die Vorinstanz ihren Asylentscheid im Wesentlichen damit begründet, 

die Vorbringen des Beschwerdeführers hielten weder den Anforderungen 

an die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG noch den Anforderun-

gen an die Glaubhaftigkeit gemäss Art. 7 AsylG stand, 

dass sie zunächst bezüglich des Vorbringens der Familie, die sich an ihm 

rächen wolle, in der angefochtenen Verfügung ausführt, dass kein flücht-

lingsrelevantes Motiv im Sinne von Art. 3 AsylG ersichtlich sei, 

dass sie weiter darauf verweist, dass Drohungen und Angriffe gegen die 

physische Integrität einer Person im pakistanischen Strafrecht geahndet 

werden würden und im Tehsil des Beschwerdeführers in den letzten Jahren 

wiederholt (…) bestraft worden seien, was entsprechende Medienberichte 

belegen würden, 

dass sich der Beschwerdeführer daher an andere Polizeistationen oder an 

höhere Stellen hätte wenden müssen, wenn die von ihm kontaktierten Po-

lizisten zu wenig unternommen hätten, um ihn zu schützen,  

dass dieses Vorbringen somit den Anforderungen an die Flüchtlingseigen-

schaft gemäss Art. 3 AsylG nicht standhalte, 

dass die Vorinstanz der Vollständigkeit halber erwähnt, der Beschwerde-

führer habe zudem keinerlei Beweismittel eingereicht, die seine Aussagen 

im Zusammenhang mit dem Streit untermauern würden, so dass lediglich 

seine mündlichen Aussagen vorliegen würden und das Vorbringen selbst 

somit als unbewiesen zu betrachten sei, 

dass hinzukomme, dass kein (…) mit dem vom Beschwerdeführer ange-

gebenen Namen ausfindig gemacht werden konnte, 

dass dieses Vorbringen somit auch den Anforderungen an die Glaubhaf-

tigkeit gemäss Art. 7 AsylG nicht standhalte, 

dass eine allfällige Strafverfolgung der pakistanischen Behörden im Zu-

sammenhang mit der von ihm begangenen Körperverletzung legitim sei, 

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weshalb auch dieses Vorbringen den Anforderungen an die Flüchtlingsei-

genschaft gemäss Art. 3 AsylG nicht standhalte, 

dass schliesslich auch die geltend gemachten wirtschaftlich und sozial 

nachteilhaften Lebensbedingungen in seinem Heimatland nicht asylrele-

vant seien, 

dass sich die Ausführungen in der Beschwerdeschrift weitgehend auf pau-

schale Wiederholungen von bereits Gesagtem beschränken, 

dass das Gericht nach Durchsicht der Akten zum Schluss gelangt, dass die 

Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung mit überzeugender Begrün-

dung zur Erkenntnis gelangt ist, dass die Vorbringen des Beschwerdefüh-

rers den Anforderungen von Art. 3 AsylG nicht zu genügen vermögen,  

dass auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden kann und es 

dem Beschwerdeführer nicht gelingt, diesen Argumenten etwas Stichhalti-

ges entgegenzusetzen, 

dass ergänzend darauf hinzuweisen ist, dass der pakistanische Staat nach 

der gefestigten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts grund-

sätzlich schutzwillig und schutzfähig ist (vgl. etwa Urteile des BVGer  

E-3030/2024 vom 21. Mai 2024 S. 9 und D-1366/2024 vom 20. März 2024 

E. 6.3, je m.w.H.),  

dass hingegen davon auszugehen ist, der Beschwerdeführer hat es unter-

lassen, den Schutz durch seinen Heimatstaat Pakistan genügend einzufor-

dern, zumal er in der Anhörung vom 10. April 2024 erklärte, lediglich sein 

Vater sei aufgrund der Drohungen zur Polizei gegangen (vgl. SEM-eAkte 

47/14 F85),  

dass daher die geltend gemachten Drohungen selbst bei Wahrunterstel-

lung als flüchtlingsrechtlich nicht relevant einzustufen sind und infolgedes-

sen auf die vorinstanzlichen Erwägungen gegen die Glaubhaftigkeit der 

Aussagen des Beschwerdeführers nicht weiter einzugehen ist, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb die 

Vorinstanz das Asylgesuch im Ergebnis zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

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noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügt 

(Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je 

m.w.H.), 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis-

standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, dass allfällige 

Wegweisungsvollzugshindernisse zu beweisen sind, wenn der strikte Be-

weis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen sind 

(vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass der Vollzug bei einer konkreten Gefährdung im Heimat- oder Her-

kunftsstaat aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner 

Gewalt und medizinischer Notlage unzumutbar ist (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass nach konstanter Rechtsprechung in Pakistan keine landesweite Situ-

ation allgemeiner Gewalt herrscht, die zur Annahme führen müsste, jede 

dorthin zurückkehrende Person sei mit erheblicher Wahrscheinlichkeit kon-

kret gefährdet (vgl. etwa Urteile des BVGer E-3030/2024 vom 21. Mai 2024 

S. 11 und D-1366/2024 vom 20. März 2024 E. 9.3.2, je m.w.H.), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zutreffend ausführte, 

der Beschwerdeführer verfüge in seinem Heimatland nach wie vor mit sei-

ner Familie über ein soziales Auffangnetz, so dass er bei einer Rückkehr 

im Falle von Schwierigkeiten mit deren Unterstützung rechnen könne (vgl. 

auch SEM-eAkte 47/14 F33 f.), 

dass zudem mit der Vorinstanz davon auszugehen ist, dass der Beschwer-

deführer bezüglich seiner psychischen Probleme in seinem Heimatland 

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hinreichend behandelt werden kann, da dieser dort deswegen bereits rund 

zwei Jahre in ärztlicher Behandlung war (vgl. auch SEM-eAkten 17/1 und 

47/14 F25),  

dass mithin auch keine individuellen Gründe auf eine konkrete Gefährdung 

im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb sich der Vollzug der 

Wegweisung vorliegend in allgemeiner wie auch in individueller Hinsicht 

als zumutbar erweist, 

dass es dem Beschwerdeführer obliegt, sich die für seine Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist,  

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG), womit das entsprechende Begehren abzuweisen ist, 

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist, soweit darauf einzutreten ist, 

dass mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Befreiung 

von der Kostenvorschusspflicht (gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) gegen-

standslos geworden ist, 

dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

um amtliche Rechtsverbeiständung abzuweisen sind, da sich die Be-

schwerde nach dem Gesagten als von Anfang an aussichtslos erwiesen 

hat,  

dass dem Beschwerdeführer demnach die Kosten des Verfahrens – wel-

che praxisgemäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind – aufzuerlegen sind 

(Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um 

amtliche Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Nassim Safai-Rad 

 

 

Versand: