# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 42ce6c18-9b21-5ef3-ba0b-64f293e1f535
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-31
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 31.01.2018 608 2016 211
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_608-2016-211_2018-01-31.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

608 2016 211

Urteil vom 31. Januar 2018

II. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Johannes Frölicher 
Richterinnen: Daniela Kiener,

Anne-Sophie Peyraud
Gerichtsschreiberin: Angelika Spiess 

Parteien A.________, Beschwerdeführer,     

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG, 
Vorinstanz

Gegenstand Invalidenversicherung (Rentenanspruch)

Beschwerde vom 1. Oktober 2016 gegen die Verfügung vom 5. September 
2016

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________, geboren im Jahr 1992, ledig, keine Kinder, wohnhaft in B.________, ist 
ausgebildeter Carrosseriespengler mit Fähigkeitsausweis. Seit April 2014 arbeitet er mit einem 
Pensum von 100 Prozent als Bauarbeiter bei der C.________ AG. 

Aufgrund von Rückenproblemen (Diagnose: lumbospondylogenes Schmerzsyndrom) bestand seit 
dem 30. August 2015 eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit.

B. Am 11. Februar 2016 meldete sich der Versicherte bei der Invalidenversicherungsstelle des 
Kantons Freiburg (nachfolgend: IV-Stelle) zum Leistungsbezug an. Diese klärte die medizinische 
und wirtschaftliche Situation des Versicherten ab und führte mit ihm am 12. April 2016 ein Erstge-
spräch.

Vom 16. November 2015 bis 22. Februar 2016 absolvierte der Versicherte ein dreimonatiges 
Rehabilitationsprogramm. Sein Gesundheitszustand verbesserte sich und der Versicherte konnte 
am 7. März 2016 seine bisherige Arbeitstätigkeit wieder zu einem vollen Pensum aufnehmen.

Mit Verfügung vom 5. September 2016 (Vorentscheid vom 27. Juni 2016) teilte die IV-Stelle dem 
Versicherten mit, dass er keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe, da er bereits vor Ablauf 
der einjährigen Wartezeit am 30. August 2016 seine angestammte Tätigkeit zu einem vollen 
Pensum wieder aufgenommen habe. Berufliche Massnahmen würden sich nicht aufdrängen.

C. Gegen diese Verfügung vom 5. September 2016 erhob der Versicherte am 1. Oktober 2016 
Beschwerde an das Kantonsgericht Freiburg, in der er sinngemäss beantragt, es sei ihm eine 
Invalidenrente zuzusprechen. Unter Hinweis auf diverse zu den Akten gereichte Arztzeugnisse 
sowie eine Liste seiner krankheitsbedingten Absenzen am Arbeitsplatz stellt er sich auf den 
Standpunkt, nicht in vollem Pensum arbeitsfähig zu sein. 

Der mit Verfügung vom 7. Oktober 2016 einverlangte Kostenvorschuss in der Höhe von CHF 800.- 
wurde am 27. Oktober 2016 geleistet.

Am 23. November 2016 reichte die Vorinstanz ihre Bemerkungen ein, in welchen sie auf Abwei-
sung der Beschwerde schliesst.

Mit Schreiben vom 22. Dezember 2017 erhielt die BVG-Versicherung Gelegenheit, sich zum 
ergangenen Schriftenwechsel resp. zum Streitgegenstand zu äussern, worauf sie aber verzichtete.

Ein weiterer Schriftenwechsel wurde nicht durchgeführt.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung massge-
bend sind, aus den folgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1. Die Beschwerde vom 1. Oktober 2016 gegen die Verfügung vom 5. September 2016 ist 
durch den Beschwerdeführer frist- und formgerecht bei der sachlich und örtlich zuständigen 
Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein schutzwürdiges Interesse 
daran, dass das Kantonsgericht, II. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob er Anspruch auf eine 
Invalidenrente hat.

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Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. a) Im Sinne von Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von Art. 
1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) 
zur Anwendung kommt, ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG kann Invalidität die Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein.

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine 
Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG).

Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindes-
tens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, auf eine halbe 
Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 
40 Prozent invalid sind.

b) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall 
der Richter auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls andere Fachleute zur 
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
(Befunderhebung, Diagnosestellung) und Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person in ihren körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch 
das Leiden eingeschränkt, d.h. arbeitsunfähig ist (BGE 132 V 93 E. 4; 115 V 133 E. 2; 107 V 17 
E. 2b; 105 V 156 E. 1). Der Grad der Arbeitsfähigkeit wird laut der Rechtsprechung nach dem 
Mass bestimmt, in welchem die versicherte Person aus gesundheitlichen Gründen an ihrem ange-
stammten Arbeitsplatz zumutbarerweise nicht mehr nutzbringend tätig sein kann. Nicht massge-
bend ist hingegen die bloss medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 111 
V 235 E. 1b mit Hinweisen). 

Zur Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarkt-
lage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn 
sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Für diesen Einkommensvergleich sind die 
Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des – möglichen – Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige renten-
wirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen 
sind (BGE 129 V 222). Daraus folgt, dass der Invaliditätsgrad nicht dem Grad der Arbeitsunfähig-
keit entspricht, sondern mittels eines Einkommensvergleichs ermittelt wird. Erleidet eine versi-
cherte Person trotz Gesundheitsschaden keine Erwerbseinbusse, liegt keine Invalidität im Sinne 
des Gesetzes vor.

c) Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von 
wem sie stammen, und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander wider-
sprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweis-

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material zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen des Experten 
begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). In Bezug auf Berichte von Hausärzten 
darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im 
Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc mit Hinweisen).

3. Vorliegend ist streitig, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente der 
Invalidenversicherung hat beziehungsweise ob er während einer Dauer von mehr als einem Jahr in 
seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war.

Dafür ist zunächst auf die massgebenden medizinischen Unterlagen näher einzugehen:

a) Das D.________, Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie, 
diagnostizierte am 3. Juli 2015 ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (mit/bei lumbal rechts 
konvexer Skoliose, Beckenschiefstand zu Ungunsten rechts, ungünstiger Statik durch 
Knicksenkfüsse beidseits und Tibialis posterior Insuffizienz rechtsbetont; keine generativen Verän-
derungen oder entzündlichen Läsionen; HLA-B27 negativ). Es berichtet, dass sich der Beschwer-
deführer bereits im November 2014 mit lumbospondylogenen Schmerzen vorgestellt habe (Bericht 
vom 3. November 2014, Vorakten S. 27 ff.). Nachdem es ihm unter der physiotherapeutischen 
Detonisierungs- und Rumpfaufbau-Therapie sehr gut gegangen sei (Bericht vom 22. Januar 2015, 
Vorakten S. 25 f.), hätten sich – nach Absetzen der physiotherapeutischen Massnahmen und bei 
nur selten durchgeführten Heimübungen – erneut starke Beschwerden manifestiert, was zu kurz-
zeitigen Arbeitsausfällen geführt habe. Nach einer Behandlung mit Analgetika gehe es dem 
Beschwerdeführer besser. Er verspüre zwar weiterhin diffuse LWS-Schmerzen, die ihn jedoch 
aktuell nicht mehr an der Arbeit hindern würden. Dem Beschwerdeführer wurde ein konservatives 
Therapie-Procedere mittels physiotherapeutischer Detonisierung der Rückenmuskulatur und 
Aufbau der Rumpfmuskulatur sowie Schuheinlagen empfohlen (Vorakten S. 33 f.).

Vom 16. November 2015 bis 22. Februar 2016 absolvierte der Beschwerdeführer das Berner 
Ambulante Interprofessionelle (BAI-) Rehabilitationsprogramm. In dieser Zeit wurde er intensivst 
ergotherapeutisch und physiotherapeutisch betreut. Am 14. Dezember 2015 berichtete das 
D.________, dass der Verlauf aktuell undulierend sei, z.T. erleide der Beschwerdeführer Schmerz-
attacken, die über mehrere Tage andauern könnten und im Verlauf wieder regredient seien. Insge-
samt sei der Verlauf jedoch erfreulich, insbesondere die medizinische Trainingstherapie und die 
Haltungsschulung würden eine an die täglichen Situationen angepasste verbesserte Haltung sowie 
eine vermehrte Haltungsstabilität der paravertebralen und Rumpfmuskulatur bewirken. Aktuell 
würden aber noch z.T. facettäre und iliosakrale Schmerzen rechts bestehen. Wegen körperlich 
stark anstrengenden Arbeiten (insbesondere des Hebens von Gewichten, längerdauernden Über-
kopfarbeiten und knienden Arbeiten am Boden) sei die Arbeitsfähigkeit aktuell eingeschränkt; es 
werde aber davon ausgegangen, dass sich die Arbeitsfähigkeit im Verlauf des Rehabilitationspro-
gramms merklich verbessern werde. Eine zuverlässige Aussage könne zum aktuellen Zeitpunkt 
aber nicht gemacht werden (Vorakten S. 88 ff.; vgl. auch den Bericht vom 9. Oktober 2015, 
Vorakten S. 30 ff.). 

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Diese Beurteilung wurde vom Vertrauensarzt der involvierten Krankentaggeldversicherung, 
Dr. med. E.________, Facharzt für Pädiatrie FMH, am 10. Februar 2016 bestätigt. Der Vertrau-
ensarzt verwies ergänzend darauf, dass der Beschwerdeführer seine Arbeit per 11. Januar 2016 
zu 50 Prozent wieder habe aufnehmen können. Bei weiterhin gutem Verlauf sei eine Steigerung 
der Arbeitsfähigkeit innerhalb der nächsten 6 bis 8 Wochen zu erwarten. Leider bestehe aber in 
seinem anstrengenden Beruf ein erhöhtes Rückfallrisiko. Eine Abklärung betreffend Umschulung 
sei empfehlenswert (Vorakten S. 91 f.).

b) Nach Abschluss des Rehabilitationsprogramms stellte das D.________ die folgenden 
Diagnosen: (1.) Myofasciales Schmerzsyndrom lumbal mit Anzeichen der peripheren Sensitisie-
rung (keine Hinweise für degenerative Veränderungen oder entzündliche Läsionen) und 
(2.) Angststörung. Insgesamt habe der Beschwerdeführer gut vom Rehabilitationsprogramm profi-
tieren können. Einerseits sei die psychische Situation (Angstsymptomatik und Schlafproblematik) 
stabilisiert worden, andererseits habe die initial ausgeprägte Schmerzsituation mit Opiatbedürftig-
keit stark verbessert werden können. Aktuell seien seit einem Monat keine Analgetika mehr nötig, 
eine vollständige Beschwerdefreiheit bestehe seit fünf Wochen. Dem Beschwerdeführer wurden 
die folgenden Arbeitsunfähigkeiten attestiert: 100 Prozent seit 30. August 2015 bis 10. Januar 
2016, 50 Prozent seit 11. Januar 2016 bis 22. Februar 2016, 40 Prozent seit 23. Februar 2016 bis 
6. März 2016, 0 Prozent seit 7. März 2016. Es wurde darauf hingewiesen, dass der Beschwerde-
führer die praktische Bagger-Prüfung absolviere und nach bestandener Prüfung vor allem Arbeiten 
als Maschinistenführer ausführen werde, weshalb eine Reduktion der körperlichen Belastung zu 
erwarten sei (Bericht vom 4. März 2016, Vorakten S. 57 f.; vgl. auch Bericht vom 5. April 2016, 
Vorakten S. 55 f.).

Im Verlaufsbericht vom 4. Mai 2016 berichtete das D.________, dass nach initial erfreulichem 
Verlauf nach Abschluss der muskuloskelettalen Rehabilitation nun seit ca. fünf Wochen wieder 
zunehmende axiale Schmerzen bestehen würden, welche auch tageweise zu Krankheitsausfällen 
und zu einer Wiederaufnahme der Opiattherapie geführt hätten. Die aktuelle Opiattherapie mit 
Targin und Oxynorm i.R. sowie Sirdalud als Muskelrelaxans würden die Beschwerden jedoch nicht 
lindern. Der Beschwerdeführer gehe weiterhin in Physiotherapie, die psychologische Betreuung sei 
auf seinen Wunsch beendet worden. Dem Beschwerdeführer wurde für den 28. und 29. April 2016 
eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit attestiert (Vorakten S. 21 f., 8).

In einem weiteren Verlaufsbericht vom 6. September 2016 berichtete das D.________ über einen 
nach wie vor undulierenden Verlauf mit immer wieder auftretenden lumbovertebralen 
Beschwerden, welche zu einer jeweils kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit führen würden. Ansonsten 
sei der Beschwerdeführer nach wie vor zu 100 Prozent auf dem Bau tätig. Von Seiten des 
D.________ seien keine Nachkontrollen vorgesehen, weiterführende rheumatologische Abklärun-
gen seien nicht indiziert. Eine weitere Behandlung durch die Psychosomatik werde aber empfohlen 
(Vorakten S. 19 f.).

4. a) Vorliegend ist festzustellen, dass die medizinische Situation des Beschwerdeführers 
genügend abgeklärt wurde und nicht bestritten ist. Es ist von einem myofascialen Schmerzsyn-
drom lumbal mit Anzeichen der peripheren Sensitisierung und psychischen Problemen (Angststö-
rung) auszugehen. Folgende Arbeitsunfähigkeiten sind dokumentiert: 100 Prozent vom 30. August 
2015 bis 10. Januar 2016, 50 Prozent vom 11. Januar 2016 bis 22. Februar 2016 und 40 Prozent 
vom 23. Februar 2016 bis 6. März 2016.

Seit dem 7. März 2016 ist der Beschwerdeführer grundsätzlich wieder zu 100 Prozent arbeitsfähig. 
Nichts desto trotz wurden ihm immer wieder Arbeitsunfähigkeiten attestiert, so vom 4. bis 15. April 

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2016 (D.________, Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin, Vorakten S. 10), am 26. April 
2016 (med. pract. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, Vorakten S. 9), vom 
28. bis 29. April 2016 (D.________, Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und 
Allergologie, Vorakten S. 8), vom 1. bis 4. Mai 2016 (Klinik G.________, Departement Allgemeine 
Innere Medizin, Vorakten S. 7), vom 8. bis 11. Juli 2016 (med. pract. F.________, Vorakten S. 6), 
vom 18. bis 19. August 2016 (med. pract. F.________, Vorakten S. 5) und vom 9. bis 
12. September 2016, 16. bis 19. September 2016 sowie am 20. September 2016 (med. pract. 
F.________, Vorakten S. 2 ff.). Eine langanhaltende Arbeitsunfähigkeit wurde dem 
Beschwerdeführer aber nicht mehr bescheinigt. In Bezug auf diese vom Beschwerdeführer 
angerufenen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse gilt es darauf hinzuweisen, dass die attestierten 
Arbeitsunfähigkeiten – mit Ausnahme der Arbeitsunfähigkeit vom 28. bis 29. April 2016 
(D.________, Universitätsklinik für Rheumatologie, Immunologie und Allergologie, Vorakten S. 8) – 
von Allgemeinmedizinern und damit nicht von spezialisierten Fachärzten bescheinigt wurden. Da 
die Zeugnisse zudem nicht begründet sind, ist auch nicht erstellt, ob sich die attestierten 
Arbeitsunfähigkeiten auf die bestehende Rückenproblematik beziehen oder auf andere 
gesundheitliche Leiden. In Bezug auf die Zeugnisse des Hausarztes, med. pract. F.________, gilt 
es schliesslich zu erwähnen, dass dieser aufgrund seiner Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher 
zugunsten des Beschwerdeführers aussagt, weshalb den von ihm ausgestellten Zeugnissen mit 
Vorbehalt zu begegnen ist. Zu guter Letzt ist darauf hinzuweisen, dass sich alleine aus der 
Tatsache, dass der Beschwerdeführer auf Anlass der involvierten Krankentaggeldversicherung in 
den Monaten Oktober und November 2016 durch das H.________ abgeklärt wurde (Vorakten 
S. 35, Beschwerde S. 1), nicht auf eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit schliessen lässt.

Damit ist gestützt auf die vorliegenden Akten – insbesondere die Berichte des D.________ vom 
4. März 2016 (Vorakten S. 57 f.) und 6. September 2016 (Vorakten S. 19 f.) – davon auszugehen, 
dass der Beschwerdeführer in seiner bislang und auch weiterhin ausgeübten Tätigkeit als 
Bauarbeiter der Firma C.________ AG seit dem 7. März 2016 wieder zu 100 Prozent arbeitsfähig 
ist. Die Voraussetzungen für die Ausrichtung einer Invalidenrente sind damit nicht erfüllt, liegt doch 
unter den gegebenen Umständen keine mindestens ein Jahr ohne wesentlichen Unterbruch 
andauernde, durchschnittlich mindestens 40-prozentige Arbeitsunfähigkeit vor (Art. 28 Abs. 1 lit. b 
IVG).

b) Dies gilt selbst für den Fall, dass davon ausgegangen würde, die von den 
Allgemeinmedizinern attestierten Arbeitsunfähigkeiten stünden in Zusammenhang mit dem beste-
henden Rückenleiden. Da für die Zeitperioden vom 4. Mai 2016 bis 8. Juli 2016 und 11. Juli 2016 
bis 18. August 2016 keine Arbeitsunfähigkeiten ausgewiesen sind, liegt bereits zweimal ein 
wesentlicher Unterbruch im Sinne von Art. 28. Abs. 1 lit. b IVG vor (vgl. Art. 29ter der Verordnung 
vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]), weshalb der Anspruch 
auf eine Rente – weil die Wartezeit nach einem wesentlichen Unterbruch ohne Anrechnung der bis 
zum Unterbruch bereits zurückgelegten Perioden von Arbeitsunfähigkeit neu zu laufen beginnt 
(vgl. Urteil BGer 9C_317/2016 vom 25. August 2016 E. 4.2) – erst nach Ablauf einer neuen Warte-
zeit entstehen kann. Diese war zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses aber noch lange nicht 
erfüllt.

c) Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Beschwerdeführer nicht geltend macht, 
ihm sei durch seine Gesundheitsbeeinträchtigung eine Erwerbseinbusse entstanden. Da der 
Beschwerdeführer nach wie vor zu einem Beschäftigungsgrad von 100 Prozent beim gleichen 
Arbeitgeber angestellt ist, ist dies auch aufgrund der Akten nicht ohne weiteres ersichtlich. Diesbe-
züglich ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, dass der Invaliditätsgrad nicht dem Grad der 

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Arbeitsunfähigkeit entspricht, sondern aus einem Vergleich des Valideneinkommens (Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre) mit 
dem Invalideneinkommen (Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invali-
dität durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte) ermittelt wird (vgl. Art. 16 ATSG). 
Aufgrund der gegebenen Umstände und mangels gegenteiliger Vorbringen von Seiten des 
Beschwerdeführers ist im konkreten Fall davon auszugehen, dass keine Erwerbseinbusse und 
damit auch keine Invalidität im Sinne des Gesetzes vorliegt.

5. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Voraussetzungen für die Zusprechung einer 
Invalidenrente vorliegend nicht erfüllt sind, da keine während eines Jahres ohne wesentlichen 
Unterbruch andauernde, durchschnittlich mindestens 40-prozentige Arbeitsunfähigkeit vorliegt (Art. 
28 Abs. 1 lit. b IVG i.V.m. Art. 29ter IVV).

Die angefochtene Verfügung der Vorinstanz vom 5. September 2016 ist damit nicht zu beanstan-
den, weshalb die Beschwerde abzuweisen und die angefochtene Verfügung zu bestätigen ist.

6. Die Gerichtskosten zu Lasten des unterliegenden Beschwerdeführers werden – da sich 
einzig die Frage der Erfüllung der Wartezit stellte – auf CHF 400.- festgesetzt und sind mit dem 
von ihm geleisteten Kostenvorschuss in der gleichen Höhe zu verrechnen.

Es besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung.

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

II. Es werden Gerichtskosten in der Höhe von CHF 400.- zu Lasten von A.________ erhoben 
und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die Differenz von CHF 400.- wird 
A.________ zurückerstattet.

III. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene 
Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesge-
richt ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 31. Januar 2018/dki

Präsident Gerichtsschreiberin