# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0cf8840d-b299-571f-856b-2ff7fbb3301d
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-06
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 06.02.2025 725 24 219 (725 2024 219)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-24-219_2025-02-06.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 6. Februar 2025 (725 24 214) 
 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Schleudertrauma. Da keine objektivierbaren Unfallfolgen vorliegen, ist adäquate Kausali-
tät des Schleudertraumas für gesundheitliche Beschwerden nach "Schleudertrauma-Pra-
xis" zu prüfen und zu verneinen. 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber i.V. Nicki Rohrbach 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Raffaella Biaggi, Advo-
katin, Advokatur Biaggi, St. Jakobs-Strasse 11, Postfach, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 
8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 

 
 
 
A. Die 1968 geborene A.____ erlitt am 10. August 2020 als Beifahrerin einen Auffahrunfall, 
als sie an der Ampel stand und der Lenker eines anderen Personenwagens mit ihrem Fahrzeug 
kollidierte. Sie erlitt dabei ein Beschleunigungstrauma der Halswirbelsäule (HWS). Dabei han-
delte es sich bei der Versicherten bereits um das fünfte entsprechende Ereignis (1993, 1997, 

 

 
 
Seite 2   

2005, 2007), wobei sie sich jeweils wieder erholt und eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit er-
reicht hatte. Im Zeitpunkt des Unfalls vom 10. August 2020 war A.____ als Dentalhygienikerin in 
einem 40-prozentigen Pensum bei der B.____ AG tätig, dies neben einem 30-prozentigen Pen-
sum bei einem anderen Arbeitgeber. In ihrer Stellung als Arbeitnehmerin der B.____ AG war sie 
bei der SWICA Versicherungen AG (SWICA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versi-
chert. Die SWICA anerkannte ihre Versicherungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Versiche-
rungsleistungen. Aufgrund von anhaltenden Beschwerden, namentlich linksseitigen Nacken-
schmerzen, sowie Schlaf- und Konzentrationsproblemen, liess die SWICA bei der Swiss Agency 
of Insurance Medicine (asim) das polydisziplinäre Gutachten vom 16. Dezember 2021 erstellen. 
In diesem wurde festgehalten, dass noch nicht von einem medizinischen Endzustand ausgegan-
gen werden könne. Im Verlaufsgutachten der asim vom 7. September 2023 wurde der medizini-
sche Endzustand als erreicht angesehen, obwohl von psychiatrischer Seite her noch eine Ver-
besserung der Schlafstörung für möglich erachtet wurde. Gestützt auf das Gutachten stellte die 
SWICA mit Verfügung vom 28. Dezember 2023 ihre Leistungen rückwirkend ab 1. Dezem-
ber 2023 ein. Zur Begründung führte sie an, dass von einer fortgesetzten ärztlichen Behandlung 
keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden könne. Die nach wie 
vor bestehenden Beschwerden seien organisch nicht hinreichend nachweisbaren Ursprungs und 
stünden nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis. Die dagegen von 
der Versicherten, vertreten durch Advokatin Raffaella Biaggi, am 4. Januar 2024 erhobene Ein-
sprache wies die SWICA mit Einspracheentscheid vom 26. Juli 2024 ab. 
 
B. Dagegen erhob A.____, weiterhin vertreten durch Advokatin Raffaella Biaggi, mit Eingabe 
vom 5. August 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragte, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und 
die SWICA zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen über den 1. Dezember 2023 hinaus zu 
erbringen. Eventualiter sei ein Gutachten zur Beurteilung des rechtserheblichen Sachverhalts 
einzuholen. Subeventualiter sei die Sache zur Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts an 
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; alles unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung führte sie 
im Wesentlichen an, dass gemäss dem Verlaufsgutachten der asim vom 7. September 2023 noch 
eine namhafte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit durch die Behandlung der Schlafstörungen er-
reicht werden könne. Dem Fallabschluss stünde weiter entgegen, dass noch keine Eingliede-
rungsmassnahmen der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) durchgeführt worden seien. 
Ohnehin seien die Schlafstörungen gemäss dem asim-Verlaufsgutachten objektivierbar, sodass 
nicht die Adäquanzprüfung für schleudertraumatypische Beschwerdebilder zur Anwendung kom-
men könne. Aber auch bei anderer Auffassung stünden die anhaltenden Beschwerden in einem 
adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis. 
 
C. Die SWICA beantragte mit Vernehmlassung vom 20. September 2024 die Abweisung der 
Beschwerde. Die ausstehenden Eingliederungsmassnahmen der IV stünden dem Fallabschluss 
nicht entgegen und die Beschwerden seien auch nicht objektivierbar. Im Weiteren hielt sie an 
dem im Einspracheentscheid vom 26. Juli 2024 Ausgeführten fest. 
 
D. Am 23. September 2024 wurde das Aktendossier der IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-
Stelle) zum vorliegenden Verfahren beigezogen. 

 

 
 
Seite 3   

 
E. Mit Verfügung vom 7. Oktober 2024 wurde der Fall dem Gericht zur Beurteilung überwie-
sen. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser in X.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen 
ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige 
gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungs-
träger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Be-
schwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – Beschwerde der 
Versicherten vom 5. August 2024 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versi-
cherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalls zu mindestens 
10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand-
lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwar-
tet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abge-
schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen da-
hin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erheb-
liche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie nach Art. 24 
Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der Inva-
lidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen 
Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicher-
ten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integri-
tätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 
E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne 
deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen 

 

 
 
Seite 4   

Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um-
schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass 
ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige In-
tegrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weg-
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob 
zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kau-
salzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Ver-
waltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach 
dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines 
Leistungsanspruches nicht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3.1 Für eine Bejahung der Leistungspflicht des Unfallversicherers muss zwischen dem Un-
fallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, sondern auch ein adäquater 
Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate 
Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der 
allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen 
herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt er-
scheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten Kausalzusam-
menhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 125 V 462 E. 5c, 
123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges 
zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch 
der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine Rechts-
frage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen ist 
(Urteil des Bundesgerichts vom 3. Dezember 2010, 8C_626/2010, E. 5; BGE 112 V 30 E. 1b).  
 
2.3.2 Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als recht-
liche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 
Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen 
Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, 127 V 102 E. 5b/bb). Anders verhält es sich bei natürlich 
unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Be-
urteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf des geltend gemachten Unfaller-
eignisses auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. 
Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Aus-
schluss psychischer Aspekte geprüft (sogenannte Psycho-Praxis; BGE 115 V 133), während 
nach der bei Schleudertraumen und äquivalenten Verletzungen der HWS sowie Schädel-Hirn-
traumen anwendbaren sogenannten Schleudertrauma-Praxis auf eine Differenzierung zwischen 
physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 
mit Hinweisen).  
 
2.4 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall 
nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also 

 

 
 
Seite 5   

Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, 
wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestan-
den hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässi-
gen Verlauf eines krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte 
(Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich 
fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine an-
spruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast – anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei 
der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (Urteil des Bundesgerichts vom 25. 
März 2020, 8C_669/2019, E. 2.2 mit Hinweisen). 
 
3.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das So-
zialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv 
zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widerspre-
chenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismate-
rial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische These abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-
berichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a 
mit Hinweis). 
 
3.2 Die Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als ver-
einbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die 
Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser Richtlinien in 
BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren Hinweisen). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Ein-
sicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnis-
sen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren 
Hinweisen). 
 

 

 
 
Seite 6   

4.1 Die Versicherte schilderte das Unfallereignis vom 10. August 2020 so, dass sie und ihr 
Mitfahrer an der Ampel stehend zuerst einen lauten Knall gehört und anschliessend bemerkt hät-
ten, dass jemand in ihr Auto gefahren sei. Aus dem gleichentags erstellen Polizeirapport ergibt 
sich, dass die Versicherte nach dem Unfall keine äusserlich sichtbaren Verletzungen aufgewie-
sen habe, jedoch über Nackenschmerzen geklagt und sich noch gleichentags im Spital habe 
untersuchen lassen wollen. Das Regionalspital C.____ interpretierte die bildgebenden Befunde 
der radiologischen Untersuchung im Bericht vom 10. August 2020 zunächst als Frakturen der 
vorderen unteren Kante der Wirbelkörper C5 und C6. Weitere Verletzungen wurden ausgeschlos-
sen. Die Versicherte wurde bis zum 31. August 2020 zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben. 
 
4.2 Dr. med. D.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte im Bericht vom 
15. Dezember 2020 ein Beschleunigungstrauma der HWS. Frakturen habe die Radiologie 
G.____ in der von Dr. D.____ angeordneten Nachbefundung vom 24. August 2020 ausschliessen 
können. Die Patientin leide bei längerer Belastung unter Schmerzen im Bereich des Nackens und 
Schultergürtels, unter einer eingeschränkten Beweglichkeit bei Seitneigung sowie Reizbarkeit, 
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Sie gehe seit dem Unfall in die Physiotherapie und 
zum Chiropraktor. Zudem mache sie Übungen zu Hause. Sie nehme Schmerzmedikamente und 
Muskelrelaxanzien ein, wobei zur Schmerzmodulation auch eine Behandlung mit einem Antide-
pressivum begonnen worden sei. Bis zum 31. September 2020 sei sie zu 100 % arbeitsunfähig 
gewesen. Seither werde das Arbeitspensum kontinuierlich gesteigert und läge zum Zeitpunkt bei 
15 Stunden pro Woche. Die Patientin sei im Alltag zuhause bei stärkerer Belastung des Nacken-
bereichs eingeschränkt und bei grösseren Putzarbeiten und Einkäufen auf die Hilfe ihres Partners 
angewiesen. Bereits vor dem Unfall vom 10. August 2020 habe die Patientin an einem chroni-
schen, rezidivierenden Cervikovertebralsyndrom bei Chondrose der Halswirbel 5 und 6, diskreter 
Diskusprotusion und ventraler Spondylose der Brustwirbel 3 und 4 gelitten. Im Weiteren bestehe 
eine Fehlhaltung und muskuläre Dysbalance. Aufgrund der chronischen Beschwerden sei die 
Patientin vor allem bis ins Jahr 2015 in Behandlung gewesen. Es sei komplex zu beurteilen, wel-
cher Teil der Beschwerden auf den Vorzustand und welcher auf den Unfall zurückzuführen sei. 
 
4.3 Aufgrund der andauernden Beschwerden und der Arbeitsunfähigkeit holte die SWICA 
bei der asim das polydisziplinäre Gutachten vom 16. Dezember 2021 in den Fachrichtungen All-
gemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie, Neurologie und Neuropsychologie ein. Da-
rin wurde ein kraniocervikales Beschleunigungstrauma Grad II gemäss klinischer Klassifikation 
der Québec-Task-Force (QTF) diagnostiziert. Als unfallkausale bzw. unfallteilkausale Restfolge 
wurde ein aktuell persistierendes, rezidivierendes chronisches cervikovertebrales Schmerzsyn-
drom mit nicht-radikulärer Schmerzausstrahlung in den linken Arm festgestellt, bei klinisch-rheu-
matologisch muskulären Verspannungen tiefnuchal, atoner Rumpfhaltung und Nackenbuckelbil-
dung. Eine intermittierende Thoracic-Outlet-Symptomatik sei möglich. Es gäbe keine neurologi-
schen Ausfälle und elektrophysiologisch keine Hinweise für eine Radikulopathie, eine CTS oder 
eine Plexopathie. Bildgebend seien beginnende degenerative Veränderungen der HWS tiefcervi-
kal mit Chondrosen und dorsalen Bandscheibenprotrusionen C4 bis C7, ohne stenosierende Ver-
änderungen oder segmentale Instabilitäten, zu erkennen. Die Beschwerden seien im Rahmen 
der schulterbelastenden Tätigkeit als Dentalhygienikerin zu sehen. Im Weiteren leide die Patientin 
an einer Durchschlafstörung, Früherwachen und einer Verkürzung der Schlafdauer. Es liege eine 

 

 
 
Seite 7   

nichtorganische Insomnie (ICD-10 F51.0) vor, welche durch das Schmerzsyndrom mitmoduliert 
sei. Die Schlafstörung würde zu rascher Ermüdbarkeit mit schnellerer Gereiztheit und kognitiver 
Minderleistung unter Belastung sowie zu einer minimalen neuropsychologischen Störung führen. 
Weiter bestehe auch noch ein intermittierendes thorakovertebrales Schmerzsyndrom mit 
Schmerzausstrahlung in den rechten Flankenbereich. Aktuell gäbe es keine palpatorischen Auf-
fälligkeiten. Bildgebend bestehe eine leichte spondylophytäre Segmentdegeneration der Brust-
wirbel 3 und 4. Insgesamt würden die Akten eine chronisch-rezidivierende Schmerzsymptomatik 
im Bereich des oberen Achsenskeletts mit Rumpf-Fehlhaltung, muskulärer Dysbalance und bild-
gebend eher leichtgradigen degenerativen Veränderungen im Bereich der unteren Segmente der 
Halswirbelsäule dokumentieren. Durch das Unfallereignis vom 10. August 2020 habe sich eine 
persistierende nuchale Beschwerdesymptomatik eingestellt, aktuell wie früher ohne eindeutig ra-
dikuläre Begleitsymptomatik, ohne klinische Zeichen für ein Mitinvolvieren der Schultern, aber mit 
persistierender Fehlhaltung des oberen Achsenskeletts und muskulären Verspannungen in un-
terschiedlichem Ausmass. Die Versicherte sei sowohl in ihrer angestammten Tätigkeit als Den-
talhygienikerin als auch in einer optimal angepassten Verweistätigkeit nur zu 40 % arbeitsfähig. 
Tatsächlich habe die Versicherte ihre Arbeitstätigkeit als Dentalhygienikerin am 1. Oktober 2020 
wieder aufnehmen, bis zum Zeitpunkt der Gutachtenerstellung aber nicht über 40 % steigern kön-
nen. 
 
Die geklagten Beschwerden könnten objektiviert werden. Die Schmerzen im Bereich des Na-
ckens und des linken Arms seien plausibel angesichts der objektivierbaren klinischen und radio-
morphologischen Befunde. Betreffend die Schlafstörungen sei mit Hilfe des psychopathologi-
schen Befundes im AMDP eine anamnestische Objektivierung möglich. Bei der Patientin könne 
jedoch eine ungünstige prätraumatische Konstellation identifiziert werden. Das Ausmass des dem 
Unfall vom 10. August 2020 zuzuordnenden Anteils an den Gesamtbeschwerden sei nur schwer 
abzuschätzen. Es überschnitten sich dabei verschiedene schmerzverursachende Faktoren: die 
konstitutionell ungünstige Fehlhaltung des oberen Achsenskeletts mit Muskelverspannungsten-
denz, die ergonomisch sehr ungünstige berufliche Tätigkeit als Dentalhygienikerin, beginnende 
degenerative Veränderungen der unteren HWS-Segmente, unfallbedingte mikroläsionelle Verän-
derungen im Bereich der Weichteile der HWS, welche bildgebend nicht dargestellt werden könn-
ten, und eine muskuläre Dekonditionierung im Bereich des Rumpfes, die in der Auswirkung durch 
ein eher höheres Körpergewicht verstärkt werde. Bei der Gewichtung dieser Faktoren komme 
erschwerend hinzu, dass sich ihr Einfluss im Einzelnen mit der Zeit verändern könne. So könnten 
die degenerativen Prozesse zunehmen, die mikroläsionellen Gewebeveränderungen abnehmen 
und zudem könne es auch zu einer perzeptionellen zentralnervösen Schmerzchronifizierung 
kommen. Der Unfall sei überwiegend wahrscheinlich zumindest eine Teilursache sowohl des cer-
vikovertebralen Schmerzsyndroms als auch der Schlafstörung. Da bei schleudertraumatypischen 
Beschwerdebildern auch noch nach einem Jahr eine deutliche Beschwerdesymptomatik beste-
hen könne, sei der Zeitraum zur abschliessenden Beurteilung bezüglich Leistungsfähigkeit und 
Unfallkausalität noch zu kurz gewesen. Obwohl sich der Gesundheitszustand nur langsam ver-
bessere, sei doch noch mit einer Besserung der Beschwerdesymptomatik und damit einer Ab-
nahme des dem Unfall zuzuordnenden Anteils der Beschwerden zu rechnen. Der Gesundheits-
zustand könne durch eine hochintensive stationäre Rehabilitation, eine vorübergehende Sistie-
rung der Arbeitstätigkeit, die Initiation eines stärkeren Muskelaufbaus, eine Gewichtsreduktion 

 

 
 
Seite 8   

und intensive psychologische Anleitung zur Schmerzstressbewältigung verbessert werden. Eine 
abschliessende Beurteilung sei erst in einem Jahr möglich. 
 
4.4 In der Folge wurde die Versicherte vom 30. Mai 2022 bis 18. Juni 2022 in der Rehaklinik 
E.____ stationär behandelt. 
 
4.5 Im Verlaufsgutachten der asim vom 7. September 2023 wurde der Gesundheitszustand 
der Versicherten neu eingeschätzt. Dabei wurden die Diagnosen vom 16. Dezember 2021 bestä-
tigt. Ergänzend wurde festgestellt, dass neu eine mässige mediane bis paramediane linksseitige 
Diskushernie C6/C7 ohne Foraminalstenosierung oder Wurzelkompromittierung sowie begin-
nende degenerative Bandscheibendehydrationen C3 - C6 bestünden, während die übrigen Seg-
mente unverändert geblieben seien. Betreffend die nichtorganische Insomnie habe sich seit 2021 
eine leichte Verbesserung ergeben. Insgesamt habe die Explorandin in der Verlaufsabklärung 
unveränderte muskuloskelettale, vor allem nuchale und sich im rechten Flankenbereich befindli-
che Beschwerden geschildert. Der muskuloskelettale Gesundheitszustand der Versicherten sei 
als weitgehend identisch zum Vorbefund 2021 einzustufen. Die leichtgradige mehrsegmentale 
degenerative Veränderung der Halswirbelsäule habe radiomorphologisch etwas zugenommen 
und finde auch einen gewissen Ausdruck in der klinischen Untersuchung. Dagegen finde sich 
keine Wurzelaffektion und sowohl das Motilitätsbild insgesamt als auch das neurologische Bild, 
wie es sich aus rheumatologischer Sicht präsentiere, zeigten sich unverändert zum Vorbefund. 
Aus rheumatologischer Sicht habe der Rehabilitationsaufenthalt vom 30. Mai 2022 bis 
18. Juni 2022 nicht zu einer Verbesserung des Gesundheitszustands geführt. Der degenerative 
Anteil am Beschwerdebild, der schichtbildgebend durch die segmentale Bandscheibenverände-
rung C6/C7 dargestellt werden könne, habe zwischenzeitlich gegenüber geweblichen mikroläsi-
onellen, radiomorphologisch nicht darstellbaren Unfallfolgen jedoch deutlich zugenommen. Aus 
neurologischer Sicht leide die Patientin nach wie vor an einem chronischen, cerviko-brachioze-
phalen Schmerzsyndrom mit nicht-radikulärer, pseudoradikulärer Schmerzausstrahlung in den 
linken Arm. Es fänden sich Zeichen einer zentralen Schmerzsensibilisierung auf mechanische 
Reize bei Allodynie und Hyperalgasie in den Armregionen, die von der Schmerzausstrahlung be-
troffen seien. Dagegen bestehe kein ausgewiesenes, fokal-neurologisches Defizit und es lägen 
keine sicheren Hinweise für eine radikuläre Affektion, eine Affektion des Myelons, ein Karpaltun-
nelsyndrom oder eine Plexusbeteiligung im Zusammenhang mit der HWS-Distorsion vor. Die von 
der Explorandin konsistent geschilderten Konzentrationsstörungen, die verminderte Belastbar-
keit, die Stressintoleranz und die erhöhte Reizbarkeit seien im Kontext der neurologischen Be-
funde, namentlich des chronischen Schmerzsyndroms, zu werten. Neurologisch und bildgebend 
hätten keine fassbaren posttraumatischen oder anderen Störungen festgestellt werden können, 
die geeignet gewesen seien, neuropsychologische Störungen hervorzurufen. In der angestamm-
ten, muskuloskelettal belastenden Tätigkeit als Dentalhygienikerin bestehe eine Arbeitsfähigkeit 
von 40 %. Dabei liege die Leistungsminderung wie bereits im Zeitpunkt des Gutachtens vom 
16. Dezember 2021 im erhöhten Pausen- und Erholungsbedarf begründet. Rein aufgrund der 
psychischen Beschwerden – zu berücksichtigen sei dabei ausschliesslich die Schlafstörung – 
bestehe aufgrund der Konzentrationsstörungen eine Arbeitsfähigkeit von 60 - 70 %. Tatsächlich 
arbeite die Versicherte im Zeitpunkt der Gutachtenerstellung lediglich in einem Pensum von 20 %, 
da ihr eine der beiden Arbeitsstellen, in denen sie je zu 20 % tätig war, gekündigt worden sei. 

 

 
 
Seite 9   

 
Die geklagten Beschwerden könnten objektiviert werden. So seien die muskuloskelettale Fehl-
haltung, die muskuläre Verspannung und auch die durch den Alterungsprozess und schmerzbe-
dingte Immobilisierung verursachte Dekonditionierung der Muskelkraft als Korrelate der Schmerz-
störung zu sehen. Es bestünden auch leicht progrediente degenerative Veränderungen der Hals-
wirbelsäule, die ebenfalls Ursache chronischer Schmerzen sein könnten. Die Schlafstörungen 
seien in den psychopathologischen Befund nach AMDP zu fassen. Das Unfallereignis vom 
10. August 2020 sei als Teilursache der festgestellten gesundheitlichen Störung aufzufassen. Im 
Gesamtleidensverlauf und in Anbetracht des vulnerablen Vorzustands – nach bereits mehrfachen 
HWS-Distorsionen – sei der Unfall zur Herleitung des aktuellen Zustands nicht wegdenkbar. Er 
sei jedoch nicht die einzige Ursache der gesundheitlichen Störung, sondern degenerative, fehl-
haltungsbedingte und weitere Faktoren stünden bei der Entwicklung der Störung im Vordergrund. 
In Gesamtbetrachtung der für die Beschwerden bestehenden Ursachen komme dem Unfall ein 
Anteil von weniger als 30 % zu. Damit stelle er eine überwiegend wahrscheinliche, aber sehr 
geringe, ja minimale Teilursache der gesundheitlichen Störung dar. Seit der gutachterlichen Be-
urteilung vom 16. Dezember 2021 sei der Gesundheitszustand konstant geblieben. Die neurolo-
gischen Untersuchungsergebnisse wiesen verglichen mit der letzten Untersuchung keine wesent-
lichen Unterschiede auf. Mit einer namhaften Verbesserung sei nicht zu rechnen. Es könnten 
grundsätzlich keine medizinischen Massnahmen postuliert werden, die signifikante Auswirkun-
gen auf den unfallbedingt beeinträchtigten Gesundheitszustand hätten. Noch nicht ausgeschöpft 
seien die Möglichkeiten zur Behandlung der Schlafstörung, wobei bei einer Verbesserung des 
Schlafes auch eine namhafte Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht erwar-
tet werden könne. Im Vordergrund stünde eine Anpassung der sedierenden Medikation. Sei diese 
nicht erfolgreich, solle eine Schlafabklärung durchgeführt werden, um zielführende Massnahmen 
optimal zu evaluieren. Dazu gäbe es aber anzufügen, dass diese Therapie "nicht mehr unfallbe-
dingt" sei. Zur Erhaltung des Gesundheitszustands seien zudem intermittierende Physiotherapien 
durchzuführen, die einer Beschwerdelinderung und einer Leistungserhaltung dienen würden. 
 
4.6 Dr. med. F.____, FMH Neurologie, gab mit Bericht vom 3. Juni 2024 an, dass die im 
Gutachten der asim vom 7. September 2023 empfohlene medikamentöse Behandlung und die 
Massnahmen zur Verbesserung der Schlafhygiene umgesetzt worden seien. Sie hätten allerdings 
nicht zu einer Verbesserung der Symptomatik und der Arbeitsfähigkeit geführt. Die Patientin 
komme mit ihrem derzeitigen Pensum von 20 % an ihre Grenzen. Die asim hätte im Bericht vom 
7. September 2023 mit 40 % eine zu hohe Arbeitsfähigkeit attestiert. 
 
5.1 Gestützt auf das Gutachten der asim vom 7. September 2023 gelangte die SWICA zum 
Schluss, dass bezüglich den unfallkausalen Gesundheitsschäden der medizinische Endzustand 
erreicht worden sei. Dabei ist vorab festzuhalten, dass das Gutachten der asim vom 7. Septem-
ber 2023 sämtliche Anforderungen der Rechtsprechung erfüllt (vgl. hiervor E. 3) und sein Beweis-
wert auch nicht bestritten wird. Es fragt sich, ob die Beschwerdegegnerin gestützt darauf zu Recht 
davon ausging, dass die verbleibenden Unfallfolgen nicht unfallkausal seien. 
 
5.2 Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, ihre Beschwerden seien objektivierbar, sodass 
zur Prüfung, ob der Unfall adäquat kausal für die geklagten Beschwerden ist, nicht die spezielle 

 

 
 
Seite 10   

Adäquanzprüfung für Schleudertraumen zur Anwendung gelangen könne. Befunde gelten nach 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung dann als organisch objektiv ausgewiesen, wenn sie durch 
bildgebende, wissenschaftlich anerkannte Untersuchungsmethoden bestätigt werden 
(BGE 138 V 248 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 8C_806/2007, E. 8.2). 
Die Beschwerdeführerin verweist auf die Ausführungen der asim vom 7. September 2023, welche 
die Beschwerden der Versicherten als objektivierbar bezeichnete. Bildgebend darstellbar seien 
gemäss der asim eine muskuläre Fehlhaltung, eine muskuläre Verspannung, eine Dekonditionie-
rung der Muskelkraft und leicht progrediente degenerative Veränderungen der HWS. Bei den 
genannten, bildgebend darstellbaren und damit objektivierbaren Beschwerdeursachen handelt 
es sich gemäss der asim jedoch nicht um unfallkausale, sondern um degenerative Gesundheits-
schäden. Diese seien zu einem überwiegenden Teil von 70 % für die Beschwerden der Versi-
cherten verantwortlich. Nur zu einem sehr geringen Anteil von weniger als 30 % seien die geklag-
ten Beschwerden auf den Unfall zurückzuführen. Unbestritten durch den Unfall entstanden ist 
das von Dr. D.____ am 15. Dezember 2020 diagnostizierte Schleudertrauma. Beim Schleuder-
trauma handelt es sich um eine per Definition bildgebend nicht nachweisbare und somit nicht 
objektivierbare Verletzung. Weitere unfallkausale Diagnosen wurden nicht gestellt. Es besteht die 
Annahme, dass HWS-Distorsionen zu organischen Mikroverletzungen führen, die nach dem der-
zeitigen Stand der Naturwissenschaften nicht objektiv nachgewiesen werden können (vgl. 
NABOLD ANDRÉ, in: Hürzeler/Kieser [Hrsg.], UVG, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 
Kommentar zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, Bern 2018, Art. 6 N 76). Auch die 
asim bestätigte, dass keine neurologisch und bildgebend fassbaren posttraumatischen Verände-
rungen festgestellt werden konnten, die geeignet wären, neuropsychologische Störungen hervor-
zurufen. Der auf das Schleudertrauma zurückzuführende, unfallkausale Anteil der Beschwerden 
ist somit nicht im Sinne der Rechtsprechung objektivierbar. 
 
5.3 Da keine objektivierbaren Unfallfolgen vorliegen, ist die Frage nach der adäquaten Kau-
salität zu stellen (vgl. hiervor E. 2.3.1 f.). Wird der adäquate Kausalzusammenhang zwischen 
dem erlittenen Schleudertrauma und den nicht-objektivierbaren unfallkausalen Beschwerden ver-
neint, erübrigen sich weitere Ausführungen zum Zeitpunkt des Fallabschlusses bzw. zum Errei-
chen des medizinischen Endzustandes. Denn diesfalls ergibt sich ohne Weiteres, dass kein Leis-
tungsanspruch aus dem Unfall mehr besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 25. April 2012, 
8C_237/2012, E. 5 mit Hinweisen). Dies gilt zunächst in Bezug auf die Frage, ob von einer wei-
teren medizinischen Behandlung noch eine namhafte Besserung erwartet werden kann. Somit 
müsste bei einer Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs nicht darauf eingegangen 
werden, dass gemäss Gutachten der asim vom 7. September 2023 durch eine Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung – namentlich der Schlafstörungen – noch eine namhafte Verbesserung 
der Arbeitsfähigkeit möglich wäre. Des Weiteren erübrigten sich auch weitere Ausführungen be-
züglich der noch ausstehenden Eingliederungsmassnahmen der IV. Denn wie die Beschwerde-
gegnerin richtig ausführte, können solche einem Fallabschluss nur dann im Wege stehen, wenn 
sie dazu geeignet sind, den der Invalidenrente der Unfallversicherung zugrundeliegenden Invali-
ditätsgrad zu beeinflussen (RKUV 2004 Nr. U 208 S. 165 E. 5.2.2). Ist der noch vorliegende Ge-
sundheitsschaden mangels Adäquanz nicht unfallkausal, müssen die noch ausstehenden beruf-
lichen Eingliederungsmassnahmen der IV nicht abgewartet werden (Urteile des Bundesgerichts 
vom 29. April 2016, 8C_892/2015, E. 4.1 f., vom 16. Januar 2014, 8C_588/2013, E. 3.4). 

 

 
 
Seite 11   

 
5.4 Zu prüfen ist somit die adäquate Kausalität der HWS-Distorsion für die geklagten Be-
schwerden. Die Bejahung der Adäquanz nach der "Schleudertrauma-Praxis" setzt voraus, dass 
dem Unfall für die Entstehung der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung 
zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen Worten 
ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, 
wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – zwischen banalen beziehungsweise 
leichten Unfällen einerseits, schweren Unfällen andererseits und schliesslich dem dazwischen-
liegenden mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang 
in der Regel bei schweren Unfällen ohne weiteres bejaht und bei leichten Unfällen verneint wer-
den kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht auf-
grund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es sind weitere, objektiv erfassbare 
Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehen oder als direkte bezie-
hungsweise indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Es 
handelt sich dabei um folgende Kriterien (BGE 134 V 109 E. 10.3): 
 
- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 

- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; 

- eine fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; 

- erhebliche Beschwerden; 

- eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 

- ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 

- erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengung. 

 

Dabei ist nicht in jedem Fall der Einbezug sämtlicher Kriterien in die Gesamtwürdigung erforder-
lich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzusam-
menhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, wenn es sich um einen 
Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als 
Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten mittleren 
Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist. 
Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen 
mehrere der sieben unfallbezogenen Kriterien bejaht werden können (Urteil des Bundesgerichts 
vom 26. Februar 2018, 8C_414/2017, E. 3.4). Diese Qualifikation des Unfalls zusammen mit den 
objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs 
(BGE 117 V 359 E. 6b). 
 
5.5 Einfache Auffahrunfälle auf ein stehendes Fahrzeug werden grundsätzlich als mittel-
schwere Unfälle im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert (RKUV 2005 Nr. U 549 
S. 236, U 380/04 E. 5.1.2). Wie sich aus dem Bericht des Regionalspitals C.____ vom 10. Au-
gust 2020 ergibt, ereignete sich der Zusammenstoss bei niedriger Geschwindigkeit. Gemäss dem 
Polizeibericht hätten die beiden involvierten Fahrzeuge nach dem Ereignis weiterfahren können, 
was ebenfalls für eine relativ niedrige Geschwindigkeit bei der Kollision spricht. Die Qualifikation 
des Unfalls als mittelschwer erweist sich damit als korrekt. Um die adäquate Kausalität der an-

 

 
 
Seite 12   

dauernden Beschwerden bejahen zu können, müssten somit mindestens vier der genannten sie-
ben Kriterien oder eines in ausgeprägter Weise erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts vom 
15. Mai 2014, 8C_899/2013, E. 5.1 mit Hinweisen). 
 
5.6.1 Eindeutig nicht erfüllt ist das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände o-
der der besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls. Den Akten sind keine entsprechenden Anhalts-
punkte zu entnehmen. Da jedem mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit 
eigen ist, kann diese für eine Bejahung des Kriteriums noch nicht ausreichen (Urteil des Bundes-
gerichts vom 20. November 2008, 8C_39/2008, E. 5.2). 
 
5.6.2 Hingegen kann vorliegend das Kriterium der schweren oder besonderen Art der erlitte-
nen Verletzungen bejaht werden. Zwar reicht dafür die Diagnose eines Schleudertraumas der 
HWS für sich allein noch nicht aus (BGE 134 V 127 E. 10.2.2). Aufgrund der bereits mehrfach 
erlittenen Schleudertraumen muss jedoch von einer erheblichen Vorschädigung der HWS und 
damit einer besonderen Vulnerabilität im Zeitpunkt des Unfalls ausgegangen werden (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts vom 11. Juli 2011, 8C_456/2011, E. 6.2, vom 25. September 2008, 
8C_468/2008, E. 6.3.2). Dem ist bei Prüfung des Kriteriums Rechnung zu tragen, weshalb das 
Kriterium als erfüllt angesehen werden kann. 
 
5.6.3 Wie die SWICA richtig festgestellt hat, ist das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, ärzt-
lichen Behandlung zu verneinen. Zwar macht die Beschwerdeführerin geltend, seit dem Unfall 
immer ärztlich behandelt worden zu sein und dabei auch einen stationären Aufenthalt in einer 
Klinik absolviert zu haben. Nach bundesgerichtlicher Praxis genügen jedoch selbst wiederholt 
mehrere Wochen dauernde Klinikaufenthalte nicht ohne Weiteres aus, um das Kriterium zu beja-
hen. Erforderlich wären etwa verschiedene Therapien in enger Kadenz und über längere Zeit. 
Nach den Akten hat die Behandlung der Versicherten nicht die vom Bundesgericht geforderte 
Intensität aufgewiesen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. Dezember 2012, 8C_897/2007, 
E. 4.2.2). 
 
5.6.4 Fraglich ist, ob das Kriterium der erheblichen Beschwerden als erfüllt betrachtet werden 
kann. Dieses bestimmt sich anhand der glaubhaften Schmerzen und Beeinträchtigungen im Le-
bensalltag (BGE 134 V 109 E. 10.2.4). Das Schmerzempfinden ist zu objektivieren. Die Versi-
cherte leidet seit dem Unfall an chronischen Schmerzen und Schlafstörungen, welche ihren Le-
bensalltag beeinträchtigen. Es ist schwierig, zu beurteilen, ob auch bei einer objektivierten Be-
trachtungsweise von erheblichen Beschwerden ausgegangen werden kann. Zu berücksichtigen 
ist auch, dass die Schmerzen nur teilweise auf den Unfall zurückzuführen sind. Bei einer gross-
zügigen Prüfung kann das Kriterium zu Gunsten der Beschwerdeführerin als erfüllt betrachtet, 
nicht aber in ausgeprägter Form. 
 
5.6.5 Eine Bejahung des Kriteriums der ärztlichen Fehlbehandlung fällt ausser Betracht, da 
sich in den Akten keine Anhaltspunkte dafür finden. 
 

 

 
 
Seite 13   

5.6.6 Das Kriterium des schwierigen Heilverlaufs mit erheblichen Komplikationen ist entgegen 
der Beschwerdeführerin nicht einschlägig. Denn aus der blossen Dauer der ärztlichen Behand-
lung und der geklagten Beschwerden kann nicht bereits auf einen schwierigen Heilungsverlauf 
geschlossen werden. Erforderlich wären vielmehr besondere Gründe, welche die Heilung bis zum 
Fallabschluss beeinträchtigt oder verzögert haben (Urteil des Bundesgerichts vom 18. Septem-
ber 2018, 8C_123/2013, E. 5.2.2.2). Der Umstand, dass trotz verschiedener Therapien keine Be-
schwerdefreiheit erreicht werden konnte, genügt nicht (Urteil des Bundesgerichts vom 9. Feb-
ruar 2015, 8C_765/2014, E. 11). Besondere Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt oder ver-
zögert haben, sind vorliegend keine ersichtlich. Da die vorbestehenden Schäden schon zur Be-
jahung des Kriteriums der schweren oder besonderen Art der Verletzung berücksichtigt wurden, 
können sie an dieser Stelle nicht erneut Berücksichtigung finden. 
 
5.6.7 Zu prüfen ist schliesslich, ob das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz aus-
gewiesener Anstrengungen als erfüllt angesehen werden kann. Zur Beurteilung ist nicht allein die 
Dauer der Arbeitsunfähigkeit massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, 
welche die versicherte Person trotz nennenswerter Anstrengungen nicht zu überwinden vermag. 
Dabei ist das Pensum massgebend, das sie vor dem Unfall innegehabt hatte (Urteil des Bundes-
gerichts vom 10. Juni 2008, 8C_147/2017, E. 5.3). Der Wille muss erkennbar sein, sich durch 
aktive Mitwirkung raschmöglichst wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. Dabei kön-
nen sich solche Anstrengungen insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allfälliger per-
sönlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann können Bemühungen um alternative, der 
gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tragende Tätigkeiten ins Gewicht fallen (BGE 
134 V 129 E. 10.2.7 mit Hinweisen, Urteil des Bundesgerichts vom 16. Mai 2008, 8C_252/2007, 
E. 7.7.1 mit Hinweis). Die Versicherte arbeitete vor dem Unfall in einem 70-prozentigen Pensum. 
Da ihr von der asim eine Arbeitsfähigkeit von 60 - 70 % in angepasster Tätigkeit attestiert wurde, 
ist fraglich, ob vorliegend von einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden kann. 
Zu Gunsten der Versicherten ist festzuhalten, dass sie am 1. Oktober 2020 und somit relativ bald 
nach dem Unfall vom 10. August 2020 ihre Arbeitstätigkeit wiederaufgenommen und diese trotz 
Beschwerden auf 40 % gesteigert hat. Damit sind gewisse Anstrengungen erkennbar. Wegen 
zunehmender Belastungs- und Stressintoleranz musste sie ihre Arbeitstätigkeit im April 2022 un-
terbrechen, worauf eine der beiden Arbeitsstellen gekündigt wurde. Nicht ersichtlich sind in den 
Akten Bemühungen, einer den Leiden angepassten Arbeit nachzugehen. Ob von einer erhebli-
chen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesenen Anstrengungen ausgegangen werden kann, ist 
zweifelhaft. Eine abschliessende Beurteilung kann an dieser Stelle aber unterbleiben. Denn je-
denfalls ist das Kriterium nicht in ausgeprägter Weise erfüllt, womit selbst bei einer Bejahung nur 
drei der nötigen vier Kriterien erfüllt wären. 
 
5.7 Als Ergebnis ist festzuhalten, dass selbst bei grosszügiger Interpretation zugunsten der 
Versicherten von den sieben Kriterien höchstens drei (Schwere oder besondere Art der erlittenen 
Verletzungen, erhebliche Beschwerden und erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener 
Arbeitsbemühungen) als erfüllt betrachtet werden können und davon keines in ausgeprägter 
Weise. Das führt zum Ergebnis, dass die adäquate Kausalität zwischen dem Unfall vom 10. Au-
gust 2020 und den über den 1. Dezember 2023 hinaus geklagten Beschwerden zu verneinen ist. 
Die Beschwerdegegnerin hat ihre Leistungen bezüglich der verbleibenden Unfallfolgen deshalb 

 

 
 
Seite 14   

zu Recht eingestellt. Die gegen den Einspracheentscheid vom 26. Juli 2024 erhobene Be-
schwerde ist damit abzuweisen. 
 
6. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei 
Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen 
ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren 
keine Kosten zu erheben. Eine Parteientschädigung wird dem Ausgang des Verfahrens entspre-
chend nicht ausgerichtet. 
 
  

 

 
 
Seite 15   

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.