# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f04a998-d26a-5c2a-b2a4-29ea2a659d18
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-12-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.12.2017 D-5905/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5905-2017_2017-12-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5905/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  D e z e m b e r  2 0 1 7  

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;    

Gerichtsschreiber Gian-Flurin Steinegger. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Sri Lanka,   

vertreten durch Ass. iur. Christian Hoffs,  

HEKS Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende SG/AI/AR,  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Vollzug der Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 28. September 2017 / N (…). 

 

 

 

D-5905/2017 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 17. August 2017 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass das SEM das Asylgesuch mit Verfügung vom 28. September 2017 

ablehnte und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anord-

nete,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seines Rechtsvertreters vom 

18. Oktober 2017 die vorinstanzliche Verfügung anfocht und die Aufhebung 

der angefochtenen Verfügung in Bezug auf den Vollzug der Wegweisung 

(Ziffn. 4 und 5 des Dispositivs) sowie die Feststellung der Unzulässigkeit 

beziehungsweise der Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung unter 

gleichzeitiger Anordnung der vorläufigen Aufnahme, eventualiter die Rück-

weisung der Beschwerdesache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz, be-

antragte, 

dass in prozessualer Hinsicht um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von 

Art. 65 Abs. 1 VwVG, Beiordnung des rubrizierten Rechtsvertreters als 

amtlichen Rechtsbeistand gemäss Art. 110a Abs. 1 Bst. a AsylG 

(SR 142.31) und Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses er-

sucht wurde, 

dass der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung 

vom 30. Oktober 2017 aufforderte, bis zum 14. November 2017 den Nach-

weis seiner prozessualen Bedürftigkeit zu erbringen, mit dem Hinweis, über 

die weiteren prozessualen Anträge werde zu einem späteren Zeitpunkt ent-

schieden, 

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 8. November 2017 eine 

Fürsorgebestätigung einreichte,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls endgültig über Beschwerden gegen Ver-

fügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines 

Auslieferungsersuchens des Staates, vor welchem die beschwerdefüh-

rende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

D-5905/2017 

Seite 3 

dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin entschieden wird 

(Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, 

um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summa-

risch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass sich die Beschwerde ausschliesslich gegen den Vollzug der von 

der Vorinstanz verfügten Wegweisung richtet, 

dass die Verfügung des SEM vom 28. September 2017, soweit sie die 

Frage der Flüchtlingseigenschaft und der Asylgewährung betrifft 

(Ziffn. 1 und 2 des Dispositivs der angefochtenen Verfügung), unange-

fochten in Rechtskraft erwachsen und auch die Anordnung der Wegwei-

sung (Ziff. 3 des Dispositivs) nicht mehr zu überprüfen ist (vgl. BVGE 

2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), 

dass somit Prozessgegenstand lediglich die Frage bildet, ob die Weg-

weisung zu vollziehen oder ob anstelle des Vollzugs eine vorläufige Auf-

nahme anzuordnen ist, 

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Seite 4 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe im Wesentli-

chen geltend macht, das Vorgehen des SEM sei rechtswidrig und wider-

spreche der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts, wenn es in seiner Ver-

fügung anordne, der Vollzug der Wegweisung nach Mullaitivu («Vanni-Ge-

biet») sei zulässig und zumutbar, 

dass die Begründung der vorinstanzlichen Verfügung die Überlegungen 

nennt, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sie ihren 

Entscheid stützte (vgl. LORENZ KNEUBÜHLER, in: CHRISTOPH AUER/ 

MARKUS MÜLLER/BENJAMIN SCHINDLER (Hrsg.), Kommentar zum Bundes-

gesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], Zürich/St. Gallen 2008, 

Art. 35 N 6),  

dass die Frage, ob die Vorinstanz das vom Bundesverwaltungsgericht fest-

gelegte Verfahren zur Praxisänderung eingehalten hat, angesichts nach-

folgender Erwägungen offengelassen werden kann, wobei ein allfälliger 

Verfahrensmangel als geheilt zu erachten ist, 

dass es sich nach dem Gesagten erübrigt, den vorinstanzlichen Entscheid 

zu kassieren und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zu-

rückzuweisen, 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

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Seite 5 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),  

dass dieses flüchtlingsrechtliche Rückschiebungsverbot nur Personen 

schützt, welche die Flüchtlingseigenschaft erfüllen, wobei vorliegend 

rechtskräftig feststeht, dass es sich beim Beschwerdeführer nicht um einen 

Flüchtling handelt, weshalb der in Art. 5 AsylG verankerte Grundsatz der 

Nichtrückschiebung im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sich die Zulässigkeit des Vollzugs somit nach den übrigen landes- und 

völkerrechtlichen Bestimmungen bestimmt, wie namentlich Art. 3 EMRK,  

dass das SEM in seiner Verfügung das Vorliegen einer Gefährdungslage 

im Sinne von Art. 3 EMRK verneinte, 

dass sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) wie-

derholt mit der Gefährdungssituation von Tamilen auseinandersetzte, die 

aus einem europäischen Land nach Sri Lanka zurückkehren müssen (vgl. 

Urteile des EGMR R.J. gegen Frankreich vom 19. September 2013, 

10466/11; E.G. gegen Grossbritannien vom 31. Mai 2011, 41178/08; T.N. 

gegen Dänemark vom 20. Januar 2011, 20594/08; P.K. gegen Dänemark 

vom 20. Januar 2011, 54705/08; N.A. gegen Grossbritannien vom 17. Juli 

2008, 25904/07), 

dass der Gerichtshof dabei stets betonte, dass nicht in genereller Weise 

davon auszugehen sei, zurückkehrenden Tamilen drohe eine unmenschli-

che Behandlung,  

dass vielmehr im Rahmen der Beurteilung, ob der Betroffene ernsthafte 

Gründe für die Befürchtung habe, die Behörden hätten an seiner Fest-

nahme und Befragung ein Interesse, verschiedene Aspekte beziehungs-

weise persönliche Risikofaktoren in Betracht gezogen werden müssten 

(vgl. Urteile des EGMR T.N. gegen Dänemark, a.a.O., § 94; E.G. gegen 

Grossbritannien, a.a.O., § 13 und 69, sowie das Urteil des BVGer  

E-1866/2015 vom 15. Juli 2016 [als Referenzurteil publiziert], E. 8),  

dass dabei dem Umstand gebührend Beachtung zu schenken sei, dass 

diese einzelnen Aspekte, auch wenn sie für sich alleine betrachtet möglich-

erweise kein «real risk» darstellten, diese Schwelle bei einer kumulativen 

Würdigung erreichen könnten, 

dass der Beschwerdeführer, zumal er nie in Sri Lanka politisch tätig gewe-

sen ist (vgl. SEM-Akte A6/13, Ziff. 7.02) und keine Verbindungen zu den 

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Seite 6 

LTTE gehabt hat (vgl. SEM-Akte A6/13, Ziffn. 7.02, 7.03), kein relevantes 

Risikoprofil aufweist, was auch die Vorinstanz zutreffend erkannt hat, 

dass der Wegweisungsvollzug somit zulässig ist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass die Frage betreffend die vom SEM eingeleitete und seitens des Be-

schwerdeführers beanstandete Praxisänderung das Bundesverwaltungs-

gericht im Rahmen des in seinen beiden Asylabteilungen kürzlich koordi-

niert behandelten Urteils D-3619/2016 vom 16. Oktober 2017 (als Refe-

renzurteil publiziert) entschieden hat,  

dass mit Hinweis auf das oben genannte Referenzurteil des Bundesver-

waltungsgerichts der Wegweisungsvollzug in die Nordprovinzen (ein-

schliesslich des «Vanni-Gebiets») zumutbar ist, wenn das Vorliegen be-

günstigender Faktoren (insbesondere Existenz eines tragfähigen familiä-

ren oder sozialen Beziehungsnetzes sowie Aussichten auf eine gesicherte 

Einkommens- und Wohnsituation) bejaht werden kann (vgl. dort E. 9.5.9), 

dass die Wohnsituation des Beschwerdeführers als gesichert erscheint, da 

er vor seiner Ausreise aus Sri Lanka zusammen mit seinen Eltern in Mul-

laitivu («Vanni-Gebiet») gelebt hat (vgl. SEM-Akte A6/13, Ziff. 2.01),  

dass der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage gesund ist (vgl. SEM-Akte 

A6/13, Ziff. 8.02), über Berufserfahrung als (…) verfügt und auch für seine 

Eltern gearbeitet hat (vgl. SEM-Akte A6/13, Ziff. 1.17.05),  

dass demnach nichts dagegen spricht, dass er sich in Sri Lanka wieder 

eine wirtschaftliche Existenz aufbauen kann,  

dass nach dem Gesagten keine individuellen Gründe ersichtlich sind, wel-

che der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges des Beschwerdeführers 

entgegenstünden, und sich der Vollzug der Wegweisung nach Mullaitivu 

(«Vanni-Gebiet») aufgrund des Beziehungsnetzes, der gesicherten Wohn-

situation, der voraussichtlichen Möglichkeit der Schaffung einer wirtschaft-

lichen Lebensgrundlage, seines Alters und Gesundheitszustandes im 

Sinne oben genannter begünstigender Faktoren als zumutbar erweist, 

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Seite 7 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist und nach dem Gesagten eine Anordnung der vorläufigen 

Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1 – 4 AuG), 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und, soweit überprüfbar, angemessen ist, weshalb die Beschwerde 

abzuweisen ist, 

dass sich die gestellten Rechtsbegehren auf Grund der vorstehenden Aus-

führungen nicht als aussichtslos erweisen, zumal das oben genannte Re-

ferenzurteil betreffend die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in das 

sogenannte Vanni-Gebiet erst nach Beschwerdeerhebung ergangen ist, 

und die prozessuale Bedürftigkeit des Beschwerdeführers ausgewiesen 

ist,   

dass daher die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von 

Art. 65 Abs. 1 VwVG und um amtliche Verbeiständung gemäss Art. 110a 

Abs. 1 Bst. a AsylG gutzuheissen sind,  

dass demgemäss auf die Auferlegung von Verfahrenskosten zu verzichten 

und Ass. iur. Christian Hoffs als amtlicher Vertreter einzusetzen ist,   

dass das Bundesverwaltungsgericht bei amtlicher Vertretung in der Regel 

von einem Stundenansatz von Fr. 200.– bis Fr. 220.– für Anwältinnen und 

Anwälte und Fr. 100.– bis Fr. 150.– für nicht-anwaltliche Vertreterinnen 

und Vertreter ausgeht und nur der notwendige Aufwand zu entschädigen 

ist (Art. 8 Abs. 2 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass der Rechtsvertreter in seiner eingereichten Honorarnote einen Auf-

wand von 4.75 Stunden zu einem Stundenansatz von Fr. 200.– sowie Aus-

lagen im Betrag von gesamthaft Fr. 95.– ausweist,  

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Seite 8 

dass der ausgewiesene Zeitaufwand sowie die Auslagen angemessen er-

scheinen,  

das jedoch mit einem Stundenansatz von Fr. 150.– zu rechnen ist und das 

Honorar entsprechend zu kürzen ist, weshalb dem Rechtsvertreter ein amt-

liches Honorar von insgesamt Fr. 807.50 auszurichten ist,  

dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses  

mit vorliegendem Urteil gegenstandslos geworden ist. 

(Dispositiv nächste Seite) 

 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Der Rechtsvertreter,  Ass. iur. Christian Hoffs, wird als amtlicher Rechts-

beistand eingesetzt. Ihm wird vom Bundesverwaltungsgericht ein Honorar 

von Fr. 807.50 ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Simon Thurnheer Gian-Flurin Steinegger 

 

 

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