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**Case Identifier:** fdce34a5-1e10-5d76-88c0-0345910505a0
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 27.10.2021 810 21 93
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-93_2021-10-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 27. Oktober 2021 (810 21 93) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Kausalabgaben 

 

 

Staatssteuer 2018 / Abzugsfähigkeit des Auslandsverlustes 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Stefan Schulthess, Hans 

Furer, Daniel Häring, Claude Jeanneret, Gerichtsschreiberin Julia 
Kempfert 
 
 

Beteiligte Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Beschwerdefüh-
rerin 

  
 
gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Beschwerdegegner 
 
A.____, Beschwerdegegnerin, vertreten durch STM Steuerberatung & 
Treuhand Mettler AG 
 

 Einwohnergemeinde B.____, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Staatssteuer 2018  
(Urteil des Steuer- und Enteignungsgerichts des Kantons Basel-
Landschaft, Abteilung Steuergericht, vom 20. November 2020) 

 
 

 

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A. Mit Veranlagungsverfügung vom 23. April 2020 wurde der steuerbare und satzbestim-
mende Ertrag der A.____ für die Staats- und Gemeindesteuer 2018 im Kanton Basel-
Landschaft auf Fr. 111'735.-- und das steuerbare Kapital auf Fr. 500'212.-- festgelegt. Ausser-
kantonal wurde der steuerbare Ertrag der A.____ für das Jahr 2018 auf Fr. 522'240.-- und das 
steuerbare Kapital auf Fr. 10'200'070.-- festgelegt, womit der gesamte steuerbare Ertrag für das 
Jahr 2018 auf Fr. 633'975.-- und das gesamte steuerbare Kapital auf Fr. 10'700'282.-- festge-
setzt wurde. 
 
B. Gegen die Veranlagungsverfügung vom 23. April 2020 erhob die A.____, nachfolgend 
vertreten durch die STM Steuerberatung & Treuhand Mettler AG, mit Eingabe vom 6. Mai 2020 
Einsprache bei der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft (Steuerverwaltung). Es 
wurde beantragt, dass der steuerbare Gewinn gemäss beigefügter Jahresrechnung 2018 von 
Fr. 111'735.-- auf Fr. 94'678.35 anzupassen sei. Eventualiter sei der Verlust satzbestimmend zu 
berücksichtigen. 
 
C. Mit Entscheid vom 17. Juni 2020 hiess die Steuerverwaltung die Einsprache teilweise 
gut. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass Verluste des ausländischen 
Hauptsitzes nicht mit den inländischen Gewinnen verrechnet werden könnten. Die satzbestim-
mende Berücksichtigung des Auslandsverlustes sei jedoch gesetzlich vorgesehen und sei 
fälschlicherweise in der Veranlagung nicht berücksichtigt worden. Dem Eventualantrag werde 
somit entsprochen und es sei von einem satzbestimmenden Ertrag von Fr. 505'578.-- anstatt 
von Fr. 633'975.-- auszugehen. 
 
D. Die A.____ erhob gegen den Einspracheentscheid mit Eingabe vom 25. Juni 2020 Re-
kurs beim Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft (Steuergericht). Es 
wurde beantragt, dass der steuerbare Gewinn gemäss beigefügter Jahresrechnung 2018 von 
Fr. 111'735.-- auf Fr. 94'678.35 anzupassen sei. Der Verlust des ausländischen Sitzes sei im 
Umfang seiner Quote von 18.73% effektiv, und nicht nur satzbestimmend, vom Kanton Basel-
Landschaft zu übernehmen. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass ge-
mäss § 6ter Abs. 3 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (Steuergesetz, StG) 
vom 7. Februar 1974 die Abgrenzung der Steuerpflicht zu anderen Kantonen und zum Ausland 
nach den Grundsätzen des Bundesrechts über das Verbot der interkantonalen Doppelbesteue-
rung zu erfolgen habe. Gemäss diesen Grundsätzen sei der Verlust des Sitzes auf die Kantone 
zu verlegen. Im Gegensatz zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 
14. Dezember 1990 enthalte das StG gerade keine explizite Bestimmung, wonach Unterneh-
men mit Sitz im Ausland mindestens den in der Schweiz erzielten Gewinn zu versteuern hätten. 
Demzufolge müsse der Kanton Basel-Landschaft den Verlust aufgrund der vom Bundesgericht 
aufgestellten Kollisionsnormen zwingend übernehmen. Für die effektive Übernahme des anteili-
gen ausländischen Verlustes bestehe eine klare gesetzliche Grundlage gemäss § 6ter StG. Für 
das Vorgehen der Steuerverwaltung fehle es hingegen an einer gesetzlichen Grundlage. 
 
E. Mit Urteil vom 20. November 2020 hiess der Vizepräsident des Steuergerichts den Re-
kurs vom 25. Juni 2020 im Sinne der Erwägungen gut. 

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F. Gegen den Entscheid des Steuergerichts erhob die Steuerverwaltung mit Eingabe vom 
8. April 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Es wurde beantragt, das Urteil des Steuergerichts vom 
20. November 2020 sei aufzuheben und der Einspracheentscheid der Steuerverwaltung vom 
17. Juni 2020 sei zu bestätigen. Alles unter o/e-Kostenfolge. 
 
G. Mit Eingabe vom 7. Mai 2021 bzw. vom 7. Juni 2021 liessen sich der Beschwerdegeg-
ner und die Beschwerdegegnerin vernehmen und schlossen auf kostenfällige Abweisung der 
Beschwerde. 
 
H. Mit Verfügung vom 16. Juni 2021 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung überwie-
sen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 131 Abs. 1 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteuern (StG) vom 
7. Februar 1974 können Entscheide des Steuergerichts mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
beim Kantonsgericht angefochten werden. Da sämtliche formellen Voraussetzungen gemäss § 
131 StG und den §§ 43 ff. des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 erfüllt sind, kann auf die vorliegende Be-
schwerde eingetreten werden. 
 
1.2 Mit der Beschwerde in Steuersachen können alle Mängel des angefochtenen Ent-
scheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (§ 45 Abs. 2 VPO). 
 
2. Die Beschwerdeführerin hat in ihrem Einspracheentscheid vom 17. Juni 2020 dem 
Eventualantrag der Beschwerdegegnerin zugestimmt und den Auslandsverlust satzbestimmend 
berücksichtigt. Streitgegenstand bildet somit die Frage, ob die Vorinstanz darüber hinaus zu-
recht den Auslandsverlust effektiv übernommen und vom steuerbaren inländischen Gewinn in 
Abzug gebracht hat. Die Verlusthöhe des ausländischen Hauptsitzes ist unbestritten. 
 
3.1 Die Vorinstanz begründete ihren Entscheid im Wesentlichen damit, dass die Be-
schwerdegegnerin ihren Hauptsitz in Jersey habe und Eigentümerin einer Liegenschaft in 
B.____ im Kanton Basel-Landschaft sei. Bei dieser Liegenschaft handle es sich um eine Kapi-
talanlage der Beschwerdegegnerin, welche nicht dem Betrieb diene. Der Besteuerungsan-
spruch der Schweiz entstehe aufgrund des Eigentums an diesem Grundstück (wirtschaftliche 
Zugehörigkeit). § 6ter StG stimme mit dem Wortlaut in Art. 52 des Bundesgesetzes über die di-
rekte Bundessteuer (DBG) vom 14. Dezember 1990 grossmehrheitlich überein. § 6ter StG ent-
halte in Abweichung zu der Bestimmung in Art. 52 DBG hingegen keine explizite Bestimmung, 
wonach Unternehmen mit Sitz im Ausland mindestens den in der Schweiz erzielten Gewinn zu 
versteuern hätten. Die Nichtberücksichtigung von Ausscheidungsverlusten widerspreche dem 
Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung. 
 

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3.2 Die Beschwerdeführerin macht dagegen geltend, dass die innerstaatlichen Regelungen 
zur Vermeidung von interkantonalen Doppelbesteuerungen sowie das Schlechterstellungsver-
bot grundsätzlich nur auf internationale Sachverhalte angewendet würden, soweit es sich um 
unbeschränkt steuerpflichtige Personen handle. Aufgrund ihres ausländischen Hauptsitzes sei 
die Beschwerdegegnerin jedoch nur beschränkt steuerpflichtig im Kanton Basel-Landschaft. 
Der vom Steuergericht angeführte § 6ter StG komme im vorliegenden Fall nicht zur Anwendung, 
da es sich nicht um eine Unternehmung mit Sitz im Kanton und einer ausländischen Betriebs-
stätte handle. Zudem habe der für die Veranlagung der direkten Bundessteuer zuständige Kan-
ton C.____ ebenfalls eine Verlustübernahme aus dem Ausland verneint und den in der Schweiz 
insgesamt erzielten Gewinn von Fr. 633'975.-- herangezogen. Die Vorgehensweise der Be-
schwerdeführerin decke sich überdies mit der Auffassung der OECD, wonach bei beschränkter 
Steuerpflicht von juristischen Personen im internationalen Kontext die objektmässige Ausschei-
dung zwingend vorgegeben sei. Der in der Schweiz erzielte Gewinn sei somit auch vollumfäng-
lich in der Schweiz zu besteuern, unabhängig von der ausländischen Gewinn- oder Verlustsi-
tuation. 
 
4.1 Juristische Personen sind kraft persönlicher Zugehörigkeit steuerpflichtig, wenn sich 
deren Sitz oder tatsächliche Verwaltung im Kanton befindet (§ 5 StG). Juristische Personen mit 
Sitz ausserhalb des Kantons sind hier kraft wirtschaftlicher Zugehörigkeit beschränkt steuer-
pflichtig, wenn sie im Kanton Betriebsstätten unterhalten (§ 6 Abs. 1 lit. b StG) oder an im Kan-
ton gelegenen Grundstücken Eigentum, Nutzniessung oder andere, diesen wirtschaftlich 
gleichzuachtende dingliche oder persönliche Rechte haben (§ 6 Abs. 1 lit. d StG). Bei Wohnsitz 
oder Sitz im Ausland sind sie ausserdem steuerpflichtig, wenn sie im Kanton gelegene Grund-
stücke vermitteln oder damit handeln (§ 6 Abs. 2 lit. d StG). Die Steuerpflicht beschränkt sich 
gemäss § 6ter Abs. 2 StG auf die Teile des Ertrags und Kapitals, für die gemäss dem StG eine 
Steuerpflicht im Kanton besteht, mithin auf die Gewinn- und Kapitalteile, welche auf die Be-
triebsstätte oder das Grundstück entfallen. 
 
4.2 Die Beschwerdegegnerin ist eine juristische Person mit Sitz in Jersey (Grossbritanni-
en). In der Steuererklärung für die Staatssteuer 2018 gibt die Beschwerdegegnerin als Zweck 
ihres Unternehmens Handel und Verwaltung von Liegenschaften an. Sie ist Eigentümerin der 
Parzellen Nr. X.____ und Nr. Y.____, Grundbuch B.____, auf welchen sich ihre Liegenschaften 
befinden. Unbestritten ist, dass die Beschwerdegegnerin durch die Vermietung und Verwaltung 
dieser Liegenschaften einen Gewinn erzielt hat (vgl. Erfolgsrechnung vom 1. Januar 2018 bis 
31. Dezember 2018) und aufgrund ihrer wirtschaftlichen Zugehörigkeit im Kanton Basel-
Landschaft beschränkt steuerpflichtig ist. 
 
5.1 Gemäss § 6ter Abs. 3 Satz 1 StG erfolgt die Abgrenzung der Steuerpflicht für Ge-
schäftsbetriebe, Betriebsstätten und Grundstücke von juristischen Personen im Verhältnis zu 
anderen Kantonen und zum Ausland nach den Grundsätzen des Bundesrechts über das Verbot 
der interkantonalen Doppelbesteuerung. Ein Unternehmen kann Verluste aus einer ausländi-
schen Betriebsstätte mit inländischen Gewinnen verrechnen, soweit diese Verluste im Betriebs-
stättenstaat nicht bereits berücksichtigt wurden (§ 6ter Abs. 3 Satz 2 StG). Gemäss § 6ter Abs. 4 

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StG bleiben abweichende bundesrechtliche und staatsvertragliche Regelungen der Bestim-
mung in § 6ter Abs. 3 StG vorbehalten. 
 
5.2 Zwischen der Schweiz und Jersey besteht kein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). 
Das Abkommen vom 30. September 1954 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
und dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland zur Vermeidung der Dop-
pelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen bezieht sich nicht auf Jersey 
(vgl. Art. 2 Abs. 1 lit. b DBA CH-GB). 
 
5.3.1 Für die direkte Bundessteuer bestimmt Art. 52 Abs. 2 DBG, dass sich bei wirtschaftli-
cher Zugehörigkeit die Steuerpflicht auf den Gewinn beschränkt, für den nach Art. 51 DBG eine 
Steuerpflicht in der Schweiz besteht. Die Steuerpflicht ist demnach auf denjenigen Gewinn limi-
tiert, der der inländischen Einkommensquelle (Grundstücke in der Schweiz, vgl. Art. 51 Abs. 1 
lit. c DBG) zuzurechnen ist. Der im Rahmen der Unternehmenssteuerreform 1997 neu gefasste 
Art. 52 Abs. 4 DBG verdeutlicht dies dahingehend, dass keine ausländischen Verluste vom 
schweizerischen Ergebnis in Abzug gebracht werden können (vgl. Botschaft zur Reform der 
Unternehmensbesteuerung vom 26. März 1997, BBl 1997 II S. 1204; Urteil des Bundesgerichts 
2P.14/2003 E. 4.3, in: ASA 73 S. 247) und Steuerpflichtige mit Sitz und tatsächlicher Verwal-
tung im Ausland den in der Schweiz erzielten Gewinn zu versteuern haben. Damit wird bei be-
schränkter Steuerpflicht die objektmässige Ausscheidungsmethode zwingend vorgeschrieben. 
Die quotenmässige Ausscheidung ist ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts 2P.140/2005 
vom 28. November 2005 E. 4.3; STEFAN OESTERHELT/SUSANNE SCHREIBER, in: Zweifel/Beusch 
[Hrsg.], Kommentar DBG, 3. Auflage, Basel 2017, N 61 ff. zu Art. 52; FRANK LAMPERT, Die Ver-
lustverrechnung von juristischen Personen im Schweizer Steuerrecht, Diss. 2000, S. 321 ff.). 
 
5.3.2 Der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin ist dabei zuzustimmen, dass eine mit 
Art. 52 Abs. 2 DBG vergleichbare Bestimmung im Gegensatz zu den meisten anderen kantona-
len Steuergesetzen im basellandschaftlichen Steuergesetz fehlt. Eine explizite Anordnung der 
objektmässigen Ausscheidungsmethode bei beschränkter Steuerpflicht besteht folglich nicht. 
Die Bestimmung in § 6ter Abs. 3 Satz 2 StG bezieht sich explizit nur auf den Fall der unbe-
schränkten Steuerpflicht im Kanton Basel-Landschaft und ist somit vorliegend nicht anwendbar. 
Demzufolge ist vorderhand auf § 6ter Abs. 3 Satz 1 und Abs. 4 StG abzustellen, wonach die Ab-
grenzung der Steuerpflicht für Geschäftsbetriebe, Betriebsstätten und Grundstücke von juristi-
schen Personen im Verhältnis zu anderen Kantonen und zum Ausland nach den Grundsätzen 
des Bundesrechts über das Verbot der interkantonalen Doppelbesteuerung erfolgt. Die bundes-
gerichtliche Rechtsprechung schreibt für Unternehmen mit Sitz und Betriebsstätten in verschie-
denen Kantonen im interkantonalen Verhältnis die Gewinnausscheidung nach Quoten vor (Ur-
teil des Bundesgerichts 2C_151/2017 vom 16. Dezember 2019 E. 3.4; BGE 103 Ia 233 E. 3.b; 
93 I 415 E. 3; 73 I 191 E. 3; 55 I 450 E. 2). Dabei geniesst die quotenmässig-direkte Methode 
grundsätzlich den Vorzug gegenüber anderen Methoden (Urteil des Bundesgerichts 
2C_151/2017 vom 16. Dezember 2019 E. 3.4; 93 I 415 E. 3; 50 I 87 E. 3; Urteil des Bundesge-
richts 2C_350/2018 vom 17. Juni 2019 E. 4.1.1). Bei dieser Methode wird das Gesamtergebnis 
des interkantonalen Unternehmens anhand separat geführter Buchhaltungen quotenmässig auf 

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die Kantone und den Sitzkanton verteilt. Die objektmässige Ausscheidungsmethode ist unzu-
lässig. 
 
5.3.3 In Bezug auf die vorstehende Ausführung ist zwingend zu beachten, dass diese 
Grundsätze für das interkantonale Verhältnis entwickelt worden sind und nicht unbedacht auf 
internationale Verhältnisse übertragen werden können (OESTERHELT/SCHREIBER, a.a.O., N 13 
zu Art. 52). Das Bundesgericht hielt bereits in einem Urteil aus dem Jahr 1947 fest, dass es 
nicht willkürlich sei, die bundesgerichtlichen Doppelbesteuerungsgrundsätze und insbesondere 
das Gebot der quotenmässigen Ausscheidung für das internationale Verhältnis nur insoweit 
anzuwenden, als nicht Unterschiede bestehen würden, die ein Abweichen von diesen Grund-
sätzen rechtfertigen würden. Einen solchen Unterschied sah das Bundesgericht namentlich 
darin, dass im internationalen Verhältnis bei quotenmässiger Ausscheidung die doppelte Nicht-
besteuerung gewisser Gewinne drohe, während im interkantonalen Verhältnis das Bundesge-
richt als oberste Instanz alle eventuell noch fehlenden Erhebungen in den beteiligten Kantonen 
anordnen könne (BGE 73 I 191 E. 4). Wie das Bundesgericht zudem ausführte, sei die Veran-
lagungsbehörde häufig nicht in der Lage, die ausländischen Bücher der Gesamtunternehmung 
zu prüfen und an ihrem Ergebnis die notwendigen steuerlichen Korrekturen vorzunehmen (BGE 
117 Ib 248 E. 4b; Urteil des Bundesgerichts 2P.140/2005 vom 28. November 2005 E. 5.3). Hin-
zu kommt, dass nach der quotenmässigen Ausscheidungsmethode bzw. der Verlustanrechnung 
Verluste einzelner Betriebsstätten stets das Gesamtergebnis schmälern und so vom Hauptsitz 
und sämtlichen Betriebsstätten mitgetragen werden. Dieses Ergebnis erweist sich im internatio-
nalen Verhältnis nicht als sachgemäss. Es sprechen somit gewichtige Gründe dafür, die im in-
terkantonalen Verhältnis praktizierte Ausscheidungsmethode nicht auf internationale Verhältnis-
se anzuwenden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2P.140/2005 vom 28. November 2005 E. 5.3). 
 
5.4 Angesichts der Defizite der quotenmässigen Methoden ist gemäss Lehre und Recht-
sprechung für die Gewinnabgrenzung nach Art. 52 DBG auf die internationale Steuerausschei-
dung somit die objektmässige Methode vorzuziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
2P.140/2005 vom 28. November 2005 E. 5.3; OESTERHELT/SCHREIBER, a.a.O., N 14 zu Art. 52; 
ANGER/JUNG/STEINMANN, a.a.O., N 5 ff. zu Art. 52; Kreisschreiben Nr. 8 der Eidgenössischen 
Steuerverwaltung ESTV vom 18. Dezember 2001; PETER LOCHER, Kommentar zum DBG, II. 
Teil, Therwil/Basel 2004, N 27 ff. zu Art. 52). Dabei sind der Ertragsquelle in der Schweiz – im 
Gegensatz zur interkantonalen Steuerausscheidung – jene Gewinne zuzurechnen, die sie bei 
völliger Unabhängigkeit von der Gesamtunternehmung erzielt hätte. Diese Fiktion der Selbstän-
digkeit hat insbesondere zur Folge, dass Verluste die aus der Unternehmung ausserhalb der 
Schweiz stammen, das steuerbare Ergebnis in der Schweiz nicht schmälern 
(vgl. OESTERHELT/SCHREIBER, a.a.O., N 61 ff. zu Art. 52 DBG).  
 
5.5 Im internationalen Verhältnis ist ferner zu beachten, dass nach der Streichung des 
früheren Art. 7 Abs. 4 des OECD-Musterabkommens (OECD-MA) gemäss der aktuellen Fas-
sung für internationale Gewinnabgrenzung die objektmässige Ausscheidung vorgesehen ist, 
was dazu führt, dass Betriebsstätten oder Grundstücke in Fragen internationaler Steueraus-
scheidung wie selbständige und unabhängige Unternehmen behandelt werden (PETER 
LOCHER/ADRIANO MARANTELLI/ANDREA OPEL, Einführung in das internationale Steuerrecht der 

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Schweiz, 4. Auflage, Bern 2019, S. 383 f.; PETER ANGER/BEAT JUNG/GOTTHARD STEINMANN, 
Kommentar zum DBG, Zürich 1995, N 5 ff. zu Art. 52). Was hier im Zusammenhang mit Be-
triebsstätten gilt, muss umso mehr in Bezug auf Grundstücke gelten, zumal diese seit jeher 
ausschliesslich objektmässig beurteilt wurden (vgl. dazu Art. 6 OECD-MA). 
 
5.6 Auch im Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und 
Gemeinden (StHG) vom 14. Dezember 1990 wird zwischen der Steuerpflicht aufgrund persönli-
cher Zugehörigkeit (Art. 20 StHG) und wirtschaftlicher Zugehörigkeit (Art. 21 StHG) unterschie-
den. Das StHG gibt den Kantonen bei persönlicher Zugehörigkeit eine unbeschränkte und bei 
wirtschaftlicher Zugehörigkeit eine beschränkte Steuerpflicht vor (vgl. Botschaft zu Bundesge-
setzen über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden sowie über 
die direkte Bundessteuer vom 25. Mai 1983, BBl 1983 III S. 107 f.). Weitere ausdrückliche Be-
stimmungen zur Steuerpflicht enthält das StHG nicht. Das Schweigen des StHG führt nach 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht zwangsläufig zu einem Gestaltungsspielraum für die 
Kantone, insbesondere nicht beim Umfang der Steuerpflicht, zumal es sich dabei um eine Mate-
rie handelt, deren Harmonisierung verfassungsmässig vorgeschrieben ist (Art. 129 Abs. 2 der 
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV] vom 18. April 1999; BGE 140 
II 157 E. 5.1, 140 II 141 E. 8 130 II 65 E. 4.1). Bei der Harmonisierung ist das StHG sowohl auf 
eine horizontale Harmonisierung (unter den Kantonen) als auch auf eine vertikale Harmonisie-
rung (zwischen Bund und Kantonen) der direkten Steuern gerichtet (Art. 129 Abs. 1 BV), wobei 
das DBG ein gewichtiges Auslegungselement darstellt (Urteile des Bundesgerichts 
2A.224/2004 vom 26. Oktober 2004 E. 5.2, 2P.170/2003 vom 13. Februar 2004 E. 6). Mit Blick 
auf diese Harmonisierungsgrundsätze und den Umstand, dass den Kantonen trotz fehlender 
expliziter Bestimmungen im StHG kein Gestaltungsspielraum bei der Festlegung der Steuer-
pflicht bzw. bei der Wahl der Ausscheidungsmethode verbleibt, ist die Bestimmung in Art. 52 
Abs. 4 DBG als harmonisierungsrechtliche Vorgabe zu betrachten.  
 
5.7 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen führt eine systematische Auslegung von 
§ 6ter Abs. 3 StG mit Blick auf die gesamte Rechtsordnung und die bundesgerichtliche Recht-
sprechung zum Ergebnis, bei beschränkter Steuerpflicht im Kanton Basel-Landschaft im inter-
nationalen Verhältnis ebenfalls die objektmässige Ausscheidungsmethode anzuwenden. Die 
quotenmässige Steuerausscheidung, welche die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Dop-
pelbesteuerungsverbot im interkantonalen Verhältnis (Art. 127 Abs. 3 BV) von Bundesrechts 
wegen vorschreibt, bezieht sich auf interkantonale und nicht auf internationale Verhältnisse 
(vgl. BGE 139 II 78 E. 2.1; Urteil 2P.92/1999 vom 15. März 2000 E. 3a) und würde im internat-
ionalen Verhältnis zu nicht sachgerechten Ergebnissen führen (vgl. E. 5.3.3 ff. hiervor; Urteil 
des Bundesgerichts 2P.140/2005 vom 28. November 2005 E. 5.3). Die erheblichen Unterschie-
de zwischen interkantonalen und internationalen Verhältnissen rechtfertigen somit vorliegend 
die Anwendung der objektmässigen Methode. 
 
6. Die Beschwerdegegnerin hat im Jahr 2018 im Kanton Basel-Landschaft einen Gewinn 
erzielt, während sie am Hauptsitz in Jersey einen Verlust erlitten hat. Die Beschwerdeführerin 
hat die Beschwerdegegnerin für ihre basellandschaftlichen Grundstücke einzig aufgrund des im 
Kanton erzielten Gewinns und des hier gelegenen Kapitals – also objektmässig – eingeschätzt 

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und den Verlust des Hauptsitzes ausser Acht gelassen bzw. diesen nur satzbestimmend be-
rücksichtigt. Diese Einschätzung erweist sich mit Blick auf die vorstehenden Erwägungen als 
rechtmässig. Die Beschwerde ist demzufolge gutzuheissen und der Entscheid des Steuerge-
richts vom 20. November 2020 aufzuheben. 
 
7. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 
Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten 
umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterlie-
genden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Die Verfahrenskosten 
sind in der Höhe von Fr. 1'400.-- festzulegen. Dem Steuergericht sind praxisgemäss keine Ver-
fahrenskosten aufzuerlegen. Der unterliegenden privaten Beschwerdegegnerin A.____ ist ein 
Verfahrenskostenanteil im Umfang von Fr. 700.-- aufzuerlegen. Der erhobene Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 1'200.-- ist der Beschwerdeführerin zurückzuzahlen. Die Parteikosten sind 
gemäss § 21 VPO wettzuschlagen. 
 
8. Die Angelegenheit ist zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens an 
das Steuergericht zurückzuweisen. 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid des Steuer- und 

Enteignungsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht, vom 
20. November 2020 betreffend die Staatssteuer 2018 aufgehoben und 
der Entscheid der kantonalen Steuerverwaltung vom 17. Juni 2020 be-
stätigt. 

   
 2. Die Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzli-

chen Verfahrens an das Steuer- und Enteignungsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Steuergericht, zurückgewiesen. 

   
 3. Der privaten Beschwerdegegnerin A.____ wird ein Verfahrenskostenan-

teil in der Höhe von Fr. 700.-- auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 1‘200.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 

   
 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin