# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f0188701-54ad-5570-a3ee-ae7b6c6c4a69
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-06-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.06.2018 A-6617/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-6617-2017_2018-06-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-6617/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 .  J u n i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 

Richter Michael Beusch, 

Richterin Annie Rochat Pauchard,    

Gerichtsschreiberin Zulema Rickenbacher. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH, 

[…],   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, 

[…],    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Zwangsanschluss (Kosten für Wiedererwägung). 

 

 

 

A-6617/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Mit Schreiben vom 3. Mai 2016 informierte die BVG-Sammelstiftung 

X._______ die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Auffangein-

richtung BVG) gestützt auf Art. 11 Abs. 3bis des Bundesgesetzes vom 

25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-

sorge (BVG; SR 831.40) über die Auflösung ihres Anschlussvertrages mit 

der A._______ GmbH (nachfolgend: Arbeitgeberin) per 30. April 2016. 

A.b Bezug nehmend auf diese Meldung forderte die Auffangeinrichtung 

BVG die Arbeitgeberin mit Schreiben vom 20. Mai 2016 auf, sich im Falle 

der weiteren Beschäftigung von BVG-pflichtigen Arbeitnehmenden einer 

registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen und ihr eine Kopie des 

rechtsgültig unterzeichneten, per 1. Mai 2016 gültigen, Anschlussvertrages 

bis spätestens am 19. Juli 2016 einzureichen. Werde kein BVG-pflichtiges 

Personal mehr beschäftigt, sei der Auffangeinrichtung BVG innert gleicher 

Frist eine entsprechende Bestätigung der AHV-Ausgleichskasse zuzustel-

len. Sollte die Arbeitgeberin dieser Aufforderung nicht nachkommen, sei die 

Auffangeinrichtung BVG verpflichtet, sie zwangsweise anzuschliessen. 

Dies hätte für die Arbeitgeberin Kosten von mindestens Fr. 825.-- zur Folge. 

A.c Mit Schreiben vom 23. Juli 2016 ersuchte die Auffangeinrichtung BVG 

die zuständige Ausgleichskasse um Zustellung der Lohnbescheinigungen 

ab dem 1. Mai 2016. Mit Schreiben vom 9. August 2016 teilte die zustän-

dige Ausgleichskasse mit, die gewünschten Unterlagen würden noch nicht 

vorliegen, würden aber so bald wie möglich nachgereicht. Die Lohndekla-

ration 2015 wurde der Auffangeinrichtung BVG mit Schreiben vom 12. Ok-

tober 2016 und diejenige von 2016 mit Schreiben vom 12. Juni 2017 über-

mittelt. 

B.  

B.a Mit Verfügung vom 2. August 2017 wurde die Arbeitgeberin schliesslich 

zwangsweise rückwirkend per 1. Mai 2016 an die Auffangeinrichtung BVG 

angeschlossen und es wurden ihr die damit einhergehenden Kosten in 

Höhe von Fr. 825.-- auferlegt. Diese Verfügung blieb unangefochten. 

B.b Mit Schreiben vom 26. September 2017 ersuchte die Auffangeinrich-

tung BVG die Arbeitgeberin darum, ihr noch fehlende Unterlagen zur 

Durchführung des Zwangsanschlusses bis spätestens am 26. Oktober 

2017 zuzusenden. 

A-6617/2017 

Seite 3 

B.c Mit Schreiben vom 29. September 2017 teilte die BVG-Sammelstiftung 

X._______ der Stiftung Auffangeinrichtung BVG mit, sie habe den Vertrag 

mit der Arbeitgeberin „reaktiviert“, nachdem diese im Juni 2016 ihren Aus-

stand beglichen habe. 

C.  

C.a Aufgrund des erbrachten Anschlussnachweises hob die Auffangein-

richtung BVG den Zwangsanschluss mit Wiedererwägungsverfügung vom 

23. Oktober 2017 auf, wobei sie der Arbeitgeberin die Kosten für den 

Zwangsanschluss in Höhe von Fr. 825.-- sowie die Kosten für die Wieder-

erwägungsverfügung in Höhe von Fr. 450.-- in Rechnung stellte. 

C.b Mit Eingabe vom 21. November 2017 erhob die Arbeitgeberin (nach-

folgend: Beschwerdeführerin) gegen die Wiedererwägungsverfügung der 

Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend auch: Vorinstanz) vom 23. Oktober 

2017 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie bringt namentlich 

vor, mit der Vorinstanz nie Kontakt gehabt zu haben und im Ergebnis immer 

bei der BVG-Sammelstiftung X._______ versichert gewesen zu sein. Die 

Kosten für den Zwangsanschluss in Höhe von Fr. 825.-- erwiesen sich so-

mit als „überflüssig“. Gleiches gelte für die Kosten von Fr. 450.-- für die 

Wiedererwägungsverfügung. Diese seien ohnehin viel zu hoch angesetzt. 

C.c Mit Vernehmlassung vom 5. Januar 2018 ersucht die Vorinstanz um 

Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu 

Lasten der Beschwerdeführerin. 

Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien wird – soweit entscheidrelevant 

– in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG gegeben ist. Eine solche liegt im vorliegenden Fall nicht 

vor und die Vorinstanz ist eine Behörde im Sinne von Art. 33 VGG, zumal 

sie öffentlichrechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 33 Bst. h VGG 

i.V.m. Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG und Art. 60 Abs. 2bis BVG). 

Die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Behandlung der vor-

liegenden Beschwerde ist somit gegeben. 

A-6617/2017 

Seite 4 

1.2 Das Verfahren richtet sich gemäss Art. 37 VGG nach den Bestimmun-

gen des VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist nach Massgabe von Art. 48 Abs. 1 VwVG 

beschwerdelegitimiert, weshalb auf die im Übrigen form- und fristgerecht 

eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) 

einzutreten ist. 

1.4 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid 

(vorliegend die Wiedererwägungsverfügung vom 23. Oktober 2017) grund-

sätzlich in vollem Umfang überprüfen. Der Beschwerdeführer kann neben 

der Verletzung von Bundesrecht (Art. 49 Bst. a VwVG) und der unrichtigen 

oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 

(Art. 49 Bst. b VwVG) auch die Rüge der Unangemessenheit erheben 

(Art. 49 Bst. c VwVG; Urteil des BVGer A-3116/2015 vom 27. April 2016 

E. 1.4.1; ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozes-

sieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl., 2013, Rz. 2.149). 

1.5 Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist wie im 

verwaltungsinternen Verfahren des Bundes der rechtserhebliche Sachver-

halt von Amtes wegen festzustellen (Art. 12 VwVG). Das Gericht ist dem-

nach nicht an die Beweisanträge der Parteien gebunden. Der Untersu-

chungsgrundsatz gilt jedoch nicht uneingeschränkt, sondern ist eingebun-

den in den Verfügungsgrundsatz, das Erfordernis der Begründung einer 

Rechtsschrift (Art. 52 Abs. 1 VwVG), die objektive Beweislast sowie in die 

Regeln der Sachabklärung und Beweiserhebung mit richterlichen Oblie-

genheiten und Mitwirkungspflichten der Parteien (Art. 13 VwVG; vgl. BGE 

122 V 157 E. 1a; BGE 121 V 204 E. 6c; BVGE 2007/27 E. 3.3; Urteil des 

BVGer A-5063/2017 vom 21. März 2018 E. 1.4.1; MOSER/BEUSCH/KNEU-

BÜHLER, a.a.O., Rz. 1.49 ff.). 

1.6  

1.6.1 Nach den allgemeinen intertemporalen Regeln sind in verfahrens-

rechtlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, welche im Zeit-

punkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (vgl. BGE 130 V 1 

E. 3.2); dies unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangsbestimmun-

gen. 

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Seite 5 

1.6.2 In materieller Hinsicht sind dagegen grundsätzlich diejenigen 

Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen füh-

renden Sachverhalts Geltung hatten (vgl. BGE 130 V 329 E. 2.3; zum Gan-

zen: Urteil des BVGer A-3855/2016 vom 6. Oktober 2016 E. 1.3). 

2.  

2.1 Berufliche Vorsorge umfasst alle Massnahmen auf kollektiver Basis, 

die den älteren Menschen, den Hinterbliebenen und Invaliden beim Eintre-

ten eines Versicherungsfalles (Alter, Tod oder Invalidität) zusammen mit 

den Leistungen der eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invali-

denversicherung (AHV/IV) die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung 

in angemessener Weise erlauben (Art. 113 Abs. 2 Bst. a BV und Art. 1 

BVG). 

2.2 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmende, die obligatorisch zu ver-

sichern sind, muss er eine in das Register für die berufliche Vorsorge ein-

getragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschlies-

sen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Verfügt der Arbeitgeber nicht bereits über eine 

Vorsorgeeinrichtung, hat er eine solche im Einverständnis mit seinem Per-

sonal oder der allfälligen Arbeitnehmervertretung zu wählen (Art. 11 Abs. 2 

BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils rückwirkend auf das Datum des Stel-

lenantrittes der zu versichernden Person (Art. 11 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 10 

Abs. 1 BVG). 

Die Auflösung eines bestehenden Anschlusses an eine Vorsorgeeinrich-

tung und der Wiederanschluss an eine neue Vorsorgeeinrichtung durch 

den Arbeitgeber erfolgt im Einverständnis mit dem Personal oder der allfäl-

ligen Arbeitnehmervertretung. Die Vorsorgeeinrichtung hat die Auflösung 

des Anschlussvertrages der Auffangeinrichtung BVG (Art. 60) zu melden 

(Art. 11 Abs. 3bis BVG). 

2.3 Die Auffangeinrichtung BVG ist eine Vorsorgeeinrichtung (Art. 60 

Abs. 1 BVG) und verpflichtet, Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss 

an eine solche nicht nachkommen, anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a 

BVG). Der Anschluss erfolgt rückwirkend (vgl. Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG). 

Gemäss Art. 60 Abs. 2bis BVG kann die Auffangeinrichtung BVG zur Erfül-

lung ihrer Aufgaben nach Art. 60 Abs. 2 Bst. a und b BVG Verfügungen 

erlassen. 

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Seite 6 

2.4 Nach Art. 11 Abs. 7 BVG stellen die Auffangeinrichtung BVG und die 

AHV-Ausgleichskasse dem säumigen Arbeitgeber den von ihm verursach-

ten Verwaltungsaufwand in Rechnung. Dies wird auch in Art. 3 Abs. 4 der 

Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrich-

tung der beruflichen Vorsorge (SR 831.434) erwähnt, wonach der Arbeit-

geber der Auffangeinrichtung BVG alle Aufwendungen zu ersetzen 

hat, die dieser in Zusammenhang mit seinem Anschluss entstehen. Detail-

liert geregelt sind die entsprechenden Kosten sodann im Kostenregle-

ment der Auffangeinrichtung BVG. Dieses Reglement (vorliegend in der 

Fassung vom 1. Januar 2017) bildet jeweils integrierenden Bestandteil der 

Anschlussverfügung. Es sieht unter der Rubrik «Zwangsanschluss» für 

«Verfügung und Durchführung Zwangsanschluss» Kosten von Fr. 825.-- 

und für «Verfügung Wiedererwägung» solche in Höhe von Fr. 450.-- vor. 

Voraussetzung für die Rechtmässigkeit dieser Gebührenforderungen ist 

praxisgemäss, dass die damit abgegoltenen Verwaltungsmassnahmen ef-

fektiv und zu Recht erfolgt sind (vgl. dazu Urteil des BVGer A-3771/2017 

vom 21. Februar 2018 E. 2.3 m.w.H.). 

3.  

3.1 Im vorliegenden Fall wurde der Zwangsanschluss der Beschwerdefüh-

rerin an die Vorinstanz mit Wiedererwägungsverfügung vom 23. Oktober 

2017 aufgehoben (vgl. Sachverhalt Bst. C.a). Strittig und zu prüfen ist ein-

zig, ob die Vorinstanz der Beschwerdeführerin mit der angefochtenen Wie-

dererwägungsverfügung zu Recht die Kosten für den Zwangsanschluss 

(Fr. 825.--) sowie für die Wiedererwägungsverfügung (Fr. 450.--) auferlegt 

hat. 

3.2  

3.2.1 Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 

20. Mai 2016 über die Meldung der BVG-Sammelstiftung X._______ be-

treffend die Vertragsauflösung informiert und sie darauf aufmerksam ge-

macht, dass ein kostenpflichtiger Zwangsanschluss erfolgen werde, sollte 

sie weder einen gültigen Anschlussvertrag noch eine Bestätigung der zu-

ständigen AHV-Ausgleichskasse einreichen, wonach sie nach der Ver-

tragsauflösung kein BVG-pflichtiges Personal mehr beschäftigt habe. Die-

ses Schreiben ist der Beschwerdeführerin gemäss aktenkundigem Zustell-

nachweis der Post am 25. Mai 2016 zugegangen. Die Arbeitgeberin rea-

gierte in der Folge nicht, worauf sie zu Recht mit Verfügung vom 2. August 

2017 rückwirkend per 1. Mai 2016 an die Vorinstanz angeschlossen wurde. 

Auch diese Verfügung wurde der Beschwerdeführerin nachweislich zuge-

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Seite 7 

stellt. Doch selbst zu diesem Zeitpunkt unterliess es die Beschwerdeführe-

rin, die Vorinstanz über den – offenbar vor dem 2. August 2017 erfolgten – 

Wiederanschluss an die BVG-Sammelstiftung X._______ zu unterrichten. 

Erst nachdem die Vorinstanz die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 

26. September 2017 um die Zustellung von fehlenden Unterlagen zur 

Durchführung des Zwangsanschlusses ersucht hatte (vgl. Sachverhalt 

Bst. B.b), meldete die BVG-Sammelstiftung X._______ den bereits erfolg-

ten Wiederanschluss der Beschwerdeführerin (vgl. Sachverhalt Bst. B.c).  

3.2.2 Die Beschwerdeführerin muss sich entgegenhalten lassen, dass es 

ihr ohne weiteres möglich gewesen wäre, einen Zwangsanschluss und die 

damit verbundenen Kosten zu verhindern. Sie hätte lediglich auf das 

Schreiben vom 20. Mai 2016 reagieren und der Vorinstanz spätestens bzw. 

mindestens den Wiederanschluss an ihre ursprüngliche Sammelstiftung 

zur Kenntnis bringen müssen. Dadurch, dass sie dies versäumt hat, hat sie 

den Zwangsanschluss verursacht. Entsprechend hat sie für die damit ein-

hergehenden Kosten aufzukommen (vgl. E. 2.4). Sodann ist es der Be-

schwerdeführerin anzulasten, dass der rechtmässig verfügte Zwangsan-

schluss nachträglich – mittels Wiedererwägungsverfügung – aufgehoben 

werden musste. Damit hat die Vorinstanz der Beschwerdeführerin zu 

Recht auch die Kosten für die Wiedererwägungsverfügung in Höhe von 

Fr. 450.-- auferlegt. 

3.2.3 Nichts an diesem Ergebnis zu ändern vermag der Einwand der Be-

schwerdeführerin, sie hätte mit der Vorinstanz nie Kontakt gehabt und sei 

im Ergebnis immer bei der BVG-Sammelstiftung X._______ versichert ge-

wesen (vgl. Sachverhalt Bst. C.b). Der „fehlende Kontakt“ zur Vorinstanz – 

trotz gegenteiliger Aufforderung – hat sich im vorliegenden Fall gerade als 

Ursache des Problems herausgestellt: Die Beschwerdeführerin hat es 

pflichtwidrig unterlassen, der Vorinstanz die einverlangten und notwendi-

gen Informationen betreffend des Anschlusses an eine Vorsorgeeinrich-

tung zukommen zu lassen. Unter den gegebenen Umständen war die Vor-

instanz verpflichtet, den zwangsweisen, rückwirkenden Anschluss der Be-

schwerdeführerin zu verfügen (vgl. E. 2.3) und berechtigt, ihr die dafür an-

fallenden Kosten aufzuerlegen (vgl. E. 2.4). 

3.2.4  Soweit die Beschwerdeführerin rügt, die Kosten für die Wiedererwä-

gungsverfügung seien zu hoch angesetzt (vgl. Sachverhalt Bst. C.b), ist 

Folgendes festzuhalten: Die der Beschwerdeführerin durch die Vorinstanz 

auferlegten Beträge – sowohl Fr. 825.-- für den Zwangsanschluss als auch 

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Seite 8 

Fr. 450.-- für die Wiedererwägungsverfügung – entsprechen dem anwend-

baren Kostenreglement (vgl. E. 2.4) und dieses erweist sich – soweit hier 

interessierend – als rechtskonform (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

9C_924/2009 vom 31. Mai 2010 E. 5 sowie statt vieler: Urteil des BVGer 

A-6440/2016 vom 3. Juli 2017 S. 3). Nicht zuletzt wird durch die Anwen-

dung des Kostenreglements die rechtsgleiche Behandlung aller Verfü-

gungsadressaten gewährleistet. 

3.3 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen. 

4.  

Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin auch die Verfahrenskosten 

vor Bundesverwaltungsgericht zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind 

auf Fr. 500.-- festzusetzen (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvor-

schuss in gleicher Höhe ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu ver-

wenden. 

Das Dispositiv befindet sich auf der folgenden Seite. 

  

A-6617/2017 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 500.-- werden der Beschwerdefüh-

rerin auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Riedo Zulema Rickenbacher 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

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