# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** af347d9f-6e29-5526-a89b-4e1f3a860c2f
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-08
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 08.10.2018 605 2017 251
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2017-251_2018-10-08.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2017 251

Urteil vom 8. Oktober 2018

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richter: Susanne Fankhauser

Marc Sugnaux
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf 

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt 
Theo Studer

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG, 
Vorinstanz    

Gegenstand Invalidenversicherung – Verneinung IV-Anspruch

Beschwerde vom 30. Oktober 2017 gegen die Verfügung vom 
28. September 2017

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1958, österreichischer Staatsangehöriger, geschieden, wohnhaft in 
B.________, gelernter Elektroinstallateur, reiste am 29. September 1981 in die Schweiz ein. 
Zuletzt arbeitete als Projektleiter bei der von ihm mitgegründeten C.________. Am 23. März 2006 
wurde er mit sofortiger Wirkung freigestellt und die Stelle auf den 31. Juli 2006 gekündigt. Ab dem 
27. September 2006 bestand eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit.

Am 1. Oktober 2007 meldete er sich wegen Rückenschmerzen sowie eines Erschöpfungs- und 
Burnout-Syndroms für den Leistungsbezug bei der Invalidenversicherungsstelle des Kantons 
Freiburg (nachfolgend: IV-Stelle) an.

Gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten von Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie, 
Psychiatrie und Psychotherapie, wies die IV-Stelle das Leistungsgesuch mit rechtskräftiger 
Verfügung vom 20. November 2008 ab, da keine IV-relevante Gesundheitsschädigung vorlag.

B. Am 23. Oktober 2015 reichte A.________ eine Neuanmeldung ein und machte eine 
Verschlechterung des Gesundheitszustands geltend.

Die IV-Stelle ordnete am 13. Juni 2016 eine rheumatologische Begutachtung bei Dr. med. 
E.________, Facharzt für Rheumatologie an. Aus dessen Gutachten vom 4. Dezember 2016 
ergab sich, dass die bisherige Arbeit nicht mehr zumutbar sei. Dagegen sei eine angepasste 
Tätigkeit im Vollpensum mit einer um 20% reduzierten Leistungsfähigkeit möglich. Die 
Untersuchung zeige eine deutliche Selbstlimitierung.

Auf dieser Grundlage ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 22% und verneinte mit 
Verfügung vom 28. September 2017 den Leistungsanspruch erneut.

C. Dagegen erhebt A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Theo Studer am 30. Oktober 
2017 Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg und beantragt, die Verfügung vom 28. September 
2017 sei aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurückzuweisen. 
Eventualiter sei ein Invaliditätsgrad von mindestens 40% festzuhalten. Sowohl das Validen- als 
auch das Invalideneinkommen seien falsch berechnet worden. Zudem könne dem Gutachten 
E.________ nicht gefolgt werden.

Am 13. November 2017 begleicht der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss von CHF 800.-.

Die IV-Stelle hält in ihren Bemerkungen vom 27. Dezember 2017 an ihrer Verfügung fest und 
beantragt die Abweisung der Beschwerde.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung mass-
gebend sind, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

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Erwägungen

1.

Die Beschwerde vom 30. Oktober 2017 gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 28. September 
2017 ist durch einen ordentlich bevollmächtigten Rechtsvertreter fristgerecht bei der sachlich und 
örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein schutz-
würdiges Interesse, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob er 
Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.

2.1. Im Sinne von Art. 8 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) zur Anwen-
dung kommt, ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG kann Invalidität die Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein.

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine 
Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG).

Versicherte haben gemäss Art. 28 IVG Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 
70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie 
mindestens zu 50%, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid sind.

2.2. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall der 
Richter auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls andere Fachleute zur 
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
(Befunderhebung, Diagnosestellung) und Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten der Versicherte in seinen körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch das 
Leiden eingeschränkt, d. h. arbeitsunfähig ist (BGE 130 V 97 E. 3.3.2; 115 V 133 E. 2c; 107 V 17 
E. 2b; 105 V 156 E. 1). Der Grad der Arbeitsfähigkeit wird nach dem Mass bestimmt, in welchem 
der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen an seinem angestammten Arbeitsplatz zumutbarer-
weise nicht mehr nutzbringend tätig sein kann. Nicht massgebend ist hingegen die bloss 
medizinischtheoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 111 V 235 E. 1b mit Hinweisen). 
Bei langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf hat der Versicherte andere ihm offen 
stehende Erwerbsmöglichkeiten auszuschöpfen (BGE 115 V 404 E. 2; 114 V 281 E. 1d). Auch die 
Zumutbarkeit einer Invalidentätigkeit ist vor allem aus medizinischer Sicht zu beurteilen, wobei 
dieser Sachverhalt aufgrund des objektiven Befundes durch die Ärzte bestimmt wird (BGE 107 V 
20 E. 2b; OMLIN, Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, 1995, S. 201). 

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Insbesondere ist dabei nicht auf das subjektive Empfinden des Versicherten abzustellen, hätte es 
doch dieser ansonsten in der Hand, seinen Invaliditätsgrad selbst zu bestimmen.

2.3. Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird gemäss Art. 17 
ATSG die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, 
herabgesetzt oder aufgehoben. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch 
zu beeinflussen. Der zeitliche Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung 
bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer ma-
teriellen Prüfung des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweis-
würdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung 
in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht; vorbehalten bleibt die 
Rechtsprechung zur Wiedererwägung (BGE 133 V 108; 130 V 71 E. 3.2.3).

Falls die IV nach einer erstmaligen Rentenablehnung auf eine Neuanmeldung eintritt, so ist analog 
zu einer Rentenrevision zu prüfen, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse seit der letzten 
materiellen Abweisung eines Gesuchs in einer anspruchsrelevanten Weise verändert haben (BGE 
130 V 71 E. 3.1).

2.4. Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem 
sie stammen und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widersprechen-
den medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu 
würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismit-
tels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht 
oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf 
und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten 
aussagen (BGE 125 V 351 E. 3cc mit Hinweisen).

3.

Es ist streitig, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung hat.

Im Rahmen einer Neuanmeldung setzt eine Rentenzusprache eine anspruchserhebliche Änderung 
der tatsächlichen Verhältnisse voraus, welche entweder in einer objektiven Verschlechterung des 
Gesundheitszustandes mit entsprechend verminderter Arbeitsfähigkeit oder in geänderten erwerb-
lichen Auswirkungen einer im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitsbeeinträchtigung 
liegen kann. Demgegenüber stellt eine bloss abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen 
gleich gebliebenen Sachverhaltes keine relevante Änderung dar (BGE 112 V 371 E. 2b; in BGE 
136 V 216 nicht publizierte E. 3.2 des Urteils 8C_972/2009, publiziert in SVR 2011 IV Nr. 1 S. 1 mit 
Hinweis).

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Zu prüfen ist daher, ob seit der letzten, das Leistungsbegehren abweisenden Verfügung vom 
20. November 2008 (IV-Akten, S. 318 f.) eine revisionsrechtlich erhebliche Veränderung einge-
treten ist.

3.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, das von der IV-Stelle ermittelte Valideneinkommen von 
CHF 68'767.70 sei viel zu tief. So ergebe sich aus den Einträgen im individuellen Konto, dass er 
zwischen 2001 und 2005 jeweils mindestens CHF 127'310 verdient habe. Nicht aus invaliditäts-
fremden, sondern rein aus gesundheitlichen Gründen habe er seine Arbeit als technischer Leiter 
aufgegeben. Auch sei das von der IV-Stelle festgehaltene Invalideneinkommen von 
CHF 53'375.05 viel zu hoch. Für dieses stütze sich die IV-Stelle offenbar auf das Gutachten von 
Dr. med. E.________. Dieser habe ihn aber nicht näher untersucht und er komme zu diametral 
anderen Ergebnissen als die übrigen Ärzte, weshalb dem Gutachter nicht gefolgt werden könne.

3.2. Für die erste leistungsablehnende rechtskräftige Verfügung vom 20. November 2008 
stützte sich die IV-Stelle namentlich auf das psychiatrische Gutachten D.________ vom 26. Mai 
2008 (IV-Akten, S. 244 ff.). Dieser hielt fest, das Krankheitsmodell des Beschwerdeführers sei 
deutlich auf die körperliche Erkrankung der degenerativen Rückenbeschwerden beschränkt und er 
scheine bezüglich psychosomatischer Ansätze nur minimal zugänglich und verfüge über eine sehr 
geringe Introspektionsfähigkeit. Das Krankheitsbewusstsein sei überaus stark und werde zum Teil 
recht demonstrativ vorgetragen. Er hielt eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4) 
sowie eine Persönlichkeit mit akzentuierten narzisstischen und emotional unreifen Zügen (Z73) 
fest. Er erachtete die Schmerzstörung als überwindbar und verneinte die damals zur Anwendung 
kommenden Förster-Kriterien (BGE 130 V 352). Das in den Unterlagen mehrmals erwähnte 
Burnout-Syndrom könne nicht bestätigt werden. Auch die bisherige Tätigkeit sei im Vollpensum 
möglich. Einschränkungen ergäben sich allenfalls einzig wegen den körperlichen Beschwerden.

Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin des Regionalen Ärztlichen Dienstes 
der IV-Stellen Bern/Freiburg/Solothurn (nachfolgend: RAD) hielt ein chronisch-rezidivierendes 
lumbovertebrales Schmerzsyndrom sowie die anhaltende somatoforme Schmerzstörung fest. 
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien die Adipositas, die Hypertonie, die Refluxkrankheit, 
das Reizdarmsyndrom, der Status nach Entfernen eines Sigmapolypens im Januar 2005, die beid-
seitige Hochton-Schwerhörigkeit sowie die Persönlichkeit mit akzentuiert narzisstischen und 
emotional unreifen Zügen. Sowohl die bisherige als auch eine angepasste Tätigkeit sei zu 100% 
zumutbar.

Weiter hielt Dr. med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, in seinem 
ausführlichen Bericht vom 19. März 2007 (IV-Akten, S. 113 ff.) fest, die Schmerzproblematik sei 
nur ein "Nebenschauplatz" im Rahmen einer umfassenderen Problematik, in deren 
Zusammenhang sie auch exazerbierte. Durch die überraschende Freistellung sei der 
Beschwerdeführer in eine existenzielle Krise geraten, sein Ein und Alles (seine Arbeit) sei ihm 
genommen worden.

Im Nachgang zur leistungsablehnenden Verfügung hielt die H.________, am 16. Januar 2009 (IV-
Akten, S. 324 ff.) fest, bildgebende Untersuchungen hätten nur diskrete degenerative 
Veränderungen gezeigt. Insgesamt sei von einer Schmerzproblematik im Bereich der lumbalen 
Vertebra aufgrund der Adipositas permagna mit sekundärer muskulärer Dysbalance der Rumpf-, 
Bauch- und Rückenmuskulatur auszugehen. Hinzu komme eine überlagerte somatoforme 
Schmerzstörung. Diese müsse auch wegen der Diskrepanz der subjektiv empfundenen 
Schmerzintensität und der Leichtigkeit der Verrichtung der Tagesaktivitäten postuliert werden. 

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Aufgrund der zur Verfügung stehenden medizinisch-diagnostischen Untersuchungen lasse sich 
keine Arbeitsunfähigkeit ableiten.

3.3. Im Rahmen der Neuanmeldung vom 23. Oktober 2015 (IV-Akten, S. 354 ff.) wurden diverse 
Berichte eingeholt.

Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, erklärte am 
23. Oktober 2015 (IV-Akten, S. 367 ff.), nach gut 4-jährigem Unterbruch habe sich der 
Beschwerdeführer erneut gemeldet. Es liege ein erneuter Schub des bekannten chronisch rezidi-
vierenden lumbo-sakro-glutealen Schmerzsnydroms vor bei Haltungsanomalie, degenerativen 
Veränderungen (massive Fazettenarthrosen), ausgeprägter diffusen idiopathischen skelettalen 
Hyperostose (Morbus Forestier bzw. DISH) auf Höhe BWS und thorako-lumbal. Ferner erwähnte 
er ein oligosymptomatisches Zervikalsyndrom, Senk-/Spreizfüsse beidseits, arterielle Hypertonie, 
eine linksventrikuläre Hypertrophie, Adipositas sowie Hämorrhoidalleiden. Der Beschwerdeführer 
habe vom 22. März 2010 bis 31. Dezember 2012 teilzeitlich als Kurierfahrer für die J.________ AG 
gearbeitet

Dr. med. K.________, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, bestätigte am 
8. Februar 2016 (IV-Akten, S. 373 ff.) das lumbo-spondylogene Syndrom und einen Morbus 
Forestier (schwere Einschränkung der Beweglichkeit in HWS, BWS und oberer LWS) und das 
metabolisches Syndrom (Adipositas, arterielle Hypertonie). Gegenüber 2007 ergebe sich eine 
Progredienz des Befundes und eine Zunahme der Ankylosierung (Versteifung) sei nachweisbar. 
Selbst eine leichte Tätigkeit sei nicht mehr möglich. Der Beschwerdeführer sei im Alltag sowie in 
der Selbsthygiene auf fremde Hilfe angewiesen. Beispielsweise sei das Anheben von Gegen-
ständen vom Boden nicht möglich. Ein von Dr. med. K.________ veranlasstes MRI ergab mit 
einem DISH (Morbus Forestier) vereinbare Befunde (IV-Akten, S.  376).

Dr. med. L.________, Facharzt für Chirurgie des RAD war am 14. März 2016 (IV-Akten, S. 380 f.) 
der Ansicht, es liege keine wesentliche Veränderung vor, ausser einer zunehmenden 
degenerativen Veränderung (radiologisch) im Bereich der Wirbelsäule ohne radikuläre 
Symptomatik. Die Versteifung der Wirbelsäule habe zugenommen (bekannter Forestier). Die 
psychische Problematik werde nicht mehr erwähnt. Die übrigen nicht relevanten Diagnosen seien 
gleich geblieben.

Dr. med. M.________ der N.________, erklärte am 21. Juni 2016 (IV-Akten, S. 409), ein MRT der 
LWS zeige ein Ödem von L5 und eine zirkumferenzielle Protrusion L4-L5 mit bilateralen Stenosen 
der Foramina. Das ENG bestätige eine mittelgradige akute/subakute Radikulopathie L4-L5. Am 
11. Juli 2016 wurde der Beschwerdeführer deshalb operiert.

Auf dieser Grundlage erfolgte das rheumatologische Gutachten E.________ vom 4. Dezember 
2016 (IV-Akten, S. 428 ff.). Der Gutachter gibt er die Akten korrekt wieder. Er diagnostizierte ein 
chronisches lumbospondylogenes Syndrom mit Status nach Coflex-Stabilisierung Segment L4/5 
(7/2016) sowie muskulärer Dysbalance und einen Morbus Forestier mit Bewegungseinschränkung 
der gesamten Wirbelsäule. Das Bewegungsmuster bei der Untersuchung spreche gegen eine 
wesentliche Einschränkung durch die Rückenbeschwerden. Die Diskrepanzen in der 
Untersuchung sowie die demonstrierten massiven Einschränkungen sowie die massiven 
Einschränkungen gemäss Anamnese könnten nicht nachvollzogen werden. Es würden Hinweise 
für eine erhebliche Aggravation resp. Verdeutlichung der Beschwerden bestehen. So sei das 
Bewegungsmuster beim Bekleiden, Abliegen aus dem Sitzen, Rotation von der Rücken- in die 
Bauchlage relativ frei und ohne erkennbare Limitierungen und Schmerzen. Der Palpationsbefund 

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sei auch sehr wechselhaft durch Ablenkung, wesentliche muskuläre Befunde, Muskelhypo- oder -
atrophien könnten nicht nachgewiesen werden. Ebenso fänden sich keine Hinweise für ein 
radikulärens Reiz- oder Ausfallsyndrom. Jedoch ging er von erheblichen Einschränkungen 
aufgrund des Morbus Forestier aus, weshalb körperlich schwer belastende Tätigkeiten sowie 
Arbeiten in gebückter Position sowie Überkopfarbeiten nicht mehr zumutbar seien. Hingegen sei 
eine körperlich leicht belastende Tätigkeit möglich. Durch die Beschwerden bestehe eine 
Leistungsminderung von 20%. In einer Stellungnahme vom 10. Februar 2017 (IV-Akten, S. 460 f.) 
betreffend die gegen den leistungsablehnenden Vorbescheid erhobenen Einwände bestätigte er 
seine Sichtweise. Der RAD befand am 16. Februar 2017 (IV-Akten, S. 462 ff.), dem Gutachten 
könne gefolgt werden.

3.4. Die IV-Stelle ist zu Recht auf die Neuanmeldung eingetreten. So ergibt sich aus den darge-
stellten Unterlagen einerseits, dass sich die psychische Problematik zurückgebildet hat. Diese wird 
nicht mehr erwähnt. Andererseits hat sich die somatische Situation weiterentwickelt. So musste 
sich der Beschwerdeführer in Spanien einer Rückenoperation unterziehen und die involvierten 
Ärzte gehen übereinstimmend von einem Morbus Forestier aus.

Weiter folgt die IV-Stelle zu Recht dem Gutachten E.________. Dieses erfüllt die von der Recht-
sprechung gestellten Anforderungen. Es ist umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, 
berücksichtigt die beklagten Beschwerden, wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-
geben und die Beurteilung ist einleuchtend und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar. Die 
dagegen erhobene Kritik kann nicht gehört werden. So kann nicht gesagt werden, die gutachter-
liche Untersuchung sei weniger ausführlich gewesen, als diejenige bei Dr. med. K.________. Zum 
einen genügt die Dauer einer Untersuchung allein nicht, um an der Gültigkeit einer Expertise zu 
zweifeln (vgl. Urteil BGer 9C_170/2009 vom 6. Mai 2009 E. 2.2 mit Hinweisen). Zum anderen sind 
die vom Gutachter erhobenen Untersuchungsbefunde um einiges ausführlicher als diejenigen von 
Dr. med. K.________. Weiter ist es nachvollziehbar, dass diese beiden Ärzte zu einer anderen 
Einschätzung kamen. So musste sich der Beschwerdeführer zwischen der Untersuchung bei Dr. 
med. K.________ und derjenigen beim Gutachter in Spanien einer Rückenoperation unterziehen. 
Überdies geht auch der Gutachter von einer Verschlechterung im Vergleich zur Situation von 2008 
aus. Damals war auch die bisherige Arbeit im Vollpensum möglich. Dies schliesst der Gutachter 
explizit aus und geht in einer angepassten leichten Tätigkeit von der Zumutbarkeit eines 
Vollpensums aus, aufgrund der vermehrt notwendigen Pausen jedoch mit einer um 20% 
verminderten Leistungsfähigkeit.

Demgegenüber kann hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit nicht der Einschätzung von Dr. med. 
K.________ gefolgt werden. So war damals die Situation eine andere, als nach der in Spanien 
erfolgten Rückenoperation. Zudem begründete er seine Ansicht, wonach dem Beschwerdeführer 
selbst leichte Arbeiten nicht mehr möglich seien namentlich damit, dass dieser nicht mehr in der 
Lage sei, Gegenstände vom Boden zu heben, was nicht genügt. Es macht den Anschein, dass er 
sich hauptsächlich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers abstützte. Es ist denn 
auch nicht nachvollziehbar, weshalb dem Beschwerdeführer eine seinen Beschwerden optimal 
angepasste Arbeit nicht im vom Gutachter festgehaltenen Umfang möglich sein soll. Schliesslich 
weist der Gutachter, wie dargestellt, wiederholt darauf hin, dass die vom Beschwerdeführer 
geltend gemachten Einschränkungen nicht nachvollziehbar seien. Ferner wies der der Gutachter 
aufgrund der festgestellten Diskrepanzen auf eine Aggravation hin. Schliesslich ist auch auf den 
Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag hinzuweisen. So sagen 
behandelnde Ärzte in Zweifelsfällen mitunter eher zu Gunsten ihrer Patienten aus. 

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Zu keiner anderen Einschätzung führt das mit der Beschwerde eingereichte Gesundheitszeugnis 
von Dr. med. O.________, praktischer Arzt, vom 30. Oktober 2017. Gemäss diesem liegt eine 
Bewegungseinschränkung im Bereich der LWS in allen drei Ebenen sowie die bekannten 
Facettengelenke L4-L5 vor. Der Beschwerdeführer leide unter deutlichen bewegungseinschrän-
kenden Schmerzen im Bereich der LWS bei Ruhe und Belastung. Auch unter entsprechender 
Medikation gebe es keine Schmerzreduktion. Er äusserte sich aber nicht zur Arbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers in einer angepassten Tätigkeit, weshalb dieser Bericht nicht geeignet ist, das 
Gutachten in Zweifel zu ziehen, zumal es sich auch nicht um eine fachärztliche Stellungnahme 
handelt. 

Somit ist zusammen mit dem Gutachter davon auszugehen, dass die bisherige Tätigkeit nicht 
mehr zumutbar ist. Demgegenüber ist in einer angepassten Tätigkeit von einer vollen Arbeitsfähig-
keit bei einer um 20% verminderten Leistungsfähigkeit auszugehen. Die IV-Stelle geht dabei vom 
Eintritt des Gesundheitsschadens im Oktober 2015 aus, was nicht zu kritisieren ist. Im Unterschied 
zur ersten rentenablehnenden Verfügung ist deshalb die Berechnung des Invaliditätsgrades 
vorzunehmen.

4.

4.1. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Für diesen Einkommensvergleich 
sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des – möglichen – Rentenanspruchs massgebend, 
wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige 
rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Erlass der Verfügung resp. des 
Einspracheentscheides zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 222).

Die Ermittlung des ohne gesundheitliche Beeinträchtigung mutmasslich erzielbaren Verdienstes 
(Valideneinkommen) hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Dabei ist entscheidend, was der 
Beschwerdeführer im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der 
Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige 
Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen). Hingegen kann 
sich das Valideneinkommen nicht auf den zuletzt beim früheren Arbeitgeber erzielten Lohn 
beziehen, falls der Versicherte diese Stelle aus invaliditätsfremden Gründen verloren hat und als 
Gesunder nicht mehr an der bisherigen langjährigen Arbeitsstelle tätig wäre (Urteil BGer 
9C_5/2009 vom 16. Juli 2009 E. 2.3, bestätigt in Urteil BGer 9C_769/2016 vom 29. Juni 2017 
E. 4.4). Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträch-
tigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau beziffern, darf auf statistische Werte wie 
die Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik zurückgegriffen werden, sofern 
dabei die für die Entlöhnung im Einzelfall relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren 
mitberücksichtigt werden. Die Wahl der massgeblichen Tabellenposition soll möglichst den 
überwiegend wahrscheinlichen Verlauf der Einkommensentwicklung ohne Gesundheitsschaden 
abbilden. Dabei ist das Valideneinkommen nicht eine vergangene, sondern eine hypothetische 
Grösse (Urteil BGer 8C_567_2013 vom 30. Dezember 2013 E. 4.4 f. mit Hinweisen). Soll eine 

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berufliche Weiterentwicklung mit einem daraus resultierenden höheren Einkommen mitberück-
sichtigt werden, müssen konkrete Anhaltspunkte dafür gegeben sein, dass ohne gesundheitliche 
Beeinträchtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höherer Verdienst tatsächlich 
realisiert worden wären (Urteil BGer 8C_382/2017 vom 25. August 2017 E. 2.3.1 mit Hinweis). 
Allein eine mehrjährige Berufserfahrung – ohne formale Weiterbildungen oder andere während der 
Berufsausübung erworbene besondere Qualifikationen – vermag jedoch auch nach ursprünglich 
absolvierter Berufslehre nicht eine höhere Einstufung über das Kompetenzniveau 2 hinaus zu 
rechtfertigen, sofern nicht die konkreten Verdienstverhältnisse aus der angestammten Tätigkeit vor 
dem Unfall bzw. dem Eintritt des Gesundheitsschadens oder andere Umstände auf eine 
entsprechende Lohnkarriere schliessen lassen (vorerwähntes Urteil 8C_382/2017 E. 2.3.3).

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, 
ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache 
Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der 
Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungs-
grad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können. Aufgrund dieser Faktoren kann die 
versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 
möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten. Der Abzug soll 
aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflicht-
gemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25% nicht übersteigen. Ein Abzug beim 
Invalideneinkommen wird insbesondere dann gewährt, wenn eine versicherte Person selbst im 
Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Sind 
hingegen leichte bis mittelschwere Arbeiten zumutbar, ist allein deswegen auch bei einge-
schränkter Leistungsfähigkeit noch kein Abzug gerechtfertigt, weil der Tabellenlohn im untersten 
Anforderungsniveau bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren Tätigkeiten umfasst (vgl. 
Urteil BGer 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.2 mit Hinweisen). Das kantonale Sozial-
versicherungsgericht darf sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der 
Verwaltung setzen, sondern muss sich auf Gegebenheiten abstützen können, welche seine 
abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (Urteil BGer 8C_91/2013 
vom 22. August 2013 E. 3.3.1 mit Hinweisen).

4.2. Die IV-Stelle geht vom Beginn des Wartejahres und damit von einem Gesundheitsschaden 
ab Oktober 2015 aus. Da ein allfälliger Rentenanspruch somit frühestens im Oktober 2016 ent-
standen ist, muss die Indexierung der Einkommen bis 2016 (und nicht nur bis 2015) vorgenommen 
werden.

Hinsichtlich des Valideneinkommens ergibt sich aus den Akten, dass der Beschwerdeführer in 
Österreich die Lehre als Elektriker abschloss und die Werkmeisterschule der Elektrotechnik 
absolvierte. In der Schweiz arbeitete er bis September 1998 bei diversen Arbeitgebern, davon vom 
Juni 1989 bis Mai 1997 als bauleitender Elektromonteur bei der P.________. Ab September 1998 
war er jeweils als Projektleiter tätig. Zunächst bei der liquidierten Q.________ SA sowie seit dem 
1. Juli 2002 bei der von ihm mitbegründeten C.________ wobei er zwischen 2000 und 2005 
Jahreseinkommen zwischen CHF 104'500.- und CHF 204'292.- erzielte (vgl. Angaben im 
individuellen Konto; IV-Akten, S. 385 f.). Entgegen seinen Vorbringen verlor er seine Stelle als 
Projektleiter bei der C.________ nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern weil ihm die Stelle 
nach Zerwürfnis mit seinem früheren Geschäftspartner auf Ende August 2006 gekündigt wurde. 
Danach arbeitete er einzig vom 22. März 2010 bis 31. Dezember 2012 teilzeitlich als Kurierfahrer 
für die J.________. Von August 2006 bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens war er nicht mehr 
in leitender Position tätig, weshalb die als Projektleiter erzielten Einkommen eben gerade nicht für 

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das Valideneinkommen beigezogen werden können. Die IV-Stelle stützte sich deshalb 
grundsätzlich zu Recht auf statistische Werte und ermittelte das Valideneinkommen in seinem 
gelernten Beruf als Elektriker. Hierfür verwendete sie bei der LSE 2014 die Position 41-43 
Baugewerbe.

Demgegenüber kann ihr hinsichtlich dem von ihr berücksichtigten Kompetenzniveau 1 (Einfache 
Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) und dem damit errechneten Valideneinkommen 
von CHF 68'767.70 nicht gefolgt werden. Aufgrund der soeben dargestellten Laufbahn mit 
abgeschlossener Berufslehre, absolvierter Meisterschule und jahrelanger Tätigkeit als Projektleiter 
ist vielmehr vom Kompetenzniveau 3 (Komplexe praktische Tätigkeiten welche ein grosses Wissen 
in einem Spezialgebiet voraussetzen) und damit von einem monatlichen Bruttolohn von 
CHF 7'243.- auszugehen. Unter Berücksichtigung einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.5 
Stunden sowie einem Nominallohnindex von -0.2% (2015) und 0.4% (2016) beträgt das 
Valideneinkommen CHF 90'355.-. So erzielte der Beschwerdeführer denn auch zwischen 1990 
und 1999 jeweils Einkommen zwischen CHF 63'400.- und CHF 95'715.-.

Betreffend des Invalideneinkommens erklärt der Beschwerdeführer einzig, dieses sei viel zu hoch 
angesetzt und begründet nicht weiter, inwiefern die Festsetzung durch IV-Stelle falsch ist. Diese 
erweist sich, mit Ausnahme der Indexierung, als korrekt. So beträgt der monatliche Bruttolohn für 
Mitarbeiter in der industriellen Produktion CHF 5'312.- (Total Männer Kompetenzniveau 1). Unter 
Berücksichtigung einer wöchentlichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden, einer um 20% verringerten 
Leistungsfähigkeit sowie einem Nominallohnindex von 0.4% (2015) und 0.7% (2016) ergibt sich ein 
Invalideneinkommen von CHF 53'748.80. Umstände, die einen Abzug vom Tabellenlohn erlauben 
würden sind nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht.

Die Gegenüberstellung des Valideneinkommens von CHF 90'355.- mit dem Invalideneinkommen 
von CHF 53'748.80 ergibt eine Erwerbseinbusse von CHF 36'606.20, was einem Invaliditätsgrad 
von 40.51, gerundet 41% entspricht. Damit hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Viertels-
rente der Invalidenversicherung ab dem 1. Oktober 2016.

5.

Zusammenfassend ist von einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes auszugehen. So ist 
dem Beschwerdeführer nur noch eine angepasste leichte Tätigkeit im Vollpensum mit einer um 
20% verminderten Leistungsfähigkeit möglich. Aus dem Einkommensvergleich ergibt sich ein 
Anspruch auf eine Viertelsrente ab dem 1. Oktober 2016.

Die Gerichtskosten werden auf CHF 800.- zu Lasten der IV-Stelle festgesetzt. Dem Beschwerde-
führer ist der geleistete Kostenvorschuss von CHF 800.- zurückzuerstatten.

Der obsiegende Beschwerdeführer hat Anspruch auf Entschädigung seiner Parteikosten. Unter 
Berücksichtigung der am 25. September 2018 eingereichten Kostenliste seines Rechtsvertreters 
sowie von Art. 146 ff. des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechts-
pflege (VRG; SGF 150.1), des kantonalen Tarifs vom 17. Dezember 1991 über die Verfahrens-
kosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz (SGF 150.12) ist die Parteientschädigung 
hinsichtlich der Operationen bis Ende Dezember 2017 auf CHF 916.65.- festzusetzen (3 Stunden 
40 Minuten à CHF 250.-). Zu diesem Betrag kommen die Auslagen von CHF 11.15 und die 
Mehrwertsteuer in der Höhe von CHF 74.20 (8% von CHF 927.80) hinzu, was einen Betrag von 
CHF 1'002.- ergibt. Hinsichtlich der Operationen im Jahr 2018 ist die Parteientschädigung auf 
CHF 375.- festzusetzen (1 Stunden 30 Minuten à CHF 250.-). Zu diesem Betrag kommen die 

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Auslagen von CHF 7.60 sowie die Mehrwertsteuer in der Höhe von CHF 29.45 (7.7% von 
CHF 382.60) hinzu, was einen Betrag von CHF 412.05 ergibt. Der Totalbetrag von CHF 1'414.05 
geht zu Lasten der IV-Stelle.

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird gutgeheissen.

Die Verfügung vom 28. September 2017 wird in dem Sinne abgeändert, dass A.________ ab 
dem 1. Oktober 2016 Anspruch auf eine Viertelsrente hat.

II. Es werden Gerichtskosten von CHF 800.- zu Lasten der Invalidenversicherungsstelle des 
Kantons Freiburg erhoben. A.________ wird der geleistete Kostenvorschuss von CHF 800.- 
zurückerstattet.

III. A.________ wird zu Lasten der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg für das 
vorliegende Verfahren eine Parteientschädigung für Honorar (CHF 1'291.65.-) und Auslagen 
(CHF 18.75) des Rechtsvertreters von CHF 1'310.40, zuzüglich der Mehrwertsteuer von 
CHF 103.65 und damit insgesamt CHF 1'414.05 zugesprochen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene 
Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundes-
gericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 8. Oktober 2018/bsc

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber-Berichterstatter: