# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db0b36de-3cb4-5f1c-a2dc-755632d4c523
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-13
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 13.01.2014 200 2013 426
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-426_2014-01-13.pdf

## Full Text

200 13 426 UV
SCP/SCC/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 13. Januar 2014

Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

Assura-Basis SA 
Postfach 7, 1052 Le Mont-sur-Lausanne
Beschwerdeführerin

gegen

Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG
Direktion Bern, Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

in Sachen
A.________

betreffend Einspracheentscheid vom 22. April 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, UV/13/426, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1968 geborene A.________ (Versicherter) ist bei der Schweizerischen 
Mobiliar Versicherungsgesellschaft (Mobiliar bzw. Beschwerdegegnerin) 
obligatorisch gegen Unfälle (Dossier der Mobiliar, Antwortbeilage [AB] M1) 
und bei der Assura-Basis SA (Assura bzw. Beschwerdeführerin) im Rah-
men der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Dossier der Assura, 
Beschwerdebeilage [BB] 2) versichert. Der Versicherte reichte am 21. Juni 
2012 eine Bagatellunfall-Meldung bezüglich eines Ereignisses vom 25. Mai 
2012 ein (Distorsion des linken Kniegelenkes beim Fussballspielen; AB 
M1). Die Mobiliar holte in der Folge ein Arztzeugnis vom behandelnden 
Arzt Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Chirurgie (AB M2), den Be-
richt der Klinik C.________ vom 27. Juni 2012 (AB M3) sowie den Operati-
onsbericht vom 10. Juli 2012 (AB M4) ein. Nach Rücksprache mit ihrem 
Vertrauensarzt (vgl. Aktennotiz vom 29. August 2012 [AB M6]) teilte sie 
dem Versicherten am 30. August 2012 mit, dass sie für den gemeldeten 
Schadenfall keine Versicherungsleistungen erbringen könne (AB 1 f.). 
Hiergegen erhoben sowohl der Versicherte wie die Assura Einwände (AB 
4, 5). Die Mobiliar holte eine ärztliche Beurteilung bei ihrem Vertrauensarzt 
Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie, vom 23. Oktober 2012 ein 
(AB M7). Mit Verfügung vom 12. November 2012 lehnte die Mobiliar einen 
Leistungsanspruch aus der obligatorischen Unfallversicherung ab. Die 
Kniebeschwerden links stünden nicht mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit im Zusammenhang mit dem Vorfall vom 25. Mai 2012 (AB 6 f.). Hier-
gegen erhob die Assura am 12. Dezember 2012 Einsprache (AB 10 ff.). Sie 
reichte verschiedene Rechnungskopien (AB 19 ff.) und eine Stellungnahme 
ihres Vertrauensarztes Dr. med. E.________, Allgemeine Medizin FMH, 
vom 11. Dezember 2012 (AB 28 f.) ein. Nach Gewährung des rechtlichen 
Gehörs im Zusammenhang mit der Plausibilität des Ereignisses vom 
25. Mai 2012 hielt die Assura an ihren Angaben fest (AB 35). Mit Einspra-
cheentscheid vom 22. April 2013 wies die Mobiliar die Einsprache der As-
sura ab (AB 37 ff.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, UV/13/426, Seite 3

B.

Am 22. Mai 2013 erhebt die Assura beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Bern Beschwerde und beantragt, der Einspracheentscheid vom 22. April 
2013 sei aufzuheben. Es sei festzustellen, dass die Kniebeschwerden links 
auf das Unfallereignis bzw. die unfallähnliche Körperschädigung vom 
25. Mai 2012 zurückzuführen seien. Die Beschwerdegegnerin habe die 
daraus resultierenden Behandlungskosten im Rahmen der Unfallversiche-
rung nach UVG zu übernehmen. Die Beschwerdeführerin geht davon aus, 
dass der Versicherte eine unfallähnliche Körperschädigung gemäss Art. 9 
Abs. 2 UVV erlitt und stützt sich dabei auf die Beurteilung ihres Vertrau-
ensarztes Dr. med. E.________ vom 11. Dezember 2012, wonach die typi-
sche Drehbewegung im Kniegelenksbereich mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit zur Horizontalläsion geführt habe. 

Mit Beschwerdeantwort vom 25. Mai 2013 beantragt die Mobiliar die Ab-
weisung der Beschwerde. Sie geht davon aus, dass das behauptete Ereig-
nis nicht plausibel sei. Bei der Überweisung für ein beidseitiges MRI sei von 
beidseitigen medialen Knieschmerzen die Rede gewesen. Es liege auf bei-
den Seiten ein Zustand mit fortgeschrittenen, für eine chronische Abnut-
zung sprechenden Knorpelschäden in den Belastungszonen und diversen 
Meniskusrissen vor. Nachdem das behauptete Ereignis nicht glaubhaft er-
scheine, erübrige sich die Frage nach der Kausalität. Eventualiter sei ein 
Kausalzusammenhang zu verneinen, da kein frischer Befund ausgewiesen, 
sondern der Befund eindeutig auf Degeneration oder Krankheit zurückzu-
führen sei.

Mit prozessleitender Verfügung vom 9. Dezember 2013 stellt der Instrukti-
onsrichter fest, dass die Kosten der Leistungsstreitigkeit die Streitwertgren-
ze von Fr. 20‘000.-- nicht erreichten; er fordert die Parteien auf, allenfalls 
weitere Abrechnungsbelege einzureichen.

Am 11. Dezember 2013 erwähnt die Beschwerdegegnerin, dass bis anhin 
Rechnungen von Fr. 7‘388.-- vorlägen. Die Beschwerdeführerin hat sich 
innert Frist nicht vernehmen lassen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. Jan. 2014, UV/13/426, Seite 4

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 22. April 2013. Strei-
tig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Anspruch 
auf Leistungen von der Unfallversicherung im Zusammenhang mit dem 
vom Versicherten geltend gemachten Vorfall vom 25. Mai 2012 abgelehnt 
hat.

1.3 Der Streitwert liegt unter Fr. 20'000.-- (vgl. prozessleitende Verfü-
gung vom 9. Dezember 2013 und Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 
11. Dezember 2013 [in den Prozessakten]), weshalb die Beurteilung der 
Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 
GSOG).   

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).   

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2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 
eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-
sundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2.1 Das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors kann auch in 
einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt 
dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung ledig-
lich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den 
natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam "programmwidrig" 
beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der unge-
wöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Verände-
rung zwischen Körper und Aussenwelt – ist wegen der erwähnten Pro-
grammwidrigkeit zugleich ein ungewöhnlicher Faktor (BGE 130 V 117 
E. 2.1 S. 118; SVR 2011 UV Nr. 11 S. 40 E. 5.2). Dies trifft beispielsweise 
dann zu, wenn die versicherte Person stolpert, ausgleitet oder an einem 
Gegenstand anstösst oder wenn sie, um ein Ausgleiten zu verhindern, eine 
reflexartige Abwehrhaltung ausführt oder auszuführen versucht (RKUV 
2004 U 502 S. 183 E. 4.1, 1999 U 345 S. 422 E. 2b).

2.2.2 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind vom Leis-
tungsansprecher oder der Leistungsansprecherin glaubhaft zu machen. 
Wird dieser Forderung nicht nachgekommen, indem unvollständige, unge-
naue oder widersprüchliche Angaben gemacht werden, die das Bestehen 
eines unfallmässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, be-
steht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es 
dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfall-
begriffs erfüllt sind (BGE 116 V 136 E. 4b S. 140, 114 V 298 E. 5b S. 305; 
RKUV 2003 U 485 S. 259 E. 5).

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2.3

2.3.1 Die Unfallversicherer haben auch Versicherungsleistungen für die in 
der Verordnung abschliessend aufgezählten unfallähnlichen Körperschädi-
gungen zu übernehmen, sofern diese nicht eindeutig auf Erkrankung oder 
Degeneration zurückzuführen sind (Art. 6 Abs. 2 UVG; Art. 9 Abs. 2 lit. a - h 
UVV). Dabei müssen sämtliche Begriffsmerkmale eines Unfalles mit Aus-
nahme der Ungewöhnlichkeit erfüllt sein. Besondere Bedeutung kommt 
hierbei der Voraussetzung eines äusseren Ereignisses zu, d.h. eines aus-
serhalb des Körpers liegenden, objektiv feststellbaren, sinnfälligen, eben 
unfallähnlichen Vorfalles (BGE 129 V 466 E. 2.2 S. 467). Für die Bejahung 
eines äusseren auf den menschlichen Körper schädigend einwirkenden 
Faktors ist stets ein Geschehen verlangt, dem ein gewisses gesteigertes 
Gefährdungspotenzial innewohnt. Das ist zu bejahen, wenn die zum ein-
schiessenden Schmerz führende Tätigkeit im Rahmen einer allgemein ge-
steigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies etwa für viele sportli-
che Betätigungen zutreffen kann. Der äussere Faktor mit erheblichem 
Schädigungspotenzial ist sodann auch zu bejahen, wenn die in Frage ste-
hende Lebensverrichtung einer mehr als physiologisch normalen und psy-
chologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner 
Gliedmassen, gleichkommt (BGE 129 V 466 E. 4.2.2 S. 470; SVR 2011 UV 
Nr. 6 S. 22 E. 5.2).

2.3.2 Einschiessende Schmerzen fallen als Symptome einer Schädigung 
nach Art. 9 Abs. 2 UVV ausser Betracht, wenn sie allein bei der Vornahme 
einer alltäglichen Lebensverrichtung auftreten, ohne dass hiezu ein davon 
unterscheidbares äusseres Moment hineinspielt. Wer also lediglich beim 
Aufstehen, Absitzen, Abliegen, der Bewegung im Raum, Handreichungen 
usw. einen einschiessenden Schmerz erleidet, welcher sich als Symptom 
einer Schädigung nach Art. 9 Abs. 2 UVV herausstellt, kann sich nicht auf 
das Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung berufen. Die physio-
logische Beanspruchung des Skelettes, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und 
Bänder stellt keinen äusseren Faktor dar, dem ein zwar nicht ungewöhnli-
ches, jedoch gegenüber dem normalen Gebrauch der Körperteile gestei-
gertes Gefährdungspotenzial innewohnen muss. Erfüllt ist demgegenüber 
das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Änderungen der 

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Körperlage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu 
körpereigenen Traumen führen können, also im Sinne der bisherigen 
Rechtsprechung das plötzliche Aufstehen aus der Hocke, die heftige 
und/oder belastende Bewegung und die durch äussere Einflüsse 
unkontrollierbare Änderung der Körperlage (BGE 139 V 327 E 3.3.2 S. 330, 
129 V 466 E. 4.2.2 und 4.2.3 S. 470; SVR 2011 UV Nr. 6 S. 22 E. 5.2).

2.3.3 Ein degenerativer oder pathologischer Vorzustand schliesst eine 
unfallähnliche Körperschädigung nicht aus, sofern ein unfallähnliches Er-
eignis den vorbestehenden Gesundheitsschaden verschlimmert oder mani-
fest werden lässt; es genügt somit, wenn eine schädigende, äussere Ein-
wirkung wenigstens im Sinne eines Auslösungsfaktors zu den vor- oder 
überwiegend krankhaften oder degenerativen Ursachen hinzutritt (BGE 123 
V 43 E. 2b S. 45; SVR 2008 UV Nr. 15 S. 49 E. 3).

2.4 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.4.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.4.2 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-

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cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

3.

3.1 Zu prüfen ist vorab, ob der Versicherte einen Unfall im Sinne von 
Art. 4 ATSG erlitten hat. Nach Lage der Akten ist erstellt, dass kein beson-
deres Vorkommnis zum angegebenen Schaden geführt hat; es wurde auch 
kein Umstand beschrieben, der den natürlichen Ablauf der Körperbewe-
gung gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hätte. So wird in der Baga-
tellunfallmeldung vom 21. Juni 2012 lediglich erwähnt, der Versicherte ha-
be am 25. Mai 2012 auf dem Sportplatz das linke Knie verdreht (AB M1). 
Im Arztzeugnis vom 2. Juli 2012 von Dr. med. B.________ wird diese Be-
schreibung bestätigt (AB M2). Damit ist der Unfallbegriff nicht erfüllt.

3.2 Zu beurteilen bleibt, ob ein Leistungsanspruch aus Art. 9 Abs. 2 
UVV besteht. Dazu ist bezüglich des medizinischen Sachverhalts zu ent-
nehmen wie Folgt:

3.2.1 Laut Bericht der Klinik C.________ vom 27. Juni 2012 wurde wegen 
Schmerzen in den Knien medial beidseits und bei einem Status nach Teil-
meniskektomie rechts lateral ein MRT linkes Kniegelenk und ein MR-Arthro 
rechtes Kniegelenk erstellt (AB M3).

3.2.2 Im Arztzeugnis vom 2. Juli 2012 diagnostizierte der behandelnde 
Chirurge Dr. med. B.________ eine mediale Meniskusläsion und einen 
Knorpelschaden Kniegelenk links. Zur Therapie führte er aus, es sei ein 
MRI und eine operative Sanierung veranlasst worden (AB M2).

3.2.3 Im Bericht vom 9. Juli 2012 wurde eine dorso-mediale Meniskuslä-
sion beidseits diagnostiziert. Es erfolgte eine Arthroskopie beidseits und 
eine Teilmeniskektomie dorso-medial beidseits (AB M4). 

3.2.4 In der Beurteilung vom 23. Oktober 2012 legte der Vertrauensarzt 
der Beschwerdegegnerin Dr. med. D.________ dar, es lägen symmetrisch 

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pathologische, degenerativ bedingte Veränderungen beider Kniegelenke 
vor. Diese seien nicht unfallbedingt entstanden. Mit dem Ereignis vom 25. 
Mai 2012 sei es auch nicht zu einer Aktivierung gekommen. Damit hätten 
sich Knochenmarksödeme entwickelt. Diese seien im MRI nicht nachzu-
weisen. Die über 3-wöchige Latenz zum Ereignis spreche dagegen, dass 
die praktisch in allen drei Kompartimenten nachgewiesenen Veränderun-
gen in irgendeiner Weise aktiviert worden seien. Die fast identischen Be-
funde in beiden Kniegelenken belegten zusätzlich eine unfallunabhängige, 
konstitutionell bedingte Pathologie. Beschrieben würden Horizontalrisse, 
d.h. quer verlaufende Risse, die in der Regel degenerativ bedingt seien. 
Auch im Zusammenhang mit der Würdigung dieser Graduierung der Me-
niskusrisse könne nicht davon ausgegangen werden, dass es sich um un-
fallbedingte Pathologien handle (AB M7).

3.2.5 Im Bericht vom 11. Dezember 2012 hielt der Vertrauensarzt der 
Beschwerdeführerin Dr. med. E.________ dafür, dass ein Meniskusriss per 
se in den wenigsten Fällen eine Knieblockade verursache. Dies treffe vor-
wiegend beim sogenannten Korbhenkelriss zu, welcher aber nicht vorgele-
gen habe. Die Feststellung, dass der Versicherte bei einer Meniskusläsion 
nicht mehr normal auftreten und laufen könne, sei im klinischen Alltag äus-
serst selten vorzufinden. Im vorliegenden Fall werde im MR von einem 
Grad I Partialruptur gesprochen, welche definitionsgemäss einer punktför-
migen Läsion entspreche, interoperativ sei aber eine Horizontalläsion im 
dorsalen Drittel des Meniskus gefunden worden (AB 28 f.).

3.3 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

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Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 E. 
2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in 
die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen las-
sen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im 
Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutach-
ters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b ee 
S. 354). Die Berichte und Gutachten ständiger Vertrauensärzte haben in 
beweisrechtlicher Hinsicht grundsätzlich den gleichen Stellenwert wie die 
verwaltungsinternen Arztberichte und Gutachten der UVG-Versicherer 
(RKUV 2001 KV 189 S. 492 E. 5b).

3.4 Die Beurteilung des Vertrauensarztes der Beschwerdegegnerin 
Dr. med. D.________ vom 23. Oktober 2012 (AB M7) ist in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden. Dr. med. D.________ äussert 
sich nachvollziehbar und einleuchtend zur Kausalität der Beschwerden zum 
angegebenen Vorfall vom 25. Mai 2012 bzw. zur Frage der Erkrankung 
oder Degeneration. Seine Beurteilung erfüllt damit die Voraussetzungen an 
den Beweiswert ärztlicher Berichte (vgl. E. 3.3 hiervor) und es ist darauf 
abzustellen. 

Es ist somit erstellt, dass der Versicherte den behandelnden Facharzt 
Dr. med. B.________ erstmals am 19. Juni 2012 aufsuchte (vgl. AB M2) 
und er damit die Behandlungsbedürftigkeit der Knieschmerzen erst mit ei-
ner Latenz von 3,5 Wochen für erforderlich gehalten hat. Aufgrund der 
fachärztlichen Erstkonsultation wurden zufolge beidseitiger Knieschmerzen 
bildgebende Abklärungen eingeleitet (AB 32); im MRI-Bericht vom 27. Juni 
2012 wurden denn auch beidseitige mediale Knieschmerzen erwähnt (AB 
M3). Die bildgebende Darstellung der beiden Knie hat Dr. med. 
D.________ überzeugend verglichen und als in etwa gleich fortgeschritte-

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nen degenerativen Zustand beurteilt. Zudem legt er im Sinne einer medizi-
nischen Erfahrungstatsache nachvollziehbar dar, dass eine unfallähnliche, 
also nicht eindeutig degenerative Schädigung des Meniskus zu einer Blo-
ckade hätte führen müssen, die geblieben wäre und welche sich nicht in 
einer blossen Schmerzwahrnehmung ausgedrückt hätte. Dr. med. 
D.________ hat sich auch zu den vom Versicherten angegebenen 
Schmerzen geäussert, wobei er von einer möglichen Zerrung des medialen 
Bandapparates ausging (AB M7 S. 4 oben). Gemäss Angaben des Versi-
cherten führten die Schmerzen zu einer zweitägigen Inanspruchnahme von 
Gehstöcken (vgl. AB 5), jedoch nicht zu einer ereignisnahen ärztlichen 
Konsultation.

An diesem Ergebnis ändert auch die Beurteilung des Vertrauensarztes der 
Beschwerdeführerin nichts. Dr. med. E.________ erwähnte zwar, eine 
Knieblockade als Folge einer Meniskusläsion komme vorwiegend bei Korb-
henkelrissen vor und ein solcher habe nicht vorgelegen (AB 27). Dr. med. 
D.________, welcher – im Gegensatz zum Vertrauensarzt der Beschwer-
deführerin – als ehemaliger Kreisarzt der SUVA und Facharzt für Chirurgie 
über eine langjährige fachärztliche Erfahrung mit Unfall- und Sportverlet-
zungen verfügt, beschreibt jedoch auch keinen Korbhenkelriss, vielmehr 
Horizontalrisse, die in der Regel degenerativ bedingt seien (AB M7 S. 4 
unten). 

Damit steht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass kein natürli-
cher Kausalzusammenhang zwischen dem Gesundheitsschaden am linken 
Knie und dem vom Versicherten angegebenen Ereignis vom 25. Mai 2012 
besteht. 

3.5 Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob angesichts der 
von Dr. med. F.________ in der Rechnung vom 12. Juli 2012 (AB 25) er-
wähnten Diagnose „D2“ bereits am 29. Mai 2012, d.h. vier Tage nach dem 
angegebenen Ereignis vom 25. Mai 2012, eine Behandlung durchgeführt 
worden war (Beschwerdeantwort S. 7) oder ob der Diagnosecode falsch 
zitiert wurde (Beschwerde S. 6 Art. 7). Fest steht jedenfalls, dass Dr. med. 
F.________ als Grund für seine Behandlung vom 29. Mai bis 4. Juni 2012 
„Krankheit“ und nicht einen am 25. Mai 2012 erlittenen Unfall erwähnte (AB 
25). 

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3.6 Die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Mobiliar vom 
22. April 2013 erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.

4.

4.1 Es sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

4.2 Bei diesem Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin keinen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 61 lit. g 
ATSG).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.   

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Assura-Basis SA (mit Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 

11. Dezember 2013)
- Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG
- A.________ (mit Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 

11. Dezember 2013)
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.