# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1f11b574-0588-5bff-867f-aabb87962896
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.06.2008 B-2507/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2507-2008_2008-06-02.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-2507/2008

{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d  v o m  
2 .  J u n i  2 0 0 8

Einzelrichter Hans Urech, 
Gerichtsschreiber Marc Hunziker.

D._______, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Veterinärwesen BVET 
Internationales (INT),
Vorinstanz.

Einziehungsverfügung Nr. 2007-ZHAW-116 vom 
26. März 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-2507/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die  Beschwerdeführerin  eine Sendung von Zierpflanzen (4  Eu-
phorbia, enthalten in „Cactus Mix“) aus Belgien in die Schweiz einführ-
te, die dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit ge-
fährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen vom 3. März 1973 (für 
die Schweiz am 1. Juli 1975 in Kraft getreten; SR 0.453) unterstehen,

dass die Vorinstanz diese Ware am 11. Dezember 2007 vorsorglich be-
schlagnahmt  hat,  weil  kein  gültiges  Artenschutzzeugnis  vorlag,  und, 
nachdem die Beschwerdeführerin kein solches nachreichte, mit Verfü-
gung  vom  26.  März  2008  die  Einziehung  der  Ware  angeordnet  hat 
(Art. 36 Abs. 1 Bst. b der Artenschutzverordnung vom 18. April  2007 
[ASchV; SR 453]),

dass  die  Beschwerdeführerin  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom 
18. April 2008 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesamt im Nachhinein ein gülti-
ges Artenschutzzeugnis (datiert vom 2. Januar 2008) zugestellt hat,

dass die Vorinstanz ihren Entscheid vom 26. März 2008 mit Verfügung 
vom 27. Mai 2008 in Wiedererwägung gezogen hat (Art. 58 des Ver-
waltungsverfahrensgesetzes  [VwVG,  SR  172.021])  und  die  Freigabe 
der eingezogenen Ware angeordnet hat, womit das Verfahren insofern 
mangels Rechtsschutzinteresse gegenstandslos geworden ist (Art. 48 
Abs. 1 Bst. c VwVG),

dass gemäss Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, wenn (wie hier) keine 
Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, so dass die Zuständigkeit im 
vorliegenden Fall zu bejahen ist,

dass  das  Beschwerdeverfahren  infolge  Gegenstandslosigkeit  im 
einzelrichterlichen  Verfahren  abzuschreiben  ist  (Art. 23  Abs. 1 
Bst. a VGG),

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reg-

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B-2507/2008

lements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten und Entschädigun-
gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass  Vorinstanzen  oder  beschwerdeführenden  und  unterliegenden 
Bundesbehörden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  werden  (Art.  63 
Abs. 2 VwVG),

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind,

dass  der  nicht  anwaltlich  vertretenen Beschwerdeführerin  keine not-
wendigen oder verhältnismässig hohen Kosten entstanden sind, wes-
halb  ihr  praxisgemäss  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  ist 
(Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 4 VGKE).

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerin (mit Gerichtsurkunde))
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 2007-ZHAW-116; mit Gerichtsurkunde)
- das Generalsekretariat des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepar-

tements (mit Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Hans Urech Marc Hunziker

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B-2507/2008

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 2. Juni 2008

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