# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 61457de1-7b90-5dc3-9b83-f6cb249507a0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.08.2025 B-6532/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-6532-2024_2025-08-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-6532/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Daniel Willisegger (Vorsitz), 

Richterin Vera Marantelli, Richterin Eva Schneeberger,    

Gerichtsschreiberin Jil Gehmann. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Prüfungskommission Pharmazie, 

Bundesamt für Gesundheit, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Eidgenössische Prüfung in Pharmazie 2024. 

 

 

 

B-6532/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) absolvierte im Septem-

ber 2024 die eidgenössische Prüfung in Pharmazie. Mit Verfügung vom 

3. Oktober 2024 teilte ihr die Prüfungskommission Pharmazie (nachfol-

gend: Prüfungskommission oder Vorinstanz) mit, dass sie die Prüfung nicht 

bestanden habe. Die Beschwerdeführerin bestand zwar die Einzelprü-

fung 1 (Pharmakotherapie, Recht und Ökonomie) und die Einzelprüfung 3 

(patient/innenorientierte Pharmazie), jedoch nicht die Einzelprüfung 2 (Arz-

neimittelherstellung in kleinen Mengen). 

A.b Am 28. Oktober 2024 erhielt die Beschwerdeführerin Akteneinsicht in 

die Unterlagen der Einzelprüfung 2 «Arzneimittelherstellung in kleinen 

Mengen» samt einer mündlichen Information über ihre Prüfungsleistung. 

B.  

Mit Eingabe vom 6. November 2024 erhob die Beschwerdeführerin gegen 

die Prüfungsverfügung Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht. Sie 

beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Bewer-

tung ihrer Prüfung als bestanden sowie Schadenersatz. Zudem beantragte 

sie die Ansetzung einer Nachfrist zur Ergänzung der Beschwerde und zur 

Vorlage weiterer Beweismittel. Weiter stellte sie den Antrag auf (erneute) 

Einsicht in alle relevanten Dokumente, insbesondere in die Bewertungsta-

belle inklusive Punktzahlen, in die drei Prüfungsprotokolle und in das Pro-

tokoll der Prüfungseinsicht. Zuletzt ersucht sie um Gewährung der unent-

geltlichen Rechtspflege.  

C.  

Mit Zwischenverfügung vom 7. November 2024 setzte das Bundesverwal-

tungsgericht der Beschwerdeführerin eine Nachfrist zur Ergänzung ihrer 

Beschwerde betreffend ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege an.  

D.  

Nachdem die Beschwerdeführerin die Nachfrist ungenutzt verstreichen 

liess, wies das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch um unentgeltliche 

Rechtspflege mit Zwischenverfügung vom 5. Dezember 2024 ab und ver-

langte einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'000.–. 

E.  

Der Kostenvorschuss wurde am 24. Dezember 2024 bezahlt.  

B-6532/2024 

Seite 3 

F.  

Mit Vernehmlassung vom 17. März 2025 beantragte die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde. Sie reichte die Prüfungsunterlagen der Einzel-

prüfung 2 «Arzneimittelherstellung in kleinen Mengen» ein.  

G.  

Mit Replik vom 30. April 2025 hielt die Beschwerdeführerin an ihren Rechts-

begehren fest und reichte am 16. Juni 2025 eine weitere freiwillige Stel-

lungnahme ein.  

H.  

Mit Duplik vom 4. Juli 2025 hielt die Vorinstanz an ihrem Antrag fest. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig (Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. f des Verwaltungsge-

richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 7 und 20 

Abs. 1 der Verordnung über die eidgenössischen Prüfungen der universi-

tären Medizinalberufe vom 26. November 2008 [Prüfungsverordnung 

MedBG, SR 811.113.3]). Die Beschwerdeführerin ist als Verfügungsadres-

satin zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungs-

verfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) und 

hat den Kostenvorschuss bezahlt. Die Beschwerde ist frist- und formge-

recht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Be-

schwerde ist insoweit einzutreten.  

1.2 Die Beschwerdeführerin beantragt Schadenersatz. Der Streitgegen-

stand wird durch die Anträge und das Anfechtungsobjekt bestimmt. Die an-

gefochtene Verfügung steckt den äusseren Rahmen zur Bestimmung des 

Streitgegenstands ab (vgl. BGE 133 II 35 E. 2; THOMAS FLÜCKIGER, in: 

Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 3. Aufl. 2023, 

Art. 7 N. 19; ANDRÉ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar 

VwVG, 2. Aufl. 2019, Art. 52 N. 3). Da Schadenersatz im vorinstanzlichen 

Verfahren nicht Thema war, geht der Antrag der Beschwerdeführerin über 

den Streitgegenstand hinaus und fehlt es an der funktionellen Zuständig-

keit des Bundesverwaltungsgerichts. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht 

einzutreten.  

B-6532/2024 

Seite 4 

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft angefochtene Prüfungsent-

scheide umfassend, soweit sich die Rügen auf Verfahrensmängel im Prü-

fungsablauf sowie die Auslegung und Anwendung von Rechtsnormen be-

ziehen (vgl. Art. 49 VwVG; BVGE 2010/11 E. 4.2 in fine), jedoch mit einer 

gewissen Zurückhaltung soweit diese sich auf die materielle Bewertung 

von Prüfungsleistungen beziehen (BVGE 2010/11 E. 4.1; BVGE 2010/10 

E. 4.1; vgl. Urteile des BGer 2D_24/2021 vom 5. November 2021 E. 3.6.1 

und 2P.44/2007 vom 2. August 2007 E. 2.2 in fine). 

2.2 Auf Verfahrensfragen nehmen alle Einwände Bezug, die den äusseren 

Ablauf der Prüfung, die Aufgabenstellung oder das Vorgehen bei der Be-

wertung betreffen (Urteil des BVGer B-6256/2009 vom 14. Juni 2010 E. 3). 

Ein rechtserheblicher Verfahrensmangel liegt vor, wo ein Mangel in kausa-

ler Weise das Prüfungsergebnis eines Kandidaten entscheidend beeinflus-

sen kann oder beeinflusst hat (Urteil des BGer 2D_6/2010 vom 24. Juni 

2010 E. 5.2). Die Beweislast für allfällige Verfahrensfehler obliegt der be-

schwerdeführenden Partei (Urteil des BVGer B-822/2016 vom 24. August 

2017 E. 4 in fine).  

2.3 Auf die Rüge der Unangemessenheit der Bewertung von Prüfungsleis-

tungen ist nur dann detailliert einzugehen, wenn die beschwerdeführende 

Partei selbst substantiierte und überzeugende Anhaltspunkte mit den ent-

sprechenden Beweismitteln dafür liefert, dass das Ergebnis materiell nicht 

vertretbar ist, eindeutig zu hohe Anforderungen gestellt oder die Prüfungs-

leistungen offensichtlich unterbewertet wurden (BVGE 2010/21 E. 5.1; 

2010/11 E. 4.3). Die Rügen müssen insbesondere von objektiven Argu-

menten und Beweismitteln getragen sein (BVGE 2010/10 E. 4.1). Solange 

die Bewertung nicht als fehlerhaft oder offensichtlich unangemessen er-

scheint beziehungsweise keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass sich 

die Examinierenden von sachfremden Kriterien haben leiten lassen, ist auf 

die Meinung der Experten abzustellen und es besteht kein Anlass, von der 

vorgenommenen Beurteilung abzuweichen. Das Gericht hat sich lediglich 

davon zu überzeugen, dass die Korrekturen und Bewertungen insgesamt 

nachvollziehbar und schlüssig sind (vgl. BVGE 2008/14 E. 3.2). 

2.4 In einem Beschwerdeverfahren nehmen diejenigen Prüfungsexperten, 

deren Bewertung beanstandet wird, im Rahmen der Vernehmlassung der 

Prüfungskommission Stellung. Dabei überprüfen sie ihre Bewertung und 

geben bekannt, ob und aus welchen Gründen sie eine Korrektur als 

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Seite 5 

gerechtfertigt erachten oder nicht. Solange konkrete Hinweise auf Befan-

genheit fehlen und die Beurteilung weder als offensichtlich fehlerhaft noch 

als völlig unangemessen, sondern vielmehr als schlüssig und überzeugend 

erscheint, ist deshalb auf die Meinung der Prüfungsexperten abzustellen. 

Voraussetzung dafür ist, dass die Stellungnahme insofern vollständig ist, 

als darin die substantiierten Rügen der beschwerdeführenden Partei be-

antwortet werden und die Auffassung der Prüfungsexperten, insbesondere 

soweit sie von derjenigen der Partei abweicht, nachvollziehbar und ein-

leuchtend ist (BVGE 2010/11 E. 4.2). 

3.  

3.1 Die universitäre Ausbildung in einem Medizinalberuf wird mit der eid-

genössischen Prüfung abgeschlossen (Art. 14 Abs. 1 des Medizinalberu-

fegesetzes vom 23. Juni 2006 [MedBG, SR 811.11]). Die eidgenössische 

Prüfung kann aus einer oder mehreren Einzelprüfungen bestehen, wobei 

Einzelprüfungen auch Teilprüfungen enthalten können (Art. 5 Abs. 1 der 

Verordnung über die eidgenössischen Prüfungen der universitären Medizi-

nalberufe vom 26. November 2008 [Prüfungsverordnung MedBG, SR 

811.113.3]). Die eidgenössische Prüfung ist bestanden, wenn jede Einzel-

prüfung mit «bestanden» bewertet worden ist (Art. 5 Abs. 3 Prüfungsver-

ordnung MedBG). Wer die eidgenössische Prüfung nicht bestanden hat, 

kann sich für die nächste eidgenössische Prüfung anmelden. Wiederholt 

werden müssen nur die Einzelprüfungen, die als «nicht bestanden» bewer-

tet wurden. Eine nicht bestandene eidgenössische Prüfung kann zweimal 

wiederholt werden (Art. 18 Abs. 1-3 Prüfungsverordnung MedBG). 

3.2 Die MEBEKO, Ressort Ausbildung, erlässt für jeden universitären Me-

dizinalberuf auf Vorschlag der entsprechenden Prüfungskommission 

a. Vorgaben betreffend Inhalt, Form, Zeitpunkt sowie Aus- und Bewertung 

der eidgenössischen Prüfung und b. Richtlinien über die Details der Durch-

führung der eidgenössischen Prüfung (Art. 5a Prüfungsverordnung 

MedBG). Gestützt darauf hat die MEBEKO auf Vorschlag der Prüfungs-

kommission Pharmazie am 24. März 2024 die für das Prüfungsjahr 2024 

geltenden Vorgaben betreffend Inhalt, Form, Zeitpunkt sowie Aus- und Be-

wertung der eidgenössischen Prüfung in Pharmazie erlassen (nachfol-

gend: Vorgaben MEBEKO). 

3.3 Bei der Einzelprüfung 2 «Arzneimittelherstellung in kleinen Mengen» 

handelt es sich um eine praktische Prüfung im Sinne von Art. 15-17 der 

Prüfungsformenverordnung vom 1. Juni 2011 (SR 811.113.32). Gemäss 

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Seite 6 

Ziff. 3.2 der Vorgaben MEBEKO beinhaltet die Prüfung «Arzneimittelher-

stellung in kleinen Mengen» zwei Aufgabenstellungen und dauert drei 

Stunden. Im Rahmen der praktischen Aufgabe muss ein Arzneipräparat 

lege artis im Sinne einer Magistralrezeptur hergestellt werden. Eine eigent-

liche Herstellvorschrift liegt nicht vor, sondern muss von der Kandidatin 

oder dem Kandidaten selbständig erarbeitet werden. Die Herstellung muss 

adäquat protokolliert werden und das Protokoll ist am Schluss der Prüfung 

zusammen mit dem hergestellten Präparat abzugeben. Das hergestellte 

Präparat ist von der Kandidatin oder dem Kandidaten zu prüfen und sie 

oder er entscheidet über dessen Freigabe. Falls die Kandidatin oder der 

Kandidat entscheidet, das Präparat nicht freizugeben, muss sie oder er 

dies schriftlich begründen. Im Rahmen der theoretischen Zusatzaufgabe 

(welche immer aus einer anderen galenischen Form stammt) müssen die 

in der Aufgabenstellung verlangten Berechnungen durchgeführt und/oder 

die zur Freigabe notwendigen Prüfungen beschrieben werden. 

4.  

4.1 Im Verfahren dem Bundesverwaltungsgericht beantragt die Beschwer-

deführerin (erneut) Einsicht in alle relevanten Dokumente der Prüfung, ins-

besondere in die Bewertungstabelle mit Punktzahl, die Protokolle der Ex-

perten, ihr eigenes Protokoll sowie das Protokoll der Prüfungseinsicht. Ih-

ren Antrag auf (erneute) Einsicht begründet die Beschwerdeführerin nicht. 

4.2 Gemäss Vorinstanz habe die Beschwerdeführerin am 28. Oktober 

2024 Einsicht in die beiden Aufgabestellungen A und B sowie in das von 

ihr ausgefüllte Fertigungsprotokoll und die dazugehörigen Notizen erhal-

ten. Es handle sich dabei um nicht parteiöffentliche Dokumente, bei wel-

chen Einschränkungen zu Gunsten der Geheimhaltung von Prüfungsfra-

gen zulässig seien. Es sei daher nicht zu beanstanden, dass keine Kopien 

abgegeben worden sind. Eine erneute Einsicht in die Prüfungsunterlagen 

sei nicht zu rechtfertigen und folglich abzulehnen. 

Sowohl die Bewertungsschemata der Aufgaben A und B als auch die Ge-

samtbeurteilung würden nicht zu den Prüfungsunterlagen, sondern zu den 

internen Akten der Prüfungskommission beziehungsweise der Expertinnen 

und Experten gehören. Diese Unterlagen würden den Prüfungskandidatin-

nen und -kandidaten nie gezeigt, denn sie würden der internen Meinungs-

bildung sowie zur Dokumentation der Bewertung dienen. Demnach sei der 

Beschwerdeführerin in diese Unterlagen keine Einsichtnahme zu gewäh-

ren.  

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4.3 Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 

Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 

vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) beinhaltet unter anderem das Recht auf 

Akteneinsicht. Es wird in Art. 26 VwVG konkretisiert (vgl. BGE 127 V 431 

E. 3a; BERNHARD WALDMANN/MAGNUS OESCHGER, in: Bernhard Waldmann/ 

Patrick Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensge-

setz, 3. Aufl. 2023, Art. 26 Rz. 10 ff.). Das Recht auf Akteneinsicht bezieht 

sich grundsätzlich auf alle verfahrensbezogenen Akten, die geeignet sind, 

Grundlage des Entscheids zu bilden (vgl. BERNHARD WALDMANN/MAGNUS 

OESCHGER, a.a.O., Art. 26 Rz. 60 m.w.H.). Nach ständiger bundesgericht-

licher Praxis bleiben aber sogenannte verwaltungsinterne Akten vom ver-

fassungsmässigen und gesetzlichen Akteneinsichtsrecht ausgeschlossen 

(vgl. BGE 125 II 473 E. 4a). Als verwaltungsintern gelten diejenigen Akten, 

denen für die Behandlung eines Falles kein Beweischarakter zukommt, 

sondern die ausschliesslich der verwaltungsinternen Willensbildung dienen 

und insofern lediglich für den verwaltungsinternen Eigengebrauch be-

stimmt sind (wie z.B. Entwürfe, Anträge, Notizen, Mitberichte, Hilfsbelege, 

Entscheidentwürfe etc.). Mit dem Ausschluss des Einsichtsrechts in diese 

Akten soll verhindert werden, dass die interne Meinungsbildung der Ver-

waltung vollumfänglich vor der Öffentlichkeit ausgebreitet wird (vgl. BGE 

129 II 497 E. 2.2, 125 II 473 E. 4a und 122 I 153 E. 6a). Solche Unterlagen 

werden vom Einsichtsrecht von vornherein nicht erfasst (vgl. WALD-

MANN/OESCHGER, a.a.O., Art. 26 Rz. 65 m.w.H.). Nach konstanter Recht-

sprechung des Bundesgerichts gehören etwa persönliche Aufzeichnungen 

der Examinatoren im Hinblick auf eine anschliessende Beratung als rein 

interne Notizen, die nicht zu den Verfahrensakten gehören und somit nicht 

der Akteneinsicht unterliegen (vgl. Urteil des BGer 2D_2/2010 vom 25. 

Februar 2011 E. 6 m.w.H.; Urteil des BVGer B-2880/2018 vom 19. März 

2020 E. 5.1). 

4.4 Eine Behörde darf die Einsichtnahme in die Akten verweigern, wenn 

wesentliche öffentliche oder private Interessen die Geheimhaltung erfor-

dern (Art. 26 und 27 VwVG; vgl. BGE 131 V 35 E. 4.2). Ein solches we-

sentliches öffentliches Interesse an der Einschränkung des Akteneinsichts-

rechts wird im Bereich der Medizinalprüfungen in Art. 56 MedBG spezial-

gesetzlich statuiert. Demnach ist zur Sicherstellung der Geheimhaltung der 

Prüfungsfragen in Medizinalprüfungen verboten, die Prüfungsunterlagen 

herauszugeben, Kopien oder Abschriften davon zu erstellen und die Dauer 

der Einsichtnahme kann beschränkt werden, wobei der Grundsatz der Ver-

hältnismässigkeit hierbei verlangt, dass sich die Einschränkung der Akten-

einsicht auf das Erforderliche beschränkt (Art. 27 Abs. 2 VwVG).  

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Seite 8 

Nach ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts im Zusammenhang 

mit Medizinalprüfungen sind folgende Einschränkungen zulässig: keine Ab-

gabe von Originalen/Kopien, nur handschriftliche, zusammenfassende No-

tizen möglich, kein Abschreiben/Aufzeichnen von ganzen Fragen/Aufgabe-

stellungen/Bewertungskriterien, zeitliche Beschränkung von drei Minuten 

pro Station, Verbot der Weitergabe der im Rahmen der Akteneinsicht er-

langten Kenntnisse an Dritte unter Anordnung von Strafe gemäss 

Art. 292 StGB (vgl. Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts 

B-6357/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 2.1 sowie Urteil vom 27. Juni 

2017 Bst. D, Urteil B-6361/2017 vom 10. Juli 2018 E. 3.2.2). Ziff. 8 der 

Vorgaben MEBEKO regelt die Einsichtnahme in die Unterlagen der eidge-

nössischen Prüfung bei einem Misserfolg. Nach Ziff. 8.3 der Vorgaben 

kann das mit den Anmerkungen und Korrekturen der Examinatoren verse-

hene Protokoll über die Herstellung des Präparats eingesehen werden. Der 

Kandidat erhält eine kurze mündliche Information über seine Leistung. Die 

Einsichtnahme ist auf 20 Minuten beschränkt. 

4.5 Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin am 28. Oktober 2024 

während 20 Minuten Einsicht in ihre Prüfungsunterlagen, namentlich in die 

Aufgabenstellungen A und B, das Fertigungsprotokoll zur Aufgabe A sowie 

in die von ihr erstellten Notizen erhielt. Zudem konnte sie auf allen von ihr 

erstellten Dokumenten die angebrachten Bemerkungen der Examinieren-

den einsehen und erhielt gleichzeitig eine kurze mündliche Rückmeldung 

zu ihrer Prüfungsleistung (vgl. Pag. 2 – 11 der vorinstanzlichen Akten). Die 

Gewährung einer erneuten Akteneinsicht in diese Dokumente ist im vorlie-

genden Beschwerdeverfahren nicht angezeigt.  

Dagegen wurde ihr keine Einsicht in die Bewertungsschemata der Aufga-

ben A und B inklusive der Notizen der Experten sowie in die Gesamtbeur-

teilung gestattet (vgl. Pag. 12 – 22 der vorinstanzlichen Akten). Diese Ein-

schränkung des Akteneinsichtsrechts erweist sich vor dem Hintergrund der 

erläuterten Rechtsprechung als verhältnismässig. Denn diese Dokumente 

dienen der internen Meinungsbildung, und es ist davon auszugehen, dass 

die genannten Dokumente massgebliche Rückschlüsse auf die gestellten 

Aufgaben und deren Gewichtung zulassen. Das öffentliche Interesse an 

Einschränkungen des Akteneinsichtsrechts im Sinne von Art. 56 MedBG ist 

nicht auf das erstinstanzliche Verfahren beschränkt, sondern hat auch in 

Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht Bestand. So wird sichergestellt, 

dass die Akteneinsichtsbeschränkungen im Beschwerdeverfahren vor 

Bundesverwaltungsgericht nicht unterlaufen werden. 

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Seite 9 

Weiter beantragte die Beschwerdeführerin Einsicht in das Protokoll der 

Prüfungseinsicht. Dieses liegt bei den Akten und wurde ihr mit Zwischen-

verfügung vom 7. Juli 2025 weitergeleitet, weshalb dieser Antrag obsolet 

ist. 

4.6 Der Antrag um Akteneinsicht ist damit abzuweisen, soweit er nicht ge-

genstandslos geworden ist. Dem Antrag um Ergänzung der Beschwerde 

wurde im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels entsprochen.  

5.  

5.1 Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe die Begründungs-

pflicht respektive ihr rechtliches Gehör verletzt, indem sie zu wenig auf die 

detaillierten Vorbringen der Beschwerdeführerin eingegangen sei. Ihre 

Stellungnahme zu den konkreten Vorbringen sei lediglich eine halbe Seite 

lang, vage und allgemein gehalten, weshalb eine substantielle Auseinan-

dersetzung fehle. 

5.2 Die Vorinstanz macht demgegenüber geltend, sie sei ihrer Begrün-

dungspflicht gegenüber der Beschwerdeführerin bereits bei der Prüfungs-

einsicht am 28. Oktober 2024 nachgekommen. Die Prüfungsergebnisse 

seien im persönlichen Gespräch erörtert worden. 

5.3 Aus dem durch Art. 29 Abs. 2 BV gewährleisteten und in den Art. 29 ff. 

VwVG für das Verwaltungsverfahren des Bundes konkretisierten Grund-

satz des rechtlichen Gehörs folgt die Pflicht der Behörde, ihren Entscheid 

zu begründen (Art. 35 Abs. 1 VwVG). Die Begründung einer Verfügung 

muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des 

Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an 

die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 143 III 65 E. 5.2). Bei Prü-

fungsentscheiden kommt die Behörde dieser Verpflichtung nach, wenn sie 

der betroffenen Person – allenfalls auch nur mündlich – kurz darlegt, wel-

che Lösung beziehungsweise Problemanalysen von ihr erwartet wurden 

und inwiefern ihre Antworten den Anforderungen nicht zu genügen ver-

mochten. Der Anspruch auf Begründung ist nicht schon dann verletzt, 

wenn die Prüfungsbehörde sich vorerst darauf beschränkt, die Notenbe-

wertung oder das Bestehen beziehungsweise Nichtbestehen bekannt zu 

geben. Es genügt, wenn sie die Begründung im Rechtsmittelverfahren lie-

fert und die betroffene Person Gelegenheit erhält, in einem zweiten Schrif-

tenwechsel dazu Stellung zu nehmen (Urteile des BGer 2C_1004/2017 

vom 29. Mai 2018 E. 3.1 und 2D_65/2011 vom 2. April 2012 E. 5.1). Die 

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Seite 10 

Prüfungsbehörde muss sich nicht mit jeder tatbestandlichen Behauptung 

und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen; es genügt, wenn sie 

sich auf die für ihren Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränkt 

(BGE 136 I 229 E. 5.2; zum Ganzen Urteil des BVGer B-832/2019 vom 

20. Februar 2020 E. 4.2). 

5.4 Die Vorinstanz hat im Rahmen der Prüfungseinsicht vom 28. Oktober 

2024 sowie in ihren Vernehmlassungen vom 17. März 2025 und vom 4. Juli 

2025 das Nichtbestehen der Einzelprüfung 2 «Arzneimittelherstellung in 

kleinen Mengen» begründet. Aus den Ausführungen geht klar hervor, wes-

halb die Beschwerdeführerin eine ungenügende Prüfungsleistung in der 

Einzelprüfung 2 erzielt hat: Die Vorinstanz nimmt Bezug auf die einschlä-

gigen Vorgaben MEBEKO (Ziff. 3.2 und Ziff. 5.2.1) und legt dar, wie sich 

die Prüfung gestaltet hat. Während Aufgabe A aus der Herstellung eines 

Arzneipräparats lege artis bestand, handelte es sich bei Aufgabe B um eine 

theoretische Zusatzaufgabe. Die Vorinstanz stellt klar, dass die Beschwer-

deführerin Aufgabe A nicht vollständig und teilweise falsch gelöst hat und 

zu Aufgabe B gar keine Lösung abgegeben hat. Sie legt dar, wo die vor-

handene Prüfungsleistung der Beschwerdeführerin von den Lösungen ab-

weicht und macht deutlich, dass das Resultat mit 100 von 240 möglichen 

Punkten eindeutig ungenügend und die Prüfung daher nicht bestanden ist. 

Die Vorinstanz nimmt in ihren Vernehmlassungen sodann auch Stellung zu 

den Vorwürfen betreffend die Qualität der Hilfsmittel und orientiert sich da-

bei im Wesentlichen an den Rügen der Beschwerdeführerin. Der Be-

schwerdeführerin wurde im Rahmen des Verfahrens Akteneinsicht gewährt 

(vgl. oben E. 4.5) und sie hatte Gelegenheit in einem zweiten Schriften-

wechsel zur Begründung der Vorinstanz Stellung zu nehmen. 

5.5 Die Vorinstanz hat somit ihre Begründungspflicht nicht verletzt. 

6.  

6.1 Die Beschwerdeführerin macht Verfahrensfehler geltend. Bei der Ein-

zelprüfung 2 «Arzneimittelherstellung in kleinen Mengen» sei sie aufgrund 

der schlechten Qualität der Hilfsmittel (Tabelle mit den Verdrängungsfakto-

ren, Wirkstoff ohne Qualitätsangabe) und aufgrund von ungeeignetem Ma-

terial (zu grosser resp. zu kleiner Mörser, verunreinigtes Sieb) in Zeitverzug 

geraten. Zudem sei die Temperatur im Labor zu hoch gewesen, um die 

Substanz innerhalb der vorgegebenen Zeit ausreichend abkühlen zu las-

sen. Aus diesen Gründen habe sie nicht ihr ganzes Wissen zeigen und die 

Prüfung nicht zu Ende lösen können. Nur deshalb habe sie nicht 

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Seite 11 

bestanden. Andere Kandidaten und Kandidatinnen mit geeignetem Mate-

rial seien bessergestellt gewesen. Die Vorinstanz habe daher das Gleich-

heitsgebot verletzt. Ihr seien bezüglich der Anzeige der Verfahrensmängel 

keine Säumnisse vorzuwerfen; sie habe den Experten sofort nach der Prü-

fung auf die ungewöhnlichen Schwierigkeiten und die auffällig lange Dauer 

des Siebvorgangs hingewiesen. Dieser habe angegeben, das Problem er-

kannt zu haben und es in seiner Bewertung zu berücksichtigen. 

6.2 Die Vorinstanz hält fest, dass der Umfang der Aufgabe A nicht vollstän-

dig und zudem mangelhaft erfüllt wurde. Dies habe zu einem Resultat von 

100 von 240 möglichen Punkten geführt. Dieses Ergebnis sei klar ungenü-

gend und die Prüfung daher nicht bestanden. Der Zeitverlust hätte sich 

durch eine überlegte Vorgehensweise der Beschwerdeführerin vermeiden 

lassen. Mit der eigentlichen Herstellung habe die Beschwerdeführerin laut 

dem Protokoll der Examinierenden erst nach der Hälfte der zur Verfügung 

stehenden Prüfungszeit begonnen, damit habe sie einen grossen Zeitver-

lust bereits vor dem Mörsern und Sieben erlitten. Die Kandidaten und Kan-

didatinnen hätten vor der Prüfung diverse Informationen über den Ablauf 

der Prüfung erhalten. Sie seien beispielsweise darüber informiert worden, 

dass sich die zur Lösung der Aufgabe erforderliche Literatur am Arbeits-

platz befinde. Zudem sei es während der Prüfung möglich gewesen, wei-

tere Herstellmaterialien, wie eine Reibschale in einer anderen Grösse, an-

zufordern und das Sieb sei nicht verunreinigt gewesen. Entsprechende 

Hinweise oder Beanstandungen seitens der Beschwerdeführerin seien 

nicht protokolliert. 

6.3 Nach der Rechtsprechung sind Mängel im Verfahrensablauf der Prü-

fung, soweit möglich, sofort, d.h. unmittelbar nach deren Kenntnisnahme 

geltend zu machen, ansonsten der Anspruch auf deren Anrufung verwirkt 

ist (Urteil des BGer 2D_7/2011 vom 19. Mai 2011 E. 4.6 m.H. und E. 6.2; 

Urteil des BVGer B-8009/2010 vom 29. November 2011 E. 4.2 m.H.). Es 

kann rechtsmissbräuchlich sein und gegen den Grundsatz von Treu und 

Glauben verstossen, wenn ein Verfahrensfehler nicht unverzüglich vorge-

bracht wird, nachdem die betroffene Person davon Kenntnis erlangt hat. 

6.4 Die Beschwerdeführerin bringt vor, darauf vertraut zu haben, dass die 

Experten ihr das bestmögliche Material zur Verfügung gestellt hätten. Auf-

grund des zuvor erwähnten Materialmangels seitens der Prüfungsorgani-

sation sei sie davon ausgegangen, dass kein Mörser in der korrekten 

Grösse vorhanden war. Es wäre der Beschwerdeführerin zumutbar gewe-

sen direkt während der praktischen Prüfung den Experten nach einem 

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Mörser in der passenden Grösse zu fragen. Der Experte hätte sich darauf-

hin um einen passenden Mörser bemühen und einen entsprechenden Ver-

merk im Protokoll machen können. Ein Ansprechen der Experten wäre ihr 

– auch unter Berücksichtigung der Prüfungssituation, in der sie sich befand 

– ohne weiteres zumutbar gewesen. Dasselbe gilt für die geltend gemachte 

«lückenhafte Tabelle mit den Verdrängungsfaktoren», die «zu hohe Raum-

temperatur» sowie die «fehlende Qualitätsangabe auf dem Wirkstoff». Dies 

hat sie unterlassen. Die Beschwerdeführerin behauptet denn auch nicht, 

sie habe die Prüfungsorgane über diese behaupteten Verfahrensmängel 

informiert, weshalb diese auch nicht Abhilfe schaffen konnten (vgl. dazu 

Urteile des BVGer B-4499/2021 vom 10. Januar 2024 E. 5.3 und 

B-6168/2011 vom 23. Oktober 2012 E. 6.2). Die Beschwerdeführerin macht 

nur betreffend dem zur Verfügung gestellten Sieb geltend, sie habe sich im 

Anschluss an die Prüfung an den Experten gewandt und ihn auf die unge-

wöhnlichen Schwierigkeiten und die auffällig lange Dauer im Hinblick auf 

den Siebvorgang und damit rechtzeitig auf den Verfahrensmangel hinge-

wiesen (Replik, S. 4). Aus den ansonsten sorgfältig geführten Prüfungspro-

tokollen geht eine solche Meldung nicht hervor und wäre sodann auch zu 

spät erfolgt, da der Mangel nicht sofort, d.h. unmittelbar nach dessen 

Kenntnisnahme geltend gemacht wurde. Den Prüfungsorganen war es da-

mit nicht möglich für Abhilfe zu sorgen und allfällige erlittene Nachteile aus-

zugleichen. 

6.5 Das Vorbringen erfolgt somit verspätet und ist verwirkt. Ein Verfahrens-

mangel im Prüfungsablauf lässt sich nicht annehmen. 

7.  

7.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Unterbewertung ihrer Einzelprü-

fung 2 «Arzneimittelherstellung in kleinen Mengen». Sie verfüge über die 

notwendigen Kompetenzen und Kenntnisse des Apothekerberufs. Die 

Punkte, welche ihr aufgrund der fehlenden Angabe «der Wirkstoff entspre-

che der Qualität der Pharmakopöe» abgezogen worden seien, seien ihr 

zurückzuerstatten. Auch die Punkte, die aufgrund der fehlenden Freigabe 

abgezogen worden seien, seien wieder gutzuschreiben, da sie in der Lage 

gewesen wäre diese durchzuführen. Die Prüfung sei als bestanden zu wer-

ten.  

7.2 Die Vorinstanz macht klar, dass zu wenige Arbeitsschritte korrekt und 

vollständig ausgeführt wurden. Die Leistung der Beschwerdeführerin in der 

Einzelprüfung 2 «Arzneimittelherstellung in kleinen Mengen» sei klar 

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Seite 13 

ungenügend. Dem sei hinzuzufügen, dass der Beschwerdeführerin für die 

fehlende Angabe, der Wirkstoff entspreche der Qualität der Pharmakopöe, 

keine Punkte abgezogen worden seien. 

7.3 Die Prüfungsaufgabe der Beschwerdeführerin beinhaltete die Herstel-

lung von 10 Suppositorien mit jeweils 250mg Mesalazinum. Dieser Prozess 

war durch sie zu protokollieren (vgl. Aufgabe A). Zudem hatte die Be-

schwerdeführerin sowohl in Aufgabe A (Aufgaben 2 bis 4) als auch in Auf-

gabe B (Aufgaben a) bis d)) schriftlich gestellte Fragen zu beantworten.  

7.4 Aus dem Fertigungsprotokoll der Beschwerdeführerin ergibt sich, dass 

die Beschwerdeführerin in Aufgabe A falsche Angaben zur Lagerung be-

ziehungsweise zum Ablaufdatum gemacht, eine unvollständige Etikette er-

arbeitet hat und die Durchführung einer Freigabeprüfung sowie die Preis-

berechnung (ALT) fehlten. Weiter wird vermerkt, dass viele Geräte/Utensi-

lien fehlten. Hinzu kommt, dass nur 8 anstelle von 10 Suppositorien herge-

stellt wurden und diese zu wenig Wirkstoff enthielten. Für Aufgabe B liegt 

keine Lösung vor. Dies führte dazu, dass die Beschwerdeführerin lediglich 

100 von 240 möglichen Punkten erzielt hat. Die Bewertung dieser Leistung 

als klar nicht bestanden erscheint, unter Berücksichtigung der gebotenen 

Zurückhaltung (vgl. oben E. 2.3), als nachvollziehbar und ohne weiteres 

als haltbar. Die erkannten Fehler und Lücken führen daher, entgegen der 

Ansicht der Beschwerdeführerin, zum Nicht-Bestehen der Einzelprüfung 2 

«Arzneimittelherstellung in kleinen Mengen». 

8.  

Aus diesen Erwägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung kein Bun-

desrecht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde 

ist abzuweisen. 

9.  

Dem Verfahrensausgang entsprechend hat die unterliegende Beschwer-

deführerin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie 

Art. 1 ff. des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem 

Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]). 

Die Spruchgebühr richtet sich nach Umfang und Schwierigkeit der Streit-

sache, Art der Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien (Art. 63 

Abs. 4bis VwVG und Art. 2 Abs. 1 VGKE). In Anwendung der gesetzlichen 

Bemessungskriterien sind die Kosten auf Fr. 1'000.– festzusetzen. Eine 

Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 7 Abs. 1 VGKE). 

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Seite 14 

10.  

Nach Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, 

SR 173.110) ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

an das Bundesgericht unzulässig gegen Entscheide über das Ergebnis von 

Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Ge-

bieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung. Unter die-

sen Ausschlussgrund fallen Prüfungsergebnisse im eigentlichen Sinn, aber 

auch alle anderen Entscheide, die sich auf eine Bewertung der intellektu-

ellen oder physischen Fähigkeiten oder die Eignung eines Kandidaten be-

ziehen (BGE 138 II 42 E. 1.1). Wenn andere Entscheide im Zusammen-

hang mit einer Prüfung strittig sind, insbesondere solche organisatorischer 

oder solche verfahrensrechtlicher Natur, bleibt das Rechtsmittel zulässig 

(BGE 147 I 73 E. 1.2.1). 

  

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Seite 15 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.  

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Urteils zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet.  

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das 

Eidgenössische Departement des Innern EDI. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Willisegger Jil Gehmann 

 

  

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Seite 16 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen nach Art. 82 ff., 

90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, wenn die Be-

schwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht einge-

reicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung überge-

ben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amts-

sprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

Versand: 4. September 2025 

 

  

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Seite 17 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement des Innern EDI (Gerichtsurkunde)