# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bee4f412-c86f-5bcc-b69d-4f6c0ee8a435
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-12
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 12.02.2024 KSK 2024 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_KSK-2024-6_2024-02-12.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 12. Februar 2024

Referenz KSK 24 6

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Guetg, Aktuar

Parteien A._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Andrea-Franco Stöhr
Crappun 8, 7503 Samedan 

gegen

B._____
Beschwerdegegner

Gegenstand Steigerungszuschlag

Anfechtungsobj. Steigerungsbedingungen des Betreibungs- und Konkursamtes der 
Region Maloja vom _____

Mitteilung 12. Februar 2024

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Nach Feststellung und in Erwägung,

– dass das Betreibungs- und Konkursamt der Region Maloja (nachstehend Be-
treibungsamt Maloja) in der Verwertung Nr. C._____ eine Versteigerung des 
Grundstücks D._____, Stammgrundstück Nr. E._____ im Grundbuch der Ge-
meinde F._____ anordnete,

– dass die Steigerungsbedingungen am 2. November 2023 erlassen wurden, 

– dass die Steigerung am _____ durchgeführt wurde und der Steigerungszu-
schlag für einen Preis von CHF 285'000.00 an B._____ erfolgte, 

– dass A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer), vertreten durch Rechtsanwalt 
Andrea-Franco Stöhr und Victoria Aebersold, dagegen am 26. Januar 2024 
Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs erhob und beantragte, der Steigerungs-
zuschlag am B._____ sei aufzuheben und es sei der Steigerungszuschlag für 
den Preis von CHF 295'000.00 an ihn zu erteilen, eventualiter das Betrei-
bungsamt Maloja anzuweisen, eine neue Steigerung durchzuführen,

– dass das Betreibungsamt Maloja mit Verfügung vom 29. Januar 2024 vom 
Vorsitzenden der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kantonsge-
richts zur Stellungnahme bis 12. Februar 2024 und zur Einreichung der Ver-
fahrensakten aufgefordert wurde,

– dass das Betreibungsamt Maloja den Steigerungszuschlag am 31. Januar 
2024 in Wiedererwägung zog, den Steigerungszuschlag aufhob und eine neue 
Steigerung ansetzte, welche mittels öffentlicher Bekanntmachung zu einem 
späteren Zeitpunkt festgelegt werde, 

– dass das Betreibungsamt Maloja die Wiedererwägung mit Schreiben vom 31. 
Januar 2024 dem Kantonsgericht zustellte, 

– dass gemäss Art. 17 Abs. 4 SchKG das Amt bis zu seiner Vernehmlassung im 
Beschwerdeverfahren die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen 
kann und bei einer neuen Verfügung es diese unverzüglich den Parteien zu-
zustellen und die Aufsichtsbehörde in Kenntnis zu setzen hat,

– dass das Betreibungsamt Maloja den vom Beschwerdeführer angefochtenen 
Steigerungszuschlag während laufender Vernehmlassung in Wiedererwägung 
zog und somit im Sinne des Beschwerdeführers die Aufhebung des Zuschlags 
verfügte,

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– dass unter diesen Umständen die Beschwerde gegenstandslos geworden ist 
und am Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann, 

– dass der Abschreibungsentscheid in einzelrichterlicher Kompetenz ergeht 
(Art. 9 Abs. 2 GOG [BR 173.000] i.V.m. Art. 11 Abs. 2 KGV [BR 173.100]),

– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden ver-
bleiben (Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG), 

– dass im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen wer-
den darf (Art. 62 GebVSchKG),

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wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeich-
nis abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: