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**Case Identifier:** adf7ae66-95d3-56f2-a72c-168d1cb87b54
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.10.2025 C-6491/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6491-2023_2025-10-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6491/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Frankreich), 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung,  

Berechnung Altersrente 

(Einspracheentscheid vom 15. November 2023). 

 

 

 

C-6491/2023 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______, geboren am (…) August 1956 (im Folgenden: Versicherter 

oder Beschwerdeführer) ist Schweizer Staatsangehöriger und wohnt in 

Frankreich. Er war vom (…) 1993 bis zu ihrem Tod am (…) 2003 mit 

B._______ sel. verheiratet; seit (…) 2019 ist er mit C._______ verheiratet. 

Aus seinen Ehen gingen keine Kinder hervor. Der Versicherte arbeitete von 

1974 bis 2021 in der Schweiz und leistete dabei Beiträge an die obligatori-

sche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV; vgl. Aus-

zug aus dem individuellen Konto [nachfolgend: IK-Auszug] vom 1. Juni 

2024, Vorakten der Schweizerischen Ausgleichskasse [im Folgenden: 

SAK-act.] 1, 4-7 und 17). 

B.  

B.a Mit Eingabe vom 27. September 2022 meldete sich der Versicherte bei 

der Schweizerischen Ausgleichskasse (im Folgenden: SAK oder Vor-

instanz) zum Bezug einer AHV-Altersrente an (Eingang bei der SAK: 

30. September 2022), wobei er um Rentenaufschub von einem Jahr er-

suchte (SAK-act. 1–6). Am 10. Oktober 2022 bestätigte die SAK den Ein-

gang des Rentengesuchs und wies gleichzeitig darauf hin, dass der Antrag 

um Rentenaufschub zu spät erfolgt sei; darauf wies sie auch anlässlich 

eines am 12. Oktober 2022 geführten Telefongesprächs hin (SAK-act. 8 f.). 

Nach einer erneut per E-Mail geführten Korrespondenz vom 13. und 

28. Oktober 2022 tätigte die SAK weitere Abklärungen (SAK-act. 10-14) 

und sprach dem Versicherten schliesslich mit Verfügung vom 12. Dezem-

ber 2022 auf Grundlage einer Beitragszeit von 44 Jahren sowie eines mas-

sgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens von Fr. 77'910.– eine 

ordentliche monatliche Altersrente von Fr. 2'256.– ab 1. September 2021 

zu; ein Rentenaufschub wurde ihm – wie bereits mit Mitteilung vom 10. Ok-

tober 2022 mitgeteilt – nicht gewährt (vgl. SAK-act. 15). 

B.b Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 28. Dezember 2022 

Einsprache und beantragte eine Korrektur der Rentenberechnung sowie 

die Gewährung des Rentenaufschubs um ein Jahr. Zur Begründung führte 

er aus, dass seine vom 1. Juli 2020 bis 31. August 2022 geleisteten AHV-

Beiträge nicht berücksichtigt worden seien, was zu korrigieren sei. Bezüg-

lich der verpassten Frist machte er im Wesentlichen geltend, dass die in 

Art. 55quater AHVV postulierte Frist von einem Jahr keine Stütze im überge-

ordneten Gesetz finde, da die Einschränkung des in Art. 39 AHVG vorge-

sehenen Rentenaufschubs im Gesetz so nicht vorgesehen sei (SAK-

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Seite 3 

act. 18). Mit Nachtrag vom 10. Januar 2023 teilte der Versicherte ergän-

zend mit, er habe bei den Jahren 1994-2002 und 2016-2018 Differenzen 

seiner Einkommen im Vergleich zum im Rahmen einer Rentenvorausbe-

rechnung erhaltenen Auszug aus dem individuellen Konto (IK) festgestellt, 

und ersuchte daher um Erklärung der festgestellten Differenzen (SAK-

act. 20). 

B.c Mit Einspracheentscheid vom 15. November 2023 wies die SAK die 

Einsprache vom 28. Dezember 2022 ab. In ihrer Begründung hielt sie fest, 

Beitragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Versiche-

rungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs könnten zur Auffül-

lung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeitraum 

erzielten Erwerbseinkommen würden bei der Rentenberechnung aber 

nicht berücksichtigt. Folglich hätten für Januar bis August 2021 Beitrags-

zeiten angerechnet werden können, jedoch hätten die Erwerbseinkommen 

nicht in die Rentenberechnung einfliessen können. Hinsichtlich der Jahre 

1994-2002 führte die Vorinstanz im Weiteren aus, während gemeinsamer 

Ehejahre erzielte Einkommen von Ehegatten unterstünden der Einkom-

mensteilung, wobei lediglich die Zeiten berücksichtigt würden, während 

welcher beide Ehegatten obligatorisch bei der AHV versichert gewesen 

seien. Seine im Jahr 2003 verstorbene Frau aus erster Ehe sei während 

der Jahre 1994-2002 versichert gewesen; hierdurch erkläre sich auch die 

von ihm festgestellte Reduktion seiner Einkommen in dieser Zeit. Betref-

fend die Jahre 2016 bis 2018 erklärte die Vorinstanz im Weiteren, dass die 

Einkommen in diesen Jahren von der kantonalen Kasse korrigiert worden 

seien. Schliesslich führte sie bezüglich des beantragten Rentenaufschubs 

aus, dass es sich bei der von ihm verpassten Frist von einem Jahr um eine 

Verwirkungsfrist handle, welche von Amtes wegen zu berücksichtigen sei 

(SAK-act. 22). 

C.  

C.a Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Beschwerdeführer mit 

Eingabe vom 24. November 2023 (Datum Postaufgabe) Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht und beantragte, dass die Einkommensteilung 

(Anmerkung des Gerichts: für die Jahre 1994 bis 2002) für seine Person 

nicht durchgeführt werde. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, 

in der einschlägigen gesetzlichen Bestimmung treffe keine der drei Bedin-

gungen zu, um eine Einkommensteilung vornehmen zu können. Folglich 

bestehe in seinem Fall für die Einkommensteilung keine Rechtsgrundlage 

(vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1). 

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Seite 4 

C.b Am 12. Januar 2024 reichte die Vorinstanz aufforderungsgemäss die 

Vorakten ein (vgl. BVGer-act. 3). 

C.c Mit am 15. Januar 2024 beim Bundesverwaltungsgericht eingegange-

ner Vernehmlassung vom 11. Januar 2024 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des angefochtenen Ein-

spracheentscheids vom 15. November 2022. Zur Begründung führte sie im 

Wesentlichen aus, gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei eine 

Einkommensteilung auch bei verwitweten Personen vorzunehmen, die sich 

wiederverheiratet hätten (BVGer-act. 4). 

C.d Mit prozessleitender Verfügung vom 17. Januar 2024 übermittelte der 

Instruktionsrichter eine Kopie der vorinstanzlichen Vernehmlassung vom 

11. Januar 2024 und schloss gleichzeitig – unter Vorbehalt weiterer Instruk-

tionsmassnahmen – den Schriftenwechsel (BVGer-act. 5). 

D.  

Auf weitere die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird 

– soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge-

gangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis 

Abs. 1 AHVG (SR 831.10) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen bzw. Ein-

spracheentscheide (Art. 5 Abs. 2 VwVG) der Schweizerischen Ausgleichs-

kasse. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bun-

desverwaltungsgericht ist demnach für die Beurteilung der Beschwerde zu-

ständig. 

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

Das VwVG findet indes keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, 

soweit das ATSG (SR 830.1) anwendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG). Ge-

mäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die im 

ersten Teil geregelte Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar, 

soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

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Seite 5 

1.3 Der Beschwerdeführer ist durch den vorliegend angefochtenen Ein-

spracheentscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen 

Aufhebung oder Änderung, so dass er im Sinne von Art. 59 ATSG be-

schwerdelegitimiert ist. 

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 i.V.m. 

Art. 39 Abs. 2 ATSG, Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist darauf 

einzutreten. 

2.  

2.1 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Staatsbürger. Aufgrund seines  

Wohnsitzes in Frankreich besteht in räumlicher Hinsicht ein internationaler 

Sachverhalt mit Bezug zur EU, weshalb das Freizügigkeitsabkommen vom 

21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die Regelwerke der Gemein-

schaft zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit gemäss An-

hang II des FZA, insbesondere die für die Schweiz am 1. April 2012 in Kraft 

getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.1) und 

Nr. 987/2009 (SR 0.831.109.268.11), zur Anwendung gelangen. Seit dem 

1. Januar 2015 sind auch die durch die Verordnungen (EU) Nr. 1244/2010, 

Nr. 465/2012 und Nr. 1224/2012 erfolgten Änderungen in den Beziehungen 

zwischen der Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten anwendbar. Soweit das 

FZA keine abweichenden Bestimmungen vorsieht, erfolgt mangels einer 

einschlägigen gemeinschafts- bzw. abkommensrechtlichen Regelung die 

Prüfung des Anspruchs auf Leistungen der AHV nach schweizerischem 

Recht (BGE 141 V 246 E. 2.2; BGE 130 V 51; vgl. Urteil des BVGer  

C-2706/2011 vom 26. Oktober 2011 E. 2.3). 

2.2 In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtli-

cher Regelungen – grundsätzlich diejenigen materiellen Rechtssätze 

massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe-

standes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1; 138 V 475 E. 3.1). Der 

Beschwerdeführer hat am (…) August 2021 das Referenzalter für eine 

AHV-Altersrente von 65 Jahren erreicht (vgl. Art. 21 AHVG). Massgebend 

sind somit grundsätzlich diejenigen Normen, welche zu diesem Zeitpunkt 

in Kraft standen (vgl. BGE 140 V 154 E. 7.1; 130 V 156 E. 5.2; BGE 117 V 

121 E. 3 und E. 4.8). 

3.  

Angefochten ist vorliegend der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 

15. November 2023, mit welchem die Einsprache des Beschwerdeführers 

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Seite 6 

vom 28. Dezember 2022 gegen die AHV-Rentenverfügung vom 12. De-

zember 2022 abgewiesen wurde.  

4.  

4.1 Männer haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie 

das 65. Altersjahr vollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr 

Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet wer-

den können (Art. 21 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 29 Abs. 1 AHVG). Der Anspruch 

auf die Altersrente entsteht am ersten Tag des Monats, welcher der Vollen-

dung des massgebenden Altersjahres folgt, und erlischt mit dem Tod 

(Art. 21 Abs. 2 AHVG). 

4.1.1 Die ordentlichen Renten der AHV werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 

AHVG nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der 

Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person 

zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und dem 

31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles berechnet. Sie gelangen 

nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Vollrenten für Versicherte mit voll-

ständiger Beitragsdauer oder in Form von Teilrenten für Versicherte mit un-

vollständiger Beitragsdauer zur Ausrichtung. Als vollständig gilt die Bei-

tragsdauer, wenn die rentenberechtigte Person zwischen dem 1. Januar 

nach der Vollendung des 20. Altersjahres und dem 31. Dezember vor Ein-

tritt des Rentenalters gleich viele Beitragsjahre aufweist wie ihr Jahrgang 

(Art. 29bis Abs. 1 i.V.m. Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Nach Art. 38 AHVG ent-

spricht die Teilrente einem Bruchteil der nach den Art. 34 bis Art. 37 AHVG 

zu ermittelnden Vollrente (Abs. 1). Dieser bemisst sich nach der Verhält-

niszahl zwischen der effektiven Beitragsdauer einerseits und der vollstän-

digen Beitragsdauer des Jahrgangs anderseits (Art. 38 Abs. 2 AHVG, 

Art. 52 AHVV; vgl. THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungs-

rechts, 3. Aufl. 2003, § 48 Rz. 20-22). Das Bundesamt für Sozialversiche-

rungen stellt verbindliche Rententabellen auf. Dabei beträgt die Abstufung 

der Monatsrenten, bezogen auf die volle einfache Altersrente, höchstens 

2,6 Prozent des Mindestbetrages dieser Rente (Art. 53 Abs. 1 AHVV). 

4.1.2 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der Re-

gel nach den Einträgen in ihren individuellen Konten (Art. 30ter AHVG). Bei-

tragszeiten zwischen dem 31. Dezember vor dem Eintritt des Versiche-

rungsfalles und der Entstehung des Rentenanspruchs können zur Auffül-

lung von Beitragslücken herangezogen werden. Die in diesem Zeitraum 

erzielten Erwerbseinkommen werden bei der Rentenberechnung jedoch 

nicht berücksichtigt (Art. 52c AHVV). Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss 

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Art. 50 AHVV vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im 

Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den 

Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter 

Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist. 

4.2 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer infolge des Er-

reichens des 65. Altersjahres am (…) August 2021 ab dem 1. September 

2021 Anspruch auf eine Altersrente der Schweizerischen Alters- und Hin-

terlassenenversicherung hat. Ebenso ist zu Recht unbestritten, dass er auf-

grund zurückgelegten Beitragszeiten in der Schweiz seinem Jahrgang ent-

sprechend eine vollständige Beitragsdauer aufweist (vgl. dazu IK-Auszug 

vom 12. Oktober 2022 [SAK-act. 7] sowie Bescheinigung des Versiche-

rungsverlaufs vom 12. Dezember 2022 [SAK-act. 17]), weshalb er gemäss 

den oben dargelegten Voraussetzungen (E. 4.1 bis E. 4.1.2 hiervor) An-

spruch auf eine sogenannte Vollrente hat.  

5.  

Hingegen ist im vorliegenden Beschwerdeverfahren aufgrund des gestell-

ten Begehrens und der Begründung strittig, ob die Vorinstanz im Rahmen 

der Rentenberechnung für die Jahre 1994 bis 2002, während welcher der 

Beschwerdeführer mit seiner verstorbenen Ex-Ehefrau verheiratet war, 

eine Einkommensteilung vornehmen durfte. Zu Recht nicht mehr strittig ist 

vorliegend, dass dem Beschwerdeführer trotz der (unbestritten) verpassten 

einjährigen Frist der Rentenaufschub um ein Jahr zu gewähren sei, ist doch 

die in Art. 55quater Abs. 1 Satz 2 AHVV statuierte Frist zur Erklärung des 

Rentenaufschubs entgegen der vom Beschwerdeführer im Einsprachever-

fahren vertretenen Ansicht gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung 

des Bundesgerichts gesetzes- und verfassungskonform (vgl. BGE 147 V 

70 E. 3.2.3). 

5.1 Im Zusammenhang mit der Rentenberechnung ist das Folgende dem 

Gesetz zu entnehmen. 

5.1.1 Innerhalb der vorliegend infolge vollständiger Beitragsdauer von 

44 Jahren anwendbaren Rentenskala 44 bestimmt sich der Rentenbetrag 

nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses setzt sich grund-

sätzlich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungsgutschrif-

ten und den Betreuungsgutschriften (Art. 29bis Abs. 1 AHVG [vgl. E. 4.1 

hiervor] in Verbindung mit Art. 29quater AHVG). Zur Berechnung des mass-

gebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens wird auf das von der Aus-

gleichskasse für jeden beitragspflichtigen Versicherten geführte 

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Seite 8 

individuelle Konto (IK) abgestellt, welches für jeden beitragspflichtigen Ver-

sicherten geführt und in welches die entsprechenden Daten eingetragen 

werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff. AHVV). Im Weiteren wird zur Er-

mittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens die 

Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex gemäss 

Art. 33ter AHVG aufgewertet; das BSV legt die Aufwertungsfaktoren jährlich 

fest (vgl. Art. 30 Abs. 1 AHVG und Art. 51bis Abs. 1 AHVV). Der Aufwer-

tungsfaktor wird nach dem Kalenderjahr bestimmt, in welchem der mass-

gebende erste IK-Eintrag vorgenommen wurde (vgl. Rz. 5301 RWL). Die 

Summe der aufgewerteten Erwerbseinkommen sowie die Erziehungs- 

oder Betreuungsgutschriften werden durch die Anzahl der Beitragsjahre 

geteilt (Art. 30 Abs. 2 AHVG; vgl. auch Rz. 5321 RWL). Anschliessend wird 

der Betrag auf den nächsthöheren Tabellenwert des massgebenden durch-

schnittlichen Jahreseinkommens aufgerundet (vgl. Rz. 5101 RWL). Die 

entsprechenden Eintragungen der Jahreseinkommen im IK werden vom 

Beschwerdeführer nicht bestritten. 

5.1.2 Zum vorliegend umstrittenen Punkt der Einkommensteilung ist dem 

Gesetz im Weiteren zu entnehmen, dass die Einkommensteilung vorge-

nommen wird, wenn beide Ehegatten rentenberechtigt sind, wenn eine ver-

witwete Person Anspruch auf eine Altersrente hat oder bei Auflösung der 

Ehe durch Scheidung (Art. 29quinquies Abs. 3 lit. a bis c AHVG). Der Teilung 

und gegenseitigen Anrechnung unterliegen jedoch nur Einkommen aus der 

Zeit zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Altersjahres und 

dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles beim Ehegatten, 

welcher zuerst rentenberechtigt wird und aus Zeiten, in denen beide Ehe-

gatten in der schweizerischen AHV versichert gewesen sind (Art. 29quinquies 

Abs. 4 AHVG). Nach Art. 50b AHVV werden die Einkommen von Ehepaa-

ren in jedem Jahr, in dem beide Ehegatten in der AHV versichert gewesen 

sind, hälftig geteilt (Abs. 1). Auch wenn die beiden Ehegatten in einem Ka-

lenderjahr nicht während der gleichen Monate versichert sind, werden die 

Einkommen während des ganzen Kalenderjahres aufgeteilt. Die Beitrags-

zeiten werden jedoch nicht übertragen (Abs. 2). Die Einkommen im Jahr 

der Eheschliessung und im Jahr der Auflösung der Ehe werden nicht geteilt 

(Abs. 3). Art. 29quinquies AHVG ist seit dem 1. Januar 1997 in Kraft. Gemäss 

lit. c der Schlussbestimmungen der Änderung vom 7. Oktober 1994 

(10. AHV-Revision) gelten die neuen Bestimmungen für alle Renten, auf 

die der Anspruch nach dem 31. Dezember 1996 entsteht (Abs. 1). Bei der 

Berechnung der Altersrente von geschiedenen Personen wird Art. 29quinquies 

Abs. 3 AHVG auch angewendet, wenn die Ehe vor dem 1. Januar 1997 

geschieden wurde (Abs. 4). 

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Seite 9 

5.2 Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, dass keine der in 

Art. 29quinquies Abs. 3 AHVG genannten Bedingungen zuträfen, kann ihm 

nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz weist zutreffend auf den Leitentscheid 

des Bundesgerichts BGE 126 V 57 hin. Darin hat sich das Bundesgericht  

mit der Auslegung des Begriffs «eine verwitwete Person» gemäss 

Art. 29quinquies Abs. 3 Bst. b AHVG auseinandergesetzt. Unter Berücksichti-

gung des Sinns und Zwecks der streitigen Vorschrift sowie deren systema-

tische Einordnung und Entstehungsgeschichte hat das Bundesgericht fest-

gestellt, dass das Einkommenssplitting im Altersfall für die Kalenderjahre 

einer früheren, durch Tod aufgelösten Ehe unabhängig vom aktuellen Zivil-

stand der damals verwitweten Person vorzunehmen ist (vgl. Regeste sowie 

E. 4 des Leitentscheids). Der Beschwerdeführer und seine damalige, im 

Jahr 2003 verstorbene Frau waren gemäss vorliegenden Akten in den Jah-

ren 1994 bis 2002 beide bei der AHV versichert. Nachdem die Vorinstanz 

entsprechend den dargelegten Grundsätzen (E. 5.1.2 hiervor) das Jahr der 

Eheschliessung (1993) sowie das Jahr der Eheauflösung (2003) bei der 

Einkommensteilung zutreffend nicht berücksichtigt hat, ist sie nach dem 

soeben Dargelegten bei der im Rahmen der Rentenberechnung vorge-

nommenen Einkommensteilung korrekt vorgegangen. Die dabei ermittelte 

Summe der Einkommen nach Einkommensteilung erweist sich mit Blick 

auf die unbestritten gebliebenen Eintragungen im IK ebenfalls als korrekt. 

5.3 Weitere Fehler im Zusammenhang mit der Rentenberechnung macht 

der Beschwerdeführer nicht geltend und sind aufgrund der Akten auch 

nicht ersichtlich. Folglich ist die von der Vorinstanz ermittelte monatliche 

Altersrente von Fr. 2'256.– (bei einer aufgrund einer vollständigen Beitrags-

zeit von 44 Jahren anzuwendenden Rentenskala 44 [E. 5 hiervor] und ei-

nem nicht zu beanstandenden massgebenden durchschnittlichen Jahres-

einkommen von Fr. 77'910.– [vgl. SAK-act. 15 f.; vgl. auch die entspre-

chenden Rententabellen 2021/2022, gültig ab 1. Januar 2021, vgl. unter 

https://sozialversicherungen.admin.ch/de/ > AHV > Grundlagen AHV > 

Weisungen Renten, Rententabellen Version 15, zuletzt abgerufen am 

1. Oktober 2025]) gestützt auf die dargelegte Rechtslage und die Akten 

nicht zu beanstanden. 

6.  

Damit ist die Beschwerde abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 

15. November 2022 zu bestätigen. Die Beschwerde erweist sich als offen-

sichtlich unbegründet, weshalb sie im einzelrichterlichen Verfahren abzu-

weisen ist (Art. 23 Abs. 2 VGG i.V. mit Art. 85bis Abs. 3 AHVG). 

C-6491/2023 

Seite 10 

7.  

7.1 Das Verfahren ist bei Leistungsstreitigkeiten kostenlos (Art. 85bis Abs. 

2 AHVG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

7.2 Die obsiegende Vorinstanz hat als Bundesbehörde keinen Anspruch 

auf Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 73.320.2]). Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist 

entsprechend dem Verfahrensausgang ebenfalls keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und keine Parteienentschädi-

gungen zugesprochen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Bun-

desamt für Sozialversicherungen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

 

C-6491/2023 

Seite 11 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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