# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 180cd725-da32-5a32-a283-dd2c80904270
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.08.2025 D-3840/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3840-2025_2025-08-13.pdf

## Full Text

1. D

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B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-3840/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter Manuel Borla;  

Gerichtsschreiberin Mareile Lettau. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Angola, 

(…), 

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 29. April 2025. 

 

 

 

D-3840/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführerin eigenen Angaben zufolge am 2. Oktober 

2023 auf dem Luftweg aus dem Heimatland nach Portugal ausreiste und 

von dort aus am 16. Juni 2024 auf dem Landweg in die Schweiz einreiste, 

wo sie gleichentags um Asyl nachsuchte, 

dass sie anlässlich der Kurzbefragung vom 18. Juli 2024 sowie der Anhö-

rung zu den Asylgründen vom 31. Juli 2024 und der ergänzenden Anhö-

rung vom 17. April 2025 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen 

vorbrachte, sie stamme aus B._______, wo sie letzten 10 Jahre mit ihren 

Eltern und Geschwistern im Stadtteil C._______ in einem von den Eltern 

gekauften Haus gelebt habe, 

dass sie am 16. März 2023 mit Freunden ausgegangen sei und ein Taxi für 

die Rückfahrt nach Hause genommen habe, wobei der Taxifahrer am Ende 

der Fahrt einen wesentlich höheren als den anfangs genannten Preis ver-

langt habe und es daher zum Streit gekommen sei, 

dass sie sich geweigert habe, den höheren Preis zu zahlen, woraufhin der 

Taxifahrer die Angelegenheit auf der Polizeistation habe klären wollen, und 

sie in ein anderes Stadtviertel zu einer Polizeistation gefahren seien, 

dass sie beide auf der Polizeistation einem Polizisten namens M. die An-

gelegenheit geschildert hätten und dieser später den Taxifahrer nach 

Hause geschickt und die Tür hinter ihr geschlossen habe, 

dass M. angefangen habe, sie zu bedrängen und sie dann bedroht, ausge-

zogen, geschnitten und vergewaltigt habe, bevor es ihr schliesslich gelun-

gen sei, von der Polizeistation zu fliehen und ihren Freund P. anzurufen, 

der sie abgeholt habe, 

dass sie P. von dem Erlebten erzählt habe und er sie davon überzeugt 

habe, M. anzuzeigen, weshalb sie zusammen zur Polizeistation gegangen 

und eine Anzeige gegen diesen erstattet hätten, 

dass M. dort von den anderen Polizisten festgenommen worden sei und 

sie wenig später den Polizeiposten wieder verlassen habe und sie nach 

Hause zurückgekehrt sei, wo sie sich längere Zeit zurückgezogen habe, 

dass sie am 10. April 2023 das Haus verlassen habe, um Hygieneartikel zu 

besorgen, und auf dem Rückweg von einem Auto verfolgt und von einem 

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Seite 3 

Angreifer zu Boden gestossen und auf den Kopf geschlagen worden sei, 

woraufhin sie das Bewusstsein verloren habe, 

dass sie in einem verlassenen Haus gänzlich ohne Kleidung aufgewacht 

sei und von ihr unbekannten Männern mehrere Tage lang sexuell miss-

braucht und gedemütigt worden sei, 

dass am vierten Tag M. gekommen sei, der ihr gesagt habe, dass er sich 

habe freikaufen können, und sie erneut vergewaltigt und gedemütigt habe, 

dass sie am sechsten Tag bemerkt habe, dass sich niemand mehr im Haus 

befunden habe, und Stimmen von zufällig am Haus vorbeilaufenden Män-

nern gehört habe, die sie um Hilfe gerufen habe, und die sie aus dem Haus 

befreit und mit zu sich in ihre Siedlung genommen und ihre Wunden ver-

arztet hätten, 

dass sie nach ungefähr zwei Wochen von den Männern an eine Haupt-

strasse gebracht worden sei, von wo aus sie bis zu einem Dorf weiterge-

laufen sei, bis sie ihren Freund P. habe anrufen können und dieser sie ab-

geholt und in einem leerstehenden Haus versteckt habe, 

dass M. inzwischen festgestellt habe, dass sie aus dem Haus geflohen sei 

und daher P. in Text-Nachrichten bedroht habe, 

dass P. ihre Flucht nach Portugal vorbereitet habe und sie nach Portugal 

geflogen sei, wo sie etwa acht Monate geblieben sei,  

dass das SEM das Asylgesuch der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 

29. April 2025 – eröffnet am 6. Mai 2025 – ablehnte sowie die Wegweisung 

aus der Schweiz und den Wegweisungsvollzug anordnete, 

dass die Rechtsvertretung der Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 5. Mai 

2025 einen Bericht über ein Abklärungsgespräch vom 25. März 2025 bei 

den D._______ bei der Vorinstanz einreichte und am 14. Mai 2026 ihr Man-

dat niederlegte, 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 27. Mai 2025 gegen die 

vorinstanzliche Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde 

erhob und in materieller Hinsicht beantragte, die vorinstanzliche Verfügung 

aufzuheben und ihr Asyl zu gewähren beziehungsweise eventualiter die 

vorläufige Aufnahme anzuordnen, und sie zudem darum ersuchte, die 

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Seite 4 

Sache an die Vorinstanz zur erneuten Anhörung zu den Asylgründen, zu-

rückzuweisen,  

dass das Bundesverwaltungsgericht am 28. Mai 2025 den Eingang der Be-

schwerde bestätigte, 

dass mit Zwischenverfügung vom 30. Mai 2025 auf die verfahrensrechtli-

chen Gesuche in der Beschwerde um Anordnung vorsorglicher Massnah-

men und der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde nicht eingetreten 

und zugleich festgehalten wurde, die Beschwerdeführerin könne den Aus-

gang des Verfahrens in der Schweiz abwarten, 

dass die Beschwerdeführerin in derselben Zwischenverfügung darauf auf-

merksam gemacht wurde, dass es der Beschwerde an einer Begründung 

mangele, weshalb ihr eine siebentägige Frist ab Erhalt der Verfügung zur 

Einreichung einer Beschwerdeverbesserung unter Androhung des Nicht-

eintretens bei ungenutztem Fristablauf gewährt wurde,  

dass zudem das sinngemässe Gesuch um Ansetzung einer Frist zur Nach-

reichung von Beweismitteln abgewiesen wurde,  

dass in derselben Zwischenverfügung die in der Beschwerde beantragte 

Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung angesichts der festgestell-

ten Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abgewiesen und die Beschwer-

deführerin zur Leistung eines Kostenvorschuss bis zum 16. Juni 2025 unter 

Androhung des Nichteintretens bei Ausbleiben der Zahlung aufgefordert 

wurde, 

dass die Zwischenverfügung vom 30. Mai 2025 gemäss Rückschein am 

3. Juni 2025 zugestellt wurde, weshalb die siebentätige Frist zur Beschwer-

deverbesserung bis zum 10. Juni 2025 lief, 

dass die Beschwerdeführerin mit fristgerechter Eingabe vom 4. Juni 2025 

(Poststempel) eine Beschwerdeverbesserung (samt Beilagen) einreichte 

und in Bezug auf den geforderten Kostenvorschuss unter Hinweis auf ihre 

fehlenden finanziellen Mittel ein sinngemässes Gesuch um Wiedererwä-

gung der Zwischenverfügung vom 30. Mai 2025 stellte,  

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 10. Juni 2025 das 

sinngemässe Gesuch um Wiedererwägung der Zwischenverfügung vom 

30. Mai 2025 in Bezug auf die Kostenvorschusspflicht abwies und fest-

stellte, die Beschwerdeführerin sei weiterhin zur Bezahlung des aus-

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Seite 5 

stehenden Kostenvorschusses bis zum 16. Juni 2025 verpflichtet, wobei 

bei ungenutzter Frist auf die Beschwerde ohne Ansetzen einer Nachfrist 

nicht eingetreten werde, 

dass mit Zwischenverfügung vom 17. Juni 2025 ein sinngemässes Gesuch 

der Beschwerdeführerin vom 13. Juni 2025 um Wiedererwägung der Zwi-

schenverfügungen vom 30. Mai 2025 und vom 10. Juni 2025 (die verwei-

gerte unentgeltliche Prozessführung und den einverlangten Kostenvor-

schuss betreffend) abgewiesen wurde, und die Beschwerdeführerin zur 

Leistung des Kostenvorschusses innert einer Notfrist von drei Tagen ab 

Erhalt der Zwischenverfügung unter Androhung des Nichteintretens bei 

Nichtleistung innert Frist aufgefordert wurde, 

dass die Zwischenverfügung vom 17. Juni 2025 gemäss Rückschein am 

19. Juni 2025 zugestellt wurde, weshalb die dreitätige Notfrist bis zum 

23. Juni 2025 lief, 

dass der Kostenvorschuss innert Frist am 23. Juni 2025 bezahlt wurde, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass die Beschwerdeführerin am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5) richten,  

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Seite 6 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um eine solche handelt, weshalb das Urteil 

nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass keine Veranlassung besteht, die Sache aus formellen Gründen auf-

zuheben und an die Vorinstanz zurückzuweisen, da der rechtsrelevante 

Sachverhalt vollständig abgeklärt worden war und sich den vorinstanzli-

chen Akten auch keine Belege einer fehlenden oder ungenügenden recht-

lichen Vertretung im vorinstanzlichen Verfahren entnehmen lassen, wie in 

der Eingabe vom 13. Juni 2025 behauptet, 

dass daher der Beschwerdeantrag zur Rückweisung der Sache und Durch-

führung einer neuen Anhörung abzuweisen ist, zumal sich dem Protokoll 

der ergänzenden Anhörung entgegen den Behauptungen in der Beschwer-

deeingabe vom 13. Juni 2025 keine konkreten Hinweise möglicher rele-

vanter Ausdrucks- oder Verständigungsschwierigkeiten entnehmen lassen 

(vgl. SEM-act. A37/26), 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass das SEM seinen Asylentscheid im Wesentlichen damit begründet, die 

Vorbringen der Beschwerdeführerin hielten den Anforderungen an die 

Glaubhaftigkeit nicht stand, so dass deren Asylrelevanz nicht geprüft wer-

den müsse (vgl. angefochtene Verfügung S. 7), und sich das Gericht dieser 

Einschätzung vollumfänglich anschliesst, wobei auf die zutreffenden vor-

instanzlichen Erwägungen zu verweisen ist, 

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dass die Vorinstanz in der Verfügung zu Recht Ungereimtheiten in der 

Schilderung der zeitlichen Abfolge der Ereignisse hervorhob und die Vor-

bringen als vage, widersprüchlich und unlogisch erachtete, 

dass mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass es die Beschwerdeführerin 

nicht vermochte, eine kohärente zeitliche Abfolge der Geschehnisse im Zu-

sammenhang mit der Taxifahrt zum Polizeiposten darzulegen (vgl. SEM 

act. A23, F85-F89, S. 13, 14; A37, F89-F96, S. 12, F175-F182, S. 20, 21, 

F196, S. 23), 

dass die Geschehnisse im Zusammenhang mit der Anzeigenerstattung auf 

dem Polizeiposten oberflächlich (vgl. SEM act. A37, F52-F55, S. 8) und auf 

Nachfrage nach Details dann auch in unterschiedlichen Versionen geschil-

dert werden, da es erst heisst, nachdem P. Unruhe auf dem Polizeirevier 

gestiftet habe, habe die Beschwerdeführerin mit dem Finger auf M. gezeigt 

und dieser sei sofort festgenommen worden (vgl. SEM act. A37, F59, S. 9),  

dass später aber das Fingerzeigen nicht mehr erwähnt wird, dafür aber 

hervorgehoben wird, dass P., nachdem die Beschwerdeführerin das Vor-

gefallene den anderen Polizisten nicht zu erklären vermochte, mit den Po-

lizisten in ein anderes Büro gegangen sei (vgl. SEM act. A37, F61-75, S. 9-

11), 

dass zudem auffällt, dass die Beschwerdeführerin nur in der ersten Anhö-

rung von sich aus erwähnt, dass bei der Anzeige auf der Polizeistation ein 

Dokument ausgestellt und übergeben worden sei (vgl. SEM act. A23, F90, 

F91, S. 14; A37, F53-F78, S. 8 ff., F197, S. 23), 

dass zudem widersprüchliche Aussagen auffallen zur Form der Drohun-

gen, ob die Drohungen von M. der Beschwerdeführerin und P. gegenüber 

als Text-Nachrichten und/oder Anrufe erfolgt seien (vgl. SEM act. A23, F54, 

S. 9; A37, F124-F131, S. 16, F135-F136, S. 17) und zu den Zeitpunkten 

dieser Drohungen, ob diese erst nach der Befreiung aus dem Haus (vgl. 

SEM act. A23, F48-F52, S. 9) oder bereits vor der Entführung stattgefun-

den haben sollen (vgl. SEM act. A37, F47, S. 6, F132, S. 16, F137-F141, 

S. 17), 

dass sie auch unterschiedliche Angaben zur Tageszeit macht, als sie aus 

dem leerstehenden Haus befreit worden sei, es gemäss der Schilderung 

der ersten Anhörung abends (vgl. SEM act. A23, F48, S. 8), nach Aussagen 

der ergänzenden Anhörung aber morgens gewesen sei (vgl. SEM act. A37, 

F47, S. 7, F122, S. 16, F198, S. 23), 

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Seite 8 

dass es sodann nicht nachvollziehbar erscheint, dass ihre Familie keine 

Nachforschungen unternommen haben soll, um sie während ihrer rund 

dreiwöchigen Abwesenheit zu suchen, obwohl diese sehr in Sorge um ihr 

Wohlergehen gewesen sei (vgl. SEM act. A37, F107-F113, S. 14, F200-

201, S. 24), 

dass die Beschwerdeführerin über den Aufenthalt in dem Haus, in das P. 

sie gebracht habe, nur unsubstantiierte (vgl. SEM act. A37, F151-F170, 

S. 18-20) sowie widersprüchliche Angaben gemacht hat, da es gemäss 

den Aussagen aus der ersten Anhörung den Verwandten von P. gehört hat 

(vgl. SEM act. A23, F50, S. 9), sie in der ergänzenden Anhörung jedoch 

nicht weiss, wem es gehörte, P. habe ihr dies nicht gesagt (vgl. SEM 

act. A37, F156, S. 19, F199, S. 23, S. 24), und sie auch nie in einem Haus 

von Verwandten von P. gewesen sei (vgl. SEM act. A37, F43, S. 5), 

dass die Beschwerdeführerin auch nicht zu erklären vermag, weshalb sie 

in der ganzen Zeit des Aufenthalts in dem Haus, in das P. sie gebracht 

habe, sowie in Portugal und in der Schweiz keinen Kontakt zu ihrer Familie 

aufgenommen haben will (vgl. SEM act. A23, F63-F66, S. 10, 11; A37, F28, 

S. 4, F190-F193, S. 22), zumal ihre Familie in der Heimat nie direkt bedroht 

worden sei und Sicherheitsbedenken somit nicht überzeugen (vgl. SEM 

act. A23, F61, F62, S. 10), 

dass die Beschwerdeführerin den Erwägungen des SEM nichts Stichhalti-

ges entgegenzusetzen vermag, zumal sie mit Eingabe vom 13. Juni 2025 

lediglich die von ihr geltend gemachten Fluchtgründe in summarischer 

Form wiederholt (vgl. Beschwerdedossier, act. 7), 

dass die mit Beschwerdeergänzung vom 4. Juni 2025 (Poststempel) kom-

mentarlos eingereichte Kopie eines undatierten und lückenhaften soge-

nannten Fahndungsaufrufs, wonach die Beschwerdeführerin wegen einer 

(nicht konkretisierten) Straftat vom 16. März 2023 gesucht werde (vgl. Be-

schwerdedossier, act. 5), offensichtlich nicht zu einer anderen Beurteilung 

der Unglaubhaftigkeit der Asylvorbringen führt, da sich nicht erschliesst, 

weshalb sie wegen welcher Straftat vom 16. März 2023 gesucht werden 

sollte,  

dass es der Beschwerdeführerin somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

SEM das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

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Seite 9 

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da die Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügen 

(Art. 44 AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis-

standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, dass allfällige 

Wegweisungsvollzugshindernisse zu beweisen sind, wenn der strikte Be-

weis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen sind 

(vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind, 

dass gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG der Vollzug für Ausländerinnen und Aus-

länder unzumutbar sein kann, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat 

aufgrund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und 

medizinischer Notlage konkret gefährdet sind, 

dass das Bundesverwaltungsgericht praxisgemäss davon ausgeht, dass 

auf dem Staatsgebiet Angolas weder Krieg, Bürgerkrieg noch eine Situa-

tion allgemeiner Gewalt herrscht (vgl. BVGE 2014/26, bestätigt etwa in den 

Urteilen E-3894/2020 vom 3. Mai 2022 E. 7.5.1und D-2930/2021 vom 

5. Mai 2022 E. 7.6.2), 

dass auch in individueller Hinsicht keine Gründe ersichtlich sind, welche 

die Wegweisung als unzumutbar erscheinen liessen, zumal die Beschwer-

deführerin jung ist und zwar nur wenige Jahre Schulbildung erfahren haben 

will, aber berufliche Erfahrung als Coiffeuse, Kindergärtnerin und Babysit-

terin gesammelt hat (vgl. SEM act. A19, F26-F38, S. 4, 5) und die Familie 

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Seite 10 

in einem grossen Haus in C._______ in einem schönen Stadtviertel gelebt 

habe (vgl. SEM act. A19, F20, F21, S. 3; A23, F19, S. 4), 

dass die Mutter für die Lebensunterhaltungskosten aufgekommen sei und 

die Beschwerdeführerin und der Bruder Geld verdient und zum Familien-

unterhalt beigesteuert hätten (vgl. SEM act. A23, F31-F34, S. 4, 5), wes-

halb nicht davon auszugehen ist, sie würde bei der Rückkehr in eine wirt-

schaftliche Notlage geraten, zumal es der Familie finanziell zwar nicht sehr 

gut, aber auch nicht sehr schlecht gegangen sei (vgl. SEM act. A19, F39, 

S. 5), 

dass angesichts der unglaubhaften Beschwerdevorbringen zum fehlenden 

Kontakt zum sozialen und familiären Beziehungsnetz im Heimatland (vgl. 

SEM act. A37, F190-193, S. 22) die Beschwerdeführerin die Folgen ihrer 

Mitwirkungspflichtverletzung (Art. 8 AsylG) beziehungsweise Verheimli-

chung ihrer persönlichen Verhältnisse (vgl. auch unsubstantiierte Angaben 

zum Beziehungsnetz: SEM act. A19, F41, S. 5; A23, F34-38, S. 5; A37, 

F29, S. 4) insoweit zu tragen hat (vgl. BVGE 2014/12 E. 5.2), als dass da-

von auszugehen ist, dass ihre Familie und ihr Freund P. weiterhin im Hei-

matland leben und sie in ihr gewohntes und stabiles Beziehungsnetz wird 

zurückkehren können, 

dass die Beschwerdeführerin zwar gemäss dem bei der Vorinstanz am 

5. Mai 2025 eingereichten Bericht vom 10. April 2025 über ein Abklärungs-

gespräch bei den D._______ an einer (…) sowie (…) leidet (vgl. SEM-act. 

A42), 

dass sie in ihren Beschwerdeeingaben jedoch keine Belege über eine ärzt-

liche Behandlung psychischer Beschwerden eingereicht hat, sondern mit 

Beschwerdeverbesserung vom 4. Juni 2025 (Poststempel) lediglich ein 

Medikamentenrezept gegen (…) und (…) (vgl. Beschwerdedossier, act. 5) 

zu den Akten reichte, 

dass mit dem SEM somit von einer aktuell fehlenden ärztlichen Behand-

lung auszugehen ist, aber gleichzeitig auf die grundsätzliche Behandelbar-

keit psychischer Erkrankungen im Heimatstaat hinzuweisen ist (vgl. Verfü-

gung, S. 9),  

dass gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts auch nur dann aus 

medizinischen Gründen auf die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

geschlossen werden kann, wenn eine notwendige Behandlung im Heimat-

land nicht zur Verfügung steht und die Rückkehr zu einer raschen und 

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Seite 11 

lebensgefährdenden Beeinträchtigung des Gesundheitszustandes der be-

troffenen Person führt, 

dass Unzumutbarkeit jedenfalls nicht bereits dann vorliegt, wenn im Hei-

mat- oder Herkunftsstaat nicht eine dem hohen schweizerischen Standard 

entsprechende medizinische Behandlung möglich ist (vgl. BVGE 2009/2 

E. 9.3.2), 

dass aufgrund der aktuellen Aktenlage nicht davon auszugehen ist, die Be-

schwerdeführerin werde bei einer Rückkehr in ihren Heimatstaat in eine 

medizinische Notlage geraten, und es ihr überdies freisteht, bei Bedarf im 

Rahmen der Rückkehr vor der Ausreise bei der Vorinstanz einen Antrag 

auf medizinische Rückkehrhilfe zu stellen (vgl. Art. 93 Abs. 1 Bst. d AsylG, 

Art. 75 der Asylverordnung 2 vom 11. August 1999 [AsylV 2, SR 142.312]), 

dass sich der Vollzug der Wegweisung somit in allgemeiner wie auch indi-

vidueller Hinsicht als zumutbar erweist, 

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es der Beschwerdeführerin obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass mithin der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen 

ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– fest-

zusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), wobei sie durch den in gleicher Höhe geleisteten Kosten-

vorschuss gedeckt sind. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 12 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Der bezahlte Kostenvorschuss wird zur Begleichung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Thomas Segessenmann Mareile Lettau 

 

 

Versand: