# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8f09bb83-b9a9-5ea3-830a-bb4e5c600677
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-03-30
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2006 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2006
**Docket/Reference:** DB.2011.175
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_DB_2011_175_wt.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

1. Abteilung 

1 DB.2011.175 
1 ST.2011.249 

Entscheid 

30. März 2012 

Mitwirkend: 

Abteilungspräsident Anton Tobler, Steuerrichter Walter Balsiger, Steuerrichter Michael 
Ochsner und Gerichtsschreiberin Nadja Obreschkow 

In Sachen 

1.  A,    

2.  B,    

vertreten durch RA Dr.iur. Marcus Desax,  
Walder Wyss AG,  
Seefeldstrasse 123, Postfach 1236, 8034 Zürich,  

gegen 

Beschwerdeführer/ 
Rekurrenten,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Dienstleistungen,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

Direkte Bundessteuer 2006 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2006 

betreffend 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A. A (nachfolgend der Pflichtige) ist als Partner bei einer Rechtsanwaltskanzlei 

erwerbstätig. Er verfügt über diverse Verwaltungsratsmandate und Beteiligungen, dar-

unter die C AG, in D, welche ihm zu 100% gehört.  

Am 9./10. März 2010 führte das kantonale Steueramt bei der C AG hinsichtlich 

der  Geschäftsjahre  2006  und  2007  eine  steueramtliche  Revision  durch.  Dabei  stellte 

der  steueramtliche  Revisor  fest,  dass  sie  2006  aus  einem  Mäklergeschäft  einen  

Honorarertrag von rund Fr. X vereinnahmt hatte, welche nach seiner Auffassung dem 

Pflichtigen  persönlich  als  selbstständiges  Erwerbseinkommen  zuzurechnen  war.  Den 

vereinnahmten Betrag verwendete die C AG zur Rückzahlung von Aktionärsdarlehen. 

Weiter hielt die C AG eine Beteiligung an der E, Kanada. 2006 kaufte sie in zwei Tran-

chen weitere 540'000 Aktien für Fr. 590'626.- hinzu und nahm darauf per 31. Dezem-

ber  2006  eine  Abschreibung  von  Fr.  545'400.-  vor.  Der  Revisor  beurteilte  diese  Ab-

schreibung  als  verdeckte  Gewinnausschüttung  an  den  Pflichtigen.  Bei  der 

Einschätzung der C AG wirkten sich diese Korrekturen indessen nicht auf den steuer-

baren Reingewinn aus, da sie über hohe verrechenbare Vorjahresverluste verfügte und 

ihr steuerbarer Reingewinn deshalb in jedem Fall auf Fr. 0.- lautete.  

Am  30.  Mai  2011  schätzte  der  Steuerkommissär  den  Pflichtigen  und  seine 

Ehefrau B (nachfolgend zusammen die Pflichtigen) für die Staats- und Gemeindesteu-

ern 2006 folgendermassen ein:  

steuerbar  

satzbestimmend  

Einkommen  

Vermögen 

Fr.  

X.-  

X.-  

Fr.  

X.- 

X.-.  

Beim Einkommen rechnete er die Abschreibung von Fr. 545'400.-, welche die 

C  AG  auf  den  zugekauften  Aktien  der  E  vorgenommen  hatte,  als  verdeckte  Gewinn-

ausschüttung auf; weiter wies er den Honorarertrag aus dem Vermittlungsgeschäft von 

brutto  Fr.  X.-  bzw.  netto  Fr. X.-  dem  selbstständigen  Erwerbseinkommen  des  Pflichti-

gen zu. Am gleichen Tag erging der Hinweis direkte Bundessteuer mit denselben Kor-

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rekturen  und  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr. X-.  Die  Schlussrech-

nung/Veranlagungsverfügung direkte Bundessteuer wurde am 22. Juni 2011 versandt.  

B. Hiergegen liessen die Pflichtigen am 29. Juni bzw. 12. Juli 2011 je Einspra-

che  erheben  und  beantragen,  auf  die  genannten  Aufrechnungen  zu  verzichten.  Das 

kantonale Steueramt wies die Einsprachen am 28. Juli 2011 ab.  

C. Am 29. August 2011 liessen die Pflichtigen Beschwerde bzw. Rekurs erhe-

ben, unter Wiederholung des Einspracheantrags, sowie Stellung einer Reihe von Even-

tualbegehren, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des kantonalen Steu-

eramts.  

Das kantonale Steueramt schloss am 29. September 2011 auf Abweisung der 

Rechtsmittel.  

Am  13. Oktober  2011  wurde  auf  Antrag  der  Pflichtigen  ein zweiter  Schriften-

wechsel  angeordnet.  Die  Pflichtigen  hielten  darauf  in  ihrer  Replik  vom  2.  November 

2011 und das kantonale Steueramt in der Duplik vom 6. Dezember 2011 an ihren An-

trägen fest. Die Eidgenössische Steuerverwaltung liess sich nicht vernehmen.  

Die Pflichtigen reichten hierauf am 3. Januar 2012 eine Triplik ein, auf welche 

das kantonale Steueramt am 25. Januar 2012 antwortete. Am 23. Februar 2012 nah-

men die Pflichtigen ein weiteres Mal Stellung, und am 1./8. März 2012 bestätigte das 

kantonale Steueramt noch einmal kurz seinen Standpunkt.  

Die Kammer zieht in Erwägung: 

1. Nach der Praxis des EGMR zu Art. 6 Ziff. 1 EMRK ist es grundsätzlich Sa-

che der Parteien, zu beurteilen, ob eine Vernehmlassung neue Argumente enthält und 

eine  Stellungnahme  erfordert  (BGE  132  I  42  E.  3.3.2,  mit  Hinweisen,  auch  zum  Fol-

genden).  Die  betreffende  Partei  muss  sich  im  Verfahren  zu  der  entsprechenden  Not-

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wendigkeit  aus  ihrer  Sicht  äussern  können.  Es  ist  ihr  deshalb  die  Möglichkeit  zu  ge-

währen,  ihren  Standpunkt  zu  den  Vorbringen  in  der  Vernehmlassung  vorzubringen. 

Diese  Grundsätze  werden  missachtet,  wenn  eine  unaufgefordert  eingereichte  Stel-

lungnahme aus den Akten gewiesen würde, oder wenn das Gericht bei der Zustellung 

einer Vernehmlassung an die andere Partei zum Ausdruck bringt, der Schriftenwechsel 

sei geschlossen.  

Art. 6 Abs. 1 EMRK bezieht sich nicht auf öffentliches Recht wie Abgabestrei-

tigkeiten (Herbert Miehsler in: Internationaler Kommentar zur Europäischen Menschen-

rechtskonvention,  Art.  6  Ziff.  172).  Das  Bundesgericht  anerkennt  indessen  dasselbe 

Replikrecht  gestützt  auf  Art.  29  Abs.  2  BV  (Rhinow/Koller/Kiss/Thurnherr/BrühlMoser, 

Öffentliches Prozessrecht, 2. A., 2010, Ziff. 2012) und damit allgemein (BGE 129 I 232 

E.  3.2).  Die  daraus  fliessende  Gefahr  eines  "unendlichen"  Schriftenwechsels  ist  den 

höchsten Gerichten  nicht  verborgen geblieben: Nach  der  Auffassung des  Kassations-

gerichts  des  Kantons  Zürichs  ist  es  aber  hinzunehmen,  dass  diese  Rechtsprechung 

unter Umständen wenig sinnvoll erscheint und insbesondere zu einer erheblichen Ver-

fahrensverzögerung führen kann. Diese Überlegungen seien dem Anspruch auf rechtli-

ches  Gehör  unterzuordnen  (KassGer  ZH,  12.  September  2006,  Nr.  AA060003, 

www.gerichte-zh.ch).  

Die  Parteien  haben  vom  Recht  auf  Replik  ausgiebig  Gebrauch gemacht  und 

sich  in  einem  vierfachen  Schriftenwechsel  geäussert.  Nachdem  sich  die  Antwort  des 

Steueramts auf die Quintuplik nun in einem allgemein gehaltenen Satz erschöpft, geht 

das Rekursgericht davon aus, dass der Schriftenwechsel abgeschlossen ist.  

2. a) aa) Nach Art. 20 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über die direkte Bun-

dessteuer  vom  14. Dezember  1990  (DBG)  und  § 20  Abs. 1  lit. c  des  Steuergesetzes 

vom 8. Juni 1997 (StG) sind u.a. Einkünfte aus beweglichem Vermögen steuerbar, wie 

Dividenden, Gewinnanteile, Liquidationsüberschüsse, Kapitalrückzahlungen für Gratis-

aktien und geldwerte Vorteile aus Beteiligungen aller Art. Zu den letztgenannten Leis-

tungen  gehören  namentlich  auch  offene  und  verdeckte Gewinnausschüttungen  sowie 

Zuwendungen von Aktiengesellschaften an die Anteilsinhaber oder ihnen nahestehen-

de  Dritte,  die  einem  Aussenstehenden  nicht  oder  zumindest  nicht  in  gleichem  Masse 

gewährt  würden.  Geldwerte  Leistungen  in  letzterem  Sinn  sind  nach  der  Rechtspre-

chung immer dann anzunehmen, wenn (a) die Gesellschaft keine oder keine gleichwer-

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tige Gegenleistung erhält, (b) der Aktionär bzw. Anteilsinhaber direkt oder indirekt (z.B. 

über eine ihm nahestehende Person oder Unternehmung) einen Vorteil erhält, der ei-

nem  Dritten  unter  gleichen  Bedingungen  nicht  zugebilligt  worden  wäre,  die  Leistung 

also  insofern  ungewöhnlich  ist,  und  (c)  der  Charakter  dieser  Leistung  für  die  Gesell-

schaftsorgane erkennbar  war  (vgl.  BGE  119 Ib 116  E.  2.;  115 Ib  274 E.  9b;  ASA  69, 

202 E. 2; je mit weiteren Hinweisen). 

Der  Grund  solcher  Vorteilszuwendungen  liegt  nicht  in  der  Geschäftstätigkeit 

der  Gesellschaft,  sondern  im  Beteiligungsverhältnis.  Mit  der  Ausrichtung  von  geld-

werten  Vorteilen  kommt  die  Gesellschaft  nicht  geschäftlichen  Verpflichtungen  nach, 

sondern  verwendet  Gewinn  im  Interesse  ihrer  Aktionäre  (Art. 660  OR;  Markus  Reich, 

Verdeckte  Vorteilszuwendungen  zwischen  verbundenen  Unternehmen,  in:  ASA  54, 

621 f.). Ob eine Leistung an den Inhaber von Beteiligungsrechten gerade wegen dieser 

Eigenschaft  erfolgt  ist  und  einem  Dritten  nicht  erbracht  worden  wäre,  bestimmt  sich 

danach, ob sie ungewöhnlich ist und sich mit einem sachgemässen Geschäftsgebaren 

nicht vereinbaren lässt, also als geschäftsmässig nicht begründet erscheint (BGE 113 

Ib 23 E. 2c). Dazu ist ein Drittvergleich anzustellen, wobei in jedem Einzelfall alle kon-

kreten Umstände des zwischen der Gesellschaft und dem Anteilseigner abgeschlosse-

nen Geschäfts zu berücksichtigen sind und davon ausgehend bestimmt werden muss, 

ob das Geschäft in gleicher Weise mit einem der Gesellschaft nicht Verbundenen auch 

abgeschlossen worden wäre (BGr, 10. November 2000 = StE 2001 B 24.4 Nr. 58 und 

ASA 66, 554 und 559).  

bb) Macht die Steuerbehörde geltend, eine Leistung der Gesellschaft sei nicht 

geschäftsmässig  begründet,  so  hat  sie  aufgrund  ihrer  Untersuchungen  diesen  Tatbe-

stand  aufzuzeigen  (vgl.  StE 1990  B 24.4. Nr. 25).  Dabei  dürfen  die  Anforderungen  an 

den  Nachweis  naturgemäss  nicht  allzu  hoch  angesetzt  werden.  Es  genügt  vielmehr, 

dass sie den behaupteten Sachverhalt glaubhaft macht bzw. dass sich dieser in sach-

gemässer  Würdigung  der  Verhältnisse  als  sehr  wahrscheinlich  erweist  (vgl.  StRK  I, 

16. Dezember  1991,  R 148/90).  Diesfalls  obliegt  es  alsdann  der steuerpflichtigen Ge-

sellschaft  bzw.  dem  begünstigten  Aktionär,  die  begründete  Vermutung  zu  entkräften 

und den Gegenbeweis für die geschäftsmässige Begründetheit der streitigen Leistung 

zu  erbringen.  Die  Begünstigungsabsicht  des  Leistungserbringers  darf  bei  alledem  in 

der  Regel  ohne  besonderen  Nachweis  der  Steuerbehörden  vorausgesetzt  werden 

(vgl. VGr, 24. November 1977 = ZBl 1978, 265 = ZR 1978 Nr. 59). 

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b)  Gemäss  Revisionsbericht  enthielt  das  Konto  Nr.  /Beteiligung  E,  Kanada, 

der C AG in Bezug auf das Geschäftsjahr 2006 folgende Buchungen:  

01.01. Eröffnungsbilanz  

31.12. FW- bzw. Kurs-Bewertung  

31.01. Kauf 340'000 Aktien von F 

31.12. Kauf 200'000 Aktien von G  

Abschreibung 340'000 Aktien G auf Kurswert  

Abschreibung 200'000 Aktien G auf Kurswert  

Schlussbilanz (Marktwert gemäss Bank) 

 Fr.  

470'633.- 

8'187.- 

390'626.- 

200'000.- 

- 362'150.- 

- 183'250.- 

524'046.-.  

Dies ergab für die erworbenen Aktien einen Buchwert per 31. Dezember 2006 

von Fr. 45'226.-. Hierzu hält der Revisor fest, dass diese Bewertung dem Vermögens-

auszug  der  Bank  (H,  in D)  entspricht.  Die  Aktien  waren  ursprünglich  an  der  Börse  in 

Kanada kotiert, zum Zeitpunkt der Revision jedoch dekotiert und die Gesellschaft unter 

konkursamtlicher Verwaltung.  

Die  C  AG  hat  demnach  die  Aktien  im  selben  Jahr  erworben  und  um 

Fr. 545'400.- abgeschrieben. Damit hat sie gleich selbst die Grundlage für die Annah-

me  geliefert,  dass  der  Kaufpreis  übersetzt  war.  Insbesondere  machen  die  Pflichtigen 

nicht geltend, dass die Abschreibung auf irgendwelche Ereignisse zurückzuführen sei, 

welche  zwischen  Erwerbsdatum  und  Zeitpunkt  der  Abschreibung  eingetreten  waren, 

oder  dass  in  diesem  Zeitraum  neue  Erkenntnisse  aufgetaucht  seien,  welche  im  Zeit-

punkt  des  Erwerbs  noch  nicht  bekannt  und  auch  nicht  voraussehbar  waren.  Kommt 

hinzu,  dass  solche  Umstände  mit  Bezug  auf  die  zweite  Tranche  von  200'000  Aktien 

ausgeschlossen werden können, da der Erwerb und die Abschreibung am selben Tag 

erfolgten. Damit ist aber die Annahme eines übersetzten Kaufpreises sachlich begrün-

det; einer weiteren Beweisleistung durch das kantonale Steueramt bedarf es nicht.  

Gemäss  der  ursprünglichen  Sachdarstellung  des  Pflichtigen  hatte  er  zudem 

persönliche Gründe für die Transaktionen. Hierzu führte er im Einschätzungsverfahren 

der C AG mit Schreiben vom 30. Juli 2010 aus, der Verkäufer G habe bei einer Kapi-

talerhöhung von E 2000/2001 Fr. 200'000.- einbezahlt. Für den Pflichtigen als Verwal-

tungsratspräsident der C AG und als Verwaltungsrat der E sei es eine Frage der Ehre 

und der  beruflichen  Reputation gewesen,  Personen  aus  seinem  Bekanntenkreis,  wel-

che im Vertrauen auf seine Fähigkeiten direkt in die E investiert hätten, nicht zu Scha-

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den  kommen  zu  lassen.  Eine  Investmentgesellschaft  wie  die  C  AG  habe  keine  ge-

schäftliche Zukunft, wenn gutgläubig investierende Personen nachher derart zu Scha-

den kämen. Diese Sachdarstellung wird in der Einsprache vom 29. Juni 2011 im We-

sentlichen  wiederholt.  Über  die  F  (offenbar  eine  Gesellschaft)  machte  der  Pflichtige 

keine  näheren  Angaben,  da  er  diese  nicht kenne.  Dennoch  habe  er  sie aus Gründen 

der  Gleichbehandlung  ebenfalls  schadlos  halten  wollen.  Insgesamt  ergibt  sich  damit, 

dass die C AG auf Anweisung des Pflichtigen aus allein mit seiner Person zusammen-

hängenden Gründen einen weit übersetzten Kaufpreis bezahlt hat, welchen sie selbst – 

bei einer Würdigung unter den Bedingungen eines Drittvergleichs – zu erbringen nicht 

bereit gewesen wäre.  

Diese Motive mussten der C AG zudem bekannt sein, da sie vom Pflichtigen 

selbst geführt wird, sodass der Charakter der verdeckten Gewinnausschüttung auch für 

sie erkennbar war. Damit sind die Voraussetzungen für die Annahme einer geldwerten 

Leistung an ihn erfüllt.  

c) Was die Pflichtigen dagegen vorbringen, vermag nicht zu überzeugen:  

Bereits  mit  der  Einsprache,  besonders  aber  in  der  Beschwerde  bzw.  im  Re-

kurs änderten sie ihre Sachdarstellung. Demnach sei der Erwerb der E-Aktien erfolgt, 

um eine beherrschende Beteiligung zu erlangen, die es erlaubt hätte, die Gesellschaft 

an einen Dritten zu verkaufen. Im Dezember 2006 sei der Pflichtige mit einem weiteren 

Investor  übereingekommen,  zu  versuchen,  die  E  an  einen  ihrer  Konkurrenten  zu  ver-

kaufen. Dieser sei vor allem am Verlustvortrag der E von CAD X Mio. interessiert ge-

wesen. Seit 2004 seien die Aktien der E nicht mehr an der Börse kotiert gewesen. Der 

letzte Börsenkurs  habe 0.08  CAD  betragen;  dieser  sei  aber für  2006  nicht mehr  rele-

vant.  Der  Pflichtige  habe  gewusst,  dass  bei  einem  Verkauf  bedeutend  mehr  gelöst 

werden  könne.  Der  Dritte  habe  früher  bereits  sein  Interesse  an  der  E  bekundet  und 

CAD X Mio. geboten; ein Verkauf für CAD X Mio. sei als realistisch betrachtet worden. 

Es hätten damit handfeste wirtschaftliche Gründe für den Kauf der Aktien vorgelegen.  

Die  Pflichtigen  legen  nicht  dar,  weshalb  sie  diese  Umstände  nicht  bereits  im 

Schreiben  vom  30.  Juli  2010  offen  gelegt  haben;  es  sind  jedenfalls  keine  Gründe  er-

sichtlich, diese dem Steueramt zu verheimlichen. Dies lässt die neuen Sachdarstellung 

als  wenig  glaubhaft  erscheinen  bzw.  vermuten,  dass  die  im  Schreiben  vom  30.  Juli 

2010 dargelegten Gründe eher zutreffen.  

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Hinzu  kommt,  dass  es  an  beweiskräftigen  Belegen  für  die  nachgelieferte 

Sachdarstellung fehlt. Vorgelegt wurde lediglich der Mail-Verkehr zwischen dem Pflich-

tigen und einem weiteren Investor; jedwelche Schreiben vom prospektiven Käufer feh-

len. Zudem datieren die E-Mails vom Dezember 2006, während die erste Kauf-Tranche 

bereits  per  31.  Januar  2006  verbucht  wurde,  sodass  es bereits  am  zeitlichen Zusam-

menhang fehlt. Ausserdem handelte es sich bei der kontaktierten Person  offenkundig 

um  den  Inhaber  eines  50%-Anteils  an  der  erhofften  Käuferin,  und  machte  dieser  die 

Transaktion überdies von steuerlichen Bedingungen abhängig, ohne aber klare Zusa-

gen abzugeben. Damit fehlt es an einem Nachweis, dass damals tatsächlich ernsthafte 

Erfolgsaussichten für einen Verkauf bestanden, und es sich nicht um eine blosse Kon-

taktaufnahme handelte, welche völlig folgenlos blieb. Bezeichnenderweise machen die 

Pflichtigen denn auch keinerlei Ausführungen über den weiteren Verlauf der Verhand-

lungen.  Aus  der  von  den  Pflichtigen  vorgelegten  Dokumentation  ist  vielmehr  zu 

schliessen, dass es nicht zu einem Verkauf gekommen ist. Heute befindet sich die E in 

einem Konkursverfahren. Es erscheint deshalb mehr als fraglich, dass ein unabhängi-

ger Dritter 2006 auf einer solchen unsicheren Grundlage einen Entscheid zum Erwerb 

weiterer Aktien weit über dem letzten Börsenkurs getroffen hätte; dies lässt vermuten, 

dass bei der C AG weitere, nicht geschäftsbezogene Umstände mitgespielt haben.  

Selbst  wenn  aber  tatsächlich  davon  ausgegangen  würde,  dass  ein  späterer 

Verkauf der Aktien ernsthaft zu erwarten war, würde dies den Kaufpreis in keiner Wei-

se  rechtfertigen.  Die  Angaben  über  die  Aktienbestände  sind  zwar  sehr  spärlich;  stellt 

man indessen auf die vorhanden Akten ab, so ergibt sich folgendes: Die C AG verfügte 

per 31. Dezember 2006 über 6'103'112 A-Shares und 154'000 B-Shares der E; in der 

erstgenannten  Anzahl  sind  die  neu  hinzugekauften  540'000  A-Shares  enthalten.  Die 

Unterschiede zwischen den A-Shares und den B-Shares sind nicht bekannt; betrachtet 

man sie als gleichwertig, so machten die neu erworbenen Aktien rund 8,6% der Beteili-

gung  aus.  Nach  den  Angaben  der  Pflichtigen  verfügte  die  C  AG  über  rund  40%  des 

Aktienkapitals der E. Geht man vom maximal erhofften Verkaufserlös für die gesamte 

Gesellschaft von CAD X Mio. aus, so wären auf die C AG rund CAD X Mio. entfallen; 

8,6%  hiervon  sind  CAD  172'000.-.  Bei  einem  Devisenkurs  von  Fr.  1.049  ergibt  dies 

einen Betrag von rund Fr. 180'000.-. Wie den E-mails zu entnehmen ist, war aber ein 

Verkaufserlös  für  die  gesamte  Gesellschaft  von  bloss  CAD  X  Mio.  wahrscheinlicher. 

Unter  diesen  Umständen  hätte die  C  AG  für  das  Aktienpaket  einem  Dritten  bestimmt 

nicht Fr. 590'626.- bezahlt.  

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Am überhöhten Kaufpreis ändert der Einwand nichts, die Abschreibung sei nur 

auf Anweisung der Revisionsstelle erfolgt. Soweit die Pflichtigen damit geltend machen 

wollen, dass die Abschreibung handelsrechtlich unnötig war, hilft ihnen dies nicht wei-

ter. Die C AG hat keinen entsprechend korrigierten Abschluss eingereicht. Zudem deu-

tet aufgrund der vorhandenen Akten nichts darauf hin, dass der Buchwert zu tief sei.  

d) Damit ist die Aufrechnung des kantonalen Steueramts zu bestätigen.  

3.  Streitig  ist ferner die Zuordnung  der  Mäklerprovision  von  Fr. X.-. Während 

die Pflichtigen diese als Ertrag der  C AG betrachten, macht das kantonale Steueramt 

im Wesentlichen geltend, es handle sich dabei um ein Einkommen aus selbstständiger 

Erwerbstätigkeit  des  Pflichtigen,  welches  er  in  Form  einer  Kapitaleinlage  in die  C  AG 

eingebracht  habe.  Eventualiter  handle  es  sich  um  eine  Steuerumgehung.  Da  es  sich 

beim vom kantonalen Steueramt geltend gemachten Einkommenszufluss beim Pflichti-

gen um einen steuerbegründenden Umstand handelt, obliegt ihm hierfür nach den dar-

gelegten Regeln die Beweislast.  

a) Nach ständiger Doktrin und Praxis gilt Einkommen steuerrechtlich in jenem 

Zeitpunkt  als  zugeflossen  und  erzielt,  in  welchem  der  Steuerpflichtige  eine  Leistung 

vereinnahmt  oder  einen  festen  Anspruch  darauf  erworben  hat,  über  welchen  er  tat-

sächlich verfügen kann. Voraussetzung des steuerauslösenden Zuflusses ist demnach 

ein  abgeschlossener  Rechtserwerb,  welcher  Forderungs-  oder  Eigentumserwerb  sein 

kann (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. A., 2009, Art. 210 

N 20 ff. DBG und Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, 2. A., 2006, 

§ 50  N  20  ff.  StG,  auch  zum  Folgenden).  Der  Forderungserwerb  ist  vielfach  Vorstufe 

des Eigentumserwerbs; die Besteuerung erfolgt in der Regel zu diesem Zeitpunkt und 

nicht erst dann, wenn die (Geld-) Leistung erbracht wird (BGr, 11. Februar 2000 = StE 

2000  B  23.41  Nr.  3  mit  Verweisungen).  Fälligkeit  der  Leistung  ist  nicht  in  jedem  Fall 

Voraussetzung  des  Einkommenszuflusses,  unter  Umständen  ist  der  steuerrechtlich 

relevante  Forderungserwerb  schon  vor  dem  Fälligkeitstermin  abgeschlossen.  Aller-

dings  wird  der  Forderungserwerb  nur  dann  als  einkommensbildend  betrachtet,  wenn 

die Erfüllung nicht als unsicher erscheint. Liegt Unsicherheit vor, wird auf den Zeitpunkt 

der tatsächlichen Erfüllung – bei einer Geldschuld also die Zahlung – abgestellt. Dies 

ist dann der Fall, wenn der Schuldner zahlungsunfähig oder nicht zahlungswillig ist.  

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b) In Bezug auf die Mäklerprovision wurden mehrere Übereinkommen getrof-

fen:  

aa) Zunächst wurde am 1. Februar 2006 ein "Brokerage Agreement" zwischen 

dem Verkäufer L ("Principal") einerseits und dem Pflichtigen sowie der C AG (zusam-

men die "Brokers") andrerseits abgeschlossen. Darin wurde Folgendes vereinbart:  

1. Appointment of Brokers 

The principal hereby appoints the brokers jointly as his brokers according to art 412 ss. 

of the Swiss Code of Obligations and grants the brokers jointly the non exclusive right 

to provide an opportunity to conclude a sale and purchase agreement (…) with a pur-

chaser  procured  by the  Brokers for the  target for  a term  commencing  on  February  1, 

2006, and ending on June 30, 2006.  

2. Purchasers Procured by the Brokers 

The purchasers procured by the Brokers to the Principal for the Target during the term 

of  this  agreement  shall  be  listed  from  time  to  time  in  an  Annex  hereto  signed  by  the 

parties.  

3. Brokerage Fee 

3.1. The Principal shall pay to the Brokers jointly a brokerage fee (the "Brokerage Fee") 

of 1% of the total purchase price agreed upon by the Principal and the purchaser (…).  

3.2. The Brokerage Fee shall be payable only upon signing and completion of the Sale 

and Purchase Agreement between the Principal and a purchaser procured by the Bro-

ker  and  listed  in  the  Annex.  The Brokers'  right to receive the  Brokerage  Fee  shall  be 

expressly  conditioned  on,  and  the  Brokerage  Fee  shall  be  earned  by  and  payable  to 

the  Brokers  jointly  if  and  only  if  the  Sale  and  Purchase  Agreement  with  a  purchaser 

procured by the Brokers and listed  in the Annex is signed  and completed prior to the 

expiration or termination of this Agreement.  

(…) 

7. Sale After Expiration or Termination of Agreement 

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1 ST.2011.249 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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If within 6 months after the earlier of the expiration or termination of this Agreement, the 

Target is sold to any purchaser procured by the Brokers prior to such expiration or ter-

mination and listed in the Annex, the Principal shall pay to the Brokers jointly the Bro-

kerage Fee as set forth in Clause 3.  

In einem gegengezeichneten Annex vom 3. Februar 2006 wird ein möglicher 

Interessent genannt.  

bb) In einem Zusatz ("Amendment") vom 27./28. Juni 2006 setzten die nämli-

chen Parteien die "Brokerage Fee" auf 0,75% herab.  

cc)  Nach  Ablauf  des  "Brockerage  Agreement"  vom  1.  Februar  2006  wurde 

dieses  am  19./24.  Juli  2006  erneuert,  wobei  sodann  nur  noch  die  C  AG  als  "Broker" 

auftrat.  Die  Geltungsdauer  des  Agreements  wurde  neu  auf  den  30. September  2006 

erstreckt; im Übrigen entsprach die Vereinbarung derjenigen vom 1. Februar 2006. Im 

Annex wird als Käufer dieselbe Person genannt wie im Annex vom 3. Februar 2006.  

dd) Weiter liegt eine Honorarabrechnung des Pflichtigen vor, welche sich auf 

dessen  Leistungen  als Partner  der  Anwaltskanzlei  für  die Mäklertätigkeit  bezieht.  Ge-

mäss dieser war er bereits ab dem 10. November 2005 in dieser Angelegenheit tätig. 

Die  Mäklerprovision  in  Höhe  von  Fr.  X.-  wurde  am  7.  November  2006  auf  das  Bank-

konto der C AG überwiesen. Das genaue Datum des Vertragsabschlusses, wovon die 

Provision abhing, ist nicht bekannt.  

c)  Gestützt  auf  den  Vertrag  vom  1.  Februar  2006  i.V.m.  dem  Zusatz  vom 

27./28.  Juni  2006  stand  demnach  dem  Pflichtigen  ein  Anspruch  auf  einen  gewissen 

Anteil an der Mäklerprovision zu, da das Geschäft in der Folge tatsächlich mit dem von 

ihm  vorgeschlagenen  Interessenten  abgeschlossen  wurde.  Die  zeitliche  Begrenzung 

bis 30. Juni 2006 steht dem nicht entgegen, da Ziff. 7 genau für diesen Fall den Fort-

bestand des Anspruchs auf Mäklerlohn um sechs Monate (bis Ende 2006) vorsah. Das 

Datum  des  Verkaufvertragsabschlusses  ist  zwar  unbekannt,  hat  aber  bestimmt  vor 

dem 7. November 2006 (Datum der Zahlung) stattgefunden. Damit ist als Zwischener-

gebnis  festzuhalten,  dass  der  Pflichtige  einen  durchsetzbaren  Anspruch  auf  seinen 

Anteil am Mäklerlohn erworben hat und – da keine Umstände ersichtlich sind, welche 

diesen als unsicher erscheinen liessen – ihm dieser damit spätestens beim Datum des 

Abschlusses des zugrunde liegenden Geschäfts zugeflossen ist.  

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d) Vor diesem Hintergrund ist die Vereinbarung vom 19./24. Juli 2006 zu prü-

fen.  Rechtlich  wird  der  Anspruch  des  Pflichtigen  von  der  Vereinbarung  gar  nicht  tan-

giert, da er nicht als Partei (wohl aber als Organ der C AG) daran beteiligt war. Ziff. 8.2 

der  Vereinbarung,  wonach  diese  alle  früheren  ersetzt,  kann  ihm  persönlich  deshalb 

nicht entgegen gehalten werden. Mitunter könnte er den Principal gestützt auf die dem 

Rekursgericht  eingereichten  Verträge  noch  heute  auf  Leistung  seines  Anteils  an  der 

Mäklerprovision verklagen. Ist demnach kein formeller Verzicht des Pflichtigen auf sei-

nen  Anteil  ersichtlich,  besteht  keine  Veranlassung  dafür,  von  einem  steuerlichen  Zu-

fluss  bei  ihm  abzusehen.  Dass  seine  Forderung  offenkundig  durch  Leistung  an  die 

C AG befriedigt wurde, vermag daran nichts zu ändern. Im Ergebnis ist deshalb festzu-

halten, dass das Vorgehen des Pflichtigen tatsächlich – soweit die Mäklerprovision ihm 

persönlich zustand – als Zufluss bei ihm und gleichzeitig als Kapitaleinlage in die C AG 

zu werten ist.  

e)  Die  Vereinbarung  vom  1.  Februar  2006  spricht  dem  Pflichtigen  und  der 

C AG den Anspruch auf die Mäklerprovision gemeinsam ("jointly") zu, enthält aber kei-

ne  Regelungen  über  die Aufteilung  unter  ihnen.  Mangels  ausdrücklicher Regelung  ist 

von  einer  vertragsmässigen  Verbindung  zur  Erreichung  eines  gemeinsamen  Zwecks 

auszugehen,  mithin  einer  einfachen  Gesellschaft  (Art.  530  ff.  OR).  Damit  gelangt  die 

subsidiäre Regelung von Art. 533 Abs. 1 OR zur Anwendung, welche eine gleichmäs-

sige Aufteilung der Gewinne vorsieht.  

Mithin ist erstellt, dass der Pflichtige zumindest die Hälfte der Mäklerprovision 

als ihm direkt zugeflossen zu versteuern hat.  

4. Zu prüfen bleibt, ob – entsprechend der Ansicht des kantonalen Steueramts 

– auch die andere Hälfte der Mäklerprovision dem Pflichtigen zuzurechnen ist.  

a)  Die  C  AG  war  Vertragspartei  im  "Brokerage  Agreement"  vom  1.  Februar 

2006 und hatte damit zusammen mit dem Pflichtigen Anspruch auf die Mäklerprovision 

bei  Eintritt  der  Voraussetzungen,  von  welchen  die  Auszahlung  abhing.  Zivilrechtlich 

wäre nur anders zu entscheiden, wenn der Vertrag bezüglich ihrer Teilnahme simuliert 

gewesen wäre.  

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Grundlage jeden gültigen Rechtsgeschäfts ist gemäss Art. 18 Abs. 1 OR der 

Parteiwille und nicht die nach aussen dargebotene Rechtsgestaltung. So können simu-

lierte Geschäfte zum Einen dazu dienen, das Vorhandensein eines Vertragsverhältnis-

ses  vorzutäuschen,  obwohl  zwischen  den  Parteien  überhaupt  kein  solches  entstehen 

soll;  zum  Andern  kann  durch  den  Abschluss  des  Scheingeschäfts  von  den  Parteien 

das  Verdecken  eines  wirklich  beabsichtigten  Vertragsverhältnisses  angestrebt  sein, 

wobei diesfalls nicht nur ein simulierter Vertrag, sondern auch ein dissimuliertes (ver-

decktes) Geschäft vorhanden ist. Das Scheingeschäft kann auch in einer Teilsimulation 

bestehen, bei der nur eine oder einzelne Vertragsbestimmungen, z.B. falsche Angaben 

über die Verzinsung, vorgetäuscht sind (BGE 117 II 382 E. 2a). Die Simulationsabrede 

bedarf keiner besonderen Form und kann sich auch aus dem konkludenten Verhalten 

der Beteiligten ergeben (BGE 112 II 337 E. 4). Sie hat zivilrechtlich zur Folge, dass das 

simulierte Rechtsgeschäft als ungültig, das verdeckte Rechtsgeschäft hingegen (unter 

Vorbehalt  der  Einhaltung  allfälliger  Formerfordernisse)  als  verbindlich  zu  würdigen  ist 

(vgl. dazu Wolfgang Wiegand, in: Basler Kommentar, 4. A., 2007, Art. 18 N. 51 ff. OR). 

Dies muss auch für das Steuerrecht gelten.  

Das kantonale Steueramt stellt sich auf den Standpunkt, dass nur der Pflichti-

ge Vertragspartei und die Aufnahme der C AG in den Mäklervertrag simuliert gewesen 

sei. Hierzu ist einzuräumen, dass die C AG weder über eine eigene Infrastruktur noch 

Angestellte verfügte und nur durch die Person des Pflichtigen zu handeln in der Lage 

war.  Dies  genügt  indessen  nicht,  um  eine  Simulation  anzunehmen.  Vielmehr  ist  auf-

grund der vorliegenden Interessenlage (Möglichkeit der Verrechnung der Mäklerprovi-

sion mit den Verlustvorträgen der C AG) im Gegenteil darauf zu schliessen, dass es für 

den Pflichtigen von grosser Bedeutung war, dass eben gerade die C AG den Vertrag 

abschloss  und die sichtbare Gestaltung damit  auch  seinem  wahren Willen  entsprach. 

Weiter ist zu berücksichtigen, dass mit dem Principal auch ein unabhängiger Dritter am 

Vertrag  beteiligt  war,  dessen  Mitwirkung  an  einer  Simulation  nicht  leichthin  anzuneh-

men ist. Es ist deshalb davon auszugehen, dass die C AG mit Abschluss des Vertrags 

einen echten eigenen Anspruch auf die Provision erworben hat.  

b) Als weiteren Ansatzpunkt vertritt das kantonale Steueramt die Auffassung, 

bei der Überlassung der Mäklerprovision an die  C AG handle es sich um eine Privat-

entnahme, da diese aus einem Geschäft stamme, welches der Pflichtige persönlich im 

Rahmen seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit vorbereitet habe.  

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aa)  Nach  der  Generalklausel  von  Art. 16  Abs. 1  DBG  und  § 16  Abs. 1  StG 

unterliegen  der  Einkommenssteuer  alle  wiederkehrenden  und  einmaligen  Einkünfte. 

Gemäss Art. 18 DBG bzw. § 18 StG sind insbesondere alle Einkünfte aus einem Han-

dels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf 

sowie  aus  jeder  anderen  selbstständigen  Erwerbstätigkeit  steuerbar  (Abs. 1).  Zu  den 

Einkünften aus selbstständiger Erwerbstätigkeit zählen sodann auch alle Kapitalgewin-

ne  aus  Veräusserung,  Verwertung  oder  buchmässiger  Aufwertung  von  Geschäftsver-

mögen.  Der  Veräusserung  gleichgestellt  ist  die  Überführung  von  Geschäftsvermögen 

in das Privatvermögen (Abs. 2).  

Auf  eine  Überführung  von  Geschäftsvermögen  in  das  Privatvermögen  – eine 

Privatentnahme – ist zu schliessen, wenn die steuerpflichtige Person einen Bestandteil 

des  Betriebsvermögens  dauernd  in  den  Dienst  der  privaten  Kapitalanlage  stellt.  Eine 

solche Überführung hat zum Verkehrswert zu erfolgen, und der rechnerische Überfüh-

rungsgewinn  ist  als  Einkommen  aus  selbstständiger  Erwerbstätigkeit  zu  erfassen.  Da 

es  sich  bei  unentgeltlichen  Rechtsgeschäften  über  Vermögenswerte  des  Geschäfts-

vermögens  um  einen  Akt  im  privaten  Bereich  handelt,  bedingen  sie  vorgängig  eine 

Privatentnahme  (Peter  Locher,  Kommentar  zum  DBG,  1.  Teil,  2001,  Art.  18  N  108 

DBG). Dies muss auch dann gelten, wenn der Steuerpflichtige einen Gegenstand sei-

nem Geschäftsvermögen entnimmt und als Kapitaleinlage in seine im Privatvermögen 

befindliche Gesellschaft einbringt.  

bb) Es ist unbestritten, dass der Pflichtige die für den Abschluss des Mäkler-

vertrags  erforderlichen Beziehungen  selbst  hergestellt  und  die  Vorbereitungshandlun-

gen jeweils in eigenem Namen und ohne Einbezug der C AG getätigt hat. Diese Tätig-

keit des Pflichtigen ist der Natur nach als selbstständiger Erwerb zu werten, sei es im 

erweiterten Rahmen der selbstständigen Erwerbstätigkeit als Partner der Anwaltskanz-

lei  oder  als  selbstständiger  Nebenerwerb. Wenn  er  in  der  Folge  die  C  AG  am  Ertrag 

der Tätigkeit ohne Gegenleistung teilhaben liess, stellt sich die Frage, ob und wie dar-

über abzurechnen ist.  

Die  Anwendung  der  Grundsätze  über  die  Privatentnahme  scheitert  indessen 

daran, dass es sich beim ins Auge gefassten Abschluss des Mäklervertrags nicht um 

einen  Vermögenswert  handelte.  Massgebend  waren  die  Verhältnisse  bei  Abschluss 

des Vertrags am 1. Februar 2006, da zu diesem Zeitpunkt die C AG erstmals als am 

Geschäft  beteiligt  in  Erscheinung  trat.  Zuvor  bestand  nur  die  Aussicht  auf  den  Ab-

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schluss  des  Mäklervertrags.  Der  Mäklervertrag  seinerseits  begründete  nur  einen  An-

spruch auf eine Mäklerprovision im Fall des Abschlusses des zugrunde liegenden an-

gestrebten  Verkaufsgeschäfts.  Mithin  lag  noch  kein  gefestigter  Vermögenswert  vor, 

sondern allenfalls eine Anwartschaft, d.h. die mehr oder wenige vage Aussicht auf ei-

nen künftigen Rechtserwerb (Zigerlig/Jud, in: Kommentar zum schweizerischen Steuer-

recht, Band I/1, 2. A., 2002, Art. 13 N 22 StHG). Es fehlte damit bereits an einem reali-

sierbaren Vermögenswert.  

c)  Das kantonale  Steueramt  stützt  sich  weiter  auf  das  Verbot  der  Steuerum-

gehung.  

aa) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts liegt eine Steuerumgehung 

vor,  wenn  das  gewählte  Vorgehen  ungewöhnlich,  unangemessen  oder  seltsam  er-

scheint, jedenfalls aber nicht dem verfolgten wirtschaftlichen Ziel entspricht, dieser un-

gewöhnliche Weg  nur  aus  Gründen  der  Steuerersparnis  gewählt  wurde,  und  eine  er-

hebliche  Steuerersparnis  eintreten  würde,  falls  die  Aktion  erfolgreich  wäre  (vgl.  BGE 

131  II  627  E. 5.2  sowie  statt  vieler  BGr,  9. November  2001,  ASA  72,  413  ff.;  Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, VB zu Art. 109 - 121 N 37 ff. DBG und VB zu §§ 119 - 131 

N  36  ff.  StG).  Sind  diese  drei  Voraussetzungen  erfüllt,  so  ist  der  Besteuerung  die 

Rechtsgestaltung zugrunde zu legen, die sachgemäss gewesen wäre, um den erstreb-

ten wirtschaftlichen Zweck zu erreichen.  

In  der  bundesgerichtlichen  Praxis  zum  Durchgriff  auf  die  hinter  einer  juristi-

schen Person stehende natürliche Person wird zunächst ein weitgehendes Abhängig-

keitsverhältnis  der  juristischen von  der  natürlichen  Person verlangt  (vgl.  so ausdrück-

lich  bereits  ASA  16,  213  E.  2  S.  216;  siehe  auch  Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, 

Schweizerisches Aktienrecht, 1996, § 62 N 54). Dies allein genügt jedoch nicht für die 

Annahme  einer  ungewöhnlichen  oder  gar  missbräuchlichen  Rechtsgestaltung,  wird 

doch  die  "Einmanngesellschaft"  sowohl  in  der  zivil-  als  auch  in  der  steuerrechtlichen 

Praxis  grundsätzlich  anerkannt.  Es  gilt  diesbezüglich  nach  weit  überwiegender  und 

vom Bundesgericht anerkannter Lehre der Grundsatz, dass bei einer AG die Tatsache 

allein, dass sie eine Einmann-AG ist, die Berufung auf ihre rechtliche Selbstständigkeit 

nicht missbräuchlich machen kann (Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, § 62 N 39). Dazu 

kommen  muss  vielmehr,  dass  die  Gründung  und  die  Führung  der  infrage  stehenden 

juristischen  Person  missbräuchlichen  Zielsetzungen  dient,  d.h.  –  auf  das  Steuerrecht 

angewendet  –  dass  sie  im  Grund  einzig  zum  Zweck  der  Steuervermeidung  bzw.  

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-minimierung erfolgt (vgl. ASA 16, 213 E. 2 S. 216). Für den Entscheid darüber, ob sich 

ein Durchgriff rechtfertigt, bedarf es somit stets einer sorgfältigen Interessenabwägung 

(vgl. Forstmoser/Meier-Hayoz/Nobel, § 62 N 55 f.).  

bb)  Die  C  AG  wurde  gemäss  Handelsregisterauszug  am  10.  Juni  1971  ge-

gründet und bezweckt seit der letzten Statutenänderung 1999 das Halten und Verwal-

ten sowie Erwerben und Veräussern von Beteiligungen sowie das Tätigen von Finanz-, 

Leasing- und Immobiliengeschäften und das Besorgen des Cash Manangements in der 

Holdinggruppe.  Seit  1999  amtieren  die  Pflichtigen  als  Präsident/Delegierter  bzw.  Mit-

glied  des  Verwaltungsrats. Gemäss Bilanz  verfügte  sie 2005  und 2006  über keine  ei-

gene Büroinfrastruktur; ihre Aktiven umfassten im Wesentlichen diverse Beteiligungen 

im Gesamtbetrag von rund Fr. X Mio., wovon eine Beteiligung I Gruppe von Fr. X Mio. 

hervorsticht. Soweit ersichtlich, bestanden ihre Geschäftsaktivitäten im Halten von sol-

chen  Beteiligungen.  Damit  übte  sie  aber  bereits  eine  Geschäftstätigkeit  aus,  welche 

sich von derjenigen des Pflichtigen als selbstständig erwerbender Rechtsanwalt unter-

scheiden lässt. Insbesondere ist nicht davon auszugehen, dass der Pflichtige sie etwa 

als  blosse  Rechnungsstellerin  gegenüber  seinen  eigenen  Auftraggebern  einschaltete. 

Mithin  wies  die  C  AG  wirtschaftlich  eine  eigene  Realität  auf,  und  dient  ihre  Existenz 

nicht einer missbräuchlichen Zielsetzung.  

cc) Kommt damit ein genereller Durchgriff nicht in Betracht, bleibt als Ansatz-

punkt für eine Steuerumgehung nur noch, ob ein solcher im vorliegenden Einzelfall in 

Bezug auf das Mäklergeschäft gerechtfertigt ist. Das kantonale Steueramt erblickt die 

ungewöhnliche Gestaltung des Vorgehens darin, dass die C AG weder über eine eige-

ne Infrastruktur noch über eigenes Personal verfügte und weder in den Vorjahren noch 

später ein solches Geschäft über sie abgewickelt wurde. Dies allein lässt das Mäkler-

geschäft indessen nicht als ungewöhnlich erscheinen. Einer Gesellschaft kann es nicht 

versagt  werden,  als  gewinnstrebiges  Unternehmen  jede  sich  ihr  bietende  Möglichkeit 

zur  Erzielung  eines  Gewinns  wahrzunehmen.  Zudem  trifft  es  nicht  zu,  dass  sie  nicht 

über Personal verfügte, war der  Pflichtige doch als ihr Organ tätig und war sein Han-

deln  für  die  Umsetzung  der  Transaktion  ausreichend;  weiteren  Personals  oder  einer 

eigentlichen Büroinfrastruktur bedurfte es nicht.  

Auch aus der Sicht des Pflichtigen erscheint zudem die Vorgehensweise nicht 

als ungewöhnlich. Zwar ist einzuräumen, dass der Pflichtige das Geschäft ohne weite-

res auch allein ohne Einschaltung der C AG hätte ausführen können. Dem ist indessen 

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entgegen zu halten, dass eine Kapitaleinlage in eine Gesellschaft vom Aktionär grund-

sätzlich  jederzeit  vorgenommen  werden  kann  und  für  sich  allein  nicht  als  ausserge-

wöhnlich erscheint. Dasselbe gilt, wenn er die Ausführung einer Geschäftsidee seiner 

Gesellschaft überträgt; es braucht hierzu keiner weitergehenden Rechtfertigung.  

Der  Sachverhalt  ist  nicht  vergleichbar  mit  demjenigen,  welchen  das  Verwal-

tungsgericht  des  Kantons  Bern  zu  beurteilen  hatte.  Dort  ging  es  darum,  dass  ein 

Grundstück zuerst an eine sanierungsbedürftige eigene Gesellschaft und eine Woche 

später  von  dieser  mit Gewinn  an  einen Dritten  verkauft  wurde.  Damit  wurde das  wirt-

schaftliche Ziel (Verkauf der Liegenschaft) erreicht, ohne die einfachste und zivilrecht-

lich  vernünftigste  Vorgehensweise  zu  wählen.  Indessen lässt  sich die zweimalige Ab-

wicklung eines Grundstücksgeschäfts innerhalb einer Woche nicht vergleichen mit dem 

vorliegenden Abschluss eines Mäklervertrags, waren doch schon der tatsächliche Auf-

wand (zweimaliger öffentlich beurkundeter Vertrag, Grundbucheinträge) und die damit 

verbundenen  Kosten  beim Grundstücksgeschäft massiv  höher.  Mitunter sprachen  be-

reits  die  aufwendigen  Begleitumstände  einer  zweimaligen  Liegenschaftstransaktion 

gegen deren Vornahme und war das Vorgehen damit absonderlich, während hier kei-

nerlei zusätzliche Bemühungen erforderlich waren.  

dd)  Fehlt  es  damit  an  einer  ungewöhnlichen,  sachwidrigen  oder  absonderli-

chen Rechtsgestaltung, so ist der Annahme einer Steuerumgehung von Anfang an der 

Boden  entzogen.  Damit  ist  die  zweite  Hälfte  des  Honorarertrags  von  Fr.  X.-,  mithin 

Fr. 1'660'954.-, der C AG zuzuweisen.  

5.  Das  kantonale  Steueramt  hat  in  der  Einschätzung  der  Pflichtigen  den  mit 

der Erzielung der Mäklerprovision verbundenen Aufwand von Fr. 45'993.- (Beratung J) 

sowie  von Fr. 415'800.- (Provision K) zum Abzug zugelassen. Dazu besteht indessen 

keine  Veranlassung,  da  die  betreffenden  Beträge  alleine  der  C  AG  in  Rechnung  ge-

stellt  und  von  dieser  bezahlt  wurden.  Eine  Kostenbeteiligung  des  Pflichtigen  ist  nir-

gends ersichtlich, woraus zu schliessen ist, dass eine solche auch nicht vereinbart war.  

6.  Die  Pflichtigen  beantragen  in  ihren  Eventualbegehren,  die geldwerte  Leis-

tung von Fr. 545'400.- mit der Kapitaleinlage im Zusammenhang mit der Mäklerprovisi-

on  zu  verrechnen.  Sie berufen  sich  hierzu  auf  ein Urteil  des  Bundesgerichts,  wonach 

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unter bestimmten Umständen eine solche Verrechnung zulässig sein soll (BGE 113 Ib 

23 E 4c). Hierzu fehlt es aber bereits an der Voraussetzung des direkten Zusammen-

hangs zwischen den zu kompensierenden Rechtsgeschäften, hat doch der überpreisli-

che Kauf der Beteiligung E mit den Vorgängen rund um die Mäklerprovision nichts zu 

tun. Auf den Punkt ist daher nicht weiter einzugehen.  

7. Gestützt auf diese Erwägungen sind Beschwerde und Rekurs teilweise gut-

zuheissen.  Ausgangsgemäss  sind  die  Verfahrenskosten  den  Parteien  anteilsmässig 

aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG und § 151 Abs. 1 StG). Da die Pflichtigen mehrheit-

lich  unterliegen,  ist  ihnen  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art.  144  Abs.  4 

DBG  i.V.m.  Art.  64  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom 

20. Dezember 1968 und § 152 StG i. V. m. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflege-

gesetzes vom 24. Mai 1959/8. Juni 1997). 

Demgemäss erkennt die Kammer: 

1.  Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Beschwerdeführer werden für die 

direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2006, mit einem steuerbaren Einkommen von 

Fr. X veranlagt (Tarif gemäss Art. 214 Abs. 2 DBG; Verheiratetentarif). 

2.  Der  Rekurs  wird  teilweise  gutgeheissen.  Die  Rekurrenten  werden  für  die  Staats- 

und Gemeindesteuern wie folgt eingeschätzt  (Tarif gemäss § 35 Abs. 2 bzw. § 47 

Abs. 2 StG): 

[…] 

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