# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a32884fe-ced5-5d4a-b13b-9c931a7bb704
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-10-11
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 11.10.2011 UV 2010/92
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2010-92_2011-10-11.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2010/92

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 01.04.2020

Entscheiddatum: 11.10.2011

Entscheid Versicherungsgericht, 11.10.2011
Art. 6 UVG. Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden nach einer 
schleudertraumaähnlichen Verletzung. Frage der Leistungseinstellung (Urteil 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. Oktober 2011, UV 
2010/92).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 11. Oktober 2011

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Nadeshna Ley, Blumenbergplatz 1, 9000 St. 

Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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Sachverhalt:

A.     

A.a   A.___ war bei der B.___ AG als Produktionsmitarbeiter in der Blech-Abkanterei 

tätig und dadurch bei der Suva versichert, als er am 2. Juli 2007 beim Ausbau eines 

Maschinenteils von einem Metallteil (Bolzen) an der Stirn getroffen wurde und 

rückwärts zu Boden fiel. Wegen einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit konnte sich der 

Versicherte an den Unfallhergang nicht erinnern (UV-act. 1; vgl. auch Unfallrapport vom 

19. November 2007, UV-act. 14a S. 2). Im Bericht der Klinik für Orthopädische 

Chirurgie am Kantonsspital St. Gallen (KSSG) vom 3. Juli 2007 wurden als Diagnosen 

eine Gesichtsschädelkontusion mit Augenaffektion links und eine Kontusion des 

Beckenkamms links festgehalten. Dem Beschwerdeführer sei bei einem Arbeitsunfall 

eine ca. 10 kg schwere Metallplatte frontal gegen den Schädel bzw. das Gesicht 

geprallt. Dadurch sei er aus einer Kauerstellung auf die linke Seite gefallen und klage 

nun zusätzlich über Schmerzen im linken Beckenkammbereich. Anamnestisch habe 

eine Amnesie retrograd für ca. 30 Sekunden bestanden. Es finde sich eine Druckdolenz 

über dem linken Beckenkamm und eine minimale Prellmarke. Der weitere Body-Check 

sei unauffällig (UV-act. 2). Im Bericht der Augenklinik des KSSG vom 5. Juli 2007 

wurden die Diagnosen einer Contusio Orbitaoberrand mit klaffender Rissquetschwunde 

am Oberlid sowie eine Commotio cerebri festgehalten. Der Patient sei am 3. Juli 2007 

mit noch leichten Kopfschmerzen, ansonsten aber in gutem Allgemeinzustand nach 

Hause entlassen worden (UV-act. 5). Am 31. Dezember 2007 berichtete Dr. med. 

C.___, Arzt für Neurologie, über die Behandlung des Versicherten (UV-act. 34).

A.b   Nach Durchführung von weiteren medizinischen Behandlungen und Abklärungen 

(vgl. unter anderen UV-act. 76, 112) sowie beruflichen Massnahmen (UV-act. 80, 85) 

teilte die Suva dem damaligen Rechtsvertreter des Versicherten am 13. Juli 2009 mit, 

diesem sei eine mindestens 75%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar. Sie stelle deshalb die 

Taggeldleistungen ab dem 1. August 2009 ein (UV-act. 113). Mit Verfügung vom 

22. Juni 2010 stellte die Suva schliesslich die Versicherungsleistungen per 28. Juni 

2010 ein, da keine mindestens wahrscheinlichen Unfallfolgen mehr vorliegen würden 

und die Adäquanz der noch bestehenden, organisch nicht hinreichend nachweisbaren 

gesundheitlichen Beschwerden (Kopfbeschwerden) zu verneinen sei (UV-act. 145). Die 

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gegen diese Verfügung von Rechtsanwältin, lic. iur. N. Ley, St. Gallen, für den 

Versicherten erhobene Einsprache (UV-act. 161) wies die Suva mit 

Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2010 ab (UV-act. 166). Die vom 

Krankenversicherer vorsorglich erhobene Einsprache war zwischenzeitlich wieder 

zurückgezogen worden (UV-act. 148, 158).

B.     

B.a   Gegen den Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2010 richtet sich die 

Beschwerde vom 25. November 2010 mit den Anträgen, der angefochtene Entscheid 

und die Verfügung vom 22. Juni 2010 seien aufzuheben. Die Angelegenheit sei zur 

Durchführung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

Eventualiter seien dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung und eine 

Invalidenrente auszurichten. Die Heilkosten seien ihm gemäss Art. 21 UVG zu vergüten. 

Zur Begründung führt die Rechtsvertreterin unter anderem aus, die Diagnosen des 

Psychiaters Dr. med. D.___ seien unzutreffend und unbeachtlich. Vorab sei er kein 

unabhängiger Gutachter, sondern im Gegenteil versicherungspsychiatrisch für die 

Beschwerdegegnerin tätig (act. G 1 Beilage 7 und 8). Er habe sich angemasst, als 

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie auch die Diagnosen einer Commotio 

cerebri bzw. eines MTBI und damit zusammenhängend die natürliche Unfallkausalität 

der Kopfschmerzen anzuzweifeln. Sodann habe Dr. D.___ die sprachlichen Hemmnisse 

des Exploranden sowie ihre möglichen Folgen ignoriert. Das Gutachten basiere auch 

wesentlich auf dem Missverständnis von angeblichen Rückkehrplänen des 

Beschwerdeführers. Auch auf die offensichtlich vorgefasste Meinung des Kreisarztes 

(UV-act. 115) könne nicht abgestellt werden. Sofern nicht auf die in den weiteren 

Berichten gestellten Diagnosen und Befunde (UV-act. 5, 9, 12, 33, 34, 76) abgestellt 

werde, müsse der Beschwerdeführer neu begutachtet werden, angesichts der 

Problematik polydisziplinär. Es treffe nicht zu, dass keine organisch objektivierbaren 

Befunde erhoben worden seien. Der Unfallhergang sei bislang nicht genauer abgeklärt 

worden, obwohl die Beschwerdegegnerin dazu mit Schreiben 19. August 2010 

aufgefordert worden sei und dazu auch verpflichtet sei (Einholen eines 

unfallanalytischen Gutachtens). Diese Abklärungen seien von der Beschwerdegegnerin 

noch zu treffen. Es stehe ein mindestens mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den 

schweren Unfällen zu Beurteilung. Selbst wenn die Prüfung der Adäquanzkriterien jetzt 

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schon (ohne Abklärung des Unfallereignisses) vorgenommen werden könnte, wäre die 

Adäquanz zu bejahen, da vier bis fünf der Kriterien erfüllt seien (act. G 1). Am 

2. Dezember 2010 reichte die Rechtsvertreterin einen Arbeitsvertrag vom 1. April 2009 

ein (act. G 3).

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 23. Dezember 2010 beantragt die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Zur 

Begründung verweist sie auf die Darlegungen im angefochtenen Entscheid und führt 

unter anderem aus, ausschliesslicher Streitgegenstand des Einspracheverfahrens sei 

die Einstellung der Heilkosten- und Taggeldleistungen gewesen; diese sei mit der 

Beschwerde unangefochten geblieben. Da die Beschwerde die Rechtsverhältnisse i.S. 

Taggeld und Heilkosten unberührt lasse, sei der Einspracheentscheid diesbezüglich in 

Rechtskraft erwachsen. Die eventualiter beantragte Ausrichtung einer Rente, einer 

Integritätsentschädigung und die Übernahme von Heilkosten im Sinn von Art. 21 UVG 

seien nicht Streitgegenstand des Einspracheverfahrens gewesen und könnten daher 

auch im vorliegenden Prozess nicht thematisiert werden; diesbezüglich könne also auf 

die Beschwerde nicht eingetreten werden. Soweit der Beschwerdeführer weitere 

Abklärungen verlange, sei die Beschwerde gegenstandslos, weil keine einzige UVG-

Leistungskategorie als Rechtsverhältnis Gegenstand des vorliegenden Prozesses sei 

(weder Heilkosten noch Taggeld) noch sein könne (weder Rente noch 

Integritätsentschädigung noch Kostenvergütung nach Art. 21 UVG). Soweit auf die 

Beschwerde eingetreten werde, habe in Bezug auf die organisch nicht objektivierbaren 

Restfolgen (Kopfschmerzen) in Abweichung zum Einspracheentscheid die 

Adäquanzprüfung nach der Psycho- und nicht nach der Schleudertraumapraxis zu 

erfolgen. Eine Commotio cerebri (als leichte traumatische Hirnstörung ohne 

morphologisch fassbare Veränderungen) genüge nicht für die Anwendung der 

Schleudertrauma-Praxis. Die Folgen der Beweislosigkeit für den Umstand, dass der 

Unfallhergang nicht genau habe rekonstruiert werden können, habe der 

Beschwerdeführer zu tragen. Fest stehe lediglich, dass er von einem Metallteil am 

Gesicht/Kopf getroffen worden sei, was einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich 

zu den leichten Ereignissen entspreche. Keines der Adäquanzkriterien sei erfüllt; dies 

wäre auch dann der Fall, wenn die adäquate Unfallkausalität anhand der 

Schleudertrauma-Praxis geprüft werde.

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B.c   Mit Replik vom 15. Februar 2011 bestätigte die Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers ihren Standpunkt und beantragte subeventualiter zusätzlich, es sei 

festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin über die Ansprüche des 

Beschwerdeführers auf Ausrichtung von Integritätsentschädigung, Invalidenrente und 

Vergütung der Heilkosten nach Art. 21 UVG noch nicht entschieden habe und das 

Einspracheverfahren diesbezüglich nach wie vor hängig sei (act. G 9).

Erwägungen:

1.      

1.1    Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen, welche sie 

für die Folgen des Unfalls vom 2. Juli 2007 ausgerichtet hatte, zu Recht auf den 28. 

Juni 2010 eingestellt hat. Mit der mit dem angefochtenen Entscheid (UV-act. 166) 

bestätigten Verfügung vom 22. Juni 2010 (UV-act. 145) verneinte die 

Beschwerdegegnerin den Anspruch auf Versicherungsleistungen mit Hinweis auf die 

fehlende Adäquanz in genereller Weise und bezog damit auch jenen auf Rente und 

Integritätsentschädigung grundsätzlich mit ein (UV-act. 145). Der angefochtene 

Entscheid hat somit die Frage des Anspruchs auf Rente insofern zum Gegenstand, als 

mit ihm die Verfügung vom 22. Juni 2010 vollumfänglich bestätigt wurde. Vorliegend 

stellt sich vorab die Frage der Unfallkausalität der beim Beschwerdeführer 

bestehenden gesundheitlichen Probleme. Aus dem Beschwerdeantrag, der 

Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2010 und die Verfügung vom 22. Juni 2010 

seien aufzuheben und die Angelegenheit sei zur Durchführung weiterer Abklärungen an 

die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, ergibt sich, dass die Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers die Einstellung der Leistungen generell als ungerechtfertigt 

erachtet. In der Begründung legte sie dar, dass sie mit der Aberkennung der Adäquanz, 

welche mit dem angefochtenen Entscheid ebenfalls bestätigt wurde, nicht 

einverstanden sei. Die von ihr beantragte Rückweisung zu weiteren Abklärungen betrifft 

zum einen den medizinischen Sachverhalt und zum anderen die bei Adäquanzprüfung 

wesentliche Frage des Unfallablaufs. Damit beanstandet sie implizit insofern auch die 

Einstellung der Taggeld- und Heilungskosten, als deren Ausrichtung im Wesentlichen 

durch medizinische Feststellungen bestimmt wird, welche aus ihrer Sicht erneut 

abzuklären sind. Bei diesem Sachverhalt ist auf die Beschwerde einzutreten.

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1.2    Gemäss ständiger Praxis des Bundesgerichts (bis 31. Dezember 2006 

Eidgenössisches Versicherungsgericht [EVG]) kann ein nach einem versicherten Unfall 

neu aufgetretenes Leiden nur dann als dessen Folge betrachtet werden, wenn und 

soweit es sicher oder doch zumindest überwiegend wahrscheinlich von jenem Unfall 

herrührt (natürliche Kausalität; BGE 115 V 133 sowie 117 V 359 und 134 V 109). Die 

blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung des 

Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181 Erw. 3.1; BGE 119 V 338 Erw. 1 und 118 V 

289 Erw. 1b je mit Hinweisen). Der Unfallversicherer haftet sodann nur für jene Folgen, 

die mit dem Unfall adäquat-kausal zusammenhängen (SVR 2000 UV Nr. 14 S. 45). 

Während es Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Fragen nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang zu beurteilen (BGE 123 III 110 Erw. 3a). Im Bereich 

klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von nachweisbaren strukturellen 

Veränderungen (ein organisches Substrat konnte mit Bild gebenden 

Untersuchungsmethoden [Röntgen, Computertomogramm, EEG] nachgewiesen 

werden) spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu bejahen (BGE 

127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 102 Erw. 3b, 118 V 291 Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5d/bb 

mit Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, ist 

eine eigenständige Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu 

differenzieren ist: Hat die versicherte Person beim Unfall kein Schleudertrauma bzw. 

keine schleudertraumaähnliche Verletzung erlitten, gelangt die Rechtsprechung 

gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen 

das Vorliegen einer Schleudertraumaverletzung, muss geprüft werden, ob die zum 

typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen 

zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den 

Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 

115 V 140 Erw. 6c/aa für Unfälle mit psychischen Folgen aufgestellten Grundsätze 

massgebend (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz 

gemäss den in BGE 117 V 359 festgelegten und in BGE 134 V 109 präzisierten 

Kriterien. Die Anwendung der Rechtsprechung zum adäquaten Kausalzusammenhang 

bei Schleudertraumen der HWS setzt voraus, dass die psychischen Beschwerden aus 

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dem Unfall hervorgehen und zusammen mit den organischen Beschwerden, die 

ebenfalls auf das Unfallereignis zurückzuführen sind, ein komplexes Gesamtbild 

ergeben (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 Erw. 3b).

2.      

2.1    Im Bericht der Klinik für Neurologie am KSSG vom 17. Oktober 2007 wurde 

festgehalten, aus neuropsychologischer Sicht zeigten sich beim Beschwerdeführer 

leichte kognitive Funktionsstörungen (Aufmerksamkeit, visuelle Belastbarkeit). 

Insgesamt zeichne sich ein posttraumatisches klinisches Bild ab, wie es bei leichten 

Schädelhirntraumata auftreten könne mit Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfung, 

Reizbarkeit, Schwierigkeiten der Konzentration, Schlafstörungen und verminderter 

Belastungsfähigkeit (UV-act. 12). In der Folge wurden eine medizinische 

Trainingstherapie und Physiotherapie sowie Ergotherapie durchgeführt (UV-act. 18a, 

19, 30), und der Beschwerdeführer übte stundenweise eine Tätigkeit bei der bisherigen 

Arbeitgeberin aus (UV-act. 21, 27). Dr. E.___, Innere Medizin FMH, berichtete am 9. 

Januar 2008, es bestehe eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem Ereignis und 

dessen Verarbeitung im Sinn einer posttraumatischen Belastungsstörung. Der 

Beschwerdeführer habe die Arbeit seit 10. Dezember 2007 wieder zu 20-30% 

aufgenommen (UV-act. 35). Hinsichtlich der Rissquetschwunde am linken Oberlid und 

der Braue erfolgte der Behandlungsabschluss am 11. Januar 2008 (UV-act. 51 Beilage). 

Nach Scheitern der Arbeitsversuche (UV-act. 47, 49) kündigte die Arbeitgeberin das 

Arbeitsverhältnis (während der Probezeit) am 31. Januar 2008 per 8. Februar 2008 (UV-

act. 52 Beilage). Im Nachgang zu einer stationären Neurorehabilitation und Abklärung 

in der Zeit vom 13. Februar bis 11. Juli 2008 bestätigte die Rehaklinik Bellikon am 15. 

Juli 2008 das Vorliegen einer leichten neuropsychologischen Funktionsstörung, von 

intermittierend auftretenden Kopfschmerzen, eines Sensibilitätsausfalls fronto-parieto-

temporal links (Versorgungsgebiet 1. Trigeminusast), anhaltende bewegungs- und 

belastungsverstärkte sowie witterungsabhängige Nacken- und Schulterschmerzen 

links, ein Taubheitsgefühl der zwei ulnaren Finger und ulnaren Handkante links, ein 

streifenförmiges Taubheitsgefühl am rechten Oberschenkel sowie einen Verdacht auf 

agitiert-depressives Zustandsbild (DD: Anpassungsstörung). Es liege zusätzlich zu den 

muskuloskelettal bedingten Einschränkungen eine leichte kognitive 

Leistungsminderung infolge einer neuropsychologischen Funktionsstörung vor, die 

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nicht Folge einer primär hirnorganischen Schädigung, sondern Folge eines 

psychopathologischen Zustandsbildes sei. Die frühere Tätigkeit (Tischler, 

Produktionsmitarbeiter) sei nicht mehr zumutbar. Eine leichte bis mittelschwere, 

wechselbelastende Tätigkeit sei ganztags zumutbar. Die Leistungsbereitschaft in den 

Therapien werde als sehr zuverlässig beurteilt (UV-act. 76). Vom 18. August bis 

19. Dezember 2008 absolvierte der Beschwerdeführer eine von der 

Invalidenversicherung finanzierte berufliche Massnahme beim Ostschweizerischen 

Blindenfürsorgeverein (OBV) St. Gallen (UV-act. 84, 86, 90; act. G 1 Beilage 14). Am 

4. Dezember 2008 berichtete Dr. C.___ unter anderem, es bestehe der Verdacht, dass 

die beim Beschwerdeführer bestehende psychische Überlagerung die 

Gesamtsymptomatik mitbestimme und den - von der körperlichen Seite her guten – 

Rehabilitationserfolg in Frage stelle. Eine psychiatrische Beurteilung und Behandlung 

sei sinnvoll. Die Arbeitsfähigkeit betrage derzeit 50% (UV-act. 88). Auf den 7. Januar 

2009 meldete sich der Beschwerdeführer zum Bezug von Leistungen der 

Arbeitslosenversicherung an (UV-act. 103).

2.2    Eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie 

und Psychotherapie FMH, ergab gemäss Bericht vom 8. Juni 2009 die Diagnosen von 

akzentuiert zwanghaften und passiv-aggressiven Persönlichkeitszügen, 

differenzialdiagnostisch: zwanghafte und passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung, 

einer Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen sowie einer 

chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Für die 

Entstehung, die Entwicklung und den Verlauf der gesundheitlichen Problematik seien in 

sehr hohem Mass persönlichkeitsbezogene Probleme verantwortlich. Dies gelte für alle 

erwähnten Diagnosen. Die Frage der Unfallkausalität sei aus psychiatrischer 

Perspektive zu verneinen. Eine Psychotherapie sei dann erfolgversprechend, wenn sie 

durch einen Änderungswunsch motiviert sei, der Erlebens- und Verhaltensweisen 

selbstkritisch aufgreife. Ein solches Behandlungsmotiv sei beim Beschwerdeführer 

derzeit nicht ersichtlich. Berücksichtige man die Ergebnisse der Berufsabklärungen und 

des Arbeitstrainings mit den Ergebnissen seiner eigenen psychopathologischen 

Untersuchung und nehme dazu in den Blick, wie der Beschwerdeführer selbst über 

sein Leistungsvermögen urteile, dann ergebe sich aus psychiatrischer Perspektive kein 

Grund, eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit anzunehmen (UV-act. 112). Dr. E.___ 

hielt im Bericht vom 2. September 2009 fest, es würden nach wie vor episodenhaft 

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heftige Kopfschmerzen auftreten. Deren Auftreten lasse sich nicht vorhersehen und sei 

somit nicht berechenbar. Die von der Beschwerdegegnerin angenommene 75%ige 

Arbeitsfähigkeit (UV-act. 113) sei aktuell nicht realistisch (UV-act. 116). Kreisarzt Prof. 

Dr. med. F.___ legte am 9. September 2009 dar, von orthopädisch-traumatischer Seite 

her sei die Arbeitsfähigkeit auch im Sinn der Zumutbarkeit nicht eingeschränkt. 

Hinweise auf eine traumatisch gesetzte Minderbelastbarkeit liessen sich nicht 

erkennen. Zur Frage der psychiatrischen Kausalität verweist er auf das Gutachten von 

Dr. D.___. Psychiatrisch könne ebenfalls keine Unfallkausalität der geklagten 

Kopfschmerzen diagnostiziert werden. Die Befunde einer verminderten Sensibilität der 

linken Schädelhälfte, und von zeitweiligen Störungen an den Fingern IV und V der 

linken Hand würden keine Arbeitsunfähigkeit oder verminderte Leistungsfähigkeit 

begründen. Wegen der geklagten Kopfschmerzen (deren Unfallkausalität anzuzweifeln 

sei) solle der Arbeitsplatz nicht stark licht- oder lärmexponiert sein. Mit Blick auf das 

Unfallereignis sei der jetzt zweijährige Leidensweg aus traumatologischer Sicht nicht zu 

erklären. Dr. D.___ lege andere Problemkreise offen, welche die die Abstinenz von der 

Arbeit erklären könnten, die aber nicht dem Unfall angelastet werden könnten. Es sei 

ab sofort eine 75%ige Arbeitsfähigkeit zu attestieren (UV-act. 118). Gemäss Auskunft 

der Unia Arbeitslosenkasse vom 22. September 2009 übte der Beschwerdeführer 

damals einen Zwischenverdienst aus (UV-act. 124). Dr. E.___ hielt im Bericht vom 

20. November 2009 unter anderem fest, der Feststellung von Dr. D.___, wonach eine 

berufliche Zukunft hierzulande möglicherweise nicht im Interesse des 

Beschwerdeführers liege, dürfte ein Missverständnis anlässlich der Beurteilung 

zugrunde liegen. Vor dem Kriegsausbruch in Ex-Jugoslawien habe der 

Beschwerdeführer zwar Pläne gehabt, nach H.___ zurückzukehren und dort ein 

selbständiges Unternehmen aufzubauen. Sein Lebensschwerpunkt spiele sich aber seit 

vielen Jahren hier in der Schweiz ab. Seine Familie wäre sicherlich nicht gewillt, nach 

H.___ zurückzukehren. Wegen der Unberechenbarkeit und Heftigkeit der 

Migräneanfälle sei nach wie vor mit Arbeitsausfällen zu rechnen. Eine 75%ige 

Arbeitsfähigkeit sei daher von rein theoretischem Charakter (UV-act. 130).

2.3    Im Bericht der Klinik Hirslanden vom 16. Dezember 2009 wird unter anderem 

ausgeführt, beim Patienten sei es im Rahmen eines äusseren Schädeltraumas mit 

möglicher leichter Commotio cerebri zu posttraumatisch auftretenden Kopfschmerzen 

gekommen. Lediglich der teils einseitig starke Charakter und das plötzliche Einsetzen 

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mit minimalen Begleiterscheinungen seien hinweisend für eine migräniforme 

Komponente (UV-act. 132). Am 7. April 2010 bestätigte Dr. E.___, dass die nach wie 

vor bestehende Kopfschmerzproblematik arbeitslimitierend sein dürfte (UV-act. 139). 

Dr. C.___ berichtete am 9. Juni 2010 unter anderem, es habe sich eine 

posttraumatische Migräne ohne Aura entwickelt, welche mittlerweile als limitierender 

Faktor für die Arbeitsfähigkeit zu gelten habe. Die übrigen Faktoren, insbesondere die 

leichten neurokognitiven Defizite und die leichten Sensibilitätsstörungen, würden (auch) 

vom Patienten selbst nicht mehr als in relevanter Weise einschränkend betrachtet. 

Hinsichtlich Kopfwehproblematik gehe er (der Arzt) prognostisch nicht (mehr) von einer 

wesentlichen Besserungswahrscheinlichkeit aus (UV-act. 144).

3.      

3.1    Von organisch-strukturell objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann erst dann 

gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden 

Abklärungen bestätigt werden (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 9, 117 V 359 Erw. 5d/aa; SVR 

2007 UV Nr. 25 S. 81 Erw. 5.4 mit Hinweisen [U 479/05]). Diese 

Untersuchungsmethoden müssen zudem wissenschaftlich anerkannt sein (BGE 134 V 

231 Erw. 5.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 17. Oktober 2008 i/S H.B.-

G. [8C_124/2008] mit vielen Hinweisen, sowie vom 7. Februar 2008 i/S D. [U 13/07] 

Erw. 3.2 und 3.3).

3.2    Nachdem im Bericht des KSSG vom 3. Juli 2007 noch eine Amnesie von ca. 

30 Sekunden (anamnestisch) festgehalten worden war, erklärte der Beschwerdeführer 

gegenüber dem Suva-Aussendienstmitarbeiter am 20. November 2007, dass er nach 

dem Unfall ca. 30 Minuten bewusstlos gewesen sei (UV-act. 15). Dr. G.___, Spezialarzt 

FMH für Innere Medizin, vermerkte in seinem Bericht vom 14. August 2007 als Angabe 

des Beschwerdeführers eine ca. einstündige Bewusstlosigkeit (UV-act. 9) während im 

Bericht der Klinik für Neurologie am KSSG vom 17. Oktober 2007 ausgeführt wurde, 

der Patient sei "anscheinend während 30 bis 50 Minuten bewusstlos" gewesen (UV-

act. 12). In der Beschwerde wurde schliesslich eine "mehrminütige, aber letztlich 

unbekannte Dauer" vermerkt (act. G 1 S. 4). Die Berichterstatter der Rehaklinik Bellikon 

gingen demgegenüber von einer anterograden Amnesie im Sekundenbereich aus (UV-

act. 76). Mit Blick auf diese Gegebenheiten erscheint die unmittelbar nach dem Unfall 

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festgehaltene Angabe (Amnesie von 30 Sekunden) am plausibelsten. Der cranio-

cerebrale und cervikale und neurologische Befund war - bei röntgenologisch 

vermutetem, wegen Artefakten allerdings nicht darstellbarem Metallfremdkörpers im 

Bereich der oberen Umschlagsfalte - unauffällig und zeigte insbesondere keine frischen 

Läsionen (UV-act. 33, 34). Die im Zeitverlauf an der Behandlung und Abklärung 

beteiligten Ärzte massen denn auch dem vermuteten Metallfremdkörper keine (weiter 

abklärungsbedürftige) Bedeutung zu und gingen übereinstimmend von einem leichten 

Hirntrauma aus (vgl. UV-act. 12, 76). Die ärztliche Behandlung im Augenbereich wurde 

bereits im Januar 2008 abgeschlossen (UV-act. 51 Beilage). Keiner der Ärzte stellte je 

einen (möglichen) Zusammenhang zwischen dem mutmasslichen Metallfremdkörper 

und den Kopfschmerzen her, wie ihn der Beschwerdeführer heute vermutet (act. G 1 S. 

8f). Dr. C.___ verneinte am 9. Juni 2010 eine wesentliche Besserungswahrscheinlichkeit 

der Kopfschmerzproblematik (UV-act. 144 S. 3). Ein eigentlicher hirnorganischer 

(struktureller) Schaden kann bei diesem Sachverhalt nicht als nachgewiesen gelten. Für 

weitere medizinische Abklärungen fehlt es - bei übereinstimmenden ärztlichen 

Äusserungen - an einem Anlass. Weitere Abklärungen des Unfallhergangs, wie sie vom 

Beschwerdeführer verlangt werden, vermöchten hier ebenfalls überwiegend 

wahrscheinlich zu keinem anderen (für den Beschwerdeführer günstigeren) Resultat zu 

führen (vgl. dazu auch nachstehend Erw. 5.1).

3.3    Der Beschwerdeführer klagte im Anschluss an das Unfallereignis vom 2. Juli 2007 

über Kopfschmerzen (vgl. UV-act. 12). In der Folge traten diese nach Lage der Akten 

episodenhaft und unregelmässig bzw. unvorhersehbar auf (UV-act. 75, 139). Die Ärzte 

der Klinik Hirslanden brachten die Kopfschmerzen ursächlich mit einer möglichen 

leichten Commotio cerebri in Verbindung, wobei sie auch Hinweise für eine 

migräniforme Komponente vermerkten (UV-act. 132). Dr. C.___ wies am 9. Juni 2010 in 

diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle Angaben bezüglich Symptomatik, 

Frequenz sowie Dauer und Schwere der angegebenen Migräneattacken auf Angaben 

des Patienten beruhten und nicht weiter objektiviert werden könnten (UV-act. 144). Ein 

klar fassbares organisch/somatisches Korrelat des Kopfschmerzes ist damit nicht 

ausgewiesen (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts vom 25. Juli 2007 i/S O. [U 

328/06] Erw. 7.2). Sodann stellen die in den medizinischen Akten erwähnten 

Sensibilitätsstörungen im Bereich der linken Schädelhälfte sowie bei einzelnen Fingern 

der linken Hand ausschliesslich klinische Befunde dar; diesbezüglich fehlt es an einem 

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objektivierbaren organischen Substrat (UV-act. 9, 34 S. 2). Hieraus resultierte zudem 

weder eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit noch eine Behandlungsbedürftigkeit 

(vgl. UV-act. 118 S. 5f und 144 S. 2 unten).

4.      

4.1    Ist ein Schleudertrauma der HWS oder eine äquivalente Verletzung (vorliegend: 

Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung) diagnostiziert und liegt - bezogen 

auf diese Diagnose - kein fassbarer organischer (unfallbedingter) Befund vor, muss für 

die Bejahung der natürlichen Kausalität ein typisches Beschwerdebild mit einer 

Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- 

und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit und Visusstörungen, 

Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. gegeben sein (BGE 

117 V 359 Erw. 4b; vgl. auch BGE 117 V 369 Erw. 3e; Bestätigung in BGE 134 V 109 

Erw. 9). Angesichts der geschilderten Aktenlage ist in der Zeit nach dem Unfall vom 2. 

Juli 2007 vom Auftreten eines typischen Beschwerdebilds mit einer gewissen Häufung 

von Beschwerden auszugehen. Ärztlicherseits wurde sodann bei - allerdings höchstens 

kurzzeitiger - unfallbedingter Bewusstseinsbeeinträchtigung/Amnesie (vgl. UV-act. 2 

und vorstehende Erw. 3.2) und äusserlich sichtbarer Verletzung im Augenbereich eine 

leichte traumatische Hirnverletzung (MTBI) bestätigt (vgl. dazu auch S. Johannes/R. 

Schaumann-von Stosch, Grundlegende Aspekte der leichten traumatischen 

Hirnverletzung, Medizinische Mitteilungen der SUVA Nr. 78 [2007], 74ff). Die 

Beschwerdegegnerin ging im Resultat von einer Unfalleinwirkung aus, indem sie ihre 

Leistungspflicht anerkannte.

4.2    Es gibt Fälle, in denen bei sonst unauffälligen Untersuchungsbefunden neuro­

psychologische Abklärungen Hirnleistungsstörungen aufzeigen können und der 

neuropsychologische Befund der einzig verlässliche Parameter ist (BGE 117 V 378 

Erw. 3d). Jedenfalls bei eindeutigem, nicht diffusem Befund kann der 

neuropsychologischen Diagnostik - im Rahmen einer neurologischen 

Gesamtwürdigung - nach der Rechtsprechung auch bei der Kausalitätsbeurteilung ein 

Aussagewert zukommen (BGE 119 V 343 Erw. 3c). Hingegen vermag es die 

Neuropsychologie nach derzeitigem Wissensstand nicht, selbständig die Beurteilung 

der Genese abschliessend vorzunehmen (RKUV 2000, 316 Erw. 3). Nach B.P. Radanov 

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(Über den Stellenwert der neuropsychologischen Diagnostik bei Patienten nach HWS-

Distorsion, SZS 1996, S. 471 ff) sind psychologische Probleme (und die 

eingenommenen Medikamente) geeignet, die kognitiven Leistungen negativ zu 

beeinflussen (S. 477). Psychologische Probleme bzw. die Interrelation psychologischer 

und kognitiver Funktionen könnten die reduzierte Leistungsfähigkeit mit erklären (S. 

475). - Aufgrund der in Erw. 2 dargelegten medizinischen Akten ist von einer 

Beeinflussung/Überlagerung der kognitiven Funktionen beim Beschwerdeführer durch 

den psychischen Befund auszugehen, womit die neuropsychologischen 

Einschränkungen eine vielschichtige Ursache aufweisen (vgl. dazu UV-act. 76 S. 2 

oben, UV-act. 88 S. 2), wobei gemäss Bericht von Dr. C.___ vom 9. Juni 2010 der 

Beschwerdeführer selbst die leichten neurokognitiven Defizite sowie die leichten 

Sensibilitätsstörungen (vgl. UV-act. 76 S. 7 Mitte) nicht mehr als in relevanter Weise 

einschränkend betrachtet (UV-act. 144). Damit können neuropsychologische Unfall-

Restfolgen im Sinn eines selbständigen, klar abgrenzbaren Befunds nicht als 

nachgewiesen gelten. Neuropsychologische Einschränkungen - wie auch diejenigen 

psychischer Art - können hingegen Teil des typischen Beschwerdebilds nach leichtem 

Schädelhirn-Trauma bilden.

4.3    Der Psychiater Dr. D.___ zog in seinem Gutachten mit Hinweis auf vom 

Beschwerdeführer geäusserte Rückkehrpläne nach H.___ in Betracht, dass die 

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz möglicherweise nicht in seinem 

Interesse liegen könnte (UV-act. 112 S. 20f und S. 34). Wenn Dr. E.___ diese 

Schlussfolgerung auf ein Missverständnis zurückführen will (UV-act. 130), so ist 

anzumerken, dass Dr. D.___ seine Darlegungen mit eigenen, wiederholten 

diesbezüglichen Äusserungen des Beschwerdeführers (UV-act. 112 S. 20f und S. 29) 

begründete und so ein Missverständnis wenig plausibel erscheint. Dr. D.___ 

begründete seine Schlussfolgerungen mit einlässlichen, gut nachvollziehbaren 

Darlegungen, welche deutlich machen, dass er sich mit der Situation des 

Beschwerdeführers umfassend und in durchaus einfühlsamer Weise 

auseinandersetzte. Wenn er in seiner Beurteilung auch auf den Unfallhergang und die 

zur Diskussion stehenden somatischen Diagnosen Bezug nahm (UV-act. 112 S. 30-32), 

so erfolgte dies innerhalb eines Rahmens, der für die anschliessenden psychiatrischen 

Schlussfolgerungen grundlegend und damit erforderlich war. Eine unzulässige 

fachübergreifende Würdigung von medizinischen Sachverhalten lässt sich darin nicht 

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erblicken. Die treffende Feststellung, wonach eine zeitliche Rekonstruktion einer 

Bewusstlosigkeit dem Bewusstlosen selbst nicht möglich sei (UV-act. 112 S. 30 mit 

Hinweis auf die vom Beschwerdeführer in UV-act. 9 angegebene Dauer der 

Bewusstlosigkeit), hat durchaus auch für die Würdigung von psychischen Vorgängen 

eine Bedeutung. Der Art des vertraglichen Verhältnisses zwischen Dr. D.___ und der 

Beschwerdegegnerin kommt im Rahmen der Beweiswürdigung für sich allein keine 

Bedeutung zu, zumal auch Berichte versicherungsinterner Ärzte beweiskräftig sind, 

wenn keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/

ee; BGE 135 V 465, insb. Erw. 4.3). Abweichende psychiatrische Beurteilungen/

Meinungen liegen nicht vor. Auch werden konkrete Anhaltspunkte, welche inhaltliche 

Zweifel am Gutachten D.___ zu begründen vermöchten, weder geltend gemacht noch 

sind solche aus den Akten ersichtlich. Damit erübrigt sich auch eine weitere Abklärung 

des medizinischen Sachverhalts (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 20. März 

2008 i/S P. [8C_217/2008], Erw. 7.3). Die Frage, ob die Adäquanzprüfung angesichts 

der dargelegten Fakten nach der Schleudertrauma- oder nach der Psycho-Praxis 

durchzuführen ist, kann offen bleiben, da die Adäquanz auch nach der für den 

Beschwerdeführer günstigeren Schleudertrauma-Praxis (vgl. dazu SVR 2010 UV Nr. 3 

S. 11; Urteil des Bundesgerichts vom 18. September 2009 i/S G. [8C_283/2009]) zu 

verneinen ist, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen werden.

4.4    Gestützt auf die Berichte des KSSG (UV-act. 51 Beilage) und das Gutachten von 

Dr. D.___ (UV-act. 112) ist davon auszugehen, dass somatisch am 11. Januar 2008 

bzw. spätestens im Juni 2009 keine unfallbedingte Behandlungsbedürftigkeit mit 

Aussicht auf eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands mehr vorlag und 

die Therapien im Wesentlichen zur Aufrechterhaltung der bestehenden (teilweisen) 

Arbeitsfähigkeit und des Gesundheitszustands vorgeschlagen wurden. Dr. C.___ ging 

am 9. Juni 2010 nicht mehr von einer wesentlichen Besserungswahrscheinlichkeit der 

Kopfschmerzproblematik aus (UV-act. 144 S. 3). Die Beschwerdegegnerin nahm somit 

auf das verfügte Einstelldatum zu Recht den Fallabschluss im Sinn von Art. 19 Abs. 1 

des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) - als Voraussetzung 

für die Adäquanzprüfung (BGE 134 V 109) - an, wie auch der Beschwerdeführer 

anerkennt (act. G 9 S. 4). Bei Anwendung der so genannten Schleudertraumapraxis 

beurteilt sich die Adäquanz dabei nach Massgabe der in BGE 117 V 359 Erw. 6 

entwickelten und in BGE 134 V 109 Erw. 10 präzisierten Kriterien. Dabei wird auf eine 

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Differenzierung zwischen psychischen und physischen Komponenten verzichtet (vgl. 

BGE 123 V 98 Erw. 2a).

5.        

5.1    Nach Lage der Akten wurde der Beschwerdeführer am 2. Juli 2007 beim Ausbau 

eines Maschinenteils von einem Metallteil (Bolzen) an der Stirn getroffen und stürzte 

rückwärts zu Boden. Wegen einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit konnte er sich an den 

Unfallhergang nicht erinnern. Keine andere Person beobachtete den Unfall. Die 

Beschwerdegegnerin versuchte daher den Unfallhergang aufgrund der Fakten zu 

rekonstruieren (UV-act. 1; vgl. auch Unfallrapport vom 19. November 2007, UV-act. 14a 

S. 2). Weitere Abklärungen vermöchten hier - ohne Verfügbarkeit von Zeugen - 

überwiegend wahrscheinlich keine besseren Erkenntnisse über den Hergang und die 

Qualifikation (Schweregrad) des Ereignisses zu liefern, zumal dieses im Zeitpunkt des 

Erlasses des angefochtenen Entscheids bereits über drei Jahre zurücklag. Der in Frage 

stehende Unfall kann nicht als ausserordentlich schweres, lebensbedrohliches 

Geschehen im Sinn der Praxis (dargestellt in RKUV 1995 Nr. U 215 S. 91) eingestuft 

werden (vgl. auch Urteil des EVG vom 13. Juni 2005 [U 276/04] Erw. 2.3). Die 

Unterscheidung zwischen mittelschweren Unfällen im Grenzbereich zu den schweren 

Unfällen und solchen im mittleren Bereich ist insofern von Bedeutung, als bei Unfällen 

im mittelschweren Bereich nach der Praxis mehrere Zusatzkriterien erfüllt sein müssen, 

um die Adäquanz bejahen zu können, wobei die Zahl um so geringer sein kann, je 

näher das Ereignis bei den schweren Unfällen liegt (vgl. dazu BGE 115 V 133 Erw. 6c/

bb). Es scheint konkret gerechtfertigt, von einem mittelschweren Unfall auszugehen, 

allerdings nicht im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen (vgl. dazu etwa den 

Sachverhalt im Urteil des EVG vom 12. November 2001 i/S K. [U 85/01], Erw. 2b/bb). 

Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs wäre somit zu bejahen, wenn ein einzelnes 

der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders ausgeprägter Weise 

vorliegt oder die zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise 

gegeben sind (BGE 117 V 359 Erw. 6b). Von besonders dramatischen 

Begleitumständen oder einer besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls vom 2. Juli 2007 

kann nicht gesprochen werden. Solche Umstände lassen sich insbesondere nicht aus 

dem geltend gemachten Anblick einer sehr grossen Blutlache, dem der 

Beschwerdeführer ausgesetzt gewesen sei (act. G 1 S. 8), herleiten. Immerhin zeigt 

http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=Diskushernie+HWS&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&number_of_ranks=0#page359

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diese Begründung aber, dass der Beschwerdeführer trotz der geltend gemachten 

Bewusstseinsbeeinträchtigung seine Umgebung offenbar wahrnehmen konnte. Die 

unfallbedingten somatischen/körperlichen Gesundheitsschäden waren nicht 

unerheblich (vgl. UV-act. 2 und Fotos in act. G 1 Beilage 11 und 12). Hingegen sind 

eine besondere Schwere der für Schädel-Hirn-Traumen typischen Beschwerden oder 

besondere Umstände, welche das Beschwerdebild beeinflusst haben könnten, nicht 

ersichtlich.

5.2    Was das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen 

Behandlung (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 10.2.3) betrifft, ist festzuhalten, dass der 

Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 2. Juli 2007 mit initialer Behandlung im KSSG 

und anschliessender konservativer Therapie eine mehrmonatige Therapie und 

Abklärung in der Rehaklinik Bellikon absolvierte. Unter regelmässiger Physiotherapie 

und Ergotherapie wurde in der Folge bis Ende 2008 ein "guter körperlicher 

Trainingszustand" (UV-act. 88) erreicht und die Therapie danach im Wesentlichen noch 

zur Aufrechterhaltung des Erreichten fortgesetzt, wobei sich Dr. C.___ damals 

dahingehend äusserte, dass die psychische Überlagerung den von der körperlichen 

Seite her guten Trainingserfolg in Frage stelle (UV-act 88). Dr. D.___ verneinte in der 

Folge eine natürliche Unfallkausalität der psychischen Probleme (UV-act. 116). In 

Anbetracht dieser Aktenlage kann eine (unfallbedingte) fortgesetzt spezifische, den 

Beschwerdeführer belastende ärztliche Behandlung im Sinn der Rechtsprechung (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 8. August 2008 i/S H. [8C_144/2008], Erw. 7.3) nicht als 

gegeben gelten.

Adäquanzrelevant können im Weiteren in der Zeit zwischen dem Unfall und dem 

Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG ohne wesentlichen Unterbruch bestehende 

erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften 

Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die 

Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.4). Der 

Beschwerdeführer leidet gemäss den anamnestischen Angaben im Wesentlichen an 

unregelmässig (ca. einmal pro Woche) auftretenden Kopfschmerzen, wobei Dr. C.___ 

auf die fehlende Objektivierbarkeit derselben (ausschliessliche Abstützung auf Angaben 

des Beschwerdeführers) hinwies (UV-act. 132, 144; vgl. auch Angaben des 

Beschwerdeführers in UV-act. 112 S. 17 Mitte). Mit Blick auf das zeitliche Auftreten 

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lässt sich das Kriterium der ohne wesentlichen Unterbruch bestehenden erheblichen 

Beschwerden - wenn überhaupt - höchstens geringgradig als erfüllt erachten. Im 

Weiteren können ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen 

angesichts der medizinischen Aktenlage offensichtlich nicht angenommen werden. 

Dieses Kriterium ist deshalb nicht erfüllt. Ebenso wenig steht eine die Unfallfolgen 

erheblich verschlimmernde ärztliche Fehlbehandlung zur Diskussion. Was den hierzu 

geltend gemachten Einwand betrifft, wonach eine psychiatrische Behandlung vorerst 

unterblieben und erst Ende 2008 empfohlen worden sei (act. G 1 S. 10), so lässt sich 

hieraus keine die Unfallfolgen erheblich verschlimmernde ärztliche Fehlbehandlung 

ableiten.

5.3    Was schliesslich das Kriterium der Arbeitsfähigkeit anbelangt, ist gemäss BGE 

134 V 109 Erw. 10.2.7 dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten 

Schädelhirntraumen ein längerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess 

vom medizinischen Standpunkt aus eher ungewöhnlich erscheint. Nicht die Dauer der 

Arbeitsunfähigkeit ist daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit 

als solche, die zu überwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen 

unternimmt. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, sich durch aktive Mitwirkung so 

rasch wie möglich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Solche Anstrengungen 

der versicherten Person können sich insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen 

trotz allfälliger persönlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann können 

Bemühungen um alternative, der gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung 

tragende Tätigkeiten ins Gewicht fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach 

Art. 19 Abs. 1 UVG in erheblichem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen 

auszuweisen vermag, kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.7). - 

Nachdem nach dem Unfall zuerst eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert worden war 

(UV-act. 5) und Dr. G.___ in der Folge eine 50%ige Arbeitsfähigkeit bescheinigt hatte 

(UV-act. 9), wurde im Bericht des KSSG vom 17. Oktober 2007 von einer 

stundenweisen Zumutbarkeit einer Arbeitstätigkeit ausgegangen (UV-act. 12). Seit 

Dezember 2007 arbeitete der Beschwerdeführer wieder zu 20-30% bei der bisherigen 

Arbeitgeberin (UV-act. 35). Im Bericht vom 15. Juli 2008 bescheinigten die Ärzte der 

Rehaklinik Bellikon die ganztägige Zumutbarkeit einer leichten bis mittelschweren, 

wechselbelastenden Arbeit, wobei sie den Verdacht auf ein agitiert-depressives 

Zustandsbild äusserten (UV-act. 76). Die Begutachtung durch Dr. D.___ ergab keine 

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(unfallbedingte) Arbeitsunfähigkeit (UV-act. 112). Kreisarzt Prof. F.___ ging im Bericht 

vom 9. September 2009 von einer mindestens 75%igen Arbeitsfähigkeit (mit 

Steigerungspotential auf 100%) aus (UV-act. 116). Das Adäquanzkriterium der 

erheblichen Arbeitsunfähigkeit liesse sich als Folge hieraus - wenn überhaupt - 

höchstens in geringem Umfang bejahen (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts i/S G. 

vom 30. Oktober 2009 [8C_488/2009] Erw. 5.2.2), und nur soweit überdies die 

Wiedereingliederungsbemühungen als zureichend erachtet würden. Dem Unfall vom 

2. Juli 2007 kommt damit - bei zwei höchstens geringgradig (wenn überhaupt) erfüllten 

Kriterien (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2010 i/S S. 

[8C_897/2009] Erw. 4.5) - keine adäquanzrechtlich massgebende Bedeutung für die 

andauernden Kopfschmerzen und psychischen Beschwerden zu.

6.      

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde daher unter Bestätigung 

des Einspracheentscheids vom 25. Oktober 2010 abzuweisen. Gerichtskosten sind 

keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 11.10.2011
	Art. 6 UVG. Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden nach einer schleudertraumaähnlichen Verletzung. Frage der Leistungseinstellung (Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. Oktober 2011, UV 2010/92).

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		2025-07-19T12:14:58+0200
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