# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 75159ff3-54c5-54bc-9a8e-bc3186b64a79
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-25
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Zivilkammern 25.10.2022 ZVE.2022.39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_001_ZVE-2022-39_2022-10-25.pdf

## Full Text

Obergericht 

Zivilgericht, 3. Kammer 

 

 

ZVE.2022.39 
(VF.2022.16)  

Art. 62 

 

Entscheid vom 25. Oktober 2022 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Massari, Präsidentin  

Oberrichter Brunner  

Oberrichter Holliger  

Gerichtsschreiber Sulser          

 

 
   

Kläger   A._____, 

[...]   

     

 
   

Beklagter   B._____, 

[…] 

vertreten durch lic. iur. Markus Härdi, Rechtsanwalt, 

Bachstrasse 40, Postfach, 5600 Lenzburg    

     

 
 

Gegenstand  Vaterschaftsklage / DNA-Gutachten 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

 
   

Das Obergericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Der Kläger, geb. am tt.mm.yyyy, beabsichtigte, seine Kinder, welche in der 

Schweiz geboren sind, zu anerkennen. Die Kindesanerkennung konnte 

aufgrund der strittigen Personendaten und der ungeklärten Identität des 

Klägers noch nicht durchgeführt werden. Strittig sind namentlich der Nach-

name bzw. der Vater des Klägers. Mit Eingabe vom 2. März 2021 stellte 

der Kläger ein Begehren um gerichtliche Feststellung der Identität/Perso-

nendaten beim Bezirksgericht Lenzburg (SF.2021.28). 

 

2. 

2.1. 

Am 18. Juli 2022 fand im Verfahren SF.2021.28 eine Verhandlung statt. Im 

Anschluss daran reichte der Kläger eine Vaterschaftsklage ein und bean-

tragte die Feststellung der Vaterschaft des Beklagten. Das Verfahren 

SF.2021.28 wurde mit Verfügung der Präsidentin des Familiengerichts des 

Bezirksgerichts Lenzburg für die Dauer des vorliegenden Verfahrens be-

treffend Vaterschaftsklage gleichentags sistiert. 

 

2.2. 

Die Präsidentin des Familiengerichts des Bezirksgerichts Lenzburg ver-

fügte am 18. Juli 2022: 

 

" 1. 
Die Akten des Verfahrens SF.2021.28 vor Präsidium des Zivilgerichts 
Lenzburg (inkl. dessen Beizugsakten) sowie die Akten STA1 
ST.2020.8327 der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau werden von Amtes 
wegen beigezogen. 
 
2. 
Der Kläger hat innert 10 Tagen einen Kostenvorschuss von CHF 900.00 
zu bezahlen. 
 
Bis zur Leistung des Vorschusses bleibt das Verfahren eingestellt. 
 
Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen aner-
kannten Feiertag i.S.v. § 21 EG ZPO, so endet sie am nächsten Werktag 
(Art. 142 Abs. 3 ZPO). Die Frist steht still vom siebten Tag vor Ostern bis 
und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. 
August und vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 145 Abs. 1 
ZPO). 
 
3. 
3.1. 
Es ist vorgesehen, von der Kantonsspital Aarau AG, Institut für Rechts-
medizin, Haus 4, Postfach, 5001 Aarau, eine DNA-Analyse zur Feststel-
lung der Abstammung (Vaterschaftsgutachten) des Klägers vom Beklag-
ten einzuholen. 

 - 3 - 

 

 

 

3.2. 
Die Parteien können innert 10 Tagen begründete sachliche oder persönli-
che Einwände gegen die Gutachterin bekannt geben und allfällige Ergän-
zungsfragen einreichen. 
 
3.3. 
Die Parteien haben innert 10 Tagen einen Kostenvorschuss von je CHF 
500.00 zu bezahlen. 
 
3.4. 
Bei Fehlen von Einwendungen und nach Eingang des Kostenvorschusses 
wird das Gutachten mit separater Verfügung definitiv in Auftrag gegeben." 

 

3. 

3.1. 

Gegen diese Verfügung reichte der Beklagte mit Eingabe vom 2. August 

2022 beim Obergericht des Kantons Aargau Beschwerde ein und bean-

tragte die Aufhebung der Verfügung, eventualiter unter Rückweisung an die 

Vorinstanz, sowie den Aufschub der Vollstreckung, unter Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen. 

 

3.2. 

Mit Verfügung vom 26. August 2022 stellte der Instruktionsrichter die Be-

schwerde an den Kläger zur Erstattung der Beschwerdeantwort innert 10 

Tagen zu. Die Verfügung wurde dem Kläger am 30. August 2022 zugestellt. 

Der Kläger erstattete mit Eingabe vom 14. September 2022 (Postaufgabe) 

eine Beschwerdeantwort. 

 

 
   

Das Obergericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Bei der angefochtenen Verfügung der Vorinstanz handelt es sich um eine 

prozessleitende Verfügung. Prozessleitende Verfügungen sind nur in den 

vom Gesetz bestimmten Fällen anfechtbar, oder wenn durch den Entscheid 

ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (Art. 319 lit. b ZPO). 

Der Beschwerdeführer wendet sich in seiner Beschwerdebegründung ei-

nerseits gegen die Erstellung des DNA-Gutachtens an sich und anderer-

seits dagegen, dass ihm die Hälfte des Kostenvorschusses für die Beweis-

erhebung auferlegt wurde. Letzteres ist mit Beschwerde grundsätzlich an-

fechtbar (Art. 103 ZPO). Im Übrigen muss mangels expliziter gesetzlicher 

Bestimmung betreffend die Anfechtbarkeit von Beweisverfügungen ein 

nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil drohen. 

 

1.2. 

Die Voraussetzung eines drohenden nicht leicht wiedergutzumachenden 

Nachteils ist jedenfalls dann erfüllt, wenn der geltend gemachte Nachteil 

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auch durch einen für den Ansprecher günstigen Zwischen- oder Endent-

scheid nicht mehr beseitigt werden kann (FREIBURGHAUS/AFHELDT, in: Sut-

ter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizeri-

schen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Aufl. 2016 [ZPO-Komm.], N. 14 zu 

Art. 319 ZPO). Es ist Sache des Beschwerdeführers, die Eintretensvoraus-

setzungen darzulegen. Es ist nicht Aufgabe des Gerichts, von Amtes we-

gen Nachforschungen anzustellen, inwiefern ein nicht leicht wiedergutzu-

machender Nachteil gegeben sein sollte, es sei denn, deren Vorliegen 

springe geradezu ins Auge (BGE 133 III 629 E. 2.3.1; Urteile des Bundes-

gerichts 1C_135/2011 vom 30. März 2011 E. 5.2, 5A_282/2011 vom 

23. Juni 2011 E. 1.3, 5A_403/2011 vom 17. November 2011 E. 2.4; SPÜH-

LER, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar zur Schwei-

zerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2017, N. 14 zu Art. 319 ZPO). Fehlt 

ein drohender, nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil, ist auf die Be-

schwerde nicht einzutreten. 

 

2. 

2.1. 

Anordnungen betreffend die Beweisführung bewirken nach bundesgericht-

licher Rechtsprechung in aller Regel keinen nicht wiedergutzumachenden 

Nachteil (Urteil des Bundesgerichts 5A_745/2014 vom 16. März 2015 

E. 1.2.2). Der Beklagte macht auch nicht substantiiert geltend, inwiefern 

ihm aufgrund der Verfügung der Vorinstanz vom 18. Juli 2022 ein nicht 

leicht wiedergutzumachender Nachteil droht. Insbesondere tut der Be-

klagte nicht dar und ist auch nicht ersichtlich, dass alleine die Tatsache der 

Durchführung eines DNA-Tests im Fall der nachträglichen Feststellung der 

Unzulässigkeit der Vaterschaftsklage einen nicht leicht wiedergutzuma-

chenden Nachteil darstellen sollte (vgl. Beschwerde S. 6). Das Bundesge-

richt hat bezüglich der Anordnung eines DNA-Gutachtens ausgeführt (Ur-

teil des Bundesgerichts 5A_745/2014 E. 1.2.3), wenn eine Gefährdung der 

Gesundheit nicht ausgeschlossen werden könne, dürfe ein nicht wiedergut-

zumachender Nachteil nicht verneint werden. Denn ein Eingriff in die kör-

perliche Gesundheit bedeute einen Eingriff in die Persönlichkeit und damit 

in ein absolutes Recht, dessen einmal eingetretene Verletzung real nicht 

mehr rückgängig zu machen sei. Das Bundesgericht hat aber mit keinem 

Wort ausgeführt, dass und inwiefern der für das DNA-Gutachten in jenem 

Verfahren vorzunehmende Wangenschleimhautabstrich eine Gefährdung 

der Gesundheit darstellen sollte. Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwie-

fern damit bei vernünftiger Betrachtungsweise eine grössere Gesundheits-

gefährdung bzw. ein grösseres diesbezügliches Risiko verbunden sein 

sollte als bei Anordnung und Durchführung anderer Beweismassnahmen 

(vgl. Art. 168 Abs. 1 ZPO; z.B. Gefahr eines Unfalls auf dem Weg zur Ein-

vernahme vor Gericht, bei der Überbringung einer Urkunde etc.). Demge-

genüber wurde festgehalten, dass nebst der Anordnung der DNA-Untersu-

chung selbstständig deren Verbindung mit der Strafdrohung gemäss 

 - 5 - 

 

 

 

Art. 292 StGB angefochten worden sei, die für sich allein einen nicht wie-

dergutzumachenden Nachteil bewirken könne. In einem weiteren Ent-

scheid (Urteil des Bundesgerichts 5A_384/2015 E. 1.2) wurde auf dieses 

Urteil ohne weitere Ausführungen Bezug genommen und insbesondere 

wiederum mit Hinweis auf die in der angefochtenen Beweisverfügung ent-

haltene Strafdrohung ein nicht wiedergutzumachender Nachteil bejaht. Ein-

zig unter Hinweis auf den genannten Entscheid 5A_745/2014 sowie 

5A_492/2016 E. 1, worin sich allerdings keinerlei Ausführungen zum nicht 

wiedergutzumachenden Nachteil finden, bejahte das Bundesgericht im 

Entscheid 5A_906/2020 E. 1 ohne weitere Begründung einen nicht wieder-

gutzumachenden Nachteil durch Anordnung eines DNA-Gutachtens. Es 

kann somit festgehalten werden, dass sich aus der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung nicht sachlich nachvollziehbar ergibt, inwiefern – anders 

als bei anderen Beweismassnahmen in der Regel – bei Anordnung eines 

DNA-Gutachtens ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil im Sinne 

von Art. 319 lit. b Ziff. 2 drohen sollte.  

 

Nachdem durch die angefochtene Verfügung dem Beklagten kein nicht 

leicht wiedergutzumachender Nachteil droht, ist auf die Beschwerde in die-

sem Punkt nicht einzutreten. 

 

Anzufügen ist, dass mit der angefochtenen Verfügung die Anordnung des 

DNA-Gutachtens erst in Aussicht gestellt wurde und dem Beklagten na-

mentlich noch keine Säumnisfolgen angekündigt wurden (Art. 161 Abs. 1 

ZPO), womit ihm auch keine solchen drohen (RÜETSCHI, in: Berner Kom-

mentar, N. 3 ff. zu Art. 161 ZPO; HASENBÖHLER, in: ZPO-Komm., a.a.O., 

N. 11 zu Art. 161 ZPO; SCHMID/BAUMGARTNER, Kurzkommentar ZPO, N. 2 

zu Art. 161 ZPO). Sie diente in diesem Stadium vorab der Anhörung der 

Parteien (Art. 183 Abs. 1 ZPO) und der Einholung eines Kostenvorschus-

ses für die Beweismassnahmen (Art. 102 ZPO). Die Vorinstanz kündigte 

zudem explizit an, dass das Gutachten bei Fehlen von Einwendungen und 

nach Eingang des Kostenvorschusses mit separater Verfügung definitiv in 

Auftrag gegeben werde. Auch vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, 

inwiefern dem Beklagten derzeit ein nicht leicht wiedergutzumachender 

Nachteil drohen sollte. Dies, zumal prozessleitende Verfügungen, insbe-

sondere auch Beweisverfügungen, jederzeit in Wiedererwägung gezogen, 

d.h. abgeändert oder ergänzt werden können (vgl. Art. 154 letzter Satz 

ZPO) und die Parteien Gelegenheit erhielten, sich vor der Vorinstanz zum 

geplanten Gutachten zu äussern. Der Beklagte kann die Anordnung des 

Gutachtens, sollte diese überhaupt erfolgen, was ohnehin voraussetzt, 

dass die Kostenvorschüsse für das Verfahren und die Beweiserhebung be-

zahlt werden und die Vorinstanz die Auffassung des Beklagten nicht teilt, 

bei Erlass der in Aussicht gestellten Verfügung anfechten.  

 

 - 6 - 

 

 

 

3. 

Der Beklagte wendet sich gegen die Verfügung vom 18. Juli 2022, soweit 

von ihm wie vom Kläger ein Kostenvorschuss von Fr. 500.00 für das Gut-

achten verlangt wird (Art. 102 Abs. 2 ZPO). Hiergegen ist die Beschwerde 

wie eingangs erwähnt zulässig (Art. 103 ZPO). Demgegenüber ist nicht er-

sichtlich, inwiefern der Beklagte ein Interesse tatsächlicher oder rechtlicher 

Natur an der Aufhebung oder Abänderung der entsprechenden Bestim-

mung hätte, d.h. inwiefern er beschwert sein sollte, was Zulässigkeitsvor-

aussetzung jedes Rechtsmittels ist (ausführlich REETZ, in: ZPO-Komm., 

a.a.O., N. 30 ff. zu Vorbemerkungen zu den Art. 308-318 ZPO). Da er die 

Einholung eines Gutachtens ablehnt, entsteht ihm aus der einzigen aus der 

Nichtleistung des Kostenvorschusses drohenden Konsequenz, der Nicht-

anordnung des Gutachtens, kein Nachteil. Auf die Beschwerde ist auch in 

diesem Punkt nicht einzutreten. 

 

4. 

Der Antrag des Beklagten auf aufschiebende Wirkung wird mit dem vorlie-

genden Entscheid gegenstandslos.  

 

5. 

Ausgangsgemäss trägt der Beklagte die Kosten des Beschwerdeverfah-

rens (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Diese sind auf Fr. 800.00 festzusetzen (§ 11 

Abs. 2 VKD) und werden mit dem vom Beklagten geleisteten Kostenvor-

schuss in derselben Höhe verrechnet (Art. 111 Abs. 1 ZPO). Eine Partei-

entschädigung ist dem Kläger mangels Antrags nicht zuzusprechen.  

 

 
   

Das Obergericht erkennt: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Die Gerichtsgebühr von Fr. 800.00 wird dem Beklagten auferlegt und mit 

dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
 

   

Zustellung an: 

[...] 

  

 

 

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Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff., Art. 90 ff. BGG)  

 

Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide kann innert 30 Tagen, von der 

schriftlichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die 

Beschwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden, wenn sie einen nicht 

wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheissung der Be-

schwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand 

an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde. In vermögens-

rechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert in arbeits- 

und mietrechtlichen Fällen mindestens Fr. 15'000.-- bzw. in allen übrigen Fällen mindestens 

Fr. 30'000.-- beträgt, es sei denn, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung oder es handle sich um einen Entscheid des Konkurs- und Nachlassrichters (Art. 44 

Abs. 1, Art. 72, Art. 74, Art. 92, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Ist eine Beschwerde 

nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung stellt, ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. Die Urkunden, auf die 

sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in den Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 25. Oktober 2022 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Zivilgericht, 3. Kammer 

Die Präsidentin:    Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Massari     Sulser