# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fec589dc-3bda-51c6-87ac-0ee92562ca6b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.08.2019 UV 2018/11
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2018-11_2019-08-28.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2018/11

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 09.10.2019

Entscheiddatum: 28.08.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2019
Art. 4 ATSG: Verneinung eines Unfallereignisses bzw. des 
Unfallbegriffsmerkmals des ungewöhnlichen äusseren Faktors in Bezug auf 
eine erfolglos durchgeführte Bewegung an der Kletterwand einer 
Kletterhalle. Art. 9 Abs. 2 aUVV: Verneinung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs zwischen dem geltend gemachten Ereignis und den 
ausgewiesenen Listenverletzungen (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 28. August 2019, UV 2018/11).

Entscheid vom 28. August 2019

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber und Versicherungsrichterin Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Markus 

Lorenzi

Geschäftsnr.

UV 2018/11

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als Projektleiter bei der B.___ AG tätig und 

dadurch obligatorisch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 

(nachfolgend: Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 20. Juni 2016 liess 

er durch seine Arbeitgeberin folgendes Ereignis vom 10. September 2015 melden: "An 

der Kletterwand musste ich beim Aufstieg einen Wechsel durchführen. Da dieser nicht 

gelingen wollte, bin ich relativ lange mit dem ganzen Körpergewicht am linken 

hochgestreckten Arm gehangen. Ich habe zwar eine starke Belastung im Arm gespürt, 

aber dies auf eine Muskelbelastung zurückgeführt. Bis heute ist der Arm nie wieder 

100% schmerzfrei geworden." (Suva-act. 1). Eine Erstbehandlung hatte am 4. April 

2016 durch Dr. med. C.___, Innere Medizin und Kardiologie, stattgefunden (Suva-act. 

16). Dieser hatte den Versicherten für eine fachärztliche Untersuchung an Dr. med. 

D.___, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 

Orthopädie E.___, überwiesen. Gestützt auf das Ergebnis einer MRI-Untersuchung, die 

am 14. Juni 2016 in der Radiologie F.___, Diagnosezentrum G.___, durchgeführt 

worden war (Suva-act. 11), diagnostizierte Dr. D.___ im Sprechstundenbericht vom 20. 

Juni 2016 eine Schulterdistorsion rechts, erlitten am 10. September 2015, mit 

transmuraler Ruptur anteriore Supraspinatussehne mit konsekutivem subacromialen 

Impingement bei vorbestehendem Acromionsporn (Suva-act. 9).

A.b Gestützt auf die Angaben des Versicherten anlässlich einer Besprechung mit einem 

Suva-Mitarbeiter vom 26. August 2016 (Suva-act.17) und nach Einholung einer 

Kurzbeurteilung von Suva-Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt für Orthopädische 

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Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, zur Frage, ob eine Diagnose 

einer unfallähnlichen Körperschädigung vorliege (Suva-act. 18), verneinte die Suva mit 

Verfügung vom 5. September 2016 ihre Leistungspflicht für die gemeldeten 

Schulterbeschwerden rechts. Sie begründete die Leistungsablehnung damit, dass 

weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege (Suva-act. 19).

B.   

B.a  Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 23. September 2016 Einsprache 

(Suva-act. 22).

B.b Am 24. November 2016 wurde beim Versicherten in der Klinik I.___ eine 

Schulterarthroskopie rechts mit intraartikulärem Débridement, subacromialer 

Dekompression mit Bursektomie und Acromio-Plastik, Bizepssehnen-Tenotomie mit 

Tenodese und plastischer Rekonstruktion der Supraspinatussehne in der Tension-

Bridge-Technik durchgeführt (Suva-act. 33; vgl. auch Suva-act. 27, 32). Seine 

Arbeitgeberin hatte der Suva vor der Operation am 27. Oktober 2016 eine weitere 

Schadenmeldung eingereicht (Suva-act. 29).

B.c  Nach Einholung einer ausführlichen ärztlichen Beurteilung von Suva-Kreisarzt Dr. 

H.___ zur Frage des Vorliegens einer unfallähnlichen Körperschädigung (Suva-act. 30) 

wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 24. Januar 2018 die Einsprache des 

Versicherten ab (Suva-act. 36).

C.   

C.a  Gegen den Einspracheentscheid vom 24. Januar 2018 erhob der Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 18. Februar 2018 Beschwerde mit 

dem sinngemässen Antrag, die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) habe für die 

Folgen des Ereignisses vom 10. September 2015 die gesetzlichen 

Versicherungsleistungen auszurichten (act. G1).

C.b In der Beschwerdeantwort vom 22. März 2018 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 24. Januar 2018 (act. G3).

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C.c  Der Beschwerdeführer verzichtete auf eine Replik (act. G4 f.).

Erwägungen

1.  

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden 

daher, nachdem ein Ereignis aus dem Jahr 2015 zur Diskussion steht, die bis 31. 

Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

2.  

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Anspruch des 

Beschwerdeführers auf Versicherungsleistungen gegenüber der Beschwerdegegnerin 

aus der obligatorischen Unfallversicherung für die Folgen des Ereignisses vom 10. 

September 2015.

2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die 

Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten 

gewährt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 

des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die plötzliche, nicht beabsichtigte 

schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den 

menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Dabei bezieht sich das 

Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, 

sondern auf den Faktor selbst. Ohne Belang für die Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist 

somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwiegende, unerwartete Folgen nach 

sich gezogen hat. Ein äusserer Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im 

jeweiligen Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, 

beurteilt sich im Einzelfall, wobei grundsätzlich nur die objektiven Umstände in Betracht 

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fallen (RKUV 2000 Nr. U 368 S. 99 E. 2b mit Hinweisen; BGE 122 V 233 E. 1, 121 V 38 

E. 1a, je mit Hinweisen). Das für den Unfallbegriff wesentliche Merkmal des 

ungewöhnlichen äusseren Faktors kann nach Lehre und Rechtsprechung auch in einer 

unkoordinierten Bewegung bestehen. So kann der Körper als Ganzes in Bewegung 

kommen, indem er - z. B. bei einem Sturz - auf harter Unterlage aufschlägt und 

Schaden nimmt. Der äussere und der ungewöhnliche Faktor sind hier ohne weiteres 

gegeben. Dies trifft auch zu, wenn sich, wie beim Ausgleiten, Stolpern oder Abwehren 

eines Sturzes, bloss einzelne Körperteile bewegen und in Verbindung mit einem in der 

Aussenwelt liegenden Umstand zur gesundheitlichen Störung führen. Freilich tritt 

schon bei einer normalen Bewegung des Körpers, wie beispielsweise beim normalen 

Aufstehen aus der tiefen Hocke, eine sinnfällige Veränderung der Aussenwelt ein. 

Dieser äussere Faktor ist aber nicht zugleich ein ungewöhnlicher Faktor; denn die 

Bewegung des Körpers ist, äusserlich betrachtet, normal verlaufen, also nicht durch 

eine in der Aussenwelt begründet Ursache - z.B. Ausrutschen wegen einer glitschigen 

Unterlage - in ihrem Ablauf gestört worden. Der Unfallbegriff ist nicht erfüllt. Unter 

unkoordinierten Bewegungen versteht man also nur körperliche Bewegungen, die in 

ihrem Ablauf durch etwas Programmwidriges, durch etwas Sinnfälliges, d.h. durch 

einen ungewöhnlichen Faktor, gestört werden, so dass einzelne Muskeln oder 

Muskelgruppen übermässig beansprucht werden; daraus können Muskel- und 

Sehnenschäden, ja selbst Knochenbrüche resultieren (Alfred Maurer, Schweizerisches 

Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 176 f.; Alexandra Rumo-Jungo/André 

Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 40 f.; 

RKUV 1999 Nr. U 333 S. 199 E. 3c/aa und Nr. U 345 S. 422 E. 2b).

2.2 Bei Schädigungen, die sich auf das Körperinnere beschränken und die 

erfahrungsgemäss auch als alleinige Folge von Krankheit, insbesondere von 

vorbestandenen degenerativen Veränderungen eines Körperteils, innerhalb eines 

durchaus normalen Geschehensablaufs auftreten können (z.B. Diskushernien, 

Rotatorenmanschettenrupturen, Meniskusrisse), unterliegt der Nachweis eines Unfalls 

insofern strengen Anforderungen, als die unmittelbare Ursache der Schädigung unter 

besonders "sinnfälligen" Umständen gesetzt worden sein muss; denn ein Unfallereignis 

manifestiert sich in der Regel in einer äusserlich wahrnehmbaren Schädigung, während 

bei deren Fehlen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit rein krankheitsbedingter Ursachen 

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besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 10. April 2014, 8C_783/2013, E. 4.3 mit 

Hinweisen).

3.  

Anlässlich einer persönlichen Befragung vom 26. August 2016 durch einen Mitarbeiter 

der Beschwerdegegnerin schilderte der Beschwerdeführer das Ereignis vom 10. 

September 2015 folgendermassen: Er sei bei einem Kundenanlass im J.___ die 

Kletterwand hochgestiegen, wobei er am Seil gesichert gewesen sei. Um weiter 

hochklettern zu können, habe er über eine Ecke auf die andere Seite der Kletterwand 

gehen, d.h. einen sogenannten Richtungswechsel vornehmen müssen. Dabei habe er 

mit gestrecktem rechten Arm in der Wand gehangen. Sein ganzes Körpergewicht von 

96 kg habe auf diesem Arm gelastet. Er habe sich auch unten mit den Füssen 

festgehalten. Er habe nun mit der linken Hand bzw. dem linken Arm ebenfalls 

hinübergehen müssen, was ihm jedoch trotz verschiedener Versuche nicht gelungen 

sei. Er habe sicherlich 2 bis 3 Minuten mit dem gestreckten Arm in der Wand 

gehangen. In diesen Minuten habe sich langsam ein Schmerz in der rechten Schulter 

aufgebaut. Irgendwann habe er den Richtungswechsel abgebrochen und sich mit den 

Seilen nach unten gehen lassen. Als er mit dem rechten Arm über 2 bis 3 Minuten in 

der Wand gehangen habe, sei er weder abgerutscht noch habe er sich die Schulter 

verdreht oder einen Fitz bzw. Zwick in der Schulter gespürt. Der Schmerz in der 

Schulter habe sich einfach immer mehr aufgebaut (Suva-act. 17). In der Einsprache 

vom 23. September 2016 teilte der Beschwerdeführer folgenden Hergang des 

Ereignisses vom 10. September 2015 mit: Im Rahmen eines von der Arbeitgeberin 

organisierten und finanzierten Projektabschlussevents seien in der J.___ 

wettbewerbsmässig verschiedene Kletteraktivitäten unter den Teilnehmenden 

durchgeführt worden. Eine dieser Aktivitäten sei das Erklettern einer Wand gewesen. 

Beim Klettern auf einer geschätzten Höhe von ca. 10 Metern sei es aufgrund der 

Anordnung der Handgriffe und der Abstützmöglichkeiten für die Füsse nicht mehr 

möglich gewesen, dem normalen Kletterablauf folgend höher zu kommen. Die Halte- 

und Standvorsprünge seien ab dort um ca. 1 Meter rechts zum bisherigen Aufstieg 

versetzt angeordnet gewesen. Beim normalen Kletterverlauf könne davon ausgegangen 

werden, dass bei einem Positionswechsel mindestens ein Bein und ein Arm stossend 

und ziehend die Bewegung unterstützten und die Belastung entsprechend verteilt 

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werde. Das normale Weiterklettern sei dann aber von der erreichten Position aus nicht 

mehr möglich gewesen. Er habe mehrere Versuche unternommen, irgendwie im 

Aufstieg weiter zu kommen. Dazu habe er von einer relativ gesicherten Position aus 

das Gewicht nach rechts verlagert und jeweils versucht, mit den Füssen und der linken 

Hand sich neu abzustützen oder zu greifen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen und 

der jeweiligen Rückkehr in die Ausgangslage habe er einen letzten Versuch gewagt. In 

der Ausgangsposition habe er zwar jeweils die körperliche Anstrengung ein wenig 

reduzieren, den rechten Arm aber nicht stark entlasten können. Beim letzten Versuch 

habe er dann mit Schrecken feststellen müssen, dass die Muskulatur des rechten Arms 

die Gewichtsverlagerung nicht mehr zu halten vermocht und die volle Belastung auf 

dem vollständig nach oben ausgestreckten Arm gelastet habe. Unmittelbar danach 

habe er starke Schmerzen in der Schulter verspürt und etwas für ihn nicht 

Identifizierbares sei in der Schulter geschehen. Er habe sich dann nicht mehr halten 

können, habe losgelassen und sei via Sicherungsleine zu Boden gebracht worden. 

Ohne Auffangeinrichtung wäre er hinuntergestürzt (Suva-act. 22).

4.  

4.1 Das Erfordernis der mechanischen Einwirkung eines äusseren Faktors ist mit den 

Sachverhaltsschilderungen in Erwägung 3 erfüllt. Um den Körper bzw. das 

Körpergewicht an der Kletterwand zu halten, hielt sich der Beschwerdeführer unter 

anderem mit dem rechten, ausgestreckten Arm an einem Haltegriff fest. Er versuchte 

mehrmals erfolglos, sich mit den Füssen und der linken Hand neu abzustützen bzw. zu 

greifen und kehrte immer wieder in die Ausgangsposition zurück. Im Rahmen dieser 

körperlichen Bewegungen erfolgte unstreitig eine Zugbelastung auf den rechten Arm 

nach unten und er musste dessen Muskulatur anspannen. Wie die 

Beschwerdegegnerin zutreffend feststellte, fehlt es jedoch an der Ungewöhnlichkeit 

des äusseren Faktors. Mit den Ereignisschilderungen in Erwägung 3 sind keinerlei 

Vorkommnisse dargetan, welche einen ungewöhnlichen äusseren Faktor ersichtlich 

machen würden und damit das Vorliegen eines Unfalls bejahen liessen. Das Festhalten 

mit dem rechten Arm an sich beschreibt eine alltägliche, physiologisch normale und 

psychologisch beherrschte, körpereigene Bewegung, selbst wenn sich ein Haltegriff in 

der Kletterwand über dem Kopf befindet und dieser mit ausgestrecktem Arm 

festgehalten wird. Der Beschwerdeführer beschreibt zudem in keiner Weise einen 

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programmwidrigen Bewegungsablauf, wie beispielsweise einen Anprall an der 

Kletterwand, ein Abrutschen bzw. Abgleiten oder das Verhindern eines Sturzes. 

Konkret erklärte der Beschwerdeführer weder abgerutscht zu sein noch sich die 

Schulter verdreht zu haben (Suva-act. 17).

4.2  

4.2.1 Das Wirken einer gewissen Zugkraft auf den Arm bzw. die Schulter ist der vom 

Beschwerdeführer ausgeübten Freizeitaktivität inhärent. Generell gehört der bei den 

einzelnen Bewegungen an der Kletterwand vom Körper zu leistende Kraftaufwand 

notwendigerweise zu dieser sportlichen Betätigung dazu und ist damit nicht 

aussergewöhnlich. Kommt es dabei zu einer Verletzung, liegt deshalb noch kein 

Unfallereignis vor. Dass die Zugkraft so stark war, dass sie als ungewöhnlich beurteilt 

werden müsste, ist zwar möglich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich 

nachgewiesen. Dies vor allem auch nicht in Anbetracht der im konkreten Fall zu 

stellenden strengeren Anforderungen (vgl. Erwägung 2.2). Die blosse Möglichkeit eines 

bestimmten Sachverhalts genügt jedoch den Beweisanforderungen nicht (Thomas 

Locher/Thomas Gächter, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. Bern 2014, 

§ 70 N. 58 f.).

4.2.2 Beim Klettern gibt es die Drei-Punkt-Regel (vgl. dazu https://de.wikipedia.org/

wiki/

Drei-Punkt-Regel, abgerufen am 28. August 2019), wonach im Optimalfall immer mit 

drei Gliedmassen Kontakt zur Kletterwand gehalten werden sollte, um die vierte zum 

neuen Griff oder Tritt zu bewegen. Die Einhaltung dieser Regel ist wichtig, um sich an 

der Wand halten zu können. Den Ereignisschilderungen des Beschwerdeführers lässt 

sich nicht entnehmen, dass er diese Kletterregel nicht eingehalten hätte. Unstreitig hielt 

er sich mit dem rechten Arm an einem Haltegriff fest, beschreibt aber auch, sich unten 

mit den Füssen abgestützt zu haben. Anlässlich der Besprechung mit dem Mitarbeiter 

der Beschwerdegegnerin vom 26. August 2016 nannte er ausdrücklich den linken Arm 

bzw. die linke Hand als die vierte Gliedmasse, mit welcher er greifen wollte (Suva-act. 

17). In der Einsprache erwähnte er zusätzlich die Füsse. Doch auch diese Darstellung 

lässt nicht auf eine Nichtbeachtung der Drei-Punkt-Regel schliessen. Drei seiner 

Gliedmassen befanden sich offenbar grundsätzlich immer am Zielgriff bzw. Zieltritt. 

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Dies lässt sich auch darin erkennen, dass der Beschwerdeführer aussagte, er sei 

jeweils in die Ausgangsposition zurückgekehrt (Suva-act. 22). Vor diesem Hintergrund 

erscheint die Schilderung des Beschwerdeführers, sein ganzes Körpergewicht von 96 

kg habe auf dem rechten Arm gelastet, nicht nachvollziehbar (Suva-act. 17). Ein 

Festhalten des ganzen Körpergewichts während 2 bis 3 Minuten einzig an einem 

Haltegriff einer Kletterwand erscheint denn auch - insbesondere für einen Amateur - 

vollkommen unrealistisch. Bei Einhaltung der Drei-Punkt-Regel, wie im konkreten Fall, 

wird das Körpergewicht auf drei Gliedmassen verteilt und die dabei wirkenden Kräfte 

sind - auch bei einem Körpergewicht von 96 kg - fraglos nicht aussergewöhnlich. Der 

Umstand, dass der Beschwerdeführer einen Richtungswechsel vorgenommen hatte 

und sich um ca. 1 m nach rechts zum Aufstieg versetzt bewegen wollte (Suva-act. 22), 

führt nicht zu einer anderen Beurteilung. Zwar mag die Position des Beschwerdeführers 

dadurch gegenüber einer normalen Kletterbewegung instabiler geworden zu sein, doch 

auch hier wirken die drei festhaltenden bzw. stehenden Gliedmassen stabilisierend und 

tragend. Es ist offensichtlich von einem nicht erfolgreichen Klettervorgang auszugehen, 

wenn der Beschwerdeführer mehrmalige Versuche, sich neu abzustützen bzw. zu 

greifen, beschreibt, von einer übermässigen körperlichen Anstrengung spricht und 

beim Ereignis feststellte, dass die Muskulatur des rechten Arms die 

Gewichtsverlagerung nicht mehr habe halten können. Diese Fakten und 

Wahrnehmungen entsprechen trotz allem einem normalen Bewegungsablauf an einer 

Kletterwand. Wiederholt erfolglos durchgeführte Bewegungen an einer Kletterwand 

können zu mehr Ermüdung führen. Irgendwann verlassen einen die Kräfte, man lässt 

los und gleitet mit dem Seil zurück auf den Boden. Der Vorgang wurde damit jedoch 

nicht durch einen ungewöhnlichen äusseren Faktor gestört, sondern lediglich durch 

den (inneren) Faktor der Krafteinbusse. Dass der Kraftverlust selbst zu einem 

Unfallgeschehen, wie beispielsweise einem Sturz, geführt hätte und die 

Schulterproblematik davon ausgelöst worden wäre, wird vom Beschwerdeführer nicht 

geltend gemacht.

4.3 Die angeblich unmittelbar im Anschluss an das Ereignis aufgetretenen Schmerzen 

stellen ebenfalls keinen äusseren Faktor im Sinn der Rechtsprechung dar, sondern 

höchstens die Wirkung des äusseren Faktors, weshalb dessen Ungewöhnlichkeit nicht 

bewiesen ist, wenn die versicherte Person nur das (erstmalige) Auftreten der 

Schmerzen in zeitlicher Hinsicht anzugeben vermag (BGE 129 V 469 E. 4.2.1). Das 

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Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit bezieht sich, wie gesagt, nicht auf die Wirkung 

des äusseren Faktors, sondern auf den Faktor selbst. Nicht erfüllt ist das Erfordernis 

des ungewöhnlichen äusseren Faktors auch, wenn das erstmalige Auftreten der 

Schmerzen mit einer blossen Lebensverrichtung einhergeht, welche die versicherte 

Person zu beschreiben in der Lage ist, die den Rahmen des im jeweiligen 

Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen - wie im konkreten Fall (vgl. Erwägung 4.2) - 

nicht überschreitet (BGE 134 V 79 f. E. 4.3.1, 122 V 233 E. 1, 121 V 38 E. 1a; RKUV 

2000 Nr. U 368 S. 99 E. 2b mit Hinweisen; Urteil des Bundesgericht vom 13. Februar 

2009, 8C_656/2008, E. 3.2; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 31; vgl. Erwägung 2.1).

4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass anhand der vorgebrachten Schilderungen 

des Ereignisses vom 10. September 2015 ein Unfallereignis gemäss Art. 4 ATSG bzw. 

das Unfallbegriffsmerkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors nicht mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan ist. Damit entfällt eine 

Leistungspflicht des Unfallversicherers gestützt auf Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung 

mit Art. 4 ATSG.

5.  

5.1 Nachdem ein Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG zu verneinen ist, bleibt eine 

Leistungspflicht gestützt auf Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV 

(unfallähnliche Körperschädigungen; Fassung bis Ende 2016) zu prüfen. Gemäss Art. 9 

Abs. 2 UVV besteht eine Leistungspflicht des Unfallversicherers auch ohne 

ungewöhnliche äussere Einwirkung für Knochenbrüche (lit. a), Verrenkungen von 

Gelenken (lit. b), Meniskusrisse (lit. c), Muskelrisse (lit. d), Muskelzerrungen (lit. e), 

Sehnenrisse (lit. f), Bandläsionen (lit. g) und Trommelfellverletzungen (lit. h), sofern 

diese nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurückzuführen sind. 

Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers ist jedoch - auch wenn einer der in Art. 9 

Abs. 2 UVV aufgeführten Befunde erhoben wird - nur gegeben, wenn die Verletzung, 

wie in Art. 4 ATSG vorgesehen, auf eine plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende 

Einwirkung eines äusseren Faktors zurückzuführen ist. Bei den unfallähnlichen 

Körperschädigungen im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV entfällt im Vergleich zu den 

eigentlichen Unfällen nach Art. 4 ATSG einzig das Tatbestandsmerkmal der 

Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen 

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Begriffsmerkmale eines Unfalls müssen hingegen auch bei den unfallähnlichen 

Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des 

einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Körpers liegender, 

objektiv feststellbarer, sinnfälliger - eben unfallähnlicher - Einfluss auf den Körper zu 

verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen 

Bewegung bestehen (Urteil des Bundesgerichts vom 16. Juli 2014, 8C_147/2014, E. 

2.3).

5.2 Es ist unbestritten, dass es sich bei der beim Beschwerdeführer nach dem Ereignis 

vom 10. September 2015 im Juni 2016 radiologisch nachgewiesenen Sehnenrupturen 

grundsätzlich um eine Listenverletzung handelt (Suva-act. 11, 18, 33; Art. 9 Abs. 2 lit. f 

UVV; Sehnenriss). Eine unfallähnliche Körperschädigung wird jedoch von Dr. H.___ und 

der Beschwerdegegnerin insofern verneint, als die diagnostizierte Listenverletzung 

nicht als natürlich kausale Folge des Kletterereignisses vom 10. September 2015 

betrachtet wird (vgl. zum vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang BGE 129 

V 181 E. 3.1 ff.; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S.53 ff.).

5.2.1 Wie von Dr. H.___ in der ärztlichen Beurteilung vom 10. November 2016 

überzeugend festgestellt (Suva-act. 30), zeigten sich anlässlich der MRI-Untersuchung 

in der Radiologie F.___ und der Schultergelenksarthroskopie rechts vom 14. Juni bzw. 

24. November 2016 deutliche Anzeichen für eine degenerative, verschiedene 

Strukturen umfassende Verschleisserkrankung des rechten Schultergelenks (Suva-act. 

11, 33). Dr. H.___ registrierte in Übereinstimmung mit den radiologisch erhobenen 

Befunden eine Arthrose des AC-Gelenks (Schultereckgelenks) mit kaudal in den 

Subacromialraum reichendem Knochensporn (claviculärer Osteophyt) und einem 

daraus resultierenden subacromialen Engpassyndrom (Impingementsyndrom) sowie 

eine Schädigung der Rotatorenmanschette im Bereich verschiedener Anteile 

(Supraspinatus-, Subscapularis- und Bizepssehne). Bei einer Arthrose, einer 

Impingementsymptomatik und einem abfallenden Acromion handelt es sich im 

Regelfall um krankheitsbedingte bzw. degenerative Gesundheitsschäden (Alfred M. 

Debrunner, Orthopädie, orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. Bern 2005, S. 725 ff, 975, 

1183; Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 267. Aufl. Berlin 2017, S. 862, 1782; Roche 

Lexikon, Medizin, 5. Aufl. München 2003, S. 915, 1807). Im Zusammenhang mit der 

Bizepssehne wurde sodann im MRI-Untersuchungsbericht (Suva-act. 11) von einer 

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fortgeschrittenen chronischen Tendinopathie gesprochen, durch welche das 

degenerative Bild ergänzt wird (vgl. zu "chronisch": Pschyrembel, a.a.O., S. 335; Roche 

Lexikon, a.a.O., S. 334). Schliesslich sind auch Rotatorenmanschettenläsionen häufig 

degenerativ bedingt, womit die Ausdrücke "Ruptur" und "Läsion" gesamthaft 

betrachtet nicht ohne Weiteres mit einer Traumarelevanz verbunden werden können 

(Debrunner, a.a.O., S. 412, 628, 724 f. 728 ff.; Roche Lexikon, a.a.O., S. 1681; 

Pschyrembel, a.a.O., S. 1576, 1646). Des Weiteren ist anzufügen, dass der 

Beschwerdeführer offenbar bereits vor dem Ereignis vom 10. September 2015 seit 

Jahren immer wieder unter Schulterbeschwerden rechts, insbesondere bei 

Hochlagerung des Arms während des Schlafens, gelitten hat. Von einer 

vorbestehenden Arthrose hatte er zudem Kenntnis (Suva-act. 17). Eine Degeneration ist 

ein fortschreitender Prozess. Sie beginnt unbedeutend und nimmt im Verlauf zu. 

Entsprechend kann sie zunächst ohne weiteres symptomlos oder unmerklich 

schleichend verlaufen, aber auch unvermittelt und schlagartig in veränderter Weise 

kompliziert werden (vgl. dazu Debrunner, a.a.O., S. 586, 878). Insofern stellt die 

angeblich neuartige Schmerzwahrnehmung durch den Beschwerdeführer (Suva-act. 

22) keine Besonderheit dar.

5.2.2 Dr. H.___ berücksichtigte ausserdem einleuchtend den Zeitablauf des konkreten 

Falls. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen einem Ereignis und der ärztlichen 

Behandlung bzw. der Manifestation eines Gesundheitsschadens ist, umso 

unwahrscheinlicher wird ein kausaler Zusammenhang (vgl. dazu RKUV 1997 Nr. U 275 

S. 191 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts vom 26. September 2008, 8C_102/2008, E. 

2.2). Der Beschwerdeführer hat sich erstmals sieben Monate nach dem Ereignis vom 

10. September 2015 in ärztliche Behandlung begeben. Die Vorgänge in einem 

menschlichen Körper während eines solchen Zeitraums sind vielfältig. Auch in diesem 

Zusammenhang ist im Übrigen auf die vorbestehenden Schulterbeschwerden des 

Beschwerdeführers hinzuweisen. Wie bereits erwähnt, treten im Rahmen degenerativer 

Prozesse Schmerzveränderungen auf und können insofern auch als neuartig 

wahrgenommen werden (Suva-act. 22). Dass der Beschwerdeführer trotz der 

Feststellung eines anhaltenden neuen erheblichen Schmerzes und dessen Zuordnung 

zum Ereignis vom 10. September 2015 während sieben Monaten keinen Arzt 

aufsuchte, ist nicht naheliegend. So erscheint es doch eher unwahrscheinlich, dass 

eine versicherte Person angesichts der vorgenannten Sachlage dauerhafte Schmerzen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

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während sieben Monaten akzeptiert und erduldet und sich nicht ärztlich untersuchen 

lässt. Grundsätzlich können damit nur noch Vermutungen hinsichtlich des Eintritts der 

Sehnenrupturen bzw. der unmittelbaren gesundheitlichen Auswirkungen des 

Ereignisses an der Kletterwand angestellt werden, mit welchen jedoch den 

Anforderungen des Beweisgrads der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht Genüge 

getan ist.

5.3 Angesichts des Gesagten erscheint damit - wie von Dr. H.___ gefolgert - ein 

degenerativer Prozess ohne zusätzliche kausale Bedeutung des Ereignisses vom 10. 

September 2015 - selbst wenn dieses als unfallähnliches Ereignis eingestuft würde - 

der überwiegend wahrscheinliche Sachverhalt. Jedenfalls drängt sich aufgrund der 

medizinischen Aktenlage in keiner Weise die Annahme traumabedingter 

Sehnenrupturen, sondern vielmehr eine degenerative Schulterproblematik auf. Die 

Konsequenzen der Beweislosigkeit der echtzeitlichen Umstände sind vom 

Beschwerdeführer zu tragen, der aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt eine 

Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ableiten will (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 

4 f.).

5.4 Gestützt auf die schlüssigen Ausführungen von Dr. H.___ ist ein natürlicher 

Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 10. September 2015 und der 

diagnostizierten Listenverletzung zu verneinen. Eine Leistungspflicht aus Art. 6 Abs. 2 

UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV besteht damit auch nicht.

6.  

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 24. Januar 

2018 nicht zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind 

keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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2.  

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2019
	Art. 4 ATSG: Verneinung eines Unfallereignisses bzw. des Unfallbegriffsmerkmals des ungewöhnlichen äusseren Faktors in Bezug auf eine erfolglos durchgeführte Bewegung an der Kletterwand einer Kletterhalle. Art. 9 Abs. 2 aUVV: Verneinung des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem geltend gemachten Ereignis und den ausgewiesenen Listenverletzungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. August 2019, UV 2018/11).

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