# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** abda78c9-bad4-5640-9d64-ce8c41417b02
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.09.2025 PS250277
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250277_2025-09-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250277-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin Dr. C. Scho-

der sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Urteil vom 30. September 2025

in Sachen

A._____,
Schuldner und Beschwerdeführer,

gegen

B._____ Ausgleichskasse,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 
Affoltern vom 21. August 2025 (EK250098)

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Erwägungen:

1.1 Der Schuldner und Beschwerdeführer (nachfolgend: Schuldner) ist Inhaber 

der C._____ Inh. A._____ (vgl. act. 5).

1.2 Mit Urteil vom 21. August 2025 (act. 7/8 = act. 3 = act. 6 [Aktenexemplar]) 

eröffnete das Einzelgericht des Bezirksgerichts Affoltern (nachfolgend: Vorin-

stanz) den Konkurs über den Schuldner für eine Forderung der Gläubigerin und 

Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) von Fr. 526.95 und Fr. 138.40 

Betreibungskosten, mithin insgesamt für einen Betrag von Fr. 665.35 (Betreibung 

Nr. 1 des Betreibungsamtes Affoltern a.A. ZH [nachfolgend: Betreibungsamt]) 

(act. 6 S. 2). 

1.3 Dagegen erhob der einzelzeichnungsberechtigte A._____ mit Eingabe vom 

11. September 2025 (act. 2) gerade noch rechtzeitig (vgl. act. 7/7 i.V.m. act. 7/13 

und Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO) Beschwerde.

1.4 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (act. 7/1-

17). Der Schuldner hat die Verfügung vom 15. September 2025 (act. 8), mit wel-

cher von ihm ein Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren einverlangt 

wurde, nicht abgeholt (vgl. act. 9/1). Umständehalber ist auf das Einholen eines 

Kostenvorschusses und auf das Ansetzen einer Nachfrist hierfür zu verzichten. 

Das Verfahren ist spruchreif. Der Gläubigerin ist eine Kopie der Beschwerde-

schrift (act. 2) zur Kenntnisnahme zuzustellen.

2.1 Der Entscheid des Konkursgerichtes kann innert zehn Tagen mit Be-

schwerde nach der ZPO angefochten werden (vgl. Art. 174 Abs. 1 Satz 1 SchKG). 

Die Rechtsmittelinstanz kann die Konkurseröffnung aufheben, wenn der Schuld-

ner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, dass 

inzwischen die Schuld getilgt ist (Tilgung), der geschuldete Betrag beim oberen 

Gericht zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist (Hinterlegung) oder der Gläubiger 

auf die Durchführung des Konkurses verzichtet hat (vgl. Art. 174 Abs. 2 SchKG). 

2.2 Der Schuldner bringt zur Begründung seiner Beschwerde zusammengefasst 

vor, es sei nicht mangels Zahlungsbereitschaft zur Konkurseröffnung gekommen, 

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sondern weil er für eine Zahnbehandlung in der Türkei gewesen sei. Er bitte um 

die Möglichkeit, die offene Rechnung umgehend zu begleichen und damit den 

Prozess zu stoppen (vgl. act. 2 S. 1). Es könne nicht sein, dass eine offene Rech-

nung von nur Fr. 700.– dazu führe, dass er seine gesamte Existenz verliere 

(vgl. a.a.O. S. 2).

2.3 Damit hat der Schuldner weder einen Konkursaufhebungsgrund (Tilgung, 

Hinterlegung, Gläubigerverzicht) urkundlich bewiesen noch die Zahlungsfähigkeit 

glaubhaft gemacht. Deshalb liegen die Voraussetzungen für eine Aufhebung der 

Konkurseröffnung nicht vor. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.

2.4 Anzumerken bleibt, dass dem Schuldner die Vorladung der Vorinstanz zur 

Konkursverhandlung vom 7. Juli 2025 (vgl. act. 7/4 letzte Seite) am 23. Juli 2025 

persönlich am Schalter zugestellt wurde (act. 7/7). Darin wurde er darauf hinge-

wiesen, dass die Konkurseröffnung ausgesprochen werde, wenn er nicht spätes-

tens bis zur Konkurseröffnungsverhandlung a) eine schriftliche Erklärung des 

Gläubigers beibringe, dass dieser sein Konkursbegehren zurückziehe oder ihm 

Stundung gewähre, oder b) durch Urkunden (Quittungen) beweise, dass die 

Schuld samt Zinsen und Kosten (einschliesslich der durch das Konkursbegehren 

entstandenen Kosten des Gerichts von Fr. 200.–) getilgt worden sei oder c) wenn 

nicht andere konkurshindernde Gründe im Sinne der Art. 172, 173 und 173a des 

Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs der Konkurseröffnung ent-

gegenstünden (vgl. act. 7/4 letzte Seite auf der Rückseite Ziffer 2). 

Der Schuldner hatte somit bereits vor Vorinstanz die Möglichkeit, die Eröff-

nung des Konkurses zu verhindern, namentlich durch Zahlung des in der Vorla-

dung aufgeführten Betrages von Fr. 665.35 (zuzüglich der Kosten des Gerichts 

von Fr. 200.–). Diese Möglichkeit hat er jedoch nicht wahrgenommen, weder vor 

Vorinstanz noch innert der Beschwerdefrist. Nach dem Gesagten bleibt es bei der 

Konkurseröffnung.

3. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens in der Höhe 

von Fr. 750.– dem Schuldner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Parteient-

schädigung für das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und 

dem Schuldner auferlegt.

3. Die Verfahrenskosten werden vorsorglich im Konkurs über den Schuldner zur 

Kollokation angemeldet.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels der Beschwerdeschrift (act. 2), sowie an die Vorinstanz (unter 

Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Affoltern 

ZH, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Aar-

gau und an das Betreibungsamt Affoltern a.A. ZH, je gegen Empfangs-

schein.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi
versandt am: