# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b1e27aaf-c45b-5510-9c3f-ffed891ebb23
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.09.2025 C-5926/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5926-2025_2025-09-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5926/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Philipp Egli, 

Gerichtsschreiberin Julia Pandey. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Österreich)  

 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,     

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Rentenanspruch;  

Einspracheentscheid vom 3. April 2025.   
 

 

 

C-5926/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (Vorinstanz) mit Verfügung 

vom 27. Januar 2025 das Gesuch von A._______, geboren am (…) 1962, 

österreichische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Österreich, um Ausrich-

tung einer Rente der Eidgenössischen Alters- und Hinterlassenenversiche-

rung (AHV) mangels Erreichens der einjährigen Mindestbeitragsdauer ab-

gewiesen hat (Akten der Vorinstanz [SAK-act.] 21), 

dass die Verfügung vom 27. Januar 2025 den ausdrücklichen Hinweis ent-

hält, dass ein erneuter Rentenantrag gestellt werden kann, wenn vor Errei-

chen des Referenzalters weiterhin Beiträge in der Schweiz gezahlt werden 

und die Bedingung der Mindestversicherungsdauer somit zu einem späte-

ren Zeitpunkt erfüllt wird (SAK-act. 21), 

dass die Vorinstanz die gegen die Verfügung vom 27. Januar 2025 erho-

bene Einsprache mit Einspracheentscheid vom 3. April 2025 abgewiesen 

und die Verfügung vom 27. Januar 2025 bestätigt hat (SAK-act. 30),  

dass der Einspracheentscheid gemäss der Sendungsverfolgung der öster-

reichischen Post am 7. April 2025 an A._______ zugestellt worden ist 

(SAK-act. 36),  

dass am 27. Juni 2025 – ohne Begleitschreiben – bei der Vorinstanz zwei 

Lohnabrechnungen (April 2025 und Mai 2025) sowie eine Meldung für 

kurzfristige Erwerbstätigkeit für einen Einsatz von A._______ bei der 

B._______ GmbH vom 14. April 2025 bis 31. Mai 2025 eingegangen sind 

(Akten des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1 und 4), 

dass die Vorinstanz die Eingabe vom 27. Juni 2025 zuständigkeitshalber 

an das Bundesverwaltungsgericht weitergeleitet hat (BVGer-act. 2), 

dass gegen Einspracheentscheide der Vorinstanz Beschwerde vor Bun-

desverwaltungsgericht erhoben werden kann (Art. 31 ff. VGG; Art. 85bis 

Abs. 1 AHVG), 

dass die Beschwerdeschrift einen klaren Beschwerdewillen zum Ausdruck 

bringen und die Rechtsbegehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder ihres Vertre-

ters enthalten muss (Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

C-5926/2025 

Seite 3 

dass die Beschwerdeinstanz eine kurze Nachfrist zur Verbesserung ein-

räumt, falls der Beschwerdewille unklar ist, und diese Nachfrist mit der An-

drohung verbindet, nach ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht 

einzutreten (vgl. Art. 52 Abs. 2 und 3 VwVG; Urteil des BVGer C-5232/2021 

vom 27. Januar 2022 mit Hinweisen), 

dass mangels ausdrücklicher Erklärung unklar ist, ob A._______ mit der 

Eingabe vom 27. Juni 2025 an die Vorinstanz Beschwerde vor Bundesver-

waltungsgericht erheben wollte, da namentlich Begehren, deren Begrün-

dung und die Unterschrift fehlen und die Eingabe am 27. Juni 2025 und 

damit 81 Tage nach Zustellung des Einspracheentscheids am 7. April 2025 

bei der Vorinstanz eingegangen ist (BVGer-act. 4), 

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ mit Zwischenverfügung 

vom 15. August 2025 aufgefordert hat, innert 14 Tagen ab Erhalt der Ver-

fügung schriftlich und mit eigenhändiger Unterschrift zu erklären, ob sie mit 

der Eingabe vom 27. Juni 2025 Beschwerde vor Bundesverwaltungsge-

richt habe erheben wollen (BVGer-act. 4), 

dass das Bundesverwaltungsgericht in der Zwischenverfügung vom 

15. August 2025 ausgeführt hat, dass es bei ungenutztem Ablauf der Frist 

auf die Eingabe vom 27. Juni 2025 nicht eintreten werde (BVGer-act. 4), 

dass die Zwischenverfügung vom 15. August 2025 gemäss dem von 

A.________ unterzeichneten Rückschein (BVGer-act. 5) sowie der Sen-

dungsverfolgung der Schweizerischen Post am 29. August 2025 an 

A.________ zugestellt worden ist (BVGer-act. 6),  

dass die Frist zur Beschwerdeverbesserung demnach am 12. September 

2025 abgelaufen ist,  

dass A._______ innert Frist keine Beschwerdeverbesserung eingereicht 

und namentlich keinen Beschwerdewillen erklärt hat,  

dass A._______ weder innert Frist noch bis zum heutigen Datum um Frist-

verlängerung oder um Wiederherstellung der versäumten Frist ersucht hat 

und vorliegend keine Gründe für eine Fristwiederherstellung ersichtlich 

sind, 

dass mangels eines rechtzeitig erklärten Beschwerdewillens androhungs-

gemäss und im einzelrichterlichen Verfahren (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG) 

nicht auf die Eingabe vom 27. Juni 2025 einzutreten ist (Art. 52 Abs. 3 

C-5926/2025 

Seite 4 

VwVG; vgl. BGE 117 Ia 126 E. 5c; Urteil des BGer 8C_757/2019 vom 

24. Januar 2020 E. 4), 

dass die Eingabe vom 27. Juni 2025 zur Prüfung eines allfälligen neuen 

Rentenantrags an die Vorinstanz zu überweisen ist (vgl. den Hinweis in der 

Verfügung vom 27. Januar 2025),  

dass für das vorliegende Verfahren keine Verfahrenskosten zu erheben 

sind (Art. 85bis Abs. 2 AHVG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens zudem keine Parteientschädi-

gung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

  

C-5926/2025 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 27. Juni 2025 wird nicht eingetreten.  

2.  

Die Eingabe vom 27. Juni 2025 wird zur Prüfung eines allfälligen neuen 

Rentenantrags an die Vorinstanz überwiesen.  

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an A._______, die Vorinstanz und das Bundesamt für 

Sozialversicherungen. 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Philipp Egli Julia Pandey 

 

  

C-5926/2025 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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