# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d691059-d153-5559-a915-cfc144e4089e
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-02-18
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 18.02.2016 101 2011 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_001_101-2011-19_2016-02-18.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

101 2011 19 & 21

Urteil vom 18. Februar 2016

I. Zivilappellationshof

Besetzung Präsident: Jérôme Delabays
Richter: Adrian Urwyler, Hubert Bugnon 
Gerichtsschreiberin-
Berichterstatterin: Rahel Brühwiler

Parteien A.________, Klägerin, Widerbeklagte, Berufungsklägerin und 
Anschlussberufungsbeklagte

B.________, Kläger, Widerbeklagter, Berufungskläger und 
Anschlussberufungsbeklagter

C.________, Kläger, Widerbeklagter, Berufungskläger und 
Anschlussberufungsbeklagter

alle vertreten durch Rechtsanwalt Pius Koller

gegen

D.________, Beklagte, Widerklägerin, Berufungsbeklagte und 
Anschlussberufungsklägerin 

E.________, Beklagter, Widerkläger, Berufungsbeklagter und 
Anschlussberufungskläger  

beide vertreten durch Rechtsanwalt Christoph Joller 

Gegenstand Erbteilungs- und Herabsetzungsklage

Berufungen vom 15. und 16. Februar 2011 und Anschlussberufung 
vom 4. Mai 2011 gegen das Urteil des Zivilgerichts des Sensebezirks 
vom 22. September 2010

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Sachverhalt

A. F.________ sel. starb im Jahr 2000. Er hinterliess seine Ehefrau, G.________, seine zwei 
Töchter, D.________ und A.________, sowie seine drei Söhne E.________, B.________ und 
C.________. Die Testamentseröffnung fand am 14. März 2000 vor dem Friedensrichter statt.

Am 7. August 2000 reichten G.________ und ihre Kinder A.________, B.________ und 
C.________ eine Erbteilungsklage gegen die beiden gesetzlichen Erben D.________ und 
E.________ ein (act. 1).

Verbunden mit der Klageantwort reichten D.________ und E.________ am 15. Januar 2001 
widerklageweise eine Ungültigkeits- und Herabsetzungsklage ein. Sie beantragten primär, die 
letztwillige Verfügung des F.________ sel. vom 14. September 1999 sei ungültig zu erklären, und 
es sei festzustellen, dass die gesetzlichen Erben von F.________ sel. alle zu gleichen Teilen 
erbberechtigt seien. Subsidiär beantragten sie, es sei festzustellen, dass die letztwillige Verfügung 
des F.________ sel. vom 14. September 1999 die Pflichtteilsrechte der Beklagten verletze und 
dass die in der letztwilligen Verfügung des F.________ sel. vom 14. September 1999 enthaltenen 
Anordnungen unter Wahrung der Pflichtteilsrechte auf das erlaubte Mass herabgesetzt werden 
(act. 15).

B. Nach erfolgtem Schriftenwechsel verfügte der Präsident des Zivilgerichts am 28. September 
2001, das Verfahren sei vorerst auf die Frage der Gültigkeit des Testaments zu beschränken (act. 
51). Zu entscheiden war dabei namentlich die Frage, ob F.________ sel. bei der Errichtung des 
Testaments seinen letzten Willen frei zum Ausdruck gebracht hatte oder ob er von einzelnen 
Erben so stark beeinflusst worden war, dass er dazu nicht mehr in der Lage war.

Das Zivilgericht des Sensebezirks verhandelte die Angelegenheit in seinen öffentlichen 
Verhandlungen vom 13. Dezember 2001 (act. 60), 15. Januar 2002 (act. 72) und 16. April 2002 
(act. 82). Es hörte die Parteien und insgesamt sieben Zeugen an. Mit Urteil vom 1. Juli 2002 wies 
das Zivilgericht die Ungültigkeitsklage ab, die Kosten wurden vorbehalten (act. 86). Es kam zum 
Schluss, ihm liege ein öffentlich beurkundetes, von zwei Zeugen unterzeichnetes Testament des 
Erblassers vor, welches alle Erben auf den Pflichtteil setze und den Nachlass des Erblassers 
regle. Notar H.________ habe dem Gericht klar bestätigt, dass das Testament dem freien und 
eigenen Willen des Erblassers entspreche. Selbst wenn verschiedene Anzeichen die Errichtung 
des Testaments suspekt erscheinen liessen und ein gewisser Einfluss der Kläger, insbesondere 
von B.________, nicht vollständig auszuschliessen sei, könne festgehalten werden, dass die 
Beklagten nicht genügend Beweise vorzubringen vermochten, welche es dem Gericht erlauben 
würden, das Testament für ungültig zu erklären.

Die von D.________ und E.________ gegen diesen Teilentscheid eingereichte Berufung wies der 
I. Zivilappellationshof am 22. März 2004 ab, und das Bundesgericht wies deren Beschwerde am 
16. September 2004 ab (act. 92 und 94).

C. Am 11. November 2003, d.h. während des hängigen Verfahrens, verstarb G.________, 
Ehefrau des Erblassers und Mutter der am Prozess beteiligten Nachkommen. Das Friedensgericht 
des Sensebezirks teilte am 26. Mai 2008 mit, dass I.________ als Generalerbenvertreter der 
Erbengemeinschaft F.________ und G.________ sel. ernannt worden sei (act. 215).

Am 8. November 2004 setzte das Zivilgericht das Verfahren betreffend die Herabsetzungs- bzw. 
Erbteilungsklage fort. Die einzelnen Verfahrensschritte sind im erstinstanzlichen Urteil unter 

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Ziff. I/13-36 ausführlich dargelegt worden und werden an dieser Stelle nicht wiedergegeben. 
Soweit nötig, wird darauf zurückzukommen sein. Zusammenfassend kann festgehalten werden, 
dass Rechtsbegehren und Beweisanträge geändert und ergänzt wurden, ein Experte den 
Verkehrswert von sieben Grundstücken schätzte und Ergänzungsfragen beantwortete, und das 
Zivilgericht dem Antrag auf ein Obergutachten nicht stattgegeben hat. Im Verlaufe der langjährigen 
Auseinandersetzung konnten zwei Teilvergleiche erzielt werden, so wurden am 5. April 2005 resp. 
17. Juni 2008 die Zuweisung von gesamthaft drei Grundstücken an J.________, K.________ und 
L.________, Enkel des Erblassers, verfügt.

D. Am 22. September 2010 fällte das Zivilgericht nachfolgendes Urteil:

1. Es wird festgestellt, dass die letztwillige Verfügung des F.________ sel. vom 
14. September 1999 die Pflichtteilsrechte von D.________ und E.________ verletzt.

2. Der Nachlass des am 21. Februar 2000 verstorbenen F.________ sel. wird wie folgt 
geteilt:

2.1 D.________

2.1.1 Die landwirtschaftlichen Grundstücke Art. mmm, nnn, ooo, ppp Grundbuch der 
Gemeinde Q.________ werden D.________ zum doppelten Ertragswert von 
CHF 1'104'250.- zugewiesen.

Die auf den landwirtschaftlichen Grundstücken Art. mmm, nnn, ooo, ppp Grundbuch 
der Gemeinde Q.________ lastende Hypothekarschuld bei der AI.________ von 
CHF 529'000.- wird D.________ überbunden.

2.1.2 D.________ wird verpflichtet, E.________ eine Ausgleichszahlung von CHF 24'709.05 
zu leisten.

2.1.3 D.________ wird verpflichtet, der Erbengemeinschaft G.________ sel. eine 
Ausgleichszahlung von CHF 99'811.05 zu leisten.

2.2 E.________

2.2.1 Das Grundstück Art. rrr Grundbuch der Gemeinde Q.________ wird E.________ zum 
Anrechnungswert von CHF 600'000.- zugewiesen.

Die auf dem Grundstück Art. rrr Grundbuch der Gemeinde Q.________ lastende 
Hypothekarschuld bei der AI.________ von CHF 310'000.-- wird E.________ 
überbunden.

2.2.2 Der Erlös aus dem Verkauf der Eigentumswohnung in AD.________ von 
CHF 73'248.50 wird E.________ zugewiesen.

2.3 A.________

2.3.1 Die landwirtschaftlichen Grundstücke Art. sss, ttt, uuu, vvv, www Grundbuch der 
Gemeinde X.________ werden A.________ zum doppelten Ertragswert von 
CHF 79'038.00 zugewiesen.

Die auf den landwirtschaftlichen Grundstücken Art. sss, ttt, uuu, vvv, www Grundbuch 
der Gemeinde X.________ lastende Hypothekarschuld bei der CE.________ von 
CHF 23'505.75 wird A.________ überbunden.

2.3.2 Die Waldparzellen Art. yyy und zzz GB der Gemeinde Q.________ werden 
A.________ zu einem Anrechnungswert von CHF 18'614.50 zugewiesen. 

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2.3.3 Die Forderung der Erbengemeinschaft F.________ sel. gegenüber der AA.________ 
AG von CHF 96'380.- wird A.________ zugewiesen.

2.4 B.________

2.4.1 B.________ wird verpflichtet, E.________ eine Ausgleichszahlung von CHF 31'386.20 
zu leisten.

2.4.2 B.________ wird verpflichtet, A.________ eine Ausgleichszahlung von 
CHF 154'063.75 zu leisten.

2.5 C.________

2.5.1 C.________ wird verpflichtet, E.________ eine Ausgleichszahlung von CHF 31'386.20 
zu leisten.

2.5.2 C.________ wird verpflichtet, A.________ eine Ausgleichszahlung von 
CHF 154'063.70 zu leisten.

2.6 Erbengemeinschaft G.________ sel.

2.6.1 Das Grundstück Art. ababab Grundbuch der Gemeinde Q.________ wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zum Anrechnungswert von CHF 481'900.- 
zugewiesen.

Die auf dem Grundstück ababab Grundbuch der Gemeinde Q.________ lastende 
Hypothekarschuld bei der AI.________ von CHF 350'000.- wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. überbunden.

2.6.2 Der Saldo des Umlaufsvermögens und der Wertschriften von CHF 5'099.- wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.3 Das Fahrzeug Audi wird der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

3. Im Übrigen werden die Klage und Widerklage abgewiesen.

4. Der Grundbuchbeamte des Sensebezirks wird angewiesen, nach Rechtskraft des 
Urteils folgende Eintragungen vorzunehmen:

4.1 D.________ als Alleineigentümerin der Art. mmm, nnn, ooo, ppp Grundbuch der 
Gemeinde Q.________.

4.2 E.________ als Alleineigentümer des Art. rrr Grundbuch der Gemeinde Q.________.

4.3 A.________ als Alleineigentümer der Art. sss, ttt, uuu, vvv, www Grundbuch der 
Gemeinde X.________ und Art. yyy und zzz Grundbuch der Gemeinde Q.________.

4.4 B.________, A.________ E.________ und D.________ als Gesamteigentümer des 
Art. ababab Grundbuch der Gemeinde Q.________.

5. Die Gerichtskosten werden den Parteien je hälftig auferlegt. Die Parteikosten werden 
wettgeschlagen.

Die dem Staat geschuldeten Gerichtskosten von CHF 30’000.- (Gerichtsgebühr 
CHF 21'500.-; Auslagen CHF 8'500.-) werden von den Parteien je hälftig bezogen.

E. A.________, B.________ und C.________ reichten am 15. Februar 2011 gegen dieses 
Urteil Berufung ein (Verfahren 101 2011 19) und beantragen, das Urteil des Zivilgerichts vom 
22. September 2010 sei aufzuheben und der Nachlass sei wie folgt zu teilen: 

2.1 Erbengemeinschaft G.________

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2.1.1 Artikel ababab des Grundbuches von Q.________ wird der Erbengemeinschaft 
G.________ sel. zum Anrechnungswert von CHF 481'900.- zugewiesen. 

Die auf diesem Grundstück lastenden Hypothekarschulden von CHF 350'000.- werden 
der Erbengemeinschaft G.________ sel. übertragen. 

2.1.2 Das Gebäude Nr. acacac auf Artikel mmm des Grundbuches von Q.________ nebst 
2'500m2 Land werden von Artikel mmm des Grundbuches von Q.________ 
abparzelliert und der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen. 

2.1.3 Der Saldo des Umlaufvermögens inklusive Fahrzeug Audi wird der Erbengemeinschaft 
G.________ sel. zugewiesen. 

2.2 A.________

Die Artikel mmm, vermindert um das Gebäude Nr. acacac mitsamt 2'500m2, nnn, yyy 
und zzz, ppp des Grundbuches von Q.________ sowie Artikel sss, ttt, uuu, vvv und 
www des Grundbuches von X.________ werden A.________ zum Preis von 
CHF 1'050'000.- zugewiesen. 

2.3 B.________

Artikel ooo des Grundbuches von Q.________ wird B.________ zu ½ in Miteigentum 
zu ½ von C.________ zum Anrechnungswert von CHF 24'010.- zugewiesen. 

2.4 C.________

Artikel ooo des Grundbuches von Q.________ wird C.________ zu ½ von B.________ 
zum Anrechnungswert von CHF 24'010.- zugewiesen. 

2.5 E.________

2.5.1 Artikel rrr des Grundbuches von Q.________ wird E.________ zum Anrechnungswert 
von CHF 600'000.- zugewiesen. 

Die auf diesem Grundstück lastende Hypothekarschuld von CHF 310'000.- wird 
E.________ überbunden. 

2.5.2 Der Erlös aus dem Verkauf der Eigentumswohnung in AD.________ von 
CHF 73'248.50 wird E.________ zugewiesen. 

3. Der Grundbuchverwalter wird angewiesen, nach Rechtskraft des Urteiles die 
Eintragungen gemäss Ziffer 2.1, 2.2, 2.3 und 2.4 vorzunehmen. 

Eventualbegehren

Das Verfahren wird sistiert bis zum Entscheid über das Schicksal der zonenmässigen 
Zuordnung von Artikel ooo des Grundbuches von Q.________. 

4. Die Gerichts- und Parteikosten des erstinstanzlichen Verfahrens und des 
Berufungsverfahrens werden den Berufungsbeklagten solidarisch auferlegt.

E.________ reichte am 4. Mai 2011 seine Antwort ein und beantragt, auf die Berufung sei nicht 
einzutreten, subsidiär sei diese vollumfänglich abzuweisen.

D.________ reichte gleichentags ihre insoweit gleichlautende Berufungsantwort ein. Zusätzlich 
führt sie Anschlussberufung und beantragt, den Nachlass wie folgt zu teilen:

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„III. Ziff. 2 des Urteils des Zivilgerichts des Sensebezirks vom 22. September 2010 wird wie 
folgt geändert:

2. Der Nachlass des am 21. Februar 2000 verstorbenen F.________ sel. wird wie folgt 
geteilt:

2.1. D.________

2.1.1.Die landwirtschaftlichen Grundstücke Art. mmm, nnn, ooo, ppp Grundbuch der 
Gemeinde Q.________ werden D.________ zum doppelten Ertragswert von 
CHF 1'104'250.- zugewiesen.

Die auf den landwirtschaftlichen Grundstücken Art. mmm, nnn, ooo, ppp Grundbuch 
der Gemeinde Q.________ lastende Hypothekarschuld bei der AI.________ von 
CHF 529'000.- wird D.________ überbunden.

2.1.2.D.________ steht eine Ausgleichszahlung von CHF 25'813.70 gegen B.________ zu.

2.1.3.D.________ steht eine Ausgleichszahlung von CHF 25'813.70 gegen C.________ zu.

2.2. E.________

2.2.1.Das Grundstück Art. rrr Grundbuch der Gemeinde Q.________ wird E.________ zum 
Anrechnungswert von CHF 425'000.- zugewiesen.

Die auf dem Grundstück Art. rrr Grundbuch der Gemeinde Q.________ lastende 
Hypothekarschuld bei der AI.________ von CHF 310'000.- wird E.________ 
überbunden. 

2.2.2.Der Erlös aus dem Verkauf der Eigentumswohnung in AD.________ von 
CHF 73'248.50 wird E.________ zugewiesen.

2.2.3.Die Forderungen gegen die Erbenvertreter AE.________ und I.________ werden 
E.________ zugewiesen.

2.2.4.E.________ steht eine Ausgleichszahlung von CHF 219'189.45 gegen B.________ zu.

2.2.5.E.________ steht eine Ausgleichszahlung von CHF 219'189.45 gegen C.________ zu.

2.3. A.________

2.3.1.Die landwirtschaftlichen Grundstücke Art. sss, ttt, uuu, vvv, www Grundbuch der 
Gemeinde X.________ werden A.________ zum doppelten Ertragswert von 
CHF 79'038.00 zugewiesen.

Die auf den landwirtschaftlichen Grundstücken Art. sss, ttt, uuu, vvv, www Grundbuch 
der Gemeinde X.________ lastende Hypothekarschuld bei der CE.________ von 
CHF 23'505.75 wird A.________ überbunden.

2.3.2.Die Waldparzellen Art. yyy und zzz Grundbuch der Gemeinde Q.________ werden 
A.________ zum Anrechnungswert von CHF 18'614.50 zugewiesen.

2.3.3.Die Forderung der Erbengemeinschaft F.________ sel. gegenüber der AA.________ 
AG von CHF 96'380.- wird A.________ zugewiesen.

2.3.4.Der Mietzins für die Einliegerwohnung AF.________ im Umfang von CHF 94'500.00 
wird auf den Erbanteil der A.________ angerechnet. 

2.3.5.Der Mietzins für das Bauernhaus AG.________ im Umfang von CHF 74'120.00 wird 
auf den Erbanteil der A.________ angerechnet.

2.3.6.Der Pachtzins der AH.________ im Umfang von CHF 26'599.70 wird auf den Erbanteil 
der A.________ angerechnet.

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2.3.7.Die Ersatzforderung der A.________ gegenüber der Erbengemeinschaft F.________ 
sel. von CHF 323'144.00 wird A.________ zugewiesen.

2.3.8.A.________ steht eine Ausgleichszahlung von CHF 292'012.50 gegen B.________ zu.

2.3.9.A.________ steht eine Ausgleichszahlung von CHF 292'012.50 gegen C.________ zu.

2.4. B.________

2.4.1.B.________ wird verpflichtet, D.________ eine Ausgleichszahlung von CHF 25'813.70 
zu leisten.

2.4.2.B.________ wird verpflichtet, E.________ eine Ausgleichszahlung von 
CHF 219'189.45 zu leisten.

2.4.3.B.________ wird verpflichtet, A.________ eine Ausgleichszahlung von 
CHF 292'012.50 zu leisten.

2.5. C.________

2.5.1.C.________ wird verpflichtet, D.________ eine Ausgleichszahlung von CHF 25'813.70 
zu leisten.

2.5.2.C.________ wird verpflichtet, E.________ eine Ausgleichszahlung von 
CHF 219'189.45 zu leisten.

2.5.3.C.________ wird verpflichtet, A.________ eine Ausgleichszahlung von 
CHF 292'012.50 zu leisten.

2.6. Erbengemeinschaft G.________ sel.

2.6.1.Das Grundstück Art. ababab Grundbuch der Gemeinde Q.________ wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zum Anrechnungswert von CHF 481'900.- 
zugewiesen.

Die auf dem Grundstück Art. ababab Grundbuch der Gemeinde Q.________ lastende 
Hypothekarschuld bei der AI.________ von CHF 350'000.- wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. überbunden.

2.6.2.Die Erbengemeinschaft G.________ sel. erhält die Ersatzforderung aus Güterrecht im 
Umfang von CHF 349'811.05, bestehend aus der Hälfte der Darlehensforderung gegen 
B.________, CHF 50'000.-, der Hälfte der Darlehensforderung gegen C.________, 
CHF 100'000.-, der Hälfte der Darlehensforderung gegen A.________, CHF 100'000.-, 
sowie der Barschaften und Wertschriften im Umfang von CHF 91'926.05. 

2.6.3.Die andere Hälfte der Darlehensforderung gegen B.________, CHF 50'000.-, wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.4. Die andere Hälfte der Darlehensforderung gegen C.________, CHF 100'000.-, wird 
der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.5. Die andere Hälfte der Darlehensforderung gegen A.________, CHF 100'000.-, wird 
der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.6.Der Saldo des Umlaufvermögens und der Wertschriften von CHF 61'325.20 wird der 
Ebengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.7.Die Forderungen gegen die AJ.________ AG von CHF 41'226.20 und des 
Erbenvertreters I.________ von CHF 15'000.- werden der Erbengemeinschaft 
G.________ sel. zugewiesen.

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2.6.8.Die Wertschriften des Nachlasses (2 Anteilscheine AI.________, 34 Aktien 
Wasserversorgung Q.________ AG, 1 Anteilschein Landi Q.________, 1 Anteilschein 
Alpgenossenschaft) werden der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.9.Das Fahrzeug der Marke Audi wird der Erbengemeinschaft G.________ sel. 
zugewiesen".

IV. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Berufungskläger B.________, 
C.________ und A.________, solidarisch unter ihnen.

Die "Erbengemeinschaft der G.________ sel.“ reichte ihre Berufungsantwort am 16. Mai 2011 ein. 
Auch sie beantragt, auf die Berufung 101 2011 19 sei nicht einzutreten und stellt subsidiär 
folgende Rechtsbegehren:

1. Die durch A.________, B.________ und C.________ eingereichte Berufung ist in Bezug 
auf die Ansprüche der Erbengemeinschaft der G.________ sel. abzuweisen, bzw. die Ziffer 
2.6 des Dispositives des vorinstanzlichen Urteils ist wie folgt abzuändern:

1.1 Artikel ababab des Grundbuches Q.________ wird der Erbengemeinschaft G.________ 
sel. zum Anrechnungswert von CHF 481‘900.- zugewiesen.

1.2 Die auf diesem Grundstück lastende Hypothekarschuld von CHF 350'000.- wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. überbunden.

1.3 Der Erbengemeinschaft G.________ sel. wird die Ersatzforderung aus Güterrecht von 
CHF 349'811.05 zugewiesen.

1.4 Es werden der Erbengemeinschaft G.________ zugewiesen:
½ Darlehensforderung gegen B.________, ausmachend CHF 50'000.- 
½ Darlehensforderung gegen A.________, ausmachend CHF 10'000.- (Korr: 100'000.-)
½ Darlehensforderung gegen C.________, ausmachend CHF 100'000.-

1.5 Es wird der Erbengemeinschaft G.________ sel. der Saldo von CHF 5'099.00 des 
Umlaufvermögens und der Wertschriften nach Abzug der Erbgangsschulden zugewiesen.

1.6 Es wird der Erbengemeinschaft G.________ sel. der Zeitwert des Fahrzeuges Audi von 
CHF 1'467.60 zugewiesen.

A.________, B.________ und C.________ schliessen in ihrer Eingabe vom 12. August 2011 auf 
Abweisung der Anschlussberufung von D.________.

F. E.________ reichte seinerseits am 16. Februar 2011 Berufung ein (Verfahren 101 2011 21). 
Seine Rechtsbegehren sind gleichlautend wie jene von D.________ in der Anschlussberufung 
gestellten (siehe oben). 

D.________ erklärte im Verfahren 101 2011 21 am 4. Mai 2011 Streitabstand betreffend der am 
16. Februar 2011 gestellten Rechtsbegehren.

A.________, B.________ und C.________ schliessen in ihrer Antwort vom 13. Mai 2011 auf 
Abweisung der Berufung; gleichzeitig erheben sie im Verfahren 101 2011 21 Anschlussberufung. 
Die Rechtsbegehren und deren Begründung sind gleichlautend wie jene in ihrer Berufungsschrift 
vom 15. Februar 2011 (siehe oben); korrigiert wurde die Parteibezeichnung indem die Erben der 
G.________ namentlich als Mitbeteiligte aufgeführt sind.

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In ihrer Antwort auf die Anschlussberufung der Geschwister A.________, B.________ und 
C.________ im Verfahren 101 2011 21 beantragt die Erbengemeinschaft der G.________ sel. am 
14. Juli 2011 dasselbe, was sie bereits am 16. Mai 2011 im Berufungsverfahren 101 2011 19 
beantragte (siehe oben E. in fine)

G. Mit Verfügung vom 27. November 2012 informierte der Präsident die Parteien, dass der 
I. Zivilappellationshof das Berufungsverfahren 101 2011 19 vorerst auf die Frage der 
Sachlegitimation beschränken werde, und forderte sie auf, ihm mitzuteilen, ob sie diesen Punkt zu 
plädieren wünschten oder ob der Hof gestützt auf die ihm vorliegenden Akten entscheiden könne. 
Mit Schreiben vom 8. Januar 2013 orientierten die A.________, B.________ und C.________ 
(nachfolgend: die Berufungskläger) den Präsidenten darüber, dass sie zur Frage der 
Sachlegitimation plädieren möchten. 

An der Verhandlung des Zivilappellationshofs vom 20. Februar 2013 hielten die Parteien ihre 
Parteivorträge. Die Berufungskläger machten geltend, dass ihre Sachlegitimation zu bejahen sei, 
was von den Berufungsbeklagten jedoch bestritten wurde.

H. Mit Urteil vom 2. Mai 2013 wies der Zivilappellationshof den Einwand von E.________ und 
D.________ (nachfolgend: die Berufungsbeklagten), die Berufungsschrift fasse nicht alle Erben ins 
Recht, ab und erklärte die Rechtsbegehren des Erbschaftsverwalters als unzulässig. Die Kosten 
wurden vorbehalten. Die gegen dieses Urteil von den Berufungsbeklagten sowie dem 
Erbenvertreter eingereichten Beschwerden wurden vom Bundesgericht am 26. Juli 2013 
abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. 

I. Mit Vorladung vom 15. Januar 2014 wurde Rechtsanwalt Perler aufgefordert, den Hof bis 
spätestens zu Verhandlungsbeginn über den Stand der Ortsplanungsrevision Q.________ in 
Bezug auf das Grundstück Art. ooo GB Q.________ zu dokumentieren. Rechtsanwalt Perler kam 
dieser Aufforderung mit Eingabe vom 4. Februar 2014 nach. Gemäss Vorladung beschränkte sich 
die Verhandlung des Zivilappellationshofs vom 6. Februar 2014 auf die Behandlung der 
Verfahrensanträge. 

Die an der Verhandlung geführten Vergleichsverhandlungen scheiterten. Rechtsanwalt Joller 
reichte diverse Beweismittel ein. Rechtsanwalt Perler zog das mit Rechtsschrift vom 5. Februar 
2011 gestellte Eventualbegehren auf Sistierung des Verfahrens zurück. Danach hielten die 
Parteien ihre Parteivorträge. Die Berufungskläger verwiesen auf ihre Rechtsschriften. Sie stellten 
den Entscheid betreffend Anordnung eines Gutachtens in das richterliche Ermessen. Die 
Berufungsbeklagten zogen ihren Antrag, wonach die von den Berufungsklägern neu 
vorgebrachten Tatsachen betreffend Umzonung unechte Nova und somit im Berufungsverfahren 
nicht zu berücksichtigen seien, zurück. Sie führten aus, dass sie ihre weiteren Verfahrensanträge 
aufrechterhalten, namentlich auch den Antrag auf Erstellung eines zweiten Gutachtens. 

J. Mit Schreiben vom 11. Februar 2014 teilte der Instruktionsrichter den Parteien mit, dass der 
Zivilapppellationshof entschieden habe, von Daniel Conca ein zweites Gutachten erstellen zu 
lassen. Er gab ihnen die Gelegenheit, sich zu dem vom Gericht dem Experten zu unterbreitenden 
Fragenkatalog zu äussern und nötigenfalls Abänderungen und Zusatzfragen zu beantragen 
(act. 326).

In ihrer Stellungnahme vom 21. Februar 2014 erklärten sich die Berufungskläger mit der 
Schätzung des Grundstückes Art. ooo GB Q.________ nicht einverstanden (act. 331 ff.).

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Mit Eingabe vom 5. März 2015 gaben die Berufungsbeklagten ihr Einverständnis zu dem dem 
Experten zu unterbreitenden Fragekatalog. Sie erachteten die Schätzung des Werts des 
Grundstücks Art. ooo GB Q.________ als sinnvoll (act. 339).

Am 2. April 2014 erteilte der Instruktionsrichter Daniel Conca, einem Gerichtsexperten für 
Immobilien, einen Gutachtensauftrag. Er wurde beauftragt, die vom Experten André Magne im 
Jahr 2006 ermittelten Werte zu prüfen und zu erläutern. Die Schätzung des Werts des 
Grundstücks Art. ooo GB Q.________ bildete ebenfalls Gegenstand des Auftrags (act. 340 f.). 

Am 28. Juli 2014 reichte der Experte Conca sein Gutachten ein (act. 351). 

Der Instruktionsrichter stellte den Parteien dieses Gutachten am 31. Juli 2015 zu und gab ihnen 
Gelegenheit, den Experten um Erläuterungen oder Ergänzungen des Gutachtens zu ersuchen 
(act. 384). 

Mit Eingaben vom 12. bzw. 15. September 2014 verzichteten die Parteien auf Erläuterungen oder 
Ergänzungen des Gutachtens (act. 385 f.). 

K. An der Instruktionsverhandlung vom 9. Februar 2015 erklärten sich die Parteien mit der 
Einleitung eines Verfahrens betreffend Abparzellierung des auf dem Grundstück mmm GB 
Q.________ stehenden Wohnhauses Vers.-Nr. acacac mitsamt 2‘400m2 Umschwung 
einverstanden (act. 400 verso). Mit dem Einverständnis der Parteien wurde der Zeitpunkt der 
Erbteilung auf den 31. Dezember 2014 festgesetzt (act. 400 verso). 

L. Mit Schreiben vom 13. Februar 2015 ersuchte der Instruktionsrichter die Behörde für 
Grundstückverkehr darum, das auf dem Grundstück mmm GB Q.________ stehende Wohnhaus 
Vers.-Nr. acacac mitsamt 2‘400m2 Umschwung abzuparzellieren bzw. die nötige Zustimmung 
hierfür zu erteilen. 

M. Am 13. Februar 2015 ersuchte der Instruktionsrichter I.________ in seiner Funktion als 
Erbenvertreter den Zivilappellationshof über den Vermögensstand des Nachlasses der 
Erbengemeinschaft F.________ sel. per 31. Dezember 2014 zu informieren (act. 402). 

N. Mit Schreiben vom 18. Februar 2015 teilte Rechtsanwalt Pius Koller mit, dass er anstelle von 
Rechtsanwalt Elmar Perler mit der Wahrung der rechtlichen Interessen von A.________, 
B.________ und C.________ beauftragt worden sei (act. 406).

O. Am 15. April 2015 liess der Erbenvertreter I.________ dem Zivilappellationshof das 
aktualisierte Inventar des Nachlasses von F.________ sel. zukommen (act. 429). 

P. Mit Präsidialentscheid vom 18. Juni 2015 wurde den Erben des F.________ sel. bewilligt, 
vom Grundstück Art. akakak (ehemals mmm) das neue Grundstück Art. alalal (ehemals Vers.-
Nr. acacac) GB Q.________ abzutrennen. Es wurde festgestellt, dass das Grundstück Art. alalal 
(Einfamilienhaus, Platz, Garten, Wiese, 2‘400m2) GB Q.________ dem Bundesgesetz über das 
bäuerliche Bodenrecht nicht unterstellt sei (act. 434 ff.).

Q. Auf Anfrage des Instruktionsrichters erklärten die Berufungsbeklagten mit Schreiben vom 
21. September 2015, dass sich die Parteien auf die Werte des neuen Art. alalal (abgetrennt von 
akakak, früher mmm), den Wert des Restgrundstückes akakak sowie über das ihnen zugestellte 
Teilungsverbal geeinigt hätten. In Bezug auf den für die Ermittlung von Pflichtteilsverletzungen 
massgebenden Stichtag (d.h. per Valuta Todestag F.________) seien folgende Werte zu 
berücksichtigen: Für das neugebildete Grundstück Art. alalal GB Q.________ CHF 800‘000.- und 

Kantonsgericht KG
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für das um Art. alalal verkleinerte Grundstück Art. akakak GB Q.________ CHF 1‘224‘989.-. Mit 
dem Teilungsverbal seien die Parteien einverstanden (act. 455). 

Mit Eingabe vom 29. September 2015 bestätigten die Berufungskläger den Inhalt des Schreibens 
der Berufungsbeklagten vom 21. September 2015 und die unter den Parteien getroffene Einigung 
betreffend Wertfestlegung der Grundstücke GB Q.________ Art. alalal und akakak per Todestag 
des Erblassers. Zwecks Klärung der Höhe der Kosten der Erbschaftsverwaltung ersuchten sie den 
Instruktionsrichter darum, die bezahlten und noch offenen Honorare und Auslagen beim 
Erbenvertreter in Erfahrung zu bringen.

Am 30. Oktober 2015 reichte der Erbenvertreter eine Aufstellung der an die Erbenvertreter bis am 
31. Dezember 2014 geleisteten Entschädigungen ein. 

R. Mit Eingabe vom 27. November 2015 reichten die Berufungsbeklagten die von ihnen in 
Abänderung von Ziffer III ihrer Berufung bzw. Anschlussberufung neu gestellten Rechtsbegehren 
ein. 

S. An der Verhandlung vom 2. Dezember 2015 hielt der Vorsitzende fest, dass sich die Parteien 
nach erfolgter Abparzellierung auf folgende Anrechnungswerte geeinigt haben: Für das 
neugebildete Grundstück Art. alalal GB Q.________ CHF 800‘000.- und für das um Art. alalal 
verkleinerte Grundstück Art. akakak GB Q.________ CHF 1‘224‘989.-. Er teilte den Parteien mit, 
dass das von ihnen unterzeichnete Teilungsverbal eingetroffen sei, welches nach Rücksprache mit 
dem Grundbuchverwalter zusammen mit dem rechtskräftigen Urteil eingereicht werde, um die 
Anzahl der Mutationen zu beschränken. 

Die Berufungskläger reichten ihre abgeänderten Rechtsbegehren ein, welche wie folgt lauten:

1. Die Berufung der Berufungskläger A.________, B.________ und C.________ wird 
gutgeheissen und das angefochtene Urteil wird aufgehoben.

2. Der Nachlass des F.________ sel. wird wie folgt geteilt:

2.1. Erbengemeinschaft G.________ sel.

2.1.1.Art. ababab GB Q.________ wird zum Anrechnungswert von CHF 481'500.00 der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

Die auf diesem Grundstück lastende Hypothekarschuld von CHF 350'000.00 bei der 
AI.________ wird der Erbengemeinschaft G.________ sel. übertragen.

2.1.2.Art. alalal GB Q.________ wird zum Anrechnungswert von CHF 450'000.00 der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

Art. alalal GB Q.________ wird aus der Gesamtpfandhaft mit den Grundstücken Art. mmm 
(neu Art. akakak), nnn (neu Art. amamam), yyy (neu Art. ananan), zzz (neu Art. ananan), ppp 
und ooo, alle GB Q.________, entlassen.

2.1.3.Der Saldo des Umlaufvermögens inklusive Fahrzeug Audi werden der Erbengemeinschaft 
G.________ sel. zugewiesen.

2.2. A.________

Kantonsgericht KG
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Die Art. mmm (neu Art. akakak), nnn (neu Art. amamam), yyy (neu Art. ananan), zzz (neu Art. 
ananan) und ppp, alle GB Q.________, und Art. sss, ttt, uuu, vvv, www, alle GB X.________, 
werden zum Anrechnungswert von CHF 1'050'000.00 A.________ zugewiesen.

Die auf den Grundstücken Art. mmm (neu Art. akakak), nnn (neu Art. amamam), yyy (neu Art. 
ananan), zzz (neu Art. ananan), ppp und ooo, alle GB Q.________, als Gesamtpfand lastende 
Hypothekarschuld von CHF 529‘000.00 bei der AI.________ wird auf A.________ übertragen.

2.3. B.________

Art. ooo GB Q.________ wird B.________ zu ½ in Miteigentum zum Anrechnungswert
von CHF 24'010.00 zugewiesen.

Der Miteigentumsanteil von ½ von B.________ an Art. ooo GB Q.________ wird aus der 
Gesamtpfandhaft mit den Grundstücken Art. mmm (neu Art. akakak), nnn (neu Art. amamam), yyy 
(neu Art. ananan), zzz (neu Art. ananan) und ppp, alle GB Q.________, entlassen.

2.4. C.________

Art. ooo GB Q.________ wird C.________ zu ½ in Miteigentum zum Anrechnungswert
von CHF 24'010.00 zugewiesen.

Der Miteigentumsanteil von ½ von C.________ an Art. ooo GB Q.________ wird aus der 
Gesamtpfandhaft mit den Grundstücken Art. mmm (neu Art. akakak), nnn (neu Art. amamam), yyy 
(neu Art. ananan), zzz (neu Art. ananan) und ppp, alle GB Q.________, entlassen.

2.5. E.________

2.5.1.Art. rrr GB Q.________ wird E.________ zum Anrechnungswert von CHF 600'000.00 
zugewiesen.

Die auf diesem Grundstück lastende Hypothekarschuld von CHF 310'000.00 bei der 
AI.________ wird auf E.________ übertragen.

2.5.2.Der Erlös aus dem Verkauf der Eigentumswohnung in AD.________ von CHF 72'936.60 wird 
E.________ zugewiesen.

3. Der Grundbuchverwalter wird angewiesen, nach Rechtskraft des Urteils die Eintragungen 
gemäss Ziff. 2.1, 2.2, 2.3, 2.4 und 2.5 hievor vorzunehmen und die erforderlichen Anzeigen 
zu erlassen (Art. 846 i.V.m. Art. 832 ZGB).

4. Die Berufung von E.________ und die Anschlussberufung von D.________ sind 
abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

5. Die Gerichts- und Parteikosten des erstinstanzlichen Verfahrens und des 
Berufungsverfahrens sowie des Urteils betreffend Sachlegitimation werden den 
Berufungsbeklagten D.________ und E.________ bei solidarischer Haftung auferlegt.

Die Berufungsbeklagten verwiesen auf ihre schriftliche Eingabe vom 27. November 2015, welche 
zu Protokoll zu nehmen sei. Demnach ändert D.________ das Rechtsbegehren III. der 
Anschlussberufung und E.________ das Rechtsbegehren III. der Berufung wie folgt:

III. Ziffer 2 des Urteils des Zivilgerichts des Sensebezirks vom 22. September 2010 wird wie 
folgt geändert:

Kantonsgericht KG
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"2. Der Nachlass des am 21. Februar 2000 verstorbenen F.________ sel. wird wie folgt geteilt:

2.1. D.________

2.1.1. Die landwirtschaftlichen Grundstücke Artikel ppp, ooo, amamam, akakak Grundbuch der 
Gemeinde Q.________ werden D.________ zum doppelten Ertragswert von 
CHF 731'626.00 zugewiesen.

Die auf den landwirtschaftlichen Grundstücken Art. ppp, ooo, amamam, akakak Grundbuch 
der Gemeinde Q.________ lastende Hypothekarschuld bei der AI.________ von 
CHF 529'000.00 wird D.________ überbunden.

2.1.2. D.________ steht eine Ausgleichszahlung gegen C.________ und B.________, solidarisch 
unter ihnen, von CHF 454'334.00 zu.

2.2. E.________

2.2.1. Das Grundstück Art. rrr Grundbuch der Gemeinde Q.________ wird E.________ zum 
Anrechnungswert von CH F 360'000.00 zugewiesen.

Die auf dem Grundstück Art. rrr Grundbuch der Gemeinde Q.________ lastende 
Hypothekarschuld bei der AI.________ von CHF 310'000.00 wird E.________ überbunden.

2.2.2. Das Konto AI.________, d.h. der Betrag von CHF 72'937.00, wird E.________ zugewiesen.

2.2.3. Die Forderungen gegen die Erbenvertreter AE.________ und I.________ werden 
E.________ zugewiesen.

2.2.4. E.________ steht eine Ausgleichszahlung gegen C.________ und B.________, solidarisch 
unter ihnen, von CHF 534'021.00 zu.

2.3. A.________

2.3.1. Die landwirtschaftlichen Grundstücke Art. sss, ttt, uuu, vvv, www Grundbuch der Gemeinde 
X.________ werden A.________ zum doppelten Ertragswert von CHF 84'578.00 
zugewiesen.

2.3.2. Die Waldparzellen Art. yyy und zzz Grundbuch der Gemeinde Q.________ werden 
A.________ zum Anrechnungswert von CHF 18'614.50 zugewiesen. 

2.3.3. Der Erbvorausbezug (Betriebsinventar) im Umfang von CHF 173'323.00 wird auf den 
Erbanteil der A.________ angerechnet.

2.3.4. Der Mietzins für die Einliegerwohnung AF.________ im Umfang von CHF 40'600.00 wird 
auf den Erbanteil der A.________ angerechnet.

2.3.5. Der Mietzins für das Bauernhaus AG.________ im Umfang von CHF 138'357.00 wird auf 
den Erbanteil der A.________ angerechnet.

2.3.6. Der Pachtzins der AH.________ im Umfang von CHF 38‘731.00 wird auf den Erbanteil der 
A.________ angerechnet.

2.3.7. Die Forderungen der Erbengemeinschaft F.________ sel. gegenüber der AA.________ AG 
von CHF 96'380.00 werden A.________ zugewiesen.

Kantonsgericht KG
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2.3.8. Die Ersatzforderung der Erbengemeinschaft F.________ sel. betreffend Benutzung des 
Fahrzeuges Audi A6 von CHF 42'000.00 wird auf den Erbanteil der A.________ 
angerechnet.

2.3.9. Die Ersatzforderung der A.________ gegenüber der Erbengemeinschaft F.________ sel. 
von CHF 323'144.00 wird A.________ zugewiesen.

2.3.10. Die Forderung I.________ gemäss Brief vom 30. Oktober 2015 im Umfang von 
CHF 715.00 wird A.________ zugewiesen.

2.3.11. A.________ steht eine Ausgleichszahlung gegen C.________ und B.________, solidarisch 
unter ihnen, von CHF 348'035.00 zu.

2.4. B.________

2.4.1. Das Grundstück Artikel aoaoao GB der Gemeinde Q.________ im Wert von 
CHF 2'100'000.00 wird auf den Erbanteil des B.________ angerechnet.

2.4.2. B.________, solidarisch mit C.________, wird verpflichtet, D.________ eine 
Ausgleichszahlung von CHF 454'334.00 zu leisten.

2.4.3. B.________, solidarisch mit C.________, wird verpflichtet, E.________ eine 
Ausgleichszahlung von CHF 534'022.00 zu leisten.

2.4.4. B.________, solidarisch mit C.________, wird verpflichtet, A.________ eine 
Ausgleichszahlung von CHF 348'035.00 zu leisten.

2.5. C.________

2.5.1. Das Grundstück Artikel aoaoao GB der Gemeinde Q.________ im Wert von 
CHF 2'100'000.00 wird auf den Erbanteil des C.________ angerechnet.

2.5.2. C.________, solidarisch mit B.________, wird verpflichtet, D.________ eine 
Ausgleichszahlung von CHF 454'334.00 zu leisten.

2.5.3. C.________, solidarisch mit B.________, wird verpflichtet, E.________ eine 
Ausgleichszahlung von CHF 534'022.00 zu leisten.

2.5.4. C.________, solidarisch mit B.________, wird verpflichtet, A.________ eine 
Ausgleichszahlung von CHF 348'035.00 zu leisten.

2.6. Erbengemeinschaft G.________ sel.

a) aus Güterrecht:

2.6.1. ½ des Kontos AP.________, d.h. der Betrag von CHF 879.50, wird der Erbengemeinschaft 
G.________ sel. zugewiesen.

2.6.2. ½ des Kontos  AI.________, d.h. CHF 39'613.50, wird der Erbengemeinschaft G.________ 
sel. zugewiesen.

2.6.3. ½ der Darlehensforderung gegen B.________, CHF 50'000.00, wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.4. ½ der Darlehensforderung gegen C.________, d.h. CHF 100'000.00, wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

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2.6.5. ½ der Darlehensforderung gegen A.________, d.h. CHF 100‘000.00, wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.6. Die Zinsen auf die Hälfte der in Ziffern 6.5.3. bis 2.6.5. zugewiesenen hälftigen Darlehen 
von CHF 62'500.00 werden der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

b) Aus Erbteilung

2.6.7. Das Grundstück Art. ababab Grundbuch der Gemeinde Q.________ wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zum Anrechnungswert von CHF 425'000.00 
zugewiesen.

2.6.8. Die auf dem Grundstück Art. ababab Grundbuch der Gemeinde Q.________ lastende 
Hypothekarschuld bei der AI.________ von CHF 350'000.00 wird der Erbengemeinschaft 
G.________ sel. überbunden.

2.6.9. Das Grundstück Artikel alalal GB der Gemeinde Q.________ wird der Erbengemeinschaft 
G.________ sei. zum Anrechnungswert von CHF 800'000.00 zugewiesen.

2.6.10. Die Hälfte des auf dem Konto AP.________ liegenden Betrages von CHF 879.50 wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.11. Die Hälfte des auf dem Konto AI.________ liegenden Betrages von CHF 39'613.80 wird 
der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.12. Die Hälfte der Darlehensforderung gegen B.________, CHF 50'000.00, wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.13. Die Hälfte der Darlehensforderung gegen C.________, CHF 100'000.00, wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.14. Die Hälfte der Darlehensforderung gegen A.________, CHF 100'000.00, wird der 
Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.15. Die Zinsen auf die Hälfte der in Ziffern 2.6.5. bis 2.6.7. zugewiesenen hälftigen Darlehen 
CHF 62'500.00, werden der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen.

2.6.16. Das Fahrzeug der Marke Audi wird der Erbengemeinschaft G.________ sel. zugewiesen".

2.6.17. Anteile AI.________, 34 Aktien Wasserversorgung Q.________, 1 Anteilschein Landi, 
CHF 100.00 und 1 Anteilschein Alpgenossenschaft werden der Erbengemeinschaft 
G.________ sel. zugewiesen.

Beide Parteien schlossen auf Abweisung der durch die Gegenpartei gestellten Rechtsbegehren, 
soweit sie nicht mit ihren eigenen übereinstimmten. Danach schloss der Vorsitzende das 
Beweisverfahren. Die Parteien hielten ihre Parteivorträge, dann replizierten und duplizierten sie. 
Der Vorsitzende setzte ihnen zur Einreichung der Kostenlisten und zu einer allfälligen 
Stellungnahme zur Kostenliste der Gegenpartei Frist bis zum 4. Januar 2016 resp. bis zum 
24. Januar 2016. Er teilte ihnen mit, dass der Hof seinen Entscheid in einer späteren nicht 
öffentlichen Verhandlung fällen und ihnen schriftlich zustellen werde.

Auf die Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird nachfolgend, soweit erforderlich, 
ausführlich eingegangen. Im Übrigen wird auf die Akten verwiesen.

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Erwägungen

1. a) Am 1. Januar 2011 ist die Schweizerische Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 
(Zivilprozessordnung, ZPO) in Kraft getreten. Für Verfahren, die bei Inkrafttreten der ZPO 
rechtshängig sind, gilt jedoch das bisherige Verfahrensrecht bis zum Abschluss vor der betroffenen 
Instanz (Art. 404 Abs. 1 ZPO). Für Rechtsmittel gilt das Recht, das bei der Eröffnung des 
Entscheides in Kraft ist (405 Abs. 1 ZPO). Die Eröffnung des Entscheides erfolgte am 
24. September 2010 durch die Zustellung des Dispositivs an die Parteien (Art. 239 ZPO, Art. 268 
ZPO-FR). Somit bleibt für das vorliegende Verfahren das bisherige (kantonale) Verfahrensrecht 
(samt der einschlägigen bundesrechtlichen Prozessvorschrift von Art. 618 Abs. 1 ZGB) anwend-
bar. Massgebend sind somit die Bestimmungen der (freiburgischen) Zivilprozessordnung vom 
28. April 1953 (ZPO-FR; SGF 270.1).

b) Die Berufungsfrist beträgt 30 Tage (Art. 294 Abs. 1 ZPO). Das Dispositiv wurde den 
Parteien am 24. September 2010 eröffnet (act. 289). Daraufhin ersuchten E.________ am 
29. September 2010 sowie A.________, C.________ und B.________ am 14. Oktober 2010 um 
die vollständige Ausfertigung des Urteils (act. 290 ff.). Dieses wurde ihnen am 17. Januar 2011 
zugestellt (act. 291 verso). Die am 15. resp. 16. Februar 2011 der Post übergebenen 
Berufungsschriften wurden somit fristgerecht eingereicht.

Die Berufung wurde E.________ und D.________ am 22. März 2011 zur Stellungnahme 
zugestellt. Folglich erfolgten die Eingabe des Berufungsbeklagten sowie die Berufungsantwort und 
Anschlussberufung der Berufungsbeklagten vom 4. Mai 2011 unter Berücksichtigung der wegen 
des Fristenstillstands verlängerten Anschlussberufungs- und Antwortfrist fristgerecht.

Die Berufung von E.________ wurde den Berufungsklägern am 30. März 2011 zugestellt. Die 
Antwort und Anschlussberufung der Berufungskläger vom 13. Mai 2011 erfolgten somit unter 
Berücksichtigung der wegen des Fristenstillstands verlängerten Antwortfrist fristgerecht.

Mit Verfügung vom 15. Juni 2011 wurden die Berufungskläger aufgefordert zur Anschlussberufung 
von D.________ innert 30-tägiger Frist Stellung zu nehmen, so dass die von ihnen am 12. August 
2011 eingereichte Antwort zur Anschlussberufung unter Berücksichtigung der durch die 
Gerichtsferien erstreckten Frist fristgerecht erfolgte. 

c) Im vorliegenden Verfahren beträgt der Streitwert gestützt auf die zuletzt 
aufrechterhaltenen streitigen Rechtsbegehren CHF 2‘038‘443.- (vgl. E. III/2c/bb). 

d) Mit Urteil vom 2. Mai 2013 wies der Zivilappellationshof den Einwand von E.________ und 
D.________, die Berufungsschrift fasse nicht alle Erben ins Recht, ab, erklärte die 
Rechtsbegehren des Erbschaftsverwalters als unzulässig und behielt die Kosten vor. Die gegen 
dieses Urteil von den Berufungsbeklagten sowie dem Erbenvertreter eingereichten Beschwerden 
wurden vom Bundesgericht am 26. Juli 2013 abgewiesen, soweit darauf einzutreten war. Folglich 
wurde über die Frage der Sachlegitimation auf Seiten der Berufungsbeklagten mit Urteil vom 
2. Mai 2013 rechtskräftig entschieden, so dass dieser Punkt nicht mehr Gegenstand des 
vorliegenden Verfahrens ist. 

e) Vorab gilt es zu prüfen, ob auf die von den Berufungsklägern am 13. Mai 2011 
eingereichte Anschlussberufung einzutreten ist. 

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Innert dreissig Tagen nach Zustellung der Berufungsschrift kann der Berufungsbeklagte, selbst 
wenn er auf die Berufung verzichtet hatte, sich der Berufung anzuschliessen, um die Änderung des 
Urteils zum Nachteil des Berufungsklägers zu beantragen (Art. 296 Abs. 1 ZPO-FR). 

In ihrer Anschlussberufung vom 13. Mai 2011 weisen die Berufungskläger darauf hin, dass diese 
Rechtsschrift inhaltlich in allen Punkten der Berufungsschrift vom 15. Februar 2011 entspreche. 
Der einzige Unterschied zwischen den zwei Rechtsschriften besteht darin, dass die 
Berufungskläger auf der Beklagtenseite mit ihrer Eingabe vom 13. Mai 2011 neben D.________ 
und E.________ neu nun auch die Erbengemeinschaft der G.________, bestehend aus ihren fünf 
Nachkommen, ins Recht fassen. Damit bezwecken sie die Heilung eines allfälligen Mangels 
betreffend Sachlegitimation. 

Analog zum bernischen Zivilprozessrecht ist der Anschluss an die Hauptberufung des Gegners 
nachdem die Partei bereits eigene Hauptberufung eingereicht hat, auch im freiburgischen 
Zivilprozessrecht unzulässig (LEUCH/MARBACH/KELLERHALS/STERCHI, Die Zivilprozessordnung für 
den Kanton Bern, Art. 340 N 3b). Die im Rahmen der Anschlussberufung gestellten 
Rechtsbegehren sind absolut identisch mit den in der Berufung gestellten Anträgen. Es ist 
unzulässig, dieselben Rechtsbegehren erneut im Rahmen einer Anschlussberufung zu stellen oder 
im Rahmen einer Anschlussberufung allfällige Mangel der Hauptberufung zu beheben (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 5A_793/2014 vom 18. Mai 2015 E. 2.5). Aus obgenannten Gründen ist auf die 
Anschlussberufung der Berufungskläger vom 13. Mai 2011 nicht einzutreten. 

Der Appellationshof befasst sich zuerst mit den Rügen den Parteien (Teil I). In einem ersten Schritt 
gilt es, die güterrechtliche Auseinandersetzung vorzunehmen (E. 2), bevor in einem zweiten Schritt 
der Nachlass im Zeitpunkt des Erbgangs (E. 3 [Aktiven], E. 4 [Passiven]) und E. 5 [Veränderung 
des Nachlasses während der Erbteilung] zu ermitteln ist. Alsdann hat der Hof über die Zuweisung 
der landwirtschaftlichen Grundstücke zu entscheiden (E. 6). Gestützt auf diese Ergebnisse ist 
sodann in einem zweiten Teil die Erbschaft zu teilen, d.h. die Zusammensetzung Erbschaft im 
Zeitpunkt des Erbganges (21. Februar 2000) festzuhalten (E. II.1), es sind die Pflichtteile 
festzusetzen (E. II.2) und nach Ausrichtung der Vermächtnisse (E. II.3) ist die Zusammensetzung 
der Erbschaft im Zeitpunkt der Erbteilung (31. Dezember 2014) festzuhalten (E. II. 4), es sind die 
Ausgleichungen (E. II. 5) vorzunehmen und schliesslich die Erbschaftsaktiven- und Passiven 
zuzuweisen (E.II.6). Schlussendlich sind die Prozesskosten festzusetzen (Teil III).

I. Rügen der Parteien

2. a) Gemäss Art. 204 ZGB wird der Güterstand mit dem Tod eines Ehegatten aufgelöst. 
Errungenschaft und Eigengut jedes Ehegatten werden nach ihrem Bestand im Zeitpunkt der 
Auflösung des Güterstandes ausgeschieden (Art. 207 Abs. 1 ZGB). Die rechtlichen Erwägungen 
der Vorinstanz bezüglich des Zeitpunkts der Auflösung des Güterstands und der im Rahmen der 
Errungenschaftsbeteiligung anwendbaren Teilungsregeln geben zu keinen Bemerkungen Anlass 
und werden von den Parteien auch nicht beanstandet.

Unbestritten ist der Anspruch von G.________ sel. aus güterrechtlicher Auseinandersetzung auf 
die Hälfte des Umlaufvermögens und der Wertschriften, den hälftigen Betrag der den Kindern 
A.________, B.________ und C.________ gewährten Darlehen, ausmachend CHF 250‘000.-, und 
das Fahrzeug Audi der Ehegatten.

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Es stellt sich vorliegend die Frage, ob die Liegenschaften Eigengut des Erblassers bilden, wie dies 
die Berufungsbeklagten behaupten, oder ob sie zur Errungenschaft der Ehegatten gehören.

b) In ihrem Urteil vom 22. September 2010 machte die Vorinstanz bezüglich der 
Liegenschaften folgende Ausführungen: „Bei den im Todeszeitpunkt des Erblassers in seinem 
Eigentum stehenden Liegenschaften handelt es sich um Grundstücke, die ihm von seinem Vater, 
AR.________, im Jahre 1963 auf „Anrechnung zukünftiger Erbschaft“ abgetreten bzw. ihm im 
Rahmen der Teilung der Erbschaft des Vaters im Jahre 1968 übertragen wurden (act. 16/15 f.). 
Diese sind daher in Anwendung von Art. 198 Ziff. 2 ZGB seinem Eigengut zuzuweisen. Gleich 
verhält es sich bezüglich dem Eigengut der Ehegattin des Erblassers. Gemäss Inventar des 
Friedensgerichts handelt es sich dabei um ein Mitgliedersparkonto bei der AI.________, mit einem 
Saldo von CHF 52'876.95, sowie um einen Betrag von CHF 20'000.-- aus der Erbschaft 
G.________ (act. 40/19). (…) Gemäss den Klägern bildet das Wohnhaus (Villa, Vers-Nr. acacac) 
Errungenschaft, so dass G.________ daran einen hälftigen Anspruch habe. Der Übernahmewert 
gemäss Testament entspreche mindestens dem Verkehrswert jenes Teiles, der zur Erbmasse 
gehöre. Für alle Eventualitäten mache G.________ eine Ersatzforderung gegen die 
Errungenschaftsmasse von F.________ sel. geltend, entsprechend der Hälfte des Verkehrswertes 
der Baute mit Vers.-Nr. acacac (act. 39/21). In der Begründung führen sie weiter aus, G.________ 
mache zur Zeit keine güterrechtlichen Ansprüche an den Grundstücken geltend, jedoch am 
beweglichen Vermögen und namentlich an den liquiden Mitteln nebst den Darlehensguthaben, wie 
sie in Ziffer 4 Punkt 12 des Testaments festgehalten seien. Sie behalte sich allerdings das Recht 
vor, ihre Position in Wiedererwägung zu ziehen (act. 39/24). Die Beklagten sind der Ansicht, dass 
das Wohnhaus in Q.________ (Villa) im Testament zu niedrig bewertet wurde, es habe 
mindestens einen effektiven Wert von CHF 900'000.--. Ausserdem sei es unwahrscheinlich, dass 
die Abtrennung von Art. mmm GB Q.________ möglich sei, da das Haus als CB.________ gebaut 
wurde und im Grundbuch als integrierender Bestandteil des landwirtschaftlichen Heimwesens 
eingetragen wurde (act. 15/12). Das Gericht stellt fest, dass es unklar ist, wann und aus welchen 
Mitteln die Villa bezahlt wurde und inwieweit Ersatzforderungen bestehen. Die von den Klägern 
angekündigte Geltendmachung einer güterrechtlichen Forderung durch G.________ wurde nicht 
gemacht. Da sich das Grundstück im Eigentum des Erblassers befunden hat und beide Parteien in 
ihren Parteivorträgen keine güterrechtliche Forderung von G.________ aufnehmen, sondern „nur“ 
die liquiden Mittel sowie die Darlehen bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung 
berücksichtigen, geht das Gericht davon aus, dass die „Villa“ (AF.________) zum Eigengut des 
Erblassers hinzuzurechnen ist.“

c) Die Berufungskläger werfen der Vorinstanz vor, sie habe sich einzig auf den 
Abtretungsvertrag vom 24. September 1964 und die Sachverhaltsbehauptungen der 
Berufungsbeklagten, wonach die Ehefrau keine güterrechtlichen Ansprüche auf die Grundstücke 
habe, gestützt. Sie heben hervor, dass sie bereits mit Rechtsschrift vom 13. Juni 2001 (act. 39/23) 
darauf hingewiesen hätten, dass die Liegenschaften im Umfang von CHF 21‘043.75 mit Mitteln der 
Errungenschaft erworben worden seien. Laut Abtretungsvertrag vom 24. September 1964 habe 
der Erblasser die Grundstücke zu einem Preis von CHF 290‘600.- erworben (act. 16/22). Sein 
anrechenbarer Erbanteil habe CHF 35‘000.- betragen. Der Saldo von CHF 234‘556.25 sei mittels 
Schuldübernahme beglichen worden (act. 40/22 und 16/15). Die Ehegatten hätten im Jahr 1950 
geheiratet und im Hinblick auf die Übernahme des Heimwesens Kapital geäufnet, so dass dieses 
Errungenschaft bilde. Sie weisen darauf hin, dass Vermögenswerte von Ehegatten im Zweifel zur 
Errungenschaft gehörten. Daraus schliessen sie, dass die Vorinstanz die Liegenschaften bei der 
güterrechtlichen Auseinandersetzung zu Unrecht nicht berücksichtigt habe. Sie führen aus, dass 
die Ehegattin des Erblassers in ihrer Rechtschrift ausgeführt habe, sie würde zurzeit keine 

Kantonsgericht KG
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güterrechtlichen Ansprüche an den Grundstücken geltend machen, behalte sich jedoch das Recht 
vor, ihre Haltung in Wiedererwägung zu ziehen. Dieser unter Vorbehalt ausgesprochene Verzicht 
sei darauf zurückzuführen, dass ihr Ehemann im Testament für sie gesorgt habe, namentlich 
indem er ihr das von den Eheleuten bewohnte Haus zugewiesen habe. Dieser letzte Wille ihres 
Ehemannes sei jedoch nicht berücksichtigt worden, das Wohnhaus auf Artikel mmm des 
Grundbuches Q.________ sei nicht der Ehefrau resp. ihrer Erbengemeinschaft zugewiesen 
worden. Bedingung ihres Verzichts auf güterrechtliche Ansprüche auf die Liegenschaften sei 
jedoch die Einhaltung des letzten Willens ihres Ehemannes durch sämtliche Erben gewesen. 
Diese Bedingung sei nicht eingetreten, folglich falle der Verzicht dahin. Sie machen geltend, 
entscheidend für die Frage der Zuteilung der Liegenschaften sei die Tatsache, dass der 
Zinsendienst für die Hypothek aus Mitteln der Errungenschaft geleistet worden sei, diese 
finanziellen Mittel würden vom Landwirtschaftsbetrieb stammen. Ein anderes Einkommen hätten 
die Eheleute nicht gehabt. Werde der Zinsendienst – und zwar regelmässig und auf Dauer – durch 
eine andere Gütermasse, als die damit belastete getragen, rechtfertige sich die Zuordnung der 
entsprechenden Hypothekarschuld an diese Gütermasse. Falls auf einem Vermögenswert eines 
Ehegatten ein konjunktureller Mehrwert eingetreten sei und ein bedingtes Zusammenwirken der 
Ehegatten im vermögensrechtlichen Bereich zur Finanzierung dieses Vermögenswerts 
beigetragen habe, solle der Gewinn auch dem Ehegatten anteilsmässig zukommen (Art. 206 
ZGB). Ein Anspruch nach Art. 206 ZGB setze einen konjunkturellen in der allgemeinen Marktlage 
begründeten Mehrwert voraus. Die Grundstücke des Erblassers hätten zwischen 1963 und seinem 
Tod einen konjunkturellen Mehrwert in Höhe von insgesamt CHF 1‘711‘067.- erfahren. Sie halten 
fest, dass G.________ sel. einen Anspruch von ½ an der Errungenschaftsmasse ihres Ehegatten, 
entsprechend CHF 763‘055.-, habe. Sie bemängeln, es lasse sich dem Urteil nicht entnehmen, 
weshalb das Gericht diese Liegenschaften nicht berücksichtigt habe. Diese Liegenschaften seien 
während der Ehe mit Mitteln der Errungenschaftsmasse erworben worden. 12.04% dieser 
Liegenschaften gehörten güterrechtlich ins Eigengut des Erblassers und 87.96% in seine 
Errungenschaftsmasse. Die überlebende Ehegattin partizipiere zur Hälfte, entsprechend 
CHF 2‘550‘014.10. Sie führen aus, dass die sich in der Erbmasse befindliche Eigentumswohnung 
ebenfalls Errungenschaft bilde und G.________ sel. somit die Hälfte des Verkehrswerts, d.h. 
CHF 60‘000.-, aus Errungenschaft zustehe. Die Errungenschaftsforderung von G.________ sel. 
betrage insgesamt CHF 3‘722‘880.15. Dieser Betrag sei massgebend für die Berechnung des 
Pflichtteils (act. 12-15). An der zweitinstanzlichen Verhandlung vom 2. Dezember 2015 beziffern 
die Berufungskläger den güterrechtlichen Anspruch von G.________ auf CHF 4‘084‘032.85. 

d) In ihren Rechtschriften vom 4. Mai 2011 führen die Berufungsbeklagten aus, die 
Vorinstanz habe zu Recht festgestellt, dass die Liegenschaften Eigengut des Erblassers bilden 
würden. Ausserdem seien die Ausführungen der erstinstanzlichen Richter betreffend des 
Vorbehalts der Ehefrau in Bezug auf die Geltendmachung einer Ersatzforderung aus 
Errungenschaft gegen das Eigengut von F.________ sel. korrekt. Eine entsprechende 
Ersatzforderung sei tatsächlich nie geltend gemacht worden. Sie beantragen, auf diese neuen und 
verspäteten Behauptungen der Berufungskläger sei nicht einzutreten. Im Übrigen würden diese 
neuen Behauptungen dem Willen des Erblassers nicht entsprechen, habe dieser doch den 
Anspruch seiner Ehefrau aus Güterrecht auf CHF 300‘000.- beziffert. Abschliessend halten sie 
fest, es seien nie Ersatzforderungen geltend gemacht worden, weder aus der Errungenschaft des 
F.________ sel. selbst, noch aus der Errungenschaft der G.________ sel. Die güterrechtliche 
Forderung von G.________ sel. gegenüber der Erbengemeinschaft betrage CHF 349‘811.05 
(act. 189 ff.). Anlässlich der Verhandlung vor dem Zivilappellationshof vom 2. Dezember 2015 
setzen die Berufungsbeklagten die güterrechtliche Forderung von G.________ in Abänderung 
ihrer früheren Ausführungen auf CHF 352‘994.- fest.  

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e) Gemäss Art. 207 ZGB werden Errungenschaft und Eigengut jedes Ehegatten nach ihrem 
Bestand im Zeitpunkt der Auflösung des Güterstands ausgeschieden. Von dieser Bestimmung 
kann mittels Ehevertrag nicht im Voraus abgewichen werden, aber anlässlich der güterrechtlichen 
Auseinandersetzung kann auf Ansprüche die sich aus Art. 207 ZGB ergeben, verzichtet werden 
(BSK ZGB I-HEINZ HAUSHEER/REGINA AEBI-MÜLLER, Art. 207 N 4). 

Vorliegend gilt es zu prüfen, ob G.________ sel. auf Ansprüche aus Errungenschaft in Bezug auf 
die Liegenschaften des Erblassers endgültig verzichtet hat oder ob ihr Verzicht auf 
Geltendmachung einer Ersatzforderung aus Errungenschaft gegen das Eigengut von F.________ 
sel. an Bedingungen geknüpft war, die nicht eingetreten sind. In ihrer Rechtsschrift vom 13. Juni 
2001 macht G.________ sel. folgende Ausführungen: „Frau G.________ macht zur Zeit keinen 
güterrechtlichen Anspruch an den Grundstücken geltend, jedoch am beweglichen Vermögen und 
namentlich an den liquiden Mitteln nebst den Darlehensguthaben, wie sie in Ziffer 4 Punkt 12 des 
Testaments festgehalten sind. Sie muss sich allerdings das Recht vorbehalten, ihre Position in 
Wiedererwägung zu ziehen“ (Do. ZG 00-37, act. 39/24). Anlässlich der Verhandlung des 
Zivilgerichts vom 13. Dezember 2001 bestätigte G.________ sel. auf Frage des 
Gerichtspräsidenten, dass sie die Rechtsschrift vom 13. Juni 2001 gelesen habe und deren Inhalt 
bestätige. Sie gab zu Protokoll, dass sie dem Erblasser erklärt habe, dass sie nicht die Absicht 
habe, das Testament ändern zu lassen. Das Testament sei die Sache von F.________ sel. 
gewesen, sie habe gewusst, dass er für sie schauen werde (Do. ZG 00-37, act. 60/2 ff.). An der 
Verhandlung vom 15. Januar 2002 führte der Zeuge H.________, der Notar, welcher die 
letztwillige Verfügung von F.________ sel. aufgesetzt hat, aus, G.________ sel. sei bei der 
Besprechung bezüglich der Regelung des Nachlasses auch anwesend gewesen und habe sich mit 
den Grundzügen des Testamentsentwurfs einverstanden erklärt (Do. ZG 00-37, act. 72/10). 

G.________ erklärte sich sowohl im Rahmen der Rechtsschrift vom 13. Juni 2001 als auch an der 
Verhandlung des Zivilgerichts vom 13. Dezember 2001 mit der von F.________ sel. getroffenen 
güterrechtlichen Regelung einverstanden. Sie verstarb am 11. November 2003. Aus den Akten 
geht nicht hervor, dass sie sich vor ihrem Tod nochmals zum Verzicht auf Geltendmachung einer 
Ersatzforderung aus Errungenschaft gegen das Eigengut von F.________ sel. geäussert hat. Aus 
diesem Grund ist davon auszugehen, dass sie ihre Meinung bezüglich der in der letztwilligen 
Verfügung des Erblassers enthaltenen Bestimmungen zur güterrechtlichen Auseinandersetzung 
nicht geändert hat, so dass der Verzicht verbindlich erfolgte. Folglich ist die Berufung der 
Berufungskläger in diesem Punkt abzuweisen. 

f) In ihrem Urteil vom 22. September 2010 hielt die Vorinstanz zusammenfassend fest, dass 
G.________ gegenüber der Erbengemeinschaft eine güterrechtliche Forderung von 
CHF 349'811.05 habe, welche sich aus CHF 91'926.05 (1/2 Barschaften), CHF 250'000.- 
(1/2 Darlehen) und CHF 7'885.- (1/2 Wert Audi A6) zusammensetze (Urteil Ziffer 6, S. 21). In ihrer 
Berufungsantwort sowie Anschlussberufung vom 4. Mai 2011 führen die Berufungsbeklagten aus, 
dass sie die Berechnung der güterrechtlichen Forderung der G.________ sel. gegenüber der 
Erbengemeinschaft auf S. 21, Ziffer 6 des Urteils des Zivilgerichts des Sensebezirks nicht 
beanstanden würden (act. 121 und 268). Erst in ihrem Parteivortrag vom 2. Dezember 2015 
machen sie neu und in Abweichung von ihren früheren Ausführungen geltend, dass der 
güterrechtliche Anspruch der Ehefrau des Erblassers auch den Zins auf die A.________, 
B.________ und C.________ gewährten Darlehen umfasse, und beziffern diesen Zinsanspruch 
auf CHF 62'500.- (Parteivortrag, S. 47). Diese Geltendmachung erfolgt verspätet, so dass darauf 
nicht einzutreten ist. 

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Sogar wenn auf diesen erstmals im Parteivortrag geltend gemachten Zinsanspruch gegenüber den 
Berufungsklägern einzutreten gewesen wäre, hätte er abgewiesen werden müssen. Gemäss 
Art. 313 Abs. 1 OR ist das Darlehen im gewöhnlichen Verkehr nur dann verzinslich, wenn Zinse 
verabredet sind. Aus Ziffer 4.12 des Testaments des Erblassers vom 14. September 1999 geht 
hervor, dass der Erblasser und die Darlehensnehmer keinen Zins vereinbart haben. 

3. a) Zur Bestimmung der Erbmasse im Zeitpunkt des Erbgangs sind die Zuwendungen unter 
Lebenden zum Vermögen hinzuzurechnen, sofern sie der Herabsetzungsklage unterstellt sind 
(Art. 475 ZGB). Die Hinzurechnung gewisser lebzeitiger Verfügungen erfolgt bloss zwecks 
Berechnung der Pflichtteile, zur Feststellung der Berechnungsmasse, nicht zur Feststellung des 
Nachlasses und der nicht pflichtteilsgeschützten Erbteile. Die lebzeitigen Zuwendungen, die der 
Herabsetzung unterliegen, sind zu dem Wert hinzuzurechnen, den die zugewendeten 
Vermögenswerte im Zeitpunkt des Todes des Erblassers hatten, nicht massgebend ist der Wert 
zum Zeitpunkt der Zuwendung (Art. 537 Abs. 2 ZGB; BGE 110 II 231). Der 
Herabsetzungsanspruch ist obligatorischer und nicht dinglicher Natur, so dass der Todestag und 
nicht der Zeitpunkt des Herabsetzungsurteils massgebend ist. Auch bei den 
ausgleichungspflichtigen Zuwendungen ist der Wert zum Zeitpunkt des Erbgangs massgebend. 
Wurde der auszugleichende Vermögenswert vor dem Erbgang veräussert, ist der damals erzielte 
Erlös hinzuzurechnen (Art. 630 Abs. 1 ZGB). Ob die Zuwendungen unter Lebenden über die 
verfügbare Quote hinausgingen, erfordert eine Berechnung (BSK ZGB I-DANIEL STAEHELIN, 
Art. 475 N 2-10; PraxKomm Erbrecht-CHRISTOPH NERTZ, Art. 475 N 1-12). 

Vorliegend gilt es nun zu prüfen, ob die durch die Vorinstanz vorgenommene Hinzurechnung 
gewisser im Testament vorgesehener Erbvorbezüge korrekt erfolgte. 

b) Der Erblasser machte in seiner letztwilligen Verfügung betreffend die Art. aoaoao und 
asasas GB Q.________ folgende Ausführungen (act. 2/2, Ziff. 4.1 und 4.2):

„4.1 Erbvorbezugsweise Abtretung an Sohn B.________:

Das Grundstück Art. aoaoao GB Q.________ (Bauland von 6014 m2) wurde, gemäss 
Abtretungsvertrag vom 14.4.1998 zum Anrechnungswert von CHF 1'407'000.-- (eine Million 
vierhundert-sieben-tausend Franken) an Sohn B.________ zu Alleineigentum zugewiesen.

4.2 Erbvorbezugsweise Abtretung an Sohn C.________:

Das Grundstück Art. asasas GB Q.________ (Bauland von 6014 m2) wurde, gemäss 
Abtretungsvertrag vom 14. April 1998 zum Anrechnungswert von CHF 1'407'000.-- (eine Million 
vierhundert-sieben-tausend Franken) an Sohn C.________ zu Alleineigentum zugewiesen.“

aa) In ihrem Urteil vom 22. September 2010 hielt die Vorinstanz fest, der Erblasser habe die 
Grundstücke Art. aoaoao und asasas GB Q.________ an die Berufungskläger B.________ und 
C.________ auf Anrechnung an deren Erbteil abgetreten, deshalb seien sie bei der Berechnung 
des Vermögens im Zeitpunkt des Todes zu berücksichtigen. Dies werde denn auch von keiner 
Partei bestritten. Umstritten sei vielmehr der Wert, der diesen Grundstücken im Zeitpunkt der 
Zuwendung zugewiesen werden könne. Die Grundstücke seien im Zeitpunkt der Zuwendung 
unüberbaute Parzellen in der Bauzone gewesen. Nachdem ihnen die Grundstücke abgetreten 
worden seien, hätten C.________ und B.________ auf ihre Kosten Quartierpläne erstellt, 
Erschliessungsarbeiten vorgenommen und die Grundstücke bebaut bzw. an Dritte veräussert. Die 
Vorinstanz kam zum Schluss, dass die gerichtliche Expertise nicht in allen Punkten zu befriedigen 

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vermöge, insbesondere weil sich der Gutachter bei der Beantwortung der Zusatzfragen kurz 
gehalten habe, mehrheitlich entspreche sie aber weitgehend der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung. Der Experte habe sich vor Ort begeben, die Lage der Grundstücke beschrieben, 
die Grundbucheintragungen konsultiert, Kenntnis von der von den Parteien ins Recht gelegten 
Schätzung der Kommission von Liegenschaften vom 18. Januar 1999 sowie von der Vereinbarung 
zwischen B.________ und C.________ gehabt. Die Schätzung des Gutachters stütze sich neben 
der persönlichen Besichtigung auf Informationen von Drittpersonen sowie auf Landverkäufe in der 
Gemeinde Q.________, von denen er als Mitglied der kantonalen Kommission für die Schätzung 
von Liegenschaften Kenntnis gehabt habe. Die vom Experten auf die von den Parteien gestellten 
Zusatzfragen gegebenen Antworten seien nachvollziehbar, wenn auch teilweise äusserst knapp. 
Das von den Beklagten ins Recht gelegte Schreiben der AA.________ AG an einen Interessenten 
(act. 16/1) könne demgegenüber für die Berechnung des Verkehrswertes der Grundstücke nicht 
herangezogen werden, weil im Anschluss an dieses Schreiben kein Kaufvertrag abgeschlossen 
worden sei (act. 39/4 f., ad 7.1). Das gleiche gelte auch für das Angebot von D.________ an 
C.________, ihm Bauland im Quartier AT.________ zum Preis von CHF 420.-/m2 zu verkaufen 
(act. 115/27), denn dieses Angebot sei ausgeschlagen worden. Was die zwischen den Klägern 
C.________ und B.________ getroffene Vereinbarung vom 10. Mai 2000 angehe, wonach 
allfällige Ausgleichszahlungen auf CHF 800.-/m2 BGF festzulegen sei, müsse festgehalten werden, 
dass es sich dabei um eine Vereinbarung zwischen Familienangehörigen handle, die gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht zur Verkehrswertbestimmung verwendet werden sollte.

Zur Berücksichtigung der auf den Grundstücken lastenden Steuern, hielt die Vorinstanz fest, dass 
Gewinne, die sich bei der Veräusserung eines Grundstückes des Privatvermögens oder von 
Anteilen daran ergäben, der Grundstücksgewinnsteuer (Art. 41 DStG) unterliegen würden. Die 
Steuerpflicht werde durch jede Veräusserung begründet, mit der Eigentum an einem Grundstück 
übertragen werde. Die Besteuerung werde jedoch bei Eigentumswechsel durch Erbgang, 
Erbvorbezug oder Schenkung aufgeschoben (Art. 42 f. DStG). Bei einer Eigentumsdauer von über 
15 Jahren betrage der Steuersatz 10% (Art. 51 DStG). Die Gemeinden würden zudem einen 
Steuerzuschlag auf der Grundstückgewinnsteuer von 60 Rappen pro Franken der vom Staat 
erhobenen Steuer erheben (Art. 18 Gesetz über die Gemeindesteuer). Die 
Grundstückgewinnsteuer und Handänderungssteuer bezeichne man als „latente Steuern“. 
Inwieweit diese im Rahmen der Berechnung von Art. 474 ff. ZGB zu berücksichtigen seien, sei 
umstritten. Das Bundesgericht habe im Zusammenhang mit einer güterrechtlichen 
Auseinandersetzung in BGE 121 III 304 E. 3b festgehalten, dass künftige, nur schätzungsweise 
feststellbare Grundstücksgewinnsteuern bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung nur 
berücksichtigt werden dürften, wenn mit Sicherheit oder hoher Wahrscheinlichkeit feststehe, dass 
ein im ehelichen Vermögen stehendes Grundstück nach der güterrechtlichen Auseinandersetzung 
veräussert werde. Im Jahre 1999 habe es aber seine Rechtsprechung geändert und entschieden, 
dass latente Lasten grundsätzlich als wertvermindernde Faktoren zu berücksichtigen seien. 
Naturgemäss könnten in quantitativer Hinsicht in aller Regel keine exakten Angaben darüber 
gemacht werden, wie sich eine latente Last auf den Wert eines Vermögensgegenstandes 
auswirke. Ob und gegebenenfalls wann sich solche latente Lasten verwirklichen könnten, sei für 
deren Bewertung bestimmend. Dabei habe der Richter unter Berücksichtigung aller Umstände „ex 
aequo et bono“ zu entscheiden. Dies entbinde das Gericht allerdings nicht davon, die zur 
Verfügung stehenden rechtlichen und tatsächlichen Grundlagen bei der Bestimmung des Wertes 
der latenten Lasten zu berücksichtigen und in Bezug auf unklare Verhältnisse nachvollziehbare 
Annahmen zu treffen (BGE 125 III 50 E. 2a). Für diese tatsächlichen Grundlagen, die die 
wertmässige Bestimmung der latenten Lasten und nachvollziehbaren Annahmen in unklaren 
Verhältnissen ermöglichen würde, dürfe das Gericht nach den allgemeinen Regeln substantiierte 

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Behauptungen der Parteien verlangen (Urteil des Bundesgerichts 5C.201/2005 vom 2. März 2006 
E. 3). Aufgrund der Begründung der vorerwähnten Entscheide des Bundesgerichtes, müsse 
dieselbe Regelung für eine erbrechtliche Auseinandersetzung gelten (Verweis auf PraxKomm 
Erbrecht-CHRISTOPH NERTZ, Art. 474 N 26; HARMANN ROBERT, Berücksichtigung latenter 
Grundstückgewinnsteuern in der Erbteilung). Richtig dürfte sein, weder die latenten 
Grundstücksgewinnsteuern voll zu berücksichtigen, da sie noch suspensiv bedingt seien, noch auf 
die subjektive Verkaufsabsicht abzustellen, da der Wert der Pflichtteile nicht vom Verhalten der 
Erben abhänge, noch eine spätere Abrechnung vorzubehalten, da dies dem Rechtsfrieden nicht 
dienlich sei, sondern der möglichen Nichtveräusserung durch eine Reduktion der latenten Steuern 
Rechnung zu tragen. Da einfache Lösungen oft gerechte Lösungen seien, werde, in Anlehnung an 
die Unternehmensbewertung ein Abzug der halben latenten Grundstückgewinnsteuer postuliert. 
Bei einem Verkehrswert von CHF 1’954'550.- je Grundstück würden sich die 
Grundstückgewinnsteuern von 16% (10% Kanton, 6% Gemeinde) auf je CHF 312'728.- belaufen. 
Entsprechend der oberwähnten Lehre rechtfertige es sich, die halbe der latenten 
Grundstückgewinnsteuern in Abzug zu bringen, d.h. CHF 156'364.- pro Grundstück. Zur Steuer 
zum Ausgleich der Verminderung des Kulturlandes von 4%, führte das erstinstanzliche Gericht 
aus, dass der Staat gemäss Art. 1 des Gesetzes über die Steuer zum Ausgleich der Verminderung 
des Kulturlandes (KVStG) eine Steuer erhebe, die dazu bestimmt sei, die Verminderung des 
Kulturlandes auszugleichen. Die Steuer werde bei der Veräusserung von produktivem Boden 
erhoben, die eine Verminderung des Kulturlandes zur Folge habe. Sei das Grundstück in den zwei 
Jahren vor seiner Veräusserung dem Kulturland entzogen worden, werde die Steuer bei der 
Veräusserung erhoben, soweit sie nicht bereits vorher erhoben worden sei (Art. 3 KVStG). Als 
Veräusserung gelte jedes Rechtsgeschäft, das dem Erwerber das Eigentum oder einen 
Miteigentumsanteil an einem Grundstück übertrage (Art. 4 Abs. 1 KVStG). Die Steuer werde vom 
Veräusserer geschuldet (Art. 5 Abs. 1 KVStG). Die Steuer zum Ausgleich der Verminderung des 
Kulturlandes sei jeweils bei der Übertragung des Eigentums an einem Grundstück vom 
Veräusserer zu begleichen. Vorliegend sei das Eigentum an den Grundstücken Art. asasas und 
aoaoao GB Q.________ mit Abtretungsvertrag vom 14. April 1998 vom Erblasser an B.________ 
bzw. C.________ übertragen worden und die entsprechende Steuer sei zu diesem Zeitpunkt 
geschuldet gewesen. Das Grundbuchamt des Sensebezirks habe dem Erblasser am 23. Februar 
1999 für das Grundstück Art. asasas eine Rechnung über CHF 58'625.- zugestellt. Entgegen den 
gesetzlichen Bestimmungen im KVStG hätte der Erblasser mit B.________ und C.________ 
vereinbart, dass der Ausgleichsbetrag für die Verminderung des Kulturlandes durch die 
Übernehmer, d.h. B.________ bzw. C.________, getragen werde und sie die entsprechenden, an 
den Erblasser gerichteten, Abrechnungen des Grundbuchamt zu begleichen hätten (act. 40/1). Ein 
entsprechender Vermerk finde sich denn auch auf der erwähnten Rechnung des Grundbuchamtes 
vom 23. Februar 1999 (act. 40/2). Gestützt auf diese Sachverhaltsfeststellungen geht die 
Vorinstanz davon aus, dass die Abgabe für das Grundstück Art. aoaoao ebenfalls CHF 58'625.- 
betragen habe und dem Erblasser eine entsprechende Rechnung zugestellt worden sei. Aufgrund 
des Abtretungsvertrages und der Abrechnung des Grundbuchamtes sei davon auszugehen, dass 
die Kläger B.________ und C.________ diese Beträge auch tatsächlich bezahlt hätten. Es 
rechtfertige sich daher, die tatsächlich bezahlten Abgaben von je CHF 58'625.- zu berücksichtigen. 
In diesem Zusammenhang weisen die erstinstanzlichen Richter darauf hin, dass die Kläger 
C.________ und B.________ trotz dem im vorliegenden Urteil - im Vergleich zum 
Abtretungsvertrag - höher geschätztem Verkehrswert nicht mit einer Nachbesteuerung zu rechnen 
hätten. Gemäss Art. 32 KVStG würden diese Forderungen fünf Jahre nach Eintritt der Fälligkeit 
verjähren. Zehn Jahre nach Eintritt der Fälligkeit sei die Forderung verwirkt. Da die Übertragung 
des Eigentums im April 1998 erfolgt sei, sei sowohl die Verjährungs- wie auch die Verwirkungsfrist 
abgelaufen. Gestützt auf diese Erwägungen setzt das Zivilgericht den Verkehrswert der 

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Grundstücke Art. aoaoao und asasas abzüglich der zu berücksichtigenden Steuerlasten im 
Zeitpunkt des Erbganges auf je CHF 1’739’561.- fest (CHF 1'954'550.- [Verkehrswert] – 
CHF 156'364.- [halbe latente Grundstücksgewinnsteuer] – CHF 58’625.- [effektiv bezahlte Steuer 
zum Ausgleich der Verminderung des Kulturlandes] (act. 56-70).

bb) In ihrer Berufungsschrift vom 15. Februar 2011 werfen die Berufungskläger der 
Vorinstanz vor, die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichts betreffend der Berücksichtigung 
der latenten Steuern nicht berücksichtigt zu haben. Während das Bundesgericht im Entscheid 121 
III 304 noch festgehalten habe, die latenten Lasten dürften nur zurückhaltend berücksichtigt 
werden, nämlich wenn mit Sicherheit oder hoher Wahrscheinlichkeit feststehe, dass ein 
Vermögensgegenstand veräussert werde, habe die höchste Instanz im Entscheid 125 III 50 
präzisiert, Belastungen eines Vermögensgegenstandes, die sich erst künftig realisieren könnten, 
seien bei dessen Bewertung als wertvermindernde Faktoren zu berücksichtigen. Sie heben hervor, 
das Bundesgericht anerkenne damit zu Recht, dass die Steuerlast eine Wertverminderung des 
Wirtschaftsguts bewirke. Weiter habe das Bundesgericht ausgeführt, ob und gegebenenfalls wann 
sich solche Lasten verwirklichen könnten, sei für deren Bewertung bestimmend. Dabei entscheide 
der Richter unter Berücksichtigung aller Umstände „ex aequo et bono“. Die Liegenschaften seien 
weitgehend veräussert worden, diese Tatsache sei von der Vorinstanz nicht berücksichtigt worden. 
Wenn der Steuerfall eingetreten sei, wie im vorliegenden Fall, gebe es keine sachlichen Gründe, 
dieser Tatsache nicht Rechnung zu tragen. Folglich sei pro Grundstück für die 
Liegenschaftsgewinnsteuer CHF 312‘728.- in Abzug zu bringen statt je CHF 156‘364.- (act. 16). 

cc) Die Berufungsbeklagten rügen eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung sowie eine 
willkürliche Beweiswürdigung durch die Vorinstanz, was zu einer Verletzung des Pflichtteilsrechts 
der übrigen Nachkommen führe. Sie weisen darauf hin, dass gemäss Urkunde zwischen 
C.________ und B.________ vom 10. Mai 2000 (Beilage 3 zur Expertise Magne), welche wenige 
Wochen nach dem Tode des Erblassers errichtet worden sei, B.________ C.________ einen 
Anteil seines erbvorbezogenen Landes zu einem Preis von CHF 520.-/m2 verkauft habe. Dabei 
handle es sich um den effektiven Marktpreis. Nach allgemeiner Lebenserfahrung würden bei 
Vereinbarungen zwischen Familienmitgliedern in der Regel tiefere Preise berücksichtigt als der 
Verkehrswert, daraus könne geschlossen werden, dass der wahre Wert höher sei als der zwischen 
den Experten verwendete Wert. Sie bemängeln, dass durch den Experten Magne keine 
fachmännische Aufklärung erfolgt sei, unter anderem habe der Sachverständige gewisse 
Zusatzfragen trotz mehrfacher Aufforderung durch den Gerichtspräsidenten nicht beantwortet. 
Ausserdem würden Beilagen zum Gutachten die Schätzung des Experten entkräften. Das 
Gutachten sei nicht schlüssig und über den wahren Wert der erbvorbezogenen Grundstücke sei 
zwingend Beweis zu führen, weshalb die Vorinstanz zwingend eine Oberexpertise hätte anordnen 
müssen. Aus diesem Grund müsste dieser Beweis von der Rechtsmittelinstanz abgenommen 
werden. Die Berufungsbeklagten beantragen, durch den Zivilappellationshof sei eine 
Oberexpertise anzuordnen. Falls die Rechtsmittelinstanz die Ansicht vertrete, es obliege ihr nicht, 
diesen Beweis abzunehmen, sei die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts subsidiär an die erste 
Instanz zurückzuweisen. Sie werfen der Vorinstanz vor, die im Recht liegenden Dokumente, 
nämlich das Schreiben der AA.________ AG an einen Interessenten, das Angebot von 
D.________ und die zwischen C.________ und B.________ getroffene Vereinbarung vom 10. Mai 
2000 als unerheblich qualifiziert zu haben und dadurch in Willkür verfallen zu sein. Sie weisen 
darauf hin, dass diese drei Schriftstücke klar belegen würden, dass der gemäss Gutachten 
festgelegte Verkehrswert von CHF 325.-/m2 nicht der Realität entspreche. Der Verkehrswert 
betrage CHF 520.-/m2, dies entspreche dem von C.________ und B.________ in ihrer 

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Vereinbarung vom 10. Mai 2000 einige Wochen nach dem Tode des Erblassers selbst 
festgelegten Grundstückpreis. 

Schliesslich werfen sie der Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil dem Urteil 
nicht entnommen werden könne, weshalb dem Antrag auf Anordnung einer Oberexpertise nicht 
entsprochen worden sei. Zur Ermittlung der Pflichtteile sei die Berücksichtigung dieser 
Erbvorbezüge zu ihrem reellen Wert unabdinglich (act. 13-24 sowie act. 296-306).

dd) In seiner Berufungsantwort vom 4. Mai 2011 macht der Berufungsbeklagte geltend, die 
Kritik der Berufungskläger sei nicht zu hören, wenn sie neu eine Liegenschaftssteuer von je 
CHF 312‘728.- in Abzug bringen wollten. Soweit ersichtlich seien nie entsprechend bezifferte 
Rechtsbegehren gestellt worden, noch je eine der wirklich bezahlten Grundstückgewinnsteuer 
entsprechende Veranlagung ins Recht gelegt worden. Die von den Berufungsklägern in ihrer 
Rechtsschrift vom 6. Juni 2008 zur Berücksichtigung von Steuerlasten gemachten Äusserungen 
seien rein theoretischer Natur gewesen, und sie seien von den Berufungsbeklagten an der 
Verhandlung vom 17. Juni 2008 bestritten worden. Die Berufungskläger hätten weder 
Tatsachenbehauptungen noch Beweisofferten betreffend der tatsächlich angefallenen 
Liegenschaftsgewinnsteuern geltend gemacht noch entsprechende Beweise abnehmen lassen, so 
dass sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hätten und die Grundstücke Art. aoaoao und 
asasas im Erbgang zu ihrem vollen Verkehrswert zu berücksichtigen seien (act. 191 f.).

ee) In ihrer Berufungsantwort vom 13. Mai 2011 halten die Berufungskläger fest, gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei primär auf die Preisvergleichsmethode abzustellen. Dies 
führe gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung dann zu richtigen Resultaten, wenn 
Vergleichspreise in genügender Anzahl für Objekte ähnlicher Beschaffenheit zur Verfügung 
stünden. Diese Voraussetzungen seien vorliegend erfüllt. Der vom Experten geschätzte und vom 
Gericht übernommene Wert von CHF 325.-/m2 sei somit keinesfalls zu tief, im Gegenteil. Dies 
ergebe sich auch aus der Offerte von D.________ vom 9. Oktober 1998, wonach sie C.________ 
Land für CHF 420.-/m2 angeboten habe. Die Ausnutzungsziffer für dieses Land habe 0.85 
betragen gegenüber der Ausnutzungsziffer von 0.65 für das von B.________ und C.________ 
erbvorbezugsweise erhaltene Land. C.________ habe das Angebot nicht angenommen. Diese 
Offerte belege, dass ein Preis von CHF 420.-/m2 für das entsprechende Land zu hoch gewesen 
sei. Sie räumen ein, dass der Experte die Fragen von D.________ und E.________ nicht voll bzw. 
nicht befriedigend beantwortet habe. Er habe im Rahmen der Beantwortung von Zusatzfragen aber 
festgehalten, „comme membre de la CEIM, je dispose d’une liste de prix des transactions dans 
chaque commune“. Die Commisssion d’estimation des immeubles sei jene Kommission, welche für 
die Finanzdirektion sowie für die Grundbuchämter die Verkehrswerte festsetze, wenn in 
Rechtsgeschäften keine oder offensichtlich zu tiefe Werte angegeben worden seien. Mit dem 
durch diese Funktion verbundenen Wissen sei der Experte klar zum Schluss gelangt, dass ein 
Einzelgeschäft, wo zudem von BFG-Flächen und nicht von m2 gesprochen worden sei, nicht 
massgebend sein könne. Die Kritik an der Expertise ziele vor allem aber auch ins Leere, weil nach 
der vom Bundesgericht propagierten Vergleichsmethode eine genügende Anzahl Objekte 
ähnlicher Beschaffenheit herangezogen werden müssen. Die Berufungskläger würden nicht 
verkennen, dass die Expertise den Anforderungen an die Vergleichsmethode nicht gerecht werde, 
zumal nicht gesagt werde, welche konkreten Verkäufe den Experten zu seiner Schlussfolgerung 
veranlasst hätten. Aus Gründen der Opportunität hätten sie in ihrer Berufung aber verzichtet, das 
Urteil in diesem Punkt anzufechten, um zu vermeiden, dass das Verfahren infolge einer Ergänzung 
des Beweisverfahrens wesentlich verzögert werde. Die Berufungskläger würden den vom Gericht 
berücksichtigten Wert als zu hoch erachten. Sie unterstreichen, von entscheidender Bedeutung sei 

Kantonsgericht KG
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die Schatzung des Werts der Grundstücke durch die Kommission für die Schatzung der 
Liegenschaften zwecks Erhebung der Steuer zum Ausgleich der Verminderung des Kulturlandes. 
Berechnungsgrundlage dieser Schatzung sei der Verkehrswert gewesen. Sie heben hervor, dass 
die kantonale Schatzungskommission mit den Preisen bestens vertraut sei. Sie habe in ihrem 
Gutachten festgehalten, dass sich der handelsübliche Preis zwischen CHF 250.-/m2 und 
CHF 300.-/m2 bewege. Die Fachkommission habe den Verkehrswert auf CHF 240.-/m2 für Artikel 
aoaoao und CHF 255.-/m2 für Parzelle asasas festgelegt. Dieses aus einem anderen Verfahren 
beigezogene Gutachten sei dem Berufungsbeklagten zur Kenntnis gebracht worden, welcher den 
von der Kommission festgesetzten Wert bestritten habe. Die Vorinstanz sei von einem 
Verkehrswert von CHF 325.-/m2 ausgegangen, d.h. von einem höheren Preis als jener von der 
Schatzungskommission festgesetzte. Im Rahmen der Gesamtwürdigung der Akten sowie der 
Expertise habe die Vorinstanz willkürfrei auf die Schlussfolgerung des Experten abstellen können, 
so dass die Berufung in diesem Punkt unbegründet sei.

ff) In einem ersten Schritt gilt es zu prüfen, ob das gerichtliche Gutachten die gesetzlichen 
Anforderungen erfüllt (aaa) und die Vorinstanz zur Festsetzung des Verkehrswerts zu Recht darauf 
abgestellt hat (bbb), bevor alsdann die Frage der Berücksichtigung latenter Steuern bei der 
Festsetzung des Werts der Grundstücke zu klären ist (gg). 

aaa) Wenn im Prozess die Feststellung bestimmter Tatsachen besondere Kenntnisse 
voraussetzt, so ordnet der Richter eine Expertise an (Art. 249 ZPO-FR). Nach Art. 256 ZPO-FR 
umschreibt der Gerichtspräsident dem Experten seine Aufgabe. Er gibt den Parteien Gelegenheit, 
sich über die dem Experten zu stellenden Fragen zu äussern und Abänderungen oder Zusätze zu 
beantragen. Gemäss Art. 259 ZPO-FR steht es den Parteien frei, den Experten um Erläuterungen 
und Ergänzungen des Gutachtens zu ersuchen. Zu diesem Zwecke lädt der Gerichtspräsident den 
Experten zur Verhandlung vor oder fordert ihn auf, einen ergänzenden Bericht einzureichen. 
Erachtet sich das Gericht als ungenügend unterrichtet und handelt es sich insbesondere um eine 
Expertise zwecks vorsorglicher Beweisführung, so ordnet es eine zweite Expertise an. Das 
Gutachten dient dazu, dem Gericht das für die Entscheidung über bestimmte Tatsachen 
notwendige Fachwissen zu vermitteln. Diesem Anspruch muss das Gutachten sowohl in formeller 
als auch materieller Hinsicht gerecht werden. In materieller Hinsicht muss das Gutachten 
vollständig, klar und schlüssig sein. Vollständigkeit setzt nicht voraus, dass nur die gestellten 
Fragen vollständig zu beantworten sind. Die verwendeten Akten und übrigen Quellen müssen 
angegeben und die durchgeführten Beweiserhebungen sowie beigezogene Hilfspersonen 
vollständig offengelegt werden. Aus dem Gutachten muss erkennbar sein, von welchen 
Grundlagen die sachverständige Person ausgegangen ist und wie bzw. aus welchen Quellen sie 
diese ermittelt hat. Die Quellen (Akten und Untersuchungen) sowie Hilfsmittel sind genau zu 
bezeichnen und allenfalls zu erläutern. Aus dem Gutachten muss klar hervorgehen, auf welchem 
Weg und gestützt auf welche Methoden bzw. Fachkenntnisse die sachverständige Person ihre 
Befunde ermittelt und die Schlussfolgerungen gezogen hat. Das Gutachten sollte nicht 
widersprüchlich sein und die Ausführungen des Gutachters sollten für das Gericht und die Parteien 
nachvollziehbar sein. Genügt ein Gutachten diesen Anforderungen nicht, sind dem 
Sachverständigen Ergänzungs- oder Erläuterungsfragen zu stellen. Falls das Gutachten 
unbrauchbar ist, ist ein Obergutachten anzuordnen (BSK ZPO-ANNETTE DOLGE, Art. 183 N 10-16). 
Das Gericht prüft von Amtes wegen, ob das Gutachten Mängel aufweist bzw. der Erläuterung oder 
Ergänzung bedarf, selbst wenn die Parteien auf entsprechende Anträge verzichten. Über die von 
den Parteien gestellten Anträge entscheidet das Gericht und bestimmt, welche Erläuterungs- oder 
Ergänzungsfragen der sachverständigen Person gestellt werden. Das Gericht prüft von Amtes 
wegen, ob das Gutachten vollständig, klar und schlüssig begründet ist. Entspricht das Gutachten 

Kantonsgericht KG
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nicht den Anforderungen, die an ein solches gestellt werden, oder kam es aufgrund von 
Pflichtverletzungen des Sachverständigen nicht ordnungsgemäss zustande, ist es mangelhaft. 
Nicht wesentlich ist, aus welchen Gründen es mangelhaft ist. Mängel sind möglichst durch 
Verbesserung – auf dem Wege der Erläuterung und Ergänzung – zu beheben. Soweit eine 
Verbesserung aufgrund der Schwere der Mängel nicht von vornherein ausgeschlossen ist, ist der 
sachverständigen Person Gelegenheit zur Erläuterung oder Ergänzung des Gutachtens zu geben. 
Auf Parteiantrag oder von Amtes wegen kann das Gericht ein neues Gutachten, ein sogenanntes 
Obergutachten, von einem anderen Sachverständigen einholen, wenn eine Erläuterung bzw. 
Ergänzung die Mängel des Gutachtens nicht zu beseitigen vermochte oder wenn eine 
Verbesserung von vornherein keinen Erfolg verspricht (BSK ZPO-ANNETTE DOLGE, Art. 188 N 7-
10). 

bbb) Die Vorinstanz selbst räumte ein, dass das Gutachten nicht in allen Punkten zu 
befriedigen vermöge, der Experte habe sich insbesondere bei der Beantwortung der Zusatzfragen 
sehr kurz gehalten. Sie hielt fest „im Grossen und Ganzen entspricht sie weitgehend der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung“. Zu Recht weisen die Berufungskläger darauf hin, dass das 
Gutachten den Anforderungen an die Vergleichsmethode nicht gerecht werde, denn es werde 
nicht präzisiert, auf welche Quellen, Akten und Grundlagen sich der Gutachter gestützt habe. Die 
von den Parteien gestellten Zusatz- oder Erläuterungsfragen beantwortete der Sachverständige 
lediglich äusserst knapp bzw. teilweise gar nicht. Auf die Frage der Berufungskläger nach seinen 
Quellen (act. 177/2) erklärte der Experte, er habe sich auf seine persönliche Erfahrung sowie die 
Auskunft von Dritten gestützt (act. 191). Die Berufungskläger fragten den Gutachter, ob er andere 
Landverkäufe berücksichtigt habe und forderten ihn auf, allenfalls zu präzisieren und diese 
aufzuzählen. Im Falle der Verneinung der Frage wird er ersucht, zu erklären, wie er auf den Wert 
von CHF 325.-/m2 gekommen sei. Darauf antwortete der Gutachter wie folgt: „oui, j’ai effectué 
différentes estimations en toute région. Pour le prix fixé, je me réfère aux informations reçues de 
tiers, etc… (questions 12 et 13)“. Die Antworten des Experten auf die Fragen nach den 
Grundlagen oder Quellen seiner Schlussfolgerungen ist zweifellos viel zu knapp und unpräzise. Es 
ist unklar, auf welche Grundlagen sich die sachverständige Person gestützt hat und wie bzw. aus 
welchen Quellen sie diese ermittelt hat. Die Quellen (Akten und Untersuchungen) sowie Hilfsmittel 
werden nicht genannt. Mangels Angabe der Grundlagen und Quellen sowie präziser Erläuterungen 
sind die Ausführungen des Gutachters für das Gericht nicht nachvollziehbar. Aus diesem Grund ist 
ein Obergutachten anzuordnen. 

Mit Verfügung vom 11. Februar 2014 erteilte der Instruktionsrichter Daniel Conca einen 
provisorischen Gutachtensauftrag. Am selben Tag stellte er den Parteien eine Kopie dieser 
Verfügung zu und setzte ihnen Frist zur Geltendmachung von Ablehnungsgründen gegen den 
Experten und zur Beantragung von Abänderungen des Fragenkatalogs sowie zur Stellung von 
Zusatzfragen. Mit Stellungnahme vom 21. Februar 2014 erklärten die Berufungskläger, dass sie 
mit der zusätzlichen Schätzung des Grundstücks Art. ooo GB Q.________ nicht einverstanden 
seien. Die Berufungsbeklagten informierten mit Schreiben vom 5. März 2014, dass sie dem dem 
Experten zu unterbreitenden Fragenkatalog zustimmen und sie die Schätzung des Wert des 
Grundstücks Art. ooo GB Q.________ als sinnvoll erachten. Mit Verfügung vom 2. April 2014 
erteilte der Instruktionsrichter dem Gutachter Conca den Auftrag, innert einer Frist von 8 Wochen 
ein Gutachten zu erstellen. Ungeachtet des Einwands der Berufungskläger wurde der Gutachter 
damit beauftragt, den Wert des Grundstücks Art. ooo GB Q.________ zu schätzen. Daniel Conca 
stellte dem Kantonsgericht das von ihm erstellte Gutachten am 28. Juli 2014 zu. 

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An der Verhandlung vom 2. Dezember 2015 äusserten sich die Parteien zum Zweitgutachten. Die 
Berufungskläger lehnen die Schätzung des Experten Conca in Bezug auf die Grundstücke 
Art. aoaoao und asasas GB Q.________ ab. Sie kritisieren, dass er sich bezüglich dieser 
Grundstücke in keiner Weise mit den vom Experten Magne ermittelten Werten auseinandergesetzt 
habe, sondern lediglich die dem Gutachter Magne unterbreiteten Zusatzfragen aus seiner Sicht 
nochmals beantwortet habe. Daraus schliessen sie, dass der Experte Conca seinem Auftrag nicht 
nachgekommen und das Gutachten somit unbeachtlich sei, da in keinem Punkt erwähnt werde, 
weshalb die Expertise Magne für den vorliegenden Prozess nicht verwertbar sein solle. Ausserdem 
sei die Bewertung vom Gutachter Conca nicht gestützt auf die vom Bundesgericht geforderte 
Vergleichsmethode erfolgt, sondern gemäss einer sogenannten „Discounted Cash Flow Analyse“. 
Angesichts der regen Bautätigkeit in Q.________ um die Jahrtausendwende sei die einleitende 
Bemerkung des Experten Conca, wonach nicht genügend Vergleichwerte zur Verfügung stünden 
unglaubhaft. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei primär auf die 
Preisvergleichsmethode abzustellen, welche zu korrekten Resultaten führe, wenn Vergleichspreise 
in genügender Anzahl für Objekte ähnlicher Beschaffenheit zur Verfügung stünden. In Q.________ 
seien im Umkreis von weniger als 1km in vergleichbaren Lagen und Zonen zahlreiche Verkäufe 
getätigt und Häuser erstellt worden, dabei sei D.________ selbst eine der aktivsten 
Verkäuferinnen gewesen. Folglich wäre es für den Experten Conca ohne weiteres möglich 
gewesen, Vergleichspreise zu beschaffen bzw. D.________ wäre ohne grossen Aufwand in der 
Lage gewesen, die Vergleichspreise selbst ins Recht zu legen. Die Berufungsbeklagten hätten es 
unterlassen, mit konkreten Verkäufen den von ihnen behaupteten Verkehrswert zu beweisen, 
weshalb sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hätten. In der Expertise Conca seien wenige 
Vergleichswerte aufgeführt worden, und es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Grundstücke 
Art. aoaoao und asasas GB Q.________ einen Verkehrswert von CHF 350.-/m2 gehabt haben 
sollten, zumal diese unerschlossen gewesen seien und eine geringere Ausnützung aufgewiesen 
hätten als die aufgeführten Vergleichsgrundstücke. Diese Differenz werde vom Experten mit 
keinem Wort begründet. Alleine die Kosten der Erschliessung würden sich laut dem Experten 
Magne auf CHF 60.-/m2 belaufen. Dass der von Experte Conca geschätzte Verkehrswert von 
CHF 350.-/m2 nicht zutreffend sein könne, ergebe sich weiter aus folgendem Vergleich: Die 
Gemeinde Q.________ könne gemäss Protokoll der Gemeindeversammlung vom 5. Oktober 2015 
im Dorfzentrum von Q.________ ein Grundstück (mit gleicher Ausnützung wie die Grundstücke 
Art. aoaoao und asasas, aber erschlossen) vom Preis von CHF 374.-/m2 kaufen. Es sei 
schlichtweg nicht nachvollziehbar, weshalb der Verkehrswert der unerschlossenen Grundstücke 
Art. aoaoao und asasas GB Q.________ per 21. Februar 2000 CHF 350.-/m2 betragen haben 
solle, wenn mehr als 15 Jahre später ein erschlossenes Grundstück mit gleicher Ausnützung im 
Dorfzentrum von Q.________ zum Preis von CHF 374.-/m2 gehandelt werde, dies umso mehr als 
die Immobilienpreise in den letzten 10 Jahren um 4% pro Jahr gestiegen seien. Somit sei für den 
Wert sämtlicher Grundstücke im Nachlass per Todestag auf die Expertise Magne abzustellen.

Die Berufungsbeklagten weisen an der Verhandlung vor dem Zivilappellationshof vom 
2. Dezember 2015 darauf hin, dass die Discounted Cash Flow Analyse die heute vorherrschende 
Schätzungsmethode sei. Was den von den Berufungsklägern erwähnten Kauf der Gemeinde 
Q.________ im Jahr 2015 betrifft, führen die Berufungsbeklagten aus, es handle sich dabei um ein 
Novum, abgesehen davon sei dieses Grundstück mit den Grundstücken Art. aoaoao und asasas 
GB Q.________ unvergleichbar.  

Der Zivilappellationshof hat keine Veranlassung von der Expertise Conca abzuweichen. Sie wurde 
lege artis erstellt. Der Einwand, Gutachter Conca habe nicht die vom Bundesgericht geforderte 
Vergleichsmethode angewandt, sondern sich auf eine unbekannte, sogenannte Discounted Cash 

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Flow Analyse gestützt, ist so unzutreffend. Die Bewertungsmethodik wird auf den Seiten 6-8 des 
Gutachtens ausführlich dargelegt und der Gutachter präzisierte, für welche Objekttypologie er 
welche Berechnungsmethode anwandte. Es ist nicht zu beanstanden, dass er hierbei auch die 
Discounted Cash Flow Analyse zur Validierung seiner Ergebnisse mitberücksichtigte. Eine 
pauschale Bestreitung ohne inhaltliche Kritik stösst auch deshalb ins Leere, weil den Parteien 
Gelegenheit geboten wurde, Ergänzungsfragen zu stellen oder Erläuterungen zu verlangen; darauf 
haben sie verzichtet. Zudem hat der Gutachter sich sehr wohl auf dem Grundbuchamt mit den 
möglichen Vergleichsobjekten auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb er diese als untauglich 
erachtete (Erbvorbezüge, -teilungen oder Urteile; Gutachten S. 4). Auch der von den 
Berufungsklägern vorgebrachte Vergleich mit dem jüngsten Liegenschaftskauf der Gemeinde 
Q.________ hinkt. Es handelt sich beim Kaufobjekt zwar um eine Liegenschaft mit Zentrumslage 
von 7‘464m2, und das Pauschalangebot betrug CHF 3.8 Mio., wobei der Grundstückanteil mit 
CHF 348.-/m2 eingesetzt wurde. Dem Liegenschaftsbeschrieb ist jedoch zu entnehmen, dass es 
sich um ein Ordenshaus mit angebauter Kapelle sowie schöner und gepflegter Parkanlage mit 
einzigartiger Baumallee handelt. Aktuell befindet sich das Grundstück in zwei verschiedenen 
Zonen (Kernzone und Bauzone mittlerer Dichte); im Zuge der laufenden Ortsplanungsrevision soll 
für die ganze Parzelle in eine „Spezialzone AU.________“ geschaffen werden zum Erhalt „der orts- 
und kulturgeschichtlich bedeutsamen und siedlungsökologisch wertvollen Gesamtanlage“ 
(Protokoll GV Q.________ vom 5. Oktober 2015, Traktandum 2). 

gg) Nun stellt sich die Frage, ob die erstinstanzlichen Richter bei der Festsetzung des Werts 
der Grundstücke Art. aoaoao und asasas GB Q.________ zu Recht bloss die halbe latente 
Grundstückgewinnsteuer in Abzug gebracht haben. 

aaa) Laut herrschender Lehre sind bei der Bewertung von Vermögensgegenständen 
allfällige Belastungen, die sich künftig realisieren könnten, stets zu berücksichtigen 
(HAUSHEER/REUSSER/GEISER, Berner Kommentar, Art. 211 N 15; BSK ZGB I, HEINZ 
HAUSHEER/REGINA AEBI-MÜLLER, Art. 211 N 10), namentlich latente Grundstücksteuern seien bei 
der Bewertung von Liegenschaften zu berücksichtigen (DESCHENAUX/STEINAUER, le nouveau droit 
matrimonial, Berne 1987, p. 373; PETER LOCHER, Wann sind latente Steuern bei der 
güterrechtlichen Auseinandersetzung zu berücksichtigen?, Der Berner Notar 49 [1988], S. 189). 
Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann für die Berücksichtigung latenter Lasten nicht 
ausschliesslich massgebend sein, ob die Veräusserung eines Vermögenswertes mit Sicherheit 
oder mit hoher Wahrscheinlichkeit eintreten und die Last sich damit verwirklichen werde. Die 
Ungewissheit einer Verwirklichung der Last ändere nichts an deren grundsätzlichen Existenz und 
der dadurch bewirkten Wertverminderung eines Vermögenswerts. Ob und gegebenenfalls wann 
sich die Last verwirklichen könnte, sei hingegen für deren Bewertung bestimmend. In quantitativer 
Hinsicht könnten in der Regel keine exakten Angaben darüber gemacht werden, wie sich eine 
latente Last auf den Wert eines Vermögensgegenstandes auswirke. Aus diesem Grund würde der 
Richter sich oft damit behelfen müssen, die in Rechnung zu stellenden künftigen Belastungen „ex 
aequo et bono“ zu ermitteln. Dies entbinde ihn jedoch nicht davon, die zur Verfügung stehenden 
rechtlichen und tatsächlichen Grundlagen bei der Bestimmung des Wertes der latenten Lasten zu 
berücksichtigen. In Bezug auf unklare Verhältnisse habe er nachvollziehbare Annahmen zu treffen 
(BGE 135 III 513 E. 9.4.1; 125 III 50 E. 2b). Für diese tatsächlichen Grundlagen, welche die 
wertmässige Bestimmung der latenten Lasten und nachvollziehbare Annahmen in unklaren 
Verhältnissen ermöglichen würden, dürfe das Gericht nach den allgemeinen Regeln substantiierte 
Behauptungen der Parteien verlangen. Ob diese Sachvorbringen als ausreichend substantiiert 
gelten könnten, sei eine Frage des Bundesrechts. Es sei nicht ausreichend, latente Lasten nur 
betragsmässig zu behaupten, auch deren Realisierungswahrscheinlichkeit sei näher darzulegen 

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(Urteil des Bundesgerichts 5C.201/2005 vom 2. März 2006 mit weiteren Hinweisen). Die 
Berufungskläger weisen in ihrer Rechtsschrift vom 15. Februar 2011 darauf hin, dass die 
Liegenschaften weitgehend veräussert worden seien. Somit ist der Steuerfall eingetreten, den 
Akten ist aber nicht zu entnehmen, wie hoch die von den Berufungsklägern bezahlte 
Liegenschaftsgewinnsteuer tatsächlich ausgefallen ist. An der Instruktionsverhandlung vom 
9. Februar 2015 bestätigten die Berufungskläger, dass der Steuerfall eingetreten sei und die 
Grundstückgewinnsteuern bezahlt worden seien. Ein Abzug von 4% für den Verlust von Kulturland 
sei behördlich verfügt worden und die entsprechende Verfügung sei ins Recht gelegt worden. 
Gestützt darauf habe oder werde die Steuerbehörde einen Abzug von 10% für den Kanton und 
von 6% für die Gemeinde machen. Es sei bekannt, dass die Grundstücke über 16 Jahre im 
Eigentum des Erblassers gestanden hätten. Die Berufungsbeklagten weisen darauf hin, dass sich 
in diesem Zusammenhang die Frage der Beweislast stelle. 

bbb) Vorab ist festzuhalten, dass die Vorinstanz die Steuer zum Ausgleich der Verminderung 
des Kulturlandes, welche gemäss öffentlicher Urkunde vom 14. April 1998 den Berufungsklägern 
B.________ und C.________ auferlegt worden ist (act. 40/1, Ziffer 6) und vom Grundbuchamt des 
Sensebezirks mit Rechnung vom 23. Februar 1999 fakturiert wurde, bei der Festsetzung des 
Werts der Grundstücke zu Recht berücksichtigt hat. Den Akten ist im Übrigen auch nicht zu 
entnehmen, dass dies von den Berufungsbeklagten bestritten wurde.

Im Berufungsverfahren ist unbestritten, dass die Liegenschaften weitgehend veräussert wurden 
(Berufungsschrift vom 15. Februar 2011 S. 16, act. 16, Berufungsantwort S. 16, act. 191). Die 
Vorinstanz ist somit zu Recht davon ausgegangen, dass die latente Steuer zufolge Veräusserung 
der Vermögenswerte mit hoher Wahrscheinlichkeit angefallen ist und die Last sich damit 
verwirklicht hat. Was die wertmässige Bestimmung der latenten Liegenschaftsgewinnsteuer zum 
Zeitpunkt des Todes des Erblassers (21. Februar 2000) betrifft, kann auf die zu diesem Zeitpunkt 
geltende gesetzliche Regelung abgestellt werden. Ein weitergehender Beweis, wie dies die 
Berufungsbeklagten fordern, ist hierfür nicht erforderlich. Somit ist gestützt auf Art. 43 lit. a i.V.m. 
Art. 51 Abs. 1 des Gesetzes über die direkten Kantonssteuern (DStG; SGF 631.1) sowie Art. 18 
des Gesetzes über die Gemeindesteuern (SGF 632.1) eine Grundstückgewinnsteuer von 10% für 
den Kanton und von Art. 6% für die Gemeinde in Abzug zu bringen. Ausserdem ist noch die von 
den Berufungsklägern geleistete Steuer zum Ausgleich der Verminderung des Kulturlandes in 
Höhe von je C