# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4ed5babc-76b4-5add-9fcf-9d908721d7e6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 15.07.2020 II 2020 49
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-49_2020-07-15.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 49

Entscheid vom 15. Juli 2020 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Familienausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, 
Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Familienzulagen (Differenzzulagen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1964) meldete sich am 17. Dezember 2018 (Eingang 
Ausgleichskasse am 25.3.2019) für die Tochter (Jg. 2002), beide wohnhaft im 
Kanton Schwyz, bei der Familienausgleichskasse Schwyz zum Bezug von Diffe-
renzzulagen gemäss Familienzulagengesetz an. Sie beantragte die rückwirkende 
Ausrichtung der Differenzzulagen ab August 2016 (Vi-act. 1). 

B. Mit Verfügung vom 29. März 2019 wies die Familienausgleichskasse 
Schwyz den Antrag ab mit der Begründung, für nichterwerbstätige Personen be-
stehe kein Anspruch auf Differenzzahlungen (Vi-act. 2).

C. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 23. April 2019 Einsprache 
mit den Anträgen (Vi-act. 3a):

1. Die Differenzzulagen zwischen meinem Wohnort (Kanton SZ) zusammen mit 
meiner Tochter in Ausbildung und dem Wohnort des Kindsvaters (Kanton Aar-
gau) seien zu gewähren.

2. Eventualiter sei sonst diese Differenzzulage an/über meinen jetzigen Ehemann 
(und somit Stiefvater) seit 2016 (B.________) und im gleichen Haushalt mit mir 
und meiner Tochter lebend auszuzahlen.

Mit Entscheid vom 5. März 2020 wies die Familienausgleichskasse die Einspra-
che ab (Vi-act. 7a). 

D. Am 9. Mai 2020 (Poststempel 10.5.2020) erhebt A.________ beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz fristgerecht (unter Beachtung des a.o. Fristen-
stillstandes gemäss der Verordnung über den Stillstand der Fristen in Zivil- und 
Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit 
dem Coronavirus [COVID-19] vom 20.3.2020 [SR 173.110.4]) Beschwerde mit 
den Anträgen:

1. Die Differenzzulagen zwischen meinem Wohnort (Kanton SZ) zusammen mit 
meiner Tochter in Ausbildung und dem Wohnort des Kindsvaters (Kanton Aar-
gau) seien [ab Zuzug in Kanton SZ Juli 2016] zu gewähren.

2. Eventualiter sei sonst diese Differenzzulage an/über meinen jetzigen Ehemann 
(und somit Stiefvater) seit 2016 (B.________) und im gleichen Haushalt mit mir 
und meiner Tochter lebend auszuzahlen.

3. Sub-eventualiter sei diese Differenzzulage mir ab Januar 2020 [infolge zwi-
schenzeitlich festem und steigendem Zwischenverdienst gem. Beilagen 5a) bis 
5c)] subsidiär wieder direkt zu überweisen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten Gegenpartei oder des Staates.

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Mit Vernehmlassung vom 17. Juni 2020 beantragt die Vorinstanz die Abweisung 
der Beschwerde. Hierzu nimmt die Beschwerdeführerin am 19. Juni 2020 Stel-
lung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Familienzulagen sind einmalige oder periodische Geldleistungen, die aus-
gerichtet werden, um die finanzielle Belastung durch ein oder mehrere Kinder 
teilweise auszugleichen (Art. 2 des Bundesgesetzes über die Familienzulagen 
[Familienzulagengesetz, FamZG; SR 836.2] vom 24.3.2006). Sie umfassen von 
Bundesrechts wegen Kinderzulagen und Ausbildungszuschüsse (vgl. Art. 3 
Abs. 1 FamZG; kantonal können zusätzlich Geburts- und Adoptionszulagen ge-
leistet werden; Art. 3 Abs. 3 FamZG), für welche der Bund Mindesthöhen von 
Fr. 200.-- für Kinderzulagen und Fr. 250.-- für Ausbildungszulagen festgelegt hat 
(Art. 5 FamZG). Die Kantone können in ihren Familienzulagenordnungen höhere 
Mindestansätze vorsehen (Art. 3 Abs. 2 Satz 1 FamZG). 

Einen Anspruch auf Familienzulagen hat, wer als Arbeitnehmender oder 
Selbständigerwerbender auf einem jährlichen Erwerbseinkommen, das mindes-
tens dem halben jährlichen Betrag der minimalen vollen Altersrente der AHV ent-
spricht (d.h. z.Zt. mindestens Fr. 592/Mt. resp. Fr. 7'110/Jahr), AHV-Beiträge ent-
richtet (Art. 13 Abs. 3 FamZG). Ausgerichtet werden - unabhängig des Arbeits-
pensums - stets nur ganze Zulagen. 

Auch Nichterwerbstätige können einen Anspruch auf Familienzulagen nach Art. 3 
und 5 FamZG haben. Als Nichterwerbstätige gelten dabei in der AHV obligato-
risch versicherte Personen, die bei der AHV als nichterwerbstätige Personen er-
fasst sind, sowie in der AHV obligatorisch versicherte Arbeitnehmende und 
Selbständigerwerbende, die das zuvor erwähnte Mindesteinkommen nicht errei-
chen, (Art. 19 Abs. 1 und 1bis FamZG). Damit sie einen Anspruch haben, darf das 
steuerbare Einkommen den anderthalbfachen Betrag einer maximalen vollen Al-
tersrente der AHV nicht übersteigen (d.h. < Fr. 42'660.--) und dürfen keine Er-
gänzungsleistungen zur AHV/IV bezogen werden (Art. 19 Abs. 1 und 2 FamZG). 
Ausgeschlossen ist für die Nichterwerbstätigen in jedem Fall der Anspruch auf 
Differenzzulagen nach Art. 7 Abs. 2 FamZG (Art. 19 Abs. 1 FamZG). 

Für das gleiche Kind wird nur eine Zulage derselben Art ausgerichtet, wobei die 
Differenzzulage nach Art. 7 Abs. 2 FamZG vorbehalten bleibt (Art. 6 FamZG). 

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Haben mehrere Personen für das gleiche Kind Anspruch auf Familienzulagen 
nach eidg. oder kant. Recht, so steht der Anspruch in nachstehender Reihenfol-
ge zu (Art. 7 Abs. 1 FamZG):
a. der erwerbstätigen Person;
b. der Person, welche die elterliche Sorge hat oder bis zur Mündigkeit des Kin-

des hatte;
c. der Person, bei der das Kind überwiegend lebt oder bis zu seiner Mündigkeit 

lebte;
d. der Person, auf welche die Familienzulagenordnung im Wohnsitzkanton des 

Kindes anwendbar ist;
e. der Person mit dem höheren AHV-pflichtigen Einkommen aus unselbstständi-

ger Erwerbstätigkeit;
f. der Person mit dem höheren AHV-pflichtigen Einkommen aus selbstständiger 

Erwerbstätigkeit.

Richten sich die Familienzulagenansprüche der erst- und der zweitanspruchsbe-
rechtigten Person nach den Familienzulagenordnungen von zwei verschiedenen 
Kantonen, so hat die zweitanspruchsberechtigte Person Anspruch auf den Be-
trag, um den der gesetzliche Mindestansatz in ihrem Kanton höher ist als im an-
deren (Differenzzulagen, Art. 7 Abs. 2 FamZG), ausser die zweitanspruchsbe-
rechtigte Person gelte als nichterwerbstätige (Art. 19 Abs. 1 FamZG).

2. Mit dem angefochtenen Einspracheentscheid vom 5. März 2020 bestätigte 
die Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe keinen Anspruch auf Differenzzu-
lagen nach Art. 7 Abs. 2 FamZG. Dies mit folgender Begründung:

2.1 Der Kindsvater sei im Kanton Aargau wohnhaft und da unselbständig er-
werbstätig. Gemäss Art. 7 Abs. 1 FamZG sei er erstberechtigt zum Leistungsbe-
zug von Kinder- und Ausbildungszulagen.

2.2 Der Kanton Aargau leiste die bundesrechtlichen Minimalansätze (Fr. 200.-- 
resp. Fr. 250.--), wogegen der Kanton Schwyz Kinderzulagen von Fr. 220.-- und 
Ausbildungszulagen von Fr. 270.-- gewähre. Mithin bestehe grundsätzlich die 
Möglichkeit, Differenzzulagen geltend zu machen, wenn die hierzu notwendigen 
Voraussetzungen erfüllt seien. Einen Anspruch geltend machen könnten 
grundsätzlich die Beschwerdeführerin und ihr jetziger Ehemann als Stiefvater.

2.3 Nichterwerbstätige hätten keinen Anspruch auf Differenzzulagen. Die Be-
schwerdeführerin sei bei der Ausgleichskasse seit 2017 als Nichterwerbstätige 
erfasst. Zudem habe das durch sie geltend gemachte Einkommen in den Jahren 
2016 bis 2018 das jährliche Mindesteinkommen offensichtlich nicht erreicht, 

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weshalb sie offensichtlich nicht Arbeitnehmende im Sinne von Art. 13 FamZG sei. 
Auch der Stiefvater, der bis 30. April 2017 als Nichterwerbstätiger und ab 1. Mai 
2017 als Bezüger einer AHV-Rente erfasst sei, habe einzig 2016 das notwendige 
Mindesteinkommen zum Bezug von Familienzulagen erreicht; er sei damals in-
des bei einem Arbeitgeber mit Sitz in St. Gallen angestellt gewesen, weshalb oh-
nehin nicht der Kanton Schwyz zuständig sei (zudem leiste St. Gallen wie Aargau 
die Minimalansätze).

2.4 Unbeachtlich sei, dass sich die Beschwerdeführerin selber nie als Nichter-
werbstätige angemeldet habe und ebenso, dass sie unfreiwillig arbeitslos sei. 
Beides ändere nichts an ihrem Status als Nichterwerbstätige. Die Arbeitslosen-
versicherung richte keine Differenzzahlungen aus, da ein Anspruch einer ande-
ren erwerbstätigen Person auf Familienzulagen für dasselbe Kind jeden An-
spruch auf den Zuschlag der Arbeitslosenversicherung ausschliesse.

2.5 Im Ergebnis bestehe somit kein Anspruch auf Differenzzulagen. Da sich 
dies auf klare gesetzliche Grundlagen stütze, bestehe auch keine Verletzung von 
Grundrechten gemäss Bundesverfassung, wie dies die Beschwerdeführerin zu 
Unrecht geltend mache.

3. Zu dem von der Beschwerdeführerin sowohl in der Beschwerde vom 9. Mai 
2020 als auch in der Eingabe vom 19. Juni 2020 Vorgetragenen gilt es was folgt 
festzuhalten: 

3.1 Aus der Tatsache, dass das Scheidungsurteil sämtliche Kinder- / Ausbil-
dungszulagen der Beschwerdeführerin zuspricht, kann sie nichts zu ihren Guns-
ten ableiten. Es besagt dies nur so viel, dass dann, wenn Familienzulagen 
gemäss Gesetz geleistet werden, diese in der gesetzlichen Höhe ihr zustehen 
und im Falle, dass die Zulagen an den Ex-Ehemann ausbezahlt werden, von die-
sem an sie zu überweisen sind. Hingegen kann sie aus dem Scheidungsurteil 
weder einen eigenen Anspruch auf Familienzulagen noch auf deren Höhe oder 
auf Differenzzulagen ableiten.

3.2 Der Zweck der Familienzulagen (Ausgleich der finanziellen Belastung 
durch ein oder mehrere Kinder; vgl. Art. 2 FamZG) gibt entgegen der Darstellung 
der Beschwerdeführerin nicht allen Personen in bescheidenen finanziellen Ver-
hältnissen Anspruch auf Familienzulagen. Vielmehr definiert das Gesetz selber, 
wer Anspruch auf Zulagen hat. Dabei sind nicht die finanziellen Verhältnisse re-
levant, sondern die vom Gesetz definierten Anspruchsvoraussetzungen. Sind 
diese erfüllt, besteht ein Anspruch auf eine Zulage losgelöst von Einkommens-
höhe und/oder Vermögen. Diesbezüglich ist der mit dem Gesetz angestrebte 

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Grundsatz "ein Kind eine Zulage" (zumindest seit der Revision von 2011 und der 
Gewährung der Zulage an Selbständigerwerbende; vgl. BBl 2009 5991) erfüllt. 
Hingegen hat es der Gesetzgeber abgelehnt, diesen Grundsatz absolut umzu-
setzen und voraussetzungslos jedem Kind eine Zulage zu gewähren (vgl. Jaggi, 
Die Entstehung des Familienzulagengesetzes, in Schaffhauser/Kieser, Bundes-
gesetz über die Familienzulagen, S. 55). Damit aber ist in der Tat nicht ausge-
schlossen, dass selbst sehr vermögende Personen Anspruch auf Familienzula-
gen und ggfs. Differenzzulagen haben, anderseits aber weniger bemittelte Per-
sonen, die etwa das Mindest-Erwerbseinkommen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG 
nicht erreichen, als Nichterwerbstätige gelten und von der Differenzzulage aus-
geschlossen sind oder Nichterwerbstätige, deren steuerbares Einkommen (aktu-
ell z.B.) Fr. 43'000.—beträgt, oder die Ergänzungsleistungen beziehen, gar keine 
Familienzulage erhalten (vgl. Art. 19 Abs. 2 FamZG). Auch dass die Zulagen kan-
tonal unterschiedlich ausfallen können, ist vom Gesetzgeber gewollt, hat er sich 
doch bundesrechtlich auf die Normierung von Mindestvorgaben beschränkt und 
den Kantonen die Kompetenz gegeben, höhere als die Minimalzulagen zu leisten 
und auch Geburts- und Adoptionszulagen vorzusehen (vgl. Art. 3 Abs. 2 Fam-
ZG). Damit aber steht fest, dass der Gesetzgeber bewusst nicht allen Eltern ei-
nen Anspruch auf Familienzulage gab und auch nicht allen Empfängern die 
gleich hohen Zulagen gewährleisten wollte. Eine gewisse Ungleichheit nahm der 
Gesetzgeber bewusst in Kauf. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin 
wollte der Gesetzgeber weder insbesondere weniger bemittelte Personen be-
günstigen, noch wollte er zwischen den Kantonen unterschiedliche Zulagen ver-
hindern.

3.3 Zu den vom Gesetzgeber bewusst getroffenen Entscheiden zählt auch, 
Nichterwerbstätigen keine Differenzzulagen zu leisten (vgl. Art. 19 Abs. 1 Fam-
ZG; BBl 2004 6910). Soweit also die Beschwerdeführerin ausführt, es widerspre-
che dem Gesetz und sei diskriminierend, wenn sie keine Differenzzulage erhalte, 
obwohl sie finanziell darauf angewiesen wäre, wogegen Begüterte eine Diffe-
renzzulage erhalten würden, geht sie fehl. Auch wenn diese Regelung durchaus 
kritisch betrachtet werden kann (vgl. etwa auch Kieser/Reichmuth, Bundesgesetz 
über die Familienzulage, Praxiskommentar, Art. 19 N 73), so besteht hierzu den-
noch eine ausdrückliche gesetzliche Grundlage. Die Familienzulage für Nichter-
werbstätige ist subsidiär. Es werden grundsätzlich nur Zulagen ausgerichtet, 
wenn für dasselbe Kind im gleichen Zeitraum keine erwerbstätige Person An-
spruch auf Familienzulagen hat. Damit aber ist auch die Differenzzulage für Nich-
terwerbstätige ausgeschlossen bzw. auf Erwerbstätige beschränkt. Dies hat mit-
unter auch mit der unterschiedlichen Finanzierung der Familienzulagen zu tun: 
So werden die Zulagen der Arbeitnehmenden von den Arbeitgebern und jene der 

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Selbständigerwerbenden von diesen finanziert, die Zulagen der Nichterwerbstäti-
gen hingegen gehen voll zu Lasten der Kantone (vgl. §§ 16 ff. des Einführungs-
gesetzes zum Bundesgesetz über die Familienzulagen [EGzFamZG; SRSZ 
370.100] vom 26.6.2008).

3.4 Es trifft wohl zu, dass die Beschwerdeführerin, die mit ihrer Tochter im Kan-
ton Schwyz wohnhaft ist, auch als Nichterwerbstätige grundsätzlich Anspruch auf 
Familienzulagen im Kanton Schwyz haben kann. Wie zuvor erwähnt, ist der An-
spruch der Nichterwerbstätigen indes subsidiär und setzt voraus, dass für das-
selbe Kind nicht bereits ein Anspruch einer erwerbstätigen Person besteht (Art. 7 
FamZG). Vorliegend besteht ein Anspruch des Kindsvaters im Kanton Aargau. 
Dies schliesst den Anspruch der nichterwerbstätigen Kindsmutter aus. Zudem 
normiert das Gesetz - wie aufgezeigt - explizit, dass diesfalls auch kein Anspruch 
auf Differenzzulagen besteht.

3.5 An ihrem Status einer Nichterwerbstätigen gemäss FamZG ändert - entge-
gen der Ausführung der Beschwerdeführerin - die Tatsache nichts, dass sie sich 
bei der Ausgleichskasse nie als Nichterwerbstätige angemeldet hat. Wer als 
nichterwerbstätig gilt, definiert Art. 19 FamZG. Es sind dies u.a. in der AHV obli-
gatorisch versicherte Personen, die bei der AHV als nichterwerbstätige Personen 
erfasst sind. Gemäss rechtskräftig gewordenem Einspracheentscheid vom 
22. November 2018 der Ausgleichskasse Schwyz (Vi-act. 8) ist die Beschwerde-
führerin als Nichterwerbstätige erfasst.

3.6 Schliesslich trägt die Beschwerdeführerin vor, sie sei unfreiwillig nichter-
werbstätig bzw. sie sei arbeitslos und stellensuchend. Als Arbeitslose könne ihr 
nicht der Status einer Nichterwerbstätigen entgegengehalten werden. Vielmehr 
sei ihr als Arbeitslose die Differenzzulage wie einer erwerbstätigen Person zuzu-
sprechen.

Der Beschwerdeführerin ist insoweit zuzustimmen, als arbeitslose Personen auf-
grund der bezogenen Arbeitslosenentschädigung bei der Ausgleichskasse nicht 
als nichterwerbstätige Personen erfasst sind und damit nicht zu den Nichter-
werbstätigen gemäss Art. 19 Abs. 1 FamZG zählen (vgl. Kieser/Reichmuth, 
a.a.O., Art. 19 N 60). Hingegen verkennt die Beschwerdeführerin bei ihrer Argu-
mentation, dass Personen, die ein Taggeld der Arbeitslosenversicherung bezie-
hen, gar keinen Anspruch auf Familienzulagen haben, da sie auch nicht Arbeit-
nehmende im Sinne von Art. 5 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 sind. 
Anstelle einer Familienzulage erhalten sie einen Zuschlag der Arbeitslosenversi-
cherung, der den Familienzulagen entspricht (Kinder- und Ausbildungszulagen), 

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auf die sie Anspruch hätten, wenn sie in einem Arbeitsverhältnis stünden (Art. 22 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 
837.0] vom 25.6.1982). Allerdings ist auch dieser Zuschlag - analog des Zu-
schlages von Nichterwerbstätigen - subsidiär: Die Arbeitslosenversicherung rich-
tet keinen Zuschlag aus, wenn für den gleichen Zeitraum eine erwerbstätige Per-
son Anspruch auf Familienzulagen für dasselbe Kind hat (Art. 22 Abs. 1 lit. b 
AVIG). Zudem ist der Arbeitslosenversicherung die Differenzzulage fremd. 

3.7 Im Sinne eines Zwischenergebnisses kann somit festgehalten werden, 
dass die Vorinstanz einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf Differenzzulage 
zu Recht verneint hat, soweit sie als Nichterwerbstätige gemäss Art. 19 FamZG 
gilt oder arbeitslos ist. 

Die Beschwerdeführerin fordert die Differenzzulage seit ihrem Zuzug in den Kan-
ton Schwyz im Jahr 2016. 

Die Beschwerdeführerin ist seit 2017 rechtskräftig als Nichterwerbstätige erfasst. 
Eine Beitragspflicht als Nichterwerbstätige entfiel 2016 einzig deshalb, weil ihre 
Beiträge als nichterwerbstätige Ehegattin eines erwerbstätigen Ehegatten als be-
zahlt gelten, da der Ehegatte mehr als die doppelte Höhe des Mindestbeitrages 
bezahlt hat (vgl. Vi-act. 8). Dies ändert indes nichts daran, dass sie auch 2016 
nichterwerbstätig war. 

Die Beschwerdeführerin macht auch nicht geltend, die von der Vorinstanz aner-
kannten, von ihr erzielten Einkommen der Jahre 2016 bis 2018 seien falsch (vgl. 
angefochtener Einspracheentscheid Erw. 11). Da diese weit unter dem jährlichen 
Mindesteinkommen gemäss Art. 13 Abs. 3 FamZG liegen, ändert dies nichts an 
ihrem Status als Nichterwerbstätige (vgl. Art. 19 Abs. 1bis FamZG; oben Erw. 1). 
Für 2019 macht die Beschwerdeführerin kein höheres Einkommen geltend.

Damit aber hat die Vorinstanz zu Recht festgestellt, dass die Beschwerdeführerin 
in der Zeit, für welche sie Differenzzulagen beansprucht, als Nichterwerbstätige 
erfasst ist und damit keinen Anspruch auf Differenzzulagen hat. Die Beschwerde 
erweist sich damit im Hauptantrag als unbegründet.

4. Die Beschwerdeführerin beantragt im Eventualantrag die Ausrichtung einer 
Differenzzulage über ihren neuen Ehemann / Stiefvater der Tochter.

Am 17. Dezember 2018 unterzeichnete die Beschwerdeführerin für sich und ihre 
Tochter ein Gesuch um Differenzzulage. In der Folge prüfte die Vorinstanz die 
Anspruchsberechtigung der Beschwerdeführerin und verneinte eine solche mit 
Verfügung vom 29. März 2019. Hiergegen reichte sie Einsprache ein. Darin for-

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mulierte sie ebenfalls einen Eventualantrag, wonach die Differenzzulage ggfs. 
über ihren Ehemann auszurichten sei. Eine vertiefte Prüfung dieses Anspruches 
erfolgte durch die Vorinstanz nicht, lag ihr hierzu doch auch gar nie ein entspre-
chendes Gesuch vor. Ob es angezeigt war, im Rahmen des Einspracheentschei-
des den Eventualantrag materiell zu behandeln und abzuweisen oder ob hierauf 
nicht korrekterweise nicht einzutreten gewesen wäre (da nicht Gegenstand der 
angefochtenen Verfügung), kann offenbleiben. Immerhin hält die Vorinstanz ver-
nehmlassend ebenfalls fest, um einen Anspruch des Stiefvaters zu prüfen, sei 
eine entsprechende Anmeldung seinerseits notwendig. Die Sache ist für das 
Verwaltungsgericht mangels erforderlicher Akten nicht spruchreif, sondern zur 
weiteren Abklärung, ggfs. ausdrücklichen Aufforderung an den Stiefvater, eine 
Anmeldung zur Differenzzulage einzureichen, an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

5. Sub-eventualiter beantragt die Beschwerdeführerin die Leistung einer Diffe-
renzzulage ab Januar 2020. Sie erziele seit Januar 2020 regelmässige Zwi-
schenverdienste. Die Vorinstanz hält diesbezüglich vernehmlassend fest, dies sei 
ihr bis dato nicht bekannt gewesen. Es sei demnach zu prüfen, ob die Beschwer-
deführerin die Voraussetzungen zum Bezug der Differenzzulagen neu erfülle. 
Damit entsprechende Abklärungen vorgenommen werden könnten, sei die Sache 
an die zuständige Verwaltung zu überweisen.

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde insoweit begründet, als 
ein Anspruch der Beschwerdeführerin auf Differenzzulage für das Jahr 2020 und 
ein Anspruch des Stiefvaters auf Differenzzulage abgelehnt wurden. Der Ein-
spracheentscheid vom 5. März 2020 wird in diesem Sinne teilweise aufgehoben 
und zur weiteren Sachverhaltsabklärung und neuem Entscheid an die Vorinstanz 
zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

7. Es werden keine Kosten erhoben, Anspruch auf eine Parteientschädigung 
besteht nicht (Art. 1 FamZG i.V.m. Art. 61 lit. a und g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid 
vom 5. März 2020 insoweit aufgehoben, als ein Anspruch der Beschwerde-
führerin auf Differenzzulage für das Jahr 2020 und ein Anspruch des Stief-
vaters auf Differenzzulage abgelehnt wurden. Die Sache wird diesbezüglich 
zur weiteren Sachverhaltsabklärung und neuem Entscheid an die Vor-
instanz zurückgewiesen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 15. Juli 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 7. August 2020