# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eb844a9f-2045-529a-81a7-d981e469fcbe
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 26.08.2025 PQ250044
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ250044_2025-08-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PQ250044-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Schmidt

Beschluss vom 26. August 2025

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführer

gegen

B._____, 
Beschwerdegegnerin

betreffend Sistierung persönlicher Verkehr

Beschwerde gegen einen Beschluss des Bezirksrates Hinwil vom 9. Juli 
2025 i.S. C._____, geb. tt.mm.2014; VO.2025.16 und D._____, geb. 
tt.mm.2010; VO.2025.17 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk 
Hinwil)

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Erwägungen:

1.

1.1 Der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin sind die geschiedenen 

Eltern von C._____, geb. tt.mm.2014 (Verfahrensbeteiligte), und D._____, geb. 

tt.mm.2010. Die Kinder leben bei der Mutter in E._____. Der Vater wohnt in 

Deutschland.

1.2 Mit Entscheid vom 6. Mai 2025 sistierte die Kindes- und Erwachsenen-

schutzbehörde Bezirk Hinwil (KESB) das Besuchsrecht des Beschwerdeführers 

gegenüber C._____ ab Rechtskraft des Entscheides für die Dauer der traumathe-

rapeutischen Begleitung von C._____ (act. 6/2).

1.3 Mit Schreiben vom 16. Juni 2025 (act. 6/3) übermittelte die KESB dem Be-

zirksrat Hinwil (Vorinstanz) eine an die KESB adressierte E-Mail-Nachricht des 

Beschwerdeführers vom 6. Juni 2025 (act. 6/1). Mit E-Mail (IncaMail) vom 18. Juni 

2025 ersuchte die Vorinstanz den Beschwerdeführer u.a., schriftlich auf dem 

Postweg zu erklären, ob er (kostenpflichtig) Beschwerde beim Bezirksrat Hinwil 

erheben wolle bzw. seine E-Mail an die KESB als Beschwerde verstanden haben 

wolle, und falls ja, ebenfalls schriftlich auf dem Postweg bis zum 30. Juni 2025 ein 

Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen (act. 6/4 S. 3 f.). Hierauf antwortete 

der Beschwerdeführer wiederum per E-Mail. Er bat um juristische Unterstützung 

und machte Ausführungen zu den Geschehnissen seit der Scheidung aus seiner 

Sicht (act. 6/4 S. 1 ff.). Da der Beschwerdeführer wiederum keinen Beschwerde-

willen geäussert und kein Zustelldomizil genannt, indessen als Absender eine von 

der zuletzt bekannten abweichende Adresse angegeben hatte, forderte die Vorin-

stanz den Beschwerdeführer mit E-Mail (IncaMail) vom 19. Juni 2025 – neben 

Ausführungen zur Rechtsnatur des Beschwerdeverfahrens und zum Umstand, 

dass nicht einseitig eine Verfahrenspartei unterstützt werden könne – erneut auf, 

sich auf dem Postweg zur Frage des Beschwerdewillens zu äussern, bejahenden-

falls ein Zustelldomizil zu bezeichnen und zudem die geänderte Adresse zu be-

zeichnen (act. 6/4 S. 1). Der Beschwerdeführer liess sich nicht mehr vernehmen. 

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1.4 Mit Beschluss vom 9. Juli 2025 schrieb die Vorinstanz das Verfahren man-

gels geäusserten Beschwerdewillens ab (act. 5 E. 2 und Dispositiv-Ziffer I). Kos-

ten erhob sie keine (Dispositiv-Ziffer II).

1.5 Mit Eingabe 14. Juli 2025 (Poststempel 17. Juli 2025; Eingang: 21. Juli 

2025) wandte sich der Beschwerdeführer an die Kammer (act. 2). Die Akten der 

Vorinstanz (act. 6/1-5, act. 8/1-5) und der KESB (act. 10/1-244, 11/1-237) wurden 

beigezogen. Weiterungen sind nicht erforderlich. 

2.

2.1 Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet 

sich nach den Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) und 

des Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR, 

LS 232.3). Enthalten diese Gesetze keine Regelung, gelten für die Verfahren vor 

den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen die Bestimmungen des Gerichtsorganisa-

tionsgesetzes (GOG, LS 211.1) sowie subsidiär und sinngemäss die Bestimmun-

gen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; Art. 450f ZGB und § 40 EG 

KESR). Beschwerden gegen Entscheide der KESB werden in erster Instanz vom 

Bezirksrat und in zweiter Instanz vom Obergericht beurteilt (Art. 450f ZGB i.V.m. 

§§ 40 und 63 f. EG KESR und § 50 GOG). 

2.2 Gegenstand des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens ist der Entscheid 

des Bezirksrats als Vorinstanz (Anfechtungsobjekt). Die Beschwerde führende 

Partei hat darzulegen und aufzuzeigen, inwiefern sie diesen Entscheid als fehler-

haft erachtet. Sie muss sich sachbezogen mit den Entscheidgründen auseinan-

dersetzen und darlegen, inwiefern die Vorinstanz das Recht falsch angewendet 

bzw. den Sachverhalt unrichtig festgestellt haben soll. Bei juristischen Laien wer-

den nur minimale Anforderungen gestellt. Als Antrag genügt eine Formulierung, 

aus der sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie entschieden werden soll. Als 

Begründung reicht aus, wenn zum Ausdruck kommt, an welchen Mängeln der an-

gefochtene Entscheid leidet bzw. weshalb der vorinstanzliche Entscheid in den 

angefochtenen Punkten unrichtig sein soll. Sind allerdings auch diese Anforderun-

gen nicht erfüllt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.

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2.3 Der Beschwerdeführer erklärt in seiner Eingabe eingangs, "Widerspruch ge-

gen den Entscheid des Bezirksrats Hinwil vom 10. Juli 2025" zu erheben (act. 2 

S. 1). Alsdann macht er Ausführungen unter den Überschriften "1. Persönlicher 

und familiärer Hintergrund", "2. Umgang mit den Kindern seit dem Wegzug", 

"3. Falsche Anschuldigungen und Verhalten von Frau B._____", "4. Fehlende Ko-

operation und Informationsfluss" und "5. Keine Alternative zum Kontaktverbot ge-

prüft" (act. 2 S. 1 ff.). Auf die Erwägungen im Beschluss der Vorinstanz vom 

10. Juli 2025 geht er dabei mit keinem Wort ein. Entsprechend zeigt er auch nicht 

auf, dass und weshalb die Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid und die 

Erledigung des Verfahrens durch die Vorinstanz unrichtig sein sollen. Auf die Be-

schwerde ist nicht einzutreten. Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer im 

obergerichtlichen Beschwerdeverfahren unzulässigerweise neue Anträge stellt 

(vgl. act. 2 S. 3). Lediglich der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die KESB 

dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 14. Januar 2025 Frist zur Stellung-

nahme ansetzte und ihm gleichzeitig mitteilte, dass er ein persönliches Gespräch 

verlangen könne. Diese Möglichkeit, seine Sichtweise darzulegen, liess der Be-

schwerdeführer ungenutzt, obwohl ihn die KESB zusätzlich zum Schreiben, das 

an seine zuletzt bekannte Adresse in F._____ [Stadt in Deutschland] adressiert 

war, auch noch per IncaMail darauf aufmerksam gemacht hatte (act. 11/214, 

11/215). Da der Beschwerdeführer zudem trotz entsprechendem Hinweis der Vor-

instanz keinen Beschwerdewillen zum Ausdruck brachte, kann im vorliegenden 

Verfahren keine inhaltliche Überprüfung des Entscheides der KESB erfolgen.

3. Die Kosten des Verfahrens wären grundsätzlich dem Beschwerdeführer auf-

zuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Umständehalber sind allerdings keine Kosten zu 

erheben. 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

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3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdeführer auf dem 

Rechtshilfeweg, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bezirk Hinwil 

sowie an den Bezirksrat Hinwil, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die beigezogenen 

Akten an den Bezirksrat zurück.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

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