# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 92b50f2b-bc2c-5a42-be5e-1e841c8f9785
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-07-11
**Language:** de
**Title:** Gutheissung; Unfallkausalität der geklagten Kniebeschwerden bejaht
**Docket/Reference:** UV.2016.00141
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2016.00141.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2016.00141
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiberin Hediger
Urteil
vom
11. Juli 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Markus Zimmermann
DFP & Z,
Advokatur
Stadtturmstrasse 10, Postfach 1644, 5401 Baden
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Die 1969
geborene
X.___
arbeitete seit dem 1.
November
20
07
als
Operatorin
bei der
Y.___
AG und war dadurch bei der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am
11
.
Juni 2012
rutschte
sie
auf
einer Wasser
lache
aus
und fiel zu Boden. Dabei
zog
sich
die Versicherte u.a. eine
Kniege
lenksdistorsion
links zu
(Unfallmeldung vom
14
.
Juni 2012
, Urk.
2/6
/1
, vgl. auch
Urk.
2/6/72
).
Daraufhin
war
sie
bis zum
1.
Juli 2012
zu 100 % und vom
2.
Juli
2012 bis am 2
6.
Juli
2012 zu 50
%
Arbeitsunfähig
geschrieben (
Urk.
2/6/7,
Urk.
2/6/10,
Urk.
2/6/13
). Die Suva trat auf den Schadenfall ein und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Urk.
2/6/2
f.
). Der erstbehandelnde
Arzt
diagnos
tizierte eine laterale Bandläsion im
oberen Sprunggelenk
links
sowi
e den Ver
dacht auf eine Gelenkb
innenläsion im linken Knie un
d in der linken Schulter
.
Ausserdem
verschrieb
er
eine Physiotherapie
(
Urk.
2/6/20,
Urk.
2/6/
5,
mit zwei
facher Verlängerung,
Urk.
2/6/
8 f.
) und veranlasste
er
d
as
am
2
3.
August 2012
im
Röntgeninstitut
Z.___
durchgeführte
MRI
des
linken Kniegelenks
(
Urk.
2/6/12), dessen Interpretation in der Folge zu ärztlichen Differenzen führte
.
Anlässlich des
o
rthopädischen
Konsilium
s
vom 21. November 2012
empfahl
Dr.
med.
A.___
, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie,
gestützt auf seine eigene klinische Untersuchung sowie die MRI-Bilder vom 2
3.
August 2012
eine
a
rthr
oskopische
Teilmenis
kektomie
und Bilanzierung der vorderen
Kreuz
band
situation
(
Urk.
2/6/13),
deren Kostenübernahme
die Suva mit Schreiben vom
7.
Dezember 2012 ablehnte und dies damit begründete, es würden ge
stützt auf das
MRI vom 2
3.
August 2012 keine unfallkausalen Verletzungen
vorliegen
(
Urk.
2/6/
15,
Urk.
2/6/
17).
Dagegen opponierten sowohl
Dr.
A.___
als auch die
Versicherte, vertreten durch ihre
Rechtsschutz
versicherung
, welche die MRI-Bilder vom 2
3.
August 2012 durch das
Zentrum für medizinische Radiologie
,
Röntgeninstitut
B.___
,
analysieren
liess
(
Urk.
2/6/19,
Urk.
2/6/26,
Urk.
2/6/28,
Urk.
2/6/31
,
Urk.
2/6/42
/2 f
., Bericht von
Dr.
med.
C.___
,
Facharzt FMH für Radiologie
,
vom
6.
August
2013
,
Urk.
2/6/42
/
3 ff.
)
.
Am 1
4.
Januar
2013 führte
Dr.
A.___
die
arthroskopische
Teilmeniskektomie
medial und lateral links
in der Klinik
D.___
durch
(vgl. Operationsbericht,
Urk.
2/6/29)
. Am 1
5.
Januar 2013
nahm
Dr.
med.
E.___
, Facharzt FMH für
Chirurgie und beratender Arzt der Suva,
eine
Aktenbeurteilung
(ohne
Ope
rationsbericht
vom 15. Januar 2013)
vor (
Urk.
2/6/24).
Postoperativ verordnete
Dr.
A.___
eine
physiotherapeutische
Nachbehandlung
(
Urk.
2/6/35), deren Kostenübernahme
die
Suva ebenfalls ablehnte (
Urk.
2/6/36).
Zur
Interpretation und Ab
klärung der Unfallkausalität der
MRI
-Bilder
vom 2
3.
August 2013 ver
an
lasste die Suva
die Aktenb
eurteilung der Universitätsklinik
F.___
vom 1
8.
September 2013 (
Urk.
2/6/44
f.
).
Gestützt darauf hielt sie mit Schreiben vom 2
4.
September 2013
(vgl. Urk.2/6/
48
)
sowie
einsprachefähige
r
Verfügung vom 2
6.
November 2013 (
Urk.
2/6/55
) an ihrem Standpunkt fest
und lehnte eine
Leis
tungspflicht
im Zusammenhang mit den geklagten linksseitigen
Kniebe
schwerden
mangels Unfallkausalität ab
(vgl.
auch
Stellungnahme von
Dr.
E.___
vom 20. September 2013,
Urk.
2/6/47).
Die
von der Versicherten
am
6.
Januar 2014 dagegen erhobene Ei
n
sprache (
Urk.
2/6/
59)
wies die Suva mit
Einsprache
ent
scheid
vom 11. Dezember 2015 (
Urk.
2
/2
) ab.
2.
Dagegen erhob
X.___
am
29. Januar
2016
beim Versicherungsgericht des
Kantons Aargau
Beschwerde und beantragte, es sei der
Einspracheentscheid
vo
m
11
. Dezember
2016 aufzuheben und es seien ih
r
die
gesetzlich geschulde
ten Leistungen zuzusprechen
. Eventualiter seien weitere
Sachverhaltsab
klä
rung
en
vor
zunehmen
(Urk.
2/
1 S.
2).
Die Beschwerdegegnerin schloss mit
Beschwerde
antwort
vom
3
.
März
2016 auf Abweisung der Beschwerde (Urk.
2/5/3
), was de
r
Beschwerdeführer
in
am
7
.
März
2016 zu
Kenntnis gebracht wurde (Urk. 2/5/7
)
.
Mit Urteil VBE.2016.69 vom 2
1.
April 2016 trat das Versicherungsgericht des Kantons Aargau auf die Beschwerde vom
29. Januar 2016
nicht ein und über
wies die Sache zuständigkeitshalber
an das hiesige
Gericht (
Urk.
1/1 ff.).
3.
Auf die Vorbringen der Parteien sowie die Akten ist, soweit für die
Entscheid
findung
erforderlich, in den Erwägungen einzugehen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar
2017 sind die am 25. September
2015 beziehungsweise am 9. Novem
ber 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesge
setzes über die Unfallversicherung (UVG) und der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) in Kraft getreten.
Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen,
die in Geltung standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit rechtserhebliche Sachverhalt ver
wirklicht hat
(vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen). Dem
entsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor
diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten Übergangsbestimmungen).
Der hier zu be
urteilende Unfall hat sich am
11. Juni 2012
ereignet, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Gemäss
Art.
6 UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufs
krank
heiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versicherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbehandlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.3
Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Inva
lidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der glei
chen Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder un
mittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geis
tige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge
sundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 E. 3.1, 402 E. 4.3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Ver
waltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines
Leistungs
anspruches
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1, 119 V 335 E. 1, 118 V 286 E. 1b, je mit Hinweisen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vor
akten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich im angefochtenen Entscheid im Wesent
lichen auf den Standpunkt, es sei gestüt
zt auf die kreisärztliche B
eurteilung
vom 1
5.
Januar 2013
resp. Stellungnahme
von Dr.
E.___
vom
20.
September 2013 sowie
Einschätzung
von
Prof.
Dr.
G.___
vom 1
8.
September 2013
da
von auszugehen, dass
die geklagten linksseitigen Kniebeschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem kausalen Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 1
1.
Juni 2012
stünden
(Urk. 2 S.
4
)
.
Demgegenüber
seien
Dr.
A.___
und
Dr.
C.___
fälschlicherweise von einem Treppensturz ausge
gangen
(
Urk.
1 S.
5 f.). Ausserdem
sei
aufgrund
de
r
Formulierungen von
Dr.
C.___
nicht
ausgewiesen
, dass die geklagten Kniebeschwerden überwie
gend wahrscheinlich unfallkausal seien
(
Urk.
1 S.
6).
In ihrer
Beschwerdeant
wort
führte die Beschwerdegegnerin
im Wesentlichen
ergänzend aus, angesichts der Auftragslage sei bereits die Neutralität von
Dr.
C.___
fraglich.
Ferner
werde bestritten, dass er
die fachliche
n Anforderungen
erfülle
, die
Kausalitäts
frage
zu beantworten
.
Demgegenüber seien die Kreisärzte Fachärzte in der Unfallmedizin mit besonders ausgeprägten
traumatologischen
Kenntnissen und Erfahrungen
(
Urk.
2/5/3
Ziff.
8.3)
.
Im Übrigen sei bereits der Erstbeurteilung der MRI-Bilder vom 2
3.
August 2012 seitens
Dr.
med.
H.___
, Facharzt FMH für medizinische Radiologie und Röntgendiagnostik, Röntgeninstitut
Z.___
, ein degenerativer Zustand zu ent
nehmen (
Urk.
2/5/3
Ziff.
8.6).
Ausserdem legte die Beschwerdegegnerin
weitere Unterlagen
betreffend einen weiteren am 11.
Novem
ber 2013 erlittenen Sturz
zu den Akten (
Urk.
2/5/
4 f.
).
2.2
Die
Beschwerdeführer
in
wandte dagegen
im Wesentlichen
ein
,
die gemeldeten Knieschmerzen seien
gestützt auf die Berichte von
Dr.
A.___
und
Dr.
C.___
überwiegend kausal auf den Unfall vom 1
1.
Juni 2012 zurückzuführen. Für die medizinische Beurteilung der Kausalität sei
es
gestützt auf die ergänzende Stellungnahme von
Dr.
C.___
vom 1
4.
August
2014
unerheblich,
ob die Ver
letz
ung durch einen Treppensturz oder ein Ausrutschen erfolgt seien.
Sollten am tatsächlichen Unfallhergang irgendwelche Zweifel bestehen, seien Augen
zeug
innen des Unfalls zum Unfallhergang zu befragen
(
Urk.
1 S. 3 und
5).
Sodann
vermöge die Einschätzung
von
Prof.
Dr.
G.___
den bundesgerichtlichen Kri
terien an den vollen Beweiswert eines medizinischen Berichtes nicht annähernd
zu genügen (
Urk.
1 S. 11 f.).
Eventualiter sei zur Abklärung des
natürliche
n
Kau
salzusammenhang
s
zwischen den geklagten Knieverletzungen und dem
Un
fall
ereignis
vom 1
1.
Juni
2012 ein Obergutachten in Auftrag zu geben (
Urk.
1 S. 13).
3.
3.1
Gestützt auf
das MRI des linken Kniegelenks vom 2
3.
August 2012 notierte
Dr.
H.___
folgende Befunde (
Urk.
2/6/12):
-
Kein Erguss wenn auch klein
e platte
Bakerzyste
ausgebildet;
-
d
er Innenmeniskus im Vorderhorn und mittlere
n Abschnitt intakt, im
Hinterhorn
mit ausgiebiger binnenständiger Signalanhebung
mukoider
Alteration Grad II-III
,
die beginnend kleinfokal auf
sagittale Schichthöhe die Unterfläche erreicht, dortig Übergang z
ur chronischen
Hinter
horn
läsion
, d
er Aussenmen
iskus intakt;
-
v
orderes und hinteres Kreuzband, die Kollateralligamente, der
Tractus
ilio
tibialis
suffizient erhalten
;
-
d
istaler
Quadriz
epssehnenans
atz
, das Ligamentum
patellae
ohne Befund
. Recht gut geformte Kniescheibe
,
die bei gestrecktem Gelenk zentriert ist, d
er
retropatelläre
Knor
pelbelag
erhalten
;
-
m
edialseits
femorotibial
geringe oberflächliche Knorpelusuren Grad I-II, (plattes kleines
intraossäres
Ganglion
dorsals
eits
am medialen
Tibia
pla
teau
);
-
lateralseits
das
femorotibiale
Kompartiment erhalten
.
3.2
Im Konsiliarbericht vom
2
1.
November 2012
notierte
Dr.
A.___
anamnestisch ein
Rotationstrauma
nach Treppensturz am 1
1.
Juni 201
2.
G
est
ützt auf die MRI-Bilder vom 23.
August
2012 zeige sich ein komplexer Meniskusriss medial.
Ausser
dem sei das vordere Kreuzband am proximalen Ansatz deutlich aufge
quollen.
Im Rahmen seiner klinischen Untersuchung stellte
Dr.
A.___
ein deut
liches Schonhinken, einen d
eutliche
n Erguss links, ein
a
ngedeutetes
Exten
sionsdefizit
,
deutliche Menis
ku
s
zeich
en, zusätzlich
eine
deutliche,
antero
-medi
ale Instabilität links gegenüber rechts mit
eindrücklicher Seitendifferenz sowie eine
strecknah nur leicht vermehrte Instabilität mit sattem Anschlag
fest.
Dr.
A.___
kam zum Schluss, es bestehe ein Status nach Knie
b
innenläsion links mit blockierender Meniskussituation, wahrscheinlich keine Ruptur des vorderen Kreuzbandes. Er
empf
a
h
l eine
arthroskopische
Teilmeniskektomie
sow
ie Bilan
zie
rung der vorderen Kr
e
u
zbandsituation mit anschliessender Physiotherapie (
Urk.
2/6/13).
3.3
In einer
Stellungnahme
vom
7.
Dezember 2012
hielt
Dr.
E.___
fest
, die MRI-Bilder vom 2
3.
August 2012 würden ausschliesslich degenerative Verände
rungen zeigen und keinerlei Anhalt für eine unfallbedingte Schädigung geben (
Urk.
2/6/15).
3.4
Mit Schreiben vom 1
2.
Dezember 2012
(
Urk.
2/6/19/1)
teilte
Dr.
A.___
der Beschwerdegegnerin mit, das MRI vom 2
3.
August 2012
zeige
einen komplexen Meniskusriss
(nicht degenerativ!
)
sowie eine Teilruptur des Kreuzbandes. Letzte
res entspreche auch seiner
eigenen
klinischen Untersuchung vom 21.
November 2012
(vgl. E. 3.2)
.
3.5
Im Operationsbericht betreffend die
arthroskopische
Teilmeniskektomie
medial und lateral links
vom 14
.
Januar 2013 notierte
Dr.
A.___
im Wesentlichen
einen komplexen Meniskusriss medial, nicht ganz bis an die Basis gehend, ursprünglich wahrscheinlich Korbhenkel. Die Basis sei zum Teil fischmaulartig
auf
gesplittet
.
Ferner bestehe i
m
Interkondylärraum
ein weiter
Notch
entspre
chend einer Subtotalruptur des vorderen Kreuzbandes.
Im Bereich des
lat
erale
n
Kompartiment
s
stellte
Dr.
A.___
ein
en grossen
Korbhenkelriss des lateralen Meniskus mit Einriss praktisch bis in den Hiatus
fest
(
Urk.
2/6/29
/1
)
.
3.6
Im Rahmen seiner
kreisärztlichen Aktenbeurteilung vom 1
5.
Januar 2013
kam
Dr.
E.___
zum Schluss, die
MRI
-Bilder vom 2
3.
August 2012
zeig
t
en weder einen adäquaten
Bone
bruise
noch für eine Distorsion typische Veränderungen im Bereich
der Kollateral- bzw. Kreuz
bänder. Es
könne
sich also nur um ein Bagatelltrauma
handeln. Die Meniskusläsion sei
eindeutig degenerativer Art wie vom Radiologen beschrieben. Nach eigener Beurteilung komme
er (
Dr.
E.___
)
hier zu
einem identischen Ergebnis. Demgegenüber sei die von
Dr.
A.___
pos
tulierte Teil
ruptur des Kreuzbandes (vorderes oder hinteres?)
angesichts dessen eigenen Befundung, wonach wahrscheinlich
keine Ruptur des
vorderen Kreuz
bandes bestehe, nicht nachvollziehbar
. Zusammenfassend
handle es sich vorlie
gend
lediglich um ein Bagatelltrauma resp. eine
Distorsion und/oder Prellung,
deren Folgen spätestens nach zwei
Monaten als abgehe
ilt angesehen werden kö
nn
ten
. Alle darüber hinaus gemachten Beschwerden
seien Folgen
der ein
drück
l
ichen degenerativen Veränderun
gen im Bereich des linken Kniegelenks. Durch den Unfall
liege
auch keine richtungsgebende Verschlimmerung eines
Vor
zustandes
vor, da im MRI keine posttraumatischen Veränderungen gesehen werden könn
t
en
(
Urk.
2/6/24)
.
3.
7
Mit Schreiben vom 2
5.
Januar 2013 führte
Dr.
A.___
aus, im Bericht vom 21
.
November 2012 habe sich selbstverständlich ein Schreibfehler eingeschli
chen. Gemeint habe er natürlich, es bestehe wahrscheinlich eine kleine (statt keine)
Ruptur.
Ausserdem
seien die neueren Erkenntnisse gemäss
Operations
bericht
vo
m 1
4.
Januar 2013 im Rahmen der Beurteilung zu berücksichtigen
(
Urk.
2/6/28 f.).
3.
8
In seiner Aktenanalyse vom
6.
August 2013 notierte
Dr.
C.___
zur Vorge
schichte, die Beschwerdeführerin sei am 1
1.
Juni 2012 auf der Treppe aus
ge
rutscht und zu Boden gefallen (
Urk.
2/6/42/3).
Gestützt auf die MRI-Bilder vom 2
3.
August 2012
er
hob er
sodann
folgende Befunde
(
Urk.
2/6/42/4)
:
-
Die
Kondylen
seien
von dezenten
osteophytären
Anbaut
en umgeben, bevor
zugt im lateral
en Kompartiment. Der Knorpelüberzug der
Gelenk
flächen
sei
im Randbereich der medialen
Kondylen
leicht ausgedünnt, ansonsten normal.
-
Die
synovial
e
Flüssigkeit
sei
geringfügig vermehrt. In typischer Loka
lisation
fände
sich eine knapp über 2 cm lange und bis zu 2 mm dicke
Bakerzyste
.
-
Die Subs
tanz des medialen Meniskus weise
im Bereich der Pars
inte
r
m
edia
und im
Hinterho
rn
ein insgesamt inhomogenes,
deutlich ver
stärktes Signal auf. Z
usätzlich
zeige sich
hi
er eine schräg longitudinal verl
aufende, lineare Signalerhöhung, welche die dis
tale
Meniskus
ober
fläche
erreiche
und somit einer Sign
alalteration Grad III entspreche
.
-
Der lat
e
rale Meniskus
sei
zwar homogen und signalarm, aber atypisch geformt: Neben der üblichen, im Querschnitt dreieckigen Figur
fände
sich zwischen den Gelenkflächen liegend, fast bis in den
Interkondy
lär
raum
reichend, zusätzlich ein scheibenförmiger, deutlich unter 1 mm dünner und bis zu 14 mm breiter Meniskusanteil.
Bei dieser Befundlag
e
stellte
Dr.
C.___
folgende Diagnosen (
Urk.
2/6/42/5):
-
Longitudinal verlaufender, lappenfö
rm
iger Riss im mittleren und hinte
ren Dri
ttel des medialen Meniskus mit Ö
dem in der Menisku
ssubstanz, d.h. relativ frisch
-
Hochgradiger Verdacht auf einen nicht frischen Korbhenkelriss
des
Aussen
meniskus
. Differential
diagnostisch auch
diskoi
der
(scheiben
för
miger) Meniskus
od
er eine Kombination von beiden
-
Relativ frischer
Teilriss
des vorderen Kreuzbades mit noch bestehendem Ödem, wobei schätzungsweise über 50
%
der Fasern unterbrochen
seien
Damit lie
ssen sich mindesten
s
zwei frische Läsionen erkennen: Im Bereich des mittleren und hinteren Drittels des Innenmeniskus sowie auch im Verlauf des gesamten vorderen Kreuzbandes
. Konkret bestehe ein relativ frischer medialer Meniskusriss. Bei der zweiten Läsion im Bereich des Aussenmeniskus lasse sich allerdings nicht sicher erkennen, ob es sich um einen nicht frischen Riss oder um eine angeborene Anomalie, nämlich einen Scheibenmeniskus, handle. Somit bestehe mindestens eine frische Läsion, die
mit überwiegender Wahrschein
lichkeit geeignet
sei
, eine Folge des Unfallereignisses vom 1
1.
Juni 2012 zu sein.
Sodann
fänden sich
radiologisch Hinweise auf eine relativ frische
Teil
ru
ptur
des vorderen Kreuzbandes
, welche überwiegend wahrscheinlich
unfall
kau
sal
sei
.
In
nerhalb des dokumentierten Zeitraumes
würden sich
kein
erlei
Hinweis
e
auf eine Verschlimmerung
der vorbestehenden,
sehr
gering
gradig
aus
geprägten Arthrose
ergeben
(Urk. 2/6/42/6 f.)
.
3.
9
In
seiner
Aktenbegutachtung vom 18. September 2013 hielt
Prof.
Dr.
med.
G.___
,
Facharzt FMH für Diagnostische Radiologie
und Chefarzt der Uniklinik
F.___
, fest, es bestehe ein schräger Einriss am medialen
Menis
kushinterhorn
, fraglich die Unterfläche erreichend. Eine Läsion
dieses Typs sei in der Regel eher degenerativ bedingt. Schlüssige Kriterien zur Unterscheidung von einer posttraumatischen Meniskusläsion seien indes nicht vorhanden. Der laterale Meniskus sei normal. Das vordere Kreuzband sei in Kontinuität; es zeige einzig bezüglich des
anterolateralen
Bündels eine leichte Signalveränderung in den Gradienten-Echosequenzen, dies wahrscheinlich einer kleinen
mukoiden
Degenerationszone entsprechend (
Urk.
2/6/45).
3.
10
Bezugnehmend auf die Einschätzung von
Prof.
Dr.
G.___
vom
18. Septem
ber 2013
hielt
Dr.
C.___
in
einer
erbetenen
ergänzenden Stellungnahme
vom 22.
November 2013
fest, u
nter Mitberücksichtigung der
Befunde und Bilder aus der
arthroskopischen
Operation, d
er
klinischen Befunde
sowie
de
s
Unfallher
gang
s
spreche
alles für eine überwiegend wahrscheinlich
unfallkausale
Verletz
ung des media
l
en Meniskus, des vorderen Kreuzbandes und des lateralen Menis
kus.
Insbesondere habe
d
er
mediale Meniskusriss
die Meniskusoberfläche
erreicht
und
seien
degenerative Risse in der Regel mit andere
n
degenerativen Verän
de
rungen vergesellschaftet, was vorliegend kaum der Fall sei. Im Übrigen passe
die Vorgeschichte zu einem frischen Riss und habe die Arthroskopie einen solchen
eindeutig bestätigt. Sodann halte er auch an der traumatischen Ätio
logie der Läsion des vorderen Kreuzbandes fest, zumal die von
Prof.
Dr.
G.___
postulierte
mukoide
Degeneration selten, Risse dagegen häufig und sehr oft mit einer Verletzung des medialen Meniskus vergesellschaftet seien.
Ausserdem
spreche auch die Bildmorphologie
eher für eine Verletzung und habe
der
a
rthroskopische
Befund, welcher
stets als Ref
erenz herangezogen werden müsse,
eindeutig
eine
Verletzung
ausgewiesen
(
Urk.
2/6/58).
4.
4.1
Entgegen der Beschwerdegegnerin leuchten d
ie
in Kenntnis und in Ausein
an
dersetzung mit den
Vorakten
abgegebene
Analyse
vom
6.
August 2013
und
die
ergänzende Stellungnahme
von
Dr.
C.___
vom 2
2.
November 2013
(
Urk.
2/6/58)
in der Darlegung der medizinischen Situati
on und Zusammenhänge ein
.
Ins
besondere
hat
Dr.
C.___
zu den Beurteilungen in den
Vorakten
einlässlich
Stellung bezogen und
seine
abweichende Ei
nschätzung plausibel begründet.
Darüber hinaus
lässt sich
seine
Beurteilung
mit dem Bericht
des
erstbehan
delnden
Arztes, welcher bereits anlässlich der Erstkonsultation
vo
m 1
3.
Juni 2012
den Verdacht auf eine Gelenk
b
innenläsion erhob und Anzeichen frischer Läsionen notierte (Schwellung und Hämatom)
,
und
dem
Arthroskopi
e-Befund vom 1
4.
Januar 2013
in Einklang bringen
.
4.2
Demgegenüber lag der Beurteilung von
Prof.
Dr.
G.___
offensichtlich
nicht die vollständige Aktenlage zugrunde und erging seine Beurteilung
insbesondere
in Unkenntnis des Arthroskopie-Befundes
vom 1
4.
Januar
2013 (vgl.
Urk.
2
/6/44)
.
Darüber hinaus
lässt seine knapp gehaltene Einschätzung eine nachvollziehbare Begründung vermissen
.
Insbesondere führt Prof. Dr.
G.___
nicht aus, weshalb der Meniskusriss am medialen
Hinterhorn
„eher“ degene
ra
tiver Art und die Veränderungen am vorderen Kreuzband „wahrscheinlich“ einer kleinen
mukoiden
Degenerationszone entsprechen.
Kommt hinzu, dass sich
Prof.
Dr.
G.___
mit der divergierenden Einschätzung von
Dr.
C.___
nicht
auseinandersetzte und
er
sich auch nachträglich
und
auf wiederholtes Ver
langen
hier
zu nicht vernehmen liess (vgl.
Urk.
2/6/69 f.).
Daran vermag
auch der Umstand, dass er als Chefarzt der Uniklinik
F.___
und – so wie von der Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort vorgebracht – „als führender,
international anerkannter und bekannter Spezialist“ fungiert (
Urk.
2/5/3
Ziff.
8.6
), selbstredend nichts zu ändern.
4.3
Entgegen der Beschwerdegegnerin lässt allein d
ie Tatsache, dass
Dr.
C.___
von der Rechtsschutzversicherung der Beschwerdeführerin
mit einer Aktenanalyse beauftragt worden war
, nicht schon auf mangelnde Objektivität schliessen
(
Urk.
2/5/3
Ziff.
8.3)
. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Mis
s
trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen.
Solche Umstände
hat
die Beschwerdegegnerin indes nicht geltend gemacht und sind aufgrund der vorliegenden Akten auch nicht ersichtlich.
4.4
In
wiefern
Dr.
C.___
, Facharzt FMH für Radiologie, mit beruflichem Schwer
punkt in der
funktionell
en
Diagnostik des Bewegungsapparates im MRI
, zuletzt
Leiter
des
Röntgeninstitut
s
B.___
AG
(2006 – 2013) sowie
Chefarzt, Abteilung für Radiologische Diagnostik,
am
Spital
I.___
GmbH
(1996 –
2006),
den „fachlichen Anforderungen“ zur Erörterung der vorliegend inte
ressie
renden Fragen
nicht genügen soll
(vgl.
Urk.
2/5/3
Ziff.
8.3)
hat die
Beschwer
degegnerin
nicht substantiiert und
ist
auch
nicht einsichtig.
Zu Recht bringt sie
gleichzei
tig vor
, bei genauerer Betrachtung würden die Einschätzungen von
Dres
.
C.___
und
E.___
lediglich in der Deutung der Befunde divergieren
(vgl.
Urk.
2/5/3
Ziff.
8.7)
.
Im Gegensatz zu Dr.
C.___
setzt sich Dr.
E.___
indes
nicht
mit dem
Arthroskopiebefund
auseinander
.
In diesem Zusammenhang ist im Übrigen
darauf hinzuweisen
, dass d
en Berichten versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzten rechtsprechungsgemäss nicht derselbe Beweiswert zu
kommt
wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder g
ar wie einem Gerichtsgutachten
(Urteil des Bundesgerichts 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 4.7).
4.5
Der Darstellung der Beschwerdegegnerin, wonach bereits der
MRI-Erstbe
fun
dung
von 2
3.
August 2012 durch
Dr.
H.___
ein degenerativer Zustand zu ent
nehmen ist, kann nicht gefolgt werden (vgl. E. 3.1). Jedenfalls hat Dr.
H.___
nicht explizit einen degenerativen Zustand festgehalten. Vielmehr handelt es sich dabei um die (erstmals) mit Stellungnahme vom
7.
Dezember 2012 abge
ge
bene Interpretation
der fraglichen MRI-Bilder
seitens
Dr.
E.___
(vgl. E. 3.3).
4.6
Der
Vollständigkeit
halber ist schliesslich festzuhalten,
dass der in der
A
kten
a
nalyse
vom
6.
August 2013 fälschlicherweise als
St
urz
auf der Treppe
(statt richtigerweise als Ausrutschen auf ebenem
, nassem
Grund) bezeichnete
Unfall
hergang d
er
überzeugenden medizinischen
Einschätzung
von
Dr.
C.___
selbst
redend
keinerlei
Abbruch zu tun vermag.
Ein Torsionstrauma ist initial belegt (Urk. 2/6/20).
In einer ergänzenden Stellungnah
me vom 1
4.
August 2013 führte
Dr.
C.___
denn auch
in einsichtiger Weise
aus,
eine kombinierte Meniskus- und Bandverletzung sei sowohl mit einem einfachen Sturz als auch mit einem Treppensturz vereinbar.
Mithin würde ein Sturz auf flachem, nassen
Untergrund
oder Fehltritt
eine
ebensolche Verletzung nicht aus
schliessen
. So seien Menis
kus- und Bandverletzungen einzeln oder in der Kombination sowohl bei einfachen als auch bei Treppenstürzen aus der klinischen Praxis bekannt (
Urk.
2/6/84).
Zusammenfassend ist gestützt auf die aufschlussreiche und überzeugende Ein
schätzung von
Dr.
C.___
davon auszugehen
, dass jedenfalls zwischen dem
me
dia
len Meniskus
riss
und
der
Teilruptur
im vorderen Kreuzband
und dem
Unfall
ereignis
vom 1
1.
Juni 2012 mit überwiegender Wahrscheinlich ein natürlich
er
Kausalzusammenhang besteht.
Inf
olgedessen ist
die Beschwerdegegnerin für die
in diesem
Zusammenhang entstandenen
Heil
ungs
kosten (sowie
den ggf. ent
sta
n
denen
Taggeldanspruch)
leistungspflichtig.
Dies führt zur Gutheissung der Beschwerde und Aufhebung des angefochtenen
Einspracheentscheids
vom 1
1.
Dezember 2015.
5.
Ausgangsgemäss
ist die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, de
r
Beschwerde
führer
in
eine Prozessentschädigung
au
s
richten
. Diese ist nach Art. 61
lit
. g
des Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts
in Verbindung mit § 34 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht ohne Rücksicht auf den Streitwert
nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses zu
bemessen und auf insgesamt Fr.
2‘000
.-- (inkl. Bar
auslagen und Mehrwert
steuer) festzusetzen.
Das Gericht erkennt:
1.
In Gutheissung der Beschwerde wird der
Einspracheentscheid
der
Suva
vom 11. Dezember 2015
aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die
Suva für die
Ge
sund
heitsschädigung
am linken Knie im Sinne der Erwägungen leistungspflichtig ist.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3
.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine
Prozessent
schädigung
von
Fr.
2
‘
000
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Markus Zimmermann
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstHediger