# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 869ef147-7e6c-5a9c-ba64-eb00081aab22
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-03-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.03.2015 C-1124/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1124-2015_2015-03-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-1124/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  M ä r z  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richter Daniel Stufetti,    

Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG, 

vertreten durch Dr. Christoph Willi, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Heilmittel; Zulassung von (…) (Filmtabletten 200/400 mg; 

Neuverlegung der Kosten);  

Urteil des Bundesgerichts vom 9. Januar 2015. 

 

 

 

C-1124/2015 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-4776/2010 mit Urteil 

vom 31. März 2014 die Beschwerde der A._______ AG (nachfolgend: Be-

schwerdeführerin) vom 1. Juli 2010 abgewiesen hat, soweit es darauf ein-

getreten ist (C-4776/2010 act. 27), 

dass mit dem Urteil vom 31. März 2014 die Verfahrenskosten auf 

Fr. 4'000.– festgelegt, der Beschwerdeführerin auferlegt und keine Partei-

entschädigung zugesprochen wurden, 

dass die Beschwerdeführerin am 12. Mai 2014 (Poststempel) beim Bun-

desgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben 

hat (Verfahren 2C_453/2014; C-4776/2010 act. 30), 

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 9. Januar 2015 in teilweiser Gut-

heissung der Beschwerde das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 

31. März 2014 aufgehoben hat, soweit damit der Antrag 3.2 der Be-

schwerde vom 1. Juli 2010 abgewiesen wurde, und die Sache zur Fortfüh-

rung des Verfahrens im Sinne der Erwägungen an swissmedic zurückge-

wiesen und im Übrigen die Beschwerde abgewiesen hat, 

dass das Bundesgericht zudem die Sache zur Neuverlegung der Kosten 

und der Parteientschädigung für das vorangegangene Verfahren an das 

Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat (C-1124/2015 act. 1), 

dass demzufolge über die Kostenverlegung im Verfahren C-4776/2010 neu 

zu befinden ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-

legen sind und bei teilweise Unterliegen die Verfahrenskosten ermässigt 

werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass die im Verfahren C-4776/2010 auf Fr. 4'000.– festgesetzten Verfah-

renskosten der teilweise unterliegenden Beschwerdeführerin zu vier Fünf-

teln in Höhe von Fr. 3'200.– aufzuerlegen sind, mit dem geleisteten Kos-

tenvorschuss von Fr. 4'000.– zu verrechnen sind und der Beschwerdefüh-

rerin die Restanz von Fr. 800.– zurückzuerstatten ist, 

dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei 

von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-

sene notwendige und verhältnismässige hohe Kosten zuzusprechen kann 

C-1124/2015 

Seite 3 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass die Parteientschädigung bei einem teilweisen Obsiegen entspre-

chend zu kürzen ist,  

dass die Entschädigung primär der unterliegenden Partei im Rahmen 

ihrer Leistungsfähigkeit auferlegt wird (vgl. Art. 64 Abs. 2 und 3 VwVG),  

dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils und der Schwierigkeit der 

Streitsache der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin (vgl. Art. 9 Abs. 

1 Bst. a VGKE) als teilweise obsiegende Partei eine reduzierte Parteient-

schädigung von Fr. 2'000.– (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) zu Lasten 

der Vorinstanz zuzusprechen ist, 

dass die teilweise obsiegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Partei-

entschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen 

sind (Art. 6 lit. b VGKE) und von einer Parteientschädigung abzusehen ist 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 ff. VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Der Beschwerdeführerin werden für das Verfahren C-4776/2010 Verfah-

renskosten von Fr. 3'200.– auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kos-

tenvorschuss von Fr. 4'000.– verrechnet und der Beschwerdeführerin wird 

die Restanz von Fr. 800.– nach Rechtskraft dieses Verfahrens zurücker-

stattet. 

2.  

Der Beschwerdeführerin wird für das Verfahren C-4776/2010 eine Partei-

entschädigung von Fr. 2'000.– (inkl. Auslagen und MWST) zu Lasten der 

Vorinstanz zugesprochen.  

3.  

Der Vorinstanz wird für das Verfahren C-4776/2010 keine Parteientschädi-

gung ausgerichtet. 

C-1124/2015 

Seite 4 

4.  

Für das Verfahren C-1124/2015 werden keine Verfahrenskosten erhoben 

und wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Rückerstattungs-

formular) 

– die Vorinstanz (Gesuchs-ID […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement des Innern (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Susanne Flückiger 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Rechts-

schrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Be-

schwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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