# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d4325b10-7892-5bd2-bc6d-73d47be5860c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 26.01.2018 SB170503
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170503_2018-01-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB170503-O/U 
 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, Oberrichter lic. iur. Ruggli und 

Ersatzoberrichter lic. iur. Wenker sowie die Gerichtsschreiberin 

MLaw Guennéguès 

Beschluss vom 26. Januar 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungskläger 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  
Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend grobe Verletzung der Verkehrsregeln etc. 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dielsdorf, vom 8. November 
2017 (GG170026) 

 

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Erwägungen: 

 1. Am 20. November 2017 liess der Beschuldigte gegen das Urteil des Be-

zirksgerichtes Dietikon, Einzelgericht, vom 8. November 2017 (GG170026) frist-

gerecht Berufung anmelden (Urk. 31 und Urk. 34/2). 

 2. Das begründete Urteil wurde dem Verteidiger des Beschuldigten am 

14. Dezember 2017 zugestellt, mit dem Hinweis, dass die Berufung erhebende 

Partei nach Zustellung des begründeten Entscheids binnen 20 Tagen beim Ober-

gericht des Kantons Zürich die schriftliche Berufungserklärung einzureichen habe 

(Art. 399 Abs. 3 StPO, Urk. 38 und Urk. 37/2). Damit begann die Frist zur Einrei-

chung der Berufungserklärung am 15. Dezember 2017 zu laufen und endete am 

3. Januar 2018 (Art. 90 Abs. 1 StPO). Die Frist zur Einreichung der Berufungser-

klärung lief unbenützt ab. In Anwendung von Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO ist 

daher auf die Berufung nicht einzutreten. 

 3. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massga-

be ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf 

deren Rechtmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurückzieht 

(Art. 428 Abs. 1 StPO). Ausgangsgemäss sind die Kosten des Berufungsverfah-

rens dem Beschuldigten aufzuerlegen.  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 20. November 2017 wird nicht ein-

getreten.  

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon, Einzelgericht, vom 

8. November 2017 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 400.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

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− den Verteidiger des Beschuldigten für sich und zuhanden des Beschul-
digten  

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 26. Januar 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Guennéguès 
 

 
 
 

	Beschluss vom 26. Januar 2018
	 Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Beschuldigten vom 20. November 2017 wird nicht eingetreten.
	Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon, Einzelgericht, vom 8. November 2017 rechtskräftig.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 400.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 den Verteidiger des Beschuldigten für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	5. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.