# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 289249e3-d149-5250-94e3-051898214337
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-07-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.07.2020 D-3118/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3118-2020_2020-07-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-3118/2020, D-3121/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  J u l i  2 0 2 0  

Besetzung 
 Richter Simon Thurnheer (Vorsitz), 

Richter William Waeber, Richter Hans Schürch,    

Gerichtsschreiberin Bettina Hofmann. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (...), 

und 

B._______, geboren am (...), 

beide Georgien,   

beide vertreten durch MLaw Eliane Schmid, Rechtsanwältin, 

Caritas Schweiz,  

Beschwerdeführerinnen,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts  

D-1660/2020 und D-1661/2020 vom 3. Juni 2020. 

 

 

 

D-3118/2020, D-3121/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-1660/2020 und  

D-1661/2020 vom 3. Juni 2020 die am 23. März 2020 erhobenen Be-

schwerden abwies und unter anderem in Erwägung 13.2 festhielt, die zu-

gesprochene Parteientschädigung (recte: das zugesprochene amtliche 

Honorar) in der Höhe von Fr. 2’200.– umfasse keinen Mehrwertsteuerzu-

schlag im Sinne von Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE, 

dass sich der im damaligen Verfahren eingesetzte amtliche Rechtsbei-

stand mit als «Replik zur Vernehmlassung» betitelter Eingabe vom 15. Juni 

2020 (Poststempel, Eingabe datiert vom 12. Juni 2020) an das Bundesver-

waltungsgericht wandte und um Berichtigung des obgenannten Urteils und 

um Zusprechung des Mehrwertsteuerzuschlags ersuchte,  

dass der Eingabe eine E-Mail-Korrespondenz zwischen der Rechtsbera-

tung Caritas und der Bundesverwaltungsrichterin C._______ betreffend 

Nachweis der Mehrwertsteuerpflicht (datiert vom 28./30. April 2020 und 

1. Mai 2020) beilag,  

dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung 

von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinnge-

mäss anwendbar ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. 

Art. 48 Abs. 1 VGG auf schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes 

wegen die Erläuterung oder Berichtigung vornimmt, wenn das Dispositiv 

eines Urteils unklar, unvollständig oder zweideutig ist, seine Bestimmun-

gen untereinander oder mit der Begründung im Widerspruch stehen oder 

es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELISABETH ESCHER, in: 

Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2018, Art. 129 N 5; 

DOMINIK VOCK, in: Spühler/Aemisegger/Dolge/Vock [Hrsg.], Praxiskom-

mentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2013, Art. 129 N 5), 

dass ein versehentlich nicht zugesprochener Mehrwertsteuerzuschlag als 

Redaktionsfehler im Sinne von Art. 129 Abs. 1 BGG zu qualifizieren ist,  

dass aufgrund dieses Redaktionsfehlers des Gerichts in Anwendung von 

Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG die Ziffer 3 des Entscheid-

Dispositivs insoweit zu berichtigen ist, als das darin zugesprochene amtli-

che Honorar von Fr. 2’200.– auf einen Betrag von Fr. 2'365.– zu erhöhen 

ist,  

D-3118/2020, D-3121/2020 

Seite 3 

dass dem amtlichen Rechtsbeistand vom Bundesverwaltungsgericht folg-

lich der Differenzbetrag von Fr. 165.– zuzüglich zu dem ihm im Urteil vom 

3. Juni 2020 zugesprochenen amtlichen Honorar von Fr. 2’200.– auszu-

richten ist,  

dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind.  

(Dispositiv nächste Seite) 

 

D-3118/2020, D-3121/2020 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Ziffer 3 des Entscheid-Dispositivs des Urteils des Bundesverwaltungs-

gerichts D-1660/2020 und D-1661/2020 vom 3. Juni 2020 wird berichtigt 

und durch diesen Text ersetzt: «Dem amtlichen Rechtsbeistand, MLaw Eli-

ane Schmid, wird ein amtliches Honorar zulasten der Gerichtskasse von 

Fr. 2'365.– zugesprochen». Das Gericht hat ihm den Differenzbetrag von 

Fr. 165.– zuzüglich zu dem ihm im Urteil vom 3. Juni 2020 zugesprochenen 

amtlichen Honorar von Fr. 2’200.– zu entrichten.  

2.  

Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben.  

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerinnen (Einschreiben; 

Beilage: Formular Zahladresse) 

– das SEM, zu den Akten N (...) und N (...) (in Kopie) 

– das Amt für Migration des Kantons D._______, Ref. Nr. (...) und (...)  

(in Kopie) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Bettina Hofmann 

 

 

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