# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9eb503da-d7a5-5417-8f3b-7ce8b492d8cd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.11.2025 B-946/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-946-2025_2025-11-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-946/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Daniel Willisegger (Vorsitz), 

Richterin Mia Fuchs, Richterin Eva Schneeberger,    

Gerichtsschreiberin Jil Gehmann. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung, 

Forschung und Innovation SBFI, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nichteintretensentscheid betreffend Anerkennung 

eines ausländischen Bildungsabschlusses  

(«Ausbilder-Zeugnis der Fahrschule», Iran). 

 

 

 

B-946/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Am 12. Juni 2023 stellte A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführe-

rin) beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI 

(nachfolgend: Vorinstanz) ein Gesuch um Anerkennung eines Dokumentes 

«Ausbilder-Zeugnis der Fahrschule» der Verkehrspolizei der Islamischen 

Republik Iran.  

A.b Mit Schreiben vom 28. Juli 2023 forderte die Vorinstanz sie auf, weitere 

Unterlagen einzureichen.  

A.c Die Beschwerdeführerin reichte in mehreren Eingaben ergänzende 

Unterlagen bei der Vorinstanz ein, bis ihr diese am 16. Juli 2024 mitteilte, 

dass sie ihr Dossier nun als vollständig erachte.  

A.d Mit Verfügung vom 14. Januar 2025 trat die Vorinstanz auf das Gesuch 

nicht ein. 

B.  

B.a Mit Eingabe vom 12. Februar 2025 erhob die Beschwerdeführerin ge-

gen diesen Entscheid Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. 

B.b Mit Zwischenverfügung vom 18. Februar 2025 bestätigte das Bundes-

verwaltungsgericht den Eingang der Beschwerde und forderte die Be-

schwerdeführerin auf, bis zum 20. März 2025 klare Anträge zu stellen, die 

Beschwerde zu begründen und einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.– zu 

leisten. 

B.c Mit Eingabe vom 17. März 2025 kam die Beschwerdeführerin dieser 

Aufforderung nach. Sie beantragt die Aufhebung der Verfügung vom 

14. Januar 2025 (Antrag 1) und die Anerkennung des eingereichten Dip-

loms als gleichwertig mit der schweizerischen Ausbildung zur Fahrlehrerin 

(Antrag 2). Eventualiter sei festzustellen, welche zusätzlichen Anforderun-

gen zur Erlangung der Gleichwertigkeit erfüllt werden müssen (Antrag 3) 

und die Vorinstanz sei anzuweisen einen Bescheid auszustellen, welcher 

die Gleichwertigkeit des Diploms mit der schweizerischen Ausbildung zur 

Fahrlehrerin bestätige (Antrag 4). 

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Seite 3 

Zudem beantragt sie die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege; zu-

folge Mittellosigkeit sei auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzich-

ten (Antrag 5). Der bereits geleistete Vorschuss in der Höhe von Fr. 1'000.– 

sei zurückzuerstatten (Antrag 6). 

C.  

Mit Vernehmlassung vom 7. Mai 2025 beantragt die Vorinstanz die Abwei-

sung der Beschwerde. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden Be-

schwerde zuständig (Art. 31 und Art. 33 Bst. d des Verwaltungsgerichtsge-

setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). Die Beschwerdeführerin ist 

als Verfügungsadressatin zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren vom 20. De-

zember 1968 [VwVG, SR 172.021]) und hat den Kostenvorschuss bezahlt. 

Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

2.1 Die Beschwerdeführerin macht die Verletzung verfassungsmässiger 

Rechte geltend. Sie rügt eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsat-

zes, einen Verstoss gegen das Willkürverbot und eine Verletzung von Treu 

und Glauben. 

2.2 Das Gebot der Rechtsgleichheit (Art. 8 der Bundesverfassung der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) ver-

langt, Gleiches nach Massgabe der Gleichheit gleich und Ungleiches nach 

Massgabe der Ungleichheit ungleich zu behandeln. Das Rechtsgleichheits-

gebot wird insbesondere verletzt, wenn gleiche Sachverhalte ohne sachli-

che Gründe ungleich behandelt werden (vgl. BGE 131 I 91 E. 3.4). 

Die Beschwerdeführerin behauptet ohne Begründung, die Praxis sei inkon-

sistent und führe zu einer Ungleichbehandlung. Sie substantiiert jedoch in 

keiner Weise, inwiefern es zu einer Ungleichbehandlung im Vergleich zu 

gleichgelagerten Anerkennungsfällen gekommen sein soll. Eine Verletzung 

des Gleichbehandlungsgebotes lässt sich nicht ausmachen.  

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Seite 4 

2.3 Das Verbot der Willkür (Art. 9 BV) verlangt, dass jede Person von staat-

lichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt wird. 

Die Willkürrüge hat im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht keine selb-

ständige Bedeutung, da es über volle Kognition verfügt (vgl. Art. 49 VwVG).  

Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz vor, sie habe Anforderungen 

gestellt, die über die gesetzlich vorgesehenen Massnahmen hinausgehen. 

Wie nachfolgend zu zeigen ist (unten E. 5), hat die Vorinstanz die rechtli-

chen Vorgaben korrekt umgesetzt und muss sich keine Willkür vorwerfen 

lassen. Ebenso wenig liegt ein Ermessensfehler nach Art. 49 Bst. a VwVG 

vor. Dass nur ausländische Diplome und Ausweise der Berufsbildung an-

erkannt werden können, hat seine Grundlage in einem Bundesgesetz 

(Art. 68 BBG), das für rechtsanwendende Behörden verbindlich ist 

(Art. 191 BV).  

2.4 Der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) statuiert, dass 

staatliche Organe und Private nach Treu und Glauben handeln. Soweit es 

um die Behandlung durch staatliche Organe geht, ist der Grundsatz ein 

Aspekt des Willkürverbotes (Art. 9 BV).  

Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz argumentiere widersprüchlich 

und ignoriere wichtige Punkte, substantiiert aber nicht ansatzweise, worin 

die Widersprüche und die ignorierten Punkte bestehen sollen. Solches ist 

auch nicht ersichtlich, zumal die Vorinstanz sich ausdrücklich auf die ein-

gereichten Belege stützt. Die Rüge geht fehl. 

2.5 Die Vorbringen der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz verletzte ver-

fassungsmässige Rechte, sind unbegründet.  

3.  

3.1 Da zwischen der Schweiz und der islamischen Republik Iran (nachfol-

gend: Iran) kein einschlägiger völkerrechtlicher Vertrag existiert, ist der vor-

liegende Fall allein aufgrund des Bundesgesetzes über die Berufsbildung 

vom 13. Dezember 2002 (Berufsbildungsgesetz [BBG, SR 142.10]) zu be-

urteilen. Art. 68 Abs. 1 BBG delegiert die Regelung der Anerkennung von 

ausländischen Diplomen und Ausweisen der Berufsbildung dem Bundes-

rat. Mit dem Erlass der Verordnung über die Berufsbildung vom 19. No-

vember 2003 (Berufsbildungsverordnung [BBV, SR 412.101]) hat der Bun-

desrat diese Kompetenz wahrgenommen. 

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Seite 5 

3.2 Gemäss Art. 69 BBV vergleicht die zuständige Anerkennungsbehörde 

auf Gesuch hin einen ausländischen Abschluss mit einem entsprechenden 

schweizerischen Abschluss der Berufsbildung, wenn a) der ausländische 

Abschluss auf staatlichen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften beruht 

und von der zuständigen Behörde oder Institution im Herkunftsstaat verlie-

hen worden ist; und b) die Inhaberin oder der Inhaber des ausländischen 

Abschlusses Sprachkenntnisse in einer Amtssprache des Bundes nach-

weist, die für die Berufsausübung in der Schweiz erforderlich sind. Diese 

Bestimmung trägt die Marginalie «Eintreten».  

Die jüngere Rechtsprechung zu Art. 5 der Gesundheitsberufeanerken-

nungsverordnung (GesBAV, SR 811.214), dessen Formulierung ähnlich 

lautet wie diejenige in Art. 69 BBV, geht davon aus, dass die Bestimmung 

– trotz der Formulierung und der Marginalie – nicht als Eintretensvoraus-

setzung, sondern als Voraussetzung in der Sache beziehungsweise als 

materielle Anerkennungsvoraussetzung zu verstehen ist (vgl. Urteile des 

BVGer B-1175/2024 vom 31. Januar 2025, E. 1.3.5; B-1224/2024 vom 

9. Dezember 2024, E. 1.3.5; B-1686/2025 vom 31. Oktober 2025, 

E. 2.1.1). Von dieser Rechtsprechung ist auch in Bezug auf Art. 69 BBV 

auszugehen. 

Die Vorinstanz hat das Gesuch der Beschwerdeführerin inhaltlich geprüft, 

auch wenn sie darauf nicht eingetreten ist. Entgegen der Bezeichnung 

(«Nichteintreten») erging die angefochtene Verfügung nicht wegen einer 

fehlenden Eintretensvoraussetzung, sondern deshalb, weil die Vorinstanz 

das Vorliegen der materiellen Anerkennungsvoraussetzungen verneinte. 

3.3 Der Bereich der Diplomanerkennung wird vom Untersuchungsgrund-

satz beherrscht (vgl. Urteil des BVGer B-2923/2020 vom 17. März 2022 

E. 4.2.3). Die zuständige Behörde des Aufnahmestaates hat dabei die In-

halte der vorgelegten Nachweise auf deren Gleichwertigkeit mit den eige-

nen Anforderungen an den Erhalt des entsprechenden innerstaatlichen 

Ausbildungsnachweises zu überprüfen. Die antragstellende Person ist in-

dessen gestützt auf ihre Mitwirkungspflicht (Art. 13 VwVG) verpflichtet, für 

die Abklärung nützliche Informationen beizubringen. Dies gilt insbesondere 

bezüglich solcher Unterlagen, die naturgemäss nur sie liefern kann, und für 

die Abklärung von Tatsachen, die sie besser kennt als die Behörden und 

welche diese ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernünftigem 

Aufwand erheben können (BGE 143 II 425 E. 5.1; 130 II 449 E. 6.6.1). Zu 

diesen Unterlagen zählt unter anderem der Befähigungsausweis respek-

tive der Ausbildungsnachweis (Diplom). 

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Seite 6 

4.  

4.1 Die Vorinstanz hält in der angefochtenen Verfügung fest, dass sie nach 

Prüfung der eingereichten Unterlagen festgestellt habe, dass es sich beim 

Dokument «Ausbilder-Zeugnis der Fahrschule» nicht um ein Diplom, son-

dern um eine Berufsausübungsbewilligung handle, welche bis zum 9. Ok-

tober 2025 gültig sei. In der Schweiz basiere die Ausbildung zur Fahrlehre-

rin/zum Fahrlehrer auf der Prüfungsordnung über die Erteilung des eidge-

nössischen Fachausweises als Fahrlehrer/Fahrlehrerin. Dieser Fachaus-

weis werde von der Vorinstanz ausgestellt und sei zeitlich unbefristet gültig. 

Damit seien die Anforderungen gemäss Art. 69 BBV nicht erfüllt. In ihrer 

Vernehmlassung hält die Vorinstanz an ihrem Standpunkt fest und bringt 

zudem vor, dass auch die nachträglich eingereichten Dokumente der 

Tehran Province Driving School Union diese Ansicht bestätigen würden. 

4.2 Demgegenüber hält die Beschwerdeführerin fest, dass es sich beim 

Dokument «Ausbilder-Zeugnis der Fahrschule» um ein Diplom handle. Das 

Ablaufdatum beziehe sich nicht auf die Gültigkeit des Diploms selbst, son-

dern auf die periodischen Augen- und psychologischen Tests, welche Fahr-

lehrer und Fahrlehrerinnen im Iran alle drei Jahre zu absolvieren hätten. 

Die Beschwerdeführerin erfülle die gesetzlichen Anforderungen, was sich 

insbesondere aus dem eingereichten Ausbildungsprogramm mit den ab-

solvierten Modulen und der Stundenanzahl ergebe. Die Vorinstanz habe 

wesentliche Aspekte der Ausbildung nicht berücksichtigt oder fehlerhaft ge-

würdigt. 

5.  

5.1 In den Anwendungsbereich des Berufsbildungsgesetzes fallen Ausbil-

dungen sämtlicher Berufsbereiche ausserhalb der Hochschulen sowie die 

Anerkennung ausländischer Diplome und Ausweise in diesen Bereichen 

(Art. 2 und 68 BBG). Eine Ausbildung dient dazu, die erforderlichen Fähig-

keiten, Kenntnisse und Fertigkeiten für einen bestimmten Beruf zu vermit-

teln. Wer eine Ausbildung erfolgreich durchlaufen hat, erwirbt einen unbe-

fristeten und unwiderrufbaren Abschluss (Diplom). Die Anerkennung eines 

ausländischen Abschlusses setzt eine Urkunde voraus, die bescheinigt, 

dass der Antragstellende eine Ausbildung absolviert hat (Art. 69 BBV). 

Vom Anwendungsbereich des Berufsbildungsgesetzes nicht erfasst sind 

(berufliche) Polizeibewilligungen. Diese bestätigen bloss, dass eine beab-

sichtigte Tätigkeit mit den nationalen gesetzlichen Vorschriften zum Schutz 

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Seite 7 

der Polizeigüter in Einklang steht (vgl. TSCHANNEN/MÜLLER/KERN, Allge-

meines Verwaltungsrecht, 5. Aufl. 2022, N. 1203). Eine Voraussetzung für 

die Erteilung einer Berufsausübungsbewilligung kann der Abschluss einer 

entsprechenden Ausbildung sein. Eine Berufsausübungsbewilligung er-

laubt dem Inhaber die Ausübung des bewilligungspflichtigen Berufes im je-

weiligen Ausstellungsland. Eine Polizeibewilligung kann in der Schweiz nie 

anerkannt werden.  

5.2 Die Vorinstanz kommt zutreffend zum Schluss, dass keine anerken-

nungsfähige Urkunde vorliegt. Das durch die Beschwerdeführerin einge-

reichte Dokument mit dem Titel «Ausbilder-Zeugnis der Fahrschule» ist am 

9. Oktober 2025 abgelaufen (Beilagen Beschwerdeführerin Dossier 1; Ak-

ten der Vorinstanz [vi.-act.] 18.1/18.2). Wie unter E. 5.1 gezeigt wurde, sind 

anerkennungsfähige Ausbildungsabschlüsse nicht befristet. Aussteller des 

Dokumentes ist die Verkehrspolizei des Irans, was wiederum darauf hin-

deutet, dass es sich lediglich um eine Berufsausübungsbewilligung im 

Sinne einer Polizeibewilligung handelt, die damit in der Schweiz nicht an-

erkannt werden kann. Auch gibt der Inhalt des eingereichten Dokuments 

keinen Aufschluss darüber, ob die Befähigung als Fahrlehrerin tatsächlich 

geprüft respektive ob überhaupt ein Berufsbildungsabschluss erworben 

wurde, insbesondere ist die Spalte «Ausbilder-Niveau» leer (vi.-act. 18.2). 

5.3 Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ändert nichts daran, 

dass die Anerkennungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind. Die von ihr ein-

gereichten Bestätigungsschreiben («Certificate» [vi.-act. 21.1] und das un-

betitelte Schreiben [Beilage der Beschwerdeführerin 7]) wurden von der 

«Tehran Province Guild Union of Driving Training Institutes» ausgestellt, 

wobei es sich wohl um eine lokale Berufsstandorganisation handelt. Zum 

einen ergeben sich aus diesen Dokumenten keine Hinweise darauf, dass 

sie gestützt auf staatliche Rechts- oder Verwaltungsvorschriften ausgestellt 

wurden (vgl. Art. 69 Bst. a BBV, 1. Voraussetzung). Zum anderen ist nicht 

dargetan, dass es sich um die zuständige Behörde oder Institution im Her-

kunftsstaat handelt, die den Abschluss verleiht (vgl. Art. 69 Bst. a BBV, 

2. Voraussetzung), zumal es sich um einen anderen Aussteller als beim 

Dokument «Ausbilder-Zeugnis der Fahrschule» handelt. Unbeachtlich sind 

schliesslich die eingereichten Ausbildungsprogramme, die keinen Bezug 

zur Person der Beschwerdeführerin aufweisen (vi.-act. 21.2). 

5.4 Die Anerkennungsvoraussetzungen von Art. 68 BBG i.V.m. Art. 69 

Bst. a BBV sind damit ungeachtet des Titels «Zeugnis» nicht erfüllt. 

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Seite 8 

6.  

Aus diesen Erwägungen folgt, dass die angefochtene Verfügung kein Bun-

desrecht verletzt und auch sonst nicht zu beanstanden ist. Die Beschwerde 

erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 

7.  

7.1 Die unterliegende Partei hat grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tra-

gen. Während des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin am 17. März 

2025 ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gestellt, 

über das noch zu entscheiden ist.  

7.2 Gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG kann eine Partei, die nicht über die erfor-

derlichen Mittel verfügt und deren Begehren nicht aussichtslos erscheint, 

auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit werden. Eine 

Person ist bedürftig, wenn sie nicht in der Lage ist, für die Prozesskosten 

aufzukommen, ohne dass sie Mittel beanspruchen müsste, die zur De-

ckung des Grundbedarfs für sie und ihre Familie notwendig sind (vgl. BGE 

141 III 369 E. 4.1; 128 I 225 E. 2.5.1). Aufgrund der eingereichten Unterla-

gen ist die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin ausgewiesen.  

Rechtsbegehren sind als aussichtslos anzusehen, wenn die Gewinnaus-

sichten (ex ante betrachtet; BGE 140 V 521 E. 9.1) beträchtlich geringer 

sind als die Verlustgefahren und deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet 

werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn 

sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten 

oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Par-

tei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zur 

Einlegung eines Rechtsmittels entschliessen oder davon absehen würde, 

soll doch eine Partei einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Ge-

fahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts 

kostet (BGE 140 V 521 E. 9.1; 129 I 129 E. 2.3.1 mit Hinweisen). Das Be-

gehren der Beschwerdeführerin kann vor diesem Hintergrund nicht als aus-

sichtslos bezeichnet werden, weshalb das Gesuch um unentgeltliche 

Rechtspflege gutzuheissen und sie von der Bezahlung von Verfahrenskos-

ten zu befreien ist. Der bereits geleistete Kostenvorschuss von Fr. 1'000.– 

ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten.  

7.3 Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG 

i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE). 

  

B-946/2025 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der bereits geleistete Kosten-

vorschuss von Fr. 1'000.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.  

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Willisegger Jil Gehmann 

 

 

  

B-946/2025 

Seite 10 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 2. Dezember 2025 

 

  

B-946/2025 

Seite 11 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; 

Beilage: Rückerstattungsformular) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, 

Bildung und Forschung WBF (Gerichtsurkunde)