# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 12f8620e-ff58-5489-b4f1-d7d58c919e0f
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-06
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 06.12.2022 R 2021 38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2021-38_2022-12-06.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

R 21 38

5. Kammer 

Vorsitz Meisser

Richter Audétat und Racioppi

Aktuarin ad hoc Engler

URTEIL

vom 6. Dezember 2022

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Reto Crameri,

Beschwerdeführer

gegen

Gemeinde B._____, 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Flavio Decurtins,

Beschwerdegegnerin

und

Kanton Graubünden, handelnd durch das Amt für Raumentwicklung 

Graubünden,

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Beschwerdegegnerin

betreffend Duldungs-, Wiederherstellungs- und Bussverfügung

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I. Sachverhalt:

1. Am 25. Juli 2018, eingegangen am 27. Juli 2018, stellte A._____ im Ein-

verständnis mit Eigentümer C._____ beim Bauamt B._____ das Gesuch 

Nr. D._____ um Abbruch der bestehenden Baute (E._____) und Wieder-

aufbau am gleichen Standort mit den gleichen Abmessungen sowie Er-

neuerung und Erweiterung des Wohnteils innen auf Parzelle F._____ in 

G._____, Gemeinde B._____, in der Landwirtschaftszone. Die Gebäude-

grundfläche wurde mit 85 m², die anrechenbare Geschossfläche mit 64 m² 

angegeben. Das Gebäude war ursprünglich bis 2003 ein Stall (oder nach-

folgend auch als Stallteil benannt, was Vieh- und Heustall zusammen be-

zeichnet) mit landwirtschaftlichem Wohnteil. Das Gebäude befand sich in 

einem schlechten Zustand, die abdichtende Dachhaut war grösstenteils 

nicht mehr vorhanden, grosse Teile des Holzinnenraums waren durch-

nässt und morsch, die Steinfundamente teilweise verkippt und brüchig. 

Ohne Massnahmen drohte die Baute zusammenzufallen.

2. Nach dem am 20. August 2018 während dem laufenden Baubewilligungs-

verfahren ein Augenschein vor Ort auf der Parzelle F._____, in Anwesen-

heit von Vertretern der Gemeinde B._____ (nachfolgend Gemeinde) und 

der Bauherrschaft, durchgeführt wurde, bewilligte das Amt für Raument-

wicklung Graubünden (nachfolgend ARE) am 4. September 2018 das 

Bauvorhaben unter Bedingungen und Auflagen. 

3. Am 17. September 2018 erwarb A._____ die Parzelle F._____ mit dem 

darauf stehenden Gebäude (E._____) zu Eigentum.

4. Am 18. September 2018 erteilte auch die Gemeinde die Baubewilligung 

unter Bedingungen und Auflagen (Stall mit Wohnteil, Ab- und Auftrölen, 

Erweiterung nach innen, Neuerstellung abflusslose Grube, Nutzung zu 

nichtlandwirtschaftlichen Zwecken).

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5. Die Bauabnahme erfolgte am 10. Juni 2020. Unter anderem wurde festge-

halten, dass das "Trophäenzimmer" im Bauamt nochmals besprochen 

werde. Ausgenommen betreffend die Einteilung des Kellers und die An-

ordnung der Fenster "Küche und Lager" (diese Feststellungen spielten in 

der Folge keine Rolle mehr) wurde im Abnahmeprotokoll nichts Weiteres 

festgehalten.

6. Am 11. Juni 2020 informierte indessen die Gemeinde das ARE über die 

Abnahme, unter Beilage von Fotos. Der Heustall (Obergeschoss) werde 

als Trophäenraum bezeichnet und benutzt. Dieser dürfe gemäss bewillig-

ten Plänen nicht als Wohnraum genutzt werden, da er die erlaubte Ver-

grösserung übersteige. Das dort stehende Sofa sei laut der Bauherrschaft 

nur zwischengelagert. Auf dem Foto sei auch ein Kasten ersichtlich, 

gemäss Bauherrschaft werde dort ein Waffenschrank erstellt. Auf der an-

deren Seite der Wand sei die Treppe des Wohnbereichs.

7. Am 12. Juni 2020 schrieb das ARE der Gemeinde, der Stall entspreche 

nicht den bewilligten Planunterlagen. Dort seien keine baulichen Massnah-

men bewilligt (Ausnahme Ab- und Auftrölen der Wand und das neue 

Dach). Die Wand hätte weiterhin als Ständerbau mit Bretterschalung er-

stellt werden müssen. Dämmung (Wand und Dach), Verputz, Täfer, Bo-

denbelag, Sockelleiste, Dachbalken (neue Sparrenlage i.O.), Waffen-

schrank und Erschliessung mit Strom seien nicht bewilligt worden. Dafür 

könne auch keine nachträgliche BAB-Bewilligung in Aussicht gestellt wer-

den. Das maximal mögliche Erweiterungspotential nach Art. 42 RPV sei 

nicht komplett ausgeschöpft worden, es wäre noch eine zusätzliche Erwei-

terung der Wohnfläche von 9 m² möglich. In diesen 9 m² könnten dann 

auch bauliche Massnahmen vorgenommen werden, was aber ein neues 

BAB-Gesuch bedingte. Eine Verbindung von Wohnteil und Stallteil sei 

nicht zulässig. Ein allfälliger Waffenschrank sei im Wohnteil zu erstellen 

oder gegebenenfalls als alleinstehender Schrank im Stallteil. Das "Tro-

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phäenzimmer" sei nicht bewilligt und dafür könne eine nachträgliche BAB-

Bewilligung nicht in Aussicht gestellt werden. Dem Schreiben lag die in-

terne Aktennotiz des ARE-Mitarbeiters H._____ über den Augenschein 

vom 20. August 2018 (Beschwerdegegnerische Beilagen [Bg-act. 8]; vor 

Baubeginn) bei, in welchem festgehalten wurde, dass in Anwesenheit von 

Vertretern der Gemeinde und der Bauherrschaft erläutert worden sei, dass 

Wohn- und Stallbaute rechtsprechungsgemäss unterschiedlich behandelt 

würden. Eine Verbindung der Wohn- und Stallbaute sei nicht zulässig. 

Weiter sei aufgrund der jetzigen Pläne die Bruttogeschossfläche über-

schritten und die Pläne müssten angepasst werden. Elemente die mit glei-

chem Material wieder errichtet werden würden seien schwarz darzustel-

len. Zum weiteren Vorgehen wurde erklärt, dass die Grundrisse angepasst 

würden.

8. Am 9. Juli 2020 schrieb die Gemeinde A._____, dass in der Baubewilli-

gung Nr.  D._____ vom 18. September 2018 die folgenden baulichen 

Massnahmen nicht bewilligt seien: Dämmung (Wand und Dach), Verputz, 

Täfer, Istzustand des Bodenbelags (Bretteraufbau ohne Trittschall- oder 

Wärmedämmung wäre möglich), Sockelleiste, Dachbalken (neue Spar-

renlage ist in Ordnung) und die Erschliessung mit Strom. Er müsse somit 

ein nachträgliches Baugesuch einreichen, mit sämtlichen nicht bewilligten, 

jedoch getätigten Arbeiten. Zudem sei gleichzeitig das BAB-Verfahren 

dafür durchzuführen. Weil dafür keine nachträgliche Baubewilligung in 

Aussicht gestellt werden könne, habe er die Möglichkeit, den Rückbau ei-

genwillig und ohne nachträglich eingereichtes Baugesuch auszuführen. 

Die Gemeinde behalte sich vor, ein Wiederherstellungs-/oder Bussenver-

fahren einzuleiten. Am 28. Juni 2020 nahm A._____ dazu Stellung und 

wies auf die Geeignetheit und Üblichkeit der getätigten Arbeiten hin. Wei-

ter begründet er, dass er weder in der Bewilligung der Gemeinde, noch in 

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der Bewilligung vom Amt für Raumplanung ein Wort finde, dass ihr Ausbau 

verboten sein sollte. Er wolle die Sache an einer Besprechung bereinigen. 

9. Nach dem Augenschein vom 31. August 2020 schrieb A._____, Art. 24a 

RPG sei hier nicht anwendbar. In den zwei Grundrissplänen und in den 

Schnittplänen seien sämtliche Aussenwände im bewohnten und unbe-

wohnten Teil gleich gezeichnet. Jedenfalls im bewohnten Teil dürfen die 

Aussenwände isoliert werden/sein. Ein Verbot für eine Isolation des Stall-

teils sei nicht zu finden.

10. Am 10. Dezember 2020 teilte die Gemeinde A._____ mit, dass gegen ihn 

ein Wiederherstellungs- und Bussverfahren eingeleitet werde, da er der 

Aufforderung zur Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs oder sein 

Einverständnis für einen kompletten freiwilligen Rückbau zu erklären, nicht 

nachgekommen sei. Er könne zum beiliegenden Entwurf der geplanten 

Verfügung Stellung nehmen. Er werde ersucht, betreffend eine allfällige 

Busse die Kopie der letzten Steuererklärung zu senden und Auskunft über 

seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu erteilen.

11. Am 26. Januar 2021 führte A._____ aus, er sehe keinen Verstoss gegenü-

ber der erteilten Baubewilligung, insofern, dass die Nutzung des nicht be-

wohnbaren Teils zu nichtlandwirtschaftlichen Zwecken erlaubt werde. In 

der Folge führte er aus, weswegen es keinen Sinn mache, eine Scheune 

nur mit Brettern und ohne Isolation zu haben. Zudem habe man sich beim 

Umbau an die genehmigten Pläne gehalten. Er machte einen Vorschlag 

zur Güte (Entfernung Gipswand und Ersatz durch Fichtenholzbretter, Ent-

fernung des zweiten Stromkabels, Entfernung der Sockelleisten).

12. Am 15., mitgeteilt am 17. März 2020 (recte: 2021), verfügte die Gemeinde: 

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(1) Die von A._____ im unbewohnten Stallteil vorgenommenen baulichen Massnahmen, 
namentlich Dämmung der Wände, insbesondere Isolationen sowie Windpapiere, Ver-
putz, Täfer, Sockelleiste, Erschliessung mit Strom, verletzten Art. 24c RPG i.V.m. Art. 42 
und 43a RPV und seien offensichtlich nicht bewilligungsfähig, weswegen auf die Durch-
führung eines nachträglichen Baubewilligungsverfahrens verzichtet werde.

(2) Die Dämmung des Daches werde trotz ihrer Baurechtswidrigkeit geduldet.

(3) A._____ werde verpflichtet, die im unbewohnten Stallteil vorgenommenen baulichen 
Massnahmen rückgängig zu machen. Den Waffenschrank habe er entweder in die Wohn-
baute oder alleinstehend in die Stallbaute zu stellen. Dafür werde ihm eine Frist bis zum 
30. Juni 2020 (recte wohl: 2021) eingeräumt.

(4) Werde die Anordnung gemäss vorstehender Ziff. 2 (recte wohl: Ziff. 3.) nicht innert 
Frist befolgt, werde die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes von Amtes we-
gen vorgenommen, wobei sämtliche sich daraus ergebenden Kosten zulasten von 
A._____ gingen.

(5) A._____ werde mit einer Busse in der Höhe von CHF 1'500 bestraft. Diese Busse sei 
innert 30 Tagen seit Rechtskraft der vorliegenden Verfügung [...] einzubezahlen.

(6) Für das vorliegende Verfahren würden keine Kosten erhoben.

(7) Rechtsmittelbelehrung.

(8) Mitteilung.

Die Gemeinde führte begründend aus, dass vorliegend eigentlich 

zunächst ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durchgeführt wer-

den müsste. Hier sei die Sach- und Rechtslage aber klar und die Verlet-

zung materieller Vorschriften offensichtlich. Es stehe von vornherein fest, 

dass eine nachträgliche Baubewilligung nicht erteilt werden könne. Aus 

prozessökonomischen Gründen könne somit das nachträgliche Baubewil-

ligungsverfahren mit dem Wiederherstellungsverfahren kombiniert und ein 

einziger Bau- und Wiederherstellungsentscheid gefällt werden. In demsel-

ben Entscheid könne auch eine Busse auferlegt werden. Bestimmungs-

gemäss nutzbar sei nur der Wohnteil, nicht aber der Stall, dieser sei nie 

zu Wohn- oder Aufenthaltszwecken benutzt worden. Somit sei bezüglich 

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des Stalls die Identität der Baute nicht gewahrt und daher auch keine Än-

derung, Erweiterung und Wiederaufbau möglich. Denkbar wäre nur eine 

vergleichbare Nutzung (vorher landwirtschaftliches, nachher nichtlandwirt-

schaftliches Lager). Jetzt sei der Stall unzulässigerweise in einen Aufent-

halts- und Wohnraum umgewandelt worden. Es nütze A._____ nichts, 

dass er 9 m² weniger als möglich ausgebaut habe. Den Stall als solchen 

habe er nicht umbauen dürfen, sondern nur im Rahmen der möglichen 

Ausbaufläche von maximal 60 % zur Erweiterung des Wohnteils benutzen. 

Die Nutzung des Stalls als Abstellraum stünde ihm aber zu. Art. 24a RPG 

spiele hier keine Rolle. Am Stall seien bauliche Massnahmen vorgenom-

men worden und eine nachträgliche Zweckänderung gestützt auf Art. 24a 

RPG sei nicht möglich.

Berufe sich A._____ darauf, dass auf den Plänen alle Aussenwände gleich 

eingezeichnet seien und er deshalb davon ausgegangen sei, alle Wände 

zu isolieren, sei dies eine Schutzbehauptung. Der Stall sei nie Teil einer 

zeitgemässen Wohnnutzung gewesen, weswegen Art. 24c Abs. 4 RPG 

darauf nicht angewendet werden könne. Das Isolationserfordernis gelte 

nur für bestimmungsgemäss nutzbare Bauten, der Stall falle nicht darun-

ter. Zudem sei das Anbringen einer Aussenisolation ebenfalls als Erweite-

rung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens Art. 42 Abs. 3 lit. a 

RPV anzusehen. Somit sei die maximal mögliche Erweiterung um 60 % 

soweit sowieso überschritten, da der ganze Stall isoliert worden sei. Die 

angeordneten Wiederherstellungsmassnahmen seien verhältnismässig. 

Sie seien nicht weiter als der Zweck es erfordere gegangen. Auch wenn 

die Dämmung des Daches baurechtswidrig sei, wäre eine Beseitigung 

sehr aufwändig und somit unverhältnismässig. Die Beseitigung der Däm-

mung der Wände reiche aus, um den Stall in seinen ursprünglichen be-

stimmungsgemässen Zustand zu versetzen. Die Dämmung des Daches 

sei somit gemäss Art. 94 Abs. 4 KRG zu dulden.

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Was die Busse anbetreffe, sei A._____ von der Gemeinde darauf hinge-

wiesen worden, dass die im unbewohnten Stallteil vorgenommenen bauli-

chen Massnahmen nicht bewilligt worden seien und auch nicht bewilli-

gungsfähig seien. Durch sein Verhalten, die Zweckentfremdung des Stalls 

als landwirtschaftliche Ökonomiebaute mittels baulicher Massnahmen, 

habe A._____ das Raumplanungsgesetz verletzt.

Neben dem Verschulden und der Schwere und der Tragweite der Wider-

handlung seien die persönlichen Verhältnisse zu berücksichtigen. Zudem 

könne das Verhalten des Beschuldigten im Rahmen der Strafzumessung 

von Bedeutung sein. A._____ habe zumindest damit rechnen müssen, 

dass die Gemeinde sein nicht bewilligtes Bauprojekt auch nachträglich 

nicht genehmigen würde. Zumindest habe er die nötige Sorgfalt vermissen 

lassen. Aus seiner Sorgfaltspflicht als Bauherr respektive seine aus Art. 93 

Abs. 1 KRG fliessende Verantwortlichkeit wäre es geboten gewesen, mit 

der Gemeinde das Gespräch zu suchen. Direkter Vorsatz liege nicht vor, 

doch könne bejaht werden, dass A._____ zumindest eventualvorsätzlich 

gehandelt habe. Er habe für den Fall des Eintretens den nicht erwünschten 

Erfolg hingenommen. Sein Verschulden sei im mittleren Bereich anzusie-

deln.

A._____ habe es unterlassen, die Gemeinde durch Einreichung seiner ak-

tuellen Steuerfaktoren eine Bemessung der Baubusse gestützt auf seine 

wirtschaftlichen Verhältnisse zu ermöglichen. Der Höhe seines Verschul-

dens und der Tatsache, dass es sich um ein erstmaliges Vergehen handle, 

rechtfertige es eine Busse in der Höhe von CHF 1'500.--.

13. Am 3. April 2021 hielt A._____ gegenüber der Gemeinde daran fest, es 

sei gemäss den bewilligten Plänen vorgegangen worden. Die Scheune sei 

nicht ausgebaut, sondern isoliert worden, um das Gebäudeinnere vor 

Schnee und Kälte zu schützen. Fenster und Heizung haben im Scheunen-

teil nicht existiert. Dies werde rein als Lager für Jagdtrophäen benutzt. 

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Auch ein Waffenschrank existiere nicht. Er machte einen "letzten Vor-

schlag zur Güte" (Ersatz Gipswand durch Fichtenholzbretter auf der Süd-

seite, Entfernung der Isolation auf der Nord- und Südseite, Entfernung 

sämtlicher Stromkabel in der Scheune, ausser bei der Lampe am Eingang, 

Entfernung der Sockelleisten in der Scheune). Er fügte an, der Neffe des 

Gemeindepräsidenten habe ein vergleichbares Maiensäss ohne Geneh-

migung ausgebaut. Dies sei eine Ungleichbehandlung und Bevorteilung 

engster Verwandter.

14. Am 13. April 2021 hielt die Gemeinde an ihrer Verfügung fest. Nachdem 

bereits zahlreiche Besprechungen und Besichtigungen stattgefunden hät-

ten, sei ein erneuter Augenschein nicht angezeigt. Der Vergleichsvor-

schlag sei bereits früher abgelehnt worden. Es werde darauf verzichtet, 

seine Diffamierungen und Drohungen zu kommentieren. Gemeinde und 

Betroffene behielten sich vor, sich dagegen mit (straf-)rechtlichen Mitteln 

zur Wehr zu setzen.

15. Am 3. Mai 2021 (Poststempel) erhob A._____ (nachfolgend Beschwerde-

führer) gegen diese Verfügung Beschwerde beim Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden und beantragte Folgendes:

(1) Die Duldungs-, Wiederherstellungs- und Bussverfügung des Gemeindevorstandes 
der Gemeinde B._____ vom 15. März 2020 (recte 2021) sei aufzuheben.

(2) Eventualiter seien Ziff. 1 sowie Ziff. 3-5 des angefochtenen Entscheides aufzuheben 
und es sei festzustellen, dass die Baute entsprechend den bewilligten Plänen erstellt wor-
den sei.

(3) Subeventualiter seien Ziff. 1 sowie Ziff. 3-5 des angefochtenen Entscheides aufzuhe-
ben und es seien die Dämmung der Wände, insbesondere Isolation sowie Windpapiere, 
der Verputz, das Täfer, die Sockelleiste und die Erschliessung mit Strom trotz ihrer Bau-
rechtswidrigkeit zu dulden.

(4) Kosten- und Entschädigungsfolge.

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Der Beschwerdeführer führte begründend aus, dass der Bau gemäss Be-

willigung ausgeführt worden sei. So gebe es auch keine Grundlage für 

Wiederherstellungsmassnahmen und die Auferlegung einer Busse. 

Gemäss etwa dem bewilligten Plan des OG (1:50) seien die Wände in der-

selben Breite im Schlafzimmer wie im Heustall geplant und bewilligt wor-

den. Es sei offensichtlich gegeben, dass sowohl die Wände im Schlafzim-

mer wie im Heustall isoliert würden. Die Dämmung sei auf den Plänen aus-

drücklich eingezeichnet. Im Heustall seien keine neuen Fenster erstellt 

worden, weswegen es sich dort ohnehin nicht um eine Hauptnutzfläche 

handeln könne. Wenn die Gemeinde nun die Entfernung der Dämmung 

verlange, verkenne sie, dass dies Bestandteil der Baubewilligung gewe-

sen sei. Die Wärmedämmung brauche es im Übrigen, weil sich oberhalb 

des Schlafzimmers die Wassertanks befinden, ohne Dämmung würde 

diese gefrieren und Schaden nehmen. Die Entfernung des Verputzes, des 

Täfers und der Sockelleiste sei unverhältnismässig. Es handle sich um 

reine, nicht bewilligungspflichtige Ausführungsarbeiten. Die Scheune 

diene allein als Abstellkammer. Es gebe dort nur ein einziges Fenster. Im 

Abstellraum sei man zwingend auf elektrisches Licht angewiesen. Die Nut-

zung der Scheune sei nicht widerrechtlich. Sie könne als nichtlandwirt-

schaftliches Lager gebraucht werden. Genauso werde die Scheune ge-

nutzt und es finde keine Wohnnutzung statt. Die Scheune sei nicht beheizt 

und es gebe keine direkte Verbindung zum Wohnteil. Es wäre Aufgabe der 

Bewilligungsinstanz gewesen, zu verfügen, dass die Scheune nicht isoliert 

werden dürfe, was unterlassen worden sei. Somit habe der Beschwerde-

führer davon ausgehen können, er dürfe die Scheune auch isolieren und 

in derselben Konstruktion ausführen wie den übrigen Teil des Gebäudes. 

Er habe sich an die bewilligten Pläne gehalten. Die Scheune könne ohne-

hin nur von aussen betreten werden. Die Windpapiere seien zwingend, 

weil sie verhindern, dass Schnee und Regen ins Gebäudeinnere gelangen 

und dort Schäden verursachen. Weil gemäss den Plänen gebaut worden 

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sei, gebe es keine Grundlage für Wiederherstellungsmassnahmen und die 

Auferlegung einer Busse. Die Wiederherstellungsfrist sei falsch verfügt 

worden (30. Juni 2020). Es hätte dafür zumindest eine angemessene Frist 

eingeräumt werden müssen. Eine Nutzungsbeschränkung wäre verhält-

nismässig und das Ziel, dass die Räume nicht zur Wohnnutzung dienen 

könnten, wäre ebenfalls erreicht und zwar mit einer milderen Massnahme. 

Die ausgeführten Arbeiten entsprächen der Baubewilligung und der Ge-

meinde sei bei der Bewilligung ein Fehler unterlaufen, weswegen er nicht 

bestraft werden könne.

16. Am 21. Mai 2021 (Poststempel) beantragte das ARE in ihrer Vernehmlas-

sung die Abweisung der Beschwerde unter gesetzlicher Kostenfolge. 

Nebst der Darstellung der Prozessgeschichte führte es aus, es stimme 

nicht, dass die Dämmung auf den korrigierten und bewilligten Plan des OG 

ersichtlich sei. Nebst der Tatsache, dass die Aussenwände als Bestand 

auf den korrigierten und bewilligte Plänen schwarz eingezeichnet worden 

sei und eine neue zusätzliche Dämmung als neue (rot) hätte dargestellt 

werden müssen, sei auf dem bewilligten Plan keine Planlegende ersicht-

lich, wonach bei der Schraffur der Aussenwände auf eine Dämmung ge-

schlossen werden könnte.

17. In der Vernehmlassung der Gemeinde vom 25. Mai 2021 (Poststempel) 

beantragte sie, dass die Beschwerde abzuweisen sei unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdeführers. Ursprünglich habe 

die bestehende Stallbaute im EG über einen Wohnteil mit Feuerstelle und 

Seitenraum (23.1 m²) und im OG über einen Wohnteil mit Schlafraum 

(20.9 m²), gesamthaft also über eine anrechenbare Bruttogeschossfläche 

von 44 m² verfügt. Gestützt auf Art. 24c RPG und Art. 42 und 43a RPV 

hätte diese Fläche (der Wohnteil) im Rahmen des Ausbauvorhabens um 

maximal 60 % erweitert werden dürfen, nach dem Ausbau hätte der Wohn-

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teil demnach maximal 70.4 m² betragen dürfen. Nicht möglich wäre der 

Ausbau des Stallteils gewesen. Dieser sei nie zu Wohnzwecken benutzt 

worden und könne deshalb nicht als "bestimmungsgemäss nutzbar" im 

Sinne von Art. 24c Abs. 1 RPG gelten. Gemäss den revidierten und bewil-

ligten Plänen bestehe der Wohnteil nun aus einem redimensionierten 

Wohnteil (Wohnzimmer/Keller/WC) im EG sowie einem einzigen Schlaf-

zimmer im OG mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 65.7 m².

Wie sich aus einem Vergleich zwischen den ursprünglichen, nicht bewil-

ligten Plänen und den angepassten, bewilligten Plänen ergebe, habe der 

Beschwerdeführer demnach nach der Rückmeldung des ARE, den Wohn-

teil auf das zulässige Mass verkleinert und von einem Ausbau und der 

Isolation sämtlicher Wände abgesehen (lediglich die hintere Bruchstein-

wand sollte im EG durch eine Betonwand ersetzt und unterfangen werden) 

und auch auf eine Verbindungstür zwischen dem Wohn- und dem Stallteil 

verzichtet. 

Wie der Beschwerdeführer den Stallteil aber schliesslich ausgebaut habe, 

widerspreche den bewilligten Plänen diametral. Zu den Ausführungen des 

Beschwerdeführers betreffend seinem Bedürfnis nach einer Abstellkam-

mer angesichts der hohen Mietzinse im Kanton I._____ sei zu festzuhal-

ten, dass er die Stallbaute als Abstellraumbenützen könne, wenn er die 

geforderten Wiederherstellungsmassnahmen ausführe. Der beanstandete 

Ausbau sei aus Sicht der Gemeinde lediglich deshalb gemacht worden, 

um das Gebäude als Ganzes als Wohnung und nicht auch als Lagerraum 

(Stallteil) zu nutzen. In Anbetracht der Isolation und den weiteren bauli-

chen Massnahmen im Innenbereich könne der Stall nicht mehr als Lager-

raum qualifiziert werden. Ihm komme offenkundig Wohnraumcharakter zu. 

Was den "Waffenschrank" anbetreffe, sei nicht nachvollziehbar, weswe-

gen dieser in der Wand des Schlafteils sein solle und nicht losgelöst vom 

Stallteil. Nach erfolgter Bauabnahme hätte der Beschwerdeführer den 

Waffenschrank entfernt und an dieser Stelle eine Durchgangstüre ange-

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bracht. Dies gelte auch für das Verputzen der Wände des Stallteils mit 

dieser Isolation und Treffer und der Erschliessung mit Strom. 

Der Beschwerdeführer beantragte als Eventualbegehren mildere Mass-

nahmen als die Wiederherstellung. Eine nachträgliche Bewilligung er-

wähne er aber nicht, insofern er offenbar um die Nicht-Bewilligungsfähig-

keit der vorgenommenen Arbeiten wisse.

Die Wiederherstellung liege, wie verfügt im öffentlichen Interesse. Es gehe 

um die konsequente Verhinderung von Bauten, die der baurechtlichen 

Ordnung widersprächen. Dieses sei generell gross.

Die Wiederherstellungsanordnung sei geeignet und erforderlich, um die im 

öffentlichen Interesse liegende rechtsgleiche Anwendung und Durchset-

zung des Raumplanungs- und Baurechts sicherzustellen. Ein milderes Mit-

tel sei hier nicht ersichtlich. Eine Nutzungsbeschränkung wäre untauglich, 

weil sie sich in der Umsetzung und Überprüfung als nicht praktikabel er-

weise. Eine Versiegelung des Stallteils wäre einschneidend, könne dieser 

doch legal als Lagerraum genutzt werden. Ohne baupolizeilich angeord-

nete Rückbaumassnahme wäre eine Umnutzung des Stallteils zu Wohn-

zwecken jederzeit möglich. Gutgläubigkeit könne der Beschwerdeführer 

nicht geltend machen, auch keine geringfügige Rechtsverletzung. Die 

Wiederherstellungsmassnahmen seien verhältnismässig und für eine Dul-

dung bestehe keine Grundlage. Der Beschwerdeführer habe ohne Baube-

willigung respektive BAB Bewilligung die fraglichen Bauteile erstellt. In Be-

zug auf die Stallbaute liege eine klare Verletzung von Art. 24c RPG vor. 

Mit der Vorrichtung für den Waffenschrank wolle er die Behörden hinters 

Licht führen, deshalb solle er eine Parteientschädigung an die Gemeinde 

entrichten. 

Die erhobenen Vorwürfe wegen des falsch wiedergegebenen Datums 

seien treuwidrig. Eine Berichtigung sei hier nicht nötig, weil die Wiederher-

stellungsfrist nach wie vor laufe.

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18. In seiner Replik vom 7. September 2021 hielt der Beschwerdeführer an 

seinen Rechtsbegehren fest. Für die von ihm getätigten Umbauarbeiten 

sei gar keine Bewilligung notwendig. Deshalb habe er nicht um eine 

nachträgliche Bewilligung nachgesucht. Der Beschwerdeführer habe sich 

exakt an die bewilligten Pläne gehalten und die Wände genau in derselben 

Ausführung erstellt, wie sie bewilligt worden seien. Beim Stallteil handle 

es sich nicht um einen Wohnteil, da dieser weder beheizt noch mit Fens-

tern ausgestattet und ausschliesslich von aussen zugänglich sei. Er diene 

lediglich als Lagerraum. Es gebe keine direkte Verbindung zwischen un-

bewohnten Stallteil und Wohnteil. Auch ein Abstellraum dürfe mit Verputz 

und Täfer versehen sowie mit Strom erschlossen werden.

19. Am 17. September 2021 (Poststempel) hielt die Gemeinde duplicando an 

ihren Anträgen fest. Der Beschwerdeführer mache nicht geltend, er habe 

den Wanddurchbruch nach der Entfernung des Waffenschranks wieder 

verschlossen. Dort bestehe nun wohl ein Durchgang.

20. Am 20. September 2021 (eingegangen am 22. September 2021) hielt das 

ARE duplicando an seinen Anträgen fest. Reparatur- und Unterhaltsarbei-

ten seien nur dann bewilligungsfrei, wenn diese lediglich der Werterhal-

tung dienen und die Baute dadurch keine Änderung oder Zweckänderung 

erfahren. Die streitigen Baumassnahmen seien wertsteigernder Natur und 

führen zur Schaffung neuer Bruttogeschossfläche. Sie seien somit baube-

willigungspflichtig. Die Dämmung von Wand und Dach, der Verputz, das 

Täfer, der Bodenbelag, die Sockelleiste, der Waffenschrank und die Stro-

merschliessung seien nicht bewilligt worden.

21. Am 12. September 2022 wurde ein vom Gericht angeordneter Augen-

schein vor Ort durchgeführt, bei welchem Vertreter der Gemeinde, des 

ARE sowie der Beschwerdeführer selbst anwesend waren. Dabei wurden 

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die strittigen baulichen Massnahmen des Anfechtungsobjektes betrachtet 

und anschliessend sistierte der Instruktionsrichter mit Schreiben vom 

13. September das Verfahren bis zum 15. Oktober 2022 damit die Mög-

lichkeit besteht, sich mittels eines Vergleiches zu einigen. Am 7. Oktober 

2022 teilte die Gemeinde mit, dass sie nach nochmaliger intensiver Aus-

einandersetzung mit der Angelegenheit zum Schluss kam, dass sie an der 

angefochtenen Verfügung vollumfänglich festhalte. Darauf hob der In-

struktionsrichter die Sistierung mit Schreiben vom 10. Oktober 2022 auf, 

damit das Verfahren weitergeführt werden kann.

22. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, die angefochtene 

Verfügung sowie die eingereichten Beweismittel wird, soweit erforderlich 

in den nachstehenden Erwägungen eingegangen

II. Das Gericht zieht in Erwägung:

1.1. Anfechtungsobjekt ist vorliegend die Duldungs-, Wiederherstellung- und 

Bussverfügung der Gemeinde vom 15. März 2020 (mitgeteilt am 17. März 

2020). Damit war der Beschwerdeführer nicht einverstanden und erhob 

Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Somit 

geht es um die Rechtmässigkeit der strittigen Verfügung.

1.2. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechts-

pflege (VRG; BR 370.100) beurteilt das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden, soweit 

diese nicht bei einer anderen Instanz angefochten werden können oder 

nach kantonalem oder eidgenössischem Recht endgültig sind. Die vorlie-

gend angefochtene kommunale Verfügung ist weder endgültig noch kann 

sie bei einer anderen Instanz angefochten werden und bildet damit ein 

taugliches Anfechtungsobjekt im Sinne von Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG. Die 

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örtliche, sachliche und funktionale Zuständigkeit des streitberufenen Ver-

waltungsgerichts ist vorliegend gegeben.

1.3. Als formeller und materieller Adressat des angefochtenen Entscheids ist 

der Beschwerdeführer durch den Entscheid besonders berührt und hat ein 

schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung, weshalb 

er zur Beschwerde gemäss Art. 50 Abs. 1 VRG legitimiert ist.

2.1. Zunächst ist festzuhalten, dass im angefochtenen Entscheid der in 

Art. 24c Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG; 

SR 700) stehende terminus technicus "bestimmungsgemäss nutzbar" 

falsch verwendet wird (= Wohnnutzung). Bestimmungsgemäss nutzbar ist 

eine Baute dann, wenn der Eigentümer durch einen angemessenen Un-

terhalt das fortbestehende Interesse an der Weiternutzung dokumentiert 

hat. Dies äussert sich darin, dass die Baute gemessen an ihrer Zweckbe-

stimmung betriebstüchtig ist und die tragenden Konstruktionen mehrheit-

lich intakt sind (MUGGLI, in: AEMISEGGER/MOOR/RUCH/TSCHANNEN [Hrsg.], 

Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Zürich/Basel/ 

Genf 2017, Art. 24c Rz. 16). Der Sinn und Zweck baulicher Massnahmen 

besteht in der Substanzerhaltung. Von Substanzerhaltung kann jedoch 

von vornherein nicht die Rede sein, wenn Bauwerke zerfallen oder im 

Laufe der Zeit unbrauchbar oder abbruchreif geworden und deshalb nicht 

mehr bestimmungsgemäss nutzbar sind. Die Bestandesgarantie erstreckt 

sich demzufolge nicht auf ein Gebäude, das sich in einem verfallenen, un-

benutzbaren Zustand befindet, und dessen Lebensdauer abgelaufen ist 

(vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts R 18 3 vom 12. September 2018 

E.10.3; Urteil des Bundesgerichts 1C_356/2010 vom 21. Februar 2011 

E.2.4 m.w.H.). Die Baute E._____ war, wie den beiliegenden Fotografien 

(Beschwerdegegnerische Beilagen [Bg-act.] 11) teilweise entnommen 

werden kann, bei Erteilung der Baubewilligung vom September 2018 mög-

licherweise gar nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar. Trotzdem wurde 

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die Baubewilligung in doch eher fragwürdiger Art und Weise erteilt. Dies 

ist jedoch vorliegend nicht mehr von Belang.

2.2. Der Beschwerdeführer erhielt im September 2018 die Bewilligung zur Er-

weiterung der anrechenbaren Bruttogeschossfläche von 60 %, also 

gemäss den Akten auf höchstens 70.4 m² Bruttogeschossfläche. Die BAB- 

und Baubewilligung wurden unbestritten auf der Basis von Art. 24c RPG 

sowie Art. 42 und Art. 43a der Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1) 

erteilt. Gemäss Art. 42 Abs. 1 lit. a RPV darf innerhalb des bestehenden 

Gebäudevolumens die anrechenbare Bruttogeschossfläche nicht um 

mehr als 60 % erweitert werden, wobei das Anbringen einer Aussenisola-

tion als Erweiterung innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens gilt. 

Auch wenn diese Grenzen eingehalten werden, muss eine Gesamtbeur-

teilung der Identität der Baute gemäss Art. 42 Abs. 1 RPV vorgenommen 

werden. Diese Prüfung hat das damalige Bauprojekt mit der Erteilung der 

BAB- resp. Baubewilligung am 4./18. September 2018 unter Auflagen of-

fenbar bestanden (Bg-act. 4 S. 2 Ziff. 2 und Bg-act. 5). In den Plänen sind 

u.a. die Wände des Stallteils stets in schwarzer Farbe eingezeichnet, was 

bedeutet, dass dort nichts Neues gebaut wird und dies bestehen bleiben 

soll, also auch keine Dämmung angebracht werden kann (Bg-act. 6). Be-

züglich dieses Umstands war der Beschwerdeführer also spätestens seit 

der Erteilung der Baubewilligung im September 2018 bösgläubig. 

2.3. Damit es nicht zu einer schleichenden Umnutzung von Nebenflächen zu 

Wohnraum führt, wird zudem auch vorausgesetzt, dass solche Neben-

flächen in jedem Fall unbeheizt sein müssen und keine spezielle Isolation 

angebracht werden darf. Ebenso zu unterlassen sind alle anderen Einrich-

tungen, welche einer Umnutzung Vorschub leisten könnten (HÄNNI, Pla-

nungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 7. Auflage, Bern, 2022, 

S. 224). Deshalb ist fraglich, ob neben der Isolation alle oder einzelne der 

strittigen Vorkehrungen (Windpapiere, Verputz, Täfer, Sockelleiste, Er-

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schliessung mit Strom) zu jenen gehören, welche einer Umnutzung des 

Stallteils zu Wohnraum Vorschub leisten können. Das ist aufgrund der Ak-

tenlage der Fall. Gemäss Augenscheinprotokoll sieht man die verschlos-

senen Durchgangstüren, welche schnell und ohne viel Aufwand wieder als 

Durchgang umgenutzt werden können (Augenschein Protokoll [AS-Proto-

koll] Foto 4, 5, 12, 16, 17). Auch die Steckdosen, die Dämmung sowie das 

ganze Aussehen der Räume mit der Holzverkleidung lässt auf mehr als 

nur einen Lagerraum schliessen (AS-Protokoll Foto 3, 8, 11, 13). Anläss-

lich des Augenscheins konnte nicht verifiziert werden, ob die in den bewil-

ligten Grundrissplänen mit einer Wandstärke von 15 cm (rot) eingezeich-

neten Wände, welche die Küche und den Keller innen vom Heustall ab-

grenzen, auch isoliert sind (AS-Protokoll Foto 7, 8). Die isolierten Aussen-

wände stellen einen (weiteren) klaren Hinweis dar, dass der Beschwerde-

führer bösgläubig schon bei Einreichung des Baugesuches geplant hat, 

auch den Stallteil zu Wohnraum zu machen. 

3.1. Wenn gemäss Art. 61 Abs. 1 der Raumplanungsverordnung für den Kan-

ton Graubünden (KRVO; BR 801.110) Anzeichen für formell oder materiell 

rechtswidrige Zustände bestehen, wird nach einer Vorankündigung eine 

nachträgliche Baukontrolle durchgeführt. Ergibt die Baukontrolle Anhalts-

punkte für eine Verletzung von Bauvorschriften, fordert die kommunale 

Baubehörde die Betroffenen auf, ein nachträgliches Baugesuch einzurei-

chen (Art. 61 Abs. 2 KRVO). Nach Art. 94 Abs. 1 und 2 des Raumpla-

nungsgesetzes für den Kanton Graubünden (KRG; BR 801.100) sind ma-

teriell vorschriftswidrige Zustände auf Anordnung der kommunalen 

Behörde zu beseitigen. Kommen die Pflichtigen einer rechtskräftigen Wie-

derherstellungsverfügung innert Frist nicht nach lässt die kommunale Bau-

behörde nach erfolgter Androhung die verfügte Massnahme auf Kosten 

der Säumigen durch Dritte vornehmen.

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3.2. Nach der Bauabnahme am 10. Juni 2020 teilte das Bauamt der Beschwer-

degegnerin dem ARE mit, dass der Beschwerdeführer im unbewohnten 

Stallteil die folgenden nicht bewilligten baulichen Massnahmen vorgenom-

men hatte: Dämmung (Wände und Dach), Verputz, Täfer, Istzustand des 

Bodenbelags, Sockelleiste, Dachbalken und Erschliessung mit Strom (Bg-

act. 7, 8). Nach dem das ARE mitteilte, dass es nicht möglich sei, eine 

nachträgliche BAB-Bewilligung zu erteilen aufgrund der nicht bewilligten 

baulichen Massnahmen (Bg-act. 8; Beilagen des ARE [ARE-act.] 5), for-

derte das Bauamt der Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer mit 

Schreiben vom 9. Juli 2020 auf, für die nicht bewilligten baulichen Mass-

nahmen innert 30 Tagen ein nachträgliches Baugesuch einzureichen oder 

aber innerhalb von 20 Tagen sein Einverständnis zu einem kompletten, 

freiwilligen Rückbau zu erklären. Auch die Gemeinde teilte ihm diesbezüg-

lich mit, dass in Absprache mit dem ARE keine nachträgliche Baubewilli-

gung in Aussicht gestellt werden könne. Ausserdem behielt sich die Ge-

meinde ausdrücklich vor, ein Wiederherstellungs- und/oder Bussverfahren 

einzuleiten (Bg-act. 9). Auch nach dem Augenschein vom 31. August 2020 

beharrte der Beschwerdeführer auf seiner Einhaltung von Art. 24a RPG 

(Bg-act. 13, 18). Daraufhin leitete die Beschwerdegegnerin ein Wiederher-

stellungs-, Duldungs- und Bussverfahren gemäss Art. 94 ff. KRG sowie 

Art. 61 ff. KRVO ein, was dem Beschwerdeführer am 10. Dezember 2020 

mitgeteilt wurde. 

In der Wiederherstellungs-, Duldungs- und Bussverfügung vom 17. März 

2021 wurde der Beschwerdeführer dann verpflichtet, die im unbewohnten 

Stallteil vorgenommenen baulichen Massnahmen rückgängig zu machen 

(Beschwerdeführerische Beilagen [Bf-act.] 2). Den Waffenschrank habe er 

entweder in die Wohnbaute oder alleinstehend in die Stallbaute zu stellen. 

Die Dämmung des Daches werde trotz Baurechtswidrigkeit geduldet. Zu-

sätzlich werde er mit einer Busse in der Höhe von CHF 1'500.-- bestraft.

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Der Beschwerdeführer hat vorliegend nicht bewilligte bauliche Massnah-

men vorgenommen und innert den gesetzten Fristen keine Einwilligung 

zum freiwilligen Rückbau und auch kein nachträgliches Baugesuch ge-

stellt. Somit war die Beschwerdegegnerin berechtigt, ein Wiederherstel-

lungs-, Duldungs- und Bussverfahren gemäss Art. 94 ff. KRG sowie 

Art. 61 ff. KRVO einzuleiten.

3.3. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Anordnung der 

Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands im Falle einer rechtswid-

rig errichteten bzw. genutzten Baute im Einzelfall jedoch unzulässig, wenn 

sie allgemeinen Prinzipien des Verfassungs- und Verwaltungsrechts ent-

gegensteht. Dazu gehören namentlich die in Art. 5 Abs. 2 und 3 sowie 

Art. 9 der Bundesverfassung (BV; SR 101) festgehaltenen Grundsätze der 

Verhältnismässigkeit und des Schutzes des guten Glaubens (BGE 136 II 

359 E.6). Eine Berufung auf den guten Glauben fällt nur in Betracht, wenn 

die Bauherrschaft bei zumutbarer Aufmerksamkeit und Sorgfalt annehmen 

durfte, sie sei zur Bauausführung oder Nutzung berechtigt (BGE 136 II 359 

E.7.1). 

Auf die Verhältnismässigkeit berufen kann sich auch ein Bauherr, der nicht 

gutgläubig gehandelt hat. Er muss aber in Kauf nehmen, dass die Behör-

den aus grundsätzlichen Erwägungen, namentlich zum Schutz der 

Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wie-

derherstellung des gesetzmässigen Zustands erhöhtes Gewicht beimes-

sen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder 

nur in verringertem Masse berücksichtigen (BGE 132 II 21 E.6.4).

3.4. Somit ist zu prüfen, ob das durch den Beschwerdeführer geltend ge-

machte Verhältnismässigkeitsprinzip durch die Beschwerdegegnerin ein-

gehalten wurde. Der Beschwerdeführer erhielt im September 2018 die Be-

willigung zur Erweiterung der anrechenbaren Bruttogeschossfläche von 

60 %, also gemäss den Akten auf höchstens 70.4 m². Somit ist vorab fest-

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zuhalten, dass er bereits damals aufgrund der bewilligten Pläne wusste, 

dass lediglich der Wohnteil zu Wohnzwecken hergerichtet und genutzt 

werden kann, nicht aber der Stallteil (Bg-act. 6). Trotzdem hat er die Aus-

senwände isoliert, was auf eine beabsichtigte Nutzung zu Wohnzwecken 

schliessen lässt, wie auch der Innenausbau sowie der Durchgang, der 

noch immer besteht, auch wenn er nicht als Durchgang in dem Sinne be-

nutzt wird (AS-Protokoll Foto 3, 4, 5). Somit kann der Beschwerdeführer 

sich nicht auf den guten Glauben berufen, da er entgegen der bewilligten 

Pläne und somit wider besseren Wissens, bauliche Massnahmen vorge-

nommen hatte.

3.5. Das Verhältnismässigkeitsprinzip besagt, dass die Wiederherstellung des 

rechtmässigen Zustands zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet 

sowie erforderlich und dem Betroffenen zumutbar sein muss (Urteil des 

Bundesgerichts 1C_730/2013 vom 4. Juni 2014 E.8.3.). Auch wenn die 

Dämmung des Daches baurechtswidrig erfolgte, wäre eine Beseitigung in 

Anbetracht des Aufwands unverhältnismässig gewesen. Die Beseitigung 

der Dämmung der Stallwände reiche gemäss Aussage der Beschwerde-

gegnerin aus, den Stall in seinen ursprünglich bestimmungsgemässen Zu-

stand zu versetzen (Bf-act. 2). Somit ist diese Massnahme auch für das 

angestrebte Ziel geeignet. Die Wiederherstellung ist erforderlich, da an-

sonsten eine Wohnnutzung impliziert wird, denn die vom Beschwerdefüh-

rer verlangte Nutzungsbeschränkung ist in ihrer Umsetzung für die Be-

schwerdegegnerin nicht praktikabel, da sie diese ständig überprüfen 

müsste. Zumutbar ist der Rückbau auch, vor allem im Hinblick darauf, dass 

keine mildere Massnahme für die Erreichung des Ziels vorhanden ist. Der 

verfügte Rückbau ist sodann verhältnismässig. Auch nach den verfügten 

Rückbaumassnahmen kann der Stallteil als nichtlandwirtschaftlicher La-

gerraum genutzt werden.

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4.1. Art. 95 KRG sieht für Verletzungen dieses Gesetzes oder darauf beruhen-

den Erlassen oder Verfügungen des Kantons oder der Gemeinden eine 

Busse zwischen CHF 200.-- und CHF 40'000.-- vor. Strafbar ist die vor-

sätzliche und fahrlässige Widerhandlung, begangen durch die nach Art. 93 

KRG verantwortlichen Personen. Art. 2 Abs. 1 des Einführungsgesetzes 

zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EGz-StPO; BR 350.100) nor-

miert, dass die Bestimmungen des schweizerischen Strafgesetzbuches 

(StGB; SR 311.0) sinngemäss Anwendung finden. Gemäss Art. 106 

Abs. 3 StGB bemisst sich die Höhe der Busse nach den Verhältnissen des 

Täters, sodass dieser die Strafe erleidet, die seinem Verschulden ange-

messen ist. Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Täters ("je nach den 

Verhältnissen") spielt dabei eine zentrale Rolle, wenngleich hier das Ge-

richt über ein grösseres Ermessen verfügt als im Tagessatzsystem der 

Geldstrafe (Urteil des Bundesgerichts 1C_4/2012 vom 19. April 2012 

E.7.3, BGE 134 IV 60 E.7.3.3). Zu den auf das Bussenverfahren anwend-

baren Normen zählt damit auch Art. 47 i.V.m. Art. 104 StGB, wonach die 

Busse grundsätzlich nach dem Verschulden des Täters zu bemessen ist, 

wobei die Beweggründe, das Vorleben und die persönlichen Verhältnisse 

des Schuldigen zu berücksichtigen sind (PVG 1995 Nr. 26 E.2). Dazu 

gehören grundsätzlich das Einkommen und das Vermögen des Beschul-

digten. Bei der Bemessung der Busse hängt es im Einzelfall nicht zuletzt 

von der finanziellen Leistungsfähigkeit des Gebüssten ab, ob die Busse 

ihn in der seinem Verschulden angemessenen Härte trifft (PVG 1997 

Nr. 55 E.3b, 1986 Nr. 28). Die Beschwerdegegnerin wirft dem Beschwer-

deführer zu Recht vor, ohne Baubewilligung und nicht bewilligungsfähig 

gebaut zu haben.

4.2. Hinsichtlich des subjektiven Tatbestands führt der Beschwerdeführer aus, 

dass er weder vorsätzlich noch fahrlässig gehandelt habe. Ihm musste je-

doch bewusst sein, dass er die strittigen baulichen Vorkehrungen ohne 

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Bewilligung nicht hätte erstellen dürfen (formelle Rechtsverletzung). Da 

eine Bewilligung für diese baulichen Vorkehrungen ohnehin nicht erhältlich 

gewesen wäre, stellt deren Realisierung auch eine materielle Baurechts-

verletzung dar. Der Beschwerdeführer hatte Kenntnis von den rechtlichen 

Grundlagen der von ihm realisierten Baute, von der Baubewilligung/BAB-

Bewilligung und den bewilligten Plänen, weswegen ihm zumindest even-

tualvorsätzliches Verhalten vorgeworfen werden muss. Er musste zumin-

dest damit rechnen, dass das ARE und die Beschwerdegegnerin den rea-

lisierten Umbau nachträglich nicht genehmigen würden. Daran ändern 

auch seine Ausführungen, er habe sich genau an die bewilligten Pläne 

gehalten, nichts.

4.3. Allein aus dem Vorsatz lässt sich nicht ohne Weiteres auf ein schweres 

Verschulden schliessen. Nicht zum Vorteil des Beschwerdeführers ausge-

legt werden kann die Tatsache, dass er auf Aufforderung der Vorinstanz 

hin, keine Anstalten machte, seine aktuellen Einkommens- und Vermö-

gensverhältnisse offenzulegen. Unter Berücksichtigung, dass der Be-

schwerdeführer formelle und materielle Baurechtsverletzungen begangen 

hat, ist die Auffassung der Beschwerdegegnerin, wonach das Verschulden 

des Beschwerdeführers im mittleren Bereich anzusiedeln ist, nicht zu be-

anstanden. Aufgrund dieses Verschuldens sowie der sehr bescheiden ver-

fügten Bussenhöhe von CHF 1'500.-- ist die ausgefällte Busse als ange-

messen zu betrachten.

5. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Beschwerdefüh-

rer aufgrund der nicht bewilligten baulichen Massnahmen einen rechtswid-

rigen Zustand herbeigeführt hat, welcher von der Gemeinde durch die 

Wiederherstellungs-, Duldungs- und Bussverfügung wiederhergestellt 

werden soll, was durch das streitberufene Verwaltungsgericht nicht zu be-

anstanden ist. Somit ist die angefochtene Verfügung rechtmässig und die 

Beschwerde abzuweisen.

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6. Vorliegend hat der Beschwerdeführer als unterliegende Partei gemäss 

Art. 72 Abs. 1 VRG die Verfahrenskosten zu tragen. Der Beschwerdegeg-

nerin wird keine Parteientschädigung gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG zuge-

sprochen, da sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt. Denn die vom 

Beschwerdeführer wohl gehegte Absicht, die Gemeinde mit der Anbrin-

gung des Waffenschranks hinters Licht zu führen, verursachte bei der Ge-

meinde keinen verfahrensmässigen Mehraufwand, welcher die beantragte 

Entschädigung rechtfertigen würde.

III. Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

- einer Staatsgebühr von CHF 3'000.--

- und den Kanzleiauslagen von CHF 542.--

zusammen CHF 3'542.--

gehen zulasten von A._____.

3. Es wird keine Parteientschädigung ausgesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

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5. [Mitteilungen]