# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 28c5ef00-e58b-5792-911f-a4e6f1edfe0c
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2001-04-12
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Eidgenössisches Versicherungsgericht 12.04.2001 U 243/98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_016_U-243-98_2001-04-12.html

## Full Text

[AZA 7] 

U 243/98 Vr 

 

 

III. Kammer 

 

Bundesrichter Schön, Spira und Bundesrichterin Widmer; 

Gerichtsschreiber Grünvogel 

 

 

Urteil vom 12. April 2001 

 

in Sachen 

 

S.________, 1971, Beschwerdeführerin, vertreten durch 

Rechtsanwalt Dr. D.________, 

 

gegen 

 

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Luzern, 

Beschwerdegegnerin, 

und 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau, Aarau 

 

 

A.- Die 1971 geborene S.________ arbeitete bei der 

Firma A.________ AG als Reinigungsangestellte und war bei 

der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen 

Unfälle versichert. Daneben war sie als selbstständig 

erwerbende Coiffeuse tätig. Am 24. Januar 1995 wurde sie 

als Lenkerin eines Personenwagens in einen Auffahrunfall 

verwickelt. Der am nächsten Tag konsultierte Arzt Dr. 

P.________ diagnostizierte ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule 

(HWS) mit Nackenbeschwerden und Parästhesien in 

beiden Armen sowie beiden Fusssohlen. Er verordnete eine 

Ruhigstellung mit Halskragen, Schmerzmittel und Myotonolytika 

und liess S.________ bei Dr. R.________ im HWS-Bereich 

röntgenologisch abklären. Dieser konnte weder eine Läsion 

noch signifikante vorbestehende Diskopathien oder verblockte 

Etagen und Gefügelockerungen feststellen (Bericht vom 

6. Februar 1995). Ab Anfang März ging S.________ ihrer 

Tätigkeit als selbstständige Coiffeuse wieder im Umfang von 

50 % nach. Als Reinigungsangestellte bestand weiterhin eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit. Da der Heilungsprozess 

trotz im März 1995 begonnener Physiotherapie praktisch 

stationär blieb, regte der Hausarzt eine Magnetresonanztomographie 

(MRT) der HWS an, welche am 29. Mai 1995 vom 

Radiologen Dr. B.________ durchgeführt wurde. Hinweise auf 

eine medulläre Schädigung fanden sich keine. Die bildgebend 

erkannten leichten Einengungen der Foramina intervertebralia 

auf der Höhe von C3/C4 sowie C4/C5 führte der Radiologe 

auf degenerative Veränderungen zurück, wogegen er die ebenfalls 

leichte Einengung des Spinalkanals auf Höhe C6/C5 mit 

einem kleinen verkalkten Hämatom beim Wirbelkörper C6 in 

Verbindung brachte, ohne sich zu dessen Ursache zu äussern 

(Bericht vom 30. Mai 1995). Der die Versicherte mehrmals 

untersuchende Neurologe Dr. M.________ konnte keine radikulären 

Zeichen objektivieren. Die leichte Protrusion bei C6 

erachtete er als möglicherweise traumatisch bedingt (Bericht 

vom 22. Juni 1995). Am 17. Juli 1995 untersuchte der 

SUVA-Kreisarzt Dr. W.________ S.________. Er schloss auf 

eine vollständige Arbeitsfähigkeit per 24. Juli 1995 für 

beide Tätigkeiten. Mit dieser, durch den Hausarzt Dr. 

P.________ getragenen Einschätzung war S.________ nicht 

einverstanden und suchte - nachdem sie beim Hausarzt ohne 

Erfolg vorgesprochen hatte - deswegen Dr. E.________ auf, 

welcher sich indessen auch nicht im Stande sah, ihr eine 

Arbeitsunfähigkeit zu attestieren und eine Weiterbehandlung 

ablehnte (Schreiben vom 27. September 1995). Die SUVA 

stellte ihre Leistungen ein. 

Am 28. Februar 1996 berichtete das Spital X.________ 

der SUVA über eine ambulante, primär die Lendenwirbelsäule 

(LWS) betreffende Untersuchung vom 20. November 1995. Am 

24. März 1996 meldete das Spital X.________ eine akute 

Exacerbation von Lumboischialgien mit Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit. Da die SUVA einen Zusammenhang zwischen 

dem Unfall und den nunmehr geltend gemachten Beschwerden 

als nicht ausgewiesen betrachtete, weigerte sie sich mit 

Verfügung vom 13. Mai 1996, hiefür Leistungen zu erbringen. 

Auf Einsprache hin, in welcher nunmehr auch das Weiterbestehen 

von HWS-Beschwerden geltend gemacht wurde, unterbreitete 

die SUVA die Angelegenheit ihrem Ärzteteam Unfallmedizin, 

welches am 9. April 1997 in der Person von Dr. 

V.________ Bericht erstattete. Nachdem noch eine Stellungnahme 

des Dr. P.________ vom 11. Juni 1997 zu den lumbalen 

Beschwerden eingeholt worden war, hielt die SUVA im Einsprache-Entscheid 

vom 5. Mai 1997 an der Leistungsverweigerung 

fest. 

 

B.- Dagegen liess S.________ Beschwerde erheben. Sie 

legte u.a. Berichte des Spitals X.________ über eine neuropsychologische 

Untersuchung vom 13. Dezember 1995 sowie der 

Klinik Y.________ über die Ergebnisse einer vom 17. März 

bis 14. April 1998 dauernden stationären Behandlung ein. 

Die Replik vom 17. November 1997 wies das Präsidium des 

Versicherungsgerichts des Kantons Aargau zurück, damit 

innert gesetzter Frist eine Eingabe ohne ungebührliche 

Äusserungen eingereicht werde, widrigenfalls diese unbeachtlich 

bleibe. Die nachgebesserte Replik (vom 19. Januar 

1998) erachtete die Gerichtsleitung nach wie vor als ungebührlich, 

weshalb sie auf diese mit Verfügung vom 23. Januar 

1998 nicht eintrat. Mit Entscheid vom 3. Juni 1998 

wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab. 

 

C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde lässt S.________ 

beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie 

des Einsprache-Entscheids vom 5. Mai 1997 sei die SUVA zu 

verpflichten, über den 24. Juli 1995 hinaus die gesetzlichen 

Leistungen zu erbringen; eventuell sei die Angelegenheit 

an die Vorinstanz zwecks Durchführung eines verwaltungsexternen 

Gutachtens und zur neuen Entscheidung zurückzuweisen. 

 

Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde 

und beantragt in verfahrensmässiger Hinsicht, 

die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei zur Verbesserung 

innert angesetzter Frist zurückzuweisen mit der 

Androhung, dass sie sonst unbeachtet bleibe; sodann sei 

eine angemessene Ordnungsbusse auszufällen. Das Bundesamt 

für Sozialversicherung hat sich nicht vernehmen lassen. 

 

 

Das Eidg. Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde weist mehrere 

Ausführungen ungebührlichen Inhalts auf, wie "SUVA-Ärzte, 

die unabhängig der von der allgemeinen medizinischen Lehre 

das machen, was ihnen resp. ihrem Brötchengeber passt", 

"fachlich inkompetenter SUVA-Kreisarzt", "dessen jeder 

ärztlichen Ethik Hohn sprechenden Vorgehensweise", "mehr 

als nur pfuschigen Untersuchungen (der SUVA)", "der bei den 

Hausärzten entfachte Psychoterror des Kreisarztes" oder 

"sich einer offensichtlich nicht mehr der Objektivität 

verpflichtet fühlenden Verwaltungsbehörde". Indessen erweist 

sich vorliegend eine Rückweisung gemäss Art. 30 

Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG insofern als nicht 

zweckmässig, als der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

im kantonalen wie auch schon in andern Verfahren gezeigt 

hat, dass er anscheinend nicht gewillt ist, den gebotenen 

prozessualen Anstand zu wahren, und dass er sich auch durch 

wiederholte Ordnungsbussen von dieser Haltung, die letztlich 

nicht im Interesse seiner Mandanten liegen kann, nicht 

abbringen liess. 

 

2.- Die Beschwerdeführerin rügt in formeller Hinsicht, 

die Vorinstanz habe in Verletzung des Anspruchs auf rechtliches 

Gehör die Replikschrift vom 19. Januar 1998 wegen 

ungebührlichen Inhalts aus dem Recht gewiesen. 

 

a) Richtigerweise wird diese Rüge erst mit der vorliegenden, 

gegen den Endentscheid des kantonalen Gerichts gerichteten 

Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht. Denn 

die verfahrensleitende Verfügung vom 23. Januar 1998, mit 

welcher die Nichtberücksichtigung der fraglichen Rechtsschriften 

beschlossen wurde, bewirkte keinen nicht wieder 

gutzumachenden Nachteil, sodass eine gesonderte Anfechtung 

dieser Verfügung zulässig gewesen wäre (vgl. BGE 124 V 85 

Erw. 2 und 87 Erw. 4, 121 V 116, je mit Hinweisen). 

 

b) Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat unlängst 

im Urteil P. vom 28. November 2000 (U 279/00) ausgeführt, 

dass sich im Prozessrecht des Kantons Aargau keine 

Bestimmung findet, welche die vom kantonalen Versicherungsgericht 

gewählte Vorgehensweise erlaube, weshalb mangels 

gesetzlicher Grundlage ein Nichteintreten auf eine ungebührliche 

Eingabe nur bei Rechtsmissbrauch in Frage kommen 

könne. Davon kann aber mit Bezug auf die Eingaben der Beschwerdeführerin 

keine Rede sein. Somit hat die Vorinstanz 

mit der Nicht-Berücksichtigung der Replikschriften den Anspruch 

auf rechtliches Gehör verletzt. Diese Rechtsverletzung 

erweist sich vorliegend indessen nicht als gravierend. 

Denn die Versicherte hatte bereits in der Beschwerdeschrift 

Gelegenheit, sich zur Sache zu äussern, und in der Beschwerdeantwort 

finden sich keine Noven, welche das Einholen 

einer Replikschrift durch die Vorinstanz zwingend erfordert 

hätten. Durch die Berücksichtigung der fraglichen 

Rechtsschriften entsprechend dem Antrag der Beschwerdeführerin 

kann daher die durch die Vorinstanz begangene 

Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten (vgl. 

BGE 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen). 

Zu ergänzen ist, dass beim Fehlen einer ausdrücklichen 

Vorschrift nach dem Vorbild von Art. 30 Abs. 3 OG einem 

kantonalen Gericht (und auch dem Unfallversicherer, dem im 

Einspracheverfahren eine solche Norm ebenfalls nicht zur 

Verfügung steht; vgl. Art. 108 Abs. 1 UVG; unveröffentlichtes 

Urteil F. vom 15. März 2001, U 269/98) nur die Möglichkeit 

bleibt, allenfalls standesrechtliche Massnahmen gegen 

den Verfasser einer ungebührlichen Eingabe ins Auge zu fassen. 

 

 

3.- Materiell ist strittig, ob die Versicherte nach 

der Leistungseinstellung vom 24. Juli 1995 durch die SUVA 

noch an auf den Unfall vom 24. Januar 1995 zurückzuführende 

Beschwerden litt bzw. leidet. 

 

4.- Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem für 

die Leistungspflicht des Unfallversicherers zunächst vorausgesetzten 

natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem 

Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, 

Tod) zutreffend dargelegt (BGE 119 V 337 Erw. 1 mit 

Hinweisen). Im angefochtenen Entscheid richtig wiedergegeben 

ist ferner auch die Rechtsprechung zur weiter vorausgesetzten 

Adäquanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen 

(BGE 121 V 49 Erw. 3a; vgl. auch BGE 123 V 103 Erw. 3d, 139 

Erw. 3c) und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) 

sowie Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der HWS ohne 

organisch nachweisbare Funktionsausfälle (BGE 117 V 359). 

Sodann hat das kantonale Gericht zu Recht festgestellt, 

dass die Beurteilung der Adäquanz in Fällen, in welchen die 

zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS 

gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben sind, 

im Vergleich zur ausgeprägten psychischen Problematik aber 

ganz in den Hintergrund treten, nach den für psychische 

Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelten Kriterien 

vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Richtig sind auch 

die Ausführungen zum Beweiswert sowie zur Beweiswürdigung 

ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c 

mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 352 Erw. 3a und b). Darauf 

kann verwiesen werden. 

 

5.- a) Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin 

anlässlich des Beschleunigungsmechanismus ohne Kopfanprall 

eine HWS-Distorsion erlitten hat. Die Versicherte macht nun 

geltend, beim Auffahrunfall neben der typischen Schleuderverletzung 

der HWS auch eine Läsion der LWS erlitten zu 

haben, welche Ursache für die von Dr. G.________ vom Spital 

X.________ erstmals im Bericht vom 28. Februar 1996 näher 

umschriebenen lumbalen Schmerzen seien. 

 

b) Die von Dr. G.________ beurteilten Röntgenbilder 

seitlich und die Funktionsaufnahmen vom 20. November 1995 

sowie die MRT-Aufnahmen des Spitals X.________ vom 12. März 

1995 zeigen neben einer leichten Fehlhaltung sowie einer 

rechtskonvexen Skoliose eine beginnende Osteochondrose und 

Spondylarthrose L4/L5 und L5/S1, bei der Osteochondrose 

eine kleine mediane Diskushernie L4/L5 und ausserdem eine 

kleine mediane bis rechts paramediane Diskushernie L5/S1 

sowie eine anteriore interaspongiöse bzw. retromarginale 

Diskushernie in der Bodenplatte von LWK 1, wie dies von der 

Klinik Y.________ in Präzisierung der Ausführungen des Dr. 

G.________ im Bericht vom 4. Mai 1998 festgehalten wurde. 

Darüber hinaus sprachen die Ärzte von einer massiv eingeschränkten 

Inklination in allen Segmenten ohne Anhaltspunkte 

für eine Fraktur, eine Nervenwurzelkompression, eine 

Instabilität oder Spinalkanalstenose. 

 

c) Es entspricht einer medizinischen Erfahrungstatsache 

im Bereich des Unfallversicherungsrechts, dass praktisch 

alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen 

entstehen und ein Unfallereignis nur 

ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als 

eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt 

kann ein Bandscheibenvorfall betrachtet werden, 

wenn das Unfallereignis von besonderere Schwere und geeignet 

war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, 

und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres 

Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit 

aufgetreten sind. Wird die Diskushernie durch 

den Unfall lediglich ausgelöst, nicht aber (weitgehend) 

verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den durch das 

Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub, spätere Rezidive 

dagegen nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben 

sind (nicht veröffentlichte Urteile H. vom 18. August 2000, 

U 4/00, B. vom 7. Januar 2000, U 131/99, S. vom 5. Januar 

2000, U 103/99, F. vom 27. Dezember 1999, U 2/99, S. vom 

4. Juni 1999, U 193/98, R. vom 30. April 1999, U 228/98, S. 

vom 22. Januar 1999, U 69/98, S. vom 26. August 1996, 

U 159/95, S. vom 7. April 1995, U 238/94, und J. vom 

10. Oktober 1994, U 67/94, letzteres zusammengefasst in 

ZBJV 1996 S. 489 f.; vgl. auch Debrunner/Ramseier, Die 

Begutachtung von Rückenschäden, Bern 1990, S. 54 ff., insbesondere 

S. 56; Baur/Nigst, Versicherungsmedizin, 2. Aufl. 

Bern 1985, S. 162 ff.; Mollowitz, Der Unfallmann, 11. Aufl. 

Berlin 1993, S. 164 ff.). Insbesondere mit dem letztgenannten 

Kriterium werden auch jene Fälle aufgefangen, bei denen 

der Unfall neben weiteren Faktoren lediglich eine Teilursache 

für die im Anschluss an das Ereignis aufgetretenen 

Rückenbeschwerden darstellt. Vorausgesetzt ist indessen 

auch dort, dass die Symptome einer Diskushernie (vertebragenes 

oder radikuläres Syndrom) unmittelbar nach dem Unfall 

auftreten (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 193 Erw. 2a mit Hinweis 

auf das Urteil S. vom 26. August 1996, U 159/95; vgl. auch 

Debrunner/Ramseier, a.a.O., S. 55 oben). Wenn die Beschwerdeführerin 

unter Hinweis auf ein auszugsweise vorgelegtes, 

einen anderen Fall betreffendes Gutachten des Prof. Walz 

von der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik, Zürich, vom 

10. Juli 1998 sowie die von ihrem Rechtsvertreter zusammengestellte 

Auflistung von Fällen, in denen Ärzte Jahre 

nach einem Unfallereignis (erstmals) diagnostizierte cervikale 

Diskushernien mit diesem in Verbindung gebracht haben 

sollen, so ist dies höchstens geeignet aufzuzeigen, dass 

die vorherrschende Auffassung bezüglich des ursächlichen 

Zusammenhangs zwischen Diskushernien und Unfall möglicherweise 

von einigen Ärzten in Frage gestellt wird. Von der 

Einholung eines Grundsatzgutachtens, wie es die Beschwerdeführerin 

beantragt, ist abzusehen. Es ist nicht Sache des 

Sozialversicherungsgerichts, medizinisch-wissenschaftliche 

Kontroversen zu klären; seine Aufgabe beschränkt sich darauf, 

die Unfallkausalität auf Grund der im konkreten Fall 

bestehenden Verhältnisse und unter Berücksichtigung der 

jeweils herrschenden medizinischen Lehrmeinung zu beurteilen. 

 

 

d) Der erstbehandelnde Hausarzt Dr. P.________ räumt 

in seinem Bericht vom 11. Juni 1997 zwar rückblickend ein, 

dass die Versicherte bei der ersten, einen Tag nach dem 

Unfallereignis liegenden Konsultation nicht nur Schmerzen 

im HWS-Bereich, sondern auch Kreuzbeschwerden leichter 

Intensität geklagt habe. Im weiteren Behandlungsverlauf 

habe die Patientin indessen nie mehr lumbale Schmerzen 

erwähnt. Diese Aussage deckt sich mit dem Inhalt der von 

der Beschwerdeführerin am 3. März 1995 selbst ausgefüllten 

Unfallmeldung, worin sie einzig Verletzungen im Bereich des 

Nackens, der Arme und der Beine angibt. Auf Grund dieser 

Aktenlage ist mit Dr. V.________ (in der Stellungnahme vom 

9. April 1997), dessen Ausführungen mangels konkreter Anhaltspunkte 

für die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde 

gerügte Befangenheit beigezogen werden dürfen, davon auszugehen, 

dass das Unfallereignis vom 24. Januar 1995 keine 

Diskushernie verursacht hat und damit die von Dr. 

G.________ mittels bildgebender Verfahren festgestellten 

Befunde keine Rückschlüsse auf eine abgelaufene Lendenwirbelverletzung 

zulassen. Selbst wenn man angesichts des 

nachträglichen Hinweises des Hausarztes auf die bei der 

ersten Konsultation geklagten lumbalen Beschwerden von 

einem Auslösen von Bandscheibenvorfällen durch den Unfall 

ausgehen wollte, so wären die damit zusammenhängenden, nur 

kurzzeitig aufgetretenen Beschwerden als zu gering zu 

bezeichnen, als dass nach Brückensymptomen für die nach der 

Leistungseinstellung geklagten LWS-Beschwerden zu suchen 

wäre. Deshalb ist auch ohne Belang, ob die Beschwerdeführerin 

nun tatsächlich, wie von ihr unter Hinweis auf die 

Patientenkarte der Physiotherapie Surental behauptet, bei 

der von Dr. P.________ am 18. März 1995 wegen resistenter 

Nackenschmerzen verordneten physiotherapeutischen Behandlung 

auch im Kreuzbereich therapiert worden sei. Der Vollständigkeit 

halber sei einzig erwähnt, dass bei der auf der 

Patientenkarte aufgeführten Bestandsaufnahme vom 21. März 

1995 zwar auf einen dumpfen Schmerz im Bereich LWS hingewiesen 

wird. Daraus nun aber den Schluss zu ziehen, für 

dieses Leiden sei zwingend eine Behandlung erforderlich 

gewesen, geht angesichts des ebenfalls auf der Patientenkarte 

befindlichen Hinweises, dass dieser Schmerz nur am 

Morgen und in Ruhe anwesend sei und bei Bewegung abflaue, 

zu weit. Auf die beantragten weiteren Abklärungen in dieser 

Richtung kann nach Gesagtem aber verzichtet werden. 

 

e) Können die vom Spital X.________ am 20. November 

1995 und 12. März 1996 diagnostizierten Bandscheibenvorfälle 

mit dem Unfall vom 24. Januar 1995 nicht (mehr) in 

einen natürlichen Kausalzusammenhang gebracht werden, fehlt 

es an einem organischen Substrat, welches die Leistungspflicht 

der SUVA für die LWS-Beschwerden begründen könnte. 

 

6.- a) Was den Beschwerdekomplex im Bereich der HWS 

anbelangt, so bemängelt die Versicherte zunächst, die MRT 

von Dr. B.________ vom 29. Mai 1995 sei zu spät durchgeführt 

worden, sodass das dort erkannte kleine verkalkte 

Hämatom beim Wirbelkörper C6 nunmehr möglicherweise nicht 

mehr mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit mit dem Unfall in Kausalzusammenhang 

gebracht werden könne. Darüber hinaus sei die von Dr. 

M.________ aufgeworfene Frage nach der traumatischen Entstehung 

dieses Hämatoms, welches gemäss Angaben von Dr. 

B.________ immerhin zu einer ausgeprägten und damit bedeutsamen 

segmentalen Einengung geführt habe, nicht genügend 

abgeklärt worden. 

 

b) Vorab ist auf einen Irrtum der Beschwerdeführerin 

hinzuweisen. Zwar finden sich im Bericht von Dr. B.________ 

vom 30. Mai 1995 die Worte "ausgeprägte segmentale Einengung 

des Spinalkanals", indessen steht ihnen das Adjektiv 

"wenig" vor, weshalb sie lediglich als diskret oder leicht 

zu bezeichnen ist, was Dr. B.________ übrigens an anderer 

Stelle, wie auch Dr. M.________ in der Schlussbeurteilung 

vom 22. Juni 1995, getan haben. Weiter kann weder dem Hausarzt 

noch der SUVA zum Vorwurf gereichen, (erst) rund vier 

Monate nach dem Unfallereignis eine MRT veranlasst zu haben. 

Wie Dr. V.________ in der Stellungnahme vom 9. April 

1997 unter Hinweis auf Literatur in nachvollziehbarer Weise 

darlegt, ist eine solche regelmässig nicht vor Beendigung 

der Akutphase angezeigt. Bezüglich des Vorwurfs, die Ursache 

der Protrusion sei ungenügend abgeklärt, ist festzuhalten, 

dass die Versicherte sowohl radiologisch durch Dr. 

B.________ und neurologisch durch Dr. M.________ untersucht 

wurde, ohne dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall 

vom 24. Januar 1995 und dem fraglichen Hämatom als überwiegend 

wahrscheinlich bezeichnet werden konnte. Dr. 

M.________ erachtete dies im Bericht vom 22. Juni 1995 als 

bloss möglich, während sich Dr. B.________ zu dieser Frage 

in der Expertise vom 30. Mai 1995 ausschwieg, was sich 

gemäss den auch in diesem Punkt überzeugenden, unter Verweis 

auf das Schrifttum getätigten Ausführungen des Dr. 

V.________ als treffend erweist, da allein auf Grund eines 

kernspintomographischen Befundes nichts Verbindliches über 

eine mögliche traumatische Ursache einer Bandscheibenprotrusion 

gesagt werden könne. Dementsprechend erübrigte 

es sich auch, von Seiten der SUVA auf den von Dr. 

M.________ zurückhaltend formulierten Vorschlag, "vielleicht 

müsste der Radiologe dazu noch spezifischer Stellung 

nehmen", näher einzugehen, ohne dass ihr deswegen eine Verletzung 

der Untersuchungsmaxime zur Last gelegt werden 

könnte. 

 

c) Neben dem fraglichen Hämatom, welches nach Gesagtem 

nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit auf den Unfall vom 24. Januar 1995 zurückzuführen 

ist, sind die weiteren Anormalitäten im Bereich 

der HWS nach übereinstimmender Einschätzung der Dres. 

B.________ und M.________ degenerativ bedingt, weshalb mit 

Vorinstanz und SUVA von einem Schleudertrauma der HWS ohne 

organisch nachweisbare Funktionsausfälle auszugehen ist. 

Weil von zusätzlichen Abklärungen wie der beantragten Einholung 

eines weiteren neurologischen Gutachtens oder einer 

neurochirurgischen Expertise keine neuen, rechtswesentlichen 

Erkenntnisse zu erwarten sind, kann darauf verzichtet 

werden (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 

122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis). 

 

7.- a) Bis zum Zeitpunkt der kreisärztlichen Untersuchung 

des Dr. W.________ vom 17. Juli 1995 hatte die Versicherte 

stets über Nackenbeschwerden sowie Parästhesien an 

beiden Armen sowie Fusssohlen geklagt. Weitere für ein 

Schleudertrauma der HWS typische Symptome wie diffuse 

Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, 

Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, 

Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderungen 

usw. (BGE 117 V 360 Erw. 4b) lagen dagegen zumindest 

nicht in einem in masslicher Hinsicht bedeutsamen Umfang 

vor. Wenn die Versicherte erstmals gegenüber dem am 13. Dezember 

1995 eine neuropsychologische Untersuchung durchführenden 

Spital X.________ etwas anders behauptet, erscheint 

dies wenig glaubwürdig, widrigenfalls sich in den zahlreichen 

Akten, welche aus der Zeit vor der Bescheinigung 

voller Arbeitsfähigkeit durch Dr. W.________ per 24. Juli 

1995 stammen, entsprechende Hinweise finden müssten. Anlässlich 

der angesprochenen Exploration stellte Dr. 

W.________ nicht nur fest, dass die Versicherte nicht mehr 

über Nackenschmerzen, sondern nur noch über Beschwerden im 

Bereich des cervico-thoracalen Übergangs sowie Sensibilitätsstörungen 

an beiden Händen und Füssen klage. Darüber 

hinaus erachtete er die Behandlung als abgeschlossen und 

bezeichnete die Versicherte ab 24. Juli 1995 neu als voll 

arbeitsfähig. Zuvor war der Versicherten als Coiffeuse eine 

Arbeitsfähigkeit von 50 %, und eine solche als Putzfrau von 

0 % attestiert worden. Da sich die Einschätzung des Dr. 

W.________ mit jener des damaligen Hausarztes Dr. 

P.________ deckt und später auch noch vom von der Beschwerdeführerin 

mit der Bitte um Weiterbehandlung des HWS-Traumas 

aufgesuchten Dr. E.________ am 27. September 1995 

bestätigt worden ist, erweisen sich die dagegen vorgebrachten 

Einwendungen als unbehelflich. Ein offener Widerspruch 

zu der rund einen Monat früher, am 22. Juni 1995, abgegebenen 

Stellungnahme des Dr. M.________ zur Restarbeitsfähigkeit 

besteht nicht, zumal sich dieser massgebend vom subjektiven 

Beschwerdebild leiten liess und eine zwischenzeitig 

erfolgte Besserung des Gesundheitszustands anzunehmen 

ist. 

Es lässt sich demnach in Übereinstimmung mit der Vorinstanz 

nicht beanstanden, wenn die SUVA im Anschluss an 

die kreisärztliche Untersuchung vom 17. Juli 1995 ihre 

Leistungen (bis auf weiteres) einstellte. 

 

b) Nun klagte die Beschwerdeführerin anlässlich der am 

20. November 1995 durchgeführten ambulanten Untersuchung 

durch Dr. G.________ vom Spital X.________ nicht nur über 

Rückenbeschwerden, die der Arzt zur Hauptsache im lumbalen 

Bereich ortet, sondern auch über Vergesslichkeit und Gefühlsarmut 

in der dominanten rechten Hand. Bei der neuropsychologischen 

Untersuchung durch lic. phil. O.________, 

Spital X.________, am 13. Dezember 1995 (Bericht vom 

2. Februar 1996, von welchem die SUVA erst im 2. Schriftenwechsel 

anfangs 1998 Kenntnis erhalten hatte) gibt die Versicherte 

weiter an, neben nicht näher definierten Schmerzen 

an Gefühlsstörungen in beiden Händen, durch die Schmerzen 

bedingte Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, 

gestiegener Aggressivität, reduzierter Belastbarkeit 

sowie herabgesetzter Aufmerksamkeit zu leiden. Dies 

sind teilweise Beschwerden, wie sie häufig nach einem 

Schleudertrauma der HWS oder einer äquivalenten Verletzung 

auftreten können (vgl. BGE 117 V 363 Erw. 5d/aa). Ob sie 

vorliegend tatsächlich mit dem am 24. Januar 1995 erlittenen 

Schleudertrauma der HWS im natürlichen Kausalzusammenhang 

stehen und wie weit sie sich gegebenenfalls auf die 

Arbeitsfähigkeit der Versicherten ausgewirkt haben und eine 

medizinische Behandlung erforderten, lässt sich anhand der 

vorhanden Akten nicht abschliessend beantworten. Die in 

Unkenntnis der gesamten SUVA-Akten und daher ohne umfassende 

Kenntnisse der Vorakten abgegebenen, zudem die lumbalen 

Beschwerden fälschlicherweise dem Unfall zurechnenden Berichte 

des Spitals X.________ sind hiefür keine geeignete 

Grundlage (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a). Ebenso wenig lässt 

die, teilweise an gleichen Mängeln leidende, zudem etwa ein 

Jahr nach dem massgebenden Zeitpunkt des Einsprache-Entscheides 

vom 5. Mai 1997 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) 

erstellte Expertise (vom 4. Mai 1998) der Klinik 

Y.________ eine abschliessende Beurteilung zu. Was die 

Diagnosen der Neuropsychologen des Spitals X.________ und 

der Klinik Y.________ anbelangt, ist zudem zu beachten, 

dass die Neuropsychologie nach derzeitigem Wissensstand 

nicht in der Lage ist, selbstständig eine abschliessende 

Beurteilung der Genese festgestellter Störungen vorzunehmen 

(BGE 119 V 341 Erw. 2b/bb). Umgekehrt schliesst aber allein 

die Latenzzeit von rund elf Monaten, mit welcher neben den 

Parästhesien sowie den eventuell wieder verstärkt aufgetretenen 

Nackenschmerzen weitere für ein Schleudertrauma 

der HWS typische Beschwerdesymptome aufgetreten sind, die 

Annahme eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 

diesen und dem Unfall nicht von vornherein aus (vgl. BGE 

117 V 363 Erw. 5d/aa und RKUV 1995 Nr. U 221 S. 112). Ebenso 

wenig kann die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang 

nicht weiter abgeklärt werden mit der Begründung, 

es fehle auf alle Fälle an der darüber hinaus erforderlichen 

Adäquanz zwischen Unfall und dem für ein Schleudertrauma 

der HWS typischen Beschwerdebild. Denn dass die 

möglichen Folgen des als mittelschwer einzustufenden 

Unfalls schon relativ rasch von einer ausgeprägten 

psychischen Störung im Sinne von BGE 123 V 99 überdeckt 

worden sind, wovon die Vorinstanz auszugehen scheint, kann 

anhand der Akten nicht gesagt werden. Es wird daher an der 

SUVA liegen, an welche die Angelegenheit zurückzuweisen 

ist, entsprechende Abklärungen vorzunehmen. Je nachdem, 

welches Ergebnis diese zeitigen, wird sie über den 24. Juli 

1995 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen haben. 

8.- Wegen Verletzung des durch die guten Sitten gebotenen 

Anstandes durch die in Erw. 1 hievor beispielhaft 

aufgezählten Äusserungen ist dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

in Anwendung von Art. 31 Abs. 1 OG eine 

Ordnungsbusse aufzuerlegen, die angesichts der Schwere des 

Disziplinarfehlers sowie des Umstandes, dass es sich um 

einen Wiederholungsfall handelt (Urteil W. vom 17. Dezember 

1996, U 155/96), im gesetzlichen Höchstbetrag festzusetzen 

ist. 

 

 

Demnach erkennt das Eidg. Versicherungsgericht: 

 

I. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne 

gutgeheissen, dass der Entscheid des Versicherungsgerichts 

des Kantons Aargau vom 3. Juni 1998 und der 

Einsprache-Entscheid vom 5. Mai 1997 aufgehoben werden 

und die Sache an die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt 

zurückgewiesen wird, damit diese, nach 

erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den 

Leistungsanspruch neu verfüge. 

 

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

III. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt hat der 

Beschwerdeführerin für das Verfahren vor dem Eidgenössischen 

Versicherungsgericht eine Parteientschädigung 

von insgesamt Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) 

zu bezahlen. 

 

IV. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wird über 

eine Parteientschädigung für das kantonale Verfahren 

entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses 

zu befinden haben. 

 

V. Rechtsanwalt Dr. D.________ wird eine Ordnungsbusse 

von Fr. 300.- auferlegt. 

 

VI. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht 

des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherung 

zugestellt. 

 

Luzern, 12. April 2001 

 

Im Namen des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts 

Der Präsident der III. Kammer: 

 

 

 

 

 

Der Gerichtsschreiber: