# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96badc61-bce8-5ea2-b06e-ebd9a0435a2e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-01
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 01.02.2021 II 2020 89
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2020-89_2021-02-01.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2020 89

Entscheid vom 1. Februar 2021

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch D.________ c/o A.________ GmbH,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand AHVG (Beiträge; Geschäftsjahre 2014 - 2016)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ GmbH (UID: CHE-B.________) mit Sitz in C.________ 
bezweckt das Engineering von und den Handel mit Ersatzteilen und Komponen-
ten für Textilmaschinen zur Produktion synthetischer Filamente. Geschäftsführer 
und berechtigt zur Kollektivunterschrift zu zweien ist D.________. F.________ ist 
einzige Gesellschafterin und Vorsitzende der Geschäftsführung. Sie hält alle 
Stammteile zu 1 x Fr. 20'000.-- und zeichnet mit Einzelunterschrift (Auszug des 
Handelsregisters des Kantons Schwyz, <https://sz.chre-gister.ch/cr-
portal/auszug/auszug.xhtml?uid=CHE-B.________>, besucht am 12.1.2021). 

Im Nachgang zu einer Arbeitgeberkontrolle durch die E.________ welche infolge 
unvollständiger und teils nicht nachvollziehbarer Unterlagen nicht ordnungs-
gemäss durchgeführt werden konnte (Vi-act. 2), verfügte die Ausgleichskasse 
Schwyz mit drei Verfügungen vom 31. Dezember 2019 die Lohnbeiträge 
(AHV/IV/EO, FAK, ALV, zuzüglich Verwaltungskosten von 5%) für die Jahre 2014 
- 2016 der A.________ GmbH wie folgt (vgl. Vi-act. 8-10; 34 S. 2): 

Jahr Jahreslohnsumme Lohnbeiträge

 2014 Fr. 104'000.- Fr. 15'199.60

2015 Fr. 92'000.- Fr. 13'353.80

2016 Fr. 71'826.- Fr. 10'387.80

B. Am 2. Januar 2020 verfügte die Ausgleichskasse die Verzugszinsen für die 
auszugleichenden Lohnbeiträge der Jahre 2014 - 2016 wie folgt (vgl. Vi-act. 11; 
14 und 17):

Jahr Verzugszins

2014 Fr. 731.55

2015 Fr. 581.40

2016 Fr. 434.70

Gleichentags verfügte die Ausgleichskasse die Nachtragsrechnungen für die 
Jahre 2014 - 2016 wie folgt (vgl. Vi-act. 12; 15 und 18):

Jahr Nachtragsbetrag

2014 Fr. 3'654.55

2015 Fr. 3'484.40

2016 Fr. 3'327.20

C. Mit drei Eingaben vom 2. Januar 2020 erhob die A.________ GmbH (ver-
treten durch D.________) fristgerecht Einsprache gegen die Verfügungen vom 
31. Dezember 2019 (vgl. Vi-act. 20; 21 und 22). 

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D. Mit drei Eingaben vom 9. Januar 2020 erhob die A.________ GmbH frist-
gerecht Einsprache gegen die Verfügungen vom 2. Januar 2020 (vgl. Vi-act. 24; 
25 und 26). Sie machte geltend, der "tatsächliche Basislohn" betrage (Jahr 2014) 
Fr. 49'900.-- (statt Fr. 104'000.--) bzw. (Jahr 2015) Fr. 67'537.-- (statt Fr. 92'000.-
-) bzw. (Jahr 2016) Fr. 48'630.-- (statt Fr. 71'826.--). 

E. Mit Einspracheentscheid Nr. 1216/18 (recte Nr. 1014/20) vom 26. August 
2020 erkannte die Ausgleichskasse betreffend die Lohnbeiträge 2014 bis 2016 
was folgt (vgl. Vi-act. 34 S.6):

1. Die Einsprache wird abgewiesen.

2.-4. (Kostenlosigkeit; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung)

F. Mit Eingabe vom 24. September 2020 erhebt die A.________ GmbH beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz innert Frist "Beschwerde gegen den 
Einspracheentscheid Nr. 1216/18 vom 26.8.2020 - Geschäftsjahr 2014 - 2015 - 
2016" ohne Nennung einer Vorinstanz sowie ohne einen konkreten Antrag (vgl. 
VG-act. 1.1; 1.2). Mit Verfügung vom 25. September 2020 setzte der Vizepräsi-
dent der Beschwerdeführerin eine nicht erstreckbare Frist bis 7. Oktober 2020 
zur Verbesserung bzw. Ergänzung der Beschwerdeschrift an.

G. Mit Eingabe vom 7. Oktober 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) reicht die 
A.________ GmbH fristgerecht eine verbesserte Beschwerde ein mit folgenden 
Rechtsbegehren (nicht wörtliche Zitierung; vgl. VG-act. 4):

- Antrag 2014: Die Beschwerdeführerin zahlt Lohnbeiträge für einen Betrag von 
Fr. 84'000.-. Minderbeträge werden der Beschwerdeführerin belastet und eventu-
elle Überzahlungen werden verrechnet. Zahlungsforderungen von über 
Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin bis zum 1. Quartal 2021 gestundet.

- Antrag 2015: Die Beschwerdeführerin zahlt Lohnbeiträge für einen Betrag von 
Fr. 67'537.-. Minderbeträge der Beschwerdeführerin belastet und eventuelle 
Überzahlungen werden verrechnet. Zahlungsforderungen von über Fr. 1'000.-- 
werden der Beschwerdeführerin bis zum 1. Quartal 2021 gestundet.

- Antrag 2016: Die Beschwerdeführerin zahlt Lohnbeiträge für einen Betrag von 
Fr. 51'826.-. Minderbeträge werden der Beschwerdeführerin belastet und eventu-
elle Überzahlungen werden verrechnet. Zahlungsforderungen von über 
Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin bis zum 1. Quartal 2021 gestundet.

Des Weiteren ersucht die Beschwerdeführerin unter "in Erwägung" (Ziff. 1), "die 
Verfügungen vom 31.12.2019 zu erlassen oder auf einen massvollen und ver-
hältnismässigen Betrag, ausgehend von den zur Verfügung stehenden Daten, 
anzupassen. 

H. Mit Vernehmlassung vom 10. November 2020 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge zu 

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Lasten der Beschwerdeführerin. Eventuell sei die Ausgleichskasse anzuweisen, 
die Sozialversicherungsbeiträge für die Jahre 2014 - 2016 basierend auf den 
höchsten in der Beschwerde erwähnten Lohnzahlungen zu erheben (vgl. VG-act. 
8 S.2). 

I. Mit Stellungnahme vom 1. Dezember 2020 hält die Beschwerdeführerin an 
ihrer Beschwerde vom 7. Oktober 2020 fest unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin (vgl. VG-act. 11.1, 11.2).

J. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2020 verzichtet die Vorinstanz auf eine 
weitere Stellungnahme (vgl. VG-act. 14).

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die AHV-Beiträge werden im ersten Teil des Bundesgesetzes über die Al-
ters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 
1946 geregelt. Die Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 sind 
auf diesen ersten Teil anwendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Ab-
weichung vom ATSG vorsieht.

Das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht (d.h. im Kanton Schwyz vor 
dem Verwaltungsgericht) richtet sich gemäss Art. 61 (Einleitungssatz) ATSG 
grundsätzlich nach kantonalem Recht, d.h. im Kanton Schwyz nach dem Verwal-
tungsrechtspflegegesetz (SRSZ 234.110; VRP) vom 6. Juni 1974.

Gemäss § 38 Abs. 2 VRP muss eine Rechtsmitteleingabe unter anderem die Un-
terschrift der Partei oder ihres Vertreters enthalten. Ist dies nicht der Fall, wird der 
Partei eine Frist unter Androhung der Rechtsfolgen zur Verbesserung oder Er-
gänzung angesetzt (§ 39 Abs. 1 VRP). Rechtsfolge ist ein Nichteintreten (vgl. 
§ 39 Abs. 2 VRP). 

Vorliegend wurde die Beschwerde nur von einem kollektivzeichnungsberechtig-
ten Mitglied des Verwaltungsrates unterzeichnet. Indessen ist davon auszuge-
hen, dass auf gerichtliche Aufforderung die Beschwerde auch von der (einzel-
zeichnungsberechtigten) Mitverwaltungsrätin unterzeichnet worden wäre, zumal 
die Beschwerde überwiegend im Interesse der Unternehmung und weniger im 
individuellen Interesse des die Beschwerde für die Unternehmung erhebenden 
Beschwerdeführers erhoben wurde. Zudem darf auch von einer Duldungsvoll-
macht (zur Duldungsbevollmächtigung vgl. BGE 141 II 289 Erw. 4.1 mit Hinwei-
sen) ausgegangen werden. Auf die Beschwerde ist somit einzutreten, nachdem 

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die übrigen Entscheidungsvoraussetzungen (vgl. Art. 58 und Art. 60 ATSG sowie 
§ 27 Abs. 1 VRP) gegeben sind. 

1.2.1 Erlässt eine Ausgleichskasse im Gebiet der paritätischen Beiträge eine 
Verfügung, so stellt sie eine Beitragsschuld sowohl des Arbeitgebers wie des Ar-
beitnehmers fest (Art. 4 und 5 sowie Art. 12 und 13 AHVG). Arbeitgeber und Ar-
beitnehmer sind in gleicher Weise betroffen, weshalb die Verfügung im Hinblick 
auf die Wahrung des rechtlichen Gehörs grundsätzlich beiden zu eröffnen ist. 
Ausnahmen von diesem Grundsatz sind nach der Rechtsprechung indessen dort 
zugelassen, wo der Ausgleichskasse aus praktischen Gründen die Zustellung 
von Verfügungen an die Arbeitnehmenden nicht zugemutet werden kann. Dies 
trifft beispielsweise zu, wenn es sich um eine grosse Zahl von Arbeitnehmenden 
handelt, wenn sich der Wohnsitz der Beschäftigten im Ausland befindet oder 
wenn es sich lediglich um geringfügige Beiträge handelt (BGE 113 V 1 Erw. 2 mit 
Hinweisen). Diese Grundsätze gelten nicht nur, wenn das Beitragsstatut oder die 
Natur einzelner Zahlungen streitig ist, sondern auch bei nachträglichen Lohner-
fassungen, wenn umstritten ist, ob bestimmte Vergütungen zum massgebenden 
Lohn im Sinne von Art. 5 Abs. 2 AHVG gehören (BGE 113 V 1 Erw. 3a; Urteile 
BGer 9C_295/2012 vom 6.8.2012 Erw. 2.1.1; 9C_252/2019 vom 30.7.2019 
Erw. 1.3).

1.2.2 Vorliegend wurden die angefochtenen Verfügungen offensichtlich nur der 
Beschwerdeführerin als Arbeitgeberin zugestellt. Indes ist aufgrund der von der 
Beschwerdeführerin eingereichten Lohnausweise 2014 bis 2016 (vgl. Vi-act. 7) 
zu schliessen, dass die beiden Verwaltungsratsmitglieder gleichzeitig die beiden 
einzigen Arbeitnehmer der Beschwerdeführerin waren und während der fragli-
chen Lohnperioden überdies an der gleichen Adresse wohnten. Im Sinne der 
vorstehenden Erwägungen (Erw. 1.2.1) kann es der Vorinstanz daher nicht zum 
Nachteil gereichen, wenn sie der Mitverwaltungsrätin und gleichzeitig Arbeitneh-
merin der Beschwerdeführerin (wie auch dem die Beschwerde unterzeichnenden 
Verwaltungsrat in seiner Eigenschaft als Arbeitnehmer) die angefochtenen Ver-
fügungen nicht auch eröffnet und sie nicht auch ins Verfahren einbezogen hat. 
Hiervon darf aus gleichem Grund auch im vorliegenden Verfahren abgesehen 
werden. 

1.3 Zum Sachverhalt (vgl. Ingress) ist zu ergänzen, dass das die Beschwerde 
unterzeichnende Verwaltungsratsmitglied auf Strafanzeige der Vorinstanz vom 
3. Januar 2020 hin (Vi-act. 23) von der Staatsanwaltschaft H.________ mit Straf-
befehl vom 20. März 2020 der vorsätzlichen ordnungswidrigen Führung der Ge-
schäftsbücher im Sinne von Art. 325 Abs. 1 StGB sowie der Verletzung der Aus-

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kunftspflicht im Sinne von Art. 88 Abs. 1 AHVG und Art. 89 Abs. 1 AHVG schul-
dig gesprochen und mit einer Busse von Fr. 400.-- bestraft wurde (Vi-act. 29). Die 
Einsprache des Verwaltungsrates beim Bezirksgericht I.________ erfolgte ver-
spätet (vgl. Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts I.________ vom 
12.5.2020 = Vi-act. 31). Die hiergegen beim Kantonsgericht erhobene Beschwer-
de zog der Bestrafte zurück (vgl. Vi-act. 32). 

2.1  Gemäss Art. 28 ATSG haben die Versicherten und ihre Arbeitgeber beim 
Vollzug der Sozialversicherungsgesetze unentgeltlich mitzuwirken. Kommen ver-
sicherte Personen den Auskunfts- und Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer 
Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger unter anderem auf Grund der 
Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen. Dabei muss er diese Personen 
zuvor schriftlich mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen und ihnen eine an-
gemessene Bedenkzeit einräumen (Art. 43 Abs. 3 ATSG).

2.2  Auch gemäss Art. 93 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversiche-
rung (UVG; SR 832.20) müssen Arbeitgeber laufend Aufzeichnungen machen, 
die über Beschäftigungsart und Lohn sowie über Zahl und Daten der Arbeitstage 
eines jeden Arbeitnehmers Auskunft geben. Auf Verlangen des Versicherers sind 
zudem weitere Auskünfte über alle die Versicherung betreffenden Verhältnisse 
sowie Einsicht in die Aufzeichnungen und die zu deren Kontrolle dienenden Un-
terlagen zu geben. 

2.3  Nach Art. 116 Abs. 1 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV, 
SR 832.202) müssen Arbeitgeber nach den Weisungen der Versicherer Lohnauf-
zeichnungen führen. Weiter sind nach Art. 116 Abs. 3 UVV Lohnaufzeichnungen 
sowie die zu deren Revision dienenden Buchhaltungsunterlagen und weitere Be-
lege während mindestens fünf Jahren aufzubewahren. Die Aufbewahrungsfrist 
beginnt am Ende des Kalenderjahres, für das die letzten Eintragungen vorge-
nommen wurden.

2.4.1  Gemäss Art. 36 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversi-
cherung (AHVV; SR 831.101) müssen Abrechnungen der Arbeitgeber die nötigen 
Angaben für die Verbuchung der Beiträge und für die Eintragung in die individuel-
len Konten enthalten. Nach Ablauf einer Abrechnungsperiode geben Arbeitgeber 
die Summe der Löhne bekannt, die sie während der Abrechnungsperiode ihren 
beitragspflichtigen Arbeitnehmern ausgerichtet haben (Rz. 2068 Wegleitung über 
den Bezug der Beiträge in der AHV, IV und EO [WBB], gültig ab: 1.1.2021, Stand 
1.1.2021).

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2.4.2  Die Lohnaufzeichnungspflicht besteht darin, dass Arbeitgeber Löhne und 
die weiteren Angaben, die für die Abrechnung und die Arbeitgeberkontrolle erfor-
derlich sind, schriftlich und laufend aufzeichnen, soweit es für eine geordnete Ab-
rechnung und die Arbeitgeberkontrolle erforderlich ist (Art. 143 Abs. 2 AHVV). 
Hierzu führen Arbeitgeber Aufzeichnungen, die es erlauben, die jeder oder jedem 
einzelnen Arbeitnehmenden während der Abrechnungsperiode gewährten Leis-
tungen, die zum massgebenden Lohn gehören, sowie die insgesamt ausgerichte-
ten Löhne zuverlässig zu ermitteln (Rz. 2072 WBB). 

2.4.3  Wird die vollständige und ordnungsgemässe Abrechnung nicht innert Frist 
und trotz Mahnung eingereicht, sind die geschuldeten Beiträge in einer Veranla-
gungsverfügung festzusetzten (Rz. 2080 WBB). Können für die Ermittlung der 
Beiträge die Löhne nicht genau bestimmt werden, wie aufgrund einer geordneten 
Lohnbuchhaltung oder anderer zuverlässiger Aufzeichnungen, so sind sie von 
der Ausgleichskasse zu schätzen (Rz. 2156 WBB). Bei der Ermittlung kann die 
Ausgleichskasse unter anderem namentlich (vgl. Rz. 2157 WBB):

- von den Arbeitgebenden Auskunft verlangen, 

- von den Löhnen ausgehen, die als Berechnungsgrundlage für die Prämien 
der obligatorischen Unfallversicherung dienten (die Unfallversicherung ist der 
Ausgleichskasse gegenüber gemäss Art. 32 Abs. 2 ATSG zur Auskunft ver-
pflichtet); dabei sind jedoch die Unterschiede zwischen dem für die AHV 
massgebenden Lohn und dem versicherten Verdienst in der Unfallversiche-
rung zu beachten,

- Sachverständige zur Begutachtung der Verhältnisse beiziehen. 

Vor dem Erlass der Veranlagungsverfügung kann die Ausgleichskasse die Ver-
hältnisse an Ort und Stelle prüfen, wenn diese Massnahme für eine zuverlässige 
Bestimmung oder Schätzung der Beiträge geboten erscheint (Rz. 2158 WBB). 
Die Arbeitgebenden sind gehalten alles zu tun, um die Kontrolle zu erleichtern 
(Rz. 2159 WBB). Die Prüfung vor Ort kann insbesondere in der Untersuchung 
der Bücher und anderer Aufzeichnungen bestehen (Rz. 2160 WBB). Findet innert 
nützlicher Frist eine ordentliche Arbeitgeberkontrolle statt, so hat keine besonde-
re Prüfung an Ort und Stelle zu erfolgen (Art. 162 ff. AHVV; Rz. 2161 WBB). Die 
Ausgleichskasse kann die Prüfung an Ort und Stelle selbst durchführen oder die 
externe Revisionsstelle (Art. 164 Abs. 2 AHVV) damit beauftragen (Rz. 2162 
WBB).

2.5.1 Die Ausgleichskassen haben also die Arbeitgeber periodisch auf die Ein-
haltung ihrer gesetzlichen Pflicht hin zu kontrollieren. Ergibt die Kontrolle, dass 
Löhne nicht deklariert worden sind oder von bestimmten Leistungen, die ganz 

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oder teilweise als Lohnzahlungen zu betrachten sind, keine Beiträge entrichtet 
wurden, so hat die Ausgleichskasse die nicht bezahlten Beiträge nachzufordern. 
Damit die Ausgleichskasse dieser Pflicht nachkommen kann, ist der Arbeitgeber 
gehalten, der Kasse bzw. der mit der Arbeitgeberkontrolle beauftragten Revisi-
onsstelle die erforderlichen Auskünfte zu erteilen (BGE 118 V 70 Erw. 3a). In 
Ausnahmefällen können unter gewissen Voraussetzungen auch eine schät-
zungsweise Ermittlung des beitragspflichtigen Lohnes und die blosse Angabe ei-
ner Pauschalsumme für die Gültigkeit einer Verfügung genügen (BGE 110 V 234 
Erw. 4a). Ein solches Vorgehen ist indessen nur dann zulässig, wenn es für die 
Ausgleichskasse praktisch unmöglich ist, die beitragspflichtigen Lohnsummen mit 
der vom Gesetz verlangten Genauigkeit in Erfahrung zu bringen, weil es der Ar-
beitgeber trotz Mahnung (vgl. Art. 37 AHVV) unterlässt, innert nützlicher Frist die 
für die Festsetzung der paritätischen Beiträge erforderlichen Angaben zu machen 
(vgl. Urteile BGer H 232/01 vom 26.11.2002 Erw. 3.4 f.; H 383/98 vom 27.9.2001 
Erw. 2.b). 

2.5.2 "Schätzen" bedeutet Ausüben von Ermessen. Nicht pflichtgemäss aus-
geübtes Ermessen kann eine Unangemessenheit oder gar eine Rechtswidrigkeit 
darstellen (Tschannen/ Zimmerli/ Müller, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., 
Bern 2014, Rz. 13 zu § 26). Je grösser der Ermessensspielraum ist, desto höher 
sind die Anforderungen an die Begründung. Die Begründungspflicht dient der Ra-
tionalisierung der Entscheidungsfindung und verhindert unsachliche Motive und 
Erwägungen (Wiederkehr/ Plüss, Praxis des öffentlichen Verfahrensrechts, eine 
systematische Analyse der Rechtsprechung, Bern 2020, Rz. 2753 zu § 6, vgl. 
BGE 129 I 232 Erw. 3.3). Die Begründung hat - von Fall zu Fall unterschiedlich - 
so weit auszugreifen, dass ein Entscheid von einer Partei sachgerecht angefoch-
ten und von der Rechtsmittelinstanz sachgerecht überprüft werden kann. 

3. Zu prüfen ist in casu, ob die von der Ausgleichskasse am 31. Dezember 
2019 verfügten und im Einspracheentscheid vom 26. August 2020 festgesetzten 
Lohnsummen und die daraus resultierenden Lohnbeiträge für die Jahre 2014 - 
2016 im Sinne von Art. 16 Abs. 1 AHVG i.V.m. Rz. 2156 ff. WBB korrekt erhoben 
wurden bzw. rechtskonform sind.

4.1 Die Vorinstanz führt in ihrem Einspracheentscheid vom 26. August 2020 im 
Wesentlichen unter Bezugnahme auf die in den verschiedenen Unterlagen diver-
gierenden Zahlen aus, dass die Verfügungen der Lohnbeiträge für die Jahre 
2014 - 2016 vom 31. Dezember 2019 rechtmässig und nicht zu beanstanden 
seien, da die Vorinstanz aufgrund fehlender Mitwirkung der Beschwerdeführerin 
im Rahmen der Revision und später im Zusammenhang der genauen Feststel-

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lung der Lohnbeiträge die Lohnsummen habe einschätzen müssen und ihr Er-
messenspielraum korrekt ausgeübt worden sei (vgl. Vi-act 34).

4.2 Die Beschwerdeführerin macht beschwerdeweise im Wesentlichen sinn-
gemäss geltend, sie habe zu keiner Zeit versucht, Sozialbeiträge nicht ordnungs-
gemäss abzuliefern. Es sei korrekt, dass bei der Revision offene Fragen aufge-
treten seien und deshalb keine absolut sichere Deklarierung erfolgen konnte und 
die Abweichungen der Veranlagung für die Jahre 2014 - 2016 zwar grösser, je-
doch eine massvolle Bewertung zulassen würden. Zudem könne sie Buchhal-
tungsdaten vorweisen, wobei diese allerdings aufgrund des verstorbenen 
Treuhänders nur beschränkt auswertbar seien, da ihr Journale und Kostenblätter 
nur beschränkt zur Verfügung stehen würden. Es sei zu vermuten, dass die vor-
handenen Unterlagen nicht oder nicht hinreichend ausgewertet wurden. Auch 
seien alle verfügbaren Unterlagen ausgehändigt und dennoch mehrfach angefor-
dert worden. Die jetzt verwendeten Unterlagen seien bereits der E.________ zu-
gestellt worden. Der heutige Geschäftsführer der Beschwerdeführerin sei zudem 
ohne gesicherten Tatbestand für den vorliegenden Sachverhalt bereits strafrecht-
lich belangt worden und solle nunmehr mehrfach bestraft werden - vorrangig der 
heutige Geschäftsführer der Beschwerdeführerin und nachrangig die Gesell-
schaft mit unverhältnismässigen und wesentlich überhöhten Verfügungen der 
Lohnbeiträge. Die Beschwerdeführerin beantragt aus den vorliegenden Gründen, 
die Verfügungen vom 31. Dezember 2019 seien aufzuheben oder auf einen 
massvollen und verhältnismässigen Betrag, ausgehend von nachfolgenden 
Lohnsummen zu erlassen:

Jahr Jahreslohnsumme

2014 Fr. 84'000.-

2015 Fr. 67'537.-

2016 Fr. 51'826.-

Zudem beantragt die Beschwerdeführerin, Zahlungsforderungen von über        
Fr. 1'000.- bis zum 1. Quartal 2021 zu stunden.

4.3 Die Vorinstanz macht vernehmlassend geltend, dass im Revisionsbericht 
der E.________ vom 21. August 2019 über die Arbeitgeberkontrolle festgehalten 
worden sei, dass die vorhandenen Unterlagen der Beschwerdeführerin mangel-
haft seien und keine Revision habe durchgeführt werden können. Die Beschwer-
deführerin habe trotz wiederholter Aufforderung die angeforderten Unterlagen 
nicht fristgerecht eingereicht. Bei den später eingereichten Unterlagen seien zu-
dem inhaltliche Diskrepanzen festgestellt worden. Im Einspracheverfahren wollte 
die Beschwerdeführerin zudem tiefere Löhne abgerechnet haben, ohne diese be-
legen zu können. Genau aufgrund der Unvollständigkeit habe die Beschwerde-

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gegnerin ermessensweise die Verfügungen vom 31. Dezember 2019 erlassen, 
welche keinesfalls überrissen seien. Soweit Verfügungen ermessensweise erfol-
gen müssen, dürften diese eine gewisse Höhe aufweisen und es sei in Kauf zu 
nehmen, dass ermessenweise Verfügungen etwas höher ausfallen, als Verfü-
gungen basierend auf der tatsächlichen Situation. Der Einspracheentscheid vom 
26. August 2020 sowie die vorangegangenen Verfügungen vom 31. Dezember 
2019 sollten daher bestätigt werden, da mit einem anderslautenden Entscheid 
widersprüchliches Verhalten belohnt werden würde. Sollte das Gericht eine Re-
duktion in Erwägung ziehen, wäre die Beschwerdeführerin bei den Lohnsummen 
zumindest auf den jeweils höchsten Zahlen in ihren Eingaben zu behaften:

Auf die Kritik am Strafverfahren sei nicht einzutreten, da dies ein separates 
Verfahren sei. Zudem würde die Strafe nicht von einer Beitragspflicht entbinden. 
Auch sei auf den Stundungsantrag nicht einzutreten, da dies nicht Gegenstand 
des vorliegenden Verfahrens sei. Bezüglich Zahlungsmodalitäten könne die Be-
schwerdeführerin nach rechtskräftiger Feststellung der Beiträge mit der Aus-
gleichskasse in Kontakt treten. Zudem seien Zinsen von Gesetzes wegen ge-
schuldet (Art. 41bis und Art. 42 AHVV). Je nach Verfahrensausgang seien diese 
allerdings entsprechend anzupassen. Die Kosten des Verfahrensausgangs seien 
dem erwarteten Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin zu überbinden. Bei 
Gutheissung des Eventualantrags sollen der Beschwerdegegnerin angesichts 
der Umstände keine Kosten auferlegt werden.

4.4 In der Stellungnahme vom 1. Dezember 2020 hält die Beschwerdeführerin 
an ihren Anträgen fest. Beantragt aber neu, die Kosten des Verfahrens der Be-
schwerdegegnerin aufzuerlegen.

5.1 Die Lohnrevision für die Ausgleichskasse Schwyz für die Periode vom 1. 
Januar 2013 bis 31. Dezember 2016 durch die E.________ (in casu Revisions-
stelle) wurde der Beschwerdeführerin am 14. Mai 2018 auf den 5. Juni 2018 an-
gekündigt, konnte aber mangels vorhandener Unterlagen nicht durchgeführt wer-
den. Von der Beschwerdeführerin der Suva-Agentur in G.________ am 28. Sep-
tember 2018 überbrachte Unterlagen waren ebenfalls nicht vollständig und kor-
rekt. Mit Schreiben vom 16. November 2018 setzte die E.________ der Be-
schwerdeführerin daher noch einmal Frist bis 17. Dezember 2018 an, um diverse 
Unterlagen (betr. Finanzbuchhaltung, Lohnnachweise und Weiteres wie definitive 

Jahr Jahreslohnsumme

2014 Fr. 84'000.-

2015 Fr. 72'000.-

2016 Fr. 56'343.44.-

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Steuerveranlagungen) einzureichen, dies unter Hinweis auf die Mitwirkungspflicht 
samt Androhung der Säumnisfolgen (vgl. Vi-act. 4). 

Mit Revisionsbericht vom 19. August 2019 für die Revisionsperiode vom 1. Janu-
ar 2013 bis 31. Dezember 2016 stellte die E.________ fest (Vi-act. 2 f.), dass ei-
ne korrekte Revision nicht habe durchgeführt werden können: die Lohntabellen 
würden nicht mit den Lohnausweisen übereinstimmen; für die Jahre 2013 und 
2014 habe die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben die Finanzbuchhal-
tung nicht wieder rekonstruieren können; für 2015 und 2016 seien Kontoblätter 
vorhanden, aber nicht korrekt; die Revisionsberichte und Jahresrechnungen aller 
vier Jahre seien nicht vorhanden. Als Lohnsumme des letzten Revisionsjahres 
(d.h. 2016) wurde ein Lohn von Fr. 51'826.-- genannt (vgl. Formular Betriebsrevi-
sion / Ergebnis AHV vom 21.8.2019 = Vi-act. 3).

Aufforderungen der Vorinstanz vom 17. September 2019 und 18. November 
2019 (vgl. Vi-act. 6), die vollständigen Geschäftsabschlüsse 2013 bis 2016 und 
Kopien aller Lohnausweise 2013 bis 2016 beizubringen, kam die Beschwerde-
führerin mit Schreiben vom 29. November 2019 (teils) nach (Vi-act. 7). 

Hierauf erliess die Vorinstanz am 31. Dezember 2019 die vorliegend mitange-
fochtenen Verfügungen. 

5.2.1 Den Verfügungen vom 31. Dezember 2019 ist keine Begründung für die 
jeweils angenommene Lohnsumme zu entnehmen, während im angefochtenen 
Einspracheentscheid - wie erwähnt - in Auseinandersetzung mit den konkreten 
divergierenden Zahlen gefolgert wird, dass die jeweiligen Lohnsummen ermes-
sensweise korrekt eingeschätzt worden seien. 

5.2.2 Es ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin ihren gesetzlich auferlegten 
Pflichten zur detaillierten Lohnaufzeichnung (Art. 93 Abs. 1 UVG; Art. 116 UVV; 
Art. 36 AHVV; Art. 143 Abs. 2 AHVV; Rz. 2067 ff. WBB) sowie zur Mitwirkung 
beim Vollzug der Sozialversicherungsgesetzte (Art. 28 ATSG) nicht rechtsgenüg-
lich nachgekommen ist.  Dies gilt auch für die von der Beschwerdeführerin einge-
reichten Unterlagen. Indessen sind diese dennoch einer näheren Beurteilung zu 
unterziehen. Angesichts der Anstrengungen der Suva-Revisionsstelle wie auch 
der Vorinstanz versprechen erneute weitergehende Abklärungen (bzw. diesbe-
zügliche Versuche) keine weitergehenden Erkenntnisse. 

5.2.3 Die Beschwerdeführerin nimmt mit ihrer Beschwerde folgende Zahlenver-
gleiche vor (jeweils in Franken):

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Jahr 2014
Lohnkonto Lohnausweis Buchhaltung

Lohnsumme 84'000.-- 49'900.-- 79'522.65

Jahr 2015
Lohnkonto Lohnausweis Buchhaltung

Lohnsumme 72'000.-- 67'537.-- 56'343.44

Jahr 2016
Lohnkonto Lohnausweis Buchhaltung

Lohnsumme 51'826.-- 48'630.-- 56'343.44

Vorab fallen mithin die von der Beschwerdeführerin (implizit) anerkannten Um-
stimmigkeiten auf, wie sie sich aus in den von ihr bezeichneten Unterlagen erge-
ben. Die Angaben zu den Lohnausweisen lassen sich verifizieren und sind rich-
tig. 

5.2.4 Die Erfolgsrechnung 2014 wurde erst im verwaltungsgerichtlichen Verfah-
ren eingereicht (Bf-act. 1). Sie weist "AHV-Bruttolöhne" von Fr. 79'522.65 auf. Al-
lerdings werden zudem AHV-/IV-/EO- sowie ALV-Beiträge von Fr. 23'446.50 so-
wie FAK Kinderzulagen von Fr. 816.-- ausgewiesen, insgesamt also 
Fr. 103'785.15 (bei einem gesamten Personalaufwand von Fr. 118'822.50). Allein 
die verbuchten "AHV-Bruttolöhne" liegen mithin erheblich über dem mit den 
Lohnausweisen belegten Lohntotal. 

Zwar datiert diese Erfolgsrechnung - anders als die bereits früher eingereichte 
vom 23. September 2016 datierende Bilanz - vom 7. Oktober 2020, was Zweifel 
an ihrer Authentizität aufwerfen könnte. Zudem ist das Verhältnis von Sozialver-
sicherungsbeiträgen zu den (angeblichen) AHV-Bruttolöhnen nicht nachvollzieh-
bar. Indes ist die Erklärung der Beschwerdeführerin, die mangelhafte Buchhal-
tung sei im Zusammenhang mit dem Tod ihres Treuhänders zu sehen, nicht un-
glaubwürdig, auch wenn dieses Vorbringen nicht näher belegt wird. Diese Er-
klärung wird von der Vorinstanz, soweit ersichtlich, auch nicht bestritten. 

Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich, der Beitragserhebung 2014 eine Lohn-
summe von Fr. 102'969.15 (Fr. 103'785.15 abzüglich Fr. 816.-- FAK) zugrunde 
zu legen. Die Kinderzulagen (Fr. 816.--) sind vom massgebenden Lohn ausge-
nommen (vgl. Rz. 2170 Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, 
IV und EO [WML], gültig ab: 1.1.2019, Stand: 1.1.2021).

5.2.5 Die Erfolgsrechnung 2015 vom 28. September 2016 weist einen "Lohnauf-
wand" von Fr. 56'343.44 sowie gesondert "AHV, IV, EO, ALV" von Fr. 10'647.02, 
insgesamt also Fr. 66'990.46 aus. Dieser Lohnaufwand liegt unter dem mit den 
Lohnausweisen belegten Löhnen von Fr. 67'537.--. Es rechtfertigt sich daher, die 
für die Beitragserhebung 2015 massgebende Lohnsumme im Sinne des Eventu-

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alantrages der Vorinstanz ermessensweise auf Fr. 72'000.-- (von der Beschwer-
deführerin bezeichnete "Lohnsumme Gesamt Brutto") festzulegen. 

5.2.6 Die (undatierte) Erfolgsrechnung 2016 weist einen "Lohnaufwand" von 
Fr. 36'503.72 sowie gesondert "AHV, IV, EO, ALV" von Fr. 23'645.72, insgesamt 
also Fr. 60'149.44 aus, wobei erneut die Diskrepanz zwischen Lohnsumme und 
Sozialversicherungsbeiträgen auffällt. (Die Beschwerdeführerin nennt für das 
Jahr 2016 wohl irrtümlicherweise einen Betrag von Fr. 56'343.44, welcher 
demjenigen des von ihr für das Jahr 2015 genannten Betrages entspricht). 

Dieser Lohnaufwand liegt über dem mit den Lohnausweisen belegten Löhnen 
von Fr. 48'630.--. Es rechtfertigt sich daher, die für die Beitragserhebung 2016 
massgebende Lohnsumme auf Fr. 60'149.44 festzulegen. Zwar liegt dieser Be-
trag über den im Revisionsbericht erwähnten Fr. 51'826.-- (vgl. vorstehend 
Erw. 5.1). Angesichts der erwähnten Unterlagen besteht jedoch kein Anlass, auf 
diesen Betrag abzustellen (war zwar ebenfalls dem Eventualantrag der Vor-
instanz entsprechen würde). 

6. Zusammenfassend sind die für die Beitragsjahre 2014 bis 2016 massge-
benden Jahreslohnsummen in teilweiser Gutheissung der Beschwerde (ermes-

sensweise) wie folgt festzusetzen:

Jahr Jahreslohnsumme

2014 Fr. 102'969.15 

2015 Fr. 72'000.-

2016 Fr. 60'149.44 

Die Vorinstanz wird die auf diesen Jahreslohnsummen zu erhebenden Sozialver-

sicherungsbeiträge neu zu ermitteln und darüber zu verfügen haben. 

7. Soweit die Beschwerdeführerin einen (Teil-)Erlass oder eine Stundung der 
Sozialversicherungsbeiträge beantragt, ist dies, wie die Vorinstanz vernehmlas-

send (S. 3 Ziff. 5) zutreffend festhält, nicht Gegenstand des vorliegenden Verfah-

rens.

8.1 Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 61 Abs. 1 lit. a 
ATSG i.V.m. § 71 Abs. 2 VRP). 

8.2 Da die Beschwerdeführerin nicht beanwaltet ist, ist ihr praxisgemäss so 
oder anders keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspra-
cheentscheid Nr. 1216/18 (recte Nr. 1014/20) vom 26. August 2020 aufge-
hoben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückgewiesen. Sie hat im 
Sinne der Erwägungen die Sozialversicherungsbeiträge für die Beitragsjah-
re 2014 - 2016 auf folgenden Lohnsummen zu erheben:

2014 Fr. 102'969.15 

2015 Fr. 72'000.-

2016 Fr. 60'149.44 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R; unter Beilage des Schreibens der Vorinstanz 

vom 21.12.2020)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, 3003 Bern (A).

Schwyz, 1. Februar 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. Februar 2021

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II