# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 633a09da-1ff6-5108-a2d9-42cb9018a299
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250064-O2
**Docket/Reference:** PS250064-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250064-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250064-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Schmidt

Urteil vom 5. Juni 2025

in Sachen

1.

2.

A._____,

B._____,

Beschwerdeführer

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____,

betreffend Steigerungszuschlag

(Beschwerde über das Betreibungsamt Opfikon)

Beschwerde gegen einen Beschluss der II. Abteilung des Bezirksgerichtes 

Bülach vom 4. Februar 2025 (CB240041)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Mit Verfügungen vom 25. Oktober 2024 teilte das Betreibungsamt Opfikon 

(fortan Betreibungsamt) den Beschwerdeführern 1 und 2 (fortan Beschwerdefüh-

rer) die Steigerungszuschläge in den Zwangsversteigerungen der im Miteigentum 

der Beschwerdeführer stehenden Grundstücke an der C._____-strasse 1 (Grund-

buch Blatt 2) sowie der D._____-strasse 3 (Grundbuch Blatt 4), E._____ [Orts-

chaft], mit (act. 8/3/2). 

1.2. Gegen diese Verfügungen des Betreibungsamts Opfikon gelangten die Be-

schwerdeführer mit Eingabe vom 6. November 2024 an das Bezirksgericht Bülach 

als untere kantonale Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen 

(fortan Vorinstanz) und verlangten die Aufhebung der genannten Steigerungszu-

schläge (act. 8/1). Mit Verfügung vom 8. November 2024 (act. 8/7) wurden dem 

Betreibungsamt sowie den Ersteigerern der Liegenschaften Frist angesetzt, um 

zur Beschwerde der Beschwerdeführer Stellung zu nehmen. Sowohl das Betrei-

bungsamt (act. 8/12) als auch die Ersteigerer (act. 8/9 und act. 8/10) reichten 

Stellungnahmen ein, auf welche die Beschwerdeführer replizierten (act. 8/14, 

act. 8/17). Mit Beschluss vom 4. Februar 2025 wies die Vorinstanz die Be-

schwerde ab (act. 3 = act. 7 [Aktenexemplar] = act. 8/20). 

1.3. Dagegen erhoben die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 3. März 2025 

(Datum elektronische Abgabe) rechtzeitig Beschwerde bei der Kammer als obere 

kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs (act. 2; zur 

Rechtzeitigkeit, vgl. act. 8/21 sowie act. 6/1). Sie beantragen die Aufhebung von 

Dispositiv-Ziff. 1 und 2 des angefochtenen Beschlusses der Vorinstanz, die Auf-

hebung der Steigerungszuschläge (act. 2, S. 2, Antrag I.1) sowie die superprovi-

sorische Feststellung, dass der Beschwerde weiterhin die aufschiebende Wirkung 

zukomme (act. 2, S. 2, Antrag I.2). Dies jeweils unter Kostenfolge zulasten der 

Vorinstanz bzw. des Staates (act. 2, S. 2, Antrag I.3). Die vorinstanzlichen Akten 

wurden beigezogen (act. 8/1–21). Mit Beschluss vom 5. März 2025 (act. 9) wurde 

auf den Feststellungsantrag der Beschwerdeführer betreffend aufschiebende Wir-

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kung (act. 2, S. 2, Antrag I.2) nicht eingetreten. Auf die Einholung einer Beschwer-

deantwort bzw. einer Stellungnahme kann verzichtet werden (vgl. § 18 EG SchKG 

i.V.m. § 84 GOG i.V.m. Art. 322 und Art. 324 ZPO). Das Verfahren ist spruchreif. 

Dem Betreibungsamt ist mit dem vorliegenden Entscheid ein Doppel der Be-

schwerde (act. 2) samt Beilagenverzeichnis zuzustellen.

2.

2.1.

Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen 

von Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG 

i.V.m. § 84 GOG). Mit der Beschwerde können (a) die unrichtige Rechtsanwen-

dung und (b) die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend 

gemacht werden (Art. 320 ZPO). Dabei sind konkrete Beschwerdeanträge zu stel-

len und zu begründen. Die Beschwerde führende Partei hat sich hierbei mit der 

Begründung des vorinstanzlichen Entscheides im Einzelnen auseinander zu set-

zen und anzugeben, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid ihrer An-

sicht nach leidet (Art. 321 ZPO; vgl. im Einzelnen auch BK ZPO-STERCHI, Bd. II, 

Bern 2012, Art. 321 N 15 ff.). Bei fehlender Auseinandersetzung bzw. Begrün-

dung ist ohne Weiteres auf die Beschwerde nicht einzutreten (ZR 110 Nr. 80; 

OGer ZH PS110192 vom 21. Februar 2012, Erw. 5.1; PS240079 vom 16. Mai 

2024 E. 3.1.1). Neue Anträge, neue Tatsachen und neue Beweismittel sind im Be-

schwerdeverfahren ausgeschlossen (Art. 326 ZPO). Das gilt auch im zweitin-

stanzlichen betreibungsrechtlichen Beschwerdeverfahren (vgl. OGer ZH 

PS110019 vom 21. Februar 2011, E. 3.4; PS240079 vom 16. Mai 2024 E. 3.1.1 in 

fine).

2.2. Die Beschwerde wurde fristgerecht erhoben (vgl. vorstehend, E. 1.3) und 

enthält Anträge und eine Begründung. Die Rechtsmittelvoraussetzungen geben 

zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde – abgesehen von 

dem mit Beschluss vom 5. März 2025 (act. 9) bereits durch Nichteintreten erledig-

ten Antrag betreffend aufschiebende Wirkung – grundsätzlich einzutreten ist.

3.

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3.1.1. Die Beschwerdeführer rügten im vorinstanzlichen Verfahren eine Verlet-

zung von Art. 297 Abs. 1 in fine SchKG, weil die Versteigerungen vom 25. Okto-

ber 2024 stattgefunden hätten, obwohl ein Gesuch um Nachlassstundung pen-

dent gewesen sei (act. 8/1, Rz. B.2.1). Ferner regten sie eine Sistierung des Ver-

fahrens bis zum Entscheid des Obergerichts über die Abweisung des Nachlass-

stundungsgesuchs an (act. 8/1, Rz. B.2.1). 

3.1.2. Sodann monierten die Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren 

eine Unregelmässigkeit und Gesetzesverletzung anlässlich der Versteigerung der 

Liegenschaft C._____-strasse 1, da die Liegenschaft gemäss Schreiben des Be-

treibungsamtes vom 25. Oktober 2024 (act. 8/3/2) Herrn F._____ und Frau 

G._____ zugeschlagen worden sei, im Steigerungsprotokoll (act. 8/3/3) jedoch 

teilweise nur F._____ erwähnt sei. Zudem seien die einschlägigen Steigerungsbe-

dingungen für die Vertretung bzw. Bevollmächtigung unter Ehegatten nicht einge-

halten worden (act. 8/1, Rz. B.2.2).

3.1.3. Auch hinsichtlich der Versteigerung der Liegenschaft D._____-strasse 3 

rügten die Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eine Unregelmässig-

keit und Gesetzesverletzung, da die Liegenschaft gemäss Schreiben des Betrei-

bungsamtes vom 25. Oktober 2024 (act. 8/3/2) der H._____ AG zugeschlagen 

worden sei, im Steigerungsprotokoll jedoch teilweise nur der Name "I._____" ge-

nannt sei. Darüber hinaus seien die einschlägigen Steigerungsbedingungen hin-

sichtlich der Vertretung und Bevollmächtigung von juristischen Personen nicht 

eingehalten worden (act. 8/1, Rz. B.2.3).

3.2.

3.2.1. Die Vorinstanz kam zum Schluss, die von den Beschwerdeführern gerügte 

Verletzung von Art. 297 Abs. 1 in fine SchKG sei nicht gegeben. Dies im Wesent-

lichen, weil die Wirkungen der provisorischen Stundung erst mit der Eröffnung des 

Bewilligungsentscheids begönnen und die blosse Einreichung des Stundungsge-

suchs noch keine Wirkung auslöse. Das Gesuch sei am 24. Oktober 2024 einge-

reicht und am Folgetag abgewiesen worden. Im Übrigen sei auch die Beschwerde 

gegen das Urteil vom 25. Oktober 2024 vom Obergericht Zürich mit Urteil vom 

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26. November 2024 abgewiesen worden, sodass sich Ausführungen zu einer all-

fälligen Verfahrenssistierung erübrigten (act. 7, E. 4.1).

3.2.2. Hinsichtlich der behaupteten Unregelmässigkeiten und Gesetzesverletzung 

betreffend die Versteigerung der C._____-strasse 1 kam die Vorinstanz zum 

Schluss, das Steigerungsprotokoll gemäss Art. 61 VZG könne durch nachträgli-

che Eintragungen ergänzt werden. Im Steigerungsprotokoll vom 25. Oktober 2024 

sei zunächst Herr F._____ als Meistbietender festgehalten worden. Mit Präzisie-

rung vom 19. November 2024 durch den Steigerungsprotokollführer sei in der 

Folge auch Frau G._____ als Meistbietende neben ihrem Ehemann festgehalten 

und unter Ziffer V. sowie bei der Auflistung der Gebotsabgaben festgehalten wor-

den. Hinzu komme, dass das Steigerungsprotokoll vom 25. Oktober 2024 von bei-

den Eheleuten unterzeichnet worden sei und beide Eheleute bestätigt hätten, 

dass sie an der Versteigerung vom 25. Oktober 2024 gemeinsam anwesend ge-

wesen seien. Weitere Ausführungen zur Vertretungsbefugnis erübrigten sich da-

her. Es lägen weder Unregelmässigkeiten noch Gesetzesverletzungen in Bezug 

auf die Versteigerung der Liegenschaft an der C._____-strasse 1 vor. Der Steige-

rungszuschlag sei daher nicht aufzuheben (act. 7, E. 4.2). 

3.2.3. Hinsichtlich der behaupteten Unregelmässigkeiten und Gesetzesverletzung 

betreffend die Versteigerung der D._____-strasse 3 kam die Vorinstanz zum 

Schluss, dass aus dem Steigerungsprotokoll vom 25. Oktober 2024 klar hervor-

gehe, dass Herr I._____ als Stellvertreter für die H._____ AG geboten habe 

(act. 7, E. 4.3.2). Dem Steigerungsprotokoll sei zudem eine Vollmacht der 

H._____ AG für Herrn I._____ angeheftet, welche am 25. Oktober 2024 von Herrn 

J._____ unterzeichnet worden sei. Der Protokollführer habe ferner die Ausweis-

nummer von Herrn J._____ auf der Vollmacht vermerkt und diese um 10:25 Uhr 

und damit noch vor Erteilung des Zuschlags um 10:33 Uhr unterzeichnet (act. 7, 

E. 4.3.3 mit Verweis auf act. 8/13/2). Es gebe keinen Anlass, an der Anwesenheit 

von J._____, welche sowohl durch den Beschwerdegegner als auch durch Herrn 

J._____ selbst bestätigt werde, zu zweifeln. Somit habe einerseits die Vertre-

tungsbefugnis von Herrn J._____ für die H._____ AG anhand einer Onlineabfrage 

des Handelsregisterauszugs sowie eines Identitätsdokuments geprüft und ande-

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rerseits die Bevollmächtigung von Herrn I._____ durch die H._____ AG festge-

stellt werden können. Jegliche Unsicherheit über die notwendigen Vertretungsbe-

fugnisse hätten somit beiseite geschafft werden können (act. 7, E. 4.3.3). Im Übri-

gen sei Ziffer A.3.a der relevanten Steigerungsbedingungen, die das Vorliegen ei-

ner beglaubigten Vollmacht vorsähen, so zu verstehen, dass eine beglaubigte 

Vollmacht (nur) dann notwendig sei, wenn der Vollmachtgeber abwesend sei, da 

Ziel und Zweck einer notariellen Beglaubigung die Überprüfung der Echtheit einer 

Unterschrift sei. Auch hinsichtlich der Versteigerung der Liegenschaft an der 

D._____-strasse 3 lägen weder Unregelmässigkeiten noch Gesetzesverletzungen 

vor. Der Steigerungszuschlag sei daher nicht aufzuheben (act. 7, E. 4.3.4 f.).

4.

4.1.

In der Beschwerde rügen die Beschwerdeführer zunächst eine Verletzung 

von Art. 297 Abs. 1 in fine SchKG. Die Vorinstanz habe ihre im vorinstanzlichen 

Verfahren vorgetragene Rüge, die Versteigerungen hätten stattgefunden, ob-

schon ein zu bewilligendes Gesuch um Nachlassstundung pendent gewesen sei, 

zu Unrecht abgewiesen. Diesbezüglich sei eine Beschwerde vor Bundesgericht 

hängig. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt, indem sie aus-

geführt habe, die Wirkungen der provisorischen Nachlassstundung begönnen erst 

mit der Eröffnung des Bewilligungsentscheids. Der vorinstanzliche Hinweis, vor 

dem Bewilligungsentscheid könne noch nichts aus dem Nachlassstundungsge-

such abgeleitet werden, erweise sich als im vorliegenden Verfahren nicht relevant 

(act. 2, Rz. B.2.1 ff.). Der Entscheid über die Nachlassstundung sei vor 9:21 Uhr 

und somit vor dem Beginn der Versteigerungen um 10:00 Uhr ergangen. Es sei 

zulässig, dieses Novum vorzubringen, da erst die unrichtige Erwägung der 

Vorinstanz hierzu Anlass gegeben hätte. Die Vorinstanz hätte die Nachlassstun-

dung ohne Weiteres zeitlich vor Beginn der Versteigerung bewilligen können, was 

sie bei korrekter Rechtsanwendung nach Auffassung der Beschwerdeführer auch 

hätte tun sollen. Die Versteigerungen wären diesfalls hinfällig geworden; bei Gut-

heissung der bundesgerichtlichen Beschwerde seien die Wirkungen auf den Zeit-

punkt zurückzurechnen, zu dem die Stundung hätte gewährt werden müssen 

(act. 2, Rz. B.2.1-2.7). In Anbetracht des engen Zusammenhangs zwischen dem 

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Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht mit dem vorliegenden Verfahren, sei 

eine Sistierung bis zum Abschluss des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfah-

rens in Betracht zu ziehen (act. 2, Rz. B.2.8).

4.2. Die Argumentation der Beschwerdeführer gründet auf der Prämisse, dass 

das Nachlassstundungsgesuch der Beschwerdeführerin 2 gutzuheissen gewesen 

wäre. Nachdem das hiesige Gericht die Abweisung des Nachlassstundungsge-

such der Beschwerdeführerin 2 durch das Einzelgericht des Bezirksgerichts 

Bülach (Urteil vom 25. Oktober 2024, Verfahren Nr. EC240008) mit Entscheid 

vom 26. November 2024 im Verfahren Nr. PS240220 bestätigt hat, hat auch das 

Bundesgericht die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil vom 19. Mai 2025 im 

Verfahren 5A_898/2024 abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist. Ausführun-

gen zu der von den Beschwerdeführern angeregten Verfahrenssistierung erübri-

gen sich damit. Zudem steht letztinstanzlich fest, dass dem Nachlassstundungs-

gesuch zu Recht nicht entsprochen wurde. Das Argument der Beschwerdeführer, 

der Durchführung der Versteigerungen habe ein Nachlassstundungsgesuch ent-

gegen gestanden, das bei korrekter Rechtsanwendung hätte bewilligt werden 

müssen, verfängt nicht. Der Vorinstanz ist weder eine unrichtige Sachverhaltsfest-

stellung noch eine Verletzung von Art. 297 SchKG vorzuwerfen. Die diesbezügli-

chen Rügen der Beschwerdeführer sind unbegründet. 

4.3. Die Beschwerdeführer behaupten sodann Unregelmässigkeiten bei der 

Versteigerung des Grundstücks C._____-strasse 1 (act. 3, Rz. B.3.1 ff.). Wie be-

reits im vorinstanzlichen Verfahren beanstandet worden sei, sei im ursprünglichen 

Protokoll als Gebote abgebende Person sowie als Zuschlagsempfänger nur 

F._____ angegeben gewesen. An anderer Stelle sei der Zuschlag jedoch an ihn 

und seine Ehefrau erteilt worden (act. 2, Rz. B.3.1 mit Verweis auf Beschwerde-

beilage 4 [recte: Beschwerdebeilage 5 = act. 5/5], S. 5, 7 f. und 9). Bereits im vor-

instanzlichen Verfahren sei das Fehlen einer beglaubigten Vollmacht bzw. eines 

sonstigen Nachweises der Vertretungsbefugnis von F._____ gerügt worden, wel-

che in den Steigerungsbedingungen vorgesehen sei (act. 2, Rz. B.3.2 mit Verweis 

auf act. 8/3/4, S. 13 Ziff. 3 lit. b). Die Beschwerdeführer beanstanden sodann die 

von der Vorinstanz in diesem Zusammenhang angestellte Erwägung, die Frage 

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der Vertretungsbefugnis erübrige sich, da sich aus den Präzisierungen vom 

19. November 2025 auf dem Protokoll klar ergebe, dass beide Ehegatten anwe-

send gewesen seien, da auch beide das Protokoll unterzeichnet hätten (vgl. 

act. 2, Rz. B.3.3 sowie act. 7, E. 4.2.3). Zwar gehe aus den vorinstanzlichen Ak-

ten hervor, dass das Betreibungsamt das Steigerungsprotokoll nachträglich geän-

dert habe. Es sei aber unzutreffend, dass dadurch Klarheit geschaffen werde. Im 

Gegenteil werde dadurch die gerügte Unregelmässigkeit der Versteigerung ge-

rade ausgewiesen. Es erweise sich als ungangbar und eine zur Aufhebung der 

Steigerung führende, zusätzliche Unregelmässigkeit derselben, wenn eine Per-

son, welcher der Zuschlag erteilt werden solle, das Protokoll knapp einen Monat 

später und unter völlig unklaren Umständen unterzeichnen gehe. Dies sei vorlie-

gend aber geschehen, da im ursprünglichen "Original-Protokoll" nur die Unter-

schrift von F._____ vorhanden sei, während im später vom Betreibungsamt einge-

reichten Protokoll auf einmal noch die Unterschrift seiner Ehefrau angebracht sei 

(act. 2, Rz. B.3.4 f. mit Verweis auf Beilage 4 [recte: Beilage 5] bzw. act. 5/5 = 

act. 8/3/3, S. 7 einerseits und Beilage 5 [recte: Beilage 6] bzw. act. 5/6 = 

act. 8/13/1, S. 7 andererseits). Damit werde die Publizität und Klarheit der Verstei-

gerung ausgehöhlt, sodass sie nur schon aus diesem Grund aufgehoben werden 

müsse, zumal keine Rechtsgrundlage ersichtlich sei, aufgrund derer eine nach-

trägliche Protokolländerung zulässig sein solle (act. 2, Rz. B.3.5). Es sei vom ur-

sprünglichen Protokoll auszugehen. Demnach sei es so, dass dem eingetragenen 

Ersteigerer offenbar gemäss seiner eigenen Eingabe (act. 8/10) der Wille gefehlt 

habe, das Eigentum alleine zu erwerben. Da er aber alleine als Zuschlagsempfän-

ger im Protokoll eingetragen sei, sei offensichtlich, dass kein Konsens und damit 

kein Eigentumserwerb vorliegen könne. Ebenso habe der Zuschlag nicht an die 

Ehefrau und F._____ erfolgen können, da dem Betreibungsamt weder eine be-

glaubigte Vollmacht noch ein Ausweis der Ehefrau vorgelegt worden seien. In den 

Steigerungsbedingungen sei keine Ausnahme für eine Duldungsvollmacht vorge-

sehen. Entsprechend müsse die Beschwerde gutgeheissen und der Steigerungs-

zuschlag betreffend das Grundstück an der C._____-strasse aufgehoben werden 

(act. 2, Rz. B.3.6 f.).

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4.4. Die Ausführungen der Beschwerdeführer verfangen nicht. Bereits aus dem 

von den Beschwerdeführern ursprünglich eingereichten Protokoll ist ersichtlich, 

dass das Grundstück zu hälftigem Miteigentum der Eheleute F._____ und 

G._____ ersteigert werden sollte (vgl. act. 8/3/3, S. 9). Dies bestätigten die Ehe-

leute auch im vorinstanzlichen Verfahren (act. 8/10 und act. 8/11). Die Ausführun-

gen der Beschwerdeführer zum fehlenden Konsens bzw. fehlenden Willen von 

F._____, das Grundstück allein zu erwerben, zielen daher an der Sache vorbei. 

Sodann bestätigten sowohl das Betreibungsamt als auch die Eheleute F._____ 

und G._____ im vorinstanzlichen Verfahren, dass beide Eheleute an der Verstei-

gerung anwesend gewesen seien (act. 8/10 und act. 8/12). Anlass, diese Darstel-

lung anzuzweifeln, besteht auch unter Berücksichtigung der Vorbringen der Be-

schwerdeführer nicht. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer stellte sich 

folglich die Frage der Vollmacht bzw. Bevollmächtigung von F._____ vorliegend 

nicht. Unbestrittenermassen wurde das Protokoll nachträglich um die Unterschrift 

der Ehefrau G._____ und deren Personalangaben präzisiert bzw. ergänzt (vgl. 

act. 8/12, S. 3 sowie act. 8/13/1, S. 5 und 7). Es ist anerkannt, dass das Steige-

rungsprotokoll nachträglich ergänzt werden kann, wobei darauf zu achten sei, 

dass nachträgliche Ergänzungen als solche erkennbar seien (vgl. Kurzkommentar 

VZG-HÄBERLIN/WINKLER, 2. Aufl. 2024, Art. 61 N 6). Dies ist vorliegend grundsätz-

lich der Fall (vgl. die diesbezügliche Anmerkung in act. 8/13/1, S. 6 zu den Ergän-

zungen in act. 8/13/1, S. 5). Was die Unterzeichnung des Protokolls durch den 

bzw. die Ersteigerer anbelangt, ist zudem davon auszugehen, dass es sich ledig-

lich um eine Ordnungsvorschrift zu Beweiszwecken handelt (vgl. hierzu Kommen-

tar KOV-HÄUPTLI, 2016, Art. 73 KOV N 5), welche mittlerweile ohnehin behoben 

ist. Eine Grundlage für die Aufhebung des Steigerungszuschlags für das Grund-

stück an der C._____-strasse 1 ist damit nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist in 

diesem Punkt abzuweisen.

4.5. Betreffend die Versteigerung des Grundstücks D._____-strasse 3 bringen 

die Beschwerdeführer vor, in den publizierten Steigerungsbedingungen sei explizit 

vorgesehen, dass Handelsgesellschaften unmittelbar vor dem Zuschlag einen 

neuen, beglaubigten Handelsregisterauszug vorzulegen hätten, woraus die Ver-

tretereigenschaft ersichtlich sei. Zudem seien Vertretungsverhältnisse mittels 

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Spezialvollmacht zu belegen (act. 2, Rz. B.4.1 unter Berufung auf act. 8/3/6, S. 13 

Ziff. 3 lit. a). Der vorinstanzlichen Auffassung, diese Formvorschrift gelte nicht, 

wenn der Vollmachtgeber selbst anwesend sei, sei nicht zu folgen, da der Wort-

laut der Steigerungsbedingungen klar sei und keine Ausnahmen vorsehe. Wenn 

der Vollmachtgeber selbst anwesend sei, könne er selber bieten und es brauche 

keine Vollmachtsformalitäten. Da dies im vorliegenden Fall aber nicht geschehen 

sei, liege eine erhebliche Unregelmässigkeit vor. Es gehe bei der notariellen Be-

glaubigung entgegen der Auffassung der Vorinstanz auch nicht nur um die Über-

prüfung der Echtheit der Unterschrift, sondern analog zur Beglaubigung bei 

Grundstückkaufverträgen um Schutz vor Übereilung durch eine zusätzliche 

Hürde. Entsprechend sei der Steigerungszuschlag betreffend die D._____-strasse 

aufzuheben (act. 2, Rz. B.4.1 ff.).

4.6. Den Ausführungen der Beschwerdeführer ist nicht zu folgen. Wie die Vorin-

stanz zutreffend ausgeführt hat, wurden vorliegend die Vertretungsverhältnisse 

und Bevollmächtigung anhand der verfügbaren Mittel (Abfrage des Internet-Han-

delsregisterauszugs, Prüfung der Identitätsdokumente und der vor dem Steige-

rungszuschlag ausgestellten Vollmacht) überprüft. Soweit ersichtlich bestreiten 

die Beschwerdeführer denn auch weder, dass J._____ für die H._____ AG einzel-

zeichnungsberechtigt ist, noch dass dieser anlässlich der Versteigerung vor Ort 

war und die Vollmacht für Herrn I._____ ausgestellt hat. Sie berufen sich vielmehr 

einzig auf den Wortlaut von Ziff. A.3 lit. a der Steigerungsbedingungen, wonach 

bei Handelsgesellschaften ein beglaubigter Handelsregisterauszug und eine be-

glaubigte Vollmacht erforderlich seien. Für die von den Beschwerdeführern gefor-

derte Aufhebung des Steigerungszuschlags besteht vorliegend aber keine Grund-

lage: Gemäss Ziff. A.3 lit. c der Steigerungsbedingungen kann die Steigerungslei-

tung bei Fehlen der erforderlichen Ausweise das Angebot dahinfallen lassen und 

die Steigerung durch dreimaliges Aufrufen des nächst tieferen Angebots fortset-

zen. Von dieser – nicht zwingend vorgesehenen – Möglichkeit (Kann-Bestim-

mung) hat die Steigerungsleitung vorliegend keinen Gebrauch gemacht, nachdem 

sie sich offenbar aufgrund der vorhandenen Dokumente von den Vertretungsbe-

fugnissen überzeugen konnte. Dies ist nicht zu beanstanden. Hieran ändert auch 

die Ausführung der Beschwerdeführer nichts, das Beglaubigungserfordernis diene 

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nicht nur der Überprüfung der Echtheit der Unterschrift, sondern schütze zusätz-

lich vor Übereilung. Dass sich vorliegend tatsächlich ein Problem übereilten Han-

delns stellen würde, wird von den Beschwerdeführern nicht dargelegt und ist auch 

nicht ersichtlich. Darüber hinaus würde ein allenfalls mit der Formulierung der 

Steigerungsbedingungen angestrebter Übereilungsschutz kaum auf den Schutz 

der Beschwerdeführer abzielen, sodass sie sich nicht darauf berufen könnten. 

Eine Grundlage für die Aufhebung des Steigerungszuschlags für das Grundstück 

an der D._____-strasse 3 ist damit nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist auch in 

diesem Punkt abzuweisen. 

4.7. Die Beschwerde ist damit vollumfänglich abzuweisen.

5.

Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und 

Art. 61 Abs. 2 GebV SchKG). Parteientschädigungen dürfen in diesem Verfahren 

nicht zugesprochen werden (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).

1.

2.

3.

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Es wird erkannt:

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

Es werden keine Kosten erhoben.

Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführer, an die Vorinstanz sowie an 

das Betreibungsamt Opfikon, an das Betreibungsamt Opfikon unter Beilage 

eines Doppels der Beschwerdeschrift samt Beilagenverzeichnis (act. 2), je 

gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

4.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

versandt am:
6. Juni 2025