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**Case Identifier:** 73672a2e-394c-5a9c-a0ef-764bd7a95511
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-02-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.02.2014 200 2013 834
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-834_2014-02-25.pdf

## Full Text

200 13 834 IV
SCI/BRM/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. Februar 2014

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Grütter, Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Braune

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 26. August 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1977 geborene A.________, gelernte … mit Weiterbildung zur …, mel-
dete sich wegen Gelenk- und Nervenentzündungen in Finger, Hand, Ellen-
bogen, Schulter und Nacken sowie Sensibilisierungsstörungen im Unterarm 
und im Gesicht (rechts) am 18. Juli 2012 für Berufliche Integration/Rente 
bei der IV-Stelle Bern (IVB) an (Akten der IVB [act. II] 1). 

Die IVB holte erwerbliche (act. II 9, 16.1, 16.2, 23, 24) sowie medizinische 
(act. II 10, 26, 27, 31, 32) Unterlagen ein und veranlasste eine Untersu-
chung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). Den entsprechenden 
Bericht legte Dr. med. C.________, FMH Neurologie, am 31. Januar 2013 
vor (act. II 38). Nachdem die darin angeregten weiteren Abklärung in der 
Klinik D._______ (act. II 55) vorgenommen worden waren und die RAD-
Ärztin med. pract. E.________, FMH Physikalische Medizin und Rehabilita-
tion, dazu Stellung genommen hatte (act. II 56), stellte die IVB mit Vorbe-
scheid vom 31. Mai 2013 die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aus-
sicht (act. II 57). Sie verfügte – nachdem sie die RAD-Ärztin zu dem am 30. 
Juli 2013 erhobenen Einwand (act. II 61) nochmals hatte Stellung nehmen 
lassen (act. II 68 S. 2) – am 26. August 2013 im Sinne des Vorbescheides 
(act. II 70).    

B.

Zwischenzeitlich hatte die Versicherte aus eigener Initiative andere berufli-
che Möglichkeiten evaluiert und am 21. Juni 2013 einen Lehrvertrag zur 
Ausbildung als … mit einem Arzt abgeschlossen (act. II 71) sowie beim 
beco Berner Wirtschaft um entsprechende Ausbildungszuschüsse nachge-
sucht (act. II 69 S. 2 – 6). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 3

C.

Mit Beschwerde vom 20. September 2013 lässt die Versicherte, vertreten 
durch Fürsprecher B.________, beantragen, die Verfügung vom 26. August 
2013 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die 
gesetzlichen Leistungen im Rahmen der Eingliederung zu erbringen; even-
tualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, der Beschwerdeführe-
rin eine IV-Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 50% 
zuzusprechen, evtl. unter Rückweisung der Akten zwecks Vornahme weite-
rer Abklärungen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin könne 
das von den behandelnden Ärzten diagnostizierte TOS nicht ausgeschlos-
sen werden; ein solches trete nur bei Belastung auf und sei vom Spital 
F.________ lediglich aktuell verneint worden. Dr. med. H.________ habe 
das Bestehen eines TOS im Bericht vom 10. Juli 2013 ausdrücklich 
bestätigt und festgehalten, dass sich die lokale Situation dank Aufgabe der 
Tätigkeit als … und dank konsequent durchgeführter Behandlung ent-
schärft habe. Auf die Beurteilung des RAD könne deshalb nicht abgestellt 
werden. Die Beschwerdeführerin habe ihre Tätigkeit als … nicht leichtfertig 
aufgegeben und sich nicht  ohne Not entschlossen, ab August 2013 eine 
Ausbildung zur … in Angriff zu nehmen, eine Ausbildung, die ihr in einem 
späteren Zeitpunkt eine wirtschaftliche Selbstständigkeit garantieren sollte. 
Schliesslich habe die Beschwerdegegnerin den Fall zu früh abgeschlossen, 
indem sie trotz der offenkundigen Meinungsverschiedenheiten zwischen 
dem RAD und den behandelnden Ärzten auf weitere Abklärungen verzich-
tet habe.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. Oktober 2013 beantragt die IVB unter 
Verzicht auf weitere Ausführungen die Abweisung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 25. Oktober 2013 holte der Instrukti-
onsrichter bei der SUVA die Unfall-Akten der Beschwerdeführerin ein.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 4

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 26. August 2013 (act. II 
70). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Kostengutsprache für beruf-
liche Eingliederungsmassnahmen sowie der Rentenanspruch. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2

2.2.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität 
(Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmass-
nahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustel-
len, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den 
Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Die Eingliede-
rungsmassnahmen bestehen unter anderem in Massnahmen beruflicher 
Art (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG). Dazu gehören die Berufsberatung (Art. 15 
IVG), die erstmalige berufliche Ausbildung (Art. 16 IVG), die Umschulung 
(Art. 17 IVG), die Arbeitsvermittlung (Art. 18 IVG), der Arbeitsversuch 
(Art. 18a IVG), der Einarbeitungszuschuss (Art. 18b IVG), Entschädigung 
für Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) und die Kapitalhilfe (Art. 18d IVG).

2.2.2 Die versicherte Person hat in der Regel nur Anspruch auf die dem 
jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnah-
men, nicht aber auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen 
Vorkehren (vgl. Art. 8 Abs. 1 IVG). Das Gesetz will die Eingliederung ledig-
lich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch 
genügend ist (BGE 135 I 161 E. 5.1 S. 165, 132 V 215 E. 4.3.1 S. 225).

Anders als im Rentenrecht (Art. 28 Abs. 1 IVG) nennt das Gesetz keinen 
Mindestgrad der Invalidität, damit Eingliederungsmassnahmen gewährt 
werden können. Aus dem Verhältnismässigkeitsgrundsatz ergibt sich aber, 
dass der voraussichtliche Erfolg einer Eingliederungsmassnahme in einem 
vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen muss. Wenn es um keine 
besonders kostspielige Massnahme geht, genügt zur Anspruchsbegrün-

http://www.admin.ch/ch/d/sr/831_20/a18c.html
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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 6

dung bereits ein relativ geringes Mass an gesundheitlich bedingter Beein-
trächtigung (BGE 122 V 377 E. 2b cc S. 380, 116 V 80 E. 6a S. 81, 115 V 
191 E. 4e cc S. 198).

2.2.3 Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine 
neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig 
ist und dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbes-
sert werden kann (Abs. 1). Der Umschulung auf eine neue Erwerbstätigkeit 
ist die Wiedereinschulung in den bisherigen Beruf gleichgestellt (Abs. 2).

Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend eingegliedert 
ist, weil der Gesundheitsschaden eine Art und Schwere erreicht hat, welche 
die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz oder teilweise unzu-
mutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein bestimmtes erhebliches 
Mass erreicht haben; nach der Rechtsprechung ist dies der Fall, wenn die 
versicherte Person in den ohne zusätzliche berufliche Ausbildung noch 
zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder längere Zeit dauernde 
Erwerbseinbusse von etwa 20% erleidet, wobei es sich um einen blossen 
Richtwert handelt (BGE 130 V 488 E. 4.2 S. 490, 124 V 108 E. 2b S. 110; 
SVR 2010 IV Nr. 24 S. 74 E. 4).

2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 7

führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG).

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Nachfolgend ist zu prüfen, welche gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen bei der Beschwerdeführerin bestehen und wie sich diese auf die 
Arbeitsfähigkeit auswirken. Den medizinischen Akten ist dazu im Wesentli-
chen folgendes zu entnehmen:

3.1.1 Der die Beschwerdeführerin vom 14. Februar bis Mitte Juni 2012 
behandelnde PD Dr. med. G.________ gab im Arztzeugnis von August 
2012 zuhanden der IVB als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit eine seit September 2011 bestehende Entzündung des Ellenbogen-
nervs im Bereich der Loge de Guyon an; ohne Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit bestehe ein Nervenödem am nervus ulnaris unbekannter Ursache, 
ein Schulter-Hand-Syndrom sowie eine Erkrankung des Trigeminus unkla-
rer Ursache (vorübergehend?). Die Arbeit als … sei mit der Schädigung 
des nervus ulnaris nicht vereinbar. Eine sichere Operationsindikation könne 
derzeit nicht gegeben werden, dies sei durch den Rheumatologen Dr. 
H.________ zu entscheiden (act. II 10 S. 2 f.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 8

3.1.2 Am 26. Juni 2012 nannten die Kliniken D.________ und I.________ 
als Diagnose einen Verdacht auf Loge de Guyon-Syndrom rechts und sa-
hen diesbezüglich eine elektrophysiologische Abklärung vor; bis dahin wur-
de das Weiterführen der konservativen Therapie empfohlen (act. II 32).

3.1.3 Betreffend die klinisch-neurophysiologische Abklärung vom 
21. März 2012 hielt Prof. Dr. med. J.________ im Bericht vom 26. Septem-
ber 2012 fest, dass die diskrete Läsion der sensiblen ulnaren Fasern am 
Handgelenk verschwunden sei, dagegen das kostoklavikuläre Engpass-
syndrom bleibe. Die Schmerzen im Gesicht mit Parästhesien seien durch 
Kettendenisosen und Kieferarthropie erklärt. Zum Nachweis einer – un-
wahrscheinlichen – Neuroborreliose sollte eine Lumbalpunktion durchge-
führt werden; sollte ein Borrelieninfekt stattgefunden haben, wäre dieser 
vermutlich durch die 4wöchige Antibiotikatur behandelt worden (act. II 26 S. 
9 – 11).

3.1.4 Aufgrund dieses konsiliarischen Berichtes erachtete PD Dr. med. 
G.________ im Bericht vom 10. Oktober 2012 punkto Anamnese und 
Symptome das Vorliegen eines costo-clavikulären Syndroms (TOS) als 
gesichert, so dass die Patientin nie mehr als … arbeiten könne (act. II 27 S. 
6). Zuhanden der IVB hielt er am 17. Oktober 2012 fest, dass die Patientin 
an einem thoracic outlet Syndrom leide, das ein Haltungsturnen verlange, 
um die Einklemmung zu beseitigen. Der Beruf als … sei seines Erachtens 
nicht mehr zumutbar und derjenige als … nicht empfehlenswert. Statthaft 
seien alle Berufe, die eine normale Haltung der oberen Thoraxapertur er-
laubten; berufliche Massnahmen seien angebracht (act. II 27 S. 4).

3.1.5 Dr. med. H.________, FMH Innere Medizin, Rheumatologie und 
Sportmedizin, diagnostizierte in seinem Bericht vom 24. Oktober 2012 ein 
Schultergürtelkompressionssyndrom rechts sowie einen Status nach Loge 
de Guyon-Syndrom seit Herbst 2010 (mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit) und einen Status nach Vitamin B12-Mangel sowie einen Status nach 
Borreliose 6/12 (ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit). Als objektive 
Befunde erhob er eine Druckdolenz am Os pisiformae links mit schmerz-
hafter Palmarflexion des Handgelenks links, Test nach Wright beidseits 
positiv (nur rechts symptomatisch). Die Prognose sei im Allgemeinen gut, 
jedoch sei ein Rezidiv im Beruf als … möglich. Es wurde eine vollständige 

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Arbeitsunfähigkeit ab 1. Juli 2012 bis auf weiteres bescheinigt (act. II 26 S. 
2 – 7).

3.1.6 In ihrem Bericht vom 31. Januar 2013 über die Untersuchung vom 
22. Januar 2013 hielt Dr. med. C.________ als Diagnosen eine unklare 
Hypästhesie Dig. IV und V rechts bei unauffälliger Ulnarisneurografie, Wur-
zelkompression ausgeschlossen (MRI), Nacken-Schulterschmerzen, DD 
Tendinose sowie einen Status nach Ulnaris-Neuropathie (Loge-de-Guyon) 
rechts fest. Es sei gut nachvollziehbar, dass die Versicherte ursprünglich 
an einer Kompression des nervus ulnaris gelitten habe; diese habe sich im 
Juli 2012 elektrophysiologisch nicht mehr nachweisen lassen. Am ehesten 
liessen sich die heute geschilderten Beschwerden dem sog. „unspezifi-
schen TOS“ zuordnen,  wobei schon die Existenz dieses Syndroms kontro-
vers diskutiert werde; erschwerend komme hinzu, dass die für dieses kon-
troverse TOS typischen anamnestischen Angaben im Untersuchungsbe-
richt von Prof. Dr. med. J.________ nicht aufgeführt oder nicht von den 
überlappenden Symptomen der nachgewiesenen Ulnarisneuropathie diffe-
renziert worden seien. Eine Folge der Borrelieninfektion sei bei fehlendem 
Hinweis auf eine Radikulopathie (sym. Reflexe) unwahrscheinlich. Aus neu-
rologischer Sicht bedürften die sensiblen Störungen an der rechten Hand 
noch weiterer Abklärungen; anschliessend könne das Zumutbarkeitsprofil 
gezeichnet werden (act. II 38).

3.1.7 Die von der IVB mit der Abklärung beauftragte Klinik D.________ 
berichtete am 26. April 2013 über die Ergebnisse der am 3. und 23. April 
2013 in der neuromuskulären Sprechstunde vorgenommenen Untersu-
chungen. Es sei klinisch-neurologisch ein unauffälliger im Detail geprüfter 
Neurostatus erhoben worden, insbesondere auch ein negativer Provokati-
onstest der HWS. Die Patientin habe berichtet, dass die Symptomatik seit 
der im Oktober 2012 begonnenen Physiotherapie deutlich regredient sei, 
so dass sie nur noch gelegentlich leichte Schulterschmerzen und auch 
nach Belastung selten ein Taubheitsgefühl der ulnaren Finger habe. Hin-
weise auf eine periphere Pathologie des nervus ulnaris bzw. eine spinale 
Pathologie hätten sich nicht gezeigt. Elektrophysiologisch finde sich eben-
falls kein Hinweis auf eine postganglionäre Läsion der sensiblen Ulnarisfa-
sern. Eine intermittierende Reizung des nervus ulnaris (vor allem unter Be-

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lastung: 6 – 8 stündiger Arbeit als …) mit entsprechender sensibler Reiz-
symptomatik sei natürlich nicht ausgeschlossen. Hinweise für ein TOS hät-
ten sich aktuell nicht gezeigt. Als Diagnose wurde ein Verdacht auf intermit-
tierende Reizung des nervus ulnaris, aktuell regredient, festgehalten (act. II 
55).

3.1.8 Im Lichte dieses Ergebnisses hielt die RAD-Ärztin med. pract. 
E.________ am 22. Mai 2013 fest, dass keine objektivierbare Erkrankung, 
die die Arbeitsfähigkeit langdauernd negativ beeinflusse, habe gefunden 
werden können; sowohl der erlernte Beruf als … als auch die letzte Tätig-
keit als … sei der Versicherten weiterhin ganztags ohne Leistungsminde-
rung zumutbar (act. II 56 S. 2).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Der Bericht des PD Dr. med. G.________ von August 2012 hielt als 
einzige Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Reizung des 

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Ellenbogennervs in der Loge de Guyon rechts fest (act. II 10 S. 2), welche 
eine Betätigung als … verunmögliche. Im Oktober 2012 gab der gleiche 
Arzt bei stationärem Gesundheitszustand als Diagnose ein TOS vor allem 
rechts an, das ein Haltungsturnen zwecks Beseitigung der Einklemmung 
verlange; nähere Ausführungen zur nunmehr gestellten Diagnose fehlen 
(act. II 27). Bereits am 26. September 2012 hatte Prof. Dr. med. 
J.________ auf der Basis einer Untersuchung vom März 2012 die diskrete 
Läsion der sensiblen ulnaren Fasern am Handgelenk als verschwunden 
beschrieben; verblieben sei das kostoklavikuläre Engpasssyndrom. Die 
Schmerzen im Gesicht mit Parästhesien konnten erklärt werden und der für 
unwahrscheinlich gehaltene Borrelieninfekt sei vermutlich durch die stattge-
fundene Antibiotikatur behandelt worden (act. II 27 S. 8). Etwa zeitgleich 
hat Dr. med. H.________ ein gute Prognose gestellt und einen Ausschluss 
der bisherigen Tätigkeit nicht ausdrücklich vorgesehen bzw. ein Rezidiv im 
Beruf als … allein für möglich erklärt (act. II 26 S. 3). Diese Berichte stim-
men im Wesentlichen mit den Ergebnissen der Abklärung der Kliniken 
D.________ und I.________ vom Juni 2012 überein (act. II 31). 

Die basierend auf einer persönlichen Untersuchung vom 22. Januar 2013 
und einer ausführlichen Diskussion der Vorakten durch die RAD-Neurologin 
Dr. med. C.________ in ihrem Bericht vom 31. Januar 2013 vorgenomme-
ne Einschätzung der bisherigen medizinischen Beurteilungen (vgl. E. 3.1.6 
hiervor) ist nachvollziehbar und überzeugt (act. II 38). Zu Recht hat sie un-
ter den gegebenen Umständen zur Objektivierung der sensiblen Störung 
an der rechten Hand weitere fachärztliche Abklärungen angeordnet. Der im 
Schreiben an die IVB vom 7. Februar 2013 diesbezüglich formulierten Kritik 
seitens der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. Mit der Ab-
klärung war eine Klinik beauftragt worden, in der sie bereits auf Überwei-
sung ihres behandelnden Arztes PD Dr. med. G.________ untersucht wor-
den war; gegen die Klinik an sich oder die dort tätigen Ärzte wendet sie 
letztlich nichts ein (act. II 42). Soweit die Beschwerdeführerin angibt, sie 
würde eine medizinische Abklärung bei einem ihrer Vertrauensärzte – ge-
meint sind wohl die behandelnden Ärzte – bevorzugen, ist darauf hinzuwei-
sen, dass in Bezug auf Atteste von Hausärzten der Erfahrungstatsache 
Rechnung getragen werden darf und soll, dass Hausärzte mitunter im Hin-
blick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 12

zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353). 
Dies gilt nicht nur für den allgemein praktizierenden Hausarzt, sondern 
ebenso für den behandelnden Spezialarzt und erst recht für den schmerz-
therapeutisch tätigen Arzt mit seinem besonderen Vertrauensverhältnis und 
dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zunächst bedingungslos zu ak-
zeptieren (Entscheid des EVG vom 20. März 2006, I 655/05, E. 5.4).

Es ist mithin nicht zu beanstanden, dass die IVB eine fachärztliche Unter-
suchung bei der Klinik D.________ veranlasst hat. Aus dem entsprechen-
den Bericht vom 26. April 2013 ergibt sich – wie bereits oben zusammen-
gefasst (E. 3.1.7) –, dass eine Nervenschädigung an der rechten Hand 
bestanden hatte, diese jedoch zwischenzeitlich abgeheilt und heute weder 
klinisch noch elektrophysiologisch nachweisbar ist. Die Beschwerden wur-
den als regredient beschrieben. Eine intermittierende Reizung des nervus 
ulnaris unter Belastung nach 6 – 8 stündiger Arbeit als … mit entsprechen-
der Symptomatik sei natürlich nicht ausgeschlossen. Hinweise für ein TOS 
hätten sich aktuell jedoch nicht gezeigt. 

Die Neurologen haben nachvollziehbar dargelegt, dass die verschiedenen 
aktenkundigen Verdachtsdiagnosen nicht (mehr) bestätigt werden können. 
Es besteht kein Anlass, an der Schlüssigkeit dieser Beurteilung zu zweifeln. 
Daran ändert auch der im Rahmen des Vorbescheidverfahrens aufgelegte 
Bericht des Dr. med. H.________ vom 10. Juli 2013 (act. II 61 S. 3) nichts: 
darin führt er aus, neurologische Störungen seien nicht mehr objektivierbar 
und leitet daraus offenbar ab, dass aus rheumatologischer Sicht ein TOS 
als im Vordergrund bestehend zu bezeichnen ist. Dem steht die – überzeu-
gende – Beurteilung der Klinik D.________ gegenüber, wonach sich eben 
gerade keine Hinweise für eine TOS gezeigt hätten. Die in diesem Zusam-
menhang von Dr. med. H.________ erwähnte muskuläre Dauerverhärtung 
des musculus pectoralis, die inzwischen auch weiter entschärft werden 
konnte, stellt keinen dauerhaften Gesundheitsschaden im invalidenversi-
cherungsrechtlichen Sinn dar. Dass Muskelverhärtungen (Myogelosen) 
zwingend immer wieder auftreten würden, wenn die Beschwerdeführerin 
ihrer bisherigen Tätigkeit als … – nota bene ergonomisch korrekt – wieder 
nachginge, ist weder dem Bericht des Dr. med. H.________ noch irgendei-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 13

nem anderen medizinischen Dokument zu entnehmen. Die allfällige weitere 
Konditionierung hätte hier anzusetzen. 

Nicht zu beanstanden ist mithin, wenn die RAD-Ärztin med. pract. 
E.________ in Würdigung der medizinischen Unterlagen davon ausging, 
dass keine iv-relevanten Gesundheitsschädigungen vorliegen sowie keine 
funktionelle Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht (act. II 56), und die 
IVB in ihrem Entscheid darauf abstellte. 

4.

4.1 Mit Blick auf die geltend gemachte berufliche Massnahme ist fest-
zuhalten, dass die Tatsache, die Beschwerdesymptomatik könne bei Belas-
tung möglicherweise wieder auftreten (vgl. Bericht des Dr. med. 
H.________ vom 10. Juli 2013; act. II 61 S. 3), nicht genügt, um die lang-
dauernde und überdies kostspielige Umschulung als notwendig zu erach-
ten. Nachdem die Beschwerdeführerin die letzte Stelle gesundheitsbedingt 
verloren hatte, hat sie Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen. Dabei 
steht beim aktuellen Gesundheitszustand, der eine dauernde Einschrän-
kung in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als … zwar für möglich hält, jedoch 
gleichsam auch nicht bereits als zwingend bzw. überwiegend wahrschein-
lich erscheinen lässt, vorliegend die Wiedereingliederung in den früheren 
Beruf im Vordergrund und nicht eine Umschulung. Nun hat die Beschwer-
deführerin eine dem Anspruch gegenüber der Invalidenversicherung nicht 
entsprechende Ausbildung, nämlich eine 3jährige Lehre als …, in Angriff 
genommen und klar zum Ausdruck gebracht, dass sie diese nicht abzubre-
chen gedenke. 

4.2 Im Sinne eines Eventualbegehrens wurde die Zusprechung einer 
Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 50% beantragt. 
Nachdem die IVB das Leistungsbegehren umfassend hinsichtlich aller 
möglichen Leistungsbereiche abgewiesen hat und die Ausrichtung einer 
Rente rein vom Dispositiv her ebenfalls Gegenstand der Verfügung war, ist 
die Rentenfrage im Rahmen des vorliegenden Verfahrens zu prüfen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 14

In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass eine Arbeitsunfähigkeit 
ab Februar 2012 attestiert worden ist und die Anmeldung zum Leistungs-
bezug im Juli 2012 erfolgte. 

Vorliegend wäre das Wartejahr demnach frühestens im Februar 2013 ab-
gelaufen und ein Rentenanspruch hätte angesichts des Zeitpunktes der 
Anmeldung (vgl. Art. 29 IVG sowie E. 2.3. hiervor) frühestens ab Februar 
2013 entstehen können. In diesem Zeitpunkt hatte sich der Gesundheitszu-
stand indessen – wie oben bereits ausgeführt – wieder derart gebessert, 
dass die Beschwerdeführerin ihre frühere Tätigkeit ohne weiteres wiederum 
hätte aufnehmen können. Eine rentenrelevante Invalidität, die zu einem 
(allenfalls auch befristeten) Rentenanspruch geführt hätte, bestand somit 
nicht.

4.3 Abschliessend sei bemerkt, dass sich aus den edierten SUVA-Akten 
keine neuen Erkenntnisse ergeben, enthalten diese doch im Wesentlichen 
die aus den Akten der IVB bekannten medizinischen Berichte.  

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.— bis Fr. 1’000.— festzulegen. 

Vorliegend werden die Verfahrenskosten gerichtlich auf Fr. 700.— festge-
setzt, der unterliegenden Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem – dop-
pelt – geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 700.— verrechnet; der Diffe-
renzbetrag von Fr. 700.— wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG).

 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. Feb. 2014, IV/13/834, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.— werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem doppelt geleisteten Kostenvorschuss 
(total: Fr. 1‘400.—) entnommen; der Differenzbetrag von Fr. 700.— 
wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.