# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eab04582-b81c-5358-bd85-e47160d99cb5
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.08.2015 200 2015 555
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2015-555_2015-08-11.pdf

## Full Text

200 15 555 UV
FUR/SHE/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 11. August 2015

Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Schnyder

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

SWICA Versicherungen AG
Rechtsdienst UVG, Römerstrasse 37, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 20. Mai 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Aug. 2015, UV/15/555, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1970 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) war am 28. Oktober 2013 bei der SWICA Versicherungen 
AG (nachfolgend SWICA oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen 
die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten 
versichert, als er gemäss Unfallmeldung UVG vom 11. September 2014 
(Akten der SWICA, Antwortbeilage [AB] 1) anlässlich eines Unihockeytrai-
nings einen Ellbogenschlag ins Gesicht erhielt, wobei er sich eine Zahnver-
letzung zugezogen habe. Die SWICA lehnte nach getätigten Abklärungen 
(AB 4, 6 und 7) am 3. November 2014 (AB 8) formlos ihre Leistungspflicht 
für die zahnärztlichen Behandlungen ab. Nach Intervention des Versicher-
ten (AB 9) und Einholung der Stellungnahme bei Dr. med. dent. 
C.________ vom 15. Januar 2015 (AB 13) hielt sie mit Verfügung vom 
3. März 2015 (AB 16) an ihrer Leistungsablehnung fest. Die dagegen erho-
bene Einsprache (AB 23) wies die SWICA mit Entscheid vom 20. Mai 2015 
(AB 25) ab.

B.

Mit Eingabe vom 16. Juni 2015 liess der Versicherte hiergegen Beschwer-
de erheben mit folgenden Rechtsbegehren:

1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 20. Mai 2015 sei auf-
zuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdefüh-
rer im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 28. Oktober 2013 die gesetzlichen 
Versicherungsleistungen zu erbringen.

2. Eventualiter: Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 20. Mai 
2015 sei aufzuheben und die Sache zwecks Erstellung eines zahnmedizini-
schen Gutachtens an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Eingabe vom 29. Juli 2015 auf Ab-
weisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 20. Mai 
2015 (AB 25). Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die 
Übernahme der Kosten der Zahnbehandlung im Umfang von Fr. 3‘001.-- 
(vgl. AB 6) zu Recht verweigerte. Der Streitwert liegt daher unter 
Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterli-
che Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.3 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 

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Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 
337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 
181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-

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ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV Nr. 
30 S. 122 E. 5.2).

2.2.3 Zur Klärung der Leistungspflicht des Unfallversicherers, insbeson-
dere der Frage der natürlichen Kausalität, ist die Verwaltung (und im Be-
schwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und gege-
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe 
des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Gestützt auf die Akten ist erstellt, dass das Ereignis vom 28. Okto-
ber 2013 (Ellbogenschlag ins Gesicht) die Unfallbegriffsmerkmale (vgl. 
E. 2.1 hiervor) erfüllt. Weiter ergibt sich aus den Akten, dass der Be-
schwerdeführer wegen des Unfalls keinen Arzt (AB 9 S. 1) und vorerst kei-
nen Zahnarzt (Beschwerde S. 3 III Art. 1) aufsuchte. Nicht einig sind sich 
dagegen die Parteien, ob die geltend gemachte Zahnverletzung an Zahn 
11 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das besagte Unfallereignis 
zurückzuführen ist. Diesbezüglich ergibt sich aus den Akten, dass die 
Zahnverletzung am 10. September 2014 rund zehneinhalb Monate nach 
dem Unfall anlässlich der zahnärztlichen Jahreskontrolle festgestellt wurde. 
Aus medizinischer Sicht kann den Akten weiter Folgendes entnommen 
werden:

3.1.1 Dr. med. dent. D.________ erhob im Bericht vom 10. Oktober 2014 
(AB 4) als Befund eine Kronenfraktur mit Pulpabeteiligung (S. 1 Ziff. 3.6).

3.1.2 Gemäss dem Bericht von Dr. med. dent. C.________ vom 24. Ok-
tober 2014 (AB 6) sei ein Kausalzusammenhang zwischen der geltend ge-
machten Zahnschädigung und dem Unfallereignis vom 28. Oktober 2013 
möglich.

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3.1.3 Wie Dr. med. dent. C.________ der Beschwerdegegnerin am 31. 
Oktober 2014 (AB 7) mitteilte, könne es gut sein, dass, da die Zähne schon 
mit Füllungen vorbehandelt seien, der Nerv deswegen abgestorben sei. Es 
sei aber auch möglich, dass der Nerv vom Schlag vom Ellbogen abgestor-
ben sei. Hier sei aber der lange Zeitraum vom Ereignis bis zur Zahnbe-
handlung fraglich für das Absterben der Zahnwurzel. Wenn ein Schlag 
stattgefunden habe, welcher die Zahnwurzel absterben lasse, würden die 
Schmerzen meistens ein bis zwei Monate später auftreten. Mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit könne nicht gesagt werden, dass das Ereignis 
vom 28. Oktober 2013 ursächlich für die Zahnschädigung sei. Es sei mög-
lich, aber eher nicht. 

3.1.4 Dr. med. dent. C.________ schilderte in seinem Bericht vom 15. 
Januar 2015 (AB 13), er habe am 13. Januar 2015 den Schadenfall mit Dr. 
med. dent. D.________ telefonisch diskutiert. Dabei habe Dr. med. dent. 
C.________ festgehalten, dass entgegen der Behauptung des Beschwer-
deführers der „Unfallzahn 11“ nicht vollständig gesund gewesen sei. Der 
Zahn weise zwei sehr tiefe Kunststofffüllungen auf, was durchaus den Ver-
lust der Vitalität von Zahn 11 erklären könne. Zusätzlich sei die Zeitspanne 
zwischen dem Unfallereignis und dem Auftreten der Symptome mit elf Mo-
naten unüblich lang. Erfahrungsgemäss würden unfallbedingte Symptome 
wie Verlust der Vitalität nach drei bis sechs Monaten auftreten. Er habe Dr. 
med. dent. D.________ darauf hingewiesen, dass ein kausaler Zusam-
menhang des vorliegenden Schadens mit dem geschilderten Unfallereignis 
sehr unwahrscheinlich sei.

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

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Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Vorliegend erfüllt der Bericht von Dr. med. dent. C.________ vom 
15. Januar 2015 (AB 13) die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung 
an den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten Anforderungen 
(vgl. E. 3.2 hiervor). Dem Mediziner lagen hierfür sämtliche medizinischen 
Unterlagen zur Verfügung und er führte einleuchtend und nachvollziehbar 
aus, dass zwischen dem Zahnschaden und dem Ereignis vom 28. Oktober 
2013 kein Kausalzusammenhang besteht. Darauf ist abzustellen, zumal 
keine medizinischen Berichte vorliegen, die diesen Schlussfolgerungen 
entgegenstehen. Da zudem von weiteren Abklärungen - insbesondere von 
dem vom Beschwerdeführer geforderten zahnmedizinischen Gutachten 
(Beschwerde S. 7) - keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann hier-
von abgesehen werden bzw. war die die Beschwerdegegnerin nicht gehal-
ten, weitere Abklärungen zu tätigen. 

Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringen lässt, führt zu keinem 
anderen Schluss und vermag nicht zu überzeugen. Dass der Bericht vom 
15. Januar 2015 (AB 13) nicht auf einem Briefpapier versandt wurde, wel-
ches Rückschlüsse auf die Tätigkeit des Mediziners zulässt, mag zwar 
stimmen, vermag jedoch den Beweiswert des Berichts nicht zu schmählern. 
Dr. med. dent. C.________ war ab 1973 in der Schweiz für die Tätigkeit als 
Zahnarzt zugelassen und ist offensichtlich seit 2013 pensioniert (vgl. Medi-
zinalberuferegister [MedReg] des Eidgenössischen Departements des In-
nern, abrufbar unter www.medreg.admin.ch). Somit ist erstellt, dass er das 
nötige fachliche Wissen hat, um die Unfallkausalität der vorliegend geltend 

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gemachten Zahnverletzung fachmännisch zu beurteilen. Der Umstand, 
dass er seit 2013 pensioniert ist, hat zudem nicht zur Folge, dass seine 
Stellungnahme vom 15. Januar 2015 aus beweisrechtlicher Sicht als min-
derwertig einzustufen wäre, zumal es üblich ist, dass auch sich im Ruhe-
stand befindende Mediziner für Versicherungsgesellschaften in beratender 
oder auftragsrechtlicher Funktion Stellungnahmen und Gutachten erstellen. 

4.

Nach dem Dargelegten ist der Einspracheentscheid vom 20. Mai 2015 
(AB 25) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist 
als unbegründet abzuweisen.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdeführer 
keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

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3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- SWICA Versicherungen AG 
- Bundesamt für Gesundheit

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.