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**Case Identifier:** 112c0af3-9ead-5ac7-b705-1029416825d8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-19
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 19.03.2025 100 2024 293
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-293_2025-03-19.pdf

## Full Text

100.2024.293U
BUC/LIJ/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 19. März 2025

Verwaltungsrichter Bürki
Gerichtsschreiberin Liniger

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt C.________ und Rechtsanwältin D.________ 

Beschwerdeführerin

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern

Beschwerdegegnerin

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Nordring 8, 3013 Bern

betreffend Grundstückgewinnsteuer 2021; Nichteintreten auf Rekurs 
(Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 
27. August 2024; 100 24 274)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19.03.2025, Nr. 100.2024.293U, 
Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

Mit Veranlagungsverfügung vom 2. August 2022 verpflichtete die Steuerver-
waltung des Kantons Bern (nachfolgend: Steuerverwaltung) A.________ zur 
Bezahlung einer Grundstückgewinnsteuer in der Höhe von Fr. 103'153.85 
(zzgl. einer Busse von Fr. 1'000.-- und Gebühren von Fr. 60.--) bei einem 
(ermessensweise festgesetzten) steuerbaren Grundstückgewinn von 
Fr. 294'100.--. Diese Verfügung erwuchs in Rechtskraft, nachdem 
A.________ dagegen verspätet Einsprache bei der Steuerverwaltung erho-
ben hatte, die Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK) den Re-
kurs mit Entscheid vom 6. Juni 2023 abgewiesen hatte (soweit sie darauf 
eingetreten war) und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil 
vom 6. November 2023 auf die Beschwerde wegen Verspätung nicht einge-
treten war (VGE 2023/190 vom 6.11.2023). 

B.

Am 29. Januar 2024 stellte A.________, nunmehr anwaltlich vertreten, ein 
Gesuch um Feststellung der Nichtigkeit der Veranlagungsverfügung vom 
2. August 2022 betreffend die Grundstückgewinnsteuer 2021. Dieses wies 
die Steuerverwaltung mit Verfügung vom 13. Juni 2024 ab. 

C.

Dagegen erhob A.________ am 17. Juli 2024 Einsprache bei der Steuerver-
waltung, welche die Eingabe antragsgemäss als Sprungrekurs an die StRK 
weiterleitete. Diese trat mit Entscheid vom 27. August 2024 auf das Rechts-
mittel nicht ein.

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D.

Am 25. September 2024 hat A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
erhoben. Sie beantragt, der Entscheid der StRK vom 27. August 2024 sei 
aufzuheben und die Einsprache bzw. der Sprungrekurs (nachfolgend: Sprun-
grekurs) sei an die StRK, eventuell an die Steuerverwaltung, zur Neubehand-
lung zurückzuweisen.

Die StRK hat sich mit Beschwerdevernehmlassung vom 14. November 2024 
zur Sache geäussert, indes keinen förmlichen Antrag gestellt. Die Steuerver-
waltung schliesst mit Beschwerdeantwort vom 27. November 2024 auf Ab-
weisung der Beschwerde. 

Mit Eingaben vom 12. Dezember 2024 bzw. vom 18. Dezember 2024 haben 
sich A.________ und die Steuerverwaltung erneut zur Sache geäussert und 
an ihren Anträgen festgehalten. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 
[StG; BSG 661.11]). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Ver-
fahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Än-
derung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG). Die Bestim-
mungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 151 StG i.V.m. Art. 81 
Abs. 1 und Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide 
fällt in die einzelrichterliche Zuständigkeit (Art. 57 Abs. 2 Bst. c des Gesetzes 

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vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Strittig ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Rechtsmittel der Beschwerde-
führerin nicht eingetreten ist. Der (negative) Prozessentscheid erging, weil 
die Rechtsschrift ungenügend unterzeichnet und nicht fristgerecht eine 
schriftliche Vollmacht eingereicht worden sei. Den Akten lässt sich dazu fol-
gender Sachverhalt entnehmen: Die Einsprache vom 17. Juli 2024 an die 
Steuerverwaltung wurde von – der bei der B.________ AG tätigen – Rechts-
anwältin D.________ unterzeichnet. Sie enthielt u.a. einen Antrag auf Wei-
terleitung der Eingabe als Sprungrekurs an die StRK (vgl. Vorakten [act. 5A] 
pag. 16, 19 f. und 27). Obschon in der Rechtsschrift auf insgesamt 12 Beila-
gen Bezug genommen wurde, waren ihr unstreitig nur die Beilagen 1-6 bei-
gelegt (vgl. Vorakten [act. 5A] pag. 28 ff.; Beschwerde Rz. 13 f.; Beschwer-
devernehmlassung). Eine Anwaltsvollmacht befand sich nicht darunter (vgl. 
Beschwerde Rz. 15). Mit Schreiben vom 29. Juli 2024 leitete die Steuerver-
waltung die Eingabe zusammen mit den erwähnten Beilagen sowie einer Ko-
pie ihrer Verfügung vom 13. Juni 2024 antragsgemäss als Sprungrekurs an 
die StRK weiter (Vorakten [act. 5A] pag. 2 ff.; vgl. dazu Art. 192 Abs. 3 StG). 
Mit der Einreichung der «umfangreichen restlichen Verfahrensakten (268 
Seiten, wozu auch eine Vollmacht vom 30. November 2023 gehört», wartete 
sie noch zu (vgl. Beschwerdeantwort S. 4 Ziff. 3.2.3). Die StRK bestätigte 
darauf mit Schreiben vom 30. Juni 2024 den Eingang des Sprungrekurses. 
Sie adressierte das Schreiben an die B.________ AG und führte in der 
Adresszeile bzw. in der Anrede (zugleich) Rechtsanwältin D.________ auf 
(Vorakten [act. 5A] pag. 44). Weiter forderte sie diese darin zur Bezahlung 
eines Gerichtskostenvorschusses auf und bat um die Einreichung «einer 
rechtsgenügliche[n] Vollmacht», eines «durch die gemäss Handelsregister 
legitimierte(n) Person(en) unterzeichnete[n] Sprungrekurs[es]» sowie der 
«im Sprungrekurs erwähnte[n] Beilagen 6-12 (es waren einzig die Beilagen 

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1-5 beigefügt)». Sie setzte dazu eine Frist bis am 20. August 2024. Gehe 
innert Frist kein Gerichtskostenvorschuss ein oder werde der Sprungrekurs 
nicht fristgerecht «rechtsgültig unterschrieben» erneut eingereicht, werde auf 
die Eingabe kostenpflichtig nicht eingetreten. Vom Einholen der (restlichen) 
Vorakten bei der Steuerverwaltung sah die Vorinstanz ab. Mit Schreiben vom 
20. August 2024 führte – der ebenfalls bei der B.________ AG tätige – 
Rechtsanwalt C.________ aus, er lasse der StRK beiliegend die «rechts-
genüglich unterzeichnete Vollmacht» als Beilage 13 zukommen. Weiter 
seien der Sprungrekurs sowie die «vollständigen Beilagen» angefügt, wel-
che «durch einen Kanzleifehler nicht vollständig eingereicht» worden seien 
(Vorakten [act. 5A] pag. 46). Hinter diesem Schreiben findet sich in den Ak-
ten der StRK einzig ein (weiteres) Exemplar des Sprungrekurses, nunmehr 
von Rechtsanwalt C.________ unterzeichnet (vgl. Vorakten [act. 5A] 
pag. 47 ff.). Hingegen fehlen in den Akten der StRK die weiteren im Schrei-
ben erwähnten Unterlagen. Aktenkundig sind lediglich zwei Exemplare einer 
Vollmacht, datierend vom 30. November 2023, die jedoch unstreitig erst nach 
Ergehen des Nichteintretensentscheids der StRK vom 27. August 2024 ein-
gereicht wurden (vgl. Vorakten [act. 5A] pag. 64 und 69). 

3.

Umstritten ist zunächst, ob der Sprungrekurs rechtsgültig unterzeichnet 
wurde.

3.1 Die StRK entscheidet in der Sache, wenn die Prozessvoraussetzun-
gen erfüllt sind (vgl. Art. 11 des Gesetzes vom 23. November 1999 über die 
Steuerrekurskommission [StRKG; BSG 661.611] i.V.m. Art. 151 StG und 
Art. 20a Abs. 2 VRPG). Parteieingaben müssen unter anderem eine rechts-
gültige Unterschrift enthalten (Art. 32 Abs. 2 VRPG), d.h. sie müssen eigen-
händig oder durch eine zur Vertretung bevollmächtigte Person unterschrie-
ben werden (vgl. Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum 
bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 32 N. 28). Die steuerpflichtige Person 
kann sich vor den mit dem Vollzug der Steuergesetze betrauten Behörden 
vertraglich vertreten lassen, soweit ihre persönliche Mitwirkung nicht notwen-
dig ist (Art. 160 Abs. 1 StG; vgl. auch Art. 117 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

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vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11], 
Art. 15 Abs. 1 VRPG). Im Veranlagungsverfahren und im Verfahren vor der 
StRK werden auch Personen ohne Anwaltspatent als vertragliche Vertreter-
innen oder Vertreter zugelassen (Art. 160 Abs. 3 StG; vgl. auch Art. 117 
Abs. 2 Satz 1 DBG; BVR 2015 S. 301 E. 2.2). Wird eine ungenügende Un-
terschrift nicht innert Nachfrist verbessert, fehlt ein Gültigkeitserfordernis und 
treten die Folgen von Art. 33 Abs. 2 VRPG ein (Michel Daum, a.a.O., Art. 32 
N. 29). Die Eingabe ist demnach zur Verbesserung zurückzuweisen mit dem 
Hinweis darauf, dass sie als zurückgezogen gilt, wenn sie nicht innert der 
gesetzten Nachfrist wieder eingereicht wird (Peter Kästli, in Leuch/Kästli/
Langenegger [Hrsg.], Praxis-Kommentar zum Berner Steuergesetz, Band 2, 
2011, Art. 196 N. 7).

3.2 Die Vorinstanz ist der Ansicht, der Sprungrekurs sei nicht rechtsgültig 
unterzeichnet (erneut) eingereicht worden, da er lediglich die Unterschrift 
von Rechtsanwalt C.________ trage, welcher aber «gemäss Handelsregis-
terauszug des Kantons Zürich über Kollektivunterschrift zu zweien» verfüge; 
eine Zweitunterschrift fehle indes (angefochtener Entscheid S. 2). Ihre Ein-
gangsbestätigung vom 30. Juli 2024, in der sie u.a. die Nachreichung eines 
«durch die gemäss Handelsregister legitimierte(n) Person(en) unterzeich-
nete[n] Sprungrekurs[es]» verlangte, adressierte die StRK an die 
B.________ AG (vorne E. 2). Sie ging damit offenbar davon aus, die Be-
schwerdeführerin lasse sich im Rekursverfahren durch die B.________ AG 
– und nicht (direkt) durch die beiden für diese tätigen Rechtsanwälte – ver-
treten und es kämen daher die im Handelsregister eingetragenen Zeich-
nungsbefugnisse der Gesellschaft zur Anwendung. Dementsprechend führte 
sie auch die B.________ AG im Rubrum des angefochtenen Entscheids als 
Vertretung der Beschwerdeführerin auf und eröffnete dieser den Entscheid 
(«zuhanden von [A.________]»). 

3.3 Anders als vor Behörden, vor welchen das Anwaltsmonopol gilt bzw. 
zur Prozessvertretung nur im Anwaltsregister eingetragene Anwältinnen 
oder Anwälte befugt sind (vgl. Art. 15 Abs. 4 VRPG und BVR 2022 S. 226 
E. 1.4), ist es im Rekursverfahren vor der StRK zwar grundsätzlich möglich, 
dass sich eine steuerpflichtige Person durch eine juristische Person vertre-
ten lässt (vgl. auch Zweifel/Hunziker, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar 

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zum Schweizerischen Steuerrecht, DBG, 4. Aufl. 2022, Art. 117 N. 5; Peter 
Locher, Kommentar zum DBG, III. Teil, 2015, Art. 117 N. 10; zur Befugnis, 
wiederum die juristische Person zu vertreten vgl. BGE 141 III 426 
[BGer 4A_93/2015 vom 22.9.2015] nicht publ. E. 1.2.1; JTA 2024/206/209 
vom 5.2.2025 E. 3.3 [evtl. noch nicht rechtskräftig]). Auch im Prozessrecht 
sind Parteierklärungen allerdings so auszulegen, wie sie der jeweilige Emp-
fänger nach den gesamten Umständen in guten Treuen verstehen durfte und 
musste (VGE 2008/23339 vom 3.11.2008 E. 2.2 mit Hinweisen; Michel 
Daum, a.a.O., Art. 32 N. 15 mit weiteren Hinweisen). 

3.4 Der Sprungrekurs, welchen die Steuerverwaltung der StRK mit 
Schreiben vom 29. Juli 2024 weiterleitete, war von Rechtsanwältin 
D.________ in eigenem Namen, und nicht etwa im Namen der B.________ 
AG, unterzeichnet (vorne E. 2). Weiter war im Rubrum der zugleich übermit-
telten Verfügung der Steuerverwaltung vom 13. Juni 2024 Rechtsanwalt 
C.________, und nicht die B.________ AG, als Vertretung der Beschwerde-
führerin aufgeführt, auch wenn das Anwaltsbüro im Sinn einer Zustell-
adresse nach der Nennung des Rechtsvertreters ebenfalls erwähnt wurde 
(vgl. Vorakten [act. 5A] pag. 4). Auch liess Rechtsanwalt C.________ auf 
Aufforderung der StRK hin, den Sprungrekurs innert Frist rechtsgültig unter-
schrieben erneut einzureichen, dieser eine einzig von ihm in seinem Namen 
unterzeichnete Einsprache zukommen (vorne E. 2). Bei dieser Ausgangs-
lage bestand kein Anlass, von einem Vertretungsverhältnis zwischen der Be-
schwerdeführerin und der B.________ AG auszugehen. Vielmehr lag es auf 
der Hand, nach Treu und Glauben auf eine Bevollmächtigung von Rechts-
anwalt C.________ und (bzw. oder) Rechtsanwältin D.________ zu schlies-
sen (dazu auch hinten E. 4.6). Wenn die Vorinstanz trotz dieser Sachlage 
nach wie vor Zweifel an der Person der Prozessvertretung der Beschwerde-
führerin hatte bzw. (weiterhin) annahm, diese werde von der B.________ AG 
vertreten und deren im Handelsregister eingetragenen Zeichnungsbefug-
nisse kämen zur Anwendung, hätte sie dies klarstellen und nähere Abklärun-
gen treffen müssen. Dass sie ihr Nichteintreten mit einer ungenügend unter-
zeichneten Rekursschrift begründete, erweist sich daher (auch) mit Blick auf 
ihre Untersuchungspflicht (Art. 151 StG i.V.m. Art. 18 VRPG) als unzulässig 
(vgl. dazu im Zusammenhang mit den Prozessvoraussetzungen Michel 
Daum, a.a.O., Art. 20a N. 39).

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4.

Umstritten ist weiter, ob die StRK mangels einer fristgerecht eingereichten 
schriftlichen Vollmacht auf den Sprungrekurs nicht eintreten durfte. 

4.1 Auf Verlangen haben sich vertragliche Vertreterinnen und Vertreter 
durch schriftliche Vollmacht auszuweisen (Art. 160 Abs. 4 StG; vgl. auch 
Art. 117 Abs. 2 Satz 2 DBG). Dies ermöglicht der zuständigen Behörde zu 
überprüfen, ob tatsächlich ein Vertretungsverhältnis besteht 
(VGE 2022/330/331 vom 29.2.2024 E. 3.1, 2017/105/106 vom 20.9.2017 
E. 3.1 [bestätigt durch BGer 2C_901/2017 vom 9.8.2019]). Ein gültiges Ver-
tretungsverhältnis ist Verfahrens- bzw. Prozessvoraussetzung; es besteht je-
doch kein Vertretungszwang (Michel Daum, a.a.O., Art. 15 N. 1 und 12, 
Art. 20a N. 34). Ob die Steuerbehörde eine Vollmacht verlangen will, liegt in 
ihrem Ermessen. Sie darf sich dabei auch auf eine nach den Umständen 
genügend konkrete Ermächtigung verlassen (Urteil BGer 2C_872/2018 vom 
18.12.2018 E. 2.2.5; VGE 2017/105/106 vom 20.7.2017 E. 3.1 [bestätigt 
durch BGer 2C_901/2017 vom 9.8.2019]; vgl. dazu hinten E. 4.5). Wird trotz 
Aufforderung der Steuerbehörden keine schriftliche Vollmacht eingereicht, 
ist davon auszugehen, dass das Vertretungsverhältnis im betreffenden Ver-
fahren nicht besteht und die Rechtshandlungen der Vertreterin oder des Ver-
treters unwirksam sind. Auf das Rechtsmittel ist diesfalls mangels Nachwei-
ses der Befugnis zur Parteivertretung nicht einzutreten (Regina Schlup 
Guignard, in Leuch/Kästli/Langenegger [Hrsg.], Praxis-Kommentar zum Ber-
ner Steuergesetz, Band 2, 2011, Art. 160 N. 13; Michel Daum, a.a.O., Art. 15 
N. 12). Der Nachweis, dass ein wirksames Vertretungsverhältnis besteht und 
gegenüber den Steuerbehörden auch gehörig kundgegeben wurde, obliegt 
nach allgemeinen Beweisregeln der steuerpflichtigen Person (vgl. 
BGE 150 II 26 E. 3.7.1; zum Ganzen BVR 2015 S. 301 E. 2.2 f.; Zweifel/
Hunziker, a.a.O., Art. 117 N. 12 ff.; je mit weiteren Hinweisen).

4.2 Die StRK hat im angefochtenen Entscheid ausgeführt, auf ihre Auf-
forderung hin sei «seitens der Vertreterin» mit Schreiben vom 20. August 
2024 u.a. ein Beweismittelverzeichnis eingereicht worden, auf dem eine Voll-
macht erwähnt werde, diese sei allerdings nicht miteingereicht worden 
(a.a.O. S. 2). – Die Beschwerdeführerin lässt dagegen vorbringen, das 
Schreiben vom 20. August 2024 sei «komplett mit allen Beilagen und insbe-

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sondere der Vollmacht» erfolgt (Beschwerde Rz. 29; vgl. auch Eingabe vom 
12.12.2024 Rz. 7). Es sei davon auszugehen, dass der Vorinstanz bei der 
Aktenführung ein Fehler unterlaufen sei und die von den Rechtsvertretern 
eingereichten Beilagen nicht korrekt zu den Akten genommen worden seien 
(Beschwerde Rz. 33). Dafür spräche auch, dass die StRK das mit Schreiben 
vom 20. August 2024 eingereichte Beweismittelverzeichnis in den Akten fäl-
schlicherweise weiter vorne bei den von der Steuerverwaltung übermittelten 
Unterlagen eingeordnet und entsprechend paginiert habe (vgl. Beschwerde 
Rz. 25, 27, 33). Auch habe sie in der Eingangsbestätigung vom 30. Juli 2024 
ausgeführt, dem Sprungrekurs seien einzig die Beilagen 1-5 beigefügt ge-
wesen, obschon die Beilage 6 in den Akten enthalten sei (vgl. Beschwerde 
Rz. 23 f.). 

4.3 Die von Rechtsanwalt C.________ im Schreiben vom 20. August 
2024 als Beilage 13 angekündigte Vollmacht der Beschwerdeführerin findet 
sich so nicht in den Akten. Die beiden aktenkundigen Exemplare der Voll-
macht vom 30. November 2023 wurden wie erwähnt erst nach Ergehen des 
angefochtenen Entscheids eingereicht. Auch die übrigen in Aussicht gestell-
ten Beilagen sind – mit Ausnahme der (nunmehr) durch Rechtsanwalt 
C.________ unterzeichneten Rekursschrift – in den Akten nicht enthalten 
(zum Ganzen vorne E. 2). Dies legt nahe, dass der Ankündigung nicht nach-
gelebt wurde. Zwar mag die Aktenordnung der Vorinstanz im vorliegenden 
Verfahren gewisse Fragen aufwerfen. So leuchtet tatsächlich nicht ein, wes-
halb das Beilagenverzeichnis, das unstreitig mit dem Schreiben vom 20. Au-
gust 2024 eingereicht wurde (vgl. angefochtener Entscheid S. 2), in den Ak-
ten nicht in chronologischer Reihenfolge hinter diesem, sondern weiter vorne 
bei den von der Steuerverwaltung mit dem Sprungrekurs überwiesenen Un-
terlagen eingeordnet wurde (vgl. Vorakten [act. 5A] pag. 27b; vgl. zu den 
Grundsätzen der Aktenführung VGE 2021/322 vom 17.4.2023 E. 4.2; Michel 
Daum, a.a.O., Art. 23 N. 6). Auch trifft es zu, dass sich entgegen den Aus-
führungen der StRK in der Eingangsbestätigung vom 30. Juli 2024 die Bei-
lage 6 des Sprungrekurses bereits in den Akten befand bzw. befindet (vgl. 
Vorakten [act. 5A] pag. 39), was die Vorinstanz ausdrücklich einräumt (vgl. 
Beschwerdevernehmlassung). Der Beschwerdeführerin kann jedoch nicht 
gefolgt werden, wenn sie daraus ableiten will, der Vorinstanz sei (auch) in-
sofern ein Fehler unterlaufen, als dass sie zwar die fraglichen Beilagen er-

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halten, diese aber nicht korrekt zu den Akten genommen habe. Angesichts 
des Umstands, dass es seitens der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 
bereits zuvor versäumt wurde, Beilagen vollständig einzureichen (vgl. Be-
schwerde Rz. 13 f.; vorne E. 2), erscheint es vielmehr naheliegend, dass es 
ihrerseits (aus welchen Gründen auch immer) erneut zu einer Nachlässigkeit 
gekommen sein könnte. Jedenfalls bleibt die Beschwerdeführerin den Be-
weis für das fristgerechte Einreichen der Vollmacht schuldig.

4.4 Dennoch ist fraglich, ob die Nichteintretensfolge unter den gegebe-
nen Umständen der Rechtskontrolle standhält. So liegt nach der bundesge-
richtlichen Rechtsprechung ein sog. überspitzter Formalismus und ein Ver-
stoss gegen Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) vor, wenn 
für ein Verfahren rigorose Formvorschriften aufgestellt werden, ohne dass 
die Strenge sachlich gerechtfertigt wäre, wenn die Behörde formelle Vor-
schriften mit übertriebener Schärfe handhabt oder an Rechtsschriften über-
spannte Anforderungen stellt und den Rechtssuchenden den Rechtsweg in 
unzulässiger Weise versperrt. Die strikte Anwendung der Formvorschriften 
allein stellt jedoch keinen überspitzten Formalismus dar. Das ist nur der Fall, 
wenn die Formstrenge durch keine schutzwürdigen Interessen gerechtfertigt 
ist, zum blossen Selbstzweck wird und die Verwirklichung des materiellen 
Rechts in unhaltbarer Weise erschwert oder verhindert (statt vieler 
BGE 149 IV 9 E. 7.2 [Pra 2023 Nr. 23], 149 III 12 E. 3.3.1, 142 I 10 E. 2.4.2; 
BVR 2022 S. 379 E. 2.3, 2015 S. 301 E. 3.1; Michel Daum, a.a.O., Art. 32 
N. 10; Markus Müller, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen 
VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 N. 94). 

4.5 Eine schriftliche Vollmacht soll der zuständigen Behörde die Überprü-
fung ermöglichen, dass tatsächlich ein Vertretungsverhältnis besteht und Be-
vollmächtigte nach dem Willen ihrer Auftraggeberin oder ihres Auftraggebers 
handeln (Michel Daum, a.a.O., Art. 15 N. 8). Im Bereich des Steuerrechts ist 
zudem das Steuergeheimnis zu wahren, und eine schriftliche Vollmacht soll 
sicherstellen, dass Steuerdaten einzig beauftragten Vertreterinnen und Ver-
tretern bekanntgegeben werden (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Hand-
kommentar zum DBG, 4. Aufl. 2023, Art. 117 N. 10; Regina Schlup Guignard, 
a.a.O., Art. 160 N. 14). Fehlt es an einer klaren schriftlichen Vollmacht, so 
darf ein Vertretungsverhältnis aus diesen Gründen nur dann angenommen 

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werden, wenn sich aus den Umständen eine eindeutige Willensäusserung 
der steuerpflichtigen Person auf Bevollmächtigung eines Dritten ergibt. Die 
Funktion einer Vollmacht vermag beispielsweise auch eine in der Steuerer-
klärung enthaltene Bezeichnung einer Vertreterin oder eines Vertreters zu 
erfüllen (BGE 150 II 26 E. 3.7.1, 145 II 201 E. 5.1 [Pra 109/2020 Nr. 32]). 
Darüber hinaus noch eine spezielle Vollmachtsurkunde zu verlangen, kann 
sich unter Umständen als überflüssig oder unangemessen erweisen (vgl. 
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 117 N. 10 f.). Hat eine Vertrete-
rin oder ein Vertreter ohne Vollmacht gehandelt, sind ihre bzw. seine Rechts-
handlungen dann wirksam, wenn die steuerpflichtige Person sie nachträglich 
ausdrücklich oder stillschweigend genehmigt hat (zum Ganzen BVR 2015 
S. 301 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen). 

4.6 Die Eingangsbestätigung vom 30. Juli 2024 mit der Aufforderung zur 
Bezahlung eines Gerichtskostenvorschusses wurde nur der B.________ AG 
bzw. Rechtsanwältin D.________ zugestellt (vorne E. 2). Letztere leitete die 
Eingangsbestätigung anschliessend an die Beschwerdeführerin weiter und 
bat sie, den Kostenvorschuss fristgerecht zu bezahlen, was diese unstreitig 
am 19. August 2024 auch tat (vgl. Beschwerde Rz. 43, 55; Beschwerdebei-
lage 12). Damit gab die Beschwerdeführerin eindeutig zu erkennen, dass 
tatsächlich ein Vertretungsverhältnis bestand, die im Rekursverfahren als 
ihre Vertreter fungierenden Rechtsanwälte tatsächlich nach ihrem Willen den 
Sprungrekurs erhoben hatten und sie daran festhalten wollte. Mit Blick auf 
die Zwecke der Vollmacht (E. 4.5 hiervor) bestand kein Bedürfnis mehr, am 
strikten Erfordernis des fristgerechten Einreichens einer schriftlichen Voll-
macht festzuhalten (vgl. BVR 2015 S. 301 E. 3.4). Die Vorinstanz ging zudem 
offenbar selbst vom Bestehen eines Vertretungsverhältnisses – wenn auch 
mit der B.________ AG – aus, wenn sie den angefochtenen Entscheid dieser 
– und nicht konsequenterweise direkt bzw. zumindest auch der Beschwer-
deführerin – zustellte (vgl. auch vorne E. 3.2). Im Übrigen lag ohnehin eine 
gültige schriftliche Vollmacht vor: Wie ausgeführt überwies die Steuerverwal-
tung das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin als Sprungrekurs an die Vor-
instanz, ohne die Akten des Gesuchsverfahrens betreffend Feststellung der 
Nichtigkeit der Veranlagungsverfügung bereits beizulegen (vorne E. 2). In 
diesen Gesuchsakten befand bzw. befindet sich unstreitig eine Anwaltsvoll-
macht, datierend vom 30. November 2023 (vgl. Beschwerde Rz. 8 f., 15; Be-

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schwerdeantwort S. 4 Ziff. 3.2.3; Eingabe der Steuerverwaltung vom 
18.12.2024). Dabei dürfte es sich um dieselbe Vollmacht handeln, wie jene 
aktenkundige, welche seitens der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 
nach Ergehen des Nichteintretensentscheids eingereicht wurde (vgl. Vorak-
ten [act. 5A] pag. 64, 69, auch zum Folgenden; vorne E. 2). Darin ermäch-
tigte die Beschwerdeführerin Rechtsanwalt C.________ als Mandatsleiter 
sowie Rechtsanwältin D.________ «zur Vertretung in Sachen Grundstück-
gewinnsteuerverfahren»; dies unter Einräumung des Substitutionsrechts. 
Eine solche Bevollmächtigung gilt grundsätzlich für den gesamten Instan-
zenzug (vgl. BGE 117 Ia 440 E. 1.a; darauf verweisend Urteil 
BGer 1C_30/2011 vom 25.5.2011 E. 4.2; Michel Daum, a.a.O., Art. 15 
N. 10), also insbesondere auch für das Rekursverfahren vor der StRK. Die 
Vorinstanz hatte davon keine Kenntnis, da sie die Steuerverwaltung nicht zur 
Akteneinreichung aufforderte (vorne E. 2). Ein Verzicht darauf rechtfertigte 
sich hier jedoch nicht, wenn bereits bei Eingang des Sprungrekurses deutli-
che Hinweise auf das Bestehen eines Vertretungsverhältnisses vorlagen 
(vgl. vorne E. 3.4), und das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin folglich je-
denfalls nicht als offensichtlich unzulässig erachtet werden konnte (vgl. 
Art. 151 StG i.V.m. Art. 69 Abs. 1 und 2 VRPG; Ruth Herzog, in Her-
zog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 69 
N. 10).

4.7 Zusammenfassend erweist sich in Würdigung der gesamten Um-
stände als überspitzt formalistisch und verletzt Art. 29 Abs. 1 BV, dass die 
Vorinstanz (auch) mangels fristgerechten Einreichens einer schriftlichen 
Vollmacht auf das Rechtsmittel nicht eingetreten ist.

5.

5.1 Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als begründet. Der 
angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Sache ist zur Prüfung der 
übrigen Prozessvoraussetzungen und (gegebenenfalls) zur materiellen Be-
urteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

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5.2 Bei diesem Ausgang sind für das Verfahren vor dem Verwaltungsge-
richt keine Kosten zu erheben (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 und 2 
VRPG). Die Beschwerdeführerin hat Anspruch auf Ersatz ihrer Parteikosten 
durch den Kanton Bern (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 
Abs. 1 VRPG).

5.3 Gemäss Art. 41 Abs. 1 des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 
28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) i.V.m. Art. 11 Abs. 1 der Verordnung vom 
17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikosten-
verordnung, PKV; BSG 168.811) beträgt das Honorar in Beschwerdeverfah-
ren Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz. Innerhalb dieses Rahmentarifs be-
misst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitauf-
wand, der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses 
(Art. 41 Abs. 3 KAG). Die Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin machen 
für das Verfahren vor Verwaltungsgericht gemäss Kostennote vom 12. März 
2025 ein Honorar von Fr. 7'357.45 zuzüglich einer Kleinkostenpauschaule 
für Auslagen von 3 % (ausmachend Fr. 220.75) und Mehrwertsteuer geltend 
(act. 13). Dies erscheint angesichts der obgenannten Kriterien als deutlich 
überhöht. Die Bedeutung der Streitsache kann angesichts der betroffenen 
Vermögensinteressen (vorne Bst. A) zwar als durchschnittlich bis leicht über-
durchschnittlich erachtet werden; die Schwierigkeit des Prozesses erweist 
sich aber als unterdurchschnittlich, weshalb trotz doppelten Schriftenwech-
sels (auch) der gebotene Zeitaufwand als höchstens durchschnittlich zu be-
zeichnen ist. Überdies bestand die Rechtsvertretung bereits im Gesuchsver-
fahren, so dass diese mit der Streitsache grundsätzlich bereits vertraut war. 
Für den in der Sache gebotenen Zeitaufwand scheint (auch im Vergleich mit 
anderen Fällen) ein Honorar von Fr. 3'000.-- angemessen. Die geltend ge-
machten Auslagen überschreiten damit den maximalen Satz von 3 % des 
angemessenen Honorars, weshalb die Pauschale auf Fr. 90.-- (3 % von 
Fr. 3'000.--) zu reduzieren ist (vgl. zur Auslagenpauschale Ziff. 2.1 des Be-
schlusses der Abteilungskonferenz vom 23.4.2024; BVR 2024 S. 390 E. 4.2; 
VGE 2022/324 vom 31.5.2024 E. 7.2). Hinzu kommt der Aufwand für die 
Mehrwertsteuer von Fr. 250.30. 

5.4 Die aufgrund des vorliegenden Rückweisungsentscheids erneut mit 
der Angelegenheit befasste StRK wird die vor ihr entstandenen Kosten 

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gemäss dem Ausgang der Neuprüfung verlegen (vgl. Ruth Herzog, a.a.O., 
Art. 108 N. 7).

5.5 Rückweisungsentscheide gelten nach der Regelung des Bundesge-
setzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110) als Zwischenentscheide. Sie können unter den Voraus-
setzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit dem in der Hauptsache offenstehen-
den Rechtsmittel, hier mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele-
genheiten, selbständig angefochten werden (statt vieler BGE 144 V 280 
E.1.2, 134 II 124 E. 1.3, je mit Hinweisen).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid der Steuerrekurskom-
mission des Kantons Bern vom 27. August 2024 wird aufgehoben und die 
Sache wird zur weiteren Behandlung im Sinn der Erwägungen an die 
Vorinstanz zurückgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 2'000.-- wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der 
Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet. 

3. Der Kanton Bern (Steuerrekurskommission des Kantons Bern) hat der 
Beschwerdeführerin die Parteikosten für das Verfahren vor dem Verwal-
tungsgericht, bestimmt auf Fr. 3'340.30 (inkl. Auslagen und MWSt), zu er-
setzen. 

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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern
- Steuerrekurskommission des Kantons Bern
- Eidgenössische Steuerverwaltung

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.