# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2ea13580-5480-5eee-b952-171b36d4bd97
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.09.2009 E-5862/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5862-2009_2009-09-21.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5862/2009/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiber Jonas Tschan.

A._______,
Bangladesh,
vertreten durch Judith Huber,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 8. September 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5862/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 20. Juli 2009 
aus  Bangladesh  ausreiste  und  über  Indien  und  andere,  ihm  unbe-
kannte Länder am 17. August 2009 illegal in die Schweiz gelangte, wo 
er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass  er  am  21.  August  2009  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum 
Kreuzlingen  summarisch  befragt  und  am  27.  August  2009  gemäss 
Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) 
zu seinen Asylgründen angehört wurde, 

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  des  Asylgesuches  vor-
brachte, er arbeite für die Bangladesh Sorbohara Party, welche in sei-
ner Heimat verboten sei,

dass er deshalb vom Rapid Action Battalion (RAB) zu Hause gesucht 
worden sei,

dass sein Bruder vom RAB mitgenommen worden sei, weil es diesen 
mit ihm verwechselt habe,

dass der Beschwerdeführer aus Angst zu seiner Tante gegangen sei 
und dann das Land verlassen habe,

dass das BFM mit Verfügung vom 8. September 2009 – eröffnet glei-
chentags  –  in  Anwendung  von  Art. 32  Abs. 2  Bst.  a AsylG  auf  das 
Asylgesuch  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  und 
den Vollzug anordnete,

dass das Bundesamt zur Begründung anführte, aufgrund der unglaub-
haften Aussagen des Beschwerdeführers sei davon auszugehen, dass 
dieser  den  schweizerischen  Asylbehörden  seinen  Pass  nicht  einge-
reicht habe, um seinen Reiseweg zu verheimlichen,

dass  demzufolge  keine  entschuldbaren  Gründe  vorliegen  würden, 
welche es ihm verunmöglicht hätten, dem BFM innerhalb von 48 Stun-
den Reise- oder Identitätspapiere einzureichen,

dass er sich hinsichtlich der von ihm geltend gemachten Verfolgungs-
situation in Bangladesh in erhebliche Widersprüche verstrickt habe, 

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dass seine Aussagen betreffend den Grenzübertritt und den nach der 
Verhaftung des lokalen Parteipräsidenten erfolgten Umzug in ein nur 
wenige Meter entferntes Nachbarhaus realitätsfremd seien, da davon 
ausgegangen  werden  könne,  dass  Personen,  welche  behördlichen 
Verfolgungsmassnahmen  ausgesetzt  seien,  weitreichende  Vorsichts-
massnahmen treffen würden, um einer Festnahme zu entgehen,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  15.  September  2009 
(Poststempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerde erhob und in materieller Hinsicht beantragt, die vor-
instanzliche Verfügung sei aufzuheben und die Sache zur Prüfung des 
Asylgesuches (Eintreten) an die Vorinstanz zurückzuweisen,

dass er  in  prozessualer  Hinsicht  um Gewährung der  unentgeltlichen 
Rechtspflege  und  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses ersucht,

dass die vorinstanzlichen Akten am 17. September 2009 beim Gericht 
eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021]) des  BFM  ent-
scheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-34  des  Bundesgesetzes  vom 
17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht  [VGG, SR 173.32]; 
Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insbes. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. a.a.O. 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

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dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG), 

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf 
Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht-
lingseigenschaft festgestellt wird (Art. 32 Abs. 3 Bst. b AsylG) oder sich 
auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit  zusätzlicher Abklärungen 
zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines  Vollzugshin-
dernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass  es  sich  gemäss  dem  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts 
BVGE 2007/7  beim Begriff  "Reise-  und  Identitätspapiere"  um Doku-
mente handelt, die "sowohl die einwandfreie Feststellung der Identität 
als  auch  die  sichere  Durchführung  der  Rückschaffung  ermöglichen" 
sollen (vgl. E. 6), 

dass vorliegend keine rechtsgenüglichen Reise- oder Identitätspapiere 
eingereicht  wurden  und  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung 
überzeugend  dargelegt  hat,  weshalb  für  das  Nichteinreichen  von 
Reise- oder Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen, 

dass aufgrund der realitätsfremden und widersprüchlichen Ausführun-
gen des Beschwerdeführers davon auszugehen ist, er habe authenti-
sche Reise- und Identitätspapiere verwendet, welche er jedoch in Ver-
letzung seiner gesetzlichen Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b 
AsylG) den schweizerischen Asylbehörden vorenthält, 

dass somit die Identität des Beschwerdeführers nicht zweifelsfrei fest-
steht  und  dadurch  auch  seine  persönliche  Glaubwürdigkeit  in  Frage 
gestellt ist, 

dass aufgrund der Ausführungen in der angefochtenen Verfügung und 
den Akten in Beachtung der im Urteil BVGE 2007/8 festgelegten Richt-
linien (vgl. E. 5.6) der Schluss zu ziehen ist, es bestehe weder Anlass 
zur  Vornahme zusätzlicher  Abklärungen  zur  Feststellung der  Flücht-
lingseigenschaft  oder  eines  Wegweisungsvollzugshindernisses  noch 
zur  direkten  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  (Art. 32  Abs. 3 
Bstn. b und c AsylG), 

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dass sich der Beschwerdeführer, wie vom BFM in der angefochtenen 
Verfügung  ausgeführt,  in  verschiedene  Widersprüche  verwickelt  hat, 
welche auch durch  die  Argumentation  in  der  Beschwerde  nicht  auf-
gelöst beziehungsweise erklärt werden können,

dass  er  insbesondere  hinsichtlich  der  angeblichen  Parteiaktivitäten 
und  bezüglich  seines  eigenen  Engagements  unlogische  und  nicht 
nachvollziehbare Angaben gemacht hat (Akten BFM A8/14 S. 6 ff.),

dass seine Ausführungen ausserdem unsubstanziiert ausgefallen sind, 
beispielsweise betreffend die Ziele und Mittel der Bangladesh Sorbo-
hara Party (a.a.O. S. 4)

dass  sodann  der  geschilderte  Grenzübertritt  angesichts  der  angeb-
lichen Verfolgung durch das RAB und der damit einhergehenden Ge-
fahr der extralegalen Hinrichtung realitätsfremd erscheint,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Be-
stimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2  AsylG;  Art.  83  Abs.  1  des  Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

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dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge  [Flüchtlingskon-
vention, FK, SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
im  Sinne  von  Art.  3  der  Konvention  vom  4.  November  1950  zum 
Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (Europäische 
Menschenrechtskonvention,  EMRK,  SR  0.101)  ersichtlich  sind,  die 
dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass in Bangladesh zum heutigen Zeitpunkt keine Situation von Krieg, 
Bürgerkrieg oder allgemeiner Gewalt in dem Sinne herrscht, dass von 
einer generellen Unzumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung für alle 
von dort stammenden Asylsuchenden auszugehen wäre,

dass es sich beim Beschwerdeführer gemäss den Akten um einen jun-
gen  und  gesunden  Mann  handelt,  der  in  Bangladesh  über  ein  ver-
wandtschaftliches  Beziehungsnetz  und über  Berufserfahrung als  (...) 
verfügt,

dass somit  weder  die  allgemeine Lage im Heimat-  beziehungsweise 
Herkunftsstaat  des  Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf 
eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, 
weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-

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hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG ungeachtet der Frage der Bedürftigkeit 
des Beschwerdeführers abzuweisen ist,  da die Beschwerdebegehren 
nach dem Gesagten als aussichtslos zu bezeichnen sind,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr.  600.– 
(Art. 1-3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG),

dass  das  Gesuch  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses mit  vorliegendem Urteil  ohne vorgängige Instruktionsmass-
nahmen gegenstandslos geworden ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, an das BFM und an die 
zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Jonas Tschan

Versand: 

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