# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d72e32d9-0ee8-5963-83fd-180b13485ade
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-02-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.02.2018 C-7916/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7916-2015_2018-02-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

05.03.2018 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (9C_201/2018) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung III 

C-7916/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  F e b r u a r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richter David Weiss, Richterin Franziska Schneider,  

Gerichtsschreiber Urs Walker. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland),  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV Rentenrevision;  

Verfügung der IVSTA vom 26. November 2015. 

 

 

 

C-7916/2015 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Beschwerdeführer), geboren 

1968, ledig, ist deutscher Staatsangehöriger (vgl. Vorakten der Sozialver-

sicherungsanstalt B._______ [SVA-act.] 1; Vorakten der Invalidenversiche-

rungs-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA bzw. Vorinstanz [IVSTA-

act.] 19). Als gelernter Metzger arbeitete er in den Jahren 2000 bis Juni 

2009 in der Schweiz und leistete für 106 Monate Beiträge an die obligato-

rische Alters-, Hinterlassen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Von Juli 

2003 bis Juli 2008 war er vollzeitlich als selbständiger Akkord-Metzger tä-

tig. Sein monatlicher Bruttolohn habe zwischen Fr. 5‘000.– und Fr. 5‘500.– 

betragen (SVA-act. 1 und 116; IVSTA-act. 35 S. 5). Seit 2011 hat er seinen 

Wohnsitz in Deutschland (SVA-act. 156). 

B.  

B.a Eine Gesundheitsbeeinträchtigung am rechten Arm („Tennisarm“) 

führte am 11. Juli 2008 zu einer Arbeitsunfähigkeit im Umfang von 80% 

(IVSTA-act. 32), worauf sich der Versicherte am 17. November 2008 bei 

der Sozialversicherungsanstalt B._______ (nachfolgend: SVA B._______) 

zum Bezug von IV-Leistungen anmeldete. Der Anmeldung ist zu entneh-

men, dass auch seine Krankentaggeldversicherung, die C._______, über 

die Arbeitsunfähigkeit informiert worden sei und er einen Anspruch auf Aus-

richtung von Krankentaggeld geltend gemacht habe (SVA-act. 1 und 4).  

B.b Infolge Wechsels des Wohnsitzes nach Deutschland ging die Zustän-

digkeit zur Bearbeitung des Leistungsgesuchs am 16. September 2011 auf 

die Invalidenversicherungs-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: 

IVSTA oder Vorinstanz) über (IVSTA-act. 1 S. 1). 

B.c Am 27. April 2012 verfügte die IVSTA, dass infolge Wegzugs nach 

Deutschland kein Anspruch auf berufliche Massnahmen mehr bestehe (IV-

STA-act. 10). 

B.d Nach medizinischen Abklärungen und gestützt auf die Stellungnahme 

des medizinischen Dienstes der IVSTA vom 28. September 2012, den Vor-

bescheid vom 5. November 2012 (IVSTA-act. 25 f.) und den Beschluss 

vom 11. Dezember 2012 (IVSTA-act. 33), sprach die Vorinstanz dem Ver-

sicherten mit Verfügung vom 21. Dezember 2012 (IVSTA-act. 34) eine 

halbe Rente mit Wirkung ab 1. Juli 2009 zu. Da noch ein Verrechnungsver-

fahren mit der kantonalen Arbeitslosenkasse in (…) und der C._______ in 

C-7916/2015 

Seite 3 

(…) offen sei, werde die IV-Rentennachzahlung vorläufig auf ein Warte-

konto überwiesen. Zur Begründung des Entscheids führte die Vorinstanz 

an, dass es sich vorliegend um eine Gesundheitsbeeinträchtigung handle, 

die seit dem 11. Juli 2008 eine Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten 

Tätigkeit als Akkordmetzger von 80% verursache. Andere leichtere, dem 

Gesundheitszustand besser angepasste Tätigkeiten, welche in wechseln-

der Arbeitsposition mit einem Heben von Gewichten bis maximal 8 kg und 

ohne schwere physische Belastung des rechten Armes verrichtet werden 

könnten, wie z.B. Verkäufer, Magaziner, Park- oder Museumsaufseher, 

seien jedoch seit dem 11. Juli 2008 zu 100% zumutbar. Entsprechend der 

Arbeitsunfähigkeit bei der Ausübung dieser Tätigkeiten ergebe sich im vor-

liegenden Fall eine Gesundheitsbeeinträchtigung, die seit dem 11. Juli 

2008 eine Erwerbseinbusse (Invaliditätsgrad) von 56% verursache. Somit 

bestehe ein monatlicher Rentenanspruch in der Höhe von Fr. 467.–. Der 

Beschluss sehe eine Revision spätestens am 31. Dezember 2015 vor (IV-

STA-act. 32). 

B.e Mit zwei Verfügungen vom 16. Januar 2013 kam die Vorinstanz auf ihre 

Verfügung vom 21. Dezember 2012 zurück und sprach dem Versicherten 

unter Berücksichtigung eines tieferen durchschnittlichen Jahreseinkom-

mens mit Wirkung ab 1. Juli 2009 eine monatliche Rente von Fr. 467.– (IV-

STA-act. 35) und mit Wirkung ab 1. Juli 2011 eine monatliche Rente in der 

Höhe von Fr. 475.– (IVSTA-act. 36) zu. Da noch ein Verrechnungsverfah-

ren mit der kantonalen Arbeitslosenkasse in (…) und der AHV-Ausgleichs-

kasse für Metzger in (…) offen sei, sei die IV-Rentennachzahlung vorläufig 

auf ein Wartekonto überwiesen worden (IVSTA-act. 35 S. 4, 36 S. 4). Auf-

grund des IV-Taggeldbezuges während der Zeitdauer vom 3. Mai 2010 bis 

31. Juli 2011 sei die IV-Rente bis zum 31. August 2010 nach Art. 47 Abs. 1 

IVG zu befristen (IVSTA-act. 35 S. 4). Gemäss zweiter Verfügung seien für 

die Monate September 2010 bis Juli 2011 IV-Taggelder ausgerichtet wor-

den (IVSTA-act. 36 S. 4), weshalb für diese Monate kein Anspruch auf eine 

Invalidenrente bestehe. Diese Verfügungen erwuchsen unangefochten in 

Rechtskraft. 

C.  

C.a Am 5. März 2015 reichte der Versicherte bei der IVSTA ein Revisions-

gesuch ein, dessen Eingang von der Vorinstanz mit Schreiben vom 

24. März 2015 bestätigt wurde (IVSTA-act. 42). Darin teilte er mit, dass er 

seit dem 28. November 2014 wieder in ärztlicher Behandlung sowie ar-

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Seite 4 

beitsunfähig sei (IVSTA-act. 38). Zudem reichte er eine ärztliche Beschei-

nigung vom 11. März 2015 seines Hausarztes Dr. D._______, einen Aus-

druck der Karteieinträge des Orthopäden Dr. E._______ sowie das Kündi-

gungsschreiben seines Arbeitgebers (F._______ Gmbh & Co.KG) vom 

24. Oktober 2014 ein (39-41).  

C.b Nach erfolgten Abklärungen in medizinischer Hinsicht sowie gestützt 

auf die Stellungnahmen und „Notizen“ vom 16. April 2015 und 25. August 

2015 sowie den Schlussbericht vom 24. Juni 2015 des Regionalen Ärztli-

chen Dienstes (RAD) Rhone (IVSTA-act. 44, 57, 71) stellte die IVSTA mit 

Vorbescheid vom 3. September 2015 in Aussicht, dass der Versicherte wei-

terhin einen Anspruch auf eine halbe Rente habe (IVSTA-act. 72). 

C.c Mit Schreiben vom 22. September 2015 legte der Versicherte seinen 

Einwand (IVSTA-act. 75) gegen den Vorbescheid dar. Das Arbeiten als Ak-

kordmetzger sei bereits seit 2008 zu 100% nicht mehr möglich gewesen, 

angepasste Bürotätigkeiten seien an wenigen Tagen nur noch 2-3 Stunden 

schmerzfrei bzw. mit leichten Schmerzen möglich, „ausgelöst durch die An-

zahl der Bandscheibenvorfälle in Nacken und Lendenwirbel“. Die noch erb-

ringbare Arbeitsfähigkeit müsse daher neu festgesetzt werden. Als Nach-

weis der Verschlechterung seines Gesundheitszustandes reichte er eine 

ärztliche Bescheinigung des orthopädischen Facharztes Dr. E._______ ein 

(IVSTA-act. 73, 76). In einem „Nachtrag zum Einwand“ vom 6. Oktober 

2015 sandte er an die Vorinstanz ein zweiseitiges „Gutachten nach Akten-

lage“ vom 21. September 2015 (IVSTA-act. 78) von Dr. G._______, Fach-

arzt für Allgemeinmedizin, Spezialmedizin, Betriebsmedizin, Facharzt für 

Physikalische und REHA-Medizin, Chirotherapie, Naturheilverfahren, von 

der Bundesagentur für Arbeit, Agentur H._______. 

C.d In ihrer Verfügung vom 26. November 2015 (IVSTA-act. 83) führte die 

Vorinstanz (sinngemäss) aus, dass diverse medizinische Unterlagen im 

vorliegenden Verfahren berücksichtigt worden seien (Ärztliche Bescheini-

gung vom 11.03.2015 von Dr. D._______, Karteieinträge Arztbesuche vom 

16.08.2012 bis 29.04.2015, Arztbericht Dr. I._______ vom 14.01.2015, 

Arztbericht Dr. J._______ vom 31.03.2015, ausführlicher ärztlicher Bericht 

vom 16.08.2012 von Dr. E._______, verschiedene Röntgenbilder und La-

borbefunde). Daraus ergebe sich, dass sich der Gesundheitszustand des 

Versicherten in keiner für den Anspruch erheblichen Weise geändert habe. 

Zudem enthielten die medizinischen Unterlagen, die der Versicherte seiner 

Antwort auf den Vorbescheid beigelegt habe (Ärztliche Bescheinigung vom 

21.09.2015 von Dr. E._______ und das Gutachten der Agentur H._______ 

C-7916/2015 

Seite 5 

vom 21.09.2015, Teil B) keine neuen Elemente, die bekannten Gesund-

heitsbeeinträchtigungen seien bestätigt worden. Die gemachten Feststel-

lungen würden darauf schliessen lassen, dass weiterhin eine Gesundheits-

beeinträchtigung bestehe, die zu folgenden Funktionseinschränkungen 

führe: Tätigkeiten mit wechselnder Arbeitsposition mit Heben von Gewich-

ten bis maximal 8 kg, ohne schwere physische Belastung des rechten Ar-

mes, in Innenräumen. Die Arbeitsunfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tä-

tigkeit als Akkordmetzger betrage 80%, jene in der Ausübung einer den 

Funktionseinschränkungen angepassten Tätigkeit 20% - dies mit Erwerbs-

einbusse von 56%. Es bestehe somit weiterhin Anspruch auf eine halbe 

Rente. Gemäss Beschluss vom 26. November 2015 sei die nächste Revi-

sion am 1. November 2018 vorgesehen (vgl. IVSTA-act. 82).  

D.  

D.a Der nicht anwaltlich vertretene Beschwerdeführer erhob am 7. Dezem-

ber 2015 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht gegen die abwei-

sende Verfügung vom 26. November 2015. Sinngemäss rügt er eine un-

vollständige und im Ergebnis unrichtige Sachverhaltsdarstellung. Die Ein-

schätzung der Vorinstanz bezüglich der Arbeitsfähigkeit im angestammten 

Beruf (Akkordmetzger) im Umfang von 20% sowie in einer leidensadaptier-

ten Tätigkeit im Umfang von 100% sei sehr „optimistisch“. Zuletzt habe er 

bis 30. November 2014 leichte Bürotätigkeiten und eine Kontrolltätigkeit in 

der Produktion in überwiegend sitzender Arbeitshaltung verrichtet. Im 

Schreiben vom 21. September 2015 habe der Orthopäde Dr. E._______ 

der Vorinstanz mitgeteilt, dass durch die erweiterte und fortgeschrittene Er-

krankung eine Anpassung der Arbeitsfähigkeit neu zu ermitteln sei. Zudem 

habe der Beschwerdeführer neurologische Befunde von Dr. K._______ bei 

der Vorinstanz eingereicht, die jedoch von dieser aus arbeitsmedizinischer 

Sicht nicht erwähnt worden seien. Das konstante Sitzen im Berufsalltag sei 

aufgrund der häufig auftretenden Schmerzen nicht (mehr) zumutbar. Er sei 

der Auffassung, dass der Invaliditätsgrad aufgrund der Verschlechterung 

seiner gesundheitlichen Situation zu erhöhen sei, womit er sinngemäss die 

Aufhebung der Verfügung vom 26. November 2015 und die Neubeurteilung 

des Invaliditätsgrades beantragte. Als ergänzenden Hinweis fügte er an, 

dass ab 16. Dezember 2015 eine 3-wöchige Rehabilitationsbehandlung 

über die Deutsche Rentenversicherung erfolge (vgl. Beschwerdeakten [B-

act.] 6). Mit ergänzender Eingabe vom 9. Dezember 2015 (B-act. 2) sandte 

er den Steuerbescheid für das Jahr 2014 zu (B-act. 2.1) – als „Nachweis 

der Einkommenseinbusse (Fr. 49‘635.74)“ aufgrund der bestehenden In-

validität. 

C-7916/2015 

Seite 6 

D.b Am 28. Dezember 2015 forderte das Bundesverwaltungsgericht den 

Beschwerdeführer auf, einen Kostenvorschuss von Fr. 400.– zur Deckung 

der mutmasslichen Verfahrenskosten zu leisten (B-act. 7). Mit Zwischen-

verfügung vom 15. Januar 2016 (B-act. 10) wurde die Frist zur Leistung 

des Kostenvorschusses antragsgemäss (B-act. 9) bis zum 15. Februar 

2016 erstreckt.  

D.c In ihrer Vernehmlassung vom 20. Januar 2016 beantragte die IVSTA, 

die Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfügung sei zu 

bestätigen. Aus der Beschwerde ergäben sich mangels neuer medizini-

scher Beweismittel keine objektiven neuen Gesichtspunkte. Die Vorinstanz 

weise abschliessend darauf hin, dass es praxisgemäss für die Invaliditäts-

bemessung unerheblich sei, ob eine behinderte Person eine ihr zumutbare 

Erwerbstätigkeit auch tatsächlich ausübe oder nicht. Wer die Arbeitsfähig-

keit nicht oder nicht voll nutze, bei der Ausübung der zumutbaren Tätigkeit 

jedoch ein entsprechendes Einkommen erzielen könnte (vgl. Rz. 3034 

KSIH mit Hinweis auf die Rechtsprechung), könne keine oder keine höhere 

Rente beanspruchen (B-act. 11). 

D.d Am 2. Februar 2016 übermittelte der Beschwerdeführer via Telefax 

seine Replik, worin er an seinem Antrag auf Neubeurteilung seiner verblei-

benden Leistungsfähigkeit festhält. Er beanstandet im Wesentlichen, dass 

die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 20. Januar 2016 nicht auf 

seine in der Beschwerde angeführten Beanstandungen hinsichtlich der 

„Neuanpassung“ seiner verbleibenden Leistungsfähigkeit im angestamm-

ten Beruf sowie in Verweistätigkeiten eingegangen sei. Nach Ansicht des 

Beschwerdeführers sei aus den beigebrachten Röntgen-, CT-, und MRT-

Berichten sowie dem neurologischen Untersuchungsbefund sehr wohl eine 

allgemeine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes seit 2013 er-

kennbar. Seine aktuelle Erkrankung bestehe seit Oktober 2014, die er auf-

grund mehrerer Bandscheibenvorfälle im Nacken- und Lendenbereich 

während der Ausübung seiner Tätigkeit als Telefonverkäufer für Frisch-

fleisch und Handelswaren erlitten habe. 

D.e Mit unaufgeforderter Telefax-Eingabe vom 10. Februar 2016 wies der 

Beschwerdeführer darauf hin, dass sich seine „Einnahmen aus Lohner-

satzleistungen“ seit seiner fortdauernden Arbeitsunfähigkeit ab Oktober 

2014 im Jahr 2015 verringert hätten. Er habe finanzielle Einbussen in der 

Höhe von Fr. 55‘131.20 pro Jahr (B-act. 17). 

C-7916/2015 

Seite 7 

D.f In ihrer Duplik vom 15. Februar 2016 stellte die Vorinstanz fest, dass 

aus der Argumentation des Beschwerdeführers in seiner Replik vom 

2. Februar 2016 sich keine neuen Aspekte ergäben. Den Bericht über die 

ab 16. Dezember 2015 durchgeführte Reha-Behandlung habe er aus nicht 

nachvollziehbaren Gründen nicht vorgelegt. Es verbleibe deshalb bei den 

in der Vernehmlassung vom 20. Januar 2016 getroffenen Feststellungen 

und beim Antrag auf Abweisung der Beschwerde.  

D.g Mit Zwischenverfügung vom 3. März 2016 wurde dem Beschwerdefüh-

rer eine Nachfrist von 10 Tagen zur Leistung des Kostenvorschusses ge-

währt (B-act. 21). 

D.h Am 14. März 2016 teilte der Beschwerdeführer via Telefax-Eingabe 

mit, dass die Überweisung des Kostenvorschusses „etwas verspätet“ ver-

anlasst worden sei, da er Anfang Februar einige Arzttermine gehabt habe 

und aufgrund seiner enormen Schmerzen am Hals und den Nackenwirbeln 

einige Tage das Bett nicht habe verlassen können (B-act. 22).  

D.i Am 15. März 2016 verbuchte das Gericht den Eingang von Fr. 394.79 

in die Gerichtskasse (B-act. 24). 

D.j Mit Zwischenverfügung vom 23. März 2016 wurde der Beschwerdefüh-

rer aufgefordert, den verbleibenden Differenzbetrag von Fr. 5.21 netto in-

nert 10 Tagen ab Eröffnung dieser Zwischenverfügung auf das Konto des 

Bundesverwaltungsgerichts einzuzahlen, damit der Gesamtbetrag des zu 

leistenden Kostenvorschusses von Fr. 400.– netto auf dem Konto regis-

triert werden könne (B-act. 25). 

D.k Mit verfahrensleitender Verfügung vom 31. März 2016 wurde der Zah-

lungseingang des Kostenvorschusses über die Gesamtsumme von 

Fr. 400.– (per 15. und 29. März 2016) zur Kenntnis genommen. Zudem 

wurde ein Doppel der Duplik der Vorinstanz vom 15. Februar 2016 dem 

Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht und der Schriftenwechsel – vor-

behältlich weiterer Instruktionsmassnahmen – geschlossen (B-act. 29). 

D.l Zur Ergänzung der Beschwerdeakten übermittelte die Vorinstanz am 

31. März 2016 (Posteingang: 5. April 2016) den mittlerweile erhaltenen 8-

seitigen „Reha-Entlassungsbericht“ der Klinik L._______ vom 31. Dezem-

ber 2015 (B-act. 30 und 30.1). 

C-7916/2015 

Seite 8 

D.m Mit Schreiben vom 5. April 2016 brachte der Instruktionsrichter dem 

Beschwerdeführer den Reha-Entlassungsbericht vom 31. Dezember 2015 

zur Kenntnis (B-act. 31). 

D.n Mit unaufgeforderter Telefax-Eingabe vom 4. April 2016 teilte der Be-

schwerdeführer mit, dass zwar der Schriftenwechsel abgeschlossen wor-

den sei, er jedoch zur Duplik der Vorinstanz vom 15. Februar 2016 Stellung 

nehmen wolle. In seinem Schreiben nahm er Bezug auf die Behandlung in 

der Klinik L._______ (B-act. 32). 

D.o Am 27. April 2016 wurde eine Kopie der ergänzenden Stellungnahme 

des Beschwerdeführers vom 4. April 2016 der Vorinstanz zur Kenntnis ge-

bracht (B-act. 33). 

D.p Mit weiterer unaufgeforderter Telefax-Eingabe vom 7. Mai 2016 bestritt 

der Beschwerdeführer alle im Abschlussbericht der „Klinik M._______“ ge-

machten Angaben (B-act. 34). Die erwähnte Eingabe wurde am 9. Mai 

2016 der Vorinstanz zur Kenntnis gebracht und darauf hingewiesen, dass 

der Schriftenwechsel am 31. März 2016 abgeschlossen worden sei (B-

act. 35) 

D.q Mit Schreiben vom 19. Dezember 2016 (B-act. 41) teilte der zuständi-

ge Instruktionsrichter der Vorinstanz mit, dass der Schriftenwechsel am 

31. März 2016 abgeschlossen worden sei. Mit Eingaben per Telefax vom 

31. August 2016 (B-act. 36), 9. November 2016 (B-act. 37) und 16. De-

zember 2016 (B-act. 40) habe der Beschwerdeführer das Bundesverwal-

tungsgericht erneut angeschrieben. Die genannten Eingaben würden der 

Vorinstanz zur Kenntnis gebracht. 

E.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird 

– soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge-

gangen. 

 

  

C-7916/2015 

Seite 9 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Zu beurteilen ist die Beschwerde vom 7. Dezember 2015 gegen die Verfü-

gung vom 26. November 2015, mit der die IVSTA das Revisionsgesuch 

vom 5. März 2015 (Posteingang: 16. März 2015) abgewiesen hat.  

1.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verfahren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht richtet sich im Wesentlichen nach den Vorschriften des Bun-

desgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren 

vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021, vgl. auch Art. 37 VGG) so-

wie des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche-

rungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG, SR 830.1, vgl. auch Art. 3 lit. dbis 

VwVG). 

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt Beschwerden gegen Verfü-

gungen im Sinne von Art. 5 VwVG von gesetzlich definierten Vorinstanzen, 

sofern kein Ausnahmesachverhalt gegeben ist (Art. 31, 33, 32 VGG).  

1.3 Zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht ist legiti-

miert, wer durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung und am vo-

rinstanzlichen Verfahren teilgenommen hat (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 

VwVG).  

1.4 Eine Beschwerde muss schriftlich, unterschrieben sowie unter Angabe 

von Begehren und Begründung (Art. 52 Abs.1 VwVG) innert einer Frist von 

30 Tagen eingereicht werden (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Bei kostenpflichtigen 

Verfahren ist zudem ein Vorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfah-

renskosten zu leisten (Art. 63 Abs. 4 VwVG). 

2.  

2.1 Die Vorinstanz gehört zum gesetzlichen Kreis derjenigen, deren Ent-

scheide an das Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden können 

(Art. 33 lit. d VGG, explizit auch Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes 

vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). Es 

liegt auch kein gesetzlich der Zuständigkeit des Bundesverwaltungsge-

richts entzogener Sachverhalt vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist dem-

zufolge zur Beurteilung der Beschwerde zuständig. 

C-7916/2015 

Seite 10 

2.2 Als Adressat ist der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfü-

gung besonders berührt und hat an deren Aufhebung bzw. Änderung ein 

schutzwürdiges Interesse; er hat auch am vorinstanzlichen Verfahren als 

Partei teilgenommen (Art. 59 ATSG, Art. 48 Abs. 1 VwVG). Er ist daher zur 

Beschwerde legitimiert.  

2.3 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht und 

der Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde 

einzutreten (Art. 60 ATSG, Art. 52 VwVG und Art. 63 Abs. 4 VwVG).  

3.  

Bei Versicherten mit ausländischem Wohnsitz ist die IV-Stelle für Versi-

cherte im Ausland (IVSTA) für die Verfügung von Leistungen der Invaliden-

versicherung (IV) zuständig (Art. 40 Abs. 1 lit. b der Verordnung über die 

Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 [IVV, SR 831.201]). Der Be-

schwerdeführer ist seit Mitte 2011 wieder in Deutschland domiziliert. Die 

angefochtene Verfügung vom 26. November 2015 wurde somit zu Recht 

von der IVSTA erlassen. 

4.  

4.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedlandes der 

Europäischen Union und hat seit Juli 2011 seinen Wohnsitz in Deutschland 

(SVA-act. 149), weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen 

vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft ei-

nerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten 

andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) anwendbar 

ist (Art. 80a IVG in der Fassung gemäss Ziff. I 4 des Bundesgesetzes vom 

14. Dezember 2001 betreffend die Bestimmungen über die Personenfrei-

zügigkeit im Abkommen zur Änderung des Übereinkommens zur Errich-

tung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden 

die Systeme der sozialen Sicherheit koordiniert, um insbesondere die 

Gleichbehandlung aller Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten. 

4.2 Mit Blick auf den Verfügungszeitpunkt (26. November 2015) finden vor-

liegend auch die am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) 

Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 

2004 zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit 

(SR 0.831.109.268.1) sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parla-

ments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Moda-

litäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die 

C-7916/2015 

Seite 11 

Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11) 

Anwendung.  

4.2.1 Gemäss Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 haben Personen, 

für die diese Verordnung gilt, sofern (in dieser Verordnung) nichts anderes 

bestimmt ist, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvor-

schriften eines Mitgliedstaats wie die Staatsangehörigen dieses Staates. 

Im Rahmen ihres Geltungsbereichs tritt diese Verordnung an die Stelle al-

ler zwischen den Mitgliedstaaten geltenden Abkommen über soziale Si-

cherheit. Einzelne Bestimmungen von Abkommen über soziale Sicherheit, 

die von den Mitgliedstaaten vor dem Beginn der Anwendung dieser Ver-

ordnung geschlossen wurden, gelten jedoch fort, sofern sie für die Berech-

tigten günstiger sind oder sich aus besonderen historischen Umständen 

ergeben und ihre Geltung zeitlich begrenzt ist. Um weiterhin Anwendung 

zu finden, müssen diese Bestimmungen in Anhang II aufgeführt sein. Ist es 

aus objektiven Gründen nicht möglich, einige dieser Bestimmungen auf 

alle Personen auszudehnen, für die diese Verordnung gilt, so ist dies an-

zugeben (Art. 8 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004). Die Bestim-

mung des anwendbaren Rechts ergibt sich aus Art. 11 ff. der Verordnung 

(EG) Nr. 883/2004. Der Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine In-

validenrente richtet sich nach schweizerischem Recht (BGE 130 V 253 

E. 2.4). 

4.2.2 Der Träger eines Mitgliedstaats hat jedoch gemäss Art. 49 Abs. 2 der 

Verordnung (EG) Nr. 987/2009 die von den Trägern der anderen Mitglied-

staaten erhaltenen ärztlichen Unterlagen und Berichte sowie die verwal-

tungsmässigen Auskünfte ebenso zu berücksichtigen, als wären sie in sei-

nem eigenen Mitgliedstaat erstellt worden. Jeder Träger behält indessen 

die Möglichkeit, die antragstellende Person durch einen Arzt oder eine Ärz-

tin seiner Wahl untersuchen zu lassen. Es besteht hingegen keine Pflicht 

zur Durchführung einer solchen Untersuchung. 

4.3 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtss-

ätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Tatbestandes Geltung haben, wobei nach ständiger Praxis auf den im Zeit-

punkt des Erlasses des angefochtenen Verwaltungsaktes (hier: 26. No-

vember 2015) eingetretenen Sachverhalt abgestellt wird (BGE 130 V 329, 

BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für 

die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem 

Zeitpunkt nach den in Kraft stehenden Normen zu prüfen (pro rata tempo-

C-7916/2015 

Seite 12 

ris; vgl. BGE 130 V 445). Tatsachen, die den Sachverhalt seit dem Zeit-

punkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung verändert haben, sollen 

im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein 

(BGE 121 V 362 E. 1b). Nach Verfügungserlass verfasste ärztliche Be-

richte können jedoch berücksichtigt werden, wenn sie (rückwirkend) Bezug 

auf den bereits im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung 

vorliegenden gesundheitlichen Zustand des Beschwerdeführers nehmen, 

somit mit dem Streitgegenstand in engem Sachzusammenhang stehen 

und allenfalls geeignet sind, die Beurteilung im Zeitpunkt des Verfügungs-

erlasses zu beeinflussen (vgl. BGE 116 V 80 E. 6b). 

5.  

5.1 Vorliegend ist das IVG und die IVV in den Fassungen der 6. IV-Revi-

sion, erstes Massnahmenpaket (Revision 6a) anzuwenden (IVG in der Fas-

sung vom 18. März 2011 [AS 2011 5659], in Kraft seit 1. Januar 2012; die 

IVV in der Fassung vom 16. November 2011 [AS 2011 5679], in Kraft seit 

1. Januar 2012). Ferner sind das ATSG und die Verordnung vom 11. Sep-

tember 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSV, SR 830.11) zu beachten. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen 

der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität 

(Art. 8) sowie der Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen 

(Art. 17) entsprechen den von der Rechtsprechung zur Invalidenversiche-

rung entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 

3.2 und 3.3). 

5.2 Die Revision einer gesprochenen Rente kann auf Begehren des Ren-

tenempfängers oder von Amtes wegen erfolgen (Art. 17 Abs. 1 ATSG). 

Eine Anpassung des Invaliditätsgrades im Revisionsverfahren setzt eine 

erhebliche und anhaltende Änderung der tatsächlichen Verhältnisse vo-

raus.  

Zeitlicher Ausgangspunkt dieser Beurteilung ist der Sachverhalt im Zeit-

punkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Ver-

fügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit 

rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchfüh-

rung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung 

in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht 

(BGE 130 V 71 E. 3.2.3). Ferner muss die Veränderung der Verhältnisse 

erheblich, das heisst hinsichtlich des resultierenden Invaliditätsgrad geeig-

net sein, Auswirkungen auf die Rente zu zeitigen. Diese Änderung kann 

C-7916/2015 

Seite 13 

den Gesundheitszustand, erwerbliche Auswirkungen oder auch die an-

wendbare Methode betreffen (BGE 130 V 343 E. 3.5). Unter revisionsrecht-

licher Perspektive ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im 

Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalts allerdings unerheb-

lich (BGE 112 V 371 E. 2b m.w.H.; Sozialversicherungsrecht – Rechtspre-

chung [SVR] 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a). Ebenfalls unbeachtlich bleiben 

nicht genügend fassbare oder lediglich vorübergehende Sachverhaltsän-

derungen (KIESER, Die Erheblichkeit der Invaliditätsgradänderung als Ren-

tenanpassungsvoraussetzung nach Art. 17 Abs. 1 ATSG, in: Schaffhau-

ser/Schlauri [Hrsg.], Sozialversicherungsrechtstagung 2007, S. 159) 

6.  

6.1 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens können die Verletzung von 

Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder der Überschreitung 

des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sach-

verhalts sowie die Unangemessenheit des Entscheids gerügt werden 

(Art. 49 Abs. 1 VwVG). 

6.2 Das Beschwerdeverfahren ist von der Untersuchungsmaxime be-

herrscht, weshalb das Gericht von Amtes wegen für die richtige und voll-

ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat. 

Dieser Grundsatz gilt indessen nicht unbeschränkt; er findet sein Korrelat 

in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 E. 2 und BGE 

122 V 158 E. 1a, je m.w.H.) und der Rügemaxime, wonach der angefoch-

tene Akt nicht auf sämtliche denkbaren Mängel hin zu untersuchen ist, son-

dern das Gericht sich nur mit jenen Einwänden auseinandersetzen muss, 

die in der Beschwerde thematisiert wurden (vgl. AUER, in: Auer/Mül-

ler/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal-

tungsverfahren [VwVG], Zürich 2008, Art. 12 Rz. 12). 

6.3 Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, so-

fern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, nach dem Beweismass der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines 

bestimmten Sachverhalts genügt dieser Anforderung nicht. Das Gericht hat 

vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen mögli-

chen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 

360 E. 5b und BGE 125 V 195 E. 2, je m.w.H.). Führen die von Amtes we-

gen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei 

pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sach-

verhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und es könnten 

C-7916/2015 

Seite 14 

weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts 

mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-

tizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der 

Sozialversicherung, 1999, S. 212, Rz. 450; vgl. auch BGE 122 V 157 

E. 1d, 122 II 464 E. 4a, 120 Ib 224 E. 2b). Diese Praxis wurde vom Bun-

desgericht bestätigt (vgl. z.B. Urteil des BGer 8C_671/2014 vom 19. März 

2015 E. 2 m.w.H.). 

6.4 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie einzelne Beweismittel zu wür-

digen sind; für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach hat die Behörde Be-

weise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 

pflichtgemäss zu würdigen. Alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie 

stammen, sind objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die ver-

fügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechts-

anspruches gestatten (BGE 125 V 351 E. 3a).  

6.5 Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob 

der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Unter-

suchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis 

der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begrün-

det sind (BGE 125 V 351 E. 3.a). 

Die fachliche Qualifikation des Experten spielt für die richterliche Würdi-

gung einer Expertise eine erhebliche Rolle, denn bezüglich der medizini-

schen Stichhaltigkeit eines Gutachtens müssen sich Verwaltung und Ge-

richte auf seine Fachkenntnisse verlassen können. Deshalb ist für die Eig-

nung eines Arztes als Gutachter in einer bestimmten medizinischen Diszi-

plin ein entsprechender spezialärztlicher Titel des berichtenden oder zu-

mindest des den Bericht visierenden Arztes vorausgesetzt (Urteile BGer 

9C_410/2008 vom 8. September 2009 E. 3.3.1 in fine, I 142/07 vom 

20. November 2007 E. 3.2.3 und EVG I 362/06 vom 10. April 2007 E. 3.2.1; 

vgl. auch SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2 [nicht publizierte Textpassage 

der E. 3.3.2 des Entscheides BGE 135 V 254]). 

Das Bundesgericht hat zudem Richtlinien zur Würdigung bestimmter For-

men medizinischer Berichte und Gutachten aufgestellt (vgl. BGE 125 V 352 

E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b). Im Rahmen des Verwaltungsverfahrens ein-

C-7916/2015 

Seite 15 

geholten Gutachten externer Spezialärzte, die aufgrund eingehender Be-

obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht 

erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 

gelangen, ist demnach volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht kon-

krete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 

V 353 E. 3.b.bb m.w.H.). Berichte behandelnder Haus- und Spezialärzte 

sind aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten 

hingegen mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3.b.cc; Urteil EVG 

I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 m.w.H.), aber auch nicht von vornherein 

unbeachtlich (Urteil BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 

Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurtei-

lung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Ver-

fügung. Sie setzen dabei insbesondere die für die Invalidenversicherung 

nach Art. 6 ATSG massgebende funktionelle Leistungsfähigkeit der Versi-

cherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgaben-

bereich auszuüben (Art. 59 Abs. 2bis IVG und Art. 49 Abs. 1 Satz 1 IVV). 

RAD-Berichte sind versicherungsinterne Dokumente, die von Gutachten im 

Sinn von Art. 44 ATSG nicht erfasst werden, weshalb die in dieser Norm 

enthaltenen Verfahrensregeln bei der Einholung von RAD-Berichten keine 

Wirkung entfalten (BGE 135 V 254 E. 3.4 S. 258 ff.; Urteil des BGer 

8C_385/2014 vom 16. September 2014 E. 4.2.1). Der Beweiswert von 

RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist nach der Rechtsprechung mit 

jenem externer medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, 

sofern sie den praxisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten 

(vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232) genügen und die Arztperson über die 

notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (BGE 137 V 210 E. 1.2.1 

S. 219 f.). Auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen 

kann bereits bei Vorliegen geringer Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit nicht abgestellt werden (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 

V 465 E. 4.4 S. 469 f.; Urteil 8C_385/2014 E. 4.2.2).   

7.  

7.1 Bestritten wird von der Vorinstanz eine erhebliche Verschlechterung 

des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers seit den letzten, in 

Rechtskraft erwachsenen Verfügungen vom 16. Januar 2013 (Anspruch 

auf eine halbe Rente). 

C-7916/2015 

Seite 16 

Vorliegend ist daher zu prüfen, ob zwischen den Verfügungen vom 16. Ja-

nuar 2013 (Referenzzeitpunkt) und der vorliegend angefochtenen Revisi-

onsverfügung vom 26. November 2015 (Revisionszeitpunkt) eine wesent-

liche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die ge-

eignet war bzw. ist, den IV-Grad (56%) des Beschwerdeführers in renten-

relevanter Weise zu beeinflussen (vgl. E. 5.2 m.w.H.). 

7.2  

7.2.1 Eingangs ist festzuhalten, dass sich die Vorinstanz im Rentenent-

scheid vom 16. Januar 2013 (vgl. Sachverhalt Bst. B.e) – nebst diverser 

Arztberichte und Röntgenbilder – auf das von der Deutschen Rentenversi-

cherung in Auftrag gegebene 7-seitige fachärztliche orthopädische Gutach-

ten (erfasst als „Ausführlicher ärztlicher Bericht“ im Formular E 213; vgl. 

IVSTA-act. 17, 67) und den ergänzenden 5-seitigen Gutachtensteil von Dr. 

E._______ vom 17. August 2012 (IVSTA-act. 18) sowie die darauf fol-

gende Stellungnahme vom 28. September 2012 des medizinischen Diens-

tes der IVSTA stützte (IVSTA-act. 22). 

7.2.2 Dr. E._______ diagnostizierte im Rahmen der orthopädischen Unter-

suchung vom 16. August 2012 folgende Gesundheitsbeeinträchtigungen 

des Beschwerdeführers (IVSTA-act. 18):  

1. Zervikobrachialgie rechts mit dringendem Verdacht auf Wurzelkompression 

C5/6 bei Klippel-Feil-Syndrom der HWS (M53.1+G);  

2. Zustand nach Epikondylitis-Operation rechts (M77.8+Z; „Tennisellbogen“);  

3. Lumbalsyndrom mit mässiger rechtsseitiger Lumboischialgie (M54.16+G);  

4. Gonarthrose Grad 1 beidseitig (M17.9 +BG).  

Zusammenfassend beurteilte der Orthopäde den Gesundheitszustand des 

Exploranden wie folgt: Bei dem Patienten liege als Hauptbefund klinisch 

wie nativ-radiologisch der dringende Verdacht auf ein Wurzelkompressi-

onssyndrom der Halswirbelsäule (HWS) in der Höhe C5/6 rechts vor. De-

generative Veränderungen der Lendenwirbelsäule (LWS) würden zu einer 

leichten rechtsseitigen Ischialgie führen, die Kniegelenke seien ebenfalls 

degenerativ mässig betroffen. Der Krankheitsverlauf sei chronisch progre-

dient, die bisherige Operation am rechten Ellbogen habe keine zufrieden-

stellenden Ergebnisse erbracht.  

Er nannte folgende Funktionseinschränkungen: Heben und Tragen schwe-

rer Lasten ist nur kurzzeitig möglich, Zwangshaltungen der Wirbelsäule 

C-7916/2015 

Seite 17 

müssen vermieden werden, ebenso aber auch ständiges Sitzen (IVSTA-

act. 18). Die Leistungsfähigkeit im angestammten Beruf (Metzger) betrage 

„unter 3 Stunden“; die Leistungsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit 

(z.B. Stehen, Gehen und Sitzen im Rahmen eines technischen Berufes – 

vorwiegend in geschlossenen Räumen) sei durchaus möglich. Die Arbeits-

leistung sei herabgesetzt, weil der Versicherte in der Gebrauchsfähigkeit 

des rechten Armes eingeschränkt sei Der Grad der Leistungsminderung 

betrage für jede sonstige, den Fähigkeiten des Betreffenden entspre-

chende Tätigkeit 10-20%; Einsatzbeschränkungen bestünden ab 17. Au-

gust 2012 bis ca. in einem Jahr (d.h. bis August 2013; vgl. IVSTA-act. 17). 

7.2.3 Dr. N._______, Facharzt für Allgemeine Medizin, des medizinischen 

Dienstes der IVSTA hielt in seiner Stellungnahme vom 28. September 2012 

als Hauptdiagnosen fest: komplizierte Epicondylitis rechts, Verdacht auf 

Wurzelkompression C5/6 rechts. Als Nebendiagnose mit Auswirkung auf 

die Arbeitsfähigkeit nannte er eine Adipositas BMI 35. Als Nebendiagnosen 

ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit attestierte er ein Lumbalsyn-

drom und eine beginnende Gonarthrose. Aus arbeitsmedizinischer Sicht 

schätzte er die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner bishe-

rigen Tätigkeit (als Akkordmetzger) auf 80% ab 11. Juli 2008, die Arbeits-

unfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeiten auf 0% ein. Dr. 

N._______ beurteilte die Gesundheitssituation des Beschwerdeführers wie 

folgt: Der Versicherte sei mit der rezidivierenden Epicondylitis rechts als 

Akkordmetzger seit Juli 2008 nicht mehr arbeitsfähig (trotz kurzzeitigen 

Versuchen der Arbeitsaufnahme). Das Cervikalsyndrom und das Lumbal-

syndrom schlössen einen rein sitzenden Beruf aus. Verweistätigkeiten 

ohne anhaltende schwere Belastung des rechten Armes und in wechseln-

der Stellung seien möglich. Als technischer Kaufmann sei der Versicherte 

ebenfalls arbeitsfähig (IVSTA-act. 22). 

7.3 Als Nachweis der geltend gemachten Verschlechterung seines Ge-

sundheitszustandes legte der Beschwerdeführer mit Revisionsgesuch vom 

5. März 2015 und Einwandschreiben vom 21. September 2015 (IVSTA-

act. 75) folgende Dokumente vor: 

– 17.08.2012: „Ausführlicher ärztlicher Bericht“ (E 213 DE) von Dr. 
E._______; (IVSTA-act. 67), der bereits im ersten abgeschlossenen IV-
Verfahren (2013) mitberücksichtigt worden ist. 

– 24.10.2014: an den Versicherten gerichtetes Kündigungsschreiben in der 
Probezeit der F._______ GmbH & Co. KG in DE-(…) (IVSTA-act. 41). 

– 11.03.2015: ärztliche Bescheinigung des Hausarztes Dr. D._______ (IV-
STA-act. 40); Arbeitsfähigkeit seit 28.11.2014 mit stetiger Verschlimme-
rung der gesundheitlichen Situation (lumbale Bandscheibenschäden). 

C-7916/2015 

Seite 18 

– 11.03.2015: Karteieinträge über Arztbesuche und Untersuchungen von 
Dr. D._______ im Zeitraum vom 16.8.2012 bis 29.4.2015 (IVSTA-
act.  39 f., 57 S. 2). 

Zudem stützte sich die Vorinstanz in ihrem Entscheid vom 26. November 

2015 auf folgende Arztberichte, Fragebögen und Stellungnahmen des RAD 

Rhone:  

– 14.01.2015: Röntgenbild (IVSTA-act. 48). 

– 14.01.2015: Röntgenbefund von Dr. I._______, Radiologie (…), adressiert 
an den orthopädischen Facharzt Dr. E._______ (IVSTA-act. 50). 

– 23.01.2015: nicht unterzeichneter Labor-Endbefund (IVSTA-act. 51) von 
Dr. O._______, Fachärztin für Labormedizin, adressiert an den orthopädi-
schen Facharzt Dr. E._______; Laborbefund negativ. 

– 31.03.2015: Röntgenbefund Halswirbelsäule von Dr. J._______, Radiolo-
gie (…), adressiert an den orthopädischen Facharzt Dr. E._______ (IVSTA-
act. 52); keine Antigene für entzündliche Prozesse wie Spondylitis oder 
Arthritis festgestellt. 

– 16.04.2015: Stellungnahme von Dr. P._______, RAD-Arzt und Arzt für All-
gemeine Medizin (IVSTA-act. 44); weitere Abklärungen sind notwendig. 

– 29.04.2015: Fragebogen für die IV-Rentenrevision, ausgefüllt durch den 
Versicherten (IVSTA-act. 46): Erwerbstätigkeit als Verkäufer/Produktions-
leitung im Zeitraum November 2013 bis November 2014; Kündigung durch 
die F._______ GmbH (vgl. IVSTA-act. 41). 

– 05.05.2015: Röntgenbild (IVSTA-act. 47). 

– 05.05.2015: Karteieinträge von Dr. D._______ im Zeitraum vom 
16.08.2012 bis 29.04.2015 (IVSTA-act. 49); Auflistung der Untersuchungs-
ergebnisse. 

– 24.06.2015: Schlussbericht von Dr. Q._______ (RAD-Arzt) und Beilage 
zum Schlussbericht des RAD (IVSTA-act. 57); unveränderte Arbeitsunfä-
higkeit. 

– 14.07.2015: Fragebogen für den Arbeitgeber, F._______ GmbH in […]. Der 
Versicherte sei in der Zeit vom 1.11.2013-31.03.2014 und vom 5.05.2014-
27.10.2014 als Telefonverkäufer und Produktionsleiter im Unternehmen tä-
tig gewesen und anschliessend bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnis-
ses (30.11.2014) frei gestellt worden (IVSTA-act. 61). 

– 25.08.2015: Stellungnahme von Dr. Q._______ (RAD-Arzt) betreffend die 
unvollständige Datenlage von Dr. D._______ und Arbeitsfähigkeit des Be-
schwerdeführers (IVSTA-act. 71). 

– 21.09.2015: „Ärztliche Bescheinigung“ von Dr. E._______, Facharzt für Or-
thopädie (IVSTA-act. 73, 76); Bestätigung der ambulanten Behandlung seit 
Januar 2015; „neu“ attestierte ausstrahlende Beschwerden in Arme und 
Beine. 

– 21.09.2015: Teil B des zweiseitigen „Gutachtens nach Aktenlage“ von Dr. 
G._______, Facharzt für Allgemeinmedizin, Spezialmedizin, Betriebsmedi-
zin, Facharzt für Physikalische und REHA-Medizin, Chirotherapie und Na-
turheilverfahren, verfasst im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit, Agentur 
H._______ (IVSTA-act. 78). 

C-7916/2015 

Seite 19 

– 21.10.2015: Stellungnahme von Dr. Q._______, RAD-Arzt (IVSTA-act. 80). 

– verschiedene Röntgenbilder und Laborbefunde. 

8.  

8.1 Unbestritten ist vorliegend zwischen den Parteien, dass dem Be-

schwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Akkordmetzger nicht mehr zu-

mutbar ist (Arbeitsunfähigkeit von 80%; IVSTA-act. 57, 80, 83). Nachfol-

gend bleibt deshalb zu prüfen, ob mit Blick auf eine angepasste Verweistä-

tigkeit eine revisionsrelevante Änderung eingetreten ist, wie der Beschwer-

deführer geltend macht und was die Vorinstanz verneint. In Anbetracht des-

sen ist in den nachfolgenden Erwägungen nicht weiter auf die vom Be-

schwerdeführer gerügte (B-act. 4 S. 3) vorinstanzliche Beurteilung, er 

könne noch zu 20% als Akkordmetzger arbeiten, einzugehen. 

8.2 Vorliegend ist den im Revisionsverfahren eingereichten Dokumenten 

zu entnehmen, dass in orthopädischer Hinsicht neu Diskusprolapse an den 

Halswirbelkörpern C3/C4 links und C5/C6 rechts mit je mässigem Kontakt 

zur Nervenwurzel (vgl. Radiologiebericht vom 31.3.2015 [VSTA-act. 52], 

Karteieinträge vom 5. Mai 2015 sowie ärztliche Bescheinigung vom 

21.9.2015 [dort halten der Hausarzt und Dr. E._______ fälschlicherweise 

einen Diskusprolaps C4/C5 links fest; IVSTA-act. 49, 73]) festgestellt wor-

den sind. Der Hausarzt machte in seinen Karteieinträgen den zusätzlichen 

Vermerk „deutliches Arm-Lasèguephänomen bis ins rechte Bein“. Im Ren-

tenverfahren vor der SVA B._______ waren nur eine Unkarthrose (Arthrose 

HWS) und Höhenminderung am Halswirbelkörper C5/6 sowie ein Klippel-

Feil-Syndrom (angeborenes Fehlbildungssyndrom mit Verschmelzung von 

Halswirbeln) mit Blockwirbel C2/3 und in radikulärer Hinsicht ein dringen-

der Verdacht auf Wurzelkompression C5/6 festgehalten worden. Nicht 

nachvollzogen werden kann deshalb die Einschätzung von Dr. Q._______, 

RAD Rhone, vom 24. Juni 2015, die eingereichten Röntgenbefunde zeig-

ten nur mässige degenerative Veränderungen, ohne eindeutige Diskusher-

nie oder Kompression der Wurzeln, eine Änderung werde nicht glaubhaft 

gemacht. Auch sitzende Tätigkeiten im Wechsel könnten medizinisch ohne 

Weiteres zugemutet werden (IVSTA-act. 57). Dasselbe gilt für den Lumbal-

bereich: Wurden im Röntgenbild der Lendenwirbelsäule, das der klinischen 

Untersuchung durch Gutachter Dr. E._______ am 16. August 2012 zu-

grunde lag, eine leichte Höhenminderung L3, ein Facettensyndrom, ein 

möglicher enger Spinalkanal sowie eine etwas verstärkte Bandscheiben-

degeneration T10/T12 und ein Lumbalsyndrom mit mässiger rechtsseitiger 

Lumboischialgie (M54.16) diagnostiziert, kann dem Röntgenbericht LWS 

C-7916/2015 

Seite 20 

vom 14. Januar 2015 auf Höhe L4/5 ein breiter, flacher dorsaler Nukle-

usprolaps (Bandscheibenvorfall) mit mässiger raumfordernder Wirkung so-

wie im Wirbelkörper L5/S1 ein breiter flacher, rechts medio-lateral betonter 

Nukleusprolaps mit Kontakt zur Nervenwurzel S1 rechts entnommen wer-

den (IVSTA-act. 50). Dr. D._______ hielt in seinen Karteieinträgen vom 11. 

März 2015 und 5. Mai 2015 für den 14. Januar 2015 einen „Bandscheiben-

vorfall L5/S1 medio-lateral rechts“ fest. Damit liegen in orthopädischer Hin-

sicht klar veränderte Verhältnisse vor, die nicht mit überwiegender Wahr-

scheinlichkeit den Schluss zulassen, eine („auch sitzende Tätigkeit im 

Wechsel“) sei zu 100% zumutbar. Auch kann nicht auf eine vorüberge-

hende Schmerzexazerbation geschlossen werden, wie sie Dr. P._______ 

des RAD Rhone in einer ersten Stellungnahme vom 16. April 2015 in Frage 

stellte (IVSTA-act. 44). Zwar schliesst Dr. G._______ in seinem (nur aus-

zugsweise vorliegenden) Gutachten vom 21. September 2015 auf eine ver-

bleibende vollschichtige Arbeitsfähigkeit in leichten bis mittelschweren Tä-

tigkeiten (IVSTA-act. 78), jedoch hält er eine Arbeitsfähigkeit von „über 

sechs Stunden“ pro Tag fest, was – in Kombination mit den unbestrittenen 

Beschwerden am rechten Ellenbogen, dem am 21. September 2015 attes-

tierten Karpaltunnelsyndrom rechts (IVSTA-act. 73) und der beginnenden 

bzw. mässigen Gonarthrose beidseits –  nicht ohne Weiteres auf eine voll-

schichtige Arbeitsausübung im Sinne des schweizerischen Rechtsver-

ständnisses (d.h. zu 8 Stunden pro Tag [vgl. Urteil des BGer 9C_567/2015 

vom 13. April 2016 E. 5.1]) schliessen lässt. Hinzu kommt, dass Dr. 

Q._______, auf dessen Beurteilung die Vorinstanz im angefochtenen Ent-

scheid abstützte, über keinen Facharzttitel in Orthopädie verfügt (vgl. dazu 

E. 6.5 und Urteil des BGer 9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3). Damit 

erweist sich die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung in orthopädischer 

Hinsicht als unvollständig, weshalb diesbezüglich weitere Abklärungen zu 

treffen sind. Dabei werden die attestierten Knieprobleme (mässige Gon-

arthrose beidseits [IVSTA-act. 17], die von Dr. Q._______, RAD Rhone, in 

seiner Stellungnahme vom 24. Juni 2015 als beginnende Gonarthrose 

rechts wiedergegeben wurde [IVSTA-act. 57]) in ihrem Verlauf zu prüfen 

und zu berücksichtigen sein. Die Beurteilung einer angepassten Verweistä-

tigkeit wird auch den chronischen Ellenbogenschmerzen rechts bei Epico-

ndylitis humeri radialis rechts – mit Status nach operativer Revision am 

1.12.2008 ohne klaren Erfolg – und dem attestierten Karpaltunnelsyndrom 

rechts Rechnung zu tragen haben. 

 

9.  

C-7916/2015 

Seite 21 

9.1 In Gesamtwürdigung der Sachlage und Aktenlage ist festzustellen, 

dass nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bestätigt werden kann, 

der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit rechtskräf-

tigem Rentenentscheid vom 16. Januar 2013 nicht in rentenrelevanter 

Weise verändert. Die Sache ist deshalb zu ergänzenden Abklärungen (or-

thopädische Begutachtung in der Schweiz), zur erneuten Prüfung einer Än-

derung des bisherigen Rentenanspruchs und zur Neuberechnung des Ein-

kommensvergleichs (vgl. dazu E. 9.2) an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

Unbestritten ist dabei, dass der Beschwerdeführer einen Anspruch auf wei-

tere Ausrichtung der halben Invalidenrente hat.  

Bei dieser Sachlage ist nicht weiter auf die konkret bezifferte Erwerbsein-

busse (B-act. 2, 17), den geltend gemachten problematischen Arbeitsweg 

(B-act. 4), die (in den Akten unterschiedlichen dargestellten) Gründe für die 

Kündigung durch den letzten Arbeitgeber (IVSTA-act. 61; B-act. 4, 14) und 

die gemäss Beschwerdeführer gescheiterte Rehabilitationsbehandlung in 

der Klinik L._______ vom 14. bis 30. Dezember 2015 sowie die dort fest-

gehaltenen – deutlich in Diskrepanz zu den in Erwägung 8.2 genannten 

ärztlichen Feststellungen stehenden – Befunde („leichte degenerative Ver-

änderungen der mittleren Brustwirbelsäule“, LWS: „leichte sagittale [Schnitt 

durch den Körper von oben nach unten und von hinten nach vorne] Fehl-

statik, initiale Spondylosen“ und HWS: „leichte sagittale Fehlstatik, sonst 

Normalbefund“) einzugehen (B-act. 30, 32, 34). 

9.2 Darauf hinzuweisen bleibt, dass Dr. E._______ im orthopädischen Gut-

achten, das dem rentengewährenden Entscheid vom 16. Januar 2013 zu-

grunde lag, geschlossen hatte, dass dem Beschwerdeführer noch eine 

leichte (teilweise mittelschwere Arbeit) im Rahmen eines technischen Be-

rufes vollschichtig zumutbar sei, unter Beachtung des erwähnten negativen 

Leistungsbildes und einer Leistungsminderung von 10 bis 20%. Die ge-

nannte Leistungsminderung wurde ohne weitere Begründung weder von 

Dr. N._______ in seiner Stellungnahme vom 28. September 2012 (IV-act. 

22) noch der Vorinstanz im Einkommensvergleich vom 1. November 2012 

(IV-act. 25) übernommen. Der gewährten halben Rente lag damit ein frag-

lich fehlerhafter Einkommensvergleich (Arbeitsfähigkeit von 100% in ange-

passter Verweistätigkeit) zugrunde. Am 25. August 2016 berief sich Dr. 

Q._______ des RAD Rhone wiederum auf das Gutachten Dr. E._______ 

und die darin enthaltene Leistungsminderung von 10-20% (IV-act. 71). 

Auch die Vorinstanz nahm in der Begründung der angefochtenen Verfü-

gung auf diese Beurteilung Bezug und führte aus, es bestehe eine unver-

C-7916/2015 

Seite 22 

änderte Situation, in angepasster Verweistätigkeit bestehe eine Arbeitsun-

fähigkeit von 20%. Der dabei festgehaltene Erwerbsunfähigkeitsgrad von 

56% stützt jedoch zu Unrecht ab auf den Einkommensvergleich vom 1. 

November 2012, der eine Arbeitsfähigkeit von 100% berücksichtigte (IV-

act. 83). 

10.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

10.1 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt gemäss Art. 63 Abs. 1 und 

Abs. 3 VwVG die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. 

Da eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der Beschwerde führen-

den Partei gilt (BGE 132 V 215 E. 6), sind dem Beschwerdeführer keine 

Verfahrenskosten aufzuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 

400.– ist ihm nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils auf ein von ihm zu 

bezeichnendes Konto zurückzuerstatten. Der Vorinstanz sind ebenfalls 

keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

10.2 Die ganz oder teilweise obsiegende Partei hat Anspruch auf eine Par-

teientschädigung (Art. 64 Abs. 1 und 2 VwVG in Verbindung mit Art. 7 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Dem nicht an-

waltlich vertretenen Beschwerdeführer sind keine notwendigen und ver-

hältnismässig hohen Kosten im Sinne von Art. 64 Abs. 1 VwVG entstanden, 

weshalb ihm keine Parteientschädigung auszurichten ist. Die unterlie-

gende Vorinstanz hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 

7 Abs. 3 VGKE). 

 

  

C-7916/2015 

Seite 23 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung vom 26. 

November 2015 wird aufgehoben und die Sache zu weiteren Abklärungen 

im Sinne der Erwägung 9 an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird 

der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.– nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Urteils auf ein von ihm zu bezeichnendes Konto zurück-

erstattet 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: 

Formular „Zahladresse“) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

 

 

Beat Weber Urs Walker 

 

  

C-7916/2015 

Seite 24 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. 

Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Be-

gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(vgl. Art. 42 BGG). 

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