# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f1e6ff2-e3bf-5feb-8b86-c80d39f1703f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.06.2010 D-4234/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4234-2010_2010-06-15.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4234/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 5 .  J u n i  2 0 1 0   

Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard;
Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.

A._______, geboren ..., Mongolei,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 
(Dublin-Verfahren);
Verfügung des BFM vom 4. Juni 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4234/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass sich der Beschwerdeführer – ein Staatsangehöriger der Mongo-
lei – gemäss den Akten seit dem Jahre 2006 in verschiedensten euro-
päischen Staaten aufgehalten und auch schon an mehreren Orten um 
Asyl ersucht hat, 

dass er gemäss Verzeichnung in der Eurodac-Datenbank am 19. Feb-
ruar 2006 erstmals in Österreich einen Asylantrag stellte, 

dass er danach – von Frankreich kommend – am 18. April 2006 in der 
Schweiz ein Asylgesuch einreichte, wobei das BFM auf dieses Gesuch 
mit Verfügung vom 3. Mai 2006 nicht eintrat (vgl. dazu die Akten), 

dass dieser Entscheid des BFM unangefochten in Rechtskraft erwuchs 
und der Beschwerdeführer danach als unbekannten Aufenthalts galt, 

dass  sich  der  Beschwerdeführer  seinen  Angaben  zufolge  von  der 
Schweiz nach Österreich begeben haben will,  wo er  polizeilich regi-
striert, jedoch nicht länger geblieben sei, sondern sich nach England 
begeben habe, von wo er  einige Monate  später  nach Irland gelangt 
sei, 

dass er gemäss Verzeichnung in der Eurodac-Datenbank am 18. No-
vember 2008 auch in Irland einen Asylantrag stellte, 

dass er in Irland einen negativen Entscheid erhalten habe, worauf er 
illegal im Land geblieben sei, bis ihn die irischen Behörden im Novem-
ber 2009 nach Österreich zurückgeführt hätten, 

dass er gemäss Verzeichnung in der Eurodac-Datenbank am 21. No-
vember 2009 in Österreich ein zweites Mal einen Asylantrag stellte, 

dass er schliesslich – von Österreich kommend – am 28. April  2010 
auch in der Schweiz ein zweites Mal ein Asylgesuch eingereicht hat, 

dass das BFM am 3. Mai 2010 mit dem Beschwerdeführer eine sum-
marische Befragung durchführte, in deren Verlauf ihm das rechtliche 
Gehör zu einer Wegweisung nach Österreich gewährte wurde, 

dass  er  in  diesem Zusammenhang  geltend  machte,  er  könne  nicht 
nach Österreich zurückkehren, da er dort  Nachstellungen von Seiten 

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einiger Landsleuten erlitten und noch weitere Nachstellungen zu be-
fürchten habe, wobei er im Weiteren anführte, falls er die Schweiz zu 
verlassen habe, dann wolle er keinesfalls in Richtung eines Drittstaa-
tes ausgeschafft werden, sondern direkt in die Mongolei, wohin er aber 
eigentlich auch nicht zurückkehren möchte, 

dass am 7. Mai 2010 von Seiten des BFM ein Ersuchen um Wiederauf-
nahme des Beschwerdeführers an die zuständige österreichische Be-
hörde  ging,  welchem von  Österreich  am 12.  Mai  2010  ausdrücklich 
entsprochen wurde, 

dass das BFM in der Folge mit Verfügung vom 4. Juni 2010 – eröffnet 
am gleichen Tag – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylge-
setzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eintrat, dessen Wegweisung nach Österreich 
anordnete und ihn aufforderte, die Schweiz sofort zu verlassen, wobei 
der Beschwerdeführer gleichzeitig vom BFM in Ausschaffungshaft ver-
setzt wurde, 

dass das BFM in seinem Entscheid – unter Verweis auf die einschlägi-
gen Bestimmungen zum Dublin-Verfahren,  die Verzeichnung des Be-
schwerdeführers in der Eurodac-Datenbank,  seinen Angaben zu sei-
nem bisherigen Reiseweg durch Europa sowie die aus Österreich ein-
gelangte Erklärung betreffend dessen Wiederaufnahme – auf die Zu-
ständigkeit von Österreich für die Behandlung des Asylgesuches vom 
28. April 2010 verwies, wobei das BFM namentlich festhielt, vom Be-
schwerdeführer seien  keine relevanten Gründe gegen eine Überstel-
lung nach Österreich vorgebracht worden, 

dass das BFM abschliessend den Vollzug der Wegweisung nach Ös-
terreich als zulässig, zumutbar und möglich erklärte,

dass der Beschwerdeführer am 8. Juni 2010 (Poststempel) ans Bun-
desverwaltungsgericht gelangte, wobei er im Rahmen einer fremdspra-
chigen Eingabe gegen den Entscheid des BFM sinngemäss Beschwer-
de einreichte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Eingabe aufgrund der Dring-
lichkeit des Dublin-Verfahrens von Amtes wegen übersetzen liess, 

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Eingabe  vorab  geltend  macht, 
sein  Ersteinreiseland  innerhalb  der  Europäischen  Union  sei  die 

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Schweiz gewesen, da er hier im April 2006 um Asyl ersucht habe und 
erst im Mai 2006 nach Österreich gereist sei, wo er nach einer Fest-
nahme durch die Polizei zwar ein Asylgesuch eingereicht habe, in der 
Folge jedoch ohne die Asylbehörde aufzusuchen nach England weiter-
gereist sei, 

dass er  in  seinen weiteren Ausführungen über  die Umstände seiner 
Gesuchseinreichung in  Irland und seine im November  2009  erfolgte 
Überstellung  nach  Österreich  berichtete,  wobei  er  betreffend  Öster-
reich  anführte,  dort  sei  sein  Leben  gefährdet,  weshalb  er  in  die 
Schweiz  gekommen  sei  und  hier  seinen  zweiten  Asylantrag  gestellt 
habe, 

dass er abschliessend vorbrachte, nachdem sein Ersteinreiseland in-
nerhalb  der  Europäischen  Union  die  Schweiz  gewesen  sei  und  die 
Entscheidung betreffend seine Ausschaffung nach Österreich für  ihn 
lebensgefährlich sei, ersuche er darum, sein Asylgesuch unter Berück-
sichtigung seiner Anhörung (respektive der Kurzbefragung) nochmals 
zu prüfen und positiv zu entscheiden, 

dass er daneben darum bat,  ihm den Kontakt zu Hilfsorganisationen 
zu ermöglichen, zwecks seiner Rückführung in die Mongolei, 

dass das Bundesverwaltungsgericht am 11. Juni 2010 vorsorglich voll -
zugshemmende Massnahmen angeordnet hat (per Telefax), 

dass die vorinstanzlichen Akten am 14. Juni 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG), 

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen  Verfügungen  des  BFM  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  entscheidet 
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 und 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bun-
desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) richtet, so-

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weit das VGG oder das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 6 und 
105 AsylG sowie Art. 37 VGG), 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass – unter Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen – auf die frist- 
und (nach deren Übersetzung) auch formgerechte Eingabe des legiti-
mierten Beschwerdeführers einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und 
Art. 52 VwVG sowie Art. 48. Abs. 1 VwVG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de  gemäss  Art. 32  -  35  AsylG,  mit  denen  es  das  BFM ablehnt,  ein 
Asylgesuch auf seine Begründetheit  hin zu überprüfen, grundsätzlich 
auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Asyl -
gesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist, 

dass  bei  dieser  Sachlage  auf  das  sinngemässe  Ersuchen  um  eine 
Gutheissung des Asylgesuches nicht einzutreten ist, 

dass die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – of -
fensichtlich unbegründet ist, weshalb darüber in einzelrichterlicher Zu-
ständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 
einer zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), 

dass auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Entscheid nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), 

dass  aufgrund  der  Akten  zweifelsfrei  erstellt  ist,  dass  sich  der  Be-
schwerdeführer vor seiner Einreise in die Schweiz als Asylsuchender 

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in Österreich aufgehalten hat,  mithin er dort  am 21. November 2009 
– nach seinem ersten Asylantrag vom 19. Februar 2006 – wiederum 
einen Asylantrag gestellt hat, 

dass bei dieser Sachlage – entsprechend den vom BFM angerufenen 
Bestimmungen zum Dublin-Verfahren, auf welche anstelle  einer Wie-
derholung zu verweisen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG) – Österreich für 
die Prüfung seines Asylantrages zuständig ist, was denn auch von Ös-
terreich mit der Abgabe einer Erklärung betreffend die Wiederaufnah-
me des Beschwerdeführers ausdrücklich akzeptiert wurde, 

dass  das  Vorbringen  des  Beschwerdeführers,  nicht  Österreich,  son-
dern  die  Schweiz  sei  sein  Erstasylland,  schon  deshalb  ins  Leere 
stösst, da er gemäss der Verzeichnung in der Eurodac-Datenbank sei -
nen ersten Asylantrag in Österreich bereits am 19. Februar 2006 stell -
te,  wogegen  die  erste  Gesuchseinreichung  in  der  Schweiz  erst  am 
18. April 2006 erfolgte, 

dass im Übrigen, selbst wenn im Jahre 2006 zuerst in der Schweiz ein 
Asylgesuch  gestellt  worden  wäre,  dies  nicht  zur  Zuständigkeit  der 
Schweiz zu führen vermöchte,

dass im Weiteren – wie vom BFM zu Recht erkannt – vom Beschwer-
deführer  keine  relevanten  Gründe  vorgebracht  werden,  welche  die 
Überstellung nach Österreich in Frage stellen würden, 

dass er zwar vorbringt, er sei dort an Leib und Leben gefährdet, die -
ses Vorbringen jedoch als in keiner Weise begründet zu erkennen ist, 

dass in diesem Zusammenhang vorab festzuhalten ist, dass Österreich 
sowohl  Signatarstaat  des  Abkommens  vom  28. Juli  1951  über  die 
Rechtsstellung der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  als  auch der  Kon-
vention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und 
Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist und im Falle des Beschwerde-
führers keine konkreten Hinweise darauf bestehen, Österreich würde 
sich  im Falle des Beschwerdeführers nicht an seine völkerrechtlichen 
Verpflichtungen halten, 

dass namentlich kein Anlass zur Annahme besteht, der Beschwerde-
führer habe dort eine existenzgefährdende Situation zu gewärtigen re-
spektive er wäre dort – wie namentlich im erstinstanzlichen Verfahren 
geltend gemacht – Nachstellungen von Seiten einiger seiner Landsleu-

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te schutzlos ausgeliefert, mithin er gehalten ist, sich bei Bedarf an die 
in Österreich zuständigen Behörden zu wenden, deren Schutzwille und 
-fähigkeit im Falle von allfälligen Nachstellungen von Seiten von Dritt-
personen vorausgesetzt werden darf, 

dass bei dieser Sachlage sowie unter Berücksichtigung der gesamten 
Aktenlage  keine  Gründe  ersichtlich  sind,  welche  im  Falle  des  Be-
schwerdeführers in rechtserheblicher Weise gegen eine Rückführung 
in dessen Erstasylland sprechen würden, 

dass in diesem Zusammenhang anzumerken bleibt,  dass alleine der 
sinngemäss geäusserte Wunsch nach einer Ausreise aus der Schweiz 
nicht nach Österreich, sondern direkt in den Heimatstaat, einem Nicht-
eintretensentscheid in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  AsylG 
nicht entgegen steht, 

dass nach vorstehenden Erwägungen das BFM zu Recht auf das Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, 

dass die Anordnung der Wegweisung nach Österreich der Systematik 
des Dublin-Verfahrens entspricht  und von daher  im Einklang mit  der 
Bestimmung von Art. 44 Abs. 1 AsylG steht, 

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens  –  bei  dem es  sich  um ein 
Überstellungsverfahren in den für  die Behandlung des Asylgesuches 
zuständigen Staat  handelt  –  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Er-
satzmassnahmen  im  Sinne  von  Art.  44  Abs. 2  AsylG  i.V.m. Art.  83 
Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Auslän-
derinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20), 

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss (vgl. vor-
stehende Erwägungen),

dass in diesem Sinne das BFM den Vollzug der Wegweisung nach Ös-
terreich zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich erklärte,

dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung 
zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde – soweit darauf einzu-
treten ist – als offensichtlich unbegründet abzuweisen ist, 

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dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer Kos-
ten aufzuerlegen sind (vgl. dazu Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 - 3 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird – soweit darauf einzutreten ist – abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu-
gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung ...[der zuständigen kanto-
nalen Behörde] (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 
(per Kurier; in Kopie)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  Dublin-Office,  Ref. Nr. N _______ 
(per Telefax)

- ... [die  zuständige kantonale Behörde]  (vorab per  Telefax; mit  der 
Bitte  um Eröffnung des Urteils  an den Beschwerdeführer  und um 
Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung an das Bundes-
verwaltungsgericht)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer

Versand: 

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