# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f7a07203-f1e6-5b08-92a4-b9ee7ad9371b
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Strafkammer 25.04.2025 STK 2024 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_003_STK-2024-40_2025-04-25.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 25. April 2025
STK 2024 40

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Gerichtsschreiberin Heidi Dörig.

In Sachen A.________,
Beschuldigter und Berufungsführer,
verteidigt durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

1. Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg, 
Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau,
Anklagebehörde und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Staatsanwalt C.________,

2. D.________,
Privatkläger und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwältin E.________,

3. F.________ AG,
Privatklägerin und Berufungsgegnerin,

betreffend einfache Körperverletzung, Drohung und ordnungswidrige Führung der 
Geschäftsbücher
(Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts Schwyz vom 19. Juni 2024, 
SGO 2023 3);-

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hat der Kantonsgerichtspräsident,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung, dass

- der Beschuldigte gegen das Urteil vom 19. Juni 2024 innert Frist am 
24. Juni 2024 Berufung anmeldete (Vi-act. 37);

- die Vorinstanz das begründete Urteil vom 19. Juni 2024 am 18. Septem-
ber 2024 versandte (Vi-act. 39; KG-act. 1);

- der Beschuldigte gegen das Urteil vom 19. Juni 2024 innert Frist am 
27. September 2024 (Datum Postaufgabe) die Berufung erklärte (KG-act. 3);

- die Berufungsverhandlung mit Verfügung vom 7. März 2025 auf den 
15. April 2025 angesetzt wurde (KG-act. 8);

- die Vertreterin des Privatklägers D.________, Rechtsanwältin 
E.________, mit Schreiben vom 31. März 2025 eine Kostennote für ihre anwalt-
lichen Bemühungen einreichte (KG-act. 16-16/1);

- der Beschuldigte nach telefonischer Ankündigung am 9. April 2025 (KG-
act. 20) mit Schreiben vom 10. April 2025 dem Kantonsgericht den Rückzug der 
Berufung bekanntgab (KG-act. 22);

- die Gegenparteien vom Rückzug der Berufung in Kenntnis gesetzt wur-
den (KG-act. 23);

- die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres 
Obsiegens oder Unterliegens tragen, und als unterliegend auch die Partei gilt, 
auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird oder die das Rechtsmittel zurück-
zieht (Art. 428 Abs. 1 StPO);

- damit der Beschuldigte die (reduzierten) Gerichtskosten von Fr. 300.00 
gestützt auf Art. 428 Abs. 1 StPO zu tragen hat;

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- bei diesem Verfahrensausgang der Beschuldigte entschädigungspflichtig 
ist (Art. 436 Abs. 1 i. V. m. Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO);

- die Zusprechung einer Entschädigung an die Privatklägerin F.________ 
AG mangels Antrags (s. Art. 433 Abs. 2 StPO) entfällt;

- der Privatkläger D.________ gemäss eingereichter Kostennote seiner 
Vertreterin, Rechtsanwältin E.________, eine Entschädigung für das Beru-
fungsverfahren in Höhe von Fr. 692.50 (= 2.5 h à Fr. 250.00 sowie Fr. 15.60 
Spesen, alles zzgl. MWST) geltend macht;

- der Aufwand der Vertreterin des Privatklägers D.________, Rechtsanwäl-
tin E.________, gemäss eingereichter Kostennote grundsätzlich angemessen 
erscheint, jedoch um den infolge Rückzugs der Berufung nicht anfallenden Auf-
wand betreffend Berufungsurteil zu reduzieren ist und für die Durchsicht der 
Abschreibungsverfügung kein nennenswerter Aufwand mehr entsteht, weshalb 
die Entschädigung des Privatklägers D.________ ermessensweise auf pau-
schal Fr. 500.00 (inkl. Spesen und MWST) festgesetzt wird (§§ 2, 4 und 6 Geb-
TRA);-

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verfügt:

1. Die Berufung wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 300.00 werden dem Be-
schuldigten auferlegt.

3. Der Beschuldigte ist verpflichtet, den Privatkläger D.________ für das Be-
rufungsverfahren mit pauschal Fr. 500.00 (inkl. Spesen und MWST) zu 
entschädigen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Massgabe von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Be-
schwerde in Strafsachen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht 
werden. Die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 
BGG entsprechen.

5. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), die Staatsanwaltschaft 
(1/A an die 1. Abteilung und 1/R an die Amtsleitung/zentraler Dienst), 
Rechtsanwältin E.________ (2/R), die F.________ AG (1/R) und an die 
Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, 
unter Rückgabe der Akten; zum Vollzug und zur Erstattung der Mitteilun-
gen gemäss Dispositivziffer 10 des erstinstanzlichen Urteils), das Amt für 
Justizvollzug (1/R, zum Inkasso und Vollzug) und die Kantonsgerichts-
kasse (1/ü, im Dispositiv).

Der Kantonsgerichtspräsident Die Gerichtsschreiberin

Versand 25. April 2025  amu