# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1467a3a1-f22e-5643-a2e3-97e48fb11da0
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.12.2018 III 2018 143
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-143_2018-12-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

 

III 2018 143

Entscheid vom 18. Dezember 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien 1. A.________, ,
2. B.________, 
3. C.________,
4. D.________,
5. E.________,

Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. et lic.phil. 
F.________,

gegen

1. G.________, , 
G.________,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Schulrecht (Schulweg; Schultransport; Transportkostenent-
schädigung)

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Sachverhalt:

A. Mit Beschluss (GRB) Nr. 986 vom 10. November 2017 entschied der 
Gemeinderat Z. auf Antrag des Schulrates, die Gesamtschule H.________, 
inklusive Vorschulgruppe, ab Schuljahr 2018/2019 nicht weiterzuführen und die 
Schule zu schliessen. Mit dieser Schliessung zeigte sich die Interessengemein-
schaft (IG) Schule H.________ (vertreten durch D.________) nicht einverstan-
den. Unter anderem machte sie geltend, der Schulrat habe den Gemeinderat 
nicht abschliessend über die Kosten des Schulbusses, die Schneeräumung etc. 
informiert. Einem Wiedererwägungsgesuch leistete der Gemeinderat am 12. Ja-
nuar 2018 keine Folge. Auf ein zweites Wiedererwägungsgesuch vom 2. März 
2018 trat der Gemeinderat mit Beschluss Nr. 256 vom 29. März 2018 nicht ein. 

Am 27. April 2018 reichte D.________ eine Einzelinitiative ein mit dem Antrag, 
über die Weiterführung der Gesamtschule im H.________ sollen die Bürgerinnen 
und Bürger der Gemeinde Z. in einer Volksabstimmung entscheiden. Mit GRB 
Nr. 398 vom 25. Mai 2018 erklärte der Gemeinderat Z. dieses Initiativbegehren 
für unzulässig. Dieser Beschluss wurde vom Verwaltungsgericht mit VGE III 2018 
107 vom 27. Juli 2018 bestätigt.  

B. Nach vorangegangenen Informationsveranstaltungen teilte der Schulrat D. 
und E. mit Schreiben vom 15. Mai 2018 betreffend "Neuorganisation Schüler-
transporte ab Schuljahr 2018/2019: Äusserer H.________" seinen Entscheid mit, 
dass für den Schülertransport die bewährte öffentliche Buslinie Richtung G ge-
nutzt werde. Diese Transportlinie werde seit Jahren durch die Schülerinnen und 
Schüler im Gebiet R, G., D.d. und früher auch durch die Kinder des äusseren H. 
genutzt. Den Eltern des äusseren H. werde für den Transport ihrer Kinder bis zur 
öffentlichen Haltestelle G max. viermal täglich (inkl. Mittag) "eine Kilometerent-
schädigung pro gefahrenen Kilometer und Fahrzeug inkl. Busabonnement" ver-
gütet. Die Entschädigung pro gefahrenen Kilometer betrage Fr. 1.-- (RR-
act. II/01/Beilage 12). Mit Schreiben vom 25. Mai 2018 erklärten Heidi und 
D.________, mit der Kilometerentschädigung nicht einverstanden zu sein, da 
darin die Zeitentschädigung nicht einberechnet worden sei. Zudem sei der 
Schulweg für die Kinder nicht zumutbar (RR-act. II/01/Beilage 16). Am 14. Juni 
2018 ersuchten D. und E. unter Bezugnahme auf ein Schreiben des Schulrates 
vom 6. Juni 2018 (nicht aktenkundig) um eine beschwerdefähige Verfügung (RR-
act. II/01/Beilage 19). Am 29. Ju-ni 2018 fand eine Besprechung des Schulrates 
mit Heidi und D.________ statt (RR-act. II/01/Beilage 18 [Aktennotiz vom 
5.7.2018]). Gleichentags verfügte der Schulrat was folgt (Verfügung Nr. 74.00 
[RR-act. II/01/Beilage 20]): 

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1. Der Schulrat hält an seinem Beschluss fest, dass ab Schuljahr 2018/2019 die 
Schüler des ä.H. die öffentliche Buslinie benützen und den Eltern für den 
Transport ihrer Kinder bis zur öffentlichen Haltestelle G max. viermal täglich 
(inkl. Mittag) eine Kilometerentschädigung pro gefahrenen Kilometer und 
Fahrzeug inkl. Busabonnement vergütet wird.

(2.-4. Kosten der Verfügung von Fr. 75.--; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

C. Gegen diese Verfügung des Schulrates vom 29. Juni 2018 liessen D. und 
E. sowie ihre Töchter mit Eingabe vom 23. Juli 2018 Beschwerde beim Regie-
rungsrat des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Die vorliegende Beschwerde sei gutzuheissen.

2. Die Verfügung des Schulrates der Gemeinde Z. vom 29. Juni 2018 sei 
aufzuheben.

3. Die kommunale Schulbehörde habe die Zumutbarkeit des Schulwegs der 
Beschwerdeführer 1 bis 3 durch geeignete Massnahmen, namentlich durch

- Einrichtung eines Schulbusses (4x täglich);
- eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 

Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder

- andere geeignete Massnahmen,
sicherzustellen.

4. Die kommunale Schulbehörde sei anzuweisen, die Zumutbarkeit des 
Schulwegs der Beschwerdeführer 1 bis 3 ab Schulbeginn des Schuljahres 
2018/2019 durch geeignete Massnahmen, namentlich durch

- Einrichtung eines Schulbusses (4x täglich);
- eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 

Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder 

- andere geeignete Massnahmen,
vorsorglich  sicherzustellen.

5. Der Antrag Ziff. 4 sei nach einer kurzen, nicht erstreckbaren Vernehmlas-
sungsfrist spätestens bis zum Beginn des Schuljahres 2018/2019 anzuord-
nen.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz/Beschwer-
degegnerin.

D. Mit Präsidialverfügung Nr. 9/2018 vom 17. August 2018 entschied der 
Landammann des Kantons Schwyz wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 800.-- 
werden den Beschwerdeführern auferlegt (…). 

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

(4.-7. Rechtsmittelbelehrung; Genehmigung durch den Regierungsrat; Zustellung).

4

Mit Beschluss (RRB) Nr. 602/2018 vom 28. August 2018 genehmigte der Regie-
rungsrat die Präsidialverfügung vom 17. August 2018.

E. Gegen die Präsidialverfügung vom 17. August 2018 (Versand am gleichen 
Tag) lassen H. und D.________ sowie ihre Töchter mit Eingabe vom 6. Septem-
ber 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz Beschwerde erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Die vorliegende Beschwerde sei gutzuheissen.

2. Die Präsidialverfügung Nr. 9/2018 vom 17. August 2018 sei aufzuheben.

3. Die kommunale Schulbehörde habe die Zumutbarkeit des Schulwegs der 
Beschwerdeführer 1 bis 3 durch geeignete Massnahmen, namentlich durch

- Einrichtung eines Schulbusses (4x täglich);
- eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 

Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder

- andere geeignete Massnahmen,
sicherzustellen.

4. Die kommunale Schulbehörde sei anzuweisen, die Zumutbarkeit des 
Schulwegs der Beschwerdeführer 1 bis 3 ab Schulbeginn des Schuljahres 
2018/2019 durch geeignete Massnahmen, namentlich durch

- Einrichtung eines Schulbusses (4x täglich);
- eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 

Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder 

- andere geeignete Massnahmen,
vorsorglich sicherzustellen.

5. Der Antrag Ziff. 4 sei dringlich anzuordnen.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz/Beschwer-
degegnerin, eventualiter zu Lasten des Staates.

Am 11. September 2018 reichten die Beschwerdeführer ergänzende Unterlagen 
(Fotos) ein. 

F. Das Sicherheitsdepartement beantragt am 18. September 2018 unter Ver-
weis auf die Begründung in der Präsidialverfügung die Abweisung der Be-
schwerde. 

Der Schulrat stellt mit Vernehmlassung vom 4. Oktober 2018 folgende Anträge:

1. Gerichtspräsident lic.iur. Achilles Humbel, die Richterinnen Ruth Mikšovic-
Waldis und Monica Huber-Landolt sowie Gerichtsschreiber MLaw Stefan 
Getzmann haben wegen Befangenheit in den Ausstand zu treten.

2. Auf das Begehren der Beschwerdeführer um Anordnung dringlicher bzw. 
vorsorglicher Massnahmen zur Sicherstellung der Zumutbarkeit des 

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Schulweges ist mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten 
(Beschwerdeantrag Ziff. 4).

3. Die Beschwerde sei abzuweisen, soweit auf diese einzutreten ist.

4. Alles unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer. 

(5.-6. Hinweis betr. Vernehmlassung samt Akten; Zustellung). 

G.1 Mit Zwischenbescheid VGE III 2018 164 vom 12. Oktober 2018 entschied 
der Einzelrichter (Vizepräsident) wie folgt über den Antrag auf Anordnung (Si-
cherstellung) vorsorglicher Massnahmen: 

1. Der Beschwerdeantrag Ziff. 5 i.V.m. Ziff. 4 betreffend vorsorgliche 
Sicherstellung der Zumutbarkeit des Schulweges wird abgewiesen.

2. Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dieses Zwischenbescheides wird 
mit der Hauptsache (Verfahren 2018 143) entschieden.

(3.-4. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

G.2 Mit Entscheid VGE III 2018 162 vom 29. Oktober 2018 entschied das Ver-
waltungsgericht über das Ausstandsbegehren der Gemeinde wie folgt:

1. Das Ausstandsbegehren wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- (…) werden dem Gesuchsteller (bzw. der 
Gemeinde Z.) auferlegt.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

(4.-5. Rechtsmittelbelehrung). 

H. Am 31. Oktober 2018 reichen die Beschwerdeführer eine Stellungnahme 
zu den Vernehmlassungen der Vorinstanzen ein. Der Schulrat dupliziert am 
22. November 2018. Mit Eingabe vom 12. Dezember 2018 lassen die Beschwer-
deführer ihren Verzicht auf weitere Bemerkungen mitteilen und reichen gleichzei-
tig eine Kostennote über Fr. 11'089.75 (Fr. 5'883.70 für das vorinstanzliche Ver-
fahren, Fr. 5'206.05 für das verwaltungsgerichtliche Verfahren) ein. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Art. 19 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV; SR 101) vom 18. April 1999 i.V.m. Art. 62 Abs. 2 BV gewährleistet den aus-
reichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht. Nach § 8 Abs. 1 des 
Volksschulgesetzes (VSG; SRSZ 611.210) vom 19. Oktober 2005 ist der Unter-
richt an der öffentlichen Volksschule unentgeltlich. Der Kindergarten ist die erste 
Stufe der Volksschule und bereitet die Kinder u.a. auf die Primarschule vor (vgl. 
§ 11 Abs. 1 VSG). Das Kindergartenangebot kann ein oder zwei Jahre umfassen 
(§ 11 Abs. 2 VSG). Wo Schülerinnen und Schülern der Schulweg nicht zugemu-
tet werden kann, sorgen die Schulträger auf eigene Kosten für eine angemesse-
ne Fahrgelegenheit (vgl. § 8 Abs. 3 VSG). Wenn es die Umstände erfordern, 
sorgen die Schulträger für die Mittagsverpflegung und Betreuung der Schülerin-
nen und Schüler. Die Schulträger beteiligen sich an den Kosten (§ 8 Abs. 4 
VSG). Der Anspruch auf Unentgeltlichkeit des Kindergartens erstreckt sich auch 
auf die Unentgeltlichkeit des Schülertransports (RRB Nr. 1002 vom 9.6.1998; 
EGV-SZ 1997 Nr. 51). Gemäss § 63 Abs. 3 lit. i VSG entscheidet der Schulrat 
über den Schülertransport und die Schülerverpflegung.

1.2 Der Wegweiser zur Gesetzgebung der Volksschule (Stand 25.9.2018) des 
kantonalen Amtes für Volksschulen und Sport äussert sich in Kapitel 3.1 zum 
Schülertransport (Ziff. 3.1.1) und zur Mittagsverpflegung (Ziff. 3.1.2). Als Grund-
satz wird § 8 Abs. 3 VSG zitiert. Weiter werden unter anderem folgende Empfeh-
lungen und Hinweise gemacht:

2. Zumutbarkeit des Schulweges
Über die Zumutbarkeit eines Schulweges entscheidet im Rahmen der Schul-
verordnung und dieser Empfehlungen der Schulträger.
Schülern der Sekundarstufe I kann die Benützung von Fahrrädern grundsätz-
lich zugemutet werden. Dabei ist die Verkehrssicherheit zu berücksichtigen.
Als Richtwert für die obere Grenze eines zumutbaren Schulweges (Hin- oder 
Rückweg) gilt eine Gehzeit von 45 Minuten und eine Fahrzeit (Fahrrad) von 
15 Minuten.
Für die Benützung von Fahrrädern sowie bei der Berechnung der Gehzeit sind 
die klimatischen und topografischen Verhältnisse angemessen zu berücksich-
tigen.

3. Besondere Verhältnisse
Ist die Durchführung eines Schülertransportes wegen besonderer Verhältnisse 
unmöglich und werden dadurch Vorkehren nötig, welche die Eltern finanziell 
zusätzlich belasten, so hat sich der Schulträger an diesen Kosten angemes-
sen zu beteiligen. 

4. Angemessenheit des Transportes

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Wo eine Fahrgelegenheit organisiert wird, soll ein allfälliger für die Schüler 
noch verbleibender Gehweg nicht mehr länger als 30 Gehminuten sein.

5. Öffentliche Verkehrsmittel
Schüler benützen nach Möglichkeiten öffentliche Verkehrsmittel. 

Betreffend die Mittagsverpflegung samt Betreuung der Volksschüler werden un-
ter anderem folgende Empfehlungen und Hinweise gemacht:

1. Verpflegungsberechtigt
Erweist sich an ganzen Schultagen ein Schülertransport über die Mittagszeit 
als zu kostspielig oder ist er aus zeitlichen Gründen nicht durchführbar, so hat 
der Schulträger für die einfache Mittagsverpflegung jener Schüler zu sorgen, 
deren Mittagszeit zu Hause nicht mindestens 40 Minuten beträgt.

(2.-3. …).

4. Beitrag der Eltern
Der Schulträger beteiligt sich angemessen an den Kosten der von ihm organi-
sierten Mittagsverpflegung (vgl. § 8 Volksschulgesetz). 

1.3.1  Die Beschwerdeführer Ziff. 1 bis Ziff. 3 (bzw. Töchter der Beschwerdefüh-
rer Ziff. 4 und 5) wurden mit der Schliessung der Schule H.________ dem Schul-
haus N.-Gasse zugeteilt. R. (bei Beginn des Schuljahres 2018/2019 zwölfein-
halbjährig) besucht im laufenden Schuljahr die 6. Klasse, T. (knapp neunjährig) 
die vierte Klasse und N. (gut fünfjährig) den Kindergarten. Der Kindergartenbe-
such erfolgt jeweils am Montag-, Mittwoch- und Freitagmorgen sowie am Diens-
tag- und Donnerstagnachmittag; die beiden älteren Mädchen haben jeweils am 
Morgen und am Nachmittag (ausgenommen der Mittwochnachmittag) Unterricht 
(vgl. Vernehmlassung des Schulrates im regierungsrätlichen Beschwerdeverfah-
ren vom 6.8.2018 [RR-act. II/01 S. 8 Ziff. 11.2]). Die Schulzeiten dauern von 
08.00 Uhr bis 11.20 Uhr und von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr bzw. 16.00 Uhr (ange-
fochtener RRB Erw. 5.4) bzw. für die Primarschülerinnen mit betreutem Lernen 
von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr (RR-act. II/01 S. 8 Ziff. 11.2 sowie Beilage 13).  

Der direkte Schulweg der Mädchen führt von ihrem Wohnsitz über die 
I.________ zum J.________ und von dort entlang der K.________ zum Schul-
haus N.-Gasse (N.-Gasse), oder vom J.________ - alternativ - über das Herren-
feld (vorbei an der Nauerkapelle), den Maihofweg (vorbei an der Schutzengelka-
pelle) und die St. Martinstrasse (mit Fusswegen über die Hirschistrasse) zur N.-
Gasse. Dieser Weg beträgt rund 4.6 km und 400 m Höhendifferenz (Gefäll beim 
Hinweg, Steigung beim Heimweg). 

Es ist unbestritten, dass es den Mädchen angesichts ihres Alters (derzeit) nicht 
zumutbar ist, diesen Schulweg zu Fuss (oder per Fahrrad bzw. angesichts der 
Steigung allenfalls E-Bike) zurück zu legen (angefochtener RRB Erw. 5.3). 

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1.3.2  Aus dem Gebiet äusserer H.________ müssen fünf weitere Kinder im Kin-
dergarten-/Primarschulalter das Schulhaus H.-Gasse besuchen (…) (vgl. Verwal-
tungsbeschwerde S. 12 f.; angefochtener RRB Erw. 6.4 und 5.6 [recte 6.6]). Die 
Zumutbarkeit des Schulweges für diese fünf Kinder ist unbestritten und auch 
nicht Verfahrensgegenstand.

1.4.1  Laut dem Protokollauszug des Schulrates vom 6. Dezember 2017 (Ge-
schäft Nr. 218 [RR-act. II/01/Beilage 9]) zeigten die Vorabklärungen bei den El-
tern, dass es für diese wichtig sei, dass ihre Kinder das Mittagessen zuhause 
einnehmen könnten. Betreffend das Gebiet "Äusserer H.________" wurde aus-
geführt, dass der Schülertransport auf der Linie Schulhaus N.-Gasse - G durch 
die Kursbusse der Auto AG Z. durchgeführt werde, welche weiter Richtung Sattel 
fahren. Einzig nach Schulschluss am Morgen (11.20 Uhr) fahre ein zusätzlicher 
Kurs für die Primarschulkinder. Bevor die Schüler des ä.H. den Unterricht im 
Schulhaus H.________ besucht hätten, seien sie im Schulhaus N.-Gasse unter-
richtet und der Transport bis zur G zusätzlich den Eltern/Transporteuren vergütet 
worden. Dies sei letztmals für einen Schüler 2011 der Fall gewesen und bis zum 
Schuljahr 2003/2004 für alle Schüler des ä.H.. Im Schuljahr 2018/2019 benützten 
weiterhin neun Primarschüler und evtl. vier Schüler des freiwilligen Kindergartens 
den Gbus. Zusätzlich seien es neu drei Primarschüler und ein Kindergartenkind 
des ä. H.. Angesichts der öffentlichen Buslinie, welche für den Schülertransport 
seit Langem genutzt werde, sei es nicht verhältnismässig, einen Schulbus paral-
lel zur bestehenden Buslinie zu führen. Auch werde das Führen eines Schulbus-
ses für nur fünf Kinder vom Regierungsrat als unverhältnismässig taxiert. 

Der Beschluss des Schulrates lautete daher, den Eltern des ä.H. für den Trans-
port ihrer Kinder bis zur öffentlichen Haltestelle G maximal viermal täglich (inkl. 
Mittag) eine Kilometerentschädigung pro gefahrenen Kilometer und Fahrzeug 
sowie das Busabonnement zu vergüten. Im Weiteren werde beim Gemeinderat 
beantragt, dass die Abteilung Tiefbau die Sicherheitsfrage "Schulweg Strassen-
querung G" überprüfe. 

Hieran hielt der Schulrat mit Schreiben vom 15. Mai 2018 und der Verfügung 
vom 29. Juni 2018 fest (vgl. vorstehend Ingress lit. B). 

1.4.2  Gemäss dieser Regelung des Schulrates verläuft der Schulweg der Mäd-
chen somit vom Wohnhaus über die I.________ und das D.d. über eine Distanz 
von 2.8 km und 287 Höhenmeter (vgl. Verwaltungsbeschwerde vom 23.7.2018 
S. 16 Ziff. 5.2) zur Bushaltestelle G.. Die Busfahrt bis zur Bushaltestelle an der 
N.-Gasse dauert rund fünf Minuten (vier Minuten aufgrund der Differenz zwi-
schen den jeweiligen Abfahrtzeiten gemäss Fahrplan Linie 01). Die Strecke von 

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der Bushaltestelle an der N.-Gasse bis zum Schulhaus N.-Gasse beträgt rund 
150 m. Der Bus fährt bei der Haltestelle G am Morgen jeweils um 7.33 Uhr und 
7.48 Uhr und am Nachmittag um 13.05 Uhr (und 13.33 Uhr) ab; zurück fährt er 
jeweils innert einer Viertelstunde (gemäss Fahrplan 15.16 Uhr bzw. 16.16 Uhr) 
nach Schulschluss (vgl. angefochtener RRB Erw. 5.4; um 11.30 Uhr fährt ein 
spezieller Schulbuskurs [vgl. Vernehmlassung des Schulrates S. 5 lit. G]).

Den dergestalt zu absolvierenden Schulweg erachtet der Schulrat einem "durch-
schnittlich entwickelten Schüler" als zumutbar. Dies gelte insbesondere für die 
Benützung des öffentlichen Busses. Im Übrigen liege die Organisation und Ver-
antwortung für den privaten Hol- und Bringdienst von bzw. zur öffentlichen Bus-
haltestelle G bei den Eltern (Verfügung vom 29.6.2018 [RR-act. II/01/Beilage 9] 
S. 2 Ziff. 4 i.f.). 

1.5 Der Regierungsrat (bzw. der Landammann) erwog im angefochtenen Be-
schluss (bzw. Präsidialverfügung) unter anderem, die Kinder müssten lediglich 
auf dem Heimweg einen Fussgängerstreifen benutzen, um auf der richtigen Seite 
(bei der Bushaltestelle N.-Gasse) wieder in den Bus einsteigen zu können. Vor 
diesem Fussgängerstreifen werde am Boden unübersehbar signalisiert, dass 
dieser Fussgängerstreifen von Schulkindern auf ihrem Schulweg benützt werde. 
Dieser Fussweg vom Schulhaus zur Bushaltestelle sei auch einem Kindergarten-
kind ohne weiteres zumutbar. Bei einer Busfahrt von fünf Minuten und einem 
Weitertransport mit dem Privatauto von sieben Minuten dauere der Schulweg 
zwölf Minuten. Der Schulweg sei also während der Mittagspause zeitgerecht zu 
bewältigen; zudem seien die Unterrichts- und Busfahrplanzeiten aufeinander ab-
gestimmt. Nach Schulschluss um 11.20 Uhr bestünde keine grosse Wartezeit 
(Erw. 5.4). 

Auf die dem Beschwerdeführer Ziff. 4 als Alleineigentümer sowie Geschäftsführer 
mit Einzelunterschrift gehörende GmbH seien verschiedene Fahrzeuge eingetra-
gen, so unter anderem ein Personenwagen VW Sharan 4motion, und je ein Lie-
ferwagen Mercedes-Benz 519 CDI 4x4 und ein VW T5 Transporter 4M sowie ein 
Motorrad Yamaha XC125. Die Beschwerdeführer hätten somit die Verfügungs-
gewalt über mindestens drei Fahrzeuge, die sich zum Transport von mehr als 
zwei Personen eigneten. Insbesondere der VW Sharan mit sieben Sitzen sei auf 
den Personentransport ausgelegt. Falls der Beschwerdeführer Ziff. 4 dauernd auf 
den VW Sharan angewiesen wäre, so könnte er aufgrund seiner selbständigen 
Erwerbstätigkeit seine Termine so einrichten, dass ihm der Transport seiner Kin-
der mit dem VW Sharan möglich wäre. Es sei ihm zuzumuten, seine Arbeit zu un-
terbrechen, um seine Kinder von der Bushaltestelle abzuholen; überdies dürfe 
erwartet werden, dass er bei der Planung seiner Verrichtungen dem Stundenplan 

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seiner Kinder bis zu einem gewissen Grad Rechnung trage (Erw. 6.3 f.). Es sei 
auch nicht ersichtlich, inwiefern die Teilzeit in der Landwirtschaft arbeitende Be-
schwerdeführerin Ziff. 5 zu wenig Zeit habe, um ihre Kinder mit dem VW Sharan 
zur Bushaltestelle G zu fahren (Erw. 6.4). Zudem komme auch eine Fahrgemein-
schaft in Betracht, da die Nachbarn bzw. Verwandten der Beschwerdeführer 
auch ein Kind zur Bushaltestelle transportieren müssten (Erw. 6.4). Die Be-
schwerdeführer hätten keinen Anspruch auf einen Transport gemäss ihrer Wahl. 
Es sei weder verhältnismässig noch ökonomisch und ökologisch vertretbar, par-
allel zur bestehenden Buslinie Nr. 7 eine separate Schulbuslinie zu führen. Den 
vier Kindern der Familien D. und B. (vgl. vorstehend Erw. 1.3.2) sei der Fussweg 
zur Bushaltestelle zumutbar, da dieser Weg lediglich 1.3 km mit einem Höhenun-
terschied von 120 m betrage (Erw. 5.6 recte: 6.6). Die fünfjährige Kindergärtnerin 
(Eliane) werde im Bus stets von mindestens einem älteren Geschwister begleitet. 
Zudem steige gleichzeitig eine weitere Kindergartenschülerin bei der G in den 
Bus ein. Die Benützung des öffentlichen Busses sei daher auch der jüngsten 
Tochter ohne weitere Massnahmen zumutbar (Erw. 7.2). Eine Ungleichbehand-
lung mit den Schülern des v. V.H. bestehe angesichts der unterschiedlichen 
Sachlage (Entfernung zur nächstgelegenen öffentlichen Bushaltestelle) nicht 
(Erw. 8). 

1.6 Die Beschwerdeführer machen in der Beschwerde im Wesentlichen gel-
tend, die drei Fahrzeuge stünden nicht zur Verfügung. Die beiden Lieferwagen 
(VW, Mercedes-Benz) seien nur mit drei Frontplätzen ausgestattet. Zudem müss-
ten diese beiden Lieferwagen auch für den Pikett-Dienst der Swisscom verwen-
det werden und seien vollständig mit Material beladen. Dieses sei zum Teil sehr 
teuer und könne vom Beschwerdeführer Ziff. 4 und seinen beiden Angestellten 
nicht tagtäglich ausgeladen werden (Beschwerde S. 7 Ziff. 2.1 f.; vgl. Stellung-
nahme S. 8 lit. e). Der Beschwerdeführer Ziff. 4 sei auf das einzig für ihn verfüg-
bare Fahrzeug VW Sharan angewiesen; seine geschäftliche Tätigkeit, die sich 
auf den ganzen Kanton erstrecke, könne er nicht nach den Schulzeiten der Kin-
der ausrichten. Er habe keine freie Kapazität, um die Kinder zur Bushaltestelle zu 
bringen (Beschwerde S. 8 Ziff. 2.3; vgl. Stellungnahme S. 6 Ziff. 5.a; S. 7 f. 
lit. c f.; S. 9 lit. g). Der Regierungsrat verkenne auch, dass die Mutter folglich den 
VW Sharan nicht benutzen könne (Beschwerde S. 8 f. Ziff. 2.4; Stellungnahme 
S. 7 Ziff. 5.c). Der Sachverhalt sei bezüglich der Annahmen dieser Transport-
möglichkeiten falsch und willkürlich erstellt (Beschwerde S. 9 Ziff. 2.5). In rechtli-
cher Hinsicht verkenne der Regierungsrat, dass die Benützung der öffentlichen 
Busse für ein Kindergartenkind nicht tragbar sei. Die Verantwortung für die Si-
cherheit eines Kindergartenkindes könne nicht an ein selbst noch minderjähriges 
Kind delegiert werden. Zur Frage der Verantwortung für die fünfjährige Tochter 

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äussere sich die Vorinstanz nicht, was eine Verletzung des Anspruchs auf recht-
liches Gehör bedeute (Beschwerde S. 9 f. Ziff. 3.1). Durch die Annahme, die 
jüngste Tochter könne den öffentlichen Bus alleine bewältigen, habe die Vor-
instanz die verfassungsmässigen Rechte wie Gleichheitsgebot (Art. 8 BV), Will-
kürverbot (Art. 9 BV) und Schutz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) ver-
letzt (Beschwerde S. 10 f. Ziff. 3.2). Angesichts dieser Unzumutbarkeit verletze 
die Vorinstanz auch den verfassungsmässigen Anspruch auf unentgeltlichen 
Grundschulunterricht nach Art. 19 i.V.m. Art. 62 BV (Beschwerde S. 11 Ziff. 3.3). 
Eine rechtliche Grundlage, um für den Transport zur Bushaltestelle auf Angehö-
rige oder Nachbarn Rückgriff nehmen zu wollen, fehle (Beschwerde S. 11 f. 
Ziff. 3.4). Der Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden, weil die Vor-
instanz auf verschiedene Rügen nicht eingegangen sei. Es betreffe dies die Ge-
fährlichkeit und Länge des Schulweges, die Mittagszeit, welche bei einer Rück-
kehr nach Hause zu kurz ausfalle, sowie den Anspruch auf faktisch unentgeltli-
chen Mittagstisch, der von der Vorinstanz nicht geprüft worden sei (Beschwerde 
S. 12 ff. Ziff. 4.1). 

In der Stellungnahme vom 31. Oktober 2018 wird zudem vorgebracht, die Kinder 
kämen zu spät zur Schule (Stellungnahme S. 3 Ziff. 3.b). Es sei gemäss herr-
schender Lehre und Rechtsprechung nicht Sache der Eltern, ihre Kinder in die 
Schule zu begleiten, wenn die Schulwege zu lang oder zu gefährlich seien. § 43 
Abs. 1 VSG greife nur bei zumutbaren Schulwegen. Die Schule zu schliessen, 
keinen Schultransport einzurichten und die Eltern der Kinder für die schulwegbe-
dingten Verspätungen bestrafen zu wollen sei politisch nicht korrekt und in einem 
modernen Rechtstaat schlicht unhaltbar (Stellungnahme S. 3 f. Ziff. 3.b). Die 
Kinder hätten Wartezeiten zu überbrücken; der öffentliche Bus sei nicht auf die 
Unterrichtszeiten abgestimmt. Infolge der Verspätungen sei der ausreichende 
Grundschulunterricht nicht mehr gewährleistet (Stellungnahme S. 4 f. Ziff. 3.b). 
Der Schultransport gehöre nicht zur eigenverantwortlichen Grundversorgung des 
Vaters (der Eltern); der Staat habe den unentgeltlichen Schultransport der Kinder 
sicherzustellen (Stellungnahme S. 6 f. Ziff. 5.b). Ein Car-Sharing komme nicht in 
Frage, weil auch der Bruder des Beschwerdeführers selbständig erwerbstätig sei 
und über kein Fahrzeug verfüge, welches er für den täglichen Transport der Kin-
der nutzen könne (S. 12 Ziff. 5.j). Für die Verpflichtung zur Bildung von Fahrge-
meinschaften fehle zudem eine gesetzliche Grundlage (S. 12 Ziff. 5.k). Die Mut-
ter gehe ihrer landwirtschaftlichen Tätigkeit nach und habe während der Arbeits-
zeiten kein Fahrzeug zur Verfügung. Die allfällige Absicht, eine Teilzeitarbeit auf-
zunehmen, sei irrelevant (S. 13 Ziff. 6.a). Die Kinder müssten wie äthiopische 
und kenianische Marathonläufer in ihrer Kindheit zur Bushaltestelle und zurück 

12

rennen. Die effektive Mittagszeit zuhause betrage rund 10 bis 15 Minuten (Stel-
lungnahme S. 14 Ziff. 5.b). 

2.1 Das Bundesgericht hat mit dem Urteil 2C_433/2011 vom 1. Juni 2012 ([be-
tr. Schulrat Altendorf] Erw. 4.3; ZBl 113/2012 S. 546) zu § 8 Abs. 3 VSG (vormals 
VSV) festgehalten, dass die Auslegung dieser Bestimmung durch die Vorinstanz 
(d.h. das Verwaltungsgericht), wonach aus dieser Regelung lediglich ein An-
spruch auf Übernahme der Transportkosten, nicht jedoch auf Einrichtung eines 
Schülertransportes durch das Gemeinwesen abgeleitet werden kann, vor dem 
Willkürverbot standhält, auch wenn eine andere, grosszügigere Interpre-tation 
ebenfalls denkbar wäre. Wer die von § 8 Abs. 3 VSG verlangte "angemessene 
Fahrgelegenheit" zu erbringen habe und in welcher Form der Transport durchzu-
führen sei, lasse sich dieser Bestimmung nicht entnehmen. Es liege damit 
grundsätzlich in der Entscheidungsfreiheit des verantwortlichen Schulträgers, 
sich für eine zweckmässige Lösung zu entscheiden. Dabei dürften die jeweiligen 
konkreten Umstände in Betracht gezogen werden (wie u.a. Zahl und Wohnort der 
zu transportierenden Kinder, bestehende Transportmöglichkeiten und -bereit-
schaft seitens der Eltern oder privater Dritter, Vorhandensein von gemeindeeige-
nen Fahrzeugen oder lokalen Taxi- oder Transportbetrieben). Um vor der Min-
destgarantie von Art. 19 BV standzuhalten, müsse die gewählte Lösung aber in 
jedem Fall Gewähr dafür bieten, dass die Kinder sicher, zuverlässig und zeitge-
recht zur Schule und zurück befördert werden. Es falle daher nicht zum Vornher-
ein ausser Betracht, die Eltern selber (oder von diesen beizuziehende Angehöri-
ge, Nachbarn oder Dritte) unter Schadloshaltung für den damit verbundenen 
Aufwand mit dem Schultransport zu betrauen, soweit dies für sie möglich und 
zumutbar ist. Einer besonderen gesetzlichen Grundlage bedürfe es hierzu nicht. 
Eine Mitwirkungspflicht der Eltern in schulischen Belangen gehe bereits mit der 
ihnen obliegenden Verantwortung für die Erfüllung der Schulpflicht ihrer Kinder 
einher, welche sich letztlich als notwendige Vorbedingung aus dem verfassungs-
rechtlichen Obligatorium des Grundschulunterrichts (Art. 62 Abs. 2 BV; vgl. § 46 
Abs. 1 VSG) ergäbe. Sodann stünden die Eltern auch von daher in der Pflicht, 
als die Kinder auf dem Schulweg in erster Linie unter ihrer Verantwortung stün-
den (vgl. § 43 Abs. 1 VSG). Insoweit halte es vor der Bundesverfassung stand, 
wenn eine Gemeinde bei für die Kinder unzumutbarem Schulweg auch einen 
möglichen Transport durch die Eltern in Erwägung ziehe und einen Schülertrans-
port nur dann einrichte, wenn ein solcher von diesen aus stichhaltigen Gründen 
nicht selber durchgeführt werden könne bzw. sich für diese als unzumutbar er-
weise. Allein der Umstand, dass die betroffenen Eltern es aus Bequemlichkeit 
vorziehen würden, den Transportdienst dem Gemeinwesen zu überlassen, recht-
fertige es jedenfalls noch nicht, diesem die Einrichtung eines Schülertransportes 

13

abzuverlangen. Dies gelte umso mehr dann, wenn eine solche Lösung die öffent-
liche Hand teurer zu stehen käme als die Vergütung eines den Eltern mit einem 
privaten Transport entstehenden zumutbaren Aufwandes. Die Frage, wie viele 
schulpflichtige Kinder in einem peripher gelegenen Ortsteil oder Weiler wohnen 
bzw. wie hoch demzufolge die finanzielle Belastung der Gemeinde bei Einrich-
tung eines Transportdienstes pro Kind sein würde, dürfe zwar keinen Einfluss auf 
die Beurteilung der Zumutbarkeit des Schulwegs haben, wohl aber Berücksichti-
gung finden, wenn es darum gehe, bei erwiesenermassen unzumutbarem 
Schulweg eine geeignete und auch für Gemeinden mit Streubausiedlungen in 
ländlichen Regionen oder im Berggebiet mit allenfalls beschränkter finanzieller 
Leistungsfähigkeit verkraftbare Transportlösung zu suchen. Als mögliche Alterna-
tive zu einem mittäglichen Hin- und Rücktransport bei langen Schulwegen und im 
Verhältnis kurzen Mittagspausen komme im Übrigen (bei Schülern der unteren 
Schulstufen) der Besuch eines schulseitig organisierten Mittagstisches mit dem 
Angebot einer angemessenen Mittagsverpflegung und entsprechender Beauf-
sichtigung der Schüler in Frage. Die Teilnahme an einem solchen gelte als zu-
mutbar und entbinde den Schulträger davon, für einen Schultransport (auch) am 
Mittag besorgt zu sein. 

In diesem Entscheid äusserte sich das Bundesgericht auch zu den Rahmenbe-
dingungen, unter welchen einem oder beiden Elternteil(en) ein Schultransport ih-
rer Kinder als zumutbar erachtet wird (Erw. 4.7). Im konkreten Fall führte der Va-
ter einen Landwirtschaftsbetrieb und arbeitete teilweise von zu Hause aus, wobei 
er angesichts der Lage seines Landes teils auch hofabwesend war. Die Ehefrau 
betreute neben der Arbeit auf dem Hof die Kinder. Das Bundesgericht erachtete 
es angesichts der Tatsache, dass die Eltern im Unterschied zu unselbständig 
Erwerbstätigen ihre Arbeitszeiten relativ flexibel ausgestalten konnten, als zu-
mutbar, die Schultransporte ihrer Kinder (soweit sie nicht von der Gemeinde or-
ganisiert wurden), selbst durchzuführen. Dies müsse auch dann gelten, wenn der 
Vater hofabwesend sei. Es sei ihm zuzumuten, seine Arbeit zu unterbrechen, um 
seine Kinder von der Schule abzuholen, zumal die Schulwegstrecke lediglich 3,5 
km betrage. Überdies dürfe erwartet werden, dass der Vater bei der Planung sei-
ner Verrichtungen abseits des Hofes dem Stundenplan seiner Kinder bis zu ei-
nem gewissen Grad Rechnung trage. Andererseits bestehe die Möglichkeit, dass 
seine Ehefrau einspringe. Eine gewisse zeitliche Beanspruchung für den Fahr-
dienst lasse eine Inpflichtnahme der Eltern für sich allein noch nicht als unzumut-
bar erscheinen, zumal davon ausgegangen werden dürfe, dass sich bei einer 
Wohnsitznahme in einem abgelegeneren Ortsteil Fahrten ins Dorfzentrum ohne-
hin regelmässig aufdrängten. 

14

In gleicher Weise hat das Bundesgericht in BGE 140 I 153 (Erw. 2.3.3, mit Hin-
weisen) erwogen, dass der Schulträger zu gewährleisten hat, dass die Schul-
pflichtigen sicher, zuverlässig und zeitgerecht zur Schule und zurück befördert 
werden. Seiner Beförderungspflicht kann er etwa dadurch genügen, dass er den 
Schulpflichtigen die Billettkosten erstattet oder einen Schulbus- oder Schultaxi-
dienst einrichtet. Dem Schulträger steht es aber auch zu, die Erziehungsberech-
tigten zur Besorgung des Schultransports ihrer Kinder heranzuziehen, soweit ih-
nen der Transport möglich und zumutbar ist und die Kosten erstattet werden. 
Während der Mittagspause kann die erneute Beförderung durch einen von der 
Schule organisierten Mittagstisch ersetzt werden (vgl. ebenso Bundesgerichtsur-
teil 2C_414/2015 vom 12.2.2016 Erw. 3.3).

Es liegt grundsätzlich im Entscheidungsermessen des Schulträgers, in welcher 
Form er dem Anspruch von Schülern auf einen angemessenen Schultransport 
Rechnung tragen will (VGE III 2011 32 vom 14.11.2011 Erw. 4.6). 

2.2.1  Nach der von den Vorinstanzen angeführten kantonalen Praxis wird die 
Einführung eines Schulbusses für bloss fünf Kinder als unverhältnismässig er-
achtet (angefochtener RRB Erw. 6.1 mit Hinweisen; vgl. auch VGE III 2012 125 
vom 15.11.2012 Erw. 2.2; VGE III 2013 221 vom 12.9.2014 Erw. 4.1.6; BVR 
2018 S. 455 ff. Erw. 5.6 mit Hinweis auf die Schwyzer Praxis). 

2.2.2  Im Lichte dieser Rechtsprechung muss auch vorliegend die Einrichtung ei-
nes Schulbusses für den Schultransport der Mädchen (Beschwerdeführerinnen 
Ziff. 1 bis 3) - unter Vorbehalt der Rechtmässigkeit des von den Vorinstanzen 
vorgesehenen und den Beschwerdeführern als zumutbar erachteten Schultrans-
portkonzeptes - als unverhältnismässig qualifiziert werden, zumal der (längere) 
Abschnitt von der Bushaltestelle G bis zur N.-Gasse durch einen öffentlichen Bus 
erschlossen ist und um 11.30 Uhr zusätzlich ein spezieller Schulbuskurs geführt 
wird (vgl. vorstehend Erw. 1.4.2). Zu Gunsten der Gemeinde wirken sich dabei 
auch die Grundsätze der Sparsamkeit und der Wirtschaftlichkeit aus, zu deren 
Beachtung die Gemeinden durch das Gesetz über den Finanzhaushalt der 
Bezirke und Gemeinden (FHG-BG; SRSZ 153.100) vom 27. Januar 1994 
verpflichtet sind (vgl. § 2 und § 5 f. FHG-BG; vgl. auch Art. 43a Abs. 5 BV 
["Staatliche Aufgaben müssen bedarfsgerecht und wirtschaftlich erfüllt werden"]), 
dies im Rahmen des verfassungs- und gesetzmässigen Anspruches auf eine 
ausreichende Schulbildung auch im Bereich des Schulwesens und des 
Schultransportes.

Selbst unter Berücksichtigung des gleichenorts wohnenden (elfjährigen) Mäd-
chens (vgl. vorstehend Erw. 1.3.2) und somit bei einer Zahl von vier Schülerinnen 

15

bleibt die Einrichtung eines Schulbusses unverhältnismässig. Abgesehen davon 
hat dieses Mädchen, soweit ersichtlich, die von der Gemeinde getroffene Lösung 
nicht angefochten. Die Zumutbarkeit des Schulweges für die vier weiteren Kinder 
aus dem Gebiet äusserer H.________ (vgl. vorstehend Erw. 1.3.2), insbesondere 
auch was die zu Fuss zu absolvierende Wegstrecke bis zur Bushaltestelle G an-
belangt, ist vorliegend unbestritten und auch nicht Verfahrensgegenstand. Sie 
sind somit beim für die Einführung eines Schulbusses massgeblichen Schwel-
lenwert nicht zu berücksichtigen. 

2.3.1  Nicht gefolgt werden kann der Gemeinde bzw. dem Schulrat, wenn sie/er 
die Auffassung vertritt, die Frage, ob die Eltern ein Auto besässen, sei für die 
Beurteilung des Schulweges kein Zumutbarkeitskriterium (RR-act. II/01/Beilage 
18 [Aktennotiz der Besprechung vom 29.6.2018 S. 2 zweites Lemma]; vgl. Ver-
nehmlassung des Schulrates S. 5 oben). Dies steht im Widerspruch zur zitierten 
Rechtsprechung, wonach die jeweiligen konkreten Umstände zu berücksichtigen 
sind (und diesbezüglich keine hypothetische "Soll-"Situation massgebend sein 
kann), was auch das allfällige Vorhandensein eines Fahrzeuges betrifft. Auch 
wenn heutzutage im Regelfall abgelegen wohnende Personen über (mindestens) 
ein Fahrzeug verfügen, um ihre Mobilität sicherzustellen, so ist dies allenfalls die 
Folge der Macht des Faktischen, eine rechtliche Pflicht hierzu besteht indes 
nicht. Eine solche lässt sich auch nicht aus dem Umstand ableiten, dass abgele-
gen wohnende Personen Kinder im schulpflichtigen Alter haben. Vorliegend ist 
dies jedoch irrelevant, weil die Beschwerdeführer über Fahrzeuge verfügen. 

2.3.2  Während den Beschwerdeführern beizupflichten ist, dass die beiden Ge-
schäftsfahrzeuge (Lieferwagen Mercedes-Benz 519 CDI 4x4 und VW T5 Trans-
porter 4M) aus den von den Beschwerdeführern angeführten Gründen (vgl. auch 
Bf-act. 5 [Aufnahmen der mit Material beladenen Lieferwagen]) für einen Perso-
nentransport nicht in Frage kommen, kann dies vom VW Sharan nicht gesagt 
werden. Es ist nicht anzunehmen, dass der Beschwerdeführer Ziff. 4 und seine 
beiden Angestellten regelmässig gleichzeitig auf drei Baustellen/Arbeitsorten en-
gagiert sind, womit alle drei Fahrzeuge (inklusive VW Sharan) nicht verfügbar 
sind. Da die beiden Lieferwagen mit dem nötigen Arbeitsmaterial versehen sind 
und vorab diese beiden Fahrzeuge geschäftlich genutzt werden dürften, darf von 
der weiteren Annahme ausgegangen werden, dass der VW Sharan in der Regel 
frei ist und von der Mutter (Beschwerdeführerin Ziff. 5) für den Transport der Kin-
der zur und von der Bushaltestelle verwendet werden kann. Hieran wird sie auch 
durch eine allfällige landwirtschaftliche Tätigkeit nicht gehindert. Einerseits kann 
sie diese weitgehend frei einteilen; anderseits muss sie diese Arbeit zwecks Zu-
bereitung des Mittagessens ohnehin unterbrechen. Sollte entgegen dieser An-

16

nahme der Verfügbarkeit des VW Sharan der Beschwerdeführer Ziff. 4 densel-
ben gelegentlich oder auch mehr oder weniger häufig geschäftlich nützen müs-
sen, ändert dies deshalb an der Beurteilung nichts, weil es ihm als Selbständig-
erwerbendem im Sinne der zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung und 
der vorinstanzlichen Entscheide in Würdigung der angesprochenen konkreten 
Umstände zuzumuten ist, seinen Arbeitsplan bzw. seine Abfahrt- und Rückkehr-
zeiten entsprechend zu planen. 

2.3.3 Der Beschwerdeführer Ziff. 4 hat im Verwaltungsbeschwerdeverfahren Ar-
beitszeiten von jeweils 07.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr 
und eine auswärtige Einnahme des Mittagessens, abhängig von der Baustelle, 
deklariert (RR-act. I/03/Beilage 18). Diese Angabe steht zum einen im Wider-
spruch zum wiederholt geäusserten Anliegen der Eltern/Beschwerdeführer, dass 
die Kinder trotz der Schliessung der Schule H.________ das Mittagessen zuhau-
se, also im Familienkreis, einnehmen könnten (RR-act. II/01/Beilage 2 [Protokoll-
auszug des Gemeinderatsgeschäfts Nr. 986 vom 10.11.2017 S. 1 lit. B zweites 
Lemma]; RR-act. II/01/Beilage 4 [Protokollauszug des Gemeinderatsgeschäfts 
Nr. 33 vom 5.1.2018 S. 2 Ziff. 4]; RR-act. II/01/Beilage 5 [Schreiben des Ge-
meinderates vom 12.1.2018 S. 2 erstes Lemma]; RR-act. II/01/Beilage 6 [Proto-
kollauszug des Gemeinderatsgeschäfts Nr. 256 vom 29.3.2018 S. 2 Ziff. 8]; 
ebenso RR-act. II/01/Beilage 12). Zum andern hat ein Selbständigerwerbender, 
auch wenn er sich an fixe Arbeitszeiten hält, verschiedenste (Büro-)Tätigkeiten 
zu erledigen, welche keine Ortsabwesenheit mit sich bringen. Hinzu kommt, dass 
sich das Domizil/Sitz des Geschäfts des Beschwerdeführers (G.a AG) an der 
Wohnadresse der Beschwerdeführer befindet und eine gewisse zeitliche Kon-
gruenz zwischen den vom Beschwerdeführer Ziff. 4 genannten Arbeitszeiten und 
dem Stundenplan der Kinder bzw. den jeweiligen Busabfahrten/-ankünften be-
steht (jedenfalls morgens und mittags), womit sich die erforderlichen Fahrten ent-
sprechend zu einem erheblichen Teil kombinieren lassen und gleichzeitig auch 
ein gemeinsames Mittagessen gewährleistet werden kann. Der Schulrat weist 
vernehmlassend zudem zu Recht auf den vom Beschwerdeführer Ziff. 4 kürzlich 
im März 2018 übernommenen Pikettdienst für eine Swisscom-Anlage hin, der 
angesichts der auferlegten Interventionszeit von zwei bis vier Stunden (Bf-act. 7 
[Subunternehmervertrag mit cablex, S. 2 Ziff. 3]) auch eine erhöhte Flexibilität 
des Beschwerdeführers Ziff. 4 bedingt, die mit den vorerwähnten Arbeitszeiten 
kollidiert. Diese Interventionszeit steht einem Transport der Kinder, wofür gemäss 
dem Schulrat (Vernehmlassung S. 6) ein Zeitbedarf von rund 6 Min. erforderlich 
ist, was angesichts der Distanz von 2.8 km und 287 Hö-henmeter realistisch er-
scheint, nicht entgegen. Im Übrigen ist auch der vorin-stanzliche Hinweis auf die 
Möglichkeit von Fahrgemeinschaften mit den Eltern der gleichenorts wohnenden 

17

Primarschülerin berechtigt und gesetzmässig, nach-dem das Bundesgericht auch 
Transportmöglichkeiten Dritter in Betracht zieht. Der gleichenorts wohnende Va-
ter von S. betreibt die Schreinerei GmbH, was nahelegt, dass auch er ein Fahr-
zeug für den (gelegentlichen) Transport von vier Schülern zur Verfügung hat. Für 
die vorliegende Beurteilung spielt dies indes keine Rolle. 

2.4 Unbegründet ist die Rüge der Beschwerdeführer, der Busfahrplan und der 
Stundenplan der Kinder (vgl. vorstehend Erw. 1.4.2 und Erw. 1.3.1) seien nicht 
aufeinander abgestimmt. Bei einer Busabfahrt um 11.30 Uhr und einer benötig-
ten Transportzeit (inkl. jeweilige Fusswege/Wartezeit/Ein- und Ausstiegszeiten) 
von rund 25 Minuten, was eine Ankunftszeit zu Hause um 11.55 ergibt, verbleibt 
bis zum erneuten Transport um spätestens ca. 12.55 Uhr, um den Bus um 13.05 
Uhr zu erreichen, rund eine Stunde für die Einnahme des Mittagessens. Selbst 
wenn die Mutter den Transport der Kinder, namentlich das Abholen an der Bus-
haltestelle, übernehmen und sie den Kochvorgang hierfür unterbrechen und nach 
der Rückkehr fortsetzen muss, kann der gesetzliche Anspruch auf eine Mindest-
dauer der Mittagspause von 40 Minuten (vgl. vorstehend Erw. 1.2) folglich mit 
Reserve gewahrt werden. 

2.5 Es erweist sich somit zum einen, dass die Vorinstanz die Zumutbarkeit des 
elterlichen Transportes der Kinder vom Wohnsitz zur (nächstgelegenen) Bushal-
testelle zu Recht bejaht hat, und dass mit dem vorgesehenen Transportkonzept 
auch die Mindestdauer der Mittagspause gewahrt wird. 

2.6 Zu ergänzen ist, dass sich der Schulweg zum Schulhaus N.-Gasse insge-
samt als wesentlich einfacher und komfortabler erweist als zum Schulhaus 
H.________. Zwar beträgt die Luftlinie vom Haus der Beschwerdeführer bis zum 
Schulhaus H.________ nur rund 1.6 km und rund 150 m Höhendifferenz. Ein di-
rekter (Fuss-)Weg und/oder Pfad besteht indes nicht; vielmehr müssten Fluren 
gequert werden (vgl. Landeskarte 1:25'000; webGIS-SZ). Entlang von Strassen 
und Wegen (teils nur mit Geländewagen befahrbar) beträgt die Wegstrecke rund 
3.5 km und rund 250 m Höhendifferenz. Ansonsten ist (mit Auto) der Umweg 
über Z. (-Strasse) in Kauf zu nehmen. 

3. Zu prüfen ist nachstehend die Zumutbarkeit des Schulweges bzw. des vor-
instanzlichen Schultransportkonzeptes aus der Optik der (Verkehrs-)Sicherheit 
der Kinder. Im Brennpunkt der Beurteilung steht namentlich der Ein- und Aus-
stieg in/aus dem öffentlichen Bus unter Einschluss allfälliger Strassenquerungen 
sowie die Fahrt im Bus. 

18

3.1.1  Es versteht sich von selbst, dass mit Blick auf die Zumutbarkeit eines 
Schulweges im Allgemeinen wie auf die Verkehrssicherheit bei der Bewältigung 
des Schulweges im Besonderen dem Alter und insbesondere dem 
Entwicklungsstand von Schülern/innen eine erhebliche Bedeutung zukommt. 
Kinder im Alter von vier bis sieben Jahren können in der Regel Gefahren noch 
nicht richtig einschätzen, es fehlt ihnen an der Fähigkeit, sich über längere Zeit 
konzentrieren zu können und sie lassen sich leicht und gerne ablenken. Des 
Weiteren ist die Wahrnehmung bei Kleinkindern sehr selektiv, das Abschätzen 
von Distanzen 
oder erkennen von Tempo ist eingeschränkt. Auch die Planung oder räumliche 
Übersicht ist noch wenig differenziert und besonders jüngere Kinder (bis ca. 8 
Jahre) sind auf Hilfe angewiesen. Obwohl auch Vorschulkinder eine Situation als 
Gesamtes wahrnehmen können, werden sie sich vielleicht auf ein spezifisches 
Merkmal konzentrieren und beispielsweise besonders vom Lärm oder der spezi-
ellen Farbe eines vorbeifahrenden Autos fasziniert sein, ohne sich der möglichen 
Gefahr der Gesamtsituation bewusst zu werden. Die Fähigkeiten, Zusammen-
hänge zu erkennen oder auch Situationen zu antizipieren, werden erst in deutlich 
späteren Lebensjahren erworben. Eine selektive Wahrnehmung wird aber noch 
durch andere Faktoren beeinflusst, wie beispielsweise durch das Spielverhalten 
und die unterschiedliche Aufmerksamkeit. Diese ist bei kleinen Kindern geprägt 
von Neugier und Beobachtung (VGE III 2011 79 vom 20.7.2011 Erw. 4.2.1 mit 
Hinweis auf Michael Wyler, Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitären 
Psychiatrischen Dienste Bern [UPD], "Wird immer jüngeren Kindern im Strassen-
verkehr zu viel zugemutet ?", Referat anlässlich der bfu-Verkehrsinstrukto-
rentagung vom 14. November 2007 [https://www.kapo.zh.ch/content/dam/si-
cherheitsdirektion/kapo/praevention/kji/dokumente/pdf/Referat_wird_immer_juen-
geren_Kindern.pdf; konsultiert am 20.11.2018]). Die Gesamtheit dieser spezifi-
schen Charakteristika, welche Kinder insbesondere im Vorschulalter auszeich-
nen, beeinträchtigt zwangsläufig ihre Verkehrssicherheit. 

3.1.2  Die von den Beschwerdeführern im Verwaltungsbeschwerdeverfahren ein-
gereichte Studie "Sichere Schulwege - Gefahrenanalyse und Massnahmenpla-
nung" (hrsg. vom UVEK, Bundesamt für Strassen, Februar 2016; RR-
act. I/01/Beilage 10) hat die Sicherheit der Schulwege von Kindern zwischen vier 
und zwölf Jahren zum Gegenstand (S. 9). In der Studie wird unter anderem fest-
gehalten, dass die Verantwortung für sichere Schulwege bei den Eltern liegt, die 
ihren Kindern das richtige Verhalten im Strassenverkehr beizubringen haben. Er-
gänzt wird diese Verantwortung durch die Verkehrsbildung im Schulsystem. 
Schliesslich tragen auch die anderen Verkehrsteilnehmer eine Verantwortung, 
die ihr Fahrverhalten entsprechend anpassen müssen (S. 34 Ziff. 3.1.2). 

http://www.bfu.ch

19

Im Allgemeinen sind sich Kinder der geltenden Verkehrsregeln bereits grössten-
teils bewusst und halten sich normalerweise daran. Sie sind aber tendenziell un-
berechenbar und aufgrund ihrer Körpergrösse nicht gut sichtbar. Jüngere Kinder 
können Gefahren nur eingeschränkt wahrnehmen, da sie beispielsweise Distan-
zen, Geschwindigkeiten und somit das Nähern eines Fahrzeuges nur schwierig 
einschätzen können. Um sich zu Fuss oder mit dem Velo fortzubewegen, bedarf 
es einer Reihe von Fähigkeiten, die erst mit fortschreitendem Alter erlangt wer-
den. In der Gruppe sind Kinder rasch abgelenkt, was ihre Wahrnehmung weiter 
schmälert (S. 35 f. Ziff. 3.1.3; vgl. S. 91 f. Ziff. 5.3.2). 

Für die Altersgruppe der 4- und 5-Jährigen ist das unbegleitete Zurücklegen des 
Schulweges mit dem öffentlichen Verkehr grundsätzlich nicht zumutbar. Für die 
6- bis 8-Jährigen ist der öffentliche Verkehr als Verkehrsmittel für den Schulweg 
zumutbar, sofern keine langen Wartezeiten bestehen und sofern nicht umgestie-
gen werden muss. In der Gesamtbeurteilung ist zwingend auch der Weg zur Hal-
testelle zu berücksichtigen (S. 105 Ziff. 5.3.8; vgl. bfu-Fachdokumentation 2.262 
"Schulweg zu Fuss" S. 20 Ziff. 5.4). Werden die Kinder auf ihrem Schulweg zu 
Fuss oder mit dem Velo begleitet (von Eltern, älteren Geschwistern / Kindern 
oder anderen Begleitpersonen), können sie auch Wege zurücklegen, die länger 
und/oder schwieriger sind, als es die physischen und kognitiven Fähigkeiten des 
Kindes eigentlich zulassen (S. 105 f. Ziff. 5.3.9). 

In ähnlichem Sinne hat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern im Urteil 
100.2013.433 vom 15. Juli 2014 (BVR 2014 S. 508 ff.) unter anderem festgehal-
ten, ein Rückhaltesystem bei Busfahrten sei für Kinder im Kindergartenalter (vier 
bis sechs Jahre) wünschenswert und sachgerecht bzw. der Transport ohne ent-
sprechende Vorrichtungen bedeute eine gewisse Gefährdung der Kinder. Hier-
aus könne jedoch nicht geschlossen werden, dass es gänzlich ausgeschlossen 
sei, Kinder im fraglichen Alter in einem öffentlichen Verkehrsbus ohne Rückhal-
tesystem zu befördern. Im Vordergrund einer alternativen Sicherungsmassnah-
me, mittels welcher sich die Gefährdung auf ein vertretbares Mass reduzieren 
lasse, stehe die Betreuung und Beaufsichtigung durch eine Begleitperson wie es 
bei privaten Fahrten in der Regel durch die Eltern, Grosseltern oder ältere Ge-
schwister erfolge. Diese Betreuungsperson müsse dafür sorgen, dass sich die 
Kinder auf einen Sitzplatz setzten (oder bei Fehlen verfügbarer freier Sitzplätze 
an einer zugänglichen Haltevorrichtung festhielten), und den sicheren Ein- und 
Ausstieg aus dem Fahrzeug gewährleisten (Erw. 5.5.4; vgl. BVR 2013 S. 5 ff. 
Erw. 5.3). Das Verwaltungsgericht Zürich kam mit Urteil VB.2011.00395 vom 
21. Dezember 2011 (Erw. 6.7) zum Schluss, dass Kindern ab sechs Jahren die 
Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Bus) zugemutet werden kann, sofern das 

20

Kind immer an der gleichen Stelle einsteigen und auch an der gleichen Haltestel-
le aussteigen könne. 

3.2.1  Bei der Beurteilung der Sicherheitsaspekte ist bezüglich der Mädchen an-
gesichts des unterschiedlichen Alters zu differenzieren. Die Benützung des öf-
fentlichen Busses ist den beiden älteren Mädchen (12- und 10-jährig) ohne weite-
res zumutbar. Bei ihnen beiden ist (wie auch beim jüngsten Mädchen) mangels 
gegenteiliger Hinweise in kognitiv-intellektueller wie psychischer Hinsicht ein 
ihrem Alter entsprechender Entwicklungsstand anzunehmen, der es ihnen auch 
erlaubt, die im Verkehr gebotenen Verhaltensregeln (namentlich bei der 
Überquerung von Strassen) zu kennen und auch anzuwenden. 

3.2.2  Betreffend die jüngste, bei Beginn des Schuljahres 2018/2019 fünf Jahre 
und zwei Monate junge Tochter gilt es die Rechtsprechung zu beachten, dass es 
einem oder beiden Elterteil(en) zumutbar ist, ein Kindergartenkind bis zur 
Bushaltestelle zu begleiten (BVR 2013 S. 5 ff. Erw. 4.5 [Distanz von 300 m]). 
Abgesehen davon, dass sich aus dieser Rechtsprechung ableiten lässt, dass in 
zeitlicher Hinsicht Eltern auch ein Kindertransport bis zur (nächsten) 
Bushaltestelle zumutbar ist, kann die Sicherheit der jüngsten Tochter - 
unbesehen deren Begleitung durch die beiden älteren Schwestern - beim Ein- 
und Ausstieg in den öffentlichen Bus durch den Elternteil gewährleistet werden, 
welcher den Transport bis zur Bushaltestelle übernimmt. Dabei erfolgt die durch-
aus als gefährlich zu qualifizierende Überquerung der Strasse zum Buseinstieg 
bei der Haltestelle G, wo sich kein Fussgängerstreifen befindet (vgl. RR-
act. II/01/Beilage 19), in Richtung Z. beim Hintransport der Kinder noch mit dem 
Auto; der Ausstieg bei der Rückkehr erfolgt bergseitig und hat keine Strassen-
querung zur Folge. Weshalb der Ein- und Ausstieg in den Bus nicht bei der Hal-
testelle Hirschen erfolgt, welche sich unmittelbar bei der Einmündung der D.d. in 
die K.________ befindet, geht aus den Akten nicht hervor; indes ist die 
K.________ im Bereich der Haltestelle Hirschen angesichts der bergwärts fol-
genden Rechtskurve weniger übersichtlich. Sollte sich dereinst infolge fortge-
schrittenen Alters und Entwicklungsstadiums allenfalls der gesamte Schulweg als 
für die Töchter ohne elterlichen Transport zur Bushaltestelle zumutbar erweisen, 
dürften sie bzw. insbesondere auch die jüngste Tochter ohne weiteres in der La-
ge sein, die K.________ eigenständig und unbegleitet zu überqueren. Es ist da-
her für die Beurteilung irrelevant, dass aus den Akten nicht hervorgeht, ob der 
Gemeinderat (nochmals) beim Kanton vorstellig geworden ist und Optimierungen 
der Verkehrssituation hat prüfen lassen, nachdem er die hohen Anforderungen, 
welche die Querung der mit 80 km/h befahrbaren K.________ an Schulkinder 
stellt, erkannt hat (vgl. Protokollauszug Geschäft Nr. 94 des Gemeinderates vom 

21

2. Februar 2018 (RR-act. II/01/Beilage 24). Anzufügen ist, dass die Kinder eine 
Verkehrsinstruktion durch die Polizei erhielten (vgl. RR-act. II/01 [Vernehmlas-
sung des Schulrates im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren] S. 6 Ziff. 8). 

3.2.3  Im öffentlichen Bus fährt die jüngste Tochter in Begleitung ihrer beiden 
älteren Schwestern (und zahlreicher weiterer Schulkinder im gleichen Alter). 
Diesen beiden, insbesondere der (bei Schuljahresbeginn) 12 ½-jährigen 
Schwester, kann das entsprechende Pflichtgefühl und 
Verantwortungsbewusstsein für ihre kleine Schwester zugebilligt werden. Was 
die physischen Voraussetzungen der Mädchen und auch der jüngsten Tochter 
zur Bewältigung der Busfahrt anbelangt (stabiles, sicheres Sitzen auch bei 
Bremsmanövern; allfälliges Festhalten an Haltevorrichtungen), darf der 
Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden, dass Kinder in ländlichen 
Strukturen physisch robuster sind als Stadtkinder (vgl. "Purzelbäume schlagen 
lohnt sich" in: Bote der Urschweiz vom 19.11.2018 S. 24 und Aargauer Zeitung 
AZ vom 19.11.2018 S. 4, betreffend eine Studie der Universität Basel und der 
Pädagogischen Hochschulen Zürich und Schwyz zu den motorischen 
Kompetenzen bei Kindergärtlern im Alter von vier bis sechs Jahren). 

3.2.4  Der Ausstieg aus dem Bus an der N.-Gasse erfolgt aufseiten des 
Schulhauses. Eine Querung der Strasse erübrigt sich. Der (kurze) Fussweg zum 
Schulhaus kann auf dem Trottoir absolviert werden. Der Weg zum Buseinstieg 
führt über einen Fussgängerstreifen auf die Gegenseite der N.-Gasse. Im 
nördlichen wie im südlichen Bereich der Strassenquerung ist auf der Strasse je 
ein unübersehbares Verkehrszeichen (Schüler) angebracht, das die ganze 
Fahrbahnbreite einnimmt. Da in diesem Bereich eine Vielzahl von Schülern die 
Strasse (auf den Fussgängerstreifen) quert, ist eine Mehrzahl der hier 
passierenden Verkehrsteilnehmer mit der Schulsituation vertraut. Im Übrigen 
ergibt sich das Gebot eines situationsadäquaten Verkehrsverhaltens der Ver-
kehrsteilnehmer bereits aus der Verkehrsgrundregel gemäss Art. 26 des Stras-
senverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01), wonach sich 
jedermann im Verkehr so verhalten muss, dass er andere in der ordnungs-
gemässen Benützung der Strasse weder behindert noch gefährdet; dabei ist be-
sondere Vorsicht gegenüber Kindern, Gebrechlichen und alten Leuten geboten. 
Hinsichtlich der Geschwindigkeit im Speziellen gilt das Gebot, dass sie stets den 
Umständen anzupassen ist, namentlich den Strassen-, Verkehrs- und Sichtver-
hältnissen (Art. 32 Abs. 1 SVG).

22

3.2.5  Insgesamt erweist sich der Schulweg bzw. das vom Schulrat vorgesehene 
Schulwegkonzept auch aus der Optik der (Verkehrs-)Sicherheit der Mädchen als 
zumutbar. 

3.3 Vereinzelte Verspätungen der Mädchen führen nicht zur Unzumutbarkeit 
des Schulweges. Es ist geradezu sachimmanent, dass bei längeren Schulwegen 
namentlich in bergigen Gebieten zahlreiche Eventualitäten eintreten können, 
welche eine Verspätung zur Folge haben, die auch durch Einplanung einer 
Zeitreserve nicht vermieden werden können. So hat das Bundesgericht mit Urteil 
2P.101/2005 vom 25. Juni 2005 (betr. Gemeinde Bezirksschulrat Höfe) bestätigt, 
dass beispielsweise starker Schneefall ein witterungsbedingtes Erscheinen der 
Schüler(in) zu rechtfertigen vermag (Erw. 5.3.2). Der Anspruch auf Bildung wird 
durch vereinzeltes Zuspätkommen nicht vereitelt. Wenn der Grund für allfällige 
Verspätungen der Kinder darin begründet liegt, dass die Kinder den Weg zur 
Bushaltestelle ausnahmsweise zu Fuss zurücklegen, kann hierin allenfalls ein In-
diz dafür gesehen werden, dass ihnen dies von den Eltern auch zugemutet und 
zugetraut wird. Den Eltern deswegen nach vereinzelten Verspätungen der Schü-
lerinnen bereits Sanktionen anzudrohen (Vernehmlassung des Schulrates S. 4 
lit. C i.f.), schiesst übers Ziel hinaus.

3.4 Nicht zu beanstanden ist die in Anlehnung an das Bundesgerichtsurteil 
2C_433/2011 vom 1. Juni 2012 festgelegte Kilometerentschädigung von Fr. 1.-- 
(vgl. vorstehend Ingress lit. B). Damit wird auch der zeitliche Aufwand rechts-
genüglich abgegolten. Diesbezüglich hat das Bundesgericht zwar ausgeführt 
(Erw. 5.1), es möge zutreffen, dass die Entschädigung des zeitlichen Aufwandes 
mit 25 Rp./km etwas tief angesetzt worden sei. Dies werde aber dadurch kom-
pensiert, dass bei den Fahrkosten mit 75 Rp./km ein Ansatz gewählt wurde, wel-
cher einer Vollkostenrechnung entspreche. Vertretbar wäre auch eine Grenzkos-
tenbetrachtung gewesen, was zu einem deutlich geringeren Kilometerpreis ge-
führt hätte. Insofern erweise sich der Ansatz von 1 Fr./km insgesamt als nicht 
verfassungswidrig tief. Da die Eltern in Bezug auf den Schulweg ihrer Kinder eine 
Mitverantwortung trügen, seien zeitliche Inkonvenienzen bis zu einem gewissen 
Grad hinzunehmen und könnten keinen staatlichen Entschädigungsanspruch im 
vollen Umfang auslösen. 

Nachdem in den letzten Jahren keine Teuerung eintrat (Landesindex der Kon-
sumentenpreise [Basis Dezember 2010 = 100] Juni 2012: 99.5; Oktober 2018: 
99.3), drängt sich auch keine Anpassung auf. Anzufügen ist, dass das Verwal-
tungsgericht des Kantons Bern in einem jüngsten Entscheid (VGE 100.2017.332 
vom 8.8.2018 = BVR 2018 S. 455 ff.) einen Kilometeransatz von 60 Rappen nicht 
beanstandet und als mit Art. 19 BV vereinbar erklärt hat (Erw. 6.2). 

23

3.5 Was den geltend gemachten Anspruch auf eine (unentgeltliche) Teilnahme 
am Mittagstisch anbelangt, müssen sich die Beschwerdeführer vorhalten lassen, 
dass sie sich partout (vgl. vorstehend Erw. 1.4.1 und 2.3.3) für ein Mittagessen 
zuhause ausgesprochen haben und das entsprechende Angebot der Gemeinde 
ausgeschlagen haben (vgl. Vernehmlassung des Schulrates S. 5 f. lit. G; RR-
act. II/01 [Vernehmlassung des Schulrates im regierungsrätlichen Beschwerde-
verfahren] S. 5 Ziff. 5). Angesichts der Zumutbarkeit des Schulweges gemäss 
dem von den Vorinstanzen bejahten Schulwegkonzept und der Wahrung der 
Mindestaufenthaltsdauer besteht indes kein Anspruch auf eine Verbilligung einer 
allfälligen Mahlzeiteneinnahme der Kinder (soweit sie am Nachmittag nicht schul-
frei haben) über den von der Gemeinde offerierten Betrag (Fr. 5.--) hinaus. 

3.6.1  Unbegründet ist die geltend gemachte Verletzung des Gleichheitsgebots 
(Beschwerde S. 10 Ziff. 3.2). Der Schulrat legt überzeugend dar (Vernehmlas-
sung S. 6 lit. H), dass der von den Beschwerdeführern offensichtlich angespro-
chene RRB Nr. 251/2018 im konkreten Fall (auch) von der Zumutbarkeit der 
Benützung eines öffentlichen Busses durch den betreffenden Kindergartenschü-
ler ausgeht, indessen in besonderen Konstellationen, wie sie weder in jenem 
noch im vorliegenden Fall gegeben sind, die Unzumutbarkeit unter Umständen 
ein Thema sein könnte. 

3.6.2  Eine Ungleichbehandlung lässt sich auch nicht aus der Tatsache ableiten, 
dass die Schüler aus dem v. H.________ in den Genuss eines Schultransportes 
kommen. Die jeweiligen Sachverhalte sind unterschiedlich und nicht vergleich-
bar, wie der Regierungsrat im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt hat 
(Erw. 8). Hierauf ist zu verweisen. 

3.6.3  Inwieweit die Vorinstanzen in Willkür verfallen sind, ist nicht ersichtlich. Sie 
haben ihre Beurteilung in Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen und der 
Rechtsprechung sowie in rechtsgenüglicher Würdigung der konkreten Umstände 
und nach richtiger und vollständiger Erhebung des für die Beurteilung relevanten 
Sachverhaltes vorgenommen. Sie haben weder den Untersuchungsgrundsatz 
noch ihre Begründungspflicht (vgl. Beschwerde S. 10 f. Ziff. 3.2) verletzt. 

Aus der Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs nach Art. 29 
Abs. 2 BV fliesst, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner 
Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfin-
dung berücksichtigt. Dabei ist es jedoch nicht erforderlich, dass sich die Behörde 
mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne 
Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Sie kann sich auf die für den Entscheid we-
sentlichen Punkte bzw. auf jene Aspekte beschränken, die von der Behörde ohne 

24

Willkür als wesentlich betrachtet werden. Die Begründung muss so abgefasst 
sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft 
geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen 
kann (vgl. statt vieler: BGE 136 I 229 Erw. 5.2; BGE 136 I 184 Erw. 2.2.1; Bun-
desgerichtsurteil 1C_452/2012 vom 18.11.2013 i.Sa. A. et al. vs. VerwGer SZ 
Erw. 2.2). Diesen Anforderungen wird der angefochtene RRB gerecht.

Ebensowenig ist eine Verletzung von Treu und Glauben erkennbar (Beschwerde 
S. 11 oben). Selbst wenn im Rahmen der Schliessung der Schule H.________ 
allenfalls eine Erwartungshaltung der Beschwerdeführer hinsichtlich der Rege-
lung des Schultransportes ausgelöst wurde, lassen sich den Akten keine Hinwei-
se dafür entnehmen, dass den Beschwerdeführern gegenüber diesbezüglich ir-
gendwelche Zusagen gemacht wurden, welche geeignet sind, eine rechtlich ge-
schützte Vertrauensposition zu begründen. 

3.7 Die Beschwerde erweist sich im Sinne der vorstehenden Erwägungen ins-
gesamt als unbegründet und ist daher abzuweisen. 

4. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen sowie Kosten für den Zwischenbescheid vom 
12. Oktober 2018) werden in Würdigung der konkreten Umstände, insbesondere 
angesichts der Tatsache, dass die Beschwerdeführer im Unterschied zu anderen 
von der Schliessung der Schule H.________ betroffenen Eltern stärker in die 
(Mitwirkungs-)Pflicht genommen werden, auf insgesamt Fr.1'500.-- festgesetzt 
und dem Verfahrensausgang entsprechend den Beschwerdeführern (unter soli-
darischer Haftbarkeit) auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

Eine Parteientschädigung ist, ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend, 
nicht zuzusprechen (§ 74 Abs. 1 VRP). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen sowie Kosten für den Zwischenbescheid 
vom 12. Oktober 2018) von insgesamt Fr. 1'500.-- werden den Beschwer-
deführern (unter solidarischer Haftbarkeit) auferlegt. Sie haben einen Kos-
tenvorschuss von Fr. 1'500.-- bezahlt, so dass die Rechnung ausgeglichen 
ist. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- den G.________ (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer 

vom 12.12.2018)
- den Gemeinderat Z. (z.K.)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (unter Bei-

lage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 12.12.2018)
- und das Bildungsdepartement (z.K.).

Schwyz, 18. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 14. Januar 2019