# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 69ead621-ca95-5be2-9af3-a9853a9cc667
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-07-24
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 24.07.2009 S 2009 100
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2009-100_2009-07-24.pdf

## Full Text

S 09 100

2. Kammer als Versicherungsgericht

URTEIL
vom 24. Juli 2009

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

1. … verletzte sich am 8. Februar 2008 bei der Arbeit am Knie (Meniskus) und 

war deshalb eine zeitlang arbeitsunfähig. Mit Verfügung vom 10. September 

2008 lehnte die … die Ausrichtung von Leistungen ab, da es sich bei dem 

Ereignis weder um einen Unfall noch um ein unfallähnliches Geschehen 

gehandelt habe. Leistungspflichtig sei die Krankenversicherung. Die von der 

Krankenkasse Concordia dagegen erhobene Einsprache wies die … mit 

Entscheid vom 19. Mai 2009 ab. Eine Kopie dieses Entscheides stellte sie 

auch … zu.

2. Dagegen erhob … eine als Beschwerde bezeichnete Eingabe an das 

Versicherungsgericht, in welcher sie den Sachverhalt schilderte und um eine 

Klärung der Angelegenheit ersuchte. Die Concordia ihrerseits verzichtete auf 

eine Beschwerdeerhebung.

3. Mit Schreiben vom 01. Juli 2009 setzte die Instruktionsrichterin die 

Beschwerdeführerin über den Beschwerdeverzicht ihrer Krankenversichererin 

in Kenntnis. Auch teilte sie ihr mit, dass ihre Beschwerde nicht in allen Teilen 

genügend sei und insbesondere daraus nicht hervorgehe, ob ihre Eingabe als 

Ergänzung zu einer allfälligen Beschwerde der Concordia zu betrachten sei 

oder ob sie als Versicherte selbständig Beschwerde führen wolle. Zudem 

fehle ein Rechtsbegehren. Die Instruktionsrichterin räumte der 

Beschwerdeführerin Gelegenheit ein, dem Gericht innert zehn Tagen 

mitzuteilen, ob sie an der Beschwerde festhalte und falls ja, diese mit einem 

Antrag zu ergänzen. Sie wurde ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei 

unbenutztem Ablauf der Frist auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. 

Diese Aufforderung beantwortete die Beschwerdeführerin nicht.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art 61 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) muss die Beschwerde an das 

Versicherungsgericht eine gedrängte Darstellung des Sachverhaltes, ein 

Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. Genügt sie diesen 

Anforderungen nicht, so setzt das Versicherungsgericht der Beschwerde 

führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und verbindet 

damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird. 

2. Vorliegend hat die Instruktionsrichterin die Beschwerdeführerin mit 

prozessleitender Verfügung vom 1. Juli 2009 dazu angehalten, ihre Eingabe 

entsprechend der gesetzlichen Vorschrift zu verbessern, und sie auch 

ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass sonst nicht auf die 

Beschwerde eingetreten werden könne. Da die Beschwerdeführerin darauf 

nicht reagiert hat, kann dementsprechend auf die Beschwerde nicht 

eingetreten werden. Auf die Erhebung von Kosten kann verzichtet werden.

Demnach erkennt das Gericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.