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**Case Identifier:** 6e275f74-d8f1-563f-89f0-9028e23871e9
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.03.2010 C-3043/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3043-2006_2010-03-16.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3043/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  M ä r z  2 0 1 0

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Stefan Mesmer, Richter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

X._______
vertreten durch Advokatin Dr. iur. Caroline Franz Waldner, 
Rechtsdienst des Behindertenforums, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Verfügung vom 17. Oktober 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3043/2006

Sachverhalt:

A.
Der  am  _______  geborene,  verheiratete  X._______  (nachfolgend: 
Beschwerdeführer),  deutscher  Staatsangehöriger,  arbeitete  vom 
5. August  2002 bis  4. November  2002 sowie vom 31. März 2003 bis 
am 16. Mai 2003 (Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wirtschaft-
lichen Gründen, vgl. Formular Fragebogen für den Arbeitgeber, datiert 
vom  3. Februar  2004,  act.  6,  S.  1-3)  als  Heizungsmonteur  bei  der 
Firma  B._______  AG  in  Basel.  Am  4. April  2003  erlitt  er  einen 
Arbeitsunfall.  Dabei  zog  er  sich  eine  stabile  LWK1  Deckenplatten-
impressionsfraktur,  eine  metacarpale  V-Basisfraktur  rechts,  eine 
Commotio  cerebri  und  eine  Acetabulumfissur  rechts  zu  (vgl.  Unfall- 
und Berufskrankheitsmeldung SUVA vom 10. April  2003,  act. 8.1,  S. 
32, und Bericht Kantonsspital R._______ vom 15. April 2003, act. 8.1, 
S. 24-26). Vom 26. November  2003 bis  28. Januar  2004 befand sich 
der  Beschwerdeführer  zur  Arbeitsabklärung  in  der  Rehaklinik 
E._______. Die behandelnden Ärzte kamen zum Schluss, dass in der 
bisherigen  Tätigkeit  als  Heizungsmonteur/Rohrschlosser  eine  100%-
ige Arbeitsunfähigkeit  mit  Wirkung ab 29. Januar 2004 bestehe. Hin-
gegen  seien ganztägig  schwere  Tätigkeiten  unter  Ausschluss  von 
verdreht, längerdauernd über Brusthöhe, kriechend oder vorgeneigt zu 
verrichtende Arbeiten zumutbar (act. 9, S. 1-9). Vom 9. März 2004 bis 
22. Dezember  2004  fand  eine  Arbeitsvermittlung  statt,  die  erfolglos 
verlief  (act. 26,  S. 1-8). In  diesem Zusammenhang wurden dem Be-
schwerdeführer  mit  Verfügung  vom  28. Oktober  2004  berufliche 
Massnahmen vom 4. Oktober 2004 bis 31. Dezember 2004 im Sinne 
einer  dreimonatigen Arbeitserprobung/Eignungsprüfung als  Lagermit-
arbeiter/Monteur bei der Firma O.______ AG bewilligt (act. 22, S. 1-2). 
Zusätzlich wurden dem Beschwerdeführer Taggelder mit Wirkung vom 
4. Oktober 2004 bis 31. Dezember 2004 zugesprochen (act. 22, S. 1-
2). Der Arbeitsversuch bei der Firma O.______ AG musste aufgrund 
von Schmerzen abgebrochen werden. 

Mit Verfügung vom 1. Februar 2005 stellte die SUVA die Taggeld- und 
Heilkostenleistungen für die am 4. April 2003 und 16. Juli 2004 (Auto-
unfall in N._______) erlittenen Unfälle per 31. Dezember 2004 ein. Im 
Zusammenhang mit dem Unfall vom 4. April 2003 teilte die SUVA dem 
Beschwerdeführer  mit,  dass  sie  sich  noch  bis  August  2005  an  den 
Kosten für die medizinische Trainingstherapie beteilige (act. 30, S. 1-2). 
Gegen  diese  Verfügung  erhob  der  Beschwerdeführer,  nun  vertreten 

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durch  Advokatin  Dr.  iur.  C.  Franz  Waldner,  Behindertenforum,  Ein-
sprache. Mit Schreiben vom 9. September 2005 teilte die SUVA dem 
Beschwerdeführer mit, dass die Verfügung vom 1. Februar 2005 auf-
gehoben werde (act. 33, S. 1-2). In der Folge sprach die SUVA dem 
Beschwerdeführer  mit  Verfügung  vom  25. Oktober  2005  in  Berück-
sichtigung  der  Beurteilung  von  Dr.  med.  J._______,  Facharzt  für 
Orthopädische  Chirurgie  (vgl.  Bericht  vom 12. August  2005,  act. 34, 
S. 5-9),  ausgehend  von  einer  Integritätseinbusse  von  7,5%  eine 
Integritätsentschädigung  von  Fr. 8'010.--  zu.  Ein  Rentenanspruch 
wurde verneint (act. 42.1, S. 18-20). Gegen diese Verfügung liess der 
Beschwerdeführer am 22. November 2005 Einsprache einreichen (act. 
42.1,  S. 5-15),  die  die  SUVA mit  Einspracheentscheid  vom 23. Juni 
2006 abwies (act. 45, S. 1-9). Die dagegen erhobene Beschwerde vom 
18. September  2006  (act.  51,  S.  23-38)  wies  das  Sozialver-
sicherungsgericht  A._______  (nachfolgend:  Sozialversicherungs-
gericht) mit Urteil vom 25. September 2008 ab (BVGer act. 8). Dieses 
Urteil ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

B.
Am 26. Januar  2004 meldete sich  der  Beschwerdeführer  bei  der  IV-
Stelle  Basel-Stadt  zum  Bezug  von  Leistungen  der  Invalidenver-
sicherung  an.  Er  beantragte  insbesondere  Berufsberatung,  Um-
schulung auf eine neue Tätigkeit und Arbeitsvermittlung (act. 1, S. 1-8). 
Mit  Schreiben vom 26. September  2005 liess der Beschwerdeführer, 
ebenfalls  vertreten  durch  Advokatin  C. Franz  Waldner,  Behinderten-
forum,  bei  der  IV-Stelle  Basel-Stadt  einen Antrag auf  Abklärung von 
beruflichen  Massnahmen einreichen  (act. 34,  S. 1-2). Mit  Verfügung 
vom 5. Januar 2006 wies die zuständige IV-Stelle für  Versicherte im 
Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) das Gesuch um Kostengutsprache für 
berufliche  Massnahmen  ab  (act.  39,  S.  1-2).  Die  gegen  diese  Ver-
fügung erhobene Einsprache vom 7. Februar  2006 (act. 43,  S. 1-11) 
wies die IV-Stelle  mit  Einspracheentscheid vom 2. Oktober 2006 ab, 
da  er  seinen Wohnsitz  im März  2005 nach Deutschland verlegt  und 
Leistungen  der  Arbeitslosenversicherung  seines  Wohnlandes  in  An-
spruch genommen habe (act. 48, S. 1-4). Dieser Einspracheentscheid 
ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

C.
Mit  Vorbescheid  vom  14. Juli  2006  teilte  die  IV-Stelle  dem  Be-
schwerdeführer  mit,  dass  sein  Rentengesuch  vom  26. Januar  2004 
abgelehnt werden müsse (act. 46, S. 1-4). Mit Eingabe vom 9. August 

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2006  liess  der  Beschwerdeführer  einwenden,  dass  er  mit  dem  Vor-
bescheid nicht einverstanden sei (act. 47, S. 1-3). Mit der Eingabe liess 
er  verschiedene  ärztliche  Berichte  einreichen  (Dr.  S.______  vom 
11. Oktober und 7. November 2005, Dr. K.______ vom 25. März 2005 
und Dr. W._____ vom 14. Dezember 2005) (act. 47, S. 4-19).

D.
Mit  Verfügung vom 17. Oktober  2006 wies  die  IV-Stelle  das  Gesuch 
betreffend Invalidenrente bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 9% 
unter  Einbezug  eines  leidensbedingten  Abzuges  von  5%  ab.  Zur 
Begründung  führte  sie  aus,  dass  die  internen  medizinischen 
Abklärungen  ergeben  hätten,  dass  keine  unfallfremden  Faktoren 
vorliegen  würden,  weshalb  vollumfänglich  auf  die  medizinische 
Beurteilung des Unfallversicherers abgestützt  werden könne. Für die 
Vornahme  weiterer  Abklärungen  bestehe  keine  Veranlassung.  Die 
Ausübung  der  bisherigen  Tätigkeit  als  Heizungsmonteur  sei  dem 
Beschwerdeführer  unter  Berücksichtigung  der  gesundheitlichen 
Situation  zwar  nicht  mehr  möglich.  Hingegen  seien  aus 
spezialärztlicher Sicht alternative, leichte bis mittelschwere Tätigkeiten 
ohne repetitives Heben von Lasten über 25kg ganztags mit Wirkung ab 
Januar  2004  zumutbar,  sofern  dabei  häufiges  Rumpfdrehen  oder 
Vornüberbücken oder Arbeiten auf vibrierenden Maschinen vermieden 
werden  könnten.  In  Frage  kämen  Kontroll-,  Sortier-  oder  Über-
wachungstätigkeiten,  einfache  Lager-,  Reinigungs-  oder  Montage-
arbeiten etc. (act. 50, S. 1-3).

E.
Mit Eingabe vom 14. November 2006 liess der Beschwerdeführer, ver-
treten  durch  Advokatin  C.  Franz  Waldner, Behindertenforum,  Be-
schwerde  bei  der  Eidgenössischen  Rekurskommission  der  Alters-, 
Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (nachfolgend:  Rekurs-
kommission)  einreichen. Er  beantragte die Aufhebung der  Verfügung 
vom 17. Oktober  2006 und die Zusprechung einer halben Rente bei 
einem  ermittelten  Invaliditätsgrad  von  57%  mit  Wirkung  ab  1. April 
2004. Eventualiter  sei  ein Gutachten zur Frage der gesundheitlichen 
Einschränkung  der  Arbeits-  bzw.  Erwerbsfähigkeit  einzuholen.  Zur 
Begründung  liess  der  Beschwerdeführer  insbesondere  ausführen, 
dass sich die Wertung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. J.______ lediglich 
auf die unfallbedingten Restfolgen beziehen würde. Dieser gehe davon 
aus, dass von den gesundheitlichen Beeinträchtigungen nur ein kleiner 
Teil  als  Unfallfolgen  zu  qualifizieren  seien.  Bei  der  Invalidenver-

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sicherung sei  die  Erwerbstätigkeit  jedoch  unter  Einbezug  sämtlicher 
vorhandener  Beschwerden  zu  ermitteln,  weshalb  es  unhaltbar  sei, 
dass  für  die  Ermittlung  des  Invaliditätsgrades  nur  auf  die  Be-
urteilungen von Dr. J.______ abgestellt würde, der nur die Unfallfolgen 
bewerte, gleichzeitig aber auch auf andere Beschwerden hinweise, die 
unfallfremd seien. Die Dres. W.______, S._____ und K.______ seien 
der  Ansicht,  dass  die  Beschwerden  als  richtungsgebende  Ver-
schlimmerung des Vorzustandes zu bewerten seien. Daher  sei  auch 
auf  die  Berichte  dieser  Ärzte  abzustellen,  welche  leidensadaptierte 
Tätigkeiten nur zu 50% als möglich erachteten. Bei der Durchführung 
des Einkommensvergleichs sei daher von einem Invalideneinkommen 
von  Fr.  26'182.80  (bei  einem  Invalideneinkommen  von  Fr. 29'092.-- 
abzüglich einem leidensbedingten Abzug von mindestens 10%) aus-
zugehen, woraus ein Invaliditätsgrad von mindestens 57% resultiere, 
weshalb  der  Beschwerdeführer  Anspruch  auf  eine  halbe  Rente  mit 
Wirkung  ab  dem  1. April  2004  habe.  Ferner  liess  der  Beschwerde-
führer die unentgeltliche Prozessführung beantragen (BVGer act. 1). 

F.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom 11. Januar  2007 enthielt  sich  die  Vor-
instanz einer eigenen Stellungnahme und Antragstellung und verwies 
auf die Vernehmlassung der IV-Stelle Basel-Stadt vom 27. Dezember 
2006. Diese beantragte die Abweisung der Beschwerde,  eventualiter 
sei  das Beschwerdeverfahren bis zum rechtskräftigen Abschluss des 
Unfallversicherungsverfahrens  zu  sistieren. Nach wie  vor  sei  auf  die 
massgebende Beurteilung von Dr. J.______ abzustellen und nicht auf 
die  anders  lautenden  Einschätzungen  der  Dres.  K.______  und 
S._______.  Unter  den  gegebenen  Umständen  könne  ein  leidens-
bedingter Abzug von mehr als 5% nicht gewährt werden. Im Übrigen 
sei  zu bemerken,  dass der  Beschwerdeführer gegenüber der  Unfall-
versicherung  geltend  mache,  sämtliche Befunde  seien  unfallbedingt; 
gegenüber der Invalidenversicherung hingegen führe er an, es lägen 
auch  unfallfremde  Befunde  vor.  Eine  relevante,  dauerhafte  Beein-
trächtigung  der  Arbeitsfähigkeit,  die  Anspruch  auf  Rentenleistungen 
gäbe,  sei  jedoch  nicht  dargetan  worden.  Insbesondere  sei  un-
glaubwürdig,  dass sich der Beschwerdeführer  sowohl  der  Unfall-  als 
auch der Invalidenversicherung gegenüber auf die Aussagen von Dr. 
W._______  berufe.  Diesbezüglich  sei  auf  die  Kritik  der  SUVA  an 
dessen Äusserungen zu verweisen (BVGer act. 4). 

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G.
Mit Verfügung vom 10. Juli  2007 teilte das Bundesverwaltungsgericht 
die Übernahme des Beschwerdeverfahrens durch die Abteilung III und 
die  eingesetzte  Instruktionsrichterin  per  1. Januar  2007  mit  und  lud 
den Beschwerdeführer  gleichzeitig  ein,  zur  Vernehmlassung der Vor-
instanz Stellung zu nehmen, insbesondere zu deren Antrag auf  Ver-
fahrenssistierung  bis  zum  Abschluss  des  Unfallversicherungsver-
fahrens, sowie das Formular "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege" 
ausgefüllt und mit den nötigen Beweismitteln einzureichen (BVGer act. 
5).

H.
Mit  Replik  vom  28. August  2007  liess  der  Beschwerdeführer  voll-
umfänglich  an seinen Beschwerdeanträgen  festhalten. Des Weiteren 
liess er ausführen, dass die Darstellung der Vorinstanz, wonach seine 
Argumentation gegenüber der SUVA und der  IV widersprüchlich sei, 
nicht korrekt sei. Mit aller Deutlichkeit werde festgestellt, dass gestützt 
auf  das  Gutachten  von  Dr.  W.______  die  beim  Beschwerdeführer 
heute  noch  vorliegenden  multiplen  Restbeschwerden  Unfallfolgen 
seien.  Auf  dieser  Haltung  beruhe  auch  die  gegen  die  SUVA  beim 
Sozialversicherungsgericht  A._______  eingereichte  Beschwerde,  die 
nach wie vor hängig sei. Unter diesen Umständen werde dem Antrag 
auf  Sistierung  des  Beschwerdeverfahrens  bis  zum  Vorliegen  des 
Urteils des vorgenannten Gerichts zugestimmt. Mit der Replik liess der 
Beschwerdeführer die gewünschten Unterlagen betreffend Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege einreichen (BVGer act. 6).

I.
Mit Verfügung vom 4. September 2007 wurde das Verfahren antrags-
gemäss  bis  zum  Abschluss  des  Beschwerdeverfahrens  gegen  den 
Einspracheentscheid der SUVA vom 23. Juni 2006 sistiert (BVGer act. 
7).

Mit Eingabe vom 15. Januar 2008 (recte: 2009) liess der Beschwerde-
führer  die  Aufhebung  der  Verfahrenssistierung  beantragen,  da  das 
Beschwerdeverfahren gegen den Einspracheentscheid der  SUVA mit 
Urteil des Sozialversicherungsgerichts A._______ vom 25. September 
2008  abgeschlossen  worden  sei.  Im  Übrigen  fügte  er  hinzu,  das 
Sozialversicherungsgericht habe analog zur SUVA die Unfallkausalität 
der  meisten  Beschwerden  verneint,  so  dass  die  Arbeitsfähigkeit  ge-
stützt auf  die Wertung von Dr. J._______ einzig aufgrund der Unfall-

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folgen  beurteilt  worden  sei.  Indem  die  IV  die  Invaliditätsgrad-
bemessung der  SUVA übernehme,  lasse sie  für  die Beurteilung der 
Arbeitsfähigkeit eine Vielzahl von Beschwerden in den Bereichen LWS, 
HWS, Schulter  und Hüfte ausser  Acht,  welche ausdrücklich auch im 
Urteil  des  Sozialversicherungsgerichts  (S.  13)  festgehalten  würden. 
Nicht zuletzt Dr. J.______ weise in seinem Bericht vom 16. Juni 2006 
auf weitergehende degenerative Veränderungen hin (BVGer act. 8).

Mit  Verfügung  vom  6. Februar  2009  wurde  die  Sistierung  des  Ver-
fahrens  aufgehoben  und  dessen  Weiterführung  angeordnet  (BVGer 
act. 9).

J.
Gestützt  auf  die  Stellungnahme  der  IV-Stelle  Basel-Stadt  vom 
23. März  2009  beantragte  die  IV-Stelle  in  ihrer  Duplik  vom  3. April 
2009 weiterhin  die  Abweisung der  Beschwerde und Bestätigung der 
angefochtenen Verfügung. Die IV-Stelle Basel-Stadt führte an, aus den 
Beurteilungen  von  Dr.  J._______  könne  keineswegs  geschlossen 
werden,  dass  unfallfremde  Gesundheitsbeeinträchtigungen  vorlägen, 
die sich auf die Arbeitsfähigkeit in relevanter Art und Weise auswirkten. 
Vielmehr  sei  der  Beschwerdeführer  gemäss  Beurteilungen  von 
Dr. J._______  (vgl.  Berichte  vom  12. August  2005,  16. Juni  und 
16. November  2006)  in  alternativen,  leichten  bis  mittelschweren 
Tätigkeiten  ganztags  arbeitsfähig.  Zusätzliche  medizinische  Ab-
klärungen seien vorliegend nicht indiziert, da der medizinische Sach-
verhalt hinreichend abgeklärt sei (BVGer act. 10).

K.
Mit Stellungnahme vom 13. Mai 2009 liess der Beschwerdeführer ver-
schiedene  Arztberichte,  insbesondere  eine  Stellungnahme  von  Dr. 
H._______, einreichen. Zudem beantragte er nebst der unentgeltlichen 
Rechtspflege auch die unentgeltliche Verbeiständung. Im Übrigen liess 
er  im Wesentlichen an seinen bereits in  der Beschwerde und in  der 
Replik gemachten Ausführungen festhalten (BVGer act. 12).

L.
Mit  Zwischenverfügung  vom  29. Mai  2009  hiess  das  Bundesver-
waltungsgericht  das  Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtspflege  unter 
Beiordnung von Advokatin C. Franz Waldner gut (BVGer act. 13).

M.
Am  10. Juli  2009  beantragte  die  IV-Stelle  mit  Verweis  auf  die 

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Stellungnahme der IV-Stelle Basel-Stadt vom 3. Juli 2009 weiterhin die 
Abweisung der Beschwerde und Bestätigung der angefochtenen Ver-
fügung. Die IV-Stelle Basel-Stadt führte insbesondere zum Bericht von 
Dr. H.______ aus, dass dieser am 4. Mai 2009 ausgestellt worden und 
der  Beschwerdeführer  erst  seit  ca.  6  Monaten  in  Behandlung  von 
Dr. H.______  sei;  die  angefochtene  Verfügung  sei  jedoch  am 
17. Oktober 2006 erlassen worden. Zudem fehlten im genannten Be-
richt  Angaben  zur  Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  in  seiner 
angestammten  wie  auch  in  einer  Alternativtätigkeit.  Die  Ergebnisse 
dieses Berichts seien daher unbehelflich (BVGer act. 15).

N.
Mit  Verfügung  vom  17. Juli  2009  wurde  der  Schriftenwechsel  ab-
geschlossen (BVGer act. 16).

O.
Auf  Aufforderung  des  Bundesverwaltungsgerichts  (BVGer  act.  17) 
reichte die Vorinstanz mit Eingaben vom 27. und 28. Januar 2010 die 
gesamten  SUVA-Akten  und  einen  aktualisierten  IK-Auszug  nach 
(BVGer act. 19, 20).

P.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird, soweit für die Entscheidfindung erforderlich, im Rahmen der Er-
wägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung  der  beim  Inkrafttreten  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
bei Eidgenössischen Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den 
Beschwerdediensten  der  Departemente  hängigen  Rechtsmittel.  Die 
Beurteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht (Art. 53 des Bundes-
gesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungsgericht 
[Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32]). 

Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung  von 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 
172.021), sofern kein Ausnahmetatbestand erfüllt ist (Art. 31 und Art. 
32  VGG).  Letzteres  ist  vorliegend  nicht  der  Fall.  Zulässig  sind  Be-

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schwerden gegen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. 
Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von 
Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes 
vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]). 
Das Bundesverwaltungsgericht  ist  somit  für  die Behandlung der  vor-
liegenden Beschwerde zuständig. 

1.1 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
sonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59  des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG, SR 830.1]). Er ist  daher zur Be-
schwerde legitimiert.

1.2 Die  am  14.  November  2006  der  Post  übergebene  Beschwerde 
gegen  die  Verfügung  vom  17.  Oktober  2006  wurde  frist-  und  form-
gerecht  eingereicht  (Art. 50  Abs. 1,  Art. 52  Abs. 1  VwVG;  vgl.  auch 
Art. 60 ATSG). Nachdem das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischen-
verfügung vom 29. Mai 2009 das Gesuch des Beschwerdeführers um 
unentgeltliche Rechtspflege gutgeheissen und ihn von der Pflicht zur 
Leistung  eines  Kostenvorschusses  entbunden  hat,  ist  auf  die  Be-
schwerde einzutreten.

2.
Nach  Art. 37  VGG  richtet  sich  das  Verfahren  vor  dem  Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das  VwVG findet  aufgrund von Art. 3  Bst. dbis VwVG jedoch 
keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG 
anwendbar  ist.  Nach  Art. 2  des  ATSG  sind  die  Bestimmungen  des 
ATSG  anwendbar,  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze 
des  Bundes  dies  vorsehen.  Nach  Art. 1  Abs. 1  IVG  sind  die  Be-
stimmungen des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 
28-70) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung 
vom ATSG vorsieht.

3.
Mit  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  kann  gerügt 
werden,  die  angefochtene  Verfügung  verletze  Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

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3.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Auflage,  Bern  1983,  S. 212, 
BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b).

4.
Anfechtungsobjekt ist vorliegend die Verfügung vom 17. Oktober 2006, 
mit  welcher die Vorinstanz das Leistungsbegehren des Beschwerde-
führers  abgewiesen  hat.  Der  Beschwerdeführer  hat  jedoch  mit  der 
Anmeldung  zum  Bezug  von  IV-Leistungen,  eingegangen  am 
26. Januar 2004, nicht explizit ein Rentengesuch gestellt  hat, sondern 
insbesondere  Berufsberatung,  Umschulung  auf  eine  neue  Tätigkeit 
und Arbeitsvermittlung beantragt.

Mit  der Anmeldung werden alle Leistungsansprüche, die bis zum Er-
lass der Verwaltungsverfügung bestehen, gewahrt, selbst wenn diese 
im  Anmeldeformular  nicht  im  Einzelnen  angegeben  sind  (THOMAS 
LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3.  Auflage,  Bern 

2003,  §  67,  Rz. 7,  mit  Hinweis  auf  BGE 116 V 27 E. 3d,  vgl. auch 
Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung KSVI 
Rz.  2033,  wonach  sich  die  Abklärung  auf  sämtliche  in  Betracht 
kommende Leistungen erstrecken muss, auch wenn diese nicht aus-
drücklich geltend gemacht worden sind). 

Die IV-Stelle hat somit zu Recht abgeklärt, ob nebst dem Antrag auf 
berufliche Massnahmen ein allfälliger Anspruch auf eine Invalidenrente 
besteht  und  dementsprechend  eine  Verfügung  erlassen.  Über  die 
beruflichen  Massnahmen  hat  die  IV-Stelle  bereits  rechtskräftig  ent-
schieden (act. 39, act. 48), was somit nicht Streitgegenstand des vor-
liegenden Verfahrens bildet.

Streitig und demnach zu prüfen ist vorliegend, ob die Vorinstanz den 
Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 9% zu Recht verneint 
hat. Der Beschwerdeführer hingegen beantragt die Zusprechung einer 
halben  Rente  bei  einem  ermittelten  Invaliditätsgrad  von  mindestens 
57%.  Eventualiter  sei  zur  Frage  der  gesundheitsbedingten  Ein-
schränkung  der  Arbeits-  bzw. Erwerbsfähigkeit  ein  Gutachten  einzu-
holen. 

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4.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche Rechtsnormen im vorliegenden Ver-
fahren zur Anwendung gelangen.

4.2 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2).

In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze  massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen 
führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 134 V 315 E. 1.2, BGE 
130 V 329 E. 2.3).

4.3 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der  Europäischen  Union,  so  dass  vorliegend  die  folgenden  Erlasse 
anwendbar  sind: das am 1. Juni  2002 in Kraft  getretene Abkommen 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits 
über  die  Freizügigkeit  vom 21.  Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen, 
nachfolgend FZA, SR 0.142.112.681), sein Anhang II, die Verordnung 
(EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der 
Systeme der sozialen Sicherheit  auf  Arbeitnehmer und Selbständige 
sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- 
und  abwandern  (nachfolgend:  Verordnung  Nr.  1408/71;  SR 
0.831.109.268.1) sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates 
vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 
1408/71 (nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72; SR 0.831.109.268.11) 
(vgl.  Art.  80a IVG).  Das  Freizügigkeitsabkommen  setzt  die  ver-
schiedenen bis dahin geltenden bilateralen Abkommen zwischen der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  den  einzelnen  Mitglied-
staaten  der  Europäischen  Union  insoweit  aus,  als  darin  derselbe 
Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA).

Soweit  dieses  Abkommen,  insbesondere  dessen  Anhang  II,  der  die 
Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA), 
und dessen Ausführungserlasse keine abweichenden Bestimmungen 
vorsehen,  ist  mangels  einer  einschlägigen  gemeinschaftsrechtlichen 
bzw.  abkommensrechtlichen  Regelung  die  Ausgestaltung  des  Ver-
fahrens  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvoraussetzungen  einer 
schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich  Sache  der  innerstaat-
lichen Rechtsordnung (BGE 130 V 253 E. 2.4). Daraus folgt, dass die 
Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch 

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des  Beschwerdeführers  gemäss  Art. 3  Abs. 1  der  Verordnung 
Nr. 1408/71  grundsätzlich  nach  den  für  schweizerische  Staats-
angehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben.

4.4 Am 1. Januar 2003 sind die Bestimmungen des ATSG sowie die 
zugehörige Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemei-
nen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) in Kraft ge-
treten. Nicht anwendbar sind hingegen die Änderungen des ATSG vom 
6. Oktober 2006 und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IVG-Revi-
sion, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008), 
da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden 
Bestimmungen ergangen ist (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 
2. Auflage, Zürich Basel Genf 2009, Art. 82 Rz. 5).

4.5 Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung 
mit  Art. 1  Abs. 1  IVG  zu  berücksichtigenden  ATSG-Normen  zur 
Arbeitsunfähigkeit  (Art. 6),  Erwerbsunfähigkeit  (Art. 7),  Invalidität 
(Art. 8) und zur Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur 
Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17) hat 
das  Schweizerische  Bundesgericht  (vormals:  Eidgenössisches  Ver-
sicherungsgericht)  erkannt,  dass  es  sich  bei  den  in  Art. 3-13  ATSG 
enthaltenen Legaldefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche 
Fassung  der  höchstrichterlichen  Rechtsprechung  zu  den  ent-
sprechenden  Begriffen  vor  Inkrafttreten  des  ATSG handelt  und  sich 
inhaltlich damit keine Änderung ergibt, weshalb die hierzu entwickelte 
Rechtsprechung  übernommen  und  weitergeführt  werden  kann  (vgl. 
BGE 130 V 343 E. 3). Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt 
nicht  zu einer Modifizierung der bisherigen Judikatur  zur Invaliditäts-
bemessung  bei  erwerbstätigen  Versicherten,  welche  weiterhin  nach 
der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist 
(zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis zum 31. Dezember 2002 in Kraft ge-
standenen Fassung,  vgl. BGE 128 V 29 E. 1,  BGE 104 V 135 E. 2a 
und b).

4.6 Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 
2003 und der Verordnung vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, AS 2003 
3837 bzw. AS 2003 3859) in Kraft getreten. Somit sind vorliegend für 
die Prüfung des geltend gemachten Anspruchs diese Fassungen des 
IVG und  der  IVV  anwendbar. Für  die  Zeit  vor  Inkrafttreten  der  ge-
nannten Erlasse richtet sich ein allfälliger Anspruch nach altem Recht. 
Die  Änderungen  des  IVG  vom  6. Oktober  2006  und  der  IVV  vom 

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28. September  2007  (5. IV-Revision,  AS  2007  5129  bzw.  AS  2007 
5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind hingegen nicht anwendbar, da 
der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Be-
stimmungen ergangen ist.

5.
5.1 Gemäss Art. 40 Abs. 2 IVV ist bei Grenzgängern die IV-Stelle, in 
deren Tätigkeitsbereich der Grenzgänger eine Erwerbstätigkeit ausübt, 
zur  Entgegennahme und  Prüfung  der  Anmeldungen  zuständig.  Dies 
gilt  auch  für  ehemalige  Grenzgänger,  sofern  sie  bei  der  Anmeldung 
ihren  ordentlichen  Wohnsitz  noch  in  der  benachbarten  Grenzzone 
haben  und  der  Gesundheitszustand  auf  die  Zeit  ihrer  Tätigkeit  als 
Grenzgänger  zurückgeht.  Die  Verfügungen  werden  von  der  IV-Stelle 
für  Versicherte  im  Ausland  erlassen.  Gemäss  Abs.  3  dieser  Be-
stimmung bleibt die einmal begründete Zuständigkeit der IV-Stelle im 
Verlaufe des Verfahrens erhalten. 

Der Beschwerdeführer übte als Grenzgänger eine Erwerbstätigkeit im 
Tätigkeitsbereich der IV-Stelle Basel-Stadt  aus, verfügte zur Zeit  der 
Einreichung  der  Anmeldung  immer  noch  über  eine  Grenzgänger-
bewilligung  und  hatte  seinen  Wohnsitz  in  der  benachbarten  Grenz-
zone. Somit war die IV-Stelle Basel-Stadt zuständig für die Entgegen-
nahme und Prüfung des Leistungsgesuches und die IV-Stelle für Ver-
sicherte im Ausland zum Erlass der angefochtenen Verfügung.

5.2 Anspruch  auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenver-
sicherung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes (ATSG/IVG) ist und 
beim Eintritt  der  Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres 
Beiträge  an  die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung 
(AHV/IV) geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG, in Kraft bis 31. Dezember 
2007). Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, 
so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. 

Gemäss dem IK-Auszug vom 28. Januar 2010 (BVGer act. 20) hat der 
Beschwerdeführer  während  mehr  als  eines  Jahres  Beiträge  an  die 
schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung ge-
leistet, so dass die Voraussetzungen der Mindestbeitragsdauer für den 
Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt sind (Art. 36 Abs. 1 
IVG). 

5.3 Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichts sind für 
die Bestimmung des  rechtserheblichen Sachverhalts im Beschwerde-

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verfahren grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Er-
lasses  der  angefochtenen  Verfügung massgebend  (hier:  17. Oktober 
2006; vgl. BGE 132 V 368 E. 6.1 mit  Hinweisen;  LOCHER a.a.O., § 74 
N 20).

Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind, können im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich nicht  berück-
sichtigt  werden.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 362 E. 1b mit weiteren Hin-
weisen). 

5.4 Ein Anspruch auf eine ganze Rente besteht gemäss Art. 28 Abs. 1 
IVG in  der  bis  zum 31. Dezember  2003 gültig  gewesenen Fassung, 
wenn  die  versicherte  Person  mindestens  zu  zwei  Dritteln,  derjenige 
auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte und derjenige 
auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Nach 
dem vom 1. Januar  2004  bis  31. Dezember  2007  gültig  gewesenen 
Fassung von Art. 28 Abs. 1 IVG hat eine versicherte Person Anspruch 
auf  eine  Viertelsrente  bei  einem  Invaliditätsgrad  von  40%,  auf  eine 
halbe Rente bei einem solchen von 50%, auf eine Dreiviertelsrente bei 
einem Invaliditätsgrad von 60% und auf eine ganze Rente bei einem 
solchen von 70%.

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem Invaliditäts-
grad  von  weniger  als  50%  entsprechen,  nur  an  Versicherte  aus-
gerichtet,  die  ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Aufenthalt  (Art.  13 
ATSG) in der Schweiz haben. Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt 
ab  1.  Juni  2002  für  Schweizer  Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  An-
gehörige  von  Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union,  welche  An-
spruch auf Viertelsrenten haben, wenn sie in einem Mitgliedstaat der 
Europäischen Union Wohnsitz haben. Nach der Rechtsprechung des 
Schweizerischen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine 
blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere  Anspruchs-
voraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c). 

5.5 Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem 
die versicherte Person mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsun-
fähig geworden ist (Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG [Fassung vom 6. Oktober 
2000,  in  Kraft  vom  1.  Januar  2003  bis  31.  Dezember  2007])  oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

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mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig war (Bst. b). Eine bleibende 
Erwerbsunfähigkeit besteht vorliegend nicht. Es handelt sich nach der 
Rechtsprechung  des Bundesgerichts  vielmehr  um ein  labiles  Krank-
heitsgeschehen,  welches  frühestens  nach  Ablauf  der  Wartefrist  ge-
mäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b einen allfälligen Rentenanspruch begründen 
kann (Urteil des Bundesgerichts [BGer] I 163/2005 vom 30. Mai 2005, 
BGE 119 V 98 E. 4a). 

5.6 Nach dem ATSG in  Verbindung mit  dem IVG ist  der  Begriff  "In-
validität"  nicht  nach  medizinischen  Kriterien  definiert,  sondern  nach 
der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 132 V 93 E. 4, 
BGE 110 V 273  E. 4a, BGE 102 V 165) oder sich im bisherigen Auf-
gabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmög-
lichkeiten  nicht  nur  im  angestammten  Beruf  bzw.  in  der  bisherigen 
Tätigkeit,  sondern  auch  in  zumutbaren  Verweisungstätigkeiten  zu 
prüfen. 

Nach  Art.  8  ATSG  (Fassung  vom  6.  Oktober  2000,  in  Kraft  vom 
1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007) ist die  Invalidität die voraus-
sichtlich  bleibende oder  längere Zeit  dauernde ganze oder  teilweise 
Erwerbsunfähigkeit.  Art.  4  IVG  führt  dazu  aus,  dass  die  Invalidität 
Folge von  Geburtsgebrechen,  Krankheit  oder  Unfall  sein kann; nach 
Abs. 2 dieser Norm gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für 
die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art und Schwere erreicht hat.

Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder  geistigen  Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Be-
handlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der  Erwerbsmöglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  aus-
geglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, Fassung vom 6. Oktober 2000, 
in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007).  Arbeitsunfähig-
keit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen 
Gesundheit  bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen 
Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare  Arbeit  zu  leisten. Bei  langer 
Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder 
Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

5.7 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-

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geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen  könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog. 
Valideneinkommen, Art. 16 ATSG). 

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und 
abstrakter  Begriff,  welcher  dazu  dient,  den  Leistungsbereich  der  In-
validenversicherung  von  jenem  der  Arbeitslosenversicherung  abzu-
grenzen.  Der  Begriff  umschliesst  einerseits  ein  bestimmtes  Gleich-
gewicht  zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; 
andererseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur 
her  einen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
ob  sie  ein  rentenausschliessendes  Einkommen  zu  erzielen  vermag 
oder nicht  (BGE 110 V 273  E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus 
folgt,  dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, 
ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt  werden  kann,  sondern  einzig  darauf,  ob  sie  die  ihr  ver-
bliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte,  wenn die ver-
fügbaren  Arbeitsplätze  dem  Angebot  an  Arbeitskräften  entsprechen 
würden (AHI-Praxis 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit 
im  Sinne  von Art.  16  ATSG kann  aber  dort  nicht  mehr  gesprochen 
werden,  wo die zumutbare Tätigkeit  nur  in  so  eingeschränkter  Form 
möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt 
oder  dass  sie  nur  unter  nicht  realistischem Entgegenkommen eines 
durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre (SVR 2009 IV Nr. 8, S. 
17, E. 3c; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, ZAK 1989 S. 322 E. 4).

Zu  bemerken  ist,  dass  aufgrund  des  im  gesamten  Sozialver-
sicherungsrecht  geltenden  Grundsatzes  der  Schadenminderungs-
pflicht  ein in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich  dauernd arbeitsun-
fähiger Versicherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem 
anderen  Berufs-  oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und  anzunehmen, 
soweit sie möglich und zumutbar erscheint (BGE 133 V 504 E. 4, 113 
V  22  E. 4a, 111 V 235 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt 
bzw. am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  zu  entscheiden,  in  welchem 
Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zu-
mutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit 
hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Ver-

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weisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er 
seine Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – und 
im  Beschwerdefall  das  Gericht  –  auf  Unterlagen  angewiesen,  die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen  haben.  Aufgabe  des  Arztes  oder  der  Ärztin  ist  es,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine  wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Frage,  welche 
Arbeitsleistungen  der  versicherten  Person  noch  zugemutet  werden 
können (BGE 125 V 256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 
62 E. 4b.cc). 

Darauf hinzuweisen ist, dass keine Bindung der Invaliditätsschätzung 
der Unfallversicherung für die Invalidenversicherung besteht (BGE 133 
V 549 E. 6; vgl. auch AHI 2004, S. 186).

6.
Vorliegend hat die Vorinstanz bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 
im  Wesentlichen  auf  die  medizinische  Beurteilung  der  Unfallver-
sicherung, insbesondere von Dr. J.______, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Facharzt für Manuelle Medizin, abgestellt.

6.1 Im Bericht von Dr. J.______  vom 12. August 2005, sind folgende 
Diagnosen  aufgeführt:  wahrscheinlich  chronisches  Lumbovertebral-
syndrom basierend auf unfallfremder, erheblicher rechtskonvexer lum-
baler  Torsionsskoliose  und  degenerativen  Veränderungen  (Spondy-
lophyten,  Spondylarthrosen)  sowie  segmentale  Restbeschwerden 
Th12/L1 nach leichter Deckenplattenimpressionsfraktur L1 mit Ausbil-
dung eines  leichten Keilwirbels  mit  einem Winkel  von 12°. Aufgrund 
der Restunfallfolgen erachtete Dr. J._______ volle Arbeitsfähigkeit für 
leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne repetitives Heben von Lasten 
über  25kg,  ohne häufiges  Rumpfdrehen oder  Vornüberbücken sowie 
ohne  Sitzen  auf  vibrierenden  Maschinen  (z.  B.  Baumaschinen)  und 
ohne Stehen in Zwangshaltung als möglich. Unfallbedingt seien weder 
weitere  ärztliche  Behandlungen  noch  Abklärungen  notwendig.  Hin-
gegen  dränge  sich  eine  Behandlung  des  chronischen  Lumbover-
tebralsyndroms,  basierend  auf  den  unfallfremden  Veränderungen,  in 
Form eines muskulären Aufbaus und Stabilisierung der  Rückenmus-
kulatur und Haltungstraining auf (act. 34, S. 5-9). 

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Im Bericht vom 16. Juni 2006 hielt Dr. J._______ an seiner Beurteilung 
vom 12. August  2005  fest,  wonach  dem Beschwerdeführer  die  Aus-
übung  einer  den  Unfallfolgen  angepassten  Tätigkeit  ganztags  zuzu-
muten sei. Als somatische Unfallfolgen lägen segmentale hochlumbale 
Restbeschwerden nach leichter Deckplatten-Impressionsfraktur L1 mit 
Ausbildung eines leichten Keilwirbels L1 mit einem Winkel von 12° vor; 
an HWS und BWS seien klinisch und radiologisch keine frischen Un-
fallfolgen  nachgewiesen  worden,  weshalb  allfällige  Beschwerden  in 
diesen Bereichen ganz klar nicht unfallbedingt seien. Das Gutachten 
von  Dr. W._______  wird  von  Dr.  J._______  als  nicht  schlüssig  be-
funden,  da  es  zu  viele  Ungenauigkeiten  und  Vermutungen  enthalte 
(act. 45, S. 10-13). 

In  der  ärztlichen  Beurteilung  vom  16. November  2006  weist  Dr. 
J._______ insbesondere darauf hin, dass sich sowohl an der BWS als 
auch an der LWS ganz klar ausschliesslich degenerative Krankheits-
prozesse  finden  und  keine  Anzeichen  von  traumatischen  Läsionen 
vorliegen würden (act. 51, S. 14-17).

Dr. med. M._______ des regionalärztlichen Dienstes beider Basel am 
6. Juli  2007 zur Stellungnahme aufgefordert,  führte am 10. Juli  2006 
aus, bezüglich der im Bericht E._______ aufgeführten Coxarthrose sei 
unklar, ob diese unfallfremd sei. Im Vordergrund stünden die geklagten 
Rückenschmerzen, anlässlich des Unfalls habe der Beschwerdeführer 
eine  LWK  1  Fraktur  erlitten.  Vorbestehend  habe  eine  Skoliose  be-
standen, welche den Beschwerdeführer jedoch nicht daran gehindert 
habe  als  Heizungsmonteur  tätig  zu  sein;  nach  Angaben  der  SUVA 
habe sich die Skoliose nach dem Unfall nicht verändert. Dr. M.______ 
verneinte  das  Vorliegen  unfallfremder  Faktoren,  welche  die  Arbeits-
fähigkeit zusätzlich einschränkten (Protokoll  der IV-Stelle Basel-Stadt 
per 27. Dezember 2006, S. 3-4).

6.2 Der Beschwerdeführer machte hingegen geltend, ihm sei nur noch 
die Ausübung von leidensadaptierten Tätigkeiten im Rahmen von 50% 
möglich. Bei der Frage der verbleibenden Arbeits- bzw. Erwerbstätig-
keit  sei  insbesondere  auf  die  Berichte  von  Dres.  W._______, 
K._______ und S._______ abzustellen.

Dr. W._______,  Facharzt  für  Unfallchirurgie,  Chirurgie  und  Sport-
medizin, vom 14. Dezember 2005 erachtete den Versicherten aufgrund 
der  Unfallfolgen  als  Heizungsanlagenbauer  berufsuntauglich.  Für 
leichte Tätigkeiten sei er zu 50% arbeitsfähig. Dabei sei das Hantieren 

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oder Tragen von jeglichen Lasten,  Tätigkeiten in  verdrehter  Position, 
länger  dauernde  Belastungen  auch  ohne  Gewicht  im  Stehen  oder 
Sitzen, alle Tätigkeiten in Brust- und Überkopfhöhe sowie Tätigkeiten 
in  kriechender  oder  vorgeneigter  Position  ausgeschlossen. Ebenfalls 
seien  Arbeiten  mit  geringen  Lasten  (z.B. 5kg)  in  aufrechter  Haltung 
oder gebeugt nicht möglich. Eine leidensadaptierte Tätigkeit könne zu 
50% ausgeübt werden. Die Unfallfolgen an der Wirbelsäule, rechtem 
Schultergelenk  und  rechter  Hüfte  mit  manifesten  Restbeschwerden 
und Leistungsverlust im Skelett- und Bewegungssystem in Ruhe und 
unter  Belastungen entsprächen einem dauernden  Integritätsschaden 
von mindestens 30%. Als Nichtfolgen des Unfalls seien die rechtskon-
vexe Lumbalskoliose  mit  Spondylolysthese  Grad  1  nach  Meyerding, 
osteochondrotische Veränderungen C3-C7 der  HWS mit  knöcherner, 
neuroforaminaler  Enge  C7,  links  und  eine  angedeutete  Coxarthrose 
rechts zu werten (act. 43, S. 17-29).

Im Befundbericht vom 6. Januar 2006 kam Dr. W._______ im Wesent-
lichen zur  gleichen Einschätzung  der  Arbeitsfähigkeit  wie  bereits  im 
Gutachten  vom  14. Dezember  2005,  wonach  eine  leidensadaptierte 
Tätigkeit zu 50% ausgeübt werden könne (SUVA-Akten). 

Dr. S._______, Facharzt für Orthopädische und Wirbelsäulenchirurgie, 
führte  im  Bericht  vom  14.  Februar  2005  als  Diagnose  chronisches 
Lumbovertebralsyndrom (Lumbalskoliose, St. n. LWK-1-Fraktur 4.4.03) 
auf  (SUVA-Akten).  Im  Bericht  vom  11. Oktober  2005  bezifferte  Dr. 
S._______ die  Arbeitsfähigkeit  in  der  beruflichen Tätigkeit  als  Rohr-
schlosser  mit  50%, wobei  die leidensadaptierte  Tätigkeit  als  Teilzeit-
arbeit unter mittleren Belastungen und ohne regelmässige Tätigkeiten 
in gebückter Haltung definiert werden müsste. Am 7. November 2005 
wiederholte  Dr.  S._______  seine  Einschätzung,  wonach  der  Be-
schwerdeführer  in  leidensadaptierten  Tätigkeiten  bei  mittlerer  Be-
lastungen mindestens zu 50% der Arbeitszeit arbeitsfähig sei (act. 43, 
S. 15-16). 

Dr. K._______, Allgemeinmediziner,  befand im Bericht  vom 25. März 
2005,  dass  bezüglich  der  zumutbaren Arbeitsfähigkeit  von einer  an-
haltenden  Verschlimmerung  der  Unfallfolgen  auszugehen  sei.  Mit 
Verweis auf den kreisärztlichen Bericht vom 7. September 2004 hielt 
Dr. K._______ fest, dass Arbeiten mit schweren Lasten insbesondere 
in  Rotations-  und  Inklinationshaltungen  bezogen  auf  die  Lenden-
wirbelsäule zu vermeiden seien. Das Arbeiten mit mittleren Lasten in 

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aufrechter  Haltung  sei  kurzzeitig  möglich.  Repetitive  Bewegungen 
unter  ergonomischen  Gesichtspunkten  erachtete  Dr.  K.______  als 
zumutbar. Tätigkeiten mit wechselnder Körperstellungen seien zu be-
vorzugen. Vermehrte Pausen seien bei adäquaten, nicht andauernden 
Belastungen nicht notwendig. Die Ausübung von leidensangepassten 
Tätigkeiten sei derzeit nur zu 50% möglich (act. 47, S. 4).

6.3 Im  Rahmen  des  Beschwerdeverfahrens  liess  der  Beschwerde-
führer neue medizinische Unterlagen einreichen. 

Dr. med. H.______ erklärte im Bericht vom 4. Mai 2009, dass der Be-
schwerdeführer  seit  etwa  6  Monaten  bei  ihm  in  medizinischer  Be-
handlung  sei.  Dr. H._______  erachtete  den  Beschwerdeführer  in 
seiner  ursprünglichen  Tätigkeit  als  Rohrschlosser  bzw.  Heizungs-
monteur nicht mehr arbeitsfähig, da neben der Progression im Bereich 
der  Wirbelsäule  und  Gelenke  eine  dauerhafte  Schädigung  des 
muskuloligamentären Systems vorhanden sei (BVGer act. 12). 

Den  Berichten  von  Dr.  med.  T._______,  Facharzt  für  diagnostische 
Radiologie, vom 28. April 2009, Dr. med. F._______ vom 15. Juli 2008, 
Dr.  med.  C._______,  Facharzt  für  diagnostische  Radiologie,  vom 
25. Juli  2006,  Dr.  G._______,  Praxis  für  Kernspintomographie  und 
Computertomographie,  vom  22.  August  2003  und  von  Dipl.-Med. 
I._______, Fachärztin für diagnostische Radiologie, vom 21. Mai 2003 
sind keine Angaben über  die  Arbeitsfähigkeit  zu entnehmen (BVGer 
act. 12).

Das  Bundesverwaltungsgericht  beurteilt  lediglich  diejenigen  Rechts- 
und  Sachverhaltsänderungen,  die  bis  zum  Zeitpunkt  der  an-
gefochtenen  Verfügung,  also  bis  zum 17.  Oktober  2006  eingetreten 
sind. Die Arztberichte von Dres. H._______, T._______ F._______ und 
C._______  sowie  Dipl.-Med.  I.______  können  im  vorliegenden  Be-
schwerdeverfahren  nur  insoweit  berücksichtigt  werden,  als  sie  Aus-
sagen zum Überprüfungszeitraum enthalten. 

6.4 Die Verwaltung und das Gericht haben die medizinischen Unter-
lagen – wie auch alle anderen Beweismittel – nach dem Grundsatz der 
freien  Beweiswürdigung,  d.  h.  ohne  Bindung  an  förmliche  Beweis-
regeln,  sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu  würdigen.  Dies  be-
deutet,  dass  alle  Beweismittel  objektiv  zu  prüfen sind  –  unabhängig 
davon, von wem sie stammen – und danach zu entscheiden ist, ob die 
verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige  Beurteilung  des  streitigen 

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Rechtsanspruchs  gestatten.  Insbesondere  darf  das  Gericht  bei  ein-
ander  widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht 
erledigen,  ohne  das  gesamte  Beweismaterial  zu  würdigen  und  die 
Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische  These  abstellt.  Hinsichtlich  des  Beweiswertes  eines 
Arztberichtes  ist  entscheidend,  ob  der  Bericht  für  die  streitigen  Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten  Beschwerden  berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizi-
nischen  Zusammenhänge  und  in  der  Beurteilung  der  medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder 
des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 157 
E. 1c mit Hinweisen; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a, vgl. auch SUSANNE 
FANKHAUSER,  Sachverhaltsabklärung in der Invalidenversicherung – ein 
Gleichbehandlungsproblem, Zürich Basel Genf 2010, S. 133). Der er-
höhte  Beweiswert  umfasst  allerdings  nur  medizinische  Fragen,  zu 
deren  Beantwortung  Ärzte  im  Sozialversicherungsverfahren  beige-
zogen werden, nicht aber weitere Fragen wie z.B. die wirtschaftliche 
Beurteilung.

6.5 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom  Untersu-
chungsgrundsatz beherrscht  (Art. 43 ATSG). Danach hat  die Verwal-
tung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für 
die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts 
zu  sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  uneingeschränkt; er 
findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 
(Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit 
Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet 
oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserhebli-
chen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vor-
liegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu 
entscheiden  ist  (GYGI,  a.a.O.,  S. 43  und  273).  In  diesem  Rahmen 
haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversicherungsgericht  zusätz-
liche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu  veranlassen,  wenn 
hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten 
ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 
282 E. 4a mit Hinweis; Urteil BGer I 520/99 vom 20. Juli 2000).

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6.6 Zusammenfassend  ist  festzustellen,  dass  Dr.  W._______  den 
Beschwerdeführer  als  Heizungsanlagenbauer  zu  100% und  in  einer 
leidensadaptierten  Tätigkeit  zu  50% als  arbeitsunfähig  erachtet.  Die 
Arztberichte von Dr. W.______ sind jedoch wenig geeignet, um direkte 
Schlussfolgerungen über die Arbeitsfähigkeit machen zu können, da er 
die Arbeitsfähigkeit  insbesondere  im Hinblick auf  die  unfallbedingten 
Folgen  beurteilt.  Die  Arztberichte  von  den  Dres  S._______  und 
K._______  sind ebenfalls  nicht  umfassend,  sie  bezifferten  indes  die 
Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit ebenfalls mit 50%. 
Dr.  J._______  hingegen  erachtet  den  Beschwerdeführer  in  einer 
leidensadaptierten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig. Die Arztberichte von 
Dr. J._______ sind zwar umfassend und einwandfrei,  der SUVA-Arzt 
beurteilt  jedoch  die  Arbeitsfähigkeit  nur  im  Hinblick  auf  die 
unfallbedingten Restfolgen. Im Bericht vom 12. August 2005 sowie im 
Bericht  vom 16.  Juni  2006  weist  der  SUVA-Arzt  explizit  darauf  hin, 
dass  der  Beschwerdeführer  auch  an  unfallfremden gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen  leidet.  Dr.  M._______  des  RAD  übernimmt  die 
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit  von Dr. J._______, wobei sie nicht 
eingehend begründet und sich nicht damit auseinandersetzt, weshalb 
die  Einschätzung  von  Dr.  J._______  unbesehen  auch  für  die  IV-
rechtlichen Beurteilungen zu übernehmen sei. 

Das Bundesverwaltungsgericht kommt daher zum Schluss, dass auf-
grund  der  vorliegenden  medizinischen  Unterlagen  gemäss  dem  im 
Sozialversicherungsrecht  massgeblichen  Beweisgrad  der  über-
wiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b) nicht festgestellt 
werden  kann,  ob  allenfalls  gesundheitsrelevante  nicht  unfallbedingte 
Faktoren  vorliegen,  die  die  Arbeitsfähigkeit  gemäss  invalidenver-
sicherungsrechtlichen Gesichtspunkten beeinflussen. 

6.7 Die  Beschwerde  ist  somit  gutzuheissen,  und  die  angefochtene 
Verfügung  vom 17. Oktober  2006  ist  aufzuheben. Die  Sache  ist  ge-
stützt  auf  Art.  61  Abs. 1  VwVG zur  ergänzenden Abklärung  mit  an-
schliessender neuer Verfügung an die Verwaltung zurückzuweisen. Die 
Vorinstanz  hat  insbesondere  abzuklären  und  den  Beschwerdeführer 
allenfalls daraufhin begutachten zu lassen, inwiefern sich die gesund-
heitlichen Beeinträchtigungen auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. 

6.8 Bei  diesem Ergebnis  erübrigt  sich  die  Überprüfung  des von der 
Verwaltung vorgenommenen Einkommensvergleichs.  

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7.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung. 

7.1 Bei  diesem  Verfahrensausgang  werden  dem  obsiegenden  Be-
schwerdeführer  und  der  Vorinstanz  keine  Verfahrenskosten auferlegt 
(Art. 63 Abs. 1 e contrario und Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

7.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zu-
sprechen  (Art.  64  Abs.  1  VwVG  i.V.m.  Art.  7  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]).  Die  Parteient-
schädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere 
notwendigen Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE).   

Die Entschädigung der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers wird 
mangels  Einreichung  einer  Kostennote  unter  Berücksichtigung  des 
gebotenen  und  aktenkundigen  Anwaltsaufwandes  auf  pauschal 
Fr. 2'500.--  inkl.  Auslagen  festgesetzt  (Art.  14  VGKE)  und  gemäss 
Art. 64 Abs. 2 VwVG der Vorinstanz auferlegt. Nicht zu entschädigen 
ist  die  Mehrwertsteuer  (Art.  5  Bst.  b  Bundesgesetzes  vom 
2. September  1999  über  die  Mehrwertsteuer  [Mehrwertsteuergesetz, 
MWSTG, SR 641.20] in Verbindung mit Art. 14 Abs. 3 Bst. c MWSTG; 
Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird im Sinn des Eventualantrags gutgeheissen, und 
die Verfügung vom 17. Oktober 2006 wird aufgehoben.

2.
Die Sache wird zur weiteren Abklärung und zum Erlass einer neuen 
Verfügung gemäss Erwägung 6.7 an die Vorinstanz zurückgewiesen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

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4.
Rechtsanwältin  Dr.  iur.  C.  Franz  Waldner  wird  eine  Parteientschä-
digung von Fr. 2'500.-- (inkl. Auslagen) zu Lasten der Vorinstanz zu-
gesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. DE_______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen  gemäss  den  Art.  82  ff.,  90  ff.  und  100  des 
Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  (BGG,  SR  173.110) 
gegeben sind. Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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