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**Case Identifier:** a436e2eb-b90e-54c1-93ce-d3ed5400c9c2
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-02-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 28.02.2013 A 2012 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_004_A-2012-41_2013-02-28.pdf

## Full Text

A 12 41

4. Kammer 

URTEIL
vom 28. Februar 2013

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Kantons-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer

1. … reichte am 6. März 2012 seine Steuererklärung für das Steuerjahr 2011 

ein. Im Rahmen der Veranlagungen für die Kantons-, Gemeinde und direkte 

Bundessteuer vom 18. Juli 2012 kürzte die Steuerverwaltung des Kantons 

Graubünden in der Position 14 den Abzug für die Säule 3a von Fr. 19‘282.-- 

auf Fr. 6‘682.--. Dementsprechend rechnete sie unter Position 32.8 das 

Vermögen des Steuerpflichtigen um den Betrag der zu viel einbezahlten 

Beiträge in die Säule 3a auf. Zudem nahm die kantonale Steuerverwaltung im 

Wertschriften- und Guthabenverzeichnis verschiedene Korrekturen vor, 

welche eine Erhöhung der unter Position 7.2 deklarierten Erträge von 

Fr. 34‘913.-- auf Fr. 36‘063.-- bewirkten. Dabei ergaben sich aufgrund eines 

steuerbaren Einkommens von Fr. 159‘200.-- und eines steuerbaren 

Vermögens von Fr. 1‘615‘400.-- Kantonssteuern von Fr. 17‘548.-- und 

Gemeindesteuern von Fr. 16‘926.--. Für die direkte Bundessteuer ergab sich 

auf Grund eines steuerbaren Einkommens von Fr. 166‘300.-- ein Steuerbetrag 

von Fr. 9‘371.80. Die durch den Steuerpflichtigen dagegen erhobene 

Einsprache vom 27. Juli 2012 wies die kantonale Steuerverwaltung mit 

Einspracheentscheiden vom 8. August 2012 ab. 

2. Dagegen erhob der Steuerpflichtige am 3. September 2012 (Poststempel) 

Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und 

beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen 

Einspracheentscheide. Einerseits sei die Aufrechnung bei Position 7.2 von  

Fr. 1‘144.-- beim Produkt …, Valor …, ungerechtfertigt, da er die Neuemission 

… am 18. Dezember 2006 [recte: 6. Dezember 2006] für Fr. 10‘000.-- 

zusätzlich Courtagen gekauft habe und ihm am 13. Dezember 2011 bei 

Fälligkeit derselben  Fr. 10‘000.-- zurückbezahlt worden seien. Unter dem 

Strich habe sich für ihn daraus nicht ein Gewinn, sondern ein Verlust ergeben. 

Andererseits habe er im Jahr 2011 neben kleineren Arbeitsentgelten 

Arbeitslosengelder der kantonalen Arbeitslosenkasse bezogen. Dabei seien 

ihm Beiträge für die Risiken Tod und Invalidität abgezogen worden. Einer 

Pensionskasse gehöre er seit Sommer 2010 nicht mehr an. Als Arbeitsloser 

ohne Pensionskassenzugehörigkeit sei er für seine Altersvorsorge selber 

verantwortlich und als solcher berechtigt, bis zu 20 % der AHV-pflichtigen 

Einkünfte in die Säule 3a zu überweisen. Dies habe ihm auch die 

Sachbearbeiterin der Arbeitslosenkasse in einem E-Mail vom 6. August 2012 

bestätigt und ihm auch das entsprechende Merkblatt zuhanden der 

Steuerbehörden zugestellt. Dementsprechend habe er von den 

Arbeitslosengeldern 20 % in die Säule 3 einbezahlt. Somit sei aber der 

gesamte Betrag abzugsberechtigt. 

3. In ihrer Vernehmlassung beantragte die kantonale Steuerverwaltung die 

Abweisung der Beschwerde. Beim … auf den SMI Index, Valor Nr. … handle 

es sich um ein derivates Finanzinstrument, welches sich aus einem 

Obligationen- und einem Optionsteil zusammensetze. Der Optionsteil 

ermögliche es dem Anleger an der Entwicklung des Basiswertes zu 

partizipieren. Ferner habe der Beschwerdeführer mit diesem Produkt eine 

Obligation erworben, welche zu einem Preis von 88.56 % (bezogen auf den 

Obligationenteil) ausgegeben und zu einem Preis von 100 % zurückbezahlt 

worden sei. Der … auf den SMI Index sei ein transparentes Produkt mit 

ausschliesslicher Einmalverzinsung. Die mit der Option erzielten Gewinne und 

Verluste stellten im Privatvermögen steuerlich nicht zu berücksichtigende 

Kapitalgewinne und Kapitalverluste dar. Hingegen werde der Obligationenteil 

des überwiegend oder ausschliesslich einmalverzinslichen transparenten 

Produkts beim Investor nach den für reine oder gemischte Diskontpapiere 

geltenden Regeln als Einkommen besteuert. Diese Differenzbesteuerung 

umfasse im vorliegenden Fall die Differenz zwischen Rückzahlungs- und 

Ausgabepreis (bezogen auf den Obligationenteil) von 11.44 % von 

Fr. 10‘000.-- bei Verfall, d.h. Fr. 1‘144.--. Dieser Betrag sei beim 

Beschwerdeführer als steuerbares Einkommen erfasst worden. Diese 

steuerlichen Folgen seien sodann auch im Produktemerkblatt der … 

Kantonalbank ausdrücklich vermerkt. 

Nachdem der Beschwerdeführer im Jahr 2011 Beiträge von insgesamt 

Fr. 19‘282.-- in Vorsorgeeinrichtungen der Säule 3a einbezahlt habe, sei der 

Abzug für Beiträge in die Säule 3a von der Steuerverwaltung auf das im Jahr 

2011 für unselbständig Erwerbstätige geltende Maximum von Fr. 6‘682.-- 

beschränkt worden. Gemäss Art. 22a Abs. 1 AVIG würden Taggelder der 

Arbeitslosenversicherung als massgebender Lohn im Sinne des AHVG 

gelten. Nach dem Wortlaut von Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 3 sei für die Gewährung 

des grossen Abzuges von bis zu 40 % des oberen Grenzbetrages nach Art. 8 

Abs. 1 BVG (max. Fr. 33‘408.-- im Jahr 2011) massgebend, dass der 

Steuerpflichtige keiner Vorsorgeeinrichtung nach Art. 80 BVG angehöre. Für 

Arbeitnehmende und Selbständigerwerbende, die einer solchen 

Vorsorgeeinrichtung angeschlossen seien, betrage der maximale jährliche 

Abzug dagegen bloss 8 % des oberen Grenzbetrages nach Art. 8 Abs. 1 BVG 

(max. Fr. 6‘682.-- im Jahr 2011). Als aktiv der 2. Säule angeschlossen gelte, 

wer obligatorisch bei der Auffangeinrichtung für die Risiken Tod und Invalidität 

versichert sei (vgl. Art. 22a Abs. 3 AVIG). Dies gelte ebenso für Personen, die 

während des Bezugs von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung freiwillig 

die Altersvorsorge weiterführten. Werde der Anspruch auf Taggelder der 

Arbeitslosenversicherung beendet, sei der Arbeitslose nicht mehr der 

obligatorischen Versicherung nach BVG unterstellt, auch wenn er seine 

Vorsorge für die Risiken Tod und Invalidität im bisherigen Umfang bei der 

Auffangeinrichtung weiterführen könne. Auch gemäss Rechtsprechung und 

Literatur würden vorübergehende Einstellungen der Beitragszahlungen nicht 

zum Verlust der aktiven Mitgliedschaft in der 2. Säule führen. Erst wenn die 

betroffene Person ausgesteuert sei, liege keine vorübergehende 

Arbeitslosigkeit mehr vor und komme daher auch die aktive Mitgliedschaft bei 

der 2. Säule zu Ende. Mit der Einstellung der Leistung von Taggeldern aus 

der Arbeitslosenversicherung gelte dann aber die Erwerbstätigkeit als solche 

als erloschen, sodass überhaupt keine Beiträge an die Säule 3a mehr zum 

Abzug zugelassen seien. Vorliegend sei der Beschwerdeführer in der 

Steuerperiode 2011 als Bezüger von Taggeldern der 

Arbeitslosenversicherung für die Risiken Tod und Invalidität der 

obligatorischen beruflichen Vorsorge unterstanden, weshalb er die Beiträge 

an eine Säule 3a nur im Rahmen von Art. 7 Abs. 1 lit. a BVV 3 (max. Fr. 6‘682.-

-) in Abzug bringen könne. 

4. In seiner Replik hielt der Beschwerdeführer an seinen Anträgen und 

Begründungen fest. Er habe das Produkt … für Fr. 10‘049.-- gekauft und am 

13. Dezember 2011 Fr. 10‘000.-- zurückbezahlt bekommen, womit es völlig 

rätselhaft sei, wie er zu einem Gewinn von Fr. 1‘144.-- gekommen sein sollte. 

Bezüglich Beiträge an die Säule 3a habe er sich voll auf den Leitfaden für 

Versicherte der Arbeitslosenversicherung verlassen, wonach die 

obligatorische BVG-Vorsorge für arbeitslose Personen eine reine 

Risikovorsorge und keine Vorsorge für das Alter sei. Aus diesem Grund könne 

das bisher angesparte Altersguthaben nicht der Stiftung Auffangeinrichtung 

BVG übertragen werden. Deshalb sei bei ihm vom grossen Abzug 

auszugehen. 

5. In ihrer Duplik hielt die kantonale Steuerverwaltung an ihren Anträgen fest. 

Beim Produkt …“ seien Anlage- und Optionsgeschäft kombiniert und für die 

Besteuerung zu unterscheiden. Wenn eine überwiegende Einmalverzinsung 

wie bei den Obligationen gegeben sei, unterliege die einmal verzinsliche 

Komponente im Zeitpunkt der Rückzahlung nach dem Wertzuwachsprinzip 

der Einkommenssteuer. Massgebend sei die Differenz zwischen dem Wert 

der Obligation im Zeitpunkt der Rückzahlung und deren Wert bei der 

Emission. Im vorliegenden Fall habe sich der SMI schlecht entwickelt und im 

Zeitpunkt des Verfalls des Produkts am 13. Dezember 2011 lediglich bei 

Fr. 5‘759.70 und damit unter dem Ausübungspreis von Fr. 8‘509.87 

gestanden. Folgerichtig sei aus dem Optionsteil der Anlage kein Gewinn für 

den Beschwerdeführer entstanden. Der dem Beschwerdeführer am 13. 

Dezember 2011 ausbezahlte Betrag von Fr. 10‘000.-- habe der durch die 

Obligation garantierten Rückzahlung des eingesetzten Kapitals entsprochen. 

Dementsprechend habe es sich beim umstrittenen Betrag von Fr. 1‘144.-- 

nicht um einen Gewinn, sondern vielmehr um einen steuerbaren (Zins-)Ertrag 

aus beweglichem Vermögen gehandelt. Dieser ergebe sich als Differenz 

zwischen Rückzahlungswert von Fr. 10‘000.-- und dem Ausgabewert von 

Fr. 8‘856.-- und unterliege im Rückzahlungszeitpunkt am 13. Dezember 2011 

der Einkommenssteuer. 

Aus dem Hinweis auf das E-Mail der Arbeitslosenkasse Graubünden vom 6. 

August 2012 und die Broschüre „Berufliche Vorsorge für arbeitslose 

Personen“ könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. 

Daraus ergebe sich nämlich lediglich, dass der Beschwerdeführer als 

Arbeitsloser in der fraglichen Steuerperiode 2011 bei der Stiftung 

Auffangeinrichtung BVG bloss für die Risiken Tod und Invalidität, nicht aber 

für das Risiko Alter versichert gewesen sei, was von der Beschwerdegegnerin 

gar nicht bestritten werde. Streitig sei vielmehr, ob der Beschwerdeführer in 

der Steuerperiode 2011 einer Vorsorgeeinrichtung angehört habe. Auch wenn 

er nach dem Eintritt der Arbeitslosigkeit keine Altersbeiträge mehr an die 

Auffangeinrichtung habe entrichten können, habe er für die Risiken Tod und 

Invalidität gestützt auf Art. 22a Abs. 3 AVIG immer noch Beiträge geleistet, 

weshalb diesbezüglich der Vorsorgeschutz weiterhin bestanden habe und er 

für die Steuerperiode 2011 doch einer Vorsorgeeinrichtung aktiv angehört 

habe. 

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften sowie in 

den angefochtenen Einspracheentscheiden wird, soweit erforderlich, in den 

nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekte des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bilden die 

Einspracheentscheide betreffend die Kantons-, Gemeinde- und direkte 

Bundessteuer 2011 vom 8. August 2012. Streitig und zu prüfen ist zum einen 

die Rechtmässigkeit der von der kantonalen Steuerverwaltung 

vorgenommenen Aufrechnung von Fr. 1‘144.-- beim Produkt …, Valor … als 

Wertschriftenertrag und zum anderen die Frage, ob die kantonale 

Steuerverwaltung den Abzug für die Säule 3a zu Recht von Fr. 19‘282.-- auf 

Fr. 6‘682.-- gekürzt hat. 

2. a) Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung des Produkts …, Valor … sind sich 

die Parteien insofern einig, als es sich dabei um ein derivatives 

Finanzinstrument handelt, welches sich aus einem festverzinslichen 

Obligationen- und einem Optionenteil zusammensetzt. Während der 

Optionsteil dem Anleger ermöglicht, an der Entwicklung eines Basiswerts zu 

partizipieren, garantiert ihm die Obligation die vollumfängliche Rückzahlung 

seiner ursprünglichen Investition. Uneinig geblieben sind sich die Parteien 

dagegen hinsichtlich der Frage, ob die kantonale Steuerverwaltung anlässlich 

der Steuerveranlagung vom 18. Juli 2012 den Betrag von Fr. 1‘144.-- zu Recht 

als Wertschriftenertrag aufgerechnet hat. Wie es sich damit verhält, ist 

nachfolgend zu prüfen. 

b) Kapitalgewinne aus der Veräusserung von Privatvermögen sind steuerfrei 

(Art. 16 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 

642.11], Art. 7 Abs. 4 lit. b des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der 

direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]). Gemäss 

Art. 20 Abs. 1 DBG sind hingegen steuerbar die Erträge aus beweglichem 

Vermögen, insbesondere Zinsen aus Guthaben (lit. a) und Einkünfte aus der 

Veräusserung oder Rückzahlung von Obligationen mit überwiegender 

Einmalverzinsung (globalverzinsliche Obligationen, Diskont-Obligationen), 

die dem Inhaber anfallen (lit. b). Praktisch identisch mit Art. 20 Abs. 1 lit. a und 

b DBG ist Art. 21 Abs. 1 lit. a des Steuergesetzes für den Kanton Graubünden 

(StG; BR 720.000). 

c) Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) hat diese gesetzlichen 

Bestimmungen im Kreisschreiben Nr. 15 vom 7. Februar 2007 über die 

steuerliche Behandlung von Obligationen und derivativen Finanzinstrumenten 

konkretisiert. Unter Ziff. 3.4.1. (Transparente Produkte) wird dort geregelt:

„Bei den transparenten Instrumenten ist steuerlich zwischen Anlage- und 
Optionsgeschäft zu unterscheiden. Die mit der Option erzielten Gewinne und 
Verluste stellen im Privatvermögen steuerlich nicht zu berücksichtigende 
Kapitalgewinne und Kapitalverluste dar (Art. 16 Abs. 3 DBG). Der 
Obligationenteil des transparenten kapitalgarantierten Derivates wird beim 
Investor nach den für Obligationen und Diskontpapiere geltenden Regeln 
besteuert (vgl. Ziffern 3.1. oder 3.2. hiervor). Es ist also auch wesentlich, ob 
eine überwiegende Einmalverzinsung gegeben ist. Der Einkommens- und 

gegebenenfalls der Verrechnungssteuer unterliegen die periodischen Zinsen 
sowie die (überwiegende oder nicht überwiegende) einmalverzinsliche 
Komponente (Art. 20 Abs. 1 Bst. a und b DBG; Art. 4 Abs. 1 Bst. a VStG). Der 
garantierte Rückzahlungsbetrag gilt als Nennwert der Obligation.“

Ziff. 3.2. des Kreisschreibens (Obligationen und Diskontpapiere mit 

überwiegender oder ausschliesslicher Einmalverzinsung) hält sodann fest:

„Allfällige periodische Zinsen stellen steuerbaren Vermögensertrag dar (Art. 
20 Abs. 1 Bst. a DBG). Des Weiteren gelangen gemäss Art. 20 Abs. 1 
Buchstabe b DBG sämtliche tatsächlichen Einkünfte bei Veräusserung oder 
Rückzahlung der Obligation zur Besteuerung (sog. reine 
Differenzbesteuerung). Massgeblich ist die Differenz zwischen 
Anschaffungskosten und Verkaufs- bzw. Rückzahlungsbetrag, in beiden 
Fällen zum jeweiligen Tageskurs in Schweizerfranken umgerechnet. 
Steuerlich wirksam werden damit insbesondere die vom Käufer an den 
Verkäufer bezahlten aufgelaufenen Zinsen sowie die sich aus allfälligen 
Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus oder aus Schwankungen der 
Wechselkurse ergebenden Einflüsse auf den jeweiligen Wert der Papiere. Die 
bei den Käufen und Verkäufen anfallenden Bankspesen sind dabei als 
Gewinnungskosten zu würdigen und damit ertragsmindernd zu 
berücksichtigen, soweit sie auf die steuerbare Kapitalanlage entfallen.“

Als Verwaltungsweisung richtet sich das soeben zitierte Kreisschreiben zwar 

vorab an die Vollzugsorgane und ist für Gerichte nicht verbindlich. Diese 

berücksichtigen es aber bei ihrer Entscheidung, sofern es eine dem Einzelfall 

angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen 

Bestimmungen zulässt. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von 

Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung 

der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der 

Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche 

Gesetzesanwendung zu gewährleisten, Rechnung getragen 

(Bundesgerichtsurteil 2C_103/2009 vom 10. Juli 2003 E. 2.2; BGE 133 V 346 

E. 5.4.2). 

3. a) Vorliegend erwarb der Beschwerdeführer am 6. Dezember 2006 das Produkt 

…, Valor … zum Kaufpreis von total Fr. 10‘049.-- inklusive Courtagen, der 

Börsengebühr SWX sowie der Zusatzabgabe EBK. Bei diesem Produkt 

handelt es sich um ein derivatives Finanzinstrument, bestehend aus einer 

Option auf Partizipation an einer allfälligen Kurssteigerung am Swiss Market 

Index (SMI) und einer Obligation, welche gemäss „…“ der … Kantonalbank 

vom 6. Dezember 2006 zu einem Preis von 88.56 % ausgegeben und zu 

einem Preis von 100 % zurückbezahlt wurde. Da der Emittent des Produkts, 

d.h. die … Kantonalbank, die verschiedenen Komponenten (Obligation und 

Option) im „…“ wertmässig mittels finanzmathematischer Berechnung separat 

dargestellt hat, ist das erwähnte Finanzinstrument als sogenanntes 

transparentes Produkt zu qualifizieren. Bei transparenten Produkten ist 

steuerlich streng zwischen dem Anlage- und dem Optionsgeschäft zu 

unterscheiden (ESTV Kreisschreiben Nr. 15, Ziff. 3.4.1.; Markus Reich, in: 

Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen 

Steuerrecht I/2b, Art. 20 DBG N 147). 

b) Die mit der Option erzielten Gewinne und Verluste stellen im Privatvermögen 

steuerlich nicht zu berücksichtigende Kapitalgewinne und -verluste dar (Art. 

16 Abs. 3 DBG, Art. 7 Abs. 4 lit. b StHG). Mit der am 6. Dezember 2006 

erworbenen Option hätte der Beschwerdeführer an einer allfälligen 

Kurssteigerung des SMI während der Zeit vom 13. Dezember 2006 bis 13. 

Dezember 2011 partizipiert. Da der SMI-Wert im Zeitpunkt des Verfalls des 

Produkts am 13. Dezember 2011 jedoch lediglich bei Fr. 5‘759.70 und damit 

unter dem Ausübungspreis von Fr. 8‘509.87 stand, resultierte aus dem 

Optionsanteil der Anlage für den Beschwerdeführer kein Gewinn. Hätte 

jedoch aus der Option aufgrund einer Kurssteigerung des SMI in der 

entsprechenden Zeitperiode ein solcher resultiert, wäre er gestützt auf Art. 16 

Abs. 3 DBG beziehungsweise Art. 7 Abs. 4 lit. b StHG als steuerfreier 

Kapitalgewinn zu qualifizieren gewesen. 

c) Der Obligationenteil des transparenten Produkts wird beim Investor nach den 

für Obligationen und Diskontpapiere geltenden Regeln besteuert. Wesentlich 

ist dabei, ob eine überwiegende Einmalverzinsung gegeben ist oder nicht. 

Eine solche ist gegeben, wenn der überwiegende Teil des gesamten 

Nutzungsentgelts im Emissionszeitpunkt bzw. aufgrund der 

Emissionsbedingungen auf dem Emissionsdisagio oder dem 

Rückzahlungsagio beruht (ESTV Kreisschreiben Nr. 15, Ziff. 2.1.4.). Bei 

Obligationen mit überwiegender Einmalverzinsung stellen neben den 

periodischen Zinsen auch sämtliche tatsächlichen Einkünfte aus der 

Veräusserung oder Rückzahlung von Obligationen mit überwiegender 

Einmalverzinsung steuerbaren Vermögensertrag dar (Art. 20 Abs. 1 lit. a und 

b DBG, Art. 21 Abs. 1 lit. a StG). Massgeblich ist dabei die Differenz zwischen 

den Anschaffungskosten und dem Rückzahlungsbetrag der Obligation (= 

Wertzuwachsprinzip). 

Im vorliegenden Fall erwarb der Beschwerdeführer am 6. Dezember 2006 

neben der Option mit Partizipation an einer allfälligen Wertsteigerung des SMI 

eine Obligation, welche ihm die vollumfängliche Rückzahlung seiner 

ursprünglichen Investition von Fr. 10‘000.-- garantierte. Der Wert der 

Obligation im Ausgabezeitpunkt, d.h. am 13. Dezember 2006 betrug, wie dem 

„…“ der … Kantonalbank vom 6. Dezember 2006 zu entnehmen ist, Fr. 8‘856.-

- (= Emissionspreis der Obligation), während der Nominalwert der Obligation 

der garantierten Rückzahlung des eingesetzten Kapitals im Umfang von 

100 % entsprach und dementsprechend Fr. 10‘000.-- betrug. Da vorliegend 

das gesamte Nutzungsentgelt auf dem Emissionsdisagio beruhte, welches bei 

der Rückzahlung der Obligation per 13. Dezember 2011 als 

Einmalentschädigung vergütet wurde, und zudem keine periodischen 

Zinsvergütungen geleistet wurden, ist die vorliegend zur Diskussion stehende 

Obligation als solche mit ausschliesslicher Einmalverzinsung zu qualifizieren. 

Dementsprechend unterliegt aber die einmalverzinsliche Komponente im 

Zeitpunkt der Rückzahlung gemäss Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG und Art. 21 Abs. 

1 lit. a StG als Ertrag aus beweglichem Vermögen der Einkommenssteuer. 

Diese einmalverzinsliche Komponente ergibt sich nach dem 

Wertzuwachsprinzip aus der Differenz zwischen dem Wert der Obligation im 

Zeitpunkt der Rückzahlung von Fr. 10‘000.-- und dem Emissionspreis der 

Obligation von Fr. 8‘856.-- und beträgt somit Fr. 1‘144.--. Dabei handelt es 

sich um einen steuerbaren Zinsertrag aus beweglichem Vermögen. Diese 

steuerlichen Folgen gehen sodann auch explizit aus dem „…“ der … vom 6. 

Dezember 2006 hervor und mussten dem Beschwerdeführer somit bereits 

beim Abschluss des entsprechenden Geschäfts bekannt sein. 

d) Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. 

Der Beschwerdeführer verkennt, dass das von ihm am 6. Dezember 2006 für 

Fr. 10‘000.-- erworbene Produkt …, Valor …“ sowohl eine Option auf 

Partizipation an einer allfälligen Kurssteigerung am SMI als auch eine 

Obligation, welche zu einem Preis von 88.56 % ausgegeben und zu einem 

Preis von 100 % zurückbezahlt wurde, umfasste. Betrachtet man lediglich die 

Obligation, stellt man fest, dass deren Emissionspreis am 6. Dezember 2006 

Fr. 8‘856.-- betrug, während ihr Wert im Zeitpunkt der Rückzahlung per 13. 

Dezember 2011 Fr. 10‘000.-- betrug. Dementsprechend hat aber der 

Beschwerdeführer während der fünfjährigen Laufzeit des Produkts einen 

Zinsertrag von Fr. 1‘144.-- erzielt, welcher der Einkommenssteuer unterliegt. 

Vor diesem Hintergrund hat die kantonale Steuerverwaltung den Betrag von 

Fr. 1‘144.-- gestützt auf Art. 20 Abs. 1 lit. b DBG beziehungsweise Art. 21 Abs. 

1 lit. a StG zu Recht als steuerbares Einkommen erfasst. Die Beschwerde 

erweist sich in diesem Punkt als unbegründet. 

4. a) Zu prüfen bleibt die Frage der Rechtmässigkeit der von der kantonalen 

Steuerverwaltung vorgenommenen Kürzung des Abzugs für die Säule 3a von 

Fr. 19‘282.-- auf Fr. 6‘682.--. Dabei sind sich die Parteien insofern einig, als 

der Beschwerdeführer im Jahr 2011 Beiträge von insgesamt Fr. 19‘282.-- in 

Vorsorgeeinrichtungen der Säule 3a einbezahlt hat, nämlich Fr. 5‘000.-- in die 

… Vorsorgestiftung der … AG und  Fr. 14‘282.-- in die Vorsorgestiftung 

Sparen 3 der ... Einig sind sich die Partien auch hinsichtlich der Tatsache, 

dass der Beschwerdeführer im Jahr 2011 im Rahmen der beruflichen 

Vorsorge zur Bildung einer Säule 3a befugt war, auch wenn er während dieses 

Jahres mehrheitlich arbeitslos war und dementsprechend Leistungen aus der 

Arbeitslosenversicherung bezog. Streitig geblieben ist hingegen die Höhe der 

abzugsfähigen Beiträge in die Säule 3a.

b) Gemäss Art. 36 lit. e StG werden Einlagen, Prämien und Beiträge zum Erwerb 

von vertraglichen Ansprüchen aus anerkannten Formen der gebundenen 

Selbstvorsorge von den Einkünften abgezogen. Die Bestimmung hält sich an 

die Vorgaben von Art. 9 Abs. 2 lit. e StHG und entspricht Art. 33 Abs. 1 lit. e 

DBG. Art. 7 Abs. 1 der Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung 

für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3; SR 831.461.3) sieht 

einen unterschiedlich hohen Abzug vor, je nachdem, ob der Steuerpflichtige 

einer Vorsorgeeinrichtung der 2. Säule angehört oder nicht. Für Arbeitnehmer 

und Selbständigerwerbende, die einer solchen Vorsorgeeinrichtung 

angeschlossen sind, beträgt der maximale jährliche Abzug 8 % des oberen 

Grenzbetrages, der jeweils für die Bestimmung des koordinierten, 

obligatorischen BVG-versicherten Lohnes gemäss Art. 8 des Bundesgesetzes 

über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 

831.40) massgebend ist (Art. 7 Abs. 1 lit. a BVV 3; sog. „kleiner“ Abzug). 

Erwerbstätige Steuerpflichtige, die keiner Vorsorgeeinrichtung der 2. Säule 

angehören, können ihre Beiträge für die gebundene Selbstvorsorge jährlich 

bis 20 % des Erwerbseinkommens, jedoch bis höchstens 40 % des oberen 

Grenzbetrages gemäss Art. 8 Abs. 1 BVG abrechnen (Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 

3; sog. „grosser“ Abzug). Für das Bemessungsjahr 2011 betrugen die 

maximal zulässigen Abzüge Fr. 6‘682.-- („kleiner“ Abzug) beziehungsweise 

Fr. 33‘408.-- („grosser“ Abzug). 

c) Nach dem Wortlaut von Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 3 ist für die Gewährung des 

„grossen“ Abzugs von höchstens 40 % des oberen Grenzbetrages 

massgebend, dass der Steuerpflichtige keiner Vorsorgeeinrichtung nach Art. 

80 BVG angehört. Dementsprechend ist nachfolgend zu prüfen, ob der 

Beschwerdeführer im Jahr 2011 einer Vorsorgeeinrichtung angehörte oder 

nicht.

d) Für den Fall der Arbeitslosigkeit gelten der Verwaltungspraxis zufolge 

diejenigen Personen als aktiv der 2. Säule angeschlossen, welche 

obligatorisch bei der Auffangeinrichtung für die Risiken Tod und Invalidität 

versichert sind (vgl. Art. 22a Abs. 3 des Bundesgesetzes über die 

obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 

[AVIG; SR 837.0]). Da die Arbeitslosenentschädigung gemäss Art. 22a Abs. 

1 AVIG das Erwerbseinkommen ersetzt und dementsprechend Lohnersatz 

darstellt, können steuerpflichtige Personen, welche Taggelder der 

Arbeitslosenversicherung beziehen, somit bloss den Maximalbetrag nach Art. 

7 Abs. 1 lit. a BVV 3 in die Säule 3a einzahlen. Dies gilt ebenso für Personen, 

die während des Bezugs von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung 

freiwillig die Altersvorsorge weiterführen. Wird der Anspruch auf Taggelder 

der Arbeitslosenversicherung beendet, ist der Arbeitslose nicht mehr der 

obligatorischen Versicherung nach BVG unterstellt, auch wenn er seine 

Vorsorge für die Risiken Tod und Invalidität im bisherigen Umfang bei der 

Auffangeinrichtung weiterführen kann (Art. 47 Abs. 2 BVG). Aus steuerlicher 

Sicht hat dies zur Konsequenz, dass die Beiträge an die 2. Säule weiterhin 

abgezogen werden dürfen. Sobald aber die Einstellung der Erwerbstätigkeit 

definitiven Charakter hat, muss der Anspruch auf den Abzug verweigert 

werden, weil in diesem Fall kein der AHV-beitragspflicht unterstehendes 

Erwerbseinkommen mehr besteht (Art. 5 Abs. 1 BVG; vgl. Schweizerische 

Steuerkonferenz, Vorsorge und Steuern, Anwendungsfälle zur beruflichen 

Vorsorge und Selbstvorsorge, Loseblattsammlung, Muri/Bern, 

Anwendungsfall B 2.1.5). 

e) Diese Auffassung der Schweizerischen Steuerkonferenz findet im Ergebnis 

auch in der Lehre und Rechtsprechung Abstützung. Danach führen bloss 

vorübergehende Unterbrüche der Erwerbstätigkeit, beispielsweise infolge 

Arbeitslosigkeit, Krankheit, Militärdienst, etc. nicht bereits zu einem Verlust 

der aktiven Mitgliedschaft bei der 2. Säule. Bei Arbeitslosigkeit ist ein 

Unterbruch so lange als „vorübergehend“ zu qualifizieren, als 

Arbeitslosengelder ausgerichtet wurden. Hinzu kommt, dass Bezüger von 

Taggeldern der Arbeitslosenversicherung für die Risiken Tod und Invalidität 

ohnehin noch Beiträge in die 2. Säule entrichten müssen. Erst wenn keine 

solchen Gelder mehr fliessen, die betreffende Person also „ausgesteuert“ ist, 

liegt keine vorübergehende Arbeitslosigkeit mehr vor und kommt daher auch 

die aktive Mitgliedschaft bei der 2. Säule zu Ende (Urteil der 

Verwaltungsrekurskommission St. Gallen vom 4. Mai 2006, SGE 2006 Nr. 29; 

Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl., Zürich 

2009, Art. 33 N 113). Dieselbe Ansicht wird sodann auch von der 

Eidgenössischen Steuerverwaltung vertreten, welche im Kreisschreiben Nr. 

18 „Steuerliche Behandlung von Vorsorgebeiträgen und 

-leistungen der Säule 3a“ vom 17. Juli 2008 unter Ziff. 5.1. was folgt ausführt:

„Jeglicher Abzug setzt die Erwerbstätigkeit des Steuerpflichtigen voraus. Bei 
vorübergehendem Unterbruch der Erwerbstätigkeit (Militärdienst, 
Arbeitslosigkeit, Krankheit usw.) bleibt die Abzugsberechtigung erhalten. Bei 
Aufgabe der Erwerbstätigkeit entfällt die Möglichkeit der Beitragsleistung, 
selbst wenn das für die Ausrichtung von Altersleistungen vorgesehene 

Terminalter noch nicht erreicht ist (vorzeitige Pensionierung, bei Aufgabe der 
Erwerbstätigkeit infolge Mutterschaft, 100%-iger Invalidität und fehlender 
Resterwerbsfähigkeit).“

f) Im vorliegenden Fall bezog der Beschwerdeführer im Jahr 2011 neben 

kleineren Arbeitsentgelten erwiesenermassen Taggelder der 

Arbeitslosenversicherung in der Höhe von Fr. 84‘154.--. Wie gesehen stellen 

diese Taggelder gemäss Art. 22a Abs. 1 AVIG Lohnersatz dar. Vor dem 

Hintergrund, dass der Beschwerdeführer gemäss Art. 22a Abs. 2 und 3 AVIG 

für die bezogenen Taggelder der Arbeitslosenversicherung sowohl AHV-

pflichtig als auch durch die Entrichtung von Beiträgen an die BVG 

Auffangeinrichtung für die Risiken Tod und Invalidität vorsorgerechtlich 

geschützt war, sowie der Tatsache, dass bei bloss vorübergehender 

Arbeitslosigkeit der Vorsorgeschutz praxisgemäss - wenn auch beschränkt - 

weiterbesteht, unterstand der Beschwerdeführer aber in der Steuerperiode 

2011 offenkundig der obligatorischen beruflichen Vorsorge. Somit gilt er in der 

massgeblichen Steuerperiode 2011 aber als aktiv einer 2. Säule 

angeschlossen. Dementsprechend kann er die Beiträge an die Säule 3a bloss 

im Rahmen von Art. 7 Abs. 1 lit. a BVV 3 („kleiner“ Abzug) in Abzug bringen. 

Vor diesem Hintergrund erweisen sich die angefochtenen 

Einspracheentscheide auch bezüglich des Abzugs für die Säule 3a von 

Fr. 19‘282.-- auf Fr. 6‘682.-- als rechtens, weshalb auch dieser Einwand ins 

Leere zielt. 

5. a) Zusammenfassend ergibt sich, dass die kantonale Steuerverwaltung sowohl 

den Betrag von Fr. 1‘144.-- zu Recht als steuerbares Einkommen 

aufgerechnet hat, als auch die Kürzung des Abzugs für die Säule 3a von 

Fr. 19‘282.-- auf Fr. 6‘682.-- zu Recht vorgenommen hat. Die angefochtenen 

Einspracheentscheide betreffend die Kantons-, Gemeinde- und direkte 

Bundessteuer 2011 vom 8. August 2012 erweisen sich daher als korrekt, 

weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Verfahrenskosten gemäss Art. 

73 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) 

zulasten des Beschwerdeführers. Bund, Kanton und Gemeinden sowie mit 

öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen wird gemäss Art. 78 

Abs. 2 VRG in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie 

in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen. Davon abzuweichen besteht 

vorliegend kein Anlass. 

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 1‘500.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 424.--

zusammen Fr. 1‘924.--

gehen zulasten des Beschwerdeführers und sind innert 30 Tagen seit 

Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des Kantons 

Graubünden, Chur, zu bezahlen.