# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95a7958f-5ff9-5461-b499-17549705694c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.06.2010 D-4354/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4354-2010_2010-06-22.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4354/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 
mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;
Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.

A._______, geboren ..., Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 8. Juni 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4354/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 10. Mai 2010 in die Schweiz einreiste 
und gleichentags  ...  ohne  Einreichung  von Identitätsdokumenten  um 
Asyl nachsuchte,

dass er ... am 25. Mai 2010 summarisch befragt und am 3. Juni 2010 
einlässlich zu den Gründen für sein Gesuch angehört wurde,

dass er zu seiner Person angab, er sei nigerianischer Staatsangehöri-
ger  und  stamme  aus  dem Dorfteil  X._______,  Dorf  Abiriba  in  Abia 
State, wo er in der Landwirtschaft gearbeitet habe,

dass er zur Begründung seines Gesuches geltend machte, sein Vater 
sei  Oberhaupt  des  Dorfes X._______ und  Hauptdiener  des dortigen 
Schreines gewesen,

dass er die Verwandten seines Vaters, welche alle Anhänger eines – 
ihm namentlich nicht bekannten – Schreins seien und im gleichen Dorf  
leben, nicht kenne, da er selber Christ sei, (A1, S. 3 sowie A8, S. 2)

dass ihn die Verwandten nach dem Tod seines Vaters im März 2010 
aufforderten, dessen Nachfolge anzutreten,  weil  er der einzige Sohn 
gewesen sei,

dass er sich aufgrund seiner Religionszugehörigkeit  geweigert  habe, 
diese Aufgabe zu übernehmen und er  deshalb  von den Verwandten 
mehrmals  aufgesucht  sowie  mit  dem Tode bedroht  worden  sei  (A1, 
S. 5),

dass  er  nach dem dritten  Besuch seiner  Verwandten  aus Angst  um 
sein Leben in den Busch geflohen sei, wo er einen Jäger angetroffen 
und dieser ihm Hilfe versprochen habe,

dass ihn der Jäger in der Folge mit einem kleinen Boot in ein grosses 
Gewässer gebracht habe, wo ein grosses Schiff gewesen sei,

dass er  zu den Umständen seiner  weiteren Reise angab, er  sei  mit 
dem grossen Schiff in ein ihm unbekanntes Land gelangt,

dass er von dort  aus mit  einem Auto illegal in die Schweiz gebracht 
worden sei,

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dass  er  schliesslich  in  diesem Zusammenhang  vorbrachte,  er  habe 
seine gesamte Reise ohne jegliche Papiere und ohne jegliche Bezah-
lung,  alleine  Dank  der  Hilfe  verschiedener  Personen  gemacht  (A1, 
S. 9),

dass der Beschwerdeführer trotz Aufforderung im Transitzentrum Alt-
stätten keine Identitätspapiere einreichte mit der Begründung, er habe 
noch nie Identitätspapiere  gehabt  und könne niemanden im Heimat-
staat kontaktieren (vgl. A1, S. 4 und 5),

dass das BFM mit  – gleichentags eröffneter – Verfügung vom 8. Ju-
ni 2010 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf das Asylgesuch des Beschwer-
deführers nicht eintrat, dessen Wegweisung aus der Schweiz anordne-
te und den Vollzug als zulässig, zumutbar und möglich erachtete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe innerhalb der eingeräumten Frist von 48 Stunden 
keine Reise- oder Identitätspapiere abgegeben,

dass das BFM in seinem Entscheid ausführte, seine Angaben zu sei-
ner Herkunft und seiner Identität seien unzureichend und unglaubhaft, 
da er unter anderem nicht wisse, wie der Chief des Dorfes heisst, wie  
viele Familien dort  leben oder wo man sich Ausweisdokumente aus-
stellen lassen kann,

dass ihm auch nicht  geglaubt  werden könne,  dass er  über  keinerlei 
Kontaktmöglichkeiten mit  Nigeria  verfüge,  obwohl  der  Vater  des  Be-
schwerdeführers Dorfoberhaupt und Hauptdiener des Schreins gewe-
sen sei,

dass es unplausibel sei, dass er ohne jegliche Reisepapiere und ohne 
je kontrolliert worden zu sein, nach Europa habe gelangen können,

dass  seine  diesbezüglichen  Antworten  tatsachenwidrig  und  unsub-
stanziiert  ausgefallen  seien,  welche  den  Standardvorbringen  vieler 
Asylsuchender  entsprächen,  die  nicht  bereit  seien,  ihre  Identität  mit 
Ausweispapieren zu belegen,

dass somit keine entschuldbaren Gründe für die Papierlosigkeit vorlä-
gen,

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dass die Vorinstanz weiter festhielt, der Beschwerdeführer erfülle auf-
grund seiner offenkundig realitätsfremden und widersprüchlichen Ge-
suchsvorbringen die Flüchtlingseigenschaft  nicht,  und es seien auch 
keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigen-
schaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses erforderlich,

dass zudem seine Vorbringen, unabhängig von der Frage der Glaub-
haftigkeit, nicht asylrechtlich relevant im Sinne von Art.  3 AsylG seien, 
da es sich um Übergriffe privater Dritter gehandelt habe und sich der 
Beschwerdeführer an die Behörden habe wenden können,

dass im Weiteren der Wegweisungsvollzug aufgrund der Aktenlage als 
zulässig, zumutbar und möglich erscheine,

dass dem Bundesverwaltungsgericht am 16. Juni 2010 vom BFM eine 
bei diesem eingegangene Beschwerde vom 14. Juni 2010 (Poststem-
pel) gegen diesen Entscheid übermittelt wurde, in der der Beschwer-
deführer sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und 
die Asylgewährung beantragte,

dass er  dabei  die  Angaben zu seiner  Herkunft  und den geltend ge-
machten Gesuchsgründen wiederholte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Juni 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

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dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichter li-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG – auf welchen sich die angefochtene 
Verfügung stützt – das offenkundige Nichtbestehen der Flüchtlingsei-
genschaft im Sinne von Art. 3 AsylG und das offenkundige Fehlen von 
Wegweisungsvollzugshindernissen zu beurteilen sind,  soweit  dies im 
Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. Entscheide des 
Schweizerischen  Bundesverwaltungsgerichts  [BVGE] 2007/8 
insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 

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Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass nach Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge-
treten  wird,  wenn  Asylsuchende  den  Behörden  nicht  innerhalb  von 
48 Stunden nach Einreichung des Gesuchs Reise- oder Identitätspa-
piere abgeben,

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf 
Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht-
lingseigenschaft  festgestellt  wird  (Art.  32  Abs. 3  Bst.  b  AsylG)  oder 
wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher Ab-
klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Weg-
weisungsvollzugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass der  Beschwerdeführer unbestrittenermassen keine Identitätsdo-
kumente einreichte,

dass  das  BFM  zu  Recht  und  mit  überzeugender  Begründung  zum 
Schluss gekommen ist,  es lägen dafür keine entschuldbaren Gründe 
vor,  sodass  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen  darauf  verwiesen 
werden kann, zumal in der Beschwerdeschrift auf die diesbezüglichen 
vorinstanzlichen Erwägungen nicht näher eingegangen wird,

dass im Weiteren auch die Schilderungen des Beschwerdeführers zu 
seinem Reiseweg auffallend realitätsfremd und unsubstanziiert ausge-
fallen sind und der Beschwerdeführer bis zum jetzigen Zeitpunkt offen-
sichtlich keine Anstrengungen unternommen hat, Identitätsdokumente 
nachzureichen,

dass das BFM im Weiteren zu Recht davon ausging, der Beschwerde-
führer erfülle  die Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich nicht,  da seine 
Vorbringen selbst wenn sie glaubhaft sein sollten, nicht asylrelevant im 
Sinne von Art. 3 AsylG seien,

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dass hinsichtlich näherer Begründung zur Vermeidung von Wiederho-
lungen  auf  die  zu  bestätigenden  Erwägungen  in  der  angefochtenen 
Verfügung des BFM verwiesen werden kann,

dass sich die Ausführungen in der Beschwerde in einer Wiederholung 
der  bereits  im Rahmen  des  vorinstanzlichen  Verfahrens  geltend  ge-
machten Vorbringen erschöpfen und an dieser Beurteilung nichts zu 
ändern vermögen,

dass  bei  dieser  Sachlage  die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich 
nicht  gegeben ist  und aufgrund der Akten auch keine Notwendigkeit 
zur Vornahme von weiteren Abklärungen zur Feststellung der Flücht-
lingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses besteht 
(im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG),

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), 
weshalb  die  verfügte  Wegweisung im Einklang mit  den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeord-
net wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist  (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht li-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung der mass-
geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da 
es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erheb-

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liche Gefährdung nachzuweisen oder  glaubhaft  zu machen, weshalb 
das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-
Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und 
keine Anhaltspunkte für  eine menschenrechtswidrige Behandlung er-
sichtlich sind, die im Heimat- oder Herkunftsstaat droht  (Art. 5 Abs. 1 
AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 
über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt  und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass im Falle  einer  Rückkehr  weder  die  allgemeine Lage in  Nigeria 
noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Gefährdung  des  jungen 
und gemäss den Akten gesunden Beschwerdeführers schliessen las-
sen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  durch  Vermittlung  des  ...[BFM]  (Einschrei-
ben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, ... (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N _______, mit der 
Bitte  um Eröffnung des Urteils  an den Beschwerdeführer  und um 
Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung an das Bundes-
verwaltungsgericht)

- ...

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer

Versand: 

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