# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ed2223c7-3777-5f35-8898-c73e0afaa8e3
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-03-06
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 06.03.2014 RR.2014.36
**Docket/Reference:** RR.2014.36
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2014-36_2014-03-06

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).

Entscheid vom 6. März 2014 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Andreas J. Keller, Vorsitz, 

Cornelia Cova und Nathalie Zufferey Franciolli,  

Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 

Parteien 

  

A. AG,  

Beschwerdeführerin 

 

 gegen 

   

KANTONALE STAATSANWALTSCHAFT AAR-

GAU,  

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutsch-

land 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2014.36 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- die Staatsanwaltschaft D-Freiburg gegen B. ein Strafverfahren wegen ver-

suchten Betrugs führt; sie in diesem Zusammenhang mit einem Rechtshil-

feersuchen vom 6. November 2013 an die Schweiz gelangt ist; sie um 

Durchsuchung der Geschäftsräume der A. AG sowie um Sicherstellung all-

fälliger Beweismittel ersucht (act. 1.1); 

 

- die Kantonale Staatsanwaltschaft Aargau (nachfolgend "Staatsanwalt-

schaft") mit Eintretensverfügung vom 5. Dezember 2013 auf das Rechtshil-

feersuchen eintrat und eine Hausdurchsuchung bei der A. AG anordnete 

(act. 1.1); die Hausdurchsuchung am 17. Dezember 2013 durchgeführt 

wurde und dabei diverse Dokumente beschlagnahmt wurden (act. 1.1); 

 

- mit Schlussverfügung vom 7. Januar 2014 die Staatsanwaltschaft dem 

Rechthilfeersuchen entsprochen und die rechtshilfeweise Herausgabe der 

anlässlich der Hausdurchsuchung beschlagnahmten Beweismittel ange-

ordnet hat (act. 1.1); 

 

- dagegen die A. AG mit Schreiben vom 11. Februar 2014 Beschwerde bei 

der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhebt (act. 1);  

 

- der Beschwerdeführerin eine Frist bis zum 24. Februar 2014 zur Leistung 

des Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 5'000.-- angesetzt wurde 

(act. 3); die Beschwerdeführerin gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht 

wurde, dass bei Säumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten wird 

(act. 3);  

 

- die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses gewahrt ist, wenn der Betrag 

rechtzeitig zu Gunsten der Behörde der Schweizerischen Post übergeben 

oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden ist (Art. 39 

Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 21 Abs. 3 VwVG), und die Rechtzeitigkeit im 

Zweifelsfall vom Pflichtigen zu beweisen ist; 

 

- die Beschwerdeführerin innert Frist den ihr auferlegten Kostenvorschuss 

nicht bezahlt hat (s. act. 4); 

 

-  auf die Beschwerde daher androhungsgemäss nicht einzutreten ist (Art. 39 

Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 4 VwVG); 

 

- 3 - 

 

 

 

-  die Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des Verfahrens kostenpflich-

tig wird (Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG); für die 

Berechnung der Gerichtsgebühren das Reglement vom 31. August 2010 

über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren 

(BStKR; SR 173.713.162) zur Anwendung gelangt (Art. 63 Abs. 5 VwVG 

i.V.m. Art. 73 StBOG); die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 300.-- festzu-

setzen ist (vgl. Art. 8 Abs. 3 lit. b BStKR). 

- 4 - 

 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

 

Bellinzona, 6. März 2014 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Vorsitzende: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. AG 

- Kantonale Staatsanwaltschaft Aargau 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).