# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bd5e1d6a-b43d-5dd7-8fb6-5c0bc509b35e
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-03-10
**Language:** de
**Title:** Unfallbegriff nicht erfüllt; Körperschädigung gemäss UVG 6 II unbestritten, diese ist jedoch überwiegend wahrscheinlich degenerativ bedingt; Abweisung.
**Docket/Reference:** UV.2020.00179
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2020.00179.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2020.00179
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Ersatzrichterin Tanner Imfeld
Gerichtsschreiberin Fonti
Urteil
vom
1
0.
März 2021
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren
1973, ist
seit
dem 1. Januar 2012
bei
der
Y.___
AG
als
Programmleiter
angestellt und damit bei der
Suva versichert, als er
sich
gemäss Unfallmeldung vom 4. November 2019 am 28. Oktober 2019
bei
m Bad
mintonspielen das Knie verdrehte
(Urk.
7/1
).
Aus einem Arztbericht vom 31. Dezember 2019 (Urk. 7/6 Ziff. 2) sowie den Angaben vom 25. Januar 2020 des Versicherten zum Ereignishergang (Urk. 7/11 Ziff. 1) geht hervor, dass sich das besagte Ereignis beim Badmintonspiel bereits
am
24. August 2019 zu
ge
tr
a
g
en hat
te
. Die Erstbehandlung erfolgte am 5. November 2019, wobei ein Kniedistor
sionstrauma mit medialer
Meniskushinterhornläsion
vom
24. August 2019 diag
nostiziert wurde (Urk. 7/6 Ziff. 5).
Nach getätigten Abklärungen
verneinte
die Suva
mit Schreiben vom 30. Januar 2020 ihre Leistungspflicht (Urk. 7/13).
Der zuständige Krankenversicherer erklärte sich mit diese
m Entscheid einverstanden (
Email vom 24. Februar 2020, Urk. 7/22), nicht hingegen der Versicherte (Email vom 24. Februar 2020, Urk. 7/20). M
it Verfügung vom
5. März 2020
sprach sich
die Suva gegen die Erbringung von Versicherungsleistungen aus
(Urk.
7/25
). Die vom Versicherten am
31. März 2020
erhobene Einsprache (Urk.
7/29
) wies die Suva am
15. Juli 2020 ab (Urk. 7/38
= Urk. 2).
2.
Der
Versicherte erhob am
28. August 2020
Beschwerde gegen den
Einsprache
entscheid
vom
15. Juli 2020
(Urk. 2) und beantragte,
dieser sei aufzuheben und die Suva habe Versicherungsleistungen auszurichten (Urk. 1
).
Mit Beschwerdeantwort vom
28. September 2020
(Urk. 6
) beantragte die Suva die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerde
führer
am
30. September 2020
zur Kenntn
is gebracht (Urk. 8
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Im angefochtenen
Einspracheentscheid
sind die rechtlichen Erwägungen zum
Unfallbegriff (
Urk.
2 S. 3 f. Ziff. 2a f.), zu den
Körperschädigungen gemäss Art. 6 Abs. 2
des Bundesgesetzes über di
e Unfallversicherung (UVG;
S. 6 Ziff. 4a), zum Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (Ziff. 4b) sowie zum Beweis
wert von Arztberichten (Ziff. 4c) zutreffend wiedergegeben.
Darauf kann,
mit den nachfolgenden Ergänzungen
, verwiesen werden.
1.2
Seit dem Inkrafttreten der Revision des UVG und der dazugehörigen Verordnung
über die Unfallversicherung
(UVV) per 1. Januar 2017 ist das Bestehen einer vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung nicht länger vom Vorliegen eines äusseren Ereignisses abhängig. Die Tatsache, dass eine in Art. 6 Abs. 2 UVG genannte Körperschädigung vorliegt, führt zur Vermu
tung, dass es sich hierbei um eine unfallähnliche Körperschädigung handelt, die vom Unfallversicherer übernommen werden muss. Dieser kann sich aber von der Leistungspflicht befreien, wenn er beweist, dass die Körperschädigung vorwie
gend auf Abnützung oder Krankheit zurückzuführen ist (Zusatzbotschaft zur Änderung des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [Unfallversicherung und Unfallverhütung; Organisation und Nebentätigkeiten der Suva] vom 19. Sep
tember 2014,
BBl
2014 7922 7934 f.).
Gemäss
BGE 146 V 51
ergibt sich a
us der in Art. 6 Abs.
2 UVG vorgesehenen Möglichkeit des Gegenbeweises weiterhin die Notwendigkeit der Abgrenzung der vom Unfallversicherer zu übernehmenden unfallähnlichen Körperschädigung von der abnützungs- und erkrankungsbedingten Ursache einer Listenverletzung und damit letztlich zur Leistungspflicht des Krankenversicherers. Insoweit ist die Frage nach einem initialen
erinnerlichen
und benennbaren Ereignis - nicht zuletzt auch aufgrund der Bedeutung eines zeitlichen Anknüpfungspunktes (Ver
sicherungsdeckung; Zuständigkeit des Unfallversicherers; Berechnung des versi
cherten Verdienstes; intertemporalrechtliche Fragestellungen) - auch nach der UVG-Revision relevant. Lässt sich dabei kein initiales Ereignis erheben oder lediglich ein solches ganz untergeordneter respektive harmloser Art, so verein
facht dies zwangsläufig in aller Regel den Entlastungsbeweis des Unfallversiche
rers. Denn bei der in erster Linie von medizinischen Fachpersonen zu beurteilen
den Abgrenzungsfrage ist das gesamte Ursachenspektrum der in Frage stehenden Körperschädigung zu berücksichtigen. Nebst dem Vorzustand sind somit auch die Umstände des erstmaligen Auftretens der Beschwerden näher zu beleuchten. Die verschiedenen Indizien, die für oder gegen Abnützung oder Erkrankung sprechen,
müssen aus medizinischer Sicht gewichtet werden. Damit der Entlastungsbeweis gelingt, hat der Unfallversicherer gestützt auf beweiskräftige ärztliche Einschät
zungen - mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit - nachzu
weisen, dass die fragliche Listenverletzung vorwiegend, das heisst im gesamten Ursachenspektrum zu mehr als 50
%, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzu
führen ist. Besteht das Ursachenspektrum einzig aus Elementen, die für Abnüt
zung oder Erkrankung sprechen, so folgt daraus unweigerlich, dass der Entlas
tungsbeweis des Unfallversicherers erbracht ist und sich we
itere Abklärungen erübrigen (E.
8.6).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging im angefochtenen
Einspracheentscheid
davon aus (
Urk.
2), vorliegend sei der Unfallbegriff nicht erfüllt. Die gemeldeten Kniebe
schwerden seien nicht auf speziell sinnfällige Umstände wie etwa ein Stolpern, Ausgleiten, Hängenbleiben oder einen Sturz zurückzuführen. Auch eine pro
grammwidrige Störung des natürlichen Ablaufs und damit eine unkoordinierte Bewegung bei seiner sportlichen Betätigung vom 24. August 2019 habe der Beschwerdeführer nicht geltend gemacht (S. 4 f.
Ziff.
3a-b). Da der diagnostizierte Meniskusriss gemäss dem Kreisarzt vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sei, liege auch keine unfallähnliche Körperschädigung im Sinne von Art. 6 Abs. 2 UVG vor (S.  6 ff., insbesondere S. 9
lit
. d).
Daran hielt sie mit Beschw
erdeantwort fest (vgl.
Urk.
6).
2.2
Demgegenüber stellte sich der Beschwerdefü
hrer auf den Standpunkt
,
gestützt auf die Ausführungen von
Dr.
med.
Z.___
, Orthopädische Chirurgie FMH,
liege mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine Unfallkausalität vor. Er habe intraopera
tiv eindeutige Zeichen einer traumatischen Meniskus-Schädigung mit Lappenbil
dung gesehen. Daher habe d
ie
Beschwerdegegnerin die
Versicherungsleistungen zu erbringen
(Urk. 1
).
3.
3.1
Der Beschwerdeführer bestreitet die Darlegung der Beschwerdegegnerin, wonach der Unfallbegriff gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nicht erfüllt ist, nicht explizit. Sofern er mit seinen Ausführungen in der Beschwerdeschrift implizit dennoch den Unfall
begriff als gegeben erachtet, ist folgendes auszuführen:
3.2
Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen äusseren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung bestehen. Bei Körperbewegungen gilt dabei der Grundsatz, dass das Erfordernis der äusseren Einwirkung lediglich dann erfüllt ist, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung gleichsam «programmwidrig» beeinflusst hat. Bei einer solchen unkoordinierten Bewegung ist der ungewöhnliche äussere Faktor zu bejahen; denn der äussere Faktor – Veränderung zwischen Körper und Aus
senwelt – ist wegen der erwähnten Programmwidrigkeit zugleich ein ungewöhn
licher Faktor (BGE 130 V 117 E. 2.1 mit Hinweisen). Ohne besonderes Vorkomm
nis ist bei einer Sportverletzung das Merkmal der Ungewöhnlichkeit und damit das Vorliegen eines Unfalles zu verneinen (BGE 130 V 117 E. 2.2 mit Hinweis).
3.3
Der Beschwerdeführer gab an, er habe sich am 24. August 2019 beim Badminton-Spiel das rechte Knie verdreht (Urk. 7/6 Ziff. 2). Das Knie sei eingeknickt und er sei kurz zu Boden gefallen (Urk. 7/11 Ziff. 3).
Mit der Beschwerdegegnerin ist vorliegend davon auszugehen, dass mit
d
er Ver
drehung des Knies kein in der Aussenwelt begründeter Umstand den natürlichen Bewegungsablauf beeinflusst hat. Es hatte sich
keine unkoordinierte Bewegung wie
ein Stolpern, Ausgleiten
oder
Hängenbleiben ereignet
. Auch liegt kein Fehl
tritt vor (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts
U 398/06
vom 2
1.
November 2006 E. 3.2.2
).
Damit ist das Vorliegen eines Unfalles im Rahmen der Sportverletzung des Beschwerdeführers vom 24. Aug
ust 2019 zu verneinen.
4.
4.1
Beim Beschwerdeführer wurde ein
e komplexe, nicht dislozierte Rissbildung des Innenmeniskus, die Pars
intermedia
und das
Hinterhorn
betreffend, eine angren
zend fokale
Synovialitis
sowie ein dezentes Knochenmarksödem im medialen
Femurkondylus
und medialen
Tibiaplateau
festgestellt (
Bericht vom 15. Novem
ber 2019 zum MRI des rechten Kniegelenks, Urk. 7/5)
. Es ist zwischen den Par
teien unbestritten, dass es sich aufgrund des Meniskusrisses um
eine Listenver
letzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG
handelt. S
ofern
diese
nicht vorwiegend auf Abnützung ode
r Erkrankung zurückzuführen ist, führt dies
zur Leistungspflicht der
Beschwerdegegnerin
. Dies bleibt im Folgenden zu prüfen.
4.2
Der Kreisarzt
Dr.
med.
A.___
, Facharzt Physikalische Medizin und Rehabilita
tion, hielt am 29. Januar 2020 fest, die als Meniskusriss des medialen Meniskus beschriebene Läsion imponiere im MRI als komplexe degenerative Meniskuslä
sion
(grosse Horizontalläsion mit Kontakt zur Meniskusunterfläche im
Hinter
horn
)
, eine solche sei als degenerativ bedingt einzustufen. Es bestehe zudem
schon eine
Bakerzyste
. Das radiologisch beschriebene dezente Knochenmarks
ödem könne nicht als
Bone
bruise
gewertet werden, da es sich hier um eine sehr wenig
ausgeprägte
,
flaue, diffuse Signalintensitätszunahme handle, somit kein typis
c
h traumatisch bedingtes
Bone
bruise
(Urk. 7/12)
.
4.3
Der behandelnde
Dr.
Z.___
machte in einem Schreiben zuhanden des Beschwer
deführers geltend, aus seiner Warte sei die Meniskusläsion sicher du
r
ch das Rotationstrauma vom 24. August 2019 ausgelöst worden (Schreiben vom 17. Februar 2020, Urk. 7/20).
4.4
Am 3. März 2020 nahm
Dr.
A.___
eine ausführliche Aktenbeurteilung vor (Urk. 7/24).
Er gab an, die
im MRI dargestellte grosse Men
iskusläsion sei von der dargestellten Struktur als degenerative Läsion anzusehen. Darauf weise die nach
weisbare
Bakerzyste
hin. Auch wenn diese klein sei, weise diese auf einen wesentlich längeren Verlauf einer Kniebinnenschädigung hin, als dies vom 24. August 2019 ausgehen
d
möglich wäre. Das leichte Ödem um das mediale Kollateralband sei typisch bei einer chronischen medialen Meniskusläsion
.
D
as Seitenband selbst stelle sich in Kontinuität und ohne Strukturveränderung dar, welche auf eine unfallbedingte Zerrung hinweisen würde
; dies wäre auch nicht zu erwarten, da in einem Zeitraum vom 2
4.
August 2019 bis zum MRI vom 14.
November 2019 eine solche Zerrung im Regelfall vollständig abgeheilt und nicht mehr sichtbar wäre
. Die im lateralen
Femurkondylus
dargestellte flaue Inhomogenität sei typisch für die fettgesättigte Sequenz (CS 2.0 PDW) und könne nicht als
traumainduziertes
Knochenmarksödem gewertet werden. Am lateralen
Tibiaplateau
stelle sich ein kleines Knochenmarksödem dar, dies sei mit der degenerativ bedingten Meniskusläsion zu assoziieren
(S.
2 f.)
.
Klare traumatische Läsionen liessen sich im MRI vom 14. November 2019 nicht beschreiben
. Auch der Aspekt, dass der Beschwerdeführer beim Badmintonspiel zunächst habe weiterspielen können und bei der Erstvorstellung beim Arzt ange
geben habe, im Alltag mehrheitlich beschwerdefrei zu sein (Anmerkung: vgl. Bericht von
Dr.
med.
B.___
vom 31. Dezember 2019, Urk. 7/6 Ziff. 2), spreche gegen eine traumatische Meniskusläsion durch ein hierfür erforderliches relevan
tes Rotationstrauma des betroffenen Kniegelenks
(S. 3 oben)
.
Unter Berücksichtigung aller Aspekte könne nicht mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass es beim Beschwerdeführer am 24. August 2019 zu einem traumatisch bedingten Meniskusriss gekommen sei.
Dr.
Z.___
führe in seinem Brief keinerlei Argumentation an, er beschreibe seine Meinung ohne auf die hier vorliegenden Veränderungen auch nur im Ansatz ein
zugehen (S. 3 Mitte).
4.5
Mit Schreiben vom 24. März 2020 führte
Dr.
Z.___
aus, die Ansicht des Kreis
arztes, wonach die Meniskusläsion als degenerative Läsion anzusehen sei, sei ein
deutig falsch. Dies insbesondere unter dem Aspekt, welchen er intraoperativ gesehen habe mit einer eindeutigen Lappenbildung, welche nach ventral geschla
gen sei. Dies seien eindeutige Zeichen der traumatischen Meniskus-Schädigung und nicht von Veränderungen, wie sie aus degenerativen Gründen entstehen wür
den (Urk. 7/29 S. 2
; vgl. auch Operationsbericht vom 19. Dezember 2019, Urk. 7/34
).
4.6
Dr.
A.___
bemerkte in seiner erneuten Stellungnahme vom 14. Juli 2020 (Urk. 7/37), Lappenrisse bräuchten nicht grundsätzlich ein Trauma, um zu entste
hen. Zudem handle es sich hier nicht um einen typischen echten Lappenriss, son
dern um eine, wie im MRI und auch im Operationsbericht beschriebene grosse komplexe Meniskusläsion mit zusätzlicher Lappenbildung. Im Übersichtsartikel «Behandlung degenerativer Meniskusläsionen» werde bezüglich Morphologie und Lappenrisse folgendes aufgeführt:
«Degenerative Meniskusläsionen treten nichttraumatisch auf und entwickeln sich oft über Jahre bei Personen im mittleren und höheren Lebensalter. Typischerweise hand
elt
es sich um Horizontalrisse, die wahrscheinlich sukzessive aus
intramenis
kalen
Veränderungen entstehen, wobei die Pathogenese noch nicht vollständig verstanden wird. Durch die Mazeration/Degeneration des Meniskusgewebes kommt es in der Folge auch häufig zur Ausbildung von Komplex- und
Lappen
rissen.»
5.
Weder
Dr.
Z.___
, welcher
weitgehend
lediglich seine unbegründete Meinung äus
serte, es handle sich um einen traumatischen Meniskusriss,
noch der Beschwer
deführer brachten etwas vor, was die Beurteilung durch
Dr.
A.___
in Frage zu stellen vermag
. Ebenso wenig
sind entsprechende Anhaltspunkte aus den Akten ersichtlich. Die kreisärztliche Beurteilung wurde in Kenntnis der
Vorakten
erstat
tet und trägt insbesondere der konkreten medizinischen Situation Rechnung.
Die
Beurteilung erscheint schlüssig
,
ist
nachvollziehbar begründet
und in sich wider
spruchsfrei.
Es kann daher darauf abgestellt werden.
Zum gemäss
Dr.
Z.___
«eindeutigen Zeichen» der traumatischen Meniskus-Schä
digung aufgrund des vorhandenen Lappenrisses (vgl. E. 4.5) nahm Dr.
A.___
ebenfalls ausführlich Stellung und untermauerte seine Beurteilung, wonach vor
liegend von einer degenerativen Schädigung auszugehen ist, mit medizinischer Fachliteratur
(vgl. E. 4.6)
.
Dahingegen führte
Dr.
Z.___
seine
Beurteilung
der traumatischen Schädigung in keiner Weise aus. D
ie Einschätzung von
Dr.
Z.___
wurde durch
Dr.
A.___
mit medizinisch-theoretischen Ausführungen
und
unter Berücksichtigung der
beim Beschwerdeführer gegebenen
konkreten Umstände widerlegt.
Nach dem Gesagten ist demnach nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegeg
nerin gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung
ihre Leistungspflicht verneint hat.
Dementsprechend erweist sich der
Einspracheentscheid
vom
15. Juli 2020
als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Suva
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubFonti