# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b14cfe16-9f17-577c-a67b-099457341d3a
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-03
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 03.11.2010 1C 498/2010 (1C_498/2010)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1C-498-2010_2010-11-03.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1C_498/2010 

 

Urteil vom 3. November 2010 

I. öffentlich-rechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Féraud, Präsident, 

Gerichtsschreiber Bopp. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Politische Gemeinde Sirnach, Kirchplatz 5, 

8370 Sirnach, vertreten durch Rechtsanwalt 

Markus Joos, 

Departement für Bau und Umwelt des 

Kantons Thurgau, Verwaltungsgebäude, 

Postfach, 8510 Frauenfeld. 

 

Gegenstand 

Baubewilligung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid vom 18. August 2010 des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau. 

Erwägungen: 

 

1. 

Mit Eingabe vom 26. Oktober (Postaufgabe: 29. Oktober) 2010 führt X.________ gegen einen am 18. August 2010 betreffend Baugesuch Feuerwehrdepot und Werkhof Sirnach ergangenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) ans Bundesgericht. 

Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen zur Beschwerde einzuholen. 

 

2. 

Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar (Art. 47 Abs. 1 BGG). 

Laut Aktenlage ist der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer am 28. September 2010 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist hat somit am 29. September 2010 zu laufen begonnen (Art. 44 Abs. 1 BGG), und am 28. Oktober 2010 (Donnerstag) ist sie abgelaufen. Die erst am 29. Oktober 2010 der Post übergebene Beschwerde ist daher verspätet eingereicht worden (s. Art. 48 BGG). Demgemäss ist schon aus diesem Grund nicht darauf einzutreten. 

Der Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann. 

 

3. 

Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG). 

Demnach wird erkannt: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

3. 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Politischen Gemeinde Sirnach, dem Departement für Bau und Umwelt sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 3. November 2010 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:  Der Gerichtsschreiber: 

 

Féraud  Bopp