# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 49b8cdec-9e78-58a1-badc-b8c808c532c6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-30
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 30.03.2022 III 2021 201
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-201_2022-03-30.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 201

Entscheid vom 30. März 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien Erbengemeinschaft A.________ sel., 
bestehend aus
1. B.________, 
2. C.________, 
3. D.________,
4. E.________,
5. F.________,
6. G.________,
7. H.________,
8. I.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch J.________

gegen

Amt für Landwirtschaft, Hirschistrasse 15, Postfach 5182, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Land- und Forstwirtschaftsrecht (Feststellungsverfügung höchst-
zulässiger Verkaufspreis nach BGBB)

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Sachverhalt:

A. Die Erbengemeinschaft A.________ sel. ist Eigentümerin der beiden Lie-
genschaften KTN 001.________ und KTN 002.________, beide Gemeinde Rei-
chenburg. Mit E-Mail vom 29. September 2021 ersuchte der Vertreter der Erben-
gemeinschaft das Amt für Landwirtschaft um eine Vorabklärung betreffend 
Höchstwert der beiden Liegenschaften (Vi-act. 1). Nachdem das Amt für Land-
wirtschaft den höchstzulässigen Verkaufspreis von Fr. 320'600.-- für KTN 
001.________ und Fr. 55'000.-- für KTN 002.________ mit E-Mail vom 25. Okto-
ber 2021 mitgeteilt hatte (Vi-act. 2), ersuchte die Erbengemeinschaft mit Schrei-
ben vom 19. Oktober 2021 (Eingang Vorinstanz 5.11.2021) um eine verbindliche 
Feststellungsverfügung (Vi-act. 3).

B. Mit Feststellungsverfügung vom 23. November 2021 hat das Amt für Land-
wirtschaft den höchstzulässigen Verkaufspreis wie folgt festgelegt (Vi-act. 4):

3.1 Der höchstzulässige Verkaufspreis für die landwirtschaftlichen Grundstücke 
KTN 001.________ und KTN 002.________ Reichenburg beträgt gesamthaft 
Fr. 375'600.--.

3.2 Die Kosten des Verfahrens in der Höhe von Fr. 600.-- werden der Gesuchstel-
lerin auferlegt.

3.3 Rechtsmittelbelehrung
3.4 Zustellung

C. Am 2. Dezember 2021 reicht die Erbengemeinschaft beim Amt für Land-
wirtschaft gegen die Feststellungsverfügung Beschwerde ein, welche vom Amt 
für Landwirtschaft am 6. Dezember 2021 zuständigkeitshalber ans Verwaltungs-
gericht des Kantons Schwyz überwiesen wurde.

Am 6. Dezember 2021 reicht die Erbengemeinschaft gegen die Feststellungsver-
fügung vom 23. November 2021 auch direkt beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz Beschwerde ein mit dem Antrag:

Wir bitten Sie, den höchstzulässigen Verkaufspreis gemäss dem BGBB wie folgt 
einzuschätzen:

Grundstück KTN 001.________ Reichenburg CHF 50'000
Grundstück KTN 002.________ Reichenburg CHF 600'000

Total Grundstücke CHF 650'000

D. Mit Vernehmlassung vom 26. Januar 2022 beantragt das Amt für Landwirt-
schaft:

1. Die Beschwerde vom 6. Dezember 2021 sei vollumfänglich abzuweisen.
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.

3

E. Nachdem die Beschwerdeführerin auf die vorinstanzliche Vernehmlassung 
nicht replizierte, wurde ihr am 8. Februar 2022 eine nicht erstreckbare Nachfrist 
angesetzt, um ihre Beschwerde zu begründen. Der Aufforderung kam sie am 
19. Februar 2022 nach; auf eine Stellungnahme hierzu verzichtete die Vorin-
stanz.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Zwischen den Parteien ist unbestritten, dass es sich bei den beiden nach-
folgenden Parzellen um landwirtschaftliche Grundstücke im Sinne von Art. 6 des 
Bundesgesetzes über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) vom 
4. Oktober 1991 handelt, sie aber kein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne 
von Art. 7 BGBB darstellen:

001.________ 19'109 m2 Fläche mit Wohnhaus (Assek. Nr. 48), Ökonomiege-
bäude (Assek. Nr. 49), Gebäudegrundfläche, Strasse, Weg, üb-
rige befestigte Fläche, Wiese, Weide, Gewässer sowie übrige 
bestockte Fläche

002.________ 6'064 m2 Wiese

1.2 Unbestritten ist ebenso, dass auf beide Parzellen, die je grösser als 25 
Aren sind und landwirtschaftlich genutzt werden, das BGBB Anwendung findet 
und damit insbesondere ihr Erwerb nach Art. 61 BGBB bewilligungspflichtig ist, 
soweit kein Ausnahmegrund von Art. 62 BGBB vorliegt. Beide Parteien gehen 
sodann davon aus, dass bei einem Verkauf kein übersetzter Preis verlangt wer-
den darf, damit die Bewilligung erteilt wird (vgl. Art. 63 Abs. 1 lit. b BGBB). 

1.3 Unbestritten ist schliesslich, dass die Beschwerdeführerin gestützt auf 
Art. 84 lit. b BGBB eine Feststellungsverfügung betreffend höchstzulässigem 
Verkaufspreis für die Parzellen KTN 001.________ und 002.________ anbegeh-
ren konnte, um die Bewilligungsfähigkeit des Erwerbs zu klären (vgl. Urteil BGer 
2C_234/2015 vom 19.8.2015 Erw. 3). 

1.4 Strittig ist einzig, wie hoch der höchstzulässige Erwerbspreis liegt.

Die Vorinstanz hat diesen mit der angefochtenen Verfügung auf gesamthaft 
Fr. 375'600.-- festgelegt, d.h. auf Fr. 320'600.-- für KTN 001.________ sowie 
Fr. 55'000.-- für KTN 002.________.

Die Beschwerdeführerin beantragt demgegenüber einen höchstzulässigen Er-
werbspreis von Fr. 600'000.-- für KTN 001.________ sowie Fr. 50'000.-- für KTN 
002.________ (die Beschwerdeführerin hat in ihrem Antrag die Parzellennum-

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mern offensichtlich verwechselt, vgl. Ingress Bst. C). Sie beruft sich dabei auf ei-
ne durch sie eingeholte Verkehrswertschätzung per 26. August 2021 (Bf-act. 1).

2.1 Die Bewilligung zum Erwerb eines landwirtschaftlichen Grundstücks kann 
verweigert werden, wenn der vereinbarte Preis übersetzt ist (Art. 63 Abs. 1 lit. b 
BGBB). Der Erwerbspreis gilt als übersetzt, wenn er die Preise für vergleichbare 
landwirtschaftliche Gewerbe oder Grundstücke in der betreffenden Gegend im 
Mittel der letzten fünf Jahre um mehr als 5% übersteigt (Art. 66 Abs. 1 BGBB). 
Von der Möglichkeit, die Grenze auf 15% zu erhöhen, hat der Kanton Schwyz 
keinen Gebrauch gemacht (vgl. Art. 66 Abs. 2 BGBB; vgl. § 22 ff. des Gesetzes 
über die Landwirtschaft [LG; SRSZ 312.100] vom 26.11.2003). 

2.2 Die vom Gesetzgeber gewählte Methode, den Preis für vergleichbare 
landwirtschaftliche Gewerbe resp. Grundstücke zugrunde zu legen, wirft gemäss 
Bundesgericht erhebliche praktische Schwierigkeiten auf, weil sie die Vergleich-
barkeit der Kaufobjekte voraussetzt und eine genügende Anzahl Vergleichsob-
jekte berücksichtigt werden müssen (Urteil BGer 2C_234/2015 vom 19.8.2015 
Erw. 5.4; in Urteil BGer 5A.16/1997 vom 7.10.1997 Erw. 4, wurden 15 Ver-
gleichsobjekte als offensichtlich ausreichend beurteilt). Die Praxis in den Kanto-
nen ist denn auch unterschiedlich. Von den verschiedenen Methoden hat das 
Bundesgericht das Abstellen auf die Relation zwischen Ertragswert und Kauf-
preis von Vergleichsobjekten (sog. Faktormethode) als zulässig anerkannt, da 
sich die Unterschiede zwischen den Objekten im Ertragswert niederschlagen und 
mit dem so ermittelten Faktor auch bei fehlender direkter Vergleichbarkeit der 
zulässige Verkaufspreis ermittelt werden könne (Urteil BGer 2C_20/2021 vom 
19.11.2021 Erw. 8.2 mit weiteren Hinweisen; Urteil BGer 1C_414/2016 vom 
27.3.2017 Erw. 4.4). Wird zusätzlich mit der gleichen Gewichtung wie Verkehrs-
wert und Ertragswert auch der Quadratmeterpreis berücksichtigt, so wird auch 
dies als zulässig beurteilt (Urteil BGer 2C_234/2015 vom 19.8.2015 Erw. 5.6). 
Ebenso ist es zulässig, die Faktormethode nur für die Grundstücke anzuwen-
den und die Gebäude gesondert zum Zeitwert zu bemessen (Urteile BGer 
2C_46/2015 vom 9.7.2015 Erw. 5.3; 5A_629/2015 vom 27.3.2017 Erw. 3.2). 
Schliesslich hält das Bundesgericht fest, dass sich auch bei noch so gründlicher 
Ermittlung der zulässige Preis nie mit mathematischer Exaktheit feststellen las-
sen werde; eine erhebliche Bandbreite der Ergebnisse sei mit der vom Gesetz-
geber gewählten Methode unausweichlich verbunden und müsse in Kauf ge-
nommen werden (Urteil BGer 2C_46/2015 vom 9.7.2015 Erw. 5.3).

2.3 Gemäss § 34 lit. b Landwirtschaftsverordnung (LV; SRSZ 312.111) vom 
26. Oktober 2004 bewilligt das Amt für Landwirtschaft den Erwerb landwirtschaft-

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licher Grundstücke und sie erlässt die Feststellungsverfügungen nach Art. 84 
BGBB (§ 34 lit. d LV). Der Steuerverwaltung kommt es zu, den Ertragswert nach 
Art. 87 BGBB zu schätzen und den Durchschnittspreis pro m2 landwirtschaftliche 
Nutzfläche sowie den Zeitwert der Gebäude nach Art. 66 BGBB zu bestimmen 
(§ 35 lit. a und c LV).

3.1.1  Die Vorinstanz beschreibt in der angefochtenen Feststellungsverfügung 
(sowie in der Vernehmlassung) die von ihr ausgeübte, langjährige Praxis wie 
folgt (angefochtene Verfügung Erw. 2.6):

1. Insgesamt basiere die Feststellung auf den von der Steuerverwaltung einge-
lieferten Unterlagen nach Grundstück und je Grundstück nach Oberfläche. 

2. Für die Gebäude werde der Verkehrswert, der von der Steuerverwaltung als 
Ergebnis einer gewichteten Schätzung von Ertragswert und Sachwert festge-
legt werde, unverändert als höchstzulässiger Verkaufspreis übernommen.

3. Für die landwirtschaftliche Nutzfläche erfolge die Ermittlung des höchstzuläs-
sigen Verkaufspreises grundsätzlich nach der Formel Ertragswert x Faktor, 
der durch die Steuerverwaltung jährlich anhand der Verkäufe der vergange-
nen 5 Jahre ermittelt werde. Zudem erfolge eine Glättung der Ergebnisse, da 
die Auswirkungen der Anpassung der Schätzungsanleitung per 1. April 2018 
für gute und schlechte Bodenqualitäten stark unterschiedlich seien. Hierzu 
stelle die Steuerverwaltung jeweils anfangs Jahr die Tabelle "Rechenbeispiel 
für Landpreise 20xx" zur Verfügung (Vi-act. 7). Darin seien in der Spalte ganz 
rechts die unterschiedlichen Abweichungen in % zwischen der Schätzungsan-
leitung 2004 und der Schätzungsanleitung 2018 festgehalten. Ausgehend von 
der entsprechenden Bodenqualität und Klimazone werde die Hälfte der pro-
zentualen Abweichung vom Durchschnittspreis in Abzug gebracht (vgl. Be-
rechnung Vi-act. 8 und 9).

4. Für Wald, Gewässer, Strasse und übrige unproduktive Flächen werde ein 
Wert von pauschal Fr. 1.-- / m2 eingesetzt.

5. Der Zuschlag von 5% gemäss Art. 66 BGBB werde nur bei der landwirtschaft-
lichen Nutzfläche berücksichtigt, nicht jedoch für den Verkehrswert der Ge-
bäude oder beim Wald, Gewässer, Strasse und übrigen unproduktiven 
Flächen.

6. Schliesslich erfolge eine Rundung nach mathematischen Regeln auf Fr. 100.--.

3.1.2  In Anwendung dieser Praxis gelangte die Vorinstanz zu folgenden höchst-
zulässigen Verkaufspreisen (vgl. Vi-act. 5 - 9):

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KTN 001.________ Reichenburg
Wohnhaus Fr. 211'325
Stallteil Fr. 24'011
Wiese 17'940 m2 à Fr. 4.7267 Fr. 84'797
unproduktive Fläche 469 m2 à Fr. 1.00 Fr. 469
Total Fr. 320'602
Total gerundet Fr. 320'600

KTN 002.________ Reichenburg
Wiese 6'064 m2 à Fr. 9.0720 Fr. 55'013
Total Fr. 55'013
Total gerundet Fr. 55'000

3.2.1  Die Beschwerdeführerin fordert beschwerdeweise einen höchstzulässigen 
Verkaufspreis von Fr. 600'000.-- für KTN 001.________ Reichenburg sowie 
Fr. 50'000.-- für KTN 002.________ Reichenburg. Sie begründet nicht, inwiefern 
die Festsetzung der Vorinstanz falsch wäre, sondern verweist einzig auf eine 
durch sie bei K.________ in Auftrag gegebene Schätzung des Verkehrswertes 
per 26. August 2021 (Bf-act. 1). 

3.2.2  Der Schätzer der Beschwerdeführerin seinerseits fasst die von ihm ange-
wandte Methode wie folgt zusammen (Bf-act. 1 S. 16):

Die Bewertung des Wohnhauses erfolgte nach nichtlandwirtschaftlichen Kriterien / 
Ansätzen und mittels der Mischwertmethode. Die besonderen Lagefaktoren (LW-
Zone, Verkehrslage, Nutzungsbeschränkungen, etc.) wurden dabei berücksichtigt.
Die landwirtschaftlichen Gebäude wurden anhand der Anleitung für die Schätzung 
des landwirtschaftlichen Ertragswertes (Ertragswert) berechnet und gemäss 
Schätzerhandbuch (Sachwert und Gewichtung) bewertet.
Die Festlegung der zusätzlichen Landflächen erfolgte mit Erfahrungszahlen (Ver-
gleichswert).

Im Ergebnis gelangte der Schätzer auf einen Verkehrswert von (Bf-act. 1 S. 28 
zu KTN 001.________ sowie S. 8 zu KTN 002.________)

KTN 001.________ Reichenburg
Wohnhaus Fr. 497'777
Stallteil Fr. 31'113
Wiesland 17'258 m2 à Fr. 4.25 Fr. 73'347
unprod. Fl./Gewässer/bestockte Fl. 933 m2 à Fr. 0.00 Fr. 0
Total Fr. 602'237
Total gerundet Fr. 600'000

KTN 002.________ Reichenburg
Wiese 6'064 m2 à Fr. 8.50 Fr. 51'544
Total Fr. 51'544
Total gerundet Fr. 50'000

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3.3 Aus der Gegenüberstellung der angefochtenen Feststellungsverfügung und 
der Privatschätzung erhellt, dass die angefochtene Feststellungsverfügung be-
treffend KTN 002.________, die nur aus Wiese besteht, zu Gunsten der Be-
schwerdeführerin höher ausgefallen ist, d.h. der höchstzulässige Verkaufspreis 
höher liegt als gemäss der von ihr in Auftrag gegebenen Schätzung (Fr. 55'000 
zu Fr. 50'000). Weiterungen hierzu erübrigen sich.

Was KTN 001.________ anbelangt, so ist die Differenz zwischen der Feststel-
lungsverfügung und der Schätzung gross (Fr. 320'600 vs. Fr. 600'000). Allerdings 
legt die Feststellungsverfügung auch hier einen nur leicht höheren Wert fest, was 
das Land (Wiese und unproduktive Fläche) anbelangt (Fr. 85'266 vs. Fr. 73'347). 
Auch dies zu Gunsten der Beschwerdeführerin.

Der entscheidende und strittige Unterschied betrifft somit lediglich die ermittelten 
Werte für das Wohnhaus (Fr. 211'325 vs. Fr. 497'777) sowie den Stall (Fr. 24'011 
vs. Fr. 31'113) auf KTN 001.________. Bezüglich Stall äussert sich die Be-
schwerdeführerin nicht weiter und auch für deren Schätzer ist die Abweichung im 
Rahmen des Möglichen mehrerer Schätzungen. 

Aufgrund dessen beschränken sich die nachfolgenden Ausführungen auf die Er-
mittlung des für das Wohnhaus einzusetzenden höchstzulässigen Wertes auf 
KTN 001.________.

4.1 Wie bereits erwähnt, zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwiefern die 
Festsetzung der Vorinstanz fehlerhaft sein soll. Allein aufgrund der Tatsache, 
dass ihr Schätzer einen von der Festsetzung abweichenden Verkehrswert be-
stimmt hat, bedeutet noch nicht, dass die Vorinstanz den höchstzulässigen Er-
werbspreis nach Art. 66 Abs. 1 BGBB falsch ermittelt hat. 

4.2 Auch wenn der Schätzer in seiner Schatzung einleitend festhält, die Parzel-
le (KTN 001.________) sei dem BGBB unterstellt (S. 3) und auf den höchst-
zulässigen Erwerbspreis nach Art. 66 BGBB verweist (S. 4), bleibt unklar, ob er 
mit seiner Schätzung den höchstzulässigen Erwerbspreis nach Art. 66 BGBB er-
mittelt oder eine Verkehrswertschätzung losgelöst eines zulässigen Höchstprei-
ses vorgenommen hat. Immerhin führt er auch aus, ihm liege kein aktueller Un-
terstellungsentscheid vor (S. 3), eine Unterstellung der Liegenschaft unter das 
BGBB sei bei der Vorinstanz abzuklären (S. 4), was darauf hindeuten könnte, 
dass er seine Schätzung nicht an einer zulässigen Höchstgrenze ausrichtete. 
Auch im weiteren Teil der Schatzung fehlt eine Aussage, wonach seine Schät-
zung einen höchstzulässigen Erwerbspreis nach Art. 66 BGBB beachten würde. 
Namentlich unter "Bemerkungen (Methodik)" macht der Schätzer keine Aus-
führungen, wonach er bei der Verkehrswertschätzung die Obergrenze nach Art. 

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66 BGBB beachtet hätte oder hätte beachten müssen. In seiner Stellungnahme 
vom 14. Februar 2022 schliesslich regt er an, die Liegenschaft nicht zum Preis 
gemäss Feststellungsverfügung zu veräussern, sondern betreffend Wohnhaus 
eine Abparzellierung und Entlassung aus dem BGBB anzustreben. Auch dies 
mag ein Hinweis sein, dass seine Schatzung sich nicht am höchstzulässigen Er-
werbspreis für ein landwirtschaftliches Grundstück nach BGBB ausrichtet.

4.3.1  Auf die Aufforderung hin, die Beschwerde zu begründen, führte die Be-
schwerdeführerin am 19. März 2022 aus, den Bewertungsunterlagen der Vor-
instanz könne entnommen werden, dass für die Bewertung die Wertbasis vom 
31. Dezember 2017 zu Grunde liege und auch die Mietwertberechnung vom 
Mietwert per 31. Dezember 2017 ausgehe. Zudem seien die Steuerbewertungen 
keine Verkehrswertbewertungen, sondern lägen immer rund 70% unter dem ef-
fektiven Verkehrswert. Eine Feststellungsverfügung betreffend höchstzulässigem 
Erwerbspreis müsse aber aufgrund aktueller Werte und auf marktüblichen Wer-
ten basieren.

4.3.2  Der Eingabe lag eine Stellungnahme des von der Beschwerdeführerin be-
auftragten Schätzers vom 14. Februar 2022 bei (Bf-act. 6 zur Eingabe vom 
19.2.2022). Dieser hält unter 'Formelles' fest, eine Verkehrswertschätzung müsse 
immer auf einem aktuellen Stichtag basieren. Vorliegend werde der 31. Dezem-
ber 2017 als Stichtag verwendet und zwar für eine Steuerschätzung, was keine 
Verkehrswertschätzung darstelle. Zum 'Inhaltlichen' führt der Schätzer aus, ent-
gegen der vorinstanzlichen Schatzung handle es sich beim Wohnhaus gemäss 
seiner Schätzung nicht um ein Abbruchobjekt. Und wenn, dann müsste die zuge-
teilte Landfläche nach oben korrigiert, d.h. nicht von 300m2, sondern von 500m2 
als sinnvolle und maximal zuweisbare Landfläche und einem realistischen Land-
wert von mindestens Fr. 750.--/m2 ausgegangen werden. 

4.4 Mit diesen Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin keine Rechtsfehler-
haftigkeit der Feststellungsverfügung zu begründen. 

So vermag die Beschwerdeführerin insbesondere nicht aufzuzeigen, inwiefern 
die von der Vorinstanz dargestellte Praxis (vgl. oben Erw. 3.1.1) mit der bundes-
gerichtlichen Rechtsprechung (vgl. oben Erw. 2.2) oder den kantonalrechtlichen 
Vorgaben (vgl. oben Erw. 2.3) nicht vereinbar wäre. Namentlich die LV hält fest, 
dass die Vorinstanz ihre Feststellungsverfügung auf die von der Steuerverwal-
tung festzulegenden Werte (Ertragswert nach Art. 87 BGBB, Durchschnittspreis 
landw. Nutzfläche und Zeitwert der Gebäude) abzustellen hat. Die vorinstanzli-
che Praxis hält sich daran, indem sie die von der Steuerverwaltung ermittelten 
Werte übernimmt. Demgegenüber verlangt die Beschwerdeführerin die Ermitt-

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lung eines von den Steuerwerten unabhängigen Verkehrswertes, was dem Wort-
laut der LV widerspricht. Zudem legt die Beschwerdeführerin die Schätzungsver-
fügungen der Steuerverwaltung vom 25. August 2021 ins Recht (Bf-act. 1 zur 
Eingabe vom 19.2.22), ohne geltend zu machen, dass diese als fehlerhaft ange-
fochten worden wären. Warum die Vorinstanz diese Werte nicht zu übernehmen 
hat, ist nicht nachvollziehbar. Aus der Schätzungsverfügung (und den entspre-
chenden Details) geht sodann hervor, dass die Steuerverwaltung für das Gebäu-
de den Ertragswert und den Zeitwert ermittelt hat, wie dies in der LV vorgesehen 
ist und auch der bundesgerichtlichen Praxis entspricht. 

Was die von der Beschwerdeführerin kritisierte Wertbasis per 31. Dezember 
2017 anbelangt, so ist dem zu entgegnen, dass zum einen die Steuerverwaltung 
am 22. Februar 2021 eine Besichtigung des Objektes vornahm, die Schätzung 
(und namentlich die Einschätzung des Wohnhauses als Abbruchobjekt) damit ak-
tuell ist, und zum andern sich der Stichtag (31.12.2017) direkt aus dem Gesetz 
über die steueramtliche Schätzung landwirtschaftlicher Grundstücke und Gewer-
be (LSchätzG; SRSZ 172.220) vom 21. April 2004 ergibt. Mit der Revision vom 
16. Dezember 2020 hatte der Kantonsrat festgelegt, dass eine generelle Neu-
schätzung mit Wertbasis 31. Dezember 2017 durchgeführt wird und die Schät-
zungswerte der generellen Neuschätzung (von hier nicht interessierenden Aus-
nahmen abgesehen) ab Steuerperiode 2021 Anwendung finden (vgl. § 24a 
LSchätzG). Vorliegend handelt es sich um eine Schätzung im Rahmen der er-
wähnten Neuschätzung.

Was die Einschätzung des Wohnhauses als Abbruchobjekt anbelangt, so hält der 
Schätzer der Beschwerdeführerin selber fest, es sei nicht zu zweifeln, dass die 
Schätzungsabteilung des Kantons seriös vorgegangen sei und es in der Natur 
der Sache liege, dass verschiedene Gutachter zu unterschiedlichen Werten ge-
langen könnten (Bf-act. 6 zu Eingabe vom 19.2.2022). Indem er dann aber einzig 
ausführt, seines Erachtens sei weder die technische noch die wirtschaftliche Ab-
bruchreife erreicht, vermag er nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche 
Einschätzung (bzw. jene der Steuerverwaltung), wonach ein Abbruchobjekt vor-
liege, fehlerhaft ist. Immerhin gelangte die Steuerverwaltung aufgrund eines am 
22. Februar 2021 durchgeführten Augenscheins zum Schluss, der Zustand des 
Wohnhauses sei sehr stark abgenutzt, der Ausbau sei schlecht und ebenso die 
Anordnung, geheizt werde mit Einzelöfen Holz/Kohle, das Haus sei insgesamt 
nicht bewohnbar (Vi-act. 5). Zudem stellte auch der beschwerdeführerische 
Schätzer fest, insgesamt befinde sich das Gebäude in einem stark abgenutzten 
Zustand und es wären einige grössere Investitionen notwendig, um den Wert des 
Wohnhauses zu erhalten (Bf-act. 1 S. 13), weshalb die vorinstanzliche Einschät-
zung nicht grundlegend falsch sein kann. Auch wenn zutrifft, dass die Tatsache 

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allein, dass das Haus aktuell nicht bewohnt ist, nicht zwingend Nicht-Bewohn-
barkeit bedeutet, vermag die Beschwerdeführerin nicht substantiiert nachzuwei-
sen, dass es sich nicht um ein Abbruchobjekt handelt.

Auch was die zum Wohnhaus zugehörige Landfläche anbelangt, ist keine rechts-
fehlerhafte Feststellung der Vorinstanz ersichtlich. Als massgeblicher Wert geht 
die Vorinstanz von Fr. 750.--/m2 aus, was dem auch von der Beschwerdeführerin 
geltend gemachten Minimalwert entspricht (wobei sie in ihrer Schätzung nur mit 
Fr. 594.--/m2 rechnete). Als relevante Landfläche berücksichtigt die Vorinstanz 
300m2, was sich in Anbetracht der Gebäudefläche von 70m2 nicht als unhaltbar 
erweist. Es drängt sich nicht auf, dies auf 500m2 zu erhöhen. Indem der Schätzer 
der Beschwerdeführerin eine bestmögliche (maximale) Nutzung im Sinne des 
highest and best use propagiert, weshalb 500m2 zu berücksichtigen seien, 
schätzt er nicht den aktuellen Zustand, sondern eine mögliche Nutzung bei Er-
satz des Abbruchobjektes. Für die Feststellung des höchstzulässigen Verkaufs-
preises des landwirtschaftlichen Grundstückes KTN 001.________ ausser Acht 
zu lassen ist ebenso die Möglichkeit einer allfälligen Abparzellierung des Wohn-
hauses und Entlassung aus dem BGBB. Denn die Schätzung und Feststellung 
muss auf das nun vorliegende landwirtschaftliche Grundstück ausgerichtet sein. 
Ob die Beschwerdeführerin dem Rat ihres Schätzers, diese Abparzellierung und 
Entlassung aus dem BGBB folgt oder nicht, muss daher für die vorliegend stritti-
ge Feststellung des höchstzulässigen Verkaufspreises für das aktuelle KTN 
001.________ unberücksichtigt bleiben.

5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist. Es widerspricht den bundes- und kantonalrechtli-
chen Vorgaben nicht, wenn die Vorinstanz den höchstzulässigen Verkaufspreis 
für KTN 001.________ auf Fr. 320'600.-- und für KTN 002.________ auf 
Fr. 55'000.-- festgesetzt hat.

6. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 1'500.-- festgesetzt (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) und der Beschwerdeführerin unter gegenseiti-
ger solidarischer Haftung der Mitglieder auferlegt (§ 72 VRP). Dem Verfahrens-
ausgang entsprechend hat sie keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(§ 74 VRP).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden - unter gegenseitiger solidarischer Haftung ihrer Mit-
glieder - der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 20. Dezember 2021 
einen Kostenvorschuss in dieser Höhe geleistet, womit die Rechnung aus-
geglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Vertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Justiz, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 30. März 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 12. April 2022