# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3f2e8f76-090a-5265-b11d-10c62d704d7a
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-16
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 16.12.2022 6B 1471/2022 (6B_1471/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1471-2022_2022-12-16.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_1471/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 16. Dezember 2022
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau, 

Frey-Herosé-Strasse 20, Wielandhaus, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Vorsätzliches Zivildienstversäumnis (Art. 73 Abs. 1 ZDG); Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, vom 25. Oktober 2022 (SST.2022.58). 

 

 

    
  Die Präsidentin zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Obergericht des Kantons Aargau sprach den Beschwerdeführer mit Urteil vom 25. Oktober 2022 wegen vorsätzlichen Zivildienstversäumnisses (Art. 73 Abs. 1 ZDG) schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 180.-- und einer Verbindungsbusse von Fr. 1'000.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 6 Tage). Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 9. Dezember 2022 (Poststempel) Beschwerde an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletze. 

 

    
  3. 
 

Die vom Beschwerdeführer gegen das vorinstanzliche Urteil vom 25. Oktober 2022 erhobene Beschwerde enthält weder ein Begehren noch eine Begründung und genügt damit den minimalen Anforderungen an eine Beschwerde gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht im Ansatz. Die Möglichkeit einer Beschwerdeergänzung bzw. -verbesserung entfällt, weil die Beschwerdefrist bereits abgelaufen ist. Auf die Beschwerde kann im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden. 

 

    
  4. 
 

Auf eine Kostenauflage kann ausnahmsweise verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 2. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 16. Dezember 2022 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Jacquemoud-Rossari 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill