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**Case Identifier:** 5209ed60-865c-55ff-a2cd-e0288364816c
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-24
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 24.06.2024 VBE.2024.11
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2024-11_2024-06-24.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

4. Kammer 

 

VBE.2024.11 / ss / bs 
Art. 86 

 

Urteil vom 24. Juni 2024 
 

 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident  

Oberrichterin Fischer  

Oberrichter Kathriner  

Gerichtsschreiber Siegenthaler  

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____  

vertreten durch MLaw Nathali Novak, Protekta Rechtsschutz-

Versicherung AG, Monbijoustrasse 5, Postfach, 3011 Bern  

 

 
   

Beschwerde-

gegnerin  

 Generali Allgemeine Versicherungen AG, Legal Services Claims, 

Avenue Perdtemps 23, Case postale, 1260 Nyon  

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend UVG 

(Einspracheentscheid vom 15. November 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1988 geborene Beschwerdeführer ist seit mehreren Jahren als Ver-

kaufsmitarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Beschwerde-

gegnerin obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 31. Dezember 

2021 knickte er beim Hinuntergehen einer Treppe mit dem linken Fuss um 

und zog sich dabei ein OSG-Supinationstrauma zu. Die Beschwerdegeg-

nerin anerkannte ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit diesem Un-

fall und erbrachte Taggeld- und Heilbehandlungsleistungen. Nach diversen 

medizinischen Abklärungen und einer vertrauensärztlichen Untersuchung 

verfügte sie am 31. August 2023 die Einstellung der vorübergehenden Leis-

tungen per 31. August 2023 und verneinte einen Anspruch des Beschwer-

deführers auf eine Rente und auf eine Integritätsentschädigung. Die dage-

gen erhobene Einsprache wies die Beschwerdegegnerin nach Einholung 

einer Stellungnahme ihrer Vertrauensärztin mit Einspracheentscheid vom 

15. November 2023 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 21. Dezember 

2023 fristgerecht Beschwerde und stellte die folgenden Rechtsbegehren: 

 

"1. Es sei der Einspracheentscheid vom 15. November 2023 aufzuheben. 
 
 2. Es seien die gesetzlichen Leistungen für das Ereignis vom 31. Dezember 

2021 weiterhin auszurichten. 
 
 3. Es sei die Integritätsentschädigung zu einem späteren Zeitpunkt festzu-

setzen. 
 
 4. Es sei der Rentenanspruch zu einem späteren Zeitpunkt zu beurteilen. 
 
 5. Eventualiter sei ein externes medizinisches Gutachten einzuholen. 
 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten 
der Beschwerdegegnerin" 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 22. Januar 2024 beantragte die Beschwerdegeg-

nerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

  

 - 3 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Die Beschwerdegegnerin begründete die Leistungseinstellung per 

31. August 2023 im Wesentlichen damit, dass die über diesen Zeitpunkt 

hinaus anhaltenden linksseitigen Fuss- und Unterschenkelbeschwerden 

des Beschwerdeführers gemäss der Beurteilung ihrer beratenden Ärztin 

Dr. med. B._____, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, 

nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallkausal, sondern mit dem 

– unfallfremden – Split der Peroneus-Brevis-Sehen zu erklären seien. 

Hinsichtlich der Unfallfolgen sei im Zeitpunkt der Untersuchung durch 

Dr. med. B._____ am 18. Juli 2023 von weiteren medizinischen 

Massnahmen keine namhafte Verbesserung mehr zu erwarten und der 

Beschwerdeführer in der angestammten Tätigkeit wieder zu 100 % 

arbeitsfähig gewesen, weshalb kein Rentenanspruch bestehe. Auch sei 

kein verbleibender unfallbedingter Gesundheitsschaden vorhanden, der 

die Erheblichkeitsgrenze für eine Integritätsentschädigung erreiche 

(Beschwerdebeilage [BB] 2 S. 8 ff.; vgl. Vernehmlassungsbeilage [VB] 157 

sowie Vernehmlassung vom 22. Januar 2024). 

 

Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber im Wesentlichen auf den 

Standpunkt, dass die über Ende August 2023 hinaus fortbestehenden 

Fussbeschwerden gemäss der von seiner Rechtschutzversicherung beige-

zogenen Ärztin Dr. med. C._____, Fachärztin für Chirurgie, sowie den be-

handelnden Ärzten sehr wohl unfallkausal seien. Durch weitere medizini-

sche Massnahmen, insbesondere eine operative Reintervention, sei noch 

eine namhafte Besserung zu erwarten gewesen, weshalb die Leistungsein-

stellung per 31. August 2023 verfrüht erfolgt sei. Zu diesem Zeitpunkt sei 

er unfallbedingt weiterhin in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen. 

Sowohl der Anspruch auf eine Rente wie auch eine Integritätsentschädi-

gung seien damals noch nicht beurteilbar gewesen und nach Abschluss der 

medizinischen Massnahmen erneut zu prüfen (Beschwerde, S. 7 ff.). 

 

1.2. 

Streitig und zu prüfen ist demnach, ob die Beschwerdegegnerin mit Ein-

spracheentscheid vom 15. November 2023 (BB 2) zu Recht die im Zusam-

menhang mit dem Unfall vom 31. Dezember 2021 erbrachten Taggelder 

und Heilbehandlungsleistungen per 31. August 2023 eingestellt und einen 

Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente und auf eine Integritäts-

entschädigung verneint hat. 

 

 - 4 - 

 

 

2. 

2.1. 

2.1.1. 

Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 

zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürli-

cher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen 

Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein 

der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen 

Weise beziehungsweise nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 

kann (BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinwei-

sen; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f. und 129 V 402 E. 4.3.1 

S. 406). 

 

2.1.2. 

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 

Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 

worüber die Verwaltung beziehungsweise im Beschwerdefall das Gericht 

im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialver-

sicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-

keit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt 

für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 177 

E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen). Die Sozialversicherungsorgane und das Ge-

richt haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von 

allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen 

(BGE 126 V 353 E. 5b S. 360). 

 

2.1.3. 

Die Anerkennung der Leistungspflicht durch den Unfallversicherer ist in 

rechtlicher Hinsicht von Belang. Ist die Unfallkausalität einmal mit der erfor-

derlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, entfällt die deswegen aner-

kannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht 

(mehr) die natürliche und adäquate (dazu bei organisch objektiv ausgewie-

senen Unfallfolgen BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweis auf BGE 127 

V 102 E. 5b/bb S. 103) Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn 

also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen 

beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszu-

stand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante) 

oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen 

Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder spä-

ter eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist (vgl. Urteil des Bundes-

gerichts 8C_669/2019 vom 25. März 2020 E. 2.2 mit Hinweisen). Ebenso 

wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das 

Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 

Gesundheitsschadens mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es sich hierbei um eine anspruchs-

aufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast – anders 

 - 5 - 

 

 

als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusam-

menhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim 

Unfallversicherer (BGE 146 V 51 E. 5.1 S. 56).  

 

2.2. 

Der Unfallversicherer hat Heilbehandlung und Taggeldleistungen nur so 

lange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine 

namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. 

Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden 

Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invaliden-

rente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (vgl. BGE 134 

V 109 E. 3 ff. S. 112 ff., 133 V 64 E. 6.6.2; RKUV 2006 U 571 S. 82). Unter 

namhafter Besserung ist die zu erwartende Steigerung oder Wiederherstel-

lung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt beeinträchtigt, zu verstehen. 

Dabei muss die zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen, während un-

bedeutende Verbesserungen nicht genügen. 

 

3. 

3.1. 

3.1.1. 

Aus den medizinischen Akten geht im Wesentlichen Folgendes hervor: 

 

In ihrem Bericht vom 15. August 2023 hielt die beratende Ärztin der 

Beschwerdegegnerin Dr. med. B._____ unter Berücksichtigung der 

medizinischen Akten (VB 150 – 150.5 sowie 150.7 f.) und nach am 18. Juli 

2023 erfolgter persönlicher Untersuchung des Beschwerdeführers 

(VB 150.5 – 150.7) fest, dass bei Status nach OSG-Distorsion links durch 

Fehltritt vom 31. Dezember 2021 mit Zuzug von höhergradigen 

Partialrupturen am Aussenbandapparat und Zerrung des Innenband-

apparates, initial mit ausgeprägtem Bone Bruise im Talus sowie Status 

nach diagnostischer OSG-Arthroskopie, Inspektion und Débridement der 

Peronealsehnen links vom 29. Juni 2022 aktuell eine schmerzbedingt 

verminderte Belastungstoleranz am linken Rückfuss bestehe. Eigen-

anamnestisch seien multiple Schmerzlokalisationen am linken Rückfuss, 

OSG, bis in den Unterschenkel reichend, angegeben worden. Objektiv 

hätten sich – bei sonst unauffälligem Befund – multilokuläre Druckdolenzen 

im Bereich der myofaszialen Strukturen (Peronealloge), retropatellär, am 

ventralen OSG, submalleolär medial und an der Fusssohle gezeigt. 

Gemäss schriftlichen radiologischen Befunden hätten sich im Verlaufs-

MRT des OSG vom 3. Mai 2022 die am 14. Januar 2022 noch fest-

gestellten Bone Bruises im Talus vollständig zurückgebildet und sowohl der 

Aussen- als auch der Innenbandapparat seien als narbig abgeheilt 

befunden worden. In der Gesamtschau ergäben sich daher Diskrepanzen 

zwischen dem berichteten Beschwerdeausmass (VAS 8 – 10 bei Belas-

tung) und den objektiven Befunden. Eine zentrale Schmerzsensibilisierung 

sei möglich, auch eine Beschwerdeverdeutlichung sei nicht auszu-

 - 6 - 

 

 

schliessen. Aufgrund der aktuellen Befundlage sei davon auszugehen, 

dass die strukturellen Unfallfolgen abgeheilt seien. Weitere Therapie-

massnahmen seien nicht notwendig (VB 150.10). 

 

Aus versicherungsmedizinischer Sicht seien die initialen Beschwerden am 

linken Rückfuss / Sprunggelenk als überwiegend wahrscheinlich "unfall-

kausalbedingt" zu klassifizieren. Diese Traumafolgen seien zwischenzeit-

lich abgeheilt. Eine Verletzung der Peronealsehnen (hier habe tomogra-

fisch im Frühjahr 2022 der Verdacht auf einen Split der Peroneus-brevis-

Sehne bestanden) habe sich schlussendlich intraoperativ nicht bestätigt. 

Im Bereich der Sehnen seien intraoperativ keine traumatisch bedingten Lä-

sionen beschrieben worden. In der Gesamtschau seien somit keine rele-

vanten unfallfremden Vorzustände am linken Sprunggelenk aktenkundig. 

Aus versicherungsmedizinischer Sicht sei mit Datum der Untersuchung von 

weiteren medizinischen Massnahmen keine namhafte Besserung der Un-

fallfolgen mehr zu erwarten. Der medizinische Endzustand sei erreicht. Es 

resultiere durch die narbige Abheilung am Aussen- und Innenbandapparat 

des OSG ein Dauerschaden, welcher aber die Erheblichkeitsgrenze für 

eine Integritätsentschädigung nicht erreiche. Rein aufgrund der Unfallfol-

gen bestehe seit dem 20. Juli 2023 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der 

angestammten Tätigkeit als Verkaufsberater (VB 150.11). 

 

3.1.2. 

Am 21. August 2023 nahm Dr. med. B._____ Stellung zum zwischenzeit-

lich eingegangenen Bericht der Klinik D._____, Fusschirurgie, vom 4. Au-

gust 2023 bezüglich einer tags zuvor durchgeführten Verlaufskontrolle und 

MR-Untersuchung der Achillessehne links inklusive Unterschenkelmusku-

latur (VB 145). Sie hielt fest, aus dem neuen Bericht ergäben sich keine 

neuen medizinischen Aspekte hinsichtlich der Beurteilung der Unfallkausa-

lität. Das Verlaufs-MRT des linken Rückfusses zeige als unfallbedingtes 

Strukturkorrelat narbige Veränderungen am Aussen- und Innenbandappa-

rat des linken OSG. Die radiologisch (wie bereits präoperativ so befundet) 

festgehaltenen Veränderungen der Peroneus brevis-Sehne mit Split hätten 

sich ja intraoperativ nicht bestätigt. Es hätten sich intraoperativ auch keine 

Hinweise für eine traumatisch bedingte Strukturläsion an den Peronealse-

hnen ergeben. Die MR-tomografisch beschriebene Pathologie an den Pe-

ronealsehnen (Tendinopathie) klassifiziere als unfallfremd, ebenso wie die 

Achillessehnentendinopathie. Dementsprechend werde an der Beurteilung 

vom 15. August 2023 festgehalten (VB 146.1). 

 

3.2. 

Die von der Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers beigezo-

gene Ärztin Dr. med. C._____ hielt in ihrer gestützt auf die Akten verfassten 

chirurgisch-versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 6. Oktober 2023 

fest, dass die Ursache der vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden 

auf einen Split in der Peroneus brevis-Sehne, welcher MR-tomographisch 

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habe nachgewiesen werden können, zurückgeführt worden sei. Im Rah-

men des deswegen durchgeführten operativen Eingriffs zur Revision der 

Peronealsehnen sei dieser Split nicht nachweisbar gewesen; die Sehne 

habe sich aber entzündlich verändert gezeigt. Zudem habe eine akzesso-

rische Peroneus tertius-Sehne identifiziert und reseziert werden können. 

Es sei dabei keine Indikation zur Tubularisierung der Peronealsehnen ge-

stellt worden. Ein Jahr später werde diese Tubularisierung nun diskutiert, 

aber immer wieder hinausgeschoben. Dies lasse automatisch Zweifel auf-

kommen, ob die Peroneus brevis-Sehne tatsächlich für die beklagten Be-

schwerden verantwortlich sei. Es sei aber andererseits bekannt, dass Pa-

thologien der Peronealsehnen massgebend mit stattgehabten Inversions-

traumen oder einer chronisch lateralen Instabilität des Sprunggelenks ein-

hergehen würden. Klinisch sei indes mehrfach bestätigt worden, dass keine 

Instabilität vorliege. Ebenso lägen hier keine anlagebedingte Fussfehlform 

und keine Peronealsehnenluxation vor. Es liege eine Reizung der Pe-

roneus brevis-Sehne vor, die unter den bisherigen Therapiemassnahmen 

nicht konsequent habe beeinflusst werden können. Nach nun zwei Jahren 

biete sich, "und zwar aus unfallkausalen Gründen", die nochmalige Revi-

sion der Peronealsehnen links mit Tubularisierung an. Dann wären die ope-

rativen Massnahmen ausgeschöpft und allfällig fortbestehende Restbe-

schwerden im Rahmen eines Endzustandes zu akzeptieren. Der Endzu-

stand sei daher nicht per 18. Juli 2023 erreicht gewesen. Mit einer noch-

maligen Revision der Peronealsehnen und Tubularisierung bestünden sehr 

gute Chancen, dass die beklagten Beschwerden massgebend beeinflusst 

werden könnten (VB 172.4 f.). Die aktuell weiterhin beklagten Beschwer-

den seien überwiegend wahrscheinlich auf das Ereignis vom 31. Dezember 

2021 zurückzuführen. Es sei von weiteren medizinischen Behandlungen 

noch eine namhafte Besserung zu erwarten, namentlich von einer operati-

ven Revision der Peronealsehnen mit Tubularisierung, auf welche beharrt 

werden müsse. Postoperativ sei noch mit einer etwa zweimonatigen Be-

handlungsbedürftigkeit sowie einer dreimonatigen (Teil-)Arbeitsunfähigkeit 

zu rechnen. Es sei noch zu früh, um einen Integritätsschaden definitiv zu 

beurteilen (VB 172.5). 

 

3.3. 

Dr. med. B._____ nahm am 3. November 2023 zur Beurteilung von 

Dr. med. C._____ Stellung. Sie führte aus, dass Dr. med. C._____ die Be-

schwerden des Beschwerdeführers am linken Rückfuss / Unterschenkel 

auf den MR-tomografischen Befund eines Split der Peroneus brevis-Sehne 

am linken Fuss zurückführe, welchen sie als überwiegend wahrscheinliche 

Folge des Unfalls vom 31. Dezember 2021 klassifiziere. Zudem gehe 

Dr. med. C._____ davon aus, dass die Beschwerden durch einen operati-

ven Eingriff – eine Tubularisierung – masseblich beeinflusst werden könn-

ten. Dazu merkte Dr. med. B._____ an, dass sich die bei der Untersuchung 

vom 18. Juli 2023 angegebenen Beschwerden mit Schmerzen und Druck-

dolenzen (vgl. E. 3.1.1. hiervor) keinem spezifischen Strukturkorrelat 

 - 8 - 

 

 

hätten zuordnen lassen. Lokal sei der Befund am Aussenknöchel reizlos, 

ohne lokale Schwellung oder Überwärmung gewesen und in der Funktion-

sprüfung hätten sich keine Hinweise auf eine Peronealsehnen-Luxation 

oder -Insuffizienz gezeigt. Die Hypothese, dass die Beschwerden von ei-

nem Split der Peroneus brevis-Sehne herrührten, sei unter Berücksichti-

gung dieser Befunde nicht plausibel. Auch die Kollegen der Fusschirurgie 

der Klinik D._____ seien sich über die Erfolgsaussichten einer operativen 

Revision wohl unsicher gewesen, hätten sie eine solche doch mehrfach 

angedacht, letztlich aber keine OP-Indikation gestellt. Zudem habe eine un-

fallbedingte Verletzung der Peroneus brevis-Sehne nicht stattgefunden. 

Selbstverständlich könnten Peronealsehnen-Läsionen nach schweren 

OSG-Distorsionen auftreten. Diese seien aber in der Regel von Verletzun-

gen an den Sehnenscheiden und am Halteapparat der Sehnenscheiden 

begleitet, was hier nicht der Fall sei. Darüber hinaus habe sich intraoperativ 

am 29. Juni 2022 die MR-tomografisch vermutete Peronealsehnen-Läsion 

eben nicht gezeigt. Man habe lediglich entzündliche Veränderungen im Be-

reich der Sehne festgestellt, welche debridiert worden sei. Der diagnosti-

sche Stellenwert des operativen Befundes sei höher zu werten als die 

MR-Tomografie. Eine Instabilität des OSG oder eine Fussfehlform, welche 

– als Unfallfolge – im weiteren postoperativen Verlauf eine Peronealseh-

nen-Läsion bewirkt haben könnte, liege nicht vor. Inwieweit auf den neuen 

MRT-Befund vom August 2023 mit wiederum Darstellung einer kleinen Pe-

roneus brevis-Sehnenläsion (Split) inframalleolär abgestellt werden könne, 

sei fraglich, sei eine solche doch bereits im ersten MRT dargestellt, intrao-

perativ aber nicht bestätigt worden. Es ergäben sich daher keine neuen 

medizinischen Gesichtspunkte, welche zu einer Reevaluation der versiche-

rungsmedizinischen Beurteilung Anlass böten. Es werde an der Beurteilung 

vom 18. Juli 2023 (bzw. 15. August 2023; E. 3.1.1. hiervor) festgehalten 

(VB 176.1 f.). 

 

Die Beschwerdegegnerin stütze sich im daraufhin erlassenen und nun an-

gefochtenen Einspracheentscheid vom 15. November 2023 in medizini-

scher Hinsicht in massgeblicher Weise auf diese Ausführungen von 

Dr. med. B._____ (BB 2 S. 8 ff.). 

 

3.4. 

Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte der Beschwerdeführer eine 

vom 7. Dezember 2023 datierende neuerliche Stellungnahme von 

Dr. med. C._____ ein. Darin äusserte diese ihre Enttäuschung darüber, 

dass die Beschwerdegegnerin ihre Beurteilung im Einspracheentscheid 

fehlinterpretiert habe. Es sei ihr darin "in den Mund gelegt" worden, sie 

vertrete die Ansicht, dass die vom Beschwerdeführer geäusserten 

Beschwerden von einem unfallkausalen Split der Peroneus brevis-Sehne 

herrührten, was unzutreffend sei. Tatsächlich habe sie lediglich ausgeführt, 

dass die behandelnden Ärzte die Beschwerden auf einen MR-tomografisch 

nachgewiesenen Split der Peroneus brevis-Sehne zurückgeführt hätten, 

 - 9 - 

 

 

welcher sich intraoperativ aber nicht bestätigt habe (BB 3 S. 1). Der Split 

der Peroneus brevis-Sehne sei nicht zentral, da er, obwohl bildgebend 

persistierend, intraoperativ nicht nachweisbar sei. Zentral sei, dass im 

Bereich des Peronealsehnenfaches ein Reizzustand bestehe – eine 

Tendinopathie; wobei in diesem Sinn kein unfallfremder degenerativer 

Vorzustand gemeint sei. Die Beschwerden seien von den Ärzten der 

Klinik D._____ posterolateral lokalisiert worden bei längerer Belastung. Es 

sei auch ein repetitives Anschwellen über dem lateralen oberen 

Sprunggelenk, insbesondere am Abend, dokumentiert. Eine Infiltration der 

linken Peronealsehnen habe zu einer 70%igen Verbesserung der 

beklagten Beschwerden geführt. Also liege die Schmerzproblematik 

massgebend in dieser Lokalisation. Die nach zwei Jahren fortbestehenden 

Beschwerden hätten dazu geführt, dass von den Fusschirurgen an der 

Klinik D._____ nun die Frage der Notwendigkeit einer Reintervention mit 

u.U. Tubularisierung der Peronealsehnen (ungeachtet dessen, ob nun ein 

Peroneus brevis-Split vorliege oder nicht) diskutiert werde (BB 3 S. 2). 

Diesbezüglich führte Dr. med. C._____ weiter aus, dass bei einer wie 

vorliegend dokumentierten chirurgischen Problematik die konservativen 

Massnahmen ausgeschöpft würden, bevor man einen neuen operativen 

Eingriff vornehme. Ein solcher würde nicht durchgeführt werden, wenn 

davon keine namhafte Verbesserung der Problematik erwartet würde. Der 

Eingriff sei nun am 6. Dezember 2023 vorgenommen worden. Die 

intraoperativen Befunde lägen noch nicht vor (BB 3 S. 2 f.). Zudem hielt 

Dr. med. C._____ betreffend die Beurteilung von Dr. med. B._____ fest, 

dass diese nicht mitgeteilt habe, was die Ursache der beklagten 

Beschwerden sei, obwohl sie klar zum Ausdruck gebracht habe, dass keine 

relevanten unfallfremden Vorzustände am linken Sprunggelenk vorlägen 

(vgl. E. 3.1.1. hiervor). Der Einspracheentscheid vom 15. November 2023 

sei medizinisch und insbesondere versicherungsmedizinisch in sich nicht 

konsistent und nicht korrekt sowohl bezüglich der Beurteilung der 

vorliegenden chirurgisch-orthopädischen Problematik als insbesondere 

auch betreffend die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Der Endzustand sei 

per 31. August 2023 nicht erreicht gewesen. Zu diesem Zeitpunkt habe 

noch keine volle Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit bestanden, 

und von weiteren Behandlungen sei noch eine namhafte Verbesserung des 

unfallkausalen Gesundheitszustandes zu erwarten gewesen (BB 3 S. 4). 

 

4. 

4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet 

und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 

V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 - 10 - 

 

 

 

4.2. 

Auch wenn die Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner me-

dizinischer Fachpersonen stets Beweiswert zuerkannt hat, kommt ihnen 

praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder ei-

nem im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger in Auftrag 

gegebenen Gutachten zu (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.; 122 V 157 E. 1c 

S. 160 ff.). Zwar lässt das Anstellungsverhältnis der versicherungsinternen 

Fachperson zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde 

Objektivität und Befangenheit schliessen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee 

S. 353 ff.). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen 

Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 

Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu-

verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Fest-

stellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 

V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 122 V 157 E. 1d S. 162 f.). Beratende Ärzte sind be-

treffend den Beweiswert ihrer ärztlichen Beurteilung versicherungsinternen 

Ärzten gleichgestellt (Urteil des Bundesgerichts 8C_281/2018 vom 25. Juni 

2018 E. 4.2.2). 

 

5. 

5.1. 

Mit Blick auf die vorerwähnten Berichte ist die Feststellung der Beschwer-

degegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid, dass die Frage im 

Vordergrund stehe, ob durch den Unfall vom 31. Dezember 2021 mit über-

wiegender Wahrscheinlichkeit ein Split der Peroneus brevis-Sehne stattge-

funden habe, welcher für die vom Beschwerdeführer beklagten, fortbeste-

henden Beschwerden verantwortlich sei (BB 2 S. 8), unzutreffend. Viel-

mehr sind sich die Dres. med. B._____ und C._____ einig, dass beim Be-

schwerdeführer kein Split der Peroneus brevis-Sehnen stattgefunden hat 

und dass im Zeitpunkt der per Ende August 2023 verfügten Leistungsein-

stellung eine Entzündung bzw. Reizung der linken Peronealsehnen, eine 

sogenannte Peronealsehnen-Tendinopathie, vorlag, wie sie die Ärzte der 

Klinik D._____ im MRI vom 3. August 2023 festgestellt hatten (vgl. VB 145 

S. 2; VB 176.2; BB 3 S. 2).  

 

Diese entzündlichen Veränderungen (welche nach Ansicht von 

Dr. med. B._____ weder einer "Läsion" noch einer "Verletzung" 

entsprechen) sind gemäss den Behandlern (VB 145; 161) und 

Dr. med. C._____ (vgl. E. 3.2. und 3.4. hiervor) ursächlich für die über den 

Zeitpunkt der per 31. Dezember 2023 verfügten Leistungseinstellung 

hinaus (fort-)bestehenden linksseitigen Fussbeschwerden und Grund für 

die von ihnen weiterhin bestätigte (Teil-)Arbeitsunfähigkeit sowie den 

erneuten, offenbar am 6. Dezember 2023 durchgeführten operativen 

Eingriff (vgl. dazu den im Arztzeugnis der Klinik D._____ vom 6. Dezember 

2023 erwähnten Spitalaufenthalt vom selben Tag in BB 4). Zur Frage der 

 - 11 - 

 

 

Unfallkausalität dieser entzündlichen Veränderungen (Tendinopathie) 

äusserte sich Dr. med. B._____ jedoch in der versicherungsmedizinischen 

Stellungnahme vom 3. November 2023 nicht. In ihrem Bericht vom 

15. August 2023 hatte sie zwar sowohl den Operationsbericht der 

Klinik D._____ vom 29. Juni 2022, in welchem die besagten entzündlichen 

Veränderungen erstmals festgestellt wurden (VB 97), wie auch den 

Verlaufsbericht derselben Klinik vom 5. Juli 2023, in welchem 

"peronealtendinöse Restbeschwerden" erwähnt wurden (VB 136 und 

136.1), zusammengefasst wiedergegeben (vgl. VB 150.4), war jedoch nicht 

weiter darauf eingegangen. Im Bericht vom 21. August 2023 nahm sie zwar 

zur von den Ärzten der Klinik D._____ gestützt auf die entsprechende 

Bildgebung diagnostizierten Peronealsehnen-Tendinopathie (VB 145) 

ergänzend Stellung und klassifizierte diese (wie auch die Achillessehnen-

Tendinopathie) als unfallfremd, begründete diese Einschätzung aber nicht 

(vgl. VB 146.1). 

 

5.2. 

Angesichts der Tatsache, dass Dr. med. B._____ hinsichtlich der Frage der 

Ursächlichkeit des Unfalls vom 31. Dezember 2021 für die linksseitige 

Tendinopathie der Peronealsehnen zu anderen Schlüssen gelangte als 

Dr. med. C._____ und die behandelnden Ärzte der Fusschirurgie der Kli-

nik D._____ (vgl. deren Stellungnahme vom 2. Oktober 2023 in BB 5), 

ohne dies jedoch zu begründen, bildet ihre Einschätzung keine taugliche 

Grundlage für die Beurteilung der weiteren Leistungspflicht der Beschwer-

degegnerin. Nämliches gilt für die Einschätzung von Dr. med. C._____ und 

diejenige der behandelnden Ärzte der Klinik D._____, die ihrerseits nicht 

darlegten, weshalb sie von der Unfallkausalität der entzündlichen Verände-

rungen ausgingen. 

 

6. 

6.1. 

Zusammenfassend lässt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf 

über den 31. August 2023 hinausgehende Leistungen im Zusammenhang 

mit dem am 31. Dezember 2021 erlittenen Unfall gestützt auf die vorhan-

denen medizinischen Akten nicht zuverlässig beurteilen. Der angefochtene 

Einspracheentscheid ist daher – in teilweiser Gutheissung der Be-

schwerde – aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zu-

rückzuweisen, damit diese in Nachachtung des Untersuchungsgrundsat-

zes (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG; BGE 133 V 196 E. 1.4 S. 200) ergänzende 

medizinische Abklärungen vornehme und danach über den weiteren An-

spruch des Beschwerdeführers auf Leistungen im Zusammenhang mit dem 

Unfall vom 31. Dezember 2021 neu verfüge. 

 

6.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

 - 12 - 

 

 

6.3. 

Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer Anspruch auf Ersatz der rich-

terlich festzusetzenden Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG), denn die Rück-

weisung der Sache an die Verwaltung zwecks Vornahme ergänzender Ab-

klärungen gilt als anspruchsbegründendes Obsiegen (BGE 132 V 215 

E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen).  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid 

vom 15. November 2023 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklä-

rung im Sinne der Erwägungen und Neuverfügung an die Beschwerdegeg-

nerin zurückgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer die Par-

teikosten in richterlich festgesetzter Höhe von Fr. 750.00 zu bezahlen. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 

 - 13 - 

 

 

   

Aarau, 24. Juni 2024 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

4. Kammer 

Der Präsident:   Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Roth    Siegenthaler