# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dbf1474a-41c5-5792-8cef-f54bb6291819
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-09-26
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 26.09.2017 SK.2017.14
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_SK-2017-14_2017-09-26.pdf

## Full Text

Urteil vom 26. September 2017 
Strafkammer 

Besetzung 

 

Bundesstrafrichter Stefan Heimgartner, Einzelrichter 

Gerichtsschreiber Tornike Keshelava  

Parteien 

 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch    

Staatsanwalt des Bundes Hansjörg Stadler,    

  

und 

 

als Privatklägerschaft: 

 

B. AG, vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter 

Strickler,    

  

 

gegen 

  A., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Andreas 

Landtwing, 

  

Gegenstand 

 

Versuchte Erpressung 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2017.14 

- 2 - 

 Der Einzelrichter erkennt: 

I.  

1. A. wird der versuchten Erpressung (Art. 156 Ziff. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB) schul-

dig gesprochen. 

2. A. wird bestraft 

- mit einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen à  Fr. 80.–, bedingt vollziehbar bei einer 

Probezeit von 2 Jahren; 

- mit einer Busse von Fr. 750.–, bei schuldhaftem Nichtbezahlen derselben mit   

einer Ersatzfreiheitsstrafe von 9 Tagen. 

3. Die Kosten des Verfahrens, bestehend aus den Gebühren und Auslagen des Vor-

verfahrens von Fr. 750.– und der Gerichtsgebühr von Fr. 2‘000.–, werden A. aufer-

legt. 

Wird seitens A. keine schriftliche Begründung des Urteils verlangt, so reduziert sich 

die Gerichtsgebühr um die Hälfte. 

4. A. hat keinen Anspruch auf Entschädigung.  

5. Über die von A. zu leistende Parteientschädigung an die B. AG wird separat ent-

schieden. 

II.  

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich 

begründet. Das Urteilsdispositiv wird den anwesenden Parteien ausgehändigt; der nicht 

anwesenden Partei wird es schriftlich zugestellt.  

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber 

- 3 - 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 
-  Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 
Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-
tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 
von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 
begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 

(Art. 82 Abs. 2 StPO).  
 

Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes-
gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwerde 

eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). 
 
Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a und b 
BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder 
auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den 
Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). 
 

 
Auf eine schriftliche Begründung des Urteils wurde gemäss Art. 82 Abs. 1 StPO verzichtet. 
 
 

 
Versand: 26. September 2017