# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cf1a5962-8cdb-5c03-90b9-91ebd027924f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-08-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 26.08.2008 UV 2008/7
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-7_2008-08-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/7

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 26.08.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2008
Art. 6 und 18 UVG. Kausalität von gesundheitlichen (psychischen) 
Beschwerden im Nachgang zu einem Unfall. Prüfung der 
Invaliditätsbemessung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 26. August 2008, UV 2008/7).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 26. August 2008

in Sachen

I.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs P. Keller, Schweizer Neuenschwander & 

Partner, Rotfluhstrasse 91, Postfach 525, 8702 Zollikon,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Urs Glaus, Oberer Graben 44, Postfach, 

9001 St. Gallen,

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betreffend

Invalidenrente und Integritätsentschädigung

Sachverhalt:

A.         

A.a    Der 1961 geborene I.___ war bei der A.___ als Gipser beschäftigt und dadurch 

bei der Suva versichert, als die Arbeitgeberin am 28. März 2002 meldete, der 

Versicherte habe sich am linken Daumen einen Fremdkörper zugezogen (UV-act. II/1). 

Gemäss Bericht des Kantonalen Spitals Altstätten vom 8. März 2002 hatte sich der 

Versicherte vor zwei bis drei Jahren bei der Arbeit eine kleine Verletzung des linken 

Daumens zugezogen. Hierbei sei möglicherweise eine Fremdkörpereinsprengung 

aufgetreten; die Wunde sei damals nicht revidiert worden. Anlässlich der Wundrevision 

vom 8. März 2002 konnte ein eigentlicher Fremdkörper nicht lokalisiert werden (UV-act. 

II/2; vgl. auch UV-act. II/4).

A.b   Am 12. April 2002 meldete die Arbeitgeberin, der Versicherte habe sich am 

14. März 2002 zu Hause die linke Hand an einem Türrahmen angeschlagen. Dr. med. 

B.___, Kantonales Spital Altstätten, stellte am 20. März 2002 die Diagnose einer 

Metacarpale V Schrägfraktur links; diese Fraktur wurde mit einer Osteosynthese 

operativ versorgt (UV-act. I/1, 2). Gemäss Arbeitszeugnis vom 25. April 2002 kündigte 

die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis zufolge Betriebsschliessung (UV-act. I/4). Am 

10. Juni 2002 erfolgte die operative Metallentfernung samt Neurinomentfernung (UV-

act. I/12). Am 5. Juli 2002 wurde der Beschwerdeführer wegen persistierender 

Beschwerden und unverändertem Fremdkörpergefühl im Daumen links erneut operiert. 

Es wurde ein scheibenförmiger Glassplitter entfernt; die Wundheilung verlief 

komplikationslos (UV-act. II/4 und 3). Nachdem der Versicherte bei einer neuen 

Arbeitgeberin im August 2002 einen Arbeitsversuch unternommen hatte, wurde das 

Arbeitsverhältnis von Seiten der Arbeitgeberin aufgelöst (UV-act. I/19, 23). Im Jahr 

2003 misslang ein weiterer Arbeitsversuch. Am 15. August 2003 bestätigte Dr. med. 

C.___, Facharzt für Allgemeinmedizin FMH, dass der Patient infolge Restbeschwerden 

an der linken Hand für schwere Arbeiten nicht mehr arbeitsfähig sei (UV-act. I/42, I/45, 

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I/52; vgl. auch UV-act. I/54). Nach weiteren ärztlichen Behandlungen und 

umfangreichen Abklärungen eröffnete die Suva dem Rechtsvertreter des Versicherten 

mit Verfügung vom 20. April 2007, für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Unfall 

vom 14. März 2002 werde ab 1. Januar 2004 eine Invalidenrente auf der Basis eines 

Invaliditätsgrades von 18% (Valideneinkommen von Fr. 70'122.-- und 

Invalideneinkommen von Fr. 57'258.--) und eines versicherten Jahresverdienstes von 

Fr. 76'353.-- ausgerichtet. Die psychogenen Störungen stünden nicht in einem 

adäquatkausalen Zusammenhang mit dem erlittenen Ereignis (UV-act. I/220). Die 

gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (UV-act. I/223) hiess die Suva mit 

Einspracheentscheid vom 10. Dezember 2007 insofern teilweise gut, dass der 

Invaliditätsgrad von 18% auf 27% erhöht wurde (UV-act. I/228). Die 

Invalidenversicherung verneinte mit Verfügung vom 25. Januar 2008 bei einem 

Invaliditätsgrad von 32% einen Anspruch auf eine IV-Rente (UV-act. I/232).

B.        

B.a   Gegen den Einspracheentscheid vom 10. Dezember 2007 erhob Rechtsanwalt 

lic. iur. Urs P. Keller, Zürich, für den Versicherten am 18. Januar 2008 Beschwerde mit 

den Anträgen, der Entscheid sei aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer auf der 

Basis von 100% Invalidität eine volle Invalidenrente ab 1. Januar 2004 gemäss den 

gesetzlichen Bestimmungen zuzusprechen; eventualiter sei dem Beschwerdeführer auf 

der Basis von 34% Invalidität eine 34% Invalidenrente ab 1. Januar 2004 

zuzusprechen; dem Beschwerdeführer sei eine Integritätsentschädigung von 25% 

zuzusprechen; es sei dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Prozessführung zu 

bewilligen. Zur Begründung legte der Rechtsvertreter unter anderem dar, abzustellen 

sei für die Bestimmung der Arbeitsfähigkeit auf das MEDAS-Gutachten vom 12. Juli 

2007 und auf den Arztbericht von Dr. med. D.___, FMH Allgemeine Medizin, vom 7. 

Januar 2008. Inzwischen werde die Arbeitsfähigkeit wegen der psychischen Probleme 

des Beschwerdeführers weit mehr eingeschränkt, als dies noch zum Zeitpunkt der 

Erstellung des MEDAS-Gutachtens der Fall gewesen sei. Der Unfall sei als 

mittelschweres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten Unfällen einzustufen. Für die 

Anerkennung chronischer Schmerzkrankheiten ohne adäquates somatisches Korrelat 

(anhaltende somatoforme Schmerzstörung) als invalidisierendes Leiden habe die 

Rechtsprechung Kriterien geschaffen, die es zu prüfen gelte (BGE 132 V 352). Die bei 

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mittelschweren Unfällen geltenden Adäquanzkriterien seien erfüllt. Die 

Beschwerdegegnerin habe demnach auch für die psychischen Folgen des Unfalls 

aufzukommen. Selbst für den Fall, dass der Beschwerdeführer in einer 

behinderungsangepassten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig und für ihn auf dem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt eine Stelle vorhanden sein sollte, was beides bestritten 

werde, wäre ihm eine höhere als die 27%-Rente zuzusprechen. Hinsichtlich des 

Leidensabzuges seien zu berücksichtigen die Dauerschmerzen sowie die Tatsache, 

dass der Beschwerdeführer Ausländer und im fortgeschrittenen Alter sei. Zudem sei 

der Beschwerdeführer faktisch ein funktioneller Einhänder, weshalb sich ein Abzug von 

zumindest 20% rechtfertige. Er sei sodann nicht nur in schwerer Arbeit eingeschränkt, 

sondern auch in leichter Hilfsarbeit. Im weiteren könne die Hand lediglich teilweise als 

Hilfshand verwendet werden, was die Zusprechung einer Integritätsentschädigung von 

25% rechtfertige.

B.b Am 5. Februar 2008 bewilligte der Gerichtspräsident die unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung für das vorliegende Verfahren.

B.c   In der Beschwerdeantwort vom 11. März 2008 beantragte Rechtsanwalt 

Dr. U. Glaus, St. Gallen, für die Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde, 

soweit darauf einzutreten sei. Zur Begründung verwies er auf die Ausführungen im 

angefochtenen Entscheid und legte unter anderem dar, die Integritätsentschädigung 

sei inhaltlich nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids gewesen. In diesem 

Punkt sei daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die im MEDAS-Gutachten 

bestätigte Arbeitsunfähigkeit sei psychisch begründet. Es sei im weiteren nicht zu 

beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den Unfall als leicht eingestuft habe. 

Selbst wenn von einem mittelschweren Ereignis im Grenzbereich zu den leichten 

Unfällen ausgegangen würde, wären die psychischen Beschwerden nicht als adäquate 

Unfallfolge anzusehen. Die somatoforme Schmerzstörung sei nicht als unfallkausal 

anzusehen. Der Beschwerdeführer sei kein funktioneller Einhänder. Sämtliche 

medizinischen Berichte würden nämlich die Funktion der linken Hand als Hilfshand 

bestätigen. Die weitgehende Beeinträchtigung der linken Hand sei psychisch bedingt 

und auf die Fixierung auf das Leiden zurückzuführen. Unter diesen Aspekten sei ein 

Leidensabzug von 10% durchaus angemessen.

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B.d Mit Replik vom 14. April 2008 bestätigte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers seine Anträge und Ausführungen und reichte vier weitere 

medizinische Berichte ein (act. G 11). Am 17. April 2008 hielt auch der Rechtsvertreter 

der Beschwerdegegnerin an seinem Standpunkt fest.

Erwägungen:

1.         

1.1    Streitig ist, inwieweit die gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers in 

einem adäquat-kausalen Zusammenhang zum Unfall vom 14. März 2002 stehen. 

Streitig sind im weiteren die Höhe der dem Beschwerdeführer ab 1. Januar 2004 

zustehenden Invalidenrente (IV-Grad). Die Beschwerdegegnerin legte im 

angefochtenen Entscheid die rechtlichen Voraussetzungen eines adäquaten 

Kausalzusammenhangs zwischen Gesundheitsschädigung und in Frage stehendem 

Unfall sowie der Bemessung von Invalidenrenten zutreffend dar (Erwägungen 1, 3); 

darauf ist zu verweisen. Nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids bildet die 

Frage der Integritätsentschädigung. Auf diese Frage kann auch im vorliegenden 

Verfahren nicht eingetreten werden, da im Beschwerdeverfahren lediglich 

Leistungsansprüche geprüft werden können, zu welchen die Vorinstanz im 

Einspracheentscheid und in der vorangehenden Verfügung Stellung genommen hat. 

Eine Verfahrensausdehnung (vgl. dazu BGE 122 V 34 Erw. 2a) auf die Frage der 

Integritätsentschädigung kommt entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (act. 

G 11 S. 3) schon deshalb nicht in Betracht, weil es - abgesehen vom Verweis auf das 

Gutachten von Dr. med. E.___ (UV-act. I/160 S. 10 unten) in der Beschwerdeantwort (S. 

14) - an einer diesbezüglichen materiellen Stellungnahme der Beschwerdegegnerin 

fehlt.

1.2    Kreisarzt Dr. med. F.___, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, berichtete 

am 25. September 2002, von Seiten des linken Daumens sei der Patient vollständig 

beschwerdefrei; der Daumen weise eine vollumfängliche Funktion mit erhaltener 

Sensibilität auf. Der klinische Befund an der linken Hand zeige gute Funktionen mit 

vollständigem Faustschluss und erhaltener Sensibilität. Auch bestehe im 

Radiocarpalgelenk eine gute Funktion. Die Beschwerden des Patienten seien zu 

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interpretieren als Dekonditionierung nach bald einem halben Jahr Arbeitsunfähigkeit. 

Nach einer Woche mit 50%iger Arbeitsfähigkeit sei der Patient vollumfänglich 

arbeitsfähig (UV-act. II/10). Am 12. Dezember 2003 diagnostizierten die Ärzte der Klinik 

für Orthopädische Chirurgie am Kantonsspital St. Gallen beim Beschwerdeführer einen 

Verdacht auf Somatisierungsstörung bei Status nach Metacarpale V Fraktur links. Zum 

momentanen Zeitpunkt seien keine objektiven Befunde gesehen worden, welche die 

Handgelenksbeschwerden erklären könnten. Mit dem Patienten sei die 

Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit zu 50% ab 15. Dezember 2003 besprochen 

worden (UV-act. I/65). Am 9. Januar 2004 wurde von Seiten der Klinik für 

Orthopädische Chirurgie bestätigt, aus handchirurgischer Sicht bestehe derzeit keine 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (UV-act. I/76). Eine Begutachtung in der Orthopädie 

am Rosenberg ergab gemäss Bericht von Dr. med. L.___ vom 12. Mai 2004 unter 

anderem, es sei mehr als fraglich, ob durch weitere Eingriffe am Handgelenk der 

chronische Schmerzzustand gelindert werden könne. Für eine leichte Arbeit bestehe 

eine volle Arbeitsfähigkeit (UV-act. I/90). Im Bericht vom 11. Januar 2005 rieten auch 

die Ärzte der Klinik für Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie am 

Kantonsspital St. Gallen von weiteren Operationen ab (UV-act. I/122; vgl. auch UV-act. 

I/141). Am 28. Februar 2005 berichtete Dr. D.___, es sei im Rahmen der Abklärung der 

Handbeschwerden zu einer massiven funktionellen Überlagerung gekommen, welche 

unter anderem Wiedereingliederungsmassnahmen beim M.___ verunmöglicht habe. Die 

Situation scheine langsam zu eskalieren, und die Betreuung werde immer schwieriger 

(UV-act. I/128; vgl. auch Abklärungsbericht Verzahnungsprogramm vom 30. März 

2005, UV-act. I/137).

Im Nachgang zu einem stationären Aufenthalt berichtete die Klinik Gais am 19. Juli 

2005, beim Beschwerdeführer bestehe eine mittelgradige depressive Episode und eine 

somatoforme Schmerzstörung (Differentialdiagnose). Es bestehe eine volle 

Arbeitsunfähigkeit (UV-act. I/148). Im Gutachten der Schulthess Klinik, Zürich, vom 11. 

November 2005 gelangte Dr. med. E.___ unter anderem zum Schluss, es gebe keinen 

objektiven Nachweis eines Narbenneurom-Rezidivs. Auch bestünden klinisch keine 

Hinweise für das Vorliegen eines chronisch-regionalen Schmerzsyndroms vom Typ 2, 

das heisse einer Dystrophie-Situation, ausgelöst von einem peripheren Nervenast. Es 

könne deshalb auch nicht von den üblichen Massnahmen, die bei einem chronisch-

regionalen Schmerzsyndrom des Typs 2 durchgeführt würden, eine erhebliche 

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Besserung der Situation erwartet werden. Aus handchirurgischer Sicht könne keine 

schlüssige Diagnose gestellt werden. Es liege die Verdachtsdiagnose eines 

Narbenneuromrezidivs im Raum, welches sekundär zu einer massiven 

Symptomausweitung geführt habe. Objektiv habe dies aber bisher nicht nachgewiesen 

werden können und werde wahrscheinlich auch nie nachweisbar sein. Aus 

handchirurgischer Sicht sei eine leichtere Tätigkeit, die vorwiegend rechtsdominant 

unter assistivem Einsatz der linken Hand durchgeführt werden könne, zu 100% 

möglich (UV-act. I/160). Eine in der Klinik Stephanshorn durchgeführte 

Kernspintomographie der linken Hand vom 13. Juni 2006 ergab das Vorliegen einer 

wahrscheinlich vollständigen Ruptur der Extensor carpi ulnaris-Sehne auf Höhe des 

Processus styloideus mit perifokalen narbigen Veränderungen. Im Übrigen wurde ein 

normales Kernspintomogramm bestätigt, insbesondere ohne Nachweis einer 

neurinomverdächtigen Läsion (UV-act. I/168). Im Bericht des Kantonsspitals St. Gallen, 

Klinik für Handchirurgie, vom 15. August 2006 wurde festgehalten, die radiologisch 

beschriebene Extensor carpi ulnaris-Ruptur könne klinisch nicht nachvollzogen 

werden. Aufgrund eines Kontroll-MRI's wurde eine Extensor carpi ulnaris-Sehnenruptur 

ausgeschlossen (UV-act. I/175; UV-act. I/193a). Dr. med. G.___, FMH Chirurgie, 

speziell Handchirurgie, berichtete am 25. August 2006, weitere operative Eingriffe 

würden mit Sicherheit zu keiner Verbesserung des Schmerzzustandes führen. Objektiv 

sei die ganze Symptomatik nicht nachvollziehbar und aus handchirurgischer Sicht 

könne keine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Auch Dr. G.___ hielt fest, dass 

die im MRI (vom 13. Juni 2006) beschiedene Sehnenruptur sich klinisch nicht 

objektivieren lasse, da das Handgelenk problemlos extendiert werden könne. Die 

Sehne lässt sich in ihrem Verlauf palpieren und sei nicht schmerzhaft. (UV-act. I/178). 

Am 5. September 2006 ergänzte Dr. G.___, eine leichtere Tätigkeit mit hauptsächlicher 

Belastung der rechten Hand und nur gelegentlichem assistivem Einsatz der linken 

Hand könne weiterhin zu 100% ausgeführt werden (UV-act. I/180).

Dr. D.___ bescheinigte am 12. September 2006, dass der Patient aufgrund des 

Unfallereignisses zu 50% arbeitsunfähig geschrieben sei. Zudem sei er wegen 

funktionellen Beschwerden auch für die weiteren 50% aktuell nicht arbeitsfähig (UV-

act. I/181). In seiner Beurteilung vom 27. Oktober 2006 gelangte Suva-Arzt Dr. med. 

H.___, Facharzt FMH für Chirurgie, unter anderem zum Schluss, auch der Arztbericht 

aus der Heimat des Patienten (UV-act. I/185) enthalte keine unfallrelevanten 

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medizinischen Erkenntnisse, sondern falls klinisch relevant, ein unfallfremdes 

Carpaltunnelsyndrom. Dafür bestünden jedoch keine klinischen subjektiven oder 

objektiven Anhaltspunkte, da ein solches nicht im Bereich des Kleinfingers verursacht 

werde (UV-act. I/191). Im Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 12. Juli 2007 

wurden als Diagnosen ein chronifizierter therapierefraktärer schmerzhafter 

Residualzustand der linken oberen Extremität mit funktioneller Einarmigkeit sowie eine 

anhaltende somatoforme Schmerzstörung festgehalten. Die angestammte Tätigkeit als 

Gipser sei dem Beschwerdeführer, wie auch jede andere manuell kraftaufwändige 

Tätigkeit, nicht mehr zumutbar (seit März 2002); limitierend würden sich vor allem die 

rheumatologischen Befunde mit funktioneller Einarmigkeit erweisen. Eine körperlich 

und vor allem manuell leichte Tätigkeit mit vermindertem Einsatz der linken Hand 

(Zudien-/Hilfshand) sowie vorwiegend rechtsdominante Arbeiten seien ihm noch zu 

90% der Norm zumutbar; limitierend würden sich diesbezüglich die 

psychopathologischen Befunde erweisen. Durch medizinische Massnahmen könne die 

Arbeitsfähigkeit kaum verbessert werden. Eine psychiatrisch-psychotherapeutische 

Behandlung sei dringend indiziert (act. G 1.1/11 S. 21, 22). In der Stellungnahme vom 

7. Januar 2008 hielt Dr. D.___ unter anderem fest, rein organisch gesehen könne die 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit kaum auf mehr als 10% eingeschätzt werden; die 

psychische Verarbeitung des Ganzen sei limitierend für die Arbeitsfähigkeit (act. G 

1.1/12). Dr. med. J.___, Spital Altstätten, berichtete am 8. Februar 2008, aktuell 

bestünden neben den invalidisierenden Schmerzen und der depressiven 

Begleitsymptomatik eine ausgeprägte vegetative Begleitreaktion mit Tachykardie, 

Arbeitshypertonie, Schwindel, Dyspnoe und Cephalea (act. G 11 Beilage 1). Dr. D.___ 

bestätigte am 28. März 2008, dass der Patient arbeitsmässig auch für leichte Arbeiten 

nicht belastbar sei. Die Arbeitsunfähigkeit aufgrund der somatoformen Schmerzstörung 

schätze er auf 50%; vor allem wegen der depressiven Begleitsymptomatik sei der Pa­

tient zu 100% arbeitsunfähig. Die arterielle Hypertonie könne wohl kaum kausal auf den 

Unfall zurückgeführt werden. Die schwere depressive Entgleisung beinhalte allerdings 

das Auftreten der arteriellen Hypertonie und die vegetative und depressive Entgleisung 

stehe im Zusammenhang mit dem Unfall (act. G 11 Beilage 4).

2.         

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2.1    Im Bericht des Spitals Walenstadt vom 15. Dezember 2006, auf welchen sich der 

Beschwerdeführer beruft (act. G 1 S. 4), wurde festgehalten, bezüglich Arbeitsfähigkeit 

in dieser bereits speziellen Situation werde keine Stellung genommen. Es werde 

lediglich die bestehende 50%ige Arbeitsunfähigkeit weiter attestiert (act. G 1.1/7). Eine 

eigenständige Arbeitsfähigkeitsschätzung - unabhängig von früheren Bestätigungen - 

ist aus diesem Bericht nicht ersichtlich. Auch wurde nicht angegeben, auf welche 

Tätigkeiten sich die "weiter attestierte" Arbeitsfähigkeit bezieht. Darauf kann für die 

vorliegend streitige Frage nicht abgestellt werden. Aufgrund der geschilderten 

medizinischen Akten (UV-act. I/76, I/90, I/160, I/180) ist mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer - bei nicht klar 

bzw. nur teilweise nachgewiesenen organischen Unfallrestfolgen - aus orthopädischer 

und rheumatologischer Sicht eine leichtere Tätigkeit mit hauptsächlicher Belastung der 

rechten Hand und nur gelegentlichem assistivem Einsatz der linken Hand 

uneingeschränkt zumutbar ist. Die von den MEDAS-Gutachtern bescheinigte 

Einschränkung von 10% in einer dem Gesundheitsschaden adaptierten Tätigkeit wurde 

ausschliesslich mit Hinweis auf die psychopathologischen Befunde begründet (act. G 

1.1/11 S. 21 unten). Die 10%ige Einschränkung geht denn auch auf die Einschätzung 

des psychiatrischen MEDAS-Konsiliararztes zurück. Aus rheumatologischer Sicht 

wurde bei 100%iger Arbeitsfähigkeit lediglich ein verminderter Einsatz der linken Hand 

und ein assistiver Einsatz derselben bestätigt (act. G 1.1/11: Gutachten S. 21, 

psychiatrisches Konsilium S. 6 und rheumatologisches Konsilium S. 7). Insofern 

brachte das MEDAS-Gutachten im Vergleich zu den früheren Arztberichten und 

Gutachten entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (act. G 11 S. 4 oben) in 

somatischer Hinsicht keine neuen Erkenntnisse.

2.2    Mit Bezug auf die psychischen Probleme des Beschwerdeführers (UV-act. I/148; 

act. G 1.1/11) kann die Frage der natürlichen Unfallkausalität sowie die Frage, in 

welchem Umfang der Beschwerdeführer als psychisch bedingt arbeitsunfähig zu 

erachten ist, wie nachstehend zu zeigen ist, offen bleiben (vgl. SVR 1995 UV Nr. 23, S. 

68 Erw. 3c). Aufgrund des MEDAS-Gutachtens ist sodann als erstellt zu erachten, dass 

die beim Beschwerdeführer bestehende anhaltende somatoforme Schmerzstörung als 

invalidisierendes Leiden zu gelten hat (vgl. act. G 1.1/11: Gutachten S. 21 oben, 

psychiatrisches Konsilium S. 5), womit sich eine weitere diesbezügliche Prüfung 

erübrigt (vgl. act. G 1 S. 7 Ziffer 23). Für die Beurteilung der Adäquanz dieser 

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Beschwerden ging die Beschwerdegegnerin beim Unfall vom 14. März 2002 mit 

Anschlagen der linken Hand an einem Türrahmen von einem leichten Ereignis aus. In 

Anbetracht der unmittelbaren Verletzungsfolgen (Metacarpale V Schrägfraktur links) 

erscheint diese Einstufung nicht ohne weiteres gerechtfertigt, da es sich nicht um ein 

geringfügiges Anschlagen hatte handeln können. Vielmehr ist - auch mit Blick auf die 

bisherige Praxis (vgl. A. Rumo-Jungo, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. A., 

S. 54-56) - von einem mittelschweren Ereignis (im Grenzbereich zu den leichten 

Unfällen) auszugehen. Was die in diesem Zusammenhang von der Rechtsprechung 

aufgestellten Kriterien betrifft (vgl. angefochtener Entscheid, Erw. 1), können 

dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit nicht bejaht 

werden. Eine besondere Eindrücklichkeit lässt sich auch nicht damit begründen, dass 

die Hand nur drei Tage vor dem Unfall ein zweites Mal operiert worden und 

entsprechend verletzt und schmerzhaft gewesen sei (act. G 1 S. 7). Die erlittenen 

Verletzungen (Metacarpale V Schrägfraktur links) waren zwar zweifellos erheblich; ein 

besonderer Schweregrad oder die erfahrungsgemässe Eignung, psychische 

Fehlentwicklungen auszulösen, kann jedoch nicht angenommen werden.

Die versicherte Person hat solange Anspruch auf die zweckmässige Behandlung (Art. 

10 Abs. 1 UVG) der Unfallfolgen, als von ihrer Fortsetzung eine namhafte Besserung 

des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG e contrario). 

Nach dem Unfall vom 14. März 2002 bestätigte Kreisarzt Dr. F.___ am 25. September 

2002 hinsichtlich des linken Daumens und der Hand eine gute Funktion mit erhaltener 

Sensibilität (UV-act. II/10). Gemäss Bericht der Klinik für Orthopädische Chirurgie vom 

1. April 2003 konnten - bei völlig konsolidierter Fraktur - keine Pathologie gefunden und 

keine spezifischen Massnahmen (ausser Krafttraining) vorgeschlagen werden (UV-act. 

I/37). Am 12. Dezember 2003 wurde von Seiten der Klinik für Orthopädische Chirurgie 

ein Verdacht auf Somatisierungsstörung diagnostiziert (UV-act. I/65), welcher sich im 

weiteren Verlauf bestätigte. Die weiteren ärztlichen Bemühungen umfassten in 

somatischer Hinsicht im Wesentlichen Abklärungsmassnahmen (UV-act. I/76, 90, 122, 

141), nicht jedoch eigentliche Behandlungen. Mit Blick auf die weniger als einjährige 

Behandlung von körperlichen Unfallfolgen kann nicht von einer ungewöhnlich langen 

Dauer der ärztlichen Behandlung gesprochen werden. Sodann lagen weder ein 

schwieriger Heilungsverlauf noch erhebliche Komplikationen oder eine die Unfallfolgen 

erheblich verschlechternde ärztliche Behandlung vor. Aus dem Umstand, dass eine 

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Sehnenruptur am 13. Juni 2006 festgestellt wurde – die sich allerdings, wie dargelegt, 

später klinisch auch im Kontroll-MRI nicht bestätigen liess - (UV-act. I/168), lässt sich 

entgegen der Ansicht des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers (act. G 1 S. 7 Ziffer 

25) ohne weitere Anhaltspunkte keine ärztliche Fehlbehandlung bzw. eine 

Verursachung der Ruptur durch die durchgeführten Operationen ableiten, zumal später 

wie erwähnt eine Extensor carpi ulnaris-Sehnenruptur ausgeschlossen wurde (UV-act I/

193a). Jedenfalls ergab sich daraus keine erhebliche Verschlechterung der Unfallfolgen 

im Sinn dieses Adäquanzkriteriums, zumal Dr. D.___ im Bericht vom 7. Januar 2008 

dazu festgehalten hatte, die MRT-Diagnose (vgl. UV-act. I/168) sei unter funktionellen 

Aspekten im MEDAS-Gutachten genügend berücksichtigt worden. Eine partielle Ruptur 

der Extensor carpi Sehne führe bei leidensangepasster Tätigkeit kaum zu einer 

verminderten Arbeitsfähigkeit (act. G 1.1/12). Prof. Dr. med. K.___, Kantonsspital St. 

Gallen, hatte in diesem Zusammenhang bereits im Bericht 23. November 2006 eine 

Generalisierung der Beschwerden bei chronischer Schmerzsymptomatik im Bereich 

der linken Hand und des linken Handgelenks bestätigt (UV-act. I/193b). Die 

Behauptung des Beschwerdeführers, Dr. med. E.___ habe ihm gegenüber Aussagen 

über Behandlungsfehler gemacht, wurde zum einen lediglich allgemein - nicht bezogen 

auf den Beschwerdeführer - formuliert ("… mitgeteilt hat, dass es bei Operationen an 

der Hand immer wieder zu Verletzungen von Nerven kommt"; UV-act. I/171). Zum 

anderen ist die Behauptung auch insofern nicht sehr plausibel, als solche 

Feststellungen aus dem Gutachten dieses Arztes (UV-act. I/160) nicht ersichtlich sind. 

Soweit es - wie der Beschwerdeführer geltend machen lässt (act. G 11 S. 8) - 

hinsichtlich der nicht den streitigen Unfall betreffenden Entfernung des Fremdkörpers in 

der linken Hand zu einem Behandlungsfehler kam (Übersehen des Glassplitters 

anlässlich ersten Operation), wurde dieser anlässlich der zweiten Operation vom 5. Juli 

2002 behoben (UV-act. II/2 und II/4).

Nach dem streitigen Unfall bescheinigte Kreisarzt Dr. F.___ aus orthopädischer Sicht 

eine volle Arbeitsfähigkeit ab Oktober 2002 (UV-act. II/10). Von einer vollen 

Arbeitsfähigkeit gingen am 1. April 2003 auch die Ärzte der Klinik für Orthopädische 

Chirurgie aus (UV-act. I/37); nachdem weitere Abklärungen durchgeführt worden 

waren, bestätigten sie diese Einschätzung am 9. Januar 2004 (UV-act. I/76). Die 

weiteren medizinischen Abklärungen ergaben wie erwähnt die aus somatischer Sicht 

vollzeitliche Zumutbarkeit einer leichteren Tätigkeit. Eine lang dauernde, somatisch 

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begründete Arbeitsunfähigkeit liegt damit ebenfalls nicht vor. Soweit aus den späteren 

ärztlichen Berichten und Gutachten eine Arbeitsunfähigkeit hervorgeht, ergingen die 

entsprechenden Einschätzungen weitgehend unter Berücksichtigung der psychischen 

bzw. nichtorganischen Faktoren sowie der unfallfremden Beschwerden (UV-act. I/128, 

act. G 1.1/11, act. G 1.1/12), die vorliegend ausser Acht bleiben müssen. Nachdem das 

Schmerzempfinden im späteren Verlauf durch die psychische Komponente und die 

unfallfremden Gesundheitsbeeinträchtigungen beeinflusst war, können auch 

körperliche (unfallbedingte) Dauerschmerzen nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit bejaht werden. Aber selbst wenn somatisch bedingte 

Dauerschmerzen zu bejahen wären, müsste der adäquate Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden – bei Erfüllung nur eines 

Kriteriums - verneint werden. Für die Bemessung der unfallbedingten Invalidität können 

dementsprechend lediglich die unfallkausalen Beeinträchtigungen in somatischer 

Hinsicht miteinbezogen werden.

3.         

3.1    Zur Festlegung des Valideneinkommens 2004 von Fr. 70'122.-- ging die 

Beschwerdegegnerin von den Angaben der früheren Arbeitgeberin aus, welche einen 

Grundlohn pro Monat (13x) von Fr. 5'394.-- meldete (UV-act. I/214 S. 2). Von diesem 

unbestritten gebliebenen Betrag ist auszugehen.

3.2    Das zumutbare Invalideneinkommen ist anhand der Lohnstrukturerhebung (LSE) 

des Bundesamtes für Statistik zu ermitteln. Dabei ist auf Tabelle 1 (Privater Sektor) 

Niveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) abzustellen. Zugrunde zu legen sind wie 

beim Valideneinkommen die Zahlen des Jahres 2004. Der Beschwerdeführer ist zwar 

auf leichte Hilfsarbeiten beschränkt, er wäre aber in der Lage, seine 

Restarbeitsfähigkeit in vielen Branchen zu verwerten, sowohl im Sektor Produktion als 

auch im Sektor Dienstleistungen. Auszugehen ist deshalb vom allgemeinen 

Durchschnittslohn aller Branchen. Aus LSE 2004 TA 1 Niveau 4 ist für Männer ein 

Monatssalär von Fr. 4'588.-- ersichtlich. Das hieraus errechnete Jahressalär von 

Fr. 55'056.-- (2004) basiert auf 40 Wochenstunden und ist auf die betriebsübliche 

durchschnittliche Arbeitszeit 2004, d.h. auf 41.6 Stunden, aufzurechnen, woraus sich 

ein Betrag von Fr. 57'258.-- ergibt. Es ist davon auszugehen, dass der 

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Beschwerdeführer seine Erwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt wegen 

der unfallbedingten Einschränkungen lediglich mit unterdurchschnittlichem Erfolg 

verwerten kann. Was hingegen den Einwand betrifft, der Beschwerdeführer sei faktisch 

ein funktioneller Einhänder, weshalb sich ein Abzug von zumindest 20% rechtfertige 

(act. G 1 S. 8), ist festzuhalten, dass im MEDAS-Gutachten aus rheumatologischer 

Sicht lediglich ein verminderter Einsatz der linken Hand und ein assistiver Einsatz 

derselben bestätigt wurde (act. G 1.1/11: Gutachten S. 21 und rheumatologisches 

Konsilium S. 7). Die im Gutachten ebenfalls bestätigte Diagnose einer funktionellen 

Einarmigkeit wurde denn auch im Wesentlichen mit psychischen und damit nicht 

unfallkausalen Gegebenheiten begründet (vgl. act. G 1.1/11: MEDAS-Gutachten S. 20f); 

dies im Gegensatz zum Sachverhalt im Urteil des Bundesgerichts vom 22. November 

2007 i/S R. [U 499/06] Erw. 4 und 5), wo ein 20%iger Abzug bei einer Person 

zugelassen wurde, welche den einen Arm unfallbedingt erwerblich praktisch überhaupt 

nicht mehr einsetzen konnte (Urteil, a.a.O., Erw. 2). Von somatisch (unfall-)bedingter 

Einhändigkeit kann daher beim Beschwerdeführer nicht ausgegangen werden. Ein 

Teilzeitabzug fällt vorliegend ausser Betracht, zumal dem Beschwerdeführer eine 

vollzeitliche Präsenz am Arbeitsplatz möglich ist. Er verfügt sodann über eine 

Niederlassungsbewilligung C (UV-act. I/44), so dass von einer lohnmässigen 

Benachteiligung im Vergleich zu Schweizern nicht ausgegangen werden kann (vgl. BGE 

126 V 75 Erw. 5a cc). Der von der Beschwerdegegnerin angenommene Leidensabzug 

von 10% trägt damit den konkreten Umständen zureichend Rechnung. Unter 

Berücksichtigung eines Leidensabzuges von 10% ergibt sich ein Invalideneinkommen 

von Fr. 51'532.--. Im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 70'122.-- ergibt sich 

eine Erwerbsunfähigkeit von 27 % (aufgerundet; zur Prozentgenauigkeit vgl. BGE 130 V 

121 Erw. 3.2). Im übrigen ist festzuhalten, dass die IV den IV-Grad von 32% auf der 

Basis der aus psychischen Gründen reduzierten 90%igen Leistungsfähigkeit gemäss 

MEDAS-Gutachten berechnet hatte (vgl. UV-act. I/232 S. 2). Der IV-Entscheid basiert 

somit auf anderen Grundlagen.

4.         

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde, soweit darauf einzutreten 

ist, unter Bestätigung des Einspracheentscheids vom 10. Dezember 2007 abzuweisen. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Aufgrund der bewilligten 

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unentgeltlichen Rechtsverbeiständung hat der Rechtsbeistand des Beschwerdeführers 

Anspruch auf Entschädigung durch den Staat. Es rechtfertigt sich, diese angesichts 

der konkreten Umstände auf pauschal Fr. 3'200.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer und unter Berücksichtigung des Abzugs von einem Fünftel gemäss Art. 

31 Abs. 3 AnwG [sGS 963.70]) festzulegen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.        Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.        Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.        Der Staat hat den Rechtsbeistand des Beschwerdeführers mit Fr. 3'200.-- zu 

entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2008
	Art. 6 und 18 UVG. Kausalität von gesundheitlichen (psychischen) Beschwerden im Nachgang zu einem Unfall. Prüfung der Invaliditätsbemessung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. August 2008, UV 2008/7).

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