# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f73e3ecf-415a-5622-a98d-82ff598bb364
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.02.2022 II 2021 116
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-116_2022-02-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 116

Entscheid vom 21. Februar 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Covid-19; Kurzarbeitsentschädigung)

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Sachverhalt:

A. A.________ AG (nachfolgend A.________ AG) wurde 1995 gegründet mit 
dem Zweck, ein Trainings-Center für den Fitness- und Freizeitbereich zu betrei-
ben. Sie betrieb resp. betreibt die Trainings-Center in B.________, C.________ 
und D.________ (vgl. www.A.________-________.ch; eingesehen am 
17.1.2022). 

Am 28. Mai 2021 (Eingang Amt für Arbeit 31.5.2021) reichte die A.________ AG 
die Voranmeldung von Kurzarbeit (aufgrund behördlicher Massnahmen infolge 
Covid-19-Pandemie) per 12. Juni 2021 ein für die Betriebsabteilung 'Fitness 
Trainer/Theke/Admin 3'. Vom gesamten Personalbestand (13 Personen) seien 
deren sechs von der Kurzarbeit betroffen mit einem geschätzten Arbeitsausfall 
von 30%. Begründet wurde das Gesuch mit reduzierten Personaleinsätzen we-
gen noch zaghafter Mitglieder/Kundschaft infolge dem vorangehenden Corona-
Lockdown (Vi-act. 1).

Ebenfalls am 28. Mai 2021 reichte die A.________ AG eine weitere Voranmel-
dung ein für die Betriebsabteilung 'Kinder-Paradies 1'. Betroffen sei der gesamte 
Personalbestand von 7 Personen mit einem geschätzten Arbeitsausfall von 30% 
ab dem   12. Juni 2021. Begründet wurde die Voranmeldung gleich wie beim ers-
ten Gesuch (Vi-act. 2).

Bei beiden Gesuchen handelt es sich um eine Weiterführung der bis zum 11. Ju-
ni 2021 bewilligten Kurzarbeit (vgl. E-Mail vom 28.5.2021 als Anhang zu Vi-act. 
2).

B. Am 1. Juni 2021 ersuchte das Amt für Arbeit die A.________ AG um weite-
re Unterlagen und Informationen, was seitens A.________ AG unbeantwortet 
blieb (Vi-act. 3 - 6). Mit Verfügung vom 23. Juni 2021 erhob das Amt für Arbeit 
Einspruch gegen die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung (KAE) für die 
Betriebsabteilung 'Fitness Trainer/Theke/Admin3' (Vi-act 7). Mit Verfügung des-
selben Tages wurde auch gegen die Auszahlung von KAE für die Betriebsabtei-
lung 'Kinder-Paradies 1' Einspruch erhoben (Vi-act. 8).

C. Am 12. August 2021 erhob die A.________ AG je Einsprache gegen die 
beiden Verfügungen (Vi-act. 9, 10). Das Amt für Arbeit vereinigte die Einsprache-
verfahren und wies die Einsprachen mit Entscheid vom 11. Oktober 2021 ab (Vi-
act. 15).

D. Am 11. November 2021 erhebt die A.________ AG beim Verwaltungsge-
richt des Kantons Schwyz fristgerecht Beschwerde mit dem Antrag:

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In Gutheissung der vorliegenden Beschwerde seien der Entscheid Nr. 323/21 und 
324/21 vom 11. Oktober 2021 des Amtes für Arbeit aufzuheben und das Kurzar-
beitsgesuch gemäss unserer Eingabe vom 31.5.21 und unserer Einsprache vom 
12.8.21 für 6 Monate zu bewilligen.

Mit Vernehmlassung vom 7. Dezember 2021 beantragt das Amt für Arbeit, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz 
eingestellt ist, haben Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE), wenn u.a. 
der Arbeitsausfall anrechenbar ist (Art. 31 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, 
AVIG, SR 837.0) und der Arbeitsausfall voraussichtlich vorübergehend ist und 
erwartet werden darf, dass durch Kurzarbeit ihre Arbeitsplätze erhalten werden 
können (Art. 31 Abs. 1 lit. d AVIG). 

Der Arbeitsausfall ist anrechenbar, wenn er auf wirtschaftliche Gründe zurückzu-
führen und unvermeidbar ist (Art. 32 Abs. 1 lit. a AVIG) und je Abrechnungsperi-
ode mindestens 10 Prozent der Arbeitsstunden ausmacht, die von den Arbeit-
nehmern des Betriebes insgesamt normalerweise geleistet werden (Art. 32 Abs. 
1 lit. b AVIG). Der Bundesrat regelt für Härtefälle die Anrechenbarkeit von Ar-
beitsausfällen, die auf behördliche Massnahmen zurückzuführen sind (Art. 32 
Abs. 3 AVIG). In Ausübung dieser Regelungskompetenz hat der Bundesrat in 
Art. 51 Abs.1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; 
SR 837.02) statuiert, dass Arbeitsausfälle, die auf behördliche Massnahmen oder 
andere nicht vom Arbeitgeber zu vertretende Umstände zurückzuführen sind, an-
rechenbar sind, wenn der Arbeitgeber sie nicht durch geeignete, wirtschaftlich 
tragbare Massnahmen vermeiden oder keinen Dritten für den Schaden haftbar 
machen kann. Als behördliche Massnahmen, welche zu anrechenbaren Arbeits-
ausfällen führen, gelten beispielsweise Ein- und Ausfuhrverbote, Kontingentie-
rungen von Rohstoffen, Sperrungen von Zufahrtswegen oder Einschränkungen 
der Energieversorgung (Art. 51 Abs. 2 AVIV). Ebenfalls unter die Sonderregelung 
von Art. 32 Abs. 3 AVIG und Art. 51 AVIV fallen die durch die Behörde ergriffe-
nen Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Dies gilt auch 
für Massnahmen, die nur einzelne Branchen betreffen und für Massnahmen, die 
von kantonalen oder kommunalen Behörden angeordnet wurden (vgl. die damals 

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gültige Weisung Nr. 2021/07 "Sonderregelung aufgrund der Pandemie" des 
Staatssekretariats für Wirtschaft, SECO, vom 20.4.2021, S. 10 f.).

Nicht anrechenbar ist ein Arbeitsausfall insbesondere dann, wenn er durch be-
triebsorganisatorische Massnahmen wie Reinigungs-, Reparatur- oder Unter-
haltsarbeiten sowie andere übliche und wiederkehrende Betriebsunterbrechun-
gen oder durch Umstände verursacht wird, die zum normalen Betriebsrisiko des 
Arbeitgebers gehören (Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG) oder wenn er branchen-, berufs- 
oder betriebsüblich ist oder durch saisonale Beschäftigungsschwankungen ver-
ursacht wird (Art. 33 Abs. 1 lit. b AVIG). Damit will das Gesetz vor allem regel-
mässig wiederkehrende Arbeitsausfälle von der KAE ausschliessen (ARV 1997 
Nr. 12 S. 65, mit Verweisen). 

1.2 Die Rechtsprechung legt den Begriff der wirtschaftlichen Gründe in Berück-
sichtigung des präventiven Charakters der KAE weit aus und versteht darunter 
sowohl strukturelle als auch konjunkturelle Gründe insgesamt und nicht nur den 
Rückgang der Nachfrage nach den normalerweise von einem Betrieb angebote-
nen Gütern und Dienstleistungen (Urteil BGer 8C_549/2017 vom 20.12.2017 
Erw. 3.2 m.H.; BGE 128 V 305 Erw. 3a; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, 
in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 
2016, S. 2410 Rz. 479 f.). 

Der auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführende Arbeitsausfall muss unver-
meidbar gewesen sein. Diese kumulativ erforderliche Voraussetzung ist Aus-
druck der Schadenminderungspflicht. Vom Arbeitgeber kann verlangt werden, 
dass er zumutbare Vorkehren zur Abwendung des Arbeitsausfalls trifft. Vermeid-
bar ist die Kurzarbeit jedoch nicht bereits deshalb, weil der Arbeitgeber ihr durch 
Personalentlassungen hätte vorbeugen können. Vielmehr muss sich die Annah-
me der Vermeidbarkeit des Arbeitsausfalls auf hinreichend konkrete Gründe stüt-
zen und die Verwaltung muss geeignete zumutbare Massnahmen nennen, die 
der Arbeitgeber zu ergreifen unterlassen hat (Nussbaumer, a.a.O., S. 2410 f.    
Rz. 480 m.H.; Pra 77 Nr. 26). 

1.3 Die KAE hat die präventive Funktion, Ganzarbeitslosigkeit, d.h. Entlassun-
gen zu verhindern und Arbeitsplätze zu erhalten. Neben sozialen und wirtschaft-
lichen Überlegungen spielen dabei auch finanzielle Interessen der ALV mit hin-
ein, weil Ganzarbeitslose höhere Kosten verursachen. Die Erhaltung der Arbeits-
plätze liegt aber auch im Interesse des Arbeitgebers, indem der Produktionsap-
parat über die Zeit der Kurzarbeit hinweg intakt und die Stammbelegschaft erhal-
ten bleiben kann (Nussbaumer, a.a.O., S. 2401 Rz. 566, BGE 123 V 234 Erw. 7a 
m.H.). 

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Indessen ist nicht zu verkennen, dass die gesetzliche Regelung der KAE sich am 
Grundsatz der Verhältnismässigkeit orientiert und somit nicht jede Verkürzung 
oder Einstellung der Arbeitszeit entschädigt (vgl. Art. 31-35 AVIG). Überdies ist 
zu beachten, dass das Institut der KAE - entsprechend dem aus Art. 31 BV her-
vorgehenden Grundsatz der Wettbewerbsneutralität (vgl. BGE 121 I 134 f. Erw. 
3d) - dort seine Grenzen findet, wo es zur Erhaltung nicht mehr dem Markt ent-
sprechender Betriebsstrukturen eingesetzt wird (ARV 1985 Nr. 17 S. 109; ALV-
Praxis 92/2). Auch die Bestimmungen des AVIG sind in diesem Sinne verfas-
sungskonform auszulegen (vgl. BGE 120 Ia 290 Erw. 2b; 119 V 130 Erw. 5b; 
Rhinow/Krähenmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungs-
band, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 24, S. 76 ff.).

1.4 Eine Pandemie kann aufgrund des jähen Auftretens, des Ausmasses und 
der Schwere nicht als normales, vom Arbeitgeber zu tragendes Betriebsrisiko im 
Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG betrachtet werden, selbst wenn unter Um-
ständen jeder Arbeitgeber davon betroffen sein kann. Demnach sind Arbeitsaus-
fälle aufgrund rückläufiger Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, die auf 
die Pandemie zurückzuführen sind, in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 lit. a AIVG 
anrechenbar. Soweit zu Beginn der Pandemie der schlichte Hinweis auf diese als 
Begründung für KAE ausreichend war, muss der Arbeitgeber jetzt jedoch glaub-
haft darlegen können, dass die in seinem Betrieb zu erwartenden Arbeitsausfälle 
auf das Auftreten der Pandemie zurückzuführen sind (Weisung SECO 2021/07 
vom 20.4.2021; Aktualisierung "Sonderregelungen aufgrund der Pandemie", Ziff. 
2.2). 

1.5 Gemäss der SECO-Weisung Aktualisierung "Sonderregelung aufgrund der 
Pandemie" entfiel mit der schrittweisen Lockerung für die betroffenen Betriebe in 
den meisten Fällen die behördliche Massnahme als Begründung eines Anspru-
ches auf KAE. Als Ausfluss der Schadenminderungspflicht waren die Unterneh-
mungen grundsätzlich gehalten, den Betrieb wieder aufzunehmen, sobald dies 
erlaubt war. Im Kreisschreiben werden indes mehrere Ausnahmen aufgeführt 
(Weisung Nr. 2021/07 vom 20.4.2021, S. 15 f.). So kann grundsätzlich weiterhin 
ein Anspruch auf KAE bestehen, wenn ein Betrieb aufgrund der geltenden Mass-
nahmen zum Gesundheitsschutz nur einen Teil der Arbeitnehmenden beschäfti-
gen kann. Dann ist der Anspruch auf KAE für Arbeitsausfälle von Arbeitnehmen-
den gegeben, die nur teilweise oder nicht beschäftigt werden können. Sodann 
besteht ein Anspruch auf KAE, wenn ein Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen 
nur einen Teil der Arbeitnehmenden beschäftigen kann oder es gelingt ihm nicht, 
die für eine vollständige Wiederaufnahme / Weiterführung seiner Tätigkeit not-
wendigen Produkte zu beschaffen, weshalb nur ein Teil beschäftigt werden kann. 

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Anzuerkennen ist ein Arbeitsausfall auch, wenn es objektiv unmöglich ist, die 
notwendigen Verhaltens- und Hygienemassnahmen umzusetzen und wenn ein 
Betrieb plausibel darlegen kann, dass der Verlust bei Weiterführung grösser ist 
als bei vorübergehender Schliessung. Anzuerkennen sind auch indirekte Folgen 
von behördlichen Massnahmen, wenn etwa ein Restaurant nicht öffnen kann, da 
es nur über ein Angebot erschlossen ist, das einem Betriebsverbot unterliegt. 
Schliesslich hat auch ein Betrieb Anspruch auf KAE, der plausibel darlegen kann, 
dass die Erfüllung behördlicher Auflagen einen wirtschaftlichen Betrieb verun-
möglicht (z.B. Öffnungszeit bis 19 Uhr für Restaurant, das den Grossteil des Um-
satzes am Abend erzielt) und der Verlust bei teilweiser Weiterführung grösser ist 
als bei vorübergehender Schliessung. Zudem versteht sich von selbst, dass auch 
während der Pandemie die allgemeinen Voraussetzungen zur KAE weiterhin 
Geltung haben, namentlich etwa, dass bei Kurzarbeit, welche auf das normale 
Betriebsrisiko eines Arbeitgebers zurückzuführen ist, kein Anspruch auf Entschä-
digung besteht (vgl. oben Erw. 1.1 - 1.3).

1.6 Wie das Verwaltungsgericht in früheren Entscheiden bereits ausführte, stel-
len Umsatzeinbussen keine Arbeitsausfallstunden dar und sie bilden für sich al-
leine keine Grundlage für die Ausrichtung von KAE (vgl. VGE II 2020 108 vom 
1.2.2021 Erw. 2.1 und 2.2; VGE II 2021 47 vom 13.7.2021 Erw. 3.3). Kann aber 
das Personal oder ein Teil davon aufgrund anzuerkennender Gründe (vgl. zuvor 
Erw. 1.5) nicht arbeiten, besteht ein Anspruch auf KAE (VGE II 2020 108 vom 
1.2.2021 Erw. 3.5). 

2.1 Nach Eingang der Voranmeldungen für Kurzarbeit (vgl. Ingress Bst. A) er-
suchte die Vorinstanz die Beschwerdeführerin um weitere Auskunft. Der Bundes-
rat habe per 31. Mai 2021 weitere Lockerungen unter anderem für Sport- und 
Fitnessanlagen drinnen und draussen beschlossen. Der Website der Beschwer-
deführerin könne entnommen werden, dass ihre Fitness-Center B.________ und 
C.________ wegen des Markteintrittes eines Discounters seit 1½ Jahren Mitglie-
der verloren habe und schliesslich habe die Corona-Pandemie dazu geführt, 
dass sie das Center B.________ habe schliessen müssen, die Mitglieder aber 
das andere Center in C.________ benützen könnten. Dies bedeute, dass mehr 
Kunden das bestehende Center nutzen würden. Es stelle sich daher die Frage, 
weshalb dennoch ein Arbeitsausfall resultiere. Zudem sei zu begründen, warum 
es sich ab dem 12. Juni 2021 nicht um eine saisonale Schwankung für ein Fit-
ness-Center handle. Vorzulegen seien die Eintrittszahlen Januar 2018 bis und 
mit 2021 sowohl für das nun geschlossene Center B.________ (bis dessen 
Schliessung) und das weiterhin geöffnete Center C.________ (Vi-act. 3 und 4).

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Da die Beschwerdeführerin innert Frist nicht reagierte, setzte die Vorinstanz eine 
Nachfrist an unter der Androhung, dass im Unterlassungsfall entweder aufgrund 
der vorhandenen Akten verfügt oder Nichteintreten auf die Voranmeldung be-
schlossen werde (Vi-act. 6 und 7).

Die Fragen blieben seitens der Beschwerdeführerin unbeantwortet. Wegen Ver-
letzung von Auskunfts- und Mitwirkungspflichten erhob die Vorinstanz mit Verfü-
gungen vom 14. Juni 2021 Einspruch gegen beide Voranmeldungen.

2.2 Am 12. August 2021 erhob die Beschwerdeführerin gegen beide Verfügun-
gen Einsprache. Die Branche sei durch die Pandemie-Massnahmen hart getrof-
fen worden. Dies nicht nur in der Zeit der beiden Lockdowns (je Frühjahr 2020 
und 2021), sondern auch in der Zeit danach und im Herbst 2020. Nach dem ers-
ten Lockdown habe man gehofft, dass die Center wieder voll sein werden. Man 
habe dann leider realisieren müssen, dass viele Kunden aus Angst das Training 
nicht wieder aufgenommen hätten. Trotz Unterbeschäftigung des Personals habe 
man nach dem Ende des Lockdowns 2020 keine Kurzarbeit beantragt. Mit der 
Verschärfung der Massnahmen und der Angst vor Ansteckungen ab November 
2020 seien die (mittelalterlichen und älteren) Kunden weggeblieben. Rückbli-
ckend hätte man erneut KAE beantragen müssen. Man habe es aber nicht getan 
und wegen den ausbleibenden Kunden und fehlenden Neumitgliedern sei die Li-
quidität eingebrochen. Nach dem neuerlichen Lockdown 2021 habe man daher 
gewusst, was auf die Trainingscenter zukomme, weshalb man jetzt KAE bean-
tragt habe. 

Den Markteintritt der neuen Mitbewerber (Discounter) habe man überlebt. Man 
habe 2020 das Angebot in B.________ verändert, Mietfläche zurückgegeben, 
Mitarbeitern gekündigt oder welche nicht ersetzt. Die Einsparungen wären per 
2021 voll zum Tragen gekommen. Nach dem schlechten Geschäftsgang 2020 
und dem erneuten Lockdown habe der Vermieter aber einen Riegel geschoben; 
er sei nicht mehr bereit gewesen, auf Mieteinnahmen zu verzichten. Das Trai-
ningscenter B.________ sei geschlossen worden. Zu Recht. Nach dem Lock-
down hätte keine Chance bestanden, beide Center innert nützlicher Zeit mit 
schwarzen Zahlen betreiben zu können.

Die verbliebenen Mitarbeiter seien dennoch nicht ausgelastet. Für eine Grundab-
deckung müsse immer mindestens eine Person anwesend sein. Kurzarbeit wer-
de nur bei den zu diesem Grundbedarf zusätzlich eingeteilten Angestellten anfal-
len, was je nach Auslastung des Arbeitsplanes mitunter kurzfristig entschieden 
werde. Es sei dies nicht nur von den Besucherzahlen abhängig. Massgebend sei 
auch, dass der Thekenverkauf ins Uferlose gefallen sei (nach dem Lockdown 
2020 sei der Lebensmittelverkauf verboten gewesen). Neumitglieder hätten in 

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den ersten 5 Wochen Anspruch auf vier Termine mit 1:1-Betreuung, später alle 3 
Monate einen Termin. Während des Lockdowns und danach habe es keine 
Neumitglieder gegeben. Entsprechend seien gegenüber Normaljahren massen-
weise Termine weggefallen. Ohne Corona habe man Promotionen an öffentli-
chen Veranstaltungen durchgeführt. Diese seien weggefallen und damit auch die 
Arbeit für die Promotionen. 

Mit der Einsprache reichte die Beschwerdeführerin die Eintrittsstatistik der beiden 
Trainingscenter B.________ und C.________ von Januar 2018 bis Juli 2021 ein 
(Vi-act. 11 - 13), welche folgendes Bild zeigt:

(Anmerkung: vom 17.3.2020 bis 10.5.2020 war Lockdown und ebenso vom 22.12.2020 
bis 18.4.2021; das Center B.________ schloss am Ende 2020; vom 17.3. bis 14.6.2020 
sowie vom 12.12.2020 bis 11.6.2021 bezog die Beschwerdeführerin KAE).

2.3 Im Einspracheentscheid vereinigte die Vorinstanz die beiden Beschwerde-
verfahren bezüglich die beiden Betriebsabteilungen 'Trainer/Theke/Admin/Tech3' 
und 'Kinder-Paradies 1' (Vi-act. 15). Sie verweist auf die Voraussetzung, dass ein 
Arbeitgeber glaubhaft darlegen müsse, dass die in seinem Betrieb zu erwarten-
den Arbeitsausfälle auf das Auftreten der Pandemie zurückzuführen seien; der 
einfache Hinweis genüge nicht. Die Beschwerdeführerin habe vom 17. März 
2020 bis 14. Juni 2020 sowie vom 12. Dezember 2020 bis 11. Juni 2021 KAE er-
halten. Ab dem 12. Juni 2021 könne die Beschwerdeführerin ihre Dienstleistun-
gen ohne Einschränkungen anbieten und ab dem 23. Juni 2021 sei für Personen, 
die sportliche Aktivitäten in Innenräumen ausüben würden, die Einhaltung des 
Abstandes, die Kapazitätsbeschränkungen und die Maskenpflicht aufgehoben. 
Für die Frage, ob neuerlich KAE an die Beschwerdeführerin auszurichten sei, sei 
allein dieser Zeitraum ab 12. Juni 2021, und nicht die früheren Perioden, mass-
gebend.

Aus den Unterlagen sei ersichtlich, dass das Trainingscenter B.________ ab 
dem 18. April 2021 definitiv geschlossen habe, weil der Vermieter nicht auf Miet-
einnahmen verzichten wollte. Dieser Entscheid hat gemäss Vorinstanz einen 

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C.________ B.________

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enormen und langfristigen Effekt auf den Geschäftsverlauf der Beschwerdeführe-
rin und somit auch auf die Beschäftigung des Personals. Einerseits stehe effektiv 
weniger Platz zur Verfügung, um den Kunden Dienstleistungen anzubieten. Dar-
aus ergebe sich zwangsläufig, dass weniger Personal benötigt werde. Erste per-
sonelle Anpassungen habe die Beschwerdeführerin ja bereits getätigt. Anderseits 
habe der Entscheid massive Auswirkungen für die Kunden, sei doch ein wesent-
liches Kriterium für den Entscheid für ein Trainingscenter die Wohnortnähe. Mit 
der Schliessung des Centers B.________ habe sich das Einzugsgebiet der Kun-
den drastisch verkleinert, da in B.________ ausreichend Konkurrenz vorhanden 
sei. Die bestehende Kundschaft sei gezwungen, einen zusätzlichen Anfahrtsweg 
nach C.________ in Kauf zu nehmen. Es sei höchst unklar, wie die Kunden auf 
diese Dienstleistungsveränderung reagieren würden. Schliesslich sei die 
Schliessung ein Zeichen, dass die Beschwerdeführerin nicht zögere, ihr Angebot 
bei Bedarf zu verkleinern, was nicht förderlich sei, Kunden langfristig an die Un-
ternehmung zu binden.

Die Einführung von Kurzarbeit solle vorübergehende Beschäftigungseinbrüche 
ausgleichen und Arbeitsplätze erhalten. Dies setze Anrechenbarkeit des Arbeits-
ausfalls voraus, was etwa dann der Fall sei, wenn der Ausfall auf wirtschaftliche 
Gründe zurückzuführen, unvermeidbar, vorübergehend und unüblich sei. Der Ar-
beitsausfall der Beschwerdeführerin könne nicht als vorübergehend betrachtet 
werden. Die Schliessung des Trainingscenters B.________ habe zur Folge, dass 
von der Beschwerdeführerin zuerst wieder eruiert werden müsse, wie hoch der 
Arbeitsaufwand noch sei und wie viele Mitarbeitende dafür noch benötigt würden. 
Die Reaktionen der Kunden seien richtungsweisend, um den Personalbestand 
adäquat anpassen zu können. Zudem befinde sich die Beschwerdeführerin ab 
12. Juni 2021 in einem alljährlichen Sommerloch der Fitnessbranche, wie auch 
aus ihren Eintrittszahlen ersichtlich sei, welche auch bereits vor der Pandemie in 
den Sommermonaten einen Einbruch belegen würden. Saisonale Beschäfti-
gungsschwankungen seien aber nicht KAE-berechtigt.

Zusammenfassend könne die Beschwerdeführerin den Zusammenhang des Ar-
beitsausfalls mit der Pandemie daher nicht plausibel nachweisen. 

2.4 Vor Verwaltungsgericht erklärt die Beschwerdeführerin, man habe die Fit-
nesscenter wegen der Lockdowns während 6 Monaten schliessen müssen; dies 
in 'guten' Monaten, in welchen die Liquiditätsreserve und auch die Arbeit für die 
schwächeren Sommermonate zu erarbeiten sei. Der Mitgliederrückgang während 
dem Lockdown habe dazu geführt, dass man ein Center habe schliessen müs-
sen. Die fehlenden Neumitglieder der zwei Center entsprächen in etwa dem Mit-
gliederbestand eines Centers. Deshalb habe man eines geschlossen. Der Per-

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sonalbestand sei entsprechend auf ein Center ausgerichtet worden. Die Verklei-
nerung der Firma habe keinen Einfluss auf die Kurzarbeit.

Das Arbeitsaufkommen in den einem Lockdown folgenden Monaten sei deutlich 
kleiner geworden. Jedes Mitglied habe pro Jahr vier 1:1 Betreuungstermine zu-
gute. Ein Termin entspreche 1.5 Stunden. Die fehlenden ca. 600 Mitglieder hät-
ten allein im Zeitraum der beantragten Kurzarbeit einen Arbeitsausfall von rund 
1'800 Stunden bewirkt. Allein schon dies berechtige zum Bezug von KAE.

Da man die Öffnungszeiten auch mit geringerem Kundenaufkommen abdecken 
müsse, könne man nicht für alles KAE beantragen, obwohl die Mitarbeitenden 
zeitweise nur herumstehen würden. Da offensichtlich sei, dass die Mitarbeiten-
den nicht ausgelastet seien, sei der negative KAE-Entscheid nicht nachvollzieh-
bar.

Die Zertifikatspflicht ab 12. September 2021 habe zur Hinterlegung von 15 - 20% 
der laufenden Mitgliedschaften geführt und damit zusätzlich zu einem 15 - 20% 
geringeren Betreuungsaufwand resp. zu einem Arbeitsausfall. Diesbezüglich ha-
be das SECO explizit auf die Möglichkeit, KAE zu beantragen, hingewiesen. 

All diese Arbeitsausfälle stünden einzig und allein mit den Umständen der Pan-
demie und den folgenschweren Massnahmen des Bundesrates für die Fitness-
branche in Zusammenhang.

2.5 Vernehmlassend verweist die Vorinstanz auf ihren Einspracheentscheid 
und ergänzt, die Zertifikatspflicht ab dem 13. September 2021, auf welche die 
Beschwerdeführerin verweise, habe zum Zeitpunkt der Einreichung der Voran-
meldung noch gar nicht gegolten.

3.1 Aufgrund der Eintrittsdaten 2018 - 2021, welche die Beschwerdeführerin 
mit der Einsprache vorgelegt hatte (vgl. oben Erw. 2.2), wird offenkundig, dass 
die Pandemie auf den Geschäftsverlauf der Beschwerdeführerin einen nicht zu 
unterschätzenden Einfluss hatte. Dies wird denn seitens Vorinstanz auch nicht 
bestritten. Es zeigt sich auch darin, dass die Beschwerdeführerin während zweier 
Perioden KAE ausbezahlt erhielt. Strittig ist indes nicht die rückwirkende Betrach-
tung vergangener Zeiten, sondern allein die Zeit ab 12. Juni 2021, für welchen 
die Beschwerdeführerin um KAE, d.h. um Verlängerung der KAE ersucht hat. Für 
diese Zeit muss sie glaubhaft machen können, dass sie einen Arbeitsausfall erlitt 
aufgrund rückläufiger Nachfrage nach ihren Dienstleistungen, welche auf die 
Pandemie zurückzuführen ist. Dies ist indes nicht die einzige Voraussetzung für 
KAE. Auch während der Pandemie gelten ebenso die weiteren allgemeinen Vor-
aussetzungen, so namentlich, dass der Arbeitsausfall voraussichtlich vorüberge-
hend ist und mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erwartet werden darf, dass 

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durch Kurzarbeit die Arbeitsplätze erhalten werden können, der Betrieb innert 
nützlicher Frist wieder zur vollen Beschäftigung zurückkehren kann (Art. 31 Abs. 
1 lit. d AVIG; vgl. oben Erw. 1.1 und 1.5; Nussbaumer, a.a.O., Rz. 472). Hiervon 
ist rechtsprechungsgemäss auszugehen, solange nicht konkrete Anhaltspunkte 
die gegenteilige Schlussfolgerung zulassen. Die Verhältnisse sind dabei prospek-
tiv zu beurteilen und zwar im Zeitpunkt der angefochtenen Einspruchsverfügung 
(BGE 121 V 373 Erw. 2a). Es hat eine Prognose unter Würdigung der gesamten 
Umstände des Einzelfalles zu erfolgen. 

3.2 Vorliegend ist unbestritten, dass die Pandemie den Geschäftsverlauf beein-
flusst hat. Daneben führt die Beschwerdeführerin aber selber aus, die Marktsitua-
tion in ihrem Einzugsgebiet habe sich durch den Eintritt von Discountern ver-
schärft. Soweit Arbeitsausfälle auf diesen Wettbewerb zurückzuführen sind, re-
sultieren sie aus dem üblichen Betriebsrisiko, wofür kein KAE-Anspruch besteht.

3.3 Zusätzlich hat die Vorinstanz zu Recht darauf hingewiesen, dass die Be-
schwerdeführerin mit der Reduktion von zwei Fitnesscentern, welche je über ihre 
eigenen Mitglieder verfügen, auf nunmehr eines eine strukturelle Veränderung ih-
res Betriebes beschloss, der weitreichende Folgen zeitigt. Selbst wenn sie sämt-
liche Mitglieder aus B.________ einlädt, das Center in C.________ zu benutzen, 
bleibt ungewiss, ob und wie viele Mitglieder in Anbetracht des bestehenden 
(Konkurrenz-) Angebotes davon Gebrauch machen werden. Auch für die Be-
schwerdeführerin selber bleibt eine Unsicherheit, welche sich insbesondere in ih-
rer Personalplanung niederschlägt. Der Mitgliederinformation ist zu entnehmen, 
dass zumindest einzelne Mitarbeitende des Standortes B.________ in 
C.________ (und D.________) weiterarbeiten, was darauf hindeutet, dass die 
Beschwerdeführerin mit diesen Mitgliedern weiterhin rechnet. Keinesfalls kann 
die Beschwerdeführerin aber darauf zählen, alle (trotz Pandemie verbleibenden) 
Mitglieder beider Standorte behalten zu können und hierfür Personal einzupla-
nen. Wenn sie ausführt, die Zahl der fehlenden Neumitglieder beider Standorte 
entspreche in etwa der Mitgliederzahl eines Standortes, deutet sie aber an, dass 
sie weiterhin mit Kunden wie aus zwei Standorten rechnet. Anderseits zeigt diese 
Feststellung aber auch auf, dass es (wohl) richtig war, einen Standort zu schlies-
sen, gleichzeitig aber auch, dass die Auslastung für einen Standort nach wie vor 
gegeben sein dürfte. 

3.4 Insgesamt wird die Arbeitslast der Angestellten der Beschwerdeführerin 
somit durch mehrere Faktoren bestimmt. Die Restrukturierung mit einer gewissen 
Unsicherheit, wie sich die Mitglieder verhalten werden. Die Sommermonate, wel-
che pandemieunabhängig zu einem gewissen (vorübergehenden) Einbruch 

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führen. Aber auf jeden Fall auch die Pandemie, welche einerseits mit den 
Schliessungen unmittelbar zu einem Einbruch der Eintritte und Mitgliederzahlen 
führte und anderseits genau deswegen auch 'nachhallt'. Die Tatsache allein, 
dass Fitnesscenter wieder öffnen durften, führt glaubhaft nicht unmittelbar zu ei-
ner Situation und Auslastung wie vor der verordneten Schliessung. Es ist anzu-
erkennen, dass die Auswirkung der Pandemie nachwirkt. Gleichzeitig darf aber 
auch von einer Erholung ausgegangen werden, mithin von einer vorübergehen-
den Minderauslast für die Angestellten. Mithin ist glaubhaft, dass die Pandemie 
auch über den 12. Juni 2021 hinaus mitursächlich ist für eine geringere Nachfra-
ge.

3.5 Wie eben dargestellt, ist die Pandemie aber bloss eine von mehreren Ursa-
chen. Auch die Restrukturierung hat ihren Anteil und für diese Unsicherheit in der 
Personalplanung aufgrund der Restrukturierung hat nicht die KAE einzustehen. 
Es rechtfertigt sich daher, für die Frage der KAE die Restrukturierung auszublen-
den und einen Anspruch nur insoweit zu gewähren, wie wenn das bestehende 
Fitnesscenter C.________ wie bis anhin weitergeführt würde, d.h. wie vor der 
Schliessung B.________. Das heisst, für die Anspruchsprüfung ist nicht von der 
Organisation ab Juni 2021 auszugehen, sondern von den in C.________ einge-
setzten Stellenprozenten von zuvor. Soweit die Beschwerdeführerin durch die 
Schliessung des Standortes B.________ die Stellenprozente in C.________ er-
höht hat, muss diese Erhöhung für die Beurteilung der Kurzarbeit unberücksich-
tigt bleiben. Denn wenn dieses (zusätzliche) Personal ab Juni 2021 nicht genü-
gend ausgelastet ist, hängt dies mehr mit der Restrukturierung als mit der Pan-
demie zusammen. Wenn aber nicht einmal das schon zuvor in C.________ an-
gestellte Personal ausgelastet ist, dann ist dies auf die Pandemie zurückzuführen 
und entsprechend KAE-berechtigt.

Bleibt zu ergänzen, dass der weitere Einbruch ab Mitte September 2021 auf-
grund der Einführung der Zertifikatspflicht so oder anders auf die Pandemie 
zurückzuführen ist und Anspruch auf KAE besteht. 

4. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als begründet, soweit die 
Vorinstanz einen Anspruch auf KAE ab dem 12. Juni 2021 grundsätzlich vernein-
te. Denn für den Standort C.________, so wie er vor der Reorganisation betrie-
ben wurde, und soweit er mit dem Stellenetat wie zurzeit vor der Schliessung des 
Standortes B.________ geführt wurde, ist ein Zusammenhang zwischen rückläu-
figer Nachfrage und der Pandemie glaubhaft. Entsprechend ist der Einspra-
cheentscheid aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, da-
mit sie die Anspruchsvoraussetzungen für den Standort C.________ mit einem 

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Personaletat wie vor der Schliessung des Standorts B.________ prüft resp. KAE 
gewährt. 

5. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben; Anspruch auf eine Parteien-
tschädigung besteht nicht (Art. 61 lit. fbis und g ATSG).

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der Einspracheentscheid vom    
11. Oktober 2021 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erwägungen zur 
Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen auf Kurzarbeitsentschädigung ab 
12. Juni 2021 und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 21. Februar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

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Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.
Versand: 17. März 2022