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**Case Identifier:** 46a66878-e169-5f18-a16f-a9bb8c0ea4a5
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-08-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.08.2013 720 2013 117 / 186 (720 13 117 / 186)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-2013-117---186_2013-08-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 
vom 15. August 2013 (720 13 117 / 186) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Zwischenverfügung, polydisziplinäre Begutachtung notwendig 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kantonsrichter 

Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Natalie Matiaska, Ad-
vokatin, Anton von Blarerweg 2, 4147 Aesch 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Gutachten 
 
 
 
A. Die 1957 geborene A.____ meldete sich am 2. Februar 2011 (Eingang) unter Hinweis 
auf eine rezidivierende Depression, eine Erschöpfungsdepression, eine komplexe posttraumati-
sche Belastungsstörung und diverse Komorbiditäten bei der Eidgenössischen Invalidenversi-
cherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) traf in der Folge 
erwerbliche und medizinische Abklärungen und beauftragte Dr. med. B.____, FMH Psychiatrie 
und Psychotherapie, mit einer Begutachtung der Versicherten. Mit Vorbescheid vom 7. Februar 
2012 wurde dieser die Ablehnung des Leistungsbegehrens in Aussicht gestellt. Hiergegen er-

 
 
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hob A.____, vertreten durch Advokatin Natalie Matiaska, am 12. März 2012 Einwand, wobei sie 
die Einholung eines psychiatrischen Obergutachtens und hernach die erneute Prüfung der Leis-
tungsansprüche beantragte. Nachdem die Beschwerdeführerin der IV-Stelle weitere medizini-
sche Berichte eingereicht und diese ihrerseits bei Dr. B.____ eine Stellungnahme sowie bei der 
Klinik C.____ weitere Unterlagen eingeholt hatte, befürwortete Dr. med. D.____, Facharzt für 
Psychiatrie und Psychiatrie, Regionaler Ärztlicher Dienst beider Basel (RAD), am 21. Januar 
2013 eine rheumatologisch/psychiatrische Begutachtung der Versicherten. Mit Schreiben vom 
22. Januar 2013 kündigte die IV-Stelle der Rechtsvertreterin der Versicherten an, dass zur Klä-
rung des Leistungsanspruchs eine bidisziplinäre Begutachtung bei Dr. A.____ und 
Dr. med. E.____, FMH Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, durchgeführt werde. 
Gleichzeitig wurde ihr der vorgesehene Katalog der Expertenfragen unterbreitet mit der Auffor-
derung, Zusatzfragen innerhalb von zehn Tagen einzureichen. Auf Intervention der Versicherten 
hin, es sei eine polydisziplinäre Begutachtung nach dem Zufallsprinzip durchzuführen, hielt die 
IV-Stelle mit Zwischenverfügung vom 11. März 2013 an einer bidisziplinären Begutachtung 
durch die Dres. B.____ und E.____ fest. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, weiterhin vertreten durch Advokatin Matiaska, am 25. April 
2013 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). 
Sie beantragte, in Aufhebung der Zwischenverfügung vom 11. März 2013 sei die Angelegenheit 
zwecks Einholung eines polydisziplinären Gutachtens über die Vergabeplattform Suisse-
MED@P an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei für die angeordnete bidisziplinäre 
Begutachtung ein neuer, bisher nicht involvierter psychiatrischer Gutachter zu bestimmen; unter 
o/e- Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die Bewilligung der unentgelt-
lichen Rechtspflege mit Advokatin Matiaska als Rechtsvertreterin. 
 
C. Am 21. Mai 2013 reichte die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht einen Bericht von 
Dr. med. F.____, FMH Radiologie, vom 11. April 2013 sowie von Prof. Dr. med. G.____, FMH 
Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin, vom 18. April 2013 ein. 
 
D. Mit Verfügung vom 23. Mai 2013 wurde der Beschwerdeführerin für das vorliegende 
Verfahren die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Advo-
katin Matiaska als Rechtsvertreterin bewilligt. 
 
E. In ihrer Vernehmlassung vom 14. Juni 2013 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g: 
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Zwischenverfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche 
Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 

 
 
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Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Be-
schwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Bei der Rüge der Beschwerdeführerin, die in 
Aussicht gestellte bidisziplinäre Begutachtung sei nicht rechtmässig, handelt es sich um einen 
Einwand, wie er den kantonalen Gerichten beschwerdeweise unterbreitet werden kann 
(BGE 137 V 210 E. 3.4.2.7). Auf die im Übrigen form- und fristgerecht erhobene Beschwerde 
vom 25. April 2013 ist einzutreten. 
 
2.1 Streitig ist, ob die IV-Stelle zu Recht eine bloss bidisziplinäre Begutachtung bei den 
Fachärzten Dres. B.____ und E.____ angeordnet hat. Die Beschwerdegegnerin stellte fest, 
dass eine neurologische und eine neuropsychologische Untersuchung nicht indiziert seien. Zu-
dem sei es Dr. E.____ als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie möglich, 
den Bewegungsapparat und die allgemein-internistischen Probleme umfassend zu beurteilen. 
Ferner sei es sinnvoll, ein Verlaufsgutachten an die gleiche Gutachterperson wie die Erstbegut-
achtung zu vergeben. Aus diesem Grund sei erneut Dr. B.____ mit der psychiatrischen Begut-
achtung zu beauftragen. Demgegenüber lässt die Beschwerdeführerin geltend machen, dass 
die unterschiedlichen somatischen, psychischen sowie neuropsychologischen Beschwerden 
eine polydisziplinäre Begutachtung erfordern würden.  
 
2.2 Um die Frage, ob eine poly- oder bloss bidisziplinäre Expertise einholen ist, beantwor-
ten zu können, müsste die vorliegende medizinische Aktenlage auf ihre Vollständigkeit und 
Schlüssigkeit hin überprüft werden. Eine eingehende Überprüfung der medizinischen Aktenlage 
würde aber dazu führen, dass die Endverfügung im Hinblick auf die Beurteilung der medizini-
schen Sachlage weitgehend präjudiziert würde. Weil die Verfahrenshoheit bis zum Abschluss 
des Verwaltungsverfahrens bei der IV-Stelle liegt und ihr deshalb im Rahmen der Verfahrenslei-
tung ein grosser Ermessensspielraum bezüglich Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit 
von medizinischen Erhebungen zukommt, muss im vorliegenden Verfahren die richterliche Prü-
fung bei einer knappen Beurteilung der Aktenlage im Sinne einer Plausibilitäts- resp. Miss-
brauchskontrolle ihr Bewenden haben. Entscheidend ist, ob die Gründe, die die IV-Stelle für 
den Umfang weiterer medizinischer Abklärungen anführt, plausibel erscheinen. Demnach greift 
das Gericht bei der Frage der Notwendigkeit, Umfang und Zweckmässigkeit einer weiteren Be-
gutachtung in das Ermessen der mit der Abklärung betrauten Verwaltung nur dann ein, wenn 
klar erkennbare Fehleinschätzungen vorliegen, eine Begutachtung von vornherein untauglich 
angelegt wäre oder Anhaltspunkte bestehen, dass sich die IV-Stelle bei ihrem Entscheid von 
sachfremden Motiven leiten liess. 
 
3.1 Polydisziplinäre Gutachten, das heisst solche, an denen drei oder mehr Fachdisziplinen 
beteiligt sind, haben nach dem Wortlaut von Art. 72bis Abs. 1 der Verordnung über die Invaliden-
versicherung (IVV) bei einer Gutachterstelle zu erfolgen, mit welcher das BSV eine Vereinba-
rung getroffen hat. Gemeint sind die MEDAS im Sinne von Art. 59 Abs. 3 IVG. Die Vergabe der 
Aufträge erfolgt nach dem Zufallsprinzip (Art. 72bis Abs. 2 IVV). Zu dessen Umsetzung hat das 
BSV die webbasierte Vergabeplattform SuisseMed@P eingerichtet, über welche der gesamte 
Verlauf der Gutachtenseinholung gesteuert und kontrolliert wird (vgl. SuisseMed@P: Handbuch 

 
 
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für Gutachter- und IV-Stellen = Anhang V des Kreisschreibens über das Verfahren in der Invali-
denversicherung [KSVI], Stand 21. August 2012; http://www.suissemedap.ch). Bei mono- und 
bidisziplinären Gutachten dagegen werden die Aufträge nicht nach diesem System vergeben. 
Damit ist der Kreis der in Frage kommenden Sachverständigen hier weitaus grösser (z.B. Uni-
versitätskliniken, frei praktizierende Ärzte und Gutachter; BGE 137 V 210 E. 3.1.1). 
 
3.2 Es existieren keine festen Kriterien zur allgemeingültigen Abgrenzung der Anwendungs-
felder der verschiedenen Kategorien von Expertisen. Die grosse Vielfalt von Begutachtungssi-
tuationen erfordert Flexibilität. Nach neuester Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
vom 3. Juli 2013, 9C_207/2012 E.3.2) lassen sich jedoch die jeweiligen Einsatzbereiche wie 
folgt umreissen: Die umfassende administrative Erstbegutachtung wird regelmässig polydiszip-
linär und damit zufallsbasiert anzulegen sein; eine direkte Auftragserteilung soll die Ausnahme 
bleiben. Eine polydisziplinäre Expertise ist auch dann einzuholen, wenn der Gesundheitsscha-
den zwar bloss als auf eine oder zwei medizinische Disziplinen fokussiert erscheint, die Be-
schaffenheit der Gesundheitsproblematik aber noch nicht vollends gesichert ist. In begründeten 
Fällen kann von einer polydisziplinären Begutachtung abgesehen und eine mono- oder bidiszip-
linäre durchgeführt werden, sofern die medizinische Situation offenkundig ausschliesslich ein 
oder zwei Fachgebiete beschlägt; weder dürfen weitere interdisziplinäre Bezüge (z.B. internisti-
scher Art) notwendig sein (zur Interdisziplinarität der Begutachtung vgl. BGE 137 V 210 
E. 1.2.4) noch darf ein besonderer arbeitsmedizinischer bzw. eingliederungsbezogener Klä-
rungsbedarf bestehen. 
 
4.1 Bei ihrer Annahme, im vorliegenden Verfahren sei eine bidisziplinäre rheumatolo-
gisch/psychiatrische Abklärung genügend, stützt sich die Beschwerdegegnerin auf die (letzte) 
Stellungnahme von Dr. D.____ vom 4. März 2013. Demnach sei die von der Versicherten an-
gegebene Krankheitsproblematik mit der Begutachtung in den Disziplinen Psychiatrie, Innere 
Medizin und Rheumatologie fachkorrekt abgedeckt. Dr. E.____ sei als Facharzt für Allgemeine 
Innere Medizin und Rheumatologie geeignet, sowohl den Bewegungsapparat als auch die all-
gemein-internistischen Probleme (Schmerz, Blutdruck, Pharmakotherapie) umfassend und vali-
de zu beurteilen. Eine Begutachtung in den Disziplinen Orthopädie, Neurologie, Neuropsycho-
logie, Nephrologie und Endokrinologie sei medizinisch nicht indiziert. 
 
4.2 Wie oben (vgl. E. 3.2 hiervor) ausgeführt, hat eine administrative Erstbegutachtung 
polydisziplinär zu erfolgen, sobald feststeht, dass sich der Gesundheitsschaden und die Be-
schaffenheit der Gesundheitsproblematik nicht als vollständig gesichert erweisen. Dies ist vor-
liegend der Fall. Zunächst ist der Abklärungsbedarf in den Disziplinen Psychiatrie und Rheuma-
tologie unbestritten. Im Bericht der Klinik C.____ vom 27. August 2012 wurde aber weiter fest-
gehalten, dass die Ergebnisse der neuropsychologischen Untersuchung für eine mangelhafte 
Fähigkeit in der auditiven Aufmerksamkeitsspanne sprechen würden. Zudem wurde im Bericht 
von Dr. F.____ vom 11. April 2013 auf die gemäss ICD-10 unter dem Kapitel IV, Endokrine, 
Ernährungs- und Stoffwechselerkrankungen aufgeführte klinisch/labormässig diagnostizierte 
Hashimoto-Thyrediditis (Autoimmunerkrankung) hingewiesen. Unter Berücksichtigung dieser 
Berichte kann nicht gesagt werden, die medizinische Situation beschlage offenkundig aus-
schliesslich die Fachgebiete der Rheumatologie und der Psychiatrie. Dass nebst diesen allen-

 
 
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falls auch in internistischer Hinsicht Abklärungsbedarf besteht, hat auch der RAD-Arzt 
Dr. D.____ nicht vollends ausgeschlossen. So weist er in seiner Stellungnahme vom 4. März 
2013 darauf hin, Dr. E.____ sei als Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie 
in der Lage, nebst dem Bewegungsapparat auch die allgemein-internistischen Probleme zu 
beurteilen. Diese Schlussfolgerung mag zutreffen, ändert aber nichts daran, dass die Vo-
rinstanz bei dieser Sachlage eine zufallsbasierte polydisziplinäre Expertise hätte anordnen 
müssen. Demnach ist in Gutheissung der Beschwerde die Zwischenverfügung vom 11. März 
2012 aufzuheben und die Vorinstanz zu verpflichten, die Beschwerdeführerin polydisziplinär 
begutachten zu lassen. 
 
5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um 
die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungs-
gericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 Satz 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Ver-
waltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 werden die Verfahrenskosten in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die IV-
Stelle unterliegende Partei, weshalb sie grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen hätte. In 
diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO den Vo-
rinstanzen - vorbehältlich des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 VPO - keine Verfahrens-
kosten auferlegt werden. Aufgrund dieser Bestimmung hat die IV-Stelle als Vorinstanz trotz Un-
terliegens nicht für die Verfahrenskosten aufzukommen. Es werden deshalb keine Verfahrens-
kosten erhoben. 
 
5.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist der Be-
schwerdeführerin deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Die 
Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin hat in ihrer Honorarnote vom 23. Juli 2013 für das 
vorliegende Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von 9,833 Stunden und Auslagen von 
insgesamt Fr. 71.-- ausgewiesen, was sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden 
Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in So-
zialversicherungsprozessen für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stunden-
ansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Der Beschwerdeführerin ist demnach eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 2'731.70 (9,833 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von 
Fr. 71.-- und 8% Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Zwischenverfügung vom 
11. März 2012 aufgehoben und die Vorinstanz verpflichtet, die Be-
schwerdeführerin polydisziplinär begutachten zu lassen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat der Beschwerdeführerin eine Par-

 
 
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teientschädigung in der Höhe von Fr. 2'731.70 (inkl. Auslagen und 8 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

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