# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14b12bae-0390-56ea-8845-f28a7f5c64fd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.04.2010 D-1770/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1770-2010_2010-04-21.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1770/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Martin Zoller,
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer; 
Gerichtsschreiberin Kathrin Mangold Horni.

A._______, geboren (...), Eritrea,
vertreten durch (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl; Verfügung des BFM vom 15. Februar 2010 / 
N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-1770/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  eigenen  Angaben  am 14.  April 
2008 per Zug unter Umgehung der Grenzkontrolle in die Schweiz ein-
reiste  und  noch  gleichentags  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum 
B._______ um Asyl nachsuchte,

dass  der  Beschwerdeführer  dort  am  18.  April  2008  zu  seinen 
Personalien,  zu  seinem  Reiseweg  und  –  summarisch  –  zu  seinen 
Asylgründen befragt wurde, 

dass  er  am  14.  Mai  2008  von  einer  Mitarbeiterin  des  BFM  in 
C._______ eingehend zu seinen Asylgründen angehört wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Befragungen  im  Wesent-
lichen geltend machte,  er  sei  eritreischer Staatsangehöriger  von der 
Ethnie der Tigrinya,

dass er von 1994 bis 1996 den obligatorischen Militärdienst geleistet 
habe und bei Ausbruch des Krieges zwischen Eritrea und Äthiopien im 
Mai 1998 erneut eingezogen worden sei,

dass er seit dem Jahre 2000 in D._______ stationiert gewesen sei, wo 
auch seine Frau und seine beiden Kinder gelebt hätten,

dass er immer wieder Schwierigkeiten mit seinem Vorgesetzten gehabt 
habe,

dass er als Angehöriger der Tigrinya-Untergruppe der Jeberti ständig 
beobachtet  und  als  Muslim  überdies  verdächtigt  worden  sei,  ein 
Jihadist zu sein, 

dass ihm zweimal kein Sold ausbezahlt  worden sei und er seit  2001 
keinen Urlaub mehr erhalten habe,

dass er sich im Oktober 2004 von der Truppe entfernt habe, obwohl er  
keine Erlaubnis erhalten habe, seinen im Sterben liegenden Vater zu 
besuchen,

dass er nach seiner Rückkehr zur Truppe einen Monat lang inhaftiert  
worden sei,

Seite 2

D-1770/2010

dass er im Januar 2005 erneut festgenommen worden sei, 

dass er während 40 Tagen festgehalten worden sei und man ihm vor-
geworfen habe,  Demonstrationen  zu veranstalten  sowie  Kontakte  zu 
Oppositionsgruppen zu pflegen,

dass er im Jahre 2006 trotz der Erkrankung seiner Tochter wiederum 
keinen Urlaub erhalten habe, und er überdies aufgefordert worden sei,  
die Offiziersschule zu absolvieren,

dass er daher am 12. Juli 2006 zusammen mit seiner Familie Eritrea in 
Richtung E._______ verlassen habe, 

dass er am 18. Dezember 2007 – unter Zurücklassung seiner Familie 
in  F._______  (E._______)  –  via  G._______  und  H._______  in  die 
Schweiz gereist sei,

dass der Beschwerdeführer den Schweizer Asylbehörden nebst seiner 
Identitätskarte  im  Original  Kopien  seines  Führerscheins,  seines 
Nachweises für den obligatorischen nationalen Dienst sowie eine Foto 
aus der Militärdienstzeit einreichte,

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 15. Februar 
2010  –  eröffnet  am  18.  Februar  2010  –  die  Flüchtlingseigenschaft 
gemäss  Art.  3  Abs.  1  und  2  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998 
(AsylG, SR 142.31)  zuerkannte, das Asylgesuch vom 14. April  2008 
jedoch  gestützt  auf  Art.  54  AsylG (subjektive  Nachfluchtgründe)  ab-
lehnte und die Wegweisung aus der Schweiz anordnete, 

dass  das BFM gleichzeitig  wegen Unzulässigkeit  des  Wegweisungs-
vollzugs die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers anordnete,

dass der Beschwerdeführer durch seine Vertreterin mit  Eingabe vom 
19. März 2010 gegen die Verfügung des BFM vom 15. Februar 2010 
Beschwerde einreichte und gleichzeitig um Gewährung der unentgelt -
lichen  Prozessführung  und  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses ersuchte, 

dass  zur  Untermauerung  der  gestellten  Anträge  –  auf  deren  Be-
gründung, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden 
Erwägungen  eingegangen  wird  –  eine  am  19.  März  2010  vom 
Kantonalen  Sozialdienst  I._______  ausgestellte 

Seite 3

D-1770/2010

Fürsorgeabhängigkeitsbestätigung  sowie  ein  Formular  des 
"Department  of  Government  Garages  Fuel  Commander"  samt 
Zustellcouvert zu den Akten gegeben wurden,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
26. März  2010  –  für  deren  ausführliche  Begründung  auf  die  Akten 
verwiesen  wird  –  die  Gesuche  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Prozessführung  (Art.  65  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 
172.021]) und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 
(Art. 63 Abs. 4 VwVG) abwies und dem Beschwerdeführer gleichzeitig 
zur  Bezahlung  eines  Kostenvorschusses  in  der  Höhe  von Fr. 600.-- 
eine  Frist  bis  zum  12.  April  2010  ansetzte,  verbunden  mit  der  An-
drohung,  bei  ungenutzter  Frist  werde auf  die  Beschwerde  nicht  ein-
getreten,

dass die  Rechtsvertreterin  des Beschwerdeführers  am 1. April  2010 
(Eingang beim Bundesverwaltungsgericht: 6. April 2010) eine teilweise 
Übersetzung des mit der Rechtsmitteleingabe vom 19. März 2010 zu 
den  Akten  gegebenen  Formulars  des  "Department  of  Government 
Garages Fuel  Commander"  einreichte und gleichzeitig  bemerkte,  mit 
dem  fraglichen  Dokument  werde  bewiesen,  dass  ihr  Mandant 
mindestens  vom 27.  März  2003  bis  August  2004  beim Militär  habe 
arbeiten müssen, 

dass der verlangte Kostenvorschuss am 9. April 2010 bezahlt wurde,

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM auf dem Gebiet des Asyls 
entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

Seite 4

D-1770/2010

dass  der  Beschwerdeführer  vor  der  Vorinstanz  am  Verfahren  teil -
genommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungs-
weise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde 
legitimiert ist (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG 
und Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art.  2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person  an-
erkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie 
zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität,  Zugehörig-
keit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen 
Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt ist oder begründete 
Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu  werden  (Art.  3  Abs. 1 
AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaub-
haft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

dass die Flüchtlingseigenschaft  glaubhaft  gemacht ist,  wenn die Be-
hörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für 
gegeben hält,

dass  Vorbringen  insbesondere  dann  unglaubhaft  sind,  wenn  sie  in 
wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich 
sind,  den  Tatsachen  nicht  entsprechen  oder  massgeblich  auf  ge-

Seite 5

D-1770/2010

fälschte  oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (Art.  7 
AsylG),

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zutreffend und mit 
hinreichender Begründung ausgeführt hat, weshalb die Vorbringen des 
Beschwerdeführers  den  Anforderungen  an  die  Glaubhaftigkeit  nicht 
standhielten,

dass zur Vermeidung von Wiederholungen vorab auf die ausführlichen 
Darlegungen in der  angefochtenen Verfügung vom 15. Februar  2010 
sowie  auf  die  Ausführungen in  der  Zwischenverfügung  des Bundes-
verwaltungsgerichts vom 26. März 2010 verwiesen werden kann,

dass das BFM in seiner angefochtenen Verfügung zu Recht feststellte, 
der  Beschwerdeführer  habe  wesentliche,  nicht  bloss  der 
Konkretisierung  bereits  geschilderter  Ereignisse  darstellende  Vor-
bringen (es sei ihm vorgeworfen worden, sich oppositionell betätigt zu 
haben; er sei wegen seiner Zugehörigkeit zu den Jeberti  ständig be-
obachtet und als Muslim verdächtigt worden, ein Jihadist zu sein; zu-
dem  hätte  er  die  Offiziersschule  absolvieren  müssen)  ohne 
zwingenden  Grund  erst  im  späteren  Verlauf  des  Verfahrens  geltend 
gemacht, 

dass  die  in  der  Beschwerdeschrift  (vgl. S. 4)  dazu abgegebene Be-
merkung,  der  Beschwerdeführer  habe  bei  der  Erstbefragung  nur 
rudimentär  erzählen  können,  nicht  zu  überzeugen  vermag,  zumal 
dieser dort ausdrücklich erklärte, keine weiteren Gründe vorbringen zu 
wollen (vgl. Vorakten A2 S. 6), 

dass der Beschwerdeführer überdies – wie in der angefochtenen Ver-
fügung  ebenfalls  zutreffend  bemerkt  wurde  –  im  Verlaufe  des  Ver-
fahrens zu wesentlichen Punkten (so etwa zum Grund für die zweite 
Festnahme)  unterschiedliche  Angaben  machte  und  er  diese  Un-
gereimtheiten auf entsprechende Nachfrage hin nicht auflösen konnte, 

dass  dem  auf  Beschwerdeebene  eingereichten  Formular  des 
"Department  of  Government  Garages  Fuel  Commander"  der  Bezug 
von Treibstoff vom 27. März 2004 bis zum 23. August 2004 entnommen 
werden kann, 

dass sich daraus – und ebenso wenig aus der am 1. April  2010 ein-
gereichten  teilweisen  deutschen  Übersetzung  dieses  Dokumentes  – 

Seite 6

D-1770/2010

jedoch noch keinerlei Hinweise auf die vom Beschwerdeführer geltend 
gemachten  Probleme,  insbesondere  auf  die  beiden  behaupteten  In-
haftierungen Ende des Jahres 2004 und anfangs des Jahres 2005 er -
geben, 

dass  dem  eingereichten  Formular  auch  nicht  entnommen  werden 
kann,  der  Beschwerdeführer habe zum Zeitpunkt  seiner  angeblichen 
Ausreise aus Eritrea (Juli 2006) noch Militärdienst geleistet, 

dass weder der in der Beschwerdeschrift (vgl. S. 4) angebrachte Hin -
weis, der Beschwerdeführer habe zwar keinen Beweis für die geltend 
gemachten Inhaftierungen und erlittenen Schikanen,  doch sei  "leicht 
nachvollziehbar, dass jemand in Eritrea von seiner ersten Inhaftierung 
an  bei  den  Behörden  aktenkundig  und  als  regierungsfeindlich  ver-
dächtigt  und  abgestempelt"  werde,  noch  die  in  der  Eingabe  vom 
1. April  2010  angebrachte  Behauptung,  kein  Eritreer  würde  "einen 
Beweis über seine Inhaftierung" erhalten, geeignet sind, die Zweifel an 
der Glaubhaftigkeit der Vorbringen zu beseitigen,

dass  die  Vorinstanz  im  Weiteren  zutreffend  feststellte,  der  Be-
schwerdeführer,  welcher  nachgewiesenermassen von 1994 bis  1996 
Militärdienst geleistet habe, sei nach wie vor im militärdiensttauglichen 
Alter und habe sein Heimatland illegal verlassen, weshalb er bei seiner 
Rückkehr mit einer sehr strengen Bestrafung rechnen müsse, und ihm 
in der Folge die Flüchtlingseigenschaft zuerkannte,

dass das BFM ebenfalls zutreffend feststellte, die flüchtlingsrelevanten 
Elemente seien erst mit der illegalen Ausreise aus Eritrea entstanden,

dass das BFM dem Beschwerdeführer daher zu Recht in Anwendung 
von Art.  54  AsylG (subjektive Nachfluchtgründe)  kein  Asyl  gewährte 
und ihn als Flüchtling in der Schweiz vorläufig aufnahm, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton,  welchem der  Be-
schwerdeführer  für  den  Aufenthalt  während  der  Dauer  des  Aufent-
haltes  zugewiesen  wurde  (I._______)  keine  Aufenthaltsbewilligung 
erteilt  hat (Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 
über  Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR  142.311])  und  der 
Beschwerdeführer zudem keinen Anspruch auf Erteilung einer solchen 
hat  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen 

Seite 7

D-1770/2010

Asylrekurskommission  [EMARK]  2001  Nr.  21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und zu bestätigen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  aufgrund  des  Vorliegens  subjektiver 
Nachfluchtgründe  gemäss  Art.  54  AsylG  Flüchtling  im  Sinne  des 
Asylgesetzes  ist  und  der  Vollzug  der  Wegweisung  daher  gemäss 
Art. 83 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) i.V.m. Art. 5 Abs. 1 
AsylG (Prinzip  des  flüchtlingsrechtlichen  Non-Refoulements),  Art.  25 
Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
vom 18. April 1999 (BV, SR 101)  und Art. 33 Abs. 1  des Abkommens 
vom 28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR 
0.142.30) nicht zulässig ist,

dass das BFM demnach zu Recht  die vorläufige Aufnahme des Be-
schwerdeführers in der Schweiz anordnete,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1 
VwVG) und mit dem am 9. April 2010 geleisteten Kostenvorschuss zu 
verrechnen sind.

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 8

D-1770/2010

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten,  bestimmt  auf  Fr. 600.--,  werden  dem  Be-
schwerdeführer  auferlegt  und  mit  dem  in  gleicher  Höhe  geleisteten 
Kostenvorschuss verrechnet. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers  (Einschreiben;  Bei-
lage:  Formular  des  "Department  of  Government  Garages  Fuel 
Commander"; über eine allfällige Rückgabe der bei der Vorinstanz 
eingereichten  Beweismittel  befindet  das  BFM  auf  entsprechende 
Anfrage)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 
Kurier; in Kopie)

- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Martin Zoller Kathrin Mangold Horni

Versand: 

Seite 9