# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 722abd82-4bcd-5487-b23d-c9c9f2cb917d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.10.2009 B-4931/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-4931-2009_2009-10-20.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-4931/2009
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  2 0 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Frank Seethaler; 
Gerichtsschreiberin Marion Spori.

X._______AG, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO,
Arbeitsmarkt / Arbeitslosenversicherung, 
Effingerstrasse 31, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Arbeitsmarktliche Massnahmen.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-4931/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung,

dass  die  Beschwerdeführerin  die  Verfügung  der  Vorinstanz  vom 
3. Juli 2009 mit Beschwerde vom 3. August 2009 beim Bundesverwal-
tungsgericht angefochten hat,

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 29. September 2009 auf ihren 
Entscheid vom 3. Juli 2009 zurückgekommen ist, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Beschwerdeführerin  am 
30. September 2009 ersuchte, bis zum 12. Oktober 2009 mitzuteilen, 
ob sie mit einer Abschreibung des Verfahrens (ohne Auferlegung von 
Verfahrenskosten, ohne Ausrichtung von Parteientschädigung) einver-
standen sei, wobei Stillschweigen als Einverständnis gelte,

dass  die  Beschwerdeführerin  hierzu  innert  der  gesetzten  Frist  nicht 
Stellung nahm, 

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  (VGG,  SR  173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Arbeitslosenversiche-
rung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind,

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 58 VwVG ihren ursprüngli-
chen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann,

dass die Beschwerdeinstanz die Behandlung der Beschwerde fortzu-
setzen hat, soweit diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht 
gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass die Vorinstanz beantragte, das Verfahren als erledigt abzuschrei-
ben,  und  die  Beschwerdeführerin  diesem Antrag  stillschweigend  zu-
stimmte,

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dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als  durch Wiedererwägung gegenstandslos  geworden abzuschreiben 
ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass  Vorinstanzen  oder  beschwerdeführenden  und  unterliegenden 
Bundesbehörden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  werden  (Art. 63 
Abs. 2 VwVG),

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind und 
keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 8 VGKE).

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Partei-
entschädigung  ausgerichtet.  Der  Beschwerdeführerin  wird  der  am 
11. August  2009  geleistete  Kostenvorschuss  in  Höhe  von  Fr. 5000.- 
nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils aus der Gerichtskasse zu-
rückerstattet.

3.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. Ref. SO Prävention 

(426.7/2005/04734)_SO009_ZE; Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Frank Seethaler Marion Spori

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind, soweit  sie die beschwerdeführende Partei  in Hän-
den hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 23. Oktober 2009

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