# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c965c93d-417a-57de-b5be-229982ebfafd
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.10.2023 RZ230012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RZ230012_2023-10-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RZ230012-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler  

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Hengartner 

Beschluss und Urteil vom 24. Oktober 2023 

 

in Sachen 
 

1. A._____,  
2. B._____,  
3. C._____,  
Kläger und Beschwerdeführer 
 

1, 2, 3 vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____,  

2, 3 vertreten durch Inhaber der elterlichen Sorge A._____, 
 

gegen 
 

D._____,  
Beklagte und Beschwerdegegnerin 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Unterhalt und weitere Kinderbelange (vorsorgliche Massnahmen) 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 
Verfahren am Bezirksgericht Uster vom 24. August 2023 (FK230014-I) 
 

- 2 - 

 
Erwägungen: 

1.1. Der Kläger 1 und Beschwerdeführer 1 (fortan Kläger 1) und die Beklag-

te und Beschwerdegegnerin (fortan Beklagte) sind die nicht verheirateten Eltern 

von B._____, geboren am tt.mm.2019, und C._____, geboren am tt.mm.2020 

(Kläger und Beschwerdeführer 2 und 3). Am 7. Juli 2023 erteilte der Kläger 1 

schriftlich seine Einwilligung zur Ausreise der Beklagten mit B._____ und C._____ 

im Sommer 2023 nach Deutschland (Urk. 7/41/2). Am 23. Juli 2023 verliess die 

Beklagte mit den Kindern die Schweiz (Urk. 2 S. 8). Der Kläger 1 machte vor Vor-

instanz unter anderem geltend, seine Einwilligung anlässlich eines Gesprächs mit 

der Beklagten am 22. Juli 2023 widerrufen zu haben (Urk. 7/47 Rz. 13). 

1.2. Mit Eingabe vom 28. Juli 2023 machten die Kläger eine Klage betref-

fend Kinderunterhalt sowie weitere Kinderbelange bei der Vorinstanz anhängig 

und beantragten den Erlass vorsorglicher Massnahmen. Zudem stellten sie ein 

Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses bzw. (in Bezug auf die 

Kläger 2 und 3 eventualiter) unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 7/1). Mit Verfügun-

gen vom 24. August 2023 wies die Vorinstanz sowohl das Gesuch um Erlass vor-

sorglicher Massnahmen wie auch die Gesuche um Prozesskostenvorschuss und 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab (Urk. 57 S. 16 f. = Urk. 2 

S. 16 f.). 

1.3. Gegen die Verfügung betreffend Prozesskostenvorschuss und unent-

geltliche Rechtspflege erhoben die Kläger mit Eingabe vom 15. September 2023 

fristgerecht (Urk. 58 und Art. 321 Abs. 2 ZPO) Beschwerde mit den folgenden An-

trägen (Urk. 1 S. 3 f.): 

1. In Gutheissung der vorliegenden Beschwerde seien die Disposi-
tivziffern 1, 2 und 3 der Verfügung des Bezirksgerichts Uster vom 
24. August 2023 (FK230014) aufzuheben und: 

 – Es die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, den Klägern 2 
und 3 einen Prozesskostenvorschuss in der Höhe von 
einstweilen CHF 5'000.00 zu bezahlen. 

 – Es sei dem Beschwerdeführer 1 die unentgeltliche Rechts-
pflege zu gewähren und ihm in der Person von Rechtsan-
wältin MLaw X._____ eine unentgeltliche Rechtsbeiständin 
zu bestellen. 

- 3 - 

 Eventualiter seien in Gutheissung der vorliegenden Beschwerde 
die Dispositivziffern 1, 2 und 3 der Verfügung des Bezirksgerichts 
Uster vom 24. August 2023 (FK230014) aufzuheben und: 

 – Es sei der Antrag auf Verpflichtung der Beschwerdegegnerin 
zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses abzuweisen. 

 – Es sei den Beschwerdeführern 2 und 3 die unentgeltliche 
Rechtspflege zu gewähren und ihnen in der Person von 
Rechtsanwältin MLaw X._____ eine unentgeltliche Rechts-
beiständin zu bestellen. 

 – Es sei dem Beschwerdeführer 1 die unentgeltliche Rechts-
pflege zu gewähren und ihm in der Person von Rechtsan-
wältin MLaw X._____ eine unentgeltliche Rechtsbeiständin 
zu bestellen. 

 Subeventualiter seien in Gutheissung der vorliegenden Be-
schwerde die Dispositivziffern 1, 2 und 3 der Verfügung des Be-
zirksgerichts Uster vom 24. August 2023 (FK230014) aufzuheben 
und die Angelegenheit sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen. 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MwSt. 
zulasten der Beschwerdegegnerin. 

3. Es seien die Akten aus dem Verfahren FK230014) vor dem Be-
zirksgericht Uster beizuziehen. 

4. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, den Beschwerdefüh-
rern 2 und 3 einen Prozesskostenvorschuss in der Höhe von 
einstweilen CHF 3'000.00 zu bezahlen. 

 Eventualiter sei den Beschwerdeführern 2 und 3 für das vorlie-
gende Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu 
gewähren und ihnen in der Person der Unterzeichnenden, resp. 
Rechtsanwältin MLaw X._____ eine unentgeltliche Rechtsbei-
ständin zu bestellen. 

5. Es sei dem Beschwerdeführer 1 die unentgeltliche Rechtspflege 
zu gewähren und ihm in der Person der Unterzeichnenden, resp. 
Rechtsanwältin MLaw X._____ eine unentgeltliche Rechtsbei-
ständin zu bestellen." 

1.4. Mit Eingabe vom 18. Oktober 2023 reichten die Kläger eine Novenein-

gabe ein (Urk. 10). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (Urk. 7/1-73). 

Da sich die Beschwerde sogleich als offensichtlich unbegründet erweist, kann auf 

weitere Prozesshandlungen verzichtet werden (Art. 322 Abs. 1 ZPO).  

2. Die Vorinstanz erwog, gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sei 

eine Zustimmungserklärung nach Art. 301a ZGB unwiderruflich. Der Kläger ziehe 

- 4 - 

einen Vergleich zum Verlöbnis, welches keinen Anspruch auf Heirat gebe und je-

derzeit widerrufen werden könne. Er behaupte zusammenfassend sinngemäss, 

dass dies analog für die durch ihn abgegebene Zustimmungserklärung zum Auf-

enthaltswechsel der Kinder nach Art. 301a ZGB gelte und diese keinen Anspruch 

auf einen tatsächlichen Aufenthaltswechsel begründe, sofern sie vor dem Aufent-

haltswechsel widerrufen werde. Dieser Vergleich hinke. Dadurch würden Kinder 

zum Spielball der Eltern und ein Elternteil würde faktisch das alleinige Recht auf 

Bestimmung des Aufenthaltsortes des Kindes erhalten, da ihm auch nach bereits 

erteilter Zustimmung ein jederzeitiges Vetorecht zukommen würde und er faktisch 

den Aufenthaltswechsel einseitig verhindern könne, obwohl diesem ein gemein-

samer Entscheid der Eltern zugrunde liege. Weiter sei auch zu beachten, dass ein 

entsprechender gemeinsamer Entscheid der Eltern umfangreiche Vorbereitungen 

und teilweise unwiderrufliche Fakten (Wohnungskündigung) schaffe. Damit würde 

ein jederzeitiges Widerrufsrecht der Zustimmung vor vollzogenem Aufenthalts-

wechsel der ratio legis dieser Bestimmung zuwiderlaufen, sie gerade zu untergra-

ben. Somit sei der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ohne Weiteres zu folgen 

und die Zustimmungserklärung als unwiderruflich zu betrachten. Der Kläger habe 

demnach seine bereits abgegebene Zustimmung zum Aufenthaltswechsel nicht 

widerrufen können, weshalb eine gültige Zustimmungserklärung des Klägers nach 

Art. 301a ZGB zum Aufenthaltswechsel vorliege (Urk. 2 S. 12). Zum Gesuch um 

Prozesskostenvorschuss bzw. unentgeltliche Rechtspflege erwog die Vorinstanz, 

da es sich bei den Klägern 2 und 3 um mittellose Kleinkinder handle, würden 

ihnen praxisgemäss keine Prozesskosten auferlegt. Deshalb seien sowohl das 

Gesuch um Leistung eines Prozesskostenvorschusses als auch das Gesuch um 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege als gegenstandslos geworden ab-

zuschreiben. Vor dem Hintergrund der obigen Erwägungen sei das von den Klä-

gern angestrebte Verfahren als aussichtlos zu betrachten, weshalb auch das Ge-

such des Klägers 1 um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen sei (Urk. 2 

S. 15 f.). 

3. Die Kläger rügen, die Vorinstanz habe ihre materiellen Anträge fast 

ausschliesslich gestützt auf den aus ihrer Sicht einschlägigen Bundesgerichtsent-

scheid 5A_293/2016 abgewiesen. Bei diesem nicht publizierten Entscheid handle 

- 5 - 

es sich um den bislang einzigen Entscheid, welcher sich dieser Thematik am 

Rande widme. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz habe das Bundesge-

richt nicht die absolute Unwiderrufbarkeit der Zustimmung gemäss Art. 301a ZGB 

erklärt, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass es sich bei der Zustimmungs-

erklärung um eine Gestaltungserklärung handle, welche grundsätzlich unwiderruf-

lich sei. Dass Gestaltungserklärungen unter gewissen Umständen widerrufbar 

seien, habe das Bundesgericht mehrfach festgehalten (Urk. 1 Rz. 13). Die Geset-

zesauslegung der Vorinstanz sei unhaltbar. Gestützt auf die bundesgerichtliche 

Rechtsprechung wäre eine sorgfältige Abwägung vorzunehmen gewesen und erst 

danach hätte entschieden werden können, ob die Zustimmung im vorliegenden 

Fall widerrufbar gewesen sei. Es könne jedenfalls nicht davon gesprochen wer-

den, dass zur Widerrufbarkeit einer Zustimmung gemäss Art. 301a ZGB eine ge-

festigte bundesgerichtliche Rechtsprechung existiere und erst recht nicht davon, 

dass sich das Bundesgericht dafür ausgesprochen habe, dass die Zustimmung in 

jedem Fall unwiderruflich sei (Urk. 1 Rz. 14). Der Vorinstanz hätten zudem spä-

testens am 16. August 2023 sämtliche Akten vorgelegen, weshalb sie gemäss ih-

rer Argumentation bereits zu diesem Zeitpunkt von der Aussichtslosigkeit der klä-

gerischen Anträge hätte ausgehen müssen. Indem die Vorinstanz trotzdem eine 

kostenintensive Verhandlung durchgeführt habe, habe sie Treu und Glauben ver-

letzt (Urk. 1 Rz. 15).  

4.1. Dass es sich bei der Zustimmungserklärung gemäss Art. 301a ZGB um 

eine Gestaltungserklärung handelt, bestreiten die Kläger nicht, ebenso wenig, 

dass Gestaltungserklärungen im Grundsatz unwiderruflich sind. Hierzu existiert 

auch eine gefestigte bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 136 III 273 E.2.2.; 

128 III 70 E. 2; 126 III 230 E. 7; 123 III 16 E. 4b; 109 II 319 E. 4b; BGer 

5A_306/2018 vom 29. Januar 2019, E. 5.3.2.). Dass es Ausnahmen von diesem 

Grundsatz gibt, trifft zwar zu (siehe BGE 128 III 70 E. 2; Mohasseb/von der Chro-

ne, Widerrufbarkeit der Gestaltungsrechte , Bundesgerichtsurteil 4A_306/2018 

vom 29. Januar 2019, in: SZW 2019 S. 428–435, S. 435). Die Kläger behaupten 

indes nicht und legen auch nicht dar, dass eine solche Ausnahme im vorliegen-

den Fall gegeben sei respektive dass eine allfälligerweise vorzunehmende Inte-

ressenabwägung (so Urk. 1 Rz. 14) zu ihren Gunsten ausgefallen wäre. Mit der 

- 6 - 

blossen (zwar zutreffenden) Behauptung, dass es Ausnahmen vom Grundsatz 

der Unwiderruflichkeit von Gestaltungserklärungen gibt, ist die fehlende Aus-

sichtslosigkeit der klägerischen Anträge im vorliegenden Fall jedenfalls nicht 

glaubhaft gemacht. Die Ausführungen der Kläger vermögen den vorinstanzlichen 

Entscheid nach dem Gesagten nicht als falsch erscheinen lassen. Auf die Ausfüh-

rungen in der Eingabe vom 18. Oktober 2023 ist nicht weiter einzugehen, da No-

ven im Beschwerdeverfahren nicht zulässig sind (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

4.2. Ebenso wenig können die Kläger Ansprüche daraus ableiten, dass die 

Vorinstanz die Gesuche um Prozesskostenvorschuss bzw. unentgeltliche Rechts-

pflege erst nach Durchführung der Verhandlung betreffend vorsorgliche Mass-

nahmen (Urk. 7/45) abwies. Zwar sind Gesuche um Prozesskostenvorschuss 

bzw. unentgeltliche Rechtspflege – sofern im Anschluss an das Gesuch weitere 

Verfahrensschritte erfolgen – unmittelbar nach der Stellung des Gesuchs (bzw. im 

Falle des Prozesskostenvorschusses nach Eingang der Stellungnahme der ge-

suchsgegnerischen Partei) zu entscheiden. Damit kann sich die gesuchstellende 

Partei im Falle eines ablehnenden Entscheids dafür entscheiden, den Prozess 

nicht mehr weiterzuführen, um weitere Kosten zu vermeiden (KUKO ZPO-Jent-

Sørensen, Art. 119 N 6; Emmel, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger ZPO 

Komm., Art. 119 N 14; BK ZPO-Bühler, Art. 119 N 55; BGer 4A_20/2011 vom 

11. April 2011, E. 7.2.2; OGer ZH RU170071 vom 20.12.2017, E. 3.3.2.). Eine 

Verletzung der Pflicht zur zeitnahen Entscheidung führt jedoch nicht unbesehen 

zur Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege trotz fehlender Aussichtslosig-

keit (BK ZPO-Bühler, Art. 119 N 56a), sondern allenfalls zur Übernahme der Kos-

ten, die bei rechtzeitiger Entscheidung nicht entstanden wären, da die gesuchstel-

lende Partei ihr Begehren zurückgezogen hätte. Die Kläger machen jedoch nicht 

geltend, dass sie ihr Begehren zurückgezogen oder sich nicht mehr weiter hätten 

anwaltlich vertreten lassen und daher die Kosten der Verhandlung nicht angefal-

len wären, wenn sie vor der Verhandlung Kenntnis vom ablehnenden Entscheid 

betreffend Prozesskostenvorschuss und unentgeltliche Rechtspflege gehabt hät-

ten. Die Beschwerde erweist sich daher insgesamt als unbegründet und ist abzu-

weisen.  

- 7 - 

5. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren sind in Anwendung von § 5 

Abs. 1, § 8 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG auf Fr. 1'200.– festzusetzen 

und – da Kinder praxisgemäss keine Kosten zu tragen haben –, dem Kläger 1 

aufzuerlegen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen, aufseiten der 

Kläger aufgrund ihres Unterliegens und aufseiten der Beklagten mangels erhebli-

cher Umtriebe. Da sich die Beschwerde – wie vorstehend dargelegt wurde – als 

aussichtlos erweist, sind auch die Gesuche um Leistung eines Prozesskostenvor-

schusses, eventualiter unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren 

abzuweisen. 

Es wird beschlossen: 

1. Die Gesuche der Kläger 1-3 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspfle-

ge werden abgewiesen. 

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Er-

kenntnis. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gesuche der Kläger 2 und 3 um Leistung eines Prozesskostenvor-

schusses durch die Beklagte werden abgewiesen. 

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt. 

4. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger 1 aufer-

legt. 

5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.  

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage eines 

Doppels von Urk. 1, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

- 8 - 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG und ein Entscheid über 
vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. Es handelt sich um eine nicht 
vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine 
aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 24. Oktober 2023 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw L. Hengartner 
versandt am: 
lm 

	Beschluss und Urteil vom 24. Oktober 2023
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Die Gesuche der Kläger 1-3 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege werden abgewiesen.
	2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Erkenntnis.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gesuche der Kläger 2 und 3 um Leistung eines Prozesskostenvorschusses durch die Beklagte werden abgewiesen.
	3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt.
	4. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden dem Kläger 1 auferlegt.
	5. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage eines Doppels von Urk. 1, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...