# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 27f442b6-701d-5974-b83a-2d11a59b840d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.12.2018 100 2018 272
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2018-272_2018-12-17.pdf

## Full Text

100.2018.272U
ARB/SBE/ROS

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 17. Dezember 2018

Verwaltungsrichterin Arn De Rosa
Gerichtsschreiberin Streun

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Einwohnergemeinde B.________
Beschwerdegegnerin

und

Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland
Poststrasse 25, 3071 Ostermundigen

betreffend Sozialhilfe; Rückerstattung von wirtschaftlicher Hilfe; Eintragung 
einer Namensänderung (Entscheid des Regierungsstatthalteramts Bern-
Mittelland vom 3. August 2018; shbv 24/2018)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17.12.2018, Nr. 100.2018.272U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________, geb. … 1971, ukrainische Staatsangehörige, wurde von Juli 
2011 bis März 2012 durch die Einwohnergemeinde (EG) B.________ wirt-
schaftlich unterstützt. Mit Entscheid vom 24. Juli 2013 bestätigte die 
Regierungsstatthalter-Stellvertreterin des Verwaltungskreises Bern-Mittel-
land, dass sie die bezogene wirtschaftliche Hilfe in der Höhe von 
Fr. 14'059.55 (zuzüglich Zins zu 3 % auf dem Betrag von Fr. 10'764.90) zu-
rückzuerstatten habe. Die monatlichen Teilzahlungen setzte die 
EG B.________ mit Schreiben vom 23. Januar 2014 auf Fr. 50.-- fest. Am 
19. März 2018 teilte A.________ der Gemeinde mit, dass es ihr nicht mehr 
möglich sei, Rückzahlungen zu leisten und stellte ab April 2018 die 
Zahlungen ein. Sie verlangte zudem, dass die Gemeinde ihren Namen in 
den amtlichen Registern an die mit Verfügung des Zivilstands- und Bürger-
rechtsdiensts vom 18. September 2017 vorgenommene und der Gemeinde 
bereits bekannt gegebene Namensänderung anpasse. Nachdem die Ge-
meinde A.________ aufgefordert hatte, ihre finanzielle Situation darzulegen 
und ihr mitgeteilt hatte, dass ihr Name amtlich noch nicht geändert worden 
sei, lehnte die Gemeinde mit Schreiben vom 26. April 2018 eine Stundung 
bzw. Anpassung der monatlichen Teilbeträge ab. Betreffend die Namens-
änderung brachte sie zum Ausdruck, dass sie in der Sache einstweilen 
nichts unternehmen werde. 

B.

Am 2. Mai 2018 gelangte A.________ an das Regierungsstatthalteramt 
(RSA) Bern-Mittelland. Sie erklärte sich nicht damit einverstanden, dass die 
Einwohnerdienste der Gemeinde die Namensänderung von der Vorlage 
eines auf den neuen Namen lautenden ukrainischen Reisepasses abhän-
gig machten und beantragte, die Gemeinde sei zu verpflichten, sie mit kor-
rektem Namen ins Einwohnerregister einzutragen. Zugleich reichte 
A.________ Beschwerde gegen den abschlägigen Entscheid betreffend 
den nachträglichen Verzicht auf Rückerstattung bzw. Stundung oder 

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Änderung der monatlichen Teilzahlungen ein. Die Regierungsstatthalter-
Stellvertreterin erachtete das Schreiben der EG B.________ vom 26. April 
2018 als taugliches Anfechtungsobjekt, trat aber mit Entscheid vom 
3. August 2018 auf die Beschwerde insoweit nicht ein, als sie darin ein 
Gesuch um Revision ihres eigenen Entscheids vom 24. Juli 2013 erkannte 
und wies die Beschwerde im Übrigen ab. In Ziffer 3 des Dispositivs stellte 
sie fest, dass «bezüglich der Namensführung der Beschwerdeführerin im 
Einwohnerregister der Einwohnergemeinde B.________ ein aufsichts-
rechtliches Verfahren» geführt werde.

C.

Am 23. August 2018 hat A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde er-
hoben. Sie beantragt sinngemäss, der vorinstanzliche Entscheid sei aufzu-
heben und es sei auf die Rückerstattung der Sozialhilfe zu verzichten; die 
Gemeinde sei zudem anzuweisen, die Namensänderung in den amtlichen 
Registern vorzunehmen. 

Die EG B.________ hat mit Eingabe vom 3. September 2018 mitgeteilt, 
dass sie auf eine Beschwerdeantwort verzichte. Das RSA hat am 
20. September 2018 ebenfalls auf eine Vernehmlassung verzichtet und 
darauf hingewiesen, dass das aufsichtsrechtliche Verfahren noch hängig 
sei.

Am 5. Oktober 2018 hat sich die Beschwerdeführerin erneut vernehmen 
lassen und am 2. November 2018 unaufgefordert weitere Unterlagen ein-
gereicht. 

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde be-
treffend die Rückerstattung der Sozialhilfe als letzte kantonale Instanz ge-
mäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. 
auch Art. 52 Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 2001 über die öffentliche 
Sozialhilfe [Sozialhilfegesetz, SHG; BSG 860.1]). Weiter beurteilt es als 
letzte kantonale Instanz u.a. Beschwerden gegen Verfügungen und Ent-
scheide, die sich auf öffentliches Recht stützen (Art. 74 Abs. 1 VRPG). Hin-
sichtlich der Eintragung der Namensänderung kommt der Ausschlussgrund 
gemäss Art. 77 Bst. f VRPG i.V.m. Art. 72 Abs. 2 Bst. b Ziff. 2 des Bundes-
gesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsge-
setz, BGG; SR 173.110) nicht zur Anwendung (vgl. BGer 2C_341/2016 
vom 3.10.2016 E. 1).

1.2 Die Vorinstanz hat die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2. Mai 
2018 hinsichtlich der Namensführung als blosse aufsichtsrechtliche An-
zeige entgegengenommen und damit trotz fehlender Anordnung im Dispo-
sitiv zu verstehen gegeben, dass sie insoweit auf die Beschwerde nicht ein-
tritt. Es liegt diesbezüglich ein Nichteintretensentscheid und mithin ein be-
schwerdefähiges Anfechtungsobjekt vor (vgl. BGE 135 I 265 E. 3.4, 
128 II 156 E. 1a, 104 Ib 239 E. 3; BVR 2006 S. 481 E. 1.1). Das Verfahren 
ist indes auf die Frage begrenzt, ob die Vorinstanz die Eintretensvoraus-
setzungen zu Recht verneint hat (statt vieler BVR 2017 S. 459 E. 2.3 mit 
weiteren Hinweisen; Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum berni-
schen VRPG, 1997, Art. 51 N. 14, Art. 84 N. 4). Soweit die Beschwerdefüh-
rerin beantragt, die Gemeinde sei anzuweisen, die Namensänderung im 
Einwohnerregister vorzunehmen, ist auf die Beschwerde daher nicht einzu-
treten.

1.3 Die Beschwerdebefugnis ergibt sich betreffend die Namensände-
rung unmittelbar aus dem negativen Prozessentscheid (vgl. BVR 2015 
S. 301 [VGE 2014/130/131 vom 8.1.2015] nicht publ. E. 1.1, 2013 S. 536 
E. 1.1, 2012 S. 225 E. 1.2, 2006 S. 481 E. 1.2; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 

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a.a.O., Art. 79 N. 3, Art. 65 N. 6). Was die Abweisung des beantragten Ver-
zichts auf Rückerstattung der Sozialhilfe anbelangt (Dispositiv Ziff. 1), ist 
die Beschwerdeführerin durch den Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde ist grundsätzlich einzutreten. Nicht einzutreten wäre auf die Be-
schwerde, soweit sie sich auch gegen das Nichteintreten auf ein (allfällig 
gestelltes) Revisionsgesuch (Dispositiv Ziff. 2) richten sollte. Diesbezüglich 
würde die Beschwerde den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht 
genügen (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 Abs. 2 VRPG; vgl. 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 32 N. 14; vgl. auch BVR 2006 
S. 470 E. 2.4). 

1.4 Beschwerden gegen Nichteintretensverfügungen oder -entscheide 
sind einzelrichterlich zu beurteilen (Art. 57 Abs. 2 Bst. c des Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]; BVR 2011 S. 498, nicht publ. E. 1.3 
[VGE 2010/495 vom 19.5.2011]; Praxisfestlegung der erweiterten verwal-
tungsrechtlichen Abteilungskonferenz vom 29.11.2010). Ebenfalls als Ein-
zelrichterin oder als Einzelrichter beurteilen die Mitglieder des Verwaltungs-
gerichts Beschwerden, deren Streitwert Fr. 20'000.-- nicht erreicht (Art. 57 
Abs. 1 GSOG). Umstritten ist vorliegend die Rückerstattung der Sozialhilfe, 
wobei ein Betrag von (noch) Fr. 11'539.55 in Frage steht. Der Streitwert 
liegt demnach unter Fr. 20'000.--, weshalb die Sache einzelrichterlich zu 
behandeln ist.

1.5 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2. 

Die Beschwerdeführerin beanstandet zunächst, das Regierungsstatthalter-
amt habe sich im angefochtenen Entscheid mit der Frage der Namensfüh-
rung in den amtlichen Registern nicht auseinandergesetzt. Damit rügt sie 
sinngemäss eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 der Bundes-

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verfassung [BV; SR 101], Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern 
[KV; BSG 101.1] und Art. 21 ff. VRPG). 

2.1 Das rechtliche Gehör verlangt, dass die Behörden die Vorbringen 
der in ihrer Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in 
der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Pflicht der Behörden, 
ihren Entscheid zu begründen (vgl. auch Art. 52 Abs. 1 Bst. b VRPG). Die 
Begründung muss zumindest so abgefasst sein, dass die Betroffenen die 
Verfügung oder den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kön-
nen. Dies bedingt, dass wenigstens kurz die Überlegungen genannt wer-
den, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Ent-
scheid stützt (statt vieler BGE 142 II 154 E. 4.2 [Pra 105/2016 Nr. 98]), 
134 I 83 E. 4.1; BVR 2018 S. 341 E. 3.4.2, 2016 S. 402 E. 6.2). Eine for-
melle Rechtsverweigerung und damit auch eine Gehörsverletzung liegt vor, 
wenn es eine Behörde ausdrücklich ablehnt oder stillschweigend unter-
lässt, eine Entscheidung zu treffen, obwohl sie dazu verpflichtet wäre 
(Art. 49 Abs. 2 VRPG; BGE 142 II 154 E. 4.2 [Pra 105/2016 Nr. 98], 135 I 6 
E. 2.1; BVR 2015 S. 234 E. 3.2, 2011 S. 564 E. 2.2, 2008 S. 523 E. 2.1).

2.2 Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 2. Mai 2018 an das RSA 
trägt zwar den Titel «Beschwerde gegen Rückerstattung der Sozialhilfe 
B.________». Darin gibt die Beschwerdeführerin aber unmissverständlich 
zu verstehen, dass sie auch um Rechtsschutz gegen die Weigerung der 
Gemeinde ersucht, die Namensänderung in den Einwohnerregistern vorzu-
nehmen und eine förmliche Beurteilung durch die Vorinstanz anstrebt (vgl. 
vorne Bst. B). Unter diesen Umständen hätte sich das RSA nicht darauf be-
schränken dürfen, die Eingabe als blosse aufsichtsrechtliche Anzeige ent-
gegenzunehmen. Soweit es der Ansicht ist, für eine Behandlung der Ange-
legenheit in einem Beschwerdeverfahren mangle es an den nötigen 
Prozess- bzw. Sachurteilsvoraussetzungen, hätte es einen förmlichen Ent-
scheid fällen müssen (vgl. BGE 130 II 521 E. 2.5; BGer 1C_165/2009 vom 
3.11.2009 E. 2.2). Indem sich die Vorinstanz mit dem Begehren der Be-
schwerdeführerin im angefochtenen Entscheid mit keinem Wort auseinan-
der gesetzt hat, hat sie demnach den Gehörsanspruch der Beschwerdefüh-
rerin verletzt und eine formelle Rechtsverweigerung begangen (vgl. statt 

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vieler BGE 135 I 6 E. 2.1; BVR 2015 S. 234 E. 3.2, 2011 S. 564 E. 2.2, 
2008 S. 523 E. 2.1; Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 49 N. 64). 

2.3 Die Beschwerde erweist sich daher insoweit als begründet und ist 
dahingehend gutzuheissen, dass der angefochtene Entscheid soweit die 
Eintragung der Namensänderung betreffend aufgehoben und die Sache zur 
Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz zu-
rückgewiesen wird. 

3. 

Die Beschwerdeführerin rügt weiter, ihrem Begehren auf nachträglichen 
Verzicht auf Rückzahlung bzw. Stundung oder Änderung der monatlichen 
Rückzahlungsraten sei zu Unrecht nicht entsprochen worden.

3.1 Nach Art. 40 ff. SHG sind Personen, die wirtschaftliche Hilfe be-
zogen haben, unter bestimmten Voraussetzungen zur Rückerstattung ver-
pflichtet. Der Sozialdienst, der die wirtschaftliche Hilfe gewährt hat, klärt die 
Voraussetzungen für die Rückerstattung ab (Art. 44 Abs. 1 SHG). Sind 
diese Voraussetzungen erfüllt, ist der Sozialdienst verpflichtet, den Rücker-
stattungsanspruch geltend zu machen. Er trifft mit der pflichtigen Person 
nach Möglichkeit eine Vereinbarung über die Rückerstattungsmodalitäten 
(Abs. 2). Kommt keine Vereinbarung zu Stande, verfügt der Sozialdienst 
die Rückerstattung (Abs. 3). Gemäss Art. 43 Abs. 3 SHG kann auf Antrag 
hin in Härtefällen auf eine Rückerstattung ganz oder teilweise verzichtet 
werden. Nach der Gerichtspraxis liegt ein Härtefall vor, wenn es unter Be-
rücksichtigung der persönlichen und finanziellen Situation der oder des Be-
troffenen nicht sinnvoll und zumutbar ist, an der Bezahlung der Rück-
forderung festzuhalten; dies hängt unter anderem davon ab, ob Zahlungs-
modalitäten gefunden werden, welche die Rückerstattung in betraglicher 
und zeitlicher Hinsicht als tragbar erscheinen lassen. Im Übrigen ist unter 
Billigkeitsaspekten auch das Verhalten der Leistungsempfängerinnen und -
empfänger zu würdigen (BVR 2008 S. 266 E. 5.2 ff.; vgl. auch BVR 2011 
S. 458 E. 7.5, 2009 S. 273 E. 4.2).

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3.2 Die Vorinstanz hat erwogen, die Rückzahlungsmodalitäten, wonach 
die Beschwerdeführerin bis zur Tilgung der Schuld monatlich einen Betrag 
von Fr. 50.-- zurückzubezahlen habe, könnten mangels (vollständiger) An-
gaben bzw. Unterlagen zu ihren finanziellen Verhältnissen nicht überprüft 
werden. Da die eingereichten Dokumente kein ausreichendes Bild über die 
finanzielle Lage der Beschwerdeführerin vermittelten, habe die Gemeinde 
zu Recht abgelehnt, die Rückzahlungsmodalitäten zu ändern (angefochte-
ner Entscheid Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern 
diese Beurteilung rechtsfehlerhaft ist. Die Gemeinde hatte sie mit E-Mail 
vom 23. März 2018 ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Rückzah-
lungsmodalitäten erst überprüft werden könnten, wenn sie alle verlangten 
Unterlagen (Lohnabrechnung oder Belege über anderweitige Einnahmen, 
Kopie Mietvertrag, Kopie Krankenkassenprämien, Kopien über weitere mo-
natliche Auslagen) beigebracht habe, und ihr mehrfach mitgeteilt, dass die 
Anmeldung beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Be-
urteilung ihrer finanziellen Lage nicht ausreiche (E-Mails vom 23. sowie 
26.3.2018, Schreiben vom 23.4.2018, E-Mail vom 4.5.2018 [in act. 4A]). 
Dennoch hat die Beschwerdeführerin bis zum heutigen Zeitpunkt keine 
aussagekräftigen Unterlagen über ihre Einkünfte und Auslagen eingereicht. 
Mit dem blossen Vorbringen, dass es ihr wegen des Verlusts ihrer Arbeits-
stelle bzw. mangels Einkommens nicht möglich sei, die Rückzahlungen 
vorzunehmen, vermag sie ihrer Pflicht zur Mitwirkung bei der Abklärung 
ihrer finanziellen Verhältnisse nicht nachzukommen (vgl. Art. 28 Abs. 1 
SHG). Die Vorinstanz hat damit zutreffend geschlossen, es sei nicht er-
stellt, dass die Rückzahlung von Fr. 50.-- monatlich für die Beschwerdefüh-
rerin nicht tragbar sei. Soweit das Begehren der Beschwerdeführerin als 
sinngemässer Antrag auf Befreiung von der Rückerstattungspflicht zu ver-
stehen war bzw. sie einen Härtefall hat geltend machen wollen (vgl. Art. 43 
Abs. 3 SHG), hängt das Vorliegen eines solchen ebenfalls davon ab, ob 
Modalitäten gefunden werden, welche die Rückerstattung als tragbar er-
scheinen lassen (vgl. vorne  E. 3.1). Es kann insoweit auf das bereits Ge-
sagte verwiesen werden. 

3.3 Die Beschwerde erweist sich damit hinsichtlich der Rückerstattung 
der Sozialhilfe als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist (vgl. vorne 
E. 1.2).

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4.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens dringt die Beschwerdeführerin mit 
ihrem Rechtsmittel nur teilweise durch. Nach neuerer Praxis des Verwal-
tungsgerichts ist sie insoweit im Kostenpunkt als obsiegend zu betrachten, 
da hier nicht auszuschliessen ist, dass die infolge Rückweisung vorzu-
nehmende Neubeurteilung durch die Vorinstanz noch zu einer vollständi-
gen Gutheissung ihres Begehrens führen kann (BVR 2016 S. 222 E. 4.1). 
Im Weiteren werden in den Verfahren vor den Sozialdiensten und den Be-
schwerdeinstanzen vorbehältlich mutwilliger oder leichtfertiger Prozess-
führung keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 53 SHG). 

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des RSA 
vom 3. August 2018 wird in Bezug auf die Namensführung in den amt-
lichen Registern der Gemeinde (Ziff. 3 des Urteilsdispositivs) aufge-
hoben und die Sache in diesem Punkt zur neuen Entscheidung im Sinn 
der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. Im Übrigen wird die 
Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch Parteikosten gespro-
chen.

3. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- der Einwohnergemeinde B.________ (Beilage: Eingabe der 

Beschwerdeführerin vom 2.11.2018)
- dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland (Beilage: Eingabe der 

Beschwerdeführerin vom 2.11.2018)

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann soweit die Namensführung in den amtlichen Registern 
betreffend innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 
90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; 
SR 173.110) geführt werden. Soweit die Rückerstattung der Sozialhilfe betreffend 
kann gegen dieses Urteil innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele-
genheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. BGG geführt werden.