# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f1e2e14f-d2ba-5e23-a505-94fd07dd8b1d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.05.2008 D-3119/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3119-2008_2008-05-19.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3119/2008
law/mah
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard, 
Gerichtsschreiberin Sarah Mathys.

A._______, geboren (...), Russland,
vertreten durch Felicity Oliver,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 2. Mai 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3119/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer – eigenen Angaben zufolge ein in Nordos-
setien  geborener  und  in  Südossetien  aufgewachsener  russischer 
Staatsangehöriger  –  sein  Heimatland  am 24. Januar  2008  per  LKW 
verliess und schliesslich am 31. Januar 2008 in die Schweiz gelangte, 
wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass  das  BFM  am  19. Februar  2008  im  Empfangs-  und 
Verfahrenszentrum (EVZ) (...) die Personalien des Beschwerdeführers 
erhob und ihn summarisch zum Reiseweg und zu den Gründen für das 
Verlassen des Heimatlandes befragte,

dass am 7. März 2008 mit dem Beschwerdeführer ein landeskundlich-
kulturelle sowie linguistische Analyse seitens eines Experten durchge-
führt wurde,

dass das BFM den Beschwerdeführer am 11. April 2008 einlässlich zu 
den Asylgründen anhörte und ihm gleichzeitig das rechtliche Gehör zu 
den Abklärungsergebnissen hinsichtlich der landeskundlich-kulturellen 
sowie linguistischen Analyse einräumte,

dass das BFM mit  Verfügung vom 2. Mai  2008 – eröffnet am 7. Mai 
2008 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR. 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwer-
deführers nicht eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und 
deren Vollzug anordnete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 13. Mai 2008 gegen die-
sen  Entscheid  mittels  seiner  Rechtsvertreterin  beim  Bundesverwal-
tungsgericht Beschwerde erhob und beantragen liess,  die Verfügung 
des  BFM  vom 2. Mai  2008  sei  vollumfänglich  aufzuheben  und  sein 
Asylgesuch vom 31. Januar 2008 sei gutzuheissen; eventualiter sei die 
Wegweisungsverfügung aufzuheben und die vorläufige Aufnahme an-
zuordnen,

dass er ferner beantragte, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege 
im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) zu gewäh-
ren,

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde – 
unter  nachstehendem  Vorbehalt  –  einzutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2 
AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  demgegenüber  die  Frage  der  Wegweisung  und 
des  Vollzugs  materiell  zu  prüfen  hat,  weshalb  dem  Bundesverwal-
tungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit darin 
beantragt wird, das Asylgesuch des Beschwerdeführers sei gutzuhei-
ssen, 

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit mit  Zustimmung eines zweiten  Richters  entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht  innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art.  32  Abs.  3  Bst.  b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass der Beschwerdeführer es unterliess, im Moment der Einreichung 
seines Asylgesuches im Empfangs- und Verfahrenszentrum Basel bzw. 
in den 48 Stunden nach der diesbezüglichen Aufklärung durch Vorhalt 
eines Informationsblattes ein Dokument zu seiner zweifelsfreien Identi-
fizierung abzugeben,

dass damit die in Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG statuierte Grundvoraus-
setzung für ein Nichteintreten wegen fehlender Papiere vorliegend er-
füllt ist,

dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe im Rahmen der landeskundlich-kulturellen sowie 
linguistischen Analyse nicht glaubhaft machen können, tatsächlich sei-
ne wahre Herkunft angegeben zu haben, weshalb auch Fragen betref-
fend seiner Papiere mit erheblichen Zweifeln behaftet seien,

dass der Beschwerdeführer sich über den Verbleib seines Inlandpas-
ses  widerspreche,  indem er  in  der  Kurzbefragung  angegeben  habe, 

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diesen  von  zuhause  kommen  lassen  zu  wollen  und  danach  in  der 
Anhörung erklärt habe, diesen dem Schlepper abgegeben zu haben, 

dass er zudem während der Analyse insbesondere auch falsche Anga-
ben zum sowjetischen Reisepass gemacht habe, was die Zweifel  an 
der russischen Herkunft untermauere,

dass vielmehr anzunehmen sei, dass auch die wenig plausiblen Anga-
ben über den Verbleib seines Reisepasses – der Schlepper habe ihn 
beim Grenzübergang gebraucht – nicht wahrheitsgetreu seien und der 
Beschwerdeführer die durchaus vorhandenen Papiere bewusst vorent-
halte, um seine Identität zu verschleiern und die allfällige Wegweisung 
zu erschweren,

dass das  BFM somit in der angefochtenen Verfügung - nach Prüfung 
der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts - überzeu-
gend dargelegt hat, weshalb für das Nichteinreichen von Reise- oder 
Identitätspapieren innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen 
des Asylgesuchs keine entschuldbaren Gründe vorliegen, zumal in der 
Beschwerde  nichts  Stichhaltiges  geltend  gemacht  wird,  was diesbe-
züglich allenfalls zu einer anderen Beurteilung führen könnte,

dass für  den zur  Begründung des Asylgesuches geltend gemachten 
Sachverhalt auf die Protokolle der Befragung im EVZ vom 19. Februar 
2008, der Anhörung zu den Asylgründen vom 11. April  2008 und auf 
die angefochtene Verfügung vom 2. Mai 2008 zu verweisen ist (vgl. da-
selbst, Sachverhaltszusammenfassung S. 2),

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung zutreffend festgestellt 
hat,  die Vorbringen des Beschwerdeführers würden zahlreiche Unge-
reimtheiten enthalten,

dass  es im Einzelnen darauf  hinweist,  aufgrund der  landeskundlich-
kulturellen sowie linguistischen Analyse vom 7. März 2008 habe der 
beauftragte  Experte  ausgeschlossen,  dass  der  Beschwerdeführer  in 
Südossetien  sozialisiert  worden  sei  und  sein  mangelhafter  landes-
kundlicher  und  kultureller  Wissenstand -  er  mache  falsche  Angaben 
zur  Geographie,  der Verwaltung,  der Religion,  Bräuche und Küche - 
aber  auch  seine  Sprache  auf  eine  georgische,  keinesfalls  aber  auf 
eine ossetische Herkunft hindeuten würden,

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dass es dem Beschwerdeführer, aufgefordert  zu seinen falschen An-
gaben  über  Dörfer  und  Geographie  Ossetiens  Stellung  zu  nehmen, 
nicht gelungen sei, überzeugende Erklärungen abzugeben, da er sich 
dabei in weitere Widersprüche und Oberflächlichkeiten verstrickt habe 
und er des Weiteren auf falschen Angaben bezüglich der ihm ausge-
stellten Papieren beharrt habe,

dass der Beschwerdeführer bei Fragen zu den fluchtauslösenden Vor-
fällen  oberflächlich,  ausweichend  und  unfundiert  geblieben  sei  und 
auffälligerweise den Vorfall mit der Tötung seines Klassenkollegen an-
fangs der Neunzigerjahre platziert habe, obschon er in der Befragung 
im EVZ noch 1998 angegeben hatte,

dass er die fehlerhaften Angaben damit entschuldigt habe, dass er am 
Kopf operiert worden sei, ohne jedoch plausibel darlegen zu können, 
wie genau er operiert worden oder wie es zum besagten Unfall gekom-
men sei, er sich aber insbesondere an die Schüsse erinnern will, die 
10 Sekunden später zu einem fünftägigen Koma geführt hätten,

dass der Beschwerdeführer auch nicht erklären konnte, weshalb er mit 
dem Mord am Kollegen in Zusammenhang gebracht worden sei,

dass somit die Grundlagen, auf welchen der Beschwerdeführer seine 
Vorbringen gestützt habe, fehlen, so dass diese als offensichtlich halt-
los zu beurteilen seien,

dass in der Beschwerde der zur Begründung des Asylgesuches gel-
tend gemachte Sachverhalt in summarischer Form wiederholt wird, 

dass darüber  hinaus nicht  ansatzweise dargelegt  wird,  inwiefern  die 
Erwägungen des BFM unzutreffend sein sollen,

dass  sich  unter  diesen  Umständen  weitere  Erörterungen  erübrigen 
und -  übereinstimmend mit  der  Beurteilung  des  BFM – festzuhalten 
bleibt,  dass  das  Bestehen  der  Flüchtlingseigenschaft ohne  weiteres 
ausgeschlossen werden kann und zusätzliche Abklärungen im Sinne 
von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG offensichtlich nicht notwendig sind,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

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dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. Entscheidungen und 
Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 
2001 Nr. 21),  weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit  den 
gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und  demnach  vom Bundesamt  zu 
Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Aus-
länder [AuG, SR 142.20]),

dass  die  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Vollzugs 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 AuG) grundsätzlich von Amtes we-
gen zu prüfen sind, diese Untersuchungspflicht jedoch nach Treu und 
Glauben ihre Grenzen an der  Mitwirkungspflicht  der  beschwerdefüh-
renden Person findet (Art. 8 AsylG), die im Übrigen auch die Substan-
ziierungslast trägt (Art. 7 AsylG), und es nicht Sache der Asylbehörden 
sein  kann,  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypotheti-
schen Herkunftsländern zu forschen,

dass der  Beschwerdeführer deshalb die  Folgen seiner  mangelhaften 
Mitwirkung respektive Verheimlichung seiner wahren Identität und Her-
kunft zu tragen hat, indem vermutungsweise davon auszugehen ist, es 
würden einer Wegweisung in den tatsächlichen Heimatstaat keine lan-
des- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse im Sinne von Art. 44 
Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG (vgl. EMARK 2005 Nr. 1 E. 
3.2.2. S. 4 f.) entgegen stehen,

dass  somit  keine Wegweisungshindernisse  vorliegen  und  der  vom 
BFM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

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dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da sich die Beschwerde als 
aussichtslos darstellte,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 2 und 3  des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem  Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 
SR  173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (eingeschrieben; Bei-
lage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N (...) (per Kurier; in Kopie)

- (...)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Sarah Mathys

Versand: 

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