# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** edf385dd-b7a1-52c3-8ab5-887e9b20bad6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-10-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.10.2014 A-2499/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2499-2014_2014-10-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-2499/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 .  O k t o b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter Christoph Bandli (Vorsitz), 

Richterin Kathrin Dietrich, Richterin Marianne Ryter, 

Gerichtsschreiber Oliver Herrmann. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______, 

Beschwerdeführer, 

 
 

 
gegen 

 

 
Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen im Bereich 

Informations- und Objektsicherheit (IOS), 

Papiermühlestrasse 20, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

 

Gegenstand 

 
Personensicherheitsprüfung gemäss MG. 

 

 

A-2499/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Fachstelle für Personensicherheitsprüfungen im Bereich Informati-

ons- und Objektsicherheit IOS (nachfolgend: Fachstelle) führte betreffend 

den Stellungspflichtigen A._______ eine Personensicherheitsprüfung 

durch. 

B.  

Mit Schreiben vom 20. Dezember 2013 und Marschbefehl vom 27. De-

zember 2013 wurde A._______ zu einer persönlichen Befragung auf den 

3. Februar 2014 eingeladen, welcher er unentschuldigt fernblieb. Zur Ge-

währung des rechtlichen Gehörs wurde A._______ in der Folge mit 

Schreiben vom 10. Februar 2014 Gelegenheit gegeben, zur Datenerhe-

bung und zur Risikobeurteilung Stellung zu nehmen. Er liess sich indes 

nicht vernehmen. 

C.  

Mit Risikoerklärung vom 14. April 2014 beurteilte die Fachstelle das Ge-

waltpotential von A._______ als "erhöht" (Dispositiv-Ziff. 1) und sie stellte 

fest, dass Hinderungsgründe für die Überlassung der persönlichen Waffe 

im Sinne von Art. 113 des Militärgesetzes vom 3. Februar 1995 (MG, 

SR 510.10) vorliegen würden, weshalb deren Überlassen nicht zu emp-

fehlen sei (Dispositiv-Ziff. 2). 

D.  

Dagegen erhebt A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Einga-

be vom 8. Mai 2014 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde. Er be-

antragt sinngemäss die Aufhebung der Risikoerklärung sowie die erneute 

Gewährung des rechtlichen Gehörs. 

E.  

Die Fachstelle (nachfolgend: Vorinstanz) hält in ihrer Vernehmlassung 

vom 7. Juli 2014 an ihrer Beurteilung fest und beantragt die Abweisung 

der Beschwerde. 

F.  

Der Beschwerdeführer hat keine Schlussbemerkungen eingereicht. 

G.  

Auf weitere Vorbringen der Parteien sowie die sich bei den Akten befindli-

A-2499/2014 

Seite 3 

chen Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – im Rahmen der 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich ge-

mäss Art. 37 des Verwaltungsgerichtsgesetzes (VGG, SR 173.32) nach 

dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG 

nichts anderes bestimmt. 

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern keine Ausnah-

me nach Art. 32 VGG gegeben ist und eine Vorinstanz im Sinne von 

Art. 33 VGG entschieden hat. 

Bei der Risikoerklärung handelt es sich um eine anfechtbare Verfügung 

im Sinne von Art. 5 VwVG (vgl. statt vieler Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts A-6797/2013 vom 1. September 2014 E. 1.1; ferner Art. 22 der 

Verordnung vom 4. März 2011 über die Personensicherheitsprüfungen 

[PSPV, SR 120.4]). Die Fachstelle ist als Organisationseinheit des VBS 

nach Art. 33 Bst. d VGG eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. 

Da die Personensicherheitsprüfung nicht unter die Ausnahme von Art. 32 

Abs. 1 Bst. a VGG betreffend das Gebiet der inneren und äusseren Si-

cherheit fällt (vgl. statt vieler Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 

A-6797/2013 vom 1. September 2014 E. 1.1), ist das Bundesverwal-

tungsgericht demnach zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zu-

ständig (vgl. auch Art. 21 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 21. März 1997 

über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit [BWIS, SR 120]). 

1.3 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung beson-

ders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Auf-

hebung oder Änderung hat (Bst. c). 

Auch wenn der Beschwerdeführer sich vor der Vorinstanz nicht verneh-

men liess, hat er als Adressat der angefochtenen Verfügung am vor-

instanzlichen Verfahren teilgenommen und ist er als solcher sowohl for-

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mell als auch materiell beschwert, weshalb er zur Beschwerde legitimiert 

ist. 

1.4 Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 50 Abs. 1 

und 52 VwVG) ist daher einzutreten. 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht überprüft die angefochtene Verfügung auf 

Rechtsverletzungen – einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger 

Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der 

Ausübung des Ermessens – sowie auf Angemessenheit hin (Art. 49 

VwVG). Bei der Beurteilung der Frage, ob eine bestimmte Person ein Si-

cherheitsrisiko darstellt, steht der Vorinstanz indes ein gewisser Beurtei-

lungsspielraum zu. Es geht dabei um die Beurteilung besonderer Um-

stände, für welche die Vorinstanz über spezielle (Fach-)Kenntnisse ver-

fügt. Das Bundesverwaltungsgericht hat den Massstab für sicherheitsre-

levante Bedenken nicht selbst zu definieren und darf ohne hinreichenden 

Grund nicht sein eigenes Gutdünken an die Stelle des Ermessens und 

des technischen Wissens der Vorinstanz als fachkundige Verwaltungsbe-

hörde setzen; es auferlegt sich deshalb bei der diesbezüglichen Beurtei-

lung eine gewisse Zurückhaltung. Soweit die Überlegungen der Vorin-

stanz als sachgerecht erscheinen, ist nicht in deren Ermessen einzugrei-

fen (Urteile des Bundesgerichts 8C_500/2013 vom 15. Januar 2014 

E. 3.1.2 und 8C_283/2013 vom 8. November 2013 E. 6.1.2 sowie statt 

vieler Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-6797/2013 vom 1. Septem-

ber 2014 E. 2). 

3.  

Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist der 

Sachverhalt im Zeitpunkt des Urteils massgebend. Verspätete Parteivor-

bringen, die als ausschlaggebend erscheinen, können trotz Verspätung 

berücksichtigt werden (Art. 32 Abs. 2 VwVG). Dies bedeutet, dass die 

Parteien auch vor Bundesverwaltungsgericht noch neue Sachverhalts-

umstände und Beweismittel vorbringen können (Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts A-4988/2013 vom 8. Mai 2014 E. 4.4.4; MOSER/BEUSCH/

KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl. 

2013, Rz. 2.204, 2.206 m.w.H.). Entsprechend sind die vom Beschwerde-

führer (erst) mit seiner Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht einge-

reichten Unterlagen für den vorliegenden Entscheid, soweit entscheider-

heblich, zu berücksichtigen. 

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Seite 5 

4.  

Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss, ihm sei erneut, das heisst 

ein weiteres Mal Gelegenheit zu geben, sich vor der Vorinstanz zu äus-

sern. Dazu besteht jedoch kein Anlass. Der Beschwerdeführer wurde von 

der Vorinstanz ordnungsgemäss zu einem persönlichen Gespräch vorge-

laden und erhielt, nachdem er zu diesem unentschuldigt nicht erschienen 

war, die Möglichkeit, sich schriftlich zu äussern, wovon er indes keinen 

Gebrauch machte. Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Begründung, 

er sei zu dieser Zeit sehr beschäftigt und gestresst gewesen, rechtfertigt 

keine Rückweisung an die Vorinstanz zur erneuten Gewährung des recht-

lichen Gehörs. Dem Beschwerdeführer wäre es ohne Weiteres zumutbar 

gewesen, infolge grosser zeitlicher Beanspruchung ein Verschiebungs- 

bzw. Fristerstreckungsgesuch zu stellen. Dass er sich im vorinstanzlichen 

Verfahren nicht äusserte, ist allein ihm anzulasten. Im Übrigen hat der 

Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren vor Bundesverwaltungsge-

richt die Gelegenheit erhalten und genutzt, zur angefochtenen Risikoer-

klärung Stellung zu nehmen. 

5.  

5.1 Art. 113 MG regelt die Prüfung von Hinderungsgründen für die Über-

lassung der persönlichen Waffe und sieht die Möglichkeit vor, das Ge-

waltpotential einer Person durch eine Personensicherheitsprüfung zu be-

urteilen, ohne dass es dazu ihrer Zustimmung bedarf (Art. 113 Abs. 1 

Bst. d MG; ferner Art. 19 Abs. 3 BWIS). Diese Personensicherheitsprü-

fung dient ausschliesslich dazu, Gewaltverbrechen mit der Militärwaffe zu 

verhindern, und hat damit eine beschränktere Zielsetzung als die Prüfung 

nach Art. 19 ff. BWIS, mit der ganz allgemein Gefährdungen der inneren 

und äusseren Sicherheit abgewendet werden sollen. Die Bestimmungen 

des BWIS sind aber auch auf die Sicherheitsprüfung nach Art. 113 MG 

formell anwendbar, soweit das MG keine abweichenden Regelungen ent-

hält (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-4988/2013 vom 8. Mai 

2014 E. 3.1 und grundlegend A-5391/2011 vom 5. April 2012 E. 3.2 und 

3.3). Art. 5 PSPV konkretisiert die Prüfung gemäss Art. 113 Abs. 1 Bst. d 

MG für Stellungspflichtige; demnach werden alle Stellungspflichtigen an-

lässlich ihrer Rekrutierung geprüft. 

5.2 Bei einer Personensicherheitsprüfung kann nicht nur aufgrund "har-

ter" Fakten entschieden werden. Es geht vielmehr darum, eine Risikoein-

schätzung vorzunehmen, die aufgrund von Erhebungen erfolgt. Dass es 

sich bei den aus den erhobenen Daten gezogenen Schlussfolgerungen 

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auch um Annahmen und Vermutungen handeln kann, liegt in der Natur 

der Sache, da bei der Personensicherheitsprüfung eine Prognose über 

ungewisse künftige Sachverhalte vorgenommen werden muss. Gericht-

lich überprüft werden kann, ob die getätigten Erhebungen auf zulässige 

Weise erfolgten und ob die erhobenen Daten anschliessend korrekt ge-

würdigt wurden. Hinsichtlich des diesbezüglich geltenden Beurteilungs-

massstabes verlangt die Vorinstanz mit Blick auf das mit einer Waffe ver-

bundene Gefahrenpotential zu Recht, dass sich die überprüften Stel-

lungspflichtigen, denen die Armee eine Waffe aushändigt, durch eine be-

sondere Zuverlässigkeit auszeichnen. Damit ist der Spielraum für tole-

rierbare Unregelmässigkeiten in der Lebensführung erheblich einge-

schränkt. Wie dargelegt (vgl. E. 2) setzt das Bundesverwaltungsgericht 

bei der Überprüfung von Personensicherheitsprüfungen nicht ohne hin-

reichenden Grund sein eigenes Ermessen an dasjenige der Vorinstanz 

(Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-6797/2013 vom 1. September 

2014 E. 4.2 und A-4988/2013 vom 8. Mai 2014 E. 3.2; vgl. ferner Urteil 

des Bundesgerichts 8C_283/2013 vom 8. November 2013 E. 5.3.2). 

Die Bejahung eines relevanten Sicherheitsrisikos kann auch aufgrund der 

Summe mehrerer Risikoquellen gerechtfertigt sein, selbst wenn einzelne 

davon für sich genommen noch kein relevantes Sicherheitsrisiko darstel-

len würden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_788/2011 vom 2. Mai 2012 

E. 5.2.1; Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-6797/2013 vom 1. Sep-

tember 2014 E. 4.2 und A-825/2014 vom 14. August 2014 E. 4.2.1). 

5.3 Gemäss Art. 113 Abs. 1 Bst. d Ziff. 1 MG kann die Vorinstanz insbe-

sondere auch Einsicht in den nationalen Polizeiindex nehmen. Für die 

vorliegenden Zwecke ist nicht entscheidend, ob die genannten Vorkomm-

nisse zu Einträgen im Strafregister geführt haben. Bei einer Personensi-

cherheitsprüfung ist nicht nur auf die im Strafregister verzeichneten Straf-

taten abzustellen, sondern auf sämtliche bekannten Vorgänge, die einen 

Eindruck der zu prüfenden Person vermitteln (vgl. Urteile des Bundes-

verwaltungsgerichts A-6797/2013 vom 1. September 2014 E. 6.1 und 

A-5305/2013 vom 3. März 2014 E. 3.3, je m.w.H.). 

5.4 Schliesslich macht nach der Rechtsprechung des Bundesverwal-

tungsgerichts nicht jede Verurteilung wegen krimineller Handlungen eine 

Person zum Sicherheitsrisiko. Auszugehen ist vielmehr von der Art des 

Delikts, den Umständen der Tat und den Beweggründen zur Delinquenz. 

Es ist zu fragen, ob die damaligen Umstände Rückschlüsse auf Charak-

terzüge des Beschwerdeführers zulassen, die einen Risikofaktor darstel-

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Seite 7 

len. Weiter spielt eine Rolle, ob es sich um ein einmaliges Vergehen han-

delt oder ob der Betroffene wiederholt delinquiert hat und ob davon aus-

gegangen werden muss, dass Wiederholungsgefahr besteht. Zu berück-

sichtigen ist auch, wie lange das Delikt bzw. die Verurteilung zurückliegt. 

Bei der Beurteilung des sich im Delikt manifestierenden Sicherheitsrisikos 

muss aber auch der Frage nachgegangen werden, ob seither Umstände 

hinzugetreten sind, welche die Verurteilung in den Hintergrund treten oder 

anders beurteilen lassen, das heisst ob sich die Risikobeurteilung zu-

gunsten der zu überprüfenden Person geändert hat. Vorab sind die Um-

stände des Einzelfalls massgebend (Urteile des Bundesverwaltungsge-

richts A-4988/2013 vom 8. Mai 2014 E. 3.4 und A-4861/2013 vom 31. Ja-

nuar 2014 E. 3.4). 

6.  

Im Rahmen der Ende 2013 durchgeführten Datenerhebung erhielt die 

Vorinstanz Kenntnis von folgenden strafrechtlich relevanten (vom Be-

schwerdeführer nicht bestrittenen) Vorfällen: 

Gemäss einem Rapport an die Verwaltungspolizei Schaffhausen nahm 

der Beschwerdeführer am 30. August 2009 an einer Rauferei teil. 

Am 14. November 2009 wurde der Beschwerdeführer bei einer Fahr-

zeugkontrolle mit einer qualifizierten Blutalkoholkonzentration von 0.8 

Gewichtspromille angehalten, weshalb er wegen Fahrens in fahrunfähi-

gem Zustand mit einer Geldstrafe von 12 Tagessätzen und einer Busse 

bestraft wurde. 

Am 23. Januar 2010 beging der Beschwerdeführer im Anschluss an 

gegenseitige Provokationen eine einfache Körperverletzung, indem er 

dem Opfer ein- oder zweimal die Faust ins Gesicht schlug, wodurch je-

nes mindestens einen Abbruch an einem Schneidezahn des Oberkie-

fers und eine Anschlagung an weiteren Zähnen des Oberkiefers erlitt. 

Das zuständige Untersuchungsrichteramt hielt fest, das Verschulden 

des Beschwerdeführers wiege nicht mehr leicht, habe er doch die Aus-

einandersetzung massgeblich ausgelöst, und bestrafte ihn mit einer be-

dingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen und einer Busse. 

Am 24. November 2013 wurde der Beschwerdeführer wegen unbefug-

ten Besitzes von Betäubungsmitteln angehalten, welche Übertretung im 

Ordnungsbussenverfahren erledigt wurde. 

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Seite 8 

7.  

7.1 Der Beschwerdeführer macht zusammengefasst geltend, die Risiko-

erklärung werde seinem Charakter nicht gerecht und verletze ihn stark in 

seiner Persönlichkeit. Die Delikte, deren Begehung er heute bedaure und 

für die er sich entschuldigt habe, würden von der Vorinstanz überbewertet 

und mit verbrecherischen Aktivitäten gleichgestellt. Er wolle die begange-

nen Straftaten nicht relativieren, doch habe er diese während seiner Pu-

bertät und Adoleszenz verübt, als er sehr jung und noch nicht genügend 

reif gewesen sei. Er sei inzwischen vertrauenswürdig und zuverlässig und 

stelle für niemanden eine Gefahr dar. Er habe nach der Schule erfolgreich 

die Ausbildung zum Detailhandelsfachmann und die Berufsmaturität ab-

geschlossen. Aktuell arbeite er in einer Teilzeitanstellung und absolviere 

ein Bachelor-Studium an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wis-

senschaften (ZHAW), welches er selbst finanziere. 

Die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers zu Herkunft, Familie 

und Kindheit sind zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde nicht re-

levant. Gleiches gilt für die von den Eltern des Beschwerdeführers einge-

reichte Stellungnahme vom 8. Mai 2014, soweit sie überhaupt über die 

Darstellung des Beschwerdeführers hinausgeht. 

7.2 Die Vorinstanz bringt zur Begründung ihrer Risikoerklärung im We-

sentlichen vor, beim Beschwerdeführer bestehe angesichts der noch nicht 

lange zurückliegenden, zahlreichen, über einen längeren Zeitraum vorge-

fallenen, verschiedenartigen und im Falle der einfachen Körperverletzung 

auch schwerwiegenden Gesetzesverstösse eine erhöhte Wiederholungs-

gefahr; die entsprechende Legalprognose müsse als schlecht bezeichnet 

werden. Überdies habe er dadurch, dass er zur persönlichen Befragung 

unentschuldigt nicht erschienen sei, sich unkooperativ gezeigt und die 

zumutbare Mitwirkungspflicht wissentlich und willentlich verletzt. Die 

Fachstelle gehe beim Beschwerdeführer von einem erhöhten Gewalt- und 

Missbrauchspotential der persönlichen Waffe aus, womit die Eintretens-

wahrscheinlichkeit einer zukünftigen unverantwortlichen, aggressiven 

oder gewalttätigen Handlung ebenfalls erhöht sei. Bezüglich der Verhält-

nismässigkeit sei das öffentliche Interesse an der inneren und äusseren 

Sicherheit, der Stabilität der Schweizer Armee und dem Ausbleiben von 

Sach- und Personenschäden höher zu gewichten als der Eingriff in die 

privaten Interessen des Beschwerdeführers. 

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8.  

Nachfolgend ist zu prüfen, ob ein Hinderungsgrund für die Überlassung 

der persönlichen Waffe vorliegt und ob die Empfehlung, vom Überlassen 

einer Waffe an den Beschwerdeführer abzusehen, inhaltlich rechtmässig 

ist. 

8.1  

8.1.1 Aus den Straftaten, welche der Beschwerdeführer begangen hat, 

schliesst die Vorinstanz auf eine potentielle Gefährdung der Angehörigen 

der Armee sowie der öffentlichen Sicherheit, sollte dem Beschwerdefüh-

rer eine persönliche Waffe überlassen werden. Weiter hat sie gestützt 

darauf dessen Integrität, Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit als 

eingeschränkt beurteilt. 

8.1.2 Der Beschwerdeführer ist wiederholt und in verschiedenen Berei-

chen (Delikte gegen Leib und Leben, Strassenverkehr, Betäubungsmittel) 

strafrechtlich in Erscheinung getreten. Es blieb nicht bei geringfügigen 

und lediglich mit Bussen sanktionierten Übertretungen, sondern er wurde 

namentlich auch wegen einer einfachen Körperverletzung verurteilt. Da-

bei schlug er einem Kontrahenten die Faust ins Gesicht, was gemäss 

konstanter Praxis des Bundesverwaltungsgerichts eine besondere Ag-

gressivität offenbart (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-5305/2013 

vom 3. März 2014 E. 4.4 S. 10 und A-4861/2013 vom 31. Januar 2014 

E. 4.4.1, je m.w.H.). Drei der vier Delikte liegen zwar bereits vier bis fünf 

Jahre zurück. Ende November 2013, als die Personensicherheitsprüfung 

bereits eingeleitet war, beging der Beschwerdeführer allerdings erneut ei-

ne Straftat (Betäubungsmitteldelikt). Auch wenn es sich dabei um keine 

schwerwiegende Regelverletzung handelt und diese sich nicht gegen 

Leib und Leben richtete, offenbarte sie die zumindest damals nach wie 

vor vorhandene Bereitschaft des Beschwerdeführers, sich über geltendes 

Recht hinwegzusetzen, und vermag sie nicht für ein einsichtiges und ge-

wandeltes Verhalten zu sprechen (vgl. dazu Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts A-4861/2013 vom 31. Januar 2014 E. 4.5). 

In seiner bisherigen Rechtsprechung ging das Bundesverwaltungsgericht 

davon aus, dass im Falle von mehr als fünf Jahre zurückliegender Strafta-

ten, die sich nicht gegen Leib und Leben richteten, und seitheriger Be-

währung grundsätzlich von einer positiven Legalprognose ausgegangen 

werden kann. Liegen die Verstösse weniger als vier Jahre zurück, genüg-

te dies dagegen regelmässig nicht, um eine Wiederholungsgefahr auszu-

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Seite 10 

schliessen (vgl. für einen entsprechenden Überblick über die Rechtspre-

chung Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-4861/2013 vom 31. Ja-

nuar 2014 E. 4.4.2). Im soeben zitierten Entscheid wurde die vorinstanzli-

che Risikoerklärung bestätigt in einem Fall, in dem ein Faustschlag ins 

Gesicht rund fünf Jahre sowie eine grobe und eine einfache Verkehrsre-

gelverletzung zwei bzw. rund ein halbes Jahr zurücklagen. In einem neu-

eren Entscheid beurteilte das Bundesverwaltungsgericht angesichts der 

konkreten Umstände eine knapp vierjährige Zeitspanne als genügend, 

um von einer charakterlichen Festigung und einem gewandelten Verhal-

ten auszugehen. Diesem Fall lag allerdings insofern ein besonderer 

Sachverhalt zugrunde, als die geprüfte Person im Nachgang zu einer 

Verkehrsregelverletzung erfolgreich eine Lehre als Lastwagenchauffeur 

abschloss und von der Arbeitgeberin in einem Zwischenzeugnis ein auch 

verkehrstechnisch tadelloses Verhalten attestiert erhielt. Es war mithin 

gerade in demjenigen Lebensbereich ein positiver Wandel ersichtlich, in 

welchem die geprüfte Person delinquiert hatte. Zudem betonte das Bun-

desverwaltungsgericht gleichzeitig es falle ins Gewicht, dass sie nie we-

gen eines Gewaltdelikts verurteilt worden sei (Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts A-4988/2013 vom 8. Mai 2014 E. 4.5). 

8.2  

8.2.1 In die Beurteilung des Sicherheitsrisikos dürfen grundsätzlich keine 

sozialen Überlegungen einfliessen. Sodann ist die Qualität der Arbeits-

leistung kein wesentliches Element zur Beurteilung der Frage, ob eine 

Person ein Sicherheitsrisiko darstellt. Zugleich ist eine positive Arbeits-

leistung einer Beschwerde führenden Person für die Beurteilung der Ver-

trauenswürdigkeit jedoch nicht bedeutungslos und gebührend mitzube-

rücksichtigen. Allerdings gibt sie nur Auskunft darüber, ob die Person in 

Bezug auf die Erfüllung ihrer arbeitsvertraglichen Pflichten zuverlässig ist. 

Für die im Hinblick auf die Personensicherheitsprüfung entscheidende 

Frage, ob die überprüfte Person über die für die Verneinung eines Si-

cherheitsrisikos notwendige Integrität und Vertrauenswürdigkeit verfügt, 

sind soziale Überlegungen nicht von vorrangiger Bedeutung. In seiner 

jüngeren Praxis stellte das Bundesverwaltungsgericht immerhin auch 

fest, Arbeitszeugnissen und anderen Beurteilungen komme insofern Be-

deutung zu, als sie geeignet sein könnten, die Persönlichkeit der über-

prüften Person besser zu erfassen; gerade bei länger zurückliegenden 

Vorkommnissen könnten derartige Einschätzungen auch Hinweise auf ei-

ne allfällige positive Veränderung des Sozialverhaltens dieser Person lie-

fern oder aber das Fortbestehen problematischer Tendenzen belegen (Ur-

A-2499/2014 

Seite 11 

teile des Bundesverwaltungsgerichts A-825/2014 vom 14. August 2014 

E. 4.2.2, A-4988/2013 vom 8. Mai 2014 E. 4.4.2 und A-1099/2013 vom 

19. September 2013 E. 5.6, je m.w.H.; vgl. ferner Urteil des Bundesge-

richts 8C_683/2012 vom 4. März 2013 E. 6.3). 

Vorliegend fragt sich namentlich, ob seit der Begehung der Delikte Um-

stände hinzugetreten sind, welche die Verurteilung in den Hintergrund tre-

ten oder anders beurteilen lassen, das heisst ob sich die Persönlichkeit 

des Beschwerdeführers heute anders beurteilen lässt. Zeichnen sich sol-

che anhaltenden Veränderungen ab, so ist es angebracht, die in der Zwi-

schenzeit erfolgte Persönlichkeitsentwicklung in die Prüfung einzubezie-

hen. 

8.2.2 Der Beschwerdeführer hat mit seiner Beschwerdeschrift verschie-

dene Unterlagen eingereicht. Diese standen der Vorinstanz zwar im Zeit-

punkt der Risikoerklärung noch nicht zur Verfügung; sie lagen ihr jedoch 

nach der Einleitung des Beschwerdeverfahrens vor und sie konnte im 

Rahmen der Vernehmlassung, mit welcher sie an ihrer Risikoerklärung 

festhält, dazu Stellung nehmen. Für das vorliegende Verfahren sind sie 

nur insoweit relevant, als sie die Zeit seit der letzten Straffälligkeit (mit 

Ausnahme des Betäubungsmitteldelikts) betreffen (vgl. E. 8.2.1). 

Aus den erwähnten Unterlagen geht hervor, dass der Beschwerdeführer 

erfolgreich die Berufsmaturität abgeschlossen hat, die nachfolgende Ar-

beitgeberin ihm betreffend Leistung und Verhalten ein gutes Zeugnis aus-

stellte und er inzwischen berufsbegleitend ein Bachelorstudium an der 

ZHAW absolviert. Damit zeigt sich zwar, dass der Beschwerdeführer ei-

nem geregelten Alltag nachgeht und seine berufliche Karriere erfolgreich 

vorantreibt. Dies wirkt sich jedoch nicht zugunsten des Beschwerdefüh-

rers aus, da sein Leben insoweit bereits zuvor in geordneten Bahnen ver-

lief und daher weder eine positive noch eine negative Veränderung sei-

nes Sozialverhaltens feststellbar ist, welche es erlauben würde, seine 

Persönlichkeit besser zu erfassen. 

Nicht für den Beschwerdeführer spricht demgegenüber, dass er weder 

auf die Vorladung der Vorinstanz zu einem persönlichen Gespräch noch 

auf die Einladung derselben zu einer schriftlichen Stellungnahme reagier-

te. Auch wenn dieser Umstand nichts zu seinem Gewaltpotential aussagt, 

zeigt sich darin eine gewisse Unverantwortlichkeit und Gleichgültigkeit, 

welche nicht auf einen gefestigten Charakter hindeutet. 

A-2499/2014 

Seite 12 

8.3 Die Vorinstanz hat eingehend dargelegt, weshalb sie es als Risiko 

ansieht, dem Beschwerdeführer eine persönliche Waffe zu überlassen. 

Sie hat sich bei der Beurteilung des Gewaltpotentials insgesamt von 

sachgerechten Überlegungen leiten lassen. Indem sie empfiehlt, von ei-

ner Überlassung der persönlichen Waffe abzusehen, setzt sie zwar einen 

strengen Massstab an. Dies entspricht indes der ständigen, mit Blick auf 

die öffentliche Sicherheit strengen Praxis und erweist sich als vertretbar. 

Somit besteht für das Bundesverwaltungsgericht vorliegend kein hinrei-

chender Grund, von der Beurteilung der Vorinstanz abzuweichen (vgl. Ur-

teil des Bundesverwaltungsgerichts A-4861/2013 vom 31. Januar 2014 

E. 4.5 S. 12 m.H.). 

9.  

9.1 Zu prüfen bleibt die Verhältnismässigkeit der Risikoerklärung. Die Vor-

instanz ist – wie jede Verwaltungsbehörde – an den Grundsatz der Ver-

hältnismässigkeit gebunden (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV, 

SR 101]). Die Verfügung muss demnach im Hinblick auf das im öffentli-

chen Interesse angestrebte Ziel geeignet und erforderlich sein; sie hat zu 

unterbleiben, wenn eine gleich geeignete, aber mildere Massnahme für 

den angestrebten Zweck ausreichen würde. Ausserdem muss der ange-

strebte Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Belastungen ste-

hen, die dem Beschwerdeführer auferlegt werden. Bei der Beurteilung 

dieser Frage sind die einander gegenüberstehenden öffentlichen und pri-

vaten Interessen gegeneinander abzuwägen. Je gewichtiger das eine und 

je weniger gewichtig das andere Interesse ist, desto eher fällt die Interes-

senabwägung zugunsten des erheblichen Interesses aus (vgl. statt vieler 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-5305/2013 vom 3. März 2014 

E. 5.2 m.w.H.). 

9.2 Der Beschwerdeführer führt pauschal aus, die Risikoerklärung könne 

für seine weitere Entwicklung und Zukunft unabsehbare, schwerwiegende 

Folgen haben. Konkret drohende Nachteile nennt er dagegen keine. Die 

Vorinstanz vertritt demgegenüber die Meinung, es sei keine mildere 

Massnahme ersichtlich, welche ebenso wie der Erlass einer Risikoerklä-

rung zum angestrebten Ziel führen würde. Auch eine Empfehlung für eine 

waffenlose Einteilung in die Schweizer Armee könne die Gefährdung nicht 

abwenden, da im Rahmen des Militärdienstes per se regelmässig Zugang 

zu Waffen und Munition bestehe. 

A-2499/2014 

Seite 13 

9.3 Die im vorliegenden Fall empfohlene Massnahme, dem Beschwerde-

führer keine persönliche Waffe zu überlassen, ist ohne Weiteres geeignet, 

das Risiko eines Waffenmissbrauchs zu verhindern. Zudem ist mit der 

Vorinstanz einig zu gehen, dass keine flankierenden Massnahmen er-

sichtlich sind, welche das Missbrauchsrisiko auf ein vertretbares Ausmass 

verringern könnten. 

Zu prüfen bleibt, ob die Risikoerklärung in Abwägung der privaten und öf-

fentlichen Interessen als zumutbar zu erachten ist. Die Rekrutierung des 

Beschwerdeführers ist nach einer Risikoerklärung zwar faktisch ausge-

schlossen, wenn und da der Führungsstab der Armee der Empfehlung 

der Vorinstanz in der Regel folgt (vgl. dazu eingehend Urteil des Bundes-

verwaltungsgerichts A-4988/2013 vom 8. Mai 2014 E. 4.4.1). Entgegen 

der Ansicht des Beschwerdeführers ist jedoch nicht davon auszugehen, 

die Risikoerklärung werde seiner künftigen persönlichen Entwicklung we-

sentlich schaden oder nachteilige Auswirkungen auf seine berufliche 

Laufbahn haben. Der Beschwerdeführer hat diese Behauptungen denn 

auch weder näher begründet noch in irgendeiner Weise belegt. Mit Aus-

nahme der Tatsache, dass der Beschwerdeführer die Wehrpflichtersatz-

abgabe wird leisten müssen, sind daher für den Fall einer Nichtrekrutie-

rung keine konkreten, ernsthaften Nachteile für ihn erkennbar. Der Be-

such der Rekrutenschule mag zwar allenfalls auch einen positiven Ein-

fluss auf die Entwicklung eines Menschen haben. Die Vorinstanz hat im 

Rahmen der Personensicherheitsprüfung nach Art. 113 Abs. 1 Bst. d MG 

jedoch lediglich das Gewaltpotential einer Person im Hinblick auf die 

Überlassung der persönlichen Waffe zu beurteilen. Die Prüfung dient dem 

Schutz potentieller Opfer. Ob die Aufnahme der zu beurteilenden Person 

in die Armee für die Gesellschaft auch positive Auswirkungen haben 

könnte, ist daher im vorliegenden Verfahren nicht relevant (vgl. zum Gan-

zen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-5305/2013 vom 3. März 

2014 E. 5.3 und A-4861/2013 vom 31. Januar 2014 E. 5.3, je m.w.H.). 

9.4 Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass dem hoch zu 

wertenden öffentlichen Interesse an der Verhinderung von Gewaltdelikten 

mit Militärwaffen keine überwiegenden Interessen des Beschwerdeführers 

gegenüberstehen. Die angefochtene Risikoerklärung erweist sich somit 

auch als verhältnismässig, weshalb sich die Beschwerde insgesamt als 

unbegründet erweist und abzuweisen ist. 

10.  

Bei diesem Verfahrensausgang gilt der Beschwerdeführer als unterlie-

A-2499/2014 

Seite 14 

gend. Er hat deshalb in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 VwVG die auf 

Fr. 800.– festzusetzenden Verfahrenskosten (vgl. Art. 1 ff. des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) zu tragen. Diese 

sind mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe zu 

verrechnen. Die Vorinstanz hat keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). Dem unterliegenden und nicht anwaltlich 

vertretenen Beschwerdeführer steht ebenfalls keine Parteientschädigung 

zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 und 2 VGKE e contrario). 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Einschreiben) 

– das Generalsekretariat VBS (Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Bandli Oliver Herrmann 

A-2499/2014 

Seite 15 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-

terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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