# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ca40d4af-8b11-5c60-b2a9-1b62b8f8a56a
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-19
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 19.07.2021 S 2020 23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-23_2021-07-19.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter 
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 19. Juli 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch lic. iur. Advoaktin B.________

gegen

Suva, Versicherungsleistungen, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2020 23

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Urteil S 2020 23

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Urteil S 2020 23

A. Der 1964 geborene A.________ zog sich am 4. März 2015 bei einem Unfall in 
Ausübung seiner Haupterwerbstätigkeit als Bauarbeiter schwere Verletzungen am linken 
Fuss zu. Infolge dessen waren eine Amputation der linken Kleinzehe und weitere 
Folgeoperationen nötig. Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte 
Leistungen aus der Unfallversicherung (UV-act. 4). Bei persistierender Arbeitsunfähigkeit 
erfolgte vom 21. Juni bis 19. Juli 2016 eine stationäre Rehabilitation in der Klinik 
C.________ (UV-act. 128). Daraufhin schloss die Suva den Fall am 27. Oktober 2016 ab 
und stellte ihre Leistungen mit Bezug auf die Heilungskosten per 31. Dezember 2016 ein 
(UV-act. 138). Am 8. Juni 2017 folgte eine kreisärztliche Untersuchung (UV-act. 183). 
Gestützt darauf anerkannte die Suva am 14. Juni 2017 ihre Leistungspflicht über den 
Fallabschluss hinaus für die Kosten eines TENS-Gerätes sowie unter periodischer Prüfung 
der Notwendigkeit für die Medikation gegen die neuropathischen Schmerzen und bei 
Bedarf für Schmerzmittel und Magenschutz-Präparate (UV-act. 186). Mit Verfügung vom 
10. Oktober 2017 (UV-act. 212) verneinte die Suva eine erhebliche unfallbedingte 
Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers und damit den Anspruch 
auf eine Invalidenrente. Demgegenüber anerkannte sie eine Integritätseinbusse von 10 % 
und sprach ihm eine entsprechende Integritätsentschädigung zu. 

Inzwischen hatte die IV-Stelle Zug dem Versicherten mit Verfügung vom 5. September 
2017 eine befristete ganze Invalidenrente vom 1. März 2016 bis 31. August 2017 
zugesprochen. Sie begründete die Befristung damit, dass dem Versicherten spätestens ab 
der kreisärztlichen Untersuchung eine vollschichtige Arbeitstätigkeit in einer körperlich 
leichten bis mittelschweren Tätigkeit zumutbar sei (UV-act. 198). Nachdem dieser 
Entscheid sowohl vom Verwaltungsgericht Zug (S 2017 137 [UV-act. 279]) als auch vom 
Bundesgericht (BGer 8C_135/2019 [UV-act. 258]) bestätigt worden war, nahm die Suva 
das vom Versicherten am 13. November 2017 eingeleitete Einspracheverfahren wieder 
auf (UV-act. 219, 236 und 259) und bestätigte mit Einspracheentscheid vom 14. Januar 
2020 die rentenablehnende Verfügung vom 10. Oktober 2017 (UV-act. 282)

B. Dagegen erhob A.________ am 14. Februar 2020 Beschwerde mit dem 
Rechtsbegehren um Ausrichtung einer Invalidenrente ab 1. Januar 2017 nach Massgabe 
eines Invaliditätsgrades von 17 % (act. 1 S. 2). Darin anerkannte er zwar die im Verfahren 
der Invalidenversicherung festgestellte Arbeitsfähigkeit (act. 1 S. 4), beanstandete jedoch 
die von der Suva vorgenommene Bemessung des Invalideneinkommens (act. 1 S. 5 f.).

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Urteil S 2020 23

C. Mit Beschwerdeantwort vom 6. März 2020 schloss die Suva auf Abweisung der 
Beschwerde (act. 3), worüber der Beschwerdeführer am 9. März 2020 orientiert wurde 
(act. 4). In der Folge gingen keine weiteren Eingaben der Parteien beim Gericht ein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in 
casu 14. Januar 2020) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). 
Dabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der 
Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 
V 445 E. 1.2.1). 

1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No-
vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Entsprechend den allgemeinen übergangsrechtlichen 
Regeln sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des 
UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 
ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, 
nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten 
Übergangsbestimmungen).

Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 4. März 2015 ereignet, weshalb die bis 31. De-
zember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und 
in dieser Fassung zitiert werden.

1.3 Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten 
Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. Art. 82a ATSG sieht vor, 
dass für im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim 
erstinstanzlichen Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu 

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beurteilende Beschwerde wurde am 14. Februar 2020 der Post übergeben, weshalb die 
bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall 
Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] sowie § 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen 
Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung [BGS 842.5]). Die 
örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf 
Art. 58 Abs. 1 ATSG – Zuständigkeit am Wohnsitz der versicherten Person oder des 
Beschwerde führenden Dritten zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung – gegeben, lebt 
der Beschwerdeführer doch in D.________/ZG. Der angefochtene Einspracheentscheid 
datiert vom 14. Januar 2020 (BF-act. 2) und ist am Folgetag im Herrschaftsbereich des 
Beschwerdeführers eingetroffen. Die Beschwerdeschrift trägt das Datum des 14. Februar 
2020, wurde gleichentags der Post übergeben und ging am 17. Februar 2020 beim 
Verwaltungsgericht ein. Damit ist die 30-tägige Frist gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. 
Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen und zur 
Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält einen verständlichen Antrag und 
eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, weshalb auf die 
Beschwerde einzutreten ist.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

3. Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10 % invalid 
(Art. 8 ATSG), hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). 

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des 
Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt 
der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

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4. Unter den Parteien ist unbestritten und aufgrund der Akten ausgewiesen, dass 
sich der Beschwerdeführer beim Unfall vom 4. März 2015 ein schweres Quetschtrauma 
am linken Fuss mit Teilamputation der Kleinzehe (V. Strahl), Fraktur der Mittelfussknochen 
II und III, Subluxation des Mittelfussknochens IV und ausgedehnter Weichteilverletzung 
zugezogen hatte. Über die in der Chirurgischen Klinik des Spitals E.________ erfolgte 
Behandlung liegen bei den Akten unzählige Berichte (vgl. insbes. UV-act. 13 f. und 34 f.).

Weiter ist erwiesen und seit Vorliegen eines letztinstanzlichen Entscheids im Verfahren 
der Invalidenversicherung nicht mehr bestritten (act. 1 S. 4), dass der Beschwerdeführer 
seit Juni 2017 in einer angepassten Tätigkeit wieder voll arbeitsfähig ist. Angepasst ist 
dabei eine leichte bis mittelschwere, überwiegend sitzende Tätigkeit mit gelegentlichem 
wechselbelastendem Anteil. Nicht mehr zumutbar sind hockende oder kauernde 
Tätigkeiten, Vibrationsbelastungen, längeres Stehen oder Gehen, häufiges 
Treppensteigen oder Treppenabgehen, Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie 
Arbeiten auf unebenem oder schrägem Untergrund (vgl. Austrittsbericht der Klinik 
C.________ vom 19. Juli 2016 [UV-act. 128] und Bericht des Suva-Kreisarztes Dr. med. 
F.________, Facharzt für Chirurgie, vom 8. Juni 2017 [UV-act. 183]).

Den neueren medizinischen Unterlagen lässt sich keine relevante Veränderung der 
Unfallfolgen seit der kreisärztlichen Untersuchung am 8. Juni 2017 entnehmen (vgl. 
insbes. die Berichte des Spitals E.________, Schmerzklinik, vom 4. Oktober 2017 [UV-
act. 223], 13. November 2017 [UV-act. 228] und 27. Februar 2018 [UV-act. 234]).

5. Für die ihm aus dem Unfall vom 4. März 2015 dauerhaft verbleibenden 
unfallbedingten Einschränkungen seiner gesundheitlichen Unversehrtheit hat die Suva 
dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung basierend auf einer 
Integritätseinbusse von 10 % zuerkannt. Dagegen hat der Beschwerdeführer bereits im 
Einspracheverfahren keine Einwände erhoben (vgl. Einsprache vom 13. November 2017 
[UV-act. 220]). Demnach ist die Zusprache einer Integritätsentschädigung von 10 % nach 
der mit Einspracheentscheid vom 14. Januar 2020 bestätigten Verfügung vom 10. Oktober 
2017 insoweit unangefochten in Teilrechtskraft erwachsen (BGE 119 V 347 E. 1b), 
weshalb nicht weiter darauf einzugehen ist.

6. Zu prüfen bleibt die erwerbliche Verwertbarkeit der dem Beschwerdeführer 
verbliebenen, noch erheblichen Restarbeitsfähigkeit und damit ein allfälliger Anspruch auf 
eine Invalidenrente.

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6.1 Im Urteil S 2017 137 vom 20. Dezember 2018 setzte das hiesige Gericht das 
Valideneinkommen auf Fr. 73'410.– fest (E. 7.2.4). Vom selben Betrag ging auch die 
Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 14. Januar 2020 (E. 6.1; UV-act. 282). 
Mit diesem Vorgehen erklärte sich der Beschwerdeführer ausdrücklich einverstanden 
(act. 1 S. 5). Es besteht demzufolge kein Anlass davon abzuweichen.

6.2
6.2.1 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens zog das hiesige Gericht im Urteil 
S 2017 137 vom 20. Dezember 2018 die Tabellenlöhne der LSE 2014 heran und ermittelte 
einen hypothetischen Jahreslohn von maximal Fr. 67'320.– (E. 7.3.2). Da selbst bei 
Vornahme des höchstzulässigen leidensbedingten Abzuges von 25 % der für eine Rente 
der Invalidenversicherung relevante Invaliditätsgrad von mindestens 40 % nicht erreicht 
worden wäre, verzichtete das Gericht auf eine genaue Festsetzung des leidensbedingten 
Abzuges und damit des Invalideneinkommens (E. 7.3.4). 

Die Unfallversicherung richtet Invalidenrenten allerdings bereits ab einem Invaliditätsgrad 
von 10 % aus, weshalb das vom Verwaltungsgericht dem Einkommensvergleich zugrunde 
gelegte – nicht abschliessend bestimmte – Invalideneinkommen im vorliegenden 
Verfahren nicht herangezogen werden darf.

6.2.2 Die Beschwerdegegnerin hat das Invalideneinkommen des Beschwerdeführers mit 
Bezug auf die Haupterwerbstätigkeit aufgrund von DAP-Löhnen bestimmt. Sie ermittelte 
insgesamt 157 dokumentierte DAP-Arbeitsplätze, die dem medizinischen 
Zumutbarkeitsprofil entsprechen. Der sich daraus ergebende Durchschnittslohn beläuft 
sich auf Fr. 64'868.–. Für die Berechnung des Invalideneinkommens wurden fünf 
Arbeitsplätze aus dem Industriebereich ausgewählt, deren Einkommensdurchschnitt 
Fr. 64'508.60 beträgt (UV-act. 209, 212 und 282).

Der Beschwerdeführer hat die Anwendung von DAP im Einspracheverfahren nicht 
bemängelt (vgl. die Einsprache vom 13. November 2017 [IV-act. 220] und die ergänzende 
Stellungnahme vom 5. Dezember 2019 [IV-act. 272]). Erst im Beschwerdeverfahren macht 
er eine Verletzung von Art. 8 BV durch die Anwendung der DAP bei der 
Invaliditätsbemessung geltend (act. 1 S. 5).

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6.2.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 
primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in der die versicherte Person 
konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumu-
lativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie 
die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint 
zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, 
gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches 
tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare 
neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder 
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen 
Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die DAP-Zahlen (Dokumentation von Arbeitsplätzen 
der Suva) herangezogen werden. Zwar führt die Beschwerdegegnerin die DAP seit 
1. Januar 2019 nicht mehr weiter. Bei der Überprüfung von Rentenentscheiden, die in 
Anwendung der DAP ergingen, ist deren weitere Beachtung jedoch nicht ausgeschlossen 
(BGer 8C_315/2020 vom 24. September 2020 E. 3.2).

Das Abstellen auf DAP-Lohnangaben setzt voraus, dass sich die Ermittlung des 
Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze stützt. Zusätzlich sind 
Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in 
Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn 
sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil 
entsprechenden Gruppe. Damit wird auch die Überprüfung des Auswahlermessens 
hinreichend ermöglicht, und zwar in dem Sinn, dass die Kenntnis der dem verwendeten 
Behinderungsprofil entsprechenden Gesamtzahl behinderungsbedingt in Frage 
kommender Arbeitsplätze sowie des Höchst-, Tiefst- und Durchschnittslohnes im Bereich 
des Suchergebnisses eine zuverlässige Beurteilung der von der Beschwerdegegnerin 
verwendeten DAP-Löhne hinsichtlich ihrer Repräsentativität erlaubt. Das rechtliche Gehör 
ist dadurch zu wahren, dass die Beschwerdegegnerin die für die Invaliditätsbemessung im 
konkreten Fall herangezogenen DAP-Profile mit den erwähnten zusätzlichen Angaben 
auflegt und die versicherte Person Gelegenheit hat, sich dazu zu äussern. Allfällige 
Einwendungen der versicherten Person bezüglich des Auswahlermessens und der 
Repräsentativität der DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Einspracheverfahren 
zu erheben, damit sich die Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid damit 
auseinandersetzen kann. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen 
Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls 

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die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs 
einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen. Ein Wechsel zur 
Bemessung des Invalideneinkommens nach der LSE-Methode ist allerdings erst möglich, 
wenn sich ein ursprünglich verwendetes DAP-Profil im kantonalen Gerichtsverfahren als 
unbrauchbar herausstellt und die Beschwerdegegnerin nach Aufforderung des Gerichts 
nicht in der Lage ist, ein anderes, verwendbares Profil beizubringen (BGer 8C_315/2020 
vom 24. September 2020 E. 3.3 mit Hinweisen).

6.2.4 Die fünf von der Beschwerdegegnerin ausgewählten DAP-Profile verlangen keine 
eigentliche berufliche Ausbildung und beschreiben überwiegend sitzende Tätigkeiten, 
weshalb sie dem Beschwerdeführer zumutbar sind. Weiter erweist sich das von der 
Beschwerdegegnerin ermittelte Invalideneinkommen keineswegs als unangemessen hoch, 
liegt es doch unter dem Durchschnittslohn aller 157 den Suchkriterien entsprechenden 
Arbeitsplätze. Gesamthaft besteht somit kein Grund, das Invalideneinkommen für die 
Haupttätigkeit abweichend von der Beschwerdegegnerin (Fr. 64'508.–) festzulegen. Darin 
ist auch keine Ungleichbehandlung zu erblicken, erlaubt die Anwendung der DAP eine 
Gleichbehandlung des Beschwerdeführers mit den Unfallversicherten, deren 
Rentenanspruch ab 2017 ohne Verzug hatte geprüft werden können, worauf die 
Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung zu Recht hinweist (act. 3 S. 4).

6.2.5 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens mit Bezug auf die – ebenfalls bei 
der Beschwerdegegnerin gegen Unfälle versicherten – Nebenerwerbstätigkeit als 
Hauswart im Umfang von 3,3 Stunden pro Woche zog die Beschwerdegegnerin die 
Tabellenlöhne gemäss der LSE 2014 heran und setzte es unter Vornahme des maximalen 
leidensbedingten Abzugs von 25 % auf Fr. 3'991.– fest (vgl. Verfügung vom 10. Oktober 
2017 [UV-act. 212] und E. 5.2.4 des Einspracheentscheids vom 14. Januar 2020 [UV-
act. 282 S. 7]). Dieser Betrag ist angesichts der in Frage kommenden Tätigkeiten 
angemessen und wird vom Beschwerdeführer denn auch anerkannt (act. 1 S. 6), weshalb 
das von der Beschwerdegegnerin bestimmte Invalideneinkommen von Fr. 68'499.– nicht 
zu beanstanden ist.

6.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 73'410.– und einem Invalideneinkommen 
von Fr. 68'499.– resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 4'911.– bzw. ein 
rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 7 %, was zur Abweisung der Beschwerde 
führt.

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7. Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenlos (Art. 61 
lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Fassung). Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist bei diesem Ausgang nicht auszurichten.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (im Doppel), an die 
Beschwerdegegnerin sowie an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 19. Juli 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am