# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fffdf64c-e1f5-534d-bcae-01978d160998
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-03-13
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 13.03.2009 BV.2009.3
**Docket/Reference:** BV.2009.3
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2009-3_2009-03-13

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR)

Entscheid vom 13. März 2009  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub, 
Gerichtsschreiber Stefan Graf 

   
 
Parteien 

  
A., 

 
Beschwerdeführer 

 
 gegen 
   

EIDGENÖSSISCHE SPIELBANKENKOMMISSION, 
 

Beschwerdegegnerin 
 
 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BV.2009.3 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) gegen 
B. eine Strafuntersuchung führt wegen des Verdachts der Widerhandlung 
gegen Art. 56 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 18. Dezember 1998 
über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52), 
wobei B. u. a. vorgeworfen wird, in einem Restaurant einen illegalen 
Glücksspielsalon eingerichtet und betrieben zu haben; 

 
- im Rahmen einer am 7. Dezember 2008 in erwähntem Restaurant eine 

Hausdurchsuchung vorgenommen wurde, anlässlich derer beim Be-
schwerdeführer Bargeld im Betrag von Fr. 2'090.-- sichergestellt (act. 2.1, 
S. 7) und in der Folge mit Verfügung vom 27. Januar 2009 beschlagnahmt 
wurde (act. 2.9); 

 
- der Beschwerdeführer hiergegen mit Beschwerde vom 29. Januar 2009 an 

den Direktor der ESBK gelangte und um schnellstmögliche Rücküberwei-
sung des Geldes ersuchte (act. 1); 

 
- der Beschwerdeführer am 10. Februar 2009 eingeladen wurde, bis 20. Fe-

bruar 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- zu leisten (act. 3); 
 
- hierauf bei der I. Beschwerdekammer kein entsprechender Zahlungsein-

gang vermerkt werden konnte, weshalb dem Beschwerdeführer am 
24. Februar 2009 eine Nachfrist bis 6. März 2009 zur Zahlung des Kosten-
vorschusses angesetzt wurde, wobei er darauf hingewiesen wurde, dass 
auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, wenn der Kostenvorschuss 
auch innerhalb dieser Nachfrist nicht geleistet werde (act. 5); 

 
- innerhalb dieser Frist bei der I. Beschwerdekammer betreffend des Kosten-

vorschusses kein Zahlungseingang vermerkt werden konnte; 
 

- auf die Beschwerde somit androhungsgemäss nicht einzutreten ist (Art. 25 
Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 62 Abs. 3 BGG); 

 
- der Beschwerdeführer demnach als unterliegende Partei die Verfahrensko-

sten zu tragen hat (Art. 25 Abs. 4 VStrR i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG), wobei 
die Gerichtsgebühr auf Fr. 200.-- festzusetzen ist (Art. 3 des Reglements 
vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafge-
richt; SR 173.711.32); 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 
 

Bellinzona, 17. März 2009 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Der Gerichtsschreiber:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Eidgenössische Spielbankenkommission 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen 
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).