# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 121ec256-7509-581e-a85b-763c1ca6232a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 18.12.2018 UE180205
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE180205_2018-12-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE180205-O/U/BEE 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Flury, Präsident, Oberrichterin lic. iur. A. Meier 

und Ersatzoberrichter lic. iur. Th. Vesely sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. M. Münger  

Beschluss vom 18. Dezember 2018 
 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  
Beschwerdegegnerinnen 

 

1 verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Nichtanhandnahme  

Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft Zürich-Limmat vom 28. Juni 2018, D-8/2018/10020926 

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Erwägungen: 

I. 

1.1 Die A._____ AG (nachfolgend Beschwerdeführerin) erstattete durch ihren 

Vertreter C._____ am 26. September 2017 Strafanzeige gegen B._____ (nachfol-

gend Beschwerdegegnerin 1) wegen versuchter Erpressung, übler Nachrede und 

Verstosses gegen das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (vgl. 

Urk. 16/1). Die Beschwerdeführerin warf der Beschwerdegegnerin 1 vor, nachdem 

diese und ihre Begleitung am 19. September 2017 für einen Betrag von 

Fr. 370.50 in ihrem Restaurant gegessen hätten, habe die Beschwerdegegnerin 1 

am nächsten Tag versucht, von der Beschwerdeführerin das Geld zurück zu er-

halten, indem sie per E-Mail angedroht habe, auf der öffentlichen und frei zugäng-

lichen Plattform "Tripadvisor" einen Bericht über die negative Erfahrung zu publi-

zieren. Die Beschwerdegegnerin 1 habe dann eine entsprechende Bewertung auf 

"Tripadvisor" publiziert und darin unterstellt, sie verkauften falsch deklarierten 

Fisch (vgl. Urk. 16/2).  

1.2 Mit Verfügung vom 28. Juni 2018 entschied die Staatsanwaltschaft Zürich-

Limmat (nachfolgend Staatsanwaltschaft) keine Untersuchung an Hand zu neh-

men (Urk. 3; Urk. 16/10). Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe 

vom 9. Juli 2018 rechtzeitig Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, die an-

gefochtene Verfügung aufzuheben und die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft 

zur Untersuchung zurückzuweisen (Urk. 2).  

2. Der verlangte Kostenvorschuss wurde fristgerecht geleistet (Urk. 5; Urk. 7). 

In der Folge legitimierte sich der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin und be-

antragte Einsicht in die Akten zur Prüfung eines Rückzugs der Beschwerde 

(Urk. 11+12). Nachdem die Staatsanwaltschaft die Akten übermittelte (Urk. 16), 

wurden diese dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zur Einsicht zugestellt 

(Urk. 18). Mit Eingabe vom 5. September 2018 hielt dieser an der Beschwerde 

fest (Urk. 20). Die Staatsanwaltschaft verzichtete mit Eingabe vom 11. September 

2018 auf Vernehmlassung (Urk. 25). Die Beschwerdegegnerin 1 nahm mit Einga-

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be vom 15. Oktober 2018 Stellung und beantragte die Abweisung der Beschwer-

de (Urk. 33). Die Beschwerdeführerin liess sich mit Eingabe vom 22. November 

2018 erneut vernehmen (Urk. 37). Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die 

Beschwerdegegnerin 1 verzichteten auf erneute Stellungnahmen (Urk. 42+44). 

Das Verfahren ist spruchreif.  

3. Infolge Neukonstituierung der Kammer ergeht der vorliegende Beschluss 

teilweise nicht in der den Parteien angekündigten Besetzung (vgl. Urk. 5).  

II. 

1.1 Die Staatsanwaltschaft führte zur Begründung ihrer Nichtanhandnahmever-

fügung aus, es bestehe kein hinreichender Tatverdacht für ein strafrechtlich rele-

vantes Verhalten der Beschwerdegegnerin 1. Aus dem Mailverkehr gehe nicht 

hervor, dass die Beschwerdegegnerin 1 den Eintrag auf der Bewertungsplattform 

"Tripadvisor" von einer allfälligen Rückerstattung des Rechnungsbetrages abhän-

gig gemacht habe, was sie auch bereits in ihrem Mail ausdrücklich bestätigt habe. 

In ihrer ausführlichen Bewertung auf "Tripadvisor" habe die Beschwerdegegne-

rin 1 lediglich in einem Teilsatz ausgeführt, dass sie an der Deklaration des ihr 

servierten Fisches zweifle, wobei sie dabei konkreten Bezug auf die ihrer Meinung 

nach nicht vorhandene Qualität genommen habe. In Anbetracht dessen, dass am 

26. September 2017 (Druckdatum der eingereichten Bewertung) 180 Einträge für 

das "A._____" auf dieser Plattform existiert hätten, sei dieser Teilsatz nicht geeig-

net, den Ruf des Restaurants zu schädigen (Urk. 3; Urk. 16/10).  

1.2 Die Beschwerdeführerin bringt zur Begründung ihrer Beschwerde vor, die 

Beschwerdegegnerin 1 habe die Vermutung gestreut, die Beschwerdeführerin ar-

beite mit falschen Warenangaben und es würde teilweise mit Mikrowelle produ-

ziert. Eine negative Review auf einer Internetplattform mit der Behauptung, hand-

werklich nicht korrekt zu arbeiten und Waren nicht korrekt zu deklarieren, sei für 

einen Betrieb im gehobenen Gastrosegment geschäftsschädigend. Die Be-

schwerdeführerin führe seit über 35 Jahren erfolgreich ein … Restaurant. Der 

Gastroführer Gault Millau bewerte sie mit 16 Punkten. Gastgewerbliche Betriebe 

stellten kein Freiwild für beliebige geschäftsschädigende Behauptungen dar, 

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wenn genügend Reviews vorlägen (Urk. 2). Zudem versuche die Beschwerde-

gegnerin 1, nachträglich Geld für eine Rechnung zu erhalten, die sie nicht selbst 

bezahlt habe. D._____, welcher vom Anwalt der Beschwerdegegnerin 1 als deren 

Ehemann bezeichnet werde, habe die Rechnung bezahlt. Dieser habe zudem bei 

der Bezahlung auf Nachfrage bestätigt, es sei alles in Ordnung gewesen 

(Urk. 20). Weiter ändere das, was die Beschwerdegegnerin 1 in späteren E-Mails 

geäussert habe, nachdem der Plan, Geld zu erhalten, schon am 20. September 

2017 ins Leere gelaufen sei, nichts am Erpressungsversuch vom 19. September 

2017. Die Beschwerdegegnerin 1 habe um die Unwahrheit ihrer geschäftsschädi-

genden Behauptungen gewusst und sie trotzdem auf "Tripadvisor" veröffentlicht 

(Urk. 37).  

1.3 Die Beschwerdegegnerin 1 macht geltend, sie habe in ihrer Stellungnahme 

auf das Antwortmail der Beschwerdeführerin, man lasse sich weder bedrohen 

noch erpressen, geantwortet, dies sei keineswegs der Fall, da sie ungeachtet ei-

ner Rückerstattung des Geldes über ihre schlechte Erfahrung im Restaurant bei 

"Tripadvisor" berichten werde. Die zweite Mail lasse ohne Zweifel erkennen, dass 

sie von Beginn an gewillt gewesen sei, ihre (negativen) Erfahrungen auf der Be-

wertungsplattform zu berichten. Es dürfe als gerichtsnotorisch gelten, dass auf 

Bewertungsplattformen für Hotels und Restaurants jeweils auch "Ausreisser" in 

Form von überschäumenden wie auch vernichtenden Beurteilungen platziert wür-

den. Das Restaurant "A._____" geniesse einen hervorragenden Ruf und sei von 

Gault Millau mit 16 Punkten bewertet. Angesichts dessen, dass am 26. Sep-

tember 2017 180 Einträge für dieses Restaurant auf "Tripadvisor" existiert hätten, 

und erwartet werden könne, dass das Gros der Bewertungen gut bis sehr gut 

ausgefallen sei, sei der Teilsatz, dass sie an der Deklaration des servierten Fi-

sches zweifle, wobei sie konkreten Bezug auf die ihrer Meinung nach nicht vor-

handene Qualität genommen habe, nicht geeignet, den Ruf des Restaurants zu 

schädigen. Von der Androhung ernstlicher Nachteile könne somit keine Rede sein 

(Urk. 33).  

2. Gemäss Art. 309 Abs. 1 StPO eröffnet die Staatsanwaltschaft eine Untersu-

chung, wenn sich aus den Informationen und Berichten der Polizei, aus der Straf-

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anzeige oder aus ihren eigenen Feststellungen ein hinreichender Tatverdacht 

ergibt. Gelangt sie hingegen aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports 

zum Schluss, dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvorausset-

zungen eindeutig nicht erfüllt sind, Verfahrenshindernisse bestehen oder gemäss 

Art. 8 StPO aus Opportunitätsgründen auf eine Strafverfolgung zu verzichten ist, 

verfügt sie die Nichtanhandnahme (Art. 310 Abs. 1 StPO). Der Zweck der Unter-

suchung besteht nach Art. 308 Abs. 1 StPO darin, den Sachverhalt so weit zu er-

mitteln, dass das Vorverfahren entweder mit einem Strafbefehl, einer Anklage  

oder einer Einstellung abgeschlossen werden kann. Bei der Verfolgung dieses 

Zwecks steht der Staatsanwaltschaft ein gewisser Ermessensspielraum zu. Dies 

bedeutet unter anderem, dass die Staatsanwaltschaft nicht jeglicher Spur und je-

dem Hinweis nachzugehen hat, auch wenn sich eine beschuldigte Person oder 

ein Geschädigter solches vorstellt. Die Frage, ob ein Strafverfahren über eine 

Nichtanhandnahme erledigt werden kann, beurteilt sich nach dem aus dem Lega-

litätsprinzip abgeleiteten Grundsatz "in dubio pro duriore" (BGE 138 IV 86 

Erw. 4.2). Danach darf eine Nichtanhandnahme durch die Staatsanwaltschaft nur 

in sachverhaltsmässig und rechtlich klaren Fällen ergehen. Es muss sicher fest-

stehen, dass der Sachverhalt unter keinen Straftatbestand fällt. Im Zweifelsfall ist 

eine Untersuchung zu eröffnen (vgl. zum Ganzen: BGE 137 IV 285, E. 2.3; Urteil 

des Bundesgerichts 6B_573/2017 vom 11. Januar 2018, Erw. 5.2; SCHMID/JO-

SITSCH, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3. Aufl. 2017, N 1231; 

SCHMID/JOSITSCH, StPO Praxiskommentar, 3. Aufl. 2018, Art. 309 N 3 f., Art. 310 

N 1 ff.; LANDSHUT/BOSSHARD, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, Kommentar zur 

Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, Art. 309 N 11-14, N 19-23, 

Art. 310 N 2 ff.).  

3.1 Der Erpressung nach Art. 156 Ziff. 1 StGB macht sich strafbar, wer in der 

Absicht, sich oder einen anderen unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch 

Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile zu einem Verhalten bestimmt, 

wodurch dieser sich selber oder einen anderen am Vermögen schädigt. Hinsicht-

lich der Ernstlichkeit des angedrohten Nachteils ist zu fragen, ob er eine verstän-

dige Person in der Lage des Betroffenen zur Vermögensleistung motivieren könn-

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te (TRECHSEL/CRAMERI, in: Trechsel/Pieth, Schweizerisches Strafgesetzbuch Pra-

xiskommentar, 3. Aufl. 2018, Art. 156 N 4).  

 Wer jemanden bei einem anderen eines unehrenhaften Verhaltens oder an-

derer Tatsachen, die geeignet sind, seinen Ruf zu schädigen, beschuldigt oder 

verdächtigt, macht sich auf Antrag der üblen Nachrede nach Art. 173 StGB straf-

bar. Eine Verleumdung nach Art. 174 StGB ist die durch das Wissen um die Un-

wahrheit der behaupteten Tatsache qualifizierte Behauptung ehrenrühriger Tatsa-

chen gegenüber Dritten (TRECHSEL/LIEBER, in Trechsel/Pieth, Schweizerisches 

Strafgesetzbuch Praxiskommentar, 3. Aufl. 2018, Art. 173 N 1 und Art. 174 N 1). 

Nach ständiger Rechtsprechung fallen Äusserungen, die sich eignen jemanden 

als Berufs- oder Geschäftsmann in der gesellschaftlichen Geltung herabzusetzen 

oder in seinem Selbstbewusstsein zu verletzen, nicht unter diese Bestimmungen, 

sofern die Kritik keine Schatten auf die Geltung als ehrbarer Mensch wirft und das 

Gefühl, ein solcher zu sein, unberührt lässt (BGE 92 IV 94, E. 2; BGE 116 IV 205, 

E. 2). Eine Rechtsverletzung liegt somit namentlich dann vor, wenn ein individual- 

oder sozialethisch verpöntes Verhalten vorgeworfen wird. Beispielsweise beim 

Vorwurf, jemand habe vorsätzlich eine strafbare Handlung begangen oder wenn 

jemandem kriminelle Energie zugeschrieben wird. Sodann kommt es auf eine 

"Durchschnittsauffassung" über die zur Diskussion stehenden Ausdrucksweisen 

an, die ein unbefangener Adressat einer Aussage nach den Umständen beilegen 

muss (RIKLIN, in Niggli/Wiprächtiger, Basler Kommentar Schweizerisches Strafge-

setzbuch, 3. Aufl. 2013, vor Art. 173 N 20 und N 28).  

 Sodann macht sich auf Antrag strafbar, wer vorsätzlich unlauteren Wettbe-

werb begeht (Art. 23 Abs. 1 UWG). Unlauter handelt insbesondere, wer andere, 

ihre Waren, Werke, Leistungen, deren Preise oder ihre Geschäftsverhältnisse 

durch unrichtige, irreführende oder unnötig verletzende Äusserungen herabsetzt 

(Art. 3 Abs. 1 lit. a UWG). Die Äusserung muss objektiv geeignet sein, den Wett-

bewerb zu verfälschen. Sodann muss die Äusserung von Wettbewerbsteilneh-

mern, beispielsweise potentiellen Kunden, wahrgenommen werden können 

(BLATTMANN, UWG Kommentar, 2018, Art. 3 N 19 und N 22).  

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3.2 Die Beschwerdeführerin misst der von der Beschwerdegegnerin 1 publizier-

ten Bewertung auf dem Onlineportal "Tripadvisor" eine Schädigung ihres Ge-

schäftes und dadurch einen ernstlichen Nachteil zu. Dem kann nicht zugestimmt 

werden. Wie die Beschwerdeführerin selbst ausführt, handelt es sich beim Res-

taurant "A._____" um ein seit langem bestehendes Restaurant, welches im be-

kannten Gastronomieführer Gault Millau aufgeführt wird (vgl. https://www.gault-

millau.ch/, abgerufen am 14. Dezember 2018). Das Restaurant geniesst demnach 

einen ausgezeichneten Ruf. Dieser lässt sich durch eine einzelne negative Be-

wertung auf einem Onlineportal nicht beeinflussen. Derzeit bestehen auf dem On-

lineprotal "Tripadvisor" 209 Bewertungen für das "A._____". Davon 156, mithin 

drei Viertel, sehr gut und ausgezeichnet. Zum Zeitpunkt der Publikation der fragli-

chen Bewertung waren es 180 Bewertungen, ebenfalls mehrheitlich sehr gut bis 

ausgezeichnet (vgl. https://www.tripadvisor.ch/Restaurant_Review-g188113-

d697899-Reviews-or30-A._____.html, abgerufen am 14. Dezember 2018). So-

dann gibt es noch diverse weitere ähnliche öffentliche Online-Bewertungs-

Plattformen. Die langjährige Erfolgsgeschichte der Beschwerdeführerin wurde 

demnach auch durch einzelne schlechtere Bewertungen in der Vergangenheit 

nicht getrübt. Deren Einfluss war somit offensichtlich nicht gegeben. Eine ver-

ständige Person lässt sich denn auch durch eine einzelne negative Bewertung auf 

einer solchen Plattform nicht zu einer Vermögensleistung bestimmen. Somit fehlt 

es an der Ernstlichkeit des angedrohten Nachteils, weshalb kein strafbares Ver-

halten gegeben ist. Daher kann auch offenbleiben, ob die Beschwerdegegnerin 1 

die Publikation der Bewertung sowieso vornehmen wollte, ober ob sie diese mit 

der Rückzahlungen der bezahlten Kosten in Zusammenhang stellte.  

 Die Beschwerdegegnerin 1 liess sich in ihrer detaillierten Bewertung einläss-

lich über die ihrer Meinung nach schlechte Qualität des servierten Fisches (black 

cod) aus. Im letzten Halbsatz diesbezüglich zweifelt sie daran, ob es überhaupt 

black cod gewesen sei. Diese geäusserte persönliche Meinung ist jedoch offen-

sichtlich spekulativ und fusst auf keinen erkennbaren Tatsachen. Ohnehin würde 

es sich nur um geschäftliche Kritik handeln, was nicht ehrenrührig ist.  

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 Die von der Beschwerdegegnerin 1 publizierte Bewertung ist objektiv nicht 

geeignet den Wettbewerb zu verfälschen. Wie bereits erwähnt, gibt es eine Viel-

zahl von publizierten Bewertungen auf dieser und weiteren Online-Plattformen. 

Eine einzelne solche Bewertung ist im Raume der Stadt Zürich nicht wettbewerbs-

relevant.  

3.3 Nach dem Gesagten ist zusammenfassend festzuhalten, dass der zur An-

zeige gebrachte Sachverhalt unter keinen Straftatbestand fällt. Die Staatsanwalt-

schaft nahm somit zu Recht in Anwendung von Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO eine 

Untersuchung nicht an Hand. Dementsprechend ist die Beschwerde abzuweisen.  

III. 

1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin die Kosten 

des Beschwerdeverfahrens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). In Beachtung der 

Bemessungskriterien von § 2 Abs. 1 lit. b-d der Gebührenverordnung des Oberge-

richts (GebV OG) und in Anwendung von § 17 Abs. 1 GebV OG ist die Gerichts-

gebühr auf Fr. 1'000.– festzusetzen.  

2. Weiter ist die Beschwerdeführerin zu verpflichten, die anwaltlich vertretene 

Beschwerdegegnerin 1 für die Aufwendungen im Beschwerdeverfahren zu ent-

schädigen (Art. 436 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 432 Abs. 1 StPO; Urteil des Bundes-

gerichts 6B_273/2017 vom 17. März 2017, E. 2). Unter Berücksichtigung der Be-

deutung und Schwierigkeit des Falls, der Verantwortung und des Aufwands des 

Anwalts – der Vertreter der Beschwerdegegnerin 1 hat eine kurze Stellungnah-

men eingereicht (Urk. 33) – ist die Entschädigung pauschal auf Fr. 860.– (inkl. 

MwSt.) festzusetzen (§ 19 Abs. 1 und § 2 Abs. 1 lit. b-e AnwGebV).  

3. Die Beschwerdeführerin hat für das Beschwerdeverfahren eine Sicherheits-

leistung von Fr. 3'000.– bezahlt (Art. 383 StPO; Urk. 5+7). Die ihr auferlegten 

Kosten und die ihr auferlegte Entschädigung zu Gunsten der Beschwerdegegne-

rin 1 sind von der Sicherheitsleistung zu beziehen. Im Restbetrag ist die Sicher-

heitsleistung der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten – unter Vorbehalt allfälli-

ger Verrechnungsansprüche des Staates.  

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Es wird beschlossen: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 1'000.– fest-

gesetzt, der Beschwerdeführerin auferlegt und vorab aus der Kaution bezo-

gen.  

3. Die Beschwerdeführerin wird verpflichtet, die Beschwerdegegnerin 1 für das 

Beschwerdeverfahren mit Fr. 860.– (inkl. MwSt.) zu entschädigen. Die Ent-

schädigung wird aus der Kaution bezogen und der Beschwerdegegnerin 1 

von der Gerichtskasse überwiesen. Im Mehrbetrag wird die Kaution – unter 

Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates – der Beschwerde-

führerin zurückerstattet.  

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, zweifach, für sich und die Beschwerde-
führerin (per Einschreiben)  

− Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, zweifach, für sich und die Beschwerde-
gegnerin 1 (per Einschreiben)  

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-8/2018/10020926 (gegen 
Empfangsbestätigung) 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-8/2018/10020926, unter 
Rücksendung der beigezogenen Akten [Urk. 16] (gegen Empfangsbe-
stätigung)  

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der 

in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich 

einzureichen. 

- 10 - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

Zürich, 18. Dezember 2018 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer 

 
Der Präsident: 

 
 
 

lic. iur. A. Flury 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. M. Münger 
 

	Beschluss vom 18. Dezember 2018
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.

	Es wird beschlossen:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt, der Beschwerdeführerin auferlegt und vorab aus der Kaution bezogen.
	3. Die Beschwerdeführerin wird verpflichtet, die Beschwerdegegnerin 1 für das Beschwerdeverfahren mit Fr. 860.– (inkl. MwSt.) zu entschädigen. Die Entschädigung wird aus der Kaution bezogen und der Beschwerdegegnerin 1 von der Gerichtskasse überwiesen...
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 Rechtsanwalt Dr. iur. X._____, zweifach, für sich und die Beschwerdeführerin (per Einschreiben)
	 Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, zweifach, für sich und die Beschwerdegegnerin 1 (per Einschreiben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-8/2018/10020926 (gegen Empfangsbestätigung)

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, ad D-8/2018/10020926, unter Rücksendung der beigezogenen Akten [Urk. 16] (gegen Empfangsbestätigung)

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes...