# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3bb06886-ba94-5731-a202-08445a72e2bb
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-05
**Language:** de
**Title:** GA beweisbildend; kein IV-relevanter GS
**Docket/Reference:** IV.2019.00667
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2019.00667.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2019.00667
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiberin Hediger
Urteil
vom
5.
Juni 2020
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Milosav Milovanovic
Beratungsstelle für Ausländer
Selnaustrasse
15, 8001 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1962 geborene
X.___
, ohne Be
ru
fsau
s
bildung und Vater eines 1993 geborene
n
Kindes,
war zuletzt bis Ende Juli 2015
als Bereichsleiter Fachmarkt
bei der
Y.___
tätig (
Urk.
7/17,
Urk.
7/19, vgl. auch
Urk.
7/99/24). Am
3.
März 2015
(Eingangsdatum)
meldete
er
sich unter Hinweis auf eine psychische Beeinträchtigung bei der Eidgenössischen Invalidenversiche
rung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/5). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle,
tätigte medizinisch
-berufliche Abklärungen und zog die Akten der Krankentaggeldversicherung bei (
Urk.
7/8/1-46). Am 1
8.
Septem
ber 2015 erteilte sie dem Versicherten Kostengutsprache für Frühinterventions
massnahmen in Form einer Arbeitsvermittlung
(
Urk.
7/35); ein Anspruch auf
Arbeitsvermittlung im Rahmen
berufliche
r
Massnahmen
wurde indes
verneint, da kein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege (vgl. Mitteilung
vom 2
3.
September 2015, Urk.
7/36). Am
8.
März 2017 erteilte die IV-Stelle dem Ver
sicherten Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch im Betrieb
Z.___
,
A.___
,
zzgl. eines Taggeldes (
Urk.
7/45,
Urk.
7/50
;
vgl.
auch
Schlussbericht vom 2
9.
Oktober 2017,
Urk.
7/56).
Im Hinblick auf die Rentenprüfung tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen. Insbesondere veranlasste sie das
bidisziplinäre
(Psychiatrie/Orthopädie) Gutachten der
B.___
vom 2
5.
Januar 2019 (
Urk.
7/99/1-104). Nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/100
,
Urk.
7/116 f.) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
7.
Juli 2019 einen
Renten
anspruch d
es Versicher
ten (
Urk.
7/119).
Diese Verfügung
hob
sie
aus formellen Gründen
am 6. August 2019
wiedererwägungsweise auf (
Urk.
7/126
; vgl. auch
Urk.
7/121
).
Mit neuer Verfügung vom 2
2.
August 2019 hielt die IV-Stelle daran fest, in Ermangelung eines invalidisierenden Gesundheitsschadens bestehe kein Leistungsanspruch (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob
X.___
am 2
2.
September 2019 Beschwerde und beantragte, es sei ihm in Aufhebung der angefochtenen Verfügung eine IV-Rente zuzuspre
chen. Eventualiter sei die Sache zur Durchführung weiterer Abklärungen an die IV-Stelle zurückweisen (
Urk.
1 S. 1)
. Mit Beschwerdeantwort vom 18.
Oktober 2019 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was dem Beschwerdeführer am 2
3.
Oktober 2019 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Mit Nachtrag vom
9.
Januar 2020 gab
dieser
einen weiteren Arztbericht zu den Akten (
Urk.
9
,
Urk.
10
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Allgemeinen Teils des Sozialver
sicherungsrechts,
ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung
(
IVG
)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank
heit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine
Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.4
Rechtsprechungsgemäss liegt regelmässig kein versicherter Gesundheitsschaden vor, soweit die Leistungseinschränkung auf Aggravation oder einer ähnlichen Konstellation beruht. Dies trifft namentlich zu, wenn: eine erhebliche Diskrepanz zwischen den geschilderten Schmerzen oder Einschränkungen und dem gezeigten Verhalten oder der Anamnese besteht; intensive Schmerzen angegeben werden, deren Charakterisierung jedoch vage bleibt; keine medizinische Behandlung und Therapie in Anspruch genommen wird; demonstrativ vorgetragene Klagen auf den Sachverständigen unglaubwürdig wirken oder wenn schwere Einschränkun
gen im Alltag behauptet werden, das psychosoziale Umfeld jedoch weitgehend intakt ist. Nicht per se auf Aggravation weist blosses verdeutlichendes Verhalten hin (BGE 141
V 281 E. 2.2.1, BGE 131 V 49 E.
1.2; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9
C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E.
4.1).
Eine auf Aggravation oder vergleichbaren Konstellationen beruhende Leistungs
einschränkung vermag einen versicherten Gesundheitsschaden nicht leichthin auszuschliessen, sondern nur, wenn im Einzelfall Klarheit darüber besteht, dass nach plausibler ärztlicher Beurteilung die Anhaltspunkte für eine klar als solche ausgewiesene Aggravation eindeutig überwiegen und die Grenzen eines bloss verdeutlichenden Verhaltens zweifellos überschritten sind, ohne dass das
aggra
vatorische
Verhalten auf eine verselbständigte, krankheitswertige psychische Störung zurückzufüh
ren wäre (vgl. BGE 143 V 418 E. 8.2
; vgl. Urteile des Bun
desgerichts 8
C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 6.1 und 9C_899/2014 vom 29.
Juni 2015 E. 4.2).
Steht fest, dass eine anspruchsausschliessende Aggravation oder ähnliche Kons
tellation im Sinne der Rechtsprechung gegeben ist, erübrigt sich die Durchfüh
rung eines strukturierten Beweisverfahrens nac
h BGE 141 V 281 (vgl. BGE 141 V
281 E. 2.2.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_899/
2014 vom 2
9.
Juni 2015 E. 4.4).
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel
che
Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.6
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch
tet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
2.
2.1
In der angefochtenen Verfügung erwog die Beschw
erdegegnerin, gestützt auf das
B.___
-Gutachten
vom 2
5.
Januar 2019
sei der Beschwerdeführer nie langandau
ernd
in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt
gewesen. Die bisherige sowie jede andere angepasste Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer zumutbar
. Mithin sei
ein IV-relevanter Gesundheitsschaden
nicht ausgewiesen und bestehe folglich
kein IV-Leistungsanspruch
(
Urk.
2).
2.2
Dagegen
erhob
der Beschwerdeführer
verschiedene
Einwände gegen das
B.___
-Gutachten. Insbesondere hielt er dafür, d
er psychiatrische Gutachter sei nicht erfahren genug, um Mobbingfälle zu beurteilen.
Auch habe es
dieser
versäumt, fremdanamnestische Angaben einzuholen und neuropsychologische
Abklärun
g
en
zu veranlassen.
Demgegenüber seien neurologische Störungen aktenanam
nestisch ausgewiesen. Sodann
habe sich der
B.___
-Psychiater
bei der vorliegen
den Komplexität
zu wenig Zeit genommen für die Untersuchung und
darüber hinaus
den Suizidversuch des Beschwerdeführers bagatellisiert.
Schliesslich sei die im Gutachten festgehaltene
Simula
tion unbegründet v
e
r
blieben. Mithin sei
das
B.___
-Gutachten mangelhaft und es sei vielmehr
gestützt auf die Beurteilung
von
Dr.
med. C.___
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie
,
von einer psychischen Störung
mit Krankheitswert auszugehen und
eine neu
rologische Abklärung unverzichtbar
(
Urk.
1).
3.
3.1
Im
B.___
-Gutachten vom 2
5.
Januar 2019 hielten die begutachtenden Fachärzte keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit fest. Ohne Auswir
kung auf die
Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie (1) eine Einschränkung der Ringfinger-Beugefähigkeit nach A1-Ringbandspaltung, Revision A1-Ring
bandspaltung und ausgedehnte
Beuges
ehnentenolyse
D IV rechts am 4.
Januar 2018, (2)
eine
gute Funktion des
Daumengelenkes im Status nach A
-Ring
bandspaltung
sowie (3) eine Akzentuierung von
Persönlichkeitszügen ICD-10: Z73) mit narzisstischer und
anankastischer
Komponente (
Urk.
7/99/6).
3.1.1
In psychiatrischer Hinsicht habe der Beschwerdeführer angegeben, seit 2007 zunehmend an paranoiden Ängsten
zu leiden
. Er fühle sich ständig verfolgt und beobachtet. Zuhause ziehe er regelmässig die Rollläden hinunter, damit ihn niemand sehen könne. Alle Menschen hätten sich gegen ihn gerichtet. Merkwür
dig sei auch, dass sein Telefon oftmals während eines Gesprächs spontan unter
brochen werde. Ebenfalls habe ihn ein Ereignis auf einem Flug nach Belgrad Ende 2018 extrem beunruhigt; eine Frau zwei Reihen vor ihm habe sich zweifach nach ihm umgedreht. Er sei sich deshalb ganz sicher, dass sie ihn verfolge. Im Zusam
menhang mit einem
2011
aufgenötigten abrupten Arbeitsplatzwechsel (von
D.___
zu
Y.___
innerhalb des Mutterkonzerns) seien depressive Zustände hinzugekom
men.
Zur grossen Krise sei es aber im Jahre 2014
gekommen; im Zuge eines
eigeninitiativen
Filialwechsels aus Gründen der Wohnsitznähe
habe sich bei ihm «die Vorstellung ausgebildet», von seinen neuen Kollegen und insbesondere vom Vorgesetzten nachhaltig gemobbt zu werden. Oftmals habe er sich regelrecht beobachtet gefühlt. Zusätzlich sei das Empfinden aufgetreten, dass ihn seine Freunde verlassen würden. So sei er etwa nicht mehr zu
einer
Ge
burtstagsfeier
eingeladen worden
, an welcher er früher habe teilnehmen dürfen
. Ab 2015 seien weitere Symptome dazugekommen. Plötzlich habe er sich auch von Personen ausserhalb seiner Arbeit beobachtet und verfolgt gefühlt. Zudem bestünden
aus
geprägte
Schlafstörungen.
Diese würden ihn sehr belasten. Schlafen sei für ihn eigentlich nur noch nach Einnahme entsprechender Medikamente möglich. Zuhause könne er keine Tätigkeiten mehr ausüben; er könne sich körperlich nicht aktivieren. Er verspüre allgemein keinerlei Motivation mehr (
Urk.
7/99/21 f.).
Im Rahmen der Befundung hielt
Dr.
med. E.___
, Facharzt FMH für Psy
chiatrie und Psychotherapie,
fest, der Beschwerdeführer sei in der Kontaktauf
nahme initial gehemmt gewesen, jedoch geprägt von freundlicher
Zugewandtheit
be
i
einem in der Tendenz zugleich deprimierten mimischen Gesichtsausdruck und diesbezüglich demonstrativ-akzentuierender Komponente. Diese Grundhaltung hab
e
im weiteren Verlauf eine zunehmende Auflockerung erfahren. Es hätten sich keinerlei Hinweise auf Konzentration
s
- und Aufmerksamkeitsstörungen ergeben. Dasselbe gelte für
spezielle Hinweise auf eine depressiv determinierte Denkver
langsamung oder gar –
hemmung
sowie
Beeinträchtigung der Merkfähigkeit respektive pseudo-demenzielle Störungsmuster im Sinne eines depressiven Basis
syndroms. Kurz- und Langzeitgedächtnis schienen intakt. Der Antrieb sei insge
samt adäquat. Auf dezidiertes Nachfragen sei denn auch seitens des Beschwerde
führers eine bedeutsame Reduktion des Antriebsniveaus verneint worden
. Die Willenskraft
sei
ausreichend strukturiert, ohne Anzeichen für eine bestehende Ambivalenz oder
Ambitendenz
. Die Psychomotorik
sei
unauffällig. Konkrete Hinweise auf eine authentische depressive Stimmungslage hätten
mangels
An
he
donie
, A
ffe
ktverarmung, beeinträchtigter Vitalgefühle, realitätskonträrer Schuld- und Verarmungsempfinden, Reduktion des Selbstwertgefühls, affektiver Inkonti
nenz oder Labilität,
dysphorischer
Symptome und suizidaler Impulse
gefehlt.
Insbesondere sei die affektive Schwingungsfähigkeit allseits unbeeinträchtigt. Zwangssymptome oder phobische Ängste läge
n ebenso wenig vor. Urteil- und Kritikfähigkeit
seien erhalten. Aufgrund des eigenana
mnestisch
angegebenen Perfektionismus und
der eigenanamnestisch angegebenen
Impulsivität bestünden
Hinweise auf eine ansatzweise narzisstische und
anankastisch
e
Persönlichkeits
akzentuierung
, nicht aber auf eine Persönlichkeitsstörung; die
geschilderten paranoiden Gedankeninhalte seien im Beurteilungszeitpunkt nicht objektivierbar gewesen
(
Urk.
7/99/27 f.).
Die in den
Vorakten
festgehaltenen Diagnosen aus dem depressiven Formenkreis sowie Persönlichkeitsstörungen könnten auf der Basis der aktuellen Erhebungen nicht bestätigt werden;
die psychopathologischen Merkmale
nach Massgabe des einschlägigen internationalen Klassifikationssystems
seien nicht ausreichend vorhanden
.
Zudem sei die
in anhaltender Präsenz beklagte paranoide Begleit
symptomatik in keiner Weise authentisch und vielmehr als
simulatives
Resultat eines jahrelangen Lernprozesses aus ständiger Lebensgemeinschaft mit einer an paranoider Schizophrenie erkrankten Ehefrau
zu würdigen (
Urk.
7/99/29
)
. Mithin hätten sich verschiedentlich erhebliche Widersprüche
gezeigt
. So sei etwa die Modulationsfähigkeit während der gesamten Exploration völlig unbeeinträchtigt gewesen.
Weiter
habe der Beschwerdeführer ein
en deutlichen
Verlust an sexuel
lem Interesse beklagt, demgegenüber keine bedeutsame Minderung des allgemei
nen Antrie
bsniveaus bei zugleich erhalten
em, gutem Appetit.
Die wiederholt berichte
te
n Ängste paranoider Natur wirkten in Beschreibung ihrer Expression im zeitlichen Verlauf nicht authentisch, sondern vielmehr angelernt. In diesem Kontext sei die zweiwöchige Flugreise anlässlich des einjährigen Geburtstages der Enkelin
erwähnenswert. So lasse sich diese weder mit einem depressiven gene
rierten massiv geminderten Antriebsniveau und begleitend allgemeinen sozialen Rückzugsverhalten noch mit der andauernden Präsenz einer akuten paranoiden Symptomatik sowie den damit konsekutiv verbundenen diffusen Bedrohungs
empfindungen gegenüber unbekannten und bekannten Personen in adäquaten Einklang bringen. In keiner Weise plausibel sei ferner der Umstand, dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben während eines Krankheitsschubes sei
ner Frau stets spontan dazu befähigt sei, sämtliche Haushaltstätigkeiten ohne fremde Hilfe stellvertretend auszuüben
(vgl.
Urk.
7/99/25)
. Erwähnenswert sei schliesslich die initial demonstrativ tief in sich zusammengesunkene Körperhal
tung.
Damit
bestehe
eine allgemein erhebliche
Aggravationstendenz mit direktem
Übergang in eine
simulatives
Verhalten
(
Urk.
7/99/31
f.
).
Zusammenfassend sei der Beschwerdeführer aus psychiatrischer Sicht uneingeschränkt arbeitsfähig (
Urk.
7/99/33).
3.1.2
In somatischer Hinsicht
habe der Beschwerdeführer
langjährig anhaltende Prob
leme mit der rechten Hand
beklagt
; hier verspüre er keine ausreichende Kraft mehr. Speziell der Ringfinger sei betroffen und würde bei Bewegung schmerzen.
In Ruhe habe er keine Fingerschmerzen.
Trotz zweifachen
Operation
en
habe sich nichts
verbessert; vielmehr seien die Funktionse
inschränkungen jetzt soga
r noch stärker ausgeprägt und
weite sich die Symptomatik auf den Mittelfinger aus.
Nachts trage er eine Fingerschiene.
Ausserdem komme es zu Kniebeschwerden beim Treppensteigen und nach längerem Stehen
tue dem Beschwerdeführer
der Rücken weh. Wenn er sich rasch aufrichte, erfasse ihn eine Schwindelsymptoma
tik, insbesondere beim morgendlichen Aufstehen. Schliesslich leide er mehrmals monatlich an Kopfschmerzen. Diese würden sich zumeist hinter dem linken Auge manifestieren (
Urk.
7/99/5
,
Urk.
7/99/38 f.
).
In k
linischer Hinsicht notierte
Dr.
med.
F.___
, Facharzt FMH für Orthopä
dische Chirurgie und Traumatologie des
Bewegungsapparates
im Wesentlichen eine
Kyphose
, ohne nennenswerte Funktionseinschränkung der Wirbelsäule. Sodann bestehe eine
ca. 16 cm lange Narbe beginnend vom Grundgelenk des Ringfingers bis über den distalen Unterarmbereich. Im proximalen Bereich der Narbenregion habe der Beschwerdeführer
Dysästhesien
, Missempfindungen auf Berührung sowie Zonen der Taubheit in der
Hohlhand
. Eine vollständige Streckung des Ringfingers sei möglich. Demgegenüber sei die Beugung einge
schränkt
. D
er Finger-Hohlhand-Abstand betrage bei Faustschluss 0.5 cm zwischen dem Ringfi
nger und der Hohlhandbeugefalte;
die Beugefähigkeit des Mittel- resp. Endgelenkes sei um 50
%
resp. Zweidrittel eingeschränkt.
Sodann weise d
er Mittelfinger rechts ein leichtgradiges Streckdefizit
von 10° im
Endglied
auf (
Urk.
7/99/42).
Zudem
sei die motorische Kraftentwicklung für den Faustschluss rechts reduziert.
Bildgebend hätten sich keine
degener
ativen Verände
run
gen des Handske
lettes und der Fingergelenke
ergeben
.
Die Konturen der Kniege
lenke sei
en
beidseits seitengleich erhalten. Es best
ünden
beidseits keine Überwär
mung, keine Rötung, keine Schwellung und kein Erguss. Die Bandführung sei in allen Qualitäten fest
und die
Beweglichke
it der Kniegelenke sei
un
eingeschränkt
. Die kursorisch orthopädische-neurolo
gische Untersuchung ergab keine
zusätzli
chen Befunde
(
Urk.
7/99/43).
Zusammenfassend stehe eine eingeschränkte Beugefähigkeit des rechten Ringfin
gers
im Vordergrund. Aus d
ies
er sehr lokalen Funktionseinschränkung der rechten Hand ergäben sich indes keinerlei Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/99/44).
Mithin bestünden
weder aus orthopädischer noch psychiatrischer Sicht
Befunde mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit und sei der Beschwerdeführer im interdisziplinären Konsens für
seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit sowie für
körper
lich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten
mit Heben und Tragen von Lasten bis zu max. 15 kg zu 100
%
a
rbeitsfä
hig; Tätigkeiten, die ein kraftvolles Zupacken beider Hände, den Einsatz von Werkzeugen wie etwa eines Schraubenziehers, Hammers erforderten, sollten vermieden werden. Eine feinmotorische Störung liege nicht vor (
Urk.
7/99/7).
%1.
4.1
Das
B.___
-Gutachten vom 2
5.
Januar 2019
erging in Kenntnis und in Auseinan
derse
tzung mit den
relevanten
Vorakten
und den g
eklagten Beschwerden sowie gestützt auf die
kli
nische
n, radiologischen sowie (Labor-)
Untersuchung
en
vom
4.
Dezember 2018
.
Es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Situation und Zusammenhänge ein und ist hinsichtlich der
im Einklang mit den erhobenen Befunden
gestellten Diagnosen schlüssig.
Zudem wurde zu
den Beurteilungen in den
Vorakten
einlässlich Stellung bezogen
.
Damit genügt
das Gutachten
den an eine beweiskräftige Entscheidungsgrundlage ge
stellten Anforderungen (E. 1.6)
.
4.2
Anhaltspunkte dafür, dass das Gutachten nicht verwertbar wäre, sind entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht zu erkennen
. Bei
Dr.
E.___
handelt es sich um einen psychiatrischen Facharzt, womit er für die Beurteilung der psychi
atrischen Gesundheit des Beschwerdeführers – entgegen dessen beschwerdeweise Dafürhaltens (
Urk.
1 S. 4) - ausreichend qualifiziert und damit fachkompetent war. Zudem
kann von der Dauer der Untersuchung
nicht
auf die Zuverlässigkeit der ärztlichen
Stellungnahme geschlossen werden
(vgl.
Urk.
1 S. 4)
; der für eine psychiatrische Untersuchung zu betreibende zeitliche Aufwand hängt stets von der Fragestellung und der zu beurteilenden Psychopathologie ab (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 15. März 2016, 8C_47/2016, E. 3.2
.2). Sodann
kommt der Expertin oder dem Experten bezüglich der Wahl der Untersuchungsmethoden ein w
eiter Ermessensspielraum zu;
es ist nicht zwingend notwendig, dass fremd
anamnestische Angaben eingeholt oder Zusatzuntersuchungen angeordnet werden (Urteile des Bundesgerichts 8C_660/2013 vom 15. Mai 2014 E. 4.2.3, 8C_602/2013 vom 9. April 2014 E. 3.2 und 9C_275/2014 vom 21. August 2014 E. 3). Die in methodischer Hinsicht erhobenen Einwände
des Beschwerdeführers
gehen
damit
ins Leere (Urk. 1
S. 5; vgl. auch die Stellungnahme
von
Dr.
C.___
vom
9.
Juli 2019
,
Urk.
3/1
)
.
Inwiefern
Dr.
E.___
den
angeblichen
Suizidversuch 2015 bagatellisiert
haben soll – so wie beschwerdeweise vorgebracht
(vgl.
Urk.
1 S. 4)
–
,
ist nicht einzusehen und hat der Beschwerdeführer auch nicht begründet.
Im Übrigen
erwähnte
d
er
Beschwerdeführer
den
angeblichen
Suizidve
rsuch
im Rahmen der Exploration
selbst nur
ein
malig und dies rudimentär mit zwei Sätzen
(vgl.
Urk.
7/99/25; vgl. ausserdem
Urk.
7/21,
Urk.
3/5-7, wonach der Beschwer
deführer Ende 2014/anfangs 2015, im März 2015 sowie
im
Mai 2015
Suizidge
danken
geäussert habe, davon zweifach vor dem Hintergrund
für ihn ungünstige
r
Entscheid
e
der Krankentaggel
dversicherung
).
Davon abgesehen
erfolgen
p
sychi
atrische Explorationen von der
Natur der Sache her nicht ermes
sensfrei, weshalb verschiedene medizini
sch-psychiatrische Interpretati
onen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege
artis
vorge
gangen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 5. März 2009 in Sachen A., 8C_694/2008,
Erw
. 5.1).
Dr.
E.___
hat vorliegend
einlässlich und
nachvollziehbar begründet, weshalb er abweichend
von
Dr.
C.___
sowohl eine depressive als auch Persönlichkeitsstörung verneinte
(vgl.
Urk.
7/99/29 f.)
.
Demgegenüber hat
Dr.
C.___
in seiner Stellung
nahme vom
9.
Juli 2019 keine objektiven
Gesichtspunkte vor
gebracht
, welche geeignet sind, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen (
vgl.
Urk.
3/1;
vgl. auch Bundesgerichtsurteil 9C_34/2019
vom 25. April 2019 E. 4.1).
Seine
Ausfüh
rungen sind
deshalb nicht geeignet, Zweifel
an der Zuverlässigkeit der gut
achter
lichen Einschätzung zu wecken.
Alsdann handelt es sich b
ei
Dr.
med.
G.___
, Facharzt für Innere Medizin, nicht um einen psychiatrischen Facharzt, weshalb auf
den beschwerdeweise eingereichten
Bericht vom
7.
Januar 2020 nicht abge
stellt werden kann. Ganz abgesehen
davon lässt der Bericht
sowohl in diagnos
tischer Hinsicht als auch im Zusammenhang mit der
postulierten 100%igen
Arbeitsfähigkeitsbeurteilung
jegliche Begründung vermissen (vgl.
Urk.
10).
Kommt hinzu, dass
es
die unterschiedliche Natur von
Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten andererseits nicht z
u
lässt
, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslau
tenden Einschätzungen gelangen oder an vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten (SVR 2017 IV Nr. 49 [9C_338/2016] E. 5.5).
Dasselbe gilt
mi
t Bezug auf die Arbeitsfähigkei
t
s
beurteilung;
a
ufgrund der
prinzipielle
n
Verschiedenheit von Behand
lungs- und Begutachtungsauftrag
kann es
nicht Sache des behandelnden Arztes sein, in umstrittenen Fällen verbindlich zur Arbeitsunfähigkeit Stellung zu nehmen (Urteil des Bundesgerichts vom 10. Mai 2011, 9C_152/2011).
Darüber hinaus
hielt
Dr.
E.___
verschiedentlich Inkonsistenzen und eine erhebliche
Aggravation fest (Urk.
7/99/26,
Urk.
7/99/31 ff.
)
, welche er
– entgegen dem Beschwerdeführer (vgl. 1 S. 4)
–
denn auch
auf
schlussreich begründet
e
.
Soweit
allfällige psychiatrische Befunde
massgeblich durch invaliditäts
fremde Faktoren
verursacht resp.
aufrecht erhalten
we
rd
en
,
hat
die Invalidenversicherung
bereits von vornherein
nicht
dafür einzu
stehen (vgl. E.
1.3
).
Hervorzuheben
ist schliesslich, dass die Einschätzung
von
Dr.
E.___
sowohl in diagnostischer Hinsicht als auch
betreffend die Hinweise auf Aggravation
mit den vorgutachterlichen Feststellungen
2014
korrespondieren (vgl. Medizinische Beurteilung von
Dr.
med.
H.___
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psycho
logie, vom 1
1.
Dezember 2014,
Urk.
7/8/28 ff.
,
Urk.
7/8/35
). Zudem steht das
B.___
-Gutachten
im Einklang mit den Erkenntnissen der
im Auftrag der Kran
kentaggeldversicherung 2015 durchgeführten Observation, wonach keine Anzei
chen gesundheitlicher Beeinträchtigung
en festgestellt werden konnten
(vgl.
Bericht vom 2
3.
April 2015,
Urk.
7/26/2 ff.).
4.3
In orthopädischer Hinsicht
hat der Beschwerdeführer
denn auch
n
icht konkret geltend gemacht
, er sei aufgrund der
festgestellten
Befunde an der rechten Hand in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt
.
Soweit
er demgegenüber
moniert, er sei
zu Unrecht nicht
auf neurologisch
em
Fachgebiet
untersucht
worden (vgl.
Urk.
1 S. 5), so ist dem zunächst entgegenzuhalten, dass die
behördliche und richter
liche Abklärungspflicht nicht unbesehen alles umfasst. Vielmehr beschränkt sie sich auf den rechtserheblichen Sachverhalt, mithin Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist.
Die zutreffenden Fachdisziplinen sind in erster Linie von Medizinern zu bezeichnen, das heisst auch vom Regionalen Ärztlichen Dienst als beratende Stelle der IV-Stellen (Art. 59 Abs. 2bis IVG, Art. 49 Abs. 3 IVV), und es ist Sache der beauf
tragten Gutachter,
allenfalls weitere notwendige Fachdisziplinen beizuziehen oder die Auftraggeberin auf die ihrer Meinung nach zutreffenden Fachdisziplinen hin
zuweisen, was unter Umständen zu einer Rückgabe des Auftrags führen kann (vgl. BGE 139 V 349 E. 3.3 in
fine
S. 352).
Dies war vorliegend
begründeterweise
nicht der Fall;
b
ei fehlen
den Hinweisen auf neurologische
Erkrankungen
(
Urk.
7/99/43)
drängten sich
diesbezüglich
keine weite
ren Abklärungen auf
. Daran vermögen auch die Berichte von
Dr.
med.
I.___
, Facha
rzt FMH für Neurologie, vom 18.
November 2015 und 1
0.
August 2018 nichts zu ändern. Insbesondere hielt
Dr.
I.___
im erstgenannten Bericht fest, die geschilderten Kopfschmerzen liessen sich einer Migräne zuordnen; bei normalen neurologi
schen Befunden sei eine symptomatische Form indes nicht anzunehmen. Die ausserdem beschriebene Schwindelsymptomatik lasse sich keinem bestimmten Krankheitsbild zuordnen (
Urk.
3/3).
Inwie
fern sich aufgrund der im zweitgenann
ten Bericht festgehaltene
n
leichte
n
Cerebralsklerose
bei ansonsten altersentspre
chend unauffälliger extra- und
transkranieller
Carotis
- und Vertebralis-Doppler
sonographie (
Urk.
3/4) arbeitsrelevante Einschränkungen ergäben
,
ist nicht einzusehen und hat der Beschwerdeführer auch nicht plausibilisiert.
4.4
Zusammenfassend ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit aufgrund des beweiskräftigen
B.___
-Gutachtens erstellt, dass beim Beschwerdeführer
zu keinem Zeitpunkt
ein
langanhaltender Gesundheitssachen mit Auswirkungen auf seine
Arbeitsfähig
vorlag
.
Bei diesem Ergebnis erweist sich die angefochtene Verfügung als rechtens und ist die Beschwerde abzuweisen.
5
.
Die Kosten des Verfahrens sind auf
Fr.
700.-- festzulegen und ausgangsgemäss vom Beschwerdeführer zu tragen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).
Das Gericht
erkennt
:
1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3
.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Milosav Milovanovic
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, unter Beilage je einer Kopie von
Urk.
9 und
Urk.
10
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4
.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstHediger