# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 32c4bea8-f01b-5cd8-bb49-feec7077fff8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-01-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.01.2024 E-483/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-483-2024_2024-01-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-483/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  J a n u a r  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichterin Barbara Balmelli, 

mit Zustimmung von Richterin Susanne Genner;   

Gerichtsschreiberin Emine Zaimi-Husejni. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,   

vertreten durch Melanie Kotadia, 

HEKS Rechtsschutz Bundesasylzentren Nordwestschweiz,  

Gesuchsteller,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 

E-7095/2023 vom "9. Januar 2023". 

 

 

 

E-483/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil E-7095/2023 vom 9. Januar 

2023 – versandt am 12. Januar 2024 – die Beschwerde im einzelrichterli-

chen Verfahren mit Zustimmung einer Zweitrichterin vom 20. Dezember 

2023 abwies, 

dass das Urteilsdatum korrekterweise "9. Januar 2024" lautet und das Bun-

desverwaltungsgericht am 19. Januar 2024 darauf aufmerksam wurde, 

dass gemäss Art. 48 Abs. 1 VGG für die Erläuterung und die Berichtigung 

von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 BGG sinnge-

mäss anwendbar ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG auf 

schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen das Dispositiv ei-

nes Urteils berichtigt, wenn es unklar, unvollständig oder zweideutig ist, 

seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Wider-

spruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELI-

SABETH ESCHER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 

2018, N. 4 f. zu Art. 129 BGG; SPÜHLER/AEMISGGER/DOLGE/VOCK, Praxis-

kommentar zum Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Auf., 2013, Art. 129, 

N 5), 

dass ein falsches Urteilsdatum als Redaktionsfehler im Sinne von Art. 129 

Abs. 1 BGG zu qualifizieren ist (vgl. STEFAN VOGEL, in: AUER/MÜLLER/ 

SCHINDLER [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungs-

verfahren [VwVG], 2. Aufl. 2019, Art. 69 N 22), 

dass das fehlerhafte Urteilsdatum weder Auswirkungen auf das Dispositiv 

noch auf wesentliche Inhalte der Begründung hat, 

dass aufgrund dieses offensichtlichen Redaktionsfehlers des Gerichts in 

Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG das Urteils-

datum im Rubrum des Urteils E-7095/2023 vom "9. Januar 2023" entspre-

chend zu berichtigen ist, 

dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

E-483/2024 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Im Rubrum des Urteils E-7095/2023 vom "9. Januar 2023" wird das Datum 

des Urteils wie folgt geändert:  

"Urteil vom 9. Januar 2024". 

2.  

Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3.  

Diese Berichtigung geht an den Beschwerdeführer im Verfahren                    

E-7095/2023, das SEM und die zuständige kantonale Migrationsbehörde. 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Barbara Balmelli Emine Zaimi-Husejni 

 

 

Versand: