# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 12b0d28c-22c5-5074-9d80-22610adb6c91
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-03-07
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 07.03.2007 ZB 2007 2
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_ZB-2007-2_2007-03-07.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 07. März 2007 Schriftlich mitgeteilt am: 
ZB 07 2

Urteil
Kantonsgerichtsausschuss

Vorsitz Präsident Brunner
RichterInnen Riesen-Bienz und Hubert 
Aktuar ad hoc Bänziger

——————

In der zivilrechtlichen Beschwerde

des E., Kläger und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Diego 
Quinter, Postfach 553, Goldgasse 11, 7002 Chur,

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts Albula vom 2. November 2006, mitgeteilt am 18. De-
zember 2006, in Sachen gegen C.X. und D.X., Beklagte und Beschwerdegegner, 
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Eva Druey Just, Postfach 731, Vazerolgasse 
2, 7002 Chur, wiedervertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Heinz Macchi, Postfach 
343, Obere Bahnhofstrasse 49, 9501 Wil SG 1,

betreffend Forderung (ausseramtliche Entschädigung),

hat sich ergeben:

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A. Im Zeitraum Januar 2005 bis April 2005 nahmen C.X. und D.X. erstmals 
Kontakt mit E. auf, wobei es vorerst um den Kauf einer Liegenschaft in A. ging. Zu 
einem späteren Zeitpunkt wurde E. vom Ehepaar X. sodann mit Architekturleistun-
gen beauftragt. E. zog für diese Arbeiten verschiedene weitere Unternehmer bei, 
welche ihrerseits Arbeiten für die Liegenschaft des Ehepaars X. ausführten. An-
fangs November 2005 wurde mit den Bauarbeiten begonnen. Am 13. November 
2005 wurde E. vom Ehepaar X. angehalten, einen Baustopp vorzunehmen. Mit 
Schreiben vom 20. Januar 2006 beendete das Ehepaar X. die Zusammenarbeit 
mit E., worauf dieser am 31. Januar 2006 seine Schlussrechnung stellte. Diese 
Rechnungsstellung wurde von C.X. und D.X. bestritten, woraufhin E. Klage ein-
reichte. 

B. Die Klage von E. wurde am 28. März 2006 beim Kreisamt A. zur Ver-
mittlung angemeldet. Die Parteien konnten sich an der Sühneverhandlung vom 3. 
Mai 2006 nicht einigen, so dass am 5. Mai 2006 der Leitschein ausgestellt wurde. 
Mit Prozesseingabe vom 29. Mai 2006, welche frist- und formgerecht beim Bezirks-
gericht Albula einging, stellte E. folgende Rechtsbegehren:

„1. Solidarische Verpflichtung der Beklagtschaft auf Anerkennung und Leis-
tung von CHF 52'414.65 zuzüglich 5% Zins seit 25.01.2006.

2. Unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- 
und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagtschaft.“

Zum Formellen liess der Kläger ausführen, dass sich die örtliche Zuständig-
keit des Bezirksgerichts Albula aus Art. 19 Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über 
den Gerichtsstand in Zivilsachen (GestG; SR 272) ergebe, da er Architektenhono-
rarforderungen für Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück in A. gel-
tend mache. Des Weiteren hätten sich die Beklagten auf die Klage hierorts auch 
eingelassen.

C. Mit frist- und formgerechter Prozessantwort vom 11. Juli 2006 stellte 
das Ehepaar X. folgende Rechtsbegehren:

„1. Es sei die Klage, soweit darauf eingetreten werden kann, vollumfänglich 
abzuweisen.

2. Unter vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- 
und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers.“

Das Ehepaar X. bestritt in ihrer Prozessantwort die örtliche Zuständigkeit des 
angerufenen Gerichts, welche der Kläger aus Art. 19 Abs. 1 lit. c GestG ableitete. 
Bereits im vorprozessualen Verfahren, wie auch anlässlich der Friedensverhand-

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lung vor dem Kreisamt A., sei die Zuständigkeit ausdrücklich bestritten worden. Die 
Beklagten hätten sich auch nicht auf den Prozess eingelassen, wie dies vom Kläger 
behauptet wurde. Der ordentliche Gerichtsstand sei im vorliegenden Fall der Wohn-
sitz der Beklagten in B. im Kanton Schwyz.

D. Mit Verfügung des Bezirksgerichtsvizepräsidenten Albula vom 24. Juli 
2006 wurde den Parteien angezeigt, dass der Vorsitzende in Betracht ziehe, über 
die Frage der Zuständigkeit einen Entscheid im Sinne von Art. 93 ZPO fällen zu 
lassen, bevor über die Durchführung eines doppelten Schriftenwechsels und einer 
allfälligen Beweiserhebung entschieden werde. Die Parteien erhielten Gelegenheit, 
sich bis zum 16. August 2006 zu dieser Verfahrensfrage zu äussern. 

Die Beklagten teilten in der Folge mit Schreiben vom 25. Juli 2006 mit, dass 
sie mit einem die Zuständigkeit betreffenden Vorentscheid einverstanden seien und 
verwiesen zur Begründung der Bestreitung der Zuständigkeit auf die Prozessant-
wort. 

Der Kläger nahm mit Eingabe vom 11. August 2006 zur Frage der örtlichen 
Zuständigkeit Stellung, wobei er festhielt, dass die Zuständigkeit des Bezirksge-
richts Albula gegeben sei, da das Gericht gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. c GestG, am 
Ort, an welchem das Grundstück im Grundbuch aufgenommen ist, zuständig sei für 
„andere“ Klagen, die sich auf das Grundstück beziehen, worunter auch die Klage 
hinsichtlich Honorarforderungen von Architekten gegen den Grundeigentümer fallen 
würden.

E. Mit Urteil vom 2. November 2006, mitgeteilt am 18. Dezember 2006, 
erklärte sich das Bezirksgericht Albula aufgrund von Art. 19 Abs. 1 lit. c GestG für 
die vorliegende Streitigkeit als örtlich zuständig, da die behaupteten Leistungen des 
Klägers einen Bezug von einer „gewissen Intensität“ zur Örtlichkeit des Grundstücks 
der Beklagten in A. aufweisen würden. Das Gericht erkannte demnach in seinem 
Urteil:

„1. Das Bezirksgericht Albula erklärt sich als die für die vorliegende Strei-
tigkeit örtlich zuständige Gerichtsbehörde.

2. Die Kosten des Bezirksgerichts Albula in der Höhe von Fr. 2'500.00 für 
den Entscheid über die Zuständigkeit gehen zulasten der Beklagten. Sie 
werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

3. Die ausseramtliche Entschädigung der Parteien wird bei der Prozedur 
belassen.

4. (Rechtsmittelbelehrung).

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5. (Mitteilung).“

F. Gegen dieses Urteil des Bezirksgerichts Albula liess E. mit Eingabe 
vom 9. Januar 2007, eingegangen am 10. Januar 2007, Beschwerde beim Kantons-
gerichtsausschuss von Graubünden erheben. In seiner Rechtsschrift stellte er fol-
gende Anträge:

„1. Dispositivziffer 3 des angefochtenen Urteils sei aufzuheben und dem 
Beschwerdeführer sei für das vorinstanzliche Verfahren betreffend örtli-
che Zuständigkeit eine ausseramtliche Entschädigung von CHF 
5'392.85 inkl. 7,6% Mehrwertsteuer, ev. eine solche nach richterlichem 
Ermessen zuzusprechen.

2. Unter gerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Be-
schwerdegegner, ev. zu Lasten der Vorinstanz.“

Als Begründung bringt der Beschwerdeführer vor, dass das Bezirksgericht 
Albula in seinem die Zuständigkeit betreffenden Urteil vom 2. November 2006, mit-
geteilt am 18. Dezember 2006, wohl die Gerichtskosten vollumfänglich auf die Be-
schwerdegegner überwälzt habe, jedoch die von der Klägerschaft geltend ge-
machte ausseramtliche Entschädigung ohne Begründung bei der Prozedur belas-
sen habe. Gegen diese unterlassene Zusprechung der ausseramtlichen Entschädi-
gung an den obsiegenden Kläger wehre sich die vorliegende Beschwerde. Aufgrund 
von Art. 121 Ziff. 5 ZPO habe jedes Urteil auch den entsprechenden Kostenent-
scheid zu enthalten. Dazu würden auch die aussergerichtlichen Kosten zählen. 
Gemäss einem Kantonsgerichtsentscheid seien Ausnahmen von diesem Grundsatz 
zwar möglich, solche seien jedoch mit grosser Zurückhaltung zu gewähren, da da-
mit eine Überprüfung im Rechtsmittelverfahren und eine allfällige andere Verteilung 
der im Zusammenhang mit prozessualen Vorfragen entstandenen Kosten erschwert 
würden. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass, wenn das Gericht schon eine 
solche Ausnahme in einem konkreten Fall als angebracht erachte, es zumindest 
konsequent sein müsse und die gerichtlichen zusammen mit den aussergerichtli-
chen Kosten offen lassen müsse. Die Gewährung einer Ausnahme bloss in Bezug 
auf die aussergerichtlichen Kosten sei nicht zulässig. 

Der Beschwerdeführer bringt des Weiteren vor, dass sich vorliegend noch 
die Frage stelle, ob es vor dem Hintergrund von Art. 38 Abs. 1 ZPO statthaft sei, die 
Gerichtskosten für das Zwischenverfahren betreffend die Zuständigkeit vom allge-
meinen Kostenvorschuss in der Hauptsache einfach abzubuchen, da damit von den 
Parteien in der Hauptsache ungleiche Vertröstungen resultieren würden, wenn der 
Bezirksgerichtspräsident im Anschluss an die Rechtskraft des Zuständigkeitsent-
scheides die Beklagten nicht zu einem Nachschuss verpflichte.

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G. Die Beschwerdegegner stellten in ihrer Vernehmlassung vom 22. Ja-
nuar 2007, eingegangen am 23. Januar 2007, folgende Rechtsbegehren:

„1. Das Verfahren sei bis zum rechtskräftigen Entscheid über die beklagti-
sche Beschwerde vom 10. Januar 2007 (Ref. Nr. ZB 07 3) betreffend 
die Zuständigkeit des Bezirksgerichtes Albula zu sistieren.

2. Im Falle einer Verneinung der Zuständigkeit des Bezirksgerichtes Albula 
sei die Beschwerde als gegenstandslos abzuschreiben.

3. Im Falle einer Bejahung der Zuständigkeit des Bezirksgerichtes Albula 
sei auf die Beschwerde nicht einzutreten.

4. Eventualiter sei im Falle einer Bejahung der Zuständigkeit des Bezirks-
gerichtes Albula die Beschwerde abzuweisen.

5. Subeventualiter sei dem Kläger im Falle einer Bejahung der Zuständig-
keit des Bezirksgerichtes Albula eine aussergerichtliche Entschädigung 
von höchstens Fr. 1'270.- zu gewähren.

6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers.“

Zur Begründung bringen die Beschwerdegegner vor, dass über die erstin-
stanzliche Kosten- und Entschädigungsfrage ohnehin neu zu entscheiden sei, wenn 
im Verfahren ZB 07 3 die Unzuständigkeit des Bezirksgerichtes Albula festgestellt 
werde. In diesem Fall würde sich die klägerische Beschwerde als gegenstandslos 
erweisen. Der Kläger habe des Weiteren gar nicht dargelegt, weshalb er überhaupt 
ein schützenswertes Interesse daran habe, dass das Bezirksgericht Albula bereits 
im Verfahren betreffend die Zuständigkeit die Entschädigungsfrage beantworte, ins-
besondere da dem Kläger die aussergerichtliche Entschädigung nicht aberkannt 
worden sei, sondern die Frage bei der Prozedur gelassen und damit noch nicht ent-
schieden worden sei. Selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten würde, wäre sie 
nach Meinung der Beschwerdegegner abzuweisen, da es aus prozessökonomi-
schen Gründen wenig sinnvoll sei, in einem Zwischenverfahren die aussergerichtli-
chen Kosten zu regeln, wenn im Hauptverfahren damit zu rechnen sei, dass der 
obsiegenden Partei wesentlich höhere aussergerichtliche Entschädigungen zuge-
sprochen werden. Schliesslich sei die vom Kläger geforderte ausseramtliche Ent-
schädigung von Fr. 5'392.85 viel zu hoch und diese sei auf einen Betrag von höchs-
tens Fr. 1'270.- zu reduzieren.

H. Die Vorinstanz verzichtete mit Schreiben vom 29. Januar 2007, einge-
gangen am 31. Januar 2007, auf die Einreichung einer Vernehmlassung.

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Der Kantonsgerichtsausschuss zieht in Erwägung :

1. a) Nach Art. 93 Abs. 1 ZPO kann der Gerichtspräsident in jedem Stadium 
des Verfahrens, nötigenfalls nach Erhebung der erforderlichen Beweise, eine Ge-
richtsverhandlung ansetzen, an welcher über die Prozessvoraussetzungen ent-
schieden wird. Entscheide betreffend die Zuständigkeit können in jedem Fall mittels 
Beschwerde beim Kantonsgerichtsausschuss angefochten werden (Art. 93 Abs. 2 
ZPO und 232 Ziff. 1 ZPO). 

b) Die Beschwerde von E. vom 9. Januar 2007, eingegangen am 10. Ja-
nuar 2007, richtet sich gegen das Urteil des Bezirksgerichts Albula vom 2. Novem-
ber 2006, mitgeteilt am 18. Dezember 2006. In diesem die Frage des Gerichtsstan-
des betreffenden Urteil wurde auch bestimmt, dass die ausseramtliche Entschädi-
gung der Parteien bei der Prozedur belassen werde. Dem Beschwerdeführer wird 
ein rechtlich geschütztes Interesse an der Beantwortung der Frage, ob die ausser-
gerichtlichen Kosten im Verfahren betreffend der Zuständigkeit bei der Prozedur 
belassen werden dürfen, zugestanden. Zwar wurde – wie die Beschwerdegegner in 
ihrer Vernehmlassung vorbringen – dem Beschwerdeführer im Verfahren vor dem 
Bezirksgericht Albula die aussergerichtliche Entschädigung nicht aberkannt, son-
dern bei der Prozedur belassen und damit darüber noch nicht entschieden. Mit der 
Belassung der aussergerichtlichen Kosten bei der Prozedur trägt der Beschwerde-
führer betreffend dieser Kosten das Risiko einer allfälligen späteren Insolvenz der 
Beschwerdegegner, weshalb der Beschwerdeführer durch den Entscheid des Be-
zirksgericht beschwert ist und ihm ein rechtlich geschütztes Interesse an der Be-
schwerde zugestanden wird. Überdies wurde mit dem Zwischenentscheid im Rah-
men des vorinstanzlichen Verfahrens abschliessend über die örtliche Zuständigkeit 
entschieden und dafür eine Gerichtsgebühr erhoben, während der in dieser Frage 
obsiegenden Partei noch kein Anspruch auf Entschädigung zuerkannt wurde. Der 
Beschwerdeführer hat ohne weiteres ein rechtliches Interesse daran, in einem Be-
schwerdeverfahren zu erfahren, ob das von der üblichen Regel abweichende Vor-
gehen der Vorinstanz prozessrechtlich korrekt war. Auf das frist- und formgerecht 
eingereichte Rechtsmittel wird hiermit eingetreten.

c) Da der Entscheid über die Frage der örtlichen Zuständigkeit im Ver-
fahren ZB 07 3 eventuell Auswirkungen auf den Ausgang dieses Verfahrens betref-
fend der Entschädigungsfrage hat, erscheint es zweifellos sinnvoll, die Frage der 
örtlichen Zuständigkeit im Verfahren ZB 07 3 vorgängig zu klären. Eine formelle 
Sistierung des Verfahrens ZB 07 02 ist jedoch nicht nötig. Da mit Urteil vom 7. März 

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2007 vorgängig entschieden wurde, dass die Honorarforderungen des Architekten 
am Gerichtsstand der gelegenen Sache gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. c GestG einge-
klagt werden können, kann die vorliegende Beschwerde nicht als gegenstandslos 
abgeschrieben werden. 

2. a) Das Bezirksgericht Albula hat im Urteil vom 2. November 2006 (Tei-
lentscheid betreffend örtliche Zuständigkeit) wohl die Gerichtskosten verlegt, aber 
die aussergerichtlichen Kosten bei der Prozedur belassen. Für die Klärung der ört-
lichen Zuständigkeit wurde ein Beiurteil erlassen, da es sich dabei um einen gericht-
lichen Entscheid über eine prozessuale Vorfrage handelt (vgl. Art. 120 Abs. 1 ZPO). 
Gemäss Art. 121 Abs. 1 Ziff. 5 ZPO hat jedes Urteil den Rechtsspruch in Verbindung 
mit dem Kostenentscheid (Dispositiv) zu enthalten. Der unterliegende Teil wird in 
der Regel zur Übernahme sämtlicher Kosten des Verfahrens verpflichtet (Art. 122 
Abs. 1 Satz 1 ZPO). Art. 122 Abs. 2 Satz 1 ZPO besagt weiter, dass die unterlie-
gende Partei in der Regel verpflichtet wird, der obsiegenden Partei alle ihr durch 
den Rechtsstreit verursachten, notwendigen Kosten zu ersetzen. Auch in PKG 1975 
Nr. 8 wird betont, dass über Kosten, die in Zusammenhang mit einem Beiurteil ste-
hen, in diesem selbst entschieden werden soll. Andernfalls werde eine Überprüfung 
im Rechtsmittelverfahren und eine allfällige andere Verteilung der im Zusammen-
hang mit prozessualen Vorfragen entstandenen Kosten erschwert. Gemäss besag-
tem Entscheid sind Ausnahmen von diesem Grundsatz jedoch möglich, bei denen 
die Kosten für einen prozessualen Vorentscheid oder ein Vorverfahren zur Haupt-
sache geschlagen werden können oder darüber erst mit der Hauptsache zu ent-
scheiden ist. Dies bedeutet, dass dem jeweiligen Gericht bei der Kostenfrage ein 
gewisses Ermessen zukommt, welches der Kantonsgerichtsausschuss im Be-
schwerdeverfahren nur bei Überschreitung korrigieren kann. Der Kantonsgerichts-
ausschuss greift auf die Beschwerde wegen Gesetzesverletzung gemäss Art. 235 
Abs. 1 ZPO nämlich nur ein, wenn der angefochtene Entscheid oder das diesem 
vorausgegangene Verfahren Gesetzesbestimmungen verletzt, welche für die Beur-
teilung der Streitfrage wesentlich sind. Die Feststellungen der Vorinstanz über 
tatsächliche Verhältnisse sind für die Beschwerdeinstanz bindend, es sei denn, sie 
seien unter Verletzung von Beweisvorschriften zustandegekommen, erwiesen sich 
als willkürlich oder beruhten auf offensichtlichen Versehen (Art. 235 Abs. 2 ZPO). 
Wo das Gesetz dem Richter einen Ermessensspielraum einräumt, liegt nur dann 
eine Rechtsverletzung vor, wenn sich der Gebrauch des Ermessens als miss-
bräuchlich erweist oder das Ermessen überschritten wird, d.h., wenn sich ein Er-
messensentscheid nicht auf sachlich vertretbare Gründe abstützen lässt oder dem 

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Gerechtigkeitsgedanken in stossender Weise zuwiderläuft. Die Beschwerde ist folg-
lich unter dieser beschränkten Kognitionsbefugnis zu prüfen (vgl. PKG 1987 Nr. 17).

b) Im vorliegenden Fall hielt das Bezirksgericht Albula in einem Zwi-
schenentscheid fest, dass es für die Klage betreffend Architektenhonorare örtlich 
zuständig sei. Dieser Entscheid wurde vom Kantonsgerichtsausschuss am 7. März 
2007 (ZB 07 3) bestätigt, was dazu führt, dass das Hauptverfahren vor dem Bezirks-
gericht Albula seine Fortsetzung findet. Die Vorinstanz hat in ihrem Zwischenent-
scheid nicht etwa die Kostenfrage hinsichtlich der aussergerichtlichen Entschädi-
gung völlig übergangen und implizit entschieden, dass für das Zwischenverfahren 
keine aussergerichtlichen Entschädigungen zugesprochen werden. Vielmehr hat 
sie die ausseramtlichen Kosten ausdrücklich bei der Prozedur belassen. Dies kann 
nur bedeuten, dass die Vorinstanz damit zum Ausdruck bringen wollte, dass dieser 
Verfahrensteil bezüglich der aussergerichtlichen Kosten im Rahmen der Verlegung 
der Kosten im Hauptentscheid Berücksichtigung finden solle. Dieses von der Vorin-
stanz gewählte Vorgehen ist durch das ihr zustehende Ermessen in dieser Frage 
gerade noch gedeckt. Wenn gleich Gesetz und Praxis im Regelfall vorgeben, ein 
Urteil mit einem vollständigen Kostenentscheid abzuschliessen und gerade die un-
gleiche Behandlung von Gerichtsgebühr und aussergerichtlicher Entschädigung ei-
gentlich besonderer Begründung bedürfte, finden sich nachvollziehbare Argumente 
für diesen Kostenentscheid. Einerseits erleidet die im Zwischenverfahren obsie-
gende Partei einen nur geringen Nachteil, wenn über ihren Anspruch auf ausserge-
richtliche Entschädigung erst im Hauptentscheid befunden wird. Der Anspruch geht 
nicht unter und eine allenfalls zu geringfügige Berücksichtigung im Hauptentscheid 
kann mit diesem angefochten werden. Andererseits stellt es für das Gericht eine 
gewisse Vereinfachung dar, wenn es sich bei mehreren von ihm im gleichen Zu-
sammenhang gefällten Entscheiden nur einmal mit der Beurteilung der ausserge-
richtlichen Entschädigung befassen muss. Da die Fragen betreffend die örtliche Zu-
ständigkeit von den Parteien in ihren Rechtsschriften abgehandelt wurden, worin 
gleichzeitig Behauptungen zur Hauptsache enthalten sind, wäre es für die Vorin-
stanz relativ aufwendig gewesen, den Aufwand für die Zuständigkeitsfrage zu eru-
ieren. Es ist somit vertretbar, die aussergerichtlichen Kosten erst im Hauptentscheid 
in einer Gesamtabrechnung über jene Positionen, in welchen die Parteien obsiegt 
haben bzw. unterlegen sind, festzulegen und zu verteilen. Aufgrund dieser Überle-
gungen erweist sich der Entscheid der Vorinstanz nicht als rechtswidrig oder sogar 
willkürlich. Die Beschwerde ist somit abzuweisen.

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c) Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, dass es vor dem Hintergrund 
von Art. 38 Abs. 1 ZPO fraglich sei, ob es zulässig sei, die Gerichtskosten für das 
Zwischenverfahren betreffend der Zuständigkeit vom allgemeinen Kostenvorschuss 
in der Hauptsache einfach abzubuchen, da damit von den Parteien in der Hauptsa-
che ungleiche Vertröstungen resultieren würden, wenn der Bezirksgerichtspräsident 
im Anschluss an die Rechtskraft des Zuständigkeitsentscheides die Beklagten nicht 
zu einem Nachschuss verpflichtet, ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerde-
führer mit dieser Abbuchung keinen Nachteil erleidet. Der Beschwerdeführer hat 
überhaupt kein rechtlich geschütztes Interesse die Vertröstung für Gerichtskosten 
zu verlangen, da bei einer mangelnden Deckung der Gerichtskosten durch die Ver-
tröstung und einer in der Folge allenfalls vorliegenden Uneinbringlichkeit der Ge-
richtskosten der Staat diese Kosten zu tragen hat und diese nicht bei der Gegen-
partei eingefordert werden. Insbesondere läge es in der Kompetenz des Bezirksge-
richtspräsidenten Albula und nicht des Bezirksgerichts als solchem einen „Vertrös-
tungsnachschuss“ von einer Partei zu verlangen.

3. Wird die Beschwerde abgewiesen, gehen die Kosten des Beschwer-
deverfahrens zulasten des Beschwerdeführers, welcher die Beschwerdegegner 
aussergerichtlich angemessen zu entschädigen hat.

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Demnach erkennt der Kantonsgerichtsausschuss :

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'644.00 (Gerichtsgebühr 
CHF 1'500.00, Schreibgebühr CHF 144.00) gehen zu Lasten von E., welcher 
C.X. und D.X. mit insgesamt CHF 800.00 inkl. MWSt zu entschädigen hat. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 113 des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG) subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Schweizerische Bun-
desgericht geführt werden. Diese ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung ein-
zureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren 
Voraussetzungen und das Verfahren der Verfassungsbeschwerde gelten die 
Art. 113-119 BGG.

4. Mitteilung an:

__________

Für den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden 
Der Präsident: Der Aktuar ad hoc: