# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 09e4c023-8219-5231-9f3d-3dc505082fd3
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Einzelrichter 13.08.2020 KSK 2019 98
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_002_KSK-2019-98_2020-08-13.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Entscheid vom 13. August 2020

(Mit Urteil 5D_240/2020 vom 02. Oktober 2020 ist das Bundesgericht auf die gegen diesen 
Entscheid erhobene Beschwerde nicht eingetreten.)

Referenz KSK 19 98

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 

Besetzung Michael Dürst, Vorsitzende

Parteien A.1_____/A.2_____
Beschwerdeführer

gegen

B._____
Beschwerdegegner

C._____
Beschwerdegegner
beide vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Philipp
Hartbertstrasse 11, Postfach 611, 7001 Chur 

Gegenstand Definitive Rechtsöffnung

Anfechtungsobj. Entscheid der Einzelrichterin SchKG am Regionalgericht Imboden 
vom 30. September 2019, mitgeteilt am 28. Oktober 2019 (Proz. 
Nr. 335-2019-124)

Mitteilung 24. August 2020

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I. Sachverhalt

A. Mit Eingabe vom 14. August 2019 an das Regionalgericht Imboden liessen 
B._____ und C._____ ein Begehren um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung in 
den gegen A.1_____ (Zahlungsbefehl Nr. _____ des Betreibungsamtes Imboden 
vom 4. Juli 2019) und gegen A.2_____ (Zahlungsbefehl Nr. _____ des 
Betreibungsamtes Imboden vom 9. August 2019) eingeleiteten Betreibungen, und 
zwar je für den Betrag von CHF 750.00 zuzüglich 5 % Zins seit 3. Juli 2019 bzw. 
9. August 2019, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten von 
A.1_____, stellen. Sie stützten sich dabei auf zwei Entscheide des D._____ vom 
19. April 2017 und 7. September 2017, mit denen A.1_____/A.2_____ jeweils zur 
Tragung der in den betreffenden Verfahren angefallenen Prozesskosten 
verpflichtet wurden. Hintergrund der beiden Verfahren bildete eine 
Auseinandersetzung von A.1_____ mit der E._____, für welche B._____ und 
C._____ tätig waren. 

B. Mit prozessleitender Verfügung vom 21. August 2019 wurden die Parteien 
zur Rechtsöffnungsverhandlung vom 30. September 2019, 14.30 Uhr, vorgeladen 
und A.1_____ Gelegenheit eingeräumt, bis zur Verhandlung schriftlich Stellung zu 
nehmen. Eine identische Aufforderung erging in den beiden parallel anhängig 
gemachten Verfahren Proz. Nr. 335-2019-122 und Proz. 335-2019-123.

C. Nachdem A.1_____ sich mit Eingabe vom 2. September 2019 bereits 
schriftlich hatte vernehmen lassen, fand am vorgesehenen Termin die 
Rechtsöffnungsverhandlung statt, an welcher sowohl der Rechtsvertreter von 
B._____ und C._____ als auch A.1_____ teilnahmen. In der Folge erkannte die 
Einzelrichterin SchKG am Regionalgericht Imboden mit gleichentags gefälltem und 
am 28. Oktober 2019 schriftlich begründetem Entscheid, was folgt:

1. Das Gesuch wird gutgeheissen und es wird 

a) der Rechtsvorschlag von A.1_____ beseitigt und in der Betreibungs-
Nr. _____ des Betreibungsamts Imboden die definitive 
Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 750.00 nebst Zins zu 5 % 
seit 3. Juli 2019 erteilt.

b) der Rechtsvorschlag von A.2_____ beseitigt und in der Betreibungs-
Nr. _____ des Betreibungsamts Imboden die definitive 
Rechtsöffnung für den Betrag von CHF 750.00 nebst Zins zu 5 % 
seit 9. August 2019 erteilt.

2. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens im Betrage von CHF 200.00 
gehen unter solidarischer Haftung zulasten von A.1_____ und 
A.2_____. Sie werden je zur Hälfte und unter deren solidarischer 
Haftung bei den Gläubigern und gesuchstellenden Parteien unter 
Regresserteilung auf A.1_____ und A.2_____ erhoben. 

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Ausseramtlich haben A.1_____ und A.2_____ unter solidarischer 
Haftung den Gläubigern und gesuchstellenden Parteien je eine 
ausseramtliche Entschädigung von CHF 482.65 zu entrichten. 

3. (Rechtsmittel). 

4. (Mitteilung). 

Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass A.1_____ und A.2_____ mit 
Entscheid des D._____ vom 19. April 2017 zur Zahlung einer ausseramtlichen 
Entschädigung von CHF 600.00 an B._____ und C._____ verurteilt worden seien. 
Im Urteil sei mit Bezug auf diese ausseramtliche Entschädigung keine solidarische 
Haftung von A.1_____ und A.2_____ enthalten, weshalb diese je für ihren Anteil, 
d.h. für den Betrag von CHF 300.00, haften würden. Mit Entscheid des D._____ 
vom 7. September 2017 seien A.1_____ und A.2_____ sodann zur Übernahme 
der von den Gesuchstellern vorgeschossenen Gerichtskosten im Betrag von CHF 
400.00 und zur Zahlung einer ausseramtlichen Entschädigung von CHF 500.00 an 
B._____ und C._____ verurteilt worden. Auch dieser Entscheid schweige sich 
darüber aus, ob A.1_____ und A.2_____ solidarisch oder anteilmässig haften 
würden, so dass wiederum jeder für seinen Anteil, d.h. für den Betrag von CHF 
450.00 hafte. Beide Entscheide seien gemäss Vollstreckbarkeitsbescheinigungen 
vom 3. Juli 2019 in Rechtskraft erwachsen und würden für die darin festgesetzten 
Beträge einen definitiven Rechtsöffnungstitel bilden. Den durch die genannten 
Entscheide ausgewiesenen Forderungen halte A.1_____ in seiner Stellungnahme 
vom 5. September 2019, die sich auf alle drei beim Regionalgericht Imboden 
hängigen Rechtsöffnungsverfahren beziehe, entgegen, er habe in der Zeit vom 10. 
März 2011 bis 1. August 2019 nie ein gültiges Urteil im Kanton O.2_____ 
bekommen und er akzeptiere keine Urteile, die er nie erhalten habe. Diesen 
Ausführungen würden indessen die Vollstreckbarkeitsbescheinigungen 
entgegenstehen. Nachdem A.1_____ sodann weder den Nachweis der Tilgung 
bzw. Stundung erbracht noch Verjährung geltend gemacht habe und A.2_____ 
mangels Beteiligung am Verfahren gar keine Einwände geltend gemacht habe, sei 
das Rechtsöffnungsgesuch antragsgemäss gutzuheissen.  

In den beiden parallel geführten Rechtsöffnungsverfahren (Proz. Nr. 335-2019-122 
und Proz. 335-2019-123) wurde den dortigen Gesuchstellern mit jeweils am 
selben Tag gefällten und mitgeteilten Entscheiden ebenfalls die definitive 
Rechtsöffnung erteilt.

D. Gegen die drei Entscheide vom 30. September 2019 erhob A.1_____ mit 
Eingabe vom 1. November 2019 (Poststempel) Beschwerde beim Kantonsgericht 
von Graubünden. Mit Schreiben vom 4. November 2019 wurde er darauf 

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hingewiesen, dass in den drei Rechtsöffnungsverfahren unterschiedliche 
Gegenparteien involviert seien, weshalb eine Vereinigung derselben vor zweiter 
Instanz ausgeschlossen und (unter Einhaltung der gesetzlichen Beschwerdefrist) 
je eine separate Beschwerde einzulegen sei. Zudem wurde er auf die formellen 
Anforderungen für die Begründung der Beschwerde (Art. 321 ZPO) aufmerksam 
gemacht. Da die Eingabe vom 1. November 2019 einen auf weite Strecken 
ungebührlichen Inhalt aufwies, wurde A.1_____ unter Hinweis auf Art. 132 ZPO 
ausserdem angedroht, dass seine Beschwerde als nicht erfolgt gelten würde, falls 
die verbesserten Eingaben erneut ungebührliche Äusserungen enthalten würden.

E. Mit Eingabe vom 7. November 2019 (Poststempel) kam A.1_____ der 
Aufforderung zur Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift mit Bezug auf 
den im Verfahren Proz. Nr. 335-2019-124 ergangenen Entscheid nach. 
Begründend führte er unter anderem aus, er habe ab dem 3. Mai (gemeint wohl 
2017) keine Briefe in F._____ Sprache mehr angenommen. Seine Verträge in 
O.1_____ seien alle in deutscher Sprache gewesen. Die 
Vollstreckbarkeitsbescheinigung vom 3. Juli 2019 habe er nicht erhalten. Die 
Kosten von Rechtsanwalt Philipp im Betrage von CHF 965.30 müssten daher von 
B._____ bezahlt werden. Abschliessend ersuchte er darum, seiner Beschwerde 
zuzustimmen und den Entscheid in Würdigung des von ihm dargelegten 
Sachverhalts zu treffen.

F. Mit prozessleitender Verfügung vom 8. November 2019 wurde die Vor-
instanz zur Einreichung sämtlicher Verfahrensakten aufgefordert. Auf die 
Einholung einer Beschwerdeantwort von B._____ und C._____ (nachfolgend: 
Beschwerdegegner) wurde verzichtet. 

G. Mit Schreiben vom 8. November 2019 wurde A.1_____ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) gestützt auf Art. 56 ZPO Frist angesetzt, um zu erklären, ob 
sich seine Beschwerde auch gegen die Erteilung der Rechtsöffnung in der gegen 
seine Ehefrau A.2_____ betreffenden Betreibung richte und gegebenenfalls eine 
schriftliche Vollmacht seiner Ehefrau nachzureichen, dies mit dem Hinweis, dass 
im Säumnisfall davon ausgegangen würde, dass seine Beschwerde nur für ihn 
persönlich gelte und sich seine Ehefrau nicht am Beschwerdeverfahren beteilige. 
Der Beschwerdeführer reichte daraufhin am 18. November 2019 eine weitere 
Eingabe ein, worin er – in teilweise wiederum ungebührlicher Art und Weise – 
geltend machte, seine Ehefrau sei von B._____ und C._____ wie auch vom 
D._____ in die fraglichen Betreibungen einbezogen worden, obwohl er selber sie 
nie in seine Briefe an die Gemeinde O.1_____, das D._____, das Regionalgericht 
Imboden und das Kantonsgericht Graubünden eingebunden habe. Er und seine 

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Frau seien seit dem Jahr 1970 verheiratet und würden ihre Vollmachten bald 
fünfzig Jahre besitzen. In dieser Zeit ab dem Jahr 2010 habe nicht eine Person mit 
seiner Unterschrift Verantwortung übernommen. Alle Prozesse und Urteile im 
Kanton O.2_____ seien frei erfunden und willkürlich, weshalb die 
Schuldbetreibung sofort einzustellen sei. 

H. Mit Eingabe vom 25. November 2019 (Poststempel) gelangte der 
Beschwerdeführer erneut an das Kantonsgericht und brachte unter dem Titel 
"Aberkennungsklage für Rechtsöffnungsbegehren und alle: Betreibungen, 
Prozesse, Urteile von allen Ämter vom Kanton O.2_____. Alle Verfahren, 
Urkunden und Entscheide vom Regionalgericht Imboden von Frau G._____ sind 
ungültig, wir meine Frau und ich haben nie ein schriftliches Urteil bekommen!" vor, 
im Kanton O.2_____ in der Zeit vom 15. Mai 2017 bis 30. Oktober 2019 nie ein 
gültiges Urteil bekommen zu haben. 

I. Mit prozessleitender Verfügung vom 28. November 2019 wurde der 
Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses von CHF 300.00 
aufgefordert, welcher in der Folge fristgerecht einging. 

II. Erwägungen

1.1. Gegen erstinstanzliche Entscheide über Rechtsöffnungsbegehren ist die 
Berufung unzulässig, weshalb für deren Anfechtung einzig das Rechtsmittel der 
Beschwerde zur Verfügung steht (Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO in Verbindung mit 
Art. 319 lit. a ZPO). Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht von Graubünden 
(Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung 
[EGzZPO; BR 320.100]), wobei die Beurteilung in die Zuständigkeit der 
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer fällt, wenn es um Streitsachen auf dem 
Gebiet des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts geht, für welche das 
summarische Verfahren gilt (Art. 8 Abs. 2 der Verordnung über die Organisation 
des Kantonsgerichts [KGV; BR 173.100]). Letzteres ist namentlich bei 
Rechtsöffnungssachen der Fall (Art. 251 lit. a ZPO).

1.2. Bei der Anfechtung eines im summarischen Verfahren ergangenen 
Entscheids beträgt die Beschwerdefrist 10 Tage (Art. 321 Abs. 2 ZPO). Der 
vorliegend angefochtene Entscheid wurde den Parteien am 28. Oktober 2019 in 
schriftlich begründeter Form mitgeteilt und ging dem Beschwerdeführer am 
darauffolgenden Tag zu. Mit der am 7. November 2019 der Post übergebene 
Beschwerdeschrift, welche aufgrund der formellen Mängel der ersten Eingabe 
vom 1. November 2019 einzig massgeblich ist, wurde die genannte Frist folglich 

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gewahrt. Die spätere Eingabe vom 25. November 2019 erfolgte erst nach Ablauf 
der Beschwerdefrist und kann daher bei der Beurteilung der Beschwerde keine 
Berücksichtigung mehr finden. Soweit der Beschwerdeführer damit nicht bloss 
seine Beschwerde ergänzen, sondern effektiv eine Aberkennungsklage hätte 
erheben wollen, wäre darauf von vornherein nicht einzutreten, da nach Erteilung 
der definitiven Rechtsöffnung eine Aberkennungsklage gar nicht zur Verfügung 
steht und eine Klage auf Nichtbestand der Forderung jedenfalls beim 
erstinstanzlichen Gericht anhängig zu machen wäre. 

1.3. Der Beschwerdeführer hat mit seiner Eingabe vom 18. November 2019 
keine schriftliche Vollmacht seiner Ehefrau A.2_____ vorgelegt, scheint aber 
geltend machen zu wollen, als ihr Ehemann auch ohne schriftliche Vollmacht zu 
deren Vertretung berechtigt zu sein. Aus der Tatsache, dass er in all seinen 
Eingaben auch die Betreibung gegen seine Ehefrau aufgeführt hat und er den 
Einbezug seiner Ehefrau in die verschiedenen Gerichtsverfahren dem Sinn nach 
als unrechtmässig bezeichnet, ist ausserdem darauf zu schliessen, dass er mit 
seiner Beschwerde auch die Erteilung der Rechtsöffnung in der gegen A.2_____ 
geführten Betreibung anfechten will. Dazu ist er in eigenem Namen allerdings 
nicht legitimiert, weshalb auf seine Beschwerde, soweit sie sich gegen Dispositiv-
Ziffer 1.b) des angefochtenen Entscheides richtet, nur eingetreten werden könnte, 
wenn er zur Prozessführung für seine Ehefrau befugt wäre (was er gemäss Art. 68 
Abs. 3 ZPO auf entsprechende Aufforderung durch eine Vollmacht hätte 
nachweisen müssen) oder A.2_____ seine (mangels Vollmacht unwirksamen) 
Prozesshandlungen nachträglich genehmigen würde. Auf die Ansetzung einer 
entsprechenden Nachfrist kann vorliegend indessen verzichtet werden, da sich die 
von ihrem Ehemann erhobenen Beschwerde – wie sich aus den nachfolgenden 
Erwägungen ergibt – ohnehin als unzulässig erweist. 

1.4.1. Im Beschwerdeverfahren sind neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen 
und neue Beweismittel ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Es gilt mithin – 
unter dem Vorbehalt besonderer, im vorliegenden Fall nicht einschlägiger 
gesetzlicher Bestimmungen (Art. 326 Abs. 2 ZPO) – ein umfassendes 
Novenverbot. Die Beschwerde hat im Gegensatz zur Berufung nicht den Zweck, 
das vorinstanzliche Verfahren weiterzuführen, sondern dient einer Rechtskontrolle 
des angefochtenen Entscheids. Massgebend ist somit der Prozessstoff, wie er im 
Zeitpunkt der Ausfällung des erstinstanzlichen Entscheids bestanden hat. Zulässig 
sind jedoch neue rechtliche Erwägungen (vgl. statt vieler Dieter 
Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger 

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[Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 
2016, N 3 f. zu Art. 326 ZPO).

1.4.2. Soweit der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren Vorbringen zur 
Sache tätigt, die von seinen Ausführungen im erstinstanzlichen Verfahren 
abweichen, und er in diesem Zusammenhang Urkunden einreicht, welche der Vor-
instanz nicht vorgelegen haben, handelt es sich um unzulässige Noven, welche 
bei der Beurteilung der Beschwerde ausser Betracht bleiben müssen. In seiner 
erstinstanzlichen Stellungnahme hatte der Beschwerdeführer zwar auf zahlreiche 
Schriftstücke ("Belege A-R") verwiesen. Gemäss den Feststellungen der Vor-
instanz in ihrem Schreiben vom 9. September 2019, welche vom 
Beschwerdeführer an der mündlichen Verhandlung im Parallelverfahren Proz. Nr. 
335-19-122 im Übrigen ausdrücklich bestätigt wurden, hat er diese Belege aber 
gar nicht eingereicht. Abgesehen von dem sich auch bei den vorinstanzlichen 
Akten befindlichen (überflüssigen) Begehren vom 31. Oktober 2019 um eine 
schriftliche Entscheidbegründung (act. B.7) fallen daher sämtliche mit der 
Beschwerde eingereichten Dokumente unter das Novenverbot von Art. 326 ZPO. 
Dasselbe gilt für die mit der Eingabe vom 18. November 2019 (und mithin erst 
nach Ablauf der Beschwerdefrist) eingereichten Urkunden. 

1.5.1. Gemäss Art. 320 ZPO können mit der Beschwerde die unrichtige 
Rechtsanwendung (lit. a) oder die offensichtlich unrichtige Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht werden. Dabei muss die Beschwerde 
begründet werden (Art. 321 Abs. 1 ZPO). Die Begründung ist eine gesetzliche, 
von Amtes wegen zu prüfende Zulässigkeitsvoraussetzung für die Beschwerde. 
Fehlt sie oder entspricht sie nicht den dafür geltenden Anforderungen, so tritt das 
obere kantonale Gericht nicht auf die Beschwerde ein. Damit die Beschwerde dem 
Begründungserfordernis genügt, hat sie einerseits Beschwerdeanträge resp. 
Rechtsbegehren zu enthalten. Das heisst, es ist bestimmt zu erklären, welche 
Änderungen im Dispositiv des angefochtenen Entscheids verlangt werden. 
Anderseits muss aus der Begründung in jedem Fall hervorgehen, inwiefern der 
angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird. Dieser Anforderung genügt 
der Beschwerdeführer nicht, wenn er lediglich auf die vor der ersten Instanz 
gemachten Ausführungen verweist, sich mit Hinweisen auf frühere 
Prozesshandlungen zufriedengibt oder den angefochtenen Entscheid in 
allgemeiner Weise kritisiert. Die Begründung muss hinreichend genau und 
eindeutig sein, um von der Rechtsmittelinstanz ohne weiteres verstanden werden 
zu können. Dies setzt voraus, dass der Beschwerdeführer im Einzelnen die 
erstinstanzlichen Erwägungen bezeichnet, die er anficht, und die Aktenstücke 

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nennt, auf denen seine Kritik beruht (Urteil des Bundesgerichts 5A_387/2016 vom 
7. September 2016, E. 3.1 mit Verweis auf BGE 138 III 374 E. 4.3.1; Karl Spühler, 
in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 4 zu Art. 321 mit Verweis auf N 15 zu 
Art. 311 ZPO).

1.5.2. Bei mangelhaften Begründungen ist auch bei Laieneingaben keine 
Nachfrist zur Verbesserung gemäss Art. 132 ZPO anzusetzen; vielmehr ist auf die 
Beschwerde nicht einzutreten, da die Möglichkeit der Nachfristansetzung nicht 
dazu bestimmt ist, eine inhaltlich ungenügende Begründung zu ergänzen oder 
nachzubessern (BGE 131 II 470 E. 1.3 m.w.H.; Urteil des Bundesgerichts 
5A_736/2016 vom 30. März 2017, E. 4.3 m.w.H.). Freilich sollten bei 
Laieneingaben geringere Anforderungen an die Formalitäten gestellt werden, 
insbesondere an die Substantiierungslast und die Formulierung der 
Beschwerdeanträge (vgl. Karl Spühler, a.a.O. N 13 zu Art. 311 ZPO; Dieter 
Freiburghaus/Susanne Afheldt, a.a.O., N 15 zu Art. 321 ZPO; Urteil des 
Bundesgerichts 5A_635/2015 vom 21. Juni 2016, E. 5.2 m.w.H.). So genügt bei 
Laien als Antrag praxisgemäss eine Formulierung, aus der sich mit gutem Willen 
herauslesen lässt, wie die Beschwerdeinstanz entscheiden soll, und als 
Begründung reicht es aus, wenn auch nur ganz rudimentär zum Ausdruck kommt, 
weshalb der angefochtene Entscheid nach Auffassung der Partei unrichtig sein 
soll. Sind auch diese minimalen Anforderungen nicht erfüllt, bleibt es dabei, dass 
auf das Rechtsmittel nicht einzutreten ist.

1.5.3. Der Beschwerdeführer ist nicht anwaltlich vertreten, weshalb es sich um 
eine Laieneingabe handelt. Seine Beschwerdeschrift enthält keine förmlichen 
Anträge, sondern einzig die Bitte, seiner Beschwerde zuzustimmen und einen 
Entscheid in Würdigung des von ihm geschilderten Sachverhalts zu treffen. Ein 
konkreter Antrag, wie die Beschwerdeinstanz entscheiden soll, fehlt. Immerhin 
lässt sich bei gutem Willen aus den Ausführungen des Beschwerdeführers 
herauslesen, dass er eine Aufhebung des angefochtenen Entscheides und eine 
Abweisung des Rechtsöffnungsbegehrens anstrebt, so dass das 
Antragserfordernis noch knapp als erfüllt erachtet werden kann. Schwerer wiegt 
indessen, dass in der Beschwerdeschrift eine Auseinandersetzung mit dem 
angefochtenen Entscheid in den rechtlich relevanten Punkten vollständig fehlt, 
obwohl der Beschwerdeführer nach Eingang seiner ersten (ungebührlichen) 
Beschwerdeschrift ausdrücklich auf die Anforderungen an die 
Beschwerdebegründung hingewiesen wurde. Statt bloss zu wiederholen, dass er 
die von den Beschwerdegegnern vorgelegten Urteile nie erhalten habe und in 

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diesem Zusammenhang erstmals (und damit verspätet) vorzubringen, in der 
fraglichen Zeit keine Briefe in F._____ Sprache mehr angenommen zu haben, 
hätte der Beschwerdeführer aufzeigen müssen, inwiefern die Vorinstanz den 
Sachverhalt gestützt auf die ihr vorliegenden Urkunden offensichtlich unrichtig 
festgestellt und/oder sie den Strafbefehl vom 16. August 2017 zu Unrecht als 
Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 SchKG erachtet hat. Letztlich wurden 
somit keine gültigen Beschwerdegründe geltend gemacht, womit es auch für einen 
Laien an einer genügenden Beschwerdebegründung fehlt. Demzufolge ist auf die 
Beschwerde nicht einzutreten.

2. Selbst wenn auf die Beschwerde einzutreten wäre, müsste diese 
abgewiesen werden. Es kann hierfür vollumfänglich auf die Begründung der 
Vorinstanz verwiesen werden, welche auch unter Berücksichtigung der 
Ausführungen des Beschwerdeführers keinen Grund zu Beanstandungen gibt. So 
hat die Vorinstanz offensichtlich zu Recht erkannt, dass eine bloss pauschal 
vorgetragene Behauptung, nie ein gültiges Urteil im Kanton O.2_____ erhalten zu 
haben, nicht geeignet ist, die auf den im Recht liegenden Urteilen bescheinigte 
Vollstreckbarkeit derselben in Frage zu stellen. Dass der Beschwerdeführer 
zumindest vom Urteil vom 19. April 2017 zeitnah Kenntnis erhalten hatte, ergibt 
sich im Übrigen schon darauf, dass er gemäss eigener Darstellung in seiner 
erstinstanzlichen Stellungnahme (RG act. I/2 S. 3) auf die "Urteile vom 19. April 
2017" eine "Beschwerde Replik" an das Departement de la Justice O.2_____ 
eingereicht haben will. Allein die Tatsache, dass er in der Folge die 
Entgegennahme weiterer Korrespondenz in F._____ Sprache verweigert hätte, 
wie der Beschwerdeführer nun (unzulässigerweise) erstmals vor zweiter Instanz 
vorbringt, würde mit Blick auf die in Art. 138 Abs. 3 ZPO statuierte Zustellfiktion 
sodann nichts daran ändern, dass ihm auch das Urteil vom 7. September 2017 
gehörig eröffnet wurde und dasselbe mit dem unbenützten Ablauf der Frist für ein 
Begehren um nachträgliche Urteilsbegründung in Rechtskraft erwachsen ist. Am 
Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahren vorbei gingen sodann die weiteren 
Ausführungen des Beschwerdeführers vor erster Instanz, zumal der 
Rechtsöffnungsrichter die Rechtmässigkeit des zu vollstreckenden Entscheides 
nicht mehr zu prüfen hat und die Hintergründe der von den Beschwerdegegnern 
erwirkten Urteile für die Frage der Rechtsöffnung ebenso wenig von Relevanz sind 
wie allfällige Versäumnisse der O.2_____er Behörden in den vom 
Beschwerdeführer angestrengten Verfahren.

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des 
Beschwerdeverfahrens in Anwendung von Art. 106 Abs. 1 ZPO dem 

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Beschwerdeführer aufzuerlegen. Die Spruchgebühr wird gestützt auf Art. 48 in 
Verbindung mit 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs (GebVSchKG, SR 281.25) auf CHF 300.00 
festgesetzt. Nachdem auf die Einholung einer Beschwerdeantwort verzichtet 
wurde, ist den Beschwerdegegnern keine Parteientschädigung zuzusprechen.

4. Der vorliegende Entscheid ergeht in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 des 
Gerichtsorganisationsgesetzes des Kantons Graubünden (GOG; BR 173.000) und 
Art. 7 Abs. 2 lit. b EGzZPO in einzelrichterlicher Kompetenz, da sich die 
vorliegende Beschwerde als offensichtlich unzulässig erwiesen hat. Im Übrigen 
ergibt sich die einzelrichterliche Kompetenz auch aus Art. 7 Abs. 1 lit. a EGzZPO, 
da der Streitwert im vorliegenden Verfahren den Betrag von CHF 5'000.00 nicht 
überschreitet. 

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III. Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 300.00 gehen zu Lasten 
von A.1_____.

3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG 
Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von 
grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden 
Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen 
seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 
113 ff. BGG.

4. Mitteilung an: