# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 77dd5e67-b635-58e7-9d76-0533349260a1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 26.07.2018 ZK1 2017 50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2017-50_2018-07-26.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

\n       	1

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\n   Beschluss vom 26. Juli 2018
\n   ZK1 2017 50
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtspräsident Dr. Urs Tschümperlin,
Kantonsrichter Walter Christen, Pius Schuler,
Jörg Meister und Clara Betschart,
Gerichtsschreiber lic. iur. Claude Brüesch.

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\n      	In Sachen

\n      	A.________,
Beklagte, Widerklägerin und Berufungsführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
 
gegen
 
C.________,
Kläger, Widerbeklagter und Berufungsgegner,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,
 

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\n      	betreffend

\n      	Ergänzung eines Scheidungsurteils (Unterhalt)

\n     \n    \n   \n   (Berufung gegen das Urteil des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe vom 10. November 2017, ZEO 2015 39);-
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\n   hat die 1. Zivilkammer,
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\n    nachdem sich ergeben:
\n   A. Mit Urteil vom 12. August 2009 schied das Amtsgericht in Smederevo, Serbien, die am 15. November 1999 geschlossene Ehe der Parteien. Es teilte die elterliche Sorge für die beiden Söhne E.________ und F.________, der Mutter zu, regelte das Kinderbesuchsrecht des Vaters und verpflichtete diesen, der Mutter an den Unterhalt der beiden Söhne monatlich zum Voraus je Fr. 750.00, jeweils zuzüglich Kinderzulagen von Fr. 170.00, zu bezahlen, und zwar ab 1. August 2007 solange die gesetzlichen Bedingungen dafür bestehen. Gleichentags erwuchs das Scheidungsurteil in Rechtskraft (Vi-act. KB 2).
\n   B. Mit Eingabe vom 30. Juni 2015 reichte C.________ (nachfolgend: Kläger) beim Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe eine Abänderungsklage ein mit folgenden Rechtsbegehren (Vi-act. A/I):
\n   1. In Abänderung des Scheidungsurteils des Grundgerichts in Smederevo, Serbien, vom 12. August 2009 seien die gemeinsamen Kinder der Parteien, E.________, und F.________, unter die gemeinsame elterliche Sorge der Parteien zu stellen;
\n   2. [Anrechnung Erziehungsgutschriften];
\n   3. es sei die Beklagte zur Leistung eines Kostenvorschusses zu verpflichten;
\n   4. eventualiter sei dem Kläger die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und in der Person der Unterzeichneten ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu gewähren;
\n   alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beklagten.
\n   A.________ (nachfolgend: Beklagte) ersuchte am 28. August 2015 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Vi-act. D 3).
\n   Anlässlich der Einigungsverhandlung vom 16. Oktober 2015 hielt der Kläger an seinen Rechtsbegehren fest und trug die Beklagte auf Abweisung der Klage an. Eine Einigung konnte nicht erzielt werden (Vi-act. D 4).
\n   Mit Klageantwort vom 25. Februar 2016 beantragte die Beklagte, es sei die Klage vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Klägers. Gleichzeitig erhob die Beklagte Widerklage mit folgenden Rechtsbegehren (Vi-act. A/II):
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\n    	Das am 12. August 2009 rechtskräftig gewordene Scheidungsurteil des Amtsgerichts in Smederevo (Serbien) sei gemäss Ziff. 3.1-3.3 zu ergänzen.

\n    	Eventualiter sei das Scheidungsurteil des Amtsgerichts in Smederevo (Serbien) gemäss Ziff. 3.1-3.3 abzuändern.

\n   \n   3.1  Elterliche Sorge und Obhut
\n    Die gemeinsamen Kinder, E.________, und F.________, seien unter die alleinige elterliche Sorge der Widerklägerin zu stellen.
\n   3.2 Kinderunterhaltsbeiträge
\n   3.2.1 Der Widerbeklagte sei zu verpflichten, der Widerklägerin an den Unterhalt der gemeinsamen Söhne, E.________, und F.________, monatlich und im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monates und ab Verfall zu 5 % verzinslich, rückwirkend ab 1. März 2015 bis zum ordentlichen Abschluss einer angemessenen Erstausbildung, auch über die Mündigkeit hinaus, einen in Anwendung von