# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 84a16767-89a1-5b4a-8acd-db26edde36b1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.05.2020 III 2020 58
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-58_2020-05-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 58

Entscheid vom 28. Mai 2020 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch lic.iur. B.________, 

gegen

1. Volkswirtschaftsdepartement, Bahnhofstrasse 15, 
Postfach 1180, 6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Aufenthaltsbewilligung; Umwandlung F in B)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 19__; türkische Staatsangehörige) reiste am 23. No-
vember 2011 in die Schweiz ein und stellte gleichentags einen Asylantrag (vgl. 
Vi-act. II-01 19 und 21). Mit Zuweisungsentscheid vom 2. Dezember 2011 wurde 
A.________ vom damaligen Bundesamt für Migration BFM (heute Staatssekreta-
riat für Migration SEM) dem Kanton Schwyz zugewiesen (Vi-act. II-01 20). 

B. Mit Verfügung vom 5. Juli 2013 lehnte das BFM das Asylgesuch von 
A.________ ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug 
an (vgl. Vi-act. II-01 51 Sachverhalt lit. G). Hiergegen erhob A.________ Be-
schwerde beim Bundesverwaltungsgericht, welches die Beschwerde mit Urteil  
D-4472/2103 vom 25. März 2014 abwies (Vi-act. II-01 54 ff.). Auf ein Revisions-
gesuch trat es mit Urteil D-2810/2014 vom 19. Juni 2014 nicht ein (Vi-act. II-01 
78 ff.). Mit Verfügung vom 7. Oktober 2015 hiess das SEM ein Wiedererwä-
gungsgesuch von A.________ betreffend die Verfügung vom 5. Juli 2013 teilwei-
se gut, indem es das Gesuch im Asylpunkt abwies und den Vollzug der Wegwei-
sung zu Gunsten einer vorläufigen Aufnahme aufschob (Vi-act. II-01 89). Am 21. 
November 2016 ersuchte A.________ um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. 
Gemäss Einschreiben vom 12. Mai 2017 beabsichtigte der Vorsteher des Volks-
wirtschaftsdepartements, das Gesuch dem SEM nicht zur Zustimmung zu unter-
breiten (Vi-act. II-01 178). A.________ akzeptierte - soweit ersichtlich - diesen "in 
Briefform" ergangenen Entscheid. 

C. Am 28. April 2019 stellte A.________ beim Amt für Migration (AFM) erneut 
ein Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, Umwandlung von F in B 
(Vi-act. II-01 323). Am 1. Mai 2019 verlangte das AFM für die Gesuchsprüfung 
weitere Unterlagen (Vi-act. II-01 328). Dem kam sie am 15. Juli 2019 nach (Vi-
act. II-01 380). 

D. Mit Schreiben vom 27. August 2019 informierte der Vorsteher des Volks-
wirtschaftsdepartementes A.________ über die Absicht, ihr Gesuch um Erteilung 
einer Aufenthaltsbewilligung dem SEM nicht zur Zustimmung zu unterbreiten (Vi-
act. II-01 383). Hierzu nahm A.________ am 11. November 2019 Stellung und 
ersuchte, die Umwandlung zu bewilligen resp. dem SEM Antrag auf Zustimmung 
zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu stellen (Vi-act. II-01 393).

E. Mit Verfügung Nr. 31/2019 vom 9. Dezember 2019 lehnte der Vorsteher 
des Volkswirtschaftsdepartementes das Gesuch um Erteilung einer Aufenthalts-
bewilligung von A.________ ab (Vi-act. II-01 398). Hiergegen erhob A.________ 
am "9. Januar 2019" (recte: wohl 9.1.2020; Poststempel: 6.1.2020 [vgl.  Vi-act. I-

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01]) Beschwerde beim Regierungsrat (Vi-act. I-01; II-01 171). Am 7. Januar 2020 
wurde A.________ aufgefordert, entweder das ausgefüllte Gesuchsformular für 
die Beurteilung der unentgeltlichen Rechtspflege einzureichen oder einen Kos-
tenvorschuss zu leisten (Vi-act. III-01). In der Folge reichte sie am 21. Januar 
2020 das ausgefüllte Formular mit Unterlagen ein (Vi-act. I-02). 

F. Mit Beschluss (RRB) Nr. 142/2020 vom 3. März 2020 wies der Regierungs-
rat die Beschwerde sowie das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab und 
auferlegte die Verfahrenskosten von total Fr. 1'500.-- A.________ (Bf-act. 1). 

G. Gegen diesen RRB Nr. 142/2020 vom 3. März 2020 (Versand am 
10.3.2020) lässt A.________ mit Eingabe vom 31. März 2020 fristgerecht Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben, mit den fol-
genden Anträgen:

1. Es sei der Beschwerdeentscheid der Vorinstanz vom 3. März 2020 aufzuheben 
und der Beschwerdegegner anzuweisen, der Beschwerdeführerin einer Aufent-
haltsbewilligung zu erteilen und sie dem SEM zur Zustimmung zu unterbreiten.

2. Eventualiter seien die Dispositive 2 und 3 des Beschwerdeentscheids aufzuhe-
ben und der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege für beide Be-
schwerdeverfahren gewähren.

3. Alles unter Kosten zu Lasten des Beschwerdegegners.

H. Mit Schreiben vom 1. April 2020 setzt der verfahrensleitende Richter der 
Beschwerdeführerin einerseits Frist an, um das Formular "Auskünfte zur Erlan-
gung der unentgeltlichen Rechtspflege" (URP-Formular) ausgefüllt und unter-
zeichnet einzureichen. Anderseits setzt er der Vertreterin Frist an, um den Nach-
weis zu erbringen, dass die Voraussetzungen für die berufsmässige Vertretung 
vor dem Verwaltungsgericht erfüllt sind. Mit Schreiben vom 27. April 2020 
(Postaufgabe am 28.4.2020) lässt die Beschwerdeführerin das URP-Formular 
sowie weitere Unterlagen einreichen. Gleichzeitig teilt die Vertreterin mit, sie sei 
keine im Anwaltsregister eingetragene Rechtsanwältin in der Schweiz, habe des-
halb keinen Antrag um Parteientschädigung und/oder unentgeltliche Rechtsver-
beiständung gestellt und bitte, das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nur 
hinsichtlich Verfahrenskosten zu behandeln. 

I. Mit Vernehmlassung vom 6. April 2020 beantragt das Sicherheitsdeparte-
ment die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwer-
deführerin, soweit überhaupt darauf eingetreten werden könne. Am 23. April 
2020 teilt der Departementsvorsteher den Verzicht des Volkswirtschaftsdeparte-
ments auf die Einreichung einer Vernehmlassung mit. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vorläufig aufgenommene Personen können jederzeit ein Gesuch um eine 
Aufenthaltsbewilligung stellen (Illes, in: Caroni/Gächter/Thurnherr, Handkommen-
tar zum Ausländerrecht, Art. 84 N 24).

1.2.1 Nach Art. 84 Abs. 5 Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer 
und über die Integration (Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG; SR 142.20) 
vom 16. Dezember 2005 werden Gesuche von vorläufig aufgenommenen Aus-
länderinnen und Ausländern, die sich seit mehr als fünf Jahren in der Schweiz 
aufhalten, unter Berücksichtigung der Integration, der familiären Verhältnisse und 
der Zumutbarkeit einer Rückkehr in den Herkunftsstaat vertieft geprüft. Diese Be-
stimmung ist im Zusammenhang mit der sog. Härtefallbewilligung zu sehen, wo-
nach von den Zulassungsvoraussetzungen nach Art. 18-29 AIG abgewichen 
werden kann, um schwerwiegenden persönlichen Härtefällen oder wichtigen öf-
fentlichen Interessen Rechnung zu tragen (Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG; vgl. Urteil 
BGer 2C_589/2019 vom 21.6.2019 Erw. 2.2). Bis auf die Pflicht zur vertieften 
Prüfung unterscheiden sich die Voraussetzungen eines Härtefalls nach Art. 84 
Abs. 5 AIG grundsätzlich nicht von denjenigen nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG 
i.V.m. Art. 31 Verordnung über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit 
(VZAE; SR 142.201) vom 24. Oktober 2007, auch wenn Art. 84 Abs. 5 AIG expli-
zit nur drei Beurteilungskriterien aufzählt (Urteile BVGer F-501/2018 vom 
13.12.2019 Erw. 5.2; F-4727/2017 vom 15.3.2019 Erw. 5.1 und 5.3; F-3956/2016 
vom 17.12.2018 Erw. 5.2; F-3332/2015 vom 13.2.2018 Erw. 4.1 f.; C-2240/2010 
vom 14.12.2012 Erw. 5.2). 

1.2.2  Gemäss Art. 31 VZAE, dessen Marginalie ausdrücklich auf Art. 84 Abs. 5 
AIG verweist, sind bei der Beurteilung des schwerwiegenden persönlichen Härte-
falls insbesondere folgende Aspekte zu würdigen: die Integration anhand der In-
tegrationskriterien nach Artikel 58a Abs. 1 AIG (lit. a), die Familienverhältnisse, 
insbesondere der Zeitpunkt der Einschulung und die Dauer des Schulbesuchs 
der Kinder (lit. c), die finanziellen Verhältnisse (lit. d), die Dauer der Anwesenheit 
in der Schweiz (lit. e), der Gesundheitszustand (lit. f) sowie die Möglichkeit für ei-
ne Wiedereingliederung im Herkunftsstaat (lit. g; vgl. Urteil BVGer F-501/2018 
vom 13.12.2019 Erw. 5.2; C-351/2010 vom 2.11.2012 Erw. 6.2). Zudem muss die 
gesuchstellende Person ihre Identität offenlegen (Art. 31 Abs. 2 VZAE). Seit dem 
1. Januar 2019 findet sich, wie in Art. 31 Abs. 1 lit. a VZAE erwähnt, in Art. 58a 
Abs. 1 AIG ein (abschliessender [vgl. Spescha, OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl., 
Zürich 2019, Art. 58a AIG N 1]) Katalog von vier Integrationskriterien: die Beach-
tung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (lit. a), die Respektierung der Werte 

https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=02-11-2012-C-351-2010

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der Bundesverfassung (lit. b), die Sprachkompetenzen (lit. c) und die Teilnahme 
am Wirtschaftsleben oder am Erwerb von Bildung (lit. d). In Bezug auf die letzten 
beiden Kriterien präzisiert Art. 58a Abs. 2 AIG, dass der Situation von Personen, 
welche aufgrund einer Behinderung, Krankheit oder anderen gewichtigen persön-
lichen Umständen die Kriterien der Sprachkompetenz oder Teilnehme am Wirt-
schaftsleben/Erwerb von Bildung nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen 
erfüllen können, angemessen Rechnung zu tragen ist. 

Die Integrationskriterien gemäss Art. 58a Abs. 1 AIG werden mit Art. 77a ff. 
VZAE konkretisiert. Art. 77f VZAE hält fest, dass bei der Beurteilung der Integra-
tionskriterien die persönlichen Verhältnisse bei der Sprachkompetenz und der 
Teilnahme am Wirtschaftsleben angemessen zu berücksichtigen sind. Eine Ab-
weichung von diesen Integrationskriterien ist möglich, wenn sie wegen körperli-
cher, geistiger oder psychischer Behinderung (a), einer schweren oder lang an-
dauernden Krankheit (b) oder aus anderen gewichtigen persönlichen Umständen 
(c) nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen erfüllt werden können. Als ge-
wichtige persönliche Umstände (Art. 77f lit. c VZAE) zählen namentlich eine aus-
geprägte Lern-, Lese- oder Schreibschwäche (Ziff. 1), Erwerbsarmut (Ziff. 2) und 
die Wahrnehmung von Betreuungsaufgaben (Ziff. 3).

1.3 Diese Anforderungskriterien stellen weder einen abschliessenden Katalog 
dar, noch müssen sie kumulativ erfüllt sein (vgl. Urteil BVGer F-3956/2016 vom 
17.12.2018 Erw. 6.1; Urteil BGer 2C_195/2010 vom 23.6.2010 Erw. 6.3). Hinge-
gen ergibt sich schon aufgrund der Stellung des Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG im Ge-
setz (unter dem Abschnitt "Abweichungen von den Zulassungsvoraussetzungen") 
und der in Art. 31 Abs. 1 VZAE aufgeführten Kriterien, dass Art. 84 Abs. 5 AIG 
i.V.m. Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG Ausnahmecharakter zukommt und dass die Vor-
aussetzungen zur Anerkennung eines Härtefalls restriktiv zu handhaben sind (Ur-
teil BGer F-3332/2015 vom 13.2.2018 Erw. 4.3). Die betroffene Person muss sich 
in einer persönlichen Notlage befinden. Die Lebens- und Existenzberechtigung 
der gesuchstellenden Person muss, gemessen am durchschnittlichen Schicksal 
von ausländischen Personen, in gesteigertem Mass in Frage gestellt, bzw. die 
Verweigerung der Härtefallbewilligung muss mit schweren Nachteilen verbunden 
sein. Es sind sämtliche Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen. Die Aner-
kennung als Härtefall setzt nicht zwingend voraus, dass die Anwesenheit in der 
Schweiz das einzige Mittel zur Verhinderung einer persönlichen Notlage darstellt 
(Urteil BVGer F-3956/2016 vom 17.12.2018 Erw. 6.2). Auf der anderen Seite rei-
chen eine lang dauernde Anwesenheit und eine fortgeschrittene soziale und be-
rufliche Integration sowie klagloses Verhalten für sich alleine nicht aus, um einen 
schwerwiegenden persönlichen Härtefall zu begründen. Auch berufliche, freund-

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schaftliche und nachbarschaftliche Beziehungen, welche die betroffene Person 
während ihres Aufenthaltes in der Schweiz knüpfen konnte, genügen normaler-
weise nicht für eine Abweichung von den Zulassungsvoraussetzungen (BGE 130 
II 39 Erw. 3). Vielmehr wird vorausgesetzt, dass die gesuchstellende Person so 
enge Beziehungen zur Schweiz unterhält, dass von ihr nicht verlangt werden 
kann, in einem anderen Land, insbesondere in ihrem Heimatstaat zu leben (Urteil 
BVGer C-2240/2010 vom 14.12.2012 Erw. 5.3 m.w.H.). Indes werden bei einer 
sehr langen Aufenthaltsdauer weniger hohe Anforderungen an das Vorliegen be-
sonderer Umstände, wie etwa eine überdurchschnittliche Integration oder andere 
Faktoren, gestellt, welche die Rückkehr ins Heimatland als ausgesprochen 
schwierig erscheinen lassen (vgl. BGE 124 II 110 Erw. 3; Urteil des BVGer C-
930/2009 vom 5.12.2012 Erw. 4.3 m.H.).

1.4 Art. 84 Abs. 5 AIG verlangt für Gesuche von vorläufig aufgenommenen 
Personen, die sich seit mehr als fünf Jahren in der Schweiz aufhalten, eine ver-
tiefte Prüfung. Das Verwaltungsgericht hat vor dem Hintergrund, dass dem 
Art. 84 Abs. 5 AIG ein Ausnahmecharakter zukommt, der eine restriktive Härte-
fallpraxis nach sich zieht, die von den Vorinstanzen herausgearbeitete, und sich 
an die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts anlehnende Praxis als 
rechtens anerkannt, nämlich (VGE III 2019 28 vom 24.4.2019 Erw. 2.4; VGE III 
2016 129 vom 28.9.2016 Erw. 2 ff.; VGE III 2016 32 vom 21.4.2016 Erw. 5 ff.):

- Die verlangte vertiefte Prüfung schränkt nicht das Ermessen der Behörden 
ein.

- Die vertiefte Prüfung kommt einer Prüfungspflicht gleich. Ab einer fünfjährigen 
Aufenthaltsdauer ist in jedem einzelnen Fall im Rahmen einer Gesamtbetrach-
tung sorgfältig und genau zu prüfen, ob besondere Gründe vorliegen, die ei-
nen schwerwiegenden persönlichen Härtefall, bzw. eine persönliche Notlage 
begründen.

- Für sich allein betrachtet genügt weder der Status der vorläufigen Aufnahme 
noch eine langdauernde Anwesenheit, um einen Härtefall zu begründen. Nach 
einer langen Aufenthaltsdauer von zehn und mehr Jahren werden jedoch we-
niger hohe Anforderungen an die Anerkennung einer persönlichen Notlage 
gestellt. Es ist dann von einem schwerwiegenden persönlichen Härtefall aus-
zugehen, wenn die gesuchstellende Person finanziell unabhängig, sozial und 
beruflich gut integriert ist und sich bis dahin klaglos verhalten hat (BGE 124 II 
110; Urteil BVGer C-1884/2009 vom 6.3.2012 Erw. 8.1). 

- Entscheidend ist die Gesamtsituation einer Person. Es ist in jedem Fall eine 
Gesamtwürdigung vorzunehmen, in die alle Kriterien gemäss Art. 31 Abs. 1 

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VZAE einfliessen. Es bestehen dabei für die einzelnen Kriterien keine Mindes-
tanforderungen; es kann ein Kriterium nur knapp erfüllt sein, ein anderes je-
doch überragend. Daher hat die Beurteilung und Bewertung individuell und 
umfassend zu erfolgen. Die Gesamtumstände müssen eine Ausnahme von 
der ordentlichen Bewilligungserteilung rechtfertigen.

1.5 Für vorläufig Aufgenommene besteht kein Anspruch auf die Erteilung einer 
Aufenthaltsbewilligung (Urteil BGer 2C_195/2010 vom 23.6.2010 Erw. 6.3). Den 
Vorinstanzen kommt bei der Gesuchsbeurteilung ein erheblicher Ermessens-
spielraum zu (Art. 96 Abs. 1 AIG; Schindler, in: Caroni/Gächter/Thurnherr, a.a.O., 
Art. 96 N 3), der durch die Anforderung einer vertieften Prüfung selbst nicht ein-
geschränkt wird. Massgebend ist, ob die Vorinstanzen im Rahmen des ihnen zu-
stehenden Ermessensspielraums rechtmässig gehandelt haben. Dabei gebietet 
der Ausnahmecharakter der Härtefallbewilligung eine restriktive Rechtsanwen-
dung (vgl. VGE III 2015 176 vom 22.12.2015 Erw. 3.1). Das Verwaltungsgericht 
kann vorliegend prüfen, ob der rechtserhebliche Sachverhalt richtig festgestellt 
und das Recht richtig angewendet wurde, einschliesslich die Frage, ob eine 
rechtsfehlerhafte Ermessensausübung (Ermessensüberschreitung, -missbrauch; 
qualifizierter Ermessensfehler) vorliegt (§ 55 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegege-
setz [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Diese Prüfung setzt eine rechts-
genügliche, nachvollziehbare Begründung voraus (Ehrenzeller/Schindler/Schwei-
zer/Vallender, Die Schweizerische Bundesverfassung, Art. 29 N 49), damit fest-
gestellt werden kann, ob allenfalls rechtswidrige Gründe (unsachliche Motive) zu 
einem unzulässigen negativen Ermessensentscheid geführt haben.

2.1 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen RRB vom 3. März 2020 u.a. 
sinngemäss, eine überdurchschnittliche sprachliche Integrationsleistung der im 
Alter von 1_ Jahren in die Schweiz eingereisten Beschwerdeführerin lasse sich 
aus den Akten nicht ableiten (Erw. 4.1). Das Kriterium der Beachtung der 
schweizerischen Rechtsordnung sei erfüllt; dies werde indes von allen Personen 
in der Schweiz erwartet und sei für sich allein keine besondere Integrationsleis-
tung (Erw. 4.2). Die Integration könne auch nicht in beruflicher und finanzieller 
Hinsicht als überdurchschnittlich bezeichnet werden: Weder habe die Beschwer-
deführerin eine Lehre noch eine andere Ausbildung abgeschlossen und auch 
keine zweijährige Grundausbildung (EBA) absolviert. Besondere Fach- oder 
Spezialkenntnisse lägen bei der Beschwerdeführerin, welche seit Aufnahme der 
Erwerbstätigkeit im Jahr 2016 mit Unterbrüchen bei verschiedenen Arbeitgebern 
in der Gastronomie bzw. im Gastgewerbe meistens in Teilzeitpensen gearbeitet 
habe, nicht vor. Bei einem durchschnittlichen Nettomonatsverdienst von 
Fr. 2'925.-- könne nicht von finanzieller Unabhängigkeit gesprochen werden 

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(Erw. 4.3.3). Besonders enge Beziehungen zur Schweiz bzw. eine überdurch-
schnittliche Verwurzelung in der Schweiz seien nicht gegeben (Erw. 4.4). Die Be-
schwerdeführerin habe bis zu ihrem 1_. Lebensjahr in der Türkei gelebt, sei ent-
sprechend sozialisiert und mit der türkischen Kultur und Sprache vertraut. Eine 
Wiedereingliederung im Heimatland erscheine perspektivisch nicht von vornher-
ein als ausgeschlossen, auch wenn sie aktuell wegen der vorläufigen Aufnahme 
nicht zur Diskussion stehe. Aus dem Kriterium der Zumutbarkeit der Rückkehr in 
ihr Heimatland könne sie jedenfalls keinen Anspruch auf eine Härtefallbewilligung 
ableiten (Erw. 4.5). Zusammenfassend hält der Regierungsrat fest (Erw. 4.6), das 
Volkswirtschaftsdepartement sei zutreffend zum Schluss gekommen, dass die 
Bedingungen zur Erteilung der beantragten Aufenthaltsbewilligung jedenfalls zum 
jetzigen Zeitpunkt nicht erfüllt seien. Die Anwesenheitsdauer, die bisherige er-
reichte soziale und berufliche Integration sowie die Verwurzelung der Beschwer-
deführerin in der Schweiz genügten noch nicht, um einen persönlichen Härtefall 
zu begründen, was auch unter Berücksichtigung gelte, dass sie in der Schweiz 
den Grundschulunterricht nicht habe besuchen können. 

2.2 Vor Verwaltungsgericht trägt die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde-
schrift im Wesentlichen sinngemäss vor, die Verneinung ihres Umwandlungsge-
suches F in B sei bundesrechtswidrig (Beschwerde S. 6 Mitte). Sie sei mit 1_ 
Jahren in die Schweiz gekommen. Aufgrund ihrer Ethnie sei sie in der Türkei be-
nachteiligt worden und habe wegen politischen Problemen die Schule nicht re-
gelmässig besuchen können. Sie habe bereits auf Stufe Primarschule grosse 
Lernlücken gehabt. Während des Asylverfahrens in der Schweiz habe sie nur 
während eines Jahres die Werkschule besucht. Das Asylverfahren habe fast vier 
Jahre gedauert. Aufgrund ihrer Aufenthaltssituation und fehlender Sprachkennt-
nisse habe sie keine Chance auf dem Lehrstellenmarkt gehabt; eine Lehrstelle 
habe sie keine finden können. Diese damaligen Umstände müssten berücksich-
tigt werden (S. 3 f. Ziff. 5). Der Abschluss einer Lehre, EBA oder einer anderwei-
tigen beruflichen Qualifikation sei für die Beschwerdeführerin nicht möglich ge-
wesen. Die Umstände erklärten, warum die Integration "hinter den überdurch-
schnittlichen Integrationserwartungen der Vorinstanz geblieben" sei (S. 4 Ziff. 6). 
Trotzdem sei die Beschwerdeführerin seit ihrer Volljährigkeit immer erwerbstätig 
gewesen. Die kurzfristigen Tätigkeiten seien angesichts ihres Alters selbstver-
ständlich. Seit April 2018 stehe sie als Etagengouvernante in einem unbefristeten 
Arbeitsverhältnis. Das im Januar 2017 erreichte Sprachniveau, B1 bzw. A2 im 
Sprechen bzw. im "Lesen-Hören-Schreiben" sei heute effektiv sicher höher als 
damals. Sie sei beruflich integriert und finanziell unabhängig. Da sie vorhabe, ei-
ne Weiterbildung zu machen, arbeite sie nur Teilzeit. Sie habe weder einen Straf- 
noch einen Betreibungsregistereintrag. Die gesellschaftliche Integration stelle sie 

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mit vier zu den Akten gereichten Referenzschreiben unter Beweis. Die Arbeitge-
berin habe ein gutes Zwischenzeugnis ausgestellt (S. 4 Ziff. 7). 

Sodann beanstandet die Beschwerdeführerin die Vergleichbarkeit des Bundes-
verwaltungsgerichtsurteils C-351/2010 vom 2. November 2012, mit welchem die 
Vorinstanz argumentiere. "Nach der bundesgerichtlichen Praxis" bedürfe es 
"ernsthafter besonderer Umstände, damit die kantonale Behörde, ohne Bundes-
recht zu verletzen, das Vorliegen einer erfolgreichen Integration verneinen" dürfe 
bei Personen, welche beruflich integriert, über eine Anstellung verfügten, immer 
finanziell unabhängig gewesen seien, sich korrekt verhalten hätten und eine örtli-
che Sprache beherrschten (S. 5 Ziff. 8). 

Zurzeit wohne die Beschwerdeführerin in C.________, Zürich, als Wochenauf-
enthalterin. Trotz aller Schwierigkeiten habe sie am Leben festgehalten [sic] und 
möchte sie ein Teil der schweizerischen Gesellschaft sein. Sie sei noch "zu jung" 
und habe natürlich vor, eine Weiterbildung zu machen, ihre soziale und berufli-
che Integration zu verbessern, jedoch stelle ihr Aufenthaltsstatus eine Benachtei-
ligung für ihre Zukunftspläne dar. Man solle die Frage beantworten, was für ein 
öffentliches Interesse es rechtfertige, das vorliegende Gesuch um eine "normale 
Aufenthaltsbewilligung" abzuweisen (S. 6 Ziff. 9). 

3.1 Vorab ist festzuhalten, dass der Regierungsrat in Erwägung 3.2 zumindest 
teilweise auf nicht mehr geltende rechtliche Grundlagen hinweist, wenn er 
festhält, zu berücksichtigen seien namentlich Art. 31 Abs. 1 lit. b (alt)VZAE. Diese 
Bestimmung ("die Respektierung der Rechtsordnung durch die Gesuchstellerin 
oder den Gesuchsteller") wurde mit Wirkung seit 1. Januar 2019 aufgehoben. 
Dasselbe gilt für das vorinstanzlich zitierte (Teil-)Kriterium von Art. 31 Abs. 1 lit. d 
(alt)VZAE, "sowie der Wille zur Teilhabe am Wirtschaftsleben und zum Erwerb 
von Bildung" (vgl. AS 2018 3173). Beide Bestimmungen haben (in angepasster 
Form) Eingang in die zu prüfenden Integrationskriterien (vgl. die per 1.1.2019 
ebenfalls geänderte Bestimmung Art. 31 Abs. 1 lit. a VZAE; vorstehend 
Erw. 1.2.2) gemäss Art. 58a Abs. 1 lit. a und lit. d AIG gefunden, wobei anzufü-
gen ist, dass Art. 58a Abs. 1 lit. d AIG gegenüber der entsprechenden früheren 
Verordnungsbestimmung dergestalt abweichend formuliert ist, als dass nicht 
bloss der entsprechende Wille, sondern die tatsächliche Teilnahme am Wirt-
schaftsleben bzw. der Erwerb von Bildung gefordert wird (Spescha, a.a.O., Art. 
58a AIG N 7). Aus dieser vom Regierungsrat dargelegten überholten Rechtslage 
ist der Beschwerdeführerin indes kein Nachteil erwachsen, zumal der Regie-
rungsrat in der Folge die Beachtung der schweizerischen Rechtsordnung (unter 
explizitem Hinweis auf die aktuelle Bestimmung Art. 58a Abs. 1 lit. a AIG) durch 

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die Beschwerdeführerin sowie ihre "berufliche Integration" geprüft hat (vgl. ange-
focht. RRB Erw. 4.2 sowie 4.3). 

3.2 Anderseits kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, wenn sie mit 
Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung verlangt, bei gegebener An-
stellung und finanzieller Unabhängigkeit, korrektem Verhalten und Beherrschung 
der örtlichen Sprache bedürfe es ernsthafter besonderer Umstände, um das Vor-
liegen einer erfolgreichen Integration zu verneinen. Sie verkennt, dass diese 
Rechtsprechung im Zusammenhang aArt. 50 Abs. 1 lit. a AIG erging, wo eine er-
folgreiche Integration gefordert war (vgl. Urteil BGer 2C_541/2019 vom 
22.1.2020 Erw. 3.2 ff.) als Voraussetzung, um trotz Auflösung der ehelichen Ge-
meinschaft (nach mindestens drei Jahren) weiterhin Anspruch auf eine Aufent-
haltsbewilligung zu haben (vgl. aArt. 50 AIG in der bis 31.12.2018 geltenden 
Fassung). Vorliegend geht es indes um die Prüfung einer Härtefallbewilligung 
nach Art. 84 Abs. 5 AIG, welcher Ausnahmecharakter zukommt, weswegen die 
Voraussetzungen zur Anerkennung eines Härtefalls restriktiv zu handhaben sind 
(vgl. oben Erw. 1.3). Gefordert ist eine besonders enge Beziehung zur Schweiz, 
weshalb eine lang dauernde Anwesenheit und eine fortgeschrittene soziale und 
berufliche Integration sowie klagloses Verhalten für sich alleine nicht ausreichen, 
um einen schwerwiegenden persönlichen Härtefall zu begründen (Urteil BVGer 
F-501/2018 vom 13.12.2019 Erw. 5.3). Gefordert ist ein Mehr als eine allgemein 
von Ausländern zu erwartende durchschnittliche Integration. Kommt hinzu, dass 
im Rahmen der Härtefallbewilligung eine Gesamtbetrachtung über die Kriterien 
gemäss Art. 31 Abs. 1 VZAE entscheidend ist, mithin über die reine Integrations-
frage hinaus. 

4.1 Die Beschwerdeführerin ist weder im Strafregister (Auszug vom 11.4.2019) 
verzeichnet noch bestehen in Bezug auf ihre Person Betreibungen oder Verlust-
scheine (Auszug vom 27.5.2019; vgl. Vi-act. II-01 289 und 377). Das Kriterium 
der Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (Art. 31 Abs. 1 lit. a 
VZAE i.V.m. Art. 58a Abs. 1 lit. a AIG und Art. 77a VZAE) ist erfüllt. Indes ist mit 
dem Regierungsrat, der das Kriterium ebenfalls als erfüllt betrachtet, festzuhal-
ten, dass dies von allen Personen, die sich in der Schweiz aufhalten, erwartet 
wird und daher allein gestützt auf dieses Kriterium keine besondere Integrations-
leistung angenommen werden kann (angefocht. RRB Erw. 4.2). 

4.2 Nicht geprüft hat der Regierungsrat das Kriterium der Respektierung der 
Werte der Bundesverfassung gemäss Art. 31 Abs. 1 lit. a VZAE i.V.m. Art. 58a 
Abs. 1 lit. b AIG und Art. 77c VZAE. Dass die Beschwerdeführerin namentlich die 
rechtsstaatlichen Prinzipien sowie die freiheitlich-demokratische Grundordnung 

11

der Schweiz, die Grundrechte wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau, 
das Recht auf Leben und persönliche Freiheit, die Glaubens- und Gewissensfrei-
heit sowie die Meinungsfreiheit oder die Pflicht zum Besuch der obligatorischen 
Schule (vgl. Art. 77c VZAE) nicht respektieren würde, ist nicht ersichtlich. Es be-
stehen hierzu keine Anhaltspunkte. Die Respektierung dieser Werte darf indes - 
wie die Beachtung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung (vgl. vorstehend Erw. 
4.1) - ohne Weiteres erwartet werden, sodass auch allein gestützt hierauf nicht 
eine besondere Integrationsleistung anzuerkennen ist. 

4.3 Den Akten lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdeführerin über münd-
liche Sprachkompetenzen auf den Referenzniveaus B1.1 (im Sprechen) bzw. 
A2.2 (im Hören) und über schriftliche Sprachkompetenzen auf den Referenzni-
veaus A2.2 (im Lesen) bzw. A2.1 (im Schreiben) verfügt (Vi-act. II-01 312). Der 
Regierungsrat erwog, dass daraus keine überdurchschnittliche Integrationsleis-
tung abzuleiten sei, zumal in keinem der geprüften Testbereiche die Stufe C 
(kompetente Sprachverwendung) erreicht worden sei. Im Übrigen stützt der Re-
gierungsrat die Auffassung des Volkswirtschaftsdepartements, wonach das von 
der Beschwerdeführerin erreichte Niveau erwartet werden dürfe, da sie im Alter 
von 1_ Jahren in die Schweiz eingereist sei (angefocht. RRB Erw. 4.1; vgl. Ver-
fügung des Volkswirtschaftsdepartements vom 9.12.2019 Erw. 8). Diese letzte 
Begründung ist nicht zu beanstanden. Tatsächlich darf von einer im 1_ten Alters-
jahr in die Schweiz eingereisten Person nach sechs Jahren das ausgewiesene 
Sprachniveau erwartet werden, eine besondere Integrationsleistung in sprachli-
cher Hinsicht stellt dies indes nicht dar. Ob - wie der Regierungsrat ausführt - 
hingegen das Niveau C erwartet werden darf, erscheint eher fraglich (kann aber 
offengelassen werden), nachdem gemäss Art. 6 Abs. 1 der Verordnung über das 
Schweizer Bürgerrecht (Bürgerrechtsverordnung, BüV; SR 141.01) vom 17. Juni 
2016 selbst für eine Einbürgerung nur B1 (mündlich) und A2 (schriftlich) erforder-
lich ist (vgl. Weisungen AIG, Stand 1.11.2019, Ziff. 3.3.1.3). 

Zu Recht weist die Beschwerdeführerin darauf hin, dass ihr diese Sprachkennt-
nisse bzw. -fähigkeiten bereits im Januar 2017 attestiert worden waren. Das Vor-
bringen, das heutige Sprachniveau sei "sicher höher als damaliges", belässt die 
Beschwerdeführerin aber unsubstantiiert. Allein aufgrund der vergangenen rund 
drei Jahren seit Evaluation bei der Stiftung ECAP, Zürich, lässt sich jedenfalls 
keine zwingende Steigerung des Sprachniveaus ableiten, auch wenn dies nicht 
als von vornherein ausgeschlossen erscheint. Aufgrund ihrer Mitwirkungspflicht 
(Art. 90 AIG; vgl. § 19 VRP) wäre es aber an der Beschwerdeführerin gelegen, 
substantiiert darzulegen, dass sie in der Tat über mittlerweile verbesserte bzw. 
"sicher höhere" sprachliche Kompetenzen verfügt (vgl. Vernehmlassung des Si-

12

cherheitsdepartements vom 6.4.2020 Ziff. 5). Dies gilt umso mehr in Anbetracht 
dessen, dass die Beschwerdeführerin vom Amt für Migration mit Schreiben vom 
1. Mai 2019 explizit und unter Hinweis auf die Mitwirkungspflicht namentlich auf-
gefordert worden war, "Bestätigungen über absolvierte Deutsch- und andere 
Weiterbildungskurse" einzureichen. Den vorliegenden Akten lässt sich indes nicht 
entnehmen, dass die Beschwerdeführerin - nach der erwähnten Sprachevaluati-
on im Januar 2017 - einen Deutschkurs besucht oder aber (einen) weitere(n) 
Deutschtest(s) gemacht hätte. Vor diesem Hintergrund sind auch keine ernsthaf-
ten Bemühungen ersichtlich, die Sprachkompetenzen in Deutsch zu verbessern 
(vgl. Verfügung des Volkswirtschaftsdepartements vom 9.12.2019 Erw. 8). Damit 
bleibt es dabei, dass bei der Beschwerdeführerin vom oben erwähnten und ak-
tenkundlichen Sprachniveau auszugehen ist, das keine Integration ausweist, die 
nicht ohnehin erwartet werden darf. 

4.4.1  Die Beschwerdeführerin steht seit dem 4. April 2018 als Etagengouvernan-
te in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis bei der D.________ AG, bis dato mit-
hin seit rund 2 Jahren. Arbeitsvertraglich ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 
durchschnittlich 12 Stunden garantiert (Vi-act. II-01 374 bzw. 310). Gemäss den 
Lohnausweisen der Jahre 2018 (Vi-act. II-01 301; aufgrund des Arbeitsbeginns 
im April 2018 nur 9 Monate umfassend) und 2019 (VG URP-act. 1) erzielte die 
Beschwerdeführerin dabei ein Netto-Einkommen von Fr. 25'806.-- bzw. 
Fr. 33'407.--, was einem monatlichen Einkommen (inkl. Anteil 13. Monatslohn) 
von rund Fr. 2'867.-- im Jahr 2018 bzw. von rund Fr. 2'784.-- im Jahr 2019 ent-
spricht.

4.4.2  Gemäss den - unwidersprochenen - vorinstanzlichen Feststellungen arbei-
tete die Beschwerdeführerin vor Antritt der jetzigen Arbeitsstelle bei verschiede-
nen Arbeitgebern in der Gastronomiebranche: vom 4. April 2016 bis 31. August 
2017 als Aushilfsmitarbeiterin (42 Wochenstunden) beim E.________ (vgl. Vi-act. 
II-01 113, 116); vom 28. Juni 2017 bis 13. Juli 2017 als Mitarbeiterin (50%-
Pensum) bei der F.________ GmbH (vgl. Vi-act. II-01 184, 186, 205); vom 15. 
September 2017 bis 28. Februar 2018 bei der G.________ GmbH als Service-
mitarbeiterin (Pensum von max. 30 Stunden/Woche; vgl. Vi-act. II-01 194, 200, 
223) (zum Ganzen vgl. angefocht. RRB Erw. 4.3.2 und Verfügung des Volkswirt-
schaftsdepartements vom 9.12.2019 Erw. 11). Die Beendigungsdaten der beiden 
erst- und letztgenannten Arbeitsverhältnisse erschliessen sich dem Verwaltungs-
gericht anhand der Akten nicht (vgl. Vi-act. II-01 250 betreffend Austrittsmeldung 
E.________, indes ohne Datum der Vertragsauflösung; Vi-act. II-01 269: 
G.________ GmbH, Kündigung der Beschwerdeführerin am 26.2.2018, indes mit 
einmonatiger Kündigungsfrist), brauchen aber für die hier vorzunehmende Beur-

13

teilung nicht abschliessend geklärt zu werden, zumal die Beschwerdeführerin 
gegen diese vorinstanzlichen Feststellungen nicht remonstriert. 

4.4.3  Es ist durchaus lobend zur Kenntnis zu nehmen, dass die Beschwerdefüh-
rerin seit dem Frühjahr 2016 stets - mit kurzen Unterbrüchen und bei verschiede-
nen Arbeitgebern - einer Arbeitstätigkeit nachgeht. Für die Beschwerdeführerin 
spricht namentlich, dass sie im damaligen Alter von 1_ Jahren nach nur rund ei-
nem halben Jahr nach der vorläufigen Aufnahme im Oktober 2015 von der nun-
mehrigen Möglichkeit, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen ([alt]Art. 85 Abs. 6 
AuG; vgl. Art. 85a AIG), Gebrauch machte. Die Beschwerdeführerin ist damit 
zweifellos bemüht und fähig, am wirtschaftlichen Leben teilzunehmen. Entgegen 
der Auffassung des Sicherheitsdepartements (Vernehmlassung vom 6.4.2020 
Ziff. 4) ist in der heutigen Situation, wo die Beschwerdeführerin in einem unbefris-
teten Arbeitsverhältnis steht, durchaus auch eine positive Entwicklung in berufli-
cher Hinsicht im Vergleich zu ihrer früheren beruflichen Situation (vgl. vorstehend 
Erw. 4.4.2) zu erblicken. Aus einem Zwischenzeugnis vom 22. Mai 2019 (Vi-act. 
II-01 365) geht sodann hervor, dass die derzeitige Arbeitgeberin mit ihren Leis-
tungen sehr zufrieden ist. Zu ihren Gunsten ist ferner positiv zu werten, dass sie - 
wenn auch mit einem bescheidenen Einkommen, welches nicht zuletzt auf die 
Teilzeitarbeit zurückzuführen ist - für ihren Lebensunterhalt offenbar selbständig 
aufkommen kann; dies zumindest solange sie zusammen mit ihrer Mutter woh-
nen kann. Vor diesem Hintergrund ist - entgegen der vorinstanzlichen Auffassung 
(angefocht. RRB Erw. 4.3.3 in fine) - in dem Sinne von finanzieller Unabhängig-
keit auszugehen, als dass die Beschwerdeführerin seit dem 11. Mai 2016 nicht 
(mehr) auf wirtschaftliche Sozialhilfeleistungen angewiesen ist (Vi-act. II-01 376; 
Beschwerde S. 4 Ziff. 7; vgl. VGE III 2019 28 vom 24.4.2019 Erw. 3.2.3 und 
6.2.2). Hinzuweisen ist, dass die früheren Sozialhilfebezüge über das Konto der 
Mutter der Beschwerdeführerin geführt wurden (vgl. Vi-act. II-01 376).  

4.4.4  Eine Aus- bzw. eine Berufsbildung (Lehre, EBA), eine anderweitige berufli-
che Qualifizierung oder aber besondere Fach- oder Spezialkenntnisse - etwa 
durch Absolvieren eines/einer branchenspezifischen Kurses/Schule - kann die 
Beschwerdeführerin jedoch nicht vorweisen. Zu Recht weist die Vorinstanz dar-
auf hin, dass solches aber erwartet werden dürfte (angefocht. RRB Erw. 4.3.3). 
Wie erwähnt, hat die Beschwerdeführerin auch keine Deutschkurse besucht, was 
angesichts des nur einjährigen (Werk-)Schulbesuchs in der Schweiz und der 
damit einhergehenden nur einjährigen schulischen Sprachvermittlung umso mehr 
angezeigt (gewesen) wäre (vgl. Beschwerde S. 4 Ziff. 5; Vi-act. II-01 164 [= 
Nachschrift Schulzeugnis 1. Semester, welches von "fehlenden Sprachkenntnis-
sen" spricht]). 

14

4.4.5  Nach dem Gesagten erhellt, dass das Kriterium von Art. 31 Abs. 1 lit. a 
VZAE i.V.m. Art. 58a Abs. 1 lit. d VZAE und Art. 77e VZAE, Teilnahme am Wirt-
schaftsleben oder am Erwerb von Bildung, insofern als knapp erfüllt beurteilt 
werden kann, als die Beschwerdeführerin aktuell in einem unbefristeten Teilzeit-
Arbeitsverhältnis steht. Unter Berücksichtigung des Zusammenlebens mit ihrer 
Mutter ermöglicht ihr dies zurzeit, ihre Lebenshaltungskosten zu decken (vgl. 
Art. 77e Abs. 1 VZAE insbesondere). Allerdings muss auch festgehalten werden, 
dass arbeitsvertraglich eine wöchentliche Arbeitszeit von durchschnittlich ledig-
lich 12 Stunden als Minimumpensum garantiert sind, was beim vereinbarten 
Stundenansatz von Fr. 23.60 einem garantierten monatlichen Bruttoeinkommen 
von Fr. 1'132.80 entspricht (Fr. 23.60 x 12 [Stunden] x 4 [Wochen]). Im Juni 2019 
etwa resultierte ein Nettoeinkommen von lediglich rund Fr. 1'050.-- (brutto rund 
Fr. 1'220.--; vgl. Lohnabrechnung Periode 1.6.2019-30.6.2019, in: Vi-act. I-02). 
Wenngleich die Beschwerdeführerin regelmässig über dem minimal zugesicher-
ten Arbeitspensum arbeiten konnte, ist damit ein die Lebenshaltungskosten de-
ckendes Einkommen angesichts der vertraglichen Ausgestaltung für die Zukunft 
keineswegs gesichert. Von stabilen finanziellen Verhältnissen und einer ohne 
Zweifel günstigen Prognose kann unter diesen Umständen nicht gesprochen 
werden. Aus den von der Beschwerdeführerin zur Verfügung gestellten Unterla-
gen wäre denn auch nicht ersichtlich, dass sie um eine Verbesserung ihrer beruf-
lichen Situation bemüht wäre. 

Die Beschwerdeführerin war und ist weder in Aus- noch Weiterbildung, sodass 
sie nicht am Erwerb von Bildung teilnahm bzw. -nimmt (vgl. Art. 77e Abs. 2 VZAE 
insbesondere). 

Damit ist mit dem Regierungsrat festzuhalten (angefocht. RRB Erw. 4.3.3), dass 
von einer beachtlichen bzw. überdurchschnittlichen beruflichen Integration nicht 
gesprochen werden kann. Auch wenn sie beruflich tätig ist, kann von einer gefes-
tigten beruflichen Integration nicht die Rede sein. Dem Vorbringen, sie habe 
"natürlich vor, eine Weiterbildung zu machen", weshalb sie auch nur Teilzeit ar-
beite (Beschwerde S. 4 Ziff. 7 und S. 6 Ziff. 9), vermag hieran nichts zu ändern. 
Zum einen hat die Beschwerdeführerin bereits bei früheren Arbeitgebern auch 
nur Teilzeit gearbeitet und dennoch keine Aus- oder Weiterbildungen absolviert. 
Zum andern substantiiert sie die vorgebrachte Bestrebung, eine Weiterbildung 
machen zu wollen, in keiner Weise. Sie lässt im Dunkeln, um welche Art Weiter-
bildung es sich handeln soll, wann diese beginnt und welches Ziel angestrebt ist. 
Frühere und heutige erschwerende Umstände aufgrund des ausländerrechtlichen 
Status und des nur kurzen Schulbesuchs in der Schweiz sind bei der Beschwer-
deführerin zwar durchaus anzuerkennen (vgl. Beschwerde S. 4; vgl. auch Bolzli, 
OFK-Migrationsrecht, Art. 84 AIG N 13, der von "faktischen Grenzen" bezüglich 

15

Stellensuche und Lohneinkommen spricht, auf welche gerade vorläufig Aufge-
nommene oft stossen würden). Trotzdem erweist es sich als möglich und zumut-
bar, dass die Beschwerdeführerin in ihrem jungen Alter und der günstigen Vor-
aussetzung, noch bei der Mutter wohnen zu können, etwa eine berufsbegleitende 
Zusatzausbildung in Angriff nimmt bzw. hätte in Angriff nehmen können (vgl. an-
gefocht. RRB Erw. 4.6 in fine). Gerade das Erbringen solcher Efforts trotz 
schwierigen Gegebenheiten können zur Annahme einer besonders beachtens-
werten Integration führen. Eine aussergewöhnliche oder unüblich starke berufli-
che Integration - die über diejenige einer Vielzahl seit mehreren Jahren in der 
Schweiz lebender Ausländerinnen und Ausländer hinausgeht - kann der Be-
schwerdeführerin daher (noch) nicht attestiert werden.

4.5 Zwar möchte die Beschwerdeführerin mit vier zu den Akten gereichten Re-
ferenzschreiben ihre gesellschaftliche Integration untermauern (Beschwerde S. 4 
Ziff. 7; Vi-act. II-01 357 ff.). Diesbezüglich hält der Regierungsrat fest, die einge-
reichten Referenzschreiben stammten alle von Personen türkischer Herkunft, 
was die Beschwerdeführerin vor Gericht nicht bestreitet. Von den erwähnten bei-
den Freundinnen H.________ und I.________, mit welchen sie eine sehr enge 
und gute Beziehung habe (Gesuch vom 28.4.2019, Vi-act. II-01 320 unten), 
reicht sie dagegen - wenig verständlich - kein Referenzschreiben ein. Vor diesem 
Hintergrund ist die vorinstanzliche Feststellung nicht zu beanstanden, dass das 
Umfeld der Beschwerdeführerin ausschliesslich, mindestens aber zum überwie-
genden Teil, aus Familienangehörigen oder Arbeitskollegen besteht (angefocht. 
RRB Erw. 4.4). Auch hiergegen opponiert die Beschwerdeführerin vor Gericht 
nicht. Sie macht im Übrigen auch keine anderen Vorbringen, welche für eine gute 
bzw. besondere gesellschaftliche Integration sprechen würden. Namentlich ver-
mag die Beschwerdeführerin weder eine Vereinstätigkeit noch ein sonstiges ge-
sellschaftliches Engagement aufzuzeigen (vgl. VGE III 2014 88 vom 25.6.2014 
Erw. 3.5.). Eine besondere soziale Integration wurde damit weder behauptet oder 
belegt, noch kann damit von einer solchen ausgegangen werden. 

4.6 Zusammenfassend erweist sich nach dem Gesagten die Integration (Art. 31 
Abs. 1 lit. a VZAE i.V.m. Art. 58a Abs. 1 AIG) der Beschwerdeführerin als nicht 
über das ohnehin zu Erwartende hinausgehend. Dem Umstand, dass ihr die be-
rufliche Integration dergestalt geglückt ist, dass sie bis dato offensichtlich ihre 
Lebenshaltungskosten decken konnte, steht die als eher unterdurchschnittlich zu 
qualifizierende soziale Integration (bezüglich Sprache vgl. bereits vorstehend 
Erw. 4.3) gegenüber. 

16

4.7 Das bislang Ausgeführte deutet nicht auf eine überdurchschnittliche Ver-
wurzelung in der Schweiz hin. Die familiären Verhältnisse präsentieren sich - vor 
Gericht unbestritten geblieben - gemäss Regierungsrat so (angefocht. RRB 
Erw. 4.4; vgl. Vi-act. II-01 323, Gesuch vom 28.4.2019 Ziff. 6), dass die Be-
schwerdeführerin zusammen mit ihrer Mutter (ebenfalls vorläufig aufgenommen) 
wohnt und ihr Vater mit seiner 2. Ehefrau sowie ein Onkel ebenfalls in der 
Schweiz wohnen. Verwandte der Beschwerdeführerin leben in der Türkei (Onkel 
und Tanten) sowie in Deutschland. Damit aber weist die bald __-jährige Be-
schwerdeführerin auch keine Familienverhältnisse auf, die einen Härtefall be-
gründen würden, wenn sie die Schweiz verlassen müsste. Insbesondere macht 
sie nicht etwa geltend, ihre Mutter, mit welcher sie zusammenlebt, verfüge über 
ein gefestigtes Anwesenheitsrecht in der Schweiz und zwischen der Mutter und 
ihr bestünde ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis, das über die normalen af-
fektiven Bindungen hinausgeht (vgl. BGE 137 I 154 Erw. 3.4.2). Weiterungen 
zum Kriterium Familienverhältnisse (Art. 31 Abs. 1 lit. c VZAE) erübrigen sich 
damit.

4.8 Ein Härtefall liegt auch nicht deshalb vor, weil die Beschwerdeführerin die 
Heimat bereits im Alter von 1_ Jahren verlassen hat und im Jahr 2011 in die 
Schweiz eingereist ist. Zu Recht hat die Vorinstanz festgestellt, dass eine Wie-
dereingliederung in der Türkei, wo sie die ersten 1_ Jahre ihres Lebens verbracht 
hat, sie dadurch entsprechend sozialisiert und mit der türkischen Kultur und 
Sprache vertraut ist und wo sie Verwandte hat, nicht von vornherein ausge-
schlossen ist. Zwar bestehe zu diesen Verwandten angeblich "praktisch keine 
Beziehung" (Vi-act. II-01 315 Ziff. 6), was indes nicht von vornherein auf ein 
zerrüttetes Verhältnis hinweist, schon gar nicht auf eine unzumutbare Rückkehr. 
Zu beachten ist, dass die Rückkehr ins Heimatland wohl im Vordergrund steht, 
letztlich aber die Unzumutbarkeit entscheidend ist, im Ausland bzw. in einem an-
deren Land, also etwa auch in Deutschland, wo die Beschwerdeführerin eben-
falls Verwandte hat (vgl. auch Eingabe vom 11.11.2019 Ziff. 1.3.4 [Vi-act. II-01 
391], wonach der Schwerpunkt der sozialen Beziehungen "ausschliesslich in der 
Schweiz" bzw. "allenfalls zu Verwandten in Deutschland" besteht), zu leben (Ur-
teile BVGer F-501/2018 vom 13.12.2019 Erw. 6.6; F-3956/2016 vom 17.12.2018 
Erw. 6.2). Die Beschwerdeführerin bringt im Übrigen auch nichts, jedenfalls 
nichts Substantiiertes vor, was ein Leben im Ausland generell oder im Heimat-
land als geradezu unzumutbar darstellen würde. Namentlich macht sie vor Ver-
waltungsgericht in gesundheitlicher Hinsicht (vgl. Art. 31 Abs. 1 lit. f VZAE) auch 
nichts im Zusammenhang mit der aktenkundlichen posttraumatischen Belas-
tungsstörung und/oder Angststörung geltend (vgl. Vi-act. II-01 88 2. Abschnitt), 
sodass ohne Weiteres anzunehmen ist, dass sie zumindest nicht mehr dergestalt 

17

hierdurch beeinträchtigt ist, als dass nicht ein Aufenthalt in einem anderen Land 
zumutbar wäre. Bleibt anzufügen, dass selbst bei Abweisung der Beschwerde 
aktuell ein Verlassen der Schweiz ohnehin nicht zur Debatte steht, verfügt die 
Beschwerdeführerin doch weiterhin und unbestrittenermassen über das Anwe-
senheitsrecht einer vorläufigen Aufnahme.

4.9 Selbst wenn man berücksichtigt, dass in näherer Zukunft nicht mit einer 
Wegweisung der Beschwerdeführerin zu rechnen ist, sie somit weiterhin vorläufig 
aufgenommen bleibt, vermag dies gleichwohl keinen Härtefall zu begründen. Sie 
lebt seit November 2011 in der Schweiz, was mithin noch keiner langjährigen 
Aufenthaltsdauer entspricht (mindestens 10 Jahre), nach welcher praxisgemäss 
und bei gegebenen Voraussetzungen von einem schwerwiegenden persönlichen 
Härtefall auszugehen wäre. Innerhalb des Kantons kann sie sich - gleich einer 
Person mit Aufenthaltsbewilligung - weitestgehend frei bewegen und Arbeitsstel-
len annehmen. Der Status der vorläufigen Aufnahme behindert sie dabei nicht, 
zumal sie bereits den entsprechenden Tatbeweis erbracht hat und auch Arbeits-
stellen (mit Wochenaufenthalt) in einem anderen Kanton gefunden hat. Nament-
lich ist es ihr auch möglich und zuzumuten, sich beruflich und sozial weiter zu in-
tegrieren und ihre Bindung zur Schweiz zu vertiefen. Damit ist nicht ausge-
schlossen, dass die Voraussetzungen für eine Bewilligungsumwandlung in Zu-
kunft erfüllt werden können. 

4.10 In Würdigung der Gesamtumstände des Einzelfalles ist zusammenfassend 
die Gesuchsabweisung durch die Vorinstanzen nicht zu beanstanden. Wohl kann 
der Beschwerdeführerin ein rechtskonformes Verhalten attestiert werden. Auch 
verfügt sie über eine unbefristete Teilzeit-Anstellung und sie bezieht keine Sozi-
alhilfe. Sprachlich kann sie sich auf Deutsch verständigen. All dies geht indes 
nicht über das für eine junge Ausländerin mit rund 8-jähriger Anwesenheit zu Er-
wartende hinaus und ist keineswegs bemerkenswert. Hinweise für eine vertiefte 
gesellschaftliche Integration fehlen. Weder der Familien- noch ein Freundeskreis 
weist auf eine besonders enge Beziehung zur Schweiz hin. Eine besondere Ver-
ankerung in der Schweiz besteht nicht. Gesundheitliche Gründe für eine Härte-
fallbewilligung bestehen keine und eine Wiedereingliederung im Herkunftsstaat 
erscheint nicht unzumutbar. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin 
entspricht diese Würdigung der Gesamtumstände keinen überdurchschnittlichen 
Integrationserwartungen. In Berücksichtigung der restriktiven Handhabung der 
Härtefallbewilligung nach Art. 84 Abs. 5 AIG haben die Vorinstanzen mit der Ab-
lehnung des Gesuches um Aufenthaltsbewilligung (Umwandlung F in B) kein 
Bundesrecht verletzt. In Anbetracht der knappen beruflichen und keineswegs 
über die Erwartungen hinausgehenden sozialen Integration besteht keine so en-

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ge Beziehungen zur Schweiz, dass von der Beschwerdeführerin nicht verlangt 
werden kann, in einem anderen Land zu leben. Die Voraussetzungen für die An-
nahme einer schweren Notlage und eines persönlichen Härtefalls im Sinn der zi-
tierten Rechtsprechung (vgl. oben Erw. 1.2 ff.) sind nicht erfüllt.

4.11 Bei diesem Ergebnis erübrigt sich ein Eingehen auf die - vom Volkswirt-
schaftsdepartement, indes nicht mehr vom Regierungsrat behandelte - Frage, ob 
die Beschwerdeführerin einen Reisepass hätte vorlegen müssen bzw. beantra-
gen können (vgl. Verfügung des Volkswirtschaftsdepartements vom 9.12.2019 
Erw. 13). 

5.1 Was die Ablehnung des Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege durch 
die Vorinstanz anbelangt, so gilt folgendes: 

5.2.1  Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV und § 75 Abs. 1 und 2 VRP hat die bedürftige 
Partei in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren Anspruch auf unentgeltli-
che Rechtspflege; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie 
ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand (vgl. BGE 130 I 180 
Erw. 2.2; BGE 128 I 225 Erw. 2.3; BGE 124 I 1 Erw. 2a; BGE 122 I 271 Erw. 2). 
Die Vertretungskosten trägt das Gemeinwesen, soweit sie nicht eine andere Par-
tei tragen muss (§ 75 Abs. 2 VRP). Vermag eine Partei, der die unentgeltliche 
Prozessführung oder Vertretung bewilligt wurde, die Kosten und die Entschädi-
gung zu decken, so ist sie zur Rückzahlung an die Gerichtskasse verpflichtet. Die 
Rückzahlungspflicht erlischt zehn Jahre nach Eintritt der Rechtskraft des Ent-
scheides (§ 75 Abs. 3 VRP).

5.2.2  Bei der Prüfung der Frage der Bedürftigkeit sind sämtliche Umstände im 
Zeitpunkt der Einreichung des Armenrechtsgesuchs zu würdigen, wobei nicht 
schematisch auf das betreibungsrechtliche Existenzminimum abzustellen ist; 
vielmehr sind die individuellen Verhältnisse zu berücksichtigen (BGE 135 I 221 
Erw. 5.1; 124 I 1 Erw. 2a). Die unentgeltliche Rechtspflege kann namentlich ver-
weigert werden, wenn der Gesuchsteller die anfallenden Gerichts- und Anwalts-
kosten in absehbarer Zeit, das heisst innert einiger Monate, aus Einkommens-
überschüssen zu bezahlen vermag (Urteil BGer 2A.502/2006 vom 4.1.2007 i.S. 
L. u. R. vs. Fremdenpolizei Kanton Schwyz Erw. 4.1). Gemäss der bundes-
gerichtlichen Rechtsprechung bedeutet eine angemessene Frist bei weniger 
aufwändigen Prozessen eine Tilgung der Prozesskosten innert eines Jahres, bei 
anderen innert zweier Jahre (Bundesgerichtsurteile 4D_78/2008 vom 19.8.2008 
Erw. 4; 4P.22/2007 vom 18.4.2007 Erw. 3.2; 5P.295/2005 vom 4.10.2005 
Erw. 2.2; vgl. auch BGE 118 Ia 369 Erw. 4a).

19

5.2.3  Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Begehren als aus-
sichtslos anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind 
als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden 
können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinn-
aussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig 
geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen Mit-
tel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen 
würde. Eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr 
nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie - zumindest vor-
läufig - nichts kostet. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten bestehen, 
beurteilt sich aufgrund einer vorläufigen und summarischen Prüfung der Pro-
zessaussichten, wobei die Verhältnisse im Zeitpunkt der Einreichung des Ge-
suchs massgebend sind (BGE 142 III 138 Erw. 5.1; BGE 139 III 475 Erw. 2.2; Ur-
teil BGer 4A_585/2017 vom 12.12.2017 Erw. 4.1).

5.3 Betreffend die konkrete Beurteilung der Bedürftigkeit durch die Vorinstanz 
(angefocht. RRB Erw. 5.3 f.) macht die - vor Regierungsrat nicht vertretene - Be-
schwerdeführerin keine Mängel geltend. Es sind denn auch keine ersichtlich; so-
wohl die anerkannten Ausgaben als auch die Einnahmen entsprechen den von 
der Beschwerdeführerin erteilten Auskünften. Anzufügen bleibt, dass gemäss 
Rechtsprechung nicht zu beanstanden ist, wenn der Regierungsrat im Rahmen 
des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens zum anerkannten Grundbedarf von 
Fr. 1'200.-- keinen Zuschlag aufrechnet (vgl. VGE III 2018 28 vom 30.5.2018 
Erw. 3.2.2). Bei einem monatlichen Einkommensüberschuss von rund Fr. 635.-- 
und auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- durfte die Vorinstanz das Ge-
such um unentgeltliche Rechtspflege zu Recht ablehnen.

6. Damit erweist sich die Beschwerde, mit der die Beschwerdeführerin die Er-
teilung einer Aufenthaltsbewilligung sowie die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege für das Verwaltungsbeschwerdeverfahren anbegehrt, insgesamt als 
unbegründet.

7.1 Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die auf Fr. 1'500.-- festzu-
setzenden Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Parteien-
tschädigung ist der unterliegenden Beschwerdeführerin keine zuzusprechen. 

7.2.1  Die Beschwerdeführerin hat auch vor Verwaltungsgericht ein Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege eingereicht (Antrag Ziff. 2). 

7.2.2  Betreffend Beurteilung der Bedürftigkeit kann grundsätzlich auf die ge-
nannten Voraussetzungen (oben Erw. 5.2.1 ff.) verwiesen werden. Anders als im 

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vorinstanzlichen Verfahren geht aus ihrem aktuellen Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege hervor, dass sie für die Mietkosten Fr. 800.-- (und [bei gleich ge-
bliebenem Mietzins von total Fr. 1'340.--] nicht mehr Fr. 670.--) geltend macht. 
Wie es sich mit dieser Erhöhung verhält, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. 
Derweil macht sie keine Auslagen für die Benutzung des öffentlichen Verkehrs 
mehr geltend (im vorinstanzlichen Verfahren Fr. 120.--), von welchen anzuneh-
men ist, dass sie nach wie vor anfallen. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es 
sich, den geltend gemachten Mietbetrag zu kürzen auf Fr. 670.-- (= ½ des Miet-
zinses), aber ermessensweise Fr. 120.-- für Fahrtkosten mit dem öffentlichen 
Verkehr aufzurechnen. Der Grundbetrag ist aufgrund der Wohngemeinschaft mit 
der Mutter um Fr. 100.-- auf Fr. 1'100.-- zu senken (vgl. Richtlinien für die Be-
rechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums nach Art. 93 SchKG 
vom 7.12.2009, Ziff. 2; vorinstanzlich zu Gunsten der Beschwerdeführerin nicht 
berücksichtigt). Der Grundbetrag erfährt im verwaltungsgerichtlichen Verfahren 
einen Zuschlag von 20% (Fr. 220.--). Anzurechnen sind sodann die geltend ge-
machten Auslagen für die Krankenkasse (Fr. 210.75 [Grundversicherung abzgl. 
Prämienverbilligung]). Diesen Ausgaben von total Fr. 2'320.75 steht ein be-
schwerdeführerisches Einkommen gegenüber, welches im Jahr 2019 Fr. 33'407 
bzw. monatlich rund Fr. 2'780.-- betrug. Im Jahr 2020 hat die Beschwerdeführerin 
in den Monaten Januar - März durchschnittlich netto Fr. 2'481.25 (vgl. die ent-
sprechenden Lohnabrechnungen im URP-Gesuch vor Gericht) generiert. Ausge-
hend davon, dass für die Beurteilung der Bedürftigkeit die wirtschaftliche Leis-
tungsfähigkeit im Zeitpunkt des Gesuches bzw. bis zum Abschluss des betroffe-
nen Verfahrens massgeblich ist (VGE III 2019 28 vom 24.4.2019 Erw. 4.5.4), 
rechtfertigt sich vorliegend die Berücksichtigung dieses errechneten tieferen Ein-
kommens. 

7.2.3  Damit übersteigt das anzurechnende Einkommen die anerkannten Ausga-
ben nur unwesentlich. Es rechtfertigt sich im vorliegenden Einzelfall, die Bedürf-
tigkeit zu bejahen, dies in Anbetracht des gekürzten Mietbetrags und zumal die 
Beschwerdeführerin noch die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens von 
Fr. 1'500.-- zu tragen hat und sodann auch keine Vermögenswerte vorhanden 
sind. Auch wenn die zwei vorinstanzlichen Entscheide ausführlich und nachvoll-
ziehbar begründet sind, kann nicht geradezu von einem aussichtslosen Be-
schwerdeverfahren gesprochen werden, gilt es doch bei der Prüfung der Ertei-
lung einer Aufenthaltsbewilligung nach Art. 84 Abs. 5 AIG eine Gesamtwürdigung 
verschiedener Kriterien im Einzelfall vorzunehmen. Mithin ist das Gesuch um un-
entgeltliche Rechtspflege im verwaltungsgerichtlichen Verfahren gutzuheissen, 
soweit die Verfahrenskosten bzw. die unentgeltliche Prozessführung betreffend.

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7.2.4  Mit Schreiben vom 27. April 2020 (Postaufgabe am 28.4.2020) teilt die 
Vertreterin der Beschwerdeführerin mit, sie sei keine im Anwaltsregister einge-
tragene Rechtsanwältin in der Schweiz und sie bitte, das Gesuch um unentgeltli-
che Rechtspflege nur hinsichtlich der Verfahrenskosten zu behandeln. Zu Recht 
hat die Beschwerdeführerin vor diesem Hintergrund "keinen Antrag um Parteien-
tschädigung und/oder unentgeltliche Rechtsverbeiständung gestellt" (vgl. vorste-
hend Ingress lit. H), weshalb eine solche nicht zu gewähren ist. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Der Beschwerdeführerin wird für das verwaltungsgerichtliche Verfahren die 
unentgeltliche Prozessführung gewährt. 

3. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden der Beschwerdeführerin auferlegt, wobei derzeit von 
einem Inkasso abgesehen wird.

4. Die Beschwerdeführerin hat die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- dem Ge-
richt zurückzuerstatten, wenn sie dazu innert 10 Jahren nach Eintritt der 
Rechtskraft dieses Entscheides in der Lage ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden, sofern das Bundesrecht oder das Völkerrecht 
einen Bewilligungsanspruch einräumt (Art. 42 und 82ff., insbesondere 
Art. 83 lit. c Ziffer 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 
173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

6. Zustellung an:
- die Vertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst
- und das Staatssekretariat für Migration SEM, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 28. Mai 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. Mai 2020