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**Case Identifier:** 082e6537-efd7-57be-8eb9-ace7b210037b
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-29
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 29.11.2018 720 18 65/329
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-65-329_2018-11-29.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 29. November 2018 (720 18 65 / 329) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 
IV-Rente / Einkommensvergleich: Berücksichtigung einer beruflichen Weiterentwicklung 

bei der Bemessung des Valideneinkommens 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kantonsrich-

ter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiberin Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Jürg Tschopp, Advokat, 
Simonius & Partner, Aeschenvorstadt 67, Postfach, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Die 1982 geborene A.___ leidet seit ihrer Geburt an einer Phokomelie (Fehlbildung der 
Gliedmassen) der linken unteren Extremität. Mit Gesuch vom 19. Februar 1982 wurde A.____ 
von ihren Eltern erstmals bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbe-
zug angemeldet. In der Folge sprach ihr die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) verschiedene 
medizinische Massnahmen für die Behandlung des Geburtsgebrechens Nr. 176 sowie Hilfsmit-
tel zu. Nachdem die Versicherte von 1999 bis 2002 eine kaufmännische Lehre absolviert hatte, 
durchlief sie nebenberuflich eine Weiterbildung zur Exportfachfrau, welche sie im Jahr 2006 

 

 
 
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abschloss. Mit Verfügung vom 27. November 2009 wurde ein erneutes Leistungsbegehren für 
eine Umschulung unter Hinweis auf eine dauernde invaliditätsbedingte Einbusse von 20% ab-
gelehnt. Am 22. Januar 2013 meldete sich die Versicherte abermals zum Bezug von Leistungen 
bei der IV an, wobei sie im entsprechenden Anmeldeformular auf eine Reduktion ihres Arbeits-
pensums aus gesundheitlichen Gründen seit dem Jahr 2011 hinwies.  
 
Nach Abklärung der erwerblichen und gesundheitlichen Verhältnisse sprach ihr die IV-Stelle mit 
Verfügung vom 12. Januar 2018 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 43% bzw. von 40% mit 
Wirkung ab 1. Juli 2013 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zu. Nachdem zunächst nur 
über den konkreten Rentenanspruch für den Monat Februar 2018 verfügt worden war, erfolgte 
am 15. Februar 2018 die Verfügung betreffend den Rentenanspruch für den Zeitraum vom 
1. Juli 2013 bis 31. Januar 2018. 
 
B. Gegen die Verfügungen vom 12. Januar 2018 und 15. Februar 2018 reichte die Versi-
cherte, vertreten durch Jürg Tschopp, Advokat, mit Eingaben vom 16. Februar 2018 und 
16. März 2018 je eine Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abtei-
lung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), ein. Darin beantragte sie, die Verfügungen der 
Beschwerdegegnerin seien aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr 
nach Ablauf der gesetzlichen Wartefrist, ab 1. Juli 2013 eine halbe Rente zuzusprechen; unter 
o/e-Kostenfolge. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, das dem Einkommensver-
gleich zugrunde gelegte Valideneinkommen sei zu tief festgesetzt worden. Vielmehr sei sie in-
folge ihrer beruflichen Qualifikation für eine Kaderstelle prädestiniert, womit in Anwendung des 
hierfür massgebenden Tabellenlohns ein Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 97'142.50 und 
somit ein Anspruch auf eine halbe Rente resultiere. Ferner handle es sich beim herangezoge-
nen Invalideneinkommen nicht um Einkommen aus einem stabilen Arbeitsverhältnis, womit sie 
sich aber grundsätzlich zufriedengeben könnte. Für den Fall, dass keine halbe Rente resultier-
te, sei diesbezüglich aber ein leidensbedingter Abzug zu prüfen. 
 
C. Mit Verfügung des Kantonsgerichts vom 5. April 2018 wurden beide Verfahren zusam-
mengelegt.  
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 17. Mai 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde, wobei sie einen Bericht von Dr. med. B.____, FMH Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, Regionaler Ärztlicher Dienst beider Basel (RAD) ins 
Recht legte.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und frist-
gerecht eingereichten Beschwerden ist einzutreten.  
 
2. Streitig und im Folgenden zu prüfen ist die Höhe des Rentenanspruchs der Beschwer-
deführerin. Massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Ver-

 

 
 
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fügungen vom 12. Januar 2018 bzw. 15. Februar 2018 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet 
rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 
V 4 E. 1.2). 
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). 
 
3.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt 
zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objekti-
ver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
3.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70%, 
auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie zu 
mindestens 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40% invalid ist. 
 
3.4 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen; allgemeine Methode des Einkommensvergleichs). 
 
4.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsun-
fähig ist. 
 

 

 
 
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4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V  158 
E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die 
zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgegliche-
nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutba-
rerweise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der 
Invaliditätsschätzung, in: René Schaffhauser/Franz Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität 
in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) –  wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft eines Be-
weismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme 
als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.4 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 
Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen 
dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit wei-
teren Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befun-
de zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuer-
kennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). In Bezug auf Berichte von behandelnden 
Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter 
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ih-

 

 
 
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rer Patientinnen und Patienten aussagen. Bei der Abschätzung des Beweiswerts im Rahmen 
einer freien und umfassenden Beweiswürdigung dürfen allerdings auch die potentiellen Stärken 
der Berichte behandelnder Ärzte nicht vergessen werden. Der Umstand allein, dass eine Ein-
schätzung vom behandelnden Mediziner stammt, darf nicht dazu führen, sie als von vornherein 
unbeachtlich einzustufen; die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung 
durch behandelnde Ärzte bringt oft wertvolle Erkenntnisse hervor. Auf der anderen Seite lässt 
es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes 
einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten ander-
seits (BGE 124 I 170 E. 4; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute Bun-
desgericht, sozialrechtliche Abteilungen] vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) nicht zu, ein Admi-
nistrativgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, 
wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten blei-
ben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte 
wichtige –  und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benen-
nen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des 
Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1 mit Hinweisen). 
 
5.1 Zur Beurteilung der gesundheitlichen Verhältnisse und der Arbeitsfähigkeit der Be-
schwerdeführerin ist vorliegend das Gutachten von Dr. med. C.____, FMH Rheumatologie und 
Allgemeine Innere Medizin, vom 30. Januar 2017 von zentraler Bedeutung. 
 
5.2 In seinem Gutachten vom 30. Januar 2017 stellte Dr. C.____ als Diagnosen mit Aus-
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Phokomelie der linken unteren Extremität mit einer Hüft-
dysplasie links, einer Dysplasie des linken Femur, einem Fehlen des linken Unterschenkels und 
einem dysplastischen linken Fuss sowie mit einer luxierten Hüfte links mit Stellung des dysplas-
tischen Femurs in einem Hüft-Neogelenk links und des Weiteren ein chronisches Lumboverteb-
ralsyndrom mit spondylogener Ausstrahlung rechts. Hierzu führte er zusammenfassend aus, 
dass ein erhebliches Lumbovertebralsyndrom auf der Basis verschiedener Pathologien beste-
he. Zum einen bestehe eine Spondylolyse L5 beidseits. Zum anderen bestehe radiologisch eine 
leichte ISG-Arthrose, welche durch das veränderte Gangbild gefördert werde. Die Explorandin 
habe sich während vielen Jahren mit einer Prothese vergleichbar mit einer Stelze bewegt, die-
ses Gangbild habe einer Zirkumduktion des Oberschenkels entsprochen. Diese jahrelange 
Überlastung habe zu einer Überlastung der Muskulatur und zu einer vermehrten Abnutzung im 
Bereich des ISG geführt. Durch die Fehlstellung des Femurkopfes sei auch das gezeigte 
Duchenne-Trendelenburg-Hinken erklärt. Die muskulären Verhältnisse würden nicht mehr 
stimmen, d.h. die ganze Statik sei gestört. Dieses Gangbild führe dann konsekutiv zu einer 
Überlastung der Rückenmuskulatur lumbal, aber auch ähnlich einer Kette weiter hinauf in den 
Schulternackengürtel-Bereich, so dass die Beschwerden in diesem Bereich auf muskulärer Ba-
sis zu sehen seien. 
 
Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit führte Dr. C.____ aus, in Bezug auf die bisherige Tätigkeit als 
Sachbearbeiterin, d.h. in einer Bürotätigkeit und auch als sozialpädagogische Erzieherin, in ei-
ner Funktion also, in der sie zum jetzigen Zeitpunkt tätig sei, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 

 

 
 
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60%. Auch bezüglich einer Verweistätigkeit könne keine höhere Arbeitsfähigkeit veranschlagt 
werden.  
 
6.1 Die IV-Stelle stützte sich bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Ar-
beitsfähigkeit der Versicherten vollumfänglich auf die Ergebnisse, zu denen der Gutachter in 
seinem Gutachten vom 30. Januar 2017 gelangt war. Sie ging demzufolge davon aus, dass der 
Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns (Juli 2013) eine Tätig-
keit als Sachbearbeiterin sowie Erzieherin zu 60% zumutbar sei.  
 
6.2 Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezial-
ärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 
nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen 
Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (vgl. BGE 125 V 353 
E. 3b/bb). Solche Indizien liegen keine vor. Das Gutachten ist insgesamt umfassend und die 
darin dargelegten medizinischen Zusammenhänge sowie die jeweils vorgenommenen Schluss-
folgerungen sind nachvollziehbar und überzeugend. Der Gutachter hat die Versicherte persön-
lich untersucht, eine umfassende Anamnese erhoben und geht einlässlich auf ihre Angaben 
und Beschwerden ein. Er setzt sich zudem fundiert mit den bei den Akten liegenden medizini-
schen Berichten auseinander. Insgesamt ist somit nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde-
gegnerin dem Gutachten von Dr. C.____ vollen Beweiswert zuerkannte. Die ausschlaggebende 
Beweiskraft des Gutachtens wird denn auch von der Versicherten in ihrer Beschwerde – zu 
Recht – nicht in Frage gestellt. 
 
7.1  Streitig und im Folgenden zu prüfen sind hingegen die erwerblichen Auswirkungen der 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wie eingangs ausgeführt (vgl. E. 3.4 hiervor), ist der In-
validitätsgrad bei erwerbstätigen Versicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu be-
stimmen (vgl. Art. 16 ATSG). Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkom-
men, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der 
Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypotheti-
schen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander ge-
genübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestim-
men (BGE 104 V 136 E. 2a und b). In zeitlicher Hinsicht ist grundsätzlich auf die Gegebenhei-
ten im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 222, 128 V 
174). Unter Berücksichtigung des auf den 1. Oktober 2011 festgelegten Beginns des Wartejah-
res und der sechsmonatigen Karenzfrist nach Eingang der Anmeldung am 31. Januar 2013, 
besteht unter den Parteien zu Recht Einigkeit darüber, dass der frühestmögliche Rentenbeginn 
vorliegend auf den 1. Juli 2013 zu liegen kommt. 
 
7.2.1   Bei der Bemessung des für die Bestimmung des Invaliditätsgrades massgebenden 
hypothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) ist entscheidend, 

 

 
 
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was die versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Die Einkom-
mensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen, weshalb in der Regel vom letzten Lohn, 
den die versicherte Person vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielt hat, auszugehen ist 
(Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesgericht, sozialrechtli-
che Abteilungen] vom 26. November 2002, I 491/0, E. 2.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Hinter-
grund bildet die empirische Erfahrung, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 
fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt 
sein (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 101 E. 3b). Ist ein konkreter Lohn nicht eruierbar oder hätte die 
versicherte Person ihre bisherige Stelle auch ohne gesundheitliche Beeinträchtigung verloren, 
so können die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für 
Statistik herangezogen werden (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2016, 
8C_728/2016, E. 3.1 und vom 9. Juni 2015, 9C_212/2015, E. 5.4). Insbesondere um eine beruf-
liche Weiterentwicklung mit einem daraus resultierenden höheren Einkommen mitzuberücksich-
tigen, müssen konkrete Anhaltspunkte dafür gegeben sein, dass ohne gesundheitliche Beein-
trächtigung ein beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höherer Verdienst tatsächlich reali-
siert worden wären (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 3.1 
mit Hinweisen).   
 
7.2.2  Nachdem die Versicherte gegen den Vorbescheid vom 21. Juli 2017 Einwand erhoben 
hatte, ermittelte die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 12. Januar 2018 das Validen-
einkommen gestützt auf die Tabelle TA1, Sektor 65 Versicherungen, Kompetenzniveau 2, 
Frauen, der LSE 2012 und damit ein monatliches Einkommen von Fr. 6‘307.--. Unter Berück-
sichtigung der betriebsüblichen Arbeitszeit von 41.5 Stunden und nach Anpassung des Betra-
ges an die branchenübliche Nominallohnentwicklung errechnete sie dabei ein Valideneinkom-
men in der Höhe von Fr. 79‘072.--. 
 
7.2.3  Die Ermittlung des Valideneinkommens in Anwendung der LSE-Tabellenlöhne wird 
auch von der Beschwerdeführerin im Grundsatz anerkannt, zumal es an konkreten Angaben 
der bis zum Eintritt der gesundheitlichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zuständigen 
Arbeitgeberin über den hypothetischen Lohn im Zeitpunkt des Rentenbeginns (Juli 2013) fehlt. 
Die Beschwerdeführerin macht indessen geltend, angesichts des im Rahmen ihrer Weiterbil-
dung erworbenen Eidgenössichen Fachausweises Exportfachfrau sei sie für eine Kaderposition 
prädestiniert. Es sei anzunehmen, dass sie aufgrund ihrer Qualifikation in einer Transportfirma 
oder einer Versicherung ein Jahreseinkommen von rund Fr. 90‘000.-- hätte verdienen können, 
wäre sie nicht invalid geworden. Mithin sei das Valideneinkommen auf Fr. 97‘142.50 festzuset-
zen (Durchschnittswert der LSE-Tabellen 2014, T1_b, Sektor 62 und 63 [Versicherun-
gen/Niveau ohne Kader/Versicherungen/Niveau 4]). 
  
7.2.4 Ungeachtet der Tatsache, dass angesichts des Zeitpunktes des frühestmöglichen Ren-
tenbeginns vorliegend die Tabelle T1_b der LSE 2012 herangezogen werden müsste, lassen 
sich den Vorbringen der Beschwerdeführerin keine konkreten Anhaltspunkte dafür entnehmen, 
denen zufolge sie in diesem Zeitpunkt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein höheres als 
das ihr angerechnete hypothetische Einkommen erzielt hätte. Insbesondere sind keine Anzei-

 

 
 
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chen für ein berufliches Fortkommen (z.B. ein konkretes Stellenangebot) und eine entspre-
chende Lohnsteigerung erkennbar. Den vorliegenden Akten sind sodann auch keine Indizien zu 
entnehmen, wonach das behauptete berufliche Fortkommen seitens der ehemaligen Arbeitge-
berin effektiv in Aussicht gestellt oder gar zugesichert worden wäre. Die ins Recht gelegten Ar-
beitszeugnisse bescheinigen der Beschwerdeführerin zweifellos gute Leistungen. Hinweise auf 
eine Beförderung der Versicherten finden sich darin aber nicht. Auch sonst sind keine Gründe 
ersichtlich, welche die Heranziehung eines höheren Valideneinkommens rechtfertigen würden. 
Das Abstellen auf den Sektor "65 Versicherungen" der rechtsprechungsgemäss grundsätzlich 
zum Tragen kommenden Tabelle TA1, erscheint sodann auch mit Blick auf den beruflichen 
Werdegang sowie den erzielten Verdienst bei der ehemaligen Arbeitgeberin im besagten Sektor 
zwei Jahre vor dem Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns in der Höhe von 
Fr. 75‘000.-- als angemessen.  
 
7.3.1  Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie 
nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile 
Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfä-
higkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar-
beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte 
Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, 
namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder je-
denfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können ins-
besondere Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebe-
nen Lohnstrukturerhebungen herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 mit Hinweis). 
 
7.3.2  Was das Vorbringen der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Bemessung des Invali-
deneinkommens anbelangt, so erscheint es vorliegend zumindest fraglich, ob die Tätigkeit, die 
sie nach Eintritt der Invalidität noch bis im Jahre 2015 ausübte, die schliesslich jedoch aufgrund 
wiederholter Absenzen aus gesundheitlichen Gründen gekündigt wurde (vgl. IV-act. 331, S. 41), 
als stabil im Sinne der in vorstehender Erwägung zitierten Rechtsprechung bezeichnet werden 
kann. Wie es sich damit im Detail verhält, braucht letztlich aber nicht abschliessend beantwortet 
zu werden. Wie sogleich aufzuzeigen sein wird (vgl. E. 7.3.3 hiernach), würde vorliegend selbst 
bei einem anhand der LSE ermittelten Invalideneinkommen kein über einen Anspruch auf eine 
Viertelrente hinausgehender Invaliditätsgrad resultieren. 
 
7.3.3  Dem gutachterlichen Zumutbarkeitsprofil entsprechend, wonach der Beschwerdeführe-
rin ihre angestammte Tätigkeit als Bürokauffrau in einem reduzierten Pensum noch möglich ist, 
könnte man die Tabelle TA17 der LSE 2012 zur Anwendung bringen, welche – im Gegensatz 
zur Tabelle TA1 – die allgemeinen Büro- und Sekretariatskräfte ausdrücklich als eigene Katego-
rie aufführt. Konkret wären im Fall der 1982 geborenen Versicherten die Durchschnittslöhne der 
Alterskategorie “30 - 49 Jahre“ massgebend und gemäss Sektor 4, Frauen, ein monatliches 
Einkommen von Fr. 5'902.-- heranzuziehen. Nach Anpassung dieses Betrags an die Nominal-
lohnentwicklung (0,7% für das Jahr 2013) und Umrechnung auf die betriebsübliche Arbeitszeit 
von 41,7 Stunden resultierte bei einem zumutbaren Erwerbspensum von 60% ein Invalidenein-

 

 
 
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kommen von Fr. 44‘610.--. Selbst wenn man von der beruflichen Situation ausgehen würde, in 
der die Versicherte konkret steht, und auf die Tabellenlöhne der ebenfalls gutachterlich zumut-
baren Tätigkeit als sozialpädagogische Erzieherin abstellen würde, ergäbe sich ein Invaliditäts-
grad unter der Erheblichkeitsgrenze von 50%. Grundlage hierfür würde die Tabelle TA1, Sektor 
85 Erziehung und Unterricht, Kompetenzniveau 2 und damit ein monatliches Einkommen von 
Fr. 5‘438.-- bzw. ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 40‘703.10 bilden. 
 
7.4.1  Für den Fall, dass kein Anspruch auf eine halbe Rente resultiert, macht die Beschwer-
deführerin schliesslich geltend, es sei ein leidensbedingter Abzug zu prüfen. 
 
7.4.2  Von dem vorstehend ermittelten statistischen Wert sind praxisgemäss verschiedene 
Abzüge zulässig. Im Entscheid 126 V 75 ff. hat das damalige Eidgenössische Versicherungsge-
richt (EVG) seine Rechtsprechung zu den Abzügen vom Tabellenlohn bereinigt und weiterent-
wickelt. Dabei hat es betont, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne her-
abzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Ein-
zelfalles abhängt (leidensbedingte Einschränkung, Lebensalter, Anzahl Dienstjahre, Nationali-
tät/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen 
gesamthaft zu schätzen sind. Dabei ist der Abzug vom statistischen Lohn unter Berücksichti-
gung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale letztlich aber auf insgesamt höchstens 25% 
zu begrenzen (BGE 126 V 80 E. 5b). Zu beachten ist ferner, dass allfällige bereits in der Beur-
teilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht 
zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppel-
ten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 
20. April 2018, 9C_833/2017, E. 2.2 mit Hinweis).  
 
7.4.3  Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung vom 12. Ja-
nuar 2018 keinen Abzug vom Tabellenlohn gewährt, was nicht zu beanstanden ist. Den ge-
sundheitlichen Einschränkungen wurde mit der veranschlagten Arbeitsunfähigkeit von 40% be-
reits vollumfänglich Rechnung getragen, zumal der Beschwerdeführerin auch ihre angestammte 
Tätigkeit noch zumutbar ist. Darüber hinaus bestehende qualitative Einbussen lassen sich dem 
massgebenden Gutachten nicht entnehmen und werden denn auch von der Beschwerdeführe-
rin nicht vorgebracht.  
 
7.5  Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 79‘072.-- und des der 
Verfügung vom 12. Januar 2018 zugrunde gelegten Invalideneinkommens im Zeitpunkt des 
frühestmöglichen Rentenbeginns von Fr. 45‘110.-- resultiert ein Invaliditätsgrad von 43%. Selbst 
unter Berücksichtigung eines anhand der LSE ermittelten Invalideneinkommens von 44‘610.-- 
bzw. Fr. 40‘703.10 ergibt sich ein Invaliditätsgrad von gerundet 44% bzw. 48% (vgl. zur Run-
dungspraxis: BGE 130 V 121 ff.). Somit hat die Beschwerdegegnerin der Versicherten in den 
angefochtenen Verfügungen zu Recht eine Viertelsrente zugesprochen. Bei diesem Ergebnis 
sind die dagegen erhobenen Beschwerden abzuweisen.  
 
8. Gemäss Art. 69 Abs. 1

bis
 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 

Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par-
tei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die Beschwerdeführerin unterliegende 
Partei, weshalb ihr die Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. Die ausserordentlichen Kosten sind 
dem Prozessausgang entsprechend wettzuschlagen.  
 
 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerden werden abgewiesen.  

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 800.-- verrechnet.  

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.