# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0b614426-b9fc-5ab9-8ae0-5d0f2f93b89b
**Source:** Basel-Stadt (BS)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Stadt Appellationsgericht 28.01.2014 SB.2013.25 (AG.2014.110)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BS_Omni/BS_APG_001_SB-2013-25_2014-01-28.html

## Full Text

Appellationsgericht

  
  des Kantons Basel-Stadt

  

  Ausschuss

   

  

 

SB.2013.25

 

BESCHLUSS

 

vom 28.
Januar 2014

 

 

Mitwirkende

 

lic. iur. Christian
Hoenen (Vorsitz), 

Dr. Caroline Cron , Dr. Jonas Schweighauser     

und Gerichtsschreiberin
lic. iur. Mirjam Kündig 

 

 

 

Beteiligte

 

A_____ , geb. […]
1977                                                            Berufungskläger

[…]    

 

gegen

 

Staatsanwaltschaft Basel-Stadt                                     Berufungsbeklagte

Binningerstrasse 21, 4001 Basel

 

 

B_____                                                                                               Privatkläger

 

 

Gegenstand

 

Berufung gegen ein Urteil des
Strafgerichtspräsidenten 

vom 17. Dezember 2012

 

betreffend fahrlässige
Körperverletzung

Das
Appellationsgericht zieht in Erwägung,

 

dass   A_____ mit Urteil des Strafgerichts als
Einzelgericht vom 17. Dezember 2012 der fahrlässigen Körperverletzung schuldig
erklärt und zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.– verurteilt wurde,

 

dass   der Beurteilte gegen dieses Urteil frist- und
formgerecht Berufung angemeldet und erklärt hat,

 

dass   der Berufungskläger die korrekt zugestellte
Vorladung zur zweitinstanzlichen Hauptverhandlung nicht entgegen genommen hat,

 

dass   der Berufungskläger der Hauptverhandlung vor
Appellationsgericht am 28. Januar 2014 unentschuldigt ferngeblieben ist und
sich auch nicht vertreten lassen hat,

 

dass   die Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 lit. a
und c StPO infolge unentschuldigter Säumnis des Berufungsklägers als
zurückgezogen gilt,

 

dass   das erstinstanzliche Urteil somit nach Art.
437 Abs. 1 lit. b StPO in Rechtskraft erwachsen und demgemäss das
Berufungsverfahren als erledigt abzuschreiben ist,

 

dass   der Berufungskläger aufgrund des Rückzugs der
Berufung als unterliegend gilt, weshalb er die Kosten des Verfahrens mit einer
Abstandsgebühr von CHF 500.– zu tragen hat (Art. 428 Abs. 1 StPO).

 

 

und erkennt:

 

://:        Das Berufungsverfahren wird zufolge
Rückzugs der Berufung gemäss Art. 407 Abs. 1 StPO als erledigt abgeschrieben.

 

            Der Berufungskläger trägt die Kosten des
zweitinstanzlichen Verfahrens mit Einschluss einer Abstandsgebühr von CHF 500.–
(inkl. Kanzleiauslagen, zuzüglich allfällige übrige Auslagen).

 

 

APPELLATIONSGERICHT BASEL-STADT

 

Der Präsident                                                             Die
Gerichtsschreiberin

 

 

lic. iur. Christian Hoenen                                           lic.
iur. Mirjam Kündig

 

 

Rechtsmittelbelehrung

 

Gegen diesen
Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes
[BGG] innert 30 Tagen seit schriftlicher Eröffnung Beschwerde in Strafsachen
erhoben werden. Die Beschwerdeschrift ist fristgerecht dem Bundesgericht (1000
Lausanne 14) einzureichen. Für die Anforderungen an deren Inhalt wird auf Art.
42 BGG verwiesen. Über die Zulässigkeit des Rechtsmittels entscheidet das Bundesgericht.