# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e4ef74df-ed73-51f9-8578-31200af94fc6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 17.10.2018 III 2018 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-12_2018-10-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 12

Entscheid vom 17. Oktober 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. Aa.________ und Ab.________,

2. B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1. Gemeinderat Morschach, 

2. Amt für Raumentwicklung ARE, 

3. Bezirksrat Schwyz, 

4. Regierungsrat des Kantons Schwyz, 
Vorinstanzen,

5. Einfache Gesellschaft C.________, bestehend aus:
5.1 D.________,
5.2 E.________,
5.3 F.________,

6. Flurgenossenschaft C.________, 
Beschwerdegegner,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. DA.________,

2

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligungen: 
- Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern, 

Erschliessungsstrasse und Brücke (RRB Nr. 976/2017)
- Neubau einer Brücke (RRB Nr. 977/2017)
- Uferbestockung (RRB Nr. 978/2017)

3

Sachverhalt:

A.1 Am 8. Juli 2014 reichten die einfache Gesellschaft C.________ und die 
Flurgenossenschaft C.________ beim Gemeinderat Morschach das Baugesuch 
für den Abbruch der Scheune und den Neubau von sechs Mehrfamilienhäusern 
(A1/A2, B1-B4, alles Erstwohnungen), inklusive Strasse, Bachverbauung und 
Brücken, auf den Grundstücken KTN 001.________ (10'733 m2) und 
KTN 002.________ (43 m2), C.________, Morschach ein. Entlang der westlichen 
Grundstücksgrenze von KTN 001.________ verläuft der G.________bach. Die 
beiden Grundstücke KTN 001.________ und KTN 002.________ befinden sich in 
der Wohnzone W3 im Geltungsbereich des Gestaltungsplans C.________ (vom 
Regierungsrat genehmigt mit RRB Nr. 793/2009 vom 7.7.2009) sowie im BLN-
Gebiet Nr. 1'606 (Vierwaldstättersee mit Kernwald, Bürgenstock und Rigi).

Die Erschliessung ist mit einer neu zu erstellenden Erschliessungsstrasse von 
der H.________gasse her (auf der Parzelle KTN 002.________) mit einer Brücke 
("H.________") über den G.________bach vorgesehen. Nach dieser Brücke 
zweigt auf KTN 001.________ aus der neuen Erschliessungsstrasse eine Stich-
strasse in Richtung Norden ab, als Zufahrt zu den im Nordwestbereich der Par-
zelle projektierten Häusern A1 und A2. Die neue Erschliessungsstrasse dreht an 
dieser Stelle hangaufwärts in Richtung Süden und nach rund 70 m (unterhalb der 
projektierten Häuser B2 und B3) in einer Haarnadelkurve wieder nach Norden 
und erschliesst derart die nordöstlich (bergwärts) gelegenen Häuser B1 und B2. 
Die südöstlich situierten Häuser B3 und B4 werden ab der Haarnadelkurve durch 
eine in südlicher Richtung weiter führende Stichstrasse erschlossen (vgl. Plan 
Nr. 2294_1-102A Situation Erschliessung C.________ vom 30.11.2015 = Beilage 
im Aktenverzeichnis zu VB 123/2016 [nachfolgend: VB 123/2016-act.] III.-02 in 
Gesuchsunterlagen B5). Nur ein erst in einer zweiten Etappe geplantes (vom vor-
liegenden Baugesuch nicht erfasstes) Doppeleinfamilienhaus am südlichen obe-
ren Ende der Parzelle soll mittels einer separaten Brücke ab der 
G.________strasse (gegenüber der Parzelle KTN 003.________) erschlossen 
werden (vgl. Plan Nr. 274-30 Situation vom 30.11.2015 = VB 123/2016-act. III.-02 
in Gesuchsunterlagen B5).

Das Bauvorhaben wurde im Amtsblatt (…) unter Hinweis auf die gleichzeitige 
Publikation für die Verlegung eines landwirtschaftlichen Fahrwegs mit Stütz- und 
Schutzmauer (…) publiziert und öffentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben neben 
Dritten auch die Erbengemeinschaft I.________ (bestehend aus B.________, 
Aa.________, O.________ und P.________) sowie Ab.________ gemeinsam 
mit weiteren Miteinsprechern Einsprache. 

4

Am 21. Dezember 2015 reichten die einfache Gesellschaft C.________ und die 
Flurgenossenschaft C.________ eine Projektänderung (Projektänderungen Brü-
cken, Strasse, Bachverbauung und Werkleitungen) ein, welche im Amtsblatt (…) 
publiziert und öffentlich aufgelegt wurde. Hiergegen erhoben neben Dritten auch 
die Erbengemeinschaft I.________ sowie Ab.________ gemeinsam mit ihren 
Miteinsprechern erneut Einsprache.

Mit Beschluss (BRB) Nr. 21/2016 vom 19. Februar 2016 stimmte der Bezirksrat 
Schwyz dem Neubau der Brücke über den G.________bach unter Auflagen zu. 
Das Amt für Raumentwicklung (ARE) erteilte mit Gesamtentscheid B2014-0902 
vom 24. März 2016 die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Nebenbe-
stimmungen. Gestützt auf diese beiden Bewilligungen erteilte der Gemeinderat 
Morschach mit Beschluss (GRB) B.2.2.2 2016-0313 vom 27. April 2016 die Bau-
bewilligung wie folgt:

1.1 Im Sinne der Erwägungen (…) wird der Einfachen Gesellschaft C.________ 
(…) die Baubewilligung für den Abbruch des bestehenden Stall sowie den 
Neubau von sechs MFH (A1 und A2 sowie B1 bis B4), dies gemäss 
Projektänderung vom 30.11.2015, inkl. Erschliessungsstrasse und Brücke, 
aber ohne Bachverbauung/Holzkastensperren und ohne neuen 
Fussgängersteg (…) unter Bedingungen und Auflagen erteilt. 

1.2 Für diejenigen Teile der Erschliessungsbrücke über den G.________bach, 
die nicht bereits im Gestaltungsplan vorgegeben sind, wird unter Hinweis auf 
den kantonalen Gesamtentscheid, E. II/ Ziff. 1, gestützt auf § 73 Abs. 1 lit. c 
PBG eine Ausnahmebewilligung zur Unterschreitung des 
Gewässerabstandes erteilt.

1.3 Für den Eingriff in das Schutzobjekt Nr. 006.________, Niederhecke, dies 
zufolge Brückenneubau, wird gestützt auf Art. 8 Abs. 2 f. Schutzverordnung 
die Bewilligung erteilt, dies mit der Auflage einer Ersatzbestockung gemäss 
Baubewilligungsverfahren 2014-10/B2014-09 und der Auflage Ziff. 6 Bst. q 
nachstehend. Für die Erfüllung der Auflage haftet der Gemeinde gegenüber 
die Bauherrschaft (EG C.________).

2. Einspracheentscheide: 

2.1 Dem Ausstandsbegehren der Einsprecher Ziff. 1 [u.a. Erbengemeinschaft 
I.________ sowie Ab.________] gegen Gemeindepräsident A.________ 
wird stattgegeben, dasjenige gegen RA lic. iur. J.________ dagegen wird 
abgelehnt. Auf das Ausstandsbegehren gegen K.________ wird nicht 
eingetreten, da dieser an der Instruktion der vorliegenden Baubewilligung 
nicht beteiligt war.

2.2 Die Einsprache Ziff. 1 von
1. (…)
2. der Erbengemeinschaft I.________ (…) 
3. Ab.________ (…)
wird, soweit auf sie eingetreten wird, unter Kostenfolge zu Lasten der 
Einsprecher, abgewiesen. 

2.3-2.5  (Weitere Einsprachen) 

5

2.6 Kosten Einsprachebehandlung: 
a) Die Kosten für die Behandlung der Einsprachen Ziff. 1 und Ziff 2 

werden (inkl. Aus-und Zufertigungen) auf Fr. 1'800.00 festgesetzt und 
gehen je hälftig zu Lasten der beiden Einsprecherschaften. (…)

3.-12. (Nebenbestimmungen; Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; 
Beilagen). 

A.2 Gegen diesen GRB B.2.2.2 2016-0313 vom 27. April 2016 erhoben neben 
anderen Einsprechern (Verfahren VB 132/2016 [Verfahren II]) die Erbengemein-
schaft I.________ sowie Ab.________ gemeinsam mit ihren Miteinsprechern am 
1. Juni 2016 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den fol-
genden Anträgen (Verfahren VB 123/2016 [Verfahren I]):

1. Es sei der baurechtliche Bewilligungsentscheid des Gemeinderates 
Morschach vom 27. April 2016 bezüglich kommunalem Baugesuch-
Nr. 2014-08 aufzuheben.

2. Es sei der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung (ARE) des 
Kantons Schwyz vom 24. März 2016 bezüglich kant. Baugesuch-Nr. B-2014-
0902 aufzuheben und das Baugesuch abzuweisen.

3. Es sei der Beschluss des Bezirksrates Schwyz vom 19. Februar 2016 
(Nr. 21/2016 F III 15) aufzuheben und das Baugesuch abzuweisen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der 
Beschwerdegegnerschaft. 

A.3 Mit Beschluss (RRB) Nr. 976/2017 vom 19. Dezember 2017 (versandt am 
22.12.2018) vereinigte der Regierungsrat die beiden Verfahren VB 123/2016 und 
VB 132/2016 und entschied wie folgt:

1. Die Beschwerden I und II werden abgewiesen.

2. Die Kosten der Beschwerdeverfahren (inklusive Kanzleikosten) im Betrag 
von Fr. 2'000.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 1'000.--) den Beschwerdeführern 
I und den Beschwerdeführern II auferlegt (…).

3. Den Beschwerdegegnern wird eine Parteientschädigung von Fr. 1'800.-- 
zugesprochen. Davon haben die Beschwerdeführer I und die 
Beschwerdeführer II je die Hälfte (je Fr. 900.--) zu übernehmen, dies jeweils 
unter solidarischer Haftbarkeit.

4.-6 (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

B.1 Am 19. Februar 2015 reichte die einfache Gesellschaft C.________ beim 
Gemeinderat Morschach das Baugesuch für den Bau einer Brücke über den 
G.________bach, C.________, Morschach (KTN 001.________), ein. Mit diesem 
soll dereinst ein im südöstlichen Bereich auf KTN 001.________ vorgesehenes 
Doppeleinfamilienhaus, für welches noch kein Baugesuch eingereicht wurde, er-
schlossen werden. Dieses Brückenbauvorhaben wurde im Amtsblatt (…) publi-
ziert und öffentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben neben Dritten auch die Erben-

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gemeinschaft I.________ sowie Ab.________ gemeinsam mit ihren Miteinspre-
chern Einsprache. 

Am 21. Dezember 2015 reichte die einfache Gesellschaft C.________ eine Pro-
jektänderung ein, welche im Amtsblatt (…) publiziert und öffentlich aufgelegt 
wurde. Hiergegen erhoben neben Dritten auch die Erbengemeinschaft 
I.________ sowie Ab.________ gemeinsam mit ihren Miteinsprechern erneut 
Einsprache. 

Mit BRB Nr. 7/2016 vom 22. Januar 2016 stimmte der Bezirksrat Schwyz dem 
Neubau der Brücke über den G.________bach unter Auflagen zu. Das ARE er-
teilte mit Gesamtentscheid B2015-0237 vom 24. März 2016 die kantonale Bau-
bewilligung unter Auflagen und Nebenbestimmungen. Gestützt auf diese beiden 
Bewilligungen erteilte der Gemeinderat Morschach die Baubewilligung mit GRB 
B.2.2.2 2016-0315 vom 27. April 2016 wie folgt:

1. Im Sinne der Erwägungen (…) wird der Einfachen Gesellschaft C.________ 
(…) die Baubewilligung für den Neubau einer Brücke über den 
G.________bach (…) erteilt. 

2. Einspracheentscheide: 

2.1 Dem Ausstandsbegehren der Einsprecher Ziff. 1 [u.a. Erbengemeinschaft 
I.________ sowie Ab.________] gegen Gemeindepräsident A.________ 
wird stattgegeben, dasjenige gegen RA lic. iur. J.________ dagegen wird 
abgelehnt. Auf das Ausstandsbegehren gegen K.________ wird nicht 
eingetreten, da dieser an der Instruktion der vorliegenden Baubewilligung 
nicht beteiligt war.

2.2 Die Einsprache Ziff. 1 von
1. (…)
2. der Erbengemeinschaft I.________ (…) 
3. Ab.________ (…)

wird, soweit auf sie eingetreten wird, unter Kostenfolge zu Lasten der 
Einsprecher, abgewiesen. 

2.3-2.5  (Weitere Einsprachen) 

2.6 Kosten Einsprachebehandlung: 
a) Die Kosten für die Behandlung der Einsprachen Ziff. 1 und Ziff. 2 

werden (inkl. Aus-und Zufertigungen) auf je Fr. 600.00 festgesetzt 
(…).

3.-11. (Nebenbestimmungen; Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; 
Beilagen). 

B.2 Gegen diesen GRB B.2.2.2 2016-0315 vom 27. April 2016 erhoben neben 
Dritten (Verfahren VB 129/2016 [Verfahren II]) die Erbengemeinschaft 
I.________ sowie Ab.________ gemeinsam mit ihren Miteinsprechern am 2. Juni 
2016 Beschwerde beim Regierungsrat mit den folgenden Anträgen (Verfahren 
VB 128/2016 [Verfahren I]): 

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1. Es sei der baurechtliche Bewilligungsentscheid des Gemeinderates 
Morschach vom 27. April 2016 bezüglich kommunalem Baugesuch-
Nr. 2015-07 aufzuheben.

2. Es sei der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung (ARE) des 
Kantons Schwyz vom 24. März 2016 bezüglich kant. Baugesuch-Nr. B-2015-
0237 aufzuheben und das Baugesuch abzuweisen.

3. Es sei der Beschluss des Bezirksrates Schwyz vom 22. Januar 2016 
(Nr. 07/2016 F III 15) aufzuheben und das Baugesuch abzuweisen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der 
Beschwerdegegnerschaft. 

B.3 Mit Beschluss (RRB) Nr. 977/2017 vom 19. Dezember 2017 (versandt am 
22.12.2018) vereinigte der Regierungsrat die beiden Verfahren VB 128/2016 und 
VB 129/2016 und entschied wie folgt: 

1. Die Beschwerde I wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. 
Die Beschwerde II wird abgewiesen.

2. Die Kosten der Beschwerdeverfahren (inklusive Kanzleikosten) im Betrag 
von Fr. 2'000.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 1'000.--) den Beschwerdeführern 
I und den Beschwerdeführern II auferlegt (…).

3. Den Beschwerdegegnern wird eine Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- 
zugesprochen. Davon haben die Beschwerdeführer I und die 
Beschwerdeführer je die Hälfte (je Fr. 700.--) zu übernehmen, dies jeweils 
unter solidarischer Haftbarkeit.

4.-6 (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung).

C.1 Am 28. Juli 2014 reichte die Flurgenossenschaft C.________ beim Ge-
meinderat Morschach das Baugesuch für die Bestockung des 
G.________bachufers auf dem Grundstück KTN 001.________, C.________, 
Morschach, ein. Dieses Bauvorhaben wurde im Amtsblatt (…) publiziert und öf-
fentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben neben Dritten auch die Erbengemein-
schaft I.________ sowie Ab.________ gemeinsam mit ihren Miteinsprechern 
Einsprache. 

Mit BRB Nr. 6/2016 vom 22. Januar 2016 stimmte der Bezirksrat Schwyz der Be-
stockung des G.________bachufers unter Auflagen zu. Das ARE erteilte mit Ge-
samtentscheid B2014-1009 vom 24. März 2016 die kantonale Bewilligung unter 
Auflagen und Nebenbestimmungen. Gestützt auf diese beiden Bewilligungen er-
teilte der Gemeinderat Morschach mit GRB B.2.2.2 2016-0314 vom 27. April 
2016 die Baubewilligung wie folgt:

1. Im Sinne der Erwägungen (…) wird der Flurgenossenschaft C.________ 
(…) die Baubewilligung für die Ersatzbestockung (…) erteilt. 

2. Einspracheentscheide: 

8

2.1 Dem Ausstandsbegehren der Einsprecher Ziff. 1 [u.a. Erbengemeinschaft 
I.________ sowie Ab.________] gegen Gemeindepräsident A.________ 
wird stattgegeben, dasjenige gegen RA lic. iur. J.________ dagegen wird 
abgelehnt. Auf das Ausstandsbegehren gegen K.________ wird nicht 
eingetreten, da dieser an der Instruktion der vorliegenden Baubewilligung 
nicht beteiligt war.

2.2 Die Einsprachen werden, soweit auf sie eingetreten wird, unter Kostenfolge 
zu Lasten der Einsprecher, abgewiesen. 

2.3 Die Kosten für die Behandlung der Einsprachen Ziff. 1 und Ziff 2 werden 
(inkl. Aus-und Zufertigungen) auf Fr. 400.00, somit je hälftig auf Fr. 200.00, 
festgesetzt (…).

3.-10.  (Nebenbestimmungen; Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung; 
Beilagen). 

C.2 Gegen diesen GRB B.2.2.2 2016-0314 vom 27. April 2016 erhoben neben 
Dritten (Verfahren VB 131/2016 [Verfahren II]) die Erbengemeinschaft 
I.________ sowie Ab.________ gemeinsam mit ihren Miteinsprechern am 1. Juni 
2016 Beschwerde beim Regierungsrat mit den folgenden Anträgen (Verfahren 
VB 124/2016 [Verfahren I]):

1. Es sei der baurechtliche Bewilligungsentscheid des Gemeinderates 
Morschach vom 27. April 2016 bezüglich kommunalem Baugesuch-
Nr. 2014-10 aufzuheben. 

2. Es sei der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung (ARE) des 
Kantons Schwyz vom 24. März 2016 bezüglich kant. Baugesuch-Nr. B-2014-
1009 aufzuheben und das Baugesuch abzuweisen.

3. Es sei der Beschluss des Bezirksrates Schwyz vom 22. Januar 2016 
(Nr. 06/2016 F III 15) aufzuheben und das Baugesuch abzuweisen. 

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der 
Beschwerdegegnerschaft. 

C.3 Mit Beschluss (RRB) Nr. 978/2017 vom 19. Dezember 2017 (versandt am 
22.12.2017) vereinigte der Regierungsrat die beiden Verfahren VB 124/2016 und 
VB 131/2016 und entschied wie folgt:

1. Die Beschwerden I und II werden abgewiesen.

2. Die Kosten der Beschwerdeverfahren (inklusive Kanzleikosten) im Betrag 
von Fr. 2'000.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 1'000.--) den Beschwerdeführern 
I und den Beschwerdeführern II auferlegt (…).

3. Den Beschwerdegegnern wird eine Parteientschädigung von Fr. 1'400.-- 
zugesprochen. Davon haben die Beschwerdeführer I und die 
Beschwerdeführer je die Hälfte (je Fr. 700.--) zu übernehmen, dies jeweils 
unter solidarischer Haftbarkeit.

4.-6 (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

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D. Am 12. Januar 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) erheben Aa.________ 
und Ab.________ sowie B.________ gegen die drei RRB Nr. 976/2017, 
977/2017 und 978/2017 vom 19. Dezember 2017 (fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen:

Es seien die angefochtenen Beschlüsse aufzuheben

unter amtlichen und ausseramtlichen Kosten zu Lasten der Gegenpartei, eventuell 
des Staates.

In der Begründung wird unter Hinweis auf Art. 6 EMRK eine öffentliche Verhand-
lung beantragt (Beschwerde S. 4 Ziff. 9). 

E. Der Bezirk Schwyz (Ressort Umwelt) teilt am 16. Januar 2018 seinen Ver-
zicht auf eine Vernehmlassung mit. Mit Vernehmlassung vom 19. Januar 2018 
beantragt das Sicherheitsdepartement die Abweisung der Beschwerde unter 
Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer, soweit darauf eingetreten werden 
könne. Das ARE beantragt mit einer gemeinsamen Vernehmlassung vom 1. Feb-
ruar 2018 für die Verfahren III 2018 12 und III 2018 13 die Vereinigung der Ver-
fahren und die Abweisung der Beschwerden unter Kostenfolgen. Der Gemeinde-
rat stellt vernehmlassend am 7. Februar 2018 folgende Anträge: 

1. Die Beschwerde bzw. Beschwerden seien abzuweisen, dabei bez. 
Baubewilligung Abbruch Scheune, Neubau sechs MFH, inkl. Bachverbauung 
und Brücke (RRB Nr. 976/2017) unter Vereinigung mit den 
Verwaltungsgerichtsbeschwerden L.________ (III 2018 13) und M.________ 
(III 2018 21). Die Verwaltungsbeschwerde/n, soweit sie die Brücke zum 
DEFH (RRB Nr. 977/2017) und die Bachuferbestockung (RRB Nr. 978/2017) 
betrifft bzw. betreffen, sei/en mit den/derjenigen der M.________ (2018 21) 
in den gleichen Sachen zu vereinigen. 

2. Unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. 

Die Beschwerdegegner lassen mit Vernehmlassung innert erstreckter Frist vom 
26. April 2018 beantragen, auf die Beschwerden sei nicht einzutreten; soweit auf 
sie eingetreten werde, seien sie unter Kosten- und Entschädigungsfolgen abzu-
weisen; unter solidarischer Haftbarkeit der Beschwerdeführer.

F. Am 30. Mai 2018 fand die öffentliche Verhandlung statt mit der Replik der 
Beschwerdeführer sowie den Dupliken der Vorinstanzen (wobei sich das ARE 
am 9.5.2018 und der Bezirksrat am 15.5.2018 von der Teilnahme entschuldigt 
hatten). Zu den jeweiligen Parteivorträgen konnten sich die Gegenparteien mit 
"Schlussbemerkungen" äussern. 

10

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Angefochten sind vorliegend die Beschwerdeentscheide RRB Nr. 976/2017, 
RRB Nr. 977/2017 und RRB Nr. 978/2017 vom 19. Dezember 2017. 

Die gegen diese drei RRB erhobene Beschwerde wird in einem Entscheid 
beurteilt. Dabei werden die Rügen betreffend die einzelnen Baubewilligungen 
resp. die hierzu ergangenen Beschwerdeentscheide nachfolgend (soweit 
möglich) je separat behandelt. Von einer Verfahrensvereinigung mit den 
parallelen Beschwerden (Verfahren VGE III 2018 22 und VGE III 2018 13) mit je 
unterschiedlichen Anfechtungsobjekten wird dagegen aus Gründen der 
Praktikabilität und der Übersichtlichkeit abgesehen.

1.1.1  Der Regierungsrat hat mit RRB Nr. 976/2017 (Erw. 1.1) die beiden Be-
schwerden gegen den GRB B.2.2.2 2016-0313 (Verfahren VB 123/2016 und 
VB 132/2016) vereinigt (vgl. Ingress lit. A.3 hiervor), indessen aus Gründen der 
Übersichtlichkeit auf eine Vereinigung dieser Verfahren mit den Beschwerde-
verfahren VB 124/2016, VB 128/2016, VB 129/2016 und VB 131/2016 (sowie 
VB 130/2016) verzichtet. Die Verfahrenskoordination hat er mit zeitgleichem Ent-
scheid der Beschwerden sichergestellt (Erw. 1.1 f.; Erw. 7.2). Die Beschwerdebe-
fugnis der (vorliegenden) Beschwerdeführer Ziff. 1 hat er bejaht, jene der (vorlie-
genden) Beschwerdeführerin Ziff. 2 offen gelassen (Erw. 2.1.2 und Erw. 2.2).

Im Weiteren verneinte der Regierungsrat eine Verletzung des Gewässerraumes 
durch die neu geplante Erschliessungstrasse (vgl. Ingress lit. A.1 hiervor). Das 
behördenverbindliche Gewässerrauminventar der Gemeinde sei mit RRB Nr. 718 
vom 1. Juli 2014 genehmigt worden. Die verschärften Übergangsbestimmungen 
der Gewässerschutzverordnung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Oktober 1998 
müssten aufgrund des Gewässerrauminventars nicht mehr angewendet werden. 
Die gewässerschutzrechtliche Bewilligungsfähigkeit sei im Baubewilligungsver-
fahren geprüft worden (Erw. 8.1.2 ff:). Es sei nicht einzusehen, weshalb der 
(frühere) Gemeindepräsident am Beschluss für den Erlass des (behördenver-
bindlichen) Gewässerrauminventars nicht hätte mitwirken dürfen. Bei der Beurtei-
lung des Baugesuchs sei er hingegen in den Ausstand getreten (Erw. 8.3). Die 
Festlegung der Breite des Gewässerraumes sei zu Recht nach Art. 41 Abs. 2 
lit. a GSchV erfolgt (Erw. 8.4.2 f.). Ob ein Gewässerraum für den von Süden nach 
Norden fliessenden G.________bach, der bei der südwestlichen Grenze von 
KTN 001.________ und der G.________strasse offen fliesst, auch im Bereich 
der Eindolung (ab der Parzelle KTN 004.________ über KTN 005.________, 
007.________ und teils 008.________, von wo er entlang der nordwestlichen 
Grenze von KTN 001.________ wieder offen fliesst) hätte ausge-schieden wer-

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den müssen, bilde nicht Gegenstand des Beschwerdeverfahrens (Erw. 8.5). Es 
hätten somit nicht die strengeren Übergangsbestimmungen der GSchV ange-
wendet werden müssen. Der Verlauf der Erschliessungsstrasse sei schon im Ge-
staltungsplan verbindlich festgelegt worden. Sie befinde sich ausserhalb des 
Gewässerraumes (Erw. 8.6). Sie habe keinen unzulässigen Einfluss auf das 
Orts- und Landschaftsbild. Der Brückenübergang genüge den (erhöhten) Einglie-
derungsanforderungen (Erw. 9.2). 

In Bezug auf die Hochwassersicherheit bestehe unbestrittenermassen Hand-
lungsbedarf. Mit Ausnahme der Brücke befänden sich die vorgesehenen Hoch-
bauten jedoch weit ausserhalb des Gewässerraumes. Zudem werde die Abfluss-
kapazität des G.________bachs durch die geplante Brücke nicht eingeschränkt. 
Mit der angeordneten Ersatzmassnahme der Uferbestockung sollte die Erosion 
zudem weitgehend reduziert werden können (Erw. 10.2). 

Das kommunale Schutzobjekt Nr. 006.________ (Niederhecke mit Bäumen) tan-
giere das Grundstück KTN 002.________ bzw. den geplanten Bachübergang 
nicht. Die gemeinderätlichen Bestrebungen, im Rahmen des laufenden Nut-
zungsplanverfahrens die Lage des Schutzobjektes anzupassen, spiele für das 
Beschwerdeverfahren keine Rolle (Erw. 11.1 f.).

Der Fussweg Nr. 009.________ soll im Bereich der Parzelle KTN 002.________ 
auf einer Länge von 6.75 m bis teilweise 2.1 m nach Westen verlegt werden. Von 
der bestehenden Linienführung werde daher nur teilweise und ausschliesslich in-
nerhalb der bereits belasteten Parzelle KTN 002.________ abgewichen. Ange-
sichts dieser unwesentlichen Wegverlegung sei zu Recht auf die Durchführung 
eines Wegverlegungsverfahrens gemäss § 13 Abs. 2 des Gesetzes über die öf-
fentlichen Wege mit privater Unterhaltspflicht (WegrodelG; SRSZ 443.110) vom 
26. Februar 1958 verzichtet worden (Erw. 12.1.1 f.). Die Abrufung des Winterwe-
ges Nr. 010.________ (mit gleichem Verlauf wie der Fussweg Nr. 22) sei vom 
Bundesgericht mit Urteil 1C_569/2016 und 1C_575/2016 vom 21. Juni 2017 
bestätigt worden und stehe dem Brückenbau nicht entgegen (Erw. 12.2). 

1.1.2  Mit RRB Nr. 977/2017 (wie auch mit RRB Nr. 978/2017) hat sich der Re-
gierungsrat zur Verfahrensvereinigung, zur Beschwerdelegitimation der Be-
schwerdeführer und zur Koordination der verschiedenen Verfahren ähnlich wie 
mit RRB Nr. 976/2017 (alle vom 19.12.2017) geäussert (Erw. 1 und 2). Die 
Standortgebundenheit der Brücke sowie das öffentliche Interesse an derselben, 
das in der Erschliessung einer rechtskräftigen Bauzone bestehe, seien zu beja-
hen. Eine andere Erschliessung sei aus topographischen Gründen nicht möglich 
(Erw. 6.2.1 f.). Lage und Dimensionierung der Anlage seien weitgehend durch 
deren Funktionalität vorgegeben. Die für die Hochwassersicherheit erforderliche 

12

Höhe müsse gewährleistet sein. Das Bauvorhaben habe auch unter Berücksich-
tigung der Lage im BLN-Gebiet Nr. 1'606 keinen unzulässigen Einfluss auf das 
Orts- und Landschaftsbild (Erw. 7.1.3). Eine Revitalisierung des 
G.________bachs in Zukunft erscheine unrealistisch (Erw. 7.2). Betreffend die 
Hochwasser-sicherheit lehnte sich der Regierungsrat im Wesentlichen an die 
Beurteilung mit RRB Nr. 976/2017 an (Erw. 8). 

1.1.3  Die geplante Uferbestockung, welche Gegenstand von RRB Nr. 978/2017 
ist, verläuft auf einer Länge von fast 50 m und einer Breite von 3 m über das 
Grundstück KTN 001.________ entlang der Grenze zu den Parzellen 
KTN 008.________ und KTN 011.________ bis zur geplanten Brücke 
H.________ auf KTN 002.________. Der Regierungsrat hielt u.a. fest, eine Ufer-
bestockung befinde sich naturgemäss innerhalb des Gewässerraumes, weswe-
gen es in diesem Fall unbeachtlich sei, ob die Festlegung des Gewässerraumes 
(formell und materiell) korrekt erfolgt sei (Erw. 7). Die geplante Uferbestockung 
gefährde die Hochwassersicherheit offensichtlich nicht. Vielmehr wirke sich eine 
Bepflanzung wegen der Reduktion der Erosion sogar positiv aus. Die Uferbesto-
ckung stehe auch allfälligen künftigen Hochwasserschutzmassnahmen nicht ent-
gegen. Im Bereich der Bauvorhaben sei zudem keine Verbreiterung des 
G.________bachs vorgesehen (Erw. 8.2). Die geplante Uferbestockung sei als 
Ersatzmassnahme auf möglichen ökologischen Ausgleichsflächen zulässig 
(Erw. 9.1 f.). Das heute nur spärlich bewachsene Bachufer werde ökologisch 
aufgewertet und trage so zur Revitalisierung des G.________bachs bei. Der 
Gemeinderat habe die Absicht, die geplante Bestockung als geschützte Hecke in 
den kommunalen Landwirtschafts-, Schutz- und Wintersportzonenplan (Land-
schaftsplan) aufzunehmen (Erw. 9.3). Ähnlich wie mit RRB Nr. 976/2017 führte 
der Regierungsrat aus, das kommunale Schutzobjekt Nr. 006.________ (Nieder-
hecke mit Bäumen) ende nicht erst auf der Parzelle KTN 019.________ (im Be-
reich des Schutzobjektes Nr. 33 [Trockensteinmauer]), sondern tangiere das 
Grundstück KTN 002.________ bzw. den geplanten Bachübergang nicht 
(Erw. 10.2). 

1.2 Die Beschwerdegegnerin Ziff. 6 ist u.a. alleinige Baugesuchstellerin für die 
Bestockung des G.________bachufers auf dem Grundstück KTN 001.________, 
Bewilligungsempfängerin des GRB Nr. B.2.2.2 2016-0314 vom 27. April 2016 
und als solche Beschwerdegegnerin in den vorinstanzlichen Verfahren 
VB 124/2016 und VB 131/2016 (RRB Nr. 978/2017 vom 19.12.2017).

In der Beschwerde vom 12. Januar 2018 wurde die Beschwerdegegnerin Ziff. 6 
nicht als Beschwerdegegnerin aufgeführt und auch in der Verfügung des Verwal-
tungsgerichts vom 15. Januar 2018 (versehentlich) nicht als solche erwähnt. Dies 

13

bemängelte der Rechtsvertreter der Beschwerdegegner in der Vernehmlassung 
vom 26. April 2018 zu Recht, wobei er zugleich erklärte, auch für die Beschwer-
degegnerin Ziff. 6 zur Beschwerde Stellung zu nehmen. Die Beschwerdegegne-
rin Ziff. 6 hat somit keinen Rechtsnachteil erlitten. 

1.3 Die Beschwerdeführer rügen insbesondere die Verletzung des Willkürver-
bots und eine Missachtung von Art. 6 (Recht auf ein faires Verfahren) und Art. 8 
(Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) der Konvention zum Schutze 
der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) vom 4. November 
1950 sowie die Verletzung der Pflicht zur Koordination in einem Bauverfahren in 
materieller und formeller Hinsicht (Beschwerde S. 2 Ziff. 3 f., S. 3 f. Ziff. 8 f., S. 4 
Ziff. 2). Die angefochtenen Beschlüsse seien wegen formeller Rechtsverweige-
rung aufzuheben. Festgehalten wird auch an der Rüge der Verletzung des Ge-
wässerraumes durch die Brücke (Beschwerde S. 9 Ziff. I) wie auch an der Fest-
legung des Gewässerraumes als solchem (Beschwerde S. 10 Ziff. II). Die Bau-
eingabepläne seien ungenau und teilweise fehlerhaft (Beschwerde S. 10 Ziff. III 
[betr. RRB Nr. 978/2017]).

Betreffend den RRB Nr. 976/2017 bringen die Beschwerdeführer unter anderem 
überdies vor, die Erschliessungsfrage sei ungeklärt; eine "rechtmässige (ablö-
sende) Erschliessung für KTN 013.________" liege nicht vor (vgl. auch betr. RRB 
Nr. 977/2017, Beschwerde S: 10 Ziff. II). Die Brückenkote von 648.50 m.ü.M. sei 
zu "konfrontieren". Die Schutzziele des BLN-Gebietes Nr. 1'606 würden willkür-
lich nicht behandelt. Die Vorgaben des Ingenieurbüros N.________ würden will-
kürlich nicht beachtet. Das Baugesuch entspreche nicht den Vorgaben des 
kommunalen Baureglements (BauR) vom 26. September 1997 und des Pla-
nungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987. Die Schut-
zobjekte würden nicht beachtet (vgl. auch betr. RRB Nr. 978/2017, Beschwerde 
S. 11, betr. die Niederhecke [Schutzobjekt Nr. 006.________]). Betreffend den 
RRB Nr. 978/2017 wird zudem geltend gemacht, mit der Beeinträchtigung der 
Hecke werde auch der ökologische Schutz für die Bienenzucht missachtet und 
unverhältnismässig eingeschränkt bis verunmöglicht. Der Hochwassersicherheit 
werde überhaupt keine nachvollziehbare Beachtung geschenkt (Beschwerde 
S: 11 Ziff. III). 

Zusammenfassend rügen die Beschwerdeführer auch, dass ihr Recht auf Privat-
eigentum mit willkürlichen und widersprüchlichen Aussagen und Beschlüssen 
nicht mehr gewahrt werde.

1.4.1  Die Beschwerdeführer reklamieren, dass die angefochtenen Beschwerde-
entscheide RRB Nr. 976/2017, RRB Nr. 977/2017 und RRB Nr. 978/2017 vom 

14

19. Dezember 2017 (am 22.12. 2017) nur an Ab.________ und an B.________ 
versandt worden sind, nicht jedoch an die übrigen Mitglieder der Erbengemein-
schaft I.________ (vgl. Beschwerde vom 12.1.2018 S: 2 f. Ziff. 6). 

Das Sicherheitsdepartement anerkennt diesen Sachverhalt in seiner Vernehm-
lassung vom 19. Januar 2018 und ergänzt, dass am 17. Januar 2018 die Eröff-
nung dieser Beschlüsse an die übrigen Mitglieder der Erbengemeinschaft 
(Aa.________, O.________ und P.________) nachgeholt wurde (vgl. der Ver-
nehmlassung beigelegtes Aufgabeverzeichnis für LSI Briefe).

1.4.2  Nach der Rechtsprechung ist nicht jede mangelhafte Eröffnung schlechthin 
nichtig. Ausschlaggebend ist vielmehr der Grundsatz, dass den Parteien aus man-
gelhafter Eröffnung keine Nachteile erwachsen dürfen (BGE 117 Ib 270 Erw. 1c 
und d; Urteile des BGer 1C_150/2012 vom 6.3.2013 Erw. 2.3 = ZBl 115/12014 S. 
324 = URP 2013 S. 138; 1C_128/2013 vom 17.6.2014 Erw. 9; 8C_814/2016 vom 
3.4.2017 Erw. 4.3). Diesem Grundsatz ist nach Lehre und Rechtsprechung dann 
Genüge getan, wenn eine objektiv mangelhafte Eröffnung trotz ihres Mangels ih-
ren Zweck erreicht hat (vgl. Urteil des BGer 1A.253/2005 vom 17.2.2016 Erw. 2.2 
mit Hinweisen; Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum 
Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich 1999, N 3 zu § 48 VRG; 
Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 
2. Aufl. Zürich 1998, Rz. 364 f.). 

Aus Gründen der Rechtssicherheit und nach dem Grundsatz von Treu und Glau-
ben, der Behörden wie Privaten gleichermassen rechtsmissbräuchliches Verhal-
ten verbietet (Art. 5 Abs. 3 BV), darf der Dritte aber den Beginn des Fristenlaufs 
indes nicht beliebig hinauszögern, sobald er auf irgendeine Weise Kenntnis von 
der ihn berührenden Entscheidung erhalten hat. Er hat sich vielmehr danach zu 
erkundigen, wenn Anzeichen dafür vorliegen, und rechtzeitig zu reagieren (BGE 
134 V 306 Erw. 4.2; Urteil des BGer 1C_256/2017 vom 11.1.2018 Erw. 2.1). 

1.4.3  Der Beschwerdeführer (Aa.________) hat durch die objektiv mangelhafte 
Eröffnung der Beschlüsse an ihn keine Nachteile erlitten. Unabhängig vom ihm 
gegenüber erst am 17. Januar 2018 eröffneten Beschluss hat er aufgrund seiner 
Kenntnis desselben aufgrund der Zustellung an Ab.________ und B.________ 
noch innert der Rechtsmittelfrist seit der Zustellung vom 22. Dezember 2017 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Die weiteren Mitglieder der Erbenge-
meinschaft haben innert der für sie erst mit der Zustellung der am 17. Januar 
2018 versandten Beschwerdeentscheide keine Beschwerde erhoben. 

1.5.1 Nach konstanter Praxis wird der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsge-
richts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegenstand abgegrenzt. Es 

15

kann grundsätzlich nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein, was 
auch Gegenstand der zugrunde liegenden Verfügung war bzw. nach richtiger 
Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die erste In-
stanz bzw. die Vorinstanz zu Recht nicht entschieden hat, fallen nicht in den 
Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt 
vieler VGE III 2016 5 vom 26.10.2016 Erw. 2.1 mit Hinweisen; vgl. auch M. Bert-
schi, in: A. Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des 
Kantons Zürich, 3. Aufl. Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; 
Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des 
Bundes, 3. Aufl. Zürich 2013, Rz. 685 ff.; EGV-SZ 1979, S. 122). 

1.5.2  Soweit die Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren unter anderem 

- eine eklatante Gehörsverletzung seitens der Gemeinde reklamieren, welche 
der Abnahme von Beweisen über entscheidrelevante Tatsachen bezüglich 
des Bundesgerichtsurteils 1C_569/2016, 1C_571/2016 und 1C_575/2016 
vom 21. Juni 2017 nicht nachgekommen sei (Beschwerde S. 3 Ziff. 7),

- soweit sich ihre Vorbringen gegen den Gemeindepräsidenten und den Präsi-
denten der Wegrodelkommission (Beschwerde S. 3 Ziff. 8) richten, 

- soweit sie ein Strafverfahren (Beschwerde S. 5 oben Ziff. 2; S. 8 Ziff. 8) und 
baurechtliche Angelegenheiten im Bereich der DA.________strasse (Be-
schwerde S. 5 oben) ansprechen,

- soweit sie das erwähnte Bundesgerichtsverfahren thematisieren (Beschwer-
de S. 3 Ziff. 8; S. 5 ff. Ziff. 3 und Ziff. 5 f.) und

- soweit sie auch geltend machen, ihre Vorbringen betreffend Wegrodel(pläne) 
und Grundlagenpläne (Beschwerde S. 6 Ziff. 3, S. 7 Ziff. 6, S. 8 f.) seien nicht 
geprüft worden,

ist auf diese Rügen nicht einzutreten, da sie zu Recht nicht Gegenstand der an-
gefochtenen Beschlüsse waren und anderweitige Verfahren und/oder Streitfra-
gen betreffen. 

1.5.3  Dasselbe gilt hinsichtlich den von den Beschwerdeführern bestrittenen  
genügenden Zugang zum Q.________haus auf KTN 013.________ (Beschwer-
de S. 4 Ziff. 1) und ihrer hierbei vorgebrachten Rüge, dem Urteil des BGer 
1C_569/2016, 1C_571/2016 und 1C_575/2016 vom 21. Juni 2017 werde in Sa-
chen Zugang zum Q.________haus nicht nachgelebt (Beschwerde S. 6 Ziff. 3 
und S. 9). Die rechtsgenügliche Erschliessung zum Q.________haus war nicht 
Gegenstand der angefochtenen Beschlüsse und musste es auch nicht sein. Im 
erwähnten Urteil des BGer vom 21. Juni 2017 (Erw. 6.3) wurde zudem nur fest-

16

gehalten, der Parzelle KTN 013.________ stehe zu Lasten von 
KTN 011.________ kein Wegrecht zu, doch seien alle Vorinstanzen sachverhalt-
lich davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführer ihr Q.________haus über 
den öffentlichen Fussweg Nr. 012.________ erreichen könnten, was vor dem 
Bundesgericht von keiner Seite bestritten worden sei. Es ist daher nicht nachvoll-
ziehbar, inwiefern in dieser Hinsicht dem Bundesgerichtsurteil nachzuleben wäre.

Das Bundesgericht machte die Abrufung des östlichen Teils des Winterwegs 
010.________ im besagten Urteil vom 21. Juni 2017 (Erw. 7.2 f.) nicht von der 
Erfüllung von Auflagen und/oder Bedingungen abhängig. In diesem Sinne war 
auch der Vorschlag "Dienstbarkeitsvertrag und Vereinbarung" vom 5. September 
2014 (vgl. Bf-act. 8; Beschwerde S. 5 Ziff. 3), der nicht in einer vertraglichen Ab-
rede hinsichtlich Einräumung von Fuss- und Fahrwegrechte zugunsten der Par-
zelle KTN 013.________ und zulasten der Grundstücke KTN 002.________, 
KTN 014.________ und KTN 011.________ mündete (aus welchen Gründen 
auch immer), zu Recht nicht Gegenstand der vorliegend angefochtenen Be-
schwerdeentscheide. Dass die Beschwerdeführer den damaligen Vorschlag vom 
5. September 2014 nach der vom Bundesgericht geschützten Abrufung des Win-
terwegs 010.________ nunmehr umgesetzt haben möchten, ist für vorliegendes 
Verfahren ohne Belang. 

2.1 Die Beschwerdegegner stellen vernehmlassend am 26. April 2018 und der 
Gemeinderat duplizierend an der öffentlichen Verhandlung vom 30. Mai 2018 die 
Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer in Frage.

2.2.1  Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. die Rechts-
mittelbefugnis (vgl. § 27 Abs. 1 lit. d des Gesetzes über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Zur Einreichung eines Rechtsmittels 
ist gemäss § 37 Abs. 1 VRP berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren 
teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch den 
angefochtenen Entscheid oder die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des 
Entscheides oder der Verfügung hat. Ist eine der in § 27 Abs. 1 VRP aufgeführ-
ten Voraussetzungen nicht gegeben, trifft die Behörde eine Nichteintretensverfü-
gung oder einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

Gefordert wird ein rein prozessuales Rechtsschutzinteresse. Dieses besteht im 
praktischen Nutzen, den die Einsprache bzw. Beschwerde den davon Gebrauch 
machenden Personen eintragen würde, oder anders gesagt, in der Abwendung 
eines wirtschaftlichen, ideellen, materiellen oder anders gearteten Nachteils, den 

17

das Bauvorhaben bzw. die angefochtene Verfügung für jene zur Folge hätte (vgl. 
BGE 131 II 587, Erw. 2.1). 

2.2.2  Nachbarbeschwerden gegen Baubewilligungen zählen zu den typischen 
Tatbeständen von Drittbeschwerden, auf welche grundsätzlich einzutreten ist 
(BGE 112 Ib 170 Erw. 5b; BGE 112 Ib 409, Erw. 2d; BVR 2006, S. 263 f.). Be-
nachbart ist jedes Grundstück, das mit der Bauparzelle derart in einer räumlichen 
Beziehung steht, dass eine Beeinträchtigung durch das Bauvorhaben oder die 
damit verbundene Nutzung möglich ist. Diese Möglichkeit einer Beeinträchtigung 
genügt, um die Einsprache- bzw. Beschwerdebefugnis zu begründen. Ob tat-
sächlich eine Beeinträchtigung besteht, ist dann im Sachentscheid zu beurteilen 
(VGE 562+574+575/87 vom 7.9.1987 Erw. 6c mit Hinweis auf Zimmerlin, Bauge-
setz des Kantons Aargau, 2. Aufl., S. 42 u. 48). Es bedarf keiner Legitimation 
zum Argument (I. Schwander, Zur Beschwerdebefugnis in den Verwaltungsver-
fahren und Verwaltungsgerichtsverfahren, in ZBl 79, 477 f.; VGE III 2008 144 
vom 20.11.2008 Erw. 2.3.2; J. Hensler, a.a.O., S. 40). 

Die Legitimation ergibt sich demgemäss nicht schon allein aus der blossen räum-
lichen Nähe, sondern erst aus einer daraus herrührenden besonderen Betroffen-
heit (Urteil des BGer 1P.164/2004 vom 17.6.2004 Erw. 2.5 mit Hinweisen). Eine 
hinreichend enge nachbarliche Beziehung bzw. beachtenswerte nahe Beziehung 
wird grundsätzlich bejaht, sofern das Grundstück des Beschwerdeführers unmit-
telbar an das Baugrundstück angrenzt oder sich in dessen unmittelbarer Nähe 
befindet. In der Praxis wird jedoch darauf verzichtet, auf bestimmte Werte ab-
zustellen (Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, Art. 33 N 37 ff., mit Beispie-
len aus der Rechtsprechung). Im Urteil 1A.118/2006 und 1P.330/2006 vom 
10.11.2006 Erw. 2.4 hat das Bundesgericht erwogen, der vom Gesetzgeber ge-
wollte Schutz würde faktisch aufgehoben, wenn Eigentümern von nicht (oder nur 
sehr beschränkt) nutzbaren Liegenschaften die Einsprachebefugnis abgespro-
chen würde. Die Bewilligungsbehörde könnte dann - wie im betreffenden Fall ge-
schehen - das Bauen bis an die Grenze ohne Zustimmung des betroffenen Nach-
barn bewilligen, ohne dass sich dieser dagegen zur Wehr setzen könnte (vgl. 
VGE III 2008 144 vom 20.11.2008 Erw. 2.3.2).

Ein schutzwürdiges Interesse ist mithin anzunehmen, wenn der Ausgang des 
Verfahrens die Interessensphäre des Nachbarn zu beeinflussen vermag (BEZ 
2004 N 69 Erw. 2). Es ist vorauszusetzen, dass die Auswirkungen auf seine 
Liegenschaft nach Art und Intensität so beschaffen sind, dass sie auch bei 
objektiver Betrachtungsweise als Nachteil empfunden werden müssen, 
wohingegen eine besondere (subjektive) Empfindlichkeit der Betroffenen keinen 
Rechtsschutz verdient (vgl. VGE III 2014 121 vom 28.8.2014 Erw. 3.3; 

18

Haller/Karlen, Rechtsschutz im Raumplanungs- und Baurecht, 2. Aufl., N 986 mit 
Hinweis auf RB 1980 Nr. 7, RB 1985 Nr. 8, RB 1995 Nr. 9; EGV-SZ 2009 B. 1.1). 

2.3.1  Das Grundstück KTN 015.________ der Beschwerdeführer Ziffer 1 
befindet sich rund 180 m von den geplanten Bauvorhaben auf KTN 
002.________ und KTN 001.________ (Gegenstand von RRB Nr. 976/2017 und 
978/2017) und ca. 240 m von der geplanten Brücke im südöstlichen Bereich auf 
KTN 001.________ (Gegenstand von RRB Nr. 977/2017) entfernt. Dazwischen 
liegen die R.________strasse sowie mehrere Häuserreihen. Das Grundstück 
KTN 016.________ im Eigentum der Erbengemeinschaft I.________ sowie der 
Beschwerdeführerin Ziffer 2 befindet sich noch etwas weiter von den geplanten 
Bauvorhaben auf KTN 002.________ und KTN 001.________ entfernt.

Bei dieser erheblichen räumlichen Entfernung der Grundstücke KTN 
015.________ und KTN 016.________ zu den geplanten Bauvorhaben auf KTN 
002.________ und KTN 001.________, ohne direkte Sichtverbindung und ohne 
erkennbare Beeinträchtigung durch das Bauvorhaben oder die damit verbundene 
Nutzung, ist eine besondere Berührtheit der Beschwerdeführer Ziff. 1 aufgrund 
des Eigentums an KTN 015.________ nicht auszumachen.

2.3.2  Auf dem lediglich ca. 27 m2 grossen Grundstück KTN 013.________ im 
Eigentum der Erbengemeinschaft I.________ sowie der Beschwerdeführerin Ziff. 
2 befindet sich ein Q.________haus. Das Grundstück KTN 013.________ wird 
allseitig von der Parzelle 011.________ umschlossen. Das Q.________haus auf 
KTN 013.________ befindet sich in direktem Sichtkontakt, ca. 12 m von der 
geplanten Brücke "H.________" auf dem Grundstück KTN 002.________ 
entfernt, sowie in ähnlich geringer Distanz zu der geplanten 
Erschliessungsstrasse auf der anderen Seite des G.________bachs auf dem 
Grundstück KTN 001.________ (beide Gegenstand von RRB Nr. 976/2017). Zur 
geplanten Bachuferbestockung, welche auf einer Länge von fast 50 m und einer 
Breite von 3 m über das Grundstück KTN 001.________ entlang der Grenze zu 
den Parzellen KTN 008.________ und KTN 011.________ bis zur geplanten 
Brücke H.________ auf KTN 002.________ verläuft (Gegenstand von RRB 
Nr. 978/2017), beträgt die Distanz vom Q.________haus auf KTN 013.________ 
weniger als 10 m. Damit ist die unmittelbare räumliche Nähe zwischen der 
Parzelle KTN 013.________ zu den Bauvorhaben auf KTN 002.________ und 
KTN 001.________, welche Gegenstand von RRB Nr. 976/2017 und 978/2017 
offensichtlich gegeben. Hinsichtlich der besonderen Betroffenheit verweisen die 
Beschwerdeführer insbesondere auf die Auswirkungen des Bauvorhabens auf 
die Bienenzucht (Einschränkung des Bienenflugs). Zusammenfassend ist die 
Beschwerdebefugnis der Beschwerdeführer (zumindest der Beschwerdeführerin 

19

Ziff. 2) zur Anfechtung der beiden RRB Nr. 976/2017 und 978/2017 zu bejahen, 
auch wenn es sich bei der Parzelle KTN 013.________ um eine nur beschränkt 
nutzbare Liegenschaft handelt (vgl. Erw. 2.2.2 hiervor). Mithin ist diesbezüglich 
auf die Beschwerde einzutreten (vgl. auch angefocht. RRB Nr. 976/2017 Erw. 
2.2). 

2.3.3  Die im südöstlichen Bereich auf KTN 001.________ geplante Brücke ab 
der G.________strasse über den G.________bach, mit welcher dereinst ein 
Doppeleinfamilienhaus erschlossen werden soll (Gegenstand von RRB 
Nr. 977/2017) befindet sich, ohne direkte Sichtverbindung ca. 135 – 140 m von 
der Parzelle KTN 013.________ entfernt. Diese erhebliche räumliche Distanz, 
ohne direkte Sichtverbindung spricht klar gegen die Möglichkeit einer Beeinträch-
tigung durch die geplante Brücke oder die damit verbundene Nutzung und damit 
gegen eine besondere Berührtheit der Beschwerdeführer. 

Aus dem Umstand, dass die Erbengemeinschaft I.________ auf der Parzelle 
KTN 017.________ (im Eigentum der S.________), welche südlich von KTN 
001.________ situiert ist, ein Wasserreservoir besitzen (vgl. Bf-act. 15), wird 
nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführer durch die Raumbeziehung 
zwischen der geplanten Brücke und dem fraglichen Wasserreservoir (ca. 60 m 
Distanz) in besonderer Art, d.h. mehr als die Allgemeinheit, durch das Bauprojekt 
beeinträchtigt werden könnten. Die Möglichkeit einer Beeinträchtigung durch die 
geplante Brücke oder die damit verbundene Nutzung ist diesbezüglich nicht zu 
erkennen und wird von den Beschwerdeführern auch nicht (substantiiert) darge-
tan.

Soweit die Beschwerdeführer ihre Beschwerdelegitimation ohne weitere 
Begründung aus "den Wegrodelrechten" ableiten (Beschwerde vom 12.1.2018 
S. 10 Ziff. II), wird daraus nicht ansatzweise erkennbar, inwiefern sie aufgrund 
(der Benützung) im Allgemeingebrauch stehender Wege stärker als jedermann 
durch die geplante, rund 135 m von der Parzelle KTN 013.________ entfernte 
Brücke über den G.________bach betroffen sein sollten. Dasselbe gilt für den 
Umstand, dass sie die G.________strasse befahren, um zum Wasserreservoir 
auf KTN 017.________ oder zu den Quellen auf der Parzelle KTN 252 (im Eigen-
tum einer Drittperson) zu gelangen. Aus der Benützung öffentlicher Strassen 
und/oder öffentlicher Wege mit privater Unterhaltspflicht, welche in der Nähe des 
Brückenbauvorhabens verlaufen, resultiert per se weder eine besondere (stärker 
als jedermann) Beziehungsnähe noch ein schutzwürdiges Interesse.

Bei dieser Sachlage kann die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführer  
bezüglich des RRB Nr. 977/2017 nicht bejaht werden, da keine besondere 
Betroffenheit gegeben ist. Indessen wäre die Beschwerde gegen den RRB 

20

Nr. 977/2017 abzuweisen (vgl. Erw. 6.3.4 und 9.1 ff. hiernach), wenn die Be-
schwerdelegitimation gegeben wäre. 

3.1 Die Beschwerdeführer reklamieren, die materielle und formelle Koordina-
tion (gemäss PBG) werde nicht eingehalten (vgl. Beschwerde vom 12.1.2018 
S. 3 Ziff. 8; S. 4 Ziff. 2; Plädoyernotizen vom 30.5.2018 S. 2 oben). 

3.2 Nach Art. 25a RPG ist für ausreichende Koordination zu sorgen, falls die 
Errichtung oder die Änderung einer Baute oder Anlage Verfügungen mehrerer 
Behörden verlangt. Die Verfügungen dürfen keine Widersprüche enthalten 
(Art. 25a Abs. 3 RPG). Die für die Koordination verantwortliche Behörde sorgt 
nebst der inhaltlichen Abstimmung möglichst für eine gemeinsame oder 
gleichzeitige Eröffnung der Verfügungen (Art. 25a Abs. 2 lit. d RPG). Gemäss 
Art. 33 Abs. 4 RPG sind für die Anfechtung von Verfügungen kantonaler 
Behörden, auf die Art. 25a Abs. 1 RPG Anwendung findet, einheitliche 
Rechtsmittelinstanzen vorzusehen. Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung muss die Rechtsanwendung materiell koordiniert, d.h. inhaltlich 
abgestimmt werden, wenn für die Verwirklichung eines Projekts verschiedene 
materiell-rechtliche Vorschriften anzuwenden sind und zwischen diesen 
Vorschriften ein derart enger Sachzusammenhang besteht, dass sie nicht 
getrennt und unabhängig voneinander angewendet werden dürfen. Sodann ist zu 
gewährleisten, dass die verschiedenen koordinationspflichtigen Entscheide in 
einem einheitlichen Rechtsmittelverfahren angefochten werden können. Nebst 
der inhaltlichen Abstimmung verfolgt das Koordinationsgebot den Zweck, eine 
Staffelung der Verfahren und damit die Wiederholung von Einsprache- und 
Rechtsmittelverfahren zu inhaltlich gleichen oder gleichartigen Streitpunkten zu 
vermeiden. Der Instanzenzug soll nicht mehr-mals durchlaufen werden müssen. 
Gleichzeitig ist erforderlich, dass die Parteirechte der Einsprache- und 
Rechtsmittelbefugten und sonstigen Verfahrensbeteiligten nicht beschränkt 
werden. Greift die Koordinationspflicht nach Art. 25a RPG, so gilt aufgrund des 
Koordinationsgebots insbesondere die Pflicht zur gemeinsamen bzw. zumindest 
gleichzeitigen Eröffnung mehrere Verfügungen (vgl. Art. 25a Abs. 2 lit. d RPG) 
(vgl. Urteil des BGer 1C_236/2013 vom 4.2.2014 Erw. 3.1 ff. mit zahlreichen 
Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung).

Kantonal wird die Verfahrenskoordination insbesondere in den §§ 77 Abs. 3, 81 
und 83 PBG sowie in den §§ 2 f., § 38 und §§ 40 ff. der Vollzugsverordnung zum 
Planungs- und Baugesetz (PBV; SRSZ 400.111) vom 2. Dezember 1997 geregelt.

3.3 Der Gemeinderat hat die Baugesuche auf KTN 001.________ und 
002.________, Abbruch Stall, Neubau 6 MFH inkl. Strasse und Brücke (GRB 

21

B.2.2.2 2016-0313; vgl. Ingress lit. A hiervor), Neubau Brücke über den 
G.________bach (GRB B2.2.2 2016-0315; vgl. Ingress lit. B hiervor), Bestockung 
G.________bachufer (GRB B2.2.2 2016-0314; vgl. Ingress lit. C hiervor) sowie 
das (hier nicht interessierende) Baugesuch auf KTN 018.________, Verlegung 
landwirtschaftlicher Fahrweg mit Stütz- und Schutzmauer (GRB B2.2.2 2016-
0312) im Sinne von § 77 Abs. 3 PBG an das ARE als kantonale Fachstelle für 
Raumplanung (Art. 31 RPG) und Koordinationsstelle (Art. 25a RPG Abs. 2 lit. a; 
§ 3 Abs. 1 Satz PBV) weitergeleitet.

Das ARE resp. die ihm unterstellte, für die Abwicklung der Planungs- und 
Baubewilligungsverfahren zuständige Baugesuchszentrale (§§ 3 Abs. 1 Satz 2 
und 41 PBV) sorgte für die koordinierte Behandlung und Zustellung der einzelnen 
Baugesuche durch die kantonalen Fachinstanzen (vgl. dazu Gesamtentscheid 
B2014-0902 Sachverhalt Ziff. 4 S. 5 f.) sowie - soweit erforderlich - des Bezirks 
Schwyz (vgl. dazu Gesamtentscheid B2014-0902 Sachverhalt Ziff. 4 S. 5 f.; § 4 
Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Wasserrechtsgesetz [VVzWRG; SRSZ 
451.111] vom 13.9.1976; Ingress lit. A.1, B.1 und C.1 hiervor) - und erteilte die 
aufeinander abgestimmten, kantonalen Baubewilligungen (Gesamtentscheide) 
für die einzelnen Baugesuche, welche sie zeitnah der Gemeinde zur Eröffnung 
an die Parteien zustellte (vgl. §§ 77 Abs. 3, 81 Abs. 1 und 83 PBG; §§ 2 und 43 
PBV). Der Gemeinderat hat sämtliche Beschlüsse über die einzelnen 
Baugesuche und die dagegen eingereichten Einsprachen gleichzeitig und 
inhaltlich koordiniert am 27. April 2016 erlassen und den Parteien zusammen mit 
den kantonalen Gesamtentscheiden sowie den Bezirksratsentscheiden eröffnet 
(§ 81 Abs. 2 PBG). Gegen diese war die Beschwerde an den Regierungsrat 
möglich (§§ 44 ff. VRP), wovon die Beschwerdeführer denn auch Gebrauch 
machten. 

3.4 Der Regierungsrat hat die Verwaltungsbeschwerden der Beschwerdeführer 
(zusammen mit ihren Mitbeschwerdeführern) vom 1./2. Juni 2016 gegen:

- den Abbruch Stall, Neubau 6 MFH inkl. Strasse und Brücke  (GRB B.2.2.2 
2016-0313, inkl. BRB Nr. 21/2016 u. kantonalen Gesamtentscheid B2014-0902) 
(= Verfahren VB 123/2016)

- den Neubau Brücke über den G.________bach  (GRB B2.2.2 2016-0315, inkl. 
BRB Nr. 7/2016 u. kantonalen Gesamtentscheid B2015-0237) 
(= Verfahren VB 128/2016)

- die Bestockung des G.________bachufers  (GRB B2.2.2 2016-0314, inkl. BRB 
Nr. 6/2016 u. kantonalen Gesamtentscheid B2014-1009) 
(= Verfahren VB 124/2016)

mit Verwaltungsbeschwerden von Dritten vereinigt, soweit sich diese jeweils 
gegen dieselben Baugesuche richteten. Konkret hat der Regierungsrat folgende 
Verfahrensvereinigungen vorgenommen:

22

- VB 123/2016 mit VB 132/2016  (= RRB Nr. 976/2017)
- VB 128/2016 mit VB 129/2016  (= RRB Nr. 977/2017) 
- VB 124/2016 mit VB 131/2016  (= RRB Nr. 978/2017)

Auf eine Vereinigung sämtlicher Beschwerdeverfahren hat der Regierungsrat zu 
Recht aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet. Er hat jedoch sämtliche 
Beschwerdeentscheide am selben Datum und aufeinander abgestimmt am 19. 
Dezember 2017 erlassen und sich zur Koordination der verschiedenen Verfahren 
geäussert (vgl. angefochtene RRB Nr. 976/2017 Erw. 1.2 und 7.2; RRB Nr. 
977/2017 Erw. 1.2; RRB Nr. 978/2017 Erw. 1.2 und 4). 

3.5 Unbestrittenerweise besteht zwischen den einzelnen Baugesuchen auf 
KTN 001.________ und 002.________ ein Sachzusammenhang, weswegen die 
einzelnen Verfahren richtigerweise koordiniert wurden. Das Koordinationsgebot 
nach Art. 25a RPG verlangt indes nicht einen einzigen (gemeinsamen) 
Beschluss (vgl. Erw. 3.2 hiervor). Angesichts der Anzahl verschiedener Verfahren 
und zu behandelnder Beschwerden (vgl. Erw. 3.3 f. hiervor) erweist sich das 
Vorgehen des Regierungsrates - und der Vorinstanzen -, nicht sämtliche 
(Beschwerde)Verfahren zu vereinigen, als sinnvoll, und es ist nicht zu 
beanstanden. Die Koordination wurde dadurch sichergestellt, dass einerseits die 
einzelnen Baugesuche und dagegen erhobene Einsprachen aufeinander 
abgestimmt behandelt sowie die ergangenen Beschlüsse gleichzeitig eröffnet 
wurden, und andererseits gegen sämtliche (Beschwerde-)Entscheide jeweils 
einheitliche Rechtsmittel bei denselben Rechtsmittelinstanzen erhoben werden 
konnten (vgl. Erw. 3.3 f. hiervor). Der von der Koordinationspflicht verlangten, 
hinreichenden formellen und materiellen Abstimmung (vgl. dazu Marti, in 
Kommentar RPG, Art. 25a Rz. 24) wurde in casu Genüge getan, und die Partei-
rechte der Beschwerdeführer wie auch der übrigen Verfahrensbeteiligten wurden 
nicht beschränkt. 

3.6 Nicht zu folgen ist den Beschwerdeführern, soweit sie der Ansicht zu sein 
scheinen (vgl. Beschwerde vom 12.1.2018 S. 3 Ziff. 8; S. 4 Ziff. 2; Plädoyernoti-
zen vom 30.5.2018 S. 2 oben), die Bauvorhaben auf KTN 002.________ und 
KTN 001.________ hätten überdies mit einer (2.) Auflage des Wegrodels durch 
die Gemeinde, mit einer hängigen Beschwerdesache vor dem Regierungsrat (VB 
64/2018) gegen einen Nichteintretensentscheid des Gemeinderates im 
Zusammenhang mit dem Zugang zum Q.________haus auf KTN 013.________ 
(vgl. dazu Erw. 1.5.3 hiervor), der von ihnen verlangten 'Umsetzung' des Urteil 
des BGer 1C_569/2016, 1C_571/2016 und 1C_575/2016 vom 21. Juni 2017 (vgl. 
dazu Erw. 1.5.2 f. hiervor) sowie 'Erkenntnissen' aus einem Urteil i.S. Grund-

23

buchbereinigung die Parzelle KTN 015.________ betreffend koordiniert werden 
müssen. 

Derartige Verwaltungsakte, Verfahren und/oder Streitfragen etc. waren zu Recht 
weder Gegenstand der Bewilligungsverfahren betreffend die Bauvorhaben auf 
KTN 002.________ und KTN 001.________ noch der vorliegend angefochtenen 
Beschlüsse (vgl. Erw. 1.5.1 ff. hiervor). 

Anzufügen ist, dass die im Verlauf der Baubewilligungsverfahren erfolgten Pro-
jektänderungen jeweils publiziert und aufgelegt wurden (vgl. Ingress lit. A1 und 
B1 hiervor). In den Baumappen des Gemeinderates, ebenso wie in den 
Gesuchsunterlagen des ARE sind die aktuellen, genehmigten Pläne zu den 
einzelnen Bauvorhaben samt Eingangsstempeln vorhanden (vgl. Aktenverzeich-
nis zu VB 123/2016 [nachfolgend: VB 123/2016-act.] II.-01 in Baumappe 2014-
08/10 und III.-02 in Gesuchsunterlagen B5; Aktenverzeichnis zu VB 128/2016 
[nachfolgend: VB 128/2016-act.] VIII-01 in Baumappe 2015-07 und IX.-02 in Ge-
suchsunterlagen B6; Aktenverzeichnis zu VB 124/2016 [nachfolgend: VB 
124/2016-act.] XIV in Baumappe 2014-08/10 und XV-02 in Gesuchsunterlagen 
B6). Es ist mithin klar erkennbar, welches die relevanten Pläne für die aktuellen 
Bauvorhaben auf KTN 002.________ und KTN 001.________ sind. Die Be-
schwerdeführer beklagen zu Unrecht ein "Wirrwarr von Eingaben und Änderun-
gen in einem Bau- und Planungsverfahren" (Plädoyernotizen vom 30.5.2018 S. 2 
oben). 

I. Beschwerde gegen den RRB Nr. 976/2017 vom 19. Dezember 2017 
(und die in diesem Beschluss bestätigten Baubewilligungen: GRB B2.2.2 2016-
0313 vom 27.4.2016 / kant. Gesamtentscheid B2014-0902 vom 24.3.2016 / BRB 
Nr. 21/2016 vom 19.2.2016).

4.1 Die Grundstücke KTN 001.________ (10'733 m2) und KTN 002.________ 
(43 m2) liegen in der Zone W3 der Gemeinde Morschach, im Geltungsbereich 
des Gestaltungsplans C.________ (vgl. GR-act. 3) sowie im BLN-Gebiet 
Nr. 1606. Entlang der westlichen Grundstücksgrenze von KTN 001.________ 
verläuft der G.________bach. Dieser fliesst (von Norden nach Süden) im süd-
westlichen Randbereich von KTN 001.________ offen entlang der 
G.________strasse, bevor er auf KTN 004.________ in eine Eindolung mündet, 
ab welcher er eingedolt über die Parzellen KTN 004.________, 005.________, 
007.________ und teilweise über KTN 008.________ verläuft. Anschliessend 
fliesst der G.________bach wieder offen entlang der westlichen Grundstücks-
grenze von KTN 001.________ und danach über KTN 019.________, wo er in 
westliche Richtung abbiegt und entlang der nördlichen Grundstücksgrenzen von 

24

KTN 020.________, 021.________, 022.________ bis 023.________ verläuft, 
wo er erneut in eine Eindolung mündet.

Der Gestaltungsplan C.________ wurde am 19. Juni 2007 auf Antrag der Be-
schwerdegegner Ziff. 5 vom Gemeinderat erlassen (vgl. Aktenverzeichnis zu 
VB 132/2016 [nachfolgend: VB 132/2016-act.] V.-11 Bel. 26; GR-act. 3 u. 4). 
Gemäss dem Gestaltungsplan C.________ soll das Baugrundstück KTN 
001.________ (mit Ausnahme des in einer zweiten Etappe im südöstlichen Par-
zellenbereich vorgesehenen Doppeleinfamilienhauses) mit einer Erschliessungs-
strasse von der H.________gasse her, durch eine Brücke über den 
G.________bach (ab KTN 002.________) erschlossen werden (vgl. VB 
132/2016-act. V.-11 Bel. 26 Ziff. 1 Abs. 2 und Ziff. 3.3.4).

Der Regierungsrat hat den Gestaltungsplan C.________ mit RRB Nr. 793/2009 
vom 7. Juli 2009 unter Auflagen genehmigt (VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 27). In 
Erw. 2.3 Abs. 3 hat der Regierungsrat festgehalten, der Spielraum für die Pla-
nung der Erschliessungsstrasse sei durch den Anschluss an das Gebiet 
T.________ und durch die einzuhaltende Mindesthöhe bei der Querung des 
G.________bachs eingeschränkt.

4.2 Das Baugesuch 'Abbruch Stall, Neubau 6 MFH Erschliessungsstrasse und 
Brücke, Projektänderung vom 30.11.2015' sieht vor, in Verlängerung der 
bestehenden Erschliessungsstrasse T.________ (H.________gasse) auf KTN 
014.________, ab KTN 002.________ eine auf Mikropfählen fundierte Brücke 
über den G.________bach zum Baugrundstück KTN 001.________ zu erstellen 
(nachfolgend: Brücke H.________) (VB 123/2016-act. III.-02 Gesuchsunterlagen 
B7). Die Brücke weist eine Breite von 4.90 m und eine Spannweite von 4.71 m 
sowie zwei Schleppplatten mit einer Länge von 2.73 m (auf KTN 002.________) 
resp. 2.89 m (auf KTN 001.________) auf. Der Fussweg entlang dem 
G.________bach wird durch Rampen angehoben und über die Brücke (die 
Schleppplatte auf der Unterwasserseite) geführt. Dessen Ausbaubreite beträgt 
0.9 m (vgl. Plan Nr. 2294_1-110B Brücke H.________ vom 30.11.2015 = VB 
123/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B5; Baubeschrieb Brücke H.________, 
Projektänderung vom 30.11.2015 = VB 123/2016-act. III.-02 Gesuchsunterlagen 
B7, angefochtener RRB Nr. 976/2017 Erw. 9.2).

4.3 Art. 38 Abs. 2 lit. b GSchG lässt als Ausnahme u.a. die Überdeckung eines 
Fliessgewässers für Verkehrsübergänge zu, d.h. um die Überquerung des Ge-
wässers durch Verkehrsanlagen zu ermöglichen (vgl. Fritsche in: Hettich/Jan-
sen/Norer [Hrsg.], Kommentar GSchG/WBG 2016, [nachstehend Komm. 
GSchG/WBG] N 15 zu Art. 38 GSchG; BGE 130 II 313 Erw. 3.6 i.f.; Urteil des 

25

BGer 1C_533/2010 vom 20.7.2011 Erw. 4.1.1). Die Bewilligung für die Erstellung 
von standortgebundenen, im öffentlichen Interesse liegenden Anlagen wie Fuss- 
und Wanderwege, Flusskraftwerke oder Brücken (Art. 41c Abs. 1 Satz 1 GSchV) 
ist als ordentliche Bewilligung zu verstehen (vgl. Kehrli, Bauen im Gewässerraum 
und Uferstreifen, URP 2015, S. 863 Fn. 3, S. 685). Art. 41c Abs. 1 GSchV gilt 
unabhängig davon, ob die Kantone den Gewässerraum bereits festgelegt haben 
oder nicht. Die Übergangsbestimmungen legen lediglich die Minimaldimensionen 
des Gewässerraums für den Zeitraum fest, solange noch keine planerische Um-
setzung stattgefunden hat. Sie haben aber keine Auswirkungen auf die 
grundsätzliche Anwendbarkeit der übrigen Regelungen, insb. auch nicht der Be-
stimmung von Art. 41c GSchV (vgl. Caviezel/Giovannini, Rechtsfragen und Spiel-
räume im Gewässerraum, Chur 2017, Rz. 51 S. 24 mit Hinweisen in Fn 87 auf 
BGE 140 II 437 Erw. 2.3 [Rüschlikon II] und 140 II 428 Erw. 2.3 [Dagmersellen]; 
Kehrli, URP 2015, S. 683 f.).

Nach kantonalem Recht kann die zuständige Bewilligungsbehörde gemäss § 73 
Abs. 1 lit. c PBG für Bauten und Anlagen innerhalb der Bauzonen Ausnahmen 
von den im PBG oder in den Bauvorschriften der Gemeinden festgelegten Be-
stimmungen bewilligen, wenn besondere Verhältnisse es rechtfertigen, insbeson-
dere wenn Art, Zweckbestimmung oder Dauer des Gebäudes eine Abweichung 
nahelegen. Ausnahmen von kantonalen Abstandsvorschriften, zu deren Erteilung 
die Bewilligungsbehörde der Gemeinde zuständig ist, bedürfen überdies der vor-
gängigen Zustimmung des zuständigen Amtes (§ 76 Abs. 3 PBG).

4.4 Brücken sind ihrem Zweck entsprechend immer standortgebunden. Auch 
standortgebundene Anlagen sind im Gewässerraum indes nur zugelassen, wenn 
sie im öffentlichen Interesse liegen, was im Umkehrschluss bedeutet, dass ledig-
lich im privaten Interesse liegende Anlagen nicht erstellt werden dürfen, auch 
wenn sie standortgebunden sind (vgl. Fritsche Komm. GSchG/WBG, N 114 und 
N 117 zu Art. 36a GSchG). Im Urteil 1C_569/2016, 1C_571/2016, 1C_575/2016 
vom 21. Juni 2017 hat das Bundesgericht in Erw. 7.1 ausgeführt, die Erschlies-
sung des Gebiets C.________ mittels der im Gestaltungsplan vorgesehenen 
Brücke H.________ stelle auch eine öffentliche Aufgabe dar. Die Gemeinde sei 
nach Art. 19 Abs. 2 RPG zur fristgemässen Erschliessung der Bauzonen ver-
pflichtet; hierfür seien die Flurgenossenschaften T.________ und C.________ 
gegründet, d.h. öffentlich-rechtliche Körperschaften, gebildet worden. Insofern 
bestehe grundsätzlich auch ein öffentliches Interesse an der Realisierung der 
Brücke (so auch Kehrli, URP 2015 S. 689). Damit steht fest, dass es sich bei der 
geplanten Brücke H.________ nicht nur um eine standortgebundene, sondern 
auch um eine im öffentlichen Interesse liegende Anlage handelt. 

26

4.5 Der Bezirksrat hat als zuständige Behörde gemäss § 4 Abs. 1 VVzWRG mit 
BRB Nr. 21/2016 vom 19. Februar 2016 die Ausnahmebewilligung gemäss Art. 
38 Abs. 2 lit. b GSchG erteilt (BR-act. 3). Die kantonalen Fachstellen haben das 
Projekt geprüft, mit dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen zur Erteilung der 
gewässerschutzrechtlichen (Ausnahme-)Bewilligung für die Brücke H.________ 
gegeben sind. Das ARE hat im Gesamtentscheid B2014-0902 vom 24. März 2016 
der Abweichung von den Gewässerabstandsvorschriften (nach § 66 Abs. 2 PBG 
resp. Art. 58 BauR) zugestimmt, soweit diese nicht bereits vom Gestaltungsplan 
erfasst sind und die kantonale Baubewilligung erteilt. Es handle sich um Anlagen, 
die wegen ihrer Zweckbestimmung (Brücken, bauliche Anpassungen bestehen-
der Anlagen) eine Abweichung von den (kantonalen und kommunalen) Gewäs-
serabstandsvorschriften offenkundig nahelegen würden (VB 123/2016 -act. III.-02 
Gesamtentscheid B2 Kap. II. Ziff. 1). Das Amt für Umweltschutz (AFU) und das 
Amt für Wasserbau (AWB) stimmten einer Ausnahmebewilligung für die Brücke 
gemäss Art. 38 Abs. 2 lit. b GSchG (i.V.m. § 41 Abs. 2 des Wasserrechtsgeset-
zes [SRSZ 451.100; WRG] vom 11.9.1973) zu. Mit der geplanten Brücke werde 
das Abflussprofil nicht eingeengt und das notwendige Freibord eingehalten (VB 
123/2016-act. III.-02 Gesamtentscheid/Fachberichte B2 Kap. II. Ziff. 2b und Ziff. 
5 sowie B3). 

4.6 Hinsichtlich der Oberkante der Erschliessungsbrücke H.________ bei der 
Überquerung des G.________bachs an der Grenze KTN 
002.________/001.________ auf der Kote von 648.05 m.ü.M. (vgl. Querprofil Nr. 
102 in den Plänen Nr. 2294_1-102A Situation Erschliessung C.________ sowie 
Nr. 2294_1-105B Erschliessung C.________ vom 30.11.2015; Plan Nr. 2294_1-
110B Brücke H.________ Grundriss 1:50 = VB 123/2016-act. III.-02 in Gesuchs-
unterlagen B5) hat der Gemeinderat in GRB B2.2.2 2016-0313 (Erw. 14.3 lit. 
e/aa S. 22) darauf hingewiesen, dass das Verwaltungsgericht im Entscheid 
VGE 1047/03 + 1048/03 vom 29. Januar 2004 in Erw. 5.3 (i.S. Beschwerde ge-
gen den RRB 1045/2003 = Bf-act. 1.3 im parallelen Verfahren VGE III 2018 13) 
erkannt hatte, dass eine Detailregelung - wonach bei einer Erschliessung des 
Gebietes C.________ über den G.________bach die Oberkante der Brücke eine 
Höhe von mindestens rund 648.50 m.ü.M. betragen müsste - im Verfahren über 
den Erlass eines Gestaltungsplans nicht verlangt werden dürfe.

Die in der Folge vom Gemeinderat am 26. Oktober 2004 / 4. Oktober 2005 erteil-
te Baubewilligung für die Erschliessungsstrasse T.________ habe bei der Gren-
ze KTN 014.________/002.________ in der Mittelachse eine Höhe von 647.40 
m.ü.M. aufgewiesen und bei der Grenze KTN 002.________/001.________ eine 
Höhe von 648.28 m.ü.M. (vgl. Pläne Nr. 8982.2-21 Erschliessung Gestaltungs-

27

plangebiet T.________, Situation Strassenplan sowie Nr. 8982.2-24 Längenpro-
fil, je mit Genehmigungsvermerk vom 4.10.2005 = VB 123/2016-act. V.-07 Bel. 4 
f.). Auf diese in einem Baubewilligungsverfahren festgesetzten Koten könne sich 
die Bauherrschaft berufen. Mit einer Höhe von effektiv 648.05 m.ü.M. sei diese 
mögliche Höhenkote nicht voll ausgeschöpft worden. Sodann seien die dem Brü-
ckenprojekt zugrunde gelegten Höhen so gewählt, dass die hochwassertechni-
schen Durchflusshöhen gewährleistet seien. Eine Absenkung sei aufgrund der 
einschlägigen Freibord-Normen nicht möglich. Zudem hätte eine tiefere Überg-
angsquote zu noch höheren Steigungen als die nun max. vorgesehenen 17% 
(vgl. Art. 9 Abs. 2 SBV) geführt (GRB B2.2.2 2016-0313 Erw. 14.3 lit. e/aa S. 21). 
Der Standort der Brücke ergebe sich aus den Gestaltungsplänen T.________ 
und C.________ (vgl. GR-act. 1 bis 3) sowie der (vorerwähnten) Baubewilligung 
für die Erschliessungsstrasse T.________ vom 4. Oktober 2005. Die Brücken-
höhe sei nicht massiv, sondern folge dem heute am Ende der H.________gasse 
bestehenden gewachsenen Terrain von 647.40 m.ü.M. (Anfangshöhe), dabei an-
steigend (mit einem Gefälle von 16%) auf 648.05 m.ü.M. bei der Grenze KTN 
002.________/001.________ (= Bachmitte), woraus sich eine Höhe von bis zu 
0.65 m ergebe. Damit könne nicht von einer massiven Höhe gesprochen werden 
(GRB B2.2.2 2016-0313 Erw. 14.3 lit. e/bb i.f. S. 23). 

4.7 Diese Beurteilung des Gemeinderates erweist sich als zutreffend. Der 
Standort und die Anfangshöhe der Brücke H.________ werden durch die Er-
schliessungspläne des Gestaltungsplangebietes T.________ (vgl. VB 123/2016-
act. V.-07 Bel. 4 f.) verbindlich vorgegeben, was im Genehmigungsbeschluss 
betreffend den Gestaltungsplan C.________ RRB Nr. 793/2009 zu Recht nicht in 
Frage gestellt worden ist (vgl. VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 27 Erw. 2.3; vgl. Erw. 
4.1 hiervor). Die Anfangshöhe von 647.40 m.ü.M bei der Mittelachse an der 
Grenze KTN 014.________/002.________ liegt denn auch 1.1 m tiefer, als die im 
RRB 1045/2003 vom 12. August 2003 und im anschliessenden Verwaltungsge-
richtsverfahren (VGE 1047/03 + 1048/03 Erw. 5.3 vom 29.1.2004) diskutierte Ko-
te von 648.50 m.ü.M. bei der Grenze zum Gestaltungsplangebiet T.________ 
(vgl. Erw. 4.6 erster Absatz hiervor).

Die Höhe der Brücke H.________ wird neben der vorgegebenen Anfangshöhe 
am vorgegebenen Standort (von 647.40 m.ü.M. bei der Mittelachse an der Gren-
ze KTN 014.________/002.________) sodann durch die notwendige 
Freibordhöhe definiert (vgl. Erw. 4.5 i.f. und 4.6 zweiter Absatz hiervor). Sie steigt 
bis zur Überquerung des G.________bachs an der Grenze KTN 002.________/ 
001.________ auf eine Kote von 648.05 m.ü.M. (Oberkante Belag) an (vgl. Erw. 
4.6 hiervor). Die Möglichkeiten einer tieferen Übergangskote bei Absenkung des 

28

bestehenden Bachbetts oder einer Teilverlegung des G.________bachs ostwärts 
auf einer Länge von ca. 30 m, wie sie im VGE 1047/03 + 1048/03 vom 29. Janu-
ar 2004 in Erw. 5.3 (mit Hinweis u.a. auf den damals angefochtenen RRB 
1045/2003 Erw. 4.6) noch als mögliche Varianten festgehalten wurden, stehen 
vorliegend sowohl aufgrund der beim Anschluss an das Gebiet T.________ ge-
gebenen Anfangshöhe, als auch vor dem Hintergrund der geänderten gewässer-
schutzrechtlichen Bestimmungen ausser Frage. 

Die Brücke H.________ ist im Siedlungsgebiet der Gemeinde Morschach, am 
östlichen Rand der Überbauung T.________ situiert, am Standort, welcher durch 
die besagten Erschliessungspläne des Gestaltungsplangebietes T.________ 
vorgegeben ist. Ihre Dimensionierung (vgl. Erw. 4.2 hiervor) beschränkt sich auf 
das funktionell Notwendige. Wegen ihrer topografische Lage am Fusse des zum 
C.________ ansteigenden Hanges sowie der westlich davor liegenden 
Überbauung T.________ (vgl. VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 29) ist die 
Einsehbarkeit dieser Brücke stark eingeschränkt. Ein störender oder gar 
unzulässiger Einfluss dieser Brücke mit ihren moderaten Dimensionen auf das 
Orts- und Landschaftsbild ist nicht zu erkennen und wurde von den Vorinstanzen 
zu Recht verneint. Wie der Regierungsrat zutreffend festgehalten hat, greift 
dieser im öffentlichen Interesse liegende Brückenübergang (vgl. dazu Erw. 4.4 
hiervor) nur minimal in das BLN-Gebiet Nr. 1606 (angefochtener RRB Nr. 
976/2017 Erw. 9.2) ein, und vermag auch dessen erhöhten 
Eingliederungsanforderungen zu genügen. 

4.8.1  Hinsichtlich der von den Beschwerdeführern monierten, fehlenden 
Beachtung der Vorinstanzen bezüglich des Eingriffs in das BLN-Gebiet Nr. 1606 
ist anzufügen, dass der Regierungsrat bereits im RRB Nr. 1945 vom 7. Novem-
ber 1995 - im Rahmen von Beschwerden gegen die Ortsplanung Morschach 
(Gebiet C.________/U.________/V.________) - ausgeführt hat, die Eignung des 
Plangebietes C.________/U.________/ V.________ sei anlässlich der ersten, 
unter dem Regime des RPG durchgeführten Nutzungsplanung im Jahre 1985 
und dem Bestehen des BLN-Objekts Nr. 1606 seit 1983, als Bauland bejaht wor-
den. Das Plangebiet liege nicht in einer besonders schönen und wertvollen 
Landschaft innerhalb dieses BLN-Gebietes, sondern sei den Bauzonen zugeord-
net worden. Der östliche Teil dieses Gebiet befinde sich wegen dessen Steilheit 
zwar an einer landschaftlich exponierten Lage. Es sei indessen zu berücksichti-
gen, dass dort eine Gestaltungsplanpflicht bestehe, womit den Anliegen des 
Landschaftsschutzes hinreichend Rechnung getragen werden könne (vgl. Bg-act. 
1 S. 21 f.). Das Verwaltungsgericht sah im VGE 725 + 728/95 vom 30. April 1996 

29

dieses vorinstanzliche Planungsergebnis durch die Einwände der damaligen Be-
schwerdeführer nicht in Frage gestellt (vgl. VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 25 S. 11).

4.8.2  Beim Erlass des Gestaltungsplans C.________ am 19. Juni 2007 hat der 
Gemeinderat aufgrund der Hanglage die Erfüllung von gestalterisch erhöhten An-
forderungen (Art. 22 BauR) verlangt (VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 26 Ziff. 3.1). 
Die Gestaltung gemäss Richtprojekt erachtete er als vertretbar, wobei er sich 
Auflagen im Baubewilligungsverfahren vorbehielt (Ziff. 3.3.6). In Ziff. 4 hielt der 
Gemeinderat u.a. weiter fest, das vorliegende Konzept beinhalte eine verdichtete 
Überbauung an exponierter Lage. Als wesentlicher Vorteil ergebe sich ein ein-
heitliches Konzept, wodurch der unvermeidliche Landschaftseingriff gemildert 
werde bzw. im Vergleich mit Einzelbauten in je eigener Formsprache ein besse-
res Gesamtbild erzielt werden könne. Umso mehr falle die Forderung ins Ge-
wicht, dass zumindest die Mehrfamilienhäuser baulich als Einheit in Erscheinung 
treten müssten. Dem Richtprojekt werde deshalb vergleichsweise erhöhte Be-
deutung zukommen. Es sei in jedem Fall zu gewährleisten, dass der Gestal-
tungsplan effektiv als bauliche Einheit realisiert werde. Die Sicherstellung dieser 
Rahmenbedingung werde mit Art. 13 SBV gewährleistet, der eine für die MFH 
einheitliche Baukörpertypologie verlange. Das Baugrundstück KTN 
001.________ soll (mit Ausnahme des in einer zweiten Etappe im südöstlichen 
Parzellenbereich vorgesehenen Doppeleinfamilienhauses) mit einer Erschlies-
sungsstrasse von der H.________gasse her, durch eine Brücke über den 
G.________bach (ab KTN 002.________) erschlossen werden (vgl. Ziff. 1 Abs. 2 
und Ziff. 3.3.4). 

Zu letzterem Punkt hat der Regierungsrat im Genehmigungsbeschluss RRB 
Nr. 793/2009 festgestellt, dass der Spielraum für die Planung der Erschlies-
sungsstrasse durch den Anschluss an das Gebiet T.________ und durch die ein-
zuhaltende Mindesthöhe bei der Querung des G.________bachs eingeschränkt 
sei (vgl. VB 132/2016-act. V.-11 Bel. 27 Erw. 2.3; vgl. Erw. 4.1 hiervor).

4.8.3  Der Gemeinderat hat sich demnach bereits beim Erlass des Gestaltungs-
plans C.________ einlässlich mit den erhöhten Anforderung an die Einordnung 
gemäss Art. 22 BauR befasst und darin entsprechende Vorgaben statuiert. Zwar 
hat er sich diesbezüglich insbesondere auf die exponierte Hanglage bezogen 
und nicht explizit auf den Umstand, dass sich das Grundstück KTN 
001.________ (wie weite Teile des Gemeindegebietes) im BLN-Gebiet Nr. 1606 
befindet. Dies schadet indes insofern nicht, als gemäss Art. 22 Abs. 1 lit. b BauR 
an die Gestaltung von Bauten und Anlagen an exponierten Hanglagen und in den 
Landschaftsschutzgebieten gemäss BLN dieselben erhöhten Anforderungen gel-

30

ten. Im Übrigen entspricht dieses Vorgehen dem Planungsergebnis im RRB Nr. 
1945 vom 7. November 1995 S. 22 (vgl. Erw. 4.8.1 hiervor). 

4.8.4  Bei der gegebenen Sachlage durfte sich der Gemeinderat im 
Baubewilligungsverfahren bezüglich Einordung/Gestaltung grundsätzlich mit der 
Prüfung begnügen, ob das konkrete Bauprojekt die im Gestaltungsplans 
C.________ formulierten Vorgaben erfülle, ohne dadurch sein ihm bei der 
Einordungsfrage zukommendes Ermessen bereits zu unterschreiten. In diesem 
Sinne hat der Gemeinderat im GRB B.2.2.2 2016-0313 festgestellt, dass die zur 
Bewilligung beantragten Mehrfamilienhäuser (A1/A2, B1-B4) in der Situierung 
und Gestaltung dem Richtprojekt entsprechen, das er beim Gestaltungsplanerlass 
als mit den erhöhten Einordnungsanforderungen vereinbar erachtete. Die verbind-
lichen Baubegrenzungslinien des Gestaltungsplans seien eingehalten und die 
zulässigen internen Gebäudeabstände würden durch das Projekt nicht voll aus-
geschöpft (Erw. 2.1 S. 8). Der Gemeinderat hat sich indessen nicht darauf 
beschränkt, sondern er hat sich im GRB B.2.2.2 2016-0313 (vgl. Ziff. 14.3 lit. 
e/aa und e/bb S. 22 f.; Disp.-Ziff. 6 lit. j) einlässlich mit dem Bauvorhaben auf 
KTN 001.________, dem Eingriff in das BLN-Gebiet Nr. 1606 sowie den 
Vorbringen der Beschwerdeführer auseinandergesetzt (vgl. auch Erw. 4.6 Absatz 
2 hiervor). 

4.8.5  Der Gemeinderat hat damit in angemessener Weise geprüft, ob das 
geplante Bauvorhaben den (erhöhten) Eingliederungsanforderungen resp. den 
entsprechenden Vorgaben im Gestaltungsplan C.________ genüge. Der 
Beurteilung des Regierungsrates, wonach der Gemeinderat den ihm bei dieser 
Frage zukommenden Ermessensspielraum nicht verlassen hat, ist daher 
beizupflichten. Daran ändert auch nichts, dass sich das Baugebiet im BLN-
Gebiet Nr. 1606 befindet. Es ist folglich nicht zu beanstanden, dass sich der 
Regierungsrat gegenüber der Beurteilung der Eingliederungsfrage durch den 
Gemeinderat eine gewisse Zurückhaltung auferlegt hat und nicht in dessen 
Ermessungsspielraum eingegriffen hat (vgl. angefochtener RRB Nr. 976/2017 
Erw. 9.1.2). Anzufügen ist, dass u.a. als ökologische Ersatzmassnahme für den 
Eingriff in den G.________bach durch die geplante Brücke H.________, eine 
Bestockung des G.________bachufers statuiert worden ist (vgl. dazu Erw. 9.3.1 
hiernach). 

5.1.1  Nach Erlass des Gestaltungsplans C.________ am 19. Juni 2007 und der 
Genehmigung durch den Regierungsrat am 7. Juli 2009 (vgl. Erw 4.1 hiervor) tra-
ten per 1. Januar 2012 die Änderungen des GSchG vom 11. Dezember 2009 
(Renaturierung) in Kraft. 

31

In Art. 36a Abs. 1 GSchG werden die Kantone verpflichtet, nach Anhörung der 
betroffenen Kreise den Raumbedarf der oberirdischen Gewässer (Gewässer-
raum) festzulegen, der zur Gewährleistung der natürlichen Funktionen der Ge-
wässer, zum Schutz vor Hochwasser und im Interesse der Gewässernutzung er-
forderlich ist. Sie haben zudem dafür zu sorgen, dass der Gewässerraum bei der 
Richt- und Nutzungsplanung berücksichtigt sowie extensiv gestaltet und bewirt-
schaftet wird (Art. 36a Abs. 3 GSchG). Die Festlegung des Gewässerraums für 
Fliessgewässer und stehende Gewässer sowie die extensive Gestaltung und Be-
wirtschaftung des Gewässerraums werden gestützt auf Art. 36a Abs. 2 GSchG in 
Art. 41a - 41c GSchV sowie in den Übergangsbestimmungen zur Änderung der 
GSchV vom 4. Mai 2011 (ÜbgBest GSchV) näher ausgeführt. Nach Art. 41a 
Abs. 2 GSchV muss die Breite des Gewässerraums für Fliessgewässer mit einer 
Gerinnesohle von weniger als 2 m natürlicher Breite mindestens 11 m betragen. 
Die Kantone legen den Gewässerraum gemäss den Artikeln 41a und 41b bis 
zum 31. Dezember 2018 fest. Solange sie den Gewässerraum nicht festgelegt 
haben, gelten bei Fliessgewässern mit einer Gerinnesohle bis 12 m Breite die 
Vorschriften für Anlagen nach Art. 41c Abs. 1 und 2 entlang von Gewässern auf 
einem beidseitigen Streifen mit einer Breite von je 8 m plus die Breite der beste-
henden Gerinnesohle (Abs. 1 und 2a ÜbgBest GSchV). 

5.1.2  Die Bestimmungen zum Uferstreifen sind ab Datum ihres Inkrafttretens 
(1.6.2011) direkt anwendbar und bedürfen keiner gesetzgeberischen Umsetzung 
durch die Kantone. Sie gehen weniger weit reichenden, generell-abstrakten kan-
tonalen Gewässerabständen vor (vgl. Fritsche Komm. GSchG/WBG N 72 zu 
Art. 36a GSchG, mit Hinweisen u.a. auf das Urteil des BGer 1C_505/2011 vom 
1.2.2012 Erw. 3.1.3 u. 3.3). Art. 36a GSchG und die ausführenden Bestimmun-
gen dienen der Durchsetzung wichtiger öffentlicher Interessen, nämlich insb. der 
Gewährleistung der natürlichen Funktionen der Gewässer, dem Schutz vor 
Hochwasser und der Gewässernutzung. Mit Abs. 2 ÜbgBest GSchV soll sicher-
gestellt werden, dass in diesem Bereich nach Inkrafttreten der geänderten Ver-
ordnung keine neuen Bauten und Anlagen mehr errichtet werden. Diese Zielset-
zung verlangt, dass die neuen Bestimmungen auch in hängigen Rechtsmittel-
verfahren Anwendung finden (Fritsche, Komm. GSchG/WBG, N 73 zu Art. 36a 
GSchG; mit Hinweisen u.a. auf die Urteile des BGer 1C_505/2011 vom 1.2.2012 
Erw. 3.1.3; 1C_821/2013 / 1C_825/2013 vom 30.3.2015 Erw. 5.1; BGE 139 II 
470 Erw. 4.2). 

Abs. 2 ÜbgBest GSchV verdrängt nicht nur generell-abstrakte kantonale Gewäs-
serabstände, sondern auch solche, die etwa in Form von Baulinien, Freihaltezo-
nen, Baubereichen in Kernzonen- oder Sondernutzungsplänen auf Stufe Nut-

32

zungsplanung festgelegt worden sind. Allerdings ist zu beachten, dass mit derar-
tigen nutzungsplanerischen Festlegungen, soweit sie nach umfassender Interes-
senabwägung zustande gekommen sind und den materiellen Kriterien von Art. 
36a GSchG bzw. Art. 41 a und 41b GSchV entsprechen, der Gewässerraum be-
reits ausgeschieden ist, was die Geltung von Abs. 2 ÜbgBest GSchV zum Ufer-
streifen in solchen Fällen ausschliesst (vgl. Fritsche, Komm. GSchG/WBG, N 74 
zu Art. 36a GSchG).

5.1.3  Auch mit der Regelung in Art. 36a GSchG liegt es wie bis anhin an den 
Kantonen, den bundesrechtlichen Auftrag zu vollziehen und die Gewässerräume 
festzulegen. Die Kantone sind generell für den Vollzug der Gewässerschutzge-
setzgebung zuständig, weshalb auch die dafür notwendige Rechtsetzung in ihrer 
Kompetenz liegt. Die Kantone haben alle Bestimmungen zu erlassen, die für die 
Umsetzung des bundesrechtlichen Auftrags notwendig sind. Sie müssen das 
Verfahren bestimmen und die Zuständigkeiten festlegen. Es steht ihnen frei, die 
Gewässerräume selber festzulegen oder diese Aufgabe an die Gemeinden zu 
delegieren (vgl. Kehrli, Gewässerraum festlegen, Worauf die Kantone in Recht 
und Praxis achten müssen, in: VLP-ASPAN Raum & Umwelt 4/2017, S. 10).

5.2.1  Der Regierungsrat hat mit RRB Nr. 1102/2012 vom 27. November 2012 für 
die Gewässerrauminventare innerhalb der Bauzonen das weitere Vorgehen fest-
gelegt, mit der Quintessenz, dass die Gemeinden mit Unterstützung und Beglei-
tung der zuständigen kantonalen Ämter (AWB und AFU) und unter Einbezug und 
Mitwirkung der Bevölkerung (§ 8 PBV) ein behördenverbindliches Gewässerrau-
minventar erlassen können, welches der Genehmigungspflicht durch den Regie-
rungsrat unterliegt und im Rahmen der nächsten Ortsplanungsrevision in der 
Nutzungsplanung umzusetzen ist. Nach Ansicht des Regierungsrates müssen 
die verschärften Übergangsbestimmungen mit der Genehmigung des Inventars 
nicht mehr angewendet werden (vgl. EGV-SZ 2014 B 8.4 Erw. 2.2 S. 97). 

5.2.2  Der Gemeinderat Morschach hat am 3. Juni 2014 das behördenverbindli-
che Gewässerrauminventar innerhalb der Bauzone verabschiedet, wobei für den 
G.________bach aufgrund seiner geringen Breite von einem Gewässerraum von 
11 m Breite (im Sinne von Art. 41a Abs. 2 lit. a GSchV) ausgegangen wurde. Im 
Bereich der Eindolung des G.________bachs auf den Parzellen 008.________ 
bis 004.________ wurde auf die Festlegung des Gewässerraums verzichtet (VB 
132/2016-act. II.-01 Beilage 2; vgl. auch den vom AFU auf der Basis der Erhe-
bungen vom 10.7.2012 erstellten Ökomorphologie-Report vom 22.3.2018 = Bg-
act. 1, wonach die Breite der Gewässersole des G.________bachs unterhalb der 

33

Eindolung auf KTN 008.________ bis zur Abbiegung in westliche Richtung auf 
KTN 019.________ [= Gewässerabschnitte 3 und 4] 0.8 m beträgt). 

Dieses Gewässerrauminventar wurde vom Regierungsrat mit RRB Nr. 718/2014 
vom 1. Juli 2014 erlassen (Bf-act. 8; publ. im Amtsblatt […]).

5.3 In Behandlung einer gegen den RRB Nr. 718/2014 erhobenen Beschwerde 
hat das Verwaltungsgericht in VGE III 2014 152 vom 4. Dezember 2014 (aus-
zugsweise publiziert in EGV-SZ 2014 B 8.4) festgehalten, der Erlass und die 
Genehmigung eines solchen behördenverbindlichen (richtplanerisch) 
kommunalen Gewässerrauminventars entspreche grundsätzlich den Vorgaben 
von Art. 36a GSchG. Solange allerdings keine grundeigentümerverbindliche 
Umsetzung vorliege, was aufgrund von RRB Nr. 1102/2012 vom 27. November 
2012 nicht zweifelhaft sei, könne konsequenterweise bis zur 
grundeigentümerverbindlichen Festlegung die gewässerschutzrechtliche 
Bewilligungsfähigkeit im Baubewilligungsverfahren auf Rüge hin und von Amtes 
wegen uneingeschränkt überprüft werden. Zudem komme dem Regierungsrat 
und mithin dem Kanton weiterhin die Oberaufsicht über den Schutz der 
Gewässer zu (§ 3 Abs. 1 Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz 
[EGzGSchG; SRSZ 712.110] vom 19.4.2000). Ein Richtplan vermöge allgemein 
verbindliches Recht nicht abzuändern (Waldmann/ Hänni, Handkommentar RPG 
2006, Art. 9 N 16). Insofern könne durch das vom Regierungsrat festgelegte 
Vorgehen (noch) keine umfassende Rechtssicherheit geschaffen werden. Ob die 
verschärften Übergangsbestimmungen im konkreten Anwendungsfall nicht mehr 
angewendet werden müssten bzw. welcher Gewässerabstand einzuhalten sei 
und wie es sich mit der verbindlichen Festsetzung des Gewässerraums im Sinne 
von Art. 36a GSchG verhalte, sei - falls eine grundeigentümerverbindliche 
Festlegung fehle - im Baubewilligungsverfahren zu beurteilen, bei welchem auch 
der Kanton involviert und für die Einhaltung des Gewässerschutzrechts letztlich 
verantwortlich sei (§§ 1 ff. EGzGSchG; § 83 PBG; §§ 38 ff. VVzPBG; vgl. EGV-
SZ 2014 B 8.4 Erw. 2.3 S. 98).

5.4 Diese Rechtsprechung schliesst im Ergebnis an das Urteil des Verwaltungs-
gerichts des Kantons Aargau vom 27. September 2012 (WNO.2012.2, publ. in 
URP 2013 S. 145 ff.) an, worin u.a. einerseits festgestellt wurde, dass die 
Kantone die Mindestbreiten nicht abweichend zur Bundesregelung generell-
abstrakt festlegen dürfen (Erw. II.6.3) und andererseits, dass im Baugebiet, 
insbesondere im dicht besiedelten Gebiet, die Möglichkeit bestehe, die 
Gewässerräume nach den bundesrechtlichen Vorgaben und unter Abwägung der 
massgebenden Interessen (Art. 41a Abs. 4 und Art. 41b Abs. 3 GSchV) 

34

anlässlich eines Baubewilligungsverfahrens festzulegen oder die ÜbgBest 
GSchV anzuwenden (Erw. II.7).

Gemäss den Anmerkungen von Hans W. Stutz zu diesem Urteil (in URP 2013 
S. 163) wirft die Festlegung des Gewässerraums in einem 
Baubewilligungsverfahren verschiedene Probleme auf: Zunächst könne eine 
ungeordnete, zufällige Festlegung für einzelne Grundstücke zu einem Flickwerk 
führen. Bei den Planungsarbeiten müsse ein genügend gross gewählter 
Perimeter betrachtet werden; nur so lassen sich die verschiedenen öffentlichen 
und privaten Interessen (namentlich der betroffenen Ober- und Unterlieger) 
sachgerecht berücksichtigen und könnten zweckmässige Gesamtergebnisse 
erzielt werden. Das Baubewilligungsverfahren sei für eine solche umfassende 
Interessenabwägung in der Regel nicht geeignet. Zudem könnten die Betroffenen 
ihre Mitwirkungsrechte nur im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens (Baurekurs 
usw.) nachträglich ausüben. Art. 36a Abs. 1 GSchG verlange jedoch, dass die 
Betroffenen vor der Festlegung des Gewässerraums angehört würden. 

In diesem Sinne hält auch Jeannette Kehrli (Spielräume der Kantone in der Ge-
setzgebung und der Rechtsanwendung, in: URP 2016, S. 744) dafür, dass die 
Anforderungen von Art. 36a Abs. 1 GSchG die Festlegung der Gewässerräume 
im Baubewilligungsverfahren jedenfalls in Kantonen ausschliesse, die im Baube-
willigungsverfahren kein Einspracheverfahren kennen, da sich diesfalls die "An-
hörung" auf das Rechtsmittelverfahren beschränken würde.

5.5 Im Kanton Schwyz kann während der Auflagefrist gegen ein Bauvorhaben 
nach Massgabe des Verwaltungsrechtspflegegesetzes öffentlich-rechtliche 
Einsprache bei der Bewilligungsbehörde erhoben werden, welche diese beurteilt 
(vgl. § 80 Abs. 1, 2 und 4 PBG). Über das Baugesuch und allfällige öffentlich-
rechtliche Einsprachen ist gleichzeitig Beschluss zu fassen (§ 81 Abs. 2 Satz 1 
PBG).

5.6 Die Beurteilung der gewässerschutzrechtlichen Bewilligungsfähigkeit des 
Bauvorhabens im Baubewilligungsverfahren (nach Massgabe des 
behördenverbindlichen Gewässerrauminventars und insbesondere auch unter 
Abwägung der massgebenden Interessen [Art. 41a Abs. 3 ff. GSchV]) erweist 
sich als rechtmässig. 

Konkret verhält es sich auch so, dass es sich beim Verlauf des 
G.________bachs entlang der westlichen Grenze des Gestaltungsplangebietes 
(Grundstücksgrenze von KTN 001.________) um einen genügend grossen, zu-
sammenhängenden Gewässerabschnitt handelt, um die verschiedenen 
öffentlichen und privaten Interessen sachgerecht zu berücksichtigen und 

35

zweckmässige Gesamtergebnisse erzielen zu können (vgl. Plan Nr. 2294_1-
102A Situation Erschliessung C.________ vom 30.11.2015 = VB 123/2016-act. 
III.-02 in Gesuchsunterlagen B5; vgl. auch die Abschnittsklassifizierung in dem 
vom AFU auf der Basis der Erhebungen vom 10.7.2012 erstellten 
Ökomorphologie-Report vom 22.3.2018 [= Bf-act. 5.09 f. und Bg-act. 8 im 
parallelen Verfahren VGE III 2018 13;] Erw. 5.2.2 hiervor).

5.7 Nach der Brücke H.________ (vgl. dazu Erw. 4.2 hiervor) zweigt auf KTN 
001.________ aus der neuen Erschliessungsstrasse C.________ eine Stich-
strasse in Richtung Norden ab, als Zufahrt zu den im Nordwestbereich der Par-
zelle projektierten Häusern A1 und A2. Die neue Erschliessungsstrasse dreht an 
dieser Stelle hangaufwärts in Richtung Süden und nach rund 70 m (unterhalb der 
projektierten Häuser B2 und B3) in einer Haarnadelkurve wieder nach Norden 
und erschliesst derart die östlich (bergwärts) gelegenen Häuser B1 und B2. Die 
südöstlich situierten Häuser B3 und B4 werden ab der Haarnadelkurve durch ei-
ne in südlicher Richtung weiter führende Stichstrasse erschlossen (vgl. Plan 
Nr. 2294_1-102A Situation Erschliessung C.________ vom 30.11.2015 = VB 
132/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B5; vgl. Ingress lit. A1 hiervor).

Die Linienführung der Erschliessungsstrasse wurde im Sinne der Disp.-Ziff. 3 des 
RRB Nr. 793/2009 vom 7. Juli 2009 (vgl. Erw. 4.1 hiervor) gegenüber jener im 
Gestaltungsplan 1 - 500 (Plan Nr. 210-40 vom 20.1.2006, GR-act. 3) optimiert 
und schmaler (ohne Trottoir) geplant. Dadurch hält die gegen Süden auf KTN 
001.________ hangaufwärts drehende Erschliessungsstrasse an der engsten 
Stelle zum G.________bach (gegenüber dem südlichen Bereich von KTN 
011.________, nahe der Grenze zu KTN 008.________) sowohl den kantonalen 
und kommunalen Gewässerabstand von mindestens 5 m gegenüber der Bö-
schungskante des G.________bachs ein (vgl. § 66 PBG; Art. 58 kommunales 
Baureglement [BauR]), als auch die im behördenverbindlichen Gewässerraumin-
ventar vom 3. Juni 2014 festgelegte, minimale Breite des Gewässerraums von 
5.5 m ab der Mittelachse des G.________bachs gemäss Art. 41a Abs. 2 lit. b 
GSchV (vgl. Bestätigung und Detailansicht der W.________ für Raumplanung 
vom 17.2.2015 = VB 123/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B6). Auch wenn 
sich diese Breite aus dem Plan Nr. 2294_1-102A Situation Erschliessung 
C.________ vom 30. November 2015 (VB 123/2016-act. III.-02 in Gesuchsunter-
lagen B5) nicht exakt herausmessen lässt, setzen jedenfalls sowohl die Be-
schwerdegegner in der Beschwerdeantwort im vorinstanzlichen Verfahren vom 1. 
September 2016 (VB 123/2016-act. V.-07 Ziff. 3.2), als auch der Gemeinderat (in 
GRB B2.2.2-2016-0313 Erw. 14.3 lit. c/dd) und der Regierungsrat (in RRB 
Nr. 976/2017 Erw. 8.6) als gegeben voraus, dass die Erschliessungsstrasse ei-

36

nen Abstand von 5.5 m gegenüber der Mittelachse des G.________bachs ein-
hält, so dass diesbezüglich von einem verbindlichen Planinhalt auszugehen ist.

Die projektierten sechs Mehrfamilienhäuser (A1/A2, B1-B4) halten durchgehend 
einen grösseren Abstand gegenüber dem G.________bach ein (vgl. Plan Nr. 
247-30 Situation = VB 123/2016-act. III.-02 in Gesuchsunterlagen B5). 

6.1.1  Gemäss den Ausführungen des AWB (Mitbericht vom 28.6.2016 zur Stel-
lungnahme des ARE vom 4.7.2016) handelt es sich beim G.________bach um 
ein Fliessgewässer in einem naturfremden resp. stark beeinträchtigten Zustand, 
bei welchem eine Bestockung der Ufer weitgehend fehlt. Die vom AFU erhobe-
nen ökomorphologischen Aufnahmen gingen von einer aktuellen Sohlenbreite 
von 0.8 m aus. Da keine Breitenvariabilität vorhanden sei, werde die vorhandene 
Sohlenbreite mit einem Korrekturfaktor von 2 multipliziert, was eine natürliche 
Sohlenbreite von 1.6 m ergebe (vgl. VB 123/2016-act. III.-02 Beilage 3). 

6.1.2  Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 976/2017 vom 19. De-
zember 2017 u.a. ausgeführt, es sei nicht weiter zu beanstanden, dass beim Er-
lass des behördenverbindlichen Gewässerrauminventars kein (separates) öffent-
liches Mitwirkungsverfahren durchgeführt worden sei, da nach der verwaltungs-
gerichtlichen Rechtsprechung die Rechtswahrung bei richtplanerischen Akten 
(wie dies auch das Gewässerrauminventar darstelle) im Zuge der Umsetzung in 
das Nutzungsplanungsverfahren, bei dem die entsprechenden individualrechtli-
chen Verfahrensgarantien einzuhalten seien, bzw. im konkreten Baubewilli-
gungsverfahren erfolge. In diesem Sinne hätten die Beschwerdeführer im vorlie-
genden Baubewilligungsverfahren ihre Anliegen vorbringen können (Erw. 8.2.4; 
vgl. auch Erw. 5.3 und 5.6 hiervor).

Nach Art. 41a Abs. 2 lit. a GSchV müsse der Gewässerraum bei einer Sohlen-
breite von 1.6 m mindestens 11 m betragen. Der G.________bach befinde sich 
zwar im BLN-Gebiet Nr. 1606. Die Förderung naturnaher Bachabschnitte sei in-
dessen kein explizites Schutzziel des BLN-Gebietes Nr. 1606 (Teilraum 1: Urner-
see), welches eine Berechnungsweise des Gewässerraums nach Art. 41a Abs. 1 
lit. a GSchV erfordern würde (Erw. 8.4.2). 

Gründe, welche für eine Erhöhung der Breite des Gewässerraums gemäss Art. 
41a Abs.3 GSchV sprächen, seien vorliegend nicht ersichtlich. Zwar bestehe ein 
gewisser Handlungsbedarf in Bezug auf den Hochwasserschutz. Unter anderem 
wegen der Eindolung des G.________bachs auf KTN 008.________ bis 
004.________ resp. der geringe Abflusskapazität bestehe offenbar ein gewisses 
Überschwemmungsrisiko. Eine Verbreiterung des Gewässerraums auf dem Bau-
grundstück könnte dieser Problematik jedoch keine Abhilfe schaffen, zumal die 

37

von den Beschwerdegegnern geplanten Baukörper einen erheblichen Abstand 
zum Gewässerraum aufweisen würden. Nach Art. 41d Abs. 3 GSchV hätten die 
Kantone bis Ende 2014 eine Renaturierungsplanung für Fliessgewässer erstellen 
müssen. Die für die Planung von Revitalisierungen zuständigen Ämter (AWB, 
AFU, ANJF) hätten für den G.________bach bis anhin keine Revitalisierung vor-
gesehen (Karten strategische Revitalisierungsplanung vom 17.12.2014, vgl. Erw. 
6.4.1 ff. hiernach). Eine Offenlegung des G.________bachs dürfte aufgrund der 
örtlichen Verhältnisse (Verlauf der Strasse) kaum möglich sein. Es treffe somit 
nicht zu, dass eine Verbreiterung des Gewässerraums unter Berücksichtigung 
von Art. 41a Abs. 3 lit. b GschV geboten gewesen wäre (Erw. 8.4.3). 

Ob für den eingedolten Bereich des G.________bachs auf den vom Bauvorha-
ben nicht betroffenen Parzellen KTN 008.________ bis KTN 004.________ ein 
Gewässerraum hätte ausgeschieden werden müssen, bilde nicht Gegenstand 
des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (Erw. 8.5).

6.2 Die Bestimmung der Breite des Gewässerraums entlang von Fliessgewäs-
sern gemäss Art. 41a GSchV orientiert sich an der etablierten Schlüsselkurve ge-
mäss dem Leitbild Fliessgewässer Schweiz, für eine nachhaltige Gewässerpolitik 
(hrsg. vom BUWAL/BWG/BLW/ARE, 2003). Der Gewässerraum umfasst die Ge-
rinnesohle und den Raum auf beiden Uferseiten des Gewässers. Der minimale 
Gewässerraum gemäss Art. 41a Abs. 2 GSchV dient der Sicherstellung der 
natürlichen Gewässerfunktionen und des Hochwasserschutzes. In für die Förde-
rung der Biodiversität vorrangigen Gebieten muss ein breiterer Gewässerraum 
gemäss Art. 41a Abs. 1 GSchV ausgeschieden werden. In Landschaften von na-
tionaler Bedeutung und kantonalen Landschaftsschutzgebieten ist dieser breitere 
Gewässerraum nur dann verlangt, wenn die Schutzziele dieser Gebiete explizit 
gewässerbezogen sind. In bestimmten Fällen (z.B. Schutz vor Hochwasser, Revi-
talisierung, bestimmte Schutzziele) muss der minimale Gewässerraum gemäss 
Art. 41a Abs. 3 GSchV erweitert werden (vgl. BAFU/BLW/ARE, Merkblatt Ge-
wässerraum und Landwirtschaft, 2014, Ziff. 2.1 S. 2 f.). 

Laut dem Merkblatt "Festlegung der Gewässerräume" des Umweltdepartements 
des Kantons Schwyz vom 29. März 2018 ist in Naturschutzgebieten von nationa-
ler und kantonaler Bedeutung die verschärfte Schlüsselkurve nach Art. 41a Abs. 1 
GSchV anzuwenden. Bei kommunalen Naturschutzgebieten und in BLN-Gebie-
ten erfolgt die Bemessung des Gewässerraums ohne spezifische Schutzziele für 
Fliessgewässer nach Art. 41a Abs. 2 GSchV (vgl. Ziff. 2.13 S. 2; Ziff. 4.1 S. 5 i.f.).

6.2.1  In der Beschreibung des BLN-Objekts 1606 "Vierwaldstättersee mit Kern-
wald, Bürgenstock und Rigi" (einsehbar auf https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/ 

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home/themen/landschaft/fachinformationen) werden für das eine Fläche von 
37‘124 ha umfassende BLN-Gebiet folgende gewässerbezogene Schutzziele (3.) 
aufgeführt: 

3.2 Die vielfältige Seen- und Berglandschaft in ihrer Authentizität erhalten.
3.3 Das in weiten Teilen ungestörte Zusammenspiel zwischen offener See-

fläche, sanften Ufergebieten und schroffen Felswänden erhalten.
3.7 Die Gewässer und ihre Lebensräume in einem natürlichen und naturnahen 

Zustand erhalten.
3.8 Die natürlichen Seeufer, die Flachwasserzonen und die Unterwasserwiesen 

mit ihren charakteristischen Pflanzen- und Tierarten erhalten.

6.2.2  Das BLN-Gebiet 1606 wird in sechs Teilräume (Urnersee, Klewenalp, Rigi, 
Bürgenstock, Westliche Seebuchten, Kernwald und Alpnachersee), mit je eige-
nen spezifischen Schutzzielen gegliedert. Für den Teilraum Urnersee (mit östlich 
und westlich angrenzenden Bergketten), in welchem das Baugebiet C.________ 
in Morschach liegt, lauten die gewässerbezogenen spezifischen Schutzziele (5.) 
wie folgt: 

5.1 Die Berg- und Seenlandschaft des Urnersees mit dem Mosaik aus kultur-
landschaftlichen und natürlichen Räumen erhalten.

5.4 Die ungestörten Übergänge zwischen offener Seefläche, sanften Ufergebie-
ten und unberührten Felswänden erhalten.

Die Schutzziele für das gesamte Gebiet des BLN-Objektes 1606 werden auch für 
diesen Teilraum für gültig erklärt.

6.2.3  Für das gesamte Gebiet des BLN-Objektes 1606 werden somit die Erhal-
tung der vielfältigen Seen- und Berglandschaft in ihrer Authentizität sowie der 
natürlichen Seeufer, der Flachwasserzonen und die Unterwasserwiesen mit ihren 
charakteristischen Pflanzen- und Tierarten (Ziff. 3.2 und 3.8) und in Ziff. 3.7 in 
allgemeinerer Art die Erhaltung der Gewässer und ihre Lebensräume in einem 
natürlichen und naturnahen Zustand als Schutzziele genannt. Bei den spezifi-
schen Schutzzielen für den Teilraum Urnersee werden der Erhalt der Berg- und 
Seenlandschaft mit dem Mosaik aus kultur-landschaftlichen und natürlichen 
Räumen sowie der ungestörten Übergänge zwischen offener Seefläche, sanften 
Ufergebieten und unberührten Felswänden (Ziffer 5.1 und 5.4) aufgeführt. Bei der 
Beschreibung der Lebensräume werden zudem die Auengehölze und Riedland-
schaften der Flussmündungen genannt (Ziff. 4.3).

6.2.4  Die Ausführungen des AWB im Mitbericht vom 28. Juni 2016 (VB 
132/2016-act. III.-02 Beilage 3), dass für den Teilraum "Urnersee" des BLN-Ge-
biets 1606 keine expliziten Schutzziele für Fliessgewässer bestehen, welche die 
Berechnungsweise des Gewässerraums gemäss Art. 41a Abs. 1 lit. a GSchV er-
fordern, erweisen sich somit als zutreffend. Daran ändert auch nichts, dass im 

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Anschluss an die spezifischen Schutzziele (wie bei sämtlichen anderen Teilräu-
men) die Anmerkung angebracht ist, dass die Schutzziele für das gesamte Ge-
biet des BLN-Objektes 1606 auch für diesen Teilraum gültig sind. Denn die 
Schutzziele für das gesamte Gebiet des BLN-Objektes 1606 bezeichnen selber 
keine spezifischen Schutzziele für Fliessgewässer. 

Daraus folgt sowohl aufgrund des Merkblatts "Gewässerraum und Landwirt-
schaft" (hrsg. v. BAFU/BLW/ARE. S. 3) als auch des Merkblatts "Festlegung der 
Gewässerräume" des kantonalen Umweltdepartements (S. 5), dass der Um-
stand, wonach das Baugebiet C.________ in Morschach im Teilraum "Urnersee" 
des BLN-Gebiets 1606 liegt, nicht zur Folge hat, dass die Bemessung des Ge-
wässerraums des G.________bachs nach Art. 41a Abs. 1 GSchV zu bemessen 
ist. Dem Regierungsrat ist somit beizupflichten, dass die Ausscheidung des Ge-
wässerraums des G.________bachs korrekt nach Art. 41a Abs. 2 GSchV erfolgt 
ist (vgl. angefochtener RRB Nr. 976/2017 Erw. 8.4.2).

6.3 Gemäss Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Wasserbau (SR 
721.00; WBG) vom 21. Juni 1991 gewährleisten die Kantone den Hochwasser-
schutz in erster Linie durch den Unterhalt der Gewässer und durch raumplaneri-
sche Massnahmen. Bei den raumplanerischen Massnahmen geht es in erster Li-
nie um die vom Gesetz als prioritär eingestufte bau- und planungsrechtliche Um-
setzung von Erkenntnissen über die räumliche Verteilung von Hochwassergefah-
ren (sog. Gefahrenkarten) (vgl. Hepperle, Komm. GSchG/WBG, N 8 zu Art. 3 
WBG). Reicht dies nicht aus, so müssen Massnahmen wie Verbauungen, Ein-
dämmungen, Korrektionen, Geschiebe- und Hochwasserrückhalteanlagen sowie 
alle weiteren Vorkehrungen, die Bodenbewegungen verhindern, getroffen werden 
(Art. 3 Abs. 2 WBG). 

6.3.1  Der an den behördenverbindlich ausgeschiedenen Gewässerraum des 
G.________bachs angrenzende Bereich auf KTN 001.________ in der kantona-
len Naturgefahrenkarte (öffentlich einsehbar im Internet-Geoportal WebGIS des 
Kantons Schwyz; bei aktivem Naturgefahren-Thema kann auf eine Fläche ge-
klickt werden, woraufhin in einem Popup-Fenster die an dieser Stelle geltenden 
Gefahrenprozesse und deren -stufen aufgezeigt werden) ist in Bezug auf Hoch-
wassergefahr und Murgang nahezu durchgehend der gelben (geringen) Gefähr-
dung und gelb-weiss gestreiften (Rest)Gefährdung zugeordnet. Einzig der unmit-
telbare Bereich bei der Eindolung auf KTN 004.________ sowie ein schmaler 
Spickel im untersten (nordwestlichen) Bereich auf KTN 001.________, begin-
nend gegenüber KTN 002.________, sind in Bezug auf Hochwassergefahr und 
Murgang der blauen (mittleren) Gefährdung zugeteilt. 

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6.3.2  Eine Erhöhung der nach A