# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 697360e7-2e59-55ae-a3dc-ff447d0e3458
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-25
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 25.04.2017 BK 2017 155
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2017-155_2017-04-25.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 17 155

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 635 48 15
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 25. April 2017

Besetzung Oberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichter Trenkel, Oberrich-
ter Stucki
Gerichtsschreiberin Beldi

Verfahrensbeteiligte A.________
a.v.d. Fürsprecher B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben, Amt-
haus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern
v.d. a.o. Staatsanwältin C.________ (BA 16 378) 

Beschwerdegegnerin

Gegenstand Verlängerung Untersuchungshaft

Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungs-
mittelgesetz, Geldwäscherei etc.

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonalen Zwangsmass-
nahmengerichts vom 29. März 2017 (ARR 17 406)

2

Erwägungen:

1. Gegen A.________ wird u.a. wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmit-
telgesetz (u.a. qualifiziert begangen) ermittelt. Er wurde am 28. September 2016 
verhaftet und befindet sich seither in Untersuchungshaft. Am 29. März 2017 ver-
längerte das Kantonale Zwangsmassnahmengericht (nachfolgend: Zwangsmass-
nahmengericht) die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr erneut um drei Monate, 
das heisst bis am 27. Juni 2017. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ 
(nachfolgend: Beschwerdeführer), amtlich verteidigt durch Fürsprecher 
B.________, Beschwerde und beantragte die Aufhebung des Entscheids und die 
Entlassung aus der Untersuchungshaft. Das Zwangsmassnahmengericht verzichte-
te am 12. April 2017 auf das Einreichen einer Stellungnahme. Die Generalstaats-
anwaltschaft betraute gleichentags a.o. Staatsanwältin C.________ mit der Wahr-
nehmung der staatsanwaltschaftlichen Aufgaben im Beschwerdeverfahren. Diese 
beantragte in ihrer Stellungnahme vom 13. April 2017 die kostenfällige Abweisung 
der Beschwerde. Der Beschwerdeführer replizierte am 20. April 2017 und hielt an 
seinen Anträgen fest.

2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c der Strafprozessordnung (StPO; SR 
312.0) können Entscheide über die Anordnung und die Verlängerung der Untersu-
chungshaft durch die verhaftete Person mit Beschwerde angefochten werden. Zu-
ständig ist die Beschwerdekammer in Strafsachen (Art. 35 des Gesetzes über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 
161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts [OrR 
OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist durch die verlängerte Untersu-
chungshaft unmittelbar in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und 
somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 222, Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die 
form- und fristgerechte Beschwerde ist einzutreten.

3.

3.1 Untersuchungshaft ist nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbre-
chens oder Vergehens dringend verdächtig ist und besondere Haftgründe vorlie-
gen. Unbestritten ist, dass der Straftatbestand der qualifizierten Widerhandlung ge-
gen das Betäubungsmittelgesetz – unter Vorbehalt der weiteren Voraussetzungen 
– die Anordnung bzw. Verlängerung von Untersuchungshaft rechtfertigt.

3.2 Dem Beschwerdeführer wird – soweit hier interessierend – vorgeworfen, im Zeit-
raum von 2015 bis am 28. September 2016 mindestens 180 Gramm Crystal (mit 
einem angenommenen Methamphetamin Hydrochlorid Gehalt von 100%, was eine 
reine Wirkstoffmenge von 180 Gramm Methamphetamin Hydrochlorid ergibt) ge-
kauft und eingeführt, davon insgesamt mindestens 87 - 108 Gramm verkauft sowie 
am 28. September 2016 587 Gramm Crystal mit einem Methamphetamin Hydro-
chlorid Gehalt von 75% eingeführt und besessen zu haben (was einer Wirkstoff-
menge von rund 440 Gramm reinem Methamphetamin Hydrochlorid entspricht), 
ausmachend total eine Menge von 620 Gramm reinem Methamphetamin Hydro-
chlorid. Dies wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten und der dringende Tat-
verdacht der Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetzt ist zu bejahen. 

3

Dass die von der Staatsanwaltschaft einerseits und vom Beschwerdeführer ande-
rerseits errechnete weiterverkaufte bzw. zum Weiterverkauf bestimmte Menge di-
vergiert, ist an dieser Stelle nicht weiter von Bedeutung (vgl. aber nachfolgend 
E. 4.6). Gemäss Ausführungen des Beschwerdeführers, wonach der Eigenkonsum 
35-40% betragen habe, seien von den vorerwähnten 620 Gramm rund 380 Gramm 
weiterverkauft bzw. für den Weiterverkauf bestimmt gewesen. Gemäss den Aus-
führungen in der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft vom 13. April 2017 beträgt 
die fragliche Menge hingegen 417-438 Gramm. Dabei bezieht sie sich auf die Aus-
sagen des Beschwerdeführers in seiner letzten Einvernahme, wonach bezüglich 
der am 28. September 2016 sichergestellten Menge 350 Gramm für einen ihm un-
bekannten Dritten gedacht, die restlichen 150 Gramm für ihn bestimmt gewesen 
seien (wovon er 100 Gramm vorgängig selber für sich gekauft und 50 Gramm als 
Entgelt für den Transport erhalten habe) und er von den auf ihn entfallenen Men-
gen jeweils rund 40% selber konsumiert und rund 60% weiterverkauft haben will. 
Das entsprechende Einvernahmeprotokoll befindet sich nicht in den Haftakten; die 
Ausführungen in der staatsanwaltlichen Stellungnahme blieben seitens des Be-
schwerdeführers jedoch unbestritten. 

4. Neben dem dringenden Tatverdacht setzt die Untersuchungshaft einen besonderen 
Haftgrund im Sinn von Art. 221 Abs. 1 Bst. a-c StPO voraus. Die Vorinstanz stützt 
sich auf den Haftgrund der Fluchtgefahr.

4.1 Fluchtgefahr gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO liegt vor, wenn ernsthaft zu be-
fürchten ist, dass sich die beschuldigte Person durch Flucht der Strafverfolgung 
oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Im Vordergrund steht dabei eine mögli-
che Flucht ins Ausland, denkbar ist jedoch auch ein Untertauchen im Inland (Urteil 
des Bundesgerichts 1B_387/2016 vom 17. November 2016 E. 5.2). Bei der Bewer-
tung, ob Fluchtgefahr besteht, sind die gesamten konkreten Verhältnisse zu 
berücksichtigen. Es müssen Gründe vorliegen, die eine Flucht nicht nur als mög-
lich, sondern als wahrscheinlich erscheinen lassen. Die Schwere der drohenden 
Strafe darf als Indiz für die Fluchtgefahr gewertet werden. Sie genügt jedoch für 
sich allein nicht, um den Haftgrund zu bejahen (BGE 125 I 60 E. 3a; Urteil des 
Bundesgerichts 1B_126/2012 und 1B_146/2012 vom 26. März 2012 E. 3.3.2). 
Vielmehr müssen die konkreten Umstände, insbesondere die gesamten Lebens-
verhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht gezogen werden. So ist es 
zulässig, die familiären und sozialen Bindungen der inhaftierten Person, deren be-
rufliche Situation und Schulden sowie private und geschäftliche Kontakte ins Aus-
land und Ähnliches mit zu berücksichtigen (FORSTER, in: Basler Kommentar, 
Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 5 zu Art. 221 StPO; Urteile 
des Bundesgerichts 1B_150/2015 vom 12. Mai 2015 E. 3.1 und 1B_285/2014 vom 
19. September 2014 E. 3.3). Bei einer Person ausländischer Nationalität sind ferner 
der Aufenthaltsstatus, die Anwesenheitsdauer in der Schweiz und die familiären 
Beziehungen von Bedeutung. Wer im Fall einer Haftentlassung von den Migrati-
onsbehörden ausgewiesen wird, dürfte kaum mehr einen Anlass sehen, sich wei-
terhin dem Verfahren zu stellen, selbst wenn er eigentlich die Schweiz gar nicht 
verlassen will. Ein gewichtiges Indiz für Fluchtgefahr stellen auch unklare Wohn- 

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und Arbeitsverhältnisse dar (HUG/SCHEIDEGGER, in: Kommentar zur Schweizeri-
schen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 17 zu Art. 221 StPO).

Die Wahrscheinlichkeit einer Flucht nimmt in der Regel mit zunehmender Verfah-
rens- bzw. Haftdauer ab, da sich auch die Dauer des allenfalls noch abzusitzenden 
strafrechtlichen Freiheitsentzugs mit der bereits geleisteten prozessualen Haft, die 
auf die mutmassliche Freiheitsstrafe anzurechnen wäre, kontinuierlich verringert 
(Urteile des Bundesgerichts 6B_73/2017 vom 16. Februar 2017 [zur Publikation 
bestimmt] E. 4.3, 1B_281/2015 vom 15. September 2015 E. 2.2 und E. 4.3, 
1B_73/2015 vom 19. März 2015 E. 4.1).

4.2 Das Zwangsmassnahmengericht hält im angefochtenen Entscheid fest, dass die 
konkreten Umstände für die Annahme von Fluchtgefahr sprächen. Zwar lebe der 
Beschwerdeführer seit seiner Kindheit in der Schweiz und verfüge über die Nieder-
lassungsbewilligung. Diesen Elementen, die an sich gegen eine Fluchtgefahr spre-
chen würden, sei entgegen zu halten, dass er tschechischer Staatsangehöriger sei 
und sein Heimatland regelmässig, d.h. rund viermal pro Jahr besuche. Aus dem 
familiären Umfeld des Beschwerdeführers lebe einzig seine Mutter in der Schweiz; 
diese habe ihn aber nie in der Untersuchungshaft besucht. Grosseltern sowie ein 
Cousin würden in der Tschechischen Republik, Halbgeschwister und Vater in Ös-
terreich wohnen. Zwischenzeitlich habe er sein Domizil bei seiner Ex-Freundin in 
Bern verloren. Aus dem Umstand, dass seine aktuelle Freundin bzw. Vertrauens-
person D.________ ihn bei sich in Biel aufnehmen wolle und er sie zur Anmeldung 
bei den Behörden ermächtigt habe, könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen 
Gunsten ableiten. Zum einen bedinge eine Anmeldung eine persönliche Vorspra-
che, zum anderen sei Gehalt und Intensität des Verhältnisses zu D.________ – 
abgesehen von der letzten gemeinsamen Reise nach Tschechien – nicht in genü-
gender Weise dargelegt. Auch beruflich weise der Beschwerdeführer keine enge 
Bindung zur Schweiz auf. Dass er im Fall einer Freilassung als Koch sofort über ei-
ne Arbeit verfügen werde, müsse vor dem Hintergrund seiner früheren Aussage, 
wonach er von Nebenjobs lebe, als zu wenig konkret im Sinn einer Bindung zu ei-
ner Arbeitsstelle bezeichnet werden. Für eine Fluchtgefahr spreche weiter, dass 
der Beschwerdeführer im Fall einer Verurteilung mit einer Strafe zu rechnen habe, 
welche den Widerruf der Niederlassungsbewilligung nach sich ziehen könnte. 

4.3 Der Beschwerdeführer hält den vorinstanzlichen Ausführungen zusammengefasst 
entgegen, dass die Bindungen zur Schweiz im Vergleich zur Tschechischen Repu-
blik, wo er nie gewohnt habe und wohin er nur zwecks Beschaffung der Drogen ge-
reist sei, viel enger sei und eine fluchtmindernde Wirkung entfalten würden. Er 
könne nach einer Haftentlassung sofort wieder als Koch arbeiten. In der Vergan-
genheit habe er seinen Lebensunterhalt nicht etwa durch den Drogenhandel, son-
dern mit seinen Gewinnen aus Casinospielen zu bestreiten vermocht. Der Erlös 
aus dem Drogenhandel habe nur seinen Eigenkonsum gedeckt. Auch wenn dies 
vielleicht moralisch nicht ganz lupenrein sei, habe dies keine inkriminierende Qua-
lität. Was das Domizil betreffe, sei seine aktuelle Freundin bereit, ihn bei sich auf-
zunehmen. Auch ein drohender Verlust der Niederlassungsbewilligung könne nicht 
zu seinen Ungunsten ausgelegt werden. Im Gegenteil sei dies nicht ein Indiz für 
Fluchtgefahr. Er möchte keinesfalls seinen Aufenthalt in seiner Heimat, der 

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Schweiz, verlieren. Eine Flucht würde aber genau dazu führen. Sein Interesse liege 
darin, Voraussetzungen zu schaffen, damit er weiterhin in der Schweiz bleiben 
könne. Angesichts der gängigen Praxis möge dies zwar schwierig, aber nicht aus-
sichtslos sein, immerhin werde seine Anwesenheit von 30 Jahren ins Gewicht fal-
len, auch wenn eine Strafe von mehr als 2 Jahren ausgesprochen werden könnte. 
Ihm sei die Möglichkeit einzuräumen, vor einer Verurteilung wieder festen Boden 
unter den Füssen zu erlangen, was eminent wichtig im Zusammenhang mit der 
weiteren Bewilligung seines Aufenthalts in der Schweiz sei. 

4.4 Die Staatsanwaltschaft schliesst ebenfalls auf die Gefahr, dass sich der Beschwer-
deführer im Fall einer Freilassung dem Strafverfahren oder dem drohenden Straf-
vollzug entziehen könnte und verweist dabei insbesondere auf die fehlende berufli-
che und familiäre Verwurzelung in der Schweiz. Ergänzend zu den Ausführungen 
des Zwangsmassnahmengericht hält sie fest, dass der Beschwerdeführer mit einer 
Freiheitsstrafe von knapp über bzw. von rund 36 Monaten rechnen müsse. Dabei 
nimmt sie in Anlehnung an die bundesgerichtliche Rechtsprechung, das Gutachten 
der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtsmedizin (SGRM) vom Juni 2000 sowie 
das Urteil der 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern SK 09 409 vom 
21. September 2012 den mengenmässig qualifizierten, mithin schweren Fall, ana-
log dem Heroin ab einer Menge von 12 Gramm Methamphetamin Hydrochlorid an. 
Weiter führt sie aus, dass die Aussage des Beschwerdeführers, wonach er jeder-
zeit eine Stelle als Koch oder dergleichen wieder würde aufnehmen können, mit 
Blick auf die Vergangenheit als reine Schutzbehauptung abgetan werden müsse. 
Weder habe er die letzten Jahre als Koch gearbeitet, noch hätte er in den letzten 
zwei Jahren ein festes Einkommen erzielt. Den eigenen Aussagen zufolge soll er 
seinen Lebensunterhalt in den Jahren 2015 und 2016 durch Casinogewinne und 
durch Eingänge der Mobiliar Versicherung (CHF 3‘000.00) sowie der E.________ 
AG finanziert haben. Der Beschwerdeführer sei schwer drogenabhängig und habe 
sich die Drogenkäufe gemäss eigenen Aussagen mitunter mit dem Drogenverkauf 
finanziert. Dass er allenfalls ein gutes Händchen in Glücksspielen in Casinos be-
wiesen habe und er neben Nebenjobs damit angeblich seinen Lebensunterhalt ha-
be bestreiten können, sei kein valabler Ersatz für eine feste Arbeitsstelle und ein 
regelmässiges, gesichertes Einkommen. Hinsichtlich der familiären Situation sei 
darauf hinzuweisen, dass das Verhältnis mit der im Tessin lebenden Mutter seit 
Bekanntwerden seines Drogenkonsums nicht mehr so gut sei und die Beziehung 
zu ihr auch seit der Verhaftung nicht enger geworden zu sein scheine, hätten doch 
weder Besuche noch Briefverkehr stattgefunden. Es sei zweifelhaft, ob der Mutter 
der derzeitige Aufenthaltsort des Beschwerdeführers überhaupt bekannt sei. Der 
Kollegenkreis des Beschwerdeführers bestehe aus Drogenkonsumenten. Dass er 
bei seiner angeblichen aktuellen Freundin, D.________, in Biel unterkommen könn-
te, sei eine reine, nicht fundierte Behauptung und vermöge nichts zu seinen Guns-
ten zu ändern. Der Beschwerdeführer habe selbst zu Protokoll gegeben, dass sie 
nur gerade seit zwei Wochen vor der Verhaftung seine Freundin gewesen sei. 
Nach der Haftentlassung von D.________ habe bis Mitte Januar 2017 ein Kontakt-
verbot bestanden, hiernach habe sie den Beschwerdeführer nur zweimal besucht, 
letztmals am 10. März 2017. Auch der schriftliche Kontakt zwischen den beiden sei 
sehr knapp gehalten bzw. inexistent, weshalb sich die Frage aufdränge, wie sehr 

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der Beschwerdeführer wegen D.________ an die Schweiz gebunden sein sollte. 
Eine Haftentlassung würde nicht nur die Durchführung der auf den 4. Mai 2017 
verschobenen Schlusseinvernahme gefährden, sondern auch die von der Verteidi-
gung am 12. April 2017 beantragte Durchführung eines abgekürzten Verfahrens, 
müsste der Beschwerdeführer doch bei der Hauptverhandlung im abgekürzten Ver-
fahren persönlich anwesend sein. 

4.5 In seiner Replik bezieht sich der Beschwerdeführer auf das ihm drohende Straf-
mass und hält fest, dass die noch zu verbüssende Reststrafe, besonders der un-
bedingt zu vollziehende Teil, selbst bei Berücksichtigung der von der Staatsanwalt-
schaft angewendeten Rechenoperation derart klein ausfallen werde, dass er mit 
Blick auf diese bestimmt nicht seinen Aufenthaltsstatus in der Schweiz gefährden 
würde, indem er die Flucht ergreife. Hinsichtlich der von der Staatsanwaltschaft 
angewendeten Rechenoperation rügt er, dass die Grenze zum mengenmässig 
schweren Fall bei 12 Gramm Methamphetamin angesetzt werde, da diesbezüglich 
noch keine bundesgerichtliche Rechtsprechung bestehe. Gehe man von einer pra-
xisgemässen Anwendung der Tabelle Hansjakob aus und berücksichtige den Ge-
ständnisbonus, so komme die drohende Freiheitsstrafe weit unter 36 Monaten zu 
liegen.

Ferner bestreitet der Beschwerdeführer, dass sein Freundeskreis nur aus Drogen-
konsumenten bestehe. Dass er seine nicht drogenbelasteten Freunde im gegen ihn 
geführten Verfahren nicht offen lege, dürfte selbstverständlich sein. Was seinen 
weiteren Aufenthalt in der Schweiz angehe, wolle er alles Erdenkliche tun, was mit 
Blick auf den Entscheid der Migrationsbehörde positiv gewertet werden dürfte, wo-
zu u.a. ein gesicherter Arbeitsplatz, ein gesichertes Einkommen, ein schuldenfreies 
Leben, offengelegte Bindungen in der Schweiz und eine weitere Kooperation mit 
der Justiz inkl. Zustimmung zum und Erscheinen im abgekürzten Verfahren gehör-
ten.

4.6 Mit der Anordnung bzw. Verlängerung von Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr 
soll verhindert werden, dass sich der Beschwerdeführer dem Strafverfahren oder 
der zu erwartenden Sanktion entzieht. Das Vorverfahren ist weit fortgeschritten und 
steht kurz vor Abschluss. Ungeachtet dessen bedarf es weiterhin der Anwesenheit 
des Beschwerdeführers im Strafverfahren. Zum einen hat die Schlusseinvernahme 
noch nicht stattgefunden, zum anderen hat der Beschwerdeführer die Durch-
führung eines abgekürzten Verfahrens beantragt, welches nur stattfinden kann, 
wenn der Beschwerdeführer an der Hauptverhandlung anwesend ist. Zu beurteilen 
ist folglich, inwiefern eine Fluchtwahrscheinlichkeit besteht. Dabei stellt die Höhe 
der zu erwartenden Strafe ein Indiz dar. Die gegen den Beschwerdeführer erhobe-
nen Vorwürfe wiegen schwer. Er hat mit einer empfindlichen Freiheitsstrafe zu 
rechnen, wobei ihm – ohne dem urteilenden Sachgericht vorzugreifen – derzeit ge-
stützt auf die Haftakten eine vernünftige Prozesschance auf einen teilbedingten 
Strafvollzug, mithin auf eine drei Jahre nicht übersteigende Freiheitsstrafe, ein-
zuräumen ist. Dass die Strafe indessen weit unterhalb von 36 Monaten zu liegen 
kommt, muss als wenig wahrscheinlich bezeichnet werden. Dass die Staatsanwalt-
schaft den Grenzwert für die Bejahung eines mengenmässig qualifizierten Falls bei 
Methamphetamin Hydrochlorid bei einer Menge von 12 Gramm annimmt, ist nicht 

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zu beanstanden (vgl. dazu das Urteil des Obergericht des Kantons Bern SK 15 103 
vom 4. September 2015 E. III./2.3 S. 22 ff.).

Die Möglichkeit eines teilbedingten Strafvollzugs steht indessen der Annahme von 
Fluchtgefahr nicht entgegen. Wie hoch der unbedingt vollziehbare Strafanteil aus-
fallen wird, kann derzeit nicht abgeschätzt werden kann. Mit der Staatsanwaltschaft 
ist davon auszugehen, dass das Minimum von 6 Monaten wenig wahrscheinlich ist. 
Bei einer Haftentlassung hat der Beschwerdeführer somit noch mit einer unbedingt 
zu vollziehenden (Rest-) Freiheitsstrafe zu rechnen. Zwar ist davon auszugehen, 
dass die Wahrscheinlichkeit einer Flucht mit zunehmender Haftdauer abnimmt, weil 
sich auch die Dauer des allenfalls noch abzusitzenden strafrechtlichen Freiheits-
entzugs mit der bereits geleisteten prozessualen Haft kontinuierlich verringert, doch 
schliesst die zunehmende Haftdauer nicht per se die Annahme von Fluchtgefahr 
aus. Zum einen wird der Beschwerdeführer bei einer Haftentlassung im heutigen 
Zeitpunkt immer noch mit einer mehrmonatigen, unbedingten Freiheitsstrafe rech-
nen müssen, zum anderen ist auch der bedingt ausgesprochene Strafanteil bei der 
Beurteilung der Fluchtgefahr nicht bedeutungslos. Als Zwischenergebnis kann so-
mit festgehalten werden, dass selbst bei Anrechnung der bisher erstandenen Un-
tersuchungshaft noch ein erheblicher Fluchtanreiz besteht (Urteil des Bundesge-
richts vom 1B_325/2014 vom 16. Oktober 2014 E. 3.3).

Zu Ungunsten des Beschwerdeführers fällt ferner ins Gewicht, dass er angesichts 
der drohenden Sanktion mit dem Verlust seiner Anwesenheitsberechtigung (Wider-
ruf der Niederlassungsbewilligung) in der Schweiz rechnen muss. Gemäss Art. 63 
Abs. 2 i.V.m. Art. 62 Abs. 1 Bst. b und Art. 63 Abs. 1 Bst. b des Ausländergesetzes 
(AuG; SR 142.20) kann die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden, wenn 
die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe, d.h. zu einer sol-
chen von mehr als einem Jahr, verurteilt worden ist oder in schwerwiegender Wei-
se gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland 
verstossen oder diese gefährdet hat (BGE 135 II 377 E. 4.2). Keine Rolle spielt, ob 
die Sanktion bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil des 
Bundesgerichts 2C_515/2009 vom 27. Januar 2010 E. 2.1). Die Beschwerdekam-
mer verkennt nicht, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht zwin-
gend ist, die bisherige Anwesenheitsdauer des Beschwerdeführers in der Schweiz 
berücksichtigt wird und Niederlassungsbewilligungen von Personen, die sich schon 
seit langer Zeit hier aufhalten, nur mit Zurückhaltung widerrufen werden. Indessen 
ist die Aufenthaltsdauer nicht allein ausschlaggebendes Indiz und ist ein Widerruf 
selbst bei hier geborenen ausländischen Personen möglich (vgl. zum Ganzen 
BGE 139 I 31 E. 3.2). Wie der Beschwerdeführer selber ausführt, dürfte es in der 
hier interessierenden Ausgangslage schwierig sein, den Widerruf der Niederlas-
sungsbewilligung abzuwenden. 

Auch die familiären/sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse sprechen nicht für 
eine enge Verbundenheit mit der Schweiz. Es kann in diesem Zusammenhang auf 
die zutreffenden vorinstanzlichen und staatsanwaltlichen Ausführungen verwiesen 
werden (vorne E. 4.2 und 4.4 sowie Stellungnahme der Staatsanwaltschaft vom 
13. April 2017 S. 4 f.). Die beschwerdeführerischen Argumente vermögen diese 
und die daraus gezogene Schlussfolgerung nicht umzustossen. Angesichts der 

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Tatsache, dass der Beschwerdeführer schon länger nicht auf seinem erlernten Be-
ruf gearbeitet hat, dürfte es für ihn schwierig werden, eine Anstellung als Koch zu 
finden. Gleiches gilt hinsichtlich einer anderen Festanstellung, ist der Beschwerde-
führer in der Vergangenheit doch nicht regelmässig einer Arbeit nachgegangen. 
Dass er sich nach einer Haftentlassung um einen gesicherten Arbeitsplatz und ein 
gesichertes Einkommen bemühen will, mag sein und wäre zu begrüssen, indessen 
hat diese Absicht allein keine fluchtmindernde Wirkung. Auch aus seinem Kolle-
genkreis oder dem Umstand, dass seine Mutter in der Schweiz lebt, kann er nichts 
zu seinen Gunsten ableiten. Kontakte zu seinem Kollegenkreis scheinen eher de-
liktfördernder Natur zu sein, besteht der Kollegenkreis – selbst wenn nicht aussch-
liesslich – doch auch aus Drogenkonsumenten. Dass er auch Nichtkonsumenten 
als «Freunde» hat, mag zutreffen, doch belegt er dies in keiner Weise. Der Be-
schwerdeführer versucht dieses «Verschweigen» damit zu begründen, dass er jene 
Freunde nicht ins Verfahren involvieren wolle. Dabei verkennt er, dass jene nichts 
zu befürchten haben, wenn sie selber nicht in den Drogenhandel involviert bzw. 
Drogenkonsumenten sind. 

Bezüglich der Mutter kann ebenfalls nicht von einer engen Bindung gesprochen 
werden. Dass die Mutter oder die «aktuelle» Freundin ihn an einer Flucht oder an 
einem Untertauchen hindern würden, darf als zweifelhaft bezeichnet wird. Im Aus-
land verfügt er über Kontaktmöglichkeiten, leben doch Verwandte in Österreich und 
in der Tschechischen Republik. Der Umstand, dass er mehrmals pro Jahr in die 
Tschechische Republik gereist ist, lässt den Schluss zu, dass er dort über weitere 
Bekanntschaften verfügen muss.

Auch wenn der Beschwerdeführer praktisch sein gesamtes Leben in der Schweiz 
verbracht hat und diese ihm wohl mehr «Heimat» als die Tschechische Republik 
sein mag, ist dies nicht derart fluchtmindernd zu werten, als dass das Fluchtrisiko 
entfiele.

Gestützt auf die Gesamtumstände ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorin-
stanz den Haftgrund der Fluchtgefahr bejaht hat.

5.

5.1 Nach Art. 212 Abs. 2 Bst. c StPO sind freiheitsentziehende Zwangsmassnahmen 
aufzuheben, sobald Ersatzmassnahmen nach Art. 237 StPO zum gleichen Ziel 
führen. Auch ohne entsprechenden Antrag ist zu prüfen, ob eine Haftentlassung 
gestützt auf ausreichende Ersatzmassnahmen möglich beziehungsweise geboten 
erscheint (BGE 133 I 27 E. 3.2 [Pra 2007 Nr. 26]). Darüber hinaus hat eine in Haft 
gehaltene Person gemäss Art. 5 Ziff. 3 der Konvention zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) Anspruch darauf, innerhalb 
einer angemessenen Frist abgeurteilt oder während des Verfahrens aus der Haft 
entlassen zu werden. Dass eine an sich rechtmässige Haft nicht übermässig lange 
dauern darf, ergibt sich aus dem Verfassungsrecht der persönlichen Freiheit. Eine 
übermässige Haft liegt dann vor, wenn die Haft die mutmassliche Dauer der zu er-
wartenden Strafe übersteigt (BGE 139 IV 270 E. 3.1). 

5.2 Dass das Verfahren nicht mit der gebotenen Beschleunigung geführt würde, wird 
vom Beschwerdeführer nicht behauptet. Er macht indessen eine übermässige 

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Haftdauer geltend und führt aus, dass die Möglichkeit einer teilbedingten Strafe im 
Rahmen der Verhältnismässigkeit zu berücksichtigen sei und die bisher erstandene 
Untersuchungshaft bereits heute länger als der vollziehbare Teil der teilbedingten 
Strafe sei. Jeder weitere Tag präjudiziere das künftige Strafurteil. Auch mit Blick auf 
die noch ausstehenden Ermittlungshandlungen müsse die dreimonatige Haftver-
längerung als unverhältnismässig bezeichnet werden. Es stünde nur noch die 
Schlusseinvernahme offen.

5.3 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist die Möglichkeit eines bedingten 
und teilbedingten Vollzugs bei der Beurteilung der Verhältnismässigkeit in der Re-
gel nicht zu berücksichtigen. Dies gilt indessen nicht absolut, sondern namentlich 
für Fälle, in denen keine verlässliche Prognose über die Höhe der Strafe und der 
Strafart möglich ist bzw. eine diesbezüglich Prognose spekulativ wäre (vgl. etwa 
die Urteile des Bundesgerichts 1B_375/2014 vom 15. Dezember 2014 E. 2.2 und 
1B_6/2007 vom 20. Februar 2007 E. 2.5). Jüngst hat das Bundesgericht festgehal-
ten, dass vom Grundsatz der Nichtberücksichtigung der Möglichkeit einer beding-
ten Entlassung (soweit hier interessierend einer teilbedingte Freiheitsstrafe) eine 
Ausnahme zu machen sei, wenn es die konkreten Umstände des Einzelfalls gebie-
ten, insbesondere wenn absehbar sei, dass eine bedingte Entlassung (bzw. eine 
teilbedingte Freiheitsstrafe) mit grosser Wahrscheinlichkeit erfolgen dürfte (Urteil 
des Bundesgerichts 6B_73/2017 vom 16. Februar 2017 [zur Publikation bestimmt] 
E. 4.2; vgl. auch Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern BK 15 95 vom 
2. April 2015 E. 5.7).

Vorliegend bestehen – wie unter E. 4.6 hiervor dargelegt – vernünftige Chancen, 
dass das erstinstanzliche Gericht auf eine teilbedingte Freiheitsstrafe erkennen 
wird. Auch wenn dies zwar nicht mit letzter Gewissheit gesagt werden kann, darf 
dieser Umstand auch im Rahmen der Verhältnismässigkeit berücksichtigt werden. 
Indessen ist die Höhe des unbedingt vollziehbaren Teils derzeit nicht absehbar. Mit 
der Staatsanwaltschaft geht die Beschwerdekammer einig, dass diese nicht im Be-
reich des Minimums von 6 Monaten liegen wird. Der Beschwerdeführer selber er-
achtete im Rahmen seines Gesuchs um Durchführung eines abgekürzten Verfah-
rens einen unbedingt vollziehbaren Teil von 11 oder 12 Monaten als angemessen. 
Im Juni 2017 erreicht die Untersuchungshaft eine Dauer von 9 Monaten, was mit 
Blick auf die zu erwartende Strafe bzw. den unbedingt ausgesprochenen Teil der 
Freiheitsstrafe noch nicht unverhältnismässig ist.

Auch die Dauer der Verlängerung von drei Monaten ist nicht zu beanstanden. Wie 
die Staatsanwaltschaft zu Recht ausführt, steht nicht nur die Schlusseinvernahme 
aus, sondern auch die Anklageerhebung, wobei selbstverständlich das Beschleuni-
gungsgebot zu berücksichtigen ist. Vorliegend fällt ferner die beantragte Durch-
führung des abgekürzten Verfahrens ins Gewicht, kann in diesem doch nicht auf 
die Anwesenheit des Beschwerdeführers verzichtet werden.

Ersatzmassnahmen, welche die Fluchtgefahr zu verhindern vermöchten, sind nicht 
ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht.

5.4 Die Untersuchungshaft erweist sich somit als verhältnismässig. Die Beschwerde ist 
unbegründet und abzuweisen.

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6. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig 
(Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers für das Be-
schwerdeverfahren wird durch die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht 
im Endentscheid festzusetzen sein (Art. 135 Abs. 2 StPO).

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1‘200.00 werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

3. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, a.v.d. Fürsprecher B.________
- dem Kantonalen Zwangsmassnahmengericht, Gerichtspräsident F.________

(mit den Akten)
- a.o. Staatsanwältin C.________, Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Auf-

gaben
(mit den Akten)

Mitzuteilen:
- der Generalstaatsanwaltschaft

Bern, 25. April 2017 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Die Präsidentin:

Oberrichterin Schnell

Die Gerichtsschreiberin:

Beldi

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Be-
schwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.