# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dd4f79db-cc23-5842-8ab1-cb255e9f7ac4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-07-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.07.2009 E-2431/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2431-2009_2009-07-27.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-2431/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  J u l i  2 0 0 9

Einzelrichter Kurt Gysi,
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker; 
Gerichtsschreiber Nicholas Swain.

A._______, geboren _______,
Kosovo,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 26. März 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-2431/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat am 21. März 2009 verliess und am 26. März 2009 in der Schweiz 
um Asyl ersuchte,

dass er im Empfangs- und Verfahrenszentrum (...)  am 31. März 2009 
summarisch befragt und am 3. April  2009 gemäss Art. 29 Abs. 1  des 
Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  vom  BFM  zu 
seinen Asylgründen angehört wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Asylgesuchs  im 
Wesentlichen  ausführte,  er  sei  albanischer  Ethnie  und  stamme aus 
dem Dorf (...), Gemeinde (...),

dass er seit Anfang 2008 Benzin, Oel und Saatgut von Nord-Mitrovica 
nach Süd-Mitrovica geschmuggelt und dort verkauft habe,

dass er aufgrund dessen von der Gruppe Armate Kombëtare Shqiptare 
(AKSH) drei Drohschreiben (Anfang 2008, Mitte 2008 und am 20. März 
2009)  erhalten  habe,  in  welchen  er  als  Verräter  betitelt  und  aufge-
fordert worden sei, seine Schmuggelaktivitäten einzustellen,

dass er vor fünf Monaten (A1, S. 2, A8, S. 5),  respektive im Februar 
2009 (A1, S. 5),  das Schmuggeln sowie seine Arbeitsstelle aufgege-
ben und sich nur noch zu Hause aufgehalten habe,

dass er  sich aus Angst  vor der AKSH schliesslich zur Ausreise ent-
schlossen habe,

dass  er  zum Beleg seiner  Vorbringen ein  Schreiben der  AKSH vom 
20. März 2009 zu den Akten reichte, 

dass das BFM mit Verfügung vom 8. April 2009 – gleichentags eröffnet 
–  in Anwendung von  Art. 34 Abs. 1  AsylG auf  das Asylgesuch nicht 
eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie  den  Vollzug 
anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Kosovo 
sei mit Beschluss des Bundesrates vom 6. März 2009 als safe country 
im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG bezeichnet worden,

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dass  demnach  auf  Asylgesuche  kosovarischer  Asylsuchender  nicht 
eingetreten werde,  ausser  es  würden sich  Hinweise auf  eine  Verfol-
gung ergeben, welche geeignet wären, die Vermutung der Verfolgungs-
sicherheit gemäss Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG umzustossen,

dass solche Hinweise vorliegend nicht ersichtlich seien, 

dass es sich bei der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Verfolgung 
vielmehr  offenkundig  um ein  Konstrukt  handle  und seine Vorbringen 
haltlos seien,

dass er namentlich den Inhalt des vorgelegten Schreibens der AKSH 
vom 20. März 2009 nicht habe wiedergeben können und undetaillierte 
sowie widersprüchliche Angaben zu den Daten gemacht habe, an wel-
chen er dieses respektive das angebliche zweite Drohschreiben erhal-
ten habe, 

dass er sich schliesslich auch widersprüchlich zum Zeitpunkt, in wel-
chem er seine Erwerbstätigkeit aufgegeben habe, geäussert habe,

dass es sich bei dem vom Beschwerdeführer eingereichten Schreiben 
der  AKSH um ein  gefälschtes  oder  erschlichenes  Dokument  handle 
und dieses demzufolge einzuziehen sei,

dass der Vollzug der Wegweisung zudem zulässig, zumutbar und mög-
lich sei,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  16. April 2009  gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde erhob 
und dabei  unter  anderem beantragte,  der  Entscheid  sei  aufzuheben 
und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen,

dass er ferner in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unentgelt-
lichen Rechtspflege und Verzicht  auf  die Erhebung eines Kostenvor-
schusses ersuchte,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  im  Wesentlichen  argu-
mentierte, dass vorliegend Hinweise gegeben seien,  welche die Ver-
mutung der Verfolgungssicherheit im Kosovo umstossen könnten,

dass er entgegen der Auffassung der Vorinstanz den Inhalt des Droh-
schreibens vom 20. März 2009 durchaus hinreichend erklärt habe,

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dass  nachvollziehbar  sei,  dass  er  den  Zeitpunkt  des  Erhalts  diese 
Schreibens nicht habe nennen können, da er bereits zuvor derartige 
Schreiben erhalten habe und in grosser Angst gewesen sei,

dass  die  Widersprüche  in  seinen  Aussagen  durch  seine  Nervosität 
anlässlich der Befragungen zu erklären seien,

dass aus der Verfügung der Vorinstanz nicht ersichtlich sei, wie diese 
zum Schluss gekommen sei,  das Schreiben der AKSH sei  eine Fäl-
schung und eine Überprüfung durch eine fachkundige Person die Echt-
heit dieses Dokuments bestätigen würde,

dass schliesslich der Wegweisungsvollzug aufgrund einer drohenden 
Verletzung  von  Art.  3  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
und Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 
und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 
oder  Strafe  (FoK,  SR  0.105)  unzulässig  und  zudem  im  Sinne  von 
Art. 83 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) unzumutbar sei,  

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  mit  Zwischenverfügung  vom 
21. April 2009 feststellte, über das Gesuch um unentgeltliche Rechts-
pflege werde zu einem späteren Zeitpunkt befunden, auf die Erhebung 
eines Kostenvorschusses verzichtete und die Akten dem BFM zur Ver-
nehmlassung überwies,

dass das BFM in seiner Vernehmlassung vom 24. April 2009 an seiner 
Verfügung festhielt und die Abweisung der Beschwerde beantragte,

dass diese Vernehmlassung dem Beschwerdeführer am 27. April 2009 
ohne Replikrecht zugestellt wurde,

und erwägt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021])  des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichts-

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gesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form-  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6  AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass  auf  Gesuche  oder  Beschwerden  von  Asylsuchenden  aus  vom 
Bundesrat  bezeichneten  verfolgungssicheren  Staaten  nach  Art.  6a 
Abs.  2  Bst.  a  AsylG  (sog.  "safe  countries")  nicht  eingetreten  wird, 
ausser es gebe Hinweise auf eine Verfolgung (Art. 34 Abs. 2 AsylG),

dass  der  Bundesrat  mit  Beschluss  vom  6.  März  2009  Kosovo  als 
verfolgungssicheren Staat bezeichnet hat,

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dass  das  Gericht  nach  Prüfung  der  Akten  die  Einschätzung  der 
Vorinstanz teilt, dass sich aus den Vorbringen des Beschwerdeführers 
keine Hinweise auf eine Verfolgung ergeben, welche geeignet wären, 
die Vermutung der Verfolgungssicherheit umzustossen,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass der Vorinstanz dahingehend Recht zu geben ist,  dass die Aus-
führungen des Beschwerdeführers sehr vage, ausweichend und ober-
flächlich ausfallen,

dass sich der Beschwerdeführer zudem widersprüchlich zu den Daten 
der  Drohschreiben  geäussert  hat  und  insbesondere  seine  Angaben 
zum Zeitpunkt des Erhalts des letzten Schreibens, welches angeblich 
für  die  Ausreise  ausschlaggebend war,  nicht  mit  dem Datum dieses 
Schreibens in Einklang zu bringen sind,  

dass  die  Ausführungen  in  der  Beschwerdeschrift  zur  Erklärung  der 
Ungereimtheiten nicht zu überzeugen vermögen,

dass namentlich die vom Beschwerdeführer geschilderten Ereignisse 
zeitlich nicht sehr weit zurückliegen und demnach präzisere und wider-
spruchsfreie Angaben zu erwarten wären,

dass das BFM demnach in Anwendung von  Art. 34 Abs. 1 AsylG zu 
Recht  auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern 

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regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit 
aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem 
sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu wer-
den (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens 
vom  28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung im Falle  einer Rückkehr schliessen lassen,  weshalb  der 
Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass es sich beim Beschwerdeführer um einen jungen und entspre-
chend den Akten gesunden Mann handelt, der der albanischen Volks-
gruppe angehört und in seinem Heimatland über ein familiäres Bezie-
hungsnetz verfügt, was ihm die Wiederintegration erleichtern wird,

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dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  das  mit  der  Beschwerde  gestellte  Gesuch  um Gewährung  der 
unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen 
ist,  da  die  Begehren  -  wie  sich  aus  den  vorliegenden  Erwägungen 
ergeben - als aussichtslos zu bezeichnen waren, weshalb die kumula-
tiven Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege nicht erfüllt sind, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) den Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 
1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 65  Abs. 1 
VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zustän-
dige kantonale Behörde. 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Nicholas Swain

Versand: 

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