# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 80128d90-530a-5867-949b-851d7f3be30b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-05-18
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 18.05.2020 6B 313/2020 (6B_313/2020)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-313-2020_2020-05-18.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_313/2020
  
 

 

 

    
  Urteil vom 18. Mai 2020
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Uri, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Verspätete Einsprache gegen Strafbefehl; Kostenvorschuss; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts 

des Kantons Uri, Strafprozessuale Beschwerdeinstanz, 

vom 11. Februar 2020 (OG BI 20 1). 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Obergericht des Kantons Uri trat am 11. Februar 2020 auf eine Beschwerde nicht ein. Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht. 

 

    
  2. 
 

Mit Verfügung vom 12. März 2020 wurde dem Beschwerdeführer eine Frist bis zum 26. März 2020 angesetzt, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 800.-- einzuzahlen. Der Beschwerdeführer hat die mittels Gerichtsurkunde (GU) versandte Verfügung auf der Post nicht abgeholt. Da er mit gerichtlicher Post rechnen musste, gilt sie als zugestellt. Im Übrigen wurde sie ihm auch mit A-Post zugesandt. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde ihm mit Verfügung vom 28. April 2020 die gesetzlich vorgeschriebene, nicht erstreckbare Nachfrist bis zum 12. Mai 2020 angesetzt, um den Kostenvorschuss zu bezahlen, unter Androhung, dass ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde (vgl. Art. 62 Abs. 3 BGG). Die mittels GU versandte Verfügung konnte zugestellt werden. Der Kostenvorschuss ging auch innert Nachfrist nicht ein, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist. 

 

    
  3. 
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Kosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Uri, Strafprozessuale Beschwerdeinstanz, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 18. Mai 2020 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill