# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 63c87d0b-ee8c-54cd-b087-4ead88e829f7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.06.2008 E-4070/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4070-2008_2008-06-20.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-4070/2008/frk

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  J u n i  2 0 0 8

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richterin Marianne Teuscher, 
Gerichtsschreiber Nicholas Swain.

X._______, geboren (...),
alias X._______, geboren (...),
angeblich Simbabwe,
vertreten durch Frau Felicity Oliver, (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 11. Juni 2008 / N_______

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-4070/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen angebli-
chen Herkunftsstaat Anfang Mai 2008 verliess und am 12. Mai 2008 in 
der Schweiz um Asyl ersuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im Transitzentrum Altstätten vom 
21. Mai 2008 sowie der direkten Anhörung durch das BFM vom 5. Juni 
2008 zur Begründung seines Asylgesuchs im Wesentlichen vorbrach-
te,  er  gehöre  der  Ethnie  der  A._______  an  und  stamme  aus 
B._______,  Simbabwe,  wo  er  zusammen  mit  seiner  Schwester  bei 
einem  weissen  Farmer  namens  C._______,  welcher  aus  England 
stamme, gelebt habe,

dass  im  letzten  Jahr  ein  weisser  Freund  von  C._______  seine 
Schwester  mitgenommen  habe  und  er  diese  seither  nicht  mehr 
gesehen habe,

dass C._______ von der Regierung enteignet worden sei und deshalb 
beabsichtigt habe, nach England zurückzukehren,

dass  er,  der  Beschwerdeführer,  C._______ immer  wieder  nach dem 
Verbleib  seiner  Schwester  gefragt  habe  und  dieser  ihm  schliesslich 
zugesagt habe, er werde ihn zu seiner Schwester bringen,

dass er in Begleitung von C._______ per Flugzeug in ein ihm unbe-
kanntes  Land  ausgereist  sei,  bei  dem  es  sich  nach  Angaben  von 
Johnson um England gehandelt habe,

dass  sie  von  dort  durch  eine  mehrtägige  Reise  per  Zug  zum 
Empfangszentrum in Vallorbe gelangt seien und ihm C.______ gesagt 
habe, er werde dort seine Schwester finden, was jedoch nicht der Fall 
gewesen sei,

dass  ein  vom BFM beauftragter  Experte  mit  dem Beschwerdeführer 
ein Telefongespräch führte, aufgrund dessen er einen Bericht über die 
Herkunft (LINGUA-Analyse) desselben verfasste, 

dass der Experte in  seinem Bericht  vom 28. Mai  2008 zum Schluss 
gelangte,  der  Beschwerdeführer  spreche  ein  westafrikanisches Eng-

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lisch und sei mit hoher Wahrscheinlichkeit in Nigeria sozialisiert  wor-
den, 

dass  er  ferner  keine  indigene  Sprache  spreche  und  mangelhafte 
Kenntnisse über seinen angeblichen Stamm und die Herkunftsprovinz 
seiner Eltern habe,

dass aus diesen Gründen eine Herkunft  des Beschwerdeführers aus 
Simbabwe ausgeschlossen werden könne,

dass  dem Beschwerdeführer  im Rahmen der  Anhörung vom 5. Juni 
2008  zum  Ergebnis  dieser  Analyse  das  rechtliche  Gehör  gewährt 
wurde,

dass  das  BFM  mit  gleichentags  eröffneter  Verfügung  vom  11.  Juni 
2008 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwer-
deführers  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie 
den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die angeb-
liche  Herkunft  des  Beschwerdeführers  aus  Simbabwe  sei  durch  die 
Feststellungen des LINGUA-Gutachtens wiederlegt,

dass  der  Beschwerdeführer  im  Rahmen  der  Gewährung  des  recht-
lichen Gehörs zum Gutachten nicht  in  der  Lage gewesen sei,  seine 
fehlenden  Kenntnisse  seines  angeblichen  Herkunftslandes  und  den 
Umstand,  dass  er  ein  westafrikanisches  Englisch  spreche,  überzeu-
gend zu erklären,

dass somit feststehe, dass der Beschwerdeführer, welcher im Übrigen 
auch keinerlei Identitätsdokumente eingereicht habe, die Behörden im 
Rahmen des Asylverfahrens über seine Identität getäuscht habe,

dass sich schliesslich weder aus der allgemeinen Lage in der vermutli-
chen Herkunftsregion des Beschwerdeführers noch aus dessen indivi-
dueller  Situation  Hinweise für  das  Bestehen eines  Wegweisungshin-
dernisses ergeben würden,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 
18. Juni 2008 gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde  erhob  und  dabei  unter  anderem  beantragte,  dieser  sei 

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aufzuheben und es sei ihm das Asyl,  eventualiter die vorläufige Auf-
nahme zu gewähren,

dass er ferner in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unentgelt-
lichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021) und um Erlass des Kostenvorschusses ersuchte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 19. Juni 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet  (Art. 105 
AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungs-
weise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde 
legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form-  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6  AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl.  Entschei-
dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  entsprechend  auf  den  Antrag,  es  sei  dem  Beschwerdeführer 
Asyl zu gewähren, nicht einzutreten ist,

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  gemäss  Art.  32  Abs.  2  Bst.  b  AsylG  auf  Asylgesuche  nicht 
eingetreten wird, wenn Asylsuchende die Behörden über ihre Identität 
täuschen und diese Täuschung aufgrund der  Ergebnisse der  erken-
nungsdienstlichen  Behandlung  oder  anderer  Beweismittel  feststeht, 
wobei der Begriff der Identität Namen, Vornamen, Staatsangehörigkeit, 
Ethnie, Geburtsdatum, Geburtsort und Geschlecht des Asylsuchenden 
umfasst (vgl. Art. 1 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 
über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]), 

dass  der  von  der  Vorinstanz  beauftrage  Experte  aufgrund  einer 
Sprachanalyse zum Schluss kam, die vom Beschwerdeführer angege-
bene Herkunft  Simbabwe könne klarerweise ausgeschlossen werden 
und er  sei  vielmehr  in  Westafrika  -  sehr  wahrscheinlich  in  Nigeria  - 
sozialisiert worden, 

dass das Bundesverwaltungsgericht LINGUA-Analysen des BFM zwar 
nicht als Sachverständigengutachten (Art. 12 Bst. e VwVG; Art. 57 ff. 
des Bundesgesetz vom 4. Dezember  1947 über den Bundeszivilpro-

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zess  [BZP,  SR  273]  i.V.m.  Art.  19  VwVG),  sondern  als  schriftliche 
Auskünfte einer Drittperson (Art. 12 Bst. c VwVG; Art. 49 BZP i.V.m. 
Art. 19 VwVG) anerkennt, ihnen indessen - sofern bestimmte Anforde-
rungen an die fachliche Qualifikation, Objektivität und Neutralität des 
Experten wie auch an die inhaltliche Schlüssigkeit  und Nachvollzieh-
barkeit  der Analysen erfüllt  sind - erhöhten Beweiswert  zumisst  (vgl. 
EMARK 2003 Nr. 14 S. 89 E. 7; 1998 Nr. 34 S. 284 ff.), 

dass  demnach  LINGUA-Analysen  grundsätzlich  geeignet  sind,  den 
Nachweis einer Identitätstäuschung im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b 
AsylG zu erbringen (vgl. EMARK 1999 Nr. 19 S. 125 f. E. 3d), 

dass  der  vorliegend  zu  beurteilenden,  ausführlich  begründeten 
LINGUA-Analyse nach den erwähnten Kriterien  erhöhter  Beweiswert 
zukommt, 

dass  diese  ferner  einen  nachvollziehbaren  und  überzeugenden  Ein-
druck hinterlässt und zu keinen Beanstandungen Anlass gibt, 

dass  das  BFM unter  Hinweis  auf  die  LINGUA-Analyse vom 28. Mai 
2008 überzeugend dargelegt hat, warum der Beschwerdeführer entge-
gen seinen Aussagen mit Bestimmtheit nicht aus Simbabwe stammen 
kann und durch seine tatsachenwidrigen Angaben die  Asylbehörden 
über seine Identität im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG i.V.m. Art. 
1 Bst. a AsylV 1 getäuscht hat, 

dass  der  Beschwerdeführer  dieser  Einschätzung  weder  im  Rahmen 
des  rechtlichen  Gehörs  zum Ergebnis  der  LINGUA-Analyse  noch  in 
seiner Beschwerdeeingabe, in welcher er  im Wesentlichen an seinen 
Vorbringen  anlässlich  der  erstinstanzlichen  Befragungen  festhält, 
stichhaltige Argumente entgegenzuhalten vermag, 

dass seine Vorbringen die durch die Analysen eruierten Wissenslücken 
in  Bezug auf  landesspezifische Gegebenheiten und die sprachlichen 
Besonderheiten - der Beschwerdeführer spricht ein Englisch mit  ein-
deutigem  nigerianischen  Einschlag,  welches  in  Simbabwe  nicht 
gesprochen wird - offensichtlich nicht zu erklären vermögen,

dass namentlich die Erklärung in der Beschwerdeeingabe, C._______ 
habe  sich  möglicherweise  einige  Zeit  in  Westafrika  aufgehalten  und 
daher mit dem Beschwerdeführer im Pidgin dieser Region gesprochen, 
als unbehelfliche Schutzbehauptung gewertet werden muss,

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dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG 
zu  Recht  und mit  zutreffender  Begründung auf  das  Asylgesuch  des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, 

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder  unmöglichen  Vollzugs  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsver-
hältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Auf-
nahme von Ausländern  nach dem Bundesgesetz  vom 16. Dezember 
2005 über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) regelt 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG), 

dass grundsätzlich von Amtes wegen zu prüfen ist, ob der Vollzug der 
Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG),  diese Untersuchungspflicht  jedoch nach Treu 
und Glauben ihre Grenze an der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden 
findet (Art. 8 AsylG), welche auch die Substanziierungslast tragen (Art. 
7  AsylG),  und es deshalb nicht  Sache der  Asylbehörden sein kann, 
nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypothetischen  Her-
kunftsländern zu forschen, 

dass der  Beschwerdeführer deshalb die  Folgen seiner  mangelhaften 
Mitwirkung  respektive  der  Verheimlichung seiner  wahren Identität  zu 
tragen hat, indem vermutungsweise davon auszugehen ist, es würden 
einer Wegweisung in den tatsächlichen Heimatstaat keine landes- oder 
völkerrechtlichen  Vollzugshindernisse  im  Sinne  von  Art.  44  Abs.  2 
AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG entgegenstehen (vgl. EMARK 2005 
Nr. 1 S. 4 f. E. 3.2.2), zumal die von ihm geltend gemachten Gründe für 
das Verlassen seines Heimatlandes aufgrund der festgestellten Identi-
tätstäuschung jeglicher Grundlage entbehren und somit  keine "stich-
haltigen  Gründe"  für  die  Annahme  einer  solchen  darzustellen  ver-
mögen, 

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dass aufgrund der Aktenlage ferner nicht zu schliessen ist, der Vollzug 
der Wegweisung sei für den Beschwerdeführer unzumutbar im Sinne 
von Art. 83 Abs. 4 AuG weil er bei einer Rückkehr in die Heimat in eine 
Situation geraten würde, die als konkrete Gefährdung im Sinne der zu 
beachtenden Bestimmungen zu werten wäre und auch keine Hinweise 
auf das Vorliegen technischer Vollzugshindernisse vorliegen, weshalb 
der Vollzug auch als möglich erscheint (Art. 83 Abs. 2 AuG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten wird,

dass  schliesslich  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG ungeachtet der Frage der 
Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers  abzuweisen  ist,  da  die  Be-
schwerdebegehren nach dem Gesagten als zum Vornherein aussichts-
los zu bezeichnen sind,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 65  Abs. 1 
VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers  (vorab  per  Telefax; 
Einschreiben, Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Transitzentrum Altstätten (per Telefax, zu den Akten Ref.-
Nr. N_______)

- (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Nicholas Swain

Versand: 

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