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**Case Identifier:** 4a17e420-115d-5f28-a4db-675947fa9ad6
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 16.08.2018 725 18 45 / 220
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-18-45---220_2018-08-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 16. August 2018 (725 18 45 / 220) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Rentenrevision; auf das polydisziplinäre Gutachten kann nicht abgestellt werden, Rück-

weisung an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung 

 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin Olivia Reber 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Yves Waldmann, 
Advokat, St. Johanns-Vorstadt 23, Postfach 1328, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 
8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A.1 Der 1959 geborene A.____ war beim Restaurant B.____ in X.____ als „Allrounder“ an-
gestellt und im Rahmen dieses Arbeitsverhältnisses bei der SWICA Gesundheitsorganisation 
(damals: PANORAMA Versicherungen, nachfolgend: SWICA) obligatorisch gemäss UVG un-
fallversichert. Am 14. April 1992 erlitt der Versicherte einen Arbeitsunfall, indem er sich beim 
Holzspalten mit einer hydraulischen Holzspaltmaschine vier Finger seiner rechten Hand ab-

 

 
 
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trennte. In der Folge konnten drei Finger wieder angenäht werden. Ein Finger konnte nicht er-
halten werden, sodass bei diesem eine Stumpfversorgung erfolgte. Gestützt auf ein polydiszip-
linäres Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtungen (ZMB) vom 17. Mai 1994 
sprach die IV-Stelle des Kantons Aargau A.____ mit Verfügung vom 20. September 1994 rück-
wirkend ab dem 1. April 1993 eine ganze Invalidenrente zu. Mit Verfügung vom 10. September 
1996 sprach die SWICA dem Versicherten eine Komplementärrente gemäss UVG ab dem 
1. Juni 1996 bei unfallbedingter Invalidität von 70% und eine Integritätsentschädigung von 40% 
zu. 
 
A.2 Im Rahmen einer mehrjährigen Rentenprüfung stellte die IV-Stelle Basel-Landschaft mit 
Verfügung vom 7. Juni 2016 fest, dass A.____ weiterhin Anspruch auf die bisherige ganze Inva-
lidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 70% habe. Die SWICA beauftragte am 2. August 2016 
die Ärztliche Begutachtungsinstitut GmbH (ABI) mit der Erstellung eines polydisziplinären Gut-
achtens. Gestützt auf das Gutachten der ABI vom 12. Dezember 2016 teilte die SWICA dem 
Versicherten am 16. Januar 2017 mit, dass sich nur noch eine Arbeitsunfähigkeit von 50% be-
gründen liesse, weil die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nicht mehr ge-
stellt werden könne und sich aufgrund des Einkommensvergleichs ein Invaliditätsgrad von neu 
35% statt 70% errechne. Die Rente mit dem Invaliditätsgrad von 35% werde nach einer drei-
monatigen Übergangsfrist ab dem 1. April 2017 ausgerichtet. Am 11. April 2017 erliess die 
SWICA eine dem Schreiben vom 16. Januar 2017 entsprechende Verfügung. Eine gegen diese 
Verfügung erhobene Einsprache des Versicherten wurde mit Einspracheentscheid vom 18. De-
zember 2017 abgewiesen. 
 
B. Gegen den Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2017 erhob A.____, vertreten 
durch Dr. Yves Waldmann, Advokat, am 1. Februar 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht 
Basel-Landschaft, Abteil Sozialversicherungsrecht, (Kantonsgericht). Er beantragte, es seien 
der Einspracheentscheid der SWICA vom 18. Dezember 2017 und die Verfügung vom 11. April 
2017 aufzuheben. Es sei die SWICA zu verpflichten, ihm über den 31. März 2017 hinaus eine 
unbefristete Invalidenrente auf Basis eines Invaliditätsgrades von 70% auszurichten. Eventuali-
ter sei die SWICA zu verpflichten, ihm eine Invalidenrente im Rahmen einer angemessenen 
Übergangsfrist von mindestens 12 Monaten ab Verfügungszeitpunkt auf Basis eines Invalidi-
tätsgrades von 70% auszurichten. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er, es sei ihm 
die unentgeltliche Rechtspflege für die ordentlichen und ausserordentlichen Kosten des vorlie-
genden Verfahrens, einschliesslich der Kosten der Rechtsverbeiständung für das Einsprache-
verfahren, mit dem Unterzeichneten als unentgeltlichem Rechtsbeistand zu bewilligen. Zur Be-
gründung brachte er im Wesentlichen vor, dass das Gutachten der ABI vom 12. Dezember 
2016 nicht nachvollziehbar begründet und somit nicht rechtsgenüglich sei. Es dürfe zur Beurtei-
lung der Leistungspflicht nicht darauf abgestellt werden. Die Gutachter hätten eine im Rahmen 
einer Revision unbeachtliche abweichende ärztliche Beurteilung eines an sich gleich gebliebe-
nen Gesundheitszustandes vorgenommen. Es lasse sich keine revisionsrechtlich zu beachten-
de tatsächliche Besserung des psychischen Gesundheitszustandes nachweisen. Es liege kein 
Revisionsgrund vor, welcher eine Rentenherabsetzung rechtfertigen würde. 
 

 

 
 
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C. In ihrer Vernehmlassung vom 14. März 2018 schloss die SWICA auf Abweisung der Be-
schwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in Y.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und form-
gerecht erhobene – Beschwerde vom 1. Februar 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2. Strittig und im Folgenden zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 
11. April 2017 bzw. mit Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2017 zu Recht die Komple-
mentärrente des Beschwerdeführers rückwirkend per 1. April 2017 von 70% auf 35% herabge-
setzt hat. Massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des angefochtenen Ein-
spracheentscheids vom 18. Dezember 2017 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtspre-
chungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 
E. 1.2). 
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch entsteht gemäss 
Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung 
der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Per-
son. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, 
wenn sie infolge des Unfalles zu mindestens 10% invalid ist. Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG ent-
steht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhaf-
te Verbesserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden 
kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen 
sind. 
 

 

 
 
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3.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zu-
mutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen 
(Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 
3.3 Die Invalidenrente beträgt bei Vollinvalidität 80% des versicherten Verdienstes; bei Tei-
linvalidität wird sie entsprechend gekürzt (Art. 20 Abs. 1 UVG). Hat die versicherte Person An-
spruch auf eine Rente der Invalidenversicherung (IV) oder auf eine Rente der Alters- und Hin-
terlassenenversicherung (AHV) so wird ihr gemäss Art. 20 Abs. 2 UVG eine Komplementärren-
te gewährt; diese entspricht der Differenz zwischen 90% des versicherten Verdienstes und der 
Rente der IV oder der AHV, höchstens aber dem für Voll- oder Teilinvalidität vorgesehenen Be-
trag (Satz 1). Die Komplementärrente wird beim erstmaligen Zusammentreffen der erwähnten 
Renten festgesetzt und lediglich späteren Änderungen der für Familienangehörige bestimmten 
Teile der Rente der IV oder AHV angepasst (Satz 2). Nach Abs. 3 desselben Artikels erlässt der 
Bundesrat nähere Vorschriften, namentlich über die Berechnung der Komplementärrenten in 
Sonderfällen, von welcher Rechtsetzungskompetenz er in Art. 31 ff. der Verordnung über die 
Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 Gebrauch gemacht hat. 
 
3.4 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt – unter anderem – vo-
raus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und adäquater Kausalzu-
sammenhang besteht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzu-
sammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursa-
che gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
trächtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch 
die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 
Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, zu deren Beantwortung die rechtsanwenden-
de Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – auf ärztliche Erkenntnisse ange-
wiesen ist. Für den Nachweis des natürlichen Kausalzusammenhangs genügt der im Sozialver-
sicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Die blosse Mög-
lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (vgl. 
BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als 
adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 
und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 
eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als 
begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu 

 

 
 
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(BGE 125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen 
Kausalzusammenhanges zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesund-
heitlichen Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusam-
menhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Re-
geln vom Gericht zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 E. 1b). 
 
4.1 Um das Ausmass der Invalidität zu ermitteln, ist die rechtsanwendende Behörde – die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht – bei der hierfür erforderlichen Beurteilung des Ge-
sundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 158 f. 
E. 1b mit zahlreichen Hinweisen). Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi-
cherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V 158 E. 1 in fine). 
Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für die Beurtei-
lung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt aus-
geübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und 
nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarerweise 
noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der Inva-
liditätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozial-
versicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). Laut diesen Richtlinien ist den im Rahmen des Verwal-
tungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund 
eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht 

 

 
 
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erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 
Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
5.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende IV-Renten für die Zukunft zu erhöhen, herab-
zusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen 
Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beein-
flussen. Zu denken ist dabei in erster Linie an eine wesentliche Änderung des Gesundheitszu-
standes der versicherten Person. Darüber hinaus ist die Rente aber auch revidierbar, wenn sich 
die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheb-
lich verändert haben (BGE 130 V 349 E. 3.5 mit Hinweisen). Ist eine anspruchserhebliche Än-
derung des Sachverhalts nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, bleibt es nach 
dem Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisherigen Rechtszustand (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts vom 30. November 2009, 9C_961/2008, E. 6.3). 
 
5.2 Die abweichende medizinische oder rechtliche Einschätzung von im Wesentlichen un-
veränderten tatsächlichen Verhältnissen führt nicht zu einer materiellen Revision. Bloss auf ei-
ner anderen Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von 
revisionsbegründenden tatsächlichen Veränderungen abzugrenzen. 
 
5.3 Im Rahmen einer materiellen Revision nach Art. 17 ATSG prüft die Verwaltung den Ren-
tenanspruch in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht allseitig, das heisst nicht nur mit Bezug auf 
jenes Sachverhaltssegment, in welchem eine Änderung in Frage steht (BGE 125 V 417 E. 2d; 
117 V 200 E. 4b S. 200; Urteil vom 24. August 2007, 9C_237/2007, E. 4). Dementsprechend ist 
das Sozialversicherungsgericht befugt (und verpflichtet), bei Bedarf Teilaspekte des Rechtsver-
hältnisses von Amtes wegen aufzugreifen, selbst wenn diese bereits in der früheren rechtskräf-
tigen Verfügung beurteilt wurden (Urteil des Bundesgerichts vom 6. November 2007, I 822/06, 
E. 3.1). In einem neueren Urteil hat das Bundesgericht diesbezüglich ausgeführt, dass, wenn 
ein Revisionsgrund feststeht, der Rentenanspruch für die Zukunft in rechtlicher und tatsächli-
cher Hinsicht umfassend ("allseitig") zu prüfen ist, wobei keine Bindung an frühere Beurteilun-
gen besteht. Dies gilt auch bezüglich der Frage der Adäquanz, umso mehr, als einem wesentli-
chen Teil der Adäquanzkriterien ein gewisses zeitliches, dynamisches Element zukommt, so 
dass diese sich durch Zeitablauf ändern können. Damit ist zugleich gesagt, dass die Prüfung 
der Adäquanzkriterien aufgrund der im Zeitpunkt der erwogenen revisionsweisen Leistungsan-
passung gegebenen tatsächlichen Verhältnisse zu erfolgen hat. Eine Leistungspflicht der Un-
fallversicherung besteht nur insoweit, als über dieses Datum hinaus noch ein natürlich und adä-
quat kausal durch den Unfall verursachter Gesundheitsschaden bestand. Dabei ist sowohl die 
natürliche als auch die adäquate Kausalität grundsätzlich frei und ohne Bindung an frühere Be-
urteilungen zu prüfen (Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juni 2017, 8C_833/2016, E. 5.1 mit 
weiteren Hinweisen). 
 
5.4 Zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des In-
validitätsgrades bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, 

 

 
 
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welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts-
abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunk-
ten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht 
(BGE 133 V 114 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 75 ff. E. 3.2.3). Im vorliegenden Fall ist somit zu 
prüfen, ob sich gegenüber der ursprünglichen Rentenzusprache vom 10. September 1996 im 
Zeitpunkt der streitigen Revisionsverfügung vom 11. April 2017 bzw. des Einspracheentscheids 
vom 18. Dezember 2017 eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes des Be-
schwerdeführers ergeben und sich dadurch der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch er-
heblichen Weise verändert hat. 
 
5.5 Bei der Rentenanpassung infolge Änderungen des Gesundheitszustandes sind diejeni-
gen Änderungen massgebend, welche die versicherte Gesundheitsschädigung betreffen. Ver-
langt wird eine Veränderung des auf die gleiche medizinische Ursache zurückzuführenden Ge-
sundheitsschadens (vgl. UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009 
Art. 17 Rz. 17). Vor dem Hintergrund der gemachten Ausführungen (vgl. E. 3.4 hiervor), wonach 
die Leistungspflicht des Unfallversicherers unter anderem voraussetzt, dass zwischen dem 
schädigenden Ereignis und der gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang 
besteht, kann im unfallversicherungsrechtlichen Revisionsverfahren entsprechend – anders als 
im Rahmen von Revisionen der Invalidenversicherung – eine Revision nur zulässig sein, wenn 
in Bezug auf die unfallkausalen Gesundheitsschäden eine tatsächliche Veränderung der ge-
sundheitlichen Verhältnisse im Sinne einer Besserung oder Verschlechterung eingetreten ist 
(vgl. hierzu auch Urteil des EVG vom 5. Juni 2003, U 38/01, E. 5.2 ff.). 
 
5.6 Im Urteil vom 29. August 2011 (9C_418/2010) hat das Bundesgericht ergänzend zusätz-
liche Besonderheiten festgehalten, die es in Revisionsfällen (im Sinne des Art. 17 ATSG) bei 
der Erhebung und Würdigung des medizinischen Sachverhaltes zu beachten gilt. Demnach 
bildet Gegenstand des Beweises das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Differenz 
in den – den medizinischen Gutachten zu entnehmenden – Tatsachen, da die Feststellung ei-
ner revisionsbegründenden Veränderung durch eine Gegenüberstellung eines vergangenen 
und des aktuellen Zustandes erfolgt. Die Feststellung des aktuellen gesundheitlichen Befunds 
und dessen funktionelle Auswirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Beurteilung; sie erfolgt aber 
nicht unabhängig, sondern wird nur entscheidungserheblich, soweit sie tatsächlich einen Unter-
schied auf der Seinsebene zum früheren Zustand wiedergibt. Der Beweiswert eines zwecks 
Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausrei-
chend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts – bezieht. Einer für 
sich allein betrachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurtei-
lung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre 
(vgl. dazu BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a), mangelt es daher in der Regel am rechtlich 
erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschät-
zung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesund-
heitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, dass 
die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben (Urteil des Bundesgerichts vom 
29. August 2011, 9C_418/2010, E. 4.2). 
 

 

 
 
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6.1 Im vorliegenden Fall stützte sich die SWICA bei der ursprünglichen Rentenzusprache 
vom 10. September 1996 im Wesentlichen auf das von der Invalidenversicherung in Auftrag 
gegebene polydisziplinäre Gutachten der ZMB vom 17. Mai 1994. Das Gutachten umfasste die 
Fachdisziplinen Allgemeinmedizin, Orthopädie, Handchirurgie, Neurologie sowie Psychiatrie. 
 
6.2 Im ZMB Gutachten vom 17. Mai 1994 wurden als Hauptdiagnosen mit Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit ein Zustand nach traumatischer Amputation von Daumen, Zeige-, Mittel- und 
Ringfinger der rechten dominanten Hand auf Höhe der Grundphalanx III und IV und der Grund-
gelenke I und II, eine Replantation der Finger I bis II rechts mit Arthrodese der Grundgelenke I 
und II, Osteosynthese der Grundphalanx III, Beugesehnentransplantation für den Daumen, 
Streck- und Beugesehnennähte der Finger I bis III rechts, multiple Nerven-, Arterien- und Ve-
nennähte und –transplantate sowie mit Stumpfversorgung des rechten Ringfingers in der dista-
len Grundphalanx, ein Status nach Narbenkorrektur und Vollhauttransplantation der rechten 
Hohlhand, ein Status nach Dekompression des Radialistunnels in der rechten Ellenbeuge, ein 
Hand-Schultersyndrom rechts mit Unbrauchbarkeit der rechten oberen Extremität, Schmerzhaf-
tigkeit, ausgedehnter Sensibilitätsstörung der Radialisseite der rechten Hand und Kraftlosigkeit 
der rechten Hand sowie eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) gestellt. Als 
Nebendiagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit wurde eine chronische Ulcuskrankheit 
festgehalten. 
 
Die Gutachter hielten fest, dass die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Aufgabenbereich 30% betra-
ge. Die Einschränkung ergäbe sich zu gleichen Teilen aus der massiven Funktionseinbusse der 
rechten Hand und des Hand-Schultersyndroms sowie aus der daraus resultierenden posttrau-
matischen Anpassungsstörung. Durch die psychische Fehlverarbeitung des Unfalls sei die an 
und für sich gute Restfunktion der rechten Hand erheblich geschmälert worden, so dass die 
verbleibende Restarbeitsfähigkeit nicht gewinnbringend umgesetzt werden könne. Entspre-
chend seien auch Eingliederungsmassnahmen aus dem gleichen Grunde gescheitert. Im aktu-
ellen Zustand seien jegliche Eingliederungsbemühungen illusorisch. Auch in jeder anderen Er-
werbstätigkeit liesse sich im aktuellen Zeitpunkt die Arbeitsfähigkeit nicht über 30% steigern. 
 
7.1 Die vorliegend angefochtene Verfügung vom 11. April 2017 bzw. der angefochtene Ein-
spracheentscheid vom 18. Dezember 2017 stützt sich im Wesentlichen auf das von der SWICA 
in Auftrag gegebene polydisziplinäre Gutachten der ABI vom 12. Dezember 2016. Die ABI un-
tersuchte die Fachdisziplinen Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Neurologie sowie Handchirurgie. 
 
7.2 Im ABI Gutachten vom 12. Dezember 2016 wurden als Diagnosen mit Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit ein Status nach pluridigitaler Amputationsverletzung Dig. I-IV der Hand rechts 
nach Holzspaltmaschinenunfall am 14. April 1992 (ICD-10 S68.9), ein Status nach pluridigitaler 
Replantation Dig. I-III mit Arthrodesen der MP-Gelenke Dig. I und Dig. II, Osteosynthese 
Grundphalanx Dig. III, Beugesehnentransplantation (M. plantaris) Daumen, Streck- und Beuge-
sehnennähte Dig. I-III rechts, multiple Nervennähte, Arteriennähte mit Venentransplantaten, 
Stumpfversorgung distale Grundphalanx Dig. IV rechts, ein Status nach Narbenkorrektur und 
Vollhauttransplantation Hohlhand April 1992 rechts, ein Status nach Dekompression Radia-
listunnel rechts am 27. Juli 1993, ein chronisches myofasziales Schmerzsyndrom 

 

 
 
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Hand/Arm/Schulter mit Schultersteife und erheblicher Funktionseinschränkung der Hand rechts 
(ICD-10 M79.9), ein Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom rechts, aktuell in Abklärung im Uni-
versitätsspital Basel (ICD-10 G56.0) sowie ein persistierender sensomotorischer Funktionsaus-
fall an der radialen rechten dominanten Hand gestellt. Als Diagnosen ohne Einfluss auf die Ar-
beitsfähigkeit wurden eine Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2), ein Ver-
dacht auf ein Neurom Nervus suralis am Unterschenkel links (ICD-10 D36.7), eine AC-Arthrose 
und Bursitis subacromialis der Schulter rechts (ICD-10 M19.91), Übergewicht mit einem BMI 
von 27,5 kg/m2 (ICD-10 E66.9), ein Asthma bronchiale (ICD-10 J45.9), eine chronische Bronchi-
tis (ICD-10 J42), ein persistierender Nikotinabusus (ICD-10 F17.1), ein erhöhter HbA1c-Wert 
(ICD-10 R73.9) sowie ein Status nach Ulcus ventrikuli (ICD-10 K25.9) festgehalten. 
 
Bei der handchirurgischen Untersuchung sei festgestellt worden, dass die erhebliche Funktions-
einschränkung der rechten Hand und der rechten Schulter zweifelsohne seit Jahren objektiv 
dokumentiert und im Langzeitverlauf stationär sei. Aus handchirurgischer Sicht wären theore-
tisch sehr leichte Verweistätigkeiten in einer leidensadaptierten Art und Weise teilprozentig bei 
einem maximal 50%igen Pensum denkbar. Arbeiten bei kalten Aussentemperarturen seien 
nicht zumutbar. Aus neurologischer Sicht seien sämtliche Tätigkeiten, welche bimanuell Kraft 
oder Feinmotorik erforderten, nicht mehr zumutbar. Tätigkeiten ohne Einsatz des rechten Ar-
mes / der rechten Hand respektive solche, bei denen die rechte Hand nur intermittierend als 
Hilfshand für leichte Zudientätigkeiten eingesetzt werden müsse, seien aus neurologischer Sicht 
möglich. Dabei bestehe eine Leistungseinschränkung von 20%. Bei der psychiatrischen Unter-
suchung hätten depressive Symptome und Ängste festgestellt werden können. Der Versicherte 
leide unter Schlafstörungen in der Nacht und sei am Tag erhöht ermüdbar. Die psychiatrische 
Diagnose bedinge keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und aus psychiatrischer Sicht sei 
der Versicherte voll arbeitsfähig. Bei der allgemeininternistischen Untersuchung habe keine 
Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden können. 
 
Insgesamt kämen die Gutachter aus polydisziplinärer Sicht zum Schluss, dass beim Versicher-
ten für eine angepasste, leichte Tätigkeit eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von maximal 50% 
bestehe. Das Pensum könnte über fünf bis sechs Stunden pro Tag mit erhöhtem Pausenbedarf 
umgesetzt werden. Die aktuell feststellbare Arbeitsfähigkeit sei seit spätestens Oktober 2016 zu 
bestätigen. Eine posttraumatische Belastungsstörung, welche bei der ursprünglichen Berentung 
noch massgeblich beteiligt gewesen sei, sei definitiv nicht mehr nachweisbar. 
 
8.1 Die SWICA stützte sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts und der 
Frage, ob seit der ursprünglichen Zusprache der Komplementärrente mit Verfügung vom 
10. September 1996 eine anspruchserhebliche Änderung in den gesundheitlichen Verhältnissen 
eingetreten ist, auf das ABI-Gutachten vom 12. Dezember 2016. Die Beschwerdegegnerin 
nahm demzufolge einen seit der Referenzlage im Jahr 1996 wesentlich verbesserten Gesund-
heitszustand an. Es sei davon auszugehen, dass im Vergleich zum polydisziplinären Gutachten 
des ZMB vom 17. Mai 1994, wo eine stark reduzierte Restarbeitsfähigkeit von höchstens 30% 
bestanden habe, gemäss dem polydisziplinären Gutachten der ABI vom 12. Dezember 2016 für 
eine angepasste, leichte Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 50% bestehe. Aufgrund dieser we-
sentlichen Veränderung in den tatsächlichen Verhältnissen seien die Voraussetzungen für eine 

 

 
 
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Rentenrevision erfüllt. Insgesamt sei eine Änderung der gesundheitlichen Verhältnisse seit der 
Rentenzusprache im Jahre 1996 nachgewiesen, weil die Restarbeitsfähigkeit von 30% auf 50% 
gestiegen sei und die posttraumatische Belastungsstörung nicht mehr bestehe. Jedenfalls habe 
sich der Invaliditätsgrad seit der Rentenfestsetzung massgeblich, insgesamt um mehr als die 
von der Rechtsprechung geforderten 5% verändert. Der Invaliditätsgrad sei von 70% auf 35% 
herabzusetzen. 
 
8.2 Den Ausführungen der Beschwerdegegnerin, wonach gemäss dem Gutachten der ABI 
eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes eingetreten sei und damit ein Revi-
sionsgrund vorliege, der eine allseitige Prüfung des Rentenanspruchs pro futuro ermögliche, 
kann nicht beigepflichtet werden. Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 5.5 hiervor), kann im unfallver-
sicherungsrechtlichen Revisionsverfahren eine Revision nur zulässig sein, wenn in Bezug auf 
die unfallkausalen Gesundheitsschäden eine Veränderung eingetreten ist. Für das Vorliegen 
eines entsprechenden Revisionsgrundes ist der Versicherungsträger beweispflichtig. Er muss 
eine wesentliche Veränderung des Unfallschadens mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachweisen. Nachfolgend wird aufgezeigt, weshalb dies der SWICA im vor-
liegenden Fall nicht gelungen ist. 
 
8.3 Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.3 hiervor), ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens 
eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 
volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen. Solche Indizien liegen hier aber vor. Aus nachfolgenden Gründen erfüllt 
das Gutachten der ABI die höchstrichterlichen Anforderungen an eine voll beweiskräftige Exper-
tise in Revisionsfällen nicht (vgl. E. 5.6 hiervor). 
 
9.1 Im ABI Gutachten vom 12. Dezember 2016 führte Dr. med. C.____, FMH Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Handchirurgie, auf Seite 32 unter 
dem Abschnitt „Arbeitsfähigkeit aus handchirurgischer Sicht“ Folgendes aus: „Theoretisch ist 
aus handchirurgischer Sicht eine sehr leichte Verweistätigkeit in einer leidensadaptierten Art 
und Weise teilprozentig zu einem maximal 50% Pensum theoretisch denkbar.“ Die Formulie-
rungen in Bezug auf die Restarbeitsfähigkeit des Versicherten sind sehr vage gehalten („theore-
tisch“, „maximal“, „denkbar“) und vermögen daher nicht zu überzeugen. 
 
Dr. C.____ hielt ferner fest, dass eine wesentliche Besserung des Handeinsatzes, der Ge-
brauchs- sowie Leistungsfähigkeit der rechten Hand im Langzeitverlauf seit der primären Be-
gutachtung im Mai 1994 nicht eingetreten sei. Diese Ausführung ist insofern unklar, als einer-
seits keine wesentliche Besserung eingetreten sein soll, andererseits die Arbeitsfähigkeit aber 
auf 50% festgesetzt wird und der Handchirurg festhält, dass die rechte Hand objektiv erstaun-
lich gut einsetzbar sei.  
 
Weiter liegt beim Beschwerdeführer laut dem Gutachten der ABI aktuell eine Angst und depres-
sive Störung gemischt vor. Zudem leidet der Versicherte unter Schlafstörungen. Der psychiatri-

 

 
 
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sche Gutachter Dr. med. D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, führt aber nicht weiter 
aus, welche Auswirkungen diese psychiatrischen Diagnosen mit sich bringen. Er hält fest, dass 
die psychiatrischen Diagnosen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bedingen würden. Es 
erscheint jedoch fraglich, ob durch die Angst und depressive Störung gemischt sowie durch die 
Schlafstörungen tatsächlich keinerlei Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultiert. 
 
Die Einschränkung gemäss ZMB Gutachten aus dem Jahre 1994 betrug insgesamt 70%. Dies 
ergab sich zu gleichen Teilen aus der massiven Funktionseinbusse der rechten Hand und des 
Hand-Schultersyndroms sowie aus der daraus resultierenden posttraumatischen Anpassungs-
störung. Die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers hat sich somit laut ABI Gutachten insge-
samt um 20% gesteigert. Ein verbesserter Gesundheitszustand wird aber nur vom Psychiater 
angegeben. Die Erläuterungen in Bezug auf eine allfällige Veränderung sowie in Bezug auf die 
verbleibende Arbeitsfähigkeit sind nicht nachvollziehbar. Insbesondere in Verbindung mit den 
psychiatrischen Feststellungen wird nicht klar, welche Beschwerden in welchem Umfang an der 
Arbeitsunfähigkeit bzw. an deren angeblichen Verbesserung beteiligt sind. 
 
Überdies wäre es angezeigt gewesen, den behandelnden Psychiater des Versicherten, 
Dr. med. E.____, zu Rate zu ziehen. Wenn ein Versicherter über längere Zeit in psychiatrischer 
Behandlung ist, wäre es durchaus sinnvoll, im Rahmen einer Begutachtung den behandelnden 
Arzt hinzuzuziehen und zu dessen – allenfalls divergierenden – Ausführungen Stellung zu neh-
men. Es wurden jedoch keinerlei Berichte von Dr. E.____ eingeholt. Hinzu kommt, dass vorlie-
gend eine psychiatrische Begutachtung im Umfang von lediglich 50 Minuten als nicht ausrei-
chend erscheint, um eine fundierte psychiatrische Beurteilung in einem Rentenrevisionsverfah-
ren vorzunehmen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Versicherte seit 22 Jahren 
eine Rente der Unfallversicherung und seit 25 Jahren eine ganze Rente der Invalidenversiche-
rung bezieht. 
 
Auf Seite 34 kommen die Gutachter aus polydisziplinärer Sicht zum Schluss, dass beim Versi-
cherten für eine angepasste, leichte Tätigkeit eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von maximal 
50% bestehe. Auch diese Formulierung bei der Konsensbeurteilung der Gutachter ist nicht prä-
zise. Die eruierte Restarbeitsfähigkeit von 50% wird durch den Begriff „maximal“ wieder relati-
viert. Insgesamt ist die durch die Gutachter festgelegte Arbeitsfähigkeit des Versicherten nicht 
verwertbar. 
 
9.2 Gestützt auf die obigen Ausführungen ist festzuhalten, dass weitere medizinische Abklä-
rungen sowohl in handchirurgischer als auch in psychiatrischer Hinsicht notwendig sind. Auf-
grund der bisher vorliegenden medizinischen Aktenlage kann nicht mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit geklärt werden, ob beim Versicherten eine wesentliche Veränderung seit der ur-
sprünglichen Rentenzusprache eingetreten ist oder nicht. Es kann nicht ausgeschlossen wer-
den, dass sich die gesundheitliche Situation des Versicherten wesentlich geändert hat, das 
Gutachten vermag aber insgesamt nicht zu überzeugen und ist in etlichen Punkten nicht nach-
vollziehbar. Deshalb kann auf das ABI Gutachten vom 12. Dezember 2016 nicht abgestellt wer-
den. 
 

 

 
 
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9.3 Die Beschwerde des Versicherten ist daher in dem Sinne gutgeheissen, als der ange-
fochtene Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2017 aufgehoben und die Angelegenheit zur 
weiteren Abklärung im Sinne der vorstehenden Erwägungen und zum Erlass einer neuen Ver-
fügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist. 
 
9.4 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung können die Sozialversicherungsgerichte 
nicht mehr frei entscheiden, ob sie eine Streitsache an die Verwaltung zurückweisen. Die Be-
schwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst die nötigen Abklärungen vorzunehmen, wenn 
sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutacht-
lich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen 
Punkt nicht beweiskräftig ist (vgl. BGE 137 V 263 E. 4.4.1 ff.). Da die Beschwerdegegnerin vor-
liegend jedoch nicht alle notwendigen Abklärungen betreffend die Frage, ob sich der Gesund-
heitszustand des Versicherten wesentlich verändert hat, vorgenommen hat und es nicht die 
Aufgabe der kantonalen Gerichte ist, im Verwaltungsverfahren versäumte Abklärungen nachzu-
holen, steht einer Rückweisung an die Beschwerdegegnerin auch unter Berücksichtigung der 
zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts nichts entgegen. Demzufolge ist die Angelegen-
heit in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 18. Dezember 2017 an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese hat weitere medizinische Abklärungen in Bezug 
auf die Frage, ob ein Revisionsgrund vorliegt, zu veranlassen. Die weiteren medizinischen Ab-
klärungen sind nicht nochmals bei der ABI einzuholen und haben eine Gesamtbetrachtung des 
Gesundheitszustandes zu ermöglichen. 
 
10. Die zwischen den Parteien umstrittene Frage bezüglich einer allfälligen Übergangsfrist 
kann aufgrund dieses Ausgangs des Verfahrens offen gelassen werden. An dieser Stelle ist 
lediglich darauf hinzuweisen, dass das UVG grundsätzlich keine Übergangsfrist kennt (Urteil 
des Bundesgerichts vom 1. Februar 2018, 8C_212/2017, E. 4.3). Die Beschwerdegegnerin war 
aber anscheinend trotzdem bereit, dem Versicherten im vorliegenden Fall eine Übergangsfrist 
von drei Monaten zu gewähren. Der Versicherte forderte hingegen eine Anpassungsfrist von 
mindestens 12 Monaten.  
 
11.1 Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Ge-
richt für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine 
Kosten zu erheben. 
 
11.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Hebt das Kantonsgericht einen bei ihm angefochtenen Entscheid auf 
und weist es die Angelegenheit zu ergänzender Abklärung und neuer Beurteilung an die Ver-
waltung zurück, so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei als obsiegende 
Partei (BGE 137 V 61 f. E. 2.1 und 2.2 und 132 V 235 E. 6.2, je mit Hinweisen). Da der Be-
schwerdeführer obsiegende Partei ist, ist ihm eine Parteientschädigung zu Lasten der Be-
schwerdegegnerin zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner 
Honorarnote vom 30. Mai 2018 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 9 Stunden 
und 54 Minuten geltend gemacht, was sich in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und 
Rechtsfragen als angemessen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungs-

 

 
 
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prozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenan-
satz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind sodann die in der Honorarnote 
ausgewiesenen Auslagen von Fr. 394.--. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr 3‘089.90 (9 Stunden und 54 Minuten à Fr. 250.-- + Auslagen 
von Fr. 394.-- zuzüglich 7,7% Mehrwertsteuer) zu Lasten der SWICA zuzusprechen. 
 
11.3 Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Beschwerdegegnerin sein Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege für das Einspracheverfahren abgewiesen hat. Diesbezüglich ist 
aber mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass der Versicherte die erforderlichen Belege 
über seine finanziellen Verhältnisse nicht bzw. erst im vorliegenden Beschwerdeverfahren ein-
gereicht hat. Es obliegt grundsätzlich dem Gesuchsteller, seine Einkommens- und Vermögens-
verhältnisse umfassend darzulegen. Der Beschwerdeführer ist dieser Obliegenheit im Ein-
spracheverfahren nicht nachgekommen, weshalb die Beschwerdegegnerin das Gesuch des 
Versicherten damals zu Recht abgewiesen hat. In diesem Punkt ist die Beschwerde unbegrün-
det und der angefochtene Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2017 zu bestätigen. 
 
12.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig 
gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide 
sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbe-
gehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an-
fechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 
Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid her-
beiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Be-
weisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur 
Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um 
einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückwei-
sungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-rechtlichen 
Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
12.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
12.3 Zu ergänzen bleibt, dass nach bundesgerichtlicher Praxis die in einem Rückweisungs-
entscheid getroffene (Kosten- und) Entschädigungsregelung – wie die Rückweisung im Haupt-
punkt selbst – einen Zwischenentscheid (Art. 93 Abs. 1 BGG) darstellt, der in der Regel keinen 
nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirkt und damit 
nicht selbstständig beim Bundesgericht angefochten werden kann. Ihre Anfechtung ist erst mit 
Beschwerde gegen den Endentscheid möglich. Entscheidet die Instanz, an welche die Sache 
zurückgewiesen wurde, in der Hauptsache voll zu Gunsten der Beschwerde führenden Person, 

 

 
 
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so kann die Kosten- oder Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid direkt innerhalb 
der Frist des Art. 100 BGG ab Rechtskraft des Endentscheids mit ordentlicher Beschwerde 
beim Bundesgericht angefochten werden (BGE 133 V 648 E. 2.2, bestätigt im Urteil des Bun-
desgerichts vom 30. Oktober 2008, 9C_567/2008, E. 2-4; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 
vom 19. Februar 2008, 9C_748/2007). 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochte-
ne Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2017 aufgehoben und die 
Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und 
zum Erlass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zu-
rückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 3‘089.90 (inkl. Auslagen und 7,7% 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

Gegen diesen Entscheid wurde am 26. Oktober 2018 Beschwerde beim Bundesgericht (Verfah-
ren-Nr. 8C_745/2018) erhoben.   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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