# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e692371-1101-5072-9292-a23c87b3929f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-05-17
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 17.05.2024 5A 309/2024 (5A_309/2024)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-309-2024_2024-05-17.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_309/2024
  
 

 

 

    
  Urteil vom 17. Mai 2024
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Dr. med. B.________, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, vom 6. Mai 2024 (PA240010-O/U). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Die Beschwerdeführerin wurde vom Beschwerdegegner mit ärztlicher Einweisung am 6. April 2024 fürsorgerisch untergebracht. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 9. April 2024 zog sie am Folgetag wieder zurück, worauf das Bezirksgericht Bülach das Beschwerdeverfahren als gegenstandslos abschrieb. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 6. Mai 2024 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Eingabe vom 10. Mai 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  2. 
 

Die Beschwerdeführerin äussert sich mit keinem Wort zur Kernerwägung des angefochtenen Entscheides, wonach der Rückzug eines Rechtsmittels verbindlich und unwiderruflich sei, was dessen materielle Behandlung und den weiteren Rechtsmittelzug ausschliesse. Vielmehr macht sie sinngemäss geltend, dass keine Gefährdung vorliege, dass man ihr gegenüber respektlos sei und dass sie sich in der Klinik erholen möchte statt zwangsisoliert zu sein. All dies geht am möglichen Anfechtungsgegenstand vorbei. 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  4. 
 

Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, der Beiständin und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 17. Mai 2024 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli