# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b33824e7-a676-5701-b948-dd673e208264
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.04.2010 D-2262/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2262-2010_2010-04-08.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-2262/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Fulvio Haefeli, 
mit Zustimmung von Richter Walter Stöckli;
Gerichtsschreiber Gert Winter.

A._______, geboren (...),
Kosovo,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Ver-
fügung des BFM vom 25. März 2010 / N .

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-2262/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben zufolge  am 1. Januar 
2010  aus  dem  Heimatstaat  ausreiste  und  am  4. März 2010  in  der 
Schweiz um Asyl ersuchte,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Befragung  vom 22. März 
2010 zur  Person (BzP)  im Empfangs-  und Verfahrenszentrum (EVZ) 
M._______ sowie der direkten Anhörung vom 25. März 2010 durch das 
BFM  zur  Begründung  seines  Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend 
machte, er sei ethnischer Türke und in N._______ (Kosovo) zur Welt  
gekommen,

dass  er  im  September  2009  -  an  seinem  zweiten  Arbeitstag  -  für  
seinen  ihm  namentlich  nicht  bekannten  Arbeitgeber  als  Chauffeur 
eines mit Baumaterial beladenen Kleinlastwagens unterwegs gewesen 
sei  und  gleich  einen  Unfall  verursacht  habe,  ohne  im  Besitz  eines 
Führerausweises zu sein,

dass er Fahrerflucht begangen habe, weshalb der Lenker des anderen 
Unfallautos  bei  der  Polizei  Anzeige  erstattet,  ihm danach  Briefe  ge-
schickt und ihn mit dem Tod bedroht habe,

dass  er  mittellos  sei,  weshalb  er  den  geschädigten  Fahrzeugeigen-
tümer  nicht  habe  entschädigen  können  und  ihm  Freunde  finanziell  
unter die Arme gegriffen hätten,

dass er mit dem Geld der Freunde die Ausreise finanziert habe und mit 
einem Schlepper in die Schweiz gereist sei,

dass  ihm  dieser  einen  Reisepass  inklusive  Visum  besorgt  und  ihn 
schliesslich zum EVZ M._______ gebracht habe,

dass  der  Beschwerdeführer  zum  Nachweis  seiner  Identität  seine 
Identitätskarte aus der Republik Kosovo zu den Akten reichte,

dass Abklärungen des BFM ergeben hätten, der Beschwerdeführer sei 
am 17. Januar 2010 in St. Margrethen (St. Gallen) bei der Einreise in 
die  Schweiz  durch  das  Schweizerische  Grenzwachtkorps  kontrolliert 
worden,

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dass  sich  der  Beschwerdeführer  bei  dieser  Gelegenheit  mit  einem 
kosovarischen  Reisepass  ausgewiesen  habe,  dessen  Echtheit  die 
Beamten  des  Schweizerischen  Grenzwachtkorps  nicht  bezweifelt 
hätten,

dass dieser Pass ein Saisonarbeiter-Visum für Slowenien, gültig vom 
15. Juli 2009 bis am 28. Januar 2010, beinhaltet habe,

dass er  anlässlich der  Kontrolle  deklariert  habe, er  wolle  als  Tourist  
nach  Bad  Ragaz  reisen,  woraufhin  ihm die  Einreise  in  die  Schweiz 
bewilligt worden sei, weil dieses Visum noch gültig gewesen sei,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  25.  März  2010  –  eröffnet  am 
gleichen Tag – in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  die  Vor-
bringen  des  Beschwerdeführers  seien  durchwegs  völlig  un-
substanziiert geblieben, ohne Details, vage und somit unglaubhaft,

dass ihm in O._______ von seinem Cousin mitgeteilt  worden sei,  es 
seien  Briefe  zu  ihm  nach  Hause  gekommen,  doch  wisse  er  nichts 
Genaueres über deren Inhalt und habe auch niemanden gebeten, ihm 
diese Briefe auszuhändigen,

dass die Polizei nur einmal zu ihm nach Hause gekommen und danach 
nichts mehr vorgefallen sei,

dass  ihm niemand von weiteren Vorfällen  berichtet  habe,  obwohl  er 
sich von Anfang November 2009 bis Ende Dezember 2009 noch bei 
seinem Onkel in P._______ aufgehalten habe,

dass  diese  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  offensichtlich  haltlos, 
völlig realitätsfremd und nicht nachvollziehbar seien,

dass der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  3. April 2010  (Post-
stempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde  erhob  und  sinngemäss  Eintreten  auf  sein  Asylgesuch 
beantragte,

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dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am 7.  April  2010  beim  Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 33 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen (Art. 32  - 35 AsylG),  die  Beurteilungskompetenz der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

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dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  auf  Gesuche  von  Asylsuchenden  aus  verfolgungssicheren 
Staaten nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-
Regelung)  nicht  eingetreten wird,  ausser es gebe Hinweise auf  Ver-
folgung (Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass  bei  Art. 34  Abs. 1  AsylG  praxisgemäss  derselbe  weite  Ver-
folgungsbegriff  zur  Anwendung kommt  wie  in  Art. 18,  Art. 33  Abs. 3 
Bst. b und Art. 35 AsylG (zu den beiden erstgenannten Bestimmungen 
vgl. EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247), welcher nicht bloss ernsthafte 
Nachteile  nach  Art.  3  AsylG,  sondern  auch  die  von  Menschenhand 
verursachten  Wegweisungshindernisse  im  Sinne  von  Art.  44  Abs.  2 
AsylG  i.V.m.  Art. 83  Abs.  3  und  4  des  Bundesgesetzes  vom 
16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG, 
SR 142.20) umfasst (vgl. EMARK 2004 Nr. 5 E. 4c.aa S. 35 f., EMARK 
2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247),

dass  ausserdem ein  im Vergleich  zum –  bereits  erleichterten  –  Be-
weismass des Glaubhaftmachens nochmals reduzierter Massstab an-
zuwenden  ist  und  auch  bei  Asylsuchenden  aus  einem  verfolgungs-
sicheren Staat die Flüchtlingseigenschaft geprüft werden muss, sobald 
in den Akten Hinweise auf Verfolgung (im soeben erläuterten Sinn) zu 
verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon auf den ersten 
Blick erkannt werden kann (EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3 S. 16 f.).

dass  die  Erwägungen  der  Vorinstanz  zur  Asylrelevanz  der  geltend 
gemachten  Vorbringen  im  Rahmen  eines  Nichteintretensentscheides 
zwar unzulässig respektive unbehelflich sind (vgl. EMARK 2004 Nr. 5),  
doch handelt es sich in casu um blosse obiter dicta,

dass sich die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Vorbringen, 
wie  die  Vorinstanz  zu  Recht  festgestellt  hat,  insgesamt  als  un-

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substanziiert  und  wirklichkeitsfremd erweisen,  weshalb  sie  nicht  ge-
glaubt werden können,

dass der Beschwerdeführer beispielsweise zum einen geltend machte, 
er wisse nichts über den Inhalt der Briefe (A9/16 F63 S. 6), weshalb 
zum anderen nicht nachzuvollziehen ist,  wie er von den schriftlichen 
Morddrohungen Kenntnis erlangt haben soll (a.a.O. F84 – F86 S. 8),

dass  sich  aufgrund  der  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  der  Ein-
druck aufdrängt, er habe bei seinen Vorbringen nicht auf Erinnerungen 
an tatsächliche Begebenheiten zurückgreifen können und stattdessen 
eine Verfolgungssituation lediglich erfunden,

dass in der Beschwerde vom 3. April 2010 lediglich einzelne Sachver-
haltsaspekte wiederholt  werden und die Eingabe keine Auseinander-
setzung  mit  den  vorinstanzlichen  Erwägungen  enthält,  weshalb  zur 
Vermeidung  von  Wiederholungen  auf  die  vorinstanzliche  Verfügung 
verwiesen werden kann,

dass das BFM demnach in Anwendung von  Art. 34 Abs. 1 AsylG zu 
Recht  auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen  besteht  (vgl.  EMARK  2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetz-
lichen Bestimmungen über  die  vorläufige  Aufnahme von Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss  ständiger  Praxis  des Bundesverwaltungsgerichts  und  seiner 
Vorgängerorganisation  ARK  (Schweizerische  Asylrekurskommission) 
der gleiche Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das 
heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und 
andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. WALTER STÖCKLI, Asyl, 

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in:  Uebersax/Rudin/Hugi  Yar/Geiser  [Hrsg.],  Ausländerrecht,  2. Auf-
lage, Basel 2009, Rz. 11.148), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrecht-
liche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb  das in  Art. 5  AsylG verankerte  Prinzip des flüchtlingsrecht -
lichen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung 
findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Be-
handlung ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder 
Herkunftsstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen  wie  Krieg,  Bürgerkrieg,  allgemeiner  Gewalt  und 
medizinischer Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Ge-
fährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-
zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass  der  junge  und  den  Akten  zufolge  gesunde  Beschwerdeführer 
über  eine  achtjährige  Schulbildung  nebst  verschiedenartiger  beruf-
licher  Erfahrung  verfügt  und  nötigenfalls  auf  ein  ausreichendes 
soziales Netz im Heimatstaat zurückgreifen kann (A1/11 S. 2 und 3),

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dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den 
Heimatstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse be-
stehen (Art. 83 Abs. 2 AuG),  und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1 - 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 
1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung des Empfangs- und Ver-
fahrenszentrums  M._______  (Einschreiben; Beilage:  Einzah-
lungsschein)

- das  BFM,  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  M._______  (per 
Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N , mit der Bitte um Eröffnung des Ur-
teils an den Beschwerdeführer und um Zustellung der beiliegenden 
Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht)

- (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Fulvio Haefeli Gert Winter

Versand:

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