# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** be24983b-c4fd-5a56-982a-6ab42e9e5ceb
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.11.2018 III 2018 131
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-131_2018-11-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 131

Entscheid vom 28. November 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr.iur. B.________,

gegen

1. C.________, ,
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. E.________,

Gegenstand ZGB (gemeinsame elterliche Sorge/Mediation)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (Jahrgang 1986) und D.________ (Jahrgang 1975) sind die 
getrennt lebenden Eltern von F.________ (geb. 2010). Die elterliche Sorge stand 
seit der Geburt des gemeinsamen Sohnes der Kindsmutter zu. Mit Schreiben 
vom 30. Juni 2015 beantragte der Kindsvater bei der C.________ die gemein-
same elterliche Sorge (Vi-act. 318). Mit einer Stellungnahme vom 25. August 
2015 ersuchte die Kindsmutter um Abweisung des Gesuchs (Vi-act. 338).

B. Im Entscheid III 2014 235 vom 25. März 2015 hatte sich das Verwaltungs-
gericht mit der Ausübung des Besuchsrechts für den Kindsvater zu befassen. Im 
Dispositiv wurde die Kindsmutter verpflichtet, das damals 4½ jährige Kind jeweils 
zu den Besuchszeiten nach Luzern (Spielplatz Lido/Verkehrshaus) zum Kindsva-
ter zu bringen bzw. bringen zu lassen und dieser habe F.________ dort abzuho-
len und bei Besuchsende wieder zur Mutter zurückzubringen (vorbehalten bleibe 
eine einvernehmliche anderslautende Übergaberegelung, Vi-act. 300). 

C. Mit Eingabe vom 23. Februar 2016 liess A.________ der KESB ... melden, 
dass es beim letzten Besuchstag am 20. Februar 2016 in Luzern (Areal beim 
Verkehrshaus) zu einem Vorfall (mit sinngemäss aggressivem Verhalten des 
Kindsvaters gegenüber F.________) gekommen sei, weshalb einstweilen von 
der Ausübung des Besuchsrechts abzusehen sei (Vi-act. 381ff.). Am 9. Mai 2016 
erstattete A.________ Strafanzeige gegen den Kindsvater wegen Tätlichkeiten 
und Drohung anlässlich einer Kindsübergabe (Vi-act. 409). In der Folge wartete 
die KESB … den Ausgang des Strafverfahrens ab; die Besuchstage wurden nicht 
mehr durchgeführt. 

D. Mit Verfügung vom 18. Januar 2017 stellte die Staatsanwaltschaft Luzern 
die Strafuntersuchung gegen D.________ wegen Tätlichkeiten und Drohung in 
Anwendung von Art. 319 Abs. 1 lit. a der Schweizerischen Strafprozessordnung 
(StPO, SR 312.0, wonach kein Tatverdacht erhärtet ist, der eine Anklage recht-
fertigt) ein (Vi-act. 402 bis 409). Die KESB … wurde darüber am 14. Februar 
2017 in Kenntnis gesetzt (Vi-act. 409, Eingangsvermerk). Gleichentags ging bei 
der KESB … auch die Erklärung des Kindsvaters ein, wonach an den zuletzt am 
7. April 2016 gestellten Anträgen festgehalten werde; damals hatte er u.a. um 
Wiederaufnahme des (allenfalls begleiteten) Besuchsrechts ersucht (vgl. Vi-at. 
410 i.V.m. 391). Mit Email vom 8. März 2017 liess D.________ der KESB ... mit-
teilen, dass er seinen Sohn seit einem Jahr nicht mehr gesehen habe und des-
wegen dringend etwas zu unternehmen sei, namentlich sei das gemeinsame 
Sorgerecht zu erteilen und wieder eine funktionierende Besuchsrechtsregelung 
einzusetzen (Vi-act. 411).

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E. Mit Schreiben vom 25. Juli 2017 teilte der Leiter der KESB ... mit, dass er 
und eine Fachmitarbeiterin am 16. August 2017 das Kind anhören werde (Vi-act. 
413). Mit Schreiben vom 10. August 2017 lehnte die Kindsmutter eine solche An-
hörung ab (Vi-act. 418). Mit Zwischenverfügung vom 25. August 2017 hielt die 
KESB ... an einer Anhörung des Kindes fest und setzte den Termin auf den 4. 
Oktober 2017 fest (Vi-act. 420). Die von der Kindsmutter dagegen erhobene Be-
schwerde (Vi-act. 436) wurde vom Verwaltungsgericht mit Entscheid III 2017 169 
vom 24. November 2017 abgewiesen (Vi-act. 466 - 473). Am 13. Dezember 2017 
haben der Vorsteher der KESB ... sowie eine Fachmitarbeiterin den damals 7-
jährigen F.________ in einem Gespräch näher kennengelernt (Vi-act. 000443 bis 
446). Am 18. Dezember 2017 wurde das Gesprächsprotokoll den Eltern zur 
Kenntnis gebracht (Vi-act. 447). Mit Schreiben vom 18. Januar 2018 erhielten die 
Eltern von der KESB ... die Möglichkeit, sich zum vorgesehenen Beschluss zu 
äussern (Vi-act. 449). Innert zweimal erstreckter Frist lehnte die Kindsmutter mit 
Eingabe vom 19. März 2018 die gemeinsame elterliche Sorge ab (Vi-act. 457). 

F. Mit Beschluss Nr. IIA/002/26/2018 vom 3. Juli 2018 hat die KESB ... bezüg-
lich Erteilung der gemeinsamen elterlichen Sorge nach Art. 298b Abs. 2 ZGB im 
Dispositiv was folgt festgehalten (Vi-act. 474 bis 479): 

1. A.________ und D.________ wird gestützt auf Art. 298b Abs. 2 ZGB die ge-
meinsame elterliche Sorge über ihr gemeinsames Kind F.________ übertra-
gen.

2. Die Eltern A.________ und D.________ werden aufgefordert, gemeinsam ei-
ne Mediation zu besuchen, um sich über die Ausgestaltung der gemeinsamen 
Erziehungsverantwortung zu einigen. 

3. Das Gesuch von D.________ um unentgeltliche Prozessführung und unent-
geltliche Rechtsverbeiständung wird abgelehnt. 

4. Verfahrenskosten (…) Die Verfahrenskosten von Fr. 945.40 werden 
A.________ und D.________ hälftig, ausmachend je Fr. 472.70, auferlegt. 

5. (Rechtsmittelbelehrung) 

G. Gegen diesen am 5. Juli 2018 eingegangenen Beschluss lies A.________ 
fristgerecht am 27. Juli 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen 
mit den Rechtsbegehren:

1. Der Beschluss Nr. IIA/002/26/20018 der Kindes- und Erwachsenenschutz-
behörde ... vom 3.7.2018, insbesondere in Dispositiv-Ziffer 1,2 und 4 sei auf-
zuheben. 

2. Es sei die elterliche Sorge über das gemeinsame Kind F.________ der Mut-
ter, Frau A.________, alleine zu belassen. 

3. Es sei auf eine Mediation, um sich über die Ausgestaltung der gemeinsamen 
Erziehungsverantwortung zu einigen, zu verzichten. 

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4. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen beider Instanzen seien der Vorinstanz 
und Herrn D.________ aufzuerlegen. 

Mit Vernehmlassung vom 10. August 2018 beantragte die KESB ..., die Be-
schwerde sei unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerde-
führerin abzuweisen. Zur Begründung wurde auf die Erwägungen im angefochte-
nen Beschluss verwiesen. Der Rechtsvertreter des Kindsvaters teilte telefonisch 
mit, dass auf die Erstattung einer Vernehmlassung verzichtet werde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Streitig und näher zu prüfen ist, ob die Vorinstanz zu Recht für den (nun 8-
jährigen) Sohn eine gemeinsame elterliche Sorge angeordnet hat und die Eltern 
auffordern durfte, gemeinsam eine Mediation zu besuchen, um sich über die 
Ausgestaltung der gemeinsamen Erziehungsverantwortung zu einigen.

2.1.1  Wie die Vorinstanz in den Erwägungen 3.1 ff. des angefochtenen 
Beschlusses zutreffend ausgeführt hat, steht den Eltern nach Art. 296 Abs. 2 
ZGB die elterliche Sorge über ihre minderjährigen Kinder gemeinsam zu. 
Ausnahmen sind zulässig, wenn das Kindeswohl sie gebietet (vgl. Art. 298 Abs. 1 
und Art. 298b Abs. 2 ZGB). 

2.1.2  Gemäss Art. 298d Abs. 1 ZGB regelt die Kindesschutzbehörde die 
Zuteilung der elterlichen Sorge auf Begehren eines Elternteils, des Kindes oder 
von Amtes wegen neu, wenn dies wegen wesentlicher Änderung der Verhältnis-
se zur Wahrung des Kindeswohls nötig ist. Gemäss Art. 12 Abs. 4 Schlusstitel 
ZGB hatte in Fällen, in welchen bei Inkrafttreten der Änderung vom 21. Juni 2013 
die elterliche Sorge nur einem Elternteil zustand, der andere Elternteil die Mög-
lichkeit, binnen Jahresfrist nach Inkrafttreten dieser Änderung, sich mit einem An-
trag auf Verfügung der gemeinsamen elterlichen Sorge an die zuständige Behör-
de zu wenden. Nachdem das neue Recht per 1. Juli 2014 in Kraft getreten ist, 
bestand diese Möglichkeit bis zum 30. Juni 2015. Davon hat der Beschwerde-
gegner am 30. Juni 2015 und mithin rechtzeitig Gebrauch gemacht (Vi-act. 318).

2.1.3  Nach Art. 301 Abs. 1 ZGB leiten die Eltern im Blick auf das Wohl des 
Kindes seine Pflege und Erziehung und treffen unter Vorbehalt seiner eigenen 
Handlungsfähigkeit die nötigen Entscheidungen. Die elterliche Sorge umfasst die 
Gesamtheit der elterlichen Verantwortlichkeiten und Befugnisse in Bezug auf das 
Kind, d.h. Bestimmung des Aufenthaltsorts, Erziehung und gesetzliche Vertre-
tung des Kindes (Art. 301 – 306 ZGB) sowie die Verwaltung seines Vermögens 
nach Art. 318 ZGB (BSK ZGB I, Ingeborg Schwenzer/Michelle Cottier, Basel 

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2014, 5 Aufl., Art. 296 N 1). Die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge 
folgt heute dem Leitbild der elterlichen Gleichberechtigung. Gemeinsame Ausü-
bung bedeutet freilich nicht, dass die Eltern immer gemeinschaftlich und gleich-
zeitig handeln müssten. Vielmehr kann jeder Elternteil mit vorheriger oder 
nachträglicher, ausdrücklicher oder stillschweigender Zustimmung des anderen 
Elternteils die elterliche Sorge selbst ausüben. Neu sieht das Gesetz insbeson-
dere im Hinblick auf getrenntlebende Eltern eine Alleinentscheidungskompetenz 
des jeweils betreuenden Elternteils vor für alltägliche oder dringliche Angelegen-
heiten und wenn der andere nicht mit vernünftigem Aufwand zu erreichen ist (Art. 
301 Abs. 1bis ZGB) (BSK ZGB I, Ingeborg Schwenzer/Michelle Cottier, Basel 
2014, 5  Aufl., Art. 296 N 8b). 

2.1.4  Nach dem Willen des Bundesgesetzgebers gilt seit dem 1. Juli 2014 die 
gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall. Das neue Recht fusst auf der 
Annahme, dass dem Wohl der Kinder am besten gedient ist, wenn die Eltern das 
Sorgerecht gemeinsam ausüben. Von diesem Grundsatz soll nur dann 
abgewichen werden, wenn eine andere Lösung die Interessen ausnahmsweise 
besser wahrt. Die Zuteilung der elterlichen Sorge an einen Elternteil allein muss 
deshalb eine eng begrenzte Ausnahme bleiben. Eine solche Ausnahme fällt in 
Betracht, wenn die Eltern in einem schwerwiegenden Dauerkonflikt stehen oder 
in Kinderbelangen anhaltend kommunikationsunfähig sind. Vorausgesetzt ist 
weiter, dass sich die Probleme zwischen den Eltern auf die Kinderbelange als 
Ganzes beziehen und das Kindeswohl konkret in einer negativen Weise 
beeinträchtigen. Drittens setzt die Abweichung vom Grundsatz der gemeinsamen 
elterlichen Sorge voraus, dass Aussicht darauf besteht, mit der Zuteilung der 
elterlichen Sorge an einen Elternteil allein eine Entlastung der Situation 
herbeizuführen (Urteil des Bundesgerichts 5A_497/2017 vom 7.6.2018 Erw. 3.2 
mit Verweis auf BGE 142 III 197 Erw. 3.5 und 3.7 S. 199 ff., 1 Erw. 3.3 S. 5 f.; 
142 III 1 Erw. 3.3 S. 5).

2.1.5  Das Bundesgericht hat klargestellt, dass die zuletzt erwähnte 
Voraussetzung nicht nur in jenen Fällen gilt, in denen darüber zu befinden ist, ob 
die bisher gemeinsam ausgeübte elterliche Sorge durch ein alleiniges Sorgerecht 
zu ersetzen ist, weil die Alleinzuteilung eine Verbesserung der Lage verspricht. 
Auch in der gegenteiligen Konstellation, da sich der Streit um einen Wechsel von 
der Alleinsorge eines Elternteils zur gemeinsamen Sorge dreht, ist einem 
Elternteil das alleinige Sorgerecht nur zu belassen, wenn damit eine befürchtete 
Verschlechterung für das Kind abgewendet werden kann (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_22/2016 vom 2.9.2016 Erw. 4.2 mit Verweis auf BGE 142 III 
197 Erw. 3.7 S. 201). 

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2.1.6  Damit ist zwangsläufig eine Prognose darüber verbunden, wie sich das 
Verhältnis zwischen den Eltern entwickeln wird. Allein die Befürchtung, dass sich 
der verlangte Wechsel zur gemeinsamen elterlichen Sorge zu Lasten des 
Kindeswohls auswirken werde, genügt nach der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung nicht. Vielmehr müssen der Wahrscheinlichkeitsaussage über 
die künftige Entwicklung konkrete Anhaltspunkte zugrunde liegen, die 
aktenmässig erstellt sind. Mit anderen Worten muss aufgrund einer 
tatsachenbasierten Sachverhaltsprognose geprüft werden, ob der Wechsel zum 
gemeinsamen Sorgerecht eine erhebliche Beeinträchtigung des Kindeswohls 
befürchten lässt. Damit trägt die Rechtsprechung dem Willen des Gesetzgebers 
Rechnung, wonach die Alleinsorge nicht schon dort ausgesprochen werden darf, 
wo sie dem Kindeswohl am besten gerecht würde. Das Parlament hat das 
Konzept der freien richterlichen Sorgerechtszuteilung ausdrücklich verworfen (AB 
2012 N 1635; Urteil des Bundesgerichts 5A_497/2017 vom 7.6.2018 Erw. 3.2 mit 
Verweis auf BGE 142 III 197 Erw. 3.7 S. 201). 

2.1.7  Vor diesem Hintergrund erachtete das Bundesgericht die 
Voraussetzungen für die Belassung des alleinigen Sorgerechts namentlich dort 
als erfüllt, wo das Kind zum nicht sorgeberechtigten Elternteil seit etlichen Jahren 
überhaupt keinen Kontakt mehr hatte, sei es, dass die ablehnende Haltung des 
17-jährigen Kindes zur vollständigen Blockade des sorgeberechtigten Elternteils 
hinzutrat (Urteil des Bundesgerichts 5A_926/2014 vom 28.8.2015 Erw. 3.4 f.), sei 
es, dass der nicht sorgeberechtigte Vater zufolge kompletter mütterlicher 
Blockade, seitdem die Tochter 16 Monate alt war, vollständig aus dem Leben der 
inzwischen 6-jährigen Tochter ausgeschlossen war. Der Vater konnte sich in 
diesem Fall nicht einmal mit Hilfe der Beiständin physischen oder 
informationellen Zugang zur Tochter verschaffen, so dass er ein Sorgerecht nicht 
ansatzweise hätte ausüben können (BGE 142 III 197 Erw. 3.6 S. 200). Zum 
gleichen Schluss kam das Bundesgericht in einem Fall, in welchem die 
Kommunikation zwischen den Eltern komplett blockiert war und sich der 
chronifizierte Konflikt auf verschiedene Lebensbereiche des Kindes erstreckte, in 
denen ein Zusammenwirken erforderlich wäre, so dass in verschiedener Hinsicht 
anstehende Entscheide nicht möglich waren, insbesondere auch in Bezug auf 
eine notwendige Therapie. In tatsächlicher Hinsicht war in jenem Fall erstellt, 
dass der Vater einen gegen die Mutter gerichteten Machtkampf über das Kind 
austrug, dass das Kind unter diesem Missbrauch und allgemein unter dem 
Elternkonflikt stark litt und dass bei ihm eine darauf zurückzuführende psychische 
Störung diagnostiziert wurde. Das Bundesgericht räumte ein, dass aufgrund des 
selbst nach Jahren nicht ansatzweise verarbeiteten Nachtrennungskonfliktes 
davon ausgegangen werden müsse, dass der Vater mit hoher Wahrscheinlichkeit 

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auch in der Zukunft zwischen seinen eigenen und den Interessen des Kindes 
nicht unterscheiden werden könne. Eine klare Entscheidzuständigkeit über das 
engmaschig in den Elternkonflikt eingebundenen und stark darunter leidenden 
Kindes sei diesfalls unabdingbar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_89/2016 vom 
2.5.2016 Erw. 4 in fine). 

2.1.8  Demgegenüber veranschaulicht ein neueres Urteil, dass eine Abweichung 
vom Grundsatz der gemeinsamen elterlichen Sorge eben eine eng begrenzte 
Ausnahme bleiben muss. Im dort beurteilten Fall ergab sich zwar das Bild 
zerstrittener Eltern, bei welchen eine erhebliche Störung der Kommunikation 
vorlag. Hingegen ergaben sich keine Hinweise darauf, dass das Wohl der Kinder 
durch diese Spannungen zwischen den Eltern konkret gefährdet sei, etwa in dem 
Sinne, dass die Kinder infolge des Elternkonflikts psychisch angeschlagen wären 
(Urteil des Bundesgerichts 5A_903/2016 vom 17.5.2017 Erw. 5.1). Ferner 
verneinte das Bundesgericht die Voraussetzungen für eine Alleinzuteilung in 
einem Fall, wo sich die Eltern im Rahmen eines heftigen Dauerkonflikts mit 
chronischer Kommunikationsunfähigkeit zwar gegenseitig mit Vorwürfen 
überhäuften und gegeneinander auch eine Gefährdungsmeldung bzw. eine 
Strafanzeige eingereicht hatten, sich aber in Bezug auf das Besuchsrecht doch 
einigen konnten, so dass dieses ohne nennenswerte Probleme ausgeübt werden 
konnte. Das Bundesgericht erwog, die von der Mutter vorgebrachten stark 
divergierenden Erziehungsansichten bzw. Erziehungsstile bezögen sich primär 
auf die Kindesbetreuung und würden für sich genommen noch keinen Grund zur 
Alleinsorge darstellen. Ferner war nach Ansicht des Bundesgerichts nicht davon 
auszugehen, dass sich der Loyalitätskonflikt, dem die Kinder aufgrund der 
Streitereien zwischen den Eltern ausgesetzt waren, unter einer gemeinsamen 
Sorge in entscheidender Weise verstärken würde (Urteil des Bundesgerichts 
5A_186/2016 vom 2.5.2016 Erw. 4). In gleicher Weise widersprach das 
Bundesgericht einer Mutter, die trotz ersichtlichen Defiziten beim Vater die 
Tochter nicht loslassen und eine normale Ausübung des Besuchsrechts nicht 
zulassen konnte. Der Streit um das Besuchsrecht war in jenem Fall heftig und 
chronisch und die Eltern hatten Strafanzeigen gegeneinander eingereicht. Die 
Besuchsrechtsbeistandschaft war äusserst aufwändig; eine 
interventionsorientierte Begutachtung war im Gang. Der Vater sah die Tochter 
aber einigermassen regelmässig, wenn auch unter erschwerten Umständen. 
Eine Ausweitung des sich bislang auf das Besuchsrecht konzentrierenden 
Streites auf die Belange, welche sich aus einem gemeinsamen Sorgerecht 
ergeben, und eine zusätzliche Belastung für das Kind waren nicht unbedingt 
indiziert; allerdings ging das Bundesgericht angesichts der Grundsätzlichkeit, mit 
welcher die Mutter auch den Sorgerechtsprozess führte und eine Ausweitung des 

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Konfliktes in Aussicht stellte, von einem Grenzfall aus (Urteil des Bundesgerichts 
5A_81/2016 vom 2.5.2016 Erw. 5). 

3.1 Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz keine nach Massgabe der 
höchstrichterlichen Rechtsprechung relevanten Umstände festgestellt, die bei 
gemeinsamer elterlicher Sorge das Kindeswohl beeinträchtigen würden 
(vgl.  vorstehend Erw. 2.1.4). Vielmehr hielt sie zusammenfassend fest, dass 
trotz konfliktbeladener Ausgestaltung und Ausübung des Besuchsrechts keine 
hinreichenden Gründe vorliegen würden, um von der Regel der gemeinsamen 
elterlichen Sorge abzuweichen.

3.2 In der Beschwerdeschrift (S. 5f.) wird namentlich beanstandet, 

- dass seit dem Februar 2016 kein Austausch zwischen den Eltern 
einerseits sowie zwischen dem Kind und seinem Vater stattfinde;

- dass der Kindsvater effektiv keinen Kontakt suche und sich weder zum 
Geburtstag, noch zu Weihnachten oder Ostern etc. melde;

- dass der Kindsvater weder an Fragen schulischer Belange oder ärztlicher 
Behandlungen interessiert sei;

- und dass er mit der Nichtbezahlung von Alimenten tatsächlich ein Defizit 
an elterlicher Verantwortung dokumentiere.

3.3.1  Damit erwähnt die Beschwerdeführerin zutreffend verschiedene Aspekte, 
welche gegen den Kindsvater sprechen. So wäre in der Tat von einem leiblichen 
Vater zu erwarten, dass er seinem Sohn zum Geburtstag gratuliert und 
beispielsweise auch an Weihnachten ihm ein Geschenk zukommen lässt. 
Sodann kann der Kindsvater aus der Nichtbezahlung von Unterhaltsbeiträgen 
nichts zu seinen Gunsten ableiten. Trotz solcher Versäumnisse bleibt indes der 
Beschwerdegegner der Vater des gemeinsamen Kindes. 

3.3.2  In ihrer Argumentation übersieht die Beschwerdeführerin allerdings, dass 
die Dauer des nach der Aktenlage derzeit immer noch unterbrochenen Kontakts 
zwischen Kindsvater und Kind bzw. Kindsmutter nicht allein dem Kindsvater 
zugeschrieben werden kann, wie nachfolgend dargelegt wird. Vorab spricht 
dieser Kontaktunterbruch offenkundig für die vorinstanzliche Aufforderung an die 
Eltern, im Rahmen einer gemeinsamen Mediation auf eine Basis für eine 
tragfähige Lösung hinzuarbeiten. Sodann fällt massgeblich ins Gewicht, dass die 
Kindsmutter am 9. Mai 2016 Strafanzeige gegen den Kindsvater wegen eines 
Vorfalls vom 20. Februar 2016 erstattete, was zur Folge hatte, dass seit dem 20. 
Februar 2016 kein Besuch mehr stattfand. Obwohl die zuständige Luzerner 
Staatsanwaltschaft kein strafrechtlich relevantes Verhalten des Kindsvaters 

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feststellen konnte und deswegen das Verfahren im Januar 2017 einstellte (Vi-act. 
409) und daraufhin der Kindsvater mit Eingaben vom 13. Februar 2017 und vom 
8. März 2017 an die Vorinstanz um Unterstützung bei der Wiederaufnahme des 
Besuchsrechts ersuchte (Vi-act. 410 und 411), verzögerte sich das weitere 
Verfahren massiv, was indes nicht dem Kindsvater angelastet werden kann. 
Dass die Vorinstanz zunächst eine Anhörung des Kindes vornehmen wollte, 
erweist sich als richtig, allerdings brauchte es zu lange, bis dieses Gespräch 
stattfinden konnte. Auf der einen Seite hat für die Verzögerung zwischen 
Kenntnisnahme der Einstellung des Strafverfahrens (14.02.2017) und der am 25. 
Juli 2017 erfolgten Bekanntgabe des Termins der Kindsanhörung (d.h. mehr als 
5 Monate) grundsätzlich die Vorinstanz einzustehen, während die weiteren 
Verzögerungen (mit der Ablehnung der Kindsanhörung und der Beschwerde vom 
18.9.2017 gegen die vorinstanzliche Zwischenverfügung vom 25.8.2017 ans 
Verwaltungsgericht) grundsätzlich der Kindsmutter anzulasten sind. Analog ist 
auch der Kindsmutter anzurechnen, dass sie hinsichtlich des am 18. Januar 2018 
eingeräumten rechtlichen Gehörs zum vorgesehenen Beschluss der Vorinstanz 
weitere zwei Monate bis zum 19. März 2018 in Anspruch nahm, worauf die 
Vorinstanz nochmals mehr als 3 Monate benötigte bis zum Erlass des vorliegend 
angefochtenen Beschlusses.

3.3.3  Im Lichte dieser konkreten Umstände (mit Verzögerungen im weiteren 
Verlauf, welche überwiegend nicht dem Kindsvater angelastet werden können) 
hat die Vorinstanz zu Recht davon abgesehen, den derzeitigen 
Kontaktunterbruch massgeblich für eine Beibehaltung der bisherigen alleinigen 
elterlichen Sorge heranzuziehen. Vielmehr ist nach der Klärung der 
Sorgerechtsstreitigkeit davon auszugehen, dass das Besuchsrecht behutsam 
wieder aufgenommen werden kann, was gegebenenfalls - abhängig vom 
weiteren Verlauf - unter Umständen noch weitere Unterstützung durch die 
Vorinstanz erfordern könnte (z.B. Besuchsrechtsbeistandschaft/ Ausdehnung der 
Mediationsbemühungen etc.). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der 
gemeinsame Sohn beim Vorfall vom 20. Februar 2016 noch nicht 5½ Jahre alt 
war, derweil zwischenzeitlich der Sohn über 8 Jahre alt ist. Dieser 
Altersunterschied hat offenkundig zur Folge, dass das aufzunehmende 
Besuchsrecht anders ablaufen wird.

3.4 Es versteht sich von selbst, dass eine gemeinsame elterliche Sorge ein 
bestimmtes Engagement des Kindsvaters erfordern wird, was bislang nach der 
Aktenlage wenig sichtbar war. Dem Einwand der Kindsmutter, wonach der 
Kindsvater überhaupt kein Interesse am Kind zeige, ist das zugrunde liegende 
Gesuch um die gemeinsame elterliche Sorge entgegenzuhalten, welches 

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ungeachtet der Meinung der Kindsmutter doch ein massgebliches Interesse am 
gemeinsamen Sohn dokumentiert.

3.5 Der Beschwerdeführerin ist darin beizupflichten, dass nicht bezahlte 
Unterhaltsbeiträge grundsätzlich Kontakte zwischen Eltern erschweren, indes 
kann diesem Umstand in Bezug auf die Kommunikations- und 
Kooperationsfähigkeit kein erhöhtes Gewicht beigemessen werden. Einmal 
abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerin (früher) auch schon ein 
Betreibungsverfahren gegen den Kindsvater eingeleitet hat (Vi-act. 222), kann 
nach höchstrichterlicher Rechtsprechung der Konflikt um den Kindesunterhalt 
nicht ausschlaggebend sein, um die elterliche Sorge ausnahmsweise bei der 
Kindsmutter zu belassen. Die Unterhaltsfrage betrifft ausschliesslich finanzielle 
Aspekte. Sie hat grundsätzlich keinen Zusammenhang mit der Frage, ob die 
Eltern fähig sind, die elterliche Sorge zum Wohl des Kindes gemeinsam 
auszuüben. Der Unterhaltsstreit hängt mit der Sorgerechtsfrage auch nicht 
indirekt zusammen. Denn welcher Elternteil in welchem Umfang finanzielle 
Leistungen erbringen muss, bestimmt sich nach der Obhutsregelung bzw. den 
jeweiligen Anteilen der Eltern an der Betreuung (vgl. Art. 276 Abs. 2 ZGB) und 
nicht danach, unter wessen elterlicher Sorge das Kind nach Massgabe von 
Art. 296 ff. ZGB steht (siehe dazu Urteil des Bundesgerichts 5A_22/2016 vom 
2.9.2016 Erw. 5.3). 

3.6 Der Argumentation in der Beschwerde (S. 8f.), wonach das Kind sich in 
seiner Psyche besser entwickeln könnte, wenn sein leiblicher Vater in seinem 
Leben keine grosse Rolle spielen würde, kann nicht beigepflichtet werden. 
Regelmässig ist die Beziehung des Kindes zu beiden Eltern von höherem Wert, 
zumal sie bei der Identitätsfindung eine bedeutende Rolle spielen kann (BGE 126 
III 219 E. 2b S. 221). Dass seit Februar 2016 keine gemeinsamen 
Unternehmungen von Vater und Sohn möglich waren, vermag die 
angesprochene Erfahrungstatsache nicht zu entkräften. Im Übrigen sind dem 
Protokoll der Anhörung des Kindes vom 13. Dezember 2017 keine Anhaltspunkte 
zu entnehmen, dass das Kind gegenüber seinem Vater (welchen das Kind nach 
eigener Schätzung zuletzt vor ca. einem Jahr gesehen habe) eine offensichtliche 
Ablehnung bekundet hat (vgl. Vi-act. 443 - 446). 

3.7 Das gemeinsame elterliche Sorgerecht setzt, entgegen den Ausführungen 
der Beschwerdeführerin, zudem nicht unabdingbar voraus, dass die Ausübung 
des Besuchsrechts reibungslos funktioniert. Soweit Schwierigkeiten bei der 
Besuchsrechtsausübung das Kindeswohl beeinträchtigen, sind sie auf der 
entsprechenden Stufe, das heisst im Rahmen der Regelung des persönlichen 

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Verkehrs (Art. 273 ff. ZPO) zu lösen und nicht im Streit um die elterliche Sorge 
(Urteil des Bundesgerichts 5A_22/2016 vom 2.9.2016 Erw. 5.2). 

3.8 Die Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft der Eltern ist nach der 
Aktenlage schwierig einzuschätzen, indes drängen sich - wie bereits erwähnt und 
von der Vorinstanz aufgegleist - entsprechende Mediationsbemühungen auf. Die 
Eltern sind daran zu erinnern, dass jegliche Verbesserungen der aktuellen 
Situation letztlich dem gemeinsamen Kind zu Gute kommen. 

3.9 Des Weiteren verkennt die Beschwerdeführerin den Ausnahmecharakter 
einer Zuteilung der alleinigen elterlichen Sorge: Der Richter hat nicht frei darüber 
zu befinden, ob die gemeinsame oder die alleinige elterliche Sorge dem 
Kindeswohl besser entspricht, sondern einzig zu prüfen, ob eine Alleinsorge zur 
Wahrung des Kindeswohls nötig ist (Art. 298 Abs. 1 ZGB). Entgegen der 
sinngemässen Argumentation der Beschwerdeführerin ist eine Gefährdung des 
Kindeswohls, die eine Abweichung vom Grundsatz der gemeinsamen elterlichen 
Sorge als unausweichlich erscheinen liesse, hier nicht erstellt, namentlich auch 
nicht dadurch, dass die Besuchsrechtstage vor Februar 2016 konfliktbelastet 
waren und seither nach dem Gesagten entfielen. Der Vorinstanz ist nicht 
entgangen, dass die Kommunikation zwischen Parteien in empfindlicher Weise 
gestört ist. Hingegen lassen sich in der angefochtenen Verfügung keine 
Feststellungen darüber entnehmen, dass diese - nach wie vor andauernden - 
Spannungen zwischen den Eltern das Wohl ihres Sohnes konkret gefährden 
würden, etwa in dem Sinne, dass er infolge des Konflikts um die 
Besuchsrechtstage psychisch angeschlagen wäre. Zudem konnten in der 
Vergangenheit, trotz beeinträchtigtem Kommunikationsmuster der Eltern, 
dennoch Lösungen getroffen werden (beispielsweise konnte die Mandeloperation 
termingerecht durchgeführt werden), weshalb hinsichtlich der Kinderbelange 
nicht von unüberbrückbaren Differenzen auszugehen ist.

3.10 Zusammenfassend ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 
prognostisch den beantragten Wechsel zu einer gemeinsamen elterlichen Sorge 
(siehe oben Erw. 2.1.6) nicht als erhebliche Beeinträchtigung des Kindswohls 
eingeschätzt hat. Anzufügen ist, dass der Vorinstanz auch in solchen Fragen ein 
gewisser Beurteilungsspielraum zuzugestehen ist, welcher im konkreten Fall 
nicht überschritten wurde. Dies gilt erst recht, als eine Delegation der Vorinstanz 
in einem gemeinsamen Gespräch das betroffene Kind kennenlernen und sich 
dadurch einen unmittelbaren Eindruck verschaffen konnte.

3.11 An diesem dargelegten Ergebnis vermögen die weiteren Vorbringen der 
Beschwerdeführerin vor Gericht nichts zu ändern. Soweit in der 

12

Beschwerdeschrift (S. 12 oben) ausgeführt wird, die Kindsmutter habe 
aufgezeigt, "wie mühselig resp. unmöglich das Absprechen mit dem Vater" sei, 
ist ihr entgegenzuhalten, dass sie vor Gericht nicht substantiiert dargelegt hat, 
wann sie letztmals (namentlich im Jahre 2018) den Kindsvater hinsichtlich 
welcher Vorkommnisse/ Umstände konkret informiert habe (z.B. 
Schulbesuchstag, Krankheit etc.). 

4. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die 
Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin auferlegt. Eine Parteientschädigung 
fällt ausser Betracht. Anzufügen ist, dass sich der Beschwerdegegner vor Gericht 
nicht vernehmen liess und insofern ihm kein zu entschädigender Aufwand 
erwachsen ist.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie 
hat einen Kostenvorschuss von Fr. 600.-- bezahlt, so dass sie noch Fr. 
300.-- zu entrichten hat.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben werden 
(Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 
173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- die Vertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Vertreter des Beschwerdegegners (2/R)
- die Vorinstanz
- und das Departement des Innern (z.K.)

Schwyz, 28. November 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 13. Dezember 2018