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**Case Identifier:** 16b78e40-ce4e-59f0-9a29-68a54928cfd6
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.01.2015 200 2014 946
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-946_2015-01-21.pdf

## Full Text

200 14 946 IV
ACT/PRN/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. Januar 2015

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Matti
Gerichtsschreiberin Prunner

A.________
vertreten durch B.________, Rechtsanwältin Dr. iur. C.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 5. September 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Jan. 2015, IV/14/946, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1955 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
unterzog sich am 27. Juli 2010 einer Tumoroperation im linken Oberbauch 
(vgl. Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. Beschwerdegegnerin], Antwortbei-
lage [AB] 29, S. 10 f.). Wegen postoperativer Komplikationen folgten weite-
re Spitalaufenthalte (vgl. AB 22; 33, S. 9 ff.). Am 10. Januar 2011 meldete 
sie sich bei der IVB zum Leistungsbezug an (AB 15). Nach Einholung di-
verser medizinischer und erwerblicher Unterlagen gewährte die IVB ein 
Belastbarkeitstraining (AB 57) und im Anschluss ein Aufbautraining 
(AB 65). In der Folge veranlasste die IVB unter anderem Berichte des Re-
gionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 10. Januar (AB 66, S. 3), 18. Juni 
(AB 74) und 3. September 2013 (AB 82). Mit Vorbescheid vom 18. Oktober 
2013 stellte die IVB die Ausrichtung einer befristeten ganzen Rente vom 
1. Juli 2011 bis 30. September 2013 in Aussicht (AB 85). Nach erhobenem 
Einwand (AB 96) zog die IVB Berichte von Dr. med. D.________, Fachärz-
tin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 16. Dezember 2013 
(AB 95) und der RAD-Ärztin Dr. med. E.________, Fachärztin für Psychia-
trie und Psychotherapie FMH, vom 16. Juni 2014 (AB 98; vgl. auch Schrei-
ben der Versicherten vom 29. Juli 2014, AB 101) bei und bestätigte mit 
Verfügung vom 5. September 2014 die Ausrichtung einer ganzen befriste-
ten Rente vom 1. Juli 2011 bis 30. September 2013 (AB 102).

B.

Dagegen erhob die Versicherte, vertreten durch den B.________, Rechts-
anwältin Dr. iur. C.________, mit Eingabe vom 6. Oktober 2014 Beschwer-
de und stellte folgendes Rechtsbegehren:

Die Verfügung vom 5. September 2014 sei aufzuheben und es sei der Be-
schwerdeführerin ab dem 1. Oktober 2013 weiterhin eine IV-Rente auszurich-
ten, eventualiter sei die Verfügung aufzuheben und die IV-Stelle anzuweisen, 
ein polydisziplinäres Gutachten anzuordnen und anschliessend über den Ren-
tenanspruch ab 1. Oktober 2013 neu zu verfügen.

- unter Entschädigungsfolge -

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Zur Begründung liess sie im Wesentlichen vorbringen, dass angesichts der 
Polymorbidität ein polydisziplinäres Gutachten mit klarer Definition eines 
Zumutbarkeitsprofils angezeigt sei, bevor über den Rentenanspruch absch-
liessend entschieden werde. Das reine Aktengutachten des RAD-
Allgemeinmediziners Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, genüge angesichts der vorliegenden Diagnosen nicht, um 
ein Zumutbarkeitsprofil zu erstellen und die Einschätzung der reduzierten 
Arbeitsfähigkeit des behandelnden Rheumatologen Dr. med. G.________, 
Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatolo-
gie FMH, zu widerlegen. Im Übrigen sei eine Selbsteingliederung nicht zu-
mutbar.

Mit Beschwerdeantwort vom 5. November 2014 beantragte die IVB die Ab-
weisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 

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i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.3 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und 
damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschrän-
kungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung 
allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, ab-
wenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv 
bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 353; SVR 
2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1).

2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

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mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ab-
lauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und 
c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreivier-
telsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.4 Bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten 
IV-Rente sind die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen analog 
anzuwenden (BGE 109 V 125 E. 4a S. 127; AHI 1998 S. 121 E. 1b).

Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächli-
chen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 
Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht nur 
bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, sondern 
auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen (oder die 
Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) des an sich 
gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben. Ein 
Revisionsgrund ist ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine 
andere Art der Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine 
Wandlung des Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 130 V 343 E. 3.5 
S. 349, 117 V 198 E. 3b S. 199; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.1).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3. Angefochten ist die Verfügung der IVB vom 5. September 2014, mit 
welcher eine befristete ganze Rente vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Septem-

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ber 2013 zugesprochen worden ist (AB 102). Streitig und zu prüfen ist der 
Anspruch auf eine Invalidenrente. In anfechtungs- und streitgegenständli-
cher Hinsicht liegt ein Rechtsverhältnis vor, wenn rückwirkend eine abge-
stufte und/oder befristete IV-Rente zugesprochen wird. Wird nur die Abstu-
fung oder die Befristung der Leistungen angefochten, wird damit die richter-
liche Überprüfungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass die 
unbestritten gebliebenen Rentenbezugszeiten von der richterlichen Prüfung 
ausgenommen blieben (BGE 125 V 413 E. 2d S. 418). Somit ist nicht nur 
der Zeitraum ab Oktober 2013 zu beurteilen, sondern die ganze hier für 
eine Rentenzusprache in Frage kommende Zeit.

3.1 In medizinischer Hinsicht lässt sich den Akten im Wesentlichen das 
Folgende entnehmen:

3.1.1 Vom 26. Oktober bis 15. November 2010 war die Beschwerdeführe-
rin in der Rehaklinik H.________ hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 
15. November 2010 wurde eine postoperative Pankreasfistel mit Arrosions-
blutung intraabdominal (11. August 2010), eine segmentale Lungenembolie 
im Mittel- und Unterlappen rechts am 11. August 2010, eine Transamina-
senerhöhung, ein postoperativer Harnwegsinfekt mit Escherichia coli, eine 
arterielle Hypertonie, eine HLA B27-negative Spondylarthritis mit Urolithia-
sis, ein Status nach Präsynkope am 8. Juli 2010, ein Status nach Sinusitis 
und eine Anpassungsstörung, depressive Reaktion, diagnostiziert (AB 22, 
S. 1 f.).

3.1.2 Nachdem bereits vom 11. August bis 26. Oktober 2010 ein stationä-
rer Aufenthalt erfolgt war (vgl. Bericht vom 26. Oktober 2010, AB 33, 
S. 9 ff.), war die Beschwerdeführerin vom 11. August bis 12. Oktober 2011 
erneut in der Klinik I.________ hospitalisiert (36, S. 2 ff.). Im Austrittsbericht 
vom 12. Oktober 2011 diagnostizierten die Ärzte eine infizierte Pankreas-
Pseudozyste bei einem Status nach postoperativer Pankreasfistel mit Arro-
sionsblutung intraabdominal 2010, eine unklare Erhöhung der Cholestase-
werte und Transaminasen, Differentialdiagnose: i.R. Diagnose 1, medika-
mentös, infektiös, eine Splenektomie am 22. August 2011, einen Status 
nach segmentalen Lungenembolien im Mittel- und Unterlappen rechts am 
11. August 2010 und eine aktenanamnestisch arterielle Hypertonie (AB 36, 
S. 2 f.).

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Im Bericht vom 28. Dezember 2011 führte Dr. med. J.________, Fachärztin 
für Chirurgie, Klinik I.________ aus, dass die Beschwerdeführerin aufgrund 
der wiederholten Spitalaufenthalte bzw. im Rahmen der Operationen keiner 
geregelten Tätigkeit habe nachgehen können. Zudem zeige sie eine Belas-
tungsstörung, welche sich in immer wiederkehrenden Angstzuständen äus-
sere. Mittlerweile erscheine die Pankreasfistel saniert. Eine Wiederaufnah-
me der Arbeitstätigkeit erscheine als möglich, zuvor müsse sich die Be-
schwerdeführerin jedoch noch vollständig körperlich und psychisch erholen. 
Aktuell bestehe noch eine verminderte Leistungsfähigkeit, die Beschwerde-
führerin sei postoperativ zur Rehabilitation in die Rehaklinik H.________ 
verlegt worden (AB 37, S. 1). Langfristig könne sie alle Tätigkeiten verrich-
ten. In den ersten drei Monaten sei allein das Heben von Gewichten über 5 
kg nicht erlaubt (AB 37, S. 2).

3.1.3 Vom 20. Dezember 2011 bis 10. Januar 2012 war die Beschwerde-
führerin erneut in der Rehaklinik H.________ hospitalisiert. Im Bericht vom 
10. Januar 2012 wurden eine Pankreasfistel linker Oberbauch, eine unklare 
Erhöhung der Cholestasewerte und Transaminasen, MRSA-Trägerin, ein 
Verdacht auf Thrombophilie, eine Psoriasisspondarthropathie, eine Vit-
amin-D3 Insuffizienz und eine depressive Entwicklung diagnostiziert (AB 
38, S. 11 f.).

3.1.4 Dr. med. D.________ diagnostizierte im Bericht vom 15. Februar 
2012 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Anpassungsstörung, 
Angst und depressive Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22) im Rahmen 
einer schweren körperlichen Erkrankung und eine Panikstörung (ICD-10: 
F41.0). Für somatische Diagnosen wurde auf den Austrittsbericht der Re-
haklinik H.________ vom 10. Januar 2012 (vgl. E. 3.1.3 hiervor) verwiesen 
(AB 38, S. 1). Die bisherige Tätigkeit als … sei nicht mehr zumutbar. Es 
wurde eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit seit dem 24. März 2011 (bzw. Juli 
2010) attestiert (AB 38, S. 3). Auch eine angepasste Tätigkeit sei aktuell 
nicht möglich (AB 38, S. 4).

3.1.5 Der Hausarzt Dr. med. K.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, führte im Bericht vom 16. Februar 2012 aus, der Gesund-
heitszustand sei stationär. Er diagnostizierte mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit einen Status nach Verschluss der Pankreasfistel. Die Be-

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schwerdeführerin leide neu an einer Belastungsstörung mit Panikattacken. 
Postoperativ habe sie sich zuerst in ambulanter, jetzt in stationärer psychia-
trischer Betreuung befunden (AB 40, S. 1). Er attestierte eine 100%-ige 
Arbeitsunfähigkeit vom 8. Juli 2010 bis auf weiteres (AB 40, S. 2).

3.1.6 Vom 3. Februar bis 12. April 2012 war die Beschwerdeführerin er-
neut in der Klinik L.________ in stationärer Behandlung (erste stationäre 
Behandlung vom 19. Januar bis 17. März 2011, AB 38, S. 15 ff.). Im Bericht 
vom 12. April 2012 führten die Ärzte aus, je nach Verlauf des Arbeits- und 
Aufbautrainings könne eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von maximal 
50% erreicht werden. Dies sei jedoch auch aus somatischer Sicht zu beur-
teilen (AB 47, S. 1).

3.1.7 Im Verlaufsbericht vom 25. Februar 2013 führte Dr. med. 
D.________ aus, der Gesundheitszustand habe sich verbessert. Neu sei 
die depressive Symptomatik als eigenständige Diagnose benannt worden. 
Sie diagnostizierte eine generalisierte Angststörung (ICD-10: F41.1) infolge 
einer schweren somatischen Erkrankung und eine mittelgradige depressive 
Episode (ICD-10: F32.10; AB 68, S. 3). Die bisherige Tätigkeit sei nicht 
zumutbar. Aktuell sei nur eine Arbeit in geschütztem Rahmen mit langsam 
steigendem Aufbautraining denkbar (AB 68, S. 4; vgl. auch Berichte vom 
14. Juni und 28. November 2012, AB 53, 62).

3.1.8 Im Bericht vom 18. Juni 2013 stellte Dr. med. E.________, welche 
die Beschwerdeführerin am 7. Mai 2013 untersucht hatte, folgende Diagno-
sen (AB 74, S. 9):

- depressive Episode mittleren Schweregrades bei psychosozialen 
Belastungen, aktuell teilremittiert (ICD-10: F33.0; leichten Grades) 
bei

- Status nach Agoraphobie mit Panikstörung (ICD-10: F40.01) nach 
einer Operation im August 2010 mit schweren Komplikationen und 
mehreren Reoperationen

Differentialdiagnose: mehrmals aktivierte Anpassungsstörungen mit 
Angst und Depression gemischt (ICD-10: F43.22), bis mittelgradi-
gen Ausmasses

- psychosoziale Belastungen (zum Beispiel Kündigung der Arbeit, 
Arbeitslosigkeit des Ehemannes)

- Dekonditionierung

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Jan. 2015, IV/14/946, Seite 9

Bei einem Status nach multiplen Operationen mit nachfolgenden Komplikationen 
und somatischen Beschwerden (aktuell zum Beispiel Kataraktoperationen, Knie-
beschwerden). 

Bei guter Motivation sollte, angesichts der eher leicht ausgeprägten Sym-
ptome, innerhalb von sechs Monaten, nach Überwindung der Dekonditio-
nierung (zusätzliche Leistungseinschränkung von aktuell 50%), wieder eine 
Leistungsfähigkeit von mindestens 80% erreicht werden können (AB 74, 
S. 10).

3.1.9 Im Bericht vom 2. Juli 2013 diagnostizierte Dr. med. G.________, 
unter Verweis auf seinen Bericht vom 29. April 2013 (AB 76, S. 8 ff.), unkla-
re Knie- und Beinschmerzen beidseits, eine Psoriasisspondarthropathie, 
einen Status nach einer grossen lipomatösen Pseudohypertrophie des 
Pankreas im Juli 2010, einen Status nach Wadenthrombose rechts im März 
2013, MRSA-Trägerin, eine arterielle Hypertonie, eine generalisierte Angst-
störung infolge einer schweren somatischen Erkrankung und eine depres-
sive Entwicklung (AB 76, S. 2, 8). Aus rein rheumatologischer Sicht sei eine 
50%-ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit denkbar (AB 76, S. 3). 

3.1.10 Die Ärzte der Klinik M.________ stellten in ihrem Bericht vom 
23. bzw. 26. August 2013 keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit (AB 80, S. 1). Aus ophthalmologischer Sicht bestehe keine Ein-
schränkung der Leistungsfähigkeit (AB 80, S. 2).

3.1.11 Der RAD-Arzt Dr. med. F.________ stellte im Bericht vom 3. Sep-
tember 2013 keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 
(AB 82, S. 3). Ab Juli 2010 sei die Beschwerdeführerin aus somatischen 
Gründen, später auf Grund einer psychischen Störung, vorübergehend 
arbeitsunfähig gewesen. Spätestens seit der psychiatrischen Untersuchung 
im RAD im Mai 2013 sei weder aus somatischer noch psychiatrischer Sicht 
eine relevante dauerhafte Einschränkung nachvollziehbar. Es sei jedoch 
von einer Dekonditionierung auszugehen, welche zurzeit keine volle Ar-
beitsleistung ermögliche (AB 82, S. 3). Aus psychiatrischer Sicht sei das 
Erreichen einer vollen Leistungsfähigkeit nach ca. sechs Monaten möglich. 
Die RAD-Psychiaterin empfehle mit einem 50%-Pensum zu beginnen und 
dieses innerhalb von ca. drei bis vier Monaten zu steigern (AB 82, S. 4).

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3.1.12 Dr. med. D.________ führte im Schreiben vom 16. Dezember 2013 
aus, dass in der Beurteilung von Dr. med. E.________ vom 18. Juni 2013 
der Schweregrad der Erkrankung nicht vollständig erfasst worden sei. Die 
Verschlechterung der psychischen Symptomatik ab Oktober 2012 beruhe 
eher auf einer zunehmenden Überforderung bei der beruflichen Wiederein-
gliederung und nicht alleine auf privaten Problemen (AB 95, S. 2). Zudem 
werde die Diagnose einer generalisierten Angststörung nicht diskutiert. 
Zwar habe sich die Symptomatik in den letzten Monaten deutlich verbes-
sert, dies allerdings nur, weil die Beschwerdeführerin durch die aktuelle 
Lebenssituation alle angstauslösenden Situationen vermeiden könne 
(AB 95, S. 4).

3.1.13 In der Stellungnahme vom 16. Juni 2014 legte Dr. med. E.________ 
dar, dass anlässlich der Untersuchung vom 7. Mai 2013 keine generalisier-
te Angststörung oder eine Panikstörung diagnostiziert werden konnte 
(AB 98, S. 8). Für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit seien die gesund-
heitlichen Einschränkungen relevant, welche zum Zeitpunkt der psychiatri-
schen Untersuchung aufgrund der Angaben in den Akten, den Angaben der 
versicherten Person und der Befunde nur noch als gering ausgeprägt beur-
teilt worden seien (ca. 20%). Die Dekonditionierung sei ein invaliditätsfrem-
der Faktor (AB 98, S. 9).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Jan. 2015, IV/14/946, Seite 11

tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.3 Die Berichte der RAD-Psychiaterin Dr. med. E.________ vom 
18. Juni 2013 (AB 74) und vom 16. Juni 2014 (AB 98) erfüllen an sich die 
Anforderungen der Rechtsprechung an ärztliche Berichte (vgl. E. 3.2 hier-
vor). Die Einwände der behandelnden Psychiaterin Dr. med. D.________ 
im Bericht vom 16. Dezember 2013 (AB 95) werden denn auch von Dr. 
med. E.________ überzeugend entkräftet (AB 98, S. 8). Ebenso ist der 
somatische Bericht des RAD-Arztes Dr. med. F.________ vom 3. Septem-
ber 2013 (AB 82) grundsätzlich überzeugend. Der RAD-Arzt führte schlüs-
sig und nachvollziehbar aus, dass für die von Dr. med. G.________ ange-
gebenen Knie- und Beinbeschwerden kein morphologisches Korrelat aus-
gewiesen ist und auch die Psoriasisarthropathie zurzeit kaum aktiv und 
ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit ist, weshalb die attestierte 50%-ige 
Arbeitsunfähigkeit nicht nachvollzogen werden kann (AB 82, S. 3). Kommt 
hinzu, dass Dr. med. G.________ in seinem Bericht vom 2. Juli 2013 selber 
ausführte, dass die aktuelle Arbeitsunfähigkeit vor allem psychisch bedingt 
sei (AB 76, S. 4, 6).

Dennoch kann nicht abschliessend auf die Berichte der RAD-Ärzte abge-
stellt werden, denn es fehlt eine gesamtmedizinische Einschätzung, welche 
allfällige Wechselwirkungen zwischen den somatischen und psychischen 
Aspekten der Problematik berücksichtigt. Insbesondere fällt auf, dass die 
RAD-Ärzte von einer Dekonditionierung sprechen (Berichte vom 18. Juni 
und 3. September 2013; AB 74, S. 9 und 82, S. 4). Dies deckt sich mit der 
Auffassung der behandelnden Ärzte, wonach wegen der Hospitalisation ein 
Muskelverlust eingetreten sei (Bericht der Klinik I.________ vom 28. De-
zember 2011; AB 37, S. 2 Ziff. 2c) bzw. wonach die Beschwerdeführerin 
nach der somatischen Erkrankung und der daraus resultierenden psychi-
schen Belastung „äusserst geschwächt“ sei (Bericht von Dr. med. 
D.________ vom 15. Februar 2012; AB 38, S. 2 unten, vgl. auch AB 38, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Jan. 2015, IV/14/946, Seite 12

S. 3 Ziff. 1.7). Solange die Beschwerdeführerin als Folge der Operation 
keinen Belastungen gewachsen war, sondern einer Rekonvaleszenz be-
durfte, kann nicht von einer invaliditätsfremden Dekonditionierung gespro-
chen werden. Es ist nicht klar, ab welchem Zeitpunkt es der Beschwerde-
führerin möglich und zumutbar gewesen wäre, ihre Schwächen anzugehen 
und wie lange dies gedauert hätte bzw. ab wann nicht mehr Rekonvales-
zenz, sondern invaliditätsfremde Dekonditionierung bestand. Insbesondere 
ist nicht erstellt, ob zur Zeit der Untersuchung durch die RAD-Psychiaterin 
Dr. med. E.________ im Mai 2013 (AB 74, S. 1) die erwähnte Dekonditio-
nierung allein invaliditätsfremd war oder ob sich die Beschwerdeführerin 
damals noch in der Rekonvaleszenz befand. Anders als in der Beschwerde 
(S. 4 Ziff. 2) offenbar angenommen, wäre die Überwindung der Dekonditio-
nierung jedoch ohne Weiteres zumutbar. Ob für die Eingliederung allenfalls 
berufliche Massnahmen notwendig sind, ist hier nicht zu entscheiden.

3.4 Insgesamt erweist sich der medizinische Sachverhalt als ungenü-
gend abgeklärt. Die Sache geht deshalb zurück an die Verwaltung, damit 
sie die notwendigen Abklärungen durchführe und anschliessend über den 
Rentenanspruch neu verfüge. Da die Beschwerdeführerin dies eventualiter 
beantragt (Beschwerde, S. 2), erübrigt sich das vorgängige Aufmerksam-
machen auf eine mögliche reformatio in peius, auch wenn in der angefoch-
tenen Verfügung eine Leistung zugesprochen worden ist (AB 102; vgl. BGE 
137 V 314).

3.5 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und die an-
gefochtene Verfügung vom 5. September 2014 (AB 102) aufzuheben. Die 
Akten sind zu medizinischen Abklärungen im Sinne der Erwägungen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Im Anschluss hat die Beschwerde-
gegnerin eine neue Verfügung zu erlassen.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Jan. 2015, IV/14/946, Seite 13

dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 700.-- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

4.2 Die obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Diese wird vom Versicherungsgericht festgesetzt 
und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache 
und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). 
Gemäss der Praxis des Verwaltungsgerichts wird der Parteikostenersatz 
bei gemeinnützig tätigen Rechtsberatungsstellen sowie Rechtsschutzversi-
cherungen, Gewerkschaften und Berufsverbänden aufgrund eines allge-
meingültigen pauschalisierten Stundenansatzes festgesetzt, welcher im 
konkreten Fall mit dem gebotenen Aufwand multipliziert wird. Der Stunden-
ansatz wird je nach fachlicher Qualifikation der Vertretung festgelegt, wobei 
als fachlich qualifizierte Vertretung diejenige durch Juristinnen und Juristen 
sowie durch eidgenössisch diplomierte Sozialversicherungsexpertinnen 
und -experten gilt. Als fachlich nicht qualifizierte Vertretung gelten alle übri-
gen Parteivertreterinnen und -vertreter (vgl. Rundschreiben der Sozialver-
sicherungsrechtlichen Abteilung und der Abteilung für französischsprachige 
Geschäfte des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Dezember 
2009, abrufbar unter <www.justice.be.ch>). Im Falle der Vertretung durch 
eine gemeinnützig tätige Rechtsberatungsstelle im Sinne der Rechtspre-
chung (BGE 135 I 1 E. 7.4.1 S. 4) wird der Stundenansatz bei einer fachlich 
qualifizierten Vertretung auf Fr. 130.-- festgelegt.

Die Beschwerdeführerin wird durch Rechtsanwältin Dr. iur. C.________ 
vom B.________ vertreten. Deren Kostennote vom 24. November 2014 ist 
nicht zu beanstanden. Entsprechend wird die Parteientschädigung auf 
Fr. 1‘326.-- (10.2h x Fr. 130.--) zuzüglich Auslagen von Fr. 32.-- und Mehr-
wertsteuer von Fr. 108.60, somit auf total Fr. 1‘466.60, festgesetzt. Diesen 
Betrag hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin zu ersetzen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Jan. 2015, IV/14/946, Seite 14

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 5. September 2014 aufgehoben und die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Vornahme 
der Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Rentenanspruch 
neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 700.-- wird nach Rechtskraft des Urteils 
zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1‘466.60 (inkl. Auslagen und MWSt.), zu 
ersetzen.

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.