# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6f38e4c5-a645-5ced-b1af-fb54a3405186
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-03-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.03.2012 E-1438/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1438-2012_2012-03-29.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-1438/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m   2 9 .  M ä r z  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Einzelrichterin Muriel Beck Kadima, 

mit Zustimmung von Richterin Nina Spälti Giannakitsas,  

Gerichtsschreiberin Tu-Binh Truong. 

   Parteien 
 

A._______, geboren am (…), 

Nigeria,  

(…) 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung 

des BFM vom 8. März 2012 / N (…). 

 

 

E-1438/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,  

dass der Beschwerdeführer – ein aus Osete (Anambra State) stammen-

der nigerianischer Staatsangehöriger mit letztem Wohnsitz in Lagos – ei-

genen Angaben zufolge am 20. August 2011 seinen Heimatstaat verliess 

und in Begleitung eines Bekannten namens B._______ per Flug über Pa-

ris am 21. August 2011 mit dem Zug in die Schweiz einreiste, wo er am 

22. August 2011 im Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) (…) ohne 

Abgabe von Identitäts- oder Reisepapieren ein Asylgesuch einreichte, 

dass er anlässlich der am 6. September 2009 im EVZ erfolgten Befra-

gung zur Person (BzP) zu den Umständen seiner Ausreise im Wesentli-

chen ausführte,  dass er während der gesamten Reise nie persönlich 

kontrolliert worden sei, da B._______ – den er Ende April 2011 in Lagos 

kennengelernt habe und der ihm bis zu seiner Ausreise Kost und Logis 

gewährt sowie die Ausreise organisiert und finanziert haben soll – alles 

organisiert habe, und ferner nicht wisse, ob und welches Ausweispapier 

sein Begleiter für ihn dabei gehabt habe, sowie keine Angaben zur Art der 

Ausreise (legal oder illegal) bzw. zur Fluggesellschaft machen könne (vgl. 

A9/13 S. 7 f und A25/12 S. 3 f.),  

dass er ferner anführte, B._______ habe ihm mitgeteilt, er müsse ihm als 

Gegenleistung für die vorgängige Beherbergung und dafür, dass er ihn 

aus Nigeria gebracht habe, sexuelle Dienste erbringen, was er indessen 

verweigert habe, worauf B._______ wütend geworden sei, ihm seine Sa-

chen weggenommen und ihn verlassen habe (vgl. A9/13 S. 9), 

dass er weiter zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, er habe an der Universität in C._______ studiert, als sein Vater – 

welcher Oberpriester des D._______ Schreins gewesen sei – am 20. Ap-

ril 2011 bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sei und er tradi-

tionsgemäss als letztgeborenes Kind dem Schrein vor der Beerdigung 

des Vater hätte geopfert werden müssen, weshalb die Mitglieder des 

Schreins versucht hätten, ihn mit Magie ins Dorf zu holen, worauf er nach 

Lagos geflüchtet sei (vgl. A9/13 S. 8 f.),  

dass er dem gegenüber anlässlich der direkten Anhörung vom 16. Febru-

ar 2012 angab, die Dorfbewohner hätten ihn gesucht, da er als letztgebo-

rener Sohn nach dem Tode seines Vaters die Position des Chefpriesters 

des E._______ Schreins hätte übernehmen müssen, was er bereits wäh-

rend Lebzeiten des Vaters abgelehnt habe, da es sich dabei um Teufels-

verehrung handle (vgl. A25/12 S. 6), 

E-1438/2012 

Seite 3 

dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 

vom 8. März 2012 – eröffnet am 9. März 2012 – gestützt auf Art. 32 

Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) 

nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug 

anordnete, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. März 2012 (Poststem-

pel: 13. März 2012) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerde erhob und dabei sinngemäss beantragte, ihm sei we-

gen religiöser Verfolgung – als Christ sei es ihm nicht möglich die Nach-

folge des Chefpriesters des E._______ Schreins zu übernehmen, wes-

halb er von dieser Sekte mit dem Tode bedroht werde – gestützt auf Art. 3 

AsylG Asyl zu gewähren und die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen,  

dass sinngemäss eventualiter die Unzulässigkeit des Wegweisungsvoll-

zugs im Sinne von Art. 5 AsylG festzustellen und dem Beschwerdeführer 

folglich die vorläufige Aufnahme zu gewähren sei, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung einer Fristerstre-

ckung um 30 Tage zur Beschwerdeergänzung bzw. zur Einreichung von 

Beweismitteln, welche seine geltend gemachten Asylgründe belegen 

würden, sowie um die Beiordnung eines amtlichen Rechtsvertreters ge-

mäss Art. 65 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über 

das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) ersuchte, 

dass die vorinstanzlichen Akten beim Bundesverwaltungsgericht am 

16. März 2012 eingingen, 

 

und zieht in Erwägung,  

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Verwaltungsverfah-

rensgesetzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) des BFM 

entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des 

Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht 

(Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 

SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),  

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dass eine solche Ausnahme im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG nicht 

vorliegt, weshalb das Bundesverwaltungsgericht endgültig entscheidet, 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG rich-

tet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 

AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die 

Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass sich die vorliegende Beschwerde gegen eine Verfügung richtet, laut 

deren Dispositiv das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 

nicht eingetreten ist (Ziffer 1), 

dass die Verfügung als Anfechtungsgegenstand in der Bundesverwal-

tungsrechtspflege den äusseren Rahmen bildet, innerhalb welchem die 

Parteien der Rechtsmittelinstanz ein Rechtsverhältnis zur Beurteilung un-

terbreiten können, 

dass der durch die Parteibegehren definierte Streitgegenstand somit nicht 

über den Anfechtungsgegenstand hinaus gehen darf und Gegenstand 

des Beschwerdeverfahrens grundsätzlich nur sein kann, was Gegenstand 

des erstinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger Gesetzesausle-

gung hätte sein sollen (vgl. CHRISTOPH AUER, Streitgegenstand und Rü-

geprinzip im Spannungsfeld der verwaltungsrechtlichen Pro-

zessmaximen, Bern 1997, S. 63; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwal-

tungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 

1998, S. 149), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 

das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-

prüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Be-

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schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorin-

stanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-

tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-

teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 

Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. wei-

terhin zutreffende Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 

Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), 

dass indessen im Falle des Nichteintretens auf ein Asylgesuch gemäss 

Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen der Flücht-

lingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit dies 

im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. BVGE 2007/8 

insb. E. 5.6.5 S. 90 f.), 

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfahren 

ungeachtet der vorzunehmenden Überprüfung eines formellen Nichtein-

tretensentscheides auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand 

bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73), 

dass indessen die Asylgewährung nicht Gegenstand des vorliegenden 

Verfahrens ist, weshalb auf dieses Begehren nicht einzutreten ist, 

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs der 

Wegweisung materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht 

diesbezüglich volle Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 

sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 

weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 

111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen 

Schriftenwechsel verzichtet wurde, 

dass das BFM in seiner Verfügung vom 8. März 2012 feststellte, der Be-

schwerdeführer habe die gesamten Reiseumstände nicht glaubhaft dar-

legen können, und es zudem auch erfahrungswidrig sei, dass der Be-

schwerdeführer von einem Mann, bei dem er angeblich monatelang ge-

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lebt und der ihm die Reise organisiert und finanziert haben soll, weder 

den vollen Namen noch Wohnadresse kennen würde, 

dass der Beschwerdeführer ferner bis anhin offenbar nichts unternommen 

habe, um gültige Ausweise zu beschaffen, obwohl er seinen Angaben zu-

folge Familienmitglieder in seinem Heimatland habe, womit sich insge-

samt der Verdacht erhärten würde, der Beschwerdeführer wolle die 

Schweizer Asylbehörden über den wahren Grund und die wahren Um-

stände seiner Ausreise sowie über seine Identität täuschen, weshalb folg-

lich keine entschuldbaren Gründe für die Nichtabgabe von Reise- oder 

Identitätspapieren gemäss Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG vorliegen würden, 

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde den Erwägungen der 

Vorinstanz zur Verneinung der entschuldbaren Gründe gemäss Art. 32 

Abs. 3 Bst. a AsylG nichts entgegenhielt, ferner angesichts des in der Be-

schwerde vorgebrachten am 10. März 2012 mit der Schwester geführten 

Telefongesprächs anzunehmen ist, dass er trotz anhaltendem Kontakt zu 

Familienmitgliedern in seinem Heimatstaat offensichtlich nichts unter-

nommen hat, um Reise- oder Identitätspapiere zu beschaffen, 

dass die persönliche Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers stark in 

Zweifel zu ziehen ist, da dieser anlässlich der Befragung zur Person 

(BzP) angab, er sei gemäss Informationen seiner Mutter am 12. Dezem-

ber 1994 geboren (vgl. A9/13 S. 1) – zum damaligen Zeitpunkt also min-

derjährig (16 Jahre 8 Monate) –, was durch die am 25. August 2011 im 

(…) erfolgte Altersbestimmungsanalyse nicht bestätigt wurde – das Alter 

des Beschwerdeführers liege bei 19 oder mehr Jahren (vgl. A7/2 und 

A8/2),   

dass er anlässlich des ihm am 6. September 2011 dazu gewährten recht-

lichen Gehörs lediglich ausführte, das sei das von seiner Mutter genannte 

Alter und seine Mutter habe keinen Grund ihn anzulügen (vgl. A13/5 

S. 3),  

dass das Bundesverwaltungsgericht in Würdigung der Aktenlage und der 

zweifelhaften Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers sich den zutref-

fenden Erwägungen der Vorinstanz anschliesst und ebenfalls zum 

Schluss gelangt, dass offensichtlich keine entschuldbaren Gründe für die 

Nichtabgabe von Ausweispapieren im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. a 

AsylG vom Beschwerdeführer glaubhaft dargelegt werden konnten, zumal 

die Ausführungen des Beschwerdeführers zum Reiseweg bzw. zur Identi-

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tät seines "Helfers" tatsächlich unsubstantiiert und detailarm sind und – 

wie von der Vorinstanz richtig festgestellt – die Art und Weise des darge-

stellten "Verhältnisses" offensichtlich erfahrungswidrig ist, 

dass die Vorinstanz weiter feststellte, der Beschwerdeführer hätte sich 

den geltend gemachten Behelligungen durch die Mitglieder des Schreins 

einerseits durch Wegzug in einen anderen Teil seines Heimatlandes ent-

ziehen und anderseits sich deswegen an die Behörden seines Heimat-

staates wenden können, weshalb gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die 

Flüchtlingseigenschaft nicht festgestellt werden könne und aufgrund der 

Aktenlage auch keine zusätzlichen Abklärungen zur Feststellung der 

Flüchtlingseigenschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses er-

forderlich seien (vgl. Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG),  

dass das Bundesverwaltungsgericht sich dieser Einschätzung vollum-

fänglich anschliesst und zum Ergebnis gelangt, der Beschwerdeführer er-

fülle aus den von der Vorinstanz zutreffend angegebenen Gründen die 

Flüchtlingseigenschaft offenkundig nicht, weshalb zur Vermeidung von 

Wiederholungen vorab auf diese zu verweisen ist (vgl. Art. 109 Abs. 3 

BGG i.V.m. Art. 6 AsylG),  

dass außerdem aufgrund der oben festgestellten zweifelhaften Glaub-

würdigkeit des Beschwerdeführers sowie der offensichtlichen Widersprü-

che in der Asylbegründung – anlässlich der BzP gab er an, als letztgebo-

rener Sohn dem Risiko, geopfert zu werden, ausgesetzt zu sein, woge-

gen er anlässlich der Anhörung und auf Beschwerdeebene geltend mach-

te, von den Mitgliedern des Schreins verfolgt zu werden, weil er sich wei-

gere, die Nachfolge seines verstorbenen Vaters anzutreten – erhebliche 

Zweifel an der Glaubhaftigkeit seiner Aussagen entstehen, so dass sie 

auch als offensichtlich nicht glaubhaft dargelegt im Sinne von Art. 7 AsylG 

erscheinen,  

dass folglich in antizipierter Beweiswürdigung das Fristerstreckungsbe-

gehren zur Beschwerdeergänzung bzw. zur Einreichung von Beweismit-

teln abzuweisen ist, da diese nichts an dieser Einschätzung zu ändern 

vermögen,   

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG zu 

Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

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(Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im 

Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom 

Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, 

wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, 

SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-

che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder 

des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entge-

genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-

zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 

einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Ge-

fahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 

Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 

1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in Art. 

5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulements 

im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine Anhalts-

punkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die 

dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunftsstaat droht, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situatio-

nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notla-

ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers 

noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer 

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Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorlie-

gend zumutbar ist, 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 

inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unan-

gemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass damit auch das Gesuch um die Beiordnung eines amtlichen Rechts-

vertreters im Sinne von Art. 65 Abs. 2 VwVG aufgrund offensichtlicher 

Aussichtslosigkeit der Begehren abzuweisen ist,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.- 

(Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Beiordnung eines amtlichen Rechtsvertreters ist abzu-

weisen.  

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.- werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die zuständi-

ge kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Muriel Beck Kadima Tu-Binh Truong 

 

 

Versand: