# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5fc37df3-296c-5032-a68e-0c10bdf6594d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-03-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.03.2015 A-5801/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-5801-2014_2015-03-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-5801/2014 

 

 

 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M ä r z  2 0 1 5  

Besetzung 

 
Richterin Marianne Ryter (Vorsitz), 

Richterin Marie-Chantal May Canellas,  

Richter Jérôme Candrian,    

Gerichtsschreiber Bernhard Keller. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______,   

vertreten durch Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV), 

Steinerstrasse 35, Postfach, 3000 Bern 6, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 

 
Schweizerische Bundesbahnen SBB,  

Human Resources, Personalpolitik,  

Sozialpolitik und Arbeitsrecht, Hilfikerstrasse 1,  

3000 Bern 65 SBB,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Definitive Untauglichkeit und Stellenverlust. 

 

 

A-5801/2014 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ ist seit … bei der SBB AG (Arbeitgeberin) im Industriewerk … 

als [Berufsbezeichnung] tätig. Zuvor hatte sie sich bei einem Arbeitsunfall 

eine Verletzung … zugezogen, was sie ihrer neuen Arbeitgeberin 

offenlegte. In der Folge beurteilte der hinzugezogene vertrauensärztliche 

Dienst der SBB (MedicalService) A._______ für "tauglich Gruppe 5 für 

körperlich mittelschwere Tätigkeit". Er empfahl zudem, Gewichte über 

15 kg aus medizinischen Gründen zu vermeiden. 

B.  

Seit … 2012 war A.________ aus gesundheitlichen Gründen zunächst 

vollumfänglich, später zu 50% krankgeschrieben. Die gesundheitlichen 

Probleme haben neben körperlichen auch oder gar vorwiegend psychische 

Ursachen. Der mit der Abklärung der gesundheitlichen Situation 

beauftragte MedicalService teilte am 1. Februar 2013 mit, A._______ 

könne zu 50 % eingesetzt werden und empfahl diverse Schonauflagen.  

C.  

Es folgten weitere Abklärungen durch verschiedene Fachärzte, wobei 

seitens der Arbeitgeberin auch ein Gesundheitsmanager bzw. später eine 

Gesundheitsmanagerin involviert waren. Am 2. Juni 2014 empfahl der 

MedicalService, eine der Gesundheit angepasste Tätigkeit, die körperlich 

leicht, keine Überkopfarbeiten oder Arbeiten in unbequemer Körperhaltung 

umfasst, ferner einfache und gut strukturierte Arbeitsabläufe ohne 

Zeitdruck sowie ohne hohe Ansprüche an Konzentration und Flexibilität. 

Bis Ende August 2014 konnte kein Arbeitsversuch in einer körperlich 

mittelschweren Tätigkeit durchgeführt werden, ein solcher im SBB Archiv 

in Fribourg wurde abgebrochen. Auch ein von der Invalidenversicherung 

durchgeführtes Belastbarkeitstraining ergab keine volle Arbeitsfähigkeit für 

eine leichte körperliche Tätigkeit.  

D.  

Mit Verfügung vom 8. September 2014 stellte die Arbeitgeberin fest, dass 

A._______ für ihre bisherige Tätigkeit als [Berufsbezeichnung] untauglich 

geworden war und die Stelle verliert.  

E.  

Gegen diese Verfügung erhebt A._______ (Beschwerdeführerin) am 

9. Oktober 2014 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und 

beantragt die Aufhebung der Verfügung, die Feststellung, dass die 

A-5801/2014 

Seite 3 

Beschwerdeführerin lediglich für die angestammte Stelle 

([Berufsbezeichnung] im IW …), nicht jedoch generell als 

[Berufsbezeichnung] untauglich geworden sei, eventuell eine Rückweisung 

der Angelegenheit zu neuer Beurteilung. Zur Begründung bringt sie vor, 

dass sich die [körperliche Gesundheits]-Problematik nicht verschlechtert 

habe und eine Untauglichkeit nicht begründen könne. Die psychischen 

Ursachen seien durch Probleme bzw. eine Konfliktsituation am Arbeitsplatz 

begründet. Der Sachverhalt sei falsch festgestellt worden, etwa auch 

hinsichtlich der körperlichen Belastung ihrer Tätigkeit. Die Entwicklung der 

gesundheitlichen Situation lasse den Schluss zu, dass die 

Beschwerdeführerin in absehbarer Zeit für die angestammte Tätigkeit als 

[Berufsbezeichnung] weiterhin tauglich sei. Ferner sei der Entscheid 

unverhältnismässig, sie sei nicht generell untauglich. Schliesslich habe die 

Arbeitgeberin (Vorinstanz) ihre vorgebrachten Argumente nicht beachtet 

und dadurch das rechtliche Gehör verletzt. 

F.  

Die Vorinstanz beantragt in ihrer Stellungnahme vom 13. November 2014 

die Abweisung der Beschwerde und hält an ihren Darlegungen in der 

Verfügung fest. Sie betont, den Sachverhalt mit grossem Einsatz erhoben 

und die psychische Situation sowie die medizinischen Befunde berück-

sichtigt zu haben. Aufgrund der Schonauflagen komme eine Beschäftigung 

als [Berufsbezeichnung] im Anforderungsniveau E, also in einem 

handwerklichen Umfeld mit seinem üblichen Zeitdruck und hohen 

Ansprüchen an Konzentration und Flexibilität nicht mehr in Frage, weder 

im Industriewerk … noch an einem anderen Standort. Der Fokus werde 

daher auf die Reintegration in einer angepassten Tätigkeit gerichtet.  

G.  

In ihren Schlussbemerkungen vom 5. Dezember 2014 hält die 

Beschwerdeführerin an ihren Anträgen und Ausführungen fest. Sie betont, 

seit rund einem Jahr bezüglich der [körperlichen Gesundheits]-Problematik 

nicht mehr in ärztlicher Behandlung zu sein und ihre Arbeitsfähigkeit in den 

letzten Monaten bewiesen und gesteigert zu haben. Die 

Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz sei veraltet und daher 

unvollständig, denn der MedicalService habe letztmals im Mai 2014 

Kontakt zu den behandelnden Ärzten gehabt und die seitherige 

Entwicklung nicht berücksichtigt.  

H.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die bei den Akten liegenden 

A-5801/2014 

Seite 4 

Schriftstücke wird, soweit für den Entscheid erheblich, im Rahmen der 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.  

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern sie von einer Vorinstanz 

nach Art. 33 VGG stammen und keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vor-

liegt. Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht richtet sich, soweit das 

VGG nichts anderes vorsieht, nach dem VwVG (Art. 37 VGG).  

1.2 Die Bestimmungen über das Dienstverhältnis des Bundespersonals 

finden auch auf das Personal der SBB Anwendung (vgl. Art. 15 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes vom 20. März 1998 über die Schweizerischen 

Bundesbahnen [SBBG, SR 742.31] und Art. 2 Abs. 1 Bst. d des Bundes-

personalgesetzes vom 24. März 2000 [BPG, SR 172.220.1]). Der Vor-

instanz kommt demnach in Bezug auf die Arbeitsverhältnisse Verfügungs-

befugnis zu (vgl. Art. 34 Abs. 1 BPG und Ziff. 194 Abs. 1 GAV SBB 2011). 

1.3 Zur Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht ist nach Art. 48 Abs. 1 

VwVG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder 

keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat, durch die angefochtene 

Verfügung besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 

deren Aufhebung oder Änderung hat. Die Beschwerdeführerin hat sich am 

vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und ist mit ihren Anliegen nicht 

durchgedrungen. Sie ist demnach durch den angefochtenen Entscheid 

beschwert und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 

oder Änderung. Ihre Legitimation ist somit zu bejahen.  

1.4 Gegenstand der angefochtenen Verfügung vom 8. September 2014 ist 

die Frage der mangelnden medizinischen Tauglichkeit der Beschwer-

deführerin für ihre Stelle als [Berufsbezeichnung] und die darauf gestützte 

Feststellung und Mitteilung des Stellenverlusts gemäss Ziff. 154 Abs. 4 

GAV SBB 2011. Dagegen ist eine allfällige Auflösung des 

Arbeitsverhältnisses weder Gegenstand des vorinstanzlichen noch des 

vorliegenden Verfahrens. 

1.5 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde (Art. 

50 und 52 VwVG) ist daher einzutreten. 

A-5801/2014 

Seite 5 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit voller Kog-

nition. Es überprüft die angefochtene Verfügung auf Rechtsverletzungen – 

einschliesslich unrichtiger oder unvollständiger Feststellung des rechts-

erheblichen Sachverhalts und Rechtsfehler bei der Ausübung des 

Ermessens – sowie auf Angemessenheit hin (Art. 49 VwVG). Es auferlegt 

sich allerdings dann eine gewisse Zurückhaltung, wenn der Entscheid 

besondere Fachkenntnisse voraussetzt, denen es nichts Gleichwertiges 

entgegenzusetzen hat. In solchen Fällen weicht es nicht ohne zwingende 

Gründe von der Einschätzung von Fachbehörden und Sachverständigen 

ab, sofern diese nicht offensichtlich widersprüchlich erscheint oder auf 

irrtümlichen tatsächlichen Feststellungen beruht (BVGE 2013/9 E. 3.9). 

Gleiches gilt für die Beurteilung interner Verhältnisse (vgl. Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts A-372/2012 vom 25. Mai 2012 E. 2; KÖLZ/ 

HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des 

Bundes, 3. Aufl., 2013, Rz. 1052 S. 373). Demzufolge prüft das 

Bundesverwaltungsgericht, ob die Vorinstanz die für den Entscheid 

wesentlichen Gesichtspunkte geprüft und die erforderlichen Abklärungen 

sorgfältig und umfassend durchgeführt hat (vgl. BGE 133 II 35 E. 3, BGE 

132 II 257 E. 3.2, BGE 131 II 13 E. 3.4, BGE 131 II 680 E. 2.3.2 mit 

Hinweisen; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-2606/2009 vom 

11. November 2010 E. 4 mit Hinweisen; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, 

Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl., 2013, 

Rz. 2.154).  

Als unrichtig gilt die Sachverhaltsfeststellung, wenn der angefochtenen 

Verfügung ein falscher und aktenwidriger Sachverhalt zugrunde gelegt 

wurde oder entscheidrelevante Gesichtspunkte nicht geprüft oder Beweise 

falsch gewürdigt wurden. Als unvollständig gilt sie, wenn nicht über alle 

rechtserheblichen Umstände Beweis geführt wurde oder eine 

entscheidrelevante Tatsache zwar erhoben, jedoch nicht gewürdigt wurde 

und nicht in den Entscheid einfloss (vgl. Urteile des Bundesver-

waltungsgerichts A-5321/2013 vom 23. April 2013 E. 3.2.1, A-5321/2013 

vom 24. Februar 2014 E. 3.3.1, A-3440/2012 vom 21. Januar 2014 E. 2.1.2 

und A-3716/2010 vom 26. März 2013 E. 2.1.2, jeweils m.w.H.; 

KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, a.a.O., Rz. 1043; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, 

a.a.O., Rz. 2.189; JÉRÔME CANDRIAN, Introduction à la procédure 

administrative fédérale, 2013, Rz. 59, S. 43). 

3.  

Die SBB regeln das Arbeitsverhältnis durch den Gesamtarbeitsvertrag 

A-5801/2014 

Seite 6 

näher (Art. 6 Abs. 3 i.V.m. Art. 38 BPG; Art. 15 Abs. 2 SBBG). Gemäss 

Ziff. 127 GAV SBB 2011 kann die SBB die Abklärung der gesundheitlichen 

Situation durch ihren Vertrauensarzt (MedicalService) verlangen, wenn der 

Gesundheitszustand eines Mitarbeiters die Tauglichkeit, Einsetzbarkeit 

oder Sicherheit beeinflusst. Die Feststellungen des Vertrauensarztes 

bilden die Grundlage für die Anwendung der arbeitsrechtlichen 

Bestimmungen. Beurteilt der Vertrauensarzt die Arbeitsfähigkeit anders als 

die behandelnde Ärztin, ist für die SBB die Beurteilung des 

Vertrauensarztes massgebend (Ziff. 128 GAV SBB 2011).  

Gemäss Ziff. 133 GAV SBB 2011 besteht bei Arbeitsverhinderung ein 

Anspruch auf Lohnfortzahlung während zwei Jahren, längstens bis zum 

Ende des Arbeitsverhältnisses. Die SBB bietet die Möglichkeit zur beruf-

lichen Reintegration, welche bei jeder Einschränkung der Arbeitsleistung 

beginnt (Ziff. 154 ff. GAV SBB 2011). Spätestens nach drei Monaten seit 

Beginn der Reintegration wird mit dem Mitarbeiter ein Reintegrationsplan 

vereinbart und der Beginn der zweijährigen Anspruchsfrist mitgeteilt. Wird 

bei Ablauf der Anspruchsfrist mangelnde medizinische Tauglichkeit 

festgestellt und ist die berufliche Reintegration möglich und absehbar, wird 

die Anspruchsfrist verlängert (Ziff. 134 Abs. 3 GAV SBB 2011). War die 

Reintegration erfolgreich, wird das Arbeitsverhältnis auf Ende der Frist 

angepasst (Ziff. 139 GAV SBB 2011). Wenn jedoch bis zum Ende der 

Anspruchsfrist keine Reintegration möglich oder absehbar ist, löst die SBB 

das Arbeitsverhältnis wegen mangelnder medizinischer Tauglichkeit auf 

(Ziff. 140 GAV SBB 2011). Verliert ein Mitarbeiter wegen mangelnder 

medizinischer Tauglichkeit die Stelle, wird er gemäss Ziff. 154 Abs. 4 GAV 

SBB 2011 unverzüglich über den Stellenverlust schriftlich verständigt. 

4.  

Die Beschwerdeführerin rügt in formeller Hinsicht eine Verletzung des 

rechtlichen Gehörs, so seien ihre Vorbringen vom 7. August 2014 

hinsichtlich der Untauglichkeit und des Stellenverlusts nicht genügend 

berücksichtigt worden. Am 20. August 2014 habe die Gesundheits-

managerin den MedicalService kontaktiert und dieser habe bereits einen 

Tag später seine Rückmeldung gegeben. Eine wirklich gründliche 

Auseinandersetzung mit ihren Argumenten sei nicht erfolgt, auch sei es zu 

keinen Rückfragen mit den behandelnden Ärzten gekommen, was jedoch 

angezeigt gewesen sei. Zudem obliege es nicht ihr, eine Änderung ihrer 

gesundheitlichen Situation nachzuweisen, vielmehr habe die Vorinstanz 

die Untauglichkeit und damit die Richtigkeit ihrer Verfügung nachzuweisen.  

A-5801/2014 

Seite 7 

4.1 Die Vorinstanz bestreitet, das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin 

verletzt zu haben und dass die rasche Rückmeldung einen Tag nach dem 

Kontakt der Gesundheitsmanagerin eine mangelnde Auseinandersetzung 

mit den Argumenten der Beschwerdeführerin darstelle. Es sei nicht 

nachvollziehbar, inwiefern die behauptete Beweislastumkehr eine 

Verletzung des rechtlichen Gehörs darstellen solle. 

4.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör, der als selbständiges Grundrecht 

in der Bundesverfassung verankert ist (Art. 29 Abs. 2 BV) und sich für das 

Bundesverwaltungsverfahren aus den Art. 29 ff. VwVG ergibt, umfasst 

unter anderem das Recht der Parteien auf vorgängige Anhörung und 

Äusserung (Art. 30 Abs. 1 VwVG) sowie das Recht, dass die verfügende 

Behörde von diesen Äusserungen auch Kenntnis nimmt, sich damit 

auseinandersetzt (Art. 32 VwVG) und ihre Verfügung begründet (Art. 35 

Abs. 1 VwVG). Im Rahmen der Prüfung der Vorbringen ist es jedoch nicht 

erforderlich, dass sich die entscheidende Behörde mit allen Partei-

standpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen 

ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid 

wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst 

sein, dass sich der oder die Betroffene über die Tragweite des Entscheids 

Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere 

Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn müssen wenigstens kurz die 

Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten 

lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 138 IV 81 E. 2.2, 134 I 

83 E. 4.1 m.w.H.; Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-3091/2014 vom 

13. November 2014 E. 3.3.1). 

4.3 Allein der Umstand, dass der MedicalService eine rasche Antwort auf 

eine Frage der Vorinstanz gegeben hatte, stellt keine, der Vorinstanz 

zuzurechnende Verletzung des rechtlichen Gehörs dar: Er hatte sich zuvor 

mehrmals mit der gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin 

befasst und war demnach mit der Angelegenheit vertraut und 

entsprechend dokumentiert. Der MedicalService hatte im Übrigen zur von 

der Beschwerdeführerin aufgeworfenen körperlichen Situation Stellung 

genommen. Auch in der Verfügung wird auf die körperliche und psychische 

Situation der Beschwerdeführerin kurz Bezug genommen und insofern 

auch auf ihr Vorbringen eingegangen. Ebenso werden die Gründe kurz 

dargelegt, die die Vorinstanz zu ihrem Entscheid geführt haben. Es ist 

daher nicht ersichtlich, inwiefern ihr rechtliches Gehör verletzt worden ist, 

weshalb sich die entsprechende Rüge als unbegründet erweist.  

A-5801/2014 

Seite 8 

5.  

Die Beschwerdeführerin macht eine unvollständige Sachverhaltsfest-

stellung geltend. Der Schluss der Vorinstanz, sie sei für eine Tätigkeit als 

[Berufsbezeichnung] definitiv untauglich geworden, sei unbegründet. Sie 

könne mutmasslich als [Berufsbezeichnung] in ihrem Team bzw. im IW … 

als untauglich beurteilt werden, nicht aber generell als [Berufsbe-

zeichnung]. Es werde nicht klar, welche Diagnose welche Auswirkungen 

auf Ausübung der Tätigkeit habe. Zwar gebe es eine Vielzahl von 

Diagnosen zu ihrer Gesundheit. Nicht nachvollziehbar sei jedoch, dass die 

an sich unveränderte [körperliche Gesundheits-]-Problematik eine 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hervorrufe. Der Vertrauensarzt der 

Vorinstanz habe sie nicht selbst untersucht. Die Vorinstanz begründe die 

Untauglichkeit mehrheitlich mit körperlichen Gründen und stufe die 

physischen Belastungen der Tätigkeit tatsachenwidrig als zu gross ein. Die 

psychischen Probleme seien durch die Konfliktsituation am Arbeitsplatz 

mitverursacht. Die Entwicklung der gesundheitlichen Situation lasse 

vielmehr den Schluss zu, dass sie in absehbarer Zeit für ihre Tätigkeit 

weiterhin tauglich sei. Ab August 2014 habe die Beschwerdeführerin ihre 

Präsenzzeit am Arbeitsplatz kontinuierlich steigern können, Mitte Oktober 

2014 auf 80 % und sie erwarte eine weitere Steigerung auf 100 % bis Mitte 

Januar 2015.  

5.1 Die Vorinstanz entgegnet, ihr Entscheid stütze sich auf verschiedene 

Berichte der behandelnden Ärzte und die Beurteilung ihres Vertrauens-

arztes (MedicalService). Daraus gehe hervor, dass eine gesundheitlich 

angepasste Tätigkeit angestrebt werden solle und eine ganztägige 

Präsenzzeit unter Beachtung gewisser Schonauflagen erreicht werden 

könnte. Die psychische Situation der Beschwerdeführerin habe dem 

Facharzt keine klare Prognose erlaubt. Es bleibe offen, welches Niveau der 

Leistungsfähigkeit erreicht werde. Es müsse jedoch mit bleibenden 

Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Die gesund-

heitliche Situation sei und bleibe labil, mit Rückfällen müsse gerechnet 

werden. Zudem bestehe eine rasche Ermüd- und Erschöpfbarkeit. Eine 

eigene Untersuchung durch den Vertrauensarzt hätte bloss eine 

Momentaufnahme des Gesundheitszustandes ergeben und keine neuen 

Erkenntnisse gebracht. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin 

würden die Schonauflagen auch den psychischen Aspekten Rechnung 

tragen, etwa wonach gut strukturierte Arbeitsabläufen ohne Zeitdruck 

anzustreben und eine Tätigkeit ohne erhöhte Ansprüche an Konzentration 

und Flexibilität zu ermöglichen seien. Bis Ende August 2014 habe kein 

Arbeitsversuch durchgeführt werden können, der eine Arbeitsfähigkeit in 

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Seite 9 

einer körperlich mittelschweren Tätigkeit bestätigt hätte. Zudem habe das 

von der IV durchgeführte Belastbarkeitstraining keine volle Arbeitsfähigkeit 

für eine leichte körperliche Tätigkeit bestätigt. Die physische Belastung der 

Arbeitsstelle im IW … sei zutreffend festgestellt worden. Die 

Spezialisierung der Beschwerdeführerin im Bereich … erlaube es nicht, sie 

als [Berufsbezeichnung] einzusetzen. Stellen in der Funktion 

[Berufsbezeichnung] im Bereich … im Anforderungsniveau E in anderen 

Orten der SBB seien nicht anders ausgestaltet, auch da sei eine hohe 

Spezialisierung auf diesem Niveau gefordert.  

5.2 Es ist grundsätzlich unbestritten, dass gesundheitliche Probleme 

bestehen und dass die Beschwerdeführerin als untauglich für die aktuelle 

Stelle im IW … eingestuft werden kann. Ebenso ist erstellt, dass am 

angestammten Arbeitsplatz Konflikte bestanden oder noch bestehen, 

wobei diese nicht die einzige Ursache, sondern eine Mitursache für die 

psychischen Probleme der Beschwerdeführerin sind.  

Aus der Begründung der Verfügung ergibt sich, dass die Vorinstanz nicht 

aufgrund einer einzigen Diagnose, sondern in einer Würdigung der 

Gesamtsituation, also der körperlichen und psychischen Umstände, im 

September 2014 zum Schluss gekommen war, die Beschwerdeführerin sei 

untauglich geworden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist 

nicht zu beanstanden, dass der Vertrauensarzt die Beschwerdeführerin 

nicht selbst untersucht hatte, sondern auf die Berichte der behandelnden 

Ärzte abstellte: Zwar hat die Behörde den Sachverhalt von Amtes wegen 

festzustellen (Art. 12 VwVG); sie darf dabei aber auf Fachberichte abstellen 

und auf die Erhebung weiterer Beweismittel verzichten, wenn sie einen 

Sachverhalt als erwiesen erachtet (vgl. hierzu Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts A-495/2014 vom 27. Oktober 2014 E. 3.2.3). 

Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass die berücksichtigten 

Arztberichte und die darin enthaltenen Diagnosen und Angaben 

unzutreffend seien. Es ist daher der Vorinstanz zuzustimmen, dass eine 

eigene Untersuchung des Vertrauensarztes nur eine weitere Moment-

aufnahme dargestellt und insbesondere keine verlässlichere Prognose 

erlaubt hätte. Sie durfte daher in antizipierter Beweiswürdigung auf eine 

eigene medizinische Untersuchung durch ihren Vertrauensarzt verzichten 

und auf die bereits vorliegenden Arztberichte abstellen.  

5.3 Die Vorinstanz bestreitet das Vorbringen der Beschwerdeführerin, die 

Entwicklung ihrer gesundheitlichen Situation lasse den Schluss zu, sie 

werde in absehbarer Zeit für ihre angestammte Tätigkeit weiterhin tauglich 

A-5801/2014 

Seite 10 

sein. Die Vorinstanz erachtet es laut ihrer Begründung als erstellt, dass nur 

mit einer angepassten Tätigkeit irgendwann eine ganztägige Präsenzzeit 

erreicht werden könne, wobei die dabei erreichbare Leistungsfähigkeit 

unklar bleibe. Zudem müssten Schonauflagen beachtet werden, nämlich 

körperlich leichte Tätigkeit, keine Überkopfarbeiten oder Arbeiten in 

unbequemer Körperhaltung, einfache und gut strukturierte Arbeitsabläufe 

ohne Zeitdruck sowie ohne hohe Ansprüche an Konzentration und 

Flexibilität. Besonders die letzten beiden Schonauflagen beziehen sich 

offensichtlich nicht auf ein [körperliches] Leiden. Entgegen der Darlegung 

der Beschwerdeführerin hat sich die Vorinstanz somit nicht bloss auf das 

[körperliche] Leiden abgestützt und im Übrigen verschiedene Arztberichte 

berücksichtigt.  

Aus den Akten und den Rechtsschriften geht hervor, dass die 

Beschwerdeführerin seit Ende … 2012 aus gesundheitlichen Gründen 

ganz oder teilweise arbeitsunfähig ist. Im April 2014 musste ein 

Arbeitsversuch nach zwei Tagen abgebrochen werden. Vom 25. August bis 

24. Oktober 2014 absolvierte die Beschwerdeführerin eine berufliche 

Abklärung bzw. ein sog. Aufbautraining im kaufmännischen Bereich bei der 

als Durchführungsstelle tätigen X._______ GmbH, wobei diese in ihrem 

provisorischen Abschlussbericht aufgrund der körperlichen Beschwerden 

… empfiehlt und auch Schwierigkeiten für die Beschwerdeführerin im 

allgemeinen Arbeitsmarkt erwartet (Vorakten, act. 70). Sie konnte im 

Aufbautraining knapp ein Pensum von 80 % erreichen. Über eine 

Wiederaufnahme der Arbeit und den allfälligen Umfang an ihrer 

angestammten Tätigkeit ist nichts aktenkundig. Die von der 

Beschwerdeführerin eingereichten Arztberichte, auf die sich auch der 

MedicalService abgestützt hatte, lassen zwar eine Wiederherstellung der 

Arbeitsfähigkeit erwarten, allenfalls unter Beachtung von Schonauflagen. 

Jedoch lässt sich – knapp zwei Jahre nach Beginn der gesundheits-

bedingten ganzen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit – der Zeithorizont 

nicht abschätzen und sind nur langsame Fortschritte zu erwarten. Zudem 

äussern die Ärzte Zweifel, ob eine Rückkehr ins bisherige Arbeitsteam 

sinnvoll sei.  

Anfangs Juli 2014 stellte die Vorinstanz der Beschwerdeführerin den 

Stellenverlust in Aussicht und stützte sich dabei u.a. auf Arztberichte vom 

Mai 2014. Es ist nicht zu beanstanden, dass diese von der Vorinstanz im 

damaligen Zeitpunkt als aktuell eingestuft worden sind. In Ihrer 

Stellungnahme vom 7. August 2014 (Beschwerdebeilage 24) bestritt die 

Beschwerdeführerin die Untauglichkeit und machte u.a. geltend, die 

A-5801/2014 

Seite 11 

körperlichen Einschränkungen infolge des [körperlichen] Leides wären 

soweit ausgeheilt. Ferner ersuchte sie um Gewährung der Zeit zur 

Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit. Dass damals eine erneute 

ärztliche Untersuchung neue Erkenntnisse bringen würde bzw. die 

bisherigen überholt seien, wurde indessen nicht geltend gemacht. Da 

keinerlei Anhaltspunkte dafür bestehen dass die Arztberichte 

widersprüchlich, tatsachenwidrig oder unvollständig wären, besteht für das 

Bundesverwaltungsgericht keine Veranlassung, von dieser fachkundigen 

Beurteilung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin 

abzuweichen (vgl. vorne E. 2), weshalb auch insofern die 

Sachverhaltsfeststellung nicht fehlerhaft erscheint.  

5.4 Die Vorinstanz stuft die Belastungen an der bisherigen Stelle der 

Beschwerdeführerin als mittelschwer ein, was die Beschwerdeführerin als 

übertrieben bestreitet. Die Beschwerdeführerin macht hierzu geltend, die 

auszuführenden Arbeiten würden sich von … mehr und mehr … 

verschieben, wodurch die körperliche Belastung zurückgehe. Im 

Anforderungsprofil, das am 18. September 2014 erstellt worden ist 

(Vorakten, act. 72), finden sich folgende Angaben über einen 

[Berufsbezeichnung]: Zum Arbeitsplatz wird ausgeführt, … In der 

detaillierten tabellarischen Übersicht sind unter anderem Arbeiten 

vermerkt, die teils kniend, teils stehend oder sitzend geneigt oder gebückt 

zu erledigen sind. Auch Bewegungen mit den Armen über Kopf oder in 

Vorhaltung sind erforderlich, und gelegentlich ist …. Angesichts dieser 

Tätigkeitsbeschreibung – die von der Beschwerdeführerin nicht konkret 

bestritten wird – besteht kein Hinweis darauf, dass die Einstufung der 

körperlichen Belastung als mittelschwer unzutreffend, insbesondere 

tatsachenwidrig wäre. Ebenso ergibt sich daraus, dass Arbeiten in 

unbequemer Position oder über Kopf ausgeführt werden müssen, also die 

Schonauflagen nicht erfüllt würden. Daran vermag auch eine allfällige 

Verlagerung der Arbeiten in Richtung … nichts zu ändern. Zwar dürften in 

diesem Fall gewisse Arbeiten am PC, an einem Schreibtisch oder an einer 

Werkbank erledigt werden können, …. Dennoch ist nicht ersichtlich, dass 

deswegen die zahlreichen Arbeiten an verschiedenen, teilweise nicht leicht 

zugänglichen Stellen … entfallen würden, werden doch auch weiterhin … 

[bestimmte Arbeiten zu verrichten] sein. Es besteht somit kein Anlass, von 

der Einstufung der körperlichen Belastung der Tätigkeit einer 

[Berufsbezeichnung] durch die, mit den internen Verhältnissen besser 

vertraute, Vorinstanz abzuweichen. 

A-5801/2014 

Seite 12 

5.5 Das Vorbringen der Vorinstanz, dass im Bereich … allgemein 

Termindruck herrscht und Flexibilität gefordert ist, leuchtet ohne Weiteres 

ein: Um die Transportleistung zu erbringen, ist die SBB auf … angewiesen 

und sind … [Ausfälle] möglichst kurz zu halten. Zudem lassen sich 

Störungen und Defekte üblicherweise nicht vorhersehen, deren dringliche 

Behebung also auch nicht planen. Vielmehr sind in solchen Fällen 

entsprechende Arbeiten spontan, ungeplant und kurzfristig auszuführen. 

Dabei sind kaum Unterschiede zwischen den verschiedenen …-

Standorten bzw. Industriewerken der SBB zu erwarten. Es ist schwer 

vorstellbar, dass die psychisch bedingten Schonauflagen in einem solchen 

Umfeld angemessen berücksichtigt werden können. Auch insofern erweist 

sich die Feststellung der Untauglichkeit durch die Vorinstanz als 

sachgerecht. 

5.6 Unter Würdigung all dieser Umstände erweist sich die Feststellung der 

Vorinstanz, die Beschwerdeführerin sei für die Tätigkeit als 

[Berufsbezeichnung] im Bereich … untauglich geworden, nicht als 

unzutreffend. 

6.  

Die Beschwerdeführerin rügt den Entscheid der Vorinstanz als unange-

messen. Die Vorinstanz dürfe nur die mildeste Massnahme zu treffen, um 

das Ziel zu erreichen. Sie könne auch weiterhin als [Berufsbezeichnung] 

eingesetzt werden, bloss nicht in ihrem bisherigen Team oder im 

Industriewerk …. Sie werde mit dem angefochtenen Entscheid von 

sämtlichen anderen …-Stellen, die es an verschiedenen Orten bei der SBB 

gebe, ausgeschlossen.  

6.1 Die Vorinstanz bestreitet die Unangemessenheit. Die Schonauflagen 

sprächen gegen einen Einsatz in einem betrieblichen Umfeld, das durch 

Zeitdruck, hohe Ansprüche an Konzentration und Flexibilität geprägt sei. 

Zudem lasse ein Blick in das Anforderungsprofil der Funktion 

[Berufsbezeichnung] nicht annähernd den Schluss zu, dass es sich dabei 

um eine behindertenangepasste Tätigkeit handle. Das Anforderungsprofil 

zeige ein umfassendes Bild der Arbeitsrealität mitsamt den physischen und 

psychischen Belastungen. Die Bemühungen der Reintegration hätten 

daher in Richtung einer angepassten Tätigkeit zu zielen. 

6.2 Ein Entscheid ist unangemessen, wenn er zwar innerhalb des 

Ermessensspielraums liegt und die Verfassungsprinzipien sowie Sinn und 

Zweck der gesetzlichen Ordnung beachtet, das Ermessen aber 

A-5801/2014 

Seite 13 

unzweckmässig gehandhabt und keine den Umständen des Einzelfalls 

angepasste Lösung getroffen wurde (Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts A-8728/2007 vom 8. April 2008, E. 4.2; ZIBUNG/HOFSTETTER, in: 

Praxiskommentar VwVG, Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], 2009, Art. 49 

N 40; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl., 

2010, Rz. 460). 

6.3 Aufgrund der vorangehenden Sachverhaltsfeststellungen ist erstellt, 

dass die Beschwerdeführer infolge ihres Gesundheitszustandes und der 

vielfältigen Belastungen am Arbeitsplatz nicht mehr in der Lage ist, ihre 

bisherige Stelle weiterhin uneingeschränkt auszuüben. Eine weitere 

Tätigkeit als [Berufsbezeichnung] setzt demzufolge voraus, dass das 

Arbeitsverhältnis angepasst wird. Im Rahmen der Reintegration gemäss 

Ziff. 154 GAV SBB 2011 wird die Vorinstanz angemessene Massnahmen 

zu treffen und dabei auch die jüngste Entwicklung des Gesundheits-

zustandes der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen haben. Es ist 

jedoch nicht ersichtlich, inwiefern der Entscheid vom 8. September 2014 

über die Untauglichkeit und den Verlust der bisherigen Stelle nicht 

angemessen, insbesondere den konkreten Umständen nicht angepasst 

oder unzweckmässig sein sollte. Die Rüge erweist sich damit als 

unbegründet. 

7.  

Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren in 

personalrechtlichen Belangen ist grundsätzlich kostenlos (vgl. Art. 34 

Abs. 2 BPG), weshalb keine Verfahrenskosten zu erheben sind. 

Angesichts ihres Unterliegens steht der Beschwerdeführerin keine Partei-

entschädigung zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

A-5801/2014 

Seite 14 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Marianne Ryter Bernhard Keller 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffentlich-

rechtlichen Arbeitsverhältnisse können beim Bundesgericht angefochten 

werden, sofern es um eine vermögensrechtliche Angelegenheit geht, bei 

welcher der Streitwert mindestens Fr. 15'000.– beträgt oder bei der sich 

eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (vgl. Art. 85 Abs. 1 

Bst. b und Abs. 2 BGG). Bei einer nicht vermögensrechtlichen 

Angelegenheit ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie die 

Gleichstellung der Geschlechter betrifft (vgl. Art. 83 Bst. g BGG). Steht die 

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen, kann sie 

innert 30 Tagen nach Eröffnung dieses Entscheids beim Bundesgericht, 

Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 

100 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat 

die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die 

Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 

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Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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