# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b5725544-c3f9-5df9-bf83-56fb539431af
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-10-20
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 20.10.2023 6B 858/2023 (6B_858/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-858-2023_2023-10-20.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_858/2023
  
 

 

 

    
  Urteil vom 20. Oktober 2023
  
 

 

    
  I. strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Hinderung einer Amtshandlung; Rückzug der Berufung; Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts 

des Kantons Bern, 2. Strafkammer, vom 31. Mai 2023 

(SK 22 538). 

 

 

    
  Die Präsidentin zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Obergericht des Kantons Bern schrieb das bei ihm hängige Berufungsverfahren infolge Rückzugs mit Beschluss vom 31. Mai 2023 ab. Der Beschwerdeführer gelangt mit Beschwerde an das Bundesgericht und möchte einen Termin vereinbaren. Die Sache ist indessen auch ohne Anhörung spruchreif. In seiner Eingabe vom 22. Juni 2023 äussert sich der Beschwerdeführer ausschliesslich zur materiellen Seite der Angelegenheit und zu allerlei weiteren Dingen (u.a. Flüchtlingsstatus, Serafe, Angriffen, denen er ausgesetzt gewesen sein soll etc.), die nicht zum Verfahrensgegenstand gehören und wozu sich das Bundesgericht nicht aussprechen kann. Mit dem angefochtenen Beschluss und dessen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander. Inwiefern das Obergericht damit gegen Verfassungs- und/oder Bundesrecht verstossen haben könnte, ergibt sich daraus folglich nicht. Die Beschwerde vermag mit ihren nicht sachbezogenen Ausführungen auch den minimalsten Begründungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht zu genügen. Der Begründungsmangel ist evident. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2. 
 

Ausnahmsweise kann auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 2. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 20. Oktober 2023 

 

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Jacquemoud-Rossari 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill