# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** be93bccc-3063-55eb-b586-a2c601df04b2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.12.2018 III 2018 152
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-152_2018-12-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 152

Entscheid vom 18. Dezember 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

B.________, Domizil: Industriestrasse 7, 6440 Brunnen,
B.________, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Weiterführung einer
Beistandschaft)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. am A.________1966) hat … die Ausbildung als Kinder-
gärtnerin erfolgreich absolviert. Sie ist Mutter eines Sohnes (D.________, geb. 
1995) und bezieht aufgrund ihrer affektiven bipolaren Grunderkrankung seit Jah-
ren IV-Rentenleistungen. Abhängig vom Zustandsbild kam es immer wieder pha-
senweise (v.a. im Rahmen akuter psychotischer bzw. manischer Episoden) zu 
fürsorgerischen Einweisungen in Psychiatrische Kliniken und zu entsprechenden 
Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht (VGE 562/93 vom 17.5.1993; VGE 
829/97 vom 2.7.1997; VGE 918/99 vom 7.12.1999; VGE 820/05 vom 15.3.2005; 
VGE 825/05 vom 1.4.2005 betreffend 10. Hospitalisation in der Klinik Zugersee; 
VGE IV 2009 14 vom 25.6.2009; VGE IV 2012 25 vom 14.11.2012; VGE IV 2015 
9 vom 27.2.2015; VGE IV 2015 11 vom 3.3.2015; VGE IV 2015 34 vom 
10.7.2015 betreffend 16. Hospitalisation in der Klinik Zugersee; VGE IV 2017 11 
vom 30.3.2017). A.________ hat … Brüder.

B. Nach einer am 25. Juni 2015 ärztlich angeordneten Unterbringung in der 
Klinik Zugersee liess A.________ beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben 
(Verfahren IV 2015 34). Während des laufenden Beschwerdeverfahrens wurde 
A.________ auf ihren Wunsch in die Psychiatrische Klinik Clienia Littenheid ver-
legt. Mit Beschluss Nr. IA/023/27/2015 vom 10. Juli 2015 ordnete die 
B.________ für A.________ während des Klinikaufenthaltes eine Begutachtung 
an. Das entsprechende psychologische Gutachten wurde am 19. August 2015 
von Dr.phil. E.________ erstattet (Vi-act. 285 bis 303). Im Gutachten wurde u.a. 
die Errichtung einer Beistandschaft empfohlen (Vi-act. 286).

C. Mit Beschluss-Nr. IA/007/ 06/2016 vom 9. Februar 2016 hat die KESB 
Innerschwyz u.a. für A.________ eine kombinierte Beistandschaft angeordnet. 
Gestützt auf Art. 393 ZGB wurde dem Beistand im Rahmen einer Begleit-
beistandschaft die Aufgaben übertragen, A.________ bei der Einkommens- und 
Vermögensverwaltung zu begleiten (Dispositiv-Ziffer 3). Des Weiteren wurden 
dem Beistand gestützt auf Art. 394 ZGB im Rahmen einer Vertretungs-
beistandschaft folgende Aufgaben übertragen (Vi-act. 316):

a. Für das gesundheitliche Wohl sowie für eine hinreichende medizinische 
Betreuung zu sorgen und A.________ bei allen dafür erforderlichen Vorkeh-
rungen zu vertreten, insbesondere auch bei Urteilsunfähigkeit über die 
Erteilung oder Verweigerung der Zustimmung zu vorgesehenen ambulanten 
oder stationären medizinischen Massnahmen nach Art. 378 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB 
zu entscheiden;

b. Die ambulante Gesundheitsvorsorge und entsprechende Kontrollmassnahmen 
zu begleiten, zu organisieren und zu überwachen, sofern A.________ nicht in 
der Lage ist, dies selbst zu tun;

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c. frühzeitig für geeignete Massnahmen zur Verhinderung von stationären psych-
iatrischen Unterbringungen in Zusammenarbeit mit den ambulanten Behand-
lern zu sorgen.

Zugleich wurde eine Mitwirkungsbeistandschaft nach Art. 396 ZGB angeordnet, 
nach welcher folgende Rechtsgeschäfte nur mit Zustimmung des Beistandes 
rechtsgültig abgeschlossen werden können:

a. Aufnahme und Gewähren von Darlehen von über Fr. 300.00;
b. Ausrichten von Schenkungen von über Fr. 300.00;
c. Abschluss von Kaufverträgen von über Fr. 300.00;
d. Abschluss von Abzahlungs- oder Leasingverträgen;
e. Entgeltliche Auftragsverhältnisse nach Art. 394 bis Art. 418v OR;
f. Erteilung von Vollmachten.

Als Beistand wurde ursprünglich F.________ ernannt und mit den erwähnten 
Aufgaben betraut (Vi-act. 316). Später ging das Beistandsamt zunächst an 
G.________ (Vi-act. 326) und ab 1. Juni 2017 an H.________ (Vi-act. 365).

D. Nachdem der damalige Rechtsvertreter mit Eingabe vom 11. April 2017 die 
Aufhebung der für A.________ geltenden Beistandschaft beantragt hatte (Vi-act. 
378), nahm die KESB Innerschwyz diverse Abklärungen vor (u.a. Besprechung 
mit dem Sohn, Vi-act. 393). Anlässlich der Anhörung vom 2. Juni 2017 erklärte 
sich A.________ damit einverstanden, dass die bestehende kombinierte Bei-
standschaft weitergeführt werde (Vi-act. 394). 

E. Am 27. April 2018 ging bei der KESB Innerschwyz der Bericht des Bei-
stands H.________ für die Periode vom 9. Februar 2016 bis zum 31. Januar 
2018 ein. Nach der Einsichtnahme in diesen Bericht erklärte A.________ sinn-
gemäss, dass die bestehende Erwachsenenschutzmassnahme nicht länger nötig 
und deswegen aufzuheben sei (Vi-act. 401). 

F. Mit Beschluss Nr. IA/003/34/2018 vom 28. August 2018 genehmigte die 
KESB Innerschwyz den Bericht des Beistands für die Periode vom 9. Februar 
2016 bis zum 31. Januar 2018 (Dispositiv-Ziffer 1) und verfügte zudem, dass die 
Beistandschaft für A.________ unverändert weiterzuführen sei (Dispositiv-Ziffer 
2). Auf die Erhebung von Verfahrenskosten sowie einer Mandatsentschädigung 
hat die KESB Innerschwyz verzichtet (Dispositiv-Ziffer 4).

G. Gegen diesen Beschluss vom 28. August 2018 reichte A.________ fristge-
recht am 19. September 2018 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein. Sinn-
gemäss beantragt sie die ersatzlose Aufhebung der bisherigen Beistandschaft. 
Mit Vernehmlassung vom 25. September 2018 verwies die KESB Innerschwyz 
auf den angefochtenen Beschluss, ohne einen ausdrücklichen Antrag zu stellen.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Erwachsenenschutzbehörde errichtet eine Beistandschaft, wenn eine 
volljährige Person wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen 
Störung oder eines ähnlichen in der Person liegenden Schwächezustandes ihre 
Angelegenheiten nur teilweise oder gar nicht besorgen kann (Art. 390 Abs. 1 Ziff. 
1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, ZGB, SR 210). Die Behörde um-
schreibt die Aufgabenbereiche der Beistandschaft (Personensorge, Vermögens-
sorge, Rechtsverkehr) entsprechend den Bedürfnissen der betroffenen Person 
(Art. 391 Abs. 1 und 2 ZGB).

1.2 Zentrales Anliegen des Erwachsenenschutzrechts ist das Selbstbestim-
mungsrecht. Das Gesetz verzichtet daher weitgehend auf gesetzlich umschrie-
bene, starre Massnahmen zum Schutz hilfsbedürftiger Menschen (Bundesge-
richtsurteil 5A_667/2013 vom 12.11.2013 Erw. 6.1). 

Eine Begleitbeistandschaft wird mit Zustimmung der hilfsbedürftigen Person er-
richtet, wenn diese für die Erledigung bestimmter Angelegenheiten begleitende 
Unterstützung braucht (Art. 393 Abs. 1 ZGB). Eine Vertretungsbeistandschaft 
(Art. 394 Abs. 1 ZGB) wird angeordnet, wenn die hilfsbedürftige Person bestimm-
te Angelegenheiten nicht selbst erledigen kann und deshalb vertreten werden 
muss. Diese Form der Beistandschaft kann gegen den Willen der hilfsbedürftigen 
Person angeordnet werden. Diese Massnahme schränkt die Handlungsfähigkeit 
der verbeiständeten Person nicht ein, sofern die Erwachsenenschutzbehörde 
nicht eine andere Anordnung trifft (Art. 394 Abs. 2 ZGB). Die Mitwirkungsbei-
standschaft (Art. 396 Abs. 1 ZGB) wird errichtet, wenn bestimmte Handlungen 
der hilfsbedürftigen Person zu deren Schutz der Zustimmung des Beistands oder 
der Beiständin bedürfen. Dabei wird die Handlungsfähigkeit von der verbeistän-
deten Person von Gesetzes wegen entsprechend eingeschränkt (Art. 396 Abs. 2 
ZGB). Nach Art. 397 ZGB können die Begleit-, die Vertretungs- und die Mit-
wirkungsbeistandschaft miteinander kombiniert werden.

1.3 Beim Vorsorgeauftrag nach Art. 360 Abs. 1 ZGB kann eine handlungsfähi-
ge natürliche oder juristische Person beauftragt werden, im Falle ihrer Urteilsun-
fähigkeit in der Personen- oder Vermögensvorsorge oder im Rechtsverkehr zu 
vertreten. Sie muss die Aufgaben, die sie der beauftragten Person übertragen 
will, umschreiben und kann Weisungen für die Erfüllung der Aufgabe erteilen 
(Art. 360 Abs. 2 ZGB).

Die auftraggebende Person kann ihren Vorsorgeauftrag jederzeit in einer der 
Formen widerrufen, die für die Errichtung vorgeschrieben sind (Art. 362 Abs. 1 

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ZGB). Sie kann den Vorsorgeauftrag auch dadurch widerrufen, dass sie die Ur-
kunde vernichtet (Art. 362 Abs. 2 ZGB). Errichtet sie einen neuen Vorsorgeauf-
trag, ohne einen früheren ausdrücklich aufzuheben, so tritt der neue Vorsorge-
auftrag an die Stelle des früheren, sofern er nicht zweifellos eine blosse Ergän-
zung darstellt (Art. 362 Abs. 3 ZGB).

1.4 Eine urteilsfähige Person kann in einer Patientenverfügung festlegen, wel-
chen medizinischen Massnahmen sie im Falle ihrer Urteilsunfähigkeit zustimmt 
oder nicht zustimmt (Art. 370 Abs. 1 ZGB). Sie kann auch eine natürliche Person 
bezeichnen, die im Fall ihrer Urteilsunfähigkeit mit der behandelnden Ärztin oder 
dem behandelnden Arzt die medizinischen Massnahmen besprechen und in ih-
rem Namen entscheiden soll. Sie kann dieser Person Weisungen erteilen 
(Art. 370 Abs. 2 ZGB). Sie kann für den Fall, dass die bezeichnete Person für die 
Aufgaben nicht geeignet ist, den Auftrag nicht annimmt oder ihn kündigt, Ersatz-
verfügungen treffen (Art. 370 Abs. 3 ZGB). Nach Art. 371 Abs. 3 ZGB ist die 
Bestimmung über den Widerruf des Vorsorgeauftrags sinngemäss anwendbar.

1.5 In Art. 389 ZGB unterstellt der Gesetzgeber alle behördlichen Massnahmen 
des Erwachsenenschutzes den Maximen der Subsidiarität und der Verhältnis-
mässigkeit.

1.5.1  Subsidiarität (Art. 389 Abs. 1 ZGB) heisst, dass behördliche Massnahmen 
nur dann anzuordnen sind, wenn die Betreuung der hilfsbedürftigen Person auf 
andere Weise nicht angemessen sichergestellt ist (Botschaft vom 28.6.2006 
zur Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Per-
sonenrecht und Kindesrecht], BBl 2006 7042 Ziff. 2.2.1). Ist die gebotene Unter-
stützung der hilfsbedürftigen Person anderweitig − durch die Familie, andere 
nahestehende Personen oder private oder öffentliche Dienste − gewährleistet, so 
ordnet die Erwachsenenschutzbehörde keine Massnahme an (Art. 389 Abs. 1 
Ziff. 1 ZGB). Der Grundsatz der Subsidiarität betrifft somit das Verhältnis der er-
wachsenenschutzrechtlichen Massnahmen zu − sofern zielführend − vorrangig 
zu verwirklichenden alternativen Lösungen (vgl. VGE III 2017 29 vom 5.5.2017 
Erw. 1.2 mit Verweis auf VGE III 2016 209 vom 24.2.2017 Erw. 1.3.1). 

1.5.2  Kommt die Erwachsenenschutzbehörde zum Schluss, die vorhandene Un-
terstützung der hilfsbedürftigen Person reiche nicht aus, so muss ihre Massnah-
me verhältnismässig, das heisst erforderlich und geeignet sein (Art. 389 Abs. 2 
ZGB). Es gilt der Grundsatz "Soviel staatliche Fürsorge wie nötig, so wenig staat-
licher Eingriff wie möglich" (vgl. Botschaft, a.a.O., S. 7017 Ziff. 1.3.4 in fine; BGE 
140 III 49 Erw. 4.3.1 S. 51). Die angeordnete Massnahme ist auf die Hilfsbedürf-
tigkeit der betroffenen Person abzustimmen (Art. 391 Abs. 1 ZGB). Unter ver-

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schiedenen geeigneten Varianten ist die zurückhaltendste Lösung zu wählen. 
Diese muss zudem in einem vernünftigen Verhältnis zur Einschränkung des 
Selbstbestimmungsrechts stehen. Im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung 
sind ferner die Belastung und der Schutz von Angehörigen und Dritten zu 
berücksichtigen (Art. 390 Abs. 2 ZGB); diese Interessen können eine weiterge-
hende Massnahme rechtfertigen, jedoch nicht die Massnahme an sich begrün-
den (erwähntes Bundesgerichtsurteil 5A_617/2014 vom 1.12.2014 Erw. 4.1 mit 
Hinweis; VGE III 2017 29 vom 5.5.2017 Erw. 1.3).

1.6 Eine Vertretungsbeistandschaft nach Art. 396 Abs. 1 ZGB darf daher nicht 
errichtet werden, wenn für die Bedürfnisse der betroffenen Person eine Begleit-
beistandschaft (Art. 393 ZGB) oder ein Vorsorgeauftrag (Art. 360 ZGB) oder eine 
Patientenverfügung (Art. 370 ZGB) genügt. Indessen bleibt die Wahl der richtigen 
Massnahme ein Ermessensentscheid (Art. 4 ZGB), der stark von der genauen 
Kenntnis des Sachverhalts abhängt. Angesichts dieses Beurteilungsspielraums 
hält sich das angerufene Gericht bei der Überprüfung solcher Entscheide 
grundsätzlich zurück. Es greift namentlich dann ein, wenn grundlos von in Lehre 
und Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen abgewichen wird, wenn Ge-
sichtspunkte berücksichtigt werden, die keine Rolle hätten spielen dürfen, oder 
wenn rechtserhebliche Umstände ausser Acht gelassen werden. Sodann drängt 
sich die Korrektur von Ermessensentscheiden auf, die im Ergebnis offensichtlich 
unbillig, in stossender Weise ungerecht sind (Bundesgerichtsurteil 5A_795/2014 
vom 14.4.2015 Erw. 4.2.2 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 138 III 699 Erw. 3.1 
S. 671).

1.7 Nach dem Gesagten erfolgt die Priorisierung von gleichermassen in Be-
tracht fallenden, aber unterschiedlich weitgehenden Varianten der Beistandschaft 
sowie deren Alternativen nach dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit. Dieser 
fordert nicht, dass die einschneidendere Massnahme generell erst zum Zuge 
kommt, nachdem sich die mildere als unzureichend herausgestellt hat; die Vor-
kehr muss zwar so zurückhaltend wie möglich, gleichzeitig aber auch so wirksam 
wie nötig sein (Bundesgerichtsurteil 5A_617/2014 Erw. 4.2 mit Hinweisen). An-
zuordnen ist somit von Beginn weg eine erfolgversprechende Massnahme. Eine 
unter dem Aspekt der Selbstbestimmung schonendere Variante indessen, die 
prognostisch grundsätzlich geeignet erscheint, das festgestellte Schutzbedürfnis 
im Einzelfall vollständig abzudecken, darf im Regelfall nicht − gewissermassen 
auf Vorrat (vgl. Helmut Henkel, Basler Kommentar Erwachsenenschutz, 2012, N 
11 zu Art. 389 ZGB) − zugunsten einer weitergehenden Massnahme zurückge-
stellt werden, nur weil sie noch unter dem Vorbehalt der praktischen Bewährung 
steht. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen die mildere Massnahme einen − nicht 

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mehr rechtzeitig abwendbaren − erheblichen Schaden begünstigen könnte, wenn 
sie sich als unzureichend erweisen sollte; hier ist die weitergehende erwachse-
nenschutzrechtliche Vorkehrung prioritär anzuordnen (zit. Bundesgerichtsurteil 
5A_795/2014 vom 14.4.2015 Erw. 4.3.1). 

2. Die Beschwerdeführerin beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Be-
schlusses Nr. IA/003/34/2018 vom 28. August 2018. Sie begründet dies sinn-
gemäss damit, dass sie alles selber regle und keine Unterstützung (mehr) brau-
che. Die monatlichen Rechnungen würden im Lastschriftverfahren (LSV) bezahlt. 
Die gesundheitliche Vorsorge habe sie selber organisiert (mit Blutkontrollen bei 
Dr.med. C.________ und regelmässigen Terminen beim Psychiater I.________). 
Des Weiteren habe sie in einer Patientenverfügung, wovon die beiden Ärzte und 
ihre Angehörigen Kenntnis hätten, Anordnungen getroffen. Damit sei die Weiter-
führung der Beistandschaft überflüssig. Schliesslich rügt sie, dass ihr der fertige 
Bericht des Beistands am 27. April 2018 ohne Vorgespräch zur Unterschrift vor-
gelegt worden sei.

3. Der vorliegende Beschluss der Vorinstanz vom 28. August 2018 betrifft 
zunächst die Genehmigung des vom Beistand nach Art. 415 Abs. 2 ZGB zur 
Prüfung und Genehmigung vorgelegten Berichts für die Periode vom 9. Februar 
2016 bis zum 31. Januar 2018. Die Vorinstanz hat in der Dispositiv-Ziffer 1 des 
angefochtenen Beschlusses den Bericht genehmigt. Was daran zu beanstanden 
wäre, ist nicht ersichtlich. Die Beschwerdeführerin bringt vor Gericht nicht vor, 
dass dieser Bericht des Beistands hinsichtlich der erwähnten Periode lückenhaft 
sei oder sonstige Mängel beinhalte. Soweit sie sich daran stört, dass der Bei-
stand eine unveränderte Weiterführung der Massnahme postuliert, ist darauf 
nachfolgend zurückzukommen. Soweit sie mit ihrer Beschwerde ans Gericht die 
vorinstanzliche Genehmigung des angesprochenen Beistandsberichts für eine 
abgeschlossene Zeitperiode anfechten bzw. aufheben möchte, erweist sich die 
Beschwerde als unbegründet. In der Folge ist auf die Fragestellung einzugehen, 
ob die Anordnung der Vorinstanz in Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Be-
schlusses, wonach die Beistandschaft unverändert weitergeführt werden soll, 
einer gerichtlichen Überprüfung standhält.

4.1 Die Vorinstanz hat in Erwägung 1.5 des angefochtenen Beschlusses aner-
kannt, dass die Beschwerdeführerin in einer stabilen gesundheitlichen Phase 
grundsätzlich in der Lage ist, ihre administrativen und finanziellen Angelegen-
heiten selber zu erledigen. 

4.2 Allerdings verhält es sich nach der Aktenlage so, dass die Grunderkran-
kung, eine seit vielen Jahren bestehende bipolare affektive Störung, insofern ei-

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nen schwankenden Verlauf aufweist, als in manischen Phasen eine ausgeprägte 
psychotische Symptomatik auftreten kann (ICD-10: F31.2, siehe Gutachten vom 
19.8.2015, S. 14, = Vi-act. 290). Die manischen Phasen traten gemäss Gutachter 
seit 1993 in etwa alle zwei Jahre auf, wobei die auffallend häufigen Klinikeintritte 
im Jahre 2015 den Interventionen des damals von der Beschwerdeführerin bei-
gezogenen Anwalts zugeschrieben wurden, welcher damit bewirkte, dass die 
Beschwerdeführerin ungeachtet der Empfehlungen der behandelnden Ärzte zu 
früh aus dem stationären Rahmen entlassen wurde, was letztlich die manische 
Episode deutlich verlängerte (vgl. Vi-act. 288 oben).

4.3 Im erwähnten Gutachten wurde ausdrücklich festgehalten, dass bei diesem 
Krankheitsbild weiterhin mit Rückfällen zu rechnen sei. Dies namentlich dann, 
wenn die Beschwerdeführerin die Medikamente eigenmächtig absetzte, was 
nach dem bisherigen Verlauf regelmässig nach einiger Zeit der Fall gewesen sei. 
Die Risiken einer manischen Phase umschrieb der Gutachter u.a. wie folgt (Vi-
act. 288):

Insbesondere im Laufe einer manischen Phase neigt sie dazu, ihr Geld zu ver-
schenken oder es Personen zu übergeben, die ihr etwas dafür versprechen. Sie ist 
in diesem Zustand irrealen Vorstellungen ausgeliefert, folgt einer Privatlogik und 
kann weder auf sich selber noch auf ihr Vermögen adäquat achten.

Im Einklang damit stehen auch die Feststellungen in den früheren Gerichtsent-
scheiden (vgl. VGE IV 2009 14 vom 25.6.2009 Erw. 2.4: „In der Manie neigt man 
dazu sich selber zu überschätzen. Neigt dazu Geld auszugeben…“; vgl. VGE IV 
2015 34 vom 10.7.2015 Erw. 4.3.2, wonach ihr Sohn damals u.a. erklärte, es 
„funktioniere gut, wenn sie gesund sei. Vor dem Wiedereintritt in die Klinik am 
25.6.2015 sei der Medikamentenspiegel gesunken, worauf es ausgeartet sei…“).

4.4 Aus den vorliegenden Akten ist des Weiteren zu entnehmen, dass früher 
die Brüder der Beschwerdeführerin sich lange derart um die psychisch ange-
schlagene bzw. gefährdete Schwester kümmerten (indem sie u.a. mittels Voll-
machten für ihre Schwester die finanziellen, persönlichen und administrativen 
Angelegenheiten besorgten), dass zunächst noch keine erwachsenenschutz-
rechtlichen Massnahmen nötig waren bzw. beantragt wurden (vgl. Vi-act. 256). 
Indessen verschlechterte sich im Jahre 2015 das Verhältnis der Beschwerdefüh-
rerin zu ihren Brüdern derart, dass sie durch ihren damaligen Rechtsanwalt am 
15. Juni 2015 ein „Annäherungsverbot“ erliess und ihren Brüdern verbot, sich ihr 
„anzunähern, sie zu kontaktieren oder zuhause aufzusuchen“ (vgl. Vi-act. 214). 
Auch wenn sich zwischenzeitlich das Verhältnis zu den oder allenfalls zu gewis-
sen Brüdern wieder verbesserte, bleibt die Grundproblematik, dass im Rahmen 
eines Krankheitsschubes (bzw. während einer manischen Phase) nötige Vorkeh-

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rungen, soweit sie von Familienangehörigen ausgehen, das Verhältnis zwischen 
der Beschwerdeführerin und diesen Familienangehörigen erheblich belasten 
können (siehe dazu auch Vi-act. 388 betreffend Bezahlung von Rechnungen 
während des Klinikaufenthaltes der Beschwerdeführerin). Deswegen betonte der 
Gutachter ausdrücklich (Vi-act. 286):

Die Brüder sind aus ihren Verpflichtungen zu entlassen. Es ist wesentlich besser, 
wenn sie mit ihrer Schwester ein freundschaftliches Verhältnis pflegen können und 
keine Kontrollaufgaben übernehmen müssen.

Diese überzeugende Überlegung gilt grundsätzlich auch analog für den erwach-
senen Sohn der Beschwerdeführerin. Abgesehen davon ist nicht aktenkundig, 
dass dieser Sohn den sinngemässen Standpunkt vertritt, wonach er selber an-
stelle der bisherigen Beistandsperson als Beistand für seine Mutter einzusetzen 
sei.

4.5 Soweit sich die Beschwerdeführerin sinngemäss darauf beruft, dass sie mit 
den aktuellen Vorkehrungen (Vollmachtsregelungen) alles Nötige für einen künf-
tigen Krankheitsschub vorgekehrt habe, übersieht sie, dass sie solche selber 
erteilten Vollmachten in einem Krankheitsschub widerrufen könnte. Dies deckt 
sich auch mit der Aktenlage, wonach die Beschwerdeführerin früher einen Bruder 
bevollmächtigt hatte, um dann bei einem Eingreifen dieses Bruders im Rahmen 
eines Krankheitsschubs (der Beschwerdeführerin) diese Vollmacht wieder zu 
entziehen und gegen ihn mit einem Anwalt aufzutreten (vgl. Vi-act. 122-125; 
127-128 mit Rückforderung des vom Bruder zu Gunsten der Beschwerdeführerin 
sichergestellten Betrages von Fr. 20‘000.--; Vi-act. 153). Nach der Aktenlage ist 
weiterhin von einem erheblichen Rückfallrisiko auszugehen, nachdem die letzte 
fürsorgerische Klinikeinweisung noch nicht 2 Jahre zurückliegt (VGE IV 2017 11 
vom 30.3.2017). In diesem Zusammenhang ist auf das Ergebnis der Anhörung 
vom 2. Juni 2017 zu verweisen, wonach es damals auch darum ging, die be-
stehende Massnahme aufzuheben und die Beschwerdeführerin sinngemäss aus-
führte, „es sei blöde gewesen, dass sie wieder einen Schub gehabt habe“ (Vi-
act. 395). Am Schluss dieser Anhörung führte die Beschwerdeführerin aus: „Falls 
sie wieder einmal eine manische Phase hätte, sei sie froh, dass sie die Mit-
wirkungsbeistandschaft habe, welche es möglich mache, dass Schenkungen in 
der manischen Phase rückgängig gemacht werden können“ (vgl. Vi-act. 394). 

Wie es sich verhalten würde, wenn während mehrerer Jahre kein Krankheits-
schub (mit einer manischen Phase) mehr aufgetreten wäre, kann hier offen blei-
ben, da ein solcher Sachverhalt derzeit nicht gegeben ist (siehe auch noch nach-
folgend).

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4.6 Anzufügen ist, dass die Vorinstanz im angefochtenen Beschluss keine 
Mandatsentschädigung zu Lasten der Beschwerdeführerin festgelegt hat, womit 
sich die Beschwerdeführerin nicht darauf berufen kann, dass ihr die Fortführung 
der Beistandschaft Kosten verursache, welche ihr Budget belasten würden.

4.7 Es ist ohne weiteres nachvollziehbar, dass die Beschwerdeführerin auf die 
bestehende, zu ihrem Schutz angeordnete Massnahme verzichten möchte. Indes 
ist es bei einem schubweisen Krankheitsverlauf, wie er bislang nach der Akten-
lage bei der Beschwerdeführerin vorliegt, faktisch kaum möglich, die Errichtung 
der Beistandschaft (u.a. zum Schutz der finanziellen Verhältnisse der Beschwer-
deführerin) rechtzeitig auf den Beginn des nächsten Krankheitsschubes festzu-
legen. Denn bis die Vorinstanz Kenntnis davon erhält, dass bei der Beschwerde-
führerin erneut eine manische Episode begonnen hat, ist zu befürchten, dass 
sich die Gefahr von unüberlegten Vertragsabschlüssen, Schenkungen, finanziel-
len Zusagen etc. bereits verwirklicht hat. In diesem Sinne würde die für eine aku-
te Phase benötigte Schutzmassnahme regelmässig zu spät erfolgen, wie auch 
die Vorinstanz im angefochtenen Beschluss nachvollziehbar darauf hingewiesen 
hat. Nachdem die Rückfallgefahr mehrfach dokumentiert ist und auch vom be-
handelnden Psychiater bestätigt wurde (vgl. Vi-act. 402 unten), ist es derzeit 
nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung noch 
an einer Weiterführung der Massnahme festgehalten hat. 

Indes ist es nicht zu übersehen, dass auch der behandelnde Psychiater angeregt 
hat, dem Wunsche der Beschwerdeführerin nach einer Beendigung der Mass-
nahme entgegenzukommen und die Sache „in einer grösseren Runde gemein-
sam“ zu besprechen (vgl. Vi-act. 402, Ziff. 2.6 in fine). Ein solches Vorgehen wird 
sich dann aufdrängen, wenn eine längere stabile Phase (von wesentlich mehr als 
2 Jahren) ohne Auftreten eines Krankheitsschubes vorliegt.

5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde gegen den vorinstanzli-
chen Beschluss vom 28. August 2018 als unbegründet. Die Beschwerdeführerin 
wird ermuntert, weiterhin mit den behandelnden Ärzten eine gute Zusammen-
arbeit zu pflegen, die indizierten Medikamente konsequent einzunehmen sowie 
bei Anzeichen einer allfälligen Verschlechterung die angebotene Unterstützung 
umgehend so anzunehmen, dass weitere Krankheitsschübe möglichst vermieden 
werden können. Eine auf diesem Wege erreichbare längere stabile Phase wird 
die Grundlage bieten, um die von der Beschwerdeführerin gewünschte Aufhe-
bung der erwachsenenschutzrechtlichen Massnahme in absehbarer Zeit erneut 
überprüfen zu lassen.

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6. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird in Anbetracht der konkreten 
Umstände verzichtet. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. Die Be-
schwerdeführerin wird ermuntert, weiterhin die angebotene Unterstützung 
(inkl. Medikation) so anzunehmen, dass ein allfälliger neuer Krankheits-
schub möglichst vermieden werden kann.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben 
werden (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht 
[BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (EB/ 2, für sich und den Beistand)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 18. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 16. Januar 2019