# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** acd12326-b44f-55ff-a153-67aac3368450
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.08.2008 C-744/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-744-2008_2008-08-12.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-744/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 2 .  A u g u s t  2 0 0 8

Einzelrichter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

E._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Alters- und Hinterlassenenversicherung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-744/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und zieht in Erwä-
gung, 

dass  die  Schweizerische  Ausgleichskasse  SAK  mit  Einspracheent-
scheid vom 6. November 2007 die Einsprache von E._______ gegen 
die Verfügung vom 14. August 2007 abgewiesen hat;

dass E._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) diesen Entscheid 
mit Beschwerde vom 5. Februar 2008 beim Bundesverwaltungsgericht 
angefochten hat;

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  (VGG,  SR 173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vor-
liegt;

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden 
gelten;

dass die SAK eine Vorinstanz gemäss Art. 33 lit. d VGG ist, und vorlie-
gend keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt;

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Alters- und Hinterlas-
senenversicherung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind;

dass Parteien, die in einem Verfahren Begehren stellen, der Behörde 
ihren Wohnsitz oder Sitz anzugeben und bei Wohnsitz im Ausland in 
der Schweiz ein Zustelldomizil zu bezeichnen haben, es sei denn, das 
Völkerrecht gestatte der Behörde, Mitteilungen im betreffenden Staat 
durch die Post zuzustellen (Art. 11b Abs. 1 VwVG);

dass der Beschwerdeführerin die Verfügung vom 17. April 2008 mit der 
Aufforderung ein Schweizerisches Zustelldomizil  anzugeben auf  dem 
konsularischen Weg nicht zugestellt werden konnte, da die Beschwer-
deführerin gemäss Mitteilung der Schweizerischen Botschaft in Havan-
na bereits wieder in der Schweiz Wohnsitz habe;

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C-744/2008

dass die Beschwerdeführerin unter der von der Botschaft  angegebe-
nen Kontaktadresse in der Schweiz telefonisch erreichbar war und be-
stätigte an dieser Adresse wohnhaft zu sein;

dass die Beschwerde gemäss Art. 60 des Bundesgesetzes vom 6. Ok-
tober 2000 über  den Allgemeinen Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
(ATSG, SR 830.1) innerhalb von 30 Tagen seit der Eröffnung einzurei-
chen ist;

dass  schriftliche Eingaben spätestens  am letzten Tag der  Frist  dem 
Versicherungsträger einzureichen oder zu dessen Handen der Schwei-
zerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsu-
larischen Vertretung zu übergeben sind (Art. 39 Abs. 1 ATSG);

dass aufgrund der Akten unklar ist, wann der angefochtene Entscheid 
eröffnet  wurde,  da  der  in  Kopie  eingereichte  Entscheid  sowohl  den 
Vermerk E: 22/11/07 als auch E: 03/12/07 trägt;

dass aufgrund der beiden Vermerke und mit  Blick auf den Umstand, 
dass die Beschwerde ebenfalls vom 3. Dezember 2007 datiert, davon 
auszugehen  ist,  dass  die  Beschwerdeführerin  den  Einspracheent-
scheid spätestens am 3. Dezember 2007 erhalten hat;

dass  unter  Berücksichtigung  des  Fristenstillstandes  zwischen  dem 
18. Dezember und dem 2. Januar demnach die 30-tägige Beschwerde-
frist  am 18. Januar 2008 abgelaufen ist  (Art. 38 ATSG in Verbindung 
mit Art. 22a Abs. 1 lit. c VwVG);

dass kein Grund für die Wiederherstellung der Frist nach Art. 41 ATSG 
vorliegt;

dass die Beschwerde vom 3. Dezember 2007 gemäss Poststempel am 
5. Februar 2008 der schweizerischen Post übergeben worden ist;

dass somit die Beschwerde verspätet und auf diese im einzelrichterli-
chen Verfahren nicht einzutreten ist (vgl. Art. 23 Abs. 1 lit. b VGG);

dass das Verfahren gemäss Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1946 über die Alters-  und Hinterlassenenversicherung 
(AHVG, SR 831.10) kostenlos ist und daher im vorliegenden Fall keine 
Verfahrenskosten zu erheben sind;

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dass die unterliegende Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine 
Parteientschädigung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben,  und  der  Beschwerde-
führerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art. 42 
BGG).

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