# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4a174e16-31fc-5576-97aa-2cea7ced344e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-01-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 17.01.2007 UV 2006/37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-37_2007-01-17.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/37

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 17.01.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 17.01.2007
Art. 10 ff. UVG. Adäquate Kausalität bei Distorsion der Halswirbelsäule, 
degenerativem Vorzustand im Bereich der Halswirbelsäule und psychischer 
Überlagerung verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 17. Januar 2007, UV 2006/37). Bestätigt durch Urteil des 
Bundesgerichts 8C_42/2007.

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Wolfgang Mayer

Entscheid vom 17. Januar 2007

In Sachen

E.___

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Paul Rechsteiner, Oberer Graben 44, 9000 St. 

Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Eugen Mätzler, Poststrasse 23, 9001 St. Gallen,

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betreffend

Versicherungsleistungen

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- a) Der 1959 geborene E.___ war bei der A.___ als Einpacker/Paketmacher tätig und 

dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen 

von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er am 13. März 2004 in einen 

Verkehrsunfall verwickelt wurde. Der Versicherte hielt als angegurteter Lenker seines 

Personenwagens vor einer Kreuzung mit Rechtsvortritt an. Die Lenkerin des 

nachfolgenden Personenwagens konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf 

das Heck des stehenden Personenwagens des Versicherten auf (Suva-act. 1). Der vom 

Versicherten am 14. März 2004 konsultierte Notfallarzt Dr. med. B.___, Arzt für 

Allgemeine Medizin FMH stellte im Rahmen einer Beweglichkeitsprüfung der 

Halswirbelsäule (HWS) in allen Ebenen endphasige myogene Schmerzen in Nacken 

und Sternocleido mit Ausstrahlung in den linken Arm, jedoch nicht radikulär, fest (Suva-

act. 2). Der weiterbehandelnde Hausarzt Dr. med. C.___ diagnostizierte im Arztzeugnis 

UVG vom 6. April 2004 ein zunehmendes cervicospondylogenes Schmerzsyndrom bei 

Status nach HWS-Distorsionstrauma und wiederholte den Befund endphasiger 

Schmerzen bei Bewegung der HWS in alle Richtungen. In der Folge seien zunehmend 

Kopf- und Nackenschmerzen aufgetreten. Die aktuelle Untersuchung ergab 

Myogelosen rechts des Musculus trapezius, rechts cervical und rechts des Musculus 

sternocleidomastoideus sowie 1/3 bis 2/3 Bewegungseinschränkung in alle 

Richtungen. Dr. C.___ bescheinigte dem Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 

ab 15. März 2004, voraussichtlich ein bis zwei Monate (Suva-act. 2). Im Erhebungsblatt 

der Suva für die Abklärung von HWS-Fällen vom 21. April 2004 gab der Versicherte 

unter anderem an, mit dem Hinterkopf an die Kopfstütze geprallt zu sein. Innert 

Stunden nach dem Unfall habe er unter Nacken- und Kopfschmerzen sowie 

Schmerzen in der linken Schulter und im Arm gelitten. Äusserlich sichtbare 

Verletzungen und ein Vorzustand in Form von früheren Nacken-, Kopf-, Schulter- oder 

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Rückenbeschwerden wurden verneint (Suva-act. 4). Die Suva erbrachte für den Unfall 

vom 13. März 2004 die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten- und Taggeldleistungen).

b) Am 12. Mai 2004 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. D.___. 

Laut gleichentags erstelltem Untersuchungsbericht fand dieser ein linksbetontes 

cervicobrachiales Syndrom ohne neurologische Ausfälle, wobei er den etwas 

verzögerten Verlauf in einem möglichen Zusammenhang mit der Traumatisierung des 

im Rahmen der parallel durchgeführten Röntgenuntersuchung im Röntgeninstitut Dr. 

med. E.___ erhobenen degenerativen Vorzustandes (Suva-act. 11) sah. Vom 16. Juni 

bis 21. Juli 2004 hielt sich der Versicherte in der Klinik F.___ zur stationären 

Rehabilitation auf. Im Austrittsbericht vom 27. Juli 2004 wurden ein cervicobrachiales 

Schmerzsyndrom linksbetont ohne Hinweise auf eine radikuläre Reiz- oder 

Ausfallsymptomatik, lageabhängige Drehschwindelsensationen sowie eine unfallfremde 

Schwerhörigkeit diagnostiziert (Suva-act. 18). Die im Auftrag der Klinik F.___ in der 

Klinik G.___ am 24. Juni 2004 durchgeführte MRI-Untersuchung der HWS ergab im 

Liegen eine kyphotische Fehlhaltung, degenerative leichte Protrusionen C4 bis C7 ohne 

wesentliche Duralschlaucheindellung und ohne Neurokompressionen, ventralbetonte 

Spondylosen vorwiegend C4/5 und C5/6, jedoch keine Myelonbeeinträchtigung und 

keine Hinweise für eine diskoligamentäre Läsion (Suva-act. 16). Die Klinik F.___ 

vereinbarte schliesslich mit dem Versicherten einen Arbeitseinsatz von 50% ab 23. 

August 2004 und einen solchen von 100% ab 27. September 2004 (Suva-act. 15).

c) Nachdem der Versicherte die Arbeit wegen angeblich starker Schmerzen am 25. 

August 2004 wieder niedergelegt hatte (Suva-act. 22, 23), teilte ihm die Suva mit 

Schreiben vom 27. August 2004 mit, es sei ihm aus medizinischer Sicht durchaus eine 

50%ige Arbeitsfähigkeit zumutbar, weshalb er aufgefordert werde, die Tätigkeit wieder 

aufzunehmen. Einen allfälligen finanziellen Nachteil habe er selber zu tragen (Suva-act. 

24). Vereinbarungsgemäss nahm der Versicherte die Arbeit am 27. September 2004 zu 

100% auf (Suva-act. 31). Am 2. Dezember 2004 gab er gegenüber der Suva 

andauernde Beschwerden im Nacken und in der linken Schulter an, welche auch in die 

linke Rückenseite ausstrahlen würden. Die Kopfdrehungen, die Armbewegungen links 

sowie die Kraft seien ebenfalls etwas eingeschränkt bzw. vermindert. Er fühle sich oft 

auch müde. Daneben leide er unter Kopfweh im Stirnbereich und seitlich am Kopf. Er 

verrichte die angestammte Tätigkeit, obwohl es beschwerlich sei. Trotzdem erbringe er 

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eine normale Leistung, denn er wolle den Job nicht verlieren. Es werde jedoch seines 

Erachtens immer schwieriger (Suva-act. 29). Im ärztlichen Zwischenbericht vom 20. 

Dezember 2004 hielt Dr. C.___ unter anderem fest, dass objektiv keine 

Verschlechterung bezüglich HWS-Mobilität und Myogelosen eingetreten sei. Im 

Heilungsverlauf würden unfallfremde Faktoren, konkret degenerative HWS-

Veränderungen sowie psychosoziale, transkulturelle Faktoren, mitspielen (Suva-act. 

31). Am 21. Februar 2005 fand eine Untersuchung durch Dr. med. H.___, FMH 

Physikalische Medizin statt, deren Ergebnisse in einem Bericht vom 7. März 2005 

festgehalten wurden (Suva-act. 35). Am 16. März 2005 meldete die A.___ der Suva eine 

erneute Arbeitsunfähigkeit des Versicherten ab 14. März 2005 (Suva-act. 41). Nach 

Einholung eines ärztlichen Zwischenberichts bei Dr. C.___ vom 29. März 2005 (Suva-

act. 42) bekräftigte die Suva mit Schreiben vom 12. April 2005 gegenüber dem 

Versicherten, dass in der Zwischenzeit keine Verschlimmerung bzw. 

Befundverschlechterung eingetreten sei. Die Suva werde demnach weiterhin an der 

vollen Arbeitsfähigkeit festhalten (Suva-act. 36). Am 22. April 2005 liess sich Dr. D.___ 

durch Dr. C.___ telefonisch über den Gesundheitszustand des Versicherten 

informieren. Der objektive Befund an der HWS sei unverändert. Vorhanden seien 

flukturierend muskuläre Verspannungen, was nichts Neues sei. Die 

Zustandsverschlechterung sei eindeutig auf die psychische Problematik 

zurückzuführen. Der Kreisarzt hielt dazu gleichentags fest, dass angesichts der 

Berichte der Klinik F.___ und von Dr. H.___ sowie des MRI-Ergebnisses der Klinik G.___ 

von organischer Seite her mit weiteren Abklärungen und Therapien nichts mehr 

geboten werden könne. Eine neue kreisärztliche Untersuchung bringe keine neuen 

Aspekte mehr. Angesichts der psychischen Problematik empfehle er die Zuweisung an 

einen Fachpsychiater. Es sei wahrscheinlich, dass die psychische Erkrankung nicht als 

Unfallfolge vom 13. März 2004 interpretiert werden könne (Suva-act. 47). Mit Schreiben 

vom 24. Mai 2005 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem 

Versicherten auf den 31. August 2005 (Suva-act. 60).

d) Mit Verfügung vom 20. Juli 2005 eröffnete die Suva dem Rechtsvertreter des 

Versicherten, Rechtsanwalt lic. iur. P. Rechsteiner, St. Gallen, dass aufgrund der 

medizinischen Unterlagen, insbesondere mit Blick auf den Arztbericht von Dr. C.___ 

vom 29. März 2005, angenommen werden könne, dass keine ins Gewicht fallenden 

Beschwerden mehr vorliegen würden, welche auf den Unfall vom 13. März 2004 

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zurückzuführen seien. Die degenerativen Veränderungen an der HWS würden durch die 

Ärzte als leicht bezeichnet. Die jetzt noch geklagten Beschwerden seien organisch als 

Folge des erlittenen Unfalls nicht mehr erklärbar. Gemäss fachärztlicher Beurteilung 

seien psychische Gründe dafür verantwortlich. Letztere stünden jedoch nicht in einem 

rechtserheblichen Zusammenhang zum Unfall. Ihre Leistungen würden deshalb "mit 

dem heutigen Tag" eingestellt. Aus medizinischer Sicht hinterlasse der Unfall vom 13. 

März 2004 keine Folgen, welche die Erwerbsfähigkeit messbar beeinträchtigen 

könnten. Ebenso resultiere keine unfallbedingte bleibende Schädigung der körperlichen 

oder geistigen Integrität. Somit seien die Voraussetzungen für weitere Geldleistungen 

(Invalidenrente/Integritätsentschädigung) nicht erfüllt (Suva-act. 68).

B.- Gegen diese Verfügung liess der Versicherte am 22. August 2005 Einsprache 

erheben (Suva-act. 77). Dabei stützte er sich auf den Bericht von Dr. med. I.___, FMH 

Psychiatrie und Psychotherapie vom 20. August 2005. Bei diesem Arzt befand sich der 

Versicherte seit 7. Juli 2005 in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung (Suva-

act. 76). Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 16. Februar 2006 ab (Suva-

act. 86).

C.- a) Gegen diesen Einspracheentscheid liess der Versicherte durch seinen 

Rechtsvertreter mit Eingabe vom 8. Mai 2006 Beschwerde erheben mit den Anträgen, 

der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. Februar 2006 und die 

Verfügung vom 20. Juli 2005 seien aufzuheben. Es seien dem Beschwerdeführer ab 

dem 20. Juli 2005 weiterhin die gesetzlichen Leistungen aus der Unfallversicherung zu 

erbringen. Es sei ein fachmedizinisches Gutachten einzuholen oder die Angelegenheit 

zu diesem Zweck an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge.

b) In der Beschwerdeantwort vom 9. August 2006 beantragte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdegegnerin, Rechtsanwalt Dr. iur. E. Mätzler, St. Gallen, Abweisung der 

Beschwerde.

c) Mit Replik und Duplik vom 4. bzw. 19. September 2006 hielten die Parteien 

unverändert an ihren Anträgen fest.

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d) Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften wird, soweit 

entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Beide Parteien 

haben auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung verzichtet.

II.

1.- Vorliegend anerkannte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich des 

Unfalls vom 13. März 2004 und erbrachte entsprechende Versicherungsleistungen. 

Streitig ist, ob sie auch für die nach dem 20. Juli 2005 (Leistungseinstellung) geltend 

gemachten gesundheitlichen Probleme aufzukommen hat.

2.- a) Gemäss ständiger Praxis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG, seit 

1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) kann ein nach einem 

versicherten Unfall aufgetretenes Leiden nur dann als dessen Folge betrachtet werden, 

wenn und soweit es sicher oder doch zumindest überwiegend wahrscheinlich von 

jenem Unfall herrührt (natürliche Kausalität; BGE 115 V 133 und 399 sowie 117 V 359 

und 369). Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung 

eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 119 V 338 und 118 V 289). Der Unfallversicherer 

haftet sodann nur für jene Folgen, die mit dem Unfall adäquat-kausal 

zusammenhängen, wobei für die Adäquanz nicht die subjektive, sondern die objektive 

Voraussehbarkeit des eingetretenen Erfolgs entscheidend ist (SVR 2000 UV Nr. 14 S. 

45). Adäquat ist der Kausalzusammenhang dann, wenn ein Ereignis geeignet ist, den 

eingetretenen Erfolg zu bewirken, so dass an andere Ursachen vernünftigerweise nicht 

zu denken ist (BGE 117 V 359 und 112 V 30). Während es Aufgabe des Arztes oder der 

Ärztin ist, den natürlichen Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, 

die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (BGE 123 III 

110 E. 3a). Nicht jeder natürliche Kausalzusammenhang ist zugleich in rechtlicher 

Hinsicht adäquat. Der adäquate Kausalzusammenhang ist ein Korrektiv zum 

naturwissenschaftlichen Ursachenbegriff, der vom Recht als natürliche Kausalität 

übernommen wurde, aber der Einschränkung bedarf, um für die rechtliche 

Verantwortlichkeit tragbar zu sein und eine vernünftige Begrenzung der Haftung zu 

ermöglichen (BGE 122 V 415 E. 2c und 123 III 110 E. 3a).

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b) Im Bereich klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von nachweisbaren 

strukturellen Veränderungen (ein organisches Substrat konnte mit bildgebenden 

Untersuchungsmethoden [Röntgen, Computertomogramm, EEG] nachgewiesen 

werden) spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu bejahen (BGE 

127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b, 118 V 291 E. 3a, 117 V 365 E. 5d/bb mit 

Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) bzw. nur 

klinisch fassbar, bewirkt die Bejahung der natürlichen Kausalität nicht automatisch 

auch die Bejahung der adäquaten Kausalität, können doch die klinischen Befunde 

erfahrungsgemäss auch psychisch ausgelöst werden. In diesen Fällen ist eine 

eigenständige Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu 

differenzieren ist: Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein 

Schleudertrauma oder eine äquivalente Verletzung erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, 

gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 140 E. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben 

die Abklärungen indessen, dass eine versicherte Person eine solche Verletzung erlitten 

hat, muss geprüft werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen 

Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur 

psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die 

Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 140 E. 6c/aa für Unfälle mit 

psychischen Unfallfolgen aufgestellten Grundsätze massgebend (BGE 123 V 99 E. 2a), 

andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 366 E. 6a 

und 382 E. 4b festgelegten Kriterien (BGE 127 V 103 E. 5b/bb). Die Anwendung der 

Rechtsprechung zum adäquaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der 

HWS setzt voraus, dass die psychischen Beschwerden aus dem Unfall hervorgehen 

und zusammen mit den organischen Beschwerden, die ebenfalls auf das Unfallereignis 

zurückzuführen sind, ein komplexes Gesamtbild ergeben (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 

E. 3b). Bei blossen Klagen über diffuse Beschwerden, d.h. gesundheitliche 

Beeinträchtigungen, welche weder klinisch fassbar sind noch ein organisches Substrat 

im Sinn nachweisbarer struktureller Veränderungen haben, gebricht es bereits an der 

natürlichen Kausalität, womit sich eine Adäquanzbeurteilung sowieso erübrigt (vgl. 

dazu BGE 119 V 340 f.).

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3.- Aus den Akten geht eindeutig hervor, dass die vom Beschwerdeführer über den 20. 

Juli 2005 hinaus geklagten Beschwerden nicht mit klar ausgewiesenen organischen 

Befunden im Sinn nachweisbarer struktureller Veränderungen erklärbar sind. Die 

bildgebenden Untersuchungen, d.h. die röntgenologischen Untersuchungen durch Dr. 

B.___ und das Röntgeninstitut Dr. E.___ vom 14. März bzw. 12. Mai 2004 (Suva-act. 2, 

11) sowie die in der Klinik G.___ am 24. Juni 2004 durchgeführte MRI-Untersuchung 

der HWS (Suva-act. 16) ergaben keine Hinweise für das Vorliegen posttraumatischer, 

insbesondere discoligamentärer Läsionen oder einer Myelonbeeinträchtigung. Sichtbar 

waren jedoch leichte Protrusionen C4 bis C7 ohne wesentliche 

Dural¬schlaucheindellungen und Neurokompressionen sowie leichte Spondylosen, 

vorwiegend im Bereich von C4/5 und C5/6, deren Ursache unbestrittenermassen 

degenerativer Natur ist. In den medizinischen Berichten werden einzig verschiedene 

Myogelosen, Druckdolenzen sowie Bewegungseinschränkungen in Bezug auf die HWS 

beschrieben (Suva-act. 2, 8, 18, 27, 31, 35, 47), welche laut Rechtsprechung des EVG 

grundsätzlich kein klar fassbares, organisches Substrat darstellen (vgl. Urteile des EVG 

vom 3. August 2005 i/S M., E. 4 [U 9/05]; 23. November 2004 i/S B., E. 2.2 [U 109/04]). 

Mit der in den medizinischen Berichten übereinstimmend gestellten Diagnose eines 

cervicalen Schmerzsyndroms (Suva-act. 2, 8, 18, 35) ist das Vorliegen unfallkausaler 

struktureller Gesundheitsschädigungen ebenfalls nicht automatisch ausgewiesen. Laut 

ROCHE LEXIKON MEDIZIN, (München 1984, S. 1540), handelt es sich bei einem 

Syndrom um ein sich stets mit etwa den gleichen Krankheitszeichen, d.h. einer 

Symptomatik mit weitgehend identischem "Symptommuster" manifestierendes 

Krankheitsbild mit unbekannter, vieldeutiger, durch vielfältige Ursachen bedingter oder 

nur teilweise bekannter Ätiogenese. Zur fraglichen Diagnose führt mithin eher das vom 

jeweiligen Patienten subjektiv angegebene "Symptommuster" als ein objektiv 

erhobener organischer Befund. Die Diagnose selbst ist somit rein deskriptiver Natur.

4.- a) Nach den Ergebnissen der medizinischen Forschung ist nun aber bekannt, dass 

bei Schleudertraumen sowie bei äquivalenten Verletzungen der HWS (vgl. dazu RKUV 

1999 Nr. U 341 S. 408 E. 3b) auch ohne nachweisbare pathologische bzw. organische 

Befunde noch Jahre nach dem Unfall funktionelle Ausfälle verschiedenster Art auftreten 

können. Dabei ist es nicht entscheidend, ob die im Anschluss an solche Verletzungen 

auftretenden Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer 

Natur bezeichnet werden, zumal diese Differenzierung angesichts des komplexen 

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Beschwerdebildes gelegentlich grosse Schwierigkeiten bereitet. Der Umstand, dass die 

für ein Schleudertrauma oder eine Distorsion der HWS typischen Beschwerden nicht 

mit entsprechenden Untersuchungsmethoden (Röntgen, Computertomogramm, EEG) 

objektivierbar sind, rechtfertigt für sich allein nicht, die diesbezüglichen Beschwerden 

in Abrede zu stellen (BGE 117 V 359 E. 5d/aa).

b) Distorsionen der HWS sind Folgen von Beschleunigungskräften, die im Sinn einer 

Überdehnung und Überbiegung auf die HWS einwirken und mit einem Kopfanprall 

verbunden sein können. Ein eigentliches Schleudertrauma liegt nur dann vor, wenn bei 

der Auffahrkollision durch die plötzliche Beschleunigung des getroffenen Fahrzeugs der 

Kopf des Insassen - ohne anzuprallen - zuerst nach hinten zu knicken scheint und 

anschliessend nach vorne beschleunigt wird. Führt der Beschleunigungsmechanismus 

zu einem Kopfanprall, sollte nicht von einem Schleudertrauma, sondern von einer 

HWS-Distorsion gesprochen werden (vgl. diesbezüglich THOMAS LOCHER, HWS-

Distorsionen [Schleudertrauma] - Einführung in die Rechtslage nach schweizerischem 

Recht, in: MURER/NIEDERER/RADANOV/RUMO-JUNGO/STURZENEGGER/WALZ 

[Hrsg.], Das sogenannte "Schleudertrauma" - medizinische, biomechanische und 

rechtliche Aspekte der Distorsionen der Halswirbelsäule, Bern 2001, 31 f.). Dr. C.___ 

stellte im Arztzeugnis UVG vom 6. April 2004 die Diagnose eines Status nach HWS-

Distorsionstrauma (Suva-act. 2). Angesichts der obigen Darlegungen ist jedoch 

bezogen auf das streitige Ereignis bzw. den fraglichen Unfallmechanismus - ein 

nachfolgender Personenwagen fuhr mit der Front gegen das Heck des 

Personenwagens des Beschwerdeführers (Suva-act. 1) - eher ein eigentliches 

Schleudertrauma in Betracht zu ziehen. Ob der Beschwerdeführer ein eigentliches 

Schleudertrauma oder eine schleudertraumaähnliche Verletzung erlitten hat, braucht 

jedoch - wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen - nicht abschliessend geklärt zu 

werden. Es darf jedenfalls angenommen werden, dass der Beschwerdeführer eine 

Verletzung im HWS-Bereich erlitten hat, auch wenn sich diese unbestrittenermassen 

nicht als strukturelle Veränderung zeigte. Abzuklären bleibt somit, ob bzw. inwieweit 

die geklagten Beschwerden aufgrund des HWS-Traumas auch ohne nachweisbare 

pathologische bzw. organische Befunde als (weiterhin) unfallkausal zu bezeichnen sind.

5.- a) Ist ein Schleudertrauma oder eine äquivalente Verletzung der HWS diagnostiziert 

und liegt - wie dies konkret der Fall ist - kein fassbarer pathologischer (unfallbedingter) 

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Befund an der HWS vor, muss für die Bejahung der natürlichen Kausalität ein typisches 

Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, 

Schwindel-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbar-

keit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. 

vorliegen (BGE 117 V 359 E. 4b; vgl. auch BGE 117 V 369 E. 3e). Nach der 

Rechtsprechung müssen bei einem HWS-Schleudertrauma oder einer 

schleudertraumaähnlichen Verletzung zudem die Beschwerden und medizinischen 

Befunde in der Halsregion oder an der HWS gemäss einem einhellig anerkannten 

biologischen Basisprinzip notwendigerweise innert 24 bis höchstens 72 Stunden nach 

dem Unfall auftreten, damit sie diesem zugerechnet werden können (RKUV 2000 Nr. U 

359 S. 29). Allein aufgrund des Umstandes, dass keine Häufung von typischen 

Beschwerden gegeben ist, lässt sich das Vorliegen eines Schleudertraumas oder einer 

schleudertraumaähnlichen Verletzung als solche nicht verneinen. Die fehlende Häufung 

spielt jedoch bei der Prüfung der natürlichen Kausalität ein wesentliche Rolle.

b) Im Arztbericht von Dr. B.___ vom 14. März 2004 wurden endphasig myogene 

Schmerzen im Nackenbereich sowie im Bereich des Musculus sternocleidomastoideus 

vermerkt (Suva-act. 2) Dr. C.___ führte im Arztzeugnis UVG vom 6. April 2004 

endphasige Schmerzen bei HWS-Bewegung in alle Richtungen und in der Folge 

zunehmende Kopf- und Nackenschmerzen an (Suva-act. 2). Im Erhebungsblatt der 

Beschwerdegegnerin für die Abklärung von HWS-Fällen vom 21. April 2004 nannte der 

Beschwerdeführer innert Stunden nach dem Unfall aufgetretene Nackenschmerzen, 

ausstrahlend in die linke Schulter und in den Arm, sowie Kopfschmerzen (Suva-act. 4). 

Gegenüber Dr. D.___ bestätigte der Beschwerdeführer die im Erhebungsblatt 

angegebenen Beschwerden, verneinte dagegen einen Bewusstseinsverlust und 

Gedächtnisstörungen. Beim raschen Aufstehen verspüre er jedoch einen "Trümmel", 

der nach kurzer Zeit verschwinde (Suva-act. 8). Auf Befragung der Ärzte der Klinik 

F.___ gab der Beschwerdeführer laut Austrittsbericht vom 27. Juli 2004 erneut die 

Nacken- und Kopfschmerzen sowie neu vier Stunden nach dem Unfall aufgetretene 

Schwindelsensationen und Ohrenschmerzen beidseits an (Suva-act. 18). Laut 

Telefonnotiz von Dr. D.___ über ein mit Dr. C.___ am 23. November 2004 geführtes 

Telefongespräch, orientierte der Beschwerdeführer sodann seinen Hausarzt über 

schlechten Appetit, Schlafstörungen, Freudlosigkeit sowie Introvertiertheit (Suva-act. 

28). Gegenüber Dr. H.___ bezeichnete der Beschwerdeführer am 21. Februar 2005 als 

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aktuelle Beschwerden Nacken- und Kopfschmerzen mit Schmerzausstrahlung in den 

Schultergürtel beidseits, links gelegentlich bis in den Oberarm. Wenn er übermüdet sei, 

werde es ihm häufig auch schwindlig verbunden mit Nausea (Suva-act. 35). Anlässlich 

der Vorstellung bei Dr. C.___ am 14. März 2005 klagte der Beschwerdeführer abermals 

über Kopf- und Nackenschmerzen sowie Schwindelbeschwerden (Suva-act. 42).

c) Aus obiger Aktenlage ist zu schliessen, dass beim Beschwerdeführer innerhalb der 

erforderlichen Latenzzeit Nacken- und Kopfschmerzen aufgetreten sind. Dass dies 

auch für die nachfolgend wiederholt angeführten Schwindelbeschwerden gilt, ist 

jedoch nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. 

Nachdem die fraglichen Beschwerden gegenüber den erstuntersuchenden Ärzten Dr. 

B.___ und Dr. C.___ trotz zwischenzeitlich eingetretenem zeitlichem Abstand zum 

Unfall (eine Konsultation bei Dr. C.___ ist erstmals vom 6. April 2004 belegt) unerwähnt 

geblieben sind, finden sie sich vor allem auch nicht im Erhebungsblatt der 

Beschwerdegegnerin für die Abklärung von HWS-Fällen. Dies, obwohl der 

Beschwerdeführer darin ausdrücklich und detailliert nach seinen subjektiven 

Beschwerden nach dem Unfall, nach Art und Zeitpunkt des erstmaligen Auftretens 

geordnet, befragt wurde. Von eigentlichen Schwindelbeschwerden sprach der 

Beschwerdeführer erst drei Monate nach dem Unfall im Rahmen des stationären 

Aufenthalts in der Klinik F.___. Der gegenüber Dr. D.___ angeführte "Trümmel" beim 

raschen Aufstehen stellt nichts Aussergewöhnliches dar und wurde vom 

Beschwerdeführer offensichtlich auch nicht als solches, d.h. in der Ausprägung von 

Schwindelbeschwerden, betrachtet. Die weiteren in Ziff. 5b genannten Beschwerden 

wurden jeweils nur einmal im Rahmen späterer ärztlicher Untersuchungen und nicht 

ausdrücklich als innerhalb der erforderlichen Latenzzeit aufgetreten erwähnt. Allein mit 

Kopf- und Nackenschmerzen kann nun allerdings nicht von einem Leidensprofil mit 

einer Häufung von für einen Beschleunigungsmechanismus der HWS typischen 

Beschwerden ausgegangen werden (vgl. Urteile des EVG vom 2. März 2005 i/S S., E. 

4.2 [U 309/03]; 23. November 2004 i/S B., E. 2.2 [U 109/04]; 12. Juli 2002 i/S M., E. 3b/

aa [U 34/02]; 7. Februar 2002 i/S J., E. 3a [U 431/00]).

6.- a) Mit Blick auf diese Entwicklung (kein fassbarer pathologischer Befund; keine 

Häufung schleudertraumatypischer Beschwerden) ist davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer weder an somatischen Beschwerden noch an den Folgen eines 

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Schleudertraumas der HWS oder einer äquivalenten Verletzung leidet. Grundsätzlich ist 

demnach die natürliche Kausalität zwischen dem Unfallereignis vom 13. März 2004 und 

den geklagten Beschwerden als Folgen eines Schleudertraumas der HWS oder einer 

äquivalenten Verletzung von Anfang an zweifelhaft. Selbst wenn jedoch von einer 

solchen ausgegangen wird, gilt es sie zumindest mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (20. Juli 2005) 

zu verneinen.

b) Die in den Akten liegenden medizinischen Berichte bestätigen dieses Bild. Kreisarzt 

Dr. D.___ erachtete die geklagten Beschwerden bzw. den etwas verzögerten Verlauf 

bereits anlässlich seiner Untersuchung vom 12. Mai 2004 als mit dem unfallfremden 

degenerativen Vorzustand des Beschwerdeführers im Bereich der HWS 

zusammenhängend (Suva-act. 8). Auch in den Berichten der Klinik F.___ vom 19. und 

27. Juli 2004 wurden die vorbestandenen degenerativen Veränderungen im Rahmen 

der gestellten Diagnose eines HWS-Distorsionstraumas immer als begleitender Faktor 

genannt. Dem Beschwerdeführer wurde ausserdem in Bezug auf seine angestammte 

Tätigkeit ab 23. August 2004 eine 50%ige und ab 27. September 2004 wieder eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert (Suva-act. 15, 18). Während Dr. C.___ im 

Arztzeugnis UVG vom 6. April 2004 die Ausschliesslichkeit von Unfallfolgen trotz des 

ihm bekannten Vorzustands noch bejahte (Suva-act. 2), bezeichnete er diesen im 

ärztlichen Zwischenbericht vom 5. Oktober 2004 als im Heilungsverlauf mitspielenden 

unfallfremden Faktor (Suva-ct. 27). Im ärztlichen Zwischenbericht vom 20. Dezember 

2004 führte er als weitere unfallfremde Faktoren psychosoziale und transkulturelle 

Faktoren an (Suva-act. 31). Dr.H.___ legte sodann in seinem Bericht vom 7. März 2005 

dar, gesamthaft habe er nicht den Eindruck, dass der Beschwerdeführer stark 

behindernde Schmerzen habe. Er denke vielmehr, dass der übergewichtige 

Beschwerdeführer viel arbeiten müsse, sich allgemein etwas müde fühle und seine 

Beschwerden etwas überbetone. Er denke, dass man den Beschwerdeführer immer 

wieder darauf hinweisen müsse, dass nichts Ernsthaftes vorliege und dass es mit 

seiner bestimmten Führung mit der Zeit zu einer spontanen Besserung kommen werde 

(Suva-act. 35). Am 29. März 2005 bestätigte Dr. C.___ in einem weiteren ärztlichen 

Zwischenbericht den degenerativen Vorzustand an der HWS als im Heilungsverlauf 

mitspielenden unfallfremden Faktor und führte zudem eine depressive Entwicklung an 

(Suva-act. 42). Gegenüber Dr. D.___ hielt Dr. C.___ am 22. April 2005 telefonisch fest, 

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dass der objektive Befund an der HWS unverändert sei, flukturierend muskuläre 

Verspannungen, nichts Neues. Die Zustandsverschlechterung sei eindeutig auf die 

psychisch-psychiatrische Problematik zurückzuführen. Dr. D.___ fügte dem unter 

Hinweis auf die Berichte der Klinik F.___ und von Dr. H.___ sowie das Ergebnis der 

MRI-Untersuchung der HWS hinzu, dass von organischer Seite her mit weiteren 

Abklärungen und Therapien nichts geboten werden könne. Eine neue kreisärztliche 

Untersuchung werde keine neuen Aspekte bringen (Suva-act. 47).

c) Entgegen der Auffassung des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers stimmen die 

vorgenannten medizinischen Berichte bzw. ärztlichen Äusserungen allesamt überein. 

Ein somatischer Gesundheitsschaden oder Folgen eines Schleudertraumas der HWS 

lassen sich daraus nicht ableiten. Der Beschwerdeführer wurde von den Dres. C.___, 

D.___ sowie H.___ und insbesondere im Rahmen seines stationären Aufenthalts in der 

Klinik F.___ eingehend untersucht. In der Klinik F.___ fand laut Austrittsbericht vom 27. 

Juli 2004 auch eine neurologische Untersuchung statt, deren Ergebnisse unauffällig 

waren (Suva-act. 18). Nachdem aufgrund der Anamnese eine radikuläre 

Ausfallsymptomatik zu jedem Zeitpunkt ausgeschlossen werden konnte, drängte sich 

eine weitere neurologische Untersuchung offensichtlich nicht auf (Suva-act. 2, 11, 35). 

Die Anregung einer neurologischen Untersuchung von Dr. I.___ im Bericht vom 20. 

August 2005 ist schliesslich in keiner Weise begründet (Suva-act. 76). 

Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass der rechtserhebliche medizinische 

Sachverhalt umfassend abgeklärt wurde und von weiteren ärztlichen Untersuchungen 

keine neuen medizinischen Erkenntnisse erwartet werden können. Dem 

entsprechenden Antrag des Beschwerdeführers ist demnach nicht stattzugeben (BGE 

124 V 94 E. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 E. 3.4 mit Hinweisen).

d) Auch von Seiten der medizinischen Forschung (GERHARD JENZER, Klinische 

Aspekte bei HWS-Belastungen durch Kopfanprall oder Beschleunigungsmechanismus; 

Grenzbereich zum leichten Schädel-Hirn-Trauma, in: SZS 1996 S. 462 ff.) wird 

festgehalten, der typische posttraumatische Verlauf nach einem leichten Schädel-Hirn-

Trauma bzw. einer Beschleunigungsverletzung entspreche einer Erholung innert sechs 

bis zwölf Wochen (JENZER, a.a.O., S. 467). Ungewöhnlich lang dauernde und schwere 

Verläufe nach Beschleunigungsverletzung würden bei Fehlen der klinischen Kriterien 

einer traumatischen Hirn- bzw. HWS-Schädigung nach einer Interpretation ausserhalb 

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einer hirnorganischen Schädigung bzw. Schädigung im HWS-Bereich rufen (JENZER, 

a.a.O., S. 469 mit Hinweis und S. 463; vgl. auch B. P. RADANOV, Über den Stellenwert 

der neuropsychologischen Diagnostik bei Patienten nach HWS-Distorsion, in: SZS 

1996 S. 471 ff. und S. 475). Im Übrigen ist von Bedeutung, dass eine gesundheitliche 

Schädigung nicht schon dann als durch den Unfall verursacht gelten kann, wenn sie 

zeitlich nach diesem aufgetreten ist (vgl. BGE 119 V 341 f.).

7.- a) Aus den obigen Darlegungen ergibt sich - wie auch in den medizinischen Akten 

wiederholt erwogen (vgl. Suva-act. 8, 27, 31, 42, 47) -, dass für die Zeit nach dem 20. 

Juli 2005 die geklagten Beschwerden, soweit nicht durch Degeneration bedingt, 

allenfalls als Folgen einer psychischen Problematik zu betrachten sind. Eine 

richtunggebende Verschlimmerung der vorbestehenden degenerativen Veränderungen 

wird offensichtlich von keiner Seite erwogen. In Betracht gezogen wurde höchstens, 

dass das Unfallereignis im Sinn eines auslösenden Faktors ursächlich für die danach 

auftretenden Schmerzen gewesen und der degenerative Vorzustand lediglich 

vorübergehend verschlimmert worden sein könnte (Suva-act. 8). Die medizinische 

Literatur (BÄR/KIENER, Prellung, Verstauchung oder Zerrung der Wirbelsäule, 

Medizinische Mitteilungen Nr. 67 der Suva, S. 45 ff.) geht davon aus, dass nach einem 

Unfall mit fehlenden strukturellen Schädigungen der Wirbelsäule - wie er auch konkret 

vorliegt - nach spätestens einem Jahr eine im vorliegenden Fall anzunehmende 

vorübergehende Verschlimmerung als abgeschlossen zu betrachten ist.

b) Für psychische Leiden hat die Unfallversicherung ebenfalls nur bei Vorliegen eines 

natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zum Unfall vom 13. März 2004 

einzustehen. Ob der natürliche Kausalzusammenhang gegeben ist, kann jedoch offen 

bleiben, da die Adäquanz - wie sich aus dem Folgenden ergibt - nach der 

Rechtsprechung des EVG zu verneinen ist. Eine psychische Komponente wurde, wie 

bereits erwähnt, erstmals von Dr. C.___ im ärztlichen Zwischenbericht vom 20. 

Dezember 2004 geäussert und in seinen nachfolgenden Berichten bzw. 

Stellungnahmen uneingeschränkt bestätigt (Suva-act. 31, 42, 47). Die auf kreisärztliche 

Empfehlung (Suva-act. 47) erfolgte Zuweisung des Beschwerdeführers an einen 

Psychiater ergab laut Bericht von Dr. I.___ vom 20. August 2005 als Diagnose eine 

prolongierte Anpassungsstörung mit ausgeprägter depressiver Symptomatik nach 

Schleudertrauma am 13. März 2004 (ICD-10 F43.23). Der Beschwerdeführer sei zur 

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Zeit aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht 100% arbeitsunfähig (Suva-act. 

76). Im Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Einspracheentscheids war dieser 

Bericht aktenkundig (vgl. dazu BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen, 119 V 350 E. 2b; 

RKUV 1991 Nr. U 120 S. 94). Angesichts dieser Sachlage kann von einer eindeutigen 

Dominanz der psychischen Überlagerung gesprochen werden. Auch die zeitliche 

Dimension lässt eine derartige Schlussfolgerung als wahrscheinlich erscheinen. Somit 

hat die Beurteilung der

Adäquanz des Kausalzusammenhangs nach den für psychische Unfallfolgen geltenden 

Regeln (BGE 115 V 133 ff.) und nicht nach denjenigen bei Schleudertraumen oder 

schleudertraumaähnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.) zu erfolgen (BGE 

123 V 99 E. 2a mit Hinweisen).

c) Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Einspracheentscheid die 

rechtlichen Voraussetzungen des Vorliegens eines adäquat kausalen Zusammenhangs 

zwischen Unfall und psychischer Gesundheitsschädigung zutreffend dar (Erwägungen 

Ziff. 4); darauf ist zu verweisen.

d) Die Parteien sind sich - zu Recht - einig, dass der Unfall des Beschwerdeführers bei 

der im Rahmen der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs vorzunehmenden 

Katalogisierung aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs sowie mit Blick auf die 

entsprechende Kasuistik (vgl. ALEXANDRA RUMO-JUNGO, Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, UVG, 3. Aufl. Zürich 2003, S. 55 ff.) den 

mittelschweren Unfällen zuzuordnen ist. Zu Recht wird nicht geltend gemacht, das 

Unfallereignis vom 13. März 2004 sei besonders eindrücklich gewesen oder unter 

besonders dramatischen Begleitumständen abgelaufen. Der Berücksichtigung dieses 

Kriteriums liegt der Gedanke zugrunde, dass solche Umstände geeignet sind, beim 

Betroffenen während des Unfallgeschehens oder nachher psychische Abläufe in 

Bewegung zu setzen, die an den nachfolgenden psychischen Fehlentwicklungen 

mitbeteiligt sein können. Dabei sind objektive Massstäbe anzuwenden. Nicht was im 

einzelnen Betroffenen beim Unfall psychisch vorgeht - sofern sich dies überhaupt 

zuverlässig feststellen liesse -, soll entscheidend sein, sondern die objektive Eignung 

solcher Begleitumstände, bei Betroffenen psychische Vorgänge der genannten Art 

auszulösen (RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 E. 3b/bb). In Bezug auf den vorliegenden 

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Unfall sind keine besonderen Begleitumstände ersichtlich. Der Unfall hat sich 

offensichtlich für den Beschwerdeführer schnell und unvorbereitet, d.h. also ohne 

Konfrontation mit einer auf ihn zukommenden Gefahr, abgespielt (vgl. dazu Suva-act. 

2). Offensichtlich erlebten die Unfallbeteiligten den Unfall auch subjektiv nicht als 

eindrücklich. So waren sie augenscheinlich ohne weiteres fähig, den Unfall selbständig, 

d.h. ohne Beizug der Polizei, abzuwickeln (vgl. Suva-act. 6). Insofern als der Wert des 

Personenwagens des Beschwerdeführers im Unfallzeitpunkt laut Schadenberechnung 

des Haftpflichtversicherers des Beschwerdeführers vom 22. März 2004 ohnehin nur 

noch Fr. 2'000.-- betrug (act. G 9.1), lässt auch ein so genannter Totalschaden nicht 

auf besonders dramatische Begleitumstände schliessen. Die im Schadenformular vom 

Beschwerdeführer vermerkten Blechschäden (insbesondere Kofferraum und 

verschobene Stossstange) entsprechen ebenfalls ohne weiteres diesem Schluss. 

Angesichts dieser Aktenlage erübrigt sich der Beizug der Akten des 

Haftpflichtversicherers. Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen 

Verletzung ist ebenso nicht erfüllt. Die nach dem HWS- bzw. Schleudertrauma 

aufgetretenen Kopf- und Nackenschmerzen mögen zwar als unangenehm bezeichnet 

werden, sind jedoch als Auswirkung eines Unfalls in keiner Weise einer schweren oder 

besonderen Verletzung gleichzusetzen. Da der Beschwerdeführer, eigenen Angaben 

zufolge, Sicherheitsgurten getragen und die Kopfstütze korrekt eingestellt hatte, im 

Zeitpunkt der Kollision nach vorne schaute und auch jederzeit bei vollem Bewusstsein 

war, sind erschwerende Umstände auszuschliessen. Strukturelle Schädigungen oder 

äussere Verletzungen hat der Beschwerdeführer bekanntlich keine erlitten. Anzeichen 

für eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert 

hätte, sind aus den medizinischen Akten nicht ersichtlich. Im Zusammenhang mit der 

Frage der Dauer der Behandlung und der körperlichen Dauerschmerzen ist zu 

beachten, dass das nach dem HWS- bzw. Schleudertrauma aufgetretene 

Beschwerdebild - wie in den Erwägungen 5 und 6 ausgeführt - spätestens 16 Monate 

nach dem Unfall nicht mehr durch organische, sondern allenfalls durch psychische 

oder degenerative Faktoren aufrechterhalten bzw. begründet wurde, der psychische 

und degenerative Gesundheitsschaden aber nicht in die Adäquanzbeurteilung 

einbezogen werden darf (BGE 123 V 99 E. 2a). Erstmals erwähnt wurden 

psychologische Faktoren sogar bereits im ärztlichen Zwischenbericht von Dr. C.___ 

vom 20. Dezember 2004. Bei diesen Zeitspannen kann nicht von einer ungewöhnlich 

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langen Dauer der ärztlichen Behandlung gesprochen werden. Abgesehen von einem 

rund einmonatigen stationären Aufenthalt in der Klinik F.___ zur Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit erfolgte sodann lediglich die Abgabe 

schmerzlindernder Medikamente im Rahmen hausärztlicher Kontrolluntersuchungen. 

Irgendwelche andere intensive Therapien wurden keine durchgeführt. 

Physiotherapeutische Behandlungen können jedenfalls nicht als solche betrachtet 

werden. Körperlich bedingte Dauerschmerzen sind dementsprechend ebenfalls zu 

verneinen. Dem Grad und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit kommt 

schliesslich auch kein besonderes Gewicht zu, nachdem diesbezüglich dem 

Beschwerdeführer von der Klinik F.___ bereits fünf Monate nach dem fraglichen Unfall 

in der angestammten Tätigkeit eine 50%ige Arbeitsfähigkeit und einen weiteren Monat 

später sogar wieder eine 100%ige Arbeitsfähigkeit attestiert wurde. Die nach 

anfänglicher Einhaltung dieser Arbeitsfähigkeitsgrade erfolgte Niederlegung der Arbeit 

durch den Beschwerdeführer im März 2005 - erklärt mit einer 

Zustandsverschlechterung -, wurde von den Ärzten ausnahmslos als psychisch 

begründet beurteilt (Suva-act. 47, 42). Entsprechend hielt Dr. I.___ in seinem Bericht 

vom 20. August 2005 eine aus psychiatrisch-psychotherapeutischer Sicht 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit fest (Suva-act. 76). Mangels bleibender physischer Verletzungen 

erübrigen sich schliesslich auch die Fragen nach der Schwierigkeit des 

Heilungsverlaufs und nach der Erheblichkeit von diesbezüglichen Komplikationen. 

Damit ist von den massgebenden Kriterien kein einziges erfüllt. Angesichts der 

geschilderten Umstände ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit als erstellt zu erachten, dass der in Frage stehende Unfall nicht 

geeignet war, die bestehenden (psychisch) bedingten Beschwerden des 

Beschwerdeführers auch über den 20. Juli 2005 hinaus adäquat kausal zu 

beeinflussen. Die Einstellung der Leistungen auf dieses Datum hin lässt sich daher 

nicht beanstanden. Infolge Verneinung eines adäquaten Kausalzusammenhangs 

erübrigt sich schliesslich auch eine zusätzliche psychiatrische Begutachtung.

8.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 16. Februar 2006 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 17.01.2007
	Art. 10 ff. UVG. Adäquate Kausalität bei Distorsion der Halswirbelsäule, degenerativem Vorzustand im Bereich der Halswirbelsäule und psychischer Überlagerung verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Januar 2007, UV 2006/37). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_42/2007.

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