# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f4a79d30-cf14-56d7-a444-91492879d9e0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-04-17
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 17.04.2013 RE130010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RE130010_2013-04-17.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    

 
 

Geschäfts-Nr.: RE130010-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichter Dr. G. Pfister 

und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiber 

lic. iur. Ch. Büchi 

Beschluss vom 17. April 2013 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____  

 

gegen 

 

B._____,  
Gesuchsteller und Beschwerdegegner 

 

betreffend Eheschutz (Kostenvorschuss) 
 
Beschwerde gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen 
Verfahren am Bezirksgericht Pfäffikon vom 12. März 2013 (EE130013-H) 

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 Unter Hinweis auf die Eingabe der Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführe-

rin (fortan Gesuchsgegnerin) vom 1. März 2013, mit welcher diese bei der Vor-

instanz um Verpflichtung des Gesuchstellers und Beschwerdegegners (fortan Ge-

suchsteller) zur Leistung eines Kostenvorschusses und einer Sicherheit für die 

Parteientschädigung ersuchte (Urk. 5/93), 

 nachdem die Vorinstanz mit ihrer Verfügung vom 12. März 2013 diese An-

träge abgewiesen hat (Urk. 2 S. 2), 

 hiergegen die Gesuchsgegnerin mit Eingabe vom 25. März 2013 fristgerecht 

(vgl. Urk. 5/8/99/2) Beschwerde erhoben und die Aufhebung des vorgenannten 

Entscheides sowie die einstweilige Abnahme der Vorladung für die auf den 

30. April 2013 anberaumte Hauptverhandlung bei der Vorinstanz beantragt hat, 

 in der Erwägung, dass, 

 Entscheide über die Leistung von Vorschüssen und Sicherheiten grundsätz-

lich mit Beschwerde anfechtbar sind (Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO i. V. m. Art. 103 

ZPO), 

 zur Leistung eines Vorschusses bis zur Höhe der mutmasslichen Gerichts-

kosten lediglich die klagende Partei verpflichtet werden kann (Art. 98 ZPO), wes-

halb die Gesuchgegnerin diesbezüglich in keiner Weise beschwert ist,  

 dagegen die beklagte Partei, deren Antrag auf Sicherheitsleistung abgewie-

sen wurde, beschwerdelegitimiert ist (vgl. Suter/von Holzen, in: Sutter-

Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Zürich/Basel/Genf 2013, 2. Aufl., 

Art. 103 N 6), 

 allerdings im summarischen Verfahren – mit der hier ausser Betracht fallen-

den Ausnahme des Rechtsschutzes in klaren Fällen (Art. 257 ZPO) – keine Si-

cherheit zu leisten ist (Art. 99 Abs. 3 lit. c ZPO), 

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 weshalb gemäss klarer gesetzlicher Regelung im vorliegenden summari-

schen Verfahren keine Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung verlangt 

weden kann, 

 in der weiteren Erwägung, dass kein Entscheid der Vorinstanz vorliegt, wo-

nach ein Gesuch um Abnahme der Vorladung für die auf den 30. April 2013 anbe-

raumte Hauptverhandlung abgewiesen wurde, weshalb auf den entsprechenden 

Antrag Ziff. 2 nicht eingetreten werden kann, 

 die Beschwerde somit insgesamt abzuweisen ist, soweit überhaupt darauf 

einzutreten ist, 

 da damit die Gesuchsgegnerin für das vorliegenden Verfahren ausgangs-

gemäss kostenpflichtig wird (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und ihr keine Parteientschädi-

gung auszurichten ist, dass dem Gesuchsteller mangels relevanter Umtriebe im 

Beschwerdeverfahren auch keine Umtriebsentschädigung zuzusprechen ist (vgl. 

Art. 95 Abs. 3 ZPO), 

wird beschlossen: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegne-

rin auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsteller unter Beilage 

eines Doppels von Urk. 1, sowie unter Rücksendung der erstinstanzlichen 

Akten an das Bezirksgericht Pfäffikon, je gegen Empfangsschein. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

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schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine 
vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert in der Hauptsache übersteigt 
Fr. 30'000.–. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 19. April 2013 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. Ch. Büchi 
 
 
versandt am: 
se 

	Beschluss vom 17. April 2013
	wird beschlossen:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gesuchsteller unter Beilage eines Doppels von Urk. 1, sowie unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an das Bezirksgericht Pfäffikon, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...