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**Case Identifier:** fb9e3a58-034c-500e-a001-033c5b2a166c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.12.2017 200 2017 110
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-110_2017-12-11.pdf

## Full Text

200 17 110 KV
FUR/PES/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil der Einzelrichterin vom 11. Dezember 2017

Verwaltungsrichterin Fuhrer
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Fürsprecher und Notar B.________
Beschwerdeführer

gegen

Helsana Versicherungen AG
Recht & Compliance, Postfach, 8081 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2016 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, KV/17/110, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1953 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) erlitt bei einem Verkehrsunfall am 16. Juli 1972 diverse 
Mittelgesichtsverletzungen. Die Versicherung C.________ und die Versi-
cherung D.________ erbrachten in der Folge Leistungen. Am 28. April 
1985 meldete der Versicherte Spätfolgen an. Wegen abgelaufener Be-
zugsdauer resp. wegen Verjährung verneinten die Versicherung 
C.________ und die Versicherung D.________ eine Leistungspflicht ihrer-
seits für die geltend gemachten Spätfolgen. Der Versicherte wandte sich 
daraufhin an die Krankenkasse E.________, seine damalige Privatpatien-
tenversicherung, welche sich mit Schreiben vom 18. Juni 1985 für die 
Nachbehandlung des 1972 erlittenen Unfalls für leistungspflichtig erklärte 
(siehe act. IIA A1 – A6).

Mit Schreiben vom 17. Februar 2006 ersuchte Dr. med. dent. F.________ 
die Helsana Versicherungen AG (nachfolgend Helsana bzw. Beschwerde-
gegnerin) als neue Versicherungsträgerin der beiden Krankenkassen 
E.________ und G.________ um Kostengutsprache für eine kieferorthopä-
dische Nachkorrektur sowie für eine Implantatversorgung beim Versicher-
ten als Folge des Unfallereignisses vom 16. Juli 1972 (act. IIA A17). Am 
16. Mai 2006 erteilte die Helsana Kostengutsprache für die geplante kiefer-
orthopädische Behandlung. Für die Entfernung der Brücke im Oberkiefer 
rechts und die geplante Implantatversorgung daselbst verneinte sie eine 
Leistungspflicht ihrerseits. Die Zähne müssten wegen parodontalen Schä-
digungen entfernt werden. Diese Behandlung sei nicht unfallkausal 
(act. IIA A22).

Am 4. Januar 2016 reichte der Versicherte der Helsana Rechnungen für 
diverse in den Jahren 2011 bis 2015 vorgenommene Zahnbehandlungen in 
Höhe von total Fr. 17‘032.50 ein (act. II 1). Mit Verfügung vom 29. März 
2016 lehnte die Helsana eine Übernahme der Kosten ab. Sie könne für die 
Behandlung der Zähne 14, 15, 16, 46 sowie für die Implantatversorgung im 

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Oberkiefer rechts keine Kosten übernehmen. Die Behandlungen stünden in 
keinem Kausalzusammenhang zum Unfall vom 16. Juli 1972 (act. II 11). 

Hiergegen erhob der Versicherte am 5. April 2016 Einsprache (act. II 12). 
Mit Entscheid vom 22. Dezember 2016 wies die Helsana die Einsprache ab 
(act. II 16).

B.

Gegen diesen Entscheid erhob der Versicherte, vertreten durch Fürspre-
cher und Notar B.________, am 2. Februar 2017 Beschwerde mit dem 
Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die Ak-
ten seien der Beschwerdegegnerin zur neuen Sachverhaltsabklärung und 
Entscheidung zurückzuweisen – unter Kostenfolgen.

Mit Beschwerdeantwort vom 4. April 2017 beantragt die Beschwerdegegne-
rin, die Beschwerde sei abzuweisen. 

In ihren Schlussbemerkungen vom 9. Mai 2017 und 12. September 2017 
hielten die Parteien an ihren Anträgen fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-

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gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid der Helsana Versiche-
rungen AG vom 22. Dezember 2016 (act. II 16). Streitig und zu prüfen ist, 
ob zwischen den in den Jahren 2011 bis 2015 vorgenommene Zahnbe-
handlungen in Höhe von total Fr. 17‘032.50 (Ersatz einer bestehenden 
Brücke im Oberkiefer rechts durch Implantate) und dem Unfall vom 16. Juli 
1972 ein Kausalzusammenhang besteht bzw. ob die Beschwerdegegnerin 
für diese Behandlungen leistungspflichtig ist und dabei insbesondere, ob 
der Sachverhalt rechtsgenüglich abgeklärt ist. Der Streitwert liegt mit 
Fr. 17‘032.50 unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der Beschwerde 
in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.3 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kos-
ten der Behandlung von Schäden des Kausystems, die durch einen Unfall 
verursacht worden sind, soweit dafür keine Unfallversicherung aufkommt 
(Art. 31 Abs. 2 i.V.m. Art. 1a Abs. 2 lit. b des Bundesgesetzes vom 
18. März 1994 über die Krankenversicherung [KVG; SR 832.10]).

2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 

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Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.3 Liegt ein Rückfall oder eine Spätfolge vor, so besteht eine Leis-
tungspflicht des Unfallversicherers nur dann, wenn zwischen den erneut 
geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versicherten Un-
fall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und adäquater Kausa-
lzusammenhang besteht. Dabei kann der Unfallversicherer nicht auf der 
Anerkennung des Kausalzusammenhangs beim Grundfall oder einem 
früheren Rückfall behaftet werden (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; RKUV 
1994 U 206 S. 327 E. 2 und S. 328 E. 3b; SVR 2016 UV Nr. 15 S. 47 E. 3.2 
und Nr. 18 S. 56 E. 2.1.2). Bei Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der 
versicherten Person, das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammen-
hangs zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall mit dem im 
Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit nachzuweisen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen 
dem Unfall und dem Auftreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, 
desto strengere Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des 
natürlichen Kausalzusammenhangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der 
Entscheid zu Lasten der versicherten Person aus (SVR 2016 UV Nr. 18 
S. 57 E. 2.2.2).

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2.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.6 Nach der Praxis sind Aktengutachten nicht zu beanstanden, wenn 
die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärti-
gen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Der Untersu-
chungsbefund muss lückenlos vorliegen. Der Experte muss sich aufgrund 
vorhandener Unterlagen ein gesamthaft lückenloses Bild machen können 
(RKUV 2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b).

3.

3.1 Der Beschwerdeführer erlitt bei einem Autounfall am 16. Juli 1972 
diverse Mittelgesichtsverletzungen. Aufgrund einer Le Fort I-Fraktur 
(gemäss Definition eine Fraktur, die nicht die obere Zahnreihe miteinbe-
zieht) kam es in der Folge zu einer Malokklusion mit offenem Biss, welche 
am 25. November 1987 durch eine sagittale Unterkieferspaltung operativ 

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angegangen wurde (siehe act. IIA A1, A7, A11). Für die zahnärztliche 
Nachbehandlung verneinte die Krankenkasse E.________ zunächst eine 
Leistungspflicht (act. IIA A13). Auf die Ausführung ihres Vertrauensarztes 
hin, dass wenn diese Zahnbehandlung auf den erlittenen Unfall zurückzu-
führen sei, ein Zahnschaden infolge eines versicherten Unfalles vorliege 
und damit eine Leistungspflicht bestehe (vgl. act. IIA A14), erteilte sie 
schliesslich für die vorgesehene Zahnbehandlung Kostengutsprache 
(act. IIA A15) und kam in diesem Zusammenhang für eine erweiterte Brü-
cke im Oberkiefer rechts auf (act. IIA A16).

3.2 Am 17. Februar 2006 teilte der behandelnde Zahnarzt Dr. med. 
dent. F.________ der Beschwerdegegnerin mit, im Laufe der Zeit habe sich 
beim Beschwerdeführer nach der 1987 durchgeführten Kieferkorrektur ein 
Rezidiv im Sinne eines frontoffenen Bisses gebildet, was nun zunehmend 
vor allem die Abbeissfunktion beeinträchtige. Zudem würden die Pfeiler-
zähne der Brücke im Oberkiefer rechts endodontische und parodontale 
Probleme aufweisen, die eine eventuell implantatgetragene Neuanfertigung 
in näherer Zukunft notwendig machten. Er bitte um Mitteilung, ob die Kos-
ten für die entsprechenden Behandlungen von der Helsana als Unfallfolge 
übernommen werden könnten (act. IIA A17).

Mit Schreiben vom 16. Mai 2006 erteilte die Helsana Kostengutsprache für 
die geplante kieferorthopädische Behandlung. Für die Entfernung der Brü-
cke im Oberkiefer rechts und die geplante Implantatversorgung in diesem 
Bereich verneinte sie eine Leistungspflicht. Die Zähne müssten wegen par-
odontalen Schädigungen entfernt werden. Diese Behandlung sei nicht un-
fallkausal (act. IIA A 22). Mit dieser Beurteilung erklärte sich der behan-
delnde Zahnarzt Dr. med. dent. F.________ gemäss Akten damals einver-
standen (act. IIA A21).

3.3 Im Jahr 2011 wurde beim Beschwerdeführer die bestehende Brü-
cke 14 – 17 im Oberkiefer rechts entfernt und der Zahn 14 extrahiert. In 
den Positionen 14, 15 und 16 wurden Implantate gesetzt und mit Implantat-
kronen versorgt. Gemäss Dr. med. et Dr. med. dent. H.________, Zahnarzt 
sowie Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, dem Ver-
trauenskieferchirurgen der Beschwerdegegnerin, wurde diese Behandlung 
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aufgrund des Unfallereignisses 

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vom 16. Juli 1972 nötig. In den Unterlagen fänden sich keinerlei Hinweise, 
dass es im Rahmen des Unfalls von 1972 zu Zahnschäden im Oberkiefer 
gekommen wäre. Es seien lediglich eine Schädelkalottenfraktur, eine Joch-
beinfraktur und eine Le Fort I-Fraktur dokumentiert. Bereits im Gesuch von 
Dr. med. dent. F.________ vom 17. Februar 2006 sei festgestellt worden, 
dass die Brücke im Oberkiefer rechts wegen endodontischer und parodon-
taler Probleme in näherer Zukunft durch eine implantatgetragene Neuanfer-
tigung ersetzt werden müsse. Mit der Behandlung sei dann aber fünf Jahre 
zugewartet worden. Damals im Jahr 2006 sei auch ein Rezidiv des frontof-
fenen Bisses geltend gemacht worden. Mit dem alleinigen Ersatz der Brü-
cke im Oberkiefer rechts könne aber ein frontoffener Biss nicht korrigiert 
werden. Der Ersatz der bestehenden Brücke durch die Implantate 14, 15 
und 16 und Implantatkronen stelle keine unfallbedingte Korrektur eines 
posttraumatischen offenen Bisses dar, sondern sei wegen vermeidbarer 
Parodontalschäden notwendig geworden. Zudem sei nicht erstellt, dass die 
Brücke im Oberkiefer seinerzeit wegen unfallbedingter Zahnschäden habe 
angefertigt werden müssen. Ein unfallbedingter Kausalzusammenhang sei 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht gegeben (act. II 14). 

3.4 In seiner E-Mail vom 20. Oktober 2016 hielt der behandelnde 
Zahnarzt Dr. med. dent. F.________ in Bezug auf die Beurteilung des 
Dr. med. et Dr. med. dent. H.________ vom 3. Oktober 2016 (act. II 14) 
fest, dass darin grundsätzlich keine Fehlüberlegungen zu finden seien. Al-
lerdings könnten seine Einwände erklärt werden. Der lange Zeitraum zwi-
schen dem Erkennen der Tatsache, dass die Brücke von 14 auf 17 erneu-
ert werden müsste, und der effektiven Neuanfertigung erkläre sich dadurch, 
dass die Brücke wegen Beschwerdefreiheit solange wie möglich als Provi-
sorium belassen worden sei, um die Implantatversorgung soweit wie mög-
lich hinauszuzögern. Auch sei es richtig, dass die Brücke nicht aus chirur-
gischer Sicht habe erneuert werden müssen, sondern aus endodontischen 
und, wahrscheinlich damit zusammenhängend, parodontalen Gründen. Ob 
diese Schäden (Vitalitätsverlust, Wurzelfrakturen nach Wurzelbehandlun-
gen, Frakturen im Furkationsdach) bei einer 20-jährigen Brücke von dieser 
Ausdehnung vermeidbar seien, dürfe seines Erachtens zumindest ange-
zweifelt werden. Auch sei nicht die neue Implantatversorgung zum Schlies-
sen des frontoffenen Bisses hergestellt worden, sondern die erste Brücke 

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nach sagittaler Spaltung. Damals sei der einzige okklusale Kontakt auf 
Zahn 17 gewesen. Diese Brückenversorgung sei von der Unfallversiche-
rung als Unfallfolge akzeptiert worden. In diesem Sinne erscheine es ihm 
nur logisch, dass nach 20-jähriger Tragzeit der Ersatz dieser Brücke eben-
falls als Unfallfolge angesehen werden könne (Beschwerdebeilage 
[BB] 14).

3.5 Die Beschwerdegegnerin unterbreitete das Dossier in der Folge 
erneut ihrem Vertrauenskieferchirurgen Dr. med. et Dr. med. dent. 
H.________, u.a. zur Klärung der Frage, ob die ursprüngliche Brückenver-
sorgung im Oberkiefer rechts aufgrund des Unfalls von 1972 notwendig 
geworden sei. Dieser kam in seinem Aktengutachten vom 13. März 2017 
(act. II 17) zum Schluss, dass die Anfertigung der ursprünglichen Brücke 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht unfallkausal gewesen sei. In 
der Orthopantomografie vom 24. November 1987 (vor der sagittalen Spal-
tung) seien im Oberkiefer rechts eine Zahnlücke bei fehlendem Zahn 15 
sowie ein gedrehter Zahn 14 zu sehen, welcher zudem noch eine Karies 
aufweise. Es fänden sich keine Hinweise, dass der Zahn 15 anlässlich des 
Unfalls von 1972 verloren gegangen sei. Die Zahnlücke zeige sich in der 
Orthopantomografie vom 24. November 1987 verschmälert, d.h. eingeengt. 
Dieser Umstand spreche dafür, dass diese Zahnlücke bereits seit vielen 
Jahren, möglicherweise seit der Jugend bestanden habe. Der Befund sei 
auch vereinbar mit einer Nichtanlage des Zahns 15. Die Brücke von 14 auf 
17 habe in erster Linie wegen dieser Zahnlücke angefertigt werden müs-
sen, um eine genügende okklusale Abstützung nach der Korrektur des of-
fenen Bisses mittels sagittaler Spaltung zu erreichen. Dem Operationsbe-
richt zur sagittalen Spaltung vom 25. November 1987 sei zu entnehmen, 
dass „bei der Einstellung der Okklusion noch ziemlich eingeschliffen wer-
den musste“. Diese Bemerkung spreche dafür, dass damals eine Zahnfehl-
stellung (welche sich durch den Unfall mit Mittelgesichtsfraktur mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit nicht verändert habe) die Ursache dafür ge-
wesen sei, dass mit der sagittalen Spaltung eine optimale Einstellung der 
Okklusion nicht möglich gewesen sei. Daraus ergebe sich die Schlussfolge-
rung, dass die Brücke im Oberkiefer rechts mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit primär wegen der vorbestehenden (und nicht unfallbedingten) Ma-
lokklusion mit Fehlen des Zahns 15 und Verdrehung des Zahns 14 not-

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wendig gewesen sei. Die Zahnfehlstellung sei als nicht unfallbedingter Fak-
tor zu beurteilen. Die Brücke und die Pfeilerzähne hätten in der Folge we-
gen (durch korrekte Zahnreinigung vermeidbarer) parodontaler Schädigung 
(Parodontitis) entfernt werden müssen, wie er dies bereits in seiner Stel-
lungnahme von 2006 ausgeführt habe (act. II 17).

3.6 Der Beschwerdeführer unterbreitete das Aktengutachten von 
Dr. med. et Dr. med. dent. H.________ vom 13. März 2017 wiederum sei-
nem behandelnden Zahnarzt Dr. med. dent. F.________ zur Stellungnah-
me. Dieser erstellte in der Folge eine Zusammenfassung der seines Erach-
tens relevanten und gesicherten Tatsachen. Tatsache sei, dass der Be-
schwerdeführer nach der sagittalen Spaltung einen zirkulär offenen Biss mit 
Zahnkontakt auf den Zähnen 17 und 47 aufgewiesen habe. Insbesondere 
seien auch die Zähne 14 und 13 wie die ganzen Frontzähne nicht in Okklu-
sion gewesen. Wann dieser offene Biss entstanden sei, sei seines Erach-
tens reine Spekulation. Da der Zahn 16 eine hoffnungslose Prognose auf-
gewiesen habe, habe man sich damals zur Abstützung der Seitenzähne zu 
einer Brücke von 14 auf 17 entschieden. Dabei habe der seit langer Zeit 
fehlende Zahn 15 zwangsläufig integriert werden müssen. Es sei nie die 
Absicht gewesen, eine Brücke nur zum Ersatz des Zahns 15 herzustellen. 
Zum gegebenen Zeitpunkt habe die Rehabilitation mit kronen-
brückenprothetischen Massnahmen zweckmässig erschienen. Dass dabei 
der nicht unfallbedingt fehlende Zahn 15 mit ersetzt worden sei, habe sich 
als willkommener Nebeneffekt ergeben. Seines Wissens sei damals sowohl 
die ungünstige Okklusion als auch die Herstellung der Brücke von der Ver-
sicherung als unfallbedingt anerkannt worden. Er könne nur wiederholen, 
dass die Brücke ihr durchschnittliches Alter erreicht, je nach Literaturanga-
ben gar überschritten habe. Der Grund für die Entfernung sei eine Pulpa-
nekrose bei Zahn 14 nach ca. 10 Jahren gewesen. Nach Durchführung der 
Wurzelbehandlung und Versorgung mit einem Stift sei nach weiteren ca. 10 
Jahren eine Wurzelfraktur erfolgt. Bei Zahn 17 habe sich eine Furkations-
parodontitis bei einer Fissur im Furkationsdach entwickelt. Eine marginale 
Parodontitis habe er nicht festgestellt. Mit welcher Wahrscheinlichkeit diese 
Parodontitis vermeidbar gewesen wäre, überlasse er den Spekulationen. 
Ob der Ersatz einer als Unfallfolge anerkannten Rekonstruktion nach über 

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20 Jahren von der Versicherung übernommen werden müsse, könne er 
nicht beurteilen (BB 15).

3.7 Die Beschwerdegegnerin holte hierzu eine erneute Stellungnahme 
ihres Vertrauenskieferchirurgen Dr. med. et Dr. med. dent. H.________ ein. 
Dieser führte in der Folge aus, die Behauptung, dass nach der sagittalen 
Spaltung des Unterkiefers ein zirkulär offener Biss vorgelegen habe, sei 
nicht nachvollziehbar, zumal in den postoperativen Röntgenbildern (Ortho-
pantomografie vom 5. Januar 1988) kein zirkulär offener Biss zu erkennen 
gewesen sei. Ausserdem sei festzuhalten, dass ein zirkulär offener Biss 
nicht mit einer einseitigen Brückenversorgung im Oberkiefer rechts korri-
giert werden könne. Deshalb scheine ihm diese Feststellung von Dr. med. 
dent. F.________ nicht nachvollziehbar. Dass der Ersatz der bestehenden 
Brücke notwendig gewesen sei, sei nicht zu bestreiten, jedoch nicht als 
unfallkausal zu beurteilen. Wie er bereits in seiner letzten Stellungnahme 
festgehalten habe, habe die Brücke 14 auf 17 in erster Linie wegen einer 
vorbestehenden – und nicht unfallkausalen – Zahnlücke (Fehlen des Zahns 
15) erstellt werden müssen, um eine genügende Abstützung der Okklusion 
zu erreichen. Am 25. November 1987 sei der unfallbedingt offene Biss 
durch eine sagittale Spaltung des Unterkiefers korrigiert worden. Mit 
Schreiben vom 22. Juli 1988 sei dem Versicherten von seinem Zahnarzt 
ein Behandlungsplan für eine Brücke von 14 auf 16 unterbreitet und darin 
ausgeführt worden, die geplante Brücke bezwecke eine optimale bilaterale 
Abstützung des durch die sagittale Unterkieferspaltung „bereits weitgehend 
korrigierten“ offenen Bisses. Wie er bereits in seiner letzten Stellungnahme 
vom 13. März 2017 ausgeführt habe, spreche der Befund im Röntgenbild 
vom 5. Januar 1988 dafür, dass der durch den Unfall bedingte offene Biss 
im damaligen Zeitpunkt bereits korrigiert gewesen sei. Deshalb sei mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Behand-
lungsgrund für die erste Brückenversorgung nicht die Korrektur des offenen 
Bisses, sondern die Verbesserung der Okklusion und damit der Kaufähig-
keit wegen des fehlenden Zahns 15 (Zahnlücke) gewesen sei. Die Brücke 
habe im weiteren Verlauf dann nicht im geplanten Umfang von 14 auf 16 
hergestellt werden können. Der Zahn 16 habe wegen Karies (auch dies 
ohne unfallkausalen Zusammenhang) extrahiert und die Brücke schliesslich 
auf den Zahn 17 extendiert werden müssen. Aufgrund dieser Sachlage sei 

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mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die ur-
sprüngliche Brücke wegen einer vorbestehend ungenügenden Okklusion 
durch den fehlenden Zahn 15 und den wegen Karies extrahierten Zahn 16 
habe erstellt werden müssen. Die Brückenversorgung im Oberkiefer rechts 
sei somit von der Versicherung versehentlich übernommen worden, weil 
nicht erkannt worden sei, dass hier keine Unfallkausalität vorgelegen habe. 
Insbesondere unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die erste Brü-
ckenversorgung offensichtlich bereits nicht unfallkausal gewesen sei, kön-
ne auch der Ersatz der defekten Brücke durch Implantate nicht als unfall-
kausale Behandlung bezeichnet werden (act. IIC 1).

4.

4.1 Die Schlussfolgerung des Dr. med. et Dr. med. dent. H.________, 
wonach die strittigen Zahnbehandlungen zwar notwendig waren, aber mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem natürlichen Kausalzu-
sammenhang zum Unfall vom 16. Juli 1972 stehen, überzeugt. Sie beruht 
auf einer umfassenden und allseitigen Würdigung des gesamten Dossiers 
seit dem Unfall vom 16. Juli 1972. In seinen Stellungnahmen wird von 
Dr. med. et Dr. med. dent. H.________ gestützt auf die echtzeitlichen Ak-
ten und insbesondere das Röntgendossier u.a. nachvollziehbar und 
schlüssig dargelegt, dass bereits die ursprüngliche Brückenversorgung im 
Oberkiefer rechts mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem 
natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 16. Juli 1972 stand 
und dass der Ersatz dieser Brücke durch Implantate auch gemäss dem 
behandelnden Zahnarzt aus endodontischen und parodontalen und damit 
unfallfremden Gründen erfolgt ist. Indizien, die gegen die Zuverlässigkeit 
dieser Beurteilung sprechen würden, sind keine ersichtlich. So hielt denn 
auch der behandelnde Zahnarzt Dr. med. dent. F.________ in seiner 
E-Mail vom 20. Oktober 2016 in Bezug auf die Beurteilung des Dr. med. et 
Dr. med. dent. H.________ vom 3. Oktober 2016 explizit fest, dass darin 
grundsätzlich keine Fehlüberlegungen zu finden seien (BB 14). Aspekte, 
die von Dr. med. et Dr. med. dent. H.________ unerkannt oder ungewür-
digt geblieben wären, werden vom behandelnden Zahnarzt wie auch vom 
Beschwerdeführer keine dargelegt. Deren Vorbringen sind damit nicht ge-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, KV/17/110, Seite 13

eignet, die Beurteilung des Dr. med. et Dr. med. dent. H.________ in Frage 
zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen (vgl. SVR 
2008 IV Nr. 15 S. 44 E. 2.2.1). Von solchen wären ohnehin keine neuen 
Erkenntnisse mehr zu erwarten, liess der Beschwerdeführer die strittigen 
Behandlungen im Wissen um die Ablehnung einer Kostengutsprache durch 
die Beschwerdegegnerin doch längst vornehmen, womit eine Untersu-
chung des Zustands seines Gebisses vor der Behandlung, welche allenfalls 
neue Erkenntnisse hinsichtlich Behandlungsgrund erlaubt hätte, nicht mehr 
möglich ist. Von einer weiteren Aktenbeurteilung sind keine neuen Er-
kenntnisse mehr zu erwarten, weshalb auf eine solche in antizipierter Be-
weiswürdigung zu verzichten ist (vgl. BGE 122 V 157 E. 1d S. 162, 136 I 
229 E. 5.3 S. 236 sowie 124 V 90 E. 4b S. 94).

4.2 Die Vorbringen des Beschwerdeführers beschränken sich letztlich 
im Wesentlichen darauf, dass es sich bei den strittigen Zahnbehandlungen 
um den Ersatz einer von der Beschwerdegegnerin übernommenen und 
damit von dieser damals als unfallkausal anerkannten Brücke handelt, dass 
diese Brücke im Zeitpunkt ihres Ersatzes ihre durchschnittliche Lebens-
dauer erreicht, je nach Literaturangaben gar überschritten habe und dass 
deren Ersatz damit ebenfalls eine unfallkausale Behandlung darstelle. Die-
ser Auffassung kann nicht gefolgt werden. Zum einen ist aufgrund der Ak-
ten nicht erstellt, dass die Brücke an sich aufgrund von Abnutzung oder 
Verschleiss und damit aufgrund ihres Alters ersetzt werden musste. Auch 
der behandelnde Zahnarzt führt hierfür ausschliesslich endodontische und 
parodontale Gründe (Pulpanekrose, Wurzelfrakturen nach Wurzelbehand-
lungen, Frakturen im Furkationsdach; siehe BB 14 und 15) an. Andere 
Gründe sind nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Doch 
selbst wenn auch das Alter der Brücke die Behandlung erforderlich ge-
macht hätte, wäre eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin zu ver-
neinen, nachdem aufgrund der Darlegungen des Dr. med. et Dr. med. dent. 
H.________ erstellt ist, dass bereits die ursprüngliche Brückenversorgung 
im Oberkiefer rechts mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem 
natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 16. Juli 1972 stand. 
Dass die Beschwerdegegnerin die Brückenversorgung damals übernom-
men hat, ändert daran nichts, ist es dem Unfallversicherer doch unbenom-
men, eine durch die Ausrichtung von Heilbehandlung anerkannte Leis-

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tungspflicht ex nunc et pro futuro ohne Berufung auf den Rückkommenstitel 
der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision einzustellen mit der 
Begründung, ein Kausalzusammenhang mit einem versicherten Ereignis 
liege bei richtiger Betrachtungsweise gar nicht vor. Nur im Rahmen einer – 
hier nicht zur Diskussion stehenden – allfälligen Leistungsrückerstattung 
sind die Rückkommensvoraussetzungen zu beachten (vgl. BGE 130 V 380 
E. 2.3.1 S. 384). 

4.3 Vorliegend ist nach dem Dargelegten mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit erstellt, dass zwischen den strittigen Zahnbehandlungen bzw. 
dem Ersatz der Brücke im Oberkiefer rechts durch Implantate und dem 
Unfall vom 16. Juli 1972 kein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. 
Die Beschwerdegegnerin hat eine Leistungspflicht ihrerseits für diese Be-
handlungen somit zu Recht verneint. Der angefochtene Einspracheent-
scheid der Beschwerdegegnerin vom 22. Dezember 2016 ist nach dem 
Dargelegten nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde 
abzuweisen. 

5.

5.1 Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 1 Abs. 1 KVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG keine zu erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 KVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

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3. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher und Notar B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Helsana Versicherungen AG
- Bundesamt für Gesundheit

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.