# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a166057d-fa9e-5db0-ab9c-356cda81ad58
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-12-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.12.2012 B-2781/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2781-2012_2012-12-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung II 

B-2781/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  D e z e m b e r  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Richter Frank Seethaler (Vorsitz), 

Richter Francesco Parrino, Richter Ronald Flury,    

Gerichtsschreiber Beat König. 

 

 
 

Parteien 

 
A._______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Invalidenrente (Rentenanspruch). 

 

 

B-2781/2012 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die am (…) 1964 geborene, verheiratete deutsche Staatsangehörige 

A._______ lebt in Deutschland. Sie arbeitete seit August 2005 als Grenz-

gängerin in der Schweiz, und zwar teilzeitlich als angestellte Verkäuferin 

(IV-act. 2 und 5). Am 22. Dezember 2008 stellte sie bei der IV-Stelle des 

Kantons Zürich (im Folgenden: IV-Stelle ZH) einen Antrag auf Ausrichtung 

einer Invalidenrente (IV-act. 5). Die IV-Stelle ZH wies das Leistungsbe-

gehren mit Verfügung vom 14. Juli 2011 ab (IV-act. 58). Das Sozialversi-

cherungsgericht des Kantons Zürich hiess mit Urteil vom 15. November 

2011 eine hiergegen erhobene Beschwerde von A._______ in dem Sinne 

gut, als die angefochtene Verfügung aufgehoben und die Sache der IV-

Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: IVSTA) zur Anspruchs-

prüfung überwiesen wurde (IV-act. 62).  

Mit Verfügung vom 19. April 2012 wies die IVSTA (im Folgenden: Vorin-

stanz) das Begehren von A._______ um Ausrichtung einer Invalidenrente 

ab (IV-act. 73 = Beschwerdebeilage 1).  

B.  

Am 18./19. Mai 2012 reichte A._______ (im Folgenden: Beschwerdefüh-

rerin) bei der Vorinstanz eine gegen die Verfügung vom 19. April 2012 ge-

richtete Beschwerde ein, mit welcher sie sinngemäss die Aufhebung des 

angefochtenen Entscheides und die Zusprechung einer Invalidenrente 

beantragte. In verfahrensrechtlicher Hinsicht verlangte sie die Einholung 

eines Gutachten eines Rheumatologen. Zur Begründung führte sie insbe-

sondere aus, sie sei seit langer Zeit aufgrund ihres sich ständig ver-

schlechternden Gesundheitszustandes nicht mehr in der Lage, zu arbei-

ten.  

Die Vorinstanz leitete das irrtümlich bei ihr eingereichte Rechtsmittel der 

Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 21. Mai 2012 an das Bundesver-

waltungsgericht weiter.  

C.  

Mit Vernehmlassung vom 13. Juli 2012 beantragte die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Verfü-

gung, wobei sie einem entsprechenden Antrag der IV-Stelle ZH vom 

9. Juli 2012 folgte. Die IV-Stelle ZH hatte in diesem Antrag namentlich auf 

Stellungnahmen des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 8. April 

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und 8. Juli 2011 verwiesen, wonach bei der Beschwerdeführerin eine Ar-

beitsfähigkeit von mindestens 80 % bestehe.  

D.  

Mit einem als "Beschwerde gegen Zwischenverfügung vom 18.07.2012" 

bezeichneten, an das Bundesgericht adressierten, aber beim Bundes-

verwaltungsgericht eingereichten Schreiben vom 17./18. August 2012 

hielt die Beschwerdeführerin unter Einreichung verschiedener Unterlagen 

insbesondere an ihrem Antrag auf Einholung eines Gutachtens eines 

Rheumatologen fest. Sie machte überdies geltend, die Vorinstanz habe 

sich aus verschiedenen Gründen zu Unrecht auf ein Gutachten des 

B._______ vom 18. September 2010 gestützt (wird näher ausgeführt).  

Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 17./18. August 2012 wurde als 

Replik entgegengenommen und samt einzelnen der nicht in den Vorakten 

vorfindlichen, neuen Unterlagen der Vorinstanz zur Kenntnis gebracht 

(Zwischenverfügungen vom 20. und 27. August 2012). 

E.  

Mit Duplik vom 19. September 2012 verzichtete die Vorinstanz auf eine 

Stellungnahme. 

F.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Be-

weismittel wird, soweit erforderlich, in den folgenden Erwägungen einge-

gangen.  

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Nach Art. 31 des Bundesgesetzes über das Bundesverwal-

tungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit 

Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20) beurteilt das 

Bundesverwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland ge-

gen Verfügungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG 

liegt nicht vor. 

1.2 Gemäss Art. 3 Bst. d
bis

 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet das VwVG 

keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesge-

setz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche-

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Seite 4 

rungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG fin-

den die Vorschriften des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a bis 

26
bis

 IVG und 28 bis 70 IVG) Anwendung, soweit das IVG nicht ausdrück-

lich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung berührt 

und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Ände-

rung. Folglich ist sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert. 

1.4 Die angefochtene Verfügung trägt das Datum vom 19. April 2012. Ge-

langt eine Partei rechtzeitig an eine unzuständige Behörde, so gilt die 

Frist als gewahrt (Art. 39 Abs. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 

ATSG; vgl. auch Art. 21 Abs. 2 VwVG). Die am 19. Mai 2012 der schwei-

zerischen Post übergebene, irrtümlich an die Vorinstanz gesandte Be-

schwerde wurde somit fristgemäss im Sinn von Art. 60 Abs. 1 ATSG 

(vgl. auch Art. 50 Abs. 1 VwVG) eingereicht. Auch sind die Formerforder-

nisse erfüllt (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 ATSG, vgl. auch Art. 52 VwVG) und 

wurde der einverlangte Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet. 

Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.  

2.   

2.1 Da die Beschwerdeführerin deutsche Staatsangehörige ist, kommt 

vorliegend das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweize-

rischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemein-

schaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, 

SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend Koordinie-

rung der Systeme der sozialen Sicherheit zur Anwendung (vgl. auch 

Art. 80a IVG).  

Nach Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Abschnitt A dieses Anhangs in der 

bis am 31. März 2012 gültig gewesenen Fassung wenden die Vertrags-

parteien untereinander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 

des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen 

Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienan-

gehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (AS 2004 

121), und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 

1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 über die 

Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und 

Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Ge-

meinschaft zu- und abwandern (AS 2005 3909), oder gleichwertige Vor-

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schriften an.  Gemäss Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Abschnitt A dieses 

Anhangs in der am 1. April 2012 in Kraft getretenen Fassung (vgl. den 

Beschluss Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012 

zur Ersetzung des Anhangs II dieses Abkommens über die Koordinierung 

der Systeme der sozialen Sicherheit [AS 2012 2345]) wenden die Ver-

tragsparteien untereinander namentlich – unter Vorbehalt hier nicht inte-

ressierender Anpassungen – die Verordnung (EG) Nr. 883/2004 des  

Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordi-

nierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.1; geän-

dert durch die Verordnung [EG] Nr. 988/2009 des Europäischen Parla-

ments und des Rates vom 16. September 2009 [ABl. L 284 S. 43]) sowie 

die Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des 

Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die 

Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.11) 

an. Die genannten Verordnungen (EWG) Nr. 1408/71 und (EWG) 

Nr. 574/72 sind laut Art. 1 Abs. 1 in Verbindung mit Abschnitt A Ziff. 3 

und 4 der seit 1. April 2012 in Kraft stehenden Fassung des Anhangs II 

zum FZA unter den Vertragsparteien anwendbar, soweit in den Verord-

nungen (EG) Nr. 883/2004 oder (EG) Nr. 987/2009 darauf Bezug ge-

nommen wird oder Fälle aus der Vergangenheit betroffen sind (vgl. auch 

Art. 87 Abs. 1 der Verordnung [EG] Nr. 883/2004). 

Im Rahmen des FZA ist auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne der 

erwähnten Koordinierungsverordnungen zu betrachten (vgl. Art. 1 Abs. 2 

Anhang II des FZA in der früher geltenden und in der am 1. April 2012 in 

Kraft getretenen Fassung). 

Fallen Personen in den persönlichen Anwendungsbereich der Verordnung 

(EG) Nr. 883/2004, wie dies namentlich bei Staatsangehörigen eines Mit-

gliedstaats, Staatenlosen und Flüchtlingen mit Wohnort in einem Mitglied-

staat, für welche die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaa-

ten gelten oder galten, der Fall ist (vgl. Art. 2 Abs. 1 der Verordnung), ha-

ben sie nach Art. 4 der Verordnung aufgrund der Rechtsvorschriften eines 

Mitgliedstaats die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staats-

angehörigen dieses Staates. Entsprechendes galt nach Art. 3 Abs. 1 der 

Verordnung (EWG) Nr. 1408/71.   

2.2 Soweit das FZA bzw. die auf dieser Grundlage anwendbaren gemein-

schafts- (bzw. heute unions-)rechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 

Vorschriften vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens – 

unter Vorbehalt der Grundsätze der Gleichwertigkeit und der Effektivität – 

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sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen 

Invalidenrente grundsätzlich nach der innerstaatlichen Rechtsordnung 

(BGE 130 V 257 E. 2.4). Dementsprechend ist der geltend gemachte An-

spruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung 

ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, ins-

besondere nach dem IVG sowie der Verordnung vom 17. Januar 1961 

über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) zu beurteilen.  

Laut Art. 46 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 ist eine vom Träger 

eines Mitgliedstaats getroffene Entscheidung über den Grad der Invalidi-

tät eines Antragstellers für den Träger jedes anderen in Betracht kom-

menden Mitgliedstaats verbindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften 

dieser Mitgliedstaaten festgelegten Definitionen des Grads der Invalidität 

in Anhang VII dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind. 

Letzteres ist mit Bezug auf das Verhältnis zwischen Deutschland und der 

Schweiz (ebenso wie das Verhältnis zwischen den übrigen EU-

Mitgliedstaaten und der Schweiz) nicht der Fall. Eine entsprechende Re-

gelung sah Art. 40 Abs. 4 und Anhang V der Verordnung (EWG) 

Nr. 1408/71 vor.  

Der Träger eines Mitgliedstaats hat jedoch gemäss Art. 49 Abs. 2 der 

Verordnung (EG) Nr. 987/2009 bzw. nach Art. 40 der Verordnung (EWG) 

Nr. 574/72 die von den Trägern der anderen Mitgliedstaaten erhaltenen 

ärztlichen Unterlagen und Berichte sowie die verwaltungsmässigen Aus-

künfte ebenso zu berücksichtigen, als wären sie in seinem eigenen Mit-

gliedstaat erstellt worden. Jeder Träger behält indessen die Möglichkeit, 

die antragstellende Person durch einen Arzt oder eine Ärztin seiner Wahl 

untersuchen zu lassen. Es besteht hingegen keine Pflicht zur Durchfüh-

rung einer solchen Untersuchung. 

3.   

3.1 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens kann die Verletzung von 

Bundesrecht unter Einschluss des Missbrauchs oder der Überschreitung 

des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhalts sowie Unangemessenheit des Ent-

scheids gerügt werden (Art. 49 VwVG). 

3.2 Das Sozialversicherungsgericht stellt nach der Rechtsprechung bei 

der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt 

des Erlasses des streitigen Entscheides eingetretenen Sachverhalt ab 

(BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, welche jenen Sachverhalt 

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seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen 

Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 362 E. 1b).  

3.3 In zeitlicher Hinsicht sind sodann grundsätzlich diejenigen Rechtssät-

ze massgebend, welche bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Tatbestandes Geltung hatten (BGE 132 V 220 E. 3.1.1, 131 V 11 E. 1). 

Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel 

aufgrund der bisherigen sowie ab diesem Zeitpunkt nach den neuen 

Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).  

Am 1. Januar 2008 sind im Rahmen der 5. IV-Revision Änderungen des 

IVG und anderer Erlasse wie des ATSG in Kraft getreten. Somit ist der 

Leistungsanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2007 aufgrund der 

bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen 

(BGE 130 V 445). Trat hingegen der Versicherungsfall – wie hier – vor 

dem 1. Januar 2008 ein, so gilt das alte Recht (vgl. Urteil des Bundesge-

richts 8C_606/2011 vom 13. Januar 2012 E. 3.2). Demnach finden im vor-

liegenden Verfahren in materieller Hinsicht grundsätzlich jene Vorschriften 

Anwendung, die bei Eintritt des Versicherungsfalles (vorliegend frühes-

tens dem Zeitpunkt, ab welchem die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer 

Erwerbstätigkeit in der Schweiz versichert war bzw. AHV-/IV-Beiträge ent-

richtete), spätestens jedoch bei Erlass der Verfügung vom 19. April 2012 

in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeit-

punkt bereits ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung 

des allenfalls früher entstandenen Rentenanspruchs von Belang sind 

(das IVG ab dem 1. Januar 2004 in der Fassung vom 21. März 2003 

[AS 2003 3837; 4. IV-Revision], ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung 

vom 6. Oktober 2006 [AS 2007 5129; 5. IV-Revision] und ab dem 1. Ja-

nuar 2012 in der Fassung vom 16. März 2011 [AS 2011 5659; erstes 

Massnahmepaket der 6. IV-Revision]; die IVV in den entsprechenden 

Fassungen der 4. und 5. IV-Revision [AS 2003 3859 und 2007 5155]).  

In verfahrensrechtlicher Hinsicht sind unter Vorbehalt abweichender, spe-

zialgesetzlicher Übergangsbestimmungen in der Regel diejenigen 

Rechtssätze massgebend, die im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung 

Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

4.  

Zunächst ist zu prüfen, ob die IVSTA die zuständige Verfügungsbehörde 

war (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-1217/2012 vom 5. Sep-

tember 2012 E. 3; THOMAS FLÜCKIGER, in: Wald-

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mann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, Zürich 2009, 

Art. 7 N 24). 

4.1 In der Regel richtet sich die örtliche Zuständigkeit der IV-Stelle nach 

dem Wohnsitz des Versicherten im Zeitpunkt der Anmeldung (Art. 55 

IVG). Zuständig zur Entgegennahme und Prüfung der Anmeldung von 

Grenzgängern ist die IV-Stelle, in deren Tätigkeitsgebiet der Grenzgänger 

eine Erwerbstätigkeit ausübt. Dies gilt auch für ehemalige Grenzgänger, 

sofern sie bei der Anmeldung ihren ordentlichen Wohnsitz noch in der be-

nachbarten Grenzzone haben und der Gesundheitsschaden auf die Zeit 

ihrer Tätigkeit als Grenzgänger zurückgeht. Die Verfügungen werden von 

der IV-Stelle für Versicherte im Ausland erlassen (Art. 40 Abs. 2 IVV). 

4.2 Die Beschwerdeführerin war Grenzgängerin und hatte ihre letzte Ar-

beitsstelle im Kanton Zürich; zudem wohnt sie noch im Grenzgebiet 

(I._______). Vorliegend hat demnach zu Recht die IV-Stelle ZH die An-

meldung entgegengenommen, geprüft und mit Verfügung vom 7. Februar 

2012 einen Vorbescheid erlassen. Auch war die IVSTA die zum Erlass der 

angefochtenen Verfügung zuständige Behörde.  

5.  

5.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In-

validität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 

oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, 

Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der 

durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit ver-

ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-

bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist 

die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-

schen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisheri-

gen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer 

Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder 

Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 

5.2 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche 

und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in wel-

chem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkeiten der Ver-

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sicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind sodann eine 

wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistun-

gen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden können 

(BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc). 

5.2.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel 

zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdever-

fahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben 

Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, 

das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtge-

mäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, dass es alle Beweismit-

tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 

entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-

teilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf es 

bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 

nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die 

Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere me-

dizinische These abstellt. 

5.2.2 Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, 

ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-

tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-

dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Ex-

perten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund-

sätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeich-

nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be-

richt oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des Bundesgerichts [BGer] 

I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 

E. 3a).  

Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung in 

Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten auf-

zustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil 

des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahmen 

des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, 

welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen so-

wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung 

der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdi-

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Seite 10 

gung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien 

gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 

E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Berichte der behandelnden Ärzte 

schliesslich sind aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung 

zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies 

gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den be-

handelnden Spezialarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 

E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 

27. Mai 2008 E. 2.3.2). 

5.2.3 Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Be-

weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-

gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 

Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 

einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 

schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 

bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Un-

parteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen 

(BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). 

5.3 Versicherte haben Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie zu min-

destens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von mindes-

tens 50 Prozent besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente, bei mindes-

tens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 70 Prozent 

auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision] bzw. Art. 28 

Abs. 2 IVG [5. IV-Revision]). Gemäss Art. 28 Abs. 1
ter

 IVG (in der in der 

bis zum 31. Dezember 2007 gültigen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 IVG 

[5. IV-Revision] werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger 

als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, die 

ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der 

Schweiz haben. Anders verhält es sich nur, soweit völkerrechtliche Ver-

einbarungen eine abweichende Regelung vorsehen, was für Staaten der 

EU der Fall ist. 

5.4 Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss jeweils beurteilt 

werden, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder nichter-

werbstätig einzustufen ist, was entsprechenden Einfluss auf die anzu-

wendende Methode der Invaliditätsgradbemessung hat (allgemeine Me-

thode des Einkommensvergleichs, gemischte Methode, spezifische Me-

thode des Betätigungsvergleichs, vgl. Art. 16 ATSG in Verbindung mit 

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Seite 11 

Art. 28 Abs. 2
ter

 IVG [4. IV-Revision] bzw. Art. 28a Abs. 3 IVG [5. IV-

Revision]). 

5.4.1 Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen unver-

änderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung 

bestünde. So sind insbesondere bei im Haushalt tätigen Versicherten die 

persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso 

wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, 

das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die per-

sönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die Statusfra-

ge beurteilt sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis 

zum Erlass der angefochtenen Verfügung entwickelt haben, wobei für die 

hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Er-

werbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit ausreicht (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3, 

133 V 477 E. 6.3, 125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen). 

Sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und derjenige der Tätigkeit im Aufga-

benbereich (z.B. im Haushalt) bestimmt, wird die Invalidität im Bereich 

der Erwerbstätigkeit aufgrund des Einkommensvergleichs ermittelt und im 

Bereich der üblichen Tätigkeit im Haushalt anhand des Betätigungsver-

gleichs bemessen. Der Invaliditätsgrad ergibt sich schliesslich aus einer 

Addition der in beiden Bereichen ermittelten und gewichteten Teilinvalidi-

täten (sog. gemischte Methode, vgl. BGE 130 V 393 E. 3.3).  

5.4.2 Beim Einkommensvergleich wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 

erzielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung ge-

setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in-

valid geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). Der Einkom-

mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden 

hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermit-

telt und einander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Ein-

kommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Me-

thode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 

E. 1). Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 

des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 

Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-

ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 

B-2781/2012 

Seite 12 

bis zum Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu be-

rücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).  

Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In-

validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er im 

fraglichen Zeitpunkt nach dem im Sozialversicherungsrecht allgemein gül-

tigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

(vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als 

Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt 

erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent-

wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung 

entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge-

setzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müssen ebenfalls 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, damit sie berück-

sichtigt werden können. Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitstätigkeiten 

behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend 

einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in 

der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. 

Diesem Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu 

tragen (BGE 124 V 321 E. 3b bb; SVR 2007 IV Nr. 11 S. 41 E. 3.2; RKUV 

2003 U 494 S. 390 E. 4.2.3).  

6.  

Der abweisenden Verfügung vom 19. April 2012 lag folgender medizini-

scher Sachverhalt und folgende Würdigung durch den RAD zugrunde: 

6.1 Die Ärzte des B._______ hielten in ihrem für die IV-Stelle ZH im 

Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens erstellten Gutachten vom 

17. September 2010 fest, bei der Beschwerdeführerin liege ein (wieder-

holt als solcher diagnostizierter) Morbus Behçet mit oralen und genitalen 

Ulzerationen sowie papulopustulösen Effloreszenzen vor. Bei der Unter-

suchung habe man derzeit nur einen mukokutanen Befall gefunden und 

es könnten klinisch-rheumatologisch keine funktionseinschränkende Ge-

lenksentzündungen diagnostiziert werden. Ebenso wenig könnten klinisch 

fassbare neurologische Einschränkungen oder periphere oder zentrale 

Durchblutungsstörungen festgestellt werden. Unter der Annahme und 

dem Vorbehalt, dass die ergänzende neurologische, kardiologische und 

ophthalmologische Untersuchung keine pathologischen Resultate ergibt, 

hielten die Ärzte des B._______ aus rheumatologisch-orthopädischer 

Sicht eine Einschränkung der Leistungs- bzw. Arbeitsfähigkeit von höchs-

B-2781/2012 

Seite 13 

tens 20 % für ausgewiesen. Bei Annahme einer schmerzbedingten Ein-

schränkung sei im Rahmen der früheren Tätigkeit als (…)-verkäuferin bei 

G._______ bei etwas vermehrten Pausen mit einer Leistungseinbusse 

von maximal 20 %, also einer resultierenden Arbeitsfähigkeit von 80 % 

auszugehen. Eine solche Einschränkung sei frühestens seit Eintreten ei-

ner diagnosefähigen Krankheitsmanifestation im Jahr 2002 als gegeben 

interpretierbar. Auch für eine anderweitige leichte bis mittelschwere Tätig-

keit "in einer schmerzbedingten Leistungseinbusse" bestehe eine Arbeits-

fähigkeit zu 80 % (IV-act. 41, insbesondere S. 9). Die Ärzte empfahlen 

schliesslich zusätzlich zur rheumatologisch-somatischen Abklärung eine 

psychiatrische Begutachtung. 

6.2 In einem von der IV-Stelle ZH in Auftrag gegebenen psychiatrischen 

Gutachten vom 1. April 2011 stellten med. pract. J._______ und Dr. med. 

K._______ insbesondere die Diagnose einer undifferenzierten Somatisie-

rungsstörung und einer leichten depressiven Verstimmung im Sinne einer 

Dysthymia nach den Kriterien des ICD-10. Dabei hielten sie ausdrücklich 

fest, dass keine psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar-

beitsfähigkeit vorlägen und bei der Beschwerdeführerin aus psychiatri-

scher Sicht noch nie eine andauernde Arbeitsunfähigkeit von mehr als 20 

% vorgelegen habe (IV-act. 48, insbesondere S. 10 und S. 13 f.). 

6.3 Gestützt auf die hiervor genannten beiden Gutachten kam der RAD 

zum Schluss, es liege gesamthaft betrachtet eine Einschränkung der Ar-

beitsfähigkeit in bisheriger und angepasster Tätigkeit von höchstens 20 % 

seit 2002 aufgrund der rheumatologischen Diagnosen vor (IV-act. 51 

S. 6). 

6.4 Ein Arztbericht von Dr. med. C._______, Arzt für Allgemeinmedizin, 

Innere Medizin und Reisemedizin, vom 15. Juni 2011 bestätigt, dass die 

Beschwerdeführerin an einem Morbus "Behect" (recte: Behçet) mit rezidi-

vierenden Schüben leidet. Die Krankheit sei aktiv und mehrere Basisme-

dikamente seien bisher nicht vertragen worden. Zudem bestehe eine er-

hebliche Überlagerung im Sinne einer somatoformen Störung. Aus diesen 

Gründen sei die Beschwerdeführerin auf absehbare Zeit nicht arbeitsfähig 

(IV-act. 54 S. 1).  

Nach Einschätzung des RAD nennt dieser Arztbericht keine neuen medi-

zinischen Befunde und wurden in den umfassenden psychiatrischen und 

rheumatologischen Gutachten alle von der Beschwerdeführerin beschrie-

benen Beschwerden und Symptome sowie sämtliche Akten berücksich-

B-2781/2012 

Seite 14 

tigt, so dass weiterhin auf Letztere abgestellt werden könne (IV-act. 57 

S. 2). 

6.5 Mit einem weiteren, von der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen 

Verfahren eingereichten Arztbericht der D._______-Klinik (Deutschland) 

vom 16. Februar 2012 werden folgende Diagnosen gestellt: 

1) Progredienter Mikrokalk rechts bei 9 Uhr, 2) Mastopathieareal rechts 

bei 8 – 9 Uhr, und 3) Fibroadenom mit gewöhnlicher duktaler Epthelhy-

perplasie in einem intraduktalen Papillom links bei 6 Uhr (B3-Läsion). 

Dieser Arztbericht enthält keine Angaben zur Frage, inwieweit diese Di-

agnosen die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einschränken (vgl. 

zum Ganzen IV-act. 67 S. 2 f.). 

Der RAD führte zu letzterem Arztzeugnis aus, es beziehe sich auf die 

weiteren Abklärungsschritte in der Brustsprechstunde und attestiere keine 

dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 72 S. 2). 

7.  

Die im Rahmen des Beschwerdeverfahrens von der Beschwerdeführerin 

neu eingereichten medizinischen Unterlagen umfassen eine Medikamen-

tenverordnung vom 10. August 2012 sowie eine von Prof. Dr. med. 

E._______, F._______-Klinik (Deutschland), verfasste Notiz zu einem Pa-

tientengespräch vom 11. Mai 2012 (Beilagen 6 f. zur Eingabe der Be-

schwerdeführerin vom 17./18. August 2012). In letzterer Notiz wird insbe-

sondere festgehalten, dass die Beschwerdeführerin seit 2007 aufgrund 

eines Morbus Behçet in Behandlung sei und auch aktuell eine Aktivität 

des Behçet bestehe, welche mit einer Arbeitsunfähigkeit einhergehe.  

8.  

8.1 Es sprechen vorliegend keine konkreten Indizien gegen die Zuverläs-

sigkeit des ausführlichen und nachvollziehbaren Gutachtens des 

B._______ vom 17. September 2010. Jedenfalls soweit es um die Diag-

nose des Morbus Behçet und die damit verbundene Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit geht, beruht dieses Gutachten auf umfassenden Unter-

suchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden sowie verschiede-

ne ältere Arztberichte zur Anamnese und erscheint in der Beurteilung der 

medizinischen Diagnosen sowie der Auswirkungen auf die Erwerbsfähig-

keit als plausibel. 

8.2 Die Beschwerdeführerin macht zwar geltend, es könne nicht auf die-

ses Gutachten abgestellt werden, weil es ihren Gesundheitszustand un-

B-2781/2012 

Seite 15 

zutreffend sowie im Widerspruch zu den Attesten von Dr. C._______ vom 

15. Juni 2011 und der F._______-Klinik (Deutschland) vom 11. Mai 2012 

beschreibe, im Begleitschreiben an die IV-Stelle ZH von  

einem "Herr A._______" und nicht von der Beschwerdeführerin die Rede 

sei, und sie das Gutachten erst vor zwei Wochen ohne vorgängige Mög-

lichkeit der Einsichtnahme erhalten habe. Diese Vorbringen überzeugen 

indes nicht.  

8.2.1 Zum einen ist das in diesem Zusammenhang ins Recht gelegte 

ärztliche Attest von Dr. C._______ vom 15. Juni 2011 – entsprechend 

dem vorn in E. 5.2.2 Ausgeführten – mit Vorbehalt zu würdigen, da es 

sich um ein Zeugnis des behandelnden Arztes handelt. Der Umstand, 

dass in diesem ärztlichen Attest – anders als im Gutachten des 

B._______ vom 17. September 2010 – ohne Einschränkung festgehalten 

ist, die Beschwerdeführerin sei nicht arbeitsfähig, fällt umso weniger zu 

ihren Gunsten ins Gewicht, als es im Vergleich zum Gutachten äussert 

knapp ausgefallen ist, indem es insbesondere die Krankheitsgeschichte 

nur umrisshaft wiedergibt und keine Hinweise zu den angewendeten dia-

gnostischen Methoden enthält. 

8.2.2 Zum anderen vermag auch die im Beschwerdeverfahren neu einge-

reichte Notiz eines Patientengesprächs vom 11. Mai 2012, welche von 

der Beschwerdeführerin als ärztliches Attest bezeichnet wird, trotz der 

darin enthaltenen, (jedenfalls sinngemäss) abweichenden Beurteilung 

bezüglich der mit dem Morbus Behçet verbundenen Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit das Gutachten des B._______ nicht in Frage zu stellen. 

Denn auch diese Gesprächsnotiz wurde von einem behandelnden Arzt 

verfasst und kann daher nicht vorbehaltlos herangezogen werden. Hinzu 

kommt, dass diese Notiz die Frage der Arbeitsfähigkeit eher beiläufig er-

wähnt, wogegen beim Gutachten des B._______ die Evaluation der funk-

tionellen Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin einen zentralen Un-

tersuchungsgegenstand bildete. 

8.2.3 Der Umstand, dass in dem an die IV-Stelle ZH gerichteten Begleit-

schreiben zum Gutachten des B._______ vom 17. September 2010 von 

einem "Herr A._______" die Rede ist, stellt die Beweiskraft dieses Gut-

achtens nicht ernsthaft in Frage. Es dürfte sich hierbei nicht um eine Ver-

wechslung, sondern lediglich um einen Schreibfehler handeln, der umso 

weniger ins Gewicht fällt, als im Gutachten selbst der Name der Be-

schwerdeführerin korrekt erwähnt ist und jeweils von "der Versicherten" 

gesprochen wird.  

B-2781/2012 

Seite 16 

8.2.4 Schliesslich ist auch nicht substantiiert dargetan, dass die Be-

schwerdeführerin vor Erlass der angefochtenen Verfügung keine Mög-

lichkeit hatte, in das Gutachten des B._______ vom 17. September 2010 

Einsicht zu nehmen. Nachdem die Beschwerdeführerin von der IV-Stelle 

ZH am 4. August 2010 telefonisch zur Untersuchung durch das 

B._______ am 12./13. August 2010 aufgeboten worden war, sie zu dieser 

Untersuchung erschienen war und danach eine Ermächtigung zur Weiter-

leitung von Angaben über die durchgeführte funktionsorientierte medizini-

sche Abklärung unterzeichnet hatte (vgl. IV-act. 40–42), musste ihr be-

kannt sein, dass ein entsprechendes Gutachten oder ein ärztlicher Unter-

suchungsbericht vorliegt und bei der Prüfung ihres Leistungsbegehrens 

mitberücksichtigt wird. Es bestehen zudem keine Anhaltspunkte für die 

Annahme, dass das Gutachten der Beschwerdeführerin von der IV-Stelle 

ZH oder von der Vorinstanz vorenthalten wurde. 

Zwar gewährleistet der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der 

Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 

1999 [BV, SR 101], Art. 42 Satz 1 ATSG) insbesondere das Recht der in 

ihrer Rechtsstellung betroffenen Person, vor Erlass des Entscheides Ein-

sicht in die Akten zu nehmen (vgl. BGE 132 V 368 E. 3.1). Nach dem Er-

wogenen kann hinsichtlich des Gutachtens des B._______ vom 17. Sep-

tember 2010 indes nicht von einer Verletzung dieses Akteneinsichtsrechts 

ausgegangen werden. Die Beschwerdeführerin macht somit ohne Erfolg 

einen Verfahrensfehler geltend.  

9.  

9.1 Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, sie leide zunehmend an 

den täglich in grossen Mengen erforderlichen Medikamenten bzw. den 

damit verbundenen Nebenwirkungen (vgl. Beschwerde, S. 1). 

Es ist zwar nicht ernstlich zu bestreiten, dass der Beschwerdeführerin 

verhältnismässig grosse Mengen an verschiedenen Medikamenten ver-

ordnet wurden (vgl. dazu insbesondere die Beilagen 5 f. zur Eingabe der 

Beschwerdeführerin vom 17./18. August 2012). Freilich setzt sich das 

Gutachten des B._______ vom 17. September 2010 nachvollziehbar mit 

den seitens der Beschwerdeführerin beklagten Nebenwirkungen ausein-

ander (vgl. IV-act. 41 S. 5 und 7). Insbesondere wird darin festgehalten, 

es sei – wie schon anlässlich einer früheren Untersuchung in H._______ 

– eine Diskrepanz namentlich zwischen den beklagten mannigfaltigen 

Nebenwirkungen und den klinisch fassbaren Befunden festzustellen (IV-

act. 41 S. 7). Vor diesem Hintergrund kann davon ausgegangen werden, 

B-2781/2012 

Seite 17 

dass die Nebenwirkungen der Medikation vom B._______ bei der Beur-

teilung der Arbeitsfähigkeit hinreichend berücksichtigt wurden.  

9.2 Die neben dem Gutachten des B._______ vom 17. September 2010 

aktenkundigen weiteren Arztberichte und medizinischen Gutachten 

(vgl. dazu insbesondere hiervor E. 6.2–6.5) attestieren der Beschwerde-

führerin keine zusätzliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit durch an-

dere Erkrankungen als dem vom B._______ diagnostizierten Morbus 

Behçet. Die Beschwerdeführerin macht denn auch im Beschwerdeverfah-

ren zu Recht nicht geltend, sie sei infolge anderer Leiden (wie etwa einer 

psychischen Erkrankung) arbeitsunfähig.  

10.  

Nach dem Ausgeführten kann als erstellt gelten, dass die Beschwerde-

führerin entsprechend den Angaben im Gutachten des B._______ vom 

17. September 2010 sowohl im angestammten wie auch im angepassten 

Tätigkeitsbereich zu 80 % arbeitsfähig ist. Insofern kann der Vorinstanz, 

welche sich auf das genannte Gutachten gestützt hat, gefolgt werden. 

11.  

Auf der Basis der von der Vorinstanz zutreffend getroffenen Annahme, 

dass der Beschwerdeführerin ihre bisherige oder eine angepasste Tätig-

keit zu 80 % zumutbar ist, bleibt noch der Invaliditätsgrad zu ermitteln. 

11.1 Die Vorinstanz ermittelte für den Erwerbsbereich und den Haus-

haltsbereich einen Teilinvaliditätsgrad von je 0 %. Dabei basierte der Ein-

kommensvergleich auf der Annahme, dass die Beschwerdeführerin ohne 

ihre Erkrankung ihre bisherige Tätigkeit zu einem Pensum von 54 % fort-

führen würde. Mit Bezug auf den Haushaltsbereich ging die Vorinstanz 

davon aus, dass keine hohe Arbeitsunfähigkeit vorliegt. 

Der im Zusammenhang mit dem Teilinvaliditätsgrad im Erwerbsbereich 

vorgenommene Einkommensvergleich wird von der Beschwerdeführerin 

insoweit bestritten, als sie geltend macht, sie würde bei voller Gesundheit 

und Arbeitsfähigkeit nicht lediglich zu 54 %, sondern zu 100 % arbeiten. 

Es sei nämlich geplant gewesen, dass sie ab Februar 2011 bei 

G._______ zu 100 % arbeite (Beschwerde, S. 1). 

11.2 Der Einwand der Beschwerdeführerin verfängt nicht. Wie hiervor 

aufgezeigt, ist auf das Einkommen abzustellen, das die Versicherte im 

massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte, und ist dabei 

B-2781/2012 

Seite 18 

regelmässig am zuletzt erzielten (erforderlichenfalls der Teuerung und der 

realen Einkommensentwicklung angepassten) Verdienst anzuknüpfen 

(vorn E. 5.4.2). Weil der Hinweis der Beschwerdeführerin auf die geplante 

vollzeitliche Anstellung bei G._______ weder näher substantiiert noch 

durch Anhaltspunkte in den Akten bestätigt wird, kann nicht als mit über-

wiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen gelten, dass die Beschwerdefüh-

rerin ihre bisherige Tätigkeit ohne Erkrankung zu einem höheren Pensum 

als 54 % fortgesetzt hätte. Daran kann auch nichts ändern, dass die Be-

schwerdeführerin vorbringt, sie habe vor ihrer Anstellung bei G._______ 

von 2001 bis 2005 zu 100 % gearbeitet (vgl. Beschwerde, S. 1). Die Vor-

instanz hat somit ihren Einkommensvergleich zu Recht auf der Basis der 

Annahme durchgeführt, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitli-

che Beeinträchtigung zu 54 % arbeiten würde.  

11.3 Die Bestimmung des Teilinvaliditätsgrades im Erwerbsbereich ist im 

Übrigen unbestritten und gibt aufgrund der Akten auch zu keinen Bean-

standungen Anlass. Ebenso wenig durch die Aktenlage in Frage gestellt 

ist die von der Vorinstanz bei der Bestimmung des Teilinvaliditätsgrades 

im Haushaltsbereich getroffene Annahme, dass keine hohe Arbeitsunfä-

higkeit im Haushaltsbereich vorliegt. Zwar machte Beschwerdeführerin in 

ihrem Einwand vom 6. März 2012 geltend, sie könne auch einfache 

Hausarbeiten praktisch nicht mehr ausführen (IV-act. 68 S. 1). Diese Be-

hauptung erscheint indes nicht als hinreichend substantiiert, zumal sie 

durch keine entsprechenden Anhaltspunkte in den Akten gestützt wird.  

Die beiden Teilinvaliditätsgrade ergeben zusammen einen Gesamtinvali-

ditätsgrad von 0 %, was keinen Anspruch auf eine Invalidenrente begrün-

det. 

12.  

Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-

tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Über-

zeugung, ein bestimmter Sachverhalt habe sich verwirklicht und weitere 

Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts 

mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten 

(sog. antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BVGE 2008/24 E. 7.2, mit Hin-

weisen; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversiche-

rung, Zürich 1999, S. 212). 

Nach dem vorstehend in E. 2–11 Ausgeführten muss vorliegend davon 

ausgegangen werden, dass nach der gesamten Aktenlage kein Anspruch 

B-2781/2012 

Seite 19 

auf eine Invalidenrente einräumender Tatbestand vorliegt. Folglich sind 

keine wesentlichen neuen Erkenntnisse aus der Einholung eines weiteren 

Gutachtens eines Rheumatologen zu erwarten. Dem entsprechenden 

Beweisantrag ist somit nicht stattzugeben.  

13.  

Nach dem Ausgeführten ist die Beschwerde unbegründet und abzuwei-

sen.  

13.1 Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

die Verweigerung von IV-Leistungen nach dem Verfahrensaufwand und 

unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200–1'000 Franken festzule-

gen (Art. 69 Abs. 1
bis

 IVG). Für das vorliegende Verfahren sind die Verfah-

renskosten auf Fr. 400.- festzusetzen, der Beschwerdeführerin als unter-

legene Partei aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu 

verrechnen.  

13.2 Die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf Par-

teikostenersatz (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Sie werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 400.– verrechnet. 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4. 

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

B-2781/2012 

Seite 20 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Gerichtsurkunde) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Frank Seethaler Beat König 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 8. Januar 2013