# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a0645e8-e749-56dc-b4f6-f45a9f5f6d89
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-29
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 29.04.2025 BA 2025 21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BA-2025-21_2025-04-29.pdf

## Full Text

20250416_164754_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

BA 2025 21

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiber J. Lötscher

Urteil vom 29. April 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Betreibungsamt Zug, Gubelstrasse 22, Postfach 1258, 6301 Zug,

betreffend

Konkursandrohung

Seite 2/3

Gestützt darauf, dass

 die C.________ am 25. November 2024 beim Betreibungsamt Zug die Betreibung gegen die 
A.________ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) für CHF 100.00 (Mahngebühr) einleitete 
(act. 3/1); 

 am 5. Dezember 2024 der Zahlungsbefehl in der betreffenden Betreibung Nr. D.________ 
der Beschwerdeführerin zugestellt wurde (act. 3/2), worauf diese Rechtsvorschlag erklärte; 

 das Betreibungsamt Zug am 6. März 2025 auf das Fortsetzungsbegehren der C.________ 
hin der Beschwerdeführerin die Konkursandrohung zustellte (act. 3/3 und 3/4); 

 die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 10. März 2025 beim Obergericht des Kantons Zug 
als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde gemäss Art. 17 
SchKG einreichte und sinngemäss die Aufhebung der Konkursandrohung beantragte (act. 1); 

 die Beschwerdeführerin zur Begründung zusammengefasst vorbrachte, sie bestreite "diese 
Konkursbetreibung, da die Firma bis 31. Dezember 2024 keine Mitarbeiter beschäftigt" habe, 
"die Konkursandrohung über nur gut CHF 200.00 als unangemessen zu bewerten" sei und 
die Beseitigung des Rechtsvorschlages nicht an die "GL" zugestellt worden sei; 

 mit der Beschwerde gegen die Konkursandrohung nur die Zulässigkeit der Konkursbetrei-
bung bestritten oder aber Verfahrensfehler des Betreibungsamtes gerügt werden können;

 Einreden, die den materiellen Bestand der Forderung betreffen, dagegen mit der Beschwer-
de nach Art. 17 SchKG nicht erhoben werden können, sondern hierfür vielmehr der Weg 
von Art. 85 SchKG und Art. 85a SchKG offensteht (Markus, Basler Kommentar, 3. A. 2021, 
Art. 160 SchKG N 6 mit Hinweisen);

 demnach die Beschwerdeführerin mit ihrer Beschwerde nicht gehört werden kann, soweit sie 
den in Betreibung gesetzten Forderungsbetrag bestreitet oder die Konkursandrohung als 
"unangemessen" bezeichnet; 

 insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann; 

 der weitere Einwand, die Beseitigung des Rechtsvorschlags sei nicht an die Geschäftsleitung 
der Beschwerdeführerin zugestellt worden, unbegründet ist; 

 die C.________ mit Veranlagungsverfügung vom 9. Dezember 2024 die Gebühr für die Mah-
nung vom 8. März 2024 auf CHF 100.00 festsetzte und zudem festhielt, dass der Rechtsvor-
schlag als definitiv aufgehoben gelte, wenn gegen diese Verfügung keine Einsprache erho-
ben werde (act. 3/3); 

 die C.________ diese Verfügung an die Adresse "B.________", sandte, und hinter diesem 
Namen die von der Beschwerdeführerin am 2. September 2024 für alle Rechtshandlungen 
bevollmächtigten E.________ und F.________ stehen (act. 3/3 und 3/6); 

Seite 3/3

 der den Rechtsvorschlag beseitigende Entscheid daher gültig an die Beschwerdeführerin zu-
gestellt wurde und diese dagegen unbestrittenermassen keine Einsprache erhoben hat; 

 die Beschwerde somit in diesem Punkt abzuweisen ist; 

 es der Beschwerdeführerin im Übrigen freisteht, beim zuständigen Kantonsgericht ein Ge-
such um Nachlassstundung einzureichen, wobei ein solches zu begründen ist und ihm die in 
Art. 293 lit. a SchKG aufgeführten Unterlagen beizulegen sind; 

 das Verfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG 
grundsätzlich kostenlos ist,

wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
bzw. 98 BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 10 Tagen seit Zustellung des Entscheids 
schriftlich begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und 
der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 
14, einzureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine auf-
schiebende Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Beschwerdeführerin
- Betreibungsamt Zug
- C.________ 

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

St. Scherer J. Lötscher
Abteilungspräsident Gerichtsschreiber

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