# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6aa731d7-a532-5bc7-ac03-b112a0f15e56
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-03-14
**Language:** de
**Title:** Volle Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit, kein Rentenanspruch, kein Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen. Abweisung.
**Docket/Reference:** IV.2015.01204
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2015.01204.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2015.01204
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Käch
Sozialversicherungsrichterin Sager
Gerichtsschreiberin Peter-Schwarzenberger
Urteil
vom
14. März 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG
Rechtsanwältin Cristina Mare, Leistungen und Services Zürich
Postfach, 8010 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1966,
war von April 2012
bis September 2014
bei
der
als
Bauarbeiter
tätig
, w
obei der letzte Arbeitstag am 11. September 2014
war
(Urk. 6/10 Ziff. 2.1, Ziff. 2.7
).
Unter
Hinweis auf B
eschwerden
des rechten Knies infolge ein
e
s Arbeitsun
falles
meldete sich
der Versicherte
am
23. Februar 2015
bei der Invaliden
versicher
ung zum Leistungsbezug an (Urk. 6/1
). Die
Sozialversicherungsan
stalt
des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerblich
e Situation
ab und
zog Akten der Unfallversicherung bei (Urk. 6/5
, Urk. 6/14, Urk. 6/16
).
Nach
ergangenem Vorbescheid (Urk. 6/19
) verneinte die IV-Stelle
mit Verfü
gung vom 20. Oktober 2015 (Urk. 6/21 = Urk. 2) einen Rentenanspruch.
2.
Der Versicherte erhob am 20. November 2015
Beschwerde
gegen die Verfü
gung vom 20. Oktober 2015 (Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei
ihm
eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, eventuell sei die IV
Stelle zu verpflichten, ihm berufliche Massnahmen zu gewähren.
Sub
eventuell
sei die IV-Stelle zu verpflichten, eine polydisziplinäre Abklärung durchzuführen
, worauf neu zu entscheiden sei. Zudem sei ihm eine ange
messene Nachfrist für eine ergänzende Begründung zu gewähren (Urk. 1 S. 2 Ziff. 1-3, Ziff. 5).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2016 (Urk. 5) die Abweisung der Beschwerde. Dies wurde dem Beschwerdeführer
mit Verfügung vom
25. Januar 2016
(Urk. 7)
zur Kenntnis gebracht
,
verbunden mit dem Hinweis, dass
das
Gericht die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels nicht als erforderlich
erachte
, es den Parteien
jedoch
unbenommen sei, sich nochmals zur Sache zu äussern und weitere sachb
ezogene Unterlagen einzureichen
.
Mit Eingabe vom 1. Februar 2016 beantragte der Beschwerdeführer die Sistierung des vorliegenden Verfahrens bis zum Abschluss des Verfahrens bezüglich Leistungen der Unfallversicherung (Urk. 8). Das hiesige Gericht stellte diese Eingabe der Beschwerdegegnerin am 17. Februar 2016 zur Kenntnis zu (Urk. 9).
Der Beschwerdeführer
reichte
am
30. Januar 2017 eine ergänzende Begründung
der
Beschwerde
(Urk. 10) ein, die der
Beschwerde
gegnerin
mit Verfügung vom 9. Februar 2017 (Urk. 12) zur Stellungnahme zugestellt wurde. Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 22. Februar 2017 (Urk. 13) auf eine Stellungnahme, was dem Beschwerdeführer am 23. Februar 2017 zur Kenntnis gebracht wurde (Urk. 14).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind aus
schliesslich die
Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichti
gen. Eine Erwerbs
unfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über
wind
bar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG)
Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
ti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
des
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf
gabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
1.4
Aufgrund der Einheitlichkeit des Invaliditätsbegriffs (Art. 8 ATSG) in der Inva
liden- und Unfallversicherung hat die Schätzung der Invalidität mit Bezug auf den gleichen Gesundheitsschaden in beiden Bereichen prinzipiell denselben Invaliditätsgrad zu ergeben, soweit nicht die unterschiedliche gesetzliche Regelung oder Rechtspraxis in den einzelnen Versicherungszwei
gen zu einer abweichenden Invaliditätsbemessung führen. Bereits abge
schlossene Invaliditätsfestlegungen sind
mitzuberücksichtigen
. Es besteht jedoch keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung des einen Versi
cherers für den jeweils anderen Sozialversicherungszweig (Urteil
des Bundes
gerichts 8C_543/2011 vom 25.
August 2011 E. 3 mit Hinweisen auf
BGE 133 V 549
E. 6,
119 V 468
E.
2b).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung (Urk. 2) davon aus, dass der Beschwerdeführer seit
dem
25. August 2014 (Beginn der einjährigen Wartezeit) in seiner Arbeitsfähigkeit erheblich eingeschränkt sei. Aufgrund der medizinischen Beurteilung sei ihm eine angepasste Tätigkeit mit überwiegend sitzend ausgeübter Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah
,
zu 100 % zumutbar (S. 2 oben).
Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort fest (Urk. 5).
2.2
Demgegenüber vertrat der Beschwerdeführer den Standpunkt (Urk. 1), dass er aufgrund der persistier
enden Beschwerden keiner Arbeit
nachgehen könne, weshalb der Anspruch auf eine Invalidenrente ausgewiesen sei (S.
3
Rz
1,
Rz
4).
In der ergänzenden Begründung
der
Beschwerde
(Urk. 10) führte der Beschwer
deführer aus, dass aus de
n Akten nicht hervor gehe
, dass Ein
gliederungsmassnahmen geprüft worden seien, weshalb die Rückweisung der Angelegenheit zur Prüfung
von
Eingliederungsmassnahmen begehrt werde (S. 3
Rz
2). Zudem bestünden erhebliche Zweifel an dem von der
Beschwer
degegnerin
a
ls massgebend erachteten Profil
einer leidesangepassten Tätig
keit, weshalb ergänzende
Abklärungen erforderlich seien
(S. 4
Rz
3).
2.3
Streitig und zu prüfen ist die Arbeitsfähigkeit und der Invalid
itätsgrad des Beschwerdeführers
.
3.
3.1
Der
Beschwerdeführer beantragte in der Beschwerde, es sei ihm eine ange
messene Nachfrist für eine ergänzende Begründung zu gewähren (Urk. 1 S. 2 Ziff. 5). Das
hiesige Gericht erachtete mit
Verfügung von 25. Januar 2016 (Urk. 7) die Anordnung eines weiteren Schriftenwechsels
als
nicht erforder
lich, hielt jedoch fest, dass es den Parteien unbenommen sei, sich nochmals zur Sache zu äussern und weitere sachbezogene Unterlagen einzureichen.
Damit hatte der Beschwerdeführer Gelegenheit zur er
g
änzenden Begründung, dies sogar ohne an eine Frist gebunden zu sein, die er dann auch nutzte.
Die ergänzende Begründung des Beschwerdeführers vom 30. Januar 2017 (Urk. 10) wurde der Beschwerdegegnerin am 9. Februar 2017 zur Stellung
nahme zugestellt (Urk. 12). Diese verzichtete jedoch am 22. Februar 2017 auf eine Stellungnahme (Urk. 13).
Der Einwand des Beschwerdeführers, das hiesige Gericht habe seinen
Ver
fahrensantrag
weder beachtet
noch in einer anfechtbaren Zwischenverfügung abgelehnt (Urk. 10 S. 2 unten),
erweist sich
dem ob
en Gesagten als unbe
gründet.
3.2
Zudem beantragte der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 1. Februar 2016 die Sistierung des vorliegenden Verfahrens bis zum Abschluss des Verfahrens bezüglich Leistungen der Unfallversicherung (Urk. 8). Das hiesige Gericht stellte
diese Eingabe am 17. Februar 2016 der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis zu (Urk. 9).
Die
hängigen
Verfahren erledigt das hiesige Gericht in chronologischer Rei
henfolge und
zur Zeit
innert rund 1 1/2 Jahren. Das vorliegende Verfahren wurde
deshalb bis zum jetzigen Zeitpunkt faktisch nicht bearbeitet beziehungsweise hat keine m
aterielle Prüfung stattgefunden, weshalb
keine formelle Sistierung
notwendig
war
. Dies gilt umso mehr, als dass
in der Zwischenzeit der Entscheid bezüglich Leistungen der Unfallversicherung erfolgt ist. So sprach
die Suva
dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom
4. März 2016
(Urk. 11) ab 1. März 2016 eine Invalidenrente bei einem
Invali
ditätsgrad
von 16 % zu.
Der Beschwerdeführer reichte diese Verfügung jedoch erst
am 30. Januar 2017
mit der ergänzenden Begründung
der
Beschwerde
(Urk. 10)
ein.
Der diesbezügliche
Einwand des Beschwerdeführers (Urk. 10 S. 2 unten)
erweist sich
deshalb ebenfalls als unbegründet.
4
.
4
.1
Aus dem Austrittsbericht des
Z.___
vom 21. November 2014 (Urk. 6/9/11-12) geht hervor, dass de
r Beschwerdeführer bei der Arbeit
eine Innenmeniskus-
Hinterhornläsion
rechts erlitten hat, wes
halb am 21. November 2014 eine Kniearthroskopie und eine Innenmeniskus-
Hinterhornrefixation
am rechten Knie durchgeführt wurde (S. 1 Mitte).
4
.2
Dr. med.
A.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, führte in seinem bei der Beschwerdegegnerin
am 23. März 2015 eingegangenen
Bericht (Urk. 6/9/1-4) aus
, dass er den Beschwerdeführer seit September 2014 behandle (Ziff. 1.2)
,
und
nannte als Diagnose
mit Auswirkung auf die Arbeits
fähigkei
t
einen Zustand nach Innenmeniskus-
Hinterhornfixation
rechts am 21. November 2014 bei Zustand nach Kniedistorsion Ende August 2014 (Ziff. 1.1). Im März 2015 habe eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Bauarbeiter bestand
en
, ab April 2015
sei der Beschwerdeführer
wieder zu 100 % arbeitsfähig (Ziff. 1.6, Ziff. 1.9).
4
.3
Der Beschwerdeführer wurde vom 30. März bis 1. Mai 2015 in der
B.___
stationär behandelt. Im Austrittsbericht vom 1. Mai 2015 (Urk. 6/14)
nannten die Ärzte
der
B.___
die folgenden
, hier leicht gekürzt angeführten Diagnosen
(S. 1):
-
Unfall vom 25. August 2014: Sprung in eine Grube mit Kniedistorsion
bei der Landung
-
Innenmeniskuswurzelläsion rechts
-
anamnestisch Status nach Verkehrsunfall mit
Abdomina
ltrauma
vor mehr als 10 Jahren
-
vermutlich diagnostische Laparotomie mit
Splenektomie
Bei Austritt hätten
noch unbeeinflussbare bewegungs- und
belastungsab
hängige
Knieschmerzen und eine persistierende belastungsabhängige
Knie
schwellung
und Erguss
bestanden
. Die Tätigkeit als Bauarbeiter sei aktuell nicht zumutbar, ab
dem 2. Mai 20
15
bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähig
keit
. Die Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit werde aktuell nicht fest
gelegt, da demnächst eine erneute Kniearthroskopie
an
stehe
(S. 2)
. Das Aus
mass der Einschränkungen lasse sich mit den Befunden d
er klinischen Untersuchung und bildgebenden Abklärungen sowie den Diagnosen aus somatischer Sicht
sehr gut er
klären (S. 3 Mitte).
4
.4
Am 21. August 2015 erfolgte
im Auftrag der Unfallversicherung
eine
kreis
ärzt
liche
Untersuchung durch Dr. med.
C.___
.
Im gleichentags erstellten
Bericht
(Urk. 6/16/2-6)
nannte Dr.
C.___
die folgende
n
Diagnosen (S. 3
unten):
-
belastungsabhängige Beschwerden und Schwellung Kniegelenk rechts bei
-
Status nach Kniearthroskopie mit lateraler
Teilmeniscektomie
sowie
Plicaresektion
rechts am 19. Juni 2015
-
Status nach Kniearthroskopie mit medialer
Meniskusrefixation
21. November 2014
-
Chondropathie
Grad III mediales Kniegelenkskompartiment und Grad I lateral gemäss Operationsbericht vom 21. November 2014, retropatellar medial Grad II
-
Status nach Kontusion/Distorsion Kniegelenk rechts am 25. August 2014
Dr.
C.___
führte aus, dass der Beschwerdeführer
nach wie vor die gleichen Schmerzen wie vor der zweiten Operation habe. Die zweite Operation habe bezüglich der Schmerzen nichts gebracht (S. 2 unten). Der Beschwerdeführer berichte über belastungsabhängige Schmerzen im Kniegelenk rechts medial mit Schwellung bei längerer Belastung.
Intraoperativ sei eine mediale Gon
arthrose Grad III und retropatellar medial Grad II festgestellt worden. Die vom Beschwerdeführer geklagten
Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die vorbestehenden degenerativen Veränderungen zurückzuführen (S. 3 unten f
. )
.
In der a
ngestammten Tätigkeit als Bauarbei
ter sei mit einer erheblichen
Einschränkung de
r Arbeitsfähigkeit zu rechnen, eine berufliche
Umorientierung sei notwendig. In einer angepassten
,
wech
selbelastenden
, körperlich leichten und mittelschweren Tätigkeit
sollte
unter Berücksichtigung eines Belastungsprofils (keine Tätigkeiten in unebenem Gelände, keine knienden und/oder kauernden Tätigkeiten, keine Tätigkeiten auf Leitern und/oder Gerüsten, keine Tätigkeiten mit häufigem Treppenstei
gen, insbesondere unter Gewichtsbelastung, keine Tätigkeiten, welche mit Vibrationen und Schlägen für den rechten Fuss verbunden seien)
eine ganz
tägige Arbeitsfähigkeit gegeben sein (S. 4 Mitte).
4
.5
Dr. med. D.___
, Facharzt für Chirurgie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD),
führte in seiner Stellungnahme vom 28. August 2015
(Urk. 6/18
S. 4 f.
)
aus, dass für die angestammte Tätigkeit als Maurer
im März 2015 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit und im April 2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Seit Mai
2015
bestehe hingegen
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.
In versicherungsmedizinischer Sicht habe im März 2015 bei einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in bisheriger Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit bestanden, sofern es sich dabei um eine überwiegend sitzend ausgeübte Tätigkeit mit leichter
Wechsel
belastung
, teils sitzend, teils
ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah handelt.
Gestützt auf den Kreisarztbericht vom 21. August 2015 (
vgl.
vorstehend E.
4
.4) bestehe ab diesem Zeitpunkt eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
.
Eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes sei nicht wahrschein
lich, es sei eher mit einer allmählichen Verschlechterung, nämlich mit der Zu
nahme der medialen Gonarthrose, zu rechnen.
5.
5
.1
Der Beschwerdeführer erlitt im August 2014 bei der Arbeit eine
Innenmenis
kus-Hinterhornläsion
rechts
. In der Folge wurde er
im November 2014 sowie
im Juni 2015 am Knie operiert (vorstehend
E. 4.1, 4
.4). Aufgrund
der Schädi
gung des rechten Kniegelenkes
kann der Beschwerdeführer
die
angestammte
Tätigkeit als Bauarbeiter
nicht mehr ausüben
;
dies ist unbestritten (vgl. Urk. 1
0
S. 3
Rz
2, Urk. 2 S. 2 oben)
. Streitig ist hingegen die Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit.
5
.2
Dr.
C.___
legte in seinem kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom
21.
August 2015
(vorstehend E. 4.4)
dar,
dass der Beschwerdeführer an belastungsabhängigen Beschwerden und Schwellung am rechten Kniegelenk leide. Intraoperativ stellte er eine mediale Gonarthrose Grad III und
retropa
tellar
medial Grad II fest. Er attestierte dem
Beschwerdeführer
für
angepasste, wechselbelastende, körperlich leichte und mittelschwere
Tätigkeit
en
unter Berücksichtigung eines Belastungsprofils
-
namentlich keine Tätigkeiten in unebenem Gelände, keine knienden und/oder kauernden Tätigkeiten, keine Tätigkeiten auf Leitern und/oder Gerüsten, keine Tätigkeiten mit häufigem Treppensteigen, insbesondere unter Gewichtsbelastung, keine Tätigkeiten, welche mit Vibrationen und Schlägen für den rechten Fuss verbunden seien
ab Untersuchungsdatum
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit
.
Diese Schlussfol
gerung erscheint aufgrund der erhobenen Befunde als
nachvollziehbar und überzeugend. So sind weder aus dem kreisärztlichen Untersuchungsbericht noch aus den anderen Berichten (vgl. vorstehend
E. 4.1-4
.3) zusätzliche neben den Kniebeschwerden bestehende
n
somatische
n
Befunde ersichtlich, die sich auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auswirken könnten.
Der RAD-Arzt Dr.
D.___
stützte sich deshalb zu Recht auf den
kreisärztli
chen
Untersuchungsbericht ab und ging ab Untersuchungsdatum, mithin ab
dem
21. August 2015, von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit
aus
, sofern es sich dabei um eine überwiegend sitzend ausgeübte
Tätigkeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils eben
erdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah handelt
(vorstehend
E. 4
.5).
Das vom RAD-Arzt Dr.
D.___
genannte Belastungsprofil entspricht demjenigen von Dr.
C.___
und erscheint angesichts der Schädigung des rechten Kniegelenkes des Beschwer
de
führers
als
nachvollziehbar.
5
.3
Nach dem Gesagten kann festgehalten werden, dass dem Beschwerdeführer
die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar ist. Seit
spä
testens
August 2015
ist ihm jedoch
eine angepasste Tätigkeit in
einem 100%-Pensum zumutbar
.
Die Beschwerdegegnerin übernahm das vom RAD
Arzt Dr.
D.___
festgestellte Belastungsprofil (vgl. Urk. 2 S. 2 Mitte), das
entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vorstehend E. 2.2)
wie soeben dargelegt (vorstehend
E. 5
.2)
als
nachvollziehbar erscheint.
6
.
6
.1
Zu
prüfen bleibt damit die Ermittlung des Invaliditätsgrades anhand eines Einkommensvergleiches.
6
.2
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegen
den Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Ein
kommensentwicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; BGE 135 V 58 E. 3.1; BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis).
Ist
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die versi
cherte Person die bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, kann das
Valideneinkommen
auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen
Lohnstruk
turerhebung
(LSE) berechnet werden, wobei die für die
Entlöhnung
im Ein
zelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren zu berücksichtigen sind (BGE 139 V 28
E. 3.3.2; BGE 128 V 29 E. 4e; Urteil des Bundesgerichts 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 4.2).
6
.3
Der Beschwerdeführer
war von
April 2012 bis September 2014 bei
der
Y.___
als Bauarbeiter täti
g (Urk. 6/10 Ziff. 2.1, Ziff. 2
).
A
ufgrun
d der unregelmässigen Einkommen
des Beschwerdeführers
in den Jahren 2012 bis
2014
ist
–
der Beschwerdegegnerin folgend (vgl. Urk. 5 S. 2 Ziff. 3, Urk. 6/17 S. 1 Mitte)
–
nicht auf das effektiv erzielte Einkommen gemäss dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug
, Urk. 6/6, vgl. auch die Lohnausweise in Urk. 6/10/7-12
)
abzustellen
, sondern auf den
standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art im Baugewerbe
gemäss LSE
, was
sich zugunsten
des
Beschwerdeführer
s
auswirkt
.
Das im Jahr 2014 von Männern im Durch
schnitt für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art im Baugewerbe erzielte Einkommen betrug pro Monat Fr.
5‘
507
.-- (LSE 2014, Tabellengruppe TA1, Ziff. 41-43 Baugewerbe, Kompetenzniveau 1, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb,
Arbeit und Erwerb, Löhne/
Erwerbs
einkommen
/Arbeitskosten
, Lohnniveau
- Schweiz
),
mithin Fr. 66‘084.--
pro
Jahr.
Unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung
im Bau
gewerbe
im Jahr 2015 in der Höhe von
-
0.
2
% (Nominallohni
ndex 2011
-2015,
Tabellengruppe T1.10,
Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/
Erwerbsein
kommen
/
Arbeits
kosten
, Lohnentwicklung)
sowie der durchschnittlichen wöchentli
chen Arbeitszeit im Baugewerbe von 41.4
Stunden im Jahr 2015 (
Betriebs
übliche
Arbeitszeit nach Wirtschaftsab
teilungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, Arbeitszeit)
ergibt dies ein
Valideneinkommen
von rund
Fr. 68‘
260
.-- (
Fr. 66‘084.-- x
0.998
: 40 x 41.4
) für das Jahr 201
5.
6
.4
Der Beschwerdeführer machte geltend, es sei von einem
Valideneinkommen
in der Höhe von Fr. 73‘402.
-- auszugehen (Urk. 10 S. 3
Rz
1) und stützte sich dabei auf die Verfügung der Suva vom 4. März 2016
(Urk. 11)
bezüglich
der
Zusprache
einer Invalidenrente
. Beim genannten Betrag handelt es sich jedoch nicht um das
von der Suva ermittelte
Valideneinkommen
, sondern um den versicherten Jahresverdienst des Beschwerdeführers (Urk. 11 S. 1 Mitte). Die Suva ging bei der Ermittlung der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit von einem mutmasslichen Verdienst ohne Unfall in der Höhe von Fr. 71‘464.-- aus (Urk. 11 S. 2 Mitte). Der Beschwerdeführer legte
jedoch
nicht
dar,
gestützt worauf dieser Betrag ermittelt wurde und
reichte
auch keine entsprechenden
Belege ein.
D
as von der Suva errechnete
Validenein
kommen
erscheint deshalb
nicht nachvollziehbar, we
shalb vorliegend
auf das
ermittelte
Valideneinkommen
von Fr. 68‘671.
--
(vorstehend E. 6.3)
abzustel
len ist.
6
.5
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtspre
chung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; BGE 129 V 472 E. 4.2.1; BGE 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (Urteile des Bundesgerichts 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2, 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4 und 9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.8.1 und BGE 133 V 545 E. 7.1). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des
Invalidenein
kommens
aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7; BGE 139 V 592 E. 2.3, BGE 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
, IVG, 3. Aufl., N 55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
6
.
6
Dem Beschwerdeführer ist eine angepasste Tätigkeit in
einem 100 %-Pensum zumutbar
(vorstehend
E. 5
.3). Es rechtfertigt sich deshalb für die Bemessung des Invalideneinkommens auf den standardisierten Durchschnittslohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors gemäss LSE abzustellen. Das im Jahr 2014 von Männern im Durchschnitt aller einfachen Tätigkeiten körper
licher oder handwerklicher Art in sämtlichen Wirtschaftszweigen des priva
ten Sektors erzielte Eink
ommen betrug pro Monat Fr. 5‘312
.-- (LSE 2014,
Tabellengruppe TA1, Total Männer
, Kompetenzniveau 1, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Löhne/Erwerbseinkommen
/Arbeitskosten
, Lohnniveau
- Schweiz
), mithin F
r. 63‘744.--
pro Jahr
.
Unter Berücksichtigung der allge
meinen Lohnentwicklung im Jahr 2015 in der Höhe von 0.4 %
(vorstehend
E. 6.3
)
sowie der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit im Jahr 2015 von 41.7 Stunden (Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total, www.bfs.admin.ch, Arbeit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeits
zeit,
Arbeitszeit
) ergibt dies ein I
nvalideneinkommen von rund Fr. 66‘719
.-- (
Fr. 63‘744.--
x 1.0
04
: 40 x 41.7) für das Jahr 2015.
6
.7
Der Vergleich des
Valideneinkommens
von Fr. 68‘
260
.-- mit de
m
Invaliden
ein
kommen
von Fr. 66‘719.-- ergibt eine Einkommenseinbusse von Fr. 1‘
541
.--
und damit ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von rund
2
%.
Unter diesen Umständen kann die
Frage, ob dem Beschwerdeführer
für die Ermittlung des Invalideneinkommens ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn zu gewähren ist, offen gelassen werden. Denn selbst bei der Gewährung des maximalen leidensbedingten Abzuges von 25 % resultierte kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.
7.
7.1
Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Eingliederungs
mass
nahmen hat.
7.2
Invalide o
der von einer Invalidität (Art.
8 ATSG) bedroht
e Versicherte haben gemäss Art.
8 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit
(Abs. 1)
:
a.
diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähig
keit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhal
ten oder zu verbessern; und
b.
die
Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelne
n Massnahmen erfüllt sind
.
Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festle
gung der Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbs
lebens zu berücksichtigen (Abs.
1
bis
). Nach Massgabe der Art.
13 und 21
IVG
besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig von der Möglich
keit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder in den Aufg
abenbereich (Abs.
2). Nach Massgabe von Art
.
16 Abs
.
2
lit
.
c
IVG
besteht der Anspruch auf Leistungen unabhängig davon, ob die Eingliederungsmassnahmen not
wendig sind oder nicht, um die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, zu er
halten oder zu verbessern (Abs.
2
bis
).
Art. 8 Abs. 1 IVG räumt den Eingliederungsanspruch nicht nur den schon Invaliden ein, sondern auch den Versicherten, die von einer Invalidität bedroht sind. Drohende Invalidität liegt gemäss Art. 1
novies
der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vor, wenn der Eintritt einer Erwerbs
unfähigkeit überwiegend w
ahrscheinlich ist.
D
er Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsunfähigkeit ist unerheblich.
7.3
Dem Beschwerdeführer ist die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter nicht mehr zumutbar. In angepasster Tätigkeit ist er jedoch zu 100 % arbeitsfähig (vorstehend
E. 5
.3). Der durchgeführte E
inkommensvergleich ergab ein
en
nicht rentenbegründende
n
Invaliditätsgrad von
rund
2
% (vorstehend
E. 6.7
), weshalb der Beschwerdeführer nicht als invalid im Sinne des Gesetzes gilt. Da auch keine Hinweise einer un
mittelbaren
B
edrohung durch eine Invalidi
tät vorliegen,
sind
vorliegend die Voraussetzung für die Gewährung von Ein
gliederungsmassnahmen nicht erfüllt.
Somit ist – entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers (vorstehend E. 2.2) – nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin keine Eingliederungs
massnahmen geprüft hat.
8.
Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint.
Die angefochtene Verfügung erweist sich demnach als rechtens, was zur Abweisung der Beschwerde führt.
9.
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesge
richt Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannPeter-Schwarzenberger