# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 36f24c87-be75-5770-8d63-92056d1ec57d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.11.2008 E-7139/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7139-2008_2008-11-24.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7139/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Markus König, 
mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;
Gerichtsschreiberin Eveline Chastonay.

A._______, geboren (...),
Guinea,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf das Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 29. Oktober 2008 / N _______

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7139/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 20. Februar 2005 in der Schweiz ein 
erstes Asylgesuch stellte, welches das Bundesamt mit Verfügung vom 
29. April 2005 abwies,

dass diese Verfügung mangels Anfechtung in Rechtskraft erwuchs und 
der Beschwerdeführer als seit dem 7. Juli 2005 als unbekannten Auf-
enthalts galt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge im März 2007 
seine Heimat erneut verliess und sich in der Folge in verschiedenen 
Staaten aufhielt, bevor er am 1. Juni 2008 in die Schweiz einreiste, wo 
er gleichentags ein zweites Mal um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im Transitzentrum Altstätten vom 
23. Juni 2008 sowie der direkten Anhörung vom 8. Oktober 2008 zur 
Begründung  des  Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend  machte,  er 
habe nach seiner Rückkehr nach Guinea Ende des Jahres 2005 bei 
seiner Schwester in B._______ gelebt,

dass er  im (...) an  (...) teilgenommen und sich an einem Angriff  auf 
eine Polizeistation beteiligt  habe,  welche niedergebrannt  worden sei, 
wobei ein Polizist getötet worden sei,

dass er sich vor einer Festnahme gefürchtet und daher zur Flucht ent-
schieden habe,

dass er im Februar 2007 zur Mutter nach C._______ geflüchtet sei und 
sich dort etwa einen Monat lang aufgehalten habe,

dass er  im März 2007 in einem Auto über Senegal nach Gambia ge-
langt sei, wobei er die Grenze mit einem von den guineischen Behör-
den ausgestellten Laissez-Passer habe überqueren können,

dass er in der Folge von Gambia nach Mauretanien und von dort auf 
dem Seeweg nach Spanien gereist sei, von wo er nach vier bis fünf 
Monaten nach Frankreich weitergereist und schliesslich in die Schweiz 
gelangt sei,

dass der Beschwerdeführer darlegte, er könne keine Identitätspapiere 
beschaffen, da er im Zeitpunkt der Ausreise mit den behördlichen Or-

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ganen Probleme gehabt habe und er auch keinen Kontakt mit seinen 
Verwandten herstellen könne,

dass das BFM auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfü-
gung vom 29. Oktober 2008 – eröffnet am 4. November 2008 – in An-
wendung von 32 Abs. 2 Bst. a  des Asylgesetzes vom 26. Juni  1998 
(AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz 
sowie deren Vollzug anordnete, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, dass keine 
entschuldbaren Gründe vorliegen würden, welche es dem Beschwer-
deführer verunmöglichen würden, Reise- oder Identitätspapiere einzu-
reichen,

dass die Schilderungen seiner Asylgründe widersprüchlich sowie die 
Angaben zu seiner Flucht realitätsfremd ausgefallen seien, weshalb er 
die Flüchtlingseigenschaft gemäss Art. 3 und 7 AsylG nicht erfülle,

dass zusätzliche Abklärungen aufgrund der Aktenlage nicht erforder-
lich seien und daher auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei,

dass die Wegweisung die Regelfolge eines Nichteintretensentscheides 
darstelle und der Wegweisungsvollzug zulässig, zumutbar und möglich 
sei, da weder die im Heimatland des Beschwerdeführers herrschende 
politische Situation noch andere Gründe gegen die Zumutbarkeit eines 
Wegweisungsvollzugs sprechen würden,

dass  für  die  weitere  Begründung  auf  die  vorinstanzliche  Verfügung 
vom 29. Oktober 2008 zu verweisen ist,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 11. November 2008 ge-
gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob  und  beantragte,  die  vorinstanzliche  Verfügung  sei  aufzuheben, 
sein Asylgesuch sei gutzuheissen, eventuell sei die verfügte Wegwei-
sung aufzuheben und die vorläufige Aufnahme anzuordnen,

dass in prozessualer Hinsicht die Gewährung der unentgeltlichen Pro-
zessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) be-
antragt wurde,

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dass  auf  die  Begründung  der  Beschwerde,  soweit  entscheidwesent-
lich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen werden wird,

und das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de grundsätzlich auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  in  der  Frage der  Wegweisung und deren  Vollzugs die  Beurtei-
lungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  beschränkt 
ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in Verbin-
dung mit Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 
über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) auch mate-
riell zur Sache zu äussern hatte,

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), oder wenn auf 
Grund der Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flücht-
lingseigenschaft  festgestellt  wird  (Art.  32  Abs. 3  Bst.  b  AsylG)  oder 
wenn sich auf Grund der Anhörung die Notwendigkeit zusätzlicher Ab-
klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Voll-
zugshindernisses ergibt (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass  bei der am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Modifikation des 
Nichteintretenstatbestands  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  a  (und  Abs.  3) 
AsylG, auf welchen sich die hier angefochtene Verfügung stützt, daher 
die Besonderheit besteht,  dass das BFM im Rahmen einer summari-
schen  Prüfung  das  offenkundige  Nichterfüllen  der  Flüchtlingseigen-
schaft  im  Sinne  von Art.  3  AsylG und  das  offenkundige Fehlen  von 
Wegweisungsvollzugshindernissen  zu  beurteilen  hat  (vgl.  Art.  32 
Abs. 3 Bstn. b und c AsylG), weshalb insoweit bei dagegen erhobenen 
Beschwerden auch die Flüchtlingseigenschaft Prozessgegenstand bil-
det (vgl. Urteil BVGE 2007/8 E. 5),

dass  vorliegend  die  Nichtabgabe  von  Reisepapieren  im  Sinne  von 
Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 Bst. a AsylG innerhalb von 48 Stunden 
nach Einreichung des Asylgesuches unbestritten ist,

dass  das  Bundesamt  in  der  angefochtenen  Verfügung  überzeugend 
auf die klaren Unglaubhaftigkeitsindizien bezüglich der protokollierten 
Angaben des Beschwerdeführers zum Fehlen von Identitätsdokumen-

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ten hingewiesen hat und der Beschwerdeführer diesen Ausführungen 
in der Beschwerde offensichtlich nichts entgegenzuhalten hat,

dass die Vorinstanz das Vorliegen entschuldbarer Gründe, die es dem 
Beschwerdeführer verunmöglicht hätten, den Behörden innerhalb von 
48 Stunden nach Einreichung des Asylgesuchs solche Dokumente ein-
zureichen, zu Recht verneint hat,

dass die Vorinstanz anführte, angesichts der Tatsache, dass in Guinea 
Identitätspapiere  schon  vor  dem 18. Lebensjahr  ausgestellt  würden, 
und es  für  die Bürger  aufgrund der  zahlreichen behördlichen Identi-
tätskontrollen wichtig sei, sich ausweisen zu können, seien die diesbe-
züglichen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht glaubhaft,

dass diese Feststellung dadurch bestätigt werde, dass dem Beschwer-
deführer bei seiner Flucht aus Guinea von den guineischen Grenzbe-
hörden  ein  Laissez-Passer  ausgestellt  worden  sei,  welches  er  nach 
dem Grenzübertritt  weggeworfen habe, dieses Vorbringen ausserdem 
den  Schluss  zulasse,  dass  der  Beschwerdeführer  versuche,  seine 
Identität und seine Herkunft zu verschleiern, 

dass zudem keinerlei Hinweise darauf bestünden, dass der Beschwer-
deführer sich um die Beschaffung von Reisepapieren bemüht habe,

dass aufgrund dessen, dass er noch über Kontakte im Heimatland ver-
füge, davon auszugehen sei, er sei nicht willens, rechtsgültige Identi-
tätspapiere einzureichen,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Rekurseingabe  seine  Asylgründe 
nochmals kurz darlegt sowie ausführt, es könne sein, dass er sich be-
züglich D._______ in zeitlicher Hinsicht geirrt habe,

dass  die  Vorinstanz  die  Asylvorbringen  des  Beschwerdeführers  mit 
überzeugender  Begründung  als  unglaubhaft  qualifiziert  hat  und  es 
dem Beschwerdeführer offensichtlich nicht gelingt, diesen Erwägungen 
in der Beschwerde Stichhaltiges entgegenzusetzen, soweit er sich mit 
den konkreten Unglaubhaftigkeitsargumenten des BFM überhaupt aus-
einandersetzt,

dass die Flüchtlingseigenschaft  glaubhaft  gemacht ist,  wenn die Be-
hörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-
geben hält, 

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dass unter diesen Umständen zur Vermeidung unnötiger Wiederholun-
gen  im  Wesentlichen  auf  die  Begründung  der  angefochtenen  Verfü-
gung verwiesen wird (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 AsylG und 
Art. 4 VwVG) und festgestellt werden kann, dass auch das Bundesver-
waltungsgericht  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  als  wider-
sprüchlich, realitätsfremd und tatsachenwidrig und mithin als unglaub-
haft beurteilt,

dass bei dieser klaren Aktenlage vorliegend offensichtlich auch keine 
weiteren Abklärungen im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG vorzu-
nehmen sind beziehungsweise waren,

dass das BFM somit zu Recht in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG auf  das  Asylgesuch des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf die 
Erteilung einer solchen hat, weshalb auch die verfügte Wegweisung im 
Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen 
ist  (Art.  44  Abs. 1  AsylG,  Art.  32  Bst.  a  der  Asylverordnung  1  vom 
11. August  1999  über  Verfahrensfragen  [AsylV  1,  SR  142.311];  vgl. 
auch EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen des AuG zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG, Art. 83 Abs. 1 
AuG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist,  weil  ange-
sichts  der  unglaubhaften  Vorbringen  keine  Anhaltspunkte  für  eine 
menschenrechtswidrige  Behandlung  ersichtlich  sind,  die  dem  Be-
schwerdeführer in seinem Heimat- oder Herkunftsstaat drohen würde 
(Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatland  noch  individuelle 
Gründe gegen die Zumutbarkeit  des Wegweisungsvollzugs des  – so-
weit  aus den Akten ersichtlich  – gesunden Beschwerdeführers spre-
chen  (Art. 83 Abs. 4 AuG) und auch diesbezüglich auf die in der Be-

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schwerde  unbestritten  gebliebenen  Erwägungen  der  Vorinstanz  ver-
weisen werden kann,

dass sich aus den Akten in der Tat keine Hinweise für die Annahme er-
geben, der Beschwerdeführer geriete im Falle der Rückkehr in die Hei-
mat aus individuellen Gründen beispielsweise wirtschaftlicher, sozialer 
oder gesundheitlicher Art  in eine existenzbedrohende Situation, wes-
halb der Vollzug der Wegweisung zumutbar ist (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass sich aufgrund der Akten schliesslich keine Hinweise auf das Vor-
liegen technischer Vollzugshindernisse ergeben,  weshalb der  Vollzug 
auch als möglich erscheint (Art. 83 Abs. 2 AuG),

dass der Wegweisungsvollzug somit als zulässig, zumutbar und mög-
lich im Sinne von Art. 83 Abs. 1-4 zu qualifizieren ist,

dass für die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme deshalb keine Ver-
anlassung besteht,

dass es dem Beschwerdeführer insgesamt nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (vgl. Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens das Gesuch um Gewährung 
der  unentgeltlichen  Prozessführung  bereits  aufgrund  der  Aussichts-
losigkeit der Begehren im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen 
ist und  die Kosten in der Höhe von Fr. 600.-- dem Beschwerdeführer 
aufzuerlegen sind (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG, Art. 2 und 3 des Regle-
ments  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten und  Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2],  Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilagen: angefochtene Ver-
fügung im Original, Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)

- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Markus König Eveline Chastonay

Versand: 

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