# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 41c3e3a3-c838-55ae-a8ad-8965a0621310
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-01
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP ARGVP 1988 3108
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_005_ARGVP-1988-3108_nodate.pdf

## Full Text

C. Gerichtsentscheide 3108,3109

3108

Beschwerdeverfahren. Barauslagen, namentlich Expertisekosten, 
können den Beteiligten auferlegt werden (Art. 67 Gebührentarif zum BG 
über Schuldbetreibung und Konkurs vom 7 .Juli 1971/29.Juni 1983, 
SR 281.35).

Das Beschwerdeverfahren im Schuldbetreibungsrecht ist gebührenfrei 
(Art. 67 Abs. 2 des Gebührentarifs zum SchKG). Die Barauslagen, insbe­
sondere die Kosten einer Expertise, können aber den Beteiligten auferlegt 
werden (H. Sorg, Das Beschwerdeverfahren in Schuldbetreibungs- und 
Konkurssachen im Kanton Zürich, Diss. Zürich 1954, S.105; «Blätter für 
Schuldbetreibung und Konkurs» 1944S.41 ff., insbesondereS.42/43 und 
dort zitierter Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des 
Schweiz. Bundesgerichts vom 21 .Oktober 1941). Das Bundesgericht 
führte aus:

«In der Tat erfasst die für das Beschwerdeverfahren vorgesehene Ge­
bührenfreiheit (Art. 62 des früheren, Art. 67 des heutigen Tarifs) nicht die 
Kosten einer Expertise; diese sind vielmehr vom beschwerdeführenden 
Gläubiger (oder Schuldner) vorschussweise zu bezahlen.»

ABSchKG 11.12.1979 (RBer 1979/80, S. 47)

3.3 Strafprozess 

3109

Antw ortverw eigerungsrecht. Ausschluss bei Übertretungen (Art. 74 
StPO).

Bei einer polizeilich festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitung berief 
sich der Halter auf das Zeugnisverweigerungsrecht der Verwandten. Er 
wurde daraufhin mit einer Verfahrensbusse belegt. Das Bundesgericht 
wies die dagegen eingereichte staatsrechtliche Beschwerde u.a. aus fol­
genden Erwägungen ab:

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