# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2511207-638a-5f0a-8db2-f7f24c53948a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-12-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.12.2011 E-6477/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6477-2011_2011-12-20.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung V
E­6477/2011

U r t e i l   v om   2 0 .   D e z embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Bruno Huber,
mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

Parteien A._______, geboren (…),
Eritrea,
(…),
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;
Verfügung des BFM vom 17. Oktober 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführerin  am  20.  Februar  2011  bei  der 
Schweizerischen  Botschaft  in  Khartum  (in  der  Folge:  die  Botschaft)  für 
sich und ihre Familie (…) um Bewilligung der Einreise in die Schweiz und 
um Asyl nachsuchte,

dass  das  BFM  der  Beschwerdeführerin  und  ihrem  Ehemann  mit 
Schreiben  vom  5.  September  2011  mitteilte,  aufgrund  von 
Kapazitätsengpässen  werde  auf  eine  Anhörung  zu  den  Asylgründen 
verzichtet,

dass  das  Bundesamt  sie  gleichzeitig  unter  Hinweis  auf  ihre 
Mitwirkungspflicht aufforderte, zu den  im Schreiben aufgeführten Fragen 
ergänzende Angaben zum Asylgesuch zu machen,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe  vom  3.  Oktober  2011  die 
nachgesuchten Angaben zu den Akten reichte,

dass sie zur Begründung ihres Asylgesuchs im Wesentlichen vorbrachte, 
sie sei in B._______ (Eritrea) bei (…) aufgewachsen,

dass sie  ihr Heimatland  im Jahre (…) verlassen habe und in den Sudan 
gereist sei, weil sie befürchtet habe, von der C._______  (…)  für  (…) zu 
werden,

dass  sie  nach  ihrer  Ankunft  im  Sudan  (…)  Jahre  als  (…)  in  Khartum 
gearbeitet habe, bevor sie  im Jahre (…) die Ehe mit  ihrem äthiopischen 
Ehemann, von dem sie (…) Kinder habe, eingegangen sei,

dass  sie  im  Sudan  als  von  der  Regierung  anerkannte  Flüchtlinge 
registriert  seien  und  seit  (…)  respektive  seit  (…)  unter  schwierigen 
Lebensbedingungen  im  Flüchtlingslager  des  UNHCR  in  D._______ 
lebten,

dass ihre Kinder nicht zur Schule gehen könnten und eine Rückkehr nach 
Äthiopien oder Eritrea nicht  in Frage komme, weil diese beiden Staaten 
miteinander verfeindet seien,

dass für die weiteren Vorbringen auf die Akten verwiesen wird,

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dass die Beschwerdeführerin zur Stützung ihrer Vorbringen Bestätigungs­
kopien  des  UNHCR  vom  (…)  betreffend  Registrierung  als  anerkannte 
Flüchtlinge und die Kopie ihrer Identitätskarte zu den Akten reichte,

dass das BFM mit Verfügung vom 17. Oktober 2011 – gemäss der sich 
bei  den  Akten  befindlichen  Empfangsbestätigung  am  27.  Oktober  2011 
eröffnet – die Einreise in die Schweiz nicht bewilligte und das Asylgesuch 
ablehnte,

dass  die  an  die  Botschaft  gerichtete  Rechtsmitteleingabe  der 
Beschwerdeführerin (in englischer und in französischer Sprache) vom 22. 
November  2011  via  das  Bundesamt  am  30.  November  2011  beim 
Bundesverwaltungsgericht einging,

dass  die  Beschwerdeführerin  sinngemäss  für  sich  und  ihre  Familie  die 
Aufhebung der Verfügung vom 17. Oktober 2011 und die Bewilligung der 
Einreise in die Schweiz sowie die Gewährung von Asyl beantragt,

dass auf die Begründung der Rechtsbegehren, soweit  für den Entscheid 
wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen wird,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  des  Asylgesetzes 
vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR 142.31]  i. V. m.  Art. 31 – 33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG  und 
Art. 6 AsylG),

dass die Beschwerdeführerin am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom­
men  hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  ist,  ein 
schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 

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Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird 
(Art.  111  Bst.  e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie  nachfolgend 
aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid 
nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  auf  die  Durchführung  des 
Schriftenwechsels verzichtet wird,

dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich 
Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird, 
wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte, 
wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer 
bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen 
ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat, 
solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile 
namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit  und 
Massnahmen  gelten,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck 
bewirken,

dass  das  BFM  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen  kann, 
wenn  die  asylsuchenden  Personen  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen 
können  oder  wenn  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet 
werden  kann,  wobei  Vorbringen  glaubhaft  gemacht  sind,  wenn  die  Be­
hörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  ge­
geben  hält,  und  unglaubhaft  insbesondere  Vorbringen  sind,  die  in  we­
sentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, 
den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder 
verfälschte Beweismittel abgestützt werden (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 
Abs. 2 AsylG),

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dass  das  Bundesamt  gemäss  Art.  20  Abs.  2  AsylG  Asylsuchenden  die 
Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht 
zugemutet werden  kann,  im Wohnsitz­  oder Aufenthaltsstaat  zu  bleiben 
oder  in  ein  anderes  Land  auszureisen,  und  gestützt  auf  Art.  20  Abs.  3 
AsylG  das  Eidgenössische  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD) 
schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchenden,  die 
glaubhaft  machen,  dass  eine  unmittelbare  Gefahr  für  Leib  und  Leben 
oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht, 
die Einreise zu bewilligen,

dass  bei  diesem  Entscheid  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung 
restriktive  Voraussetzungen  gelten,  wobei  den  Behörden  ein  weiter 
Ermes­sensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im Sinne von Art. 3 AsylG namentlich die Beziehungsnähe zur Schweiz, 
die  Möglichkeit  der  Schutzgewährung  durch  einen  anderen  Staat,  die 
Beziehungsnähe  zu  anderen  Staaten,  die  praktische  Möglichkeit  und 
objektive  Zumutbarkeit  zur  anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die 
voraussichtlichen  Eingliederungs­  und  Assimilationsmöglichkeiten  in 
Betracht  zu  ziehen  sind  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 
[vormaligen]  Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK]  1997 Nr. 
15  E. 2.e.­ g.  S.  131  ff.,  die  dort  beschriebene  Praxis  hat  nach  bloss 
redaktionellen Änderungen bei der letzten Totalrevision des Asylgesetzes 
nach wie vor Gültigkeit),

dass  gemäss  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  die  asylsuchende 
Person im Auslandverfahren in der Regel zu befragen ist und davon nur 
abgewichen  werden  kann,  wenn  eine  Befragung  faktisch  oder  aus 
organisatorischen  beziehungsweise  kapazitätsbedingten  Gründen  nicht 
möglich ist,

dass  gegebenenfalls  die  asylsuchende  Person  –  soweit  möglich  und 
notwendig  –  mittels  eines  individualisierten  und  konkretisierten 
Schreibens  aufzufordern  ist,  ihre  Gründe  für  das  Asylgesuch  schriftlich 
einzureichen,  und  dabei  auf  die  allfällige  Konsequenz  eines  negativen 
Entscheides  infolge  Verletzung  ihrer  Mitwirkungspflicht  aufmerksam  zu 
machen ist (BVGE 2007/30 E. 5),

dass  vorliegend  das  BFM  zwar  keine  Befragung  durchgeführt,  diesem 
Umstand  aber  in  seiner  Zwischenverfügung  vom  5.  September  2011 
hinreichend Rechnung getragen und den Verzicht auf eine Befragung  in 

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der  Verfügung  vom  17.  Oktober  2011  in  rechtsgenüglicher  Weise 
begründet hat,

dass  das  Bundesamt  in  seiner  angefochtenen  Verfügung  darauf  hin­
weist, einer Person könne zwecks weiterer Abklärung des Sachverhaltes 
gestützt  auf  Art.  20  Abs.  2  AsylG  die  Einreise  in  die  Schweiz  bewilligt 
werden, wenn dieser nicht zugemutet werden könne,  im Wohnsitz­ oder 
im Aufenthaltsstaat zu bleiben oder in einen anderen Staat auszureisen,

dass die Beschwerdeführerin und  ihre Familie seit  langer Zeit  im Sudan 
lebten  und  dort  als  Flüchtlinge  anerkannt  und  registriert  seien, weshalb 
sie  in diesem Aufenthaltsstaat genügend Schutz geniessen würden und 
eine Bewilligung der Einreise in die Schweiz nicht erforderlich sei,

dass  angesichts  dieser  Sachlage  und  in  Berücksichtigung  der 
Rechtsprechung  des  Bundesverwaltungsgerichtes  (Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts  D­7225/2010  vom  14.  Februar  2011)  die 
Voraussetzungen  von  Art.  52  Abs.  2  AsylG  erfüllt  seien,  weil  es  der 
Beschwerdeführerin  und  ihrer  Familie  als  eritreische  respektive 
äthiopische  Staatsangehörige  zugemutet  werden  könne,  sich  im  Sudan 
um einen weiteren Verbleib zu bemühen,

dass  unbesehen  davon  der  Beschwerdeführerin  und  ihrer  Familie  eine 
Aufenthaltsalternative  in  Äthiopien  zur  Verfügung  stehe,  zumal  sich  die 
Lage  für  eritreische  Staatsbürger  in  diesem  Land  erheblich  verbessert 
habe,

dass  aktuell  zehntausende  eritreische  Staatsbürger  in  Äthiopien  lebten 
und  arbeiten  würden,  ohne  dort  staatlichen  Repressionen  oder  der 
Gefahr einer Deportation nach Eritrea ausgesetzt zu sein,

dass  eritreische  Staatsangehörige  in  Äthiopien  die  Möglichkeit  hätten, 
sich um eine Aufenthalts­ und Arbeitserlaubnis zu bemühen,

dass  zudem die äthiopischen Behörden eritreischen Staatsangehörigen, 
die  mit  äthiopischen  Staatsangehörigen  verheiratet  seien,  nach  einem 
Jahr des Zusammenlebens die äthiopische Staatsbürgerschaft  verleihen 
würden, womit sich die Befürchtung der Beschwerdeführerin, sie könnte 
in  Äthiopien  als  Eritreerin  Diskriminierungen  ausgesetzt  sein,  als 
unbegründet erweise,

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dass  des  Weiteren  die  Beschwerdeführerin  auch  keine  besondere 
Beziehungsnähe zur Schweiz geltend mache,

dass  folglich  die  Beschwerdeführerin  und  ihre  Familie  nicht  auf  den 
Schutz der Schweiz angewiesen seien,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  nach  Prüfung  der  Akten  zum 
Schluss  gelangt,  dass  der Entscheid  der Vorinstanz  in  keiner Weise  zu 
beanstanden ist,

dass  sich  die  Beschwerde  im  Wesentlichen  darin  erschöpft,  unter 
Verweis auf die mündlichen Vorbringen zur Begründung des Asylgesuchs 
und  die  zu  deren  Stützung  eingereichten  Dokumente  die  Asylrelevanz 
des geltend gemachten Sachverhaltes  zu bekräftigen,  ohne  indessen  in 
substanziierter Weise  zu  den  Ausführungen  der  Vorinstanz  Stellung  zu 
nehmen,

dass sich das Vorbringen der Beschwerdeführerin, sie habe die Frage in 
der Zwischenverfügung vom 5. September 2011 nach Verwandten in der 
Schweiz  nicht  richtig  verstanden,  sie  kenne  eine  in  der  Schweiz 
wohnhafte  Person  namens  E._______,  die  für  sie  bürgen  könne, 
angesichts  ihrer  unmissverständlichen  Aussage  in  der  Eingabe  vom  3. 
Oktober 2011, sie verfüge weder in der Schweiz noch in anderen Staaten 
über  Familie  oder  Freunde,  als  unglaubhaft  erweist,  und  es  ihr 
unbesehen  davon  auch  damit  nicht  gelingen  würde,  eine  besondere 
Beziehungsnähe zur Schweiz darzutun,

dass es der Beschwerdeführerin auch mit den weiteren Ausführungen in 
der  Rechtsmitteleingabe  offensichtlich  nicht  gelingt,  eine  aktuelle  und 
unmittelbare  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  beziehungsweise 
konkrete Hinweise  auf  eine  künftige,  asylrelevante  Verfolgung  und  eine 
damit  einhergehende,  begründete  Verfolgungsfurcht  darzutun,  weshalb 
sie  und  ihre  Familie  nicht  auf  den  (subsidiären)  Schutz  der  Schweiz 
angewiesen  sind  und  ihnen  ein  weiterer  Verbleib  im  Sudan  respektive 
eine Aufenthaltsalternative in Äthiopien zuzumuten ist,

dass das Gericht in Übereinstimmung mit dem Bundesamt feststellt, dass 
die  schweizerische  Gesetzgebung  nicht  vorsieht,  Personen,  welche  im 
Ausland  ein  Asylgesuch  stellen,  die  Einreise  unabhängig  von  einer 
Gefährdung  im  Sinne  von  Art. 3  AsylG   –  und  damit  der  Aussicht  auf 
Asylgewährung  in  der  Schweiz  –  schon  deshalb  zu  bewilligen,  weil  sie 

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sich  in  einer  schwierigen  Situation  befinden,  wie  das  von  der 
Beschwerdeführerin geltend gemacht wird,

dass das Bundesamt demnach zu Recht die Einreise in die Schweiz nicht 
bewilligt und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass  sich  aus  diesen  Erwägungen  ergibt,  dass  die  angefochtene  Ver­
fügung  Bundesrecht  nicht  verletzt,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt 
richtig  und  vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art. 106  AsylG), 
weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des Verfahrens  die Kosten  grundsätzlich  der 
Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs. 1  VwVG),  aus 
verwaltungsökonomischen  Gründen  und  in  Anwendung  von  Art. 63 
Abs. 1  in  fine VwVG und Art. 2 sowie Art. 6 Bst. b des Reglements vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwal­tungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) vorliegend jedoch auf 
die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. 
Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das BFM und (…).

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

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