# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d12ddc84-2de5-5d3e-b3c7-b8e4122ce05b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-06-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.06.2009 C-5252/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5252-2007_2009-06-29.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5252/2007/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  J u n i  2 0 0 9

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

A._______,
vertreten durch Herr Faredin Sadriu, X._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV, Verfügung vom 28. Juni 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5252/2007

Sachverhalt:

A.
Der  am  _______  1956  geborene,  verheiratete,  aus  dem  Kosovo 
stammende  und daselbst  wohnhafte  A._______(im  Folgenden: Be-
schwerdeführer), leistete laut Angaben der Eidgenössischen Invaliden-
versicherung, IV-Stelle für Versicherte im Ausland (im Folgenden: Vor-
instanz),  in  der  Zeit  von  1981  bis  1990  während  insgesamt  65 
Monaten Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung (AHV/IV [act. 5 und 35]).

B.
Am  18.  November  2005  stellte  der  Beschwerdeführer  bei  der  Vor-
instanz ein Gesuch um Bezug von Leistungen der schweizerischen In-
validenversicherung (IV). Er machte geltend, er leide an den gesund-
heitlichen Folgen eines am 8. August 1987 in Serbien erlittenen Ver-
kehrsunfalles (act. 1, 2, 4 und 5). 

In Bestätigung ihres Vorbescheides vom 21. Mai 2007 (act. 37) wies 
die  Vorinstanz  dieses  Leistungsgesuch  mit  Verfügung  vom  28.  Juni 
2007 ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, trotz seines 
Gesundheitsschadens  sei  es  dem  Beschwerdeführer  möglich,  eine 
dem  Gesundheitszustand  angepasste  gewinnbringende  Tätigkeit  in 
rentenausschliessender Weise auszuüben (act. 41).

C.
Mit Beschwerde vom 30. Juli  2007 beantragte der Beschwerdeführer 
sinngemäss, in Aufhebung der Verfügung vom 28. Juni 2007 sei ihm 
eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Zur Begründung führte er im 
Wesentlichen an, die Vorinstanz habe ungerechtfertigterweise nicht mit 
seinem  Rechtsvertreter  sondern  mit  ihm  selbst  korrespondiert,  den 
entscheidwesentlichen medizinischen Sachverhalt nicht vollständig er-
hoben und verkannt, dass die in seiner Heitmat praktizierenden Fach-
ärzte  ihm  eine  100%-ige  Arbeitsunfähigkeit  attestiert  hätten.  Ferner 
stellte  er  ein  Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,  da er  nicht  in 
der Lage sei,  die Kosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens zu 
bezahlen.

D.
In ihrer Vernehmlassung vom 22. April 2008 beantragte die Vorinstanz 
die  Abweisung  der  Beschwerde  und  die  Bestätigung  der  angefoch-

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tenen Verfügung. Zur  Begründung verwies  sie  hauptsächlich  auf  die 
Stellungnahmen ihres  ärztlichen  Dienstes,  wonach  der  Beschwerde-
führer in seiner Arbeitsfähigkeit  nie in rentenrelevanter  Weise einge-
schränkt gewesen sei (act. 35, 36, 40 und 43). 

E.
Mit Verfügung vom 24. April 2008 hiess das Bundesverwaltungsgericht 
das  Gesuch des Beschwerdeführers  um unentgeltliche Rechtspflege 
bzw. um Befreiung von der Bezahlung der Verfahrenskosten gut.

F.
In seiner Replik vom 11. Mai 2008 bekräftigte der Beschwerdeführer 
sinngemäss  die  Beschwerdebegehren.  Im  Weiteren  machte  er  im 
Wesentlichen geltend, er  habe bereits am 25. Mai 2004 bei der Ver-
bindungsstelle  der  heimatlichen  Sozialversicherung  zuhanden  der 
Vorinstanz  ein  Leistungsbegehren  gestellt,  das  zu  Unrecht  nie  be-
handelt  worden  sei.  Zudem  stellte  er  sinngemäss  den  Verfahrens-
antrag, sein Gesundheitszustand und dessen Auswirkungen auf seine 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit seien in der Schweiz gutachterlich abklären zu 
lassen.

G.
Mit Duplik vom 29. Mai 2008 bestätigte die Vorinstanz ihre Anträge, da 
sich aus den mit der Replik eingereichten Dokumenten keine neuen, 
entscheidrelevanten Sachverhaltselemente ergäben.

H.
Am 5. Juni 2008 wurde der Schriftenwechsel geschlossen.

I.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Unterlagen  wird  – soweit  erforderlich  – in  den  nachfolgenden 
Erwägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2006 über das 
Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesver-
waltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 

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des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungs-
verfahren (VwVG, SR 172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 
VGG vorliegt. Als Vorinstanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten 
Behörden.  Zu  diesen  gehört  auch  die  IV-Stelle  für  Versicherte  im 
Ausland, die mit Verfügungen über Leistungsgesuche befindet (Art. 33 
Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 
19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20]).

1.2 Nach Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist 
zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, 
wer  durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  ist,  und  ein  schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch 
Art. 48 Abs. 1 VwVG). 

Der  Beschwerdeführer  hat  am  vorinstanzlichen  Verfahren  als  Partei 
teilgenommen. Als Adressat ist  er durch die angefochtene Verfügung 
besonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  bzw. Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse. Auf die frist- und formgerecht eingereichte 
Beschwerde  ist  daher  einzutreten  (Art.  60  ATSG; vgl.  auch  Art.  20 
Abs. 1, Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG).

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 
VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis  VwVG). Dabei finden nach 
den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Ver-
fahrensregeln  Anwendung,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerde-
beurteilung  in  Kraft  stehen  (BGE 130  V  1  E.  3.2;  vgl.  auch  Art.  53 
Abs. 2 VGG).

2.1 Mit der Beschwerde kann gerügt werden, die vorinstanzliche Ver-
fügung verletze Bundesrecht (einschliesslich der Überschreitung oder 
des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen  oder 
unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder 
sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-

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gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

2.3 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht  von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts-
erheblichen Sachverhalts  zu  sorgen. Dieser  Grundsatz  gilt  indessen 
nicht  uneingeschränkt. Zum einen findet  er  sein Korrelat  in  den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 
E. 1a,  je  mit  Hinweisen); zum anderen umfasst  die  behördliche und 
richterliche  Abklärungspflicht  nicht  unbesehen  alles,  was  von  einer 
Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf 
den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) 
rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen, 
von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so 
oder anders zu entscheiden ist  (vgl.  GYGI,  a.a.O.,  S. 43 und 273). In 
diesem  Rahmen  haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversiche-
rungsgerichte  zusätzliche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu 
veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer 
sich  aus  den Akten ergebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass 
besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts  [im  Folgenden:  EVG;  heute  Schweizerisches 
Bundesgericht] I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall  – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.4.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines  bestimmten  Sachverhalts  genügt  den  Beweisan-
forderungen nicht. Der Richter und die Richterin haben vielmehr jener 
Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen,  die  sie  von  allen  möglichen  Ge-
schehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 
E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes 
wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht 
bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimm-
ter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und 
weitere  Beweismassnahmen  könnten  an  diesem  feststehenden  Er-

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gebnis nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise 
zu verzichten (antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das Verwalt-
ungsverfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212 Rz. 450; 
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, Rz. 111 und 320; GYGI, 
a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 III 219 E. 3c, 
BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinweisen).

2.4.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-
deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise  frei,  d.h. ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss  zu  würdigen. Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arzt-
berichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend 
ist,  auf  allseitigen  Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-
geben worden ist,  in  der  Beurteilung der  medizinischen Zusammen-
hänge und Situationen einleuchtet ist, und ob die Schlussfolgerungen 
der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 
grundsätzlich  somit  weder  die  Herkunft  des  Beweismittels  noch  die 
Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag  gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des EVG I 
268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 351 
E. 3.a).

3.
In  formeller  Hinsicht  beanstandet  der  Beschwerdeführer,  die  Vor-
instanz  habe  direkt  mit  ihm  statt  mit  seinem  Rechtsvertreter 
korrespondiert. Damit rügt er sinngemäss eine Verletzung von Art. 11 
Abs. 3  VwVG, wonach behördliche Mitteilungen  an  den  Vertreter  zu 
richten sind, solange die Vertretungsvollmacht nicht widerrufen wurde.

Entgegen  der  sachverhaltlichen  Darstellung  des  Beschwerdeführers 
kann den Akten nicht entnommen werden, dass die Vorinstanz direkt 
mit  dem Beschwerdeführer  korrespondiert  hätte. Vielmehr  stellte  sie 
ihre  Mitteilungen ausnahmslos  seinem Rechtsvertreter  zu  (act. 3,  8, 
9,14, 19, 37 und 41). Die diesbezügliche Rüge des Beschwerdeführer 
ist  unzutreffend  (vgl.  RES NYFFENEGGER, in:  Auer/Müller/Schindler 
[Hrsg.],  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsver-
fahren,  Zürich 2008, Rz. 23 ff. zu Art. 11).

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4.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tat-
bestandes Geltung haben (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger  Leis-
tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen  und  ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen  Normen  zu 
prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445). 

Sodann sind nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts für 
die  richterliche  Beurteilung  grundsätzlich  die  tatsächlichen  Verhält-
nisse  zur  Zeit  des  Erlasses  der  streitigen  Verfügung  (hier: 28.  Juni 
2007) massgebend (vgl. BGE 132 V 368 E.6.1, BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 
Hinweisen). Veränderungen des Sachverhalts,  die nach diesem Zeit-
punkt eintraten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu 
berücksichtigen.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung sein (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b mit Hinweisen; 
THOMAS LOCHER,  Grundriss  des  Sozialversicherungsrechts,  3. Auflage, 
Bern 2003, S. 489 Rz. 20 f.).

4.1 Der Beschwerdeführer stammt aus dem Kosovo, wo er heute auch 
seinen Wohnsitz  hat. Da die  Schweiz mit  diversen Nachfolgestaaten 
des ehemaligen Jugoslawiens neue Abkommen über  soziale Sicher-
heit  abgeschlossen hat,  nicht  aber  mit  Serbien oder  dem jüngst  als 
Staat anerkannten Kosovo, findet vorliegend weiterhin das Abkommen 
vom 8. Juni  1962 zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft 
und  der  Föderativen  Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversiche-
rung  (SR  0.831.109.818.1;  im  Folgenden:  Abkommen)  Anwendung 
(vgl. BGE 126 V 198 E. 2b, 122 V 381 E. 1, 119 V 98 E. 3). Nach Art. 2 
des Abkommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten in 
ihren  Rechten  und  Pflichten  aus  den  in  seinem  Art.  1  genannten 
Rechtsbereichen, zu welchen auch die schweizerische Bundesgesetz-
gebung  über  die  IV  gehört,  einander  gleich,  soweit  nichts  anderes 
bestimmt ist. Hinsichtlich der Voraussetzungen des Anspruchs auf eine 
schweizerische  Invalidenrente  sowie  der  anwendbaren  Verfahrens-
vorschriften  sieht  das  Abkommen  keine  im  vorliegenden  Verfahren 
relevanten Abweichungen vom Grundsatz der Gleichstellung vor. Die 
Frage ob, und gegebenenfalls ab wann Anspruch auf Leistungen der 
IV  besteht,  bestimmt  sich  daher  vorliegend  alleine  aufgrund  der 
schweizerischen Rechtsvorschriften. 

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Für die Beurteilung des Rentenanspruchs sind folglich – entgegen der 
Auffassung  des  Beschwerdeführers  – Feststellungen  ausländischer 
Versicherungsträger,  Krankenkassen,  Behörden  und  Ärzte  bezüglich 
Invaliditätsgrad  und  Anspruchsbeginn  für  die  rechtsanwendenden 
Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4, 
AHI-Praxis  1996,  S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E.2). Vielmehr 
unterstehen  auch  aus  dem  Ausland  stammende  Beweismittel  der 
freien  Beweiswürdigung  des  Gerichts  (vgl.  Urteil  des  EVG  vom 
11. Dezember 1981 i.S. D).

4.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  schweize-
rischen Rechtsvorschriften Anwendung, die bei Erlass der Verfügung 
vom 28. Juni 2007 in Kraft standen; weiter aber auch solche Vorschrif-
ten,  die zu jenem Zeitpunkt  bereits ausser Kraft  getreten waren, die 
aber für die Beurteilung eines allenfalls früher entstandenen Renten-
anspruchs von Belang sind (für das IVG: ab dem 1. Januar 1986 in der 
Fassung vom 5. Oktober 1984 [AS 1985 2002]; ab dem 1. Januar 1988 
in der Fassung vom 9. Oktober 1986 [AS 1987 447]; ab dem 1. Januar 
1992 in  der  Fassung vom 22. März  1991 [AS 1991 2377]);  ab  dem 
1. Januar 1997 in der Fassung vom 7. Oktober 1994 [AS 1995 221, AS 
1995  1126  sowie  AS  1996  2466];  ab  dem  1.  Januar  2001  in  der 
Fassung vom 23. Juni 2000 [AS 2000 2685]; ab dem 1. Juni 2002 in 
der Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701 sowie AS 2002 685]; 
ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 [AS 2002 
3371  und  3453]  und  ab  dem  1.  Januar  2004  in  der  Fassung  vom 
21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]).

Für  die  Prüfung  des  Rentenanspruchs  ab  2003  ist  sodann  das  am 
1. Januar  2003  in  Kraft  getretene  ATSG anwendbar.  Die  darin  ent-
haltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit,  der Erwerbsunfähig-
keit  und  der  Invalidität  entsprechen  den  bisherigen,  von  der 
Rechtsprechung  entwickelten  Begriffen  Invalidenversicherungsrechts, 
so dass die in der Praxis herausgebildeten Grundsätze unter der Herr-
schaft des ATSG weiterhin Geltung haben (BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 
und 3.3). 

Die Änderungen vom 6. Oktober 2006 des IVG und des ATSG sowie 
die  Änderungen  vom  28.  September  2007  der  Verordnung  vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) und 
der  Verordnung  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungs-
rechts vom 11. September 2002 (ATSV, SR 830.11 [5. IV-Revision, AS 

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2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008]) sind im 
vorliegenden  Verfahren  hingegen  nicht  anwendbar,  da  die  ange-
fochtene Verfügung am 28. Juni 2007 – und somit vor Inkrafttreten der 
entsprechenden Bestimmungen – ergangen ist (vgl. auch  UELI KIESER, 
ATSG-Kommentar, 2. Auflage, Zürich 2009, Rz. 5 zu Art. 82).

4.3 Der Beschwerdeführer hat letztmals im Jahre 1990 Beiträge an die 
schweizerische AHV/IV entrichtet (act. 35). Daher sei angemerkt, dass 
Schweizer und Ausländer erst seit dem Inkrafttreten der Revision von 
Art.  6  Abs.  1  IVG  (AS  2000  2677  2682  sowie  BBl  1999  4983; 
Aufhebung  der  sogenannten  Versicherungsklausel) unabhängig  von 
der Fortdauer ihrer Versicherteneigenschaft Anspruch auf eine Rente 
der schweizerischen Invalidenversicherung haben – sofern sie invalid 
im  Sinne  des  Gesetzes  sind  (Art.  8  ATSG)  und  beim  Eintritt  der 
Invalidität  während  mindestens  eines  vollen  Jahres  Beiträge  an  die 
AHV/IV geleistet  haben (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis  31. Dezember 
2007  gültig  gewesenen  Fassung  [AS  2007  5140];  vgl.  auch  die 
Schlussbestimmungen zur Änderung des IVG vom 23. Juni 2000 Abs. 
4). Diese Bedingungen müssen kumulativ erfüllt sein.

4.3.1 Der Beschwerdeführer hat unbestrittenermassen während insge-
samt mehr als einem Jahr Beiträge an die AHV/IV geleistet (act. 35), 
so dass die Voraussetzung der Mindestbeitragsdauer für den Anspruch 
auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt ist.

4.4 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde,  ganze oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  oder  Unmöglich-
keit,  sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2). 

4.4.1 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (vgl. 
BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165). Dabei sind die Erwerbs- bzw. 
Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im angestammten Beruf  bzw. der bis-
herigen Tätigkeit, sondern  – wenn erforderlich  – auch in zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist  also grund-
sätzlich  nach  wirtschaftlichen  und  nicht  nach  medizinischen  Grund-
sätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit 

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einzig  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  einer  funktionellen 
Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der 
funktionellen Einschränkung (vgl. BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459). 

Trotzdem ist die Verwaltung und im Beschwerdefall auch das Gericht 
auf  Unterlagen  angewiesen,  die  der  Arzt  und  gegebenenfalls  auch 
andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und bezüglich  welcher  Tätigkeiten  der 
Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die  ärztlichen  Aus-
künfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen  dem Versicherten  noch  zugemutet  werden  können 
(vgl. BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 
1991  S.  319  E.  1c).  Die  rein  wirtschaftlichen  und  rechtlichen  Beur-
teilungen,  insbesondere im Zusammenhang mit  der Bestimmung der 
Erwerbsfähigkeit,  obliegen  dagegen  der  Verwaltung  und  im  Be-
schwerdefall dem Gericht.

4.5 Aufgrund  des  im  gesamten  Sozialversicherungsrecht  geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in 
seiner  Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert 
nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- 
oder  Erwerbszweig  zu  suchen  und  anzunehmen,  soweit  sie  noch 
möglich und zumutbar erscheint (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 111 V 
235 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauens-
arzt der IV-Stelle, aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem 
Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zu-
mutbarer Tätigkeit  und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  einsetzen  kann.  Diese  Arbeitsmöglichkeit  hat  sich  der 
Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungs-
tätigkeit; vgl. ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine 
Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

4.6 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig gewesenen 
Fassung besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 
versicherte  Person  zu  mindestens  zwei  Dritteln,  derjenige  auf  eine 
halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine 
Viertelsrente,  wenn sie  mindestens zu  40% invalid  ist. Die seit  dem 
1. Januar  2004  massgeblichen  neuen  Rentenabstufungen  gemäss 
Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei  einem Invaliditätsgrad von mindestens 
40% Anspruch auf  eine Viertelsrente,  bei  einem Invaliditätsgrad von 

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mindestens 50% Anspruch auf  eine halbe Rente, bei  einem Invalidi-
tätsgrad von mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und 
bei  einem  solchen  von  mindestens  70%  Anspruch  auf  eine  ganze 
Rente. 

Laut Art. 28 Abs. 1ter IVG in der seit 1. Januar 1988 geltenden Fassung 
werden  Renten,  die  einem  Invaliditätsgrad  von  weniger  als  50% 
entsprechen, nur an Versicherte ausgerichtet, die ihren Wohnsitz und 
gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben. Nach 
der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  stellt  Art.  28  Abs.  1ter IVG 
nicht  eine  blosse  Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine  besondere 
Anspruchsvoraussetzung dar  (vgl. BGE 121 V 264 E. 6c). Eine Aus-
nahme von diesem Prinzip  gilt  seit  dem 1. Juni  2002 für  Schweizer 
Bürger und Staatsangehörige der Europäischen Gemeinschaft, denen 
bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente ausgerichtet wird, wenn 
sie  in  einem Mitgliedstaat  der  Europäischen Gemeinschaft  Wohnsitz 
haben  –  nicht  aber  für  Staatsangehörige  von  Serbien  oder  Kosovo 
(vgl. Art. 8 Bst. e des Abkommens).

4.7 Der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG entsteht (gemäss den hier 
anwendbaren,  vom 1.  Januar  1988  bis  zum  31.  Dezember  2007  in 
Kraft  gestandenen Bestimmungen [vgl. auch auch die Übergangsbe-
stimmungen  zur  Änderung  des  IVG  vom  9.  Oktober  1986  Abs.  1]) 
frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in  dem  die  versicherte  Person  min-
destens zu 40% bleibend erwerbsunfähig bzw. bleibend invalid gewor-
den ist (Art. 29 Abs. 1 Bst. a IVG i.V.m. Art. 29 IVV; Art. 7 ATSG) oder 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens zu 40% arbeitsunfähig war (Wartefrist gemäss Art. 29 Abs. 
1 Bst. b IVG; Art. 6 ATSG). Bei Versicherten, die ihren Wohnsitz und 
gewöhnlichen  Aufenthalt  nicht  in  der  Schweiz  haben,  entsteht  der 
Rentenanspruch nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG erst, wenn sie während 
eines  Jahres  durchschnittlich  mindestens  zu  50%  arbeitsunfähig 
gewesen  sind  und  der  Invaliditätsgrad  nach  Ablauf  der  Wartezeit 
mindestens 50% beträgt (vgl. BGE 121 V 264 E. 6). Sofern sich eine 
versicherte  Person  mehr  als  zwölf  Monate  nach  Entstehen  des 
Anspruchs zum Leistungsbezug anmeldet, werden indessen die Leist-
ungen lediglich für  die zwölf  der Anmeldung vorangehenden Monate 
und die folgende Zeit ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG). 

Bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit ist die anspruchsbe-
einflussende Änderung zu berücksichtigen,  sobald sie ohne wesent-

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liche Unterbrechung drei Monate angedauert hat (Art. 88a Abs. 2 IVV). 
Eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit ist von dem Zeitpunkt an zu 
berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraus-
sichtlich  längere  Zeit  dauern  wird.  Sie  ist  in  jedem  Fall  zu  berück-
sichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate 
angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a 
Abs. 1 IVV). Die vorerwähnten Bestimmungen beziehen sich in erster 
Linie auf die Revision bereits laufender Renten. Sie sind sinngemäss 
aber auch dann anzuwenden, wenn die anspruchsbeeinflussende Än-
derung  des  Invaliditätsgrades  noch  vor  Erlass  der  ersten  Renten-
verfügung  eingetreten  ist  mit  der  Folge,  dass  dann  gleichzeitig  die 
Änderung  mitberücksichtigt  wird  (BGE  121  V  264  E.  6  b/dd  mit 
Hinweis).

5.
Die  diagnostizierten  psychischen  Leiden,  die  laut  Angaben  des  Be-
schwerdeführers  und  der  ihn  behandelnden  Fachärzte  seit  dem 
Unfallereignis vom 8. August 1987 bestehen (vgl. E. 6.1 ff. hiernach), 
sind  zweifelsohne  als  labiles  pathologisches  Geschehen  zu  qualifi-
zieren, also als Leiden, die sowohl eine Besserung als auch eine Ver-
schlimmerung durchmachen können, was zur Anwendung von Art. 29 
Abs. 1 Bst. b IVG führt. Nach Ablauf der in dieser Bestimmung vorge-
sehenen  Wartefrist  hätte  damit  vorliegend  ein  Rentenanspruch  erst 
entstehen  können,  nachdem  der  Beschwerdeführer  während  eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 
50% arbeitsunfähig gewesen wäre – wobei diese Frist vor Wegfall der 
Versicherungsklausel  abgelaufen  und  ein  Anspruch  auf  eine  halbe 
oder  höhere  Rente  frühestens  am  8.  August  1988  entstanden  sein 
könnte (vgl. E. 4.3, E 4.6 und E. 4.7 hiervor). Dem Beschwerdeführer 
nach Ablauf der zwölfmonatigen Wartefrist (Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG) 
zustehende Rentenleistungen könnten indessen ohnehin lediglich für 
die zwölf der Anmeldung vom 18. November 2005 (act. 5) – oder aber 
der  von  ihm  behaupteten  Anmeldung  vom  25.  Mai  2004  –  voran-
gehenden Monate und die folgende Zeit ausgerichtet werden (Art. 28 
Abs.  2  IVG;  vgl.  E.  4.7  hiervor).  Daher  ist  vorliegend  die  Frage 
entscheidwesentlich, ob der Beschwerdeführer in der Zeitspanne vom 
25. Mai 2002 bzw. 18. November 2003 bis zum 28. Juni 2007 (Datum 
des Erlasses der angefochtenen Verfügung [vgl. E. 4 hiervor]) mindes-
tens ein Jahr lang ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu 
50% arbeitsunfähig gewesen ist. 

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Im Folgenden ist daher unter Berücksichtigung dieses Umstandes zu 
prüfen,  ob  die  Vorinstanz  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  voll-
ständig erhoben, und das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers 
zu  Recht  wegen  fehlender  rentenanspruchsbegründender  Invalidität 
abgewiesen hat. 

6.
Die angefochtene Verfügung vom 28. Juni 2007 erliess die Vorinstanz 
im Wesentlichen gestützt  auf  die Stellungnahmen vom 15. Mai 2007 
und 26. Juni 2007 ihres ärztlichen Dienstes (Dr. med. B._______; act. 
36 und 40). 

6.1 In seinen Stellungnahmen würdigte Dr. med. B._______ insbeson-
dere Berichte von im Kosovo auf den Gebieten der Psychiatrie, Neuro-
psychiatrie  und  Familienmedizin  praktizierenden  Fachärzten  aus  der 
Zeit  vom 4. Mai  2004 bis 30. Mai  2007. Als  Folgen des Verkehrsun-
falles vom 8. August 1987 wurden in diesen fachärztlichen Berichten 
ein Status  nach Gesichts-  sowie  Frontoparetalfraktur  links und Hirn-
kontusion,  ein depressives Syndrom sowie wiederkehrende posttrau-
matische Kopfschmerzen diagnostiziert (act. 23, 24, 26, 28, 30, 32 und 
34). Überdies attestierten einige der Fachärzte dem Beschwerdeführer 
eine im Zeitpunkt der jeweiligen Berichterstattung bestehende Arbeits-
unfähigkeit  von  100% (act.  23,  24,  30  und  34).  Demgegenüber  ge-
langte Dr. med. B._______ in seinen Stellungnahmen im Wesentlichen 
zum Schluss, die in  den fachärztlichen Berichten aufgeführten Diag-
nosen und Symptome belegten keine Arbeitsunfähigkeit bzw. keine zu 
einer  Invalidität  führende  Beeinträchtigung  seines  Gesundheitszu-
standes (act. 36 und 40). 

6.2 Die  mit  der  Beschwerde  eingereichten  fachärztlichen  Berichte, 
insbesondere die Berichte von Dr. med. C._______ vom 30. November 
2006 und 17. Juli  2007, in welchen dem Beschwerdeführer aufgrund 
der vorstehend erwähnten Diagnosen wiederum eine im Zeitpunkt der 
Berichterstattung  bestehende  100%-ige  Arbeitsunfähigkeit  attestiert 
wurde, unterbreitete die Vorinstanz in der Folge Dr. med. D._______ 
von ihrem ärztlichen Dienst zur Stellungnahme (act. 42). 

Am 6. April  2004 bestätigte Dr. med. D._______ die Stellungnahmen 
von Dr. med. B._______. Zur Begründung führte er aus, auch unter Be-
rücksichtigung  der  neuen  fachärztlichen  Berichte  sei  keine  Arbeits-
unfähigkeit des Beschwerdeführers nachgewiesen (act. 43).

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6.3 Mit Schreiben vom 21. August 2008 und der Replik vom 11. Mai 
2008 reichte der Beschwerdeführer sodann Berichte vom 21. Januar 
2008 und 6. Mai  2008 von Dr. med. C._______ ein,  in  welchen ihm 
aufgrund der bereits bekannten Diagnosen (vgl. E. 6. 1 hiervor) erneut 
eine im Zeitpunkt der Berichterstattung bestehende Arbeitsunfähigkeit 
von 100% attestiert wurde. Zu diesen Unterlagen, welche sich auf den 
Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  nach  Erlass  der  ange-
fochtenen Verfügung beziehen, äusserte sich der ärztliche Dienst der 
Vorinstanz nicht mehr. 

7.

7.1 Die von den Dres. med. B._______ und D._______ aufgrund der 
vollständigen  Vorakten  (Anamnese)  erstellten  Beurteilungen  des 
Gesundheitszustandes  und  der  (Rest-)Arbeitsfähigkeit  sind  nachvoll-
ziehbar begründet und medizinisch einleuchtend. Auch wenn die Ärzte 
den  Beschwerdeführer  nicht  persönlich  untersucht  haben  und  ihre 
Stellungnahmen  kurz  ausgefallen  sind,  erachtet  das 
Bundesverwaltungsgericht  die  ärztlichen  Einschätzungen  und  die 
daraus  gezogenen  Schlussfolgerungen  als  überzeugend. 
Insbesondere  haben  die  Ärzte  zu  Recht  festgehalten,  dass  der 
Beschwerdeführer nach seinem Unfall  im Jahre 1987 und der darauf 
folgenden Behandlung wieder in der Schweiz arbeitstätig war, was sich 
allein  schon  daraus ergibt,  dass  der  Beschwerdeführer  bis  ins  Jahr 
1990 Beiträge an die AHV/IV leistete (act. 35). Angesichts der relativ 
langen  Dauer  dieser  Beitragsleistung  kann  ausgeschlossen  werden, 
dass  diese  allein  auf  Lohnfortzahlungen  infolge  Unfalls  erhoben 
wurden. Zudem waren allfällige Unfallversicherungsleistungen zu jener 
Zeit von der AHV-Pflicht ausgenommen (Art. 6 Abs. 2 der Verordnung 
vom  31.  Oktober  1947  über  die  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung [AHVV; SR 831.10],  insbesondere in der 
Fassung  vom  1.  Juli  1987).  Da  für  allfällige  nachträgliche  Kompli-
kationen  jegliche  Anhaltspunkte  fehlen,  eine  Verschlimmerung  des 
Krankheitsbildes  nicht  auszumachen ist  ("les séquelles  de l'accident 
sont  présentes  et  continues",  act.  23)  und  der  Beschwerdeführer 
selbst  behauptet,  seit  dem  Unfall  arbeitsunfähig  zu  sein  (act.  5 
Ziff. 7.3), kann den Dres. med. B._______ und D._______ darin gefolgt 
werden,  dass  aufgrund  der  verbleibenden  Unfallfolgen  (depressives 
Syndrom und wiederkehrende posttraumatische Kopfschmerzen) keine 
Arbeitsunfähigkeit anzunehmen ist (vgl. auch E. 7.3 hiernach). 

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7.2 Hieran  vermögen  die  vom  Beschwerdeführer  vorgelegten  medi-
zinischen  Unterlagen  aus  dem Kosovo,  die  von der  Beurteilung  der 
Dres. med. B._______ und D._______ im Wesentlichen nur  in  einer 
unterschiedlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abweichen, nichts 
zu  ändern.  In  diesen  Berichten,  die  grösstenteils  von Dr.  med. 
C._______  stammen,  wird  allerdings  in  keiner  Weise  begründet, 
weshalb  die  festgestellten  gesundheitlichen  Probleme  des 
Beschwerdeführers  zu  einer  Arbeitsunfähigkeit  von  100%  führen 
sollten. Zwar finden sich in den Berichten einige Hinweise darauf, wie 
sich  die  gestellten  Diagnosen  äussern  (z.B.  act.  23:  Unsicherheit, 
Motivationsverlust,  Selbstvorwürfe,  Isolierung);  inwiefern  diese 
Elemente  aber  die  Arbeitsfähigkeit  beeinträchtigen,  lässt  sich  den 
ärztlichen Ausführungen nicht entnehmen. Zudem bleibt offen, gestützt 
auf welche Vorakten (Anamnese) die Berichte erstellt wurden. Obwohl 
den Erkenntnissen behandelnder Fachärzte im Rahmen der Abklärung 
der Arbeitsfähigkeit  durchaus Gehör  zu schenken ist  (vgl. Urteil  des 
Bundesgerichts 9C-24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2, publiziert  in: 
Plädoyer 2009 S. 72ff.),  vermögen vorliegend die Berichte der koso-
varischen  Ärzte  – insbesondere  von Dr. med. C._______  –  nicht  zu 
überzeugen. Sie sind nicht geeignet, die Beurteilung durch die Ärzte 
der  Vorinstanz  in  Frage  zu  stellen  und  die  behauptete 
Arbeitsunfähigkeit von 100% zu belegen.

Die nachträglich beigebrachten Berichte vom 17. Juli 2007, 21. Januar 
2008 und 6. Mai 2008 – wiederum von Dr. med. C._______ – wurden 
nach  Erlass  der  angefochtenen  Verfügung  erstellt  und  enthalten 
lediglich  eine  Beurteilung  des  Gesundheitszustandes  und  der 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers  im  Zeitpunkt  der 
jeweiligen Berichterstattung. Sie betreffen damit nicht den massgeben-
den Zeitraum (vgl. E. 5 hiervor), so dass sie im vorliegenden Verfahren 
unbeachtlich sind.

7.3 Aus  den  Akten  ergibt  sich,  dass  der  Beschwerdeführer  aus-
schliesslich unter den Folgen eines im Jahre 1987 erlittenen Verkehrs-
unfalls leidet. Aus somatischer Sicht besteht unbestrittenermassen ein 
Status  nach  Gesichts-  sowie  Frontoparetalfraktur  links  und  Hirn-
kontusion,  der  sich  heute  noch  neurologisch,  bzw.  psychiatrisch  in 
posttraumatischen,  wiederkehrenden  Kopfschmerzen  und  in  einem 
reaktiven depressiven Syndrom äussert. 

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7.3.1 Nach  Massgabe  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  be-
wirkt  ein  psychisches  Leiden,  wie  das  beim  Beschwerdeführer  als 
Grunderkrankung diagnostizierte reaktive depressive Syndrom, in der 
Regel keine langdauernde, zu einer Invalidität führende Einschränkung 
der  Arbeitsfähigkeit.  Vielmehr  besteht  die  Vermutung,  dass  ein  re-
aktives depressives Syndrom bzw. seine Folgen mit einer zumutbaren 
Willensanstrengung  überwindbar  sind.  Nur  ausnahmsweise  können 
bestimmte  Umstände  den  Wiedereinstieg  in  den  Arbeitsprozess  als 
unzumutbar erscheinen lassen. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, 
entscheidet  sich  im  Einzelfall  anhand  verschiedener  Kriterien.  Im 
Vordergrund steht die Feststellung einer psychiatrischen Komorbidität, 
d.h.  eines  von  der  Grunderkrankung  abgrenzbaren,  eigenständigen 
Krankheitsbildes  von  erheblicher  Schwere,  Ausprägung  und  Dauer. 
Auch weitere Faktoren können massgebend sein, wie etwa chronische 
körperliche  Begleiterkrankungen,  ein  mehrjähriger,  chronifizierter 
Krankheitsverlauf  mit  unveränderter  oder  progredienter  Symptomatik 
ohne länger dauernde Rückbildung, ein sozialer Rückzug in allen Be-
langen des Lebens,  ein verfestigter,  therapeutisch nicht  mehr  beein-
flussbarer innerseelischer Verlauf  einer an sich missglückten,  psych-
isch  aber  entlastenden  Konfliktbewältigung  (primärer  Krankheitsge-
winn; "Flucht in die Krankheit"), oder das Scheitern einer konsequent 
durchgeführten  ambulanten  oder  stationären  Behandlung  trotz  ko-
operativer Haltung der versicherten Person. Je mehr dieser Kriterien 
zutreffen und je ausgeprägter sich die entsprechenden Befunde dar-
stellen, desto eher sind  – ausnahmsweise  – die Voraussetzungen für 
eine  zumutbare  Willensanstrengung  zu  verneinen  (BGE  131  V  49 
E. 1.2 und BGE 127 V 294 E. 4.b.aa und E. 4c, je mit Hinweisen; HANS-
JAKOB MOSIMANN, Praxis der Invaliditätsbemessung, SZS/RSAS 51/2007, 
S. 4 ff.). 

7.3.2 Den vorliegenden fachärztlichen Berichten kann aber keine aus-
reichende psychiatrische Komorbidität entnommen werden, sind doch 
sowohl die diagnostizierten wiederkehrenden posttraumatischen Kopf-
schmerzen als auch die angeführten Symptome, wie regelmässig auf-
tretende Konzentrations-, Gedächtnis- und Motivationsprobleme sowie 
Minderwertigkeitsgefühle  (act.  23,  28  und  34),  in  ihrer  Gesamtheit 
nicht  als  ein  von  der  Grunderkrankung  (reaktives  depressives  Syn-
drom)  abgrenzbares  bzw.  eigenständiges  Krankheitsbild  von  erheb-
licher Schwere, Ausprägung und Dauer zu qualifizieren. Sodann mag 
zwar  Dr.  med.  C._______,  der  den  Beschwerdeführer  mit  diversen 
Psychopharmaka  therapiert  hat,  festgestellt  haben,  die  diagnos-

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tizierten Leiden seien irreversibel (act. 23 und 34). Diese Feststellung 
hat  er  aber  nicht  nachvollziehbar  und  keineswegs  medizinisch 
einleuchtend  begründet,  erreichen  doch  reaktive  Depressionen  auf-
grund der Erfahrungstatsache, dass sie im Allgemeinen relativ rasch 
abklingen,  in  der  Regel  nicht  die  für  die  Entstehung  des  Renten-
anspruchs  erforderlichen  Auswirkungen  (vgl.  BGE  127  V  294  E. 
4.b/aa),  und wird in den fachärztlichen Berichten weder ein primärer 
Krankheitsgewinn  des  Beschwerdeführers  noch  das  Scheitern  einer 
Therapie bzw. einer fehlenden Therapierbarkeit seiner Leiden trotz ko-
operativer Haltung thematisiert. Da zudem die von Dr. med. C._______ 
erwähnte  Isolierung des Beschwerdeführers  offenbar  nur  sporadisch 
auftritt  ("éléments  d'autoaccusation  qui  amènent  parfois  jusqu'à 
l'isolement",  act.  23),  erachtet  es  das  Bundesverwaltungsgericht  als 
überwiegend  wahrscheinlich,  dass  die  beim  Beschwerdeführer  dia-
gnostizierten Leiden bzw. ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensan-
strengung  überwindbar  wären  – und  somit  nicht  zu  einer  allenfalls 
rentenbegründenden Arbeitsunfähigkeit führen.

7.4 Den fachärztlichen Berichten kann im Übrigen nicht  entnommen 
werden, seit wann der Beschwerdeführer wegen der geklagten Leiden 
behandelt  wird. Sie dokumentieren den Gesundheitszustand des Be-
schwerdeführers erst ab dem 4. Mai 2004 (vgl. act. 28) und beinhalten 
keine  retrospektive  Beurteilung  der  Leiden  und  der  (Rest-)Arbeits-
fähigkeit ab den vorliegend massgebenden Zeitpunkten (25. Mai 2002 
bzw. 18. November 2003 [vgl. E. 5 hiervor]). Angesichts der gestellten 
Diagnosen, die keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermögen, und 
dem  Umstand,  dass  der  Beschwerdeführer  keine  weiteren,  in  den 
fachärztlichen  Berichten  nicht  diagnostizierte  Beschwerden  belegt 
oder zumindest  geltend macht,  konnten in  dieser Beziehung weitere 
Untersuchungen  unterbleiben.  Die  Vorinstanz  durfte  ohne  weiter-
gehende  Abklärung  des  medizinischen  Sachverhaltes  davon  aus-
gehen, dass der Beschwerdeführer seit dem  25. Mai 2002 alleine  an 
den  in  den  aktenkundigen  fachärztlichen  Berichten  diagnostizierten, 
keinen Rentenanspruch begründenden Beschwerden und Symptomen 
leidet  (vgl. zur  Abklärungs-  und Mitwirkungspflicht  CHRISTOPH AUER in: 
Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das 
Verwaltungsverfahren,  Zürich 2008, Rz. 15 f. zu Art. 12 und Rz. 11 zu 
Art. 13). 

Unter diesen Umständen ist nicht einzusehen, inwiefern die vom Be-
schwerdeführer  beantragte  Begutachtung  seines  Gesundheitszu-

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stands am rechtserheblichen Sachverhalt etwas zu ändern vermöchte. 
In  antizipierter  Beweiswürdigung  ist  daher  auf  diese  Beweismass-
nahme zu verzichten.

8.
Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  die  Vorinstanz  die  ange-
fochtene  Verfügung  gestützt  auf  eine  ausreichende  Beurteilung  des 
Gesundheitszustandes  und  der  (Rest-)Arbeitsfähigkeit  erlassen,  den 
entscheidwesentlichen  Sachverhalt  rechtsgenüglich  gewürdigt  sowie 
vollständig und richtig festgestellt hat. Da zudem keine Anhaltspunkte 
für  das  Vorliegen  weiterer  gesundheitlicher  Beschwerden  bestehen, 
kann  als  überwiegend  wahrscheinlich  erstellt  gelten,  dass  der 
Beschwerdeführer  im massgebenden Beurteilungszeitraum (vgl. E. 5 
hiervor) zu 100% arbeitsfähig gewesen ist. 

9.
Die Vorinstanz hat demnach zu Recht das Gesuch des Beschwerde-
führers um Ausrichtung von Leistungen der IV abgewiesen, und auch 
die vorliegende Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen.

10.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten sowie eine allfällige 
Parteientschädigung.

10.1 Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer grundsätzlich 
die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Mit Verfügung 
des  Bundesverwaltungsgerichts  vom 24. April  2008  wurde  indessen 
sein  Gesuch  um unentgeltliche Rechtspflege gutgeheissen,  weshalb 
auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist (Art. 65 Abs. 
1 VwVG).

10.2 Dem  unterliegenden  Beschwerdeführer  ist  keine  Parteient-
schädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). Da sich 
das  gutgeheissene  Gesuch  des  Beschwerdeführers  um  Gewährung 
der  unentgeltliche  Rechtspflege  einzig  auf  die  Befreiung  von 
Verfahrenskosten bezog, ist aus dieser Sicht auch sein Rechtsvertreter 
nicht  zu  entschädigen.  Die  obsiegende  Vorinstanz  hat  keinen  An-
spruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

Seite 18

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 

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beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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