# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6226f96d-630f-537f-886d-220df96a2186
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-11-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 29.11.2011 UR110001
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UR110001_2011-11-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UR110001-O/U/br 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. K. Balmer, Präsident, lic. iur. W. Meyer und 

Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. M. Wetli 

 

Beschluss vom 29. November 2011 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Rekurrent 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,  
Rekursgegnerin 

 

betreffend Nichteintreten auf Strafanzeige 
 
 
Rekurs gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich 
vom 14. Dezember 2010, C-3/2010/84 
 
 

 

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Erwägungen: 

I. Prozessgeschichte 

Mit Eingabe vom 4. Juni 2010 liess A._____ (nachfolgend: Rekurrent) Strafanzei-

ge wegen "Betrugs, Veruntreuung und anderer Wirtschaftsdelikte" einreichen 

(Urk. 7/0001). Am 14. Dezember 2010 trat die Staatsanwaltschaft III des Kantons 

Zürich (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) auf die Anzeige betreffend die Vorwürfe 

1 bis 4, 8, 9, und 12 bis 19 nicht ein. Weiter hielt sie fest, dass es dem Rekurren-

ten hinsichtlich der Vorwürfe 5 bis 7 sowie 10 und 11 an der Geschädigtenstellung 

fehle und über diese Vorwürfe separat entschieden werde (Urk. 6 = Urk. 3/1). Ge-

gen diese Verfügung liess der Rekurrent fristgerecht Rekurs mit folgenden Anträ-

gen erheben (Urk. 2): 

"1.  Die Nichteintretensverfügung der Staatsanwaltschaft III vom 
14. Dezember 2010 sei aufzuheben.  

 2.  Die Strafuntersuchung gegen die beanzeigten Personen sei zu 
eröffnen.  

 3.  Die beantragten Sicherungsmassnahmen seien durchzuführen.  
 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen." 

Mit Präsidialverfügung vom 5. April 2011 wurde der Staatsanwaltschaft Frist zur 

Stellungnahme angesetzt (Urk. 8; Prot. S. 2). Mit Eingabe vom 13. April 2011 liess 

die Staatsanwaltschaft innert Frist die Abweisung der Beschwerde beantragen 

(Urk. 10). Diese Eingabe der Staatsanwaltschaft wurde dem Rechtsvertreter des 

Rekurrenten am 21. April 2011 zur Kenntnisnahme übermittelt. Innert zweimal er-

streckter Frist liess der Rekurrent eine Stellungnahme einreichen (Urk. 16).  

II. Prozessuales 

1. Anwendbares Recht 

Seit dem 1. Januar 2011 gilt in der Schweiz eine neue, eidgenössische Strafpro-

zessordnung (StPO), welche die bis anhin gültigen kantonalen Strafprozessord-

nungen ablöst. Bei Verfahren, die – wie das vorliegende – in erster Instanz noch 

vor dem 1. Januar 2011 erledigt wurden, bleibt allerdings für das gegenwärtige 

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Rechtsmittelverfahren das bisherige Prozessrecht und damit die Strafprozessord-

nung des Kantons Zürich (StPO/ZH) und das Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) 

weiterhin anwendbar (Art. 453 Abs. 1 StPO). 

2. Legitimation 

2.1. Bei der Legitimation des Rekurrenten zur Ergreifung eines Rechtsmittels 

(Rekurses) gegen die staatsanwaltliche Einstellungsverfügung handelt es sich um 

eine Prozessvoraussetzung, die im Rahmen der Eintretensfrage von der angeru-

fenen Rechtsmittelinstanz von Amtes wegen zu prüfen ist und die in jeder Phase 

des Rechtsmittelverfahrens gegeben sein muss (Schmid, Strafprozessrecht, Zü-

rich 2004, N 532; Donatsch/Schmid, Kommentar zur Strafprozessordnung des 

Kantons Zürich, Zürich 1996 ff., N 5 zu § 395 StPO/ZH). Da hinsichtlich der Par-

teistellung vorliegend weder das Opferhilfegesetz noch andere abweichende Re-

gelungen treffende Vorschriften der Bundesgesetzgebung zur Anwendung gelan-

gen, bestimmt sich die Legitimation allein nach dem kantonalen Recht und somit 

nach der Strafprozessordnung des Kantons Zürich (StPO/ZH). 

Befugt zur Ergreifung eines Rechtsmittels gemäss der Zürcher Strafprozessord-

nung sind neben Staatsanwaltschaft und Angeschuldigtem "die Personen, wel-

chen durch die der gerichtlichen Beurteilung unterstellten Handlungen unmittelbar 

ein Schaden zugefügt wurde oder zu erwachsen drohte (Geschädigte) (§ 395 

Abs. 1 Ziff. 2 StPO/ZH). Dem Anzeigeerstatter, der nicht Geschädigter im straf-

prozessualen Sinne ist, stehen keine Verfahrensrechte zu. Er hat lediglich An-

spruch darauf, dass seine Anzeige ordnungsgemäss entgegen genommen und 

behandelt wird. Ein eventuell vorhandenes bloss faktisches Interesse etwa politi-

scher oder wirtschaftlicher Art genügt nicht (Donatsch/Schmid, a.a.O., N 13 zu 

§ 395 StPO/ZH). 

Nach herrschender Lehre und Rechtsprechung muss die Schädigung beim Be-

troffenen unmittelbar als Folge der strafbaren Handlung eintreten bzw. drohen, 

damit er als Geschädigter im Sinne des Strafprozessrechts gilt (Donatsch/Schmid, 

a.a.O., N 8 zu § 395 StPO/ZH; BGE 126 IV 43). Unmittelbar Geschädigter ist da-

mit in der Regel der Träger des Rechtsgutes, welches durch die fragliche Strafbe-

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stimmung vor Verletzung oder Gefährdung geschützt werden soll, mithin der Trä-

ger des durch die Strafdrohung geschützten Rechtsgutes, gegen das sich die 

Straftat ihrem Begriffe nach richtet. § 395 Abs. 1 Ziff. 2 StPO/ZH will den Kreis der 

zu aktiver Intervention im Strafpunkt befugten Personen möglichst eng ziehen. 

Mittelbar zugefügte Schäden genügen somit nicht, um eine Geschädigtenstellung 

zu begründen (Schmid, a.a.O., N 502 f. und N 505; Donatsch/Schmid, a.a.O., N 8 

zu § 395 StPO/ZH; Adrian Meili, Der Rekurs im Strafprozess nach zürcherischem 

Recht, Zürich 1968, S. 113 f.). 

2.2. Für die Falschbeurkundungen (Vorwürfe Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 8) gilt Folgen-
des:  

Die Tatbestände des Urkundenstrafrechts und somit auch Art. 251 StGB schützen 

das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Gültigkeit von privaten und öffentlichen 

Beweisurkunden im Rechtsverkehr bzw. einem auf Treu und Glauben beruhen-

den Rechts- und Geschäftsverkehr (BGE 119 Ia 342, 123 IV 63, 128 IV 270, 129 

IV 58 und 133, 132 IV 14) und damit öffentliche Interessen. Urkundenfälschung 

bzw. Falschbeurkundung ist ein Tätigkeits- und abstraktes Gefährdungsdelikt für 

dessen Vollendung kein Erfolg im Sinne einer Beeinträchtigung eines individuel-

len Rechtsgutes vorausgesetzt ist, sondern nur die mit der tatbestandsmässigen 

Handlung verbundene subjektive Absicht, jemanden am Vermögen oder an ande-

ren Rechten zu schädigen oder sich oder einem anderen einen unrechtmässigen 

Vorteil zu verschaffen (Art. 251 StGB). Allein durch die mit blosser Schädigungs-

absicht erfolgte tatbestandsmässige Handlung als solche wird kein individuelles 

Recht verletzt oder ein Individuum im Sinne der Strafprozessordnung geschädigt. 

Eine Schädigung von Individualinteressen und damit die Geschädigtenstellung 

des durch die tatbestandsmässige Handlung Verletzten ist auch bei Urkundende-

likten grundsätzlich denkbar, falls ein individuelles Recht bzw. Rechtsgut durch 

die behauptete strafbare Handlung tatsächlich und direkt beeinträchtigt würde. 

Das ist bei behaupteter Urkundenfälschung namentlich der Fall, wenn die Urkun-

denfälschung Bestandteil eines - den Betroffenen - direkt schädigenden Vermö-

gensdeliktes, wie beispielsweise Betrug, ist.  

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Mit seinem Vorbringen, die Aktionäre der B._____ AG hätten auf den Zeich-

nungsscheinen und als Verwaltungsräte auf den Kontoblättern unterschriftlich 

wahrheitswidrig bescheinigt, dass die einfache Gesellschaft "C._____", D._____, 

E._____ und F._____ über verrechnungsfähige Guthaben gegenüber der 

B._____ AG verfügten, mit welchen die neuen Aktien liberiert werden könnten 
(Urk. 7/0060; Vorwurf Nr. 5), rügt der Rekurrent die Missachtung der im öffentli-
chen Interesse aufgestellten Vorschriften über die Sacheinlageliberierung 

(Art. 634 ff. OR; Art. 652c OR). Es wird mithin nicht ersichtlich, dass der Rekurrent 

als unmittelbare Folge der behaupteten Falschbeurkundung für sich allein be-

trachtet in seinen individuellen Rechten oder Rechtsgütern tatsächlich beeinträch-

tigt worden wäre. Es fehlt diesbezüglich somit an der Geschädigteneigenschaft 

des Rekurrenten im Sinne von § 395 Abs. 1 Ziff. 2 StPO/ZH. 

Mit seinem Vorbringen, G._____ habe als Zeichnungsberechtigter der H._____ 

Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs- AG in der Prüfungsbestätigung seine Unab-

hängigkeit unterschriftlich bescheinigt, obwohl er als Mitglied der einfachen Ge-

sellschaft "C._____" an der Kapitalerhöhung direkt und erheblich beteiligt gewe-

sen sei und indem er weiter bescheinigt habe, dass die Angaben im Kapitalerhö-

hungsbericht vollständig und richtig gewesen seien und den gesetzlichen Vor-

schriften entsprochen hätten (Urk. 7/0060; Vorwurf Nr. 6), rügt der Rekurrent ei-
ne Missachtung der im öffentlichen Interesse aufgestellten Vorschriften über die 

Revisionsstelle und die Kapitalerhöhung (Art. 728 OR; Art. 652 f OR). Es wird 

mithin nicht ersichtlich, dass der Rekurrent als unmittelbare Folge der behaupte-

ten Falschbeurkundung für sich allein betrachtet in seinen individuellen Rechten 

oder Rechtsgütern tatsächlich beeinträchtigt worden wäre. Es fehlt diesbezüglich 

somit an der Geschädigteneigenschaft des Rekurrenten im Sinne von § 395 Abs. 

1 Ziff. 2 StPO/ZH.  

In seinem Vorwurf Nr. 8 (Urk. 7/0060) liess der Rekurrent geltend machen, eine 
unbekannte Täterschaft habe den "Darlehensvertrag" zwischen E._____ und 

A._____ und die Unterschrift von A._____ gefälscht. Aus dem Zeichnungsschein 

ergibt sich, dass E._____ Namensaktien der B._____ AG zeichnete und sich ver-

pflichtete, die Aktien gegen Verrechnung seines Guthabens bei der Gesellschaft 

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zu 100 % zu liberieren (Urk. 3/8). Ein Hinweis darauf, dass der Darlehensvertrag 

dabei verwendet wurde, ergibt sich aus dem Zeichnungsschein nicht. Ein Hinweis 

auf eine Verwendung des Darlehensvertrages ergibt sich auch nicht aus den übri-

gen Akten. Damit wurde kein individuelles Recht verletzt oder ein Individuum im 

Sinne der Strafprozessordnung geschädigt. Es wird mithin nicht ersichtlich, dass 

der Rekurrent als unmittelbare Folge der behaupteten Falschbeurkundung für sich 

allein betrachtet in seinen individuellen Rechten oder Rechtsgütern tatsächlich 

beeinträchtigt worden wäre. Es fehlt diesbezüglich somit an der Geschädigtenei-

genschaft des Rekurrenten im Sinne von § 395 Abs. 1 Ziff. 2 StPO/ZH.  

Der Rekurrent ist daher bezüglich der Vorwürfe Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 8 nicht zum 

Rekurs legitimiert, weshalb insoweit auf den Rekurs nicht einzutreten ist. 

2.3. Gemäss Strafanzeige des Rekurrenten soll die I._____ [Bank] der B._____ 

AG einen Kredit von Fr. 6 Mio. gewährt haben (Urk. 7/0060, Vorwurf Nr. 7 [Be-
trug]). Damit ist nicht ersichtlich, inwiefern der Rekurrent in seinen Vermögens-

rechten unmittelbar verletzt sein sollte. Dem Rekurrenten fehlt damit die Geschä-

digtenstellung und die Rekurslegitimation. Betreffend den Vorwurf Nr. 7 ist dem-

nach auf den Rekurs ebenfalls nicht einzutreten. 

2.4. Geschädigte im Sinne der StPO/ZH und daher zur Ergreifung von Rechts-

mitteln legitimiert ist in einem Strafprozess wegen falschen Zeugnisses auch die 

Prozesspartei, zu deren Ungunsten ein gerichtliches Verfahren durch das falsche 

Zeugnis beeinflusst wurde (Meili, a.a.O., S. 115 m.w.H.; Schmid, a.a.O., N 508 

m.w.H.; Pra 87 [1998] Nr. 11).  

Der Rekurrent liess insbesondere betreffend die Vorwürfe Nr. 10 und Nr. 11 (fal-
sche Zeugenaussagen anlässlich der Einvernahmen beim kantonalen Steueramt) 

ausführen, dass es ihm bei diesen Vorwürfen an einer Geschädigtenstellung feh-

le, werde bestritten. Einziger Geschädigter in dieser ganzen Angelegenheit sei er. 

Er sei durch den gross angelegten Plan seines ehemaligen Treuhänders um Un-

summen von Geld gebracht worden. Diese Handlungen der beanzeigten Perso-

nen seien wichtige Bestandteile dieses Plans, der schliesslich zur Schädigung 

des Rekurrenten geführt habe (Urk. 2 S. 8).  

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Der Rekurs ist mit Angabe der Gründe einzureichen (§ 405 StPO/ZH). Inwiefern 

das Verfahren beim kantonalen Steueramt durch die vom Rekurrenten geltend 

gemachten falschen Zeugenaussagen zu seinen Ungunsten hätte beeinflusst 

werden sollen, legte der Rekurrent nicht dar, auch nicht in seiner Rekursschrift 

(Urk. 2) und der weiteren Stellungnahme (Urk. 16) und ist auch nicht aus den Ak-

ten ersichtlich. Der Rekurrent ist daher bezüglich der Vorwürfe Nr. 10 und 11 nicht 

zum Rekurs legitimiert.  

III. Materielle Beurteilung  

1. Der Strafanzeige zugrunde liegender Sachverhalt 

Mit Schreiben vom 4. Juni 2010 liess der Rekurrent bei der Staatsanwaltschaft 

Strafanzeige gegen D._____ und weitere wegen Betrugs etc. erstatten. Zur Be-

gründung wurde in der Strafanzeige sowie in den Nachträgen vom 11. Juni 2010, 

21. Juni 2010, 20. Juli 2010, 29. Juli 2010, 9. September 2010 und 24. November 

2010 (Urk. 7/0001, 0014, 0036, 0052, 0055, 0058, 0063) im Wesentlichen Fol-

gendes ausgeführt:  

Der Rekurrent habe seine Firma J._____ AG verkaufen wollen. Bis zum Jahr 

1999 sei der Rekurrent alleiniger Eigentümer der J._____ AG gewesen. D._____, 

langjähriger Treuhänder und Berater des Rekurrenten, habe sich für die J._____ 

AG interessiert. Deshalb habe D._____ sich selber zusammen mit anderen Ge-

schäftspartnern aus seinem Netzwerk indirekt, unter Vorschiebung der B._____ 

AG, ins Spiel gebracht. D._____ habe über keine Investoren verfügt, welche 

nachweislich in der Lage und entsprechend verpflichtet gewesen seien, den 

Kaufpreis zu finanzieren. So habe D._____ sich mit seiner Entourage auf ein 

"Glücksspiel" eingelassen. Dafür sei Ende Juni 1999 die B._____ AG mit Sitz in 

… mit einem Aktienkapital von Fr. 100'000.– gegründet worden. Obwohl die fi-

nanziellen Mittel gefehlt hätten, habe die B._____ AG die J._____ AG zu einem 

Kaufpreis von Fr. 24 Mio. erworben. Per 1. Juli 1999 habe der Rekurrent seine 

J._____ AG an die neugegründete B._____ AG für Fr. 24 Mio. verkauft. Der 

Kaufpreis sei fremdfinanziert worden.  

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Am 8. Mai 2000 habe D._____ eine simulierte Vereinbarung über eine Kaufpreis-

reduktion im Betrag von Fr. 8 Mio. dem Rekurrenten unterbreitet. Als Zweck habe 

D._____ dafür angegeben, den Rekurrenten und dessen Kinder vor der in Schei-

dung stehenden Ehefrau K._____ zu schützen. Diese von D._____ vorgeschla-

gene Kaufpreisreduktion sei aber lediglich simuliert und von keiner Partei gewollt 

gewesen.  

Am 30. November 2000 habe die B._____ AG an einer ausserordentlichen Gene-

ralversammlung das Aktienkapital von Fr. 100'000.– um Fr. 8 Mio. auf Fr. 8.1 Mio. 

erhöht. Bei dieser Kapitalerhöhung sei kein Geld geflossen. Die B._____ AG habe 

die Kaufpreisreduktion von Fr. 8 Mio. in ihren Büchern nicht verbucht, sondern in 

Darlehen zu Gunsten der Gründeraktionäre umgebucht, die aber keinen einzigen 

zusätzlichen Franken in die B._____ AG investiert hätten.  

Für die Finanzierung des Kaufpreises habe die B._____ AG der fremdfinanzie-

renden Bank ein Eigenkapital von Fr. 8.1 Mio. vorgetäuscht, welches durch die 

vorerwähnte Aktienkapitalerhöhung generiert worden sei.  

Der in der Jahresrechnung 1999 der B._____ AG bereits gebuchte Einstandswert 

sei in der Folge nicht auf Fr. 16 Mio. reduziert worden, sondern die Aktionäre hät-

ten den simulationsweise vorgetäuschten Restkaufpreis dazu verwendet, daraus 

durch entsprechende Umbuchungen Aktionärsdarlehen zu generieren. Dabei hät-

ten sich alle Aktionäre – allen voran D._____ über die einfache Gesellschaft 

"C._____" (D._____, E._____ und F._____) – aus dem Restkaufpreis bedient und 

sich bereichert. Im Grunde genommen habe der Rekurrent die vorerwähnte Akti-

enkapitalerhöhung um Fr. 8 Mio. finanziert.  

Mit diesem Aktienkapital hätten nun die weiteren Mittel bei der Bank refinanziert 

werden können. Die diesbezüglichen Bankbeziehungen der B._____ AG hätten 

mit der I._____ und der L._____, …, stattgefunden. Die von der Bank zur Verfü-

gung gestellten Mittel seien nicht für die Bezahlung des noch bestehenden Rest-

kaufpreises verwendet worden, sondern D._____ habe diese für eigene Zwecke 

abgezweigt.  

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Heute bestreite die B._____ AG, noch einen Kaufpreis schuldig zu sein. Der Re-

kurrent warte immer noch auf eine vollständige und einwandfreie Abrechnung mit 

Belegen über die im Zusammenhang mit der Kaufpreiszahlung stehenden Geld-

flüsse. Diese Abrechnung müsste ihm der Treuhänder D._____ liefern.  

Am 9. September 2010 liess der Rekurrent nach Aufforderung durch die Staats-

anwaltschaft um Abgabe einer übersichtlichen Zusammenstellung der in der 

Strafanzeige und den diversen Nachträgen beanzeigten Sachverhalte eine Delikt-

stabelle mit 19 Tatvorwürfen einreichen (Urk. 7/0060), auf welche in den nachfol-

genden Erwägungen einzugehen ist.  

Gemäss Ausführungen des Rekurrenten besteht noch ein Kontokorrent zwischen 

ihm als früheren Geschäftsinhaber und der J._____ AG. Es handelt sich dabei 

nicht um ein Konto bei einer Bank, sondern um ein gegenseitiges Schuldverhält-

nis, in dem die gegenseitigen Forderungen jeweils miteinander verrechnet werden 

(Urk. 7/0063).  

Ein Bericht der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 29. August 2005 kam 

zum Schluss, dass die Verflechtungen zwischen der J._____ AG und den Gesell-

schaften des Rekurrenten, insbesondere den laufenden Erhöhungen der Konto-

korrente dieser Gesellschaften sowie des Rekurrenten bei der J._____ AG auf-

zeige, dass hinter der B._____ AG nicht unabhängige Dritte, sondern eben der 

Rekurrent stehe (Urk. 7/0011 S. 32).  

2. Rechtliches und Würdigung 

Die Eröffnung einer Untersuchung erfolgt bei Vorliegen eines hinreichenden Tat-

verdachts bzw. gemäss § 22 Abs. 1 Ziff. 1 StPO/ZH bei Vorliegen eines An-

fangsverdachts für eine strafbare Handlung. Gelangt die Untersuchungsbehörde 

zum Schluss, dass ein hinreichender Anfangsverdacht vorliegt, verfügt sie die Er-

öffnung einer Untersuchung (§ 22 Abs. 4 StPO/ZH). Gelangt sie dagegen zum 

Schluss, dass die Voraussetzungen für die Eröffnung einer Untersuchung nicht 

gegeben sind, so verfügt sie Nichteintreten (§ 22 Abs. 5 StPO/ZH). Eine Strafun-

tersuchung kann die Freiheitsrechte natürlicher Personen sowie das Ansehen ju-

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ristischer Personen empfindlich beeinträchtigen. Die Strafverfolgungsbehörden 

dürfen deshalb nicht beliebig Ermittlungen tätigen und Untersuchungen eröffnen. 

Voraussetzung für ihr Handeln ist deshalb – wie erwähnt – das Vorliegen eines 

hinreichenden Tatverdachtes, d.h. es müssen Tatsachen bekannt sein, anhand 

derer mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit darauf geschlossen werden kann, 

dass ein gesetzlicher Straftatbestand erfüllt wurde. Damit ein Strafverfahren ein-

geleitet und durchgeführt werden kann, muss also mit anderen Worten ein soge-

nannter Anfangsverdacht bestehen, d.h. ein hinreichender und auf konkreten Tat-

sachen beruhender Verdacht, dass eine strafbare Handlung verübt worden ist. 

Eine bloss vage Vermutung, es könnte eine Straftat verübt worden sein, reicht für 

die Rechtfertigung von Ermittlungs- und Untersuchungshandlungen nicht aus. 

Hingegen ist ein dringender Tatverdacht oder gar die Überzeugung, dass eine 

Straftat begangen wurde, nicht erforderlich. Die Untersuchungsbehörde darf auch 

dann eine Untersuchung – z.B. aufgrund einer Anzeige – nicht anhand nehmen, 

wenn mit Sicherheit feststeht, dass der zur Beurteilung vorliegende Sachverhalt 

unter keinen Straftatbestand fällt bzw. wenn eine Anzeige zum vornherein aus-

sichtslos ist, weil offensichtlich kein Straftatbestand erfüllt ist oder die Tat bereits 

verjährt ist. Bei allfälligen Zweifeln ist die Untersuchung einzuleiten (vgl. zum 

Ganzen: Schmid, Strafprozessrecht, 4. Aufl., Zürich 2004, N 785 ff., N 794 f.; 

Hauser/Schweri/Hartmann, Schweizerisches Strafprozessrecht, 6. Aufl., Basel 

2005, § 78 N 2 sowie – in diesem Sinne – Donatsch/Schmid, Kommentar zur 

Strafprozessordnung des Kantons Zürich, Zürich 1996 ff., N 20 zu § 21 StPO/ZH, 

N 6 zu § 25 StPO/ZH und N 4 ff. zu alt § 38 StPO/ZH). 

2.1. Veruntreuung  

Den Tatbestand der Veruntreuung erfüllt u.a., wer ihm anvertraute Vermögens-

werte (Sachen oder Forderungen) unrechtmässig in seinem oder eines andern 

Nutzen verwendet; mithin wer Vermögenswerte, die nicht fremd sind, weil sie 

rechtlich, nicht aber wirtschaftlich in seinem Eigentum stehen, und worüber er mit 

Willen des Berechtigten die Herrschaft ausübt, pflichtwidrig im eigenen Nutzen 

verwendet (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB; Trechsel/Crameri, Schweizerisches 

Strafgesetzbuch, Praxiskommentar, Trechsel et al. [Hrsg.], Zürich/St. Gallen 

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2008, Art. 138 N 1 ff., insbes. N 10 ff.). Der Treuhänder ist verpflichtet, dem Treu-

geber den Wert des Empfangenen ständig zu erhalten (BGE 133 IV 28). Die un-

rechtmässige (pflichtwidrige) Verwendung besteht in einem Verhalten, durch wel-

ches der Täter eindeutig seinen Willen bekundet, den obligatorischen Anspruch 

des Treugebers zu vereiteln. Sie liegt regelmässig darin, dass der Täter das Emp-

fangene weisungswidrig verwendet (BGE 129 IV 259), insbesondere es zu seinen 

eigenen Gunsten oder im Interesse eines Dritten verbraucht, veräussert oder ver-

pfändet, ohne dem Treugeber aus anderen Mitteln jederzeit entsprechende Werte 

zur Verfügung zu halten (Donatsch/Flachsmann/Hug/Weder, Kommentar Schwei-

zerisches Strafgesetzbuch, Zürich 2006, Art. 138 N 19).  

Anvertraut im Sinne von Art. 138 StGB sind Vermögenswerte gemäss bundesge-

richtlicher Rechtsprechung dann, wenn sie jemand mit der Verpflichtung emp-

fängt, sie in bestimmter Weise im Interesse eines anderen zu verwenden, insbe-

sondere zu verwahren, zu verwalten oder abzuliefern (BGE 80 IV 55, BGE 133 IV 

27). Anvertraut ist damit, was mit rechtlich beschränkter Verfügungsbefugnis 

überlassen wird, ohne dass eine unmittelbare Kontrolle der Verwendung möglich 

oder üblich ist (Trechsel/Crameri, a.a.O., Art. 138 N 4; ZR 91 [1992] Nr. 63).  

2.2. Ungetreue Geschäftsbesorgung 

Wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsge-

schäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu verwalten oder eine solche 

Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner 

Pflichten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen geschädigt wird, 

wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 158 Ziff. 1 

Abs. 1 StGB). Handelt der Täter in der Absicht, sich oder einen andern unrecht-

mässig zu bereichern, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jah-

ren erkannt werden (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB). Der Tatbestand des sogenann-

ten "Treubruchs" nach Art. 158 Ziff. 1 StGB kennt vier Voraussetzungen, nämlich 

die Eigenschaft als "Geschäftsführer" (wer in tatsächlich und formell selbständiger 

und verantwortlicher Stellung im Interesse eines anderen für einen Vermögens-

komplex zu sorgen hat), die Verletzung der damit zusammenhängenden Pflicht, 

ein daraus resultierender Vermögensschaden sowie Vorsatz hinsichtlich dieser 

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Elemente (BGE 120 IV 192; vgl. dazu statt Vieler: Niggli, Basler Kommentar, 

Strafrecht II, Basel 2007, Art. 158 N 9 und N 11). 

2.3. Betrug 

Wegen Betruges ist strafbar, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrecht-

mässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von 

Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den 

Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen an-

dern am Vermögen schädigt (Art. 146 Abs. 1 StGB).  

Unter Vermögensdisposition ist jede Handlung, Duldung oder Unterlassung des 

Irrenden zu verstehen, die geeignet ist, eine Vermögensverminderung herbeizu-

führen. Der Getäuschte muss also sich selbst oder das in seiner Verfügungs-

macht stehende fremde Vermögen schädigen. Zu den vermögenvermindernden 

Handlungen gehören namentlich die Auszahlung von Geld, Herausgabe von Sa-

chen, das Erbringen geldwerter Leistungen, der Verzicht auf Forderungen und 

das Eingehen vertraglicher Verpflichtungen (Donatsch, Strafrecht III, Zürich 2008, 

S. 208 m.w.H.). Die Vermögensdisposition muss stets auf den Irrtum des Ge-

täuschten zurückzuführen sein (Donatsch, a.a.O., S. 209; BGE 126 IV 117). Der 

Betroffene muss zufolge des irreführenden Verhaltens und seines Irrtums zur 

Vermögensverfügung motiviert worden sein. Gänzlich straflos bleibt nach Art. 146 

StGB, wer jemanden erst irreführt, nachdem dieser bereits eine Vermögensdispo-

siton getroffen hat (Donatsch, a.a.O., S. 209; BGE 72 IV 74).  

2.4. Verjährung 

2.4.1. Die Bestimmungen über die Verfolgungsverjährung wurden im Jahr 2002 

umfassend revidiert und traten am 1. Oktober 2002 in Kraft. Das alte Recht ist in 

der Regel das mildere und der Grundsatz der "lex mitior" gelangt auch bei der 

Verjährung zur Anwendung (Art. 389 StGB; Hug, in: Donatsch (Hrsg.), StGB 

Kommentar, Zürich 2010, Art. 97 N 1 f.). Gemäss dem alten Recht betrugen die 

relativen Verjährungsfristen bei mit Gefängnis von mehr als drei Jahren oder mit 

Zuchthaus bedrohten Taten zehn Jahre und wenn die Tat mit einer anderen Stra-

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fe (als die eben erwähnten oder lebenslänglichem Zuchthaus) bedroht war, fünf 

Jahre (Art. 70 Abs. 2 und 3 aStGB). Gemäss neuem Recht betragen die Fristen 

der Verfolgungsverjährung bei Taten, die mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 

drei Jahren bedroht sind, fünfzehn Jahre und bei Taten, die mit einer anderen 

Strafe (als die eben erwähnten oder lebenslänglicher Freiheitsstrafe) bedroht 

sind, sieben Jahre (Art. 97 Abs. 1 lit. b und c StGB). Demnach ist vorliegend das 

alte Recht milder und somit auf die Verfolgungsverjährung anwendbar.  

Betrug, Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung mit Bereicherungsabsicht, 

Urkundenfälschung und falsche Zeugenaussage waren nach altem Recht mit Ge-

fängnis von mehr als drei Jahren bedroht (Art. 146 Abs. 1 aStGB; Art. 138 Ziff. 1 

aStGB; Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 aStGB; Art. 251 aStGB; Art. 307 Abs. 1 aStGB). Für 

diese Delikte beträgt die Frist für die Verfolgungsverjährung zehn Jahre (Art. 70 

Abs. 2 aStGB).  

2.4.2. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem der Täter die strafbare Tätig-

keit ausführt; wenn der Täter die strafbare Tätigkeit zu verschiedenen Zeiten aus-

führt, mit dem Tag, an dem er die letzte Tätigkeit ausführt; wenn das strafbare 

Verhalten dauert, mit dem Tag, an dem dieses Verhalten aufhört (Art. 98 StGB; 

Art. 71 aStGB).  

Für den Regelfall eines sog. Zustandsdeliktes beginnt die Frist mit dem Tag, an 

welchem der Täter die strafbare Tätigkeit ausführt. Massgebend ist also stets der 

Zeitpunkt der tatbestandsmässigen Handlung, nicht derjenige des Eintritts eines 

allenfalls zur Vollendung des Deliktes erforderlichen Erfolges (Donatsch/Tag, 

Strafrecht I, Zürich 2006, S. 418).  

Das Bundesgericht hat in BGE 124 IV 59 (Pra 1998 Nr. 76 S. 466) erkannt, dass 

die einzelnen strafbaren Handlungen eines gewerbsmässigen Betrugs keine ver-

jährungsrechtliche Einheit bilden. Die einzelnen Betrüge seien selbst bei Ge-

werbsmässigkeit rechtlich eigenständige Taten mit der Folge, dass jede Tat ein-

zeln verjähre. Mehrere Betrüge bilden nach dem zitierten Entscheid somit selbst 

dann keine verjährungsrechtliche Einheit, wenn der Täter gewerbsmässig handelt. 

Daraus folgt, dass mehrere Betrüge auch und erst recht keine verjährungsrechtli-

- 14 - 

che Einheit darstellen, wenn das Merkmal der Gewerbsmässigkeit fehlt. In 

BGE 131 IV 83 wurde die Rechtsfigur der verjährungsrechtlichen Einheit aufge-

geben. Neben den Dauerdelikten sind daher mehrere tatsächliche Handlungen 

nur noch unter bestimmten Voraussetzungen der tatbestandlichen und der natür-

lichen Handlungseinheit als Einheit zu qualifizieren. Liegt zwischen den einzelnen 

Handlungen – selbst wenn diese aufeinander bezogen sind – ein längerer Zeit-

raum, fällt eine natürliche Handlungseinheit ausser Betracht. Abgesehen von die-

sen Konstellationen ist der Lauf der Verjährung für jede Tat gesondert zu beurtei-

len (BGE 131 IV 93 ff.; BGE 131 IV 113). Vorliegend fällt eine natürliche Hand-

lungseinheit bereits aufgrund des längeren Zeitraums der zu beurteilenden Hand-

lungen ausser Betracht.  

2.4.3. Der objektive Tatbestand des Betruges wird mit dem Eintritt des Vermö-

gensschadens vollendet. Beendigt ist die Tat mit dem Eintritt der Bereicherung 

(Donatsch, a.a.O., S. 196). Ein Vermögensschaden liegt vor, wenn die vom Täter 

erbrachte Leistung bzw. die ihm gegenüber bestehende vertragliche Forderung 

schon bei rein objektiver Betrachtung einen geringeren Wert hat als der Betroffe-

ne nach dem Vertrag hat erwarten dürfen, so z.B. wenn der Darlehensnehmer 

entgegen den beim Darleiher geweckten Erwartungen von Anfang an dermassen 

wenig Gewähr für eine vertragsgemässe Rückzahlung des Geldes bietet, dass die 

Forderung des Darleihers erheblich gefährdet und infolgedessen in ihrem Wert 

wesentlich herabgesetzt ist (Donatsch, a.a.O., S. 215; BGE 102 IV 88). 

Die Staatsanwaltschaft führte aus, massgebend für den Zeitpunkt der Schädigung 

sei der Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts, mithin der Verkauf der J._____ 

AG (Urk. 10 S. 2).  

Der Rekurrent liess geltend machen, der Vermögensschaden habe sich erst in je-
nem Moment verwirklicht, als sich D._____ und die B._____ AG auf einmal ge-

weigert hätten, den noch offenen Verpflichtungen nachzukommen (Urk. 2 S. 5). 

Der Rekurrent liess ausführen, er habe gemäss Kaufvertrag vom 1. Juli 1999 sei-

ne Firma, die J._____ AG, an die B._____ AG verkauft. Als Kaufpreis seien Fr. 24 

Mio. vereinbart worden. Das Aktienkapital der Käuferin habe damals – wie er heu-

- 15 - 

te wisse –, lediglich Fr. 100'000.– betragen. Die Käuferin sei also massiv unterka-

pitalisiert gewesen, um den Kaufpreis zu finanzieren (Urk. 16 S. 2).  

Die B._____ AG bot demnach bereits bei Vertragsunterzeichnung am 1. Juli 1999 

dermassen wenig Gewähr für eine vertragsgemässe Rückzahlung des Geldes, 

dass bereits damals die Forderung des Rekurrenten erheblich gefährdet und in ih-

rem Wert wesentlich herabgesetzt war. Ein Vermögensschaden wäre daher be-

reits mit der Vertragsunterzeichnung am 1. Juli 1999 eingetreten. Damit wäre ein 

Betrug bereits vollendet gewesen, weshalb die zehnjährige Verjährungsfrist be-

reits damals zu laufen begann.  

2.4.4. Da der Vermögensschaden wie dargelegt bereits mit Unterzeichnung des 

Kaufvertrages vom 1. Juli 1999 entstanden ist, konnten die späteren Handlungen 

nicht mehr kausal für den Vermögensschaden sein. Ein allfälliger Betrug war be-

reits in diesem Zeitpunkt vollendet, weshalb die angezeigten späteren Handlun-

gen für den Betrug und damit auch für den Beginn der Verjährung des Betruges 

nicht kausal und nicht relevant sind. Die Verjährung des Betruges war demnach 

bereits bei Einreichung der Strafanzeige vom 4. Juni 2010 eingetreten.  

In seinem Vorwurf Nr. 1 liess der Rekurrent geltend machen, die Gründer der 
B._____ AG hätten eine nicht der Wahrheit entsprechende Stampa-Erklärung un-

terzeichnet (Urk. 7/0060 S. 1). Die zehnjährige Verjährungsfrist war bei Einrei-

chung der Strafanzeige vom 4. Juni 2010 bereits abgelaufen. Auch sofern diese 

Stampa-Erklärung für den Entscheid zum Vertragschluss vom 1. Juli 1999 kausal 

gewesen wäre, wäre sie zusammen mit dem Betrug verjährt.  

In seinem Vorwurf Nr. 3 liess der Rekurrent geltend machen, D._____ habe sich 
am 18. Dezember 1999 einen vom Rekurrenten entgegengenommenen Barbetrag 

in der Höhe von Fr. 500'000.– (angeblich für den Kauf eines Ferienhauses im …) 

mit Bereicherungsabsicht angeeignet (Urk. 7/0060 S. 1). Auch diesbezüglich war 

die zehnjährige Verjährungsfrist bereits zum Zeitpunkt der Strafanzeige vom 

4. Juni 2010 abgelaufen.  

- 16 - 

Der Rekurrent liess in seinem Vorwurf Nr. 4 geltend machen, mit Vertrag vom 
8. Mai 2000 sei der Kaufpreis simulationsweise um Fr. 8 Mio. reduziert worden, 

um auf diese Weise zu erreichen, dass der Rekurrent anlässlich seiner Kampf-

scheidung unter dem Titel Güterrecht weniger an die Ehefrau habe abführen 

müssen. Gleichzeitig habe D._____ versprochen, dass der Kaufpreis nach durch-

geführter Scheidung wieder auf den ursprünglichen Betrag von Fr. 24 Mio. erhöht 

werde (Urk. 16 S. 2). Auch diesbezüglich wäre ein Vermögensschaden bereits mit 

Unterzeichnung des Vertrages vom 8. Mai 2000 entstanden und hätte die Verjäh-

rungsfrist bereits zu diesem Zeitpunkt zu laufen begonnen. Auch diesbezüglich 

war die Verjährung bereits bei Einreichung der Strafanzeige vom 4. Juni 2010 

eingetreten. Überdies erscheint unter dem Aspekt der Opfermitverantwortung 

fraglich, ob ein Betrug vorläge und der Rekurrent zu schützen wäre, hat er doch 

bewusst einen Vertrag unterzeichnet, den er nicht nach dessen Wortlaut gelten 

lassen wollte. 

Betreffend den Vorwurf Nr. 13 ist Folgendes festzuhalten: Im Nachtrag zur Straf-
anzeige vom 21. Juni 2010 (Urk. 7/0036 S. 7) liess der Rekurrent geltend ma-

chen, G._____ habe am 11. August 1999 von D._____ aus dem Kaufpreis der 

J._____ AG einen Betrag von Fr. 100'000.– erhalten. In einem weiteren Nachtrag 

vom 20. Juli 2010 (Urk. 7/0052 S. 6) liess der Rekurrent geltend machen, am 

11. August 1999 habe er vertragsgemäss die Summe von Fr. 8 Mio. auf seinem 

Konto bei der I._____ gutgeschrieben erhalten. Aus dieser Summe habe die 

D._____ Treuhand AG anschliessend Fr. 480'000.– als Mäklerprovision bezogen. 

Aus dem Bericht der Eidgenössischen Steuerverwaltung geht hervor, dass dieser 

Betrag am 11. August 1999 durch den Rekurrenten an die D._____ Treuhand AG 

auf deren deklariertes Konto bei der I._____ überwiesen wurde (Urk. 7/0011 

S. 18). Was die Zahlung in der Höhe von Fr. 920'000.– betrifft, liess der Rekurrent 

in seiner Eingabe vom 24. November 2010 unter der Überschrift "Zahlungen vom 

11. August 1999" ausführen, alle drei Zahlungen seien zusammen in Auftrag ge-

geben worden (Urk. 7/0063 S. 2 f.). Was den Barbezug von Fr. 500'000.– durch 

D._____ betrifft, liess der Rekurrent ausführen, dieser sei ca. im Dezember 1999 

erfolgt (Urk. 7/0063 S. 2 f). Damit war die zehnjährige Verjährungsfrist bei Einrei-

chung der Strafanzeige vom 4. Juni 2010 bereits abgelaufen.  

- 17 - 

2.5. Weitere Tatvorwürfe 

2.5.1. In Vorwurf Nr. 9 warf der Rekurrent D._____ Veruntreuung bzw. ungetreue 
Geschäftsbesorgung oder ein anderes Delikt vor, da er im Jahr 2005 für den Re-

kurrenten einen Check über USD 345'000.– entgegen genommen habe. D._____ 

habe dem Rekurrenten dabei gesagt, dass aus "steuerlichen Gründen" dieser 

Check in der J._____ AG gebucht und gutgeschrieben werden müsse. Am 

6. September 2005 sei dem Rekurrenten dieser Betrag als "Kaufpreiszahlung" für 

die J._____ AG gutgeschrieben worden. Eine Bargutschrift zu Gunsten des Re-

kurrenten in der J._____ AG sei aber nie erfolgt (Urk. 7/0036 Ziff. 17 ff; 

Urk. 7/0044 S. 2; Urk.7/ 0058 Ziff. 7; Urk. 2 S. 7 f.). 

In seinen Vorwürfen Nr. 2 und  14 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Verun-
treuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, weil er am 28. Dezember 

2000 und am 1. September 2004 vom Konto der J._____ AG bei der I._____ für 

einen Liegenschaftskauf im … den Betrag von Fr. 500'000.– bar bezogen und 

diesen Betrag anschliessend auf dem Kontokorrent des Rekurrenten bei der 

J._____ AG belastet habe (Urk. 7/0060).  

In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 15 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Verun-
treuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, weil er am 10. und 

17. März 2008 zu Unrecht Zinsbelastungen auf dem Kontokorrent des Rekurren-

ten verbucht habe (willkürliche Manipulation der Valutatage) (Urk. 7/0060).  

In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 16 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Verun-
treuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, da er am 3. September 

2007 im Zusammenhang mit der Vermittlungstätigkeiten der B._____ AG mit der 

M._____ als mögliche Käuferin der J._____ AG eine Provisionszahlung mit dem 

dem Rekurrenten noch geschuldeten Kaufpreis verrechnet habe (Belastung die-

ser Provisionszahlung als Kaufpreiszahlung) (Urk. 7/0060).  

In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 17 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Verun-
treuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, da er am 4. Januar 2004 

- 18 - 

den Wertverlust von Fr. 22'185.– auf den von ihm privat gekauften Aktien auf der 

Kaufpreisschuld gutgeschrieben habe (Urk. 7/0058 Ziff. 12; Urk. 7/0060).  

In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 18 liess der Rekurrent D._____, den Aktionären 
der B._____ AG sowie dem Verwaltungsrat der J._____ AG Betrug, Veruntreuung 

oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, da er am 4. Januar 2004 auf dem 

Kontokorrent des Rekurrenten bzw. zu Lasten der Kaufpreisansprüche des Re-

kurrenten eine am 1. Juli 1999 längst vollzogene Abschreibung im Zusammen-

hang mit dem Software-Projekt "N._____" belastet habe (Urk. 7/0060).  

2.5.2. Die Staatsanwaltschaft führte aus, es handle sich beim Kontokorrentkonto 

des Rekurrenten nicht um ein Konto bei einer Bank, sondern um ein Kontokorrent 

zwischen dem Rekurrenten als früheren Geschäftsinhaber der J._____ AG und 

der J._____ AG. Es handle sich dabei um ein gegenseitiges Schuldverhältnis, 

über welches die gegenseitigen Forderungen verrechnet würden. Ein Betrug liege 

von vornherein nicht vor, da es bereits an einer Vermögensdisposition des Rekur-

renten aufgrund einer arglistigen Täuschung fehle. Sodann sei der J._____ AG 

weder Geld anvertraut noch sei diese Geschäftsführerin im Sinne von Art. 158 

StGB des Rekurrenten. Vielmehr handle es sich um zivilrechtliche Streitigkeiten 

über die Höhe einer angeblich noch ausstehenden Kaufpreiszahlung (Urk. 6 S. 5).  

2.5.3. Der Rekurrent liess geltend machen, er habe sehr wohl eine Vermögens-

disposition vorgenommen, indem er seine Aktien der J._____ AG an die B._____ 

AG veräussert habe. Die betrugsrechtlich relevante Vermögensdisposition müsse 

nicht im Sinne einer Geldzahlung erfolgt sein, sondern könne auch in Form der 

Erfüllung einer Verbindlichkeit stattfinden. Eine arglistige Täuschung liege zwei-

felsohne ebenfalls vor, indem D._____ dem Rekurrenten vorgespiegelt habe, 

dass nach Übertragung sämtlicher Aktien der Kaufpreis von Fr. 24 Mio. bezahlt 

werde. Die unter diesem Kapitel von der Staatsanwaltschaft abschlägig beurteil-

ten Delikte seien alles Handlungen, welche D._____ zum Nachteil des Rekurren-

ten vorgenommen habe, indem er diese Beträge dem Kontokorrent des Rekurren-

ten belastet und somit vom eigentlich noch geschuldeten Kaufpreis abgezweigt 

habe. Es handle sich nicht ausschliesslich um eine zivilrechtliche Streitigkeit 

(Urk. 2 S. 5 f.).  

- 19 - 

2.5.4. Zutreffend ist, dass der Rekurrent mit dem Verkauf der J._____ AG eine 

Vermögensdisposition vornahm. Soweit diesbezüglich Betrug beanzeigt wurde, 

war dieser – wie oben unter den Ausführungen zur Verjährung gezeigt wurde – 

bereits im Zeitpunkt der Anzeigeerstattung verjährt. Eine erneute Vermögensdis-

position des Rekurrenten aufgrund einer arglistigen Täuschung ist nicht ersicht-

lich, weshalb betreffend die Vorwürfe Nr. 2, 9 und 14 bis 18 kein hinreichender 

Tatverdacht für einen Betrug besteht. 

Wie oben ausgeführt war ein allfälliger Betrug über die Fr. 24 Mio. bereits mit Ab-

schluss des Kaufvertrages über die J._____ AG am 1. Juli 1999 vollendet. Der 

Rekurrent liess in seinen Vorwürfen Nr. 2, Nr. 9 und Nr. 14 bis Nr. 18 diverse Be-

lastungen auf dem Kontokorrentkonto bzw. Anrechnungen an den Kaufpreis gel-

tend machen, womit D._____ diese Beträge vom eigentlich noch geschuldeten 

Kaufpreis abgezweigt habe. 

Gemäss den Ausführungen des Rekurrenten handelt es sich beim Kontokorrent-

konto um ein Kontokorrent zwischen dem Rekurrenten als früheren Geschäftsin-

haber der J._____ AG und der J._____ AG. Es handelt sich nicht um ein Konto 

bei einer Bank, sondern um ein gegenseitiges Schuldverhältnis, in dem die ge-

genseitigen Forderungen jeweils miteinander verrechnet werden (Urk. 7/0063 

S. 3).  

Wie die Staatsanwaltschaft zutreffend ausführte (Urk. 10 S. 3), sind keine Vermö-

genswerte des Rekurrenten betroffen. Beim Kontokorrentkonto handelt es sich 

um ein Konto der B._____ AG und nicht um einen Vermögenswert des Rekurren-

ten. Sollten auf diesem Konto Belastungen bzw. Anrechnungen auf den Kaufpreis 

vorgenommen worden sein, so könnte darin lediglich eine zivilrechtlich relevante 

Verrechnungserklärung gesehen werden, nicht jedoch eine strafbare Handlung. 

Bereits aus diesem Grund besteht betreffend die Vorwürfe Nr. 2, 9 und 14 bis 18 

kein hinreichender Tatverdacht auf eine ungetreue Geschäftsbesorgung im Sinne 

von Art. 158 StGB oder Veruntreuung im Sinne von Art. 138 StGB. 

Überdies ist nicht ersichtlich, inwiefern die J._____ AG, deren Verwaltungsrat und 

Aktionäre oder D._____ Geschäftsführer bezüglich der Kaufpreisforderung des 

- 20 - 

Rekurrenten auf dem Kontokorrentkonto sein sollten. Es darf daher auch aus die-

sem Grund davon ausgegangen werden, dass sich keine ungetreue Geschäfts-

besorgung im Sinne von Art. 158 StGB nachweisen liesse. 

Zudem entstehen aus gegenseitigen Zuwendungen bei synallagmatischen Ver-

trägen nur Ansprüche auf Gegenleistungen, nicht aber auf Werterhaltung. Die 

strafrechtlich relevante Handlung erschöpft sich bei dieser Konstellation in der 

Motivierung zu einer schädigenden Vermögensverfügung (BGE 133 IV 30 f. 

m.w.H.). Vorliegend erlangte der Rekurrent mit Abschluss des Kaufvertrages ei-

nen Anspruch auf die Gegenleistung, den Kaufpreis. Dadurch entstand kein An-

spruch auf Werterhaltung seiner Kaufpreisforderung, weshalb diese auch nicht im 

Sinne von Art. 138 StGB anvertraut war. Wie oben ausgeführt bot die B._____ AG 

bereits zu diesem Zeitpunkt dermassen wenig Gewähr für eine vertragsgemässe 

Rückzahlung des Geldes, dass schon damals die Forderung des Rekurrenten er-

heblich gefährdet und in ihrem Wert wesentlich herabgesetzt war, sodass ein 

Vermögensschaden daher bereits mit der Vertragsunterzeichnung am 1. Juli 1999 

eingetreten wäre. In dieser Motivierung zu einer schädigenden Vermögensdispo-

sition erschöpfte sich die strafrechtlich relevante Handlung. Sollte D._____, wie 

der Rekurrent geltend machen liess, diverse Belastungen auf dem Kontokorrent-

konto bzw. Anrechnungen an den Kaufpreis vorgenommen haben, so erfüllte er 

dadurch auch nicht den Tatbestand der Veruntreuung im Sinne von 

Art. 138 StGB.  

2.5.5. In seinem Vorwurf Nr. 12 liess der Rekurrent D._____, dem Verwaltungs-
rat der J._____ AG, der B._____ AG (als Aktionärin der J._____ AG) und den Ak-

tionären der B._____ AG Betrug, Veruntreuung und ungetreue Geschäftsbesor-

gung vorwerfen, indem sie sich für das Geschäftsjahr 1999 eine Dividende von 

Fr. 1'500'000.– ausgeschüttet hätten, ohne davon die Hälfte an den Rekurrenten 

auszuschütten, welcher seine Beteiligung an der J._____ AG am 1. Juli 1999 mit 

Nutzen und Gefahr per 1. Juli 1999 an die B._____ AG verkauft habe. 

(Urk. 7/0014 Ziff. 13; Urk. 7/0060). Ein Betrug liegt diesbezüglich nicht vor, weil es 

an einer Vermögensdisposition des Rekurrenten aufgrund einer arglistigen Täu-

schung mangelt. Überdies ist nicht ersichtlich, inwiefern der Rekurrent D._____, 

- 21 - 

dem Verwaltungsrat der J._____ AG, der B._____ AG (als Aktionärin der J._____ 

AG) und den Aktionären der B._____ AG im Sinne von Art. 138 StGB einen Ver-

mögenswert anvertraut hätte: Wenn der Rekurrent geltend macht, er hätte die 

Hälfte der Dividende erhalten sollen, so ist dies eine zivilrechtliche Fragestellung: 

Eine Werterhaltungspflicht für einen Dividendenbetrag zugunsten des Rekurren-

ten lässt sich daraus nicht ableiten. Ebenso verhält es sich mit der ungetreuen 

Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 StGB: Es ist nicht ersichtlich, inwie-

fern die genannten Personen Geschäftsführer des Rekurrenten bezüglich des 

Hälftigen Dividendenbetrages sein sollten.  

2.5.6. In seinem Vorwurf Nr. 19 liess der Rekurrent Zins- und Zinseszinsverlust 
auf dem vorenthaltenen Kaufpreis geltend machen (Urk. 7/0060). Inwiefern Zins- 

und Zinseszinsverluste auf der angeblich noch ausstehenden Kaufpreiszahlung 

einen Straftatbestand erfüllen sollten, ist nicht ersichtlich. Überdies liess der Re-

kurrent in seiner Rekursschrift und der weiteren Stellungnahme (Urk. 2; Urk. 16) 

nicht substanziiert begründen, inwiefern die angefochtene Verfügung diesbezüg-

lich nicht korrekt sei (§ 405 StPO/ZH).  

2.6. Fazit 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Rekurrent bezüglich die Vorwürfe 

Nr. 5 bis Nr. 8, Nr. 10 und Nr. 11 nicht zum Rekurs legitimiert ist, weshalb diesbe-

züglich auf den Rekurs nicht einzutreten ist. Die Vorwürfe Nr. 1, Nr. 3, Nr. 4 und 

Nr. 13 sind verjährt und bezüglich die Vorwürfe Nr. 2, Nr. 9, Nr. 12 und Nr. 14 bis 

Nr. 19 ist kein strafrechtlich relevantes Handeln ersichtlich.  

Insgesamt ist die Staatsanwaltschaft auf die Strafanzeige zu Recht nicht eingetre-

ten, kann nach der vorliegenden Sachlage doch nicht von einem Anfangsver-

dacht, d.h. einem hinreichenden und auf konkreten Tatsachen beruhenden Ver-

dacht, dass eine strafbare Handlung verübt worden ist, welche noch nicht verjährt 

ist, ausgegangen werden. Nach dem Gesagten erweist sich der Rekurs als unbe-

gründet und ist – soweit auf diesen überhaupt eingetreten werden kann – abzu-

weisen.  

- 22 - 

IV. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

Die Kosten des Rekursverfahrens sind ausgangsgemäss dem Rekurrenten auf-

zuerlegen (§ 396a StPO/ZH).  

Es wird beschlossen: 

1. Der Rekurs wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.  

2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 2'500.– und wird dem Rekurren-

ten auferlegt. 

3. Schriftliche Mitteilung an: 

− den Vertreter des Rekurrenten, zweifach, für sich und zuhanden des Re-
kurrenten (per Gerichtsurkunde) 

− die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich (unter Beilage einer Kopie 
von Urk. 16 und 17; gegen Empfangsschein).  

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 
Rechtsmittel an:  
− die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich (unter Rücksendung der 

beigezogenen Akten [Urk. 7]; gegen Empfangsschein). 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 

14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise 

schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 

- 23 - 

Zürich, 29. November 2011 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer 

 
Präsident: 

 
 
 

lic. iur. K. Balmer 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. M. Wetli 
 

	Beschluss vom 29. November 2011
	
	Erwägungen:
	I.  Prozessgeschichte
	Mit Präsidialverfügung vom 5. April 2011 wurde der Staatsanwaltschaft Frist zur Stellungnahme angesetzt (Urk. 8; Prot. S. 2). Mit Eingabe vom 13. April 2011 liess die Staatsanwaltschaft innert Frist die Abweisung der Beschwerde beantragen (Urk. 10). D...
	II.  Prozessuales

	1. Anwendbares Recht
	2. Legitimation
	2.1. Bei der Legitimation des Rekurrenten zur Ergreifung eines Rechtsmittels (Rekurses) gegen die staatsanwaltliche Einstellungsverfügung handelt es sich um eine Prozessvoraussetzung, die im Rahmen der Eintretensfrage von der angerufenen Rechtsmitteli...
	2.2. Für die Falschbeurkundungen (Vorwürfe Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 8) gilt Folgendes:
	Der Rekurrent ist daher bezüglich der Vorwürfe Nr. 5, Nr. 6 und Nr. 8 nicht zum Rekurs legitimiert, weshalb insoweit auf den Rekurs nicht einzutreten ist.
	2.3. Gemäss Strafanzeige des Rekurrenten soll die I._____ [Bank] der B._____ AG einen Kredit von Fr. 6 Mio. gewährt haben (Urk. 7/0060, Vorwurf Nr. 7 [Betrug]). Damit ist nicht ersichtlich, inwiefern der Rekurrent in seinen Vermögensrechten unmittelba...
	2.4. Geschädigte im Sinne der StPO/ZH und daher zur Ergreifung von Rechtsmitteln legitimiert ist in einem Strafprozess wegen falschen Zeugnisses auch die Prozesspartei, zu deren Ungunsten ein gerichtliches Verfahren durch das falsche Zeugnis beeinflus...
	Der Rekurrent liess insbesondere betreffend die Vorwürfe Nr. 10 und Nr. 11 (falsche Zeugenaussagen anlässlich der Einvernahmen beim kantonalen Steueramt) ausführen, dass es ihm bei diesen Vorwürfen an einer Geschädigtenstellung fehle, werde bestritten...
	Der Rekurs ist mit Angabe der Gründe einzureichen (§ 405 StPO/ZH). Inwiefern das Verfahren beim kantonalen Steueramt durch die vom Rekurrenten geltend gemachten falschen Zeugenaussagen zu seinen Ungunsten hätte beeinflusst werden sollen, legte der Rek...
	III.  Materielle Beurteilung

	1. Der Strafanzeige zugrunde liegender Sachverhalt
	Mit Schreiben vom 4. Juni 2010 liess der Rekurrent bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen D._____ und weitere wegen Betrugs etc. erstatten. Zur Begründung wurde in der Strafanzeige sowie in den Nachträgen vom 11. Juni 2010, 21. Juni 2010, 20. J...
	Der Rekurrent habe seine Firma J._____ AG verkaufen wollen. Bis zum Jahr 1999 sei der Rekurrent alleiniger Eigentümer der J._____ AG gewesen. D._____, langjähriger Treuhänder und Berater des Rekurrenten, habe sich für die J._____ AG interessiert. Desh...
	Am 8. Mai 2000 habe D._____ eine simulierte Vereinbarung über eine Kaufpreisreduktion im Betrag von Fr. 8 Mio. dem Rekurrenten unterbreitet. Als Zweck habe D._____ dafür angegeben, den Rekurrenten und dessen Kinder vor der in Scheidung stehenden Ehefr...
	Am 30. November 2000 habe die B._____ AG an einer ausserordentlichen Generalversammlung das Aktienkapital von Fr. 100'000.– um Fr. 8 Mio. auf Fr. 8.1 Mio. erhöht. Bei dieser Kapitalerhöhung sei kein Geld geflossen. Die B._____ AG habe die Kaufpreisred...
	Für die Finanzierung des Kaufpreises habe die B._____ AG der fremdfinanzierenden Bank ein Eigenkapital von Fr. 8.1 Mio. vorgetäuscht, welches durch die vorerwähnte Aktienkapitalerhöhung generiert worden sei.
	Der in der Jahresrechnung 1999 der B._____ AG bereits gebuchte Einstandswert sei in der Folge nicht auf Fr. 16 Mio. reduziert worden, sondern die Aktionäre hätten den simulationsweise vorgetäuschten Restkaufpreis dazu verwendet, daraus durch entsprech...
	Mit diesem Aktienkapital hätten nun die weiteren Mittel bei der Bank refinanziert werden können. Die diesbezüglichen Bankbeziehungen der B._____ AG hätten mit der I._____ und der L._____, …, stattgefunden. Die von der Bank zur Verfügung gestellten Mit...
	Heute bestreite die B._____ AG, noch einen Kaufpreis schuldig zu sein. Der Rekurrent warte immer noch auf eine vollständige und einwandfreie Abrechnung mit Belegen über die im Zusammenhang mit der Kaufpreiszahlung stehenden Geldflüsse. Diese Abrechnun...
	Am 9. September 2010 liess der Rekurrent nach Aufforderung durch die Staatsanwaltschaft um Abgabe einer übersichtlichen Zusammenstellung der in der Strafanzeige und den diversen Nachträgen beanzeigten Sachverhalte eine Deliktstabelle mit 19 Tatvorwürf...
	Gemäss Ausführungen des Rekurrenten besteht noch ein Kontokorrent zwischen ihm als früheren Geschäftsinhaber und der J._____ AG. Es handelt sich dabei nicht um ein Konto bei einer Bank, sondern um ein gegenseitiges Schuldverhältnis, in dem die gegense...
	Ein Bericht der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 29. August 2005 kam zum Schluss, dass die Verflechtungen zwischen der J._____ AG und den Gesellschaften des Rekurrenten, insbesondere den laufenden Erhöhungen der Kontokorrente dieser Gesellschaften...

	2. Rechtliches und Würdigung
	Die Eröffnung einer Untersuchung erfolgt bei Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachts bzw. gemäss § 22 Abs. 1 Ziff. 1 StPO/ZH bei Vorliegen eines Anfangsverdachts für eine strafbare Handlung. Gelangt die Untersuchungsbehörde zum Schluss, dass ein hi...
	2.1. Veruntreuung
	Den Tatbestand der Veruntreuung erfüllt u.a., wer ihm anvertraute Vermögenswerte (Sachen oder Forderungen) unrechtmässig in seinem oder eines andern Nutzen verwendet; mithin wer Vermögenswerte, die nicht fremd sind, weil sie rechtlich, nicht aber wirt...
	2.2. Ungetreue Geschäftsbesorgung
	Wer aufgrund des Gesetzes, eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit betraut ist, Vermögen eines andern zu verwalten oder eine solche Vermögensverwaltung zu beaufsichtigen, und dabei unter Verletzung seiner Pflichten bewirkt oder z...
	2.3. Betrug
	Wegen Betruges ist strafbar, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu e...
	2.4. Verjährung
	2.4.1. Die Bestimmungen über die Verfolgungsverjährung wurden im Jahr 2002 umfassend revidiert und traten am 1. Oktober 2002 in Kraft. Das alte Recht ist in der Regel das mildere und der Grundsatz der "lex mitior" gelangt auch bei der Verjährung zur A...
	Betrug, Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung mit Bereicherungsabsicht, Urkundenfälschung und falsche Zeugenaussage waren nach altem Recht mit Gefängnis von mehr als drei Jahren bedroht (Art. 146 Abs. 1 aStGB; Art. 138 Ziff. 1 aStGB; Art. 158 Zif...
	2.4.2. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem der Täter die strafbare Tätigkeit ausführt; wenn der Täter die strafbare Tätigkeit zu verschiedenen Zeiten ausführt, mit dem Tag, an dem er die letzte Tätigkeit ausführt; wenn das strafbare Verhalten d...
	Für den Regelfall eines sog. Zustandsdeliktes beginnt die Frist mit dem Tag, an welchem der Täter die strafbare Tätigkeit ausführt. Massgebend ist also stets der Zeitpunkt der tatbestandsmässigen Handlung, nicht derjenige des Eintritts eines allenfall...
	2.4.3. Der objektive Tatbestand des Betruges wird mit dem Eintritt des Vermögensschadens vollendet. Beendigt ist die Tat mit dem Eintritt der Bereicherung (Donatsch, a.a.O., S. 196). Ein Vermögensschaden liegt vor, wenn die vom Täter erbrachte Leistun...
	Die Staatsanwaltschaft führte aus, massgebend für den Zeitpunkt der Schädigung sei der Abschluss des Verpflichtungsgeschäfts, mithin der Verkauf der J._____ AG (Urk. 10 S. 2).
	Der Rekurrent liess geltend machen, der Vermögensschaden habe sich erst in jenem Moment verwirklicht, als sich D._____ und die B._____ AG auf einmal geweigert hätten, den noch offenen Verpflichtungen nachzukommen (Urk. 2 S. 5). Der Rekurrent liess aus...
	Die B._____ AG bot demnach bereits bei Vertragsunterzeichnung am 1. Juli 1999 dermassen wenig Gewähr für eine vertragsgemässe Rückzahlung des Geldes, dass bereits damals die Forderung des Rekurrenten erheblich gefährdet und in ihrem Wert wesentlich he...
	2.4.4. Da der Vermögensschaden wie dargelegt bereits mit Unterzeichnung des Kaufvertrages vom 1. Juli 1999 entstanden ist, konnten die späteren Handlungen nicht mehr kausal für den Vermögensschaden sein. Ein allfälliger Betrug war bereits in diesem Ze...
	2.5. Weitere Tatvorwürfe
	2.5.1. In Vorwurf Nr. 9 warf der Rekurrent D._____ Veruntreuung bzw. ungetreue Geschäftsbesorgung oder ein anderes Delikt vor, da er im Jahr 2005 für den Rekurrenten einen Check über USD 345'000.– entgegen genommen habe. D._____ habe dem Rekurrenten d...
	In seinen Vorwürfen Nr. 2 und  14 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Veruntreuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, weil er am 28. Dezember 2000 und am 1. September 2004 vom Konto der J._____ AG bei der I._____ für einen Liegenschaftskauf ...
	In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 15 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Veruntreuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, weil er am 10. und 17. März 2008 zu Unrecht Zinsbelastungen auf dem Kontokorrent des Rekurrenten verbucht habe (willkürliche...
	In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 16 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Veruntreuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, da er am 3. September 2007 im Zusammenhang mit der Vermittlungstätigkeiten der B._____ AG mit der M._____ als mögliche Käufe...
	In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 17 liess der Rekurrent D._____ Betrug, Veruntreuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, da er am 4. Januar 2004 den Wertverlust von Fr. 22'185.– auf den von ihm privat gekauften Aktien auf der Kaufpreisschuld gut...
	In seinen Vorwürfen Nr. 2 und 18 liess der Rekurrent D._____, den Aktionären der B._____ AG sowie dem Verwaltungsrat der J._____ AG Betrug, Veruntreuung oder ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, da er am 4. Januar 2004 auf dem Kontokorrent des Reku...
	2.5.2. Die Staatsanwaltschaft führte aus, es handle sich beim Kontokorrentkonto des Rekurrenten nicht um ein Konto bei einer Bank, sondern um ein Kontokorrent zwischen dem Rekurrenten als früheren Geschäftsinhaber der J._____ AG und der J._____ AG. Es...
	2.5.3. Der Rekurrent liess geltend machen, er habe sehr wohl eine Vermögensdisposition vorgenommen, indem er seine Aktien der J._____ AG an die B._____ AG veräussert habe. Die betrugsrechtlich relevante Vermögensdisposition müsse nicht im Sinne einer ...
	2.5.4. Zutreffend ist, dass der Rekurrent mit dem Verkauf der J._____ AG eine Vermögensdisposition vornahm. Soweit diesbezüglich Betrug beanzeigt wurde, war dieser – wie oben unter den Ausführungen zur Verjährung gezeigt wurde – bereits im Zeitpunkt d...
	Wie oben ausgeführt war ein allfälliger Betrug über die Fr. 24 Mio. bereits mit Abschluss des Kaufvertrages über die J._____ AG am 1. Juli 1999 vollendet. Der Rekurrent liess in seinen Vorwürfen Nr. 2, Nr. 9 und Nr. 14 bis Nr. 18 diverse Belastungen a...
	Gemäss den Ausführungen des Rekurrenten handelt es sich beim Kontokorrentkonto um ein Kontokorrent zwischen dem Rekurrenten als früheren Geschäftsinhaber der J._____ AG und der J._____ AG. Es handelt sich nicht um ein Konto bei einer Bank, sondern um ...
	Wie die Staatsanwaltschaft zutreffend ausführte (Urk. 10 S. 3), sind keine Vermögenswerte des Rekurrenten betroffen. Beim Kontokorrentkonto handelt es sich um ein Konto der B._____ AG und nicht um einen Vermögenswert des Rekurrenten. Sollten auf diese...
	Überdies ist nicht ersichtlich, inwiefern die J._____ AG, deren Verwaltungsrat und Aktionäre oder D._____ Geschäftsführer bezüglich der Kaufpreisforderung des Rekurrenten auf dem Kontokorrentkonto sein sollten. Es darf daher auch aus diesem Grund davo...
	Zudem entstehen aus gegenseitigen Zuwendungen bei synallagmatischen Verträgen nur Ansprüche auf Gegenleistungen, nicht aber auf Werterhaltung. Die strafrechtlich relevante Handlung erschöpft sich bei dieser Konstellation in der Motivierung zu einer sc...
	2.5.5. In seinem Vorwurf Nr. 12 liess der Rekurrent D._____, dem Verwaltungsrat der J._____ AG, der B._____ AG (als Aktionärin der J._____ AG) und den Aktionären der B._____ AG Betrug, Veruntreuung und ungetreue Geschäftsbesorgung vorwerfen, indem sie...
	2.5.6. In seinem Vorwurf Nr. 19 liess der Rekurrent Zins- und Zinseszinsverlust auf dem vorenthaltenen Kaufpreis geltend machen (Urk. 7/0060). Inwiefern Zins- und Zinseszinsverluste auf der angeblich noch ausstehenden Kaufpreiszahlung einen Straftatbe...
	2.6. Fazit
	Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Rekurrent bezüglich die Vorwürfe Nr. 5 bis Nr. 8, Nr. 10 und Nr. 11 nicht zum Rekurs legitimiert ist, weshalb diesbezüglich auf den Rekurs nicht einzutreten ist. Die Vorwürfe Nr. 1, Nr. 3, Nr. 4 und Nr. 13 si...
	Insgesamt ist die Staatsanwaltschaft auf die Strafanzeige zu Recht nicht eingetreten, kann nach der vorliegenden Sachlage doch nicht von einem Anfangsverdacht, d.h. einem hinreichenden und auf konkreten Tatsachen beruhenden Verdacht, dass eine strafba...
	IV.  Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Die Kosten des Rekursverfahrens sind ausgangsgemäss dem Rekurrenten aufzuerlegen (§ 396a StPO/ZH).

	Es wird beschlossen:
	1. Der Rekurs wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 2'500.– und wird dem Rekurrenten auferlegt.
	3. Schriftliche Mitteilung an:
	 den Vertreter des Rekurrenten, zweifach, für sich und zuhanden des Rekurrenten (per Gerichtsurkunde)
	 die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich (unter Beilage einer Kopie von Urk. 16 und 17; gegen Empfangsschein).
	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich (unter Rücksendung der beigezogenen Akten [Urk. 7]; gegen Empfangsschein).

	4. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art....