# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2e83ed11-c410-5615-bd1a-2efb93264a45
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-07-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.07.2010 E-5237/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5237-2010_2010-07-27.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5237/2010/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 7 .  J u l i  2 0 1 0

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiber Nicholas Swain.

X._______, geboren (...),
Nigeria,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin-
Verfahren); Verfügung des BFM vom 29. Juni 2010 / 
N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5237/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer, ein zuletzt in A._______ wohnhaft gewe-
sener nigerianischer Staatsangehöriger, am 4. April  2010 von Ita lien 
herkommend  in  die  Schweiz  einreiste  und  gleichentags  beim  Em-
pfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) Chiasso um Asyl nachsuchte, 

dass  er  anlässlich  der  summarischen  Befragung  im  Transitzentrum 
Altstätten vom 29. April 2010 zu seinen Asylgründen zu Protokoll gab, 
er  sei  von einem Geschäftsmann,  für  welchen er  als  Wächter  gear-
beitet habe, festgehalten und bedroht worden, weil dieser ihn beschul -
dige,  an einem Raubüberfall  auf  sein Geschäft  beteiligt  gewesen zu 
sein,

dass er im Februar 2008 sein Heimatland verlassen habe und auf dem 
Landweg über Niger nach Tripolis,  Libyen gereist  sei,  von wo er mit  
einem Boot im April 2008 nach Italien gelangt sei,

dass er in Lampedusa registriert worden sei und sich in der Folge in 
B._______, C._______, D._______ und E._______ aufgehalten habe, 

dass er nie beabsichtigt habe, in Italien zu bleiben und dort kein Asyl -
gesuch gestellt habe,

dass zwei von einer vom Beschwerdeführer in F._______ mandatierten 
Rechtsanwältin verfasste Dokumente in Kopie (Gesuch an Questura di 
F._______  vom  30.  Juli  2008,  Beschwerde  an  Tribunale  Civile  di 
F._______) sowie eine Vorladung des Tribunale Ordinario di F._______ 
vom 5. August 2008 in Kopie zu den Akten gereicht wurden,     

dass  ein  Fingerabdruckvergleich  mit  der  EURODAC-Datenbank  vom 
6. April 2010 ergab, dass der Beschwerdeführer von den italienischen 
Behörden am 28. April 2008 und am 15. Mai 2008 erkennungsdienst-
lich erfasst worden ist, 

dass das BFM dem Beschwerdeführer  anlässlich  der  Kurzbefragung 
das  rechtliche  Gehör  zu  einer  allfälligen  Wegweisung  nach  Italien 
gewährte, 

dass dieser dabei vorbrachte, er habe in Italien keine Arbeit gefunden,

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dass  die  italienischen  Behörden  das  Rückübernahmeersuchen  des 
BFM vom 14. Mai 2010 innert Frist nicht beantworteten,

dass das BFM mit  Verfügung vom 29. Juni  2010 in Anwendung von 
Art. 34  Abs.  2  Bst.  d  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG, 
SR 142.31) auf  das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht  eintrat 
und die Wegweisung aus der Schweiz nach Italien sowie den Vollzug 
anordnete, 

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der 
Beschwerdeführer habe sich vor der Einreise in die Schweiz in Italien  
aufgehalten, 

dass  dies  durch  die  EURODAC-Treffer  und  die  eingereichten  Doku-
mente aus Italien bestätigt werde, 

dass gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäischen  Gemein-
schaft  über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zustän-
digen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in der  
Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsabkommen 
[DAA,  SR 0.142.392.68])  und  auf  das  Übereinkommen  vom 17. De-
zember  2004 zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft,  der 
Republik Island und dem Königreich Norwegen über die Umsetzung, 
Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands und über die 
Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für 
die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwegen gestell -
ten  Asylantrags  Italien  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens  zu-
ständig  sei  und und dieses Land implizit  einer  Rückübernahme des 
Beschwerdeführers zugestimmt habe, 

dass  die  Rückführung -  vorbehältlich  einer  allfälligen Unterbrechung 
oder Verlängerung - bis spätestens am 30. November 2010 zu erfolgen 
habe, 

dass die vom Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des recht-
lichen Gehörs geltend gemachten Gründe praxisgemäss nicht geeig-
net seien, seine Rückführung nach Italien zu verhindern, 

dass keine Hinweise auf  eine mögliche Verletzung des Non-Refoule-
ment-Gebots oder von Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 
zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK, 

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SR 0.101)  im  Falle  einer  Rückführung  des  Beschwerdeführers  nach 
Italien bestehen und weder die dort herrschende Situation noch ande-
re Gründe gegen die Zumutbarkeit  der  Wegweisung in diesen Staat 
sprechen würden, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Juli 2010 (Poststem-
pel: 20. Juli 2010) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerde  erhob  und  dabei  in  materieller  Hinsicht  sinnge-
mäss beantragte, dieser sei aufzuheben und es sei auf sein Asylge-
such einzutreten,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Telefax vom 21. Juli 2010 den 
Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  im  Rahmen  einer 
vorsorglichen Massnahme (Art. 56 des Verwaltungsverfahrensgesetzes 
vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) per sofort aussetzte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 22. Juli 2010 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Zeitpunkt der Eröffnung der angefochtenen Verfügung man-
gels Vorliegens einer Empfangsbestätigung nicht feststeht, 

dass angesichts der  Tatsache, dass die Beweislast für die Zustellung 
an die Partei der eröffnenden Behörde obliegt (vgl. FRITZ GYGI, Bundes-
verwaltungsrechtspflege,  2. Aufl.,  Bern  1983,  S. 61),  zugunsten  des 
Beschwerdeführers davon auszugehen ist, 

dass er die Beschwerde, welche am 20. Juli 2010 der Schweizerischen 
Post  übergeben  wurde,  rechtzeitig  eingereicht  hat  (Art.  108  Abs.  2 
AsylG), 

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dass die Beschwerde ansonsten formgerecht  eingereicht wurde, und 
der Beschwerdeführer am Verfahren vor dem BFM teilgenommen hat, 
durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutz-
würdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise  Änderung 
hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 108 
Abs. 2  AsylG  sowie  Art.  105  AsylG  i.V.m. Art.  37  VGG und  Art.  48 
Abs. 1 und Art. 52 VwVG), weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn 
Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die 

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Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich 
zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), 

dass der Beschwerdeführer in  Italien daktyloskopisch erfasst worden 
ist  und  die  zu  den  Akten  gegebenen  italienischen  Verfahrensdoku-
mente den Schluss zulassen, er habe dort ein Asylgesuch eingereicht,

dass  angesichts  dieser  Umstände  und  der  einschlägigen  Staatsver-
träge (Dublin-II-Verordnung; Verordnung [EG] Nr. 1560/2003 der Kom-
mission vom 2. September 2003 mit Durchführungsbestimmungen zur 
Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates [Dublin-DVO]) Italien als für 
die Durchführung des Asylverfahrens zuständig zu erachten ist, 

dass in Übereinstimmung mit der Vorinstanz festzuhalten ist, dass die 
vom Beschwerdeführer vorgebrachten schwierigen Lebensumstände in 
Italien keinen Hinderungsgrund für  eine Überstellung in  dieses Land 
darstellen,

dass, auch wenn das Asylverfahren des Beschwerdeführers in Italien 
bereits rechtskräftig abgewiesen sein sollte und er deshalb eventuell  
kein  Anrecht  mehr  auf  Unterbringung  oder  weitergehende  staatliche 
oder nichtstaatliche Unterstützung hat,  Italien gemäss Art. 16 Abs. 2 
Bst. e Dublin-II-VO weiterhin für das Verfahren des Beschwerdeführers 
bis zu einem allfälligen Wegweisungsvollzug (Art. 16 Abs. 4 Dublin-II-
VO sowie  CHRISTIAN FILZWIESER/ANDREA SPRUNG, Dublin-II-Verordnung, 3., 
überarb. Aufl., Wien/Graz 2010, K25 zu Art. 16 Abs. 4) zuständig ist,

dass Italien unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der 
EMRK  und  des  Übereinkommens  vom  10.  Dezember  1984  gegen 
Folter  oder  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende 
Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist, 

dass  keine  Hinweise  dafür  bestehen,  dass  Italien  sich  nicht  an  die 
massgebenden völkerrechtlichen Bestimmungen, insbesondere an das 
Rückschiebungsverbot oder die einschlägigen Normen der EMRK, hal -
ten würde, 

dass für das Bundesverwaltungsgericht somit keine Gründe ersichtlich 
sind, die das BFM zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts der Schweiz 
(Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO) hätten veranlassen sollen,

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dass der Beschwerdeführer dieser Einschätzung in seiner Beschwer-
deeingabe keine stichhaltigen Argumente entgegenzuhalten vermag,

dass  die  Rüge,  es  sei  ihm  nicht  die  Möglichkeit  gegeben  worden,  
einen Rekurs gegen die vorinstanzliche Verfügung zu machen, offen-
kundig nicht zutrifft,  zumal  er mit  seiner vorliegend zu beurteilenden 
Eingabe  vom  20.  Juli  2010  von  dem  ihm  von  Gesetzes  wegen 
zustehenden Beschwerderecht Gebrauch gemacht hat,

dass  ferner  dem Protokoll  der  Kurzbefragung  im Transitzentrum Alt-
stätten  vom 29.  April  2010  keine  Hinweise  auf  eine  eingeschränkte 
Aussagefähigkeit  des Beschwerdeführers zu entnehmen sind und er 
sich  somit  auf  seine  unterschriftlich  bestätigten  Aussagen  behaften 
lassen muss,

dass das BFM nach dem Gesagten in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst.  d AsylG  zu  Recht  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), wobei in 
Verfahren nach Art. 34 Abs. 2  Bst. d  AsylG die Frage nach der  Zu-
lässigkeit und Möglichkeit  des Wegweisungsvollzugs regelmässig be-
reits  Voraussetzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des  Nichteintretens-
entscheides ist, und hier nicht mehr zu prüfen ist, 

dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unter dem Aspekt 
von Art. 83 Abs. 1 und 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 
über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  [AuG,  SR  142.20])  stellt, 
sondern ebenfalls vor der Prüfung des Nichteintretens im Rahmen der 
Ausübung des Selbsteintrittsrechts (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO), 

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

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dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Nicholas Swain

Versand: 

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