# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 851388c4-acba-536a-bd6b-72e3d95dae43
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 18.06.2024 II 2024 24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2024-24_2024-06-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2024 24

Entscheid vom 18. Juni 2024 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, 
Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Tilgung von Einstelltagen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1981) wurde per 21. September 2022 wieder zur Arbeits-
vermittlung angemeldet und per eben diesem Datum beantragte er Arbeitslosen-
entschädigung, nachdem seine Temporäranstellung beendet war (Vi-act. 134, 
141). Vom Amt für Arbeit wurde er mit Verfügung vom 3. März 2023 ab dem 10. 
Februar 2023 für die Dauer von 21 Tagen in der Anspruchsberechtigung einge-
stellt mit der Begründung, mit seinem Verhalten in der arbeitsmarktlichen 
Massnahme (AMM) beim Verein Impuls in D.________ habe er diese AMM ver-
unmöglicht (Vi-act. 103). Eine von A.________ dagegen erhobene Einsprache 
wies das Amt für Arbeit mit Entscheid vom 18. April 2023 ab (Vi-act. 99). Auf eine 
sich am 25. Mai 2023 im Briefkasten der kantonalen Verwaltung befindliche und 
ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz adressierte Eingabe vom 24. Mai 
2023 mit dem Betreff "Einstrache gegen Verfügung vom Amt für Arbeit vom 18. 
April 2023 (Leistung, Verdienst, Moral und Verbrechen)" trat der Einzelrichter mit 
Entscheid II 2023 48 vom 25. Mai 2023 nicht ein (Vi-act 37).

B. Am 13. August 2023 gelangte A.________ an die Arbeitslosenkasse und 
hielt fest: "In den Abrechnungen Februar, März, April und Mai sind sog. Einstell-
tage geführt. Damit bin ich nicht einverstanden. Dazu meine Unterschrift." (Vi-act. 
54). 

C. Per 29. August 2023 wurde A.________ von der Arbeitsvermittlung abge-
meldet, nachdem er per 30. August 2023 eine neue Stelle antreten konnte (Vi-
act. 40). Am 19. November 2023 stellte A.________ neuerlich Antrag auf Arbeits-
losenentschädigung per 23. Oktober 2023 (Vi-act. 32); die Wiederanmeldung zur 
Arbeitsvermittlung erfolgte per 26. Oktober 2023 (Vi-act. 35).

D. Mit Verfügung Nr. 540 vom 24. Oktober 2023, worin die Arbeitslosenkasse 
Bezug auf das Schreiben von A.________ vom 13. August 2023 nahm (vgl. In-
gress Bst. B), tilgte die Arbeitslosenkasse die vom Amt für Arbeit verfügten 21 
Einstelltage (vgl. Ingress Bst. A) wie folgt (Vi-act. 36): 

- im Monat Februar 2023 werden unter Anrechnung eines Zwischenverdienstes 
von Fr. 1'343.45 9.4 Einstelltage getilgt 

Berechnung: Fr. 5'323.-- : 21.7 Tage x 20 Tage abzüglich 1'343.45 x 70 %  = 
Fr. 2'493.80 Entschädigungsberechtigte Taggelder = Fr. 2'493.80 : 171.70 = 14.5 
Taggelder, wovon 9.4 getilgt und 5.1 ausbezahlt werden  

- im Monat März 2023 werden keine Einstelltage getilgt, da der Zwischenverdienst 
von Fr. 4'687.25 höher ist als die Arbeitslosenentschädigung von brutto 
Fr. 3'449.10 (23 à Fr. 171.70) 

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- im Monat April 2023 werden unter Anrechnung eines Zwischenverdienstes von 
Fr. 3'396.10 6.2 Einstelltage getilgt 

Berechnung: Fr. 5'323.-- : 21.7 Tage x 20 Tage abzüglich 3'396.10 x 70 % = 
Fr. 1'056.95 Entschädigungsberechtigte Taggelder = Fr. 1'056.95 : 171.70 = 6.2 
Taggelder, wovon 6.2 getilgt werden 

- im Monat Mai 2023 werden unter Anrechnung eines Zwischenverdienstes von 
Fr. 2'938.60 5.4 Einstelltage getilgt  

Berechnung: Fr. 5'323.-- : 21.7 Tage x 23 Tage abzüglich 2'938.60 x 70 % = 
Fr. 1'892.30 Entschädigungsberechtigte Taggelder = Fr. 1'892.30 : 171.70 = 11 
Taggelder, wovon 5.4 getilgt werden 

E. Am 18. November 2023 reichte A.________ Einsprache gegen die Verfü-
gung Nr. 540 vom 24. Oktober 2023 ein mit dem Begehren, die bereits getilgten 
Einstelltage (entstanden durch AMM Impuls) seien auszubezahlen (Vi-act. 23). 
Die Einsprache wies die Arbeitslosenkasse mit Entscheid Nr. 10/2024 vom 8. 
März 2024 ab (Vi-act. 5). 

F. Am 15. April 2024 gelangt A.________ unter dem Betreff 'Der Staat bin ich' 
(Einsprache gegen Einspracheentscheid 10/2024) ans Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz mit dem Begehren:

Die Einsprache vom 18. November 2023 sei gut zu heissen. Die Verfügung vom 
24. Oktober 2023 aufzuheben. Auf Sanktionen im Zusammenhange mit der wie-
derholten Zuweisung zur AMM Impuls ist zu verzichten.

Unter Begründung wird ausgeführt:

Es gibt sie! Kultur und schöne Länder. Es muss Sie geben, denn anders ist die 
jährliche Zuwanderung in der Grössenordnung, der Zahl der beim RAV als arbeits-
los registrierten Personen, nicht zu erklären. Beim ersten Impuls Einsatz in 
E.________, wurde Gewalt angewendet. Beim Gespräch mit dem RAV waren zwei 
Berater mit mir im persönlichen Gespräch. Diese haben sich nachträglich für einen 
unmittelbaren zweiten Einsatz beim Impuls D.________ entschieden, ohne mit mir 
darüber zu reden. Es eskalierte weiter. Dort wo jemand kaum Bildung genoss und 
rasch aufsteigt und viel Geld verdient. Dort arbeitete ich lange. Nämlich als Schaler 
auf dem Bau. 23 Jahre auf dem Bau unterbrochen nur durch Arbeitslosigkeit und 
einige kurze Saisonanstellungen (Badmeister oder Skiliftmitarbeiter). Impuls ist bei 
B.________ AG eingemietet. Die ungefähre Höhe der Miete ist mir bekannt, da ich 
im selben Gebäude meine kaufmännische Lehre absolvierte. Als Jurist sind mir 
auch Anspruchsgruppen ein Begriff. Ich wehrte mich. Unter anderem beim Verwal-
tungsgericht, das zweimal nicht auf eine Beschwerde eintreten wollte, wovon in der 
aktuellen Einsprache nichts zu entnehmen ist.

G. Mit Verfügung vom 16. April 2024 setzte der verfahrensleitende Richter 
A.________ Frist zur Verbesserung der Eingabe an, da die Beschwerdeschrift 
den Anforderungen von Art. 61 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 

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i.V.m. § 38 Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 
1974 nicht genüge; es fehle eine vom Gesetz geforderte Begründung, da in der 
Eingabe jeglicher Bezug zum angefochtenen Einspracheentscheid fehle.

Am 22. April 2024 bestätigt A.________ das Rechtsbegehren vom 15. April 2024 
und fügte folgende Begründung an:

In "der Staat bin ich" (Eingabe vom 15. April 2024) soll jeglicher Bezug zum ange-
fochtenen Einspracheentscheid fehlen; es fehle jegliche Auseinandersetzung mit 
den vorinstanzlichen Erwägungen. Nun weise ich das Verwaltungsgericht darauf 
hin, dass das Amt für Arbeit in unserem Einspracheentscheid keinen Bezug zu 
meiner Einsprache machte. Das Verwaltungsgericht übernimmt das bereits und ti-
tuliert in der Verfügung vom 16. ApriI 2024 unter Gegenstand: "Tilgung von Ein-
stelltagen". Das ist Sankto! Obwohl ich meine Taggelder nie habe rechtlich geltend 
machen können. Das Verwaltungsgericht selbst ist mir auch noch meine Eingaben 
zum angestrebten Verfahren bezüglich Verfügung Nr. 540 vom 24. Oktober 2023 
(Amt für Arbeit) schwach. Mich interessiert besonders der Zustand dieser Einga-
ben. Es geht um Dilettantismus! Im Zusammenhang mit den Vorkommnissen, die 
das entschwinden meiner Ansprüche rechtfertigen oder widerlegen sollen, machte 
ich fünf Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft und schaltete das Kantonsgericht 
ein. Letzteres verzichtete ausnahmsweise auf Kosten. In der Vernehmlassung zum 
jetzt angestrebten Verfahren, sind Ausführungen diesbezüglich zu erwarten. Ob 
die Begründung genügt ist wichtig, weshalb ich dringend Kontakt unter [Telefon-
nummer] oder weitere Fristen erwarte, sollte dem nicht so sein.

H. Mit Vernehmlassung vom 6. Mai 2024 beantragt die Arbeitslosenkasse, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen. Unter dem Betreff "Des Volgs No-
name's Sixpack" reicht der Beschwerdeführer am 10. Juni 2024 eine Stellung-
nahme ein.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. So prüft es die 
Zuständigkeit, die Partei- und Verfahrensfähigkeit, die Vertretungsbefugnis der 
Parteivertreter, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, die 
frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die 
Rechtshängigkeit oder das Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides in der 
gleichen Sache (vgl. § 27 Abs. 1 VRP). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht er-
füllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung 

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genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter-
ziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs-
gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit 
keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 E. 1a mit Verweis auf BGE 
119 IB 36 E. 1b, 118 V 313 E. 3b, 110 V 51 E. 3b, je mit Hinweisen; vgl. auch 
BGE 123 V 324 E. 6c). Diesbezüglich wird in der kantonalen Rechtsprechung 
festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang der Tätigkeit des Verwal-
tungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegenstand abge-
grenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein, was 
auch Gegenstand der zugrunde liegenden Verfügung war bzw. nach richtiger 
Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die erste In-
stanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden hat, fallen nicht in 
den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. 
statt vieler VGE III 2019 110 vom 29.8.2019 E. 2.1 m.w.H.; Urteil BGer 
2C_314/2019 vom 11.3.2020 E. 3.1; siehe auch Bertschi, in: Kommentar zum 
VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; 
Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des 
Bundes, 3. A., Zürich 2013, Rz. 685ff.; EGV-SZ 1979, S. 122; VGE III 2017 196 
vom 20.12.2017 E. 2.2).

1.3 Zu ergänzen ist, dass grundsätzlich nur das im Dispositiv eines Entschei-
des Festgehaltene in Rechtskraft erwächst. Erwägungen sind hingegen nur ver-
bindlich und damit anfechtbar, wenn im Dispositiv ausdrücklich darauf verwiesen 
wird. Durch den Verweis im Dispositiv auf die Erwägungen wird dieser Konnex 
Teil des Dispositivs und hat Anteil an der Rechtskraft des Beschlusses. Ebenso 
können zur Feststellung der Tragweite eines Dispositivs nebst dem Dispositiv 
weitere Umstände herangezogen werden, namentlich die Begründung des Ent-
scheids (vgl. VGE III 2017 196 vom 20.12.2017 E. 2.3; VGE III 2014 120 vom 
19.9.2014 E. 1f. mit Verweis auf VGE III 2013 185 vom 18.12.2013 E. 1.4; Urteil 
BGer 2C_314/2019 vom 11.3.2020 E. 3.1; Alain Griffel, in: Kommentar zum 
VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, § 28 N 7; Kölz/Häner/Bertschi, a.a.O., Rz. 1196 mit 
Hinweisen).

2. Vorliegend ergibt sich sachverhaltsmässig aus den Akten was folgt:

2.1 Mit Verfügung vom 3. März 2023 stellte das Amt für Arbeit den Beschwer-
deführer ab dem 10. Februar 2023 für die Dauer von 21 Tagen in der An-
spruchsberechtigung ein (Vi-act. 103). Der Begründung lässt sich unter anderem 
entnehmen, dass der Beschwerdeführer beim Verein Impuls in E.________ in ei-
nem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung war (arbeitsmarktliche 

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Massnahme), der Einsatz aber per 16. Januar 2023 aufgrund seines unkoopera-
tiven und provozierenden Verhaltens beendet wurde. Am 26. Januar 2023 sei er 
durch das RAV C.________ dem Verein Impuls in D.________ für einen neuen 
Einsatz zugewiesen worden. Am 9. Februar 2023 habe er sich geweigert, die 
Einsatzvereinbarung zu unterschreiben, weshalb die AMM abgebrochen worden 
sei. Mit seinem Verhalten habe er die Durchführung der AMM verunmöglicht, was 
mit 21 Einstelltagen zu sanktionieren sei. 

Eine gegen diese Sanktion eingereichte Einsprache wies das Amt für Arbeit ab. 
Auf eine Eingabe dagegen trat das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
nicht ein (vgl. Ingress Bst. A). Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung ab 
dem 10. Februar 2023 für die Dauer von 21 Tagen wurde damit rechtskräftig.

2.2 Der Taggeldabrechnung Februar 2023 lässt sich entnehmen, dass 9.4 Ein-
stelltage getilgt/belastet wurden (Vi-act. 84). In der Taggeldabrechnung März 
2023 sind keine Einstelltage ausgewiesen (Vi-act 82). Die Taggeldabrechnung 
April 2023 weist eine Tilgung/Belastung von 6.2 Einstelltagen aus (Vi-act. 83). Im 
Mai 2023 wurden gemäss Taggeldabrechnung 5.4 Einstelltage getilgt/belastet 
(Vi-act. 70). Mithin wurden in den Monaten Februar bis Mai 2023 total 21 Einstell-
tage getilgt bzw. belastet, was der Verfügung des Amtes für Arbeit vom 3. März 
2023 entspricht.

2.3.1 Mit Schreiben vom 13. August 2023 zeigte sich der Beschwerdeführer mit 
den in den Abrechnungen Februar, März, April und Mai aufgeführten Einstellta-
gen nicht einverstanden (vgl. Ingress Bst. B), was die Arbeitslosenkasse als Auf-
forderung zum Erlass einer förmlichen Verfügung entgegennahm.

2.3.2 Am 24. Oktober 2023 verfügte die Arbeitslosenkasse die Tilgung der 21 
durch das Amt für Arbeit verfügten Einstelltage (vgl. Ingress Bst. D). Die Arbeits-
losenkasse führte dabei explizit aus, Gegenstand sei nicht die Verfügung der 
Einstelltage, sondern die Tilgung der Einstelltage (Vi-act. 36). 

2.4 Mit Einsprache vom 18. November 2023 beantragte der Beschwerdeführer, 
die bereits getilgten Einstelltage seien auszubezahlen (Vi-act. 23). Zur Begrün-
dung führte er aus:

Ich bin Jurist (Gemeindeschreiberprüfung), war immer bereit, jede Arbeit anzu-
nehmen. Jetzt werde ich nach insgesamt 17 Jahren ausgesteuert (Ende der 8. 
Rahmenfrist). Dass ich mich nun doch noch zu den Sachverhalten, die zur Einstel-
lung meiner Anspruchsberechtigung führten äussern kann, ist dem Wachmittel ge-
schuldet, das ich verwende. Dr. jur. Vital Zehnder verweigerte mir nämlich meine 
Rechtsmittel und meine Eingaben hat er bis heute nicht retourniert! Bei der Staats-
anwaltschaft Schwyz habe ich fünf Strafanzeigen deponiert und vier Nichtanhand-
nahmeverfügungen bekommen. Immer betone ich, dass mir Gewalt widerfahrt. Die 

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Staatsanwaltschaft informiere ich hiermit darüber, wie es bezüglich meiner Leis-
tungen von der ALK aussieht. Gerne würde ich von der Polizei einvernommen 
werden dazu.

2.5 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 8. März 2024 führte die Vor-
instanz aus, der Beschwerdeführer sei vom Amt für Arbeit ab dem 10. Februar 
2023 mit 21 Einstelltagen sanktioniert worden; eine Einsprache dagegen sei ab-
gewiesen worden und auf eine Eingabe dagegen sei das Verwaltungsgericht 
nicht eingetreten. Einstelltage könnten nur mit anspruchsberechtigten Stempelta-
gen getilgt werden. Die Einstellung falle binnen sechs Monaten nach Beginn der 
Einstellung dahin, wobei es sich um eine Vollstreckungsfrist handle und der An-
spruch auf Vollstreckung mit dem unbenützten Ablauf der Frist infolge Verwir-
kung untergehe. Anfechtungsgegenstand seien nicht die verfügten Einstelltage, 
sondern die Tilgung der Einstelltage. Da wie ausgeführt die Tilgung der Einstell-
tage keine aufschiebende Wirkung habe, müsse der Vollzug der Einstelltage 
vollstreckt werden, nachdem die Einstellungsfrist zu laufen begonnen habe. Es 
bleibe der Arbeitslosenkasse deshalb keine andere Wahl, als die verfügten Ein-
stelltage zu vollziehen, was eine Auszahlung derselben ausschliesse (Vi-act. 5).

3.1 Gegenstand der angefochtenen Verfügung Nr. 540 vom 24. Oktober 2023 
resp. des angefochtenen Einspracheentscheides bildet ausschliesslich die Til-
gung von 21 Einstelltagen, d.h. die Vollstreckung der verfügten 21 Einstelltage. 
Nicht Gegenstand bildet hingegen die Sanktionierung selbst. Diese verfügte das 
Amt für Arbeit am 3. März 2023. Nachdem die dagegen erhobenen Rechtsmittel 
erfolglos blieben, trat die Sanktion in Rechtskraft. 

Eine Verfügung, mit der ein rechtskräftiger Entscheid vollzogen wird, kann 
grundsätzlich nur soweit angefochten werden, als die gerügte Rechtswidrigkeit in 
der Vollstreckungsverfügung selbst begründet ist. Grundsätzlich ausgeschlossen 
ist die Rüge, die frühere (materielle) Verfügung sei rechtswidrig. Eine Ausnahme 
von diesem Grundsatz ist allenfalls dann zu machen, wenn der Beschwerdefüh-
rer die Verletzung von unverzichtbaren oder unverjährbaren Grundrechten gel-
tend macht oder wenn die Nichtigkeit der ursprünglichen Verfügung zur Diskus-
sion steht (dazu nachfolgend E. 3.5; Urteil BGer 2C_1063/2013 vom 2.6.2014 
E. 1.2; VGE III 2017 40 vom 25.4.2017 E. 2.4; VGE III 2012 136 vom 15.11.2012 
E. 1.4).

Die 21 Einstelltage können somit im Rahmen des Verfahrens betreffend Tilgung 
der Einstelltage nicht als fehlerhaft gerügt werden, da sie zum einen nicht Ge-
genstand der Vollstreckungsverfügung bilden und zum andern in Rechtskraft er-
wachsen sind. 

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3.2 Die Opposition vom 13. August 2023 gegen die Taggeldabrechnungen Fe-
bruar bis Mai 2023 bzw. die Tilgung von Einstelltagen enthält gar keine Begrün-
dung. Es bleibt daher unklar, weshalb die Berücksichtigung resp. Tilgung der 
Einstelltage aus Sicht des Beschwerdeführers nicht rechtens sein soll. 

3.3 Soweit der Beschwerdeführer in der Einsprache vom 18. November 2023 
(vgl. oben E. 2.4) die eigentliche Sanktion mit 21 Einstelltagen als rechtswidrig 
rügt, so bildete dies - wie die Vorinstanz zu Recht ausführte - nicht Gegenstand 
der angefochtenen Verfügung Nr. 540. Mithin hatte sie sich im Einspracheent-
scheid auch nicht mit der Rechtmässigkeit der verfügten Einstelltage zu befas-
sen, sondern einzig mit der Tilgung der rechtskräftig verfügten Einstelltage. Der 
Vorwurf des Beschwerdeführers, die Vorinstanz setze sich mit seinem Vorbrin-
gen betreffend Einstelltage nicht auseinander, ist daher nicht zu hören. 

Mit der angefochtenen Verfügung Nr. 540 selbst setzt sich der Beschwerdeführer 
in der Einsprache gar nicht auseinander. Weder zeigt er auf, dass gar keine Til-
gung hätte erfolgen dürfen, noch trägt er Gründe vor, inwiefern die Tilgung in den 
entsprechenden Monaten fehlerhaft gewesen sein sollte oder die Taggeldab-
rechnungen nicht zutreffend wären. 

3.4 Das Nämliche gilt für die Eingaben vor Verwaltungsgericht. Erneut oppo-
niert der Beschwerdeführer gegen die Sanktion, die 21 Einstelltage als solche. 
Diese bildet indes nicht Verfahrensgegenstand. 

Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Vorinstanz fehlt gänzlich. Auf 
die eigentliche Auflistung und Berechnung der Tilgung der 21 Einstelltage geht er 
überhaupt nicht ein. Auch äussert er sich nicht dazu, dass die Verfügung des 
Amtes für Arbeit vom 3. März 2023 erfolglos angefochten wurde und zwischen-
zeitlich in Rechtskraft erwuchs. Ebenso wenig geht er darauf ein, dass Einstellta-
ge nur mit anspruchsberechtigten Stempeltagen getilgt werden können und die 
Einstellung binnen sechs Monaten nach Beginn dahinfällt, wobei es sich um eine 
Verwirkungsfrist handelt, die Tilgung umgehend zu vollstrecken ist, nachdem die 
Einstellungsfrist zu laufen begonnen hat. Diese Ausführungen der Vorinstanz 
sind denn auch nicht zu beanstanden. Einzig dies aber bildete Gegenstand der 
angefochtenen Verfügung Nr. 540 und des angefochtenen Einspracheentschei-
des. 

3.5 Dass die Sanktion der 21 Einstelltage (Verfügung des Amtes für Arbeit vom 
3.3.2023) geradezu nichtig wäre oder sonst wie eine Verletzung von unverzicht-
baren oder unverjährbaren Grundrechten darstellen würde (was jederzeit geltend 
gemacht werden könnte bzw. von Amtes wegen jederzeit zu beachten wäre, vgl. 
Urteil BGer 2C_195/2022 vom 9.8.2022 E. 4.1), trägt der Beschwerdeführer nicht 

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vor. Es sind auch keine Anzeichen ersichtlich, welche für eine Nichtigkeit der 
Sanktion sprechen würden (vgl. betr. Nichtigkeit etwa die Urteile BGer 
9C_156/2023 vom 20.3.2024 E. 4.2; 2C_195/2022 vom 9.8.2022 E. 4.1; 
1C_561/2021 vom 15.8.2023 E. 2.4.1; 2C_149/2020 vom 23.7.2020 E. 4.2.1; 
8C_677/2017 vom 23.2.2018 E. 5.2). Auch die Eingabe vom 10. Juni 2024, in 
welcher erneut auf die Umstände im Zusammenhang mit der Zuweisung ins 
AMM, nicht aber auf die angefochtene Verfügung eingegangen wird, enthält kei-
ne Angaben, so dass auf Nichtigkeit der ursprünglichen Verfügung geschlossen 
werden müsste. Aus diesem Grunde ist es ausgeschlossen, im Zusammenhang 
mit der Verfügung betreffend Tilgung der Einstelltage auch die Sanktion, die Ver-
fügung der 21 Einstelltage, als rechtswidrig zu rügen.

4. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie, soweit 
überhaupt darauf einzutreten ist, abzuweisen ist. Kosten sind keine zu erheben.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (EB; unter Beilage der beschwerdeführerischen Eingabe 

vom 10.6.2024)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 18. Juni 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. Juli 2024