# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d0f75cd4-7dd6-59c2-8abe-170852d10fcf
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-29
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 29.05.2024 III 2024 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-4_2024-05-29.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 4

Entscheid vom 29. Mai 2024 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ Kosovo, 
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 

gegen

1. Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 454, 
6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Ausländerrecht (Wiedererteilung Aufenthaltsbewilligung Drittstaaten 
nach Ablauf Einreisesperre)

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Sachverhalt:

A. A.________ wurde am ... 1986 in Schwyz geboren. Der Vater lebte zu 
diesem Zeitpunkt bereits in C.________/SZ, die Mutter hatte Wohnsitz in 
Kosovo. Im März 1990 reiste A.________ im Rahmen des Familiennachzuges in 
die Schweiz ein (gemäss Urteil BGer 2C_881/2016 vom 10.10.2016 zog er 
spätestens im März 1990 in die Schweiz). Er absolvierte in C.________ die 
obligatorische Schulzeit und arbeitete danach gemäss eigenen Angaben als 
Gipser und schloss eine Handelsschule ab. A.________ ist geschieden und hat 
keine Kinder (vgl. angefochtener RRB Ingress lit. A und E. 4.5). 

B. Mit Verfügung vom 26. Mai 2015 widerrief das Amt für Migration die 
Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg, 
wobei die Ausreisefrist auf den 31. August 2015 gesetzt wurde (AFM-act. 252). In 
der Begründung verwies das Amt für Migration im Wesentlichen auf die 
Verurteilung von A.________ durch das Bezirksgericht Dietikon vom 4. März 
2015 zu einer Freiheitsstrafe von 15 Monaten (bedingt) wegen Widerhandlung 
gegen das Betäubungsmittelgesetz, des mehrfachen Vergehens gegen das 
Waffengesetz und der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes. 
Damit liege ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 lit. b des Bundesgesetzes 
über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG [bzw. heute Bundesgesetz über 
die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration; AIG]; SR 142.20 
vom 16. Dezember 2005) vor. Im Weiteren verwies das Amt für Migration in 
seiner Verfügung auf folgende Verfügungen und Strafbefehle: 

- Verfügung des Verkehrsamtes Schwyz vom 31. Oktober 2008: Entzug 
des Führerausweises für die Dauer von einem Monat wegen mehrfacher 
Verkehrsregelverletzung (Überfahren einer Sicherheitslinie und Fahren in 
angetrunkenem Zustand).

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 30. Mai 2012: 
Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen. 

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 27. Juni 2012: 
Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit.

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 31. Juli 2012: 
Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen. 

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Luzern vom 5. Dezember 2012: 
Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen.

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- Verfügung des Verkehrsamtes Schwyz vom 14. Mai 2013: Entzug des 
Führerausweises für die Dauer von einem Monat wegen Überschreitung 
der zulässigen Höchstgeschwindigkeit innerorts. 

- Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zug vom 18. Juni 2014: 
Überschreitung der Parkzeit. 

Diese Verfügung vom 26. Mai 2015 erwuchs unangefochten in Rechtskraft. 
Daraufhin sprach das Staatssekretariat für Migration (SEM) gegen A.________ 
am 20. Juli 2015 ein Einreiseverbot über sechs Jahre vom 1. September 2015 
bis 31. August 2021 aus (AFM-act. 350). 

C. Am 10. August 2015 liess A.________ beim AFM um Wiedererwägung 
bzw. Revision von dessen Verfügung vom 26. Mai 2015 ersuchen (AFM-act. 
345). Das Amt trat mit Verfügung vom 20. August 2015 auf das Gesuch nicht ein 
(AFM-act. 364). Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde, womit 
namentlich um Feststellung der Nichtigkeit der Ausgangsverfügung vom 26. Mai 
2015 ersucht worden war, wies der Regierungsrat des Kantons Schwyz mit 
Beschluss vom 16. Februar 2016 ab, soweit er darauf eintrat (AFM-act. 424). Mit 
Entscheid vom 28. Juli 2016 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
die gegen den regierungsrätlichen Beschluss erhobene Beschwerde ebenfalls 
ab, soweit darauf eingetreten werden konnte. Hiergegen erhob A.________ 
Beschwerde beim Bundesgericht, welches die Beschwerde mit Urteil 
2C_881/2016 vom 10. Oktober 2016 abwies (vgl. zum Ganzen zit. Urteil [= AFM-
act. 618] Sachverhalt lit. B f. und Disp.-Ziff. 1). 

D. Bereits am 21. September 2016 stellte A.________ beim 
Volkswirtschaftsdepartement ein Gesuch um Erteilung einer 
Aufenthaltsbewilligung als schwerwiegender persönlicher Härtefall (AFM-act. 
610). Das Volkswirtschaftsdepartement trat mit Verfügung vom 27. Oktober 2016 
nicht auf das Härtefallgesuch ein (AFM-act. 636). Mit Strafbefehl der 
Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 19. Mai 2017 wurde A.________ infolge 
Missachtung einer Eingrenzung sowie wegen Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung 
und wegen des mehrfachen Betäubungsmittelkonsums zu einer (unbedingten) 
Freiheitsstrafe von 180 Tagen verurteilt (AFM-act. 658). Am 22. Mai 2017 
beantragte das Amt für Migration beim Zwangsmassnahmengericht des Kantons 
Schwyz die Anordnung der Ausschaffungshaft, da aus dem Verhalten von 
A.________ geschlossen werden müsse, dass er die Schweiz nicht selbständig 
verlassen wolle und versuchen werde, sich der beabsichtigten Ausschaffung 
durch Untertauchen zu entziehen (AFM-act. 667). Mit Verfügung vom 23. Mai 
2017 bestätigte die Einzelrichterin des Zwangsmassnahmengerichts die 

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Ausschaffungshaft bis am 19. August 2017 (vgl. angefochtener RRB Ingress lit. 
D). Am 4. Juli 2017 wurde A.________ auf dem Luftweg in den Kosovo 
ausgeschafft (vgl. AFM-act. 696). Auf den Vollzug der Strafe gemäss Strafbefehl 
der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis vom 19. Mai 2017 wurde zugunsten der 
Wegweisung verzichtet (vgl. angefochtener RRB Sachverhalt lit. D). 

E. Nachdem das gegen ihn verfügte Einreiseverbot abgelaufen war, stellte 
A.________ am 25. Januar 2023 beim Amt für Migration ein Gesuch um 
Wiedererteilung der Aufenthaltsberechtigung in der Schweiz (AFM-act. 750). Am 
4. April 2023 stellte ihm das Amt für Migration im Rahmen des rechtlichen 
Gehörs die Ablehnung des Gesuches um Erteilung einer ausländerrechtlichen 
Bewilligung in Aussicht. A.________ nahm dazu mit Eingabe vom 20. April 2023 
Stellung (AFM-act. 757). Am 29. Juni 2023 verfügte das AFM (AFM-act. 764):

1. Das Gesuch um Erteilung einer ausländerrechtlichen Bewilligung von 
A.________, geb. ... 1986, Staatsangehöriger von Kosovo, wird abgelehnt.

2. Die Kosten dieser Verfügung setzen sich zusammen aus einer Gebühr von Fr. 
500.00 sowie Auslagen von Fr. 10.00 (total Fr. 510.00) und werden A.________ 
nach Eintritt der Rechtskraft in Rechnung gestellt.

(3./4. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

F. Gegen diese Verfügung vom 29. Juni 2023 erhob A.________ am 26. Juli 
2023 Beschwerde beim Regierungsrat (AFM-act. 798), welcher diese mit RRB 
Nr. 876/2023 vom 28. November 2023 abwies und die Verfahrenskosten von 
Fr. 1‘500.-- A.________ auferlegte.

G. Gegen den RRB Nr. 876/2023 vom 28. November 2023 lässt A.________ 
am 9. Januar 2024 rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht erheben mit 
den Anträgen: 

1. Es sei der Beschwerdeentscheid des Regierungsrates des Kantons Schwyz 
vom 28. November 2023 betreffend Aufenthaltsbewilligung Drittstaaten 
vollständig aufzuheben;

2. Es sei dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung wieder zu erteilen;

3. Es seien die Kosten der vorinstanzlichen Verfahren auf die Staatskasse zu 
nehmen und der Beschwerdeführer für die vorinstanzlichen Verfahren zu 
entschädigen;

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8.1% MwSt.) zu Lasten des 
Staates. 

Zudem stellt der Beschwerdeführer den prozessualen Antrag:

Es sei gestützt auf § 17 Abs. 2 VRG eine mündliche Verhandlung 
durchzuführen und der Beschwerdeführer persönlich anzuhören.

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H. Mit Vernehmlassung vom 16. Januar 2024 stellt das 
Sicherheitsdepartement den Antrag, die Beschwerde sei unter Kostenfolge 
zulasten des Beschwerdeführers abzuweisen. Am 8. Februar 2024 beantragt das 
AFM, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers in 
allen Punkten abzuweisen. Dies unter Hinweis auf die Erwägungen in der 
angefochtenen Verfügung, an welcher, ergänzt durch die vernehmlassenden 
Ausführungen, vollumfänglich festgehalten werde. Mit Eingabe vom 5. April 2024 
repliziert der Beschwerdeführer, worauf das AFM am 25. April 2024 eine Duplik 
einreicht. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und nachfolgend zu prüfen ist, ob der Regierungsrat die vom AFM 
verfügte Ablehnung der Wiedererteilung einer Aufenthaltsbewilligung nach Ablauf 
der Einreisesperre gegen den Beschwerdeführer zu Recht bestätigt hat. Es ist 
dabei zwischen den Parteien unbestritten, dass sich die Erteilung bzw. die Nicht-
erteilung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers mit kosovarischer 
Staatsbürgerschaft nach dem AIG richtet (vgl. VGE III 2021 159 vom 20.12.2021 
E. 2.1). 

2. Prozessual beantragt der Beschwerdeführer seine Anhörung und die 
Durchführung einer mündlichen Verhandlung.

Was den beschwerdeführerischen Antrag nach persönlicher Anhörung anbe-
langt, so ist zu erwähnen, dass dem persönlichen Eindruck im Verfahren auf Wi-
derruf der Niederlassungsbewilligung keine überwiegende Bedeutung zukommen 
kann, weshalb es verfassungsrechtlich zulässig ist, aufgrund der Akten zu ent-
scheiden (Urteil des BGer 2C_1186/2013 vom 9.7.2014 E. 3.1). Dies muss auch 
im vorliegenden Verfahren gelten, wo es um die Nichtwiedererteilung einer Auf-
enthaltsbewilligung nach früherem erfolgten Widerruf der Niederlassungsbewilli-
gung geht. Besondere Umstände, welche eine mündliche Befragung des Be-
schwerdeführers erforderlich machen würden, sind nicht zu erkennen. Es ist nicht 
daran zu zweifeln und unbestritten, dass der Beschwerdeführer gewisse Bezie-
hungen insbesondere sozialer Art zur Schweiz unterhält. Ebenso steht fest, dass 
der Widerruf der Niederlassungsbewilligung und die Wegweisung in seinen Hei-
matstaat, zu welchem damals keine starken Bindungen bestanden, ihn und seine 
Familie damals hart getroffen haben mögen; dies hat sich aber zwischenzeitlich 
dadurch relativiert, als sich der Beschwerdeführer während seiner Zeit im Kosovo 
dort ein Leben aufgebaut hat (vgl. Verfügung des AFM vom 29.6.2023 E. 2c). 
Deshalb drängt sich eine persönliche Befragung zu diesen Punkten nicht auf. 

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Auch hinsichtlich des rechtserheblichen Sachverhalts, der zu berücksichtigenden 
Umstände objektiver Natur sowie insbesondere des in der Vergangenheit liegen-
den Verhaltens des Beschwerdeführers können von einer persönlichen Befra-
gung keine relevanten neuen Erkenntnisse erwartet werden. Der Sachverhalt er-
gibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten. Der Beschwerdeführer ver-
mag denn auch nicht darzulegen, inwiefern es unter den konkret gegebenen 
Umständen entscheidend ist, dass das Gericht einen persönlichen Eindruck über 
ihn gewinnen kann. Von einer Anhörung ist daher abzusehen.

Hinsichtlich mündlicher Verhandlung gilt, dass nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK jede Per-
son ein Recht darauf hat, dass über Streitigkeiten in Bezug auf ihre zivilrechtli-
chen Ansprüche oder über eine gegen sie erhobene strafrechtliche Anklage öf-
fentlich verhandelt wird. Verfahren über ausländerrechtliche Bewilligungen gelten 
indes weder als Streitigkeiten über zivilrechtliche Ansprüche noch als strafrechtli-
che Anklagen (vgl. BGE 137 I 128 E. 4.4.2). Damit ist Art. 6 EMRK im vorliegen-
den Verfahren nicht anwendbar. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesge-
richts ergibt sich auch aus Art. 30 Abs. 3 BV kein weitergehender Anspruch auf 
Durchführung einer öffentlichen Verhandlung (Urteil BGer 2C_702/2016 vom 
30.1.2017 E. 3.3.1). Es besteht vorliegend keine Veranlassung, von dieser 
Rechtsprechung abzuweichen. Auch das Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; 
SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 statuiert in § 17 Abs. 1 VRP den Grundsatz der 
Schriftlichkeit des Verfahrens. Die Behörde kann auf Antrag einer Partei oder von 
Amtes wegen eine mündliche Verhandlung anordnen (§ 17 Abs. 2 VRP). Dies 
namentlich dann, wenn eine mündliche Verhandlung zur Wahrung der Partei-
rechte notwendig ist oder zweckmässig erscheint. Dieser Entscheid liegt indes im 
Ermessen der Behörde. Aus dem kantonalen Verfahrensrecht ergibt sich somit 
ebenfalls kein Anspruch auf Durchführung einer mündlichen Verhandlung. Dem 
Begehren um Anordnung einer mündlichen Verhandlung wird nicht stattgegeben.

3.1 Es besteht zwischen den Parteien Einigkeit, dass die Tatsache, dass der 
Beschwerdeführer bereits schon einmal über eine Aufenthalts- resp. Niederlas-
sungsbewilligung verfügt hatte, ihm diese aber nach rund 25-jährigem rechtmäs-
sigem Aufenthalt widerrufen, er aus der Schweiz weggewiesen und ihm ein auf 
sechs Jahre befristetes Einreiseverbot auferlegt wurde, nicht bedeutet, dass er 
sich nicht mehr um einen neuen Aufenthaltstitel für die Schweiz bemühen kann 
(vgl. BGE 136 II 177 E. 2.1; Urteile BGer 2C_344/2023 vom 6.2.2024 E. 3.3 ff.; 
2C_572/2020 vom 22.10.2020 E. 3.2; vgl. auch VGE III 2020 59 vom 8.6.2020; 
VGE III 2017 231 vom 24.4.2018; VGE III 2017 17 vom 28.6.2017; Hugi Yar, Un-
zureichende Interessenabwägung bei Neuprüfung des Aufenthaltsanspruchs, in: 
dRSK, publiziert am 16.4.2024). Das AFM hat das Gesuch denn auch geprüft, 

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jedoch abgelehnt (AFM-act. 764). Auch der Regierungsrat hat dies bestätigt (vgl. 
angefochtener RRB [AFM-act. 810] E. 4.2). Hierauf ist nicht weiter einzugehen.

Zu erwähnen ist aber immerhin, dass selbst wenn ein Anspruch auf eine Neube-
urteilung bestünde, dies nicht heisst, dass auch eine neue Bewilligung erteilt 
werden muss (Urteile BGer 2C_344/2023 vom 6.2.2024 E. 3.6; 2C_346/2021 
vom 6.10.2021 E. 4.5; VGE III 2020 59 vom 8.6.2020 E. 3.4). Zum einen verlie-
ren die Gründe, welche zum Widerruf geführt haben, ihre Bedeutung grundsätz-
lich nicht (vgl. die Urteile BGer 2C_714/2020 vom 25.11.2020 E. 3.5 und 
2C_1170/2012 vom 24.5.2013 E. 3.5.2) und zum andern sind selbstverständlich 
auch die allgemeinen Bewilligungsvoraussetzungen gemäss AIG beachtlich.

3.2 Eine ausländische Person, deren Anwesenheitsrecht sich auf das AIG 
stützt, ist zur Anwesenheit in der Schweiz nur berechtigt, wenn sie eine Aufent-
halts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder wenn sie keiner solchen be-
darf (Art. 10 und 11 AIG). Die zuständige kantonale Behörde entscheidet gemäss 
Art. 18 ff. und 27 ff. AIG - im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Verträge 
mit dem Ausland - nach freiem Ermessen über die Zulassung zu einem Aufent-
halt mit oder ohne Erwerbstätigkeit. 

Damit hat die ausländische Person grundsätzlich keinen Rechtsanspruch auf die 
Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, das AIG oder völkerrechtliche 
Verpflichtungen sehen dies vor (BGE 133 I 189 E. 2.3; OFK/Migrationsrecht-
Spescha, Art. 3 N 1 ff. AIG; Uebersax, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser 
[Hrsg.], Ausländerrecht, Eine umfassende Darstellung der Rechtsstellung von 
Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz, 2. Auflage, Basel 2009, N 7.84 
ff.).

Gemäss Bundesgericht gilt dies auch im Zusammenhang mit der Wiedererwä-
gung bzw. der Revision oder der Einreichung eines weiteren Aufenthaltsgesu-
ches. Ein Anspruch auf Prüfung des Anwesenheitsrechts, d.h. auf eine Neubeur-
teilung besteht nur, soweit zu diesem Zeitpunkt ein (auf Gesetz oder Völkerrecht 
beruhender) Bewilligungsanspruch fortbesteht, die gesuchstellende Person zum 
anspruchsberechtigten Personenkreis zählt (vgl. Urteil BGer 2C_89/2022 vom 
3.5.2022 E. 2.2.6; 2C_344/2023 vom 6.2.2024 E. 3.3). 

4.1 Ein Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung kann etwa für ausländische 
Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern (vgl. Art. 42 AIG) oder 
für Ehegatten und minderjährige Kinder von Personen mit Niederlassungsbewilli-
gung (vgl. Art. 43 AIG) bestehen. Hierauf beruft sich der volljährige, geschiedene 
und kinderlose Beschwerdeführer zu Recht nicht, da die Voraussetzungen hierfür 
offenkundig nicht erfüllt sind. 

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4.2 Ein weiterer Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz kann sich rechtspre-
chungsgemäss in gewissen Konstellationen aus dem Schutz des Familienlebens 
nach Art. 8 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreihei-
ten (EMRK; SR 0.101) vom 4. November 1950 ergeben (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1; 
BGE 143 I 21 E. 5.1; Urteil BGer 2C_344/2023 vom 6.2.2024 E. 1.2 und 3.1 f.; 
OFK/Migrationsrecht-Spescha, Art. 44 N 4 AIG). Der Schutz des Familienlebens 
ist allerdings beschränkt auf die eigentliche Kernfamilie (Ehegatten und minder-
jährige Kinder) und ggf. darüber hinaus für nahe Verwandte (z.B. Eltern und er-
wachsene Kinder) in einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis (vgl. BGE 144 II 
1 E. 6.1; Urteile BGer 2C_769/2022 vom 19.10.2023 E. 6.1; 2C_1080/2019 vom 
14.4.2020 E. 5.2). Auch derlei ist vorliegend weder augenfällig noch beruft sich 
der Beschwerdeführer auf den Schutz des Familienlebens. Weiterungen hierzu 
erübrigen sich.

4.3.1 Auch der Beschwerdeführer macht einen Anspruch auf eine Aufenthalts-
bewilligung geltend; die Vorinstanzen hätten zu Unrecht einen reinen Ermes-
sensentscheid gefällt. Seinen Anspruch leitet der Beschwerdeführer aus dem in 
Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV garantierten Recht auf Schutz des Privatle-
bens ab. Er verfüge über einen Anspruch auf Wiedererteilung der Aufenthaltsbe-
willigung, wenn nach einer umfassenden pflichtgemässen und fairen Interessen-
abwägung, in welcher der Zeitablauf seit dem ersten Widerruf in Relation gesetzt 
werde, kein überwiegendes öffentlichen Interesse an der Fernhaltung bestehe. 

4.3.2 Die vom Beschwerdeführer angerufenen Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 
Abs. 1 BV garantieren keinen Anspruch auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat 
(vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1; BGE 137 I 247 E. 4.1.1; Urteil BGer 2C_89/2022 vom 
3.5.2022 E. 2.2.2; Urteil des EGMR Gezginci Cevdet gegen Schweiz vom 
9.12.2010 [Nr. 16327/05] § 54). Der Schutz des Privatlebens vermag aber in ge-
wissen Konstellationen einen Aufenthaltsanspruch zu vermitteln, nämlich dann, 
wenn die Verweigerung der Erteilung oder Erneuerung einer Aufenthaltsbewilli-
gung eine Konventionsverletzung darstellt (BGE 140 II 129 E. 2.2; BGE 139 I 16 
E. 2.2.2; vgl. Raess, Die Neuerteilung von Aufenthaltsbewilligungen und das 
Recht auf Privatleben, Jusletter vom 12.12.2022, Ziff. 3.2). 

Im BGE 149 I 207 hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung zum Aufent-
haltsrecht gestützt auf Art. 8 EMRK präzisiert (vgl. BGE 149 I 207 E. 5.3 = Praxis 
2024 Nr. 9). So wiederholte das Bundesgericht, wenn die ausländische Person in 
der Schweiz besonders intensive private Beziehungen beruflicher oder sozialer 
Art unterhalte, die über eine normale Integration hinausgingen, müsse eine um-
fassende Interessenabwägung vorgenommen werden (BGE 144 II 1 E. 6.1). 
Nach einem Richtwert von 10 Jahren rechtmässigen Aufenthalts in der Schweiz 

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gelte die ausländische Person als ausreichend gut integriert, um sich auf ein aus 
dem in Art. 8 EMRK garantierten Recht auf Achtung des Privatlebens abgeleite-
ten Aufenthaltsrecht berufen zu können, sofern keine ernsthaften Gründe für eine 
Wegweisung vorlägen (BGE 146 I 185 E. 5.2), wobei die Anerkennung eines aus 
Art. 8 EMRK fliessenden Aufenthaltsrechts im Falle einer besonders ausgepräg-
ten Integration auch ohne zehnjährigen rechtmässigen Aufenthalt geboten sein 
könne (Urteil BGer 2C_666/2019 vom 8.6.2019 E. 4.2). Weiter wiederholte das 
Bundesgericht die Rechtsprechung, wonach der "rechtmässige Aufenthalt" die il-
legal im Land verbrachten Jahre wie auch die Zeit eines lediglich geduldeten 
Aufenthalts nicht umfasse (Urteile BGer 2C_19/2019 vom 20.3.2020 E. 1.3; 
2C_436/2018 vom 8.11.2018 E. 2). Nicht auf den vorgängigen Aufenthalt könne 
sich die Person berufen, deren Aufenthaltstitel nach Art. 61 Abs. 2 AIG erloschen 
sei (BGE 149 I 66 E. 4.8). Und schliesslich beziehe sich der aus der Garantie des 
Privatlebens abgeleitete Aufenthaltsanspruch nach einem rechtmässigen Aufent-
halt von 10 Jahren nur auf Fälle der Verlängerung und Erneuerung von Bewilli-
gungen, nicht aber auf Fälle der Neuerteilung (BGE 149 I 72 E. 2.1.3). Vor allem 
aber betonte das Bundesgericht, in jedem Fall anwendbar bleibe die Rechtspre-
chung, die einen allfälligen Aufenthaltsanspruch aus Art. 8 EMRK im Falle einer 
besonders erfolgreichen Integration in der Schweiz anerkenne. Es sei somit nicht 
ausgeschlossen, dass sich eine ausländische Person auf ihr in Art. 8 EMRK ga-
rantiertes Recht auf Achtung des Privatlebens berufen könne, um eine erstmalige 
Aufenthaltsbewilligung zu erhalten oder einen neuen Aufenthaltstitel nach Verlust 
einer früheren Bewilligung, indem sie namentlich behaupte, lange in der Schweiz 
gelebt zu haben (vgl. BGE 147 I 268 E. 1 und E. 4 sowie Urteil BGer 2D_19/2022 
vom 16.11.2022 E. 1.2.3). Daran ändere nichts, dass das Recht auf Achtung des 
Privatlebens gemäss Art. 8 EMRK "in der Regel" keinen Anspruch auf (Wieder-) 
Einreise begründe (vgl. Urteil BGer 2C_89/2022 vom 3.5.2022 E. 2.2.3). 

Gemäss Meyer nahm das Bundesgericht mit diesem präzisierenden Leitent-
scheid eine Konsolidierung der Praxis vor, indem es insbesondere die Recht-
sprechung wieder aufnahm, wonach im Falle besonders intensiver privater Be-
ziehungen aus dem Recht auf Privatleben ein Anwesenheitsrecht abgeleitet wer-
den kann bzw. ungeachtet einer bestimmten Aufenthaltsdauer eine umfassende 
Interessenabwägung stattzufinden hat, wenn diese Beziehung besteht (Meyer, 
Konsolidierung der Praxis zum Recht auf Privatleben, in: dRSK, publiziert am 
19.9.2023). 

4.3.3 Im Rahmen der Beurteilung des neu eingereichten Aufenthaltsgesuches ist 
somit nur dann eine umfassende Interessenabwägung vorzunehmen, wenn ein 
Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung aus Art. 8 EMRK (Schutz des Privatle-

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bens) besteht (vgl. auch oben E. 3.2; nur wenn der Beschwerdeführer zum an-
spruchsberechtigten Personenkreis zählt, besteht auch ein Anspruch auf eine 
umfassende Neubeurteilung). Nach dem Gesagten setzt dies voraus, dass sich 
der Beschwerdeführer überhaupt auf den in Art. 8 EMRK garantierten Schutz des 
Privatlebens berufen kann, da er nur dann anspruchsberechtigt wäre. Ob dies 
der Fall ist, ist abhängig von der Beantwortung der Frage, ob der Beschwerde-
führer in der Schweiz besonders intensive private Beziehungen beruflicher oder 
sozialer Art unterhält, die über eine normale Integration hinausgehen (BGE 149 I 
207 E. 5.4). Nur das Vorliegen einer besonders intensiven, über eine gewöhnli-
che Integration hinausgehende Bindung an die Schweiz rechtfertigt eine Abwei-
chung von den im AIG festgelegten Regeln für die Erteilung einer neuen Aufent-
haltsbewilligung (BGE 149 I 207 E. 5.7). Es muss also diese besonders intensive 
Bindung ausgewiesen sein, damit eine umfassende Interessenabwägung über-
haupt vorzunehmen ist, die für oder gegen eine Aufenthaltsbewilligung in der 
Schweiz spricht (BGE 149 I 207 E. 5.3.1). Bestehen keine derart intensiven Be-
ziehungen, würde eine Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung den Schutzbe-
reich des Rechts auf Privatleben gar nicht berühren (vgl. auch Raess, a.a.O., Rz. 
19), weshalb sich der Beschwerdeführer auch gar nicht auf den Schutz des Pri-
vatlebens berufen könnte.

4.4.1 Der Beschwerdeführer hält vor Verwaltungsgericht im Wesentlichen fest, 
das SEM habe gegen ihn ein sechsjähriges Einreiseverbot verhängt und darin 
festgehalten, dass diese Dauer dafür da sei, um sich zu bewähren. Aufgrund der 
klaren Weisung des SEM dürfe ihm die Wiedereinreise nicht verweigert werden, 
wenn er seine Bewährung unter Beweis gestellt habe. Und das habe er gemacht, 
was auch die Vorinstanz festgestellt habe. Diese verkenne aber den Unterschied 
zwischen Ermessen und Anspruch. Denn er habe einen Anspruch auf Wiederer-
teilung der Aufenthaltsbewilligung; es handle sich nicht um einen Ermessensent-
scheid (Beschwerde S. 14 f. Ziff. 19; vgl. S. 16 Ziff. 21). Vom Beschwerdeführer - 
er habe sich ausgesprochen gut entwickelt -, dessen Einreiseverbotsfrist bereits 
seit Langem ausgelaufen sei, gehe keinerlei Gefahr für die öffentliche Sicherheit 
und Ordnung aus, weshalb nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung kein 
genügender Grund bestehe bzw. kein öffentliches Interesse daran bestehe, die 
Wiedererteilung der Aufenthaltsbewilligung unter diesem Titel abzulehnen. Die 
Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie ohne einen hinreichenden Grund zu nen-
nen, sich auf den Standpunkt stelle, dass dem Beschwerdeführer die Aufent-
haltsbewilligung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht wiedererteilt werden könne 
(Beschwerde S. 16 Ziff. 20; vgl. Replik S. 4 Ziff. 4). Das öffentliche Interesse an 
der Durchsetzung der ausländerrechtlichen Bestimmungen sowie an einer re-
striktiven Migrationspolitik seien nicht einschlägig. Mangels Rückfallgefahr und 

11

angesichts der guten Legalprognose bestehe kein öffentliches Interesse an der 
Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung (S. 17 Ziff. 21). 

In Bezug auf die privaten Interessen des Beschwerdeführers an Einreise und 
Verbleib in der Schweiz unterschlage die Vorinstanz vollkommen die ausgespro-
chen engen Bindungen des Beschwerdeführers zur Schweiz und zu C.________ 
in familiärer, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht (vgl. Beschwerde S. 
17 f. insbesondere; vgl. Replik S. 4). Ausser der Staatsbürgerschaft unterscheide 
den Beschwerdeführer als faktischer Inländer nichts von einem Schweizer Bür-
ger. Die willkürlichen Ausführungen, wonach der Beschwerdeführer feste Bin-
dungen zum Kosovo habe unter gleichzeitiger Vernachlässigung seiner Bindun-
gen in der Schweiz zeuge von einer ergebnisorientierten Entscheidfindung. 
Ebenso wenig beachte die Vorinstanz die wirtschaftliche Integration des Be-
schwerdeführers, der nie verschuldet und stets arbeitsam gewesen sei und be-
reits jetzt über eine feste Zusage zu einer Stelle verfüge. Die privaten Interessen 
des Beschwerdeführers in familiärer, sozialer, wirtschaftlicher und persönlicher 
Hinsicht an Einreise und Verbleib in der Schweiz seien als ausserordentlich 
gross zu erachten. Im Kosovo sei er ein Fremder geblieben. Die Vorinstanz ver-
falle in Willkür, wenn sie ignoriere, dass er in der Schweiz ein faktischer Inländer 
sei und damit eine besonders ausgeprägte Integration, eine "intégration particu-
lièrement réussie" vorweise. Zusammenfassend habe er sowohl einen Anspruch 
auf eine Neubeurteilung wie auch gestützt auf Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 Ziff. 1 
EMRK Anspruch auf Wiedererteilung einer Aufenthaltsbewilligung.

4.4.2 Das AFM hielt in der Verfügung vom 29. Juni 2023 u.a. fest, die Schwere 
der durch den Beschwerdeführer verübten Straftaten hätten kontinuierlich zuge-
nommen, bis er schliesslich schwere Widerhandlungen gegen das Betäubungs-
mittelgesetz und das Waffengesetz begangen habe. Gemäss Rechtsprechung 
des EGMR wiege das öffentliche Interesse bei Delikten gegen das BetmG 
schwer. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer nicht im Jugendalter, sondern 
als erwachsene Person delinquiert habe. Der Beschwerdeführer vermöge nicht 
darzutun, dass er keinerlei Beziehungen mehr zu seiner Heimat habe. Er kenne 
den Kosovo und seine dort ansässigen Verwandten aus regelmässigen Ferien-
besuchen. Auch wenn er seine Beziehung zu seinem Onkel und seiner Gross-
mutter, die dort leben würden, nicht besonders pflege, bestehe der Kontakt auf-
grund der regelmässigen Besuche. Zudem beherrsche der Beschwerdeführer die 
albanische Sprache und kenne das Land von regelmässigen Ferienbesuchen. 
Aufgrund der Sprachkenntnisse und seiner Kenntnisse über das Land, könne er 
sich ein Leben im Kosovo aufbauen, Freundschaften schliessen und einer Er-
werbstätigkeit nachgehen, wobei ihm die durch seine Erwerbstätigkeit in der 

12

Schweiz angeeigneten Kenntnisse zu Nutze kämen. Für einen weiteren starken 
Bezug zum Kosovo spreche seine heute geschiedene, aber 2008 geschlossene 
Ehe zu einer albanischen Staatangehörigen. Diese habe bis zur Einreise im Fa-
miliennachzug im Kosovo gelebt und habe in die Ehe sowohl die albanische 
Sprache als auch Traditionen und kulturelle Aspekte gebracht, welche der Be-
schwerdeführer habe kennenlernen und sich aneignen können. Die Beziehung 
zu seinen in der Schweiz wohnhaften Verwandten könne er über die neuen 
Kommunikationsmittel aufrechterhalten. Das AFM kam zusammenfassend zum 
Schluss, dass mit der Verweigerung der (Wieder-) Erteilung einer Aufenthaltsbe-
willigung aufgrund der Delikte, die der Beschwerdeführer als erwachsene und 
gesunde Person begangen habe, "kein Eingriff in den Art. 8 Ziff. 2 EMRK bejaht 
werden" könne (E. 3, 3d und 3f insbesondere).  

4.4.3 Der Regierungsrat kam im angefochtenen RRB zum Schluss, das AFM ha-
be zutreffend erwogen, dass der Beschwerdeführer aus Art. 8 Abs. 2 EMRK 
(bzw. aus Art. 13 Abs. 1 BV) kein Aufenthaltstitel ableiten könne (E. 5). Gegen 
den Beschwerdeführer seien während seines rechtmässigen Aufenthalts in der 
Schweiz zehn Strafbefehle ergangen und Strafurteile ausgesprochen worden. 
Der erste Strafbefehl gegen ihn sei im Alter von 26 Jahren und somit erst im Er-
wachsenenalter erlassen worden. Zunächst seien Strafbefehle gegen den Be-
schwerdeführer wegen Verstosses gegen das SVG ergangen, welche in der Fol-
ge auch zum Entzug des Führerausweises geführt hätten. Danach seien die 
schwerwiegenden Verurteilungen wegen Widerhandlungen gegen das BetmG 
sowie gegen das WG, welche zu seiner Wegweisung führten, gefolgt. Demnach 
habe die Schwere der vom Beschwerdeführer begangenen Straftaten kontinuier-
lich zugenommen. Auch die für die Wegweisung massgeblich ins Gewicht fallen-
den Betäubungsmitteldelikte seien erst im Erwachsenenalter erfolgt. Die Recht-
sprechung des EGMR bei ausländischen Personen der zweiten Generation sei 
somit auf den Beschwerdeführer nicht anwendbar, da seine Delinquenz von Be-
ginn an im Erwachsenenalter erfolgt sei und die Schwere der Straftaten, welche 
letztlich zu seiner Wegweisung geführt hätten, kontinuierlich zugenommen hät-
ten. Verbunden mit der bei Betäubungsmitteldelikten gegebenen hohen Rückfall-
gefahr sei die Nichtwiedererteilung der Aufenthaltsbewilligung auch unter 
Berücksichtigung, dass es sich beim Beschwerdeführer um eine ausländische 
Person der zweiten Generation handle, konventionsrechtlich nicht zu beanstan-
den. 

4.5.1 Der Beschwerdeführer kam 1990 im Familiennachzug in die Schweiz. Er 
besuchte hier die obligatorischen Schulen, absolvierte nach eigenen Angaben 
eine Handelsschule (…), trat als Gipser ins Erwerbsleben ein und gründete (zu-

13

sammen mit seinem Bruder) auch eine eigene Firma. Er spielte in den örtlichen 
Vereinen Fussball und Handball und engagierte sich kulturell. Zudem lebt der 
Grossteil seiner Familie in der Schweiz sowie - gemäss seiner Ausführung - der 
ganze Freundeskreis. Der Beschwerdeführer bringt damit insgesamt nichts vor, 
was nicht bereits im Jahr 2015 der Fall war. Aber bereits im Zusammenhang mit 
dem Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung vom 26. Mai 2015 musste eine 
umfassende Interessenabwägung im Rahmen von Art. 96 AIG und Art. 8 Ziff. 2 
EMRK erfolgen. Namentlich war auch schon damals zu prüfen, ob der Bewilli-
gungswiderruf und die Wegweisung einen ihm ggf. durch Art. 8 EMRK garantier-
ten Schutz seines Privatlebens verletzen. Es wurde dies rechtskräftig verneint. 
Auf ein Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers trat das AFM am 20. 
August 2015 nicht ein (AFM-act. 364), was vom Bundesgericht letztinstanzlich 
geschützt wurde (Urteil BGer 2C_881/2016 vom 10.10.2016). Mithin konnte der 
Beschwerdeführer auch damals schon keine (neuen) Erkenntnisse vorbringen, 
welche etwa aufgrund des Schutzes des Privatlebens eine Wiedererwägung und 
den Verzicht auf den Bewilligungswiderruf gefordert hätten. Ebenso wurde auf 
ein Härtefallgesuch vom 21. September 2016 nicht eingetreten und dabei aber 
festgehalten, wenn er die Schweiz verlassen müsse, liege kein schwerwiegender 
persönlicher Härtefall vor (AFM-act. 636). Zusammenfassend wurde somit schon 
im Zusammenhang mit dem Bewilligungswiderruf und der Wegweisung rechts-
kräftig entschieden, dass der Beschwerdeführer nicht über eine derart enge Be-
ziehung zur Schweiz verfügt, dass eine Wegweisung aus der Schweiz einen 
durch Art. 8 EMRK garantierten Schutz seines Privatlebens verletzen würde. Der 
Beschwerdeführer bringt im Rahmen des vorliegenden Verfahrens - abgesehen 
vom zugesicherten beruflichen Wiedereinstieg und davon, dass er sich während 
seines Aufenthalts im Ausland bewährt habe - keine neuen, nicht damals schon 
bekannten Umstände vor, welche zu einer anderen Beurteilung seiner Integration 
und Beziehung zur Schweiz führen müssten. Hieran ändern auch die beigebrach-
ten Referenzschreiben nichts, können diese sich doch ausschliesslich auf die 
Zeit vor dem Bewilligungswiderruf beziehen, nachdem er sich seither (bzw. seit 
der Ausschaffung) im Ausland aufhält. Soweit der Beschwerdeführer heute den 
damaligen Bewilligungswiderruf mit Argumenten in tatsächlicher und rechtlicher 
Hinsicht infrage stellen will, die im Rechtsmittelverfahren gegen den Widerruf hät-
ten vorgebracht werden können und müssen, sind diese grundsätzlich unbeacht-
lich (vgl. Urteil BGer 2C_89/2022 vom 3.5.2022 E. 4.3). Damit aber kann weiter-
hin nicht von einer besonders intensiven, über eine gewöhnliche Integration hin-
ausgehende Bindung des Beschwerdeführers an die Schweiz ausgegangen wer-
den. Dies wäre indes Voraussetzung, damit er sich auf den Schutz des Privatle-

14

bens nach Art. 8 EMRK berufen und einen Bewilligungsanspruch geltend ma-
chen könnte (vgl. oben E. 4.3.3). 

4.5.2 Zu keinem andern Schluss gelangt man, wenn man (zu Gunsten des Be-
schwerdeführers) davon ausgehen würde, dass im Zusammenhang mit dem Wi-
derruf der Bewilligung und der Wegweisung eine korrekte Prüfung des Schutzes 
seines Privatlebens unterblieben wäre. Denn auch eine neuerliche Prüfung er-
gibt, dass nicht die geforderte Intensität der Beziehung zur Schweiz vorliegt, so 
dass sich der Beschwerdeführer nicht auf den in Art. 8 EMRK garantierten 
Schutz des Privatlebens berufen kann (vgl. oben E. 4.3.3).

Der Beschwerdeführer ist Angehöriger der "zweiten Generation". Er ist hier gebo-
ren, nach seiner Einreise im Jahr 1990 mit 3-½ Jahren hier aufgewachsen und 
sozialisiert worden, hat mithin fast sein gesamtes Leben - während mithin rund 
27 Jahren - bis zur Ausschaffung im Jahr 2017 hier verbracht. Diese lange An-
wesenheit des Beschwerdeführers in der Schweiz mit den wesentlichen Jugend-
jahren ist nicht zu verkennen. Seine Integration in die schweizerischen Verhält-
nisse in sprachlicher Hinsicht - seine Muttersprache sei Mundart (Beschwerde S. 
10 Ziff. 12) - als auch in beruflicher Hinsicht ist indes nicht als mehr als normal zu 
bezeichnen; die Tatsache, Angehöriger der zweiten Generation zu sein, ändert 
hieran nichts (gerade auch diese Tatsache stand im Übrigen bereits beim Wider-
ruf fest; vgl. auch Urteil BGer 2C_148/2022 vom 17.11.2022 E. 4.2.2); eine be-
sondere Verwurzelung in beruflicher Hinsicht liegt nicht vor. Nicht entscheidend 
ist auch die beschwerdeweise erwähnte Gründung der D.________ GmbH im 
März 2015, die er "bis zu seiner Wegweisung erfolgreich mit zwei Angestellten" 
geführt habe (Beschwerde S. 3 Ziff. 6). Zum einen erfolgte diese Gründung un-
mittelbar vor dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung im Mai 2015; zum an-
dern kann angesichts der von Amtes wegen erklärten Auflösung der Gesellschaft 
im August 2016 (vgl. SHAB Publ. Nr. … 2016) offenkundig nicht von einer erfolg-
reich geführten Gesellschaft gesprochen werden. Es liegt damit insgesamt eine 
Integration vor, wie sie angesichts der langen Aufenthaltsdauer ohnehin erwartet 
werden darf, aber keine besonders innige Beziehung. Zu keinem andern Ergeb-
nis führt die Beurteilung der sozialen Integration. Zwar hat der Beschwerdeführer 
in der Schweiz Freundschaften geknüpft, wie namentlich die aktenkundigen Re-
ferenzschreiben zeigen (vgl. auch Beschwerde S. 7 ff. Ziff. 11) - was nach einem 
fast dreissigjährigen Aufenthalt in der Schweiz jedoch nichts Aussergewöhnliches 
ist (BGE 149 I 207 E. 5.6 = Pra 2024 Nr. 9) - und es leben nahe Verwandte - 
ausserhalb der Kernfamilie - von ihm in der Schweiz. Der Beschwerdeführer hat 
aber durch die Art, die Vielzahl und in unbelehrbarer Weise begangenen Delikte 
(vgl. Ingress Bst. B und E) erkennen lassen, dass er keine Hemmungen hat, die 

15

öffentliche Sicherheit und Ordnung mehrfach und in einer - wie erwähnt - qualifi-
zierten schwerwiegenden Weise zu gefährden bzw. zu verletzen (vgl. Urteil BGer 
2C_736/2020 vom 5.2.2021 E. 5.1). Selbst nach ergangenem rechtskräftigen 
Widerruf der Niederlassungsbewilligung hat er weiter wiederholt delinquiert (vgl. 
Strafbefehl vom 19.5.2017 [=AFM-act. 658] bzgl. Widerhandlungen gegen das 
Ausländer- sowie das Betäubungsmittelgesetz, Strafbefehl vom 10.2.2016 
[=AFM-act. 416] betr. Fahrens in fahrunfähigem Zustand). Dabei handelt es sich 
allesamt nicht um Delikte, welche der Beschwerdeführer als Jugendlicher began-
gen hat (Urteil BGer 2C_348/2020 vom 7.10.2020 E. 5.3), sondern als Erwach-
sener. Seine Integration in der Schweiz ist in einer Gesamtbetrachtung daher 
höchstens als normal - wenn nicht gar mangelhaft - zu bezeichnen. Es sind auf 
jeden Fall keine besonders intensiven, über eine normale Integration hinausge-
henden privaten Bindungen sozialer, gesellschaftlicher oder beruflicher Natur er-
sichtlich; solches wäre aber Voraussetzung, um wegen einer besonderen Ver-
wurzelung im Land unter den Schutzbereich von Art. 8 EMRK zu fallen und ge-
stützt auf den Schutz des Privatlebens ein Recht auf Einreise und Verbleib in der 
Schweiz abzuleiten (vgl. BGE 149 I 207 E. 5.3.1, 5.4 i.f. = Pra 2024 Nr. 9). 

4.5.3 Ergibt sich nach dem Gesagten, dass der Beschwerdeführer in der 
Schweiz keine besondere Verwurzelung aufweist, das heisst, keine besonders 
intensiven privaten Beziehungen beruflicher oder sozialer Art bestehen, die über 
eine normale Integration hinausgehen, kann er sich nicht auf Art. 8 EMRK beru-
fen. Kann sich der Beschwerdeführer nicht auf den Schutz des Privatlebens nach 
Art. 8 EMRK berufen, kann er auch keinen Anspruch auf eine Bewilligung geltend 
machen und damit auch nicht auf umfassende Prüfung eines Anwesenheits-
rechts (vgl. oben E. 3.2). Damit aber erübrigt sich eine umfassende Interessen-
abwägung, mithin eine Gegenüberstellung der öffentlichen Interessen an der 
Nichtwiedererteilung einer Aufenthaltsbewilligung an den Beschwerdeführer zu 
den privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem neuen geregelten Auf-
enthalt in der Schweiz (vgl. oben E. 4.3.3). Die von der Vorinstanz im Rahmen 
von Art. 8 Ziff. 2 EMRK vorgenommene Interessenabwägung und die dagegen 
vom Beschwerdeführer vorgebrachte Begründung sind nicht zu überprüfen, da er 
nicht in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK fällt (vgl. BGE 149 I 207 E. 5.3.1; 
Meyer, a.a.O., Rz. 17 m.H.a. Urteil BGer 2C_324/2023 vom 13.7.2023 E. 4.2 
[frz.]; Urteil BGer 2C_528/2021 vom 23.6.2022 E. 4.8; Hugi Yar, Trotz Privatle-
ben keinen Anspruch auf Schutz?, in: dRSK vom 8.12.2022; Raess, a.a.O.). 

4.6 Bleibt zu ergänzen, dass die Vorinstanzen entgegen der Darstellung des 
Beschwerdeführers sein Gesuch um Wiedererteilung einer Aufenthaltsbewilli-
gung auch nicht "geradezu willkürlich" abgelehnt haben. 

16

4.6.1 Willkür in der Rechtsanwendung liegt vor, wenn der angefochtene Ent-
scheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Wi-
derspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass 
verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; 
dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, 
genügt nicht; zudem ist erforderlich, dass der Entscheid nicht nur in der Begrün-
dung, sondern auch im Ergebnis willkürlich ist (BGE 145 II 32 E. 5.1). Eine Sach-
verhaltsfeststellung bzw. Beweiswürdigung erweist sich als willkürlich, wenn die 
Behörde Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, 
wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Be-
weismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festge-
stellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (Urteil BGer 
2C_701/2020 vom 2.3.2021 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 140 III 264 E. 2.3).

4.6.2 Zur Gesuchsablehnung gelangten die Vorinstanzen aufgrund einer Interes-
senabwägung. Dabei anerkannten sie auf der Ebene der privaten Interessen 
sehr wohl, dass es sich beim Beschwerdeführer um einen Angehörigen der 
"zweiten Generation" handelt, er die wesentlichen Jugendjahre hier verbrachte, 
sprachlich gut integriert ist, über Familienangehörige (ausserhalb der Kernfami-
lie) und einen Freundeskreis in der Schweiz verfügt und auch eine Arbeitsstelle 
in Aussicht hätte. Dem steht indes das öffentliche Interesse an fortgesetzter 
Fernhaltung gegenüber aufgrund der Schwere und Vielzahl der dem Beschwer-
deführer vorgeworfenen Delikte, namentlich Betäubungsmittel- und Waffendelik-
te, welche er im Erwachsenenalter verübte. Dass die Vorinstanzen das öffentli-
che Interesse an der Fernhaltung höher gewichteten, stellt keine geradezu un-
haltbare Schlussfolgerung im Sinne der Willkür in der Rechtsanwendung dar; die 
Tatsache allein, dass der Beschwerdeführer selber eine andere Gewichtung vor-
nimmt, macht den Entscheid nicht willkürlich. 

5.1.1 Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf Art. 12 Abs. 4 des Internatio-
nalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (UNO-Pakt II; SR 0.103.2) 
vom 16. Dezember 1966. Gemäss Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II darf niemandem 
willkürlich das Recht entzogen werden, in sein eigenes Land einzureisen. 
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist diese Bestimmung auf auslän-
dische Personen anwendbar, wenn sie über keinerlei Berührungspunkt zu ihrem 
Kulturkreis verfügen und ihnen insbesondere auch sprachlich jegliche Verbin-
dung zu ihrem Heimatstaat fehlt (vgl. Urteil BGer 6B_149/2021 vom 3.2.2022 E. 
2.8 m.H. u.a. auf Urteil BGer 2C_826/2018 vom 30.1.2019 E. 8.2.3). 

Im Übrigen gilt im Anwendungsbereich von Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II auch - 
mithin wie hinsichtlich Art. 8 EMRK -, dass bei gewichtigen Straftaten und bei 

17

Rückfall sowie bei wiederholter (unverbesserlicher) Delinquenz ein überwiegen-
des Interesse daran besteht, die Anwesenheit des Ausländers zu beenden, da 
und soweit er (1) hochwertige Rechtsgüter verletzt oder in Gefahr gebracht hat 
bzw. (2) er sich von straf- und ausländerrechtlichen Massnahmen nicht beeindru-
cken lässt und damit zeigt, dass er auch künftig weder gewillt noch fähig er-
scheint, sich an die Rechtsordnung zu halten (vgl. Urteil BGer 2C_41/2019 vom 
18.9.2019 E. 4.3).

Unzulässig ist nach dem Wortlaut von Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II lediglich der 
"willkürliche" ("arbitrarily") Entzug dieses Rechts. Die Einfügung des Begriffs "ar-
bitrarily" entstammt der Kontroverse, ob die Exilierung oder Verbannung von 
Staatsangehörigen zulässig sei; der Willkürvorbehalt drückt im Wesentlichen aus, 
dass eine solche wenigstens gesetzlich vorgesehen sein muss bzw. den jeweili-
gen Anforderungen des Gesetzes zu entsprechen hat (BGE 122 II 433 E. 3c/bb).

5.1.2 Weiter festzuhalten ist, dass das zit. Urteil des Bundesgerichts 
6B_149/2021 (vgl. oben E. 5.1.1) auch der Regierungsrat in seiner Begründung 
(E. 6) angeführt hat. Inwiefern es sich hierbei im Sinne der Auffassung des Be-
schwerdeführers lediglich um ein vom Bundesgericht fallorientiert geäussertes 
obiter dictum, d.h. eine beiläufig geäusserte Rechtsausführung zur Urteilsfin-
dung, auf der das Urteil jedoch nicht beruht, handeln könnte, ist nicht ersichtlich. 
Im Gegenteil ist E. 2.8 des Urteils 6B_149/2021 vom 3. Februar 2022 ohne Wei-
teres als ratio decidendi aufzufassen. 

5.2 Der Beschwerdeführer erblickt in der Verweigerung der Einreise bzw. in der 
Nichtwiedererteilung einer Aufenthaltsbewilligung "Willkür im Sinne der genann-
ten Bestimmung". Bei ihm handle es sich um einen faktischen Inländer; die 
Schweiz stelle für ihn das eigene Land i.S.v. Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II dar. Die 
allerengsten persönlichen Bindungen in familiärer, sozialer, kultureller und wirt-
schaftlicher Hinsicht lägen in der Schweiz und nicht im Kosovo. Es gebe keinen 
Grund, ihm nach Ablauf des Einreiseverbots die Einreise in sein eigenes Land, 
also die Schweiz, zu verweigern (Beschwerde S. 19 oben). 

5.2.1 Es stellt sich zunächst die Frage, ob der Beschwerdeführer überhaupt wei-
terhin (vgl. oben E. 3.2) einen Anspruch gestützt auf diese Bestimmung abzulei-
ten vermag bzw. ob in der vorliegenden Konstellation nach Bewilligungswiderruf 
und Wegweisung mit Einreiseverbot allein gestützt auf Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II 
ein Bewilligungsanspruch bestehen kann. Dies ist zumindest fraglich, zumal ei-
nerseits das Bundesgericht in einer solchen Konstellation auch gestützt auf das 
Recht auf Achtung des Privatlebens nach Art. 8 EMRK keinen solchen Anspruch 

18

angenommen hat und anderseits nicht ersichtlich ist, dass Art. 12 Abs. 4 UNO-
Pakt II über Art. 8 EMRK hinausgehende Rechte einräumen würde. 

5.2.2 So oder anders kann jedenfalls aber nicht gesagt werden, es lägen keiner-
lei Bezugspunkte zum kosovarischen Kulturkreis vor oder es fehle an einer 
sprachlichen Verbindung. Die Vorinstanz erwog hierzu zutreffend, dass sich der 
Beschwerdeführer in den letzten Jahren im Kosovo mit der Bewirtschaftung eines 
Bauernhofs eine neue Existenz habe aufbauen können. Doch bereits vorher sei 
ihm das Land und die Kultur aus Besuchsaufenthalten in den Ferien bekannt ge-
wesen. Auch spreche er die kosovarische Sprache und sei zuvor mit einer Koso-
varin verheiratet gewesen, welche bis zum Familiennachzug im Kosovo gelebt 
habe. Demgemäss habe die Vorinstanz zutreffend festgehalten, dass er mit der 
Kultur und den Traditionen seines Heimatlandes hinreichend vertraut sei und 
somit einen gefestigten Bezug zum Kosovo aufweise. Dies müsse umso mehr 
gelten, als sich der Beschwerdeführer nunmehr seit Mitte 2017 im Kosovo aufhal-
te. 

Vor dem Hintergrund dieser gebührenden Würdigung der Umstände bzw. der 
Ausführungen des Regierungsrats, die der Beschwerdeführer in tatsächlicher 
Hinsicht nicht, jedenfalls nicht substantiiert bestreitet (vgl. Beschwerde S. 18 f. 
Ziff. 24), erweist sich die Nichtwiedererteilung einer Aufenthaltsbewilligung jeden-
falls nicht als willkürlich (vgl. hierzu oben E. 4.6.1). Das AIG regelt u.a. die Ein- 
und Ausreise sowie den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern (Art. 1 
AIG). Hinzutreten können allfällige Ansprüche aus verfassungsmässigen oder 
konventionsrechtlichen Garantien (Art. 13 BV, Art. 8 EMRK). Vermag sich vorlie-
gend die Nichtwiedererteilung der Aufenthaltsbewilligung somit auf Gesetzes-
recht (AIG) zu stützen und lässt sich auch durch übergeordnetes Recht (BV; 
EMRK) kein Anspruch auf eine neue Bewilligung ableiten, liegt entgegen der Auf-
fassung des Beschwerdeführers keine Willkür vor (vgl. BGE 122 II 433 E. 3c/bb 
i.f.). 

5.2.3 Der Beschwerdeführer bringt schliesslich sinngemäss und unter Verweis 
auf UN-MRA, Nystrom gegen Australien, Nr. 1557/2007 (2011) und UN-MRA, 
Warsame gegen Kanada, Nr. 1959/2010 (2011) vor, Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II 
schütze nicht nur Personen, die keinerlei Berührungspunkte zum Land ihrer 
Staatsangehörigkeit hätten, sondern auch Personen, deren persönliche Bezie-
hungen zum Staat, wo sie aufgewachsen seien, viel enger seien als zum Staat, 
dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen. Dem ist zu entgegnen, dass das Bun-
desgericht unter Verweis auf den Fall Nystrom etwa im Urteil BGer 
2C_1086/2015 vom 22. Juli 2016 E. 4.3 offensichtlich den Anwendungsbereich 

19

nur auf Personen ausdehnen wollte, die nur noch mit ihrer Staatsangehörigkeit 
ohne weiteren Bezug mit ihrer Heimat verbunden sind.

5.2.4 Die Vorinstanz hat sodann festgehalten, dass der Beschwerdeführer mit 
seinem deliktischen Verhalten hochwertige Rechtsgüter in Gefahr gebracht bzw. 
verletzt habe. So sei die Betäubungsmitteldelinquenz mit einer hohen Gefähr-
dung der öffentlichen Gesundheit bei gleichzeitig hoher Rückfallgefahr verbun-
den. Die mehrfache Tatbegehung unterschiedlicher Delikte weise wiederum auf 
eine Geringschätzung der Rechtsordnung und auf fehlende Bereitschaft zur Ver-
haltensänderung hin, weshalb weiterhin von einer relevanten Rückfallgefahr aus-
zugehen sei, was zum Schutz der Rechtsordnung nicht in Kauf genommen wer-
den müsse. Demgemäss vermöge der Beschwerdeführer auch aus der erwähn-
ten Rechtsprechung zu Art. 12 Ziff. 4 UNO-Pakt II nichts zu seinen Gunsten ab-
zuleiten und erweist sich die Nichtwiedererteilung der Aufenthaltsbewilligung 
auch diesbezüglich nicht als unverhältnismässig, zumal das öffentliche Interesse 
an der Fernhaltung des Beschwerdeführers dessen persönliches Interesse an ei-
ner Rückkehr in die Schweiz überwiege. Der Beschwerdeführer beanstandet die-
se im Zusammenhang mit Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II stehenden Ausführungen 
nicht, weshalb sich Weiterungen hierzu erübrigen. 

6. Der Beschwerdeführer beruft sich sodann auf eine Bewilligung gestützt auf 
Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG und Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG. 

6.1 Von den Zulassungsvoraussetzungen (Art. 18–29) kann gemäss Art. 30 
Abs. 1 AIG u.a. abgewichen werden, um schwerwiegenden persönlichen Härte-
fällen oder wichtigen öffentlichen Interessen Rechnung zu tragen (lit. b) oder um 
die Wiederzulassung von Ausländerinnen und Ausländern, die im Besitz einer 
Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung waren, zu erleichtern (lit. k). 

6.2 In Bezug auf Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG ist zu betonen, dass sich bereits 
schon aufgrund der Stellung dieser Norm im Gesetz (unter dem Abschnitt "Ab-
weichungen von den Zulassungsvoraussetzungen"), ihrer Formulierung und den 
in Art. 31 Abs. 1 VZAE aufgeführten Kriterien ergibt, dass dieser Bestimmung 
Ausnahmecharakter zukommt und dass die Voraussetzungen zur Anerkennung 
eines Härtefalls restriktiv zu handhaben sind. Die betroffene Person muss sich in 
einer persönlichen Notlage befinden. Das bedeutet, dass ihre Lebens- und Exis-
tenzberechtigung, gemessen am durchschnittlichen Schicksal von ausländischen 
Personen, in gesteigertem Mass in Frage gestellt sein muss bzw. die Verweige-
rung einer Abweichung von den Zulassungsvoraussetzungen für sie mit schwe-
ren Nachteilen verbunden wäre. Bei der Beurteilung eines Härtefalles müssen 
sämtliche Umstände des jeweiligen Einzelfalls berücksichtigt werden. Die Aner-

20

kennung als Härtefall setzt nicht zwingend voraus, dass die Anwesenheit in der 
Schweiz das einzige Mittel zur Verhinderung einer persönlichen Notlage darstellt. 
Auf der anderen Seite reichen eine lang dauernde Anwesenheit und (selbst) eine 
fortgeschrittene soziale und berufliche Integration sowie klagloses Verhalten für 
sich alleine nicht aus, um einen schwerwiegenden persönlichen Härtefall zu be-
gründen. Vielmehr wird vorausgesetzt, dass die ausländische Person so enge 
Beziehungen zur Schweiz unterhält, dass von ihr nicht verlangt werden kann, in 
einem anderen Land, insbesondere in ihrem Heimatstaat zu leben. Berufliche, 
freundschaftliche und nachbarschaftliche Beziehungen, welche die betroffene 
Person während ihres Aufenthaltes in der Schweiz knüpfen konnte, genügen 
normalerweise nicht für eine Abweichung von den Zulassungsvoraussetzungen 
(VGE III 2016 85 vom 28.7.2016 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 130 II 39 E. 3; BGE 
128 II 200 E. 4; BVGE C-6989/2009 vom 18.4.2011 E. 4.2 f.). 

Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht gegeben, was sich aus dem bereits 
Ausgeführten unweigerlich ergibt. Kommt hinzu, dass über die Erteilung von Auf-
enthaltsbewilligungen in Härtefällen nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG das Volkswirt-
schaftsdepartement entscheidet (§ 4 Abs. 2 lit. a Vollzugsverordnung zum Kan-
tonalen Gesetz zum Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und 
zum Asylgesetz [MigV; SRSZ 111.211] vom 2.12.2008). Dieses hatte im Übrigen 
bereits am 27. Oktober 2016 über ein Härtefallgesuch des Beschwerdeführers 
entschieden (AFM-act. 363). 

6.3 Weshalb sich der Beschwerdeführer schliesslich wiederholt (vgl. Verwal-
tungsbeschwerde [AFM-act. 782] vom 26.7.2023 Ziff. 25; Einschreiben vom 
20.4.2023 [AFM-act. 757] S. 2) auf Art. 30 Abs. 1 lit. k AIG beruft, ist unerfindlich. 
Weiterhin kann er gestützt hierauf offensichtlich nichts zu seinen Gunsten ablei-
ten. Art. 49 VZAE konkretisiert die Wiederzulassung i.S.v. Art. 30 Abs. 1 lit. k 
AIG: An Ausländerinnen und Ausländer, die früher im Besitz einer Aufenthalts- 
oder Niederlassungsbewilligung waren, können Kurzaufenthalts- oder Aufent-
haltsbewilligungen erteilt werden, wenn: ihr früherer Aufenthalt in der Schweiz 
mindestens fünf Jahre gedauert hat und nicht nur vorübergehender Natur (Art. 34 
Abs. 5 AIG) war und ihre freiwillige Ausreise aus der Schweiz nicht länger als 
zwei Jahre zurückliegt. Bereits das AFM hatte zutreffend erwogen, dass der Be-
schwerdeführer aufgrund seines Fehlverhaltens unfreiwillig aus der Schweiz 
weggewiesen worden war und der Beschwerdeführer folglich gestützt auf Art. 30 
Abs. 1 lit. k AIG kein Recht auf eine Aufenthaltsbewilligung ableiten könne (vgl. 
AFM-act. 760 E. 5; vgl. auch OFK/Migrationsrecht-Spescha, Art. 30 N 29 AIG; 
Good/Bosshard, in: Caroni/Gächter/Thurnherr, Stämpflis Handkommentar zum 
Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer, Art. 30 N 67 ff.). 

21

7. Auch mit den übrigen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer nichts zu 
seinen Gunsten abzuleiten. 

7.1 Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers hat das SEM im ver-
fügten Einreiseverbot am 20. Mai 2015 (AFM-act. 350) nicht festgestellt, dass der 
Beschwerdeführer, sollte er sich während der Dauer des Einreiseverbotes be-
währen, wieder "nach Hause zurückkehren" kann (vgl. Replik S. 2 Ziff. 1). Das 
SEM hielt zunächst fest, dass nach Ablauf des Einreiseverbots die allgemeinen 
Einreisevorschriften für Ausländer gelten würden (S. 1 unten). Ferner habe der 
Ausländer ausserhalb der Schweiz zu beweisen, dass er gewillt und fähig ist, 
sich in Zukunft an die geltende Rechtsordnung zu halten. Das entspricht letztlich 
der vom Bundesgericht entwickelten Rechtsprechung hinsichtlich des Zeitpunkts 
einer möglichen Neubeurteilung über ein Gesuch um Wiedererteilung einer Auf-
enthaltsbewilligung (vgl. oben E. 3.1). 

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, das AFM würde verschweigen, 
dass das Einreiseverbot schon abgelaufen sei, so ist ihm höchstens insoweit bei-
zupflichten, dass dies so explizit vom AFM in dessen Verfügung oder Vernehm-
lassung nicht erwähnt wird. Dies ist indes unerheblich. Es erweist sich als offen-
sichtlich, dass das AFM das Einreiseverbot als abgelaufen betrachtete, ansons-
ten es angesichts der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hinsichtlich Neubeur-
teilung gar nicht auf das Gesuch eingetreten wäre (vgl. Vernehmlassung des 
AFM vom 8.2.2024 S. 5 Ziff. 4).

7.2 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers wird das Einreiseverbot 
nicht ausgesprochen, "um den Zeitpunkt der Geltendmachung des Aufenthalts-
rechts zu regeln". Es dient vielmehr der Abwendung künftiger Störungen der öf-
fentlichen Sicherheit und Ordnung (Urteil BVGer F-1921/2020 vom 20.7.2022 E. 
5.2), indem während der Zeit des Verbots nicht nur der Aufenthalt, sondern auch 
die (rechtmässige) Einreise in die Schweiz untersagt ist (OFK/Migrationsrecht-
Spescha, Art 67 N 1 AIG). Mit Ablauf des Einreiseverbots steht es dem Be-
schwerdeführer grundsätzlich frei, im Rahmen von bewilligungsfreien Besuchs-
aufenthalten in die Schweiz zu reisen. 

8. Zusammenfassend liegt in der Verweigerung eines Aufenthaltsrechts an 
den Beschwerdeführer weder ein Verstoss gegen nationales Recht noch gegen 
Art. 8 EMRK oder Art. 12 Abs. 4 UNO-Pakt II vor. Damit erweist sich die Be-
schwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 

9. Diesem Ergebnis entsprechend werden die auf Fr. 1'500.-- festzusetzenden 
Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) dem unter-

22

liegenden Beschwerdeführer auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). Anspruch auf eine Par-
teientschädigung besteht nicht.

23

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 15. Ja-
nuar 2024 einen Kostenvorschuss in dieser Höhe geleistet, womit die 
Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden, sofern das Bundesrecht oder das Völkerrecht 
einen Bewilligungsanspruch einräumt (Art. 42 und 82ff., insbesondere Art. 
83 lit. c Ziffer 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 
173.110). 

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann innert 30 Tagen seit Zustellung Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt 
werden (Art. 113ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentlicher Beschwerde sind 
beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen.

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- das Amt für Migration (EB)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (A)
- und das Staatssekretariat für Migration, SEM, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 29. Mai 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 20. Juni 2024