# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e197841-bc9d-5387-98a3-eb18e0642c8e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-02-18
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 18.02.2015 SB130459
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB130459_2015-02-18.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB130459-O/U/eh 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz und  

Ersatzoberrichter lic. iur. B. Gut sowie die Gerichtsschreiberin  

lic. iur. S. Hürlimann Winterhalter 

 
Urteil vom 18. Februar 2015 

in Sachen 
A._____, 

 

Verfahrensbeteiligter und I. Berufungskläger 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

 
und 

 
B._____,  

 

Privatkläger und II. Berufungskläger sowie Anschlussberufungskläger 

 
sowie 

 
Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,  

vertreten durch Staatsanwalt Dr. iur. P. Giger 

 

Anklägerin 

 
und 

 
C._____,  

 

Privatkläger sowie Anschlussberufungskläger 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

 

 

-   2   - 

gegen 

 
D._____,  

 

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. Z._____  

 

 

betreffend  
mehrfache Veruntreuung etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom  

13. August 2013 (DG120389) 

 

-   3   - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom  

24. September 2012 ist dem vorinstanzlichen Urteil beigeheftet (HD 00/9/1). 

 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 85 S. 67 ff.) 

Das Gericht erkennt:  

1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig 

− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 

i.V.m. Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 

zum Nachteil der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 

28 und 29), 

− der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von 

Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 

und 16), 

− der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB 

(Verfahrenskomplexe 02 und 09), 

− des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 

2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22), 

− des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB 

(Verfahrenskomplex 33) sowie  

− der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 

StGB (Verfahrenskomplexe 02 und 04).  

-   4   - 

2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäfts-

besorgung, zum Nachteil der G._____ AG betreffend den Verfahrens-

komplex 03 "F._____" wird der Beschuldigte freigesprochen. 

3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit 

eingestellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht. 

Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt. 

4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis 

und mit heute 3 Tage durch Haft erstanden sind. 

5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufge-

schoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, 

abzüglich 3 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind) wird die 

Freiheitsstrafe vollzogen. 

6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt 

Schadenersatz zu bezahlen: 

- H._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;  
- I._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999, 
- J._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999, 
- K._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000, 
- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999, 
- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004, 
- L._____ Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab 8. Oktober 2003. 

Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger 

H._____, C._____, B._____ und L._____ Inc. auf den Zivilweg verwiesen. 

7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen 

der folgenden Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat: 

- M._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,  
- †N._____ & O._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich 

 5 % Zins ab 5. Januar 2000, 
- P._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000, 
- Q._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999, 
- Verlag R._____ AG …, CHF 280'711.50. 

-   5   - 

8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privat-

klägern aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadener-

satzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schaden-

ersatzanspruches werden die folgenden Privatkläger auf den Weg des Zivil-

prozesses verwiesen: 

- S._____, 
- T._____, 
- U._____, 
- V._____, 
- W._____, 
- AA._____. 

9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin AA._____ wird auf den Weg 

des Zivilprozesses verwiesen. 

10. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 

19. August 2004 auf dem auf die G._____ AG in Liquidation lautenden Kon-

to Nr. ... bei der Credit Suisse beschlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 

(zuzüglich allfällige Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung 

der Verfahrenskosten verwendet.  

Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses  

Konto zu saldieren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige  

Erträge) in CHF an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

11. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich  

vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei  

AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der UBS (Konto Nr. ...) beschlag-

nahmte Betrag von CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach 

Eintritt der Rechtskraft eingezogen.  

Die UBS wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu sal-

dieren und den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die 

Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

12. Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewie-

sen. 

-   6   - 

13. Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungs-

betrag gemäss Dispositivziffer 11 vorstehend wie folgt zu verteilen: 

 Privatkläger 5:    0,47 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 6&7: 44,88 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 10:  38,43 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 13:   4,15 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 16:  12,07 % des Einziehungsbetrages. 

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13 und 

16 den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an den 

Staat abgetreten haben. 

14. Der Antrag der Privatklägerin L._____ Inc. betreffend Zuweisung gemäss 

Art. 73 StGB wird abgewiesen. 

15. Die mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 

6. Dezember 2004 angeordnete Grundbuchsperre betreffend die im Eigen-

tum der anderen Verfahrensbeteiligten AC._____ stehenden Grundstücke … 

Nr. … und Nr. … in der Gemeinde AD._____ wird nach Eintritt der Rechts-

kraft aufgehoben. 

16. Von der Ausfällung einer Ersatzforderung gegen den anderen Verfahrens-

beteiligten AE._____ wird abgesehen. 

17. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 

12. November 2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich 

allfällige Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft im Umfang von 

CHF 10'183.50 an die anderen Verfahrensbeteiligten AF._____ und 

AG._____ zurückerstattet und im Mehrbetrag zur Deckung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft  

angewiesen, den Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen  

Verfahrensbeteiligten AF._____ und AG._____ noch zu bezeichnendes Kon-

to zu überweisen 

-   7   - 

18. Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten 

lautenden Konto Nr. ... bei der Credit Suisse befindet, wird beschlagnahmt 

und nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten ver-

wendet. 

Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo 

dieses Kontos der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 8'000.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr.     Kosten der Kantonspolizei  

Fr. 30'000.00   Gebühr Untersuchung 

Fr.     Kanzleikosten Untersuchung  

Fr. 28'408.85   Auslagen Untersuchung  

Fr. 36'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

Fr. 61'738.70   amtliche Verteidigung 

Fr.   
 
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

20. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem 

Beschuldigten auferlegt. 

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, 

soweit sie durch die Beschlagnahme gedeckt sind. 

21. Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die  

Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss 

Art. 135 Abs. 4 StPO.  

22. (Mitteilung) 

23. (Rechtsmittel)" 

 

-   8   - 

Berufungsanträge: 
(Prot. II S. 27 f.) 

a) der Verteidigung des Beschuldigten (Urk. 93; Urk. 167): 

 Keine Anträge gestellt. 

b) der Staatsanwaltschaft (Urk. 91 S. 2; Urk. 163 S. 3): 

 Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. 

c) des Verfahrensbeteiligten Dr. A._____ (Urk. 86 S. 2): 

1. Es seien Ziffern 11, 12 und 13 des Urteils des Bezirksgerichtes Zürich, 

9. Abteilung, vom 13. August 2013 aufzuheben; 

2. Es sei festzustellen, dass Dr. A._____ einzig Berechtigter am Guthaben auf 

dem Klientenkonto der Anwaltskanzlei AB._____ (Rubrik Dr. A._____) im 

Betrag von Fr. 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) ist; 

3. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich betreffend Be-

schlussfassung über das Guthaben von Dr. A._____ auf dem genannten 

Klientenkonto der Anwaltskanzlei AB._____ (Rubrik Dr. A._____) sei nicht 

einzutreten; 

4. Dr. A._____ sei für die ihm in diesem und im Untersuchungs- und vor-

instanzlichen Verfahren entstandenen Aufwendungen angemessen zu ent-

schädigen. 

5. Es sei vorliegende Berufung im schriftlichen Verfahren zu behandeln 

(Art. 406 Abs. 1 lit. e StPO). 

Kosten ausgangsgemäss. 

d) des Privatklägers B._____ (sinngemäss, Urk. 111): 

1. Der gemäss Dispositivziffer 6 festgestellte Schadenersatz von 

Fr. 375'523.30 zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004 sei gemäss Art. 73 StGB 

-   9   - 

in die Gruppe der Privatkläger gemäss Dispositivziffer 13 aufzunehmen, an 

die gemäss Dispositivziffer 11 der Einziehungsbetrag verteilt wird. 

2. Es sei Absatz 2 von Ziffer 13 des Dispositivs des Urteils vom 13. August 

2013 dahingehend zu ergänzen und anzupassen, als auch der Privatkläger 

B._____ den seinem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil seiner Forde-

rung ausdrücklich und unbedingt an den Staat abtrete.  

e) des Privatklägers C._____ (Urk. 107 S. 2; Urk. 159 S. 3): 

1. Es sei Absatz 1 von Ziffer 13 des Dispositivs des Urteils vom 13. August 

2013 dahingehend zu ergänzen und anzupassen, als auch der Privatkläger 

Nr. 14, Herr C._____ auf die Verteilliste für den Einziehungsbetrag gemäss 

Dispositivziffer 11 aufzunehmen ist; 

2. Es sei Absatz 2 von Ziffer 13 des Dispositivs des Urteils vom 13. August 

2013 dahingehend zu ergänzen und anzupassen, als auch der Privatkläger 

Nr. 14, Herr C._____ den seinem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil 

seiner Forderung an den Staat abgetreten habe. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1. Verfahrensgang 

1.1. Am 13. August 2013 wurde der Beschuldigte durch das Bezirksgericht  

Zürich, 9. Abteilung, der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 

Abs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum 

Nachteil der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29), der 

mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 

und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16), der mehrfachen Urkun-

denfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB (Verfahrenskomplexe 02 und 09), 

des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB 

-   10   - 

i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22), des Pfändungsbetrugs im Sinne von 

Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB (Verfahrenskomplex 33) sowie der Misswirt-

schaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomple-

xe 02 und 04) schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten 

bestraft, welche im Umfang von 28 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von 

2 Jahren aufgeschoben wurde. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der 

ungetreuen Geschäftsbesorgung, zum Nachteil der G._____ AG betreffend den 

Verfahrenskomplex 03 "F._____" wurde der Beschuldigte freigesprochen. Das 

Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 0 2 und 05 wurde insoweit einge-

stellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht. Das Ver-

fahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wurde eingestellt. Sodann wurde 

der Beschuldigte zur Leistung von Schadenersatz an diverse Privatkläger verur-

teilt. Es wurde weiter vorgemerkt, dass der Beschuldigte Schadenersatzbegehren 

diverser Privatkläger anerkannt hat. Sodann wurde die Schadenersatzpflicht des 

Beschuldigten dem Grundsatze nach gegenüber verschiedenen Privatklägern 

festgestellt. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin AA.______ wurde auf 

den Weg des Zivilprozesses verwiesen. Weiter wurde die Einziehung bzw. Her-

ausgabe diverser Beträge erkannt, die Anträge des Verfahrensbeteiligten A._____ 

sowie der Privatklägerin L._____ Inc. wurden abgewiesen. Schliesslich wurden 

dem Beschuldigten die Verfahrenskosten auferlegt (Urk. 85 S. 67 ff.).  

1.2. Gegen das Urteil meldeten einzig der Verfahrensbeteiligte A._____ sowie 

der Privatkläger B._____ Berufung an. Der Verfahrensbeteiligte A._____ reichte 

mit Eingabe vom 18. Oktober 2013 seine Berufungserklärung ein (Urk. 86). Sei-

tens des Privatklägers B._____ ging innerhalb der Frist keine Berufungserklärung 

ein. Mit Beschluss vom 13. Januar 2014 wurde auf die Berufung des Privatklägers 

B._____ nicht eingetreten (Urk. 101). 

1.3. Mit Präsidialverfügung vom 15. November 2013 (Urk. 89) wurde dem Be-

schuldigten, dem Privatkläger B._____ sowie der Staatsanwaltschaft die Beru-

fungserklärung des Verfahrensbeteiligten A._____ übermittelt und ihnen Frist an-

gesetzt, um allenfalls Anschlussberufung zu erheben oder ein Nichteintreten auf 

die Berufung des Verfahrensbeteiligten A._____ geltend zu machen. Mit Eingabe 

vom 25. November 2013 teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie auf die Erhe-

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bung einer Anschlussberufung verzichte; sie beantragt die Bestätigung des vor-

instanzlichen Urteils (Urk. 91). Auch der Beschuldigte D._____ liess mit Eingabe 

vom 28. November 2013 mitteilen, dass er auf die Erhebung einer Anschlussberu-

fung verzichte (Urk. 93). Mit Zuschrift vom 28. November 2013 (Urk. 95) erhob der 

Privatkläger B._____ Anschlussberufung. Mit Schreiben vom 4. Februar 2014 

(Urk. 107) erhob auch der Privatkläger C._____ Anschlussberufung.  

1.4. Am 18. Februar 2014 wurde die schriftliche Durchführung des Berufungs-

verfahrens verfügt (Urk. 109). Gleichzeitig wurde dem Verfahrensbeteiligten 

A._____ Frist angesetzt, um seine Berufung zu begründen und den Privatklägern 

B._____ und C._____, um ihre Anschlussberufungen zu begründen. Mit Eingaben 

vom 28. Februar 2014 bzw. 12. März 2014 liessen sich die Privatkläger B._____ 

bzw. C._____ vernehmen (Urk. 111; Urk. 113). Der Verfahrensbeteiligte A._____ 

stellte mit Eingabe vom 14. März 2014 den Antrag, das Berufungsverfahren bis 

zur rechtskräftigen Erledigung des Strafverfahrens gegen ihn zu sistieren 

(Urk. 115). Am 21. März 2014 wurde den Parteien Frist angesetzt, um zum Sistie-

rungsantrag des Verfahrensbeteiligten A._____ Stellung zu nehmen (Urk. 117). 

Die Stellungnahme des Privatklägers B._____ ging am 1. April 2014 ein 

(Urk. 119), diejenige der Staatsanwaltschaft am 7. April 2014 (Urk. 123), diejenige 

des Beschuldigten am 8. April 2014 (Urk. 125) und schliesslich diejenige des Pri-

vatklägers C._____ am 16. April 2014 (Urk. 127). Zum Sistierungsantrag des Ver-

fahrensbeteiligten A._____ liess sich auch Rechtsanwalt Dr. AH._____ namens 

verschiedener Privatkläger vernehmen (Urk. 121). Am 2. Juni 2014 ging letztlich 

die Vernehmlassung des Verfahrensbeteiligten A._____ zu den Stellungnahmen 

der übrigen Parteien ein (Urk. 140). Mit Beschluss vom 4. Juli 2014 wurde der 

Sistierungsantrag des Verfahrensbeteiligten A._____ abgewiesen und es wurde 

ihm erneut Frist angesetzt, um seine Berufung zu begründen (Urk. 143). Die Be-

rufungsbegründung des Beschuldigten ging am 30. Juli 2014 ein (Urk. 145; 

Urk. 147/1-5).  

1.5. Mit Verfügung vom 4. August 2014 wurde den Privatklägern B._____ und 

C._____ Frist zur Einreichung der Berufungsantwort, sowie der Vorinstanz zur 

freigestellten Vernehmlassung, gesetzt. Weiter wurde den Privatklägern B._____ 

und C._____ Frist zur Begründung ihrer Anschlussberufungen gesetzt (Urk. 148). 

-   12   - 

Am 12. August 2014 ging die Berufungsantwort bzw. Begründung der Anschluss-

berufung des Privatklägers B._____ ein (Urk. 150 und 152). Die Berufungs-

antwort und Anschlussberufungsbegründung des Privatklägers C._____ ging am 

26. August 2014 ein (Urk. 159). Die Vorinstanz liess sich innert Frist nicht ver-

nehmen. Sodann wurde mit Verfügung vom 8. September 2014 dem Beschuldig-

ten und der Staatsanwaltschaft Frist angesetzt, um die Berufungsantwort einzu-

reichen, sowie dem Beschuldigten, der Staatsanwaltschaft und den Privatklägern, 

um ihr Stellungnahme zu den Anschlussberufungen der Privatkläger einzureichen 

(Urk. 161). Die Stellungnahme der Staatsanwaltschaft ging am 11. September 

2014 ein (Urk. 163), diejenige des Beschuldigten am 25. September 2014 

(Urk. 167). Rechtsanwalt Dr. AH._____ reichte namens der Privatkläger M._____, 

N._____, AI._____, O._____, P._____ und Q._____ seine Stellungnahme am 

30. September 2014 ein (Urk. 169). 

2. Umfang der Berufung 

2.1. Der Verfahrensbeteiligte A._____ verlangt mit seiner Berufung die Auf-

hebung von Dispositiv Ziffern 11, 12 und 13 (Urk. 86 S. 2). Der Privatkläger 

B._____ begehrt mit seiner Anschlussberufung eine Anpassung von Dispositiv 

Ziffer 13 (Urk. 111). Dasselbe möchte der Privatkläger C._____ mit seiner An-

schlussberufung erreichen (Urk. 107 S. 2). Damit sind einzig die Dispositiv Ziffern 

11-13 angefochten, in diesem Umfang ist das vorinstanzliche Urteil zu überprüfen 

(Art. 404 Abs. 1 StPO).  

2.2. Im Übrigen ist das vorinstanzliche Urteil nicht angefochten und in Rechts-

kraft erwachsen, was festzustellen ist (Art. 402 StPO i.V.m. 437 Abs. 1 StPO). Auf 

diese Punkte ist im Folgenden nicht mehr weiter einzugehen. 

2.3. Bereits am 16. September 2014 wurde die Rechtskraft der vorinstanzlichen 

Dispositiv-Ziffern 15 und 16 festgestellt (Urk. 165). Das Kreisgrundbuchamt X 

Thun wurde angewiesen, die Grundbuchsperre gemäss Dispositiv-Ziffer 15 des 

vorinstanzlichen Urteils aufzuheben. 

-   13   - 

II.  Beschlagnahme / Einziehung / Verteilung an die Privatkläger 

1. Ausgangslage 

1.1. Auszugehen ist vorliegend von den rechtskräftigen vorinstanzlichen 

Schuldsprüchen betreffend mehrfache Veruntreuung, mehrfache ungetreue  

Geschäftsbesorgung, mehrfache Urkundenfälschung, betrügerischen Konkurs, 

Pfändungsbetrug sowie Misswirtschaft (Dispositiv Ziffer 1). Dem Privatkläger und 

Anschlussberufungskläger B._____ wurde weiter rechtskräftig Schadenersatz in 

der Höhe von Fr. 375'523.30 zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004 zugesprochen, 

dem Privatkläger und Anschlussberufungskläger C._____ Fr. 89'256.25 zuzüglich 

5 % Zins ab 30. September 1999 (Dispositiv Ziffer 6).  

1.2. Betreffend die noch nicht rechtskräftigen Punkte hat die Vorinstanz sodann 

erkannt, den mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 

31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit 

der Rubrik "Dr. A._____" bei der UBS beschlagnahmten Betrag von 

Fr. 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) nach Eintritt der Rechtskraft einzu-

ziehen (Dispositiv Ziffer 11). Sodann hat die Vorinstanz die Anträge des Ver-

fahrensbeteiligten A._____ abgewiesen (Dispositiv Ziffer 12). Im weiteren wurde 

die Kasse des Bezirksgerichts Zürich angewiesen, den Einziehungsbetrag ge-

mäss Dispositiv Ziffer 11 an die Privatkläger 5, 6 und 7, 10, 13, 16 zu verteilen 

und es wurde Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6 und 7, 10, 13, 16 

den ihrem Zuweisungsanteil entsprechende Teil ihrer Forderung an den Staat ab-

getreten haben (Dispositiv Ziffer 12).  

1.2.1. Die Vorinstanz hielt zur Einziehung der Fr. 791'020.40 fest, bei diesem Be-

trag handle es sich um den Restbetrag des ursprünglich am 18. März 2003 be-

schlagnahmten Guthabens der AJ._____ bestehend aus einer Vergleichssumme 

aus dem Forderungsprozess zwischen der AJ._____ und der UBS beim Handels-

gericht des Kantons Zürich. Beim ursprünglich beschlagnahmten Guthaben der 

AJ._____ in der Höhe von Fr. 1'000'000.-- handle es sich um einen Vermögens-

wert im Sinne von Art. 70 Abs. 1 StGB. Dieser Vermögenswert sei durch ein De-

likt erlangt worden. Hätte der einzelzeichnungsberechtigte Beschuldigte als Ver-

waltungsrat der AJ._____ nicht die Überschuldungsanzeige in Bezug auf die 

-   14   - 

AJ._____ unterlassen, wäre der Konkurs über die AJ._____ nicht erst im Juni 

2003, sondern bereits im Jahr 2000 eröffnet worden. Dies hätte zur Folge gehabt, 

dass der Ende 1999 entstandene Anspruch gegen die UBS schon damals in die 

Konkursmasse gefallen wäre, ohne dass die Bemühungen von A._____ bzw. der 

durch ihn vertretenen AK._____ Ltd., den Schadenersatzanspruch gegen die UBS 

zur Deckung von erlittenen Verlusten erhältlich zu machen, hätten Platz greifen 

können. Damit sei der adäquate Kausalzusammenhang zwischen der Straftat und 

dem vorerwähnten Vermögenswert zu bejahen. Beim beschlagnahmten Betrag 

von Fr. 791'020.40 handle es sich um ein unechtes Surrogat zum ursprünglich 

beschlagnahmten Guthaben der AJ._____ in der Höhe von Fr. 1'000'000.--, da 

die vom Original- zum Ersatzwert führenden Transaktionen nachweisbar seien, 

das Erfordernis der Papierspur mithin erfüllt sei. Der Einziehung würde nicht nur 

der unmittelbar im Zusammenhang mit der Straftat zugeflossene Vermögenswert, 

sondern auch allfällig erzielte Zinserträge unterliegen. Die Herausgabe an den 

Verletzten im Sinne von Art. 70 Abs. 1 StGB komme vorliegend nicht in Betracht, 

da es den Verletzten in Bezug auf diesen Vermögenswert nicht gäbe. Eine Ein-

ziehung bei der AJ._____ scheitere sodann daran, dass die AJ._____ nach Ab-

schluss des Konkursverfahrens gelöscht worden sei und nicht mehr existiere. Es 

spreche jedoch nichts dagegen, den Betrag von Fr. 791'020.40 bei A._____ ein-

zuziehen. Da selbst bei Annahme eines nachträglichen Erwerbs Art. 70 Abs. 2 

StGB nicht entgegen stehe, mithin kein geschützter Dritterwerb vorliege, spiele es 

keine Rolle, ob A._____ als Begünstigter oder Dritterwerber einzustufen sei. Offen 

bleiben könne, ob von einem gutgläubigen Erwerb des Vermögenswertes durch 

A._____ auszugehen sei oder nicht, da er weder eine gleichwertige Gegenleis-

tung für den deliktisch erlangten Vermögenswert erbracht habe, noch eine unver-

hältnismässige Härte mit der Einziehung verbunden wäre (Urk. 85 S. 54 ff.).  

1.2.2. Die Vorinstanz führte sodann aus, dass die zwischen den von A._____ ver-

tretenen Gesellschaften und der AJ._____ in den Jahren 1998 und 1999 abge-

schlossenen Mandatsverträge unter anderem eine Sicherstellung in Form einer 

Verpfändung vorgesehen hätten, wobei das Guthaben des AJ._____-Kontos bei 

der UBS verpfändet gewesen sei. Fast alle Anleger hätten ihren Anlagebetrag auf 

dieses Konto des AJ._____ überwiesen. Die besagten Mandatsverträge seien 

nicht nur hinsichtlich des vereinbarten Zinses in der exorbitanten Höhe von 60 % 

-   15   - 

bzw. 72 % p.a. nichtig, sondern auch in Bezug auf die Pfandbestellung. Da die 

Pfandhaft auch das auf das verpfändete AJ._____-Konto einbezahlte Anlagekapi-

tal des Pfandgläubigers umfasse, das gemäss Vertrag jedoch für die Kapitalanla-

ge zu verwenden sei, würden die Mandatsverträge insoweit einen unmöglichen 

Inhalt im Sinne von Art. 20 Abs. 1 OR aufweisen. Es bleibe dabei, dass der An-

spruch der AJ._____ gegen die UBS in die Konkursmasse der AJ._____ gefallen 

wäre, wenn sich der Beschuldigte nicht der Misswirtschaft schuldig gemacht hät-

te. Es bestehe kein Grund, nicht im vorliegenden Verfahren über den beschlag-

nahmten Betrag zu entscheiden. Dem Umstand, dass der Betrag von 

Fr. 791'202.40 auch im Strafverfahren gegen A._____ beschlagnahmt sei, sei 

damit Rechnung zu tragen, dass der vorliegende Entscheid in den Prozess gegen 

A._____ mitzuteilen sei (Urk. 85 S. 57 f.). 

1.2.3. Zur Verteilung des Einziehungsbetrags führte die Vorinstanz sodann aus, 

das Gericht spreche dem Geschädigten auf dessen Verlangen hin die eingezoge-

nen Gegenstände und Vermögenswerte oder deren Verwertungserlös unter Ab-

zug der Verwertungskosten bis zur Höhe des Schadenersatzes zu, wenn dem 

Geschädigten durch ein Verbrechen oder Vergehen ein Schaden entstanden sei, 

der nicht durch eine Versicherung gedeckt sei und anzunehmen sei, dass der Tä-

ter den Schaden nicht ersetzen werde. Weitere Voraussetzung stelle die Abtre-

tung des entsprechenden Teils der Forderung an den Staat dar. Seien diese Vo-

raussetzungen erfüllt, so müsse die Verwendung zugunsten der Geschädigten 

angeordnet werden. Die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13 und 16 würden diese Voraus-

setzungen erfüllen. Der Einziehungsbetrag sei zugunsten der Privatkläger pro-

portional zu den geltend gemachten Zuweisungsanträgen zu verwenden (Urk. 85 

S. 64 f.).  

2. Parteistandpunkte 

2.1. Der Verfahrensbeteiligte A._____ liess zur Begründung der Berufung das 

Folgende ausführen (Urk. 145 S. 7 ff.): 

2.1.1. Zur Annahme der Ungültigkeit der Mandatsverträge wurde dargelegt, die 

vorliegenden Mandatsverträge seien als Vermögensanlageverträge zu qualifizie-

ren. Gegenstand der Mandatsverträge sei nicht die Darlehensgewährung, son-

-   16   - 

dern die Erwirtschaftung von Erträgen. Eine Übertragung der Gelder zu rechtli-

chem und "wirtschaftlichem" Eigentum an den Treuhänder sei von den Parteien 

nicht beabsichtigt gewesen. Sodann sei zu bemerken, dass die Höchstzins-

vorschriften für Darlehens- und Konsumkreditverträge gelten würden. Da es sich 

bei den Mandatsverträgen nicht um solche Verträge handle, könne ein potentieller 

Verstoss gegen die Zinsvorschriften keinen Inhaltsmangel darstellen. Selbst bei 

der Annahme der Verletzung von Höchstzinsvorschriften wäre nur die Verein-

barung des Zinses als ungültig anzusehen. Es wäre nicht von einer Totalnichtig-

keit des Vertrages auszugehen, sondern von einer modifizierten Teilnichtigkeit im 

Sinne von Art. 20 Abs. 2 OR. Weiter führe eine allfällige Teilnichtigkeit der Man-

datsverträge von 1998/1999 nicht automatisch zur Nichtigkeit aller nach-

folgenden Vereinbarungen. Es liege folglich kein zur Nichtigkeit führender In-

haltsmangel der Verträge vor. Ausserdem wären noch die Vereinbarungen zu be-

achten, in welchen die AJ._____ und der Beschuldigte nochmals freiwillig bestä-

tigt hätten, wie viel sie der AK._____ schulden würden.  

2.1.2. Zur Annahme der Ungültigkeit der Forderungsverpfändungen führte der 

Verfahrensbeteiligte A._____ an, das Guthaben der AJ._____ auf dem Konto der 

UBS habe eine Forderung der AJ._____ gegenüber der UBS dargestellt. Diese 

Forderung sei im Rahmen der Mandatsverträge an die Dr. A._____ & Partner 

GmbH bzw. die AK._____ bis zur Höhe des Anlagekapitals verpfändet worden. 

Die Vorinstanz führe ohne weitere Begründung aus, dass die Pfandvereinbarun-

gen zwischen der Dr. A._____ & Partner GmbH bzw. die AK._____ und der 

AJ._____ gegen vertragliche Rechte Dritter verstossen würden und deshalb als 

sittenwidrig und nichtig zu qualifizieren seien. Sittenwidrigkeit von Vereinbarun-

gen, welche mit fremden Forderungen kollidieren, werde aber nur bei Vorliegen 

qualifizierter Voraussetzungen bejaht. So reiche ein Verstoss gegen vertragliche 

Verpflichtungen alleine nicht, sondern es müssten noch weitere besondere Um-

stände dazukommen, welche den Verstoss gegen die Verpflichtung als Verstoss 

gegen Treu und Glauben erscheinen lassen würden. Die allfällige mögliche Ver-

letzung von Ansprüchen der anderen Gläubiger aufgrund der Errichtung eines 

Pfandrechts reiche nicht aus, um eine Sittenwidrigkeit zu begründen. Die Vo-

rinstanz lege in ihrem Urteil nicht dar, welche anderen Anleger auf das AJ._____-

Konto bei der UBS Gelder einbezahlt hätten und dadurch in ihren vertraglichen 

-   17   - 

Ansprüchen hätten verletzt werden können. Es sei wohl davon auszugehen, dass 

auch diese Mandats- oder Anlageverträge unterschrieben hätten. Die Argumenta-

tion der Vorinstanz sei diesbezüglich widersprüchlich, während die Mandatsver-

träge mit der Dr. A._____ & Partner GmbH nichtig und wirkungslos sein sollten, 

resultierten aus dem wohl gleichen oder ähnlichen Mandatsverträgen mit anderen 

Vertragspartnern schützenswerte vertragliche Rechte Dritter. Die Forderungsver-

pfändungen als legitime Sicherungsinstrumente seien gültig zustande gekommen. 

Selbst bei der Annahme der Sittenwidrigkeit wäre höchstens von einer Teilnichtig-

keit der Pfandvereinbarung auszugehen. 

2.1.3. Zur zivilrechtlichen Berechtigung führte der Vertreter des Verfahrens-

beteiligten A._____ aus, nach verschiedenen Abtretungen seien dem Verfahrens-

beteiligten A._____ sämtliche Forderungen gegenüber der AJ._____ aus den 

Mandatsverträgen/Schuldanerkenntnis sowie ein Pfandrecht an der Schadener-

satzforderung der AJ._____ gegen die UBS zugestanden. Der Restbetrag aus 

dem Vergleich mit der UBS sei entsprechend mit Zustimmung der Bezirksanwalt-

schaft und der AK._____ auf das Klientenkonto bei der Anwaltskanzlei AB._____, 

Rubrik Dr. A._____, überwiesen worden. Die Vorinstanz verkenne, dass mit die-

ser Zahlung der Vergleichssumme die UBS ihre Verpflichtungen gegenüber der 

AJ._____ erfüllt habe. Somit handle es sich bei dem Guthaben auf dem Klienten-

konto nicht um die Forderung der AJ._____ gegenüber der UBS und daher nicht 

um Vermögen der AJ._____, sondern um die erfüllte Teilforderung des Verfah-

rensbeteiligten A._____ gegenüber der AJ._____. Damit sei erstellt, dass 

Dr. A._____ einzig Berechtigter am Guthaben auf dem Klientenkonto im Betrag 

von Fr. 791'020.40 zuzüglich allfälliger Erträge sei.  

2.1.4. Die Vorinstanz lasse sodann ausser Acht, dass der Anspruch von 

Dr. A._____ auf das Guthaben materiellrechtlich unbestritten und im Konkurs der 

AJ._____ unangefochten kolloziert geblieben sei und eine Forderungs- und An-

fechtungsklage rechtskräftig erledigt worden sei.  

2.1.5. Die Frage nach der Konnexität zwischen Anlasstat und Vermögenswert sei 

zugleich die Frage, was geschehen wäre, wenn der Beschuldigte die Anzeige im 

Zeitpunkt der Überschuldung erstattet hätte, somit die Frage nach einer hypothe-

tischen Kausalität zwischen Unterlassung und Vermögenswert. Für den Nachweis 

-   18   - 

dieses Zusammenhangs trage der Staat die Beweislast. Die Unterlassung habe 

nicht kausal zu einem Bankguthaben bei Dr. A._____ geführt. Kausal hierfür sei 

die mit Einverständnis aller Beteiligten durchgeführte Überweisung der AJ._____ 

auf das Klientengeldkonto in Anrechnung auf die Verbindlichkeiten der AJ._____. 

Die Zahlung von Verbindlichkeiten stelle auch dann keine Straftat dar, wenn die 

Gesellschaft überschuldet sei. Die Vorinstanz begründe den Konnex zwischen 

Anlasstat und Vermögenswert mit der Hypothese, der Konkurs über die AJ._____ 

wäre nicht erst im Juni 2003, sondern bereits im Jahre 2000 eröffnet worden, 

wenn der Verwaltungsrat die Überschuldungsanzeige nicht unterlassen hätte. Der 

Schadenersatzanspruch der AJ._____ gegen die UBS wäre aber nur als bestrit-

tene Forderung kolloziert worden. Anzunehmen sei, dass das Konkursamt diesen 

Anspruch damals nicht geltend gemacht hätte. Auch der Umstand, dass andere 

Gläubiger sich den Anspruch hätten abtreten lassen, sei nicht bewiesen. Damit 

spreche alles dafür, dass niemand bereit gewesen wäre, gegen die UBS zu pro-

zessieren. Da das Konkursamt keine Forderung gegenüber der UBS durch-

gesetzt hätte, wären auch keine Vermögenswerte zur Aufteilung an die Gläubiger 

zur Verfügung gestanden.  

2.1.6. Schliesslich führte der Vertreter des Verfahrensbeteiligten A._____ aus, die 

Einziehung sei aufgrund von Art. 70 Abs. 2 StGB ausgeschlossen. Dr. A._____ 

als Dritter habe den Vermögenswert nach der Tat ohne Konnex zur Tathandlung 

im Rahmen eines Rechtsüberganges erhalten. Auch die Einräumung des Pfand-

rechtes und die daraus folgende Zahlung seien nach der Tat ohne Konnex zur 

Tathandlung erfolgt. Dass Dr. A._____ von den Einziehungsgründen Kenntnis 

gehabt hätte, werde auch von der Vorinstanz nicht behauptet. Weiter habe Dr. 

A._____ für das Guthaben auf dem beschlagnahmten Konto bereits mit seinen 

Einzahlungen ab Februar 1998 eine gleichwertige Gegenleistung erbracht, wes-

halb eine Einziehung ausgeschlossen sei. Zudem würde es eine unverhältnis-

mässige Härte darstellen, wenn das Guthaben eingezogen würde.  

2.2. Der Privatkläger C._____ liess zur Berufungsantwort und Begründung sei-

ner Anschlussberufung das Folgende ausführen: 

2.2.1. Der Verfahrensbeteiligte A._____ verkenne, dass er am der Einziehung zu-

grundeliegenden Anklagesachverhalt und der damit verbundenen zivilrechtlichen 

-   19   - 

Beurteilung durch die Vorinstanz keine Rügen mehr anbringen könne. Im weiteren 

führte er aus, die Mandatsverträge würden aufgrund der Missachtung der Höchst-

zinsvorschriften an einem Inhaltsmangel leiden. Durch die nachträgliche Redukti-

on des ursprünglich krass überhöhten Zinssatzes im Rahmen einer Abtretung 

würden die ursprünglich nichtigen Verträge nicht wieder aufleben. Die Einräu-

mung eines Pfandrechts mache aus der Sicht von Dr. A._____ nur Sinn, weil die-

sem bekannt gewesen sei, dass das von den von ihm beherrschten Gesellschaf-

ten sowie von Dritten einbezahlte Anlagekapital tatsächlich nicht investiert worden 

sei, sondern im Rahmen eines Schneeballsystems auf dem Gesellschaftskonto 

liegen geblieben und direkt zur Ausrichtung von Zinszahlungen verwendet worden 

sei. Weiter sei die Bestellung des Pfandrechts sittenwidrig, da diese die AJ._____ 

nicht nur daran hindere, ihre vertraglichen Verpflichtungen gegenüber anderen 

Kunden zu erfüllen, sondern die anderen Kunden direkt schädige, was offensicht-

lich treuwidrig sei und für eine Nichtigkeit spreche. Der Beschuldigte habe wohl 

jedes ihm von Dr. A._____ vorgelegte Dokument unterschrieben und Dr. A._____ 

habe spätestens seit dem Jahr 2000 vertieften Einblick in die finanziellen Verhält-

nisse der AJ._____ gehabt, ansonsten er wohl nicht auf die Idee gekommen wä-

re, sich als einziges verbliebenes Aktivum die Schadenersatzforderung der 

AJ._____ abtreten zu lassen. Die Überweisung der UBS auf das Klientengeldkon-

to der Anwaltskanzlei AB._____ könne nicht als Erfüllungshandlung betrachtet 

werden, auch habe Dr. A._____ keinen dinglichen Anspruch an diesen Vermö-

genswerten. Schliesslich sei Dr. A._____ nicht als unwissender Dritter zu behan-

deln. Er habe Kenntnis davon gehabt, dass die Schadenersatzforderung das ein-

zig verbliebene Aktivum gewesen sei und er habe sich die Schadenersatzforde-

rung vor diesem Hintergrund abtreten lassen. Dr. A._____ habe auch keine 

gleichwertige Leistung im Sinne von Art. 70 Abs. 2 StGB erbracht. Dr. A._____ 

habe seit dem Jahr 2000 vertieften Einblick in die Liquiditätsverhältnisse der 

AJ._____ gehabt, was ihn in die Lage versetzt habe, vorteilhafte Sicherungsver-

einbarungen abzuschliessen. Damit habe Dr. A._____ keinerlei Interesse an einer 

Insolvenz der AJ._____ gehabt, hätte diese doch die Durchsetzung des Scha-

denersatzanspruchs gegen die UBS durch die Gesellschaft erheblich tangiert. 

Durch dieses Vorgehen habe sich Dr. A._____ zulasten der übrigen Adhäsions-

-   20   - 

kläger Vorteile verschafft, weshalb die Einziehung keine unverhältnismässige Här-

te bedeute (Urk. 159 S. 4 ff.). 

2.2.2. In seiner Anschlussberufung verlangt der Privatkläger C._____, ebenfalls 

an der Verteilung des Einziehungsbetrags zu partizipieren. Die Voraussetzungen 

nach Art. 73 StGB seien erfüllt. Sein Schaden sei nicht durch eine Versicherung 

gedeckt. Sodann sei nicht anzunehmen, dass der Täter den Schaden ersetzen 

oder eine Genugtuung leisten werde. Der Privatkläger verfüge erst seit dem vor-

instanzlichen Urteil über ein Gerichtsurteil, welches sich zur Höhe seiner Scha-

denersatzforderung äussere. Daraus ergebe sich, dass der Privatkläger bis zu 

diesem Zeitpunkt daran gehindert gewesen sei, gemäss Art. 73 StGB ein Begeh-

ren um Abtretung eingezogener Vermögenswerte zu stellen. Weiter handle es 

sich bei den einzuziehenden Vermögenswerten um Gelder, welche sich der Be-

schuldigte durch strafrechtlich vorwerfbares Verhalten widerrechtlich und zum 

Nachteil unter anderem des Privatklägers C._____ angeeignet habe. Schliesslich 

erkläre der Privatkläger ausdrücklich und unbedingt, dass er als Geschädigter den 

entsprechenden Teil seiner Schadenersatzforderung an den Staat abtrete. Die 

Einziehung sei sodann noch nicht in Rechtskraft erwachsen, weshalb das Begeh-

ren des Privatklägers C._____ nicht verspätet sei (Urk. 107 S. 3 ff.).  

2.3. Der Privatkläger B._____ legte zur Begründung seiner Anschlussberufung 

dar, sein Schaden sei eindeutig durch die strafbaren Handlungen des Beschuldig-

ten entstanden. Der Anspruch sei zweifelsfrei begründet und beziffert. Er sei so-

dann nicht auf Art. 73 StGB hingewiesen worden, was eine Ungleichbehandlung 

von Geschädigten bedeute. Die Bestimmung von Art. 73 StGB sei als Schutzbe-

stimmung zugunsten der Geschädigten zu verstehen. Damit der Schutzgedanke 

zum Tragen kommen, müsse er seinen Antrag nach Art. 73 StGB auch noch im 

Berufungsverfahren stellen können. Da er nicht anwaltlich vertreten sei, habe er 

keine Kenntnis davon gehabt, dass Vermögenswerte eingezogen worden seien 

(Urk. 95 S. 2 ff.). 

2.4. Rechtsanwalt Dr. AH._____ führte namens verschiedener Privatkläger aus, 

die Rüge von Dr. A._____, wonach er allein Berechtigter am beschlagnahmten 

Vermögen sei, sei nicht zu hören. Die Auffassung von Dr. A._____ stehe in einem 

unauflösbaren Widerspruch zum Anklagevorwurf und dem darauf basierenden 

-   21   - 

rechtskräftigen Schuldspruch der Vorinstanz. Dieser Widerspruch könne nur 

durch eine entsprechende Abänderung von Dispositiv Ziffer 1 des vor-

instanzlichen Urteils aufgelöst werden. Dr. A._____ habe seine Berufung jedoch 

auf die Anfechtung von Dispositiv Ziffern 11, 12, und 13 beschränkt (Urk. 169).  

3. Rechtliche Würdigung 

3.1. Voraussetzungen der Einziehung 

3.1.1. Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Einziehung von Vermö-

genswerten in ihrem Urteil umfassend dargelegt (Urk. 85 S. 51 f.). Das Gericht 

verfügt demnach die Einziehung von Vermögenswerten, die durch eine Straftat 

erlangt worden sind oder dazu bestimmt waren, eine Straftat zu veranlassen oder 

zu belohnen, sofern sie nicht dem Verletzten zur Wiederherstellung des recht-

mässigen Zustandes ausgehändigt werden (Art. 70 Abs. 1 StGB). Die Einziehung 

ist ausgeschlossen, wenn ein Dritter die Vermögenswerte in Unkenntnis der Ein-

ziehungsgründe erworben hat und soweit er für sie eine gleichwertige Gegenleis-

tung erbracht hat oder die Einziehung ihm gegenüber sonst eine unverhältnis-

mässige Härte darstellen würde (Art. 70 Abs. 2 StGB). Die Voraussetzungen der 

Einziehung sind gemäss den üblichen strafprozessualen Grundsätzen zu bewei-

sen. Die Beweislast liegt folglich beim Strafgericht; Zweifel an den Einziehungs-

voraussetzungen müssen sich zugunsten des Einziehungsbetroffenen auswirken 

(BSK StGB I - Baumann, N 39 zu Art. 70/71 StGB). 

3.1.2. Objekt der Einziehung sind Vermögenswerte, d.h. alle wirtschaftlichen Vor-

teile, gleichgültig ob sie in einer Vermehrung der Aktiven oder Verminderung der 

Passiven bestehen. Ebenfalls der Einziehung unterliegen die echten und unech-

ten Surrogate, wobei ein unechtes Surrogat nur dann besteht, wenn eine Papier-

spur zum Originalwert vorhanden ist (BSK StGB I - Baumann, N 43 und 47 zu 

Art. 70/71 StGB). Beim Betrag, welchen die Vorinstanz eingezogen hat, handelt 

es sich unbestritten um den Restbetrag des ursprünglich am 18. März 2003 be-

schlagnahmten Guthabens der AJ._____ von Fr. 1'000'000.-- bestehend aus der 

Vergleichssumme aus dem Forderungsprozess zwischen der AJ._____ und der 

UBS beim Handelsgericht des Kantons Zürich. Dieser Betrag befindet sich derzeit 

-   22   - 

auf dem bei der UBS geführten Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ 

mit der Rubrik "Dr. A._____" und ist nach wie vor beschlagnahmt (Urk. 21/10/1).  

3.1.3. Der ursprünglich bei der AJ._____ beschlagnahmte Betrag von 

Fr. 1'000'000.-- wurde mit der Vorinstanz deliktisch erlangt und stellt somit einen 

Vermögenswert im Sinne von Art. 70 Abs. 1 StGB dar (Urk. 85 S. 55). Gemäss 

eingeklagtem und vom Beschuldigten anerkanntem Sachverhalt (vgl. Urk. 55 S. 3; 

Anklageschrift S. 66 ff.) hat er den Konkurs der AJ._____ jahrelang verschleppt. 

Dies tat er anerkanntermassen in der Absicht, das letzte werthaltige Aktivum – 

den Schadenersatzanspruch der AJ._____ gegen die UBS – zum Nachteil der 

Gläubigergemeinschaft aus der Gesellschaft herauszulösen. Wenn die Vertretung 

des Verfahrensbeteiligten A._____ argumentiert, kausal dafür, dass ein Bankgut-

haben lautend auf Dr. A._____ existiere, sei die mit Einverständnis aller Beteilig-

ten durchgeführte Überweisung der AJ._____ auf das Klientengeldkonto, so kann 

ihr zwar grundsätzlich nicht widersprochen werden. Die Beurteilung, ob zwischen 

der Anlasstat und dem beschlagnahmten Vermögenswert ein Konnex besteht, 

muss aber zeitlich früher ansetzen. Dabei ist relevant, dass, hätte der Beschuldig-

te den Konkurs über die AJ._____ nicht in strafrechtlich relevanter Weise hinaus-

gezögert (rechts-kräftiger Schuldspruch wegen Misswirtschaft im Sinne von 

Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB), dieser bereits im Zeitpunkt der offen-

sichtlichen Überschuldung der AJ._____ hätte eröffnet werden müssen, mithin 

spätestens im Jahr 2000. Wäre der Konkurs damals eröffnet worden, wäre die 

Forderung der AJ._____ gegen die UBS AG in die Konkursmasse gefallen. Damit 

hätten sämtliche Rechtsgeschäfte mit Dr. A._____ bzw. der AK._____ diesen An-

spruch betreffend gar nie geschlossen werden können. Dadurch, dass der Be-

schuldigte jedoch den Konkurs hinauszögerte, konnte über den werthaltigen 

Schadenersatzanspruch nach wie vor verfügt werden. In diesem Sinne ist die 

(hypothetische) Kausalität zwischen dem strafbaren Verhalten des Beschuldigten 

und dem beschlagnahmten Vermögenswert gegeben. Daran vermag auch der 

Einwand des Vertreters des Verfahrensbeteiligten A._____, wonach dieser Scha-

denersatzanspruch nur als bestrittene Forderung kolloziert worden wäre und an-

zunehmen sei, dass weder das Konkursamt, noch ein Gläubiger den Anspruch 

geltend gemacht hätten, nichts zu ändern. Das Konkursamt Enge-Zürich hat zwar 

letztlich im Jahr 2004 den Verzicht auf die Geltendmachung des bestrittenen An-

-   23   - 

spruchs von Fr. 791'020.40 aus dem Prozessvergleich gegen die UBS geraten, 

dies jedoch unter der Annahme, der Anspruch könnte an den Verfahrensbeteilig-

ten A._____ abgetreten worden sein und ein Pfandrecht zu dessen Gunsten 

könnte bestehen (Urk. 147/1). Verweisend auf die vorstehenden Ausführungen 

wäre es aber bei rechtmässigem Handeln des Beschuldigten gar nie zu Rechts-

geschäften mit Dr. A._____ bzw. dessen Gesellschaft gekommen, welche den 

Schadenersatz-anspruch gegen die UBS betreffen. In die Konkursmasse geflos-

sen wäre die Forderung der AJ._____ gegen die UBS. Es ist anzunehmen, dass 

die Konkursverwaltung diesen Anspruch durchgesetzt hätte, jedenfalls spricht 

nichts dagegen.  

3.1.4. Dass es sich beim beschlagnahmten Betrag von Fr. 791'020.40 um ein ein-

ziehungsfähiges unechtes Surrogat handelt, die erforderliche Papierspur nachzu-

weisen ist, dass auch die allfällig erzielten Zinserträge einzuziehen wären und die 

Herausgabe an den Verletzten im Sinne von Art. 70 Abs. 1 in fine StGB nicht in 

Frage komme, hat die Vorinstanz bereits vollständig begründet; auf ihre Erwä-

gungen kann verwiesen werden (Urk. 85 S. 56).  

3.1.5. Die Voraussetzungen der Einziehung sind demnach grundsätzlich erfüllt. 

Jedoch ist eine Einziehung bei der AJ._____ nicht möglich, da diese nach Ab-

schluss des Konkursverfahrens gelöscht wurde. Es kommt die Einziehung beim 

Verfahrensbeteiligten A._____ in Betracht, auf dessen Namen das Klientengeld-

konto bei der AB._____ AG läuft. Ob der Verfahrensbeteiligte A._____ nun letzt-

lich Begünstigter ist an diesem Guthaben bzw. ob ein Dritterwerb vorliegt, kann 

mit der Vorinstanz offen bleiben, da – wie hernach zu zeigen ist – die Einziehung 

nicht im Sinne von Art. 70 Abs. 2 StGB ausgeschlossen ist.  

3.1.6. Die Ausgleichseinziehung kann zunächst dort erfolgen, wo die deliktische 

Vermögensvermehrung originär eingetreten ist. Weil die Ausgleichseinziehung ih-

rem Wesen nach nicht bestrafen, sondern als sachliche Massnahme lediglich eine 

strafrechtswidrig bewirkte Vermögensvermehrung rückgängig machen will, erfolgt 

der Ausgleich grundsätzlich dort, wo die Vermögensvermehrung eingetreten ist. 

Dies kann zunächst beim Täter selbst sein, aber auch bei einem durch die einzie-

hungsbegründete Tat Begünstigten, selbst wenn dieser von der Tat keine Kennt-

nis hatte. Weiter ist die Einziehung beim Dritterwerber grundsätzlich zulässig 

-   24   - 

(BSK StGB I - Baumann, N 55 f. zu Art. 70/71 StGB). Gemäss Art. 70 Abs. 2 

StGB ist die Einziehung beim Dritterwerber ausgeschlossen, soweit dieser die 

Vermögenswerte in Unkenntnis der Einziehungsgründe erworben hat und soweit 

er für sie eine gleichwertige Gegenleistung erbracht hat oder die Einziehung ihm 

gegenüber sonst eine unverhältnismässige Härte darstellen würde. Wäre der Ver-

fahrensbeteiligte A._____ als Begünstigter einzustufen, würde die Einziehung bei 

ihm keine Probleme bereiten, wäre er als Dritterwerber einzustufen, ist zu prüfen, 

ob er für den Erwerb der einzuziehenden Vermögenswerte eine gleichwertige 

Gegenleistung erbracht hat oder ob die Einziehung eine unverhältnismässige Här-

te darstellt. 

3.1.7. Zur Frage, ob eine gleichwertige Gegenleistung vorliegt, bietet sich die  

Orientierung an der Praxis zur Paulianischen Anfechtung im SchKG an (BSK 

StGB I-Baumann, N 57 zu Art. 70/71 StGB). Ein Austausch gleichwertiger  

Leistungen liegt gemäss Bundesgericht beispielsweise vor, wenn der Schuldner 

gegen Bestellung eines Pfandes ein Darlehen erhält, wenn ihm gegen Bestellung 

eines Pfandes Ware auf Kredit geliefert wird, wenn er ihm gehörende Sachen  

gegen Zahlung des vollen Gegenwertes veräussert oder wenn ihm bei einem  

Finanzierungsgeschäft der volle Gegenwert der von ihm unter Garantie der  

Einbringlichkeit abgetretenen Forderung vergütet wird. All diesen Geschäften ist 

gemeinsam, dass der Schuldner anstelle der von ihm veräusserten oder ver-

pfändeten Vermögensstücke Ware oder Geld erhält. Wenn der Schuldner da-

gegen anstelle der von ihm veräusserten Vermögensstücke bloss eine Forderung 

erwirbt oder wenn er Geld oder andere Vermögenswerte zum blossen Zweck der 

Tilgung einer Forderung hingibt, tauscht er für seine Leistung keine Gegen-

leistung ein, die eine Schädigung der Gläubiger von vornherein ausschliessen 

würde. Insbesondere ist beim Darlehensvertrag die Rückzahlung nicht eine 

(gleichwertige) Gegenleistung für die Hingabe des Darlehensbetrages, sondern 

die Erfüllung der mit der Darlehensaufnahme eingegangenen Pflicht zu späterer 

Rückzahlung; sie bewirkt deshalb in der Regel eine Schädigung der anderen 

Gläubiger (BGE 136 III 247 E. 3 mit Hinweisen). Der Verfahrensbeteiligte A._____ 

brachte vor, durch seine Einzahlungen an die AJ._____ ab Februar 1998 habe er  

eine gleichwertige Gegenleistung erbracht, welche die Einziehung ausschliesse. 

Diese Einzahlungen des Verfahrensbeteiligten A._____ sind aber mit Verweis auf 

-   25   - 

die vorstehend zitierte bundesgerichtliche Rechtsprechung gerade nicht als 

gleichwertige Gegenleistung zu qualifizieren. Bei der Übertragung der Forderung 

der AJ._____ gegen die UBS auf den Verfahrensbeteiligten A._____ handelt es 

sich – wie der Verfahrensbeteiligte A._____ selbst ausführte – um die Tilgung ei-

ner Forderung bzw. die Rückzahlung einer Einlage, was nicht als gleichwertige 

Gegenleistung zu qualifizieren ist.  

3.1.8. Sodann bedeutet der Umstand, dass das Guthaben des Verfahrensbeteilig-

ten A._____ eingezogen würde, nicht eine unverhältnismässige Härte. Um eine 

solche anzunehmen, muss der Dritte in seiner wirtschaftlichen Situation empfind-

lich getroffen werden. Eine blosse Unverhältnismässigkeit reicht nicht aus (Trech-

sel/Jean-Richard, in: Trechsel/Pieth, Schweizerisches Strafgesetzbuch, Praxis-

kommentar, 2. Auflage, Zürich/St.Gallen 2013, N 14 zu Art. 70 StGB). Der Ver-

fahrensbeteiligte macht nicht geltend, dass er in seiner wirtschaftlichen Situation 

empfindlich getroffen werde oder dass durch die Einziehung seine wirtschaftliche 

Existenz gefährdet sei. Dafür ergeben sich aus den Akten auch keine Anhalts-

punkte. Es liegt daher kein Ausschlussgrund im Sinne von Art. 70 Abs. 2 StGB 

vor. 

3.2. Fazit 

3.2.1. Nach dem Gesagten ist die bereits durch die Vorinstanz erkannte Einzie-

hung des mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 

31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit 

der Rubrik "Dr. A._____" bei der UBS (Konto Nr. ...) beschlagnahmten Betrages 

von CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) zu bestätigen. Da der gesamte 

Betrag deliktisch erlangt ist, kann nicht wie von der Vertretung von Dr. A._____ 

eventualiter beantragt (Urk. 145 S. 27), nur ein Teilbetrag in der Höhe der Kon-

kursquote der Adhäsionskläger eingezogen werden.  

3.2.2. Im Weiteren besteht im Rahmen dieses Strafverfahrens kein Raum dafür, 

die zivilrechtliche Berechtigung am Einziehungsbetrag zu beurteilen – wie dies 

der Verfahrensbeteiligte A._____ verlangt –, da wie aufgezeigt sämtliche Voraus-

setzung für die Einziehung erfüllt sind. Daher ist auf seine Ausführungen in der 

-   26   - 

Berufungsbegründung dazu nicht weiter einzugehen. Die Anträge des Ver-

fahrensbeteiligten A._____ sind mit der Vorinstanz abzuweisen. 

3.3. Verteilung Einziehungsbetrag 

3.3.1. Erleidet jemand durch ein Verbrechen oder ein Vergehen einen Schaden, 

der nicht durch eine Versicherung gedeckt ist, und ist anzunehmen, dass der Tä-

ter den Schaden nicht ersetzen oder eine Genugtuung nicht leisten wird, so 

spricht das Gericht dem Geschädigten auf dessen Verlangen bis zur Höhe des 

Schadenersatzes beziehungsweise der Genugtuung, die gerichtlich oder durch 

Vergleich festgesetzt worden sind, die eingezogenen Vermögenswerte zu (Art. 73 

Abs. 1 lit. b StGB). Das Gericht kann die Verwendung zu Gunsten des Geschä-

digten jedoch nur anordnen, wenn der Geschädigte den entsprechenden Teil sei-

ner Forderung an den Staat abtritt (Art. 73 Abs. 2 StGB). 

3.3.2. Dass die Voraussetzungen für die Verwendung des Einziehungsbetrags zu 

Gunsten der Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13 und 16 erfüllt sind, hat die Vorinstanz be-

reits dargetan, Ergänzungen hierzu erübrigen sich (vgl. Urk. 85 S. 64 f.). Zu prü-

fen bleibt, ob auch betreffend die Privatkläger B._____ und C._____, die nunmehr 

im Berufungsverfahren ebenfalls verlangen, dass der Einziehungsbetrag zu ihren 

Gunsten verwendet werden solle, diese Voraussetzungen erfüllt sind. 

3.3.2.1. Sowohl der Privatkläger B._____ als auch der Privatkläger C._____ ha-

ben im Berufungsverfahren einen Antrag auf Verwendung des Einziehungsbe-

trags zu ihren Gunsten gestellt (Urk. 111; Urk. 107 S. 2; Urk. 159 S. 3).  

3.3.2.2. Sodann haben beide Privatkläger durch die Straftaten des Beschuldigten 

einen Schaden erlitten, welcher betragsmässig feststeht (vgl. Urteil der Vor-

instanz, Dispositiv Ziffer 6). Dieser Schaden der Privatkläger ist gemäss ihren 

Ausführungen, welche unbestritten geblieben sind, nicht durch eine Versicherung 

gedeckt (Urk. 107 S. 5). Dass nicht anzunehmen ist, dass der Beschuldigte den 

Schaden wird ersetzen können, hat bereits die Vorinstanz ausgeführt (Urk. 85 

S. 64). Schliesslich haben auch die Privatkläger B._____ und C._____ den ent-

sprechenden Teil ihrer Forderung an den Staat abgetreten (Urk. 95 S. 2; Urk. 107 

S. 6). 

-   27   - 

3.3.2.3. Letztlich stellt sich nur noch die Frage, ob die Anmeldung der Ansprüche 

der Privatkläger B._____ und C._____ erst im Berufungsverfahren allenfalls  

verspätet sein könnte. Die Zuwendung gemäss Art. 73 StGB erfolgt nur auf aus-

drückliches Verlangen. Der entsprechende Antrag kann bereits während der  

Untersuchung, allenfalls zusammen mit einem Antrag auf Beschlagnahme oder 

Einziehung, anlässlich der Gerichtsverhandlung oder aber – vorbehältlich eines 

rechtsmissbräuchlichen Zuwartens, der Verjährung oder einer rechtskräftigen an-

derweitigen Verwendung im Einziehungsurteil – erst nach dem Einziehungsurteil 

gestellt werden (Art. 73 Abs. 3 StGB; BSK StGB I-Baumann, N 19 zu Art. 73 

StGB). Der Schadenersatzanspruch der Privatkläger B._____ und C._____ ist 

erst mit dem vorinstanzlichen Urteil beziffert, von einem rechtsmissbräuchlichen  

Zuwarten kann daher keine Rede sein. Ferner liegt keine Verjährung vor und die 

Verteilung des Einziehungsbetrags ist noch nicht rechtskräftig. Da der Antrag auf 

Verteilung des Einziehungsbetrags zu Gunsten der Privatkläger selbst nach 

Rechtskraft des Strafurteils in einem separaten Verfahren noch gestellt werden 

kann, muss dieser Antrag – schon aus prozessökonomischen Gründen – im 

Strafverfahren bei der zweiten Instanz noch gestellt werden können. Dies wird 

auch von den durch die Aufnahme der beiden Privatkläger B._____ und C._____ 

in die Verteilungsliste beschwerten Privatkläger nicht in Abrede gestellt (vgl. 

Urk. 169). 

3.3.3. Der einzuziehende Vermögenswert ist demnach nicht nur auf die Privatklä-

ger 5, 6&7, 10, 13 und 16, sondern zusätzlich auch auf die Privatkläger 14 und 15 

zu verteilen. Es liegen daher Zuweisungsanträge in der Höhe von 

Fr. 2'790'262.60 vor. Mit der Vorinstanz (Urk. 85 S. 65) ist der Einziehungsbetrag 

von Fr. 791'020.40 zuzüglich allfälliger Erträge, proportional auf die Privatkläger 

zu verteilen. Dabei ist nur auf die Schadenersatzforderungen ohne Zinsen ab-

zustellen. Es resultiert folgender Verteilungsschlüssel: 

Privatkläger 5:  0.39 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 6&7: 37.40 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 10:  32.03 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 13:  3.46 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 14:  3.20 % des Einziehungsbetrages 

-   28   - 

Privatkläger 15:  13.46 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 16:  10.06 % des Einziehungsbetrages 

Entsprechend ist die Kasse des Bezirksgerichts Zürich anzuweisen, den ihr von 

der UBS nach Eintritt der Rechtskraft zu überweisenden Einziehungsbetrag 

(CHF 791'020.40 samt allfälligen Erträgen) nach Massgabe des vorerwähnten 

Verteilungsschlüssels auf die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13, 14, 15 und 16 zu ver-

teilen. Es ist davon Vormerk zu nehmen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13, 14, 

15 und 16 den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an 

den Staat abgetreten haben. 

III. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Kosten des Berufungsverfahrens 

1.1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). 

1.2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 5'000.-- festzu-

setzen. 

1.3. Der Verfahrensbeteiligte A._____ unterliegt mit seinen Anträgen vollum-

fänglich, die Privatkläger B._____ und C._____ hingegen obsiegen umfassend. 

Auch die Staatsanwaltschaft obsiegt mit ihrem Antrag auf Bestätigung des vo-

rinstanzlichen Urteils. Der Beschuldigte selbst hat im Berufungsverfahren keine 

Anträge gestellt, ebenso die übrigen Privatkläger; sie sind demnach weder als ob-

siegend, noch als unterliegend zu bezeichnen.  

1.4. Ausgangsgemäss hat demnach der Verfahrensbeteiligte A._____ die  

gesamten Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen; ihm ist ausgangsgemäss 

keine Entschädigung zuzusprechen. 

2. Entschädigungen 

2.1. Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren 

richten sich nach den Artikeln 429-434 StPO (Art. 436 Abs. 1 StPO).  

-   29   - 

2.2. Die Entschädigung für die amtliche Verteidigung ist au Fr. 2'300.-- inkl. 

MwSt. festzusetzen (Urk. 172 und 173). Diese Kosten sind auf die Gerichtskasse 

zu nehmen. 

2.3. Die Privatklägerschaft hat ihre Entschädigungsforderung bei der Straf-

behörde zu beantragen, zu beziffern und zu belegen (Art. 433 Abs. 2 Satz 1 

StPO). Auf beantragte, jedoch nicht bezifferte und nicht belegte Entschädigungs-

forderungen tritt die Strafbehörde nicht ein (Art. 433 Abs. 2 Satz 2 StPO).  

2.4. Da die durch Rechtsanwalt Dr. AH._____ vertretenen Privatkläger keine  

Anträge gestellt haben, ist ihnen auch keine Entschädigung zuzusprechen.  

Dasselbe gilt für den Privatkläger B._____, welcher keine Entschädigung bean-

tragt hat. 

2.5. Der Privatkläger C._____ hat eine Entschädigung beantragt, diese aber  

weder beziffert noch belegt, weshalb auf seine Entschädigungsforderung nicht 

einzutreten ist. 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, 

vom 13. August 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig 

− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m.  

Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil  

der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29), 

− der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 

Abs. 1 und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16), 

− der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB  

(Verfahrenskomplexe 02 und 09), 

− des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB 

i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22), 

-   30   - 

− des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB 

 (Verfahrenskomplex 33) sowie  

− der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB  

(Verfahrenskomplexe 02 und 04).  

2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäftsbesorgung, 

zum Nachteil der G._____ AG betreffend den Verfahrenskomplex 03 "F._____" wird 

der Beschuldigte freigesprochen. 

3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit einge-

stellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht. 

Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt. 

4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit  

heute 3 Tage durch Haft erstanden sind. 

5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufgeschoben und 

die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, abzüglich 3 Tage, die 

durch Untersuchungshaft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen. 

6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt Schaden-

ersatz zu bezahlen: 

- H._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;  
- I._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999, 
- J._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999, 
- K._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000, 
- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999, 
- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004, 
- L._____ Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab  

8. Oktober 2003. 

Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger H._____, 

C._____, B._____ und L._____ Inc. auf den Zivilweg verwiesen. 

7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen der 

 folgenden Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat: 

- M._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,  
- †N._____ & O._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich 5 % Zins  

ab 5. Januar 2000, 
- P._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000, 
- Q._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999, 
- Verlag R._____ AG Zürich, CHF 280'711.50. 

8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privatklägern 

aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur 

-   31   - 

genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches werden die  

folgenden Privatkläger auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen: 

- S._____, 
- T._____, 
- U._____, 
- V._____, 
- W._____, 
- AA._____. 

9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin AA._____ wird auf den Weg des Zivil-

prozesses verwiesen. 

10. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 19. August 

2004 auf dem auf die G._____ AG in Liquidation lautenden Konto Nr. ... bei der Credit 

Suisse beschlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 (zuzüglich allfällige Erträge) wird 

nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.  

Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  

saldieren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige Erträge) in CHF an die 

Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

11.-13. (…) 

14. Der Antrag der Privatklägerin L._____ Inc. betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 

StGB wird abgewiesen. 

15.-16. (bereits rechtkräftig) 

17. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 

12. November 2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich allfällige 

Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft im Umfang von CHF 10'183.50 an die  

anderen Verfahrensbeteiligten AF._____ und AG._____ zurückerstattet und im Mehr-

betrag zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, 

den Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen Verfahrensbeteiligten 

AF._____ und AG._____ noch zu bezeichnendes Konto zu überweisen 

18. Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten lautenden 

Konto Nr. ... bei der Credit Suisse befindet, wird beschlagnahmt und nach Eintritt der 

Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo dieses 

Kontos der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

-   32   - 

19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 8'000.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr.     Kosten der Kantonspolizei  

Fr. 30'000.00   Gebühr Untersuchung 

Fr.     Kanzleikosten Untersuchung  

Fr. 28'408.85   Auslagen Untersuchung  

Fr. 36'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

Fr. 61'738.70   amtliche Verteidigung 

Fr.   

 
Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

20. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem  

Beschuldigten auferlegt. 

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit 

sie durch die Beschlagnahme gedeckt sind. 

21. Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichtskasse 

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO." 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich  

vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei  

AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der UBS (Konto Nr. ...) beschlag-

nahmte Betrag von CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach 

Eintritt der Rechtskraft eingezogen. 

Die UBS wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  

saldieren und den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die 

Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

2. Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewie-

sen. 

-   33   - 

3. Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungs-

betrag gemäss vorstehender Dispositivziffer 1 wie folgt zu verteilen: 

Privatkläger 5:  0.39 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 6&7: 37.40 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 10:  32.03 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 13:  3.46 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 14:  3.20 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 15:  13.46 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 16:  10.06 % des Einziehungsbetrages 

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13, 14, 

15 und 16 den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung 

an den Staat abgetreten haben. 

4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 5'000.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 2'300.--   amtliche Verteidigung (inkl. 8 % MwSt.) 

5. Die Kosten des Berufungsverfahrens mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung werden dem Berufungskläger und Verfahrens-

beteiligten Dr. A._____ auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung  

werden auf die Gerichtskasse genommen.  

6. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung als begründetes Urteil an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden 
des Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich  
− den Vertreter des Verfahrensbeteiligten A._____ im Doppel 

für sich und zuhanden dieses Verfahrensbeteiligten 
− folgende Privatkläger: 

− Rechtsanwalt Dr. iur. AH._____, …Rechtsanwälte, … [Adresse], 
siebenfach für sich und zuhanden folgender Privatkläger: 
− M._____ 
− die Angehörigen des verstorbenen Privatklägers  

N._____ 
− O._____ 
− P._____ 

-   34   - 

− Q._____ 

− Verlag R._____ AG, … [Adresse] 
− Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ im Doppel für sich und  

zuhanden des Privatklägers C._____  
− B._____. 

− die Akten des am Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer,  
anhängigen Prozesses gegen A._____ (SB140102-O) 

− das Bundesamt für Polizei, Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung all-

fälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 
− die Kasse des Bezirksgerichts Zürich (betreffend Dispositivziffer 10  

und 18 des vorinstanzlichen Urteils sowie Dispositivziffern 1 und 3  
vorstehend sowie unter Beilage von Urk. 69/10 und Urk. 69/11 be- 
treffend Dispositivziffer 17 des vorinstanzlichen Urteils) 

− die Credit Suisse AG im Dispositivauszug betreffend Dispositiv- 
ziffer 10 und 18 des vorinstanzlichen Urteils 

− die UBS AG im Dispositivauszug betreffend Dispositivziffer 1 
− die Anwaltskanzlei AB._____ AG, c/o Rechtsanwalt lic. iur.  

AL._____, … [Adresse], im Dispositivauszug betreffend 
Dispositivziffer 1 

− die Kasse des Bezirksgerichts Zürich. 

 

7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

-   35   - 

 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 18. Februar 2015 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Hürlimann Winterhalter 
 

 

	Urteil vom 18. Februar 2015
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 85 S. 67 ff.)
	Das Gericht erkennt:
	1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig
	 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29),
	 der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16),
	 der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB (Verfahrenskomplexe 02 und 09),
	 des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22),
	 des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB (Verfahrenskomplex 33) sowie
	 der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02 und 04).

	2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäfts-besorgung, zum Nachteil der G._____ AG betreffend den Verfahrens-komplex 03 "F._____" wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit eingestellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht.
	Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt.
	4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 3 Tage durch Haft erstanden sind.
	5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufge-schoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, abzüglich 3 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt Schadenersatz zu bezahlen:
	- H._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;
	- I._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999,
	- J._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999,
	- K._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000,
	- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999,
	- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004,
	- L._____ Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab 8. Oktober 2003.
	Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger H._____, C._____, B._____ und L._____ Inc. auf den Zivilweg verwiesen.
	7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen der folgenden Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat:
	- M._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,
	- †N._____ & O._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich  5 % Zins ab 5. Januar 2000,
	- P._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000,
	- Q._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999,
	- Verlag R._____ AG …, CHF 280'711.50.
	8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privatklägern aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schaden-ersatzanspruches werden die folgenden ...
	- S._____,
	- T._____,
	- U._____,
	- V._____,
	- W._____,
	- AA._____.
	9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin AA._____ wird auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	10. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 19. August 2004 auf dem auf die G._____ AG in Liquidation lautenden Konto Nr. ... bei der Credit Suisse beschlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 (zuzüglich allfällige Erträge) ...
	Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses  Konto zu saldieren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige  Erträge) in CHF an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	11. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich  vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei  AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der UBS (Konto Nr. ...) beschlagnahmte Betrag von CHF 791'020.40 (zuzügli...
	Die UBS wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu saldieren und den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	12. Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen.
	13. Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungs-betrag gemäss Dispositivziffer 11 vorstehend wie folgt zu verteilen:
	Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13 und 16 den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an den Staat abgetreten haben.
	14. Der Antrag der Privatklägerin L._____ Inc. betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 StGB wird abgewiesen.
	15. Die mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 6. Dezember 2004 angeordnete Grundbuchsperre betreffend die im Eigentum der anderen Verfahrensbeteiligten AC._____ stehenden Grundstücke … Nr. … und Nr. … in der Gemeinde AD._...
	16. Von der Ausfällung einer Ersatzforderung gegen den anderen Verfahrens-beteiligten AE._____ wird abgesehen.
	17. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 12. November 2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft im Umfang von CHF 10'183.50 an die anderen Verfahre...
	Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft  angewiesen, den Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen  Verfahrensbeteiligten AF._____ und AG._____ noch zu bezeichnendes Konto zu überweisen
	18. Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten lautenden Konto Nr. ... bei der Credit Suisse befindet, wird beschlagnahmt und nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.
	Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo dieses Kontos der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	20. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit sie durch die Beschlagnahme gedeckt sind.
	21. Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die  Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	22. (Mitteilung)
	23. (Rechtsmittel)"
	Berufungsanträge: (Prot. II S. 27 f.)
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales

	1. Verfahrensgang
	1.1. Am 13. August 2013 wurde der Beschuldigte durch das Bezirksgericht  Zürich, 9. Abteilung, der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil der E._____...
	1.2. Gegen das Urteil meldeten einzig der Verfahrensbeteiligte A._____ sowie der Privatkläger B._____ Berufung an. Der Verfahrensbeteiligte A._____ reichte mit Eingabe vom 18. Oktober 2013 seine Berufungserklärung ein (Urk. 86). Seitens des Privatkläg...
	1.3. Mit Präsidialverfügung vom 15. November 2013 (Urk. 89) wurde dem Beschuldigten, dem Privatkläger B._____ sowie der Staatsanwaltschaft die Berufungserklärung des Verfahrensbeteiligten A._____ übermittelt und ihnen Frist angesetzt, um allenfalls An...
	1.4. Am 18. Februar 2014 wurde die schriftliche Durchführung des Berufungsverfahrens verfügt (Urk. 109). Gleichzeitig wurde dem Verfahrensbeteiligten A._____ Frist angesetzt, um seine Berufung zu begründen und den Privatklägern B._____ und C._____, um...
	1.5. Mit Verfügung vom 4. August 2014 wurde den Privatklägern B._____ und C._____ Frist zur Einreichung der Berufungsantwort, sowie der Vorinstanz zur freigestellten Vernehmlassung, gesetzt. Weiter wurde den Privatklägern B._____ und C._____ Frist zur...

	2. Umfang der Berufung
	2.1. Der Verfahrensbeteiligte A._____ verlangt mit seiner Berufung die Auf-hebung von Dispositiv Ziffern 11, 12 und 13 (Urk. 86 S. 2). Der Privatkläger B._____ begehrt mit seiner Anschlussberufung eine Anpassung von Dispositiv Ziffer 13 (Urk. 111). Da...
	2.2. Im Übrigen ist das vorinstanzliche Urteil nicht angefochten und in Rechtskraft erwachsen, was festzustellen ist (Art. 402 StPO i.V.m. 437 Abs. 1 StPO). Auf diese Punkte ist im Folgenden nicht mehr weiter einzugehen.
	2.3. Bereits am 16. September 2014 wurde die Rechtskraft der vorinstanzlichen Dispositiv-Ziffern 15 und 16 festgestellt (Urk. 165). Das Kreisgrundbuchamt X Thun wurde angewiesen, die Grundbuchsperre gemäss Dispositiv-Ziffer 15 des vorinstanzlichen Urt...
	II.  Beschlagnahme / Einziehung / Verteilung an die Privatkläger

	1. Ausgangslage
	1.1. Auszugehen ist vorliegend von den rechtskräftigen vorinstanzlichen Schuldsprüchen betreffend mehrfache Veruntreuung, mehrfache ungetreue  Geschäftsbesorgung, mehrfache Urkundenfälschung, betrügerischen Konkurs, Pfändungsbetrug sowie Misswirtschaf...
	1.2. Betreffend die noch nicht rechtskräftigen Punkte hat die Vorinstanz sodann erkannt, den mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._...
	1.2.1. Die Vorinstanz hielt zur Einziehung der Fr. 791'020.40 fest, bei diesem Betrag handle es sich um den Restbetrag des ursprünglich am 18. März 2003 beschlagnahmten Guthabens der AJ._____ bestehend aus einer Vergleichssumme aus dem Forderungsproze...
	1.2.2. Die Vorinstanz führte sodann aus, dass die zwischen den von A._____ vertretenen Gesellschaften und der AJ._____ in den Jahren 1998 und 1999 abgeschlossenen Mandatsverträge unter anderem eine Sicherstellung in Form einer Verpfändung vorgesehen h...
	1.2.3. Zur Verteilung des Einziehungsbetrags führte die Vorinstanz sodann aus, das Gericht spreche dem Geschädigten auf dessen Verlangen hin die eingezogenen Gegenstände und Vermögenswerte oder deren Verwertungserlös unter Abzug der Verwertungskosten ...

	2. Parteistandpunkte
	2.1. Der Verfahrensbeteiligte A._____ liess zur Begründung der Berufung das Folgende ausführen (Urk. 145 S. 7 ff.):
	2.1.1. Zur Annahme der Ungültigkeit der Mandatsverträge wurde dargelegt, die vorliegenden Mandatsverträge seien als Vermögensanlageverträge zu qualifizieren. Gegenstand der Mandatsverträge sei nicht die Darlehensgewährung, sondern die Erwirtschaftung ...
	2.1.2. Zur Annahme der Ungültigkeit der Forderungsverpfändungen führte der Verfahrensbeteiligte A._____ an, das Guthaben der AJ._____ auf dem Konto der UBS habe eine Forderung der AJ._____ gegenüber der UBS dargestellt. Diese Forderung sei im Rahmen d...
	2.1.3. Zur zivilrechtlichen Berechtigung führte der Vertreter des Verfahrens-beteiligten A._____ aus, nach verschiedenen Abtretungen seien dem Verfahrensbeteiligten A._____ sämtliche Forderungen gegenüber der AJ._____ aus den Mandatsverträgen/Schuldan...
	2.1.4. Die Vorinstanz lasse sodann ausser Acht, dass der Anspruch von Dr. A._____ auf das Guthaben materiellrechtlich unbestritten und im Konkurs der AJ._____ unangefochten kolloziert geblieben sei und eine Forderungs- und Anfechtungsklage rechtskräft...
	2.1.5. Die Frage nach der Konnexität zwischen Anlasstat und Vermögenswert sei zugleich die Frage, was geschehen wäre, wenn der Beschuldigte die Anzeige im Zeitpunkt der Überschuldung erstattet hätte, somit die Frage nach einer hypothetischen Kausalitä...
	2.1.6. Schliesslich führte der Vertreter des Verfahrensbeteiligten A._____ aus, die Einziehung sei aufgrund von Art. 70 Abs. 2 StGB ausgeschlossen. Dr. A._____ als Dritter habe den Vermögenswert nach der Tat ohne Konnex zur Tathandlung im Rahmen eines...
	2.2. Der Privatkläger C._____ liess zur Berufungsantwort und Begründung seiner Anschlussberufung das Folgende ausführen:
	2.2.1. Der Verfahrensbeteiligte A._____ verkenne, dass er am der Einziehung zugrundeliegenden Anklagesachverhalt und der damit verbundenen zivilrechtlichen Beurteilung durch die Vorinstanz keine Rügen mehr anbringen könne. Im weiteren führte er aus, d...
	2.2.2. In seiner Anschlussberufung verlangt der Privatkläger C._____, ebenfalls an der Verteilung des Einziehungsbetrags zu partizipieren. Die Voraussetzungen nach Art. 73 StGB seien erfüllt. Sein Schaden sei nicht durch eine Versicherung gedeckt. Sod...
	2.3. Der Privatkläger B._____ legte zur Begründung seiner Anschlussberufung dar, sein Schaden sei eindeutig durch die strafbaren Handlungen des Beschuldigten entstanden. Der Anspruch sei zweifelsfrei begründet und beziffert. Er sei sodann nicht auf Ar...
	2.4. Rechtsanwalt Dr. AH._____ führte namens verschiedener Privatkläger aus, die Rüge von Dr. A._____, wonach er allein Berechtigter am beschlagnahmten Vermögen sei, sei nicht zu hören. Die Auffassung von Dr. A._____ stehe in einem unauflösbaren Wider...

	3. Rechtliche Würdigung
	3.1. Voraussetzungen der Einziehung
	3.1.1. Die Vorinstanz hat die Voraussetzungen für die Einziehung von Vermögenswerten in ihrem Urteil umfassend dargelegt (Urk. 85 S. 51 f.). Das Gericht verfügt demnach die Einziehung von Vermögenswerten, die durch eine Straftat erlangt worden sind od...
	3.1.2. Objekt der Einziehung sind Vermögenswerte, d.h. alle wirtschaftlichen Vorteile, gleichgültig ob sie in einer Vermehrung der Aktiven oder Verminderung der Passiven bestehen. Ebenfalls der Einziehung unterliegen die echten und unechten Surrogate,...
	3.1.3. Der ursprünglich bei der AJ._____ beschlagnahmte Betrag von Fr. 1'000'000.-- wurde mit der Vorinstanz deliktisch erlangt und stellt somit einen Vermögenswert im Sinne von Art. 70 Abs. 1 StGB dar (Urk. 85 S. 55). Gemäss eingeklagtem und vom Besc...
	3.1.4. Dass es sich beim beschlagnahmten Betrag von Fr. 791'020.40 um ein einziehungsfähiges unechtes Surrogat handelt, die erforderliche Papierspur nachzuweisen ist, dass auch die allfällig erzielten Zinserträge einzuziehen wären und die Herausgabe a...
	3.1.5. Die Voraussetzungen der Einziehung sind demnach grundsätzlich erfüllt. Jedoch ist eine Einziehung bei der AJ._____ nicht möglich, da diese nach Abschluss des Konkursverfahrens gelöscht wurde. Es kommt die Einziehung beim Verfahrensbeteiligten A...
	3.1.6. Die Ausgleichseinziehung kann zunächst dort erfolgen, wo die deliktische Vermögensvermehrung originär eingetreten ist. Weil die Ausgleichseinziehung ihrem Wesen nach nicht bestrafen, sondern als sachliche Massnahme lediglich eine strafrechtswid...
	3.1.7. Zur Frage, ob eine gleichwertige Gegenleistung vorliegt, bietet sich die  Orientierung an der Praxis zur Paulianischen Anfechtung im SchKG an (BSK StGB I-Baumann, N 57 zu Art. 70/71 StGB). Ein Austausch gleichwertiger  Leistungen liegt gemäss B...
	3.1.8. Sodann bedeutet der Umstand, dass das Guthaben des Verfahrensbeteiligten A._____ eingezogen würde, nicht eine unverhältnismässige Härte. Um eine solche anzunehmen, muss der Dritte in seiner wirtschaftlichen Situation empfindlich getroffen werde...
	3.2. Fazit
	3.2.1. Nach dem Gesagten ist die bereits durch die Vorinstanz erkannte Einziehung des mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" b...
	3.2.2. Im Weiteren besteht im Rahmen dieses Strafverfahrens kein Raum dafür, die zivilrechtliche Berechtigung am Einziehungsbetrag zu beurteilen – wie dies der Verfahrensbeteiligte A._____ verlangt –, da wie aufgezeigt sämtliche Voraussetzung für die ...
	3.3. Verteilung Einziehungsbetrag
	3.3.1. Erleidet jemand durch ein Verbrechen oder ein Vergehen einen Schaden, der nicht durch eine Versicherung gedeckt ist, und ist anzunehmen, dass der Täter den Schaden nicht ersetzen oder eine Genugtuung nicht leisten wird, so spricht das Gericht d...
	3.3.2. Dass die Voraussetzungen für die Verwendung des Einziehungsbetrags zu Gunsten der Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13 und 16 erfüllt sind, hat die Vorinstanz bereits dargetan, Ergänzungen hierzu erübrigen sich (vgl. Urk. 85 S. 64 f.). Zu prüfen bleibt...
	3.3.2.1. Sowohl der Privatkläger B._____ als auch der Privatkläger C._____ haben im Berufungsverfahren einen Antrag auf Verwendung des Einziehungsbetrags zu ihren Gunsten gestellt (Urk. 111; Urk. 107 S. 2; Urk. 159 S. 3).
	3.3.2.2. Sodann haben beide Privatkläger durch die Straftaten des Beschuldigten einen Schaden erlitten, welcher betragsmässig feststeht (vgl. Urteil der Vorinstanz, Dispositiv Ziffer 6). Dieser Schaden der Privatkläger ist gemäss ihren Ausführungen, ...
	3.3.2.3. Letztlich stellt sich nur noch die Frage, ob die Anmeldung der Ansprüche der Privatkläger B._____ und C._____ erst im Berufungsverfahren allenfalls  verspätet sein könnte. Die Zuwendung gemäss Art. 73 StGB erfolgt nur auf ausdrückliches Verla...
	3.3.3. Der einzuziehende Vermögenswert ist demnach nicht nur auf die Privatkläger 5, 6&7, 10, 13 und 16, sondern zusätzlich auch auf die Privatkläger 14 und 15 zu verteilen. Es liegen daher Zuweisungsanträge in der Höhe von Fr. 2'790'262.60 vor. Mit d...
	Privatkläger 5:  0.39 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 6&7: 37.40 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 10:  32.03 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 13:  3.46 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 14:  3.20 % des Einziehungsbetrages Priva...
	Entsprechend ist die Kasse des Bezirksgerichts Zürich anzuweisen, den ihr von der UBS nach Eintritt der Rechtskraft zu überweisenden Einziehungsbetrag (CHF 791'020.40 samt allfälligen Erträgen) nach Massgabe des vorerwähnten Verteilungsschlüssels auf ...
	III.  Kosten- und Entschädigungsfolgen

	1. Kosten des Berufungsverfahrens
	1.1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens und Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO).
	1.2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 5'000.-- festzusetzen.
	1.3. Der Verfahrensbeteiligte A._____ unterliegt mit seinen Anträgen vollumfänglich, die Privatkläger B._____ und C._____ hingegen obsiegen umfassend. Auch die Staatsanwaltschaft obsiegt mit ihrem Antrag auf Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils. D...
	1.4. Ausgangsgemäss hat demnach der Verfahrensbeteiligte A._____ die  gesamten Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen; ihm ist ausgangsgemäss keine Entschädigung zuzusprechen.

	2. Entschädigungen
	2.1. Ansprüche auf Entschädigung und Genugtuung im Rechtsmittelverfahren richten sich nach den Artikeln 429-434 StPO (Art. 436 Abs. 1 StPO).
	2.2. Die Entschädigung für die amtliche Verteidigung ist au Fr. 2'300.-- inkl. MwSt. festzusetzen (Urk. 172 und 173). Diese Kosten sind auf die Gerichtskasse zu nehmen.
	2.3. Die Privatklägerschaft hat ihre Entschädigungsforderung bei der Straf-behörde zu beantragen, zu beziffern und zu belegen (Art. 433 Abs. 2 Satz 1 StPO). Auf beantragte, jedoch nicht bezifferte und nicht belegte Entschädigungsforderungen tritt die ...
	2.4. Da die durch Rechtsanwalt Dr. AH._____ vertretenen Privatkläger keine  Anträge gestellt haben, ist ihnen auch keine Entschädigung zuzusprechen.  Dasselbe gilt für den Privatkläger B._____, welcher keine Entschädigung beantragt hat.
	2.5. Der Privatkläger C._____ hat eine Entschädigung beantragt, diese aber  weder beziffert noch belegt, weshalb auf seine Entschädigungsforderung nicht einzutreten ist.

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 13. August 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig
	 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m.  Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil  der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29),
	 der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16),
	 der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB  (Verfahrenskomplexe 02 und 09),
	 des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22),
	 des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB  (Verfahrenskomplex 33) sowie
	 der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB  (Verfahrenskomplexe 02 und 04).

	2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäftsbesorgung, zum Nachteil der G._____ AG betreffend den Verfahrenskomplex 03 "F._____" wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit eingestellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht.
	Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt.
	4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit  heute 3 Tage durch Haft erstanden sind.
	5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, abzüglich 3 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt Schaden-ersatz zu bezahlen:
	- H._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;
	- I._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999,
	- J._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999,
	- K._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000,
	- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999,
	- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004,
	- L._____ Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab  8. Oktober 2003.
	Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger H._____, C._____, B._____ und L._____ Inc. auf den Zivilweg verwiesen.
	7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen der  folgenden Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat:
	- M._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,
	- †N._____ & O._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich 5 % Zins  ab 5. Januar 2000,
	- P._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000,
	- Q._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999,
	- Verlag R._____ AG Zürich, CHF 280'711.50.
	8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privatklägern aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches werden die  folgenden ...
	- S._____,
	- T._____,
	- U._____,
	- V._____,
	- W._____,
	- AA._____.
	9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin AA._____ wird auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	10. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 19. August 2004 auf dem auf die G._____ AG in Liquidation lautenden Konto Nr. ... bei der Credit Suisse beschlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 (zuzüglich allfällige Erträge) ...
	Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  saldieren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige Erträge) in CHF an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	11.-13. (…)
	14. Der Antrag der Privatklägerin L._____ Inc. betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 StGB wird abgewiesen.
	15.-16. (bereits rechtkräftig)
	17. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 12. November 2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft im Umfang von CHF 10'183.50 an die  anderen Verfahr...
	Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen Verfahrensbeteiligten AF._____ und AG._____ noch zu bezeichnendes Konto zu überweisen
	18. Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten lautenden Konto Nr. ... bei der Credit Suisse befindet, wird beschlagnahmt und nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.
	Die Credit Suisse wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo dieses Kontos der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	20. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem  Beschuldigten auferlegt.
	Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit sie durch die Beschlagnahme gedeckt sind.
	21. Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO."
	2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich  vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei  AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der UBS (Konto Nr. ...) beschlagnahmte Betrag von CHF 791'020.40 (zuzüglic...
	Die UBS wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  saldieren und den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	2. Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen.
	3. Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungs-betrag gemäss vorstehender Dispositivziffer 1 wie folgt zu verteilen:
	Privatkläger 5:  0.39 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 6&7: 37.40 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 10:  32.03 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 13:  3.46 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 14:  3.20 % des Einziehungsbetrages Priva...
	Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13, 14, 15 und 16 den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an den Staat abgetreten haben.
	4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	5. Die Kosten des Berufungsverfahrens mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Berufungskläger und Verfahrensbeteiligten Dr. A._____ auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung  werden auf die Gerichtskasse genommen.
	6. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung als begründetes Urteil an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden
	des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich
	 den Vertreter des Verfahrensbeteiligten A._____ im Doppel
	für sich und zuhanden dieses Verfahrensbeteiligten
	 folgende Privatkläger:
	 Rechtsanwalt Dr. iur. AH._____, …Rechtsanwälte, … [Adresse], siebenfach für sich und zuhanden folgender Privatkläger:
	 M._____
	 die Angehörigen des verstorbenen Privatklägers  N._____
	 O._____
	 P._____
	 Q._____
	 Verlag R._____ AG, … [Adresse]
	 Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ im Doppel für sich und  zuhanden des Privatklägers C._____
	 B._____.
	 die Akten des am Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer,  anhängigen Prozesses gegen A._____ (SB140102-O)
	 das Bundesamt für Polizei, Meldestelle für Geldwäscherei (MROS)
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die Kasse des Bezirksgerichts Zürich (betreffend Dispositivziffer 10  und 18 des vorinstanzlichen Urteils sowie Dispositivziffern 1 und 3  vorstehend sowie unter Beilage von Urk. 69/10 und Urk. 69/11 be- treffend Dispositivziffer 17 des vorinstanzli...
	 die Credit Suisse AG im Dispositivauszug betreffend Dispositiv- ziffer 10 und 18 des vorinstanzlichen Urteils
	 die UBS AG im Dispositivauszug betreffend Dispositivziffer 1
	 die Anwaltskanzlei AB._____ AG, c/o Rechtsanwalt lic. iur.  AL._____, … [Adresse], im Dispositivauszug betreffend Dispositivziffer 1
	 die Kasse des Bezirksgerichts Zürich.

	7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.