# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20539f3c-f105-57c5-b3d8-418966791c37
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-02-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.02.2012 E-7842/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7842-2010_2012-02-03.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­7842/2010

U r t e i l   v om   3 .   F e b r u a r   2 0 1 2

Besetzung Einzelrichterin Gabriela Freihofer,
mit Zustimmung von Richter Markus König; 
Gerichtsschreiber Simon Thurnheer.

Parteien A._______, geboren am (…),
B._______, geboren am (…),
C._______, geboren am (…),
D._______, geboren am (…),
alle Sri Lanka, 
c/o Schweizerische Vertretung in Colombo,  
Beschwerdeführende, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 21. September 2010 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  die  Beschwerdeführenden  mit  vom  7. Juli  2009  datierter 
englischsprachiger  Eingabe  bei  der  Schweizerischen  Vertretung  in 
Colombo Asylgesuche einreichten, 

dass die Botschaft die Beschwerdeführenden mit Schreiben vom 20. Juli 
2009  dazu  aufforderte,  bis  zum  3. September  2009  vier  spezifische 
Fragen zu ihren Asylgesuchen zu beantworten,

dass  die  Beschwerdeführenden  mit  vom  23. August  2009  datierter 
englischsprachiger Eingabe ihre Gesuchsgründe näher ausführten,

dass die Botschaft die Asylgesuche mit Schreiben vom 15. Oktober 2009 
dem BFM überwies,

dass  die  Botschaft  mit  Schreiben  vom  18.  November  2009  ihre 
Aufforderung,  die  oben  erwähnten  vier  spezifischen  Fragen  zu  
beantworten,  wiederholte  und  den  Beschwerdeführenden  dazu  Frist  bis 
am 31. Dezember 2009 einräumte,

dass  die  Asylgesuche  mit  internem  Beschluss  der  Botschaft  vom 
14. Dezember 2009 als gegenstandslos abgeschrieben wurden, weil die 
Beschwerdeführenden  sich  in  einem  Flüchtlingslager  befunden  hätten 
und  ihre  abstrakte  Gefährdung  sich  in  absehbarer  Zukunft  nicht  mit 
beachtlicher  Wahrscheinlichkeit  verwirkliche,  die  Gesuche  aber  wieder 
aufgenommen würden, sobald die Beschwerdeführenden sie erneuerten, 

dass  die  Beschwerdeführenden  der  Aufforderung  im  Schreiben  der 
Botschaft vom 18. November 2009 mit undatierter Eingabe nachkamen, 

dass  die  Beschwerdeführenden  mit  vom  15. Juni  2010  datierter 
englischsprachiger Eingabe neue Asylgründe vorbrachten,

dass  die  Botschaft  A._______  (fortan  Beschwerdeführer  genannt)  am 
1. September 2010 zu seinen Asylgründen anhörte, während die übrigen 
Beschwerdeführenden keine eigenen Asylgründe geltend machten, 

dass  der  Beschwerdeführer  geltend  machte,  Tamile  zu  sein  und  aus 
E._______  (Jaffna­Distrikt)  zu  stammen,  aber  1996  auf  Grund  der 
Kriegswirren  beziehungsweise  aus  wirtschaftlichen  Gründen  ins  Vanni­
Gebiet  gezogen  zu  sein,  wo  er  über  einen  Freund,  der  den  Liberation 

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Tigers of Tamil Eelam (LTTE) angehört habe, bei einer Firma der LTTE, 
die  Kooperativläden,  Reismühlen  und  ein  Hotel  besessen  habe,  eine 
Arbeitsstelle als Kassier erhalten habe,

dass er 2002 die Beschwerdeführerin geheiratet habe,

dass er 2008 von den LTTE zwangsrekrutiert, zwei Monate an der Waffe 
ausgebildet und in der Folge als Wachposten eingesetzt worden sei,

dass er  sich am 24. April  2009 zusammen mit Frau und Kindern  in  von 
der sri­lankischen Armee kontrolliertes Gebiet begeben habe und dort  in 
ein Flüchtlingslager verbracht worden sei,

dass er im Lager (…)mal von Beamten der Criminal Investigation Division 
(CID) verhört worden sei, die  ihm unterstellt hätten, ein Spion der LTTE 
zu  sein,  und  ihn  beim  Verhör  geschlagen  und  mit  einer  Schusswaffe 
eingeschüchtert hätten, 

dass er ihnen aber verschwiegen habe, LTTE­Kader gewesen zu sein, 

dass er zusammen mit seiner Familie im Dezember 2009 aus dem Lager 
entlassen  worden  und  in  den  Jaffna­Distrikt  zurückgekehrt  sei,  wo  sie 
sich im Haus seiner Ehefrau niedergelassen und (…) betrieben hätten, 

dass er aber nicht zu seinem eigenen Besitz habe zurückkehren können, 
da sich dieser noch immer in einer High Security Zone befunden habe, 

dass  er  durch  den  Krieg  sein  Hab  und  Gut  im  Vanni­Gebiet  verloren 
habe,

dass  einmal  in  der  Woche  ein  "Civil  Officer"  und  zweimal  wöchentlich 
Armeeangehörige vorbeigekommen seien,

dass  die  Armeeangehörigen  seit  dem  (…).Februar  2010  ausgeblieben 
seien,  er  sich  dafür  jeden  Sonntag  auf  einem  Militärstützpunkt  zum 
Leisten  seiner  Unterschrift  habe  melden  müssen,  wobei  er  schikaniert 
und beschimpft worden sei,

dass  er  insgesamt  sechs­  oder  siebenmal  seine  Unterschrift  geleistet 
habe, bis er weggezogen sei, um diesen Schikanen zu entgehen,

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dass er seither bei (…) im F._______­Distrikt wohne und im Baugewerbe 
beschäftigt  sei,  während  er  seine  Familie  im  Haus  seiner  Ehefrau 
zurückgelassen habe,

dass er am neuen Wohnort noch keine Probleme mit den Behörden habe, 
da er sich noch nicht angemeldet habe,

dass  seiner  Familie  aus  seinem Verschwinden mit  den Behörden  keine 
Probleme erwachsen seien,

dass  der Beschwerdeführer  aber  aus Angst  vor weiteren Belästigungen 
und weil er zu Hause Schwierigkeiten habe, eine Arbeitsstelle zu finden, 
nicht zu seiner Familie zurückkehren wolle,

dass  er  in  der  Anhörung  einräumte,  nicht  wirklich  bedroht  zu  sein, 
sondern  aus  wirtschaftlichen  Gründen  und  vor  allem,  weil  er  seinen 
Kindern  in Sri  Lanka  keine  adäquate Ausbildung  ermöglichen  könne,  in 
die Schweiz einreisen zu wollen,

dass  das  BFM  den  Beschwerdeführenden  mit  Verfügung  vom 
21. September  2010  (eröffnet  durch  Vermittlung  der  Schweizerischen 
Botschaft  am  5. Oktober  2010)  die  Einreise  verweigerte  und  ihre 
Asylgesuche ablehnte,

dass  die  Beschwerdeführenden  gegen  diesen  Entscheid  mit  vom 
16. Oktober  2010  datierter,  beim  Bundesverwaltungsgericht  am 
8. November  2010  eingegangener  Eingabe  Beschwerde  erhoben  und 
sinngemäss  beantragten,  die  angefochtene  Verfügung  sei  aufzuheben, 
die Einreise sei zu bewilligen und ihnen sei Asyl zu gewähren (Bitte, die 
"Akten nochmals zu prüfen und den Entscheid des BFM zu revidieren"), 

und erwägt, 

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005  (VGG,  SR 173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt,

das das BFM zu den Behörden nach Art. 33 VGG gehört und daher eine 
Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts ist,

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dass  eine  das  Sachgebiet  betreffende  Ausnahme  im  Sinne  von  Art. 32 
VGG nicht vorliegt,

dass das Bundesverwaltungsgericht  daher  zuständig  für  die Beurteilung 
der vorliegenden Beschwerde ist und auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
(Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 
Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]) entscheidet,

dass  sich  das  Verfahren,  soweit  das  AsylG  nichts  anderes  bestimmt 
(Art. 37  VGG  und  Art. 105  sowie  Art. 6  AsylG),  nach  dem  VwVG,  dem 
VGG und dem BGG richtet,

dass vorliegend nicht feststeht, an welchem Datum die der sri­lankischen 
Post  am  22. Oktober  2010  aufgegebene  Beschwerdeschrift  der 
Schweizerischen Post zugegangen ist, und somit auch das Datum der im 
Sinne  von  Art.  21  Abs.  1  VwVG  rechtserheblichen 
Beschwerdeeinreichung nicht feststeht,

dass die angefochtene Verfügung am 5. Oktober 2010 eröffnet worden ist 
und die Beschwerdefrist somit bis am 4. November 2010 gewahrt werden 
konnte,

dass  davon  auszugehen  ist,  dass  die  der  sri­lankischen  Post  am 
22. Oktober  2010  aufgegebene,  am  8.  November  2010  beim 
Bundesverwaltungsgericht  eingegangene  Beschwerde  der 
Schweizerischen Post rechtzeitig zugegangen ist,

dass  die  Beschwerde  somit  frist­  und  formgerecht  eingereicht  ist,  die 
Beschwerdeführenden  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilgenommen 
haben,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  sind  und 
ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung haben, weshalb sie zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 
sind (Art. 108 Abs. 1 AsylG, Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG) und auf 
die Beschwerde einzutreten ist,

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG),

dass der Beschwerdeentscheid,  da es  sich  vorliegend, wie nachfolgend 
aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  nur  summarisch  zu  begründen  ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  das  Bundesamt  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen 
kann, wenn die asylsuchende Person keine Verfolgung glaubhaft machen 
kann oder  ihr die Aufnahme  in einem Drittstaat zugemutet werden kann 
(Art. 3, 7 und 52 Abs. 2 AsylG), 

dass, wenn dagegen eine unmittelbare Gefahr  für  Leib und Leben oder 
für  die  Freiheit  aus  einem  Grund  nach  Art.  3  Abs.  1  AsylG  glaubhaft 
gemacht  worden  ist  oder  der  asylsuchenden  Person  der  Verbleib  am 
Aufenthaltsort  für  die Dauer  der Sachverhaltsabklärung  nicht  zugemutet 
werden  kann,  die  Einreise  in  die  Schweiz  im  Hinblick  auf  die 
Anerkennung als Flüchtling und der Asylgewährung beziehungsweise zur 
näheren Abklärung des Sachverhalts zu bewilligen ist (vgl. Art. 20 Abs. 2 
und 3 AsylG),

dass  bei  diesem  Entscheid  die  Voraussetzungen  zur  Erteilung  einer 
Einreisebewilligung grundsätzlich restriktiv zu handhaben sind, wobei den 
Behörden  ein  weiter  Ermessensspielraum  zukommt,  neben  der 
erforderlichen  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  namentlich  die 
Beziehungsnähe  zur  Schweiz,  die  Möglichkeit  der  Schutzgewährung 
durch einen anderen Staat, die Beziehungsnähe zu anderen Staaten, die 
praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  zur  anderweitigen 
Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­  und 
Assimilationsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen sind,

dass ausschlaggebend für die Erteilung der Einreisebewilligung dabei die 
Schutzbedürftigkeit  der betroffenen Personen  ist, mithin die Prüfung der 
Fragen,  ob  eine  Gefährdung  im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  glaubhaft 
gemacht  wird  und  ob  der  Verbleib  am  Aufenthaltsort  für  die  Dauer  der 
Sachverhaltsabklärung zugemutet werden kann (vgl. Entscheidungen und 
Mitteilungen  der Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK]  2004 

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Nr. 20 E. 3 S. 130 f. und Nr. 21 E. 2 S. 136 f., EMARK 2005 Nr. 19 E. 4 S. 
174 ff.),

dass  das  BFM  zur  Begründung  seines  Entscheides  im  Wesentlichen 
ausführte,  Massnahmen  gegen  Leib,  Leben  und  Freiheit  seien  dann 
einreisebeachtlich,  wenn  sie  ein  menschenwürdiges  Leben  im 
Verfolgerstaat  verunmöglichten  und  sich  die  asylsuchende  Person  ihrer 
Zwangssituation nur mit der Flucht ins Ausland entziehen könne,

dass zudem Befürchtungen, künftig staatlichen Verfolgungsmassnahmen 
ausgesetzt zu sein, nur dann einreisebeachtlich seien, wenn begründeter 
Anlass  zur  Annahme  bestehe,  dass  sich  eine  Verfolgung  im Sinne  von 
Art. 3  AsylG  mit  beachtlicher  Wahrscheinlichkeit  und  in  absehbarer 
Zukunft verwirklichen werde,

dass  dem  BFM  bekannt  sei,  dass  es  im  Norden  Sri  Lankas  zu 
routinemässigen  Überprüfungen,  Schikanen  und  allenfalls  auch 
Einschüchterungen  durch  die  sri­lankischen  Sicherheitskräfte  kommen 
könne, von denen der Beschwerdeführer  indes nicht  in einem grösseren 
Umfang  betroffen  sei  als  weite  Bevölkerungsteile  aus  seinem 
Herkunftsgebiet,

dass  derartige  Behelligungen  gemäss  ständiger  Praxis  auf  Grund  ihrer 
Art und Intensität  für sich noch keine ernstlichen Nachteile im Sinne von 
Art. 3 AsylG darstellten und aus ihnen demnach keine für die Einreise in 
die Schweiz relevante Verfolgungssituation abgeleitet werden könne,

dass er überdies kein Gefährdungsprofil aufweise,

dass  seine  subjektive Furcht  vor Verfolgung  zwar  verständlich  sei,  aber 
objektiv  unbegründet  erscheine,  zumal  keine  Indizien  für  in  absehbarer 
Zukunft mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit drohende einreisebeachtliche 
Nachteile erkennbar seien, 

dass  der  Beschwerdeführer  zudem  selber  eingeräumt  habe,  dass  ihm 
nicht wirklich Gefahr drohe,

dass  er  sich  ausserdem  der  geltend  gemachten  Schikanen  durch  den 
Wegzug zu (…) erfolgreich entzogen habe,

dass  sein  Wegzug  gemäss  seinen  Aussagen  auch  die  andern 
Beschwerdeführenden nicht in Schwierigkeiten gebracht habe,

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dass  die  übrigen  Vorbringen  (schwierige  Stellensuche,  Erziehung  der 
Kinder) ebenso wenig einreisebeachtlich seien,

dass  angesichts  dieser  Erwägungen  das  eingereichte  Dokument  nichts 
zur Sache tue, so dass sich die Frage nach dessen Authentizität erübrige,

dass  auf  Grund  der  offensichtlich  fehlenden  Schutzbedürftigkeit  auch 
darauf  verzichtet  werden  könne,  auf  die  vorhandenen 
Unglaubhaftigkeitselemente in den Vorbringen einzugehen,

dass dem Bundesamt darin zuzustimmen ist, dass der Beschwerdeführer 
nichts  vorgebracht  hat,  was  auf  eine  aktuelle  Gefährdung  der 
Beschwerdeführenden  hinweisen  würde,  wobei  auf  die  zutreffenden 
Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen ist,

dass die Vorinstanz insbesondere zu Recht festgestellt hat, dass es den 
geltend  gemachten  Verfolgungsmassnahmen  (Schikanen  und 
Beschimpfungen) an der erforderlichen Intensität und, da weite Teile der 
Bevölkerung  davon  betroffen  sind,  auch  an  der  Gezieltheit  fehlt,  um 
ernstliche Nachteile  im Sinne von Art. 3 AsylG zu begründen, wobei der 
Beschwerdeführer  selber  einräumt,  nicht wirklich  in Gefahr  zu  sein  (vgl. 
das Anhörungsprotokoll Seite 10),

dass  die  Beschwerdeführenden  auf  Beschwerdeebene,  soweit  sie  nicht 
die erstinstanzlichen Vorbringen wiederholen, die Einschätzung des BFM, 
die  im Militärstützpunkt  erlittenen  Schikanen  seien  weder  intensiv  noch 
gezielt genug, um einreisebeachtliche Nachteile zu begründen, kritisieren,

dass  diese  Schikanen  vielmehr  eine  intensive  psychische  Belastung 
begründeten  und  den  Beschwerdeführer  der  Angst  aussetzten,  nicht 
mehr heil aus dem Stützpunkt herauszukommen,

dass überdies Art. 3 AsylG für die Annahme der Schutzbedürftigkeit nicht 
voraussetze, dass ein einziges  Individuum von einem Nachteil  betroffen 
sei, 

dass  sein Wegzug zu seiner Tante  zudem an seiner  subjektiven Furcht 
nichts geändert habe,

dass  damit  auf  Beschwerdeebene  nichts  vorgebracht  wird,  was  die 
Einschätzung  des  Bundesverwaltungsgerichts  zu  ändern  vermöchte, 
zumal  die Beschwerdeführenden  nicht  zu  substanziieren  imstande  sind, 

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inwiefern die geltend gemachten Verfolgungsmassnahmen entgegen der 
Auffassung der Vorinstanz dennoch die Anforderungen an die  Intensität 
und Gezieltheit erfüllten,

dass  zudem  eine  subjektive  Furcht  vor  Verfolgung,  wenn  sie  objektiv 
unbegründet erscheint, nicht einreisebeachtlich ist, 

dass zusammenfassend festzustellen ist, dass die Schutzbedürftigkeit der 
Beschwerdeführenden  im Sinne von Art. 20  i.V.m. Art. 3 AsylG als nicht 
gegeben zu qualifizieren ist und auch keine anderen Gründe die Erteilung 
einer Einreisebewilligung indizieren, weshalb ihnen das BFM zu Recht die 
Einreise  in  die  Schweiz  verweigert  beziehungsweise  ihre  Asylgesuche 
abgelehnt hat,

dass  sich  aus  diesen  Erwägungen  ergibt,  dass  die  angefochtene 
Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt 
richtig und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG) und 
dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist,

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  den  Beschwerdeführenden 
gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Kosten aufzuerlegen wären, aber aus 
verwaltungsökonomischen Gründen und  in Anwendung von Art. 63 Abs. 
1 in fine VwVG und Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 
über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, SR 173.320.2) auf die Erhebung von 
Verfahrenskosten zu verzichten ist. 

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  die  Beschwerdeführenden,  das  BFM  und  die 
Schweizerische Vertretung in Colombo.

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Gabriela Freihofer Simon Thurnheer