# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** be910987-74e5-581e-8325-5ef9cafbc678
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 4. Kammer 28.11.2017 A 2017 49
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_004_A-2017-49_2017-11-28.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

A 17 49

4. Kammer

Einzelrichter Racioppi und Simmen als Aktuar

URTEIL

vom 28. November 2017

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____ und B._____,

Beschwerdeführer

gegen 

Steuerverwaltung des Kantons Graubünden,

Beschwerdegegnerin

betreffend Kantons-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer 2016 

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1. Die Eheleute A._____ und B._____ reichten am 20. März 2017 die Steu-

ererklärung für die Steuerperiode 2016 ein. Darin machten sie für ihre in 

X._____ gelegenen Liegenschaften (Parzellen 1439 [Land], 1440 [Haus] 

und 1445 [Stall]) effektive Unterhaltskosten von gesamthaft Fr. 23'674.-- 

geltend, wobei sie die Erträge und Unterhaltskosten unter einer Position 

zusammenfassten.

2. Mit Veranlagungsverfügungen für die Kantons- und Gemeindesteuer so-

wie die direkte Bundessteuer 2016 vom 27. April 2017 teilte die Steuer-

verwaltung des Kantons Graubünden die Unterhaltskosten auf die einzel-

nen Liegenschaften auf. Beim Wohnhaus (Parzelle 1440) wurden die ef-

fektiven Unterhaltskosten auf Fr. 3'296.-- festgelegt und diese zum Abzug 

zugelassen. Der Restbetrag der von den Eheleuten A._____ und B._____ 

geltend gemachten Kosten wurde als Lebenshaltungskosten (Strom, 

Wasser, Gemeindebeiträge) sowie als nicht abzugsfähige Anlagekosten 

(Umbau Stall in Garage) taxiert und dementsprechend nicht zum Abzug 

zugelassen. Beim Stall (Parzelle 1445) wurde der pauschale Abzug von 

20 % gewährt.

3. Am 16. Mai 2017 erhoben die Eheleute A._____ und B._____ gegen die 

Veranlagungsverfügungen vom 27. April 2017 Einsprache mit dem sinn-

gemässen Antrag auf Zulassung sämtlicher der geltend gemachten Kos-

ten. Begründend machten sie im Wesentlichen geltend, dass der alte Stall 

saniert worden sei, während der Ausbau desselben zu einer Garage erst 

noch erfolge; deshalb seien noch keine Rechnungen für den Ausbau des 

Stalls zu einer Garage eingereicht worden. Die eingereichte Zusammen-

stellung enthalte zudem auch Kosten, welche den Unterhalt des auf Par-

zelle 1440 gelegenen Wohnhauses beträfen. 

4. Mit Einspracheentscheid vom 5. September 2017 hiess die kantonale 

Steuerverwaltung die Einsprache vom 16. Mai 2017 teilweise gut und 

liess in Bezug auf den Stall (Parzelle 1445) gesamthaft Fr. 1'180.-- als 

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Unterhaltskosten zu. Begründend führte die Steuerverwaltung aus, dass 

ein völliger Um- oder Ausbau einer Liegenschaft wirtschaftlich einem 

Neubau gleichkomme, weshalb die betreffenden Kosten für die Sanierung 

des Stalls inkl. der späteren Umnutzung in eine Garage nicht als Unter-

haltskosten abzugsfähig seien. 10 % der Kosten würden indes als werter-

haltend qualifiziert und zum Abzug zugelassen. Der Unterhaltskostenab-

zug könne aber nur für jenen Anteil geltend gemacht werden, welcher den 

Eheleuten auch gehöre.

5. Dagegen erhoben die Eheleute A._____ und B._____ (nachfolgend Be-

schwerdeführer) am 20. September 2017 Beschwerde an das Verwal-

tungsgericht des Kantons Graubünden mit dem sinngemässen Antrag auf 

Berücksichtigung der von ihnen geltend gemachten Kosten als Unter-

haltskosten. Begründend führten sie im Wesentlichen aus, dass es sich 

bei der Sanierung des Stalls nicht um eine Totalsanierung handle, zumal 

eine solche für Fr. 17'000.-- gar nicht durchgeführt werden könne. Die 

Umnutzung des Stalls in eine Garage erfolge erst zu einem späteren 

Zeitpunkt. Richtig sei zwar, dass ihnen ein Anteil von 53/100 an der Lie-

genschaft gehöre. Die Unterhaltskosten für diesen Teil würden aber voll-

umfänglich von ihnen übernommen. Zudem seien für das Haus Unter-

haltskosten in der Höhe von rund Fr. 4'334.-- nicht berücksichtigt worden, 

was unverständlich sei. 

6. Die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden (nachfolgend Beschwer-

degegnerin) schloss in ihrer Vernehmlassung vom 12. Oktober 2017 auf 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen 

aus, dass die Kosten für den Umbau des Stalls von Fr. 17'000.-- nicht gel-

tend gemacht werden könnten, da es sich um eine Totalsanierung mit an-

schliessender Nutzungsänderung handle. Da auch bei einer Totalsanie-

rung ein Teil werterhaltender Natur sei, seien Auslagen im Umfang von 

10 % als werterhaltend qualifiziert und entsprechend zum Abzug zugelas-

sen worden. Für die Berechnung des Anteils von 10 % sei fälschlicher-

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weise von einem Gesamtbetrag von Fr. 22'226.-- anstatt von Fr. 17'000.-- 

ausgegangen worden. Es handle sich hierbei um ein Versehen zugunsten 

der Beschwerdeführer. Die Unterhaltskosten für das Haus seien grössten-

teils gewährt worden. Die restlichen Kosten könnten nicht zum Abzug zu-

gelassen werden, da diese zu den Lebenshaltungskosten bzw. den Anla-

gekosten zu zählen seien. 

7. In einem zweiten Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen 

fest und wiederholten ihre Argumentation.

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 43 Abs. 3 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechts-

pflege (VRG; BR 370.100) entscheidet das Verwaltungsgericht in einzel-

richterlicher Kompetenz, wenn der Streitwert Fr. 5'000.-- nicht überschrei-

tet und keine Fünferbesetzung vorgeschrieben ist. Das vorliegende ver-

waltungsgerichtliche Beschwerdeverfahren betrifft die Steuerperiode 

2016, für welche die Beschwerdeführer mit Veranlagungsverfügungen 

vom 27. April 2017 zur Zahlung von Fr. 5'864.-- an Kantonssteuern, 

Fr. 5'683.-- an Gemeindesteuern und Fr. 1'707.-- an direkten Bundes-

steuern, total somit Fr. 13'254.--, verpflichtet wurden. Bei Berücksichti-

gung sämtlicher der von den Beschwerdeführern geltend gemachten Un-

terhaltskosten würde gemäss Berechnungen der Beschwerdegegnerin 

(vgl. Vernehmlassung vom 12. Oktober 2017 S. 3) ein Betrag für die Kan-

tons-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer von gesamthaft Fr. 11'000.-- 

resultieren. Da sich der Streitwert somit auf Fr. 2'254.-- beläuft und damit 

unter Fr. 5'000.-- liegt und die vorliegende Streitsache überdies nicht in 

Fünferbesetzung zu entscheiden ist, ist die Zuständigkeit des Einzelrich-

ters gegeben.

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2. a) Anfechtungsobjekt des vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Beschwer-

deverfahrens bildet der Einspracheentscheid vom 5. September 2017 be-

treffend die Kantons-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer 2016, mit 

welchem die Beschwerdegegnerin die Einsprache der heutigen Be-

schwerdeführer vom 16. Mai 2017 lediglich teilweise gutgeheissen und in 

Bezug auf den Stall (Parzelle 1445) bloss Fr. 1'180.-- bzw. in Bezug auf 

das Haus (Parzelle 1440) lediglich Fr. 3'296.-- als Unterhaltskosten zuge-

lassen hat. Solche Entscheide können gemäss Art. 140 Abs. 1 des Bun-

desgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11), Art. 50 

Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steu-

ern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) i.V.m. Art. 139 

Abs. 1 des Steuergesetzes für den Kanton Graubünden (StG; BR 720.00) 

bzw. Art. 29 Abs. 2 des Gesetzes über die Gemeinde- und Kirchensteu-

ern (GKStG; BR 720.200) mit Beschwerde beim Verwaltungsgericht des 

Kantons Graubünden angefochten werden. Die sachliche Zuständigkeit 

des Verwaltungsgerichtes ergibt sich aus Art. 49 Abs. 1 lit. b VRG, wo-

nach das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Entscheide von 

Dienststellen der kantonalen Verwaltung und von unselbständigen Anstal-

ten des kantonalen Rechts beurteilt, soweit das kantonale Recht den di-

rekten Weiterzug vorsieht, was hier − wie gesehen (vgl. Art. 139 Abs. 1 

StG) − der Fall ist. Demzufolge fällt die Beurteilung der vorliegenden 

Streitsache in die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes des Kantons 

Graubünden. Die Beschwerdeführer sind als formelle und materielle 

Adressaten des angefochtenen Einspracheentscheids beschwert und 

damit zur Beschwerdeerhebung befugt (vgl. Art. 50 VRG). Auf die zudem 

frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.

b) Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht 

beim Haus (Parzelle 1440) bloss Fr. 3'296.-- bzw. beim Stall (Parzelle 

1445) lediglich Fr. 1'180.-- der von den Beschwerdeführern geltend ge-

machten Kosten für die Sanierung als werterhaltend qualifiziert und ent-

sprechend als Unterhaltskosten zum Abzug zugelassen hat oder ob die 

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Beschwerdegegnerin sämtliche der von den Beschwerdeführern geltend 

gemachten Kosten zum Abzug hätte zulassen müssen. 

3. a) Gemäss Art. 21 Abs. 1 DBG sind die Erträge aus unbeweglichem Vermö-

gen, insbesondere die Einkünfte aus Vermietung, Verpachtung, Nutznies-

sung oder sonstiger Nutzung (lit. a) sowie der Mietwert von Liegenschaf-

ten oder Liegenschaftsteilen, die dem Steuerpflichtigen aufgrund von Ei-

gentum oder eines unentgeltlichen Nutzungsrechts für den Eigenge-

brauch zur Verfügung stehen (lit. b), steuerbar. Von den gesamten steu-

erbaren Einkünften werden gemäss Art. 25 DBG die Aufwendungen und 

allgemeinen Abzüge abgezogen. In Art. 26 - 33a DBG werden die allge-

meinen Abzüge aufgezählt. Bei Liegenschaften im Privatvermögen kön-

nen gemäss Art. 32 Abs. 2 DBG die Unterhaltskosten, die Kosten der In-

standstellung von neu erworbenen Liegenschaften, die Versicherungs-

prämien und die Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen werden.

b) Die Regelung des Graubündnerischen Steuergesetzgebers weicht nicht 

von der Lösung ab, wie sie im Bundesgesetz über die direkte Bundes-

steuer vorgesehen ist. Gemäss Art. 22 Abs. 1 StG sind die Erträge aus 

unbeweglichem Vermögen, insbesondere Einkünfte aus Vermietung, Ver-

pachtung, Nutzniessung oder sonstiger Nutzung (lit. a) sowie der Mietwert 

von Gebäuden oder Gebäudeteilen, die sich der Steuerpflichtige kraft Ei-

gentums oder eines Nutzungsrechts für den Eigengebrauch zur Verfü-

gung hält (lit. b), steuerbar. Zur Ermittlung des Reineinkommens werden 

von den gesamten steuerbaren Einkünften die zu ihrer Erzielung notwen-

digen Aufwendungen und allgemeinen Abzüge nach den Art. 31 - 36 StG 

abgezogen. Art. 35 Abs. 1 lit. b StG sieht vor, dass der Steuerpflichtige 

bei Grundstücken die Kosten des Unterhalts und der Instandstellung von 

neu erworbenen Liegenschaften, die Versicherungsprämien, die Kosten 

der Verwaltung durch Dritte und die Baurechtszinsen in Abzug bringen 

kann. Anstelle der tatsächlichen Verwaltungs- und Unterhaltskosten kann 

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der Steuerpflichtige für überbaute Grundstücke gemäss Art. 35 Abs. 2 

StG einen Pauschalabzug beanspruchen.

c) Art. 32 Abs. 2 DBG und Art. 9 Abs. 3 StHG i.V.m. Art. 35 Abs. 1 lit. b StG 

verwenden dieselben Begriffe und haben den gleichen Inhalt. Unter dem 

Geltungsbereich des Steuerharmonisierungsgesetzes kann der Begriff 

der Unterhaltskosten im kantonalen Recht somit nicht anders ausgelegt 

werden als auf dem Gebiet der direkten Bundessteuer (BGE 128 II 66 

E.4b, Urteil des Bundesgerichtes 2A.683/2004 vom 15. Juli 2005 E.4.4), 

weshalb vorliegend die zu Art. 32 Abs. 2 DBG ergangene Rechtspre-

chung und Lehre auch für die Kantons- und Gemeindesteuer herangezo-

gen werden kann. 

4. a) Die im Zusammenhang mit einem privaten Vermögensobjekt getätigten 

Aufwandpositionen lassen sich unterteilen in nicht abziehbare Lebenshal-

tungskosten, bei der Einkommenssteuer abzugsberechtigte Gewinnungs-

kosten (insbesondere bei unbeweglichem Vermögen Liegenschaftsunter-

haltskosten) und grundsätzlich bei der Einkommenssteuer nicht abziehba-

re Anlagekosten (RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Handkommentar zum 

DBG, 3. Aufl., Zürich 2016, Art. 32 Rz. 9). 

b) Unterhaltskosten sind Aufwendungen, deren Ziel nicht die Schaffung 

neuer, sondern in erster Linie die Erhaltung bereits vorhandener Werte ist 

und die nach längeren oder kürzeren Zeitabschnitten erneut zu tätigen 

sind (Reparaturen, Renovationen). Unterhaltsarbeiten lassen ein Gebäu-

de in seiner Gestaltung, Form und Zweckbestimmung unverändert weiter 

bestehen; es werden einzig die mangelhaften Teile ersetzt oder instand 

gestellt. Unterhaltskosten sind Aufwendungen zur Erhaltung der Liegen-

schaft im bisherigen Zustand und setzen begrifflich bestehende Bauten 

und Anlagen voraus. Darüber hinaus können Unterhaltskosten auch sol-

che Aufwendungen sein, mit denen zu bereits bestehenden Werte neue 

hinzugefügt werden, wobei die neuen Werte aber einzig dazu dienen, das 

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Grundstück wieder in denjenigen Zustand zu versetzen, dass es seinen 

bereits einmal vorhanden gewesenen Verwendungszweck wieder 

vollständig erfüllen kann. Unterhaltskosten sind demnach all jene Auf-

wendungen, die ein Grundstück in denjenigen Zustand versetzen, in dem 

es sich bereits einmal befunden hat (vgl. RICH-

NER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., Art. 32 Rz. 37 f.). Unterhaltskosten 

können somit sowohl der Instandhaltung als auch der Instandstellung ei-

nes Grundstücks dienen. Dabei sind Instandhaltungskosten die regel-

mässig anfallenden Auslagen, welche die Funktionsfähigkeit des Grunds-

tücks sicherstellen. Demgegenüber fallen Instandstellungskosten aperi-

odisch, in grösseren Zeitabständen an und stellen die Ertragsfähigkeit der 

Liegenschaft sicher, indem sie durch diese Aufwendungen − allenfalls 

modernisiert − weiterhin ihren bisherigen Verwendungszweck erfüllen 

kann. Dazu gehören beispielsweise Fassadenrenovationen, Neuanstri-

che, aber auch der Ersatz veralteter Installationen wie sanitären Einrich-

tungen, Kücheneinrichtungen, Heizanlagen usw. (vgl. RICH-

NER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., Art. 32 Rz. 39 ff.; LOCHER, Kommen-

tar zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, I. Teil, Art. 1 - 48 

DBG, Therwil/Basel 2001, Art. 32 Rz. 24). 

c) Von den Unterhaltskosten zu unterscheiden sind Aufwendungen, welche 

zur Wertvermehrung eines Grundstücks führen. Solche wertvermehren-

den Aufwendungen sind nicht bei der Einkommenssteuer (vgl. Art. 34 lit. d 

DBG, Art. 37 Abs. 1 lit. d StG), sondern bei der Grundstückgewinnsteuer 

abzugsfähig (vgl. Art. 49 Abs. 1 lit. a StG). Eine doppelte Berücksichti-

gung (sowohl bei der Einkommenssteuer wie auch bei der Grundstück-

gewinnsteuer) ist ausgeschlossen. Im Idealfall sind die Einkommenssteu-

er und die Grundstückgewinnsteuer steuersystematisch und wertungs-

mässig lückenlos aufeinander abgestimmt (Urteile des Bundesgerichtes 

2C_460/2015 vom 1. Oktober 2015 E.4.1, 2C_674/2014 vom 11. Februar 

2015 E.3.3, 2C_647/2013 vom 1. Mai 2014 E.2.2, 2C_622/2011 vom 

29. Februar 2012 E.4). Während Unterhaltskosten der Erhaltung bereits 

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vorhandener Werte dienen, werden mit wertvermehrenden Aufwendun-

gen zusätzliche neue Werte geschaffen (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 

2C_251/2016 vom 30. Dezember 2016 E.3.3). Alle Aufwendungen, wel-

che ein Grundstück in einen besseren Zustand versetzen, d.h. ein Haus in 

den Rang eines besser ausgestatteten, wertvolleren Gebäudes aufrücken 

lassen, haben wertvermehrenden Charakter (vgl. RICHNER/FREI/KAUF-

MANN/MEUTER, a.a.O., Art. 32 Rz. 48). Typische wertvermehrende Auf-

wendungen sind neben der erstmaligen Schaffung von Werten (z.B. An-

bau einer Garage, Einbau eines Lifts) insbesondere auch einmalige Bei-

träge wie Strassen-, Trottoir-, Schwellen-, Werkleitungsbeiträge, An-

schlussgebühren für Kanalisation, Abwasserreinigung, Wasser, Gas, 

Strom, Fernseh- und Gemeinschaftsantennen (vgl. RICH-

NER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., Art. 32 Rz. 110 ff.; vgl. auch Art. 1 

Abs. 2 lit. b der Verordnung der ESTV über die abziehbaren Kosten von 

Liegenschaften des Privatvermögens bei der direkten Bundessteuer 

[ESTV-Liegenschaftskostenverordnung; SR 642.116.2]). 

d) Die Abgrenzung zwischen Werterhaltung und Wertvermehrung erfolgt 

nach objektiv-technischen Kriterien. Vergleichsmassstab bildet dabei nicht 

der Wert des Grundstücks insgesamt, sondern derjenige der konkret in-

stand gehaltenen oder ersetzten Installation. Wird also eine alte Installati-

on nicht bloss durch eine dem aktuellen Stand der Technik angepasste, 

neue Installation ersetzt, sondern an deren Stelle eine qualitativ bessere 

Installation gesetzt, liegt kein Unterhalt mehr vor, sondern eine Wertver-

mehrung, auch wenn der ursprüngliche Wert des Grundstücks als solches 

nicht angestiegen ist (vgl. RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., 

Art. 32 Rz. 47; LOCHER, a.a.O., Art. 32 Rz. 25). 

5. Die Beschwerdeführer machen in ihrer Beschwerdeschrift vom 20. Sep-

tember 2017 zunächst geltend, dass die Beschwerdegegnerin für das 

Haus (Parzelle 1440) zu Unrecht Unterhaltskosten in der Höhe von 

Fr. 4'334.-- nicht zum Abzug zugelassen habe. Den Beschwerdeführern 

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ist − wie nachstehend dargestellt − nicht zu Folgen. Aus den definitiven 

Veranlagungsverfügungen vom 27. April 2017 (Akten der Beschwerde-

gegnerin [Bg-act.] 2) sowie dem angefochtenen Einspracheentscheid vom 

5. September 2017 (Bg-act. 4) ist ersichtlich, dass die Beschwerdegegne-

rin für das Wohnhaus (Parzelle 1440) Unterhaltskosten in der Höhe von 

total Fr. 3'296.-- akzeptiert und zum Abzug zugelassen hat. Des Weiteren 

geht aus der Aufstellung "Effektive Unterhalts- und Verwaltungskosten: 

Liegenschaft Nr. 1" (Bg-act. 1) hervor, welche Positionen der gesamthaft 

von den Beschwerdeführern für das Wohnhaus geltend gemachten Kos-

ten von Fr. 6'674.-- von der Beschwerdegegnerin akzeptiert wurden und 

welche Kosten nicht zum Abzug zugelassen wurden. Die von der Be-

schwerdegegnerin vorgenommene Aufteilung der gesamten von den Be-

schwerdeführern für das Wohnhaus geltend gemachten Auslagen von 

Fr. 6'674.-- in Unterhaltskosten (Fr. 3'296.--) und nicht abzugsfähige Le-

benshaltungskosten (Fr. 3'378.--) ist nicht zu beanstanden, zumal es sich 

bei den nicht zum Abzug zugelassenen Positionen um klassische Le-

benshaltungskosten wie Auslagen für Strom, Wasser, Gemeindebeiträge, 

etc. im Sinne von Art. 34 lit. a DBG bzw. Art. 37 Abs. 1 lit. a StG handelt, 

welche − wie gesehen − bei der Einkommenssteuer nicht abziehbar sind. 

Die Beschwerdeführer führen denn auch nicht mit Bezug auf einzelne 

dieser Positionen aus, weshalb diese ihres Erachtens als Unterhaltskos-

ten zum Abzug hätten zugelassen werden müssen. Vielmehr belassen sie 

es an einer appellatorischen Kritik an der von der Beschwerdegegnerin 

vorgenommenen Aufteilung der gesamten Auslagen in Unterhaltskosten 

und nicht abzugsfähige Lebenshaltungskosten. Daraus vermögen die Be-

schwerdeführer aber nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. 

6. a) Des Weiteren machen die Beschwerdeführer geltend, dass die Sanierung 

des 100-jährigen Stalls schrittweise erfolge. Der Stall werde auch in Zu-

kunft als solcher genutzt. In den kommenden Jahren seien diverse Unter-

haltsarbeiten vorgesehen. Im Jahr 2016 seien im ehemaligen Viehstall die 

morschen Bretter ausgerissen sowie Holzboden und Decke durch Beton-

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platten ersetzt worden. Natürlich seien bei diesen Unterhaltsarbeiten auch 

Umbauarbeiten für die Garage getätigt worden. Die Fertigstellung der Ga-

rage erfolge erst im Laufe der Jahre 2018/2019. Es sei keine Totalsanie-

rung erfolgt; mit Fr. 17'000.-- könne weder eine Totalsanierung durchge-

führt noch eine Garage errichtet werden. Bei der Überprüfung der Rech-

nungen sei ihnen aufgefallen, dass ein Betrag von Fr. 4'000.-- bis 

Fr. 5'000.-- zu Lasten der Erstellung der Garage gehe. Sie akzeptierten, 

dass diese Kosten nicht abgezogen werden könnten. Es treffe zwar zu, 

dass ihnen ein Anteil von 53/100 an der Liegenschaft gehöre. Die Unter-

haltskosten würden für diesen Teil aber vollumfänglich von ihnen über-

nommen. Für den Anteil von 47/100 der anderen Partei würden die Un-

terhaltsarbeiten separat und unabhängig von den Beschwerdeführern 

durchgeführt.

b) Dem hält die Beschwerdegegnerin entgegen, dass die Kosten für den 

Umbau des Stalls von Fr. 17'000.-- nicht geltend gemacht werden könn-

ten, weil es sich um eine Totalsanierung mit anschliessender Nutzungs-

änderung handle. Da auch bei einer Totalsanierung ein Teil werterhalten-

der Natur sei, seien Auslagen im Umfang von 10 % als werterhaltend 

qualifiziert und entsprechend zum Abzug zugelassen worden. Für die Be-

rechnung des Anteils von 10 % sei die Beschwerdegegnerin fälschlicher-

weise von einem Gesamtbetrag von Fr. 22'226.-- anstatt von Fr. 17'000.-- 

ausgegangen. Es handle sich hierbei um ein Versehen zugunsten der 

Beschwerdeführer. Der Unterhaltskostenabzug könne aber nur für jenen 

Anteil geltend gemacht werden, welcher den Beschwerdeführern auch 

gehöre. 

c) Die Beschwerdegegnerin führt in ihrer Vernehmlassung vom 12. Oktober 

2017 grundsätzlich zu Recht aus, dass sämtliche Liegenschaftskosten zu 

den Anlagekosten zu zählen seien, welche im Rahmen einer Neu- oder 

Umbaute eingesetzt würden. In diesem Sinne hat das Bundesgericht 

festgehalten, dass eine Totalsanierung, die praktisch einem Neubau 

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gleichkommt, aus steuerlicher Sicht eine Herstellung darstellt, weshalb 

die damit verbundenen Kosten einkommenssteuerlich nicht absetzbar 

sind (Urteil des Bundesgerichtes 2C_153/2014 vom 4. September 2014 

E.2.2 m.w.H.). Dieser Praxis folgt auch die Lehre (vgl. ZWAHLEN/LISSI, in: 

ZWEIFEL/BEUSCH [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 

Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer [DBG], 3. Aufl., Basel 2017, 

Art. 32 Rz. 13 m.w.H.; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Kommentar zum 

Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl., Zürich 2013, § 30 Rz. 50; LOCHER, a.a.O., 

Art. 32 Rz. 49). Auch ein völliger Um- oder Ausbau einer Liegenschaft 

kommt wirtschaftlich einem Neubau gleich. Wird eine Liegenschaft umge-

baut und neuen Zwecken zugeführt, liegt Herstellung vor, wenn die Reno-

vation umfangmässig einem Neubau gleichkommt. Das ist insbesondere 

bei Aushöhlung der Baute oder von Gebäudeteilen mit anschliessender 

Neugestaltung der Innenraumeinteilung der Fall (vgl. Urteil des Bundes-

gerichtes 2C_153/2014 vom 4. September 2014 E.2.3 m.w.H.; ZWAH-

LEN/LISSI, a.a.O., Art. 32 Rz. 13). 

d) Vorliegend führen die Beschwerdeführer in ihren Rechtsschriften selber 

aus, dass der 100-jährige Stall schrittweise saniert und in eine Garage 

umgebaut werden solle. Im Jahr 2016 seien im ehemaligen Viehstall die 

morschen Bretter ausgerissen sowie Holzboden und Decke durch Beton-

platten ersetzt worden, und auch in den kommenden Jahren seien noch 

diverse Unterhaltsarbeiten vorgesehen. Die Fertigstellung der Garage er-

folge in den Jahren 2018/2019. Dementsprechend handelt es sich bei der 

zu beurteilenden Sanierung aber − entgegen der beschwerdeführerischen 

Auffassung − durchaus um eine Totalsanierung im vorbeschriebenen Sin-

ne. Zwar erfolgt der Ausbau des ehemaligen Viehstalls in eine Garage 

schrittweise. Dies ändert aber nichts an der Tatsache, dass die von den 

Beschwerdeführern im Jahr 2016 getätigten Investitionen auf die Umnut-

zung des Stalls in eine Garage zurückzuführen sind. Wie die Beschwer-

degegnerin zu Recht ausführt, ist nicht ersichtlich, aus welchen Gründen 

der Stall sonst mit einem Stück Mauer (Mauerkrone) hätte erhöht sowie 

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der Boden und die Decke im Innern des Stalls durch eine Betonplatte hät-

ten ersetzt werden müssen (vgl. Bg-act. 3). Nicht gefolgt werden kann 

den Beschwerdeführern, wenn sie ausführen, dass keine Totalsanierung 

erfolge, weil mit Fr. 17'000.-- weder eine solche durchgeführt noch eine 

Garage erstellt werden könne. Wie gesehen handelt es sich bei den im 

Jahr 2016 getätigten Investitionen von Fr. 17'000.-- nämlich bloss um ei-

nen Teil der Totalsanierung und dementsprechend bei den Fr. 17'000.-- 

auch bloss um eine Teilzahlung der gesamten Kosten der Totalsanierung. 

Dies geht im Übrigen auch aus der explizit als Akontorechnung bezeich-

neten Rechnung der C._____ SA vom 6. Dezember 2016 über 

Fr. 17'000.-- hervor (Bg-act. 1). Da es sich bei der zu beurteilenden Sa-

nierung somit um eine Totalsanierung des Stalls inklusive einer späteren 

Umnutzung desselben in eine Garage handelt, und gemäss bundesge-

richtlicher Rechtsprechung von einer Wertvermehrung (Anlagekosten) 

auszugehen ist, wenn die Totalsanierung − wie hier − zu einer Nutzungs-

änderung führt (vgl. vorstehend E.6c), sind die entsprechenden Kosten 

von Fr. 17'000.-- im Rahmen der Einkommenssteuer grundsätzlich als 

nicht abzugsfähige Anlagekosten im Sinne von Art. 34 lit. d DBG bzw. 

Art. 37 Abs. 1 lit. d StG zu qualifizieren. 

e) Obschon es sich bei den im Jahr 2016 von den Beschwerdeführern 

getätigten Investitionen somit um Anlagekosten handelt, hat die Be-

schwerdegegnerin im Einspracheverfahren Auslagen im Umfang von 

10 % als wert-erhaltend qualifiziert und entsprechend zum Abzug zuge-

lassen. Dies ist nicht zu beanstanden, zumal − wie die Beschwerdegeg-

nerin zu Recht vorbringt − auch bei einer Totalsanierung ein Teil werter-

haltender Natur sein kann. Dabei ist die Beschwerdegegnerin für die Be-

rechnung des als werterhaltend qualifizierten Teils von 10 % indes vom 

Total sämtlicher im Einspracheverfahren von den heutigen Beschwerde-

führern geltend gemachten Kosten in der Höhe von Fr. 22'226.-- ausge-

gangen und hat hiervon 10 %, mithin Fr. 2'226.--, als werterhaltend quali-

fiziert. Diesen Betrag reduzierte die Beschwerdegegnerin noch auf 

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Fr. 1'180.-- (= 53 % von Fr. 2'226.--) mit der Argumentation, dass der Un-

terhaltskostenabzug als Gewinnungskostenabzug nur für jenen Teil der 

Liegenschaft geltend gemacht werden könne, welcher der steuerpflichti-

gen Person gehöre und von ihr mit dem Eigenmietwert im Einkommen 

versteuert werde. Seien an Grundstücken − wie im vorliegenden Fall − 

mehrere Eigentümer berechtigt, sei für die Aufteilung der Unterhaltskos-

ten auf die Eigentümerstellung abzustellen. Den Beschwerdeführern 

gehöre ein Anteil von 53/100 an der Liegenschaft, weshalb der betreffen-

de Abzug auf die Höhe dieser Miteigentumsquote zu kürzen sei. Dagegen 

wenden die Beschwerdeführer zu Recht ein, dass die von ihnen geltend 

gemachten Sanierungskosten von Fr. 17'000.-- bloss ihren Anteil der Lie-

genschaft beträfen und dass die Unterhaltsarbeiten für den Anteil von 

47/100 separat und unabhängig von ihnen durchgeführt würden. Die bei 

den Akten liegenden Fotografien des fraglichen Stalls zeigen nämlich 

deutlich, dass die Mauerkrone im nicht den Beschwerdeführern gehören-

den Teil des Stalls schon erhöht und dort bereits eine Garage eingebaut 

ist, während die entsprechenden Arbeiten im den Beschwerdeführern 

gehörenden Teil des Stalls noch nicht bzw. erst teilweise durchgeführt 

wurden. Vor diesem Hintergrund ist ohne Weiteres davon auszugehen, 

dass die Beschwerdeführer sämtliche der von ihnen geltend gemachten 

Kosten im Zusammenhang mit der Totalsanierung des Stalls bzw. dessen 

Umnutzung zu einer Garage von Fr. 17'000.- selber und nicht bloss im 

Umfang ihrer Eigentumsquote zu tragen haben. Dafür spricht im Übrigen 

auch die Tatsache, dass die (Akonto-)Rechnung der C._____ SA vom 

6. Dezember 2016 einzig an die Beschwerdeführer, nicht aber an die üb-

rigen Miteigentümer der Liegenschaft, adressiert ist. Vor diesem Hinter-

grund hätte aber die Beschwerdegegnerin bei der Berechnung des als 

werterhaltend qualifizierten Teils von 10 % korrekterweise lediglich die 

Anlagekosten für die Sanierung des Stalls in der Höhe von Fr. 17'000.-- 

(statt Fr. 22'226.--) berücksichtigen und hiervon 10 %, mithin Fr. 1'700.--, 

als werterhaltend qualifizieren dürfen. Dieser als Unterhaltskosten im Sin-

ne von Art. 32 Abs. 2 DBG bzw. Art. 35 Abs. 1 lit. b StG zu akzeptierende 

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Betrag ist indes nicht mehr zu kürzen, weil die Beschwerdeführer − wie 

gesehen − die geltend gemachten Kosten im Zusammenhang mit der To-

talsanierung des Stalls bzw. dessen Umnutzung zu einer Garage selber 

im Umfang von 100 % zu tragen haben. Insofern erweist sich die Be-

schwerde somit als begründet. 

7. a) Zusammenfassend lässt sich nach dem vorstehend Gesagten festhalten, 

dass die Beschwerdegegnerin für das Haus (Parzelle 1440) zu Recht le-

diglich Unterhaltskosten im Umfang von Fr. 3'296.-- akzeptiert und zum 

Abzug zugelassen hat. Demgegenüber erweisen sich die von der Be-

schwerdegegnerin für den Stall (Parzelle 1445) als Unterhaltskosten ak-

zeptierten Aufwendungen von Fr. 1'180.-- als nicht rechtens. Zwar handelt 

es sich bei den von den Beschwerdeführern geltend gemachten Kosten 

im Umfang von Fr. 17'000.-- grundsätzlich um nicht abzugsfähige Anlage-

kosten im Sinne von Art. 34 lit. d DBG bzw. Art. 37 Abs. 1 lit. d StG. Wenn 

die Beschwerdegegnerin aber schon davon ausgeht, dass auch bei einer 

Totalsanierung ein Teil von 10 % werterhaltender Natur sei, hat sie dies 

auch konsequent anzuwenden und dementsprechend von den gesamt-

haft für den Stall geltend gemachten Investitionskosten von Fr. 17'000.-- 

Fr. 1'700.-- als Unterhaltskosten im Sinne von Art. 32 Abs. 2 DBG bzw. 

Art. 35 Abs. 1 lit. b StG zu akzeptieren. Dies zumal die von den Be-

schwerdeführern geltend gemachten Sanierungskosten von Fr. 17'000.-- 

lediglich ihren Teil der Liegenschaft betreffen und die entsprechenden 

Kosten folglich auch vollumfänglich von den Beschwerdeführern getragen 

werden müssen. Insofern erweist sich die Beschwerde vom 20. Septem-

ber 2017 als teilweise begründet, was zur teilweisen Gutheissung dersel-

ben und zur Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 

5. September 2017 führt. Die Angelegenheit ist zur Neuveranlagung im 

Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Gerichtskosten gestützt 

auf Art. 73 Abs. 1 VRG zu vier Fünfteln unter solidarischer Haftung zulas-

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ten der Beschwerdeführer und zu einem Fünftel zulasten der Beschwer-

degegnerin. Eine aussergerichtliche Entschädigung an die teilweise ob-

siegenden Beschwerdeführer ist nicht zuzusprechen, da sie nicht anwalt-

lich vertreten sind. Auch der Beschwerdegegnerin steht keine ausserge-

richtliche Entschädigung zu, da Bund, Kanton und Gemeinden sowie mit 

öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen gemäss Art. 78 

Abs. 2 VRG in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen wird, 

wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegen. Davon abzuweichen 

besteht vorliegend kein Anlass. 

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der angefochtene Ein-

spracheentscheid vom 5. September 2017 wird aufgehoben. Die Angele-

genheit wird an die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden zur Neu-

veranlagung im Sinne der Erwägungen zurückgewiesen. Im Übrigen wird 

die Beschwerde abgewiesen. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 1'000.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 371.--

zusammen Fr. 1‘371.--

gehen zu vier Fünfteln − unter solidarischer Haftung − zulasten von 

A._____ und B._____ und zu einem Fünftel zulasten des Kantons 

Graubünden (Steuerverwaltung). Die entsprechenden Kostenanteile sind 

innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwal-

tung des Kantons Graubünden, Chur, zu bezahlen.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

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4. [Mitteilungen]