# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b4614f5c-40df-5925-808a-8e16749283f2
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 27.08.2025 110 2023 125
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2023-125_2025-08-27.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

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3013 Bern
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www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2023/125

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 27. August 2025

in der Beschwerdesache zwischen

Frau C.________, 3216 Ried bei Kerzers 
Beschwerdeführerin 1

Herrn D.________
Beschwerdeführer 2

Frau E.________
Beschwerdeführerin 3

und

F.________
Beschwerdegegnerin

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt G.________

sowie

H.________

Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), Nydeggasse 11/13, 3011 Bern

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Riggisberg vom 10. Juli 
2023 (eBau-Nr. A.________; Umbau Mobilfunkstandort) sowie die Verfügung des Amts für Ge-
meinden und Raumordnung (AGR) vom 8. November 2022 (G.-Nr. 2022.DIJ.6716)

I. Sachverhalt

1. Die Beschwerdegegnerin reichte am 21. Juni 2022 bei der Gemeinde Riggisberg ein Bau-
gesuch für den Umbau einer Mobilfunkanlage durch Rückbau des alten Mastes und den Ersatz 
durch einen 4.9 m höheren Mast an einem bestehenden Standort auf der Parzelle Riggisberg 
Grundbuchblatt Nr. J.________ (Bauparzelle) ein. Die Bauparzelle liegt gemäss Zonenplan der 
Gemeinde Riggisberg in der Landwirtschaftszone. Die Beschwerdegegnerin plant, die beste-
hende, bisher von der B.________ AG (im Folgenden: B.________) und der I.________ AG (im 
Folgenden: I.________) genutzte, Mobilfunkanlage für sich sowie die bisherigen Nutzerinnen um-

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zubauen und zu erweitern. Konkret ist vorgesehen, den bestehenden Mast auf der Nordwestseite 
des Technikhäuschens mit einer Höhe von 25.00 m abzubrechen und am gleichen Standort um 
ca. 9.00 m versetzt auf der anderen Seite des Technikhäuschens (Südosten) durch einen neuen, 
30.00 m hohen Mast und neuen Antennen inkl. 5G-Technologie zu ersetzen. 

Dabei sind für die Beschwerdegegnerin auf einer Höhe von 24.40 m über der Höhenkote 0 drei 
Antennenkörper vorgesehen. Diese bedienen jeweils eine Sendungsrichtung im Azimut 35°, 160° 
bzw. 310°. Jeder Antennenkörper der Beschwerdegegnerin verfügt über drei Antennen in unter-
schiedlichen Frequenzen. Diese sollen gemäss dem Standortdatenblatt vom 26. Oktober 2021 
(Revision: 2.0) auf den Frequenzbändern 700 bis 900 Megahertz (MHz) und 1400 bis 2600 MHz 
sowie im Frequenzband 3600 MHz senden. Davon sollen die drei Sendeantennen im Frequenz-
band 3600 MHz adaptiv mit Anwendung eines Korrekturfaktors betrieben werden.

Für die B.________ sind auf einer Höhe von 27.90 m über der Höhenkote 0 zwei Antennenkörper 
vorgesehen. Diese bedienen jeweils eine Sendungsrichtung im Azimut 40° bzw. 290°. Jeder An-
tennenkörper der B.________ verfügt über zwei Antennen in unterschiedlichen Frequenzen. 
Diese sollen gemäss dem Standortdatenblatt vom 26. Oktober 2021 (Revision: 2.0) auf den Fre-
quenzbändern 700 bis 900 Megahertz (MHz) und 1800 bis 2600 MHz senden. Die B.________ 
sieht keinen Betrieb mit Anwendung eines Korrekturfaktors vor.

Für die I.________ sind auf einer Höhe von 21.70 m über der Höhenkote 0 zwei Antennenkörper 
vorgesehen. Diese bedienen jeweils eine Sendungsrichtung im Azimut 30° bzw. 240°. Jeder An-
tennenkörper der I.________ verfügt über drei Antennen in unterschiedlichen Frequenzen. Diese 
sollen gemäss dem Standortdatenblatt vom 26. Oktober 2021 (Revision: 2.0) auf den Frequenz-
bändern 700 bis 900 Megahertz (MHz) und 1400 bis 2600 MHz sowie im Frequenzband 3600 MHz 
senden. Davon sollen die beiden Sendeantennen im Frequenzband 3600 MHz adaptiv mit An-
wendung eines Korrekturfaktors betrieben werden. 

Am neuen Mast sollen demnach insgesamt sieben Antennenkörper mit total 19 Antennen ange-
bracht werden.1 Zusätzlich sollen hinter den Antennenkörpern auf zwei Ebenen rechteckige Re-
mote Radio Head (RRH)-Elemente montiert werden. Das bestehende Technik-Häuschen bleibt 
durch das Vorhaben unverändert.

2. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen die Beschwerdeführenden Einsprache. Mit 
Verfügung vom 8. November 2022 erteilte das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) für 
den geplanten Abbruch des alten Mastes und den Ersatz durch den neuen Mast inkl. der neuen 
Antennen die Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG2 für das Bauen ausserhalb des 
Baugebiets.3 Das Amt für Umwelt und Energie (AUE), Abteilung Immissionsschutz, führte im 
Fachbericht vom 15. Dezember 2022 aus, die geplante Mobilfunk-Basisstation erfülle die gesetz-
lichen Anforderungen, der Anlagegrenzwert werde rechnerisch bei sämtlichen Orten mit empfind-
licher Nutzung (OMEN) eingehalten. Bezüglich der Anwendung des Korrekturfaktors bei drei An-
tennen der Beschwerdegegnerin sowie zwei Antennen der I.________ hielt es fest, alle Voraus-
setzungen dazu seien erfüllt.4 Mit Bauentscheid vom 10. Juli 2023 erteilte die Gemeinde Riggis-
berg für das Vorhaben die Baubewilligung.

3. Dagegen reichten die Beschwerdeführenden mit Eingabe vom 9. August 2023 gemeinsam 
Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein, wobei die Be-

1 Vgl. das Standortdatenblatt vom 26. Oktober 2021 (Revision: 2.0).
2 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700).
3 Vgl. entsprechende Verfügung in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0255 f.
4 Vgl. den entsprechenden Fachbericht in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0257 f. 

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schwerdeführerin 3 für sich und «auch in Vertretung von 64 Einsprechenden» unterzeichnete. Sie 
beantragen die Aufhebung des Gesamtbauentscheids vom 5. April 2023 und die Verweigerung 
der Baubewilligung, eventualiter die Rückweisung der Sache zur Überarbeitung an die Gemeinde 
Riggisberg.

4. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet,5 eröffnete mit Verfügung 
vom 14. August 2023 das vorliegende Beschwerdeverfahren. Gleichzeitig machte es die Be-
schwerdeführerin 3 darauf aufmerksam, dass ohne weitere Unterschriften der von ihr bezeichne-
ten Mitverfasser der Beschwerden, diese einzig als Beschwerde der Beschwerdeführerin 3 sowie 
der Beschwerdeführerin1 und des Beschwerdeführers 2 entgegengenommen würde. Innert der 
angesetzten Frist wurden keine zusätzlichen Unterschriften eingereicht, weshalb auf der Seite der 
Beschwerdeführenden nur die Beschwerdeführerin 1, der Beschwerdeführer 2 und die Beschwer-
deführerin 3 am Beschwerdeverfahren beteiligt wurden. 

Das Rechtsamt führte den Schriftenwechsel durch und holte bei der Vorinstanz die Vorakten ein. 
Ferner ersuchte es das AUE um eine Stellungnahme zu den Rügen im Zusammenhang mit der 
nichtionisierenden Strahlung (NIS). In der Vernehmlassung vom 15. August 2023 beantragt das 
AGR die Abweisung der Beschwerde. Die Gemeinde Riggisberg beantragt in ihrer Stellungnahme 
vom 4. September 2023 unter Verweis auf ihren Gesamtentscheid die Abweisung der Be-
schwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. In der Beschwerdeantwort vom 11. Septem-
ber 2023 beantragt die Beschwerdegegnerin, die Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf ein-
zutreten sei. Das AUE gibt in seiner Stellungnahme vom 14. September 2023 an, aus den Be-
schwerden ergäben sich keine neuen Erkenntnisse, welche eine Anpassung oder Ergänzung sei-
nes Fachberichts im Vorverfahren vom 15. Dezember 2022 erforderlich machen würde. Das AUE 
nimmt ergänzend zu seiner Stellungnahme im Vorverfahren zu den Einsprachen6 sodann Bezug 
auf den Leitentscheid des Bundesgerichts 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 und kommt zum 
Schluss, auch dieser zwischenzeitlich ergangene Leitentscheid vermöge nichts an seiner Ein-
schätzung zu ändern. Mit Schreiben vom 2. Oktober 2023 reichte die Gemeinde Riggisberg auf-
forderungsgemäss das Standortdatenblatt vom 26. Oktober 2021 (Revision 2.0) zu den Akten. Mit 
E-Mail vom 13. August 2024 reichte die Gemeinde Riggisberg ein Dokument «Standortbegrün-
dung Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage inkl. Antrag auf Erteilung Ausnahmebewilligung 
nach Art. 24 RPG» der I.________ vom 19. Januar 2022 ein. Mit E-Mail vom 14. August 2024 
reichte das AGR ein Dokument «Technischer Bericht (Standortbegründung, Gesuch um Ausnah-
mebewilligung i.S.v. Art. 24 RPG)» der Beschwerdegegnerin vom 12. Dezember 2021 sowie den 
Landschaftsbericht der Abteilung Orts- und Raumplanung des AGR vom 7. November 2022 ein. 

5. Mit Instruktionsverfügung vom 16. August 2024 stellte das Rechtsamt allen Verfahrensbe-
teiligten sämtliche bisher eingereichten Unterlagen inkl. aller Beilagen zu. Gleichzeitig hielt es fest, 
dass in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg kein Ausnahmegesuch nach Art. 24 RPG bzw. 
keine Standortbegründung für die Mobilfunkanlage enthalten sei. Aus den Akten liesse es sich 
zudem nicht herauslesen, gestützt auf welches Gesuch das AGR die Ausnahmebewilligung nach 
Art. 24 RPG erteilt habe. Hierzu gab das Rechtsamt den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit zur 
Stellungnahme und forderte u.a. das AGR zur Stellungnahme auf, gestützt auf welche Standort-
begründung(en) bzw. welche(s) Ausnahmegesuch(e) nach Art. 24 RPG es seine Verfügung vom 
8. November 2022 erlassen habe. Daraufhin gingen Stellungnahmen der Gemeinde Riggisberg 
vom 26. August 2024, der Beschwerdegegnerin vom 29. August 2024 und des AGR vom 2. Sep-
tember 2024 ein. Mit Eingaben vom 4. September 2024 referenziert die Beschwerdeführerin 3 auf 
die Beschwerderückzüge der anderen Beschwerdeführenden (vgl. sogleich) und teilte ihre 

5 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).
6 Vgl. die Stellungnahme des AUE vom 3. März 2023, in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0141 ff.

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Adressänderung mit. Gleichzeitig hält sie an ihrer Beschwerde fest und reichte eine Stellung-
nahme ein. Mit jeweils separatem Schreiben vom 5. September 2024 zogen die Beschwerdefüh-
rerin 1 und der Beschwerdeführer 2 ihre Beschwerde in vorliegender Sache zurück. 

6. Mit Instruktionsverfügung vom 25. Juni 2025 stellte das Rechtsamt allen Verfahrensbetei-
ligten alle unter Ziffer 5 hiervor genannten Unterlagen inkl. aller Beilagen zu. Gleichzeitig nahm es 
Kenntnis vom Beschwerderückzug der Beschwerdeführerin 1 sowie des Beschwerdeführers 2 und 
gab an, diesbezüglich werde die Abschreibung des Verfahrens im Endentscheid erfolgen. Eben-
falls nahm das Rechtsamt in dieser Instruktionsverfügung Kenntnis von den Adressänderungen 
der Beschwerdeführerin 1 bzw. 3 und löste das Zustelldomizil der drei Beschwerdeführenden auf. 

7. Am 7. Juli 2025 reichten die Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin ihre Kostennote ein. 
Am 5. August 2025 reichte die Beschwerdeführerin 3 innert verlängerter Frist ihre Schlussbemer-
kungen ein.

8. Auf die Rechtsschriften, die vorhandenen Akten und die Stellungnahmen der beteiligten 
Behörden wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachfolgenden Erwägungen eingegan-
gen.

II. Erwägungen

1. Sachurteilsvoraussetzungen

a) Bauentscheide können nach Art. 40 BauG7 innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Baube-
schwerde bei der BVD angefochten werden. Verfügungen des AGR über die Zonenkonformität 
bei Bauvorhaben ausserhalb der Bauzone sowie über Ausnahmegesuche nach den Art. 24 bis 
24e und Art. 37a RPG können zusammen mit dem Bauentscheid ebenfalls mit Baubeschwerde 
bei der BVD angefochten werden (Art. 84 Abs. 4 BauG). Die BVD ist somit für die Beurteilung der 
Beschwerde zuständig.

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die Einspre-
cherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 40 Abs. 2 BauG). Die Be-
schwerdeführenden haben sich als Einsprechende mit je separaten, inhaltlich teilweise über-
schneidenden bzw. sogar identischen Einsprachen am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt.8 Bei 
Mobilfunkanlagen gilt mit Bezug auf die Strahlung als einsprache- bzw. beschwerdeberechtigt, 
wer sich im Perimeter befindet, in welchem die konkret berechnete Strahlung 10 Prozent oder 
mehr des Anlagegrenzwertes beträgt.9 Vorliegend beträgt der Einspracheperimeter der Anlage 
1508 m.10 Die Beschwerdeführerin 1 wohnte im P.________ 2, 3132 Riggisberg, und damit rund 
922 m (Luftlinie) vom Antennenstandort entfernt.11 Der Beschwerdeführer 2 wohnt zwar in Wil, 
St. Gallen, war aber zum Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung Eigentümer der Liegenschaft am 

7 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).
8 Vgl. die Einsprache der Beschwerdeführerin 1 vom 21. Dezember 2022, pag. 0343 ff. der Vorakten der Gemeinde 
Riggisberg sowie die identische Einsprache des Beschwerdeführers 2 vom 21. Dezember 2022, pag. 0366 ff. der Vor-
akten der Gemeinde Riggisberg und die Einsprachen der Beschwerdeführerin 3 vom 19. bzw. 21. Dezember 2022, in 
den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0318 ff. bzw. 0338 ff.
9 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 35-35c 
N. 17a Lemma 11.
10 Vgl. das Standortdatenblatt für Mobilfunk- und WLL-Basisstationen vom 26. Oktober 2021 (Revision: 2.0), Ziff. 6 und 
Zusatzblatt 2.
11 Vgl. das Schreiben der Beschwerdeführerin 1 vom 5. September 2024.

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P.________ 2, 3132 Riggisberg.12 Die Beschwerdeführerin 3 war bei Einreichung der Beschwerde 
wohnhaft am K.________weg 1, 3155 Helgisried, und damit rund 716 m (Luftlinie) vom Antennen-
standort entfernt. Während des Beschwerdeverfahrens zog die Beschwerdeführerin 3 um an die 
L.________gasse 8, 3155 Helgisried, und damit rund 645 m (Luftlinie) vom Antennenstandort ent-
fernt. Sämtliche Beschwerdeführenden wohnen bzw. wohnten somit innerhalb des Einsprachepe-
rimeters von 1508 m oder besassen darin eine Liegenschaft. Die Beschwerdelegitimation sämtli-
cher Beschwerdeführenden war daher bei Einreichung der Beschwerde zu bejahen. 

c) Die Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdeführer 2 zogen ihre Beschwerden vom 9. Au-
gust 2023 mit Schreiben vom 5. September 2024 zurück. Dadurch ist das rechtserhebliche Inter-
esse an einem Entscheid in der Sache ihnen gegenüber weggefallen. Das Verfahren ist demnach 
bezüglich der Beschwerdeführerin 1 und bezüglich des Beschwerdeführers 2 als erledigt vom Ge-
schäftsverzeichnis abzuschreiben (Art. 39 Abs. 1 VRPG13). Für die Kostenfolgen ist auf Erwägung 
10 zu verweisen.

d) Die Beschwerdeführerin 3 verbleibt auch nach ihrem Wohnortwechsel während des hängi-
gen Verfahrens innerhalb des zulässigen Einspracheperimeters wohnhaft. Auf ihre form- und frist-
gerecht eingereichte Beschwerde ist folglich einzutreten.

2. Art. 33a BauG

a) Die Beschwerdeführerin 3 moniert die Aussage der Gemeinde Riggisberg in Ziffer 2.13 des 
angefochtenen Bauentscheids, wonach sie [die Gemeinde] nicht in der Lages sei, das Baugesuch 
in technischer Hinsicht beurteilen zu können und auf die zuständigen Amts- und Fachstellen ver-
weise. Da sei die Frage erlaubt, wie die Gemeinde Riggisberg erkennen wolle, ob die ihr unterge-
schobenen Fachberichte überhaupt zutreffend seien, insbesondere diejenigen des AGR, welches 
bekanntlich über keinerlei funktechnisch versiertes Personal verfüge. Nach Art. 33a BauG hätten 
die Gemeinden, sofern sie nicht über eigene Fachleute verfügten, die Baugesuche durch ein re-
gionales Bauinspektorat, durch die Fachleute einer anderen Gemeinde oder durch private Fach-
leute prüfen zu lassen.

b) Gemäss Art. 33a BauG sorgen die Gemeinden dafür, dass ihnen das nötige Fachwissen für 
die Beurteilung von Baugesuchen zugänglich ist (Abs. 1). Verfügen sie nicht über eigene Fach-
leute, lassen sie die Baugesuche durch ein regionales Bauinspektorat, durch die Fachleute einer 
anderen Gemeinde oder durch private Fachleute prüfen (Abs. 2). Diese Bestimmung richtet sich 
an die Gemeinden, so dass daraus mit Blick auf das AUE oder das AGR ohnehin nichts abgeleitet 
werden kann. 

c) Nach Art. 22 Abs. 1 Bst. e BewD14 konsultiert die Baubewilligungsbehörde die zuständigen 
kantonalen Fachstellen gemäss Verzeichnis der zuständigen Stelle der Direktion für Inneres und 
Justiz (DIJ), wenn gegen ein Vorhaben u.a. Bedenken oder Einwände wegen der Verletzung von 
Umweltvorschriften bestehen, die nicht offensichtlich unbegründet sind. Wo leistungsfähige örtli-
che Fachstellen bestehen, können diese konsultiert werden (Art. 22 Abs. 2 BewD). Nach Art. 17 
NISV15 vollziehen die Kantone die NISV. Demnach sind die Kantone zur Prüfung von Bauvorha-
ben bezüglich dem Schutz vor nichtionisierender Strahlung zuständig. Die kantonale Fachbehörde 

12 Vgl. das Schreiben des Beschwerdeführers 2 vom 5. September 2024.
13 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).
14 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1).
15 Verordnung des Bundesrats vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; 
SR 814.710).

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für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung ist gemäss Art. 11 Abs. 1 Bst. i Ziffer 2 OrV WEU16 
das AUE. Beim AUE ist mit der Abteilung Immissionsschutz die kantonale Fachstelle für den 
Schutz vor nichtionisierender Strahlung angesiedelt. Dass diese Fachstelle über das erforderliche 
Fachwissen verfügt, darf vorausgesetzt werden, und es gibt keinerlei Anhaltspunkte, dass dem 
nicht so wäre. Auch die Beschwerdeführerin 3 vermag nicht konkret zu benennen, welches Fach-
wissen dieser Fachstelle fehlen würde. 

Dass sich die Gemeinde Riggisberg auf den Fachbericht des AUE stützt, ist folglich nicht zu be-
anstanden. Die BVD sieht denn auch keinen Anlass, nicht auf die Fachberichte und Stellungnah-
men der Abteilung Immissionsschutz abzustellen. Dass leistungsfähige, örtliche Fachstellen im 
Bereich nichtionisierender Strahlung bestehen, wie es die Beschwerdeführenden andeuten, ist 
nicht erkennbar. Ohnehin handelt es sich bei Art. 22 Abs. 2 BewD um eine «Kann-Vorschrift», 
welche keine Verbindlichkeit vorschreibt. Sodann verkennen die Beschwerdeführenden die Auf-
gabe des AGR. Dieses ist nicht für die Überprüfung des Bauvorhabens bezüglich dem Schutz von 
nichtionisierender Strahlung zuständig. Vielmehr beurteilt das AGR Bauvorhaben ausserhalb der 
Bauzonen bezüglich der Frage der Zulässigkeit ausserhalb der Bauzone, wofür es kein funktech-
nisch versiertes Personal benötigt. 

Diese erhobene Rüge ist nach dem Gesagten unbegründet.

3. Mangelhafte Baugesuchakten bzw. mangelhaft Publikation 

a) Die Beschwerdeführerin 3 bringt vor, die bestehende Mobilfunkanlage von B.________ solle 
abgebrochen werden. B.________ erhalte Gastrecht auf dem 10 m entfernt zu errichtenden Sen-
demast der Beschwerdegegnerin und der I.________. Die Anlage habe neu dreimal mehr Anten-
nenkörper und fünfmal mehr Gesamtsendeleistung auf einem 5 m höheren und wesentlich dicke-
rem Mast auf einem doppelt so starken Fundamentblock. Es handle sich damit um einen Neubau 
der Beschwerdegegnerin in der Landwirtschaftszone und nicht um einen blossen Umbau von 
B.________. In der Baupublikation sei sodann nicht erwähnt, dass es sich um ein Bauvorhaben 
für eine Neuanlage in der Landwirtschaftszone handle und dass hierfür eine Sonderbewilligung 
erforderlich sei. Unter Verweis auf Art. 30 f. BauG machen die Beschwerdeführenden geltend, die 
Gemeinde Riggisberg bringe die betroffenen Nachbarn um ihr Recht auf Entschädigungsforde-
rungen. Dies sei rechtlich nicht haltbar und müsse mit einer erneuten Baupublikation korrigiert 
werden.

Die Beschwerdegegnerin macht geltend, die geforderte erneute Baupublikation sei nicht erforder-
lich und würde zudem zu einer unzulässigen Verfahrensverzögerung und einer Verletzung des 
Beschleunigungsgebots führen. Es lägen keinen ernsthaften und sachlichen Gründen für die Ab-
kehr von der kommunalen Verwaltungspraxis bezüglich dem Hinweis auf Ausnahmen nach Art. 24 
RPG vor. Die Hinweise auf die Gesetzesbestimmungen zum Lastenausgleich in Art. 30 f. BauG 
seien zudem nicht einschlägig.

b) Gemäss Art. 35 Abs. 1 BauG sind Bau- und Ausnahmegesuche zu veröffentlichen. Art. 26 
Abs. 3 BewD bestimmt, welche Bestandteile eines Baubewilligungsgesuches publiziert werden 
müssen. Die Publikation muss aussagekräftig sein und hat eine allgemeine Umschreibung des 
Bauvorhabens zu enthalten (Art. 26 Abs. 3 Bst. b BewD). An die Umschreibung dürfen jedoch 
keine überspannten Anforderungen gestellt werden.17 Es muss genügen, dass sie die potentiell 

16 Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Wirtschafts-, Energie- und
Umweltdirektion (Organisationsverordnung WEU, OrV WEU); BSG 152.221.111.
17 BVR 2008 S. 251 E. 4.3, 2005 S. 156 E. 3.4; Aldo Zaugg/Peter Ludwig, a.a.O., Art. 35-35c N. 8a.

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einsprachewilligen Personen auf die kritischen Punkte des Projekts aufmerksam macht, sodass 
sich diese anhand der Akten eine eigene Meinung bilden können.18 Nach Art. 26 Abs. 3 Bst. e 
BewD enthält die Veröffentlichung die für das Bauvorhaben beanspruchten Ausnahmen. Gemäss 
Art. 44 Abs. 1 BewD sind im ordentlichen Baubewilligungsverfahren nachträgliche Ausnahmege-
suche zu veröffentlichen.

c) Vorliegendes Bauvorhaben betrifft einen bestehenden Mobilfunkstandort. Dieser wird um-
gebaut, indem der alte Mast durch einen neuen, etwas höheren Mast, ersetzt wird, wobei das 
Technikhäuschen bestehen bleibt (vgl. für Details die Angaben im Sachverhalt, Ziffer 1). Die Be-
schwerdegegnerin beschrieb im Baugesuch das Vorhaben wie folgt: «Umbau des Mobilfunkstand-
ortes F.________ (BN-499-1), B.________ (BE_4301A), I.________ (HERO). Bau neuer Mast 
aufgrund der Statik; Neuer Mast 4.9 m höher als bestehender, Rückbau des alten Mastes.»19 Ent-
sprechend beschrieb die Gemeinde Riggisberg das Vorhaben in der Baupublikation.20 Für die 
BVD ist nicht ersichtlich, was die Beschwerdeführerin 3 aus dem Vorwurf, es sei ein Neubau und 
nicht ein Umbau, für sich abzuleiten gedenkt. Sowohl aus dem Beschrieb im Baugesuch wie auch 
aus der Publikation geht zweifelsfrei hervor, dass bei einem bestehenden Mobilfunkstandort der 
bestehende Mast abgebrochen und durch einen neuen ersetzt wird. Ein solches Vorhaben stellt 
keinen eigentlichen Neubau eines ganzen Mobilfunkstandortes dar. Zudem genügt es, wenn sich 
einsprachewillige Personen durch die Möglichkeit der Einsichtnahme in die Baugesuchakten ein 
detailliertes Bild über das Bauvorhaben verschaffen können. Aus den Bauplänen geht die Dimen-
sion des Umbaus des bestehenden Mobilfunkstandortes ohne weiteres genügend hervor.21 Die 
Kritik an der Bezeichnung des Bauvorhabens erweist sich nach dem Gesagten als unbegründet. 

d) In der Baupublikation ist sodann weiter angegeben, dass sich der Standort des Bauvorha-
bens in der Landwirtschaftszone befindet. Direkt darunter steht bei «Beanspruchte[n] Ausnahmen: 
Keine».22 Gemäss Art. 35 BauG und Art. 26 Abs. 3 Bst. e BewD hätte vorliegend auf die bean-
tragte Ausnahme nach Art. 24 RPG hingewiesen werden müssen. Daran vermag insbesondere 
auch die von der Gemeinde Riggisberg im angefochtenen Gesamtentscheid erwähnte, gemein-
deeigene Praxis etwas zu ändern, wonach Ausnahmen nach RPG nicht in der Publikation genann-
ten würden. Eine solche Praxis widerspricht offensichtlich dem übergeordneten kantonalen Recht. 
Diese ist demnach nicht anzuwenden. Dass bestimmte Voraussetzungen für eine Praxisänderung 
vorliegen müssten, um von der Praxis abzuweichen, wie es die Beschwerdegegnerin vorbringt, 
spielt vorliegend keine Rolle. Die Publikation widerspricht dem BauG und dem BewD und ist dem-
nach mangelhaft bzw. ungenügend. 

e) Eine fehlende oder ungenügende Publikation hat nicht die Nichtigkeit des Bauentscheids 
zur Folge, sondern nur dessen Anfechtbarkeit. Wer trotz einer unterlassenen oder mangelhaften 
Veröffentlichung die Akten eingesehen hat und sich mit Einsprache am Verfahren beteiligen 
konnte, kann gemäss der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts aus einem Publikationsfehler 
mangels nachteiliger Folgen grundsätzlich keine Rechte für sich ableiten. Vergleichbares gilt hin-
sichtlich der Auflage von unvollständigen bzw. fehlerhaften Baugesuchsakten, wenn es den Be-
troffenen möglich ist, die Übereinstimmung des Bauvorhabens mit dem massgebenden Recht zu 
prüfen.23

18 Vgl. BVD 110/2022/157 vom 7. November 2023, E. 3e, mit Verweis auf VGE 2017/298 vom 28. Mai 2018, E. 3.2.
19 Vgl. das Baugesuch in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0273. 
20 Vgl. den Auftrag zur Baupublikation bzw. die Publikation im amtlichen Anzeiger vom 24. November 2022 in den Vor-
akten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0169 f.
21 Vgl. die Baupläne in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag 0288 ff.
22 Vgl. die Baupublikation im Anzeiger vom 24. November 2022, in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0169. 
Vgl. auch die Publikation im kantonalen Amtsblatt vom 23. November 2022.
23 Vgl. VGE 2017/298 vom 28. Mai 2018, E. 3.2, vgl. auch VGE 2020/136 vom 11. März 2024, E. 3.3, mit Hinweisen 
auf die Rechtsprechung und auf Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. 
Aufl., Bern 2020, Art. 35-35c N. 11.

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Vorliegend konnte sich die Beschwerdeführerin 3 als Einsprecherin am vorinstanzlichen Verfahren 
beteiligen. Sie führte die Rüge der fehlerhaften Publikation (fehlende Ausnahme) auch bereits in 
ihrer Einsprache auf.24 Gleichzeitig rügte sie im Vorverfahren die fehlende Zonenkonformität bzw. 
dass die Ausnahmebewilligung für das Bauen in der Landwirtschaftszone nicht zu erteilen sei.25 
Daraus folgt, dass sich die Beschwerdeführerin 3 bereits im Vorverfahren über die ihrer Ansicht 
nach zu Unrecht erteilte Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG geäussert hatte, obwohl die Pu-
blikation unter Verstoss gegen das kantonale Recht nicht auf die erforderliche Ausnahme hinge-
wiesen hatte. Zudem wurden den Einsprechenden im vorinstanzlichen Verfahren von der Ge-
meinde Riggisberg sowohl die Verfügung des AGR vom 8. November 2022 wie auch die Stellung-
nahme des AGR zu den Einsprachen vom 24. Februar 2023 eröffnet.26 Spätestens durch diese 
Zustellung hatten sämtliche Einsprechenden Kenntnis von der Erforderlichkeit einer Ausnahme-
bewilligung nach Art. 24 RPG und die Möglichkeit, sich dazu zu äussern.

Die Bekanntmachung des Vorhabens war somit unvollständig, wie die Beschwerdeführerin 3 zu 
Recht kritisiert. Dies bleibt im vorliegenden Fall allerdings folgenlos, da die Beschwerdeführerin 3 
von ihrem Einsprache- und Beschwerderecht Gebrauch machen und ihre Rügen gegen das Bau-
vorhaben vortragen konnte. Aus der mangelhaften Publikation ist ihr somit kein Nachteil entstan-
den. Daran ändert auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin 3 im vorinstanzlichen Verfahren 
nichts, wonach ihrer Meinung nach wesentlich mehr Personen Einsprache erhoben hätten, wenn 
auf die erforderliche Ausnahme in der Publikation hingewiesen worden wäre. Gemäss bundesge-
richtlicher Rechtsprechung fehlt einer beschwerdeführenden Person ein schützenswertes Inter-
esse am Einwand der ungenügenden bzw. täuschenden Publikation, wenn sie selber nicht 
getäuscht worden ist.27 Insoweit sich die Beschwerdeführerin 3 im vorliegenden Beschwerdever-
fahren zusätzlich auf die Bestimmungen zum Lastenausgleich in Art. 30 f. BauG beruft, sei darauf 
verwiesen, dass gemäss Praxis und herrschender Lehre Ausnahmen von den Nutzungsvorschrif-
ten ausserhalb der Bauzone nicht lastenausgleichspflichtig sind, mithin die Beschwerdeführerin 3 
auch daraus nichts für sich abzuleiten vermag.28 

Insgesamt besteht somit kein Grund, die Baupublikation oder die Bauauflage zu wiederholen. Die 
entsprechenden Rügen erweisen sich als unbegründet.

4. Anlagestandort: Zonenkonformität bzw. Ausnahme nach Art. 24 RPG

a) Die Beschwerdeführerin 3 rügt sinngemäss, die Voraussetzungen für die Erteilung der Aus-
nahmebewilligung nach Art. 24 RPG seien nicht erfüllt. Sie bringt vor, für die Errichtung von An-
tennen in der Landwirtschaftszone sei die Standortgebundenheit nachzuweisen. Es sei nicht ge-
prüft worden, ob die bestehende Anlage der B.________ nach heutigen Kriterien überhaupt noch 
bewilligt würde, was gemäss Bundesgericht das erste Prüfkriterium sei. Demnach dürften – durch 
gesetzliche und technische Neuerungen illegal gewordene – Anlagen durch Nach- und Hochrüs-
tungen in ihrer Illegalität nicht verstärkt werden. Die Besitzstandgarantie erlaube bestenfalls den 
Weiterbetrieb im bestehenden Umfang. Die bestehende Anlage könnte nach heutigem Stand denn 

24 Vgl. die Einsprache der Beschwerdeführerin 3 vom 21. Dezember 2021, in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, 
pag. 0338 f.
25 Vgl. die Einsprachen der Beschwerdeführerin 3 vom 19. bzw. 21. Dezember 2021, in den Vorakten der Gemeinde 
Riggisberg, pag. 0318 ff.
26 Vgl. die Instruktionsverfügungen der Gemeinde Riggisberg vom 17. Januar bzw. 4. April 2023, in den Vorakten der 
Gemeinde Riggisberg, pag. 0163 ff. bzw. 0137 ff. 
27 Vgl. BGer 1C_97/2018 vom 3. September 2019, E. 2.
28 Vgl. Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 30/31 
N. 10, 2. Absatz.

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auch nicht bewilligt werden, da mangels Netzabdeckungskarten nicht erwiesen sei, dass mehr-
heitlich Nichtbaugebiet versorgt würde. Vorliegend werde die Gesamtsendeleistung von maximal 
4500 Watt ERP auf 22 500 Watt ERP erhöht. Die Illegalität erreiche somit das 5-fache. 

Die Beschwerdegegnerin bringt hierzu vor, es handle sich um einen Umbau einer bestehenden 
Anlage. Die Beschwerdegegnerin plane zusammen mit der I.________ und der B.________ die 
Mitbenutzung eines bestehenden Standortes zur grossräumigen Versorgung der Landschaft und 
der Verkehrsachsen zwischen Riggisberg, Rüeggisberg und Wislisau sowie zur Versorgung der 
Siedlungsgebiete von Rüeggisberg, Helgisried-Rohrbach und der umliegenden Weiler. Das Ver-
sorgungsgebiet umfasse dabei zu einem wesentlichen Teil Flächen ausserhalb der Bauzonen. Die 
Versorgungskarten der Standortbegründung vom 12. Dezember 2021 [der Beschwerdegegnerin] 
zeigten anschaulich und nachvollziehbar die durch den Umbau der Anlage geplante Verbesserung 
der Versorgungssituation im Abdeckungsnetz. Die Beschwerdegegnerin betreibe aktuell keine 
Mobilfunkanlage in diesem Gebiet und es bestehe eine Versorgungslücke. Weiter seien die von 
den Beschwerdeführenden erwähnten Karten in der Standortbegründung der Beschwerdegegne-
rin vom 12. Dezember 2021 enthalten. Der Standortbegründung der I.________ vom 19. Januar 
2022 seien die Versorgungskarten trotz Erwähnung im Text versehentlich nicht beigefügt. Die 
Versorgungslücke sei aber bereits im Text hinreichend begründet worden. Weiter sei es sinnvoll, 
eine Konzentration der Anlagen an einem bestehenden Standort anzustreben. Mit der Verweige-
rung der Baubewilligung würde nichts gewonnen, da der bestehende Mast bestehen bliebe. Viel-
mehr müsste diesfalls der bestehenden Versorgungslücke mit neuen Anlagen begegnet werden. 
Der Umbau vorliegender Anlage falle denn auch deutlich weniger stark ins Gewicht als die Errich-
tung zusätzlicher Anlagen in demselben Zielgebiet. 

b) Vorliegend handelt es sich unbestrittenermassen um eine baubewilligungspflichtige Ände-
rung einer Mobilfunkanlagen, deren Standort in der Landwirtschaftszone liegt. Die Anlage ist nicht 
zonenkonform. Sie darf daher nur bewilligt werden, wenn sie die Voraussetzungen für Ausnahmen 
nach Art. 24 ff. RPG erfüllt. Abweichend von Art. 22 Abs. 2 Bst. a RPG können Bewilligungen er-
teilt werden, Anlagen zu errichten oder ihren Zweck zu ändern, wenn der Zweck der Anlagen 
einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert und keine überwiegenden Interessen entge-
genstehen (Art. 24 RPG). Voraussetzung ist somit zunächst, dass der Zweck der Anlage einen 
Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert. Das gilt nicht nur für die erstmalige Bewilligung einer 
Anlage ausserhalb der Bauzone, sondern grundsätzlich auch für jede Änderung oder Erweiterung 
einer bestehenden, zonenfremden Anlage.29 Dabei genügt gemäss Rechtsprechung eine relative 
Standortgebundenheit: Es ist nicht erforderlich, dass überhaupt kein anderer Standort in Betracht 
fällt [sog. absolute Standortgebundenheit30]; es müssen jedoch besonders wichtige und objektive 
Gründe vorliegen, die den vorgesehenen Standort gegenüber anderen Standorten innerhalb der 
Bauzone als viel vorteilhafter erscheinen lassen.31 Mobilfunkanlagen sind ausserhalb der Bau-
zone nach der Rechtsprechung absolut standortgebunden, wenn eine Deckungs- oder Kapazitäts-
lücke aus funktechnischen Gründen mit einem oder mehreren Standorten innerhalb der Bauzonen 
nicht in genügender Weise beseitigt werden kann. Die relative Standortgebundenheit kann bejaht 
werden, wenn die Mobilfunkanlagen ausserhalb der Bauzone keine erhebliche Zweckentfremdung 
von Nichtbauzonenland bewirken und nicht störend in Erscheinung treten.32 Für Mobilfunkanlagen 
kann sich ein Standort ausserhalb der Bauzonen unter Beachtung aller massgebenden Interessen 
somit als derart vorteilhaft erweisen, dass er ausnahmsweise als (relativ) standortgebunden im 
Sinne von Art. 24 Bst. a RPG anerkannt werden kann. Im Unterschied zu anderen Bauten und 

29 BGE 133 II 409 E. 4.1.
30 Vgl. zum Begriff, Peter Ludwig/Beat Stalder in Müller/Feller (Hrsg.), Bernisches Verwaltungsrecht, 3. Auflage, Bern 
2021, Kapitel 8, N. 119. 
31 BGE 136 II 214 E. 2.1 mit Hinweisen.
32Vgl. VGE 100/2020/136 vom 11. März 2024, E. 8.1 f., BGE 141 II 245, E. 7.6.2 und BGer 1C_11/2016 vom 10. Juni 
2016, E. 4.3.

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Anlagen (wie Strassen, Parkplätzen, Deponien, Materialgewinnungsanlagen, Sportanlagen usw.) 
können Mobilfunkantennen ausserhalb der Bauzonen denn auch angebracht werden, ohne dafür 
zwingend neues unüberbautes Nichtbauzonenland in Anspruch zu nehmen.33 

c) Nach Art. 84 Abs. 1 BauG ist das AGR für die Beurteilung von Bauvorhaben ausserhalb der 
Bauzone abschliessend zuständig. Das AGR hat die Erteilung der Ausnahmebewilligung nach 
Art. 24 RPG in seiner Verfügung vom 8. November 202234 damit begründet, dass es sich um ein 
Bauvorhaben handle, das aus objektiven Gründen an den vorgesehenen Standort gebunden sei, 
weil insbesondere das Gebiet ausserhalb der Bauzone abgedeckt werde sowie der Standort kon-
zentriert von den drei Mobilfunkbetreiberinnen B.________, I.________ und der Beschwerdegeg-
nerin genutzt werde. Weiter verändere sich die Fernwirkung aufgrund der Erhöhung des neuen 
Mastes um 4.90 m von 25.0 m auf ca. 30.0 m nicht wesentlich, solange die Farbgebung des neuen 
Mastes inkl. der Antennenanlage die Umgebungshelligkeit bei Tag berücksichtige. Grüntöne seien 
ausgeschlossen, da keine Waldflächen unmittelbar an den Standort anschliesse und die Vegeta-
tion nur im unteren Bereich der Mastanlage den Hintergrund bilde. Dem Vorhaben stünden sodann 
keine überwiegenden Interessen entgegen. Weder aus den Einsprachen im vorinstanzlichen Ver-
fahren noch aus den Beschwerden im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist gemäss dem AGR 
etwas Neues hinsichtlich dem Bauen ausserhalb der Bauzone zu erkennen.35

d) Vorab ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin 3 irrt, wenn sie vorbringt, die Bewilli-
gungsfähigkeit der bestehenden Mobilfunkanlage sei direkte Voraussetzung für die Beurteilung 
vorliegenden Bauvorhabens und demnach vorab abzuklären. Zu beurteilen ist vorliegend einzig 
das eingereichte Baugesuch vom 21. Juni 2022. Das von der Beschwerdeführerin 3 in diesem 
Zusammenhang vorgebrachte Bundesgerichtsurteil 1C_591/2021 vom 18. Oktober 2022 betrifft 
denn auch eine durch Änderung der baurechtlichen Grundordnung in der Bauzone materiell 
rechtswidrig gewordene Mobilfunkanlage und kann demnach so oder anders nicht auf vorliegen-
den Fall projiziert werden. Es bestehen sodann ohnehin keine Anzeichen, dass die bestehende 
Anlage der B.________ und der I.________ materiell rechtswidrig wäre. So äusserten sich weder 
die Gemeinde Riggisberg noch das AGR im vorliegenden Verfahren in diese Richtung und auf 
dem Geoportal des Bundes ist die bestehende Anlage ebenfalls unter Angabe des bewilligten 
Standortdatenblattes aufgeführt.36 Auf die Einholung des Standortdatenblatts der bestehenden 
Anlage kann demnach verzichtet werden, da es für die Beurteilung vorliegenden Baugesuchs nicht 
erforderlich ist.

e) Wie das Rechtsamt in seiner Instruktionsverfügung vom 16. August 2024 festgehalten hat, 
ist in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg kein Ausnahmegesuch nach Art. 24 RPG bzw. keine 
Standortbegründung für die Mobilfunkanlage enthalten. Aus den Vorakten lässt es sich zudem 
nicht herauslesen, gestützt auf welches Gesuch das AGR die Ausnahmebewilligung nach Art. 24 
RPG erteilte. Die darauffolgenden Abklärungen des Rechtsamts haben ergeben, dass sich das 
AGR auf die Standortbegründung der Beschwerdegegnerin vom 12. Dezember 2021 («Techni-
scher Bericht») abstützte. Das AGR gibt an, am 25. Oktober 2022 das Ausnahmegesuch nach 
Art. 24 RPG nachgefordert zu haben, da kein solches in den Baugesuchunterlagen vorhanden 
gewesen sei. Das Ausnahmegesuch sei dann am 8. November 2022 im eBau hochgeladen wor-
den. Die Standortbegründung der Beschwerdegegnerin («Technischer Bericht») sei bereits am 
1. November 2022 im eBau hochgeladen worden und ihm [dem AGR] für seine Beurteilung dem-

33 BGE 133 II 409 E. 4.2.
34 Vgl. pag. 0255 der Vorakten der Gemeinde Riggisberg.
35 Vgl. die Stellungnahme des AGR zu den Einsprachen im Vorverfahren vom 24. Februar 2023, pag. 0144 der Vorak-
ten der Gemeinde Riggisberg, sowie die Stellungnahme des AGR vom 15. August 2023 zur Beschwerde vom 9. Au-
gust 2023.
36 Vgl. https://map.geo.admin.ch (zuletzt besucht 20. August 2025).

https://map.geo.admin.ch/#/map?lang=de&center=2596107.85,1199933.26&z=9&topic=funksender&layers=ch.bakom.radio-fernsehsender,f;ch.bakom.standorte-mobilfunkanlagen&bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&catalogNodes=ech

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nach zur Verfügung gestanden.37 Die Abklärungen des Rechtsamts haben weiter ergeben, dass 
bei der Gemeinde Riggisberg neben der Standortbegründung der Beschwerdegegnerin eine sol-
che der I.________ vom 19. Januar 2022 eingereicht wurde.38 Weshalb sich das AGR in seiner 
Verfügung vom 8. November 2022 nicht darauf abstützte bzw. abstützen konnte, bleibt ungeklärt. 
Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass die Beschwerdegegnerin mit ihrer Beschwerdeantwort im 
Beschwerdeverfahren diese beiden Dokumente ebenfalls noch einmal zu den Akten eingereicht 
hat, zusammen mit einer aktualisierten Version der Standortbegründung der I.________ vom 
29. August 2023. Sämtliche dieser Unterlagen sind den Verfahrensbeteiligten mit Instruktionsver-
fügung des Rechtsamts vom 16. August 2024 zugestellt worden.

Nach dem Gesagten steht fest, dass sich das AGR für seine Verfügung vom 8. November 2022 
einzig auf die Standortbegründung der Beschwerdegegnerin abstützte. Weiter ist aufgrund des 
Ablaufs des vorinstanzlichen Verfahrens im Zeitpunkt der Einreichung der Beschwerde der Vor-
wurf der Beschwerdeführerin 3, bei den Auflageakten seien keine Netzabdeckungskarten vorhan-
den gewesen, nachvollziehbar. Gleiches gilt für den daraus gefolgerten Schluss der Beschwerde-
führerin 3, die raumplanerische Ausnahmebewilligung hätte mangels vorhandener Netzabde-
ckungskarten nicht erteilt werden dürfte. Aufgrund nachfolgender Ausführungen steht dieser Um-
stand jedoch der Erteilung der Baubewilligung für den vorliegenden Antennenstandort nicht ent-
gegen. Jedoch ist in der Dossier- bzw. Verfahrensführung der Gemeinde Riggisberg eine Verlet-
zung des Aktenführungspflicht zu sehen, indem sie die Netzabdeckungskarten und das Ausnah-
megesuch nach Art. 24 RPG nicht in die Auflageakten aufnahm (vgl. Erwägung 8 nachfolgend). 
An dieser Stelle ist anzufügen, dass überdies das Rubrum des Bauentscheids und die Publikation 
des Baugesuchs fehlerhaft waren, da die Gemeinde Riggisberg nicht auf das Erfordernis der Aus-
nahme nach Art. 24 RPG hingewiesen hatte (vgl. Erwägung 3 vorangehend). 

f) In Kenntnis der Standortbegründung der Beschwerdegegnerin und des Ausnahmegesuchs 
nach Art. 24 RPG vom 12 Dezember 2021 erweist sich die Beurteilung des AGR als schlüssig. 
Die Beschwerdegegnerin zeigt darin auf, dass ihr Mobilfunknetz ohne den vorliegenden Ausbau 
des bestehenden Mobilfunkstandortes deutliche Versorgungslücken aufweist. Was die Beschwer-
deführerin 3 dagegen vorbringt, verfängt nicht, steht doch (mittlerweile) fest, dass sich das AGR 
auf zureichende Unterlagen abstützte. Diese Unterlagen wurden der Beschwerdeführerin 3 – wie 
von ihr in der Beschwerde auf S. 5 für den Fall des plötzlichen Auftauchens solcher Netzabde-
ckungskarten gefordert – allesamt zugestellt. In ihrer Eingabe dazu vom 4. September 2024 be-
streitet die Beschwerdeführerin 3 zwar die Richtigkeit der eingereichten Karten aus dem «Techni-
schen Bericht» [Standortbegründung der Beschwerdegegnerin vom 12. Dezember 2021]. Dabei 
belässt sie es jedoch bei der simplen Behauptung, die Handybenützer hätten im Streckenabschnitt 
Riggisberg, Wislisau bereits jetzt sehr guten Handyempfang, wobei anzumerken ist, dass die Be-
schwerdeführerin 3 angibt, selber über kein Mobilfunktelefon zu verfügen. Aufgrund des Umstan-
des, dass vorliegend ein bestehender Anlagestandort neu von der Beschwerdegegnerin mitver-
wendet wird, erübrigte sich für die Beschwerdegegnerin, im Rahmen einer absoluten Standortge-
bundenheit nachzuweisen, dass mit einem oder mehreren Standorten innerhalb der Bauzonen die 
Versorgungslücke nicht in genügender Weise beseitigt werden kann. Vielmehr ist es raumplane-
risch sinnvoll, bestehende Standorte zusammen zu nutzen, was die Beschwerdegegnerin mit vor-
liegendem Bauvorhaben umsetzt.

Keinen Einfluss hat die Behauptung der Beschwerdeführerin 3, es handle sich vorliegend nicht 
um den Umbau sondern um den Abbruch und Neubau einer Anlage. Durch den Ersatz des Mastes 
und den Austausch der alten Antennenkörper am gleichen Standort wird hier weder zusätzliches 
Nichtbauzonenland in Anspruch genommen, noch findet eine zusätzliche Zweckentfremdung von 

37 Vgl. die Stellungnahme des AGR vom 2. September 2024.
38 Vgl. die Stellungnahme der Gemeinde Riggisberg vom 26. August 2024.

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Nichtbauzonenland statt. Eine Verweigerung der Ausnahmebewilligung und als Folge davon ein 
Bauabschlag hätte lediglich zur Folge, dass die bestehende Anlage in ihrer bisherigen Konfigura-
tion weiterbetrieben würde und die Beschwerdegegnerin für die Deckung ihrer Versorgungslücken 
anderweitige, neue Standorte finden müsste. Mit anderen Worten würde der Standort also nicht 
aufgegeben und folglich für das Landwirtschaftsland nichts gewonnen wäre. Vielmehr steht die 
Befürchtung im Raum, dass ohne den Umbau die Beschwerdegegnerin neue Standorte in der 
Landwirtschaftszone finden müsste. Denn mit der Einführung des neuen Funkdienstes 5G ist nicht 
von einem Abbau, sondern von einem Zubau von Standorten auszugehen. Das folgt auch aus 
dem Bericht Mobilfunk und Strahlung vom 18. November 2019.39 Da mit der vorliegenden Anlage 
überwiegend Gebiete ausserhalb der Bauzone versorgt werden, hat das AGR die Standortgebun-
denheit zu Recht bejaht, unabhängig davon, ob es sich dabei um einen Abbruch und Neubau oder 
einen Umbau handelt. Mindestens die relative Standortgebundenheit ist damit nach dem Gesag-
ten für die Beschwerdegegnerin zu bejahen. Ob die Anlage an vorliegendem Ort allenfalls absolut 
Standort gebunden ist, wie die Beschwerdegegnerin in ihren Eingaben zumindest andeutet, kann 
demnach offengelassen werden.

Ebenfalls gegeben ist die relative Standortbegründung für die I.________ und die B.________, da 
diese lediglich ihren bestehenden Standort umbauen und modernisieren. Es kann auf das soeben 
bezüglich der Beschwerdegegnerin Ausgeführte verweisen werden. Dabei spielt es keine Rolle, 
dass das AGR sich für die Erteilung des Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG nicht auf die 
Standortbegründung der I.________ abstützte. Zudem hat das AGR in seiner Stellungnahme vom 
2.September 2024 in vorliegendem Verfahren die Standortbegründung der I.________ vom 
19. Januar 2022 bzw. 29. August 2023 beurteilt und an der Erteilung der Ausnahmebewilligung 
nach Art. 24 RPG festgehalten.

g) Als weitere Voraussetzung für die Erteilung der Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG 
darf die Mobilfunkanlage nicht störend in Erscheinung treten bzw. dürfen dem Vorhaben keine 
überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 Bst. b RPG). Gemäss der Einschätzung der 
Abteilung Orts- und Regionalplanung (Bern) des AGR vom 7. November 202240 erfolgt bezüglich 
Einordnung in das Landschaftsbild keine wesentlichere Beeinträchtigung im Vergleich zur bishe-
rigen Situation. Das Orts- und Landschaftsbild werde durch die neue Anlage nicht negativer als 
bisher beeinflusst. Die Beschwerdeführerin 3 legt nicht dar, inwiefern diese Einschätzung des 
AGR falsch wäre; die Einordnung in das Landschaftsbild wird von der Beschwerdeführerin 3 auch 
nicht näher gerügt. Demnach ist von keiner (erheblichen) Belastung des nicht besonders ge-
schützten Landschaftsbilds auszugehen. Die Anlage hält zudem die Grenzwerte der NISV ein. 
Dem Vorhaben stehen somit keine überwiegenden Interessen entgegen. Das AGR hat demzu-
folge die Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG zu Recht erteilt.

h) Nach dem Gesagten ist die vorliegend zu überprüfende Mobilfunkanlage an ihren Standort 
in der Landwirtschaftszone gebunden. Die notwendigen Ausnahmen sind zu erteilen. 

5. Gesundheit und Vorsorgeprinzip

a) Die Beschwerdeführerin 3 bringt sinngemäss vor, von vorliegend geplanter Mobilfunkanlage 
gingen Gesundheitsrisiken aus und die Anlage missachte das Vorsorgeprinzip. Dabei beruft sie 

39 Vgl. Bericht «Mobilfunk und Strahlung» vom 18. November 2019 S. 36 ff., Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung im 
Auftrag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), abrufbar unter: 
www.bafu.admin.ch/5g.
40 In den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0254.

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sich auf den Sondernewsletter der Arbeitsgruppe BERENIS vom Januar 2021 und kritisiert das 
Leiturteil des Bundesgerichts 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023.

Die Beschwerdegegnerin entgegnet, die in der NISV festgehaltenen Immissionsgrenzwerte setz-
ten die Vorgaben des USG41 um und die Anlagegrenzwerte konkretisierten sodann das im USG 
vorgesehene Vorsorgeprinzip. Gesamthaft betrachtet seien die gemessenen Funksignale von ad-
aptiven Antennen im Mittel deutlich kleiner als diejenigen der konventionellen Antennen. Bei der 
Bestimmung der schweizerischen Immissionsgrenzwerte stütze sich der Bund sodann im Wesent-
lichen auf die Richtlinien der internationalen Strahlenschutzvereinigung (International Commission 
on non-ionizing radiation protection; ICNIRP) ab, die sich wiederum an den Empfehlungen der 
Weltgesundheitsorganisation (WHO) orientierten. Die Richtlinien basierten auf dem aktuellen Wis-
sensstand über die erwiesenen thermischen Auswirkungen nichtionisierender Strahlung. Die all-
gemein formulierte Kritik der Beschwerdeführerin 3 an der ICNIRP vermöge daran nichts zu än-
dern. Das Bundesgericht habe mehrfach sowohl die NISV akzessorisch geprüft und bestätigt als 
auch festgehalten, dass unterhalb der in der Schweiz geltenden Grenzwerte für Mobilfunkstrah-
lung keine schädlichen Auswirkungen zu befürchten seien. Demzufolge gelte, dass Mobilfunkan-
tennen, welche die Anlagegrenzwerte der NISV einhielten, keine negativen Auswirkungen auf die 
Gesundheit hätten, weshalb die Baubewilligung zu erteilen sei. Eine Verschärfung der Grenzwerte 
würde dem Gesetz- oder Verordnungsgeber obliegen und könne nicht über die Anwendung des 
Vorsorgeprinzips erfolgen, da mit den gesetzlich festgelegten Grenzwerten dem Vorsorgeprinzip 
bereits Rechnung getragen sei. Der Korrekturfaktor sei sodann so festgelegt worden, dass die 
Sendeleistung, mit welcher die adaptive Antenne im Betrieb tatsächlich strahle, nach statistischen 
Kriterien in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle unter der bewilligten Sendeleistung liege. Durch 
die Festsetzung des Korrekturfaktors liege keine Verletzung des Vorsorgeprinzips vor.

b) Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist für Fragen zur Strahlung von Mobilfunkantennen und 
deren Auswirkungen auf die Gesundheit zuständig. Es hat zur fachlichen Unterstützung eine be-
ratende Expertengruppe BERENIS einberufen. Diese sichtet die neu publizierten wissenschaftli-
chen Arbeiten zum Thema und wählt diejenigen zur detaillierten Bewertung aus, die aus ihrer Sicht 
für den Schutz des Menschen von Bedeutung sind oder sein könnten.42 Das BAFU müsste dem 
Bundesrat eine Anpassung der Grenzwerte in der NISV empfehlen, wenn neue gesicherte Er-
kenntnisse aus der Forschung oder aufgrund von Alltagserfahrungen dies erforderten. Die für 5G 
verwendeten Frequenzen liegen im selben Bereich wie die bisher eingesetzten Mobilfunktechno-
logien oder WLAN. Nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand gibt es keine fun-
dierten Hinweise, wonach 5G andere biologische Wirkungen hat als bisher verwendete Mobilfunk-
technologien.43 Vom Einsatz von adaptiven Sendeantennen gemäss dem Mobilfunkstandard 5G 
im Rahmen der geltenden Grenzwerte in der NISV scheint keine Gesundheitsgefährdung auszu-
gehen. BERENIS hat im Rahmen ihrer Tätigkeit bisher keine Studie gesichtet, aufgrund welcher 
sie im Hinblick auf die Pulsation der Signale eine Grenzwertanpassung hätte empfehlen können 
und müssen. Auch das Bundesgericht hat sich im Leiturteil BGer 1C_100/2021 vom 14. Februar 
2023 ausführlich mit dem Vorsorgeprinzip in Bezug auf die nichtionisierende Strahlung, und ins-
besondere mit den Anlagegrenzwerten auseinandergesetzt. Es kam zum Schluss, dass nach dem 
heutigen Wissensstand die vorsorgliche Emissionsbegrenzung durch die Anwendung der aktuel-
len Grenzwerte dem Vorsorgeprinzip entspreche.44 Diese Rechtsprechung hat das Bundesgericht 

41 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01).
42 www.bafu.admin.ch > Themen > Elektrosmog > Newsletter.
43 Vgl. Röösli Martin, Hahad Omar, Dongus Stefan, Loizeau Nicolas, Daiber Andreas, Münzel Thomas, Eeftens Marloes,
Gesundheitsrisiko Mobilfunkstrahlung? Was ändert sich mit 5G?, in Aktuelle Kardiologie 2021, Heft 10, S. 531 ff.
(abrufbar unter: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/topten/10.1055/s-00022861); vgl. auch Röösli
Martin, Gesundheitsgefährdungsabschätzung: Auswirkungen von nichtionisierender Strahlung auf Menschen, in URP
2021 S. 124 ff.
44 Vgl. BGer 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 E. 5 und zahlreiche Hinweise auf neuere Studien und Artikel zu diesem 
Thema.

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in der Folge mehrfach bestätigt. Das Bundesgericht hat sich in seinen Entscheiden zudem auf die 
zuständigen Fachbehörden und deren Beurteilung abgestützt.45

Weiter hat das Bundesgericht die per 1. Januar 2022 angepasste NISV sodann einer akzessori-
schen Normenkontrolle46 unterzogen und dabei befunden, dass die Anwendung eines Korrektur-
faktors KAA bei adaptiven Antennen einer Mobilfunkanlage mit dem Schutzkonzept der NISV in 
Art. 1 NISV vereinbar und weder gesundheitsgefährdend sei noch das umweltrechtliche Vorsor-
geprinzip gemäss Art. 11 USG verletze. Ebenfalls wurde dabei festgestellt, dass die per 1. Januar 
2022 angepasste NISV nicht gegen die Bundesverfassung (Art. 74) verstosse und dass die Im-
plementierung des Korrekturfaktors KAA auf Verordnungsstufe ausreichend sei.47 Dabei hielt das 
Bundesgericht fest, das bestehende Schutzniveau werde bei der Anwendung eines Korrekturfak-
tors bei adaptiven Antennen gegenüber konventionellen Antennen nicht gesenkt und bestätigte 
damit das bestehende Schutzniveau, welches gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesge-
richts sowohl verfassungsmässig ist und auch dem Vorsorgeprinzip des USG entspricht. Das 
Schutzniveau wird bei der Anwendung eines Korrekturfaktors bei adaptiven Antennen gegenüber 
konventionellen Antennen gerade nicht gesenkt. Es entspricht den geltenden Normen der NISV, 
dass kurzzeitig an OMEN der Anlagegrenzwert überschritten werden kann. Das Bundesgericht 
beurteilte diesen Umstand als rechtmässig. 

Bezüglich den Vorbringen der Beschwerdeführerin 3 betreffend das Vorsorgeprinzip und den 
durch nichtionisierende Strahlung hervorgerufenen oxidativen Stress hielt das Bundesgericht im 
Urteil 1C_307/2023 vom 9. Dezember 2024 fest, es sei unbestritten, dass es nicht-thermische 
Wirkungen gebe. Wie solche Effekte zustande kämen, sei jedoch nicht bekannt. Ebenso wenig 
lasse sich beim heutigen Kenntnisstand sagen, ob und unter welchen Bedingungen sie zu einem 
Gesundheitsrisiko würden. Verweisend auf sein Urteil 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 hielt 
das Bundesgericht erneut fest, es sei davon auszugehen, die zuständigen Fachbehörden seien 
ihrer Aufgabe nachgekommen, die internationale Forschung sowie die technische Entwicklung 
betreffend die durch Mobilfunkanlagen erzeugte nichtionisierende Strahlung zu verfolgen und ge-
gebenenfalls eine Anpassung der in der NISV festgesetzten Grenzwerte zu beantragen. Zu kei-
nem anderen Schluss führe der Umstand, dass auf die streitgegenständliche adaptive Antenne 
ein Korrekturfaktor angewendet worden sei. Ebenfalls habe die Höhe des Anlagegrenzwertes 
durch die Revision der NISV keine Änderung erfahren und dessen Rechtmässigkeit sei dadurch 
nicht grundsätzlich in Frage gestellt.48 Zusammengefasst ist demnach festzuhalten, dass das Vor-
sorgeprinzip weder durch die bestehenden Grenzwerte noch durch die Anwendung eines Korrek-
turfaktors verletzt wird.

c) Mit Verweis auf diese Ausführungen und auf die höchstrichterliche Rechtsprechung ist 
gemäss dem heutigen Stand der Wissenschaft bei Einhaltung der Anlagegrenzwerte resp. der 
bewilligungsfähigen Frequenzen mit keiner Gesundheitsgefährdung zu rechnen, die es rechtferti-
gen würde, ein Bauvorhaben nicht zu bewilligen. Ebenfalls verweisend auf die höchstrichterliche 
Rechtsprechung ist festzuhalten, dass die geltenden NIS-Bestimmungen das Vorsorgeprinzip ein-
halten. Die entsprechenden Rügen der Beschwerdeführerin 3 erweisen sich entsprechend als un-
begründet. Demzufolge ist auch der Antrag der Beschwerdeführerin 3, es sei die direkt unterhalb 
der Sendeantennen wohnende Familie ärztlich untersuchen zu lassen, abzuweisen, unabhängig 
davon, ob dieser Antrag in dieser Form überhaupt rechtlich durchsetzbar wäre.

45 Siehe beispielsweise BGer 1C_251/2022 vom 13. Oktober 2023 E. 6.
46 Vgl. zum Begriff mit Hinweisen: Markus Müller, Bernische Verwaltungsrechtspflege, Dritte, vollständig überarbeitete 
Auflage, Bern 2021, S. 200 f.
47 Vgl. BGer 1C_307/2023 vom 9. Dezember 2024 sowie BGer 1C_279/2023 vom 6. Februar 2025, jeweils E. 4 ff.
48 Vgl. BGer 1C_307/2023, E. 9.4.

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6. QS-System

a) Die Beschwerdeführerin 3 bemängelt ein ungenügendes Sicherheitssystem bei der Über-
prüfung der Einhaltung der Emissionsbegrenzungen. Weder das Bundesamt für Kommunikation 
(BAKOM) noch die kantonalen oder kommunalen Vollzugsbehörden hätten unmittelbaren Zugriff 
auf die Betriebsparameter von Mobilfunkantennen. Dabei nimmt die Beschwerdeführerin 3 Bezug 
auf das Leiturteil des Bundesgerichts 1C_100/2023 vom 14. Februar 2023 und gibt an, dieses 
Urteil nicht zu akzeptieren.

Die Beschwerdegegnerin verweist auf die Rechtsprechung, wonach sowohl ein taugliches QS-
System sowie eine taugliche Messmethode für die Überprüfung sowohl von konventionellen wie 
auch von adaptiven Antennen bestehe, dessen Zulässigkeit und Anwendbarkeit vom Bundesge-
richt bestätigt worden sei. Sodann seien vorliegend die vom BAFU im Nachtrag zur Vollzugsemp-
fehlung zur NISV vom 23. Februar 2021 zusätzlich geforderten Parameter, welche im QS-System 
aufgeführt sein müssten, wenn es zur Anwendung eines Korrekturfaktors komme, enthalten. Die 
Zertifikate der Beschwerdegegnerinnen hinsichtlich des QS-Systems lägen vor. Im Übrigen wür-
den Abnahmemessungen gemäss den Empfehlungen des METAS bereits von entsprechend ak-
kreditierten Messfirmen durchgeführt werden. Diese zeigten eine gute Übereinstimmung mit den 
im Standortdatenblatt prognostizierten Werten.

b) Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu adaptiven Antennen, welche im 
«worst-case» Verfahren bewilligt wurden, besteht für deren Überprüfung ein taugliches QS-Sys-
tem.49 Wenn bei adaptiv betriebenen Sendeantennen wie in vorliegendem Fall der Korrekturfaktor 
angewendet wird, müssen QS-Systeme gemäss dem Nachtrag zur Vollzugsempfehlung mit wei-
teren Parametern ergänzt werden.50 Die Betreiberinnen haben die QS-Systeme mit den für adap-
tive Antennen notwendigen Parametern gemäss den Vollzugsempfehlungen ergänzt. Es handelt 
sich dabei um Parameter, welche einen Einfluss auf die Sendeleistung und das Abstrahlverhalten 
haben. Auch diese müssen dokumentiert und überwacht werden. Das BAKOM hat in einem Vali-
dierungsbericht bestätigt, dass die für die Kontrolle von adaptiven Antennen notwendigen Para-
meter in den QS-Systemen der Beschwerdegegnerinnen korrekt abgebildet und die Systeme für 
adaptive Antennen tauglich sind.51 Zudem wurden die QS-Systeme der Beschwerdegegnerin so-
wie der B.________ und der I.________ durch eine externen Prüfstelle, der Q.________ SA, über-
prüft und ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt.52 Die aktuellen Zertifikate für die Beschwerde-
gegnerin, die B.________ und die I.________ wurden am 21. Dezember 2024 bzw. 30. August 
2022 bzw. 15. Dezember 2022 ausgestellt und gelten bis zum 20. Dezember 2027 bzw. 29. Au-
gust 2025 bzw. 14. Dezember 2025. Dass das QS-System untauglich wäre, vermag die Beschwer-
deführerin 3 nicht aufzuzeigen. Es besteht nach dem Gesagten kein Grund zur Annahme, dass 
das QS-System der Beschwerdegegnerin und der B.________ sowie der I.________ das Einhal-
ten der Grenzwerte – auch wenn ein Korrekturfaktor auf die adaptiv betriebenen Antennen ange-
wendet wird – nicht genügend kontrollieren könnte. Entsprechend hat das Bundesgericht vor kur-
zem im Urteil 1C_307/2023 vom 9. Dezember 2024 seine bisherige Rechtsprechung betreffend 
den QS-Systemen auf adaptive Antennen mit Anwendung eines Korrekturfaktors übertragen. Es 
legte dabei dar, dass eine Echtzeitüberwachung nicht erforderlich sei, weil im QS-System nicht 
die momentane, sondern die maximale Sendeleistung erfasst und kontrolliert werde. Mit der Pflicht 

49 Vgl. das Leiturteil des Bundesgerichts Bger 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023, E. 9.
50 Vgl. BAFU, Adaptive Antennen, Nachtrag vom 23. Februar 2021 zur Vollzugsempfehlung zur Verordnung über den 
Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) für Mobilfunk- und WLL-Basisstationen, BUWAL 2002, S. 13.
51 Vgl. Validierungsbericht vom 8. Juli 2021 zur automatischen Leistungsbegrenzung bei I.________ und bei 
F.________(abrufbar unter: www.bakom.admin.ch > Frequenzen > Elektromagnetische Felder > Voraussetzungen 
zum Betrieb adaptiver Antennen sind erfüllt; zuletzt besucht 20. August 2025).
52 Vgl. die QS-Zertifikate (abrufbar unter: www.bafu.admin.ch > Themen > Elektrosmog > Vollzug in der Praxis > Mobil-
funk: Qualitätssicherung; zuletzt besucht 20. August 2025.

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zur Ausstattung der adaptiven Antennen mit einer automatischen Leistungsbegrenzung und der 
diesbezüglichen Kontrolle im QS-System bestehe eine dauernde Überwachung der Sendeleis-
tung, die gewährleiste, dass die Sendeleistung im massgebenden Betriebszustand nicht über-
schritten werde.53 Zusammenfassend kam das Bundesgericht zum Schluss, gestützt auf die aktu-
ellen Erkenntnisse sei davon auszugehen, dass das bestehende QS-System in der Lage sei, den 
bewilligungskonformen Betrieb von adaptiven Antennen, die unter Berücksichtigung eines Korrek-
turfaktors eingesetzt würden, zu überprüfen.54 

c) Die Beschwerdeführerin 3 vermag mit ihren Vorbringen nicht darzulegen, dass das QS-Sys-
tem mit den entsprechenden Ergänzungen, entgegen dieser vom Bundesgericht festgelegten Pra-
xis, nicht in der Lage sein solle, den bewilligungskonformen Betrieb von adaptiven Antennen mit 
Anwendung des Korrekturfaktors zu kontrollieren. Entgegen der Vorbringen der Beschwerdefüh-
rerin 3 ist somit von einem genügenden QS-System auszugehen. Entsprechend ist auch diese 
Rüge der Beschwerdeführerin 3 unbegründet.

7. Korrekturfaktoren und mehrere Anbieter

a) Die Beschwerdeführerin 3 bringt weiter vor, dass es zwischen den Beams keine Pausen 
und Lücken mehr gebe, wenn drei Mobilfunkbetreiberinnen je 5G-Antennen im Beamforming-Be-
trieb auf einem Mast installieren würden. Die Folge davon sei, dass die OMEN nicht mehr mit 
einem Korrekturfaktor berechnet werden dürften. Demnach ergebe es vorliegend für den OMEN 
3, Wohnung Holzweid 1, eine prognostizierte Strahlenbelastung von 6.19 V/m, womit der Anlage-
grenzwert überschritten sei. 

Die Beschwerdegegnerin bemerkt hierzu, dass ihre Antennengruppe und diejenigen der 
B.________ und der I.________ als eine gemeinsame Anlage angesehen würden. Für alle OMEN 
würden entsprechend die höchstmöglichen Immissionswerte unter Berücksichtigung der bean-
tragten Betriebsparameter aller drei Betreiberinnen berechnet. Damit sei sichergestellt, dass die 
Grenzwerte an allen relevanten OMEN zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich eingehalten würden.

b) Wie unter Erwägungen 5 erwähnt, kann es vorkommen, dass im tatsächlichen Betrieb die 
massgebende Sendeleistung ERPn kurzzeitig überschritten wird. Der Korrekturfaktor darf daher 
nur angewendet werden, wenn adaptive Antennen mit einer automatischen Leistungsbegrenzung 
(Power Lock) ausgerüstet sind.55 Bei der automatischen Leistungsbegrenzung handelt es sich um 
eine Softwareapplikation auf der einzelnen Antenne und nicht pro Antennengruppe oder pro Be-
treiber verschiedener Antennen in einer Antennengruppe. Diese Softwareapplikation detektiert 
dauernd die in einen Funksektor abgestrahlte Gesamtleistung der einzelnen adaptiven Antenne. 
Wenn kurzzeitige Leistungsspitzen über der im Standortdatenblatt deklarierten (massgebenden) 
Sendeleistung ERPn auftreten, wird die Leistung dieser einzelnen Antenne soweit gedrosselt, dass 
die über einen Zeitraum von sechs Minuten gemittelte Sendeleistung die bewilligte Sendeleistung 
auch tatsächlich nicht überschreitet. Ist der Mittelwert der bewilligten Sendeleistung jeder einzel-
nen Antenne einer Antennengruppe über einen Zeitraum von sechs Minuten eingehalten, ist ge-
währleistet, dass auch die mit der gesamten Sendeleistung der Antennengruppe berechneten 
Feldstärkewerte an den OMEN über sechs Minuten gemittelt rechnerisch immer eingehalten sind. 
Mit dem Korrekturfaktor ist damit die grundlegende Konzeption der Unterscheidung zwischen An-
lage- und Immissionsgrenzwert nicht infrage gestellt. Die dabei denkbaren maximalen Feldstärken 

53 Vgl. BGer 1C_307/2024 vom 9. Dezember 2024, E. 7.4 f.
54 Vgl. BGer 1C_307/2024 vom 9. Dezember 2024, E. 7.6.
55 Vgl. BAFU, Adaptive Antennen, Nachtrag vom 23. Februar 2021 zur Vollzugsempfehlung zur NISV, S. 7-10; BAFU, 
Erläuterungen zu den adaptiven Antennen und deren Beurteilung gemäss NISV vom 23. Februar 2021, S. 5 f., 12, 
21 f.

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liegen immer noch um ein Vielfaches tiefer als die in der NISV festgelegten 
Immissionsgrenzwerte.56 Dabei ist anzumerken, dass auch die Immissionsgrenzwerte in den für 
den Mobilfunk massgebenden Frequenzen nicht in jedem Moment, sondern ebenfalls über sechs 
Minuten ausgemittelt, eingehalten werden müssen.57 Mit der Anwendung des Korrekturfaktors und 
der obligatorischen Leistungsbegrenzung besteht nach wie vor eine Sicherheitsmarge, mit wel-
cher in Umsetzung des Vorsorgeprinzips der Möglichkeit wissenschaftlich ungesicherter gesund-
heitlicher Effekte der Mobilfunk-Strahlung Rechnung getragen wird.58 Die angeblich fehlende Ko-
ordination zwischen verschiedenen Anbietern bei ein und derselben Antennengruppe wie im vor-
liegenden Fall erfolgt nach dem Gesagten bereits durch das gemeinsame Standortdatenblatt, in-
dem jede einzelne Antenne mit ihrer jeweiligen ERPn aufgeführt ist und so die Gesamtbelastung 
der OMEN berechnet wird. Wenn nun bei zwei Betreibern einer Mobilfunkanlage beide eine ad-
aptive Antenne mit Korrekturfaktor und mit ungefähr der gleichen Senderichtung betreiben, ist es 
zwar richtig, dass beide adaptiven Antennen ihre jeweilige ERPn kurzzeitig überschreiten können 
und sich diese Überschreitung je Antenne auch insgesamt zeitlich Überschneiden kann. Ange-
sichts der Tatsache, dass auch der Immissionsgrenzwert gemittelt über sechs Minuten betrachtet 
wird, ist jedoch sichergestellt, dass auch in einer solchen Konstellation mit mehreren adaptiven 
Antennen mit einem Korrekturfaktor die Grenzwerte der NISV (Anlage- und Immissionsgrenzwert) 
stets eingehalten sind.59 

Nach dem Gesagten erweist sich das diesbezügliche Vorbringen der Beschwerdeführerin 3 als 
unbegründet.

8. Rechtliches Gehör

a) Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 21 ff. VRPG60 gibt den Parteien das Recht, 
sich zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, 
mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise 
entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern. Die Akteneinsicht 
kann nur zielführend sein, wenn vollständige Akten geführt werden. Aus Art. 23 Abs. 1 VRPG er-
gibt sich deshalb für alle Verfahren der Verwaltungsrechtspflege eine Aktenführungspflicht. In den 
Akten ist alles festzuhalten, was zur Sache gehört und entscheidwesentlich sein kann. Das gilt 
auch, wenn ein Dossier elektronisch geführt wird. Eine geordnete und übersichtliche Aktenführung 
ist nicht nur Grundlage eines effektiven Akteneinsichtsrechts der Verfahrensbeteiligten; sie steht 
auch im Interesse der korrekten Entscheidfindung. Nur so ist im Übrigen die Überprüfbarkeit des 
Entscheids in einem allfälligen Rechtsmittelverfahren sichergestellt.61

b) Wie in Erwägung 4e festgehalten, hat die Gemeinde Riggisberg im Baubewilligungsverfah-
ren ihre Aktenführungspflicht verletzt, indem sie nicht sicherstellte, dass das Ausnahmegesuch 
nach Art. 24 RPG und die dazugehörige Standortbegründung in den amtlichen Akten aufgeführt 
und im Auflagezeitpunkt für die Beschwerdeführenden einsehbar waren. Im Bauentscheid hat die 
Gemeinde Riggisberg sich unter dem Titel «Zonenkonformität – Standort in Landwirtschaftszone» 
zwar zur Ausnahmebewilligung des AGR nach Art. 24 RPG geäussert. Die Ausnahmebewilligung 
des AGR vom 8. November 2022 wurde den Beschwerdeführenden im Baubewilligungsverfahren 

56 Vgl. Erläuterungen zum Nachtrag vom 23. Februar 2021 zur Vollzugsempfehlung zur NISV, S. 22 und 24; vgl. auch 
BGer 1C_307/2023 vom 9. Dezember 2024 sowie BGer 1C_279/2023 vom 6. Februar 2025, jeweils E. 6.3.3.
57 Vgl. Anhang 2 Ziffer 11 Abs. 2 NISV.
58 Vgl. BGer 1C_307/2023 vom 9. Dezember 2024 sowie BGer 1C_279/2023 vom 6. Februar 2025, jeweils E. 6.4.
59 Vgl. BVD 110/2023/103, E. 12.
60 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).
61 Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 23 N. 5.

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von der Gemeinde Riggisberg auch angezeigt.62 Aus den genannten Unterlagen konnten die Be-
schwerdeführenden erkennen, dass die Voraussetzungen für die Erteilung der Ausnahmebewilli-
gung gemäss den Behörden gegeben sind. Eine Anfechtung des Bauentscheids war aber den-
noch erschwert, da den Beschwerdeführenden für die exakte Überprüfung die Netzabdeckungs-
karten fehlten. Diese gehören bei Mobilfunkantennen in der Landwirtschaftszone standardmässig 
zum Ausnahmegesuch nach Art. 24 RPG dazu und waren auch vorliegend dessen Bestandteil. 
Einzig hat die Gemeinde Riggisberg als verfahrensführende Behörde nicht dafür gesorgt, dass die 
Netzabdeckungskarten Teil der Auflageakten waren. Damit hat sie das rechtliche Gehör der Be-
schwerdeführenden verletzt.

c) Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist ein formeller Anspruch; die Verletzung des rechtli-
chen Gehörs führt deshalb grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Eine 
Gehörsverletzung kann aber dann geheilt werden, wenn die Rechtsmittelinstanz dieselbe Kogni-
tion hat wie die Vorinstanz und der beschwerdeführenden Person aus der Heilung kein Nachteil 
erwächst. Eine Heilung kommt in erster Linie bei nicht besonders schwerwiegenden Gehörsver-
letzungen in Frage. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist aber auch bei schwerwie-
genden Gehörsverletzungen eine Heilung nicht ausgeschlossen, wenn und soweit die Rückwei-
sung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die 
mit dem Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu 
vereinbaren wären.63 Die Heilung des rechtlichen Gehörs ist allenfalls bei der Kostenverlegung zu 
berücksichtigen.64

d) Der Mangel der Aktenführungspflicht und der Einsehbarkeit der Netzabdeckungskarten 
konnte durch das Rechtsamt im Beschwerdeverfahren beseitigt werden. Es kann hierfür auf die 
Instruktionsverfügung des Rechtsamts vom 16. August 2024 verwiesen werden. Damit haben die 
Beschwerdeführenden ihre Parteirechte im Beschwerdeverfahren vollumfänglich wahrnehmen 
können. Zudem verfügt die BVD über die volle Kognition. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs 
durch die Gemeinde Riggisberg im Vorverfahren ist zwar eindeutig, aber nicht besonders schwer-
wiegend und kann durch vorliegendes Verfahren vollumfänglich geheilt werden. Es ist zudem nicht 
ersichtlich, dass den Beschwerdeführenden durch die Heilung der Gehörsverletzung ein Nachteil 
erwachsen würde. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs hatte schliesslich keinen Einfluss auf 
den vorinstanzlichen Verfahrensausgang (vgl. die vorangehenden Erwägungen). Eine Aufhebung 
des Bauentscheids mit Rückweisung an die Vorinstanz würde somit zu einer unnötigen Verfah-
rensverlängerung führen. Die Voraussetzungen zur Heilung der Gehörsverletzung sind daher er-
füllt. Sie ist allerdings bei der Kostenverlegung zu berücksichtigen.

9. Ergebnis 

a) Zu beurteilen war bzw. ist eine gemeinsame Beschwerde von drei Beschwerdeführenden. 
Zwei davon haben ihre Beschwerde während des hängigen Beschwerdeverfahrens zurückgezo-
gen. Dadurch ist das rechtserhebliche Interesse an einem Entscheid in der Sache ihnen gegenü-
ber weggefallen. Das Verfahren ist diesbezüglich als erledigt vom Geschäftsverzeichnis abzu-
schreiben (Art. 39 Abs. 1 VRPG). Die Beschwerdeführerin 3 hielt ihre Beschwerde gegen den 
Bauentscheid der Gemeinde Riggisberg vom 10. Juli 2023 aufrecht. Diese erweist sich insgesamt 
als unbegründet und ist abzuweisen. Gleiches gilt für sämtliche gestellten Verfahrensanträge.

62 Vgl. die Instruktionsverfügungen der Gemeinde Riggisberg vom 17. Januar 2023, wobei die genannten Unterlagen 
als Beilage im eBau einsehbar waren; in den Vorakten der Gemeinde Riggisberg, pag. 0157 ff.
63 BGE 142 II 218 E. 2.8.1; Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 9 bis 11.
64 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 108 N. 21 und 39.

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b) Vorliegender Entscheid wird entsprechend dem VGE 2023/215 vom 5. Mai 2025, E. 7, der 
B.________ und der I.________ eröffnet.

10. Kosten

a) Die Verfahrenskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt, es sei denn, das pro-
zessuale Verhalten einer Partei gebietet eine andere Verlegung oder die besonderen Umstände 
rechtfertigen, keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Bei diesem Verfah-
rensausgang gilt die Beschwerdeführerin 3 als unterliegend. Ebenfalls als unterliegend gilt, wer 
ein Rechtsmittel zurückzieht und somit dafür sorgt, dass das Verfahren gegenstandslos wird 
(vgl. Art. 110 Abs. 1 VRPG). Entsprechend gelten auch die Beschwerdeführerin 1 und der Be-
schwerdeführer 2 als unterliegende Parteien. Demnach tragen vorliegend die Beschwerde-
führenden grundsätzlich die Verfahrenskosten.

b) Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr 
(Art. 103 Abs. 1 VRPG). Für Entscheide in einer Verwaltungsjustizsache wird eine Pauschalge-
bühr von CHF 200.– bis CHF 4000.– je Beschwerde erhoben (Art. 19 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 Abs. 2 
GebV65). Wird auf eine Beschwerde nicht eingetreten, oder wird ein Verfahren gegenstandslos 
oder durch Vergleich, Abstand oder Unterziehung erledigt, so kann die Gebühr angemessen re-
duziert oder es kann ganz auf sie verzichtet werden (Art. 21 Abs. 1 GebV). In Anwendung dieser 
Bestimmungen wird die Pauschale auf CHF 1800.– festgelegt. Da der Rückzug der Beschwerde-
führerin 1 und des Beschwerdeführers 2 erst in fortgeschrittenem Verfahrensstadium erfolgte, 
rechtfertigt dies kein Verzicht auf die Erhebung von Verfahrenskosten ihnen gegenüber, sondern 
es ist lediglich eine Reduktion ihres Anteils an der Pauschalgebühr vorzunehmen. Entsprechend 
wird die Pauschale von CHF 1800.– der Beschwerdeführerin 3 grundsätzlich zu zwei Drittel, aus-
machend CHF 1200.–, und zu je einem Sechstel der Beschwerdeführerin 1 und dem Beschwer-
deführer 2, ausmachend je CHF 300.–, auferlegt.

Behördliche Fehlleistungen stellen besondere Umstände im Sinn von Art. 108 Abs. 1 VRPG dar, 
die sich auf die Kostenverlegung auswirken können.66 Vorliegend ist zu berücksichtigen, dass die 
Gemeinde Riggisberg ihre Aktenführungspflicht und damit das rechtliche Gehör der Beschwerde-
führenden verletzt hatte (vgl. Erwägung 8). Diese behördliche Fehlleistung rechtfertigt es, den 
Beschwerdeführenden nur drei Viertel der ihnen auferlegten Verfahrenskosten zur Bezahlung auf-
zuerlegen. Somit tragen die Beschwerdeführerin 1 und der Beschwerdeführer 2 je CHF 225.– und 
die Beschwerdeführerin 3 CHF 900.– der Verfahrenskosten. Auf die Erhebung der restlichen Ver-
fahrenskosten ist gestützt auf Art. 108 Abs. 1 VPRG zu verzichten.67

c) Die unterliegende Partei hat der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen, sofern nicht de-
ren prozessuales Verhalten oder die besonderen Umstände eine andere Teilung oder Wettschla-
gung gebieten oder die Auflage der Parteikosten an das Gemeinwesen als gerechtfertigt erscheint 
(Art. 108 Abs. 3 VRPG). Die Parteikosten umfassen den durch die berufsmässige Parteivertretung 
anfallenden Aufwand (Art. 104 Abs. 1 VRPG). Nach Art. 11 Abs. 1 PKV68 beträgt das Honorar in 
verwaltungsrechtlichen Beschwerdeverfahren CHF 400.– bis CHF 11 800.– pro Instanz. Innerhalb 
des Rahmentarifs bemisst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitauf-

65 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; BSG 
154.21).
66 Ruth Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 20.
67 Ruth Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 18.
68 Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; BSG 
168.811).

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wand sowie der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 Abs. 3 
KAG69).

Die Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin machen in ihrer Kostennote vom 7. Juli 2025 für das 
Beschwerdeverfahren vor der BVD Parteikosten von CHF 4829.20 geltend (Honorar CHF 4350.– 
Auslagen CHF 130.50.– und Mehrwertsteuer von CHF 348.70). Die Kostennote gibt bezüglich der 
Höhe des Honorars und den Auslagen zu keinen Bemerkungen Anlass. Zu berücksichtigen ist 
demgegenüber, dass die Beschwerdegegnerin mehrwertsteuerpflichtig ist70 und somit die von ih-
ren Rechtsvertretern auf sie überwälzte Mehrwertsteuer in ihrer eigenen Mehrwertsteuerabrech-
nung als Vorsteuer abziehen kann. Nach Praxis des Verwaltungsgerichts ist deshalb die in der 
Kostennote der Parteianwälte aufgeführte Mehrwertsteuer bei der Bestimmung des Parteikosten-
ersatzes nicht zu berücksichtigen.71 Insgesamt belaufen sich die Parteikosten somit auf 
CHF 4480.50 (inkl. Auslagen).

Die Parteikosten werden grundsätzlich analog zu den Verfahrenskosten verteilt. Vorliegend ist 
jedoch zu berücksichtigen, dass der Aufwand der Beschwerdegegnerin in vorliegendem Be-
schwerdeverfahren hauptsächlich mit Einreichung der Beschwerde und dem darauffolgenden 
Schriftenwechsel entstanden ist. Bezeichnend dafür ist auch, dass nach dem erfolgten Beschwer-
derückzug der Beschwerdeführerin 1 und des Beschwerdeführers 2 keine eigentlichen Eingaben 
der Beschwerdegegnerin (ausser der Kostennote) mehr erfolgt sind. Demnach rechtfertigt es sich, 
von einer analogen Verteilung der Parteikosten wie der Verfahrenskosten abzuweichen und den 
Beschwerdeführenden die entstandenen Parteikosten grundsätzlich je zu einem Drittel aufzuerle-
gen. Analog zur Verteilung der Verfahrenskosten ist jedoch bei den Beschwerdeführenden die 
Verletzung des rechtlichen Gehörs zu berücksichtigen. Demnach trägt die Gemeinde Riggisberg 
einen Viertel der Parteikosten. Somit haben die Beschwerdeführenden der Beschwerdegegnerin 
nur je ¾ des ihnen auferlegten Drittels der Parteikosten zu ersetzen, was jeweils einem Viertel der 
gesamten Parteikosten entspricht. Nach dem Gesagten haben die Beschwerdeführenden und die 
Gemeinde Riggisberg der Beschwerdegegnerin je einen Viertel der Parteikosten von 
CHF 4480.50, ausmachend je CHF 1120.15, zu ersetzen. 

III. Entscheid

1. Das Beschwerdeverfahren RA Nr. 110/2023/125 wird bezüglich der Beschwerdeführerin 1 
und dem Beschwerdeführer 2 als erledigt vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.

2. Die Beschwerde der Beschwerdeführerin 3 wird abgewiesen. Der Bauentscheid der Ge-
meinde Riggisberg vom 10. Juli 2023 wird bestätigt.

3. a) Der Beschwerdeführerin 1 werden Verfahrenskosten von CHF 225.– zur Bezahlung 
auferlegt.

b) Dem Beschwerdeführer 2 werden Verfahrenskosten von CHF 225.– zur Bezahlung 
auferlegt.

c) Der Beschwerdeführerin 3 werden Verfahrenskosten von CHF 900.– zur Bezahlung 
auferlegt.

69 Kantonales Anwaltsgesetz vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11).
70 Siehe Unternehmens-Identifikationsnummer-Register, einsehbar unter: www.uid.admin.ch.
71 BVR 2015 S. 541 E. 8.2, 2014 S. 484 E. 6.

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d) Separate Zahlungseinladungen folgen, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft er-
wachsen ist.

4. a) Die Beschwerdeführerin 1 hat der Beschwerdegegnerin Parteikosten im Betrag von 
CHF 1120.15 (inkl. Auslagen und exkl. Mehrwertsteuer) zu ersetzen. 

b) Der Beschwerdeführer 2 hat der Beschwerdegegnerin Parteikosten im Betrag von 
CHF 1120.15 (inkl. Auslagen und exkl. Mehrwertsteuer) zu ersetzen. 

c) Die Beschwerdeführerin 3 hat der Beschwerdegegnerin Parteikosten im Betrag von 
CHF 1120.15 (inkl. Auslagen und exkl. Mehrwertsteuer) zu ersetzen. 

d) Die Gemeinde Riggsiberg hat der Beschwerdegegnerin Parteikosten im Betrag von 
CHF 1120.15 (inkl. Auslagen und exkl. Mehrwertsteuer) zu ersetzen. 

IV. Eröffnung

- Frau C.________, eingeschrieben
- Herr D.________, eingeschrieben
- Frau E.________, eingeschrieben
- Herrn Rechtsanwalt G.________, eingeschrieben
- I.________ AG
- B.________ AG
- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Riggisberg, Bauverwaltung, eingeschrieben
- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), per E-Mail
- Amt für Umwelt und Energie (AUE), Abteilung Immissionsschutz, zur Kenntnis, per E-Mail

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungspräsident

BVD 110/2023/125 

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Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim Verwaltungs-
gericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine allfällige Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in sechs Exemplaren einzureichen ist, muss einen 
Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift 
enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind beizulegen.