# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db8e9225-81f4-52ba-806e-82e5ab83bb7d
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-07-07
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 07.07.2017 6B 370/2017 (6B_370/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-370-2017_2017-07-07.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          6B_370/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 7. Juli 2017
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Denys, Präsident, 

Gerichtsschreiber Held. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

vertreten durch Rechtsanwalt Julian Burkhalter, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, Postfach 157, 4502 Solothurn, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Raub, Hausfriedensbruch, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 17. Januar 2017. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Obergericht des Kantons Solothurn verurteilte X.________ im Berufungsverfahren am 17. Januar 2017 wegen Raub und Hausfriedensbruch zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Das schriftlich begründete Urteil wurde am 28. Februar 2017 zugestellt. X.________ gelangt mit Schreiben vom 19. März 2017 ans Bundesgericht. 

 

Mit Eingabe vom 27. März 2017 konstituiert sich Rechtsanwalt Julian Burkhalter als (neuer) Verteidiger von X.________ und stellt nach Akteneinsicht mit Schreiben vom 3. Mai 2017 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für seinen Mandanten. 

 

    
  2. 
 

Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften ein Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Beschwerdebegründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), wobei für die Anfechtung des Sachverhalts und die Rüge der Verletzung von Grundrechten qualifizierte Begründungsanforderungen gelten (Art. 106 Abs. 2 BGG). 

 

    
  3. 
 

Die Beschwerde wurde zulässigerweise auf Französisch eingereicht (Art. 42 Abs. 1 BGG); die Verfahrenssprache ist Deutsch (Art. 54 Abs. 1 BGG). Die Eingabe genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Sie enthält weder einen Antrag, noch setzt sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinander. Er beschränkt sich darauf, den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt aus seiner Sicht zu schildern und das gegen ihn durchgeführte Strafverfahren pauschal zu kritisieren. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern die Vorinstanz gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben soll. 

 

    
  4. 
 

Auf die Beschwerde ist mangels tauglicher Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdeführer sind reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

    
  3. 
 

Dem Beschwerdeführer werden Gerichtskosten von Fr. 500.- auferlegt. 

 

    
  4. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 7. Juli 2017 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Denys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Held