# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1cc04ba2-ac65-54dc-b73d-9e9ebd93e03a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.03.2025 E-1703/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1703-2025_2025-03-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-1703/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richter Markus König;   

Gerichtsschreiber Nassim Safai-Rad. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Eritrea,   

vertreten durch MLaw Nataliya Wilkesmann,  

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(sicherer Drittstaat);  

Verfügung des SEM vom 3. März 2025. 

 

 

 

E-1703/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführerin am 6. Dezember 2024 in der Schweiz um 

Asyl nachsuchte,  

dass eine Abfrage der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (EURO-

DAC) ergab, dass die Beschwerdeführerin bereits am (…) in Griechenland 

ein Asylgesuch eingereicht hatte, 

dass die Beschwerdeführerin am 11. Dezember 2024 die ihr zugewiesene 

Rechtsvertretung bevollmächtigte,  

dass die Vorinstanz gleichentags gestützt auf die Richtlinie 2008/115/EG 

des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 

über gemeinsame Normen und Verfahren in den Mitgliedstaaten zur Rück-

führung illegal aufhältiger Drittstaatsangehöriger (Rückführungsrichtlinie) 

und das Abkommen vom 28. August 2006 zwischen dem Schweizerischen 

Bundesrat und der Regierung der Hellenischen Republik über die Rück-

übernahme von Personen mit irregulärem Aufenthalt (SR 0.142.113.729) 

die griechischen Behörden um Rückübernahme der Beschwerdeführerin 

ersuchte, 

dass die griechischen Behörden am 23. Dezember 2024 dem Übernahme-

ersuchen der Vorinstanz vom 11. Dezember 2024 zustimmten und erklär-

ten, die Beschwerdeführerin sei am (…) als Flüchtling anerkannt worden 

und verfüge über eine gültige Aufenthaltsbewilligung,  

dass die Beschwerdeführerin anlässlich des persönlichen Gesprächs vom 

17. Februar 2025 zu ihrem Aufenthalt in Griechenland und ihrer Gesund-

heit befragt wurde und ihr das rechtliche Gehör zum beabsichtigten Nicht-

eintretensentscheid und zur Rückführung nach Griechenland gewährt 

wurde,  

dass das SEM der Beschwerdeführerin Gelegenheit gab, sich zum Ent-

scheidentwurf vom 26. Februar 2025 zu äussern und die Stellungnahme 

ihrer Rechtsvertretung am 3. März 2025 bei der Vorinstanz einging, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 3. März 2025 (eröffnet am 4. März 

2025) auf das Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht eintrat, die Weg-

weisung aus der Schweiz anordnete, eine Ausreisefrist ansetzte, den zu-

ständigen Kanton mit dem Wegweisungsvollzug beauftragte und ihr die 

editionspflichtigen Akten aushändigte,  

E-1703/2025 

Seite 3 

dass die Beschwerdeführerin am 11. März 2025 Beschwerde beim Bun-

desverwaltungsgericht erhob und beantragte, die angefochtene Verfügung 

sei vollständig aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen wegen Un-

zulässigkeit und Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die vorläufige 

Aufnahme in der Schweiz zu erteilen, 

dass eventualiter die angefochtene Verfügung vollständig aufzuheben und 

zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen sei, 

dass subeventualiter die angefochtene Verfügung vollständig aufzuheben 

und die Sache zur Einholung konkreter, individueller schriftlicher Zusiche-

rungen der griechischen Behörden betreffend adäquate Unterkunft, Ernäh-

rung sowie den Zugang zur medizinischen Grundversorgung an die Vor-

instanz zurückzuweisen sei, 

dass sie in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei ihr die unentgeltliche 

Prozessführung zu gewähren und auf die Erhebung eines Kostenvorschus-

ses zu verzichten, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – endgültig 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass die Beschwerdeführerin als Verfügungsadressatin zur Beschwerde-

führung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG) und auf die frist- und formgerecht 

eingereichte Beschwerde damit einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachstehend aufgezeigt, vorliegend um eine solche handelt, weshalb 

der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 

Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf die Durchführung 

eines Schriftenwechsels verzichtet wurde, 

E-1703/2025 

Seite 4 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG richten (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.), 

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Rechtsmitteleingabe vorbringt, die 

Vorinstanz habe sich weder im Sachverhalt noch in den Erwägungen adä-

quat mit ihren erlebten Umständen, der mangelnden Fürsorge des griechi-

schen Staates und deren Folgen sowie ihrer Vulnerabilität auseinanderge-

setzt, 

dass die Vorinstanz somit ihrer Untersuchungs- und Begründungspflicht 

nicht hinreichend nachgekommen sei und dadurch Bundesrecht verletzt 

habe,  

dass deswegen die angefochtene Verfügung vollständig aufzuheben und 

die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen sei, 

dass diese formelle Rüge vorab zu prüfen ist, da sie allenfalls geeignet 

wäre, eine Kassation der vorinstanzlichen Verfügung zu bewirken, 

dass sich die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung sowohl mit den 

Ausführungen der Beschwerdeführerin zum in Griechenland Erlebten als 

auch in gebotenem Umfang mit der Situation von Schutzberechtigten in 

Griechenland auseinandersetzte,  

dass sie dabei nicht gehalten war weitere Abklärungen zu tätigen, 

dass sie sich auch mit einer möglichen Vulnerabilität der Beschwerdefüh-

rerin auseinandersetzte und der Umstand, dass die Beschwerdeführerin 

die Schlussfolgerungen der Vorinstanz nicht teilt, die materielle Würdigung 

beschlägt,  

dass daher keine Verletzung der Untersuchungspflicht oder der Begrün-

dungspflicht ersichtlich ist, 

E-1703/2025 

Seite 5 

dass somit keine Veranlassung besteht, die Sache aus formellen Gründen 

aufzuheben und an die Vorinstanz zurückzuweisen, weshalb das entspre-

chende Begehren abzuweisen ist, 

dass gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf ein Asylgesuch in der Regel 

nicht eingetreten wird, wenn die asylsuchende Person in einen nach Art. 6a 

Abs. 2 Bst. b AsylG als sicher bezeichneten Drittstaat zurückkehren kann, 

in welchem sie sich vorher aufgehalten hat, 

dass der Bundesrat Staaten, in denen nach seinen Feststellungen effekti-

ver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht, 

als sichere Drittstaaten bezeichnet (Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG) und er 

durch Beschluss vom 14. Dezember 2007 sämtliche Länder der Europäi-

schen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), 

somit auch Griechenland, als sichere Drittstaaten bezeichnet hat, 

dass, sofern der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 

oder nicht möglich ist, das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den ge-

setzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt (Art. 44 

AsylG, Art. 83 Abs. 1 AIG),  

dass die Beschwerdeführerin in Griechenland als Flüchtling anerkannt ist 

und die griechischen Behörden sich mit ihrer Rückübernahme einverstan-

den erklärt haben (vgl. SEM-eAkte 15/2), 

dass die Vorinstanz bereits in zutreffender Weise auf die unionsrechtlichen 

Verpflichtungen Griechenlands gegenüber Flüchtlingen verwiesen und 

festgestellt hat, die Beschwerdeführerin könne sich auf die daraus fliessen-

den Ansprüche berufen, 

dass gemäss Referenzurteil des Bundesverwaltungsgerichts E-3427/2021, 

E-3431/2021 vom 28. März 2022 grundsätzlich von der Zulässigkeit der 

Überstellung nach Griechenland auszugehen ist (vgl. a.a.O. E. 11.1), 

dass bei Griechenland ferner die Vermutung besteht, dass Überstellungen 

dorthin zumutbar sind (vgl. Art. 83 Abs. 5 des Bundesgesetzes vom 16. De-

zember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integra-

tion [AIG, SR 142.20] i.V.m. Art. 18 sowie Anhang 2 der Verordnung über 

den Vollzug der Weg- und Ausweisung sowie der Landesverweisung von 

ausländischen Personen [VWVAL, SR 142.281]) und gemäss bereits er-

wähntem Referenzurteil selbst bei vulnerablen Personen von der 

E-1703/2025 

Seite 6 

grundsätzlichen Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges nach Griechen-

land auszugehen ist (vgl. a.a.O. E. 11.5.1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht im erwähnten Referenzurteil zum 

Schluss gelangte, der Wegweisungsvollzug von äusserst vulnerablen 

schutzberechtigten Personen nach Griechenland sei grundsätzlich unzu-

mutbar, ausser es bestünden besonders begünstigende Umstände, auf-

grund derer ausnahmsweise von der Zumutbarkeit des Vollzugs der Weg-

weisung ausgegangen werden könne (vgl. a.a.O. E. 11.5.3),  

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Rechtsmitteleingabe im Wesentlichen 

geltend macht, sie sei eine besonders vulnerable Person im Sinne des er-

wähnten Referenzurteils, wobei sie unter anderem auf ihren Reiseweg, das 

in Griechenland Erlebte, ihre Ausbildung und Arbeitserfahrung sowie auf 

ihre schlechte psychische Verfassung verweist, 

dass, weil keine besonders begünstigende Umstände vorliegen würden, 

der Wegweisungsvollzug unzumutbar und unzulässig sei,  

dass sie deshalb vorläufig aufzunehmen sei, 

dass um Wiederholungen zu vermeiden hinsichtlich des medizinischen 

Sachverhalts vorab auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz ver-

wiesen werden kann, wonach die gesundheitlichen Probleme der Be-

schwerdeführerin auch in Griechenland behandelbar seien, 

dass die Beschwerdeführerin anlässlich des persönlichen Gesprächs aus-

führte, dass es ihr körperlich und psychisch gut gehe (vgl. SEM-eAkte 18/9 

F1 und F76 ff.), 

dass sie im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht (Art. 8 AsylG) keine Unterla-

gen zu den Akten gegeben hat, welche die nun pauschal vorgebrachten 

psychischen Probleme untermauern könnten, 

dass daher die vorgebrachten medizinischen Probleme der volljährigen 

Beschwerdeführerin nicht als schwerwiegende Erkrankungen im Sinne des 

Referenzurteils E-3427/2021, E-3431/2021 einzustufen sind und sie mithin 

entgegen den Beschwerdeausführungen nicht als äusserst vulnerable Per-

son zu gelten hat,  

dass in Übereinstimmung mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass die Be-

schwerdeführerin trotz zumutbarer Möglichkeiten keine ernsthaften Bemü-

hungen unternommen hat, um in Griechenland eine Lebensgrundlage 

E-1703/2025 

Seite 7 

aufzubauen, zumal sie selbst erklärte, sich dort weder um eine Arbeit, eine 

Wohnung noch um das Erlernen der griechischen Sprache bemüht zu ha-

ben und ihre Vorbringen den Schluss zulassen, dass sie den Kontakt mit 

Hilfsorganisationen nicht angestrebt hatte (vgl. SEM-eAkte 18/9 F34, F38 

ff., F42 und F44 f.), 

dass auch aus den Beschwerdeausführungen nicht hervorgeht, wie sie 

sich in Griechenland konkret bemüht hätte, bei staatlichen Institutionen 

oder Nichtregierungsorganisationen Unterstützung zu erhalten,  

dass die vorgebrachten Missstände in Griechenland in ihrer Darlegung 

äusserst knapp oder allgemein ausfielen,  

dass es der Beschwerdeführerin mithin nicht gelingt, die oben dargelegte 

Vermutungen der Zulässigkeit und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzu-

ges umzustossen, insbesondere auch nicht mit pauschalen Verweisen auf 

allgemeine Berichte sowie auf internationale Gerichtsentscheide,  

dass somit insgesamt keine Umstände auszumachen sind, welche der Zu-

lässigkeit oder Zumutbarkeit einer Überstellung nach Griechenland entge-

genstehen könnten,  

dass daher das Subeventualbegehren, die angefochtene Verfügung sei 

vollständig aufzuheben und die Sache zur Einholung konkreter, individuel-

ler schriftlicher Zusicherungen der griechischen Behörden an die Vor-

instanz zurückzuweisen, abzuweisen ist, 

dass angesichts der vorliegenden Zustimmung der griechischen Behörden 

der Wegweisungsvollzug als möglich zu bezeichnen ist, 

dass die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1–4 AIG) und das entsprechende Begehren abzuweisen ist, 

dass die Vorinstanz deshalb zu Recht auf das Asylgesuch gestützt auf 

Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG nicht eingetreten ist und die Beschwerdefüh-

rerin aus der Schweiz weggewiesen sowie den Wegweisungsvollzug an-

geordnet hat,  

dass die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass gemäss den vorstehenden Ausführungen die Rechtsbegehren der 

Beschwerdeführerin als aussichtslos zu bezeichnen sind und damit eine 

der kumulativ zu erfüllenden Voraussetzungen für die Gewährung der 

E-1703/2025 

Seite 8 

unentgeltlichen Prozessführung nicht geben ist (vgl. Art. 65 Abs. 1 VwVG), 

weshalb das Gesuch abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten der Beschwerdefüh-

rerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– fest-

zusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; 

SR 173.320.2]), womit der Antrag auf Verzicht auf Erhebung eines Kosten-

vorschusses gegenstandslos geworden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-1703/2025 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen.  

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Nassim Safai-Rad 

 

 

Versand: