# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 34093f96-a1f1-5e0d-8e77-c1a0ed2e1f1c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-21
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 21.06.2018 B 2018/93
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2018-93_2018-06-21.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2018/93

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 21.06.2018

Entscheiddatum: 21.06.2018

Entscheid Verwaltungsgericht, 21.06.2018
Öffentliches Beschaffungswesen, Art. 41 Abs. 3 VöB. Art. 34 Abs. 3 VöB.Die 
Begründung, die berücksichtigte Offerte weise unter Berücksichtigung der 
in der Ausschreibung festgelegten Vergabekriterien das wirtschaftlich 
günstigste Angebot aus, genügt den vergaberechtlichen Anforderungen 
nicht. Hingegen genügt die Einsicht während der laufenden Beschwerdefrist 
in die Bewertungsmatrix und den Bewertungsleitfaden, auch wenn die 
Begründung zur Bewertung daraus im Detail noch nicht bekannt wird, den 
Anforderungen an eine kurze Begründung. Eine Aufhebung der 
Zuschlagsverfügung allein aus formellen Gründen ist deshalb nicht 
erforderlich.Aus den entsprechenden Fragen in den 
Ausschreibungsunterlagen konnten die Anbieterinnen ohne weiteres darauf 
schliessen, dass der Personalbestand und die dazu erfragten Details für die 
Bewertung des Angebots von Bedeutung sein würden.Dass die Vorinstanz 
davon ausgeht, Unternehmen mit 26 oder mehr Mitarbeitern seien 
gleichermassen in der Lage, die für die Erbringung der ausgeschriebenen 
Arbeiten erforderliche Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, ist mit Blick auf 
die Grössenordnung des Auftrags, wie er sich aus der Vergabesumme und 
dem Devis ergibt, sachlich begründet und nachvollziehbar. Ebenso wenig 
erscheint die diskret-lineare Abstufung der Bewertung in Fünfer-Schritten 
innerhalb der Spanne zwischen weniger als fünf und mehr als 26 
Mitarbeitern vergaberechtswidrig.Die Vergabebehörde hat telefonische 
Auskünfte zu den Referenzprojekten eingeholt. Die Beschwerdeführerin 
macht zu Recht geltend, daraus, dass zu einzelnen Fragen keine Antwort 
protokolliert worden sei, dürfe nicht auf die Maximalnote geschlossen 
werden. Die Gewichtung des Referenzkriteriums wird verfälscht, wenn 
anstelle von 100 nur 92 Punkte erreichbar sind (Verwaltungsgericht, 
B 2018/93).

Besetzung

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Abteilungspräsident Eugster; Verwaltungsrichterin Zindel, Verwaltungsrichter Steiner; 

Gerichtsschreiber Scherrer

 

Verfahrensbeteiligte

csi bau ag, Riedlöserstrasse 4, 7302 Landquart,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs Freytag, factum advocatur, Davidstrasse 1, 

Postfach 635, 9001 St. Gallen,

gegen

 

Politische Gemeinde Berg, vertreten durch denGemeinderat, 9305 Berg,

Vorinstanz,

und

 

TECTON AG St. Gallen, Schoretshuebstrasse 23, 9015 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

 

Gegenstand

Vergabe Erweiterung und Sanierung Primarschule Brühl (BKP 224.1/224.3 

Bedachungsarbeiten/Glaseinbauten)

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Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A. Die Politische Gemeinde Berg/SG hat am 15. Januar 2018 die Bedachungsarbeiten 

und Glaseinbauten bei der Erweiterung und Teilsanierung ihrer Primarschule im offenen 

Verfahren ausgeschrieben. Als Zuschlagskriterien wurden der Preis mit einer 

Gewichtung von 75 Prozent, die Leistungsfähigkeit mit einer Gewichtung von 10 

Prozent und die Referenzen mit einer Gewichtung 15 Prozent bekannt gegeben (ABl 

2018 S. 141 f.). Innert der bis 26. Februar 2018 offenen Frist reichten sieben 

Anbieterinnen je eine Offerte ein. Aus dem Bewertungsleitfaden (act. 2/6) ergibt sich, 

dass maximal 98,8 – und nicht 100 – gewichtete Punkte erzielt werden konnten, weil 

beim Zuschlagskriterium der Referenzen lediglich 92 – und nicht wie bei den beiden 

anderen Zuschlagskriterien 100 – nicht gewichtete und damit höchstens 13,8 – und 

nicht 15 – gewichtete Punkte vergeben wurden. Am 23. März 2018 erteilte die 

Politische Gemeinde Berg/SG den Zuschlag der TECTON AG St. Gallen, deren 

Angebot zum Preis von netto CHF 266‘153 inklusive Mehrwertsteuer mit 93,5 

gewichteten Punkten bewertet worden war.

B. Die csi bau ag (Beschwerdeführerin), deren Angebot zum Preis von netto 

CHF 252‘651.30 inklusive Mehrwertsteuer 93,3 gewichtete Punkte erzielt hatte, erhob 

gegen die Zuschlagsverfügung vom 23. März 2018 der Politischen Gemeinde Berg/SG 

(Vorinstanz) durch ihren Rechtsvertreter mit Eingabe vom 9. April 2018 Beschwerde 

beim Verwaltungsgericht mit den Anträgen, unter Kostenfolge sei die angefochtene 

Verfügung aufzuheben und der Zuschlag ihr zu erteilen, eventualiter die Sache zur 

neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Dem gleichzeitig gestellten 

Begehren der Beschwerdeführerin, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung 

zu erteilen, entsprach der zuständige Abteilungspräsident des Verwaltungsgerichts mit 

Zwischenverfügung vom 17. April 2018, ohne die Erfolgsaussichten der Beschwerde 

näher zu prüfen, da sich die Vorinstanz in ihrer Eingabe vom 11. April 2018 nicht 

ausdrücklich dagegen zur Wehr gesetzt hatte. Mit der Gewährung der aufschiebenden 

Wirkung wurde der Vorinstanz der Abschluss des Vertrags untersagt. Eine Beurteilung 

des von der Beschwerdeführerin eventualiter gestellten Antrags auf Verurteilung der 

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Vorinstanz zur Bezahlung von Schadenersatz in gerichtlich festzulegender Höhe 

erübrigt sich deshalb.

Die TECTON AG St. Gallen (Beschwerdegegnerin) verzichtete am 24. April 2018 

ausdrücklich auf eine Vernehmlassung. Die Vorinstanz ergänzte am 25. April 2018 ihre 

Vernehmlassung vom 11. April 2018 und beantragte, die Beschwerde sei unter Kosten- 

und Entschädigungsfolge abzuweisen und die angefochtene Verfügung zu bestätigen. 

Die Beschwerdeführerin erhielt Einsicht in die von der Vorinstanz dem Gericht 

eingereichten Vergabeakten, welche die Angebote der weiteren fünf Anbieterinnen 

nicht umfassten, und nahm mit Eingabe vom 14. Mai 2018 Stellung zu den 

vorinstanzlichen Vorbringen.

Auf die Ausführungen der Beschwerdeführerin und der Vorinstanz zur Begründung ihrer 

Anträge sowie die Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 5 Abs. 2 des 

Einführungsgesetzes zur Gesetzgebung über das öffentliche Beschaffungswesen (sGS 

841.1, EGöB). Die Beschwerdeführerin, deren Angebot mit einem Rückstand von 

lediglich 0,2 von 100 – beziehungsweise maximal 98,8 – gewichteten Punkten nicht 

berücksichtigt wurde, hat eine reelle Chance auf den Zuschlag und ist 

dementsprechend zur Erhebung der Beschwerde befugt (Art. 5 Abs. 1 EGöB und 

Art. 64 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerde gegen die 

Zuschlagsverfügung vom 23. März 2018 wurde mit Eingabe vom 9. April 2018 

unabhängig vom geltend gemachten Zeitpunkt der Zustellung am 28. März 2018 unter 

Berücksichtigung der mangels anderslautenden Hinweises in der 

Rechtsmittelbelehrung über Ostern geltenden Gerichtsferien rechtzeitig erhoben und 

erfüllt die formellen und inhaltlichen Anforderungen (Art. 15 Abs. 3 der Interkantonalen 

Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen, sGS 841.32, IVöB; Art. 30 

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Abs. 3 VRP; Art. 145 Abs. 1 lit. a der Schweizerischen Zivilprozessordnung, SR 272, 

ZPO). Auf die Beschwerde ist deshalb einzutreten.

2. Die Beschwerdeführerin rügt in formeller Hinsicht eine mangelnde Begründung der 

angefochtenen Verfügung. – Gemäss Art. 41 Abs. 3 der Verordnung über das 

öffentliche Beschaffungswesen (sGS 811.1, VöB) wird in der Zuschlagsverfügung kurz 

begründet, weshalb das berücksichtigte Angebot mit Bezug auf die Zuschlagskriterien 

das wirtschaftlich günstigste ist (Satz 1); die Begründung enthält insbesondere den 

Preis des berücksichtigten Angebots oder die tiefsten und höchsten Preise der in das 

Vergabeverfahren einbezogenen Angebote (Satz 2). Nicht hinreichend ist eine 

Begründung dann, wenn sie lediglich die Aussage umfasst, ein bestimmtes Angebot 

sei das wirtschaftlich günstigste. Die Auftraggeberin muss in der Begründung einer 

Verfügung vielmehr kurz darlegen, weshalb sie das Angebot einer bestimmten 

Unternehmung als das wirtschaftlich günstigste qualifiziert. Anbieter müssen aufgrund 

der Verfügung beziehungsweise deren Begründung darüber in Kenntnis gesetzt 

werden, aus welchen Motiven die Vergabebehörde ein Angebot als das wirtschaftlich 

günstigste qualifiziert wird (VerwGE B 2011/98 vom 20. September 2011 E. 1.3.2, 

www.gerichte.sg.ch, mit Hinweis auf GVP 2000 Nr. 24).

Die angefochtene Verfügung enthält den Preis des berücksichtigten Angebots und 

begründet den Zuschlag damit, die Offerte weise, „unter Berücksichtigung der in der 

Ausschreibung festgelegten Vergabekriterien, das wirtschaftlich günstigste Angebot 

aus“. Diese Begründung genügt den vergaberechtlichen Anforderungen offenkundig 

nicht. Die Beschwerdeführerin erhielt indessen während der laufenden Beschwerdefrist 

Einsicht in die Bewertungsmatrix und in den Bewertungsleitfaden (act. 2/5 und 6). 

Diese Elemente genügen – auch wenn die Begründung zur Bewertung im Detail daraus 

noch nicht ersichtlich wird – den Anforderungen an eine kurze Begründung im Sinn von 

Art. 41 Abs. 3 VöB. Im Beschwerdeverfahren wurde der Beschwerdeführerin zudem 

Einsicht in die von der Vorinstanz dem Gericht eingereichten Vergabeakten gewährt 

und Gelegenheit gegeben, sich dazu und zu den vorinstanzlichen Vorbringen zu 

äussern. Mithin sind ihr aus der mangelhaften Begründung der Zuschlagsverfügung 

keine Nachteile erwachsen, weshalb deren Aufhebung allein aus formellen Gründen 

nicht erforderlich ist.

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3. In materieller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin zunächst eine Verletzung des 

vergaberechtlichen Transparenzgebots mit der Begründung, die für die 

Zuschlagserteilung massgebenden Kriterien seien „unter Einschluss ihrer Gewichtung“ 

bekannt zu geben. Worauf sich das Kriterium „Leistungsfähigkeit“ beziehe, sei den 

Bewerbern gänzlich unbekannt gewesen. Dass dabei für die Punktevergabe 

ausschliesslich auf den Personalbestand und das Verhältnis zwischen Fachkräften und 

Gesamtpersonalbestand abgestellt wurde, habe sich erst aus dem vorgängig nicht 

bekannt gegebenen Bewertungsleitfaden ergeben. Die Vorinstanz habe damit 

vergaberechtswidrig bei der Bewertung das nicht bekannt gegebene Zusatz- oder 

Unterkriterium „Personalbestand“ herangezogen.

Art. 34 Abs. 3 VöB verlangt, dass die Zuschlagskriterien mit allfälligen Unterkriterien im 

Rahmen der Ausschreibung in der Reihenfolge ihrer Bedeutung oder mit ihrer 

Gewichtung bekannt gegeben werden. Indem die Vorinstanz in der Ausschreibung 

nicht bloss die Reihenfolge der Zuschlagskriterien, sondern auch deren Gewichtung 

bekannt gegeben hat, ist sie über die vom st. gallischen Vergaberecht gestellten 

Mindestanforderungen an die Bekanntgabe der Zuschlagskriterien hinausgegangen. Im 

Übrigen genügt die st. gallische Regelung zur Bekanntgabe der Zuschlagskriterien 

zumindest in der Reihenfolge ihrer Bedeutung dem geltenden vergaberechtlichen 

Transparenzgebot, das eine vorgängige Bekanntgabe weder der prozentualen 

Gewichtung der Zuschlagskriterien noch von Teilaspekten oder Kategorien, welche 

bloss der Konkretisierung der publizierten Zuschlagskriterien dienen, verlangt (vgl. BGE 

143 II 553 E. 7.7 mit Hinweis unter anderem auf BGE 130 I 241 E. 5.1 sowie BGer 

2C_549/2011 vom 27. März 2012 E. 2.4 und 2D_49/2011 vom 25. September 2012 

E. 7.4).

Aus der Gliederung der „objektbezogenen Bestimmungen“ in den 

Ausschreibungsunterlagen – Ziffer 2: Zuschlagskriterien für öffentliches/selektives und 

Einladungsverfahren (2.1 Preis 75%, 2.2 Leistungsfähigkeit 10%, 2.3 Referenzen 15%), 

Ziffer 3: Personalbestand (3.1 Gesamtpersonalbestand, 3.2 davon Auszubildende, 3.3 

davon Administration, 3.4 davon Fachpersonal), Ziffer 4: Referenzen (4.1 Projekt 1, 4.2 

Projekt 2) – konnten die Anbieterinnen ohne weiteres darauf schliessen, dass für die 

Bewertung ihres Angebots nach dem Zuschlagskriterium der Leistungsfähigkeit – 

zumindest auch – der Personalbestand und die dazu erfragten Details von Bedeutung 

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sein würden. Zumal es sich bei der Berücksichtigung des gesamten Personalbestandes 

und des Anteils der Fachkräfte damit um Teilaspekte der Leistungsfähigkeit handelt, zu 

denen die Anbieterinnen in ihren Angeboten Auskunft erteilen mussten, ist der Vorwurf 

der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe Unterkriterien nicht bekannt gegeben – 

und damit Art. 34 Abs. 3 VöB verletzt – unberechtigt. Die Rüge der Verletzung des 

Transparenzgebots mangels Bekanntgabe des Vorgehens bei der Bewertung der 

Angebote nach dem Zuschlagskriterium der Leistungsfähigkeit erweist sich deshalb als 

unbegründet.

4. Sodann rügt die Beschwerdeführerin eine willkürliche Punktevergabe. Sie macht 

geltend, das Angebot der Beschwerdegegnerin sei bei der Leistungsfähigkeit mit neun 

Punkten, ihr eigenes Angebot lediglich mit sechs Punkten bewertet worden. Die 

Abstufung bei der Bewertung – wenigstens 30 Punkte bis höchstens 100 Punkte, 

Fünferschritte bei der Anzahl der Mitarbeiter – sei zu fein und sachlich nicht haltbar. Ein 

Unternehmen, das 19 Mitarbeiter habe, komme auf 20 Punkte weniger, als ein solches 

mit 20 Mitarbeitern, obwohl es mit Bezug auf den konkreten Auftrag nicht weniger 

leistungsfähig sei. Theoretisch komme ein Unternehmen mit lediglich einem Mitarbeiter 

immer noch auf 30 Punkte, obwohl es nicht leistungsfähig sein könne, während die 

Beschwerdeführerin mit immerhin acht Mitarbeitern lediglich 10 Punkte mehr erhalte. 

Die Grenze von 26 Mitarbeitern, ab welcher die Maximalpunktzahl vergeben werde, sei 

ebenfalls nicht nachvollziehbar. Wenn schon sei zu fragen, wie hoch der 

Personalbedarf für diesen konkreten Auftrag laute. Wer über genügend Personal 

verfüge, müsse – eher im Sinn eines Eignungskriteriums – die maximale Punktzahl 

erhalten.

Bei der Bewertung der Angebote kommt der Vergabebehörde ein grosser 

Ermessensspielraum zu, in welchen das Verwaltungsgericht, dessen 

Überprüfungsbefugnis gemäss Art. 16 Abs. 1 IVöB auf eine Rechtskontrolle und die 

richtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts beschränkt ist (Abs. 1), nicht 

aber die Angemessenheit umfasst (Abs.2), nicht einzugreifen befugt ist. Der Vorinstanz, 

deren Gemeindeautonomie durch Art.  89 der Kantonsverfassung (sGS 111.1) – und 

Art. 50 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101) 

– gewährleistet ist, ist in Vergabeangelegenheiten zwar an die einschlägigen 

Submissionsvorschriften gebunden, verfügt dabei aber über eine relativ erhebliche 

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Entscheidungsfreiheit namentlich bei der Festlegung des Verfahrens, der 

Zuschlagskriterien und schliesslich beim Zuschlag selber. In Bezug auf die 

Zuschlagskriterien besteht ein erheblicher Spielraum der Gemeinden jedenfalls insoweit 

als sie einen direkten, sachlichen Bezug zur nachgesuchten Leistung aufweisen (vgl. 

BGE 143 II 553 E. 6.3.2 mit Hinweisen).

Dass die Vorinstanz davon ausgeht, Unternehmen mit 26 oder mehr Mitarbeitern seien 

gleichermassen in der Lage, die für die Erbringung der ausgeschriebenen Arbeiten 

erforderliche Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, ist mit Blick auf die Grössenordnung 

des Auftrages, wie er sich aus der Vergabesumme und dem Devis ergibt, sachlich 

begründet und nachvollziehbar. Insbesondere ist nachvollziehbar, dass die 

Leistungsfähigkeit eines Unternehmens mit der Zahl der qualifizierten Mitarbeiter steigt. 

Ebensowenig erscheint eine diskret-lineare Abstufung der Bewertung in Fünfer-

Schritten innerhalb der Spanne zwischen weniger als fünf und mehr als 26 Mitarbeitern 

als vergaberechtswidrig. Insoweit die Beschwerdeführerin einerseits die Abstufung als 

zu „fein“ beanstandet und anderseits den Sprung bei der Bewertung eines 

Unternehmens mit 19 und eines solchen mit 20 Mitarbeitern rügt, erscheint ihre 

Argumentation in sich nicht stimmig. Ob die Spanne und die Abstufungen – wie die 

Vorinstanz ausführt – mit der Reaktionszeit oder aber auch mit der Gewährleistung 

einer termingerechten Erfüllung der Leistung begründet wird, ist für die 

vergaberechtliche Zulässigkeit des Bewertungsmodells nicht von Belang. Insbesondere 

kann aus der Begründung der Bewertung im Einzelnen nicht abgeleitet werden, es 

handle sich bei den Begründungselementen um Zuschlagskriterien oder Unterkriterien, 

welche zusammen mit der Ausschreibung hätten bekannt gegeben werden müssen. 

Auch wenn die Bewertungsmatrix die Bewertung eines Angebots unter dem 

Zuschlagskriterium der Leistungsfähigkeit mit weniger als 30 Punkten nicht zulässt, 

erweist sich das Bewertungsmodell insgesamt nicht als vergaberechtswidrig, da auch 

beim Preiskriterium – das Angebot mit einem Offertpreis von CHF 322‘544.25 erhielt 

noch 72 von 100 nicht gewichteten Punkten – die mögliche Bewertungsspanne nicht 

vollständig ausgeschöpft wurde (vgl. dazu allerdings nachfolgend Erwägung 6). Der 

Anteil des Fachpersonals am gesamten Personalbestand richtete sich entsprechend 

den Ausschreibungsunterlagen nach der „Anzahl“. Es trifft zu, dass sich bei 

Berücksichtigung von Beschäftigungsgraden bei den einzelnen Anbietern abweichende 

Verhältniszahlen ergeben könnten. Indessen hat die Beschwerdeführerin weder 

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anlässlich der Ausschreibung noch anlässlich der Einreichung des Angebots das 

Abstellen auf die Personenzahl beanstandet. Im Übrigen ist es vergaberechtlich nicht 

zu beanstanden, wenn die Vergabebehörde auf die Angaben der Anbieter – soweit sie 

nicht offensichtlich unglaubwürdig erscheinen – abstellt, zumal es aus 

verfahrensökonomischen Gründen nicht angebracht ist, für jeden Mitarbeiter und jede 

Mitarbeiterin im Zeitpunkt der Einreichung der Offerten Ausbildungs- und 

Anstellungsnachweise zu erbringen. Stellt sich im Laufe des Vergabeverfahrens oder 

der Leistungserbringung heraus, dass eine Anbieterin ihrem Angebot unzutreffende 

Angaben zugrunde legte, lässt Art. 12 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 VöB deren 

Ausschluss auch in zukünftigen Vergabeverfahren zu. Die Rüge der 

Beschwerdeführerin, das Zuschlagskriterium der Leistungsfähigkeit sei 

vergaberechtswidrig gehandhabt worden, erweist sich dementsprechend als 

unbegründet.

5. Die Beschwerdeführerin rügt sodann eine willkürliche Punktevergabe bei der 

Bewertung der Referenzprojekte. Da beim Zuschlagskriterium der Referenzen maximal 

92 – und nicht 100 – Punkte vergeben würden, werde das Kriterium im Ergebnis nicht – 

wie bekannt gegeben – mit 15 Prozent gewichtet. Auf jedem Fragebogen mit 23 im 

Multiple-Choice-Verfahren zu beantwortenden Fragen seien mindestens eine oder 

mehrere Fragen leer geblieben. Es sei nicht zulässig, jede Leerantwort mit dem 

Maximum von vier Punkten zu bewerten. Insbesondere könne aus dem Vermerk „nicht 

kleinlich“ auf einem der Fragebögen zu einem Referenzprojekt der 

Beschwerdegegnerin bei der Frage „Regierapporte, eher kleinlich?“ und der fehlenden 

Angabe zur „Organisation / Ordnung auf der Baustelle“ nicht automatisch geschlossen 

werden, es seien je vier Punkte gutzuschreiben.

Die Vorinstanz hat sowohl bei der Beschwerdeführerin als auch bei der 

Beschwerdegegnerin für ihre beiden Referenzprojekte offenbar telefonisch Auskünfte 

anhand eines einheitlichen Fragebogens eingeholt. Die 23 Fragen konnten mit „sehr 

gut“ (4 Punkte), „gut“ (3 Punkte), „genügend“ (2 Punkte) oder „mangelhaft“ (1 Punkt) 

beantwortet werden. Fragen, bei denen keine Antwort protokolliert wurde, wurden mit 

vier Punkten bewertet. Aus den vorliegenden Unterlagen kann nicht geschlossen 

werden, die fehlende Bewertung des Teilaspekts „Organisation / Ordnung auf der 

Baustelle“ bei einem der Referenzobjekte der Beschwerdegegnerin müsse aus 

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Gründen der rechtsgleichen Behandlung – weil auch dort die angefragte 

Referenzperson keine Angaben gemacht habe – mit der Beschwerdeführerin mit 4 

Punkten ergänzt werden. Gleiches gilt auch für den Teilaspekt „Regierapporte, eher 

kleinlich?“, der bei einem der Referenzobjekte der Beschwerdegegnerin ebenfalls nicht 

nach der vorgegebenen Skala bewertet, sondern nur mit dem Vermerk „nicht kleinlich“ 

versehen wurde. Zumal bei den anderen drei Referenzobjekten zu diesem Teilaspekt 

keine Detailangaben festgehalten wurden, macht die Beschwerdeführerin zu Recht 

geltend, daraus sei nicht zwingend auf eine Bewertung mit der Maximalnote zu 

schliessen. Unter diesen Umständen ist es gerechtfertigt, bei der Bewertung der 

Referenzobjekte von den Antworten auszugehen, wie sie in den Fragebogen 

festgehalten wurden. Das führt dazu, dass bei der Beschwerdeführerin von 78 Punkten 

(Projekt 1: 9x4, 13x3; Projekt 2: 15x4, 7x3; Durchschnitt pro Projekt) und bei die 

Beschwerdegegnerin von 82 Punkten (Projekt 1: 19x4, 1x3; Projekt 2: 19x4, 3x3; 

Durchschnitt pro Projekt) auszugehen ist. Diese Punktzahl ist – um das Gewicht des 

Zuschlagskriteriums von 15 Prozent zu gewährleisten – auf ein Punktemaximum von 

100 – was sich allerdings nicht zugunsten der Beschwerdeführerin auswirkt, welche 

weniger Punkte erzielte – umzurechnen. Bei der Beschwerdeführerin ergeben sich 

dementsprechend 84,8 und bei der Beschwerdegegnerin 89,1 Punkte. Bei der 

Gewichtung mit 15 Prozent erzielt die Beschwerdeführerin beim Zuschlagskriterium der 

Referenzen 12,7 – statt 12,3 – und die Beschwerdegegnerin 13,4 – statt 13,5 – 

gewichtete Punkte. Der Rückstand des Angebots der Beschwerdeführerin bei diesem 

Zuschlagskriterium beträgt deshalb nicht mehr 1,2, sondern lediglich noch 0,7 

gewichtete Punkte. Damit macht sie den Rückstand in der Gesamtbewertung von 0,2 

gewichteten Punkten wett.

6. Dementsprechend erweist sich das Angebot der Beschwerdeführerin als das 

wirtschaftlich günstigere. Hinzu kommt im Übrigen, dass die Vorinstanz bei der nicht 

unmittelbar beanstandeten Preisbewertung eine Methode zur Anwendung brachte, 

welche dazu führte, dass das teuerste Angebot mit einem Offertpreis von 

CHF 322‘544.25 – rund 28 Prozent teurer als das (billigste) Angebot der 

Beschwerdeführerin mit einem Offertpreis von CHF 252‘651.30 – beim 

Zuschlagskriterium des Preises noch 72 von 100 nicht gewichteten Punkten erzielte. 

Dieser Bewertung liegt eine lineare Preiskurve auf der Grundlage einer Preisspanne von 

100 Prozent zugrunde. Eine solche Preisspanne erscheint mit Blick auf die 

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Arbeitsgattung als eher grosszügig. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass die 

Vorinstanz bei der Bewertung der Angebote nach den übrigen Kriterien die 

Bewertungsspanne ebenfalls nicht voll ausgeschöpft hat, sondern insbesondere 

hinsichtlich der Leistungsfähigkeit das als diesbezüglich am schlechtesten beurteilte 

Angebot noch mit 45 von 100 Punkten bewertete. Die Anwendung einer dieser 

Bewertungsspanne entsprechenden Preisspanne, das heisst die Bewertung des 

teuersten Angebots mit 45 von 100 Punkten beim Preiskriterium, hätte zur Folge, dass 

das Angebot der Beschwerdegegnerin beim Preis noch 87,4 – statt 95 – Punkte 

erzielen würde und damit für dieses Zuschlagskriterium mit 65,6 – statt 71,3 – 

gewichteten Punkten zu bewerten wäre. Auch bei Anwendung vergleichbarer 

Bewertungsspannen beim Preis- und beim Leistungskriterium erwiese sich das 

Angebot der Beschwerdeführerin deshalb als das wirtschaftlich günstigere.

7. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als begründet und ist gutzuheissen. 

Die angefochtene Zuschlagsverfügung ist aufzuheben. Gemäss der 

verwaltungsgerichtlichen Praxis (vgl. VerwGE B 2014/248 vom 28. Juli 2015, B 2014/21 

vom 14. Mai 2014, B 2013/46 vom 22. Mai 2013, www.gerichte.sg.ch; vgl. auch M. 

Beyeler, Vergaberechtliche Entscheide 2014/2015, Zürich/Basel/Genf 2016, Rz. 451) 

kann bei klarem Sachverhalt und klarer Rechtslage der Zuschlag unmittelbar der 

Beschwerdeführerin erteilt werden. Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Bei 

fünf von sieben eingereichten Angeboten wurden keine Referenzen bewertet. Da sich 

die Anbieterinnen mit der Nichtberücksichtigung abgefunden haben und nach der 

ständigen verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung nicht mehr am Verfahren beteiligt 

sind, kann offen bleiben, ob die unterbliebene Referenzbewertung auf mangelnde 

Angaben in den – von der Vorinstanz nicht eingereichten Angeboten – oder auf die 

fehlende Einholung von Auskünften zurückzuführen ist. Das Angebot der 

Beschwerdeführerin holt bereits beim Zuschlagskriterium der Referenzen bei 

vergaberechtskonformer Bewertung nach den protokollierten telefonisch eingeholten 

Auskünften den Rückstand in der Gesamtbewertung von 0,2 gewichteten Punkten 

gegenüber dem Angebot der Beschwerdegegnerin auf. Würde ihr Angebot beim 

Zuschlagskriterium des Preises aufgrund einer mit dem Leistungskriterium 

vergleichbaren Spanne bewertet, würde sich der Vorsprung weiter vergrössern. Das 

Angebot der Beschwerdeführerin erweist sich im Vergleich mit jenem der 

Beschwerdegegnerin damit als wirtschaftlich günstiger.

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8. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten von der Vorinstanz – die 

Beschwerdegegnerin hat auf eine Teilnahme am Beschwerdeverfahren ausdrücklich 

verzichtet – zu tragen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr – darin 

eingeschlossen die Kosten der Zwischenverfügung vom 17. April 2018 – von 

CHF 2‘700 erscheint angemessen (Art. 7 Ziffer 211 und 222 der 

Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Auf die Erhebung wird nicht verzichtet (Art. 95 

Abs. 3 VRP). Der Beschwerdeführerin ist der von ihr geleistete Kostenvorschuss von 

CHF 2‘700 zurückzuerstatten. Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin für das 

Beschwerdeverfahren – sie hat ihre Anträge unter Kostenfolge gestellt – 

ermessensweise mit CHF 3‘600 zuzüglich CHF 144 pauschale Barauslagen (vier 

Prozent von CHF 3‘600) zu entschädigen (Art. 9, 16, 22 Abs. 1 lit. b und 28  der 

Honorarordnung für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte; sGS 963.75, HonO). Die 

Beschwerdeführerin ist selbst mehrwertsteuerpflichtig, weshalb sie die in der 

Honorarrechnung ihres Anwalts belastete Mehrwertsteuer als Vorsteuer von ihrer 

eigenen Steuerschuld wieder abziehen kann. Die Mehrwertsteuer kann deshalb bei der 

Bemessung der ausseramtlichen Entschädigung unberücksichtigt bleiben (vgl. VerwGE 

B 2012/54 vom 3. Juli 2012 E. 6, www.gerichte.sg.ch; R. Hirt, Die Regelung der Kosten 

nach st. gallischem Verwaltungsrechtspflegegesetz, St. Gallen 2004, S. 194).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und die angefochtene Zuschlagsverfügung vom 

23. März 2018 wird aufgehoben.

2. Der Zuschlag für die Bedachungsarbeiten und Glaseinbauten bei der Erweiterung 

und Teilsanierung der Primarschule Berg wird der Beschwerdeführerin erteilt.

3. Die Vorinstanz bezahlt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von 

CHF 2‘700. Der Beschwerdeführerin wird der von ihr geleistete Kostenvorschuss von 

CHF 2‘700 zurückerstattet.

4. Die Vorinstanz entschädigt die Beschwerdeführerin für das Beschwerdeverfahren mit 

CHF 3‘744 (ohne Mehrwertsteuer).

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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St.Galler Gerichte

 

Der Abteilungspräsident                    Der Gerichtsschreiber

Eugster                                              Scherrer

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 21.06.2018
	Öffentliches Beschaffungswesen, Art. 41 Abs. 3 VöB. Art. 34 Abs. 3 VöB.Die Begründung, die berücksichtigte Offerte weise unter Berücksichtigung der in der Ausschreibung festgelegten Vergabekriterien das wirtschaftlich günstigste Angebot aus, genügt den vergaberechtlichen Anforderungen nicht. Hingegen genügt die Einsicht während der laufenden Beschwerdefrist in die Bewertungsmatrix und den Bewertungsleitfaden, auch wenn die Begründung zur Bewertung daraus im Detail noch nicht bekannt wird, den Anforderungen an eine kurze Begründung. Eine Aufhebung der Zuschlagsverfügung allein aus formellen Gründen ist deshalb nicht erforderlich.Aus den entsprechenden Fragen in den Ausschreibungsunterlagen konnten die Anbieterinnen ohne weiteres darauf schliessen, dass der Personalbestand und die dazu erfragten Details für die Bewertung des Angebots von Bedeutung sein würden.Dass die Vorinstanz davon ausgeht, Unternehmen mit 26 oder mehr Mitarbeitern seien gleichermassen in der Lage, die für die Erbringung der ausgeschriebenen Arbeiten erforderliche Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, ist mit Blick auf die Grössenordnung des Auftrags, wie er sich aus der Vergabesumme und dem Devis ergibt, sachlich begründet und nachvollziehbar. Ebenso wenig erscheint die diskret-lineare Abstufung der Bewertung in Fünfer-Schritten innerhalb der Spanne zwischen weniger als fünf und mehr als 26 Mitarbeitern vergaberechtswidrig.Die Vergabebehörde hat telefonische Auskünfte zu den Referenzprojekten eingeholt. Die Beschwerdeführerin macht zu Recht geltend, daraus, dass zu einzelnen Fragen keine Antwort protokolliert worden sei, dürfe nicht auf die Maximalnote geschlossen werden. Die Gewichtung des Referenzkriteriums wird verfälscht, wenn anstelle von 100 nur 92 Punkte erreichbar sind (Verwaltungsgericht, B 2018/93).

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