# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c3723728-f54e-5a7a-bf8c-3d024b8c9b31
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250204-O2
**Docket/Reference:** PS250204-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250204-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250204-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und OberrichterDr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler

Urteil vom 29. August 2025

in Sachen

A._____, 

Schuldner und Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,

gegen

SVA B._____, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Zürich vom 14. Juli 2025 (EK251232)

- 2 -

Erwägungen:

1.1 Am 14. Juli 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zürich 

den Konkurs über den Schuldner für eine Forderung der Gläubigerin von 

Fr. 30'116.– nebst Zins zu 5% seit dem 20. September 2024, Fr. 4'164.90 sowie 

Fr. 333.60 Betreibungskosten ([act. 3 =] act. 9 [= act. 10/8]). Dagegen erhebt der 

Schuldner rechtzeitig Beschwerde und beantragt, die Konkurseröffnung sei aufzu-

heben und der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Er macht im 

Wesentlichen geltend, den geschuldeten Betrag beim Betreibungsamt beglichen 

zu haben und zahlungsfähig zu sein (act. 2 u. act. 5/3–18). 

1.2 Mit Verfügung vom 18. Juli 2025 wurde der Beschwerde einstweilen die auf-

schiebende Wirkung zuerkannt. Zudem wurde der Schuldner darauf hingewiesen, 

dass ihm die Beschwerdefrist mutmasslich noch laufe und er seine Beschwerde 

bis zu deren Ablauf ergänzen könne (act. 6). Mit Eingabe vom 21. Juli 2025 ge-

langte die Gläubigerin an die Kammer (act. 11, vgl. dazu noch nachfolgend E. 3.). 

Mit Eingabe vom 6. August 2025 (Datum Poststempel) reichte der Schuldner zur 

Ergänzung seiner Beschwerde weitere Unterlagen ein (act. 13 u. 14/19–32). 

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerde-

verfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Die Beschwerde ist innert einer Frist von 

zehn Tagen einzureichen (vgl. Art. 174 Abs. 1 SchKG) und abschliessend zu be-

gründen. Das bedeutet, dass der Schuldner die im Gesetz aufgezählten konkurs-

hindernden Tatsachen innert der Rechtsmittelfrist nachweisen bzw. glaubhaft ma-

chen muss, wobei er auch neue Behauptungen und Beweismittel vorbringen 

kann, selbst wenn diese erst nach dem erstinstanzlichen Entscheid eingetreten 

sind. Nachfristen können hingegen nicht gewährt werden (vgl. BGE 136 III 294, 

E. 3).

3.

Der Schuldner hat am 15. Juli 2025 beim Betreibungsamt Zürich 3 

Fr. 36'054.45 für die Gläubigerin einbezahlt und das Betreibungsamt beschei-

- 3 -

nigte, den Endbetrag erhalten zu haben (act. 2 Rz. 6 u. act. 5/6 u. insb. 5/7). Zwar 

macht die Gläubigerin nun mit Schreiben vom 21. Juli 2025 geltend, es sei noch 

ein Ausstand von Fr. 566.10 offen (act. 11), wobei der eingereichte Kontoauszug 

mit der angeblich nach wie vor offenen Forderung aus dieser Betreibung alles an-

dere als selbsterklärend ist. Wie es sich damit verhält, braucht nicht vertieft zu 

werden, denn so oder anders ändert sich nichts daran, dass der Schuldner den in 

Betreibung gesetzten Betrag samt Kosten gemäss nachvollziehbarer Berechnung 

und ausdrücklicher Erklärung des Betreibungsamts vollumfänglich beglichen hat. 

Im Weiteren hat der Schuldner eine Bestätigung des Konkursamtes Wiedikon-Zü-

rich vom 17. Juli 2025 eingereicht, wonach bei diesem ein Barvorschuss von 

Fr. 1'800.– geleistet wurde, der die Kosten des Konkursverfahrens einschliesslich 

jener des Konkurseröffnungsurteils decke (act. 5/9). Damit weist der Schuldner 

den Konkursaufhebungsgrund der Tilgung im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 

SchKG durch Urkunden nach.

4.1 Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit des Schuldners glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden sind, mit 

welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Der Schuldner hat aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, seinen laufenden Ver-

pflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schul-

den abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den 

Schuldner noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, 

wenn keine Anzeichen für eine Verbesserung seiner finanziellen Lage zu erken-

nen sind und er auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint.

Auch wenn der Schuldner die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, son-

dern nur glaubhaft machen muss, darf er sich nicht mit blossen Behauptungen be-

gnügen. Es sind Dokumente vorzulegen, die objektiv überprüfbar den Schluss zu-

lassen, es bestehe eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Sachdarstel-

lung des Schuldners zutreffe (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1), 

ohne dass dabei die Möglichkeit ausgeschlossen sein muss, dass die Verhält-

nisse sich auch anders gestalten könnten. Glaubhaft gemacht ist daher eine Tat-

sache dann, wenn für deren Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst 

wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht 

- 4 -

haben könnte (vgl. BGE 142 II 49 E. 6.2; BGer 5A_353/2022 vom 31. August 

2022 E. 2.3). Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkurseröffnung bedeutet dies, 

dass die Zahlungsfähigkeit des Schuldners wahrscheinlicher sein muss als seine 

Zahlungsunfähigkeit (vgl. BSK SchKG II-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, 

N 26 f. zu Art. 174 SchKG). Ein Beweis, der die (volle) Überzeugung gestattete, 

die Sachdarstellung des Schuldners sei zutreffend, ist nicht nötig. Erhöhte Anfor-

derungen an die Glaubhaftmachung sind allerdings dann zu stellen, wenn Betrei-

bungen im Stadium der Konkursandrohung, oder Pfändungsankündigung in Be-

treibungen nach Art. 43 SchKG (insb. auch aArt. 43 Abs. 1 SchKG) oder wenn 

Verlustscheine vorhanden sind (vgl. BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; 

BGer 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; BGer 5A_470/2012 vom 19. No-

vember 2012 E. 3.3).

4.2 Der Schuldner ist als Inhaber der Einzelunternehmung "C._____" seit dem 

tt.mm.2014 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen. Als Zweck ist der 

Betrieb einer Carrosseriewerkstätte angegeben (act. 12). Gemäss Ausführungen 

des Schuldners habe er früher eine Carrosseriewerkstätte betrieben, heute kon-

zentriere er sich auf den Autohandel. Er habe im Jahr 2021 die D._____ AG ge-

gründet, welche heute das eigentliche Carrosseriegeschäft betreibe. Der Schuld-

ner habe zwei Kinder, und es sei vorgesehen, dass jedes Kind später ein Unter-

nehmen leiten werde. Die Führung von zwei Unternehmen sei für den Schuldner 

mit einem hohen Arbeitsaufwand verbunden, welcher leider hin und wieder dazu 

führe, dass die Administration leide. Die Zahlungen würden verspätet ausgelöst 

und es komme vereinzelt zu Betreibungen. Die neue Treuhänderin des Schuld-

ners, die E._____ GmbH, versuche, derartige Unstimmigkeiten inskünftig zu ver-

meiden. Der Schuldner habe keine finanziellen Probleme. Er beziehe von der Ak-

tiengesellschaft ein monatliches Einkommen von Fr. 6'000.–. Die Einzelfirma 

habe im Jahr 2023 einen Jahresgewinn von Fr. 51'068.67 erzielt und verfüge zu-

dem zur Zeit über liquides Vermögen von Fr. 669'237.21. Damit könnten die lau-

fenden Rechnungen bezahlt werden. Als Handelsfirma verfüge sie über wenige 

Debitoren und Kreditoren (act. 2 Rz. 8).

- 5 -

4.3.1 Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners gibt insbesondere der Betreibungsregisterauszug der letz-

ten fünf Jahre. Der Schuldner reicht einen Betreibungsregisterauszug vom 14. Juli 

2025 des Betreibungsamtes Zürich 3 ein (act. 5/14). Diesem fehlt indes die erste 

Seite, was der Schuldner innert Beschwerdefrist und trotz ausdrücklichem Hin-

weis in der Verfügung vom 18. Juli 2025, dass der Betreibungsregisterauszug 

grundsätzlich vollständig einzureichen sei (vgl. act. 6 E. 2.4), nicht korrigiert hat. 

Dem Deckblatt, welches vorliegend fehlt, könnten zwar keine weiteren Betreibun-

gen entnommen werden. Indes wäre dort ein allfälliger Sitzwechsel vermerkt. Da 

sich ein solcher vorliegend aber auch aus dem Handelsregisterauszug nicht ergibt 

(vgl. act. 12) und sich die ausgewiesenen Betreibungen zudem bis ins Jahr 2020 

erstrecken, mithin die Zeitperiode von fünf Jahren abgedeckt ist, gereicht das 

Nichteinreichen des Deckblattes dem Schuldner vorliegend ausnahmsweise nicht 

zum Nachteil.

4.3.2 Der eingereichte Auszug weist keine Verlustschein aus. Es finden sich darin 

21 Betreibungen , welche sich – wie gezeigt – über die letzten fünf Jahre ange-

sammelt haben. 13 der Betreibungen wurden entweder an die Gläubiger direkt 

oder an das Betreibungsamt bezahlt. Eine der Betreibungen wurde nach Verwer-

tung befriedigt. Bei vier der Betreibungen erging ein Zahlungsbefehl ("Betreibung 

eingeleitet"). Drei der Betreibungen, einschliesslich derjenigen, welche zur Kon-

kurseröffnung geführt hat, befinden sich im Stadium "Konkursandrohung". Der 

Schuldner äussert sich nicht zu den noch offenen Betreibungen, was zu bemän-

geln ist. Auffallend ist, dass Betreibungen mit erheblichen Beträgen für öffentlich-

rechtliche Schulden im Betreibungsregister aufgeführt sind, für welche damals 

kein Konkursverfahren eröffnet werden konnte. Dies lässt allgemein auf Zahlungs-

schwierigkeiten oder eine mangelnde Zahlungsmoral schliessen.

4.3.3 Immerhin zu Gunsten des Schuldners ist festzuhalten, dass zwei der Betrei-

bungen im Stadium "Betreibung eingeleitet" (Betreibung Nr. 1 für Fr. 11'732.98 

und Betreibung Nr. 2 für Fr. 13'843.40), in welchen mithin der Zahlungsbefehl er-

gangen, aber kein Rechtsvorschlag erhoben wurden, schon (deutlich) über ein 

Jahr alt sind. Diese Betreibungen wurden – wie sich mit Blick auf die Frist von 

- 6 -

Art. 88 Abs. 2 SchKG zeigt – offenbar nicht mehr weiterverfolgt bzw. können die 

Betreibungen nun nicht mehr fortgesetzt werden. Diese Betreibungen sind im 

Rahmen der Prüfung der Zahlungsfähigkeit daher nicht mehr zu berücksichtigen.

4.3.4 Zur Betreibung Nr. 3 im Stadium der Konkursandrohung ergibt sich, was 

folgt: Das Recht zur Stellung des Konkursbegehrens erlischt 15 Monate nach Zu-

stellung des Zahlungsbefehls, wobei die Frist während eines Gerichtsverfahrens 

still steht (Art. 166 Abs. 2 SchKG). Es ist nicht bekannt, ob der Schuldner gegen 

die Betreibung Nr. 3 im Stadium der Konkursandrohung Rechtsvorschlag erhoben 

hat und die Betreibung während eines Verfahrens zur Beseitigung des Rechtsvor-

schlags still stehen würde. Im Sinne einer wohlwollenden Prüfung ist aufgrund 

des im Betreibungsregister vermerkten Betreibungsdatums vom15. September 

2022 zu Gunsten des Schuldners dennoch davon auszugehen, dass die Frist zur 

Stellung des Konkursbegehrens bereits abgelaufen ist. Diese Betreibung ist daher 

ebenfalls nicht zu berücksichtigen.

4.3.5 Daher sind – ohne Berücksichtigung der Betreibung Nr. 4, welche der 

Schuldner wie gezeigt (vgl. hiervor E. 3.) beim Betreibungsamt beglichen hat – 

noch drei Betreibungen über den Gesamtbetrag von Fr. 9'815.27 (Betreibung 

Nr. 5 für Fr. 269.95, Betreibung Nr. 6 für Fr. 7'635.12 und Betreibung Nr. 7 für 

Fr. 1'910.20) offen. 

Ergänzend bleibt festzuhalten, dass sich aus der – im Rahmen der Ergän-

zung der Beschwerde – eingereichten "Auskunft Schuldner Intern / A._____ – Be-

treibungsamt Zürich 3" mutmasslich die nunmehr erfolgte Bezahlung dieser Be-

treibungen ergibt (act. 14/19, jeweils Status "Z" bzw. "ZG"). Indessen trägt das ge-

nannte Dokument weder einen Hinweis auf den Aussteller, noch belegt der 

Schuldner anderweitig, dass die Zahlungen erfolgt sind. Überhaupt unterlässt es 

der Schuldner gänzlich, sich in irgendeiner Form dazu zu äussern. Entsprechend 

ist dieser "Auskunft" vorliegend keine Bedeutung beizumessen und sie ist nicht zu 

berücksichtigen. 

4.4 Zur seiner finanziellen Gesamtsituation bleiben die Ausführungen des 

Schuldners knapp. Er weist darauf hin, dass er im Jahr 2023 einen Jahresgewinn 

von Fr. 51'068.67 erzielt habe (act. 2 Rz. 8). Selbiges ergibt sich auch aus der 

- 7 -

von ihm eingereichten Bilanz und Erfolgsrechnung (act. 5/17–18). Zu aktuelleren 

Geschäftszahlen äussert sich der Schuldner nicht. Immerhin reicht er der Kammer 

im Rahmen einer Beschwerdeergänzung eine Bilanz und Erfolgsrechnung für das 

Jahr 2024 ein (act. 14/22–23). Daraus ergibt sich für das Jahr 2024 ein Gewinn 

von Fr. 44'909.06. Im Übrigen lassen sich der Bilanz erhebliche Aktiven entneh-

men: So verfügte der Schuldner über einen Bestand an Occasion-Fahrzeugen im 

Wert von rund Fr. 450'000.–, zudem über Guthaben auf einem Postcheckkonto 

Nr. 8 von rund Fr. 700'000.–. Als kurzfristige Verbindlichkeiten weist die Bilanz le-

diglich den Betrag von rund Fr. 20'000.– aus, bei den weiteren kurzfristigen Ver-

bindlichkeiten von Fr. 36'000.– handelt es sich um transitorische Passiven. Als 

langfristige Verbindlichkeit ist ein Darlehen über rund Fr. 360'000.– ausgewiesen, 

wobei sich der Schuldner zu diesem – insbesondere auch zu den Rückzahlungs-

konditionen – nicht äussert. Insgesamt ergibt sich aber aus der Bilanz ein erhebli-

ches Vermögen, welches deutlich tieferen Passiven gegenübersteht. Zum Post-

checkkonto Nr. 8 reicht der Schuldner zudem einen aktuellen Auszug per 15. Au-

gust 2025 ein, aus welchem sich ein Saldo von immer noch Fr. 670'000.– ergibt 

(act. 14/32). Aus der Erfolgsrechnung ergibt sich zudem, dass der Schuldner ei-

nen Jahresumsatz von rund Fr. 160'000.– generiert, wobei ein erheblicher Posten 

von rund Fr. 120'000.– auf "Ertrag Provisionen AG" entfällt. Der Schuldner äussert 

sich nicht weiter zu diesem den Umsatz dominierenden Ertragsposten, aus der 

ebenfalls eingereichten Erfolgsrechnung der D._____ AG ergibt sich aber, dass 

es sich um Leistungen von dieser an das Einzelunternehmen handelt (vgl. 

act. 14/25, Position "4290 Aufwand Provision an EZ"). Grundlage dieser Zahlung 

dürfte Ziff. 3 des Vertrages "Änderung Vereinbarung über Zusammenarbeit" zwi-

schen der Einzelunternehmung und der D._____ AG sein (vgl. 5/13), welchen der 

Schuldner ebenfalls einreicht, aber nicht weiter kommentiert. Immerhin zu Guns-

ten des Schuldners bleibt darauf hinzuweisen, dass auch ein Blick in Bilanz und 

Erfolgsrechnung 2024 der D._____ AG grundsätzlich ein positives Bild derer fi-

nanziellen Situation und Geschäftslage zeichnet; sie verzeichnete im genannten 

Jahr einen Gewinn von rund Fr. 340'000.– bei einem Umsatz von rund 

Fr. 1'200'000.– (act. 14/14–15). Gestützt darauf ist davon auszugehen, dass der 

- 8 -

Schuldner weiterhin von der guten Geschäftslage der D._____ AG gestützt auf 

den zwischen diesen Unternehmungen geschlossenen Vertrag profitieren kann.

4.5 Insgesamt ergibt sich damit, dass der Schuldner über hier zu berücksichti-

gende offene Betreibungen von rund Fr. 10'000.– verfügt. Mit Blick auf die insge-

samt guten Geschäftszahlen und das erhebliche Vermögen auf dem Postcheck-

konto wird es dem Schuldner ohne weiteres möglich sein, diese Forderungen zu 

begleichen. Insgesamt erscheint die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit glaubhaft 

gemacht. Die Beschwerde ist folglich gutzuheissen und das angefochtene Urteil 

aufzuheben.

Festzuhalten ist jedoch zuhanden des Schuldners, dass seine Ausführungen 

zu seiner finanziellen Lage äusserst knapp erscheinen; es ist grundsätzlich nicht 

Aufgabe der Rechtsmittelinstanz, aus den zahlreichen von ihm eingereichten Un-

terlagen die sachdienlichen Informationen selbst zusammenzutragen und zu inter-

pretieren, was erst recht bei einer anwaltlichen Vertretung zu gelten hat. Sollte es 

erneut zu einer Konkurseröffnung kommen, wird überdies mit einem strengeren 

Beurteilungsmassstab zu rechnen sein.

5.1 Die Kosten beider Instanzen sind dem Schuldner aufzuerlegen. Er hat so-

wohl das erstinstanzliche als auch das zweitinstanzliche Verfahren veranlasst, 

weil er seinen Zahlungspflichten nicht nachkam. Die Kosten für das Beschwerde-

verfahren sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 61 Abs. 1 i.V.m. Art. 52 lit. b 

GebV SchKG). Der Gläubigerin ist mangels erheblicher Umtriebe keine Parteient-

schädigung zuzusprechen. 

5.2 Das Konkursamt ist anzuweisen, von dem bei ihm einbezahlten Totalbetrag 

von Fr. 3'200.– (Fr. 1'800.– Zahlung des Schuldners sowie Fr. 1'400.– Rest des 

von der Gläubigerin der Vorinstanz geleisteten Vorschusses) der Gläubigerin 

Fr. 1'800.– und dem Schuldner einen nach Abzug der Kosten des Konkursamtes 

allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

- 9 -

Es wird erkannt:

1.

In Gutheissung der Beschwerde wird das angefochtene Urteil des Kon-

kursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 14. Juli 2025 aufgehoben. 

Das Konkursbegehren wird abgewiesen. 

2.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. Die von Gläubigerin bezogene erstinstanzliche Entscheidgebühr 

von Fr. 400.– wird bestätigt und dem Schuldner auferlegt.

3.

Das Konkursamt Wiedikon-Zürich wird angewiesen, von dem bei ihm einbe-

zahlten Totalbetrag von Fr. 3'200.– (Fr. 1'800.– Zahlung des Schuldners so-

wie Fr. 1'400.– Rest des von der Gläubigerin dem Konkursgericht geleiste-

ten Vorschusses) der Gläubigerin Fr. 1'800.– und dem Schuldner einen nach 

Abzug seiner Kosten allfällig verbleibenden Restbetrag auszuzahlen.

4.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zü-

rich (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt 

Wiedikon-Zürich, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des 

Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Zürich 3, je gegen Empfangs-

schein.

- 10 -

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw M. Schnarwiler

versandt am:
2. September 2025