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**Case Identifier:** c44e0f2f-b3fa-5bfc-a23b-27f849f4eb2e
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 13.05.2020 810 19 334
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-19-334_2020-05-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 13. Mai 2020 (810 19 334) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Steuern und Abgaben 

 

 

getrennte Besteuerung von Ehegatten 

 

 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Hans Furer, Markus 

Clausen, Niklaus Ruckstuhl, Stefan Schulthess, Gerichtsschreiber 
Martin Michel 
 
 

Beteiligte A.A.____ und B.A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch 
Dr. Hubertus Ludwig, Advokat 
 
 

 gegen 
 
 

 Steuer- und Enteignungsgericht des Kantons Basel-Landschaft 
(Abteilung Steuergericht), Beschwerdegegner 
 
Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, 
Beschwerdegegnerin 
 

 Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV, Beigeladene 
 

  
 

Betreff Direkte Bundessteuer 2016  
(Urteil der Abteilung Steuergericht vom 28. Juni 2019) 

 
 
 

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A. A.A.____ meldete sich im Jahre 2015 aus der Gemeinde C.____ (SO) ab und per 
1. Juli 2015 in der Gemeinde B.____ (BL) an. Gemäss Angaben der Einwohnerkontrolle B.____ 
gab A.A.____ bei der Anmeldung in B.____ an, er habe sich am 16. Oktober 2014 von seiner 
Ehefrau freiwillig getrennt und lebe in B.____ in einem Konkubinat mit D.____. Seine Ehefrau 
B.A.____ blieb im vormals gemeinschaftlichen Haus in C.____ SO wohnhaft. 
 
B. Für die Steuerperiode 2015 reichten die Ehegatten A.A.____ und B.A.____ separate 
Steuererklärungen ein: der Ehemann im Kanton Basel-Landschaft und die Ehefrau im Kanton 
Solothurn. Darin bezeichneten sich beide Ehegatten den jeweiligen Steuerbehörden gegenüber 
übereinstimmend als alleinstehend. Dementsprechend wurden die Ehefrau im Kanton Solothurn 
und der Ehemann im Kanton Basel-Landschaft für die Steuerperiode 2015 jeweils getrennt als 
alleinstehende Personen veranlagt. Im Rahmen der Veranlagung anerkannte die Steuerver-
waltung Basel-Landschaft den von A.A.____ in der Steuererklärung geltend gemachten Unter-
stützungsabzug für seine Ehefrau. Die Veranlagungsverfügungen sind in der Folge unange-
fochten in Rechtskraft erwachsen. 
 
C. Auch für die Steuerperiode 2016 reichten A.A.____ und B.A.____ jeweils separate 
Steuererklärungen in den Kantonen Basel-Landschaft bzw. Solothurn ein.  
 
D. Per 1. Juni 2017 meldete sich A.A.____ in B.____ wieder ab. 
 
E.  Am 9. Januar 2018 veranlagte der Kanton Solothurn die Ehegatten A.A.____ und 
B.A.____ für die Steuerperiode 2016 gemeinsam als Ehegatten. 
 
F. Mit Verfügungen vom 25. Januar 2018 veranlagte die Steuerverwaltung Basel-Land-
schaft A.A.____ für die Staatssteuer 2016 und die direkte Bundessteuer 2016 als 
alleinstehende, unbeschränkt steuerpflichtige Person mit einem steuerbaren Einkommen von 
Fr. 702'578.-- (Staatssteuer) bzw. Fr. 695'700.-- (direkte Bundessteuer). 
 
G. Gegen die Veranlagungsverfügungen vom 25. Januar 2018 erhob A.A.____, vertreten 
durch die Basellandschaftliche Kantonalbank, mit Eingabe vom 7. Februar 2018 Einsprache mit 
den Rechtsbegehren, es sei die Doppelbesteuerung auf Ebene der Staats- und Gemeinde-
steuern zu beseitigen und seine Ehefrau und er seien als verheiratet mit getrennten Wohnsitzen 
zu veranlagen. Dabei seien die Einkommensfaktoren und das bewegliche Vermögen je hälftig 
den Kantonen Basel-Landschaft und Solothurn zuzuweisen. Zudem sei der Tarif für Verheirate-
te bei der direkten Bundessteuer und der Staats- und Gemeindesteuer anzuwenden und analog 
dazu seien die Sozialabzüge für Verheiratete zu gewähren. 
 
H. Mit Entscheid vom 9. Januar 2019 wies die Steuerverwaltung Basel-Landschaft die 
Einsprache betreffend direkte Bundessteuer 2016 ab. 
 
I. Die von A.A.____ und B.A.____, weiterhin vertreten durch die Basellandschaftliche 
Kantonalbank, dagegen erhobene Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer 2016 wies das 

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Steuer- und Enteignungsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Steuergericht (Steuergericht), mit 
Urteil vom 28. Juni 2019 (Verfahrensnummer 510 19 9) ab. 
 
J. Dagegen erhoben A.A.____ und B.A.____, nunmehr vertreten durch Dr. Hubertus 
Ludwig, Advokat in Basel, mit Eingabe vom 5. Dezember 2019, Beschwerde beim Kantons-
gericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), mit 
den Rechtsbegehren, es seien die Urteile des Steuergerichts betreffend Staatssteuer 2016 und 
direkte Bundessteuer 2016 aufzuheben und die zugrundeliegenden Steuerveranlagungen für 
die Steuern 2016 im Sinne der gemeinsamen Besteuerung als Ehegatten (Tarif und Sozial-
abzüge für Verheiratete) abzuändern. Eventualiter sei das Beschwerdeverfahren zu sistieren, 
um die eingetretene Doppelbesteuerung im Rahmen einer Neuveranlagung der Steuerperiode 
2016 im Kanton Solothurn zu beseitigen. 
 
K. Das Kantonsgericht eröffnete daraufhin je ein Beschwerdeverfahren betreffend Staats-
steuer 2016 (Verfahrensnummer 810 19 333) und direkte Bundessteuer 2016 (Verfahrens-
nummer 810 19 334). Mit Verfügung vom 9. Dezember 2019 wies das Kantonsgericht den 
Antrag der Beschwerdeführer auf Sistierung des Verfahrens ab. 
 
L. Die Steuerverwaltung und das Steuergericht schlossen mit Vernehmlassungen vom 
18. Dezember 2019 auf Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat 
sich nicht vernehmen lassen. 
 
M. Mit Eingabe vom 21. Februar 2020 reichten die Beschwerdeführer eine E-Mail-
Nachricht des Steueramts Solothurn vom 11. Februar 2020 ein, worin das Steueramt Solothurn 
den Beschwerdeführern mitteilte, es halte an ihrer ursprünglichen Veranlagung fest. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 145 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG) vom 
14. Dezember 1990 i.V.m. § 3 der kantonalen Vollzugsverordnung zum DBG (VV DBG) vom 
13. Dezember 1994 können Entscheide des Steuergerichts betreffend die direkte Bundessteuer 
mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht angefochten werden. Da sämtliche 
formellen Voraussetzungen nach den Art. 140 ff. DBG, Art. 145 Abs. 2 DBG sowie gemäss 
§§ 43 ff. des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 
16. Dezember 1993 erfüllt sind, kann auf die Beschwerde eingetreten werden. 
 
1.2 Mit der Beschwerde in Steuersachen können alle Mängel des angefochtenen Ent-
scheids und des vorangegangenen Verfahrens gerügt werden (§ 45 Abs. 2 VPO). 
 
2.1 Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid aus, der Beschwerdeführer sei 
während des gesamten Steuerjahres 2016 im Kanton Basel-Landschaft angemeldet gewesen 
und habe gegenüber der Einwohnerkontrolle angegeben, er sei von seiner Ehefrau freiwillig 
getrennt und lebe in einem Konkubinat mit D.____. Für einen objektiven Trennungswillen und 

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eine getrennte Veranlagung spreche zudem, dass sich der Beschwerdeführer selbst in der 
Steuererklärung 2016 als ledig bezeichnet und die Steuererklärung alleine unterzeichnet und 
vorbehaltlos eingereicht habe, womit er die Steuerhoheit des Kantons Basel-Landschaft aner-
kannt habe; dies alles am 26. September 2017 und somit zu einem Zeitpunkt, in dem er – 
gemäss seinen heutigen Angaben – bei seiner Ehefrau gewohnt habe. Bei dieser Sachlage sei 
festzustellen, dass der Beschwerdeführer zu Recht aufgrund persönlicher Zugehörigkeit im 
Kanton Basel-Landschaft besteuert worden sei. Weiter seien die Voraussetzungen für eine 
getrennte Besteuerung der Ehegatten (keine gemeinsame eheliche Wohnung, Trennung auf 
eine längere Zeit, kein gemeinsames Auftreten in der Öffentlichkeit und keine Gemeinschaftlich-
keit der Mittel für Wohnung und Unterhalt) erfüllt, weshalb die Beschwerdeführer zu Recht ge-
trennt besteuert worden seien. Hinsichtlich der Rüge der interkantonalen Doppelbesteuerung 
führte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe – nachdem er sich selbst vorbehaltlos 
der Besteuerung durch den Kanton Basel-Landschaft unterworfen habe – die Doppelbesteue-
rung durch den Kanton Solothurn nach Ausschöpfung des Instanzenzugs beim Bundesgericht 
zu rügen. 
 
2.2 Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor, die Wohnsitzverlegung sei von ihnen als 
temporäre räumliche Trennung vereinbart worden und habe lediglich den Zweck gehabt, einen 
neuen Impuls für das Eheleben zu schaffen – der Fortbestand der Ehe sei zu keinem Zeitpunkt 
in Frage gestellt gewesen. Der Kontakt zwischen ihnen sei nie abgerissen, sodass der Be-
schwerdeführer regelmässig an den Wochenenden nach C.____ zurückgekehrt sei. Der Um-
stand, dass er in B.____ eine getrennte Wohnung bezogen habe, begründe noch keine effekti-
ve Trennung. Sowohl den Hausrat als auch die persönlichen Freizeitutensilien habe er in der 
ehelichen Liegenschaft zurückgelassen. Nicht zuletzt befinde sich auch das gesamte soziale 
Umfeld in Solothurn. Ihre Absprache, sich eine räumliche Auszeit und Bedenkzeit zu gönnen, 
habe sich als erfolgsversprechendes Rezept herausgestellt: Im Jahre 2017 seien sie übereinge-
kommen, das räumliche Getrenntsein wieder aufzugeben. Daraufhin habe sich der Beschwer-
deführer per 1. Juni 2017 in B.____ abgemeldet und sei wieder in das gemeinschaftliche Haus 
zu seiner Ehefrau gezogen. Die Steuerverwaltung und das Steuergericht hätten lediglich forma-
le Argumente ins Feld geführt, welche für eine getrennte Besteuerung sprechen sollten. Die auf 
formalen Kriterien basierenden Argumente der Vorinstanz würden die eigentlichen Voraus-
setzungen für eine getrennte Besteuerung übersehen. Insbesondere hätten sie, obwohl sich 
ihre Wohnsitze im Kanton Basel-Landschaft und Solothurn befunden hätten, ihren Lebens-
unterhalt aus gemeinschaftlichen Mitteln bestritten. Das Konto bei der Basellandschaftlichen 
Kantonalbank sei – auch wenn jeweils ein hälftiger Anteil deklariert worden sei – ein gemein-
sames Konto geblieben, aus welchem Liegenschaftskosten bezahlt worden seien. Letztlich sei 
auch das gemeinsame Auftreten in der Öffentlichkeit in keiner Weise in Frage gestellt gewesen. 
Im Ergebnis lägen damit die Voraussetzungen, die eine getrennte Besteuerung in den Kanto-
nen Basel-Landschaft und Solothurn für die Steuerperiode 2016 rechtfertigen würden, nicht vor. 
Dies habe der Kanton Solothurn richtig erkannt und folglich eine gemeinsame Veranlagung mit 
hälftigen Einkommens- und Vermögensfaktoren für die Steuerperiode 2016 vorgenommen. 
 
2.3.1 Nach Art. 9 Abs. 1 DBG (vgl. ebenso Art. 3 Abs. 3 Satz 1 des Bundesgesetzes über die 
Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG] vom 14. Dezember 

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1990) werden Einkommen und Vermögen der Ehegatten, die in rechtlich und tatsächlich 
ungetrennter Ehe leben, ohne Rücksicht auf den Güterstand zusammengerechnet (sogenannte 
Faktorenaddition bzw. Gemeinschafts- oder Familienbesteuerung). Die Gemeinschaftsbesteue-
rung betrifft nicht nur die Bemessungsgrundlage, sondern auch die Steuerpflicht; insofern 
besteht eine gegenseitige Wechselwirkung (BGE 141 II 318 E. 2.2.1; BGE 128 I 317 E. 2.2.4).  
 
2.3.2 Der Zusammenrechnung von Einkommen und Vermögen der Eheleute liegt der Grund-
satz der Besteuerung nach der wirtschaftlichen (Gesamt-)Leistungsfähigkeit zugrunde (Art. 127 
Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV] vom 18. April 
1999). Die Gemeinschaftsbesteuerung beruht auf der Überlegung, dass der eine Ehegatte oder 
eingetragene Partner ebenso am Einkommen des anderen Partners teilhat, sich die wirtschaftli-
che Leistungsfähigkeit des einen Partners auch nach dem Einkommen und Vermögen des 
anderen bestimmt und die Partner zivilrechtlich und wirtschaftlich eine gewisse Einheit bilden 
(vgl. BGE 141 II 318 E. 2.2.1). Deshalb seien für die Bemessung der wirtschaftlichen Leistungs-
fähigkeit des Ehepaares bzw. der eingetragenen Partner die gesamten Einkünfte (und kantonal 
auch das Gesamtvermögen) heranzuziehen (vgl. PETER LOCHER, Kommentar DBG, I. Teil, 
2. Auflage, 2019, Art. 9 DBG N 4). Die Gemeinschaftsbesteuerung beginnt am 1. Januar des 
Jahres, in dem die Ehegatten heiraten bzw. die Partnerschaft eingetragen wird. Bei Scheidung, 
gerichtlicher oder tatsächlicher Trennung werden die Ehegatten für die ganze Steuerperiode 
separat veranlagt. Massgebend sind die persönlichen Verhältnisse am Ende der Steuerperiode, 
d.h. am 31. Dezember des entsprechenden Kalenderjahres; sind die Ehegatten zu diesem Zeit-
punkt geschieden oder leben sie rechtlich oder tatsächlich getrennt, werden sie für die gesamte 
Steuerperiode separat veranlagt (Art. 42 Abs. 2 DBG; vgl. ebenso Art. 18 Abs. 2 StHG; Urteil 
des Bundesgerichts 2C_1145/2013 vom 20. September 2014, E. 2.2; BEAT KÖNIG/CHRISTIAN 
MADUZ, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht DBG, 
3. Auflage, 2017, Art. 42 DBG N 4). 
 
2.3.3 Die Gemeinschaftsbesteuerung setzt voraus, dass die Ehe rechtlich und tatsächlich 
ungetrennt ist. Liegt dagegen eine rechtlich oder auch nur tatsächlich getrennte Ehe vor, kommt 
eine gemeinschaftliche Besteuerung bei Aufgabe der gemeinsamen Mittelverwendung nicht 
mehr in Frage. Im Fall der rechtlich oder tatsächlich getrennten Ehe wird jeder Ehegatte für 
seine eigenen Steuerfaktoren zu dem auf ihn anwendbaren Steuertarif besteuert (BGE 
138 II 300 E. 2.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 2A.458/2006 vom 18. Dezember 
2006 E. 3.1).  
 
2.3.4 Eine rechtliche Trennung der Ehegatten liegt vor, wenn die Ehegatten im Sinne von 
Art. 117 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. Dezember 1907 gerichtlich 
getrennt leben. Ein Ehepaar, das zwar rechtlich noch verbunden ist, aber faktisch bzw. tat-
sächlich getrennt lebt, wird nicht mehr gemeinsam besteuert. Damit steuerrechtlich von einer 
massgeblichen rechtlichen oder tatsächlichen Trennung der Ehegatten auszugehen ist, müssen 
die folgenden Voraussetzungen grundsätzlich kumulativ erfüllt sein: Beide Ehegatten haben 
gestützt auf Art. 23 ZGB einen eigenen Wohnsitz bzw. verfügen über getrennte Wohnstätten. 
Sodann müssen die Ehegatten die eheliche Gemeinschaft aufgehoben haben; besteht diese – 
wenn auch nur mit sporadischem Gemeinschaftsleben – weiter, gilt die Ehe steuerrechtlich 

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nicht als getrennt. Eine separate Veranlagung der Ehegatten setzt demnach eine dauernde 
Trennung und damit eine Aufhebung des gemeinsamen Haushalts bzw. ein Getrenntleben im 
Sinne von Art. 175/176 ZGB bzw. Art. 275 der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) 
vom 19. Dezember 2008 voraus. Solange die Ehegatten (wie etwa bei einer "Wochenendehe") 
nur über getrennte Wohnsitze bzw. Wohnstätten verfügen, an der ehelichen Gemeinschaft aber 
festhalten, liegt demnach keine getrennte Ehe im Sinne von Art. 9 Abs. 1 DBG bzw. Art. 3 Abs. 
3 Satz 1 StHG vor. Erforderlich ist schliesslich, dass keine Gemeinschaftlichkeit der Mittel für 
Wohnung und Lebensunterhalt besteht bzw. dass sich die Unterstützung des einen an den 
anderen Ehegatten in ziffernmässig bestimmten Beiträgen erschöpft (Urteile des Bundesge-
richts 2C_502/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.1, 2C_980/2013 vom 21. Juli 2014 E. 8.1, 
2C_753/2011 vom 14. März 2012 E. 6.1.2, 2C_523/2007 vom 5. Februar 2008 E. 2.3; vgl. zu 
den Kriterien auch Kreisschreiben Nr. 30 der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom 
21. Dezember 2010 Ziff. 1.3; LOCHER, a.a.O., Art. 9 DBG N 16; SILVIA HUNZIKER/JSABELLE 
MAYER-KNOBEL, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht DBG,  
3. Auflage, 2017, Art. 9 DBG N 10 ff.).  
 
3.1 Zu prüfen ist, ob die obengenannten kumulativen Voraussetzungen für eine faktische 
Trennung der Beschwerdeführer gegeben sind. Um zu ermitteln, ob in der Steuerperiode 2016 
eine tatsächlich getrennte Ehe vorlag, ist von den nach aussen in Erscheinung tretenden 
Verhältnissen auszugehen und es bedarf einer Gesamtbeurteilung der verschiedenen Indizien. 
Liegen im Bereich der Sachverhaltsdarstellung widersprüchliche Auskünfte und Handlungen der 
Eheleute vor, so hat die Behörde das Verhalten beider Ehegatten zu berücksichtigen und in die 
Beweiswürdigung mit einzubeziehen (vgl. HUNZIKER/MAYER-KNOBEL, a.a.O., Art. 9 DBG N 16 
mit Hinweisen). 
 
3.2 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer in der Steuerperiode 2016 seinen Wohn-
sitz – wie bereits in der Vorperiode – in B.____ BL hatte und dass sich der Wohnsitz der 
Beschwerdeführerin in C.____ SO befunden hatte. Beide Ehegatten verfügten somit über 
eigene Wohnsitze. 
 
3.3 In Bezug auf das Kriterium der dauernden Trennung bzw. der Aufhebung des 
gemeinsamen Haushalts ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer sich im Jahre 2015 aus 
der Gemeinde C.____ SO abgemeldet und per 1. Juli 2015 in der Gemeinde B.____ BL ange-
meldet hat. Aus den Akten ergibt sich diesbezüglich, dass der Beschwerdeführer bei der 
Anmeldung in B.____ angegeben hat, er habe sich am 16. Oktober 2014 von seiner Ehefrau 
freiwillig getrennt und lebe in B.____ in einem Konkubinat mit D.____. Unbestritten ist weiter, 
dass die Beschwerdeführer bereits in der Vorperiode (Steuerperiode 2015) – den eigenen sepa-
rat eingereichten Steuerdeklarationen entsprechend – in beiden Kantonen als Alleinstehende 
mit eigenen Wohnsitzen veranlagt wurden (definitive Veranlagung Kanton SO betreffend 
Steuerperiode 2015 vom 6. Februar 2017) und dass sich die Wohnverhältnisse bzw. die 
Lebenssituation der Beschwerdeführer im Jahr 2016 nicht geändert haben. Ebenso ergibt sich 
aus den eingereichten Lohnausweisen für die Steuerperiode 2016 des Beschwerdeführers, 
dass dieser gegenüber beiden Arbeitgeberinnen im Jahr 2016 B.____ als seinen Wohnsitz 
angegeben hat. Sodann haben die Beschwerdeführer auch für die Steuerperiode 2016 sepa-

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rate, jeweils alleine eigenhändig unterzeichnete Steuererklärungen in B.____ BL und C.____ 
SO eingereicht. In diesen Steuererklärungen vom 26. September 2017 (Beschwerdeführer) und 
vom 2. Juli 2017 (Beschwerdeführerin) bezeichneten sich die Beschwerdeführer übereinstim-
mend als ledig/alleinstehend. Unter diesen Voraussetzungen kann den Beschwerdeführern 
nicht gefolgt werden, wenn sie nun vorbringen, die Wohnsitzverlegung sei von ihnen als tem-
poräre räumliche Trennung vereinbart worden und habe lediglich den Zweck gehabt, einen 
neuen Impuls für das Eheleben zu schaffen. Wäre effektiv lediglich eine temporäre Trennung 
vereinbart worden, wären die Beschwerdeführer verpflichtet gewesen, in den jeweiligen Steuer-
erklärungen entsprechende Vorbehalte anzubringen, zumal ihnen klar sein musste, dass voll-
ständig ausgefüllte, eigenhändig unterzeichnete und vorbehaltlos eingereichte Steuererklä-
rungen ausdrückliche Anerkennungen der Steuerpflicht darstellen und die steuerpflichtige 
Person alles zu tun hat, was dazu dient, eine vollständige und richtige Veranlagung zu 
ermöglichen (Art. 126 Abs. 1 DBG; BGE 145 II 130 E. 3.3.2). Gegen die nun vorgebrachte 
Argumentation der Beschwerdeführer, der Kontakt zwischen ihnen sei nie abgerissen und der 
Beschwerdeführer sei regelmässig an den Wochenenden nach C.____ zurückgekehrt, spricht 
weiter die Tatsache, dass die Beschwerdeführer separate und jeweils nur von einem Ehegatten 
unterzeichnete Steuererklärungen eingereicht haben. Gemäss Art. 113 DBG üben nämlich Ehe-
gatten, die in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe leben, die ihnen zukommenden Ver-
fahrensrechte und -pflichten gemeinsam aus und unterschreiben die Steuererklärung gemein-
sam, was die Beschwerdeführer nicht getan haben. Unter Würdigung all dieser Umstände sind 
die Vorinstanzen zu Recht davon ausgegangen, dass die Beschwerdeführer den gemeinsamen 
Haushalt aufgegeben haben. 
 
3.4.1 Damit von einer tatsächlich getrennten Ehe gesprochen werden kann, darf neben der 
nicht mehr gelebten Ehe keine Gemeinschaftlichkeit der Mittel für Wohnung und Unterhalt 
bestehen, d.h. die Unterstützung des einen an den anderen Ehegatten hat sich in ziffernmässig 
bestimmten Beiträgen zu erschöpfen (Urteil des Bundesgerichts 2C_533/2018 vom 30. Oktober 
2019 E. 2.3 mit Verweis auf BGE 121 I 14). Ob die Ehe als wirtschaftliche Einheit zu würdigen 
ist, hängt von der Art der Mittelverwendung ab, wie sie objektiv feststellbar ist; auf die 
subjektiven Intentionen der Ehegatten kommt es nicht an (Urteil des Verwaltungsgerichts 
St. Gallen vom 28. April 2015 E. 2.1.2, publ. in: Der Steuerentscheid [StE] 2015 B 27.2 Nr. 42). 
Keine Rolle spielt, ob und in welchem Umfang die Ehegatten allenfalls noch über gemeinsam 
gehaltene Vermögenswerte verfügen oder gegenseitige Zugriffsmöglichkeiten auf liquide Mittel 
haben. Diese Auslegung entspricht dem Sinn der Familienbesteuerung, deren Rechtfertigung 
nicht in erster Linie im gemeinsamen Halten von Vermögenswerten durch die Ehegatten liegt, 
sondern darin, dass die Ehegatten Mittel für die gemeinsame Lebensführung zusammen 
erwirtschaften und auch verbrauchen (Urteil des Verwaltungsgerichts Aargau vom 7. Dezember 
2011 E. 2.3.2, publ. in: StE 2012 B 13.1 Nr. 18). Diese Lösung erlaubt auch eine praktikable 
und rechtsgleiche Handhabung in der Veranlagungspraxis: Im Regelfall wird im Stadium der 
Auflösung einer Ehe die eigentliche vermögensrechtliche Auseinandersetzung der Eheleute erst 
vorbereitet. Dazu gehört, dass allenfalls sogar noch über einen längeren Zeitraum hinweg für 
beide Ehegatten die Möglichkeit besteht, auf bisher gemeinsam gehaltene Vermögenswerte 
zuzugreifen. Ob und allenfalls über welche Zugriffsmöglichkeiten auf bisher beiden Ehegatten 
zugängliche Vermögenswerte ein Ehepartner noch verfügt, ist aus der Steuererklärung nicht 

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ersichtlich und es ginge zu weit, müsste sich die Steuerbehörde in jedem Fall erst Kenntnisse 
über allenfalls noch vorhandene gemeinsame Mittel bzw. gegenseitige Zugriffsrechte auf 
(liquide) Vermögensbestandteile verschaffen, bevor sie darüber entscheiden könnte, ob noch 
eine gemeinsame Besteuerung Platz greifen soll. Für eine getrennte Besteuerung muss daher 
genügen, wenn der gemeinsame Haushalt aufgehoben wurde und keine Hinweise dafür 
bestehen, dass sich die Situation wieder geändert hat, wie z. B. dass sich die Ehegatten im 
massgeblichen Zeitpunkt wieder versöhnt hätten (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts Aargau 
vom 7. Dezember 2011 E. 2.3.2, publ. in: StE 2012 B 13.1 Nr. 18).  
 
3.4.2 Was das Kriterium der Mittelverwendung betrifft, ist unbestritten, dass in der Steuer-
periode 2016 noch gemeinsame Bankkonti der Beschwerdeführer bestanden. Aus den – mit 
den jeweiligen Steuererklärungen eingereichten – Wertschriftenverzeichnissen ergibt sich je-
doch, dass die Beschwerdeführer bei den verbliebenen gemeinsamen Konti jeweils nur einen 
hälftigen Anteil deklariert hatten. Weiter ergibt sich aus den Akten, dass der Beschwerdeführer 
in der Steuerperiode 2016 ein gemeinsames Konto mit seiner damaligen Konkubinatspartnerin 
geführt hatte, was gegen eine Gemeinschaftlichkeit der Mittel für Wohnung und Unterhalt der 
Beschwerdeführer spricht. Ebenfalls für eine getrennte Verwendung der Mittel spricht der 
Umstand, dass der Beschwerdeführer bereits in der Vorperiode einen Unterstützungsabzug für 
seine Ehegattin geltend gemacht hatte. Insgesamt sind die Vorinstanzen somit zu Recht zum 
Schluss gekommen, dass in der Steuerperiode 2016 keine Gemeinschaftlichkeit der Mittel für 
Wohnung und Lebensunterhalt zwischen den Beschwerdeführern bestand, zumal auch keine 
Hinweise dafür bestehen, dass sich die Beschwerdeführer per Ende 2016 wieder versöhnt 
hätten. 
 
4. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass sämtliche Voraus-
setzungen für eine getrennte Veranlagung der Ehegatten in der Steuerperiode 2016 gegeben 
sind, woraus sich – aufgrund der gegenseitigen Wechselwirkung (siehe dazu oben E. 2.3.1) – 
auch die unbeschränkte Steuerpflicht des Beschwerdeführers im Kanton Basel-Landschaft 
ergibt. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist vollumfänglich abzuweisen. 
 
5. Es bleibt über die Kosten zu entscheiden. Für die Beschwerde an das Kantonsgericht 
als weitere kantonale Beschwerdeinstanz im Bereich der direkten Bundessteuer gelten nach 
Art. 145 Abs. 2 DBG die Vorschriften von Art. 140 bis 144 DBG sinngemäss. Gemäss Art. 144 
Abs. 1 DBG werden die Kosten der unterliegenden Partei auferlegt; wird die Beschwerde 
teilweise gutgeheissen, so werden sie anteilsmässig auferlegt. Die Höhe der Kosten des 
Verfahrens wird durch das kantonale Recht bestimmt (Art. 144 Abs. 5 DBG). Dem Ausgang des 
Verfahrens entsprechend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- den 
Beschwerdeführern aufzuerlegen. Die Parteikosten werden wettgeschlagen (Art. 145 Abs. 2 
DBG i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes 
[VwVG] vom 20. Dezember 1968). 
 
 
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- werden den Be-

schwerdeführern auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1'400.-- verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

Gegen diesen Entscheid wurde am 20. November 2020 Beschwerde beim Bundesgericht 
(Verfahrensnummer 2C_952/2020) erhoben.