# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37a663f6-74a1-5794-accf-8a0fb219e9ba
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 22.11.2023 II 2023 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-70_2023-11-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 70

Entscheid vom 22. November 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beitragsverfügungen für 
Nichterwerbstätige 2019 und 2020 sowie Verzugszinsverfügungen)

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Sachverhalt:

A. Gestützt auf eine Meldung der Steuerverwaltung vom 19. Juli 2022, wo-
nach A.________ (geboren ________1965; nachstehend: der Versicherte) im 
Jahr 2020 über ein Reinvermögen von Fr. 1'755'603.-- und Einkünfte aus un-
selbständiger Erwerbstätigkeit (USE) von Fr. 9'325.-- verfüge (Vi-act. 1), leitete 
die Ausgleichskasse Schwyz mit Schreiben vom 11. August 2022 an den Versi-
cherten eine Abklärung dessen Beitragspflicht als Nichterwerbstätiger (NE) ein 
(Vi-act. 2). Mit E-Mail vom 15. September 2022 (Vi-act. 6) teilte der Versicherte 
der Ausgleichskasse mit, er habe im September 2021 (gemäss Handelsregister-
eintrag recte 15.9.2017) die Firma "B.________ GmbH" gegründet. Er sei mit 
dem Aufbau des Geschäfts beschäftigt und habe sich daher im Geschäftsjahr 
2018 ein Gehalt von Fr. 21'000.-- ausbezahlen können. Leider sei dann Corona 
hereingebrochen. Deshalb habe er sich in den Geschäftsjahren 2019 und 2020 
nur je ein Gehalt von Fr. 10'000.-- ausbezahlen können. Im Geschäftsjahr 2021 
habe es wieder "angezogen" und das Gehalt habe Fr. 21'000.-- betragen. Das 
Geschäftsjahr 2022 laufe sehr gut; er werde sich voraussichtlich ein Gehalt von 
Fr. 70'000.-- bis Fr. 100'000.-- ausbezahlen können. 

Mit Schreiben vom 28. November 2022 informierte die Ausgleichskasse den Ver-
sicherten, dass sie ihn ab dem Jahr 2019 als NE anschliessen werde (Vi-act. 31). 

B. Mit provisorischen Verfügungen vom 29. November 2022 (Vi-act. 34 und 
38) erhob die Ausgleichskasse vom Versicherten 

- für das Jahr 2019 auf der Basis eines Reinvermögens von Fr. 2'094'750.-- 
AHV/IV/EO-Beiträge von insgesamt Fr. 4'407.50 zuzüglich Verwaltungskos-
ten von Fr. 169.15; abzüglich der Beiträge aus dem Erwerbseinkommen von 
Fr. 1'025.-- resultierte ein Betrag von Fr. 3'551.65 sowie 

- für das Jahr 2020 auf der Basis eines Reinvermögens von Fr. 2'037'750.-- 
AHV/IV/EO-Beiträge von insgesamt Fr. 4'378.25 zuzüglich Verwaltungskos-
ten von Fr. 162.50; abzüglich der Beiträge aus dem Erwerbseinkommen von 
Fr. 1'128.20 resultierte ein Betrag von Fr. 3'412.55.

Mit Verfügungen ebenfalls vom 29. November 2022 (Vi-act. 32 und 35) erhob die 
Ausgleichskasse zudem 

- Verzugszinsen für die Beitragsnachforderung 2019 von Fr. 468.10 sowie
- Verzugszinsen für die Beitragsnachforderung 2020 von Fr. 326.55. 

Gleichzeitig stellte die Ausgleichskasse dem Versicherten am 29. November 
2022 die Differenzrechnungen für die persönlichen Beiträge 2019 und 2020 von 
Fr. 4'019.75 bzw. Fr. 3'739.10 in Rechnung (Vi-act. 37 und 39). 

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C. Mit Schreiben vom 23. Dezember 2022 liess der Versicherte bei der Aus-
gleichskasse Einsprache gegen die Differenzabrechnungen für die Jahre 2019 
und 2020 erheben mit dem Antrag auf deren ersatzlose Aufhebung, weil er seine 
Beiträge für diese beiden Jahre als USE bereits entrichtet und somit die AHV-
Beitragspflicht erfüllt habe (Vi-act. 45). 

D. Mit Entscheid Nr. 1297/22 vom 20. Juni 2023 wies die Ausgleichskasse die 
Einsprache ab. 

E. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 20.6.2023) erhebt der 
Versicherte mit Eingabe vom 21. August 2023 (Postaufgabe am gleichen Tag) 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den 
folgenden Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid vom 20. Juni 2023 sei aufzuheben.

2. ln Aufhebung der Verfügungen vom 29. November 2022 sei von der 
Anrechnung von Akontobeiträgen für Nichterwerbstätige für die Jahre 2019 
und 2020 abzusehen.

3. ln Aufhebung der Verfügung vom 29. November 2022 sei auf die Erhebung 
von Verzugszins für die Jahre 2019 und 2020 abzusehen.

4. Eventualiter sei die Sache zur vertieften Sachverhaltsabklärung und zum 
Neuentscheid an die Ausgleichskasse Schwyz zurückzuweisen.

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

F. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 5. September 2023 die 
Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Kostenfolgen zu Lasten 
des Beschwerdeführers. 

G. Mit Replik vom 16. Oktober 2023 hält der Beschwerdeführer an den Anträ-
gen gemäss der Beschwerde vom 21. August 2023 fest. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der AHV-Beitragspflicht unterliegt grundsätzlich, wer obligatorisch oder 
freiwillig versichert ist. Obligatorisch sind nach Art. 1a Abs. 1 lit. a und b des 
Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; 
SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 natürliche Personen versichert, die in der 
Schweiz ihren zivilrechtlichen Wohnsitz haben, und diejenigen, welche in der 
Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben (vgl. Scartazzini/Hürzeler, Bundessozial-
versicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 124, Rz. 30).

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1.2.1 Nichterwerbstätige, für die nicht der jährliche Mindestbeitrag gemäss 
Art. 10 Abs. 2 AHVG vorgesehen ist, bezahlen einen Beitrag entsprechend ihren 
sozialen Verhältnissen (Art. 10 Abs. 1 AHVG). Die Beiträge bemessen sich nach 
dem Vermögen und dem Renteneinkommen. Verfügt ein Nichterwerbstätiger 
gleichzeitig über Vermögen und Renteneinkommen, wird der mit 20 multiplizierte 
jährliche Rentenbetrag zum Vermögen hinzugerechnet (Art. 28 Abs. 1 und 2 der 
Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVV; 
SR 831.1010] vom 31.10.1947) und auf die nächsten 50'000.-- Franken abge-
rundet (Art. 28 Abs. 3 AHVV). Beläuft sich dieser Betrag auf weniger als 
Fr. 300'000.--, ist der Mindestbeitrag von Fr. 422.-- (ab 1.1.2023, bzw. insgesamt 
Fr. 514.-- AHV/IV [Fr. 68.--] /EO [Fr. 24.--]) zu bezahlen (Art. 28 Abs. 1 AHVV 
[2019: total Fr. 482.--; 2020: total Fr. 496.--]). 

1.2.2 Die Beiträge werden für jedes Beitragsjahr festgesetzt. Als Beitragsjahr gilt 
das Kalenderjahr (Art. 29 Abs. 1 AHVV). Massgebend ist das von der Aus-
gleichskasse ermittelte Renteneinkommen und das von den kantonalen Steuer-
behörden ermittelte Vermögen am 31. Dezember des Beitragsjahres (Art. 29 
Abs. 2 - 4 AHVV). Die Veranlagungen für die direkte Bundessteuer sind für die 
Ausgleichskassen verbindlich (Art. 29 Abs. 5 AHVV).

1.3.1 Personen, die nicht dauernd voll berufstätig sind, leisten Beiträge wie Nich-
terwerbstätige, wenn ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen zusammen mit de-
nen ihres Arbeitgebers in einem Kalenderjahr nicht mindestens der Hälfte des 
Betrages nach Art. 28 AHVV entsprechen. Ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen 
müssen auf jeden Fall den Mindestbeitrag nach Art. 28 AHVV erreichen (Art. 10 
Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 28bis AHVV). Betroffen von dieser Bestimmung sind Per-
sonen, die zwar dauernd, aber nicht voll, oder zwar voll, aber nicht dauernd er-
werbstätig sind. Unerheblich ist, ob die Merkmale einer selbstständigen oder ei-
ner unselbstständigen Erwerbstätigkeit vorliegen. Diese Personen müssen unter 
Umständen, nach Vornahme einer Vergleichsrechnung, Beiträge wie Nichter-
werbstätige leisten (vgl. Wegleitung über die Beiträge der Selbständigerwerben-
den und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [WSN], vom 1.1.2008, Stand 
1.1.2023 Rz. 2033). Die Vergleichsrechnung wird zwischen den eingezahlten 
Beiträgen und der Hälfte des hypothetischen Beitrags aufgrund der Vermögens- 
und Rentenverhältnisse vorgenommen. Ist der hypothetische Beitrag höher, so 
bezahlt die Person Beiträge wie Nichterwerbstätige (Art. 28bis AHVV; WSN 
Rz. 2041 ff.). Die Beiträge vom Erwerbseinkommen können angerechnet oder 
zurückerstattet werden (Art. 10 Abs. 3 AHVG; Art. 28bis AHVV i.V.m. Art. 30 
AHVV; WSN Rz. 2045; BGE 140 V 338 E. 1.1 m.w.H.). 

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Nicht dauernd voll Erwerbstätige werden nach Art. 28bis Abs. 1 AHVV nicht als 
Nichterwerbstätige qualifiziert, sondern diesen beitragsmässig gleichgestellt (vgl. 
BGE 140 V 338 E. 1.1), d.h. an der grundsätzlichen Qualifizierung als selbstän-
digerwerbende Person ändert sich nichts.

1.3.2  Als dauernd gilt eine Erwerbstätigkeit von mehr als neun Monaten im Ka-
lenderjahr (WSN Rz. 2035). Volle Erwerbstätigkeit liegt in der Regel vor, wenn für 
die (selbständige oder unselbständige) Tätigkeit ein erheblicher Teil der im be-
treffenden Erwerbszweig üblichen Arbeitszeit aufgewendet wird. Diese Voraus-
setzung ist nach der Verwaltungspraxis und Rechtsprechung erfüllt, wenn die 
beitragspflichtige Person während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit 
(also 50%) tätig ist (BGE 140 V 338 E. 1.2 m.w.H.; siehe auch WSN Rz. 2039). 
Im Steuerrecht wird bei ganzjähriger Vollzeittätigkeit in der Regel von 220 Ar-
beitstagen ausgegangen. 50% davon (volle Erwerbstätigkeit) entsprechen daher 
110 Arbeitstagen. Ausgehend von einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von 
rund 42 Stunden ergibt dies 8,4 Stunden pro Tag, für 110 Arbeitstage müsste 
somit ein Jahressoll von rund 924 Stunden ausgewiesen werden können, um vol-
le Erwerbstätigkeit zu begründen (VGE II 2020 115 vom 18.3.2021 E. 3.2).

1.3.3  Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die tatsächlichen Ge-
gebenheiten und nicht die Höhe der Beiträge nach Art. 10 Abs. 1 AHVG aus-
schlaggebend für die Beurteilung, ob eine beitragspflichtige Person erwerbstätig 
ist (BGE 139 V 12 E. 5.2). Die volle Erwerbstätigkeit darf im Bereich der 
Selbständigkeit nicht schon aufgrund eines einfachen Vergleichs der erzielten 
Gewinne mit dem Durchschnittsverdienst aus einer entsprechenden unselbstän-
digen Erwerbstätigkeit verneint werden, wo eine selbständige Betätigung erst 
nach längerer Zeit zu Einkünften führt oder vorübergehende Ertragseinbrüche, 
Investitionen, Amortisationen oder Veränderungen die betriebliche Rechnung 
negativ beeinflussen. Die Erwerbsabsicht ist dann nicht in Frage gestellt, wenn 
die tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht auf Nichterwerbstätigkeit, 
bloss vorgegebene Erwerbstätigkeit oder Erwerbstätigkeit unbedeutenden Um-
fangs schliessen lassen (BGE 140 V 338 E. 2.3.1). Für die Beantwortung der 
Frage nach der Erwerbsorientierung ist der Lohn mit der erbrachten Leistung und 
nicht mit der finanziellen Lage der Arbeitgeberfirma zu vergleichen (Urteil BGer 
9C_228/2021 vom 9.7.2021 E. 4.3.2). 

1.4.1 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollstän-
dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Die Verwal-
tung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine 

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Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über-
zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern 
das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines be-
stimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und 
die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von 
allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 
138 V 218 E. 6 m.H.; vgl. BGE 130 III 321 E. 3.2 und 3.3; Urteil BGer 
8C_448/2020 vom 3.3.2021 E. 2.4.1). 

1.4.2 Ab wann überwiegende Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, lässt sich 
kaum quantifizieren. Auch das Schrifttum äussert sich übereinstimmend mit der 
Rechtsprechung dahingehend, dass die blosse Annahme einer Möglichkeit oder 
einer Hypothese nicht ausreicht, während anderseits auch nicht die strikte An-
nahme der zu beweisenden Tatsache (wie im Zivilprozess) zu verlangen ist (Cris-
tina Schiavi, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungs-
rechts, 2020, Art. 43 N 11). Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als 
der begründeten Überzeugung keine konkreten Einwände entgegenstehen (Kie-
ser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 43 N 59). 

2.1.1 Mit der Einsprache vom 23. Dezember 2022 reichte der Beschwerdeführer 
als Beilagen 1 bis 3 Arbeitsrapporte (Kalenderkopien) der Jahre 2019 und 2020 
sowie das Fahrtenbuch 2020 ein (vgl. Vi-act. 45-3 ff./9). Zudem machte er gel-
tend, im Rahmen des Unternehmensaufbaus habe er seine Zeit in der Anfangs-
phase vorwiegend für die Akquisition, Business Developement, Trai-
ning/Ausbildung und Auftragsbeschaffung eingesetzt. Diesen Zeitaufwand bezif-
ferte er summarisch wie folgt:

Art der Tätigkeit Tage 2019 Tage 2020

Aufträge, Vor-/Nachbereitungen, Reisezeiten 40 25
Akquisition 50 25
Business Development, Gründung/Aufbau, etc. 25 12
Business Development u.a. -- 58
Potentielle Kollaborationspartner etc. 10 --
Ausbildung 7 5
Marketing 10 15
E-Mail & Administration 50 64
Recherche & Studium 20 23

Total Arbeitstage 212 227

Anzahl E-Mails insgesamt 1'038 1'479

2.1.2 Die Vorinstanz hat in Würdigung der vom Beschwerdeführer eingereichten 
Unterlagen (Honorarrechnungen ab 2019 [Vi-act. 10 bis 28], Arbeitsrapporte 

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2019 und 2020 und Fahrtenbuch 2019) erwogen, für die beiden Jahre 2019 und 
2020 könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine SE des Be-
schwerdeführers von mindestens einem 50 %-Pensum geschlossen werden (an-
gefochtener Entscheid E. 10). 

Konkret hat die Vorinstanz dargelegt, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2019 
12.75 Tage für Workshops verwendet habe. Zusätzlich seien zwei Stunden für 
Leadership Hangout und Consulting Services in Rechnung gestellt worden. Hier-
für habe der Beschwerdeführer Fr. 3'600.-- verrechnet, was bei einem Stunden-
ansatz von Fr. 225.-- (gemäss Rechnung Nr. 191106 = Vi-act. 16 [2-stündiges 
Leadership Hangout zu total Fr. 450.--]) 16 Stunden entsprechend rund zwei Ta-
ge ergebe. Total resultierten aufgerundet 15 Arbeitstage. Unter Berücksichtigung 
der Vor- und Nachbereitungszeit könne von 40 Tagen ausgegangen werden. Aus 
dem Fahrtenbuch 2019 seien total für das ganze Jahr 62 Tage aufgelistet. Einige 
davon könnten den Aufträgen aus den Rechnungen zugeordnet werden. Würden 
in grosszügiger Weise alle 62 Tage zu den 40 Tagen addiert, so ergebe das 102 
Arbeitstage. Dies entspreche einem Arbeitspensum von 42.5%. 

Im Jahr 2020 seien gemäss Rechnungsstellung 8.5 Tage sowie Consulting Ser-
vices im Betrag von Fr. 1'800.-- verrechnet worden, was bei einem Stundenan-
satz von Fr. 225.-- einem Arbeitstag (Fr. 1'800.-- : Fr. 225.-- = acht Stunden) ent-
spreche. Zusätzlich seien Spesen in Höhe von Fr. 1'696.70 in Rechnung gestellt 
worden. Aufgerechnet mit Vor- und Nachbearbeitungszeit ergebe dies wiederum 
ca. 40 Arbeitstage. Würde man die Vor- und Nachbearbeitungszeit verdoppeln, 
so könne von maximal 70 Arbeitstagen ausgegangen werden, was einem Pen-
sum von 30% entspreche.

2.2 Der Beschwerdeführer macht beschwerdeweise geltend, im September 
2017 habe er die Firma "B.________ GmbH" mit Sitz in Unterägeri gegründet. 
Seit 2018 sei er bei dieser angestellt und seither durchgehend in einem Vollpen-
sum tätig. Die tiefe Entlöhnung von Fr. 10'000.-- in den Jahren 2019 und 2020 
bedeute nicht per se eine fehlende Gewinnerzielungsabsicht bzw. eine nicht volle 
Erwerbstätigkeit (Beschwerde S. 4 Ziff. 6 mit Hinweis auf Urteil BGer 
9C_251/2021 vom 21.7.2021 [i.Sa. H. vs. Ausgleichskasse Schwyz] E. 4.2). Die 
Vorinstanz habe ausser Acht gelassen, dass sich die Unternehmung in dieser 
Zeit in der Aufbauphase befunden habe, und ihre Beurteilung auf die Kalender-
kopien sowie das Fahrtenbuch 2019 abgestützt. Zu berücksichtigen sei auch, 
dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2019 und 2020 erstmals als Berater 
Aufträge und Workshops durchgeführt habe mit einem entsprechend erhöhten 
Aufwand für die Vor- und Nachbereitung (Beschwerde S. 4 f. Ziff. 7.1 f.). 

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2.3.1 Festzuhalten ist einerseits, dass die sich aus Unterlagen (Honorarrechnun-
gen, Arbeitsrapporte 2019 und 2020 und Fahrtenbuch 2019) ergebenden num-
merischen Angaben, auf welche die Vorinstanz zur Ermittlung des approximati-
ven zeitlichen Arbeitsaufwandes des Beschwerdeführers abgestellt hat, vom Be-
schwerdeführer nicht bestritten werden. Anderseits erweist sich, dass die - weder 
näher konkretisierten noch belegten - Angaben des Beschwerdeführers in der 
Einsprache nicht nur übertrieben erscheinen, sondern in offenkundigem Wider-
spruch zu den von ihm dokumentierten Zahlen stehen.

2.3.2 Mit den Erfolgsrechnungen 2019 und 2020 wies die B.________ GmbH 
Nettoerlöse aus Lieferungen und Leistungen von Fr. 23'731.20 bzw. 
Fr. 34'578.18 aus (Vi-act. 8-4/9). Dies entspricht bei einem von der Vorinstanz 
angenommenen Stundenansatz von Fr. 225.--, der als plausibel erscheint und 
vom Beschwerdeführer zu Recht nicht bestritten wird, rund 105 Stunden bzw. 
154 Stunden, d.h. rund 13 bzw. 19 Tagen (zu je acht Stunden). Wenn die Vorin-
stanz unter Einbezug der Vor- und Nachbereitungszeit von jeweils 40 Tagen 
ausgegangen ist, erfolgte dies offenkundig nicht zum Nachteil des Beschwerde-
führers. Die Vorbereitung wurde (jedenfalls teils) als Zeitaufwand den Kunden 
verrechnet (Vi-act. 10-2/2, 12-2/2, 15-2/2, 17, 19-2/2, 22-2/2) und ist somit im ver-
rechneten Zeitaufwand bereits mitenthalten; ebenso (jedenfalls teils) auch die 
Zeit für An- und Rückreise (Vi-act. 13-2/2 [je halber Tag]; 19-2/2 [Reisezeit 1 
Tag]). Ebenso hat bereits die Vorinstanz zu Recht auf die Überschneidungen mit 
den im Fahrtenbuch belegten (Arbeits-)Tagen mit den Workshops hingewiesen. 

2.4.1 Zutreffend ist, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht expli-
zit auf die geltend gemachte Aufbauphase der Unternehmung eingegangen ist. 
Dies bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass die Vorinstanz dieses Argument 
übersehen hat. Zum einen war dieses vom Beschwerdeführer bereits initial vor-
gebrachte Argument (vgl. vorstehend Ingress lit. A) hinlänglich bekannt. Mit den 
grosszügig angerechneten Arbeitstagen anderseits hat die Vorinstanz diesem 
Umstand denn auch rechtsgenüglich Rechnung getragen. Soweit der Beschwer-
deführer in dieser Hinsicht eine Verletzung der Begründungspflicht geltend ma-
chen will, kann diese Rüge nicht verfangen. Abgesehen davon lässt sich aus der 
Begründungspflicht nicht ableiten, dass sich eine Rechtsmittelinstanz ausdrück-
lich mit jeder tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand aus-
einandersetzen muss. Im Übrigen wäre, läge denn eine Verletzung der Begrün-
dungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, eine solche 
Verletzung mit dem vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren heilbar und 
auch geheilt worden. 

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2.4.2 Vernehmlassend bringt die Vorinstanz vor, die Argumentation des Be-
schwerdeführers sei angesichts der Neugründung grundsätzlich nachvollziehbar. 
Dennoch sei bekannt und zu berücksichtigen, dass die Arbeit im eigenen Unter-
nehmen auch aus persönlichem lnteresse erfolge und der erbrachte Zeitaufwand 
über die eigentliche Erwerbsorientierung hinausgehen könne. Der Beschwerde-
führer habe sich offenbar nur aufgrund seiner guten Vermögensverhältnisse mit 
einer tieferen Entschädigung begnügt. Es liege daher nahe, dass er ohne ent-
sprechendes Vermögen einen solch tiefen und marktunüblichen Lohn nicht ak-
zeptiert hätte. Dies werde durch den IK-Auszug belegt. 

Dem ist beizupflichten. Aus dem IK-Auszug des Beschwerdeführers (Vi-act. 5) 
ergibt sich, dass er seit 1998 stets (weit) über Fr. 200'000.-- und mehr verdient 
hat (2013: Fr. 422'016.--, 2015: Fr. 418'972.--, 2016: Fr. 439'276.--; erste zwei 
Monate 2017: Fr. 166'354.--). Für die ersten beiden Jahre (2018 und 2019) kann 
auch nicht die Coronakrise (vgl. vorstehend Ingress lit. A) verantwortlich gemacht 
werden. Zu Recht wird dies vom Beschwerdeführer vor dem Verwaltungsgericht 
nicht mehr geltend gemacht. Es bestehen zudem keine Anhaltspunkte dafür und 
wird vom Beschwerdeführer ebenfalls nicht geltend gemacht, dass sich die un-
ternehmerischen Aussichten bereits anfangs 2020 erheblich verbessert hätten. 

2.4.3 Zu Recht weist die Vorinstanz vernehmlassend auch auf die Beweislage 
hin, wonach der Beschwerdeführer weder für die behaupteten Arbeitsleistungen 
echtzeitliche Arbeitsdokumentationen noch einen detaillierten Ausweis der nicht 
zu entschädigenden Arbeitsstunden beigebracht hat. Soweit sich das Fahrten-
buch nicht auf mit Rechnungen belegte Workshops bezieht, bleibt deren (Ge-
schäfts-)Zweck und insbesondere der damit verbundene Aufwand völlig im Dun-
keln. Auch hieraus ergibt sich, dass die Vorinstanz mit der Anrechnung ganzer 
Tage für diese im Fahrtenbuch erfassten Fahrten zu Gunsten des Beschwerde-
führers verfahren ist. Insoweit sich von der Vorinstanz aufgezeigte Ungereimthei-
ten im Fahrtenbuch (Vernehmlassung S. 2) allenfalls erklären lassen (Replik S. 3 
Ziff. 4) oder aber nicht, ist daher für den Ausgang des Verfahrens unerheblich. 
Abgesehen davon anerkennt der Beschwerdeführer gewisse Ungenauigkeiten im 
Fahrtenbuch (Replik S. 4 Ziff. 4). 

Als Schutzbehauptung ist schliesslich die replizierende (S. 3 Ziff. 3) Entgegnung 
des Beschwerdeführers zu würdigen, in der Aufbauphase in den Jahren 2019 
und 2020 habe er nicht alle Termine und Arbeiten, die er in diesen Jahren für die 
Firma leistete, detailliert festgehalten. Auch wenn keine entsprechende Doku-
mentationspflicht besteht, dürften gerade beispielsweise Akquisitions-
Bemühungen, die von erheblichem geschäftlichem Interesse für das inskünftige 

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und anvisierte Gedeihen einer (Beratungs-)Unternehmung sind, als dokumentati-
onswürdig erscheinen. 

2.5 Zusammenfassend vermag der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen 
die Rechtmässigkeit des angefochtenen Einspracheentscheides nicht zu erschüt-
tern. Es bleibt dabei, dass er aufgrund der aktenkundigen Unterlagen und deren 
pflichtgemässer Würdigung nach Massgabe des Beweisgrades der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit in den Jahren 2019 und 2020 nicht als voll erwerbstätig 
qualifiziert werden kann. Die nummerischen Angaben als solche und insbeson-
dere die Vergleichsrechnung nach Art. 28bis AHVV sowie die Verzugszinsberech-
nungen (angefochtener Entscheid E. 14 f.) werden vom Beschwerdeführer nicht 
bestritten. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 

3. Gemäss Art. 61 lit. fbis des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 ist das Ver-
fahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen 
Einzelgesetz vorgesehen ist. Es ist das kantonale Recht anwendbar (Art. 61 
ATSG; § 71ff. des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [SRSZ 234.110; VRP] vom 
6.6.1974). Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des verwal-
tungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 800.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). 

Eine Parteientschädigung ist ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend 
nicht zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG; § 74 VRP).  

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 28. Au-
gust 2023 einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe geleistet, so dass die 
Rechnung ausgeglichen ist.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 22. November 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 27. November 2023