# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4c195c77-28e3-5f18-83bb-3be2952fec9a
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-06-20
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 20.06.2014 SK.2014.15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_SK-2014-15_2014-06-20.pdf

## Full Text

Urteil vom 20. Juni 2014 
Strafkammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser,  

Einzelrichter, 

Gerichtsschreiber David Heeb  

Parteien  BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Vincens 

Nold, Staatsanwalt des Bundes, 

 

 gegen 

 

  A.,    

Gegenstand  Fälschung amtlicher Wertzeichen 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer:  SK.2014.15 

- 2 - 

Der Einzelrichter erkennt: 

I. 

1. A. wird schuldig gesprochen der Fälschung amtlicher Wertzeichen (Art. 245 Ziff. 1 

StGB). 

2. A. wird bestraft mit einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 30.–, bedingt voll-

ziehbar, bei einer Probezeit von 2 Jahren. 

3. A. wird bestraft mit einer Busse von Fr. 200.–. 

 Bezahlt A. die Busse schuldhaft nicht, so tritt an deren Stelle eine Ersatzfreiheitsstra-

fe von 6 Tagen. 

4. Der Kanton Schwyz wird als Vollzugskanton bestimmt (Art. 74 Abs. 2 StBOG). 

5. Die beschlagnahmte Autobahnvignette (2013, Nr. 1) wird eingezogen und vernichtet 

(Art. 249 Abs. 1 StGB). 

6. Die Verfahrenskosten, bestehend aus den Gebühren des Vorverfahrens von 

Fr. 290.–, den Auslagen der Bundesanwaltschaft von Fr. 10.– und der Gerichtsge-

bühr von Fr. 500.–, ausmachend Fr. 800.–, werden A. auferlegt.  

II. 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter münd-

lich begründet. A. wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt; der nicht anwesenden Bun-

desanwaltschaft wird es schriftlich zugestellt.  

 

 

Im Namen der Strafkammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber 

 

- 3 - 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 

- Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde  

- Eidg. Zollverwaltung EZV, Monbijoustrasse 40, 3003 Bern 

- Amt für Migration, Steistegstrasse 13, Postfach 454, 6432 Schwyz 
 

 

 

Rechtsmittelbelehrung  

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht 
eine Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung 
nach Artikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Frei-
heitsentzug von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien 
nachträglich ein begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des 

Dispositivs verlangt (Art. 82 Abs. 2 StPO).  

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 

schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 

Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und 
Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder un-
richtige Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 

Beschwerde an das Bundesgericht 

Gegen verfahrensabschliessende Entscheide der Strafkammer des Bundesstrafgerichts kann beim Bundes-
gericht, 1000 Lausanne 14, innert 30 Tagen nach der Zustellung der vollständigen Ausfertigung Beschwer-

de eingelegt werden (Art. 78, Art. 80 Abs. 1, Art. 90 und Art. 100 Abs. 1 BGG). 

Mit der Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht und Völkerrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a 
und b BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist 
oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für 
den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).