# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6b4e6734-ad69-5b84-a88b-4ce2db016f90
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 14.05.2025 PA250007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PA250007_2025-05-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PA250007-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Schmidt

Beschluss vom 14. Mai 2025

in Sachen

A._____,
Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin

sowie

1. Ärztliche Leitung der psych. Klinik B._____ AG, 
2. Berufsbeistandschaft Uster, 
Verfahrensbeteiligte

betreffend Unterbringung in der psych. Klinik B._____ AG

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in FU Verfahren des Be-
zirksgerichtes Meilen vom 17. April 2025 (FF250013)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. A._____ (fortan Beschwerdeführerin) war zufolge ärztlicher Einweisung 

durch ihren behandelnden Psychiater Dr. med. C._____ seit dem 10. April 2025 in 

der psychiatrischen Klinik B._____ AG in D._____ (fortan Klinik) untergebracht 

(act. 4/2-4/4). Das Begehren der Beschwerdeführerin um gerichtliche Beurteilung 

bzw. Entlassung aus der Klinik wurde mit unbegründetem Urteil des Einzelge-

richts in FU Verfahren des Bezirksgerichts Meilen (fortan Vorinstanz) vom 

17. April 2025 (act. 4/16) abgewiesen.

1.2. Mit an die Vorinstanz adressiertem Schreiben vom 17. April 2025 machte 

die Beschwerdeführerin geltend, mit dem Entscheid nicht einverstanden zu sein 

(act. 4/18 = act. 2). Die Eingabe der Beschwerdeführerin wurde von der Vorin-

stanz als Antrag auf Begründung des vorerwähnten Urteils vom 17. April 2025 

entgegengenommen und anschliessend dem Obergericht des Kantons Zürich als 

Beschwerdeinstanz mitsamt der begründeten Fassung des Urteils zuständigkeits-

halber weitergeleitet (act. 3 [Aktenexemplar] = act. 4/20, E. I.6). Mit Schreiben 

vom 30. April 2025 (act. 5) wurde die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, 

dass sie ihre Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerdefrist noch ergänzen 

könne. Die Beschwerdeführerin verlangte mit Eingabe vom 30. April 2025 (Datum 

Poststempel: 2. Mai 2025; Eingang: 5. Mai 2025) sinngemäss erneut die Entlas-

sung aus der Klinik sowie die Benachrichtigung ihres Anwalts (act. 6).

1.3. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 4/1-21).

1.4. Am 8. Mai 2025 erteilte die Klinik dem Gericht telefonisch die Auskunft, 

dass die Beschwerdeführerin am 8. Mai 2025 aus der Klinik entlassen worden sei 

(act. 7). Am 9. Mai 2025 bestätigte die Klinik nochmals zuhanden des Gerichts, 

dass die fürsorgerische Unterbringung der Beschwerdeführerin beendet und die 

Beschwerdeführer aus der Klinik ausgetreten sei (act. 9).

2. Mit der Entlassung aus der Klinik ist die fürsorgerische Unterbringung weg-

gefallen und der Beschwerdeführerin fehlt damit ein schutzwürdiges Interesse an 

- 3 -

deren Überprüfung. Das Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführerin ist nach 

Anhebung des Rechtsmittelverfahrens weggefallen, was zur Gegenstandslosig-

keit des Beschwerdeverfahrens führt. Das Beschwerdeverfahren ist entsprechend 

abzuschreiben.

3. Umständehalber sind für das Beschwerdeverfahren keine Kosten zu erhe-

ben. Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.

2. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, die verfahrensbeteiligte 

Klinik, die Beiständin der Beschwerdeführerin sowie – unter Rücksendung 

der erstinstanzlichen Akten – an das Bezirksgericht Meilen, je gegen Emp-

fangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

- 4 -

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

versandt am: