# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0d7c26c0-1fc7-5206-93c2-1fd93fb09593
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 20.06.2018 I 2018 27
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-27_2018-06-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 27

Entscheid vom 20. Juni 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Z.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 1970, türkischer Staatsangehöriger mit 
Niederlassungsbewilligung C, verheiratet, Vater von drei Kindern mit Jahrgang 
1989, 1990 und 1994) arbeitete ab 1989 als Produktionsmitarbeiter bei der 
B.________ AG (Altendorf). Am 2. Juli 2004 meldete er sich zur Berufsberatung, 
Arbeitsvermittlung und zum Bezug einer Rente bei der IV-Stelle an (IV-act. 1). 
Am 19. Juli 2004 wurde das Arbeitsverhältnis von der Arbeitgeberin per Ende 
Oktober 2004 aufgelöst (IV-act. 10, S. 4). Im Auftrage der IV-Stelle erstattete die 
MEDAS C.________ am 24. November 2005 ein interdisziplinäres Gutachten 
(IV-act. 22). Gestützt darauf gelangte der RAD-Arzt Dr.med. D.________ zum 
Ergebnis, dass A.________ für eine leichte Tätigkeit mit Möglichkeit zur 
Wechselposition zu 100% arbeitsfähig sei (vgl. IV-act. 23). Mit Verfügung vom 
30. Dezember 2005 hat die IV-Stelle Berufsberatung und die Abklärung der 
beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten durch die Berufsberatung gewährt (IV-
act. 25). Am 31. Dezember 2005 verfügte die IV-Stelle ausgehend von einem 
ermittelten IV-Grad von 33%, dass das Rentenbegehren abgewiesen werde (IV-
act. 26). Dagegen erhob A.________ erfolglos Einsprache bei der IV-Stelle, 
welche das Rentenbegehren am 22. November 2006 abwies (IV-act. 43-1/7). 
Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht mit 
Entscheid VGE I 2007 5 vom 7. Mai 2007 abgewiesen (vgl. IV-act. 50). Das 
daraufhin angerufene Bundesgericht wies mit Urteil 9C_440/2007 vom 30. Juli 
2007 die Beschwerde ab (IV-act. 52).

B. Am 21. Februar 2008 (Eingangsdatum) meldete sich A.________ erneut 
zum Leistungsbezug an (IV-act. 59). Am 10. April 2008 fand ein 
Abklärungsgespräch statt (IV-act. 66). Mit Vorbescheid vom 5. Juni 2008 (IV-act. 
74) sowie mit Verfügung vom 10. Juli 2008 ist die IV-Stelle auf das neue 
Leistungsbegehren nicht eingetreten (IV-act. 76). Dagegen beschwerte sich 
A.________ erfolglos beim Verwaltungsgericht (VGE I 2008 175 vom 27.11.2008 
= IV-act. 81) sowie anschliessend beim Bundesgericht (9C_92/2009 vom 
18.2.2009 = IV-act. 82).

C. Mit Schreiben vom 14. August 2009 gelangte der Hausarzt Dr.med. 
F.________ an die IV-Stelle, reichte zwei Arztberichte der Uniklinik E.________ 
ein und ersuchte um Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (IV-act. 88). Unter Hinweis 
auf eine Stellungnahme der RAD-Ärztin G.________ hielt die IV-Stelle mit 
Vorbescheid vom 8. September 2009 (IV-act. 91) und mit Verfügung vom 26. 
November 2009 daran fest, dass auf das neue Leistungsbegehren nicht 
eingetreten werde, da sinngemäss keine veränderten Befunde auszumachen 

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seien (IV-act. 100). Eine dagegen erhobene Beschwerde hat das 
Verwaltungsgericht mit Entscheid I 2010 15 vom 8. April 2010 abgewiesen, 
soweit auf die Beschwerde einzutreten war (IV-act. 109).

D. Mit einem von Dr.med. H.________ (FMH Innere Medizin) verfassten 
Schreiben vom 5. Dezember 2012 machte A.________ sinngemäss eine Ver-
schlechterung seines Gesundheitszustandes geltend (IV-act. 119, in fine). Mit 
Vorbescheid vom 23. Januar 2013 teilte die IV-Stelle mit, es sei vorgesehen, auf 
das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten (IV-act. 121). Mit Verfügung vom 
8. Mai 2013 lehnte es die IV-Stelle ab, auf das neue Leistungsbegehren einzutre-
ten mit der sinngemässen Begründung, anhand der objektiven Befunde sei keine 
relevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes ersichtlich. Eine leicht-
gradige Coxarthrose besage hier nur, dass keine schweren körperlichen Arbeiten 
mehr zumutbar seien. Für eine leichte behinderungsangepasste Arbeit sei wei-
terhin eine 100%ige Arbeitsfähigkeit gegeben (IV-act. 133). 

E. Ein erneutes Leistungsbegehren (Antrag für berufliche Integration) ging bei 
der IV-Stelle am 15. Mai 2013 ein (IV-act. 135). Am 22. Mai 2013 teilte die IV-
Stelle mit, es werde Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche gewährt 
(IV-act. 139). Am 10. Juni 2013 fand eine Besprechung mit dem zuständigen 
Mitarbeiter der IV-Arbeitsvermittlungsstelle statt (IV-act. 144). Nach diversen er-
folglosen Bemühungen hat die IV-Stelle am 13. Dezember 2013 mitgeteilt, die 
Arbeitsvermittlung werde abgeschlossen (IV-act. 146). 

F. Am 1. April 2016 unterzeichnete A.________ ein neues an die IV-Stelle ge-
richtetes Leistungsbegehren, in welchem Hüft-, Rückenprobleme, Schmerzen im 
linken Arm sowie eine psychische Erkrankung vorgebracht wurden (IV-act. 150). 
In der Folge erachtete die IV-Stelle eine interdiszipliniäre Abklärung als nötig. Der 
Begutachtungsauftrag wurde dem CC.________ zugelost (IV-act. 159). Mit 
Schreiben vom 18. August 2016 teilte die IV-Stelle die Namen der begutachten-
den Sachverständigen mit (IV-act. 160). Das entsprechende CC.________-Gut-
achten vom 4. November 2016 ging am 23. November 2016 bei der IV-Stelle ein 
(IV-act. 163). Mit Vorbescheid vom 25. Januar 2017 wurde angekündigt, dass 
das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 167). Dagegen opponierte 
A.________ mit Eingaben vom 6. April 2017 (IV-act. 174) und vom 3. Mai 2017 
(IV-act. 175, inkl. Stellungnahme des GO.________ vom 24.4.2017). Der RAD-
Arzt Dr.med. D.________ prüfte am 28. September 2017 die Einwände gegen 
den Vorbescheid und regte an, den CC.________-Gutachtern zu ermöglichen, zu 
den Vorwürfen des GO.________ (gegen das CC.________-Gutachten) Stellung 
zu nehmen (IV-act. 176-5/5). Daraufhin unterbreitete die IV-Stelle diese Einwän-

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de den CC.________-Gutachtern (IV-act. 177-1/4), welche sich am 27. Novem-
ber 2017 dazu äusserten (IV-act. 178). Am 15. Februar 2018 verfügte die IV-
Stelle, dass das Leistungsbegehren abgewiesen werde (IV-act. 180). Nach Ein-
gang dieser Verfügung am 21. Februar 2018 forderte der Rechtsvertreter mit 
Schreiben vom 22. Februar 2018 die seit der letzten Zustellung neu ergangenen 
IV-Akten zur Einsichtnahme an (IV-act. 181) und reichte am 20. März 2018 für 
A.________ rechtzeitig beim Verwaltungsgericht eine Beschwerde mit den fol-
genden Rechtsbegehren ein:

1. Es sei die angefochtene Verfügung vom 15. Februar 2018 aufzuheben und 
dem Beschwerdeführerin sei eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.

2. Eventualiter sei die vorliegende Streitsache zu weiteren Abklärungen 
(insbesondere zur Neubegutachtung) an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7.7% Mehrwertsteuer zu 
Lasten der Beschwerdegegnerin.

G. Mit Vernehmlassung vom 19. April 2018 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Welche Bestimmungen und Grundsätze für einen IV-Rentenanspruch von 
Bedeutung sind, wurde dem Versicherten bereits in den früheren Entscheiden 
dargelegt. Es kann darauf verwiesen werden.

1.1 Ergänzend ist festzuhalten, dass nach Art. 4 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 8 Abs. 1 
ATSG als Invalidität die durch einen körperlichen oder geistigen Gesundheits-
schaden verursachte, voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde gan-
ze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit gilt. Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die 
Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen 
der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähig-
keit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

1.2 Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

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1.3 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist 
Art. 16 ATSG massgebend (Art. 28a Abs. 1 Satz 1 IVG). Zur Ermittlung des Inva-
liditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus-
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches Invaliden-
einkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches Validenein-
kommen). Die Invalidität ist auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens 
zu bemessen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit er-
zielen könnte. Nicht entscheidend ist für die Invaliditätsbemessung, ob die ver-
sicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von der ihr 
verbliebenen Erwerbsfähigkeit (ganz oder teilweise) Gebrauch macht. Vielmehr 
ist die Invalidität stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu 
bemessen, das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzie-
len könnte (vgl. Ulrich Meyer/ Marco Reichmuth, Rechtsprechung des Bundes-
gerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, N 27 zu Art. 28a IVG). 

1.4 Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemessung 
des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe dieser Fach-
leute ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu 
nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 Erw. 4). Diese ärztlichen Angaben 
dienen als wichtige Grundlage für die juristische Beurteilung der Frage, welche 
Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet werden können (vgl. BGE 141 V 
281 Erw. 5.2.1; 140 V 193 Erw. 3.2; 132 V 93 Erw. 4, je mit weiteren Hinweisen).

1.5.1  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei 
(Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Be-
weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Für den Beweiswert eines 
Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Beurtei-
lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizini-
schen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten be-
gründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder 

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die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 
Erw. 5.1). 

1.5.2  In Bezug auf Berichte behandelnder Ärzten darf und soll der Richter der 
Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass allgemein praktizierende Hausärzte 
wie behandelnde Spezialärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, 
weshalb den (unabhängigen) Fachärzten grundsätzlich mehr Gewicht zukommt 
(vgl. BGE 125 V 351 Erw. 3b/cc; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; Bundesgerichtsurteil 
9C_395/2016 vom 25.8.2016 Erw. 4.1). Mit Blick auf die Verschiedenheit von 
Behandlungs- und Begutachtungsauftrag kann daher im Streitfall regelmässig 
nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-)Arztes abgestellt werden (vgl. 
Bundesgerichtsurteile 9C_419/2008 vom 12.3.2008 Erw. 3.3; I 701/05 vom 
5.1.2007 Erw. 2).

1.6 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; vgl. Ueli Kieser, Das Verwaltungsverfahren in der 
Sozialversicherung, 1999, Rz. 450; BGE 122 II 469 Erw. 4a; Bundesgerichts-
urteil 8C_424/2010 vom 19.7.2010 Erw. 3.2.3 mit Verweis auf BGE 134 I 148 
Erw. 5.3).

2.1.1  Im vorliegenden Fall wurden die massgebenden Diagnosen im ersten 
Gerichtsentscheid (VGE) I 2007 5 vom 7. Mai 2007 wie folgt zusammengefasst 
(IV-act. 50-6/12 unten i.V.m. IV-act. 23-4/5 oben):

Gesundheitsschaden:
Femoroacetabuläres Impingementsyndrom (FAI) der linken Hüfte (IV Code 738)
Diagnosen ohne Auswirkungen auf Arbeitsleistung: 
Diskrete Spondylose und Olisthesis L5
Funktionelle Einschränkungen: 
Hüftschmerzen links, verstärkt bei Belastung oder lange unveränderter Position

Damals war aus einem psychiatrischen Konsilium vom 17. Januar 2005 zu ent-
nehmen, dass Dr.med. I.________ (Psychiatrie FMH) in seiner psychiatrischen 
Untersuchung keine Hinweise auf das Vorliegen einer psychischen Erkrankung 
oder Störung gefunden hatte (IV-act. 50-6/12 i.V.m. 22-11/24).

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2.1.2  Gegen diesen VGE I 2007 5 beschwerte sich der Versicherte beim Bun-
desgericht, welches in seinem Urteil 9C_440/2007 vom 30. Juli 2007 u.a. aus-
führte, dass er trotz seines Leidens (mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: "fe-
moroacetabuläres Impingementsyndrom der linken Hüfte") in einer angepassten 
Tätigkeit (körperlich leichte, wechselbelastende Arbeit) voll leistungsfähig sei (IV-
act. 52-2/5 unten).

2.2 In der Folge war der Versicherte vom 17. September 2007 bis 6. Oktober 
2007 in der Klinik EE.________ hospitalisiert, wo im Austrittsbericht folgende 
Diagnosen aufgeführt wurden (IV-act. 81-10/14 i.V.m. IV-act. 60-2/19):

Rehabilitationsdiagnose
1. Chronisches cervico-brachiales Syndrom links mit/bei

- Ketten-Myotendinose von Unterarmbeugemuskulatur bis M. trapezius
2. Coxalgie links mit/bei

- femoro-acetabulärem Impingement, anamnestisch Limbusriss
3. Chronisches lumbospondylogenes Syndrom mit/bei

- Spondylolyse L5/S1 mit diskreter Spondylolisthesis

Nebendiagnose
- Leichte bis mittelgradige depressive Episode

Nachdem die IV-Stelle mit Verfügung vom 10. Juli 2008 auf das neue 
Leistungsbegehren des Versicherten nicht eingetreten war (IV-act. 76), gelangte 
das Verwaltungsgericht im anschliessenden Beschwerdeverfahren zum 
Ergebnis, dass ungeachtet der eingereichten medizinischen Unterlagen keine für 
den massgebenden Arbeitsfähigkeitsgrad relevante Veränderung des 
Gesundheitszustandes vorliege (vgl. VGE I 2008 175 vom 27.11.2008 = IV-act. 
81). Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Bundesgericht mit Urteil 
9C_92/2009 vom 18. Februar 2009 abgewiesen (IV-act. 82).

2.3 Daraufhin trat der Versicherte am 28. April 2009 für eine Hüftoperation links 
in die Uniklinik E.________ ein (IV-act. 106-5/7). Nach einer ambulanten Unter-
suchung hielten PD Dr.med. J.________ (Teamleiter Wirbelsäulenchirurgie, Uni-
klinik E.________) und Dr.med. K.________ (Oberärztin, Uniklinik E.________) 
am 4. August 2009 Folgendes fest (IV-act. 87, S. 1-2 u. IV-act. 88, S. 5-6):

Diagnose
Chronisches Schmerzsyndrom mit chronischen Lumboischialgien bds. sowie 
Schmerzen der BWS und chronischen Zervikobrachialgien bds.
Restbeschwerden nach Hüftarthroskopie links mit Pfannenrandtrimmung und 
Labrum, Débridement sowie Kopf- und Schenkelhals-Retaillierung am 29.04.09
Nebendiagnosen:
St. n. laproskopischer Cholezystektomie 2008
Rezidivierende Hals- und Schluckschmerzen

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Dr.med. L.________ (Assistenzarzt Uniklinik E.________) hielt mit Bericht vom 
7. Januar 2010 an die damalige Rechtsvertreterin des Versicherten fest, dass die 
Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die Hüftoperation nicht habe ver-
bessert werden können. Weiter führte er u.a. aus (IV-act. 105):

Insgesamt können wir von Seiten der Hüfte sagen, dass eine Arbeitsunfähigkeit 
von Herrn A._______ mit dem Befund der Hüfte nicht zu erklären ist. (…) Auch Dr. 
BC.________, Leiter der Wirbelsäulen-Orthopädie an der Uniklinik E.________, 
sieht aus wirbelsäulenchirurgischer Sicht keinen Grund eine Arbeitsunfähigkeit zu 
attestieren. (…)

Dr.med. L.________ regte (im Einklang mit Dr. BC.________) an, dass die Ar-
beitsfähigkeit des Versicherten durch ein interdisziplinäres Gutachten zu beurtei-
len sei.

2.4 Nach einer Verlaufskontrolle vom 18. April 2011 an der Uniklinik 
E.________ stellte der Oberarzt Dr.med. M.________ folgende Diagnosen (IV-
act. 115-2/3):

Unklare Hüftschmerzen inguinal links bei
- Status nach Hüftgelenks-Arthoskopie links (Pfannenrandtrimmung)

Labrumdébridement, Kopf-/Schenkelhals-Retaillierung) am 29.04.2009 bei
- Status nach femoroacetabulärem Impingement und Früharthrose

Als Nebendiagnosen führte Dr.med. M.________ was folgt auf: 
Chronisches Schmerzsyndrom mit chronischen Lumboischialgien beidseits
sowie Schmerzen der BWS und chronischen Cervicobrachialigen beidseits

- Status nach unklaren Vorderarmschmerzen, vermutlich im Bereich Flexor 
carpi ulnaris links mit

- Verdacht auf Carpaltunnelsyndrom Hand links
Wiederholte Hals- und Schluckschmerzen
Spondylosisthesis L5/S1
Neu aufgetretene Impotenz
Scapulothoracale Dyskinesie links

Seine Beurteilung fasste Dr.med. M.________ u.a. wie folgt zusammen (IV-act. 
115-3/3):

Aufgrund des Nichtansprechens der Hüftgelenksinfiltration sowie den weitgehend 
unauffälligen MRI-Befunden von der letzten Untersuchung können wir eine coxo-
gene Ursache der Restbeschwerden mit grösster Wahrscheinlichkeit ausschlies-
sen. Dafür spricht auch die Tatsache, dass die aktuell vorhandenen linksseitigen 
Leistenschmerzen nicht mehr am selben Ort lokalisiert sind wie präoperativ. Auch 
die Gefühlsstörungen im Bereich der Leiste und im Genitalbereich mit anamnes-
tisch neu aufgetretenen Potenzproblemen seit einem Jahr sind elektrophysiolo-
gisch nicht objektivierbar.
Diesbezüglich empfehlen die Neurologen jedoch noch eine zusätzliche urologische 
Abklärung mit Erhebung der Befunde der Sexualfunktion. 
Betreffend Beurteilung der Arbeitsfähigkeit gibt es aus unserer Sicht keine Verän-
derung. Aufgrund oben genannter Befunde und Untersuchungen besteht von Sei-

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ten der Hüfte keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dennoch empfehlen wir 
mittel- bis langfristig grosse körperliche Anstrengungen zu minimieren. (…)

2.5 Am 31. Oktober 2012 liess sich der Versicherte durch Dr.med. N.________ 
(Leitende Ärztin Orthopädische Chirurgie FMH) untersuchen, welche folgende 
Diagnosen stellte (IV-act. 119-5/14):

Diagnostische und therapeutische Infiltration rechte Hüfte unter BV 11.10.2012
Beginnende Coxarthrose beidseits bei Impingementhüfte
St.n. arthroskopischer Offset-Trimmung und Labrumrevision Impingementhüfte 
links 2009 Klinik E.________
Chronische Lumboischialgie linksbetont
Anamnestisch Gastritis, St.n. Gastroskopie

In ihrer Beurteilung an den Hausarzt Dr.med. O.________ führte Dr.med. 
N.________ aus (IV-act. 119-5/14).

Erstaunlicherweise hat etwas verzögert dann doch noch eine Schmerzreduktion an 
der Hüfte stattgefunden, allerdings hat diese nur 4 Tage angehalten, was etwas 
gegen ein echtes Impingement und gegen eine Labrumläsion spricht. Vermutlich 
hat er tatsächlich beginnende Coxarthrose-Schmerzen, überlagert durch Lumbois-
chialgie (…). Das Ganze ist ja multifaktoriell und stark überlagert. Ich denke, hier 
muss konservativ unbedingt weitergefahren werden durch Anpassung mit ver-
schiedenen Schmerzmedikamenten und eventuell auch einmal Psychopharmaka.  
Physiotherapie hat er schon seit geraumer Zeit nicht mehr, laut seinen Ausagen 
macht er anscheinend relativ regelmässig noch Übungen, was ich allerdings be-
zweifle. Seine Körperhaltung ist nämlich immens schlecht. Leider kann ich im Mo-
ment keine Operation zur Reduktion der Schmerzen und auch keine sonstige wei-
tere Therapie anbieten. Herr I. ist für die Hüft-TP-Implantation viel zu jung und die 
Arthrosen sind viel zu diskret, als dass hier eine echte Linderung erreicht werden 
könnte.

2.6.1  Am 25. Februar 2013 hat der Hausarzt Dr.med. O.________ den Versi-
cherten dem Sozialpsychiatrischen Dienst (SPD) RV.________ für eine psychia-
trische Einschätzung zugewiesen (IV-act. 127). In einem Kurzbericht vom 27. 
März 2013 an die IV-Stelle stellten der zuständige SPD-Sozialpädagoge HFS 
(NF.________) sowie der Chefarzt (Dr.med. P.________) die Diagnose einer 
leichten depressiven Episode (ICD-10 F32.0) sowie einer Schmerzstörung (IV-
act. 128-2/2 oben). Es wurde eine leichte den somatischen Einschränkungen an-
gepasste Tätigkeit empfohlen, beginnend mit einem 50% bis 60% Arbeitspen-
sum, welches je nach Verlauf schrittweise erhöht werden könne (IV-act. 128-1/2 
unten).

2.6.2  In einem Verlaufs- und Schlussbericht vom 5. Dezember 2013 an den 
Hausarzt Dr.med. O.________ führten der SPD-Sozialpädagoge NF.________ 
sowie der Chefarzt Dr.med. P.________ u.a. aus, dass in der Zeitspanne von 
März bis November 2013 sechs Einzelgespräche, ein Paargespräch mit der Ehe-

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frau sowie eine Untersuchung durch den Chefarzt stattgefunden habe. Es seien 
berufliche Rehabilitationsmassnahmen vorgeschlagen worden, indes habe die IV 
nur Arbeitsvermittlung gewährt. Trotz intensiver Suche sei es nicht gelungen, ei-
ne passende Arbeitsstelle zu finden. Der Versicherte sei weiterhin bemüht, eine 
Arbeitsstelle zu finden. Die Behandlung beim SPD werde abgeschlossen (IV-act. 
147-3f./8).

2.7 In der Folge hat der Hausarzt Dr.med. O.________ den Versicherten für 
eine nochmalige rheumatologische Standortbestimmung bei chronischen 
Schmerzen des Bewegungsapparates dem Spital GM.________ zugewiesen. 
Dr.med. Q.________ (Leitender Arzt Rheumatologie) fasste die im Rahmen der 
Untersuchungen vom 7. und 14. Januar 2014 gewonnenen Erkenntnisse im Be-
richt vom 21. März 2014 an den Hausarzt wie folgt zusammen (IV-act. 147-6/8):

Im Sinne der Bitte nach einer neuerlichen rheumatologischen Standortbestimmung 
kann ich festhalten, dass eine entzündlich-rheumatische Systemerkrankung sicher-
lich nicht vorliegt. Die Beschwerden sind einerseits mitbedingt durch degenerative 
Veränderungen des Bewegungsapparates, seien sie alters- und/oder belastungs-
abhängig oder auch posttraumatisch verursacht. Andererseits ist die Schmerz-
symptomatik zu einem erheblichen Teil als chronisches Schmerzproblem im Sinne 
eines sogenannten zentralen, nicht-nozizeptiven Schmerzes zu verstehen. In die-
sem Sinne interpretiere ich auch das gute Ansprechen auf Pregabalin (Lyrica), 
welches jedoch wegen eines "komischen Gefühls" wieder abgesetzt worden war. 
Ich denke, dass hier ein therapeutischer Ansatzpunkt läge, wenn man dem Patien-
ten nochmals erklärte, warum dieses Medikament bei chronischen Schmerzen ein-
gesetzt wird und sehr häufig auch wirksam ist. (..)

2.8.1  In einer Eingabe vom 15. April 2016 an die IV-Stelle berichtete der Psych-
iater AC.________ (Psychiatrie und Psychotherapie FMH) sowie der klinische 
Psychologe Dr.phil. AD.________ (beide vom GO.________ Zürich) von einer 
Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes des Versicherten seit 
2004 und verwiesen auf einen (an den Hausarzt adressierten) Bericht vom 12. 
April 2016, an welchem sie selbst und folgende Ärzte mitgewirkt hatten (vgl. IV-
act. 153-12/12): 

Dr.med. NV.________ (Facharzt Chirurgie FMH)
Dr.med. BE.________ (Anästhesiologie FMH)
Dr.med. R.________ (Innere Medizin und Kardiologie FMH/ deleg. Psychotherapie)
Dr.med. S.________ (Orthopädische Chirurgie FMH)
Dr.med. T.________ (Physikalische Therapie/ Rheumatologie FMH)

Die angeführten Fachpersonen stellten im Bericht vom 12. April 2016 folgende 
Diagnosen (IV-act. 153-5/12):

1. Lumbovertebrales Syndrom m/b
- Op. Indikation Protusion L5/S1? (Dr.med. U.________, 23.02.15)

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- Bilaterale Lyse der Interartikularportion von L5 mit konsekutiv verkürz-
tem Sagitaldurchmesser L5

- Diskusprotrusion L5/S1 dorsolateral mit Kontakt und dorsal Verlage-
rung der Nervenwurzel S1 re. (Spital RV.________ 23.07.14)

- Geringe hypertrophe Facettenarthrose L5/S1 (KS AE.________ 
07.01.14)

- Spondylolyse L5/S1 mit diskreter Spondylisthesis (Klinik EE.________ 
05.10.07)

- Lumbospondylogenes Syndrom linkes Bein, leichte Spondylolisthesis 
L5 bei Spondylolyse, beginnende Chondrose L4/5 (Dr.med. 
V.________, 25.04.07)

2. Thorakovertebrales Syndrom m/b
- Verkalkung ventraler Bandscheibenraum Th11/12 (KS AE.________ 

07.01.14)
3. Hüftschmerzen und Leistenschmerz li. m/b

- St.n. Hüftarthroskopie li. mit Pfannenrandtrimmung und Labrum-
Débridement bei femoro-azetabulärem Impingement und Früharthose 
04/09 (Uniklinik E.________ 26.08.14)

4. Linksbetontes Schulter-Arm-Syndrom, Hände m/b
- Ketten-Myotendinose von Unterarmbeugemuskulatur bis M. trapezius 

Coxalgie links (Klinik EE.________ 05.10.07)
- Pseudoarthrose bei St.n. Processus styloideus ulnae Fraktur re. DD: 

nicht fusinierter Knochenkern. Minime SST- und Rhizarthrose bds. (KS 
AE.________ 07.01.14)

5. Blasenentleerungsstörung unklarer Ätiologie m/b (Uniklinik E.________ 
26.08.14)

- Spontaner Blasenentleerung per urethram
- Urodynamik 07/2011: normokapazitive, normosensitive und normoak-

tive Harnblase mit Detrusor-Sphinter-Dyskoordination
- Nächtlicher Drangsymptomatik ohne Dranginkontinenz
- St.n. tranurethaler elektrischer Nervenstimulation des Nervus pdendus 

(TENS-P) 09/2011
- Neurophysiologie 04/2011: unauffällige Pudendus- und Tibialis-SEP

6. Schmerzen Gesichtshälfte li.
7. Übergewicht (BMI 27.9 kg/m2)
8. Reflux/ GERD
9. St.n. laproskopischer Cholezystektomie 2008
10. Rezidivierende depressive Störung, ggw. mittelgradig depressive Episode 

(ICD-10 F33.1)

2.8.2  Zur Arbeitsfähigkeit nahmen diese Fachpersonen des GO.________ wie 
folgt Stellung (Schreibweise gemäss Original, IV-act. 153-11/12):

Der Internist und Kardiologe Dr. R.________ hat aus seinem Fachgebiet keine Ar-
beitsunfähigkeit attestiert. Der Anästhesist und Schmerztherapeut schreibt aus 
schmerztherapeutischer Sicht für frühere Tätigkeit als Arbeiter sowie unter Berück-
sichtigung der Persönlichkeit des Patienten: 100% arbeitsunfähig. Eine angepasste 
Arbeit kann aus rein orthopädisch-chirurgischer Sicht ganztags zugemutet werden. 
Sowohl die Bandscheibenprobleme als auch die beginnende Coxarthrose lassen 
aber nur leichte Arbeit mit oben genannten Einschränkungen. Aus rheumatologi-
scher Sicht zu 100% arbeitsfähig. Aus schmerztherapeutischer Sicht, unter 

12

Berücksichtigung aller Facetten der Persönlichkeit des Patienten zu 100% arbeits-
unfähig. Inwieweit sich die 12-jährige Arbeitsunfähigkeit zu einer ungünstigen Ent-
wicklung des Tagesprofils geführt hat, müsste abgeklärt werden. Abgeklärt werden 
sollte auch in wie weit sich daraus Auswirkungen auf seien Aktivität und Partizipa-
tion ergeben. Auf Grund der langjährigen Schmerzanamnese scheinen seine Res-
sourcen eher eingeschränkt. Der Wirbelsäulenchirurg Dr. Holdener attestiert dem 
Patienten aufgrund der drei Problemkreise am Bewegungsapparat zur Zeit und bis 
auf weiteres eine 100% Arbeitsunfähigkeit. Zusammengefasst kann aus rein soma-
tischer Sicht, ohne Berücksichtigung der Persönlichkeit und der Psyche bei Beach-
tung der oben genannten Einschränkungen bezüglich Belastung von Hüftgelenk 
und Rücken keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden. Aus psychiatrischer Sicht 
ist der Pat. 100% arbeitsunfähig.

2.9 Das von der IV-Stelle als nötig erachtete interdisziplinäre Gutachten wurde 
der CC.________-Gutachterstelle zugelost. Das Untersuchungsprogramm wurde 
von folgenden Sachverständigen durchgeführt (vgl. IV-act. 163-35/81):

Dr.med. W.________ (Fallführung/ FMH Allgemeine Innere Medizin)
Dr.med. X.________ (FMH Orthopädische Chirurgie)
Dr.med. Y.________ (FMH Psychiatrie/ Psychotherapie)
Dr.med. Z.________ (Facharzt Neurologie`
Dr.med. AA.________ (FMH Urologie)
lic.phil. AB.________ (Fachpsychologe Psychotherapie FSP/ Neuropsychologe)

2.9.1  Die CC.________-Gutachter stellten im Gutachten vom 4. November 2016 
folgende Diagnosen (IV-act. 163-/32/81):

5.1 Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
1. Chronische Leistenschmerzen links (ICD-10 M79.65/Z98.8)

- Status nach Hüftarthroskopie mit Pfannenrandtrimmung, Labrum-
Débridement sowie Retaillierung an Femurkopf beziehungsweise 
Schenkelhals am 29.04.2009 (Uniklinik E.________, Zürich)

- Anamnestisch kein Ansprechen auf Hüftgelenksinfiltration vom 
15.03.2011 (Uniklinik E.________, Zürich)

- Radiologisch unauffälliger Befund der Hüftgelenke (Röntgen 
27.09.2016)

- Klinisch keine fassbaren Auffälligkeiten
2. Chronisches zerviko-, thorako- und lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-

10 M54.8)
- radiologisch unauffälliger Befund der thorakalen und lumbalen Wir-

belsäule (MRI 06.01.2009 und 22.07.2014 sowie Röntgen 27.09.2016)
- gute Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte

5.2 Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
1. leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0)
2. Chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-

10 F45.41)
- Chronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 

R52.9)
3. Metabolisches Syndrom 

13

- Adipositas (BMI 30 kg/m2) (ICD-10 E66.0)
- Verdacht auf arterielle Hypertonie, unbehandelt (ICD-10 I10)
- Dyslipidämie, unbehandelt (ICD-10 E78.2)

4. Thorakovertebrales Syndrom m/b
- Verkalkung ventraler Bandscheibenraum Th11/12 (KS AE.________ 

07.01.14)
5. Zustand nach Harnblasenentleerungsstörung (2011) unklarer Ätiologie (ICD-10 

N31.9)
- spontane Harnblasenentleerung per Urethram
- Urodynamik: 07/2011 normokapazitive, normosensitive und normoak-

tive Harnblase mit Detrusor Sphinkter Dyssynergie
- Zustand nach nächtlicher Drangsymptomatik ohne Dranginkontinenz

2.9.2  Zur Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit (als Produktionsmitar-
beiter einer Farbenfabrik) sowie in anderen Tätigkeiten führten die CC.________ 
Gutachter u.a. was folgt aus (IV-act. 163-33f./81):

Die subjektiv geklagten Hauptbeschwerden am Bewegungsapparat wurden in der 
orthopädischen und neurologischen Untersuchung validiert. Beschreibend sind die 
chronischen Leistenschmerzen links zur Kenntnis zu nehmen bei Status nach 
Hüftarthroskopie 2009, ohne Ansprechen auf Hüftgelenksinfiltration 2011 und ra-
diologisch aktuell unauffälligem Befund. Im Weiteren besteht ein panvertebrales 
Syndrom mit unauffälligen bildgebenden Befunden und guter Beweglichkeit sämtli-
cher Wirbelsäulenabschnitte. Radikuläre Symptome lassen sich aus neurologi-
scher Sicht nicht zuordnen. Im Weiteren sind unspezifische multilokuläre Schmer-
zen zu verzeichnen. Hinsichtlich Arbeitsfähigkeit resultiert aus orthopädisch-
neurologischer Sicht, dass aufgrund der leicht verminderten Belastbarkeit der Hüf-
te und der Wirbelsäule keine körperlich schwer belastenden Tätigkeiten zumutbar 
sind. Für körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten, ohne 
repetitives Heben von Lasten über 10 kg und gelegentlich bis 15 kg besteht keine 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.
Aus urologischer Sicht kann beschreibend ein Zustand nach Harnblasenentlee-
rungsstörung 2011 unklarer Ätiologie zur Kenntnis genommen werden. Es beste-
hen anamnestisch und klinisch derzeit unauffällige Befunde und Angaben, sodass 
die Arbeitsfähigkeit aus urologischer Sicht nicht eingeschränkt ist. Es bedarf auch 
nicht die Nähe einer Toilette.
Aus allgemeininternistischer Sicht bestehen ebenfalls keine Befunde und Diagno-
sen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit.
Aus psychiatrischer Sicht sind die somatisch nicht ausreichend erklärbaren Befun-
de für die Belastungssituation, beschreibend einer chronischen Schmerzstörung 
mit somatischen und psychischen Faktoren zuzuordnen. Gemäss Prüfung der In-
dikatoren und Inkonsistenzprüfung kann daraus keine Einschränkung der Arbeits-
fähigkeit abgeleitet werden. Auf affektiver Ebene kann eine leichte depressive Epi-
sode festgestellt werden. Das Ausmass ist gering und tangiert nicht die Arbeits-
fähigkeit. Zusammenfassend besteht aus psychiatrischer Sicht keine Einschrän-
kung der Arbeitsfähigkeit.
Die ergänzend durchgeführte neuropsychologische Untersuchung, für welche es 
aus neurologischer und psychiatrischer Sicht eigentlich keine medizinische Indika-
tion gibt, zeigte nicht verwertbare Resultate bei einerseits sehr geringem schuli-
schem Ausbildungsniveau, andererseits bei aggravatorischem Verhalten in der Un-

14

tersuchungssituation. Jedenfalls lassen sich keine objektivierbaren und reprodu-
zierbaren Befunde darstellen, die eine Einschränkung begründen könnten.
Zusammenfassend resultiert aus polydisziplinärer Sicht, dass beim Exploranden in 
leichten bis mittelschweren Tätigkeiten eine uneingeschränkte, 100%ige Arbeits- 
und Leistungsfähigkeit besteht. Dies würde auch auf die zuletzt durchgeführte Ar-
beit zutreffen. Körperlich schwere Tätigkeiten sind bleibend ungeeignet.

2.9.3  Des Weiteren hoben die CC.________-Gutachter hervor, dass sich der 
Versicherte für gänzlich arbeitsunfähig halte, was weder somatisch noch psychia-
trisch nachvollzogen werden könne. In den Untersuchungssituationen seien ver-
schiedene Inkonsistenzen aufgefallen, und zwar sowohl in den somatischen wie 
auch in den psychiatrischen und neuropsychologischen Untersuchungen. Derar-
tige Inkonsistenzen würden ein deutlich selbstlimitierendes Verhalten nachwei-
sen. Zudem wurde festgehalten, dass beim Versicherten keine plausiblen All-
tagsaktivitäten erfragt werden konnten, da er in den Antworten diffus blieb. Bei 
nur gering vorliegenden Befunden könne die Arbeitsfähigkeit direkt medizinisch-
theoretisch festgelegt werden, ansonsten hätte an eine Alltagsbeobachtung ge-
dacht werden müssen, wenn die Kombination von deutlich einschränkenden Be-
funden und aggravatorischem Verhalten vorgelegen hätte. Ferner wurde eine 
Gewichtsreduktion empfohlen (vgl. IV-act. 163-34/81, Ziff. 6.4 und 6.6).

2.10 In einem Bericht vom 24. April 2017 nahmen im Auftrage des Rechtsvertre-
ters des Versicherten der Psychiater AC.________ sowie der klinische Psycho-
loge Dr.phil. AD.________ (beide GO.________ Zürich) Stellung zum psychiatri-
schen Teil des CC.________-Gutachtens und machten u.a. geltend, "die richti-
gen Diagnosen lauten auch 2017" wie folgt (IV-act. 175-5f./16):

1. Rezidivierende depressive Störung, ggw. mittelgradig depressive Episode 
(ICD-10, F33.1)

2. Lumbovertebrales Syndrom m/b
- Op. Indikation Protusion L5/S1 (Dr.med. U.________, 23.02.15)
- bilaterale Lyse der Interartikularportion von L5 mit konsekutiv verkürz-

tem Sagitaldurchmesser L5
- Diskusprotrusion L5/S1 dorsolateral mit Kontakt und dorsal Verlage-

rung der Nervenwurzel S1 re. (Spital RV.________ 23.07.14)
- Geringe hypertrophe Facettenarthrose L5/S1 (KS AE.________ 

07.01.14)
- Spondylolyse L5/S1 mit diskreter Spondylisthesis (Klinik EE.________ 

05.10.07)
- Lumbospondylogenes Syndrom linkes Bein, leichte Spondylolisthesis 

L5 bei Spondylolyse, beginnende Chondrose L4/5 (Dr.med. 
V.________, 25.04.07)

3. Thorakovertebrales Syndrom m/b
- Verkalkung ventraler Bandscheibenraum Th11/12 (KS AE.________ 

07.01.14)
4. Hüftschmerzen und Leistenschmerz li. m/b

15

- St.n. Hüftarthroskopie li. mit Pfannenrandtrimmung und Labrum-Débri-
dement bei femoro-azetabulärem Impingement und Früharthose 04/09 
(Uniklinik E.________ 26.08.14)

5. Linksbetontes Schulter-Arm-Syndrom, Hände m/b
- Ketten-Myotendinose von Unterarmbeugemuskulatur bis M. trapezius 

Coxalgie links (Klinik EE.________ 05.10.07)
- Pseudoarthrose bei St.n. Processus styloideus ulnae Fraktur re. DD: 

nicht fusinierter Knochenkern. Minime SST- und Rhizarthrose bds. (KS 
AE.________ 07.01.14)

6. Blasenentleerungsstörung unklarer Ätiologie m/b (Uniklinik E.________ 
26.08.14)

- Spontaner Blasenentleerung per urethram
- Urodynamik 07/2011: normokapazitive, normosensitive und normoak-

tive Harnblase mit Detrusor-Sphinter-Dyskoordination
- Nächtlicher Drangsymptomatik ohne Dranginkontinenz
- St.n. tranurethaler elektrischer Nervenstimulation des Nervus pdendus 

(TENS-P) 09/2011
- Neurophysiologie 04/2011: unauffällige Pudendus- und Tibialis-SEP

7. Schmerzen Gesichtshälfte li.
8. Übergewicht (BMI 27.9 kg/m2)
9. Reflux/ GERD
10. St.n. laproskopischer Cholezystektomie 2008

2.11 Zur Kritik des Psychiaters AC.________ sowie des klinischen Psychologen 
Dr.phil. AD.________ am CC.________-Gutachten äusserten sich Dr.med. 
Y.________ und Dr.med. W.________ in einer Eingabe vom 27. November 2017 
u.a. sinngemäss dahingehend, dass im Rahmen der CC.________-Begutach-
tung nur eine leichte depressive Episode feststellbar gewesen sei. Die vom 
GO.________ attestierte 100%ige Arbeitsunfähigkeit könne aber schon aufgrund 
der gestellten Diagnose einer mittelgradigen depressiven Episode bei einer rezi-
divierenden depressiven Störung (wenn denn eine vorliegen würde) aus psychia-
trischer Sicht nicht nachvollzogen werden. Neue Befunde und Beurteilungen 
würden zudem nicht vorgebracht. Im CC.________-Gutachten sei bereits zur 
ziemlich identisch ausgefallenen Beurteilung 2016 des GO.________ Stellung 
bezogen worden. Es könne weiterhin am Ergebnis des CC.________-Gut-
achtens festgehalten werden (IV-act. 178).

3. Eine gerichtliche Würdigung der dargelegten Angaben zur gesundheitlichen 
Situation des Versicherten sowie zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zeitigt die 
nachfolgend aufgeführten Ergebnisse.

3.1 Es fällt auf, dass die erste IV-Anmeldung vor rund 14 Jahren erfolgte, als 
der Versicherte 34-jährig war. Seither hat der Versicherte keine Erwerbstätigkeit 
mehr ausgeübt und mehrfach um eine IV-Rente nachgesucht, was gemäss den 

16

angeführten Gerichtsentscheiden bislang ohne Erfolg blieb (vgl. Ingress lit. A bis 
lit. D).

3.2 Nach dem Eingang des neuen, am 1. April 2016 unterzeichneten und hier 
zu prüfenden Leistungsbegehrens erachtete die IV-Stelle die Einholung eines in-
terdisziplinären Gutachtens als erforderlich, wobei das Vergabeverfahren nach 
Art. 72bis IVV eingehalten wurde. Auch die im konkreten Fall berücksichtigten me-
dizinischen Fachdisziplinen geben keinen Anlass zu Bemerkungen. Anzufügen 
ist, dass die IV-Stelle in einem detaillierten Fragenkatalog, welcher auch dem 
Versicherten zugestellt wurde, im Einzelnen vorgegeben hat, auf welche Aspekte 
die Gutachter konkret einzugehen hatten. Dazu gehörte namentlich auch eine 
Berücksichtigung der vom Bundesgericht im Urteil 9C_492/2014 vom 3. Juni 
2015 aufgeführten Standardindikatoren, u.a. eine Auseinandersetzung mit dem 
sozialen Kontext, mit den Beeinträchtigungen, mit den vorhandenen oder mobili-
sierbaren Ressourcen, mit Aspekten der Konsistenz etc. (vgl. IV-act. 156-1f./2).

3.3.1  Was die somatischen Beeinträchtigungen des Versicherten anbelangt, 
verhält es sich so, dass der Versicherte umfassend abgeklärt wurde. Die internis-
tischen, orthopädischen, neurologischen und urologischen Untersuchungen er-
gaben als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen chro-
nische Leistenschmerzen links sowie ein chronisches zerviko-, thorako- und lum-
bovertebrales Schmerzsyndrom (vgl. hinsichtlich der detaillierten Diagnosen vor-
stehend, Erw. 2.9.1). Daraus leiteten die CC.________-Gutachter die Unzumut-
barkeit von körperlich schwer belastenden Tätigkeiten ab, derweil körperlich 
leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Arbeiten (ohne repetitive Heben 
von Lasten über 10 kg etc.) u.a. angesichts der unauffälligen bildgebenden Be-
funde sowie der guten Beweglichkeit sämtlicher Wirbelsäulenabschnitte als zu-
mutbar beurteilt wurden. Im Einklang damit steht auch die Zusammenfassung der 
GO.________-Ärzte vom 12. April 2016, welche ausdrücklich festhielten, dass 
aus rein somatischer Sicht (ohne Berücksichtigung der Persönlichkeit und der 
Psyche) bei Beachtung der genannten Einschränkungen bezüglich Belastung 
von Hüftgelenk und Rücken "keine Arbeitsunfähigkeit attestiert werden" könne 
(vgl. oben, Erw. 2.8.2 in fine i.V.m. IV-act. 153-11/12, Bf-act. 3). Dass sich seither 
die Hüft- und Rückenschmerzen massgeblich verändert bzw. verschlechtert hät-
ten, wird weder substantiiert geltend gemacht noch ist dies ersichtlich. Vielmehr 
führte der Orthopäde Dr.med. S.________ (vom GO.________) im aktuellsten 
Bericht vom 19. Februar 2018 (und mithin nach Erlass der angefochtenen Verfü-
gung vom 15. Februar 2018) was folgt aus (vgl. Bf-act. 5, S. 8):

Die zervikalen Beschwerden erlauben eine leichte bis mittelschwere Arbeit, wie 
dies im Gutachten in Basel festgehalten wurde. Auch der Zustand nach Fraktur 

17

des Ulnastyloids links sowie der aktuell beklagte Tennisellbogen rechts erlauben 
eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit ohne zeitliche Einschränkung.

Bei dieser Sachlage ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in der an-
gefochtenen Verfügung das vorliegende MEDAS-Gutachten hinsichtlich der so-
matischen Beeinträchtigungen als beweiskräftig erachtet und gestützt darauf eine 
entsprechende vollständige Arbeitsfähigkeit für adaptierte Tätigkeiten angenom-
men hat, ohne dass noch Anlass für weitere somatische Abklärungen besteht.

3.3.2  An diesem dargelegten Zwischenergebnis vermögen die weiteren Vorbrin-
gen des Versicherten nichts zu ändern. Im MEDAS-Gutachten wurde sowohl vom 
Urologen, als auch vom Orthopäden unabhängig voneinander festgestellt, dass 
sich der Versicherte problemlos entkleiden konnte (ohne sichtbare Einschrän-
kung, vgl. IV-act. 163-18/81, Ziff. 4.2.21 und IV-act. 163-20/21 unten). Soweit da-
zu in der GO.________-Stellungnahme vom 24. April 2017 eingewendet wird, 
das im MEDAS-Gutachten festgestellte problemlose Entkleiden geschehe kei-
neswegs ohne Schmerzen (vgl. IV-act. 175-4/16, Ziff. 2 in fine), wird insbesonde-
re übersehen, dass das Auftreten eines Schmerzes bei einer bestimmten Bewe-
gung grundsätzlich noch keine vollständige Arbeitsunfähigkeit auch für leichte 
Tätigkeiten zu begründen vermag. Abgesehen davon hat die Tochter des Versi-
cherten dazu ausgeführt, dass ihr Vater "an dem Tag keine Probleme" hatte, 
"sich umzuziehen etc., jedoch hat er oft Schmerzen dabei" (vgl. IV-act. 178-8/16).

3.4 In der Folge ist zu prüfen, ob die vorliegenden Abklärungen zum psychi-
schen Gesundheitszustand des Versicherten ausreichen, um die Frage eines IV-
Rentenanspruchs zu beantworten, oder ob gegebenenfalls noch eine psychiatri-
sche Zusatzbegutachtung nötig wäre.

3.4.1  Wie in der vorinstanzlichen Vernehmlassung (S. 2, Ziff. 2 i.V.m. IV-act. 
163-13ff./81) überzeugend dargelegt worden ist, wurde im MEDAS-Gutachten 
der psychopathologische Befund AMDP-konform erhoben. Die Stimmung war 
leicht depressiv, der affektive Kontakt war aber gut herstellbar. Der Versicherte 
gab eine erhöhte Ermüdbarkeit, verminderten Appetit (aber ohne Gewichtsab-
nahme) und negative Zukunftsperspektiven an. Es zeigten sich keine manifesten 
Ängste mit vegetativen Symptomen als Ausdruck von Angst und Zwängen. Die 
Vigilanz war nicht gestört. Der Versicherte war bewusstseinsklar und allseits ori-
entiert. Die Aufmerksamkeit, die Auffassung und das Gedächtnis waren nicht ge-
stört. Das Denken war formal geordnet und inhaltlich bestanden keine Wahnide-
en, Halluzinationen oder Ich-Störungen. Hinweise auf eine akute Suizidalität be-
standen nicht.

18

3.4.2  Sodann befasste sich der CC.________-Psychiater auch mit früheren ärzt-
lichen Einschätzungen, namentlich der MEDAS C.________ sowie den Angaben 
des GO.________, wo im Jahre 2016 eine rezidivierende depressive Störung 
(mittelgradige Episode) diagnostiziert worden war. Dabei wurde nachvollziehbar 
dargelegt, weshalb der Einschätzung des GO.________ nicht gefolgt werden 
könne (vgl. IV-act. 163-14/81, Ziff. 4.1.7). Auf die unterschiedlichen Einschätzun-
gen des psychischen Gesundheitszustandes durch den CC.________-Psychiater 
einerseits und den GO.________-Psychiater andererseits wird noch nachfolgend 
eingegangen.

3.4.3  Des Weiteren wurde in der vorinstanzlichen Vernehmlassung (S. 2f.) zu-
treffend darauf hingewiesen, 

- dass im Rahmen der Begutachtung eine Beurteilung der Ausprägung und 
Schwere der objektiven Befunde erfolgte,

- dass auch der soziale Kontext berücksichtigt wurde,

- dass eine Ressourcenprüfung erfolgte,

- dass Feststellungen zur Therapieadhärenz evaluiert wurden,

- dass eine Konsistenzprüfung vorgenommen wurde,

- dass der begutachtende Psychiater auch unter Berücksichtigung der Standardin-
dikatoren, welche im Fragenkatalog aufgeführt wurden (IV-act. 156) zum Ergeb-
nis gelangte, dass sowohl Beziehungs- als auch Kontaktfähigkeit erhalten sind,

- dass innerhalb der Familie gute Kontakte bestehen, die Kommunikationsfähigkeit 
erhalten ist mit Ressourcen, auf die er zurückgreifen könne, um wieder zu arbei-
ten,

- dass Ressourcen auch bezüglich angelernter Arbeiten bestünden,

- dass er noch Auto fahren könne, was gegen das Vorliegen von deutlichen Kon-
zentrationsstörungen spreche,

- dass er trotz angegebenen starken Beschwerden während der gesamten Explo-
ration ruhig sitzen bleiben konnte, wobei die Konzentrationsfähigkeit intakt blieb,

- dass keine Therapieresistenz vorliege,

- und dass die psychiatrische Behandlung nicht ausgeschöpft sei.

Im Kontext mit der Fragestellung einer adäquaten Behandlung wird auf die Erfah-
rungen im Verlauf verwiesen, wonach der Versicherte ein gut wirkendes Medi-
kament (Pregabalin bzw. Lyrica) "wegen eines komischen Gefühls" von sich aus 
wieder abgesetzt hatte (vgl. vorstehend Erwägung 2.7) und nach wenigen Ge-
sprächen mit den Fachpersonen des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SPD) die 
dortige Behandlung abschliessen liess (vgl. vorstehend, Erw. 2.6.2; zur Behand-
lung beim GO.________ siehe auch noch nachfolgend).

19

3.4.4  Es ist nicht zu übersehen, dass der CC.________-Psychiater (Dr.med. 
Y.________) und der GO.________-Psychiater (AC.________) bezüglich des 
psychischen Gesundheitszustandes des Versicherten und dessen Auswirkungen 
auf die Arbeitsfähigkeit sehr unterschiedliche Standpunkte vertreten. Nach der 
Aktenlage verhält es sich so, dass der Versicherte im Zeitpunkt, als die Stellung-
nahme des GO.________ vom 24. April 2017 verfasst wurde, die Behandlungs-
dauer im GO.________ "fast 2 Jahre" erreichte, wie vom Psychiater 
AC.________ und dem mitwirkenden Psychologen Dr.phil. AD.________ festge-
halten wurde (vgl. IV-act. 175-4/126 Mitte, Ziff. 2 in fine; siehe auch IV-act. 163-
11/81 Mitte). Mithin ist hinsichtlich der Divergenzen zwischen dem behandelnden 
Psychiater AC.________ und dem begutachtenden CC.________-Psychiater die 
in Erwägung 1.5.2 thematisierte Rechtsprechung zu beachten, wonach Berichte 
der behandelnden Ärzte wegen deren auftragsrechtlichen Vertrauensstellung 
zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (vgl. auch Urteil 9C_337/2017 vom 
27.10.2017 Erw. 3.3.6 mit weiteren Hinweisen). In diesem Sinne ist den Ergeb-
nissen des MEDAS-Gutachtens grundsätzlich mehr Gewicht einzuräumen. Dies 
gilt erst recht, als in den aktenkundigen GO.________-Berichten auf die im ME-
DAS-Gutachten aufgeführten Inkonsistenzen nicht konkret eingegangen wurde 
(siehe nachfolgend).

3.4.5  Als auffälliges bzw. inkonsistentes Verhalten des Versicherten wurde im in-
terdisziplinären MEDAS-Gutachten u.a. erwähnt,

- dass die bei der expliziten Prüfung demonstrierte Einschränkung der Kopfrotation 
unter Ablenkung nicht bestätigt werden konnte (IV-act. 163-21/81, 2. Abs.),

- dass die bei Untersuchung der unteren Extremitäten in Rückenlage diffus im Be-
cken- und Rückenbereich angegebenen Beschwerden während der Vornahme 
derselben Manöver in sitzender Position mit hängenden Beinen ohne die gerings-
te Schmerzäusserung gelang (IV-act. 163-21/81 Mitte),

- dass der Versicherte gemäss Angaben der leitenden Ärztin Orthopädie am Spital 
RV.________ keinerlei Verständnis für die durch ihn selbst lösbaren Rückenpro-
bleme zeigte und weder Rückenhygiene noch sonstige Übungen durchführte (IV-
act. 163-23/81 unten),

- dass sich letztlich kein relevantes organisches Korrelat für diese Vielzahl von Be-
schwerden finden liess (beim weitaus überwiegenden Teil dürfte es sich um Be-
findlichkeitsstörungen handeln, vgl. IV-act. 163-26/81, Ziff. 4.3.4),

- dass der Versicherte beim Hamburg-Wechsler-Intelligenztest im Bereich der 
Merkfähigkeit für Zahlen (Zahlennachsprechen) anfänglich ein unterdurchschnitt-
liches Resultat zeigte, jedoch nach dem Hinweis "das sollte eigentlich gehen" ein 
für fremdsprachige Personen gutes Resultat erzielen konnte (IV-act. 163-27f./81),

- dass der Versicherte im Untertest zur Prüfung der visuo-spatialen Konstruktion 
(Mosaik-Test) lediglich in der Lage war, die ersten drei einfachen Figuren zu le-
gen, derweil die vierte Figur auffallend falsch gelegt wurde (IV-act. 163-28/91 
oben),

20

- dass der Versicherte im Untertest zur Prüfung der Fähigkeit, Teile und Gesamt-
zusammenhänge zu erkennen, die erste einfache Figur (Menschenfigur) auffällig 
falsch legte,

- dass der Versicherte im Untertest zur Prüfung des Arbeitstempos und der visuell-
motorischen Koordination (Zahlen-Symbol-Test) sehr stark unterdurchschnittlich 
arbeitete und nach einem entsprechenden Hinweis auf die deutlich unterdurch-
schnittliche Leistung zu einer Leistungssteigerung fähig war (IV-act. 163-28/91 
Mitte),

- und dass der Versicherte im Uhrentest eine analoge Zeitangabe nicht richtig 
zeichnen konnte (IV-act. 163-29/81).

3.4.6  Im Lichte all dieser Ausführungen ist mit der Vorinstanz davon auszuge-
hen, dass das vorliegende MEDAS-Gutachten auch hinsichtlich der Einschät-
zung des psychischen Gesundheitszustandes des Versicherten als beweiskräftig 
zu beurteilen ist, auch wenn die behandelnden GO.________-Fachpersonen den 
Versicherten wegen seiner Persönlichkeit und seines psychischen Zustandes als 
(seit Jahren) vollständig arbeitsunfähig erklären. Dieses Gutachten erfüllt die An-
forderungen der Rechtsprechung an ein medizinisches Gutachten (siehe Erw. 
1.5.1). Es wurde namentlich in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den 
medizinischen Vorakten erstellt, beruht auf eigenständigen interdisziplinären 
Abklärungen in den genannten Disziplinen, berücksichtigt die geklagten 
Schmerzen und die Schlussfolgerungen sind in sich widerspruchsfrei und 
medizinisch einleuchtend begründet. Anzufügen ist, dass eine psychiatrische 
Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Sie 
eröffnet dem begutachtenden Psychiater daher praktisch immer einen gewissen 
Spielraum, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiatrische 
Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte 
lege artis vorgegangen ist. Daher und unter Beachtung der Divergenz von 
medizinischem Behandlungs- und Abklärungsauftrag kann es nicht angehen, 
eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise stets dann in Frage zu 
stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die 
behandelnden Ärzte nachher zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangen 
oder an solchen vorgängig geäusserten abweichenden Auffassungen festhalten 
(vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_794/2012 vom 4.3.2013 Erw. 4.2 mit weiteren 
Hinweisen; siehe auch noch nachfolgend). 

3.4.7  An diesem dargelegten Ergebnis vermögen die auf Angaben des 
GO.________ abgestützten Einwände des Versicherten nichts zu ändern.

3.4.7.1 Nicht zu hören ist namentlich die Kritik in der GO.________-Stellungn-
ahme vom 24. April 2017, wonach die psychiatrische CC.________-Begutach-
tung nur 30 Minuten gedauert habe (vgl. IV-act. 175-4/16, Ziff. 1), da die 

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GO.________-Fachpersonen bei der CC.________-Begutachtung gar nicht an-
wesend waren und deswegen objektiv gar nicht in der Lage sind, die Dauer der 
beim CC.________ durchgeführten Untersuchungen zu beurteilen. 

3.4.7.2 Soweit im CC.________-Gutachten von "guten Deutschkenntnissen" des 
Versicherten ausgegangen wird und in der GO.________-Stellungnahme dies 
ausdrücklich als Fehler im Gutachten gerügt wird (IV-act. 175-4/16, Ziff. 2), ist 
daran zu erinnern, dass der GO.________-Psychiater bereits am 12. April 2016 
die Sprachkenntnisse des Versicherten wie folgt umschrieb: "gut deutsch spre-
chend" (vgl. IV-act. 153-9/12 unten). Analog hielt auch der GO.________-
Rheumatologe ausdrücklich fest, dass die Verständigung in deutscher Sprache 
gut möglich sei (IV-act. 153-9/12 Mitte). Mithin kann dem CC.________-
Gutachten nicht angelastet werden, dass kein Dolmetscher beigezogen wurde, 
zumal der Versicherte bereits mit Schreiben vom 18. August 2016 darüber infor-
miert wurde, dass die Untersuchungen in deutscher Sprache erfolgen werden 
und ein allfälliger Dolmetscherbedarf rechtzeitig zu melden sei (IV-act. 160-2/2).

3.4.7.3 Wie oft der Versicherte noch einen Personenwagen lenkt, lässt sich im 
Rahmen eines Untersuchungsgesprächs nicht hinreichend verifizieren; aus-
schlaggebend ist hier indessen, dass der Versicherte in der Lage ist, ein Fahr-
zeug zu lenken (auch wenn er dies offenbar "nur im Notfall" vornimmt, als er bei-
spielsweise zwei Wochen vor der Begutachtung einen Brief zur Post brachte, vgl. 
IV-act. 163-17/81 unten; siehe dazu auch die Angaben des Versicherten anläss-
lich des Abklärungsgesprächs vom 10. Juni 2013, wonach er den Ausweis Kat. B 
habe, aber meistens seine Frau das Auto brauche, IV-act. 144-1/6).

3.4.7.4 Soweit in der GO.________-Stellungnahme den CC.________-Gutach-
tern mangelnde Sorgfalt vorgeworden und dies beispielsweise mit der Formulie-
rung im Gutachten "er wisse nicht, ob deren Bruder weiterhin eine IV-Rente be-
ziehe" (vgl. IV-act. 163-17/81 unten) begründet wird, drängen sich folgende Be-
merkungen auf. In der GO.________-Stellungnahme wird geltend gemacht, der 
Versicherte wisse genau, dass der Bruder der Ehefrau eine IV-Rente habe (vgl. 
IV-act. 175-4/16 Mitte). Nachdem die GO.________-Ärzte an der CC.________-
Begutachtung nicht mitwirkten, können sie die Frage, was genau der Versicherte 
dem begutachtenden Orthopäden am 27. September 2016 sagte, nicht beant-
worten. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass der Versicherte hinsichtlich des 
Rentenanspruchs seines Schwagers dem CC.________-Gutachter einerseits 
und den GO.________-Ärzten unterschiedliche Angaben präsentierte. Soweit 
nun aber die GO.________-Ärzte die im CC.________-Gutachten zum Renten-
anspruch des Schwagers enthaltene Version als Fehler des Gutachters ankrei-

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den, übernehmen sie tel quel die vom Versicherten (oder seiner Tochter?, vgl. 
IV-act. 175-8/16 unten) ihnen präsentierte Version, wonach ihm dieser Renten-
anspruch bekannt sei. Darin zeigt sich exemplarisch, dass der therapeutisch täti-
ge Psychiater mit seinem besonderen Vertrauensverhältnis zum Patienten des-
sen Vorbringen hinzunehmen hat und nicht in Frage stellt (vgl. statt vieler: Bun-
desgerichtsurteil 8C_663/2007 vom 4.8.2008 Erw. 4.2). Analoges gilt auch für die 
Sachdarstellung in den GO.________-Berichten, wonach sinngemäss der Versi-
cherte seit 2004 zu 100% arbeitsunfähig sei (vgl. IV-act. 153-3/12 unten; IV-act. 
153-11/12 in fine; IV-act. 175-4/16 unten), was im CC.________-Gutachten zu 
Unrecht nicht berücksichtigt worden sei. Diesbezüglich wird übersehen, dass 
diese aus subjektiver Sicht geltend gemachte vollständige Arbeitsunfähigkeit in 
den erwähnten Gerichtsentscheiden irrelevant war. Abgesehen davon erachtete 
sich der Versicherte − entgegen der Argumentation des GO.________-
Psychiaters (wonach eine seit 2004 andauernde vollständige Arbeitsunfähigkeit 
vorliege) − zeitweise als arbeitsfähig für adaptierte Tätigkeiten (vgl. IV-act. 144). 
Ferner fällt der Vorwurf der mangelnden Sorgfalt auch auf die Verfasser der 
GO.________-Stellungnahme vom 24. April 2017 zurück, indem sie am Schluss 
der Stellungnahme schreiben: "Es ist unverständlich, dass ein Gutachten 2017 
mit einer so rudimentären Beschwerdeaufnahme von der IV-Stelle Zürich über-
haupt berücksichtigt wird" (vgl. IV-act. 175-6/16 unten, Kursivdruck nicht im Ori-
ginal).

3.4.7.5 Soweit der Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt mangels geeigneter 
Arbeitsplätze nicht möglich war (vgl. IV-act. 144), handelt es sich grundsätzlich 
um IV-fremde Aspekte, welche bei der Ermittlung der massgebenden Invalidität 
auszuklammern sind. Sodann sind auch nach der neuen bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung das Beschwerdebild mitprägende oder gar dominierende psy-
chosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren, soweit sie unmittelbar die 
Symptomatik beeinflussen, als nicht invalidisierende und damit nicht versicherte 
Umstände auszuscheiden (BGE 141 V 281 Erw. 4.3.1.1 und 4.3.3; Urteil des 
Bundesgerichts 9C_549/2015 vom 29.1.2016 Erw. 4.3). Der psychiatrische Gut-
achter hat überzeugend darauf hingewiesen, dass psychosoziale und emotionale 
Belastungsfaktoren beim Versicherten eine Rolle spielen. Namentlich besteht ei-
ne deutlich ausgeprägte Krankheits- und Behinderungsüberzeugung, weshalb er 
es sich nicht vorstellen kann, auch mit (gewissen) Beschwerden zu arbeiten (IV-
act. 163-13/81, Ziff. 4.1.3 in fine).

3.4.7.6 Schliesslich ist der vorinstanzlichen Argumentation in der Vernehmlas-
sung (S. 4 in fine) uneingeschränkt beizupflichten, dass der im Beschwerdever-
fahren eingereichte GO.________-Bericht vom 19. Februar 2018, welcher nach 

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Erlass der angefochtenen Verfügung erstattet wurde, am vorliegenden Ergebnis 
nichts zu ändern vermag, zumal darin die depressive Symptomatik als unverän-
dert beschrieben wird. Anzufügen ist, dass in diesem GO.________-Bericht vom 
19. Februar 2018 im Ingress an den "letzten Bericht vom 12.04.2016" angeknüpft 
wird, indessen im Bericht − abgesehen von bildgebenden Abklärungen vom 
22.09.2017 (welche keine relevanten degenerativen Veränderungen zeigten, vgl. 
Bf-act. 5, S. 6 oben) − nicht substantiiert ausgeführt wird, wann (seit dem 
CC.________-Gutachten) welche Behandlungen am GO.________ durchgeführt 
wurden. Es fällt indessen auf, dass auf Seite 9 (oben) des GO.________-Be-
richts vom 19. Februar 2018 das aktuellste HAMD-Testergebnis einen Wert von 
18 ergab (wann genau dieser Test erfolgte, wurde nicht offen gelegt), was für 
den unteren Bereich einer mittelgradigen Depression (Bandbreite von 17 bis 24) 
sprechen würde. Vergleicht man diesen aktuellsten Wert mit demjenigen, wel-
cher im Jahre 2016 am GO.________ evaluiert wurde (HAMD = 28, siehe IV-act. 
153-8/12 Mitte), kann grundsätzlich nicht von einer Verschlechterung seit dem 
CC.________-Gutachten gesprochen werden.

4. Aus all diesen Gründen ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in 
der angefochtenen Verfügung gestützt auf das erwähnte interdisziplinäre Gutach-
ten von einer verbliebenen Arbeitsfähigkeit von grundsätzlich 100% für adaptierte 
Tätigkeiten ausgegangen ist. Auch wenn in der angefochtenen Verfügung ein 
Einkommensvergleich unterblieben ist, lässt sich aus dem Verdienst, welchen 
der Versicherte im letzten Jahr vor der IV-Anmeldung (Fr. 76‘450.-- per 2003, vgl. 
IV-act. 9-1/2) erzielte, im Vergleich zu den Durchschnittslöhnen gemäss der 
Lohnstrukturerhebung 2014 (TA1, Fr. 5‘312.-- für Männer, Niveau 1, noch ohne 
Umrechnung auf die übliche Wochenarbeitszeit) kein rentenbegründender IV-
Grad herleiten. Damit bleibt es dabei, dass der Beschwerdeführer keinen Ren-
tenanspruch hat. Die Beschwerde wird als unbegründet abgewiesen. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 25. Juni 2018