# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d186bbcf-4c64-56a7-8702-442ff3e8c3db
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-15
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 15.09.2025 5A 760/2025 (5A_760/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-760-2025_2025-09-15.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_760/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 15. September 2025
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Bovey, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Arbon, 

Schlossgasse 4, 9320 Arbon. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 22. August 2025 (KES.2025.51). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Der Beschwerdeführer leidet seit vielen Jahren an einer psychischen Störung aus dem schizophrenen Formenkreis. Er war deshalb seit 2011 wiederholt stationär in psychiatrischer Behandlung. 

Am 25. Juni 2025 erfolgte eine ärztliche fürsorgerische Unterbringung. Im Rahmen dieser Unterbringung ordnete die Klinik am 23. Juli 2025 medizinische Massnahmen ohne Zustimmung an, welche von der KESB mit Entscheid vom 5. August 2025 geschützt wurden. Ein Beschwerdeverfahren ist hängig. 

Am 24. Juli 2025 beantragte die Klinik eine Verlängerung der fürsorgerischen Unterbringung. Mit Entscheid vom 5. August 2025 verlängerte die KESB die Unterbringung und übertrug die Zuständigkeit für die Entlassung auf die Klinik. 

Mit Entscheid vom 22. August 2025 hiess das Obergericht des Kantons Thurgau die hiergegen erhobene Beschwerde insoweit gut, als es die Dauer der behördlichen Unterbringung bis maximal 22. Oktober 2025 beschränkte und festhielt, dass ein allfälliger Antrag auf Verlängerung bis spätestens 14 Tage vor Ablauf bei der KESB zu stellen wäre. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. 

Mit Eingabe vom 10. September 2025 wendet sich der Beschwerdeführer an das Bundesgericht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4). 

 

    
  2.
  
 

Der Beschwerdeführer hält einzig fest, dass er gegen die fürsorgerische Unterbringung Beschwerde erhebe und als Beweismittel die Abschrift einer E-Mail an seine Familie betreffend die Gefährdungsmeldung beilege. Mit dieser Aussage erfolgt keine Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid, in welchem der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt wird. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid Recht verletzt haben könnte. 

 

    
  3.
  
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  4.
  
 

Angesichts der konkreten Umstände ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Arbon und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 15. September 2025 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Bovey 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli