# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20f46752-2fda-593b-962d-67b7ce457a3d
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-07-23
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 23.07.2021 1F 24/2021 (1F_24/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1F-24-2021_2021-07-23.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1F_24/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 23. Juli 2021
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied, 

Bundesrichter Haag, Müller, 

Gerichtsschreiber Dold. 

 

Verfahrensbeteiligte 

1. A.________, 

2. B.________, 

Gesuchsteller, 

 

    
  gegen
  
 

 

Gemeinderat Widen, 

Bremgarterstrasse 1, 8967 Widen, 

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau. 

 

Gegenstand 

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_14/2021 vom 20. Mai 2021. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Mit Urteil 1C_14/2021 vom 20. Mai 2021 wies das Bundesgericht eine Beschwerde von A.________ und B.________ ab, soweit es darauf eintrat. Gegenstand des Verfahrens bildete die vom Gemeinderat Widen angeordnete Beseitigung einer Sichtschutzwand, die nicht der erteilten Baubewilligung entsprach. 

 

Mit als "Beschwerde" bezeichneter Eingabe vom 20. Mai 2021 fordern A.________ und B.________ im Wesentlichen, das bundesgerichtliche Urteil vom 20. Mai 2021 sei aufzuheben und auf die Vollstreckungsmassnahmen sei zu verzichten. 

 

    
  2. 
 

Die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrunds gemäss Art. 121 ff. BGG möglich. Dass hier ein Revisionsgrund besteht, legen die Gesuchsteller jedoch nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Ihre Vorbringen erschöpfen sich in einer inhaltlichen Kritik an der bundesgerichtlichen Beurteilung, die im Revisionsverfahren nicht zu hören ist. 

 

    
  3. 
 

Auf das Revisionsgesuch ist ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) nicht einzutreten. 

 

Bei diesem Verfahrensausgang haben die Gesuchsteller die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt das Bundesgericht:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Gesuchstellern auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Gesuchstellern, dem Gemeinderat Widen und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 23. Juli 2021 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Chaix 

 

Der Gerichtsschreiber:    Dold