# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b901626c-ea61-5c1d-a8fc-a93e2c243f51
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 12.11.2021 5A 927/2021 (5A_927/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-927-2021_2021-11-12.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_927/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 12. November 2021
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Bundesrichter Schöbi, Bovey, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Thun, Scheibenstrasse 5, 3600 Thun. 

 

Gegenstand 

Fürsorgerische Unterbringung, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, vom 1. November 2021 (KES 21 810). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Mit Entscheid vom 7. Oktober 2021 bestätigte die KESB Thun die fürsorgerische Unterbringung von A.________ in der Klinik U.________. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 1. November 2021 ab. Mit Eingabe vom 8. November 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht mit dem Begehren um Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat eine Begründung zu enthalten, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). 

 

    
  2. 
 

Eine solche Darlegung erfolgt nicht; der Beschwerdeführer beschränkt sich auf die Aussage, nicht krank zu sein und deshalb weder fürsorgerische Unterstützung noch einen Beistand zu brauchen. Im angefochtenen Entscheid wird der Schwächezustand sowie das selbstgefährdende Verhalten, die Erforderlichkeit der Unterbringung und die Eignung der Klinik unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten ausführlich behandelt. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit dem abweisenden angefochtenen Entscheid Recht verletzt haben könnte. 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit auf sie eingetreten werden kann. 

 

    
  4. 
 

Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt das Bundesgericht:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie einzutreten ist. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Thun und dem Obergericht des Kantons Bern, Kindes- und Erwachsenenschutzgericht, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 12. November 2021 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli