# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 81164d21-8fe8-5902-96ff-fb334faa7033
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 20.12.2023 III 2023 122
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-122_2023-12-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 122 / 123

Entscheid vom 20. Dezember 2023 

Besetzung lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________

gegen

1. Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
Ausserschwyz, C.________

2. D.________,
Beschwerdegegner,

Gegenstand Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (Errichtung einer Beistand-
schaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB; Regelung des persönlichen 
Verkehrs)

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Sachverhalt:

A. F.________ G.________ (geb. xxx 2018) und H.________ G.________ 
(geb. xxx 2020) sind die gemeinsamen Kinder der unverheirateten Eltern 
A.________ (geb. xxx 1990, Kindsmutter) und D.________ (geb. xxx 1984, 
Kindsvater). F.________ untersteht der gemeinsamen elterlichen Sorge, 
H.________ dagegen der alleinigen elterlichen Sorge der Kindsmutter, wobei ei-
ne Vaterschaftsanerkennung des Kindsvaters für H.________ vorliegt. Die 
Kindseltern wohnten bis zur Trennung im Dezember 2021 in der gemeinsamen 
Wohnung in I.________. Seither stehen die Kinder unter der faktischen Obhut 
der Kindsmutter.

B. Am 7. Januar 2022 reichte der Kindsvater bei der C.________ eine Ge-
fährdungsmeldung betreffend F.________ und H.________ ein. Zur Begründung 
führte er im Wesentlichen sinngemäss aus, aufgrund von Beziehungsproblemen 
habe er am 20. Dezember 2021 die gemeinsame elterliche Wohnung verlassen 
müssen. Er habe Angst, dass die Kindsmutter ihm aus Rache den Kontakt zu 
seinen Kindern verwehre. Sie benutze die Kinder als Druckmittel gegen ihn (Vi-
act. 2.2). Nach ersten telefonischen Gesprächen der KESB mit den Kindseltern 
zog der Kindsvater am 26. Februar 2022 wieder in die Wohnung der Familie, 
worauf die KESB Ausserschwyz das Verfahren am 15. März 2022 formlos ab-
schloss (Vi-act. 2.11).

C. Mit Telefonanruf vom 25. Juli 2022 sowie mit einer Gefährdungsmeldung 
vom 18. August 2022 teilte der Kindsvater der KESB Ausserschwyz im Wesentli-
chen mit, er sei bereits nach einer Woche wieder aus der gemeinsamen Woh-
nung ausgezogen. Er könne seine Kinder seither nur alle zwei Wochen für zwei 
Stunden sehen. Zuletzt habe die Kindsmutter einer zusätzlichen halben Stunde 
zugestimmt. Zunächst habe er dies akzeptiert, da er keine Wohnung gehabt ha-
be. Nun sei ihm dies zu wenig (Vi-act. 3.1, 3.3). Mit Telefonanruf vom 3. Oktober 
2022 teilte der Kindsvater der KESB Ausserschwyz im Wesentlichen mit, die 
Kindsmutter fahre öfter mit den Kindern weg, ohne ihm Bescheid zu geben, so-
dass er nicht wisse, wo sich die Kinder aufhielten. Die Kindsmutter stimme ledig-
lich einem Besuchsrecht von zwei Stunden alle zwei Wochen zu, was für ihn zu 
wenig sei (Vi-act. 3.5). Am 2. Dezember 2022 teilte der Kindsvater der KESB 
Ausserschwyz telefonisch mit, er habe beide Kinder am Geburtstag nicht sehen 
können. Zudem seien die Kinder oft krank oder in den Ferien, sodass er seine 
Kinder schon seit Monaten nicht mehr gesehen habe (Vi-act. 3.6). Nach Ge-
sprächen mit der Kindsmutter am 30. Januar 2023 sowie mit dem Kindsvater am 
6. Februar 2023 kündigte die KESB den Kindseltern mit Schreiben vom 9. Fe-

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bruar 2023 die Errichtung einer Besuchsrechtsbeistandschaft sowie die Rege-
lung eines 14-täglichen Besuchsrechts zwischen dem Kindsvater und den Kin-
dern an, beginnend mit einem Besuchskontakt von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr am 
Samstag, 18. Februar 2023, mit fortlaufendem Ausbau des Besuchs bis zu einem 
Umfang von Samstag, 10:00 Uhr, bis Sonntag, 18:00 Uhr, zuzüglich des An-
spruchs auf jährlich drei Wochen Ferien mit den Kindern (Vi-act. 3.14). Die 
Grossmutter der Kinder mütterlicherseits meldete sich am 14. Februar 2023 tele-
fonisch bei der KESB Ausserschwyz und äusserte ihre Ablehnung gegenüber der 
angekündigten Regelung der KESB (Vi-act. 3.15). Am 20. Februar 2023 teilte der 
Kindsvater der KESB Ausserschwyz telefonisch mit, er habe die Kinder aufgrund 
der Absage der Kindsmutter am Sonntag, 19. Februar 2023, entgegen der vor-
gesehenen Regelung der KESB wie bisher nur während zwei Stunden sehen 
dürfen (Vi-act. 3.18). Mit Eingabe vom 24. Februar 2023 liess die mittlerweile an-
waltlich vertretene Kindsmutter gegenüber der KESB unter anderem vorbringen, 
die beabsichtigte Besuchsrechtsbeistandschaft sei unverhältnismässig. Das 
Recht auf persönlichen Verkehr werde grundsätzlich akzeptiert. Allerdings sei die 
Besuchsregelung dahingehend anzupassen, dass auf ein mehrtägiges Besuchs-
recht zu verzichten und im Übrigen die Besuchsregelung erst nach eingehender 
Abklärung der Erziehungsfähigkeit umzusetzen sei (Vi-act. 3.20). Am 2. März 
2023 liess die Kindsmutter dem Kindsvater via KESB mitteilen, er könne die Kin-
der am Sonntag, 5. März 2023, von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr, sehen. Der Kinds-
vater beklagte sich gegenüber der KESB über die kurze Besuchszeit (Vi-act. 
3.22). Anlässlich der Besprechung der KESB mit der Kindsmutter vom 22. März 
2023 reichte diese ihre Auffassung über das Besuchsrecht schriftlich zu den Ak-
ten. Daraus geht unter anderem hervor, dass sich die Kindsmutter zu einem 
14-täg-lichen Besuchsrecht für jeweils vier Stunden bereit erklärt habe. Eine Bei-
standschaft sei unnötig (Vi-act. 3.25.1). Am 27. April 2023 fand im Beisein der 
KESB ein Kennenlern-Gespräch zwischen der vorgesehenen Berufsbeiständin 
J.________ und dem Kindsvater statt. Die Kindsmutter verzichtete auf die Teil-
nahme am Gespräch (Vi-act. 3.28, 3.30). Am 20. Juni 2023 teilte der Kindsvater 
der KESB telefonisch mit, die Kindsmutter sei entgegen der Vereinbarung an 
dem ihm zustehenden Wochenende weggefahren, sodass er die Kinder erst in 
zwei Wochen wiedersehen könne (Vi-act. 3.31). 

D. Mit Beschluss Nr. IIA/022/26/2023 vom 28. Juni 2023 (betr. H.________) 
bzw. mit gleichentags ergangenem Beschluss Nr. IIA/023/26/2023 (betr. 
F.________) ordnete die KESB Ausserschwyz Folgendes an: 

1. Für H.________ [bzw. F.________] G.________ wird eine Besuchsrechtsbei-
standschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB angeordnet. 

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2. Als Beiständin wird J.________, Amtsbeistandschaft March, Oststrasse 5, 8854 
Siebnen, ernannt, mit den Aufträgen:

a. die Kindeseltern in der Sorge um H.________ und F.________ G.________ 
mit Rat und Tat zu unterstützen;

b. mit H.________ und F.________ G.________ einen der Situation angemes-
senen Kontakt zu pflegen;

c. H.________ und F.________ G.________ in der persönlichen Entwicklung 
zu begleiten und zu unterstützen;

d. die Kindeseltern betreffend die Besuchsrechtsausübung und das gemein-
same Elternsein (z.B. bei unterschiedlichen Erziehungsansichten und bei 
unterschiedlicher Erziehungspraxis, beim Umgang und bei Aktivitäten mit 
dem Kind während, vor und nach den Besuchszeiten, bei allfälliger Weige-
rung des Kindes die Besuche beim anderen Elternteil vorzunehmen und an-
deres) zu beraten;

e. sofern nötig, zwischen den Eltern zu vermitteln mit dem Ziel, den Kontakt 
[der Kinder] zu beiden Elternteilen zu wahren;

f. die Kindeseltern regelmässig, den Umständen entsprechend, aber mindes-
tens zwei Mal pro Jahr, zu Standortgesprächen bezüglich der Besuchs-
rechtsausübung und das gemeinsame Elternsein einzuladen;

g. die Kindeseltern bei der Regelung der Besuchsmodalitäten, für welche sie 
keine Einigung erzielen, beratend zu unterstützen, wenn nötig diese festzu-
legen und das Besuchsrecht zu überwachen;

h. der KESB Ausserschwyz Antrag zu stellen, wenn sich aus Sicht des Kin-
deswohls eine Änderung oder weitergehende Kindesschutzmassnahmen 
aufdrängen;

i. ordentlicherweise erstmals per 31. Mai 2025 für die Periode vom 28. Juni 
2023 bis 31. Mai 2025 Bericht zu erstatten und diesen der KESB Ausser-
schwyz bis spätestens am 31. Juli 2025 einzureichen.

Die Kindeseltern werden aufgefordert,

- alles dafür zu tun, dass der persönliche Verkehr zum Wohl des Kindes ab-
laufen kann;

- alles zu unterlassen, was das Verhältnis des Kindes zum anderen Elternteil 
beeinträchtigt; 

- miteinander respektvoll zu kommunizieren und respektvoll zu handeln;
- die Einladungen des Beistandes zu den Standortgesprächen wahrzuneh-

men.

3. Der persönliche Verkehr mit dem Kindesvater wird gestützt auf Art. 273 Abs. 3 
ZGB wie folgt geregelt:

- Samstag, 8. Juli 2023, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
- Samstag, 22. Juli 2023, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
- Samstag, 5. August 2023, 10.00 Uhr, bis Sonntag, 6. August 2023, 10.00 

Uhr
- Samstag, 19. August 2023, 10.00 Uhr, bis Sonntag, 20. August 2023, 10.00 

Uhr

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- Samstag, 2. September 2023, 10.00 Uhr, bis Sonntag, 3. September 2023, 
18.00 Uhr

- danach jeweils alle zwei Wochen von Samstag, 10.00 Uhr, bis Sonntag, 
18.00 Uhr

Zudem hat der Kindsvater Anspruch auf jährlich drei Wochen Ferien mit den 
Kindern. Diese sind mindestens drei Monate im Voraus abzusprechen. 

4. (Gebühren)

5. (Rechtsmittel)

Einer allfälligen Beschwerde wird die aufschiebende Wirkung gestützt auf Art. 
450c ZGB entzogen.

6. (Eröffnung)

E. Mit Beschwerde vom 24. Juli 2023 gegen den KESB-Beschluss betr. 
H.________ lässt die Kindsmutter folgende Anträge stellen:

1. Der Beschluss Nr. IIA/022/26/2023 der Vorinstanz bezgl. G.________ 
H.________ vom 28.06.2023 sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Eventualiter sei der Beschluss Nr. IIA/022/26/2023 der Vorinstanz bezgl. 
G.________ H.________ vom 28.06.2023 aufzuheben und es sei die Sache 
zwecks weiterer Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Die aufschiebende Wirkung der Beschwerde sei wiederherzustellen.

4. Die Beschwerdeverfahren betreffend Anfechtung der Beschlüsse Nr. IIA/023/ 
26/2023 bezgl. G.________ F.________ und Nr. IIA/022/26/2023 bezgl. 
G.________ H.________ der Vor-instanz, beide vom 28.06.2023, seien zu ver-
einigen.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

Mit gleichentags erhobener Beschwerde gegen den KESB-Beschluss betr. 
F.________ lässt die Kindsmutter gleichlautende Anträge stellen.

F. Mit Vernehmlassung vom 11. August 2023 (Eingang beim Gericht am 
16.8.2023) beantragt die KESB Ausserschwyz die Abweisung der Beschwerde. 
Zur Begründung wird auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids sowie 
auf die Akten verwiesen.

G. Am Abend des 17. August 2023 meldet sich der Kindsvater telefonisch 
beim Gericht und beklagt unter anderem sinngemäss, er könne die Kinder auf-
grund des Widerstandes der Kindsmutter auch weiterhin teilweise gar nicht, teil-
weise nicht solange betreuen wie gemäss KESB-Beschluss vorgesehen. Im Ein-
zelnen habe er die Kinder am 8. Juli 2023 nur von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr, am 
22. Juli 2023 gar nicht und am 5. August 2023 nur von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr 
betreuen dürfen. Am 19. August 2023 habe die Kindsmutter sein Besuchsrecht 
wiederum verweigert. Er sei mit dem KESB-Beschluss einverstanden und habe 

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nach Rücksprache mit der KESB auf eine Stellungnahme im Beschwerdeverfah-
ren verzichtet.

H. Mit Zwischenbescheid vom 22. August 2023 hat der verfahrensleitende 
Einzelrichter die Beschwerdeverfahren betreffend H.________ und F.________ 
vereinigt und dem Verfahrensantrag betreffend Wiederherstellung der entzoge-
nen aufschiebenden Wirkung der Beschwerden wie folgt teilweise stattgegeben 
(Disp.-Ziff. 2):

Der Beschwerdegegner wird berechtigt erklärt, die Kinder F.________ und 
H.________ jeweils jeden zweiten Samstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu be-
treuen, beginnend mit dem 2. September 2023. Soweit in Dispositiv-Ziffer 3 der 
angefochtenen Beschlüsse ein weitergehendes Besuchsrecht angeordnet wurde, 
wird die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wiederhergestellt.

Im Übrigen wird der Verfahrensantrag betreffend Wiederherstellung der entzoge-
nen aufschiebenden Wirkung abgewiesen.

I. Mit Eingabe vom 6. September 2023 nimmt die Beschwerdeführerin zu den 
Ausführungen des Kindsvaters Stellung. 

Der Kindsvater und die Vorinstanz lassen sich nicht mehr vernehmen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 273 Abs. 1 ZGB haben Eltern, denen die elterliche Sorge oder 
Obhut nicht zusteht, und das unmündige Kind gegenseitig Anspruch auf ange-
messenen persönlichen Verkehr. Dabei handelt es sich um ein gegenseitiges 
Pflichtrecht, das in erster Linie den Interessen des Kindes dient (BGE 127 III 295, 
E. 4a; BGE 122 III 404, E. 3a). Als oberste Richtschnur für die Ausgestaltung 
(und Ausübung) des persönlichen Verkehrs gilt das Kindeswohl, das anhand der 
Umstände des konkreten Einzelfalls zu beurteilen ist, wobei allfällige Interessen 
der Eltern zurückzutreten haben (BGE 130 III 585 E. 2.1 S. 587 f.; Urteil des 
Bundesgerichts 5A_883/2017 vom 21.8.2018 E. 3.2). Der persönliche Verkehr 
hat zum Zweck, die positive Entwicklung des Kindes zu gewährleisten und zu 
fördern. In der Entwicklung des Kindes sind seine Beziehungen zu beiden Eltern-
teilen wichtig, da sie bei seiner Identitätsfindung eine entscheidende Rolle spie-
len können (Urteil des Bundesgerichts 5A_373/2018 vom 8.4.2019 E. 3.1 mit 
Hinweisen, u.a. auf BGE 131 III 209 E. 5 S. 212f.). Das Recht des besuchsbe-
rechtigten Elternteils auf angemessenen persönlichen Verkehr steht dem Betrof-
fenen um seiner Persönlichkeit willen zu (BGE 136 III 353 E. 3.4).

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1.2 Wird das Wohl des Kindes durch den persönlichen Verkehr gefährdet, kann 
den Eltern das Recht auf diesen verweigert oder entzogen werden (Art. 274 Abs. 
2 ZGB). Eine Gefährdung des Kindeswohls liegt vor, wenn die ungestörte körper-
liche, seelische oder sittliche Entfaltung des Kindes durch ein auch nur begrenz-
tes Zusammensein mit dem nicht obhutsberechtigten Elternteil bedroht ist (Urteil 
des Bundesgerichts 5A_875/2017 vom 6.11.2018 E. 3.3). Bei der Beschränkung 
des persönlichen Verkehrs ist stets das Gebot der Verhältnismässigkeit zu be-
achten. So darf dieser in der Regel nicht allein wegen elterlicher Konflikte dauer-
haft eingeschränkt werden, jedenfalls soweit das Verhältnis zwischen dem nicht 
hauptbetreuenden Elternteil und dem Kind gut ist (BGE 130 III 585 E. 2.2.1; Urteil 
des Bundesgerichts 5A_111/2019 vom 9.7.2019 E. 2.3 mit Verweis auf Urteil 
BGer 5A_514/2018 vom 20.2.2019 E. 4.3.2). 

1.3 Bei der Regelung des persönlichen Verkehrs allgemein und aufgrund der 
Kann-Vorschrift in Art. 273 Abs. 2 ZGB im Besonderen kommt der zuständigen 
Behörde ein grosser Ermessensspielraum zu (vgl. Urteil BGer 5A_450/2015 E. 
3.3, Urteil BGer 5A_381/2010 vom 21.7.2010 E. 5.3.1 mit Hinweisen). Bei der 
Festlegung von Besuchsdauer, Besuchsintervall und Besuchsort handelt es sich 
um typische Ermessensfragen (Urteil 5A_932/2012 vom 5.3.2013 E. 6). 

2. Die Beschwerdeführerin wendet sich sowohl gegen die vorinstanzliche Re-
gelung des persönlichen Verkehrs mit dem Kindsvater als auch gegen die An-
ordnung der Besuchsrechtsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB.

2.1 Die Vorinstanz hat zusammenfassend erwogen, die elterliche Beziehung 
sei seit längerem konfliktbehaftet. Es müsse davon ausgegangen werden, dass 
die beiden Kinder unter den anhaltenden Spannungen der Kindseltern litten. Seit 
dem Auszug des Kindsvaters aus der Familienwohnung hätten die persönlichen 
Kontakte nur noch sehr beschränkt stattfinden können und seien von der Kinds-
mutter rechtswidrigerweise an die Unterhaltszahlungen geknüpft worden, um den 
Kindsvater unter Druck zu setzen. Auch die Kommunikation zwischen den Kinds-
eltern scheine praktisch nicht mehr stattfinden zu können. Sie sei von Vorwürfen 
und Schuldzuweisungen geprägt. Für die Kinder stelle der fehlende regelmässige 
Kontakt mit dem Kindsvater eine hohe emotionale Belastung dar. Der fehlende 
physische Kontakt berge die Gefahr der Entfremdung, weshalb der persönliche 
Verkehr dringend zu regeln sei. Die Besuchszeiten sollten stufenweise bis zu ei-
nem üblichen Besuchsrecht ausgeweitet werden. Aufgrund der Sachlage müsse 
den Kindseltern eine neutrale Ansprechperson zur Seite gestellt werden, um die 
Modalitäten in Bezug auf das Besuchsrecht regeln zu können und dafür zu sor-
gen, dass der physische Kontakt der Kinder mit dem Kindsvater regelmässig und 

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unabhängig der elterlichen Situation stattfinden könnte. Zudem seien die Kindsel-
tern in der Kommunikation betreffend die Kinderbelange mit Rat und Tat zu un-
terstützen. Die Beiständin könne gemeinsame Lösungswege vorschlagen und 
mittels Standortgesprächen, an denen die Kindseltern teilnehmen müssten, zu-
sätzlich für Entlastung sorgen und die Kommunikation sicherstellen. Des Weite-
ren seien die Kinder durch die Beistandsperson in der persönlichen Entwicklung 
zu begleiten und zu unterstützen, um einer negativen Entwicklung bereits in jun-
gen Jahren vorzubeugen und um einen Loyalitätskonflikt zu vermeiden.

2.2.1 Die Beschwerdeführerin lehnt eine Erweiterung des Besuchsrechts des 
Kindsvaters ab, da dessen Erziehungsfähigkeit offensichtlich mangelhaft sei. Der 
Kindsvater habe bereits während des Zusammenlebens in frühen Lebensjahren 
der Kinder nie ein wirkliches Interesse an den Kindern gezeigt. Er habe die 
Kindsmutter weder nach der Geburt noch in der späteren Erziehung unterstützt 
und (nach der Arbeit) kaum Zeit mit F.________ verbracht. Die Gefahr einer Ent-
fremdung habe der Kindsvater durch sein Verhalten selbst zu verantworten. Die 
Kinder fühlten sich beim Kindsvater augenscheinlich nicht wohl. Der Kindsvater 
habe früher regelmässig Drogen (Cannabis, Kokain) konsumiert und in der ge-
meinsamen Wohnung in der Gegenwart der Kinder Hanf angebaut. Der Kindsva-
ter sei zwar zwischenzeitlich abstinent gewesen, aber ständig rückfällig gewor-
den. Der Führerausweis sei ihm aufgrund eines Unfalls unter Alkohol- und Dro-
geneinfluss für längere Zeit entzogen worden. Über den aktuellen Drogenkonsum 
sei nichts bekannt. Es seien deshalb Unterlagen des Kindsvaters betreffend die 
Abklärung seiner Fahreignung zu edieren. 

Der Kindsvater handle überdies nicht verantwortungsbewusst. Er bringe die Kin-
der aus freien Stücken regelmässig bereits um 14:00 Uhr, statt um 18:00 Uhr 
zurück. Er gebe den Kindern Fastfood und Süssigkeiten statt einer gesunden 
Nahrung. Die Kinder seien nach der Rückkehr von Unternehmungen mit dem 
Kindsvater jeweils hungrig und aufgrund der vielen Süssigkeiten völlig aufge-
dreht. Das Verhalten des Kindsvaters deute auf eine Manipulation der Kinder hin, 
um diese für sich zu gewinnen. Ferner hätten die Kinder schon nackt baden 
müssen, da der Kindsvater nicht an Badesachen gedacht habe. Er habe die Kin-
der auch schon mit nasser Kleidung zur Kindsmutter zurückgebracht. Die Kinds-
mutter habe anschliessend die aufgrund der nassen Kleidung geröteten / gereiz-
ten Stellen verarzten müssen. Die aktuelle Wohnung des Kindsvaters sei viel zu 
klein und nicht kindgerecht eingerichtet. Die Kinder hätten weder je ein eigenes 
Bett noch altersgerechte Spielsachen und genügend Kleiderreserven. Der Kinds-
vater verfüge nicht über genügende und altersgerechte Kindersitze. Im Innern 
der Fahrzeuge rieche es stets nach kaltem abgestandenem Zigarettenrauch und 

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die Aschenbecher lägen stets offen im Auto herum. Schliesslich beteilige sich der 
Kindsvater nicht hinreichend am finanziellen Unterhalt der Kinder sowie der 
Kindsmutter und wirke kaum bei der Regelung des Unterhalts mit. 

Von einer Erweiterung des Besuchsrechts sei im Hinblick auf das Kindeswohl 
abzusehen. Gemäss dem Hausarzt und Psychiater PD Dr.med. E.________ sei 
von einem mehrtägigen Besuchsrecht inklusive Übernachtung vorerst zum Wohl 
der Kinder dringend abzusehen. Dieser Einschätzung folgend sei die angefoch-
tene Besuchsregelung erst nach einer eingängigen Abklärung über die Erzie-
hungsfähigkeit des Kindsvaters in Kraft zu setzen. Die Kinder sollten sich im 
Rahmen der bisherigen Besuchszeiten (jeden zweiten Samstag von 10:00 bis 
18:00 Uhr) zunächst an den Kindsvater gewöhnen können, wobei der Kindsvater 
den Umgang mit ihnen erlernen könne.

2.2.2 Gegen die angeordnete Besuchsrechtsbeistandschaft brachte die Be-
schwerdeführerin vor, weder sie noch der Kindsvater erachteten eine Besuchs-
rechtsbeistandschaft als notwendig. Eine verbindliche Regelung des Besuchs-
rechts sei ausreichend. Die Ausübung des Besuchsrechts sei dem Kindsvater in 
der Vergangenheit nie verweigert worden. Die Besuche hätten immer stattgefun-
den und die Ausübung des bisherigen Besuchsrechts funktioniere auch ohne Be-
suchsrechtsbeiständin problemlos. Sofern die Besuchsrechtsregelung wider Er-
warten nicht eingehalten würde, könnte über eine Besuchsrechtsbeistandschaft 
diskutiert werden. Im aktuellen Zeitpunkt wäre eine Besuchsrechtsbeistandschaft 
unverhältnismässig, würde in der Familie mehr Schaden als Nutzen anrichten 
und würde nur unnötige Kosten verursachen.

2.3 Der Kindsvater liess gegenüber dem Gericht im Telefonat vom 17. August 
2023 im Wesentlichen verlauten, er sei mit der Regelung der KESB einverstan-
den. Aufgrund der Haltung der Kindsmutter habe er seine Kinder seit dem Erlass 
des angefochtenen Beschlusses lediglich zweimal sehen dürfen (am 8.7.2023 
und am 5.8.2023), davon einmal lediglich während vier Stunden (am 8.7.2023). 
Zudem habe die Kindsmutter angekündigt, er könne sein Besuchsrecht am 19. 
August 2023 nicht ausüben. Die Kindsmutter wolle sich nicht an die Abmachun-
gen halten. Die Kinder seien sehr enttäuscht, wenn sie schon nach vier Stunden 
wieder heimkehren müssten. Zudem könne er die Kindsmutter telefonisch nicht 
erreichen und vor dem letzten Besuch habe er erst kurzfristig eine Whatsapp-
Nachricht von der Kindsmutter erhalten und in der Folge allein für die Organisati-
on des Besuchsrechts besorgt sein müssen. Schliesslich führte der Kindsvater 
aus, das Verhältnis zur Kindsmutter sei schlecht. Gemäss den Angaben von 
F.________ habe die Kindsmutter diesem gegenüber erwähnt, der Kindsvater sei 

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ein blöder Papa. Ferner habe die Kindsmutter Rucksäcke aus dem Fenster ge-
worfen, die der Kindsvater den Kindern zuvor geschenkt habe. Er selbst spreche 
gegenüber den Kindern nicht schlecht über die Kindsmutter (act. 9).  

2.4 Die Kindsmutter entgegnete mit Stellungnahme vom 6. September 2023, 
der Kindsvater habe die Kinder stets aus eigenem Antrieb zu früh nach Hause 
gebracht. Ferner verneinte sie Manipulationsversuche betreffend F.________. 
Sie habe auch keine Rucksäcke aus dem Fenster geworfen.

3. Eine gerichtliche Würdigung der Aktenlage zeitigt die nachfolgend darge-
legten Ergebnisse:

3.1 Der gegenseitige Anspruch des Kindsvaters sowie der gemeinsamen Kin-
der auf angemessenen persönlichen Verkehr ist zwischen den Kindseltern unbe-
stritten. Bis zum Einschreiten der KESB im Februar 2023 auf wiederholtes Ersu-
chen des Kindsvaters hatte die Kindsmutter dem Kindsvater jedoch nur ein Be-
suchsrecht von zwei Stunden alle zwei Wochen zugestanden, wobei dieses Be-
suchsrecht durch Ferienabwesenheiten der Kindsmutter noch weiter einge-
schränkt wurde (vgl. Vi-act. 3.6). Im weiteren Verlauf stimmte die Kindsmutter ei-
ner Ausdehnung des Besuchsrechts auf vier Stunden zu (vgl. Vi-act. 3.22). Sie 
befürchtet eine Gefährdung des Kindeswohls durch ein längeres Besuchsrecht. 

3.2 Der von der Kindsmutter geäusserte Verdacht, der Kindsvater könnte Dro-
gen konsumieren, vermag sich auf keinerlei aktuellen Anhaltspunkte zu stützen. 
Erwiesen ist einzig, dass der Kindsvater im Juli 2017 im Rahmen der Überprü-
fung der Fahreignung zur Einhaltung einer Abstinenz von Alkohol und Drogen 
sowie zu regelmässigen Gesprächen bei einer Fachperson für Suchtfragen ver-
pflichtet wurde (vgl. Vi-act. 3.20.8). Im Dezember 2018, mithin kurz nach der Ge-
burt des ersten Sohnes, erachtete das Institut für Rechtsmedizin die weitere Ver-
pflichtung zu Gesprächen bei einer Fachperson für Suchtfragen nicht mehr für 
notwendig (vgl. Vi-act. 3.20.7). Daraus ist zu schliessen, dass der Kindsvater die 
Abstinenzverpflichtung eingehalten hatte. Anhaltspunkte für einen aktuellen, re-
gelmässigen Suchtmittelkonsum liegen nicht vor. Insbesondere bestehen keine 
Hinweise, wonach der Kindsvater während der Ausübung des Besuchsrechts un-
ter Alkohol- oder Drogenkonsum gestanden hätte. Es ist davon auszugehen, 
dass der Kindsmutter entsprechende Anzeichen für Suchtmittelkonsum des 
Kindsvaters bei der Abholung oder Rückgabe der Kinder aufgefallen wären. 
Schliesslich ist anzumerken, dass der Kindsvater die Kinder nach der Darstellung 
in der Beschwerde jeweils mit dem Auto abholt (vgl. Beschwerde S. 7), was da-
gegen spricht, dass dem Kindsvater der Führerausweis (überhaupt bzw. infolge 
Suchtmittelkonsums) entzogen wurde. Der vor Jahren erfolgte, regelmässige 

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Suchtmittelkonsum steht der vorinstanzlichen Ausdehnung des Besuchsrechts 
jedenfalls nicht entgegen. Schliesslich versicherte der Kindsvater selbst, er neh-
me keine Drogen und trinke auch nur sehr selten Alkohol (Vi-act. 3.12 S. 2). 
Mangels aktueller Anhaltspunkte für einen aktuellen Suchtmittelkonsum des 
Kindsvaters hat die Vorinstanz zu Recht von weiteren Abklärungen, namentlich 
der Einholung von Unterlagen über die Abklärung der Fahreignung des Kindsva-
ters, abgesehen. 

3.3 Der Vorwurf, wonach der Kindsvater nicht für eine gesunde Ernährung der 
Kinder besorgt sei, sondern diese mit Fastfood und Süssigkeiten versorge, wurde 
bereits im Februar 2023 vorgebracht (vgl. Vi-act.3.20), als der Kindsvater die 
Kinder lediglich während vier Stunden von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr betreuen 
durfte und während dieser Zeit aufgrund der grossen Distanz zu seinem Wohnort 
von einer Stunde Fahrzeit pro Weg kaum die Möglichkeit hatte, für die Kinder 
selbst zu kochen. Mit ausgedehnteren Besuchskontakten kann entsprechenden 
(nachvollziehbaren) Bedenken der Kindsmutter begegnet werden. Seit der Aus-
dehnung des Besuchsrechts auf acht Stunden wurde jedenfalls nicht mehr vor-
gebracht, dass der Kindsvater die Kinder weiterhin ausschliesslich oder überwie-
gend mit Fastfood und Süssigkeiten ernähre. 

3.4 Die weiteren vorgeworfenen Fehlhandlungen (Kinder ohne Badekleidung 
baden lassen, Kinder mit nasser Kleidung zurückbringen, Windeln vergessen) 
ereigneten sich soweit ersichtlich nur einmal und wurden bereits anlässlich der 
ersten Anhörung vom 30. Januar 2023 vorgetragen (vgl. Vi-act. 3.9). Die Vorwür-
fe sind mangels Intensität und Häufigkeit offenkundig nicht geeignet, die Erzie-
hungsfähigkeit des Kindsvaters in Frage zu stellen. Abgesehen davon kann der 
Kindsvater dank eines ausgedehnteren, regelmässigen Besuchsrechts Erfahrung 
im Umgang mit seinen Kindern sammeln und beispielsweise lernen, für eine un-
ternehmungs- und witterungsangepasste Ausrüstung besorgt zu sein. Der Kinds-
vater sicherte im Übrigen anlässlich der Anhörung vom 27. April 2023 gegenüber 
der Vorinstanz zu, dass er die notwendigen Utensilien für die Kinder selbständig 
organisieren werde (vgl. Vi-act. 3.30). Weitere, aktuelle Beanstandungen zum 
Verhalten des Kindsvaters sind nicht aktenkundig, was dafür spricht, dass der 
Kindsvater aus den bisherigen Erfahrungen bereits Lehren gezogen hat. 

3.5 Was die Einhaltung der vereinbarten Besuchszeiten anbelangt, verhält es 
sich so, dass einerseits die Kindsmutter dem Kindsvater vorwarf, die Kinder re-
gelmässig vorzeitig zurückzubringen (Beschwerde Ziff. 5). Andererseits beklagte 
der Kindsvater gegenüber dem Gericht, die Kindsmutter halte sich nicht an die 
Abmachungen und habe unter anderem sein Besuchsrecht vom 22. Juli 2023 

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und vom 19. August 2023 missachtet (act. 9). Dieser Vorwurf blieb seitens der 
anwaltlich vertretenen Kindsmutter unbestritten. Es lässt sich nicht abschliessend 
eruieren, ob die wiederholte vorzeitige Rückgabe der Kinder dem Verhalten der 
Kindsmutter oder des Kindsvaters anzulasten ist. Dies kann indes letztlich offen 
bleiben, nachdem die Vorinstanz eine Besuchsrechtsbeiständin eingesetzt hat, 
welche unter anderem den Auftrag erhielt, das Besuchsrecht zu überwachen 
(vgl. dazu noch nachfolgend E. 5.1 ff.). Aktuelle Verstösse gegen das vereinbarte 
Besuchsrecht wurden dem Gericht weder seitens der anwaltlich vertretenen 
Kindsmutter noch vom Kindsvater oder der Vorinstanz mitgeteilt. Es wird deshalb 
davon ausgegangen, dass die Kindseltern nunmehr (mit Unterstützung der Be-
suchsrechtsbeiständin) ihre Verantwortung im Umgang mit der Besuchsrechts-
ausübung wahrnehmen können. Auch unter diesem Titel besteht somit kein An-
lass, an der Erziehungsfähigkeit des Kindsvaters zu zweifeln.

3.6 Soweit gerügt wird, der Kindsvater verfüge nicht über altersgerechte Kin-
dersitze, kann diesem Umstand ohne Weiteres durch geeignete Anschaffungen 
begegnet werden, auch wenn es offenkundig näher läge, wenn die Kindsmutter 
die ohnehin vorhandenen Kindersitze für die Besuchswochenenden dem Kinds-
vater zur Benutzung überliesse.

3.7 Auf die Kritik der Kindsmutter an der ungenügenden Beteiligung des Kinds-
vaters am finanziellen Unterhalt ist nicht weiter einzugehen, nachdem dieser 
Punkt nicht Gegenstand des angefochtenen Beschlusses war (und angesichts 
fehlender vorinstanzlicher Zuständigkeit im Streitfall auch nicht sein konnte, vgl. 
Art. 304 Abs. 2 ZPO). Abgesehen davon ist zu betonen, dass der Anspruch auf 
persönlichen Verkehr und die Unterhaltspflicht voneinander unabhängig sind 
(Büchler, in: Fankhauser [Hrsg.], Kommentar zum Familienrecht, Scheidung, 
4. Aufl. 2022, Art. 273 Rz. 38).

3.8 Zusammenfassend bestehen entgegen der Darstellung in der Beschwerde 
keine Anzeichen für eine fehlende (oder auch nur eingeschränkte) Erziehungs-
fähigkeit des Kindsvaters. Die geäusserten Bedenken einer Gefährdung des Kin-
deswohls infolge einer Ausdehnung des Besuchsrechts erweisen sich als nicht 
stichhaltig. Hervorzuheben ist, dass spätestens seit dem Erlass des Zwischenbe-
scheides vom 22. August 2023 von der konsequenten Umsetzung des persönli-
chen Verkehrs alle zwei Wochen während jeweils acht Stunden auszugehen ist, 
ohne dass seither von der anwaltlich vertretenen Kindsmutter, vom Kindsvater 
oder von der Vorinstanz Zweifel am Wohlergehen der Kinder geäussert worden 
wären.

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4. Einer näheren Betrachtung bedarf die Frage, ob für die gut fünf Jahre bzw. 
knapp dreieinhalb Jahre alten Kinder die vorinstanzlich angeordnete zwei-
wöchentliche Übernachtung beim Kindsvater sowie das Ferienbesuchsrecht von 
drei Wochen jährlich im Interesse des Kindeswohls liegt. 

4.1 Bei der Ausgestaltung des Besuchsrechts kommt dem Alter des Kindes ei-
ne entscheidende Bedeutung zu (Urteil BGer 5A_290/2020 vom 8.12.2020 
E. 2.3). Aus kinderpsychologischer Sicht gibt es keine fixe Altersgrenze für die 
Annahme, Übernachtungen seien (noch) nicht im Kindeswohl. Insbesondere 
lässt sich die Vorstellung, dass Kleinkinder nur während ganz weniger begrenzter 
Stunden von der Hauptbezugsperson getrennt werden dürfen, wissenschaftlich 
nicht belegen. Ein behutsames Vorgehen bei Übernachtungen sehr kleiner Kin-
der scheint dennoch geboten. Angesichts zahlreicher Herausforderungen und 
Risikofaktoren bei Kleinkindern bis vier Jahre wird tendenziell eher empfohlen, 
auf wechselnde Übernachtungen zu verzichten (vgl. Büchler/Clausen, Das "ge-
richtsübliche" Besuchsrecht, FamPra.ch 2020, S. 550 m.H.). Dennoch wurden in 
einigen Fällen der kantonalen Rechtsprechung auch für Kinder ab zwei Jahren, 
zweieinhalb Jahren bzw. ab drei Jahren auswärtige Übernachtungen beim nicht 
obhutsberechtigten Elternteil als problemlos eingestuft (vgl. die Beispiele in 
Büchler/Clausen, a.a.O., S. 552 m.w.H.). Jedenfalls ist die Besuchsrechtsrege-
lung an den jeweiligen Besonderheiten des Einzelfalles auszurichten (vgl. BGE 
142 III 481 E. 2.7 m.w.H., Urteil BGer 5A_290/2020 vom 8.12.2020 E. 2.2). 

4.2 Vorliegend fällt zunächst ins Gewicht, dass der Kindsvater bis zur Tren-
nung im Dezember 2021 mit der Kindsmutter und den gemeinsamen Kindern zu-
sammenwohnte. Im Zeitpunkt der Trennung waren die Kinder rund 3 Jahre bzw. 
1.5 Jahre alt. Bis zur Trennung lebten die Kindseltern eine klassische Rollenver-
teilung. Während der Kindsvater berufstätig war und auch samstags arbeitete 
(vgl. Vi-act. 3.20 S. 2), kümmerte sich die Kindsmutter um die Kinder. Auch wenn 
der Kindsvater bis zur Trennung aus beruflichen Gründen tagsüber oftmals ab-
wesend war, lebte er mit den Kindern im selben Haushalt, konnte an ihrem Le-
ben und ihrer Entwicklung teilhaben und zu ihnen eine Beziehung aufbauen. 

4.3 Weiter ist zu berücksichtigen, dass die Kinder erst gut 5 Jahre bzw. knapp 
3.5 Jahre alt und somit im Vorschulalter sind. Insbesondere H.________ ist noch 
jung. Die Kinder verbringen die Zeit mit dem Kindsvater allerdings nicht allein, 
sondern stets zu zweit. Insbesondere H.________ hat während der Besuchszei-
ten somit nicht nur den Vater, sondern auch seinen älteren Bruder stets um sich, 
was ihm Sicherheit verleihen kann. 

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4.4 Sodann ist hervorzuheben, dass sich seit dem Erlass des angefochtenen 
Beschlusses bzw. insbesondere seit Erlass des Zwischenbescheides vom 
22. August 2023 ein zweiwöchentliches Besuchsrecht von jeweils acht Stunden 
(samstags, 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr) etabliert hat. Diese Zeitdauer ermöglicht es 
dem Kindsvater, die Kinder zu sich nach Hause mitzunehmen. Dies war ihm zu-
vor mit Besuchszeiten von lediglich zwei Stunden bzw. ab Frühling 2023 von vier 
Stunden angesichts des weiten Anfahrtsweges von rund einer Stunde kaum 
möglich. Es sind keine Hinweise aktenkundig, wonach sich die bisherigen Kon-
takte von acht Stunden Dauer negativ auf das Kindeswohl ausgewirkt hätten. 

4.5 Damit hat insgesamt in kleinen, aber stetigen Schritten eine Ausdehnung 
des Besuchsrechts stattgefunden, sodass nunmehr auch regelmässige Besuche 
mit Übernachtung dem Kindeswohl entsprechen. Dies gilt insbesondere auch für 
den jüngeren H.________. 

4.6 Was die Kindsmutter dagegen vorbringt, verfängt nicht. Dem Einwand, die 
2.5-Zimmer-Wohnung des Kindsvaters sei zu klein und nicht kindgerecht einge-
richtet, ist zunächst entgegenzuhalten, dass dem Kindsvater ein Umzug in eine 
grössere Wohnung angesichts der finanziellen Verhältnisse nicht zumutbar er-
scheint. Nach der unwidersprochen gebliebenen Darstellung des Kindsvaters er-
ziele er einen Nettolohn von Fr. 5'300.--, wovon er unter anderem Fr. 1'500.-- an 
den Unterhalt der Kinder zu entrichten habe (vgl. Vi-act. 3.12 S. 3 f.). Davon ab-
gesehen ist nicht nachvollziehbar, weshalb eine 2.5-Zimmer-Wohnung einen 
Aufenthalt mit Übernachtung verunmöglichen sollte. Insbesondere spricht nichts 
dagegen, dass die drei bzw. fünf Jahre alten Söhne des Kindsvaters zusammen 
in dessen 1.60 m breitem Bett schlafen. Zum einen kann die Matratze beispiels-
weise durch geeignete Kissen in zwei Schlafbereich unterteilt werden. Zum ande-
ren sicherte der Kindsvater zu, seitlich einen Herausfallschutz zu organisieren. 
Der Kindsvater kann derweil im Wohnzimmer übernachten (vgl. Vi-act. 3.12). Da-
von abgesehen sind selbstredend weitere Möglichkeiten wie ein Klappbett oder 
ein ausziehbares (Bett-)Sofa vorstellbar. Schliesslich ist nicht einzusehen, was 
den Kindsvater davon abhalten sollte, allenfalls noch fehlende Spielsachen oder 
Kleiderreserven anzuschaffen. 

4.7 Zusammenfassend erweisen sich die Vorbringen der Kindsmutter gegen 
die Erziehungsfähigkeit des Kindsvaters sowie die geäusserten Bedenken hin-
sichtlich des Kindeswohls nicht als stichhaltig. Daran vermögen die weiteren Ar-
gumente der Kindsmutter nichts zu ändern. Unbehelflich ist namentlich der Ver-
weis auf das Schreiben von PD Dr.med. E.________ vom 13. Februar 2023. 
Daraus lässt sich insbesondere nicht entnehmen, dass dieser Arzt die gemein-

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samen Kinder oder den Kindsvater persönlich kennt, geschweige denn diese 
selbst medizinisch untersucht hat. Abgesehen davon handelt es sich bei PD 
Dr.med. E.________ nicht um einen Kinderarzt. Schliesslich entbehrt die unbe-
gründete Aussage, wonach Kinder, die "noch so klein sind", maximal einen Tag 
jedes zweite Wochenende "aus der gewohnten Umgebung zu reissen" seien, je-
der Grundlage (vgl. oben E. 4.1).

4.8 Die Einräumung eines Ferienbesuchsrechts stellt bei kleinen Kindern re-
gelmässig den letzten Schritt auf dem Weg zu einem angemessenen Besuchs-
recht dar. Vorliegend ermöglicht die Ausdehnung des Besuchsrechts auf ganze 
Wochenenden (jeweils von Samstag, 10:00 Uhr, bis Sonntag, 18:00 Uhr) den 
Kindern, zunächst im Rahmen von einzelnen Übernachtungen Sicherheit unter 
der alleinigen Betreuung des Kindsvaters zu erlangen. Nach positivem Verlauf 
kann ein ausgedehnteres Besuchsrecht von mehreren Tagen am Stück umge-
setzt werden. Diese Ferien sind im Einklang mit dem vorinstanzlichen Beschluss 
jeweils mindestens drei Monate im Voraus zwischen den Kindseltern abzuspre-
chen. Im konkreten Fall kommt folglich die erstmalige Ausübung des Ferienbe-
suchsrechts realistischerweise ab Mai 2023 (und dem Beginn der kantonalen 
Frühlingsferien) in Frage. Eine weitere Verzögerung bis zur erstmaligen Umset-
zung des Ferienbesuchsrechts erweist sich bei der gegenwärtigen Aktenlage 
nicht als erforderlich. Die Dauer des vorinstanzlich angeordneten Ferienbesuchs-
rechts von drei Wochen pro Kalenderjahr bewegt sich im üblichen Rahmen und 
erweist sich auch vorliegend als angemessen. 

4.9 Die Vorinstanz hat davon abgesehen, eine Feiertagsregelung vorzusehen. 
Nachdem eine solche von den Parteien nicht beantragt wurde und überdies die 
eingesetzte Besuchsrechtsbeiständin den Kindseltern vermittelnd zur Seite ste-
hen kann (vgl. noch nachfolgend E. 5.1 ff.), kann auf eine Feiertagsregelung im 
vorliegenden Verfahren verzichtet werden. Sollten sich die Kindseltern diesbe-
züglich künftig nicht einigen können, wird es Sache der Vorinstanz sein, eine 
verbindliche Regelung aufzustellen.

5.1 Wo die Verhältnisse es erfordern, ernennt die Kindesschutzbehörde dem 
Kind einen Beistand, der die Eltern in ihrer Sorge um das Kind mit Rat und Tat 
unterstützt (Art. 308 Abs. 1 ZGB). Gemäss Art. 308 Abs. 2 ZGB kann die Kindes-
schutzbehörde dem Beistand besondere Befugnisse übertragen, namentlich die 
Vertretung des Kindes bei der Wahrung seines Unterhaltsanspruchs und anderer 
Rechte und die Überwachung des persönlichen Verkehrs. Die Besuchsrechtsü-
berwachung bzw. die Begleitung oder Beratung bezüglich sonstiger Kontakte ist 
anzuordnen, wo erhebliche, das Kindeswohl gefährdende Auseinandersetzungen 

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im Umfeld des Besuchsrechts zu befürchten sind. Der Beistand hat im Rahmen 
der gerichtlich oder behördlich verbindlich festgelegten Besuchsordnung die für 
einen reibungslosen Verlauf der einzelnen Besuche nötigen Modalitäten so fest-
zusetzen, dass Spannungen abgebaut, negative Beeinflussungen vermieden und 
die Beteiligten bei Problemen beraten werden; eine gewisse Flexibilität aller Be-
teiligten ist für den Erfolg notwendig (BSK ZGB I-Breitschmid, Art. 308 Rz. 14).

5.2 Nach der Aktenlage steht fest, dass seit Juli 2022 wiederholt das unter den 
Kindseltern vereinbarte 14-tägliche Besuchsrecht missachtet wurde. Mehrfach 
war dies darauf zurückzuführen, dass die Kindsmutter mit den Kindern in die Fe-
rien verreiste und dergestalt die Ausübung des Besuchsrechts des Kindsvaters 
vereitelte (u.a. im Herbst 2022, im Juni 2023, im Juli 2023, im August 2023), oh-
ne mit dem Kindsvater eine einvernehmliche Regelung anzustreben. In anderen 
Fällen wurde die Dauer des vereinbarten Besuchskontakts kurzfristig abgeändert 
(z.B. im Februar 2023). Besonders gravierend fällt ins Gewicht, dass die ange-
ordneten Besuchszeiten selbst nach Erlass der KESB-Beschlüsse vom 28. Juni 
2023 bis zum gerichtlichen Zwischenbescheid vom 22. August 2023 kein einzi-
ges Mal eingehalten wurden, wobei unbestrittenermassen in zwei Fällen die 
Kindsmutter die Ausübung des Besuchsrechts vereitelt hatte. Abgesehen von der 
Dauer des Besuchsrechts kam es zwischen den Kindseltern auch wegen der 
Ausgestaltung des Besuchskontakts zu zahlreichen Spannungen, unter anderem 
hinsichtlich der notwendigen kindgerechten Ausrüstung (Kleidung, Windeln), hin-
sichtlich der Ernährung und hinsichtlich des angemessenen Transports der Kin-
der (Auto, öffentlicher Verkehr). Zusammenfassend hatten die Kindseltern seit ih-
rer Trennung und auch während des hängigen Beschwerdeverfahrens offenkun-
dig erhebliche Schwierigkeiten, sich an die vereinbarten Besuchstage und -zeiten 
zu halten. Sie benötigen entsprechend Unterstützung bei der Planung und Um-
setzung des Besuchsrechts sowie auch bei der Klärung unterschiedlicher Auffas-
sungen über eine kindgerechte Betreuung während der Besuchszeiten. Um diese 
bestehenden Schwierigkeiten anzugehen und Spannungen abzubauen, erweist 
sich die tatkräftige Unterstützung durch die eingesetzte Besuchsrechtsbeiständin 
als unumgänglich. 

5.3 An diesem Ergebnis vermögen die Einwände in der Beschwerde nichts zu 
ändern. Nicht nachvollziehbar ist angesichts der vorliegenden Akten insbesonde-
re die Behauptung, wonach die bisherige Ausübung des Besuchsrechts problem-
los funktioniere und dieses von der Beschwerdeführerin nie verweigert worden 
sei. Aktenwidrig ist ferner die Behauptung, der Kindsvater erachte eine Besuchs-
rechtsbeistandschaft als unnötig, hat er doch bereits sein Einverständnis mit den 

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Anordnungen der KESB bestätigt und auch bereits an einem Kennenlerntreffen 
mit der Beiständin am 27. April 2023 teilgenommen.

5.4 Zusammenfassend ist die vorinstanzlich angeordnete Besuchsrechtsbei-
standschaft zu bestätigen. 

6.1 Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) für die 
Hauptverfahren III 2023 122 und 123 werden auf insgesamt Fr. 900.-- festgelegt 
und dem Ergebnis entsprechend der Beschwerdeführerin auferlegt. Die Kosten 
für den Zwischenbescheid (III 2023 140) betragen Fr. 300.--. Die Beschwerdefüh-
rerin obsiegte in diesem Verfahren ausgehend von den gestellten Anträgen im 
Umfang von 1/3, weshalb ihr 2/3 der Kosten aufzuerlegen sind. 

6.2 Für das untergeordnete Teilobsiegen wird der Beschwerdeführerin eine re-
duzierte Parteientschädigung zulasten der Vorinstanz zugesprochen. Das 
(reduzierte) Honorar ist in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechts-
anwälte (GebTRA; SRSZ 280.411), welcher für das Honorar in Verfahren vor 
dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vor-
sieht, und unter Beachtung der in § 2 GebTRA enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit 
der Streitsache, Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung, notwendiger 
Zeitaufwand) sowie in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt 
Fr. 200.-- (inkl. Auslagen und MwSt) festzulegen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerden werden im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 1'200.-- festgelegt und der Beschwerdeführerin im Umfang 
von Fr. 1'100.-- und der Vorinstanz im Umfang von Fr. 100.-- auferlegt. Die 
Beschwerdeführerin hat einen Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- bezahlt, so 
dass ihr (bzw. dem Rechtsvertreter) aus der Gerichtskasse Fr. 100.-- zu er-
statten sind. Auf das Inkasso des die Vorinstanz betreffenden Anteils wird 
verzichtet.

3. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin eine reduzierte Parteientschä-
digung von Fr. 200.-- (inkl. MwSt und Auslagen) zu bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- den Beschwerdegegner (R)
- die Beiständin J.________ (Amtsbeistandschaft March)
- und das Departement des Innern (z.K).

Schwyz, 20. Dezember 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. Dezember 2023