# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bcce52e8-41e7-5174-913e-2fa1b29dc433
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-06-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.06.2009 C-497/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-497-2009_2009-06-17.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-497/2009 und C-685/2009
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  1 7 .  J u n i  2 0 0 9

Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth.

santésuisse, Die Schweizer Krankenversicherer,
handelnd durch die Geschäftsstelle santésuisse Bern, 
Waisenhausplatz 25, Postfach 605, 3000 Bern 7,
und diese vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas 
Gafner, Neuengasse 19, Postfach 653, 2501 Biel,
Beschwerdeführerin 1 (hinsichtlich C-497/2009),

und

Privatklinik X._______,
vertreten durch Fürsprecher Dr. iur Andreas Jost, 
Gesellschaftsstrasse 27, Postfach 6858, 3001 Bern, 
Beschwerdeführerin 2 (hinsichtlich C-685/2009), 

gegen

Regierungsrat des Kantons Bern,
Postgasse 68, 3011 Bern,
Vorinstanz,

Berner Klinik Montana, 3963 Crans-Montana,
Berner Reha Zentrum AG, Schwendi 299, 
3625 Heiligenschwendi,
Fürsorgeverein Bethesda, 3233 Tschugg,
Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, 
rue de Bugnon 45, 1011 Lausanne,

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

C-497/2009 und C-685/2009

Clinique Le Noirmont, chemin de Roc-Montès 20, 
2340 Le Noirmont,
Stiftung Diakonissenhaus Bern, Schänzlistrasse 33, 
3013 Bern,
Die Spitäler.be STS AG, Krankenhausstrasse 12, 
3600 Thun,
Stiftung für ganzheitliche Medizin, 
Weissensteinstrasse 30, 4900 Langenthal,
Geburtshaus Luna Biel GmbH, Brüggstrasse 111, 
2503 Biel BE,
Geburtshaus Villa Oberburg, Emmentalstrasse 240, 
3414 Oberburg,
Hopital du Jura Bernois SA, rue de Beausite 49, 
2740 Moutier,
Hôpital neuchâtelois centre de soins palliatifs La 
Chrysalide, rue de la Paix 99, 2300 La Chaux-de-Fonds,
Hôpital du Jura, chemin de l'Hôpital 9, 2900 Porrentruy,
Inselspital Bern, 3010 Bern,
Klinik Ästhetische Chirurgie Biel AG, 
Bahnhofstrasse 39, 2502 Biel BE,
Klinik Beau-Site AG, Schänzlihalde 11, 3000 Bern 25,
Klinik Hohmad AG, Hohmadstrasse 1, 3600 Thun,
Klinik im Spiegel, Bellevuestrasse 15, 
3095 Spiegel b. Bern,
Klinik Linde AG, Blumenrain 105, 2503 Biel BE,
Klinik St. Urban, Schafmattstrasse 1, 4915 St. Urban,
Klinik Wysshölzli Marie Sollberger Stiftung, 
Waldrandweg 19, 3360 Herzogenbuchsee,
Kurklinik Eden AG, Panoramastrasse, 
3854 Oberried am Brienzersee,
Orthopädische Universitätsklinik Zürich Verein 
Balgrist, Forchstrasse 340, 8008 Zürich,
Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil, 
Guido A. Zäch Strasse 1, 6207 Nottwil,
Privatklinik Reichenbach b. Meiringen AG, Willigen, 
3860 Meiringen,
Privatklinik Wyss AG, Fellenbergstrasse 34, 
3053 Münchenbuchsee,
Psychiatrische Dienste Biel Seeland Berner Jura 
PDBBJ, 2713 Bellelay,
Psychiatriezentrum Münsingen (PZM), 
Verwaltungsdirektion, 3110 Münsingen,

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C-497/2009 und C-685/2009

Regionalspital Emmental AG, Dorfbergstrasse 10, 
3550 Langnau im Emmental,
Reha-Klinik Hasliberg, 6083 Hasliberg Hohfluh,
REHAB Basel AG, Im Burgfelderhof 40, 4055 Basel,
Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche 
des Kinderspitals Zürich, Mühlebergstrasse 104, 
8910 Affoltern am Albis,
Rotkreuz-Stiftung für Krankenpflege Lindenhof 
Spital, Bremgartenstrasse 117, 3001 Bern,
RZL Rehabilitationszentrum Leukerbad AG, 
3954 Leukerbad,
Salem-Spital AG, Schänzlistrasse 39, 3013 Bern,
Rehabilitations- und Gesundheitszentrum Hauenstein 
Schönberg Gunten AG, 3655 Sigriswil,
Siloah Ärzte AG, Worbstrasse 324, 3073 Gümligen,
Solothurner Spitäler AG, Schöngrünstrasse 36A, 
4500 Solothurn,
Sonnenhof AG, Buchserstrasse 30, 3006 Bern,
Soteria Bern Therapeut. Wohngemeinschaft, 
Bühlstrasse 19A, 3012 Bern,
Spital Netz Bern AG, Morillonstrasse 77, Postfach 8965, 
3001 Bern,
Spital STS AG, Krankenhausstrasse 12, 3600 Thun,
Spitäler fmi AG, Weissenaustrasse 27, 3800 Unterseen,
Spitalversorgungskommission, Rathausgasse 1, 
3011 Bern,
Spitalzentrum Biel AG, Vogelsang 84, Postfach 1664, 
2502 Biel BE,
SRO AG Spital Region Oberaargau AG, Stelliweg 24, 
3360 Herzogenbuchsee,
Stiftung Klinik Selhofen, Selhofen 31, 3122 Kehrsatz,
Stiftung Südhang Klinik für Suchttherapien, 
Südhang 1, 3038 Kirchlindach,
Universitäre Psychiatrische Dienste Bern UPD, 
Murtenstrasse 46, 3008 Bern,
Universitätsspital Zürich, Rämistrasse 100, Postfach, 
8091 Zürich,
Verband der Privatspitäler des Kantons Bern, 
Worbstrasse 52, Postfach 160, 3074 Muri b. Bern,
Verein Marchstei, Sandbühlstrasse 2, 3122 Kehrsatz,

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C-497/2009 und C-685/2009

Privatklinik X._______,
vertreten durch Fürsprecher Dr. iur Andreas Jost, 
Gesellschaftsstrasse 27, Postfach 6858, 3001 Bern, 
(hinsichtlich C-497/2009),
santésuisse, Die Schweizer Krankenversicherer,
handelnd durch die Geschäftsstelle santésuisse Bern, 
Waisenhausplatz 25, Postfach 605, 3000 Bern 7,
und diese vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Andreas 
Gafner, Neuengasse 19, Postfach 653, 2501 Biel,
(hinsichtlich C-685/2009),
Beschwerdegegner,

Spitalliste 2009 (Regierungsratsbeschluss Nr. 2060 vom 
10. Dezember 2008).

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Gegenstand

C-497/2009 und C-685/2009

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung,

dass der Regierungsrat des Kantons Bern (nachfolgend: Regierungs-
rat)  mit  Beschluss  vom  20. Dezember 2006  eine  neue  Spitalliste 
(Spitalliste 2007) erlassen hatte (vgl. Regierungsratsbeschluss [nach-
folgend: RRB] Nr. 2271),

dass santésuisse, Die Schweizer Krankenversicherer, handelnd durch 
die Geschäftsstelle Bern (nachfolgend: santésuisse), mit Eingabe vom 
30. Januar  2007  beim  Bundesrat  gegen  den  RRB  Nr.  2271  Be-
schwerde erhoben und namentlich beantragt hatte, den angefochtenen 
RRB aufzuheben und den Regierungsrat anzuweisen, eine gesetzes-
konforme Spitalliste zu erlassen,

dass der Regierungsrat mit RRB Nr. 2060 vom 10. Dezember 2008 die 
Spitalliste ab 1. Januar 2009 (Spitalliste 2009) erlassen hatte,

dass santésuisse den RRB Nr. 2060 mit Beschwerde vom 23. Januar 
2009  beim  Bundesverwaltungsgericht  angefochten  und  namentlich 
beantragt hat, den RRB Nr. 2060 aufzuheben und den Regierungsrat 
anzuweisen,  eine  den  gesetzlichen  Anforderungen  entsprechende 
Spitalliste zu erlassen (Verfahren C-497/2009),

dass  auch  die  Privatklinik  X._______  mit  Eingabe  vom  30. Januar 
2009 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen den RRB Nr. 
2060 erhoben hat (Verfahren C-685/2009),

dass der Bundesrat mit Urteil vom 25. Februar 2009 (BRE 25.02.2009) 
die  Beschwerde  von  santésuisse  gutgeheissen  und  den  ent-
sprechenden RRB Nr. 2271 aufgehoben hat,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 10. März 2009 
die Verfahren C-497/2009 und C-685/2009 vereinigt hat, 

dass der Regierungsrat mit RRB Nr. 0840 vom 6. Mai 2009 auf ihren 
RRB  Nr.  2060  vom  10. Dezember 2008  zurückgekommen  ist  und 
diesen vollumfänglich aufgehoben hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung 

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C-497/2009 und C-685/2009

mit Art. 33 lit. i VGG und Art. 53 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Krankenversicherung  (KVG,  SR  832.10)  in  Verbindung  mit  Art.  90a 
Abs. 2 KVG und Art. 39 KVG Beschwerden gegen Verfügungen des 
Regierungsrates beurteilt,

dass  die  Vorinstanz  in  Anwendung  von Art. 58  des  Bundesgesetzes 
über  das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember  1968 (VwVG, SR 
172.021)  ihren  ursprünglichen  Entscheid  in  Wiedererwägung  ziehen 
kann,

dass  die  Beschwerdeinstanz  die  Behandlung  der  Beschwerde  fort-
zusetzen hat,  soweit  diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz 
nicht gegenstandslos geworden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass  durch  Aufhebung  des  angefochtenen  RRB  Nr.  2060  das  vor-
liegende  Beschwerdeverfahren  im  Hauptpunkt  gegenstandslos  ge-
worden ist,

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als  durch Wiedererwägung gegenstandslos  geworden abzuschreiben 
ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Re-
glements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass  Vorinstanzen  oder  beschwerdeführenden  und  unterliegenden 
Bundesbehörden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt  werden  (Art. 63 
Abs. 2 VwVG), 

dass im vorliegenden Fall keine Verfahrenskosten zu erheben sind, so 
dass  der  geleistete  Kostenvorschuss  von  je  Fr.  4'000.-  den  Be-
schwerdeführerinnen auf ein von ihnen anzugebendes Konto zurück-
zuerstatten ist,

dass  bei  Gegenstandslosigkeit  eines  Verfahrens unter  sinngemässer 
Anwendung  des  Art. 5  VGKE  zu  prüfen  ist,  ob  eine  Parteient-
schädigung zuzusprechen ist (Art. 15 VGKE),

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C-497/2009 und C-685/2009

dass  die  Gegenstandslosigkeit  durch  die  Wiedererwägung  der  Vor-
instanz bewirkt worden ist, weshalb den Beschwerdeführerinnen eine 
Parteientschädigung zuzusprechen ist,

dass die Parteientschädigung der anwaltlich vertretenen Beschwerde-
führerinnen auf je Fr. 2'000.- festzusetzen ist,

dass  gemäss  Art. 83  lit. r  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005  (BGG,  SR  173.110)  der  Entscheid  nicht  mit  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  beim  Bundesgericht  ange-
fochten werden kann (wobei sich der dortige Verweis auf Art. 34 VGG 
als  gesetzgeberisches  Versehen  erweist,  wurde  doch  diese  Be-
stimmung per 1. Januar 2009 durch Ziff. II des BG vom 21. Dezember 
2007  [Spitalfinanzierung]  aufgehoben  und  durch  Art. 53  Abs.  1  und 
Art. 90a  KVG abgelöst  [beide  eingefügt  gemäss  Ziff.  I  des  BG vom 
21. Dezember 2007]).

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C-497/2009 und C-685/2009

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2.
Es  werden  keine  Verfahrenskosten  erhoben.  Den  Beschwerde-
führerinnen wird der bereits geleistete Verfahrenskostenvorschuss von 
je Fr. 4'000.- zurückerstattet.

3.
Die  Vorinstanz  wird  verpflichtet,  den  Beschwerdeführerinnen  eine 
Parteientschädigung von je Fr. 2'000.- zu bezahlen.

4.
Dieser Entscheid geht an: 

- die  Beschwerdeführerinnen  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Formular 
Zahladresse)

- die Beschwerdegegner (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. RRB Nr. 2060; Gerichtsurkunde)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Lucie Schafroth

Versand: 

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