# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e96e3159-f453-51f5-a438-fbcc95a49174
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-10
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 10.02.2021 810 21 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-15_2021-02-10.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 10. Februar 2021 (810 21 15) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
 
 
Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts / Platzierung in Institution 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Daniel Ivanov, 

Markus Clausen, Hans Furer, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschreiberin 
i.V. Daphne Karaman 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
 

 C.____, Beigeladener 
 

  
 

Betreff Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts / Platzierung 
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
13. Januar 2021) 

 
 
 

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A. D.____, geboren am 15. März 2008, ist das gemeinsame Kind der seit dem 27. Februar 
2013 geschiedenen A.____ und C.____. Er wohnt bei seiner Mutter, die das alleinige Sorge-
recht über ihn innehat. 
 
B. Am 29. Januar 2009 ging bei der Vormundschaftsbehörde der Gemeinde E.____ eine 
Gefährdungsmeldung betreffend D.____ und seine Schwester F.____ (geb. 2001) ein. Anlass 
dazu gegeben hatte eine tätliche Auseinandersetzung der Kindseltern. Daraufhin errichtete die 
Vormundschaftsbehörde der Gemeinde E.____ am 4. August 2009 eine Erziehungsbeistand-
schaft für D.____ und F.____. Die Beistandschaft für F.____ wurde zwischenzeitlich wieder 
aufgehoben. 
 
C. Mit Entscheid vom 27. November 2014 wies die Kindes- und Erwachsenenschutzbehör-
de B.____ (KESB) die Kindseltern an, eine Familienbegleitung in Anspruch zu nehmen. Als Be-
gründung wurde angeführt, dass die Eltern mit der Betreuung und Erziehung von D.____ über-
fordert seien und dieser sich auffällig verhalte. Mit Entscheid der KESB vom 19. Oktober 2017 
wurde die Familienbegleitung mit der Begründung aufgehoben, dass diese eine positive Wir-
kung gezeigt habe und es nun angemessen sei, A.____ ein höheres Mass an Verantwortung 
und Erziehungsautonomie zurückzugeben. Am 12. Februar 2019 ernannte die KESB G.____ 
von den sozialen Diensten der Gemeinde H.____ per 1. März 2019 zur neuen Beiständin. 
 
D. Nach Beendigung der Familienbegleitung wurde D.____ durch zwei Anlaufstellen regel-
mässig unterstützt. So besuchte er ab August 2018 die Kindertagesstätte I.____ und ging ab 
Winter 2018 wöchentlich in die Familien- und Jugendberatung J.____. Ab Ende 2019 nahm er 
jedoch die Termine in der Familien- und Jugendberatung J.____ nicht mehr regelmässig wahr 
und wurde schliesslich am 20. Mai 2020 aufgrund eines Gewaltvorfalles von der Kindertages-
stätte ausgeschlossen. 
 
E. Nachdem D.____ in der Schule vermehrt durch Konzentrationsschwierigkeiten und ge-
walttätige Vorfälle in Erscheinung getreten war, trat er auf Initiative seiner Beiständin am 
18. September 2020 in die Durchgangsgruppe K.____ ein. Gleichzeitig wurde er in der Jugend-
forensischen Ambulanz (JAM) der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) ange-
meldet. In diesen Institutionen sollte jeweils eine Abklärung von D.____ stattfinden, welche je-
doch beide nicht abgeschlossen werden konnten, da D.____ aufgrund seines zu Tage getrete-
nen Gewaltpotenzials am 11. Dezember 2020 aus der Durchgangsgruppe K.____ ausgeschlos-
sen wurde und einen vereinbarten Termin in der JAM am 6. Januar 2021 unentschuldigt nicht 
wahrnahm. 
 
F. Nach einer besonders schweren gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen D.____ 
und einem Mitschüler, bei welcher D.____ auf den bereits am Boden liegenden Jungen einge-
treten hatte, ordnete die Schulleitung der Primarschule H.____ am 9. November 2020 ein 
Timeout an. Aufgrund regelmässigen Nichterscheinens wurde D.____ hiervon am 6. Januar 
2021 jedoch wieder ausgeschlossen. 
 

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G. Am 10. Dezember 2020 fand ein Fachkonvent unter Einbezug der Lehrpersonen, der 
Sozialen Dienste, des Schulpsychologischen Dienstes, der Psychologin der UPK und anderer 
involvierter Fachpersonen statt, an welchem das weitere Vorgehen im Falle von D.____ be-
sprochen werden sollte. Anlässlich dieses Fachkonvents wurde als Fazit festgehalten, dass die 
einzig denkbare Lösung für D.____ die Unterbringung in einem Schulheim sei. 
 
H. Mit Schreiben vom 15. Dezember 2020 reichte die Primarschule H.____ bei der KESB 
eine Gefährdungsmeldung ein. Darin beschrieb sie, dass sich D.____s Situation trotz Unterstüt-
zung durch die Integrative Spezielle Förderung (ISF) immer schwieriger gestalten würde. So 
habe er Konzentrationsprobleme, was er selbst bemerke und sich hierfür schäme. Die Primar-
schule berichtete von wiederholt auftretenden Vorfällen, in welchen D.____ gemäss eigenen 
Angaben "die Sicherung durchbrennen" würde und er gewalttätig werde. Nach diesen Vorfällen 
sei er jeweils reuig gewesen und habe mit sich sprechen lassen. In der Gefährdungsmeldung 
unterrichtete die Primarschule die KESB über die Vorfälle in Zusammenhang mit der Durch-
gangsgruppe K.____ und dem angeordneten Timeout. D.____ habe gegenüber seinem Klas-
senlehrer angegeben, dass er Hilfe benötige. Seine Mutter sei stets zu Gesprächen erschienen, 
während der Kindsvater diesen jeweils ferngeblieben sei. 
 
I. Mit Schreiben vom 12. Januar 2021 stellte die Beiständin bei der KESB den Antrag, 
dass A.____ das Aufenthaltsbestimmungsrecht über D.____ zu entziehen und dieser in das 
Aufnahmeheim L.____ zu platzieren sei. Ihren Antrag begründete die Beiständin damit, dass 
die in den vergangenen Jahren angeordneten ambulanten Massnahmen jeweils ohne Wirkung 
geblieben seien. Um D.____ die benötigte Unterstützung gewähren zu können, sei der Entzug 
des Aufenthaltsbestimmungsrechts unerlässlich. Zudem könne D.____s Erscheinen in der 
Schule momentan nicht garantiert werden. So sei es in der Vergangenheit mehrfach vorge-
kommen, dass er der Schule unentschuldigt ferngeblieben sei, wobei niemand um seinen Ver-
bleib gewusst habe. 
 
J. Am 13. Januar 2021 gewährte die KESB der Kindsmutter sowie D.____ telefonisch das 
rechtliche Gehör im Hinblick auf den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts über D.____ 
und dessen Platzierung im Aufnahmeheim L.____. Der Kindsvater konnte an diesem Tag tele-
fonisch nicht erreicht werden. 
 
K. Mit Entscheid vom 13. Januar 2021 entzog die KESB A.____ das Aufenthaltsbestim-
mungsrecht über D.____ gestützt auf Art. 310 Abs. 2 i.V.m. Art. 314b Abs. 1 des Schweizeri-
schen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. Dezember 1907 und platzierte D.____ im Aufnahme-
heim L.____. Einer allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen. Die 
KESB stützte ihren Entscheid im Wesentlichen auf die Gefährdungsmeldung von D.____s 
Schule vom 15. Dezember 2020 und auf den Antrag seiner Beiständin vom 12. Januar 2021 
sowie den darin gemachten Ausführungen. D.____ gerate jeweils in Situationen, in welchen er 
sich nicht mehr kontrollieren könne und zu Gewalt greife, wodurch sowohl eine Fremd- als auch 
eine Selbstgefährdung bestehe. Unter diesen Umständen sei eine Platzierung notwendig, um 
den Schutz der Entwicklung von D.____ zu gewährleisten. 
 

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L. Mit Eingaben vom 16. Januar 2021 (Posteingang: 22. Januar 2021) und vom 19. Januar 
2021 erhob A.____ gegen den Entscheid der KESB vom 13. Januar 2021 Beschwerde beim 
Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Darin bean-
tragt sie die Aufhebung des Entscheids vom 13. Januar 2021 sowie die Entlassung der Bei-
ständin aus ihrem Amt. Ferner ersucht sie um Gewährung der aufschiebenden Wirkung ihrer 
Beschwerde sowie darum, dass D.____ durch eine neutrale Fachperson zu untersuchen sei. 
Alles unter Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung, wobei ihr durch das Gericht eine 
"geeignete Person als Unterstützung zur Seite zu stellen" sei. Die Beschwerdeführerin begrün-
det ihre Anträge im Wesentlichen und sinngemäss damit, dass der Entscheid der KESB jegli-
cher Grundlage und Angemessenheit entbehre. D.____ habe eine psychologische Unterstüt-
zung nötig, aber keine Bestrafung. Ausserdem sei sie weder von der KESB noch von der Bei-
ständin über die geplante Massnahme unterrichtet worden. 
 
M. Mit Verfügung vom 20. Januar 2021 wies das Kantonsgericht den Antrag der Beschwer-
deführerin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung superprovisorisch ab. Weiter wurde der 
Beschwerdeführerin unter anderem Frist gesetzt zur Einreichung der erforderlichen Dokumente 
betreffend die unentgeltliche Prozessführung. 
 
N. Am 22. Januar 2021 erstattete die pädagogische Leiterin des Aufnahmeheims L.____ 
zuhanden des Gerichts einen Kurzbericht über die aktuelle Situation von D.____. Am 
25. Januar 2021 wurde D.____ von der Abteilungspräsidentin im Aufnahmeheim L.____ ange-
hört. 
 
O. In der Verfügung vom 25. Januar 2021 wies das Kantonsgericht die Beschwerdeführerin 
darauf hin, dass diese ihre Unterstützung selber organisieren müsse. Es stehe ihr frei, sich um 
die Mandatierung einer Rechtsvertretung zu kümmern und sich durch diese Person vor Gericht 
vertreten zu lassen. Da die Beschwerdeführerin aber augenscheinlich imstande sei, die vorlie-
gende Streitsache selber zu führen, komme die amtliche Bestellung einer durch das Gericht 
bezeichneten Vertretung nicht in Frage. 
 
P. Mit Eingabe vom 27. Januar 2021 verzichtete die Vorinstanz auf eine Stellungnahme. 
Der beigeladene Kindsvater hat sich nicht vernehmen lassen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer 
Kindesschutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des 
kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 
2006 erklärt für die Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsge-
richt, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, für zuständig. Das Verfahren richtet sich 
nach den Art. 450 bis Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Ver-
waltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Per-
sonen zur Beschwerde befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Per-

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son nahestehen (Ziff. 2) oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder 
Änderung des angefochtenen Entscheids haben (Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin ist als sorge-
berechtigte Mutter von D.____ und direkte Verfahrensbeteiligte zur Beschwerdeerhebung legi-
timiert. 
 
1.2 Die Beschwerdeführerin verlangt in ihrer Beschwerde sinngemäss die Entlassung der 
Beiständin aus dem Amt. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens kann nur sein, was Gegen-
stand des vorinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein 
sollen. Fragen, über welche die vorinstanzlich verfügende Behörde nicht entschieden hat, darf 
die zweite Instanz nicht beurteilen. Die Entlassung der Beistandsperson von D.____ war nicht 
Gegenstand des Verfahrens vor der KESB resp. des Entscheids vom 13. Januar 2021, weshalb 
auf diesen Antrag im vorliegenden Verfahren nicht eingetreten werden kann. Die Beschwerde-
führerin hat ihr Begehren zunächst an die KESB zu richten. Demgegenüber kann insoweit auf 
die Beschwerde eingetreten werden, als die Beschwerdeführerin den Entzug des Aufenthalts-
bestimmungsrechts über D.____ und dessen Unterbringung in das Aufnahmeheim L.____ rügt. 
Demzufolge ist auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde teilweise einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unange-
messenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorlie-
genden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3.1 In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin zunächst sinngemäss eine Verletzung 
des rechtlichen Gehörs, indem sie in ihrer Beschwerde vorbringt, dass sie von der KESB im 
Vorfeld des Entscheids vom 13. Januar 2021 nicht über die geplante Massnahme informiert 
worden sei. 
 
3.2 In Verfahren des Kindesschutzes sind Eltern nach Massgabe von Art. 447 ZGB i.V.m. 
Art. 314 Abs. 1 ZGB anzuhören, soweit sie als betroffene Person einzustufen sind. Der An-
spruch auf rechtliches Gehör umfasst die Rechte der Parteien auf Teilnahme am Verfahren und 
auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung. Bevor die Behörde einen Entscheid 
trifft, der in die Rechtsstellung der Einzelnen eingreift, hat sie die Betroffene davon in Kenntnis 
zu setzen und ihr Gelegenheit zu geben, sich vorgängig zu äussern. Das Recht, angehört zu 
werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs führt nach der bundesge-
richtlichen Rechtsprechung ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache 
selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf 
an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von 
Bedeutung ist, d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheids veranlasst wird oder nicht 
(vgl. BGE 126 V 130 E. 2b mit Hinweisen). 
 
3.3 Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Verfahren betreffend den 
Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts über ihren Sohn als betroffene Person im Sinne von 
Art. 447 ZGB i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB zu gelten hat. Aus der Aktennotiz des zuständigen 
Sachbearbeiters der KESB vom 13. Januar 2021 ergibt sich, dass dieser die Beschwerdeführe-

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rin an diesem Tag angerufen hatte, um sie zu einer persönlichen Anhörung hinsichtlich weiterer 
Massnahmen einzuladen. Die Beschwerdeführerin habe daraufhin erklärt, dass sie dies lieber 
telefonisch erledigen würde, woraufhin ein zweites Telefonat für den Nachmittag angesetzt 
wurde. Die Aktennotiz gibt weiter darüber Auskunft, dass die Beschwerdeführerin anlässlich 
dieses zweiten Telefonats über die geplante Massnahme informiert wurde und sie von der Mög-
lichkeit Gebrauch machte, sich hierüber zu äussern. Diese Vorbringen fanden denn auch Ein-
gang in den Entscheid der KESB vom 13. Januar 2021 (S. 3). Aus dem Gesagten ergibt sich, 
dass die KESB die Beschwerdeführerin vorgängig über die geplante Massnahme in Kenntnis 
gesetzt und ihr die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hat. Eine Verletzung des An-
spruchs auf rechtliches Gehör liegt mithin nicht vor, womit die Beschwerde in diesem Punkt als 
unbegründet abzuweisen ist. 
 
4.1 Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Vorinstanz der Beschwerdeführerin zu Recht das 
Aufenthaltsbestimmungsrecht über D.____ entzogen und ihn fremdplatziert hat. 
 
4.2 Gemäss Art. 307 Abs. 1 ZGB trifft die Kindesschutzbehörde die geeigneten Massnah-
men zum Schutz des Kindes, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist und die Eltern nicht von 
sich aus für Abhilfe sorgen oder sie dazu ausserstande sind. Das Kindeswohl gilt als oberste 
Maxime des Kindesrechts (BGE 142 III 612 E. 4.2 und 141 III 328 E. 5.4 mit Hinweisen). Im 
Sinne einer positiven und nicht abschliessenden Beschreibung gehören zum Kindeswohl die 
Förderung und Entwicklung in geistiger, körperlicher und seelischer Hinsicht, ein Umfeld von 
Kontinuität und Stabilität, die Möglichkeit einer inneren Bindung des Kindes an die Beziehungs-
personen sowie die Achtung des Willens des Kindes und seines Selbstbestimmungsrechts 
(BGE 146 III 313 E. 6.2.2 und 129 III 250 E. 3.4.2; Urteil des Bundesgerichts 5P.83/2006 vom 
3. Mai 2006 E. 4.1 jeweils mit Hinweisen). Entsprechend ist das Wohl eines Kindes gefährdet, 
sobald nach den Umständen die ernstliche Möglichkeit einer Beeinträchtigung des körperlichen, 
seelischen oder geistigen Wohls des Kindes vorauszusehen ist (CYRIL HEGNAUER, Grundriss 
des Kindesrechts, 5. Auflage, Bern 1999, N 26.04a ff. und 27.09). Die Gefährdung kann dabei 
nur in jedem einzelnen Fall unter Berücksichtigung der Gesamtheit aller Umstände bestimmt 
werden. Die objektiv fassbare Gefahr einer Beeinträchtigung muss einigermassen konkret sein, 
auch wenn regelmässig prognostische Elemente miteinzubeziehen sind (BGE 146 III 313 
E. 6.2.2; YVO BIDERBOST, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privat-
recht, Personen- und Familienrecht inkl. Partnerschaftsgesetz, 3. Auflage, Zürich 2016, N 9 zu 
Art. 307 ZGB; vgl. PETER BREITSCHMID, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar zum 
Zivilgesetzbuch, 6. Auflage, Basel 2018, N 18 zu Art. 307 ZGB).  
 
4.3 Kann der Gefährdung des Kindes nicht anders begegnet werden, so hat die Kindes-
schutzbehörde es den Eltern wegzunehmen und in angemessener Weise unterzubringen (Art. 
310 Abs. 1 ZGB). Die Gefährdung muss darin liegen, dass das Kind in der elterlichen Obhut 
nicht so geschützt und gefördert wird, wie es für seine körperliche, geistige und sittliche Entfal-
tung nötig wäre. Unerheblich ist, auf welche Ursachen die Gefährdung zurückzuführen ist: Sie 
können in der Anlage oder in einem Fehlverhalten des Kindes, der Eltern oder der weiteren 
Umgebung liegen. Desgleichen spielt keine Rolle, ob die Eltern ein Verschulden an der Gefähr-
dung trifft. Massgebend sind die Verhältnisse im Zeitpunkt der Entziehung. Alle Kindesschutz-

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massnahmen müssen erforderlich sein und es ist immer die mildeste Erfolg versprechende 
Massnahme anzuordnen (Proportionalität und Subsidiarität); diese soll elterliche Bemühungen 
nicht ersetzen, sondern ergänzen (Komplementarität). Die Entziehung der elterlichen Obhut 
resp. des Aufenthaltsbestimmungsrechts ist daher nur zulässig, wenn andere Massnahmen 
ohne Erfolg geblieben sind oder von vornherein als ungenügend erscheinen (Urteile des Bun-
desgerichts 5A_379/2019 vom 26. September 2019 E. 3.4.1; 5A_153/2019 vom 3. September 
2019 E. 4.3; 5A_540/2015 vom 26. Mai 2016 E. 4.4; 5A_188/2013 vom 17. Mai 2013 E. 3; 
5A_701/2011 vom 12. März 2012 E. 4.2.1 jeweils mit Hinweisen; HEGNAUER, a.a.O., N 27.09 ff., 
27.36 und 27.40 f.). 
 
4.4 Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid mit der Gefährdungsmeldung der Primarschu-
le H.____ vom 15. Dezember 2020 und dem Antrag der Beiständin vom 12. Januar 2021 sowie 
den darin enthaltenen Schilderungen zu D.____s Situation. Dadurch, dass er immer wieder in 
Situationen gerate, in welchen er sich nicht mehr kontrollieren könne und welche zu Gewaltan-
wendungen seinerseits führen würden, bestehe bei D.____ sowohl eine Selbst- als auch eine 
Fremdgefährdung. Die bisherigen ambulanten Massnahmen hätten allesamt keine Wirkung 
gezeigt, da D.____ nicht oder nur teilweise kooperiert habe. Ausserdem sei er im bisherigen 
Umfeld nicht mehr beschulbar. Angesichts dieser Umstände sei eine Platzierung im Aufnahme-
heim L.____ zum Schutze der Entwicklung von D.____ notwendig. 
 
4.5 Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, dass die Unterbringung von D.____ im 
L.____ unangebracht sei. Er brauche keine "Bestrafung", sondern eine psychologische Abklä-
rung. Während die Kinderpsychiatrie in M.____ das Vorhandensein einer Aufmerksamkeitsdefi-
zit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) "knapp abgelehnt" habe, sei D.____ nie richtig untersucht 
worden. Nachdem D.____ in der Schulde jahrelang gemobbt worden sei, fühle er sich nun 
schnell provoziert. Dies bedürfe aber einer Therapie und keiner Unterbringung im Erziehungs-
heim. 
 
4.6 Gemäss dem Bericht der pädagogischen Leiterin vom 22. Januar 2021 sei D.____s Auf-
enthalt im Aufnahmeheim L.____ bislang ohne Zwischenfälle verlaufen und habe er sich sehr 
kooperativ verhalten, wenngleich er schüchtern und verunsichert wirke. Die Eltern seien nach 
wie vor nicht mit einer geschlossenen Unterbringung einverstanden. Aus Sicht der Berichter-
statterin sei es aufgrund der Vorinformationen aber nachvollziehbar und sinnvoll, wenn D.____ 
zunächst in der geschlossenen Abteilung verbleiben würde. Sofern D.____ sich weiterhin derart 
kooperativ verhalte, stehe einem Wechsel in die offene Abteilung im Februar 2021 jedoch nichts 
entgegen. 
 
4.7 Anlässlich der Anhörung vom 25. Januar 2021 erzählte D.____, dass er es übertrieben 
fände, nun in der geschlossenen Abteilung des Aufnahmeheims L.____ verweilen zu müssen. 
Er äusserte jedoch auch sein Verständnis dafür, mit den Konsequenzen seines Handelns leben 
zu müssen. Auch sei ihm klar, dass sämtliche Versuche, sein Verhalten zu bessern, erfolglos 
geblieben seien und er nun lernen müsse, sich an Regeln zu halten. Er habe zu spät realisiert, 
dass er sein Verhalten ändern und Hilfe annehmen müsse. Nur deshalb sei es nun so weit ge-
kommen. Zu den Angriffen sei es jeweils gekommen, weil er sich provoziert gefühlt habe, wo-

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rauf ihm eine Sicherung durchgebrannt sei und er "schwarz gesehen" habe (vgl. Protokoll der 
entscheidwesentlichen Ergebnisse der Anhörung vom 25. Januar 2021). 
 
5.1 Aus den Akten des vorliegenden Verfahrens geht plastisch hervor, wie sich die Situation 
von D.____ im Vorfeld des Entscheides der Vorinstanz zusehends zuspitzte. Ab Ende 2019 
wurden sämtliche Unterstützungsprogramme, mit welchen das Kindeswohl von D.____ hätte 
gefördert werden sollen, aufgrund von Gewaltvorfällen und nicht wahrgenommenen Terminen 
frühzeitig beendet. Damit einher ging eine Verschlechterung der schulischen Situation von 
D.____, wo er trotz Förderung im Rahmen der Integrativen Schulungsform auffallend schlechte 
Leistungen zeigte, sich zunehmend verweigerte und resigniert wirkte. Seine Lehrpersonen be-
richten von Konzentrations- und Leistungsschwierigkeiten und vermehrt auftretenden Gewalt-
ausbrüchen resp. gewalttätigen Auseinandersetzungen. Ferner sei D.____ mehrfach unent-
schuldigt von der Schule weggelaufen, wobei niemand darüber informiert gewesen sei, wo er 
sich aufgehalten habe (vgl. Protokoll des Fachkonvents vom 10. Dezember 2020, S. 2). In der 
bisherigen Schule ist er nach Auffassung der Fachpersonen nicht mehr tragbar. Die genannten 
Umstände zeugen vom Vorliegen einer erheblichen und akuten Gefährdung des Kindeswohls, 
welche darin zu erblicken ist, dass D.____ mit wiederholten Gewaltausbrüchen und damit ein-
hergehenden gewalttätigen Auseinandersetzungen seine eigene physische Integrität einem 
beträchtlichen Risiko aussetzt. Die unkontrollierten Aggressionen sind überdies ein Anzeichen 
für eine Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit sowie für eine Störung der sozial-
emotionalen Entwicklung. Ferner riskiert D.____ mit seinen Schulabsenzen und Ausschlüssen 
aus den seiner Erziehung und Entwicklung dienenden Einrichtungen, mangels ausreichender 
Schulbildung, sozialer Integration und beruflicher Perspektiven in die soziale Randständigkeit 
oder gar in die Kriminalität abzugleiten (vgl. die Aussage der Leiterin Timeout Baselland, wo-
nach das "Gangstertum" eine magnetische Anziehungskraft auf D.____ habe, Protokoll des 
Fachkonvents vom 10. Dezember 2020, S. 2). 
 
5.2 Die Beschwerdeführerin scheint trotz ihren vorgeblichen Bestrebungen, für D.____ stets 
das Beste zu wollen und ihn zu unterstützen, nicht in der Lage zu sein, ihm Grenzen zu setzen 
und ihn dazu zu motivieren, die angebotenen Unterstützungen wahrzunehmen und die Schule 
zuverlässig zu besuchen. Der Schulpsychologische Dienst bemängelt, dass D.____ von seinem 
Zuhause keine Unterstützung erfahre. Auch nicht ausgeblendet werden kann der Eindruck der 
Schulleitung, welche die Zusammenarbeit mit den Eltern als Scheinkooperation erlebt hat. Wei-
ter wird von Seiten des Timeouts berichtet, dass D.____ nach dem Wochenende jeweils nicht 
richtig angezogen gewesen sei und verwahrlost gewirkt habe. Die Beschwerdeführerin ist of-
fenkundig nicht in der Lage, der Kindeswohlgefährdung adäquat entgegenzuwirken, wobei sie 
die vielgestaltige Problematik ihres Sohnes negiert resp. bagatellisiert. Die Therapeutin der 
UPK charakterisiert die Gesamtsymptomatik als komplexe Traumafolgestörung mit einem ent-
sprechend grossen Handlungsbedarf (vgl. Protokoll des Fachkonvents vom 10. Dezember 
2020). 
 
5.3 Die von der Beschwerdeführerin in der Beschwerdebegründung geforderte ambulante 
psychologische Abklärung wurde im letzten Herbst in die Wege geleitet. Der Eintritt von D.____ 
in die Durchgangsstation K.____ und die Anmeldung im JAM erfolgten genau zu diesem Zweck. 

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Aufgrund unzureichender Kooperation seitens von D.____ und der Beschwerdeführerin konnten 
beide ambulanten Massnahmen jedoch nicht beendet werden. D.____ selbst schien anlässlich 
seiner Anhörung zu verstehen, welche Umstände zu der Platzierung im Aufnahmeheim L.____ 
geführt haben, und er äusserte ein gewisses Verständnis dafür, nun in der Einrichtung intern 
beschult zu werden und an seinem Verhalten zu arbeiten. Dieser Eindruck deckt sich im Übri-
gen mit dem Bericht des Aufnahmeheims L.____ vom 22. Januar 2021, worin D.____s Verhal-
ten als kooperativ und höflich beschrieben wird (Kurzbericht des Aufnahmeheims L.____ vom 
22. Januar 2021, S. 1). 
 
5.4 Von zentraler Bedeutung für die Verhältnismässigkeit der angefochtenen Massnahme 
ist, dass zahlreiche Bemühungen der KESB, der Beiständin sowie einer Vielzahl involvierter 
Fachpersonen bisher erfolglos geblieben sind. Es liegt mithin auf der Hand, dass nach erfolglo-
ser Ausschöpfung aller milderen Massnahmen in den vergangenen Jahren der Gefährdung des 
Wohls von D.____ nicht mehr anders begegnet werden kann als mit der Platzierung in einem 
stationären Rahmen. Diese zum Schutz D.____s getroffene Kindesschutzmassnahme ist ent-
gegen der Auffassung der Beschwerdeführerin keine Bestrafung des Kindes oder der Eltern. Im 
Rahmen der Unterbringung wird er wie in der Beschwerde verlangt von nicht vorbefassten neu-
tralen Fachpersonen weiter abgeklärt. Ihm kommt dort weiter die erforderliche psychotherapeu-
tische, sozialpädagogische und schulische Betreuung zu. 
 
5.5 Zusammengefasst ergibt sich aus dem Gesagten, dass die im Entscheid vom 13. Januar 
2021 durch die Vorinstanz angeordnete Massnahme im Lichte der akuten und schwerwiegen-
den Gefährdung des Kindeswohls und der bereits ausgeschöpften, erfolglos gebliebenen milde-
ren Massnahmen nicht zu beanstanden ist. Damit ist die Beschwerde auch in diesem Punkt 
unbegründet. 
 
6. Aus dem Gesagten erhellt, dass die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen ist, soweit 
darauf eingetreten werden kann. Mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache wird das 
Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos. 
 
7.1 Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 
VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten werden 
gemäss § 20 Abs. 3 VPO in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass 
auferlegt. Ausgangsgemäss sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.-- der Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen. Die Parteikosten werden wettgeschlagen (§ 21 VPO). 
 
7.2 Die Beschwerdeführerin ersucht in ihrer Beschwerde um Bewilligung der unentgeltlichen 
Prozessführung. Gemäss § 22 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungs-
prozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 wird eine Partei auf ihr Begehren von der Be-
zahlung der Verfahrenskosten und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, wenn ihr die 
nötigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offensichtlich aussichtslos erscheint. Für die Darle-
gung der Mittellosigkeit gilt die Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO) vom 19. Dezember 
2008 (§ 22 Abs. 1 Satz 2 VPO). Gemäss Art. 119 Abs. 2 ZPO hat eine Person, die ein Gesuch 
um unentgeltliche Rechtspflege stellt, ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse darzule-

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gen und sich zur Sache sowie über ihre Beweismittel zu äussern. Als Obliegenheit kann die 
Darlegung der finanziellen Situation nicht erzwungen werden; die gesuchstellende Person hat 
jedoch die Folgen zu tragen, wenn sie ihr Gesuch ungenügend substantiiert. Insoweit trifft die 
Gesuchstellerin eine umfassende Mitwirkungsobliegenheit. Im Verfahren betreffend unentgeltli-
che Rechtspflege gilt somit ein durch die umfassende Mitwirkungsobliegenheit eingeschränkter 
Untersuchungsgrundsatz (Botschaft zur Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 28. Juni 
2006, BBl 2006, S. 7303; DANIEL WUFFLI/DAVID FUHRER, Handbuch unentgeltliche Rechtspflege 
im Zivilprozess, Zürich 2019, N 788). Wird die nötige und zumutbare Mitwirkung bei der Be-
schaffung der für die Beurteilung der aktuellen Gesamtsituation erforderlichen Angaben oder 
Belege verweigert, kann das Gesuch trotz Geltung der Untersuchungsmaxime abgewiesen 
werden (BGE 125 IV 161 E. 4a; Urteile des Bundesgerichts 2C_297/2020 vom 8. Mai 2020 
E. 3.3.2; 2C_48/2017 vom 16. Juni 2017 E. 2.3; 1C_408/2015 vom 14. Oktober 2015 E. 2.2). 
Vorliegend hat das Kantonsgericht der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 20. Januar 2021 
eine unerstreckbare Frist gesetzt, bis zu welcher sie das Formular "Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege" sowie die erforderlichen Belege einzureichen hatte. Gleichzeitig wurde sie darauf 
hingewiesen, dass ihr Gesuch abgewiesen werden könne, wenn massgebliche Angaben fehlen 
würden oder die zur Beurteilung der Mittellosigkeit erforderlichen Unterlagen nicht eingereicht 
würden. Daran wurde sie in der Verfügung vom 1. Februar 2021 nochmals erinnert. Gleichwohl 
hat die Beschwerdeführerin keinerlei Belege eingereicht. Nachdem die Beschwerdeführerin 
ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen ist und die Bedürftigkeit damit nicht nachgewiesen 
ist, kann ihrem Gesuch um Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung nicht entsprochen 
werden. 
 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 
   
 2. Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen. 
   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt. 
   
 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V.