# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2915905-58ac-50f7-a753-02dc24277ee3
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.09.2025 200 2025 50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-50_2025-09-04.pdf

## Full Text

IV 200 2025 50 und 
IV 200 2025 51 (2)
ISD/SCC/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. September 2025

Verwaltungsrichter Isliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügungen vom 10. und 16. Dezember 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2025, IV 200 2025 50

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Sachverhalt:

A.

Die am TT. MM 2005 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) bezieht im Zusammenhang mit den Geburtsgebrechen Ziff. 182, 
381 und 386 (Akten der Invalidenversicherung [act. II] 3/5, 5/3; vgl. Verord-
nung vom 3. November 2021 des EDI über Geburtsgebrechen [GgV-EDI; 
SR 831.232.211]) Leistungen der Invalidenversicherung, darunter auch 
langjährig eine Hilflosenentschädigung sowie einen Assistenzbeitrag in 
variierender Höhe. Nach einer Revision im Jahr 2023 sprach die IV-Stelle 
Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) der Versicherten zuletzt mit Verfü-
gung vom 19. Juni 2023 (act. II 972) ab 1. Juni 2023 eine Erhöhung des 
Assistenzbeitrages und mit Verfügung vom 22. August 2023 (act. II 983) 
weiterhin eine Hilflosenentschädigung bei einer Hilflosigkeit mittleren Gra-
des zu; die Verfügungen blieben unangefochten.

Nachdem die Versicherte in ... das Gymnasium C.________ besucht und 
mit der Matura abgeschlossen hatte (act. II 952/5, 954, 961/2 Ziff. 1, 1019/2 
f.), ersuchte sie um Kostengutsprache für ein Perspektivenjahr 
(D.________) in der E.________ AG (fortan E.________) vom 1. Septem-
ber 2024 bis 30. Juni 2025 (Kostenvoranschlag von monatlich Fr. 5'400.-- 
[act. II 1007/2 ff.]) und für einen Aufenthalt in der F.________ der 
E.________ vom 1. September 2024 bis 30 Juni 2025 (Kostenvoranschlag 
von monatlich Fr. 8'400.-- [act. II 1008/2]). Mit Mitteilung vom 7. Mai 2024 
(act. II 1011) gewährte die IVB das Perspektivenjahr D.________ und das 
Wohnen in der F.________ gemäss Leistungsvereinbarung mit der 
E.________. Weiter holte die IVB Abklärungsberichte bezüglich des Assis-
tenzbeitrags und der Hilflosenentschädigung jeweils vom 23. Oktober 2024 
(act. II 1037/2 f., 1038/2 f.) ein. Mit Vorbescheid vom 25. Oktober 2024 (act. 
II 1039) stellte die IVB die Aufhebung der Hilflosenentschädigung per 
30. September 2024 in Aussicht, weil die Versicherte sich in einer Instituti-
on zur Durchführung von Eingliederungsmassnahmen befinde. Hiergegen 
erhob die Versicherte (act. II 1043) Einwand. Nachdem die IVB mit Vorbe-
scheid vom 6. November 2024 (act. II 1041) die Aufhebung des Assistenz-

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beitrages per 30. September 2024 in Aussicht gestellt hatte, erhob die Ver-
sicherte auch hiergegen Einwand (act. II 1053). 

Nach Stellungnahmen des Bereichs Abklärungen vom 4. Dezember 2024 
(act. II 1048/2 ff.) und 12. Dezember 2024 (act. II 1056/2 f.) verfügte die 
IVB am 10. Dezember 2024 (act. II 1050) und 16. Dezember 2024 
(act. II 1057) wie in Aussicht gestellt. 

B.

Mit zwei Eingaben vom 23. Januar 2025 erhob die Versicherte, vertreten 
durch Rechtsanwältin B.________, beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Bern Beschwerde gegen die Verfügung vom 10. Dezember 2024 bezüglich 
der Aufhebung der Hilflosenentschädigung (IV 200 2025 50) und gegen die 
Verfügung vom 16. Dezember 2024 bezüglich der Aufhebung des Assis-
tenzbeitrags (IV 200 2025 51). Sie beantragt, die angefochtenen Verfügun-
gen seien aufzuheben und ihr seien weiterhin, so namentlich auch während 
des Aufenthalts in der F.________, eine Hilflosenentschädigung bei einer 
Hilflosigkeit mittleren Grades und ein Assistenzbeitrag im bisherigen Um-
fang auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Ab-
klärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Ferner stellt sie 
den Antrag auf Sistierung des Verfahrens bezüglich des Assistenzbeitrags 
bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheids betreffend die Hilflo-
senentschädigung.

Mit Verfügung vom 27. Januar 2025 vereinigte der Instruktionsrichter die 
beiden Verfahren IV 200 2025 50 sowie IV 200 2025 51 und wies den An-
trag auf Sistierung des Verfahrens IV 200 2025 51 ab. 

Mit Beschwerdeantwort vom 20. Februar 2025 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerden.

Mit Schlussbemerkungen vom 7. März 2025 hielt die Beschwerdeführerin 
an ihren Anträgen fest. Die Eingabe der Beschwerdeführerin wurde der 
Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 11. März 2025 zur Kenntnis ge-
bracht.

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Erwägungen:

1.

1.1 Die angefochtenen Entscheide sind in Anwendung von Sozialversi-
cherungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch die angefochtenen Entscheide berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung, weshalb sie zur 
Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gege-
ben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-
rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
den einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bilden die Verfügungen vom 10. und 16. Dezem-
ber 2024 (act. II 1050, 1057), mit welchen die Beschwerdegegnerin die 
Hilflosenentschädigung und den Assistenzbeitrag per 30. September 2024 
aufhob, da die Beschwerdeführerin sich in einer Institution zur Durch-
führung von Eingliederungsmassnahmen i.S.v. Art. 8 Abs. 3 IVG aufhalte. 
Streitig und zu prüfen ist, ob die Hilflosenentschädigung und der Assistenz-
beitrag ab 1. Oktober 2024 im Zusammenhang mit der Absolvierung des 
Perspektivenjahres D.________ mit Aufenthalt in der F.________ der 
E.________ weiterhin auszurichten sind.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität 
(Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmass-
nahmen, soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustel-
len, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den 
Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Der Anspruch 
auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der Ausübung 
einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der 
Massnahmen sind insbesondere das Alter (lit. a), der Entwicklungsstand 
(lit. b), die Fähigkeiten der versicherten Person (lit. c) und die zu erwarten-
de Dauer des Erwerbslebens (lit. d) zu berücksichtigen (Art. 8 Abs. 1bis 
IVG). Die Eingliederungsmassnahmen (Art. 8 Abs. 3 IVG) bestehen u.a. in 
Beratung und Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche 
Eingliederung sowie Massnahmen beruflicher Art. 

Versicherte, die infolge Invalidität Schwierigkeiten bei der Berufswahl ha-
ben, haben Anspruch auf Berufsberatung und eine vorbereitende Mass-
nahme zum Eintritt in die Ausbildung (Art. 15 Abs. 1 IVG). 

2.2 Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt (Art. 13 
ATSG) in der Schweiz, die hilflos (Art. 9 ATSG) sind, haben Anspruch auf 
eine Hilflosenentschädigung (Art. 42 Abs. 1 IVG). Als hilflos gilt eine Per-
son, die wegen der Beeinträchtigung der Gesundheit für alltägliche Le-
bensverrichtungen dauernd der Hilfe Dritter oder der persönlichen Überwa-
chung bedarf (Art. 9 ATSG). Zu unterscheiden ist zwischen schwerer, mit-
telschwerer und leichter Hilflosigkeit (Art. 42 Abs. 2 IVG). Massgebend für 
die Höhe der Hilflosenentschädigung ist das Ausmass der persönlichen 
Hilflosigkeit (Art. 42ter Abs. 1 Satz 1 IVG). 

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2.3

2.3.1 Gemäss Art. 42 Abs. 5 IVG entfällt der Anspruch auf eine Hilflosen-
entschädigung bei einem Aufenthalt in einer Institution zur Durchführung 
von Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 IVG. Der Bundesrat 
definiert den Aufenthalt. Er kann ausnahmsweise auch bei einem Aufent-
halt einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung vorsehen, wenn die 
versicherte Person wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines 
schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und erhebli-
cher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann.

Versicherte, welche das 18. Altersjahr vollendet haben und sich zur Durch-
führung von Eingliederungsmassnahmen nach Art. 8 Abs. 3 IVG während 
mindestens 24 Tagen im Kalendermonat in einer Institution aufhalten, ha-
ben für den betreffenden Kalendermonat keinen Anspruch auf die Hilflo-
senentschädigung. Vorbehalten bleibt Abs. 4 (Art. 35bis Abs. 1 der Verord-
nung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; 
SR 831.201]). Als Aufenthalt in einer Institution gelten die Tage, für die die 
Invalidenversicherung die Kosten für den stationären Aufenthalt in einer 
Institution übernimmt (Art. 35bis Abs. 3 IVV). Für den Aufenthalt in einer 
Institution (Internat) sind jene Tage massgebend, für die Beiträge für die 
Übernachtung in Rechnung gestellt werden können. Wird eine monatliche 
Pauschalentschädigung mit der Institution vereinbart, wird keine Hilflosen-
entschädigung ausgerichtet, ausser es wird nur eine anteilmässige Pau-
schale bezahlt oder wenn die Monatspauschale gemäss Tarifvereinbarung 
explizit weniger als 24 Tage abdeckt (Bundesamt für Sozialversicherungen 
[BSV], Kreisschreiben über Hilflosigkeit [KSH], Stand 1. Januar 2025, 
Rz. 6030; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen vgl. BGE 150 V 1 
E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 
E. 4.4.2 S. 228). 

2.3.2 Ändert sich bei volljährigen Versicherten der für den Ansatz der Hilf-
losenentschädigung massgebende Aufenthaltsort, so wird der neue Ansatz 
ab dem Folgemonat berücksichtigt (Art. 82 Abs. 2 IVV; KSH 4016 ff.; BSV, 
Kreisschreiben über den Assistenzbeitrag [KSAB], Stand 1. Januar 2025, 
Rz. 7021).

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3.

3.1 Aufgrund eines Geburtsgebrechens leidet die Beschwerdeführerin 
an einer sensomotorischen kompletten Paraplegie sub Th12 mit Teilinner-
vation bis L3, einer autonomen Dysregulation mit Blasen- sowie Darmfunk-
tionsstörung und einer langstreckigen Skoliose (vgl. act. II 985/1). In die-
sem Zusammenhang sprach ihr die Beschwerdegegnerin zuletzt mit 
rechtskräftiger Verfügung vom 19. Juni 2024 (act. II 972) ab 1. Juni 2023 
einen Assistenzbeitrag, von monatlich Fr. 2'600.65 bzw. pro Kalenderjahr 
maximal Fr. 28'607.15, und mit rechtskräftiger Verfügung vom 22. August 
2023 (act. II 983) eine Hilflosenentschädigung bei einer Hilflosigkeit mittle-
ren Grades von monatlich Fr. 1'225.-- zu; dabei stützten sich die Verfügun-
gen auf die Abklärungsberichte Hilfslosenentschädigung und Assistenzbei-
trag vom 9. Mai 2023 (act. II 961/2 ff., 967), wonach die Beschwerdeführe-
rin (weiterhin) in fünf der sechs alltäglichen Lebensverrichtungen auf re-
gelmässige und erhebliche Hilfe angewiesen sei (act. II 961/6 Ziff. 7) und 
ein Assistenzbedarf von monatlich 75.82 Stunden bestehe (act. II 967/2). 
Gestützt auf die Akten ist erstellt (act. II 1048/3, 1056/2) und von den Par-
teien nicht bestritten, dass die Beschwerdeführerin weiterhin auf eine ent-
sprechende Unterstützung angewiesen ist und sich hieran in der Zwischen-
zeit sowie in Bezug auf den hier massgebenden Zeitraum zwischen den 
obgenannten Verfügungen und den hier angefochtenen Verfügungen vom 
10. und 16. Dezember 2024 (act. II 1050, 1057) in medizinischer Hinsicht 
nichts geändert hat.

Den Akten ist sodann zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin seit 
September 2024 als berufliche Eingliederungsmassnahme ein Perspekti-
venjahr D.________ in der E.________ absolviert, welches der vertieften 
Klärung der beruflichen Möglichkeiten dient und planmässig bis 30. Juni 
2025 dauert (act. II 1007/2 f.). Laut Offerte der E.________ vom 26. März 
2024 betreffend D.________ wohnen die Jugendlichen in der Regel 
während des Perspektivenjahrs zu Hause (act. II  1007/4). Die Leistungs-
trägerin bot jedoch als alternative Möglichkeit an, in der F.________ zu 
wohnen und stellte gleichentags ebenfalls eine Offerte für einen Aufenthalt 
der Beschwerdeführerin in der F.________ Pflegestufe "…." (act. II 1008). 
Da zwischen den Parteien unbestritten ist (vgl. act. II 1011, Beschwerde, S. 

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3 Rz. 8), dass der Beschwerdeführerin die Hin- und Rückfahrt zwischen 
ihrem Wohnort in ... und dem Durchführungsort des Perspektivenjahrs 
D.________ in der E.________ in ... aufgrund ihrer gesundheitlichen Ein-
schränkungen nicht möglich bzw. nicht zumutbar ist, hat die Beschwerde-
gegnerin das Perspektivenjahr in der E.________ inklusive Aufenthalt in 
der F.________ vom 1. September 2024 bis 30. Juni 2025 gemäss der 
Leistungsvereinbarung mit der E.________ (Perspektivenjahr Tarifziffer 
905.052.2.2 und F.________ Tarifziffer 905.080.2; Mitteilung vom 7. Mai 
2024 [act. II 1011]) gewährt.

3.2 Umstritten und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin als Folge 
des Aufenthalts der Beschwerdeführerin in der F.________ die Hilflosen-
entschädigung mit Verfügung vom 10. Dezember 2024 (act. II 1051) und 
den Assistenzbeitrag mit Verfügung vom 16. Dezember 2024 (act. II 1057) 
zu Recht aufhob. Dabei ging sie davon aus, dass die D.________ und die 
F.________ zusammen eine Institution gemäss Art. 8 Abs. 3 IVG zur 
Durchführung einer Eingliederungsmassnahme bilden und die Beschwer-
deführerin deshalb gemäss Art. 42 Abs. 5 IVG keinen Anspruch (mehr) auf 
eine Hilflosenentschädigung bzw. einen Assistenzbeitrag hat (act. II 
1048/3; vgl. auch Beschwerdeantwort, S. 2 lit. C Ziff. 5). Dies wird von der 
Beschwerdeführerin bestritten (Beschwerde, S. 6 Rz. 17, S. 9 Rz. 25).

3.3 Den Akten ist zu entnehmen, dass in der F.________ (Akten der 
Beschwerdeführerin [act. I] 4 f.) beim Wohntraining verschiedene Fachleis-
tungen, u.a. Pflegeberatung, erbracht werden (act. I 5/3); laut Leistungs-
vereinbarung für die Durchführung von Massnahmen der Invalidenversiche-
rung zwischen der Invalidenversicherung, vertreten durch G.________ und 
der E.________, geltend ab 1. Mai 2023, wird im Angebot F.________ "…." 
das Wohnen mit intensiver Betreuung angeboten (act. I 6) und in der ver-
einbarten Pauschale monatlich von Fr. 8'400.-- (act. I 6/2) werden sämtli-
che IV-relevanten Kosten der Massnahme eingeschlossen (act. I 6/3). Aus 
der Begründung des Kostenvoranschlags der E.________ vom 26. März 
2024 (act. II 1008; vgl. auch Protokoll, S. 14) geht zudem hervor, dass das 
Wohntraining der F.________ an die berufliche Massnahme im 
D.________ gebunden ist und dieses der Stabilisierung der Kontextfakto-
ren während der beruflichen Massnahme sowie zur Erreichung grösstmög-

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licher Selbstständigkeit im Rahmen von Trainings zu den Aktivitäten des 
täglichen Lebens dient. Im Protokolleintrag vom 2. Mai 2024 hielt die Ein-
gliederungsfachperson der Beschwerdegegnerin zur Begründung der be-
ruflichen Eingliederungsmassnahmen fest, aufgrund des Gesundheits-
schadens und den daraus folgenden Einschränkungen hinsichtlich der 
Gehfähigkeit sei eine professionelle Vorbereitung auf ein Studium für die 
Beschwerdeführerin von grösster Wichtigkeit. Im D.________ werde sie 
unterstützt, den für sie richtigen Studiengang in Anbetracht der körperlichen 
Einschränkungen zu wählen. Zudem werde sie hinsichtlich der Selbstorga-
nisation und Stressregulation auf das Studium vorbereitet. Aufgrund der 
körperlichen Einschränkungen sei die Beschwerdeführerin auf eine nahe 
Wohngelegenheit angewiesen. In der F.________ erlerne sie eine grösst-
mögliche Selbstständigkeit im Bereich Wohnen. Dies wiederum ermögliche 
ihr während des Studiums möglichst eigenständig zu wohnen und erhöhe 
je nach Situation die Auswahlmöglichkeit der Wohnform während des Stu-
diums. Das Perspektivenjahr solle der Beschwerdeführerin so auf das Stu-
dium vorbereiten, dass sie anschliessend keine oder nur noch eine minima-
le Unterstützung benötige.

3.4 Dem Vorbringen in der Beschwerde (S. 9 Rz. 25) im Leistungsan-
gebot der F.________ würden keine beruflichen Massnahmen durchgeführt 
werden, weshalb es sich nicht um eine Institution zur Durchführung von 
Eingliederungsmassnahmen handle, kann mit Blick auf das voranstehend 
Dargelegte nicht gefolgt werden. Vielmehr weist die Ausgestaltung des 
Angebotes der Leistungserbringerin bezüglich der beruflichen Eingliede-
rungsmassnahmen klar darauf hin, dass die F.________ zusammen mit 
der D.________ als Institution für die berufliche Eingliederung zu gelten 
hat. So bildet der Aufenthalt der Beschwerdeführerin in der F.________ 
Grundlage und Voraussetzung für die Absolvierung des Programms 
D.________, da ihr das tägliche Pendeln zwischen ihrem Wohnort und der 
D.________ organisatorisch bzw. wegen der gesundheitlichen Einschrän-
kungen nicht zumutbar ist (vgl. Protokoll S. 14, Eintrag vom 2. Mai 2024). 
Weiter soll die Beschwerdeführerin mit der Kombination D.________ und 
F.________ auf die Wahl eines für sie geeigneten Studiengangs vorbereitet 
werden, dies ebenfalls im Hinblick auf eine grösstmögliche Selbstständig-
keit im Studium und den Aufbau der Belastbarkeit und der Selbstorganisa-

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tion. Mithin ist auch der – auf den gleichen Zeitraum wie das Perspektiven-
jahr im D.________ begrenzte – Aufenthalt in der F.________ Teil der be-
ruflichen Massnahme (act. I 4 f.) und dient dem Ziel der beruflichen Ein-
gliederung, denn die Massnahmen des Wohntrainings (Fachleistungen [act. 
I 5]) zielen ebenfalls auf die Erlangung einer möglichst grossen Autonomie 
in Bezug auf das nach Abschluss des Perspektivenjahres angestrebte uni-
versitäre Studium (act. II 1008; vgl. Protokoll, S. 15). An diesem Ergebnis 
ändert nichts, dass die Leistungserbringerin eine Zweiteilung des Leis-
tungsangebotes in D.________ und F.________ vorgenommen hat und die 
Leistungsangebote gegenüber der Invalidenversicherung nach zwei sepa-
raten Pauschalen abrechnete. Vielmehr sind die durchgeführten Fachleis-
tungen der F.________ Wohntraining mit dem im Perspektivenjahr 
D.________ angestrebten beruflichen Eingliederungsziel in der vorliegen-
den Situation der Beschwerdeführerin untrennbar, sich gegenseitig bedin-
gend bzw. begründend verbunden. Für die Qualifikation des Aufenthalts in 
der F.________ als Institution zur Durchführung von Eingliederungsmass-
nahmen gemäss Art. 8 Abs. 3 IVG ist nicht entscheidend, dass die Ver-
gütung des Aufenthalts in der F.________ und das Perspektivenjahr in der 
D.________ auf zwei separaten Leistungsvereinbarungen (vgl. act. I 6) 
beruht und die Beschwerdegegnerin zwei Monatspauschalen gestützt auf 
verschiedene Tarifziffern bezahlt (act. II 1007 f. 1011), zumal nicht die Ver-
gütungsgrundlage, sondern der mit der beruflichen Eingliederungsmass-
nahme angestrebte Eingliederungszweck in der D.________ ausschlagge-
bend ist und der Aufenthalt in der F.________ für die Beschwerdeführerin – 
wie erwähnt – untrennbar mit dem Perspektivenjahr in der D.________ 
verbunden ist, da ihr ansonsten das Perspektivenjahr D.________ aus ge-
sundheitlichen Gründen gar nicht möglich gewesen wäre. Die Beschwer-
degegnerin gewährte denn auch unbestritten beide Leistungsangebote 
gemeinsam unter dem Titel "Vertiefte Klärung im Rahmen der Berufsbera-
tung/Perspektivenjahr" (act. II 1011). 

Damit steht fest, dass die F.________ vorliegend als Institution zur Durch-
führung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen im Sinne von Art. 8 
Abs. 3 IVG zu qualifizieren ist. Deshalb und mit Blick auf die konkrete Aus-
gestaltung des dortigen Betreuungs- und Trainingsangebots besteht keine 

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Grundlage, um von der in Art. 42 Abs. 5 IVG vorgesehenen Aufhebung des 
Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung abzusehen.

3.5 Die Beschwerdeführerin bringt des Weiteren vor (Beschwerde, S. 9 
Rz. 27, S. 10 Rz. 31 f., S. 12 Rz. 33 und 34), die monatliche Pauschalen-
tschädigung von Fr. 8'400.-- für die F.________ sei mit der Hilflosenent-
schädigung nicht kongruent (deckungsgleich) und die von ihr (weiterhin) 
regelmässig benötigte Hilfe bei den alltäglichen Lebensverrichtungen und 
der Pflege werde nicht von der F.________ übernommen, vielmehr nehme 
sie dafür die Leistungen des privaten SPITEX-Vereins H.________ 
(H.________) in Anspruch, weshalb ihr weiterhin eine Hilflosenentschädi-
gung zuzusprechen sei. Mit einer fehlenden Kongruenz lässt sich eine Leis-
tungspflicht der Beschwerdegegnerin für Hilflosenentschädigung auch 
während des Aufenthalts in der F.________ als eine Institution gemäss Art. 
8 Abs. 3 IVB indes nicht begründen. Der von der Beschwerdeführerin dies-
bezüglich genannte BGE 111 V 310 E. 2c ist hier nicht einschlägig, sind 
doch die massgeblichen Bestimmungen seither revidiert worden. In der 
Botschaft über die 4. Revision des IVG (Bundesblatt [BBl] 2001 3205, 
S. 3289 f.; <www.fedlex.admin.ch> unter Bundesblatt) nannte der Gesetz-
geber als einzige Ausnahme, wonach ein Anspruch auf Hilflosenentschädi-
gung auch bei einem Aufenthalt der versicherten Person in einer Institution 
zur beruflichen Eingliederung vorgesehen werden könne, wenn eine versi-
cherte Person wegen einer schweren Sinnesschädigung oder eines schwe-
ren körperlichen Gebrechens nur mittels regelmässiger und erheblicher 
Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen könne (vgl. 
Art. 42 Abs. 5 dritter Satz IVG). Unbestritten liegt dies bei der Beschwerde-
führerin nicht vor (vgl. act. II 961/5 Ziff. 6.6 [keine erheblichen Dienstleis-
tungen Dritter nötig], 969/2 ff.), weshalb sie sich nicht darauf berufen kann. 
Bei dieser Ausgangslage ist somit nicht zu prüfen, ob die Leistungen für die 
F.________, welche mit der Pauschale monatlich von Fr. 8'400.--
 abgegolten werden, kongruent zur Hilfslosenentschädigung sind oder 
nicht. Da der Gesetzgeber diesbezüglich bewusst keine Ausnahmen vor-
gesehen hat, vermag die Beschwerdeführerin mit den Ausführungen zur 
geltend gemachten fehlenden Kongruenz nichts zu ihren Gunsten abzulei-
ten. Nicht zu prüfen ist ebenfalls, ob die Beschwerdeführerin bei Zuspre-
chung einer Hilflosenentschädigung allenfalls überentschädigt wäre. Vor-

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aussetzung für die Aufhebung der Hilflosenentschädigung gemäss Art. 42 
Abs. 5 IVG ist allein die Anknüpfung an den Aufenthalt der Beschwerdefüh-
rerin in einer Institution zur Durchführung der beruflichen Eingliederung 
gemäss Art. 8 Abs. 3 IVG, was hier der Fall ist.

Zu bemerken ist bezüglich der Spitexleistungen, dass eine ärztliche Anord-
nung eingereicht wurde (act. II 1034 f.) und die Beschwerdegegnerin dar-
aufhin separat Kostengutsprache erteilte (act. II 1036), wobei der Anspruch 
auf Kinderspitex am Ende des Monats, in dem das 20. Altersjahr zurückge-
legt werde, erlischt (vgl. Art. 13 Abs. 1 IVG und Art. 3ter Abs. 2 IVV; vgl. 
auch MEYER/REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. 
Aufl. 2022, Art. 13 N. 11). Einem danach weiterhin zusätzlich anfallenden 
Mehraufwand durch die Eltern und/oder einem zusätzlichen Beitrag für die 
ambulante Pflege (Beschwerde, S. 12 Rz. 33) wäre gegebenenfalls wie-
derum mit einer Hilflosenentschädigung Rechnung zu tragen (vgl. MEY-
ER/REICHMUTH, a.a.O., Art. 13 N. 20). Diese kann hier jedoch 
– zumindest vorübergehend – nicht gewährt werden, da sich die Be-
schwerdeführerin seit September 2024 in einer Institution gemäss Art. 8 
Abs. 3 IVG zur Durchführung einer Eingliederungsmassnahme befindet und 
deshalb keinen Anspruch mehr auf eine Hilflosenentschädigung hat. 

3.6 Sodann gibt die Beschwerdeführerin zur Begründung eines An-
spruchs auf eine Hilflosenentschädigung an, sie halte sich während durch-
schnittlich fünf Nächten pro Woche und damit weniger als 24 Tage pro Mo-
nat (vgl. Art. 35bis Abs. 1 IVV) in der F.________ auf (Beschwerde, S. 15 
Rz. 45). Zwar steht ihr die Gestaltung des Aufenthalts in der F.________ im 
Sinne eines Wochenaufenthalts frei, indessen rechtfertigt der von ihr selbst 
gewählte Aufenthalt von weniger als 24 Tagen keine Zusprache einer Hilf-
losenentschädigung. Denn die Vergütung des Aufenthalts in der 
F.________ erfolgt hier durch einen monatlichen Pauschalansatz (für 
F.________ "…." von monatlich Fr. 8'400.-- [act. I 6/2; act. II 1011]). 
Gemäss Art. 35bis Abs. 3 IVV gelten als Aufenthalt die Tage, für die die In-
validenversicherung die Kosten für den stationären Aufenthalt in einer Insti-
tution übernimmt, bei einer pauschalen Tarifausgestaltung pro Monat ent-
spricht dies einer Abgeltung für den ganzen Monat. Hier sind denn auch 
explizit Monatspauschalen vorgesehen (act. II 1008; act. I 6). Das heisst, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2025, IV 200 2025 50

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die F.________ steht der Beschwerdeführerin auch an den Wochenenden 
zur Verfügung, unbesehen davon, dass sie sich nur von Sonntagabend bis 
Freitag dort aufhält.

3.7 Soweit die Beschwerdegegnerin diesbezüglich geltend macht (Be-
schwerde, S. 14 f. Rz. 42 ff.), mit KSH Rz. 6029 und 6030 habe die Verwal-
tung eine Einschränkung des materiellen Anspruchs auf eine Hilfslosent-
schädigung eingeführt, welche über das Gesetz und die Bestimmungen im 
IVV hinausgehe, kann ihr nicht gefolgt werden. Der Gesetzgeber verwies in 
Art. 42 Abs. 5 zweiter Satz IVG ausdrücklich darauf, dass der Bundesrat 
den Aufenthalt zu definieren hat, wobei dieser dem Auftrag in Art. 35bis IVV 
nachgekommen ist. In KSH Rz. 6029 und Rz. 6030 werden die Vorausset-
zungen Art. 35bis Abs. 1 und Abs. 3 IVV gesetzes- und verordnungskonform 
umgesetzt, und es werden keine zusätzlichen unzulässigen Einschränkun-
gen (vgl. BGE 148 102 E. 4.2 S. 107) vorgenommen, was auch für den 
Hinweis zur Ausgestaltung der Monatspauschale gilt. Dies ergibt sich be-
reits daraus, dass die Anrechnung von Aufenthaltstagen nicht an den effek-
tiven Aufenthalt, sondern die Vergütung anknüpft (Art. 35bis Abs. 3 IVV) und 
damit bei einer Pauschale der gesamte von dieser erfasste Zeitraum – d.h. 
hier der ganze Monat – aufgrund der Vergütung als Aufenthalt anzurech-
nen ist. Es liegen somit keinerlei Gründe vor, von den erwähnten Verwal-
tungsweisungen abzuweichen (vgl. BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6).

3.8 Nach dem Dargelegten hält sich die Beschwerdeführerin seit Beginn 
des Perspektivenjahrs in der D.________ mit gleichzeitigem Aufenthalt in 
der F.________ im September 2024 in einer Institution im Sinne von Art. 8 
Abs. 3 IVG auf. Damit hat sie ab 1. Oktober 2024 keinen Anspruch mehr 
auf eine Hilflosenentschädigung (Art. 42 Abs. 5 IVG). 

Die Verfügung vom 10. Dezember 2024 (act. II 1050), mit welcher die Be-
schwerdegegnerin die Hilflosenentschädigung per 30. September 2024 
aufgehoben hat, ist nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuwei-
sen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2025, IV 200 2025 50

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4.

4.1 Anspruch auf einen Assistenzbeitrag haben Versicherte, denen eine 
Hilflosenentschädigung der IV nach Art. 42 Abs. 1 - 4 IVG ausgerichtet 
wird, die zu Hause leben und die volljährig sind (Art. 42quater Abs. 1 lit. a - c 
IVG). Der Assistenzbeitrag bezweckt die Unterstützung der selbstbestimm-
ten und eigenverantwortlichen Lebensführung in einer Privatwohnung 
(BGE 140 V 543 E. 3.5.2 S. 554). Er wird gewährt für Hilfeleistungen, die 
von der versicherten Person benötigt und regelmässig von einer natürli-
chen Person (Assistenzperson) erbracht werden, die von der versicherten 
Person oder ihrer gesetzlichen Vertretung im Rahmen eines Arbeitsvertra-
ges angestellt wird und weder mit der versicherten Person verheiratet ist, 
mit ihr in eingetragener Partnerschaft lebt oder eine faktische Lebensge-
meinschaft führt noch in gerader Linie mit ihr verwandt ist (Art. 42quinquies 
lit. a und b IVG; BGE 150 V 263 E. 4.2 S. 265, 140 V 113 E. 3 S. 114). 

4.2 Mit Beschwerde vom 23. Januar 2025 (IV 200 2025 51) gegen die 
Verfügung vom 16. Dezember 2024 (act. II 1057) macht die Beschwerde-
führerin geltend, sie sei weiterhin auf Assistenz angewiesen, insbesondere 
an den Wochenenden, welche sie zu Hause in ... verbringe (Beschwerde, 
S. 4 Rz. 9). Mit Blick auf das oben Dargelegte (E. 3.8 hiervor) hat die Be-
schwerdeführerin zufolge des Aufenthalts in der F.________ ab 1. Oktober 
2024 keinen Anspruch mehr auf eine Hilflosenentschädigung. Damit entfällt 
auch ein Anspruch auf einen Assistenzbeitrag, wird ein solcher doch nur 
bei einem Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung ausgerichtet, welcher 
hier jedoch per 30. September 2024 weggefallen ist (vgl. Art. 42quater Abs. 1 
lit. a [Umkehrschluss]; vgl. auch act. II 1037/2).

4.3 Nach dem Dargelegten ist die Verfügung vom 16. Dezember 2024 
(act. II 1057), mit welcher die Beschwerdegegnerin den Assistenzbeitrag 
per 30. September 2024 aufgehoben hat (act. II 1057), nicht zu beanstan-
den und die Beschwerde ist abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2025, IV 200 2025 50

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5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-
lung auferlegt und sind im betreffenden Umfang dem geleisteten Kosten-
vorschuss von Fr. 1'000.-- zu entnehmen. Die Restanz von Fr. 200.-- ist der 
Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückzuer-
statten.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerden gegen die Verfügungen der IV-Stelle Bern vom 
10. Dezember 2024 (IV 200 2025 50) und vom 16. Dezember 2024 
(IV 200 2025 51) werden abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 1'000.-- entnommen. Die Restanz von Fr. 200.-- wird der Be-
schwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückerstat-
tet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Sept. 2025, IV 200 2025 50

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4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.