# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4277c945-2eed-5eab-96d4-6b023748a171
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-04-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.04.2008 C-3148/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3148-2006_2008-04-15.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3148/2006/frj/fas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 5 .  A p r i l  2 0 0 8

Richter Johannes Frölicher (Vorsitz), 
Richter Jürg Kölliker, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

P._______, 
vertreten durch Rechtsanwalt Urs Rudolf, Ober-
Emmenweid 46, Postfach 1846, 6021 Emmenbrücke
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2
Vorinstanz.

Invalidenrente (Einspracheentscheid vom 
9. November 2006).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3148/2006

Sachverhalt:

A.
Der  1949  geborene,  spanische  Staatsangehörige,  P._______  war  in 
den Jahren 1969 bis 2001 bei verschiedenen Betrieben in der Schweiz 
als Mechaniker angestellt und bei der schweizerischen Alters-, Hinter-
lassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  versichert  (IV-
Akt. 12-16). Das Arbeitsverhältnis bei der letzten Arbeitgeberin wurde 
Ende Mai  2001 aufgelöst,  einerseits  weil  der  Produktionsstandort  in 
Zürich  geschlossen  wurde,  andererseits  weil  der  Versicherte  seit 
einem Jahr krankheitshalber nicht  mehr gearbeitet  hatte (IV-Akt. 12). 
Im Oktober 2002 kehrte P._______ in sein Heimatland zurück und war 
dort  von  November  2002  bis  Januar  2003  als  Elektromechaniker 
angestellt  (IV-Akt.  26).  Am  25. Juli  2004  meldete  er  sich  über  den 
spanischen  Versicherungsträger  zum  Bezug  einer  Invalidenrente  an 
(IV-Akt. 4). Aus dem mit  Formular  E 213 eingeholten Arztbericht  von 
Dr. A._______ vom 17. September 2004 (IV-Akt. 7) geht hervor, dass 
der Versicherte im Februar und Mai 2003 einen Myokardinfarkt erlitten 
hat.  Der  Arzt  attestierte  keine  Arbeitsunfähigkeit  in  der  bisherigen 
Tätigkeit  als  Mechaniker  oder  in  einer  anderen  leichten  bis  mittel-
schweren  Arbeit.  Nachdem  die  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland 
(nachfolgend: IV-Stelle) weitere Abklärungen – insbesondere in medi-
zinischer  und  erwerblicher  Hinsicht  –  vorgenommen  hatte,  legte  sie 
das Dossier ihrem medizinischen Dienst vor. Frau Dr. B._______ vom 
medizinischen  Dienst  führte  in  ihrem  Bericht  vom  30. Juni  2005 
folgende Diagnosen auf: Coronare Eingefässerkrankung, Status nach 
zweimaligem  Infarkt  im  Januar  und  Mai  2003;  ängstlich-depressives 
Zustandsbild. Die IV-Ärztin attestierte dem Versicherten eine seit dem 
26. Januar 2003 bestehende Arbeitsunfähigkeit von 70% im bisherigen 
Beruf  als  Mechaniker  sowie  in  anderen  körperlich  schweren  Tätig-
keiten. In einer körperlich leichten Tätigkeit sei der Versicherte aber zu 
100% arbeitsfähig  (IV-Akt.  37).  Aufgrund  des  Einkommensvergleichs 
ermittelte die Verwaltung anschliessend einen Invaliditätsgrad von 44% 
(IV-Akt. 39) und sprach P._______ mit  Verfügung vom 30. September 
2005 eine Viertelsrente ab dem 1. Januar 2004 zu (IV-Akt. 43). 

Gegen  diese  Verfügung  erhob  P._______,  vertreten  durch 
Rechtsanwalt  Urs Rudolf,  am 14. November 2005 Einsprache,  bean-
tragte  die  Zusprechung  einer  ganzen  Invalidenrente  basierend  auf 
einem  Invaliditätsgrad  von  100%  und  reichte  verschiedene  medizi-
nische  Berichte  ein.  Nachdem  die  IV-Stelle  eine  weitere  Stellung-

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nahme bei  ihrem  medizinischen  Dienst  eingeholt  hatte  (Bericht  von 
Dr. C._______  vom  28. September  2006,  IV-Akt. 60),  wies  sie  die 
Einsprache  mit  Einspracheentscheid  vom 9. November  2006  ab  (IV-
Akt. 61).

B.
P._______ liess, wiederum vertreten durch Rechtsanwalt Urs Rudolf, 
am  11. Dezember  2006  bei  der  Eidgenössischen  AHV/IV-Rekurs-
kommission für Personen im Ausland (nachfolgend: Rekurskommission 
AHV/IV) Beschwerde  erheben  und  beantragen,  es  sei  ihm  –  unter 
Kosten-  und  Entschädigungsfolgen  –  eine  ganze  Invalidenrente 
zuzusprechen. Er legte drei Berichte spanischer Ärzte ins Recht: den 
Bericht  von  Dr. D._______,  Sección  de  Cardiología,  Hospital 
M._______,  vom  5. September  2005;  Bericht  von  Dr. E._______, 
Servicio  de  Psyquiatría,  Hospital  M._______,  vom  8. März  2005; 
Bericht von Dr. F._______, Neurologe und Psychiater, N._______, vom 
21. Februar 2006. Aus diesen – bereits im Einspracheverfahren einge-
reichten – Stellungnahmen gehe hervor,  dass der Beschwerdeführer 
auch in einer leichten Tätigkeit nicht mehr arbeitsfähig sei. Sofern eine 
Restarbeitsfähigkeit  anzunehmen  wäre,  hätte  zudem  ein  leidensbe-
dingter Abzug von 25% gewährt werden müssen.

Mit  Datum  vom  12. Dezember  2006  reichte  T. P._______,  als  Ver-
treterin ihres Vaters, eine als „vorsorgliche Beschwerde“ bezeichnete 
Eingabe ein und stellte weitere medizinische Unterlagen in Aussicht.

C.
Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Verfahren auf das Bundesver-
waltungsgericht über.

D.
Mit Eingabe vom 26. Januar 2007 reichte der Beschwerdeführer einen 
Bericht  von  Dr.  G._______,  Servicio  de  Cardiología,  Clinica 
S._______, vom 15. Januar 2007 ein.

E.
Der Beschwerdeführer liess am 7. Mai 2007 mitteilen, dass er weiter-
hin durch Rechtsanwalt Urs Rudolf vertreten werde und die vorsorglich 
durch seine Tochter eingereichte Beschwerde zurückgezogen werde.

F.
In ihrer Vernehmlassung vom 15. Mai 2007 beantragte die Vorinstanz, 

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die  Beschwerde  sei  abzuweisen  und  der  Einspracheentscheid  zu 
bestätigen. Zur Begründung verwies sie auf die Stellungnahme des IV-
Stellenarztes Dr. C._______ vom 26. April 2007.

G.
Mit  Replik  vom 16. August  2007 und Duplik vom 3. September 2007 
hielten die Parteien an ihren Anträgen fest.

H.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt, sofern es zuständig ist, die 
Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- 
oder  Schiedskommissionen  oder  bei  den  Beschwerdediensten  der 
Departemente  hängigen  Rechtsmittel.  Das  neue  Verfahrensrecht  ist 
anwendbar (vgl. Art. 53 Abs. 2 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]).

1.1 Gemäss  Art. 31  VGG  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 
172.021),  sofern  keine  Ausnahme  nach  Art. 32  VGG  vorliegt.  Als 
Vorinstanzen gelten die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden. 
Die eidgenössische IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist  eine Vor-
instanz  im  Sinne  von  Art. 33  Bst. d  VGG.  Die  Zuständigkeit  des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Beurteilung von Beschwerden gegen 
Verfügungen  dieser  IV-Stelle  ist  zudem  in  Art. 69  Abs. 1  Bst. b  des 
Bundesgesetzes  vom  19. Juni  1959  über  die  Invalidenversicherung 
(IVG, SR 831.20) ausdrücklich vorgesehen. 

1.2 Im  Streit  liegt  der  Einspracheentscheid  der  IV-Stelle  für  Versi-
cherte  im Ausland vom 9. November  2006. Das Bundesverwaltungs-
gericht ist somit zur Beurteilung der Beschwerde zuständig. 

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2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  nach 
dem  Verwaltungsverfahrensgesetz,  soweit  das  Verwaltungsgerichts-
gesetz  nichts  anderes  bestimmt  (Art. 37  VGG;  zur  Anwendung  des 
VwVG im Verfahren vor der Rekurskommission AHV/IV siehe  Art. 69 
Abs. 2  IVG  in  Verbindung  mit  Art. 85bis des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1946 über die Alters-  und Hinterlassenenversicherung 
[AHVG, SR 831.10] in der bis Ende Dezember 2006 gültigen Fassung). 
Vorbehalten  bleiben  gemäss  Art. 3  Bst. dbis VwVG  die  besonderen 
Bestimmungen  des  Bundesgesetzes  über  den  Allgemeinen  Teil  des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1).

2.1 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht durch den ordentlich 
vertretenen Beschwerdeführer eingereicht (vgl. Art. 38 ff. und Art. 60 
ATSG, Art. 52 VwVG). Als Adressat des die Einsprache abweisenden 
Entscheides ist der Beschwerdeführer berührt  und er hat ein schutz-
würdiges  Interesse  an  dessen  Aufhebung  oder  Änderung  (Art. 59 
ATSG,  Art. 48  Abs. 1  VwVG).  Auf  die  Beschwerde  ist  daher  einzu-
treten.

2.2 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des  Sachverhalts  sowie die  Unangemes-
senheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG). 

3.
Zunächst  sind  die  für  die  Beurteilung  der  vorliegenden  Streitsache 
wesentlichen  Rechtssätze  und  die  von  der  Rechtsprechung  ent-
wickelten Grundsätze darzustellen.

3.1 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Einspracheentscheides  (hier: 
9. November 2006) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 
mit  Hinweis).  Tatsachen,  die  jenen  Sachverhalt  seither  verändert 
haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsver-
fügung sein (BGE 121 V 362, E. 1b).

Weiter sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes Geltung hatten (BGE 130 V 329). Für das vorliegende 

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Verfahren  ist  deshalb  das  per  1. Januar  2003  in  Kraft  getretene 
Bundesgesetz  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungs-
rechts  anwendbar.  Die  im  ATSG  enthaltenen  Formulierungen  der 
Arbeitsunfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität  und  der 
Einkommensvergleichsmethode  entsprechen  den  bisherigen  von  der 
Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in der Invalidenversiche-
rung. Demzufolge haben die von der Rechtsprechung dazu herausge-
bildeten Grundsätze unter der Herrschaft des ATSG weiterhin Geltung 
(BGE 130 V 343). 

Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist 
auf  die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft  getretenen 
Änderungen (4. IV-Revision) abzustellen. Nicht zu berücksichtigen sind 
die  durch  die  5. IV-Revision  eingeführten  Änderungen,  welche  am 
1. Januar 2008 in Kraft  getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden 
werden deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewe-
senen Bestimmungen des IVG und der IVV zitiert.

Der  Beschwerdeführer  ist  spanischer  Staatsangehöriger,  weshalb 
auch das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 
1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und 
der  Europäischen  Gemeinschaft  und  ihrer  Mitgliedsstaaten  anderer-
seits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. 
Nach  Art. 1  Abs. 1  des  auf  der  Grundlage  des  Art. 8  FZA  ausge-
arbeiteten  und  Bestandteil  des  Abkommens bildenden  (Art. 15  FZA) 
Anhangs II ("Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit") des 
FZA  in  Verbindung  mit  Abschnitt A  dieses  Anhangs  wenden  die 
Vertragsparteien  untereinander  insbesondere  die  Verordnung  (EWG) 
Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Syste-
me der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie 
deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und ab-
wandern (SR 0.831.109.268.1; nachfolgend: Verordnung Nr. 1408/71), 
und die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates vom 21. März 1972 
über  die  Durchführung  der  Verordnung  (EWG)  Nr. 1408/71  über  die 
Anwendung  der  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer 
und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der 
Gemeinschaft zu- und abwandern (SR 0.831.109.268.11; nachfolgend: 
Verordnung Nr. 574/72),  oder gleichwertige Vorschriften an. Dabei ist 
im Rahmen des FZA auch  die  Schweiz  als  "Mitgliedstaat"  im Sinne 

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dieser  Koordinierungsverordnungen  zu  betrachten  (Art. 1  Abs. 2  An-
hang II des FZA).

3.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die  Invalidität  kann  Folge  von  Geburtsgebrechen,  Krankheit  oder 
Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung  und  Eingliederung 
verbleibende  ganze  oder  teilweise  Verlust  der  Erwerbsmöglichkeiten 
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 
ATSG, in der bis Ende 2007 gültigen Fassung). Arbeitsunfähigkeit ist 
die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy-
chischen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im 
bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zumutbare  Arbeit  zu  leisten. 
Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen 
Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

3.3 Beeinträchtigungen  der  psychischen  Gesundheit  können  in  glei-
cher  Weise  wie  körperliche  Gesundheitsschäden  eine  Invalidität  im 
Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. 
Eine  fachärztlich  festgestellte  psychische  Krankheit  kann  indessen 
nicht  ohne  weiteres  einer  Invalidität  gleichgesetzt  werden. Entschei-
dend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab erfolgte 
Beurteilung,  ob  und  inwiefern  der  versicherten  Person  trotz  ihres 
Leidens  die  Verwertung  ihrer  Restarbeitsfähigkeit  auf  dem  ihr  nach 
ihren Fähigkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt noch 
sozial-praktisch  zumutbar  und  für  die  Gesellschaft  tragbar  ist  (BGE 
127 V 294 E. 4c). Nicht  als  Folgen eines  psychischen Gesundheits-
schadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant 
gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte 
Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungs-
fähigkeit zu verwerten, abwenden könnte (BGE 131 V 49 E. 1.2, vgl. 
auch BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 E. 2b mit Hinweisen).

3.4 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-

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chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen),  in  Beziehung  gesetzt  zum  Erwerbseinkommen,  das  sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes 
Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber-
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, BGE 128 V 29 E. 1). Für den Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns  des  Rentenanspruchs  massgebend,  wobei  Validen-  und 
Invalideneinkommen  auf  zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben  und 
allfällige  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis 
zum  Verfügungserlass  respektive  bis  zum  Einspracheentscheid  zu 
berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

3.5 Gemäss Art. 28 Abs. 1  IVG haben Versicherte  bei  einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente, 
bei mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente, bei mindestens 
50 Prozent auf eine halbe Rente oder auf eine Viertelsrente, wenn sie 
mindestens  zu  40 Prozent  invalid  sind.  Laut  Abs.  1ter dieser  Norm 
werden Renten, die einem Invaliditätsgrad von weniger als 50 Prozent 
entsprechen,  jedoch  nur  an  Versicherte  ausgerichtet,  die  ihren 
Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz 
haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine abweichende 
Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme gilt seit dem 1. Juni 2002 
für  die  Staatsangehörigen  eines  Mitgliedstaates  der  Europäischen 
Gemeinschaft und der Schweiz, sofern sie in einem Mitgliedstaat der 
Europäischen Gemeinschaft  Wohnsitz  haben (siehe BGE 130 V 253 
E. 2.3 und E. 3.1).

3.6 Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühes-
tens in dem Zeitpunkt,  in dem die versicherte Person mindestens zu 
40 Prozent  bleibend erwerbsunfähig  geworden ist  (Bst. a)  oder  wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen war (Bst. b). Anspruch 
auf eine ordentliche Rente haben die rentenberechtigten Versicherten, 
die bei Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres 
Beiträge  geleistet  haben  (Art. 36  Abs. 1  IVG,  in  der  bis  Ende  2007 
gültigen Fassung). 

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3.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen  haben.  Aufgabe  des  Arztes  oder  der  Ärztin  ist  es,  den 
Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen,  in 
welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätigkeiten  die  versicherte 
Person arbeitsunfähig  ist. Im Weiteren  sind  die  ärztlichen  Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeits-
leistungen  der  versicherten  Person  noch  zugemutet  werden  können 
(BGE 125 V 256 E. 4,  BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis  2002 S. 62 
E. 4b/cc).

3.8 Die  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall  das  Gericht  haben  die 
medizinischen  Unterlagen  nach  dem  Grundsatz  der  freien  Beweis-
würdigung – wie alle anderen Beweismittel  – frei,  d.h. ohne Bindung 
an  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu 
würdigen. Dies  bedeutet  für  das  Gericht,  dass  es  alle  Beweismittel, 
unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu 
entscheiden  hat,  ob  die  verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere 
darf  es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess  nicht  erledigen,  ohne  das  gesamte  Beweismaterial  zu  wür-
digen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 
Belange umfassend ist,  auf  allseitigen Untersuchungen beruht,  auch 
die  geklagten Beschwerden berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizini-
schen  Zusammenhänge  und  in  der  Beurteilung  der  medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder 
des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 
grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch die 
Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a, BGE 122 V 
157 E. 1c).

4.
Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2003 in einem 
rentenerheblichen  Ausmass  arbeitsunfähig  ist  und  dass  seit  dem 
1. Januar 2004 ein Rentenanspruch besteht. Streitig und im vorliegen-

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den Verfahren zu prüfen ist  der Invaliditätsgrad und der Umfang des 
Rentenanspruchs.

4.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, aus medizinischer Sicht sei ihm 
auch  eine  leichte  Tätigkeit  nicht  mehr  zumutbar.  Demgegenüber 
verneint  die  Vorinstanz  eine  Einschränkung  bei  der  Ausübung  von 
körperlich leichten Arbeiten. 

4.1.1 Die Hausärztin in der Schweiz, Frau Dr. H._______, gab in dem 
von der IV-Stelle eingeholten Arztbericht vom 15. Mai 2005 (IV-Akt. 33) 
an, sie habe den Patienten am 19. Juli 2002 zum letzten Mal gesehen. 
Bis zu diesem Zeitpunkt habe keine Invalidität bestanden, weshalb sie 
das Formular nicht ausfüllen könne.

Gemäss dem Austrittsbericht  des centro medico O._______ war der 
Beschwerdeführer vom 27. Januar bis 3. Februar 2003 aufgrund eines 
Herzleidens  (Cardiopatia  isquemica,  IAM  inferior)  hospitalisiert  und 
wurde in die ambulante Nachkontrolle durch Hausarzt und Kardiologe 
der  Region  entlassen  (IV-Akt. 29  f.;  Berichte  vom 3. und  6. Februar 
2003). Vom 4. bis 12. Mai 2003 war er im Spital in R._______ hospita-
lisiert, wo ihm am 8. Mai 2003 ein Stent implantiert wurde (IV-Akt. 32). 
Die Spitalberichte enthalten keine Angaben zur Arbeitsfähigkeit.

Dr.  A._______  führte  in  seinem  Bericht  vom  17. September  2004 
(Formular  E 213,  IV-Akt. 7)  als  Diagnose  „Enfermedad  monovaso 
tratada con stent  FE del 66%“ an. Beim psychischen Zustand nannte 
er  eine  „Sintomatologia  ansiosa“,  stellte  aber  keine  psychiatrische 
Diagnose. Es bestünden keine objektivierbaren funktionellen Defizite. 
Der Versicherte könne noch leichte und mittelschwere Arbeiten  aus-
führen; weder in seiner bisherigen noch in einer anderen dem Leiden 
angepassten Tätigkeit  bestehe eine Einschränkung der  Arbeitsfähig-
keit.

Von Dr. E._______, Servicio de Psyquiatría, liegen zwei Kurzberichte 
vor: Am 27. Januar 2005 hielt  er therapeutische Massnahmen sowie 
den Termin der nächsten Konsultation fest,  welcher auf  den 7. März 
festgelegt wurde. Der Arzt verschrieb neben Medikamenten und regel-
mässigen  Atemübungen  irgend  ein  körperliches  Training  von  min-
destens eineinhalb Stunden pro Woche (IV-Akt. 56). Den Bericht vom 
8. März 2005 stellte er auf Ersuchen des Patienten aus. Darin führte er 
aus, der Patient werde seit dem 25. Juni 2003 im Zentrum behandelt. 
Es sei eine generalisierte Angststörung und – sekundär – eine affektiv-

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depressive Symptomatik diagnostiziert worden. In den letzten Wochen 
sei  eine Verschlechterung eingetreten. Der Patient  werde mit  verhal-
tenstherapeutischen  Massnahmen  und  Psychopharmaka  behandelt. 
Eine nächste Konsultation finde ungefähr in zwanzig Tagen statt  (IV-
Akt. 57).

Der  Arztbericht  des  Kardiologen  Dr. D._______  vom  5. September 
2005 wurde auf Wunsch des Versicherten im Hinblick auf eine weitere 
Überprüfung seiner Arbeitssituation ausgestellt. Der Arzt referiert kurz 
den  Krankheits-  und  Behandlungsverlauf  sowie  die  am  24. August 
2005  durchgeführte  Untersuchung  (Ergometrie).  Zur  Arbeitsfähigkeit 
nimmt er keine Stellung. Hingegen weist er darauf hin, dass dem Pa-
tienten körperliches Training fehle. Zusätzlich zur bisherigen Therapie, 
welche weiterzuführen sei, sollte der Patient seine körperliche Aktivität 
steigern, vorzugsweise durch Spaziergänge auf ebenem Gelände. 

Dr. F._______,  Neurologe  und  Psychiater,  diagnostiziert  in  seinem 
Bericht  vom 21. Februar  2006  (IV-Akt. 57)  eine  reaktive  Depression 
(chronifiziert)  und generalisierte Angst,  nach Herzinfarkt. Der Patient 
präsentiere  sich  in  stark  depressiver  Stimmung,  sei  physisch  und 
psychisch verlangsamt und ausgesprochen müde. Er fürchte ständig, 
wiederum  einen  Herzinfarkt  zu  erleiden.  Angesichts  der  schweren 
Schädigungen  und  der  funktionellen  Beeinträchtigungen  sei  eine 
vollständige und dauernde Arbeitsunfähigkeit anzunehmen.

Der Kardiologe Dr. G._______, fasst in seinem Bericht vom 15. Januar 
2007  die  Ergebnisse  einer  an  diesem  Tag  durchgeführten  Unter-
suchung  zusammen  und  diagnostiziert  eine  chronische  ischämische 
Kardiopathie. Der Patient sei funktionell in der Klasse III (Beschwerden 
bei kleineren Anstrengungen) betreffend die Angina und in der Klasse 
II  bis  III  (Beschwerden  bei  grösseren  bzw.  bei  kleineren  Anstren-
gungen)  betreffend  Atemnot  einzustufen.  Daraus  zieht  er  folgende 
Schlussfolgerung: „Severa limitación para actividad física por angina y 
disnea. Incapacidad 100% para ejercicio fisico y actividad laboral.“

Vom medizinischen  Dienst  der  IV-Stelle  liegen  drei  Stellungnahmen 
vor:  Frau  Dr. B._______  führte  in  ihrem  Bericht  vom  30. Juni  2005 
folgende Diagnosen auf: Coronare Eingefässerkrankung, Status nach 
zweimaligem Infarkt  im  Januar  und  Mai  2003;  ängstlich-depressives 
Zustandsbild. Der  Versicherte  sei  seit  dem 26. Januar  2003 in  einer 
körperlich schweren Tätigkeit – wahrscheinlich auch in seinem Beruf 
als  Mechaniker  –  70%  arbeitsunfähig.  In  einer  körperlich  leichten 

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Tätigkeit  (wie  Concierge,  Parkplatzwächter,  Museumsaufsicht  oder 
Lagerist)  sei  der  Versicherte  zu  100%  arbeitsfähig  (IV-Akt.  37). 
Dr. C._______ bestätigte  diese Einschätzung in  seinem Bericht  vom 
28. September  2006.  Aus  den  drei  neu  eingereichten  Arztberichten 
liessen sich  keine gegenüber  der  früheren Beurteilung abweichende 
Schlüsse ziehen. Vielmehr werde die bekannte coronare Herzkrankheit 
und  die  intakte  Herzleistung  bestätigt  und  es  werde  eine  ängstlich-
depressive  Verstimmung  erwähnt  (IV-Akt. 60).  In  einem  weiteren 
Bericht vom 26. April 2007 wies Dr. C._______ zudem darauf hin, dass 
Dr. D._______  dem  Patienten  vermehrte  körperliche  Aktivität 
empfehle.  Die  von  Dr. G._______  beschriebenen 
Untersuchungsergebnisse  würden  eine  leichte  Tätigkeit  keineswegs 
ausschliessen. Auch liege keine schwere psychiatrische Störung vor. 
Die  im  Bericht  von  Dr. F._______  erwähnte  Verlangsamung  könne 
durch  die  vom Beschwerdeführer  eingenommenen  Psychopharmaka 
erklärt werden. Die Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätig-
keit werde dadurch aber nicht beeinträchtigt (IV-Akt. 65). 

4.1.2 Die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des medizinischen Dienstes 
der IV-Stelle ist aufgrund der verschiedenen Stellungnahmen der spa-
nischen  Ärzte  nachvollziehbar. Die  behandelnden  Ärzte,  der  Kardio-
loge Dr. D._______ und der Psychiater Dr. E._______, empfahlen dem 
Patienten vermehrtes körperliches Training und äusserten sich – ob-
wohl  vom  Beschwerdeführer  um  einen  Bericht  für  das  IV-Verfahren 
gebeten – nicht zur Frage der Arbeitsfähigkeit. Erst die beiden später 
aufgesuchten Mediziner, der Neurologe und Psychiater Dr. F._______ 
und  der  Kardiologe  Dr. G._______,  bescheinigen  eine  vollständige 
Arbeitsunfähigkeit. 

Aus dem Bericht von Dr. F._______ geht nicht hervor, welche Befunde 
erhoben wurden, und es wird nicht unterschieden zwischen der Beur-
teilung  des  Arztes  und  der  Wiedergabe  der  Klagen  des  Patienten. 
Unklar ist auch, ob die Diagnosen nach einem anerkannten Klassifika-
tionssystem zur  Diagnostik  psychischer Störungen (wie ICD-10 oder 
DSM IV) gestellt wurden. Die Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit wird 
lediglich mit dem Hinweis auf die schweren Schädigungen begründet, 
wobei offen bleibt, ob damit die somatischen und/oder die psychischen 
Störungen  gemeint  sind.  Gegen  eine  schwere,  die  Arbeitsfähigkeit 
beeinträchtigende,  psychische  Störung  spricht  im  Übrigen  auch  die 
Tatsache, dass der Beschwerdeführer in unregelmässigen Abständen 
den  psychiatrischen  Dienst  in  Anspruch  nahm  und  keine  intensive 

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psychiatrische Behandlung durchgeführt wurde (siehe die Berichte des 
behandelnden  Psychiaters  Dr. E._______).  Die  Würdigung  der 
verschiedenen  psychiatrischen  Stellungnahmen  ergibt  keine 
Anhaltspunkte  dafür,  dass  dem  Beschwerdeführer  aufgrund  seines 
psychischen  Leidens  die  Verwertung  seiner  verbliebenen  Leistungs-
fähigkeit nicht zumutbar wäre (vgl. E. 3.3).

Der Kardiologe Dr. G._______ bleibt in seiner Beurteilung der Arbeits-
fähigkeit etwas vage, denn es geht aus dem Bericht nicht klar hervor, 
ob dem Patienten nur eine schwerere körperliche Arbeit oder – wie der 
Beschwerdeführer  vorbringt  –  jede  Erwerbstätigkeit  nicht  zumutbar 
sein soll. Hier kann auf die Begründungen der IV-Ärztin bzw. des IV-
Arztes verwiesen werden, wonach seit der ersten Abklärung im Sep-
tember 2004 nie Befunde erhoben worden sind, welche die Ausübung 
einer leichteren Tätigkeit beeinträchtigen würden. 

4.1.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass die IV-Stelle zu Recht 
auf  die  Beurteilung  ihres  medizinischen  Dienstes  abgestellt  hat, 
wonach der Beschwerdeführer seine frühere Tätigkeit als Mechaniker 
nicht  mehr  ausüben kann,  in  einer  körperlich leichten Tätigkeit  aber 
vollschichtig arbeitsfähig ist.

4.2 Zu überprüfen sind noch die erwerblichen Auswirkungen der fest-
gestellten Beeinträchtigungen.

4.2.1 Die  für  die  Invaliditätsbemessung  massgebenden  Vergleichs-
einkommen eines  im Ausland  wohnenden  Versicherten  müssen  sich 
auf den gleichen Arbeitsmarkt beziehen, weil  es die Unterschiede in 
den  Lohnniveaus  und  den  Lebenshaltungskosten  zwischen  den 
Ländern  nicht  gestatten,  einen  objektiven  Vergleich  der  in  Frage 
stehenden Einkommen vorzunehmen (BGE 110 V 273 E. 4b; Urteil des 
Bundesgerichts I 817/05 vom 5. Februar 2007, E. 8.1). 

4.2.2 Die  Vorinstanz  hat  das  Valideneinkommen  auf  der  Grundlage 
des zuletzt in der Schweiz erzielten Einkommens festgelegt, wobei sie 
bestehende  Spielräume  zum  Vorteil  des  Versicherten  genutzt  hat. 
Gemäss Auskunft der Arbeitgeberin hat der Beschwerdeführer ab Ja-
nuar 1999 bis zu seinem Austritt Ende Mai 2001 monatlich Fr. 5'767.- 
verdient (IV-Akt. 12). Im individuellen Konto ist für das Jahr 1999 ein 
Jahreseinkommen von Fr. 77'688.- eingetragen (IV-Akt. 14), die in den 
Jahren 2000 bis  2002 registrierten  Einkommen liegen deutlich  tiefer 
(vgl.  IV-Akt. 24).  Die  Verwaltung  hat  das  1999  erzielte  Einkommen 

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gemäss  Nominallohnindex im Jahr  2002  (vgl. Lohnentwicklung 2002 
des Bundesamtes für Statistik, T1A.39, Erwachsene Arbeiter) indexiert 
und so ein Valideneinkommen von monatlich Fr. 6'812.- ermittelt.

4.2.3 Der  Beschwerdeführer  hat  nach  Eintritt  der  Invalidität  keine 
zumutbare  Verweisungstätigkeit  aufgenommen.  Die  Verwaltung  hat 
daher richtigerweise für die zahlenmässige Bestimmung des Invaliden-
einkommens auf die Durchschnittslöhne gemäss der schweizerischen 
Lohnstrukturerhebung  des  Bundesamtes  für  Statistik  (LSE)  2002 
abgestellt  (vgl.  BGE  129  V  472  E. 4.2.1,  BGE  126  V  75  E. 3b/bb). 
Massgebend  sind  im  vorliegenden  Fall  die  monatlichen  Bruttolöhne 
(Zentralwerte) im privaten Sektor gemäss Tabelle TA1 für einfache und 
repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4, Männer). Bei der Anwen-
dung dieser Tabelle gilt  es zu berücksichtigen, dass ihr generell  eine 
Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, weshalb der mass-
gebende Bruttolohn auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit  umzu-
rechnen ist. 

Da dem Beschwerdeführer trotz seiner Behinderung ein breiter Fächer 
von  Arbeitsgelegenheiten  auf  dem  ausgeglichenen  Arbeitsmarkt  zur 
Verfügung  steht,  wäre  es  zulässig  gewesen,  auf  den  Wert  „Total 
Privater Sektor“ abzustellen (vgl. in BGE 133 V 545 nicht publizierte 
E. 5 [Urteil  des Bundesgerichts 9C_237/2007 vom 24. August  2007], 
Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  U 326/06  vom 
3. Oktober 2006,  E. 3.3.2). Die Verwaltung hat  – zum Vorteil  für  den 
Versicherten – nur die Werte derjenigen Branchen berücksichtigt,  zu 
welchen  die  vom  medizinischen  Dienst  ausdrücklich  als  zumutbare 
Tätigkeiten  bezeichneten  Arbeiten  gehören:  Grosshandel  und 
Handelsvermittlung  (Fr. 4'595.-,  Ziff. 51),  Detailhandel  und  Reparatur 
(Fr. 4'234.-,  Ziff. 52),  Sonstige öffentliche und persönliche Dienstleis-
tungen (Fr. 4'139.--,  Ziff. 90-93). Den Durchschnitt  dieser Bruttolöhne 
von Fr. 4'323.- hat sie sodann auf die durchschnittliche wöchentliche 
Arbeitszeit  im Jahr 2002 von 41,7 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft, 
Heft  4/2007,  S. 90  Tabelle  B9.2)  umgerechnet  und  so  einen  Durch-
schnittslohn von monatlich Fr. 4'506.- ermittelt. 

Diese  von  der  Vorinstanz  dem  Einkommensvergleich  zu  Grunde 
gelegten  Zahlen  werden  vom  Beschwerdeführer  nicht  bestritten.  Er 
macht aber geltend, der gewährte leidensbedingte Abzug von 15% sei 
unangemessen, es hätte ihm ein Abzug von 25% zugestanden werden 
müssen.

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4.2.4 Nach der Rechtsprechung ist beim Einkommensvergleich unter 
Verwendung  statistischer  Tabellenlöhne  zu  berücksichtigen,  dass 
gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfs-
arbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen 
und  entsprechend  einsetzbaren  Arbeitnehmern  lohnmässig  benach-
teiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohn-
ansätzen  rechnen  müssen.  Sodann  ist  dem  Umstand  Rechnung  zu 
tragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versi-
cherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit,  Nationa-
lität  oder  Aufenthaltskategorie  sowie  Beschäftigungsgrad  Auswirkun-
gen auf die Lohnhöhe haben können. In BGE 126 V 75 hat das Eidge-
nössische  Versicherungsgericht  die  bisherige  Praxis  dahin  gehend 
präzisiert, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne 
herabzusetzen  sind,  von  sämtlichen  persönlichen  und  beruflichen 
Umständen des konkreten Einzelfalls (leidensbedingte Einschränkung, 
Alter,  Dienstjahre,  Nationalität/Aufenthaltskategorie  und  Beschäfti-
gungsgrad)  abhängig  ist.  Der  Einfluss  sämtlicher  Merkmale  auf  das 
Invalideneinkommen ist  nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft 
zu schätzen,  wobei  der Abzug auf  höchstens 25% zu begrenzen ist 
(BGE 129 V 472 E. 4.2.3 mit Hinweisen).

Das in einem Streitfall  angerufene Sozialversicherungsgericht hat  zu 
prüfen,  ob  der  Entscheid  der  Verwaltung  nicht  zweckmässigerweise 
anders  hätte  ausfallen  sollen. Das Gericht  darf  aber  sein  Ermessen 
nicht  ohne  triftigen  Grund  an  die  Stelle  desjenigen  der  Verwaltung 
setzen;  es  muss  sich  somit  auf  Gegebenheiten  abstützen  können, 
welche  seine  abweichende  Ermessensausübung  als  naheliegender 
erscheinen lassen (BGE 126 V 75 E. 6).

4.2.5 Die  Vorinstanz  hat  den  für  das  Invalideneinkommen  massge-
benden  Durchschnittsohn  um  15%  reduziert  und  diesen  Abzug  mit 
dem  Alter  des  Beschwerdeführers  und  seinen  Beeinträchtigungen 
begründet.  Vorliegend  sind  keine  Gründe  ersichtlich,  welche  eine 
abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lies-
sen. Insbesondere rechtfertigt allein die Tatsache, dass der Beschwer-
deführer  nicht  die  schweizerische  Staatsangehörigkeit  besitzt,  noch 
keinen  Abzug vom statistischen  Medianlohn. Denn  vor  seiner  Rück-
kehr nach Spanien war er über dreissig Jahre in der Schweiz erwerbs-
tätig gewesen. In der Schweiz niedergelassene Ausländer erzielen im 
Bereich  einfache  und  repetitive  Tätigkeiten  (Anforderungsniveau  4) 

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einen leicht überdurchschnittlichen und nicht einen unterdurchschnitt-
lichen Verdienst (vgl. LSE 2002 TA 12). 

4.2.6 Erweist sich eine Reduktion des massgebenden Tabellenlohnes 
(Fr. 4'506.-)  um 15% als  angemessen,  beträgt  das  Invalideneinkom-
men  demnach  Fr. 3'830.-  Der  Vergleich  zum  Valideneinkommen von 
Fr. 6'812.-  ergibt  somit  einen Invaliditätsgrad von 44% (zu den Run-
dungsregeln vgl. BGE 130 V 121).

4.3 Bei  einem  Invaliditätsgrad  von  44%  hat  der  Beschwerdeführer 
Anspruch  auf  eine  Viertelsrente.  Der  angefochtene  Entscheid  vom 
9. November 2006 erweist sich daher als korrekt, was zur Abweisung 
der Beschwerde führt.

5.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung. 

5.1 Verfahrenskosten  werden  keine erhoben,  da es  im vorliegenden 
Verfahren um eine Streitigkeit über die Bewilligung bzw. Verweigerung 
von Versicherungsleistungen geht, und gemäss den bis zum 30. Juni 
2006  geltenden  (vgl.  Änderung  des  IVG  vom  16. Dezember  2005 
[Massnahmen zur Verfahrensstraffung]  AS 2006 2003) und nach der 
Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  für  die  bei  der  Rekurskom-
mission AHV/IV anhängig gemachten Beschwerden gegen IV-Einspra-
cheentscheide weiterhin anwendbaren Bestimmungen (Art. 4b der Ver-
ordnung vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädigungen 
im  Verwaltungsverfahren  [SR 172.041.0]  in  der  bis  Ende  April  2007 
geltenden  Fassung)  in  solchen Verfahren  keine  Verfahrenskosten zu 
erheben waren.

5.2 Entsprechend  dem  Ausgang  des  Verfahrens  ist  keine  Partei-
entschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  der 
Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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