# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc834282-aa73-515d-876e-374999523d88
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-03
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 03.06.2019 III 2018 211
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-211_2019-06-03.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 211

Entscheid vom 3. Juni 2019 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________,
Beschwerdeführer,

2. B.________,
Beigeladene,

gegen

1. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3, Postfach 155, 
8852 Altendorf,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung Parkfelder)

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Sachverhalt:

A. A.________ und B.________ sind Eigentümer des Grundstücks KTN 
001.________ in Altendorf. Am 28. Februar 2018 teilte die Baukommission der 
Gemeinde Altendorf A.________ mit, sie habe aufgrund einer Anzeige von Dritten 
festgestellt, dass die Bauten und Anlagen auf der Liegenschaft KTN 001.________ 
nicht in allen Belangen den bewilligten Plänen entsprechen würden. Insbesondere 
würden entlang der Strasse C.________ vier Parkplätze bestehen, welche nie be-
willigt worden seien. In Bezug auf eine Nebenbaute auf KTN 001.________ handle 
es sich um eine Projektänderung, da diese entgegen der ursprünglichen Baube-
willigung nicht um 90 Grad abgedreht sei. Ausserdem habe eine Baukontrolle er-
geben, dass an die Balkonbrüstung im obersten Geschoss eine unbewilligte Wer-
beblache angebracht worden sei. Für diese nicht bewilligten Bauten und Anlagen 
müsse A.________ bis Ende April 2018 ein nachträgliches Baugesuch einreichen 
(Beilage im Aktenverzeichnis zu VB 115/2018 [nachfolgend: VB 115/2018-act.] II.-
01).

B. A.________ kam dieser Aufforderung innert Frist nicht nach; er ersuchte am 
30. April 2018 erst einmal die volle Akteneinsicht zu allen Vorgängen seit 1991 bis 
dato auf der Liegenschaft KTN 001.________ (Bf-act. 10).

C. Mit Beschluss (GRB) Nr. 291 vom 25. Mai 2018 (versandt am 30.5.2018) 
forderte der Gemeinderat Altendorf A.________ auf, bis 30. Juni 2018 die erfor-
derlichen Baugesuche gemäss Schreiben vom 28. Februar 2018 einzureichen 
(Beilagen in VB 115/2018-act. II.-01 = Bf-act. 9).

D. Gegen diesen GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 erhob A.________ fristgerecht 
am 21. Juni 2018 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit fol-
genden Anträgen (VB 115/2018-act. I.-01):

I. Dieser Gemeinderatsbeschluss sei aufzuheben, wegen gravierenden Fehlern 
und Mängeln, sowohl in formeller, wie auch in materieller Hinsicht bezüglich 
falscher Sachverhalts-Feststellung und -Darstellung.

II. Den Regierungsrat bitte ich einmal mehr, ermahnend oder aufsichtsrechtlich 
gegen das wiederholt schikanöse und willkürliche Verhalten der Baubehörde 
einzuwirken, damit in Altendorf endlich (wie am 2. Nov. 2016 öffentlich 
versprochen) wieder alles seine Richtigkeit erhält und die Gemeinschaft nicht 
noch mehr gespalten wird.

III. Im weiteren empfehle ich dem Regierungsrat, nach Jahrzehnten von massivem 
amtlichen Missbrauch Klage gegen Unbekannt einzureichen, wegen wiederholt 
aktiver Unterlassung gemäss StGB Art. 11, sowie Amtsmissbrauch, 
Dokumentenfälschung, Begünstigung, allenfalls Korruption und weiteren aus 
den Akten und der baubehördlichen Praxis festzustellenden Straftaten.

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IV. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

E. Mit Verfügung vom 22. Juni 2018 lud der Regierungsrat B.________ als Mit-
eigentümerin der Liegenschaft KTN 001.________ von Amtes wegen in das Be-
schwerdeverfahren bei und bot ihr sowie dem Gemeinderat Gelegenheit zur Be-
schwerde vom 21. Juni 2018 Stellung zu nehmen (VB 115/2018-act. VI.-02).

F. Mit Vernehmlassung vom 26. Juni 2018 erklärte der Gemeinderat, im 
Bewilligungs-Dossier der Liegenschaft KTN 001.________ seien Bewilligungen 
gefunden worden, welche der aktuellen Baubehörde bisher nicht bekannt gewesen 
seien, was zur Wiedererwägung des angefochtenen Beschlusses GRB Nr. 291 
vom 25. Mai 2018 geführt habe (VB 115/2018-act. II.-01). Der Gemeinderat er-
suchte den Regierungsrat, dem Beschwerdeführer den "Wiedererwägungsbe-
schluss" GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 (Beilage in VB 115/2018-act. II.-02) zu-
kommen zu lassen, mit der Einladung, die vorliegende Beschwerde zurückzuzie-
hen und einzig für die bewilligungspflichtigen Fahrzeugabstellplätze auf KTN 
001.________ ein Baubewilligungsgesuch einzureichen. 

Mit GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 verzichtete der Gemeinderat auf das nachträg-
liche Bewilligungsverfahren bezüglich Nebenbauten sowie Reklameanlage im 
Fassadenbereich. Im Übrigen blieben die Bestimmungen gemäss GRB Nr. 291 
vom 25. Mai 2018 bestehen.

G. Der instruierende Rechts- und Beschwerdedienst stellte am 29. Juni 2018 
die Vernehmlassung des Gemeinderates vom 26. Juni 2018 samt GRB Nr. 360 
vom 22. Juni 2018 zu. Es werde davon ausgegangen, dass ihm dieser GRB 
Nr. 360 bereits direkt vom Gemeinderat zugestellt worden sei. Damit habe der Ge-
meinderat den angefochtenen GRB Nr. 291 teilweise aufgehoben, auf die Einrei-
chung eines nachträglichen Baugesuchs für die Nebenbauten und die Werbebla-
che werde nun verzichtet. Insoweit sei die Beschwerde vom 21. Juni 2018 gegen-
standslos geworden. Der Gemeinderat bestehe weiterhin auf der Einreichung ei-
nes nachträglichen Baugesuchs für die vier markierten Parkplätze. 

A.________ wurde ersucht, bis 10. Juli 2018 mitzuteilen, ob er die Beschwerde 
vom 21. Juni 2018 gegen den GRB Nr. 291 zurückziehe bzw. ob er weiterhin daran 
festhalte, soweit der Gemeinderat die Einreichung eines Baugesuchs für die vier 
Parkplätze verlange (VB 115/2018-act. III.-03).

H. Mit Eingabe vom 10. Juli 2018 bestätigte A.________ den GRB Nr. 360 vom 
22. Juni 2018 als Beilage zum Schreiben des Rechts- und Beschwerdedienstes 
vom 29. Juni 2018 (am 30.6.2018) erhalten zu haben, nicht aber direkt vom Ge-

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meinderat. Er könne weder die ebenfalls beiliegende Stellungnahme des Gemein-
derates noch den neuen GRB Nr. 360 so akzeptieren, weshalb er sowohl an der 
ersten Beschwerde (gegen den GRB Nr. 291) festhalten sowie auch gegen den 
GRB Nr. 360 Beschwerde einreichen werde (VB 115/2018-act. I.-02).

I. Mit Eingabe vom 20. Juli 2018 erhob A.________ fristgerecht Beschwerde 
beim Regierungsrat des Kantons Schwyz gegen den ihm am 30. Juni 2018 durch 
den Rechts- und Beschwerdedienst zugestellten GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 
mit folgenden Anträgen (im Aktenverzeichnis zu VB 147/2018 [nachfolgend: VB 
147/2018-act.] IV.-01):

I. Dieser Gemeinderatsbeschluss Beilage 1) sei aufzuheben, wegen wiederum 
gravierenden Fehlern und Mängeln, sowohl in formeller, wie auch in materieller 
Hinsicht, bezüglich mehrfach falscher Sachverhalts-Feststellung und -
Darstellung.

II. Der hiermit angefochtene GRB verweist unter Beschluss Pkt. 2. auf die 
Teilgültigkeit des ersten Entscheides Nr. 291 vom 25.05.2018, weshalb auch 
beide Beschwerden (22.06.2018 und 20.07.2018) als eine Verfahrenseinheit zu 
behandeln seien.

III. Mit der Gutheissung der beiden Beschwerden sei dieser ganze amtliche 
Missstand aufsichtsrechtlich zu behandeln, damit diese sträfliche Praxis der 
Altendorfer Baubehörde endlich nachhaltig gestoppt werden kann und nicht 
noch weitere Schäden zu Lasten der Allgemeinheit verursacht (mit Verweis auf 
Antrag II. der 1. Beschwerde).

IV. Wegen wiederholt sträflichen Vergehen gegen zwingende amtliche Pflichten 
seien gegebenenfalls strafrechtliche Massnahmen einzuleiten (mit Verweis auf 
Antrag III. der 1. Beschwerde).

V. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz.

J. Am 21. Juli 2018 reichte A.________ weitere Beilagen nach (VB 147/2018-
act. IV.-02).

K. Mit Verfügung vom 23. Juli 2018 lud der Regierungsrat B.________ als Mit-
eigentümerin der Liegenschaft KTN 001.________ von Amtes wegen in das Be-
schwerdeverfahren bei und bot ihr sowie dem Gemeinderat Gelegenheit zur Be-
schwerde vom 20. Juli 2018 sowie dem Schreiben 21. Juli 2018 (inkl. Beilagen) 
Stellung zu nehmen (VB 147/2018-act. VI.-02). Davon machte der Gemeinderat 
mit Stellungnahme innert erstreckter Frist vom 20. August 2018 Gebrauch (VB 
147/2018-act. V.-02). Dazu liess sich A.________ am 31. August 2018 vernehmen 
(VB 147/2018-act. IV.-03). B.________ äusserte sich nicht zur Sache.

L. Mit Beschluss (RRB) Nr. 799/2018 vom 30. Oktober 2018 (versandt am 
6.11.2018) vereinigte der Regierungsrat die Beschwerdeverfahren gegen den 
GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 (VB 115/2018; = Verfahren I) und gegen den GRB 

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Nr. 360 vom 22. Juni 2018 (VB 147/2018 = Verfahren II) und entschied wie folgt 
(Bf-act. 1): 

1. Die Beschwerde I wird abgewiesen, soweit sie nicht als gegenstandslos 
geworden zu betrachten ist. Die Beschwerde II wird abgewiesen. Der 
Aufsichtsbeschwerde wird keine Folge geleistet.

2. Der Beschwerdeführer wird aufgefordert, innert 30 Tagen ab Rechtskraft des 
vorliegenden Beschwerdeentscheides
a) die Markierungen für die vier Parkfelder entlang der Strasse "C.________" 

zu entfernen oder
b) ein nachträgliches Baugesuch bei der Gemeinde Altendorf einzureichen.

Kommt der Beschwerdeführer dieser Aufforderung nicht nach
a) kann er nach Art. 292 StGB verzeigt werden. Danach wird mit Busse 

bestraft, wer der von einer zuständigen Behörde oder einem zuständigen 
Beamten unter Hinweis auf die Strafdrohung dieses Artikels an ihn 
erlassenen Verfügung nicht Folge leistet;

c) wird ihm für jeden Tag der Nichterfüllung eine Ordnungsbusse bis Fr. 500.-- 
angedroht (Festsetzung durch den Gemeinderat Altendorf);

d) kann Ersatzvornahme durch die Gemeinde Altendorf auf Kosten des 
Beschwerdeführers erfolgen. 

Der Gemeinderat Altendorf wird mit der Kontrolle und dem Vollzug beauftragt.

3. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden je zur Hälfte (je Fr. 750.--) dem Beschwerdeführer und der Gemeinde 
Altendorf auferlegt. (…)

4. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

(5.-7. Rechtsmittelbelehrung und Zustellung).

M. Mit Eingabe vom 27. November 2018 erhebt der Beschwerdeführer gegen 
diesen RRB Nr. 799/2018 vom 30. Oktober 2018 fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen: 

I. Der Beschluss des Regierungsrates vom 30.10.2018 (Beilage 1) sei 
aufzuheben und an die Vorinstanz zurück zu weisen, zur korrekten Beurteilung 
des wirklichen Sachverhalts, in voller Übereinstimmung mit der 
Bundesverfassung.

II. Die Eigentumsverhältnisse bei KTN 001.________ seien zu respektieren und 
beide Eigentümer (je zur Hälfte) endlich in formeller und tatsächlicher Hinsicht 
gleich zu behandeln.

III. Das behauptete Fehlen der Baubewilligung für diese 4 Besucher-PP wird 
bestritten, sowohl nach Treu und Glauben, sowie gemäss den derzeit 
vorhandenen Dokumenten. Wegen sträflich fehlendem 
Bauschlussabnahmedokument sei in der Schuldzuweisung die gebotene 
Zurückhaltung zu üben und ggfs. "In dubio pro reo" zu entscheiden.

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IV. Um diese wiederholt einseitigen Attacken endgültig zu stoppen und die 
effektiven Versäumnisse festzustellen, beantrage ich einen direkten 
Augenschein vor Ort.

V. Gemäss Art. 11 StGB und § 110 JG-SZ (und allenfalls weiteren) sei nun endlich 
gegen alle mutmasslich Fehlbaren ex officio eine allumfängliche Untersuchung 
einzuleiten. Der AMTSEID ist eine Garantie für den Schutz unseres 
Rechtsstaates und der Bürger!

VI. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanzen.

N. Das instruierende Sicherheitsdepartement beantragt mit Eingabe vom 4. De-
zember 2018 die Beschwerde sei unter Kostenfolge abzuweisen, soweit überhaupt 
darauf einzutreten sei. Der Gemeinderat schliesst auf Abweisung der Beschwerde, 
soweit darauf einzutreten sei. Die Beigeladene beantragt mit Eingabe vom 4. Ja-
nuar 2019 die Gutheissung der Beschwerde.

Am 26. Februar 2019 ersucht das Verwaltungsgericht den Gemeinderat um Auf-
lage weiterer Akten. Der Gemeinderat kommt diesem Ersuchen am 28. Februar 
2019 nach. Der Beschwerdeführer und die Beigeladene ersuchen am 14. März 
2019 um Akteneinsicht betreffend die vom Gemeinderat neu zugestellten Akten. 
Am 20. März 2019 stellt das Verwaltungsgericht dem Beschwerdeführer die vom 
Gemeinderat (versehentlich als Gemeinderat D.________ benannt) eingereichten 
Unterlagen in Kopie zu.

O. Mit Eingabe (Replik) vom 10. April 2019 nimmt der Beschwerdeführer (auch 
für die Beigeladene, vgl. S. 6 [Schlussbemerkung zum "Wir"-Begriff]) Stellung zu 
den vom Gemeinderat eingereichten Akten, aus denen sich jedoch "nichts Neues 
zu Gunsten der Vorinstanz" ergebe. Zudem enthält die Eingabe einen "Auszug der 
Abläufe Chronologisch" (S. 3 f.) und sind ihr teilweise neue Akten beigelegt. Der 
Gemeinderat nimmt dazu am 23. April 2019 Stellung. Hierzu reicht der Beschwer-
deführer seinerseits am 13. Mai 2019 eine Stellungnahme ein. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Im Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 
wird die Verfahrensvereinigung nicht ausdrücklich erwähnt. Nach konstanter 
Rechtsprechung können Beschwerden vereinigt werden, wenn die zuständige 
Behörde für zwei oder mehrere Verfahren in der gleichen Verfahrensart zuständig 
ist und sich die verschiedenen Beschwerden im Wesentlichen auf die gleichen Tat-
sachen (Sachverhalt) und die gleichen Rechtsgründe (Rechtsfragen) stützen 
(vgl. VGE III 2011 151 + 155 vom 18.1.2012 Erw. 1; VGE III 2011 72 + 83 vom 
20.7.2011 Erw. 1). Der Regierungsrat hat die Beschwerdeverfahren VB 115/2018 

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und VB 147/2018 aufgrund des engen sachlichen Zusammenhangs sowie in Über-
einstimmung mit dem Antrag in Ziff. II in der Beschwerde vom 20. Juli 2018 verei-
nigt und einen - beide Verfahren betreffenden - Beschwerdeentscheid gefällt, wel-
cher nunmehr Anfechtungsobjekt für das vorliegende Verfahren bildet. Dies ist 
nicht zu beanstanden. 

2.1 Gemäss § 14 VRP kann eine Drittperson auf ihr Gesuch hin oder auf Antrag 
einer Partei oder von Amtes wegen als Nebenpartei in das Verfahren einbezogen 
werden, wenn durch eine Verfügung oder einen Entscheid voraussichtlich schüt-
zenswerte Interessen der Drittperson betroffen sind (Abs. 1). Die beigeladene Per-
son kann im Verfahren Parteirechte ausüben; sie kann Anträge nur zu Gunsten 
oder zu Lasten der Hauptparteien stellen (Abs. 2). Die Verfügung oder der Ent-
scheid wird auch gegenüber der beigeladenen Person rechtswirksam (Abs. 3). 

2.2 Das Grundstück KTN 001.________ in Altendorf steht im Miteigentum des 
Beschwerdeführers und seiner Ehegattin, der Beigeladenen. Die Beigeladene ist 
nicht Adressatin des GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 und des GRB Nr. 360 vom 
22. Juni 2018, mit welchen der Beschwerdeführer zur Einreichung eines nachträg-
lichen Baugesuches auf dem betroffenen Grundstück KTN 001.________ aufge-
fordert worden ist (vgl. dazu Erw 4.1 ff. hiernach). Sie hat weder die Beschwerden 
des Beschwerdeführers vom 21. Juni 2018 und vom 20. Juli 2018 mitunterzeich-
net, noch eigenständig gegen den GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 und den GRB 
Nr. 360 vom 22. Juni 2018 Beschwerde geführt und war folglich nicht Beschwer-
deführerin in diesen Beschwerdeverfahren. 

Als Miteigentümerin des berührten Grundstücks ist sie vom Ausgang des Verfah-
rens zweifellos besonders betroffen, weswegen der Regierungsrat sie als Beige-
ladene in beide Beschwerdeverfahren einbezogen hat (vgl. Ingress lit. E. und lit. 
K. hiervor). Hiergegen hat die Beigeladene, die sich im Verfahren vor dem Regie-
rungsrat nicht vernehmen liess (vgl. angefochtener RRB Ingress lit. F.), nicht re-
monstriert. Die Beigeladene hat auch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 
27. November 2018 nicht mitunterzeichnet. Aufgrund ihrer besonderen Betroffen-
heit als Miteigentümerin des berührten Grundstücks ist sie im vorliegenden Ver-
waltungsgerichtsverfahren mit Verfügung vom 29. November 2018 gleichwohl wie-
derum beigeladen worden. Ihre Stellung als Beigeladene im vorliegenden Verfah-
ren ist Folge davon, dass sie - ohne selber Beschwerdeführerin zu sein - durch 
das Verfahren voraussichtlich in ihren schützenswerten Interessen betroffen ist.

Soweit die Beigeladene im Rubrum der erwähnten Verfügung vom 29. November 
2018 nicht beim Beschwerdeführer, sondern im Anschluss an die Vorinstanzen 
aufgelistet wurde, entspricht es der üblichen Praxis des Verwaltungsgerichts der 

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oder die Beschwerdeführer im Rubrum 'auf der einen Seite' und sämtliche anderen 
Verfahrensbeteiligte 'auf der anderen Seite' aufzuführen. Dies hat keinerlei Ein-
fluss auf die Ausübung der Parteirechte durch die Verfahrensbeteiligten im Allge-
meinen und der Beigeladenen im Besonderen (vgl. § 14 Abs. 2 VRP). Aufgrund 
des gleich gerichteten Interesses des Beschwerdeführers und der Beigeladenen 
sowie um allfälligen Befindlichkeiten gerecht zu werden, wird die Beigeladene im 
Rubrum des vorliegenden Entscheids 'auf der Seite' des Beschwerdeführers auf-
geführt. 

3.1 Die Wiedererwägung lite pendente (bei hängigem Rechtsstreit) stellt eine 
Ausnahme von der devolutiven Wirkung einer Beschwerde dar, wonach die Befug-
nis zur Streiterledigung auf die Rechtsmittelinstanz übergeht. Sie lässt sich sowohl 
mit der Verantwortung der verfügenden Behörde für die richtige Rechtsanwendung 
als auch mit deren faktischer Parteistellung begründen und kann zudem der Pro-
zessökonomie dienen. Gemäss Art. 58 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Ver-
waltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) vom 20. Dezember 1968 kann die Vor-
instanz bis zu ihrer Vernehmlassung die angefochtene Verfügung in Wiedererwä-
gung ziehen (ähnlich Art. 53 Abs. 3 des Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000, wonach der Ver-
sicherungsträger eine Verfügung oder einen Einspracheentscheid, gegen die Be-
schwerde erhoben wurde, so lange wiedererwägen kann, bis er gegenüber der 
Beschwerdebehörde Stellung nimmt). Das VRP kennt keine analoge Regelung, 
anders die Praxis (J. Hensler, Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Kanton 
Schwyz, Zürich 1980, S. 145). Die verfügende Behörde ist grundsätzlich (nur) so 
lange zur Wiedererwägung zuständig, bis die Frist zur letzten ihr ermöglichten Stel-
lungnahme abgelaufen ist (Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Ver-
waltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich 2013, Rz. 705 f.; Mächler, in: 
Auer/Müller/Schindler, Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungs-
verfahren, Bern 2008, Art. 58 VwVG N 2 und 12; VGE III 2015 63 vom 23.4.2015 
Erw. 1.1.4). 

3.2 Der Gemeinderat hat den GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 mit dem Erlass 
des GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 teilweise in Wiedererwägung gezogen, indem 
er bezüglich der Nebenbauten sowie der Reklameanlage im Fassadenbereich auf 
die Einreichung eines nachträglichen Bewilligungsverfahrens verzichtet hat (vgl. 
Ingress lit. F hiervor).

Wie der Regierungsrat im angefochtenen RRB Nr. 779/2018 vom 30. Oktober 
2018 (Erw. 3.1) zutreffend festgestellt hat, ist die Wiedererwägung vor Ablauf der 
Frist zur Stellungnahme zur laufenden Beschwerde grundsätzlich möglich und 

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zulässig (vgl. auch Erw. 3.1 hiervor). Mit der erfolgten Wiedererwägung ist bezüg-
lich der in Wiedererwägung gezogenen Punkte das aktuelle, praktische Interesse 
weggefallen, die angefochtene Verfügung aufzuheben. Damit ist diesbezüglich die 
Beschwerdelegitimation weggefallen und zugleich die Voraussetzung, hierüber ei-
nen Sachentscheid zu fällen (vgl. Bertschi, in Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Ver-
waltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl. Zürich 2014, § 21 N 24; 
Hensler, a.a.O., S. 21 und 42). Der Wegfall des aktuellen praktischen Rechtsschut-
zinteresses im Verlaufe des Verfahrens hat zur Folge, dass die Sache diesbezüg-
lich als gegenstandslos abzuschreiben ist (BGE 137 I 23 Erw. 1.3.1; Bertschi, in 
Griffel, a.a.O., § 21 N 26). 

3.3 Der Gemeinderat hat den GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 dem Beschwer-
deführer nicht direkt eröffnet. Dieser GRB wurde ihm erst am 29. Juni 2018 durch 
den instruierenden Rechts- und Beschwerdedienst zugesandt (vgl. Ingress lit. H 
hiervor). Dies hat der Regierungsrat zu Recht als mangelhafte Eröffnung beurteilt. 
Indessen ist nicht jede mangelhafte Eröffnung schlechthin nichtig. Ausschlagge-
bend ist vielmehr der Grundsatz, dass den Parteien aus mangelhafter Eröffnung 
keine Nachteile erwachsen dürfen (BGE 117 Ib 270 Erw. 1c und d; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_150/2012 vom 6.3.2013 Erw. 2.3 = ZBl 115/12014 S. 324 = 
URP 2013 S. 138; 1C_128/2013 vom 17.6.2014 Erw. 9; 8C_814/2016 vom 
3.4.2017 Erw. 4.3). Diesem Grundsatz ist nach Lehre und Rechtsprechung dann 
Genüge getan, wenn eine objektiv mangelhafte Eröffnung trotz ihres Mangels ihren 
Zweck erreicht hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.253/2005 vom 17.2.2006 
Erw. 2.2 mit Hinweisen; Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechts-
pflegegesetz des Kantons Zürich 1999, N 3 zu § 48 VRG). 

Der Beschwerdeführer hat durch die objektiv mangelhafte Eröffnung des GRB 
Nr. 360 vom 22. Juni 2018 keine Nachteile erlitten. Die Rechtsmittelfrist gegen die-
sen Beschluss hat mit der effektiven Zustellung an ihn zu laufen begonnen und er 
hat denn auch innert der Rechtsmittelfrist seit der Zustellung Verwaltungsbe-
schwerde beim Regierungsrat erhoben. Der Regierungsrat ist mithin zu Recht von 
einer Heilung dieses Eröffnungsmangels ausgegangen (vgl. angefochtenen RRB 
Nr. 779/2018 vom 30.10.2018 Erw. 3.2).

4.1 Ein baurechtserhebliches Verhalten ist formell rechtswidrig, wenn es trotz 
bestehender Bewilligungspflicht nicht vollumfänglich durch eine formell einwand-
freie Bewilligung gedeckt ist (vgl. VGE III 2015 90 vom 25.8.2015 Erw. 2.2; VGE 
III 2012 42 vom 24.7.2012 Erw. 1.1; VGE III 2007 87 + 91 vom 25.9.2007 Erw. 3.1 
je mit weiteren Hinweisen; Urs Beeler, Die widerrechtliche Baute, Diss. Zürich 
1984, S. 39; Christian Mäder, Das Baubewilligungsverfahren, Zürich 1991, Rz. 

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614 ff.; Michael Hagenbuch, Kontrolle, Vollstreckung und Vollzug von Verfügun-
gen im Baurecht, in: EGV-SZ 1998, S. 191).

Stellt die Baubewilligungsbehörde eine formell rechtswidrige Bautätigkeit (oder 
Nutzung) fest, hat sie die Pflicht, von Amtes wegen ein nachträgliches Baubewilli-
gungsverfahren durchzuführen. Im nachträglichen Baubewilligungsverfahren ist zu 
prüfen, ob die formelle Widerrechtlichkeit durch die Erteilung einer nachträglichen 
Baubewilligung beseitigt werden kann (vgl. VGE III 2007 87 + 91 vom 25.9.2007 
Erw. 3.2; VGE 1001/04 vom 11.3.2004 Erw. 2.3 und VGE 816/03 vom 26.6.2003 
Erw. 4d mit weiteren Hinweisen; Beeler, a.a.O., S. 62 f.; Magdalena Ruoss Fierz, 
Massnahmen gegen illegales Bauen, Zürich 1999, S. 107). Die Behörde kann das 
nachträgliche Baubewilligungsverfahren anordnen, indem sie den Bauherrn auf-
fordert, für die von der Baupolizei als widerrechtlich betrachteten Bauarbeiten oder 
Nutzungen (neue) Pläne und andere für die Beurteilung notwendige Unterlagen 
einzureichen. Für die Einreichung der benötigten Dokumente ist dem Bauherrn 
eine Frist zu setzen, die zweckmässigerweise gleich bemessen wird wie die 
Rechtsmittelfrist gegenüber der Baueinstellungsverfügung. Diese Fristsetzung 
kann zusätzlich mit einer Strafandrohung nach kantonalem Baugesetz oder nach 
Art. 292 StGB versehen werden. Werden die Baugesuchsunterlagen vom Bau-
herrn nicht fristgemäss eingereicht, so kann der säumige Bauherr gestützt auf 
Art. 292 StGB bestraft werden (vgl. Beeler, a.a.O., S. 63 f.).

Im Unterschied zum ursprünglichen Baubewilligungsverfahren steht der Behörde 
möglicherweise nicht nur der Bauherr gegenüber. Es können auch Dritte beteiligt 
sein, die aufgrund privatrechtlicher Vereinbarung mit dem Eigentümer Nutzungs-
rechte ausüben, wie Mieter und Pächter. Ist eine Baute formell rechtswidrig, so 
wird die Rechtsordnung sowohl - mittelbar - durch den Grundeigentümer als - auch 
unmittelbar - durch den jeweiligen dinglich oder obligatorisch Bau- oder Nutzungs-
berechtigten verletzt. Sie alle gelten als Störer. Während der Verhaltensstörer eine 
Rechtsverletzung selbst oder mittelbar durch ihm verantwortliche Dritte verursacht, 
übt der Zustandsstörer rechtliche oder tatsächliche Gewalt über eine Sache aus. 
Als Verhaltensstörer tritt meistens der Bauherr in Erscheinung, als Zustandsstörer 
gewöhnlich der Grundeigentümer (vgl. Mäder, a.a.O., Rz. 645). Der Bauherr, der 
zugleich Eigentümer ist, ist sowohl Verhaltens- als auch Zustandsstörer (vgl. Bee-
ler, a.a.O., S. 88). Jeder gefällte Verwaltungsakt ist den davon Betroffenen zu 
eröffnen. Dabei hat sich die zuständige Behörde im Klaren zu sein, wen sie ins 
Recht fassen will (vgl. Beeler, a.a.O., S. 88). 

4.2 Der Beschwerdeführer und die Beigeladene sind Miteigentümer des Grund-
stücks KTN 001.________ in Altendorf, was sich ohne Weiteres aus dem Grund-

11

buch oder auch dem kantonalen Geoportal WebGIS ermitteln lässt. Der Beschwer-
deführer und die Beigeladene bildeten gemeinsam die Bauherrschaft sowohl im 
Gesuch Nr. 92-046.0 (Wohn- und Geschäftshaus, 1. Bauetappe mit Geschäftsteil, 
E.________strasse, Kat. Nr.: 001.________) (vgl. GRB Nr. 5.3 vom 19.5.1995 = 
Beilage in VB 115/2018-act. II.-01) als auch im Gesuch Nr. 97-067.0 (Wohn- und 
Geschäftshaus 2. Bauetappe mit Wohnteil, C.________/E.________strasse, Kat. 
Nr.: 001.________ Altendorf) (vgl. GRB Nr. 05.03.a vom 31.10.1997 = Beilage 1 
in VB 147/2018-act. IV.-03). Nichts anderes ergibt sich aus GRB Nr. 05.03a vom 
26. März 1999 und GRB Nr. 05.03a vom 5. März 1999 (Beilagen in VB 115/2018-
act. II.-01) sowie den vom Gemeinderat am 28. Februar 2019 aufgelegten Akten 
(nachfolgend: GR-act.) 1 bis 3.

Die Aufforderung der Baukommission der Gemeinde Altendorf im Schreiben vom 
28. Februar 2018 wie auch die Aufforderungen des Gemeinderates Altendorf im 
GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 und im GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 zur Ein-
reichung eines nachträglichen Baugesuches waren jeweils ausschliesslich an den 
Beschwerdeführer gerichtet (Ingress lit. A, C und F hiervor). 

4.3 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 779/2018 vom 30. Oktober 
2018 (Erw. 5.7) zutreffend festgehalten, es wäre zu erwarten und geboten gewe-
sen, dass der Gemeinderat die Aufforderungen zur Einreichung eines nachträgli-
chen Baugesuches an beide Miteigentümer des Grundstücks KTN 001.________ 
gerichtet hätte (vgl. auch Erw 4.1 i.f. hiervor). Dasselbe gilt grundsätzlich auch für 
die Aufforderung der Baukommission vom 28. Februar 2018, auf die der Gemein-
derat mit seinen Aufforderungen direkt (GRB Nr. 291) und indirekt (GRB Nr. 360) 
verweist.

Der Gemeinderat hat sich weder in den vorinstanzlichen noch im vorliegenden Ver-
fahren je dazu geäussert, weswegen er bloss den Beschwerdeführer ins Recht 
gefasst hat, dies obschon der Beschwerdeführer in sämtlichen Verfahren und noch 
vor der 'Eröffnung' des GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 - als dem Rechts- und 
Beschwerdedienst am 27. Juni 2018 nachgesandte Beilage zur Vernehmlassung 
im Beschwerdeverfahren VB 115/2018 (vgl. Erw. 3.3 hiervor) - dagegen opponiert 
hatte, als einziger von zwei Miteigentümern des betroffenen Grundstücks KTN 
001.________ ins Recht gefasst und mit strafrechtlichen und finanziellen Konse-
quenzen konfrontiert zu werden.

4.4 Eine sachlich nachvollziehbare Begründung dafür, die Aufforderung zur Ein-
reichung eines nachträglichen Baugesuches lediglich an einen von mehreren Mit-
eigentümern des betroffenen Grundstücks zu richten, welche zudem gemeinsam 
die Bauherrschaft für die vor etlichen Jahren auf diesem Grundstück erstellten 

12

Bauten und Anlagen innehatten, ist nicht erkennbar. Ein Argument hierfür ergibt 
sich auch nicht aus der Erörterung der Frage, wer zur Einreichung eines Bauge-
suches allenfalls berechtigt ist oder der Definition des Begriffs der Bauherrschaft.

Die Aufforderung des Gemeinderates im GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 enthält 
in der Dispositiv-Ziffer 2 und 3 die Androhung der Verzeigung des Verfügungsemp-
fängers bei der Staatsanwaltschaft für den Fall, dass er der Aufforderung in der 
Dispositiv-Ziffer 1 nicht fristgerecht nachkomme, sowie der Ersatzvornahme auf 
seine Kosten. Diese Bestimmungen wurden auch im GRB Nr. 360 vom 22. Juni 
2018 (Dispositiv-Ziffer 2) aufrechterhalten. Unabhängig davon, wer allenfalls be-
rechtigt ist, ein nachträgliches Baugesuch einzureichen, resp. von wem ein solches 
zu unterzeichnen ist, treffen die strafrechtlichen wie die finanziellen Konsequenzen 
der unterlassenen Einreichung eines nachträglichen Baugesuches einzig den Be-
schwerdeführer als Verfügungsempfänger. 

Die Verfügungseröffnung ausschliesslich an den Beschwerdeführer hat mithin in 
verschiedener Hinsicht eine Schlechterstellung gegenüber der Beigeladenen zur 
Folge. Daran hat sich durch die Beiladung letzterer im vorinstanzlichen Verfahren 
grundsätzlich nichts geändert. Die Aufforderung zur Entfernung der Markierung der 
Parkfelder oder (alternativ) der Einreichung eines nachträglichen Baugesuches in 
Dispositiv-Ziffer 2 im angefochtenen RRB Nr. 779/2018 sowie die Androhung der 
Verzeigung und der Ersatzvornahme auf seine Kosten im Unterlassungsfall richtet 
sich weiterhin ausschliesslich an den Beschwerdeführer. Hinzu kommt die mit RRB 
Nr. 779/2018 neu (wiederum ausschliesslich) dem Beschwerdeführer angedrohte 
Ordnungsbusse für jeden Tag der Nichterfüllung. 

Die selektive Inanspruchnahme nur eines von zwei Miteigentümern - welche beide 
sowohl Verhaltens- als auch Zustandsstörer hinsichtlich der betroffenen Bauten 
resp. Anlagen sind - lässt sich angesichts der daraus resultierenden Schlechter-
stellung des in Anspruch genommenen Miteigentümers weder vor dem Rechts-
gleichheitsgebot von Art. 8 Abs. 1 BV noch dem Willkürverbot von Art. 9 BV recht-
fertigen. Die Beschwerde erweist sich diesbezüglich als begründet.

5.1 Im Schreiben der Baukommission der Gemeinde Altendorf vom 28. Februar 
2018 wurde betreffend die Fahrzeugabstellplätze im Freien (C.________ 6, 
KTN 001.________) zum Sachverhalt festgehalten, gemäss dem Abstellplatz-
Nachweis vom 11. August 1997 zum Baugesuch für das Wohn- und Geschäfts-
haus an der E.________strasse 13 / C.________ 6 seien mindestens 23 Pflich-
tabstellplätze für Fahrzeuge nachzuweisen gewesen (19 Parkplätze für Bewohner 
und Beschäftigte, 4 Parkplätze für Besucher). Bewilligt worden seien 33 Abstell-
plätze, davon 19 Parkplätze in der Tiefgarage und 14 Parkplätze im Freien "(gem. 

13

Beschrieb/ Pläne 1. Etappe)" (vgl. Abstellplatz-Nachweis vom 11.8.1997 S. 3 = 
Beilage in VB 115/2018-act. II.-01). 

Beim Wohn- und Geschäftshaus an der E.________strasse 13 / C.________ 6 
bestünden 19 Fahrzeugabstellplätze in der Tiefgarage und 13 Abstellplätze im 
Freien im Erdgeschoss im Bereich der E.________strasse. Im Bereich 
E.________strasse sei im Vergleich zum bewilligten Projekt ein Abstellplatz weni-
ger erstellt worden. Dieses Minus sei baurechtlich nicht von Belang. 

Entlang der Strasse C.________ 6 würden auf dem Grundstück KTN 
001.________ vier markierte Abstellflächen bestehen, welche in den Baugesuch-
splänen nicht ausgewiesen seien. In den Unterlagen würden sich keine Bewilligun-
gen zu diesen Parkplätzen finden. Für die vier markierten Parkfelder an der 
C.________ 6 sei ein nachträgliches Baugesuch einzureichen (Beilage in VB 
115/2018-act. II.-01). Diesem Schreiben waren hierzu sodann ein Auszug der Bau-
bewilligung vom 19. Mai 1995, ein Situationsplan vom 19. September 1991 mit 
Bewilligungsvermerk vom 19. Mai 1995 sowie ein Ausschnitt aus Google-Maps mit 
Bezeichnung der Parkfelder an der C.________ 6 beigelegt (Beilage in VB 
115/2018-act. II.-01).

5.2 Der Beschwerdeführer rügte in seiner Beschwerde vom 21. Juni 2018 vor 
dem Regierungsrat (gegen den GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018) unter Bezug-
nahme auf das Schreiben des Gemeinderates vom 18. Juni 2018 (Beilage 6 in VB 
115/2018-act. I.-01), dass - wie bei der Seepark-Überbauung (vgl. dazu VGE III 
2017 233 vom 27.7.2018; Vernehmlassung des Gemeinderates vom 20.8.2018 = 
VB 147/2018-act. V.-02) - auch bei ihrer Liegenschaft die Bauschlussabnahme 
fehle, denn tatsächlich sei eine solche nicht nur bezahlt, sondern auch effektiv 
durchgeführt worden. Der aktuelle Zustand sei identisch mit jenem bei der Bauab-
nahme. Nach der Bauvollendung seien keine Veränderungen vorgenommen wor-
den. 

In der Replik vom 31. August 2018 im vorinstanzlichen Verfahren (VB 147/2018-
act. IV.-03) sowie in der Beschwerdeschrift vom 27. November 2018 im vorliegen-
den Verfahren verwies der Beschwerdeführer auf den GRB Nr. 05.03.a vom 
31. Oktober 1997 und die dortigen Verweise auf die korrigierten und ergänzenden 
Pläne aufgrund der vorangegangenen Einspracheverhandlung vom 18. Septem-
ber 1997 wegen der "Einsprache F.________" vom 1. [recte: 11.] September 1997 
(Beilagen 1 bis 4 in VB 147/2018-act. IV.-03). Mit Antrag 1 der Einsprache vom 11. 
September 1997 gegen das "Baugesuch A.________ und B.________ 
E.________strasse 18, 8852 Altendorf, Wohn- und Geschäftshaus 2. Bauetappe 
C.________/ E.________strasse 8852 Altendorf" beantragte die F.________AG, 

14

es seien die formellen Mängel zu beheben, eventuell sei ein neues Auflageverfah-
ren einzuleiten. In der Begründung zu Antrag 1 wurde ausgeführt (Beilage 4 in VB 
147/2018-act. IV.-03): 

Der amtliche Situationsplan ist nicht unterzeichnet, die Unterschrift auf dem beige-
hefteten Blatt genügt nicht, der Situationsplan könnte ausgewechselt werden. 
Die Fassadenpläne sind sehr schlecht leserlich, die zurückgesetzten Bauteile sind 
kaum sichtbar, z.B. Treppenhaus in Ost - und Westfassade. Die Pläne sind durch 
leserliche, nicht irreführende und unterzeichnete Pläne zu ersetzen.
Die notwendige Anzahl Parkplätze ist nur in der Berechnung ausgewiesen, die plan-
liche Darstellung mit den genauen Standorten fehlt. Die Zeichnung aus der ersten 
Etappe kann nicht als Akte beigezogen werden, waren doch in diesem Gesuch die 
Anzahl Wohnungen etc. der zweiten Etappe nicht bekannt.
Die Fläche wie Spielplätze, Besucherplätze, Veloabstellplätze sind in einem Plan 
auszuweisen.

In der Folge fand am 18. September 1997 eine Einspracheverhandlung statt (vgl. 
Beilage 3 in VB 147/2018-act. IV.-03). Im GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997 
(Beilage 1 in VB 147/2018-act. IV.-03) wurde unter Sachverhalt Bst. B auf die Ein-
sprache vom 11. September 1997 und in Best. C auf die Einspracheverhandlung 
vom 18. September 1997 Bezug genommen und dazu u.a. festgehalten, die for-
mellen Mängel hätten geheilt werden können. Die fehlende Unterschrift auf dem 
Originalsituationsplan sei anlässlich der Verhandlung angebracht worden. Die Dar-
stellung in den Plänen sei verbessert und anschliessend an der Einsprachever-
handlung der Einsprecherin vorgelegt worden. Soweit von der Einsprecherin ma-
terielle Mängel geltend gemacht worden seien, habe keine abschliessende Be-
handlung der Einsprache oder eine Einigung erzielt werden können, folglich müsse 
über die Einsprache entschieden werden. Die Baukommission beantrage, die Ein-
sprache bezüglich Behebung von formellen Mängel und Korrektur der Bauhöhe 
beim Treppenhaus-/ Liftaufbau zu schützen und in den übrigen Punkten abzuwei-
sen. In Erw. 1.2 wurde u.a. statuiert, soweit die aufgeführten Mängel formelles 
Recht berühren würden, seien diese anlässlich oder unmittelbar nach der Einspra-
cheverhandlung bereinigt worden. In Erw. 6.1 wurde u.a. ausgeführt, für das Bau-
vorhaben seien für den Wohnbereich inkl. Besucherplätze mindestens 21 und für 
den Gewerbeteil inkl. Besucheranteil mindestens 8 Plätze auszuweisen. Im Projekt 
seien 33 Abstellplätze ausgewiesen, somit sei das Erfordernis erfüllt. 

Im Dispositiv des GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997 schützte der Gemeinde-
rat die Einsprache bezüglich Behebung der formellen Mängel (fehlende Unter-
schrift auf dem Originalsituationsplan, verbesserte Darstellung in den Plänen) und 
Korrektur der Bauhöhe beim Treppenhaus-/Liftaufbau und wies sie in den übrigen 
Punkten ab. 

15

5.3 Der vom damaligen Architekten (Projektverfasser) des Beschwerdeführers 
und der Beigeladenen erstellte Abstellplatz-Nachweis vom 11. August 1997, wel-
cher bezüglich der Anzahl (33) und Verteilung der Parkplätze (19 in der Tiefgarage 
und 14 im Freien) auf den Beschrieb und die Pläne der ersten Bauetappe verwie-
sen hat (Beilage in VB 115/2018-act. II.-01), lässt weder den Schluss zu, dass für 
die zweite Bauetappe auf KTN 001.________ zusätzliche Parkplätze projektiert 
waren, noch, dass eine Änderung im Sinne einer Verringerung der Anzahl Tiefga-
ragenparkplätze (17 statt 19) zugunsten einer Erhöhung der Anzahl Parkplätze im 
Freien (16 statt 14) geplant war.

Mit der Feststellung in Erw. 6.1 des GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997, im 
Projekt seien 33 Abstellplätze ausgewiesen, hat die Baubewilligungsbehörde of-
fensichtlich Bezug auf die in der ersten Etappe geplanten 33 Abstellplätze (davon 
19 Parkplätze in der Tiefgarage und 14 Parkplätze im Freien) genommen (vgl. 
Abstellplatz-Nachweis vom 11.8.1997 S. 3 = Beilage in VB 115/2018-act. II.-01). 
Nichts anderes ergibt sich aus dem am 19. Mai 1995 bewilligten Situationsplan 
vom 19. September 1991 mit den darin eingezeichneten 14 Parkfeldern im Bereich 
der E.________strasse (Beilage in VB 115/2018-act. II.-01). Indem die Baubewil-
ligungsbehörde im GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997 festgestellt hat, dass 
die ausgewiesenen 33 Abstellplätze das Erfordernis von mindestens 21 Parkplätze 
für den Wohnbereich inkl. Besucherplätze sowie 8 Parkplätze für den Gewerbeteil 
inkl. Besucheranteil erfüllen, hat sie gegenüber der ersten Bauetappe weder zu-
sätzliche Parkplätze als notwendig erachtet noch solche bewilligt. Dies entspricht 
dem Dispositiv dieses GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997, worin die Einspra-
che bezüglich der Behebung der formellen Mängel und Korrektur der Bauhöhe 
beim Treppenhaus-/Liftaufbau geschützt, in den übrigen Punkten (wie der notwen-
digen Anzahl Parkplätze) dagegen abgewiesen wurde (vgl. Erw 5.2 i.f. hiervor). 

Das erwähnte Einspracheverfahren resp. der GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 
1997 hatte somit keine Veränderung der Anordnung und Anzahl der in der ersten 
Bauetappe bewilligten 33 Abstellplätze zur Folge. Ebensowenig wurde damit über 
eine Verringerung der Anzahl (17 statt 19) Tiefgaragenparkplätze zugunsten einer 
Erhöhung der Anzahl (16 statt 14) Parkplätze im Freien befunden. Für eine ent-
sprechende Projektänderung bestehen keinerlei Anhaltspunkte.

5.4 Zu den Standorten der im Projekt geplanten 33 Parkplätze, deren fehlende 
planerische Darstellung in der Einsprache vom 11. September 1997 gerügt worden 
war (vgl. Beilage 4 in VB 147/2018-act. IV.-03), hat sich der GRB Nr. 05.03.a vom 
31. Oktober 1997 nicht konkret geäussert. In Dispositiv-Ziffer 1.2 wurde betreffend 
Bauausführung auf die genehmigten Projektpläne hingewiesen. 

16

Laut dem Schreiben des Beschwerdeführers und der Beigeladenen vom 29. Sep-
tember 1997 (per Fax) an den Anwalt der damaligen Einsprecherin war der "amt-
liche Original-Situationsplan" an der Einspracheverhandlung unterschrieben wor-
den und die Fassadenpläne (mit Querschnittsplänen) sowie "der bereits bewilligte 
Umgebungsplan (…), betreffend Darstellung der Parkplätze, Spielplätze, usw." 
waren der Einsprecherin an unterschiedlichen Daten nachgereicht worden (vgl. 
Beilage 2 in VB 147/2018-act. IV.-03, S. 1 zu Antrag 1). Bei den vom Gemeinderat 
am 28. Februar 2019 aufgelegten Akten findet sich nunmehr u.a. auch der vom 
Beschwerdeführer, der Beigeladenen und dem Projektverfasser anlässlich der 
Einspracheverhandlung vom 18. September 1997 unterzeichnete, mit einem Be-
willigungsvermerk vom 31. Oktober 1997 versehene Original-Situationsplan vom 
25. August 1997 (Beilage in GR-act. 3), in welchem 14 Parkfelder im Freien, an 
denselben Standorten im Bereich der E.________strasse eingezeichnet sind, wie 
in dem am 19. Mai 1995 bewilligten Situationsplan vom 19. September 1991 (Bei-
lage in VB 115/2018-act. II.-01). Weiter findet sich in diesen Akten eine 
'Erholungsflächen-Berechnung' vom 11. August 1997 mit einer Planskizze, in wel-
chem neben den Erholungsflächen wiederum die 14 Parkfelder im Bereich der 
E.________strasse übereinstimmend mit den soeben erwähnten Plänen einge-
zeichnet sind (Beilage in GR-act. 1).

Der im Schreiben des Beschwerdeführers und der Beigeladenen vom 29. Septem-
ber 1997 erwähnte, "bereits bewilligte Umgebungsplan" (vgl. Beilage 2 in VB 
147/2018-act. IV.-03), wurde auch im Schreiben ihres Architekten an die Bauver-
waltung vom 25. September 1997 (Beilage in GR-act. 2) als Beilage angeführt. An 
welchem genauen Datum dieser Umgebungsplan bewilligt worden ist und wie die 
Parkplätze darin dargestellt worden sind, lässt sich den Akten nicht entnehmen. 
Nachdem aber die bisherige Anordnung der 14 Parkfelder gemäss der ersten Bau-
etappe in dem am 31. Oktober 1997 bewilligten Situationsplan vom 25. August 
1997 (Beilage in GR-act. 3; vgl. auch GRB Nr. 05.03.a vom 31.10.1997 = Beilage 
1 in VB 147/2018-act. IV.-03, Sachverhalt Bst. C) bestätigt worden ist, kann 
schlicht nicht davon ausgegangen werden, dass der ungefähr zur selben Zeit be-
willigte Umgebungsplan eine davon abweichende Anordnung der Parkfelder auf-
weist. Hinzu kommt, dass aufgrund der vorstehend dargelegten Aktenlage keiner-
lei Anhaltspunkte für eine Projektänderung in der zweiten Bauetappe gegenüber 
der in der ersten Bauetappe bewilligten Parkplatzanordnung vorliegen (vgl. insb. 
Erw. 5.3 hiervor). 

Nichts anderes ergibt sich aus dem Umstand, dass die Besucherparkplätze im 
GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997 in Erw. 6.1 thematisiert worden sind (Bei-
lage 1 in VB 147/2018-act. IV.-03). Mit der dortigen Feststellung, dass die ausge-
wiesenen 33 Abstellplätze das Erfordernis von mindestens 21 Parkplätze für den 

17

Wohnbereich inkl. Besucherplätze sowie 8 Parkplätze für den Gewerbeteil inkl. 
Besucheranteil erfülle, wurde weder eine Abweichung von der Anordnung der 14 
Parkfelder im gleichentags bewilligten Situationsplan vom 25. August 1997 (Bei-
lage in GR-act. 3) beschlossen, noch eine Verringerung der Anzahl (17 statt 19) 
Tiefgaragenparkplätze zugunsten einer Erhöhung der Anzahl (16 statt 14) Park-
plätzen im Freien (vgl. Erw 5.3 i.f. hiervor).

5.5 Soweit der Beschwerdeführer in der Replik vom 31. August 2018 im vor-
instanzlichen Verfahren (VB 147/2018-act. IV.-03) sowie in der Beschwerdeschrift 
vom 27. November 2018 bilanziert hat, im GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997 
seien für den Wohnbereich 21 Plätze verlangt worden und es seien im UG deren 
17 (statt 19) und aussen (im Bereich C.________ 6) deren 4 realisiert worden, trifft 
es wohl zu, dass 17 Parkplätze plus 4 Parkplätze 21 Parkplätze ergeben, eine 
Bewilligung für die vier markierten Parkfelder im Freien im Bereich C.________ 6 
auf KTN 001.________ resultiert daraus jedoch nicht. Auch lässt der Beschwerde-
führer mit dieser Arithmetik die 13 Aussenabstellplätze (im Bereich der 
E.________strasse) ausser Acht - bei deren Addition zu den obigen 21 Parkplät-
zen das Total der 33 bewilligten Abstellplätzen auch bei dieser Aufstellung um ei-
nen Aussenparkplatz überschritten wäre. Überdies fehlt im besagten GRB Nr. 
05.03.a vom 31. Oktober 1997 - wie vorerwähnt - jeglicher Hinweis für eine geneh-
migte Projektänderung bezüglich Verringerung der Anzahl Tiefgaragenparkplätzen 
zugunsten Erhöhung der Anzahl Parkplätzen im Freien (Erw. 5.3 i.f. und Erw. 5.4 
i.f. hiervor). 

Zusammenfassend wurden mit dem GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997 auf 
KTN 001.________ insgesamt 33 Parkplätze bewilligt, wobei im ebenfalls am 31. 
Oktober 1997 bewilligten Situationsplan vom 25. August 1997 sämtliche der 14 
Parkfelder im Freien im Bereich der E.________strasse eingezeichnet sind. Eine 
Bewilligung für die vier markierten Parkfelder im Freien im Bereich C.________ 6 
auf KTN 001.________ wurde mit diesem GRB Nr. 05.03.a vom 31. Oktober 1997 
dagegen nicht erteilt, weswegen die Vorinstanzen zu Recht davon ausgegangen 
sind, dass diese vier Parkfelder in Abweichung von der mit GRB Nr. 05.03.a vom 
31. Oktober 1997 erteilten Baubewilligung erstellt worden sind. 

Damit ist als Zwischenfazit von einer formell rechtswidrigen Bautätigkeit auszuge-
hen, mit der Folge, dass an sich ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren 
durchzuführen ist (vgl. Erw. 4.1 hiervor).

6.1 Der Beschwerdeführer beruft sich indes darauf, dass der aktuelle Zustand 
mit jenem bei der Bauabnahme identisch sei. Die vier markierten Besucherpark-
plätze im Bereich C.________ 6 seien bei der Schlussabnahme nicht beanstandet 

18

worden. Er schliesst daraus, dass die vier Parkplätze damit - auch als allfällige 
Abweichung von der Baubewilligung - genehmigt worden seien.

6.2 Gemäss den vom Beschwerdeführer am 10. April 2019 beigebrachten Akten 
hat die F.________AG mit Schreiben vom 16. Juni 1999 (Replikbeilage 8) Bezug 
auf ihre "Einsprache vom 30.11.98" gegen den "Neubau A.________ u. 
B.________ 8852 Altendorf" sowie ihr "Schreiben vom 15. Feb. 99" (Replikbeilage 
7) genommen, um Auskünfte bezüglich verschiedener von ihr darin gerügter 
Punkte ersucht. Weiter hat sie moniert, die nun entgegen der bewilligten Umge-
bung auf der Nordseite, neben der Garageneinfahrt rechtwinklig zum Gebäude ein-
gezeichneten Besucherparkplätze würden nicht der Norm entsprechen. 

Mit Schreiben vom 9. Juli 1999 (Replikbeilage 9) teilte der Gemeinderat der 
F.________AG (mit Kopie an den Baupräsidenten) mit, die von ihr angesproche-
nen baulichen Änderungen am Objekt A.________ und B.________ seien ihm be-
kannt. Die am 13. August 1998 durchgeführte Rohbaukontrolle habe bei den 
Bauhöhen Abweichungen von 2 bis 5 cm ergeben, welche im Toleranzbereich lie-
gen würden. Die Auskragung bei der Balkonbrüstung im Dachgeschoss sei erwei-
tert worden. (…) Diese Änderungen würden nur geringfügig von der erteilten Bau-
bewilligung abweichen. Zur Bereinigung der formellen Bauvorschriften seien die 
Änderungen im Sinne der Meldepflicht von der Baubehörde zur Kenntnis genom-
men worden. Sie seien baurechtlich nicht von Belang (so auch die sinngemäss 
gleichlautenden Bemerkungen auf dem Abnahmeprotokoll der Rohbaukontrolle 
vom 18.8.1998; Beilage in GR-act. 4). Es würden weder nachbarliche noch öffent-
liche Interessen tangiert. Änderungen in der Umgebungsgestaltung seien gestat-
tet, wo in der Baubewilligung nicht speziell mit Auflagen darauf hingewiesen werde. 
Die Erstellung von zusätzlichen Autoabstellplätzen im Freien sei nicht bewilli-
gungspflichtig, sofern damit nicht öffentlicher Strassenraum in Anspruch genom-
men oder die Sichtverhältnisse nicht negativ beeinflusst würden. Vorliegend 
handle es sich um eine Privatstrasse mit geringem Verkehrsaufkommen. Mit Aus-
nahme des eigenen Verkehrsaufkommens würden noch zwei weitere EHF-Parzel-
len erschlossen. Die F.________AG könne versichert sein, dass Änderungen, wel-
che wesentliche, baurechtlich relevante Nachbarinteressen tangieren, öffentlich 
publiziert oder im Anzeigeverfahren den betroffenen Nachbarn mitgeteilt würden. 

6.3 Aus dem angeführten Schriftenwechsel zwischen der F.________AG und 
dem Gemeinderat im Juni/Juli 1999 ergibt sich vorab, dass die vorliegend fragli-
chen Parkfelder entlang der Strasse C.________ (auf der Nordseite des Grunds-
tücks KTN 001.________) zu diesem Zeitpunkt bereits eingezeichnet waren, und 
der Gemeinderat hiervon Kenntnis hatte. Sodann geht aus dem Schreiben des 

19

Gemeinderates vom 9. Juli 1999 klar hervor, dass er die Erstellung dieser zusätz-
lichen Autoabstellplätze im Freien in casu als nicht bewilligungspflichtig beurteilte, 
und - anders als bei den in den ersten Zeilen erwähnten baulichen Änderungen 
(Abweichungen in der Bauhöhe und bei der Auskragung der Balkonbrüstung) - 
auch die Erfüllung der Meldepflicht (im Sinne von Art. § 75 Abs. 6 des Planungs- 
und Baugesetzes [PBG; SRSZ 400.100] vom 14.5.1987) als nicht erforderlich er-
achtete. 

Aus der abschliessenden Beteuerung an die anzeigeerstattende F.________AG, 
dass wesentliche, baurechtlich relevante Änderungen öffentlich publiziert oder im 
Anzeigeverfahren den betroffenen Nachbarn mitgeteilt würden, wird zudem un-
zweideutig der Wille des Gemeinderates zum Ausdruck gebracht, dass er die Ein-
reichung eines nachträglichen Baugesuches von der Bauherrschaft verlangte 
hätte, wenn er die Erstellung der besagten Parkplätze als bewilligungspflichte Än-
derungen beurteilt hätte (vgl. § 78 Abs. 1 und § 79 Abs. PBG).

6.4 Soweit der Gemeinderat in seiner Stellungnahme vom 23. April 2019 festhält, 
beim Schreiben vom 9. Juli 1999 handle es sich "offensichtlich um eine präsidiale 
Mitteilung an den Nachbarn des Beschwerdeführers ohne Verfügungscharakter", 
welche nichts daran ändere, dass für die nordseitigen Fahrzeugabstellplätze keine 
baurechtliche Bewilligung vorliege, ist vorab festzustellen, dass das besagte 
Schreiben vom 9. Juli 1999 - ebenso wie die Eingaben des Gemeinderates im 
vorliegenden Verfahren - vom (damaligen) Gemeindepräsidenten und -schreiber 
unterzeichnet und sowohl aufgrund des Briefkopfes wie auch des Stempels klar 
als Schreiben des Gemeinderates gekennzeichnet ist (vgl. § 31 Abs. 3 des Geset-
zes über die Organisation der Gemeinden und Bezirke [Gemeindeorganisations-
gesetzt, GOG; SRSZ 152.100] vom 29.10.1969). Es handelt sich mithin um eine 
Mitteilung, welche offensichtlich dem Gemeinderat zuzuordnen ist. 

Welcher Charakter diesem Schreiben vom 9. Juli 1999 zukommt, kann aus nach-
folgenden Gründen letztlich offenbleiben. Immerhin ist festzustellen, dass damit 
jedenfalls gegenüber der anzeigeerstattenden F.________AG eröffnet worden ist, 
der Gemeinderat beurteile die von ihr gerügten Autoabstellplätze als nicht bewilli-
gungspflichtig und ihre Anzeige vom 16. Juni 1999 werde (bezüglich der besagten 
Besucherparkplätze) keinerlei baurechtliche Weiterungen nach sich ziehen. 

6.5 Wann genau die Bauschlusskontrolle des Objekts "Wohn- und Geschäfts-
haus (1. und 2. Bauetappe) C.________ 6 stattgefunden hat, lässt sich aufgrund 
der Aktenlage nicht eruieren, nachdem der Gemeinderat gemäss seiner Eingabe 
vom 28. Februar 2019 (auch bezüglich der Baukontrolle) über keine weiteren Un-

20

terlagen verfügt als die aufgelegten, d.h. das Abnahmeprotokoll der Rohbaukon-
trolle vom 18. August 1998 und das Kontrollblatt dazu vom 20. Dezember 1998, 
mit dem handschriftlichen Vermerk, dass der Bau am 23. November 2000 abge-
rechnet worden sei (Beilagen in GR-act. 4). Am 18. Juni 2018 hat der Gemeinderat 
auch dem Beschwerdeführer mitgeteilt, er verfüge über "keine Bauschlussab-
nahme von 1999". In der dort angehängten "Liste Baugesuche KTN 001.________ 
in Altendorf" vom 13. Juni 2018 wurde jedoch bezüglich der Baugesuche 1992-
040 (Wohn- und Geschäftshaus, 1. Bauetappe mit Geschäftsteil) und 1997-0670 
(Wohn- und Geschäftshaus, 1. und 2. Bauetappe) der 29. April 1999 als Datum 
der Fertigstellung/Schlussabnahme aufgeführt (vgl. Beilage 6 in VB 115/2018-act. 
I.-01). 

Aufgrund welcher Unterlagen es dem Gemeinderat möglich war, das Datum der 
Fertigstellung/Schlussabnahme der Baugesuche 1992-040 und 1997-0670 in der 
besagten Liste vom 13. Juni 2018 auf den 29. April 1999 festzulegen, lässt sich 
anhand der (nicht vorhandenen) Akten, namentlich der fehlenden Schlussabnah-
meprotokolle /Kontrollblätter nicht nachvollziehen. In Anbetracht der Tatsache, 
dass der Gemeinderat erst 20 Tage vor diesem Datum, d.h. am 9. April 1999 den 
Beschluss vom 26. März 1999 versandt hat, mit welchem er einen am 5. März 
1999 verhängten Baustopp aufgehoben hat (Beilagen in VB 115/2018-act. II.-01), 
erscheint es wenig wahrscheinlich, dass noch während der Rechtsmittelfrist von 
20 Tagen gegen den Baustoppaufhebungsbeschluss, das Bauvorhaben auf KTN 
001.________ vollendet und die Schlussabnahme durchgeführt werden konnte. 

Auch der vorstehend wiedergegebene Schriftenwechsel zwischen der 
F.________AG und dem Gemeinderat im Juni/Juli 1999 (vgl. Erw. 6.2 hiervor) ver-
mittelt nicht den Eindruck eines schriftlichen Austausches über ein bereits abge-
schlossenes Bauprojekt. So wird etwa seitens der F.________AG erwähnt, der 
Beschwerdeführer habe bei einem "kürzlich gehabten Telefonanruf" behauptet, 
nebst dem Dachaufbau seien bei seinem Neubau keine weiteren Punkte mehr of-
fen (vgl. Replikbeilage 8). Der Gemeinderat seinerseits hat in seinem Schreiben 
vom 9. Juli 1999 wohl auf das Ergebnis der am 13. August 1998 durchgeführten 
Rohbaukontrolle Bezug genommen hat, jedoch keine bereits erfolgte Schlussab-
nahme erwähnt. Auch seine Beteuerung, dass baurechtlich relevante Änderungen 
(durch Publikation oder Anzeigen) bekannt gemacht würden, lassen auf ein nach 
wie vor anhängiges Bauprojekt schliessen. 

Insgesamt vermag der Gemeinderat keinerlei Unterlagen beizubringen, welche die 
Angaben in der Liste vom 13. Juni 2018 stützen würden, wonach die Fertigstellung/ 
die Schlussabnahme der Baugesuche 1992-040 und 1997-0670 bereits am 

21

29. April 1999 erfolgt wäre. Im vorliegenden Verfahren hat er sich nicht substanti-
iert dazu geäussert. Demgegenüber erscheint es aufgrund der dargelegten Akten-
lage kaum realistisch, dass eine Vollendung der Baute auf KTN 001.________ und 
die Schlussabnahme derselben vor dem erwähnten Schriftenwechsel zwischen 
der F.________AG und dem Gemeinderat im Juni/Juli 1999 (vgl. Erw. 6.2 hiervor), 
kurz nach Aufhebung eines Baustopps (innert dagegen laufender Rechtsmittelfrist) 
erfolgt sein könnte. Für eine spätere Schlussabnahme spricht dagegen auch das 
erheblich spätere Datum der Bauabrechnung vom 23. November 2000.

6.6.1 Aufgrund der aufgezeigten Aktenlage ist für vorliegendes Verfahren somit 
davon auszugehen, dass die Bauabnahme/-schlusskontrolle nach der Mitteilung 
des Gemeinderates vom 9. Juli 1999 (Replikbeilage 9) erfolgt ist. Dabei ist neben 
den klaren objektiven Anhaltspunkten für dieses Ergebnis auch mit zu berücksich-
tigen, dass nicht dem Beschwerdeführer und der Beigeladenen anzulasten ist, 
wenn der Gemeinderat in seinen Archivunterlagen kein Abnahmeprotokoll der 
Schlusskontrolle und kein Kontrollblatt hierzu auffinden kann. 

6.6.2  Entgegen der Annahme des Regierungsrates im angefochtenen RRB Nr. 
779/2018 vom 30. Oktober 2018 (Erw. 5.5) ist der Gemeinderat nicht erst aufgrund 
einer Anzeige der Nachbarn im Juli 2017 auf die markierten, zusätzlichen Autoab-
stellplätze im Bereich C.________ 6 aufmerksam gemacht worden. Vielmehr hatte 
der Gemeinderat noch vor der Bauschlusskontrolle, spätestens im Juni/Juli 1999 
volle Kenntnis um diese Abweichung von der Baubewilligung, welche er gemäss 
seiner Mitteilung an die anzeigestellende F.________AG (und den Baupräsiden-
ten) vom 9. Juli 1999 als eine baurechtlich bedeutungslose, nicht bewilligungs-
pflichtige Änderung beurteilte, für welche er weder die Einreichung eines nachträg-
lichen Baugesuches noch die Erfüllung der Meldepflicht in Betracht zog (vgl. Erw. 
6.3 hiervor). 

6.6.3  Über eine von der zuständigen Baubewilligungsbehörde nicht als bewilli-
gungspflichtig erachtete Änderung ist grundsätzlich nicht zu verfügen. Insofern ver-
hielt sich der dargestellte Sachverhalt genau umgekehrt zum Regelfall, in welchem 
ein Bauherr die Bewilligungspflicht bestreitet und daher vorab eine behördliche 
verfügungsweise und somit anfechtbare Feststellung der Bewilligungspflicht ver-
langt. Allenfalls kann vorliegend in der Mitteilung des Gemeinderates an die 
F.________AG eine - namentlich im Sozialversicherungsrecht bekannte - "form-
lose Verfügung" oder "faktische Verfügung" gesehen werden (vgl. z.B. Bundesge-
richtsurteil 8C_766/2015 vom 23.2.2016 Erw. 4.3), mit welcher die fehlende Bewil-
ligungspflicht von der zuständigen Bewilligungsbehörde festgestellt und bestätigt 
wurde. Eine solche formlose Verfügung wird ebenfalls rechtsbeständig, wenn sie 

22

innert einer gewissen - über einer die ordentliche Rechtmittelfrist hinausgehenden 
- Zeitdauer vom Adressaten nicht gerügt wird. Vorliegend hat die F.________AG 
gegen diese gemeinderätliche Beurteilung nicht remonstriert. Dass der Beschwer-
deführer hierzu keinen Anlass gehabt hätte, wenn die Mitteilung auch an ihn er-
gangen wäre, liegt auf der Hand. 

Ob auch auf dem Protokoll der Schlussabnahme selber - analog zu den im Abnah-
meprotokoll der Rohbaukontrolle vom 18. August 1998 (Beilage in GR-act. 4) - 
entsprechende Bemerkungen betreffend die fehlende Bewilligungspflicht ange-
bracht wurden, lässt sich aufgrund der lückenhaften Aktenlage, welche nicht der 
Beschwerdeführer und die Beigeladene zu vertreten haben, nicht mehr nachprüfen 
und kann auch deswegen offenbleiben, weil die damalige Beurteilung der markier-
ten zusätzlichen Autoabstellplätze durch den Gemeinderat bereits hinlänglich er-
stellt ist.

6.6.4  Schliesslich darf auch noch der Zeitablauf von mittlerweile rund 20 oder 
mehr Jahren mitberücksichtigt werden. Selbst bei widerrechtlichen Bauten verwirkt 
der Anspruch auf Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands grundsätzlich 
nach dreissig Jahren. Dabei können sich kürzere Verwirkungsfristen jedoch aus 
Gründen des Vertrauensschutzes ergeben. Dies ist namentlich dann der Fall, 
wenn die Baupolizeibehörden zwar vor Ablauf der 30-jährigen Frist einschreiten, 
den baurechtswidrigen Zustand aber über Jahre hinaus duldeten, obschon ihnen 
die Gesetzwidrigkeit bekannt war oder sie diese bei Anwendung der gebotenen 
Sorgfalt hätten kennen müssen. Darauf kann sich nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung aber nur berufen, wer selbst im guten Glauben gehandelt, d.h. 
angenommen hat und (unter Anwendung zumutbarer Sorgfalt) annehmen durfte, 
die von ihm ausgeübte Nutzung sei rechtmässig bzw. stehe mit der Baubewilligung 
in Einklang (BGE 136 II 359 Erw. 7 f. mit Hinweisen; Bundesgerichtsurteil 
1C_427/2014 vom 25.3.2015 Erw. 10.1.1 [in Sachen B. vs. VerwGer SZ]). 

Diese Voraussetzungen wären/sind im vorliegenden Fall erfüllt mit dem bedeutsa-
men Unterschied, dass die Baubewilligungsbehörde nicht nur von Anfang Kenntnis 
von den Parkplätzen hatte, sondern diese sogar als nicht bewilligungspflichtig be-
urteilte, was sie einem Anzeiger gegenüber auch schriftlich festhielt. Hieraus ergibt 
sich der weitere bedeutsame Unterschied, dass nicht bloss von einem behördli-
chen Dulden der Parkplätze gesprochen werden kann. Bei Bauabnahme waren 
die Parkplätze schon vorhanden und bekannt. Dem Beschwerdeführer kann/ 
könnte folglich auch kein böser Glaube unterstellt werden. 

23

6.7 Zusammenfassend hat der Gemeinderat das Recht verwirkt, für die vier mar-
kierten Autoabstellplätze im Bereich C.________ 6 auf KTN 001.________, wel-
che ihm bereits im Jahre 1999, noch vor der Bauschlusskontrolle als Abweichung 
von der Baubewilligung bekannt waren und gegen welche er damals nicht ein-
schreiten wollte, sondern sie bewusst hingenommen hat, nach langjähriger Un-
tätigkeit im Jahre 2018 die Durchführung eines nachträglichen Baubewilligungs-
verfahrens anzuordnen (vgl. RRB Nr. 779/2018 vom 30.10.2018 Erw. 5.5; 
Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Band I, 3. Aufl., Rz. 879; Häfelin/Mül-
ler/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016 Rz. 651 ff; Beeler, 
a.a.O., S. 85; Berner, Luzerner Planungs- und Baurecht, 2012, Rz. 1084 f.; Mäder, 
a.a.O., Rz. 604).

Ein Augenschein erweist sich in casu weder als erforderlich noch als sachdienlich. 
Für die sich hier primär stellende Frage, ob für die vier markierten Autoabstellplätze 
im Bereich C.________ 6 auf KTN 001.________ ein nachträgliches Baubewilli-
gungsverfahren anzuordnen sei, kann von der Durchführung eines Augenscheins 
keine relevanten Erkenntnisse erwartet werden. 

7.1 Der Beschwerdeführer hat mit der Beschwerdeeinreichung am 21. Juni 2018 
und am 20. Juli 2018 zugleich auch Aufsichtsbeschwerde erhoben und dem Re-
gierungsrat in seinen Beschwerden empfohlen resp. beantragt, Klage gegen Un-
bekannt einzureichen bzw. strafrechtliche Massnahmen einzuleiten (vgl. Ingress 
lit. D und I hiervor). Vorliegend ersucht er darum, es sei ex officio eine allumfäng-
liche Untersuchung einzureichen. 

7.2 Die Aufsichtsbeschwerde ist der formlose Rechtsbehelf, durch den eine Ver-
fügung oder eine andere Handlung einer Verwaltungsbehörde bei deren Aufsichts-
behörde beanstandet und darum ersucht wird, die Verfügung abzuändern oder 
aufzuheben oder eine andere Massnahme zu treffen. Die Aufsichtsbeschwerde 
wird auch als Anzeige bezeichnet (vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz. 1199 f.). 
Es handelt sich bei der Aufsichtsbeschwerde also nicht um eine Beschwerde im 
Sinne eines förmlichen Rechtsmittels, sondern um einen formlosen Rechtsbehelf. 
Deshalb vermittelt die Aufsichtsbeschwerde keinen Erledigungsanspruch. Der An-
zeiger hat keine Parteirechte wie z.B. das Recht auf Begründung des Entscheides 
(vgl. Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., Rz. 1200, mit weiteren Hinweisen auf die 
Rechtsprechung). Nach ständiger Rechtsprechung kann der Entscheid einer Auf-
sichtsbehörde, auf eine Aufsichtsbeschwerde nicht einzutreten, sie abzuweisen 
oder ihr keine Folge zu geben, nicht mit Rechtsmitteln angefochten werden (vgl. 
VGE III 2017 212 vom 23.2.2018 Erw. 7; VGE III 2010 32 vom 20.5.2010 Erw. 2.1 

24

m.H.a. VGE III 2007 13 vom 22.3.2007 Erw. 2.1.1; Häfelin/Müller/Uhlmann, a.a.O., 
Rz. 1200; BGE 121 I 87 Erw. 1a; BGE 116 Ia 8 Erw. 1a; BGE 109 Ia 251 Erw. 3).

7.3 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter-
ziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsge-
genstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine 
Verfügung ergangen ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_574/2014 vom 
24.2.2015 Erw. 5.1mit Verweis auf BGE 134 V 418 Erw. 5.2.1; 131 V 164 Erw. 2.1; 
125 V 413 Erw. 1a mit Hinweisen). Nach konstanter kantonaler Rechtsprechung 
wird der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz 
durch den Anfechtungsgegenstand abgegrenzt. Nur das kann Gegenstand des 
Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden Ver-
fügung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Ge-
genstände, über welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) 
nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsge-
richts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2014 180 vom 24.2.2015 
Erw. 1.2 mit Hinweisen, u.a. auf VGE III 2014 111 vom 28.1.2015 Erw. 2.1; vgl. 
auch Bertschi, in: Griffel, a.a.O., Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/Hä-
ner/Bertschi, a.a.O., Rz. 685 ff.; EGV-SZ 1979, S. 122). 

7.4 Der Regierungsrat sah sich im angefochtenen RRB Nr. 779/2018 vom 
30. Oktober 2018 nicht veranlasst, aufsichtsrechtliche Massnahmen zu ergreifen 
(Erw. 6.2). Betreffend die Ausführungen des Beschwerdeführers im Zusammen-
hang u.a. mit der G.________-Überbauung hat der Regierungsrat zutreffend dar-
auf hingewiesen, dass hierüber bereits im Rahmen anderer Rechtsmittelverfahren 
(vgl. dazu VGE III 2017 233 vom 27.7.2018) zu befinden war. 

Gegen den Entscheid des Regierungsrates, der Aufsichtsbeschwerde keine Folge 
zu leisten, ist kein Rechtsmittel zulässig (vgl. Erw. 7.2 hiervor). Diese Thematik war 
auch nicht Gegenstand der beiden angefochtenen GRB Nr. 291 und Nr. 360 und 
bildete mithin kein Anfechtungsobjekt im Sinne des Verfügungsbegriffes (§ 6 VRP) 
hierfür (vgl. Erw. 7.3 hiervor). Somit ist auf die Beschwerde, soweit diese den Ent-
scheid über die Aufsichtsbeschwerde betrifft, mangels Rechtsmittelbefugnis nicht 
einzutreten (§ 27 lit. d i.V.m. § 37 lit. a VRP). Dies lässt sich auch nicht dadurch 
umgehen, dass mit dem Antrag um Einleitung einer allumfänglichen Untersuchung 
nunmehr direkt vom Verwaltungsgericht ein aufsichtsrechtliches Einschreiten ver-
langt wird. Das Verwaltungsgericht hat keine Aufsichtsfunktion gegenüber den Ge-
meinwesen. Es besteht mithin im vorliegenden Verfahren keine Grundlage für den 

25

Erlass aufsichtsrechtlicher Anordnungen (vgl. VGE III 2016 189 Erw. 4). Auf den 
entsprechenden Antrag kann somit nicht eingetreten werden. Eine auf § 110 des 
Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009 basierende Anzei-
gepflicht (Kenntnis von Amtes wegen zu verfolgenden Verbrechen und Vergehen) 
ist vorliegend nicht erkennbar. 

8. Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als begründet, soweit sie sich da-
gegen richtet, dass der Gemeinderat die Durchführung eines nachträglichen Bau-
bewilligungsverfahren für die vier markierten Parkfelder im Bereich C.________ 6 
auf KTN 001.________ angeordnet hat (Erw. 6.1 ff. hiervor) und sich diese Anord-
nung mit den darin angedrohten Rechtsnachteilen für den Unterlassungsfall einzig 
an den Beschwerdeführer gerichtet hat und nicht an beide Miteigentümer der be-
troffenen Liegenschaft (vgl. Erw. 4.1 ff. hiervor). Soweit auf die Beschwerde ein-
getreten werden kann, ist sie folglich gutzuheissen und der angefochtene RRB Nr. 
779/2018 vom 30. Oktober 2018 sowie die mitangefochtenen GRB Nr. 291 vom 
25. Mai 2018 und GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018 sind aufzuheben. 

9.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des verwaltungsge-
richtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen von 
Fr. 2'400.--) zu einem Viertel (Fr. 600.--) dem Beschwerdeführer und zu je drei 
Achtel (je Fr. 900.--) der Gemeinde Altendorf und dem Kanton Schwyz aufzuerle-
gen (§ 72 Abs. 2 VRP).

9.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des regierungsrätli-
chen Verfahrens (inklusive Kanzleikosten) von insgesamt Fr. 1'500.-- neu der Ge-
meinde Altendorf aufzuerlegen.

9.3 Wie bereits im regierungsrätlichen Beschwerdeverfahren ist auch im verwal-
tungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren dem nicht beanwalteten Beschwerdefüh-
rer keine Parteientschädigung zuzusprechen.

26

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen gutgeheissen, und der angefochtene RRB Nr. 779/2018 vom 30. Okto-
ber 2018 (sowie die mitangefochtenen GRB Nr. 291 vom 25. Mai 2018 und 
GRB Nr. 360 vom 22. Juni 2018) werden aufgehoben. 

2. Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens (inklusive Kanzleikosten) von 
insgesamt Fr. 1'500.-- werden neu der Gemeinde Altendorf auferlegt.

3. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'400.-- werden zu einem 
Viertel (Fr. 600.--) dem Beschwerdeführer und zu je drei Achtel (Fr. 900.--) 
der Gemeinde Altendorf und dem Kanton Schwyz auferlegt.

Der Beschwerdeführer hat am 3. Januar 2019 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 1'500.-- bezahlt, so dass ihm Fr. 900.-- aus der Gerichtskasse zurückzu-
erstatten sind.

Die Gemeinde Altendorf hat ihr Betreffnis von Fr. 900.-- innert 30 Tagen seit 
Zustellung dieses Entscheides auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwal-
tungsgerichts zu überweisen.

Hinsichtlich des Kantonsanteils wird auf die kantonsinterne Verrechnung ver-
zichtet.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zuläs-
sig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt wer-
den (Art. 113ff. BGG). 

6. Zustellung an: 
- den Beschwerdeführer (R)
- die Beigeladene (R)
- den Gemeinderat Altendorf (R)
- den Regierungsrat (EB)
- und das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB).

27

Schwyz, 3. Juni 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. Juni 2019