# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc8c4e6a-93e5-5760-96f1-57e80e73a3b2
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.04.2014 200 2013 1113
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-1113_2014-04-28.pdf

## Full Text

200 13 1113 BV
SCJ/GET/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 28. April 2014

Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Fürsprecher und Notar B.________
Kläger

gegen

Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG 
St. Alban-Anlage 26, 4002 Basel
Beklagte

betreffend Klage vom 12. Dezember 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. April 2014, BV/13/1113, Seite 2

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

- Mit Klage vom 12. Dezember 2013 liess A.________ (nachfolgend 
Kläger), vertreten durch Fürsprecher und Notar B.________, beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche 
Abteilung, gegen die Helvetia Schweizerische 
Lebensversicherungsgesellschaft AG (nachfolgend Beklagte) Klage 
erheben und folgende Rechtsbegehren stellen: 

1. Es sei festzustellen, dass

a) seitens der Beklagten kein wirksamer Rücktritt vom 
Versicherungsverhältnis wegen Eintritts des versicherten 
Ereignisses im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses erfolgt 
ist;

b) die zwischen den Parteien bestehende gebundene 
Vorsorgeversicherung (Lebensversicherungspolice Nr. 
1210.0.75079831) nach wie vor Bestand hat.

2. Die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger wegen zu viel 
bezahlter Versicherungsprämien einen Betrag von Fr. 1‘875.-- 
zzgl. Verzugszins von 5% seit dem 1. Januar 2013 zu bezahlen.

3. Verfahrensantrag: Die Parteien seien zu einer 
Einigungsverhandlung im Sinne von Art. 91 Abs. 2 VRPG 
vorzuladen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen

- Am 15. April 2014 reichte die Beklagte eine am 4./14. April 2014 
abgeschlossene Vereinbarung ein, worin sich die Parteien in einem 
aussergerichtlichen Vergleich über sämtliche strittigen Punkte gemäss 
Klage einigten. Gestützt darauf beantragt die Beklagte die 
Abschreibung des Verfahrens unter vereinbarungsgemässer 
Kostenfolge. 

- Unter diesen Umständen ist das Verfahren zufolge Wegfalls des 
Rechtsschutzinteresses des Klägers gegenstandslos geworden und 
antragsgemäss als erledigt vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben 
(Art. 39 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die 
Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]).

- Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 73 Abs. 2 des 
Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. April 2014, BV/13/1113, Seite 3

Invalidenvorsorge vom 25. Juni 1982 (BVG; SR 831.40) keine zu 
erheben. 

- Gemäss Ziffer 6 der am 4./14. April 2014 getroffenen 
aussergerichtlichen Vereinbarung beteiligt sich die Beklagte an den 
Anwaltskosten des Klägers mit einem Betrag von pauschal Fr. 1‘500.-- 
zuzüglich Mehrwertsteuer. Nach Ziffer 9 beantragen die Parteien die 
Abschreibung des Verfahrens nach Massgabe der vereinbarten 
Kostenfolge. Damit besteht zusätzlich zu der in Ziffer 6 festgelegten 
Entschädigung kein Anspruch auf eine Parteientschädigung. 

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Das Klageverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine 
Parteientschädigung zugesprochen. 

3. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher und Notar B.________ z.H. des Klägers
- Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG  
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

    zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, 

Postfach, 3000 Bern 14

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28. April 2014, BV/13/1113, Seite 4

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen 
Begründung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.