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**Case Identifier:** 01733336-2f86-57d4-84a6-b41a9b523ee5
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-15
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 15.08.2019 720 18 58/196
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-58-196_2019-08-15.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 15. August 2019 (720 18 58 / 196) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

IV-Rentenrevision: Würdigung des medizinischen Sachverhalts  

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kantonsrich-

ter Daniel Noll, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Carole Held, Rechtsan-
wältin, Rechtsdienst Behindertenforum, Bachlettenstrasse 12, 
4054 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
A. Der 1969 geborene A.____ hatte sich im Januar 2012 unter Hinweis auf „Sucht und 
Depression“ bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug ange-
meldet. Nachdem sie die gesundheitlichen und die erwerblichen Verhältnisse abgeklärt hatte, 
ermittelte die IV-Stelle Basel-Landschaft beim Versicherten einen Invaliditätsgrad von 100 %. 
Gestützt auf dieses Ergebnis sprach die IV-Stelle A.____ mit Verfügung vom 22. Februar 2013 
rückwirkend ab 1. Januar 2013 eine ganze Rente zu. 
 

 

 
 
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Im Rahmen eines im November 2016 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens ver-
anlasste die IV-Stelle eine erneute Abklärung der gesundheitlichen Verhältnisse des Versicher-
ten. Gestützt auf deren Ergebnisse gelangte sie zur Auffassung, dass sich der Gesundheitszu-
stand von A.____ relevant verbessert habe mit der Folge, dass aus dem neu vorzunehmenden 
Einkommensvergleich ein Invaliditätsgrad von 0 % resultiere. Die IV-Stelle hob deshalb nach 
durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 8. Januar 2018 die dem Versicherten 
bisher ausgerichtete ganze Rente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden 
Monats auf.  
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwältin Carole Held, 
am 8. Februar 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht 
(Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es 
sei ihm aufgrund der Nichtverwertbarkeit seiner Restarbeitsfähigkeit weiterhin eine ganze Rente 
auszurichten. Eventualiter sei ihm aufgrund seiner 50 %-igen Arbeitsfähigkeit - unter Gewäh-
rung eines leidensbedingten Abzugs von mindestens 20 % - weiterhin eine Dreiviertelsrente 
auszurichten; unter o/e-Kostenfolge, wobei ihm die unentgeltliche Prozessführung und die un-
entgeltliche Verbeiständung zu gewähren seien.  
 
C. Mit Verfügung vom 20. Februar 2018 bewilligte das Kantonsgericht dem Beschwerde-
führer gestützt auf die eingereichten Unterlagen für das vorliegende Beschwerdeverfahren die 
unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Rechtsanwältin Caro-
le Held als Rechtsvertreterin. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 30. April 2018 beantragte die IV-Stelle die Abweisung 
der Beschwerde.  
 
E. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielt der Beschwerdeführer in seiner Rep-
lik vom 6. Juli 2018 an den in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren und den wesentli-
chen bisherigen Vorbringen fest. Die IV-Stelle wiederum beantragte in ihrer Duplik vom 3. Au-
gust 2018 nach wie vor die Abweisung der Beschwerde.  
 
F. Anlässlich der Urteilsberatung vom 25. Oktober 2018 gelangte das Kantonsgericht zum 
Ergebnis, dass eine abschliessende Beurteilung der Angelegenheit gestützt auf die vorhandene 
medizinische Aktenlage nicht möglich sei. Das Gericht beschloss deshalb, den Fall auszustellen 
und zur Klärung der medizinischen Sachlage bei PD Dr. med. B.____, Psychiatrie und Psycho-
therapie FMH, ein psychiatrisches Gerichtsgutachten in Auftrag zu geben. Im Anhang zu die-
sem Beschluss unterbreitete das Kantonsgericht den Parteien den Entwurf des entsprechenden 
Auftrags und den vorgesehenen Fragenkatalog. Die Parteien erhoben keine personenbezoge-
nen Ausstandsgründe gegen den vorgeschlagenen Gerichtsgutachter und sie verzichteten da-
rauf, Zusatzfragen zu stellen. Die IV-Stelle ersuchte einzig darum, den Gutachter insbesondere 
auch zu den bei den Akten liegenden forensischen Gutachten Stellung nehmen zu lassen. Am 
29. November 2018 erging der entsprechende Auftrag an PD Dr. B.____. 
 

 

 
 
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G. Am 25. Februar 2019 erstattete PD Dr. B.____ das psychiatrische Gerichtsgutachten. 
Die Parteien erhielten in der Folge Gelegenheit, sich zum Inhalt des Gutachtens und zur Frage 
zu äussern, wie sich dessen Ergebnisse auf den Leistungsanspruch des Versicherten auswir-
ken würden. Die IV-Stelle machte am 1. April 2019 hiervon Gebrauch. Unter Hinweis auf eine 
Beurteilung von Dr. med. C.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Regionaler Ärztlicher 
Dienst (RAD) beider Basel, vom 18. März 2019, vertrat sie die Auffassung, dass das Gerichts-
gutachten als Entscheidgrundlage geeignet sei. Man halte am bisherigen Antrag auf Abweisung 
der Beschwerde fest. Der Versicherte liess sich am 15. Mai 2019 unter Beilage einer Stellung-
nahme des Diplom-Psychologen D.____ vom 7. Mai 2019 vernehmen. In seiner Eingabe er-
suchte er darum, dem Gutachter PD Dr. B.____ Rückfragen zu den Kritikpunkten des Diplom-
Psychologen D.____ zu stellen. Mit Verfügung vom 27. Mai 2019 hielt die instruierende Präsi-
dentin fest, dass der Entscheid über diesen Antrag dem Dreiergericht überlassen werde. Sie 
überwies deshalb die Angelegenheit dem Dreiergericht zur (erneuten) Beurteilung.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 8. Februar 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

 

 
 
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Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt 
zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objekti-
ver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
2.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 49 E. 1.2, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Zu 
betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belastenden 
psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zukommt. Ein 
invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 
IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und Erwerbsfähig-
keit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, 
kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter 
therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensmässig er-
wartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 294 E. 5a mit 
Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung verur-
sachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person nicht hinreichend 
erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwertung der Arbeitsfä-
higkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder - als alternative Voraussetzung - sogar 
für die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; vgl. auch BGE 127 V 294 E. 4c in fine). 
 
2.4 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt ab-
gestuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 
70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie 
zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
2.5 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Dies ist die allgemeine Methode des Einkom-
mensvergleichs (BGE 141 V 15 E. 3.2) mit den Untervarianten des Schätzungs- oder Prozent-
vergleichs (BGE 114 V 310 E. 3a) und der ausserordentlichen Methode (BGE 128 V 29). 
 
3. Streitig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung vom 
8. Januar 2018 die laufende ganze Rente des Versicherten zu Recht auf das Ende des der Zu-
stellung der Verfügung folgenden Monats aufgehoben hat. 
 
3.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende IV-Renten für die Zukunft zu erhöhen, herab-
zusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen 

 

 
 
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Weise ändert. Anlass zur Anpassung der Rente gibt jede tatsächliche Änderung, die sich auf 
den Invaliditätsgrad und damit auf den Umfang des Anspruchs (Viertelsrente, halbe Rente, 
Dreiviertelsrente, ganze Rente; Art. 28 Abs. 2 IVG) auswirkt (BGE 134 V 131 E. 3). Ein Revisi-
onsgrund in diesem Sinne betrifft Änderungen in den persönlichen Verhältnissen der versicher-
ten Person, wozu namentlich der Gesundheitszustand gehört. Dabei ist nicht die Diagnose 
massgebend, sondern in erster Linie der pathologische Befund und der Schweregrad der 
Symptomatik. Aus einer anderen Diagnose oder einer unterschiedlichen Einschätzung der Ar-
beitsfähigkeit aus medizinischer Sicht allein kann somit nicht auf eine für den Invaliditätsgrad 
erhebliche Tatsachenänderung geschlossen werden (Urteil des Bundesgerichts vom 13. Okto-
ber 2017, 8C_170/2017, E. 5.1 mit zahlreichen Hinweisen). Daher sind bloss auf einer anderen 
Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von revisionsbe-
gründenden tatsächlichen Veränderungen abzugrenzen. Eine ärztliche Schlussfolgerung, die 
von der früheren abweicht, obwohl sich der beurteilte Gesundheitszustand effektiv nicht verän-
dert hat, ist meist auf eine unterschiedliche Ausübung des medizinischen Ermessens (vgl. dazu 
BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3) zurückzuführen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2011, 
9C_418/2010, E. 4.1 mit weiteren Hinweisen).  
 
3.2 Zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des 
Invaliditätsgrades bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, 
welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts-
abklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunk-
ten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht 
(BGE 133 V 108 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3). Vorliegend sprach die IV-Stelle dem 
Versicherten mit Verfügung vom 22. Februar 2013 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 
1. Januar 2013 eine ganze Rente zu. Im Rahmen eines im November 2016 von Amtes wegen 
eingeleiteten Rentenrevisionsverfahrens nahm sie eine einlässliche materielle Prüfung des 
Rentenanspruchs mit vertieften medizinischen Abklärungen vor. Gestützt auf deren Ergebnisse 
hob die IV-Stelle die laufende ganze Rente des Versicherten mit Verfügung vom 8. Januar 2018 
auf das Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf. Nach dem Gesagten 
beurteilt sich somit die Frage, ob eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten 
ist, die eine revisionsweise Aufhebung der bis anhin ausgerichteten Rente rechtfertigt, durch 
Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung vom 
22. Februar 2013 bestanden hat, mit demjenigen im Zeitpunkt der vorliegend angefochtenen 
Verfügung vom 8. Januar 2018. 
 
4. Im Folgenden ist somit zu prüfen, ob sich der Gesundheitszustand und - damit einher-
gehend - der Grad der Arbeitsfähigkeit des Versicherten tatsächlich, wie von der IV-Stelle gel-
tend gemacht, seit Erlass der Rentenverfügung vom 22. Februar 2013 in einer anspruchserheb-
lichen Weise verbessert haben.  
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Un-
terlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur-

 

 
 
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teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5).  
 
4.3.1 So weicht das Gericht bei Gerichtsgutachten nach der Praxis nicht ohne zwingende 
Gründe von der Einschätzung des medizinischen Experten ab, dessen Aufgabe es ist, seine 
Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, um einen bestimmten Sachverhalt 
medizinisch zu erfassen. Ein Grund zum Abweichen kann vorliegen, wenn die Gerichtsexpertise 
widersprüchlich ist oder wenn ein vom Gericht eingeholtes Obergutachten in überzeugender 
Weise zu andern Schlussfolgerungen gelangt. Abweichende Beurteilung kann ferner gerechtfer-
tigt sein, wenn gegensätzliche Meinungsäusserungen anderer Fachexperten dem Gericht als 
triftig genug erscheinen, die Schlüssigkeit des Gerichtsgutachtens in Frage zu stellen, sei es, 
dass es die Überprüfung im Rahmen einer Oberexpertise für angezeigt hält, sei es, dass es 
ohne Oberexpertise vom Ergebnis des Gerichtsgutachtens abweichende Schlussfolgerungen 
zieht (BGE 125 V 351 E. 3b/aa mit Hinweisen).  
 
4.3.2 Im Weiteren ist laut diesen Richtlinien den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens ein-
geholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Be-
obachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei 
der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 

 

 
 
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volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen).  
 
4.4 Schliesslich gilt es in Revisionsfällen im Sinne des Art. 17 ATSG bei der Erhebung und 
Würdigung des medizinischen Sachverhalts Folgendes zu beachten: Wegen des vergleichen-
den Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des Erfordernisses, erhebliche fak-
tische Veränderungen von bloss abweichenden Bewertungen abzugrenzen, muss deutlich wer-
den, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, neu sind oder dass sich vor-
bestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass substantiell verändert ha-
ben. Die Feststellung über eine seit der früheren Beurteilung eingetretene tatsächliche Ände-
rung ist genügend untermauert, wenn die ärztlichen Sachverständigen aufzeigen, welche kon-
kreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der Arbeitsunfähigkeit zu 
ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und Einschätzung des Schweregrades der Störungen 
geführt haben (Urteil des Bundesgerichts vom 13. Oktober 2017, 8C_170/2017, E. 5.2 mit Hin-
weis). Demgegenüber mangelt es einer für sich allein betrachtet vollständigen, nachvollziehba-
ren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung 
der Rentenberechtigung beweisend wäre (vgl. dazu BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a), 
daher in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren 
abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effek-
tive Veränderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachla-
gen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben (Ur-
teile des Bundesgerichts vom 29. August 2011, 9C_418/2010, E. 4.2, und vom 26. März 2015, 
9C_710/2014, E. 2).  
 
5.1 Beim Erlass der ursprünglichen Rentenverfügung vom 22. Februar 2013, mit welcher 
sie dem Versicherten eine ganze Rente zusprach, stützte sich die IV-Stelle bei der Beurteilung 
des medizinischen Sachverhalts auf das Gutachten von Dr. med. Dipl.-Psych. E.____, Facharzt 
für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. Oktober 2012. Darin hatte der Gutachter beim Ex-
ploranden als psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltend 
agitiert-depressive Episode, gegenwärtig mittelgradig ausgeprägt, im Rahmen einer rezidivie-
rend depressiven Störung (ICD-10 F33.11) vor dem Hintergrund einer Aufmerksamkeits-Defizit-
Hyperaktivitätsstörung des Erwachsenenalters (ICD-10 F90.0) erhoben. In der Beurteilung der 
Arbeitsfähigkeit war Dr. E.____ zur Auffassung gelangt, dass aus psychiatrischer Sicht auf-
grund der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung des Erwachsenenalters und der 
komorbiden rezidivierend depressiven Störung, zum Untersuchungszeitpunkt mittelgradig aus-
geprägt, eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit für jedwede Tätigkeit unter den Bedingungen der 
freien Wirtschaft bestehe. Der Versicherte wäre mit seinem geringen Durchhaltevermögen, sei-
ner geringen Frustrationstoleranz, seiner Anspannung und Irritierbarkeit unter den Bedingungen 
der freien Wirtschaft einem potentiellen Arbeitgeber kaum zumutbar. 
 
5.2 Im Rahmen des im November 2016 von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfah-
rens gab die IV-Stelle bei Dr. med. F.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein psychiat-
risches Gutachten in Auftrag, welches dieser am 30. Mai 2017 erstattete. Darin erhob der ge-
nannte Facharzt beim Versicherten als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine 

 

 
 
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rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0). Als Diagnose 
ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führte er eine Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung 
(ICD-10 F90.0) an. Die ADHS schränke die Arbeitsfähigkeit bei einer Arbeit, die keine hohe 
Konzentrationsfähigkeit voraussetze, nicht ein. Die depressive Störung sei weitgehend remit-
tiert, sie sei als Folge der früher bestehenden Alkohol- und Kokainabhängigkeit anzusehen. 
Beim Versicherten bestehe ab Datum der aktuellen Untersuchung sowohl in der früheren Tätig-
keit als Lagerist und Chauffeur als auch in jeder anderen beruflichen Tätigkeit eine Arbeitsfä-
higkeit von 80 %.  
 
5.3 Mit Schreiben vom 12. Januar 2018 nahm der am Zentrum G.____ tätige, den Versi-
cherten behandelnde Psychologe D.____ zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit 
des Beschwerdeführers Stellung. Er betonte, dass die Abklärung der ADHS-Problematik insge-
samt ein differenziertes Bild zeige: Es gebe immer noch mehrere Verhaltensbereiche, in denen 
der Patient durch seine adulte ADHS in der Arbeitsfähigkeit deutlich eingeschränkt sei (v.a. in 
den Bereichen Temperament, affektive Labilität, emotionale Überreagibilität, Impulsivität). Diese 
Verhaltensbereiche seien im Gutachten von Dr. F.____ gar nicht oder nicht störungsspezifisch 
abgeklärt worden. Die Einschränkungen hätten seiner Ansicht nach weiterhin Krankheitswert. 
Sie könnten vom Patienten bei Belastungen nicht willentlich kontrolliert werden und würden sei-
ne Arbeitsfähigkeit deutlich herabsetzen. Eine Arbeitsfähigkeit über dem Niveau von 50 % sei 
derzeit auf keinen Fall gegeben. 
 
5.4.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2018 bei der 
Beurteilung des aktuellen medizinischen Sachverhalts im Wesentlichen auf das psychiatrische 
Gutachten von Dr. F.____ vom 30. Mai 2017. Nach dem oben Gesagten (vgl. E. 4.3.2 hiervor) 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztin-
nen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Er-
gebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Anlässlich der ersten in 
dieser Angelegenheit erfolgten Urteilsberatung vom 25. Oktober 2018 gelangte das Kantonsge-
richt nun allerdings zur Auffassung, dass dem Gutachten von Dr. F.____ vom 30. Mai 2017 - 
entgegen der Sichtweise der IV-Stelle - keine ausschlaggebende Beweiskraft beigemessen 
werden könne.  
 
5.4.2 Das Kantonsgericht erwog in seinem Beschluss vom 25. Oktober 2018, dass beim 
Versicherten seit der im Februar 2013 erfolgten Rentenzusprache zwar von einer gewissen 
Verbesserung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könne. 
Dies betreffe vor allem die rezidivierende depressive Störung, bei welcher aktuell in nachvoll-
ziehbarer Weise lediglich noch eine leichte Episode diagnostiziert werde. Zu einer Verbesse-
rung sei es sodann auch bezüglich der Arbeitsfähigkeit des Versicherten gekommen, strittig und 
unklar sei jedoch, in welchem Ausmass. Während der Beschwerdeführer und der behandelnde 
Psychologe D.____ von einer höchstens 50 %-igen Arbeitsfähigkeit ausgehen würden, beziffere 
der Gutachter Dr. F.____ diese auf 80 % und die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung gar 
auf 100 %. Diesen Einschätzungen des Gutachters - und der IV-Stelle - könne nun aber ge-

 

 
 
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stützt auf die vorhandene Aktenlage nicht beigepflichtet werden. In seinem Gutachten vom 
19. Oktober 2012 habe Dr. E.____ schlüssig und nachvollziehbar dargelegt, dass die Arbeitsfä-
higkeit des Versicherten im Zeitpunkt seiner Beurteilung in ganz erheblichem Masse durch die 
diagnostizierte ADHS des Erwachsenenalters (mit-) beeinträchtigt worden sei. Im aktuellen 
Gutachten vom 30. Mai 2017 vertrete Dr. F.____ nunmehr die Auffassung, dass sich die adulte 
ADHS nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, bzw. dass sie ihn lediglich bei einer Arbeit, die 
eine hohe Konzentrationsfähigkeit voraussetze, beeinträchtige. Er unterlasse es jedoch, diese 
Einschätzung einlässlicher zu begründen. Insbesondere setze er sich, wie der behandelnde 
Psychologe D.____ zu Recht moniere, nicht mit der Frage auseinander, ob und wie sich die 
adulte ADHS heute auf weitere relevante Verhaltensbereiche wie Temperament (hot temper), 
Hyperaktivität, affektive Labilität, emotionale Überreagibilität, Desorganisation und Impulsivität 
auswirke. Entsprechende gutachterliche Abklärungen und eine Auseinandersetzung mit dieser 
Thematik wären aber schon deshalb von Bedeutung gewesen, weil der Vorgutachter Dr. E.____ 
in einigen dieser Bereiche relevante, die Arbeitsfähigkeit beeinflussende Beeinträchtigungen 
festgehalten habe. Indem Dr. F.____ hierzu nicht Stellung nehme und insbesondere nicht nach-
vollziehbar und schlüssig darlege, weshalb die adulte ADHS die Arbeitsfähigkeit des Versicher-
ten heute ausser bei einer Tätigkeit, die eine hohe Konzentrationsfähigkeit voraussetze, nicht 
mehr beeinträchtige, vermöge sein Gutachten in Bezug auf die oben (vgl. E. 4.4 hiervor) ge-
schilderte revisionsrechtliche Fragestellung nicht zu überzeugen und es erweise sich in dieser 
Hinsicht als unvollständig.  
 
5.4.3 Der Beurteilung von Dr. F.____ könne, so das Kantonsgericht in seinem Beschluss 
vom 25. Oktober 2018 weiter, auch in einem anderen Punkt nicht gefolgt werden. Der Gutachter 
leite eine Verbesserung des Gesundheitszustandes des Versicherten unter anderem auch aus 
dem zwischenzeitlichen Wegfall der Suchtmittelproblematik des Exploranden ab. Diese Be-
gründung erweise sich aber als unzutreffend. Sie übersehe, dass bereits Dr. E.____ in seinem 
Gutachten - und zwar bei den Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit - eine 
abstinente Kokainabhängigkeit und einen derzeit abstinenten schädlichen Gebrauch von Alko-
hol festgehalten habe. Nichtsdestotrotz habe der damalige Gutachter dem Versicherten auf-
grund der Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung des Erwachsenenalters und der 
komorbiden rezidivierend depressiven Störung, zum Untersuchungszeitpunkt mittelgradig aus-
geprägt, eine 100 %-ige Arbeitsunfähigkeit für jedwede Tätigkeit unter den Bedingungen der 
freien Wirtschaft attestiert. Hätten sich die frühere Kokainabhängigkeit und der frühere schädli-
che Gebrauch von Alkohol aber bereits damals nicht mehr auf die Arbeitsfähigkeit ausgewirkt, 
so lasse sich aber mit dem Wegfall der Suchtmittelproblematik nicht eine seit der damaligen 
Begutachtung bzw. seit Erlass der Rentenverfügung vom 22. Februar 2013 eingetretene Ver-
besserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten begründen.  
 
5.4.4 Da die übrigen damals vorliegenden medizinischen Berichte ebenfalls keine ausrei-
chende Grundlage für eine abschliessende Beurteilung der Beschwerde bildeten, beschloss 
das Kantonsgericht, den Fall auszustellen und die erforderliche zusätzliche Abklärung des me-
dizinischen Sachverhalts im Rahmen eines psychiatrischen Gerichtsgutachtens vornehmen zu 
lassen, mit dessen Erstellung in der Folge PD Dr. B.____ beauftragt wurde.  
 

 

 
 
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6.1.1 Gestützt auf seine eingehende ambulant-psychiatrische Untersuchung des Exploran-
den und die medizinische Aktenlage erhob PD Dr. B.____ in seinem ausführlichen Gerichtsgut-
achten vom 25. Februar 2019 als Diagnosen/Differentialdiagnosen (gemäss ICD-10) mit Aus-
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit akzentuierte emotional instabile Persönlichkeitszüge (ICD-10 
Z73.1), eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS; ICD-10 F90.0) und eine 
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10 F33.0). Als Diagnosen/ 
Differentialdiagnosen (gemäss ICD-10) ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hielt er Stö-
rungen durch Alkohol, Status nach schädlichem Gebrauch (ICD-10 F10.1), und Störungen 
durch Kokain, Status nach schädlichem Gebrauch (ICD-10 F14.1), fest. 
 
6.1.2 In seiner medizinischen Beurteilung äusserte sich der Gutachter sodann zur Frage 
nach den qualitativen und quantitativen Beeinträchtigungen der festgestellten Störungen. Dabei 
wies er mehrfach darauf hin, dass die akzentuierten Persönlichkeitszüge aus psychiatrischer 
Sicht nicht losgelöst von der ADHS diskutiert werden könnten, weil sie eng miteinander verwo-
ben seien. Der Explorand könne sich sowohl aufgrund der Persönlichkeitspathologie wie auch 
aufgrund der ADHS nicht auf ausreichend sublimierte Bewältigungsstrategien abstützen, wenn 
er sich in Konflikt- oder Belastungssituationen befinde. Die Folge seien psychische Beschwer-
deformationen, die er sodann entwickle, so allen voran eine depressive Symptomformation. In 
der Vergangenheit habe er auch auf den Konsum von Alkohol und Kokain zurückgegriffen. Die 
ADHS sie über viele Jahre hinweg, nämlich sicher bereits ab Ende der Adoleszenz bis 2009, 
weitgehend asymptomatisch geblieben. Ab 2009 sei die ADHS im Rahmen der Vaterschaft des 
Exploranden klinisch wie auch hinsichtlich ihrer Beeinträchtigungen in diversen anamnestischen 
Bereichen relevant geworden, ehe sie ab 2013 wieder deutlich kompensierter gewesen sei. 
Hinzuweisen sei sodann auf den Umstand, dass auf die subjektiven Beschwerdeangaben des 
Exploranden nicht ohne Weiteres abgestützt werden könne. Es würden sich gewisse Inkonsis-
tenzen zwischen den subjektiven Angaben des Exploranden und den objektiven Untersu-
chungsbefunden im Rahmen der hiesigen Begutachtung ergeben, und zwar dahingehend, dass 
sich der Explorand als im Alltag wie auch im potentiellen Berufsleben als deutlich, beziehungs-
weise vollständig dysfunktional beschreibe, während im objektiven Psychostatus die spezifi-
schen Parameter zur innerpsychischen Vitalität maximal leicht pathologisch ausfallen würden. 
Es bestehe auch eine Diskrepanz innerhalb der subjektiven Angaben, wenn er mitteile, dass er 
täglich mehrmals länger spazieren gehen könne, mit dem Fahrrad unterwegs sei, sich wieder 
für einen Schrebergarten und auch für ein Fitnessabonnement interessiere, die Einkäufe tätige 
und auch im Haushalt mithelfen könne, dann aber ausführe, dass er sich ausserstande fühle, 
wieder im ersten Arbeitsmarkt tätig zu werden. Ebenso berichte er über Einbussen seiner kogni-
tiven Fähigkeiten, die aber im objektiven Befund nicht wirklich bestätigt werden könnten.  
 
Beim Exploranden liege zwar eine Persönlichkeitspathologie, nicht aber eine regelrechte Per-
sönlichkeitsstörung vor. Zudem sei die ADHS unterdessen wieder zu weiten Teilen kompensiert 
und man habe es mit einer lediglich leichten Affektpathologie zu tun. Die Gesamtheit der Diag-
nosen begründe, dass der Explorand in seiner allgemeinen psychischen Belastbarkeit eine ge-
wisse Einbusse erlebe. Würde eine erhebliche Einbusse dieser Belastbarkeit vorliegen, müsste 
sich diese nicht nur in diversen anamnestischen Bereichen, sondern auch in der hiesigen Be-
gutachtungssituation zeigen, so etwa in den spezifischen objektiven Parametern zur innerpsy-

 

 
 
Seite 11   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

chischen Vitalität oder auch darin, dass der Explorand im Verlauf der hiesigen Begutachtung 
Zeichen einer nachlassenden Kooperations- und Konzentrationsfähigkeit oder einer nachlas-
senden generellen Belastbarkeit zeigen würde. Gleichzeitig sei aber auch zu berücksichtigen, 
dass der Explorand nicht ohne Weiteres in der Lage sei, mit belastenden Lebensumständen 
adäquat umzugehen, sodass sich diese immer im Sinne einer psychischen Beschwerdeent-
wicklung auswirken könnten, wie auch im Sinne einer Beeinträchtigung der innerpsychischen 
Ressourcen. Die Würdigung des retrospektiven Langzeitverlaufs könne aber nicht ausweisen, 
dass es sich hier um eine besonders ausgeprägte ADHS handle, genauso wenig wie man es 
mit einer ausgeprägten Persönlichkeitsstörung zu tun habe, zumal lediglich akzentuierte Per-
sönlichkeitszüge vorliegen würden. Dass diese als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfä-
higkeit beurteilt würden, stehe im Zusammenhang mit dem gleichzeitigen Vorliegen einer 
ADHS, wodurch - wie schon erwähnt - eine gegenseitige negative Interferenz begünstigt werde, 
mit aversiven Lebensumständen nicht ausreichend adäquat umgehen zu können. 
 
Wenn man die qualitativen Funktionsfähigkeiten anhand der sogenannten ICF-Kriterien disku-
tiere, so könne man als Ergebnis festhalten, dass beim Exploranden aus psychiatrischer Sicht 
die erhaltenen im Vergleich zu den darniederliegenden Funktionsfähigkeiten deutlich überwie-
gen würden.  
 
Was die Frage der Arbeitsfähigkeit des Versicherten angehe, sei - so PD Dr. B.____ weiter - 
deshalb aus psychiatrischer Sicht davon auszugehen, dass im angestammten Beruf aktuell 
wieder eine 80 %-ige Arbeitsfähigkeit bestehe. In den bisherigen Bereichen, in denen der Ex-
plorand tätig gewesen sei, nämlich im Gastgewerbe wie auch als Lagerist und Magaziner, wür-
den keine zusätzlichen Einschränkungen im Sinne einer Leistungsminderung vorliegen. Der 
Versicherte sei seinem Arbeitsumfeld auch zumutbar, zumal er nicht unter einer schweren Per-
sönlichkeitspathologie und auch nicht unter einer schweren ADHS leide. Die genannten Ein-
schätzungen würden auch hinsichtlich aller zumutbaren anderen Tätigkeiten gelten. Für diese 
sei aus psychiatrischer Sicht ebenfalls von einer Arbeitsfähigkeit von 80 % auszugehen. 
 
6.1.3 Im Weiteren nahm der Gutachter auch zu divergierenden Beurteilungen anderer Ärzte 
und therapeutischer Fachkräfte Stellung. So ging er insbesondere auch auf die abweichenden 
Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit des Versicherten durch den behandelnden Psychologen 
D.____ ein. Dieser habe in einem ersten Bericht vom 12. April 2012 eine vollständige Arbeitsun-
fähigkeit ab 1. Januar 2012 und in einem späteren Bericht vom 18. März 2015 eine 100 %-ige 
Arbeitsunfähigkeit ab 13. Januar 2011 festgehalten. In späteren Schreiben vom 18. Oktober 
2017 und 12. Januar 2018 habe er dann eine Belastbarkeit, die auf keinen Fall über dem 50 %-
Niveau liege, attestiert, gleichzeitig aber auch darauf hingewiesen, dass in der Praxis von keiner 
auf dem ersten Arbeitsmarkt verwertbaren Arbeitsfähigkeit mehr ausgegangen werden könne. 
Was den ersten Bericht aus dem Jahre 2012 angehe, lasse sich nachvollziehen, dass damals 
eine möglicherweise erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vorgelegen habe, weil 
damals die ADHS erheblich dekompensiert gewesen sei. Für die späteren Berichte aber, das 
heisst ab 2013, sei von einer deutlich kompensierteren ADHS auszugehen. Im Übrigen falle auf, 
dass der Explorand nie mit ADHS-spezifischen Medikamenten behandelt worden sei, sodass 
auch im Zeitraum zwischen 2009 und 2013, als die ADHS deutlich dekompensiert gewesen sei, 

 

 
 
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eine nicht optimale und nicht ausreichende psychopharmakologische Behandlung bestanden 
habe. In den späteren Berichten habe sich der behandelnde Psychologe hauptsächlich auf sub-
jektive Beschwerdeangaben des Exploranden gestützt, wobei aber auch auffalle, dass er bei-
spielsweise in seinem Bericht vom 18. Oktober 2017 festhalte, dass die Störungen durch mul-
tiplen Substanzgebrauch derzeit abstinent seien und dass lediglich noch eine leichte depressive 
Episode vorliege. Zudem teile er im Bericht vom 12. Januar 2018 mit, dass eine erkennbare 
Stabilisierung des Exploranden psychiatrisch und im Legalbereich vorliege. Es erstaune daher, 
dass dennoch eine derart hohe Einschränkung der Arbeitsfähigkeit postuliert werde. Aufgrund 
der diversen zu berücksichtigenden Beurteilungsdimensionen könne eine erhebliche Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit nicht mehr nachvollzogen werden. 
 
Zu den Einschätzungen im psychiatrischen Gutachten von Dr. E.____ vom 19. Oktober 2012 
sei zu sagen, dass dieser als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit grundsätzlich 
eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung 
sowie eine ADHS diagnostiziert habe. Die vollständige Arbeitsunfähigkeit, die er attestiert habe, 
sei nicht ausreichend untermauert. Allenfalls könne man aber einräumen, dass damals die 
ADHS tatsächlich derart dekompensiert gewesen sei, dass die Annahme einer zumindest vor-
übergehenden vollständigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gerechtfertigt gewesen sei.  
 
Was schliesslich die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit im psychiatrischen Gutachten von 
Dr. F.____ vom 30. Mai 2017 angehe, sei festzuhalten, dass sich dieser zu wenig detailliert mit 
den Auswirkungen der ADHS auseinandersetze. Zudem formuliere Dr. F.____, dass mit dem 
Sistieren des Konsumverhaltens die ADHS keine Auswirkung mehr auf die Arbeitsfähigkeit ge-
habt habe. Dabei habe jedoch bereits Dr. E.____ in seinem psychiatrischen Gutachten vom 
19. Oktober 2012 die Suchtdiagnosen als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 
festgehalten. 
 
6.1.4 Abschliessend bejahte PD Dr. B.____ ausdrücklich die ihm unterbreitete Frage, ob sich 
der Gesundheitszustand und/oder die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit seit der damaligen Be-
gutachtung durch Dr. E.____ erheblich verändert hätten. Es könne davon ausgegangen wer-
den, dass sich damals im Vergleich zur aktuellen Begutachtung insbesondere hinsichtlich der 
ADHS ein deutlich dekompensierteres Zustandsbild gezeigt habe. Seit 2013 habe sich die 
ADHS aber wieder deutlich stabilisiert. Entsprechend müsse nach der aktuellen Begutachtung 
die Arbeitsfähigkeit anders formuliert werden. 
 
6.2 In ihrer Stellungnahme vom 1. April 2019 zum Gerichtsgutachten von PD Dr. B.____ 
vertrat die IV-Stelle gestützt auf die Beurteilung ihres RAD-Arztes Dr. C.____ die Auffassung, 
dass dieses als Entscheidgrundlage geeignet sei. Ausgehend von der gutachterlich attestierten 
Arbeitsfähigkeit des Versicherten von 80 % resultiere im Einkommensvergleich ein Invaliditäts-
grad von 20 %. Somit liege kein rentenbegründender Invaliditätsgrad mehr vor, weshalb die 
laufende Rente zu Recht aufgehoben worden sei. Der Beschwerdeführer wiederum liess am 
15. Mai 2019 einen Bericht des behandelnden Therapeuten D.____ vom 7. Mai 2019 einrei-
chen, in welchem dieser ausführlich zum Gerichtsgutachten von PD Dr. B.____ Stellung nahm. 
Gleichzeitig vertrat er die Auffassung, dass es dem Therapeuten mit seiner nachvollziehbar 

 

 
 
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begründeten Kritik gelinge, das Gutachten zumindest stellenweise in Zweifel zu ziehen, wes-
halb für einen Entscheid im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht ohne weiteres darauf ab-
gestellt werden könne. Er beantrage deshalb, dem Gutachter PD Dr. B.____ zu den entspre-
chenden Kritikpunkten Rückfragen zu stellen.  
 
6.3 Laut Auffassung des Beschwerdeführers drängen sich insbesondere aufgrund zweier 
wesentlicher Kritikpunkte des behandelnden Therapeuten D.____ am Gerichtsgutachten Rück-
fragen bei PD Dr. B.____ auf. So moniere der Therapeut, dass der Gutachter zu Unrecht so-
wohl die ausgeprägte Insomnie wie auch das agitierte Verlassen der Wohnung und Umherirren 
auf der Strasse nicht als depressive Symptome mit relevanter Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit werte. Ebenso bemängle der Therapeut, dass der Gutachter den massiven sozialen Rück-
zug des Exploranden in ein Zimmer während des Tages mit Herunterlassen der Rollläden 
zwecks Reizabschirmung zwar erwähne, jedoch weder als symptomatisch noch als problema-
tisch einordne. Schliesslich stelle D.____ in Bezug auf die vom Gutachter vorgeschlagene me-
dikamentöse Behandlung klar, dass diese bereits in einer Frühphase der ADHS-Behandlung 
beim Versicherten leitliniengerecht durchgeführt worden sei, jedoch aufgrund der negativen 
Folgen und fehlenden Positivwirkung nach kurzer Zeit wieder habe abgesetzt werden müssen. 
Diese Vorbringen geben nun aber - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - keinen 
hinreichenden Anlass für entsprechende Rückfragen an den Gerichtsgutachter. Diesem waren 
sowohl die Schlafprobleme des Exploranden als auch der Umstand, dass sich dieser tagsüber 
teilweise auch mit heruntergelassenen Rollläden in seinem eigenen Zimmer aufhält, bekannt 
(vgl. die Wiedergabe des Tagesablaufs durch den Exploranden, S. 22 des Gutachtens). Dass 
der behandelnde Therapeut diesen "depressiven Symptomen" bei der Würdigung des Gesund-
heitszustandes und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein anderes Gewicht bei-
misst, als der Gerichtsgutachter, bedeutet nun aber (noch) nicht, dass Letzterem entsprechen-
de Rückfragen zu stellen wären. In diesem Zusammenhang ist denn auch auf die Rechtspre-
chung hinzuweisen, wonach es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der thera-
peutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten 
fachmedizinischen Experten anderseits ohnehin nicht zulässt, ein Administrativ- oder Gerichts-
gutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die 
behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelan-
gen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil 
diese wichtige - und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende - Aspekte benennen, die 
bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 
vom 23. Mai 2018, 8C_874/2017, E. 5.2.2 mit Hinweisen). Eine solche Konstellation liegt hier 
nicht vor, da nach dem Gesagten dem Bericht des behandelnden Therapeuten D.____ keine 
relevanten neuen Gesichtspunkte zu entnehmen sind, die im Gerichtsgutachten von PD 
Dr. B.____ nicht berücksichtigt worden wären. Nicht relevant für den Ausgang des vorliegenden 
Verfahrens ist sodann die Frage, ob und wie lange der Versicherte hinsichtlich seiner ADHS 
leitliniengerecht medikamentös behandelt worden ist. Entscheidend ist vielmehr, dass sich nach 
der überzeugenden Beurteilung des Gerichtsgutachters die ADHS seit 2013 so oder so wieder 
deutlich stabilisiert hat mit der Folge, dass aktuell aufgrund dieses Leidens und der zusätzlich 
bestehenden akzentuierten, emotional instabilen Persönlichkeitszüge und der gegenwärtig 

 

 
 
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leichten Episode einer rezidivierenden depressiven Störung lediglich noch eine 20 %-ige Ar-
beitsunfähigkeit besteht.  
 
7.1 Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.3.1 hiervor), weicht das Gericht bei Gerichtsgutachten 
nach der Praxis nicht ohne zwingende Gründe von der Einschätzung der medizinischen Exper-
ten ab, deren Aufgabe es ist, ihre Fachkenntnisse der Gerichtsbarkeit zur Verfügung zu stellen, 
um einen bestimmten Sachverhalt medizinisch zu erfassen. Vorliegend erfüllt das psychiatri-
sche Gerichtsgutachten von PD Dr. B.____ vom 25. Februar 2019 die rechtsprechungsgemäs-
sen Voraussetzungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage in jeder Hinsicht: Es weist 
weder formale noch inhaltliche Mängel auf, es ist - wie dies vom Bundesgericht verlangt wird 
(vgl. E. 4.2 hiervor) - für die streitigen Belange umfassend, es beruht auf allseitigen Untersu-
chungen, es berücksichtigt die geklagten Beschwerden, es ist in Kenntnis der Vorakten abge-
geben worden, es leuchtet in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Be-
urteilung der medizinischen Situation ein, es setzt sich mit den vorhandenen abweichenden 
ärztlichen Einschätzungen und der divergierenden Beurteilung des behandelnden Therapeuten 
auseinander und es ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Sodann erfüllt es auch die 
Anforderungen, denen es unter revisionsrechtlichem Blickwinkel zu genügen hat, zeigt es doch 
schlüssig auf, dass und inwiefern es seit der ursprünglichen Rentenzusprache im Februar 2013 
zu einer effektiven Verbesserung des Gesundheitszustands und - damit einhergehend - der 
Arbeitsfähigkeit des Versicherten gekommen ist. Die entsprechenden, vorstehend (vgl. E. 6.1 
hiervor) wiedergegebenen Ausführungen des Gerichtsgutachters PD Dr. B.____ vermögen zu 
überzeugen, sodass an dieser Stelle vollumfänglich darauf verwiesen werden kann. 
 
7.2 Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, die ausschlaggebende 
Beweiskraft des Gerichtsgutachtens von PD Dr. B.____ in Frage zu stellen. Er beschränkt sich 
in seiner Stellungnahme vom 15. Mai 2019 zum Gerichtsgutachten im Wesentlichen auf den 
Standpunkt, dass es dem behandelnden Therapeuten D.____ im Bericht vom 7. Mai 2019 ge-
linge, mit seiner nachvollziehbar begründeten Kritik das Gutachten zumindest stellenweise in 
Zweifel zu ziehen. Aus diesem Grund seien dem Gutachter PD Dr. B.___ zu den entsprechen-
den Kritikpunkten Rückfragen zu stellen. Dass und weshalb solche Rückfragen nicht erforder-
lich sind, ist bereits weiter oben aufgezeigt worden (vgl. E. 6.3 hiervor). An dieser Stelle kann 
daher vollumfänglich auf die dortigen Ausführungen verwiesen und von Weiterungen hierzu 
abgesehen werden.  
 
7.3 Aus dem Gesagten folgt zusammenfassend, dass sich der Gesundheitszustand und - 
damit einhergehend - der Grad der Arbeitsfähigkeit des Versicherten im Vergleich zur Situation, 
wie sie im Zeitpunkt der Rentenzusprache im Februar 2013 vorgelegen hat, in einer anspruchs-
erheblichen Weise verbessert haben. Somit hat die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung 
das Vorliegen der Revisionsvoraussetzungen des Art. 17 Abs. 1 ATSG im Ergebnis zu Recht 
bejaht. 
 
8.1 Gestützt auf dieses Zwischenergebnis ist in einem nächsten Schritt zu prüfen, wie sich 
die geschilderte Entwicklung auf den Rentenanspruch des Beschwerdeführers auswirkt. Zur 
Beantwortung dieser Frage sind die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des An-

 

 
 
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spruchs pro futuro zu prüfen. Es gilt mit anderen Worten, auf der Grundlage eines richtig und 
vollständig festgestellten Sachverhalts den Invaliditätsgrad bei Erlass der streitigen Revisions-
verfügung zu ermitteln, woraus sich die Anspruchsberechtigung und allenfalls der Umfang des 
Anspruchs ergeben (Urteile des Bundesgerichts vom 3. April 2017, 9C_766/2016, E. 1.2, und 
vom 29. Juni 2015, 9C_173/2015, E. 2.2, je mit Hinweisen). 
 
8.2 Ausgangspunkt der Beurteilung des (heutigen) Rentenanspruchs bildet die Frage, in 
welchem Ausmass der Versicherte aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen ar-
beitsunfähig ist. Wie bereits weiter vorne ausgeführt (vgl. E. 6.2 hiervor), ist laut dem psychiatri-
schen Gerichtsgutachten von PD Dr. B.____ vom 25. Februar 2019 davon auszugehen, dass 
der Beschwerdeführer im angestammten Beruf und in sämtlichen zumutbaren Verweistätigkei-
ten wieder zu 80 % arbeitsfähig ist. Nach dem oben Gesagten (vgl. E. 6.3 hiervor) kommt die-
sem Gutachten voller Beweiswert zu, so dass bezüglich der aktuellen Einschätzung der Arbeits-
fähigkeit des Beschwerdeführers auf diese gutachterliche Zumutbarkeitsbeurteilung abgestellt 
werden kann.  
 
8.3 Wie ebenfalls bereits ausgeführt (vgl. E. 2.5 hiervor), ist der Invaliditätsgrad bei er-
werbstätigen Versicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Die IV-Stelle 
hatte in der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2018 den erforderlichen Einkommensver-
gleich vorgenommen und dabei aufgrund ihrer damaligen Einschätzung, wonach dem Versi-
cherten die Ausübung jeglicher beruflichen Tätigkeit (wieder) im Umfang von 100 % zumutbar 
sei, anhand der Gegenüberstellung von Validen- und zumutbarem Invalideneinkommen einen 
Invaliditätsgrad von 0 % ermittelt. Nunmehr anerkennt die Beschwerdegegnerin in ihrer Stel-
lungnahme vom 1. April 2019 zum Gerichtsgutachten, dass beim Versicherten nicht von einer 
uneingeschränkten, sondern von einer 80 %-igen Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf und 
in sämtlichen zumutbaren Verweistätigkeiten auszugehen sei. Da im Fall des Versicherten so-
wohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen unter Beizug der Tabellenlöhne der 
Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik zu ermitteln seien 
(vgl. zum Ganzen: BGE 126 V 75 E. 3b/bb mit Hinweisen und 124 V 321 E. 3b/aa) und gleich-
zeitig die Vornahme eines leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. dazu BGE 
134 V 322 E. 5.3 und 126 V 75 E. 5b/bb und cc) nicht angezeigt sei, führe der Einkommensver-
gleich nunmehr zu einem massgebenden Invaliditätsgrad von 20 %. Dieser Betrachtungsweise 
und dem daraus resultierenden Ergebnis der IV-Stelle ist vollumfänglich beizupflichten und es 
kann von weiteren Erörterungen hierzu abgesehen werden. 
 
9. Da nicht nur der in der angefochtenen Verfügung ermittelte Invaliditätsgrad von 0 %, 
sondern auch der gestützt auf die Ergebnisse des Gerichtsgutachtens von PD Dr. B.____ be-
messene Invaliditätsgrad von 20 % unter dem für einen Rentenanspruch erforderlichen Wert 
von 40 % liegt, hat der Beschwerdeführer grundsätzlich keinen Anspruch (mehr) auf eine IV-
Rente. Die von der IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung vom 8. Januar 2018 angeordnete 
Rentenaufhebung erweist sich daher im Ergebnis als rechtens, wobei die Aufhebung gestützt 
auf Art. 88bis Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 
1961 korrekterweise vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Mo-

 

 
 
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nats an erfolgte. Die vorliegende Beschwerde erweist sich demnach als unbegründet, weshalb 
sie abgewiesen werden muss. 
 
10. Abschliessend bleibt über die Kosten des Verfahrens zu befinden.  
 
10.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt. Von Fällen abgesehen, in denen ein 
lediglich geringer oder aber ein ausgesprochen hoher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt 
das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens 
praxisgemäss auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Be-
schwerdeführer unterliegende Partei, weshalb die Verfahrenskosten ihm zu auferlegen sind. 
Dem Beschwerdeführer ist nun allerdings mit Verfügung vom 20. Februar 2018 die unentgeltli-
che Prozessführung bewilligt worden. Aus diesem Grund werden die Verfahrenskosten vorläufig 
auf die Gerichtskasse genommen. 
 
10.2 Nach Art. 45 Abs. 1 ATSG hat der Versicherungsträger die Kosten der Abklärung zu 
übernehmen, soweit er die Massnahmen angeordnet hat. Hat er keine Massnahmen angeord-
net, so übernimmt er deren Kosten dennoch, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des 
Anspruchs unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden. 
Wie das Bundesgericht in BGE 137 V 210 ff. entschieden hat, sind in den Fällen, in denen zur 
Durchführung der vom Gericht als notwendig erachteten Beweismassnahme an sich eine 
Rückweisung in Frage käme, eine solche indessen mit Blick auf die Wahrung der Verfahrens-
fairness entfällt, die Kosten der durch das Gericht in Auftrag gegebenen Begutachtung den IV-
Stellen aufzuerlegen. Dies sei, so das Bundesgericht weiter, mit der zitierten Bestimmung von 
Art. 45 Abs. 1 ATSG durchaus vereinbar (BGE 137 V 265 f. E. 4.4.2). Vorliegend war das Kan-
tonsgericht anlässlich seiner ersten Urteilsberatung vom 25. Oktober 2018 zum Ergebnis ge-
langt, dass das von der IV-Stelle eingeholte Gutachten von Dr. F.____ vom 30. Mai 2017 insbe-
sondere in Bezug auf die revisionsrechtliche Fragestellung (vgl. E. 4.4 hiervor) unvollständig 
war (vgl. dazu E. 5.4 hiervor) und demnach den rechtsprechungsgemässen Anforderungen an 
ein beweistaugliches Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a) nicht genügte. Da ein Entscheid in der 
Angelegenheit gestützt auf die damals vorhandene Aktenlage nicht möglich war, beschloss das 
Kantonsgericht, die erforderliche zusätzliche Abklärung des medizinischen Sachverhaltes im 
Rahmen eines psychiatrischen Gerichtsgutachtens vornehmen zu lassen. Das in der Folge ein-
geholte Gerichtsgutachten von PD Dr. B.____ vom 25. Februar 2019 war mit anderen Worten 
für eine abschliessende Beurteilung des Rentenanspruchs des Versicherten unerlässlich. Im 
Lichte der geschilderten bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind demnach die Kosten dieses 
Gutachtens der IV-Stelle zu auferlegen. Die Kosten belaufen sich gemäss den eingereichten 
Honorarrechnungen von PD Dr. B.____ vom 25. Februar 2019 und der Laborrechnungen der 
H.____ AG, vom 18. und 19. Februar 2019 auf insgesamt Fr. 7'672.55.  
 

 

 
 
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10.3.1 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Nach der Rechtsprechung gilt es unter dem Gesichtspunkt des 
Anspruchs auf eine Parteientschädigung als Obsiegen, wenn die Rechtsstellung der Partei 
durch den Entscheid im Vergleich zu derjenigen im Administrativverfahren verbessert wird. 
Massgebend sind dabei die im Beschwerdeverfahren gestellten Anträge. Wird eine Sache zur 
weiteren Abklärung an die IV-Stelle zurückgewiesen, stellt dies für die versicherte Person ein 
vollständiges Obsiegen dar. Weist aber das kantonale Gericht die Sache nicht an die Verwal-
tung zurück, sondern nimmt - etwa in Nachachtung von BGE 137 V 210 ff. - die erforderlichen 
Abklärungen selber vor und entscheidet hernach in dem Sinne, dass sich die Rechtsstellung 
der versicherten Person im Vergleich zur angefochtenen Verfügung nicht verbessert, so ist von 
einem vollständigen Unterliegen der versicherten Person auszugehen (Urteil des Bundesge-
richts vom 6. Juli 2018, 8C_304/2018, E. 4.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). Zu beachten bleibt 
in diesem Zusammenhang immerhin, dass der IV-Stelle - in Anwendung des Verursacherprin-
zips - auch im Falle einer Beschwerdeabweisung Parteikosten auferlegt werden können, wenn 
sie ihre Abklärungspflicht nach Art. 43 Abs. 1 ATSG schuldhaft verletzt hat. Diese Durchbre-
chung des Unterliegerprinzips (Art. 61 lit. g ATSG) rechtfertigt sich indessen nur, wenn die Ver-
waltung lediglich sehr rudimentäre Abklärungen vorgenommen hat (Urteil des Bundesgerichts 
vom 6. Juli 2018, 8C_304/2018, E. 4.3.3 mit Hinweis). Nachdem sich vorliegend die Rechtsstel-
lung des Beschwerdeführers mit dem Ausgang des Verfahrens gegenüber jener nach Ab-
schluss des Administrativverfahrens nicht verbessert hat und die IV-Stelle im Verwaltungsver-
fahren nicht bloss rudimentäre Abklärungen vorgenommen hatte, ist dem Beschwerdeführer 
keine Parteientschädigung zu Lasten der Gegenpartei zuzusprechen. 
 
10.3.2 Dem Versicherten wurde nun allerdings mit Verfügung vom 20. Februar 2018 die un-
entgeltliche Verbeiständung mit seiner Rechtsvertreterin bewilligt, sodass diese für ihre Bemü-
hungen aus der Gerichtskasse zu entschädigen ist. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh-
rers machte in ihrer Honorarnote vom 16. August 2018, die sie im Hinblick auf die erste Urteils-
beratung vom 25. Oktober 2018 eingereicht hatte, einen Zeitaufwand von 18 Stunden und 
10 Minuten sowie Auslagen von Fr. 100.-- geltend. Mit Verfügung vom 27. Mai 2019 forderte 
das Kantonsgericht sie sodann auf, innert unerstreckbarer Frist bis 17. Juni 2019 eine aktuali-
sierte Honorarnote nach Zeitaufwand einzureichen. Gleichzeitig wurde die Rechtsvertreterin 
darauf hingewiesen, dass das Honorar nach Ermessen festgesetzt werde, falls bis zum genann-
ten Termin keine Honorarnote eingehen sollte. In der Folge liess die Rechtsvertreterin dem 
Kantonsgericht keine aktualisierte Kostennote zukommen, sodass das Honorar ankündigungs-
gemäss nach Ermessen festzusetzen ist. Mit Blick auf die seit Einreichung der ersten Honorar-
note vom 16. August 2018 bis zur heutigen Urteilsberatung getätigten Bemühungen wäre es 
grundsätzlich angemessen, der Rechtsvertreterin zusätzlich zu dem in der ursprünglichen Ho-
norarnote ausgewiesenen Zeitaufwand von 18 Stunden und 10 Minuten pauschal 3 weitere 
Stunden zu entschädigen. Nun gilt es aber zu beachten, dass sich der bis zur ersten Urteilsbe-
ratung geltend gemachte Zeitaufwand von 18 Stunden und 10 Minuten als zu hoch erweist. Die 
Honorarrechnung ist daher zu kürzen, wobei es sich in Anbetracht, dass ein doppelter Schrif-
tenwechsel durchgeführt wurde, und unter Berücksichtigung der Entschädigungspraxis in ver-
gleichbaren Fällen rechtfertigt, den entschädigungsberechtigten Zeitaufwand bis zur ersten Ur-
teilsberatung auf 15 Stunden festzusetzen. Zusätzlich ist nach dem vorstehend Gesagten für 

 

 
 
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den Zeitraum danach bis zur heutigen Urteilsberatung ein weiterer Aufwand von drei Stunden 
zu berücksichtigen. Das Honorar der Rechtsvertreterin des Versicherten ist daher vorliegend 
auf der Basis eines insgesamt als angemessen erachteten Zeitaufwandes von 18 Stunden fest-
zusetzen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 17. No-
vember 2003 beläuft sich der Stundenansatz bei unentgeltlicher Verbeiständung auf Fr. 200.--. 
Der Rechtsvertreterin des Versicherten ist somit ein Honorar in der Höhe von Fr. 3‘700.-- 
(18 Stunden à Fr. 200.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 100.--) aus der Gerichtskasse auszurich-
ten. 
 
10.4 Der Beschwerdeführer wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Or-
ganisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Par-
tei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald 
sie dazu in der Lage ist. 
 

  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung werden die 
Verfahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse genommen. 

 3. Die Kosten für die gerichtliche Begutachtung in der Höhe von 
Fr. 7‘672.55 werden der IV-Stelle Basel-Landschaft auferlegt. 

 4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird der 
Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers ein Honorar in der Höhe von 
Fr. 3‘700.-- (inkl. Auslagen) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

 

 
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