# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2b3e1dd-1af1-57f9-b69e-365b32a1fcf6
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 10.07.2019 LB190033
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LB190033_2019-07-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LB190033-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. D. Scherrer, Vorsitzende, Oberrichter Dr. M. Kriech 

und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler sowie Gerichts-

schreiber lic. iur. F. Rieke 

Beschluss und Urteil vom 10. Juli 2019 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Kläger und Berufungskläger 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____-verein …,  
Beklagter und Berufungsbeklagter 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Anfechtung Vereinsbeschluss 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 5. Abteilung, vom 
7. Mai 2019 (CG170077-L) 

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Rechtsbegehren: 

"1. Es sei der GV-Beschluss (B._____-verein …) vom 17.03.2017 
über den Ausschluss des Klägers vom Vorstand aufzuheben. 

 2. [...] 
 3. [...] 
 4. [...] 
 5.  Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-

klagten." 

Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 7. Mai 2019: 

1. Die Klage wird abgewiesen. 
2. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf: 
 CHF 4'500.00 ; die Barauslagen betragen 
 CHF 65.00 
3. Die Gerichtskosten werden dem Kläger auferlegt, zufolge teilweiser Gewäh-

rung der unentgeltlichen Rechtspflege im Umfang von CHF 1'500.- einstwei-
len auf die Staatskasse genommen. Der Kläger wird auf die Nachzahlungs-
pflicht gemäss Art. 123 ZPO hingewiesen. 

4. Der Kläger wird verpflichtet, dem Beklagten eine Parteientschädigung von 
CHF 8'401.- (inkl. 7.7% MwST) zu bezahlen. 

5. [Schriftliche Mitteilung] 
6. [Rechtsmittelbelehrung: Berufung, Frist 30 Tage] 

Berufungsanträge des Klägers: 

"1. In Abänderung von Dispositiv 1 des Urteils vom 7. Mai 2019 sei 
die Klage gutzuheissen und es sei der GV-Beschluss (B._____-
verein …) vom 17.07.2017 über den Ausschluss des Klägers vom 
Vorstand aufzuheben. 

 2. In Abänderung von Dispositiv Ziff. 3 des Urteils vom 7. Mai 2019 
seien die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens dem Beru-
fungsbeklagten aufzuerlegen. 

3. Dispositiv Ziff. 4 des Urteils vom 7. Mai 2019 sei aufzuheben und 
dem Berufungskläger für das vorinstanzliche Verfahren eine an-
gemessene Prozessentschädigung (zuzügl. MwSt) zu bezahlen. 

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteu-
er, zulasten des Berufungsbeklagten." 

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Erwägungen: 

1. a) Der Beklagte ist ein Verein mit dem Zweck der Pflege und För-

derung des B._____-wesens in Zürich (Urk. 3/4). Der Kläger war bis zum 

17. März 2017 in dessen Vorstand. Anlässlich der Generalversammlung des Be-

klagten vom 17. März 2017 wurde der Kläger auf Antrag des Vorstands nicht 

mehr als Beisitzer in den Vorstand gewählt (Urk. 22/3 S. 8). 

b) Am 28. März 2017 reichte der Kläger beim Friedensrichteramt Zürich  

… + … ein Schlichtungsgesuch auf Aufhebung des Beschlusses des Beklagten 

vom 17. März 2017 betreffend seinen Ausschluss aus dessen Vorstand ein 

(Urk. 1 S. 1). Am 4. August 2017 reichte der Kläger beim Bezirksgericht Zürich 

(Vorinstanz) eine Klage mit den eingangs aufgeführten Rechtsbegehren ein 

(Urk. 2 S. 2; unter Beilage der Klagebewilligung vom 24. Mai 2017, Urk. 1). Mit 

Beschluss vom 20. Juni 2018 wurde dem Kläger teilweise (hinsichtlich Rechtsbe-

gehren Ziffer 1) die unentgeltliche Rechtspflege gewährt und im Übrigen (d.h. hin-

sichtlich Rechtsbegehren Ziffern 2 bis 4) Frist zur Leistung eines Gerichtskosten-

vorschusses und einer Sicherheit für die Parteientschädigung angesetzt (Urk. 28). 

Mit Beschluss vom 3. Oktober 2018 trat die Vorinstanz auf die Rechtsbegehren 

Ziffern 2 bis 4 (zufolge Nichtleistung von Vorschuss und Sicherheit) nicht ein (Urk. 

33). Nach Durchführung einer Vergleichsverhandlung (Vi-Prot. S. 14 f.) und eines 

zweiten Schriftenwechsels (Urk. 41, 43 und 47) fällte die Vorinstanz am 7. Mai 

2019 das eingangs wiedergegebene Urteil (Urk. 49 = Urk. 54). 

c) Gegen dieses ihm am 21. Mai 2019 zugestellte Urteil (Urk. 50) erhob 

der Kläger am 20. Juni 2019 fristgerecht Berufung und stellte die eingangs aufge-

führten Berufungsanträge (Urk. 53 S. 2). 

d) Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen. Da sich die Berufung 

sogleich als unbegründet erweist, kann auf weitere Prozesshandlungen verzichtet 

werden (vgl. Art. 312 Abs. 1 ZPO). 

2. a) Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, sie habe im Beschluss 

vom 20. Juni 2018 betreffend unentgeltliche Rechtspflege im Rahmen der Prü-

fung der Aussichtslosigkeit noch erwogen, dass die Abwahl des Klägers nicht sta-

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tuten- und gesetzmässig traktandiert worden sei; die Wahlen seien nur als Bestä-

tigungswahlen umschrieben und die Abwahl des Klägers sei nicht thematisiert 

worden. Der diesbezügliche Einwand des Beklagten, wonach der Kläger nicht 

vom Vorstand ausgeschlossen, sondern schlicht nicht wiedergewählt worden sei, 

erweise sich als stichhaltig. Gemäss den Statuten des Beklagten belaufe sich die 

Amtszeit der Vorstandsmitglieder auf zwei Jahre. Aufgrund der Wahl bzw. Bestä-

tigungswahl am 13. März 2015 sei die zweijährige Amtsdauer des Klägers dem-

nach im Zeitpunkt der Generalversammlung (GV) vom 17. März 2017 abgelaufen. 

Der weitere Einwand des Beklagten, dass gemäss Statuten Kandidaturen nicht 

vorgängig angekündigt werden müssten und es vielmehr die Usanz gebe, spon-

tane Bewerbungen aus dem Plenum anlässlich der GV ad hoc zuzulassen, sei 

unbestritten geblieben. Bezüglich der Wahl des Vorstands genüge es, das Wahl-

geschäft als solches anzukündigen; die einzelnen Kandidatennamen müssten 

nicht genannt werden, ebenso wenig nicht zur Wiederwahl empfohlene Kandida-

ten. Zwar könnten Statuten, Übung oder ein Entscheid im konkreten Fall die vor-

gängige Bekanntgabe der Namen bestimmen; solches sei aber vorliegend nicht 

der Fall. Mit der Ankündigung der Bestätigungswahl sei dargetan worden, dass 

der Vorstand für eine neue Amtszeit zu besetzen sei, und die künftige personelle 

Besetzung desselben sei dem Verdikt der Wahlberechtigten anheimgestellt. Wie 

jedem einzelnen Vereinsmitglied stehe auch einem Vorstandsmitglied bzw. dem 

Vorstand selbst das Mitgliedschaftsrecht zu, anlässlich der GV einen Antrag auf 

Nichtbestätigung eines Vorstandmitglieds zu stellen. Die Einladung zur GV vom 

17. März 2017 habe damit den gesetzlichen und statutarischen Bestimmungen 

einer ordnungsgemässen Traktandierung genügt und der GV-Beschluss vom 

17. März 2017 hinsichtlich der Nichtwiederwahl des Klägers als Vorstandsmitglied 

sei folglich weder als gesetzes- noch statutenwidrig einzustufen. Die Klage sei 

damit abzuweisen (Urk. 54 S. 6-8) 

b) Mit der Berufung können unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige 

Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Die Beru-

fung ist begründet einzureichen (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Zu dieser Begründungsan-

forderung gehört, dass in der Berufungsschrift dargelegt werden muss, weshalb 

der erstinstanzliche Entscheid in den angefochtenen Punkten unrichtig sein soll; 

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die Berufung muss sich dementsprechend mit den Entscheidgründen der Vor-

instanz konkret und im Einzelnen auseinandersetzen. Das vorinstanzliche Ver-

fahren wird nicht einfach fortgeführt oder gar wiederholt, sondern es geht um die 

Überprüfung des von der Erstinstanz getroffenen Entscheids aufgrund von erho-

benen Beanstandungen; soweit in der Berufungsschrift blosse eigene Darstellun-

gen der Sach- und/oder Rechtslage ohne konkrete Beanstandungen vorgetragen 

werden, braucht darauf nicht eingegangen zu werden. Das Obergericht hat so-

dann die beanstandeten Punkte frei und unbeschränkt zu überprüfen; es muss 

dagegen den angefochtenen Entscheid nicht von sich aus auf weitere Mängel un-

tersuchen, es sei denn, der Sachverhalt sei geradezu willkürlich festgestellt oder 

das Recht sei geradezu willkürlich angewandt worden und diese Fehlerhaftigkei-

ten würden klar zutage treten (vgl. zu alledem: BGE 138 III 374 E. 4.3.1; BGE 142 

III 413 E. 2.2.4; Reetz/Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO-

Komm., Art. 311 N 36). 

c) Der Kläger macht in seiner Berufung im Wesentlichen geltend, bei der 

fraglichen Nichtwiederwahl gehe es gemäss Usanz des Beklagten tatsächlich um 

eine Abwahl, denn ansonsten würden Vorstandsmitglieder in globo gewählt, wie 

es im Übrigen auch anlässlich der GV vom 17. März 2017 für die übrigen acht 

Vorstandsmitglieder geschehen sei. Damit sei das Recht der Vereinsmitglieder 

auf gehörige Ankündigung ausser Kraft gesetzt und den Mitgliedern eine umfas-

sende Vorbereitung verunmöglicht worden. So hätten die GV-Mitglieder nicht ge-

wusst, was der Standpunkt des Klägers zum beantragten Ausschluss aus dem 

Vorstand gewesen sei; seine Sicht der Dinge sei für die Mitglieder im Dunkeln ge-

blieben. Dass der Kläger sich nicht dazu äussern und seinen Standpunkt erläu-

tern habe können, komme auch einer Verletzung des rechtlichen Gehörs gleich. 

So hätten die Vereinsmitglieder ohne Kenntnis des Standpunkts des Klägers über 

dessen Ausschluss abstimmen müssen. Damit sei dieses Traktandum nicht kor-

rekt und rechtzeitig bekanntgegeben worden, weshalb der diesbezügliche Be-

schluss aufzuheben sei (Urk. 53 S. 6 f.). 

d) Es liegt auf der Hand, dass eine Nichtwiederwahl sich für den davon 

Betroffenen wie eine Abwahl auswirkt (auch bei politischen Wahlen wird in den 

Medien eine Nichtwiederwahl meist als Abwahl bezeichnet). Dies ändert jedoch 

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nichts daran, dass die Amtsdauer des Klägers abgelaufen war, weshalb er ohne 

Wiederwahl nicht im Vorstand hätte verbleiben können (was selbstredend auch 

für die übrigen Vorstandsmitglieder gilt). Mithin ist dies formell eben nicht das 

Gleiche wie ein Ausschluss (vorzeitige Abberufung) bzw. eine Abwahl (im enge-

ren Sinne) während laufender Amtsdauer. Die vorinstanzliche Erwägung, dass 

nur eine vorzeitige Abberufung speziell traktandiert werden müsse, wird in der Be-

rufung nicht konkret beanstandet. Ebenso wenig wird in der Berufung in Abrede 

gestellt, dass an der Generalversammlung des Beklagten jedes Mitglied das 

Recht hat, eine zur Wahl vorgeschlagene Person nicht zu wählen oder eine nicht 

zur Wahl vorgeschlagene Person zu wählen, sich zu vorgeschlagenen oder nicht 

vorgeschlagenen Personen zu äussern und entsprechende Anträge zu stellen 

(dieses Recht stand naturgemäss auch dem Präsidenten des Beklagten zu). Mit 

der Vorinstanz muss es daher bei Neu- oder Bestätigungswahlen grundsätzlich 

genügen, das Geschäft als solches anzukündigen, ohne die Namen der Kandidie-

renden zu nennen (auch dies wird in der Berufung nicht konkret beanstandet). Ob 

dabei beim Beklagten allenfalls eine Übung bestanden hatte, den Vorstand in 

globo zu wählen bzw. wiederzuwählen, ist dabei schon deshalb irrelevant, weil 

nicht behauptet wird, dass eine solche Übung auch für den Fall bestand, dass an 

der Generalversammlung Anträge zu einzelnen Kandidaten gestellt werden. 

Dass sodann an der Generalversammlung vom 17. März 2017 den Vereins-

mitgliedern der Standpunkt des Klägers nicht bekannt war bzw. er seine Sicht zur 

Nichtwiederwahl nicht darlegen konnte, hat dieser sich selbst zuzuschreiben. Er 

wusste, dass der Vorstand bzw. dessen Präsident der Generalversammlung seine 

Nichtwiederwahl vorschlagen würde (dies wurde an der Vorstandssitzung vom 

7. März 2017 beschlossen, bei der er anwesend war; vgl. Urk. 3/2), und ist in 

Kenntnis dieses Umstands der Versammlung ferngeblieben (vgl. Urk. 3/3).  

e) Nach dem Gesagten erweist sich die Berufung des Klägers als unbe-

gründet. Demgemäss ist die Berufung abzuweisen und das angefochtene Urteil 

zu bestätigen (Art. 318 Abs. 1 lit. a ZPO). 

3. a) Das Berufungsverfahren beschlägt eine nicht vermögensrechtli-

che Streitigkeit (vgl. Urk. 4). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwen-

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dung von § 5 Abs. 1 in Verbindung mit § 12 der Gerichtsgebührenverordnung auf 

Fr. 1'500.-- festzusetzen (vgl. auch Urk. 54 S. 8).  

b) Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens sind ausgangsgemäss 

dem Kläger aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

c) Der Kläger hat ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt 

(Urk. 53 S. 2). Ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege setzt neben der Mit-

tellosigkeit auch voraus, dass die Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheinen 

(Art. 117 lit. b ZPO). Die Berufung ist jedoch als aussichtslos anzusehen (vgl. vor-

stehende Erwägungen), weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab-

zuweisen ist. 

d) Für das Berufungsverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzu-

sprechen, dem Kläger zufolge seines Unterliegens, dem Beklagten mangels rele-

vanter Umtriebe (Art. 106 Abs. 1 ZPO, Art. 95 Abs. 3 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch des Klägers um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungs-

verfahren wird abgewiesen. 

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung erfolgen mit dem nachste-

henden Erkenntnis. 

Es wird erkannt: 

1. Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 

5. Abteilung, vom 7. Mai 2019 wird bestätigt. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.-- festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Kläger auferlegt. 

4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

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5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beklagten unter Beilage der 

Doppel von Urk. 53, 55 und 56/3-10, sowie an die Vorinstanz, je gegen 

Empfangsschein. 

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine nicht ver-
mögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 10. Juli 2019 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 
 

Die Vorsitzende: 
 
 
 

Dr. D. Scherrer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
versandt am: 
am 
 

	Beschluss und Urteil vom 10. Juli 2019
	Rechtsbegehren:
	Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 7. Mai 2019:
	Berufungsanträge des Klägers:
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch des Klägers um unentgeltliche Rechtspflege für das Berufungsverfahren wird abgewiesen.
	2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung erfolgen mit dem nachstehenden Erkenntnis.
	Es wird erkannt:
	1. Die Berufung wird abgewiesen und das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 5. Abteilung, vom 7. Mai 2019 wird bestätigt.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.-- festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Kläger auferlegt.
	4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beklagten unter Beilage der Doppel von Urk. 53, 55 und 56/3-10, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...