# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 962dbba0-7476-5fe8-80ec-6b837d15aa1f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-02
**Language:** de
**Title:** Staatsanwaltschaft des Kantons Bern Region Berner Jura-Seeland 02.11.2021 BJS 21 2589
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/XX_Upload/BE_UPL_001_BJS-21-2589_2021-11-02.pdf

## Full Text

Rechtsmittelbelehrung, Erläuterungen und Erklärungen zur Rechnung und Gemeinnützige Arbeit siehe Seite 3.
Der Einzahlungsschein folgt mit separater Post in ca. 5 - 8 Wochen.

Staatsanwaltschaft
des Kantons Bern

Region Berner Jura-Seeland

Ministère public
du canton de Berne

Région Jura bernois-Seeland

BJS 21 2589

Ländtestrasse 20
Postfach 1180
2501 Biel
Telefon 031 636 35 10
Telefax 031 634 50 79

PP 2501 Biel POST CH AG

R Uneingeschrieben zurück
00.00.000000.00000000
BJS 21 2589 / ---/

Anrede
Vorname Nachname
Adresse
Ort

Strafbefehl
Biel, 11.02.2021/---

In der Strafsache gegen

Beschuldigte Person Nachname Vorname, Geburtsdatum, Heimatort, Adresse, Ort

wegen 1) Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Übertretung)
2) Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Übertretung)

begangen 1) am 14.10.2020, ca. 09.45 Uhr
2) am 17.11.2020, ca. 11.30 Uhr

Ort 1) Biel/Bienne, «Strasse»
2) Biel/Bienne, «Strasse»

Sachverhalt 1) Der Beschuldigte liess sich 50 Konsumeinheiten 1-cP LSD via Postweg von
den Niederlanden an sein Domizil senden.

2) Der Beschuldigte liess sich 50 Konsumeinheiten 1-cP LSD via Postweg von
den Niederlanden an sein Domizil senden.

in Anwendung von Art. 47, 49 Abs. 1, 69 und 106 StGB; Art. 352 ff., 422 ff. und 426 Abs. 1 StPO;
Art. 19a BetmG

wird erkannt:

1. Nachname Vorname wird wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (Über-
tretungen) schuldig erklärt.

2. Nachname Vorname wird bestraft mit einer Busse von CHF 1000.00, bei schuldhaftem Nichtbe-
zahlen ersatzweise mit einer Freiheitsstrafe von 10 Tagen.

3. Die von der Polizei sichergestellten Drogen werden beschlagnahmt, eingezogen und der Ver-
nichtung zugeführt.

4. Die Kosten des Verfahrens werden Nachname Vorname auferlegt.

5. Demgemäss hat Nachname Vorname zu bezahlen:
CHF 1'000.00 Busse (ohne Eintrag im Strafregister)
CHF  300.00 Gebühren
CHF 1'300.00 Total

Seite 2  3

6. Zu eröffnen:
- Nachname Vorname, Adresse, Ort

Die Verfahrensleiterin

-.------

Seite 3  3

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Strafbefehl kann innert einer Frist von zehn Tagen ab dessen Erhalt Einsprache erhoben werden (Art. 354
Abs. 1 Bst. a Strafprozessordnung; StPO).
Die schriftliche Einsprache muss datiert und von der beschuldigten Person oder von einer hierzu bevollmächtigten Anwältin
oder einem hierzu bevollmächtigten Anwalt unterschrieben und spätestens am letzten Tag der zehntägigen Frist bei der auf-
geführten Staatsanwaltschaft eingereicht oder der schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder kon-
sularischen Vertretung im Ausland oder, im Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 89 ff.
StPO). Die Beweislast hierfür trifft den Absender. Die Einsprache kann schriftlich begründet werden. Hinweis: Eingaben per
Telefax und E-Mail sind nicht rechtsgültig und haben keine fristwahrende Wirkung. Unter bestimmten Voraussetzungen
können Eingaben elektronisch erfolgen. Genauere Angaben hierzu finden Sie auf der Internetseite der Berner Justiz
(http://www.justice.be.ch/elektronische-eingaben). Bei Eingaben ist jeweils die Dossiernummer (BJS 21 2589) anzugeben.
Einspracherecht der weiteren Betroffenen
Weitere Betroffene können gegen den Strafbefehl bei der Staatsanwaltschaft innert 10 Tagen schriftlich Einsprache erheben.
Die Einsprache ist zu begründen (Art. 354 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2 StPO).
Einspracheverfahren
Wird Einsprache erhoben, so nimmt die Staatsanwaltschaft die weiteren Beweise ab, die zur Beurteilung der Einsprache er-
forderlich sind. Bleibt eine Einsprache erhebende Person trotz Vorladung einer Einvernahme unentschuldigt fern, so gilt ihre
Einsprache als zurückgezogen. Nach Abnahme der Beweise entscheidet die Staatsanwaltschaft, ob sie (a) am Strafbefehl
festhält, (b) das Verfahren einstellt, (c) einen neuen Strafbefehl erlässt oder (d) Anklage beim erstinstanzlichen Gericht erhebt
(Art. 355 StPO). Im Fall (a) oder (d) werden die Akten zur Fortsetzung des Verfahrens dem zuständigen Gericht überwiesen
(Art. 356 StPO).
Ohne gültige Einsprache wird der Strafbefehl zum rechtskräftigen Urteil.

Erläuterungen
Busse
Die Vollzugsbehörde, d.h. die Justizleitung des Kantons Bern, Stabsstelle für Ressourcen, Busseninkasso, Nordring 8, 3013
Bern, bestimmt der verurteilten Person eine Zahlungsfrist von 1 - 6 Monaten. Sie kann auf Gesuch Ratenzahlung anordnen.
Die Telefonnummer dazu entnehmen Sie bitte der Ihnen separat zugestellten Rechnung.
Soweit die verurteilte Person die Busse nicht bezahlt und sie auf dem Betreibungsweg uneinbringlich ist, tritt an ihre Stelle die
im Strafbefehl festgesetzte Ersatzfreiheitsstrafe. Die Ersatzfreiheitsstrafe entfällt, soweit die Busse nachträglich bezahlt wird.

Rechnung
Die verurteilte Person wird in ca. 5 - 8 Wochen eine Rechnung mit Einzahlungsschein erhalten. Bereits geleistete Teilzahlun-
gen werden bei der Rechnungsstellung berücksichtigt. Es wird darum ersucht, vor Erhalt der Rechnung keine Zahlungen
vorzunehmen.

Gemeinnützige Arbeit (Achtung unbedingt Fristen beachten)
Freiheitsstrafen bis zu sechs Monaten, Geldstrafen und Bussen können auf Gesuch hin in der Form von gemeinnütziger Arbeit
vollzogen werden, wenn nicht zu erwarten ist, dass die verurteilte Person flieht oder weitere Straftaten begeht (Art. 79a StGB).
Freiheitsstrafen: Das Gesuch ist erst nach Erhalt des Aufgebots zum Strafantritt für die gesprochene Strafe zu stellen. Bussen
und Geldstrafen: Das Gesuch ist innerhalb von 3 Monaten ab Rechnungsstellung zum vorliegenden Strafbefehl zu stellen.
Die Gesuche sind an die zuständige Vollzugsbehörde (Bewährungs- und Vollzugsdienste BVD, Regionalstelle Berner Jura-
Seeland, Rüschlistrasse 16, 2501 Biel/Bienne, Tel. 031 635 63 02) zu richten.

Strafregister
Dieses Urteil wird nicht im Strafregister eingetragen.

Erklärung BJS 21 2589
Ich erhebe Einsprache.

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Ort, Datum Name und Unterschrift

(Bei Einsprache bitten wir Sie, das ganze Formular an die aufgeführte Staatsanwaltschaft zurückzusenden und gegebenenfalls
für sich eine Fotokopie zu erstellen.)