# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6484668d-ea12-5b57-9728-afd396fadd66
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-11
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 11.01.2021 S 2019 136
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-136_2021-01-11.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Gisela Bedognetti-Roth, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 11. Januar 2021
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch B.________

gegen

SUVA, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 
6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 
vertreten durch RA lic. iur. C.________

betreffend

Unfallversicherung 
(Rente)

S 2019 136 

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Urteil S 2019 136

A. Der 1951 geborene A.________ war für die D.________ AG als Maler temporär 
erwerbstätig und dadurch bei der Suva für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen 
versichert, als er am 5. Mai 2014 von einem Baugerüst herunterfiel und sich dabei eine 
dislozierte Fraktur im Fussgelenk zuzog (UV-act. 2 und 14). Es folgte ein protrahierter 
Heilungsverlauf mit mehreren Operationen. 

Die Suva erbrachte ihre Versicherungsleistungen. Nach einer stationären Rehabilitation in 
der Klinik E.________ teilte sie dem Versicherten am 2. November 2016 die Einstellung 
der Heilkosten- und Taggeldleistungen per 30. November 2016 mit (UV-act. 224). Mit 
Verfügung vom 14. November 2016 verneinte sie den Anspruch auf Rente und 
Integritätsentschädigung (UV-act. 227). Dagegen erhob der Versicherte am 15. Dezember 
2016 Einsprache (UV-act. 230). Daraufhin liess die Suva den Versicherten im eigenen 
Kompetenzzentrum Versicherungsmedizin orthopädisch-chirurgisch und neurologisch 
untersuchen (Untersuchungsbericht vom 27. März 2017 [UV-act. 247] und ergänzende 
Beurteilung vom 20. November 2017 [UV-act. 267]) und nahm ihre Verfügung vom 
14. November 2016 zurück (UV-act. 249). Am 22. November 2017 erliess sie eine neue 
Verfügung, worin sie den Fallabschluss per 30. November 2016 festhielt und den 
Anspruch auf eine Invalidenrente erneut verneinte. Bei einer Integritätseinbusse von 5 % 
sprach sie aber dem Versicherten eine Integritätsentschädigung zu (UV-act. 268). Mit 
Einspracheentscheid vom 5. September 2019 wies sie die Einsprache des Versicherten ab 
(UV-act. 273, 281 und 309).

B. Dagegen erhob A.________ am 9. Oktober 2019 Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren um Aufhebung des angefochtenen 
Entscheids und Zusprache einer angemessenen Invalidenrente ab dem frühestmöglichen 
Zeitpunkt sowie einer angemessenen Integritätsentschädigung. Daneben ersuchte er um 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (act. 1 S. 2). Im Wesentlichen rügte 
er die fehlende Nachvollziehbarkeit der Einstellung der Versicherungsleistungen per 
30. November 2016 (act. 1 S. 5), das zu tief bemessene Valideneinkommen (act. 1 S. 5 f.), 
die Nichtberücksichtigung des fortgeschrittenen Alters bei der Invaliditätsbemessung 
(act. 1 S. 6) sowie die veraltete und nicht angemessene Schätzung der 
Integritätsentschädigung (act. 1 S. 7).

C. Mit Verfügung vom 5. November 2019 wies die Vorsitzende der 
sozialversicherungsrechtlichen Kammer das Gesuch des Beschwerdeführers um 
Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung für das vorliegende Verfahren ab.

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Urteil S 2019 136

D. Mit Vernehmlassung vom 17. Dezember 2019 schloss die Vorinstanz auf 
Abweisung der Beschwerde (act. 7 S. 2). Unter Hinweis auf die 
versicherungsmedizinische Beurteilung vom 28. Februar 2017 erachtete sie den 
medizinischen Endzustand als erreicht und verneinte die Notwendigkeit weiterer 
Abklärungen (act. 7 S. 3 f.). 

E. Am 19. Dezember 2019 wurde die Vernehmlassung dem Beschwerdeführer 
zugestellt (act. 8). In der Folge gingen keine weiteren Eingaben ein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in 
casu: 5. September 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). 
Dabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der 
Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 
V 445 E. 1.2.1). 

1.2 Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No-
vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Entsprechend den allgemeinen übergangsrechtlichen 
Regeln sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des 
UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem 1. Januar 2017 
ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, 
nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der genannten 
Übergangsbestimmungen).

Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 5. Mai 2014 ereignet, weshalb die bis 31. De-
zember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung finden und 
in dieser Fassung zitiert werden.

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Urteil S 2019 136

1.3 Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten 
Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. Art. 83 ATSG sieht vor, 
dass für im Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim 
erstinstanzlichen Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu 
beurteilende Beschwerde wurde am 9. Oktober 2019 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültig gewesenen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall 
Anwendung finden und in dieser Fassung zitiert werden. 

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] sowie § 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen 
Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung [BGS 842.5]). Die 
örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf 
Art. 58 Abs. 1 ATSG – Zuständigkeit am Wohnsitz der versicherten Person oder des 
Beschwerde führenden Dritten zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung – gegeben, wohnt 
der Beschwerdeführer doch in F.________. Der angefochtene Einspracheentscheid datiert 
vom 5. September 2019 (BF-act. 2) und ist gemäss Angabe des Beschwerdeführers am 
Folgetag in seinem Herrschaftsbereich eingetroffen (act. 1 S. 2). Die Beschwerdeschrift 
trägt das Datum des 9. Oktober 2019, wurde gleichentags der Post übergeben und ging 
am darauffolgenden Tag beim Verwaltungsgericht ein. Damit ist die 30-tägige Frist 
gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen 
Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 
einen verständlichen Antrag und eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen 
Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

3.
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1UVG werden – soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt – 
die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und 
Berufskrankheiten gewährt.

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Urteil S 2019 136

3.2 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf die 
zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen, nämlich auf die ambulante Behandlung durch 
den Arzt, den Zahnarzt oder auf deren Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson 
sowie im Weiteren durch den Chiropraktor (lit. a), die vom Arzt oder Zahnarzt verordneten 
Arzneimittel und Analysen (lit. b), die Behandlung, Verpflegung und Unterkunft in der 
allgemeinen Abteilung eines Spitals (lit. c), die ärztlich verordneten Nach- und Badekuren 
(lit. d) und die der Heilung dienlichen Mittel und Gegenstände (lit. e).

3.3 Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung hat die versicherte 
Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung eine namhafte 
Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu 
und sind allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen, 
ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen und Prüfung des Anspruchs 
auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (vgl. Art. 19 
Abs. 1 und Art. 24 Abs. 2 UVG; BGE 116 V 41 E. 2c; BGer 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 
E. 4.1; vgl. auch BGer 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).

Ob eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich insbesondere nach 
Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, 
soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Die Verwendung des Begriffes «namhaft» in 
Art. 19 Abs. 1 UVG verdeutlicht demnach, dass die durch weitere (zweckmässige) 
Heilbehandlung im Sinne von Art. 10 Abs. 1 UVG erhoffte Besserung ins Gewicht fallen 
muss. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats einer Fortsetzung 
der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen – wie etwa einer 
Badekur – zu erwartender geringfügiger therapeutischer Fortschritt verleihen Anspruch auf 
deren Durchführung. In diesem Zusammenhang wird der Gesundheitszustand der 
versicherten Person prognostisch und nicht aufgrund retrospektiver Feststellungen 
beurteilt (BGer 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.1 mit Hinweisen, insbes. auf BGE 134 
V 109 E. 4.3; vgl. auch BGer 8C_639/2014 vom 2. Dezember 2014 E. 3).

3.4 Wird die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid 
(Art. 8 ATSG), hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). 

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des 
Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt 

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der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).

3.5 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine 
angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde 
erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Die 
Integritätsentschädigung wird in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am 
Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen 
und wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 
UVG).

Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädigung. Von 
dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Absatz 1 dieser Vorschrift 
bestimmt, dass ein Integritätsschaden als dauernd gilt, wenn er voraussichtlich während 
des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, wenn die 
körperliche, geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, 
augenfällig oder stark beeinträchtigt wird. Gemäss Abs. 2 gelten für die Bemessung der 
Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Fallen mehrere körperliche, 
geistige oder psychische Integritätsschäden aus einem oder mehreren Unfällen 
zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträchtigung 
festgesetzt (Abs. 3).

3.6 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der 
Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c).

Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in 
sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die 
Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die befragte Ärztin in einem 
Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde 

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Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, 
welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet 
erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im 
Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der 
Gutachterin allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 135 V 465 E. 4.4; 125 V 
351 E. 3b/ee; 122 V 157 E. 1c; vgl. auch BGE 123 V 331 E. 1c).

4.
4.1 Beim Unfallereignis vom 5. Mai 2014 erlitt der Beschwerdeführer eine dislozierte 
Malleolarfraktur Typ B links. Am 9. Mai 2014 nahm Dr. med. G.________, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates im Zentrum 
H.________, eine offene Reposition und Fixation vor (Operationsbericht vom 9. Mai 2014 
[UV-act. 14]). Wegen eines Infektes führte Dr. G.________ am 24. Juni 2014 eine 
Wundrevision und eine verfrühte Platten- und Schraubenentfernung durch 
(Operationsbericht vom 26. Juni 2014 [UV-act. 33]). 

4.2 In der Folge wurde aufgrund der persistierenden Beschwerden ein ausgeprägtes 
komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS) mit Dystrophie des ganzen 
Unterschenkels diagnostiziert (Berichte von Dr. med. I.________, Fachärztin für 
Anästhesiologie an der Klinik J.________, vom 5. November 2014 [UV-act. 79], 
3. Dezember 2014 [UV-act. 92] und 25. Februar 2015 [UV-act. 118]).

Auf Empfehlung der Kreisärztin Dr. med. K.________, Fachärztin für Chirurgie, 
(Untersuchungsbericht vom 26. Februar 2015 [UV-act. 113]) erfolgte im Zentrum 
L.________ eine schmerzmedizinische Evaluation zur Bestätigung des CRPS am linken 
Fuss. Im Bericht vom 18. Juni 2015 (UV-act. 131) kamen die untersuchenden Fachleute 
zum Schluss, dass die Diagnosekriterien für ein CRPS nicht erfüllt seien. Sie 
klassifizierten die Fussbeschwerden als chronischen postoperativen Schmerz (persistent 
post surgical pain) der Knöchelregion links lateral mit Hauptschmerz im Narbenbereich 
und belastungsabhängiger Schmerzverstärkung.

4.3 Bei Verdacht auf eine Pseudoarthrose führte Dr. G.________ am 14. August 2015 
eine Arthroskopie des oberen Sprunggelenks mit erneuter Osteosynthese durch 
(Operationsbericht vom 17. August 2015 [UV-act. 146]).

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4.4 Bei der Untersuchung vom 12. Juli 2016 stellte Kreisarzt Dr. med. M.________, 
Facharzt für Chirurgie, ein ausgeprägtes Rehabilitationsdefizit fest, weswegen er den 
Beschwerdeführer bei der Klinik E.________ zur stationären Rehabilitation anmeldete 
(Untersuchungsbericht vom 12. Juli 2016 [UV-act. 213]). Diese dauerte vom 23. August 
bis 27. September 2016. Laut Austrittsbericht vom 5. Oktober 2016 (UV-act. 222) wurde 
während der Hospitalisierung eine erhebliche Symptomausweitung beobachtet. Es sei 
davon auszugehen, dass bei gutem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte, 
als bei den Leistungstests und im Behandlungsprogramm gezeigt worden sei. Infolge 
Selbstlimitierung hätten die zu erwartenden Verbesserungen bezüglich Funktion und 
Belastbarkeit nicht erreicht werden können. Die Resultate der physischen Leistungstests 
seien deshalb für die Beurteilung der zumutbaren körperlichen Belastbarkeit nicht 
verwertbar. Das Ausmass der demonstrierten physischen Einschränkungen lasse sich mit 
den objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und 
bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen ungenügend erklären. Die Beurteilung der 
Zumutbarkeit stütze sich auf medizinisch-theoretische Überlegungen, unter 
Berücksichtigung der Beobachtungen. Gestützt darauf kamen die berichtenden Ärzte zum 
Schluss, dass dem Beschwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Maler/Gipser nicht 
mehr zumutbar sei. Eine mittelschwere Arbeit ohne Einnahme von Zwangshaltungen wie 
Knien, Kauern oder Hocken sei dagegen zumutbar. Von einer Fortsetzung der 
Behandlung könne keine namhafte Besserung mehr erwartet werden.

4.5 Am 28. Februar 2017 wurde der Beschwerdeführer im Kompetenzzentrum 
Versicherungsmedizin der Suva orthopädisch-chirurgisch und neurologisch untersucht. Im 
Bericht vom 27. März 2017 (UV-act. 247) diagnostizierten die untersuchenden Ärzte eine 
chronische postoperative Schmerzsymptomatik am linken Fuss und Unterschenkel mit 
belastungsabhängiger Schmerzverstärkung nach in anatomischer Stellung verheilter 
dislozierter Malleolarfraktur Typ B links (UV-act. 247 S. 11). Weiter gaben sie an, bei der 
Untersuchung habe der Beschwerdeführer einen geringen Ruheschmerz angegeben und 
die klare Belastungsabhängigkeit der Beschwerden beim Gehen und Stehen betont. Hinzu 
gekommen sei eine taktile und thermische Allodynie im Bereich des linken Fusses und des 
distalen Unterschenkels (UV-act. 247 S. 12). 

Nach einer Darstellung der Diagnosekriterien eines komplexen Schmerzsyndroms nach 
den in Budapest vereinbarten klinischen Diagnosekriterien schlossen sich die 
berichtenden Ärzte den Schlussfolgerungen der Kollegen des Zentrums L.________ an 
und hielten das Vorliegen eines CRPS für nicht überwiegend wahrscheinlich. Der teigig 

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indurierte Lokalbefund um den linken Aussenknöchel und ein Umfangsplus der linken 
unteren Extremität im Seitenvergleich seien nach dreimaligen chirurgischen Eingriffen und 
bakteriellem Infekt nicht ungewöhnlich. Es bestehe ein chronischer postoperativer 
Schmerz mit neuropathischer und nozizeptiver Komponente. Dieser führe zu 
alltagsrelevanten Einschränkungen beim Gehen und Treppensteigen und wirke sich 
limitierend auf die Leistungsfähigkeit aus. Auch wenn nicht das gesamte Ausmass der 
geklagten Beschwerden überzeugend mit dem Geschehen vom 5. Mai 2014 zu erklären 
sei, so sei dies dennoch mindestens teilweise überwiegend wahrscheinliche Unfallfolge 
(UV-act. 247 S. 13).

Der Beschwerdeführer sei mit der aktuellen Situation nicht zufrieden, dränge aber auch 
nicht auf eine Eskalation der Behandlungsmassnahmen. So seien die Vorschläge des 
Zentrums L.________ von der Klinik E.________ auch nicht umgesetzt worden. Das zur 
Behandlung einer ausbleibenden Knochenbruchheilung am 14. August 2015 implantierte 
Material liege noch ein. Aufgrund der vorliegenden ärztlichen Berichte sei davon 
auszugehen, dass hieran zurzeit auch nichts geändert werden solle. Nach Kenntnisnahme 
des dokumentierten Verlaufs und der Angaben des Beschwerdeführers seien somit 
mittelfristig keine wesentlichen Veränderungen des Gesundheitszustandes zu erwarten. 
Eine massgebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes sei durch weitere 
Behandlung überwiegend wahrscheinlich nicht zu erwarten. Inwieweit sich mit einer 
Entfernung des noch einliegenden Materials eine relevante Änderung erreichen liesse, 
bleibe unklar. Die Indikationsstellung sei den behandelnden orthopädischen Chirurgen zu 
überlassen (UV-act. 247 S. 13).

In den Suva-Tabellen zur Schätzung des Integritätsschadens gemäss UVG sei keine 
Position abgebildet, die eine Beschreibung der Situation des Beschwerdeführers liefere. 
Nach der Tabelle 2 zum Integritätsschaden bei Funktionsstörungen an den unteren 
Extremitäten sei eine Funktionsbehinderung in den unteren Sprunggelenken mit 5–30 % 
einzuschätzen. Nach der Tabelle 5 zum Integritätsschaden bei Arthrosen betrage das 
Intervall für eine mässige OSG-Arthrose 5–15 %. Im Quervergleich könne für die mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit festgestellten Unfallfolgen die Erheblichkeitsgrenze als 
knapp erreicht bewertet werden, sodass ein Integritätsschaden mit 5 % einzuschätzen sei 
(UV-act. 247 S. 13 f.).

Dem Beschwerdeführer sei eine ganztägige Tätigkeit zuzumuten. Bei gehend-stehenden 
Arbeiten seien nach spätestens zwei Stunden Pausen von zehn Minuten zu gewähren. 

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Das Gehen von Strecken bis 50 m sei oft (34–66 % bzw. 3 bis 5 ¼ Stunden auf der Basis 
eines Achtstundentages), über 50 m manchmal (6–33 % bzw. ½ bis knapp 3 Stunden auf 
der Basis eines Achtstundentages) möglich. Das Gehen auf unebenem Grund sei manch-
mal zuzumuten. Lange Gehstrecken seien aber nicht zumutbar. Ein Heben und Tragen 
leichter Lasten (5–10 kg) sowie das Steigen von Treppen seien manchmal, das Besteigen 
von Leitern dagegen selten möglich (1–5 % bzw. bis ca. ½ Stunde auf der Basis eines 
Achtstundentages; UV-act. 247 S. 14).

Am 20. November 2017 ergänzten dieselben Ärzte, dass rein sitzend auszuführende 
Tätigkeiten ganztags ohne zeitliche Einschränkungen zumutbar seien. Bei vorwiegend 
sitzend auszuführenden Tätigkeiten (mehr als 75 %) sei dementsprechend eine selbst zu 
wählende Pause von zehn Minuten pro Arbeitstag ausreichend (UV-act. 267).

4.6 Infolge Überlastungszeichen im Bereich des Osteosynthesematerials bei verheilter 
Pseudoarthrose entfernte Dr. G.________ am 16. November 2018 das 
Osteosynthesematerial (Operationsbericht vom 16. November 2018 [UV-act. 291]). Trotz 
nach wie vor bestehenden Beschwerden riet der orthopädische Chirurg am 18. März 2019 
von weiteren Therapien ab und schloss die Behandlung ab (UV-act. 307).

5.
5.1 Vorab ist zu prüfen, ob der Fallabschluss per 30. November 2016 zu Recht 
erfolgte, was vom Beschwerdeführer bestritten wird (act. 1 S. 5).

Der Fallabschluss im November 2016 stützte sich auf die Angaben der Ärzte der Klinik 
E.________ im Austrittsbericht vom 5. Oktober 2016 (E. 4.4). Die berichtenden Ärzte 
verfügten über die vorliegend wesentlichen medizinischen Akten und berücksichtigten die 
vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden sowie sein Verhalten während der 
fünfwöchigen Hospitalisierung (UV-act. 222 S. 5–8). Insbesondere beobachteten sie eine 
erhebliche Symptomausweitung und Selbstlimitierung. Gestützt darauf erachteten sie zwar 
die angestammte Tätigkeit als Maler/Gipser als nicht mehr zumutbar. Eine angepasste 
mittelschwere Tätigkeit muteten sie dem Beschwerdeführer jedoch uneingeschränkt zu. 
Auch verneinten sie eine weitere namhafte Besserung bei Fortsetzung der Behandlung. 
Damit beruht die Einschätzung der Klinikärzte auf umfassenden Grundlagen und die 
daraus gezogenen Schlussfolgerungen leuchten ein. Namentlich anerkannten sie 
Restbeschwerden aufgrund der unfallkausalen OSG-Problematik und legten ein 
entsprechendes Zumutbarkeitsprofil für eine leidensangepasste Tätigkeit fest. Gleichzeitig 

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beurteilten sie die geklagten Beschwerden indessen als nicht vollumfänglich objektivierbar, 
was mit Blick auf die klinisch und bildgebend erhobenen Befunde nicht zu beanstanden ist. 
Auch der Schluss auf eine Symptomausweitung erweist sich etwa infolge der Diskrepanz 
zwischen dem subjektiven Erleben und den objektivierbaren Befunden als nachvollziehbar 
(UV-act. 222 S. 4). Die Beurteilung im Austrittsbericht der Klinik E.________ ist damit als 
beweiswertig im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu qualifizieren (E. 3.6 
hievor).

5.2 Für die Frage des Fallabschlusses ist von Bedeutung, dass der Beschwerdeführer 
gemäss der Beurteilung im Austrittsbericht der Klinik E.________ vom 5. Oktober 2016 in 
einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist. Damit war ab diesem 
Zeitpunkt keine namhafte Besserung der Unfallfolgen mehr zu erwarten (vgl. etwa 
BGer 8C_888/2013 vom 2. Mai 2014 E. 4.2.1). Zudem klagte der Beschwerdeführer auch 
nach der Refixation der Pseudoarthrose am 14. August 2015 trotz guter Verheilung und 
knöcherner Konsolidierung über Schmerzen, die selbst nach verschiedenen Therapien 
und Versorgung mit Schuheinlagen nicht mehr hatten gemildert werden können. Nicht 
bestritten ist ausserdem, dass zum Zeitpunkt des Fallabschlusses per 30. November 2016 
von ärztlicher Seite – abgesehen von Ergo- und Physiotherapie bzw. Medizinischer 
Trainingstherapie (UV-act. 199 sowie 222 S. 2) – keine medizinischen Behandlungen für 
das linke Fussgelenk vorgesehen waren, womit prognostisch keine weitere Besserung 
erwartet werden konnte. Im Verlauf verzichtete der Beschwerdeführer denn auch auf eine 
Weiterführung dieser bzw. auf die Einleitung neuer Massnahmen (UV-act. 247 S. 10 und 
13). 

An der damaligen Prognose einer nicht mehr zu erwartenden Besserung vermag auch der 
Umstand nichts zu ändern, dass am 16. November 2018 eine erneute Operation mit 
Osteosynthesematerialentfernung erfolgte. Die Indikation dazu wurde von den 
Versicherungsmedizinern als unklar bezeichnet und dem behandelnden orthopädischen 
Chirurgen überlassen (E. 4.5). Daraus lässt sich – entgegen der Meinung des 
Beschwerdeführers (act. 1 S. 5) – keineswegs ableiten, dass dieser Eingriff eine 
Veränderung der Leistungsfähigkeit hätte bewirken können. Vielmehr verneinte auch der 
Praxiskollege von Dr. G.________, Dr. med. N.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates im Zentrum H.________, in einem 
Schreiben vom 26. Juli 2017 an die Beschwerdegegnerin eine wesentliche 
Beschwerdeverbesserung (UV-act. 261). Dementsprechend ist davon auszugehen, dass 
der vierte Eingriff ein letzter Versuch war, die Belastbarkeit des linken Fusses trotz des 

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erwarteten Fortbestehens der chronischen Belastungsschmerzen zu verbessern. Eine 
namhafte Besserung war somit nicht zu erwarten. Bei Ausbleiben eines Erfolgs verzichtete 
Dr. G.________ in der Folge auf weitere therapeutischen Massnahmen (vgl. 
Krankengeschichteneinträge vom 26. Oktober 2018 [UV-act. 288] und 18. März 2019 [UV-
act. 307]). 

War nach dem 30. November 2016 von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 
namhafte Besserung der Beschwerden mehr zu erwarten (E. 3.3), ist der vorgenommene 
Fallabschluss nicht zu beanstanden.

6.
6.1 Steht fest, dass die Leistungseinstellung rechtens ist, ist der Anspruch auf eine 
Invalidenrente zu prüfen. Aufgrund der vorliegenden Akten sind die verbleibenden 
Beschwerden am linken Fussgelenk natürliche und adäquate Unfallfolge. Trotz dieser 
Schmerzen ist der Beschwerdeführer in einer angepassten, überwiegend sitzenden 
Tätigkeit gemäss den überzeugenden Angaben der ihn untersuchenden Ärzte des 
Kompetenzzentrums Versicherungsmedizin (E. 4.5) nach wie vor zu 100 % arbeitsfähig. 
Dies ist auch unter den Parteien nicht mehr bestritten, weshalb nicht weiter darauf 
einzugehen ist.

6.2 Mit Bezug auf die Invaliditätsbemessung wirft der Beschwerdeführer zunächst die 
Frage auf, ob das Valideneinkommen nicht anhand der Daten der vom Bundesamt für 
Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung hätte ermittelt werden sollen (act. 1 
S. 6).

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des 
Valideneinkommens entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des 
frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am 
zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung 
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die 
bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen 
müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 139 V 28 E. 3.3.2; 135 V 
58 E. 3.1; 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweis). Die Tabellenlöhne der LSE können somit erst 
dann zur Ermittlung des Valideneinkommens herangezogen werden, wenn mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass die versicherte Person die 

13

Urteil S 2019 136

bisherige Tätigkeit unabhängig vom Eintritt der Invalidität nicht mehr ausgeübt hätte, wofür 
vorliegend jegliche Anhaltspunkte fehlen.

6.3 Weiter rügt der Beschwerdeführer das zu tief bemessene Valideneinkommen und 
stellt sich auf den Standpunkt, dass von dem in der Schadenmeldung vom 6. Mai 2014 
angegebenen Stundenlohn von Fr. 34.– auszugehen sei (act. 1 S. 5 f.).

In der mit Einspracheentscheid vom 5. September 2019 (UV-act. 309) bestätigten 
Verfügung vom 22. November 2017 (UV-act. 268) bemass die Beschwerdegegnerin das 
Valideneinkommen auf Fr. 65'990.–. Aufgrund der Angaben in der Schadenmeldung vom 
6. Mai 2014 (UV-act. 2) ging sie von einem Stundenlohn von Fr. 27.25 zuzüglich des 
Anteils am 13. Monatslohn von Fr. 2.61 pro Stunde aus und multiplizierte diese Summe 
mit der von der Arbeitgeberin angegebenen Anzahl von 42,5 Wochenstunden. Da sie den 
so ermittelten Wochenlohn auf 52 Wochen pro Jahr aufrechnete, ist die 
Nichtberücksichtigung der Ferien- und Feiertagsentschädigung von Fr. 4.14 pro Stunde 
nicht zu beanstanden. Darüber hinaus ist das so ermittelte Valideneinkommen für den 
Beschwerdeführer günstiger als die Berücksichtigung der Ferien- und 
Feiertagsentschädigung und – konsequenterweise – auch der ihm zustehenden 
Ferienwochen und Feiertage.

Für den Einkommensvergleich sind allerdings die Verhältnisse im Zeitpunkt des 
(hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und 
Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige 
rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu 
berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4.1 und E. 4.2; 128 V 174; BGer 9C_526/2015 
vom 11. September 2015 E. 3.2.1 und 9C_22/2014 vom 18. Februar 2014 E. 4.3). 
Demzufolge ist das aufgrund der Zahlen aus dem Jahr 2014 ermittelte hypothetische 
Einkommen im Gesundheitsfall an die Nominallohnentwicklung bis ins Jahr 2016 
anzupassen, was ein Valideneinkommen von rund Fr. 66'693.– ergibt (Fr. 65'990.– / 103.3 
x 104.4).

6.4 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung 
Tabellenlöhne gemäss der LSE herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3; 135 V 297 
E. 5.2; 129 V 472 E. 4.2.1; 126 V 75 E. 3b/bb). Dabei sind allerdings grundsätzlich die im 
Entscheidzeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (vgl. dazu 
BGer 9C_699/2015 vom 6. Juli 2016 E. 5.2; 8C_78/2015 vom 10. Juli 2015 E. 4; 

14

Urteil S 2019 136

9C_526/2015 vom 11. September 2015 E. 3.2.2). Dementsprechend ist das 
Invalideneinkommen anhand der Daten der am 6. Mai 2019 veröffentlichten – im Zeitpunkt 
des Einspracheentscheids vom 5. September 2019 somit bereits bekannten (vgl. UV-
act. 309 S. 9) – LSE 2016 zu berechnen.

Der statistische Durchschnittslohn (Zentralwert) der mit einfachen Tätigkeiten körperlicher 
oder handwerklicher Art (Kompetenzniveau 1) beschäftigten Männer im privaten Sektor 
hat im Jahre 2016 bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden monatlich 
Fr. 5'340.– betragen (inkl. 13. Monatslohn; LSE 2016 Tabelle TA1_tirage_skill_level, 
Total). Auf der Basis der im Jahre 2016 betriebsüblichen 41,7 Wochenstunden ergibt sich 
ein Jahreseinkommen von rund Fr. 66'803.– (Fr. 5'340.– x 12 / 40 x 41.7).

6.5 Bei der Bemessung des Invalideneinkommens bemängelt der Beschwerdeführer 
den unterlassenen Abzug aufgrund des fortgeschrittenen Alters (act. 1 S. 6).

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten 
ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten 
Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in 
ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des 
Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in 
der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht 
erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich 
in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die 
Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und 
berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, 
Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die 
Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann 
erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person 
wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-
)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 
erwerblichem Erfolg verwerten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der 
Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter 
Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf 
höchstens 25 % des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).

15

Urteil S 2019 136

Gemäss Art. 28 Abs. 4 UVV sind für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die 
Erwerbseinkommen massgebend, die eine versicherte Person im mittleren Alter bei einer 
entsprechenden Gesundheitsschädigung erzielen könnte, wenn sie nach dem Unfall die 
Erwerbstätigkeit altershalber nicht mehr aufnimmt (Variante I) oder wenn sich das 
vorgerückte Alter erheblich als Ursache der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit 
auswirkt (Variante II). Nach der Rechtsprechung liegt das mittlere Alter im Sinne dieser 
Bestimmung bei etwa "42 Jahren" oder zwischen "40 und 45 Jahren" und das vorgerückte 
Alter im Bereich von "rund 60 Jahren", wobei für letztes der Zeitpunkt des Rentenbeginns 
massgebend ist (BGE 122 V 418 E. 1b; 122 V 426 E. 2mit Hinweis). Bislang hat das 
Bundesgericht offen gelassen, ob das Merkmal "Alter" in der obligatorischen 
Unfallversicherung grundsätzlich überhaupt einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen 
könnte, oder ob die Einflüsse der Altersfaktoren auf die Erwerbsfähigkeit in diesem 
Versicherungsbereich allein im Rahmen einer Anwendung der Sonderregelung von Art. 28 
Abs. 4 UVV Berücksichtigung finden (vgl. BGer 8C_878/2018 vom 21. August 2019 
E. 5.3.1 mit Hinweisen). Diese Frage muss auch hier nicht beurteilt werden, weil die 
Voraussetzungen für einen altersbedingten Abzug beim im Verfügungszeitpunkt 65-
jährigen Beschwerdeführer ohnehin nicht erfüllt sind, denn gerade Hilfsarbeiten werden 
auf dem massgebenden ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt 
(BGer 8C_378/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 7.2.1 mit Hinweisen).

Den verbleibenden unfallkausalen körperlichen Einschränkungen wurde bereits bei der 
Festlegung des Zumutbarkeitsprofils sowie der Anwendung des Tabellenlohns im 
Kompetenzniveau 1 – welches bereits eine Vielzahl von leichten und mittelschweren 
Tätigkeiten umfasst (vgl. BGer 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.2 mit Hinweisen) – 
Rechnung getragen. Der von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Abzug von 10 % 
erscheint somit insgesamt als angemessen. Unter Vornahme eines Abzugs von 10 % 
resultiert ein Invalideneinkommen von rund Fr. 60'123.–.

6.6 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 66'693.– und einem Invalideneinkommen 
von Fr. 60'123.– resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 6'570.– bzw. ein Invaliditätsgrad 
von 9,85 %, welcher auf die nächste ganze Prozentzahl aufzurunden ist (BGE 130 V 121). 
Damit hat der Beschwerdeführer ab 1. Dezember 2016 Anspruch auf eine Invalidenrente 
von 10 %.

An diesem Ergebnis vermag auch die Tatsache nichts zu ändern, dass die IV-Stelle Zug 
mit Verfügung vom 23. März 2016 von einem Invaliditätsgrad von 100 % ausging und dem 

16

Urteil S 2019 136

Beschwerdeführer ab 1. Mai 2015 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hatte (UV-
act. 192), denn mit dem Eintritt ins AHV-Alter im September 2016 wurde die Invalidenrente 
von der AHV-Rente abgelöst, weshalb der weitere Verlauf der Arbeitsfähigkeit nicht mehr 
geklärt werden musste. Für die Invaliditätsbemessung im Bereich der Unfallversicherung 
aber sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Fallabschlusses – hier am 30. November 
2016 – massgebend.

7. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer die Schätzung der 
Integritätsentschädigung (act. 1 S. 7).

7.1
7.1.1 Die Bemessung der Integritätsentschädigung richtet sich laut Art. 25 Abs. 1 UVG 
nach der Schwere des Integritätsschadens. Diese beurteilt sich nach dem medizinischen 
Befund. Bei gleichem medizinischem Befund ist der Integritätsschaden für alle 
Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär bemessen. Die Integritätsentschädigung 
der Unfallversicherung unterscheidet sich daher von der privatrechtlichen Genugtuung, mit 
welcher der immaterielle Nachteil individuell unter Würdigung der besonderen Umstände 
bemessen wird. Es lassen sich im Gegensatz zur Bemessung der Genugtuungssumme im 
Zivilrecht (vgl. BGE 112 II 131 E. 2) ähnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf 
medizinischer Grundlage allgemein gültige Regeln zur Bemessung des 
Integritätsschadens aufstellen; spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den 
Integritätsschaden bleiben dabei unberücksichtigt. Die Bemessung des 
Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalles 
ab; auch geht es bei ihr nicht um die Schätzung erlittener Unbill, sondern um die 
medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen 
Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1; 113 
V 218 E. 4b mit Hinweisen).

7.1.2 Im Anhang 3 zur UVV hat der Bundesrat Richtlinien für die Bemessung der 
Integritätsschäden aufgestellt und in einer als gesetzmässig erkannten, nicht 
abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 E. 1b mit Hinweisen) wichtige und typische 
Schäden prozentual gewichtet (vgl. EVG U 134/03 vom 12. Januar 2004 E. 5.1). Für die 
darin genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im Regelfall dem 
angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Verdienstes (Ziff. 1 
Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschäden wird 
nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2). 

17

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Integritätsschäden, die gemäss der Skala 5 % nicht erreichen, geben keinen Anspruch auf 
Entschädigung (Ziff. 1 Abs. 3). Die völlige Gebrauchsunfähigkeit eines Organs wird dem 
Verlust gleichgestellt; bei teilweisem Verlust und teilweiser Gebrauchsunfähigkeit wird der 
Integritätsschaden entsprechend geringer, wobei die Entschädigung jedoch ganz entfällt, 
wenn der Integritätsschaden weniger als 5 % des Höchstbetrages des versicherten 
Verdienstes ergäbe (Ziff. 2).

7.1.3 Die Medizinische Abteilung der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen 
Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster) erarbeitet. 
Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabellen stellen zwar keine Rechtssätze dar 
und sind für die Parteien nicht verbindlich, umso mehr als Ziff. 1 von Anhang 3 zur UVV 
bestimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens für den 
"Regelfall" gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach oben ermöglicht. 
Soweit sie jedoch lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller 
Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar 
(BGE 116 V 156 E. 3a; vgl. ferner 124 V 29 E. 1c;).

7.2 Laut Untersuchungsbericht des Kompetenzzentrums Versicherungsmedizin vom 
27. März 2017 (E. 4.5) wurden bei der Beurteilung des Integritätsschadens die Suva-
Tabellen 2 und 5 berücksichtigt. Die Tabelle 2 betrifft den Integritätsschaden bei 
Funktionsstörungen an den unteren Extremitäten und sieht bei einer 
Funktionsbehinderung in den unteren Sprunggelenken einen Rahmen von 5–30 % vor. 
Die Tabelle 5 betrifft den Integritätsschaden bei Arthrosen und sieht bei einer mässigen 
OSG-Arthrose einen Rahmen von 5–15 % vor. Im Quervergleich erachteten die 
berichtenden Versicherungsmediziner die Erheblichkeitsgrenze für die mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit festgestellten Unfallfolgen als knapp erreicht und schätzten den 
Integritätsschaden auf 5 % (UV-act. 247 S. 13 f.).

7.3 Diese Einschätzung ist überzeugend und nachvollziehbar begründet. Sie beruht 
auf einer eingehenden Würdigung sämtlicher relevanten Akten samt klinischer 
Untersuchung des Beschwerdeführers und berücksichtigt die von den involvierten Ärzten 
erhobenen Befunde (vgl. E. 4.5). Die versicherungsmedizinische Beurteilung ist in sich 
widerspruchsfrei. Aus den Akten ergeben sich auch keine Indizien, die gegen deren 
Zuverlässigkeit sprechen. Weiter beachtet sie den rechtlichen Rahmen und die Praxis der 
Suva (E. 7.1), weshalb darauf abgestellt werden kann (vgl. dazu BGE 125 V 351 E. 3b/ee; 
BGer 8C_620/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 4.2.1). 

18

Urteil S 2019 136

Demgegenüber kann der vom Beschwerdeführer unter Hinweis auf die 
Funktionsbehinderung in den unteren Sprunggelenken und der stärker gewordenen 
Arthrosebildung geltend gemachten Integritätseinbusse von 15 % (act. 1 S. 7) mangels 
eines medizinischen Substrats nicht gefolgt werden. Die Akten liefern keinerlei 
Anhaltspunkte für eine relevante Verschlimmerung der Arthrose nach der 
versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 28. Februar 2017. Vielmehr verneinte der 
orthopädische Chirurg Dr. N.________ im Bericht vom 26. Juli 2017 (UV-act. 261) eine 
wesentliche Änderung des Zustands gegenüber dem Vorjahresbefund und stimmte der 
Beurteilung des Kompetenzzentrums Versicherungsmedizin zu. Damit ist auch die Rüge, 
dass die Integritätsschätzung veraltet sei, nicht zu hören. 

Ist die zugesprochene Integritätsentschädigung von 5 % nicht zu beanstanden, erübrigt 
sich eine erneute Schätzung des Integritätsschadens.

8. Nach dem Dargelegten ist der Einspracheentscheid vom 5. September 2019 in 
teilweiser Gutheissung der Beschwerde insoweit aufzuheben, als ein Rentenanspruch des 
Beschwerdeführers verneint wird, und es ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer ab 
1. Dezember 2016 Anspruch auf eine Rente von 10 % hat. Im Übrigen ist die Beschwerde 
abzuweisen.

9. Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenlos (Art. 61 
lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 2020 gültig gewesenen Fassung). Ausgangsgemäss 
ist dem Beschwerdeführer eine vom Gericht nach Ermessen festgesetzte 
Prozessentschädigung von Fr. 2'500.– (inklusive Barauslagen und MWST) zuzusprechen 
(Art. 61 lit. g ATSG). 

19

Urteil S 2019 136

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 
5. September 2019 insoweit aufgehoben, als ein Rentenanspruch des 
Beschwerdeführers verneint wird, und es wird festgestellt, dass der 
Beschwerdeführer ab dem 1. Dezember 2016 Anspruch auf eine Rente von 10 % 
hat. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dem Beschwerdeführer wird zulasten der Beschwerdegegnerin eine 
Parteientschädigung im Betrage von Fr. 2'500.– (inklusive Barauslagen und 
MWST) zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die 
Beschwerdegegnerin und an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 11. Januar 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am