# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a6409492-bd77-50be-8b0e-d8caef8d514c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-04-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 13.04.2012 LB120030
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LB120030_2012-04-13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 
 

Geschäfts-Nr. LB120030-O/U01  

 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Oberrichter Dr. M. Kriech 

und Ersatzoberrichter Dr. S. Mazan sowie die Gerichtsschreiberin 

Dr. K. Schröder 

Beschluss vom 13. April 2012 

 
in Sachen 

 
1. A._____,  
2. B._____,  
Beklagte und Berufungskläger 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 
gegen 

 
C._____,  
Kläger und Berufungsbeklagter 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

 
betreffend Eigentum / Besitzesschutz  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, II. Abteilung, vom 
22. Juni 2010 (CG080028) 
 
Rückweisung: Urteil des Bundesgerichts vom 2. März 2012  
(vormaliges Verfahren: LB100053) 

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Nach Einsicht in das Urteil der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts 

vom 2. März 2012, worin das Urteil der I. Zivilkammer des Obergerichts des Kan-

tons Zürich vom 21. September 2011 in Gutheissung der Beschwerde aufgeho-

ben und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen ans Obergericht 

zurückgewiesen wird, 

in der Erwägung, 

dass die Rückweisung den Prozess in die Lage zurückversetzt, in der er sich vor 

Erlass des aufgehobenen Entscheides befunden hat, wobei das Obergericht an 

die im Bundesgerichtsurteil enthaltenen rechtlichen Erwägungen gebunden ist 

(BSK BGG-Ulrich Meyer, 2. Aufl., Basel 2011, Art. 107 N 18 mit Verweis auf die 

Rechtsprechung in Fn 45), 

dass den bundesgerichtlichen Erwägungen zu entnehmen ist, dass die Be-

weisabnahme zu ergänzen ist (insbes. Urk. 91 S. 11 E. 5.3.2), weshalb zwecks 

Wahrung des vollen Instanzenzuges das Bezirksgericht Bülach mit der Ergänzung 

der Beweisabnahme zu betrauen ist, 

dass zu diesem Zweck das Urteil des Bezirksgerichts Bülach vom 22. Juni 2010 

in Anwendung von § 270 Satz 2 ZPO/ZH aufzuheben und die Sache zur Neuent-

scheidung im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen ans Bezirksgericht 

Bülach zurückzuweisen ist, 

wird beschlossen: 

1. Das Urteil des Bezirksgerichts Bülach, II. Abteilung, vom 22. Juni 2010 wird 

aufgehoben, und der Prozess wird zur Ergänzung des Beweisverfahrens im 

Sinne der Erwägungen und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zu-

rückgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 14'350.00 festgesetzt. 

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3. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen für das zweitinstanzli-

che Verfahren bleibt der Vorinstanz vorbehalten. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und das Bezirksgericht Bülach, II. Ab-

teilung, je gegen Empfangsschein. 

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erst- und zweit-

instanzlichen Akten an die Vorinstanz. 

5. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinn von Art. 93 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 240'000.00. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

__________________________________ 

OBERGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

I. Zivilkammer 

Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

Dr. K. Schröder 
 
versandt am: 
mc 

	Beschluss vom 13. April 2012
	in der Erwägung,
	wird beschlossen:
	1. Das Urteil des Bezirksgerichts Bülach, II. Abteilung, vom 22. Juni 2010 wird aufgehoben, und der Prozess wird zur Ergänzung des Beweisverfahrens im Sinne der Erwägungen und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 14'350.00 festgesetzt.
	3. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen für das zweitinstanzliche Verfahren bleibt der Vorinstanz vorbehalten.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und das Bezirksgericht Bülach, II. Abteilung, je gegen Empfangsschein.
	Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erst- und zweit-instanzlichen Akten an die Vorinstanz.
	5. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...