# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b2d4efa0-1d56-56da-a315-4f4c115c21c1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-31
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 31.05.2021 BK 2021 123
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2021-123_2021-05-31.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 21 123

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 31. Mai 2021

Besetzung Oberrichter J. Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid, 
Oberrichter Gerber
Gerichtsschreiberin Kurt

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigte

B.________

Straf- und Zivilkläger/Gesuchsteller

Staatsanwalt C.________, Regionale Staatsanwaltschaft 
Oberland, Scheibenstrasse 11A, 3600 Thun

Gesuchsgegner

Gegenstand Ausstand

Strafverfahren wegen Vergehens gegen das Gesetz über den 
unlauteren Wettbewerb

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Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) führt 
gegen eine A.________ (bzw. einen D.________) ein Strafverfahren wegen Ver-
gehens gegen das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Am 13. März 
2021 stellte der Straf- und Zivilkläger (nachfolgend: Gesuchsteller) ein Ausstands-
gesuch gegen den fallführenden Staatsanwalt C.________ (nachfolgend: Ge-
suchsgegner) und beantragte, die Verfügung vom 16. Oktober 2020 sei gemäss 
Art. 60 Abs. 1 StPO aufzuheben und es sei über die Beweisanträge und die Sistie-
rung neu zu befinden, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Mit Verfügung vom 
19. März 2021 eröffnete der Präsident der Beschwerdekammer in Strafsachen des 
Obergerichts des Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer) ein 
Ausstandsverfahren und sistierte dieses bis im Beschwerdeverfahren 1B_27/2021 
vor Bundesgericht ein Entscheid ergangen sei. Mit Urteil vom 15. März 2021 wies 
das Bundesgericht die Beschwerde des Gesuchstellers ab. Der Präsident der Be-
schwerdekammer gab den Parteien am 30. März 2021 Kenntnis vom Eingang des 
Bundesgerichtsurteils und nahm das sistierte Ausstandsverfahren wieder auf. Der 
Gesuchsteller reichte am 2. April 2021 eine Replik ein. Darin hielt er am 
Ausstandsgesuch fest. 

2. Will eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbehörde tätigen Person verlangen, 
hat sie der Verfahrensleitung ohne Verzug ein entsprechendes Gesuch zu stellen, 
sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis hat; die den Ausstand begründenden 
Tatsachen sind glaubhaft zu machen (Art. 58 Abs. 1 der Strafprozessordnung 
[StPO; SR 312]). Zuständig für den Entscheid ist die Beschwerdekammer (Art. 59 
Abs. 1 Bst. b StPO). Der Gesuchsteller reichte bereits am 17. Oktober 2020 ein 
Ausstandsgesuch gegen den Gesuchgegner ein. Dieses wurde mit Beschluss BK 
20 459 vom 3. Dezember 2020 abgewiesen. Die vom Gesuchsteller dagegen ein-
gereichte Beschwerde wurde vom Bundesgericht ebenfalls abgewiesen (vgl. E. 1 
dieses Beschlusses). Der Gesuchsteller leitet die Befangenheit aus den Äusserun-
gen des Gesuchsgegners in dessen Stellungnahme vom 4. Februar 2021 ab. Diese 
Stellungnahme wurde dem Gesuchsteller mit Verfügung vom 10. März 2021 zuge-
stellt. Vor diesem Hintergrund ist das erneue Ausstandsgesuch vom 13. März 2021 
form- und fristgerecht erfolgt, weshalb darauf einzutreten ist.  

3. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2020 wies die Staatsanwaltschaft Beweisanträge 
im Verfahren gegen D.________ bzw. A.________ wegen Vergehens gegen das 
Gesetz über den unlauteren Wettbewerb ab und legte fest, dass das Verfahren 
weiterhin sistiert bleibe. Gegen diese Verfügung erhob der Gesuchsteller am 
17. Oktober 2020 bei der Beschwerdekammer (Rechtsverweigerungs-)Be-
schwerde. Mit Verfügung vom 10. November 2020 erteilte die Generalstaatsan-
waltschaft der Staatsanwaltschaft die Weisung, das sistierte Verfahren wiederauf-
zunehmen. Gleichzeitig erteilte sie konkrete Ermittlungsanweisungen in der Art, wie 
sie der Beschwerdeführer grundsätzlich verlangt hatte. Damit wurde dem Begehren 
des Beschwerdeführers vollumfänglich entsprochen, weshalb das Beschwerdever-
fahren (BK 20 429) als gegenstandslos abgeschrieben wurde. Die Verfügung des 

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Gesuchsgegners vom 16. Oktober 2020 (Sistierung des Verfahrens / Ablehnung 
von Beweisanträgen) war der Auslöser für das erste gegen den Gesuchsgegner 
geführte Ausstandsverfahren (vgl. BK 20 450). Die vom Gesuchsteller gegen diese 
erhobene Beschwerde beinhaltete gleichzeitig auch eine Strafanzeige gegen den 
Gesuchsgegner wegen (versuchter) Begünstigung, weshalb die Staatsanwaltschaft 
für Besondere Aufgaben eine Untersuchung eröffnete und dem Gesuchsgegner in 
Anwendung von Art. 145 StPO Gelegenheit gab, sich in einem schriftlichen Bericht 
zur Strafanzeige zu äussern. Dieser Aufforderung kam der Gesuchsgegner mit der 
Stellungnahme vom 4. Februar 2021 nach. Er äusserte sich zu den Vorwürfen und 
verlangte die Einstellung des gegen ihn geführten Strafverfahrens. Er führte aus, 
die Kosten seien dabei grundsätzlich vom Staat zu tragen, wobei durch die Verfah-
rensleitung zu prüfen sein werde, ob in Anwendung von Art. 420 Bst. a StPO hin-
sichtlich der entstandenen Verfahrenskosten auf den Gesuchsgegner Rückgriff zu 
nehmen sei. Die Einreichung einer Strafanzeige durch einen ausgebildeten 
Rechtsanwalt einzig aufgrund einer – wie von der Beschwerdekammer unmissver-
ständlich festgestellt – «unbelegten These», auf welche «nicht weiter eingegangen 
zu werden» brauche, manifestiere ein zumindest grobfahrlässiges Verhalten des-
selben, was eben zu einer Regressnahme zu führen habe.

4. Der Gesuchsteller sieht in diesen Äusserungen zur Kostenfolge die Bestätigung, 
dass der Gesuchsgegner befangen sei. Zusammengefasst macht er geltend, es 
obliege nicht dem Gesuchsgegner, über eine allfällige Kostenauflage zu sinnieren. 
Seine Äusserungen zeigten, dass er eine feindselige Haltung aufgebaut habe. Da-
bei müssten im Sinne einer Gesamtschau auch die früheren Bedenken betreffend 
Neutralität des Gesuchsgegners berücksichtigt werden, insbesondere der Um-
stand, dass der Gesuchsgegner die Nichtanhandnahme mit verschiedenen den 
Gesuchsteller betreffenden Urteilen des Bundesgerichts begründet habe, welche 
ihn (den Gesuchsteller) – mit den Worten des Obergerichts des Kantons Bern – 
nicht in einem guten Licht hätten erscheinen lassen. Unter Einbezug der früheren 
Verfehlungen bleibe kein Raum für eine andere Schlussfolgerung als das Vorliegen 
einer persönlichen Feindschaft. Es sei entscheidend, was und wie es gesagt wor-
den sei. Die Äusserung des Gesuchsgegners spiegle genau das wider, was vor-
gängig bereits geltend gemacht worden sei.

5. Befangenheit einer staatsanwaltlichen Untersuchungsleiterin oder eines Untersu-
chungsleiters ist nach der Praxis des Bundesgerichtes nicht leichthin anzunehmen. 
Zu bejahen ist sie, wenn nach objektiver Betrachtung besonders krasse oder un-
gewöhnlich häufige Fehlleistungen der Untersuchungsleitung vorliegen, welche bei 
gesamthafter Würdigung eine schwere Verletzung der Amtspflichten darstellen und 
sich einseitig zulasten einer der Prozessparteien auswirken (BGE 143 IV 69 E. 3.2 
S. 74 f.; 141 IV 178 E. 3.2.3 S. 180; 138 IV 142 E. 2.3 S. 146; 125 I 119 E. 3e S. 
124; 115 Ia 400 E. 3b S. 404; 114 Ia 153 E. 3b/bb S. 158; Urteil 1B_375/2017 vom 
7. Februar 2018 E. 2; je mit Hinweisen). Diesbezüglich sind primär die zur Verfü-
gung stehenden Rechtsmittel gegen beanstandete Verfahrenshandlungen auszu-
schöpfen (vgl. BGE 143 IV 69 E. 3.2 S. 75; 114 Ia 153 E. 3b/bb S. 158 f.; je mit 
Hinweisen).  

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Auch voreilige präjudizielle Äusserungen der Untersuchungsleitung können in be-
gründeten Einzelfällen geeignet sein, objektive Zweifel an ihrer Unparteilichkeit zu 
begründen. Dies kann zum Beispiel zutreffen, wenn die Untersuchungsleitung nicht 
gewillt erscheint, ihren unzulässigen, vom zuständigen Verfahrensgericht gerügten 
Standpunkt zu ändern (vgl. BGE 138 IV 142 E. 2.4 S. 146 f.). Sodann können sich 
Verfahrenssituationen ergeben, in denen die Staatsanwaltschaft bereits vor Ab-
schluss der Strafuntersuchung in rechtlicher oder tatsächlicher Hinsicht zum Ge-
genstand der Untersuchung Stellung nimmt und dabei unter Umständen auch ihre, 
aufgrund des jeweiligen Verfahrensstandes vorläufig gebildete Meinung offen legt. 
Dabei darf und muss aber, sofern nicht besondere gegenteilige Anzeichen vorhan-
den sind, vorausgesetzt werden, dass die Untersuchungsleitung in der Lage ist, ih-
re vorläufige Beurteilung des Prozessstoffes entsprechend dem jeweils neusten 
Stand des Verfahrens ständig zu überprüfen und bei Vorliegen neuer Tatsachen 
und Argumente auch zu revidieren. Ein solches Vorgehen vermag in der Regel kei-
ne Parteilichkeit oder Befangenheit objektiv zu begründen. «Ungeschickte Äusse-
rungen» eines Staatsanwaltes kommen als Ausstandsgrund nur in Frage, wenn es 
sich dabei um eine schwere Verfehlung gegenüber der betroffenen Partei handelt 
(Urteil des Bundesgerichts 1B_327/2020 vom 30. September 2020 E. 3.2 mit weite-
ren Hinweisen).  

6. Die Beschwerdekammer hielt im Zusammenhang mit dem früheren Ausstandsge-
such Folgendes fest (Beschluss BK 20 450 vom 3. Dezember 2020, E. 6.3):

Zusammengefasst erkennt die Kammer aus den vom Gesuchsteller vorgebrachten Einwänden keine 

Anhaltspunkte, welche geeignet wären, den Gesuchsgegner im Sinne von Art. 56 Bst. a oder f StPO 

als befangen erscheinen zu lassen. Es existieren keine Hinweise für einen Anschein auf Feindschaft 

oder sonstige Umstände, die ein faires Verfahren gegenüber dem Gesuchsteller ernsthaft in Frage 

stellen würden. Zwar ist es so, dass – anders als die Staatsanwaltschaft dies beurteilte – kein Grund 

für die (weitere) Verfahrenssistierung vorhanden war. Daraus ergibt sich jedoch kein Anschein der Be-

fangenheit des Gesuchsgegners. Es wird nun an ihm sein, die Strafuntersuchung mit der nötigen Be-

harrlichkeit und Überzeugung – sowie freilich weiterhin unabhängig und unvoreingenommen – durch-

zuführen.

Das Bundesgericht wies die vom Gesuchsteller dagegen erhobene Beschwerde ab 
und führte aus, der Gesuchsgegner möge zwar vereinzelt das einschlägige Pro-
zessrecht nicht vollständig eingehalten haben. Dabei habe es sich aber um über-
schaubare und grundsätzlich behebbare Verfehlungen gehandelt, wie sie regel-
mässig vorkommen könnten und die im vorliegenden Fall auch weitestgehend kor-
rigiert worden seien. Insbesondere sei nicht ersichtlich, dass der Gesuchsgegner 
besonders krasse oder wiederholte schwere Verstösse gegen die Verfahrensord-
nung bzw. seine Amtspflichten begangen hätte. Weiter hielt das Bundesgericht 
fest, dass es allenfalls etwas heikel erscheinen möge, dass der Gesuchsgegner die 
Nichtanhandnahme der Strafanzeige des Gesuchstellers unter anderem mit der 
Vielzahl von Urteilen des Bundesgerichts begründet habe, an denen der Gesuch-
steller beteiligt gewesen sei. Der Verweis auf diesen Umstand entspreche zwar den 
Tatsachen, sei aber für den zu fällenden Nichtanhandnahmeentscheid nicht aus-
schlaggebend gewesen. Dieses mögliche Manko sei freilich mit dem Beschwerde-

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entscheid, der zur Einleitung des Verfahrens geführt habe, korrigiert worden und 
lasse keinen Schluss auf eine persönliche Voreingenommenheit zu (E. 3.1 und E. 
3.2). Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass die vom Gesuchsteller angerufe-
nen Umstände auch in einer Gesamtwürdigung nicht ausreichten, um eine 
Ausstandspflicht des Gesuchsgegners zu begründen. Weder seien sie insofern 
schwerwiegend genug, sofern sie überhaupt von Bedeutung seien, noch sei eine 
persönliche Voreingenommenheit gegenüber dem Gesuchsteller erkennbar (E. 
3.4.).

7. Im vorliegenden Verfahren ist zu prüfen, ob die Äusserungen des Gesuchsgegners 
in seiner Stellungnahme vom 4. Februar 2021 (vgl. E. 3 hiervor) per se oder in ei-
ner Gesamtwürdigung unter Berücksichtigung der dem Ausstandsverfahren BK 20 
450 zugrundeliegenden Umstände geeignet sind, die Unabhängigkeit des Ge-
suchsgegners in Frage zu stellen. 

Der Gesuchsgegner wurde aufgrund der gegen ihn erhobenen Strafanzeige zur 
Stellungnahme aufgefordert. In diesem Zusammenhang darf sich der Gesuchsgeg-
ner auch zur Kostenfolge äussern, unabhängig davon, ob die gewünschte Kosten-
folge prozessuale Vorteile für ihn hat oder nicht. Die Möglichkeit der Prüfung eines 
Rückgriffs auf den Gesuchsteller ist gesetzlich in Art. 420 Bst. a StPO vorgesehen. 
Zudem begründete der Gesuchsgegner kurz und sachlich, weshalb seiner Meinung 
nach ein Rückgriff in Frage kommt. Er verweist dabei auf die Ausführungen der Be-
schwerdekammer in ihrem Beschluss BK 20 450 betreffend das früher gestellte 
Ausstandsgesuch. Die Beschwerdekammer hielt darin fest, es sei eine unbelegte 
These, dass der Gesuchsgegner einen D.________ kennen könnte (und er daher 
die Täterschaft habe decken wollen beziehungsweise gar eine versuchte Begünsti-
gung vorliegen könnte). Bei dieser Ausgangslage muss es dem Gesuchsgegner er-
laubt sein, im Rahmen seiner Stellungnahme in sachlicher Form auf Art. 420 Bst. a 
StPO hinzuweisen, ohne sich dem Vorwurf der Feindseligkeit auszusetzen. Die 
Äusserung mag zwar unnötig oder mit Blick auf die Vorgeschichte ungeschickt 
sein. Aber es handelt sich nicht um eine schwere Verfehlung gegenüber dem Ge-
suchsteller. Eine Voreingenommenheit lässt sich daraus nicht ableiten. Weder der 
Umstand, dass der Gesuchsgegner diese Kostenfolge ins Spiel gebracht hat, noch 
die Art und Weise, wie er dies formuliert hat, weisen darauf hin, dass er – wie vom 
Gesuchsteller in seiner Replik vorgebracht – nach jedweder Möglichkeit sucht, den 
Gesuchsteller zu schikanieren bzw. ihn im Strafverfahren zu behindern. Die Äusse-
rung des Gesuchsgegners in seiner Stellungnahme vom 4. Februar 2021 ist daher 
auch unter Berücksichtigung der dem Ausstandsverfahren BK 20 450 zugrundlie-
genden Umstände nicht das entscheidende Element, das im Sinne einer Gesamt-
würdigung (vgl. E. 6 hiervor) eine Ausstandspflicht zu begründen vermöchte. Jegli-
cher Grundlage entbehrt zudem der Vorwurf, dass Kostenauflagen seitens von Tei-
len der bernischen Justiz als Mobbing gegen den Gesuchsteller zu verstehen sind. 
Zudem vermag dieser pauschale Vorwurf keine Befangenheit des Gesuchsgegners 
im konkreten Fall zu begründen. Das Ausstandsgesuch ist abzuweisen. 

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8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Gesuchsteller kosten-
pflichtig (Art. 59 Abs. 4 StPO).

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Das Ausstandsgesuch wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Ausstandsverfahrens, bestimmt auf CHF 800.00, werden dem Ge-
suchsteller auferlegt.

3. Zu eröffnen:
- dem Straf- und Zivilkläger/Gesuchsteller (per Einschreiben)
- dem Gesuchsgegner (per Einschreiben)

Bern, 31. Mai 2021 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter J. Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Kurt
i.V. Gerichtsschreiber Rudin

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.