# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5aff8869-18e7-56a6-930c-93fadae9de43
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 11.06.2019 HE190096
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE190096_2019-06-11.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    
 
 

Geschäfts-Nr.: HE190096-O U/mk 

 

 

Mitwirkend: Ersatzoberrichterin Franziska Egloff sowie die Gerichtsschreiberin 

Sabrina Schalcher 

 

Urteil vom 11. Juni 2019 

 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Gesuchstellerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X2._____ 

 

gegen 

 

1. B._____ GmbH,  
2. C._____ AG,  
Gesuchsgegnerinnen 

 

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

 

betreffend Bauhandwerkerpfandrecht 
 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 
(act. 1 S. 2 f.) 

" Es sei das Grundbuchamt D._____ zunächst superprovisorisch und 
hernach provisorisch anzuweisen, auf den folgenden sich im Ge-
samteigentum der Gesuchsgegnerin 1 und der Gesuchsgegnerin 2 
befindlichen Stockwerkeigentumseinheiten, die quotenproportional 
aufgeteilte Pfandsumme sofort als Pfandrecht in den folgenden Teil-
pfandsummen zu Gunsten der Gesuchstellerin einzutragen bzw. vor-
zumerken: 

• CHF 6'972.06 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grundbuch 
Blatt 1, Stockwerkeigentum, EGRID CH2, E._____-Strasse, 
F._____ (48/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 
4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 16'268.15 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 6, Stockwerkeigentum, EGRID CH7, E._____-
Strasse, F._____ (112/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 13'072.62 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 8, Stockwerkeigentum, EGRID CH9, E._____-
Strasse, F._____ (90/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 15'396.64 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 10, Stockwerkeigentum, EGRID CH11, E._____-
Strasse, F._____ (106/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 12'491.61 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 12, Stockwerkeigentum, EGRID CH13, E._____-
Strasse, F._____ (86/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 17'575.41 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 14, Stockwerkeigentum, EGRID CH15, E._____-
Strasse, F._____ (121/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 10'458.10 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 16, Stockwerkeigentum, EGRID CH17, E._____-
Strasse, F._____ (72/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 21'061.44 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 18, Stockwerkeigentum, EGRID CH19, E._____-
Strasse, F._____ (145/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

- 3 - 

• CHF 10'748.60 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 20, Stockwerkeigentum, EGRID CH21, E._____-
Strasse, F._____ (74/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

• CHF 21'206.69 nebst Zins zu 5 % seit 01.02.2019 auf Grund-
buch Blatt 22, Stockwerkeigentum, EGRID CH23, E._____-
Strasse, F._____ (146/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, 
Kataster 4, EGRID CH5, F._____); 

 Alles unter Kosten- und Entschädigung (zzgl. MwSt.) zu Lasten der 
Gesuchsgegnerin 1 und der Gesuchsgegnerin 2." 

Prozessuale Anträge der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2: 
(act. 16 S. 2 f.) 

"1.  Es sei festzustellen, dass die Gesuchsgegnerinnen mit der Bank-
garantie der G._____ [Bank] vom 23. April 2019 hinreichende Si-
cherheit geleistet haben für die von der Gesuchstellerin zur Ein-
tragung von Bauhandwerkerpfandrechten angemeldete Forde-
rung. 

 2.  Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die gemäss vorstehend 
Ziff. 1 geleistete Sicherheit als provisorische Sicherheit dient. 

 3.  Das Grundbuchamt D._____ sei anzuweisen, die auf Grund der 
Verfügung des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons 
Zürich vom 14. März 2019 vorläufig eingetragenen Bauhandwer-
kerpfandrechte nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist 
vollumfänglich zu löschen: 

• auf GBBl. 1, Stockwerkeigentum, EGRID CH2, E._____-
Strasse, F._____  
(48/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____), 
für eine Pfandsumme von CHF 6'972.06 nebst Zins zu 5 % seit 
1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 6, Stockwerkeigentum, EGRID CH7, E._____-
Strasse, F._____  
(112/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____), 
für eine Pfandsumme von CHF 16'268.15 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 8, Stockwerkeigentum, EGRID CH9, E._____-
Strasse, F._____ 
(90/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____)  

- 4 - 

für eine Pfandsumme von CHF 13'072.62 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019;  

• auf GBBl. 10, Stockwerkeigentum, EGRID CH11, E._____-
Strasse, F._____  
(106/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____) 
für eine Pfandsumme von CHF 15'396.64 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 12, Stockwerkeigentum, EGRID CH13, E._____-
Strasse, F._____  
(86/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____) 
für eine Pfandsumme von CHF 12'491.61 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 14, Stockwerkeigentum, EGRID CH15, E._____-
Strasse, F._____  
(121/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____)  
für eine Pfandsumme von CHF 17'575.41 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 16, Stockwerkeigentum, EGRID CH17, E._____-
Strasse, F._____  
(72/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____) 
für eine Pfandsumme von CHF 10'458.10 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 18, Stockwerkeigentum, EGRID CH19, E._____-
Strasse, F._____  
(145/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____) 
für eine Pfandsumme von CHF 21'061.44 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 20, Stockwerkeigentum, EGRID CH21, E._____-
Strasse, F._____  
(74/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____) 
für eine Pfandsumme von CHF 10'748.60 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019; 

• auf GBBl. 22, Stockwerkeigentum, EGRID CH23, E._____-
Strasse, F._____  
(146/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, 
EGRID CH5, F._____) 
für eine Pfandsumme von CHF 21'206.69 nebst Zins zu 5 % 
seit 1. Februar 2019. 

- 5 - 

 4.  Der Gesuchstellerin sei eine angemessene Frist zur Einreichung 
der Klage auf Inanspruchnahme der Sicherheit gemäss Ziff. 1 
vorstehend anzusetzen. 

 5. Im Falle der Gutheissung des Rechtsbegehrens Ziff. 1 vorstehend 
sei die Bankgarantie vom 23. April 2019 nach Rechtskraft des 
Entscheides des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons 
Zürich der Gesuchstellerin auszuhändigen, sobald feststeht, dass 
die Gesuchstellerin die Klage gemäss Ziff. 4 vorstehend rechtzei-
tig eingereicht hat und dass auf diese Klage auch eingetreten wird 
(Art. 101 ZPO). Andernfalls sei die Bankgarantie den Gesuchs-
gegnerinnen zurückzusenden. 

 6. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuch-
stellerin (zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer)." 

Das Einzelgericht zieht in Erwägung: 

1. Prozessverlauf 

Die Gesuchstellerin ersuchte mit ihrer Eingabe vom 12. März 2019 (Datum Post-

stempel) samt Beilagen (act. 1; act. 3/2-15) um (vorerst) superprovisorische Ein-

tragung von Bauhandwerkerpfandrechten auf den im Rechtsbegehren aufgeliste-

ten Grundstücken. Diesem Gesuch wurde mit Verfügung vom 14. März 2019 

einstweilen und ohne Anhörung der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 entsprochen 

und das zuständige Grundbuchamt D._____ wurde angewiesen, die entspre-

chenden Pfandrechte vorläufig im Grundbuch einzutragen. Gleichzeitig wurde den 

Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 Frist angesetzt, um zum Gesuch Stellung zu neh-

men (act. 4). Das Grundbuchamt D._____ versandte seinerseits Mitteilungen an 

die Grundstückeigentümer (Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 sowie Herr und Frau 

H._____ und I._____) (act. 7-9), welche von den durch das Grundbuchamt vorge-

nommenen vorläufigen Eintragungen der Bauhandwerkerpfandrechte betroffen 

waren. Kopien dieser Mitteilungen wurden den Parteien mit Verfügung vom 

18. März 2019 zugestellt samt Hinweis, dass aufgrund eines Eigentümerwechsel 

eine Mitteilung an Herr und Frau H._____ und I._____ gerichtet sei, welche nicht 

Parteien des vorliegend Verfahrens seien (act. 11). Mit Eingabe vom 24. April 

2019 (Datum Poststempel) stellten die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 innert er-

streckter Frist zur Stellungnahme (act. 14; Prot. S. 13) eine Bankgarantie als pro-

- 6 - 

visorische Sicherheit und beantragten unter anderem, die Anweisung des Grund-

buchamtes D._____ zur Löschung der vorläufig eingetragenen Bauhandwerker-

pfandrechte (act. 16; act. 19). Infolgedessen wurde der Gesuchstellerin hierzu mit 

Verfügung vom 25. April 2019 Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben (act. 21). 

In ihrer Eingabe vom 16. Mai 2019 beantragte die Gesuchstellerin die Abweisung 

der Anträge der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 (act. 25). Diese Eingabe wurde den 

Gesuchsgegnerin 1 und 2 zugestellt (Prot. S. 14). Weitere Eingaben ergingen 

nicht. Das Verfahren erweist sich als spruchreif, weshalb ein Urteil zu fällen ist. 

2. Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten / Leistung hinreichender Si-
cherheit 

1.1. Rechtliches 

Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung eines 

gesetzlichen Grundpfandrechts für die Forderungen der Handwerker oder Unter-

nehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Abbruch-

arbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherung oder dergleichen Material und 

Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben. Der Anspruch auf Errichtung eines Bau-

handwerkerpfandrechts richtet sich gegen den jeweiligen Eigentümer des Grund-

stücks, auch wenn die Leistungen nicht in seinem Auftrag erbracht worden sind. 

Die Eintragung ins Grundbuch hat bis spätestens vier Monate nach der Vollen-

dung der Arbeiten zu erfolgen (Art. 839 Abs. 2 ZGB). Geht es lediglich um die vor-

läufige Eintragung des Pfandrechts, so muss die Gesuchstellerin ihr Gesuch nur 

glaubhaft machen. An die Glaubhaftmachung sind nach konstanter Lehre und 

Praxis keine strengen Anforderungen zu stellen. Die vorläufige Eintragung eines 

gesetzlichen Pfandrechts darf nur dann verweigert werden, wenn der Bestand des 

Pfandrechts ausgeschlossen oder höchst unwahrscheinlich ist. Im Zweifelsfalle ist 

die vorläufige Eintragung zu bewilligen und die Entscheidung über Bestand und 

Umfang des Pfandrechts dem ordentlichen Verfahren vorzubehalten. Dies gilt 

insbesondere bei unklarer oder unsicherer Rechtslage (BGE 86 I 265 E. 3; 

BGE 102 Ia 81 E. 2; BGE 112 Ib 482 E. 3b; SCHUMACHER, Das Bauhandwerker-

pfandrecht, 3. A., 2008, Rz. 1394 ff.).  

- 7 - 

Gemäss Art. 839 Abs. 3 ZGB kann die Eintragung eines Bauhandwerkerpfand-

rechts nicht verlangt werden, wenn der Eigentümer oder ein Dritter für die ange-

meldete Forderung des Handwerkers oder Unternehmers hinreichende Sicherheit 

leistet (Negativvoraussetzung). Sofern der Unternehmer (Gesuchstellerin) die Si-

cherheit nicht als genügend anerkennt, stellt das Gericht fest, ob die Sicherheit für 

die angemeldete Forderung hinreichend i.S.v. Art. 839 Abs. 3 ZGB ist. Eine pau-

schale und unbegründete Ablehnung der Garantie durch den Unternehmer ist al-

lerdings eine ungenügende Bestreitung (vgl. SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 1314 f.; 

VETTER/BRUNNER, Die hinreichende Sicherheit gemäss Art. 839 Abs. 3 ZGB in: 

Jusletter vom 27. Februar 2017, S. 11). Einwendungen des Unternehmers müs-

sen nur geprüft werden, wenn sie substantiiert vorgebracht werden (HGer Urteil 

HE150087 vom 4. Mai 2015 E. 7). Inhaltlich ist die Sicherheit dann hinreichend, 

wenn sie die Forderung voll und ganz sichert. Die Vergütungsforderung umfasst 

in der Regel einen Kapitalbetrag und Verzugszinsen. Letztere sind ohne zeitliche 

Beschränkung pfandberechtigt (SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 1254 ff.). Erfolgt die 

Leistung der (Ersatz-)Sicherheit, nachdem ein Pfandrecht bereits vorläufig im 

Grundbuch eingetragen wurde, ist bei Akzept der Sicherheit als hinreichend sei-

tens der Gesuchstellerin oder bei Erfüllung der Voraussetzungen für eine hinrei-

chende Sicherheit die Löschung der Eintragung anzuordnen. 

1.2. Parteibehauptungen  

Die Gesuchstellerin behauptet namentlich, gestützt auf zwei Werkverträge sowie 

mehrere Nachträge bis am 1. Februar 2019 Gips- und Verputzarbeiten sowie 

Nachtragsarbeiten an den inneren Wänden und Decken sowie Arbeiten betreffend 

Aussenisolation auf den in ihrem Rechtsbegehren genannten Grundstücken 

(Stockwerkeigentumseinheiten) erbracht zu haben. Am 1. Februar 2019 sei ihr 

der Zugang zur Baustelle verwehrt worden, weshalb gewisse Arbeiten noch aus-

stehend seien. In der Folge sei das Hausverbot wieder aufgehoben, dann aber 

doch wieder nur partiell erteilt worden. Die offene Gesamtforderung für geleistete 

sowie vertraglich geschuldete, aber verzögerte oder verunmöglichte Arbeiten be-

liefe sich auf CHF 145'251.32 (act. 1 S. 4 ff.).  

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Die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 bestreiten die Behauptungen der Gesuchstelle-

rin – insbesondere das Vorliegen einer offene Werklohnforderung – pauschal, 

verzichten aber explizit auf ein substantiiertes Bestreiten im vorliegenden Verfah-

ren (act. 16 Rz. 4). Sie reichten stattdessen eine Bankgarantie der G._____ Ge-

nossenschaft vom 23. April 2019 über CHF 145'251.32 nebst Zins zu 5% seit 

1. Februar 2019 ein (act. 19) und ersuchen, dass festzustellen sei, dass sie damit 

eine hinreichende provisorische Sicherheit i.S.v. Art. 839 Abs. 3 ZGB geleistet 

hätten. Weiter beantragen sie u.a. die Löschung der mit Verfügung vom 14. März 

2019 vorläufig eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechte (act. 16).  

Die Gesuchstellerin beantragt hingegen die Abweisung der von den Gesuchsge-

generinnen 1 und 2 gestellten Anträge (act. 25 S. 5). Sie erklärt in ihrer Stellung-

nahme vom 16. Mai 2019 (act. 25), dass der von der Bankgarantie gedeckte Be-

trag zwar den pfandberechtigen Ansprüchen zuzüglich Zins entspreche, die 

Bankgarantie aber wegen den Bedingungen für die Auszahlung des erwähnten 

Betrags keine hinreichende Sicherheit darstelle. So sei in Ziffer 5 der Bankgaran-

tie nicht ersichtlich, ob bei der erwähnten Vereinbarung von einem gerichtlichen 

und/oder einem aussergerichtlichen Vergleich die Rede sei. Dies müsse auf jeden 

Fall spezifiziert werden. Zudem seien die umschriebenen Garantiefälle nicht voll-

ständig aufgelistet. Insbesondere solle die Garantie auch den Fall der Zahlungs-

unfähigkeit beider Gesuchsgegnerinnen decken (act. 25 Rz. 8 ff.). Die Sicherheit 

sei weder geleistet noch hinreichend (act. 25 S. 5).  

1.3. Subsumtion 

Angesichts der Ausführungen der Gesuchstellerin sowie der bloss pauschalen 

Bestreitungen der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 wären die Voraussetzungen zur 

vorläufigen Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten im mit Verfügung vom 

14. März 2019 verfügten Umfang (act. 4) im Lichte der Erwägung 2.1 – wonach im 

Zweifelsfalle gerade bei unklarer oder unsicherer Rechtslage die Voraussetzun-

gen zu bejahen sind, wobei vorliegend solche Zweifel betreffend Eigentümer-

schaft einer Einheit vorliegen – für dieses Verfahren als glaubhaft anzusehen.  

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Da eine Bankgarantie (act. 19) als provisorische Sicherheit zur Ablösung dieser 

Bauhandwerkerpfandrechte angeboten und diese von der Gesuchstellerin nicht 

als hinreichend akzeptiert worden ist, ist als zusätzliche Negativvoraussetzung zu 

prüfen, ob diese Bankgarantie eine hinreichend Sicherheit darstellt. Die pauscha-

len diesbezüglichen Vorbringen der Gesuchstellerin erweisen sich – soweit sie 

überhaupt zu berücksichtigen sind – durchwegs als unbegründet: So kann kein 

Nachteil darin erblickt werden, dass die in Ziffer 5 der Bankgarantie erwähnte 

Vereinbarung nicht als gerichtlicher und/oder aussergerichtlicher Vergleich spezi-

fiziert wird. Ohne nähere Erläuterungen ist diese Formulierung normativ so auszu-

legen, dass davon sowohl gerichtliche als auch aussergerichtliche Vereinbarun-

gen erfasst werden. Weiter ist vorliegend das Fehlen der Zahlungsunfähigkeit 

beider Gesuchsgegnerinnen als Garantiefall nicht zu beanstanden. Würde man 

der Gesuchstellerin – falls sie dies mit ihrem stichwortartigen Vorbringen denn 

sagen möchte – folgen und die Zahlungsunfähigkeit der Gesuchsgegnerinnen al-

lein genügen lassen, wäre es der Gesuchstellerin damit doch möglich, die Aus-

zahlung der Sicherheit zu verlangen, ohne dass die Höhe der Vergütungsforde-

rung rechtsverbindlich festgestellt oder anerkannt worden wäre. Eine solche Si-

cherheit wäre aber nicht gleichwertig zu einem Bauhandwerkerpfandrecht, son-

dern würde zu einer wesentlichen Besserstellung der Gesuchstellerin führen. Da-

rauf besteht kein Rechtsanspruch. Zudem wäre im Falle einer Konkurseröffnung 

über die Gesuchsgegnerin(nen) die Forderung der Gesuchstellerin im Kollokati-

onsverfahren festzustellen und durch Auslegung wäre der Kollokationsplan unter 

Ziffer 5 der Bankgarantie zu subsumieren. Wäre alternativ eine Kollokationsklage 

notwendig bzw. wäre ein vor der Konkurseröffnung eingeleiteter Prozess weiter-

zuführen, richteten sich diese gegen die Konkursmasse(n) der Gesuchsgegne-

rin(nen) als deren Rechtsnachfolger. Ein in einem solchen Prozess gefälltes Urteil 

wäre von Ziffer 4 der Bankgarantie abgedeckt. Des Weiteren lässt die Bankgaran-

tie das Vorweisen eines rechtskräftigen Forderungsurteils genügen und sieht zu-

dem nicht vor, dass eine vorgängige Betreibung zur Geltendmachung des Garan-

tiefalls notwendig ist, was gar eine Erleichterung darstellt. Dadurch hat die Ge-

suchstellerin den bei einer definitiven Eintragung eines Bauhandwerkerpfand-

rechts allenfalls notwendigen Zwangsvollstreckungsweg – im Rahmen dessen 

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Einreden und Einwendungen gegen die Vergütungsforderung vorgebracht werden 

könnten – nicht zu beschreiten. Darüber hinaus bleibt der Gesuchstellerin – ver-

glichen mit den Pfandrechten am Grundstück – auch das Risiko der Unterde-

ckung des jeweiligen Baupfandes erspart. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, 

dass – soweit die Gesuchstellerin mit der Behauptung betreffend fehlender Leis-

tung der Sicherheit ausdrücken will, dass wegen des Antrags der Gesuchsgegne-

rinnen auf spätere Herausgabe (Antrag 4; siehe Ausführungen Ziffer 3) die Si-

cherheit als nicht gleistet oder nicht hinreichend angesehen werden sollte – die 

Anträge 1 und 2 einerseits sowie der Antrag 4 der Gesuchsgegnerinnen anderer-

seits nicht mit einer Bedingung verknüpft wurden. Sie können demnach separat 

gutgeheissen bzw. abgewiesen werden. Zudem wurde die Bankgarantie am hie-

sigen Gericht im Original eingereicht. Damit wurde sie – unter der aufschiebenden 

Bedingung, dass sie von der Gesuchstellerin als hinreichend akzeptiert oder 

durch das Gericht als hinreichend qualifiziert wird, – geleistet. Auch dieser Ein-

wand greift deshalb nicht. Über die Herausgabemodalitäten ist unter Ziffer 3 sepa-

rat zu entscheiden. Weitere Gründe dafür, dass in qualitativer Hinsicht keine hin-

reichende Sicherheit vorliegt, wurden nicht vorgebracht und sind nicht ersichtlich. 

Zudem deckt die Sicherheit die Vergütungsforderung, inklusive Verzugszinse oh-

ne zeitliche Beschränkung, vollständig und ist daher auch in quantitativer Hinsicht 

hinreichend.  

Nachdem mit der Bankgarantie eine hinreichende Sicherheit i.S.v. Art. 839 Abs. 3 

ZGB vorliegt, ist die Löschung der mit Verfügung vom 14. März 2019 vorläufig 

eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechte anzuordnen. Demgemäss ist das 

Grundbuchamt D._____ anzuweisen, die vorläufig eingetragenen Bauhandwer-

kerpfandrechte – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – vollumfänglich 

zu löschen. 

2. Weitere Folgen der Sicherheitsleistung 

War die Eintragung im Grundbuch aufgrund eines Massnahmeverfahrens erst 

vorläufig erfolgt, besteht die Möglichkeit, dass die Sicherheit unter denselben Be-

dingungen wie die vorsorgliche Eintragung ebenfalls nur vorläufig geleistet wird. 

Diesfalls erfolgt die Prosequierung durch Klage auf definitive Bestellung der Si-

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cherheit (SCHMID/HÜRLIMANN-KAUP, Sachenrecht, 4. A., 2012, Rz. 1741 ff.; SCHU-

MACHER, a.a.O., Rz. 1237 ff.). Im vorliegenden Fall leisteten die Gesuchsgegne-

rinnen 1 und 2 die Sicherheit nur zur Ablösung der vorläufig eingetragenen Bau-

handwerkerpfandrechte als provisorische Sicherheit (act. 16 Antrag 2). An diesen 

Antrag ist das Gericht gebunden (Art. 58 Abs. 1 ZPO). Demgemäss ist der Ge-

suchstellerin Frist anzusetzen, um beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht 

auf definitive Bestellung der Sicherheit zu klagen. Die Beurteilung, gegen wen die 

Gesuchstellerin ihre Klage einzureichen hat, liegt in ihrer eigenen Verantwortung. 

Diese Prosequierungsfrist ist – praxisgemäss – auf 60 Tage festzulegen. Eine 

längere bzw. kürzere Frist ist vorliegend nicht angezeigt, Letzteres insbesondere 

auch nicht wegen der den Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 für die Bankgarantie an-

fallenden Kosten (vgl. act. 16 Rz. 7). Allfällige Gerichtsferien sind nach der bun-

desgerichtlichen Rechtsprechung nicht zu berücksichtigen (BGer Urteil 

5A_82/2016 vom 16. August 2017 E. 2.5.2). Eine Verlängerung dieser Frist ist 

möglich, bedarf aber eines gesonderten und begründeten Gesuches (Art. 144 

Abs. 2 ZPO); dieses würde in einem kostenpflichtigen Nachverfahren behandelt. 

Als zureichende Gründe für eine Fristerstreckung gemäss Art. 144 Abs. 2 ZPO 

werden nur entweder die Zustimmung der Gegenpartei oder von der Partei nicht 

vorhersehbare oder nicht beeinflussbare Hinderungsgründe anerkannt.  

Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich ist anzuweisen, das Original der 

Bankgarantie der G._____ Genossenschaft vom 23. April 2019 – nach unbenutz-

tem Ablauf der Rechtsmittelfrist – an die Gesuchstellerin herauszugeben. Der An-

trag 5, mit welchem die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 verlangen, dass vor der 

Herausgabe der Bankgarantie an die Gesuchstellerin feststehen müsse, dass die 

Einreichung der (Prosequierungs-)Klage durch die Gesuchstellerin rechtzeitig er-

folgt sei und auf die Klage auch eingetreten werde, andernfalls die Bankgarantie 

der Gesuchsgegnerinnen zurückzusenden sei, ist abzuweisen. Eine Sicherheit ist 

tatsächlich zu leisten (SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 1237), dazu gehört bei einer 

Bankgarantie letztlich auch die Herausgabe der Garantie an die Gesuchstellerin. 

Die Gefahr einer Nichteinleitung des Hauptprozesses wegen – durch das Vorhal-

ten von Betreibungsregistereinträgen implizierten – allfälligen finanziellen Schwie-

rigkeiten der Gesuchstellerin oder eines Nichteintretens auf eine solche Klage 

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wegen Nichtleistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung durch die Ge-

suchstellerin rechtfertigt keine Einbehaltung der Bankgarantie durch das Gericht. 

Die Sicherheit bildet ein Äquivalent zu den Bauhandwerkerpfandrechten. So wie 

bei der Garantie die Gefahr besteht, dass bei Nichteinleitung des Prozesses oder 

Nichteintreten auf die Klage die Rückgabe der Garantie verzögert oder diesbe-

züglich rechtliche Schritte nötig würden, besteht auch bei provisorisch eingetra-

genen Bauhandwerkerpfandrechten das Risiko, dass keine Klage auf definitive 

Eintragung erfolgt und daher rechtliche Schritte zur Beseitigung der provisori-

schen Einträge nötig werden. Beides kann nachteilige finanzielle Folgen habe, 

das mit Art. 837 ZGB verfolgte Interessen der effektiven Sicherung eines behaup-

teten Anspruchs ist allerdings höher zu gewichten. Darüber hinaus bleibt der Ent-

scheid über die Sicherstellung von Parteientschädigung(en) dem allfälligen 

Hauptverfahren vorbehalten und ist die Zahlungsfähigkeit der Gesuchstellerin bei 

der Beurteilung und Herausgabe von Bankgarantien – wie auch bei der Eintra-

gung von Bauhandwerkerpfandrechten – nicht von Relevanz. Sie ist deshalb hier-

in nicht zu prüfen. Zudem blieben auch die diesbezüglichen Behauptungen der 

Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 zu pauschal und der Betreibungsregisterauszug 

wäre nicht aktuell (vgl. act. 25 Rz. 15; act. 16 Rz. 8). Bereits jetzt ist allerdings da-

rauf hinzuweisen, dass, sollte die Gesuchstellerin die Klage auf definitive Bestel-

lung der Sicherheit nachgewiesenermassen nicht innert (allenfalls erstreckter) 

Prosequierungsfrist einreichen, Verzicht auf die Sicherheit angenommen wird und 

die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 die Herausgabe der Sicherheit von der Gesuch-

stellerin verlangen können.  

3. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

3.1. Kosten 

Die Höhe der Gerichtsgebühr wird nach der Gebührenverordnung des Oberge-

richts bestimmt (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster 

Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 Abs. 1 

lit. a GebV OG). Es ist von einem Streitwert von CHF 145'251.32 auszugehen, 

wobei die Gerichtsgebühr in Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 8 Abs. 1 

GebV OG auf CHF 6'000.– festzusetzen ist. 

- 13 - 

Hinzu kommen CHF 300.– für die Vornahme der vorläufigen Eintragungen durch 

das Grundbuchamt D._____ (Rechnung Nr. … des Grundbuchamtes D._____ 

vom 15. März 2019). Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 

Über den Pfand- bzw. Sicherstellungsanspruch der Gesuchstellerin ist noch nicht 

definitiv entschieden. Es wird im ordentlichen Verfahren festzustellen sein, ob die 

Gesuchstellerin endgültig obsiegt. Daher rechtfertigt es sich, im vorliegenden Ver-

fahren lediglich eine einstweilige Kostenregelung zu treffen. Gemäss Praxis des 

Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich sind die Gerichtskosten 

im Verfahren betreffend die vorläufige Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts 

von der Gesuchstellerin zu beziehen, wobei der endgültige Entscheid des Ge-

richts im ordentlichen Verfahren vorbehalten bleibt. 

3.2. Parteientschädigung 

Auch der Entscheid betreffend die Entschädigungsfolgen ist dem ordentlichen 

Verfahren vorbehalten. Versäumt es die Gesuchstellerin, ihren Anspruch innert 

Frist zu prosequieren, gilt was folgt:  

Diesfalls ist der Gesuchstellerin keine Parteientschädigung zuzusprechen.  

Die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 beantragen Parteientschädigung zuzüglich ge-

setzlicher Mehrwertsteuer. Dazu ist anzumerken, dass sie zwar eine gemeinsame 

Stellungnahme durch ihren gemeinsamen Vertreter eingereicht, sich aber in mate-

rieller Hinsicht kaum geäussert haben. In Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie 

§ 9 AnwGebV ist ihnen daher eine gemeinsame Parteientschädigung von 

CHF 2'000.– zuzusprechen. Eine Erhöhung nach § 8 AnwGebV rechtfertigt sich 

nicht, da nicht zu erkennen und nicht geltend gemacht worden ist, dass durch die 

Vertretung zweier Parteien durch den gleichen Rechtsvertreter Mehrarbeit verur-

sacht worden ist.  

Ist einer mehrwertsteuerpflichtigen Partei eine Parteientschädigung zuzuspre-

chen, hat dies zufolge Möglichkeit des Vorsteuerabzugs ohne Berücksichtigung 

der Mehrwertsteuer zu erfolgen. Ist die anspruchsberechtigte Partei aufgrund 

aussergewöhnlicher Umstände nicht im vollen Umfange zum Abzug der Vorsteuer 

- 14 - 

berechtigt, ist die Parteientschädigung um den entsprechenden Faktor anteils-

mässig anzupassen. Solche aussergewöhnlichen Umstände hat eine Partei zu 

behaupten und zu belegen (BGer Urteil 4A_552/2015 vom 25. Mai 2016 E. 4.5; 

Zirkulationsbeschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 19. Juli 

2005 in ZR 104/2005 Nr. 76 sowie SJZ 101/2005 S. 531 ff.). Da die Gesuchsgeg-

nerinnen 1 und 2 dem vorliegend nicht nachgekommen sind und ihren Antrag auf 

Zusprechen der Mehrwertsteuer überhaupt nicht begründet haben, ist ihnen die 

Parteientschädigung ohne Mehrwertsteuer zuzusprechen. 

Das Einzelgericht erkennt: 

1. Es wird festgestellt, dass die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 mit der Bankga-

rantie der G._____ Genossenschaft vom 23. April 2019 (act. 19) für die von 

der Gesuchstellerin zur Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten ange-

meldeten Forderungen hinreichende Sicherheit geleistet haben.  

2. Das Grundbuchamt D._____ wird angewiesen, die aufgrund der Verfügung 

des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 14. März 

2019 vorläufig eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechte nach unbenutz-
tem Ablauf der Rechtsmittelfrist vollumfänglich zu löschen 

− auf GBBl. 1, Stockwerkeigentum, EGRID CH2,  

E._____-Strasse, F._____  

(48/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, 

F._____), 

für eine Pfandsumme von CHF 6'972.06 nebst Zins zu 5 % seit 1. Feb-

ruar 2019; 

− auf GBBl. 6, Stockwerkeigentum, EGRID CH7, 

E._____-Strasse, F._____  

(112/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID 

CH5, F._____) 

- 15 - 

für eine Pfandsumme von CHF 16'268.15 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 8, Stockwerkeigentum, EGRID CH9,  

E._____-Strasse, F._____  

(90/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, 

F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 13'072.62 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 10, Stockwerkeigentum, EGRID CH11,  

E._____-Strasse, F._____  

(106/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID 

CH5, F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 15'396.64 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 12, Stockwerkeigentum, EGRID CH13,  

E._____-Strasse, F._____  

(86/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, 

F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 12'491.61 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 14, Stockwerkeigentum, EGRID CH15,  

E._____-Strasse, F._____  

(121/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID 

CH5, F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 17'575.41 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 16, Stockwerkeigentum, EGRID CH17,  

E._____-Strasse, F._____  

- 16 - 

(72/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, 

F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 10'458.10 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 18, Stockwerkeigentum, EGRID CH19,  

E._____-Strasse, F._____  

(145/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID 

CH5, F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 21'061.44 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 20, Stockwerkeigentum, EGRID CH21,  

E._____-Strasse, F._____  

(74/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, 

F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 10'748.60 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019; 

− auf GBBl. 22, Stockwerkeigentum, EGRID CH23,  

E._____-Strasse, F._____  

(146/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID 

CH5, F._____) 

für eine Pfandsumme von CHF 21'206.69 nebst Zins zu 5 % seit 

1. Februar 2019. 

3. Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich wird angewiesen, das Original 

der Bankgarantie der G._____ Genossenschaft vom 23. April 2019 – nach 
unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – an die Gesuchstellerin her-
auszugeben. 

4. Antrag 5 der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 wird abgewiesen. 

5. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 12. August 2019 angesetzt, um beim 

zuständigen Gericht eine Klage auf definitive Bestellung der Sicherheit an-

- 17 - 

zuheben, unter der Androhung, dass bei Säumnis Verzicht auf die Sicherheit 

angenommen wird und die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 die Herausgabe 

der Sicherheit von der Gesuchstellerin verlangen können. 

6. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 6'000.–. 

Die weiteren Kosten betragen: CHF 300.– (Rechnung Nr. … des Grund-

buchamtes D._____ vom 15. März 2019). 

Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten. 

7. Die Kosten werden von der Gesuchstellerin bezogen. Vorbehalten bleibt der 

endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgenden ordentlichen Verfahren 

gemäss Dispositiv-Ziffer 5. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist 

gemäss Dispositiv-Ziffer 5 die Klage nicht anhängig macht, werden ihr die 

Kosten definitiv auferlegt. 

8. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden 

ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch 

die ihr in Dispositiv-Ziffer 5 angesetzte Frist zur Anhebung der Klage, ist der 

Gesuchstellerin keine Parteientschädigung zuzusprechen. Hingegen wird 

die Gesuchstellerin diesfalls verpflichtet, den Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 

eine gemeinsame Parteientschädigung von CHF 2'000.– zu bezahlen. 

9. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie nach unbenutztem Ablauf der 
Rechtsmittelfrist an das Grundbuchamt D._____ und an die Obergerichts-
kasse des Kantons Zürich. 

10. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streit-

wert beträgt CHF 145'251.32. 

Die gesetzlichen Fristenstillstände geltend nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG). 

- 18 - 

 

Zürich, 11. Juni 2019 
HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH 

Einzelgericht 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

Sabrina Schalcher 

 

	Urteil vom 11. Juni 2019
	Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2 f.)
	Prozessuale Anträge der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2: (act. 16 S. 2 f.)
	Das Einzelgericht zieht in Erwägung:
	1. Prozessverlauf
	2. Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten / Leistung hinreichender Sicherheit
	1.1. Rechtliches
	Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung eines gesetzlichen Grundpfandrechts für die Forderungen der Handwerker oder Unternehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Abbrucharbeiten, zum Gerüstbau, ...
	Gemäss Art. 839 Abs. 3 ZGB kann die Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts nicht verlangt werden, wenn der Eigentümer oder ein Dritter für die angemeldete Forderung des Handwerkers oder Unternehmers hinreichende Sicherheit leistet (Negativvorausset...
	1.2. Parteibehauptungen
	Die Gesuchstellerin behauptet namentlich, gestützt auf zwei Werkverträge sowie mehrere Nachträge bis am 1. Februar 2019 Gips- und Verputzarbeiten sowie Nachtragsarbeiten an den inneren Wänden und Decken sowie Arbeiten betreffend Aussenisolation auf de...
	Die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 bestreiten die Behauptungen der Gesuchstellerin – insbesondere das Vorliegen einer offene Werklohnforderung – pauschal, verzichten aber explizit auf ein substantiiertes Bestreiten im vorliegenden Verfahren (act. 16 Rz. 4...
	Die Gesuchstellerin beantragt hingegen die Abweisung der von den Gesuchsgegenerinnen 1 und 2 gestellten Anträge (act. 25 S. 5). Sie erklärt in ihrer Stellungnahme vom 16. Mai 2019 (act. 25), dass der von der Bankgarantie gedeckte Betrag zwar den pfand...
	1.3. Subsumtion
	Angesichts der Ausführungen der Gesuchstellerin sowie der bloss pauschalen Bestreitungen der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 wären die Voraussetzungen zur vorläufigen Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten im mit Verfügung vom 14. März 2019 verfügten Umf...
	Da eine Bankgarantie (act. 19) als provisorische Sicherheit zur Ablösung dieser Bauhandwerkerpfandrechte angeboten und diese von der Gesuchstellerin nicht als hinreichend akzeptiert worden ist, ist als zusätzliche Negativvoraussetzung zu prüfen, ob di...
	Nachdem mit der Bankgarantie eine hinreichende Sicherheit i.S.v. Art. 839 Abs. 3 ZGB vorliegt, ist die Löschung der mit Verfügung vom 14. März 2019 vorläufig eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechte anzuordnen. Demgemäss ist das Grundbuchamt D._____ anz...

	2. Weitere Folgen der Sicherheitsleistung
	War die Eintragung im Grundbuch aufgrund eines Massnahmeverfahrens erst vorläufig erfolgt, besteht die Möglichkeit, dass die Sicherheit unter denselben Bedingungen wie die vorsorgliche Eintragung ebenfalls nur vorläufig geleistet wird. Diesfalls erfol...
	Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich ist anzuweisen, das Original der Bankgarantie der G._____ Genossenschaft vom 23. April 2019 – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – an die Gesuchstellerin herauszugeben. Der Antrag 5, mit welchem die ...

	3. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	3.1. Kosten
	Die Höhe der Gerichtsgebühr wird nach der Gebührenverordnung des Obergerichts bestimmt (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG). ...
	Hinzu kommen CHF 300.– für die Vornahme der vorläufigen Eintragungen durch das Grundbuchamt D._____ (Rechnung Nr. … des Grundbuchamtes D._____ vom 15. März 2019). Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	3.2. Parteientschädigung
	Auch der Entscheid betreffend die Entschädigungsfolgen ist dem ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt es die Gesuchstellerin, ihren Anspruch innert Frist zu prosequieren, gilt was folgt:

	Das Einzelgericht erkennt:
	1. Es wird festgestellt, dass die Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 mit der Bankgarantie der G._____ Genossenschaft vom 23. April 2019 (act. 19) für die von der Gesuchstellerin zur Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten angemeldeten Forderungen hinreichend...
	2. Das Grundbuchamt D._____ wird angewiesen, die aufgrund der Verfügung des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 14. März 2019 vorläufig eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechte nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist vollumfä...
	 auf GBBl. 1, Stockwerkeigentum, EGRID CH2,
	E._____-Strasse, F._____
	(48/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____),
	für eine Pfandsumme von CHF 6'972.06 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 6, Stockwerkeigentum, EGRID CH7,
	E._____-Strasse, F._____
	(112/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 16'268.15 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 8, Stockwerkeigentum, EGRID CH9,
	E._____-Strasse, F._____
	(90/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 13'072.62 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 10, Stockwerkeigentum, EGRID CH11,
	E._____-Strasse, F._____
	(106/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 15'396.64 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 12, Stockwerkeigentum, EGRID CH13,
	E._____-Strasse, F._____
	(86/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 12'491.61 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 14, Stockwerkeigentum, EGRID CH15,
	E._____-Strasse, F._____
	(121/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 17'575.41 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 16, Stockwerkeigentum, EGRID CH17,
	E._____-Strasse, F._____
	(72/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 10'458.10 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 18, Stockwerkeigentum, EGRID CH19,
	E._____-Strasse, F._____
	(145/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 21'061.44 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 20, Stockwerkeigentum, EGRID CH21,
	E._____-Strasse, F._____
	(74/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 10'748.60 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019;
	 auf GBBl. 22, Stockwerkeigentum, EGRID CH23,
	E._____-Strasse, F._____
	(146/1000 Miteigentum an Grundbuch Blatt 3, Kataster 24, EGRID CH5, F._____)
	für eine Pfandsumme von CHF 21'206.69 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2019.
	3. Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich wird angewiesen, das Original der Bankgarantie der G._____ Genossenschaft vom 23. April 2019 – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – an die Gesuchstellerin herauszugeben.
	4. Antrag 5 der Gesuchsgegnerinnen 1 und 2 wird abgewiesen.
	5. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 12. August 2019 angesetzt, um beim zuständigen Gericht eine Klage auf definitive Bestellung der Sicherheit anzuheben, unter der Androhung, dass bei Säumnis Verzicht auf die Sicherheit angenommen wird und die ...
	6. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 6'000.–.
	Die weiteren Kosten betragen: CHF 300.– (Rechnung Nr. … des Grundbuchamtes D._____ vom 15. März 2019).
	Allfällige weitere Kosten bleiben vorbehalten.
	7. Die Kosten werden von der Gesuchstellerin bezogen. Vorbehalten bleibt der endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgenden ordentlichen Verfahren gemäss Dispositiv-Ziffer 5. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist gemäss Dispositiv-Zi...
	8. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch die ihr in Dispositiv-Ziffer 5 angesetzte Frist zur Anhebung der Klage, ist der Gesuchstellerin keine Pa...
	9. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist an das Grundbuchamt D._____ und an die Obergerichtskasse des Kantons Zürich.
	10. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 f...
	Die gesetzlichen Fristenstillstände geltend nicht (Art. 46 Abs. 2 BGG).