# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b115f897-9608-5f56-9531-c9fcf2e8c2c1
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-02-09
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 09.02.2023 S 2021 133
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2021-133_2023-02-09.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und lic. iur. Ivo Klingler
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 9. Februar 2023 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ GmbH
Beschwerdeführerin
vertreten durch RA MLaw B.________

gegen

Suva, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 
6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Prämien)

S 2021 133

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Urteil S 2021 133

A. Am 25. Februar 2021 führte die Suva bei der A.________ GmbH, die vor allem im 
Bereich Paketkurier- und Stückguttransporte tätig ist, für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 
bis 31. Dezember 2019 eine Betriebsrevision durch (Suva-act. 68 ff.). Gestützt darauf 
rechnete sie für die genannten Jahre einen Teil der Spesen als prämienpflichtigen Lohn 
auf und stellte der A.________ GmbH am 9. März 2021 eine Prämienrechnung nach 
Revision über Fr. 2'451.85 zu (Suva-act. 72). Die dagegen von der A.________ GmbH am 
19. März 2021 erhobene Einsprache (Suva-act. 73) wies die Suva mit 
Einspracheentscheid vom 24. August 2021 ab (Suva-act. 82). 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 24. September 2021 liess die 
A.________ GmbH beantragen, der Einspracheentscheid vom 24. August 2021 sei 
aufzuheben und es seien die in die Lohnsumme aufgerechneten Spesen zu streichen; 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. der gesetzlichen MWST) zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin (act. 1). 

C. Der mit Verfügung vom 27. September 2021 verlangte Kostenvorschuss von 
Fr. 600.– wurde von der Beschwerdeführerin fristgerecht bezahlt (act. 2 f.).

D. Mit Vernehmlassung vom 2. Dezember 2021 beantragte die Suva die Abweisung 
der Beschwerde (act. 6).  

E. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
jeweiligen Anträgen fest (act. 8 und 11). Auf den Inhalt der Eingaben wird – soweit 
notwendig – erwägungsweise einzugehen sein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] i.V.m. § 77 Abs. 1 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1]). Örtlich zuständig ist das Versicherungsgericht 
desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung 
ihren Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Vorliegend handelt es sich um eine 

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Urteil S 2021 133

Prämienstreitigkeit zwischen einer Arbeitgeberin und einer Versicherungsträgerin. Bei 
beitragsrechtlichen Streitigkeiten bestimmt sich die örtliche Zuständigkeit nach dem Sitz 
der betroffenen Arbeitgeberin (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 58 N 7 
ff.). Die Arbeitgeberin und Beschwerdeführerin hat ihren Sitz in C.________, Kanton Zug. 
Damit ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug in Anwendung von § 4 Abs. 1 lit. b der 
kantonalen Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung 
(BGS 842.5) örtlich und sachlich zuständig. Die Beschwerdeführerin ist als Schuldnerin 
der (dem Einspracheentscheid zugrundeliegenden) Prämienforderung vom 
Einspracheentscheid direkt berührt. Die Beschwerdegegnerin erliess den vorliegend 
angefochtenen Einspracheentscheid am 24. August 2021; dieser ging der 
Beschwerdeführerin am 26. August 2021 zu (vgl. Bf-act. 3). Die Beschwerdeschrift wurde 
am 24. September 2021 der Post übergeben und ging am 27. September 2021 beim 
Verwaltungsgericht ein. Damit gilt die Beschwerde als reichzeitig i.S.v. Art. 60 Abs. 1 
ATSG eingereicht. Die Beschwerdeschrift entspricht sodann den formellen Anforderungen 
an eine Beschwerde. Somit ist die Beschwerde vom Gericht zu prüfen. Die Beurteilung 
erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2.
2.1 Nach Art. 91 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) trägt der Arbeitgeber die Prämien für die obligatorische Versicherung der 
Berufsunfälle und Berufskrankheiten. Hingegen gehen die Prämien für die obligatorische 
Versicherung der Nichtberufsunfälle – abweichende Abreden vorbehalten – zulasten des 
Arbeitnehmers (Abs. 2). Dem Versicherer gegenüber trägt der Arbeitgeber die volle 
Prämienschuld und er zieht den Anteil des Arbeitnehmers von dessen Lohn ab (Abs. 3). 
Die Prämien werden von den Versicherern in Promillen des versicherten Verdienstes 
festgesetzt (Art. 92 Abs. 1 Satz 1 UVG). Als versicherter Verdienst für Taggelder gilt der 
letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, für Renten der innerhalb eines Jahres vor dem 
Unfall bezogene Lohn (Art. 15 Abs. 2 UVG). Artikel 22 Abs. 2 der Verordnung über die 
Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) verweist für den versicherten Verdienst auf den 
massgebenden Lohn nach dem Bundesgesetz über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10).

2.2 Gemäss Art. 5 Abs. 2 AHVG gilt als massgebender Lohn jedes Entgelt für in 
unselbständiger Stellung auf bestimmte oder unbestimmte Zeit geleistete Arbeit. So 
umfasst der massgebende Lohn auch Teuerungs- und andere Lohnzulagen, Provisionen, 

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Gratifikationen, Naturalleistungen, Ferien- und Feiertagsentschädigungen und ähnliche 
Bezüge, sodann Trinkgelder, soweit diese einen wesentlichen Bestandteil des 
Arbeitsentgelts ausmachen. In Art. 7 der Verordnung über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) werden die Bestandteile des 
massgebenden Lohnes weiter präzisiert bzw. enumeriert. 

2.3 Während Art. 8 ff. AHVV die Ausnahmen vom massgebenden Lohn sowie die 
Sozialleistungen in besonderen Fällen regelt, definiert Art. 9 AHVV die Unkosten. 
Demzufolge handelt es sich bei Unkosten um Auslagen, die dem Arbeitnehmer bei der 
Ausführung seiner Arbeiten entstehen. Unkostenentschädigungen gehören nicht zum 
massgebenden Lohn (Abs. 1). Keine Unkostenentschädigungen stellen regelmässige 
Entschädigungen für die Fahrt des Arbeitnehmers vom Wohnort zum gewöhnlichen 
Arbeitsort sowie für die übliche Verpflegung am Wohnort oder am gewöhnlichen Arbeitsort 
dar. Diese gehören grundsätzlich zum massgebenden Lohn (Abs. 2). 

2.4 In der Rechtsprechung und Literatur wird festgehalten, dass für die Bejahung des 
beitragsfreien Unkostencharakters von Aufwendungen – nebst dem 
Kausalzusammenhang zur Berufstätigkeit – die strikte Notwendigkeit für die Lohnerzielung 
vorausgesetzt ist. Demgegenüber sind Aufwendungen für den normalen Unterhalt 
grundsätzlich Lohnverwendung. Für solche Zwecke kann kein – beitragsfreier – 
Spesenersatz angenommen werden. Unkosten entstehen erst dann, wenn der 
Arbeitnehmer infolge seiner beruflichen Tätigkeit zu vermehrten Ausgaben gezwungen 
wird. Um zwischen (lohnmindernden) Unkosten und (Teil des Lohnes bildenden) 
Ausgaben zu unterscheiden, ist insoweit die Frage massgebend, ob der Ersatz zur 
Erzielung des Erwerbseinkommens notwendig war, d.h., ob die Arbeitnehmer infolge ihrer 
beruflichen Tätigkeit zu vermehrten Ausgaben gezwungen werden. Lohnmindernde 
Unkosten müssen deshalb beruflich veranlasst sein (vgl. zum Ganzen Ueli Kieser, 
Rechtsprechung des Bundesgerichts zum AHVG, 4. Aufl. 2020, Art. 5 Rz. 188 mit 
Hinweisen auf die Rechtsprechung).

2.5 In der AHI-Praxis 1996 erläuterte das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) 
Art. 9 AHVV zu den Unkosten (AHI-Praxis 1996 S. 275 ff.). Zu dessen Abs. 2 hielt es fest, 
dass die üblicherweise vor und nach der Arbeit anfallenden Wegkosten sowie die 
Auslagen für die Verpflegung grundsätzlich zum massgebenden Lohn gehörten und nicht 
(abzugsfähige) Unkosten darstellten. Diese Aufwendungen seien dem Arbeitnehmer auch 
nach Zivilrecht nicht zu ersetzen. Die vorgeschlagene Norm fördere die Gleichbehandlung 

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Urteil S 2021 133

innerhalb der Gruppe der Unselbständigerwerbenden. Deren Mehrheit erhalte nämlich 
weder die Kosten für den Arbeitsweg noch für nicht auswärtige – d.h. am Wohnort oder 
am Ort der Betriebsstätte eingenommene – Mahlzeiten vergütet, finanziere diese mithin 
gezwungenermassen mit massgebendem Lohn. Unter gewissen Bedingungen könnten 
allerdings auch Weg- und Essensentschädigungen Unkosten darstellen. Dies sei etwa bei 
Arbeitnehmern der Fall, welche ihren Arbeitsort ständig wechseln und sich daher auch 
jeweils an anderen Orten verpflegen müssten (z.B. Monteure).

2.6
2.6.1 Verwaltungsweisungen richten sich grundsätzlich nur an die Durchführungsstellen 
und sind für das Sozialversicherungsgericht nicht verbindlich. Das Gericht berücksichtigt 
indessen die Weisungen insbesondere dann und weicht nicht ohne triftigen Grund davon 
ab, wenn sie eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der 
anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen und eine überzeugende 
Konkretisierung der rechtlichen Vorgaben enthalten. Dadurch trägt es dem Bestreben der 
Verwaltung Rechnung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung 
zu gewährleisten (BGE 148 V 102 E. 4.2; 140 V 543 E. 3.2.2.1, je mit Hinweisen).

2.6.2
2.6.2.1 Die Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML), 
Stand 1. Januar 2021, kommentiert Art. 9 AHVV bzw. das Thema Unkosten im dritten Teil. 

So wird unter anderem ausgeführt, dass Unkosten zusätzlich zu den üblichen 
Lebenshaltungskosten, die in gleicher oder ähnlicher Weise auch ohne Erwerbstätigkeit 
anfallen, erwachsen. Auslagen für die private Lebenshaltung sind nicht beruflich 
veranlasst und haben folglich keinen Unkostencharakter (Rz. 3002). Zu den Unkosten 
gehören namentlich Reisekosten (inklusive Fahrt-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten) 
unter Ausnahme der Kosten für den gewöhnlichen Arbeitsweg, Repräsentationskosten 
und Auslagen für die Kundenbewirtung, Auslagen für Arbeitsmaterial und Berufskleider, 
Kosten für im Rahmen der Erwerbstätigkeit genutzte Räume, Umzugsentschädigungen für 
beruflich bedingte Wohnungswechsel, schliesslich berufliche Aus- und 
Weiterbildungskosten inklusive des fraglichen Lehrmaterials und der Bücher (Rz. 3003). 
Von den Arbeitgebern abgegebene Uniformen und Dienstkleider sowie an deren Stelle 
erstattete Geldleistungen sind ebenfalls wie Unkosten zu behandeln (Rz. 3004). Der Wert 
der vom Arbeitgeber unentgeltlich abgegebenen Zivilkleider gehört hingegen zum 
massgebenden Lohn (Rz. 3005). 

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Nicht als Unkostenentschädigung gelten regelmässige Entschädigungen für den normalen 
Arbeitsweg sowie regelmässige Entschädigungen für die übliche Verpflegung am Wohn- 
oder am Arbeitsort (Rz. 3006). Diese Weg- und Verpflegungsentschädigungen gehören 
zum massgebenden Lohn, es sei denn die Wegentschädigung bestehe in der Abgabe 
eines Abonnements für den öffentlichen Verkehr oder einem Beitrag dazu und dieses 
werde auch für Geschäftsreisen verwendet. Entsprechend gehören Abos wie ein Halbtax-
Abo nicht zum massgebenden Lohn. Dasselbe gilt für Generalabonnemente, wenn jemand 
während eines Jahres an rund 40 Tagen Dienstfahrten unternimmt. Ebenfalls nicht zum 
massgebenden Lohn gehören Essensentschädigungen, die nur geringfügig sind, nicht in 
bar ausgerichtet werden und deren Wert sich nur mit unverhältnismässigem 
administrativem Aufwand bestimmen lässt. Übersteigt der Wert von Lunch-Checks oder 
Restaurantgutscheinen pro Monat Fr. 180.–, so gilt der überschiessende Betrag als 
massgebender Lohn (Rz. 3007). 

2.6.2.2 Für die Ausscheidung der Unkosten bei der Festsetzung des massgebenden 
Lohnes ist zu beachten (Rz. 3009), dass diese grundsätzlich in der tatsächlichen Höhe zu 
berücksichtigen sind bzw. dass die Arbeitgeber und/oder die Arbeitnehmer diese 
nachzuweisen haben (Rz. 3010). 

Die Anerkennung der Unkosten durch die Steuerbehörden ist für die Ausgleichskasse 
nicht verbindlich. Rechnen die Arbeitgeber die Unkosten hingegen unter Einhaltung der 
steuerlichen Vorgaben nach Belegen oder in Form von Einzelfallpauschalen ab, so dass 
diese im Lohnausweis für die Steuererklärung nicht deklariert werden müssen, können 
diese auch von den Ausgleichskassen übernommen werden (Rz. 3011). Haben die 
Steuerbehörden ein Spesenreglement genehmigt, sollen die Ausgleichskassen diesen 
Entscheid übernehmen, sofern dies im Rahmen des AHV-Rechts zulässig ist oder die 
genehmigten Spesen nicht offensichtlich übersetzt sind (Rz. 3012). Ist es nicht möglich, 
die effektiven Unkosten zu belegen und liegt kein von der zuständigen Steuerbehörde 
genehmigtes Spesenreglement vor, ist der Pauschalbetrag, der im Lohnausweis für die 
Steuererklärung angegeben ist, als Unkostenersatz zu berücksichtigen, sofern dieser nicht 
offensichtlich übersetzt ist. So können namentlich Auto-, Repräsentations-, Klein- und 
andere Auslagen abgegolten werden (Rz. 3013). 

Die Pauschalbeträge müssen den effektiven Unkosten zumindest gesamthaft gesehen 
entsprechen, d.h. sie müssen mit den im Einzelfall tatsächlich gegebenen Verhältnissen 

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im Einklang stehen. Dabei ist aufgrund der Gegebenheiten in der konkreten Situation zu 
entscheiden. Die Pauschalen können auch anlässlich einer Arbeitgeberkontrolle festgelegt 
werden (Rz. 3014). 

Erscheinen die als Unkostenentschädigungen bezeichneten Auszahlungen der 
Arbeitgeber als übersetzt, so hat die Ausgleichskasse zu prüfen, ob sie den tatsächlichen 
Aufwendungen entsprechen. Andernfalls ist aufzurechnen (Rz. 3015). Existiert kein von 
den Steuerbehörden genehmigtes Spesenreglement und rechnen die Arbeitgeber die 
Unkosten gegenüber der Steuerbehörde weder nach Belegen oder in Form von 
Einzelfallpauschalen noch mit Pauschalbeiträgen ab, steht aber fest, dass Unkosten 
entstanden sind und deren strikter Nachweis nicht möglich ist, sind die Unkosten von der 
Ausgleichskasse zu schätzen (Rz. 3016). 

3. Als unbestritten gilt, dass die Beschwerdeführerin ihren Mitarbeitern pro Monat 
eine Spesenentschädigung von pauschal Fr. 500.– ausbezahlt (vgl. dazu auch die 
Lohnabrechnung vom 25. Juni 2021 [Bf-act. 6]). Als erstellt gilt sodann, dass kein von der 
Steuerbehörde genehmigtes Spesenreglement vorhanden ist und die Pauschalspesen 
gemäss Feststellungen der Revisorin nicht den tatsächlichen Aufwendungen gemäss 
Beleg entsprechen. Strittig und zu prüfen ist im Folgenden, wie diese 
Spesenentschädigung zu qualifizieren ist und ob sie Bestandteil des versicherten 
Verdienstes bildet. Während die Beschwerdegegnerin einen Teil der ausbezahlten Spesen 
(Fr. 200.–) als prämienpflichtigen Verdienst aufrechnet, stellt sich die Beschwerdeführerin 
auf den Standpunkt, es handle sich bei den gesamten Fr. 500.– um Unkosten, welche 
nicht zum massgebenden Lohn gehörten, sodass von der Lohnaufrechnung abzusehen 
sei.  

3.1 Nach ständiger Rechtsprechung und Verwaltungspraxis hat der Arbeitgeber bzw. 
Arbeitnehmer nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, dass die behaupteten 
Unkosten tatsächlich entstanden sind (BGer 9C_641/2017 vom 16. Oktober 2018 E. 8.2 
mit Hinweisen; vgl. dazu auch E. 2.6.2.2 vorstehend). 

3.2 Einleitend ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin die 
Spesenentschädigung in der Einsprache vom 19. März 2021 einzig mit Fahrkosten für den 
Arbeitsweg begründet hat (vgl. Suva-act. 73). Diesbezüglich hat die Beschwerdegegnerin 
im angefochtenen Einspracheentscheid zutreffend auf Art. 9 Abs. 2 AHVV verwiesen, 
wonach regelmässige Entschädigungen für die Fahrten der Arbeitnehmer vom Wohnort 

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zum gewöhnlichen Arbeitsort keine Unkostenentschädigungen darstellen. Die 
üblicherweise anfallenden Wegkosten zwischen Wohn- und Arbeitsort sind in der Regel 
als Lohnverwendung zu betrachten (Kieser, a.a.O., Art. 5 N 190). Dies scheint wohl auch 
die Beschwerdeführerin erkannt zu haben, begründet sie die Pauschalspesen in ihrer 
Beschwerdeschrift nun doch erstmals mit einem Spesenersatz für das Morgen- und 
Mittagessen. Die Mitarbeiter würden vor 06:00 Uhr mit der Arbeit beginnen und seien auch 
zur Mittagszeit weder zuhause noch am gewöhnlichen Arbeitsort, weshalb sie Anspruch 
auf Verpflegungsspesen hätten. In Anbetracht der im Laufe des Verfahrens geänderten 
und damit widersprüchlichen Argumentationsweise erscheinen die Ausführungen der 
Beschwerdeführerin zum vornherein nicht sonderlich glaubwürdig. 

3.3 Betreffend Verpflegungsspesen verweist die Beschwerdeführerin auf Ziff. 5.13.1 
der ergänzenden Bestimmungen der Landesvereinbarung zwischen dem Schweizerischen 
Nutzfahrzeugverband ASTAG und dem Berufsfahrtenverband Les Routiers Suisses vom 
23. September 2013 für die Kantone Luzern, Obwalden, Nidwalden und Zug (Bf-act. 7; 
nachstehend Landesvereinbarung), wonach die Arbeitnehmer Anrecht auf Spesenersatz 
für Essen und Unterkunft haben. Die Höhe der Spesen wird im Lohnregulativ in Anhang II 
(Bf-act. 7 S. 23) festgelegt. Demgemäss haben die Arbeitnehmer, die morgens vor 
06:00 Uhr losfahren und mittags erst nach 13:00 Uhr zurückkehren, einen Anspruch auf 
einen Spesenersatz von Fr. 8.– für das Morgenessen und von Fr. 16.– für das 
Mittagessen. Gemäss Beschwerdeführerin ergibt dies eine monatliche 
Spesenentschädigung für das Morgen- und Mittagessen von ca. Fr. 500.–. Soweit die 
Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid demgegenüber auf 
Ziff. 5.13.2 der Landesvereinbarung verweist, wonach die Arbeitnehmer bei 
Lokaltransporten nur dann Anspruch auf Vergütung haben, wenn die Auslagen auf 
Anordnung des Vorgesetzten entstanden sind, hält die Beschwerdeführerin entgegen, sie 
führe Transporte in der ganzen Schweiz durch und beschränke sich nicht auf lokale 
Kurierfahrten, womit die genannte Bestimmung gerade nicht zur Anwendung gelange, 
sondern vielmehr die bereits zitierte Ziff. 5.13.1 und der Anhang II (Lohnregulativ und 
Spesenreglement). Die zusammen mit der Replik vom 14. Dezember 2021 eingereichten 
Rolllisten (Bf-act. 8) würden bestätigen, dass sie schweizweit tätig sei. Damit seien die 
Spesen im Umfang von Fr. 500.– nachgewiesen bzw. glaubhaft gemacht, weswegen die 
Beschwerdegegnerin die Unkosten im gleichen Betrag zu übernehmen habe.

Dieser Auffassung kann indessen nicht gefolgt werden. Zunächst ist noch einmal in 
Erinnerung zu rufen, dass die ausbezahlten Pauschalbeträge aufgrund der Gegebenheiten 

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des Einzelfalles bestimmt werden müssen. Sie müssen – zumindest gesamthaft gesehen 
– den effektiven Unkosten entsprechen (vgl. dazu E. 2.6.2.2 vorstehend). Tatsache ist, 
dass es sich bei der vorliegend fraglichen Essensentschädigung um eine pauschale 
Abgeltung für Verpflegungskosten handelt, die unabhängig von der Strecke bzw. dem Ort, 
wo die Mitarbeiter der Beschwerdeführerin konkret im Einsatz waren, ausgerichtet wird. 
Aus den eingereichten Rolllisten (Bf-act. 8) geht hervor, dass die Beschwerdeführerin 
hauptsächlich Nahverkehr-Transporte durchführt; es sind nämlich Transporte im Kanton 
Zug, Zürich, Aargau, Thurgau, Schwyz, Sankt Gallen und Bern zu verzeichnen. Die 
Lieferungen auf einer grösseren Strecke finden in Bern statt. Rein zahlenmässig zeigen 
die Rolllisten auf, dass die Beschwerdeführerin Lokaltransporte in doppelter Anzahl 
durchführt (23 Transporte in Bern vs. 46 Transporte in anderen Kantonen). Angesichts der 
Tatsache, dass es sich bei den durchgeführten Transporte mehrheitlich um 
Lokaltransporte gehandelt hat, erscheinen derart hohe Unkosten, wie von der 
Beschwerdeführerin geltend gemacht, nicht überwiegend wahrscheinlich. Weder mit 
Beschwerde vom 24. September 2021 noch mit Replik vom 14. Dezember 2021 vermag 
die Beschwerdeführerin überzeugend darzulegen, inwiefern ihren Mitarbeitern im 
Zusammenhang mit den effektiv durchgeführten Transportfahrten jeden Monat Unkosten 
in der Höhe von Fr. 500.– entstehen würden. Entsprechend der ausdrücklichen 
Bestimmung von Art. 9 Abs. 2 AHVV sind regelmässige Entschädigungen für die übliche 
Verpflegung am Wohnort oder am gewöhnlichen Arbeitsort nicht unter den Begriff 
"Unkostenentschädigungen" zu subsumieren. Sie gehören grundsätzlich zum 
massgebenden Lohn. Wie bereits dargelegt, wird den Mitarbeitern der Beschwerdeführerin 
die Spesenpauschale von Fr. 500.– unabhängig davon ausgerichtet, wo sie im Einsatz 
waren, mithin auch bei den mehrheitlich getätigten Lokaltransporten. Diese Zulagen 
stellen jedoch übliche Lebenshaltungskosten dar (vgl. dazu auch BGer 8C_762/2020 vom 
4. Mai 2021 E. 3.2.3 und 8C_430/2010 vom 28. September 2010 E. 6.3). Wie sich aus 
dem Einspracheentscheid ergibt, stellen die Revisoren der Suva bei Arbeitgeberkontrollen 
im Bereich Kurierdienste üblicherweise Spesen im Rahmen von Fr. 300.– pro Monat fest. 
Laut ihren eigenen Angaben und der Zweckumschreibung im Handelsregister führt die 
Beschwerdeführerin Transport- und Logistikdienstleistungen sowie Einlagerungen und 
Distribution von Waren aller Art aus. Sie ist mithin im gleichen Sektor tätig. Die 
Einschätzung der effektiven Unkosten aufgrund eines naheliegenden Praxisvergleichs, 
d.h. unter Berücksichtigung der branchenüblichen Unkosten, durch die 
Beschwerdegegnerin ist somit nachvollziehbar (vgl. dazu auch Peter Forster, AHV-
Beitragsrecht, 2007, § 6 Rz. 54). 

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3.4 Nach dem soeben Ausgeführten sind die Ermittlung und Unkosteneinschätzung 
der Suva in der Höhe von Fr. 300.– (anstatt Fr. 500.–) pro Monat nicht zu beanstanden. 
Die vorliegend strittige Differenz von Fr. 200.– wurde korrekterweise im Sinne von Art. 9 
Abs. 2 AHVV als Teil der üblichen Lebenshaltungskosten qualifiziert und muss zum 
massgeblichen Lohn aufgerechnet werden, da diese Kosten auch ohne Ausübung der 
Erwerbstätigkeit angefallen wären. 

4. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin einen Teil der 
Spesen (Fr. 200.–) richtigerweise zum massgebenden Lohn nach Art. 5 Abs. 2 AHVG und 
damit zum prämienpflichtigen versicherten Verdienst nach Art. 92 Abs. 1 UVG gerechnet 
hat. Damit erweist sich der angefochtene Einspracheentscheid vom 24. August 2021 als 
rechtens, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist. 

5. Das es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von 
Versicherungsleistungen geht, sind die Bestimmungen des kantonalen Rechts über die 
Verfahrenskosten anwendbar (vgl. Art. 61 Ingress i.V.m. lit. fbis ATSG). Gemäss § 23 
Abs. 1 Ziff. 3 VRG trägt im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht die unterliegende Partei 
die Kosten. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten daher der 
Beschwerdeführerin aufzuerlegen, wobei eine Spruchgebühr von Fr. 600.– angemessen 
erscheint. Eine Parteientschädigung ist – bei vollständigem Unterliegen – nicht 
zuzusprechen (vgl. Art. 61 lit. g ATSG). Dem obsiegenden Sozialversicherer ist in 
Übereinstimmung mit Art. 61 lit. g ATSG – welcher nur für die obsiegende Beschwerde 
führende Partei eine Entschädigung vorsieht – ebenfalls keine Parteientschädigung 
zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Der Beschwerdeführerin wird eine Spruchgebühr von Fr. 600.– auferlegt, die mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (im Doppel), an die 
Beschwerdegegnerin, an das Bundesamt für Gesundheit, Bern, sowie zum 
Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 9. Februar 2023

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am