# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 89622a39-8893-54fd-afc3-0eac40040441
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-07-04
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 04.07.2014 6B 451/2014 (6B_451/2014)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-451-2014_2014-07-04.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_451/2014 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 4. Juli 2014
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Mathys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Einsprache (Urkundenfälschung), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. April 2014. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Nachdem die Beschwerdeführerin trotz ordentlicher Vorladung zur Hauptverhandlung nicht erschienen war, schrieb das Bezirksgericht Hinwil ein Verfahren am 24. Januar 2014 als durch Rückzug der Einsprache gegen einen Strafbefehl erledigt ab. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 10. April 2014 ab. Die Beschwerdeführerin beantragt beim Bundesgericht, es sei festzustellen, dass der Strafbefehl nicht rechtskräftig geworden sei. 

 

 Das Bundesgericht kann sich nur mit der Vorladung zur Hauptverhandlung vor Bezirksgericht und dem dortigen Nichterscheinen der Beschwerdeführerin befassen. Zu beiden Punkten äussert sie sich nicht. Das Vorbringen, sie sei unschuldig und verstehe und akzeptiere die Anklage nicht, ist unzulässig, da die materielle Seite der Angelegenheit im angefochtenen Entscheid nicht geprüft wurde. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  2.
  
 

 

 Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

    
  3. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

    
  4. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 4. Juli 2014 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Mathys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn