# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d5a2019-b7a5-50d5-a1d9-e0c8f6b6e82f
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-17
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 17.12.2018 605 2018 114
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2018-114_2018-12-17.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00
tribunalcantonal@fr.ch
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2018 114

Urteil vom 17. Dezember 2018

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richter: Susanne Fankhauser

Marc Sugnaux 
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf 

Parteien A.________, Beschwerdeführer     

gegen

SYNA ARBEITSLOSENKASSE, Vorinstanz    

Gegenstand Arbeitslosenversicherung – Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, Erfül-
lung Beitragszeit

Beschwerde vom 25. April 2018 gegen den Einspracheentscheid vom 
23. April 2018

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1966, verheiratet, wohnhaft in B.________, Künstler, verfügte über 
eine erste Rahmenfrist vom 18. Januar 2016 bis 17. Januar 2018. Im Januar 2017 war der 
Höchstanspruch von 260 Taggeldern ausgeschöpft (Aussteuerung). Vom 1. Februar 2017 bis 
31. Januar 2018 wurde er für ein Buchprojekt finanziert von C.________, wohnhaft in D.________. 
Dabei handelt es sich um eine Verwandte seiner Ehefrau.

Am 23. Januar 2018 meldete er sich beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (nachfolgend: 
RAV) Nord, B.________, als arbeitslos und beantragte Arbeitslosenentschädigung ab dem 
1. Februar 2018.

Mit Verfügung vom 14. März 2018, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 23. April 2018, lehnte 
die Syna Arbeitslosenkasse (nachfolgend: Syna), B.________, seinen Anspruch auf 
Arbeitslosenentschädigung ab. Bei der Arbeit im Rahmen des "Sponsoring-Vertrags" handle es 
sich nicht um eine beitragspflichtige Beschäftigung. Der ausgerichtete Lohn sei als Schenkung im 
Sinne einer familiären Unterstützung zu betrachten. Somit sei weder die Beitragszeit erfüllt noch 
liege ein Grund für eine Befreiung von der Beitragspflicht vor.

B. Dagegen erhebt A.________ am 25. April 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg 
und beantragt implizit, der Einspracheentscheid der Syna vom 23. April 2014 sei aufzuheben und 
sein Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung zu bejahen. Er habe während der Dauer der 
schriftlichen Vereinbarung mit C.________ während zwölf Monaten die üblichen 
Sozialversicherungsbeiträge geleistet, weshalb die Beitragszeit erfüllt sei.

Am 28. Mai 2018 hält die Syna an ihrem Einspracheentscheid fest, beantragt die Abweisung der 
Beschwerde und verzichtet auf die Einreichung von ausführlichen Bemerkungen.

Die übrigen Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung massge-
bend sind, aus den nachfolgenden Erwägungen.

Erwägungen

1.

Die Beschwerde ist form- und fristgerecht bei der zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht 
worden. Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde befugt, da er vom angefochtenen Einsprache-
entscheid unmittelbar berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, dass das Kantonsgericht, 
I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob die Syna zu Recht den Anspruch auf Arbeitslosenent-
schädigung verneint hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.

2.1. Gemäss Art. 8 Abs. 1 Bst. e des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die obligatorische 
Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG; SR 837.0) besteht eine Voraus-

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setzung für den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung darin, dass der Versicherte die Beitrags-
zeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit befreit ist (Art. 13 und 14 AVIG).

Gemäss Art. 9 AVIG gelten für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit zweijährige Rahmen-
fristen (Abs. 1). Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämt-
liche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Abs. 2). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt 
zwei Jahre vor diesem Tag (Abs. 3). Ist die Rahmenfrist für den Leistungsbezug abgelaufen und 
beansprucht der Versicherte wieder Arbeitslosenentschädigung, so gelten, sofern dieses Gesetz 
nichts anderes vorsieht, erneut zweijährige Rahmenfristen für den Leistungsbezug und die 
Beitragszeit (Abs. 4).

Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind gemäss Art. 14 AVIG Personen, die innerhalb der 
Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten nicht in einem 
Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konnten wegen: a. einer Schulausbil-
dung, Umschulung oder Weiterbildung, sofern sie während mindestens zehn Jahren in der 
Schweiz Wohnsitz hatten; b. Krankheit (Art. 3 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1], welches hier aufgrund von 
Art. 1 Abs. 1 AVIG zur Anwendung kommt), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft (Art. 5 ATSG), 
sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten; c. eines Aufenthaltes in einer 
schweizerischen Haft- oder Arbeitserziehungsanstalt oder in einer ähnlichen schweizerischen 
Einrichtung.

2.2. Nach Art. 13 AVIG hat die Beitragszeit erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen 
Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflichtige 
Beschäftigung ausgeübt hat (Abs. 1). Im Rahmen von Art. 13 Abs. 1 AVIG wird vorausgesetzt, 
dass die versicherte Person effektiv eine genügend überprüfbare beitragspflichtige Beschäftigung 
ausgeübt hat. Massgebend ist das Ausüben einer beitragspflichtigen Beschäftigung und nicht die 
Erfüllung der Beitragspflicht. Unter dem Begriff der beitragspflichtigen Beschäftigung versteht man 
damit jegliche Arbeitsleistung eines Versicherten, die gegen Entgelt erbracht wird und die während 
der ganzen Dauer des Arbeitsverhältnisses der Beitragspflicht unterworfen ist. Gemäss der gesetz-
lichen Definition des Arbeitsvertrages (Art. 319 OR) setzt die Entrichtung eines Lohnes durch den 
Arbeitgeber voraus, dass eine Arbeit in seinem Dienst geleistet worden ist. Anders ausgedrückt 
zeichnet sich der Arbeitsvertrag durch ein Austauschverhältnis aus, indem der Arbeitnehmer dem 
Arbeitgeber gegen Entgelt eine Arbeitsleistung liefert (Urteil BGer 8C_751/2017 vom 5. Februar 
2018 E. 5.1.2 mit Hinweisen).

Ferner muss diese Tätigkeit genügend überprüfbar sein. Dem Nachweis tatsächlicher Lohnzahlung 
kommt dabei nicht der Sinn einer selbstständigen Anspruchsvoraussetzung zu, wohl aber jener 
eines bedeutsamen und in kritischen Fällen unter Umständen ausschlaggebenden Indizes für die 
Ausübung einer beitragspflichtigen Beschäftigung. Soweit eine solche Beschäftigung nachgewie-
sen, der exakte ausbezahlte Lohn jedoch unklar geblieben ist, hat eine Korrektur über den versi-
cherten Verdienst zu erfolgen (Urteil BGer 8C_75/2013 vom 25. Juni 2013 E. 2.2 mit Hinweisen). 
Mit dem Erfordernis des Nachweises effektiver Lohnzahlung sollen und können Missbräuche im 
Sinne fiktiver Lohnvereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer verhindert werden. Als 
Beweis für den tatsächlichen Lohnfluss genügen Belege über entsprechende Zahlungen auf ein 
auf den Namen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin lautendes Post- oder Bankkonto. Bei 
behaupteter Barauszahlung fallen Lohnquittungen und Auskünfte von ehemaligen Mitarbeitern 
(allenfalls in Form von Zeugenaussagen) in Betracht. Höchstens Indizien für tatsächliche Lohnzah-
lung bilden Arbeitgeberbescheinigungen, vom Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin unterzeich-

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nete Lohnabrechnungen und Steuererklärungen sowie Eintragungen im individuellen Konto (BGE 
131 V 447 E. 1.2 mit zahlreichen Hinweisen). Fehlt es am Nachweis einer tatsächlich ausgeübten 
unselbstständigen Tätigkeit, ist das Anspruchserfordernis der erfüllten Beitragszeit nach Art. 8 
Abs. 1 Bst. e und Art. 13 AVIG nicht gegeben, und zwar auch dann nicht, wenn als Lohn bezeich-
nete oder auf ein als solches bezeichnetes Lohnkonto erfolgte Zahlungen des Arbeitgebers beste-
hen. Dieser Umstand bildet nur, aber immerhin ein bedeutsames Indiz für eine beitragspflichtige 
Beschäftigung (BGE 131 V 444 E. 3.2.2 mit Hinweisen).

Als beitragspflichtiges Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit gilt nicht nur unmittelba-
res Entgelt für geleistete Arbeit, sondern grundsätzlich jede Entschädigung oder Zuwendung, die 
sonst wie aus dem Arbeitsverhältnis bezogen wird, soweit sie nicht kraft ausdrücklicher gesetzli-
cher Vorschrift von der Beitragspflicht ausgenommen ist. Erfasst werden grundsätzlich alle 
Einkünfte, die im Zusammenhang mit einem Arbeits- oder Dienstverhältnis stehen und ohne dieses 
nicht geflossen wären. Umgekehrt unterliegen grundsätzlich nur Einkünfte, die tatsächlich geflos-
sen sind, der Beitragspflicht (BGE 131 V 444 E. 1.1 mit Hinweisen).

2.3. Selbstständigerwerbend ist, wer Erwerbseinkommen erzielt, das nicht Entgelt für eine als 
Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer geleistete Arbeit darstellt (Art. 12 Abs. 1 ATSG). Selbstständige 
Erwerbstätigkeit liegt im Regelfall vor, wenn die beitragspflichtige Person durch Einsatz von Arbeit 
und Kapital in frei bestimmter Selbstorganisation und nach aussen sichtbar am wirtschaftlichen 
Verkehr teilnimmt mit dem Ziel, Dienstleistungen zu erbringen oder Produkte zu schaffen, deren 
Inanspruchnahme oder Erwerb durch finanzielle oder geldwerte Gegenleistungen abgegolten wird. 
Charakteristische Merkmale der selbstständigen Erwerbstätigkeit sind die Tätigung erheblicher 
Investitionen, die Benützung eigener Geschäftsräume sowie die Beschäftigung von eigenem 
Personal. Besonderes Gewicht kommt dabei dem Unternehmerrisiko (Inkasso- und Delkredererisi-
ko) zu (KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, Rz. 6 zu Art. 12.).

Nach ständiger Rechtsprechung ist für die Frage der Arbeitnehmereigenschaft in der Arbeitslosen-
versicherung das formell rechtskräftig geregelte AHV-Beitragsstatut massgebend ist, sofern sich 
dieses nicht als offensichtlich unrichtig erweist. Nur wenn sich trotz zumutbarer Abklärung bei 
Ausgleichskasse und Arbeitgebern kein formell rechtskräftiges AHV-Beitragsstatut eruieren lässt, 
kommt eine freie Prüfung der Arbeitnehmereigenschaft in Betracht (Urteil BGer 8C_925/2012 vom 
28. Mai 2013 E. 3.3 mit Hinweisen).

2.4. Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Dieser schliesst die Beweis-
last im Sinne einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Die Parteien tragen eine Beweislast 
aber insofern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die 
aus dem unbewiesenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 138 V 218 E. 6 Hinweisen). 
Gemäss Rechtsprechung und Lehre muss die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter 
einen Sachverhalt erst dann als gegeben ansehen, wenn sie von seiner Wirklichkeit überzeugt 
sind. Im Bereich des Sozialversicherungsrechts stützt sich der Richter – mit Ausnahme von anders 
lautenden Gesetzesbestimmungen – auf diejenigen Tatsachen, die zumindest mit dem im Sozial-
versicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben sind. 
Dass eine Tatsache bloss eine mögliche Hypothese darstellt, genügt dementsprechend nicht. 
Unter allen möglichen Tatbestandselementen muss der Richter diejenigen berücksichtigen, die ihm 
als die wahrscheinlichsten scheinen (BGE 126 V 353 E. 5b). Ferner besteht im Sozialversiche-
rungsrecht kein Rechtsgrundsatz, wonach die Verwaltung oder der Richter im Zweifelsfall zuguns-
ten des Versicherten zu entscheiden hätte (RKUV 1999 S. 477 E. 2b mit Hinweisen).

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3.

Es ist streitig, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat.

3.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei über die Finanzierung des Buchprojekts erleichtert 
gewesen, da er zuvor zwölf Monate arbeitslos gewesen sei. Er habe während dieser Zeit die 
Beiträge bezahlt. Das Buchprojekt sei auf zwölf Monate befristet gewesen. Das Buch sei zu Ende 
geschrieben worden und mittlerweile an verschiedene Verleger in der Schweiz zugestellt worden. 
Momentan sei er auf Sozialhilfe angewiesen.

3.2. Die Syna ihrerseits ist der Ansicht, es handle sich beim "Sponsoring-Vertrag" mit der 
Verwandten in Amerika nicht um ein Arbeitsverhältnis und um keine beitragspflichtige Beschäfti-
gung, sondern um eine Schenkung im Sinne einer familiären Unterstützung. Diese gelte weder als 
Beitragszeit noch als Befreiungsgrund.

3.3. In der Anmeldung zur Arbeitslosenversicherung vom 23. Januar 2018 (ALV-Akten, S. 80) 
gab der Beschwerdeführer an, die letzte Arbeitgeberin sei C.________ gewesen (Januar 2017 bis 
Januar 2018).

Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 1. Februar 2018 (ALV-Akten, S. 63 ff.) präzisierte 
er, die Anstellung sei befristet gewesen und habe vom 19. Januar 2017 bis zum 31. Januar 2018 
gedauert. Es habe sich dabei um ein "kreatives Kunstprojekt" gehandelt. Zuvor sei er vom Dezem-
ber 2016 bis 17. Januar 2017 arbeitslos gewesen. Beigelegt war ein Kontoauszug mit diversen 
Zahlungen über einen Totalbetrag von CHF 59'227.20 (ALV-Akten, S. 67 f.). Ferner ein vom 
Beschwerdeführer und von C.________ unterzeichneter Vertrag (ALV-Akten, S. 69) mit dem Titel 
"Sponsoring a creative project by C.________". Darin wurde unter anderem festgehalten, dass 
"the objective is to allow the artist to engage in a creative project that he otherwise without such 
sponsoring wouldn't be able to accomplish. The goal is to bring everything together for a future 
publication no later than the year 2018. A monthly renumeration of 5000 US Dollar is been agreed, 
starting from February 1st 2017, for the next twelve month (…). The sponsor expects a monthly up 
date from the artist in regard to his creative progress and development." C.________ bezeichnete 
sich im Vertrag als "The Sponsor". Der Vertrag begann am 1. Februar 2017.

Gemäss der Arbeitgeberbescheinigung vom 3. Februar 2018 (ALV-Akten, S. 59 f.), war der 
Beschwerdeführer bereits vom Januar bis Dezember 2016 für C.________ tätig gewesen und 
hatte einen Betrag von CHF 44'000.- erhalten, wobei dieser Betrag aber nicht im Auszug aus dem 
individuellen Konto zu finden ist (vgl. ALV-Akten, S. 45 ff.). Erneut war er dann wieder vom 
1. Februar 2017 bis zum 31. Januar 2018 mit einem angegebenen Lohn von CHF 59'227.20 für 
C.________ tätig.

Zusammen mit seiner Einsprache vom 4. April 2018 (ALV-Akten, S. 17 f.) reichte der Beschwerde-
führer eine Bestätigung der Ausgleichskasse des Kantons Freiburg (nachfolgend: AK) vom 
21. Februar 2017 (ALV-Akten, S. 19) ein, wonach er sich der AK ab dem 1. Februar 2017 als 
Arbeitnehmer ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber angeschlossen habe sowie eine Beitragsüber-
sicht der AK vom 7. März 2018 (ALV-Akten, S. 20) betreffend die geleisteten Beiträge für die Jahre 
2017 (CHF 7'703.05) und 2018 (CHF 699.30).

Mit seiner Beschwerde reichte der Beschwerdeführer eine Bestätigung der AK vom 6. April 2018 
ein, gemäss welcher er, von Beruf Künstler, zwischen dem 1. Februar 2017 und dem 31. Januar 
2018 als Arbeitnehmer ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber angeschlossen gewesen war.

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3.4. Der Beschwerdeführer stellt ab dem 1. Februar 2018 Antrag auf Arbeitslosenentschädi-
gung. Damit lief die Rahmenfrist für die Beitragszeit vom 1. Februar 2016 bis zum 31. Januar 
2018. Während dieser Zeit arbeitete er gemäss seinen Angaben einzig im Rahmen des 
"Sponsoring-Vertrages" mit seiner Verwandten.

Am 26. Januar, 30. März, 31. Mai, 31. Juli, 27. September sowie 4. Dezember 2017 kam es jeweils 
zu einer Überweisung in der Höhe von rund USD 10'000.- auf das gemeinsame Konto des 
Beschwerdeführers mit seiner Ehefrau. Bei den Überweisungen vom Juli bis Dezember 2017 war 
als Auftraggeber jeweils C.________ angegeben. Hingegen findet sich bei den ersten drei 
Überweisungen vom Januar bis Mai 2017 jeweils als Auftraggeber "C.________ or E.________", 
wobei es sich bei Letzterer um E.________, die Ehefrau des Beschwerdeführers, handelt (vgl. 
Auszug Familienausweis; ALV-Akten, S. 72). Damit ergeben sich Zweifel, ob die Überweisungen 
wirklich als Gegenleistung für geleistete Arbeit anzusehen sind.

Wie dargestellt, ist das Anspruchserfordernis der erfüllten Beitragszeit auch trotz der Leistung von 
als Lohn bezeichneten Zahlungen des Arbeitsgebers auf ein Lohnkonto nicht gegeben, wenn es 
am Nachweis einer tatsächlich ausgeübten Tätigkeit fehlt. Allein gestützt auf die vom Beschwerde-
führer ausgefüllte und von seiner Verwandten unterschriebenen Arbeitgeberbescheinigung kann 
dieser Nachweis nicht erfüllt werden. Ferner legt der Beschwerdeführer keinen Nachweis vor, dass 
er tatsächlich eine Arbeit ausgeführt hat. So kam es offensichtlich bis anhin nicht zu einer Publika-
tion des Buches. Der Beschwerdeführer publizierte soweit ersichtlich einzig 2008 ein Buch.

Damit wurde der Nachweis einer tatsächlich ausgeübten Tätigkeit nicht mit dem notwendigen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erbracht.

3.5. Daran ändern auch die Bestätigungen der AK, wonach der Beschwerdeführer vom 
1. Februar 2017 bis Ende Januar 2018 als Arbeitnehmer ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber 
angeschlossen war, nichts. So stützt sich die AK für die Beitragserhebung auf die Angaben des 
Beschwerdeführers im hierzu auszufüllenden Fragebogen (vgl. in diesem Sinne ARV 1996/1997 
Nr. 17 S. 79 ff. E. 2b). Ferner ergibt sich aus der vorerwähnten Abrechnung der AK vom 7. März 
2018, dass der Beschwerdeführer nicht nur Beiträge bezahlt, sondern auch Familienzulagen im 
Betrag von CHF 5'880.- bezogen hat.

Zudem muss das von der AK festgehaltene Beitragsstatut als offensichtlich unrichtig angesehen 
werden. Der Beschwerdeführer war im Rahmen des "Sponsoring-Vertrages" mit seiner Verwand-
ten tätig. Der Vertrag hatte ein Buch-Projekt zum Inhalt. Der Beschwerdeführer ist in seiner Arbeit 
als ein Autor zu betrachten. Als solcher erbrachte er in erster Linie eine mit Zeitaufwand verbunde-
ne intellektuelle Leistung. Materielle Investitionen hatte er höchstens in bescheidenem Rahmen, 
etwa für einen Computer, wobei er diesen auch für private Zwecke verwenden konnte bzw. kann. 
Als einzige Weisung bestand die Anordnung, C.________ jeden Monat hinsichtlich des Fortschritts 
des Projekts zu unterrichten. Im Übrigen war er an keinerlei Weisungen gebunden. Auch war er 
nicht in irgendeine Arbeitsorganisation eingebunden, sondern er war darin voll und ganz frei. Er 
musste auch nicht über seine Tätigkeit oder seine Zeit- und Mittelverwendung Rechenschaft 
ablegen. Ferner müsste, soweit es sich beim "Sponsoring-Vertrag" um einen Arbeitsvertrag 
handeln würde, auch eine Gegenleistung bestehen, die hier gerade nicht vorliegt. So erhält der 
Beschwerdeführer eine Entschädigung für seine intellektuelle Arbeit, die aber sein Eigen bleibt und 
soweit ersichtlich auch einzig in seinem Namen publiziert werden wird. Die wesentlichen Merkmale 
einer Arbeitnehmereigenschaft sind somit nicht gegeben. Es ist deshalb vorliegend von einer 
selbstständigen Tätigkeit auszugehen (vgl. in diesem Sinne Urteil EVG H 102/06 vom 26. April 

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2007), womit der Beschwerdeführer auch aus diesem Grund keinen Anspruch auf Arbeitslosenent-
schädigung hat. So besteht nur bei der Ausübung einer unselbstständigen Tätigkeit – und soweit 
alle Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind – Anspruch auf eine Arbeitslosenentschädigung. 
Keinen Anspruch haben demgegenüber Selbstständigerwerbende.

4. 

Zusammenfassend ist die Syna zu Recht von der Nichterfüllung der Beitragszeit ausgegangen und 
hat den Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung verneint. Der Einspra-
cheentscheid vom 23. April 2018 ist zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.

Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens werden 
keine Gerichtskosten erhoben.

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

III. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einge-
reicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerde-
schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe 
angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht 
die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene 
Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesge-
richt ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 17. Dezember 2018/bsc

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber-Berichterstatter: