# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8594bcc0-47da-5a33-8fdb-97616820d70b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-01-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.01.2012 E-6984/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6984-2011_2012-01-19.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung V
E­6984/2011

U r t e i l   v om   1 9 .   J a nua r   2 0 1 2  

Besetzung Einzelrichter Markus König,
mit Zustimmung von Richter Walter Lang;
Gerichtsschreiber Rudolf Bindschedler.

Parteien A._______,
Eritrea,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz.

Gegenstand Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung;
Verfügung des BFM vom 31. Oktober 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben  vom  21.  Januar  2011 
(Eingangsstempel  23.  Januar  2011)  bei  der  Schweizer  Botschaft  in 
Khartum/Sudan um Asyl nachsuchte,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Begründung  seines  Gesuchs  im 
Wesentlichen  geltend  machte,  er  sei  im  (…)  2005  zur  militärischen 
Ausbildung  eingezogen  worden,  und  habe  im  (…)  2007  desertiert  und 
sich  in seine Herkunftsstadt begeben, wo er mit Glaubensgenossen den 
christlichen Glauben gelebt und die Bibel gelesen habe,

dass die Gruppe am (…) 2007 während des Gebets von Geheimagenten 
festgenommen und ins Gefängnis abgeführt worden sei, 

dass  ihm  im  Oktober  2010  die  Flucht  in  den  Nachbarstaat  Sudan 
gelungen sei und er sich danach im Flüchtlingslager B._______ des Amts 
des  Hohen  Flüchtlingskommissars  der  Vereinten  Nationen  (UNHCR) 
habe registrieren lassen,

dass  es  im  Lager  jedoch  an  Nahrungsmitteln  und  medizinischer 
Versorgung  gemangelt  habe,  weshalb  er  sich  nach  Khartum  begeben 
habe,  wo  die  Lebensbedingungen  allerdings  auch  schwierig  seien,  weil 
es  keine  Arbeitsmöglichkeiten,  keine  Bewegungsfreiheit  und  keine 
Ausbildung gebe und zudem eine stete Bedrohung durch die Polizei oder 
andere Behörden bestehe,

dass  die  Botschaft  dem  BFM  das  Asylgesuch  mit  Begleitnotiz  vom 
24. Januar 2011 zur weiteren Behandlung überwies,

dass das Bundesamt dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 30. Mai 
2011 mitteilte, vorliegend werde aus Kapazitäts­ und Sicherheitsgründen 
auf  eine  persönliche  Anhörung  durch  die  Botschaft  verzichtet,  ihn  aber 
dazu  aufforderte,  ergänzende  schriftliche  Angaben  zu  den  Akten  zu 
reichen,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe  vom 28.  Juni  2011  fristgerecht 
seine  ergänzenden  Ausführungen  und  auch  die  Fotokopie  einer 
Bestätigung der (…) Kirche in Khartum vom 26. Juni 2011 zu den Akten 
reichte,

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dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  31.  Oktober  2011  (eröffnet  am  22. 
November  2011)  die  Einreise  des  Beschwerdeführers  in  die  Schweiz 
nicht bewilligte und sein Asylgesuch ablehnte,

dass  es  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  die  Schilderungen 
des Beschwerdeführers im Asylgesuch vom 21. Januar 2011 sowie in der 
Stellungnahme  vom  28.  Juni  2011  würden  zwar  auf  beachtliche 
Schwierigkeiten mit den eritreischen Behörden schliessen, aufgrund einer 
Regelvermutung  sei  aber  davon  auszugehen  sei,  er  habe  im  Drittstaat 
Sudan bereits Schutz gefunden,

dass  die  Befürchtung,  nach  Eritrea  verschleppt  zu  werden,  als 
unbegründet zu bezeichnen sei, zumal auch die Schweizer Botschaft  im 
Sudan  das  Risiko  einer  Verschleppung  für  vom  UNHCR  registrierte 
Eritreer als gering einstufe,

dass der Beschwerdeführer vom UNHCR einem Flüchtlingslager zugeteilt 
worden  sei,  wo  er  sich  aufzuhalten  habe  und  die  nötige  Versorgung 
erhalte,  und  es  ihm  daher  nötigenfalls  zuzumuten  sei,  wieder  in  dieses 
Flüchtlingslager zurückzukehren,

dass der Beschwerdeführer somit keinen subsidiären Schutz der Schweiz 
benötige,  es  ihm  zuzumuten  sei,  im  Sudan  zu  verweilen,  weshalb  das 
Gesuch  um  Bewilligung  der  Einreise  und  das  Asylgesuch  abzulehnen 
seien,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe an das BFM vom 13. Dezember 
2011 gegen diesen Entscheid Beschwerde erhob und die Eingabe in der 
Folge  zuständigkeitshalber  an  das  Bundesverwaltungsgericht 
weitergeleitet wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  sinngemäss  beantragte,  der  Entscheid  des 
BFM  sei  aufzuheben  und  es  sei  ihm  die  Einreise  in  die  Schweiz  im 
Hinblick auf die Gewährung des Asyls zu bewilligen,

dass  er  zur  Begründung  im Wesentlichen  auf  die  Vorbringen  aus  dem 
erstinstanzlichen Verfahren verwies, und ergänzte, besonders  fürchte er 
sich  nun  vor  einer  Deportation  nach  Eritrea,  weil  vor  einigen  Monaten 
mehr als 300 Eritreer in ihre Heimat deportiert worden seien,

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und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 
172.021])  des  BFM  entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines 
Auslieferungsersuchens  des  Staates,  vor  welchem  die 
beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht  (Art. 105  des  Asylgesetzes 
vom  26. Juni  1998  [AsylG,  SR  142.31]  i.V.m.  Art. 31­33  des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]), 

dass  sich  das  Verfahren  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem  BGG 
richtet, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 
6 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass die Beschwerde nicht  in einer Amtssprache des Bundes abgefasst 
ist,  auf  das  Einfordern  einer  Beschwerdeverbesserung  indessen 
praxisgemäss  verzichtet  werden  kann,  da  der  in  Englisch  verfassten 
Beschwerdeeingabe genügend klare, sinngemässe Rechtsbegehren und 
deren  Begründung  zu  entnehmen  sind  und  ohne  Weiteres  darüber 
befunden werden kann,

dass  auf  die  frist­  und  –  vom  sprachlichen  Mangel  abgesehen – 
formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 1 
AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass  gemäss  Art.  111  Bst.  e  AsylG  der  Einzelrichter  mit  Zustimmung 
eines  zweiten  Richters  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden 
entscheidet und den nachfolgenden Erwägungen zu entnehmen ist, dass 
hier eine solche Beschwerde vorliegt,

dass  gestützt  auf  Art.  111a  Abs.  1  AsylG  auf  einen  Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

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dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass die Schweiz gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG Flüchtlingen grundsätzlich 
Asyl gewährt und eine ausländische Person als Flüchtling anerkannt wird, 
wenn sie  in  ihrem Heimatstaat oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnte, 
wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer 
bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen 
ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete  Furcht  hat, 
solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden, wobei als ernsthafte Nachteile 
namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder  Freiheit  und 
Massnahmen  gelten,  die  einen  unerträglichen  psychischen  Druck 
bewirken,

dass  das  BFM  ein  im  Ausland  gestelltes  Asylgesuch  ablehnen  kann, 
wenn  die  asylsuchenden  Personen  keine  Verfolgung  glaubhaft  machen 
können  oder  wenn  ihnen  die  Aufnahme  in  einem  Drittstaat  zugemutet 
werden kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 [Abs. 2] AsylG),

dass  das  Bundesamt  gemäss  Art.  20  Abs.  2  AsylG  Asylsuchenden  die 
Einreise  zur  Abklärung  des  Sachverhaltes  bewilligt,  wenn  ihnen  nicht 
zugemutet werden  kann,  im Wohnsitz­  oder Aufenthaltsstaat  zu  bleiben 
oder in ein anderes Land auszureisen, und dass gestützt auf Art. 20 Abs. 
3  AsylG  das  Eidgenössische  Justiz­  und  Polizeidepartement  (EJPD) 
schweizerische  Vertretungen  ermächtigen  kann,  Asylsuchenden,  die 
glaubhaft  machen,  dass  eine  unmittelbare  Gefahr  für  Leib  und  Leben 
oder für die Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG besteht, 
die Einreise zu bewilligen,

dass  bei  diesem  Entscheid  für  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung 
restriktive  Voraussetzungen  gelten,  wobei  den  Behörden  ein  weiter 
Ermessensspielraum zukommt und neben der erforderlichen Gefährdung 
im Sinn von Art. 3 AsylG namentlich die Art der persönlichen Beziehung 
zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch einen anderen 
Staat,  die  Qualität  allfälliger  persönlicher  Beziehungen  zu  anderen 
Staaten,  die  praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  einer 
anderweitigen  Schutzsuche  sowie  die  voraussichtlichen  Eingliederungs­ 
und  Assimilationsmöglichkeiten  in  Betracht  zu  ziehen  sind  (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  [vormaligen]  Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 15 E. 2.e­g S. 131 ff.; die dort 

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beschriebene Praxis hat angesichts der bloss  redaktionellen Anpassung 
des Gesetzestexts  anlässlich  bei  der  letzten  Totalrevision  nach wie  vor 
Gültigkeit),

dass  der  Beschwerdeführer  in  seinem  Rechtsmittel  vom  13.  Dezember 
2011 keine prozessualen Rügen erhob,

dass  in  Übereinstimmung mit  der  Vorinstanz  zunächst  festzustellen  ist, 
dass  eine  flüchtlingsrechtlich  relevante  Gefährdung  des 
Beschwerdeführers  im Falle seiner Rückkehr nach Eritrea gegeben sein 
könnte,

dass er  sich  jedoch bereits  seit mehr  als  einem Jahr  im Sudan aufhält, 
was  hinsichtlich  der  bei  einem  im  Ausland  gestellten  Asylgesuch  zu 
prüfenden Frage, ob die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden 
könne, zu berücksichtigen ist (Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass bei einem Asylgesuch aus einem Drittstaat nach Lehre und Praxis 
im Sinn einer (widerlegbaren) Regelvermutung davon auszugehen ist, die 
betreffende Person habe dort bereits anderweitig Schutz gefunden, was 
zur  Ablehnung  des  Asylgesuchs  und  zur  Verweigerung  der 
Einreisebewilligung  führt  (vgl.  EMARK  2004  Nr.  21  E.  4  mit  weiteren 
Hinweisen),

dass  die  Vorinstanz  in  der  angefochtenen  Verfügung  zu  Recht  darauf 
hingewiesen  hat,  der  Beschwerdeführer  habe  sich  beim  UNHCR 
gemeldet und dieses habe ihm Schutz gewährt,

dass der Beschwerdeführer  vorbringt,  ein Verbleib  im Sudan  sei  für  ihn 
nicht  zumutbar  und  ausserdem  befürchte  er  eine  Deportation  nach 
Eritrea, wo er verfolgt sei,

dass  die  Argumente  des  Beschwerdeführers  jedoch  nicht  derart  sind, 
dass  es  für  ihn  in  Berücksichtigung  der  heutigen  Situation  im  Sudan 
objektiv  unzumutbar  erscheint,  den  in  diesem  Land  gegenüber  der 
Verfolgungsgefahr  im  Heimatstaat  bestehenden  Schutz  weiterhin  in 
Anspruch zu nehmen, 

dass es ihm unbenommen ist, sich an die örtliche Vertretung des UNHCR 
zu  wenden  und  er  grundsätzlich  in  der  Tat  die  Möglichkeit  hat,  sich 
wieder in einem Flüchtlingslager des UNHCR niederzulassen, falls er sich 

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an  seinem  aktuellen  Aufenthaltsort  ausserhalb  eines  Lagers  nicht 
hinreichend sicher fühlen sollte,

dass  zwar  in  letzter  Zeit  von  der Deportation  von  rund  300 Eritreern  in 
den Heimatstaat berichtet wird (vgl. etwa den UNHCR­Bericht "Dismay at 
new  deportation  of  Eritreans  by  Sudan"  vom  18.10.2011 
www.unhcr.org/print/4e9d47269.html besucht am 2.11.2011]),

dass  sich  angesichts  der  Zahl  von  gegen  170'000  eritreischen 
Flüchtlingen  und  Asylsuchenden  im  Sudan,  allein  daraus  jedoch  noch 
keine  generelle  Gefahr  der  Rückschiebung  ergibt  und  den  Akten  auch 
kein besonderes Profil des Beschwerdeführers zu entnehmen wäre, das 
ihn der konkreten Gefahr einer Deportation aussetzen könnte,

dass  somit  vorliegend  eine  Schutzgewährung  durch  die  Schweiz  unter 
Berücksichtigung aller Umstände nicht als erforderlich erscheint,

dass  der  Beschwerdeführer  schliesslich  auch  in  keiner  Weise  eine 
persönliche Beziehung zur Schweiz konkretisiert hat (in der Eingabe vom 
28. Juni  2011  erwähnte  er  bloss  einen  –  namentlich  nicht  genannten – 
Verwandten, dessen Adresse ihm aber nicht bekannt sei),

dass  das  BFM  das  Gesuch  um  Einreise  und  Asylgewährung  damit  zu 
Recht abgelehnt hat,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststelle oder 
unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten grundsätzlich dem 
Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  aus 
verwaltungsökonomischen Gründen vorliegend jedoch in Anwendung von 
Art. 63  Abs. 1  letzter  Satz  VwVG  und  Art. 6  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, SR 173.320.2]  auf  die Erhebung von 
Verfahrenskosten zu verzichten ist.

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(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. 
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Schweizer Botschaft  in 
Khartum und das BFM.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Markus König Rudolf Bindschedler

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