# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 97a28c3b-c9d2-5f21-8984-c40ad9b95413
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.06.2018 PQ180021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ180021_2018-06-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PQ180021-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter Dr. P. 

Higi und Oberrichter Dr. S. Mazan sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. 

O. Canal 

Urteil vom 21. Juni 2018 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Regelung der Kontakte 
 
Beschwerde gegen ein Urteil der Kammer I des Bezirksrates Zürich vom  
1. März 2018 i.S. C._____, geb. tt.mm.2014; VO.2017.38 (Kindes- und Er-
wachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Die Parteien sind die nicht miteinander verheirateten Eltern von C._____, der 
am tt.mm.2014 geboren wurde. Sie leben getrennt und tragen gemeinsam die el-

terliche Sorge für ihren Sohn. 

1.1 Im Dezember 2016 wandte sich der Vater an die Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde der Stadt Zürich (fortan: KESB) mit dem Ersuchen, den persönli-

chen Verkehr zwischen ihm und dem Sohn schriftlich zu regeln, nachdem Ver-

such zu einer einvernehmlichen Lösung auch mit Hilfe Dritter vom Sozialzentrum 

… gescheitert seien. 

 Die KESB führte ihr Verfahren durch, hörte namentlich die Eltern an, und re-

gelte dann mit Beschluss vom 27. April 2017 den persönlichen Verkehr von Vater 

und Sohn. Zudem forderte die KESB die Eltern auf, an einer Mediation teilzuneh-

men, mit dem Ziel, insbesondere gegenseitiges Vertrauen im Hinblick auf die 

Wahrnehmung der Elternrolle aufzubauen, und sie errichtete für C._____ gestützt 

auf Art. 308 Abs. 2 ZGB eine Beistandschaft. Zur Beiständin ernannt wurde 

D._____ (vgl. KESB-act. 44 [= act. 7/2/1], S. 11 f. ).  

 Die Regelung des persönlichen Verkehrs durch die KESB sah die Betreuung 

von C._____ durch den Vater während eines Nachmittags pro Woche sowie an 

jedem zweiten Wochenende samstags und sonntags vor, letzteres für längstens 

sechs Monate ohne Übernachtung. Für die Zeit ab dem Sommer 2018 war über-

dies eine Betreuung während dreier Ferienwochen vorgesehen (vgl. a.a.O., 

S. 11). 

1.2 Mit diesem Beschluss der KESB war die Mutter nicht einverstanden. Sie lehn-
te sowohl die Mediation wie auch die Beistandschaft für C._____ ab und erachte-

te den Umfang des persönlichen Verkehrs zwischen dem Sohn und dem Vater als 

zu gross. Sie beschwerte sich entsprechend am 30. Mai 2017 beim Bezirksrat Zü-

rich (vgl. act. 7/1). 

 Der Bezirksrat führte in der Folge sein Verfahren schriftlich durch. Die Be-

schwerdeantwort, in der der Vater u.a. den Antrag stellen liess, der Beschwerde 

die aufschiebende Wirkung zu entziehen, datiert vom 3. Juli 2017 (vgl. act. 7/12). 

- 3 - 

Am 3. August 2017 wies der Bezirksrat diesen Antrag des Vaters ab. Weitere we-

sentliche Verfahrensschritte, namentlich eigene Abklärungen oder ein Gespräch 

mit den Eltern, um eine gemeinsame Lösung zu finden, wurden in der Folge nicht 

unternommen. 

 Am 6. Februar 2018 liess die Mutter dem Bezirksrat mitteilen, dass sie nach 

E._____ zu ihren Eltern gezogen sei, was die Vereinbarkeit von Beruf und Kin-

derbetreuung enorm vereinfache. Der Vater sei informiert und das erste Be-

suchswochenende habe in E._____ stattgefunden (vgl. act. 7/24). Am 1. März 

2018 fällte der Bezirksrat sein Urteil, mit dem er sowohl die von der KESB vorge-

sehene Aufforderung an die Eltern, eine Mediation zu besuchen, als auch die Bei-

standschaft für C._____ aufhob und folgende Regelung zum persönlichen Ver-

kehr des Sohns mit dem Vater traf (vgl. act. 6 [= act. 3/1 = act. 7/32] S. 15): 

A._____ wird für berechtigt erklärt, seinen Sohn C._____ jedes zwei-
te Wochenende am Samstag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und am 
Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf eigene Kosten zu betreuen. 
Ab dem ordentlichen Kindergarteneintritt von C._____ wird A._____ 
für berechtigt erklärt, C._____ jedes zweite Wochenende von Sams-
tag, 10.00 Uhr, bis Sonntag, 18.00 Uhr, zu sich oder mit sich auf Be-
such zu nehmen. Zudem wird A._____ ab dem ordentlichen Kinder-
garteneintritt von C._____ für berechtigt erklärt, C._____ während 
dreier Wochen pro Jahr zu sich oder mit sich in die Ferien zu neh-
men, wobei die Ferienwochen einzeln auszuüben und anfangs Jahr 
anzukündigen sind. 

2. Mit dem Urteil des Bezirksrates war der Vater nicht einverstanden. Er be-
schwerte sich mit Schriftsatz vom 6. April 2018 (eingegangen am 9. April 2018) 

bei der Kammer rechtzeitig über die vom Bezirksrat vorgesehene Regelung des 

persönlichen Verkehrs (vgl. act. 2, dort insbes. S. 2). Daraufhin wurden von Am-

tes wegen die vorinstanzlichen Akten, zu denen auch die Akten der KESB gehö-

ren, beigezogen.  

 Der Mutter wurde Gelegenheit gegeben, die Beschwerde schriftlich zu be-

antworten. Nachdem sie diese Gelegenheit am 16. Mai 2018 wahrgenommen hat-

te (vgl. act. 11), wurde den Eltern angezeigt, dass eine Befragung durch den Re-

ferenten und anschliessend eine Einigungsverhandlung durchgeführt werde (vgl. 

act. 12). Die Befragung der Eltern sowie die Einigungsverhandlung fanden am  

- 4 - 

19. Juni 2018 statt (vgl. dazu act. 14/1 - 2 und Prot. S. 5 ff.). Die Eltern einigten 

sich dabei auf Folgendes (vgl. act. 17): 

"Die Parteien treffen folgende Vereinbarung, und legen deren Punkt A dem Obergericht 

zur Genehmigung vor: 

A. Regelung des persönlichen Verkehrs von Sohn und Vater 

Die Eltern wissen, dass der regelmässige und reibungslose persönliche Verkehr ihres 
Sohnes mit seinem Vater und dessen Familie für den Sohn wichtig ist. Sie verpflichten 
sich daher, diesen Kontakt mit der nachstehenden Regelung sicherzustellen und durch 
ihr Verhalten untereinander sowie gegenüber dem Sohn wohlwollend zu fördern. 

1. Der gewöhnliche persönliche Verkehr des Sohnes erfolgt nach einem festen Tur-
nus, und es ist der Vater berechtigt und verpflichtet, seinen Sohn C._____ auf ei-
gene Kosten wie folgt zu betreuen: 

1.1. Am Samstag 30. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und am 1. Juli 2018, 10.00 
Uhr bis 18.00 Uhr, sowie am 14. Juli 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Danach ist die 
Mutter in den Ferien.  

1.2. Ab 1. September 2018 an jedem zweiten Wochenende von Samstag, 09.00 Uhr, 
bis Sonntag, 17.00 Uhr. 

1.3. Ab 1. Juli 2021 an jedem zweiten Wochenende von Freitag, 18.00 Uhr, bis Sonn-
tag, 18.00 Uhr. 

1.4. Jeweils am 23. Dezember, 10.00 Uhr, bis 25. Dezember, 10.00 Uhr. 

1.5. Fällt das Wochenende gemäss vorstehenden Ziffern 1.2. und 1.3. 
- auf Ostern, so dauert die Betreuungszeit des Vaters von Gründonnerstag, 18.00 

Uhr, bis Ostermontag, 19.00 Uhr;  
- auf Pfingsten, so verlängert sich die Betreuungszeit des Vaters bis Pfingstmontag, 

19.00 Uhr. 

2. Die Eltern verpflichten sich zudem, den persönlichen Verkehr des Sohnes mit dem 
Vater in Form von Ferien sicherzustellen.  

2.1. Der Vater ist daher berechtigt und verpflichtet, den Sohn wie folgt auf eigene Kos-
ten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen: 

- im zweiten Halbjahr 2018 für eine Woche, nämlich in der ersten Ferienwoche der 
F._____ [Schule]; 

- im Jahr 2019 für die Zeit ab 1. April während der Kindergarten- bzw. Schulferien 
für die Dauer von zwei Wochen; 

- 5 - 

- ab dem Jahr 2020 während der Kindergarten- bzw. Schulferien für die Dauer von 
drei Wochen pro Jahr. 

Als Woche gelten sieben aufeinanderfolgende Nächte (z.B. Samstag auf Samstag). 

2.2. Die Eltern sprechen sich über die Aufteilung der Ferien mindestens drei Monate im 
Voraus ab. Können sie sich nicht einigen, so kommt dem Vater für Ferien in Jahren 
mit ungerader Jahreszahl das Entscheidungsrecht bezüglich der Aufteilung der Fe-
rien zu; in den Jahren mit gerader Jahreszahl der Mutter. 

2.3. Der Wochenendturnus gemäss vorstehender Ziffer 1 wird durch die Ferien nicht un-
terbrochen. In die Ferien fallende Wochenenden können weder kompensiert noch 
nachgeholt werden. Fällt das Ende einer Ferienwoche, die der Sohn beim Vater 
verbringt, auf ein Wochenende, an dem der Vater den Sohn turnusgemäss zu be-
treuen hat, so verlängert sich dessen Betreuungszeit bis Sonntag, 17.00 Uhr res-
pektive 19.00 Uhr. 

3. Entfällt aus einem vom Vater nicht zu vertretenden Grund,  

3.1. ein Wochenende gemäss vorstehender Ziffer 1, so ist es am darauffolgenden Wo-
chenende nachzuholen; 

3.2. einer der in vorstehender Ziffer 1 aufgeführten Tage an Weihnachten bzw. Neujahr, 
so ist der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden Wochenende 
zu betreuen, an dem die Betreuung sonst turnusgemäss der Mutter obliegen würde; 

3.3. ein nach den vorstehenden Ziffern 3.1 und 3.2 nachzuholendes Wochenende, so ist 
der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden Wochenende zu be-
treuen, an dem die Betreuung der Mutter turnusgemäss obliegen würde; 

3.4. eine gemäss Ziffer 2 vereinbarte Ferienwoche, während der der Vater das Kind be-
treuen sollte, so ist sie in den darauffolgenden Schulferien nachzuholen. 

4. Der Vereinbarung der Eltern vorbehalten bleiben weitergehende oder abweichende 
Wochenend-, Feiertags- oder Ferienkontakte. 

5. Die Eltern verpflichten sich, bis Ende 2018 folgende Regeln der Kommunikation un-
tereinander zu beachten: 

5.1. Der Vater berichtet der Mutter nach jedem Besuchswochenende per E-Mail, wie er 
das Wochenende mit C._____ im Wesentlichen verbracht hat. 

5.2. Die Mutter berichtet dem Vater bis jeweils spätestens am Freitagabend bevor 
C._____ zum Vater geht per E-Mail, was C._____ in den letzten Wochen im Wich-
tigen erlebt hat. 

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B. Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen 

Die Parteien übernehmen die Kosten des Beschwerdeverfahrens je zur Hälfte und ver-
zichten gegenseitig auf eine Parteientschädigung." 

3. C._____ wohnt heute bei der Mutter bzw. bei der Mutter und deren Eltern in 
E._____. Strittig war zwischen den Eltern seit ihrer Trennung der Umfang des 

persönlichen Verkehrs bzw. Umgangs von C._____ zu seinem Vater, der heute in 

G._____ wohnt. Dieser Verkehr bzw. Umgang ist aufgrund von Art. 273 Abs. 1 

ZGB zu regeln. Im Prozess gelten die Untersuchungs- und Offizialmaxime, wes-

halb Vereinbarungen der Parteien über den persönlichen Verkehr bzw. Umgang 

daher vom Gericht zu genehmigen sind. 

3.1 Beim persönlichen Verkehr bzw. Umgang i.S. des Art. 273 Abs. 1 ZGB steht 
das Kindeswohl im Vordergrund. Ziel ist – im Interesse des Kindes – stets der re-

gelmässige unbehinderte Kontakt zu dem Elternteil, bei dem es nicht wohnt, so-

wie zu dessen Familie, damit es die für seine Persönlichkeit und Entwicklung 

wichtige Beziehung zu beiden Eltern möglichst spannungsfrei leben kann. Es ist 

daher stets eine Regelung zu treffen, die den konkreten Umstände des jeweiligen 

Einzelfalls entspricht; namentlich zu berücksichtigen sind dabei etwa das Alter 

des Kindes, der schulische Rahmen, in dem sich das Kind bewegt, oder die Dis-

tanz zwischen den Wohnorten der Eltern sowie allfällige berufliche Einschränkun-

gen des Elternteils, bei dem das Kind nicht wohnt. 

 Zu verdeutlichen ist hier noch, dass es beim persönlichen Verkehr bzw. Um-

gang (auch Besuchsrecht genannt) nicht einfach um ein Recht des Elternteils 

geht, bei dem das Kind nicht wohnt, sondern insbesondere um ein Recht des Kin-

des, das ihm kraft seiner Persönlichkeit zusteht (vgl. dazu insbes. OGer ZH, 

LC160039 vom 20. Juli 2016). Denn das Kind hat zwei Eltern und deren Familien 

– beide sind Teil seiner Identität. Beide Eltern haben daher die Pflicht, ihrem ge-

meinsamen Kind diesen Kontakt in einem dem Kind gedeihlichen Rahmen zu er-

möglichen. Sie haben alles zu unterlassen, was diesen Kontakt sachlich oder per-

sönlich erschwert. Zu verhindern ist vor allem, dass das Kind in eine Loyalitäts-

konflikt gerät, womit insbesondere ein Konflikt des Kindes in seiner Loyalität ge-

genüber dem Elternteil gemeint ist, bei dem es wohnt und mit dessen Einstellun-

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gen und Vorstellungen es sich täglich auseinandersetzen muss. Die Eltern haben 

deshalb ihre eigenen Vorstellungen, Einstellungen und Wünsche insbesondere im 

Zusammenhang mit den Kontakten im Interesse bzw. Wohl ihres Kindes zurück-

zustellen. Den Elternteil, bei dem das Kind wohnt, trifft daher insbesondere die 

Pflicht, den Kontakt des Kindes zum anderen Elternteil wohlwollend zu begleiten 

bzw. zu fördern (vgl. dazu etwa BGE 142 III 1, dort E. 3.4 m.w.H., ferner beispiel-

haft etwa BGer, Urteil 5A_475/2009), das Kind m.a.W. positiv auf die Kontakte 

einzustellen, in Respekt auch vor den anderen Einstellungen und Vorstellungen 

des anderen Elternteils. Solche unterschiedlichen Einstellungen und Vorstellun-

gen der Eltern (namentlich etwa dazu, was für das Kind besser sei bzw. richtig 

oder gar einzig richtig ist) sind normal und daher allenthalben anzutreffen – und 

sie verschwinden weder durch die Trennung der Eltern noch durch Nichtbeach-

tung oder Forderungen gegenüber dem anderen, wie dieser sich zu verhalten ha-

be. Da die unterschiedlichen Vorstellungen und Einstellungen bleiben, sind sie 

von den Eltern in gegenseitigem Respekt auszuhalten. 

 Beide Eltern trifft ebenfalls die Pflicht, allfällige gegenseitige Animositäten 

bzw. Abneigungen nicht vor dem Kind auszuleben oder das Kind gar in ihre Kon-

flikte einzubeziehen und dadurch die Pflege des persönlichen Umgangs zu belas-

ten. Ein für das Kind gedeihlicher persönlicher Umgang verlangt von den Eltern, 

sich untereinander darüber auszutauschen, gemeinsam nach Lösungen zu su-

chen und sich entsprechend anzustrengen (für ihr Kind schlecht bzw. gar schäd-

lich wäre es demgegenüber, wenn die Eltern auf Austausch verzichteten und ihr 

Kind als Boten verwendeten oder gar als Informanten über den anderen miss-

brauchten). Das Gebot des gegenseitigen Austauschs unter den Eltern gilt umso 

mehr, wenn die Eltern wie hier die gemeinsame elterliche Sorge für ihr Kind tra-

gen; denn das verlangt u.a. vom Elternteil, bei dem das Kind wohnt, dass es dem 

anderen Elternteil von sich aus (also unaufgefordert) über alle wesentlichen Be-

lange des Kindes berichtet – nur so können die Grundlagen für die wichtigen, ge-

meinsam von beiden Eltern zu treffenden Entscheide im Leben des Kindes wirk-

lich vorhanden sein. 

3.2 Die Regelung des persönlichen Verkehrs bzw. Umgangs, auf die sich die El-
tern am 19. Juni 2018 verständigt haben, orientieren sich an eben dargelegten 

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Gesichtspunkten und bieten C._____ die Möglichkeit, die Beziehung zum Vater 

und dessen Familie auf der Basis von Konstanz und Regelmässigkeit aufzubauen 

bzw. zu vertiefen, wie es bereits die Regelung der KESB vorgesehen hatte. Sie 

liegt daher im wohlverstandenen Interesse von C._____, weshalb einer Genehmi-

gung durch das Gericht insofern nichts entgegen steht. Wichtig ist insbesondere, 

dass C._____ auch beim Vater übernachtet und so mehr in dessen Lebensver-

hältnisse eingebunden wird, soweit das bei getrennten Wohnorten der Eltern 

möglich ist. Dem selben Ziel dient die Ferienregelung. In der Einigungsverhand-

lung wurden die Ferien für 2018 bereits terminlich fixiert. Die Eltern verständigten 

sich dabei auf die erste Herbstferienwoche der F._____ (vgl. Prot. S. 11), deren 

Maternelle C._____ zur Zeit besucht. In der Vereinbarung (Ziffer 2.1) kommt das 

allerdings nicht hinreichend zum Ausdruck, weshalb hier noch eine Präzisierung 

nötig ist. 

 Die Umsetzung der Möglichkeiten, die die Vereinbarung im Interesse von 

C._____ bietet, liegt in der gemeinsamen Verantwortung der Eltern, was im Übri-

gen auch Ziffer 4 der Vereinbarung klarstellt. Sowohl aus den Akten als auch aus 

der Befragung der Eltern am 19. Juni 2018 ergibt sich allerdings, dass sich die El-

tern bislang über die Belange von C._____ miteinander nicht so austauschten, 

wie das nötig (vgl. Prot. S. 7 und S. 8 f.) und auch üblich ist. Die Befragung der 

Mutter hat gezeigt, dass sie statt dessen C._____ als Informationsquelle über die 

Besuche benutzt (vgl. Prot. S. 8). Das geht schlicht nicht an, sondern ist für das 

Kind schädlich. Denn es bringt C._____ über kurz oder lang in einen Loyalitäts-

konflikt gegenüber der Mutter, weil er letztlich gezwungen wird, sich entweder de-

ren Einstellungen und Vorstellungen anzupassen und im schlimmsten Fall dann 

den Umgang mit dem Vater zu verweigern, oder zu verschweigen, was ihm ge-

fällt, aber nicht den Vorstellungen oder Einstellungen der Mutter entspricht. Es ist 

daher richtig und wichtig, dass die Eltern vereinbart haben, sich auszutauschen, 

und zwar einstweilen per E-Mail (vgl. Ziffer 5 der Vereinbarung). Es ist davon 

auszugehen, dass sie als ihrem Kind gegenüber verantwortungsbewusste Eltern 

mindestens diesen Austausch auch nach Ende 2018 pflegen. Die Eltern haben in 

der Einleitung zu ihrer Vereinbarung denn auch ihre Verantwortung erkannt, in-

dem sie ausdrücklich kundgaben, sie wüssten um die Wichtigkeit eines regelmäs-

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sigen und reibungslosen persönlichen Verkehrs von C._____ und seinem Vater 

und um ihre Pflicht, diesen persönlichen Verkehr durch ihrer Verhalten unterei-

nander sowie gegenüber C._____ wohlwollend zu fördern. 

 Die Vereinbarung liegt somit insgesamt im Interesse von C._____. Sie ist in-

soweit zu genehmigen und daher verbunden mit der vorhin erwähnten Präzisie-

rung in das Dispositiv zu übernehmen. Die Dispositivziffer I des Urteil des Bezirks-

rates ist entsprechend aufzuheben. Der guten Ordnung halber ist zudem eigens 

vorzumerken, was die Eltern in der Einleitung ihrer Vereinbarung festgehalten ha-

ben. 

3.3 Im Übrigen blieb die Dispositivziffer I des Urteil des Bezirksrates unangefoch-
ten. Es besteht heute kein Anlass, im Interesse des Kindes von Amtes wegen da-

rauf zurückzukommen. Anzumerken bleibt immerhin, dass dann, wenn die Eltern 

den Austausch gemäss Ziffer 5 ihrer Vereinbarung nach Ende 2018 nicht mehr 

weiter pflegen, im Interesse von C._____ erneut und ernsthaft die Frage einer 

Mediation aufgegriffen werden müsste, mit dem Ziel, die Kommunikationsfähigkeit 

und den Kommunikationsfluss der Eltern zu verbessern. Ergänzend käme allen-

falls auch die Errichtung einer Beistandschaft in Frage. 

4. Das Prozesskostendispositiv des bezirksrätlichen Urteils blieb unangefochten 
und ist daher zu bestätigen. 

 Die Verlegung der Prozesskosten des zweitinstanzlichen Beschwerdever-

fahrens ist der Vereinbarung der Parteien entsprechend (vgl. vorn E. 2) vorzu-

nehmen. Die Entscheidgebühr des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens ist 

gestützt auf § 5 Abs. 1 i.V.m. § 12 Abs. 1 - 2 GebV OG zu bemessen sowie ge-

mäss § 10 Abs. 1 GebV OG auf die Hälfte zu reduzieren. 

Es wird erkannt:  

1. Dispositivziffer I des Urteils des Bezirksrates Zürich vom 1. März 2018 wird 

aufgehoben, soweit sie den persönlichen Verkehr des Beschwerdeführers 

mit seinem Sohn C._____ regelt, und durch folgende Fassung ersetzt: 

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1. Der gewöhnliche persönliche Verkehr des Sohnes mit dem Vater erfolgt nach 
einem festen Turnus, und es ist der Vater berechtigt und verpflichtet, seinen 
Sohn C._____ auf eigene Kosten wie folgt zu betreuen: 

1.1. Am Samstag 30. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und am 1. Juli 2018, 
10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, sowie am 14. Juli 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. 
Danach ist die Mutter in den Ferien.  

1.2. Ab 1. September 2018 an jedem zweiten Wochenende von Samstag, 09.00 
Uhr, bis Sonntag, 17.00 Uhr. 

1.3. Ab 1. Juli 2021 an jedem zweiten Wochenende von Freitag, 18.00 Uhr, bis 
Sonntag, 18.00 Uhr. 

1.4. Jeweils am 23. Dezember, 10.00 Uhr, bis 25. Dezember, 10.00 Uhr. 

1.5. Fällt das Wochenende gemäss vorstehenden Ziffern 1.2. und 1.3. 

- auf Ostern, so dauert die Betreuungszeit des Vaters von Gründonnerstag, 
18.00 Uhr, bis Ostermontag, 19.00 Uhr;  

 auf Pfingsten, so verlängert sich die Betreuungszeit des Vaters bis 
Pfingstmontag, 19.00 Uhr. 

2. Die Eltern verpflichten sich zudem, den persönlichen Verkehr des Sohnes mit 
dem Vater in Form von Ferien sicherzustellen.  

2.1. Der Vater ist daher berechtigt und verpflichtet, den Sohn wie folgt auf eigene 
Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen: 

 im zweiten Halbjahr 2018 für eine Woche, nämlich in der ersten Herbstfe-
rienwoche der F._____; 

- im Jahr 2019 für die Zeit ab 1. April während der Kindergarten- bzw. Schul-
ferien für die Dauer von zwei Wochen; 

- ab dem Jahr 2020 während der Kindergarten- bzw. Schulferien für die 
Dauer von drei Wochen pro Jahr. 

 Als Woche gelten sieben aufeinanderfolgende Nächte (z.B. Samstag auf 
Samstag). 

2.2. Die Eltern sprechen sich über die Aufteilung der Ferien mindestens drei Mo-
nate im Voraus ab. Können sie sich nicht einigen, so kommt dem Vater für 
Ferien in Jahren mit ungerader Jahreszahl das Entscheidungsrecht bezüglich 
der Aufteilung der Ferien zu, in den Jahren mit gerader Jahreszahl der Mutter. 

2.3. Der Wochenendturnus gemäss vorstehender Ziffer 1 wird durch die Ferien 
nicht unterbrochen. In die Ferien fallende Wochenenden können weder kom-

- 11 - 

pensiert noch nachgeholt werden. Fällt das Ende einer Ferienwoche, die der 
Sohn beim Vater verbringt, auf ein Wochenende, an dem der Vater den Sohn 
turnusgemäss zu betreuen hat, so verlängert sich dessen Betreuungszeit bis 
Sonntag, 17.00 Uhr respektive 19.00 Uhr. 

3. Entfällt aus einem vom Vater nicht zu vertretenden Grund,  

3.1. ein Wochenende gemäss vorstehender Ziffer 1, so ist es am darauffolgenden 
Wochenende nachzuholen; 

3.2. einer der in vorstehender Ziffer 1 aufgeführten Tage an Weihnachten bzw. 
Neujahr, so ist der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden 
Wochenende zu betreuen, an dem die Betreuung sonst turnusgemäss der 
Mutter obliegen würde; 

3.3. ein nach den vorstehenden Ziffern 3.1 und 3.2 nachzuholendes Wochenende, 
so ist der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden Wo-
chenende zu betreuen, an dem die Betreuung der Mutter turnusgemäss ob-
liegen würde; 

3.4. eine gemäss Ziffer 2 vereinbarte Ferienwoche, während der der Vater das 
Kind betreuen sollte, so ist sie in den darauffolgenden Schulferien nachzuho-
len. 

4. Der Vereinbarung der Eltern vorbehalten bleiben weitergehende oder abwei-
chende Wochenend-, Feiertags- oder Ferienkontakte. 

5. Die Eltern verpflichten sich, bis Ende 2018 folgende Regeln der Kommunika-
tion untereinander zu beachten: 

5.1. Der Vater berichtet der Mutter nach jedem Besuchswochenende per E-Mail, 
wie er das Wochenende mit C._____ im Wesentlichen verbracht hat. 

5.2. Die Mutter berichtet dem Vater bis jeweils spätestens am Freitagabend bevor 
C._____ zum Vater geht per E-Mail, was C._____ in den letzten Wochen im 
Wichtigen erlebt hat. 

2. Es wird vorgemerkt, dass die Parteien die von ihnen am 19. Juni 2018 ge-

troffenen Vereinbarung im Wissen um die Wichtigkeit eines regelmässigen 

und reibungslosen persönlichen Verkehrs ihres Sohnes mit seinem Vater 

und dessen Familie abgeschlossen haben und sich daher verpflichten, die-

sen persönlichen Verkehr durch das Einhalten der Regel darüber sicherzu-

stellen sowie durch ihr Verhalten untereinander und dem Sohn gegenüber 

wohlwollend zu fördern. 

- 12 - 

3. Im Übrigen wird das Urteil des Bezirksrates Zürich vom 1. März 2018 bestä-

tigt. 

4. Die Entscheidgebühr des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens wird auf 

Fr. 1'000.– festgesetzt und den Parteien je zur Hälfte auferlegt. 

5. Für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren werden keine Parteient-

schädigungen zugesprochen. 

6. Schriftliche Mitteilung je gegen Empfangsschein an die Parteien, an die Kin-

des- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich, an D._____, SZ …, 

… [Adresse], sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den 

Bezirksrat Zürich. 

7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  
Es handelt sich um keine vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. O. Canal 
 
 
versandt am: 

	Urteil vom 21. Juni 2018
	Erwägungen:
	A. Regelung des persönlichen Verkehrs von Sohn und Vater
	Die Eltern wissen, dass der regelmässige und reibungslose persönliche Verkehr ihres Sohnes mit seinem Vater und dessen Familie für den Sohn wichtig ist. Sie verpflichten sich daher, diesen Kontakt mit der nachstehenden Regelung sicherzustellen und dur...
	1. Der gewöhnliche persönliche Verkehr des Sohnes erfolgt nach einem festen Turnus, und es ist der Vater berechtigt und verpflichtet, seinen Sohn C._____ auf eigene Kosten wie folgt zu betreuen:
	1.1. Am Samstag 30. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und am 1. Juli 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, sowie am 14. Juli 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Danach ist die Mutter in den Ferien.
	1.2. Ab 1. September 2018 an jedem zweiten Wochenende von Samstag, 09.00 Uhr, bis Sonntag, 17.00 Uhr.
	1.3. Ab 1. Juli 2021 an jedem zweiten Wochenende von Freitag, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 18.00 Uhr.
	1.4. Jeweils am 23. Dezember, 10.00 Uhr, bis 25. Dezember, 10.00 Uhr.
	1.5. Fällt das Wochenende gemäss vorstehenden Ziffern 1.2. und 1.3.
	- auf Ostern, so dauert die Betreuungszeit des Vaters von Gründonnerstag, 18.00 Uhr, bis Ostermontag, 19.00 Uhr;
	- auf Pfingsten, so verlängert sich die Betreuungszeit des Vaters bis Pfingstmontag, 19.00 Uhr.
	2. Die Eltern verpflichten sich zudem, den persönlichen Verkehr des Sohnes mit dem Vater in Form von Ferien sicherzustellen.
	2.1. Der Vater ist daher berechtigt und verpflichtet, den Sohn wie folgt auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen:
	- im zweiten Halbjahr 2018 für eine Woche, nämlich in der ersten Ferienwoche der F._____ [Schule];
	- im Jahr 2019 für die Zeit ab 1. April während der Kindergarten- bzw. Schulferien für die Dauer von zwei Wochen;
	- ab dem Jahr 2020 während der Kindergarten- bzw. Schulferien für die Dauer von drei Wochen pro Jahr.
	Als Woche gelten sieben aufeinanderfolgende Nächte (z.B. Samstag auf Samstag).
	2.2. Die Eltern sprechen sich über die Aufteilung der Ferien mindestens drei Monate im Voraus ab. Können sie sich nicht einigen, so kommt dem Vater für Ferien in Jahren mit ungerader Jahreszahl das Entscheidungsrecht bezüglich der Aufteilung der Ferie...
	2.3. Der Wochenendturnus gemäss vorstehender Ziffer 1 wird durch die Ferien nicht unterbrochen. In die Ferien fallende Wochenenden können weder kompensiert noch nachgeholt werden. Fällt das Ende einer Ferienwoche, die der Sohn beim Vater verbringt, au...
	3. Entfällt aus einem vom Vater nicht zu vertretenden Grund,
	3.1. ein Wochenende gemäss vorstehender Ziffer 1, so ist es am darauffolgenden Wochenende nachzuholen;
	3.2. einer der in vorstehender Ziffer 1 aufgeführten Tage an Weihnachten bzw. Neujahr, so ist der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden Wochenende zu betreuen, an dem die Betreuung sonst turnusgemäss der Mutter obliegen würde;
	3.3. ein nach den vorstehenden Ziffern 3.1 und 3.2 nachzuholendes Wochenende, so ist der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden Wochenende zu betreuen, an dem die Betreuung der Mutter turnusgemäss obliegen würde;
	3.4. eine gemäss Ziffer 2 vereinbarte Ferienwoche, während der der Vater das Kind betreuen sollte, so ist sie in den darauffolgenden Schulferien nachzuholen.
	4. Der Vereinbarung der Eltern vorbehalten bleiben weitergehende oder abweichende Wochenend-, Feiertags- oder Ferienkontakte.
	5. Die Eltern verpflichten sich, bis Ende 2018 folgende Regeln der Kommunikation untereinander zu beachten:
	5.1. Der Vater berichtet der Mutter nach jedem Besuchswochenende per E-Mail, wie er das Wochenende mit C._____ im Wesentlichen verbracht hat.
	5.2. Die Mutter berichtet dem Vater bis jeweils spätestens am Freitagabend bevor C._____ zum Vater geht per E-Mail, was C._____ in den letzten Wochen im Wichtigen erlebt hat.
	B. Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Die Parteien übernehmen die Kosten des Beschwerdeverfahrens je zur Hälfte und verzichten gegenseitig auf eine Parteientschädigung."

	Es wird erkannt:
	1. Dispositivziffer I des Urteils des Bezirksrates Zürich vom 1. März 2018 wird aufgehoben, soweit sie den persönlichen Verkehr des Beschwerdeführers mit seinem Sohn C._____ regelt, und durch folgende Fassung ersetzt:
	1. Der gewöhnliche persönliche Verkehr des Sohnes mit dem Vater erfolgt nach einem festen Turnus, und es ist der Vater berechtigt und verpflichtet, seinen Sohn C._____ auf eigene Kosten wie folgt zu betreuen:
	1.1. Am Samstag 30. Juni 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, und am 1. Juli 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr, sowie am 14. Juli 2018, 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Danach ist die Mutter in den Ferien.
	1.2. Ab 1. September 2018 an jedem zweiten Wochenende von Samstag, 09.00 Uhr, bis Sonntag, 17.00 Uhr.
	1.3. Ab 1. Juli 2021 an jedem zweiten Wochenende von Freitag, 18.00 Uhr, bis Sonntag, 18.00 Uhr.
	1.4. Jeweils am 23. Dezember, 10.00 Uhr, bis 25. Dezember, 10.00 Uhr.
	1.5. Fällt das Wochenende gemäss vorstehenden Ziffern 1.2. und 1.3.
	- auf Ostern, so dauert die Betreuungszeit des Vaters von Gründonnerstag, 18.00 Uhr, bis Ostermontag, 19.00 Uhr;
	auf Pfingsten, so verlängert sich die Betreuungszeit des Vaters bis Pfingstmontag, 19.00 Uhr.
	2. Die Eltern verpflichten sich zudem, den persönlichen Verkehr des Sohnes mit dem Vater in Form von Ferien sicherzustellen.
	2.1. Der Vater ist daher berechtigt und verpflichtet, den Sohn wie folgt auf eigene Kosten zu sich oder mit sich in die Ferien zu nehmen:
	im zweiten Halbjahr 2018 für eine Woche, nämlich in der ersten Herbstferienwoche der F._____;
	- im Jahr 2019 für die Zeit ab 1. April während der Kindergarten- bzw. Schulferien für die Dauer von zwei Wochen;
	- ab dem Jahr 2020 während der Kindergarten- bzw. Schulferien für die Dauer von drei Wochen pro Jahr.
	Als Woche gelten sieben aufeinanderfolgende Nächte (z.B. Samstag auf Samstag).
	2.2. Die Eltern sprechen sich über die Aufteilung der Ferien mindestens drei Monate im Voraus ab. Können sie sich nicht einigen, so kommt dem Vater für Ferien in Jahren mit ungerader Jahreszahl das Entscheidungsrecht bezüglich der Aufteilung der Ferie...
	2.3. Der Wochenendturnus gemäss vorstehender Ziffer 1 wird durch die Ferien nicht unterbrochen. In die Ferien fallende Wochenenden können weder kompensiert noch nachgeholt werden. Fällt das Ende einer Ferienwoche, die der Sohn beim Vater verbringt, au...
	3. Entfällt aus einem vom Vater nicht zu vertretenden Grund,
	3.1. ein Wochenende gemäss vorstehender Ziffer 1, so ist es am darauffolgenden Wochenende nachzuholen;
	3.2. einer der in vorstehender Ziffer 1 aufgeführten Tage an Weihnachten bzw. Neujahr, so ist der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden Wochenende zu betreuen, an dem die Betreuung sonst turnusgemäss der Mutter obliegen würde;
	3.3. ein nach den vorstehenden Ziffern 3.1 und 3.2 nachzuholendes Wochenende, so ist der Vater zusätzlich berechtigt, den Sohn am nächstfolgenden Wochenende zu betreuen, an dem die Betreuung der Mutter turnusgemäss obliegen würde;
	3.4. eine gemäss Ziffer 2 vereinbarte Ferienwoche, während der der Vater das Kind betreuen sollte, so ist sie in den darauffolgenden Schulferien nachzuholen.
	4. Der Vereinbarung der Eltern vorbehalten bleiben weitergehende oder abweichende Wochenend-, Feiertags- oder Ferienkontakte.
	5. Die Eltern verpflichten sich, bis Ende 2018 folgende Regeln der Kommunikation untereinander zu beachten:
	5.1. Der Vater berichtet der Mutter nach jedem Besuchswochenende per E-Mail, wie er das Wochenende mit C._____ im Wesentlichen verbracht hat.
	5.2. Die Mutter berichtet dem Vater bis jeweils spätestens am Freitagabend bevor C._____ zum Vater geht per E-Mail, was C._____ in den letzten Wochen im Wichtigen erlebt hat.
	2. Es wird vorgemerkt, dass die Parteien die von ihnen am 19. Juni 2018 getroffenen Vereinbarung im Wissen um die Wichtigkeit eines regelmässigen und reibungslosen persönlichen Verkehrs ihres Sohnes mit seinem Vater und dessen Familie abgeschlossen ha...
	3. Im Übrigen wird das Urteil des Bezirksrates Zürich vom 1. März 2018 bestätigt.
	4. Die Entscheidgebühr des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens wird auf Fr. 1'000.– festgesetzt und den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
	5. Für das zweitinstanzliche Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	6. Schriftliche Mitteilung je gegen Empfangsschein an die Parteien, an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich, an D._____, SZ …, … [Adresse], sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Bezirksrat Zürich.
	7. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...