# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e7444bc3-ac31-573f-889f-afc08aa5333a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.11.2018 III 2018 157
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-157_2018-11-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 157
III 2018 158
III 2018 159

Entscheid vom 28. November 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,und J.
Beschwerdeführer,

gegen

B.________, 
Vorinstanz,

Gegenstand Übernahme von Kindesschutzmassnahmen/ Beistandschaft nach 
Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB (KESB-Beschlüsse Nr. IIA/004/35/2018 
betreffend F.________; Nr. IIA/005/35/2018 betreffend 
G.________; Nr. IIA/006/35/2018 betreffend H.________)

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Sachverhalt:

A. A.________ (früher I.________1994) ist die Mutter von F.________ 
(geb.2013), von G.________ (geb. 2016) und von H.________ (geb. 2018). Ihr 
Ehemann J.________ (geb. 1995) ist der Vater der beiden zuletzt genannten 
Töchter, derweil der Vater von F.________ K.________ heisst (geb. 1983), wel-
cher dieses Kind am 7. November 2013 vor dem Zivilstandsamt L.________ an-
erkannt hat (vgl. act. …).

B. Nach der Geburt von F.________ ordnete die damals zuständige Kindes- 
und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) M.________ für F.________ eine Bei-
standschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB an und ernannte N.________ als 
Beistand (vgl. act. …). Mit Beschluss vom 30. April 2014 ordnete die KESB 
M.________ u.a. für F.________ für die Dauer des Verfahrens und bis auf Wi-
derruf die ausserfamiliäre Betreuung in einer Kinderkrippe an; zudem wurde die 
Kindsmutter angewiesen, die lokale Mütter- und Väterberatungsstelle aufzusu-
chen und im Minimum das Gewicht von F.________ kontrollieren und aufzeich-
nen zu lassen (act. …). In einem weiteren Beschluss vom 26. Juni 2014 ordnete 
die KESB M.________ u.a. eine umgehende, umfassende kinderärztliche Unter-
suchung für F.________ an und erweiterte den Aufgabenkatalog für den Bei-
stand dahingehend, dass er auch für das gesundheitliche Wohl von F.________ 
zuständig war (diesbezüglich wurde die elterliche Sorge der Kindsmutter ent-
sprechend eingeschränkt, act. …). Dieser Beschluss wurde im anschliessenden 
Rechtsmittelverfahren mit Urteil des Bezirksrats Uster vom 6. Mai 2015 dahinge-
hend abgeändert, dass dem Beistand der Auftrag erteilt wurde, F.________ einer 
kinderärztlichen Abklärung gemäss Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Be-
schlusses zuzuführen und das Kind bei allen in diesem Zusammenhang erforder-
lichen Handlungen umfassend zu vertreten (act. …). In der Zwischenzeit zog die 
Kindsmutter zu ihrem neuen Lebenspartner nach Luzern und informierte am 7. 
Mai 2015 den Beistand, dass F.________ an 5 Tagen in einer Krippe in 
O.________ betreut werde (act. …). 

Bereits mit Beschluss vom 9. September 2014 hatte die KESB M.________ u.a. 
den persönlichen Verkehr zwischen F.________ und ihrem Vater K.________ 
geregelt (act. …). Am 14. August 2015 meldete der damalige Beistand der KESB 
M.________ die Heirat von J.________ und A.________ und dass im Oktober 
2015 ein Umzug nach Bern geplant sei (act. …). Mit Urteil vom 16. November 
2015 verpflichtete das Bezirksgericht Uster K.________ zur Bezahlung von Kin-
derunterhaltsbeiträgen für F.________ (act. …). Mit Beschluss vom 23. August 
2016 hob die KESB M.________ die Beistandschaft auf und genehmigte den 
Schlussbericht (act. …). 

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C. Das zwischenzeitlich in P.________ wohnhafte Ehepaar J.________ hatte 
in einem gerichtlichen Eheschutzverfahren (kurz vor der Geburt des gemeinsa-
men Kindes G.________, geb. 2016) am 21. Juli 2016 eine Trennungsvereinba-
rung unterzeichnet, wonach der gemeinsame Haushalt aufgehoben und nach der 
Geburt des gemeinsamen Kindes die Kindsmutter die elterliche Obhut ausüben 
solle; gleichzeitig wurde dem Kindsvater ein Besuchsrecht eingeräumt (act. ...). 

In einer Eingabe vom 13. Februar 2017 an die KESB Innerschwyz beklagte sich 
der in Q.________ wohnende J.________ sinngemäss, dass A.________ sich 
nicht an die in der Trennungsvereinbarung festgelegte Besuchsrechtsregelung 
halte (act. …). Bereits zuvor hatte die KESB Innerschwyz ein Verfahren eröffnet, 
nachdem sie hinsichtlich der Kinder eine Gefährdungsmeldung erhalten (act. …) 
und die Akten von der KESB M.________ angefordert hatte (act. … = Hausbe-
such vom 14.2.2017). Die zuständige Fachmitarbeiterin der KESB versuchte (er-
folglos), mit den Eltern einen Termin für eine gemeinsame Besprechung (betr. 
Besuchsrechtsausübung) zu vereinbaren (act. …). 

Am 9. Mai 2017 erhielt die KESB Innerschwyz die Information, dass A.________ 
wegen einer Arbeitsstelle in Lachen beabsichtige, Ende Juni 2017 nach 
R.________ (GL) zu ziehen (act. …). Gleichentags nahm die Fachmitarbeiterin 
der KESB Innerschwyz mit der Kindsmutter telefonischen Kontakt auf und ver-
einbarte mit ihr, dass sie sich noch in der gleichen Woche für die Festlegung ei-
nes Besprechungstermins melde (act. …). Auf weitere telefonische Kontaktver-
suche und Combox-Nachrichten (mit der Bitte um Rückruf) reagierte die Kinds-
mutter nicht (act. …). Eine telefonische Anfrage bei der Grossmutter vom 5. Juli 
2017 ergab, dass A.________ die Arbeitsstelle in Lachen nicht erhalten hatte 
und zwischenzeitlich in R.________ wohne (act. …). Mit Einschreiben vom 19. 
Juli 2017 teilte die Fachmitarbeiterin der KESB Innerschwyz der Kindsmutter mit, 
dass am 8. August 2017 (nachmittags) ein Hausbesuch mit Anhörung in 
R.________ erfolgen werde (act. …). Diese Mitteilung ging auch an J.________ 
(act. …). Am 7. August 2017 teilte A.________ der KESB Innerschwyz mit, dass 
der Termin vom 8. August 2017 nicht eingehalten werden könne und dass sie 
"aus familiären/ persönlichen Gründen" "bis Ende April 2018 keine Termine 
wahrnehmen" könne (act. …).

Mit Einschreiben vom 8. August 2017 forderte die KESB Innerschwyz die Kinds-
mutter auf, zum Wohle der Tochter G.________ bis spätestens 11. August 2017 
mit der Kinderärztin Dr.med. C.________ aufzunehmen und dort regelmässige 
Kontrollen einzuhalten (act. …). Eine telefonische Rückfrage vom 14. August 
2017 bei der Kinderärztin ergab, dass sich die Kindsmutter nicht gemeldet hatte 
(act. …). Daraufhin forderte die Fachmitarbeiterin die Kindsmutter erneut auf, 
sich für eine Untersuchung des Kindes bei der Kinderärztin zu melden (act. …).

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Am 1. September 2017 teilte die Sozialberaterin der Sozialen Dienste 
R.________ der KESB Innerschwyz mit, dass die Kindsmutter wirtschaftliche So-
zialhilfe beziehe und erneut schwanger sei (Kindsvater sei J.________, act. …).

In der Folge erhielt die KESB Glarus eine Gefährdungsmeldung, wonach sinn-
gemäss die Kindsmutter mit der Situation überfordert sei, worauf die KESB Gla-
rus am 7. September 2017 mit der KESB Innerschwyz Kontakt aufnahm (act. …). 
Mit Schreiben vom 8. September 2017 informierte die KESB Innerschwyz die 
KESB Glarus, dass u.a. die Errichtung einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 
und 2 ZGB geplant sei und sich anschliessend die Übergabe der Massnahme an 
die KESB Glarus aufdränge (act. …). Nachdem sich die Kindsmutter telefonisch 
bei der KESB Innerschwyz gemeldet hatte (act. …), wurde eine Anhörung ver-
einbart, welche am 21. September 2017 bei der KESB Innerschwyz stattfand 
(act. …).

Mit Beschluss vom 3. Oktober 2017 wurde u.a. die Kindsmutter angewiesen, 
umgehend eine kinderärztliche Untersuchung für G.________ bei der Kinderärz-
tin Dr.med. D.________ durchführen zu lassen; zudem wurde für F.________ 
und G.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB errichtet. 
Als Beiständin wurde S.________ (Soziale Dienste Mitte, Glarus) eingesetzt, u.a. 
mit den Aufgaben, der Kindsmutter in ihrer Sorge um die Kinder beizustehen, für 
das gesundheitliche Wohl der Kinder besorgt zu sein sowie die aktuelle psycho-
soziale Situation am neuen Wohnort abzuklären (act. …). Dieser Beschluss er-
wuchs unangefochten in Rechtskraft.

D. Mit Beschluss vom 28. November 2017 hat die KESB Glarus die seit dem 
Beschluss der KESB Innerschwyz vom 3. Oktober 2017 bestehenden Kindes-
schutzmassnahmen übernommen (act. …). An einem für den 6. Dezember 2017 
mit der Beiständin vereinbarten Gespräch nahm die Kindsmutter nicht teil (act. 
…). Die KESB Glarus kündigte am 15. Dezember 2017 einen Hausbesuch am 9. 
Januar 2018 um 10.00 Uhr an (act. …). Am 21. Dezember 2017 fand bei der 
KESB Glarus ein erstes Gespräch mit der Kindsmutter statt, bei welchem u.a. ein 
Bericht der Glarner Polizei mit Fotos vom 30. September 2017 (betreffend unhy-
gienische Wohnverhältnisse) thematisiert wurde (act. …). Am 3. Januar 2018 
ging bei der KESB Glarus eine Gefährdungsmeldung ein, wonach der Haushalt 
der Kindsmutter verwahrlost und verdreckt sei bzw. unzumutbare, unhygienische 
Wohnverhältnisse bestünden (act. …). 

Beim angekündigten Hausbesuch vom 9. Januar 2018 machte die Kindsmutter 
u.a. geltend, dass sie sich zu Unrecht behandelt fühle und sich die Beiständin zu 
sehr einmische (act. …). Fragen der Beiständin zu aktuellen kinderärztlichen Un-

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tersuchungen liess die Kindsmutter unbeantwortet. Am 16. April 2018 folgte der 
zweite Hausbesuch (act. …). 

Im (bei der KESB Glarus am 3.7.2018 eingegangenen) Bericht zum Verlauf vom 
3. Oktober 2017 bis zum 3. Juli 2018, welcher mit der Kindsmutter nicht bespro-
chen werden konnte, weil letztere den Termin vom 3. Juli 2018 nicht einhielt, be-
antragte die Beiständin die Übertragung der Kindesschutzmassnahmen an die 
zuständige Behörde am neuen Wohnsitz der Kindsmutter in Q.________ SZ (act. 
…). Dementsprechend ersuchte die KESB Glarus am 16. Juli 2018 die KESB In-
nerschwyz um Übernahme der Massnahme (act. …).

E. Mit Schreiben vom 27. Juli 2018 lud die KESB Innerschwyz das Ehepaar 
J.________ zu einem gemeinsamen, am 31. Juli 2018 vorgesehenen Gespräch 
ein (act. …). Nachdem die Eltern nicht erschienen waren, wurde am 31. Juli 2018 
ein neuer Termin für den 14. August 2018 vereinbart (act. …). Beim gemeinsa-
men Gespräch vom 14. August 2018 wurde u.a. die Übernahme der Massnah-
men von der KESB Glarus (für F.________ und G.________) sowie die Errich-
tung einer Beistandschaft für H.________ thematisiert. Das Ehepaar J.________ 
erklärte u.a., dass sie "einen Neuanfang probieren" möchten (act. …). Mit 
Schreiben vom 16. August 2018 teilte die KESB Innerschwyz dem Ehepaar 
J.________ mit, dass T.________ als Beistand vorgesehen sei. Für allfällige 
Einwände wurde eine Frist bis zum 28. August 2018 angesetzt (act. …). 

F. Mit Beschluss Nr. IIA/004/35/2018 vom 4. September 2018 hielt die KESB 
Innerschwyz im Dispositiv was folgt fest (act. …):

1. Die für F.________ bestehende Kindesschutzmassnahme wird zur Weiter-
führung durch die KESB Innerschwyz per 01. Dezember 2018 übernommen.

2. Die Aufgaben im Rahmen der Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 
und 2 ZGB werden folgendermassen neu definiert:

a. Der Mutter in ihrer Sorge um ihr Kind beizustehen und sie in allen Fra-
gen um das Kindeswohl zu unterstützen;

b. Für gute Voraussetzungen der kindlichen Entwicklung zu sorgen, ins-
besondere die Mutter darin zu begleiten, F.________ in der begonne-
nen Schullaufbahn und in der Freizeit optimal zu unterstützen;

c. Die Mutter bei der Geltendmachung sowie einer allfälligen Anpassung 
der Unterhaltsbeiträge für F.________ zu unterstützen;

d. den Kontakt zwischen F.________ und ihrem Vater K.________ anzu-
bahnen, mit den Eltern auf eine gemeinsame Regelung des Besuchs-
rechts hinzuarbeiten und bei Konflikten zwischen den Eltern zu vermit-
teln.

3. T.________ wird per 01. Oktober 2018 zum Beistand ernannt und beauftragt:
a. Die Aufgaben gemäss Dispositiv dieses Beschlusses zu übernehmen;
b. Bericht für F.________ für die Periode vom 01. Oktober 2018 bis 30. 

September 2019 zu erstellen, inklusive Empfehlungen zur weiteren 

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Regelung des Besuchsrechts, und bis spätestens 30. November 2019 
der KESB Innerschwyz einzureichen;

c. Nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahme an 
veränderte Verhältnisse zu stellen.

4. Die KESB Glarus wird ersucht, den genehmigten Schlussbericht der bisherigen 
Beiständin S.________, Soziale Dienste Mitte, Glarus, der KESB Innerschwyz 
zuzustellen.

5. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

6. (Rechtsmittelbelehrung).

Sodann enthält das Dispositiv des Beschlusses Nr. IIA/005/35/2018 vom 4. Sep-
tember 2018 folgende Angaben (act. …):

1. Die für G.________ bestehende Kindesschutzmassnahme wird zur Weiter-
führung durch die KESB Innerschwyz per 01. Dezember 2018 übernommen.

2. Die Weisung an A.________, wonach sie angewiesen wurde, umgehend eine 
kinderärztliche Untersuchung für G.________ bei der Kinderärztin Dr.med. 
E.________ durchführen zu lassen, wird aufgehoben.

3. Die Aufgaben im Rahmen der Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 
und 2 ZGB werden folgendermassen neu definiert:

Der Mutter in ihrer Sorge um ihr Kind beizustehen und sie in allen 
Fragen um das Kindeswohl zu unterstützen.

4. T.________ wird per 01. Oktober 2018 zum Beistand ernannt und beauftragt:
a. Die Aufgaben gemäss Dispositiv dieses Beschlusses zu übernehmen;
b. Bericht für G.________ für die Periode vom 01. Oktober 2018 bis 30. 

September 2019 zu erstellen und bis spätestens 30. November 2019 
der KESB Innerschwyz einzureichen;

c. Nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahme an 
veränderte Verhältnisse zu stellen.

5. Die KESB Glarus wird ersucht, den genehmigten Schlussbericht der bisherigen 
Beiständin S.________, Soziale Dienste Mitte, Glarus, der KESB Innerschwyz 
zuzustellen.

6. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.

7. (Rechtsmittelbelehrung).

Das Dispositiv des dritten Beschlusses (Nr. IIA/006/35/2018) vom 4. September 
2018 lautet wie folgt (vgl. act. …):

1. Für H.________ wird per 01. Oktober 2018 eine Beistandschaft nach Art. 308 
Abs. 1 und 2 ZGB errichtet mit den Aufgabenbereichen:

Der Mutter in ihrer Sorge um ihr Kind beizustehen und sie in allen 
Fragen um das Kindeswohl zu unterstützen.

2. T.________ wird per 01. Oktober 2018 zum Beistand ernannt und beauftragt:
a. Die Aufgaben gemäss Dispositiv dieses Beschlusses zu übernehmen;
b. Bericht für H.________ für die Periode vom 01. Oktober 2018 bis 30. 

September 2019 zu erstellen und bis spätestens 30. November 2019 
der KESB Innerschwyz einzureichen;

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c. Nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahme an 
veränderte Verhältnisse zu stellen.

3. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten wird verzichtet.
4. (Rechtsmittelbelehrung).

G. Gegen diese drei am 5. September 2018 versandten Beschlüsse reichten 
A.________ rechtzeitig am 2. Oktober 2018 (= Postaufgabedatum) beim Verwal-
tungsgericht Schwyz drei separate Beschwerden ein mit dem sinngemässen 
Hauptbegehren, dass die angefochtenen Beschlüsse ersatzlos aufzuheben sei-
en. Konkret führten die Beschwerdeführer in der Beschwerde III 2018 157 (be-
treffend F.________) u.a. aus (Schreibweise gemäss Original):

1. Wir sind der Meinung das für uns die Beistandschaft bzw. Kinderschutz-
massnahme für F.________, G.________ und für H.________ nicht für 
Notwendig bezeichnet wird, da die Meldungen 1. Nicht der Wahrheit und 
weiter als Anonym verborgen bleibt um eine Rechenschaft zu verantworten. 
2. Da wir zusammen Wohnen herrscht eine saubere und aufgeräumte Woh-
nung, einen strukturellen Tagesablauf, da F.________ den Kindergarten be-
sucht. 3. Da in unseren Augen jedes Mal die KESB an mangelte Qualität für 
Ihre Arbeit ablegen (siehe Absatz 4 bei Erwägung), bereitet uns sehr grosse 
Sorgen um die Gesundheit und das Wohlbefinden von unseren Kindern und 
4. Die KESB bereitet uns mehr an Aufwand, wie zum Beispiel diesen Brief 
zu schreiben, anstatt an wirklichen Sorgen und Anfragen zu Unterstützen.

2a. Seit die KESB Innerschwyz wie auch Glarus die Verantwortung oder besser 
gesagt seit wir mit der KESB zusammenarbeiten müssen, ist eine Hilfe von 
der Seite KESB nie gekommen, auch heute wird nur an der falschen Seite 
gearbeitet oder sogar noch alles verschlimmert. Wir fühlen uns von der 
KESB im Stich gelassen, da die KESB wie beim schwarzen Peter spiel, kei-
ner Bereitschaft der Verantwortung und Interesse zu übernehmen scheint, 
ausser bei angelegenheit die in keiner Sicht mit unserer Situation überein-
stimmen.

2b. Beim Gespräch mit Frau U.________, ist die Rede gewesen um die Finan-
zierung eines Hobbys für F.________. 
Bei der Suche und für die schulische Entwicklung sind wir besser dafür ge-
eignet F.________ allein zu fördern und zu Unterstützen.

2d. Als wir den Bericht über den erneuten Versuch, für Herr K.________ für das 
Besuchsrecht hinzuarbeiten, reagierten wir am anfangs sehr geschockt dar-
auf und hat uns ein paar schlaflose Nächte verursacht, da wieder hinter un-
serem Rücken etwas bestimmt wird ohne uns danach zu fragen, obwohl am 
Gespräch mit Frau U.________ am 14. August 2018 von diesem hinterlisti-
gem vorhabe nicht die Rede gewesen ist.

Da Herr K.________ als Vater für F.________ sehr ungeeignet ist, da er die 
F.________ gar nicht kennt. Darum wollen wir, dass J.________ die 
F.________ Adopiert, er kennt F.________ seit sie angefangen hat zu krie-
chen und zu Laufen. J.________ ist eine der ganz wenigen wo F.________ 
vollkommen versteht und sie kennt. Wie nach aussen auch nach innen passt 
die Bindung zu einander. Wenn die KESB mal einmal wirklich hilfreich wir-

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ken kann, können sie mit Herr K.________ über das abklären, ob er vorstel-
len kann, die Einverständniserklärung zu unterzeichnen und zustimmen.

3b. Da nie die Rede davon gewesen ist wegen der Regelung des Besuchsrech-
tes, sind wir nicht einverstanden, aus Schutz von F.________, Ihren Ge-
schwistern und uns (A.________ und J.________), es ist eine Unver-
schämtheit, am Gespräch kein Wort zu diesem Thema zu erwähnen, und im 
Beschluss hinzuzufügen und von uns verlangen dass es ohne Konsequenz 
akzeptiert wird.

In den weiteren Beschwerden (III 2018 158 betreffend G.________ und III 2018 
159 betreffend H.________) sind (einmal abgesehen von den Vorbringen zum 
Vater von F.________) analoge Begehren und Ausführungen wie in der Be-
schwerde III 2018 157 (betreffend F.________) enthalten.

H. Mit Vernehmlassungen vom 30. Oktober 2018 beantragte die KESB Inner-
schwyz, die Beschwerden seien vollumfänglich abzuweisen. Dazu nahmen die 
Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 26. November 2018 Stellung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die vorliegenden drei Beschwerden stehen in einem engen Zusammen-
hang, weshalb es sich rechtfertigt, die Verfahren zu vereinigen und die zu über-
prüfenden Streitpunkte in einem einzigen Entscheid zu behandeln.

2.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. 
insbesondere die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des 
Rechtsmittels sowie die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechts-
anspruches (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a, d, e und f des kantonalen Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes, VRP; SRSZ 234.110). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht ge-
geben, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP).

2.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung -  Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise 
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem 
Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und 
insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe BGE 125 V 414 Erw. 1a mit 
Verweis auf BGE 119 IB 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, 110 V 51 Erw. 3b, je mit 
Hinweisen; vgl. auch BGE 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der 
kantonalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der 
Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den 

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Anfechtungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des 
Beschwerdeverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrunde liegenden 
Verfügung war bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. 
Gegenstände, über welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) 
nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des 
Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2014 111 
vom 28.1.2015 Erw. 2.1 mit Hinweisen; siehe auch Bertschi, in: Kommentar zum 
VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; 
Kölz/Häner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des 
Bundes, 3. A., Zürich 2013, Rz. 685ff.; EGV-SZ 1979, S. 122; VGE III 2017 196 
vom 20.12.2017 Erw. 2.2).

2.3 Zu ergänzen ist, dass grundsätzlich nur das im Dispositiv eines 
Entscheides Festgehaltene in Rechtskraft erwächst. Erwägungen sind hingegen 
nur verbindlich und damit anfechtbar, wenn im Dispositiv ausdrücklich darauf 
verwiesen wird. Durch den Verweis im Dispositiv auf die Erwägungen wird dieser 
Konnex Teil des Dispositivs und hat Anteil an der Rechtskraft des Beschlusses 
(vgl. VGE III 2017 196 vom 20.12.2017 Erw. 2.3; VGE III 2014 120 vom 
19.9.2014 Erw. 1f. mit Verweis auf VGE III 2013 185 vom 18.12.2013 Erw. 1.4; 
Bundesgerichtsurteil 1P.348/2003 vom 4.11.2003 Erw. 2.2; Alain Griffel, in: 
Kommentar zum VRG-ZH, 3. A., Zürich 2014, § 28 N 7; Kölz/Häner/Bertschi, 
a.a.O., Rz. 1196 mit Hinweisen).

2.4 Gemäss Art. 450 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; 
SR 210) vom 10. Dezember 1907 kann gegen Entscheide der Erwachsenen-
schutzbehörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. Im Kan-
ton Schwyz beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen 
und Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Art. 450 ZGB 
i.V.m. § 2b Abs. 1 lit. a des kantonalen Einführungsgesetzes zum schweizeri-
schen Zivilgesetzbuch, EGzZGB; SRSZ 210.100). 

2.5 Zur Beschwerde befugt sind gemäss Art. 450 Abs. 2 ZGB die am Verfahren 
beteiligten Personen (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahestehenden Perso-
nen (Ziff. 2) und Personen, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Auf-
hebung oder Änderung des angefochtenen Entscheides haben (Ziff. 3). 

2.6.1  Die angefochtenen Beschlüsse vom 4. September 2018 betreffen:
- die Übernahme von Massnahmen einer anderen KESB, welche durch den 

Wohnortswechsel der Kindsmutter verursacht wurde;
- die Anpassung der beiden übernommenen Beistandschaften;

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- sowie die Errichtung einer Beistandschaft für die am 14. Januar 2018 ge-
borene Tochter H.

Diese vorgenannten Themenkreise bilden Gegenstand der angefochtenen 
Beschlüsse. Soweit die Beschwerdeführer mit der Beschwerde III 2018 157 an-
streben, dass hinsichtlich des ältesten Kindes F. das aktuell geltende Vater-
schaftsverhältnis anders geregelt bzw. durch eine Adoption ersetzt wird (indem 
der Ehemann der Beschwerdeführerin das Kind F. adoptieren möchte), kann 
darauf zum vornherein nicht eingetreten werden, da dies nicht zum Gegenstand 
der angefochtenen Beschlüsse gehört. Auch auf von den Beschwerdeführern 
beanstandete Aspekte in den Erwägungen der angefochtenen Beschlüsse, wel-
che für das Dispositiv der angefochtenen Beschlüsse ohne Belang sind, ist hier 
nicht einzutreten. Dies betrifft beispielsweise die Rüge der Beschwerdeführer, 
dass die Vorinstanz dem Vater des Kindes F. Informationen zukommen liess und 
dadurch den Datenschutz verletzt habe. Diesbezüglich hat die Vorinstanz im Üb-
rigen in ihrer Vernehmlassung (III 2018 157, S. 2) zu Recht auf Art. 275a ZGB 
hingewiesen, wonach Eltern ohne elterliche Sorge Anspruch auf Informationen 
zur Entwicklung des Kindes haben und nach dem Willen des Gesetzgebers bei-
spielsweise auch Auskünfte von Drittpersonen wie Lehrkräfte, Ärzte einholen 
können. Nicht Anfechtungsgegenstand bildet schliesslich die Fragestellung, ob 
und inwiefern die Kindsmutter mit der am früheren Wohnort der Kindsmutter ein-
gesetzten Beiständin Differenzen hatte.

2.6.2  Soweit die Beschwerdeführer die Weiterführung der von der KESB Glarus 
übernommenen Kindesschutzmassnahmen beanstanden sowie die für die Kinder 
F und G neu definierten Erziehungsbeistandschaften bzw. die für das Kind H neu 
errichtete Beistandschaft rügen, ist grundsätzlich auf die vorliegenden Be-
schwerden einzutreten (siehe nachfolgend).

3. Vorab drängen sich folgende Bemerkungen auf. Nach der Aktenlage hatten 
die verheirateten Beschwerdeführer im Jahre 2017, als sie noch gerichtlich ge-
trennt lebten, erhebliche Konflikte und Differenzen. Zwischenzeitlich haben sie 
nach eigenen Angaben entschieden, einen "Neuanfang" mit einem gemeinsamen 
Haushalt vorzunehmen und zusammen die drei Kinder aufzuziehen, was Re-
spekt und Anerkennung verdient. 

Zu betonen ist, dass es der Vorinstanz nicht darum geht, die Beschwerdeführer 
zu "drangsalieren" und die Betreuung sowie Erziehung der drei Kleinkinder zu er-
schweren (auch wenn dies die Beschwerdeführer offenbar so empfinden). Indes 
übersehen die Beschwerdeführer, dass die Kindes- und Erwachsenenschutz-
behörden (von Zürich, Glarus, Schwyz etc.) "nicht einfach wegschauen dürfen", 
wenn bei ihnen Gefährdungsmeldungen eintreffen in der Art, dass das Kindswohl 

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durch unhygienische Verhältnisse, durch Überforderung der Eltern oder ähnliche 
Umstände (möglicherweise) gefährdet ist. Vielmehr sind die Kindesschutzbehör-
den gesetzlich verpflichtet, solchen Gefährdungsmeldungen nachzugehen und 
entsprechende Abklärungen vorzunehmen. Soweit nun die betreffenden Eltern 
ausreichend kooperieren und den Abklärungspersonen in guter Zusammenarbeit 
offenlegen können, dass die Gefährdungsmeldungen unbegründet sind und das 
Kindswohl ungefährdet ist, haben die Behörden grundsätzlich keinen Anlass, 
Kindesschutzmassnahmen zu treffen bzw. daran länger festzuhalten. Wenn in-
dessen die Kooperation abgelehnt und u.a. Auskünfte verweigert, gemeinsame 
Gesprächstermine unentschuldigt versäumt werden etc., haben es die Be-
schwerdeführer selber mit ihrem konkreten Verhalten zu verantworten, dass die 
zuständige Kindesschutzbehörde weiterhin das Kindswohl für die betreffenden 
Kinder abklärt sowie gegebenenfalls weitere Massnahmen prüft bzw. anordnet. 
Mit anderen Worten ist es primär Sache der Beschwerdeführer, die aus den Ak-
ten zu entnehmenden Bedenken hinsichtlich des Kindeswohls durch eine unein-
geschränkte Mitarbeit mit den Behörden und mit der eingesetzten Beistandsper-
son zu entkräften. Verhalten sich die Beschwerdeführer gegenüber den verant-
wortlichen Behörden unkooperativ, wie dies in den vorliegenden Akten mehrfach 
dokumentiert ist (vgl. Ingress, lit. B bis E, inkl. Verweise auf die Akten), können 
sie aus einem solchen Verhalten grundsätzlich nichts zu ihren Gunsten ableiten.

4.1 Was die Übernahme bestehender Kindesschutzmassnahmen anbelangt 
fällt auf, dass die zwischenzeitlich 24-jährige Kindsmutter (mit 3 Töchtern, Jahr-
gang 2013, 2016 und 2018) in den vergangenen Jahren mehrfach den Wohnort 
gewechselt hat (M.________, P.________, Luzern, P.________, R.________ 
und Q.________), was immer wieder dazu führte, dass andere Behörden zu-
ständig waren bzw. wurden. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass nach den 
konkreten Umständen (mit häufigen Umzügen, gerichtlicher Trennung der Be-
schwerdeführer bis im Verlaufe von 2017 [siehe dazu Stand 31.8.2017 in act. …] 
und mehrfach gewichtigen Anhaltspunkten für Gefährdungen des Kindswohls, 
siehe nachfolgende Auflistung) die Situation noch nicht als hinreichend gefestigt 
und stabil zu beurteilen ist, um von Massnahmen in der Art einer unterstützenden 
Begleitbeistandschaft im Sinne von Art. 308 ZGB abzusehen (hinsichtlich der 
Anhaltspunkte für Gefährdungen, welche nach der Aktenlage aus verschiedenen 
Quellen stammen, was hier ins Gewicht fällt, vgl. act. …, mit Verweis auf einen 
Bericht mit Fotos der Kantonspolizei Glarus vom 30.9.2017, … "viele Konflikte"; 
act. … etc.). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer trifft die Vorinstanz 
kein Vorwurf, dass sie die von der KESB Glarus vor rund einem Jahr angeordne-
te Beistandschaft für die Kinder F. und GZ. übernommen und dem aktuellen Ver-
lauf angepasst sowie analog für das am 14. Januar 2018 geborene Kind H. ent-

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sprechend neu errichtet hat. Eine gewisse Überforderung ist im konkreten Fall 
auch darin zu erblicken, dass die Beschwerdeführer im Verhältnis zu Behörden 
nicht in der Lage sind, sich adäquat zu verhalten. So mussten die Beschwerde-
führer nach Einreichung der Beschwerden (am 2.10.2018) damit rechnen, dass 
es zu gerichtlichen Zusendungen kommt. Indes haben Sie auf die gerichtliche 
Zusendung vom 2. November 2018 nicht reagiert und die eingeschrieben ver-
sandte Postsendung durch die Post mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retournie-
ren lassen. Analog haben die Beschwerdeführer auf zahlreiche Aufforderungen 
zur Kontaktaufnahme sowie für Besprechungstermine, welche von Seiten der 
Kindesschutzbehörde und der eingesetzten Beistandsperson ergingen, nicht re-
agiert und damit einen entsprechenden Unterstützungsbedarf im korrekten Um-
gang mit Behörden offenbart (vgl. dazu beispielsweise act. …= zum Termin vom 
3.7.2018, welcher den Bericht der früheren Beiständin zum Thema hatte, unent-
schuldigt nicht erschienen; vgl. auch act. …). Für einen Unterstützungsbedarf 
spricht schliesslich, dass die Kindsmutter nach der Aktenlage offenbar derzeit 
vom Vater der Tochter F. keine oder nur teilweise bzw. verspätet Alimente erhält 
und selber kaum in der Lage erscheint, eine wirksame Alimentenbevorschussung 
in die Wege zu leiten, weshalb ein entsprechender Unterstützungsauftrag zu 
Recht auch in Dispositiv-Ziffer 2 lit. c des Beschlusses Nr. IIA/004/35/2018 vom 
4. September 2018 aufgenommen wurde. Was den Auftrag an den Beistand an-
belangt, einen Kontakt zwischen dem Kind F. und ihrem Vater anzubahnen sowie 
auf eine gemeinsame Regelung des Besuchsrechts hinzuarbeiten, ist nicht zu 
übersehen, dass die Kindsmutter dies ablehnt. Allerdings übersieht sie die ge-
setzliche Regelung von Art. 273 ZGB, wonach Eltern, denen die elterliche Sorge 
oder Obhut nicht zusteht, und auch das minderjährige Kind gegenseitig Anspruch 
auf angemessenen persönlichen Verkehr haben. Diese gesetzliche Bestimmung 
kann die Beschwerdeführerin nicht einfach ignorieren. Wenn sie diesbezüglich 
nicht von sich aus einsichtig ist, bestätigt sie dadurch erneut einen Unterstüt-
zungsbedarf durch eine Beistandsperson, welche mit Gesprächen auf eine Ände-
rung ihres Verhaltens hinzuarbeiten hat. Soweit die Kindsmutter erneut bzw. wei-
terhin die Kooperation verweigert, muss sie letztlich mit weiteren Massnahmen 
rechnen, welche grundsätzlich auch Einschränkungen der elterlichen Sorge be-
inhalten können. Kein Ausweg bietet in diesem Zusammenhang ein erneuter 
Wohnortswechsel, weil diesfalls die bestehende Kindesschutzmassnahme der 
am neuen Wohnort zuständigen Kindesschutzbehörde zu übertragen wäre.

4.2 Im Lichte all dieser Ausführungen und im Rahmen einer gerichtlichen Wür-
digung der konkreten Aktenlage ist es entgegen der Meinung der 24-jährigen Be-
schwerdeführerin und des 23-jährigen Beschwerdeführers nicht zu beanstanden, 
dass die Vorinstanz für die beiden Kinder mit Jahrgang 2013 und 2016 die von 

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der KESB Glarus beschlossenen Kindesschutzmassnahmen (vorläufig) über-
nommen und etwas angepasst hat, sowie für die etwas mehr als 10 Monate alte 
Tochter H. analog eine Beistandschaft errichtet hat. Wie bereits erwähnt können 
die Beschwerdeführer und (noch jungen) Eltern durch eine gute Zusammenarbeit 
mit der Vorinstanz und dem eingesetzten Beistand grundsätzlich in absehbarer 
Zeit erreichen, dass diese Kindesschutzmassnahmen ersatzlos aufgehoben wer-
den können. Umgekehrt können sie durch eine fehlende Zusammenarbeit sich 
das Leben selber sehr erschweren (indem weitere Massnahmen drohen), wobei 
ihnen dabei bewusst sein muss, dass dies auf ihr eigenes (mangelhaftes) Verhal-
ten zurückzuführen wäre. Soweit sie für diese soeben dargelegte Korrelation kei-
ne Einsicht aufbringen können, dokumentierten sie abschliessend erneut einen 
relevanten Unterstützungsbedarf durch eine Beistandsperson.

4.3 In Anbetracht der schwierigen finanziellen Lage der jungen (5-köpfigen) 
Familie wird auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet, obwohl die Be-
schwerdeführer unterliegen. Damit sollen die Beschwerdeführer schliesslich er-
muntert werden, mit einer uneingeschränkten Zusammenarbeit mit dem Beistand 
und der Vorinstanz darauf hinzuarbeiten, dass möglichst bald auf Kindesschutz-
massnahmen verzichtet werden kann. Soweit aber die Beschwerdeführer an ei-
nem unkooperativen Verhalten festhalten sollten, was offenkundig nicht im wohl-
verstandenen Interesse der Kinder wäre, und dadurch weitere Massnahmen und 
Rechtsmittelverfahren verursacht würden, müssten die Beschwerdeführer in ei-
nem nächsten Verfahren im Unterliegensfall mit der Auferlegung von Verfahrens-
kosten rechnen. Anzufügen ist, dass die unentgeltliche Rechtspflege rechtspre-
chungsgemäss u.a. dann nicht gewährt wird, wenn die betreffenden Rechtsbe-
gehren als aussichtslos beurteilt werden. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerden III 2018 157 bis 159 werden, soweit darauf einzutreten 
ist, im Sinne der Erwägungen abgewiesen. Die Beschwerdeführer werden 
mit Nachdruck aufgefordert und ermahnt, mit der Vorinstanz und dem ein-
gesetzten Beistand eine gute Zusammenarbeit zu pflegen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in Zivilsachen beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, erhoben wer-
den (Art. 42 und 72ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [BGG; 
SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in Zivilsachen nicht zulässig ist, kann in derselben 
Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführer (R und A-plus)
- die Vorinstanz (2/EB, für sich und den eingesetzten Beistand, inkl. Kopie 

der Eingabe der Beschwerdeführer vom 26.11.2018)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 28. November 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. Dezember 2018