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**Case Identifier:** d23d28b7-f079-57d1-a87a-9ddddd46cfb6
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-24
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 24.08.2017 735 16 358 (735 16 356)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_735-16-358_2017-08-24.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 24. August 2017 (735 16 355-359) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Berufliche Vorsorge 

 

 

Die der Klägerin und den Klägern ausgerichteten Funktionszulagen gehören nicht zum 

Gesamtverdienst im Sinne von § 22 BLPK-Dekret. 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Christof Enderle, 

Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiber Pascal 
Acrémann 
 
 

Parteien A.____, Kläger, 
 
B.____, Klägerin, 
 
C.____, Kläger, 
 
D.____, Kläger, 
 
E.____, Kläger, 

  
alle vertreten durch Prof. Dr. Pascal Grolimund, Advokat, Hirschgäss-
lein 11, Postfach 257, 4010 Basel 
 
 
gegen 
 
 
 

 Kantonsspital Baselland, Mühlemattstrasse 24, 4410 Liestal, Be-
klagte, vertreten durch Dr. Lucius Huber, Advokat, Lenz Caemmerer, 
Elisabethenstrasse 15, Postfach 430, 4010 Basel 

 

 
 
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Beigeladene Basellandschaftliche Pensionskasse, Mühlemattstrasse 1B, Post-
fach, 4410 Liestal, vertreten durch Dr. Lucius Huber, Advokat, Lenz 
Caemmerer, Elisabethenstrasse 15, Postfach 430, 4010 Basel 
 
 

  
Betreff Beiträge auf Funktionszulage 
 
 
 
A.1 A.____, B.____, C.____, D.____ und E.____ sind Kaderärzte am Kantonsspital Basel-
land (KSBL) und in dieser Eigenschaft bei der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) 
versichert. Im Zuge der Zusammenlegung der Kantonsspitäler Liestal, Bruderholz und Laufen 
zum KSBL im Jahr 2012 wurden der Klägerin und den Klägern für ihre standortübergreifende 
Tätigkeit bis zum Inkrafttreten der Kaderarztvertragsregelung KSBL Funktionszulagen in der 
Höhe von Fr. 110‘000.-- resp. Fr. 70‘000.-- pro Jahr ausgerichtet. Diese Zulagen wurden zu-
sammen mit dem vereinbarten Gehalt als Jahreslohn versichert und darauf die gesetzlichen 
Beitragsprozente abgeführt. Im Jahr 2015 meldete das KSBL der BLPK eine rückwirkende Kor-
rektur des massgebenden Lohnes, wobei sie im Wesentlichen geltend machte, dass der Begriff 
des Gesamtverdienstes im Sinne von § 22 des Dekrets über die berufliche Vorsorge durch die 
BLPK (BLPK-Dekret) vom 22. April 2004 (in der bis zum 31. Dezember 2014 gültigen Fassung) 
keine Funktionszulagen umfasse. Die Funktionszulagen seien damit nicht beitragspflichtig. In 
der Folge nahm die BLPK eine entsprechende Korrektur der Freizügigkeitsleistungen vor und 
erstattete den genannten Kaderärzten zu viel bezahlte Arbeitnehmerbeiträge zurück.  
 
A.2 Am 27. Oktober 2016 reichten A.____, B.____, C.____, D.____ und E.____, vertreten 
durch Advokat Prof. Dr. Pascal Grolimund, Klage gegen das Kantonsspital Baselland ein (Ver-
fahren Nr. 735 16 355, Nr. 735 16 356, Nr. 735 16 357, Nr. 735 16 358, Nr. 735 16 359). Sie 
beantragten, die Beklagte sei im Zeitraum 2013 / 2014 zur korrekten Abrechnung des versicher-
ten Verdienstes unter Einbezug der ausgerichteten Funktionszulage sowie zur entsprechend 
vollständigen Einzahlung der gesetzlich und rechtlich geschuldeten Beiträge in die berufliche 
Vorsorge zu verurteilen; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragten sie 
(1) die Beiladung der BLPK zum Verfahren und (2) die Zusammenlegung der Verfahren. Zudem 
seien (3) die Beklagte sowie die Beigeladene vorsorglich anzuweisen, es der Klägerin und den 
Klägern zu ermöglichen, den inzwischen durch die BLPK zurückerstatteten Arbeitnehmerbeitrag 
vor dem 31. Dezember 2016 vorsorglich bis zur Erledigung der vorliegenden Verfahren wieder 
in die BLPK einzubezahlen. Zur Begründung hielten sie im Wesentlichen fest, dass die regel-
mässig und dauernd ausbezahlten Funktionszulagen vorsorgerechtlich versicherte Lohnbe-
standteile seien. 
 
B. Mit Verfügung der instruierenden Präsidentin vom 7. November 2016 wurde die BLPK 
zum Verfahren beigeladen. Gleichzeitig wurden die Beklagte und die Beigeladene eingeladen, 

 

 
 
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zum Verfahrensantrag 3 der Klage vom 27. Oktober 2016 Stellung zu nehmen. Zudem wurde 
die Beklagte aufgefordert, ihre Klageantwort einzureichen. 
 
C. Am 28. November 2016 beantragten die Beklagte und die Beigeladene, beide vertreten 
durch Advokat Dr. Luzius Huber, unter o/e-Kostenfolge die Abweisung des Verfahrensantrages 
3 der Klage vom 27. Oktober 2016. 
 
D. Mit Verfügung vom 1. Dezember 2016 wies die instruierende Präsidentin den Verfahren-
santrag 3 der Klage vom 27. Oktober 2016, wonach die Beklagte und die Beigeladene vorsorg-
lich anzuweisen seien, der Klägerin und den Klägern zu ermöglichen, die inzwischen durch die 
Pensionskasse zurückerstatteten Arbeitnehmerbeiträge vor dem 31. Dezember 2016 vorsorg-
lich bis zur Erledigung des vorliegenden Verfahrens wieder in die PLPK einzubezahlen, ab. 
 
E. Mit Klageantwort vom 3. Februar 2017 schlossen die Beklage und die Beigeladene unter 
o/e-Kostenfolge auf Abweisung der Klagen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie, 
dem Verfahrensantrag 2 der Klage vom 27. Oktober 2016 stattzugeben und die Verfahren zu-
sammenzulegen. Zur Begründung hielt sie im Wesentlichen fest, dass die Funktionszulagen 
nicht zum versicherten Verdienst gehörten. 
 
F. Mit Verfügung vom 17. Februar 2017 wurden die Verfahren von A.____(735 16 355), 
B.____ (735 16 356), C.____ (735 16 357), D.____ (735 16 358) und E.____ (735 16 359) ge-
gen das KSBL und die beigeladene BLPK zusammengelegt. 
 
G. Mit Replik vom 22. März 2017 und Duplik vom 23. Mai 2017 hielten die Parteien an ihren 
Anträgen und Ausführungen fest. 
 
H. Die Eingabe der Klägerin und der Kläger vom 23. Juni 2017 wurde der Beklagten und 
der Beigeladenen am 26. Juni 2017 zur Kenntnisnahme zugestellt. Die Eingabe der Beklagten 
und der Beigeladenen vom 27. Juni 2017 wurde der Klägern und den Klägern am 28. Juni 2017 
zur Kenntnisnahme zugestellt. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 73 des Bundesgesetzes über die Berufliche Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenvorsorge (BVG) vom 25. Juni 1982 ist zur Beurteilung von Streitigkeiten zwischen Vor-
sorgeeinrichtungen, Arbeitgebern und Anspruchsberechtigten das Gericht des Kantons zustän-
dig, in welchem der schweizerische Sitz oder Wohnsitz der Beklagten oder der Ort des Betrie-
bes liegt, in welchem die versicherte Person angestellt wurde. Der Sitz der Beklagten liegt im 
Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zuständigkeit des hiesigen Gerichts gestützt auf 
Art. 73 Abs. 3 BVG zu bejahen ist. Im Kanton Basel-Landschaft liegt die sachliche Zuständigkeit 
zur Beurteilung derartiger Streitigkeiten gemäss § 54 Abs. 1 lit. c des Gesetzes über die Verfas-
sungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beim Kantonsgericht. 

 

 
 
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Dieses ist demnach sachlich und örtlich zur Beurteilung der Klagen vom 27. Oktober 2016 zu-
ständig. Auf die form- und fristgerecht eingereichten Klagen ist einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die in den Jahren 2013 resp. 2014 ausgerichteten 
Funktionszulagen der Dres. A.____, B.____, C.____, D.____ und E.____ in der Höhe von 
Fr. 110‘000.-- resp. Fr. 70‘000.-- pro Jahr vorsorgerechtlich zum versicherten Verdienst gehö-
ren. Die Zugehörigkeit der ab 1. Januar 2015 an die Klägerin und die Kläger ausgerichteten 
Funktionszulagen zum versicherten Verdienst ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfah-
rens. Ebenfalls nicht zu prüfen ist, ob die im fraglichen Zeitraum ausgerichteten Funktionszula-
gen aufgrund der damals geltenden personalrechtlichen Bestimmungen rechtmässig waren. 
Tatsache ist, dass der Klägerin und den Klägern seit Jahren Funktionszulagen ausgerichtet 
wurden resp. weiterhin ausgerichtet werden und darauf die gesetzlichen Beiträge an die erste 
Säule abgeführt werden. Da es nicht die Aufgabe der kantonalen Sozialversicherungsgerichte 
ist, im Nachhinein die Rechtmässigkeit von Zulagen zu überprüfen, braucht auf die in diesem 
Zusammenhang stehenden Ausführungen der Parteien nicht näher eingegangen zu werden. 
 
3.1 Vorweg kann festgehalten werden, dass die Parteien zu Recht davon ausgehen, dass 
es sich vorliegend um eine Streitigkeit betreffend überobligatorische Leistungen handelt. Be-
schliesst eine Vorsorgeeinrichtung, die Vorsorge über die gesetzlichen Minimalanforderungen 
hinaus auszudehnen (überobligatorische oder weitergehende Vorsorge), spricht man von einer 
„umhüllenden“ Vorsorgeeinrichtung. Eine solche Einrichtung ist frei, im Rahmen der in Art. 49 
Abs. 2 BVG ausdrücklich vorbehaltenen Bestimmungen betreffend die Organisation, die finan-
zielle Sicherheit, die Aufsicht und die Transparenz, die Gestaltung der Leistungen, deren Finan-
zierung und die ihr zusagende Organisation zu bestimmen, sofern sie die Grundsätze der 
Gleichbehandlung und der Verhältnismässigkeit sowie das Willkürverbot beachtet 
(BGE 138 V 176 E. 5.3 mit Hinweis = Pra 2012 Nr. 106). Dies bedeutet namentlich, dass die 
Vorsorgeeinrichtung bei der Festlegung des massgeblichen Einkommens grundsätzlich frei ist. 
Im Allgemeinen ist der versicherte Lohn im Rahmen der weitergehenden Vorsorge durch die 
reglementarischen Bestimmungen der Vorsorgeeinrichtung festgelegt. Am häufigsten wird auf 
den Begriff des massgebenden Lohns im Sinne des AHVG verwiesen (Art. 5 Abs. 2 AHVG). 
Das Bundesgericht hat indessen wiederholt festgehalten, dass auch im überobligatorischen 
Bereich in Anlehnung an den obligatorischen Bereich das Abstellen auf den AHV-Lohn üblich 
sei, weshalb sich im Hinblick auf die Grundsätze über die Auslegung von Vorsorgereglementen 
(BGE 131 V 29 E. 2.2 mit Hinweis) eine Abweichung vom AHV-rechtlichen Einkommensbegriff 
genügend klar aus dem Reglement ergeben müsse. Nachdem das Bundesgericht in einem Ur-
teil aus dem Jahre 2004 noch entschieden hatte, es bedürfe dazu einer konkret formulierten 
Reglementsbestimmung, in welcher die vom AHV-Lohn ausgenommenen Lohnbestandteile 
aufgeführt werden (Urteil des Bundesgerichts vom 3. Juni 2004, B 118/2003, E. 6.1), hat es 
diese Aussage mit Urteil vom 10. April 2006, B 115/05, E. 4.4, präzisiert. Danach ist nicht erfor-
derlich, dass die nicht erfassten Einkommensbestandteile zwingend in einer Negativliste aufge-
zählt werden. Das Reglement müsse lediglich klar formuliert sein, aber ob die versicherten Be-
standteile positiv oder die nicht versicherten negativ festgelegt werden, könne nicht ausschlag-
gebend sein. In BGE 140 V 145 (E. 3.2) hat das Bundesgericht diese Rechtsprechung bestätigt 
(ebenso Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2015 vom 10. Juni 2015 E. 4.1; siehe zum Ganzen 

 

 
 
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Urteil des Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht [KGE SV], vom 
20. August 2015 [735 14 251] E. 3.2). 
 
3.2 Zu berücksichtigen ist indessen, dass es vorliegend um ein öffentlich-rechtliches Vor-
sorgeverhältnis geht. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die massgeblichen reglementari-
schen Grundlagen nicht als Allgemeine Versicherungsbedingungen (AVB) qualifiziert werden 
können, wie dies das Bundesgericht im privatrechtlichen Bereich tut (BGE 131 V 27 E. 2.2). Die 
Auslegung hat in diesem Fall vielmehr nach den gewöhnlichen Regeln der Gesetzesauslegung 
zu erfolgen (BGE 139 V 66 E. 2.1 mit Verweisen u.a. auf BGE 138 V 98 E. 5.1 und 
BGE 134 V 208 E. 2.2). Denn anders als bei den privatrechtlichen Vorsorgeträgern, wo das 
Rechtsverhältnis zu den Versicherten im Bereich der freiwilligen Vorsorge auf dem Vorsorge-
vertrag beruht, dessen Auslegung folgerichtig nach dem Vertrauensprinzip, unter Berücksichti-
gung der Unklarheits- und Ungewöhnlichkeitsregeln erfolgt (BGE 132 V 149 E. 5), weist das 
dem öffentlichen Recht unterstehende Vorsorgeverhältnis keine vertraglichen Elemente auf 
(SVR 2006 BVG Nr. 20 S. 77 E. 2.2 [Urteil B 9/04 vom 28. Dezember 2005]). 
 
4. Ausgangspunkt jeder Gesetzesauslegung bildet der Wortlaut der Bestimmung. Ist der 
Text nicht ganz klar und sind verschiedene Auslegungen möglich, so muss nach seiner wahren 
Tragweite gesucht werden unter Berücksichtigung aller Auslegungselemente, namentlich von 
Sinn und Zweck sowie der dem Text zugrunde liegenden Wertung. Wichtig ist ebenfalls der 
Sinn, der einer Norm im Kontext zukommt. Vom klaren, d.h. eindeutigen und unmissverständli-
chen Wortlaut darf nur ausnahmsweise abgewichen werden, u.a. dann, wenn triftige Gründe 
dafür vorliegen, dass der Wortlaut nicht den wahren Sinn der Bestimmung wiedergibt. Solche 
Gründe können sich aus der Entstehungsgeschichte der Bestimmung, aus ihrem Grund und 
Zweck oder aus dem Zusammenhang mit andern Vorschriften ergeben (BGE 139 V 66 E. 22 
mit Hinweisen). 
 
5.1 Gemäss § 8 des Spitalgesetzes vom 24. Juni 1976 (in der ab 1. Januar 2012 geltenden 
Fassung) werden die kantonalen Spitäler „Kantonsspital Bruderholz“, „Kantonsspital Liestal“ 
und „Kantonsspital Laufen“ in einer öffentlich-rechtlichen Anstalt mit Namen „Kantonsspital Ba-
selland“ mit eigener Rechtspersönlichkeit und Sitz in Liestal zusammengefasst (Abs. 1). Die 
Kantonalen Psychiatrischen Dienste sind eine öffentlich-rechtliche Anstalt mit Namen „Psychiat-
rie Baselland“ mit eigener Rechtspersönlichkeit und Sitz in Liestal (Abs. 2). Die Verwaltungsräte 
der beiden Unternehmen schliessen im gegenseitigen Einvernehmen und im Einvernehmen mit 
der Arbeitsgemeinschaft Basellandschaftlicher Personalverbände einen gemeinsamen Ge-
samtarbeitsvertrag (GAV) ab (§ 11 Abs. 1 des Spitalgesetzes). Nach § 12 Abs. 1 des Spitalge-
setzes schliessen sich die Unternehmen zur Gewährleistung der beruflichen Vorsorge ihres 
Personals der Basellandschaftlichen Pensionskasse (BLPK) an; die Vorsorgeordnung für das 
Personal entspricht derjenigen, die für das basellandschaftliche Staatspersonal gilt. § 26 des 
Spitalgesetzes sieht im Weiteren vor, dass die Unternehmen das bisherige Personal der Kan-
tonsspitäler Bruderholz, Laufen und Liestal sowie der Kantonalen Psychiatrischen Dienste 
übernehmen (Abs. 1). Die Unternehmen treten in die bestehenden Arbeitsverträge ein (Abs. 2). 
Solange kein Gesamtarbeitsvertrag im Sinne von § 11 des Spitalgesetzes abgeschlossen ist, 

 

 
 
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jedoch längstens bis 4 Jahre ab Inkrafttreten dieses Gesetzes, richten sich die Anstellungsbe-
dingungen inhaltlich nach der basellandschaftlichen Personalgesetzgebung (Abs. 3). 
 
Da im hier zu beurteilenden Zeitraum kein Gesamtarbeitsvertrag im Sinne von § 11 des Spital-
gesetzes abgeschlossen worden war, richten sich die Anstellungsbedingungen inhaltlich nach 
der basellandschaftlichen Personalgesetzgebung. Der Wortlaut der massgeblichen Bestimmung 
von § 22 BLPK-Dekret (in der bis zum 31. Dezember 2014 gültigen Fassung) lautet wie folgt:  
 
„Als Gesamtverdienst gilt der dem Beschäftigungsgrad entsprechende Lohn im Rahmen der 
jeweils gültigen Lohnsysteme. […].“  
 
Aus diesem Wortlaut alleine wird nicht klar, ob die umstrittenen Funktionszulagen in den Ge-
samtverdienst einzubeziehen sind oder nicht, da die genannte Bestimmung lediglich auf die 
gültigen Lohnsysteme verweist. Die Beklagte macht geltend, dass die Funktionszulagen nicht 
im Begriff „Lohnsystem“, auf den § 22 BLPK-Dekret im Zusammenhang mit dem Gesamtver-
dienst explizit hinweise, enthalten seien. Daraus ergebe sich, dass diese auch nicht in den Ge-
samtverdienst einzubeziehen seien. Demgegenüber stellen sich die Klägerin und die Kläger auf 
den Standpunkt, dass die Funktionszulagen im Rahmen des geltenden Lohnsystems festgelegt 
worden seien. Es stellt sich somit die Frage, ob sich aus den personalrechtlichen Erlassen bzw. 
aus der Gesetzessystematik eine Antwort auf diese Frage herleiten lässt. 
 
5.2 An dieser Stelle rechtfertigt sich ein Blick auf die Entstehungsgeschichte der genann-
ten Regelung des BLPK-Dekrets. Die Statuten der früheren Beamtenversicherungskasse vom 
9. April 1979 enthielten in § 11 Abs. 1 und 2 folgende Regelung:  
 
„Als Gesamtverdienst gilt der AHV-beitragspflichtige Lohn für die Tätigkeit beim Arbeitgeber. 
[…] Vorbehalten bleibt Absatz 2.  
 
Als versicherter Verdienst gilt der um den jeweiligen Koordinationsabzug verminderte ordentli-
che Lohn im Rahmen der kantonalen Lohnklassen (Grundlohn, Treueprämie bzw. 
13. Monatslohn sowie die am 1. November des Kalenderjahres geltende Teuerungszulage). 
Naturalleistungen werden mindestens nach den Regeln der AHV angerechnet.“ 
 
Am 17. April 1989 kam es zu einer Statutenrevision, welche folgende neue Formulierung in § 11 
Abs. 1 enthielt:  
 
“Als Gesamtverdienst gilt der ordentliche Lohn im Rahmen der jeweils gültigen Lohnsysteme 
(Grundlohn, Treueprämie bzw. 13. Monatslohn, Zulagen mit dauerndem Charakter sowie die 
am 1. Januar geltende Teuerungszulage).“ 
 
In der damaligen Regierungsratsvorlage an den Landrat vom 22. November 1988 (88/297) wur-
de unter anderem wörtlich festgehalten: “Als Gesamtverdienst gilt nicht mehr generell der AHV-
pflichtige Lohn. Da darin auch Funktionszulagen enthalten sein können, die nicht versichert sind 
(z.B. ausserordentliche Arbeitszeit zufolge periodischer Nacht- und/oder Sonntagsdienste,   

 

 
 
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vorübergehende Abteilungsleiterfunktionen etc.), muss vom ordentlichen Lohn ausgegangen 
werden. Ebenso wurde auf die kantonalen Lohnklassen verzichtet, da bei den angeschlossenen 
Arbeitgebern (Gemeinden, Bank, Alters- und Pflegeheime etc.) andere Lohnsysteme möglich 
sind. Ebenso soll der Arbeitgeber bei wechselnden Stundenverpflichtungen inskünftig den mitt-
leren massgeblichen Gesamtverdienst festsetzen; von dieser Aufgabe kann der Regierungsrat 
entlastet werden. Diese Änderung ist im Hinblick auf die angeschlossenen Arbeitgeber von Be-
deutung und erfolgt auch in Anlehnung an das BVG (BVV 2 Artikel 3).“ Die entsprechende Neu-
formulierung wurde vom Landrat verabschiedet und auch anlässlich der am 20. Oktober 1994 
erfolgten Neuformulierung der Statuten der BLPK beibehalten. In der Statutenrevision vom 
16. Dezember 1999 wurde auf den Klammervermerk verzichtet, ohne dass – wie sich aus der 
Landratsvorlage vom 21. September 1999 (Nr. 1999-194) bzw. der dazugehörenden Synopse 
ergibt – inhaltlich eine Änderung beabsichtigt gewesen wäre. Wie sich aus der Synopse und 
den dazugehörenden Erläuterungen im Rahmen der Schaffung des BLPK-Dekrets im Jahre 
2004 ergibt, sollte auch mit der Streichung des Wortes “ordentlich“ keine inhaltliche Änderung 
erfolgen. 
 
5.3 Gemäss § 30 Abs. 1 des Gesetzes über die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen 
und Mitarbeiter des Kantons (Personalgesetz) vom 25. September 1997 regelt das Dekret zum 
Personalgesetz (Personaldekret) die Gestaltung und Handhabung des Lohnsystems, insbeson-
dere die Formen des Lohnes (lit. a), die Sozialleistungen (lit. b), das Ausmass einer Anpassung 
von Löhnen, Zulagen und Renten an die Kosten der Lebenshaltung (lit. c), die Lohnbestandtei-
le, bei deren Festsetzung die Zahl der Dienstjahre zu berücksichtigen ist (lit. d), die Einführung 
allfälliger Leistungskomponenten (lit. e) und die die periodische Überprüfung des Lohnsystems 
(lit. f). Teil 2 des Personaldekrets vom 8. Juni 2000 trägt den Titel „Lohnwesen“ und umfasst die 
§§ 9-56. In diesem Teil ist Ziff. 2.1 (§§ 9-17a) mit „Lohnsystem“ betitelt. Die Zulagen sind in ei-
ner eigenen Ziffer (Ziff. 2.4 mit den §§ 23-30) geregelt. Die „Ausnahmen“ sind unter Ziff. 2.5 mit 
den §§ 31-32a aufgeführt. Darunter fallen neben den Mitgliedern des Regierungsrates (§ 31) 
und vom Landrat gewählte Funktionsträgerinnen und –träger (§ 32a), auch die Präsidien des 
Kantonsgerichts sowie Kaderärzte der kantonalen Spitäler und psychiatrischen Dienste (§ 32). 
Unter Ziff. 2.6 des Personaldekrets wird schliesslich mit den §§ 33-41 die Vergütung von Inha-
berinnen und Inhaber kantonaler Nebenämter geregelt. 
 
§ 32 Abs. 2 bis 2ter enthalten folgende Regelungen: 
 
„Den Chefärztinnen und Chefärzten der kantonalen Krankenanstalten werden 13 Monatslöhne 
gemäss Anhang II Ziffer 2 ausgerichtet: 
a. operierende Chefärztinnen/Chefärzte     Ansätze B 1, 
b. nichtoperierende Chefärztinnen/Chefärzte   Ansätze B 2, 
c. Institutsleiterinnen/Institutsleiter     Ansätze B 3. 
Der Maximallohn wird in 5 einjährigen Stufen und einer vierjährigen Stufe erreicht.  
 
Den Leitenden Ärztinnen und Leitenden Ärzten der Kantonsspitäler und Kantonalen Psy-
chiatrischen Dienste werden 13 Monatslöhne gemäss Anhang II Ziffer 2 ausgerichtet: 
a. operierende Leitende Ärztinnen/Leitende Ärzte    80% der Ansätze B 1, 

 

 
 
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b. nichtoperierende Leitende Ärztinnen/Leitende Ärzte   80% der Ansätze B 2, 
c. Institutsleiterinnen/Institutsleiter    80% der Ansätze B 3, 
d. Leitende Ärztinnen/Leitende Ärzte ohne  
 vergütungsberechtigte Nebentätigkeit     80% der Ansätze B 2. 
Der Maximallohn wird in 5 einjährigen Stufen und einer vierjährigen Stufe erreicht.  
 
Den Chefärztinnen und Chefärzten sowie den Leitenden Ärztinnen und Leitenden Ärzten der 
Kantonsspitäler und Kantonalen Psychiatrischen Dienste mit vergütungsberechtigter Nebentä-
tigkeit kann ein nichtindexierter Leistungsanteil ausgerichtet werden.“ 
 
Anhang II Ziffer 2 des Personaldekrets (2013 / 2014) bestimmt: 
 
„Ausnahmen vom System der Lohnklassen  
in Fr. 
 
Gruppe A: 
Ansatz A 1:   25'501.85 
Ansatz A 2:   24'374.75 
Ansatz A 3:   23'811.10 
[…] 
 
Gruppe B:  Minimallohn   Maximallohn 
Ansatz B 1:   14'372.10  17'612.30 
Ansatz B 2:   22'578.95  26'065.10 
Ansatz B 3:   25'314.65  28'882.75“ 
 
6.1 Die oben erwähnten Ausführungen des Regierungsrates in seiner Vorlage an den 
Landrat im Jahre 1988 zeigen zunächst auf, dass bewusst vom AHV-pflichtigen Lohn abgewi-
chen werden sollte. Weiter erhellt aus dem klaren Wortlaut von § 22 BLPK-Dekret „[…] im 
Rahmen der jeweils gültigen Lohnsysteme […]“, der Überschrift im Anhang II des Personal-
dekrets „Ausnahmen vom System der Lohnklassen“ sowie der Gesetzessystematik, dass das 
Personaldekret mehrere Lohnsysteme unterscheidet. So besteht neben dem System der Lohn-
klassen (§§ 9-30) und den Ausnahmen davon (§§ 31-32a) ein Lohnsystem für Inhaberinnen und 
Inhaber von kantonalen Nebenämtern (§§ 33-41). Diese drei unterschiedlichen Systeme beste-
hen nebeneinander und folgen eigenen Regeln. So gliedert sich das „System der Lohnklassen“ 
in 28 Lohnklassen, 3 Anlauf- und 27 Erfahrungsstufen. Zudem sieht es funktions- und leis-
tungsbezogene Zulagen sowie Sozialzulagen und Zulagen für unregelmässige Arbeitszeit vor. 
Demgegenüber bestimmt sich das Gehalt der unter den §§ 31-32a und §§ 33-41 aufgeführten 
Funktionsträger – anders als beim Lohnsystem der Lohnklassen – einzig nach den „Ausnahmen 
vom System der Lohnklassen“, Gruppe A und B bzw. C und D im Anhang II des Personal-
dekrets. Unbestritten ist, dass sich die Besoldung der Klägerin und der Kläger nach dem Sys-
tem gemäss § 32 Personaldekret „andere Sonderregelungen“ bestimmt. Funktionsbezogene 
Zulagen sind in diesem System weder vorgesehen noch sehen die §§ 31-32a eine analoge An-
wendung der §§ 23-30 vor. Logik und Systematik des Personaldekrets sprechen vielmehr dafür, 

 

 
 
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dass sich die unter den §§ 23-30 aufgeführten Zulagen einzig auf das – vorliegend nicht an-
wendbare – Lohnsystem der Lohnklassen beziehen. Soweit sich die Klägerin und die Kläger auf 
§ 23 Personaldekret und in diesem Zusammenhang auf den Entscheid des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft vom 20. August 2015 [720 14 251] berufen und geltend machen, dass dauer-
hafte und regelmässige Lohnbestandteile mitversichert sein müssen, kann ihnen daher schon 
aus diesem Grund nicht beigepflichtet werden. Vielmehr ist festzustellen, dass das für Kader-
ärzte anwendbare Lohnsystem (§ 32 Personaldekret i.V.m. der Lohntabelle im Anhang II, Grup-
pe A und B) keine Zulagen kennt. Dass sich die Besoldung der Kaderärzte ausserhalb des Sys-
tems der Lohnklassen (Personaldekret §§ 9-30) nach eigenen Regeln bestimmt, zeigt sich auch 
darin, dass der Gesetzgebers im Zuge der Änderung des Spitalgesetzes vom 24. Juni 1976 für 
die Kaderärzte unter anderem auch für die Honorarabgeltungen eine eigene formalgesetzliche 
Regelung schaffen wollte (vgl. Protokoll der Landratssitzung Nr. 152 vom 29. November 2007), 
was ebenfalls für die getroffene Auslegung spricht. Folglich gehören die ausgerichteten Funkti-
onszulagen nicht zum Gesamtverdienst im Sinne von § 22 BLPK-Dekret. 
 
6.2 Diese Gesetzesauslegung, wonach sich der vorsorgerechtlich massgebliche Verdienst 
der Kaderärzte im hier zu beurteilenden Zeitraum allein nach § 32 Personaldekret i.V.m. der 
Lohntabelle im Anhang II, Gruppe A und B, bestimmen, wird auch durch die Formulierung der 
Verordnung über die Rechte und Pflichten der Chefärztinnen und Chefärzte und der Leistenden 
Ärztinnen und Leitenden Ärzte der Kantonsspitaler und der Kantonalen Psychiatrischen Dienste 
mit vergütungsberechtigter Nebentätigkeit (Kaderarztverordnung) vom 18. Dezember 2007 be-
stätigt. Diese Verordnung gilt gemäss § 1 für Chefärztinnen und Chefärzte sowie Leitende Ärz-
tinnen und Leitende Ärzte, die zusätzlich zu ihrem Lohn eine veränderliche Vergütung aus Ho-
noraren und Erlösen sowie externen Gutachten und aus einem Leistungsanteil erzielen können. 
§ 2 sieht folgendes vor:  
 
„Als massgeblicher Verdienst gemäss dem Dekret vom 22. April 2004 über die berufliche Vor-
sorge durch die Basellandschaftliche Pensionskasse gilt der den Chefärztinnen und Chefärzten 
und den Leitenden Ärztinnen und Leitenden Ärzten der Kantonsspitäler und der Kantonalen 
Psychiatrischen Dienste ausgerichtete Lohn gemäss § 32 Absätze 2 und 2bis des Dekretes vom 
8. Juni 2000 zum Personalgesetz (Personaldekret).“ 
 
Die Kaderarztverordnung stützt sich auf das Spitalgesetz vom 24. Juni 1976, welches bis 
31. Dezember 2011 in Kraft war, wobei die §§ 10a und 10b gemäss § 27 Abs. 1 Spitalgesetz (in 
der ab 1. Januar 2012 geltenden Fassung) bis Ende 2012 anwendbar blieben. Hernach be-
schloss der Verwaltungsrat der Beklagten über die privatärztliche Leistungserbringung und de-
ren Vergütung, wobei er die Bestimmungen der Kaderarztverordnung in der Form eines Regle-
ments gemäss § 22 Abs. 2 lit. c Spitalgesetz (in der ab 1. Januar 2012 geltenden Fassung) wei-
terführte (vgl. Protokolle des Verwaltungsrates der Beklagten vom 23. August 2012, 25. Sep-
tember 2013 und 30. April 2014 und 25. März 2015 bis 31. Dezember 2016; vgl. Antwortbeilage 
Nr. 9). Damit bestand im hier zu beurteilenden Zeitraum eine klare Regelung, wonach der mas-
sgebliche Verdienst gemäss dem BLPK-Dekret dem den Kaderärzten ausgerichtete Lohn ge-
mäss § 32 Absätze 2 und 2bis des Personaldekrets entspricht und darüber hinaus erzielte Vergü-
tungen, etwa aus Nebentätigkeiten, vorsorgerechtlich keine versicherten Lohnbestandteile dar-

 

 
 
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stellen. Auch aus diesem Grund gehören die ausgerichteten Funktionszulagen nicht zum Ge-
samtverdienst im Sinne von § 22 BLPK-Dekret. 
 
7. Die vorgenommene Gesetzesauslegung führt damit zum Ergebnis, dass die hier zur 
Diskussion stehenden Funktionszulagen dem Lohnsystem der Kaderärzte nicht zugehörig und 
deshalb nicht zum versicherten Verdienst gemäss 22 Abs. 1 BLPK-Dekret hinzuzurechnen sind. 
Demzufolge sind die Klagen abzuweisen. 
 
8.1 Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG ist das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsge-
richt in der Regel kostenlos. Auf die Erhebung von Verfahrenskosten ist demnach zu verzichten.  
 
8.2 Zu prüfen bleibt, ob der Beklagten und er Beigeladenen eine Parteientschädigung zu 
Lasten der Klägerin und der Kläger zuzusprechen ist. Im Bereich der beruflichen Vorsorge ist 
die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Partei im erstinstanzlichen Verfahren 
Anspruch auf Ersatz der Kosten für Prozessführung und Vertretung hat, im Bundesrecht nicht 
geregelt (vgl. Art. 73 BVG), weshalb die Verlegung der Parteikosten grundsätzlich nach dem 
massgebenden kantonalen Prozessrecht (vgl. § 21 Abs. 1 VPO) zu erfolgen hat. Demnach hat 
in Verfahren in Sozialversicherungssachen die obsiegende Beschwerde führende oder klagen-
de Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die obsiegende Beklagte und die obsiegende 
Beigeladene sind zwar anwaltlich vertreten. § 21 Abs. 4 VPO schränkt den Anspruch auf eine 
Parteientschädigung in Verfahren in Sozialversicherungssachen jedoch ausdrücklich auf Be-
schwerde führende oder klagende versicherte Personen ein. Folglich haben die Beklagte und 
die Beigeladene keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 
 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Klagen werden abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

Gegen diesen Entscheid haben A.____, C.____ und D.____ am 8. Dezember 2017 Beschwer-
de beim Bundesgericht (siehe nach Vorliegen des Urteils: Verfahren-Nr.9C_891/2017) erhoben. 
 
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