# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc507d5c-f219-5465-bd92-5f9287985804
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-03-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.03.2015 C-3733/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3733-2013_2015-03-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-3733/2013 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  M ä r z  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Markus Metz (Vorsitz), 

Richterin Michela Bürki Moreni, Richter Daniel Stufetti,    

Gerichtsschreiberin Agnieszka Taberska. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

vertreten durch lic. iur. Regula Bähler, Rechtsanwältin, Ober-

dorfstrasse 19, Postfach 714, 8024 Zürich, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung vom 16. April 2013. 

 

 

 

C-3733/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die (…) 1947 geborene deutsche Staatsangehörige A._______ (nachfol-

gend: Beschwerdeführerin) war von (…) bis (…) in der Schweiz erwerbs-

tätig und entrichtete während dieser Zeit Beiträge an die Schweizerische 

Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Zuletzt war 

sie in Deutschland als freiberufliche Nachhilfelehrerin tätig. Am 29. Juli 

2008 meldete sie sich über die Deutsche Rentenversicherung zum Bezug 

von Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung an (Akten der 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland, [nachfolgend: IV-]act. 1; act. 2; 

act. 42).  

B.  

Mit Rentenbescheid vom 29. Juli 2009 wurde der Beschwerdeführerin von 

der Deutschen Rentenversicherung ab 1. März 2008 eine Altersrente für 

schwerbehinderte Menschen zugesprochen (IV-act. 55).  

C.  

Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle für Versi-

cherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) das Leistungsbegehren mit 

Verfügung vom 24. September 2009 ab (IV-act. 63). Hiergegen liess die 

Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwältin Regula Bähler, mit 

Eingabe vom 28. Oktober 2009 Beschwerde erheben (IV-act. 65). Das 

Bundesverwaltungsgericht hiess die Beschwerde mit Urteil C-6789/2009 

vom 5. Januar 2011 insofern gut, als es die angefochtene Verfügung auf-

hob und die Sache zur ergänzenden Abklärung und neuen Verfügung an 

die Vorinstanz zurückwies (IV-act. 67).  

D.  

Nach Einholung eines interdisziplinären Gutachtens (IV-act. 115) und Kon-

sultation des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) stellte die Vor-instanz 

der Beschwerdeführerin mit Vorbescheid vom 30. Oktober 2012 die Abwei-

sung des Anspruchs auf eine Invalidenrente in Aussicht (IV-act. 119), wo-

gegen die Beschwerdeführerin Einwand erheben liess (IV-act. 122). Mit 

Verfügung vom 16. April 2013 (IV-act. 124) wies die Vor-instanz das Leis-

tungsbegehren ab.  

E.  

Hiergegen liess die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 27. Juni 2013 

Beschwerde erheben und beantragen, es sei die angefochtene Verfügung 

aufzuheben und die Sache zur weiteren Sachverhaltsabklärung und zum 

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Seite 3 

Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz (Akten im Be-

schwerdeverfahren, [nachfolgend: BVGer-]act. 1). Zur Begründung wurde 

im Wesentlichen ausgeführt, die Vorinstanz habe die Periode der Arbeits-

unfähigkeit unrichtig festgelegt und anstelle des in Auftrag gegebenen 

pneumologischen Gutachtens ein – durch die Krankengeschichte nicht in-

diziertes – psychiatrisches Gutachten nebst einem unvollständigen inter-

nistischen und rheumatologischen Gutachten eingeholt. Zudem sei die Un-

tersuchung einer chronischen Ermüdung durch Ausschlussdiagnose unter-

blieben. Der Sachverhalt sei somit ungenügend abgeklärt.    

F.  

Mit Vernehmlassung vom 27. Juni 2013 beantragte die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde und die Bestätigung der angefochtenen Verfü-

gung (BVGer-act. 3). Zur Begründung verwies sie auf die eingeholte Stel-

lungnahme des RAD vom 23. September 2013. Darin wurde festgehalten, 

auf die Durchführung einer pneumologischen Untersuchung habe vorlie-

gend verzichtet werden können, da es sich bei der bisherigen Tätigkeit als 

Nachhilfelehrerin um eine körperlich leichte Tätigkeit handle, die mit den 

erhobenen Befunden vereinbar sei. Eine weitere Abklärung der Erschöpf-

barkeit sei nicht indiziert. Die Phase der Arbeitsunfähigkeit sei mit dem Auf-

enthalt der Beschwerdeführerin in der Rehabilitationsklinik ausreichend do-

kumentiert.   

G.  

Replicando und duplicando hielten die Parteien an ihren Anträgen fest 

(BVGer-act. 6; act. 8).  

H.  

Am 1. November 2013 leistete die Beschwerdeführerin aufforderungsge-

mäss den verlangten Kostenvorschuss von Fr. 400.– in Höhe der mutmass-

lichen Verfahrenskosten (BVGer-act. 4; act. 5).  

I.  

Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so-

weit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen. 

  

C-3733/2013 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-

desverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bundesgesetzes vom 

20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021 

[vgl. auch Art. 37 VGG]) sowie des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1 

[vgl. auch Art. 3 Bst. dbis VwVG]).  

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie 

vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Als Vor-in-

stanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört 

auch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 

Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die In-

validenversicherung [IVG, SR 831.20]). Das Bundesverwaltungsgericht ist 

somit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

1.3 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men; sie ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutz-

würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, sodass sie im 

Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist (vgl. auch Art. 48 Abs. 1 

VwVG). Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 

(Art. 60 ATSG; Art. 52 VwVG) und auch der einverlangte Kostenvorschuss 

geleistet wurde, ist darauf einzutreten. 

2.  

Anfechtungsobjekt bildet vorliegend die Verfügung der Vorinstanz vom 16. 

April 2013, mit welcher der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine In-

validenrente verneint wurde (IV-act. 124). Strittig und zu prüfen ist insbe-

sondere, ob die Vorinstanz den Sachverhalt in medizinischer Hinsicht 

rechtsgenüglich abgeklärt und gewürdigt hat.  

3.   

3.1 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens können die Verletzung von 

Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung des Ermessens, die un-

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Seite 5 

richtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-

halts sowie die Unangemessenheit des Entscheids gerügt werden (Art. 49 

VwVG).  

3.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts-

anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren der 

Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner Kognition 

kann es die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten 

Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit 

einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. 

BGE 128 II 145 E. 1.2.2; 127 II 264 E. 1b). 

4.  

4.1 Die Beschwerdeführerin besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft und 

wohnt in Deutschland, sodass vorliegend das am 1. Juni 2002 in Kraft ge-

tretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft ei-

nerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Freizü-

gigkeit vom 21. Juni 1999 (Freizügigkeitsabkommen, im Folgenden: FZA, 

SR 0.142.112.681) anwendbar ist (Art. 80a IVG).  

4.2 Nach Art. 1 Abs. 1 des auf der Grundlage des Art. 8 FZA ausgearbeite-

ten und Bestandteil des Abkommens bildenden (Art. 15 FZA) Anhangs II 

("Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit") des FZA in Verbin-

dung mit Abschnitt A dieses Anhangs wenden die Vertragsparteien unter-

einander insbesondere die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 

14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Ar-

beitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die in-

nerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, und die Verordnung Nr. 

574/72 oder gleichwertige Vorschriften an. Diese sind am 1. April 2012 

durch die Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 des Europäischen Parlaments 

und des Rates vom 29. April 2004 zur Koordinierung der Systeme der so-

zialen Sicherheit sowie (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments 

und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten 

für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordi-

nierung der Systeme der sozialen Sicherheit abgelöst worden.  

4.3 Nach Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 haben Personen, für die 

diese Verordnung gilt, die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der 

Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats wie die Staatsangehörigen dieses 

Staates. Dabei ist im Rahmen des FZA auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" 

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Seite 6 

im Sinne dieser Koordinierungsverordnungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 

Anhang II des FZA).  

4.4 Nach Art. 46 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 ist die vom Trä-

ger eines Staates getroffene Entscheidung über die Invalidität eines An-

tragstellers für den Träger eines anderen betroffenen Staates nur dann ver-

bindlich, wenn die in den Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten 

Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang VII dieser Verordnung als 

übereinstimmend anerkannt sind. Dies trifft im Verhältnis der Schweiz zu 

den einzelnen EU-Mitgliedstaaten nicht zu, weshalb die Frage des Anspru-

ches auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung allein auf-

grund der schweizerischen Rechtsvorschriften zu beurteilen ist (vgl. BGE 

130 V 253 E. 2.4).  

5.  

5.1 In zeitlicher Hinsicht sind - vorbehältlich besonderer übergangsrechtli-

cher Regelungen - grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die 

bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führen-

den Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 220 E. 3.1.1; 131 V 11 E. 1). 

Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel 

aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen 

zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 130 V 445 E. 1.2.1). Für die Beur-

teilung des Leistungsanspruchs sind bis zum 31. Dezember 2007 das 

ATSG und das IVG in der Fassung vom 21. März 2003 [4. IV-Revision; AS 

2003 3837], ab dem 1. Januar 2008 in der Fassung vom 6. Oktober 2006 

[5. IV-Revision; AS 2007 5129] und ab dem 1. Januar 2012 in der Fassung 

vom 18. März 2011 [6. IV-Revision; AS 2011 5659] mit den entsprechenden 

Fassungen der IVV [AS 2003 3859, 2007 5155, 2011 5679] massgebend.  

5.2 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der 

Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des 

Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung eingetretenen Sachverhalt 

ab (BGE 129 V 1 E. 1.2). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verän-

dert haben, sollen grundsätzlich Gegenstand einer neuen Verwaltungsver-

fügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b; Urteil des BGer 9C_803/2009 vom 25. 

März 2010 E. 5).  

 

 

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Seite 7 

6.  

6.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 geltenden 

Fassung) bzw. Art. 28 Abs. 2 IVG (in der ab 2008 geltenden Fassung) be-

steht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die versicherte Person 

mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindes-

tens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % be-

steht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente. Laut Art. 28 Abs. 1ter 

IVG (in der von 2004 bis Ende 2007 geltenden Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 

IVG (in der ab 2008 geltenden Fassung) werden Renten, die einem Invali-

ditätsgrad von weniger als 50 % entsprechen, nur an Versicherte ausge-

richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in 

der Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine ab-

weichende Regelung vorsehen. Eine solche Ausnahme gilt seit dem 1. Juni 

2002 für Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU und der Schweiz, 

sofern sie in einem Mitgliedstaat der EU Wohnsitz haben (BGE 130 V 253 

E. 2.3 und 3.1).  

6.2 Nach den Vorschriften der 4. IV-Revision entsteht der Rentenanspruch 

frühestens in dem Zeitpunkt, in dem die versicherte Person mindestens zu 

40% bleibend erwerbsunfähig (Art. 7 ATSG) geworden ist oder während 

eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 

zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen war (Art. 29 Abs. 1 Bst. a 

und b IVG in der von 2004 bis Ende 2007 geltenden Fassung). Gemäss 

Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fassung haben jene 

Versicherten Anspruch auf eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die 

Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 

können (Bst. a), und die zusätzlich während eines Jahres ohne wesentli-

chen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 

ATSG) gewesen sind und auch nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 

40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. b und c). 

6.3 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In-

validität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 

oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krank-

heit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Be-

einträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder 

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Seite 8 

teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen-

den ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Be-

einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufga-

benbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die 

zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück-

sichtigt (Art. 6 ATSG).  

7.   

7.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche 

und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

ben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tä-

tigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die 

ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 

welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden 

können (BGE 132 V 93 E. 4; 125 V 256 E. 4). 

7.2 Einem Arztbericht kommt Beweiswert zu, wenn dieser für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anam-

nese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam-

menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 

und die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 

E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).  

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-

wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet so-

wie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-

sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-

stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 

mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf viel-

mehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit 

der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf 

die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche-

rungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings 

ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 

V 157 E. 1c; 123 V 331 E. 1c; zur Beweiskraft von Stellungnahmen der 

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Regionalen Ärztlichen Dienste (RAD) vgl. Urteil des BGer 9C_323/2009 

vom 14. Juli 2009 E. 4; BGE 137 V 210 E. 1.2.1). 

8.  

8.1 Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin stellte sich gemäss 

den medizinischen Akten bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung 

vom 16. April 2013 wie folgt dar:  

 Entlassungsbericht Reha-Zentrum B._______ vom 18. September 

2007 (IV-act. 34), Diagnosen: Athma bronchiale; allergische Rhino-

konjunktivitis; atopische Dermatitis; chronisch zervikales 

Schmerzsyndrom; Osteochondrose; Laktoseintoleranz; Mamma-

Carzinom rechts 1994/ Lymphödem; LWS-Syndrom; Zustand nach 

Schilddrüsenteilresektion wegen Struma 1974. Die Beschwerde-

führerin leide seit der Kindheit unter allergischen Beschwerden und 

seit ihrem 25. Lebensjahr unter Asthma bronchiale; es komme zu 

Dyspone bei Anstrengungen und Pollenflug; es bestehe eine mittel-

schwere obstruktive Ventilationsstörung, die sich im Verlauf leicht 

gebessert habe; 

 Bericht von Dr. med. C._______, Hautarzt und Allergologe, vom 17. 

November 2007 (IV-act. 35), Diagnosen: Gemischtförmiges Asthma 

bronchiale; allergische Rhinokonjunktivitis; chronisches zervikales 

Schmerzsyndrom; Lactoseintoleranz; psychovegetatives Erschöp-

fungssyndrom;  

 Bericht Klinikum D._______ vom 26. Dezember 2007 (IV-act. 36), 

Diagnosen: Pleuraerguss rechts; Mamma-Carcinom rechts 1994; 

allergisches Asthma bronchiale; Zustand nach Schilddrüsenteilre-

sektion; Lactoseintoleranz; 

 Bericht der Fachkliniken E._______ vom 20. Februar 2008 (IV-

act. 37), Diagnosen: Entzündlicher Pleuraerguss rechts; mediasti-

nale und hiläre Lymphknoten unklarer Dignität; Zustand nach 

Mamma-Carzinom rechts; gemischtförmiges Asthma bronchiale; 

polyvalente Sensibilisierung gegen inhalative Allergene; Frühblü-

herpollenallergie. Es bestehe vermehrte Müdigkeit und Leistungs-

knick nach Pleuraerguss im Dezember 2007;  

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Seite 10 

 Bericht des Radiologischen Zentrums F._______ vom 2. Juni 2008 

(IV-act. 38): Ausgedehnte mediastinale Lymhoadenopathie; sub-

pleurale Knötchen; Pleuraerguss rechts; 

 Austrittsberichte Rehaklinik G._______ vom 14. Oktober und 

27. November 2008 (IV-act. 59 S. 7; act. 39), Diagnosen: Mediasti-

nale Lymphadenopathie unklarer Genese; subpleurale Knötchen-

bildung unklarer Genese; entzündlicher Pleuraerguss; Asthma 

bronchiale bei polyvalenter Allergie; Rhinokonjunktivitis allergica 

bei Pollenallergie; leichtes atopisches Ekzem; Zustand nach 

Mamma-Carzinom rechts; chronisches Zervikal- und Lumpalsyn-

drom; Gonarthrose; Polyarthrose der Fingergelenke; Adipositas; 

Lactoseunverträglichkeit. Rehabilitationsergebnis: Keine Besse-

rung des Befindens, weiterhin grosse Müdigkeit; Besserung der 

Rückenbeschwerden; unveränderte Kniebeschwerden; keine stär-

keren Atembeschwerden; 

 Berichte Dr. med. H._______, Arzt für Orthopädie, Chirotherapie, 

Skelettröntgen und Sonographie, vom 3. Dezember 2008 und 

2. August 2009 (IV-act. 16; act. 59 S. 2), Diagnosen: Beckenschief-

stand bei Beinverkürzung; Kyphoskoliose; Op. Mammaneoplasie, 

Zustand nach Radiatio 1994; Lymphödem; rezidivierte Pleuritis mit 

Erguss; Schultereckgelenksarthrose; schwere Polyarthrose der 

Fingergelenke; beginnende Gonarthrose; Innenmeniskopathie; Os-

teochondrose der Halswirbelsäule; Senkknickspreizfüsse; Hallux 

valgus et rigidus; chronische Metatarsalgie; Periarthritis humeros-

capularis; Supraspinatussehnensyndrom; Epicondylitis humeri ra-

dialis; rezidivierte Fingergelenkarthritiden; zervikozephales Syn-

drom; lumbosakrales Facettensyndrom; Tinnitus. Durch die multip-

len Skelettbeschwerden, insbesondere der Kniegelenke, und die 

rezidivierende Pleuraergussbildung sei die Beschwerdeführerin 

hochgradig in ihrer Leistungsfähigkeit, v.a. auch beim Gehen und 

Stehen, behindert;  

 Bericht Dr. med. I._______, Arzt für Lungen- und Bronchialkunde, 

Allergologie und Innere Medizin, vom 4. Dezember 2008 (IV-

act. 22): Eine Lungenfunktionsprüfung mittels Bodyplethysmogra-

phie habe eine gemischte Ventilationsstörung gezeigt; die respira-

torischen Reserven seien deutlich eingeschränkt;  

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Seite 11 

 Schlussberichte RAD Rhone von Dr. med. J._______, Allgemein-

medizin, vom 2. Juni und 21. September 2009 (IV-act. 50; act. 62), 

Hauptdiagnose: Asthma bronchiale (ICD-10: J 45.9); Nebendiagno-

sen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Chronisches Cervico- 

und Lumbovertebralsyndrom mit degenerativen Veränderungen 

ohne neurologische Reiz- oder Ausfallsymptomatik (M 47.8; M 

54.4); Stadium nach Pleuraerguss unklarer Aetologie rechts (J 90); 

chronische Müdigkeit/ Erschöpfung seit Dezember 2007 (R 53); 

Heberdenarthrosen Finger; Beginnende Gonarthrose; chronische 

Mittelfussschmerzen; Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit: Allergische Diathese; Stadium nach Schilddrüsen-

resektion bei Struma 1974; Stadium nach Mamma-Carzinom 

rechts; Ovarialcyste; Laktoseintoleranz. Die Beschwerdeführerin 

sei 1994 an einem Mamma-Carzinom erkrankt, welches operiert 

und bestrahlt wurde; seither bestehe ein Lymphödem des rechten 

Armes, weshalb keine längeren Arbeiten über dem Kopf möglich 

seien. Schwere und mittelschwere körperliche Tätigkeiten und Ex-

position der Allergene sei nicht zumutbar, es bestehe aber keine 

Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Nachhilfelehrerin: 

Die eingeschränkte Beweglichkeit infolge Abnützungserscheinun-

gen des Bewegungsapparates begründe eine Arbeitsunfähigkeit im 

Haushalt von 20%. Im Jahr 2007 sei ein Pleuraerguss rechts fest-

gestellt worden. Während der Therapie habe von Dezember 2007 

bis Ende der Rehabilitation im Oktober 2008 eine 100%-ige Arbeits-

unfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit bestanden; 

 Bericht der Fachkliniken E._______ vom 27. Juli 2009 (IV-act. 59 

S. 3), Diagnosen: Persistierender Pleuraerguss unklarer Genese; 

mediastinale und hiläre Lymphknotenvergrösserung unklarer Ge-

nese; Zustand nach Mamma-Carzinom rechts; gemischtförmiges 

Asthma bronchiale; 

 Bericht Dr. med. K._______, Fachärztin für Innere Medizin, vom 10. 

August 2009 (IV-act. 59 S. 1), Diagnosen: Rezidivierender Pleura-

erguss rechts mit Vergrösserung der mediastinalen und hilären 

Lymphknoten unklarer Genese; Asthma bronchiale; Mammateilre-

sektion 1994, seither Lymphödem rechter Arm; degenerative Wir-

belsäulenveränderung; Omarthrose; Fingerpolyarthrose; Sehbe-

hinderung beidseits; Schwerhörigkeit mit Tinnitus; Laktoseintole-

ranz; 

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Seite 12 

 Bericht Dr. med. L._______ vom 22. Juni 2010 (IV-act. 108), Diag-

nose: Aktivierte Kniegelenkarthrose (ICD-10: M17.9 LG); 

 Bericht Dr. med. M._______, Facharzt für Orthopädie und Rheuma-

tologie, vom 8. Oktober 2010 (IV-act. 109), Diagnose: Gonarthrose 

bds.; Innenmeniskusirritation links;  

 Bericht Dr. med. N._______, Fachärztin für Diagnostische Radiolo-

gie, vom 9. Oktober 2010 (IV-act. 110): Initiale retropatellare Arth-

rose mit Chondropathie der Patella Grad III bis IV; Chondropathie 

Grad II bis III im medialen femoro-tibialen Gelenk; mucoide Dege-

neration des Innen- und Aussenmeniscushinterhornes mit Rissbil-

dung an der Unterfläche des Innenmeniscushinterhornes; Gelen-

kerguss; Baker-Cyste; zwei septierte Ganglien dorsal des hinteren 

Kreuzbandes;  

 Bericht Rehabilitationsklinik O._______ vom 13. Oktober 2010 (IV-

act. 111): Im Vordergrund standen Belastungskurzatmigkeit, thora-

kale Schmerzen und Knieschmerzen. Diagnosen: Gemischtes 

Asthma bronchiale mit Übergang in eine COPD Grad III nach Gold; 

überwiegend parietale Verschwartungen bds. bei chronifizierten 

Pleuraergüssen; allergische Rhinopathie; Penicillinallergie; Analge-

tikaintoleranz; Polyarthrose; Adipositas Grad I; Mamma-Carzinom 

rechts 1994; Hypercholesterinämie; Neurodermitis;  

 Bericht Radiologie P._______ vom 25. Juli 2011 (IV-act. 112): Mäs-

siggradig entwickelte Osteopenie in Schenkelhälsen und Ach-

senskelett; die Grenze zur Osteoporose sei nicht erreicht;  

 Bericht Dr. med. Q._______, Facharzt für Diagnostische Radiolo-

gie, vom 27. Juli 2011 (IV-act. 113): Mediane Protrusion HWK6/7 

ohne Irritation neuronaler Strukturen; Spondylogen konsolidierte, 

bds. mediolaterale Protrusion im HWK3/4 bis 6/7; geringe Spon-

dylarthrosen zervikal; Spinalkanal und Neuroforamina normal weit; 

unauffälliges Myelon; keine höhergradigen Unkarthrosen;  

 Bericht Dres. R._______ und N._______, Fachärztinnen für Diag-

nostische Radiologie, vom 28. Juli 2011 (IV-act. 113): Diskogene 

und ossäre Degeneration aller Bewegungssegmente; in Höhe 

Th5/6 Hinweise auf eine leicht ausgeprägte, aktivierte Osteochond-

rose; im Segment Th 7/8 kleinere Bandscheibenprolabierung 

C-3733/2013 

Seite 13 

dorso-median; kein Hinweis auf eine ossäre Filialisierung im Rah-

men der Grunderkrankung; unauffällige Darstellung des thorakalen 

Myelons; leicht erweiterte A. thorakalis auf 2.7 cm im Querdurch-

messer; 

 Bericht Dr. med. S._______ vom 8. August 2011 (IV-act. 114), Di-

agnose: Heberden-Arthrose der Langfinger, beidseitig (ICD-10: 

M15.1 GB). 

8.2 Die Vorinstanz stützte sich beim Erlass der angefochtenen Verfügung 

auf das interdisziplinäre Gutachten der T._______ vom 25. September 

2012 (IV-act. 115). Dieses beinhaltet eine allgemeinmedizinische und inter-

nistische Untersuchung durch Dr. U._______, eine rheumatologische Un-

tersuchung durch Dr. V._______ sowie eine psychiatrische Untersuchung 

durch Dr. W._______.  

In internistischer Hinsicht wurde festgehalten, bei der Beschwerdeführerin 

bestehe seit der Kindheit eine Atopie, welche zunächst zu einer allergi-

schen Rhinopathie und später zu einem allergischen Asthma bronchiale 

geführt habe. Bekannt seien auch eine Neurodermitis sowie weitere Aller-

gien. In den 2000er Jahren sei eine chronisch obstruktive Bronchitis diag-

nostiziert worden. 1994 habe die Beschwerdeführerin ein Mamma-Carzi-

nom rechts entwickelt. Nach der Operation und konsekutiven Bestrahlung 

sei eine postactinische Lungenfibrose festgestellt worden. Die Beschwer-

deführerin habe ein Lymphödem des rechten Armes entwickelt. Es gebe 

keine Hinweise auf eine Metastasierung. Später seien rezidivierende 

Pleuraergüsse hinzugekommen, die abpunktiert werden mussten. Die re-

spiratorische Situation habe sich im Laufe der Jahre verschlechtert. Aktuell 

bestehe eine Anstrengungsdyspnoe Grad III, die höchstwahrscheinlich 

multifaktoriell bedingt sei. 

Eine Ruhedyspnoe liege nicht vor, die Beschwerdeführerin beklage jedoch 

eine allgemeine Müdigkeit und Kraftlosigkeit, deren Ätiologie nicht habe 

eruiert werden können.  

In rheumatologischer Hinsicht wurde festgestellt, dass die Belastbarkeit 

beider Kniegelenke durch symptomatische degenerative Veränderungen 

am Bewegungsapparat deutlich vermindert sei. Die Kniegelenke neigten 

zu Ergussbildung im Sinne einer aktivierten Arthrose. Daneben bestünden 

relevante Bewegungseinschränkungen im Bereich der Halswirbelsäule 

C-3733/2013 

Seite 14 

und der rechten Schulter. Zudem seien Greif- und Haltekraft durch die He-

berdenarthrosen eingeschränkt. Aus rheumatologischer Sicht bestünde 

eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit seit zumindest 2005. Eine 

wechselbelastende Tätigkeit, die überwiegend sitzend ausgeführt werden 

könne, sei der Beschwerdeführerin zumutbar, wobei die Halswirbelsäule 

nicht übermässig belastet werden dürfe und Tätigkeiten über der Schulter-

horizontale nicht zumutbar seien. Berufliche Massnahmen erübrigten sich 

aufgrund des Alters der Beschwerdeführerin.  

Im orthopädischen Bereich sei die Beschwerdeführerin durch eine Gon-

arthrose beidseits sowie eine Femoropatellararthrose in der Gehstrecke 

eingeschränkt.  

In psychiatrischer Hinsicht wurde keine Erkrankung diagnostiziert.  

Zusammengefasst wurden folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Ar-

beitsfähigkeit gestellt:  

 Chronisch obstruktive Bronchitis Grad III nach Gold 

 Atopie mit allergischem Asthma bronchiale 

 St. N. Mamma-Carzinom rechts 1994 mit Axillarevision 

 Lymphödem rechter Arm 

 Postactinische Lungenfibrose 

Sodann wurden folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfä-

higkeit gestellt:  

 Gonarthrose beidseits und klinisch Femoropatellararthrose  

 Muskuläre Dysbalance am Schultergürtel beidseits und weniger ausge-

prägt auch der Knieflexoren beidseits 

 Ansatztendinose am medialen Beckenkamm rechts 

 Chonisches Cervicalsyndrom bei degenerativen HWS-Veränderungen mit 

deutlicher Bewegungseinschränkung 

C-3733/2013 

Seite 15 

 Periarthropathia humeroscapularis rechts mit Supraspinatustendinose 

und Impingement 

 Heberden-Arthrosen 

 Leichter Knick-Senk-Fuss links, Spreizfüsse, Hallux valgus beidseits, St. 

N. Fussfraktur  

 Tendenz zu diffusem weichteilrheumatischem Schmerzsyndrom mit 12/18 

positiven Fibromyalgie Tenderpoints 

 St.n. Extirpation von Ovarialzysten rechts 

 Adipositas (BMI 30). 

Aufgrund der respiratorischen Erkrankung sei die Beschwerdeführerin 

nicht zu mittelschweren oder schweren Tätigkeiten oder Arbeiten in einer 

mit Luftnoxen belasteten Atmosphäre in der Lage. In einer körperlich nicht 

belastenden und der zuletzt ausgeübten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähig-

keit 70%. Die orthopädisch-rheumatologischen Erkrankungen wirkten sich 

nicht einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit aus. 

Das Zurücklegen längerer Gehstrecken, wiederholtes Treppensteigen, Ge-

hen auf unebenem Boden oder Arbeiten über der Schulterhorizontale seien 

aber nicht zumutbar. 

8.3 In ihrer Stellungnahme vom 23. Oktober 2012 (IV-act. 118) hielt RAD-

Ärztin Dr. J._______ fest, die rheumatologischen Befunde seien altersent-

sprechend normal und bis auf ein geringes Streckdefizit von 5-10% nicht 

aufsehenerregend. Der Bewegungsapparat der Beschwerdeführerin sei 

degenerativ geschädigt, weshalb körperlich schwere und mittelschwere 

Tätigkeiten deutlich eingeschränkt seien. Eine leichte Tätigkeit in wech-

selnder Position ohne wiederholtes Bücken und längere Gehstrecken sei 

möglich, wobei die bisherige Tätigkeit als Nachhilfelehrerin diese Anforde-

rungen erfülle. Eine Arbeitsunfähigkeit liege aus rheumatologischer Sicht 

deshalb nicht vor. Anstelle der verlangten pneumologischen Expertise sei 

eine psychiatrische Untersuchung nebst einer rheumatologischen und in-

ternistischen Beurteilung durchgeführt worden. Wenn auch nur eine mäs-

sig belastende Tätigkeit zur Diskussion stünde, wäre eine entsprechende 

Abklärung unabdingbar. Bei der Tätigkeit als Nachhilfelehrerin handle es 

sich aber um eine extrem leichte Tätigkeit, sodass auch die festgestellte 

Arbeitsunfähigkeit von 30% nicht nachvollziehbar sei. Die beklagte Er-

C-3733/2013 

Seite 16 

schöpfbarkeit könne weder psychiatrisch noch internistisch begründet wer-

den, weshalb sie keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe. Das Gut-

achten äussere sich nicht hinsichtlich Arbeitsfähigkeit im Haushalt. Die Be-

funde seien jedoch nicht wesentlich unterschiedlich als diejenigen in den 

medizinischen Vorakten, sodass kein Grund bestehe, diese Beurteilung zu 

verändern.   

9.  

Nachfolgend sind die Rügen der Beschwerdeführerin im Einzelnen zu prü-

fen. 

9.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst die zeitliche Bemessung der Ar-

beitsunfähigkeit in der angefochtenen Verfügung. 

Die Vorinstanz hielt in der angefochtenen Verfügung fest, gemäss den Ak-

ten habe in der bisherigen Tätigkeit als Nachhilfelehrerin vom 26. Oktober 

2007 bis 15. Oktober 2008 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% bestanden. 

Ab dem 30. Juni 2012 (Ende der T._______-Untersuchung) habe wieder 

eine Arbeitsunfähigkeit von 30% bestanden. Im bisherigen Aufgabenbe-

reich habe eine Arbeitsunfähigkeit von 100% seit dem 26. Dezember 2007 

bestanden, die sich seit dem 12. Februar 2008 auf 17.5% verringert habe. 

Entsprechend sei keine zur Rentenbegründung ausreichende Arbeitsunfä-

higkeit während eines Jahres vorgelegen. 

Diese Feststellung kann aufgrund der Akten nicht nachvollzogen werden. 

Vielmehr geht aus den Bescheinigungen der Krankenkasse X._______ 

vom 8. Januar 2009 (IV-act. 33) und vom 29. Mai 2013 (IV-act. 129) hervor, 

dass die Beschwerdeführerin vom 26. Dezember 2007 bis 31. Dezember 

2008 arbeitsunfähig war und vom 16. Januar 2008 bis 31. Dezember 2008 

Krankengeld erhielt. Der Beginn der Arbeitsunfähigkeit ist mit der Einwei-

sung der Beschwerdeführerin wegen Pleuraergusses in das Klinikum 

D._______ am 26. Dezember 2007 (IV-act. 36) ausgewiesen. Das Ende 

der Arbeitsunfähigkeit setzt die Vorinstanz, der Stellungnahme der RAD-

Ärztin Dr. J._______ folgend, auf die Entlassung aus der Rehaklinik 

G._______ am 15. Oktober 2008 fest. Die Ausführungen der RAD-Ärztin 

sind jedoch insofern widersprüchlich, als sie einerseits ausführt, je nach 

Grund der Hospitalisation könne die Arbeitsunfähigkeit einige Wochen oder 

auch länger weiter bestehen, und andererseits pauschal festhält, der Zu-

stand der Beschwerdeführerin sei mit Austritt aus der Rehaklinik "sicher 

stabilisiert" gewesen (IV-act. 118 S. 10). Eine Stabilisierung lässt sich den 

Austrittsberichten der Rehaklinik G._______ jedoch nicht entnehmen. Im 

C-3733/2013 

Seite 17 

Gegenteil wurde die Beschwerdeführerin gemäss Bericht vom 14. Oktober 

(IV-act. 59 S. 7) in arbeitsunfähigem Zustand entlassen und hält der Bericht 

vom 27. November 2008 (IV-act. 39) als Rehabilitationsergebnis fest, dass 

sich keine Besserung des Befindens eingestellt habe und die Kniebe-

schwerden unverändert geblieben seien. Die Stellungnahme der RAD-Ärz-

tin vom 23. September 2013 (BVGer-act. 3), wonach die Arbeitsfähigkeit 

auf den Zeitpunkt der Entlassung aus der Reha festzulegen sei, da bei un-

verändertem Zustand über eine fast einmonatige Rehabilitation keine rele-

vante Verbesserung des Zustandes erwartet werden könne, ist unver-

ständlich. Somit kann nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon 

ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin vom 26. Oktober 2007 

bis 15. Oktober 2008 arbeitsunfähig war, sondern weisen die Akten viel-

mehr auf eine Arbeitsunfähigkeit vom 26. Dezember 2007 bis 31. Dezem-

ber 2008 hin. Dies ist von der Vorinstanz erneut zu prüfen bzw. zu berich-

tigen.  

Sodann ist nicht nachvollziehbar, weshalb danach vorübergehend wieder 

eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit bestanden haben und erst mit Abschluss 

der T._______-Untersuchung erneut eine 30%-ige Arbeitsunfähigkeit ein-

getreten sein soll. Eine Besserung des Gesundheitszustandes, welche 

eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit rechtfertigen würde, lässt sich weder den 

Akten noch dem T._______-Gutachten entnehmen. Im Gegenteil erfolgten 

in der Zwischenzeit zwei Klinikaufenthalte wegen erneuter Abklärung des 

persistierenden Pleuraergusses bzw. wegen Beschwerden im Zusammen-

hang mit der Belastungskurzatmigkeit, der beidseitigen sowie starken 

Knieschmerzen (Bericht der Fachklinik E._______ vom 28. Juli 2009, IV-

act. 59 S. 3 ff.; Bericht Rehabilitationsklinik O._______ vom 13. Oktober 

2010 nach einmonatigem stationärem Aufenthalt, IV-act. 111). Sodann at-

testierte Dr. H._______, Praxis für Orthopädie, Chirotherapie, Skelettrönt-

gen und Sonographie, in seinem Bericht vom 2. August 2009 (IV-act. 59 S. 

2), dass die Beschwerdeführerin wegen multiplen Skelettbeschwerden und 

rezidivierender Pleuraergussbildung in ihrer Leistungsfähigkeit v.a. beim 

Gehen und Stehen hochgradig behindert sei. Die Stellungnahme des RAD, 

wonach die Beschwerdeführerin aus rheumatologischer Sicht in ihrer Tä-

tigkeit als Nachhilfelehrerin nicht eingeschränkt sei, macht die Annahme 

einer Arbeitsfähigkeit von Oktober 2008 bis Juni 2012 nicht plausibel, fan-

den die Klinikaufenthalte doch primär wegen der Lungenbeschwerden und 

auf Anregung eines Lungenfacharztes (IV-act. 111 S. 1) statt. Auch diesbe-

züglich ist eine erneute Prüfung und nötigenfalls Berichtigung durch die 

Vorinstanz notwendig.   

C-3733/2013 

Seite 18 

Des Weiteren ist die Arbeitsfähigkeit im bisherigen Aufgabenbereich von 

100% seit 26. Dezember 2008 bzw. von 17.5% seit 12. Februar 2008 nicht 

nachvollziehbar, da hierzu keine Abklärung im T._______-Gutachten er-

folgte (vgl. nachfolgend E. 9.6). 

Im Ergebnis ist die Abklärung der Arbeitsfähigkeit bzw. Arbeitsunfähigkeit 

in zeitlicher Hinsicht durch die Vorinstanz ungenügend, steht im Wider-

spruch zu den Akten und ist erneut vorzunehmen und nötigenfalls zu be-

richtigen.   

9.2 Die Beschwerdeführerin rügt sodann, dass anstelle der in Auftrag ge-

gebenen pneumologischen Expertise eine rheumatologische, eine internis-

tische sowie eine psychiatrische Abklärung erfolgt sei, obwohl die bisheri-

gen Diagnosen der Beschwerdeführerin keinem psychiatrischen Krank-

heitsbild entsprächen.  

Das Bundesverwaltungsgericht beauftragte die Vorinstanz im Urteil C-

6789/2009 vom 5. Januar 2011 (IV-act. 67) mit einer polydisziplinären Ab-

klärung, bei welcher die Einschränkungen aufgrund der vielseitigen ge-

sundheitlichen Probleme der Beschwerdeführerin zu berücksichtigen seien 

(E. 5.3). Gemäss Empfehlung der RAD-Ärztin Dr. J._______ sollte das po-

lydisziplinäre Gutachten durch einen Pneumologen, einen Internisten so-

wie einen Orthopäden oder Rheumatologen durchgeführt werden (IV-act. 

72; act. 73). Die Notwendigkeit eines psychiatrischen Gutachtens wurde 

weder vom Bundesverwaltungsgericht noch vom RAD thematisiert und ist 

durch die Krankheitsgeschichte keinesfalls nahegelegt. So erstaunt es 

auch nicht, dass keine psychiatrische Beeinträchtigung festgestellt werden 

konnte.  

Demgegenüber war und ist die Durchführung einer pneumologischen Ex-

pertise unabdingbar, um die Auswirkungen der Lungenbeschwerden auf 

die Arbeitsfähigkeit rechtsgenüglich beurteilen zu können. So steht auf-

grund der Akten fest, dass die Beschwerdeführerin seit der Kindheit an 

Lungenbeschwerden leidet. Seit 2008 sind chronifizierte Pleuraergüsse 

und Verschwartungen dokumentiert, deren Ursache nach wie vor ungeklärt 

ist. Die RAD-Ärztin Dr. J._______ stellte sich diesbezüglich auf den Stand-

punkt, dass einerseits wohl kaum eine klinisch relevante Lungenfibrose 

vorliege und auf eine fachärztliche Untersuchung vorliegend ohnehin ver-

zichtet werden könne, da es sich bei der Tätigkeit als Nachhilfelehrerin um 

eine körperlich sehr leichte Tätigkeit handle und diese mit den erhobenen 

C-3733/2013 

Seite 19 

Befunden vereinbar sei. Dem ist zunächst entgegenzuhalten, dass man-

gels Vollständigkeit der erhobenen Befunde nicht überprüft werden kann, 

ob eine Tätigkeit tatsächlich mit den Befunden vereinbar, leicht und zumut-

bar ist. Entsprechend ist auch die Festlegung einer Arbeitsunfähigkeit von 

30% durch die Vorinstanz nicht überzeugend, da sie auf einem unvollstän-

dig erhobenen Sachverhalt beruht. Zudem ist Dr. J._______ eine Ärztin für 

allgemeine Medizin und keine Pneumologin, womit ihre Mutmassungen die 

unterbliebene fachärztliche Untersuchung nicht zu ersetzen vermögen. 

Was schliesslich das Argument anbelangt, auf die Durchführung der 

pneumologischen Untersuchung könne verzichtet werden, da aus einer all-

fälligen Verschlechterung der Lungenfunktion nicht auf einen früheren Zu-

stand geschlossen werden könne, so würde aus dieser Perspektive jegli-

che retrospektive Untersuchung eines Krankheitsverlaufs hinfällig.  

Im Ergebnis ist die Untersuchung durch einen Pneumologen nach wie vor 

notwendig und hat die Vorinstanz eine entsprechende Expertise einzuho-

len.  

9.3 Die Beschwerdeführerin fordert zudem die Untersuchung, wie sich das 

Zurücklegen kurzer Gehstrecken auf die körperliche und respiratorische 

Leistungsfähigkeit auswirkt. Die Vorinstanz bemängelt ebenfalls, dass 

ohne eine derartige Untersuchung auf die Angaben der Beschwerdeführe-

rin abgestellt worden sei. Auf übereinstimmenden Antrag der Parteien ist 

eine entsprechende Untersuchung durchzuführen.  

9.4 Die Beschwerdeführerin fordert des Weiteren, es seien die Kniege-

lenke zu untersuchen, da sie nach verhältnismässig kurzer Zeit des Sit-

zens nicht mehr aufstehen könne. Im Bericht von Dr. N._______ vom 

9. Oktober 2010 (IV-act. 110) sei eine retropatellare Arthrose festgehalten. 

Es müsse als erwiesen gelten, dass bei einem derartigen Krankheitsbild 

das Aufstehen nach längerem Sitzen schwer falle.  

Dr. V._______ hielt im rheumatologischen T._______-Teilgutachten unter 

Berücksichtigung der relevanten medizinischen Röntgenaufnahmen und 

Vorakten fest, dass kein Aufrichteschmerz bestehe. In Anbetracht der seit 

2005 bestehenden, durch die verminderte Belastbarkeit der Kniegelenke 

bedingten eingeschränkten Leistungsfähigkeit gelangte er zum Schluss, 

dass der Beschwerdeführerin die bisherige Tätigkeit als Nachhilfelehrerin 

zumutbar sei. Dem Bericht von Dr. N._______ ist nichts Gegenteiliges zu 

entnehmen. Das T._______-Teilgutachten enthält einen ausführlichen Be-

C-3733/2013 

Seite 20 

fund und eine sorgfältige Diagnosestellung. Es entspricht den beweisrecht-

lichen Anforderungen, sodass es keinen Anlass gibt, die Kniegelenke er-

neut untersuchen zu lassen.  

9.5 Sodann rügt die Beschwerdeführerin die Schlussfolgerung des RAD, 

wonach sich die Ätiologie der beklagten, nach der Krebserkrankung aufge-

tretenen chronischen Erschöpfung und Kraftlosigkeit nicht eruieren lasse, 

diese mithin weder psychisch noch internistisch begründet werden könne 

und keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe. Die Beschwerdeführerin 

bemängelt, dass keine Ausschlussdiagnose zur Feststellung einer chroni-

schen Erschöpfung durchgeführt worden sei. Der RAD stellt sich auf den 

Standpunkt, dass keine weiteren Abklärungen indiziert seien, da somati-

sche Gründe wiederholt ausgeschlossen worden seien. Aufgrund des Gut-

achtens seien relevante psychiatrische Erkrankungen als Ursache der Er-

schöpfung ebenfalls ausgeschlossen worden. Ein obstruktives Schlaf-An-

pone-Syndrom sei nicht abgeklärt worden. Da die Erschöpfbarkeit aber seit 

vielen Jahren bestehe und die Beschwerdeführerin bereits mehrmals un-

tersucht worden sei, wäre es unlogisch, wenn die behandelnden Ärzte nicht 

an eine derartige Abklärung gedacht hätten. Zudem sei die Erkrankung be-

handelbar und somit nicht für eine längerfristige Arbeitsunfähigkeit rele-

vant. Es sei somit von einer nicht mit objektiven befunden zu belegenden 

Erschöpfbarkeit auszugehen. 

Dass die chronische Erschöpfung vormals untersucht oder somatische 

Gründe – gar wiederholt – ausgeschlossen worden seien, trifft jedoch nicht 

zu. Dr. C._______ attestierte erstmals im November 2007 ein psychovege-

tatives Erschöpfungssyndrom (IV-act. 35). Die Erschöpfung wurde später 

in den Berichten der Rehaklinik G._______ vom 14. Oktober 2008 (IV-act. 

59 S. 7) und vom 27. November 2008 (IV-act. 39) sowie in der Stellung-

nahme von Dr. I._______ (IV-act. 22) erwähnt. Eine Untersuchung der Er-

schöpfung fand jedoch nie statt. Auch diesbezüglich erweist sich der Sach-

verhalt folglich als ungenügend abgeklärt, was von der Vorinstanz zu er-

gänzen ist.   

9.6 Das T._______-Gutachten erweist sich zudem aus anderen Gründen 

als mangelhaft. So fehlen Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit der Beschwer-

deführerin im bisherigen Aufgabenbereich, obwohl der RAD festhielt, dass 

die Abnützungserscheinungen des Bewegungsapparates nicht zu einer Ar-

beitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit, wohl aber im Haushalt führten 

(IV-act. 72 S. 9). Auch diesbezüglich ist das Gutachten zu ergänzen.    

C-3733/2013 

Seite 21 

9.7 Sodann ist unklar, ob die durch den Internisten festgehaltenen Diagno-

sen der allergischen Rhinopathie, Penicillin-Allergie, Neurodermitis, Anal-

getika-Intoleranz und Hypercholesterinämie eine Auswirkung auf die Ar-

beitsfähigkeit haben, werden diese doch in der Synthese nicht mehr er-

wähnt (IV-act. 115 S. 15 und S. 25 f.). Es bleibt somit abzuklären, ob und 

in welchem Umfang sich diese Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit auswir-

ken. 

9.8 Schliesslich ist auch zu beurteilen, ob die Beschwerdeführerin mit Blick 

auf das fortgeschrittene Alter ihre allfällige Restarbeitsfähigkeit auf dem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise wirtschaftlich verwerten 

kann (vgl. BGE 138 V 457 E. 3). 

9.9 Im Ergebnis erweist sich der Sachverhalt nach wie vor als ungenügend 

abgeklärt und ist die Beurteilung eines Rentenanspruches gestützt auf das 

T._______-Gutachten nicht möglich. Die Beschwerde ist somit gutzuheis-

sen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur gutachter-

lichen Abklärung der bisher vollständig ungeklärt gebliebenen Frage der 

pneumologischen Erkrankung sowie chronischen Erschöpfung mitsamt all-

fälligen Auswirkungen auf die Invalidität sowie zur Ergänzung des Gutach-

tens hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit an die Vorinstanz zu-

rückzuweisen (vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4; 139 V 99 E. 1.1; Urteil des 

BGer 8C_633/2014 vom 11. Dezember 2014 E. 3.2); mithin damit diese  

 eine pneumologische Abklärung veranlasse (vgl. E. 9.2) 

 untersuche, wie sich das Zurücklegen kurzer Gehstrecken auf die 

körperliche und respiratorische Leistungsfähigkeit auswirkt (vgl. 

E. 9.3) 

 die Erschöpfung und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit 

abkläre (vgl. E. 9.5) 

 die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin im bisherigen Aufga-

benbereich abkläre (vgl. E. 9.6)  

 die Auswirkung der internistischen Diagnosen auf die Arbeitsfähig-

keit abkläre (vgl. E. 9.7) 

 Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit retrospektiv ab Zeitpunkt 

des hypothetischen Rentenanspruches erneut festlege (vgl. E. 9.1)  

C-3733/2013 

Seite 22 

 die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt 

unter Berücksichtigung des fortgeschrittenen Alters untersuche 

(vgl. E. 9.8) 

und nach erfolgten Abklärungen neu über die Rentenbetreffnisse verfüge. 

10.  

10.1  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

10.2  

Da eine Rückweisung praxisgemäss als Obsiegen der beschwerdeführen-

den Partei gilt, sind weder der Beschwerdeführerin noch der Vorinstanz 

Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 e contrario und 2 VwVG; 

vgl. BGE 132 V 215 E. 6.1). Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 400.– 

(BVGer-act. 5) ist der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. 

11. Die durch eine schweizerische Anwältin vertretene Beschwerdeführe-

rin hat Anspruch auf eine Parteientschädigung, die von der Vorinstanz zu 

leisten ist (Art. 64 Abs. 1 und 2 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Da keine Kostennote einge-

reicht wurde, ist die Entschädigung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 

14 Abs. 2 VGKE). Unter Berücksichtigung des gebotenen Aufwandes wird 

die Parteientschädigung auf Fr. 2'800.– (ohne MWSt, die vorliegend nicht 

geschuldet ist, vgl. Art. 1 Abs. 2 i.V.m. Art. 8 Abs. 1 des Mehrwertsteuerge-

setzes [MWStG] sowie Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE) festgesetzt.   

 

  

C-3733/2013 

Seite 23 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird insofern gutgeheissen, als die angefochtene Verfü-

gung vom 16. April 2013 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zu-

rückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Er-

wägung 9, über den Rentenanspruch neu verfüge. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 400.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-

digung in der Höhe von Fr. 2'800.– zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 

Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Markus Metz Agnieszka Taberska 

 

 

 

 

C-3733/2013 

Seite 24 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: