# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c5cd876-725a-5af0-821e-0d222cf65045
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 13.11.2025 II 2025 50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-50_2025-11-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 50

Entscheid vom 13. November 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Mirjam Grbac, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, 
Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Arbeitslosenentschädigung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 1985) war vom 1. April 2014 bis zum 30. September 
2023 bei der B.________ AG als RM Controler (Corporate Band E) in einem un-
befristeten Vollzeitarbeitsverhältnis angestellt (Vi-act. 36, 41, 40/42). Mit E-Mail 
vom 27. Juni 2023 kündigte A.________ ihren Arbeitsvertrag per Ende Septem-
ber (Vi-act. 39, 36). Dies bestätigte die Arbeitgeberin mit Schreiben vom 29. Juni 
2023 (Vi-act. 40/42). Vom 1. Oktober 2023 bis zum 11. September 2024 befand 
sich A.________ gemäss eigenen Angaben in einem "selbstfinanzierten Urlaub" 
(Vi-act. 33). 

B. Am 11. September 2024 wurde A.________ durch das RAV C.________ 
zur Arbeitsvermittlung angemeldet (Vi-act. 45). Am 18. November 2024 stellte 
A.________ Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 11. September 2024 (Vi-
act. 33).

C. A.________ war vom 28. Oktober 2024 bis zum 29. März 2025 erneut bei 
der B.________ AG zu einem Arbeitspensum von 30 % und einem Bruttolohn 
von Fr. 2'500.-- angestellt (Vi-act. 34). Gleichzeitig bestand eine teilweise Arbeits-
losigkeit (Vi-act. 12, 17, 21, 28). Seit dem 17. Februar 2025 besteht keine Ar-
beitslosigkeit mehr, da A.________ gemäss eigenen Angaben ab diesem Zeit-
punkt ein Masterstudium an der UZH aufgenommen hat (Vi-act. 6).

D. Mit Schreiben des Amts für Arbeit vom 27. November 2024 wurde 
A.________ über die beabsichtigte Ablehnung der Anspruchsberechtigung auf 
Arbeitslosenentschädigung informiert und ihr das rechtliche Gehör gewährt (Vi-
act. 27), welches sie am 28. November 2024 wahrnahm (Vi-act. 22).

E. Mit Verfügung Nr. 85 vom 20. Februar 2025 wies das Amt für Arbeit des 
Kantons Schwyz den Antrag auf Arbeitslosenentschädigung per 11. September 
2024 bis auf weiteres wegen Nichterfüllung der Beitragszeit ab (Vi-act. 10). Eine 
am 5. März 2025 dagegen erhobene Einsprache (Vi-act. 9) wies das Amt für Ar-
beit mit Einspracheentscheid Nr. 09/2025 vom 4. Juli 2025 ab (Vi-act. 4).

F. Gegen den Einspracheentscheid vom 4. Juli 2025 reicht die Beschwerde-
führerin mit Schreiben vom 29. Juli 2025 (Postaufgabe: 31.7.2025) fristgerecht 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ein und beantragt 
sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheides Nr. 09/2025 vom 4. Juli 
2025 sowie die Anerkennung ihres Anspruches auf Arbeitslosenentschädigung 
ab dem 11. September 2024.

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G. Mit Vernehmlassung vom 3. September 2025 beantragt die Vorinstanz die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin hält mit 
Replik vom 7. Oktober 2025 an ihren Anträgen fest. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Im vorliegenden Fall ist umstritten, ob die Beschwerdeführerin ab dem 
11. September 2024 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat und nament-
lich, ob sie innerhalb der Rahmenfrist für die Beitragszeit während mindestens 
zwölf Monaten eine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt hat. 

1.1 Eine versicherte Person hat Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung, 
wenn sie u.a. die Beitragszeit erfüllt hat oder von der Erfüllung der Beitragszeit 
befreit ist (vgl. Art. 8 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die obligatorische Ar-
beitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0] vom 
25.6.1982). Für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit gelten, sofern das 
Gesetz nichts anderes vorsieht, zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für 
den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchs-
voraussetzungen erfüllt sind. Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei 
Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 1 - 3 AVIG).

1.2 Die Beitragszeit hat erfüllt, wer innerhalb der dafür vorgesehenen Rahmen-
frist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während mindestens zwölf Monaten eine beitragspflich-
tige Beschäftigung ausgeübt hat (Art. 13 Abs. 1 AVIG).

1.3 Die Ermittlung der Beitragszeit gemäss Art. 13 Abs. 1 AVIG ist in Art. 11 
der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol-
venzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; SR 837.02) 
vom 31. August 1983 geregelt. Als Beitragszeit zählt nach Art. 11 Abs. 1 AVIV 
jeder volle Kalendermonat, in dem die versicherte Person beitragspflichtig ist. Die 
den Beitragszeiten gleichgesetzten Zeiten (Art. 13 Abs. 2 AVIG) und Zeiten, für 
die die versicherte Person einen Ferienlohn bezogen hat, zählen in gleicher Wei-
se (Art. 11 Abs. 3 AVIV). Beitragszeiten, die nicht einen vollen Kalendermonat 
umfassen, werden zusammengezählt, wobei je 30 Kalendertage als ein Bei-
tragsmonat gelten (Art. 13 Abs. 2 AVIG). Wird eine beitragspflichtige Beschäfti-
gung nicht auf Beginn eines Kalendermonates aufgenommen bzw. nicht auf En-
de eines Kalendermonats beendet, werden die entsprechenden Werktage mit 
dem Faktor 1.4 in Kalendertage umgerechnet (vgl. Staatssekretariat für Wirt-
schaft SECO, Weisung AVIG ALE [AVIG-Praxis ALE], Arbeitsmarkt / Arbeitslo-

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senversicherung [TC], Stand 1.7.2025, B150 [nachfolgend zit. als AVIG-Praxis 
ALE]).

1.4 Beim in Art. 11 Abs. 3 AVIV genannten Ferienlohn kann es sich nur um 
während des Arbeitsverhältnisses bezogene und nach Art. 329d des Bundesge-
setzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünf-
ter Teil: Obligationenrecht, OR; SR. 220) vom 30. März 1911 entschädigte Feri-
entage handeln. Denn für die Bestimmung des Beitragsmonats kommt es auf die 
formale Dauer des Arbeitsverhältnisses an (vgl. EVG C 162/06 vom 27.2.2007 
E. 3.3; ARV 2000 Nr. 17 S. 87 E. 2b). Art. 11 Abs. 3 AVIV regelt daher den Fall, 
wo die versicherte Person während der Dauer des Arbeitsverhältnisses tatsäch-
lich Ferien bezog. Ob während dieser arbeitsfreien Zeit der Lohn weiterhin aus-
bezahlt wurde oder die Abgeltung in Form eines Zuschlages zum (Grund-)Lohn 
erfolgte, ist ohne Belang. Es kann sich insofern nach der Logik des Gesetzes un-
ter dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung der Versicherten nicht anders ver-
halten als beim versicherten Verdienst. Fehlt es am Merkmal des realen Bezugs 
von Ferien kann Art. 11 Abs. 3 AVIV nicht, zumindest nicht unmittelbar zur An-
wendung gelangen. Und durch Auszahlung einer Entschädigung für effektiv nicht 
bezogene Ferien kann grundsätzlich keine Beitragszeit entstehen (vgl. BGE 148 
V 144 E. 5.4.2 m.H.a. BGE 130 V 492 E. 4.3.1; Urteil BGer 8C_272/2021 vom 
17.11.2021 E. 5.4.2; AVIG-Praxis ALE, B159; Gerhards, AVIG-Kommentar, 
Band I [Art. 1-58], Art. 13 AVIG, N 14; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, in: 
SBVR, Rz. 172). Ebenso stellt unbezahlter Urlaub grundsätzlich keine Beitrags-
zeit dar, da weder Arbeit geleistet wird noch Lohn geschuldet ist. Beläuft sich der 
unbezahlte Urlaub auf mindestens einen ganzen Kalendermonat, gilt der Zeit-
raum nie als Beitragszeit (Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Audit Letter 
TCRD, Ausgabe 2016/2, September 2016, S. 7; Urteil des Sozialversicherungs-
gerichts Zürich AL.2022.00308 vom 5.9.2023 E. 1.3).

1.5 Nach Art. 1 Abs. 1 AVIG sind die Bestimmungen des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 
6. Oktober 2000 auf die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol-
venzentschädigung anwendbar, soweit das vorliegende Gesetz nicht ausdrück-
lich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

Für das Verfahren vor dem Sozialversicherungsgericht gilt zum einen (nach 
Art. 61 lit. c ATSG) der Untersuchungsgrundsatz; das Gericht hat von Amtes we-
gen für die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-
haltes zu sorgen und es hat jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von 
allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (vgl. 
BGE 144 V 427 E. 3.2 m.H.a. BGE 138 V 218 E. 6; Urteile BGer 8C_109/2023 

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vom 5.6.2023 E. 4.1; 8C_668/2022 vom 29.6.2023 E. 6.1; 9C_484/2022 vom 
11.1.2023 E. 4.2; 9C_662/2016 vom 15.3.2017 E. 2.2). Zum andern ist das Ge-
richt nicht an die Begehren der Parteien gebunden; es kann - unter Wahrung des 
rechtlichen Gehörs - einen Einspracheentscheid zu Ungunsten der beschwerde-
führenden Person ändern oder dieser mehr zusprechen, als sie verlangt hat 
(Art. 61 lit. d ATSG). Schliesslich ist das Recht von Amtes wegen anzuwenden 
(§ 26 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974).

2.1 Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe sich am 11. Septem-
ber 2024 auf dem RAV C.________ zur Arbeitsvermittlung angemeldet und ab 
demselben Datum Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung erhoben. Die Rah-
menfrist für die Beitragszeit umfasse den Zeitraum vom 11. September 2022 bis 
10. September 2024. Die Beschwerdeführerin könne in dieser Zeit folgende bei-
tragspflichtigen Beschäftigungen nachweisen: 

- 11. September 2022 bis 31. Dezember 2022 bei der B.________ AG

- 01. Februar 2023 bis 30. September 2023 bei der B.________ AG

Die Berechnung der Arbeitslosenkasse, wonach es sich bei den oben aufgeführ-
ten Beschäftigungen um total 11.7 Beitragsmonate handle, sei korrekt (beim un-
bezahlten Urlaub vom Januar 2023 handelt es sich um keinen Beitragsmonat). 
Die Beschwerdeführerin akzeptiere dies, stütze sich ihre in der Einsprache vor-
genommene, ergänzende Berechnung doch ebenfalls auf diese 11.7 Beitrags-
monate als Ausgangslage. Im Rahmen der Einsprache mache die Beschwerde-
führerin jedoch geltend, dass ihr ehemaliger Arbeitgeber ihr noch 90.75 Stunden 
an Ferienguthaben ausbezahlt habe, was 11.3 Tagen entsprechen würde. Sie sei 
unter Verweis auf Art. 13 Abs. 1 AVIG und Art. 11 Abs. 3 AVIV der Ansicht, dass 
sie unter Berücksichtigung dieser ausbezahlten Ferientage die geforderte Bei-
tragszeit von 12 Monaten erreichen würde.

Weiter erwog die Vorinstanz, gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung solle 
nach Sinn und Zweck von Art. 11 Abs. 3 AVIV einzig die während des Arbeits-
verhältnisses bezogenen und nach Art. 329d OR entschädigten Ferientage als 
beitragspflichtige Beschäftigung gelten. Für die Berechnung der Beitragszeit 
komme es auf die Dauer des Arbeitsverhältnisses an. Ein beendigtes Arbeitsver-
hältnis würde durch die Auszahlung einer Entschädigung für nicht bezogene Fe-
rien weder verlängert werden, noch dürfe diese in Beitragstage umgerechnet und 
an die Beitragszeit angerechnet werden. Die Beschwerdeführerin würde die aus-
bezahlte Ferienentschädigung für am Ende des Arbeitsverhältnisses nicht bezo-
gene Ferien mit dem Ferienlohn für während des Arbeitsverhältnisses bezoge-
nen und nach Art. 329d OR entschädigten Ferien verwechseln. Ein Fall von 
Art. 11 Abs. 3 AVIV liege damit nicht vor.

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2.2 Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Beschwerdeschrift geltend, der Ge-
setzeswortlaut von Art. 13 AVIG würde nicht ausschliesslich auf physisch geleis-
tete Arbeitszeit abstellen, sondern auf jede beitragspflichtige Beschäftigung. Der 
Ferienlohn, welcher ihr am Ende des Arbeitsverhältnisses ausbezahlt worden sei, 
sei ordnungsgemäss der AHV unterstellt worden und sei somit beitragspflichtig. 
Daher sei er auch der Beitragszeit gleichzusetzen. Die Ferien seien ausserdem 
während des Arbeitsverhältnisses erworben worden. Falls die Kündigung frühzei-
tig erfolgt wäre, hätte sie diese Ferien regulär bezogen. Es sei sachgerecht, die-
se Zeit als Beitragszeit zu werten, da sie auf geleisteter Arbeit beruhe und bei-
tragspflichtig vergütet worden sei.

Insofern sich die Vorinstanz auf das Bundesgerichtsurteil BGE 130 V 492 berufe, 
sei dies unzutreffend, betreffe dieses Urteil doch Fälle ohne Bezug zu geleisteter 
Arbeit. In ihrem Fall seien die Ferien durch tatsächliche Arbeit erworben und 
AHV-pflichtig vergütet worden. Die Nichtanrechnung widerspreche dem Zweck 
des AVIG, nämlich Personen mit effektiver Beitragsleistung den Anspruch auf 
Entschädigung zu gewähren.

2.3 Die Vorinstanz hält in der Vernehmlassung an den Ausführungen im Ein-
spracheentscheid fest. Ergänzend führt sie aus, Zweck von Art. 11 Abs. 3 AVIV 
sei, eine Gleichbehandlung zwischen Arbeitnehmenden im Monatslohn und Ar-
beitnehmenden im Stundenlohn sicherzustellen. Während Arbeitnehmende im 
Monatslohn auch während den Ferien Lohn erhalten würden, würde im Stunden-
lohn der Ferienbezug ohne Lohn eine beitragsrechtliche Lücke verursachen. Aus 
diesem Grund würde Art. 11 Abs. 3 AVIV anordnen, dass Zeiten, für die ein Feri-
enlohn ausgerichtet werde, gleich wie Beitragszeiten zählen würden. Gemäss 
Rechtsprechung würden deshalb auch nur während des Arbeitsverhältnisses be-
zogene und nach Art. 329d OR entschädigte Ferientage gemäss Art. 11 Abs. 3 
AVIV für die Beitragszeit berücksichtigt. Die Auszahlung von nicht bezogenen 
Ferientagen würde eben gerade nicht unter Art. 11 Abs. 3 AVIV fallen.

2.4 Die Beschwerdeführerin führt replizierend aus, der Zeitpunkt des Ferienbe-
zugs liege nicht im Ermessen des Arbeitnehmenden, sondern würde gemäss 
Art. 329c Abs. 2 OR grundsätzlich vom Arbeitgeber bestimmt. Es könne daher 
nicht vom (allenfalls willkürlichen) Entscheid der Arbeitgeberseite abhängen, ob 
ein Ferienanspruch vor Ende des Arbeitsverhältnisses bezogen oder ausbezahlt 
würde. Dass die versicherte Person daraus eine beitragsrechtliche Schlechter-
stellung erfahre, erscheine rechtlich fragwürdig.

Zu ihrer persönlichen Situation hielt sie ergänzend fest, sie sei über zehn Jahre, 
unter Einbezug ihrer früheren Tätigkeit als externe Mitarbeitende, beim gleichen 

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Arbeitgeber tätig gewesen und hätte ihr Arbeitsverhältnis im Jahr 2023 aus ge-
sundheitlichen Gründen selbst beendet. Bereits zuvor habe sie einen Monat un-
bezahlten Urlaub genommen, um ihre psychische Belastung zu stabilisieren. 
Nach der Kündigung hätte sie ein weiteres Jahr in Eigenverantwortung und auf 
eigene Kosten dazu genutzt, sich vollständig zu erholen. In der gesamten Zeit 
habe sie keine Leistungen der Arbeitslosenkasse beansprucht. Sie sei sich nicht 
bewusst gewesen, dass der unbezahlte Urlaub dazu führe, dass sie die für den 
Leistungsbezug nötige Beitragszeit knapp verfehle. Sie sei in guten Glauben da-
von ausgegangen, dass sie sich sogar rund drei Wochen zu früh bei der Arbeits-
losenversicherung gemeldet hätte und nicht, dass ihr am Ende wenige Tage feh-
len würden. Hätte sie dies gewusst, hätte sie ihren verbleibenden Ferienan-
spruch, der bestanden hätte, anstelle des unbezahlten Urlaubs bezogen. Sie hät-
te aber in guten Glauben gehandelt und sei davon ausgegangen, dass sie sich 
rechtzeitig und korrekt bei der Arbeitslosenversicherung gemeldet hätte. 

3.1 Die Rahmenfrist für die Beitragszeit im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG 
i.V.m. Art. 9 Abs. 3 AVIG läuft vorliegend unbestrittenermassen vom 11. Sep-
tember 2022 bis zum 10. September 2024. In dieser Zeit hat die Beschwerdefüh-
rerin gemäss Vorinstanz insgesamt 11.7 Monate lang eine beitragspflichtige Be-
schäftigung ausgeübt (vgl. oben E. 2.1). Die 11.7 Monate setzen sich zusammen 
einerseits aus 3.7 Monaten des Jahres 2022 (September anteilsmässig 
[12.9.2022 - 30.9.2022 = 15 Werktage; 15 * 1.4 = 21 Kalendertage, entsprechen 
70% eines Kalendermonats] sowie Oktober bis Dezember 2022) und 8 Monaten 
aus dem Jahr 2023 (Februar bis September 2023). Im Januar 2023 bezog die 
Beschwerdeführerin gemäss Aktenlage einen unbezahlten Urlaub (vgl. Vi-act. 35, 
Payroll Account 2023, Position 2520 Unpaid Leave). Ein unbezahlter Urlaub kann 
aufgrund fehlender geleisteter Arbeit sowie fehlendem geleistetem Lohn nicht zur 
Beitragszeit gezählt werden. Dieser stellt folglich keine beitragspflichtige Be-
schäftigung im Sinne von Art. 13 AVIG dar (vgl. oben E. 1.4). Die Vorinstanz hat 
den Januar 2023 daher zu Recht nicht zur Beitragszeit gerechnet, was von der 
Beschwerdeführerin im Übrigen auch nicht bestritten wird.

3.2 Strittig ist hingegen, ob die Auszahlung des Feriensaldos im Umfang von 
90.75 Stunden nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses der Beitragszeit nach 
Art. 13 AVIG angerechnet werden muss.

3.2.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, Art. 13 AVIG stelle nicht aussch-
liesslich auf physisch geleistete Arbeitszeit ab, sondern auf jede beitragspflichtige 
Beschäftigung. Dem kann nur bedingt gefolgt werden: Richtig ist, dass auch 
während des Arbeitsverhältnisses effektiv bezogene (bezahlte) Ferien - somit Ar-

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beitszeit, die nicht physisch geleistete wurde - zur Beitragszeit zählen (Art. 11 
Abs. 3 AVIV). Nicht berücksichtigt werden kann hingegen eine am Ende des Ar-
beitsverhältnisses ausbezahlte Ferienentschädigung, da zu diesem Zeitpunkt das 
Arbeitsverhältnis bereits beendet ist. Dass es sich dabei um massgebenden 
Lohn im Sinne der AHV-Gesetzgebung handelt (vgl. Art. 5 Abs. 2 des Bundesge-
setzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10] vom 
20.12.1946), bedeutet nicht, dass eine Anrechnung an die Beitragszeiten nach 
Art. 13 AVIG möglich ist. Nach Art. 39 AVIV ist für Zeiten, die nach Art. 13 Abs. 2 
Bst. b - d AVIG als Beitragszeiten angerechnet werden, derjenige Lohn massge-
bend, den der Versicherte normalerweise erzielt hätte. Entscheidend für die Be-
rechnung der Beitragszeit ist daher nicht allein, dass es sich bei der Entschädi-
gung um massgebenden Lohn im Sinne der AHV-Gesetzgebung handelt (vgl. 
auch BGE 123 V 70 E. 5c m.H.a. BGE 116 V 281 E. 2b S.282). Die am Ende des 
Arbeitsverhältnisses ausbezahlte Ferienentschädigung kann nicht mit dem 
während der Anstellung normalerweise erzielten Lohn gleichgesetzt werden. 
Dies ergibt sich bereits daraus, dass Ferien während der Dauer des Arbeitsver-
hältnisses nicht durch Geldleistungen oder andere Vergünstigungen abgegolten 
werden dürfen (vgl. Art. 329d Abs. 2 OR). Entscheidend ist zudem, dass als Bei-
tragsmonate einzig die Zeit während der formalen Dauer des Arbeitsverhältnis-
ses berücksichtigt werden kann, d.h. damit auch während des Arbeitsverhältnis-
ses bezogene und entschädigte Ferientage. Ein beendigtes Arbeitsverhältnis 
kann durch Auszahlung der Ferienentschädigung nicht verlängert werden, womit 
auch keine Beitragszeit entstehen kann (ARV 2000 Nr. 17). Der reale Bezug von 
Ferientagen ist mithin Voraussetzung für die Berücksichtigung der Ferienent-
schädigung bei der Beitragszeit; durch Auszahlung einer Entschädigung für ef-
fektiv nicht bezogene Ferien kann grundsätzlich keine Beitragszeit entstehen 
(BGE 148 V 144 E. 5.4.2 f.).

3.2.2 Auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin, dass sie die Ferien während 
des Arbeitsverhältnisses "erworben" habe und sie diese regulär bezogen hätte, 
wäre die Kündigung frühzeitig erfolgt, überzeugt nicht. Gemäss "Employee 
Handbook – Switzerland" der B.________ AG standen der Beschwerdeführerin 
als Mitarbeiterin des Corporate Bands E mit 38 Jahren 25 Ferientage pro Jahr zu 
(vgl. Vi-act. 30, Ziff. 5.5.1). Aufgrund des Endes des Arbeitsverhältnisses per 30. 
September 2023 reduzierte sich der Anspruch anteilsmässig (vgl. Vi-act. 30, 
a.a.O.). Gemäss Lohnabrechnung vom Oktober 2023 wurden der Beschwerde-
führerin 90.75 Stunden an Feriensaldo ausbezahlt (vgl. Vi-act. 7). Dies entspricht 
elf Tagen bei einer wöchentlichen Sollarbeitszeit von 41.25 Stunden bzw. einer 
täglichen Sollarbeitszeit von 8.25 Stunden (vgl. Vi-act. 30, Ziff. 5.1). Dass die Be-
schwerdeführerin bei einer früheren Kündigung anteilsmässig weniger Ferientage 

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gehabt hätte und diese gegebenenfalls bereits bezogen hätte, ändert nichts dar-
an, dass das Arbeitsverhältnis durch die Entschädigung des Feriensaldos am 
Ende des Arbeitsverhältnisses nicht verlängert wurde.

Gleiches gilt, soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie hätte, hätte sie ge-
wusst, dass ihr am Ende wenige Tage zum Erreichen der Beitragszeit fehlen 
würden, ihren verbleibenden Ferienanspruch anstelle des unbezahlten Urlaubs 
bezogen. Faktisch hat sie jedoch im Januar 2023 unbezahlten Urlaub bezogen, 
welcher gemäss den Ausführungen oben (E. 3.1) nicht zur Beitragszeit zählt. 
Dass sie dies rückblickend anders entschieden hätte, kann bei der Berechnung 
der Beitragszeit keine Berücksichtigung finden. 

3.2.3 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, der Zeitpunkt des Ferienbe-
zuges werde nach Art. 329c Abs. 2 OR grundsätzlich vom Arbeitgeber bestimmt, 
wodurch die versicherte Person keine Schlechterstellung erfahren dürfe, ver-
kennt sie, dass vorliegend keine Schlechterstellung vorliegt. Hätte die Beschwer-
deführerin ihre noch zur Verfügung stehenden Ferientage vor Ende des Arbeits-
verhältnisses bezogen, hätte dieses ebenfalls Ende September 2023 geendet 
wodurch im Jahr 2023 unverändert acht Monate Beitragszeit bestanden hätten. 
Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin ihre Ferien nicht mehr bezogen hat, 
hat daher - entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin - zu keiner Verkür-
zung der Beitragszeit geführt. 

3.2.4 Schliesslich kann der Beschwerdeführerin auch nicht gefolgt werden, wenn 
sie geltend macht, BGE 130 V 492 sei für ihren Fall nicht einschlägig, da dieses 
Urteil lediglich Fälle ohne Bezug zu geleisteter Arbeit betreffe.

Zwar betraf der genannte Entscheid eine Anstellung im Stundenlohn, bei der die 
Ferien jeweils mit einem Zuschlag von 8.33 % auf dem Stundenlohn abgegolten 
wurden (vgl. BGE 130 V 492 E. 3.1 S. 494). Hingegen war die Beschwerdeführe-
rin im Monatslohn angestellt und hatte entsprechend während den Ferien einen 
vereinbarten Lohnanspruch. Entscheidend ist jedoch, dass Art. 11 Abs. 3 AVIV 
gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung eben gerade nur auf Fälle an-
wendbar ist, wo die versicherte Person während der Dauer des Arbeitsverhält-
nisses tatsächlich Ferien bezieht (BGE 130 V 492 E. 4.3.1 S. 498 m.w.H.; vgl. 
oben E. 1.4). In BGE 130 V 492 E. 4.4.2 S. 499 f. hielt das Bundesgericht fest, 
dass die frühere Praxis, wonach Versicherte, deren Ferienanspruch in Form ei-
nes Lohnzuschlages abgegolten wurde, so gestellt werden würden, wie wenn sie 
während der Dauer des Arbeitsverhältnisses im Umfang der entschädigten Tage 
oder Wochen effektiv Ferien bezogen hätten, dem Gleichbehandlungsgebot wi-
derspricht. Es benachteiligt unter anderem diejenigen Versicherten, die - wie die 

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Beschwerdeführerin - einen vereinbarten Lohnanspruch während den Ferien ha-
ben, keine oder nicht alle Ferien beziehen konnten und dafür entschädigt wer-
den. Eine Auszahlung des noch bestehenden Feriensaldos, wie sie die Be-
schwerdeführerin am Ende des Arbeitsverhältnisses erhalten hat, führte dem-
nach bereits vor der Rechtsprechungsänderung des Bundesgerichts (betreffend 
die [Nicht]Anrechnung der auf Ferientage oder -wochen umgerechneten Ferien-
entschädigung als zusätzliche Beitragszeit) nicht zu einer Anrechnung an die 
Beitragszeiten im Sinne von Art. 13 Abs. 1 AVIG (BGE 130 V 492 E. 4.4.2 m.H.a. 
ARV 2000 Nr. 17 S. 87 E. 2b und BGE 123 V 74; vgl. auch BGE 148 V 144 E. 
5.4.2).

3.3 Soweit die Beschwerdeführerin replizierend geltend macht, sie habe das 
Arbeitsverhältnis aufgrund von gesundheitlichen Gründen beendet und das Jahr 
nach Ende des Arbeitsverhältnisses dazu genutzt, sich vollständig zu erholen, ist 
zu prüfen, ob darin allenfalls ein Befreiungsgrund von der Erfüllung der Beitrags-
zeit nach Art. 14 AVIG gesehen werden könnte.

3.3.1 Von der Erfüllung der Beitragszeit befreit sind Personen, die innerhalb der 
Rahmenfrist (Art. 9 Abs. 3 AVIG) während insgesamt mehr als zwölf Monaten 
nicht in einem Arbeitsverhältnis standen und die Beitragszeit nicht erfüllen konn-
ten u.a. wegen Krankheit (Art. 3 ATSG), Unfall (Art. 4 ATSG) oder Mutterschaft 
(Art. 5 ATSG), sofern sie während dieser Zeit Wohnsitz in der Schweiz hatten 
(Art. 14 Abs. 1 lit. b AVIG). Krankheit ist jede Beeinträchtigung der körperlichen 
oder geistigen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalles ist und die eine medizi-
nische Untersuchung oder Behandlung erfordert oder eine Arbeitsunfähigkeit zur 
Folge hat (Art. 4 Abs. 1 ATSG). Sämtliche Befreiungsgründe müssen überprüfbar 
sein bzw. nachgewiesen werden. Die Arbeitslosenkasse hat im Rahmen ihrer 
Abklärungspflicht die beweisrelevanten Unterlagen zu verlangen (vgl. AVIG-
Praxis ALE B185). Die Arbeitsverhinderungen zählen nur dann als Befreiungs-
gründe, wenn sie ärztlich bescheinigt sind (vgl. AVIG-Praxis ALE B188; VGE II 
2021 21 vom 19.4.2021 E. 1.4.1).

Wie das Bundesgericht wiederholt festgestellt hat, muss zwischen dem Befrei-
ungsgrund und der Nichterfüllung der Beitragszeit ein Kausalzusammenhang be-
stehen. Dabei muss das Hindernis während mehr als zwölf Monaten bestanden 
haben, denn bei kürzerer Verhinderung bleibt dem Versicherten während der 
zweijährigen Rahmenfrist genügend Zeit (d.h. mehr als 12 Monate), um eine aus-
reichende beitragspflichtige Beschäftigung auszuüben (vgl. BGE 141 V 625; 139 
V 37 E. 5.1, jeweils mit H.a. 131 V 279 E. 1.2; Urteile BGer 8C_646/2021 vom 
9.2.2021 E. 2.2.1; 8C_329/2020 vom 10.9.2020 E. 3.3.1; AVIG-Praxis ALE 
B183). Da eine Teilzeitbeschäftigung mit Bezug auf die Erfüllung der Beitragszeit 

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einer Vollzeitbeschäftigung gleichgestellt ist (Art. 11 Abs. 4 Satz 1 AVIV), liegt die 
erforderliche Kausalität nur vor, wenn es der versicherten Person aus einem der 
in Art. 14 Abs. 1 lit. a - c AVIG genannten Gründe auch nicht möglich und zumut-
bar war, ein Teilzeitarbeitsverhältnis einzugehen (vgl. BGE 141 V 625 E. 2; 139 V 
37 E. 5.1 m.H.a. 126 V 384 E. 2.b; Urteile BGer 8C_232/2021 vom 8.6.2021 
E. 3.2; 8C_616/2012 vom 4.12.2012 E. 5.1.1; EVG C 284/03 vom 14.9.2004 
E. 2.1).

3.3.2 Weder geht aus den Akten hervor, noch hat die Beschwerdeführerin im Be-
schwerdeverfahren Unterlagen - insbesondere Arztzeugnisse - eingereicht, die 
belegen würden, dass sie im Jahr nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 
aufgrund Krankheit nicht in der Lage gewesen wäre, einer (Teil-
zeit)Erwerbstätigkeit nachzugehen. Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung 
vom 18. November 2024 gab sie zudem an, dass sie insgesamt nicht länger als 
12 Monate - insbesondere aufgrund von Krankheit - in keinem Arbeitsverhältnis 
stand (Vi-act. 33 S. 106). Soweit sie in ihrer Replik ausführt, dass sie das Jahr 
nach ihrer Kündigung genutzt habe, sich von ihrer psychischen Belastung 
vollständig zu erholen, kann daraus nicht entnommen werden, dass die Be-
schwerdeführerin in diesem Moment aufgrund gesundheitlicher Gründe nicht in 
der Lage gewesen ist, zumindest einer Teilzeiterwerbstätigkeit nachzugehen. 
Ebenso wurden keine weiteren Gründe vorgebracht, die eine Befreiung von der 
Erfüllung der Beitragszeit rechtfertigen würden (vgl. auch Vi-act. 33 S. 106). So-
mit sind die Voraussetzungen zur Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit 
nach Art. 14 Abs. 1 AVIG nicht erfüllt. 

3.4 Unbegründet ist schliesslich auch die Anrufung von Treu und Glauben (vgl. 
oben E. 2.4). Der Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 
Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 
18.4.1999) kann Rechtssuchenden zwar unter gewissen Umständen Anspruch 
auf Schutz ihres Vertrauens verleihen. Allerdings ist dies an verschiedene Vor-
aussetzungen geknüpft, so insbesondere daran, dass die Rechtssuchende ihr 
Vertrauen auf eine vorbehaltlose Auskunft der zuständigen Behörde bezüglich 
einer konkreten, sie berührende Angelegenheit bezieht (vgl. BGE 143 V 95 E. 
3.6.2; Urteil BGer 8C_394/2023 vom 13.12.2023). Denn geschützt wird nur das 
Vertrauen auf die Richtigkeit behördlichen Handelns. Vorliegend macht die Be-
schwerdeführerin aber schon gar nicht geltend, worauf sie ihren guten Glauben, 
ihr Vertrauen abstützt; sie verweist auf keine behördliche Auskunft, aufgrund de-
rer sie sich nicht früher zur Arbeitsvermittlung angemeldet hat. Damit aber be-
steht keine Grundlage für eine Anwendung des Vertrauensschutzes.

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3.5 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
entsprechend abzuweisen. 

4. Für das vorliegende Verfahren sind keine Kosten zu erheben (vgl. Art. 1 
Abs.1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG). Anspruch auf eine Parteientschädigung 
besteht nicht (Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 13. November 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. November 2025