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**Case Identifier:** 08afb0fe-6cd0-50f6-9271-57b882066a4e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-05-29
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 29.05.2018 UV 2015/39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2015-39_2018-05-29.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2015/39

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 29.05.2018

Entscheiddatum: 29.05.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 29.05.2018
Art. 6, 10 und 16 UVG. Adäquanzprüfung bei der Anwendung der 
„Schleudertrauma-Praxis“ erst in jenem Zeitpunkt, in dem von der 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlungen keine namhafte Besserung mehr 
zu erwarten ist. Eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands durch 
weitere Behandlungen konnte mit den vorliegenden Arztberichten nicht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit begründet werden. Vornahme des 
Fallabschlussen und Einstellung der Heilbehandlung und Taggeldleistungen 
ist nicht zu beanstanden. Adäquate Kausalität wurde zu Recht verneint 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. Mai 
2018, UV 2015/39). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_493/2018.

Entscheid vom 29. Mai 2018

 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Miriam Lendfers und 

Marie Löhrer; Gerichtsschreiber Daniel Furrer           

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2015/39           

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Florian Németh, bürki bolt németh rechtsanwälte, 

Auerstrasse 2, Postfach 91, 9435 Heerbrugg,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ war bei der B.___ AG angestellt und somit bei der Suva obligatorisch 

unfallversichert, als er am 20. Januar 2011 als Lenker eines Personenwagens mit einem 

anderen Fahrzeug seitlich-frontal zusammenstiess (Suva-act. 1 ff.). In den Berichten 

des Landeskrankenhauses C.___, wo der Versicherte bis 21. Januar 2011 hospitalisiert 

war, wurden eine Thoraxprellung links mit Schmerzhaftigkeit im Bereich der LWS bei 

vorbestehender Bandscheibenproblematik mit Grosszehenheberschwäche und ein 

HWS-Distorsions-Trauma mit dem Bestehen einer massiven Spondylose der HWS mit 

Ostheophytenbildung und deutlichen Unc-Arthrosen festgehalten. Weiter habe der 

Versicherte auch über eine psychische Belastung nach dem Unfall berichtet (Suva-act. 

7, 35, 37).

A.b  Nach Durchführung von ärztlichen Behandlungen und Abklärungen stellte die Suva 

mit Verfügung vom 2. September 2011 die Leistungen auf den 5. September 2011 ein. 

Mangels adäquat kausaler Unfallfolgen bestehe auch kein Anspruch auf weitere 

Geldleistungen in Form einer Invalidenrente und/oder Integritätsentschädigung (Suva-

act. 99). Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (Suva-act. 100, 121) wies die 

Suva mit Einspracheentscheid vom 29. März 2012 (Suva-act. 134) ab. Die dagegen 

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erhobene Beschwerde vom 15. Mai 2012 (Suva-act. 148) hiess das 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 20. August 2013 (UV 

2012/46) dahingehend gut, dass der Einspracheentscheid aufgehoben und die Sache 

zur Abklärung der Frage, ob nach dem 5. September 2011 eine Aussicht auf namhafte 

Besserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit durch weitere 

Behandlung bestanden hatte, an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wurde 

(Suva-act. 178).

A.c  In der Folge holte die Suva diverse Arztberichte ein. Im Bericht vom 14. November 

2013 führte Dr. med. D.___, Fachärztin für Oto-, Rhino- und Laryngologie FMH, aus, 

dass der Versicherte schon drei Tage nach dem Unfall vor allem auf der rechten Seite 

einen tieffrequenten Tinnitus bemerkt habe, welcher in geringerer Intensität auch links 

wahrnehmbar gewesen sei. Im Laufe der Zeit habe die Lautstärke des Tinnitus 

zugenommen. Zusätzlich sei ein Schwank- und Drehschwindel aufgetreten. Durch die 

HWS-Distorsion habe sich ein chronisches Schmerzsyndrom entwickelt, so dass 

deshalb vor allem Schlafstörungen vorhanden seien. Bis heute habe sich daran nicht 

viel geändert. Bezüglich Tinnitus und Schwindel könne von einem Endzustand 

ausgegangen werden. Die Arbeitsfähigkeit sei vor allem vom Schwindel, vom 

chronischen Schmerzsyndrom und der depressiven Verarbeitung abhängig. Insofern 

sei es sicher zu empfehlen, auf Dauer eine medizinische Massage oder 

physiotherapeutische Behandlung durchzuführen, damit das chronische 

Schmerzsyndrom und der Schwindel zu einem gewissen Mass vermindert würden. 

Aufgrund der chronischen depressiven Verarbeitung denke sie jedoch nicht, dass sich 

dadurch die Arbeitsfähigkeit wesentlich erhöhen werde. Von ORL-Seite her bestünden 

keine weiteren medizinischen Massnahmen, die die Arbeitsfähigkeit wesentlich 

erhöhen könnten (Suva-act. 223).

A.d  Im Bericht vom 18. November 2013 hielt Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine 

Medizin, fest, dass nach seiner Einschätzung seit dem Beginn seiner Behandlung am 

19. September 2012 die Aussicht auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes 

bestehe. Für die vorgängige Zeit ab dem 5. September 2011 verwies er auf den 

damaligen Behandler. Von einem Endzustand könne noch nicht gesprochen werden, 

zumal sich die Symptomatik verändere. Zu Beginn der Arbeit habe der 

Beschwerdeführer unter einer umfangreichen Medikation gestanden, die schrittweise 

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habe abgebaut werden können. Es bestünden zwei Schwerpunkte, nämlich einerseits 

die psychische Komponente und zum anderen ein sehr hartnäckiger und schmerzhafter 

Muskelhartspann mit Blockaden im Zervikalbereich. Letzterer werde kombiniert 

hausärztlich und chirotherapeutisch angegangen, wobei dieser Ansatz noch zu neu sei, 

um dessen Erfolg oder Erfolgsaussichten zu beurteilen (Suva-act. 224).

A.e  Dr. med. F.___, Ärztin des Palliativzentrums des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG), 

gab im Bericht vom 10. Dezember 2013 an, dass die Schmerzen des Versicherten 

einen hohen Chronifizierungsgrad nach Gerbershagen Stadium III hätten. Es sei zu 

hoffen, dass durch eine Optimierung der psychischen Befindlichkeit noch weitere 

Verbesserungen erreicht werden könnten. Der Verlauf zeige, dass der Endzustand 

aktuell noch nicht erreicht sei (Suva-act. 233).

A.f  Dr. med. G.___, Oberarzt  der Klinik H.___, hielt im Bericht vom 20. Dezember 2013 

fest, dass der Versicherte an einer komplexen chronifizierten Schmerzerkrankung mit 

einer deutlich ausgeprägten posttraumatischen Belastungsstörung und hohen 

psychosozialen Belastungen infolge des Unfallereignisses als weitere 

Komplikationsfaktoren leide. Die während des stationären Aufenthalts bis zum 

Klinikaustritt am 19. Juli 2012 erreichten Veränderungen hätten zwar erste 

beobachtbare Auswirkungen auf das subjektive Befinden und die Lebensqualität des 

Versicherten gehabt, jedoch noch keinen Einfluss auf die Verbesserung der 

Arbeitsfähigkeit. Der beschriebene Hospitalisationsverlauf sowie auch der 

anamnestisch bekannte Heilungsverlauf nach einem früheren Unfallereignis würden 

durchaus berechtigten Anlass zu der Annahme geben, dass sich zumindest die 

psychischen Unfallfolgen (posttraumatische Belastungsstörung) durch 

psychotherapeutische Behandlungsmassnahmen verbessern liessen, so dass zum 

Zeitpunkt der Entlassung am 19. Juli 2012 der medizinische Endzustand noch nicht 

erreicht gewesen sei. Da bei der komplexen Gesundheitsstörung des 

Beschwerdeführers psychologische Faktoren sowohl die Ausprägung als auch den 

Verlauf der Erkrankung beeinflussen würden, sei die Verbesserung des psychischen 

Befindens zumindest eine notwendige, wenn auch vielleicht nicht hinreichende 

Voraussetzung, um längerfristig auch noch eine relevante Verbesserung der 

Arbeitsfähigkeit erreichen zu können. Eine genauere Prognose sei jedoch ausgehend 

vom Stand Juli 2012 nicht möglich (Suva-act. 236).

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A.g  Die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums I.___ verneinten im Bericht vom 30. Dezember 

2013 die Frage, ob nach dem 5. September 2011 in Bezug auf die Unfallfolgen noch 

Aussichten auf eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes des 

Versicherten im Sinne einer ins Gewicht fallenden Erhöhung der Arbeitsfähigkeit mittels 

weiterer Behandlungen bestünden. Zu Beginn der aktuellen Behandlung sei von einer 

posttraumatischen Belastungsstörung in Folge des Autounfalls im Januar 2011 

ausgegangen worden. Zum aktuellen Zeitpunkt gelte ein Zustand nach 

posttraumatischer Belastungsstörung, welche teilremittiert sei. Im Verlauf der aktuellen 

Behandlung habe sich gezeigt, dass als Hauptdiagnose die narzisstische 

Persönlichkeitsstörung des Patienten in den Vordergrund gestellt werden müsse. Der 

Unfall vom Januar 2011 habe zu einer Exazerbation des Leidens geführt. Mit der 

zugrunde liegenden Persönlichkeitsstruktur habe der Beschwerdeführer eine 

Disposition, in Zusammenhang mit einem traumatischen Ereignis eher eine psychische 

Störung zu entwickeln als Menschen ohne diese Prädisposition. Die aktuellen 

Diagnosen der narzisstischen Persönlichkeitsstörung sowie der anhaltenden 

somatoformen Schmerzstörung seien behandlungsbedürftig und eine Fortführung der 

Psychotherapie sei indiziert. Inwiefern hier langfristig eine Verbesserung des 

psychischen Befindens und damit eine Erhöhung der Arbeitsfähigkeit erreicht werden 

könnten, sei verlaufsabhängig. Trotz des schlechten Verlaufs und der eingetretenen 

Chronifizierung des Leidens sei nicht mit Sicherheit ein medizinischer Endzustand 

anzunehmen. Zu welcher Verbesserung, in welchem zeitlichen Horizont sowie mit 

welchem Ausmass damit die Erhöhung der Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne, sei 

aktuell nicht beurteilbar und im Wesentlichen verlaufsabhängig (Suva-act. 237).

A.h  Mit Schreiben vom 21. Januar 2014 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass die 

vom Versicherungsgericht gewünschten Abklärungen zwischenzeitlich getätigt worden 

seien. Den Berichten sei zu entnehmen, dass die geltend gemachten Störungen nicht in 

einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 20. Januar 2011 stehen 

würden. Zudem werde bestätigt, dass von einer weiteren Behandlung mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit keine namhafte Verbesserung des 

Gesundheitszustandes erwartet werden könne (Suva-act. 238).

A.i   Dr. med. J.___, Facharzt für Neurologie FMH, hielt im Bericht vom 18. Februar 

2014 fest, der Versicherte leide an einem zervikozephalen Schmerzsyndrom mit 

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begleitenden Beschwerden wie Konzentrationsstörung, Globusgefühl mit 

Sprechstörung, Schwindel und Schlafstörungen. Bereits vor dem Unfall sei ein 

lumbospondylogenes und zervikospondylogenes Schmerzsyndrom beschrieben 

worden. Trotz mehrerer Hospitalisationen sowie kontinuierlicher psychiatrischer sowie 

auch palliativmedizinischer Konsultationen und Therapien habe die Symptomatik nicht 

verbessert werden können. Im Gegenteil sei es in den letzten Monaten aus Sicht des 

Versicherten zu einer Zunahme der Symptomatik gekommen. Eine relevante Besserung 

des Beschwerdebildes mittels einer (weiteren) stationären Rehabilitation werde bei der 

sehr fixierten Situation bezweifelt, es werde eine ambulante regelmässige physio- und 

ergotherapeutische Therapie mit begleitender Gesprächstherapie empfohlen. Eine 

geeignete MTT wäre unter Umständen hilfreich. Die aktuelle medikamentöse Therapie 

sei adäquat und sinnvoll (Suva-act. 245).

A.j   Im Bericht der Klinik K.___ vom 14. April 2014 wurde das Vorliegen einer 

mittelgradigen depressiven Episode mit somatischen Symptomen, eine 

psychophysische Erschöpfung im Rahmen der Schmerz- und depressionsbedingten 

Schon- und Vermeidungshaltung beziehungsweise Verlust der Tagesstruktur 

festgehalten (Suva-act. 249).

A.k  Nachdem dem Versicherten mehrfach eine Fristerstreckung zur Stellungnahme 

gewährt worden war (Suva-act. 240, 242, 248, 251, 253, 255), verweigerte die Suva mit 

Schreiben vom 5. August 2014 eine weitere Fristerstreckung (Suva-act. 257).  Mit 

Schreiben vom 1. September 2014 teilte der Versicherte mit, dass er mit dem 

Abschluss des Falles nicht einverstanden sei. Dr. E.___ spreche sich klar dafür aus, 

dass eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes erwartet werden könne. 

Auch Dr. F.___ und Dr. G.___ würden festhalten, dass der Endzustand noch nicht 

erreicht sei. Auch die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums I.___ hätten angegeben, dass 

trotz des schlechten Verlaufs und der eingetretenen Chronifizierung des Leidens nicht 

mit Sicherheit ein medizinischer Endzustand angenommen werden könne. Der 

Versicherte forderte die Suva daher zur Wiederaufnahme der Taggeldleistungen auf 

(Suva-act. 258).

A.l   Mit Verfügung vom 21. Oktober 2014 hielt die Suva fest, dass die 

Versicherungsleistungen per 5. September 2011 eingestellt bleiben würden. Die seither 

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noch geklagten Beschwerden seien organisch nicht nachweisbar und die Adäquanz sei 

zu verneinen. Da keine Unfallfolgen mehr vorliegen würden, bestehe auch kein 

Anspruch auf weitere Geldleistungen in Form einer Invalidenrente oder einer 

Integritätsentschädigung (Suva-act. 263).

B.   

B.a  Mit Einsprache vom 12. Dezember 2014 beantragte der Versicherte, es seien die 

gemäss UVG vorgesehenen Versicherungsleistungen aufgrund des Unfalles vom 20. 

Januar 2011 auszurichten, insbesondere Taggelder sowie Kosten für die laufenden 

medizinischen Behandlungen. Entgegen der Auffassung der Suva sei der medizinische 

Endzustand immer noch nicht erreicht. Jedenfalls habe sich die Suva offensichtlich 

nicht damit auseinandergesetzt. Die Adäquanzbeurteilung würde damit immer noch zu 

früh erfolgen. Weiter handle es sich beim Unfallereignis vom 20. Januar 2011 um einen 

Unfall von zumindest mittlerer Schwere an der Grenze zu einem schweren Unfall. Der 

Versicherte befinde sich seither unablässig in sehr belastenden ärztlichen 

Behandlungen, und der Heilungsverlauf sei überaus schwierig, weshalb die adäquate 

Kausalität zu bejahen sei (Suva-act. 272).

B.b  Mit Einspracheentscheid vom 2. Juni 2015 wies die Suva die Einsprache ab. 

Aufgrund der Berichte von Dr. D.___ und Dr. J.___ könne angenommen werden, dass 

beim Versicherten keine objektivierbaren, somatischen Unfallfolgen struktureller Art 

bestehen würden. Insgesamt stehe fest, dass die adäquate Kausalität unter der 

Annahme des Vorliegens eines mittelschweren Unfalls im Grenzbereich zu leicht nicht 

gegeben sei und somit unter diesem Aspekt kein weitergehender Leistungsanspruch 

bestehe. Hinsichtlich des Zeitpunkts der Adäquanzprüfung könne festgehalten werden, 

dass, nachdem die versuchten Therapien keine nachhaltige Besserung gebracht 

hätten, der Heilungsprozess als abgeschlossen zu betrachten sei (Suva-act. 276).

C.  

C.a Mit Beschwerde vom 2. Juli 2015 beantragt der Beschwerdeführer unter Kosten- 

und Entschädigungsfolge die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 2. Juni 2015. 

Ihm seien aufgrund des Unfalles vom 20. Januar 2011 die gemäss UVG vorgesehenen 

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Versicherungsleistungen auszurichten, insbesondere Taggelder sowie Kosten für die 

laufenden medizinischen Behandlungen. Eventualiter sei die Sache zur weiteren 

(medizinischen) Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen (act. G 1). In 

der Beschwerdeergänzung vom 9. Dezember 2015 gab der Beschwerdeführer an, dass 

das Versicherungsgericht bereits in seinem Entscheid vom 20. August 2013 anerkannt 

habe, dass die für eine HWS-Distorsion typischen Beschwerden zeitnah und lückenlos 

dokumentiert worden seien. Die behandelnden Ärzte hätten einheitlich festgehalten, 

dass auch nach dem Datum der Leistungseinstellung am 5. September 2011 Aussicht 

auf eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers 

bestanden habe. Somit sei die Leistungseinstellung zu früh erfolgt. Selbst wenn die 

Adäquanzprüfung nicht zu früh erfolgt sein sollte, sei vorliegend die Adäquanz gestützt 

auf die von der Rechtsprechung aufgestellten Kriterien zu bejahen (act. G 10).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2016 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Der medizinische Endzustand sei im Zeitpunkt der 

Leistungseinstellung erreicht gewesen, ab dem 5. September 2011 sei keine namhafte 

Besserung des Gesundheitsschadens mehr eingetreten. Die Adäquanzprüfung sei nach 

der Psycho- und nicht nach der Schleudertraumapraxis durchzuführen, da nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sei, dass innert 72 Stunden nach dem Unfall 

Nackenbeschwerden aufgetreten seien. Damit seien ausschliesslich die physischen 

Unfallfolgen zu berücksichtigen. Bei der Adäquanzprüfung sei das Ereignis als 

mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Fällen einzustufen, und es seien die 

Delta-v-Werte gemäss der biomechanischen Kurzbeurteilung zu berücksichtigen (act. 

G 13).

C.c Mit Replik vom 2. Juni 2016 hält der Beschwerdeführer an der Beschwerde fest. 

Der medizinische Endzustand sei gemäss diversen ärztlichen Berichten am 5. 

September 2011 noch nicht erreicht gewesen. Dabei dürfe auch nicht eine 

retrospektive Beurteilung anhand des Behandlungsverlaufs vorgenommen werden. 

Bezüglich der anzuwendenden Praxis bei der Adäquanzprüfung sei auf die 

Ausführungen des Entscheids des Versicherungsgerichts vom 20. August 2013 (UV 

2012/46) abzustellen und die Schleudertraumapraxis anzuwenden. In Bezug auf den 

Delta-v-Wert könne zudem nicht auf die biomechanische Kurzbeurteilung abgestellt 

werden, da aufgrund mangelnder Qualität der zur Verfügung gestellten Bilder keine 

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Aussagen getroffen werden könnten. Damit bleibe einzig auf die Einschätzung des 

Beschwerdeführers abzustellen, wonach sich der Delta-v-Wert auf über 50 km/h 

belaufen habe. Die adäquate Kausalität sei zu bejahen (act. G 21).

C.d Mit Duplik vom 4. August 2016 hält auch die Beschwerdegegnerin vollständig an 

der Beschwerdeantwort fest. In Ergänzung zu den Akten wurde zudem das IV-Dossier 

inklusive den Observationsmaterialien mit drei CDs eingereicht. Aus dem von der 

Invalidenversicherung in Auftrag gegebene bidisziplinäre Gutachten gehe hervor, dass 

bereits am 5. September 2011 eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden habe, womit eine 

namhafte Erhöhung der Arbeitsfähigkeit durch weitere Behandlungen nicht denkbar sei 

(act. G 25).

Erwägungen

1.   

1.1  Anfechtungsgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet der 

Einspracheentscheid vom 2. Juni 2015 (Suva-act. 276), dem die Verfügung vom 21. 

Oktober 2014 (Suva-act. 263) zugrunde liegt. Darin verneint die Beschwerdegegnerin 

das Vorliegen eines adäquaten Kausalzusammenhangs und stellt die 

Versicherungsleistungen per 5. September 2011 ein. Es bestehe demnach auch kein 

Anspruch auf eine Invalidenrente oder eine Integritätsentschädigung.

1.2  Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über 

die Unfallversicherung (UVG; SR 832.0) und der Verordnung über die 

Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der 

Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 werden 

Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, 

und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach 

bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden daher, nachdem ein Unfallereignis aus 

dem Jahr 2011 zur Diskussion steht, die bis 31. Dezember 2016 gültigen 

Bestimmungen Anwendung.

1.3  Nach Art. 6 Abs. 1 UVG werden Leistungen der Unfallversicherung bei 

Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz 

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nichts anderes bestimmt. Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person nach 

einem Unfall Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfallfolgen. Ist sie 

zufolge Unfalls voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]), so steht ihr gemäss 

Art. 16 Abs. 1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalls zu mindestens 10 

Prozent invalid (Art. 8 ATSG), hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 

UVG).

1.4  Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung bildet die 

Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur für 

Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE 

HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). 

Während es Aufgabe der Ärztin oder des Arztes ist, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten. Im Bereich klar ausgewiesener 

organischer Unfallfolgen im Sinne von nachweisbaren strukturellen Veränderungen 

spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu bejahen (BGE 

134 V 109 E. 2.1; BGE 127 V 102 E. 5b/bb, mit Hinweisen). Sind dagegen die 

Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, ist eine eigenständige 

Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu differenzieren ist: Hat die 

versicherte Person beim Unfall kein Schleudertrauma bzw. keine 

schleudertraumaähnliche Verletzung und kein Schädel-Hirntrauma erlitten, gelangt die 

Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 140 E. 6c/aa (sog. „Psycho-Praxis“) zur 

Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen das Vorliegen einer 

Schleudertraumaverletzung oder eines Schädel-Hirntraumas, muss geprüft werden, ob 

zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörende 

Beeinträchtigungen zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik 

aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung 

ebenfalls die in BGE 115 V 140 E. 6c/aa für Unfälle mit psychischen Unfallfolgen 

aufgestellten Grundsätze massgebend. Andernfalls erfolgt die Beurteilung der 

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Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 festgelegten und in BGE 134 V 109 

präzisierten Kriterien (sog. „Schleudertrauma-Praxis“). Die Anwendung der 

Rechtsprechung zum adäquaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der 

HWS setzt voraus, dass die psychischen Beschwerden aus dem Unfall hervorgehen 

und zusammen mit den organischen Beschwerden, die ebenfalls auf das Unfallereignis 

zurückzuführen sind, ein komplexes Gesamtbild ergeben (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 

E. 3b).

1.5  Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt 

der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

Fachperson begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweisen).

2.   

2.1  Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hielt in seinem Entscheid vom 

20. August 2013 (UV 2012/46) fest, dass der vorliegende Fall nach der sogenannten 

„Schleudertrauma-Praxis“ zu beurteilen sei (vgl. E. 4.2). Die Beschwerdegegnerin stellt 

sich auf den Standpunkt, dass sich bei der Adäquanzprüfung ein Vorgehen nach der 

„Psycho-Praxis“ und nicht nach der „Schleudertrauma-Praxis“ aufdränge (act. G 13, S. 

6). Bezüglich der Anwendung der „Schleudertrauma-Praxis“ wird auf den Entscheid 

vom

20. August 2013 (UV 2012/46) verwiesen. Auf die damalige Beurteilung ist vorliegend 

nicht zurück zu kommen und es ist weiterhin die „Schleudertrauma-Praxis“ 

anzuwenden.

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2.2  Weiter macht die Beschwerdegegnerin geltend, dass nach höchstrichterlicher 

Rechtsprechung beim Fehlen organisch ausgewiesener Unfallfolgen und bei fehlendem 

adäquatem Kausalzusammenhang zwischen Unfall und anhaltenden Beschwerden auf 

die Einwände des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt des Fallabschlusses nicht 

eingegangen werden müsse. Somit sei der Fallabschluss per 5. September 2011 selbst 

dann zu schützen, wenn wider Erwarten davon ausgegangen würde, dass der 

medizinische Endzustand per 5. September 2011 nicht erreicht gewesen sei (act. G 13, 

S. 6).

2.3  Nach bundesgerichtlicher Praxis (BGE 134 V 109) ist die Adäquanzprüfung im 

Zeitpunkt des sogenannten Fallabschlusses vorzunehmen. Dem Gesetz lässt sich nicht 

entnehmen, zu welchem Zeitpunkt der Unfallversicherer den Fall abschliessen und die 

Heilbehandlungen und Taggelder einstellen darf. Dieser Zeitpunkt ergibt sich jedoch 

aus Art. 19 Abs. 1 UVG, wonach der Rentenanspruch entsteht, wenn von der 

Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem 

Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin. Nach 

konstanter Rechtsprechung bedeutet dies, dass der Versicherer die Heilbehandlung 

und das Taggeld nur solange zu gewähren hat, als von der Fortsetzung der 

Heilbehandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands erwartet 

werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der 

vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine 

Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung abzuschliessen (BGE 134 V 109 E. 

4.1). Auch für die Prüfung der Adäquanz nach der „Schleudertrauma-Praxis“ hält das 

Bundesgericht fest, dass diese praxisgemäss erst in jenem Zeitpunkt zu erfolgen habe, 

in dem von der Fortsetzung der auf das Schleudertrauma-Beschwerdebild – dessen 

psychische und physische Komponente nicht leicht zu differenzieren sind – gerichteten 

ärztlichen Behandlungen keine namhafte Besserung mehr zu erwarten ist (Urteil des 

Bundesgerichts vom 9. Juni 2017, 8C_58/2017, E. 4.1 mit Hinweisen).

3.   

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3.1  Bereits mit Entscheid vom 20. August 2013 hatte das Versicherungsgerichts des 

Kantons St. Gallen entschieden, dass die Frage zu klären sei, ob nach dem 5. 

September 2011 eine Aussicht auf namhafte Besserung des Gesundheitszustands 

durch weitere Behandlungen bestanden hatte. Daraufhin holte die 

Beschwerdegegnerin diverse Arzt-berichte ein (vgl. Sachverhalt A.c ff.).

3.2  Eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustands der versicherten Person 

bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder 

Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. 

„Namhaft“ bedeutet, dass die Besserung ins Gewicht fallen muss und unbedeutende 

Verbesserungen ebenso wenig genügen wie die blosse Möglichkeit einer Besserung 

(BGE 134 V 109 E. 4.3; Urteil des Bundesgerichts vom 12. Juni 2009, 8C_25/09, E. 

4.1.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit einer namhaften Besserung ist prognostisch und 

nicht auf Grund retrospektiver Feststellungen zu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts 

vom 3. Dezember 2008, 8C_59/2008 E. 4.2).

3.3  Die ORL-Ärztin Dr. D.___ hielt eindeutig fest, dass von ORL-Seite keine weiteren 

medizinischen Massnahmen bestünden, die die Arbeitsfähigkeit wesentlich erhöhen 

würden (Suva-act. 223).

3.4  Der Allgemeinmediziner Dr. E.___ äusserte seine Einschätzung für den Zeitraum ab 

dem Beginn seiner Behandlung am 19. September 2012 und gab an, dass nicht von 

einem Endzustand gesprochen werden könne. Dabei verwies er auf die psychische 

Komponente und den hartnäckigen und schmerzhaften Muskelhartspann mit 

Blockaden im Zervikalbereich, welcher kombiniert hausärztlich und chirotherapeutisch 

angegangen werde. Da dieser Ansatz noch neu sei, könne dessen Erfolg bzw. 

Erfolgsaussichten nicht beurteilt werden (Suva-act. 224). Somit ist betreffend des 

Muskelhartspanns prognostisch keine namhafte Besserung anzunehmen, da die 

Erfolgsaussichten nicht beurteilt werden können und somit lediglich eine Möglichkeit 

der Besserung im Raum steht. Bezüglich der psychischen Komponente macht Dr. 

E.___ keine Angaben. Diesbezüglich ist ohnehin auf die Beurteilung der behandelnden 

Psychiater zu verweisen.

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3.5  Dr. F.___ vom Palliativzentrum des KSSG berichtete von chronifizierten chmerzen. 

Sie gab zwar an, dass der Endzustand aufgrund des Verlaufs noch nicht erreicht sei, 

bezüglich einer Besserung sei zu hoffen, dass durch eine Optimierung der psychischen 

Befindlichkeit noch weitere Verbesserungen erreicht werden könnten (Suva-act. 233). 

Einzig die Hoffnung auf eine Verbesserung erfüllt aber noch nicht die Voraussetzungen 

an das Kriterium der namhaften Besserung.

3.6  Der Psychiater Dr. G.___ führte aus, dass bis zum Klinikaustritt am 19. Juli 2012 

erste beobachtbare Auswirkungen auf das subjektive Befinden stattgefunden hätten, 

jedoch ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Es würde durchaus der berechtigte 

Anlass zur Annahme bestehen, dass sich zumindest die psychischen Unfallfolgen 

durch psychotherapeutische Behandlungsmassnahmen verbessern liessen, so dass 

der medizinische Endzustand noch nicht erreicht gewesen sei. Die Verbesserung des 

psychischen Befindens sei zumindest eine notwendige, wenn auch vielleicht nicht 

hinreichende Voraussetzung, um eine relevante Verbesserung der Arbeitsfähigkeit 

erreichen zu können (Suva-act. 236). Somit besteht auch aufgrund dieser Einschätzung 

von Dr. G.___ keine Aussicht auf namhafte Besserung des Gesundheitszustandes, da 

eine ins Gewicht fallende Besserung der Arbeitsfähigkeit nur im Bereich des Möglichen 

liegt. Auch die Ärzte des Psychiatrie-Zentrums I.___ verneinten die Frage nach der 

Aussicht auf eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes im Sinne einer 

ins Gewicht fallenden Erhöhung der Arbeitsfähigkeit mittels weiterer Behandlungen. 

Auch wenn noch nicht mit Sicherheit ein medizinischer Endzustand anzunehmen sei, 

sei nicht beurteilbar, welche Verbesserung der Arbeitsfähigkeit noch erreicht werden 

könne (Suva-act. 237).

3.7  Auch der Neurologe Dr. J.___ berichtete nicht von einer Möglichkeit einer 

namhaften Besserung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers (Suva-act. 

245).

3.8  Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die von der Beschwerdegegnerin 

eingeholten Arztberichte nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit die Aussicht auf 

eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands durch weitere Behandlungen nach 

dem 5. September 2011 begründen konnten. Somit ist die Vornahme des sogenannten 

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Fallabschlusses per 5. September 2011 durch die Beschwerdegegnerin mit der 

Einstellung der Heilbehandlung und Taggeldleistungen nicht zu beanstanden.

4.   

4.1  Im Folgenden ist schliesslich die Kausalität zu prüfen. Für die Bejahung des 

adäquaten Kausalzusammenhangs ist nach der Schleudertrauma-Praxis im Einzelfall 

zu verlangen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der 

Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse 

Schwere aufweist oder mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Bei der 

Beurteilung dieser Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend 

vom augenfälligen Geschehensablauf – zwischen banalen bzw. leichten Unfällen 

einerseits, schweren Unfällen andererseits und schliesslich dem dazwischenliegenden 

mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzusammenhang in 

der Regel bei schweren Unfällen ohne weiteres bejaht und bei leichten Unfällen 

verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem 

mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfallgeschehens allein schlüssig beantworten. Es 

sind weitere, objektiv erfassbare Umstände, die unmittelbar mit dem Unfall im 

Zusammenhang stehen oder als direkte bzw. indirekte Folgen davon erscheinen, in 

eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall 

einzuordnen ist, und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders 

ausgeprägter Weise erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten 

Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder müssen dafür mehrere Kriterien 

herangezogen werden (BGE 134 V 109 E. 10.1). Die in die Adäquanzbeurteilung 

einzubeziehenden Kriterien lauten: besonders dramatische Begleitumstände oder 

besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; die Schwere oder besondere Art der erlittenen 

Verletzungen; fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; erhebliche 

Beschwerden; ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich 

verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche 

Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen (BGE 134 V 109 E. 10.3).

4.2  Vor der Prüfung der einzelnen Adäquanzkriterien ist die Schwere des 

Unfallereignisses vom 20. Januar 2011 zu beurteilen.

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4.2.1      Gemäss der biomechanischen Kurzbeurteilung vom 24. Mai 2011 dürfte 

gesamthaft eine Geschwindigkeitsänderung (delta-v) unterhalb oder knapp innerhalb 

eines Bereiches von 20 - 30 km/h gelegen haben. Die Querkomponente dürfte dabei 

innerhalb eines Bereiches von 10 - 15 km/h gelegen haben. Da das Ausmass der 

Deformationen an der Front des Unfallwagens nicht beurteilt werden könne, seien 

diese Angaben mit entsprechender Unsicherheit behaftet (Suva-act. 71, S. 2).

4.2.2      Der Beschwerdeführer bezweifelt diese Einschätzung und gibt selber an, dass 

er mit ca. 45 km/h gefahren sei und zudem noch die Geschwindigkeit des anderen 

Unfallfahrzeuges dazukomme, womit das delta-v klar über 50 km/h gelegen haben 

dürfte. Damit sei das Unfallereignis als klar mittelschwer, eher gegen schwer 

einzustufen (act. G 10, S. 9).

4.2.3      Die Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich des delta-v sind nicht 

nachvollziehbar und stützen sich einzig auf sein persönliches Empfinden. Es kann nicht 

bloss anhand der geschätzten Geschwindigkeiten der beiden Fahrzeuge auf einen 

delta-v Wert geschlossen werden, da hierbei diverse andere Faktoren mitberücksichtigt 

werden müssen. Selbst wenn die Werte der biomechanischen Kurzbeurteilung gemäss 

eigenen Angaben mit gewissen Unsicherheiten behaftet sind, was sich auch in der 

festgestellten Bandbreite von 10 km/h widerspiegelt, erscheinen sie doch insgesamt 

plausibler als die Schätzung des Beschwerdeführers. Zudem spricht die Tatsache, 

dass die Airbags nicht ausgelöst wurden, gegen einen höheren delta-v Wert. Auch mit 

Verweis auf die von der Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid zitierte 

bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. Suva-act. 276, S. 10 f.) und anhand der 

Unfallbeschreibungen in den Akten ist die Qualifikation des vorliegenden Unfalls als 

mittelschwer im Grenzbericht zu den leichten Unfällen nicht zu beanstanden.

4.2.4      Die Adäquanz eines Kausalzusammenhangs wäre demnach nur dann zu 

bejahen, wenn eines der relevanten Adäquanzkriterien in besonders ausgeprägter oder 

mehrere dieser Kriterien in gehäufter Weise erfüllt wären (vgl. anstatt vieler Urteil des 

Bundesgerichts vom 27. Dezember 2012, 8C_411/2012, E. 4.1). Bei mittelschweren 

Unfällen im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen müssen vier der massgeblichen 

Kriterien (oder eines der Kriterien ausgeprägt) erfüllt sein (Urteil des Bundesgerichts 

vom 7. Dezember 2009, 8C_487/2009, E. 5).

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4.3  Das Kriterium der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen 

Eindrücklichkeit des Unfalls ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des 

subjektiven Empfindens bzw. Angstgefühls der versicherten Person (Urteil des 

Bundesgerichts vom 25. Januar 2008, U 56/07, E. 6.1). Zu beachten ist, dass jedem 

mindestens mittelschweren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit 

noch nicht für eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 20. November 2008, 8C_39/2008, E. 5.2). Der Beschwerdeführer 

bringt diesbezüglich vor, dass er durch die Feuerwehr aus seinem total beschädigten 

Fahrzeug habe befreit werden müssen und dass auch der 

Geschwindigkeitsunterschied zwischen den beiden Unfallfahrzeugen von über 50 km/h 

einen besonders eindrücklichen Unfall erahnen lasse. Die Rettungsaktion der 

Feuerwehr habe zudem als dramatischer Begleitumstand zu gelten (act. G 10, S. 9). 

Diese Angaben des Beschwerdeführers sind jedoch aufgrund der Akten zu relativieren. 

So wurde die Feuerwehr nicht für eine Rettung aufgeboten, sondern war lediglich per 

Zufall vor Ort und half der Polizei bzw. dem Rettungsdienst bei der Bergung des 

Beschwerdeführers, wobei der Transfer von seinem Pkw in den Rettungswagen 

problemlos verlaufen sei. Insbesondere war keine besondere Intervention der 

Feuerwehr (Durchtrennen der A oder B Säule) notwendig. Zudem kann auch nicht von 

einem total beschädigten Fahrzeug gesprochen werden. Auch wenn natürlich 

insbesondere die Front des Fahrzeuges erheblich beschädigt war, wurden 

insbesondere am Sitz keine Beschädigungen festgestellt und auch an der Fahrertür 

konnten keine wesentlichen Beschädigungen festgestellt werden, die ein normales 

Verlassen des Fahrzeugs verunmöglicht hätten (vgl. Suva-act. 59). Da es sich bei der 

Bezeichnung Totalschaden um einen wirtschaftlichen Begriff handelt, bei dem die 

Reparaturkosten dem Fahrzeug-Restwert gegenübergestellt werden, lässt sich daraus 

kein Schluss auf die Schwere bzw. die Eindrücklichkeit des Unfalls ziehen. Weiter 

ergeben sich aus den Akten keine Umstände, die den Unfall unter objektiven 

Gesichtspunkten als besonders dramatisch oder besonders eindrücklich erscheinen 

lassen würden (vgl. dazu auch Urteil des Bundesgerichts vom 6. November 2012, 

8C_398/2012, E. 6.1.1). Dieses Kriterium ist damit nicht erfüllt.

4.4  Bezüglich des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen 

Verletzungen hält der Beschwerdeführer fest, dass es zu erheblichen Problemen mit 

den Augen gekommen sei. Seit dem Unfall habe er unter Augenflimmern und starken 

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Kopfschmerzen gelitten. Aufgrund der Bewusstlosigkeit beim Unfall müsse eine 

Commotio, wenn nicht sogar eine Contusio cerebri angenommen werden, welche die 

Sehbeschwerden und das Flimmern erklären würden. Hinzu kämen die geklagten 

Zahnbeschwerden und der tieffrequente Tinnitus sowie ein Schwank- und 

Drehschwindel (act. G 10, S. 10). Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte 

Bewusstlosigkeit findet keine Stütze in den Akten. Insbesondere im Ambulanzprotokoll 

vom 20. Januar 2011 wurde explizit festgehalten, dass keine Bewusstlosigkeit 

vorgelegen habe (Suva-act. 7, S. 3). Auch dem Polizeibericht vom 20. Januar 2011 

(Suva-act. 23), der Aussage der Unfallverursacherin vom 24. Januar 2011 (Suva-act. 

147) und der telefonischen Nachfrage bei der Polizei vom 13. August 2012 (Suva-act. 

154) sind keine Anhaltspunkte zu entnehmen, die die behauptete Bewusstlosigkeit des 

Beschwerdeführers bestätigen würden. Damit bestehen auch erhebliche Zweifel an der 

Schlussfolgerung des Augenarztes, welcher aufgrund der angeblichen 

Bewusstlosigkeit das Vorliegen einer Commotio oder gar einer Contusio cerebri 

angenommen hatte (vgl. Suva-act. 146). Bezüglich des tieffrequenten Tinnitus wird 

zudem von den Ärzten festgehalten, dass dieser den Beschwerdeführer nur wenig 

beeinträchtige, da er ihn relativ leise wahrnehme (vgl. Suva-act. 224, S. 10). Auch das 

Vorliegen einer Vorschädigung der Wirbelsäule vermag vorliegend keine besondere Art 

der Verletzung zu begründen, da vor dem Unfall nicht mindestens eine teilweise 

Arbeitsunfähigkeit bestanden hatte (vgl. RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 73 f.). 

Zusammenfassend ist das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen 

Verletzungen somit nicht erfüllt.

4.5  Bezüglich des Kriteriums einer fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen 

Behandlung hält der Beschwerdeführer fest, dass er aufgrund der diversen 

Beschwerden (Schmerzen, Augen, Ohren, Zähne, etc.) verschiedenste Therapien und 

Untersuchungen über sich habe ergehen lassen müssen. Von diesen spezifischen 

Behandlungen werde seine gesamte Zeit beansprucht, was überaus belastend sei (act. 

G 10, S. 10). Aus den Akten ergibt sich, dass nach dem Unfall eine kombinierte 

hausärztliche und chirotherapeutische Behandlung (vgl. Suva-act. 224) sowie eine 

psychiatrische Behandlung (vgl. Suva-act. 233, 236 f., 249) durchgeführt wurden. Bei 

den chirotherapeutischen Behandlungen handelt es sich um manualtherapeutische 

Behandlungen, welche nicht für die Bejahung dieses Kriteriums ausreichen (vgl. 

RUMO-JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 75). Bezüglich des Tinnitus wie auch bezüglich der 

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Zahnprobleme und der Probleme mit den Augen ergeben sich aus den Akten keine 

fortgesetzten spezifischen ärztlichen Behandlungen bis zum Fallabschluss (vgl. Suva-

act. 119, 133, 157, 223, 226). Der Beschwerdeführer hat jedoch eine 

zweieinhalbwöchige Hospitalisation im Palliativzentrum und eine sechseinhalbwöchige 

Hospitalisation in der psychiatrischen Klinik H.___ sowie weitere ambulante Schmerz- 

und psychiatrische Behandlungen absolviert, weshalb das Kriterium einer fortgesetzt 

spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung, wenn auch nicht in besonders 

ausgeprägter Weise, zu bejahen ist.

4.6  Das Kriterium der erheblichen Beschwerden ist vorliegend aufgrund der 

diesbezüglichen Angaben in den diversen Arztberichte zu bejahen, jedoch ebenfalls 

nicht in besonders ausgeprägter Weise.

4.7  Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, ist 

weder geltend gemacht noch geht dies aus den Akten hervor, weshalb dieses Kriterium 

verneint werden muss.

4.8  Das Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen 

Komplikationen ist zu verneinen. Aus der ärztlichen Behandlung und den erheblichen 

Beschwerden kann nicht schon auf eine Erfüllung des Kriteriums geschlossen werden. 

Es bedarf hierzu vielmehr besonderer Gründe, welche die Heilung beeinträchtigt haben. 

Die Einnahme vieler Medikamente und die Durchführung verschiedener Therapien 

genügen ebenfalls nicht zu dessen Bejahung. Gleiches gilt für den Umstand, dass trotz 

regelmässiger Therapie keine Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte (RUMO-

JUNGO/HOLZER, a.a.O., S. 72 f.).

4.9  Das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener 

Anstrengungen ist vorliegend ebenfalls nicht gegeben. Aus den Akten geht hervor, 

dass die L.___ AG bereits vor dem Unfall mit den Leistungen des Beschwerdeführers 

nicht zufrieden war und diesen deshalb bei der Tochterfirma B.___ AG einsetzte. 

Jedoch waren seine Arbeitsleistungen auch dort nicht zufriedenstellend. Dabei wurde 

festgehalten, dass das Anstellungsverhältnis gekündigt werden müsse, falls sich die 

Arbeitsleistungen des Beschwerdeführers nicht spürbar bessern würden (Notiz vom 

Dezember 2010, IV-act. 132-6). Die Kündigung erfolgte schliesslich per 31. August 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

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2011 wegen einer Reorganisation (Suva-act. 92). Weiter geht auch aus dem von der IV-

Stelle in Auftrag gegebenen Gutachten hervor, dass der Beschwerdeführer die 

maladaptive Grundeinstellung vertrete, dass er erst wieder anfangen könne zu arbeiten, 

wenn er vollständig gesund sei. Diese Einstellung verhindere, dass er sich der 

Herausforderung einer (teilweisen) Tätigkeit im Rahmen einer Wiedereingliederung 

stelle (IV-act. 227-68). Somit ist insbesondere die Voraussetzung ernsthafter 

Anstrengungen nicht erfüllt.

4.10       Zusammengefasst sind lediglich zwei der obgenannten Adäquanzkriterien zu 

bejahen, weshalb vorliegend ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall 

vom 20. Januar 2011 und den geklagten  gesundheitlichen Einschränkungen zu 

verneinen ist. Somit ist auch die Abweisung weiterer Geldleistungen in Form einer 

Invalidenrente und einer Integritätsentschädigung nicht zu beanstanden.

5.   

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer keinen 

Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 29.05.2018
	Art. 6, 10 und 16 UVG. Adäquanzprüfung bei der Anwendung der „Schleudertrauma-Praxis“ erst in jenem Zeitpunkt, in dem von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlungen keine namhafte Besserung mehr zu erwarten ist. Eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands durch weitere Behandlungen konnte mit den vorliegenden Arztberichten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit begründet werden. Vornahme des Fallabschlussen und Einstellung der Heilbehandlung und Taggeldleistungen ist nicht zu beanstanden. Adäquate Kausalität wurde zu Recht verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. Mai 2018, UV 2015/39). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_493/2018.

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