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**Case Identifier:** 004c5e3a-4769-5b19-b09e-d08791f68185
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-10-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 14.10.2020 B 2020/128, B 2020/129
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2020-128--B-2020-1_2020-10-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2020/128, B 2020/129

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 05.11.2020

Entscheiddatum: 14.10.2020

Entscheid Verwaltungsgericht, 14.10.2020
Steuerrecht. Art. 7 VRP (sGS 951.1). Bestätigung der Rechtmässigkeit des 
Nichteintretens der Vorinstanz auf das Ausstandsgesuch der 
Beschwerdeführerin gegen den Steuerkommissär. Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP. 
Der rein prozessuale Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung ist 
bis zum Schluss der Parteiverhandlung - und damit sachgemäss bis zum 
Abschluss des Rekursverfahrens - möglich. Der hierzu ergangene 
Nichteintretensentscheid der Vorinstanz erfolgte somit zu Unrecht. Art. 84 
Abs. 1 StG (sGS 811.1) und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG (SR 642.11). Gewinn-
Aufrechnung von Aufwendungen einer AG. Bestätigung des vorinstanzlichen 
Entscheids durch das Verwaltungsgericht (Verwaltungsgericht, B 2020/128, 
B 2020/129). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans 
Bundesgericht wurde mit Urteil vom 29. April 2021 abgewiesen (Verfahren 
2C_989/2020).

Entscheid vom 14. Oktober 2020

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Bietenharder, Verwaltungsrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Schmid

Verfahrensbeteiligte

X.__ AG,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Roger Vago, Sihlfeldstrasse 10, Postfach 9708, 

8036 Zürich,

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gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

sowie

Eidgenössische Steuerverwaltung, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Kantonssteuer und direkte Bundessteuer aufgrund der Rechnungsabschlüsse per 

31. Dezember 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.  

Die X.__ AG wurde am 12. September 2008 ins Handelsregister eingetragen. Sie war in 

den Jahren 2012 bis 2016 eine Tochtergesellschaft (100%) der Y.__ Holding AG (vgl. 

act. G 7/6 I/03 bis und mit V/03). Letztere hielt auch die Aktien der am 19. Juni 2019 

von Amtes wegen aufgelösten K.__ Verlags AG in Liqu. (vgl. act. G 7/6 VIII/00). Mit 

Verfügung vom 2. April 2014 stellte das kantonale Steueramt St. Gallen fest, dass sich 

das Hauptsteuerdomizil der X.__ AG seit 1. Januar 2012 in St. Gallen befinde; dies 

A.a. 

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B.  

wurde mit Einspracheentscheid vom 24. April 2014 bestätigt, welcher in der Folge in 

Rechtskraft erwuchs. In den Steuererklärungen für die Jahre 2012 bis 2016 deklarierte 

die X.__ AG Reingewinne/Reinverluste von CHF 1'434 (2012), CHF 128 (2013), 

CHF 254 (2014), CHF -181'070 (2015) und CHF -161'651 (2016) sowie Eigenkapitalien 

von CHF 190'455 (2012), CHF 290'584 (2013), CHF 290'838 (2014), CHF 109'768 

(2015) und CHF 127'186 (2016). Am 29. Januar 2019 forderte das kantonale Steueramt 

für die Veranlagung der Jahre 2012 bis 2016 weitere Unterlagen an, welche die X.__ AG 

am 23. April 2019 (act. G 7/6 I/03 bis und mit V/03) einreichte.

In den Verfügungen vom 14. Juni 2019 veranlagte die Steuerbehörde die X.__ AG für 

2012 bis 2016 für die Kantonssteuern und die direkte Bundessteuer mit Reingewinnen 

von CHF 196'700 (2012), CHF 538'000 (2013), CHF 423'300 (2014), CHF 333'800 

(2015) und CHF 225'200 (2016) sowie für die Kantonssteuer mit Eigenkapitalien von 

CHF 249'000 (2012), CHF 136'000 (2013), CHF 47'000 (2014) sowie CHF 0 (2015 und 

2016). Die Reingewinne beinhalteten Aufwandaufrechnungen von CHF 236'410 (2012), 

CHF 797'213 (2013), CHF 512'177 (2014), CHF 585'280 (2015) und CHF 251'609 

(2016), wobei für das Jahr 2013 ein zusätzlicher Abzug von CHF 146'000 

(reingewinnmindernd) berücksichtigt wurde. Die gegen die Aufrechnungen von der 

X.__ AG erhobenen Einsprachen hiess das kantonale Steueramt mit Entscheid vom 11. 

September 2019 für die Jahre 2013 und 2014 teilweise gut und legte die steuerbaren 

Reingewinne für diese Jahre neu auf CHF 514'400 und CHF 409'400 sowie die 

Eigenkapitalien auf CHF 141'000 und CHF 55'000 fest; im Übrigen wurden die 

Einsprachen abgewiesen (act. G 7 2/1). Die hiergegen von der X.__ AG erhobenen 

Rechtsmittel (kantonalrechtlich: Rekurs, bundesrechtlich: Beschwerde; act. G 7/1, 

7/10) wies die Verwaltungsrekurskommission (VRK) mit Entscheid vom 18. Mai 2020 

ab, soweit sie darauf eintrat (act. G 2).  

A.b. 

Gegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt Roger Vago, Zürich, für die X.__ AG 

(Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 2. Juli 2020 Beschwerde und stellte die 

Anträge, in Aufhebung des Entscheids sei das Steuerverfahren betreffend Kantons- 

und Bundessteuern 2012 bis 2016 an das kantonale Steueramt (Beschwerdegegner) 

zurückzuweisen (Ziffer 1). Der Beschwerdegegner sei anzuweisen, seine Einschätzung 

ohne Berücksichtigung von Untersuchungsberichten der ASU betreffend die K.__ 

Verlags AG in Liqu., A.__ Verlags AG in Liqu. und M.__ Verlags AG vorzunehmen (Ziffer 

2). Steuerkommissär F.__ habe in den Ausstand zu treten (Ziffer 3). Eventualiter habe 

B.a. 

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Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Da die steuerrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Kantone zur Besteuerung 

der juristischen Personen vereinheitlicht sind, erledigte die Vorinstanz den Rekurs 

betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern einerseits und die Beschwerde 

betreffend die direkte Bundessteuer anderseits zu Recht im gleichen Entscheid, aber 

mit getrennten Dispositivziffern. Unter diesen Umständen durfte auch die 

Beschwerdeführerin die Beschwerden in einer gemeinsamen Rechtsschrift erheben 

(BGE 135 II 260 E. 1.3). Ebenso ist es zulässig, dass das Verwaltungsgericht über die 

Beschwerden im gleichen Urteil entscheidet (vgl. BGer 2C_440 und 441/2014 vom 10. 

Oktober 2014 E. 1.2). Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben 

(Art. 59 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP; 

Art. 229 in Verbindung mit Art. 196 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, StG; Art. 1 

Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte 

Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 145 des Gesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 

642.11, DBG). Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde legitimiert, und die Eingabe 

vom 2. Juli 2020 entspricht zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 229 in Verbindung mit Art. 194 Abs. 1 StG in Verbindung mit 

Art. 64 und Art. 48 Abs. 1 VRP; Art. 145 in Verbindung mit Art. 140 Abs. 1 und 2 DBG). 

Auf die Beschwerden ist somit einzutreten.

die Vorinstanz in Rückweisung des Verfahrens (an sie) über den Antrag Ziffer 1 zu 

entscheiden. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zu 

Lasten des Beschwerdegegners (act. G 1).

Die Vorinstanz stellte in der Vernehmlassung vom 17. Juli 2020 den Antrag, die 

Beschwerde sei abzuweisen. Zur Begründung verwies sie auf die Erwägungen des 

angefochtenen Entscheids (act. G 6). Mit Schreiben vom 17. August 2020 beantragte 

der Beschwerdegegner unter Verzicht auf eine Vernehmlassung Abweisung der 

Beschwerde (act. G 9). Die Beschwerdebeteiligte verzichtete stillschweigend auf eine 

Vernehmlassung. Die Beschwerdeführerin verzichtete ebenfalls stillschweigend auf 

weitere Darlegungen (act. G 10).

B.b. 

Auf die Vorbringen in der Beschwerde wird, soweit für den Entscheid relevant, in den 

nachstehenden Erwägungen eingegangen.

B.c. 

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2.  

 2.1. 

Streitig ist in formeller Hinsicht zum einen, ob die Vorinstanz auf das Gesuch der 

Beschwerdeführerin, Steuerkommissär F.__ habe in den Ausstand zu treten, zu Recht 

nicht eintrat. Soweit der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin sich dazu sowie mit 

Bezug auf das rechtliche Gehör auf im vorinstanzlichen Verfahren eingebrachte Noven 

beruft (act. G 1 S. 4 f.), ist festzuhalten, dass für das verwaltungsgerichtliche Verfahren 

aufgrund von Art. 196 Abs. 2 StG das Novenrecht gilt (vgl. VerwGE B 2012/266 vom 

12. Februar 2014 E. 2.4.1 und B 2013/8 und 9 vom 12. Februar 2014 E. 4.1). Sodann 

garantiert Art. 6 Ziff. 1 EMRK in ihrem Anwendungsbereich eine richterliche 

Überprüfung mit voller Kognition. Die Vorinstanz verfügte damit ihrerseits - als erste 

gerichtliche Instanz - über die konventionsrechtlich garantierte volle Kognition (vgl. 

auch VerwGE B 2017/58 vom 23. Mai 2018 E. 3.2) in dem Sinn, dass sie über alle 

erheblichen Tatsachen- und Rechtsfragen entscheiden, Ermessensentscheidungen auf 

Rechtsfehler überprüfen (Meyer-Ladewig/Harrendorf/König, in: Meyer-Ladewig/

Nettesheim/von Raumer [Hrsg.], EMRK Handkommentar, 4. Aufl. 2017, Rz. 16 und 35 

zu Art. 6 EMRK) und damit auch allfällige Noven berücksichtigen konnte.

Art. 7 Abs. 1 VRP bestimmt, dass Behördenmitglieder sowie öffentliche Angestellte und 

amtlich bestellte Sachverständige von sich aus in den Ausstand zu treten haben, wenn 

sie oder eine ihnen nahestehende Person an der Angelegenheit persönlich beteiligt 

sind (lit. a), wenn sie Vertreter, Beauftragte, Angestellte oder Organe einer an der 

Angelegenheit beteiligten Person sind oder in der Sache Auftrag erteilt haben (lit. b) 

oder wenn sie aus anderen Gründen befangen erscheinen (lit. c). Es genügt, dass das 

betroffene Mitglied befangen sein könnte oder befangen erscheint. Ein ausschliesslich 

persönliches Empfinden einer Partei reicht dafür jedoch nicht aus. Vernünftige Gründe 

müssen das Misstrauen in die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit objektiv 

rechtfertigen. Im Weiteren ist von Befangenheit auszugehen, wenn Personen im Sinn 

von Art. 7 Abs. 1 VRP bei einer Anordnung einer Vorinstanz mitgewirkt haben (Art. 7 

Abs. 1 lit. b  VRP; vgl. dazu C. Reiter, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], 

Praxiskommentar VRP, St. Gallen 2020, N. 20-23 zu Art. 7-7  VRP mit Hinweisen).

2.1.1. 

bis

bis

Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid fest, gemäss Mitteilung der 

Beschwerdeführerin vom 23. April 2019 bestehe deren Aktionariat zu 100 % aus der 

2.1.2. 

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Y.__ Holding AG. Der Vermerk "K.__-Gruppe" auf der Steuerklärung 2012 sei deshalb 

nicht aussergewöhnlich und weise nicht auf eine Vorbefassung des Steuerkommissärs 

hin. Im Weiteren habe der Beschwerdeführerin aufgrund der Vermerke des 

Beschwerdegegners in der am 14. Juni 2019 zugestellten Berechnung für die 

Steuerveranlagung 2012 (act. G 7/6 I/07) hinsichtlich der WIR-Verluste (… "gemäss den 

Erkenntnissen der ASU bei Gruppengesellschaften"…) und im Zusammenhang mit 

Abschreibungen auf dem Fahrzeug ("Wir-Kauf analog den anderen ASU-Fällen") schon 

vor Einspracheerhebung klar sein müssen, dass der Beschwerdegegner bzw. der 

zuständige Steuerkommissär den ASU-Bericht betreffend anderer, nicht namentlich 

genannter Gesellschaften im Rahmen der Steuerveranlagung beigezogen habe. Sie 

hätte eine Befangenheit des Steuerkommissärs somit bereits im Einspracheverfahren 

vorbringen müssen, zumal das Gesetz nicht verlange, dass die Einsprache in der 

gleichen personellen Zusammensetzung wie die Veranlagung behandelt werde. Im 

Rechtsmittelverfahren gegen den Einspracheentscheid könne diese letztlich verspätete 

Rüge nicht mehr vorgebracht werden, weshalb auf das Ausstandsbegehren im 

Rechtsmittelverfahren nicht einzutreten sei (act. G 2 S. 6).

Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Vorinstanz habe sich nur über den Antrag 

betreffend Ausstand geäussert und nicht darüber, dass der Beschwerdegegner die 

Einschätzung ohne Berücksichtigung von ASU-Berichten anderer Firmen vorzunehmen 

habe. Die Vorinstanz habe nur unter dem Gesichtspunkt des Ausstandes den ASU-

Bericht in ihre Argumentation einfliessen lassen. Die Befangenheit beruhe aber darüber 

hinaus auch darauf, dass ein ASU-Bericht Entscheidgrundlage sein solle, ohne dass 

dieser einen erkennbaren Bezug zur Beschwerdeführerin habe. Damit verletze der 

vorinstanzliche Entscheid das rechtliche Gehör. Im Weiteren seien sichere Kenntnisse 

über eine Befangenheit erst dann vorhanden, wenn sich die Behörde trotz Erfüllung der 

Auflagen (durch die Beschwerdeführerin) weiterhin auf einen ausserhalb ihrer 

Rechtsphäre stehenden ASU-Bericht beziehe. Erst aufgrund des begründeten 

Einspracheentscheids habe geschlossen werden können, dass sich die Behörde 

befangen verhalten habe. Es habe auch erst dann erkannt werden können, dass die 

Behörde den Entscheid in derselben befangenen Zusammensetzung wie im 

Veranlagungsverfahren behandelt habe. Indem der Steuerkommissär sich aber auf 

nicht aktenkundige ASU-Berichte bezogen und die von ihm als 

Schwestergesellschaften bezeichneten Firmen ausdrücklich in seine Erwägungen 

miteinbezogen habe, habe er voreingenommen (befangen) gehandelt. Die 

Beschwerdeführerin sei nie in ein ASU-Verfahren involviert gewesen. 

Schwesterngesellschaften würden nicht existieren, eine K.__ Gruppe bestehe nicht und 

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es sei falsch, dass das Aktionariat der Beschwerdeführerin zu 100 % aus der Y.__ 

Holding bestehe. Mit dem Nichteintreten stehle sich die Vorinstanz aus der 

Verantwortung. Die Sache sei an sie zurückzuweisen mit der Anweisung, nicht Berichte 

in die Akten und die Begründung einzuführen, bei welchen die Beschwerdeführerin 

nicht Partei sei und zu denen sie sich nie habe äussern können (act. G 1 S. 2-6).  

Ausstandsgründe sind unverzüglich vorzubringen. Eine stillschweigende Einlassung auf 

ein Verfahren bewirkt die Verwirkung des Anspruchs auf die spätere Ausstandsrüge 

(Reiter, a.a.O., N. 7 zu Art. 7-7  VRP mit Hinweisen). Die Vorinstanz legte 

nachvollziehbar dar, dass aufgrund der Vermerke des Beschwerdegegners in der am 

14. Juni 2019 zugestellten Berechnung für die Steuerveranlagung 2012 (act. G 7/6 I/07) 

hinsichtlich der WIR-Verluste und im Zusammenhang mit Abschreibungen auf 

Fahrzeugen schon vor Einspracheerhebung der Beizug eines ASU-Berichts betreffend 

andere Gesellschaften im Rahmen der Steuerveranlagung durch den Steuerkommissär 

ersichtlich war und dass eine allfällige daraus resultierende Befangenheit des 

Steuerkommissärs bereits im Einspracheverfahren hätte vorgebracht werden müssen. 

Der vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin angeführte Umstand, dass der 

vormalige Vertreter als juristischer Laie die Tragweite der Verwendung von Akten aus 

anderen Verfahren nicht erkannt habe (act. G 1 S. 4), hilft der Beschwerdeführerin nicht 

weiter, da sie sich das Verhalten ihres damaligen Vertreters anrechnen lassen muss. 

Die Vorinstanz trat unter den geschilderten Gegebenheiten zu Recht auf das 

Ausstandsgesuch nicht ein.

Was den materiellen Gehalt des Ausstandsgesuchs betrifft, wäre – selbst für den Fall 

eines Eintretens auf das Gesuch - festzuhalten, dass die Verwendung eines ASU-

Berichtes betreffend andere Unternehmungen durch den zuständigen 

Steuerkommissär sowie der Einbezug von als Schwestergesellschaften der 

Beschwerdeführerin bezeichneten Unternehmungen in das Verfahren für sich allein 

noch keine Befangenheit bewirkt, zumal ein persönliches Interesse des 

Steuerkommissärs am Verfahrensgegenstand weder geltend gemacht noch ersichtlich 

ist. Bei Wahrung öffentlicher Interessen besteht grundsätzlich keine Ausstandspflicht 

(VerwGE B 2020/16 vom 29. Juli 2020 E. 2.3 mit Hinweisen; BGer 1P.96/2007 vom 

26. März 2008 E. 5.4). Die Bezeichnung von Firmen als Schwestergesellschaften der 

Beschwerdeführerin war insofern zutreffend, als deren Aktien - wie diejenigen der 

Beschwerdeführerin - von der Y.__ Holding AG gehalten wurden (vgl. dazu act. G 

7/6 VIII). Wenn die Beschwerdeführerin im Übrigen festhält, dass die Y.__ Holding AG 

2.1.3. 

bis

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lediglich Minderheitsaktionärin (nicht Alleinaktionärin) der Beschwerdeführerin sei (act. 

G 1 S. 6), so handelt es sich dabei um einen für dieses Verfahren nicht 

ausschlaggebenden Umstand. Immerhin ist jedoch anzumerken, dass die 

Beschwerdeführerin im Schreiben vom 23. April 2019 für die Jahre 2012 bis 2016 als 

100%-Tochter der Y.__ Holding AG bescheinigt worden war (vgl. act. G 7/6 I/03 bis 

und mit V/03). Ein Ausstandsgrund ist aus den geschilderten Gegebenheiten auf jeden 

Fall nicht ersichtlich.

 2.2. 

Die Beschwerdeführerin rügt eine Gehörsverletzung, weil Beschwerdegegner und 

Vorinstanz zwar diverse Male einen ASU-Bericht erwähnten, diesen jedoch nicht 

aktenkundig (Aktenverzeichnis, act. G 7/6) gemacht hätten. Man berufe sich auf Akten, 

die gar nicht im Verfahren ständen (act. G 1 S. 4).

2.2.1. 

Im Einspracheentscheid vom 11. September 2019 wurde ein Bericht der ASU 

betreffend "diverse Schwestergesellschaften" der Beschwerdeführerin für die 

Steuerperioden 2000 bis 2009 erwähnt und gewürdigt (act. G 7 2/1 S. 2 und 3). Hierzu 

ist zum einen festzuhalten, dass die jenem Bericht zugrundeliegenden Steuerperioden 

(2000 bis 2009) sich zeitlich nicht mit den vorliegend in Frage stehenden Zeitperioden 

(2012 bis 2016) decken. Sodann war die im Einspracheentscheid unter Nennung des 

ASU-Berichts thematisierte Reduktion der WIR-Aufwände (act. G 7 2/1 S. 3) im 

vorinstanzlichen Verfahren materiell (inhaltlich) nicht streitig (vgl. act. G 2 und G 7/1) 

und ist es auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht (zu den materiell streitigen 

Punkten vgl. nachstehende E. 3.1). Das Akteneinsichtsrecht umfasst den Anspruch, 

während eines hängigen Verfahrens diejenigen Unterlagen einzusehen, auf welche die 

Behörde ihren Entscheid stützt (vgl. VerwGE B 2015/307 vom 24. August 2017 

E. 15.3.3 m.H. auf René Wiederkehr, Öffentliches Verfahrensrecht, Zürich 2016, Rz. 81 

mit Hinweisen). Der Beschwerdegegner bzw. die Vorinstanz verwendeten den 

vorerwähnten ASU-Bericht im Einspracheentscheid bzw. im vorinstanzlichen Entscheid 

nicht zur Begründung der hier streitigen Punkte, weshalb er in den vorinstanzlichen 

Verfahren - als nicht wesentliches Beweismittel - ausser Betracht fiel und 

dementsprechend auch nicht der Akteneinsicht unterlag. Hinsichtlich der streitigen 

Punkte war entsprechend der Gehörsanspruch rechtsgenüglich gewahrt. Eine 

Gehörsverletzung im Einspracheverfahren und im vorinstanzlichen Verfahren ist von 

daher zu verneinen.

2.2.2. 

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3.  

 2.3. 

Die Vorinstanz trat im Weiteren auf das Begehren der Beschwerdeführerin um 

Entschädigung der ausseramtlichen Kosten nicht ein, da es nach Ablauf der 

Rechtsmittelfrist eingereicht worden sei. In der Eingabe vom 7. Oktober 2019 (act. G 

7/1) sei kein solcher Antrag gestellt worden, sondern erst in der Rekurs- und 

Beschwerdeergänzung vom 30. Dezember 2019 (act. G 2 S. 6). Die 

Beschwerdeführerin wendet ein, erst der Beizug des Rechtsvertreters habe zu diesen 

Kosten geführt. Sobald ein Rechtsanwalt beigezogen werden müsse, weil die Sach- 

und Rechtslage kompliziert sei, seien Parteikosten zu entschädigen. Die Vorinstanz 

habe widersprüchlich entschieden, da sie auf den Antrag eingetreten sei (der in act. G 

2 S. 12 genannte Art. 98  VRP beziehe sich auf das Obsiegen/Unterliegen), obschon 

sie weiter vorne (act. G 2 S. 6) von einem Nichteintreten spreche (act. G 1 S. 5 f.).

2.3.1. 

bis

Im Anwendungsbereich von Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP kann der Rechtsmittelantrag 

nach Ablauf der Rechtsmittelfrist nicht mehr erweitert werden. Anträge sind deshalb 

grundsätzlich zu Beginn des Rechtsmittelverfahrens bzw. innerhalb der Nachfrist zur 

Ergänzung der Rechtsmitteleingabe zu stellen (vgl. Staub/Günthardt, in: Rizvi/

Schindler/Cavelti [Hrsg.] a.a.O., N. 6 zu Art. 48 VRP). Vorliegend erfolgte der am 

30. Dezember 2019 erstmals gestellte Antrag um ausseramtliche Entschädigung (act. G 

7/10) zwar lange nach Ablauf der Rechtsmittelfrist (vgl. act. G 7/2/1 S. 8). Indes 

schreibt Art. 98  VRP in Verbindung mit Art. 105 Abs. 2 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung (SR 272, ZPO) einen bestimmten Zeitpunkt für die Stellung des 

Entschädigungsantrags nicht vor. Die Parteien können dem Gericht resp. der 

Rekursinstanz entweder beantragen, Parteikosten in angemessener Höhe 

zuzusprechen, oder sie können eine bezifferte und substantiierte Kostennote 

einreichen. Da eine Kostennote regelmässig erst unmittelbar vor dem 

Verfahrensabschluss vollständig erstellt eingereicht werden kann, ist nach der 

Rechtsprechung der rein prozessuale Antrag auf Zusprechung einer 

Parteientschädigung bis zum Schluss der Parteiverhandlung - und damit sachgemäss 

bis zum Abschluss des Rekursverfahrens - möglich (VerwGE B 2013/97 vom 23. 

Januar 2015 E. 3). Der hierzu ergangene Nichteintretensentscheid der Vorinstanz 

erfolgte somit zu Unrecht.

2.3.2. 

ter

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Materiell streitig ist, ob die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid zu Recht die 

Aufrechnungen von Kosten für den Kauf von Kundenstämmen von CHF 8'950 (2012) 

und CHF 350'000 (2015), für Lizenz- und Administrationsgebühren von CHF 185'185 

(2012), CHF 727'211 (2013), CHF 463'765 (2014), CHF 189'815 (2015) und 

CHF 240'000 (2016) sowie für Abschreibungen von CHF 15'146 (2012) und CHF 9'000 

(2013) bestätigte.

Der steuerbare Reingewinn juristischer Personen setzt sich gemäss Art. 82 Abs. 1 StG 

und Art. 58 Abs. 1 DBG zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung (lit. a) sowie 

allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des 

Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung von geschäftsmässig begründetem 

Aufwand verwendet werden (lit. b), wie insbesondere Kosten für die Anschaffung, 

Herstellung oder Wertvermehrung von Gegenständen des Anlagevermögens (Ziffer 1) 

und geschäftsmässig nicht begründete Abschreibungen, Wertberichtigungen und 

Rückstellungen (Ziffer 2). Nach Art. 84 Abs. 1 StG und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG werden 

Aufwendungen bei der Berechnung des Reingewinns berücksichtigt, sofern sie 

geschäftsmässig begründet sind. Die Frage, ob die erwähnten streitigen Aufwände als 

nicht geschäftsmässig begründet nachzubesteuern sind, beantwortet sich nach 

Massgabe der im Steuerrecht geltenden Beweislastverteilung. Nach dieser trägt die 

Steuerbehörde die Beweislast für Tatsachen, welche die Steuerschuld begründen oder 

mehren, die steuerpflichtige Person für Tatsachen, welche die Steuerschuld aufheben 

oder mindern (Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das St. Gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2013, VI. 

N. 15, VII. N. 23). Im Steuerverfahren kommt der Untersuchungsgrundsatz zur 

Anwendung (Art. 176 StG). Die Veranlagungsbehörde ist verpflichtet, die für die 

Besteuerung relevanten Tatsachen von Amtes wegen abzuklären (Zigerlig/Oertli/

Hofmann, a.a.O., VII. N. 19), wobei sie die steuerpflichtige Person auffordert, die 

erforderlichen Sachdarstellungen und Beweismittel beizubringen (Richner/Frei/

Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, N. 7 zu Art. 123 DBG). 

Der Untersuchungsgrundsatz wird durch die Mitwirkungspflicht der Parteien relativiert. 

Eine Mitwirkungspflicht besteht insbesondere für die Beschaffung von Unterlagen, 

welche nur die Parteien liefern können, und für die Abklärung von Tatsachen, welche 

eine Partei besser kennt als die Behörde (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 

9 zu Art. 123 DBG; Zigerlig/Oertli/Hofmann, a.a.O., VII. N. 25). Die Mitwirkungspflicht 

besteht ungeachtet der Verteilung der objektiven Beweislast. Die steuerpflichtige 

Person ist auch hinsichtlich steuererhöhender Tatsachen mitwirkungspflichtig, obwohl 

hierfür die Veranlagungsbehörde die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat (Richner/

Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 5 zu Art. 126 DBG). Die Beschwerdeführerin muss im 

3.1. 

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Rahmen ihrer Buchführungspflicht den Beweis für steuermindernde Aufwände bzw. 

deren geschäftsmässige Begründetheit durch Vorlage einer Erfolgsrechnung erbringen 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 85 zu Art. 123 DBG). Für die einzelnen 

Buchungsvorgänge müssen nachprüfbare Belege vorhanden sein (vgl. Art. 957a Abs. 2 

Ziff. 2 und 5 OR [SR 220]). Wenn die Steuerbehörde Umstände darzutun vermag, die 

Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit von Aufwendungen zu begründen 

vermögen, ist es wiederum an der steuerpflichtigen Person, diese Zweifel auszuräumen 

(vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N. 85 zur Art. 123 DBG).

Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid fest, die Beschwerdeführerin habe am 

31. Mai 2012 eine Barzahlung von CHF 8'950 mit dem Vermerk "B.__, L.__, Kauf 

Kundenstamm" im Soll über das Materialaufwandskonto Nr. 3040 (Provisionen) 

verbucht. Am 31. Dezember 2015 sei dem Materialaufwandskonto Nr. 3080 (Kauf 

anteiliger Kundenstamm von der K.__ Verlags AG) ein Betrag von CHF 350'000 belastet 

und dem Kontokorrentkonto der K.__ Verlags AG (Konto Nr. 1074) mit dem 

Buchungstext "Kauf anteiliger Kundenstamm" gutgeschrieben worden. Detailbelege zu 

diesen Transaktionen lägen nicht vor. Gemäss Schreiben der Beschwerdeführerin vom 

23. April 2019 bestehe über den Kauf des Kundenstamms im Jahr 2015 nur eine 

mündliche Vereinbarung. Somit seien die beiden Buchungen nicht nachvollziehbar. Es 

könne nicht überprüft werden, ob die Vergütungen einen geschäftlichen Hintergrund 

hätten oder ob eine verdeckte Gewinnausschüttung vorgelegen habe. Die Zweifel des 

Beschwerdegegners an der geschäftsmässigen Begründetheit der Beträge sei 

demnach gerechtfertigt gewesen, weshalb es an der Beschwerdeführerin gewesen 

wäre, diese Bedenken auszuräumen. Dies habe sie unterlassen und auch im 

Rechtsmittelverfahren keine klärenden Angaben gemacht. Die Aufrechnungen von 

CHF 8'950 (2012) und CHF 350'000 (2015) erwiesen sich daher als rechtmässig (act. G 

2 S. 8 f.).

Grundlage der in den Steuerperioden 2012 bis 2016 verbuchten Lizenz- und 

Administrationsgebühren (in Rechnung gestellt von der K.__ Verlags AG) hätten nicht 

näher bekannte mündliche Verträge und Rechnungsbelege gebildet, jedoch seien von 

der Beschwerdeführerin keine Unterlagen zu Bemessung und Umfang vorgelegt 

worden. Zudem hätten die auf jeweils tausend Franken gerundeten Beträge vor 

Vorsteuerabzug auf eine willkürliche Bemessung der Gebühren schliessen lassen. Die 

Beschwerdeführerin habe keine Ausführungen zur Vereinbarung zwischen der 

Steuerpflichtigen und der K.__ Verlags AG gemacht, so dass der Hintergrund der 

Lizenzgebühren völlig im Dunkeln geblieben sei. Entsprechend hätten diese Aufwände 

3.2. 

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nicht auf ihre Rechtmässigkeit hin überprüft werden können. Dass die K.__ AG 

verschiedene Aufgaben für die Beschwerdeführerin übernommen habe, erscheine 

möglich und sei vom Beschwerdegegner auch nicht in Abrede gestellt worden. So 

habe er die verbuchten Fremdarbeiten zum Abzug zugelassen. Im Jahr 2016 seien mit 

CHF 480'000 jedoch doppelt so hohe Kosten angefallen wie in den Vorjahren, weshalb 

er den Aufwand zu Recht in Frage gestellt und den Betrag mangels weiterer Angaben 

um 50 Prozent reduziert habe. Der Aufwand für die Fremdarbeiten sei von der 

Beschwerdeführerin am 30. Dezember 2016 in einem Betrag verbucht worden. Gemäss 

Buchungstext seien darin nicht nur Administrationskosten, sondern auch WIR-Verluste 

enthalten gewesen ("Admin.-Kosten und WIR-Verluste"). Da weitere Angaben zu dieser 

Aufwandposition fehlen würden, könne die geschäftsmässigen Begründetheit des 

Aufwands (Lizenz- und Administrationsgebühren) nicht überprüft werden. Zweifel des 

Beschwerdegegners an der geschäftsmässigen Begründetheit seien begründet 

gewesen. Die Beschwerdeführerin habe auch im Rechtmittelverfahren keine den 

Sachverhalt erhellenden Unterlagen eingereicht, weshalb die Buchungen nach wie vor 

nicht nachvollziehbar seien. Die Aufrechnungen seien daher nicht zu beanstanden (act. 

G 2 S. 9 f.).

Hinsichtlich der Aufrechnung des Abschreibungsaufwands in den Jahren 2012 und 

2013 ergebe sich aus der Buchhaltung, dass auf dem Konto Nr. 1120 (Fahrzeuge) am 

31. Juli 2012 CHF 25'000 verbucht worden seien (Buchungstext: Q.__ Autohandel). Die 

Gegenbuchung sei im Haben des WIR-Kontokorrentkontos (Konto Nr. 1025) erfolgt. 

Sodann sei dieser Betrag dem Konto bei der WIR Bank Genossenschaft, Basel, am 13. 

Juli 2012 belastet worden (Buchungstext: Belast. E-Banking Q.__ Autohandels GmbH). 

Dies entspreche der ins Recht gelegten Rechnung der Q.__ Autohandels GmbH. 

Danach sei ein Audi (erste Inverkehrsetzung 27. Februar 2007) am 13. Juli 2012 

geliefert und gleichentags bezahlt worden. Der Erhalt des Betrags sei auf der 

Rechnung quittiert worden. Damit sei der Nachweis, dass das Fahrzeug geschäftlichen 

Zwecken gedient habe, jedoch noch nicht erbracht. Die Rechnung sei zuhanden von 

R1.__ (richtig R.__, Aktionär der Beschwerdeführerin) ausgestellt worden. Ob dieser in 

den fraglichen Jahren aber bereits Gesellschafter gewesen sei, ergebe sich aus den 

Akten nicht. Fest stehe jedoch, dass er der Beschwerdeführerin in den Jahren 2012 

und 2013 langfristiges Fremdkapital von rund CHF 100'000 zur Verfügung gestellt 

habe. Inwiefern er in das Geschäft eingebunden gewesen sei, gehe aus den Unterlagen 

nicht (klar) hervor. In den Steuerklärungen 2012 und 2013 sei R.__ unter 

"Geschäftsleitung" jedenfalls nicht aufgeführt worden. Dies sei erst ab 2014 der Fall 

gewesen. Trotzdem seien ihm im Jahr 2012 Geschäftsführungsspesen von CHF 15'000 

auf dem Kontokorrentkonto (Nr. 2075) gutgeschrieben worden. Angesichts dieser 

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Unklarheiten hätte es an der Beschwerdeführerin gelegen, den Nachweis der auf sie 

lautenden Fahrzeugeinlösung zu erbringen (z.B. anhand eines 

Versicherungsnachweises). Die Beschwerdeführerin habe unter Autobetriebskosten 

(Konto-Nr. 4305) und den Betriebsversicherungen (Konto-Nr. 4400) verschiedene 

Beträge mit den Vermerken "Zürich-Versicherung" und "Schweizerische Mobiliar Auto" 

verbucht. Zudem seien Zahlungen an das Strassenverkehrsamt geleistet worden. Der 

von der Beschwerdeführerin eingereichte, auf S.__, lautende Fahrzeugausweis helfe 

nicht weiter; er belege lediglich, dass diese Person nun Fahrzeughalterin sei. Es sei 

somit nicht dargetan, dass das Fahrzeug tatsächlich für geschäftliche Zwecke 

erworben und genutzt worden sei. Ebenso gut hätte es sich um eine verdeckte 

Gewinnausschüttung handeln können. Die Aufrechnungen der verbuchten 

Abschreibungskosten in den Jahren 2012 und 2013 seien ebenfalls nicht zu 

beanstanden (act. G 2 S. 10 f.).

 3.3. 

Die Beschwerdeführerin wendet hinsichtlich des Kaufs des Kundenstamms ein, dass 

für Verträge dieser Art keine Schriftlichkeit (act. G 7/6 VIII/01) verlangt sei. Dem 

Beschwerdegegner gehe es "aus sachfremden Motiven mit der Gegenrechnung bei 

einer sich in Liquidation befindlichen anderen juristischen Person" darum, bei der 

Beschwerdeführerin Steuersubstrat zu generieren. Es sei vernünftig und vom Liquidator 

gar verlangt, dass eine sich in Liquidation befindliche Firma ihre Aktiven versilbere. Eine 

verdeckte Gewinnausschüttung sei von der Hand zu weisen (act. G 1 S. 6 f.).

Hierzu ist festzuhalten, dass auch im vorliegenden Verfahren keine Belege zur 

Transaktion mit der K.__ Verlags AG in Liqu. (Kauf des Kundenstammes dieser 

Unternehmung durch die Beschwerdeführerin) nachgereicht wurden und die 

Transaktion damit inhaltlich und betraglich nach wie vor nicht im Detail nachvollziehbar 

ist. Es wäre Sache der Beschwerdeführerin gewesen, die aus der fehlenden 

Nachvollziehbarkeit resultierenden Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit 

der Aufwände mit entsprechenden Belegen auszuräumen (vgl. vorstehende E. 3.1 am 

Schluss). Solcher Belege hätte es umso mehr bedurft, als es um erhebliche Beträge 

ging (CHF 8'950 [2012] und CHF 350'000 [2015]). Nachdem somit die 

geschäftsmässige Begründetheit nicht rechtsgenüglich dargetan ist und die 

Möglichkeit einer verdeckten Gewinnausschüttung sich auch nicht ausschliessen lässt, 

ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz die diesbezüglichen Aufrechnungen 

für 2012 und 2015 als rechtmässig bestätigte.

3.3.1. 

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Hinsichtlich der aufgerechneten Lizenz- und Administrationsgebühren hält die 

Beschwerdeführerin fest, vom Beschwerdegegner sei über Jahre akzeptiert worden, 

dass sie als reines Vertriebsgeschäft ihre Arbeiten habe fremdvergeben müssen. Die 

als Aufwand zu verbuchenden Kosten hätten in den Vorjahren - abhängig von der 

Auftragslage - zwischen CHF 113'000 und 245'000 geschwankt. 2016 sei mehr 

Aufwand angefallen, der von der Auftraggeberin (Beschwerdeführerin) der in Lizenz 

Arbeitenden zu entschädigen sei (act. G 7 S. 7).

Unbestritten blieb in diesem Zusammenhang die Übernahme verschiedener Arbeiten 

durch die K.__ Verlags AG (per 24. Juni 2019 von Amtes wegen aufgelöst) für die 

Beschwerdeführerin in den hier streitigen Jahren bzw. die Tatsache, dass daraus bei 

der Beschwerdeführerin Aufwand entstand. Der Beschwerdegegner anerkannte denn 

auch grundsätzlich den entsprechenden Aufwandabzug. Nachdem im Jahr 2016 mit 

CHF 480'000 doppelt so hohe Kosten wie in den Vorjahren deklariert worden waren, 

war der Beschwerdegegner indes zur Einforderung von weiteren Angaben berechtigt 

und verpflichtet. Da solche Angaben von der Beschwerdeführerin in der Folge nicht 

geliefert worden waren, reduzierte der Beschwerdegegner den deklarierten Aufwand 

pauschal um 50 Prozent. Die Beschwerdeführerin nahm im vorliegenden Verfahren zu 

den Feststellungen im angefochtenen Entscheid, wonach keine Ausführungen zur 

Vereinbarung zwischen der Steuerpflichtigen und der K.__ Verlags AG gemacht worden 

und die Aufwände deshalb nicht überprüfbar seien und zudem der Aufwand für die 

Fremdarbeiten von der Beschwerdeführerin am 30. Dezember 2016 in einem Betrag 

verbucht worden sei (act. G 2 S. 9 f.), keine Stellung. Ihr Vorbringen, es könne kein 

weiterer Nachweis verlangt werden, als dass die Geschäftstätigkeit nach demselben 

Muster wie in den Vorjahren abgewickelt werde (act. G 7 S. 7), trifft insofern nicht zu, 

als der Beschwerdegegner deklarierte Aufwände für jedes Steuerjahr auf ihre 

geschäftsmässige Begründetheit zu überprüfen hat. Dies war nicht möglich, da weitere 

Angaben der Beschwerdeführerin zur Aufwandposition Lizenz- und 

Administrationsgebühren fehlten. Unterlagen, anhand derer sich die Bemessung der 

Lizenz- und Administrationsgebühren nachvollziehen liesse, reichte die 

Beschwerdeführerin auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht ein. Angesichts 

dieser Gegebenheiten bestätigte die Vorinstanz auch die vom Beschwerdegegner 

vorgenommenen Aufwandaufrechnungen zu Recht.  

3.3.2. 

Die Vorinstanz begründete im angefochtenen Entscheid einlässlich und nachvollziehbar 

3.3.3. 

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4.

Somit ist die Beschwerde unter Bestätigung des vorinstanzlichen 

Abweisungsentscheids vom 18. Mai 2020 abzuweisen. Der Umstand, dass die 

Vorinstanz auf das Entschädigungsbegehren der Beschwerdeführerin hätte eintreten 

müssen (vorstehende E. 2.3) und die Eintretenseinschränkung ("…, soweit darauf 

einzutreten ist") im Dispositiv des vorinstanzlichen Entscheids daher wegzulassen 

gewesen wäre, bewirkt im Ergebnis kein teilweises Obsiegen, da für das 

vorinstanzliche Verfahren aufgrund des materiellen Verfahrensausgangs zum 

vornherein keine ausseramtliche Entschädigung geschuldet ist. Dem 

Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP; Art. 

145 in Verbindung mit Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von CHF 3'000 (B 

2020/128: CHF 1'800; B 2020/129: CHF 1'200) erscheint angemessen (Art. 145 in 

Verbindung mit Art. 144 Abs. 5 DBG; Art. 7 Ziff. 222 Gerichtskostenverordnung, sGS 

941.12). Der von der Beschwerdeführerin in gleicher Höhe erbrachte Kostenvorschuss 

wird verrechnet.

die Rechtmässigkeit der Aufrechnung der Abschreibungskosten in den Jahren 2012 

und 2013, indem sie den Nachweis, dass das dort in Frage stehende Fahrzeug 

geschäftlichen Zwecken gedient habe, mit dem Beschwerdegegner (vgl. act. G 7 2/1 S. 

5) als nicht erbracht erachtete (act. G 2 S. 10 f.). Nachdem die Rechnung für das Auto 

auf R.__ (Aktionär der Beschwerdeführerin) ausgestellt worden war und dieser in den 

Steuerklärungen 2012 und 2013 unter "Geschäftsleitung" nicht aufgeführt worden war, 

obschon ihm im Jahr 2012 Geschäftsführungsspesen von CHF 15'000 auf dem 

Kontokorrentkonto (Nr. 2075) gutgeschrieben worden waren, hätte die 

Beschwerdeführerin die unklare Sachlage erläutern und den Nachweis einer 

geschäftlichen Nutzung des Fahrzeugs, z.B. anhand einer auf sie lautenden 

Fahrzeugeinlösung für die betreffenden Jahre, erbringen müssen. Entgegen ihrer 

Auffassung war es nicht irrelevant, dass die Autorechnung auf den Aktionär R.__ 

ausgestellt worden war (act. G 1 S. 7 unten). Auch ist der Umstand, dass das Fahrzeug 

später an eine Mitarbeiterin der Beschwerdeführerin verkauft worden war (act. G 1 S. 7 

unten), nicht geeignet, eine dem Verkauf vorangehende geschäftliche Nutzung durch 

die Beschwerdeführerin zu belegen. Auch im vorliegenden Verfahren lieferte die 

Beschwerdeführerin keinen Nachweis, dass das Fahrzeug 2012 und 2013 für 

geschäftliche Zwecke erworben und genutzt worden war. Unter diesen Umständen 

fehlt es an einem Anlass, die Aufrechnungen der verbuchten Abschreibungskosten zu 

beanstanden. Der angefochtene Entscheid erweist sich in materieller Hinsicht somit als 

rechtmässig.

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Eine ausseramtliche Entschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 98  VRP; Art. 145 in 

Verbindung mit Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Bundesgesetz über das 

Verwaltungsverfahren, SR 172.021).

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1.

Die Beschwerdeverfahren B 2020/128 und B 2020/129 werden vereinigt.

2.

Die Beschwerde B 2020/128 betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2012 bis 2016 

wird abgewiesen.

3.

Die Beschwerde B 2020/129 betreffend direkte Bundessteuer 2012 bis 2016 wird 

abgewiesen.

4.

Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten von CHF 3'000 (B 2020/128: 

CHF 1'800; B 2020/129: CHF 1'200), unter Verrechnung mit den von ihr geleisteten 

Kostenvorschüssen.

5.

Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

 

 

bis

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 14.10.2020
	Steuerrecht. Art. 7 VRP (sGS 951.1). Bestätigung der Rechtmässigkeit des Nichteintretens der Vorinstanz auf das Ausstandsgesuch der Beschwerdeführerin gegen den Steuerkommissär. Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP. Der rein prozessuale Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung ist bis zum Schluss der Parteiverhandlung - und damit sachgemäss bis zum Abschluss des Rekursverfahrens - möglich. Der hierzu ergangene Nichteintretensentscheid der Vorinstanz erfolgte somit zu Unrecht. Art. 84 Abs. 1 StG (sGS 811.1) und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG (SR 642.11). Gewinn-Aufrechnung von Aufwendungen einer AG. Bestätigung des vorinstanzlichen Entscheids durch das Verwaltungsgericht (Verwaltungsgericht, B 2020/128, B 2020/129). Die gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 29. April 2021 abgewiesen (Verfahren 2C_989/2020).

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