# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 86241d02-fbd3-54aa-ae8f-f8d2d795b296
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-10
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 10.01.2024 KSK 2023 116
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2023-116_2024-01-10.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Verfügung vom 10. Januar 2024

Referenz KSK 23 116

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Pally, Aktuarin ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

B._____
Beschwerdeführerin

Gegenstand Zustellung Betreibungsurkunden

Anfechtungsobj. Zahlungsbefehle des Betreibungs- und Konkursamts der Region 
Prättigau/Davos vom 2. November 2023 

Mitteilung 10. Januar 2024

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Nach Feststellung und in Erwägung,

– dass die Gemeinde C._____ am 1. November 2023 beim Betreibungs- und 
Konkursamt der Region Prättigau/Davos (im Folgenden Betreibungsamt Prät-
tigau/Davos) zwei Betreibungsbegehren für den gleichen Betrag einerseits 
gegen A._____ (Betreibung-Nr. D._____) und andererseits gegen B._____ 
(Betreibung-Nr. E._____) einreichte,

– dass aufgrund des Wohnsitzes von A._____ und B._____ in F._____ in der 
Folge die Zahlungsbefehle Nr. D._____ und Nr. E._____ vom 2. November 
2023 mit Gesuch des Betreibungsamts Prättigau/Davos durch das Amtsge-
richt F._____ zugestellt werden sollten,

– dass das Amtsgericht F._____ das Begehren vorläufig unerledigt liess, weil es 
sich bei den Forderungen um Staats- und Gemeindesteuern handle und somit 
keine Zivil- oder Handelssache vorliege, 

– dass das Betreibungsamt Prättigau/Davos in der Folge die Zahlungsbefehle je 
mit eingeschriebener Post direkt an A._____ (Zahlungsbefehl Nr. D._____) 
und B._____ (Zahlungsbefehl Nr. E._____) sandte, 

– dass A._____ und B._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 
14. Dezember 2023 beim Kantonsgericht von Graubünden als Aufsichts-
behörde über Schuldbetreibung und Konkurs beantragten, die Massnahme 
aufzuheben, da es sich um Zahlungsbefehle handle, welche nicht ordnungs-
gemäss zugestellt worden und damit nichtig seien,

– dass das Betreibungsamt Prättigau/Davos mit Verfügung vom 21. Dezember 
2023 vom Vorsitzenden der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des 
Kantonsgerichts zur Stellungnahme bis 3. Januar 2024 und zur Einreichung 
der Verfahrensakten aufgefordert wurde,

– dass das Betreibungsamt Prättigau/Davos die direkt per Post erfolgte Zustel-
lung der Zahlungsbefehle mit Verfügung vom 28. Dezember 2023 ab Recht 
nahm und gleichzeitig den Beschwerdeführern eine Abholungsaufforderung 
sowie eine Mitteilung über die Auflage eines Zahlungsbefehls und die Be-
zeichnung einer bevollmächtigten Vertretung zustellte, 

– dass das Betreibungsamt Prättigau/Davos diese Wiedererwägung mit Schrei-
ben vom 28. Dezember 2023 dem Kantonsgericht zustellte und um Abschrei-
bung des Beschwerdeverfahrens ersuchte, 

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– dass gemäss Art. 17 Abs. 4 SchKG das Amt bis zu seiner Vernehmlassung im 
Beschwerdeverfahren die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen 
kann und bei einer neuen Verfügung es diese unverzüglich den Parteien zu-
zustellen hat und die Aufsichtsbehörde in Kenntnis zu setzen hat,

– dass das Betreibungsamt Prättigau/Davos die von A._____ und B._____ an-
gefochtene Zustellung der Zahlungsbefehle am 28. Dezember 2023 und folg-
lich während laufender Vernehmlassung in Wiedererwägung zog und somit im 
Sinne der Beschwerdeführer die Aufhebung der Massnahmen verfügte,

– dass die Beschwerdeführer in ihrem Antrag die Aufhebung aller Massnahmen 
beantragten,

– dass als betreibungsrechtliche Handlungen in den Betreibungen Nr. D._____ 
und Nr. E._____ nur die Zustellung der Zahlungsbefehle – und keine weiteren 
Betreibungshandlungen – erfolgt waren und somit das Betreibungsamt Prätti-
gau/Davos im Sinne der Beschwerdeverführer verfügte, 

– dass unter diesen Umständen die Beschwerde gegenstandslos wird und am 
Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden kann, 

– dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens beim Kanton Graubünden ver-
bleiben (Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG), 

– dass im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen wer-
den darf (Art. 62 GebVSchKG),

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wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden am Geschäftsverzeich-
nis abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: