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**Case Identifier:** 3381d75e-3848-5385-870b-467154e0ebb9
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-26
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 26.08.2025 200 2025 318
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-318_2025-08-26.pdf

## Full Text

ALV 200 2025 318 
ACT/ZID/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 26. August 2025

Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Arbeitslosenkasse Unia  
Kompetenzzentrum D-CH-West, Monbijoustrasse 61, Postfach 3398, 
3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 7. April 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. Aug. 2025, ALV 200 2025 318

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Sachverhalt:

A.

Der 1965 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
stand ab 15. Februar 2005 als … in einem unbefristeten vollzeitlichen Ar-
beitsverhältnis mit der B.________ AG (Arbeitgeberin); mit Schreiben vom 
28. Februar 2024 kündigte er dieses Arbeitsverhältnis per 31. Mai 2024 
(Akten der Arbeitslosenkasse Unia [Arbeitslosenkasse bzw. Beschwerde-
gegnerin; act II] 107, 86 ff.). Am 5. September 2024 stellte er einen Antrag 
auf Arbeitslosenentschädigung (act. II 103 ff.). Die Arbeitslosenkasse holte 
in der Folge sowohl beim Versicherten (act. II 59) als auch bei der Arbeit-
geberin (act. II 70) Auskünfte zum Kündigungsgrund bzw. zu einer allfälli-
gen (Weiter-)Beschäftigung ein. Mit Verfügung vom 8. November 2024 
stellte die Arbeitslosenkasse den Versicherten wegen selbstverschuldeter 
Arbeitslosigkeit für die Dauer von 23 Tagen ab dem 1. Juni 2024 in der 
Anspruchsberechtigung ein (act. II 62 ff.). Dagegen erhob der Versicherte 
Einsprache (act. II 40 ff.), worauf die Arbeitslosenkasse zusätzliche Sach-
verhaltsabklärungen tätigte (act. II 35 ff.). In teilweiser Gutheissung der 
Einsprache stellte die Arbeitslosenkasse den Versicherten mit Entscheid 
vom 7. April 2025 neu für 17 Tage ab dem 1. Juni 2024 in der Anspruchs-
berechtigung ein (act. II 27 ff.). 

B.

Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 20. Mai 2025 Be-
schwerde und beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids 
bzw. den Verzicht auf eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung auf 
Arbeitslosenentschädigung.

Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Beschwerdeantwort vom 
13. Juni 2025 die Abweisung der Beschwerde.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die 
obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 1 und Art. 119 Abs. 1 der Verordnung 
vom 31. August 1983 über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und 
die Insolvenzentschädigung [AVIV; SR 837.02]). Da auch die Bestimmun-
gen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 
Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die 
Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die 
Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 7. April 2025 
(act. II 27 ff.). Streitig und zu prüfen ist die Einstellung in der Anspruchsbe-
rechtigung auf Arbeitslosenentschädigung im Umfang von 17 Tagen wegen 
selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit ab dem 1. Juni 2024.

1.3 Bei der Einstellungsdauer von 17 Tagen (act. II 32 Ziff. 8) und ei-
nem Taggeldanspruch von Fr. 288.35 (act. II 82, 75, 67) liegt der Streitwert 
bei Fr. 4'901.95 und damit unter Fr. 20'000.--, weshalb die Beurteilung der 
Beschwerde in die einzelrichterliche Zuständigkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 
GSOG).

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Nach Art. 17 Abs. 1 AVIG müssen Versicherte, die Versicherungs-
leistungen beanspruchen wollen, mit Unterstützung des zuständigen Ar-
beitsamtes alles Zumutbare unternehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermei-
den oder zu verkürzen.

2.2 Gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ist die versicherte Person in der 
Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eigenes Verschulden 
arbeitslos ist. Der Tatbestand der selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit er-
fasst Verhaltensweisen der versicherten Person, die eine Verletzung der 
Pflicht, Arbeitslosigkeit zu vermeiden, bedeuten (ARV 2014 S. 147 E. 3.1). 
Die Arbeitslosigkeit gilt insbesondere dann als selbstverschuldet, wenn die 
versicherte Person das Arbeitsverhältnis von sich aus aufgelöst hat, ohne 
dass ihr eine andere Stelle zugesichert war, es sei denn, dass ihr das Ver-
bleiben an der Arbeitsstelle nicht zugemutet werden konnte (Art. 44 Abs. 1 
lit. b AVIV).

Nach der Rechtsprechung ist bei der Prüfung der Frage, ob der versicher-
ten Person ein Verbleiben am bisherigen Arbeitsplatz nicht mehr zumutbar 
gewesen sei, ein strenger Massstab anzulegen (SVR 1997 ALV Nr. 105 
S. 323 E. 1). Dass die Art der Beschäftigung oder das Betriebsklima den 
Wünschen der versicherten Person nicht entsprochen haben, genügt zur 
Annahme der Unzumutbarkeit nicht (ARV 1986 S. 95 E. 2). Auch ein ge-
spanntes Verhältnis zu Vorgesetzten oder Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
tern des früheren Arbeitgebers begründet für sich allein keine Unzumutbar-
keit (BGE 124 V 234 E. 4b bb S. 239; ARV 1986 S. 92 E. 2b; Urteil des 
Bundesgerichts [BGer] 8C_66/2017 vom 9. Juni 2017 E. 2).

Unzumutbarkeit aus gesundheitlichen Gründen muss durch ein eindeutiges 
ärztliches Zeugnis (oder allenfalls durch andere geeignete Beweismittel) 
belegt sein, wobei die Zumutbarkeit zum Verbleiben strenger beurteilt wird 

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als die Zumutbarkeit zum Antritt einer neuen Stelle (BGE 124 V 234 E. 4b 
bb S. 238; ARV 2009 S. 265 E. 2.2; Urteil des BGer 8C_66/2017 vom 9. 
Juni 2017 E. 2 und E. 4.3).

2.3 Zweck der Einstellung als versicherungsrechtliche Sanktion ist die 
angemessene Mitbeteiligung des Versicherten am Schaden, den er durch 
sein pflichtwidriges Verhalten der Arbeitslosenversicherung natürlich und 
adäquat kausal verursacht hat (BGE 124 V 225 E. 2b S. 227).

2.4 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst 
sich nach dem Grad des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 Satz 3 AVIG) und 
nicht nach der tatsächlichen Dauer der Arbeitslosigkeit (BGE 113 V 154; 
ARV 2023 S. 279 E. 4.1). Massgebend ist das Gesamtverhalten der versi-
cherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen Umstände 
des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu wür-
digen ist (BGE 141 V 365 E. 4.1 S. 369). Die Dauer der Einstellung beträgt 
1 bis 15 Tage bei leichtem, 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem und 31 bis 
60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 lit. a - c AVIV). Die Ein-
stellung gilt nur für Tage, für die die arbeitslose Person die Voraussetzun-
gen der Anspruchsberechtigung erfüllt (Art. 30 Abs. 3 Satz 1 AVIG).

Innerhalb dieses Rahmens entscheiden die Organe der Arbeitslosenversi-
cherung nach pflichtgemässem Ermessen. Das Sozialversicherungsgericht 
darf sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund anstelle desjenigen der Ver-
waltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, 
die seine abweichende Ermessensausübung als näher liegend erscheinen 
lassen (BGE 123 V 150 E. 2 S. 152; SVR 2020 ALV Nr. 11 S. 35, 
8C_331/2019 E. 3.3; ARV 2023 S. 279 E. 4.3, S. 197 E. 5.3, 2022 S. 444 
E. 3.3).

2.4.1 Ein schweres Verschulden liegt insbesondere vor, wenn die versi-
cherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle 
ohne Zusicherung einer neuen aufgegeben hat (Art. 45 Abs. 4 lit. a AVIV).

2.4.2 Bei Einstellungen nach Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV (vgl. E. 2.2 hiervor) 
kann Art. 45 Abs. 4 lit. a AVIV lediglich die Regel bilden, von welcher beim 
Vorliegen besonderer Umstände im Einzelfall abgewichen werden darf. 
Insoweit ist das Ermessen von Verwaltung und Sozialversicherungsrichter 

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nicht auf eine Einstellungsdauer im Rahmen eines schweren Verschuldens 
beschränkt, sondern lässt auch eine mildere Sanktion zu (ARV 2005 S. 216 
E. 2.3.1; vgl. auch BGE 130 V 125 E. 3.4.3 f. S. 130; SVR 2006 ALV Nr. 5 
S. 25, C 128/04 E. 2.3).

2.4.3 Das Verschulden an einer Kündigung kann in der Regel nicht als 
schwer qualifiziert werden, wenn die versicherte Person aufgrund der Län-
ge der Kündigungsfrist, ihrer beruflichen Qualifikation und der Arbeitsmarkt-
lage annehmen durfte, dass sie auf den Zeitpunkt der Beendigung des Ar-
beitsverhältnisses eine neue Beschäftigung finden würde. Schliesslich sind 
nach der Rechtsprechung für den Grad des Verschuldens und die Bemes-
sung der Einstellungsdauer Umstände beachtlich, derentwegen eine Forts-
etzung des bisherigen Arbeitsverhältnisses zwar zumutbar ist, die aber 
dennoch für die versicherte Person eine erhebliche Belastung bedeuten 
und daher die voreilige Kündigung schuldmindernd erscheinen lassen 
(ARV 1989 S. 92 E. 3b).

3.

3.1 Aufgrund der Akten ist erstellt und unbestritten, dass der Beschwer-
deführer seine am 15. Februar 2005 angetretene – unbefristete vollzeitli-
che – Arbeitsstelle am 28. Februar 2024 per 31. Mai 2024 kündigte 
(act II 107, 86 f.), ohne dass ihm eine neue Stelle zugesichert gewesen 
wäre. Insoweit ist der Tatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG i.V.m. 
Art. 44 Abs. 1 lit. b AVIV erfüllt (vgl. E. 2.2 hiervor). Zu prüfen bleiben die 
Fragen der Zumutbarkeit des Verbleibens am bisherigen Arbeitsplatz (vgl. 
E. 2.2 hiervor) sowie des Kausalzusammenhangs (vgl. E. 2.3 hiervor).

3.1.1 In der Anmeldung zum Leistungsbezug vom 5. September 2024 gab 
der Beschwerdeführer als Kündigungsgründe an, die Wertschätzung des 
Arbeitgebers sei nicht mehr vorhanden gewesen, zudem brauche er nach 
19 Jahren eine Luftveränderung und wolle nicht noch sechs Jahre durch-
halten (act. II 104 Ziff. 20). Konkreter zum Kündigungsgrund befragt 
(act II 83, 72), führte der Beschwerdeführer mit E-Mail vom 14. Oktober 
2024 gegenüber der Beschwerdegegnerin aus, er habe sich nach fast 
20 Jahren bei der gleichen Arbeitgeberin beruflich neu orientieren und die 

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restlichen sechs Jahre nicht einfach über sich ergehen lassen wollen, vor 
allem aber habe er sich eine Auszeit gönnen wollen (act. II 59). In der Ein-
sprache (act. II 41 Ziff. 3) und der Beschwerde, S. 2 Ziff. 3, schliesslich 
wies der Beschwerdeführer auf schwerwiegende Differenzen mit der Ge-
schäftsleitung und gesundheitliche Probleme hin, welche eine Weiter-
führung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar gemacht hätten: Nachdem er 
durchgesetzt habe, dass er seine Arbeitszeiten belegen und stempeln kön-
ne, habe er an einem Freitagnachmittag nicht Zeit kompensieren dürfen, 
geleistete Arbeitszeiten vor 07.00 Uhr seien ersatzlos gestrichen worden, 
Aus- und Weiterbildungen seien – anders als bei anderen Mitarbeitern – 
weder finanziell noch mit Zeitgutsprachen unterstützt worden, es sei ihm 
nach erfolgreichem Abschluss zum … mitgeteilt worden, dass er nie im … 
arbeiten würde, und er sei "verbal angegangen" worden, dass er zu streng 
zu den Mitarbeitern sei (Beschwerde, S. 2 Ziff. 3). Weiter habe er im Jahr 
2016 am Arbeitsplatz eine Hirnblutung erlitten und selbst in den Notfall fah-
ren müssen; seither habe er öfters starke Kopfschmerzen (act. II 41 
Ziff. 7 ff.; Beschwerde, S. 2 f. Ziff. 6 f.).

3.1.2 Wenngleich nicht verkannt wird, dass die vom Beschwerdeführer 
geschilderten Umstände für ihn tatsächlich nicht leicht gewesen sind und 
der Wunsch nach einem Arbeitsstellenwechsel nachvollzogen werden 
kann, führen diese jedoch offensichtlich nicht zu einer Unzumutbarkeit der 
innegehabten Stelle. Wie bereits erwähnt (vgl. E. 2.2 hiervor) vermögen 
nach der Rechtsprechung eine nicht wunschgemässe Beschäftigungsart, 
ein schlechtes Arbeitsklima oder Spannungen zwischen der versicherten 
Person und Arbeitskollegen oder Vorgesetzten keine Unzumutbarkeit der 
Fortführung des Arbeitsverhältnisses zu begründen. Es wäre im Rahmen 
der Schadenminderungspflicht, wonach einer versicherten Person Mass-
nahmen zuzumuten sind, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage 
ergreifen würde, wenn er keinerlei Entschädigung zu erwarten hätte 
(BGE 140 V 267 E. 5.2.1 S. 274), deshalb ohne weiteres zumutbar gewe-
sen, die angestammte Stelle zu behalten und gleichzeitig einen neuen Ar-
beitsplatz zu suchen. Dies hat der Beschwerdeführer letztlich deshalb nicht 
gemacht, weil er sich eine dreimonatige Auszeit nehmen wollte (so explizit 
in der E-Mail vom 14. Oktober 2024; act. II 59) und ein neuer Arbeitgeber 
ihn nicht erst nach sechs Monaten – je drei Monate Kündigungsfrist und 

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Auszeit – anstellen wollte (vgl. Beschwerde, S. 3 Ziff. 9). Auch wenn der 
Wunsch nach einer dreimonatigen Auszeit verständlich ist, kann dies nicht 
auf Kosten der Arbeitslosenversicherung, d.h. auf Kosten der Gesamtheit 
der Beitragszahler, geschehen und führt nicht zu einer Unzumutbarkeit des 
Verbleibens am bisherigen Arbeitsplatz. Denn ohne Auszeit hätte die Frist 
bis zum Antritt einer neuen Stelle nur drei Monate – die Kündigungsfrist – 
betragen, so dass er (schneller) eine neue Stelle hätte finden können resp. 
das Risiko der Arbeitslosigkeit ausgeschlossen gewesen wäre. Ebenso 
wenig vermögen die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme in 
Form fortbestehender starker Kopfschmerzen seit der Hirnblutung im Jahr 
2016 eine Unzumutbarkeit zu begründen, zumal diese trotz Nachfragen der 
Beschwerdegegnerin in keiner Art und Weise belegt sind (act. II 35; vgl. 
E. 2.2 hiervor). Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer trotz geltend 
gemachter Kopfschmerzen noch rund acht Jahre seiner angestammten 
Tätigkeit nachgegangen ist, und die Umstände, dass er seither keinen Arzt 
mehr aufgesucht und es allein mit Alternativmedizin versucht hat (Be-
schwerde, S. 3 Ziff. 7), belegen denn auch die medizinische Zumutbarkeit, 
am bisherigen Arbeitsplatz zu bleiben, bis der Beschwerdeführer eine neue 
Stelle gefunden hätte.

3.1.3 Gemäss Bestätigung der ehemaligen Arbeitgeberin vom 21. Okto-
ber 2024 wäre der Beschwerdeführer auch heute noch angestellt, hätte er 
nicht gekündigt (act. II 70). Damit ist erstellt, dass der Beschwerdeführer 
diesen Arbeitsplatz ohne Kündigung weiterhin besetzen könnte.

3.2 Da der Beschwerdeführer eine zumutbare Stelle, die er weiterhin 
innehaben könnte, kündigte, ohne dass ihm eine andere Stelle zugesichert 
war, ist der Tatbestand von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG i.V.m. Art. 44 Abs. 1 
lit. b AIVIV erfüllt und er ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen (vgl. 
E. 2.2 hiervor).

3.3 Zu prüfen bleibt die Angemessenheit der verfügten Sanktion von 
17 Einstelltagen (act. II 32 Ziff. 8).

3.3.1 Mit einer Einstelldauer von 17 Tagen (act. II 32 Ziff. 8), d.h. im un-
tersten Bereich des mittelschweren Verschuldens (Art. 45 Abs. 3 lit. b 
AVIV; vgl. E. 2.4 hiervor), trug die Beschwerdegegnerin im Rahmen des ihr 

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zustehenden Ermessens insbesondere dem Umstand angemessen Rech-
nung, dass sich der Beschwerdeführer erst nach drei Monaten Arbeitslo-
sigkeit zum Leistungsbezug angemeldet hat (act. II 32 Ziff. 2). Die Verwal-
tung hat hier denn auch ausnahmsweise davon abgesehen (vgl. E. 2.4.2 
hiervor), ein schweres Verschulden anzunehmen, obwohl gemäss Art. 45 
Abs. 4 lit. a AVIV ein solches vorliegt, wenn der Beschwerdeführer ohne 
entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung ei-
ner neuen Arbeitsstelle aufgegeben hat (vgl. E. 2.4.1 hiervor), was eine 
Einstelldauer zwischen 31 und 60 Tagen zur Folge hätte (Art. 45 Abs. 3 
lit. c AVIV; vgl. E. 2.4 hiervor). Es besteht damit kein triftiger Grund, in das 
Ermessen der Verwaltung einzugreifen (vgl. E. 2.4 zweiter Abschnitt hier-
vor).

3.3.2 Art. 30 Abs. 3 Satz 1 AVIG schreibt vor, dass die Einstellung nur für 
Tage gilt, für die der Arbeitslose die Voraussetzungen der Anspruchsbe-
rechtigung (Art. 8 Abs. 1 AVIG) – mitunter das Bestehen einer Arbeitslosig-
keit (Art. 8 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art.10 AVIG) – erfüllt. Die arbeitssuchende 
Person gilt erst dann als ganz oder teilweise arbeitslos, wenn sie sich zur 
Arbeitsvermittlung angemeldet hat (Art. 10 Abs. 3 AVIG). Für die Zeit vor 
der Meldung liegt keine Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 10 Abs. 1 und 2 
AVIG vor. Eine verspätete Anmeldung führt damit grundsätzlich zum An-
spruchsverlust für die vor der kontrollierten Arbeitslosigkeit liegenden Tage 
(Urteil des BGer 8C_521/2020 vom 31. Oktober 2020 E. 6.2). Da sich der 
Beschwerdeführer vorliegend erst per 21. August 2024 zur Arbeitsvermitt-
lung angemeldet hat (act. II 32 Ziff. 9; Beschwerde, S. 4 Ziff. 14 f.; vgl. auch 
act. II 108), kann die Anspruchsberechtigung – und damit auch die Einstel-
lung – frühestens an diesem Tag begonnen haben. Anders als in der Be-
schwerde, S. 3 f. Ziff. 14, angenommen, wird die Einstelldauer nicht etwa 
dadurch "kompensiert", dass der Beschwerdeführer erst ab dem 21. August 
2024, d.h. knapp drei Monate nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses 
(act. II 86), Arbeitslosentaggelder beantragt. Dieser Umstand ist vielmehr 
im Rahmen der Einstelldauer berücksichtigt worden (vgl. E. 3.3.1 hiervor). 
Die Beschwerdegegnerin hat dagegen den Beginn der Einstellungsfrist zu 
Recht auf den 1. Juni 2024 festgelegt (act. II 32 Ziff. 11), da gemäss Art. 45 
Abs. 1 lit. a AVIV die Einstellungsfrist am ersten Tag nach der Beendigung 
des Arbeitsverhältnisses beginnt, wenn die versicherte Person aus eige-

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nem Verschulden arbeitslos geworden ist. Dieses Datum ist für die sechs-
monatige Vollzugsfrist des Art. 30 Abs. 3 Satz 4 AVIG massgebend.

4.

Nach dem Dargelegten ist der Einspracheentscheid vom 7. April 2025 
(act. II 27 ff.) nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist 
abzuweisen.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
AVIG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Arbeitslosenkasse Unia 
- Amt für Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern, Rechtsdienst
- Staatssekretariat für Wirtschaft – SECO

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.