# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b382f715-1918-5543-8e15-bdca5d7b002d
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-06
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Kammer für Kindes-und Erwachsenenschutz 06.01.2023 XBE.2022.37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_002_XBE-2022-37_2023-01-06.pdf

## Full Text

Obergericht 

Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz 

 

XBE.2022.37  
(KE.2017.304; KEBK.2022.15)  

Art. 5 

 

Entscheid vom 5. Januar 2023 
 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Merkofer, Präsidentin  

Oberrichter Lindner  

Oberrichter Holliger         

Gerichtsschreiberin Schwarz 

 

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____, 

[…]   

 

    

Beistand  B._____, 

Soziale Dienste Q._____ 

 

 

Anfechtungs- 

gegenstand 

 Entscheid des Familiengerichts Zofingen vom 25. Mai 2022 

 

 

Betreff  Prüfung Bericht mit Rechnung 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Die Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz entnimmt den 

Akten: 

 

1. 

1.1. 

In der von B. für A. (nachfolgend: Beschwerdeführer) geführten Beistand-

schaft nach Art. 394 und 395 ZGB erstattete der Beistand am 20. Dezem-

ber 2021 den Beistandschaftsbericht mit Rechnung für die Periode vom 

1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2021. 

 

1.2. 

Am 25. Mai 2022 fällte die Fachrichterin des Familiengerichts Zofingen den 

folgenden Entscheid: 

 

" 1. 
Bericht und Rechnung vom 20. Dezember 2021 werden genehmigt. 
 
2. 
Die Mandatsentschädigung wird auf Fr. 2'000.00 festgesetzt. Die be-
troffene Person wird verpflichtet, die Mandatsentschädigung der Ge-
meinde Q. zu bezahlen. 
 
3. 
Der Beistand wird eingeladen, den nächsten Beistandschaftsbericht mit 
Rechnung und Belegen per 30. September 2023 bis spätestens am 
31. Dezember 2023 einzureichen. 
 
4. 
Die Entscheidgebühr von Fr. 600.00 wird der betroffenen Person auf-
erlegt." 
 

2. 

2.1. 

Gegen diesen, ihm am 7. Juni 2022 zugestellten Entscheid erhob der Be-

schwerdeführer mit Eingabe vom 14. Juni 2022 Beschwerde. 

 

2.2. 

Am 15. Juni 2022 (Postaufgabe: 16. Juni 2022) reichte der Beschwerde-

führer eine weitere Eingabe ein. 

 

2.3. 

Mit Eingabe vom 21. Juni 2022 nahm der Beistand zur Beschwerde Stel-

lung. 

 

2.4. 

Am 29. Juni 2022 liess sich die Vorinstanz zur Beschwerde vernehmen. 

 
 
 

 - 3 - 

 

 

 
 

   

Die Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz zieht in  

Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Gegen die Genehmigung oder Nichtgenehmigung eines Rechenschaftsbe-

richtes eines Beistandes durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbe-

hörde kann innert 30 Tagen seit Mitteilung des Entscheides Beschwerde 

erhoben werden (Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 450 Abs. 1 und Art. 450b 

Abs. 1 ZGB). Zuständige Beschwerdeinstanz ist die Kammer für Kindes- 

und Erwachsenenschutz des Aargauischen Obergerichts (§ 41 EG ZGB 

i.V.m. § 10 Abs. 1 lit. c EG ZPO und Anhang 1 zur Geschäftsverteilungs-

verordnung des Obergerichtes). Diese ist somit zur Beurteilung der vorlie-

genden Beschwerde zuständig.  

 

1.2. 

Der Beschwerdeführer ist als betroffene und am Verfahren der Vorinstanz 

beteiligte Person zur Beschwerde legitimiert (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB). 

Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutre-

ten. 

 

1.3. 

Die Rechtsmittelinstanz prüft den erstinstanzlichen Entscheid von Amtes 

wegen in Anwendung der Untersuchungs- und Offizialmaxime – in der Re-

gel beschränkt auf den Umfang der Anfechtung – in rechtlicher und tat-

säch¬licher Hinsicht umfassend und beurteilt ihn neu (Art. 446 Abs. 4 ZGB; 

Bot¬schaft zum Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht, BBl 

2006 7001 ff., S. 7083). 

 

2. 

Der Beschwerdeführer äussert sich in seiner Beschwerde hauptsächlich zu 

seiner Lebensgeschichte, insbesondere einer von ihm im Jahr 2004 erlitte-

nen Entlassung, und seinem Glauben. Darauf kann im Beschwerdeverfah-

ren nicht weiter eingetreten werden. 

 

3. 

Gemäss Art. 415 Abs. 1 und 2 ZGB prüft die Erwachsenenschutzbehörde 

den periodischen Bericht des Beistands und erteilt oder verweigert die Ge-

nehmigung. 

 

Der periodische Rechenschaftsbericht gemäss Art. 411 ZGB dient der Prü-

fung, ob der Beistand das Mandat entsprechend der Lage der betroffenen 

Person und den gesetzlichen Zielen (Art. 388 ZGB) ausübt und liefert ferner 

Informationen darüber, ob die Gründe für die Beistandschaft noch gegeben 

sind oder ob die Massnahme zu ändern oder aufzuheben ist (BBl 2006 

 - 4 - 

 

 

7055). Im Unterschied zum Schlussbericht gemäss Art. 425 ZGB, welcher 

primär der Information dient, ist die periodische Berichterstattung somit ein 

Steuerungsinstrument für die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde im 

Rahmen der Weisungskompetenz gegenüber dem Beistand. Nach § 10 

Abs. 3 der Verordnung über das Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

(V KESR; SAR 210.125) enthält der Bericht Angaben zur Lage der betroffe-

nen Person und zur Ausübung der Beistandschaft sowie allfällige Anträge 

zur Anpassung der Massnahme. Die Berichterstattung dient einem doppel-

ten Zweck: Als Rechenschaftsablage ermöglicht sie der Behörde Kontrolle 

und Aufsicht über die Tätigkeit des Beistands. Als Standortbestimmung 

dient sie insbesondere der Überprüfung der Massnahme auf ihre Zweck-

tauglichkeit und Notwendigkeit und bildet die Grundlage für eine allfällige 

Anpassung der Massnahme. Das Zivilgesetzbuch regelt den Inhalt des Be-

richts über die persönlichen Verhältnisse und die Betreuung (Art. 411 

Abs. 1 ZGB) sehr allgemein (VOGEL in: Basler Kommentar, 7. Aufl. 2022, 

N. 10 zu Art. 415 ZGB). Da der Beistand mit dem Bericht seiner Rechen-

schaftspflicht gegenüber der Behörde nachkommt, muss der Bericht aber 

alle für die Führung des Mandats relevanten Informationen enthalten. 

 

4. 

4.1. 

Der Beschwerdeführer macht mit seiner Beschwerde geltend, die Aussage 

im Beistandschaftsbericht stimme nicht, dass er mit seiner Ehefrau ein ge-

meinsames Konto habe (Beschwerde S. 8). 

 

4.2. 

Im Beistandschaftsbericht wird dazu ausgeführt, für die Ehefrau des Be-

schwerdeführers E. bestehe keine Beistandschaft. Allerdings bestehe ein 

gemeinsames Zahlungskonto. Somit würden die Einkommen beider Ehe-

gatten verwaltet. E. sei mit diesem Vorgehen einverstanden (act. 3 in 

KEBK.2022.15). Der angefochtene Entscheid (E. 1) enthält dazu folgende 

"Anmerkung zur Vermögensverwaltung": "Es laufen alle Einnahmen und 

Ausgaben des Ehepaares A. und E. über das vom Beistand verwaltete 

Konto". Auch aus dem der Rechnung beiliegenden Klientenkontoauszug 

für das als Zahlungskonto bezeichnete Bankkonto […] bei der Bank F. wird 

ersichtlich, dass auf dieses Konto Einnahmen beider Ehegatten eingehen 

und von diesem auch Ausgaben für beide getätigt werden (z.B. am 3. Ok-

tober 2019 Eingang der je separaten AHV-Renten und Ergänzungsleistun-

gen beider Ehegatten und am 7. Oktober 2019 Bezahlung der je separaten 

Pensions-/Heimkosten beider Ehegatten), obwohl das Konto allein auf den 

Beschwerdeführer lautet (act. 9 in KEBK.2022.15). In der mit dem ange-

fochtenen Entscheid genehmigten Rechnung (act. 7 in KEBK.2022.15) wird 

unter den Aktiven auch das mit "Lebensunterhalt K." bezeichnete Konto […] 

bei der Bank F. aufgeführt. Dieses Konto lautet allerdings auf die Ehefrau 

des Beschwerdeführers und nicht auf ihn (act. 10 in KEBK.2022.15). Unter 

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den Passiven der genehmigten Beistandschaftsrechnung ist je eine Rech-

nung des Alterszentrums G. für beide Ehegatten aufgeführt (act. 7 in 

KEBK.2022.15). 

 

4.3. 

Umfasst die Beistandschaft die Vermögensverwaltung, so nimmt der Bei-

stand in Zusammenarbeit mit der Erwachsenenschutzbehörde unverzüg-

lich ein Inventar der zu verwaltenden Vermögenswerte auf (Art. 405 Abs. 2 

ZGB). Bei verbeiständeten Personen, die verheiratet sind, sind zu diesem 

Zweck die auf die beiden Ehegatten entfallenden Vermögenswerte auszu-

scheiden (vgl. dazu im Detail: AFFOLTER, in: Basler Kommentar, 

7. Aufl. 2022, N. 21 f. zu Art. 405 ZGB). Die spätere periodische Rech-

nungsablage richtet sich nach dieser im Inventar vorgenommenen Vermö-

gensausscheidung zwischen den Ehegatten (AFFOLTER a.a.O., N. 8 zu 

Art. 410 ZGB). 

 

4.4. 

Der vorliegende Beistandschaftsbericht ist zwar insofern korrekt, als er auf 

die Verwaltung des Einkommens beider Ehegatten über ein "gemeinsa-

mes" (allerdings auf den Beschwerdeführer lautendes) Zahlungskonto hin-

weist. Die Beistandschaftsrechnung ist hingegen nicht richtig, indem sie 

nicht nur das Vermögen des Beschwerdeführers als verbeiständete Per-

son, sondern auch Aktiven (eigenes Konto und Anteil am "Zahlungskonto") 

und Passiven (Rechnung des Alterszentrums) von dessen Ehegattin ent-

hält, weshalb das angegebene Vermögen (Fr. 17'699.37) in Bezug auf den 

(für seine Beistandschaftsrechnung einzig massgeblichen) Beschwerde-

führer auch nicht den Tatsachen entspricht bzw. nicht nachvollzogen wer-

den kann. Die Rechnung ist daher (in diesbezüglicher Gutheissung der Be-

schwerde) in dieser Form nicht zu genehmigen. Die Vorinstanz hat dem 

Beistand Frist anzusetzen, um eine korrekte, nur die Vermögenswerte der 

verbeiständeten Person umfassende Rechnung einzureichen. Zu diesem 

Zweck wird der Beistand – soweit nicht bereits mit dem Inventar erfolgt – 

die Vermögenswerte der Ehegatten in Absprache mit ihnen auszuscheiden 

haben. Für die Zukunft wird die Ehegattin ein eigenes Konto für die Abwick-

lung ihrer Ein- und Ausgaben zu eröffnen haben, um eine transparente 

Trennung der Vermögen der beiden Ehegatten gewährleisten zu können. 

 

5.  

5.1. 

Der Beschwerdeführer macht mit seiner Beschwerde weiter geltend, es sei 

nicht recht, dass seiner Ehefrau "von ihrem Erbe für das Sozialamt genom-

men" worden sei (Beschwerde S. 8).  

 

 - 6 - 

 

 

5.2. 

Dem Beistandschaftsbericht ist dazu (in Übereinstimmung mit den akten-

kundigen Kontobewegungen) zu entnehmen, dass die Ehefrau einen Be-

trag von Fr. 40'714.00 bzw. abzüglich Erbschaftssteuer Fr. 30'600.00 ge-

erbt hat. Sie habe am 9. November 2020 Fr. 27'000.00 auf das gemein-

same Zahlungskonto überwiesen. Die Sozialen Dienste Q. hätten mit Ent-

scheid vom 1. Februar 2021 die Rückerstattung von Sozialhilfeleistungen 

in der Höhe von Fr. 15'600.00 unter Gewährung des maximalen Freibetrags 

von Fr. 15'000.00 beschlossen. Der genannte Betrag sei am 23. Februar 

2021 den Sozialen Diensten überwiesen worden. Die Differenz von 

Fr. 11'400.00 sei der Ehefrau zurückerstattet worden. Mit der Stellung-

nahme vom 21. Juni 2022 ergänzte der Beistand, gegen den Entscheid des 

Sozialdiensts vom 1. Februar 2021 sei keine Einsprache eingegangen und 

dieser sei rechtskräftig geworden. Er habe daher die Rückerstattung in die 

Wege geleitet. 

 

5.3. 

Der Beistandschaftsbericht gibt die im Zusammenhang mit der Erbschaft 

der Ehefrau des Beschwerdeführers und der Rückforderung der Sozialhil-

febehörde erfolgten Geldflüsse detailliert und nachvollziehbar wieder. Er ist 

insofern nicht zu beanstanden. Ob die Rückforderung seitens der Sozialhil-

febehörde rechtens gewesen ist, kann im vorliegenden Verfahren nicht 

überprüft werden, weswegen auf das Vorbringen nicht eingetreten werden 

kann. Bei allfälligen Zweifeln diesbezüglich hätten der Beschwerdeführer 

oder seine Ehefrau gegen den Entscheid der Sozialen Diensten Q. vom 

1. Februar 2021 Einsprache erheben müssen. 

 

6. 

6.1. 

Mit Dispositiv-Ziffer 2 des angefochtenen Entscheids wurde der Beschwer-

deführer verpflichtet, die Mandatsentschädigung der Gemeinde Q. zu be-

zahlen. Zur Begründung wurde mit Verweis auf § 14 Abs. 1 V KESR aus-

geführt (E. 3), das Vermögen des Beschwerdeführers am Ende der Man-

datsperiode betrage nach Abzug der Mandatsentschädigung mindestens 

Fr. 15'000.00. 

 

6.2. 

Der Beistand hat Anspruch auf eine angemessene Entschädigung und auf 

Ersatz der notwendigen Spesen aus dem Vermögen der betroffenen Per-

son. Die Kantone erlassen Ausführungsbestimmungen und regeln die Ent-

schädigung und den Spesenersatz, wenn diese nicht aus dem Vermögen 

der betroffenen Person bezahlt werden können (Art. 404 Abs. 1 und 3 

ZGB). Die Entschädigung des Beistands wird gemäss § 43 Abs. 4 EG ZGB 

i.V.m. § 14 Abs. 1 V KESR von der Gemeinde getragen, wenn das Vermö-

gen der betroffenen Person im Zeitpunkt der Rechnungsablage und unter 

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Berücksichtigung der Belastung der Entschädigung den Betrag von 

Fr. 15'000.00 unterschreitet. 

 

6.3. 

Mit ihrer Vernehmlassung bringt die Vorinstanz vor, die Beschwerde er-

weise sich in Bezug auf Dispositiv-Ziffer 2 als begründet. Das Vermögen 

des Beschwerdeführers sei fälschlicherweise auf Fr. 20'000.00 festgesetzt 

worden. Korrekterweise beliefen sich die Aktiven auf Fr. 14'400.00, womit 

die Grenze gemäss § 14 Abs. 1 V KESR nicht erreicht sei und der Be-

schwerdeführer nicht zur Rückerstattung verpflichtet werden könne. 

 

6.4.  

In der genehmigten Beistandschaftsrechnung wurde ein Vermögen des Be-

schwerdeführers von Fr. 17'699.37 ausgewiesen, wobei darin fälschlicher-

weise auch Aktiven und Passiven der Ehefrau des Beschwerdeführers ent-

halten sind. In E. 1 zum angefochtenen Entscheid wurde diese Zahl wie-

dergegeben, ohne sie in Frage zu stellen. Dass das Vermögen des Be-

schwerdeführers von der Vorinstanz auf Fr. 20'000.00 festgesetzt worden 

wäre, lässt sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen. Aufgrund 

welcher Berechnung die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung neu zum 

Schluss kommt, die Aktiven des Beschwerdeführers beliefen sich auf 

Fr. 14'400.00, hat sie nicht begründet. Die Vorinstanz wird aufgrund der 

neu zu erstellenden, korrigierten Rechnung bzw. des sich daraus ergeben-

den Vermögensstands mit dem neuen Genehmigungsentscheid darüber zu 

befinden haben, ob die Entschädigung vom Beschwerdeführer oder von 

der Gemeinde zu tragen ist. 

 

7. 

Im Ergebnis ist die Beschwerde mindestens teilweise gutzuheissen, soweit 

auf sie eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang sind die 

Kosten des Beschwerdeverfahrens auf die Staatskasse zu nehmen. 

 

 
   

Die Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz entscheidet: 

 

1. 

1.1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Entscheid vom 25. Mai 

2022 aufgehoben und die Sache zur Einholung und Genehmigung einer 

korrigierten Rechnung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurück-

gewiesen. 

 

1.2. 

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit auf sie eingetreten 

werden kann. 

 

 - 8 - 

 

 

2. 

Die Verfahrenskosten werden auf die Staatskasse genommen.