# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4579bb46-7c32-5ae5-af96-bb5d87c29cf0
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-06-26
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 26.06.2017 5A 470/2017 (5A_470/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-470-2017_2017-06-26.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        
        
          5A_470/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 26. Juni 2017
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter von Werdt, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Bezirksgericht Baden, Familiengericht. 

 

Gegenstand 

Prüfung einer Massnahme, 

 

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts 

des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, vom 20. April 2017. 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Aufgrund einer Gefährdungsmeldung eröffnete das Familiengericht Baden als Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde bezüglich A.________ ein Verfahren. Mit Entscheid vom 7. September 2016 verzichtete es einstweilen auf eine behördliche Massnahme. 

A.________ kritisierte beschwerdeweise verschiedene Erwägungen sowie, dass gemäss Dispositiv nur "einstweilen" auf Massnahmen verzichtet worden sei. Mit Entscheid vom 20. April 2017 (zugestellt am 22. Mai 2017) wies das Obergericht des Kantons Aargau die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. 

Dagegen reichte A.________ am 22. Juni 2017 beim Bundesgericht eine Beschwerde ein. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Nach eigenen Angaben in der Beschwerde sowie belegt durch den Auszug Track & Trace nahm der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid am 22. Mai 2017 in Empfang. Damit wurde die 30 Tage betragende (Art. 100 Abs. 1 BGG) Beschwerdefrist ausgelöst (Art. 44 Abs. 1 BGG) und sie lief am 21. Juni 2017 ab. Die Rechtsmittelbelehrung im angefochtenen Entscheid nennt die Frist; der Passus "innert 30 Tagen" ist sogar fett gedruckt. Die erst am 22. Juni 2017 der Post übergebene Beschwerde ist folglich verspätet. 

 

    
  2. 
 

Nach dem Gesagten ist im Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

Entsprechend den konkreten Umständen rechtfertigt es sich, von Gerichtskosten abzusehen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksgericht Baden, Familiengericht, und dem Obergericht des Kantons Aargau, Kammer für Kindes- und Erwachsenenschutz, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 26. Juni 2017 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    von Werdt 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli