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**Case Identifier:** 3836130c-0a45-5886-8163-cd027f2df86f
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-20
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 20.11.2008 RR.2008.158
**Docket/Reference:** RR.2008.158
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2008-158_2008-11-20

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Slowenien
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Slowenien
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Slowenien
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Slowenien
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG)

Entscheid vom 20. November 2008  
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Roy Garré,  
Gerichtsschreiberin Andrea Bütler  

   
 
Parteien 

  
1. A.,  

2. B. AG,  

beide vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Weh-
renberg, 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

STAATSANWALTSCHAFT I DES KANTONS ZÜ-
RICH,  

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Slowe-
nien 
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2008.158-159 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Sachverhalt: 
 

A. Die Untersuchungsabteilung des Kreisgerichts Ljubljana führt gegen C., A., 
D., E., B. AG, in Z., und Weitere ein Vorverfahren u.a. wegen Betruges und 
Urkundenfälschung. C. wird verdächtigt, seine Stellung als Aufsichtsrats-
vorsitzender der F. missbraucht zu haben. Mit seiner massgeblichen Ein-
flussnahme habe er erreicht, dass die G., in Y., eine Tochtergesellschaft 
der F., mit der B. AG im September 2002 drei fiktive Verträge abgeschlos-
sen habe. Es bestehe der Verdacht, dass entsprechend dem von der Tä-
terschaft von vornherein gefassten Plan die B. AG die Dienstleistungsver-
träge gar nicht erfüllt habe. Vielmehr habe die Vertragskonstruktion dazu 
gedient, die von der G. an die B. AG entrichtete Summe über mutmasslich 
bei den Banken H., in Z., und der I., in Z., geführte Geschäftsbeziehungen 
schliesslich zu Gunsten von C. zu verwenden. 
 

B. Mittels Rechtshilfeersuchen vom 16. September 2005 sowie den Ergän-
zungen vom 21. September 2006, 12. Dezember 2006 und 1. August 2007 
ersuchte die Untersuchungsabteilung des Kreisgerichts Ljubljana um Eruie-
rung von Bankverbindungen vom 1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2004 
betreffend Konti bei der Bank H. sowie der Bank I., welche (u.a.) auf die 
B. AG, C. und A. lauteten/lauten. Die entsprechenden Unterlagen sollten 
erhoben und ediert werden. Weiter sollten untersuchungsrichterliche Befra-
gungen der Angeschuldigten A., D. und der verantwortlichen Person der 
B. AG durchgeführt und die entsprechenden Einvernahmeprotokolle über-
mittelt werden (Beilagen zu act. 8, Ordner I Ziff. 1, 2, 19 f., 31 f.). 

 
C. Mit Verfügung vom 30. Januar 2007 ist die Staatsanwaltschaft I des Kan-

tons Zürich (nachfolgend „Staatsanwaltschaft“) auf das Rechtshilfeersu-
chen eingetreten und hat dem Ersuchen um Eruierung und Edition von 
Bankverbindungen insoweit entsprochen, als die Bank J., in Z., als Nach-
folgerin der Bank H. und die Bank I. aufgefordert wurden, hinsichtlich Kon-
ten, die auf A. oder die B. AG lauteten/lauten, sämtliche Dokumente wie 
Konto-, Depot-, Safeeröffnungsunterlagen etc. für den Zeitraum 2002 bis 
2004 einzureichen (Beilagen zu act. 8, Ordner I Ziff. 12). Bezüglich Nach-
forschungen bei der ehemaligen Bank H. und der Bank I. wurde dem 
Rechtshilfeersuchen mangels genügender Darstellung eines Zusammen-
hanges zwischen den mutmasslichen strafbaren Handlungen der Täter-
schaft und den erbetenen Vollzugshandlungen in der Schweiz nicht ent-
sprochen. Mit Schreiben vom 14. Februar 2007, 22. März 2007 und 10. Ap-
ril 2007 übermittelte die Bank J. die angeforderten Bankunterlagen und De-
tailbelege in Bezug auf die Geschäftsbeziehung der B. AG (Beilagen zu 
act. 8, Ordner I Ziff. 14, 16, 18). 

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D. Mit Eintretensverfügung vom 31. Juli 2007 ordnete die Staatsanwaltschaft 
die Einvernahme von A. und D. an, sofern die ersuchende Behörde einen 
Fragenkatalog liefere (Beilage zu act. 8, Ordner I Ziff. 28). Die Untersu-
chungsbehörde des Kreisgerichts Ljubljana übermittelte den angeforderten 
Fragenkatalog daraufhin am 1. August 2007 (Beilagen zu act. 8, Ordner I 
Ziff. 31 f.), worauf A. und D. als Beschuldigte im ausländischen Verfahren 
am 22. und 24. Oktober 2007 einvernommen wurden. Beide verweigerten 
die Aussage (Beilagen zu act. 8, Ordner II Ziff. 34 f.). Die Rechtsvertreter 
der Beschuldigten reichten in der Folge drei Stellungnahmen ein, welche 
die politischen Dimensionen der in Slowenien geführten Strafuntersuchung 
belegen sollten (Beilagen zu act. 8, Ordner II Ziff. 40). Infolgedessen wurde 
das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (nach-
folgend „EDA“) zu einer Stellungnahme eingeladen, welche am 15. Mai 
2008 bei der Staatsanwaltschaft einging (Beilagen zu act. 8, Ordner II Ziff. 
38/9). 

 
E. Mit Schlussverfügung vom 2. Juni 2008 hat die Staatsanwaltschaft dem 

Rechtshilfeersuchen vom 16. September 2005 und den Ergänzungen ent-
sprochen und die Herausgabe der von der Bank J. edierten Bankunterla-
gen betreffend Stamm-Nr. 1 und Stamm-Nr. 2 der B. AG sowie die Heraus-
gabe der Einvernahmeprotokolle von A. und D. verfügt (act. 1 Beilage 3). 

 
F. A. und die B. AG lassen am 3. Juli 2008 durch ihren Rechtsvertreter Be-

schwerde an die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts mit fol-
genden Anträgen einreichen:  

 
„1. Die Schlussverfügung der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich vom 

2. Juni 2008 sei aufzuheben. 
2. Die Rechtshilfe sei zu verweigern. 
3. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Staatsanwaltschaft I des 

Kantons Zürich zurückzuweisen. 
4. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Verfahrens seien von der Staats-

kasse zu tragen.“ 
 
Die Staatsanwaltschaft verzichtet mit Schreiben vom 18. Juli 2008 auf die 
Einreichung einer Beschwerdeantwort (act. 8). Das Bundesamt beantragt 
mit Beschwerdeantwort vom 28. Juli 2008 die Verfahren RR.2008.151 und 
RR.2008.158-159 zu vereinen. Des Weitern seien die Beschwerden abzu-
weisen soweit darauf eingetreten werden könne (act. 9). In Vorwegnahme 
der einzureichenden Replik stellt der Rechtsvertreter von A. und der B. AG 
am 25. August 2008 ein Gesuch um Beizug von Akten des EDA und um 
Zeugeneinvernahme von Botschafter K. Allenfalls sei das Verfahren zu sis-

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tieren, bis das EDA dasselbe auch dort anhängige Ersuchen beantwortet 
habe (act. 13). Mit Antwortschreiben vom 29. August 2008 gibt das Bun-
desstrafgericht den Anträgen nicht statt (act. 15). Daraufhin lassen A. und 
die B. AG am 3. September 2008 eine Beschwerdereplik einreichen und 
vollumfänglich an den gestellten Anträgen festhalten. Zudem schliessen sie 
sich dem Antrag des Bundesamtes auf Vereinigung der Verfahren an (act. 
16). Die Staatsanwaltschaft und das Bundesamt wurden darüber am 
4. September 2008 in Kenntnis gesetzt (act. 17). 
 

G. Der Rechtsvertreter von A. und der B. AG gelangt am 6. Oktober 2008 mit 
einem Sistierungsgesuch an die II. Beschwerdekammer und macht geltend, 
in Slowenien sei eine neue Regierung gewählt worden. Es sei anzuneh-
men, dass diese das auf einem politischen Strafverfahren beruhende 
Rechtshilfeverfahren zurückziehen werde. Entsprechend sei das Verfahren 
zu sistieren bis eine Reaktion der slowenischen Behörden vorliege. Mit 
Schreiben des Bundesstrafgerichtes vom 8. Oktober 2008 wurde das Ge-
such abgewiesen (act. 18, 19). 
 
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird, soweit erforderlich, in den rechtlichen Erwägungen eingegangen. 
 
 
 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1. Für die Rechtshilfe zwischen der Schweiz und Slowenien sind in erster Li-
nie die Bestimmungen des Europäischen Übereinkommens über die 
Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. April 1959 (EUeR; SR 0.351.1), dem 
beide Staaten beigetreten sind, massgebend. Soweit dieser Staatsvertrag 
bestimmte Fragen nicht abschliessend regelt, ist das schweizerische Lan-
desrecht anwendbar, namentlich das Bundesgesetz vom 20. März 1981 
über internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351.1) und die 
Verordnung vom 24. Februar 1982 über internationale Rechtshilfe in Straf-
sachen (IRSV; SR 351.11; vgl. Art. 1 Abs. 1 IRSG; BGE 132 II 81 E. 1.1; 
124 II 180 E. 1a). Das innerstaatliche Recht gilt nach dem Günstigkeits-
prinzip auch dann, wenn dieses geringere Anforderungen an die Rechtshil-
fe stellt (BGE 129 II 462 E. 1.1 S. 464 m.w.H.). 

 
2.  
2.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Schlussverfügung 

der ausführenden kantonalen Behörde, gegen welche innert 30 Tagen ab 
der schriftlichen Mitteilung bei der II. Beschwerdekammer des Bundesstraf-

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gerichts Beschwerde geführt werden kann (Art. 80e Abs. 1 i.V.m. Art. 80k 
IRSG; Art. 28 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 2002 über 
das Bundesstrafgericht, SGG, SR 173.71; Art. 9 Abs. 3 des Reglements 
vom 20. Juni 2006 für das Bundesstrafgericht, SR 173.710).  

 
Die Schlussverfügung vom 2. Juni 2008 wurde mit vorliegender Beschwer-
de vom 3. Juli 2008 fristgerecht angefochten. 

 
2.2 Zur Beschwerdeführung ist berechtigt, wer persönlich und direkt von einer 

Rechtshilfemassnahme betroffen ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung hat (Art. 80h lit. b IRSG). Personen, ge-
gen die sich das ausländische Strafverfahren richtet, sind unter denselben 
Bedingungen beschwerdelegitimiert (Art. 21 Abs. 3 IRSG). Bei der Erhe-
bung von Kontoinformationen gilt als persönlich und direkt betroffen im 
Sinne der Art. 21 Abs. 3 und 80h IRSG der Kontoinhaber (Art. 9a lit. a 
IRSV; BGE 118 Ib 547 E. 1d; BGE 122 II 130 E. 2b; TPF 2007 79 E. 1.6). 

 
Die angefochtene Verfügung bezieht sich unter anderem auf die Heraus-
gabe von Bankunterlagen betreffend Konti der B. AG. Kontoinhaberin ist 
die beschwerdeführende B. AG, womit sie beschwerdelegitimiert ist und auf 
die Beschwerde insoweit einzutreten ist. Des Weitern sollen gemäss Verfü-
gung Einvernahmeprotokolle des Beschwerdeführers A. und des Beschul-
digten D. herausgegeben werden. In Bezug auf die Herausgabe des Ein-
vernahmeprotokolls von D. fehlt es klarerweise an einer Beschwerdelegiti-
mation der Beschwerdeführer, weshalb auf die Beschwerde diesbezüglich 
nicht einzutreten ist. Anders verhält es sich mit Bezug auf die Herausgabe 
des Protokolls der Einvernahme A.s als Beschuldigter. Nach der Recht-
sprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte schützt 
das Aussageverweigerungsrecht des Angeschuldigten diesen nicht davor, 
dass sein Aussageverhalten bei der Urteilsfindung im Rahmen der freien 
Beweiswürdigung der Gerichte mitberücksichtigt und bewertet wird. Das 
Gericht kann unter Umständen aus dem Schweigen für den Beschwerde-
führer nachteilige Schlüsse ziehen, sofern bereits andere, direkte Beweise 
gegen ihn vorliegen, die den Sachverhalt so erhellt haben, dass das 
Schweigen vernünftigerweise nicht anders als zu seinen Lasten ausgelegt 
werden kann (Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte 
i.S. Murray gegen Grossbritannien vom 8. Februar 1996, Recueil CourEDH 
1996-I, Ziff. 46 ff.; CHRISTOPH GRABENWARTER, Europäische Menschen-
rechtskonvention, 3. Auflage, München 2008, S. 367; MARK E. VILLIGER, 
Handbuch der Europäischen Menschenrechtskonvention, 2. Aufl., Zürich 
1999, N. 502 zu Art. 6 EMRK). Der im ausländischen Strafverfahren Ange-
schuldigte ist daher selbst dann persönlich und direkt im Sinne von Art. 21 

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Abs. 3 und Art. 80h lit. b IRSG von der Herausgabe des Protokolls seiner 
Einvernahme betroffen, wenn er sich anlässlich der Einvernahme vollum-
fänglich auf sein Aussageverweigerungsrecht berufen hat (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 1A.314/2000 vom 5. März 2001 E. 4c und d; TPF 
RR.2007.161 vom 14. Februar 2008 E. 2.2). Soweit das Einvernahmepro-
tokoll des Beschwerdeführers A. an die ersuchende Behörde herausgege-
ben werden soll, ist er daher von der Massnahme persönlich und direkt be-
troffen, weshalb er beschwerdelegitimiert ist und auf seine Beschwerde 
einzutreten ist.  
 

3. Das Bundesamt beantragt in seiner Beschwerdeantwort vom 28. Juli 2008, 
die Verfahren RR.2008.151 und RR.2008.158-159 seien zu vereinen 
(act. 9). Die Beschwerdeführer schlossen sich mit Replik vom 3. September 
2008 diesem Antrag an (act. 16).  

 
Die Frage der Vereinigung von Verfahren steht im Ermessen des Gerichtes 
und hängt mit dem Grundsatz der Prozessökonomie zusammen, wonach 
ein Verfahren möglichst einfach, rasch und zweckmässig zum Abschluss 
gebracht werden soll (ALFRED KÖLZ / ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfah-
ren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Auflage, Zürich 1998, 
Nr. 155 S. 54 f.). Eine Vereinigung verschiedener Beschwerdeverfahren 
kann angebracht erscheinen, wenn sich verschiedene Beschwerden gegen 
denselben Entscheid richten und dieselben Rechtsfragen aufwerfen (vgl. 
BGE 126 V 283 E. 1 S. 285; Urteile des Bundesgerichtes 6S.709 + 710 / 
2000 vom 26. Mai 2003 E. 1; 1A.60 – 62 / 2000 vom 22. Juni 2000 E. 1a). 
In diesem Sinne bestünde vorliegend die Möglichkeit der Vereinigung. Es 
erweist sich aber aus praktischen Überlegungen (verschiedene Rechtsver-
treter; bestehende, bisher getrennt geführte Verfahren und Dossiers) als 
technisch einfacher, die beiden Beschwerden in separaten Entscheiden zu 
beurteilen. Dem Antrag wird aber insofern Rechnung getragen, als die Ver-
fahren parallel und gleichzeitig behandelt werden und dem reduzierten 
Aufwand soweit Gleichartigkeit in der Begründung der Entscheide vorliegt, 
mit entsprechend reduzierten Gebühren Rechnung getragen wird. Der An-
trag auf Verfahrensvereinigung wird in diesem Sinne abgewiesen. 

4.  
4.1 Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Aus 

Art. 29 BV fliesse der Anspruch, dass die entscheidende Behörde erhebli-
che Vorbringen der Parteien prüfe und ihren Entscheid begründe. Dies ha-
be die Staatsanwaltschaft aber unterlassen, denn die Schlussverfügung be-
fasse sich nur zu einem verschwindend kleinen Teil mit den Vorbringen der 
Beschwerdeführer, welche die politische Motivierung des slowenischen 
Verfahrens aufzeige. Die Sache sei daher zur entsprechenden Ergänzung 

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der Begründung an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. Sie habe sich 
auch zu den Beweisofferten der Beschwerdeführer zu äussern. Eine (aus-
nahmsweise mögliche) Heilung der Gehörsverletzung sei vorliegend nicht 
angebracht, da eine vorgängige Stellungnahme sonst ihren Zweck verlöre 
(act. 1 S. 16 – 21). 

4.2 Der in Art. 29 Abs. 2 BV verankerte Anspruch auf rechtliches Gehör wird im 
Bereich der internationalen Rechtshilfe durch Verweis in Art. 12 Abs. 1 
IRSG auf Art. 29 ff. VwVG (insb. Art. 32 f. und 35) konkretisiert, welche so-
wohl in Verfahren vor den Bundesbehörden als auch vor kantonalen Be-
hörden zur Anwendung gelangen (ROBERT ZIMMERMANN, La coopération 
judiciaire internationale en matière pénale, Bern 2004, S. 307 N. 265). Aus 
dieser Verfassungsbestimmung fliesst insbesondere das Recht auf eine 
begründete Verfügung respektive einen begründeten Entscheid. Für die 
Partei muss die Begründung den Entscheid verständlich machen und ihr 
erlauben, ihn zu akzeptieren oder anzufechten (PETER POPP, Grundzüge 
der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen, Basel 2001, S. 320 N. 470; 
vgl. auch Art. 80d IRSG). Die Behörde muss die Vorbringen des Betroffe-
nen sorgfältig und ernsthaft prüfen und in der Entscheidfindung berücksich-
tigen. Die Überlegungen, von denen sich die Behörde leiten liess und auf 
welche sich ihr Entscheid stützt, müssen daher wenigstens kurz genannt 
werden. Dies bedeutet indessen nicht, dass sich diese ausdrücklich mit je-
der tatbeständlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand ausei-
nandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid we-
sentlichen Gesichtspunkte beschränken. Die Behörde hat demnach in der 
Begründung ihres Entscheids diejenigen Argumente aufzuführen, die tat-
sächlich ihrem Entscheid zugrunde liegen (BGE 126 I 97 E. 2b). 

4.3 Vorliegend hat sich die Staatsanwaltschaft in der Schlussverfügung mit al-
len von den Beschwerdeführern vorgebrachten Argumenten auseinander-
gesetzt. Im Zusammenhang mit den Vorbringen betreffend politische Moti-
vierung des slowenischen Verfahrens hat sich die Behörde auf den Stand-
punkt gestellt, die Beschwerdeführer seien zur Erhebung dieser Rüge nicht 
legitimiert, wobei sie diese Auffassung durch Angabe von Bundesgerichts-
entscheiden untermauert hat. In diesem Sinne hätte sich daher eine Ausei-
nandersetzung in materieller Hinsicht erübrigt. Dennoch hat sich die 
Staatsanwaltschaft auch kurz inhaltlich dazu geäussert und sich ebenso mit 
dem für die Beschwerdeführer wichtigsten (so ergibt es sich jedenfalls für 
den Leser der Akten) Beweisantrag zur Einvernahme des Botschafters K. 
befasst und begründet, warum sie den Antrag abgelehnt hat. Die Staats-
anwaltschaft hat die Vorbringen der Beschwerdeführer demnach tatsäch-
lich gehört und auch geprüft. Die für den Entscheid wesentlichen Gesichts-
punkte sind jedenfalls in der Schlussverfügung enthalten und die Überle-

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gungen, worauf die Staatsanwaltschaft ihren Entscheid gestützt hat, sind 
klar. Der Begründungspflicht wurde Folge geleistet, eine sachgerechte An-
fechtung war möglich. Demnach liegt keine Verletzung des rechtlichen Ge-
hörs vor, und der Antrag auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz ist 
abzuweisen. 

5.  
5.1 Die Beschwerdeführer machen geltend, der im Rechtshilfeersuchen vom 

16. September 2005 dargestellte Sachverhalt sei lückenhaft und wider-
sprüchlich. So werde verschwiegen, dass die B. AG aufgrund von Rekla-
mationen der G. dieser eine Summe von EUR 1,2 Mio. zurückbezahlt habe. 
Wenn man von diesem vollständigen vertraglichen Ablauf wisse, sei er-
sichtlich, dass es sich um ein völlig normales Vertragsverhältnis zur Erbrin-
gung einer Dienstleistung handle, von dem ein Teil wegen Misserfolgs 
rückabgewickelt worden sei. Die im Zusammenhang mit dieser Rückzah-
lung abgeschlossenen Verträge hätten zudem nicht mehr von C. beein-
flusst werden können, da er zu dieser Zeit gar nicht mehr Aufsichtsratsvor-
sitzender der F. gewesen sei. Daraus ergebe sich eine widersprüchliche 
Sachverhaltsschilderung, denn es sei unklar, wieso sich die G. in dem Fall 
auf zwei Verträge einlassen sollte, wenn doch C., der die ursprünglichen 
Verträge massgeblich beeinflusst haben solle, gar nicht mehr im Amt ge-
wesen sei, und wenn es zutreffend sei, dass die ursprünglichen Dienstleis-
tungsverträge von vornherein nur dazu hätten dienen sollen, die von der G. 
entrichtete Summe zu Gunsten von C. zu verwenden (act. 1 S. 5 – 10). 

5.2 Ein Rechtshilfeersuchen muss insbesondere Angaben über den Gegen-   
stand und den Grund des Ersuchens enthalten (Art. 14 Ziff. 1 lit. b EUeR). 
Ausserdem muss das Ersuchen in Fällen wie dem vorliegenden die strafba-
re Handlung bezeichnen und eine kurze Darstellung des Sachverhalts ent-
halten (Art. 14 Ziff. 2 EUeR). Art. 28 Abs. 2 und 3 IRSG i.V.m. Art. 10 IRSV 
stellen entsprechende Anforderungen an das Rechtshilfeersuchen. Diese 
Angaben müssen der ersuchten Behörde allerdings nur die Prüfung erlau-
ben, ob die doppelte Strafbarkeit gegeben ist (vgl. Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR; 
infra Ziff. 6), ob die Handlungen wegen denen um Rechtshilfe ersucht wird, 
nicht politische oder fiskalische Delikte darstellen (Art. 2 lit. a EUeR) und ob 
der Grundsatz der Verhältnismässigkeit gewahrt wird (BGE 129 II 97 E. 3.1 
S. 98 m.w.H.). 

5.3 Die Rechtsprechung stellt an die Schilderung des Sachverhalts im Rechts-
hilfeersuchen keine hohen Anforderungen. Von den Behörden des ersu-
chenden Staates kann nicht verlangt werden, dass sie den Sachverhalt, der 
Gegenstand des hängigen Strafverfahrens bildet, bereits lückenlos und völ-
lig widerspruchsfrei darstellen. Das wäre mit dem Sinn und Zweck des 

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Rechtshilfeverfahrens nicht vereinbar, ersucht doch ein Staat einen ande-
ren gerade deswegen um Unterstützung, damit er die bisher im Dunkeln 
gebliebenen Punkte aufgrund von Beweismitteln, die sich im ersuchten 
Staat befinden, klären kann. Es reicht daher aus, wenn die Angaben im 
Rechtshilfeersuchen den schweizerischen Behörden ermöglichen zu prü-
fen, ob ausreichend konkrete Verdachtsgründe für eine rechtshilfefähige 
Straftat vorliegen, ob Verweigerungsgründe gegeben sind bzw. in welchem 
Umfang dem Begehren allenfalls entsprochen werden muss. Es kann auch 
nicht verlangt werden, dass die ersuchende Behörde die Tatvorwürfe be-
reits abschliessend mit Beweisen belegt. Der Rechtshilferichter hat weder 
Tat- noch Schuldfragen zu prüfen und grundsätzlich auch keine Beweis-
würdigung vorzunehmen, sondern ist vielmehr an die Sachdarstellung im 
Ersuchen gebunden, soweit sie nicht durch offensichtliche Fehler, Lücken 
oder Widersprüche sofort entkräftet wird (vgl. BGE 132 II 81 E. 2.1 S. 85 
mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1A.90/2006 und weitere vom 
30. August 2006, E. 2.1; TPF 2007 150 E. 3.2.4). 

5.4 Gemäss Rechtshilfeersuchen vom 16. September 2005 sowie den Ergän-
zungen vom 21. September 2006, 12. Dezember 2006 und 1. August 2007 
wird C. verdächtigt, seine Stellung als Aufsichtsratsvorsitzender der F. 
missbraucht zu haben. Laut slowenischen Behörden habe er den Ge-
schäftskontakt zwischen E., Vorstandsvorsitzender der G. sowie A. und D., 
Verantwortliche der B. AG, hergestellt und mit seiner massgeblichen Ein-
flussnahme erreicht, dass die G. mit der B. AG im September 2002 drei fik-
tive Verträge abgeschlossen habe. Danach habe sich die B. AG verpflich-
tet, gegen Bezahlung eines Honorars in der Höhe von EUR 1'945'000.00 
im Rahmen einer Marktforschung Informationen über europäische Mobilte-
lefonmärkte zu sammeln und diesbezügliche Analysen und Berichte zu 
erstellen. C. soll danach im Dezember 2002 bei der Bank L. (u.a.) zwei Pri-
vatkredite aufgenommen haben, wobei eine Abtretung der künftigen Forde-
rung der B. AG gegen die G. als Sicherheit gedient habe. Aufgrund weiterer 
Vertragskonstruktionen, wie Scheindarlehensverträge zwischen C. und A. 
bzw. B. AG, sei die von der G. entrichtete Summe über mutmasslich bei 
der Bank H. und der Bank I. geführte Geschäftsbeziehungen schliesslich zu 
Gunsten von C. verwendet worden. Die vertraglich vereinbarte und ge-
schuldete Summe sei von der G. bezahlt worden, ohne dass seitens der B. 
AG eine Dienstleistung erfolgt sei. Lediglich einige „online“ allgemein zu-
gängliche Geschäftsberichte seien geliefert worden. Dass die Verträge le-
diglich fingiert gewesen seien, sei allen Beteiligten von Beginn weg klar 
gewesen.  

Die ersuchende Behörde hat festgestellt, dass im Mai 2005 eine Rückzah-
lungsvereinbarung des ursprünglich vereinbarten Honorars abgeschlossen 

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worden sei, wonach sich die B. AG aufgrund Nichterfüllung des Vertrages 
verpflichtet habe, der G. EUR 1,2 Mio. zurückzuerstatten. Dies ist laut er-
suchender Behörde vermutlich geschehen, weil das umstrittene Geschäfts-
verhältnis für die Umgebung zu auffällig gewesen sei. Aber auch unter Be-
rücksichtigung dieser Rückzahlung habe die B. AG bzw. C. immer noch ei-
nen Vermögensvorteil von EUR 745'000.00 erlangt (vgl. zu diesem Ab-
schnitt Beilagen zu act. 8, Ordner I Ziff. 2/2 S. 5, Ziff. 19/2 S. 3 f., 23). 

5.5 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass im Rechtshilfeersuchen bzw. den Er-
gänzungen die Rückzahlung von EUR 1,2 Mio. (mehrmals) erwähnt wird, 
womit der Sachverhalt entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführer 
nicht lückenhaft ist. Der Auffassung der Beschwerdeführer, wonach der 
Sachverhalt widersprüchlich sei, kann ebenfalls nicht gefolgt werden. Blos-
se allfällige Unklarheiten bzw. Widersprüche sekundärer Bedeutung, wel-
che der Glaubwürdigkeit der Sachverhaltsdarstellung in ihren grossen Zü-
gen nicht schaden und insbesondere die Subsumierbarkeit unter einen 
Tatbestand des schweizerischen Strafrechts nicht a priori ausschliessen 
(siehe E. 6.4), stellen keinen offensichtlichen Widerspruch dar (TPF 
RR.2007.55 vom 5. Juli 2007 E. 6.3). Der dargestellte Sachverhalt vermag 
den gesetzlichen Anforderungen von Art. 14 Ziff. 2 EUeR und Art. 28 
Abs. 3 lit. b IRSG zu genügen. Die Rüge der Beschwerdeführer geht fehl. 

6.  
6.1 Die Beschwerdeführer rügen sodann die fehlende doppelte Strafbarkeit. 

Wenn, wie unter Erwägung 5.1 ausgeführt, beachtet werde, dass EUR 1,2 
Mio. an die G. zurückgezahlt worden seien, bleibe völlig im Unklaren, wo 
eine Strafbarkeit liegen solle. Weder habe die G. einen Schaden geltend 
gemacht noch hätten dies die slowenischen Behörden behauptet. Ohne ei-
nen Vermögensschaden könne aber auch der Tatbestand des Betrugs oder 
der ungetreuen Geschäftsführung nicht erfüllt sein. Ebenso hätten auch die 
bei der F. und G. durchgeführten unabhängigen Prüfungen keine zu bean-
standenden Transaktionen zu Tage gebracht. Aus dem Rechtshilfeersu-
chen sei auch nicht ersichtlich, worin die arglistige Täuschung der Ange-
schuldigten und der dadurch beim Getäuschten bewirkte Irrtum bestanden 
haben solle. Zudem sei nicht dargelegt, in welcher Hinsicht dem Beschul-
digten C. die Stellung eines Geschäftsführers im Sinne Art. 158 StGB zu-
kommen sollte. Da dieser Tatbestand nicht erfüllt sei, hätten sich der Be-
schwerdeführer A. und D. auch nicht an diesem Delikt beteiligen können 
(act. 1 S. 6, 36 – 40, act. 16 S. 11 f.). 

6.2 Die Vertragsparteien des EUeR können sich das Recht vorbehalten, die Er-
ledigung von Ersuchen um Durchsuchung oder Beschlagnahme der Bedin-
gung zu unterwerfen, dass die dem Ersuchen zugrunde liegende strafbare 

- 11 - 

 

 

Handlung sowohl nach dem Recht des ersuchenden als auch nach dem 
des ersuchten Staates strafbar ist (Art. 5 Ziff. 1 lit. a EUeR). Die Schweiz 
hat für die Vollziehung von Rechtshilfeersuchen mit welchen Zwangsmass-
nahmen beantragt werden, einen entsprechenden Vorbehalt angebracht. 
Art. 64 Abs. 1 IRSG bestimmt für die akzessorische Rechtshilfe, dass pro-
zessuale Zwangsmassnahmen nur angewendet werden dürfen, wenn aus 
der Sachverhaltsdarstellung im Ersuchen hervorgeht, dass die im Ausland 
verfolgte Handlung die objektiven Merkmale eines nach schweizerischem 
Recht strafbaren Tatbestandes aufweist. Vorbehältlich Fälle offensichtli-
chen Missbrauchs ist die Strafbarkeit nach dem Recht des ersuchenden 
Staates somit in Anwendung von Art. 64 Abs. 1 IRSG grundsätzlich nicht 
zu prüfen. Der Vorbehalt der Schweiz zum EUeR ist im gleichen Sinne 
auszulegen (BGE 116 Ib 89 E. 3c/aa S. 94 mit Hinweisen; Urteile des Bun-
desgerichts 1A.7/2007 vom 3. Juli 2007 E. 6.1; 1A.3/2006 vom 6. Februar 
2006 E. 6.1 ; 1A.283/2005 vom 1. Februar 2006 E. 3.3; 1A.80/2006 vom 
30. Juni 2006 E. 2.2; ROBERT ZIMMERMANN, a.a.O., N. 349 S. 396). 

 
6.3 Für die Frage der Strafbarkeit nach schweizerischem Recht ist der im Er-

suchen dargelegte Sachverhalt so zu subsumieren, wie wenn die Schweiz 
wegen des analogen Sachverhalts ein Strafverfahren eingeleitet hätte und 
zu prüfen, ob die Tatbestandsmerkmale einer schweizerischen Strafnorm 
erfüllt wären (vgl. BGE 132 II 81 E. 2.7.2 S. 90; 129 II 462 E. 4.4 S. 465; Ur-
teil des Bundesgerichts 1A.125/2006 vom 10. August 2006 E. 2.1, je 
m.w.H.; ROBERT ZIMMERMANN, a.a.O., S. 395 N. 349). Die Strafnormen 
brauchen nach den Rechtssystemen der Schweiz und des ersuchenden 
Staates nicht identisch zu sein (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.125/2006 
vom 10. August 2006 E. 2.1 m.w.H.). Dabei genügt es, dass ein Tatbestand 
nach schweizerischem Recht erfüllt ist. Ebenfalls nicht erforderlich ist, dass 
dem von der Rechtshilfemassnahme Betroffenen im ausländischen Straf-
verfahren selbst ein strafbares Verhalten zur Last gelegt wird (Urteil des 
Bundesgerichts 1A.245/2006 vom 26. Januar 2007 E. 3; TPF RR.2007.29 
vom 30. Mai 2007 E. 3, sowie der Nichteintretensentscheid des Bundesge-
richts 1C.150/2007 vom 15. Juni 2007 E. 1.3 dazu). 

6.4 Nach schweizerischem Recht erfüllt den Tatbestand der ungetreuen Ge-
schäftsbesorgung gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, wer aufgrund des 
Gesetzes, eines behördlichen Auftrages oder eines Rechtsgeschäfts damit 
betraut ist, Vermögen eines andern zu verwalten oder eine solche Vermö-
gensverwaltung zu beauftragen, und dabei unter Verletzung seiner Pflich-
ten bewirkt oder zulässt, dass der andere am Vermögen geschädigt wird. 
Handelt der Täter in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu 
bereichern, so kann auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren 
erkannt werden (Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB).  

- 12 - 

 

 

Der Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung ist erfüllt, wenn der 
Täter in der Stellung eines Geschäftsführers treuwidrig eine Schutzpflicht 
zur Wahrung fremder Vermögensinteressen verletzt hat und es dadurch zu 
einer Schädigung des anvertrauten Vermögens gekommen ist. Die Tat-
handlung besteht darin, dass der Täter die ihm obliegende Vermögensfür-
sorgepflicht verletzt. Das pflichtwidrige Verhalten kann sowohl im Ab-
schluss als auch im Unterlassen des Abschlusses von Rechtsgeschäften 
liegen, als auch darin, dass der Täter die ihm obliegende Vermögensfür-
sorgepflichten durch Realakte bzw. deren Unterlassung verletzt (GÜNTER 
STRATENWERTH/WOLFGANG WOHLERS, Schweizerisches Strafgesetzbuch, 
Handkommentar, Bern 2007, N. 4 zu Art. 158 StGB mit Hinweisen). Ein 
Vermögensschaden liegt nach der Rechtsprechung vor, bei tatsächlicher 
Schädigung durch Verminderung der Aktiven, Vermehrung der Passiven, 
Nicht-Verminderung der Passiven oder Nicht-Vermehrung der Aktiven so-
wie dann, wenn das Vermögen in einem Masse gefährdet wird, dass es in 
seinem wirtschaftlichen Wert vermindert ist (BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 125 
f. mit Hinweisen). Geschäftsführer ist nicht nur, wer Rechtsgeschäfte nach 
aussen abzuschliessen hat, sondern auch, wer entsprechend seiner Für-
sorgepflicht im Innenverhältnis für fremde Vermögensinteressen sorgen soll 
(BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 126; 123 IV 17 E. 3b; 120 IV 190 E. 2b; 118 IV 
244 E. 2a, je mit Hinweisen). Die Stellung als Geschäftsführer setzt ein hin-
reichendes Mass an Selbständigkeit voraus, mit welcher dieser über das 
fremde Vermögen oder über wesentliche Bestandteile desselben verfügen 
kann. Geschäftsführer ist daher, wer unter Berücksichtigung der rechtlichen 
wie auch der tatsächlichen Umstände den Vermögensinhaber mit Bezug 
auf wesentliche Bestandteile des verwalteten Vermögens nach aussen und 
innen in leitender Stellung selbständig vertritt. Das gilt auch, wenn der be-
troffenen Person die Stellung nur faktisch zukommt und nicht formell einge-
räumt worden ist (Urteil des Bundesgerichts 6S.25/2003 vom 12. Mai 2003 
E. 2.2 mit Hinweisen; zum Ganzen vgl. TPF RR.2008.29+30 vom 12. Juni 
2008 E. 5.3). 

6.5 Dem Rechtshilfeersuchen und den Ergänzungen ist zu entnehmen, dass 
der Beschuldigte E. in den vorliegend interessierenden Jahren 2002 – 2005 
Vorstandsvorsitzender der G. gewesen sein soll. In dieser Stellung habe er 
insbesondere die in Frage stehenden, angeblich fingierten Verträge vom 
10. und 27. September 2002 unterzeichnet (Einzelunterschrift), aufgrund 
derer die G. (mit seiner Überwachung und Zustimmung) zwischen Dezem-
ber 2002 bis März 2004 den Gesamtbetrag von EUR 1'945'000.00 bezahlt 
haben soll. Der Beschuldigte E. kann daher als Geschäftsführer der G. im 
Sinne von Art. 158 StGB betrachtet werden. Sofern er, wie im Rechtshilfe-
ersuchen geltend gemacht wird, fiktive Verträge mit dem Beschwerdeführer 
A. und dem Beschuldigten D. abgeschlossen und die Entschädigung ohne 

- 13 - 

 

 

entsprechende bzw. mit nur fiktiven Gegenleistung bezahlt hat, hätte er die 
ihm nach schweizerischem Recht obliegenden Vermögensfürsorgepflichten 
verletzt und der G. dadurch (nach Rückzahlung der vereinbarten EUR 1,2 
Mio.) einen Schaden in Form der Verminderung von Aktiven im Betrag von 
EUR 745'000.00 zugefügt. Dabei ist die Rückzahlung für die mutmassliche 
Strafbarkeit ohnehin irrelevant, da „post festum“ erfolgte Schadensrückzah-
lungen eine zuvor vollendete oder allenfalls auch nur versuchte ungetreue 
Geschäftsbesorgung nicht ungeschehen macht. Die Vorbringen der Be-
schwerdeführer, wonach die G. weder einen Schaden geltend gemacht ha-
be noch die durchgeführten unabhängigen Prüfungen zu beanstandende 
Transaktionen zu Tage gebracht hätten, ist für die Prüfung der Strafbarkeit 
im Rechtshilfeersuchen ebenfalls bedeutungslos. Damit werden Tat- und 
Beweiswürdigungsfragen aufgeworfen, die der Rechthilferichter gerade 
nicht zu prüfen hat; er hat sich an die Sachverhaltsdarstellung der ersu-
chenden Behörde zu halten (vgl. supra E. 5.3, 6.3). Aus diesem Grund ist 
auch der von den Beschwerdeführern in diesem Zusammenhang gestellte 
Antrag, wonach die slowenischen Behörden um Übermittlung eines Einver-
nahmeprotokolls von E. zu ersuchen seien, abzuweisen (act. 1 Ziff. 100). 
Der Beschuldigte E. soll ferner gemäss Darstellung im Rechtshilfeersuchen 
in der Absicht gehandelt haben, C. unrechtmässig zu bereichern. Seit Be-
ginn sei ihm bewusst gewesen, dass die Vertragskonstruktion lediglich da-
zu gedient habe, die von der G. an die B. AG entrichtete Summe schliess-
lich zu Gunsten des Beschuldigten C. zu verwenden.  

 
E. hätte sich dadurch nach schweizerischem Strafrecht der ungetreuen 
Geschäftsbesorgung gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB strafbar 
gemacht. Die Beteiligungsart und -form des Beschwerdeführers A. (und 
des Beschuldigten D.) kann dabei offen bleiben und muss nicht genauer 
geprüft werden (vgl. supra E. 6.3).  
 
Ob weitere Tatbestände nach schweizerischem Strafrecht erfüllt sein könn-
ten, kann offen bleiben, da es genügt, dass die Sachverhaltsdarstellung un-
ter einen schweizerischen Straftatbestand subsumiert werden kann (vgl. 
supra E. 6.2). Die Rüge der fehlenden doppelten Strafbarkeit ist demnach 
als unbegründet abzuweisen. 

7.  
7.1 Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, es handle sich vorliegend 

um eine verbotene Beweisausforschung. Aufgrund der nicht rechtsgenü-
genden Darstellung des Sachverhaltes und des Fehlens der doppelten 
Strafbarkeit bleibe der Eindruck, dass die slowenischen Behörden nach Er-
halt der Unterlagen aus der Schweiz nachträglich einen Sachverhalt kon-
struieren wollten. Hierfür sei die Rechtshilfe jedoch unzulässig. Zudem gin-

- 14 - 

 

 

gen die von der Staatsanwaltschaft bezeichneten Bankunterlagen über das 
hinaus, was im Rechtshilfeersuchen verlangt sei. Vergleiche man nur 
schon den nach Rückerstattung von EUR 1,2 Mio. verbleibende Rest von 
EUR 750'000.00 mit den in der Schlussverfügung aufgeführten Zahlungen 
in der Höhe von EUR 1,220 Mio., so sei ersichtlich, dass es Überweisun-
gen von rund EUR 500'000.00 geben müsse, die nichts mit dem Geschäft 
zwischen der beschwerdeführenden B. AG und G. zu tun hätten. Diese Un-
terlagen dürften nicht an die ersuchende Behörde herausgegeben werden. 
Die Staatsanwaltschaft sei damit ihrer Pflicht zur Aussonderung derjenigen 
Transaktionen, welche nicht mit dem Geschäft G. in Verbindung stünden, 
nicht nachgekommen (act.1 S. 43 – 45).  

 
7.2 Rechtshilfemassnahmen haben generell dem Prinzip der Verhältnismäs-

sigkeit zu genügen (ROBERT ZIMMERMANN, a.a.O., S. 513 f. N. 475 mit Ver-
weisen auf die Rechtsprechung; TPF RR.2007.64 vom 3. September 2007 
E. 3.2). Die akzessorische Rechtshilfe ist nur zulässig, soweit sie für ein 
Verfahren in strafrechtlichen Angelegenheiten im Ausland erforderlich er-
scheint oder dem Beibringen der Beute dient (vgl. Art. 63 Abs. 1 IRSG). Die 
internationale Zusammenarbeit kann nur abgelehnt werden, wenn die ver-
langten Unterlagen mit der verfolgten Straftat in keinem Zusammenhang 
stehen und offensichtlich ungeeignet sind, die Untersuchung voranzutrei-
ben, so dass das Ersuchen nur als Vorwand für eine unzulässige Beweis-
ausforschung (“fishing expedition“) erscheint. Da der ersuchte Staat im All-
gemeinen nicht über die Mittel verfügt, die es ihm erlauben würden, sich 
über die Zweckmässigkeit bestimmter Beweise im ausländischen Verfahren 
auszusprechen, hat er insoweit die Würdigung der mit der Untersuchung 
befassten Behörde nicht durch seine eigene zu ersetzen und ist verpflich-
tet, dem ersuchenden Staat alle diejenigen Aktenstücke zu übermitteln, die 
sich auf den im Rechtshilfeersuchen dargelegten Sachverhalt beziehen 
können (sog. potentielle Erheblichkeit). Nicht zulässig ist es, den ausländi-
schen Behörden nur diejenigen Unterlagen zu überlassen, die den im 
Rechtshilfeersuchen festgestellten Sachverhalt mit Sicherheit beweisen 
(zum Ganzen BGE 122 II 367 E. 2c S. 371; 121 II 241 E. 3a S. 242 f.; Urtei-
le des Bundesgerichts 1A.115/2000 vom 16. Juni 2000 E. 2a; 1A.182/2001 
vom 26. März 2002 E. 4.2; 1A.234/2005 vom 31. Januar 2006 E. 3.2; 
1A.270/2006 vom 13. März 2007, E. 3 ; TPF RR.2007.24 vom 8. Mai 2007 
E. 4.1; RR.2007.90 vom 26. September 2007 E. 7.2). 

7.3 Die ersuchte Rechtshilfebehörde muss aufzeigen, dass zwischen den von 
der Rechtshilfe betroffenen Unterlagen und dem Gegenstand der Strafun-
tersuchung ein ausreichender Sachzusammenhang besteht und diejenigen 
Akten ausscheiden, bezüglich welcher die Rechtshilfe nicht zulässig ist 
(BGE 122 II 367 E. 2c S. 371). Der von der Rechtshilfemassnahme Betrof-

- 15 - 

 

 

fene hat allerdings die Obliegenheit, schon im Stadium der Ausführung des 
Ersuchens (bzw. der erstinstanzlichen Rechtshilfeverfügung) an der sach-
gerechten Ausscheidung beschlagnahmter Dokumente nötigenfalls mitzu-
wirken, allfällige Einwände gegen die Weiterleitung einzelner Aktenstücke 
(bzw. Passagen daraus), welche für die Strafuntersuchung offensichtlich 
entbehrlich sind, im Rahmen seiner Parteirechte gegenüber der ausführen-
den Behörde rechtzeitig und konkret darzulegen und diese Einwände auch 
ausreichend zu begründen. Dies gilt besonders bei einer komplexen Unter-
suchung mit zahlreichen Akten. Die Beschwerdeinstanz forscht nicht von 
sich aus nach Aktenstücken, die im ausländischen Verfahren (mit Sicher-
heit) nicht erheblich sein könnten (BGE 130 II 14 E. 4.3 S. 16; 126 II 258 
E. 9b/aa S. 262; Urteil des Bundesgerichts 1A.223/2006 vom 2. April 2007 
E. 4.1 sowie 1A.184/2004 vom 22. April 2005 E. 3.1). 

7.4 Die Rüge der verbotenen Beweisausforschung bzw. die Verletzung des 
Verhältnismässigkeitsprinzips ist unbegründet. Gemäss Sachverhaltsdar-
stellung der ersuchenden Behörde haben die Beschwerdeführer bei der 
verfolgten Straftat massgeblich mitgewirkt. Die fraglichen, anscheinend fik-
tiven Verträge seien zwischen der G. und der Beschwerdeführerin B. AG 
abgeschlossen worden, wobei der Beschwerdeführer A. jedenfalls einen 
der Verträge im Namen der Beschwerdeführerin unterzeichnet habe. Auf 
das Konto Nr. 2 der Beschwerdeführerin bei der Bank J. ist anscheinend 
Geld von der G. aus obgenannten Verträgen eingegangen. Weiter hat die 
Rechtshilfebehörde auch Mittelabflüsse von diesem Konto und dem eben-
falls auf die Beschwerdeführerin lautenden Konto Nr. 1 an den Beschuldig-
ten C. und an eine ihm zuzurechnende Gesellschaft festgestellt.  

 
Ein Sachzusammenhang zwischen der Beschwerdeführerin bzw. deren 
obgenannten Konti und der verfolgten Straftat ist damit ausreichend darge-
tan. Der Herausgabe der Bankunterlagen steht nichts entgegen. Auch wur-
de keine sachgerechte Ausscheidung beschlagnahmter Dokumente unter 
dem Titel offenkundig fehlender Relevanz geltend gemacht. Die in diesem 
Zusammenhang gemachten Ausführungen der Beschwerdeführerin sind zu 
wenig konkret, als dass sie der Gewährung der Rechtshilfe entgegenste-
hen könnten (vgl. supra E. 7.3). Im Übrigen sei bemerkt, dass der Berech-
nung der Beschwerdeführerin und dem daraus gezogenen Schluss nicht 
gefolgt werden kann, da wie unter E. 6.5 ausgeführt, der gesamte mut-
massliche Deliktsbetrag von EUR 1'945'000.00 bei der Beurteilung der 
Strafbarkeit relevant ist.  

 
Betreffend Herausgabe des Einvernahmeprotokolls des Beschwerdeführers 
A. kann ebenfalls nicht von einer fishing expedition gesprochen werden. In-
folge Mitwirkens bei der angeblichen Straftat können seine Aussagen we-

- 16 - 

 

 

sentlich zur Klärung des Sachverhaltes beitragen, dies für die Beschuldig-
ten sowohl in belastender wie auch in entlastender Hinsicht (was im Übri-
gen auch für die herauszugebenden Kontounterlagen gilt). Dem Umstand 
der Aussageverweigerung ist mit Bezug auf die potentielle Nützlichkeit des 
Einvernahmeprotokolls keine Bedeutung zuzumessen, ihr wird im Rahmen 
der Gesamtwürdigung der Beweise durch den zuständigen Richter Rech-
nung getragen werden (siehe supra E. 2.2). Der Herausgabe des Einver-
nahmeprotokolls des Beschwerdeführers steht nichts entgegen. 

 
8.  
8.1 Die Beschwerdeführer bringen schliesslich insbesondere vor, das dem 

Rechtshilfeersuchen zugrunde liegende Strafverfahren in Slowenien sei po-
litisch motiviert (Art. 2 IRSG), weshalb die Rechtshilfe zu verweigern sei. 
So sei C. auf dem Gebiet der Corporate Governance bekannt und habe 
sich stark für deren Durchsetzung in Slowenien eingesetzt. Die Grundsätze 
der Corporate Governance würden jedoch von der neuen Regierung nicht 
eingehalten, vielmehr widme sich diese der „Parteifreunde-Wirtschaft“. So 
habe die Regierung verschiedene Mandatsträger von staatlichen und staat-
lich kontrollierten Unternehmungen aus politischen Gründen entlassen und 
deren Position durch Gleichgesinnte ersetzt. C. und seine Mitstreiter hätten 
sich dazu kritisch geäussert und damit den Zorn der Regierung auf sich ge-
zogen. Auch wegen dieser Kritik sei die gegenwärtige Regierung in einem 
ungemeinen Popularitätstief, was mit ein Grund sei, weshalb die Beschul-
digten in deren Augen äusserst unbeliebte Personen seien.  

Die Regierung „bewege“ ihr unliebsame Personen zum Rücktritt, indem sie 
den Medien Dokumente zuspiele, in denen diese Personen diskriminiert 
und verleumdet würden. Dies sei auch den Beschuldigten C. und D. sowie 
dem Beschwerdeführer A. geschehen. Durch die instrumentalisierten Me-
dien sei ihnen Korruption und Geldwäscherei vorgeworfen worden. In einer 
regelrechten medialen Hetzjagd habe die staatlich kontrollierte Presse eine 
Vorverurteilung herbeigeführt, Imageschädigung und Rufmord begangen 
und damit C. als einer der wichtigsten Regierungskritiker mundtot gemacht. 
Die Generalstaatsanwältin von Slowenien habe sich in diesem Zusammen-
hang öffentlich (über ein laufendes Verfahren, in dem noch keine gerichtli-
che Untersuchung durchgeführt worden sei) gar dahingehend geäussert, 
dass Personen, welche unter der früheren Regierung unberührbar gewe-
sen seien, unter der neuen Regierung jetzt bekämpft werden könnten. 
Durch dieses Vorgehen sei die Unschuldsvermutung verletzt worden. Die 
Justiz habe sich in diesem Verfahren instrumentalisieren lassen, habe das 
politisch motivierte Verfahren eröffnet und die Untersuchungsunterlagen 
den Medien zugestellt (act. 1 S. 22 – 36, act. 16 S. 6 – 11). 

- 17 - 

 

 

Die Beschwerdeführer seien im Übrigen entgegen der Meinung der Be-
schwerdegegnerin legitimiert, sich auf Art. 2 IRSG zu berufen. Bezüglich 
des Beschwerdeführers A. wird im Wesentlichen geltend gemacht, im Falle 
der Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren wie vorliegend, könne 
es für die Frage der Legitimation nicht auf den Aufenthaltsort des Ange-
schuldigten ankommen. Aufgrund der konkreten Situation könne kein un-
abhängiges und unparteiisches Verfahren erwartet werden, da hinter den 
Anschuldigungen eine politische Motivation stecke und die Justiz instru-
mentalisiert sei. Solch ein Verfahren verletze die in Art. 6 EMRK und Art. 14 
UNO Pakt II verankerten Rechte, verletze die Unschuldsvermutung und 
verstosse gegen den Ordre public. Die Ausführungen der Beschwerdegeg-
nerin gründeten demgegenüber auf einem falschen Rechtsverständnis 
bzw. auf der Umsetzung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auf eine 
nicht vergleichbare Sachlage (BGE 130 II 217 E. 8.1). Die Anwesenheit von 
angeschuldigten Personen im ersuchenden Staat sei als Legitimationsvor-
aussetzung nur erforderlich, wenn es wie im genannten Urteil um das Ver-
bot unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung gehe. Die Verneinung 
der Legitimation würde bedeuten, dass der Schweizer Bürger mit Wohnsitz 
in der Schweiz tatenlos zusehen müsste, wie er als Angeschuldigter im 
Ausland in einem politischen Verfahren verfolgt, allenfalls bestraft und so-
mit von den schweizerischen Behörden nicht geschützt würde. Der Be-
schuldigte müsste sich in dem Fall in die Hände der slowenischen Justiz 
begeben um dort gegen das politisch begründete Strafverfahren zu kämp-
fen. Dies sei aber nicht Sinn und Zweck der Rechthilfe. Zudem bestünde 
seitens der slowenischen Regierung die Möglichkeit, ein Gesuch an die 
Schweiz zur Übernahme der Strafvollstreckung eines in Slowenien gefäll-
ten Abwesenheitsurteils zu stellen. Auch wegen dieser massiven Konse-
quenzen könne dem Beschwerdeführer das Recht, sich auf Art. 2 IRSG zu 
berufen, nicht abgesprochen werden. Könnte der Beschwerdeführer Art. 2 
IRSG nicht anrufen, verstiesse dies ferner gegen Grundsätze der schwei-
zerischen Rechtsordnung wie etwa die Garantie des Wohnsitzrichters 
(Art. 30 Abs. 2 BV) und das verfassungsrechtliche Prinzip, wonach Perso-
nen mit Wohnsitz in der Schweiz Rechtsschutz zu gewähren sei. Auch sei 
die Ehre und der gute Ruf der Beschuldigten zu schützen (act. 1 S. 41 f., 
act. 10 S. 2 – 6).  

Sodann sei es auch nicht rechtens, der beschwerdeführenden B. AG die 
Legitimation abzusprechen, sich auf Art. 2 IRSG berufen zu können. Durch 
dieses Vorgehen würde sie zweimal mit verschiedenen Ellen gemessen: 
Auf der einen Seite würde den Beschuldigten A. und D. vorgeworfen, mit 
ihrem Handeln für die Beschwerdeführerin Straftatbestände erfüllt zu ha-
ben, womit die ersuchende Behörde die Gesellschaft ohne eigenes Leben 
qualifiziere und auf der anderen Seite poche die Schweiz darauf, dass es 

- 18 - 

 

 

sich bei der Beschwerdeführerin um eine unabhängige, juristische Person 
mit eigenständigem Schicksal handle, die sich nicht auf eine politisch moti-
vierte Verfolgung berufen könne. Eine solche Doppelargumentation sei in 
sich nicht stichhaltig und juristisch äusserst fragwürdig. Die von der Staats-
anwaltschaft in der Schlussverfügung angewendete Rechtsprechung des 
Bundesgerichtes sei wiederum nur im Falle des Risikos von unmenschli-
cher oder erniedrigender Behandlung logisch. Es sei nicht einzusehen, 
weshalb eine juristische Person nicht von einem unfairen Verfahren, da po-
litisch motiviert und nicht von einer unabhängigen Justiz geführt, betroffen 
sein sollte. Auch eine juristische Person habe Anspruch auf willkürfreie Be-
handlung, entsprechend stünden ihr auch die von der Verfassung (etwa 
Art. 30 Abs. 2 BV) und der EMRK und dem UNO-Pakt II garantierten Ver-
fahrensrechte zu. Aus den angeführten Gründen müsse auch die be-
schwerdeführende B. AG legitimiert sein, sich auf die Ausschlussgründe 
des Art. 2 IRSG zu berufen (act. 1 S. 42 f., act. 16 S. 5 – 7). 

8.2 Gemäss ständiger Rechtsprechung können sich grundsätzlich nur natürli-
che Personen auf Art. 2 IRSG berufen, deren Auslieferung an einen ande-
ren Staat oder deren Überweisung an einen internationalen Gerichtshof 
beantragt wurde. Geht es wie vorliegend um die Herausgabe von Beweis-
mitteln, kann sich nur der Beschuldigte auf Art. 2 IRSG berufen, der sich 
auf dem Gebiet des ersuchenden Staates aufhält, sofern er geltend ma-
chen kann, konkret der Gefahr einer Verletzung seiner Verfahrensrechte 
ausgesetzt zu sein. Dagegen kann sich grundsätzlich nicht auf Art. 2 IRSG 
berufen, wer sich im Ausland aufhält oder sich auf dem Gebiet des ersu-
chenden Staates befindet, ohne dort einer Gefahr ausgesetzt zu sein. Die 
Landesabwesenheit (mit Bezug auf den ersuchenden Staat) schützt vor ei-
ner Art. 3 EMRK widersprechenden unmenschlichen Behandlung und vor 
einer Verletzung von den in Art. 5 EMRK garantierten Rechte im Zusam-
menhang mit der persönlichen Freiheit (BGE 130 II 217 E. 8.2 S. 227 f. 
m.w.H.; Urteile des Bundesgerichts 1A.43/2007 vom 24. Juli 2007 E. 3.2; 
1A.212/2000 vom 19. September 2000 E. 3a/cc). Das Bundesgericht hat in 
seinem Entscheid 1A.212/2000 vom 19. September 2000 allerdings er-
kannt, dass ein ersuchender Staat die Verfahrensrechte gemäss Art. 6 
EMRK eines Angeschuldigten unter Umständen auch dann verletzen kann, 
wenn sich dieser im Ausland aufhält. Eine von einem Rechtshilfeersuchen 
betroffene Person, die im ersuchenden Staat angeschuldigt ist, muss sich 
gemäss dieser höchstrichterlichen Rechtsprechung daher grundsätzlich 
trotz ihrer Landesabwesenheit auf eine objektive und ernsthafte Gefahr ei-
ner schwerwiegenden Verletzung ihrer individuellen Verfahrensrechte im 
Abwesenheitsverfahren berufen können (Urteil des Bundesgerichts 
1A.212/2000 vom 19. September 2000 E. 3a/cc; TPF RR.2007.161 vom 
14. Februar 2008 E. 5.3).  

- 19 - 

 

 

Ob sich die B. AG als juristische Person auf Art. 2 IRSG berufen kann (ver-
neint in BGE 130 II 217 E. 8.2) kann offen bleiben, da diese Rüge, wie 
nachfolgend dargetan, ohnehin unbegründet ist.  

8.3 Einem Ersuchen um Zusammenarbeit in Strafsachen wird nicht entspro-
chen, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass das Verfahren im 
Ausland den in der Europäischen Konvention vom 4. November 1950 zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) oder 
im internationalen Pakt vom 16. Dezember 1966 über bürgerliche und poli-
tische Rechte (UNO-Pakt II; SR 0.103.2) festgelegten Verfahrensgrundsät-
ze nicht entspricht (Art. 2 lit. a IRSG). Gleiches gilt, wenn angenommen 
werden muss, dass das Verfahren im Ausland durchgeführt wird, um eine 
Person wegen ihrer politischen Anschauungen zu bestrafen (Art. 2 lit. b 
IRSG). Art. 2 IRSG soll verhindern, dass die Schweiz die Durchführung von 
Strafverfahren oder den Vollzug von Strafen unterstützt, in welchen den 
verfolgten Personen die ihnen in einem Rechtsstaat zustehenden und ins-
besondere durch die EMRK und den UNO-Pakt II umschriebenen Minimal-
garantien nicht gewährt werden oder welche den internationalen Ordre 
public verletzen. Dies ist von besonderer Bedeutung im Auslieferungsver-
fahren, gilt aber grundsätzlich auch für andere Formen von Rechtshilfe 
(BGE 130 II 217 E. 8.1 S. 227; 129 II 268 E. 6.1 S. 271, je m.w.H.). Die 
Prüfung des genannten Ausschlussgrundes setzt ein Werturteil über das 
politische System des ersuchenden Staates, seine Institutionen, sein Ver-
ständnis von den Grundrechten und deren effektive Gewährleistung sowie 
über die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Justiz voraus. Der 
Rechtshilferichter muss in dieser Hinsicht besondere Zurückhaltung walten 
lassen. Dabei genügt es freilich nicht, dass sich der im ausländischen Ver-
fahren Beschuldigte darauf beruft, seine Rechte würden durch die allge-
meinen politischen oder rechtlichen Verhältnisse im ersuchenden Staat ver-
letzt. Vielmehr muss der im ausländischen Strafverfahren Beschuldigte 
glaubhaft machen, dass objektiv und ernsthaft eine schwerwiegende Ver-
letzung der Menschenrechte im ersuchenden Staat zu befürchten ist (BGE 
130 II 217 E. 8.1 S. 227; 129 II 268 E. 6.1 S. 271, je m.w.H.). Es ist darzu-
tun, dass und wie der politische Einfluss bzw. die politische Einwirkung auf 
die Justiz im konkreten Strafverfahren erfolgt ist und vor allem, inwiefern 
eine Verletzung von Verfahrensgarantien nach der EMRK oder dem UNO-
Pakt II erfolgte bzw. in Zukunft mutmasslich erfolgen wird (BGE 130 II 117 
E. 8.4 – 8.7). Das Bundesgericht unterscheidet dabei nicht deutlich zwi-
schen den Anwendungsfällen von Art. 2 lit. a und lit. b IRSG. Aus den oben 
zitierten Bundesgerichtsentscheiden lässt sich freilich schliessen, dass es 
auch bei der Strafverfolgung aus politischen Gründen (Art. 2 lit. b IRSG) im 
Ergebnis um die Frage geht, ob ein fairer Prozess gewährleistet ist und 

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letzteres sich wiederum danach beurteilt, ob das Verfahren dem Verfah-
rensgarantien nach EMRK und UNO-Pakt II entspricht. 

8.4 Nach dem Gesagten ist auf die Rügen der Beschwerdeführer (unter Vorbe-
halt der fraglichen Legitimation der B. AG, vgl. oben E. 8.2 in fine) insoweit 
einzutreten, als eine Verletzung von Art. 6 EMRK geltend gemacht wird. 
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die übrigen Vorbringen der 
Beschwerdeführer (Vollstreckung Abwesenheitsurteil in der Schweiz, Ver-
letzung Garantie Wohnsitzrichter etc.) keine Gründe darstellen, welche sie 
zur Anrufung von Art. 2 IRSG legitimieren würden. 

8.4.1 Laut den Beschwerdeführern soll durch die Berichterstattung der Medien 
die Unschuldsvermutung verletzt worden sein. Dabei machen sie einerseits 
eine allgemeine Verletzung der Pressefreiheit in Slowenien geltend und 
andererseits eine Vorverurteilung der Beschwerdeführer (und der übrigen 
Beschuldigten) durch die angeblich instrumentalisierten Medien. Entschei-
dend für eine Verweigerung der Rechthilfe ist jedoch nicht eine allgemeine 
Verletzung der Pressefreiheit durch ein Land, vielmehr müsste sich diese 
direkt auf das in Frage stehende Strafverfahren ausgewirkt haben (Urteil 
des Bundesgerichtes 1A.212/2000 vom 19.9.2000 E. 3b.aa). Aus den in 
den Akten befindlichen Zeitungsausschnitten ist zwar ersichtlich, dass C. in 
den Medien präsent ist und sich anscheinend wie von den Beschwerdefüh-
rern dargetan stark mit dem Thema Corporate Governance befasst. Die 
von den Beschwerdeführern geltend gemachte Vorverurteilung durch die 
Medien lässt sich den Beilagen jedoch nicht mit der geltend gemachten 
Deutlichkeit entnehmen (vgl. z.B. act. 1 Beilage 9, in der von „Verdächti-
gungen“ C.s die Rede ist). Zudem lässt sich bei spektakulären Straffällen 
nach der allgemeinen Lebenserfahrung auch nicht immer verhindern, dass 
der Beschuldigte schon vor der Urteilsfällung von einer reisserischen Pres-
se als Täter hingestellt wird. Dem Staat obliegt es freilich, gemäss dem 
Prinzip der Unschuldsvermutung durch positive Massnahmen dafür Sorge 
zu tragen, dass die Presse bei der Berichterstattung über anhängige Straf-
verfahren sich in den Grenzen der gebotenen Sachlichkeit hält (JOCHEN A. 
FROWEIN / WOLFGANG PEUKERT, EMRK-Kommentar, 2. Auflage, Kehl / 
Strassburg / Arlington 1996, S. 286 f.). Sorgt ein Strafverfahren in der Öf-
fentlichkeit für Aufsehen, kann daraus jedoch nicht automatisch geschlos-
sen werden, die Verfahrensgrundsätze der Europäischen Menschenrechts-
konvention würden im ausländischen Strafverfahren nicht eingehalten (vgl. 
BGE 110 Ib 173 E. 6b). Zudem ist Skandaljournalismus nicht mit fehlender 
Pressefreiheit zu verwechseln. 

8.4.2 Der Beschwerdeführer A. macht sodann geltend, politische Überlegungen 
hätten bei seiner Entfernung (und der der übrigen Beschuldigten) bei staat-

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lich indirekt oder direkt kontrollierten Unternehmen eine Rolle gespielt. 
Daraus aber bereits zu schliessen, auch die Justiz betreibe aus den nämli-
chen politischen Überlegungen dieses Strafverfahren und die Verfahrens-
rechte nach Art. 6 EMRK würden dabei nicht eingehalten, ist unzulässig. 
Der Einwand betreffend politischem Hintergrund und unfairem Verfahren ist 
auch unbegründet, da Slowenien Vertragsstaat der EMRK ist (ähnlich wie 
in TPF RR.2007.89 vom 20. August 2007 E. 5.2) und es wie von der Be-
schwerdegegnerin zutreffend ausgeführt keinen Grund gibt, die Vertrags-
treue in Zweifel zu ziehen (act. 7). Selbst wenn das Strafverfahren der Re-
gierung in ihrer politischen Gegnerschaft zu C. und Konsorten durchaus 
willkommen sein sollte, können daraus keine Schlussfolgerungen auf das 
Funktionieren der Justiz gezogen werden. Die allfällige Zielsetzung der Re-
gierung und auch das grosse Echo, das die vorliegende Angelegenheit in 
der Presse Sloweniens ausgelöst hat, lassen (ähnlich wie in BGE 110 Ib 
173 E. 6b) nicht den Schluss zu, dass die Beschuldigten wegen ihren ande-
ren politischen Auffassungen über Corporate Governance im slowenischen 
Strafverfahren der Gefahr einer (nicht EMRK konformen) Erschwerung ih-
rer Lage ausgesetzt wären. Dies gilt umso mehr als unklar ist, ob C. tat-
sächlich wie behauptet ein derart wichtiger Regierungsgegner ist und aus 
politischen Gründen verfolgt wird oder nicht (verneint im Schreiben des 
EDA, Beilagen zu act. 6, Ordner II Ziff. 38/9).  

Die Beschwerdeführer haben einen politischen Einfluss bzw. eine politische 
Einwirkung auf die Justiz im konkreten Fall nicht darzutun vermocht. Sie 
haben auch nicht dargelegt, worin die Verletzung der Verfahrensrechte be-
stand bzw. besteht oder in Zukunft bestehen wird (vgl. supra E. 8.3). 

8.4.3 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass in concreto keine Gefahr der Verlet-
zung von Art. 6 EMRK im slowenischen Strafverfahren vorliegt, aufgrund 
derer die Rechtshilfe zu verweigern wäre. An diesem Ergebnis würde auch 
die von den Beschwerdeführern beantragte Einvernahme des Botschafters 
K. sowie die Abnahme der übrigen Beweisanträgen (act. 1 Ziff. 69, 85, 94) 
nichts ändern, weshalb die Beweisofferten abgelehnt werden. Das in Frage 
stehende Einvernahmeprotokoll des Beschwerdeführers A. und die Konto-
unterlagen der Beschwerdeführerin B. AG können somit an die ersuchende 
Behörde übermittelt werden. 

9. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführer kos-
tenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 30 lit. b SGG). Für die Berech-
nung der Gerichtsgebühr gelangt das Reglement vom 11. Februar 2004 
über die Gerichtsgebühren vor dem Bundesstrafgericht (SR 173.711.32) 
zur Anwendung (TPF RR.2007.6 vom 22. Februar 2007 E. 5). Die Ge-
richtsgebühr ist auf je Fr. 2'500.00 festzusetzen (vgl. Art. 3 des Regle-

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ments), unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von je 
Fr. 4'000.00. Die Bundesstrafgerichtskasse ist anzuweisen, den Beschwer-
deführern je den Restbetrag von Fr. 1'500.00 zurückzuerstatten. 

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Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Der Antrag des Bundesamtes für Justiz und der Beschwerdeführer auf Ver-

einigung der Verfahren D. (RR.2008.151) sowie A. / B. AG (RR.2008.158-
159) wird abgewiesen. 

 
2. Die Beweisanträge werden abgelehnt. 

 
3. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

 
4. Den Beschwerdeführern wird eine Gerichtsgebühr von je Fr. 2'500.00 aufer-

legt, unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 4'000.00. 
Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, den Beschwerdeführern je 
den Restbetrag von Fr. 1'500.00 zurückzuerstatten.  

 
 

Bellinzona, 24. November 2008 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Stefan Wehrenberg  
- Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde 
nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder 
Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich 
um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt 
insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze 
verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).