# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3eae3076-4764-5aae-b628-5d773ebf9288
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-03
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 03.04.2024 LF240029
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF240029_2024-04-03.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: LF240029-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw T. Rumpel

Beschluss vom 3. April 2024

in Sachen

A._____, 
Berufungskläger

betreffend Testamentseröffnung 

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affol-
tern vom 20. Februar 2024 (EL240012)

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Erwägungen:

1. Am tt.mm.2024 verstarb B._____. Am 12. Januar 2024 reichte das Notariat 

Affoltern ZH beim Einzelgericht des Bezirksgerichtes Affoltern (nachfolgend Vorin-

stanz) ein eigenhändiges Testament des Erblassers vom 23. Mai 1995 ein (act. 1-

2), welches die Vorinstanz mit Urteil vom 20. Februar 2024 eröffnete (act. 6 = 

act. 12 [Aktenexemplar] = act. 14). Sie teilte den Inhalt des Testaments mit und 

stellte den gesetzlichen Erben die Ausstellung eines Erbscheines in Aussicht 

(act. 12). Gegen diesen Entscheid erhob der Berufungskläger mit Eingabe vom 

15. März 2024 (Datum Poststempel) Berufung bei der Kammer (act. 13). Er führte 

im Wesentlichen aus, dass auch der Erbvertrag vom 20. März 2017 von der Vor-

instanz hätte eröffnet werden müssen (act. 13). Mit Schreiben vom 18. März 2024 

wurde dem Berufungskläger der Berufungseingang angezeigt (act. 16).

2. Mit Eingabe vom 22. März 2024 (Datum Poststempel), bei der Kammer ein-

gegangen am 25. März 2024, zog der Berufungskläger seine Berufung zurück 

(act. 17). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben.

3. Umständehalber sind für das Berufungsverfahren keine Kosten zu erhe-

ben. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Das Verfahren wird abgeschrieben.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr fällt ausser Ansatz.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an den Berufungskläger sowie – unter Rücksendung 

der erstinstanzlichen Akten – an das Einzelgericht des Bezirksgerichtes Af-

foltern, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

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richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
über Fr. 30'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw T. Rumpel

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