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**Case Identifier:** 19d929c1-5044-5eaf-b705-e3eba8dae095
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-04
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 04.06.2019 ZK2 2017 38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2017-38_2019-06-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Urteil vom 4. Juni 2019

Referenz ZK2 17 38

Instanz II. Zivilkammer 

Besetzung Hubert, Vorsitzender
Brunner und Pritzi
Bäder Federspiel, Aktuarin

Parteien X._____
Klägerin und Berufungsklägerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Wilfried Caviezel
Kornplatz 2, Postfach 21, 7001 Chur 

gegen

Y._____
Beklagte und Berufungsbeklagte
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto A. Lardelli
Hartbertstrasse 1, Postfach, 7001 Chur 

Gegenstand Forderung

Anfechtungsobj. Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 30. Mai 2016 (recte 31. Mai 
2016), mitgeteilt am 16. August 2017 (Proz. Nr. 110-2009-34)

Mitteilung 05. Juni 2019

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I. Sachverhalt

A. Die X._____, vormals X.1_____, nahm am im Eigentum von Y._____ ste-
henden Fahrzeug der Marke Ford Mustang, Baujahr 1965, zwischen November 
2008 und Juli 2009 umfangreiche Restaurierungsarbeiten vor. Zuvor hatte 
Y._____ mit ihrem Anliegen nach Instandstellung des Fahrzeugs A._____ aufge-
sucht, der ihr als Fachmann für Oldtimer empfohlen worden war. Nachdem 
A._____ am Fahrzeug verschiedene Arbeiten ausgeführt hatte, überführte er die-
ses zur X._____ nach O.1_____, wo es, teils durch die genannte Unternehmung 
und teils durch von ihr beigezogene Drittfirmen, einer Totalrestauration unterzogen 
wurde. Hierfür stellte die X._____ am 10. Juli 2009 an Y._____ im Umfang von 
CHF 72'791.05 Rechnung. In der Folge kam es zwischen den Parteien zu Mei-
nungsverschiedenheiten über die Frage, wer mit der X._____ den Vertrag betref-
fend Restaurierung des Fahrzeugs geschlossen hatte, über den Vertragsumfang 
sowie über die Höhe der Vergütung.

B/a. Mit Vermittlungsbegehren vom 19. August 2009 instanzierte die X._____ 
beim Kreispräsidenten O.4_____ gegen Y._____ eine Forderungsklage. Nach er-
folglos verlaufener Sühneverhandlung vom 9. Oktober 2009 stellte der Vermittler 
am 23. Oktober 2009 den folgenden Leitschein aus:

Klägerisches Rechtsbegehren

1. Die Beklagte sei zu verurteilen, der Klägerin den Betrag von CHF 
72'791.05 nebst Zins zu 5% seit 19.08.2009 zu bezahlen.

2. Unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher 
Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zu Lasten 
der Beklagten.

Beklagtisches Rechtsbegehren

1. Abweisung der Klage.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.

B/b. Die Klägerin prosequierte die Klage mit Prozesseingabe vom 16. November 
2009 an das Bezirksgericht Maloja. Dabei hielt sie unverändert an ihren Rechts-
begehren gemäss Leitschein fest. Die Beklagte stellte in ihrer Prozessantwort vom 
19. Januar 2010 folgende Anträge:

1. Die Klage sei abzuweisen.

2a. Herrn A._____, Via _____, O.1_____, sei der Streit zu verkünden.

2b. Das Verfahren sei zunächst auf die Frage der Aktivlegitimation der 
Klägerin zu beschränken.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerin.

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Die Streitverkündung wurde A._____ mit Schreiben des Bezirksgerichtspräsiden-
ten Maloja vom 22. Januar 2010 zur Kenntnis gebracht. Am 26. Januar 2010 teilte 
A._____ dem Bezirksgericht Maloja mit, dass er auf den Streit nicht eintrete. Die 
Klägerin verzichtete mit Schreiben vom 10. Februar 2010 auf das Einreichen einer 
Stellungnahme im Sinne von Art. 87 Abs. 2 ZPO-GR.

B/c. Am 15. Februar 2010 erliess der Bezirksgerichtspräsident Maloja die Be-
weisverfügung. Darin bezeichnete er die mit den Rechtsschriften eingereichten 
Urkunden als relevant und ordnete zwei Editionen an. Von den seitens der Partei-
en aufgerufenen Zeugen erklärte er A._____, B._____ und C._____ einstweilen 
als relevant. Schliesslich wurde darauf hingewiesen, dass das Einholen einer Ex-
pertise vorbehalten bleibe.

B/d. Die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Maloja fand am 12. Oktober 
2010 statt. Mit Urteil vom 12. Oktober 2010, mitgeteilt am 10. Dezember 2010, 
wies das Gericht die Klage der X._____ vollumfänglich ab. Die Verfahrenskosten 
wurden der Klägerin auferlegt, die überdies verpflichtet wurde, der Beklagten eine 
ausseramtliche Entschädigung zu leisten. Das Gericht war zur Erkenntnis gelangt, 
dass die Klägerin die Stellung einer Subunternehmerin und demzufolge gegenü-
ber der Beklagten als Erst-Bestellerin weder Vergütungs- noch andere Vertrags-
ansprüche habe. Daher sei die Klägerin nicht berechtigt, die geltend gemachte 
Forderung im eigenen Namen gegen die Beklagte einzuklagen. Ihr gehe die Aktiv-
legitimation zur Geltendmachung der vorliegenden Forderung ab, weshalb die 
Klage abzuweisen sei.

C. Die von der Klägerin gegen dieses Urteil erhobene Berufung hiess das Kan-
tonsgericht von Graubünden mit Urteil vom 13. April 2011, mitgeteilt am 16. Au-
gust 2011 (ZK2 11 5), gut. Das angefochtene Urteil wurde aufgehoben und die 
Sache zur Beweisergänzung und erneuten Entscheidung an die Vorinstanz 
zurückgewiesen. Das Kantonsgericht hatte erkannt, dass die Befragung weiterer 
Personen als Zeugen für die Beurteilung der Streitsache von wesentlicher Bedeu-
tung sein könne und das angefochtene Urteil in diesem Sinn nicht auf einem ent-
scheidungsreifen Beweisergebnis beruhe. Sodann wurde festgestellt, dass es vor-
liegend nicht um die Aktivlegitimation der Klägerin, nämlich ihr Recht, den behaup-
teten Vergütungsanspruch geltend zu machen, gehe, sondern um die Passivlegi-
timation der Beklagten, nämlich die Frage, ob sie Trägerin der eingeklagten 
Schuld sei und sich der von der Klägerin behauptete Anspruch daher gegen sie 
richte.

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D/a. In der Folge wurden zwischen Dezember 2011 und September 2012 weite-
re Zeugen einvernommen, nämlich D._____, E._____, F._____, G._____, 
H._____, I._____, J._____ und K._____. Ausserdem ordnete der Bezirksgerichts-
präsident Maloja mit Verfügung vom 3. Juli 2012 eine Expertise an. Nachdem das 
Expertengutachten vom 29. Juli 2013 trotz Ergänzung vom 9. April 2014 als unge-
nügend qualifiziert wurde, wurde mit Verfügung vom 13. Januar 2015 eine Ober-
expertise angeordnet. Diese lag am 29. Juli 2015 vor. 

D/b. Am 31. Mai 2016 fand die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht Maloja 
statt. Mit Urteil vom 30. Mai 2016 (recte 31. Mai 2016), mitgeteilt am 16. August 
2017, fällte das Gericht den folgenden Entscheid:

1. Die Klage wird vollumfänglich abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsgebühr von CHF 
15'000.-, Schreibgebühren von CHF 500.-, einem Streitwertzuschlag 
von CHF 1'400.- und die Gutachterkosten von insgesamt CHF 
5'731.85, sowie die vermittleramtlichen Kosten von CHF 300.- werden 
der Klägerin auferlegt.

3. Die Klägerin wird verpflichtet, die Beklagte mit ausseramtlich CHF 
31'126.30 (zuzüglich 7.6 % MwSt. auf CHF 21'308.80 und 8 % auf 
CHF 9'817.50) zu entschädigen.

4. (Rechtsmittelbelehrungen)

5. (Mitteilung)

Das Bezirksgericht war erneut zur Erkenntnis gelangt, dass zwischen der Klägerin 
und der Beklagten kein Vertragsverhältnis zustande gekommen sei. Die Klägerin 
habe den Beweis, dass A._____ als Stellvertreter der Beklagten gehandelt habe, 
nicht erbracht. Vielmehr liege ein Werkvertragsverhältnis zwischen der Beklagten 
und A._____ vor, der die fraglichen Arbeiten an die Klägerin als Subunternehmerin 
weitergegeben habe. Da dem Subunternehmer weder Vergütungs- noch andere 
Vertragsansprüche gegenüber dem Erst-Besteller zustünden, sei die Passivlegiti-
mation der Beklagten zu verneinen und die Klage abzuweisen.

E/a. Gegen diesen Entscheid erklärte die X._____ mit Eingabe vom 21. Sep-
tember 2017 Berufung an das Kantonsgericht von Graubünden. Sie stellt folgende 
Rechtsbegehren:

1. Es seien die Dispositivziffern 1, 2 und 3 des angefochtenen Urteils des 
Regionalgerichtes Maloja (Proz. Nr. 110-2009-34) zu kassieren und 
durch folgende Neuregelung zu ersetzen:

2. Neuregelung:

2.1. Die Beklagte und Berufungsbeklagte wird verpflichtet, der Klägerin und 
Berufungsklägerin den Betrag von Fr. 72'791.05 nebst Zins zu 5 % seit 
dem 19.08.2009 zu bezahlen.

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2.2. Die Verfahrenskosten des Regionalgerichtes Maloja (vormals Bezirks-
gericht Maloja) bestehend aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 15'000.00, 
Schreibgebühren von Fr. 500.00, einem Streitwertzuschlag von Fr. 
1'400.00 und die Gutachterkosten von insgesamt Fr. 5'731.85, sowie 
die vermittleramtlichen Kosten von Fr. 300.00, werden der Beklagten 
und Berufungsbeklagten auferlegt.

2.3. Die Beklagte und Berufungsbeklagte wird verpflichtet, die Klägerin und 
Berufungsklägerin für das Verfahren vor Regionalgericht Maloja (vor-
mals Bezirksgericht Maloja) sowie für das Vermittlungsverfahren aus-
seramtlich mit Fr. 37'170.90 (inkl. MwSt.) zu entschädigen.

3. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten 
und Berufungsbeklagten für das Berufungsverfahren vor Kantonsge-
richt Graubünden.

E/b. Die Berufungsbeklagte Y._____ beantragt in ihrer Berufungsantwort vom 
26. Oktober 2017 die vollumfängliche Abweisung der Berufung, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge zu Lasten der Berufungsklägerin.

E/c. Am 30. Oktober 2017 teilte der Vorsitzende der II. Zivilkammer den Parteien 
mit, dass kein weiterer Schriftenwechsel vorgesehen sei.

Auf die Begründung der Anträge in den Rechtsschriften sowie auf weitere Erwä-
gungen im angefochtenen Urteil wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.1. Beim angefochtenen Urteil des Bezirksgerichts Maloja (ab 1. Januar 2017 
Regionalgericht Maloja) handelt es sich um einen erstinstanzlichen Endentscheid, 
der eine vermögensrechtliche Angelegenheit mit einem Streitwert über CHF 
10'000.00 zum Gegenstand hat. Es kann daher mit Berufung angefochten werden 
(vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. a u. Abs. 2 ZPO). Die Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
von Graubünden als Rechtsmittelinstanz ergibt sich aus Art. 7 Abs. 1 des Ein-
führungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EGzZPO; BR 
320.100). Innerhalb des Kantonsgerichts liegt die Zuständigkeit für zivilrechtliche 
Berufungen auf dem Rechtsgebiet des Obligationenrechts bei der II. Zivilkammer 
(Art. 7 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts [KGV; BR 
173.100]). 

1.2. Nach Art. 311 ZPO ist die Berufung innert 30 Tagen seit Zustellung des be-
gründeten Entscheids beziehungsweise seit der nachträglichen Zustellung der 
Entscheidbegründung schriftlich und begründet sowie unter Beilage des angefoch-
tenen Entscheids einzureichen. Das Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 30. Mai 

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2016 (recte 31. Mai 2016), mitgeteilt am 16. August 2017, ging der Berufungsklä-
gerin am 24. August 2017 zu. Ihre Eingabe vom 21. September 2017 erfolgte so-
mit fristgerecht. Überdies entspricht die Berufung den Formerfordernissen, so 
dass darauf einzutreten ist.

1.3. Für Rechtsmittel gilt das Recht, das bei der Eröffnung des Entscheids in 
Kraft ist (Art. 405 Abs. 1 ZPO). Das angefochtene Urteil wurde am 16. August 
2017 eröffnet, weshalb auf das Berufungsverfahren die Schweizerische Zivilpro-
zessordnung anwendbar ist. Bei der Überprüfung des Entscheids ist indessen zu 
beachten, dass das erstinstanzliche Verfahren noch vor dem Inkrafttreten der eid-
genössischen Zivilprozessordnung am 1. Januar 2011 rechtshängig wurde und die 
Vorinstanz daher noch die Bündnerische Zivilprozessordnung vom 1. Dezember 
1985 (ZPO-GR; BR 320.000) anzuwenden hatte (vgl. Art. 404 Abs. 1 ZPO). Die 
Berufungsinstanz hat das angefochtene Urteil daher in der Sache gestützt auf die-
se Rechtsgrundlage zu überprüfen, unabhängig von der mit Urteil des Kantonsge-
richts vom 13. April 2011 (ZK2 11 5) erfolgten Rückweisung (vgl. das Urteil des 
Bundesgerichts 5A_752/2011 vom 9. Februar 2012 E. 1.1; Daniel Willisegger, in: 
Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilpro-
zessordnung, 3. Auflage, Basel 2017, N 24 zu Art. 404 ZPO).

1.4. Mit der Berufung als vollkommenes Rechtsmittel kann gemäss Art. 310 
ZPO die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a), die unrichtige Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) und – über den Wortlaut hinaus – die Unangemessenheit gel-
tend gemacht werden. Das Berufungsgericht kann die gerügten Mängel des vor-
instanzlichen Entscheids frei und unbeschränkt überprüfen (Peter Reetz/Stefanie 
Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. Auflage, Zürich 2016, N 5 ff. zu 
Art. 310 ZPO).

1.5. Gegenstand des Berufungsverfahrens bildet die Forderung der X._____ (im 
Folgenden als Klägerin bezeichnet) gegenüber Y._____ (im Folgenden als Be-
klagte bezeichnet) auf Leistung einer Vergütung in der Höhe von CHF 72'791.05 
zuzüglich Zins für am Fahrzeug der Beklagten vorgenommene Arbeiten. Unbestrit-
ten ist, dass die Totalrestauration des Ford Mustang der Beklagten Gegenstand 
eines Werkvertrags nach Art. 363 OR war (vgl. Gaudenz G. Zindel/Urs Pul-
ver/Bertrand G. Schott, in: Honsell/Vogt/Wiegand [Hrsg.], Basler Kommentar, Ob-
ligationenrecht I, Art. 1-529 OR, 6. Auflage, Basel 2015, N 10 f. zu Art. 363 OR). 
Streitig ist – neben der Höhe der Werklohnforderung – die Frage, ob der fragliche 
Werkvertrag zwischen der Klägerin und der Beklagten zustande gekommen ist. 
Nur in diesem Fall ist Letztere Trägerin der eingeklagten Schuld, d.h. steht sie be-

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züglich des strittigen Rechts in der Pflichtstellung, und ist folglich passivlegitimiert. 
Fehlt die Passivlegitimation, ist die Klage durch Sachentscheid abzuweisen (Oscar 
Vogel/Karl Spühler/Myriam A. Gehri, Grundriss des Zivilprozessrechts, 8. Auflage, 
Bern 2006, Kap. 7 Rz. 89; Daniel Steck/Norbert Brunner, in: Spüh-
ler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessord-
nung, 3. Auflage, Basel 2017, N 16 zu Art. 236 ZPO).

2.1. Vorliegend steht fest, dass sich die Beklagte mit dem Anliegen nach der 
Instandstellung ihres Fahrzeugs ursprünglich an A._____ gewandt hatte, der dann 
seinerseits die Klägerin mit der Ausführung der entsprechenden Arbeiten betraute. 
Um ein Vertragsverhältnis mit der Beklagten zu begründen, beruft sich die Kläge-
rin darauf, A._____ habe als Stellvertreter der Beklagten gehandelt. Der Genannte 
habe ihr gegenüber von allem Anfang an dargetan, er handle als Vertreter der Be-
klagten mit Vertretungsmacht. Selbst unter der Annahme, dass A._____ ohne Ver-
tretungsmacht gehandelt habe, würden die Vertretungswirkungen eintreten, habe 
die Beklagte das Geschäft doch eindeutig genehmigt. Somit sei zwischen der Klä-
gerin und der Beklagten ein Vertragsverhältnis betreffend Instandstellung des 
Fahrzeugs zustande gekommen, Letztere bezüglich der daraus entstandenen 
Werklohnforderung folglich passivlegitimiert. Demgegenüber stellt sich die Beklag-
te auf den Standpunkt, dass es zwischen ihr und der Klägerin mangels Beauftra-
gung der Letzteren durch sie keine vertragliche Beziehung gebe. Einzig A._____ 
habe von ihr einen Auftrag zur Instandsetzung des Motors und zur Prüfung des 
Fahrzeugs durch das Strassenverkehrsamt erhalten. Im Anschluss habe A._____ 
die Klägerin als Subunternehmerin mit der Restaurierung des Ford Mustang be-
auftragt.

2.2.1. Wenn jemand, der zur Vertretung eines andern ermächtigt ist, in dessen 
Namen einen Vertrag abschliesst, so wird nach Art. 32 Abs. 1 OR der Vertretene 
und nicht der Vertreter berechtigt und verpflichtet. Damit die Vertretungswirkung 
eintritt, ist zunächst erforderlich, dass der Vertreter dem Dritten gegenüber in 
fremdem Namen auftritt, dass er also dem Dritten spätestens bei Vornahme der 
Vertreterhandlung erklärt, er handle im Namen eines anderen. Der Vertreter muss 
sich beim Dritten als solcher zu erkennen geben, ihm also klar machen, dass er 
nicht für sich, sondern im Namen einer anderen Person agiert, bzw. dass ein Ver-
tretungsgeschäft abgeschlossen werden soll und kein Eigengeschäft. Die entspre-
chende Erklärung kann ausdrücklich erfolgen, indem der Vertreter explizit im Na-
men eines anderen oder des Eigentümers eines bestimmten Gegenstands han-
delt, aber auch stillschweigend, genügt es nach Art. 32 Abs. 2 OR doch, dass der 
Dritte aus den Umständen auf das Vertretungsverhältnis schliessen muss. Im Wei-

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teren ist Vertretungsmacht vorausgesetzt, vom Gesetz als Ermächtigung bezeich-
net. Sie besteht in der Rechtsmacht des Vertreters, für den Vertretenen zu han-
deln und setzt einen besonderen Rechtsgrund voraus. Die Vertretungsmacht ei-
nes gewillkürten Vertreters, wie sie vorliegend in Frage steht, beruht auf einem 
Rechtsgeschäft, wobei die durch das Rechtsgeschäft erteilte Ermächtigung als 
Vollmacht bezeichnet wird. Eine Vollmacht ist an keine Form gebunden und kann 
auch stillschweigend oder konkludent erteilt werden (Urteil des Bundesgerichts 
2C_1071/2012 vom 7. Mai 2013 E. 5.1; Rolf Watter in: Honsell/Vogt/Wiegand 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht I, Art. 1‒529 OR, 6. Auflage, Basel 
2015, N 12 ff. zu Art. 32 OR; Peter Gauch/Walter R. Schluep/Jörg Schmid/Susan 
Emmenegger, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Band I, 10. 
Auflage, Zürich 2014, Rz. 1317 ff. u. Rz. 1342 ff.). Bei der Klage des Dritten gegen 
den (angeblich) Vertretenen trägt der Dritte, in casu also die Klägerin, die Beweis-
last für das Handeln in fremdem Namen und das Vorhandensein der Vertretungs-
macht, falls der Vertretene eine Vertretung bestreitet (Rolf Watter, a.a.O., N 35 zu 
Art. 32 OR; Peter Gauch/Walter R. Schluep/Jörg Schmid/Susan Emmenegger, 
a.a.O., Rz. 1338b).

2.2.2. Fehlt es an einer Vollmacht, kann die Vertretungswirkung bei bestimmten 
Tatbeständen gleichwohl eintreten. Zum einen ist dies der Fall, wenn die Rechts-
handlung des (in fremdem Namen handelnden) Vertreters durch den Vertretenen 
genehmigt wird (Art. 38 OR). Die Genehmigung ist an keine bestimmte Form ge-
bunden und kann daher auch konkludent erklärt werden. Stillschweigen bedeutet 
demgegenüber grundsätzlich Nicht-Genehmigung; vorbehalten ist der Fall, wo ein 
Widerspruch möglich und zumutbar war und der Dritte in guten Treuen davon 
ausgehen konnte, der Vertretene werde bei fehlendem Einverständnis widerspre-
chen. Dies kann namentlich beim Schweigen auf ein Bestätigungsschreiben im 
kaufmännischen Verkehr oder bei einer vorbestehenden Geschäftsbeziehung zwi-
schen dem Vertreter und dem Vertretenen (oder dem Dritten) der Fall sein. Will 
der Dritte im Fall einer Stellvertretung ohne Vollmacht Rechte aus einem Vertrag 
ableiten, muss er die Genehmigung beweisen (Rolf Watter, a.a.O., N 2, 6 u. 11 zu 
Art. 38 OR; Peter Gauch/Walter R. Schluep/Jörg Schmid/Susan Emmenegger, 
a.a.O., Rz. 1378 ff.; Peter Gauch, Der Werkvertrag, 5. Auflage, Zürich 2011, Rz. 
642). Zum anderen tritt die Vertretungswirkung ein, wenn der Dritte in berechtig-
tem gutem Glauben auf das Bestehen einer Vollmacht vertraut hat. Diese Fälle 
werden von Art. 3 ZGB und Art. 33 Abs. 3 OR sowie Art. 34 Abs. 3 OR erfasst. 
Danach kann einem gutgläubigen Dritten, der auf die Kundgabe der Vollmacht 
durch den Vollmachtgeber vertraut hat und vertrauen durfte, nicht entgegengehal-
ten werden, die Vollmacht bestehe in Wirklichkeit nicht oder nicht im kundgegebe-

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nen Umfang. In beiden Fällen beruht die Bindung des ungewollt Vertretenen auf 
dem Vertrauensprinzip. Der Vertretene ist nicht deshalb gebunden, weil er einen 
bestimmt gearteten inneren Willen hatte, sondern weil er ein Verhalten an den Tag 
gelegt hat, aus dem die Gegenseite in guten Treuen auf einen bestimmten Willen 
schliessen durfte. Rein passives Verhalten der vertretenen Person genügt aber 
nicht. Vielmehr müssen zusätzlich hinreichende objektive Umstände gegeben 
sein, aus denen der Dritte auf eine Bevollmächtigung des Vertreters zum Ab-
schluss des fraglichen Rechtsgeschäfts schliessen darf. Hat der Vertretene dabei 
Kenntnis vom Auftreten des Vertreters, schreitet aber dagegen nicht ein, wird ihm 
eine externe Duldungsvollmacht unterstellt. Kennt er das Verhalten des Vertreters 
nicht, könnte er es aber bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit kennen und verhin-
dern, liegt eine externe Anscheinsvollmacht vor (Urteil des Bundesgerichts 
2C_1071/2012 vom 7. Mai 2013 E. 5.2; Peter Gauch/Walter R. Schluep/Jörg 
Schmid/Susan Emmenegger, a.a.O., Rz. 1390 ff.). Die Vertrauenshaftung des 
durch eine Duldungs- oder Anscheinsvollmacht Vertretenen setzt voraus, dass der 
Vertreter dem Dritten gegenüber in fremdem Namen gehandelt hat, und dass das 
tatsächliche Verhalten des Vertretenen nach Treu und Glauben auf einen Mittei-
lungswillen schliessen lässt. Zudem tritt die Vertretungswirkung bei fehlender 
Vollmacht nur ein, wenn der gute Glaube des Dritten berechtigt ist (Urteil des 
Bundesgerichts 4C.12/2002 vom 14. Mai 2002 E. 3.2; BGE 120 II 197 E. 2b). 
Schliesslich wird von Seiten des Dritten die Kenntnisnahme der Vollmachtskund-
gabe vor Vertragsabschluss verlangt (Urteil des Bundesgerichts 4C.12/2002 vom 
14. Mai 2002 E. 3.2 in fine; Rolf Watter, a.a.O., N 35 zu Art. 33 OR; vgl. auch Pe-
ter Gauch, a.a.O., Rz. 644).

2.3. Vergibt ein Unternehmer Teile der Werkleistung oder die gesamte Werkleis-
tung in eigenem Namen und auf eigene Rechnung an andere Unternehmer, liegt 
ein Subunternehmerverhältnis vor. Der Subunternehmer steht in einem werkver-
traglichen Verhältnis zum Unternehmer, der seinerseits einen Werkvertrag mit 
dem Erst-Besteller abgeschlossen hat. Die beiden Werkverträge sind in der Sache 
aufeinander abgestimmt, rechtlich gesehen aber getrennt. Zwischen dem Subun-
ternehmer und dem Erst-Besteller besteht kein Werkvertragsverhältnis. Der Erst-
Besteller hat kein Recht, den Subunternehmer zu der vom Unternehmer geschul-
deten Werkleistung anzuhalten oder ihm Weisungen zu erteilen. Auch ist das 
Werk dem Unternehmer abzuliefern (Gaudenz G. Zindel/Urs Pulver/Bertrand G. 
Schott, a.a.O., N 26 ff. zu Art. 363 OR; Peter Gauch, a.a.O., Rz. 137 ff.).

2.4.1. Aufgrund vorstehender Ausführungen ist in casu die entscheidende Frage, 
ob A._____ den Auftrag an die Klägerin für die Arbeiten am Motor und an der Ka-

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rosserie, mithin für die Totalrestauration, in eigenem Namen und auf eigene 
Rechnung und damit als Unternehmer erteilt hat, oder ob er in fremdem Namen 
und mit Vertretungsmacht und damit als Stellvertreter gehandelt hat, genauer ge-
sagt, ob der Klägerin der Beweis für Letzteres gelingt. Darauf hinzuweisen ist, 
dass vorliegend keine schriftlichen Abmachungen bestehen, weder zwischen der 
Klägerin und der Beklagten noch zwischen einer der Parteien und A._____. Es ist 
daher in erster Linie aufgrund von Zeugenaussagen sowie des Verhaltens der Be-
teiligten zu ermitteln, welche bzw. zwischen wem Vertragsverhältnisse bestanden 
haben.

2.4.2. Sowohl die frühere Bündnerische Zivilprozessordnung (Art. 158 ZPO-GR) 
als auch die Schweizerische Zivilprozessordnung (Art. 157 ZPO) gehen vom 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung aus. Demnach soll das Gericht nach Ab-
nahme der erforderlichen Beweise ohne Bindung an bestimmte formelle Beweis-
regeln nach pflichtgemäss ausgeübtem Ermessen und nach seiner frei gebildeten 
Überzeugung darüber befinden, ob der Beweis für eine bestimmte Tatsache ge-
leistet worden ist oder nicht (Adrian Staehelin/Daniel Staehelin/Pascal Grolimund, 
Zivilprozessrecht, 2. Auflage, Zürich 2013, § 18 Rz. 32). Nach dem bundesrechtli-
chen Regelbeweismass gilt ein Beweis als erbracht, wenn das Gericht nach objek-
tiven Gesichtspunkten von der Richtigkeit einer Sachbehauptung überzeugt ist. Es 
genügt, wenn das Gericht am Vorliegen der behaupteten Tatsache keine ernsthaf-
ten Zweifel mehr hat oder allenfalls verbleibende Zweifel als leicht erscheinen 
(BGE 130 III 321 E. 3.2). Was die Grundsätze betrifft, die bei der Würdigung von 
Zeugenaussagen zu beachten sind, kann auf die zutreffenden Ausführungen in E. 
5a des angefochtenen Urteils verwiesen werden. 

3.1. Eine Besonderheit des vorliegenden Falles liegt darin, dass der für die In-
standstellung des Ford Mustang erforderliche Aufwand nicht von Anfang an fest-
stand, sondern sich erst nach einer ersten Prüfung des Fahrzeugs ergab. In der 
Anfangsphase bestand lediglich zwischen der Beklagten und A._____ ein Ver-
tragsverhältnis. Es ist anerkannt, dass sich die Beklagte und ihr Ehemann sel. im 
Sommer 2008 in der Garage L._____ in O.2_____ erkundigt hatten, ob die Gara-
ge den Ford Mustang reparieren würde, worauf sie vom dort tätigen B._____ die 
Auskunft erhielten, dass man solche Arbeiten an sich nicht selbst ausführe. 
B._____ wies die Beklagte indes darauf hin, dass er in der Person von A._____ 
einen Fachmann für Oldtimer kenne, der selbst Garagist gewesen sei und heute 
im Ruhestand noch Reparaturen und Restaurierungen vornehme, wobei er hierfür 
die Garage L._____ benutzen dürfe. In der Folge machte er das Ehepaar C._____ 
mit A._____ bekannt (vgl. Berufung, Rz. 11-13; Berufungsantwort, S. 3 Ziff. 2; 

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Zeuge B._____, S. 2 f. Fragen 2, 3a u. 4; Zeuge A._____, S. 2 Frage 3). Die Be-
klagte und A._____ schlossen danach einen Vertrag, der nach Ansicht der Beklag-
ten den Inhalt hatte, dass A._____ den Ford Mustang prüft, dessen Motor einstellt, 
allenfalls auftretende Probleme behebt und die Zulassung beim Strassenver-
kehrsamt Graubünden veranlasst (Prozessantwort, S. 6 Ziff. 10; Berufungsant-
wort, S. 3 Ziff. 3). Der Wille der Beklagten war demnach darauf gerichtet, dass 
A._____ das Fahrzeug wieder fahrtüchtig macht, zumal er ihr als Fachmann im 
Umgang mit Oldtimern vorgestellt worden war. Die Darstellung der Beklagten wird 
durch die Ausführungen des Zeugen B._____ – dessen Aussagen von der Vorin-
stanz zu Recht als glaubhaft qualifiziert wurden (vgl. E. 5b/dd, S. 11, des ange-
fochtenen Urteils) – gestützt. Dieser gab an, die Beklagte habe A._____ Ende 
2008 beauftragt, den Ford Mustang zu prüfen, den Motor einzustellen, allenfalls 
auftretende Probleme zu beheben sowie das Auto richtig zum Laufen zu bringen 
(Zeuge B._____, S. 3 Frage 4 u. S. 4). A._____ führte dann auch gewisse Arbei-
ten am Fahrzeug aus, die er dem Ehemann sel. der Beklagten am 17. Juni 2009 
über die Garage L._____ mit insgesamt CHF 1'245.15 in Rechnung stellte (act. 
III./20). Zu beachten ist, dass A._____ bei seiner Befragung als Zeuge auf ent-
sprechende Fragen hin angab, er habe keinen Auftrag erhalten, das Auto zum 
Laufen zu bringen bzw. die Arbeiten selbst auszuführen. Seine Aufgabe habe dar-
in bestanden, eine Diagnose zu erstellen und alsdann einen geeigneten Garagis-
ten für die Reparaturarbeiten zu vermitteln (Zeuge A._____, S. 5 unten). Allerdings 
ist auch seitens der Klägerin anerkannt, dass die Diagnose durch A._____ bzw. 
die hierzu erforderlichen Arbeiten dazu hätten führen können, dass das Auto wie-
der richtig gelaufen wäre (Berufung, S. 18; vgl. auch den Zeugen A._____, S. 5 
unten). Insofern steht fest, dass zwischen der Beklagten und A._____ in der An-
fangsphase ein Konsens darüber bestand, dass Letzterer das Fahrzeug selbst 
wieder fahrtüchtig macht, zumindest falls dies ohne grösseren Aufwand möglich 
gewesen wäre. Dass es damals noch nicht um eine Totalrestauration ging, ist un-
bestritten (vgl. Berufung, S. 18; Berufungsantwort, S. 3 Ziff. 4).

3.2. Die Situation änderte sich dann, als die Motordiagnose durch A._____ er-
gab, dass eine grössere Reparatur erforderlich war (vgl. dazu auch die Aussagen 
des Zeugen B._____, S. 3 oben). Vorliegend ist entscheidend, welche Vereinba-
rungen in dieser Folgephase getroffen wurden, betrifft die Forderung der Klägerin 
doch nicht die in E. 3.1. dargelegte Anfangsphase, sondern von ihr nach der Dia-
gnose ausgeführte Arbeiten. Es ist zu beurteilen, ob A._____ den ihm seitens der 
Beklagten erteilten Auftrag, das Fahrzeug wieder fahrtüchtig zu machen, an die 
Klägerin untervergab, oder ob ein weiterer Werkvertrag, diesmal zwischen der Be-
klagten und der Klägerin, und gleichzeitig ein Beratungs-Vermittlungs-Auftrag zwi-

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schen der Beklagten und A._____ – so jedenfalls die Darlegung bzw. Wortwahl 
des Genannten (Zeuge A._____, S. 2 Fragen 3 u. 5, S. 4 f. Frage 13) – zustande 
kaA. Unbestritten ist, dass einzig A._____ nach seiner Diagnose bzw. nach seinen 
ersten Arbeiten Kontakt mit der Klägerin aufnahm und den Ford Mustang im No-
vember 2008 von O.2_____ nach O.1_____, in die Garage der Klägerin, transpor-
tieren liess, worauf diese nach entsprechender Instruktion durch A._____ die Ar-
beiten am Fahrzeug aufnahA. Zu direkten Kontakten zwischen der Klägerin und 
der Beklagten kam es erst im Frühjahr 2009.

4. Im Zusammenhang mit dem von der Klägerin geltend gemachten Stellver-
tretungsverhältnis ist als Erstes zu prüfen, ob A._____ anlässlich der Auftragser-
teilung an die Klägerin in fremdem Namen handelte. Die Vorinstanz kam im ange-
fochtenen Urteil zum Schluss, das Beweisverfahren habe nicht bestätigt, dass 
A._____ gegenüber der Klägerin explizit als Stellvertreter der Beklagten aufgetre-
ten sei, oder dass er ihr erklärt habe, er handle im Namen der Beklagten. Auch die 
Klägerin sei bis kurz vor der Ablieferung des Fahrzeugs davon ausgegangen, dass 
A._____ der Auftraggeber gewesen sei. Zu dieser Erkenntnis gelangte sie man-
gels schriftlicher Abmachungen in erster Linie anhand einer Würdigung der Aus-
sagen sowie des Verhaltens der Zeugen A._____ und E._____.

4.1.1. Was die Aussagen des Zeugen A._____ betrifft, stellte die erste Instanz 
zunächst fest, dass diese mit Vorsicht zu würdigen seien. Der Zeuge habe auf-
grund einer Unterredung mit dem Geschäftsführer der Klägerin und mit deren 
Rechtsvertreter sowie aufgrund der Streitverkündung Kenntnis vom Inhalt des Ver-
fahrens und von den vorliegend wesentlichen Fragen gehabt. Aufgrund dieser 
Kenntnisse habe ihm bewusst sein müssen, dass er je nach Ausgang des Verfah-
rens Rückgriffsansprüche der einen oder anderen Partei zu befürchten habe. Auch 
habe eine geschäftliche Beziehung zur Klägerin bestanden. Im Weiteren führte die 
Vorinstanz aus, verschiedene Umstände deuteten darauf hin, dass A._____ ent-
gegen seinen Aussagen nicht nur einen Auftrag erhalten habe, eine Motordiagno-
se zu erstellen und alsdann einen geeigneten Garagisten für die Reparaturarbei-
ten zu vermitteln, sondern vielmehr einen solchen, das Auto zum Laufen zu brin-
gen resp. die Arbeiten selbst auszuführen. Dass er Arbeiten am Fahrzeug ausge-
führt und verschiedene Motorteile ausgetauscht habe, schliesse eine ausschliess-
liche Berater- und Vermittlertätigkeit aus. Schliesslich habe der Zeuge nicht aus-
gesagt, von der Beklagten mit ihrer Vertretung beauftragt bzw. bevollmächtigt 
worden zu sein (E. 5c, S. 11 ff., des angefochtenen Urteils).

Die Klägerin macht in ihrer Berufung geltend, der Zeuge A._____ habe seine Aus-
sagen unter der ausdrücklich formulierten Strafandrohung von Art. 307 StGB de-

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poniert, weshalb ihm nicht ohne gewichtige Gründe unterstellt werden dürfe, er 
habe eine oder mehrere Falschaussagen deponiert. Solche gewichtigen Gründe 
lägen nicht vor und die Vorinstanz lege auch nicht substantiiert dar, welche kon-
krete Aussage des Zeugen aus welchem Grund falsch sein solle. Die Tatsache, 
dass ein Zeuge Kenntnis des Verfahrensinhalts habe, spreche nicht gegen dessen 
Glaubwürdigkeit, zumal keine zusätzlichen Indizien, welche für die Unglaubwür-
digkeit der Aussagen sprechen würden, vorlägen. Im Weiteren habe A._____ oh-
ne jeden Zweifel lange vor dem Verfahren eigene Wahrnehmungen zum Sachver-
halt gemacht, wobei nicht nachvollziehbar sei, inwiefern diese durch die erfolgte 
Streitverkündung verfälscht worden wären. Sodann habe A._____ bei jedem Ver-
fahrensausgang Rückgriffsansprüche zu befürchten. Es sei daher nicht ersichtlich, 
dass er überhaupt ein Interesse am Prozessausgang dahin gehabt habe, zu 
Gunsten der einen oder anderen Partei unrichtig auszusagen. Dass die Aussagen 
des Zeugen dem Aktenmaterial widersprechen würden, weil er entgegen seiner 
Aussage nicht nur eine Diagnose am Motor vorgenommen, sondern auch noch 
diverse Teile ersetzt habe, sei unzutreffend. Das Gericht übersehe, dass für eine 
Motordiagnose der Ersatz der in Rechnung gestellten Teile notwendig gewesen 
sei. Zudem hätte die Diagnose dazu führen können, dass das Auto wieder richtig 
gelaufen wäre. Schliesslich spreche weder die Tatsache, dass der Zeuge Kontakt 
mit dem Rechtsvertreter der Klägerin gehabt habe, noch die geschäftliche Bezie-
hung zu ihr gegen den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen. Dies treffe auch auf den 
Umstand zu, dass der Zeuge den Begriff Beratungs-Vermittlungs-Auftrag verwen-
det habe. Damit seien alle Einwände, die gegen die Glaubwürdigkeit des Zeugen 
sprechen könnten, widerlegt. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass er unwahre 
Angaben gemacht haben könnte. Zudem seien die Aussagen kongruent mit den 
übrigen Zeugenaussagen und in sich stimmig sowie frei von Widersprüchen zum 
Aktenmaterial. Auf die Aussagen des Zeugen A._____ sei damit entgegen der 
Vorinstanz sehr wohl abzustellen (Berufung, Rz. 36 ff.).

Die Beklagte bringt in ihrer Berufungsantwort vor, bezüglich der Beweiskraft der 
Aussagen des Zeugen A._____ könne auf die Ausführungen der Vorinstanz ver-
wiesen werden. Der Genannte habe nun mal ein Eigeninteresse am Ausgang des 
Verfahrens. Es sei für ihn entscheidend, dass das Gericht zum Schluss komme, 
dass er lediglich als Vertreter des Beklagten und nicht als Subauftraggeber aufge-
treten sei, ansonsten die Klägerin das Geld ja von ihm verlangen würde, zumal er 
gemäss eigener Aussage über die zu erwartende massive Kostenüberschreitung 
informiert worden sein soll, diese Information aber nicht an sie weitergegeben ha-
be. Seine Aussagen seien daher kritisch anzusehen. Im Weiteren sei aufgrund der 
Tatsache, dass A._____ ihr gegenüber eine Kostenschätzung von CHF 26'000.00 

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angegeben habe, während die Klägerin ihm gegenüber von CHF 25'000.00 ge-
sprochen habe, davon auszugehen, dass er für sich eine Marge von CHF 1'000.00 
eingerechnet habe, womit ein starkes Indiz für ein Eigengeschäft vorliege. Zu be-
achten sei schliesslich, dass A._____ als Zeuge ausgeführt habe, er sei bis zur 
Überwachung des Endverlaufs der Arbeiten zu seiner (!) Zufriedenheit tätig gewe-
sen, und habe es nicht fertiggebracht, den Fall zu übertragen. Es sei nicht seine 
Art, dass er den Fall nicht sauber abschliesse. All dies seien Hinweise auf eine 
leitende Funktion als Subauftraggeber (Berufungsantwort, S. 9 f.). 

4.1.2. Bei A._____ handelt es sich nicht um einen "einfachen" Zeugen. Vielmehr 
ist er vorliegend die zentrale Figur, war er doch das Bindeglied zwischen der Klä-
gerin und der Beklagten, die von Herbst 2008 bis April 2009 keine direkten Kon-
takte hatten. Was seine Glaubwürdigkeit betrifft, so ist ausgewiesen, dass der 
Zeuge vor seiner Einvernahme eine Unterredung mit dem Geschäftsführer der 
Klägerin, E._____, und mit deren Rechtsvertreter hatte, anlässlich welcher der 
vorliegende Fall zur Sprache kam (Zeuge A._____, S. 7), und dass er überdies mit 
der Anzeige der Streitverkündung die Prozessantwort der Beklagten zugestellt 
bekommen hat (act. V./4). Der klägerische Einwand, dass die Kenntnis des Inhalts 
eines Verfahrens nicht per se gegen die Glaubwürdigkeit eines Zeugen spricht, 
trifft zu. Vorliegend führte diese Kenntnis aber dazu, dass sich A._____ bewusst 
war, um welche Fragen es im Prozess geht, und dass er je nach Ausgang des 
Verfahrens mit Ansprüchen der einen oder anderen Partei konfrontiert wird. Zwar 
hat er, wie die Klägerin zu Recht geltend macht, bei jedem Verfahrensausgang 
Ansprüche zu befürchten. Allerdings musste er sich im Klaren sein, dass die Klä-
gerin mit der fraglichen Rechnung im Fall ihres Unterliegens mit grosser Wahr-
scheinlichkeit direkt an ihn gelangen, während im Fall deren Obsiegens die Be-
klagte zur Bezahlung der Rechnung verpflichtet und er selbst, wenn überhaupt, 
lediglich indirekt, durch einen Rückgriff, zur Verantwortung gezogen werden wür-
de. In diesem Sinn überwog das Interesse von A._____ an der Gutheissung der 
Klage und damit an der Unterstützung der Klägerin, zu der er im Übrigen aner-
kanntermassen eine langjährige geschäftliche Beziehung aufwies (vgl. Zeuge 
A._____, S. 2 Frage 1; Zeuge E._____, S. 3 Fragen 3 u. 4). Unter diesen Umstän-
den ist der vorinstanzliche Schluss, dass die Aussagen von A._____ mit Vorsicht 
zu würdigen sind, nicht zu beanstanden (zu den vom Genannten selbst ausgeführ-
ten Arbeiten bzw. der damit nach Ansicht der Vorinstanz verbundenen Wider-
sprüchlichkeit seiner Aussagen vgl. E. 3.1. vorstehend).

Zu beurteilen sind in einem nächsten Schritt die Aussagen von A._____, zumal die 
Glaubwürdigkeit einer aussagenden Person gegenüber der Glaubhaftigkeit ihrer 

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Aussage grundsätzlich von untergeordneter Bedeutung ist (BGE 133 I 33 E. 4.3; 
Urteil des Bundesgerichts 6B_188/2007 vom 15. August 2007 E. 4.2; Peter Guy-
an, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivil-
prozessordnung, 3. Auflage, Basel 2017, N 6a zu Art. 157 ZPO). A._____ gab bei 
seiner Befragung an, er habe im Namen und im Auftrag der Beklagten telefoni-
schen Kontakt zu E._____ aufgenommen (Zeuge A._____, S. 3 Frage 7). Er habe 
der Klägerin erläutert, nur Berater und Vertreter der Familie C._____ zu sein 
(Zeuge A._____, S. 6). Seine Aufgabe habe darin bestanden, eine Diagnose zu 
erstellen und alsdann einen geeigneten Garagisten für die Reparaturarbeiten zu 
vermitteln (Zeuge A._____, S. 5 unten). Er habe einen Beratungs-Vermittlungs-
Auftrag gehabt (Zeuge A._____, S. 2 Fragen 3 u. 5, S. 4 f. Frage 13). A._____ 
sagte in diesem Sinn deutlich aus, in fremdem Namen bzw. als Vertreter gehan-
delt zu haben. Bei der Würdigung seiner Aussagen fällt nun aber zunächst auf, 
dass der Zeuge die erwähnten Formulierungen – das Handeln im Namen und im 
Auftrag der Beklagten bzw. als Berater und Vertreter der Familie C._____ sowie 
seine Aufgabe, eine Diagnose zu erstellen und einen Garagisten zu vermitteln, – 
nicht von sich aus wählte, sondern auf entsprechend gestellte Fragen des klägeri-
schen Rechtsvertreters antwortete. Sodann ist zu beachten, dass Gegenstand des 
Zeugnisses grundsätzlich Aussagen von natürlichen Personen über ihre eigenen, 
sog. unmittelbaren Wahrnehmungen zu Beweisgegenständen sind (Peter Guyan, 
a.a.O., N 1 zu Art. 169 ZPO). Vorliegend gab A._____ mit seinen Aussagen in-
dessen nicht eigentliche Tatsachenwahrnehmungen kund. Vielmehr nahm er – 
retrospektiv – eine rechtliche Qualifikation seines eigenen Verhaltens vor, indem 
er sich auf ein Vertretungsverhältnis und auf einen Beratungs-Vermittlungs-Auftrag 
berief. Schliesslich ist offensichtlich, dass der Zeuge gegen Ende der Restaurati-
onsarbeiten zumindest die finanzielle Verantwortung für diese nicht übernehmen 
wollte (zur fachlichen Verantwortung siehe E. 4.1.3. nachfolgend), zumal er von 
der Klägerin soweit bekannt nie verlangte, die Rechnung an ihn zu stellen, um de-
ren Leistungen in seinem Namen an die Beklagte weiter zu verrechnen. Ob dies 
aber im vorliegend massgebenden Zeitpunkt des Vertragsschlusses mit der Kläge-
rin auch schon der Fall war und er daher effektiv ein Fremdgeschäft im Namen der 
Beklagten und nicht ein Eigengeschäft abschliessen wollte, darf mit Blick darauf, 
dass seine Aussage, als Vertreter gehandelt zu haben, von E._____ nicht klar 
bestätigt wird (vgl. E. 4.2.2.), sowie darauf, dass er sich in massgeblichem Umfang 
weiterhin selbst für die Reparatur- bzw. Restaurierungsarbeiten verantwortlich sah 
(vgl. E. 4.1.3.), durchaus in Frage gestellt werden.

4.1.3. Im Hinblick auf das Verhalten von A._____ fällt auf, dass jener nach seiner 
Diagnose bzw. seinen in diesem Zeitraum ausgeführten eigenen Arbeiten wie so-

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eben angetönt weiterhin in erheblichem Umfang selbst die Verantwortung für die 
Reparatur bzw. Restaurierung des Fahrzeugs übernahA. Zwar steht fest, dass er 
die umfangreichen Arbeiten an Motor und Karosserie des Ford Mustang nicht sel-
ber ausführen wollte bzw. konnte. Er äusserte sich jedenfalls dementsprechend 
und gab an, er habe die Restaurierung nicht selbst ausführen können, da er kei-
nen Betrieb mehr führe (Zeuge A._____, S. 2 Frage 5 u. S. 5 unten), bzw. die Ar-
beiten seien für ihn terminlich nicht möglich gewesen (Zeuge A._____, S. 3 Frage 
8). Diese Aussagen stimmen mit den Äusserungen des Zeugen B._____ überein, 
dass A._____ nach dem Verkauf seiner Firma ab und zu in der Garage L._____ in 
eigener Regie kleinere Arbeiten an Oldtimern ausgeführt habe (Zeuge B._____, S. 
2 Frage 3a). In der Folge verlief es aber nicht so, dass A._____ der Beklagten 
bloss eine Garage vermittelt bzw. für sie lediglich den Kontakt zur Klägerin herge-
stellt hätte. Vielmehr erteilte er E._____ den entsprechenden Auftrag selbst, ohne 
dass es in diesem Zeitpunkt zu irgendwelchen Kontakten zwischen der Klägerin 
und der Beklagten gekommen wäre. Sodann kümmerte er sich insofern weiter um 
die Instandstellung des Ford Mustang, als er den Transport nach O.1_____ orga-
nisierte und bis zum Schluss Ansprechpartner sowohl der Klägerin als auch der 
Beklagten blieb. Er sagte E._____ klar, welche Schritte er zu unternehmen hätte 
(Zeuge A._____, S. 3 Frage 7), übermittelte die Offerte der Klägerin über CHF 
25'000.00 exkl. MwSt. an die Beklagte (Zeuge A._____, S. 4 Fragen 10 u. 11), 
fuhr mit dem Ehemann sel. und dem Sohn der Beklagten zur Klägerin nach 
O.1_____ sowie ins Autospritzwerk nach O.3_____, um das Fahrzeug zu begut-
achten, und brachte es nach seiner Aussage nicht fertig, den Fall zu übertragen 
(Zeuge A._____, S. 4 f. Frage 13; Prozessantwort, Rz. 19-21). Schliesslich über-
wachte er auch den Endverlauf zu seiner Zufriedenheit und wollte wissen, was mit 
dem Fahrzeug passiert (Zeuge A._____, S. 7). Gegenüber dem Sohn der Beklag-
ten, C._____, gab er nach dessen – aufgrund seiner Beziehung zur Beklagten in-
des ebenfalls mit Zurückhaltung zu würdigenden – Aussage an, der Ford Mustang 
sei sein letztes Projekt (Zeuge C._____, S. 2 Frage 2b). Mit diesem Verhalten 
brachte A._____ weder gegenüber der Klägerin noch gegenüber der Beklagten 
klar zum Ausdruck, die Verantwortung dafür, das Auto wieder zum Laufen zu brin-
gen, abgeben zu wollen. Vielmehr vermittelte er den Eindruck, dass er die In-
standstellung des Ford Mustang – und später auch dessen Totalrestaurierung – 
weiterhin als sein eigenes Geschäft betrachtete und in diesem Sinn Geschäftsherr 
bleiben wollte. Seine Tätigkeiten können daher durchaus als typische Tätigkeiten 
innerhalb einer persönlichen Leitung im Werkvertrag mit dem Beizug von Subun-
ternehmern betrachtet werden, wie es die Beklagte vorbringt. Mit der Aussage von 
A._____, er habe einen Beratungs-Vermittlungs-Auftrag gehabt, liesse sich sein 
Auftreten demgegenüber lediglich dann vereinbaren, wenn man von einem sehr 

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weit gefassten Beratungsmandat ausginge. Abgesehen davon, dass ein solches 
nicht aktenkundig ist, stellte A._____ der Beklagten nun aber auch keine entspre-
chenden Leistungen in Rechnung. Vielmehr verrechnete er der Genannten nur die 
in der Anfangsphase ausgeführten Arbeiten (act. III./20), und zwar am 17. Juni 
2009, also zu einem Zeitpunkt, in dem er seine zusätzlichen Leistungen grössten-
teils erbracht hatte und deren Verrechnung folglich möglich gewesen wäre. Dass 
die Einrechnung einer Marge von CHF 1'000.00 für sich selbst ebenfalls ein Indiz 
für ein Eigengeschäft von A._____ darstellen würde, wie die Beklagte vorbringt, 
trifft zu. Es ist allerdings nicht ausgewiesen, dass A._____ gegenüber der Beklag-
ten bzw. deren Ehemann sel. effektiv eine Kostenschätzung von CHF 26'000.00 
für die Arbeiten genannt hatte. Jedenfalls aber durfte E._____ unter den oben er-
wähnten Umständen entgegen der Ansicht der Klägerin nicht ohne weiteres davon 
ausgehen, dass A._____ den Willen hatte, die Beklagte zu vertreten bzw. den 
Werkvertrag mit der Klägerin in deren Namen zu schliessen.

4.2.1. Hinsichtlich des Zeugen E._____ hielt die Vorinstanz fest, bei der Prüfung 
dessen Aussagen sei besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass er als Ge-
schäftsführer und Verwaltungsratsmitglied der Klägerin zu dieser in einer beson-
deren Beziehung stehe und am Ausgang des Verfahrens ein unmittelbares Inter-
esse habe, dass er den Rechtsvertreter der Klägerin instruiert und überdies 
Kenntnis der ergangenen Urteile gehabt habe. Im Weiteren habe er die klägeri-
sche Behauptung, dass A._____ bereits beim allerersten Telefonat erklärt habe, 
nur Vermittler und Berater der Beklagten bzw. deren Vertreter zu sein, nicht 
bestätigt. E._____ habe ausserdem angegeben, er habe von A._____ den Auftrag 
erhalten, mit den Arbeiten zu beginnen. Schliesslich lasse sich aus handschriftlich 
angebrachten Bemerkungen von E._____ auf klägerischen Beweismitteln schlies-
sen, dass die Klägerin bis unmittelbar vor der Rechnungsstellung selbst der An-
sicht gewesen sei, A._____ und nicht die Beklagte sei Auftraggeber (E. 5f, S. 14 
ff., des angefochtenen Urteils).

Die Klägerin bringt im Berufungsverfahren vor, auch der Zeuge E._____ habe sei-
ne Aussagen unter der ausdrücklich formulierten Strafandrohung von Art. 307 
StGB deponiert. Bei ihm lägen ebenfalls keine gewichtigen Gründe für eine oder 
mehrere Falschaussagen vor. Unter der Herrschaft der Bündnerischen Zivilpro-
zessordnung habe E._____ als Zeuge einvernommen werden dürfen, wobei seine 
Aussagen im Lichte von Art. 186 ZPO-GR zu werten und zu verwerten seien. Der 
Zeuge habe sowohl offen gelegt, dass er den Anwalt der Klägerin zum Sachver-
halt instruiert habe, als auch, dass er aufgrund seiner Beziehung zur Klägerin ein 
mindestens indirektes Interesse am Verfahrensausgang habe. Dass diese Nähe 

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zum Streitgegenstand ihn veranlasst hätte, falsch auszusagen, und inwiefern dies 
der Fall gewesen sei, vermöge die Vorinstanz nicht konkret darzulegen. Für die 
Glaubhaftigkeit seiner Angaben spreche, dass er nur Aussagen zu eigenen Wahr-
nehmungen gemacht und insbesondere auch Gedächtnislücken offengelegt habe. 
Zudem wiesen seine Aussagen einen hohen Grad an Authentizität auf, seien wi-
derspruchsfrei und kongruent mit den übrigen Zeugenaussagen und dem Akten-
material. Entgegen der Vorinstanz könne sodann keine Rede davon sein, dass die 
Klägerin selbst davon ausgegangen sei, A._____ handle in eigenem Namen und 
wolle ein Eigengeschäft abschliessen. Vielmehr ergebe sich aus den Aussagen 
von E._____, dass der Klägerin stets klar gewesen sei und sie aus den Umstän-
den auch zu Recht geschlossen habe, dass A._____ bezüglich des Ford Mustang 
nicht für sich, sondern für einen Dritten handle. Diesen Dritten habe A._____ in 
der Person der Beklagten schliesslich später auch benannt. Da der Klägerin be-
wusst gewesen sei, dass A._____ in Stellvertretung der Beklagten handle, sei 
überdies klar, dass die Vermerke auf der Arbeitskarte und auf den Rechnungen 
von Subunternehmern nicht den Beweis des Gegenteils, nämlich dass A._____ 
ein Eigengeschäft habe abschliessen wollen, zu erbringen vermöchten. Die Vorin-
stanz habe diesen Vermerken eine Bedeutung beigemessen, die ihnen schlicht 
nicht zukomme. Beim ersten Telefonat mit A._____, als die Arbeitskarte erstellt 
worden sei, habe E._____ noch gar nicht gewusst, wer Eigentümer des Fahrzeugs 
sei, es sei ihm aber klar gewesen, dass A._____ einen seiner Kunden vertrete. 
Daher sei auf der Arbeitskarte zunächst der Vermerk A._____ angebracht worden. 
Später sei dies gestrichen und der Vermerk C._____ angebracht worden (Beru-
fung, Rz. 38 ff.).

Die Beklagte führt in der Berufungsantwort aus, gemäss Aussage von E._____ 
habe A._____ ihm nicht mitgeteilt, dass er Berater und Vertreter der Beklagten sei. 
Eine Auftragserteilung in ihrer Vertretung lasse sich auch nicht daraus ableiten, 
dass für den Zeugen aufgrund der Angabe, wem das Auto gehöre, klar gewesen 
sei, an wen die Rechnung gestellt werden müsse. Dies zeige sich auch anhand 
der Bestätigung von E._____, dass er den Auftrag, mit den Arbeiten zu beginnen, 
von A._____ erhalten habe. A._____ sei der Klägerin gegenüber somit nicht als 
Vertreter aufgetreten bzw. habe nie ausdrücklich erklärt, dass er für die Beklagte 
und in ihrem Namen handle. Aus den Zeugenaussagen von E._____ ergebe sich 
aber, dass die Klägerin bis zur Schlussphase nie Kontakt zur Beklagten gehabt 
habe, mit ihr nie über den Auftrag gesprochen habe, sie nie über den Umfang der 
Arbeiten informiert habe, sie nie um ihr Einverständnis ersucht habe, als sich nach 
der Zerlegung des Fahrzeugs ergeben hatte, dass die Arbeiten weit über dem ur-
sprünglich angenommenen Aufwand liegen, und sie auch nie darüber in Kenntnis 

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gesetzt habe, dass der Kostenvoranschlag von CHF 26'000.00 bei weitem nicht 
ausreiche. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb E._____ bzw. die Klägerin über 
solche wichtigen Dinge nur mit A._____ gesprochen habe, wenn doch dieser nicht 
den Auftrag erteilt haben solle. Selbst wenn E._____ aufgrund seiner früheren Zu-
sammenarbeit mit A._____ auf ein Vertretungsverhältnis geschlossen haben soll-
te, sei nicht verständlich, weshalb sich die Klägerin angesichts des Umfangs und 
der Entwicklung der Arbeiten nicht bei der Eigentümerin des Fahrzeugs vergewis-
sert habe, dass diese damit einverstanden sei und die Arbeiten trotz massiver 
Kostenüberschreitungen fortgeführt werden sollten. Wenn es sich sodann lediglich 
um eine Auftragsvermittlung gehandelt hätte, wie A._____ behaupte, hätte die 
Klägerin umso mehr mit der Beklagten den Auftrag besprochen und zumindest 
mündlich einen Vertrag geschlossen. Auch die Vermerke A._____ oder A._____ 
Mustang auf dem Auftragsblatt, einem Lieferschein und verschiedenen Rechnun-
gen liessen nur einen Schluss zu, nämlich den, dass A._____ in eigenem Namen 
die Klägerin als Subunternehmerin mit der Restaurierung des Ford Mustang be-
auftragt habe. Es gebe keinen anderen Grund, weshalb E._____ den Namen 
A._____ auf den Unterlagen hätte anbringen sollen, als denjenigen, dass er den 
Auftrag von A._____ erhalten habe, ohne dass dieser auf ein Vertretungsverhält-
nis hingewiesen hätte. Es sei um das Fahrzeug eines Kunden von A._____ ge-
gangen, für dessen Bearbeitung jener auf Hilfe angewiesen gewesen sei. Wenn 
ausgerechnet der Geschäftsführer der Klägerin – welcher die Rechtsschriften und 
Urteile gekannt habe, ein Interesse am Ausgang des Verfahrens habe und wisse, 
dass es entscheidend um die Frage gehe, ob die Klägerin oder A._____ den Auf-
trag erteilt hätten – aussage, dass sich aus seinen Aufzeichnungen nicht schlies-
sen lasse, wer Auftraggeber sei, habe dies kaum Gewicht. Ohnehin seien die 
Aussagen von E._____ als Behauptungen der Klägerin zu werten und mit Vorsicht 
zu geniessen (Berufungsantwort, S. 7 ff. u. S. 10).

4.2.2. Wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, ist E._____ Geschäftsführer und 
Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift der Klägerin. Als deren Organ wür-
de er im heutigen Zeitpunkt nach Art. 159 ZPO wie eine Partei behandelt und 
könnte gar kein Zeugnis ablegen. Der Einwand der Klägerin, dass E._____ unter 
der Herrschaft der vorliegend anwendbaren Bündnerischen Zivilprozessordnung 
noch einvernommen werden konnte, ist zutreffend. Dies ändert jedoch nichts dar-
an, dass seine Aussagen eigentliche Parteiaussagen sind und er überdies den 
klägerischen Rechtsvertreter instruiert hat. Die Rechtsschriften der Klägerin basie-
ren somit auf seinen Aussagen (vgl. Zeuge E._____, S. 2 Frage 2), so dass 
E._____ an sich seine eigenen Behauptungen bezeugt. Sodann ist bei der Würdi-
gung seiner Aussagen zu beachten, dass er nicht nur, wie die Klägerin geltend 

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macht, ein mindestens indirektes, sondern vielmehr ein unmittelbares Interesse 
am Verfahrensausgang hat. In diesem Sinn sind die Aussagen von E._____, 
selbst wenn er diese unter der Strafandrohung von Art. 307 StGB deponiert hat, 
mit grösster Vorsicht zu werten.

4.2.3. Was den Inhalt seiner Aussagen angeht, so erklärte E._____ anlässlich 
seiner Befragung unter anderem, Ende 2008 habe A._____ ihn angerufen und 
mitgeteilt, er habe einen Kunden mit einem alten Mustang, wobei er die Problem-
behebung nicht in den Griff bekomme. Gleichzeitig sei dieses Auto für die Zulas-
sungsprüfung in der Schweiz vorzubereiten und zu prüfen. A._____ sei pensio-
nierter Garagist im O.4_____, der noch sehr viele Kunden habe, die ihn anfragen 
würden und die er teilweise an sie weitervermittle (Zeuge E._____, S. 3 Frage 3). 
Auf die Frage, ob A._____ erklärt habe, Berater und Vertreter der Beklagten im 
Zusammenhang mit der Instandstellung/Restaurierung des Ford Mustang zu sein, 
antwortete der Zeuge, dies habe er nicht erklären müssen. Es sei für ihn klar ge-
wesen, da sie schon seit Jahren zusammenarbeiten würden (Zeuge E._____, S. 3 
Frage 4a). Beim zweiten Telefonat, bei dem es um den Transport nach O.1_____ 
gegangen sei, habe A._____ gesagt, wem das Auto gehöre. Es sei somit klar ge-
wesen, an wen die Rechnung gestellt werden müsse (Zeuge E._____, S. 3 f. Fra-
ge 4f).

Die Vorinstanz hat zu Recht festgestellt, dass E._____ damit die Aussage von 
A._____, er sei gegenüber der Klägerin als Berater und Vertreter der Beklagten 
aufgetreten, nicht bestätigte. Den entsprechenden Schluss zog der Zeuge viel-
mehr aus der jahrelangen Zusammenarbeit mit A._____. Abgesehen davon, dass 
die konkrete Ausgestaltung dieser Zusammenarbeit nicht bekannt ist – und in die-
sem Sinn nicht feststeht, dass A._____ in früheren Fällen jeweils effektiv und im-
mer als Vertreter seiner Kunden gehandelt hätte –, sagt die frühere Zusammenar-
beit noch nichts über die Vertragsgestaltung im konkreten Fall aus. Vielmehr hät-
ten sich, wie die Beklagte zu Recht vorbringt (Berufungsant-wort, S. 10), nament-
lich bei einem Auftrag in der vorliegenden Grössenordnung weitere Erkundigun-
gen aufgedrängt. Die klägerische Behauptung, dass A._____ ihr gegenüber ange-
geben habe, seine Aufgabe sei mit der Überführung des Fahrzeugs erschöpft und 
die Rechnungsstellung habe an die Beklagte zu erfolgen (Klage, S. 4 f.), bestätigte 
E._____ ebenfalls nicht. Dieser stellte nach seinen Aussagen an die Beklagte 
Rechnung, weil es sich um deren Fahrzeug handelte. Es steht in diesem Sinn 
zwar fest, dass E._____ aufgrund der Angaben von A._____ davon ausging, dass 
es sich beim Ford Mustang nicht um dessen eigenes Fahrzeug handelt. In der vor-
liegenden Konstellation, in der es um die Abgrenzung eines Stellvertretungsver-

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hältnisses zu einem Subunternehmerverhältnis geht, lässt sich allein daraus aber 
noch nicht auf eine Erklärung von A._____ zum Handeln in fremdem Namen, kon-
kret im Namen der Beklagten, schliessen. Wie in E. 2.3. dargelegt, sind in einem 
Subunternehmerverhältnis die beiden Werkverträge in der Sache aufeinander ab-
gestimmt, und es ist regelmässig auch dort klar, dass es sich beim Gegenstand 
des Subunternehmervertrags nicht um eine eigene Sache des Unternehmers han-
delt, sondern um eine solche des Erst-Bestellers. Vorliegend müssten daher wei-
tere Umstände vorliegen, aus denen die Klägerin auf ein Vertretungsverhältnis 
schliessen durfte. Solche sind indes nicht ersichtlich, zumal A._____ wie einleitend 
dargelegt gegenüber E._____ nach dessen Aussagen nicht explizit erklärte, als 
Vertreter der Beklagten zu handeln, und sich überdies über weite Strecken so ver-
hielt, wie wenn er weiterhin selbst für die Instandstellung des Ford Mustang ver-
antwortlich wäre (vgl. E. 4.1.3.). 

4.2.4. Es bestehen vielmehr Indizien, die darauf hindeuten, dass die Klägerin bzw. 
E._____ bei der Auftragserteilung und auch noch einige Zeit danach davon aus-
ging, den Auftrag von A._____ in eigenem Namen erhalten zu haben. Zum einen 
fällt auf, dass E._____ in den ersten Monaten nicht ein einziges Mal mit der Be-
klagten direkt in Kontakt stand, also nie mit ihr über den Auftrag, den Umfang der 
Arbeiten und deren Kosten sprach. Auch eine Auftragsbestätigung oder etwas 
Ähnliches liess er der Beklagten nicht zukommen. Dies spricht dafür, dass die 
Klägerin A._____ und eben nicht die Beklagte als Vertragspartner betrachtete, 
ansonsten doch ein Minimum an Kontakten mit der Letzteren zu erwarten gewe-
sen wäre.

Zum anderen ist zu beachten, dass auf mehreren von der Klägerin eingereichten 
Dokumenten, nämlich auf der Arbeitskarte (act. II./13), einem Lieferschein (act. 
II./16) sowie auf Rechnungen von Drittunternehmern (act. II./17, II./18 S. 4), durch 
E._____ der Name A._____ vermerkt wurde (Zeuge E._____, S. 10), wobei dies 
zu einem späteren Zeitpunkt teilweise durchgestrichen und durch C._____ ersetzt 
wurde. Es trifft zu, dass diese Vermerke für sich allein nicht den Beweis des Ge-
genteils, nämlich dass A._____ ein Eigengeschäft abschliessen wollte, zu erbrin-
gen vermögen, ist doch bspw. nicht auszuschliessen, dass E._____ einfach seine 
Kontaktperson vermerkte. Allerdings muss vorliegend nicht die Beklagte den Be-
weis für ein Eigengeschäft, sondern die Klägerin den Beweis für ein Fremdge-
schäft erbringen. Letzteres gelingt ihr anhand der fraglichen Vermerke ebenfalls 
nicht, da diese eher in die Richtung weisen, dass E._____ von einem Eigenge-
schäft von A._____ ausging. Jedenfalls überzeugt die in diesem Zusammenhang 
vorgebrachte klägerische Begründung – die anfängliche Unkenntnis des Namens 

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der Fahrzeugeigentümerin – nicht. So gab A._____ den Namen der Beklagten 
nach Angaben von E._____ anlässlich des zweiten Telefonats, bei welchem es 
um den Transport des Fahrzeugs nach O.1_____ ging, bekannt (Zeuge E._____, 
S. 3 f. Frage 4e). Es mag daher noch nachvollziehbar erscheinen, dass auf der 
Arbeitskarte, die nach Angaben der Klägerin nach dem ersten Telefonat erstellt 
wurde, noch der Name A._____ eingetragen wurde. Ab dem Zeitpunkt der An-
nahme des Fahrzeugs in O.1_____, die spätestens am 24. November 2008 statt-
fand (vgl. act. II./14), wäre dann allerdings zu erwarten gewesen, dass auf dem 
erwähnten Lieferschein bzw. den erwähnten Rechnungen der Drittunternehmer 
der Name des Kunden, also C._____, vermerkt wird. Dies ist indes nicht der Fall. 
Vielmehr finden sich bis Ende Januar 2009 Rechnungen mit dem Vermerk 
A._____ (vgl. act. II./18 S. 4). Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, 
dass die Klägerin mit ihrer Argumentation, ihr sei klar gewesen, dass A._____ kein 
Eigengeschäft abschliesse, weshalb die Vermerke solches auch nicht beweisen 
könnten, das Resultat der Beweiswürdigung vorweg nimmt. 

4.3. Zusammenfassend ist in Übereinstimmung mit der Vorinstanz festzuhalten, 
dass die Klägerin den Beweis, dass A._____ anlässlich der Auftragserteilung an 
sie bzw. anlässlich des Abschlusses des Werkvertrags in fremdem Namen gehan-
delt hat, nicht rechtsgenüglich erbracht hat. Das Bezirksgericht Maloja hat die 
Aussagen und das Verhalten der Beteiligten, namentlich der Zeugen A._____ und 
E._____, korrekt gewürdigt. 

5.1. Das Vorliegen von Vertretungsmacht würde eine Bevollmächtigung von 
A._____ voraussetzen, d.h. eine Erklärung der Beklagten, dass der Genannte be-
fugt sei, sie gegenüber der Klägerin zu vertreten bzw. den Werkvertrag mit dieser 
in ihrem Namen und auf ihre Rechnung zu schliessen (vgl. E. 2.2.1.). Eine schrift-
liche Bevollmächtigung von A._____ liegt in casu nicht vor. Ebensowenig ist eine 
mündliche Bevollmächtigung erstellt. Selbst der von A._____ geltend gemachte 
Beratungs-Vermittlungs-Auftrag würde im Übrigen nicht ohne Weiteres die Er-
mächtigung umfassen, den Werkvertrag mit der Klägerin stellvertretend für die 
Beklagte abzuschliessen. 

Von einer konkludenten Bevollmächtigung zur Auftragserteilung an die Klägerin 
kann ebenfalls nicht ausgegangen werden. Zwar gab A._____ im Rahmen seiner 
Befragung an, die Beklagte habe ihm erklärt, sie habe volles Vertrauen in ihn und 
er solle ruhig weitermachen (Zeuge A._____, S. 3 Frage 7, S. 4 Frage 11). In einer 
solchen Erklärung könnte dann eine konkludente Vollmachtserteilung erblickt wer-
den, wenn die Beklagte die Absicht von A._____, im Hinblick auf die Arbeiten am 
Ford Mustang mit der Klägerin einen Werkvertrag zu schliessen, gekannt hätte. 

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Dies ist jedoch umstritten. Die Beklagte stellt sich auf den Standpunkt, von der 
Auftragserteilung an die Klägerin nichts gewusst zu haben. Sie habe A._____ nie 
beauftragt, das Fahrzeug nach O.1_____ in die Werkstatt der Klägerin zu über-
führen und von ihm auch keine entsprechende Mitteilung erhalten. Als sie im De-
zember 2008 festgestellt habe, dass das Fahrzeug nicht mehr in der Garage 
L._____ gewesen sei, habe sie sich bei A._____ nach dem Grund erkundigt. Sie 
habe dann zur Auskunft erhalten, der Ford Mustang sei nach O.1_____ gebracht 
worden, weil die Arbeiten länger dauerten und er das Fahrzeug nicht so lange bei 
der Garage L._____ stehen lassen könne. Allerdings sei sie davon ausgegangen, 
dass immer noch A._____ am Fahrzeug tätig sei. Erst im April 2009 habe sie er-
fahren, dass E._____ mit den Arbeiten betraut worden sei (Prozessantwort, S. 7 f. 
Rz. 13 ff.). A._____ gab demgegenüber an, er habe der Beklagten gesagt, dass er 
bei der Garage L._____ nicht weiterkomme. Dies sei für ihn terminlich nicht mög-
lich und er könne diese Arbeiten der erwähnten Garage nicht überlassen (Zeuge 
A._____, S. 3 Frage 8). Zudem bejahte er die Frage, ob er der Beklagten angera-
ten habe, die Instandstellung/Restaurierung des Fahrzeugs durch die Klägerin 
vornehmen zu lassen (Zeuge A._____, S. 3 Frage 6). Diese Aussagen stehen al-
lerdings im Widerspruch zu den Angaben des unabhängigen Zeugen B._____. 
Jener führte aus, er erinnere sich an eine Begegnung mit der Beklagten in der Ga-
rage L._____, bei der sie sich verwundert nach dem Verbleib des Ford Mustang 
erkundigt habe (Zeuge B._____, S. 3 f. Frage 5), und stützt damit die Position der 
Beklagten, dass sie von der Auftragserteilung an die Klägerin anfänglich keine 
Kenntnis gehabt habe. Das entsprechende Wissen ist daher allein aufgrund der 
ohnehin mit Vorsicht zu würdigenden Aussagen von A._____ nicht nachgewiesen, 
so dass eine konkludente Bevollmächtigung des Genannten wie einleitend er-
wähnt auszuschliessen ist. 

5.2. Ausser Betracht fällt vorliegend schliesslich auch eine Duldungs- oder An-
scheinsvollmacht. Eine solche würde vorliegen, wenn der Klägerin trotz Fehlen 
einer internen Vollmacht zwischen der Beklagten und A._____ extern eine Be-
vollmächtigung kundgetan worden wäre (vgl. E. 2.2.2.). Da feststeht, dass es zum 
in diesem Zusammenhang massgeblichen Zeitpunkt des Vertragsabschlusses 
keinerlei Kontakte zwischen der Klägerin und der Beklagten gab, ist nicht ersicht-
lich, inwiefern die Beklagte gegenüber der Klägerin eine Vollmacht kundgegeben 
haben könnte. Ferner ist nicht ausgewiesen, dass A._____ im Namen der Beklag-
ten auftrat (vgl. E. 4), und dementsprechend auch nicht, dass jene Kenntnis von 
einem solchen Auftreten gehabt hätte oder bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit 
hätte erlangen können.

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6. Verneint man eine Bevollmächtigung von A._____ durch die Beklagte, 
bleibt zu prüfen, ob sie dessen vollmachtloses Handeln und damit einen Werkver-
trag mit der Klägerin im Sinne von Art. 38 OR nachträglich genehmigt hat. 

6.1.1. Die Vorinstanz führte in diesem Kontext aus, das Beweisverfahren habe 
nicht ergeben, dass die Beklagte bzw. ihr Ehemann sel. gegenüber der Klägerin 
bzw. ihrem Geschäftsführer die durch A._____ erfolgte Auftragserteilung geneh-
migt hätte, weder persönlich noch schriftlich oder telefonisch. Die Telefonanrufe 
der Beklagten seien erst gegen Schluss der Restauration erfolgt und hätten einzig 
den Zweck gehabt, dass die Klägerin die Arbeiten beförderlich vorantreibe. Eben-
falls nicht bestätigt habe das Beweisverfahren, dass die Beklagte oder ihr Ehe-
mann sel. die Schlussrechnung genehmigt hätten oder Letzterer gesagt hätte, die 
Rechnung sei in Ordnung (E. 5l/aa, S. 19 f., des angefochtenen Urteils). 

6.1.2. Die Klägerin rügt diese Erkenntnis, wobei sie im Wesentlichen vorbringt, die 
Beklagte habe spätestens im April 2009 gewusst, dass sie von A._____ mit der 
Ausführung der Restaurationsarbeiten am Ford Mustang beauftragt worden sei. In 
der Folge habe die Beklagte respektive ihr Ehemann sel. sie mehrfach um beför-
derliche Ausführung der Restaurationsarbeiten ersucht und sogar darauf gedrängt, 
die Arbeiten fristgerecht fertigzustellen. Auch habe der Ehemann sel. der Beklag-
ten sie in ihrer Garage besucht und nach erfolgter Besichtigung der defekten Mo-
torenteile erklärt, diese könnten entsorgt werden. Ebenso habe der Genannte zu-
sammen mit E._____ den Lackierer aufgesucht und dabei den Wunsch geäussert, 
dass das Fahrzeug vollständig neu lackiert werde. Ferner habe er zusammen mit 
A._____ auch den Karossier besucht und die Karosserie des Fahrzeugs nach de-
ren Zerlegung begutachtet. Die Zeugin G._____ habe die Beklagte selber beauf-
tragt, die Zollformalitäten für das Fahrzeug zu erledigen und die Restaurationsar-
beiten beförderlich voranzutreiben. Zusätzlich habe der Ehemann sel. der Beklag-
ten der Klägerin kurz vor der Ablieferung direkt den Auftrag erteilt, zwei Chromteile 
an der Zentralverriegelung zu ersetzen. Schliesslich habe jener bei der Entgegen-
nahme des Fahrzeugs nicht erklärt, er sei erstaunt über die Rechnungsstellung, 
weil der Klägerin seitens der Beklagten gar kein Auftrag erteilt worden sei, die Re-
staurationsarbeiten auszuführen. Aus diesen Umständen könne nun einzig und 
allein der Schluss gezogen werden, dass die Beklagte – die zwischen April und 
Juli 2009 trotz Kenntnis der Tatsache, dass die Restaurationsarbeiten von der 
Klägerin ausgeführt wurden, nie erklärt habe, damit nicht einverstanden zu sein – 
die seitens von A._____ erfolgte Beauftragung der Klägerin mit den Restaurati-
onsarbeiten am Ford Mustang eindeutig genehmigt habe (Berufung, Rz. 42 ff.).

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6.1.3. Die Beklagte erachtet die Schlussfolgerungen der Klägerin als falsch. Sie 
bringt vor, frühestens ab April 2009 gewusst zu haben, dass sich das Fahrzeug in 
O.1_____ befunden habe, jedoch nicht, zu welchem Zweck. Für sie sei klar gewe-
sen, dass A._____ die Arbeiten in der Garage in O.1_____ weiterführe bzw. dass 
er deren Infrastruktur oder Hilfe in Anspruch nehme. Es habe keinerlei Anhalts-
punkte gegeben, dass A._____ den Auftrag in ihrem Namen an die Klägerin abge-
treten habe. Mangels Wissen über die entsprechende Übergabe des Auftrags ha-
be sie weder die Möglichkeit gehabt noch sei es ihr zumutbar gewesen, der Auf-
tragserteilung zu widersprechen. In der Schlussphase sei sie nach O.1_____ ge-
reist, um sich die Arbeiten anzusehen bzw. habe sie sich mit der Klägerin in Ver-
bindung gesetzt, um sicherzustellen, dass die Arbeiten fristgerecht erledigt wür-
den. Für sie sei aber trotzdem klar gewesen, dass sie den Vertrag mit A._____ 
abgeschlossen habe. Aus diesem Grund sei denn auch ihr Ehemann sel. zusam-
men mit A._____ in der Garage gewesen. Im Übrigen habe ihr Ehemann sel. die 
Rechnung bei Übergabe des Fahrzeugs am 11. Juli 2009 nicht genehmigt bzw. 
nicht gesagt, dass diese in Ordnung sei. Dies hätten auch E._____ oder F._____ 
nicht so bestätigen können. Über den Inhalt der Rechnung sei damals gar nicht 
diskutiert worden. Ihr Ehemann sel. habe diese bei der Übergabe nicht einmal 
richtig prüfen können, insbesondere weil sie zu diesem Zeitpunkt landesabwesend 
gewesen sei. Am Tag nach der Ablieferung habe ihr Ehemann sel. dann Rat bei 
seinem Anwalt gesucht, der mit Schreiben vom 17. Juli 2009 die fehlende vertrag-
liche Grundlage reklamiert habe (Berufungsantwort, S. 11 ff.).

6.2.1. Vorliegend ist unbestritten, dass der Ehemann sel. der Beklagten, ihr Sohn 
und A._____ im April 2009 den vollständig zerlegten Ford Mustang bzw. dessen 
ausgebauten Motor in der Werkstatt der Klägerin in O.1_____ und die instand ge-
stellte Karosserie im Autospritzwerk in O.3_____ besichtigten (Prozessantwort, S. 
8 f. Rz. 19-21). Am 23. Juni 2009 besuchten die Beklagte und deren Ehemann sel. 
die Werkstatt der Klägerin ein weiteres Mal (Prozessantwort, S. 10 Rz. 23). Zuge-
standen sind sodann direkte Kontakte zwischen Klägerin und Beklagter in der 
Endphase der Restauration, mit dem Zweck, den fristgerechten Abschluss der 
Arbeiten sicherzustellen und über die Zollformalitäten zu sprechen (Prozessant-
wort, S. 9 Rz. 22). Die Beklagte hatte somit spätestens im April 2009 Kenntnis da-
von, dass sich der Ford Mustang in der Garage der Klägerin befand und deren 
Mitarbeiter – und nicht mehr A._____ – die Arbeiten daran vornahmen. Ebenfalls 
wusste sie, dass es mittlerweile nicht mehr bloss darum ging, das Fahrzeug wie-
der fahrtüchtig zu machen, sondern dass umfangreiche Arbeiten am Motor und an 
der Karosserie vorgenommen wurden, es sich mithin um eine Totalrestauration 
handelte. Wäre sie hiermit nicht einverstanden gewesen, hätte sie Widerspruch 

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einlegen können, sowohl gegen die Ausführung der Arbeiten durch die Klägerin 
bzw. deren Subunternehmer wie auch gegen den Umfang dieser Arbeiten, selbst 
wenn ihr aufgrund des Stands der Arbeiten sowie aufgrund der zeitlichen Umstän-
de – die Beklagte wollte das Fahrzeug ihrem Sohn auf den Abschluss der Matura 
im Juli 2009 hin schenken – praktisch nichts anderes übrig geblieben sein dürfte, 
als ihre Zustimmung zu erteilen. In diesem Sinn kann von einer nachträglichen 
konkludenten Genehmigung der Beklagten ausgegangen werden, dass A._____ 
die Arbeiten nicht mehr persönlich ausführte, sondern durch die Klägerin aus-
führen liess, wobei diese Genehmigung auch die Erweiterung des ursprünglichen 
Auftrags, das Fahrzeug zum Laufen zu bringen, hin zu einer umfassenden Re-
staurierung umfasste. Allerdings ist damit der Nachweis noch nicht erbracht, dass 
eine Genehmigung im Sinne von Art. 38 OR erfolgt ist, dass die Beklagte mit an-
deren Worten mit der Klägerin als neue Vertragspartnerin einverstanden gewesen 
wäre. Genauso gut kann es sich um eine Genehmigung zum Abweichen von einer 
persönlichen Leistungspflicht nach Art. 364 Abs. 2 OR bzw. zum Beizug einer 
Subunternehmerin durch A._____ handeln. Darauf hinzuweisen ist an dieser Stel-
le, dass durch die Genehmigung nach Art. 38 OR ohnehin lediglich die fehlende 
Ermächtigung seitens der Beklagten ersetzt werden könnte. Vorliegend fehlt es 
aber bereits am Nachweis eines Handelns von A._____ im Namen der Beklagten 
(vgl. E. 4).

6.2.2. Am Gesagten ändert auch die direkte telefonische Kontaktaufnahme der 
Beklagten mit der Klägerin nichts, da diese auch nach Aussagen von seitens der 
Klägerin genannten Zeugen lediglich mit dem Ziel erfolgte, die Arbeiten voranzu-
treiben (Zeuge E._____, S. 6 Frage 20, S. 10 Frage 7; Zeugin G._____, S. 3 Fra-
ge 3). Dass die Beklagte nur beim Vorliegen eines Stellvertretungsverhältnisses 
berechtigt gewesen wäre, der Klägerin Weisungen zu erteilen, nicht aber in einem 
Subunternehmerverhältnis, dürfte ihr mangels juristischer Kenntnisse sodann nicht 
bekannt gewesen sein. In diesem Sinn führen auch die erwähnten telefonischen 
Kontakte zwischen Klägerin und Beklagter nicht zur Genehmigung eines entspre-
chenden Vertragsverhältnisses. Dasselbe gilt für den Umstand, dass der Ehe-
mann sel. der Beklagten am 10./11. Juli 2009 das Fahrzeug und die Rechnung für 
die Totalrestauration über CHF 72'791.05 von der Klägerin entgegennahm, ohne 
dabei einzuwenden, dass die Klägerin nicht Vertragspartnerin und folglich nicht 
berechtigt sei, die Arbeiten in Rechnung zu stellen, zumal es sich auch bei ihm um 
einen juristischen Laien handelte und ihm bzw. der zu diesem Zeitpunkt im Aus-
land weilenden Beklagten ausserdem eine gewisse Frist einzuräumen war, um die 
Rechnung zu prüfen. Eine vorbehaltlose Genehmigung der Rechnung zum Zeit-
punkt der Ablieferung des Fahrzeugs, wie sie die Klägerin geltend macht, ist oh-

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nehin nicht ausgewiesen, zumal sich eine solche auch nicht aus der allgemein 
gehaltenen Aussage des Ehemannes sel. der Beklagten, es sei alles klar (so der 
Zeuge E._____, S. 8 Frage 40), ableiten liesse. Ferner machte der Rechtsvertreter 
der Beklagten in seinem Schreiben vom 17. Juli 2009 die fehlende Berechtigung 
der Klägerin zur Rechnungsstellung dann geltend (act. III./21). Dass die Beklagte 
in direktem Kontakt mit der Klägerin bzw. deren Verwaltungsratspräsidentin stand, 
um mit ihr die Zollformalitäten für das Fahrzeug zu regeln, ist grundsätzlich aner-
kannt (Klage, S. 8 Rz. 9; Prozessantwort, S. 9 Rz. 22; act. II./6; Aussagen der 
Zeugin G._____). Dies betrifft allerdings einen Nebenpunkt. Die entsprechenden 
Leistungen flossen ferner soweit ersichtlich gar nicht in die strittige Rechnung ein.

6.3. Zusammenfassend ist aufgrund des Gesagten nicht zu beanstanden, dass 
die Vorinstanz den Beweis für eine Genehmigung des vollmachtlosen Handelns 
von A._____ durch die Beklagte im Sinne von Art. 38 OR als nicht erbracht erach-
tet hat.

7. Im Ergebnis steht fest, dass es der beweisbelasteten Klägerin nicht gelun-
gen ist, eine Stellvertretung der Beklagten durch A._____ und damit ein Werkver-
tragsverhältnis zwischen ihr und der Beklagten nachzuweisen. Damit ist die Be-
klagte nicht passivlegitimiert, so dass die Vorinstanz die Klage der X._____ zu 
Recht abgewiesen hat. Über die Höhe der Werklohnforderung brauchte sie unter 
diesen Umständen nicht zu entscheiden. Bei diesem Verfahrensausgang bleibt es 
auch bei der vorinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsregelung. Das Urteil 
des Bezirksgerichts Maloja vom 30. Mai 2016 (recte 31. Mai 2016) ist folglich zu 
schützen und die Berufung abzuweisen.

8.1. Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten, wozu sowohl die Ge-
richtskosten als auch die Parteientschädigungen zählen (Art. 95 Abs. 1 ZPO), der 
unterliegenden Partei auferlegt. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so werden 
die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 
ZPO). 

8.2.1. Infolge Abweisung ihrer Berufung unterliegt die X._____, so dass sie die 
Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen hat. Gestützt auf Art. 9 der Verordnung 
über die Gerichtsgebühren in Zivilverfahren (VGZ, BR 320.210) werden die Ver-
fahrenskosten auf CHF 6'000.00 festgesetzt. Die Kosten werden mit dem von der 
Berufungsklägerin geleisteten Vorschuss von CHF 10'000.00 verrechnet (Art. 111 
Abs. 1 ZPO). Der Differenzbetrag von CHF 4'000.00 wird ihr durch das Kantons-
gericht erstattet.

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8.2.2. Überdies hat die Berufungsklägerin die Berufungsbeklagte Y._____ für das 
vorliegende Verfahren aussergerichtlich zu entschädigen. Mangels Vorliegen einer 
Honorarnote ist die Entschädigung des Rechtsvertreters der Berufungsbeklagten 
nach Ermessen festzusetzen (Art. 2 Abs. 1 der Verordnung über die Bemessung 
des Honorars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte [Honorarverordnung, 
HV; BR 310.250]). In Berücksichtigung der sich stellenden Tat- und Rechtsfragen, 
der Schwierigkeit der Sache und der Eingabe im Berufungsverfahren bzw. des 
damit mutmasslich notwendigen Aufwands erscheint eine Entschädigung von 
pauschal CHF 5'000.00 inklusive Spesen und Mehrwertsteuer als angemessen.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Berufung wird abgewiesen.

2. a) Die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 6'000.00 gehen zu Lasten 
der X._____. Sie werden mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in 
Höhe von CHF 10'000.00 verrechnet. Der Differenzbetrag von CHF 
4'000.00 wird der X._____ durch das Kantonsgericht erstattet.

b) Die X._____ hat Y._____ für das Berufungsverfahren eine Parteientschädi-
gung von CHF 5'000.00 inklusive Spesen und Mehrwertsteuer zu leisten.

3. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ge-
führt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

4. Mitteilung an: