# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 45f970a8-28e3-5ac8-a5e6-112a781befb0
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-10-19
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 19.10.2020 5A 855/2020 (5A_855/2020)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-855-2020_2020-10-19.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_855/2020
  
 

 

 

    
  Urteil vom 19. Oktober 2020
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Herrmann, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Obergericht des Kantons Thurgau, 

Promenadenstrasse 12 A, 8500 Frauenfeld, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Unentgeltliche Rechtspflege (Erbschaftsstreitigkeit), 

 

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 15. Mai 2020 (ZBR.2019.47). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Für die Vorgeschichte kann auf das Urteil 5A_368/2020 verwiesen werden. 

Den abweisenden und mit Rückschein versandten Entscheid über die unentgeltliche Rechtspflege vom 11. März 2020 erliess das Obergericht des Kantons Thurgau am 15. Mai 2020 mit identischem Wortlaut neu und stellte diesen A.________ rechtshilfeweise in Dänemark zu. 

Gegen diesen Entscheid gelangt dieser mit Beschwerde vom 12. Oktober 2020 wiederum an das Bundesgericht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde enthält wiederum kein oder jedenfalls kein hinreichendes Rechtsbegehren und noch weniger als die in Bezug auf den Entscheid vom 11. März 2020 erfolgte Beschwerde vom 13. Mai 2020 eine auch nur ansatzweise Begründung oder gar Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid, indem einzig festgehalten wird, die Beschwerde "dürfte wohlmotiviert sein". 

 

    
  2. 
 

Damit sind die Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG nicht erfüllt und es ist unabhängig von Fragen rund um die Einhaltung der Beschwerdefrist (es wird ein beklagenswertes Printer-Versagen zur Erzeugung einer leserlichen Print-Qualität geltend gemacht) im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 19. Oktober 2020 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Herrmann 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli