# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a1775bc0-5d0e-506e-bf40-5e8bafcae709
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 28.03.2025 II 2025 18
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-18_2025-03-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 18

Entscheid vom 28. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Gesuchsteller, 

Gegenstand Verschiedenes (Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten in den 
Verfahren II 2024 13 und II 2024 23, je vom 28. Juni 2024, sowie 
II 2024 39 vom 30. Juli 2024)

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Sachverhalt:

A.1 A.________ (geboren ____; nachstehend: der Gesuchsteller) hat seinen 
Wohnsitz im Kanton B.________ (vormals C.________) und betreibt in 
D.________ eine Einzelunternehmung. Er ist daher im Kanton Schwyz sekundär 
steuerpflichtig.

Mit VGE II 2024 13 vom 28. Juni 2024 in Sachen des Gesuchstellers gegen die 
kantonale Steuerkommission betreffend "Ordnungsbussen (kantonale Steuern: 
Nichteinreichen der Steuererklärung 2021)" entschied der Einzelrichter des Ver-
waltungsgerichts Schwyz wie folgt: 

1. Auf die Beschwerde (bzw. das Gesuch um gerichtliche Beurteilung der 
Ordnungsbussenverfügung 2021 vom 21.8.2023) vom 7. März 2024 wird nicht 
eingetreten. 

2. Die Verfahrenskosten für den Nichteintretensentscheid von Fr. 400.-- (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden dem Gesuchsteller 
auferlegt. Er hat diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Ent-
scheides auf das Postkonto mit IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen.

3.-4. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

Dieser Entscheid wurde dem Gesuchsteller am 8. Juli 2024 zugestellt. 

A.2 Mit VGE II 2024 23 ebenfalls vom 28. Juni 2024 in Sachen des Gesuchstel-
lers gegen die kantonale Steuerkommission betreffend "Einkommens- und Ver-
mögenssteuer (Steuerveranlagung 2021 nach Ermessen)" entschied der Einzel-
richter des Verwaltungsgerichts Schwyz wie folgt: 

1. Auf die Beschwerde vom 8. April 2024 wird nicht eingetreten. 

2. Die Verfahrenskosten für den Nichteintretensentscheid von Fr. 400.-- (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden dem Beschwerdefüh-
rer auferlegt. Er hat diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung dieses 
Entscheides auf das Postkonto mit IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen.

3.-4. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

Dieser Entscheid wurde dem Gesuchsteller ebenfalls am 8. Juli 2024 zugestellt. 

A.3 Mit VGE II 2024 39 vom 30. Juli 2024 in Sachen des Gesuchstellers gegen 
die kantonale Steuerkommission betreffend "Einkommens- und Vermögenssteu-
er (Veranlagungsverfügung 2020: Ermessensveranlagung)" entschied der Einzel-
richter des Verwaltungsgerichts Schwyz wie folgt: 

1. Auf die Beschwerde vom 16. Mai 2024 wird nicht eingetreten. 

2. Die Verfahrenskosten für den Nichteintretensentscheid von Fr. 200.-- (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden dem Beschwerdefüh-

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rer auferlegt. Er hat diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung dieses 
Entscheides auf das Postkonto mit IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen.

3.-4. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

Dieser Entscheid wurde dem Gesuchsteller am 13. August 2024 zugestellt. 

B.1 Mit Eingabe per E-Mail vom 16. März 2025 reicht der Gesuchsteller ein "Er-
lassgesuch betreffend Verfahrenskosten des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Schwyz" ein. Das Verwaltungsgericht wies ihn am 17. März 2025 ebenfalls per E-
Mail darauf hin, dass per E-Mail eingereichte Eingaben ans Verwaltungsgericht 
ungültig sind und nicht an die Hand genommen werden. Das Gesuch müsse da-
her ordnungsgemäss postalisch und mit eigenhändiger Originalunterschrift ver-
sehen oder durch einen bevollmächtigten Vertreter eingereicht werden. 

B.2 Mit Postaufgabe vom 21. März 2025 reicht der Gesuchsteller dem Verwal-
tungsgericht den eigenhändig unterzeichneten Ausdruck seines Gesuchs vom 
16. März 2025 ein mit den folgenden Anträgen:

1. Der Verwaltungsgerichtshof möge die Verfahrenskosten aus den Verfahren 
VGE II 2024/39, 2024/23 und 2024/13 vollumfänglich erlassen.

2. Falls ein vollständiger Erlass nicht gewährt wird, möge zumindest eine 
erhebliche Reduktion der Gebühren erfolgen.

3. Vorsorglich wird beantragt, dass bis zur endgültigen Entscheidung über 
dieses Gesuch sämtliche Vollstreckungsmassnahmen ausgesetzt werden.

4. Sollte das Gericht auf dieses Gesuch nicht eingehen, wird die Angelegenheit 
auf kantonaler, nationaler und internationaler Ebene weiterverfolgt, 
insbesondere unter Berufung auf die Bundesverfassung, die EMRK und den 
UNO-Pakt II.

Des Weiteren stellt er als "vorsorgliche Beweisanträge" die Einvernahme der ihn 
behandelnden Ärzte, insbesondere von Frau Dr. E.________, C.________, als 
sachverständige Zeugen, die Beiziehung eines unabhängigen medizinischen 
Gutachters sowie die Einholung eines unabhängigen Sachverständigengutach-
tens zu den wirtschaftlichen Verhältnissen. 

C. Es wurde keine verfahrensleitenden Anordnungen getroffen und insbeson-
dere auch auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet oder die Einrei-
chung von Unterlagen betreffend die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspfle-
ge (URP) verlangt. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Kostenauflage des VGE II 2024 13 vom 28. Juni 2024 liegt folgender 
Sachverhalt und Verfahrensablauf zugrunde:

1.1.1 Der Gesuchsteller wurde von der kantonalen Steuerverwaltung (StV) infol-
ge Nichteinreichens der Steuerveranlagung 2021 trotz Gewährung einer Frister-
streckung und Mahnungen des Steueramtes F.________ mit Verfügung vom 
21. August 2023 mit einer Ordnungsbusse von Fr. 200.-- bestraft. 

Mit Entscheid Nr. 59/2023 vom 30. Januar 2024 hiess die kantonale Steuerkom-
mission (StK) die vom Gesuchsteller hiergegen erhobene Einsprache teilweise 
gut und reduzierte die Ordnungsbusse auf Fr. 100.--. Die Verfahrenskosten von 
Fr. 550.-- wurden dem Gesuchsteller zur Hälfte (Fr. 275.--) auferlegt.

Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 59/2023 erhob der Gesuchsteller Be-
schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden An-
trägen:

- Die Ordnungsbusse sei vollständig aufzuheben.
- Die mir auferlegten Verfahrenskosten sind zu erlassen.
- Dieses Verfahren ist kosten- und entschädigungsfrei zu führen.
- Eventualiter sei die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. 

1.1.2 Mit Verfügung vom 11. März 2024 setzte der verfahrensleitende Richter 
dem Gesuchsteller Frist bis 21. März 2024 zur Leistung eines Kostenvorschus-
ses von Fr. 800.-- an. Gleichzeitig wurde der Gesuchsteller darauf hingewiesen, 
dass ein in der Beschwerde als Beilage aufgeführtes ärztliches Attest nicht ein-
gereicht wurde. Dieser Fristansetzung kam der Gesuchsteller innert Frist nicht 
nach, worauf ihm am 26. März 2024 unter Androhung des Nichteintretens auf die 
Beschwerde im Säumnisfall eine nicht erstreckbare Nachfrist bis 16. April 2024 
angesetzt wurde. 

1.1.3 Mit Eingabe vom 16. April 2024 ersuchte der Gesuchsteller mit Hinweis auf 
seine derzeitige gesundheitliche und wirtschaftliche Situation um die Gewährung 
der unentgeltlichen Prozessführung (URP). Gleichzeitig reichte er drei ärztliche 
Atteste von dipl. Ärztin E.________, G.________, C.________, vom 23. Januar 
2024 sowie 12. Februar 2024 ein, womit ihm eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 
1. Februar 2024 bis 29. Februar 2024 attestiert bzw. bescheinigt wurde, dass er 
aufgrund seiner psychischen Erkrankung "nicht verhandlungsfähig" sei. 

Des Weiteren beantragte der Steuerpflichtige "primär", die Kostenvorschüsse 
seiner Ehefrau aufzuerlegen. Zudem ersuchte er um die Zusammenlegung aller 

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weiterer Verfahren, "die in Bezug auf meine steuerlichen und rechtlichen Angele-
genheiten innerhalb der nächsten 30 Tage zu erwarten sind". 

Mit Anordnung vom 18. April 2024 gewährte der verfahrensleitende Richter dem 
Gesuchsteller eine einmalige und nicht weiter erstreckbare Frist bis spätestens 
13. Mai 2024, um das Formular zur Erlangung der URP korrekt und vollständig 
ausgefüllt zusammen mit den verlangten und erforderlichen Belegen einzurei-
chen. 

1.1.4 Mit einem für die Verfahren II 2024 13 und II 2024 23 (betr. Ermessensver-
anlagung 2021) gemeinsamen Schreiben datiert vom 10. April 2024 (Postaufga-
be am 13.5.2024) stellte der Gesuchsteller "Antrag auf a.o. Fristerstreckung, für-
sorglich Wiedereinsetzung und Zusammenlegung der Verfahren Ordnungsbusse 
/ Ermessensveranlagung trotz entschuldigtem Unvermögen durch Krankheit". Er-
neut legte er zwei ärztliche Zeugnisse von dipl. Ärztin E.________ vom 2. April 
2024 und 30. April 2024 bei, womit dem Gesuchsteller nach wie vor eine volle 
Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde. Ebenso hielt der Gesuchsteller am Antrag 
fest, den Kostenvorschuss seiner Ehefrau aufzuerlegen. 

1.1.5 Mit Schreiben 14. Mai 2024 erklärte der verfahrensleitende Richter dem 
Gesuchsteller, dass/weshalb die beiden Verfahren II 2024 13 und II 2024 23 
nicht vereinigt werden können. Des Weiteren führte er zum Fristerstreckungsge-
such Folgendes aus:

3. Ihre Eingaben sind ein (gewichtiges) Indiz dafür, dass Sie trotz attestierter 
Arbeitsunfähigkeit durchaus in der Lage sind, ihren verfahrensrechtlichen 
(Mitwirkungs-)Pflichten fristgerecht nachzukommen. Zudem ist es Ihnen auch 
möglich und zumutbar, externe Hilfe Dritter in Anspruch zu nehmen, beispielsweise 
diejenige Ihrer Ehefrau. 

Ausnahmsweise wird Ihnen die mit der Verfügung vom 18. April 2024 angesetzte 
Frist zur Einreichung der URP-Unterlagen im Sinne einer Notfrist noch einmal 
und definitiv nicht mehr weiter erstreckbar bis längstens 24. Mai 2024 
erstreckt. Im Unterlassungsfall wird auf das URP-Gesuch nicht eingetreten. Von 
der Leistung eines Kostenvorschusses oder der Einreichung des URP-Gesuchs 
kann nicht abgesehen werden. Klarzustellen ist, dass aus der Einreichung des 
URP-Gesuchs kein Anspruch auf Gewährung der URP abgeleitet werden kann. 
Verlangt wird neben der Bedürftigkeit auch die fehlende Aussichtslosigkeit des 
Rechtsmittels.

4. Das Verwaltungsgericht sieht keine Möglichkeit, für die Bestreitung der Kosten 
der beiden ausschliesslich Sie betreffenden Verfahren II 2024 13 und II 2024 23 
Ihre Ehefrau in Anspruch zu nehmen. Dies haben Sie gegebenenfalls mit den 
zivilprozessualen Mitteln anzustrengen.
(typographische Hervorhebung gemäss Original)

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1.1.6 Mit einem für die beiden Verfahren II 2024 13 und II 2024 23 gemeinsamen 
Schreiben datiert vom 10. April 2024 (Eingang beim Verwaltungsgericht am 
Dienstag, 28.5.2024) teilte der Gesuchsteller dem Verwaltungsgericht seine 
Feststellung mit, "dass meine berechtigten Anliegen weiterhin nicht berücksichtigt 
werden und fordere Sie hiermit auf, die getroffenen Anordnungen zu überden-
ken". Er machte unter anderem eine Missachtung der Behindertenrechtskonven-
tion und eine unzureichende Fristerstreckung sowie einen Anspruch auf Gleich-
behandlung als Unionsbürger geltend und stellte folgende Anträge:

Aussetzung des Verfahrens: Ich beantrage die Aussetzung des Verfahrens bis zur 
Klärung meiner Arbeitsunfähigkeit und der Zuständigkeit des Gerichts.

Kostenvorschuss durch meine Ehefrau oder unentgeltliche Rechtspflege: Ich 
beantrage erneut, meiner Ehefrau den Kostenvorschuss aufzuerlegen. Sollte dies 
nicht möglich sein, beantrage ich hilfsweise die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege. Für die Einreichung der erforderlichen Unterlagen benötige ich 
jedoch aufgrund meiner Arbeitsunfähigkeit eine angemessene Fristverlängerung.

1.1.7 Am 28. Mai 2024 erliess der verfahrensleitende Richter folgende Verfü-
gung:

1.-2.1 (bisheriger Verfahrensablauf/Korrespondenz)

2.2.1 Mit dem gerichtlichen Schreiben vom 14. Mai 2024 wurde Ihnen gleichzeitig 
dargelegt, dass und weshalb die Verfahren II 2024 13 und II 2024 23 nicht 
zusammengelegt werden können. 

2.2.2 Ebenso wurde ausgeführt, dass Sie trotz der geltend gemachten bzw. 
attestierten Arbeitsunfähigkeit durchaus in der Lage sind, ihren 
verfahrensrechtlichen (Mitwirkungs-)Pflichten fristgerecht nachzukommen. Zudem 
sei es Ihnen auch möglich und zumutbar, allenfalls externe Hilfe Dritter in 
Anspruch zu nehmen. 

2.2.3 Schliesslich wurden Sie auch darauf hingewiesen, dass das 
Verwaltungsgericht keine Möglichkeit sieht, für die Bestreitung der Kosten der 
beiden Verfahren II 2024 13 und II 2024 23 Ihre Frau in Anspruch zu nehmen.

3. (Anträge des Beschwerdeführers gemäss vorstehender lit. G.1).

3.1 Zuständigkeit

3.1.1 (…). 

3.1.3 Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung der 
Beschwerde vom 7. März 2024 ist somit gegeben. 

3.2 Aussetzung des Verfahrens (Sistierung)

3.2.1 (…).

3.2.2 Unter Verweis auf die Ausführungen in vorstehender Ziff. 2.2.2 wird der 
Antrag auf Aussetzung (Sistierung) des Verfahrens abgewiesen. 

3.3 Verpflichtung der Ehefrau zur Leistung des Kostenvorschusses/Übernahme 
der Verfahrenskosten

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Der Antrag wird unter Verweis auf die Ausführungen in vorstehender Ziff. 2.2.3 
abgewiesen. 

4. URP-Gesuch / Nachfrist Kostenvorschuss

4.1 Innert der mit gerichtlichem Schreiben vom 14. Mai 2024 angesetzten 
Notfrist (24.5.2024) haben Sie kein URP-Gesuch eingereicht. Eine weitere Notfrist 
lässt sich nicht vertreten. Androhungsgemäss wird daher auf das URP-Gesuch 
nicht eingetreten.

4.2 Es wird Ihnen deshalb hiermit (noch einmal, vgl. vorstehend Ziff. 1) eine 
nicht erstreckbare Nachfrist bis zum 13. Juni 2024 angesetzt, um das 
Versäumnis nachzuholen und die Einzahlung des Kostenvorschusses von 
Fr. 800.-- auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des 
Verwaltungsgerichts vorzunehmen. Die Zahlung muss spätestens am letzten Tag 
der Nachfrist zugunsten des Verwaltungsgerichts der Schweizerischen Post 
übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden sein 
(§ 159 letzter Satz des Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009).  

Kommen Sie dieser Kostenvorschusspflicht innert der Nachfrist nicht nach, tritt 
das Gericht auf Ihre Beschwerde nicht ein (§ 73 Abs. 3 VRP). 

Ein Nichteintretensentscheid ist mit Kosten zu Ihren Lasten verbunden. Sollten Sie 
innert der oben angesetzten Frist die Beschwerde zurückziehen, würde das 
Beschwerdeverfahren als gegenstandslos am Protokoll abgeschrieben. Ein 
Abschreibungsbeschluss ist - im Gegensatz zum Nichteintretensentscheid - in der 
Regel nicht mit Kosten verbunden. 

5. Rechtsmittelbelehrung

(…). 
(typographische Hervorhebung gemäss Original)

1.1.8 Innert angesetzter Nachfrist (13.6.2024) leistete der Gesuchsteller den 
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- nicht. Androhungsgemäss wurde daher auf die 
Beschwerde vom 7. März 2024 einzelrichterlich nicht eingetreten (§ 128 des 
Steuergesetzes [StG; SRSZ 172.200] vom 9.2.2000 i.V.m. § 60 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974 i.V.m. § 73 Abs. 3 
VRP). Dem Verfahrensausgang entsprechend wurden dem Gesuchsteller eben-
falls androhungsgemäss die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 400.-- auf-
erlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

1.2 Der Kostenauflage des VGE II 2024 23 vom 28. Juni 2024 liegt folgender 
Sachverhalt und Verfahrensablauf zugrunde:

1.2.1 Nachdem der Gesuchsteller trotz gewährter Fristerstreckung und Mahnun-
gen die Steuererklärung 2021 nicht eingereicht hatte, wurde er von der StV mit 
Veranlagungsverfügung 2021 vom 16. Oktober 2023 bei den kantonalen Steuern 
ermessensweise mit einem steuerbaren (und satzbestimmenden) Einkommen 

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von Fr. 57'300.-- veranlagt. Auf die von ihm hiergegen erhobene Einsprache trat 
die StK nicht ein und auferlegte ihm die Verfahrenskosten von Fr. 550.--. 

1.2.2 Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 02/2024 erhob der Gesuchsteller 
Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden 
Anträgen: 

1. Aufhebung des Entscheids der Steuerkommission vom 20. Februar 2024: Wir 
ersuchen das Gericht, den angefochtenen Entscheid zu revidieren und 
aufzuheben, da er wesentliche Aspekte der gesundheitlichen Situation 
unseres Mandanten und die daraus resultierenden Einschränkungen seiner 
HandIungsfähigkeit nicht angemessen berücksichtigt.

2. Neubewertung der Steuererklärung 2021: (…).

3. Erlass der Verfahrenskosten und Steuerbussen: Aufgrund der besonderen 
Umstände und der Tatsache, dass die verzögerte Einreichung der 
Steuererklärung unverschuldet aufgrund der gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen erfolgte, beantragen wir den Erlass aller Verfahrenskosten 
sowie eventueller Steuerbussen gegen Herrn A.________.

4. Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege: Sollten die finanziellen 
Verhältnisse von Herrn A.________ die Beantragung der unentgeltlichen 
Rechtspflege rechtfertigen, bitten wir um deren Gewährung, um 
sicherzustellen, dass unser Mandant sein Recht auf ein faires Verfahren ohne 
finanzielle Belastung wahrnehmen kann.

5. Kosten- und Entschädigungsfolge: (…). 

1.2.3 Das am 10. April 2024 versandte Formular betr. URP (unter Androhung des 
Nichteintretens auf das URP-Gesuch im Säumnisfall) wurde vom Gesuchsteller 
bei der Post nicht abgeholt und ans Verwaltungsgericht retourniert, worauf es 
ihm am 24. April 2024 mittels A-Post plus erneut zugesandt wurde. 

1.2.4 Da der Gesuchsteller das URP-Gesuch nicht einreichte, trat der verfah-
rensleitende Richter mit Verfügung vom 13. Mai 2024 androhungsgemäss nicht 
auf das URP-Gesuch ein. Gleichzeitig setzte er dem Gesuchsteller Frist bis 
29. Mai 2024 zur Einzahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.-- an. 

1.2.5 Es folgte die für die beiden Verfahren II 2024 23 und II 2024 13 gemeinsa-
me Korrespondenz (vgl. vorstehend E. 1.1.4 ff.). 

1.2.6 Nachdem der Gesuchsteller innert angesetzter Nachfrist (13.6.2024) den 
Kostenvorschuss von Fr. 800.-- nicht leistete, trat der Einzelrichter auf die Be-
schwerde vom 8. April 2024 androhungsgemäss einzelrichterlich nicht ein. Eben-
so wurden dem Gesuchsteller androhungsgemäss die Kosten des verwaltungs-
gerichtlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 400.-- auferlegt. 

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1.3 Der Kostenauflage des VGE II 2024 39 vom 30. Juli 2024 liegt folgender 
Sachverhalt und Verfahrensablauf zugrunde:

1.3.1 Mit Veranlagungsverfügung 2020 vom 19. September 2022 hat die StV den 
Gesuchsteller wegen Nichteinreichung der Steuererklärung kantonal mit einem 
steuerbaren Einkommen von Fr. 11'100.-- (satzbestimmend Fr. 81'800.--) und ei-
nem steuerbaren Vermögen von Fr. 0.-- nach pflichtgemässem Ermessen veran-
lagt. Hiergegen erhob der Gesuchsteller am 20. Oktober 2022 Einsprache bei der 
StK unter Beilage der Bilanz, Erfolgsrechnung und des Journals seiner Einzelfir-
ma für das Jahr 2020. Mit Schreiben vom 28. Oktober 2022 teilte die StV dem 
Steuerpflichtigen mit, trotz Mahnungen habe er keine Steuererklärung eingereicht 
und dies auch innert der Einsprachefrist nicht nachgeholt. Es werde ihm Gele-
genheit geboten, die Einsprache zurückzuziehen. Hierauf reichte der Gesuchstel-
ler ein ärztliches Attest von Dr.med. H.________ (Facharzt für Innere Medizin 
FMH, C.________) vom 28. November 2022 ein, welches ihm bescheinigte, dass 
es ihm "wegen seiner Erkrankung" "dieses Jahr nicht möglich" sei, "seine Steuer-
klärung fristgerecht einzureichen"; dies werde auch in den nächsten Monaten 
nicht möglich sein. Am 4. Juni 2023 reichte er ein weiteres Attest des gleichen 
Arztes vom 1. Juni 2023 ein. 

Mit Entscheid Nr. 33/2023 vom 9. April 2024 wies die StK die Einsprache ab, so-
weit darauf einzutreten war, und auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 650.-- 
dem Gesuchsteller. 

1.3.2 Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 33/2023 erhob der Gesuchsteller 
mit Eingabe vom 16. Mai 2024 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz mit den folgenden Anträgen: 

12.1 Aufhebung der Veranlagungsverfügung 2020
(…). 

12.2 Neuveranlagung unter Berücksichtigung der eingereichten Steuererklärung 
und der gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Eine Neuveranlagung unter Berücksichtigung der eingereichten Steuererklärung 
und der gesundheitlichen Beeinträchtigungen wird beantragt.

12.3 Wiederherstellung der Frist zur Einreichung der Steuererklärung
(…).

12.4 Kostenübernahme und Entschädigungspflicht für Steuerverwaltung Schwyz
Es wird beantragt, die Steuerverwaltung Schwyz zur Übernahme der 
Verfahrenskosten und zur Zahlung einer angemessenen Entschädigung an den 
Beschwerdeführer zu verpflichten.

12.5 Antrag auf Überbindung der Prozesskosten der Ehefrau, fürsorglich Antrag 
auf Gewährung der Unentgeltlichen Prozessführung.

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12.6 Antrag auf Verbindung dieses Verfahrens mit den beiden anderen 
Verfahren, die vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz anhängig 
sind.

Dies, da in allen Verfahren die gleiche krankheitsbedingte Ursache für die 
Verzögerungen der Handlungen des Beschwerdeführers vorliegt und die 
Verfahrensgarantien der EMRK sowie die Behindertenkonvention gleichermaßen 
missachtet wurden.

1.3.3 Der mit Schreiben vom 21. Mai 2024 gesetzten Frist zur Einreichung des 
URP-Gesuchs unter Androhung des Nichteintretens auf das Gesuch im Säum-
nisfall kam der Gesuchsteller nicht nach. Daher trat der verfahrensleitende Rich-
ter mit Verfügung vom 11. Juni 2024 androhungsgemäss auf das Gesuch nicht 
ein und setzte dem Gesuchsteller gleichzeitig Frist bis 21. Juni 2024 zur Einzah-
lung des Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- an. Auch dieser Fristansetzung kam 
der Gesuchsteller nicht nach. 

Mit Schreiben vom 27. Juni 2024 setzte der verfahrensleitende Richter dem Ge-
suchsteller eine nicht erstreckbare Nachfrist bis 22. Juli 2024 zur Bezahlung des 
Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- an unter Androhung des Nichteintretens auf 
die Beschwerde im Säumnisfall sowie dem Hinweis, dass ein Nichteintretens-
entscheid im Gegensatz zu einem Rückzug der Beschwerde mit Kosten zu sei-
nen Lasten verbunden ist. Auf diese Nachfristansetzung reagierte der Gesuch-
steller ebenfalls nicht. 

1.3.4 Androhungsgemäss trat der Einzelrichter in der Folge auf die Beschwerde 
nicht ein und auferlegte die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens von 
insgesamt Fr. 200.-- dem Gesuchsteller. 

2.1.1 Der Gesuchsteller führt vorab § 241 StG (recte: § 194 StG) an. 

Steuerpflichtigen Personen, für die infolge einer Notlage die Bezahlung der Steu-
er, eines Zinses, einer Busse wegen Übertretung oder von Kosten eine grosse 
Härte bedeuten würde, können die geschuldeten Beträge auf Gesuch hin ganz 
oder teilweise erlassen werden (§ 194 Abs. 1 StG).
Der hier verwendete Kostenbegriff bezieht sich auf die im StG geregelten Kosten, 
die im Zusammenhang mit dem Steuerveranlagungs- und Steuereinsprachever-
fahren entstehen. Hierunter fallen u.a. die in § 141 StG erwähnten Kosten, wel-
che sich im Rahmen von Beweiserhebungen (wie Beizug von Sachverständigen, 
Durchführung von Augenscheinen, Zeugeneinvernahmen etc.) ergeben können, 
oder bei Kosten im Zusammenhang mit (abgewiesenen Gesuchen um) Steuerbe-
freiungen und Vorbescheiden (§ 165 StG), insbesondere die Kosten für das Ein-
spracheverfahren (vgl. § 154 StG), aber auch für Revisionsentscheide (§ 172 
StG) und allfällige Kosten bei Nachsteuerverfahren (§ 177 StG). 

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Im (Steuer-)Verfahren vor dem Verwaltungsgericht gelten hingegen grundsätzlich 
die Bestimmungen des VRP (§ 128 StG i.V.m. VRP; vgl. vorstehend E. 1.1.8). 

Das VRP sieht den Erlass der Kosten nicht vor (vgl. VGE III 2008 3 vom 
2.4.2008, teils publ. in EGV-SZ 2008 B 1.7). 

2.1.2 Die Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kanton 
Schwyz (GebO; SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975 regelt unter anderem die 
Gebühren für die Rechtspflege (§ 1 Abs. 1 GebO). Für die Behandlung und den 
Entscheid einer Beschwerde oder einer Revision gilt ein Gebührenrahmen von 
Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.--, für Einzelrichterentscheide ein solcher von Fr. 60.-- 
bis Fr. 20'000.-- (§ 25 GebO Ziff. 29 und 28). Wird ein Verfahren abgeschrieben, 
so kann die Gebühr erlassen oder unter den Mindestansatz herabgesetzt werden 
(§ 25 GebO Ziff. 32). Im Rahmen des Mindest- und Höchstansatzes wird die Ge-
bühr für den Einzelfall nach der Bedeutung der Sache und nach Zeitaufwand 
festgesetzt. Dabei darf für die Berechnung des Zeitaufwandes ein Ansatz von 
Fr. 180.-- für die Stunde nicht überschritten werden (vgl. § 3 Abs. 2 GebO).

Die GebO sieht einen Erlass der Verfahrenskosten also nur für die Abschreibung 
von Verfahren vor. Abgeschrieben werden Verfahren in den Fällen von § 28 lit. a 
bis lit. d VRP (Rückzug der Beschwerde; Anerkennung des Begehrens durch die 
Gegenpartei; Widerruf der angefochtenen Verfügung/des angefochtenen Ent-
scheides; Abschluss eines Vergleichs oder Gegenstandslosigkeit aus anderen 
Gründen). 

2.1.3 Das kantonale Verfahrensrecht sieht also keinen Anspruch auf den Erlass 
von Verfahrenskosten vor. 

2.2.1 Laut Art. 63 Abs. 1 des - vorliegend nicht anwendbaren - Bundesgesetzes 
über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; 
SR 172.021) vom 20. Dezember 1968 können die Verfahrenskosten ermässigt, 
ausnahmsweise auch erlassen werden. Indes räumt auch diese Bestimmungen 
keinen Anspruch auf einen Erlass ein. Ein Kostenerlass kommt auch bei einer 
Partei, der keine URP gewährt wird, in Frage, wenn ein Rechtsmittel ohne erheb-
lichen Aufwand für das Gericht durch Rückzug oder Vergleich erledigt wird oder 
andere Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnis-
mässig erscheinen lassen, der Person die Kosten aufzuerlegen (Beusch, in: Au-
er/Müller/Schindler, Art. 63 VwVG Rz. 15). Erlassgesuchen bei amtlichen Kosten 
sollte nur mit (grösster) Zurückhaltung stattgegeben werden, da in jedem Verfah-
rensstadium ein Gesuch um URP gestellt werden kann (vgl. PK VRP/SG-von 
Rappard-Hirt, Art. 97 N 10). 

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2.2.2 Vorliegend hat der Gesuchsteller in allen drei Verfahren ein URP-Gesuch 
eingereicht. Es wurde ihm jeweils Frist angesetzt, um die entsprechenden Unter-
lagen einzureichen. Der Gesuchsteller hat sich jedoch innert (erstreckter) Fristen 
nicht mehr vernehmen lassen. Soweit infolge Nichtabholens eine Zweitzustellung 
vorgenommen wurde, erfolgte dies angesichts von § 4 Abs. 2 VRP i.V.m. § 150 
Abs. 1 lit. b des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. November 2009 nur 
aus Kulanz, musste der Gesuchsteller doch angesichts seiner Beschwerden mit 
URP-Gesuchen zwangsläufig mit einer Zustellung rechnen, womit die Zustellfikti-
on bereits mit der ersten Zustellung griff. 

Es ist somit festzuhalten, dass der Gesuchsteller selber einen allfälligen URP-
Anspruch durch die als (grob-)fahrlässig zu qualifizierende Nichtmitwirkung bei 
der Erhebung der Angaben, die für Beurteilung der Bedürftigkeit als URP-
Voraussetzung erforderlich sind, verursacht hat. 

2.3.1 Der Gesuchsteller macht des Weiteren einen Verstoss gegen den An-
spruch auf ein faires Verhalten (Art. 29 BV und Art. 6 EMRK) und den UNO-Pakt 
II (Art. 14) sowie den Verhältnismässigkeitsgrundsatz geltend. 

2.3.2 Hierbei handelt es sich durchwegs um Argumente, welche der Gesuchstel-
ler ohne weiteres mit einer Beschwerde gegen die drei (Kosten-)Entscheide hätte 
erheben können. Der vom Gesuchsteller angeführte BGE 142 I 99 E. 4.3.2 be-
trifft eine Beschwerde der Kraftwerk Schächenschale AG in Sachen Konzessi-
on/Wasserrechtsnutzung. Ein Bezug zum Gesuch des Gesuchstellers oder eine 
Präjudizwirkung für das vorliegende Verfahren ist nicht erkennbar. Soweit sich 
der Nichtweiterzug der drei Entscheide ans Bundesgericht mit den vom Gesuch-
steller geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen erklären sollte, 
läge es am Bundesgericht über eine allfällige Fristwiederherstellung zu befinden 
(Art. 50 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

2.3.3 Betreffend die - ebenfalls nicht mehr zu hörende - Rüge der fehlenden Ver-
hältnismässigkeit ist immerhin festzuhalten, dass die erhobenen Kosten ange-
sichts des vom Gesuchsteller verursachten Aufwandes für das Verfahren im Lich-
te der GebO nicht als überhöht betrachtet werden können. 

2.4.1 Der Gesuchsteller reicht zum Nachweis seiner gesundheitlichen Beein-
trächtigung diverse Arztzeugnisse von rund zehn Ärzten ins Recht. Das erste 
geht auf den 17. Juni 2020 zurück. In diesem wie in weiteren (vom 10.11.2020, 
4.5.2021, 7.2.2022) wird eine Beurlaubung für sein (Jura-)Studium in I.________ 
empfohlen. Teils wird ihm eine fehlende Verhandlungsfähigkeit bei "verschiede-

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nen familiären Gerichtsverfahren" bzw. "bei zu hohem Prozessaufkommen" at-
testiert (7.2.2022, 22.4.2022). Bestätigt wurde ihm auch eine (vorübergehende) 
Möglichkeit, die Steuererklärung fristgerecht einzureichen (28.11.2022, 
25.7.2023). Arztzeugnisse von dipl. Ärztin E.________ (G.________, 
C.________, vom 22.11.2023, 19.12.2023, 23.1.2024, 12.2.2024, 2.4.2024, 
30.4.2024, 30.5.2024, 4.9.2024, 26.9.2024, 15.11.2024, 22.11.2024, 19.12.2024) 
bestätigen jeweils nur, dass der Gesuchsteller krankheitsbedingt in (psychiatri-
scher) Behandlung sei und bescheinigen ihm jeweils eine volle Arbeitsunfähig-
keit. Erst mit dem Zeugnis der gleichen Ärztin (sowie von Dr.med. J.________, 
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, G.________) wird eine Diagnose 
genannt. Das aktuellste Arztzeugnis von dipl. Ärztin E.________ datiert vom 
4. März 2025.

2.4.2 Diese Arztzeugnisse können an der vorstehenden Beurteilung nichts än-
dern. Auf seine gesundheitlichen Einschränkungen wies der Gesuchsteller be-
reits in den jeweiligen Verfahren hin. Abgesehen davon, dass ihn dies nicht an 
der Eingabe von Rechtsschriften, namentlich der fristgerechten Anfechtung der 
jeweiligen vorinstanzlichen Entscheide/Verfügungen gehindert hat, kann hierin 
entsprechend kein Revisionsgrund hinsichtlich der drei Nichteintretensentscheide 
erkannt werden, was allenfalls auch Auswirkungen auf die Kostenverlegung ha-
ben könnte. Dies wird vom Gesuchsteller auch nicht geltend gemacht. Dass ge-
sundheitliche Einschränkungen allein keinen Erlass rechtfertigen können, muss 
nicht eigens gesagt werden. Zu seinen Einkommens- und Vermögensverhältnis-
sen macht der Gesuchsteller nach wie vor keine Angaben, wobei auch dies vor-
liegend unbehelflich wäre. 

2.5 Das Erlassgesuch ist somit im Sinne der vorstehenden Erwägungen abzu-
weisen (in diesem Sinne auch der oben erwähnte [vgl. E. 2.1.1 i.f.] VGE III 2008 
3 vom 2.4.2008, teils publ. in EGV-SZ 2008 B 1.7), soweit überhaupt darauf ein-
getreten werden kann. 

3. Das vorliegende Verfahren ist kostenlos. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Das Erlassgesuch vom 21. März 2025 (Postaufgabe) wird abgewiesen, so-
weit darauf einzutreten ist. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schweizer-
hofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Gesuchsteller (R)
- die kantonale Steuerverwaltung (EB; z.K.)
- und die kantonale Steuerkommission (EB; z.K.).

Schwyz, 28. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 2. April 2025