# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ae93a88-c9e7-5404-a12f-c19e9d0db307
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-03
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Steuergericht 03.11.2017 510 17 64 (510 2017 64)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_SG_001_510-17-64_2017-11-03.pdf

## Full Text

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Entscheid vom 3. November 2017 (510 17 64) 

 

 _____________________________________________________________________  

 

Grundlage für die Berechnung der Handänderungssteuer 

 

Besetzung Steuergerichtspräsident C. Baader, Steuerrichter Dr. Philippe Spitz, 
Robert Richner, Peter Salathe, Jörg Felix, Gerichtsschreiberin I. Wissler 
 
 

Parteien A.B.____ und B.B.____,  
 
 Rekurrenten 

  
 
gegen 
 
 

 Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft, Rheinstrasse 33, 
4410 Liestal,  
 
 Rekursgegnerin 
 
 
 

betreffend Handänderungssteuer 
 
 

 
 
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S a c h v e r h a l t :  

 

1. Mit Veranlagungsverfügung Nr. 13/1369 V vom 5. September 2014 wurde den Pflichti-

gen eine Handänderungssteuer in Höhe von Fr. 12‘875.-- auferlegt. 

 

 

2. Mit Eingabe vom 5. Oktober 2014 erhob die Pflichtige mit dem sinngemässen Antrag, 

die Handänderungssteuer sei in Höhe von Fr. 2‘925.-- (1,25% von Fr. 234‘000.--) zu veranla-

gen, Einsprache. Zur Begründung führte sie aus, die Parzelle Nr. 1653, GB C.____, weise ins-

gesamt eine Fläche von 1‘871 m2 auf. Gemäss beiliegendem Situationsplan betrage der Flä-

chenanteil des Neubaus ca. 600 m2. Die restlichen 1‘271 m2 verblieben im Eigentum der Pflich-

tigen. Der Landanteil von 600 m2 sei an die einfache Gesellschaft bestehend aus A.B.____, 

B.B.____ und D.____ abgetreten worden. Auf dieser Fläche sei der Neubau (E.____weg 6) 

erstellt worden. Der Neubau bestehe aus einer Wohnung im Erdgeschoss und Büroräumen im 

Sockelgeschoss sowie einer Einstellhalle für vier Autos. Die Wohnung im Erdgeschoss sowie 

ein Einstellplatz seien D.____ zugeordnet. Das Sockelgeschoss sowie drei Einstellplätze seien 

den Pflichtigen zugeordnet. Damit betrage der Flächenanteil jeweils um die 50%. Gemäss der 

Bewertung der Liegenschaft aus dem Jahre 2010 werde der Landpreis des unteren Parzellen-

teils mit Fr. 780.-- pro m2 bewertet. Somit hätten die Pflichtigen an Frau D.____ effektiv 300 m2 

Land zu Fr. 780.00 pro m2 abgetreten. 

 

 

3. Mit Einsprache-Entscheid vom 2. Juni 2017 wies die Steuerverwaltung die Einsprache 

ab. Zur Begründung führte sie aus, in einem ersten Schritt sei das gemeinsame Miteigentum 

der Pflichtigen in Gesamteigentum umgewandelt worden, was steuerfrei von statten gegangen 

sei und auch gehen dürfe. In einem zweiten Schritt sei dann Frau D.____ dieser einfachen Ge-

sellschaft beigetreten und habe je einen Quotenanteil von 515/3'420 von B.B.____ resp. von 

A.B.____ (insgesamt also eine Quote von 1'030/3‘420) an der Parzelle Nr. 1653, GB C.____, zu 

einem öffentlich beurkundeten Kaufpreis von Fr. 1'030'000.-- erworben. Da der Rechtsvorgang 

der Handänderung Steuerobjekt der Handänderungssteuer sei, habe der vereinbarte Kaufpreis 

von Fr. 1'030'000.-- als Bemessungsgrundlage zugrunde gelegen. 

 

 

4. Mit Eingabe vom 3. Juli 2017 erhob die Pflichtige mit den sinngemässen Begehren, 1. 

Die Handänderungssteuer sei in Höhe von Fr. 2‘925.-- (1,25% von Fr. 234‘000.--) abzüglich des 

 
 
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Erwerbspreises aus dem Jahr 1999 zu veranlagen, 2. Unter o/e Kostenfolge, Rekurs. Zur Be-

gründung machte sie ergänzend geltend, die Steuerverwaltung sei der Meinung, dass anhand 

der Öffentlichen Urkunde nicht anders entschieden werden könne. Diese Ansicht könne sie 

aufgrund der Begründungen in der Einsprache nicht teilen, sie habe aber beim Notar einen klä-

renden Nachtrag respektive eine Berichtigung der Öffentlichen Urkunde verlangt. Diese werde 

sie nach Erhalt umgehend nachreichen. 

 

 

5. Mit Vernehmlassung vom 14. August 2017 beantragte die Steuerverwaltung die Abwei-

sung des Rekurses. Zur Begründung führte sie aus, mit öffentlicher Urkunde vom 28. Juni 2013 

habe D.____ von den Pflichtigen einen internen Gesamteigentumsanteil von 1‘030/3‘420 an der 

Parzelle Nr. 1653 GB C.____ erworben. Der Kaufpreis dafür habe Fr. 1'030'000.-- betragen. 

Deshalb sei gemäss Steuergesetz BL dieser Kaufpreis auch für die Bemessung der Handände-

rungssteuer herangezogen worden. Das Argument, dass für den Neubau des Wohnhauses nur 

gerade 600 m2 von der Gesamtparzelle benötigt worden seien, greife vorliegend nicht, weil offi-

ziell und grundbuchlich nachvollzogen ein Gesamthandanteil an der ganzen Parzelle Nr. 1653 

GB C.____ übertragen worden sei. Sollte zu einem späteren Zeitpunkt eine Aufteilung bzw. 

Abparzellierung der erwähnten rund 600 m2 von der Stammparzelle Nr. 1653 vorgenommen 

werden - unter neuer Aufteilung der internen Anteile oder Überführung ins Alleineigentum -, so 

wäre dies ein neuer Vorgang, welcher wiederum Handänderungssteuern auslösen könnte.  

 

 

6. Mit Eingabe vom 31. Oktober 2017 reichte die Pflichtige einen Nachtrag zur öffentlichen 

Urkunde über einen Abtretungsvertrag ein. 

 

 

7. An der heutigen Verhandlung hielten die Parteien an ihren Anträgen fest. 

  

 
 
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Das Steuergericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 

 

1. Das Steuergericht ist gemäss § 124 des Gesetzes über die Staats- und Gemeindesteu-

ern (Steuergesetz) vom 7. Februar 1974 (StG) zur Beurteilung des vorliegenden Rekurses zu-

ständig. 

 Gemäss § 129 Abs. 3 StG werden Rekurse, deren umstrittener Steuerbetrag wie im vor-

liegenden Fall Fr. 8'000.-- pro Steuerjahr übersteigt, vom Präsidenten und vier Richterinnen und 

Richtern des Steuergerichts beurteilt. 

 Da die in formeller Hinsicht an einen Rekurs zu stellenden Anforderungen erfüllt sind, ist 

ohne weiteres darauf einzutreten. 

 

 

2. Vorliegend unterliegt der Beurteilung ob die Steuerverwaltung die Handänderungssteuer 

zu Recht auf dem öffentlich beurkundeten Kaufpreis in Höhe von Fr. 1'030'000.-- erhoben hat 

oder ob sie Fr. 234‘000.-- als Berechnungsgrundlage hätte annehmen müssen.  

 

 a) Gemäss § 81 Abs. 1 StG wird die Handänderungssteuer auf Handänderungen 

von Grundstücken oder Anteilen von solchen erhoben. Handänderungen von Grundstücken 

sind Rechtsgeschäfte, die hinsichtlich der Verfügungsgewalt wirtschaftlich wie eine Veräusse-

rung wirken sowie Belastungen von Grundstücken mit privatrechtlichen Dienstbarkeiten oder 

öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen, wenn diese die unbeschränkte Bewirtschaf-

tung oder den Veräusserungswert der Grundstücke dauernd und wesentlich beeinträchtigen 

und die Belastung gegen Entgelt erfolgt, gleichgestellt (Abs. 2).  

 

 b) Gemäss § 84 Abs. 1 StG beträgt die Handänderungssteuer für Veräusserer und 

Erwerber je 1.25% des Kaufpreises.  

 

 c) In den meisten Kantonen werden auf dem Verkehrsvorgang der Handänderung 

von Grundstücken Steuern erhoben. Diese Rechtsverkehrssteuern (sog. Handänderungs-

steuern) sind in der Mehrzahl der Kantone als Abgaben mit reinem Steuercharakter ausgestal-

tet, die neben den Gebühren für Grundbucheintragungen geschuldet sind (vgl. 

Höhn/Waldburger, Steuerrecht Band I, 9. Aufl., Bern/Stuttgart/Wien 2001, § 28 N 3).  

  Steuersubjekt der Handänderungssteuer ist gemäss § 84 der Veräusserer und 

der Erwerber zu gleichen Teilen. Davon ausgehend, dass es sich bei der Handänderungs-

steuer um eine Objektsteuer auf einem Verkehrsvorgang handelt, müsste der Verkehrswert des 

 
 
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erworbenen Grundstücks als Berechnungsgrundlage hinzugezogen werden. Das baselland-

schaftliche Steuergesetz stellt jedoch auf die vom Erwerber erbrachte d.h. dem Verkäufer zu-

fliessende Gegenleistung - den Kaufpreis - ab. Ein ersatzweises Abstellen auf den Verkehrs-

wert ist nach § 83 vorgesehen, wenn der Verkehrswert offensichtlich vom vereinbarten Kauf-

preis abweicht oder wenn kein Kaufpreis festgesetzt wurde (vgl. Wenk in: Nefz-

ger/Simonek/Wenk, Kommentar zum Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft, § 81 N 7f.). 

  Eine zivilrechtliche Veräusserung liegt beim Übergang von sachenrechtlichem 

Eigentum an einem Grundstück oder einem Grundstücksanteil vom bisherigen auf einen an-

deren Rechtsträger vor. Die zivilrechtliche Veräusserung setzt neben einem gültigen Rechts-

grund grundsätzlich die Grundbucheintragung voraus. Die steuerpflichtige Veräusserung tritt im 

Zeitpunkt des Grundbucheintrages ein (vgl. Wenk in: Nefzger/Simonek/Wenk, Kommentar zum 

Steuergesetz des Kantons Basel-Landschaft, § 81 N 9 i.V.m. 72 N 6 ff.; Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 3. A. Zürich 2013, § 216 N 

12 ff.). 

 

 

3. a) Strittig ist vorliegend nicht die Erhebung einer Handänderungssteuer an sich, 

sondern deren Berechnungsgrundlage. 

  Bis zum 31. August 2011 hielten die Ehegatten A.B.____ und B.B.____ das 

Grundstück Parzelle 1653 GB C.____ zu je hälftigem Miteigentum. Mit öffentlicher Urkunde vom 

28. Juni 2013 überführten die Ehegatten ihr Miteigentum mit ebenfalls den gleichen Anteilen 

resp. Quoten in Gesamteigentum. Den Antritt des Gesamteigentums legten die Parteien auf das 

Datum vom 1. September 2011 fest. In der gleichen Urkunde schlossen die Ehegatten mit Frau 

D.____ einen Abtretungsvertrag, in welchem die Ehegatten Frau D.____ je 513/3420 interne 

Gesamthandanteile betreffend das Grundstück 1653, GB C.____ abgetreten haben, ab. Insge-

samt traten die Ehegatten damit 1030/3420 interne Gesamteigentumsanteile an Frau D.____ 

ab. Den Übernahmewert legten die Parteien auf Fr. 1‘030‘000.-- fest. Frau D.____ beglich den 

Kaufpreis durch die Übernahme von Fr. 480‘000 des Kapitalausstandes der auf dem Vertrags-

objekt lastenden Grundpfandrechte, sowie diversen bereits geleisteten Anzahlungen an den 

Neubau von insgesamt Fr. 550‘000.--. Den Antritt des Vertragsobjektes legten die Parteien 

rückwirkend auf das Datum des 1. September 2011 fest.  

  In der jüngsten Eingabe vom 31. Oktober 2017 hielten die Parteien nun fest, im 

Abtretungsvertrag vom 28. Juni 2013 hätten die Parteien einen Übernahmewert für die an Frau 

D.____ abgetretenen insgesamt 1030/3420 internen Gesamthandanteile irrtümlich mit dem 

Wert von Fr. 1‘030‘000.-- festgelegt, was dem Wert der Gesamthandanteile nach Fertigstellung 

 
 
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der Baute entsprochen habe. Im Zeitpunkt des Antritts der Abtretungsobjekte sei die neue Bau-

te auf dem Grundstück Nr. 1653, noch nicht erstellt gewesen. Deshalb sei als Wert für die abge-

tretenen Gesamthandanteile der Wert des damaligen Zustandes der Liegenschaft in Anschlag 

zu bringen. Dieser habe gemäss beiliegender Kopie der Schätzung des HEV Basel-Stadt vom 

18.Oktober 2010 Fr. 1‘662‘200.-- betragen. Abschnitt III. Ziffer 1 des Abtretungsvertrages vom 

28. Juni 2013 werde deshalb aufgehoben. Der Übernahmewert für die neu 14.07/100 internen 

Gesamteigentumsanteile werde auf Fr. 234‘000.-- festgesetzt. 

 

 b) Die Steuerverwaltung berechnete die Handänderungssteuer in der Folge auf 

dem gesamten Verkaufspreis von Fr. 1‘030‘000.-- und setzte die Steuerbelastung damit auf Fr. 

12‘875.-- fest. Die Rekurrenten vertreten nun die Ansicht, dass von der ursprünglichen Fläche 

von 1‘871 m2 ca. 600 m2 für den Neubau verwendet worden seien. Der Landanteil sei an die 

einfache Gesellschaft bestehend aus A.B.____, B.B.____ und D.____ abgetreten worden. 50% 

der neu erstellten Liegenschaft sei Frau D.____ zugeordnet worden, weshalb die Pflichtigen 

Frau D.____ effektiv lediglich 300 m2 Land zu Fr. 780.00 pro m2 abgetreten hätten. Aus diesem 

Grund sei die Handänderungssteuer lediglich auf einem Betrag von Fr. 234‘000.-- zu erheben.  

 

 c) Zunächst ist festzustellen, dass die öffentliche Urkunde über einen Nachtrag zu 

einem Abtretungsvertrag vom 30. Oktober 2017 mangels Eintrag im Grundbuch nicht beachtet 

werden kann und im Falle eines Eintrags ins Grundbuch voraussichtlich wiederum Handände-

rungssteuern auslösen wird, da die Parteien die Eigentumsverhältnisse, und damit die Quoten 

geändert haben. Es wird vorliegend demnach auf die öffentliche Urkunde vom 28. Juni 2013 

abgestellt. 

 

 d) Wie bereits weiter oben ausgeführt, stellt das basellandschaftliche Steuerrecht 

für die Ermittlung der Handänderungssteuer auf den bezahlten Kaufpreis ab (§ 84 Abs. 1 StG). 

Der Verkehrswert als Berechnungsgrundlage ist nur dann heranzuziehen, wenn der Verkehrs-

wert offensichtlich vom vereinbarten Kaufpreis abweicht (§ 83 StG), was hier jedoch nicht der 

Fall ist.  

  Vorliegend haben die Rekurrenten Frau D.____ einen Anteil an ihrem Grund-

stück sowie dem neu darauf errichteten Gebäude mit einer Wohnung sowie Büroräumlichkeiten 

mit öffentlicher Urkunde vom 28. Juni 2013 verkauft. Für die Wohnung (mit einem entsprechen-

den Anteil am Land) vereinbarten die genannten Parteien einen Kaufpreis von Fr. 1‘030‘000.--. 

Der Antritt des Vertragsobjektes sollte gemäss diesem Vertrag rückwirkend auf den 1. Septem-

ber 2011 erfolgen. 

 
 
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  Gemäss den Baugesuchsakten wurde das Baugesuch von den Rekurrenten ge-

stellt und am 31. Mai 2011 unterzeichnet. Das Gesuch umfasste die Erstellung eines Wohnhau-

ses mit Bürorräumlichkeiten am E.____weg 6, C.____. Aus diesen Akten ist ebenfalls ersicht-

lich, dass am 29. August 2011 mit dem Aushub resp. den Bauarbeiten begonnen wurde. Die 

Schnurgerüstabnahme fand am 11. Oktober 2011 statt. Die Mitteilung über die Bauabnahme 

erfolgte am 20. September 2012 und konnte ab dem 1. Oktober 2012 vorgenommen werden. 

Damit ist davon auszugehen, dass das Gebäude mit Datum vom 30. September 2012 fertig 

erstellt war. Die Bauabnahme erfolgte schliesslich per 31. Mai 2013. Der Abtretungsvertrag 

wurde hingegen erst am 28. Juni 2013 öffentlich beurkundet.  

  Nach Art. 671 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. 

Dezember 1907 gilt alles, was mit einem Grundstück fest und dauernd verbunden wird, als des-

sen Bestandteil und fällt daher in das Eigentum des Grundeigentümers (Art. 641 Abs. 1 ZGB) 

(sog. Akzessionsprinzip) (Entscheid des Bundesgerichts [BGE] 121 III 448 E.3b). Aufgrund der 

Abfolge der Daten ist auch nicht davon auszugehen, dass die Rekurrenten Frau D.____ vorerst 

nur einen Anteil am Land ohne die Wohnung verkauft haben. Die Wohnung war zum Zeitpunkt 

der Beurkundung des Abtretungsvertrags darüber hinaus schon erstellt und vermutlich bereits 

von der Erwerberin bewohnt. Insofern spielt die Bewertung der HEV Basel-Stadt aus dem Jahre 

2010 keine Rolle. Sie diente der Erwerberin damals höchstens für die Plausibilisierung des 

Preises für das Land auf welchem später die Liegenschaft mit der Wohnung erstellt wurde. Im 

öffentlich beurkundeten Vertrag benannten die Parteien darüber hinaus bereits die von der Er-

werberin geleisteten Anzahlungen genau, da diese den Kaufpreis bereits zu einem Teil begli-

chen hatte. Das Antrittsdatum, also der Übergang von Nutzen und Gefahr vom Verkäufer auf 

den Käufer spielt zudem für die Erhebung der Handänderungssteuer keine Rolle. Massgebend 

ist der Grundbucheintrag. Mit dem Grundbucheintrag erfolgt sodann auch der Übergang des 

Eigentums. Dieser ist zentral für die Entstehung oder Änderung des Eigentums (vgl. 

Schmid/Hürlimann-Kaup, Sachenrecht, RN 466, mit weiteren Hinweisen). Die Handänderungs-

steuer wird wie unter Ziffer 2c der Erwägungen hiervor ausgeführt, mit der Eintragung ins 

Grundbuch ausgelöst, was bedeutet, dass die Veranlagungsbehörde dann berechtigt ist, falls 

die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind, die entsprechende Handänderungssteuer zu erhe-

ben. Der von den Rekurrenten erwähnte Irrtum über den Wert des Abtretungsobjektes ändert 

an dieser Sachlage nichts, denn die Rekurrenten haben das Gebäude ohne die Erwerberin er-

stellt und traten selbst und alleine als Bauherrschaft auf. Sie haben in der Folge der Erwerberin 

die fertig erstellte Wohnung inkl. dem vereinbarten Landanteil zu einem Preis von Fr. 

1‘030‘000.-- verkauft, wobei das Gebäude in diesem Zeitpunkt ohnehin nicht mehr hätte vom 

Boden getrennt werden und separat abgerechnet werden können. Der öffentlich beurkundete 

 
 
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Vertrag vom 28. Juni 2013 entspricht somit den damaligen Gegebenheiten. Ein Irrtum über die 

damaligen Verhältnisse kann damit gar nicht vorliegen, zumal auch die Höhe des Kaufpreises 

nicht vollkommen aus der Luft gegriffen scheint. Die Ansicht der Rekurrenten wäre nur dann zu 

schützen, wenn die Erwerberin zunächst das Land für sich ohne das Gebäude erworben hätte 

und sie die Wohnung in der Folge selbst erstellt hätte. In letzterem Fall wäre die Handände-

rungssteuer nur auf den Wert des Bodens erhoben worden und nicht zusammen auch auf dem 

Wert der Wohnung. Ob für den alleinigen Kauf des Bodens wiederum die Form des Gesamtei-

gentums gewählt worden wäre, kann an dieser Stelle offen gelassen werden.  

 

 Die Steuerverwaltung hat aufgrund dieser Erwägungen die Handänderungssteuer auf-

grund des öffentlich beurkundeten Abtretungsvertrags korrekt erhoben. Damit erweist sich der 

vorliegende Rekurs als unbegründet und ist abzuweisen.  

 

 

4. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind den Rekurrenten die Verfahrenskosten 

in Höhe von Fr. 1‘500.-- aufzuerlegen (§ 130 StG i.V.m. § 20 des Gesetzes über die Verfas-

sungs- und Verwaltungsprozessordnung vom 16. Dezember 1993 [VPO]). 

  

 
 
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Demgemäss    w i r d  e r k a n n t :  

 

://: 1. Der Rekurs wird abgewiesen. 

 2. Die Rekurrenten haben gemäss § 130 StG i.V.m. § 20 VPO die Verfahrenskosten in 

der Höhe von Fr. 1‘500.-- (inkl. Auslagen von pauschal Fr. 100.--) zu bezahlen, welche 

mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss verrechnet werden.  

 3. Mitteilung an die Rekurrenten (1), die Gemeinde C.____ (1) und die Steuerverwaltung 

des Kantons Basel-Landschaft (3).