# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9fb17f65-bcb3-5fdb-92e3-9f7103baf11b
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-26
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 26.01.2024 BS 2024 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BS-2024-1_2024-01-26.pdf

## Full Text

20240112_185715_ANOM.docx

I. Beschwerdeabteilung BS 2024 1

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Staub
Gerichtsschreiber C. Schwegler

Beschluss vom 26. Januar 2024 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, I. Abteilung, An der Aa 4, Postfach, 6301 Zug,
vertreten durch Staatsanwältin D.________,
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Haftentlassung

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Sachverhalt

1. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, I. Abteilung, führt eine Strafuntersuchung gegen 
A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) wegen versuchten Mordes, eventualiter ver-
suchter Tötung (Verfahren 1A 2023 1603). Dem Beschwerdeführer wird im Antrag der 
Staatsanwaltschaft an das Zwangsmassnahmengericht auf Anordnung von Untersuchungs-
haft vom 2. September 2023 Folgendes vorgeworfen:

"Gemäss ersten Erkenntnissen kontaktierte der Beschuldigte den Geschädigten C.________ per E-
Mail und lockte ihn unter dem Vorwand, dass er ihm etwas zur ausserehelichen Beziehung seiner Ehe-
frau, F.________, erzählen könne, am Freitag, 1. September 2023, um 3.30 Uhr, zur Waldhütte 
G.________ in H.________. Im Weiteren wies er den Geschädigten ebenfalls per E-Mail an, sich auf 
den Brunnen zu setzen und dort auf ihn zu warten. Der Beschuldigte richtete für die Kontaktaufnahme 
mit dem Geschädigten eine anonyme E-Mailadresse ein, sodass C.________ nicht wusste, wer auf ihn 
bei der Waldhütte G.________ wartete. Vor Ort schlug der Beschuldigte von hinten mit einem Hammer 
oder einem Stein auf den Kopf des Geschädigten ein und behändigte sodann ein Küchenmesser mit 
einer Klingenlänge von 20 cm, welches er ebenfalls zur Begehung der Tat von Zuhause mitgenommen 
hatte, und stach damit mehrfach auf C.________ ein. C.________ konnte den Angriff teilweise abweh-
ren, erlitt jedoch massive Stichverletzungen, und ist derzeit im Zuger Kantonsspital zur Behandlung.

Anlässlich der Anhaltung des Beschuldigten konnte ein Notizzettel beim Fahrzeug des Beschuldigten 
sichergestellt werden. Der Beschuldigte ist der Verfasser der Notizen. Er konnte anlässlich der Haus-
durchsuchung weder plausibel erklären, warum er diese Notizen verfasst hat noch weshalb ein Teil der 
Gegenstände, die von ihm aufgeführt wurden, von der Zuger Polizei beim G.________ sichergestellt 
werden konnten. Das Versteck der fehlenden Gegenstände wollte er ebenfalls nicht offenlegen."

2. Der Beschwerdeführer wurde am 1. September 2023 um 04.17 Uhr festgenommen und mit 
Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Zug vom 4. September 2023 
einstweilen bis längstens am 30. November 2023 in Untersuchungshaft versetzt (Verfahren 
SZ 2023 81). Mit Verfügung vom 1. Dezember 2023 verlängerte das Zwangsmassnahmenge-
richt die Untersuchungshaft auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom 24. November 2023 
einstweilen bis längstens am 29. Februar 2024 (Verfahren SZ 2023 127). 

3. Mit Eingabe vom 20. Dezember 2023 stellte der Beschwerdeführer bei der Staatsanwalt-
schaft ein Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ent-
sprach diesem Gesuch nicht und beantragte dem Zwangsmassnahmengericht mit Eingabe 
vom 21. Dezember 2023 dessen Abweisung. Das Zwangsmassnahmengericht wies das Ent-
lassungsgesuch am 22. Dezember 2023 ab und verfügte, dass der Beschwerdeführer einst-
weilen längstens bis 29. Februar 2024 in Untersuchungshaft verbleibe (Verfahren SZ 2023 
136). 

4. Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 8. Januar 2024 Beschwerde bei der 
I. Beschwerdeabteilung des Obergerichts mit folgenden Anträgen:

1. Die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 22. Dezember 2023 sei aufzuheben.

2. Der Beschuldigte sei sofort zu entlassen aus der Untersuchungshaft.

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3. Eventualiter sei der Beschuldigte zu entlassen unter Auflage von Ersatzmassnahmen, namentlich 
einer gerichtlich festzusetzenden Kaution.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Staates.

5. Das Zwangsmassnahmengericht verzichtete am 10. Januar 2024 auf eine Vernehmlassung. 

6. Die Staatsanwaltschaft beantragte in der Vernehmlassung vom 12. Januar 2024 die kosten-
pflichtige Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen

1. Einzig die verhaftete Person kann Entscheide über die Anordnung, die Verlängerung und die 
Aufhebung der Untersuchungs- oder Sicherheitshaft bei der Beschwerdeinstanz anfechten 
(Art. 222 StPO).

2. Nach Art. 221 Abs. 1 StPO sind Untersuchungs- und Sicherheitshaft nur zulässig, wenn die 
beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtigt ist und ernst-
haft zu befürchten ist, dass sie sich durch Flucht dem Strafverfahren oder der zu erwarten-
den Sanktion entzieht (lit. a), Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die 
Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (lit. b), oder durch Verbrechen oder schwere Vergehen 
die Sicherheit anderer unmittelbar erheblich gefährdet, nachdem sie bereits früher gleicharti-
ge Straftaten verübt hat (lit. c). Haft ist auch zulässig, wenn die ernsthafte und unmittelbare 
Gefahr besteht, eine Person werde ihre Drohung, ein schweres Verbrechen auszuführen, 
wahrmachen (Abs. 2). Das zuständige Gericht ordnet gemäss Art. 237 Abs. 1 StPO an Stelle 
der Untersuchungs- oder Sicherheitshaft eine oder mehrere Massnahmen an, wenn sie den 
gleichen Zweck wie die Haft erfüllen.

3. Nach Auffassung des Zwangsmassnahmengerichts besteht aufgrund der Ergebnisse der 
Strafuntersuchung der dringende Verdacht des versuchten Mordes gemäss Art. 112 i.V.m. 
Art. 22 Abs. 1 StGB zum Nachteil von C.________. Es führte dazu im angefochtenen Ent-
scheid mit Verweis auf denjenigen im Verfahren SZ 2023 127 vom 1. Dezember 2023 Fol-
gendes aus (E. 5.1):

"[…] Im Polizeirapport vom 1. September 2023 sowie in der Fotodokumentation sind die von 
C.________ erlittenen Verletzungen hinlänglich dokumentiert. Im Weiteren hat der Beschuldigte im 
Rahmen seiner Einvernahme vom 1. September 2023 eingeräumt, die ausgewiesenen Verletzungen 
am 1. September 2023, um 03.30 Uhr, bei der Waldhütte G.________ in H.________ mit einem Mes-
ser sowie mit einem Stein oder Hammer bei C.________ verursacht zu haben. Das Messer mit einer 
Klingenlänge von 20 cm, welches mutmasslich die Stichverletzungen verursachte, konnte denn auch 
im Fahrzeug des Beschuldigten sichergestellt werden.

In Übereinstimmung mit der Staatsanwaltschaft ist sodann von einem versuchten Tötungsdelikt auszu-
gehen. Die vom Beschuldigten anlässlich der Hafteinvernahme bei der Staatsanwaltschaft vorgebrach-
te Version, wonach das Treffen mit C.________ eskaliert sei und er sich bloss habe verteidigen wollen, 

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weist Ungereimtheiten auf und vermag den dringenden Tatverdacht nicht zu entkräften. So ist unbe-
stritten, dass der Beschuldigte für die Kontaktaufnahme mit C.________ die E-Mail "I.________" ver-
wendete. Der Beschuldigte räumt ein, dass er damit C.________ gegenüber habe anonym bleiben wol-
len. Dies spricht für die These der Staatsanwaltschaft, dass der Beschuldigte C.________ zur Waldhüt-
te "locken" wollte. Auch die Uhrzeit (03.30 Uhr) und der Ort des Treffens (der Tatort ist deutlich vom 
Siedlungsgebiet entfernt) spricht gegen die Behauptung des Beschuldigten, wonach er zunächst 
"bloss" das Gespräch gesucht habe. Kommt hinzu, dass der Beschuldigte anlässlich der Haftanhörung 
vor Zwangsmassnahmengericht – abweichend zur Darstellung bei der Staatsanwaltschaft – ausführte, 
er habe C.________ zwar nicht töten, aber verletzen wollen. Schleierhaft ist auch, dass der Beschul-
digte sein Auto offenbar etwas oberhalb des "G.________" parkierte, damit C.________ dieses nicht 
habe erkennen können. Deutlich gegen den Beschuldigten sprechen die anlässlich seiner Anhaltung 
sichergestellten Notizen. Der Beschuldigte räumt ein, Urheber dieser Notizen zu sein. Diese sprechen 
im Einklang mit der Staatsanwaltschaft für ein Tötungsdelikt ("03.30 G.________"; "zum Reihenhaus 
verbuddeln"; "G.________ Blut?"; "Immer Handschuhe"; "Benzin + Zündhölzer"; "Handy dort lassen 
versteckt"). Die Begründung des Beschuldigten, er habe diese aus Angst erstellt, ist nicht nachvollzieh-
bar. Im Weiteren ist beachtlich, dass in den fraglichen Notizen Kabelbinder erwähnt werden. Letztere 
konnten am Tatort sichergestellt werden. Die Kabelbinder, welche sich als Fesselungsmaterial eignen, 
sprechen ebenfalls für ein gezieltes Vorgehen des Beschuldigten. Diese und auch weitere Ungereimt-
heiten […] sprechen dafür, dass die Angabe des Beschuldigten, wonach er das fragliche Messer nur 
zum Schutz mitgenommen habe, als Schutzbehauptung zu werten ist. Vielmehr ist – jedenfalls im ak-
tuellen Verfahrensstadium – davon auszugehen, dass er gezielt und geplant versuchte, C.________ zu 
töten. Damit ist der allgemeine Haftgrund gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO gegeben."

Da der Beschwerdeführer den betreffenden Tatvorwurf anerkannt hat und sich im Beschwer-
deverfahren zum allgemeinen Haftgrund des dringenden Tatverdachts nicht weiter äussert, 
kann auf die zutreffenden Erwägungen des Zwangsmassnahmengerichts verwiesen und 
festgestellt werden, dass diese Haftvoraussetzung gegeben ist (Art. 82 Abs. 4 StPO).

4. Es bleibt nachfolgend zu prüfen, ob auch die besonderen Haftgründe der Ausführungsgefahr 
und der Fluchtgefahr zu bejahen sind, was der Beschwerdeführer in Abrede stellt. 

4.1 Das Zwangsmassnahmengericht führt zur Ausführungsgefahr aus, der Grad der Wahrschein-
lichkeit eines schweren Gewaltverbrechens sei vorliegend nicht hoch. Bei den zu befürchten-
den weiteren Delikten im gleichen Umfang wie die Anlasstat sei allerdings an die Annahme 
der Ausführungsgefahr kein allzu hoher Massstab anzulegen, andernfalls potenzielle Opfer 
einem nicht verantwortbaren Risiko ausgesetzt würden. Gestützt auf die gutachterlichen Aus-
führungen stehe fest, dass der Beschwerdeführer die vorliegende Anlasstat unter dem Ein-
fluss einer mittelgradigen Persönlichkeitsstörung verübt habe. Obwohl die Persönlichkeit vor-
liegend "nur" als mittelgradig eingestuft worden sei, würden die Gutachter davon ausgehen, 
dass ihre lebenspraktischen Auswirkungen in Kombination mit den geschilderten Risikoei-
genschaften in forensischer Sicht dennoch so schwerwiegend seien, um sie mit einer als 
schwerwiegend anerkannten seelischen Störung gleichzusetzen, welche zur Risikosenkung 
therapiert werden müsse. Infolge der bestehenden lebenspraktischen Defizite des Be-
schwerdeführers in der Konfliktbewältigung und in Beachtung seiner noch nicht therapierten 
Persönlichkeitsstörung erweise sich vorliegend auch ein nicht hohes Risiko einer Tatbege-
hung mit Bezug auf ein schweres Gewaltverbrechen als eine sehr hohe, nicht mehr zumutba-
re Ausführungswahrscheinlichkeit (E. 6.3.2).

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4.2 Demgegenüber wird in der Beschwerde geltend gemacht, dem Beschwerdeführer werde trotz 
der im Gutachten festgestellten Naivität im Zusammenhang mit der Planung des Delikts eine 
Ausführungsgefahr unterstellt, was bedeute, dass der Beschwerdeführer wieder nach dem 
genau gleichen Muster vorgehen würde. Dazu bräuchte es aber auch wieder eine vergleich-
bare, über mehrere Jahre aufgebaute Beziehungskonstellation mit einer Frau, die dem Be-
schwerdeführer aufgrund einer gemeinsamen Tätigkeit nahegekommen sei, sowie deren 
ebenso (wie im vorliegenden Fall) naiven Partner. Es mute völlig lebensfremd an, eine zweite 
solche Möglichkeit überhaupt nur zu erwähnen. Gemäss Gutachten würden deutlich weniger 
als 20 von 100 Personen mit einem vergleichbaren Risikoprofil wie der Beschwerdeführer in-
nerhalb von drei Jahren erneut mit einem (versuchten) Tötungsdelikt in Erscheinung treten. 
Eine Ausführungsgefahr in einem solchen geringen Ausmass rechtfertige keine Untersu-
chungshaft. Das Zwangsmassnahmengericht führe aus, dass die Risikoeigenschaften 
"unsichere Persönlichkeit" und "isolierte Defizite in der Konfliktbewältigung" das Risiko einer 
Beziehungstat erhöhten, wobei beim Beschwerdeführer auch risikosenkende Faktoren 
bestünden und sich die risikosenkenden individuellen Faktoren mit den risikoerhöhenden in-
dividuellen Faktoren die Waage halten dürften. Dies bedeute, dass die beim Beschwerdefüh-
rer bestehenden Risikofaktoren durch die risikosenkenden Faktoren ausgeglichen würden, 
was nichts anderes bedeuten könne als ein Risiko von 0 % statt das im Gutachten berechne-
te Risiko von 4.9 %. Die Darstellung des Zwangsmassnahmengerichts, wonach für den Be-
schwerdeführer eine ambulante, strafvollzugsbegleitende deliktorientierte Therapie geeignet 
sei, ziele z.B. auf Triebtäter bei Sexualdelikten ab oder auf Beschuldigte, die betreffend 
schwere Gewaltdelikte schon mehrfach aufgefallen bzw. bestraft worden seien. Der Be-
schwerdeführer sei aber ausser wegen Parkbussen noch nie strafrechtlich in Erscheinung 
getreten. Der Beschwerdeführer werde – auf freiem Fuss oder nicht – eine Therapie begin-
nen aufgrund der bei ihm diagnostizierten Persönlichkeitsstörung. Eine deliktorientierte The-
rapie sei nicht erforderlich. 

4.3 Gemäss Art. 221 Abs. 2 StPO ist Haft auch zulässig, wenn die ernsthafte und unmittelbare 
Gefahr besteht, eine Person werde ihre Drohung, ein schweres Verbrechen auszuführen, 
wahrmachen. Die Ausführungsgefahr stellt einen selbständigen gesetzlichen Haftgrund dar. 
Er verlangt nicht zwangsläufig noch zusätzlich einen dringenden Tatverdacht eines bereits 
begangenen (untersuchten) Delikts. Die Haft wegen Ausführungsgefahr als freiheitsentzie-
hende Zwangsmassnahme muss verhältnismässig sein. Die rein hypothetische Möglichkeit 
der Verübung von Delikten sowie die Wahrscheinlichkeit, dass nur geringfügige Straftaten 
verübt werden, reichen nicht aus, um Haft wegen Ausführungsgefahr zu begründen. Bei der 
Annahme, dass eine Person ein schweres Verbrechen begehen könnte, ist Zurückhaltung 
geboten. Erforderlich ist eine sehr ungünstige Prognose. Nicht Voraussetzung ist hingegen, 
dass die verdächtige Person bereits konkrete Anstalten getroffen hat, um die befürchtete Tat 
zu vollenden. Vielmehr genügt es, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Ausführung aufgrund 
einer Gesamtbewertung der persönlichen Verhältnisse sowie der Umstände als sehr hoch 
erscheint. Besonders bei drohenden schweren Gewaltverbrechen ist dabei auch dem psychi-
schen Zustand der verdächtigen Person bzw. ihrer Unberechenbarkeit oder Aggressivität 
Rechnung zu tragen. Je schwerer die angedrohte Straftat ist, desto eher rechtfertigt es sich 
eine Inhaftierung, wenn die vorhandenen Fakten keine genaue Risikoeinschätzung erlauben 
(BGE 140 IV 19 E. 2.1.1 m.H.).

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4.3.1 Gemäss dem forensisch-psychiatrischen Gutachten vom 18. Dezember 2023 (Vi act. 3/3/34 
ff.) liegt beim Beschwerdeführer eine mittelgradige Persönlichkeitsstörung (ICD-11 6D10.1) 
vor. Er weise Anzeichen einer unreifen Persönlichkeit auf, die gemäss ICD-11 der Persön-
lichkeitsdomäne "Desinhibition" zugeordnet werden könnten: So würde die gesamte Planung 
des Delikts inkonsistent, schlecht durchdacht und naiv anmuten. Auch das Schreiben an-
onymer E-Mails an C.________ und F.________ wirke unreif. An der Interpretation dieser 
Verhaltensweisen als unreif würden auch bestimmte Details in der Tatplanung nichts ändern, 
die per se nicht unbedarft, sondern im Gegenteil sogar fast raffiniert wirken würden, wie etwa 
die Tatsache, dass der Beschwerdeführer im fingierten Abschiedsbrief J.________ stets als 
"K.________" ausgeschrieben habe, was möglicherweise den Verdacht von ihm als Verfas-
ser hätte ablenken sollen. Die Beeinträchtigungen würden jedoch nicht alle Funktionsberei-
che der Persönlichkeit betreffen. So sei beispielsweise Bindungsfähigkeit, Vertrauen und In-
timität unbeeinträchtigt. Dies spreche für eine nur mittelgradige Ausprägung der Problematik 
bei Aspekten des Selbst. Auch zwischenmenschliche Störungen seien beim Beschwerdefüh-
rer zu beobachten. Seine Ehefrau beschreibe als negativen Punkt bei ihrem Mann seine 
Konfliktaversion. Er gehe Konflikten aus dem Weg und sei sehr harmoniebedürftig. Deshalb 
hätten sie sich fast nie gestritten. Das weise gemäss Gutachter auf eine verminderte Fähig-
keit hin, mit Konflikten in der ehelichen Beziehung, aber auch andernorts, umzugehen. Dabei 
liege der Verdacht nahe, dass der Beschwerdeführer bei sich anbahnenden Konflikten auf-
grund seiner Harmoniebedürftigkeit schnell nachgegeben habe und es daher auch nicht zum 
Streit gekommen sei. Dieses Verhalten impliziere, dass der Beschwerdeführer nicht genü-
gend für seine Rechte einstehe und letzten Endes bei Konflikten regelmässig benachteiligt 
sei. Dazu würden auch die Angaben seines Vaters passen. Die unreifen Anteile seiner Per-
sönlichkeit würden bewirken, dass er sich in der Umgebung von Kindern, die definitions-
gemäss einen geringeren Reifegrad der Persönlichkeit aufweisen als Erwachsene, wohl 
fühle. Beim Beschwerdeführer sei ein maladaptives Muster des emotionalen Ausdrucks und 
des Verhaltens feststellbar, nicht aber z.B. der Kognition, sodass nicht von einer umfassen-
den Maladaptation gesprochen werden könne. Auch dies spreche für eine "nur" mittelgradige 
Ausprägung der Störung (S. 58 f.).

4.3.2 Mit Bezug auf die Wahrscheinlichkeit zukünftiger strafbarer Handlungen wird im Gutachten 
ausgeführt, dass beim Beschwerdeführer das Risikoprofil aus den folgenden Risikoeigen-
schaften bestehe: Unreife Persönlichkeit, Isolierte Defizite in der Konfliktbewältigung und Be-
ziehungstat-Disposition. Deutlich weniger als 20 von 100 Personen (20.4%) mit einem ver-
gleichbaren individuellen Risikoprofil wie der Beschwerdeführer würden innerhalb von drei 
Jahren erneut mit einem (versuchten) Tötungsdelikt in Erscheinung treten. Beim individuellen 
Risikoprofil führen die Gutachter aus, dass der Beschwerdeführer mit F.________ eine aus-
sereheliche Liebesbeziehung geführt habe. Es habe sich vor der Tat deutlich abgezeichnet, 
dass diese Beziehung durch F.________ beendet werden würde. Der Beschwerdeführer ha-
be Mühe gehabt, sich mit diesem Gedanken abzufinden. Dies sei soweit keine komplett aus-
sergewöhnliche Situation. Dann habe der Beschwerdeführer aber versucht, seinen Neben-
buhler zu töten. Dies sei eine seltene Reaktion auf die geschilderte Situation. Die Persönlich-
keitsdispositionen ("Unreife Persönlichkeit", "Isolierte Defizite in der Konfliktbewältigung" und 
"Beziehungstat-Disposition") stünden mit dieser Tat im Zusammenhang. 

Das Risikomerkmal der Isolierten Defizite in der Konfliktbewältigung disponiere den Be-
schwerdeführer dazu, mit Konflikten nicht aktiv und konstruktiv umgehen zu können. Er wei-

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che Konflikten aus, sitze sie aus, ziehe sich zurück oder reagiere – wie beim Anlassdelikt –
mit destruktivem Verhalten. Die Unreife Persönlichkeit führe zu Verhaltensweisen, die als 
nicht angemessen und in gewisser Weise infantil und naiv imponieren würden. Die Folgen 
eigener Verhaltensweisen würden nicht in adäquater Weise bedacht. Die Beziehungstat-
Disposition des Beschwerdeführers bedeute schliesslich, dass die Risikoeigenschaften Unsi-
chere Persönlichkeit und Isolierte Defizite in der Konfliktbewältigung das Risiko einer Bezie-
hungstat – wie beispielsweise das Anlassdelikt – erhöhten.

Diese individuellen Persönlichkeitseigenschaften würden in einem ersten Schritt der Überprü-
fung des individuellen Risikoprofils dazu führen, dass die Wahrscheinlichkeit, der Beschwer-
deführer werde in Zukunft bei einer ähnlichen Bedingungskonstellation wiederum derart 
überschiessend reagieren, im Vergleich zu einem durchschnittlichen Straftäterkollektiv erhöht 
sei. Und dass sich zukünftig eine ähnliche Bedingungskonstellation ergebe, sei nicht ausge-
schlossen. Es sei vorstellbar, dass der Beschwerdeführer sich wieder in eine Frau verliebe, 
die schon einen Partner habe, der dem Beschwerdeführer im Weg sein könnte.

Es gebe allerdings auch risikosenkende Faktoren beim Beschuldigten, wie etwa sein nicht 
mehr ganz junges Alter, seine zumindest mittelfristige Erschütterung durch die Tat selbst, 
seine grundsätzlich delinquenzferne Persönlichkeitsdisposition (keine Identifizierung mit de-
linquenter Kultur, keine kriminelle Sozialisierung, keine allgemeine Rücksichtslosigkeit etc.) 
sowie seine Verantwortungsübernahme und Distanzierung von der Tat. Damit dürften sich 
diese risikosenkenden individuellen Faktoren mit den risikoerhöhenden individuellen Fakto-
ren (aufgrund der drei weiter oben beschriebenen Risikoeigenschaften) die Waage halten.

Unter der Voraussetzung, dass geeignete Massnahmen getroffen würden, seien die so ermit-
telten Werte wegen des Phänomens der "Self-Cancelling-Prophecy" erneut anzupassen, und 
zwar gegen unten: Die "Self-Cancelling-Prophecy" besage, dass forensische Fachpersonen 
mit ihrer Einschätzung auf das System einwirken würden, mit der (gewünschten) Konse-
quenz, dass ihre ursprüngliche Einschätzung nicht eintreffen würde. Im optimalen Fall würde 
man gestützt auf die Risikoeinschätzung und der damit einhergehenden Fallkonzeption eine 
dem Risiko angepasste Reaktion (Psychotherapie, ggf. medikamentöse Behandlung, Psy-
choedukation) auslösen, die erfolgreich die Risikomerkmale angehen und so weit verändern 
könnten, dass Rückfälle ausblieben oder zumindest weniger wahrscheinlich würden 
(S. 67 ff.).

4.3.3 Die möglicherweise von einer Freiheitsstrafe allein zu erwartende deliktprotektive Wirkung 
reiche nicht aus, um die bestehende Rückfallgefahr zu senken. Von zentraler Bedeutung sei 
es, spezifisch die Ausprägung der deliktrelevanten Persönlichkeitseigenschaften zu reduzie-
ren - also der Unreifen Persönlichkeit und der Isolierten Defizite in der Konfliktbewältigung 
(die Beziehungstat-Disposition per se sei als Bindeglied zwischen den anderen Risikoeigen-
schaften und dem Delikt nicht behandelbar). Das geeignete Mittel dazu sei eine ambulante, 
strafvollzugsbegleitende deliktorientierte Therapie nach Art. 63 StGB. Sollte sich im Verlauf 
der ambulanten Behandlung nach Art. 63 StGB herausstellen, dass eine intensivere Thera-
pieform nötig sei, gebe es die Möglichkeit, die ambulante Massnahme gerichtlich in eine sta-
tionäre Massnahme nach Art. 59 StGB umzuwandeln. Zusammengefasst werde die Anord-
nung einer ambulanten, strafvollzugsbegleitenden deliktorientierten Therapie nach Art. 63 
StGB empfohlen. Die Behandlungsdauer werde auf ca. fünf Jahre geschätzt (S. 70 ff.).

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4.4 Festzuhalten ist zunächst, dass aufgrund des Beschleunigungsgebots im Haftverfahren 
wenig Raum für ausgedehnte Beweisabnahmen besteht, mit Vorbehalt der Abnahme eines 
liquiden Alibibeweises. Zur Schuldfrage hat der Haftrichter weder ein Beweisverfahren 
durchzuführen noch dem Sachrichter vorzugreifen (Forster, Basler Kommentar, 3. A. 2023, 
Art. 221 StPO N 3 m.H.). Entsprechendes gilt, wie das Zwangsmassnamengericht unter Hin-
weis auf das Urteil des Bundesgerichts 1B_487/2017 zu Recht ausführt, für die Würdigung 
von psychiatrischen Gutachten. 

4.4.1 Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, als der von den Gutachtern festgestellte 
Grad der Wahrscheinlichkeit für ein schweres Gewaltverbrechen nicht hoch ist, was prima 
vista gegen eine Ausführungsgefahr spricht. Zu berücksichtigen ist indes, dass im vorliegen-
den Fall eingestandenermassen ein sehr schweres Delikt bereits vorliegt, was für eine Beja-
hung der Ausführungsgefahr nicht zwangsläufig erforderlich wäre. Zudem verübte der Be-
schwerdeführer die Anlasstat unter dem Einfluss einer mittelgradigen Persönlichkeitsstörung 
(ICD-11 6D10.1). Im Gutachten wird dazu festgehalten, dass die lebenspraktischen Auswir-
kungen einer "nur" als mittelgradig eingestuften Persönlichkeitsstörung in Kombination mit 
den beim Beschwerdeführer festgestellten Risikoeigenschaften "Unreife Persönlichkeit", "Iso-
lierte Defizite in der Konfliktbewältigung" und "Beziehungstat-Disposition" aus forensischer 
Sicht dennoch so schwerwiegend seien, dass sie mit anderen, unbestritten als schwerwie-
gend anerkannten seelischen Störungen gleichgesetzt werden könnten (Vi act. 3/3/72 m.H. 
auf Vi act. 3/3/64 ff.). Zwar kommen die Gutachter unter Berücksichtigung dieser Persönlich-
keitsstörung zum Schluss, dass die Rückfallwahrscheinlichkeit des Beschwerdeführers nicht 
hoch ist. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass die zu erwartenden Schäden bei einem 
Rückfall gross sind. Die Gutachter empfehlen denn auch Vorkehrungen, um das Rückfallrisi-
ko zu senken, wobei die möglicherweise von einer Freiheitsstrafe allein zu erwartende delikt-
sprotektive Wirkung nicht ausreicht. Als geeignetes Mittel, um die Ausprägung der deliktrele-
vanten Persönlichkeitseigenschaften zu reduzieren, wird eine ambulante, strafvollzugsbeglei-
tende deliktorientierte Therapie nach Art. 63 StGB empfohlen. In Verbindung mit dem in einer 
solchen Therapie Erlernten stünden – so die Gutachter – dem Beschwerdeführer Verhal-
tensoptionen zur Verfügung, die er zum Zeitpunkt der Tat noch nicht hatte (Vi act. 3/3/65 und 
3/3/68). Zu einer deliktsorientierten Therapie ist der Beschwerdeführer nach eigenen Anga-
ben jedoch nicht bereit. Dies lässt die Rückfallwahrscheinlichkeit wiederum höher erschei-
nen. Zu beachten ist sodann vorliegend die erwähnte bundesgerichtliche Rechtsprechung, 
wonach eine Inhaftierung umso eher gerechtfertigt ist, je schwerer eine drohende Straftat ist, 
und an die Rückfallgefahr geringere Anforderungen zu stellen sind, wenn es – wie vorliegend 
– um den Schutz von Leib und Leben geht (BGE 143 IV 9 E. 2.9).

4.4.2 Für eine Ausführungsgefahr spricht sodann neben der diagnostizierten Persönlichkeitss-
törung die Unberechenbarkeit des Beschwerdeführers, welcher bei drohenden schweren 
Gewaltverbrechen ebenfalls Rechnung zu tragen ist. Auf der einen Seite mutet die Tatpla-
nung gemäss den Gutachtern naiv, schlecht durchdacht und inkonsistent an. Auf der ande-
ren Seite geht aus dem Webverlauf des sichergestellten Mobiltelefons des Beschwerdefüh-
rers hervor, dass dieser ab dem 29. Juli 2023 und somit wenige Tage, nachdem ihm 
F.________ mitgeteilt hat, dass C.________ sie zum Verhältnis zum Beschwerdeführer zur 
Rede gestellt hat, plötzlich Suchbegriffe eingegeben hat, welche zur verübten Tat vom 1. 
September 203 in engem Zusammenhang stehen (vgl. dazu die polizeiliche Einvernahme mit 

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dem Beschwerdeführer vom 20. Dezember 2023). Dabei handelte es sich um Suchbegriffe 
wie "findet man heraus, woher eine E-Mail versendet wurde?", "E-Mail ohne IP-Adresse", 
"Leiche verschwinden lassen strafbar", "wo versteckt man eine Leiche", "Verwesung im 
Wasser Dauer", "Leiche mit Steinen beschweren", "wie kann ich meine Nummer unterdrü-
cken", "Leichengeruch durch Betondecke", "Vermisstenfall mit Abschiedsbrief", "Handyortung 
wenn ausgeschaltet", "was passiert bei Vermisstmeldungen Schweiz", "was macht die Polizei 
bei Abschiedsbrief". Diese Recherchen dokumentierte der Beschwerdeführer Punkt für Punkt 
auf einem Notizzettel. Darüber hinaus sind in den sichergestellten Notizen des Beschwerde-
führers auch Stichworte wie "Kabelbinder", "03.30 G.________", "immer Handschuhe", 
"Handy dort versteckt lassen" etc. enthalten. An der Einvernahme schob der Beschwerdefüh-
rer sämtliche Recherchen seiner Fantasie zu, ohne sich weiter dazu zu äussern. Die erwähn-
ten, sehr spezifischen Google-Suchen weisen dagegen auf einen sehr konkreten Tötungs-
plan hin. Auch aufgrund dieser Unberechenbarkeit, verbunden mit der diagnostizierten mit-
telgradigen Persönlichkeitsstörung, ist die Ausführung eines Gewaltverbrechens ernsthaft zu 
befürchten. Das Zwangsmassnahmengericht hat damit den besonderen Haftgrund der Aus-
führungsgefahr zu Recht als erfüllt erachtet. 

5. Ob vorliegend auch der besondere Haftgrund der Fluchtgefahr gegeben ist, kann aufgrund 
der zu bejahenden Ausführungsgefahr offen gelassen werden.

6. Der Beschwerdeführer beantragt eventualiter die Anordnung von Ersatzmassnahmen anstel-
le von Untersuchungshaft. Er beruft sich insbesondere auf die Sicherheitsleistung gemäss 
Art. 238 StPO.

Gemäss Art. 238 Abs. 1 StPO kann das zuständige Gericht bei Fluchtgefahr die Leistung ei-
nes Geldbetrages vorsehen, der sicherstellen soll, dass die beschuldigte Person sich jeder-
zeit zu Verfahrenshandlungen oder zum Antritt einer freiheitsentziehenden Sanktion einstellt. 
Gemäss dem Wortlaut von Abs. 1 ist die Sicherheitsleistung ausschliesslich bei Fluchtgefahr 
möglich. Da jedoch das Gesetz keinen numerus clausus kennt, kann eine Kaution – Eignung 
im konkreten Fall vorausgesetzt – auch bei den übrigen Haftgründen grundsätzlich in Be-
tracht gezogen werden (Manfrin/Vogel, Basler Kommentar, 3. A. 2023, Art. 238 StPO N 2).

Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan, inwiefern vorlie-
gend eine Sicherheitsleistung geeignet wäre, die zu bejahende Ausführungsgefahr zu ban-
nen. So begründete der Beschwerdeführer den Antrag auch damit, dass eine Sicherheitsleis-
tung aus seiner Sicht geeignet sei, einer geringen Fluchtgefahr zu begegnen. Entsprechen-
des gilt für die vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang beantragte Ausweis- und 
Schriftensperre i.S. von Art. 237 Abs. 2 lit. b StPO. Das Zwangsmassnahmengericht hat da-
mit die Möglichkeit der Anordnung von Ersatzmassnahmen zu Recht verworfen.

7. Entsprechend den vorstehenden Erwägungen hat das Zwangsmassnahmengericht das Haft-
entlassungsgesuch des Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen. Die Beschwerde erweist 
sich somit als unbegründet und ist abzuweisen.

8. Bei diesem Ausgang hat der Beschwerdeführer die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu 
tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO).

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Beschluss

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten dieses Verfahrens betragen

CHF 800.00 Gebühren
CHF 20.00 Auslagen
CHF 820.00 Total

und werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach Art. 95 ff. BGG. 
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet und 
mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheides und der Beweismittel 
(vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.

4. Mitteilung an:
- Parteien (an die Staatsanwaltschaft unter Rückgabe der eingereichten Akten)
- Zwangsmassnahmengericht (SZ 2023 136; unter Rückgabe der eingereichten Akten)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
I. Beschwerdeabteilung

St. Scherer C. Schwegler
Abteilungspräsident Gerichtsschreiber

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