# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 491e4c9c-9ac3-52b9-bd7d-812830db422c
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-27
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Strafkammer 27.09.2023 502 2023 212
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_005_502-2023-212_2023-09-27.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

502 2023 212

Urteil vom 27. September 2023

Strafkammer

Besetzung Präsident: Laurent Schneuwly
Richter: Jérôme Delabays, Sandra Wohlhauser
Gerichtsschreiberin-
Berichterstatterin: Silvia Gerber

Parteien A.________, Beschuldigter und Beschwerdeführer, vertreten durch 
Rechtsanwalt Elmar Wohlhauser

gegen

STAATSANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin

Gegenstand Verlängerung der Untersuchungshaft

Beschwerde vom 14. September 2023 gegen die Verfügung des 
Zwangsmassnahmengerichts vom 30. August 2023

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Sachverhalt

A. Im Rahmen eines Strafverfahrens gegen B.________ wegen Betrugs, bei dem es um eine 
Deliktsumme von über 5 Millionen geht, wurde festgestellt, dass eine Beziehung zu A.________ 
besteht. Dieser wurde mehrmals als Auskunftsperson befragt. In der Folge wurde gegen 
A.________ ein Strafverfahren wegen Geldwäscherei eröffnet. 

Am 7. Februar 2023 fand eine Hausdurchsuchung bei A.________ statt und er wurde erstmals als 
beschuldigte Person einvernommen. 

Am 23. Mai 2023 sagte B.________ anlässlich der sie betreffenden Hauptverhandlung vor dem 
Wirtschaftsstrafgericht aus, dass sie rund 70% des fehlenden Geldes A.________ übergeben habe. 

Daraufhin wurde A.________ am 24. Mai 2023 festgenommen. 

Mit Verfügung vom 26. Mai 2023 ordnete das Zwangsmassnahmengericht (nachstehend: das ZMG) 
Untersuchungshaft für die Dauer von drei Monaten, d.h. bis zum 23. August 2023, an.

Am 17. August 2023 ersuchte die Staatsanwaltschaft um Verlängerung der Untersuchungshaft um 
zwei Monate. 

Gleichentags ordnete das ZMG die provisorische Fortdauer der Untersuchungshaft bis zu seinem 
Entscheid über das Haftverlängerungsgesuch an. 

B. Mit Verfügung vom 30. August 2023 hiess das ZMG das Gesuch der Staatsanwaltschaft gut 
und verlängerte die Untersuchungshaft von A.________ um zwei Monate, d.h. bis zum 23. Oktober 
2023. 

C. Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 14. September 2023 Beschwerde. Er bean-
tragt, dass die Verfügung vom 30. August 2023 aufzuheben und er unverzüglich aus der Untersu-
chungshaft zu entlassen sei, unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Das ZMG schloss mit Eingabe vom 19. September 2023 auf Abweisung der Beschwerde, soweit 
darauf einzutreten ist.

Die Staatsanwaltschaft schloss mit Stellungnahme vom 20. September 2023 auf Abweisung der 
Beschwerde. 

A.________ replizierte am 25. September 2023. 

Erwägungen

1.

1.1. Entscheide des ZMG können mit Beschwerde an die Strafkammer angefochten werden. Die 
Beschwerdefrist beträgt 10 Tage (Art. 20 Abs. 1 Bst. c, Art. 222, Art. 393 Abs. 1 Bst. c und Art. 396 
Abs. 1 StPO; Art. 64 Bst. c und Art. 85 Abs. 1 JG).

Den Akten kann nicht entnommen werden, wann die angefochtene Verfügung dem Beschwerdefüh-
rer bzw. seinem Anwalt zugestellt wurde (Art. 87 Abs. 3 StPO). Die Beschwerde gilt somit als recht-
zeitig erfolgt.

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1.2. Der Beschwerdeführer hat als betroffene Person offensichtlich ein rechtlich geschütztes Inte-
resse an der Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Verfügung (Art. 382 Abs. 1 StPO).

1.3. Die Beschwerde ist grundsätzlich begründet und enthält Rechtsbegehren (Art. 396 Abs. 1 
StPO). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten. 

1.4. Mit der Beschwerde können Rechtsverletzungen, die unvollständige oder unrichtige Feststel-
lung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt werden (Art. 393 Abs. 2 StPO).

1.5. Die Beschwerde wird in einem schriftlichen Verfahren behandelt (Art. 397 Abs. 1 StPO). Die 
Strafkammer verfügt dabei grundsätzlich über volle Kognition (Art. 391 Abs. 1, Art. 393 Abs. 2 StPO). 

1.6. Auf den Beizug der Strafakte des Wirtschaftsstrafgerichts betreffend B.________ wird 
verzichtet, zumal bereits eine Kopie der relevanten Akten vorliegt.

2.

Gemäss Art. 221 StPO ist Untersuchungshaft nur zulässig, wenn die beschuldigte Person eines 
Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist und ein im Gesetz genannter Haftgrund 
vorliegt. Nach Art. 221 Abs. 1 Bst. a-c StPO ist Haft bei Flucht-, Fortsetzungs- oder Kollusionsgefahr 
zulässig. Überdies hat die Haft wie alle strafprozessualen Zwangsmassnahmen verhältnismässig zu 
sein (vgl. insbes. Art. 197 StPO) und sie darf nicht länger dauern als die zu erwartende Freiheits-
strafe (Art. 212 Abs. 3 StPO). Nach Art. 237 StPO sind anstelle der Haft eine oder mehrere mildere 
Massnahmen anzuordnen, wenn sie den gleichen Zweck wie die Haft erfüllen. 

Der Beschwerdeführer bestreitet, dass ein dringender Tatverdacht und Kollusionsgefahr vorliegt. 
Hingegen macht er nicht geltend, dass Ersatzmassnahmen anzuordnen seien oder dass die Unter-
suchungshaft die zu erwartende Freiheitsstrafe überschreitet. 

3.

Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts.

3.1. Es sei unklar, was das ZMG unter einer «engen» Beziehung zu B.________ verstehe. Bei 
dieser Beziehung habe es sich zuerst um eine rein berufliche Beziehung gehandelt und später 
zudem um eine freundschaftliche, wobei sie nicht als eng bezeichnet werden könne. Es handle sich 
dabei auch nicht um widersprüchliche Aussagen. Er sei betreffend den Gewinn aus dem Verkauf 
einer Liegenschaft bereits einvernommen worden und habe dazu Stellung genommen. Weiter erge-
be sich für ihn weiterhin nicht, welche seiner Aussagen in Bezug auf seine Krypto-Konten und die 
finanzielle Organisation seiner Familie widersprüchlich sein sollen.

3.2. Der Beschwerdeführer scheint implizit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu rügen.

Der Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid 
in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berück-
sichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht 
erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes 
einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesent-
lichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über 
die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die 
höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen 
genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt 
(Art. 29 Abs. 2 BV; u.a. BGE 143 III 65 E. 5.2 m.H.).

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Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Dessen Verletzung führt ungeachtet der materi-
ellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Beschwerde und zur Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids. Eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen 
Gehörs kann ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, 
sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie auch die Rechtslage 
frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus – im Sinne einer Heilung des 
Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör von 
einer Rückweisung der Sache an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu 
einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem 
(der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung 
der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.2 und 2.3.2 m.H.).

3.3. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ergibt sich ohne Weiteres aus der angefoch-
tenen Verfügung, was das ZMG unter einer «engen» Beziehung zu B.________ versteht. So geht 
aus der angefochtenen Verfügung – sowie bereits aus der Verfügung vom 26. Mai 2023 – hervor, 
dass es sich dabei um eine freundschaftliche Beziehung, welche nicht ausschliesslich professionell 
gewesen sei, gehandelt habe. B.________ habe während mehreren Monaten in einem Gebäude 
gewohnt, welches dem Beschwerdeführer gehört habe, und habe während einiger Zeit ein respekti-
ve mehrere Fahrzeuge benutzt, die ihm gehörten. Zudem habe er für sie ein Natelabonnement abge-
schlossen (angefochtene Verfügung S. 4 4. Absatz und S. 5 3. Absatz). Eine solche Beziehung kann 
ohne Weiters als eng bezeichnet werden. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht substantiiert damit 
auseinander und führt in seiner Beschwerdeschrift sogar selber aus, dass es sich zuerst um eine 
rein berufliche Beziehung und später zudem um eine freundschaftliche gehandelt habe. Irrelevant 
ist, dass seine Aussagen betreffend die Beziehung zu B.________ angeblich nicht widersprüchlich 
seien.

Was den Erlös aus dem Verkauf einer Liegenschaft an C.________ betrifft, so geht aus den Aussa-
gen des Beschwerdeführers vom 7. Februar 2023 nicht hervor, dass er hierdurch einen Erlös von 
CHF 325'000.- erzielt habe. Vielmehr hat er ausgeführt, dass er C.________ für den Kauf der 
Liegenschaft ein Darlehen von CHF 100'000.- gewährt habe. C.________ wurde am 24. August 
2023 einvernommen. Dessen Aussagen müssen erst noch überprüft werden. Selbst wenn der 
Beschwerdeführer aus dem Liegenschaftsverkauf einen Erlös von CHF 325’000.- erzielt haben 
sollte, so würde dies immer noch nicht sämtliche Unregelmässigkeiten betreffend sein Einkommen 
und Vermögen erklären, so namentlich wie sein Einkommen gemäss den Steuererklärungen 
zwischen 2016 und 2019 um ungefähr CHF 496'000.- gestiegen ist, obwohl sein Einkommen über 
den besagten Zeitraum CHF 143'000.- betrug, wie es zwischen dem 26. Dezember 2021 und dem 
23. September 2022 zu Zahlungseingängen von über CHF 620'000.- auf sein Krypto-Konto gekom-
men ist und warum zwischen dem 29. Dezember 2021 und dem 24. September 2022 von seinem 
Konto her, ungefähr CHF 350'000.- an weitere Krypto-Konten überwiesen wurden (vgl. angefochte-
ne Verfügung S. 5 1. Absatz). Ebenso wenig, die Unstimmigkeiten in den Erfolgsrechnungen und 
Bilanzen der Familienunternehmen (vgl. angefochtene Verfügung S. 4 2. Absatz).

Weiter hat das ZMG auch dargelegt, welche seiner Aussagen widersprüchlich sein sollen (ange-
fochtene Verfügung S. 8 2. und 3. Absatz). Dies geht ausserdem auch bereits ausführlich aus dem 
Entscheid des ZMG vom 26. Mai 2023 E. 2d hervor, wobei das ZMG darauf verweisen durfte (u.a. 
Urteil BGer 1B_77/2021 vom 23. März 2021 E. 3.2 m.H.). Der Beschwerdeführer setzt sich nicht 
damit auseinander. 

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Es liegt somit weder eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts noch eine Verletzung des rechtli-
chen Gehörs vor, wobei eine solche ohnhin im vorliegenden Verfahren hätte geheilt werden können. 
Die Beschwerde ist demnach in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

4.

Der Beschwerdeführer rügt weiter eine Verletzung des Unabhängigkeitsgebots, des Rechts auf Frei-
heit und des Rechts auf ein faires Verfahren i.V.m. einer Verletzung des Beschleunigungsgebots.

4.1. Es sei unhaltbar, dass das ZMG den Haftantrag der Staatsanwaltschaft ergänzt habe, entge-
gen dieser prozesstaktische Gründe geltend gemacht habe und damit offensichtlich prozesstakti-
sche Freiheitsentzüge unterstütze. Dadurch sei die Unabhängigkeit des ZMG nicht mehr gegeben. 
Dessen Pflicht sei die Überprüfung der Zulässigkeit von Zwangsmassnahmen und nicht prozesstak-
tische Gründe gutzuheissen. Das ZMG setze sich nicht mit der nötigen Tiefgründigkeit mit den 
Fakten auseinander. Es liege eine Ermessensüberschreitung vor, womit kein unabhängiges und 
faires Verfahren mehr gegeben sei. Prozesstaktische Gründe seien kein vom Gesetz anerkannter 
Grund für eine Untersuchungshaft, weshalb die Haft ohne gesetzliche Grundlage vollzogen und 
seine Freiheit unrechtmässig beschränkt werde.

4.2. Das ZMG ist nicht verpflichtet, sich bei der Begründung des Haftentscheids an die Argumen-
tation der Staatsanwaltschaft zu halten. Es kann von deren Begründung abweichen oder sogar einen 
anderen Haftgrund als denjenigen gemäss Haftantrag bejahen. Indessen muss der beschuldigten 
Person Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden, wenn das Gericht entscheidend von den 
Vorbringen der Staatsanwaltschaft abweicht (Urteil BGer 1B_637/2022 vom 26. Januar 2023 E. 2.2; 
FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, in Kommentar zur StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 226 N. 8; FORSTER, in 
Basler Kommentar, 3. Aufl. 2023, Art. 226 N. 4; JOSITSCH/SCHMID, Praxiskommentar Schweizerische 
Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2023, Art. 226 N. 3). 

4.3. Wie gesehen ist es, unter Wahrung des rechtlichen Gehörs der beschuldigten Person, zuläs-
sig, dass das ZMG den Haftantrag aus einem anderen Haftgrund bejaht. Der Beschwerdeführer rügt 
diesbezüglich keine Verletzung seines rechtlichen Gehörs, wobei eine solche ohnehin im vorliegen-
den Beschwerdeverfahren hätte geheilt werden können. 

Darüber hinaus ist ohnehin nicht ersichtlich, inwiefern das ZMG durch die nachstehende Erwägung 
Recht verletzt haben soll: «Aufgrund der vorangehenden Ausführungen, scheint es daher aus 
prozesstaktischen Gründen durchaus gerechtfertigt, die von der Staatsanwaltschaft angekündigten 
Analysen abzuwarten, bevor die an den Unternehmen beteiligten Familienmitglieder des Beschul-
digten zur Sache einvernommen werden.»

Selbstverständlich erfolgt eine Untersuchungshaft wegen Kollusionsgefahr aus prozesstaktischen 
Gründen und hat die Staatsanwaltschaft bei ihrer Untersuchung prozesstaktisch vorzugehen. So 
erscheint es ohne Weiteres nachvollziehbar, dass zuerst die Analysen abgewartet werden müssen, 
bevor die an den Unternehmen beteiligten Familienmitgelider des Beschwerdeführers zur Sache 
einvernommen werden. Andernfalls kann eine solche Einvernahme nicht ordnungsgemäss durch-
geführt werden. 

Es liegt somit keine Verletzung des Unabhängigkeitsgebots vor. Der anwaltlich vertretene 
Beschwerdeführer stellt ausserdem auch kein Ausstandsgesuch, wobei ein Ausstandsgrund ohne-
hin offensichtlich nicht gegeben wäre.

Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt abzuweisen. 

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5.

Der Beschwerdeführer macht weiter namentlich geltend, dass kein dringender Tatverdacht vorliege 
und das Gebot der freien Beweiswürdigung verletzt worden sei.

5.1. Die Staatsanwaltschaft verkenne, dass es sich bei der Prüfung der Glaubhaftigkeit der 
Aussagen von B.________ nicht um eine Frage der Verwertbarkeit von Beweismitteln handle, 
sondern um deren Würdigung. Es liege eine Ermessensunterschreitung vor. Die Vorinstanz begrün-
de die Erhärtung des Tatverdachts einzig mit den Aussagen von B.________, ohne sich mit deren 
Glaubwürdigkeit auseinanderzusetzen. B.________ sei vom Wirtschaftsstrafgericht als Lügnerin 
und Manipulatorin bezeichnet und verurteilt worden. Der Tatverdacht könne sich nur erhärten, sofern 
weitere, angeblich belastende Tatsachen ermittelt werden können. Vorliegend habe gemäss den 
Akten keine Anfrage bzw. Rückverfolgung von Krypto-Transaktionen zu einem Ergebnis geführt. Die 
Untersuchungsbehörden hätten mit dem Beginn der Analysen ausserdem zu lange gewartet. Eine 
ergebnislose Suche führe zur Auflösung des Tatverdachts.

5.2. Im Gegensatz zum erkennenden Sachrichter hat das Bundesgericht bei der Überprüfung des 
allgemeinen Haftgrundes des dringenden Tatverdachtes (Art. 221 Abs. 1 Ingress StPO) keine 
erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender Beweisergebnisse vorzunehmen. 
Macht ein Inhaftierter geltend, er befinde sich ohne ausreichenden Tatverdacht in strafprozessualer 
Haft, ist vielmehr zu prüfen, ob aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebnisse genügend 
konkrete Anhaltspunkte für ein Verbrechen oder Vergehen und eine Beteiligung des Beschwerde-
führers an dieser Tat vorliegen, die Justizbehörden somit das Bestehen eines dringenden Tatver-
dachts mit vertretbaren Gründen bejahen durften. Im Haftprüfungsverfahren genügt dabei der Nach-
weis von konkreten Verdachtsmomenten, wonach das untersuchte Verhalten mit erheblicher Wahr-
scheinlichkeit die fraglichen Tatbestandsmerkmale erfüllen könnte. Das Beschleunigungsgebot in 
Haftsachen (Art. 31 Abs. 3-4 BV, Art. 5 Abs. 2 StPO) lässt hier nur wenig Raum für Beweismass-
nahmen. Zur Frage des dringenden Tatverdachts bzw. zur Schuldfrage hat das Bundesgericht bzw. 
das ZMG weder ein eigentliches Beweisverfahren durchzuführen noch dem erkennenden Strafrich-
ter vorzugreifen. Vorbehalten bleibt allenfalls die Abnahme eines liquiden Alibibeweises. Bei Beginn 
der Strafuntersuchung sind die Anforderungen an den dringenden Tatverdacht geringer als in späte-
ren Stadien. Im Laufe des Strafverfahrens ist ein immer strengerer Massstab an die Erheblichkeit 
und Konkretheit des Tatverdachts zu stellen. Nach Durchführung der in Betracht kommenden Unter-
suchungshandlungen muss eine Verurteilung als wahrscheinlich erscheinen (BGE 143 IV 316 E. 3.1 
f. m.H.). Wenn bereits in einem frühen Verfahrensstadium ein erheblicher und konkreter dringender 
Tatverdacht besteht, welcher eine Verurteilung als wahrscheinlich erscheinen lässt, muss sich 
dieser allerdings nicht weiter erhärten. In diesem Fall ist der allgemeine Haftgrund gegeben, wenn 
die beschuldigte Person im Laufe der Ermittlungen nicht entlastet wird (Urteil BGer 1B_345/2020 
vom 24. Juli 2020 E. 2.4 m.H.). "Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen", in welchen sich als 
massgebliche Beweise belastende Aussagen des mutmasslichen Opfers und bestreitende Aussa-
gen der beschuldigten Person gegenüberstehen, müssen keineswegs zwingend oder auch nur 
höchstwahrscheinlich gestützt auf den Grundsatz "in dubio pro reo" zu einem Freispruch führen. Die 
einlässliche Würdigung der Aussagen der Beteiligten ist Sache des urteilenden Gerichts (BGE 137 
IV 122 E. 3.3 m.H.).

5.3. Den Aussagen von B.________ kann nicht nur schon deshalb jegliche Glaubhaftigkeit abge-
sprochen werden, bloss weil diese erstinstanzlich wegen gewerbsmässigem Betrug zu 10 Jahren 
Haft verurteilt und vom Gerichtspräsidenten des Wirtschaftsstrafgerichts als Lügnerin und Manipula-
torin par excellence bezeichnet worden sei. B.________ hat am 31. Mai 2023 detaillierte Angaben 
zur Höhe respektive zur Art und Weise der Geldübergaben an den Beschwerdeführer gemacht. 

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Diese Aussagen werden im weiteren Verfahren durch die verschiedenen von der Staatsanwaltschaft 
angekündigten Ermittlungshandlungen zu überprüfen sein, wobei die einlässliche Aussagewürdi-
gung nicht Sache des ZMG ist. Daran ändern auch die Aussagen von D.________ oder dass anläss-
lich der Hausdurchsuchung vom 3. August 2023 hinter der Mikrowelle kein Tresor habe gefunden 
werden können nichts.

Darüber hinaus trifft es keineswegs zu, dass das ZMG die Erhärtung des Tatverdachts lediglich mit 
den Aussagen von B.________ begründet hätte. Vielmehr führte das ZMG auch aus, dass die Akti-
vität auf den E.________-Konten weitaus grösser sei, als vom Beschwerdeführer angegeben und 
sich sein bei den Steuerbehörden angegebenes Vermögen kaum respektive gar nicht mit seinen 
Einkommens- und Lebensverhältnissen erklären lassen. Auch die Aussage, dass er rund 
CHF 100'000.- auf verschiedenen Krypto-Plattformen angelegt habe und es sich bei diesem Geld 
um sein eigenes Geld handle, scheine aufgrund seines nicht allzu grossen Lohnes und den anfallen-
den Lebenskosten einer Familie mit drei Kindern als nach wie vor unglaubwürdig (angefochtene 
Verfügung S. 8 2. und 3. Absatz). 

Weiter wurde vorliegend bereits in der Verfügung vom 26. Mai 2023 festgehalten, dass ein dringen-
der Tatverdacht besteht. Seither konnten die Ermittlungen zu keiner Entlastung des Beschwerde-
führers führen. Der Staatsanwaltschaft kann auch keine Verletzung des Beschleunigungsgebots 
vorgeworfen werden (vgl. nachstehend E. 6). Ebenso wenig liegt eine Verletzung des Gebots der 
freien Beweiswürdigung vor. 

Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.

6.

Der Beschwerdeführer bestreitet weiter, dass Kollusionsgefahr vorliege. Ausserdem sei das 
Beschleunigungsgebot verletzt.

6.1. Für die Annahme einer massgeblichen konkreten Kollusionsgefahr genüge es nicht, wenn 
im Verfahren keine nachvollziehbaren Erklärungen für die Verzögerung der Ermittlungen vorge-
bracht werden. Die Staatsanwaltschaft hege seit spätestens Dezember 2022 den Verdacht, dass 
über die Firmen F.________ GmbH, G.________ AG und der H.________ GmbH für B.________ 
Geld gewaschen würde. Bereits im Haftantragsgesuch sei die Kollusionsgefahr mit den Familienmit-
gliedern begründet worden. Bis auf die Ehefrau sei in den letzten acht Monaten keine zeichnungs-
berechtigte Person der Unternehmen einvernommen worden. Auch die Krypto-Analysen würden seit 
über einem halben Jahr dauern. Diese seien ausserdem erst nach fünf Monaten in Auftrag gegeben 
worden. Es würden keine konkreten Indizien für Kollusionsgefahr bestehen. B.________ befinde 
sich in Haft und sei bereits zweimal als Auskunftsperson einvernommen worden. Er habe Monate 
vor der ersten Festnahme mit dem Handel mit Krypto-Währungen aufgehört und sei nach der ersten 
Verhaftung im Februar 2023 rund drei Monate in Freiheit gewesen. Folglich hätte er während dreier 
Monate freien Zugriff auf die allenfalls noch vorhandenen Krypto-Währungen gehabt. Er könne 
ausserdem keinen Einfluss auf die erwähnten Krypto-Konten nehmen. 

6.2.

6.2.1. Der Haftgrund der Kollusionsgefahr liegt vor, wenn ernsthaft zu befürchten ist, dass der 
Beschuldigte Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu 
beeinträchtigen (Art. 221 Abs. 1 Bst. b StPO). Verdunkelung kann nach der bundesgerichtlichen 
Praxis insbesondere in der Weise erfolgen, dass sich der Beschuldigte mit Zeugen, Auskunftsperso-
nen, Sachverständigen oder Mitbeschuldigten ins Einvernehmen setzt oder sie zu wahrheitswidrigen 
Aussagen veranlasst, oder dass er Spuren und Beweismittel beseitigt. Untersuchungshaft wegen 

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Kollusionsgefahr soll verhindern, dass der Beschuldigte die wahrheitsgetreue Abklärung des Sach-
verhaltes vereitelt oder gefährdet. Die theoretische Möglichkeit, dass der Beschuldigte kolludieren 
könnte, genügt indessen nicht, um Untersuchungshaft unter diesem Titel zu rechtfertigen. Es 
müssen vielmehr konkrete Indizien für die Annahme von Verdunkelungsgefahr sprechen. Das 
Vorliegen des Haftgrundes ist nach Massgabe der Umstände des jeweiligen Einzelfalles zu prüfen 
(BGE 137 IV 122 E. 4.2; 132 I 21 E. 3.2). Konkrete Anhaltspunkte für Kollusionsgefahr können sich 
nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes namentlich ergeben aus dem bisherigen Verhalten 
des Beschuldigten im Strafprozess, aus seinen persönlichen Merkmalen, aus seiner Stellung und 
seinen Tatbeiträgen im Rahmen des untersuchten Sachverhaltes sowie aus den persönlichen Bezie-
hungen zwischen ihm und den ihn belastenden Personen. Bei der Frage, ob im konkreten Fall eine 
massgebliche Beeinträchtigung des Strafverfahrens wegen Verdunkelung droht, ist auch der Art und 
Bedeutung der von Beeinflussung bedrohten Aussagen bzw. Beweismittel, der Schwere der unter-
suchten Straftaten sowie dem Stand des Verfahrens Rechnung zu tragen (BGE 132 I 21 E. 3.2.1). 
Besondere Berücksichtigung verdienen die persönliche Situation und eine allfällige besondere 
Schutzbedürftigkeit des mutmasslichen Opfers bzw. wichtiger Gewährspersonen. Je weiter das 
Strafverfahren vorangeschritten ist und je präziser der Sachverhalt bereits abgeklärt werden konnte, 
desto höhere Anforderungen sind an den Nachweis von Verdunkelungsgefahr zu stellen (BGE 137 
IV 122 E. 4.2; 132 I 21 E. 3.2.2). 

6.2.2. Jede Person hat in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf Beur-
teilung innert angemessener Frist (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Befindet sich eine 
beschuldigte Person in Haft, so wird ihr Verfahren vordringlich durchgeführt (Art. 5 Abs. 2 StPO). 
Die Beurteilung der angemessenen Verfahrensdauer entzieht sich starren Regeln, sie richtet sich 
vielmehr nach den konkreten Umständen des Einzelfalls (BGE 143 IV 373 E. 1.3.1 m.H.). 

Die Verletzung des Beschleunigungsgebots kann nur zur Haftentlassung führen, wenn die Verfah-
rensverzögerung geeignet ist, die Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft in Frage zu stellen. Das 
ist der Fall, wenn sie besonders schwer wiegt und die Strafverfolgungsbehörden erkennen lassen, 
dass sie nicht gewillt oder in der Lage sind, das Verfahren nunmehr mit der für Haftfälle verfassungs- 
und konventionsrechtlich gebotenen Beschleunigung voranzutreiben (BGE 140 IV 74 E. 3.2; 137 IV 
92 E. 3.1; 137 IV 118 E. 2.2; je m.H.). Ansonsten erfolgt - in teilweiser Gutheissung der Beschwerde 
- eine Feststellung der Verletzung des Beschleunigungsgebots im Dispositiv und einer Berücksich-
tigung bei den Kosten- und Entschädigungsfolgen (BGE 137 IV 118 E. 2.2; Urteile BGer 1B_6/2019 
vom 31. Januar 2019 E. 5.3; je m.H.).

6.3. Es trifft zu, dass bereits am 7. Februar 2023 eine Hausdurchsuchung beim Beschwerdeführer 
sowie dessen Einvernahme als beschuldigte Person durchgeführt und er darüber informiert wurde, 
dass ein Strafverfahren wegen Geldwäscherei gegen ihn eröffnet wurde. Er hätte demnach bis zu 
seiner Festnahme am 24. Mai 2023 rund drei Monate zur Verfügung gehabt, um Personen zu beein-
flussen oder auf Beweismittel einzuwirken. Dies bedeutet jedoch noch nicht, dass er dies bereits 
bzw. vollständig getan hat. Darüber hinaus bestand diese Sachlage bereits im Zeitpunkt der Verfü-
gung des ZMG vom 26. Mai 2023, welche nicht angefochten wurde. 

Aus den Akten geht sodann hervor, dass die Staatsanwaltschaft seit Erlass dieser Verfügung zahl-
reiche Untersuchungshandlungen vorgenommen hat. Es wurden namentlich diverse Personen 
einvernommen, so B.________ am 31. Mai 2023, I.________ am 26. Juli 2023, C.________ am 
24. August 2023 und D.________ am 1. September 2023. Die Staatsanwaltschaft hat ausserdem 
am 6. Juli 2023 ein internationales Rechtshilfeersuchen zuhanden der zuständigen Behörde im 
Kosovo im Zusammenhang mit den Finanz- und Immobiliengeschäften des Beschwerdeführers 
gestellt (act. 4000). Im Juli und August 2023 stellten die Kriminalpolizei Freiburg und die Staatsan-

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waltschaft zahlreiche Informationsgesuche (act. 5031 ff. und act. 80673 ff.). Ausserdem hat die 
Staatsanwaltschaft am 6. Juli 2023 das private Unternehmen J.________ mit der Analyse sämtlicher 
Krypto-Transaktionen, die über das Wallet des Beschwerdeführers liefen, beauftragt, mit dem Ziel 
die Herkunft der Gelder zu ermitteln (act. 6027). Auch die Polizei arbeitet weiterhin an der Analyse 
der Krypto-Transaktionen und die Wirtschaftsberaterin an der Analyse der Buchhaltungen der 
Gesellschaften der Familie von A.________. Die Staatsanwaltschaft ist demnach das Verfahren am 
Vorantreiben. Wie der Beschwerdeführer selbst ausführt, benötigen die entsprechenden Analyse 
eine gewisse Zeit. Der Beschwerdeführer kann auch nichts daraus ableiten, dass die Analysen 
angeblich erst nach fünf Monaten in Auftrag gegeben wurden. So geht aus der von ihm zitierten 
Aktenstelle hervor, dass die Anfragen zur Analyse von Krypto-Transaktionen bei Fedpol und ande-
ren polizeilichen Institutionen mangels Verfügbarkeit des Informatik-Tools für Krypto-Analysen nega-
tiv verliefen, weshalb die Staatsanwaltschaft am 6. Juli 2023 das private Unternehmen J.________ 
mit der Analyse sämtlicher Krypto-Transaktionen, die über das Wallet des Beschwerdeführers liefen, 
beauftragt hat (act. 6027). Der Staatsanwaltschaft kann diesbezüglich kein Vorwurf betreffend die 
Verfahrensdauer gemacht werden. Es bestehen keine Anhaltspunkte, wonach sie nicht gewillt oder 
in der Lage wäre, das Verfahren mit der für Haftfälle verfassungs- und konventionsrechtlich gebote-
nen Beschleunigung voranzutreiben. Der Fall ist ausserdem in keiner Hinsicht mit dem vom 
Beschwerdeführer zitierten Urteil BGer 1B_446/2013 vom 23. Januar 2014 vergleichbar, geht es 
doch vorliegend um ein komplexes, internationales Vermögensdelikt, wobei die Vorwürfe schwer 
wiegen und zahlreiche Untersuchungen und Analysen am Laufen sind. Selbst wenn eine Verletzung 
des Beschleunigungsgebots angenommen würde, so läge diese ausserdem nicht derart schwer, 
dass eine Haftentlassung in Frage kommen würde. Der Beschwerdeführer beantragt ferner auch 
nicht, dass eine Verletzung des Beschleunigungsgebots im Dispositiv festzuhalten sei.

Der Beschwerdeführer bestreitet zudem nicht substantiiert, dass eine Kollusionsgefahr zu seinen 
Familienmitgliedern besteht, sondern rügt einzig, dass diese noch nicht einvernommen worden 
seien. Es ist jedoch ohne Weiteres nachvollziehbar, dass zuerst die Analysen abgewartet werden 
müssen, bevor die Familienmitglieder zur Sache einvernommen werden können. 

Im Übrigen mag sich B.________ zwar in Haft befinden, dies schliesst jedocht nicht aus, dass der 
Beschwerdeführer über Drittpersonen Kontakt zu ihr aufnehmen könnte. Diese Sachlage bestand 
darüber hinaus auch bereits im Zeitpunkt der Verfügung des ZMG vom 26. Mai 2023. Anlässlich der 
Verhandlung vor dem ZMG vom 26. Mai 2023 hat er ausserdem erklärt, dass sein Konto noch aktiv 
sei (S. 3), womit nicht nachvollziehbar ist, warum er nun behauptet, dass er keinen Einfluss mehr 
darauf nehmen könne. 

Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

7.

7.1. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens 
oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO).

7.2. Vorliegend ist der Beschwerdeführer mit seinen Rechtsbegehren nicht durchgedrungen, 
sodass es sich rechtfertigt, ihm die auf CHF 600.- (Gebühr: CHF 500.-; Auslagen: CHF 100.-) festge-
setzten Verfahrenskosten aufzuerlegen.

Es ist keine Parteientschädigung zu sprechen.

Kantonsgericht KG
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Die Kammer erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

Die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 30. August 2023 wird bestätigt.

II. Die Verfahrenskosten von CHF 600.- (Gebühr: CHF 500.-; Auslagen: CHF 100.-) werden 
A.________ auferlegt.

III. Es wird keine Parteientschädigung gesprochen.

IV. Zustellung.

Dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Strafsachen beim 
Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvorausset-
zungen sind in den Art. 78–81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 
2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 
14, einzureichen.

Freiburg, 27. September 2023/sig

Der Präsident Die Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin