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**Case Identifier:** 2634a149-f3a6-5d4a-95da-d0816d1d0cb0
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-07-03
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 03.07.2006 B 2006/49
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2006-49_2006-07-03.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2006/49

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 03.07.2006

Entscheiddatum: 03.07.2006

Entscheid Verwaltungsgericht vom 3. Juli 2006
Oeffentliches Beschaffungswesen, Art. 5 Abs. 1, Art. 31 und Art. 33 VöB (sGS 
841.11). Wenn ein Anbieter im Rahmen von Verhandlungen bei der 
Offertpräsentation auf Wunsch des Auftraggebers seine Offerte ergänzt und 
zusätzliche Leistungen offeriert, so kann er sich in der Beschwerde gegen 
den Zuschlag nicht auf den Grundsatz der Unabänderlichkeit der Offerte 
berufen. Im konkreten Fall sind zudem die geltend gemachten Fehler bei der 
Bewertung der Angebote im Ergebnis nicht von entscheidender Bedeutung, 
weshalb die Offerte der Beschwerdegegnerin wirtschaftlich günstiger ist als 
jene der Beschwerdeführerin (Verwaltungsgericht, B 2006/49).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

In Sachen

 

sunrise business communications SA, Hagenholzstrasse 20/22, 8050 Zürich,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. dipl.ing. Christoph Isler, EgliFröhlich 

Rechtsanwälte, Dufourstrasse 42, 8008 Zürich,

 

gegen

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Universität St. Gallen, Dufourstrasse 50, 9000 St. Gallen,

Vorinstanz,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Matthias Ebneter,

Rosenbergstrasse 42b, 9000 St. Gallen,

und

Swisscom Solutions AG, Wassergasse 52, 9000 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hubert Bühlmann, Museumstrasse 35, 9000 St. 

Gallen,

 

betreffend

 

öffentliches Beschaffungswesen; Netzwerkmigration,

Lieferung und Installation, Konfiguration und

Wartung eines neuen LAN/MAN-Netzwerkes

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Die Universität St. Gallen plant die Migration ihres Informatik-Netzwerks. Das 

Vorhaben umfasst die Lieferung, Installation, Konfiguration und Wartung eines neuen 

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LAN/MAN-Netzwerks, wobei die Komponenten parallel zum bestehenden Netzwerk 

aufgebaut und schrittweise in Betrieb genommen werden. Das Konzept basiert auf 

einer redundanten Drei-Ebenen-Struktur mit Core-, Distribution- und Acess-Bereich. 

Die Universität schrieb die Leistungen im selektiven Verfahren aus. In der Folge lud sie 

vier Anbieter zur Einreichung eines Angebots ein, unter anderem die sunrise business 

communications SA, Zürich, und die Swisscom Solutions AG, St. Gallen. Die 

Offertöffnung fand am 12. Januar 2006 statt. Für die Investitionskosten betrug das 

Angebot der Sunrise Fr. 1'840'338.90 und jenes der Swisscom Fr. 2'010'375.60, für die 

Wartungskosten betrug das Angebot der Sunrise Fr. 126'327.-- und jenes der 

Swisscom Fr. 138'280.-- (jeweils ohne MWSt).

Nach der Abgabe der Angebote wurden die Anbieter im Rahmen von 

Firmenpräsentationen aufgefordert, unklare Passagen des Angebots zu erläutern sowie 

die Kosten für die aus der Sicht der Universität gemäss Pflichtenheft fehlenden 

Komponenten und Dienstleistungen nachzuliefern, damit die einzelnen Angebote 

objektiv miteinander verglichen werden konnten. Das Ergebnis dieser 

Firmenpräsentationen wurde protokollarisch festgehalten. Die Anbieter ergänzten in der 

Folge ihre Offerten.

Die Universität nahm aufgrund der Ergänzungen verschiedene Korrekturen an den 

Preisangeboten vor. Sie ermittelte für die Hardware Preise von Fr. 1'824'217.60 für die 

Swisscom und von Fr. 1'918'013.72 für die Sunrise. Für die Dienstleistungen ermittelte 

sie einen Preis von Fr. 135'928.-- für die Swisscom und einen solchen von Fr. 99'610.-- 

für die Sunrise. Im weiteren ging sie von Kosten für die Schulung von Fr. 24'640.-- bei 

der Swisscom und von Fr. 15'000.-- bei der Sunrise aus. Dies ergab Investitionen von 

gesamthaft Fr. 1'984'785.60 beim Angebot der Swisscom und von Fr. 2'032'623.72 

beim Angebot der Sunrise. Für die Wartung ermittelte die Universität Kosten von Fr. 

553'120.-- bei der Swisscom und Fr. 517'104.-- bei der Sunrise).

Die Universität bewertete das Angebot der Swisscom mit 92,30 Punkten und jenes der 

Sunrise mit 64,99 Punkten. Hievon entfielen auf die Kosten für die Gesamtlösung bei 

der Swisscom 57,60 und bei der Sunrise 27,48 Punkte. Für die Schulung wurden der 

Swisscom 1,80 und der sunrise 5,00 Punkte, für die Erweiterungen der Swisscom 5,00 

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und der Sunrise 2,51 und für die Wartung der Swisscom 27,90 und der Sunrise 30,00 

Punkte vergeben.

Mit Verfügung vom 28. Februar 2006 vergab die Universität den Zuschlag zum Preis 

von Fr. 1'984'785.60 für Investitionen und Fr. 138'280.-- für die Wartung an die 

Swisscom Solutions AG.

B./ Mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 13. März 2006 erhob die Sunrise 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung 

vom 28. Februar 2006 sei aufzuheben und der Zuschlag sei ihr zu erteilen, eventualiter 

sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolgen. In prozessualer Hinsicht wurde beantragt, der 

Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Beschwerdeführerin sei 

Akteneinsicht mit anschliessender Gelegenheit zur weiteren Antragstellung und 

Begründung zu gewähren. Die Beschwerdeführerin machte im wesentlichen geltend, 

ihr Angebotspreis sei unzulässigerweise erhöht worden. Sie sei anlässlich der 

Präsentation des Angebots aufgefordert worden, verschiedene Leistungen zusätzlich 

zu offerieren, worauf sich ihr Offertpreis auf Fr. 2'032'628.10 erhöht habe. Die Gründe 

für die zusätzlichen Leistungen könnten nur beschränkt nachvollzogen werden. 

Demgegenüber sei der Preis der Beschwerdegegnerin unzulässigerweise reduziert 

worden. Aus ihrem "Vorsprung" von ca. Fr. 170'000.--, den sie gegenüber der 

Beschwerdegegnerin gehabt habe, sei dadurch ein Rückstand von ca. Fr. 37'000.-- 

entstanden. Indem die Beschwerdegegnerin nach Abgabe der Offerte die Möglichkeit 

erhalten habe, den Leistungsumfang der Offerte zu verringern, habe sie es in der Hand 

gehabt, ihren Offertpreis nach Gutdünken zu verändern, was der Gewährung einer 

unzulässigen Abgebotsmöglichkeit gleichkomme und zudem gegen das 

Transparenzgebot verstosse. Sodann sei eine Ungleichbehandlung durch die 

Bewertung der Angebotspreise erfolgt. Ihr Preis für die "Gesamtlösung" habe 

Hardware-Lieferungen im Umfang von ca. 1,9 Mio. Franken und Dienstleistungen von 

ca. Fr. 100'000.-- enthalten. Für die Hardware hätten alle Anbieter den gleichen 

Hersteller gewählt, weshalb davon auszugehen sei, dass diese Preise bei den 

Anbietern in etwa gleich seien. Grössere Unterschiede könnten sich allenfalls bei den 

Dienstleistungen ergeben, welche jedoch bloss ca. 5 % des Preises für die 

"Gesamtlösung" ausmachten. Vor diesem Hintergrund sei nicht nachvollziehbar, 

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weshalb ihr Gesamtlösungspreis nicht einmal die Hälfte der Punkte der 

Beschwerdegegnerin erhalten habe. Sämtliche Dienstleistungen, welche innerhalb des 

Bereichs "Gesamtlösung" erbracht werden müssten, würden nicht nach Aufwand, 

sondern pauschal vergütet und hätten auch pauschal offeriert werden müssen. Es 

verstosse gegen das Transparenzgebot sowie gegen Art. 34 Abs. 3 VöB, wenn in der 

Ausschreibung eine pauschale Vergütung verlangt werde und für die Bewertung 

anschliessend nur einzelne Kalkulationselemente, nämlich die Stundensätze, 

herangezogen würden.

Die Vorinstanz wendete in ihrer Vernehmlassung vom 20. März 2006 ein, die 

Auswertung der Offerten habe rasch ergeben, dass einerseits bei allen Anbietern die 

Vorgaben gemäss Pflichtenheft nicht überall vollständig eingehalten worden seien und 

andererseits insbesondere die Beschwerdeführerin vergessen habe, die für den Betrieb 

der offerierten Lösung zwingend notwendigen Lizenzen mitzuofferieren. Aufgrund der 

teilweise unklaren Angebote seien alle vier Anbieter im Rahmen von 

Firmenpräsentationen aufgefordert worden, unklare Passagen des Angebots zu 

erläutern sowie die Kosten für die gemäss Pflichtenheft fehlenden Komponenten und 

Dienstleistungen nachzuliefern, damit die einzelnen Angebote objektiv miteinander 

vergleichbar würden. Dabei habe es sich nicht um eine Aufforderung zur Offerierung 

zusätzlicher Leistungen gehandelt, sondern um die Aufforderung zur Erfüllung der 

Vorgaben gemäss Pflichtenheft. Mit der Einreichung der notwendigen 

Zusatzinformationen seien für das Projektteam die Voraussetzungen geschaffen 

worden, die einzelnen Angebote objektiv miteinander vergleichen zu können, da die 

Produkte und Stückzahlen nun in den wesentlichen Punkten identisch offeriert worden 

seien. Aufgrund der Bereinigungen hätten sich die Investitionskosten bei der 

Beschwerdeführerin um Fr. 192'284.82 auf Fr. 2'032'623.72 erhöht und diejenigen der 

Beschwerdegegnerin um Fr. 25'590.-- auf Fr. 1'984'785.60 gesenkt. Der nach unten 

korrigierte Offertpreis der Beschwerdegegnerin lasse sich auf dieselbe Art und Weise 

erklären wie umgekehrt die Erhöhung des Offertpreises der Beschwerdeführerin: Die 

offerierten Komponenten hätten einen objektiven Vergleich mit den Angeboten der 

anderen Anbieter ermöglichen müssen. Der Vorwurf einer ungleichen Bewertung könne 

ebenfalls entkräftet werden. Der tiefe Wert bei der Beschwerdeführerin habe einzig und 

allein aus der gewählten Gewichtung bei der Punktevergabe resultiert. Werde diese 

geändert, so könne sich zwar die Differenz zwischen den Punktzahlen verändern, aber 

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die Beschwerdegegnerin erhalte in jedem Fall eine grössere Anzahl Punkte als die 

Beschwerdegegnerin (gemeint Beschwerdeführerin).

Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 20. März 

2006, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung nicht zu erteilen. Die 

Lösungsansätze der einzelnen Bewerber hätten trotz grundsätzlicher Ueber-

einstimmung Differenzen in Detailfragen aufgewiesen, womit es verständlich sei, dass 

die Auftraggeberin aufgrund der von den Anbietern postulierten Lösungsansätze das 

optimale Konzept bestimmt und die fehlenden Komponenten habe nachofferieren 

lassen bzw. überflüssige Komponenten gestrichen habe, wodurch gewährleistet 

worden sei, dass die Lösungsansätze der einzelnen Bewerber und die dafür offerierten 

Preise vergleichbar seien. Dieses Vorgehen habe die Transparenz erhöht. Weiter macht 

die Beschwerdegegnerin geltend, dass die Dienstleistungen bei der Implementierung 

des neuen Systems zeitlich noch nicht feststehen würden. Dies schliesse eine 

Pauschalofferte entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin zum vornherein 

aus.

Mit Verfügung vom 23. März 2006 erteilte der Verwaltungsgerichtspräsident der 

Beschwerde die aufschiebende Wirkung.

Die Beschwerdeführerin hielt in ihrer Stellungnahme vom 13. April 2006 zu den 

Vernehmlassungen der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag 

grundsätzlich fest. Insbesondere machte sie geltend, die von der Vorinstanz 

vorgenommene Aufrechnung von Fr. 116'440.50 für zusätzliche Kosten für die 

Softwareversion IOS Advanced IP sei ungerechtfertigt. Die Beschwerdeführerin habe 

die verlangte Leistung offeriert. Die einzusetzende Software ergebe sich nicht aus der 

Ausschreibung, sondern aus den Erfordernissen der zu offerierenden Leistung. Selbst 

wenn die von ihr vorgesehene Software wider Erwarten mit einer Lizenz hätte 

ausgestattet werden müssen, würde dies die Vorinstanz nicht dazu berechtigen, eine 

Aufrechnung vorzunehmen. Dies würde einer vergaberechtlich unzulässigen Korrektur 

eines Kalkulationsfehlers entsprechen. Die Vorinstanz habe damit das Gebot der 

Gleichbehandlung verletzt. Auch die von der Vorinstanz berücksichtigten zusätzlichen 

Leistungen seien im ursprünglichen Angebot der Beschwerdegegnerin (gemeint 

Beschwerdeführerin) bereits alle enthalten gewesen. Die Beschwerdeführerin 

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anerkenne, dass einzelne dieser Zusatzleistungen im Angebot der Beschwerdegegnerin 

für die Vorinstanz einen gewissen Mehrwert bedeuten könnten und dass diese unter 

dem Titel "Herstellung der Vergleichbarkeit" daher in einem gewissen Mass in die 

Bewertung hätten einfliessen dürfen. Der Mehrwert der Zusatzleistungen entspreche 

aber nicht deren Kosten. Die von der Vorinstanz vorgenommene undifferenzierte und 

den effektiven Mehrwert völlig ausser acht lassende Aufrechnung auf der Basis der 

nachträglichen Preise sei nicht sachgerecht und verletze die Grundsätze der 

Gleichbehandlung, der Transparenz des Verfahrens und der Berücksichtigung des 

wirtschaftlich günstigsten Angebots. Ebenso sei am Einwand festzuhalten, der 

Angebotspreis der Beschwerdegegnerin sei unzulässigerweise reduziert worden. Die 

Aenderungen hätten nicht das Mengengerüst betroffen, sondern Leistungsbestandteile, 

welche jede Anbieterin eigenverantwortlich zu ermitteln gehabt habe. Auch bei den 

Reduktionen anerkenne die Beschwerdeführerin, dass die "Luxuskomponenten", 

welche im Angebot der Beschwerdegegnerin offenbar enthalten gewesen seien, 

allenfalls einen gewissen Mehrwert für die Vorinstanz hätten bedeuten können. Dieser 

könne allerdings nicht so gross sein, da die Vorinstanz offenbar diese Leistungen gar 

nicht benötige und aus dem Angebot der Beschwerdegegnerin herausnehme. 

Andernfalls hätte sie diese Zusatzleistungen wohl wie die übrigen Leistungen von den 

anderen Anbietern nachofferieren lassen und auf deren Preise aufgerechnet.

Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei bei der Bewertung der 

nichtpreislichen Kriterien benachteiligt worden. Bei der Bewertung des Kriteriums 

"technischer Lösungsansatz/Lösungskonzept" habe die Vorinstanz bei ihr leichte 

Mängel festgestellt. Nach der Angleichung der Leistungsinhalte zur Herstellung der 

Vergleichbarkeit seien die Produkte im Bereich Server-Distribution nach der 

Bereinigung völlig identisch geworden. Demzufolge müsste auch eine identische 

Bewertung des Kriteriums Lösungskonzept erfolgen. Dies sei aber nicht der Fall. Im 

weiteren macht die Beschwerdeführerin geltend, die Subkriterien Hardware mit einer 

Gewichtung von 80 % und Dienstleistungen mit einer Gewichtung von 20 % seien 

nicht bekanntgegeben worden. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, sie sei 

aufgrund der Ausschreibung davon ausgegangen, dass die Dienstleistungen pauschal 

zu offerieren seien. Im Pflichtenheft sei verlangt worden, dass alle für die 

Projektrealisierung notwendigen Leistungen einzurechnen seien. Diese könnten vom 

Anbieter durchaus abgeschätzt werden, da es um die Implementierung eines von ihm 

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selbst offerierten Systems gehe. Die pauschale Vergütung von Dienstleistungen sei im 

Informatikbereich Standard. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin eine 

Ungleichbehandlung bei der Preisbewertung. Preisabweichungen bei Hardware und bei 

Dienstleistungen seien unterschiedlich gewichtet worden. Dieses Vorgehen führe zu 

einer Benachteiligung der Beschwerdeführerin und verstosse gegen das Gebot der 

Gleichbehandlung.

Die Vorinstanz liess sich mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 12. Mai 2006 zur 

Stellungnahme der Beschwerdeführerin vernehmen. Sie hält an ihrem Antrag fest, die 

Beschwerde sei abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 

Beschwerdeführerin. Sie führt aus, nicht sie, sondern die Beschwerdeführerin selbst 

habe den Preis ihres Angebotes vom 6. Januar 2006 nachträglich erhöht. Dies sei im 

Rahmen der Bereinigung der eingegangenen Offerten erfolgt. Eine vertiefte Prüfung der 

Offerten, in deren Rahmen technische und rechnerische Ueberlegungen erlaubt seien, 

um die objektive Vergleichbarkeit der eingegangenen Offerten herzustellen, sei 

zulässig. Selbst wenn sich erweisen sollte, dass zu viele Korrekturen zugelassen 

worden seien, hätte dies keinen relevanten Einfluss auf das Bewertungsergebnis. Dem 

Einwand der Beschwerdeführerin, die Aufrechnung von Fr. 116'440.50 für zusätzliche 

MPLS-Lizenzen sei nicht gerechtfertigt, sei entgegenzuhalten, dass sie selbst 

eingeräumt habe, im Rahmen des Angebots vom 6. Januar 2006 diese Zusatzkosten 

ausser acht gelassen zu haben. Ohne diese Zusatzlizenzen liessen sich die MPLS-

Funktionen daher nicht rechtmässig nutzen. Bezüglich der übrigen Aufwendungen sei 

darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin Gelegenheit gehabt habe, bei 

Unklarheiten Fragen zu stellen. Es erstaune daher, dass die Vorgaben gemäss 

Pflichtenheft nun nachträglich als unklar und interpretationsbedürftig bezeichnet 

würden. Anzumerken sei noch, dass die Zusatzkosten für die "übrigen Aufrechnungen" 

im Vergleich mit den gesamten Hardwarekosten relativ gering seien und sich daher 

ohnehin nicht entscheidend auf die Beurteilung ausgewirkt hätten. Zum Einwand der 

unzulässigen Reduktion des Angebotspreises der Beschwerdegegnerin wendet die 

Vorinstanz ein, der Beschwerdegegnerin sei wie der Beschwerdeführerin in anderen 

Punkten im Rahmen der Bereinigung der Offerten und zur Herstellung der objektiven 

Vergleichbarkeit die Gelegenheit eingeräumt worden, die Kosten für Netzteile mit einer 

Leistung von 3000W anzugeben. Es sei nicht der Angebotspreis der 

Beschwerdegegnerin reduziert worden, sondern die Angebote seien rechnerisch 

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vergleichbar gemacht worden. Selbst wenn die Einsparungen von insgesamt Fr. 

25'590.-- ausser acht gelassen würden, führe die Bewertung der Angebote nicht zu 

einem anderen Ergebnis. Bei der Bewertung der nichtpreislichen Kriterien seien die 

Aenderungen versehentlich nicht berücksichtigt worden. Deshalb könnten die beiden 

monierten Punkte für die Angebote der Verfahrenbeteiligten gleichgestellt werden. 

Weiter werde anerkannt, dass mit der fehlenden Angabe von Unterkriterien ein 

formeller Fehler unterlaufen sei, weshalb auf eine Bewertung nach diesen Unterkriterien 

zu verzichten sei. Zum Einwand der Ungleichbehandlung bei der Bewertung der 

Dienstleistungspreise sei festzuhalten, dass in den Ausschreibungsunterlagen klar 

deklariert worden sei, dass für die Rubrik "Dienstleistungen" die zeitlichen 

Aufwendungen beziffert sein müssen. Im übrigen zeige die Nachkalkulation 

schrittweise und damit nachvollziehbar in aller wünschbaren Klarheit, dass sich selbst 

unter Berücksichtigung der allenfalls noch berechtigten Rügen der Beschwerdeführerin 

die Gesamtbeurteilung nicht ändern würde. Nach wie vor erweise sich das Angebot der 

Beschwerdegegnerin klar als das wirtschaftlichere und habe daher den Zuschlag zu 

Recht verdient.

Die Beschwerdegegnerin hält in ihrer Stellungnahme vom 19. Mai 2006 am Antrag auf 

Abweisung der Beschwerde fest.

Mit Eingabe vom 31. Mai 2006 liess sich die Beschwerdeführerin zu den von der 

Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin neu eingereichten Akten vernehmen.

Auf die weiteren Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit wesentlich, in 

den nachstehenden Erwägungen näher eingegangen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 5 Abs. 2 des 

Einführungsgesetzes zur Gesetzgebung über das öffentliche Beschaffungswesen, sGS 

841.1, abgekürzt EGöB). Beschaffungen der Universität St. Gallen unterliegen dem 

EGöB. Dieser Erlass wird unter anderem auf die Staatsverwaltung angewendet (Art. 2 

Abs. 1 lit. a EGöB). Nach Art. 1 Abs. 2 lit. c des Staatsverwaltungsgesetzes (sGS 140.1) 

gehören zur Staatsverwaltung unter anderem die öffentlich-rechtlichen Anstalten, 

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wobei besondere gesetzliche Vorschriften vorbehalten bleiben. Nach Art. 1 Abs. 2 des 

Gesetzes über die Universität St. Gallen (sGS 217.11) ist die Universität eine öffentlich-

rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit und dem Recht auf 

Selbstverwaltung. Somit gehört die Universität zur Staatsverwaltung im weiteren Sinn 

gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. a

EGöB (vgl. dazu Handbuch der Staatsverwaltung zum Beschaffungsrecht, Kap. 3, S. 6). 

Die Beschwerdeführerin ist als nicht berücksichtigte Anbieterin zur Beschwerde gegen 

den Zuschlag legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 des Gesetzes 

über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die 

Beschwerdeeingabe vom 13. März 2006 wurde innerhalb der Beschwerdefrist von zehn 

Tagen gemäss Art. 15 Abs. 3 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche 

Beschaffungswesen (sGS 841.32, abgekürzt IVöB) eingereicht und enthält eine 

Begründung. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2./ Nach Art. 16 Abs. 1 IVöB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen, 

einschliesslich Ueberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. 

Dagegen kann Unangemessenheit nicht geltend gemacht werden (Art. 16 Abs. 2 IVöB). 

Diese Vorschriften entsprechen den allgemeinen Grundsätzen des st. gallischen 

Verfahrensrechts (Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP). Im Beschwerdeverfahren gegen 

Verfügungen im Bereich des öffentlichen Beschaffungsrechts kann somit nur geprüft 

werden, ob die Vorinstanz ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat und damit 

rechtswidrig handelte. Zur Ermessenskontrolle ist das Verwaltungsgericht hingegen 

nicht befugt (GVP 1999 Nr. 37).

a) Art. 5 Abs. 1 VöB bestimmt, dass Anbieter gleich behandelt und nicht diskriminiert 

werden.

Art. 31 Abs. 1 VöB schreibt vor, dass der Auftraggeber die Angebote nach einheitlichen 

Kriterien prüft. Er korrigiert offensichtliche Schreib- und Rechnungsfehler (Art. 31 Abs. 

2 VöB). Sind Angaben eines Angebots unklar, kann er vom Anbieter Erläuterungen 

verlangen, die schriftlich festgehalten werden (Art. 31 Abs. 3 VöB).

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Verhandlungen können nach Art. 33 Abs. 1 VöB geführt werden, soweit in der 

Ausschreibung darauf hingewiesen wurde und sie nicht durch internationale oder 

interkantonale Vereinbarungen ausgeschlossen sind. Sie werden gemäss Art. 33 Abs. 2 

VöB unter Wahrung der Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung 

nach klaren Regeln geführt. Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten.

Abgebote sind nicht zulässig, ausgenommen im freihändigen Verfahren (Art. 33 Abs. 3 

VöB).

b) Im Vergaberecht gilt der Grundsatz, dass Offerten unveränderlich sind und nach der 

Abgabe weder von der Behörde noch vom Anbieter abgeändert werden dürfen (vgl. 

Galli/Moser/Lang, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, Zürich 2003, Rz. 339). 

Dieser Grundsatz kommt auch in der Bestimmung zum Ausdruck, wonach 

Offertkorrekturen auf offensichtliche Schreib- und Rechnungsfehler beschränkt sind. 

Die Vergabebehörde kann zwar bei unklaren Angaben Erläuterungen verlangen, welche 

schriftlich festgehalten werden müssen (Art. 31 Abs. 3 VöB). Das Gebot der 

Gleichbehandlung verlangt aber, dass die Offerten sämtlicher Anbieter grundsätzlich 

unverändert einander gegenübergestellt werden. Nur auf diese Weise hat der Anbieter 

mit der wirtschaftlich günstigsten Offerte die Möglichkeit, seine Vorteile wahrzunehmen 

und den Zuschlag zu erlangen. Sowohl bei Erläuterungen als auch bei Verhandlungen 

sind das Gleichbehandlungsgebot und das Diskriminierungsverbot zu beachten. Diese 

Grundsätze werden beispielsweise missachtet, wenn die Vergabebehörde nur einem 

einzelnen Anbieter die Möglichkeit gibt, seine Offerte an einem Unternehmergespräch 

zu erörtern (GVP 2002 Nr. 32). Noch gewichtiger ist der Verstoss gegen den Grundsatz 

der Gleichbehandlung, wenn einem Anbieter die Möglichkeit gegeben wird, sein 

Angebot nach Erteilung des Zuschlags nachzubessern (GVP 2005 Nr. 35). Das Gebot 

der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung bedeutet unter anderem, dass 

grundsätzlich alle Anbieter, welche die Zuschlags- und Eignungskriterien erfüllen, in 

Verhandlungen einbezogen werden müssen (GVP 2002 Nr. 32 mit Hinweis).

Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts sind Erläuterungen von Angeboten 

und Unternehmergespräche zulässig, wenn der Grundsatz der Rechtsgleichheit und 

das Diskriminierungsverbot beachtet werden (vgl. GVP 2002 Nr. 32). Bei 

umfangreichen und komplexen Beschaffungsvorhaben ist es unter Umständen 

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zweckmässig, Einzelheiten eines Angebots vom Anbieter erläutern zu lassen und 

offene Fragen zu klären. Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz beide 

Verfahrensbeteiligten zu einer Offertpräsentation eingeladen und sich Fragen und 

offene Punkte erläutern lassen. Die Beschwerdeführerin ist vorbehaltlos auf diese 

Offertpräsentation eingetreten. Auch wurden die Besprechungen protokolliert, wie dies 

in Art. 31 Abs. 3 VöB vorgeschrieben ist. Insbesondere hat die Beschwerdeführerin 

anlässlich der Offertpräsentation anerkannt, dass sie Zusatzkosten von Fr. 116'440.50 

für zusätzliche MPLS-Lizenzen in ihrem Angebot aufgrund einer missverständlichen 

Information ihres Lieferanten ausser acht gelassen hat. Sie hat die Preise neu 

berechnet und detailliert in der Zusatzkostenzusammenstellung sowie im 

Kalkulationsblatt vermerkt. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, dass 

die Vorinstanz in diesem Punkt eine entsprechende Aenderung des Angebots der 

Beschwerdeführerin vornahm. Wohl trifft es zu, dass sich die Beschwerdeführerin 

grundsätzlich darauf hätte berufen können, dass ihr Angebot trotz der entsprechenden 

Mehrkosten unverändert bleibt. Die notwendigen Lizenzkosten wären unter diesen 

Umständen zu ihren Lasten gegangen, falls dies seitens der Lizenzgeberin überhaupt 

als zulässig erachtet worden wäre. Nachdem sie aber selbst im Nachgang zur 

Offertpräsentation eine entsprechende Erhöhung ihres Angebots unterbreitete, 

widerspricht es dem Grundsatz von Treu und Glauben, wenn sie nun in der 

Beschwerde geltend macht, sie hätte die offerierten Leistungen unabhängig von der 

effektiv notwendigen Software auch zum ursprünglich offerierten Preis erbracht. Daher 

ist auch nicht weiter auf die Frage einzugehen, ob die besagten Lizenzen notwendig 

waren oder nicht.

Auch bei den übrigen Aenderungen hat die Beschwerdeführerin ihre Angebotspreise 

neu ermittelt und der Vorinstanz somit ein geändertes Angebot unterbreitet. Sie hielt in 

ihrer Stellungnahme vom 17. Februar 2006 mit Bezug auf die Besprechung vom 7. 

Februar 2006 ausdrücklich fest, dass das Mengengerüst für die Zahl der Uplinks 

angepasst, die Preise neu berechnet und detailliert in der Kostenzusammenstellung 

sowie im Kalkulationsblatt vermerkt worden seien. Auch hielt sie fest, der ACS-Server 

sei neu redundant berechnet und die Kosten seien im Kalkulationsblatt detailliert belegt 

worden. Auch die Preise für die Wireless-Komponenten wurden mit Bezug auf die 

Besprechung vom 7. Februar 2006 in der Gesamtrechnung ausgewiesen. Ebenso 

wurden die Kosten der Optionen für die Produktelinie Catalyst 6500 aufgeführt, und die 

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Anforderungen hinsichtlich der notwendigen Software-Module wurden ebenfalls 

aufgeführt. Weiter wurde festgehalten, dass die Reisekosten jeweils ab dem Sunrise 

Standort St. Gallen abgerechnet würden.

Hätte die Beschwerdeführerin ihr Angebot dahingehend unverändert gelassen, dass sie 

die von der Vorinstanz verlangten Optionen und Aenderungen ohne Einfluss auf den 

ursprünglich offerierten Preis zusätzlich anbieten bzw. erbringen würde, hätte sie dies 

in ihrer ergänzenden Stellungnahme ausdrücklich festhalten müssen. Dies hat die 

Beschwerdeführerin aber nicht getan, vielmehr hat sie ausdrücklich einer Anpassung 

der Preise zugestimmt und auch die Wartungspreise neu berechnet. Soweit sie in der 

ergänzenden Stellungnahme vom 13. April 2006 geltend macht, die Differenzen 

zwischen den Vorstellungen der Vorinstanz, was die Offerten enthalten müssten, und 

ihren Vorstellungen, was zu offerieren sei, seien aufgrund einer unterschiedlichen 

Interpretation der Ausschreibung entstanden, sind ihre Einwendungen unbehelflich. 

Falls Unklarheiten bestanden, hätte die Beschwerdeführerin vorgängig Instruktionen 

einholen können. Indem sie dies nicht getan hat und sich anlässlich der 

Offertpräsentation vorbehaltlos auf die von der Vorinstanz gewünschten Modifikationen 

einliess, kann sie sich nicht nachträglich auf Unklarheiten der Ausschreibung berufen. 

Sie behauptet im übrigen auch nicht, dass die von der Vorinstanz verlangten 

Aenderungen ausserhalb des von der Ausschreibung gesteckten Rahmens liegen. Sie 

hält ausdrücklich fest, dass einzelne dieser Zusatzleistungen unter dem Titel 

"Herstellung der Vergleichbarkeit in gewissem Masse" in die Bewertung hätten 

einfliessen dürfen.

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund der 

vorbehaltlosen Einlassung auf die von der Vorinstanz verlangten Präzisierungen und 

Aenderungen des ursprünglichen Angebots nicht darauf berufen kann, ihre Offerte sei 

in unzulässiger Weise abgeändert worden. Diese Rüge verstösst gegen den Grundsatz 

von Treu und Glauben.

Allerdings stellt es einen erheblichen Unterschied dar, ob einer Anbieterin im Rahmen 

der Offertpräsentation und der Unternehmergespräche ermöglicht wird, einzelne 

Komponenten ihres Angebots preisgünstiger zu offerieren, oder ob einer Anbieterin die 

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Möglichkeit gegeben wird, fehlende Komponenten nachzuofferieren und ihr dabei unter 

Umständen die Möglichkeit gegeben wird, ihr Angebot zu verbessern

oder zumindest mit jenem der Mitkonkurrentin vergleichbar zu gestalten, ohne einen 

entsprechenden Mehrpreis zu verlangen oder einen entsprechenden Mehrpreis 

nachzukalkulieren. Lässt sich eine Anbieterin auf eine Preiserhöhung ein, so geht sie 

das Risiko ein, beim Preis einen Nachteil in Kauf zu nehmen. Wird einer Anbieterin 

hingegen eine Reduktion ihres Preises ermöglicht, so stellt dies in der Regel eine 

unzulässige Bevorzugung dar.

Aufgrund der Ausführungen der Vorinstanz in der Vernehmlassung vom 12. Mai 2006 

(Ziff. 18 und 19) steht fest, dass die von der Beschwerdegegnerin offerierten Netzteile 

mit 4000W sowie das 13-Slot Chassis aufgrund des Pflichtenhefts nicht notwendig 

waren und dass ebenso eine unbeschränkte Lizenz im Bereich der Management-

Software nicht erforderlich war. Indem die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin 

Gelegenheit bot, ihr Angebot in diesen Punkten zu reduzieren, verhalf sie ihr zu einem 

Preisvorteil. Grundsätzlich liegt es im Risikobereich der Anbieterin,

überdimensionierte Elemente anzubieten, welche über die Anforderungen des 

Pflichtenhefts hinausgehen. Wohl hätten aufgrund der Ausführungen der Vorinstanz 

aus den überdimensionierten Elementen gewisse Vorteile resultiert. Nachdem sich die 

Beschwerdeführerin aber bei der Präsentation ihres Angebots ausdrücklich auf 

Aenderungen hinsichtlich der Zahl einzelner Elemente der Offerte sowie des 

Preisangebots eingelassen hat, so fragt es sich, ob es nicht wiederum als Verstoss 

gegen Treu und Glauben qualifiziert werden muss, wenn sie entsprechende 

Aenderungen bei der Offerte der Beschwerdegegnerin als Verstoss gegen den 

Grundsatz der Unabänderlichkeit des Angebots rügt. Wie es sich damit verhält, kann 

im vorliegenden Fall jedoch offen bleiben. Die Reduktion des Angebotspreises der 

Beschwerdegegnerin betrug insgesamt Fr. 25'590.--. Diese Preisdifferenz ist 

hinsichtlich der Bewertung belanglos. Dies hat die Vorinstanz zutreffend dargelegt (vgl. 

hinten E. 2 g). Selbst wenn also die Reduktion des Angebotspreises der 

Beschwerdegegnerin als unzulässig qualifiziert würde, vermöchte dies an der 

Bewertung des Preises nichts Ausschlaggebendes zu ändern.

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c) Die Vorinstanz anerkennt, dass die unterschiedliche Bewertung der Angebote in den 

Punkten C 1.04 und C 1.05 (Ausbaubarkeit des Mengengerüsts sowie 

Einschränkungen gegenüber der vorgesehenen Skalierung) ungerechtfertigt ist. Die im 

Rahmen der Offertpräsentation nachgelieferten Aenderungen wurden bei der 

Bewertung dieser Zuschlagskriterien versehentlich nicht berücksichtigt. Die Vorinstanz 

anerkennt eine Gleichstellung der entsprechenden Bewertung der Angebote der 

Verfahrensbeteiligten.

d) Nach Art. 34 Abs. 3 VöB werden im Rahmen der Ausschreibung die 

Zuschlagskriterien mit allfälligen Unterkriterien in der Reihenfolge ihrer Bedeutung oder 

mit ihrer Gewichtung bekanntgegeben. Die Vorinstanz anerkennt, dass sie die 

angewendeten Unterkriterien in der Ausschreibung nicht bekanntgegeben hat und dass 

ihr in diesem Punkt ein formeller Fehler unterlaufen ist. Nach dem Pflichtenheft wurden 

die Investitions- und Betriebskosten mit 40 % gewertet, wobei 60 % auf die Kosten der 

Gesamtlösung, 5 % auf die Kosten für Schulungen, 5 % auf Kosten für Erweiterungen 

und 30 % auf die Wartungskosten entfielen. Die übrigen Hauptkriterien betrafen das 

Unternehmen mit 10 Prozent, der technische Lösungsansatz mit 40 Prozent und die 

Dienstleistungen mit 10 Prozent.

Die Vorinstanz hält in ihrer Stellungnahme vom 12. Mai 2006 fest, sie sei bereit, auf eine 

Bewertung nach den Unterkriterien zu verzichten. Wie sie zutreffend ausführt, hat der 

Verzicht auf die gesonderte Bewertung der Unterkriterien aber keinen entscheidenden 

Einfluss auf das Gesamtergebnis.

e) Weiter rügt die Beschwerdeführerin, bei der Bewertung der Dienstleistungspreise 

seien zu Unrecht die Stundenansätze berücksichtigt worden.

Die Dienstleistungen wurden von der Beschwerdeführerin für Fr. 87'480.-- und von der 

Beschwerdegegnerin für Fr. 135'928.-- offeriert. Die Vorinstanz ermittelte aufgrund der 

von den Anbietern gemachten Angaben einen Zeitaufwand von 424 Stunden für die 

Beschwerdeführerin und von 828 Stunden für die Beschwerdegegnerin, was für jene 

einen Stundenansatz von Fr. 206.32 und für diese einen solchen von Fr. 164.16 ergab. 

Im Evaluationsbericht der Vorinstanz wird festgehalten, die Dienstleistungen würden 

von den einzelnen Anbietern sehr unterschiedlich bewertet und angeboten. Die 

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mittleren Stundenansätze lägen zwischen Fr. 164.16 und Fr. 223.25. Die 

Aufwandschätzung der Beschwerdeführerin sei nicht realistisch. So seien z.B. in Phase 

3 keine Arbeitsleistungen für Detailplanung, Installation und Konfiguration der Wireless-

Umgebung angeboten worden. Im Rahmen der Anbieter-Präsentationen seien die 

fehlenden Arbeitsleistungen der Beschwerdeführerin besprochen worden. Die 

fehlenden Dienstleistungen basierten auf einer Fehlinterpretation des Pflichtenhefts. Die 

Angaben seien kontrolliert und nachgereicht worden. Die Bereinigung ergab für die 

Beschwerdeführerin ein Angebot von Fr. 99'610.-- mit einem Stundensatz von Fr. 

199.62 und einem Aufwand von 499 Stunden.

Im Pflichtenheft ist hinsichtlich der Dienstlei-stungen vermerkt, dass in den 

entsprechenden Kosten alle für die Projektrealisierung notwendigen Leistungen 

einzurechnen seien und dass für Supportleistungen während der Migration der Anbieter 

fallweise zugezogen werde, wobei diese Dienstleistungen nicht Bestandteil der 

Ausschreibung seien. Es wurde eine Kommentierung aller für die Beschaffung 

notwendigen Unterstützungsleistungen sowie die Bezifferung der zeitlichen 

Aufwendungen verlangt.

Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kann im vorliegenden Fall aus dem 

Pflichtenheft nicht abgeleitet werden, dass ein Anbieter davon ausgehen musste, für 

die Bewertung der Dienstleistungen sei ausschliesslich der Stundenansatz 

massgebend. Insbesondere kann aus der verlangten Bezifferung der zeitlichen 

Aufwendungen für die einzelnen Positionen nicht geschlossen werden, der 

Stundenansatz sei massgebend. Zwar ist es einleuchtend, dass der geplante 

Zeitaufwand im Vergleich zu den voraussichtlichen oder pauschal offerierten Kosten 

durchaus eine objektive Grösse darstellen kann, um die Wirtschaftlichkeit bzw. die 

Qualität und Seriosität eines Angebots zu bewerten. Aufgrund der verlangten 

Unterlagen hätte die Vorinstanz aber im einzelnen darlegen müssen, in welchen 

Punkten der von einer Anbieterin angegebene Zeitaufwand unrealistisch ist, um die 

verlangte Dienstleistung zu erbringen. Anderseits muss es einem Anbieter offenstehen, 

den aus seiner Sicht notwendigen Dienstleistungsaufwand zeitlich und finanziell nach 

eigenem Ermessen zu budgetieren und die erforderlichen Aufwendungen festzulegen, 

welche er benötigt, um die verlangte Dienstleistung auszuführen. Zutreffend ist 

jedenfalls der Einwand der Beschwerdeführerin, Stundenansätze hätten nicht explizit 

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angegeben werden müssen. Fest steht weiter, dass entgegen den Allgemeinen 

Geschäftsbedingungen der Schweizerischen Informatikkonferenz kein Kostendach 

verlangt wurde. Die Vorinstanz legt im übrigen nicht konkret dar, inwiefern der 

bereinigte Zeitaufwand von 499 Stunden nicht ausreicht, um die verlangten 

Dienstleistungen zu erbringen. Unter diesen Umständen ist die ausschliessliche 

Berücksichtigung des Stundenansatzes bei der Würdigung der Dienstleistungspreise 

nicht vereinbar mit den Angaben in der Ausschreibung bzw. im Pflichtenheft. 

Zumindest hätte der Beschwerdeführerin im Rahmen der Offertpräsentation 

Gelegenheit gegeben werden müssen, ein Angebot für eine von der Vorinstanz 

festgelegte Anzahl Stunden zu machen. Nachdem die Beschwerdeführerin für die 

Dienstleistungen ein Angebot von Fr. 99'610.-- machte, während jenes der 

Beschwerdegegnerin Fr. 135'928.-- betrug und nicht konkret dargelegt wird, inwiefern 

der von der Beschwerdeführerin vorgesehene Zeitaufwand von 499 Stunden 

ungenügend ist, rechtfertigt sich eine Bewertung des Angebots der 

Beschwerdegegnerin mit 10 Punkten und eine solche der Beschwerdeführerin mit 

lediglich 5,7 Punkten jedenfalls nicht.

Zu prüfen bleibt jedoch (vgl. dazu unten E. 2 g), ob diese Aenderung der Bewertung 

überhaupt einen Einfluss auf das Gesamtergebnis hat, was die Vorinstanz bestreitet.

f) Die Beschwerdeführerin rügt im weiteren eine Ungleichbehandlung bei der 

Preisbewertung. Zutreffend ist, dass die Behörde bei der Gewichtung des Preises 

einen weiten Ermessensspielraum hat (vgl. VerwGE B 2002/93 vom 6. Dezember 2002 

i.S. ARGE. Z., unpublizierte Erwägung des in GVP 2002 Nr. 32 veröffentlichen 

Entscheides). Auswahl und Gewichtung müssen sich aber sachlich rechtfertigen 

lassen, d.h. sie haben sich am konkreten Auftrag, an dessen Anforderungen und 

Bedeutung zu orientieren, um so der Ermittlung des im Hinblick auf den zu 

vergebenden Auftrag wirtschaftlich günstigsten Angebots zu dienen.

Die Vorinstanz hat im Pflichtenheft die Gewichtung der Investitions- und 

Betriebskosten sowie die Gewichtung der einzelnen Kostenarten im Rahmen dieses 

Kriteriums vermerkt. Insoweit entsprach die Ausschreibung den gesetzlichen 

Mindestanforderungen. Eine Preiskurve wurde allerdings nicht bekanntgegeben. Die 

Vorinstanz hat in der Folge bei der Hardware und bei den Dienstleistungen 

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unterschiedliche Bewertungskriterien angewendet. Bei der Hardware hat sie dem 

günstigsten Angebot 10 Punkte vergeben und für eine Abweichung von 1 Prozent 

einen Abzug von 1 Punkt gemacht. Bei den Dienstleistungen machte sie hingegen 

einen Abzug von 1 Punkt bei einer Preisabweichung von 5 Prozent. Diese 

unterschiedliche Bewertung der Hardware und der Dienstleistungskosten wurde in der 

Ausschreibung nicht offengelegt. Die Vorinstanz vermag auch keine sachlichen Gründe 

darzulegen, welche eine unterschiedliche Bewertung rechtfertigen. Die 

Dienstleistungskosten waren Bestandteil der Beschaffung der Leistung und nicht etwa 

Teil einer regelmässig wiederkehrenden Aufwendung, wie dies unter Umständen bei 

der periodischen Wartung der Fall wäre. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz ist 

die Rüge durchaus hinreichend substantiiert. Preisgewichtung und Preiskurve sind so 

festzulegen, dass sie einen realistischen Preisbereich abdecken. Bei 

Standardprodukten ist der Preis stark zu gewichten und die Kurve steil zu legen. Bei 

individuellen Produkten sind höhere Preisunterschiede zu erwarten und spielt der Preis 

eine eher untergeordnete Rolle; entsprechend ist der Preis tief zu gewichten und die 

Kurve flach zu legen (vgl. Beat Denzler, Bewertung der Angebotspreise, in: BR 2004, 

Sonderheft Vergaberecht, S. 22). Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz bei der 

Hardware die Preiskurve flach gelegt und bei den Dienstleistungen wesentlich steiler. 

Wenn sich eine unterschiedliche Bewertung sachlich rechtfertigen liesse, hätte dies 

gerade umgekehrt gemacht werden müssen, indem die Preiskurve bei den 

Dienstleistungen flacher und bei der Hardware steiler zu legen gewesen wäre. So oder 

anders bleibt aber das Angebot der Beschwerdeführerin in bezug auf den Preis von 

Hardware und Dienstleistungen teurer als jenes der Beschwerdegegnerin. Dies gilt 

selbst für den Fall, wenn die Aenderungen aufgrund der Offertpräsentation bei der 

Beschwerdegegnerin unberücksichtigt bleiben. Wird die Reduktion von Fr. 25'590.—- 

ausser acht gelassen, beträgt deren Angebot für die Hardware insgesamt Fr. 

1'849'807.60 (veranschlagter Preis von Fr. 1'849'807.60 zuzügl. Fr. 25'590.--). Mit 

Einschluss der Dienstleistungen von Fr. 135'928.-- ergibt dies Fr. 1'985'735.60. Die 

Beschwerdeführerin offerierte die Hardware mit Fr. 1'918'013.72 (unter 

Berücksichtigung der als rechtmässig erkannten Korrekturen gegenüber der 

ursprünglichen Offerte). Hinzu kommen Dienstleistungen von Fr. 99'610.--, was 

gesamthaft Fr. 2'017'623.72 ergibt.

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Daraus ergibt sich, dass die Bewertung des Preises ungeachtet der Neigung der 

Preiskurve zugunsten der Beschwerdegegnerin ausfällt. Die Argumentation der 

Beschwerdeführerin beruht im wesentlichen darauf, dass bei ihrem Angebot die 

Preiserhöhung für eine nachträglich offerierte Aenderung für Hardware im Betrag von 

rund Fr. 116'000.—unzulässig sei. Dies ist aber wie vorne dargelegt nicht der Fall.

g) Die Vorinstanz hat in der Nachkalkulation die Bewertungen aufgrund der in der 

Beschwerde gerügten und anerkannten Mängel bei der Würdigung der 

Zuschlagskriterien neu vorgenommen. Sie gelangte unter Berücksichtigung der 

gleichwertigen Qualität in den Punkten C 1.04 und C 1.05 beim Kriterium "Technischer 

Lösungsansatz" für die Beschwerdeführerin auf 31,1 Punkte (gegenüber 30,6 bei der 

ursprünglichen Bewertung). Für die Beschwerdegegnerin blieb die Bewertung mit 31,3 

Punkten unverändert. Unter Berücksichtigung der Kriterien "Unternehmen" und 

"Dienstleistungen", welche im Beschwerdeverfahren unbestritten geblieben sind, 

gelangte sie bei der Beschwerdeführerin auf 46,3 und bei der Beschwerdegegnerin auf 

47,6 Punkte.

Swisscom Sunrise

Unternehmen 8,1 7,7

Lösungsansatz 31,3 31,1

Dienstleistungen 8,2 7,5

Total 47,6 46,3

 

Bei den Kosten für die Gesamtlösung unterschied die Vorinstanz in der Nachkalkulation 

nicht mehr zwischen Hardware und Dienstleistungen, was sachgerecht erscheint. Der 

Beschwerdeführerin vergab sie 50,4 und der Beschwerdegegnerin 60 Punkte.

Die Bewertung Kosten der Schulung mit 5 Punkten für die Beschwerdeführerin und 1,8 

Punkten für die Beschwerdegegnerin, der Erweiterung mit 2,51 Punkten für die 

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Beschwerdeführerin und 5,0 Punkten für die Beschwerdegegnerin und der Wartung mit 

30 Punkten für die Beschwerdeführerin und 27,9 Punkten für die Beschwerdegegnerin 

blieb unverändert. Dies ergab bei den Kosten für die Beschwerdeführerin 87,91 und für 

die Beschwerdegegnerin 94,70 Punkte.

Swisscom Sunrise

Gesamtlösung 60,00 50,40

Schulungen 1,80 5,00

Erweiterungen 5,00 2,51

Wartung 27,90 30,00

Total 94,70 87,91

 

Gemäss Ausschreibung werden die Kosten mit 40 Prozent und die übrigen Kriterien mit 

60 Prozent bewertet. Entgegen dem in der Nachkalkulation und im Evaluationsbericht 

entstehenden Anschein sind in der Aufstellung die Bewertungspunkte für die übrigen 

Kriterien bereits zu 60 Prozent gewertet. Dies ergibt sich aus den Vergleichstabellen 

der "technischen" Kriterien (act. 6/14 und 15). Somit wurden in der Nachkalkulation 

und im Evaluationsbericht zutreffend die Punktzahlen der übrigen Kriterien unverändert 

übernommen und die Punktzahlen der Kosten mit 40 Prozent gewichtet. Dies ergab 

81,46 Punkte für die Beschwerdeführerin und 85,48 Punkte für die 

Beschwerdegegnerin.

Swisscom Sunrise

Beurteilung Fragenkatalog 47,60 46,30

Kosten 37,88 35,16

Total 85,48 81,46

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Werden bei den Kosten die Reduktion des Preisangebots der Beschwerdegegnerin 

ausser acht gelassen (und somit ein Preis für Hardware von Fr. 1'849'807.60 

angenommen) und die Dienstleistungskosten mit Fr. 99'610.-- bei der 

Beschwerdeführerin und Fr. 135'928.-- bei der Beschwerdegegnerin festgelegt, so 

ergäbe dies einen Preis von Fr. 1'985'735.60 für die Beschwerdegegnerin. Jener der 

Beschwerdeführerin beläuft sich auf Fr. 2'017'623.72, womit die Preisdifferenz 

zugunsten der Beschwerdegegnerin immer noch Fr. 31'888.12 beträgt. Eine geringere 

Punktierung bei den Kosten ist also grundsätzlich gerechtfertigt. Sogar dann, wenn 

beide Anbieter bei den Kosten genau gleich bewertet würden, ergäbe dies für die 

Beschwerdeführerin 97,51 Punkte bzw. (zu 40 Prozent gewichtet) 39,00 Punkte. 

Werden diese zu den 46,30 Punkten der übrigen Kriterien addiert, ergeben sich 85,30 

Punkte, was immer noch unter den 85,48 Punkten der Beschwerdegegnerin liegt.

Swisscom Sunrise

Gesamtlösung 60,00 60,00

Schulungen 1,80 5,00

Erweiterungen 5,00 2,51

Wartung 27,90 30,00

Total 94,70 97,51

 

Swisscom Sunrise

Beurteilung Fragenkatalog 47,60 46,30

Kosten 37,88 39,00 (40 % v. 97,51)

Total 85,48 85,30

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Ungeachtet der Neigung der Bewertungskurve beim Preis erweist sich somit das 

Angebot der Beschwerdegegnerin im Ergebnis als das wirtschaftlich günstigere als 

jenes der Beschwerdeführerin, weshalb die Beschwerde als unbegründet abzuweisen 

ist.

3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr von Fr. 7'500.-- (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS 941.12) ist 

angemessen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- ist anzurechnen.

Die Vorinstanz hat die Kosten der Verfügung vom 23. März 2006 von Fr. 1'000.-- zu 

bezahlen. Auf deren Erhebung ist nicht zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP).

Die Beschwerdegegnerin hat Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung (Art. 

98bis VRP). Ihr Vertreter hat keine Kostennote eingereicht, weshalb die Entschädigung 

ermessensweise festzusetzen ist (Art. 6 und 19 der Honorarordnung für Rechtsanwälte 

und Rechtsagenten, sGS 963.75, abgekürzt HonO). Im vorliegenden Fall ist eine 

Entschädigung von Fr. 3'000.-- zuzügl. MWSt angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. c HonO). 

Die Entschädigung geht zulasten der Beschwerdeführerin.

Die Vorinstanz als verfügende Behörde hat keinen Anspruch auf eine ausseramtliche 

Entschädigung (vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem 

Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 176).

Für das Zwischenverfahren betreffend Erteilung der aufschiebenden Wirkung hat 

gemäss der Verfügung vom 23. März 2006 die Vorinstanz die Beschwerdeführerin mit 

Fr. 1'000.-- zuzügl. MWSt zu entschädigen.

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen.

2./ Die amtlichen Kosten von Fr. 7'500.-- bezahlt die Beschwerdeführerin unter

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Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 5'000.--.

3./ Die Vorinstanz bezahlt die amtlichen Kosten der Verfügung vom 23. März 2006 von

Fr. 1'000.--.

4./ Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das Beschwerdeverfahren 

mit

Fr. 3'000.-- zuzügl. MWSt ausseramtlich zu entschädigen.

5./ Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin für das Zwischenverfahren betr. 

Erteilung

der aufschiebenden Wirkung mit Fr. 1'000.—- zuzügl. MWSt ausseramtlich zu

entschädigen.

V. R. W.

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

 

Zustellung dieses Entscheides an:

 

lic.iur. dipl.ing. Christoph Isler, 8008 Zürich)

 

die Beschwerdeführerin (durch Rechtsanwalt–

die Vorinstanz (durch Rechtsanwalt–

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lic.iur. Matthias Ebneter, 9000 St. Gallen)

 

Dr. Hubert Bühlmann, 9000 St. Gallen)

 

am:

 

Oeffentliches Beschaffungswesen, Art. 5 Abs. 1, Art. 31 und Art. 33 VöB (sGS 841.11). 

Wenn ein Anbieter im Rahmen von Verhandlungen bei der Offertpräsentation auf 

Wunsch des Auftraggebers seine Offerte ergänzt und zusätzliche Leistungen offeriert, 

so kann er sich in der Beschwerde gegen den Zuschlag nicht auf den Grundsatz der 

Unabänderlichkeit der Offerte berufen. Im konkreten Fall sind zudem die geltend 

gemachten Fehler bei der Bewertung der Angebote im Ergebnis nicht von 

entscheidender Bedeutung, weshalb die Offerte der Beschwerdegegnerin wirtschaftlich 

günstiger ist als jene der Beschwerdeführerin (Verwaltungsgericht, B 2006/49).

 

Urteil vom 3. Juli 2006

 

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

In Sachen

sunrise business communications SA, Hagenholzstrasse 20/22, 8050 Zürich,

die Beschwerdegegnerin (durch Rechtsanwalt–

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Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. dipl.ing. Christoph Isler, EgliFröhlich 

Rechtsanwälte, Dufourstrasse 42, 8008 Zürich,

 

gegen

 

Universität St. Gallen, Dufourstrasse 50, 9000 St. Gallen,

Vorinstanz,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Matthias Ebneter,

Rosenbergstrasse 42b, 9000 St. Gallen,

und

Swisscom Solutions AG, Wassergasse 52, 9000 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hubert Bühlmann, Museum- strasse 35, 9000 St. 

Gallen,

 

betreffend

 

öffentliches Beschaffungswesen; Netzwerkmigration,

Lieferung und Installation, Konfiguration und

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Wartung eines neuen LAN/MAN-Netzwerkes

 

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Die Universität St. Gallen plant die Migration ihres Informatik-Netzwerks. Das 

Vorhaben umfasst die Lieferung, Installation, Konfiguration und Wartung eines neuen 

LAN/MAN-Netzwerks, wobei die Komponenten parallel zum bestehenden Netzwerk 

aufgebaut und schrittweise in Betrieb genommen werden. Das Konzept basiert auf 

einer redundanten Drei-Ebenen-Struktur mit Core-, Distribution- und Acess-Bereich. 

Die Universität schrieb die Leistungen im selektiven Verfahren aus. In der Folge lud sie 

vier Anbieter zur Einreichung eines Angebots ein, unter anderem die sunrise business 

communications SA, Zürich, und die Swisscom Solutions AG, St. Gallen. Die 

Offertöffnung fand am 12. Januar 2006 statt. Für die Investitionskosten betrug das 

Angebot der Sunrise Fr. 1'840'338.90 und jenes der Swisscom Fr. 2'010'375.60, für die 

Wartungskosten betrug das Angebot der Sunrise Fr. 126'327.-- und jenes der 

Swisscom Fr. 138'280.-- (jeweils ohne MWSt).

Nach der Abgabe der Angebote wurden die Anbieter im Rahmen von 

Firmenpräsentationen aufgefordert, unklare Passagen des Angebots zu erläutern sowie 

die Kosten für die aus der Sicht der Universität gemäss Pflichtenheft fehlenden 

Komponenten und Dienstleistungen nachzuliefern, damit die einzelnen Angebote 

objektiv miteinander verglichen werden konnten. Das Ergebnis dieser 

Firmenpräsentationen wurde protokollarisch festgehalten. Die Anbieter ergänzten in der 

Folge ihre Offerten.

Die Universität nahm aufgrund der Ergänzungen verschiedene Korrekturen an den 

Preisangeboten vor. Sie ermittelte für die Hardware Preise von Fr. 1'824'217.60 für die 

Swisscom und von Fr. 1'918'013.72 für die Sunrise. Für die Dienstleistungen ermittelte 

sie einen Preis von Fr. 135'928.-- für die Swisscom und einen solchen von Fr. 99'610.-- 

für die Sunrise. Im weiteren ging sie von Kosten für die Schulung von Fr. 24'640.-- bei 

der Swisscom und von Fr. 15'000.-- bei der Sunrise aus. Dies ergab Investitionen von 

gesamthaft Fr. 1'984'785.60 beim Angebot der Swisscom und von Fr. 2'032'623.72 

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beim Angebot der Sunrise. Für die Wartung ermittelte die Universität Kosten von Fr. 

553'120.-- bei der Swisscom und Fr. 517'104.-- bei der Sunrise).

Die Universität bewertete das Angebot der Swisscom mit 92,30 Punkten und jenes der 

Sunrise mit 64,99 Punkten. Hievon entfielen auf die Kosten für die Gesamtlösung bei 

der Swisscom 57,60 und bei der Sunrise 27,48 Punkte. Für die Schulung wurden der 

Swisscom 1,80 und der sunrise 5,00 Punkte, für die Erweiterungen der Swisscom 5,00 

und der Sunrise 2,51 und für die Wartung der Swisscom 27,90 und der Sunrise 30,00 

Punkte vergeben.

Mit Verfügung vom 28. Februar 2006 vergab die Universität den Zuschlag zum Preis 

von Fr. 1'984'785.60 für Investitionen und Fr. 138'280.-- für die Wartung an die 

Swisscom Solutions AG.

B./ Mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 13. März 2006 erhob die Sunrise 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung 

vom 28. Februar 2006 sei aufzuheben und der Zuschlag sei ihr zu erteilen, eventualiter 

sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen, unter 

Kosten- und Entschädigungsfolgen. In prozessualer Hinsicht wurde beantragt, der 

Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und der Beschwerdeführerin sei 

Akteneinsicht mit anschliessender Gelegenheit zur weiteren Antragstellung und 

Begründung zu gewähren. Die Beschwerdeführerin machte im wesentlichen geltend, 

ihr Angebotspreis sei unzulässigerweise erhöht worden. Sie sei anlässlich der 

Präsentation des Angebots aufgefordert worden, verschiedene Leistungen zusätzlich 

zu offerieren, worauf sich ihr Offertpreis auf Fr. 2'032'628.10 erhöht habe. Die Gründe 

für die zusätzlichen Leistungen könnten nur beschränkt nachvollzogen werden. 

Demgegenüber sei der Preis der Beschwerdegegnerin unzulässigerweise reduziert 

worden. Aus ihrem "Vorsprung" von ca. Fr. 170'000.--, den sie gegenüber der 

Beschwerdegegnerin gehabt habe, sei dadurch ein Rückstand von ca. Fr. 37'000.-- 

entstanden. Indem die Beschwerdegegnerin nach Abgabe der Offerte die Möglichkeit 

erhalten habe, den Leistungsumfang der Offerte zu verringern, habe sie es in der Hand 

gehabt, ihren Offertpreis nach Gutdünken zu verändern, was der Gewährung einer 

unzulässigen Abgebotsmöglichkeit gleichkomme und zudem gegen das 

Transparenzgebot verstosse. Sodann sei eine Ungleichbehandlung durch die 

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Bewertung der Angebotspreise erfolgt. Ihr Preis für die "Gesamtlösung" habe 

Hardware-Lieferungen im Umfang von ca. 1,9 Mio. Franken und Dienstleistungen von 

ca. Fr. 100'000.-- enthalten. Für die Hardware hätten alle Anbieter den gleichen 

Hersteller gewählt, weshalb davon auszugehen sei, dass diese Preise bei den 

Anbietern in etwa gleich seien. Grössere Unterschiede könnten sich allenfalls bei den 

Dienstleistungen ergeben, welche jedoch bloss ca. 5 % des Preises für die 

"Gesamtlösung" ausmachten. Vor diesem Hintergrund sei nicht nachvollziehbar, 

weshalb ihr Gesamtlösungspreis nicht einmal die Hälfte der Punkte der 

Beschwerdegegnerin erhalten habe. Sämtliche Dienstleistungen, welche innerhalb des 

Bereichs "Gesamtlösung" erbracht werden müssten, würden nicht nach Aufwand, 

sondern pauschal vergütet und hätten auch pauschal offeriert werden müssen. Es 

verstosse gegen das Transparenzgebot sowie gegen Art. 34 Abs. 3 VöB, wenn in der 

Ausschreibung eine pauschale Vergütung verlangt werde und für die Bewertung 

anschliessend nur einzelne Kalkulationselemente, nämlich die Stundensätze, 

herangezogen würden.

Die Vorinstanz wendete in ihrer Vernehmlassung vom 20. März 2006 ein, die 

Auswertung der Offerten habe rasch ergeben, dass einerseits bei allen Anbietern die 

Vorgaben gemäss Pflichtenheft nicht überall vollständig eingehalten worden seien und 

andererseits insbesondere die Beschwerdeführerin vergessen habe, die für den Betrieb 

der offerierten Lösung zwingend notwendigen Lizenzen mitzuofferieren. Aufgrund der 

teilweise unklaren Angebote seien alle vier Anbieter im Rahmen von 

Firmenpräsentationen aufgefordert worden, unklare Passagen des Angebots zu 

erläutern sowie die Kosten für die gemäss Pflichtenheft fehlenden Komponenten und 

Dienstleistungen nachzuliefern, damit die einzelnen Angebote objektiv miteinander 

vergleichbar würden. Dabei habe es sich nicht um eine Aufforderung zur Offerierung 

zusätzlicher Leistungen gehandelt, sondern um die Aufforderung zur Erfüllung der 

Vorgaben gemäss Pflichtenheft. Mit der Einreichung der notwendigen 

Zusatzinformationen seien für das Projektteam die Voraussetzungen geschaffen 

worden, die einzelnen Angebote objektiv miteinander vergleichen zu können, da die 

Produkte und Stückzahlen nun in den wesentlichen Punkten identisch offeriert worden 

seien. Aufgrund der Bereinigungen hätten sich die Investitionskosten bei der 

Beschwerdeführerin um Fr. 192'284.82 auf Fr. 2'032'623.72 erhöht und diejenigen der 

Beschwerdegegnerin um Fr. 25'590.-- auf Fr. 1'984'785.60 gesenkt. Der nach unten 

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korrigierte Offertpreis der Beschwerdegegnerin lasse sich auf dieselbe Art und Weise 

erklären wie umgekehrt die Erhöhung des Offertpreises der Beschwerdeführerin: Die 

offerierten Komponenten hätten einen objektiven Vergleich mit den Angeboten der 

anderen Anbieter ermöglichen müssen. Der Vorwurf einer ungleichen Bewertung könne 

ebenfalls entkräftet werden. Der tiefe Wert bei der Beschwerdeführerin habe einzig und 

allein aus der gewählten Gewichtung bei der Punktevergabe resultiert. Werde diese 

geändert, so könne sich zwar die Differenz zwischen den Punktzahlen verändern, aber 

die Beschwerdegegnerin erhalte in jedem Fall eine grössere Anzahl Punkte als die 

Beschwerdegegnerin (gemeint Beschwerdeführerin).

Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 20. März 

2006, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung nicht zu erteilen. Die 

Lösungsansätze der einzelnen Bewerber hätten trotz grundsätzlicher Ueber-

einstimmung Differenzen in Detailfragen aufgewiesen, womit es verständlich sei, dass 

die Auftraggeberin aufgrund der von den Anbietern postulierten Lösungsansätze das 

optimale Konzept bestimmt und die fehlenden Komponenten habe nachofferieren 

lassen bzw. überflüssige Komponenten gestrichen habe, wodurch gewährleistet 

worden sei, dass die Lösungsansätze der einzelnen Bewerber und die dafür offerierten 

Preise vergleichbar seien. Dieses Vorgehen habe die Transparenz erhöht. Weiter macht 

die Beschwerdegegnerin geltend, dass die Dienstleistungen bei der Implementierung 

des neuen Systems zeitlich noch nicht feststehen würden. Dies schliesse eine 

Pauschalofferte entgegen der Behauptung der Beschwerdeführerin zum vornherein 

aus.

Mit Verfügung vom 23. März 2006 erteilte der Verwaltungsgerichtspräsident der 

Beschwerde die aufschiebende Wirkung.

Die Beschwerdeführerin hielt in ihrer Stellungnahme vom 13. April 2006 zu den 

Vernehmlassungen der Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag 

grundsätzlich fest. Insbesondere machte sie geltend, die von der Vorinstanz 

vorgenommene Aufrechnung von Fr. 116'440.50 für zusätzliche Kosten für die 

Softwareversion IOS Advanced IP sei ungerechtfertigt. Die Beschwerdeführerin habe 

die verlangte Leistung offeriert. Die einzusetzende Software ergebe sich nicht aus der 

Ausschreibung, sondern aus den Erfordernissen der zu offerierenden Leistung. Selbst 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 30/47

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wenn die von ihr vorgesehene Software wider Erwarten mit einer Lizenz hätte 

ausgestattet werden müssen, würde dies die Vorinstanz nicht dazu berechtigen, eine 

Aufrechnung vorzunehmen. Dies würde einer vergaberechtlich unzulässigen Korrektur 

eines Kalkulationsfehlers entsprechen. Die Vorinstanz habe damit das Gebot der 

Gleichbehandlung verletzt. Auch die von der Vorinstanz berücksichtigten zusätzlichen 

Leistungen seien im ursprünglichen Angebot der Beschwerdegegnerin (gemeint 

Beschwerdeführerin) bereits alle enthalten gewesen. Die Beschwerdeführerin 

anerkenne, dass einzelne dieser Zusatzleistungen im Angebot der Beschwerdegegnerin 

für die Vorinstanz einen gewissen Mehrwert bedeuten könnten und dass diese unter 

dem Titel "Herstellung der Vergleichbarkeit" daher in einem gewissen Mass in die 

Bewertung hätten einfliessen dürfen. Der Mehrwert der Zusatzleistungen entspreche 

aber nicht deren Kosten. Die von der Vorinstanz vorgenommene undifferenzierte und 

den effektiven Mehrwert völlig ausser acht lassende Aufrechnung auf der Basis der 

nachträglichen Preise sei nicht sachgerecht und verletze die Grundsätze der 

Gleichbehandlung, der Transparenz des Verfahrens und der Berücksichtigung des 

wirtschaftlich günstigsten Angebots. Ebenso sei am Einwand festzuhalten, der 

Angebotspreis der Beschwerdegegnerin sei unzulässigerweise reduziert worden. Die 

Aenderungen hätten nicht das Mengengerüst betroffen, sondern Leistungsbestandteile, 

welche jede Anbieterin eigenverantwortlich zu ermitteln gehabt habe. Auch bei den 

Reduktionen anerkenne die Beschwerdeführerin, dass die "Luxuskomponenten", 

welche im Angebot der Beschwerdegegnerin offenbar enthalten gewesen seien, 

allenfalls einen gewissen Mehrwert für die Vorinstanz hätten bedeuten können. Dieser 

könne allerdings nicht so gross sein, da die Vorinstanz offenbar diese Leistungen gar 

nicht benötige und aus dem Angebot der Beschwerdegegnerin herausnehme. 

Andernfalls hätte sie diese Zusatzleistungen wohl wie die übrigen Leistungen von den 

anderen Anbietern nachofferieren lassen und auf deren Preise aufgerechnet.

Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei bei der Bewertung der 

nichtpreislichen Kriterien benachteiligt worden. Bei der Bewertung des Kriteriums 

"technischer Lösungsansatz/Lösungskonzept" habe die Vorinstanz bei ihr leichte 

Mängel festgestellt. Nach der Angleichung der Leistungsinhalte zur Herstellung der 

Vergleichbarkeit seien die Produkte im Bereich Server-Distribution nach der 

Bereinigung völlig identisch geworden. Demzufolge müsste auch eine identische 

Bewertung des Kriteriums Lösungskonzept erfolgen. Dies sei aber nicht der Fall. Im 

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weiteren macht die Beschwerdeführerin geltend, die Subkriterien Hardware mit einer 

Gewichtung von 80 % und Dienstleistungen mit einer Gewichtung von 20 % seien 

nicht bekanntgegeben worden. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin, sie sei 

aufgrund der Ausschreibung davon ausgegangen, dass die Dienstleistungen pauschal 

zu offerieren seien. Im Pflichtenheft sei verlangt worden, dass alle für die 

Projektrealisierung notwendigen Leistungen einzurechnen seien. Diese könnten vom 

Anbieter durchaus abgeschätzt werden, da es um die Implementierung eines von ihm 

selbst offerierten Systems gehe. Die pauschale Vergütung von Dienstleistungen sei im 

Informatikbereich Standard. Schliesslich rügt die Beschwerdeführerin eine 

Ungleichbehandlung bei der Preisbewertung. Preisabweichungen bei Hardware und bei 

Dienstleistungen seien unterschiedlich gewichtet worden. Dieses Vorgehen führe zu 

einer Benachteiligung der Beschwerdeführerin und verstosse gegen das Gebot der 

Gleichbehandlung.

Die Vorinstanz liess sich mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 12. Mai 2006 zur 

Stellungnahme der Beschwerdeführerin vernehmen. Sie hält an ihrem Antrag fest, die 

Beschwerde sei abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 

Beschwerdeführerin. Sie führt aus, nicht sie, sondern die Beschwerdeführerin selbst 

habe den Preis ihres Angebotes vom 6. Januar 2006 nachträglich erhöht. Dies sei im 

Rahmen der Bereinigung der eingegangenen Offerten erfolgt. Eine vertiefte Prüfung der 

Offerten, in deren Rahmen technische und rechnerische Ueberlegungen erlaubt seien, 

um die objektive Vergleichbarkeit der eingegangenen Offerten herzustellen, sei 

zulässig. Selbst wenn sich erweisen sollte, dass zu viele Korrekturen zugelassen 

worden seien, hätte dies keinen relevanten Einfluss auf das Bewertungsergebnis. Dem 

Einwand der Beschwerdeführerin, die Aufrechnung von Fr. 116'440.50 für zusätzliche 

MPLS-Lizenzen sei nicht gerechtfertigt, sei entgegenzuhalten, dass sie selbst 

eingeräumt habe, im Rahmen des Angebots vom 6. Januar 2006 diese Zusatzkosten 

ausser acht gelassen zu haben. Ohne diese Zusatzlizenzen liessen sich die MPLS-

Funktionen daher nicht rechtmässig nutzen. Bezüglich der übrigen Aufwendungen sei 

darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin Gelegenheit gehabt habe, bei 

Unklarheiten Fragen zu stellen. Es erstaune daher, dass die Vorgaben gemäss 

Pflichtenheft nun nachträglich als unklar und interpretationsbedürftig bezeichnet 

würden. Anzumerken sei noch, dass die Zusatzkosten für die "übrigen Aufrechnungen" 

im Vergleich mit den gesamten Hardwarekosten relativ gering seien und sich daher 

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ohnehin nicht entscheidend auf die Beurteilung ausgewirkt hätten. Zum Einwand der 

unzulässigen Reduktion des Angebotspreises der Beschwerdegegnerin wendet die 

Vorinstanz ein, der Beschwerdegegnerin sei wie der Beschwerdeführerin in anderen 

Punkten im Rahmen der Bereinigung der Offerten und zur Herstellung der objektiven 

Vergleichbarkeit die Gelegenheit eingeräumt worden, die Kosten für Netzteile mit einer 

Leistung von 3000W anzugeben. Es sei nicht der Angebotspreis der 

Beschwerdegegnerin reduziert worden, sondern die Angebote seien rechnerisch 

vergleichbar gemacht worden. Selbst wenn die Einsparungen von insgesamt Fr. 

25'590.-- ausser acht gelassen würden, führe die Bewertung der Angebote nicht zu 

einem anderen Ergebnis. Bei der Bewertung der nichtpreislichen Kriterien seien die 

Aenderungen versehentlich nicht berücksichtigt worden. Deshalb könnten die beiden 

monierten Punkte für die Angebote der Verfahrenbeteiligten gleichgestellt werden. 

Weiter werde anerkannt, dass mit der fehlenden Angabe von Unterkriterien ein 

formeller Fehler unterlaufen sei, weshalb auf eine Bewertung nach diesen Unterkriterien 

zu verzichten sei. Zum Einwand der Ungleichbehandlung bei der Bewertung der 

Dienstleistungspreise sei festzuhalten, dass in den Ausschreibungsunterlagen klar 

deklariert worden sei, dass für die Rubrik "Dienstleistungen" die zeitlichen 

Aufwendungen beziffert sein müssen. Im übrigen zeige die Nachkalkulation 

schrittweise und damit nachvollziehbar in aller wünschbaren Klarheit, dass sich selbst 

unter Berücksichtigung der allenfalls noch berechtigten Rügen der Beschwerdeführerin 

die Gesamtbeurteilung nicht ändern würde. Nach wie vor erweise sich das Angebot der 

Beschwerdegegnerin klar als das wirtschaftlichere und habe daher den Zuschlag zu 

Recht verdient.

Die Beschwerdegegnerin hält in ihrer Stellungnahme vom 19. Mai 2006 am Antrag auf 

Abweisung der Beschwerde fest.

Mit Eingabe vom 31. Mai 2006 liess sich die Beschwerdeführerin zu den von der 

Vorinstanz und der Beschwerdegegnerin neu eingereichten Akten vernehmen.

Auf die weiteren Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit wesentlich, in 

den nachstehenden Erwägungen näher eingegangen.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

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1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 5 Abs. 2 des 

Einführungsgesetzes zur Gesetzgebung über das öffentliche Beschaffungswesen, sGS 

841.1, abgekürzt EGöB). Beschaffungen der Universität St. Gallen unterliegen dem 

EGöB. Dieser Erlass wird unter anderem auf die Staatsverwaltung angewendet (Art. 2 

Abs. 1 lit. a EGöB). Nach Art. 1 Abs. 2 lit. c des Staatsverwaltungsgesetzes (sGS 140.1) 

gehören zur Staatsverwaltung unter anderem die öffentlich-rechtlichen Anstalten, 

wobei besondere gesetzliche Vorschriften vorbehalten bleiben. Nach Art. 1 Abs. 2 des 

Gesetzes über die Universität St. Gallen (sGS 217.11) ist die Universität eine öffentlich-

rechtliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit und dem Recht auf 

Selbstverwaltung. Somit gehört die Universität zur Staatsverwaltung im weiteren Sinn 

gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. a

EGöB (vgl. dazu Handbuch der Staatsverwaltung zum Beschaffungsrecht, Kap. 3, S. 6). 

Die Beschwerdeführerin ist als nicht berücksichtigte Anbieterin zur Beschwerde gegen 

den Zuschlag legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 des Gesetzes 

über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die 

Beschwerdeeingabe vom 13. März 2006 wurde innerhalb der Beschwerdefrist von zehn 

Tagen gemäss Art. 15 Abs. 3 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche 

Beschaffungswesen (sGS 841.32, abgekürzt IVöB) eingereicht und enthält eine 

Begründung. Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2./ Nach Art. 16 Abs. 1 IVöB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen, 

einschliesslich Ueberschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. 

Dagegen kann Unangemessenheit nicht geltend gemacht werden (Art. 16 Abs. 2 IVöB). 

Diese Vorschriften entsprechen den allgemeinen Grundsätzen des st. gallischen 

Verfahrensrechts (Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP). Im Beschwerdeverfahren gegen 

Verfügungen im Bereich des öffentlichen Beschaffungsrechts kann somit nur geprüft 

werden, ob die Vorinstanz ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat und damit 

rechtswidrig handelte. Zur Ermessenskontrolle ist das Verwaltungsgericht hingegen 

nicht befugt (GVP 1999 Nr. 37).

a) Art. 5 Abs. 1 VöB bestimmt, dass Anbieter gleich behandelt und nicht diskriminiert 

werden.

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Art. 31 Abs. 1 VöB schreibt vor, dass der Auftraggeber die Angebote nach einheitlichen 

Kriterien prüft. Er korrigiert offensichtliche Schreib- und Rechnungsfehler (Art. 31 Abs. 

2 VöB). Sind Angaben eines Angebots unklar, kann er vom Anbieter Erläuterungen 

verlangen, die schriftlich festgehalten werden (Art. 31 Abs. 3 VöB).

Verhandlungen können nach Art. 33 Abs. 1 VöB geführt werden, soweit in der 

Ausschreibung darauf hingewiesen wurde und sie nicht durch internationale oder 

interkantonale Vereinbarungen ausgeschlossen sind. Sie werden gemäss Art. 33 Abs. 2 

VöB unter Wahrung der Grundsätze der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung 

nach klaren Regeln geführt. Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten.

Abgebote sind nicht zulässig, ausgenommen im freihändigen Verfahren (Art. 33 Abs. 3 

VöB).

b) Im Vergaberecht gilt der Grundsatz, dass Offerten unveränderlich sind und nach der 

Abgabe weder von der Behörde noch vom Anbieter abgeändert werden dürfen (vgl. 

Galli/Moser/Lang, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, Zürich 2003, Rz. 339). 

Dieser Grundsatz kommt auch in der Bestimmung zum Ausdruck, wonach 

Offertkorrekturen auf offensichtliche Schreib- und Rechnungsfehler beschränkt sind. 

Die Vergabebehörde kann zwar bei unklaren Angaben Erläuterungen verlangen, welche 

schriftlich festgehalten werden müssen (Art. 31 Abs. 3 VöB). Das Gebot der 

Gleichbehandlung verlangt aber, dass die Offerten sämtlicher Anbieter grundsätzlich 

unverändert einander gegenübergestellt werden. Nur auf diese Weise hat der Anbieter 

mit der wirtschaftlich günstigsten Offerte die Möglichkeit, seine Vorteile wahrzunehmen 

und den Zuschlag zu erlangen. Sowohl bei Erläuterungen als auch bei Verhandlungen 

sind das Gleichbehandlungsgebot und das Diskriminierungsverbot zu beachten. Diese 

Grundsätze werden beispielsweise missachtet, wenn die Vergabebehörde nur einem 

einzelnen Anbieter die Möglichkeit gibt, seine Offerte an einem Unternehmergespräch 

zu erörtern (GVP 2002 Nr. 32). Noch gewichtiger ist der Verstoss gegen den Grundsatz 

der Gleichbehandlung, wenn einem Anbieter die Möglichkeit gegeben wird, sein 

Angebot nach Erteilung des Zuschlags nachzubessern (GVP 2005 Nr. 35). Das Gebot 

der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung bedeutet unter anderem, dass 

grundsätzlich alle Anbieter, welche die Zuschlags- und Eignungskriterien erfüllen, in 

Verhandlungen einbezogen werden müssen (GVP 2002 Nr. 32 mit Hinweis).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 35/47

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Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts sind Erläuterungen von Angeboten 

und Unternehmergespräche zulässig, wenn der Grundsatz der Rechtsgleichheit und 

das Diskriminierungsverbot beachtet werden (vgl. GVP 2002 Nr. 32). Bei 

umfangreichen und komplexen Beschaffungsvorhaben ist es unter Umständen 

zweckmässig, Einzelheiten eines Angebots vom Anbieter erläutern zu lassen und 

offene Fragen zu klären. Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz beide 

Verfahrensbeteiligten zu einer Offertpräsentation eingeladen und sich Fragen und 

offene Punkte erläutern lassen. Die Beschwerdeführerin ist vorbehaltlos auf diese 

Offertpräsentation eingetreten. Auch wurden die Besprechungen protokolliert, wie dies 

in Art. 31 Abs. 3 VöB vorgeschrieben ist. Insbesondere hat die Beschwerdeführerin 

anlässlich der Offertpräsentation anerkannt, dass sie Zusatzkosten von Fr. 116'440.50 

für zusätzliche MPLS-Lizenzen in ihrem Angebot aufgrund einer missverständlichen 

Information ihres Lieferanten ausser acht gelassen hat. Sie hat die Preise neu 

berechnet und detailliert in der Zusatzkostenzusammenstellung sowie im 

Kalkulationsblatt vermerkt. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, dass 

die Vorinstanz in diesem Punkt eine entsprechende Aenderung des Angebots der 

Beschwerdeführerin vornahm. Wohl trifft es zu, dass sich die Beschwerdeführerin 

grundsätzlich darauf hätte berufen können, dass ihr Angebot trotz der entsprechenden 

Mehrkosten unverändert bleibt. Die notwendigen Lizenzkosten wären unter diesen 

Umständen zu ihren Lasten gegangen, falls dies seitens der Lizenzgeberin überhaupt 

als zulässig erachtet worden wäre. Nachdem sie aber selbst im Nachgang zur 

Offertpräsentation eine entsprechende Erhöhung ihres Angebots unterbreitete, 

widerspricht es dem Grundsatz von Treu und Glauben, wenn sie nun in der 

Beschwerde geltend macht, sie hätte die offerierten Leistungen unabhängig von der 

effektiv notwendigen Software auch zum ursprünglich offerierten Preis erbracht. Daher 

ist auch nicht weiter auf die Frage einzugehen, ob die besagten Lizenzen notwendig 

waren oder nicht.

Auch bei den übrigen Aenderungen hat die Beschwerdeführerin ihre Angebotspreise 

neu ermittelt und der Vorinstanz somit ein geändertes Angebot unterbreitet. Sie hielt in 

ihrer Stellungnahme vom 17. Februar 2006 mit Bezug auf die Besprechung vom 7. 

Februar 2006 ausdrücklich fest, dass das Mengengerüst für die Zahl der Uplinks 

angepasst, die Preise neu berechnet und detailliert in der Kostenzusammenstellung 

sowie im Kalkulationsblatt vermerkt worden seien. Auch hielt sie fest, der ACS-Server 

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sei neu redundant berechnet und die Kosten seien im Kalkulationsblatt detailliert belegt 

worden. Auch die Preise für die Wireless-Komponenten wurden mit Bezug auf die 

Besprechung vom 7. Februar 2006 in der Gesamtrechnung ausgewiesen. Ebenso 

wurden die Kosten der Optionen für die Produktelinie Catalyst 6500 aufgeführt, und die 

Anforderungen hinsichtlich der notwendigen Software-Module wurden ebenfalls 

aufgeführt. Weiter wurde festgehalten, dass die Reisekosten jeweils ab dem Sunrise 

Standort St. Gallen abgerechnet würden.

Hätte die Beschwerdeführerin ihr Angebot dahingehend unverändert gelassen, dass sie 

die von der Vorinstanz verlangten Optionen und Aenderungen ohne Einfluss auf den 

ursprünglich offerierten Preis zusätzlich anbieten bzw. erbringen würde, hätte sie dies 

in ihrer ergänzenden Stellungnahme ausdrücklich festhalten müssen. Dies hat die 

Beschwerdeführerin aber nicht getan, vielmehr hat sie ausdrücklich einer Anpassung 

der Preise zugestimmt und auch die Wartungspreise neu berechnet. Soweit sie in der 

ergänzenden Stellungnahme vom 13. April 2006 geltend macht, die Differenzen 

zwischen den Vorstellungen der Vorinstanz, was die Offerten enthalten müssten, und 

ihren Vorstellungen, was zu offerieren sei, seien aufgrund einer unterschiedlichen 

Interpretation der Ausschreibung entstanden, sind ihre Einwendungen unbehelflich. 

Falls Unklarheiten bestanden, hätte die Beschwerdeführerin vorgängig Instruktionen 

einholen können. Indem sie dies nicht getan hat und sich anlässlich der 

Offertpräsentation vorbehaltlos auf die von der Vorinstanz gewünschten Modifikationen 

einliess, kann sie sich nicht nachträglich auf Unklarheiten der Ausschreibung berufen. 

Sie behauptet im übrigen auch nicht, dass die von der Vorinstanz verlangten 

Aenderungen ausserhalb des von der Ausschreibung gesteckten Rahmens liegen. Sie 

hält ausdrücklich fest, dass einzelne dieser Zusatzleistungen unter dem Titel 

"Herstellung der Vergleichbarkeit in gewissem Masse" in die Bewertung hätten 

einfliessen dürfen.

Aus dem Gesagten ergibt sich, dass sich die Beschwerdeführerin aufgrund der 

vorbehaltlosen Einlassung auf die von der Vorinstanz verlangten Präzisierungen und 

Aenderungen des ursprünglichen Angebots nicht darauf berufen kann, ihre Offerte sei 

in unzulässiger Weise abgeändert worden. Diese Rüge verstösst gegen den Grundsatz 

von Treu und Glauben.

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Allerdings stellt es einen erheblichen Unterschied dar, ob einer Anbieterin im Rahmen 

der Offertpräsentation und der Unternehmergespräche ermöglicht wird, einzelne 

Komponenten ihres Angebots preisgünstiger zu offerieren, oder ob einer Anbieterin die 

Möglichkeit gegeben wird, fehlende Komponenten nachzuofferieren und ihr dabei unter 

Umständen die Möglichkeit gegeben wird, ihr Angebot zu verbessern

oder zumindest mit jenem der Mitkonkurrentin vergleichbar zu gestalten, ohne einen 

entsprechenden Mehrpreis zu verlangen oder einen entsprechenden Mehrpreis 

nachzukalkulieren. Lässt sich eine Anbieterin auf eine Preiserhöhung ein, so geht sie 

das Risiko ein, beim Preis einen Nachteil in Kauf zu nehmen. Wird einer Anbieterin 

hingegen eine Reduktion ihres Preises ermöglicht, so stellt dies in der Regel eine 

unzulässige Bevorzugung dar.

Aufgrund der Ausführungen der Vorinstanz in der Vernehmlassung vom 12. Mai 2006 

(Ziff. 18 und 19) steht fest, dass die von der Beschwerdegegnerin offerierten Netzteile 

mit 4000W sowie das 13-Slot Chassis aufgrund des Pflichtenhefts nicht notwendig 

waren und dass ebenso eine unbeschränkte Lizenz im Bereich der Management-

Software nicht erforderlich war. Indem die Vorinstanz der Beschwerdegegnerin 

Gelegenheit bot, ihr Angebot in diesen Punkten zu reduzieren, verhalf sie ihr zu einem 

Preisvorteil. Grundsätzlich liegt es im Risikobereich der Anbieterin,

überdimensionierte Elemente anzubieten, welche über die Anforderungen des 

Pflichtenhefts hinausgehen. Wohl hätten aufgrund der Ausführungen der Vorinstanz 

aus den überdimensionierten Elementen gewisse Vorteile resultiert. Nachdem sich die 

Beschwerdeführerin aber bei der Präsentation ihres Angebots ausdrücklich auf 

Aenderungen hinsichtlich der Zahl einzelner Elemente der Offerte sowie des 

Preisangebots eingelassen hat, so fragt es sich, ob es nicht wiederum als Verstoss 

gegen Treu und Glauben qualifiziert werden muss, wenn sie entsprechende 

Aenderungen bei der Offerte der Beschwerdegegnerin als Verstoss gegen den 

Grundsatz der Unabänderlichkeit des Angebots rügt. Wie es sich damit verhält, kann 

im vorliegenden Fall jedoch offen bleiben. Die Reduktion des Angebotspreises der 

Beschwerdegegnerin betrug insgesamt Fr. 25'590.--. Diese Preisdifferenz ist 

hinsichtlich der Bewertung belanglos. Dies hat die Vorinstanz zutreffend dargelegt (vgl. 

hinten E. 2 g). Selbst wenn also die Reduktion des Angebotspreises der 

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Beschwerdegegnerin als unzulässig qualifiziert würde, vermöchte dies an der 

Bewertung des Preises nichts Ausschlaggebendes zu ändern.

c) Die Vorinstanz anerkennt, dass die unterschiedliche Bewertung der Angebote in den 

Punkten C 1.04 und C 1.05 (Ausbaubarkeit des Mengengerüsts sowie 

Einschränkungen gegenüber der vorgesehenen Skalierung) ungerechtfertigt ist. Die im 

Rahmen der Offertpräsentation nachgelieferten Aenderungen wurden bei der 

Bewertung dieser Zuschlagskriterien versehentlich nicht berücksichtigt. Die Vorinstanz 

anerkennt eine Gleichstellung der entsprechenden Bewertung der Angebote der 

Verfahrensbeteiligten.

d) Nach Art. 34 Abs. 3 VöB werden im Rahmen der Ausschreibung die 

Zuschlagskriterien mit allfälligen Unterkriterien in der Reihenfolge ihrer Bedeutung oder 

mit ihrer Gewichtung bekanntgegeben. Die Vorinstanz anerkennt, dass sie die 

angewendeten Unterkriterien in der Ausschreibung nicht bekanntgegeben hat und dass 

ihr in diesem Punkt ein formeller Fehler unterlaufen ist. Nach dem Pflichtenheft wurden 

die Investitions- und Betriebskosten mit 40 % gewertet, wobei 60 % auf die Kosten der 

Gesamtlösung, 5 % auf die Kosten für Schulungen, 5 % auf Kosten für Erweiterungen 

und 30 % auf die Wartungskosten entfielen. Die übrigen Hauptkriterien betrafen das 

Unternehmen mit 10 Prozent, der technische Lösungsansatz mit 40 Prozent und die 

Dienstleistungen mit 10 Prozent.

Die Vorinstanz hält in ihrer Stellungnahme vom 12. Mai 2006 fest, sie sei bereit, auf eine 

Bewertung nach den Unterkriterien zu verzichten. Wie sie zutreffend ausführt, hat der 

Verzicht auf die gesonderte Bewertung der Unterkriterien aber keinen entscheidenden 

Einfluss auf das Gesamtergebnis.

e) Weiter rügt die Beschwerdeführerin, bei der Bewertung der Dienstleistungspreise 

seien zu Unrecht die Stundenansätze berücksichtigt worden.

Die Dienstleistungen wurden von der Beschwerdeführerin für Fr. 87'480.-- und von der 

Beschwerdegegnerin für Fr. 135'928.-- offeriert. Die Vorinstanz ermittelte aufgrund der 

von den Anbietern gemachten Angaben einen Zeitaufwand von 424 Stunden für die 

Beschwerdeführerin und von 828 Stunden für die Beschwerdegegnerin, was für jene 

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einen Stundenansatz von Fr. 206.32 und für diese einen solchen von Fr. 164.16 ergab. 

Im Evaluationsbericht der Vorinstanz wird festgehalten, die Dienstleistungen würden 

von den einzelnen Anbietern sehr unterschiedlich bewertet und angeboten. Die 

mittleren Stundenansätze lägen zwischen Fr. 164.16 und Fr. 223.25. Die 

Aufwandschätzung der Beschwerdeführerin sei nicht realistisch. So seien z.B. in Phase 

3 keine Arbeitsleistungen für Detailplanung, Installation und Konfiguration der Wireless-

Umgebung angeboten worden. Im Rahmen der Anbieter-Präsentationen seien die 

fehlenden Arbeitsleistungen der Beschwerdeführerin besprochen worden. Die 

fehlenden Dienstleistungen basierten auf einer Fehlinterpretation des Pflichtenhefts. Die 

Angaben seien kontrolliert und nachgereicht worden. Die Bereinigung ergab für die 

Beschwerdeführerin ein Angebot von Fr. 99'610.-- mit einem Stundensatz von Fr. 

199.62 und einem Aufwand von 499 Stunden.

Im Pflichtenheft ist hinsichtlich der Dienstlei-stungen vermerkt, dass in den 

entsprechenden Kosten alle für die Projektrealisierung notwendigen Leistungen 

einzurechnen seien und dass für Supportleistungen während der Migration der Anbieter 

fallweise zugezogen werde, wobei diese Dienstleistungen nicht Bestandteil der 

Ausschreibung seien. Es wurde eine Kommentierung aller für die Beschaffung 

notwendigen Unterstützungsleistungen sowie die Bezifferung der zeitlichen 

Aufwendungen verlangt.

Entgegen der Auffassung der Vorinstanz kann im vorliegenden Fall aus dem 

Pflichtenheft nicht abgeleitet werden, dass ein Anbieter davon ausgehen musste, für 

die Bewertung der Dienstleistungen sei ausschliesslich der Stundenansatz 

massgebend. Insbesondere kann aus der verlangten Bezifferung der zeitlichen 

Aufwendungen für die einzelnen Positionen nicht geschlossen werden, der 

Stundenansatz sei massgebend. Zwar ist es einleuchtend, dass der geplante 

Zeitaufwand im Vergleich zu den voraussichtlichen oder pauschal offerierten Kosten 

durchaus eine objektive Grösse darstellen kann, um die Wirtschaftlichkeit bzw. die 

Qualität und Seriosität eines Angebots zu bewerten. Aufgrund der verlangten 

Unterlagen hätte die Vorinstanz aber im einzelnen darlegen müssen, in welchen 

Punkten der von einer Anbieterin angegebene Zeitaufwand unrealistisch ist, um die 

verlangte Dienstleistung zu erbringen. Anderseits muss es einem Anbieter offenstehen, 

den aus seiner Sicht notwendigen Dienstleistungsaufwand zeitlich und finanziell nach 

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eigenem Ermessen zu budgetieren und die erforderlichen Aufwendungen festzulegen, 

welche er benötigt, um die verlangte Dienstleistung auszuführen. Zutreffend ist 

jedenfalls der Einwand der Beschwerdeführerin, Stundenansätze hätten nicht explizit 

angegeben werden müssen. Fest steht weiter, dass entgegen den Allgemeinen 

Geschäftsbedingungen der Schweizerischen Informatikkonferenz kein Kostendach 

verlangt wurde. Die Vorinstanz legt im übrigen nicht konkret dar, inwiefern der 

bereinigte Zeitaufwand von 499 Stunden nicht ausreicht, um die verlangten 

Dienstleistungen zu erbringen. Unter diesen Umständen ist die ausschliessliche 

Berücksichtigung des Stundenansatzes bei der Würdigung der Dienstleistungspreise 

nicht vereinbar mit den Angaben in der Ausschreibung bzw. im Pflichtenheft. 

Zumindest hätte der Beschwerdeführerin im Rahmen der Offertpräsentation 

Gelegenheit gegeben werden müssen, ein Angebot für eine von der Vorinstanz 

festgelegte Anzahl Stunden zu machen. Nachdem die Beschwerdeführerin für die 

Dienstleistungen ein Angebot von Fr. 99'610.-- machte, während jenes der 

Beschwerdegegnerin Fr. 135'928.-- betrug und nicht konkret dargelegt wird, inwiefern 

der von der Beschwerdeführerin vorgesehene Zeitaufwand von 499 Stunden 

ungenügend ist, rechtfertigt sich eine Bewertung des Angebots der 

Beschwerdegegnerin mit 10 Punkten und eine solche der Beschwerdeführerin mit 

lediglich 5,7 Punkten jedenfalls nicht.

Zu prüfen bleibt jedoch (vgl. dazu unten E. 2 g), ob diese Aenderung der Bewertung 

überhaupt einen Einfluss auf das Gesamtergebnis hat, was die Vorinstanz bestreitet.

f) Die Beschwerdeführerin rügt im weiteren eine Ungleichbehandlung bei der 

Preisbewertung. Zutreffend ist, dass die Behörde bei der Gewichtung des Preises 

einen weiten Ermessensspielraum hat (vgl. VerwGE B 2002/93 vom 6. Dezember 2002 

i.S. ARGE. Z., unpublizierte Erwägung des in GVP 2002 Nr. 32 veröffentlichen 

Entscheides). Auswahl und Gewichtung müssen sich aber sachlich rechtfertigen 

lassen, d.h. sie haben sich am konkreten Auftrag, an dessen Anforderungen und 

Bedeutung zu orientieren, um so der Ermittlung des im Hinblick auf den zu 

vergebenden Auftrag wirtschaftlich günstigsten Angebots zu dienen.

Die Vorinstanz hat im Pflichtenheft die Gewichtung der Investitions- und 

Betriebskosten sowie die Gewichtung der einzelnen Kostenarten im Rahmen dieses 

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Kriteriums vermerkt. Insoweit entsprach die Ausschreibung den gesetzlichen 

Mindestanforderungen. Eine Preiskurve wurde allerdings nicht bekanntgegeben. Die 

Vorinstanz hat in der Folge bei der Hardware und bei den Dienstleistungen 

unterschiedliche Bewertungskriterien angewendet. Bei der Hardware hat sie dem 

günstigsten Angebot 10 Punkte vergeben und für eine Abweichung von 1 Prozent 

einen Abzug von 1 Punkt gemacht. Bei den Dienstleistungen machte sie hingegen 

einen Abzug von 1 Punkt bei einer Preisabweichung von 5 Prozent. Diese 

unterschiedliche Bewertung der Hardware und der Dienstleistungskosten wurde in der 

Ausschreibung nicht offengelegt. Die Vorinstanz vermag auch keine sachlichen Gründe 

darzulegen, welche eine unterschiedliche Bewertung rechtfertigen. Die 

Dienstleistungskosten waren Bestandteil der Beschaffung der Leistung und nicht etwa 

Teil einer regelmässig wiederkehrenden Aufwendung, wie dies unter Umständen bei 

der periodischen Wartung der Fall wäre. Entgegen den Ausführungen der Vorinstanz ist 

die Rüge durchaus hinreichend substantiiert. Preisgewichtung und Preiskurve sind so 

festzulegen, dass sie einen realistischen Preisbereich abdecken. Bei 

Standardprodukten ist der Preis stark zu gewichten und die Kurve steil zu legen. Bei 

individuellen Produkten sind höhere Preisunterschiede zu erwarten und spielt der Preis 

eine eher untergeordnete Rolle; entsprechend ist der Preis tief zu gewichten und die 

Kurve flach zu legen (vgl. Beat Denzler, Bewertung der Angebotspreise, in: BR 2004, 

Sonderheft Vergaberecht, S. 22). Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz bei der 

Hardware die Preiskurve flach gelegt und bei den Dienstleistungen wesentlich steiler. 

Wenn sich eine unterschiedliche Bewertung sachlich rechtfertigen liesse, hätte dies 

gerade umgekehrt gemacht werden müssen, indem die Preiskurve bei den 

Dienstleistungen flacher und bei der Hardware steiler zu legen gewesen wäre. So oder 

anders bleibt aber das Angebot der Beschwerdeführerin in bezug auf den Preis von 

Hardware und Dienstleistungen teurer als jenes der Beschwerdegegnerin. Dies gilt 

selbst für den Fall, wenn die Aenderungen aufgrund der Offertpräsentation bei der 

Beschwerdegegnerin unberücksichtigt bleiben. Wird die Reduktion von Fr. 25'590.—- 

ausser acht gelassen, beträgt deren Angebot für die Hardware insgesamt Fr. 

1'849'807.60 (veranschlagter Preis von Fr. 1'849'807.60 zuzügl. Fr. 25'590.--). Mit 

Einschluss der Dienstleistungen von Fr. 135'928.-- ergibt dies Fr. 1'985'735.60. Die 

Beschwerdeführerin offerierte die Hardware mit Fr. 1'918'013.72 (unter 

Berücksichtigung der als rechtmässig erkannten Korrekturen gegenüber der 

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ursprünglichen Offerte). Hinzu kommen Dienstleistungen von Fr. 99'610.--, was 

gesamthaft Fr. 2'017'623.72 ergibt.

Daraus ergibt sich, dass die Bewertung des Preises ungeachtet der Neigung der 

Preiskurve zugunsten der Beschwerdegegnerin ausfällt. Die Argumentation der 

Beschwerdeführerin beruht im wesentlichen darauf, dass bei ihrem Angebot die 

Preiserhöhung für eine nachträglich offerierte Aenderung für Hardware im Betrag von 

rund Fr. 116'000.—unzulässig sei. Dies ist aber wie vorne dargelegt nicht der Fall.

g) Die Vorinstanz hat in der Nachkalkulation die Bewertungen aufgrund der in der 

Beschwerde gerügten und anerkannten Mängel bei der Würdigung der 

Zuschlagskriterien neu vorgenommen. Sie gelangte unter Berücksichtigung der 

gleichwertigen Qualität in den Punkten C 1.04 und C 1.05 beim Kriterium "Technischer 

Lösungsansatz" für die Beschwerdeführerin auf 31,1 Punkte (gegenüber 30,6 bei der 

ursprünglichen Bewertung). Für die Beschwerdegegnerin blieb die Bewertung mit 31,3 

Punkten unverändert. Unter Berücksichtigung der Kriterien "Unternehmen" und 

"Dienstleistungen", welche im Beschwerdeverfahren unbestritten geblieben sind, 

gelangte sie bei der Beschwerdeführerin auf 46,3 und bei der Beschwerdegegnerin auf 

47,6 Punkte.

Swisscom Sunrise

Unternehmen 8,1 7,7

Lösungsansatz 31,3 31,1

Dienstleistungen 8,2 7,5

Total 47,6 46,3

 

Bei den Kosten für die Gesamtlösung unterschied die Vorinstanz in der Nachkalkulation 

nicht mehr zwischen Hardware und Dienstleistungen, was sachgerecht erscheint. Der 

Beschwerdeführerin vergab sie 50,4 und der Beschwerdegegnerin 60 Punkte.

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Die Bewertung Kosten der Schulung mit 5 Punkten für die Beschwerdeführerin und 1,8 

Punkten für die Beschwerdegegnerin, der Erweiterung mit 2,51 Punkten für die 

Beschwerdeführerin und 5,0 Punkten für die Beschwerdegegnerin und der Wartung mit 

30 Punkten für die Beschwerdeführerin und 27,9 Punkten für die Beschwerdegegnerin 

blieb unverändert. Dies ergab bei den Kosten für die Beschwerdeführerin 87,91 und für 

die Beschwerdegegnerin 94,70 Punkte.

Swisscom Sunrise

Gesamtlösung 60,00 50,40

Schulungen 1,80 5,00

Erweiterungen 5,00 2,51

Wartung 27,90 30,00

Total 94,70 87,91

 

Gemäss Ausschreibung werden die Kosten mit 40 Prozent und die übrigen Kriterien mit 

60 Prozent bewertet. Entgegen dem in der Nachkalkulation und im Evaluationsbericht 

entstehenden Anschein sind in der Aufstellung die Bewertungspunkte für die übrigen 

Kriterien bereits zu 60 Prozent gewertet. Dies ergibt sich aus den Vergleichstabellen 

der "technischen" Kriterien (act. 6/14 und 15). Somit wurden in der Nachkalkulation 

und im Evaluationsbericht zutreffend die Punktzahlen der übrigen Kriterien unverändert 

übernommen und die Punktzahlen der Kosten mit 40 Prozent gewichtet. Dies ergab 

81,46 Punkte für die Beschwerdeführerin und 85,48 Punkte für die 

Beschwerdegegnerin.

Swisscom Sunrise

Beurteilung Fragenkatalog 47,60 46,30

Kosten 37,88 35,16

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Total 85,48 81,46

 

Werden bei den Kosten die Reduktion des Preisangebots der Beschwerdegegnerin 

ausser acht gelassen (und somit ein Preis für Hardware von Fr. 1'849'807.60 

angenommen) und die Dienstleistungskosten mit Fr. 99'610.-- bei der 

Beschwerdeführerin und Fr. 135'928.-- bei der Beschwerdegegnerin festgelegt, so 

ergäbe dies einen Preis von Fr. 1'985'735.60 für die Beschwerdegegnerin. Jener der 

Beschwerdeführerin beläuft sich auf Fr. 2'017'623.72, womit die Preisdifferenz 

zugunsten der Beschwerdegegnerin immer noch Fr. 31'888.12 beträgt. Eine geringere 

Punktierung bei den Kosten ist also grundsätzlich gerechtfertigt. Sogar dann, wenn 

beide Anbieter bei den Kosten genau gleich bewertet würden, ergäbe dies für die 

Beschwerdeführerin 97,51 Punkte bzw. (zu 40 Prozent gewichtet) 39,00 Punkte. 

Werden diese zu den 46,30 Punkten der übrigen Kriterien addiert, ergeben sich 85,30 

Punkte, was immer noch unter den 85,48 Punkten der Beschwerdegegnerin liegt.

Swisscom Sunrise

Gesamtlösung 60,00 60,00

Schulungen 1,80 5,00

Erweiterungen 5,00 2,51

Wartung 27,90 30,00

Total 94,70 97,51

 

Swisscom Sunrise

Beurteilung Fragenkatalog 47,60 46,30

Kosten 37,88 39,00 (40 % v. 97,51)

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Total 85,48 85,30

 

Ungeachtet der Neigung der Bewertungskurve beim Preis erweist sich somit das 

Angebot der Beschwerdegegnerin im Ergebnis als das wirtschaftlich günstigere als 

jenes der Beschwerdeführerin, weshalb die Beschwerde als unbegründet abzuweisen 

ist.

3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr von Fr. 7'500.-- (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS 941.12) ist 

angemessen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- ist anzurechnen.

Die Vorinstanz hat die Kosten der Verfügung vom 23. März 2006 von Fr. 1'000.-- zu 

bezahlen. Auf deren Erhebung ist nicht zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP).

Die Beschwerdegegnerin hat Anspruch auf eine ausseramtliche Entschädigung (Art. 

98bis VRP). Ihr Vertreter hat keine Kostennote eingereicht, weshalb die Entschädigung 

ermessensweise festzusetzen ist (Art. 6 und 19 der Honorarordnung für Rechtsanwälte 

und Rechtsagenten, sGS 963.75, abgekürzt HonO). Im vorliegenden Fall ist eine 

Entschädigung von Fr. 3'000.-- zuzügl. MWSt angemessen (Art. 22 Abs. 1 lit. c HonO). 

Die Entschädigung geht zulasten der Beschwerdeführerin.

Die Vorinstanz als verfügende Behörde hat keinen Anspruch auf eine ausseramtliche 

Entschädigung (vgl. R. Hirt, Die Regelung der Kosten nach st. gallischem 

Verwaltungsrechtspflegegesetz, Diss. St. Gallen 2004, S. 176).

Für das Zwischenverfahren betreffend Erteilung der aufschiebenden Wirkung hat 

gemäss der Verfügung vom 23. März 2006 die Vorinstanz die Beschwerdeführerin mit 

Fr. 1'000.-- zuzügl. MWSt zu entschädigen.

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2./ Die amtlichen Kosten von Fr. 7'500.-- bezahlt die Beschwerdeführerin unter

Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 5'000.--.

3./ Die Vorinstanz bezahlt die amtlichen Kosten der Verfügung vom 23. März 2006

von Fr. 1'000.--.

4./ Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegnerin für das Beschwerdeverfahren

mit Fr. 3'000.-- zuzügl. MWSt ausseramtlich zu entschädigen.

5./ Die Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin für das Zwischenverfahren betr.

Erteilung der aufschiebenden Wirkung mit Fr. 1'000.—- zuzügl. MWSt

ausseramtlich zu entschädigen.

V. R. W.

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

 

Zustellung dieses Entscheides an:

 

lic.iur. dipl.ing. Christoph Isler, 8008 Zürich)

 

die Beschwerdeführerin (durch Rechtsanwalt–

die Vorinstanz (durch Rechtsanwalt–

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lic.iur. Matthias Ebneter, 9000 St. Gallen)

 

Dr. Hubert Bühlmann, 9000 St. Gallen)

 

am:

die Beschwerdegegnerin (durch Rechtsanwalt–

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	St.Galler Gerichte
	Entscheid Verwaltungsgericht vom 3. Juli 2006
	Oeffentliches Beschaffungswesen, Art. 5 Abs. 1, Art. 31 und Art. 33 VöB (sGS 841.11). Wenn ein Anbieter im Rahmen von Verhandlungen bei d