# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9828fadc-5d74-5bee-9403-6894527f2690
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-06-07
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 07.06.2017 1C 311/2017 (1C_311/2017)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1C-311-2017_2017-06-07.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 1/2} 

         

        
        
          1C_311/2017 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 7. Juni 2017
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Merkli, Präsident, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

Priska Häller, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Bundeskanzlei. 

 

Gegenstand 

Stimmrechtsbeschwerde; Volksabstimmung vom 21. Mai 2017 betreffend das Energiegesetz (EnG). 

 

 

    
  In Erwägung,
  
 

dass Priska Häller mit Eingabe vom 2. Juni 2017 Beschwerde gegen die Eidgenössische Volksabstimmung vom 21. Mai 2017 betreffend das Energiegesetz beim Bundesgericht erhoben hat; 

dass die Beschwerdeführerin geltend macht, die Erläuterungen des Bundesrates im Abstimmungsbüchlein und Aussagen der Befürworter des Energiegesetzes seien unsachgemäss gewesen; 

dass die Beschwerdeführerin sich dabei auf Interviews nach Bekanntgabe des Abstimmungsergebnisses und auf einen Artikel in der Luzerner Zeitung vom 22. Mai 2017 beruft; 

dass wegen Unregelmässigkeiten bei eidgenössischen Abstimmungen innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach Veröffentlichung der Ergebnisse im kantonalen Amtsblatt Abstimmungsbeschwerde bei der Kantonsregierung zu erheben ist (Art. 77 BPR); 

dass der Entscheid der Kantonsregierung innert fünf Tagen beim Bundesgericht angefochten werden kann (Art. 80 Abs. 1 BPR in Verbindung mit Art. 88 Abs. 1 lit. b und Art. 100 Abs. 3 lit. b BGG); 

dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde direkt beim Bundesgericht eingereicht und dabei die dreitägige Frist gemäss Art. 77 Abs. 2 BPR nicht eingehalten hat, weshalb bereits deswegen auf die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist; 

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG); 

 

 

    
  erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1.
  
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2.
  
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3.
  
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 7. Juni 2017 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Merkli 

 

Der Gerichtsschreiber:    Pfäffli