# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 093d3b37-53b4-5671-916a-6ce583c55aae
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 27.02.2025 725 2024 106 (725 24 106)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2024-106_2025-02-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 27. Februar 2025 (725 24 106) 
 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
 
Invalidenrente, Integritätsschaden: mittelbarer natürlicher Kausalzusammenhang der ge-
klagten Bauchschmerzen sowie adäquater Kausalzusammenhang der somatisch nicht 
oder nicht genügend erklärbaren Beschwerden verneint 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Andreas Blattner, Kan-

tonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Tina Gerber 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Daniel Altermatt, 
Rechtsanwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 4143 Dor-
nach 

  
 
gegen 
 
 

 Helsana Unfall AG, Recht & Compliance, Postfach, 8081 Zürich, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A.1 Die 1964 geborene A.____ arbeitete seit dem 1. Juni 2012 als Pflegemitarbeiterin SRK 
bei der Spitex B.____ und war in dieser Eigenschaft bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: 
Helsana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 
28. Mai 2015 erlitt A.____ einen Unfall, als sie beim Auswringen eines Tuches mit der rechten 

 

 
 
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Hand abrutschte und diese gegen eine Wand schlug. Dabei zog sie sich gemäss erstbehandeln-
dem Arzt eine Kontusion mit traumatischer Blockierung des rechten Lunatums zu. In der Folge 
wurde eine TFCC-Läsion am rechten Handgelenk diagnostiziert. Nach Abklärung des Unfallher-
gangs und der Einholung medizinischer Unterlagen erbrachte die Helsana die gesetzlichen Leis-
tungen (Heilbehandlung, Taggeld).  
 
A.2 Am 6. Oktober 2015 unterzog sich die Versicherte einer diagnostischen Arthroskopie mit 
ulnarseitiger TFCC-Refixation (Push-Lock-Anker) am rechten Handgelenk. Aufgrund persistie-
render Schmerzen wurde am 7. Juni 2016 eine weitere Operation (Tenolyse EDM und Zurück-
verlagerung, Gelenktoilette am distalen radioulnaren Gelenk, Denervation und Synovektomie der 
ECU-Sehne) am rechten Handgelenk durchgeführt. Am 28. Juni 2017 wurde die Versicherte wie-
derum, diesmal an beiden Handgelenken, operiert. Mit Verfügung vom 29. September 2017 
lehnte die Helsana eine Kostenübernahme für diese Operation unter Hinweis auf den fehlenden 
natürlichen Kausalzusammenhang ab. Nachdem sich herausstellte, dass die Verfügung der Ver-
sicherten augenscheinlich nicht eröffnet worden war, wurde am 13. Juni 2018 eine neue, identi-
sche Verfügung erlassen. Die Versicherte erhob dagegen, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel 
Altermatt, am 12. Juli 2018 Einsprache. Im Rahmen des Einspracheverfahrens wurde zunächst 
ein handchirurgisches Gutachten bei Dr. med. C.____, FMH Handchirurgie, eingeholt. Aufgrund 
verschiedener Kritikpunkte an diesem Gutachten vom 10. Januar 2019 entschied sich die Hels-
ana, beim Zentrum für medizinische Begutachtung (ZMB) ein polydisziplinäres Gutachten in den 
Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie-Handchirurgie und Psychiatrie einzuho-
len. Mit Entscheid vom 15. Oktober 2020 hiess die Einspracheinstanz der Helsana die Einsprache 
der Versicherten teilweise gut, anerkannte eine teilweise Unfallkausalität der Operation vom 
28. Juni 2017 und überwies die Akten an die verfügende Instanz, damit diese eine weitere Heil-
behandlung im Rahmen einer psychiatrischen Behandlung abkläre und einleite. Auf eine dagegen 
von A.____ erhobene Beschwerde trat das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozial-
versicherungsrecht (Kantonsgericht) mit Entscheid vom 8. Juli 2021 mangels aktuellem Rechts-
schutzinteresse nicht ein.  
 
A.3 Mit Schreiben vom 5. Juli 2022 teilte die Versicherte der Helsana mit, dass keine medi-
kamentöse psychiatrische Behandlung durchgeführt werde, weshalb diesbezüglich von einem 
Endzustand ausgegangen werden und die Adäquanzprüfung vorgenommen werden könne. In-
dessen habe sich der Gesundheitszustand sowohl in unfallfremder als auch in unfallkausaler 
Weise verschlechtert. Namentlich habe die notwendige Einnahme starker Schmerzmittel zu gast-
rointestinalen Beschwerden geführt. Mit Schreiben vom 20. September 2022 und Verfügung vom 
21. November 2022 stellte die Helsana ihre Leistungen per 30. September 2022 mangels rechts-
genüglichem Kausalzusammenhang ein. Eine hiergegen erhobene Einsprache wurde mit Ent-
scheid vom 7. März 2024 abgewiesen. 
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, weiterhin vertreten durch Rechtsan-
walt Altermatt, am 22. April 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht und beantragte, es sei die 
Beschwerdegegnerin in Aufhebung des angefochtenen Entscheids zu verpflichten, ihren An-
spruch auf eine Integritätsentschädigung sowie eine Invalidenrente neu zu prüfen; unter o/e-Kos-
tenfolge. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass die Beschwerdegegnerin 

 

 
 
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nicht sämtliche unfallbedingten Beschwerden berücksichtigt habe. Dies betreffe namentlich die 
gastrointestinalen Beschwerden, die sich als Folge des Unfalls bzw. aufgrund der dadurch not-
wendigen massiven Einnahme von Schmerzmitteln ergeben hätten. Ferner werde bestritten, dass 
die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung habe. Sie leide unter 
massiven Schmerzen und könne die Hand nicht mehr einsetzen. Es sei nicht nachvollziehbar, 
dass keine dauerhafte unfallbedingte Gesundheitsschädigung vorliegen solle. Die permanenten 
Schmerzen seien auch von den Gutachtern nicht genügend berücksichtigt worden. Vielmehr sei 
davon auszugehen, dass selbst in einer angepassten Tätigkeit eine eingeschränkte Leistungsfä-
higkeit bestehe, womit der Beschwerdeführerin eine Invalidenrente zustehe. Überdies habe die 
Beschwerdegegnerin im Rahmen der Adäquanzprüfung nicht sämtliche massgebliche Kriterien 
berücksichtigt, namentlich habe sie die gastrointestinalen Beschwerden ausser Acht gelassen. 
Überdies sei es im Rahmen des Heilungsverlaufs auch zu erheblichen Komplikationen gekom-
men, zumal die Beschwerdeführerin bei der Entlassung aus dem Spital nach der zweiten Opera-
tion auf dem Heimweg das Bewusstsein verloren habe und erneut habe eingeliefert werden müs-
sen.  
 
C. Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 7. Juni 2024 auf Abwei-
sung der Beschwerde und verwies im Wesentlichen auf ihre Ausführungen im Einspracheent-
scheid vom 7. März 2024.  
 
D. Mit Verfügung vom 25. Juni 2024 wurde der vorliegende Fall dem Gericht zur Beurteilung 
überwiesen.  
 
E. Nachdem die Beschwerdeführerin mit Replik vom 4. September 2024 an ihren Rechts-
begehren und Ausführungen festhielt, wurde der Fall mit Verfügung vom 10. September 2024 
erneut dem Gericht zur Beurteilung überwiesen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser in D.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-
Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Ver-
waltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versi-
cherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einsprache-
entscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die unter Berücksichtigung des 

 

 
 
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Fristenstillstandes gemäss Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG frist- und im Übrigen formgerecht einge-
reichte Beschwerde vom 22. April 2024 ist demnach einzutreten.  
 

2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen für 
das Unfallereignis vom 28. Mai 2015 zu Recht per 30. September 2020 eingestellt hat. 
 
3.1 In der obligatorischen Unfallversicherung werden nach Art. 6 Abs. 1 UVG, soweit dieses 
Gesetz nichts Anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsun-
fällen und Berufskrankheiten gewährt. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person An-
spruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Ist die versicherte 
Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 
UVG Anspruch auf ein Taggeld. Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten 
Tag nach dem Unfalltag und erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindes-
tens 10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der versicherten Person mehr 
erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) 
abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen 
dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde er-
hebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie nach Art. 
24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der 
Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärzt-
lichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
3.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicher-
ten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integri-
tätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 
E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne 
deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen 
Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Um-
schreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass 
ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige In-
tegrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weg-
gedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob 
zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kau-
salzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Ver-
waltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach 
dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines 
Leistungsanspruches nicht (BGE 142 V 435 E. 1, 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 

 

 
 
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3.3.1 Um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers begründen zu können, muss zwischen 
dem versicherten Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, son-
dern auch ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Er-
eignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von 
der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis 
allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 17 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des 
adäquaten Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu 
(BGE 125 V 456 E. 5c, 123 V 98 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kau-
salzusammenhanges zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitli-
chen Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang 
besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Ge-
richt zu beurteilen ist (Urteil des Bundesgerichts vom 3. Dezember 2010, 8C_626/2010, E. 5; 
BGE 112 V 30 E. 1b).  
 
3.3.2 Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als recht-
liche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 
Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen 
Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, 127 V 102 E. 5b/bb). Anders verhält es sich bei natürlich 
unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Be-
urteilung der Adäquanz vom augenfälligen Geschehensablauf des geltend gemachten Unfaller-
eignisses auszugehen, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. 
Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Aus-
schluss psychischer Aspekte geprüft (sogenannte «Psycho-Praxis»;  
BGE 115 V 133), während nach der bei Schleudertraumen und äquivalenten Verletzungen der 
HWS sowie Schädel-Hirntraumen anwendbaren sogenannten Schleudertrauma-Praxis auf eine 
Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (zum Gan-
zen: BGE 134 V 109 E. 2.1 mit Hinweisen).  
 
4.1 Zur Beurteilung medizinischer Sachverhalte (Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit 
der versicherten Person, Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen schädi-
gendem Ereignis und gesundheitlicher Störung) bedarf es verlässlicher medizinischer Entschei-
dungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese nach dem für den Sozialversi-
cherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG)  
– wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie um-
fassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle 
Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechts-
anspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Be-
richten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die 
Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt 
(BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entschei-
dend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

 

 
 
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abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder 
des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 
 
4.2 Die Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als ver-
einbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die 
Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser Richtlinien in 
BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren Hinweisen). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Ein-
sicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnis-
sen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren 
Hinweisen). Demgegenüber kommt Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachperso-
nen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gut-
achten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An die Beweiswürdigung 
sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines 
externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuver-
lässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergän-
zende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 in fine mit Hinweis; Urteil des Bundes-
gerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). In Bezug auf Berichte von behandelnden 
Ärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter 
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von 
Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungs-
auftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4; 
Urteil des EVG vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Ge-
richtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn 
die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben 
Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wich-
tige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die 
im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
5. Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, 
die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen indessen lediglich diejenigen 
Berichte wiedergegeben werden, welche für den Entscheid zentral sind. 
 
5.1. Die Beschwerdegegnerin stützte ihren Entscheid im Wesentlichen auf das polydiszipli-
näre Gutachten des ZMB in den Fachrichtungen Allgemeine Innere Medizin, Orthopädie-Hand-
chirurgie und Psychiatrie.  
 
In diesem Gutachten vom 18. Februar 2020 hielten die involvierten Fachärzte als unfallbedingte 
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine chronische Schmerzstörung mit 

 

 
 
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psychischen und somatischen Faktoren bei residuellen Beschwerden an der rechten Hand bei 
Status nach Kontusionstrauma ulnokarpal mit ulnarseitiger TFCC-Läsion bei Status nach diag-
nostischer Arthroskopie und offener TFCC-Refixation (Oktober 2015), Status nach Tenolyse EDM 
und Zurückverlagerung, Gelenktoilette am distalen radioulnaren Gelenk, Denervation und Syno-
vektomie der ECU-Sehne (Juni 2016), Status nach Revision des fünften Strecksehnenfachs und 
Tenolyse sowie Entfernung eines störenden Knotens (Juni 2017), und bei einem chronischen 
myofaszialen Schmerzsyndrom im Schulter-Nacken-Gürtel, chronischer bitemporalen Cervical-
gie sowie eine Dysphagie bei Verdacht auf gastropharyngealem Reflux fest. Unfallfremd seien 
demgegenüber folgende Diagnosen: (1) residuelle Schmerzen in der Sattelgelenksregion rechts 
bei Status nach Trapezektomie und Aufhängeplastik nach Weilby wegen Rhizarthrose (Juni 
2017), (2) eine fortgeschrittene Rhizarthrose links, (3) leichte Heberdenarthrosen in den DIP-
Gelenken II und III links, (4) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht- bis mit-
telgradig, (5) akzentuierte Persönlichkeitszüge sowie (4) eine psychosoziale Belastungssituation. 
Ausserdem wurden weitere unfallfremde internistische und Statusdiagnosen ohne Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit gestellt.  
 
5.1.1 Im allgemein-internistischen Teilgutachten wurde festgehalten, dass die Explorandin ne-
ben Schmerzen im Nacken-Schultergürtel-Bereich und Spannungskopfschmerzen unter ande-
rem Schluckstörungen und eine Tendenz zur Obstipation beklage, die sich jedoch jeweils unter 
Behandlung deutlich gebessert hätten. Das Abdomen sei indolent palpabel, es liege keine Orga-
nomegalie vor. Nierenlogen und Blase seien indolent. Die Darmgeräusche präsentierten sich nor-
mal. Die aus allgemein-internistischer Sicht zu stellenden Diagnosen hätten allesamt keine Aus-
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. 
 
5.1.2 Gemäss dem orthopädischen-handchirurgischen Fachgutachten bestünden bei Status 
nach einem Kontusionstrauma des rechten ulnaren Handgelenks im Juni 2015 diffuse Schmerzen 
im gesamten rechten Handgelenk und in der rechten Hand. Die Explorandin klage nicht über 
eigentliche Schmerzen, sondern über ein «komisches» Taubheitsgefühl in beiden Händen und 
Armen, welches dazu führe, dass sie beide Hände nicht mehr einsetzen könne. Bei der klinischen 
Untersuchung hätten sich in der Region des distalen Radioulnargelenks unauffällige Befunde ge-
zeigt. Das Gelenk sei indolent und die Gelenkführung bei der Umwendbewegung sei intakt. Auch 
das Sehnenspiel dorsalseitig sei ohne Behinderung. Über dem Sattelgelenk rechts zeige sich bei 
unauffälligen Narben eine leichte Druckdolenz von palmar her bei einer guten Stabilität des Me-
takarpale 1. Die Kraft des Schlüssel- und Pinzettengriffs rechts sei reduziert. Trotz der fortge-
schrittenen Rhizarthrose links äussere die Explorandin nur wenig Schmerzen. Auf der rechten 
Seite könnten die Schmerzen und die Verminderung der Kraft (Kraft-, Pinch- und Schlüsselgriff) 
nicht objektiviert werden. Es zeigten sich ulnarseits stabile Verhältnisse und keine Behinderungen 
der Funktion. Radialseits könne weder klinisch noch radiologisch eine Ursache für die Beschwer-
den objektiviert werden. Auch links könnten die geschilderten Beschwerden nicht begründet wer-
den. Damit bestehe eine deutliche Inkonsistenz zwischen den erhobenen Befunden und dem 
eher diffusen Beschwerdebild in beiden Händen. Aus handchirurgischer Sicht sei die Explorandin 
im angestammten Beruf als Pflegemitarbeiterin nicht mehr einsetzbar. In einer leichten, bimanu-
ellen Tätigkeit, ohne Heben und Tragen von Lasten über 5 kg bestehe durchaus eine vollschich-
tige Einsatzmöglichkeit. Die Arbeit könne im Stehen oder Sitzen ausgeübt werden. Auch 

 

 
 
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Botengänge seien möglich. Allenfalls sei wegen der diffusen Schmerzen von einer Rendements-
verminderung von circa 30% auszugehen.  
 
5.1.3 Der psychiatrische Fachgutachter führte aus, dass aufgrund der Akten von einer rezidi-
vierenden depressiven Störung, aktuell mittelgradig ausgeprägt, auszugehen sei. Zudem bestehe 
eine chronische Schmerzstörung. Die Explorandin habe somatische Befunde, welche jedoch das 
Ausmass der geklagten Beschwerden und die Funktionsunfähigkeit nicht erklären würden. Es 
werde hier von einem unauflösbaren inneren Konflikt ausgegangen, so dass die Kriterien einer 
Schmerzstörung erfüllt seien. Bereits vor dem Unfall habe eine Überlastungssituation vorgelegen 
mit depressiven Phasen und psychosozialen Belastungen. Nach dem Bagatellunfall habe sich 
eine allmähliche Dekompensation mit Somatisierung entwickelt. Die Arbeitsfähigkeit betrage auf-
grund des erhöhten Schmerzerlebens und dem vermehrten Pausenbedarf auch in einer ange-
passten Tätigkeit 70%. Es sei indes festzuhalten, dass die Explorandin nicht leitliniengerecht the-
rapiert sei.  
 
5.1.4 In der Konsensbeurteilung wird festgehalten, dass die objektivierbaren leichten Restbe-
schwerden an der rechten Hand in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 
28. Mai 2015 zu sehen seien. Die aktuell deutlich nachweisbare Rhizarthrose an der linken Hand 
sei vorübergehend wegen der kompensatorischen Überbelastung bei Verletzung der rechten 
Hand symptomatisch. Aktuell habe die Explorandin trotz stark fortgeschrittener Rhizarthrose links 
nur mässige Beschwerden und verfüge über eine gut verwertbare Kraft in der linken Hand. Bei 
vorbestehender depressiver Symptomatik und akzentuierten Persönlichkeitszügen sei die Ent-
wicklung der chronischen Schmerzstörung unfallkausal, diese habe sich erst nach dem Unfall 
entwickelt. Bezüglich der Rhizarthrose rechts sei der Status quo sine mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit Ende September 2016 erreicht. In Bezug auf die chronische Schmerzstörung sei 
der Status quo ante nicht erreicht. Auch aus psychiatrischer Sicht sei der Vorzustand nicht er-
reicht. Eine Verbesserung könnte mit medikamentöser Behandlung erzielt werden, aus dem Ver-
lauf sei jedoch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Vorzustand 
nicht mehr erreicht werden könne. Die Operationen vom 16. Oktober 2015 und vom 7. Juni 2016 
stünden in eindeutigem Zusammenhang mit dem Unfall. Dies gelte auch für den Teileingriff an-
lässlich der Operation vom 27. Juni 2017 (Revision und Tenolyse des fünften Strecksehnenfachs 
und Entfernung des Fadenknotens). Die Rhizarthrosenoperation, die in der gleichen Sitzung am 
27. Juni 2017 durchgeführt worden sei, stehe in keinem Zusammenhang mit dem Unfallereignis. 
Der Status quo ante sei mit dem Fallabschluss durch die behandelnde handchirurgische Abtei-
lung im März 2018 erreicht worden. Eine weitere Heilbehandlung als Folge des Unfalls sei aus 
somatischer Sicht nicht notwendig. Indes solle die Versicherte aus psychiatrischer Sicht leitlini-
engerecht behandelt werden. Unter Berücksichtigung allein der unfallbedingten gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen sei aus handchirurgisch-orthopädischer Sicht keine Einschränkung der Ar-
beitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit festzustellen. Aus psychiatrischer 
Sicht bestehe auch in einer optimal angepassten Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 30%. Ein 
massgeblicher Integritätsschaden liege nicht vor. 
 
5.2 Im Zusammenhang mit den vorgebrachten gastrointestinalen Beschwerden sind über-
dies folgende Berichte von Bedeutung: 

 

 
 
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5.2.1 Dem Bericht über eine am 28. November 2014 durchgeführte Oesophago-Gastro-Duo-
denoskopie ist zu entnehmen, dass die Patientin über eine rezidivierende Dysphagie mit passa-
gerer Bolusproblematik sowie zusätzlich über unklare linksseitige Oberbauchschmerzen seit etwa 
April 2014 klage. Diagnostiziert wurde eine Refluxoesophagitis Grad A. Die Untersuchung des 
Magens und des Duodenums sei unauffällig gewesen. Die gleichentags durchgeführte Ileo-Kolo-
noskopie sei bis auf leichte sigmabetonte Divertikulose und kleine faltige Marisken bland gewe-
sen. Es finde sich keine Ursache für die linksseitigen Oberbauchbeschwerden. Diese könnten 
sich unter der Behandlung der Oesophagitis möglicherweise bessern, indes könnten sie auch 
funktionell bedingt sein. Sollten die Beschwerden auch auf Spasmolytika nicht ansprechen, sei 
eine weitere bildgebende Abklärung in Erwägung zu ziehen. 
 
5.2.2 Eine Computertomographie (CT) des Abdomens am 21. Oktober 2015 ergab verein-
zelte, reizlose Sigmadivertikel, jedoch keinen Anhalt für eine Sigmadivertikulitis. Auffallend sei 
eine verplumpte linke Adnexe mit zystischen Anteilen. Zum Ausschluss einer soliden Raumfor-
derung werde ein ergänzendes gynäkologisches Konsilium empfohlen.  
 
5.2.3 Gemäss einem weiteren CT-Bericht vom 16. Juni 2017 ergab die tags zuvor durchge-
führte Untersuchung intraabdominell keine malignomsuspekte Befunde sowie kein eindeutiges 
Korrelat zu den angegebenen linkseitigen Bauchschmerzen. Es lägen keine Anhaltspunkte für 
eine Pankreatitis oder Pankreasneoplasie vor. Es zeige sich ein langstreckig leicht wandakzen-
tuiertes Colon sigmoideum ohne abgrenzbare Umgebungsreaktion, differenzialdiagnostisch chro-
nisch entzündlich bedingt.  
 
5.2.4 Am 16. Mai 2022 wurde eine zweite Ileo-Kolonoskopie durchgeführt. Im Bericht vom sel-
ben Tag werden als Indikation eine Urininkontinenz, ein sporadischer unkontrollierter Stuhlab-
gang sowie «seit vielen Jahren intermittierend Schmerzen im Bereich der linken Flanke mit teil-
weise Mühe zu atmen (aggraviert bei psychosozialem Stress)» festgehalten. Diagnostiziert wurde 
eine Polypektomie von drei Kolonpolypen, eine Divertikulose sowie ein sehr schwacher 
Analsphinktertonus. Eine funktionelle Komponente der seit mehr als acht Jahren bekannten in-
termittierenden linksseitigen Flankenschmerzen sei gut denkbar.  
 
5.2.5 Die behandelnde Hausärztin Dr. med. E.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, führte 
mit Bericht zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 22. Oktober 2022 aus, dass die Versicherte 
an chronischen linksseitigen Bauchschmerzen leide. Labortechnisch seien die gemessenen Blut-
werte im Normalbereich. Ferner beklage die Patientin postprandiale Beschwerden und Schmer-
zen, vor allem links, mit Blähungen. Die Ursache der Bauchschmerzen werde aktuell noch abge-
klärt. Eine gastroenterologische Abklärung im Juni 2022 habe keinen wesentlichen pathologi-
schen Befund ergeben. Laut den Akten des vorbehandelnden Hausarztes habe bereits im Jahr 
2014 eine Gastro- und Koloskopie stattgefunden, die eine Heliobacter pylori-Infektion respektive 
eine leichte Divertikulose ergeben hätten. Der vorbehandelnde Hausarzt habe überdies nach dem 
Austritt aus dem Spital nach der Handgelenksoperation am 13. Oktober 2015 Bauchbeschwerden 
beschrieben, diese seien als Divertikulitis antibiotisch behandelt worden.  
 

 

 
 
Seite 10   

5.2.6 In ihrer Beurteilung vom 8. November 2022 hielt die beratende Ärztin der Beschwerde-
gegnerin Dr. med. F.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsap-
parates, fest, dass die gastroenterologischen Beschwerden lediglich in einem möglichen Kausal-
zusammenhang mit dem Unfall stünden. Schmerzmittel könnten zwar gastroenterologische Be-
schwerden auslösen. Da die entsprechenden Abklärungen jedoch ohne Befund geblieben seien 
(Gastritis, etc.), sei der Zusammenhang der unspezifischen Bauchbeschwerden mit der (unfall-
kausalen) Schmerzmitteleinnahme lediglich möglich, nicht jedoch überwiegend wahrscheinlich.  
 
5.2.7 Dr. F.____ führte am 28. Februar 2023 ergänzend aus, dass die Versicherte bereits 
2014, vor dem Unfallereignis und dessen Behandlung, an gastrointestinalen Beschwerden gelit-
ten habe. Eine Magen- und Darmspiegelung sei durchgeführt worden und abgesehen von einer 
Sigmadivertikulose unauffällig geblieben. Auch die beiden CT-Untersuchungen des Bauches hät-
ten keinen Befund gezeigt. Die erneute Darmspiegelung von 2022 habe wiederum die Divertiku-
lose gezeigt. Es habe kein Befund eruiert werden können, der im Zusammenhang mit der Medi-
kamenteneinnahme stehen könnte. Die unspezifischen gastrointestinalen Beschwerden der Ver-
sicherten seien somit lediglich möglicherweise kausal zum Unfallereignis.  
 
6.1 Wie in Erwägung 3.2 hiervor ausgeführt, setzt die Leistungspflicht des Unfallversicherers 
voraus, dass zwischen dem versicherten Unfall und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher 
Kausalzusammenhang besteht, wobei auch mittelbare Unfallfolgen eine Leistungspflicht auslö-
sen. Zwischen den Parteien ist aufgrund der Ergebnisse des Gutachtens des ZMB vom 18. Feb-
ruar 2020 unbestritten, dass die chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen 
Faktoren in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis stehen. Indessen 
verneinte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 7. März 2024 die 
natürliche Kausalität der geklagten gastrointestinalen Beschwerden, welche die Beschwerdefüh-
rerin auf den unfallbedingten Schmerzmittelkonsum zurückführt.  
 
6.2 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung dieser Frage insbesondere auf 
die Einschätzungen ihrer beratenden Ärztin Dr. F.____. Diese erweisen sich als überzeugend. 
Zwar sind bei versicherungsinternen Berichten strenge Anforderungen an die Beweiskraft zu stel-
len (E. 4.2 hiervor). Indessen bestehen an den Beurteilungen vom 8. November 2022 und 28. 
Februar 2023 keine auch nur geringen Zweifel. Die Schlussfolgerungen der beratenden Ärztin 
sind im Hinblick auf die vorhandenen medizinischen Akten ohne Weiteres nachvollziehbar. So 
führt sie schlüssig aus, dass die Beschwerdeführerin aktenkundig bereits vor dem Unfallereignis 
an gastrointestinalen Beschwerden, namentlich an einer Divertikulose und einem gastrooesopha-
galen Reflux litt. Mit der beratenden Ärztin ist festzuhalten, dass die fachärztlichen Befunde keine 
auf einen übermässigen Schmerzmittelkonsum zurückzuführende Erkrankung belegten. Entge-
gen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist auch dem Bericht der Hausärztin Dr. E.____ vom 
22. Oktober 2022 keine abweichende Einschätzung zu entnehmen. Die behandelnde Ärztin nennt 
zwar die geltend gemachten linksseitigen Oberbauchbeschwerden, macht indessen keinerlei An-
gaben zu deren Ursache. In Übereinstimmung mit den vorhandenen Akten und in jeder Hinsicht 
nachvollziehbar kommt die beratende Ärztin der Beschwerdegegnerin somit zum Schluss, dass 
die geklagten gastrointestinalen Beschwerden lediglich in einem möglichen, nicht jedoch in einem 

 

 
 
Seite 11   

überwiegend wahrscheinlichen Kausalzusammenhang zur Schmerzmitteleinnahme – und damit 
mittelbar zum Unfallereignis – stehen.  
 
6.3 Nach dem Ausgeführten ist aufgrund der beweistauglichen Einschätzungen von 
Dr. F.____ ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den geklag-
ten gastrointestinalen Beschwerden zu verneinen.  
 
7. In Bezug auf die übrigen Beschwerden der Versicherten stützte sich die Beschwerde-
gegnerin in medizinischer Hinsicht auf das polydisziplinäre Gutachten des ZMB vom 18. Februar 
2020. Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärz-
tinnen und -ärzte, die aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergeb-
nissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht 
konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (E. 4.2 hiervor). Solche Indi-
zien liegen hier keine vor. Das Gutachten des ZMB vom 18. Februar 2020 weist weder formale 
noch inhaltliche Mängel auf, es sind – wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 4.1 hier-
vor) – für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, es berück-
sichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchtet in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der aktuellen medizini-
schen Situation ein und ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Daran ändern auch die Ein-
wendungen der Beschwerdeführerin nichts. Entgegen ihrer Auffassung werden die von ihr ge-
klagten Schmerzen im Gutachten berücksichtigt, indem ihr aus psychiatrischer Sicht aufgrund 
der Schmerzstörung eine (natürlich unfallkausale) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30% 
attestiert wird. Die Beschwerdeführerin hat augenscheinlich im Rahmen der Exploration auch 
nicht über «massive, permanente Schmerzen», wie in der Beschwerde angegeben, geklagt, son-
dern über ein diffuses Taubheitsgefühl in den Händen. Auch die festgehaltene Schmerzmittelein-
nahme (gelegentliche Einnahme von Irfen 600) spricht letztlich dagegen, dass die Schmerzsymp-
tomatik im Rahmen des Gutachtens nicht genügend gewürdigt wurde. Das Gutachten vom 
18. Februar 2020 erweist sich damit als beweistauglich, weshalb die Beschwerdegegnerin zu 
Recht darauf abgestellt hat.  
 
8.1 Entsprechend den beweistauglichen Ausführungen im Gutachten des ZMB ist die Be-
schwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid vom 7. März 2024 davon ausgegan-
gen, dass betreffend die Rhizarthrosen der Status quo sine vel ante und betreffend die restlichen 
unfallbedingten somatischen Beschwerden der Endzustand erreicht sei. Gemäss Angaben der 
Beschwerdeführerin vom 5. Juli 2022 sei überdies auch die psychiatrische Behandlung abge-
schlossen, so dass auch diesbezüglich der Endzustand erreicht sei. Die Beschwerdegegnerin hat 
in der Folge den Fallabschluss vorgenommen und die Adäquanzprüfung vorgenommen.  
 
8.2.1 Ob die geklagten Beschwerden noch adäquat kausale Unfallfolgen sind, hat der Unfall-
versicherer beim Fallabschluss zu prüfen. Das Bundesgericht hat sich in BGE 134 V 109 E. 3 und 
4 zum Zeitpunkt des Fallabschlusses geäussert. Demnach sind Heilbehandlung und Taggeld nur 
solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte 
Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall 

 

 
 
Seite 12   

unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf 
eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen. Ob eine namhafte 
Besserung noch möglich ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder 
Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Dabei ver-
deutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere 
Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserun-
gen genügen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3). Wenn eine entsprechende Verbesserung nicht er-
wartet werden kann, ist der Fall abzuschliessen. 
 
8.2.2 Der Zeitpunkt des Fallabschlusses ist unter den Parteien nicht umstritten. Aus den Akten 
sind spätestens seit der Erstellung des polydisziplinären Gutachtens weder neue Befunde noch 
neue Diagnosen erkennbar. Die Behandlung der somatischen Unfallfolgen ist abgeschlossen. Es 
ist deshalb mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass von der Fortsetzung 
der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet 
werden konnte. Die im Gutachten empfohlene psychotherapeutische Behandlung ist ebenfalls 
abgeschlossen respektive hat die Beschwerdeführerin diese abgebrochen. Es ist daher nicht zu 
beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin die Adäquanzprüfung vorgenommen hat.  
 
8.3.1 Dem beweistauglichen Gutachten des ZMB vom 18. Februar 2020 ist zu entnehmen, 
dass die von der Beschwerdeführerin geklagten Schmerzen an beiden Händen, im Nacken-
Schulterbereich und im Kopf sowie die geklagten Verspannungen, Schwindel, Brennen, Gefühls-
störungen und Tinnitus somatisch nicht oder bezüglich der linken Hand nicht vollständig erklärbar 
sind. Dementsprechend wird als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit auch eine 
chronische Schmerzstörung mit psychischen und somatischen Faktoren diagnostiziert. Da die 
(geringen) somatisch objektivierbaren Restbeschwerden gegenüber der entwickelten Schmerz-
störung in den Hintergrund getreten sind, hat die Beschwerdegegnerin zu Recht eine Adäquanz-
prüfung nach den Regeln für psychische Folgeschäden vorgenommen (vgl. E. 3.3.2 hiervor).  
 
8.3.2 Nach der sogenannten «Psycho-Rechtsprechung» setzt die Bejahung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfallereignis und einer anschliessend einsetzenden 
psychischen Fehlentwicklung im Einzelfall voraus, dass dem fraglichen Ereignis für die Entste-
hung der psychisch bedingten Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit eine massgebende Bedeutung 
zukommt. Dies trifft dann zu, wenn es objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit anderen 
Worten ernsthaft ins Gewicht fällt (BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen). Für die Beurteilung dieser 
Frage ist an das Unfallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Gesche-
hensablauf – folgende Einteilung der Unfälle in drei Gruppen zweckmässig erscheint: banale 
bzw. leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle anderseits und schliesslich der dazwischenlie-
gende mittlere Bereich (vgl. BGE 115 V 133 E. 6). Während bei leichten bzw. banalen Unfällen 
der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel ohne Weiteres verneint werden kann, weil auf 
Grund der allgemeinen Lebenserfahrung, aber auch unter Einbezug unfallmedizinischer Erkennt-
nisse davon ausgegangen werden darf, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen erhebli-
chen Gesundheitsschaden zu verursachen, ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen 
einem Unfall und dessen Folgen bei schweren Unfallgeschehen in der Regel zu bejahen. Denn 
nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche 

 

 
 
Seite 13   

Unfälle geeignet, invalidisierende psychische Gesundheitsschäden zu bewirken. Bei Unfällen aus 
dem mittleren Bereich lässt sich die Frage, ob zwischen Unfall und Folgen ein adäquater Kausal-
zusammenhang besteht, nicht auf Grund des Unfalls allein schlüssig beantworten. Es sind daher 
weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang 
stehen oder als direkte oder indirekte Folge davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzu-
beziehen. Als wichtigste Kriterien sind nach der Rechtsprechung (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/aa) 
zu nennen: 
 

 besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 
 die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre erfah-

rungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; 
 ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; 
 körperliche Dauerschmerzen; 
 ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 
 schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 
 Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit. 

 
Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall erfor-
derlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten Kausalzu-
sammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Das trifft einerseits dann zu, wenn es sich um 
einen Unfall handelt, der zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als 
Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist. Anderseits kann im gesamten mittleren 
Bereich ein einziges Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist. 
Kommt keinem Einzelkriterium besonderes bzw. ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen 
mehrere unfallbezogene Kriterien herangezogen werden. Handelt es sich beispielsweise um ei-
nen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den leichten Unfällen zuzuordnen 
ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise 
erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht wird. Diese einzelfallweise Würdigung des Unfalls zusam-
men mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung oder Verneinung des adäquaten Kausalzu-
sammenhangs. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach anderen Ursachen zu forschen, die mög-
licherweise, die psychische Fehlreaktion mitbegünstigt haben könnten (vgl. BGE 115 V 133 E. 
6c/bb). 
 
8.3.3 Die Beschwerdeführerin erlitt vorliegend einen Unfall, als sie beim Auswringen eines 
nassen Tuches mit der rechten Hand abrutschte und diese an der Wand anschlug (vgl. Fragebo-
gen zum Hergang des Ereignisses vom 17. Juni 2015, Helsana Akten Dok. Nr. 5). Dabei handelt 
es sich gemäss Rechtsprechung klarerweise um einen leichten, wahrscheinlich gar um einen 
banalen Unfall (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 16. März 2022, 8C_495/2021, E. 3, vom 16. 
November 2018, 8C_387/2018, E. 4.4.2; vgl. auch Zusammenfassung der Rechtsprechung in 
Urteil des Bundesgerichts vom 23. Juni 2016, 8C_41/2016, E. 4.3.1). Die adäquate Kausalität der 
aktuellen, psychisch bedingten Beschwerden ist damit von Vornherein zu verneinen. Wie die Be-
schwerdegegnerin im angefochtenen Entscheid zu Recht ausführt, wäre die Adäquanz indessen 
selbst bei Annahme eines Unfalles im mittleren Bereich zu verneinen. Von den angeführten Adä-
quanzkriterien wären vorliegend höchstens dasjenige der langen Dauer der ärztlichen 

 

 
 
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Behandlung und dasjenige der körperlichen Dauerschmerzen zu bejahen, wobei letzteres insbe-
sondere Folge der psychischen Fehlentwicklung ist. Entgegen der Auffassung der Beschwerde-
führerin ist aus der Tatsache, dass sie bei der Entlassung aus dem Spital nach der zweiten Ope-
ration das Bewusstsein verlor, nicht auf erhebliche Komplikationen im Heilverlauf zu schliessen. 
Das Vorliegen weiterer Kriterien wird zu Recht nicht geltend gemacht.  
 
9. Nach dem Ausgeführten ist zusammenfassend festzustellen, dass die Beschwerdegeg-
nerin die Ausrichtung weiterer Leistungen ab 1. Oktober 2022 zu Recht verneint hat. Die gastro-
intestinalen Beschwerden der Versicherten stehen in keinem überwiegend wahrscheinlichen na-
türlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis. In Bezug auf die chronische Schmerz-
störung mit psychischen und somatischen Faktoren ist der adäquate Kausalzusammenhang auf-
grund der Unfallschwere zu verneinen. Ohnehin sind die massgebenden unfallbezogenen Krite-
rien nicht in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt, so dass der adäquate Kausalzusammen-
hang selbst unter Annahme eines mittelschweren Unfalls nicht gegeben wäre. Mangels Adä-
quanz erübrigt sich die Prüfung einer Invalidenrente oder Integritätsentschädigung. Die gegen 
den Einspracheentscheid vom 7. März 2024 erhobene Beschwerde erweist sich somit als unbe-
gründet, weshalb sie abgewiesen werden muss. 
 
10. Nach Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kosten-
pflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Da das UVG keine grundsätzliche 
Kostenpflicht vorsieht, sind für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. Entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens wird dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zu-
gesprochen (§ 21 Abs. 1 und Abs. 4 VPO). 
 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.