# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 865a16ed-24b0-5b87-9ff7-f3a415e9e3ab
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-16
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 16.08.2021 U 2017 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_001_U-2017-45_2021-08-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

U 17 45
1. Kammer 

Vorsitz Audétat

RichterInnen Racioppi und von Salis

Aktuar Gross

URTEIL

vom 16. August 2021

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

Dr. med. A._____,

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Flavia Brülisauer,

Beschwerdeführer

gegen

C._____,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Thomas Castelberg,

Beschwerdegegner

betreffend Personalrecht (Auflösung des Dienstverhältnisses)

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I. Sachverhalt:

1. Das C._____ ist in der Form einer privatrechtlichen Stiftung organisiert und 

im Krankenpflegegesetz als Akutspital der Spitalregion B._____ aufgeführt. 

Es figuriert zudem auf der Spitalliste der Regierung und ist somit mit einem 

öffentlichen Leistungsauftrag für die Grundversorgung des B._____ be-

traut.

2. Mit unbefristetem Arbeitsvertrag vom 17. November 2008 wurde Dr. med. 

A._____ per 1. Juli 2009 als Leitender Arzt der Abteilung Chirurgie beim 

C._____ angestellt. Der Arbeitsvertrag wurde in der Folge mit verschiede-

nen Nachträgen modifiziert. 

3. Nach einer verbalen Auseinandersetzung mit seinem Vorgesetzen 

Dr. med. D._____ am 28. Juni 2016 wurde Dr. med. A._____ infolge des 

Konfliktes am Arbeitsplatz aus psychiatrischen Gründen ab dem 1. Oktober 

2016 bei 100%iger Arbeitsunfähigkeit krankgeschrieben. 

4. Im Dezember 2016 nahm Dr. med. A._____ zur Kenntnis, dass das 

C._____ in med. prakt. E._____ seinen Nachfolger bestimmt hat. In einem 

Schreiben vom 14. Dezember 2016 liess Dr. med. A._____ das C._____ 

wissen, dass er nach Wiedererlangen seiner Arbeitsfähigkeit beabsichtige, 

an seine Arbeitsstelle zurückzukehren. Anfangs April 2017 wurde Dr. med. 

A._____ seitens seines Psychiaters zu 30% und per Anfang Mai 2017 zu 

50% arbeitsfähig erklärt.

5. Mit Verfügung vom 30. März 2017 löste das C._____ das Arbeitsverhältnis 

mit Dr. med. A._____ per 30. September 2017 auf unter sofortiger Freistel-

lung des Arbeitnehmers. Dr. med. A._____ wies das C._____ in der Folge 

auf das Vorliegen einer Gehörsverletzung hin und bezeichnete die Kündi-

gung als missbräuchlich und ungerechtfertigt.

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6. Am 12. Mai 2017 legte Dr. med. A._____ (Beschwerdeführer) beim Verwal-

tungsgericht des Kantons Graubünden Beschwerde ein und beantragte die 

Aufhebung der Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 30. September 

2017, eventualiter die Feststellung, dass die Kündigung ungerechtfertigt 

und missbräuchlich erfolgt sei unter Verpflichtung des C._____ zur Aus-

richtung einer Entschädigung von sechs Monatslöhnen à mindestens CHF 

20'000.--. Weiter sei das C._____ zu verpflichten, dem Beschwerdeführer 

innert 10 Tagen nach Rechtskraft des Urteils in vorliegender Sache ein 

wohlwollendes Arbeitszeugnis auszustellen unter Einräumung der Möglich-

keit an den Beschwerdeführer, den Wortlaut des Arbeitszeugnisses vorzu-

formulieren, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des 

C._____. In formeller Hinsicht beantragte der Beschwerdeführer u.a. die 

Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Die Rechtsbegehren werden im 

Wesentlichen mit einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör 

begründet und dem Fehlen eines sachlichen Kündigungsgrundes. 

7. Der Instruktionsrichter beschränkte das Prozessthema mit Schreiben vom 

15. Mai 2017 auf die Frage der Rechtsnatur des strittigen Arbeitsverhält-

nisses und damit zur sachlichen Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts. 

8. Das C._____ beantragte in seiner Vernehmlassung vom 27. Juni 2017, 

dass auf die Beschwerde nicht einzutreten sei, eventualiter deren Abwei-

sung, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Be-

schwerdeführers. Es argumentiert, dass das gekündigte Anstellungsver-

hältnis privatrechtlicher Natur sei und die Kündigung deshalb eine emp-

fangsbedürftige Willenserklärung des Privatrechts. Entsprechend sei das 

Verwaltungsgericht für deren Beurteilung nicht zuständig. Sollte das Ver-

waltungsgericht dennoch auf das Rechtsmittel eintreten, so werde das 

C._____ seine materiellen Ausführungen in einem noch anzuordnenden 

Schriftenwechsel darlegen.

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9. In seiner Replik vom 29. August 2017 ergänzte der Beschwerdeführer 

seine Rechtsbegehren insoweit, als eventualiter die angefochtene Verfü-

gung dahingehend zu korrigieren sei, als dass das Arbeitsverhältnis frühes-

tens per 30. November 2017, subeventualiter per 31. Oktober 2017 auf-

gelöst werde; es wird um einen Zwischenentscheid betreffend Feststellung 

der Rechtsnatur des Arbeitsverhältnisses ersucht und um Fristansetzung 

zur weiteren Begründung der materiellen Rechtsbegehren. Der Beschwer-

deführer vertieft seine Ausführungen zur Frage der Rechtsnatur des stritti-

gen Arbeitsverhältnisses und damit zur Zuständigkeit des angerufenen Ge-

richts.

10. Das C._____ duplizierte mit Eingabe vom 16. Oktober 2017 (Poststempel) 

und vertieft darin ebenfalls seinen Standpunkt bezüglich der Zuständigkeit.

11. Mit Zwischen-/Teilurteil vom 29. Mai 2018 bestätigte das Verwaltungsge-

richt seine sachliche Zuständigkeit. Die Gerichtskosten in der Höhe von 

CHF 2'410.-- (Staatsgebühr: CHF 2'000.--; Kanzleigebühren CHF 410.--) 

auferlegte es dem C._____, welches es auch verpflichtete, dem Beschwer-

deführer eine Parteientschädigung von pauschal CHF 7'000.-- auszurich-

ten. Dieses Urteil erwuchs in der Folge unangefochten in Rechtskraft. 

12. Am 30. Oktober 2018 liess sich das C._____ (Beschwerdegegner) zur Sa-

che vernehmen und beantragte vollumfängliche Abweisung der Be-

schwerde, unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 

Mehrwertsteuer (MWST) zulasten des Beschwerdeführers. Der Beschwer-

degegner sieht den Ursprung des Konflikts in eigenmächtigen und unauto-

risierten Änderungen des Dienstplanes durch den Beschwerdeführer zur 

Optimierung seiner Ferienplanung und anschliessender Gesprächsverwei-

gerung zur Regelung der Situation. Aufgrund längerfristiger Absenz und 

Desinteresse des Beschwerdeführers an einer Rückkehr an seinen Arbeits-

platz sei der Beschwerdegegner geradezu gedrängt worden, das Arbeits-

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verhältnis zu kündigen. Kündigungsgründe seien das zerstörte Vertrauens-

verhältnis, die Unzumutbarkeit einer Weiterbeschäftigung und nicht zuletzt 

Sicherheitsbedenken. Die Kündigung sei seitens des Beschwerdegegners 

gutgläubig unter Annahme eines privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses er-

folgt unter Einräumung des rechtlichen Gehörs. Es liege keine missbräuch-

liche Kündigung vor, weil diese auf einem sachlichen und leicht nachvoll-

ziehbaren Grund beruhe. Aufgrund des Vorgefallenen hätte der Arbeitge-

ber nach Ablauf der Sperrfrist gar keine andere Möglichkeit gehabt, als das 

Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerdeführer zu kündigen.

13. In seiner Replik vom 28. Februar 2019 stellte der Beschwerdeführer fol-

gende (angepassten) Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 30. März 2017 sei insoweit aufzuheben, 
als dass das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers mit der Beschwerdegegnerin 
per 30. September 2017 gekündigt wurde.

2. Eventualiter sei die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 30. März 2017 dahinge-
hend zu korrigieren, als dass das Arbeitsverhältnis des Beschwerdeführers mit der 
Beschwerdegegnerin frühestens per 30. November 2017, subeventualiter per 31. Ok-
tober 2017 aufgelöst wird.

3. Eventualiter sei festzustellen, dass die Kündigung vom 30. März 2017 ungerechtfertigt 
und missbräuchlich erfolgt ist und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem 
Beschwerdeführer eine Entschädigung von zwölf Monatslöhnen à CHF 21'722.20 zu 
bezahlen. Es sei dem Beschwerdeführer nach Vorliegen der Abrechnungen Gelegen-
heit zu geben, die Entschädigungen genau zu beziffern.

Der Beschwerdeführer bestreitet ein treuwidriges Verhalten. Ausserdem 

habe er nie Gelegenheit erhalten, sich vorgängig zu den angeblichen Kün-

digungsgründen zu äussern. Der Beschwerdegegner verhalte sich diesbe-

züglich widersprüchlich. Tatsächlich sei der Beschwerdegegner seiner Für-

sorgepflicht ihm gegenüber nicht nachgekommen nach erfolgten Be-

schimpfungen und Erniedrigungen seitens des Vorgesetzten. Der Be-

schwerdeführer sei aufgrund falscher Anschuldigungen kurz vor seiner 

Pensionierung nach Monaten krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit mit ei-

ner Entlassung abgestraft worden. Aufgrund all dieser Umstände sei die 

Kündigung missbräuchlich erfolgt, weshalb der Beschwerdegegner dem 

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Beschwerdeführer eine Entschädigung in der Höhe von zwölf Monatslöh-

nen à CHF 21'722.-- auszurichten habe.

14. Das C._____ (Beschwerdegegner) hält in seiner Duplik vom 30. April 2019 

an seinen Rechtsbegehren fest und bestreitet die Missbräuchlichkeit der 

Kündigung. Der Beschwerdeführer habe mit seinem Verhalten sachliche 

Gründe für die Kündigung geschaffen. Mit Blick auf die Vorgeschichte sei 

für den Beschwerdeführer auch jederzeit klar gewesen, weshalb das Ar-

beitsverhältnis beendet wurde. Hinsichtlich der geforderten Entschädigung 

sieht der Beschwerdegegner keine Grundlage für weitere Zahlungen. 

15. In der Triplik vom 11. Juni 2019, der Quadruplik vom 15. August 2019 und 

der Quintuplik vom 12. September 2019 werden die Argumente vertieft und 

neue Beweise vorgelegt. Mit Schreiben vom 26. September 2019 verzichtet 

der Beschwerdegegner auf eine Sextuplik.

II. Das Gericht zieht in Erwägung:

1.1. Anfechtungsobjekt ist hier die durch den Beschwerdegegner mit Verfügung 

vom 30. März 2017 erfolgte Kündigung gegenüber dem Beschwerdeführer 

(Auslösung Dienstverhältnis per 30. September 2017) mit dessen sofortiger 

Freistellung. Nach 49 Abs. 1lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechts-

pflege (VRG; BR 370.100) beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Entscheide von Gemeinden, von anderen Körperschaften und von 

selbständigen Anstalten des kantonalen Rechts, soweit diese nicht bei ei-

ner anderen Instanz angefochten werden können oder nach kantonalem 

oder eidgenössischen Recht endgültig sind. Der angefochtene Entscheid 

des Beschwerdegegners (als privatrechtliche Stiftung) erfüllt diese Voraus-

setzungen im konkreten Fall und stellt deshalb ein taugliches Anfechtungs-

objekt für eine Beschwerde vor Verwaltungsgericht dar. Mit Zwischen-/Teil-

urteil vom 29. Mai 2018 (Ziff. 5.1.) wurden die Zuständigkeit und damit auch 

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die Spruchbefugnis des Verwaltungsgerichts ausdrücklich bejaht. Die Be-

schwerde vom 12. Mai 2017 erfüllt die Formerfordernisse nach Art. 38 Abs. 

1 VRG (Rechtsbegehren, Sachverhalt und Begründung), Art. 50 VRG (Le-

gitimation zur Beschwerdeerhebung infolge persönlicher Beschwer bzw. 

schützenswertem Interesse zur Aufhebung oder Änderung der missliebi-

gen Kündigung) und Art. 52 Abs. 1 VRG (Anfechtungsfrist 30 Tage innert 

Mitteilung des angefochtenen Entscheids; hier unter Berücksichtigung der 

Gerichtsferien gemäss Art. 39 Abs. 1 lit. a VRG, wonach die Anfechtungs-

fristen sieben Tage vor und nach Ostern [also total 14 Tage] stillstehen und 

somit die 30-tägige Beschwerdefrist entsprechend verlängert wird). Die Be-

schwerde ist demnach auch rechtzeitig erfolgt und auf sie ist deshalb – mit 

Ausnahme des in Erwägung 1.3. genannten Begehrens – einzutreten.

1.2. Strittig und zu klären ist, ob die Kündigung per 30. September 2017 rechts-

gültig ist oder ob sie – wie vom Beschwerdeführer im Hauptstandpunkt gel-

tend gemacht – wegen (schwerwiegender) Gehörsverletzung vorab nichtig 

ist; im Eventualstandpunkt wird eine Verschiebung der Kündigungswirkung 

frühestens per 30. November 2017, subeventualiter per 31. Oktober 2017 

beantragt. Eventualiter sei festzustellen, dass die Kündigung vom 30. März 

2017 ungerechtfertigt und missbräuchlich erfolgt ist und der Beschwerde-

gegner sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine Entschädigung von 

6 Monatslöhnen à CHF 20'000.-- (laut Beschwerde) bzw. von 12 Monats-

löhnen à CHF 21'722.20 (laut Replik) zu bezahlen, wobei dem Beschwer-

deführer nach Vorliegen (sämtlicher) Abrechnungen noch die Gelegenheit 

zur genauen Bezifferung (der Höhe) der Entschädigung zu geben sei. 

1.3. Während der Beschwerdeführer die Einforderung der sich aus der Aufhe-

bung der Kündigung bzw. deren Verschiebung ergebenden Lohnforderun-

gen in einem separaten Verfahren vorbehält, ersucht er das Gericht, aus 

Gründen der Prozessökonomie die an sich im Klageverfahren gestützt auf 

Art. 63 Abs. 1 lit. e VRG einzufordernde Entschädigung von 12 zusätzlichen 

Monatslöhnen in das vorliegende Beschwerdeverfahren zu integrieren. 

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Diese Kombination hat das Verwaltungsgericht in der Vergangenheit schon 

zugelassen (so Urteil des Verwaltungsgerichts [VGU] U 14 52 vom 15. De-

zember 2017 E.1a). Zu beachten ist im Klageverfahren indessen – glei-

chermassen wie im Beschwerdeverfahren – das Verbot der Ausdehnung 

der Rechtsbegehren gemäss Art. 51 Abs. 2 VRG. Es ist daher problema-

tisch, wenn der Beschwerdeführer in der Beschwerde vom 12. Mai 2017 

eine Entschädigung von 6 Monatslöhnen à mindestens CHF 20'000.-- und 

dann in der Replik vom 28. Februar 2019 eine Entschädigung von 12 Mo-

natslöhnen à CHF 21'722.20 verlangt. Während die Bezifferung der ge-

nauen Höhe der Monatslöhne (CHF 21'722.20 statt CHF 20'000.--) noch 

akzeptiert werden kann, zumal die exakte Zahl auch von der Vorlage von 

Dokumenten des Beschwerdegegners abhängt, kann dagegen die Er-

höhung der Anzahl Monatslöhne (12 statt 6) nicht mehr als (noch) zulässige 

Erweiterung des ursprünglichen Rechtsbegehrens laut Beschwerdeschrift 

gewertet werden. Insofern kann auf die vorliegende Beschwerde (bzw. 

Klage) deshalb von vornherein nicht eingetreten werden (vgl. dazu auch 

VGU 14 52 E.1b). 

2. In materieller Hinsicht gilt es die geltend gemachte Gehörsverletzung und 

die daran geknüpfte Nichtigkeitsfolge (hiernach E.2.1. ff.) sowie die Recht-

mässigkeit und Willkürfreiheit der ausgesprochenen Kündigung (E.3.1. ff.) 

zu prüfen und hierzu gerichtlich einen verbindlichen Entscheid zu erlassen. 

2.1. Zur Gehörsverletzung bringt der Beschwerdeführer vor, dass er vor Erlass 

der strittigen Verfügung vom 30. März 2017 nicht angehört worden sei, was 

einer schweren, nicht heilbaren Verletzung des rechtlichen Gehörs gleich-

komme und daher die Rechtsfolge der Nichtigkeit nach sich ziehen müsse.

2.2. Dem hält der Beschwerdegegner entgegen, dass er sich bis zum Zwischen-

/Teilurteil des Verwaltungsgerichts vom 29. Mai 2018 in einem Irrtum über 

die Rechtslage befunden habe. Mit Blick auf die Begleitumstände sei die 

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Rechtslage tatsächlich auch unklar gewesen – immerhin habe der Be-

schwerdeführer im Januar 2016 eine Einverständniserklärung zum neuen 

Personalreglement unterzeichnet, woraus sich die privatrechtliche Natur 

des Arbeitsverhältnisses zu ergeben schien. Im privatrechtlichen Arbeits-

verhältnis sei die Gewährung des rechtlichen Gehörs nicht notwendig. Vor 

diesem Hintergrund könne dem Beschwerdegegner nur ein minimaler Vor-

wurf gemacht werden. Abgesehen davon sei dem Beschwerdeführer aus 

den gesamten Umständen klar gewesen, dass eine Kündigung im Raum 

stand. Gerade auch weil er implizit mehrfach selber mit einer Kündigung 

drohte, habe er bereits Monate vor der erhaltenen Kündigung mit diesem 

Schritt rechnen müssen. Mit Blick auf dessen verweigernde Haltung und 

der Renitenz in der Sache liege keine Gehörsverletzung vor, habe er doch 

im Vorfeld ausreichend Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten. Sollte 

dennoch eine Gehörsverletzung vorliegen, könne diese unter Einbezug der 

speziellen Umstände dieses Falles als geheilt betrachtet werden. Eine be-

sonders schwerwiegende Verletzung der Parteirechte liege nicht vor.

2.3. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts hat hier keine Gehörsverletzung 

stattgefunden. Wie bereits in früheren Urteilen festgehalten, reichen im öf-

fentlichen Dienstrecht auch relativ informelle Äusserungsmöglichkeiten vor 

einer Kündigung aus, um vor dem verfassungsrechtlichen Gehörsanspruch 

(Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft [BV]; SR 101) zu genügen, sofern dem Betroffenen klar war, dass er 

mit einer solchen Massnahme zu rechnen hatte (so bereits: Urteil des Ver-

waltungsgerichts [VGU] U 09 68/79 vom 1. Juli 2010 E.1a; sowie BGE 144 

I 11 E.5.3; Urteile des Bundesgerichts 8C_122/2021 vom 26. Mai 2021 

E.4.1, 1C_560/2008 vom 6. April 2009 E.2.4, 1C_103/2007 vom 7. Dezem-

ber 2007 E.5.3 und 2P.275/2005 vom 1. März 2006 E.2.1). Im vorliegenden 

Fall hat der Beschwerdeführer die Auflösung des Arbeitsverhältnisses von 

Beginn weg selber ins Spiel gebracht, andererseits gab es im November 

2016 einen Meinungsaustausch über eine Auflösungsvereinbarung bzw. 

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deren Folgen und am 3. Dezember 2016 skizzierte der Spitaldirektor ge-

genüber dem Beschwerdeführer das weitere Vorgehen (Kündigung, Nen-

nung des Kündigungsgrundes, Ersuchen um Räumung des Büros, Ange-

bot für eine einvernehmliche Lösung und ein persönliches Gespräch; vgl. 

dazu Beilage 21 des Beschwerdegegners [Bg-act. 21]). Vor diesem Hinter-

grund kann der Beschwerdeführer schwerlich argumentieren, eine Auflö-

sung des Arbeitsverhältnisses sei für ihn völlig überraschend gekommen; 

die gegenteiligen Vorbringen des Beschwerdeführers sind beinahe schon 

treuwidrig. Angesichts dieser Vorgeschichte und bekannten Fakten ist aus 

Sicht des Gerichts eine Gehörsverletzung deshalb zu verneinen. Das recht-

liche Gehör muss dem Beschwerdeführer demnach auch nicht nach Ablauf 

der Sperrfrist nochmals gewährt werden, was die Möglichkeit der misslie-

bigen Kündigung hinausgezögert hätte, wie dies der Beschwerdeführer in 

seinem Eventual- und Subeventualstandpunkt (Kündigung frühestens per 

30. November 2017 oder sonst per 31. Oktober 2017) gerne gesehen hätte.

Selbst wenn man aber eine Gehörsverletzung bejahen würde, wäre diese 

doch als nicht besonders schwerwiegend einzustufen. Der diesbezüglichen 

Argumentation des Beschwerdegegners vermöchte sich das Gericht – weil 

inhaltlich zutreffend – anzuschliessen. Insbesondere der Umstand, dass es 

alles andere als klar war, ob das Arbeitsverhältnis mit dem Beschwerde-

führer privat- oder öffentlichrechtlich war, lässt eine Nichtigkeitsfolge einer 

Gehörsverletzung als völlig unverhältnismässig erscheinen. Hinzu kommt, 

dass sich eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses entweder einvernehm-

lich oder dann eben via Kündigung angebahnt hat. Die Argumentation des 

Beschwerdeführers für eine Gehörsverletzung ist daher nahezu treuwidrig.

3.1. Was den Kündigungsgrund betrifft, gehen die Meinungen der Parteien weit 

auseinander. Der Sachverhalt ist stark umstritten. Etwas vereinfacht dar-

gestellt, gibt es drei Phasen: (1) Die Auseinandersetzung am 28. Juni 2016, 

(2) der Brief des Beschwerdeführers vom 22. Juli 2016 mit der ultimativen 

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Forderung nach einer Mediation nach den Spielregeln des Beschwerdefüh-

rers und zuletzt, (3) als der Beschwerdeführer im Laufe seiner arbeitsbezo-

genen Arbeitsunfähigkeit nicht Hand für eine einvernehmliche Lösung bot.

3.1.1. Bei der Auseinandersetzung vom 28. Juni 2016 geht es darum, dass einer 

der Ärzte den Chefarzt um eine Dienstplanänderung am Wochenende des 

23./24. Juli 2016 gebeten hatte. Gleichzeitig – ob im Wissen oder im Nicht-

wissen der geplanten Änderung ist strittig – trug sich der Beschwerdefüh-

rer, der ab dem Montag 25. Juli 2016 drei Wochen Ferien und direkt ansch-

liessend eine Freiwoche bezog, aus seinem Hintergrunddienst an besag-

tem Wochenende aus. Über diese (so oder anders) unkollegiale Vorge-

hensweise erboste der Chefarzt Dr. D._____ und zitierte den Beschwerde-

führer in sein Büro. Dort stritt der Beschwerdeführer ab, am Vortag seiner 

eigenmächtigen Änderung über die geplante Änderung im Dienstplan von 

Dr. D._____ orientiert worden zu sein. Über den weiteren Verlauf der Aus-

einandersetzung gehen die Darstellungen weit auseinander: Während der 

Beschwerdegegner behauptet, dass Dr. D._____ die Aussage des Be-

schwerdeführers damit quittierte, dass dies eine glatte Lüge sei und ihn für 

die eigenmächtige Änderung des Dienstplanes tadelte; daraufhin der Be-

schwerdeführer davongelaufen sei zurück in sein Büro, wohin ihm Dr. 

D._____ folgte und zur Rede stellte. Demgegenüber stellt der Beschwer-

deführer die Szene so dar, dass Dr. D._____ in Rage den Beschwerdefüh-

rer als 'Lügner' und 'teamunfähiger Egoist' schimpfte, und zwar so, dass 

dies bei geöffneter Bürotür sich in der Nähe aufhaltende Personal und Pa-

tienten hören konnten; im Verlaufe der Auseinandersetzung sei der Be-

schwerdeführer von Dr. D._____ massiv beschimpft, bespuckt und ernied-

rigt worden.

Von Seiten des Beschwerdeführers wird dann aber zugestanden (vgl. etwa 

Beilage 12 des Beschwerdeführers [Bf-act. 12] = Bericht der Psychiaterin 

F.________ [= Vertrauensärztin der Taggeldversicherung G.________] 

vom 7. Februar 2017), dass er im Zuge der Auseinandersetzung am 28. 

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Juni 2016 seinem Vorgesetzten Dr. D._____, der ihm nach begonnener 

verbaler Auseinandersetzung in sein Büro gefolgt sei, seinem Chef gedroht 

habe, er 'solle rausgehen, sonst haue er ihm in die Fresse'.

3.1.2. Für die Auseinandersetzung vom 28. Juni 2016 beantragt der Beschwer-

deführer zunächst die Zeugenbefragung von sich selber sowie seinem 

Psychiater (Letzterer für die Beschreibung der besagten Auseinanderset-

zung zwischen ihm und dem Chefarzt), der Beschwerdegegner sodann die 

Zeugenbefragung von Dr. D._____ als direkten Vorgesetzen des Be-

schwerdeführers sowie die Befragung des Spitaldirektors als Auskunftsper-

son. Zu diesen Beweisanträgen gilt es folgendes festzuhalten: Der Be-

schwerdeführer kann in eigener Sache nicht als Zeuge befragt werden; 

eine Parteibefragung wird dagegen kaum andere Erkenntnisse zu Tage för-

dern als sich aus den Rechtsschriften und Urkunden ergeben. Auch der 

Psychiater des Beschwerdeführers taugt als Zeuge für die verbale Ausein-

andersetzung vom 28. Juni 2016 nicht, da dieser nichts aus eigener Wahr-

nehmung darlegen könnte.

3.1.3. Hinsichtlich der verbalen Auseinandersetzung vom 28. Juni 2016 bleibt die 

Behauptung des Beschwerdeführers, Dr. D._____ habe ihn in dessen Büro 

bei offener Türe und somit für Personal und Patienten hörbar massiv be-

schimpft und als Lügner betitelt, beweislos. Hingegen räumt der Beschwer-

deführer die Beschimpfung gegenüber seinem Chef mit Einlage des oben 

erwähnten Berichts vom Februar 2017 (Bf-act. 12) ein. Daran ändert nichts, 

dass der Beschwerdeführer nachschob: 'Dafür schäme er sich jetzt noch'.

(vgl. dazu auch: Beschwerde Rz. 23; Vernehmlassung zur Sache Rz. 6 und 

Rz. 23; Replik Rz. 18 und Rz. 26; Duplik zur Sache Rz. 14; Triplik Rz. 15 

und Rz. 19; Quadruplik zur Sache Rz. 6; Quintuplik Rz. 8 und Rz. 9).   

3.1.4. Nach Auffassung des Gerichts ist die mündliche Auseinandersetzung vom 
28. Juni 2016 – entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers – aber 

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gar nicht als Kündigungsgrund anzusehen, weshalb es letztlich nicht ent-

scheidend ist, wie sich diese Auseinandersetzung genau abgespielt hat 

und wer was genau bei der Dienstplanänderung gemacht oder eben nicht 

gemacht hat. Sicherlich haben sich beide Chirurgen nicht vorbildlich ver-

halten, beweismässig ist das Fehlverhalten des Beschwerdeführers jedoch 

besser dokumentiert. 

3.2.1. Die zweite Phase beginnt mit dem Schreiben des Beschwerdeführers vom 

21. Juli 2016, welches Dr. D._____ am 22. Juli 2016 auf seinem Schreib-

tisch vorgefunden hat (Bg-act. 2). Anstatt den strittigen Dienstarbeitstag zu 

leisten (vgl. Auseinandersetzung vom 28. Juni 2016), bezog der Beschwer-

deführer einen nicht genehmigten Ferientag und hinterliess ein Schreiben 

im Büro von Dr. D._____, in welchem er eine weitere Zusammenarbeit von 

einem Gespräch unter Führung einer neutralen Person abhängig machte. 

Diesen Mediator, der auch bereit wäre eine oder mehrere solcher Sitzun-

gen zu leiten, habe seine Ehefrau auch bereits gefunden. Im Weiteren kün-

digte der Beschwerdeführer eine Knieoperation im Anschluss an seine Fe-

rien an und damit einhergehend den Ausfall für die Monate August und 

September 2016. Den offen gelassenen Dienstarbeitstag am 22. Juli 2016 

musste letztendlich Dr. D._____ leisten.

3.2.2. Es folgen sich lange hinziehende E-Mail-Korrespondenzen bis in den Sep-

tember 2016 hinein zwischen den beiden Chirurgen und dem Spitaldirektor. 

(vgl. im Detail: Vernehmlassung zur Sache Rz. 9-12 [S. 6 ff.] mit Verweis 

auf Bg-act.1 [E-Mail 28. Juni 2016 19.00], Bg-act. 2 [Brief 21. Juli 2016 

18.00; vorgefunden auf Schreibtisch am 22. Juli 2016], Bg-act. 4 [Vorschlag 

Mediation, 19./20. Juli 2016], Bg-act. 5 [E-Mail 16. August 2016, Knie-OP in 

I.____], Bg-act. 6 [E-Mail 24. August 2016, Krankmeldung/Taggeld], Bg-

act. 7 [E-Mail gleichentags, Antwort/Mitteilung nach Genesung], Bg-act. 8 

[E-Mail 13. September 2016, Antwort auf Mediationsvorschlag], Bg-act. 9-

12 [Disput weiteres Vorgehen/Prozedere]). Jedenfalls versteifte sich der 

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Beschwerdeführer auf diese Mediation mit dem von seiner Ehefrau ausge-

suchten Mediator. Dr. D._____ lehnte den Beizug einer externen Person 

ab, weil es um eine dienstliche Angelegenheit zwischen einem Arbeitneh-

mer und seinem Vorgesetzten gehe. Dem Spitaldirektor gegenüber nannte 

der Beschwerdeführer die Mediation nach seinen Spielregeln als 'conditio 

sine qua non' für eine weitere Arbeitstätigkeit von ihm am Spital. Dr. 

D._____ bot an, dass an diesem Gespräch der Spitaldirektor teilnehmen 

könne, was der Beschwerdeführer wiederum kategorisch ablehnte. Dies 

führte dazu, dass Dr. D._____ nach weiterem Hin und Her den Beschwer-

deführer ultimativ zur Terminfestlegung für ein Mitarbeitergespräch auffor-

derte unter Anwesenheit des Spitaldirektors. Schliesslich willigte der Be-

schwerdeführer in das Gespräch ein, stellte dabei aber neue Bedingungen, 

nämlich dass seine Ehefrau neben dem Spitaldirektor ebenfalls anwesend 

sei und das Gespräch nicht im Spital, sondern an einem neutralen Ort statt-

finde. Dies wiederum lehnte Dr. D._____ ab mit Hinweis auf den Daten-

schutz. Er bot aber an, anstelle des Spitaldirektors den Stiftungsratspräsi-

denten H.________ zum Gespräch beizuziehen und auch, dass das Ge-

spräch auf Tonband aufgenommen werden könne; die Sitzung müsse al-

lerdings im Spital stattfinden. 

3.2.3. Am 29. September 2016 schrieb der Beschwerdeführer per E-Mail an Dr. 

D._____, dass die Angelegenheit zwischen ihnen beiden für ihn immer eine 

private und nicht eine betriebliche gewesen sei. Als Folge des Vorgehens 

von Dr. D._____ sei er psychisch stark angeschlagen und fühle sich "nicht 

in der Lage, ein wie auch immer geartetes Gespräch '2 gegen 1' zu führen"; 

Dr. D._____ setze ihn unter Druck und gewähre ihm keinerlei Beistand in 

einem für ihn sicherlich nicht angenehmen Gespräch, was unfair und un-

kollegial sei. Er müsse diesem Druck ausweichen und werde die ihn be-

handelnden Kollegen bitten, seine Arbeitsunfähigkeit zu verlängern (vgl. E-

Mail vom 29. September 2016 [Bg-act. 13]). 

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3.2.4. Die nicht lösungsorientierte, eigentlich schon arrogante Art des Beschwer-

deführers, für das offensichtlich notwendige und berechtigte Mitarbeiterge-

spräch, eigene Spielregeln durchdrücken zu wollen und von deren Berück-

sichtigung seine Rückkehr an den Arbeitsplatz abhängig zu machen, hat 

klarerweise das Vertrauen des Arbeitgebers in die Person des Beschwer-

deführers als Leitenden Arzt beschädigt, wenn nicht schon zerstört. Ein 

sachlicher Grund zur Kündigung liegt also bereits in diesem renitenten und 

anmassenden Verhalten des Beschwerdeführers.

3.3.1. In der dritten Phase – nach längerer Funkstille – erkundigte sich der Spital-

direktor anfangs November 2016 beim Beschwerdeführer nach dessen Ge-

sundheitszustand, allfälligen Plänen zur baldigen Rückkehr, alles vor dem 

Hintergrund der nahenden Wintersaison und der erforderlichen Personal-

planung. Nachdem verschiedene Gespräche zwischen dem Spitaldirektor 

und dem Beschwerdeführer keine Klärung bringen konnten, schrieb der 

Spitaldirektor dem Beschwerdeführer am 3. Dezember 2016 eine E-Mail 

mit Kopie an Dr. D._____ (Bg-act. 21) mit u.a. folgendem Inhalt: 

"… Wie in unserem letzten persönlichen Gespräch am 10.11.2016 bereits mitgeteilt, sehen 
wir aufgrund des gegenseitigen massiven Vertrauensverlustes keine weitere Basis mehr 
für eine künftige Zusammenarbeit. Nachdem wir aufgrund Deiner Aussagen klar davon 
ausgehen müssen, dass Du bis auf weiteres und noch lange krankheitshalber abwesend 
sein wirst, werden wir gezwungen sein, Dir nach Ablauf der Sperrfrist ordentlich (zu) kün-
digen. …". 

3.3.2. Der Spitaldirektor kündigte dem Beschwerdeführer zudem an, dass das 

Spital einen Nachfolger für den Beschwerdeführer bestimmen musste, der 

per 1. Januar 2017 seine Arbeit aufnehmen könne. Das Spital beabsichtige, 

die Mitarbeitenden und die externen Hausärzte am 15. Dezember 2016 

über diesen Wechsel zu informieren. Weiter bat der Direktor den Beschwer-

deführer, sein Büro bis zum 20. Dezember 2016 zu räumen. Gleichzeitig 

signalisierte der Direktor Offenheit für andere Vorschläge, insbesondere für 

eine einvernehmliche Lösung und bot auch ein weiteres persönliches Ge-

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spräch an. Gleichzeitig hielt er aber klar fest, dass ohne anderslautende 

Lösung das beschriebene Prozedere umgesetzt werde. 

3.3.3. In einer SMS-Nachricht (nicht bei den Akten) schlug der Beschwerdeführer 

dem Spitaldirektor ein halbprivates Treffen beim Spitaldirektor zu Hause 

vor unter Teilnahme der Ehefrauen, was der Spitaldirektor per E-Mail vom 

4. Dezember 2016 (Bg-act. 22) kategorisch ablehnte, da er Geschäft und 

Familie strikte auseinanderhalte, bot aber weiterhin ein Vier-Augen-Ge-

spräch an (die SMS wird in der Replik vom Beschwerdeführer bestritten 

bzw. geltend gemacht, er habe sich in einem emotionalen Ausnahmezu-

stand befunden und hätte ein solches Gespräch nicht ohne Beistand durch 

seine Ehefrau führen können). 

3.3.4. Obschon die Gespräche zwischen dem Spitaldirektor und dem Beschwer-

deführer im November 2016 von Letzterem als Aktennotiz zusammenge-

fasst wurden und auch im Recht liegen (Bg-act. 15 und 17) dürfte auf diese 

beweisrechtlich kaum abgestellt werden können. Eine Einvernahme des 

Spitaldirektors als Zeuge ist nicht möglich und eine solche als Auskunfts-

person wohl wenig zielführend. Auch hinsichtlich der SMS des Beschwer-

deführers vom 3. Dezember 2016 ist die Beweislage nicht solide. 

3.3.5. Nach Auffassung des Gerichts werden aber weder die Aktennotizen noch 

eine Aussage bezüglich der SMS benötigt. Vielmehr sagt die erwähnte E-

Mail vom 3. Dezember 2016 alles Wesentliche aus: Androhung der Kündi-

gung, Nennung des Kündigungsgrundes, Angebot für ein persönliches Ge-

spräch und einer einvernehmlichen Lösung. Gestützt darauf kommt das 

Gericht zum Schluss, dass die Weigerungshaltung des Beschwerdeführers 

für die Vornahme eines klärenden Gesprächs und die Begleitumstände das 

Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zerrüttet ha-

ben. Mit Blick auf die unklare Situation bezüglich Wiederaufnahme der Ar-

beitstätigkeit des Beschwerdeführers war das Spital auch aus betrieblichen 

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Gründen gezwungen, Dispositionen zu treffen, im vorliegenden Fall eben 

einen weiteren Arzt anzustellen, um die ärztliche Versorgung des Spitals 

sicherzustellen. Vor diesem Grund erscheint die erfolgte ordentliche Kün-

digung des Arbeitsverhältnisses des Beschwerdeführers nach Ablauf der 

Sperrfrist nicht nur als angezeigt, sondern fast schon als unumgänglich. 

Der Vorwurf einer missbräuchlichen Kündigung kann das Gericht jedenfalls 

objektiv nicht nachvollziehen. Entgegen der Ansicht des Beschwerdefüh-

rers hat die Kündigung nichts damit zu tun, dass der Beschwerdeführer ab 

dem 30. März 2017 von seinen behandelnden Ärzten wieder für zu 30% 

arbeitsfähig erklärt wurde und man ihn nicht mehr haben wollte, sondern 

weil dann die Sperrfrist von 180 Tagen gemäss Art. 336c OR ablief. 

4.1. Die Beschwerde [Klage betreffend Entschädigung/Schadenersatz] ist somit 

abzuweisen (E.2.1.-3.3.5.), soweit darauf eingetreten werden kann (E.1.3).

4.2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf 

Art. 73 Abs. 1 VRG dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

Zur Festlegung der Gerichtskosten gilt es überdies festzuhalten, dass das 

Verwaltungsgericht bei personalrechtlichen Streitigkeiten in analoger An-

wendung von Art. 114 lit. c der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; 

SR 272) die Praxis verfolgt, bei Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von 

CHF 30'000.-- keine Gerichtskosten von den Parteien zu erheben. Vorlie-

gend beläuft sich der Streitwert aber auf über CHF 260'664.-- (12 x CHF 

21'722.--), weshalb das vorliegende Verfahren – auch soweit es als Klage 

behandelt wurde – nicht mehr kostenlos ist. Aufgrund der ausufernden Ar-

gumentation ist für das Gericht ein vergleichsweise hoher Aufwand entstan-

den. Das Gericht erachtet daher ermessensweise eine Staatsgebühr in der 

Höhe von CHF 7000.-- für angemessen und gerechtfertigt.  

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4.3. Auf die Zusprechung einer aussergerichtlichen Entschädigung zu Gunsten 

des Beschwerdegegners wird verzichtet, da dieser lediglich in seinem amt-

lichen Wirkungskreis obsiegt hat (Art. 78 Abs. 2 VRG).   

III. Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

- einer Staatsgebühr von CHF 7'000.-- 

- und den Kanzleiauslagen von CHF 374.--

zusammen CHF 7'374.--

gehen zulasten von Dr. med. A._____.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]