# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec11cc6a-f0bf-55af-b092-80af77f5a713
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-21
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 21.02.2022 II 2021 112
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-112_2022-02-21.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 112

Entscheid vom 21. Februar 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Covid-19; Kurzarbeitsentschädigung)

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Sachverhalt:

A. Die A.________ AG bezweckt hauptsächlich den Handel von und mit tech-
nischen Komponenten, insbesondere Präzisions-Werkzeugen und -Systemen für 
die Spannwerkzeugtechnik (Bf-act. 1). Am 13. April 2021 reichte die A.________ 
AG auf dem a.o. Formular 'Kurzarbeit aufgrund von behördlichen Massnahmen 
infolge Covid-19-Pandemie' die Voranmeldung ein. Dies für den Gesamtbetrieb 
mit 3 Angestellten, wobei von Kurzarbeit vom 23. Mai 2021 bis 22. August 2021 
2 Angestellte mit einem voraussichtlichen Arbeitsausfall von 98% betroffen seien. 
Die Voranmeldung begründete die A.________ AG wie folgt: "Die Metallindustrie 
hat durchs Band Kurzarbeit und wir als Lieferanten dort bekommen dies 1 zu 1 
zu spüren. Alle Investitionen werden zurückgehalten und nur das Nötigste wird 
beschafft" (Vi-act. 1).

B. Am 20. April 2021 ersuchte das Amt für Arbeit die A.________ AG um zu-
sätzliche Informationen und Unterlagen (Vi-act. 2), worauf die A.________ AG 
mit Email vom 21. April 2021 reagierte (Vi-act. 3). Mit Verfügung vom 6. Mai 2021 
erhob das Amt für Arbeit Einspruch gegen die Auszahlung von Kurzarbeitsent-
schädigung (KAE), da die Email vom 21. April 2021 nicht aufschlussreich sei und 
die A.________ AG die geforderten Informationen und Unterlagen nicht geliefert 
habe.

Mit Email vom 10. Mai 2021 und 20. Mai 2021 (Vi-act. 7) reichte die A.________ 
AG Unterlagen ein, worauf das Amt für Arbeit am 27. Mai 2021 eine die Verfü-
gung vom 6. Mai 2021 ersetzende Verfügung erliess (Vi-act. 8). Am Einspruch 
gegen die Auszahlung von KAE ab dem 23. Mai 2021 hielt das Amt für Arbeit 
fest. Hiergegeben erhob die A.________ AG am 28. Juni 2021 Einsprache (Vi-
act. 9), welche das Amt für Arbeit mit Entscheid Nr. 280/21 vom 29. September 
2021 abwies (Vi-act. 13).

C. Am 28. Oktober 2021 lässt die A.________ AG beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz Einsprache (recte Beschwerde) erheben mit:

Antrag:

1. Es sei der Einspracheentscheid Nr. 280/21 des Amts für Arbeit des Kantons 
Schwyz vom 29. September 2021 sowie die Verfügung des Amts für Arbeit des 
Kantons Schwyz vom 27. Mai 2021 (Bur-Nr. 60896871) betreffend die Beschwer-
deführerin aufzuheben und der Beschwerdeführerin ab dem 23. Mai 2021 eine 
Kurzarbeitsentschädigung auszurichten;

2. Eventualiter: Es sei der Einspracheentscheid Nr. 280/21 des Amts für Arbeit 
des Kantons Schwyz vom 29. September 2021 sowie die Verfügung des Amts für 
Arbeit des Kantons Schwyz vom 27. Mai 2021 (Bur-Nr. 60896871) betreffend die 

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Beschwerdeführerin aufzuheben und dem Amt für Arbeit des Kantons Schwyz zu 
neuer Entscheidung zurückzuweisen;

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Staates.

Prozessualer Antrag:

Es seien sämtliche Vorakten des Amts für Arbeit des Kantons Schwyz beizuzie-
hen.

Mit Vernehmlassung vom 17. November 2021 verweist das Amt für Arbeit auf die 
Unterlagen sowie die Erwägungen des Einspracheentscheides und beantragt die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit ganz 
eingestellt ist, haben Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (KAE), wenn u.a. 
der Arbeitsausfall anrechenbar ist (Art. 31 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung, 
AVIG, SR 837.0) und der Arbeitsausfall voraussichtlich vorübergehend ist und 
erwartet werden darf, dass durch Kurzarbeit ihre Arbeitsplätze erhalten werden 
können (Art. 31 Abs. 1 lit. d AVIG). 

Der Arbeitsausfall ist anrechenbar, wenn er auf wirtschaftliche Gründe zurück-
zuführen und unvermeidbar ist (Art. 32 Abs. 1 lit. a AVIG) und je Abrechnungs-
periode mindestens 10 Prozent der Arbeitsstunden ausmacht, die von den Ar-
beitnehmern des Betriebes insgesamt normalerweise geleistet werden (Art. 32 
Abs. 1 lit. b AVIG). Der Bundesrat regelt für Härtefälle die Anrechenbarkeit von 
Arbeitsausfällen, die auf behördliche Massnahmen zurückzuführen sind (Art. 32 
Abs. 3 AVIG). In Ausübung dieser Regelungskompetenz hat der Bundesrat in 
Art. 51 Abs.1 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; 
SR 837.02) statuiert, dass Arbeitsausfälle, die auf behördliche Massnahmen oder 
andere nicht vom Arbeitgeber zu vertretende Umstände zurückzuführen sind, an-
rechenbar sind, wenn der Arbeitgeber sie nicht durch geeignete, wirtschaftlich 
tragbare Massnahmen vermeiden oder keinen Dritten für den Schaden haftbar 
machen kann. Als behördliche Massnahmen, welche zu anrechenbaren Arbeits-
ausfällen führen, gelten beispielsweise Ein- und Ausfuhrverbote, Kontingentie-
rungen von Rohstoffen, Sperrungen von Zufahrtswegen oder Einschränkungen 
der Energieversorgung (Art. 51 Abs. 2 AVIV). Ebenfalls unter die Sonderregelung 
von Art. 32 Abs. 3 AVIG und Art. 51 AVIV fallen die durch die Behörde ergriffe-
nen Massnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Dies gilt auch 

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für Massnahmen, die nur einzelne Branchen betreffen und für Massnahmen, die 
von kantonalen oder kommunalen Behörden angeordnet wurden (vgl. die damals 
gültige Weisung Nr. 2021/07 "Sonderregelung aufgrund der Pandemie" des 
Staatssekretariats für Wirtschaft, SECO, vom 20.4.2021, S. 10 f.).

Nicht anrechenbar ist ein Arbeitsausfall insbesondere dann, wenn er durch be-
triebsorganisatorische Massnahmen wie Reinigungs-, Reparatur- oder Unter-
haltsarbeiten sowie andere übliche und wiederkehrende Betriebsunterbrechun-
gen oder durch Umstände verursacht wird, die zum normalen Betriebsrisiko des 
Arbeitgebers gehören (Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG) oder wenn er branchen-, berufs- 
oder betriebsüblich ist oder durch saisonale Beschäftigungsschwankungen ver-
ursacht wird (Art. 33 Abs. 1 lit. b AVIG). Damit will das Gesetz vor allem regel-
mässig wiederkehrende Arbeitsausfälle von der KAE ausschliessen (ARV 1997 
Nr. 12 S. 65, mit Verweisen). 

1.2 Die Rechtsprechung legt den Begriff der wirtschaftlichen Gründe in Berück-
sichtigung des präventiven Charakters der KAE weit aus und versteht darunter 
sowohl strukturelle als auch konjunkturelle Gründe insgesamt und nicht nur den 
Rückgang der Nachfrage nach den normalerweise von einem Betrieb angebote-
nen Gütern und Dienstleistungen (Urteil BGer 8C_549/2017 vom 20.12.2017 
Erw. 3.2 m.H.; BGE 128 V 305 Erw. 3a; Nussbaumer, Arbeitslosenversicherung, 
in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 
2016, S. 2410 Rz. 479 f.). 

Der auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführende Arbeitsausfall muss unver-
meidbar gewesen sein. Diese kumulativ erforderliche Voraussetzung ist Aus-
druck der Schadenminderungspflicht. Vom Arbeitgeber kann verlangt werden, 
dass er zumutbare Vorkehren zur Abwendung des Arbeitsausfalls trifft. Vermeid-
bar ist die Kurzarbeit jedoch nicht bereits deshalb, weil der Arbeitgeber ihr durch 
Personalentlassungen hätte vorbeugen können. Vielmehr muss sich die Annah-
me der Vermeidbarkeit des Arbeitsausfalls auf hinreichend konkrete Gründe stüt-
zen und die Verwaltung muss geeignete zumutbare Massnahmen nennen, die 
der Arbeitgeber zu ergreifen unterlassen hat (Nussbaumer, a.a.O., S. 2410 f. 
Rz. 480 m.H.; Pra 77 Nr. 26). 

1.3 Die KAE hat die präventive Funktion, Ganzarbeitslosigkeit, d.h. Entlassun-
gen zu verhindern und Arbeitsplätze zu erhalten. Neben sozialen und wirtschaft-
lichen Überlegungen spielen dabei auch finanzielle Interessen der ALV mit hin-
ein, weil Ganzarbeitslose höhere Kosten verursachen. Die Erhaltung der Arbeits-
plätze liegt aber auch im Interesse des Arbeitgebers, indem der Produktions-
apparat über die Zeit der Kurzarbeit hinweg intakt und die Stammbelegschaft er-

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halten bleiben kann (Nussbaumer, a.a.O., S. 2401 Rz. 566, BGE 123 V 234 
Erw. 7a m.H.). 

Indessen ist nicht zu verkennen, dass die gesetzliche Regelung der KAE sich am 
Grundsatz der Verhältnismässigkeit orientiert und somit nicht jede Verkürzung 
oder Einstellung der Arbeitszeit entschädigt (vgl. Art. 31-35 AVIG). Überdies ist 
zu beachten, dass das Institut der KAE - entsprechend dem aus Art. 31 BV her-
vorgehenden Grundsatz der Wettbewerbsneutralität (vgl. BGE 121 I 134 f. 
Erw. 3d) - dort seine Grenzen findet, wo es zur Erhaltung nicht mehr dem Markt 
entsprechender Betriebsstrukturen eingesetzt wird (ARV 1985 Nr. 17 S. 109; 
ALV-Praxis 92/2). Auch die Bestimmungen des AVIG sind in diesem Sinne ver-
fassungskonform auszulegen (vgl. BGE 120 Ia 290 Erw. 2b; 119 V 130 Erw. 5b; 
Rhinow/Krähenmann, Schweizerische Verwaltungsrechtsprechung, Ergänzungs-
band, Basel/Frankfurt a.M. 1990, Nr. 24 S. 76 ff.).

1.4 Eine Pandemie kann aufgrund des jähen Auftretens, des Ausmasses und 
der Schwere nicht als normales, vom Arbeitgeber zu tragendes Betriebsrisiko im 
Sinne von Art. 33 Abs. 1 lit. a AVIG betrachtet werden, selbst wenn unter Um-
ständen jeder Arbeitgeber davon betroffen sein kann. Demnach sind Arbeitsaus-
fälle aufgrund rückläufiger Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, die auf 
die Pandemie zurückzuführen sind, in Anwendung von Art. 32 Abs. 1 lit. a AIVG 
anrechenbar. Soweit zu Beginn der Pandemie der schlichte Hinweis auf diese als 
Begründung für KAE ausreichend war, muss der Arbeitgeber jetzt jedoch glaub-
haft darlegen können, dass die in seinem Betrieb zu erwartenden Arbeitsausfälle 
auf das Auftreten der Pandemie zurückzuführen sind (Weisung SECO 2021/07 
vom 20.4.2021; Aktualisierung "Sonderregelungen aufgrund der Pandemie", 
Ziff. 2.2). 

1.5 Gemäss der SECO-Weisung Aktualisierung "Sonderregelung aufgrund der 
Pandemie" entfiel mit der schrittweisen Lockerung für die betroffenen Betriebe in 
den meisten Fällen die behördliche Massnahme als Begründung eines Anspru-
ches auf KAE. Als Ausfluss der Schadenminderungspflicht waren die Unterneh-
mungen grundsätzlich gehalten, den Betrieb wieder aufzunehmen, sobald dies 
erlaubt war. Im Kreisschreiben werden indes mehrere Ausnahmen aufgeführt 
(Weisung Nr. 2021/07 vom 20.4.2021, S. 15 f.). So kann grundsätzlich weiterhin 
ein Anspruch auf KAE bestehen, wenn ein Betrieb aufgrund der geltenden Mass-
nahmen zum Gesundheitsschutz nur einen Teil der Arbeitnehmenden beschäfti-
gen kann. Dann ist der Anspruch auf KAE für Arbeitsausfälle von Arbeitnehmen-
den gegeben, die nur teilweise oder nicht beschäftigt werden können. Sodann 
besteht ein Anspruch auf KAE, wenn ein Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen 
nur einen Teil der Arbeitnehmenden beschäftigen kann oder es gelingt ihm nicht, 

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die für eine vollständige Wiederaufnahme / Weiterführung seiner Tätigkeit not-
wendigen Produkte zu beschaffen, weshalb nur ein Teil beschäftigt werden kann. 
Anzuerkennen ist ein Arbeitsausfall auch, wenn es objektiv unmöglich ist, die 
notwendigen Verhaltens- und Hygienemassnahmen umzusetzen und wenn ein 
Betrieb plausibel darlegen kann, dass der Verlust bei Weiterführung grösser ist 
als bei vorübergehender Schliessung. Anzuerkennen sind auch indirekte Folgen 
von behördlichen Massnahmen, wenn etwa ein Restaurant nicht öffnen kann, da 
es nur über ein Angebot erschlossen ist, das einem Betriebsverbot unterliegt. 
Schliesslich hat auch ein Betrieb Anspruch auf KAE, der plausibel darlegen kann, 
dass die Erfüllung behördlicher Auflagen einen wirtschaftlichen Betrieb verun-
möglicht (z.B. Öffnungszeit bis 19 Uhr für Restaurant, das den Grossteil des Um-
satzes am Abend erzielt) und der Verlust bei teilweiser Weiterführung grösser ist 
als bei vorübergehender Schliessung. Zudem versteht sich von selbst, dass auch 
während der Pandemie die allgemeinen Voraussetzungen zur KAE weiterhin 
Geltung haben, namentlich etwa, dass bei Kurzarbeit, welche auf das normale 
Betriebsrisiko eines Arbeitgebers zurückzuführen ist, kein Anspruch auf Entschä-
digung besteht (vgl. oben Erw. 1.1 - 1.3).

1.6 Wie das Verwaltungsgericht in früheren Entscheiden bereits ausführte, stel-
len Umsatzeinbussen keine Arbeitsausfallstunden dar und sie bilden für sich al-
leine keine Grundlage für die Ausrichtung von KAE (vgl. VGE II 2020 108 vom 
1.2.2021 Erw. 2.1 und 2.2; VGE II 2021 47 vom 13.7.2021 Erw. 3.3). Kann aber 
das Personal oder ein Teil davon aufgrund anzuerkennender Gründe (vgl. zuvor 
Erw. 1.5) nicht arbeiten, besteht ein Anspruch auf KAE (VGE II 2020 108 vom 
1.2.2021 Erw. 3.5). 

2. Vorliegend ergibt sich aus den Akten:

2.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie beziehe in ihrer dreissigjährigen 
Geschichte zum ersten Mal KAE, was mitunter Beleg sei, dass die Kurzarbeit auf 
die Pandemie zurückzuführen sei. Abgesehen davon, dass diese Schlussfolge-
rung keinesfalls zwingend erscheint, ergibt sich aus dem Einspracheentscheid, 
dass der Beschwerdeführerin bereits für die Zeit vom 17. März bis 31. August 
2020 sowie vom 23. November 2020 bis 22. Mai 2021 KAE bewillig wurde (ange-
fochtener Einspracheentscheid Erw. 9). Mit Ausnahme der Monate September 
bis November 2020 bezog sie KAE somit seit Ausbruch der Covid-Pandemie.

2.2 Am 13. April 2021 meldete die Beschwerdeführerin neuerlich Kurzarbeit an 
für die Zeit ab dem 23. Mai 2021. Dies für zwei der insgesamt drei Angestellten 
und einen voraussichtlichen Arbeitsausfall von 98%. Begründet wurde die Vor-
anmeldung damit, dass die Metallindustrie durchs Band Kurzarbeit habe und die 

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Beschwerdeführerin als Lieferantin für die Metallindustrie dies 1:1 zu spüren be-
komme. Alle Investitionen würden zurückgehalten; es werde nur das Nötigste 
beschafft (Vi-act. 1).

Am 20. April 2021 erkundigte sich die Vorinstanz, welche Massnahmen die Be-
schwerdeführerin zur Vermeidung von Kurzarbeit seit November 2020 ergriffen 
habe. Seit Juni 2020 werde für eine Person KAE geltend gemacht, neu für zwei 
Personen, weshalb die Vorinstanz wissen wollte, ob eine Person neu angestellt 
worden sei. Auch seien Kopien der von Kurzarbeit betroffenen Angestellten ein-
zureichen und es sei zu begründen, weshalb neu zwei Personen betroffen seien. 
Weiter wollte die Vorinstanz wissen, ob für die nächsten drei Monate vertraglich 
vereinbarte Aufträge sistiert oder storniert worden seien. Zudem waren die Auf-
tragsbestände für das erste Semester 2021 sowie die Vergleichsperiode 2019 
und 2020 aufzulisten und eine Auflistung der monatlichen Umsätze Januar 2019 
bis und mit März 2021 einzureichen (Vi-act. 2). 

Hierauf antwortete die Beschwerdeführerin am 21. April 2021 (Vi-act. 3):

1. Wir machen das was wir seit 30 Jahren tun, wir probieren zu verkaufen die Pro-
dukte in der Mechanik die selber nichts investiert zur Zeit.

2. Nein, diese war bis 31.3.21 100% krank und ab dem 1.4.21 50% krank bis zur 
OP.

3. Wir haben keine Verträge mit Kunden, gibt es nicht bei unserer Handelstätigkei-
ten.

4. Aufträge werden am Telefon generiert und 99.5% innert 5 Arbeitstagen umge-
setzt.

5. Wir führen keine Listen und haben auch die IT Lösung nicht dafür.

In der Folge erhob die Vorinstanz am 6. Mai 2021 Einspruch gegen die Auszah-
lung von KAE ab dem 23. Mai 2021. Die Beschwerdeführerin gewähre keinerlei 
Einblick in die Unternehmung; sämtliche geforderten Unterlagen und Informatio-
nen seien nicht eingereicht worden. Entsprechend könnten die Anspruchsvor-
aussetzungen nicht überprüft werden (Vi-act. 4).

2.3.1  Nach einem telefonischen Kontakt hielt die Beschwerdeführerin mit E-Mail 
vom 10. Mai 2021 gegenüber der Vorinstanz fest, die Antworten vom 21. April 
2021 seien korrekt gewesen, würden nun aber noch weiter ausgeführt (Vi-act. 7). 

Frau C.________ bekomme während der gesamten Kurzarbeitszeit den vollen 
Lohn. Man würde sie gerne behalten, was ohne KAE aber nicht mehr möglich 
sei, da die Umsätze so dramatisch zurückgegangen seien. Dank KAE könnten 
die Angestellten behalten werden und man sichere sich die Zukunft für die Zeit, 
wenn die Wirtschaft wieder anziehe. Leider sei ungewiss, wann dies sein werde. 
Und weil alles unklar sei, melde man Kurzarbeit lieber frühzeitig an.

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Weiter nennt die Beschwerdeführerin die beiden Firmen D.________ SA und 
E.________, welche beide seit über einem Jahr nur eine Bestellung getätigt hät-
ten und dies für einen Auftrag aus dem Jahr 2019. Die Beschwerdeführerin sei 
ein Handelsbetrieb für Spann- und Zerspanungstechnik im Bereich Investitions-
güter. Sie komme nur zum Zug, wenn in Neuanschaffungen investiert werde. Die 
Zerspanungstechnik sei um 70% eingebrochen, weil nur beschafft werde, was 
nicht an Lager sei und nicht noch revidiert werden könne, also nur was zwingend 
sei, um sauber zu arbeiten. 

Schliesslich hat die Beschwerdeführerin der E-Mail die Erfolgsrechnung und Bi-
lanz 2018 bis prov. 2020 beigelegt, wie sie dies auch dem (bewilligten) Gesuch 
um Härtefallentschädigung beigelegt habe. 

Am 20. Mai 2021 reicht die Beschwerdeführerin den Swissmechanic Geschäfts-
klima-Index für KMU-MEM April 2019 bis April 2021 nach. Aufgrund ihrer Erfah-
rung werde es aufgrund dieses negativen Geschäftsklimas mindestens noch 
1 bis 1.5 Jahre dauern, bis die Kunden wieder 'normal' investieren würden.

2.3.2  Mit Verfügung vom 27. Mai 2021 widerrief die Vorinstanz ihren Einspruch 
vom 6. Mai 2021 (Vi-act. 8). Sie hält fest, der Betrieb der Beschwerdeführerin sei 
von behördlichen Schliessungen und Massnahmen nicht betroffen. Sie könne ih-
re Produkte unter Einhaltung der Hygiene-Massnahmen wie üblich anbieten. Mit 
den Stellungnahmen vom 10. und 20. Mai 2021 könne sie nicht plausibel nach-
weisen, inwiefern zwischen dem Arbeitsausfall und der Corona-Pandemie ein 
kausaler Zusammenhang bestehe. Sie berichte bloss, wie die Umsätze einge-
brochen seien. KAE werde aber nicht für vergangene Umsatzeinbussen geleistet, 
sondern für einen Teil der Lohnkosten derjenigen Angestellten, die nicht mehr im 
vereinbarten Masse beschäftigt werden könnten. Aus dem eingereichten Ge-
schäftsklima-Index sei sodann ersichtlich, dass die Talsohle durchschritten sei. 
Das Geschäftsklima sei deutlich positiver als zur Zeit, da Covid-19 noch gar kein 
Thema gewesen sei. Weil der einfache Hinweis auf die Coronapandemie nicht 
genüge, die Beschwerdeführerin den Nachweis des kausalen Zusammenhangs 
zwischen Arbeitsausfall und dem Auftreten der Pandemie nicht zu erbringen 
vermöge, werde gegen die Auszahlung von KAE ab 23. Mai 2021 Einspruch er-
hoben.

2.4.1  Am 28. Juni 2021 erhob die Beschwerdeführerin Einsprache (Vi-act. 9). 
Sie sei eine der kompetentesten Ansprechpartner für Premium- und Sonder-
werkzeuge in der Zerspanung. Die Tatsache, dass die Firma in den 30 Jahren ih-
res Bestehens nach dem Covid-Ausbruch erstmals KAE habe beziehen müssen, 
lasse darauf schliessen, dass zwischen dem Arbeitsausfall und der Pandemie ein 

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Kausalzusammenhang bestehe. Es bleibe seither die Kundschaft aus und damit 
die Möglichkeit, die Waren der Beschwerdeführerin zu verkaufen. Davon betrof-
fen sei Frau C.________, welche u.a. für die Auftragsabwicklung, das Erstellen 
von Offerten, Rechnungen etc., die Kontrolle der Warensendungen und Ver-
kaufs- und Marketingaktivitäten zuständig sei. Dies falle nur an, wenn Ware an 
die Kunden verkauft werden könne. Die Beschwerdeführerin vertreibe technische 
Komponenten an die Metall- und Maschinenindustrie. Damit optimale Lösungen 
angeboten werden könnten, seien Kundengespräche vor Ort nötig; nur die Auf-
tragserteilung erfolge per Telefon. Wegen der Corona-Pandemie könnten solche 
Verkaufstermine aber nicht mehr im üblichen Masse durchgeführt werden. Dies 
einerseits wegen den behördlichen Schutzmassnahmen wie Homeoffice-Pflicht 
oder Beschränkung der Personenzahl pro Treffen. Anderseits würden Kunden 
wie F.________, G.________ AG oder H.________ AG keine Besuche Aussen-
stehender erlauben, um Ansteckungen oder Quarantänezeiten zu vermeiden. 
Insgesamt komme es so zu weniger Verkaufsmöglichkeiten und damit zu weniger 
Arbeit für Frau C.________. Die Anzahl Verkaufstermine sei um etwa 95% einge-
fallen. 

Gemäss Swissmem seien als Folge von Covid-19 im Jahr 2020 im Vergleich zu 
2019 6.5% weniger Auftragseingänge zu verzeichnen; die Umsätze seien um 
9.8% gesunken. Entsprechend sei die Kapazitätsauslastung gesunken und die 
MEM-Unternehmen hätten Kurzarbeit eingeführt. Davon seien aktuell noch rund 
40% der Kunden der Beschwerdeführerin stark betroffen, rund 30% hätten redu-
zierte Kurzarbeit. Maschinen könnten nicht voll ausgelastet werden und in der 
Folge werde weniger bestellt. Es würden auch vermehrt Werkzeuge rezykliert als 
neu bestellt. Bei Vollauslastung sei dies nicht der Fall. Die Bestellungen im Be-
reich Zerspanungstechnik seien um 70% eingebrochen. E.________ etwa habe 
vor der Pandemie im Jahr für rund 20 Sondermaschinen je 4 Spezialschrauben 
geordert; seit der Pandemie seien gerade mal 8 Schrauben bestellt worden.

2018 habe man einen Handelswarenertrag von Fr. 1'328'574.32 erzielt; 2019 sei 
dieser um Fr. 457'257 gesteigert worden. Im 2021 habe man bis Juni gerade mal 
einen Ertrag von rund Fr. 180'000 erzielt. 

Dieser Einbruch und damit der Arbeitsausfall für Frau C.________ seien auf die 
Corona-Pandemie zurückzuführen. Es gehöre dies nicht zum normalen Betriebs-
risiko der Beschwerdeführerin. Insgesamt führten die behördlichen Schutzmass-
nahmen und das Verhalten der Kunden im Zusammenhang mit der Corona-
Pandemie zu den Arbeitsausfällen. Die KAE sei notwendig, um die Arbeitsplätze 
der Beschwerdeführerin zu erhalten.

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2.4.2  Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 29. September 2021 hält die 
Vorinstanz fest:

Frau C.________ sei per 1. Februar 2020 angestellt worden; aus den Unterlagen 
erhelle nicht, ob die Beschwerdeführerin schon zuvor Personal gehabt habe. 
Auch sei nicht klar, ob die Tatsache, dass Walter Laib als Mitglied mit Einzelun-
terschrift im HR eingetragen sei und daher keinen KAE-Anspruch haben könne, 
den Umstand, dass Frau C.________ einen Arbeitsausfall erleide, beeinflusse.

Der blosse Hinweis auf die Pandemie sei nicht ausreichend; es müsse ein Zu-
sammenhang zwischen dieser und dem Arbeitsausfall glaubhaft gemacht wer-
den. Dieser sei bei der Beschwerdeführerin aus Sicht der Vorinstanz nicht offen-
sichtlich. Dies vor allem auch, weil das Einsatzgebiet der Beschwerdeführerin 
von den behördlichen Massnahmen nicht betroffen sei; unter Einhaltung der Hy-
giene-Massnahmen hätten die Dienstleistungen über die gesamte Zeit hinweg 
angeboten werden können. 

Nicht glaubwürdig erscheine der Zusammenhang zwischen der Homeoffice-
Pflicht und der Absage von Terminen vor Ort beim Kunden, weil Homeoffice bei 
den Betrieben der Metall- und Maschinenindustrie ja nicht angezeigt sei. Die Be-
schwerdeführerin beantragte KAE ab dem 23. Mai 2021; dannzumal habe eine 
Beschränkung auf Treffen von maximal 10 Personen bestanden, was die Ver-
kaufsgespräche kaum behindert hätte. Es sei anzuerkennen, dass vereinzelte 
Kunden aus Vorsicht Termine hinauszögern würden; dass massenhaft Termine 
abgesagt würden, sei jedoch nicht nachvollziehbar. Dies namentlich, wenn auf 
Warenbestellungen nicht verzichtet werden könne und die Wirtschaft wieder an-
ziehe. 

Die Beschwerdeführerin belege ihre Behauptung, die Verkaufstermine seien um 
95% eingebrochen, überhaupt nicht. Sie reiche keine Bestätigung ein, welche 
dies stützen würde. Selbst wenn vieles mündlich besprochen werde, müsse es 
möglich sein, über das mündlich vereinbarte eine schriftliche Bestätigung einzu-
holen. Die Beschwerdeführerin reiche nichts ein. 

Die Beschwerdeführerin verweise auf Daten der MEM in der Vergangenheit. In 
der Vergangenheit habe sie auch KAE erhalten. Nun beantrage sie aber KAE für 
die Zeit ab dem 23. Mai 2021. Die Wirtschaftslage 2020 sei nicht mit der Zeit ab 
23. Mai 2021 vergleichbar. So habe Swissmem im August 2021 mitgeteilt, die 
Auftragslage für das Gros der MEM-Industrie habe sich im ersten Halbjahr 2021 
deutlich verbessert. Die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahressemester 
seien +24.4%, die Umsätze +9.3% und die Exporte +15.6%. Der sehr gute Be-
stellungseingang deute darauf hin, dass die Umsätze im zweiten Halbjahr das 
Vorkrisenniveau übertreffen werde. Von dieser positiven Entwicklung müsse die 

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Beschwerdeführerin zwar nicht zwingend profitieren. Sie habe aber - trotz ent-
sprechender Aufforderung - weiterhin keine Unterlagen eingereicht, welche auf 
einen Arbeitsausfall ab 23. Mai 2021 schliessen lassen würden. Den Nachweis 
für einen coronaverursachten Arbeitsausfall ab 23. Mai 2021 bleibe die Be-
schwerdeführerin schuldig. Sie könne die geforderten ausserordentlichen Um-
stände nicht plausibel und nachvollziehbar darstellen und beweisen. Sie könne 
nicht beweisen, dass die Auftragslage ab dem 23. Mai 2021 prospektiv zurück-
gegangen sei, da sie die verlangten Unterlagen nicht eingereicht habe. Ein all-
gemeiner Hinweis, dass aufgrund der Pandemie das Abschlussverhalten im All-
gemeinen zurückgegangen sei, verfange hier nicht. Deshalb werde am Einspruch 
festgehalten.

3.1 Vor Verwaltungsgericht wiederholt die Beschwerdeführerin weitgehend ihre 
Vorbringen der Einsprache (vgl. oben Erw. 2.4.1). Soweit sie auf den angefoch-
tenen Einspracheentscheid eingeht, führt sie aus, die Tatsache, dass sie erst-
mals nach Ausbruch der Pandemie KAE beantragt habe, sei sehr wohl ein Hin-
weis, dass die Pandemie für den Arbeitsausfall ursächlich sei. Sie betont dabei, 
der Zusammenhang sei durch die Arbeitgeberin "nur" glaubhaft zu machen; es 
sei kein strikter Beweis gefordert, was die Vorinstanz im Ergebnis zu Unrecht ver-
lange. Dass hier ein Zusammenhang glaubhaft sei, habe sie nachweisen können, 
indem:

Wegen den Massnahmen (Homeoffice-Pflicht; Personenbeschränkung) habe sie 
ihre Ware nicht mehr anbieten können. Auch wenn ihre Kunden der MEM an-
gehören würden, sei nicht das gesamte Personal an den Maschinen. Gerade 
Verkaufsgespräche seien oft mit Personen aus der Verwaltung oder Geschäfts-
leitung zu führen, die im Homeoffice arbeiten müssten. Zudem hätten Kunden 
Termine vor Ort zur Vermeidung von Kontakten nicht gewollt.

Zu Unrecht behaupte die Vorinstanz, Absagen wegen Angst vor Ansteckungen 
sei nicht von einer grösseren Anzahl Kunden gekommen. Tatsache sei, dass es 
zu weniger Verkaufsterminen gekommen sei, der Einbruch betrage rund 95%. 
Man habe in der Einsprache drei Kunden explizit genannt, was für die Glaub-
haftmachung genügen müsse. Es könne von einer Unternehmung nicht verlangt 
werden, dass sie alle Kunden nenne und von allen eine Bestätigung einreiche, 
dass keine Verkaufstermine erfolgen würden. Eine solche Forderung sei zynisch. 
Es könne nicht gefordert werden, dass man Kunden und potentielle Kunden um 
eine Bestätigung ersuche, damit man KAE beantragen könne. Dies wäre gerade-
zu geschäftsschädigend und sei realitätsfremd.

12

Das Argument, die Wirtschaftslage habe sich gebessert, sei nicht stichhaltig. 
Selbst wenn es zutreffen sollte, so habe doch der Einkauf bei den Kunden keine 
Priorität, es sei denn, eine Beschaffung sei zwingend erforderlich. 

Selbst wenn die Zahlen gemäss Swissmem im Jahr 2021 gebessert hätten und 
es einigen Unternehmungen der MEM wieder besser gehe, bedeute dies nicht 
automatisch, dass die Beschwerdeführerin davon profitiere. Dies anerkenne 
selbst die Vorinstanz. Zudem hätten noch verschiedene Kunden Kurzarbeit und 
würden nur das Notwendigste beschaffen, was gerade zeige, dass die Be-
schwerdeführerin von der Besserung eben noch nicht profitieren könne. Es sei 
überhaupt nicht nachgewiesen, dass die Beschwerdeführerin von einer besseren 
Wirtschaftslage in der MEM-Industrie im Jahr 2021 profitiere. 

Es treffe nicht zu, dass sie keine Unterlagen eingereicht habe, welche auf einen 
Arbeitsausfall ab 23. Mai 2021 schliessen lassen würden. Zu Unrecht habe die 
Vorinstanz Unterlagen verlangt, aus welchen ersichtlich sei, dass Aufträge coro-
nabedingt storniert worden seien. In der Branche laufe vieles mündlich ab. Die 
Forderung hätte bedeutet, dass die Beschwerdeführerin auf die Kunden hätte 
zugehen und eine Bestätigung verlangen müssen, dass Aufträge covidbedingt 
sistiert oder storniert seien. Dies gehe ebenso wenig wie, Bestätigungen betref-
fend Absage von Kundenterminen einzuholen. Es wäre geschäftsschädigend und 
nicht praktikabel. Gastronomen würden auch nicht um entsprechende Bestäti-
gungen ihrer ausbleibenden Gäste angehalten. Einen Nachweis über Auftrags-
bestände könne nicht geliefert werden, weil dies telefonisch abgewickelt werde. 
Man habe zwar keine Auflistung der monatlichen Umsätze eingereicht, jedoch 
die Erfolgsrechnungen der Jahre 2018 bis 2020. Diese seien für die Beurteilung 
des Arbeitsausfalles ab 23. Mai 2021 sehr wohl aussagekräftig. 

Die Beschwerdeführerin habe aufgezeigt, dass der Ertrag aus Verkauf Handels-
ware im 2019 habe gesteigert werden können. Im 2020 sei er um über 1 Mio. 
Franken gesunken, auch gegenüber 2018 um rund 600'000 Franken. Für 2021 
seien die Zahlen noch ausstehend; zur Jahreshälfte habe der Ertrag rund 
Fr. 180'000 betragen. Der Einbruch sei damit auch 2021 noch massiv. Die Kun-
den würden noch immer nur das Nötigste beschaffen. Vor der Pandemie seien 
die Erträge deutlich höher und steigend gewesen. Der Zusammenhang sei daher 
augenscheinlich. 

Folge der fehlenden Kundentermine sei, dass Frau C.________ fast nichts mehr 
zu tun habe. Solange die Corona-Pandemie und die dazugehörigen Folgen an-
dauern, werde sich daran wenig ändern. 

Die aufgezeigten Schwankungen seien ganz offensichtlich nicht gewöhnlich; der 
Einbruch sei auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Dies sei durch die Be-

13

schwerdeführerin insgesamt glaubhaft nachgewiesen. Wenn die Vorinstanz mehr 
verlange, verlange sie zu Unrecht den vollen Beweis. 

3.2 Da die Beschwerdeführerin vor Gericht keine neuen Fakten vortrage, ver-
zichtete die Vorinstanz auf Entgegnungen und verwies auf die Unterlagen der 
Vorinstanz und den Einspracheentscheid.

4.1 Es ist der Vorinstanz beizupflichten, wenn sie festhält, der Betrieb der Be-
schwerdeführerin sei von behördlichen Massnahmen zur Eindämmung der Coro-
napandemie nicht unmittelbar betroffen, sie könne ihre Dienstleistungen unter 
Beachtung der allgemeinen Hygienemassnahmen ohne Einschränkungen anbie-
ten. Von den behördlichen Massnahmen ist sie allenfalls indirekt betroffen, wobei 
auch hier festzuhalten ist, dass auch ihre Kunden der MEM-Industrie im Zeit-
punkt, für welchen KAE beantragt wurde (ab 23.5.2021), nicht von Massnahmen 
wie Betriebsschliessungen betroffen waren. Als anerkannter Grund für Kurzarbeit 
kommt daher nur in Frage, dass die Beschwerdeführerin einen Arbeitsausfall er-
leidet, der auf wirtschaftlichen Gründen in dem Sinne basiert, dass eine rückläu-
fige Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen auf die Corona-Pandemie 
zurückgeführt werden muss (vgl. oben Erw. 1.4). 

4.2 Dieser Zusammenhang zwischen der dem Arbeitsausfall infolge rückläufi-
ger Nachfrage und der Corona-Pandemie als Ursache muss durch den Arbeit-
geber glaubhaft gemacht werden (vgl. BGE 147 V 359 Erw. 4.6.3; Urteil BGer 
8C_503/2021 vom 18.11.2021 Erw. 4.3; Weisung 2021/07 vom 20.4.2021 S. 9).

Vorliegend steht fest, dass die Coronapandemie zu einem Einbruch in der Metall- 
und Maschinenindustrie geführt hat, weshalb die Beschwerdeführerin, die haupt-
sächlich Werkzeuge und Waren an eben diese MEM-Industrie verkauft, Kurzar-
beit geltend machen konnte und KAE auch tatsächlich bis 22. Mai 2021 erhielt. 

Strittig ist nun allein, ob die Beschwerdeführerin auch noch für die Zeit ab 23. Mai 
2021 einen infolge der Coronapandemie anrechenbaren Arbeitsausfall glaubhaft 
machen kann. Der Vorinstanz ist diesbezüglich beizupflichten, dass Umsatzzah-
len der Vergangenheit - in welcher der pandemiebedingte Nachfragerückgang 
unbestritten ist - für sich allein die Anrechenbarkeit nicht zu begründen vermö-
gen. Ein Umsatzeinbruch im Jahr 2020 besagt nichts Zwingendes aus über einen 
Arbeitsausfall ab Juni 2021. Anderseits ist auch der Einwand der Beschwerde-
führerin nachvollziehbar, es sei unrealistisch und geradezu geschäftsschädigend, 
wenn sie für eine Voranmeldung von Kurzarbeit von ihren bestehenden und po-
tentiellen Kunden eine Bestätigung einholen müsste, wonach diese in der nächs-
ten Zeit weniger Güter und Dienstleistungen als üblich nachfragen werden. Na-
mentlich bei Handelsware, welche auch ohne grossen Vorlauf und projektunab-

14

hängig telefonisch bestellt wird, der Verkäufer mithin auch kein aussagekräftiges 
'Auftragsbuch' führt, erscheint dies in der Tat nicht angebracht zu sein. Allerdings 
hat die Vorinstanz zu Recht auch festgestellt, dass die Beschwerdeführerin von 
95% weniger Verkaufsterminen, 70% weniger Bestelleingängen oder rund 30 -
40% Kurzarbeit bei Kunden spricht, ohne hierfür auch nur einen Beleg vorzule-
gen. Allein die Wiederholung dieser Behauptungen, ohne sie zu belegen, macht 
die Aussage nicht glaubhafter. Auch reicht die Beschwerdeführerin weder im 
Einsprache- noch im Beschwerdeverfahren Unterlagen ein, welche für die Zeit, 
für welche sie KAE beantragt hat, Hinweise auf einen Arbeitsausfall liefern könn-
ten. Dies, obwohl selbst der Einspracheentscheid erst nach Ablauf dieser Zeit er-
ging, mithin eine rückblickende Betrachtung erlaubt hätte (vgl. Urteil EVGer 
C 69/06 vom 24.8.2006 Erw. 2.3). 

4.3 Um die Frage der Anrechenbarkeit des geltend gemachten (für die Zeit ab 
23.5.2021 befürchteten) Arbeitsausfalls genügend beurteilen zu können, ist auf-
grund des Gesagten zusätzlich auf Hinweise aus weiteren Informationen abzu-
stellen (vgl. etwa AVIG-Praxis KAE D6b).

4.3.1  Die Beschwerdeführerin reichte am 20. Mai 2021 den Swissmechanic Ge-
schäftsklima-Index für KMU-MEM ein. Dieser erscheint vierteljährlich; wobei die 
Beschwerdeführerin die Übersicht von April 2019 bis April 2021 eingereicht hat 
(Vi-act. 7). Dieser zeigt nach dem 1.Quartal 2020 einen markanten Einbruch auf 
(d.h. negative Einschätzung des Geschäftsklimas durch die MEM-KMU), der sich 
langsam erholt. Zeigte die Umfrage im Januar 2021 noch ein stark negatives Ge-
schäftsklima an, so lag es im April 2021 nur wenig unter 'neutral'. Aussagekräftig 
ist der weitere Index von August 2021 (vgl. BAK Swissmechanic Wirtschafts-
barometer 2021/Q3; https://www.swissmechanic.ch, eingesehen am 13.1.2022). 
Demgemäss nahm die Erholung der MEM-Branche in 2021/Q2 weiter Fahrt auf; 
im Juli 2021 schätzte zum ersten Mal seit zwei Jahren die Mehrheit der Befragten 
das Geschäftsklima als eher oder sehr günstig ein. Die meisten abgefragten Indi-
katoren – von den Aufträgen über die Umsätze bis hin zur Kapazitätsauslastung 
– stünden klar auf Expansion; die Kapazitätsauslastung sei im Juli 2021 auf 92% 
gestiegen und damit sogar höher als vor Pandemiebeginn. Probleme verzeichne 
der Supply-Chain-Bereich infolge geringer Verfügbarkeit, Lieferfristen und hohen 
Preisen bei Vorprodukten. Konkret für die MEM-Branche wurde festgehalten, in 
der ersten Jahreshälfte 2021 habe eine kräftige Aufholjagd begonnen. Der Indus-
trie-PMI, welcher die Stimmung der Einkaufsmanager messe und ein vorlaufen-
der Indikator sei, habe im Juli den höchsten Stand seit Beginn der Datenerhe-
bung im Jahr 1995 erreicht. Mit der ansteigenden Kapazitätsauslastung bei den 
Kunden der MEM-Branche werde der Bedarf nach (Erweiterungs-) Investitionen 

15

zunehmen. Zusätzlich werde die Investitionsbereitschaft der Unternehmen durch 
eine Abnahme der Unsicherheit ansteigen. Dieses positive Bild bestätigte der 
Geschäftsklima-Index für KMU-MEM 2021/Q4. Damit kann festgehalten werden, 
dass sich das Bild eines Aufwärtstrends, welches bereits der von der Beschwer-
deführerin eingereichte Index 2021/Q2 gezeigt hatte, weiter bestätigte. Wesentli-
che Indikatoren wie Auftragseingänge, Umsätze oder Beschäftigung zeigten auf 
Expansion und dies bereits ab Juni 2021.

4.3.2  Im Juni 2021 publizierte die KOF ETH unter dem Titel "Konjunkturanalyse: 
Prognose 2021 / 2022 - Der Aufschwung ist da" eine Analyse (www.kof.ethz.ch; 
Publikationen; eingesehen am 13.1.2022). Sie äusserten sich dabei auch zur 
Entwicklung der 'Ausrüstungsinvestitionen', den die Beschwerdeführerin betref-
fenden Bereich. Die Autoren führten dabei aus: "Die Investitionstätigkeit der 
Schweizer Unternehmen verlief bisher sehr schleppend: Im zweiten Halbjahr 
2020 erholte sie sich weniger stark von den Auswirkungen der COVID-19-Pan-
demie als noch im Frühjahr von der KOF angenommen und im ersten Quartal 
2021 gingen die Ausrüstungsinvestitionen um 0.4% zurück. Die Eindämmungs-
massnahmen lasteten auf der Investitionstätigkeit und veranlassten die Unter-
nehmen, ihre Investitionsprojekte weiter aufzuschieben. Mit Blick auf eine sich 
allmählich verbessernde epidemiologische Lage und mit der Aussicht auf weitere 
Lockerungsschritte ist eine positive Entwicklung der Investitionen in naher Zu-
kunft zu erwarten. Laut den Ergebnissen der jüngsten KOF Investitionsumfrage 
planen viele Firmen, dieses Jahr in die Erweiterung ihrer Kapazitäten zu investie-
ren. Die investitionshemmende Unsicherheit hat sich erneut reduziert und ist 
erstmals wieder geringer als vor der Krise. Auch die Kapazitätsauslastung liegt 
über ihrem Vorkrisenniveau. Insbesondere in der Industrie hat sie sich im ersten 
Quartal stark erholt. Mit Ausnahme der 'übrigen Dienstleister' hat sich die Er-
tragslage in allen Branchen weiter verbessert. Aufgrund dessen rechnet die KOF 
für dieses Jahr mit einer Zunahme der Ausrüstungsinvestitionen um 4.8%. Die 
Investitionstätigkeit erreicht ihr Vorkrisenniveau Anfang 2022 wieder." Damit 
bestätigt diese Analyse den Eindruck aus dem Geschäftsklima-Index. Das Tief 
scheint überwunden zu sein, die Wirtschaft zieht wieder an. Namentlich auch im 
Bereich der Ausrüstungsinvestitionen wurde nach einem kleinen Rückgang noch 
im 2021/Q1 eine wesentliche Zunahme ab 2021/Q2 erwartet.

4.3.3  Einen weiteren Hinweis kann die Lage auf dem Arbeitsmarkt geben, na-
mentlich die Statistik der Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit. Das Seco publiziert mo-
natlich die "Lage auf dem Arbeitsmarkt" (www.seco.admin.ch; Arbeit; Arbeitslo-
senzahlen; eingesehen am 13.1.2022). Im März 2021 wurden die Zahlen der 
Kurzarbeit für Januar 2021 publiziert. Demgemäss hatten 47'460 Betriebe Kurza-

16

rbeit, wovon 399'667 Angestellte betroffen waren. Dies war gegenüber dem Vor-
monat Dezember 2020 eine Steigerung von rund 36%. Die Kurzarbeit entwickelte 
sich in den weiteren Monaten bis Oktober 2021 gemäss diesen Berichten wie 
folgt (Anzahl Angestellte in Kurzarbeit und Betriebe mit Kurzarbeit):

In derselben Zeit sank auch die Zahl der Arbeitslosen kontinuierlich von 169'753 
im Januar 2021 auf 116'733 im Oktober 2021 (T10 in Lage auf dem Arbeitsmarkt, 
November 2021). Dem entsprechen ebenso die Zahlen bezogen auf die Bran-
chen Metallerzeugung/Metallerzeugnisse sowie Maschinenbau; auch hier sank 
die Zahl der Arbeitslosen 2021 monatlich (T3 in Lage auf dem Arbeitsmarkt). Zu-
sammenfassend bestätigen diese Zahlen das zuvor Festgestellte. Die Wirt-
schaftslage verbesserte sich 2021 kontinuierlich, was sich insbesondere auch bei 
den Zahlen der Arbeitslosen wie auch der Kurzarbeit niederschlug.

4.3.4  Das Bundesamt für Statistik wiederum erhebt unter dem Titel 'Produktion, 
Aufträge, Umsatz' Daten zur Konjunktur, so auch die monatliche Entwicklung in 
der Industrie (www.bfs.admin.ch; Industrie/Dienstleistungen; Produktion, Aufträ-
ge, Umsatz; Sekundärer Sektor; eingesehen am 14.1.2022). In der am 18. No-
vember 2021 veröffentlichten Tabelle 'Monatliche Entwicklung in der Industrie - 
kalenderbereinigt' wird der Monatsindex (Jahresdurchschnitt 2015 = 100) der 
Produktions-, Auftrags- und Umsatzstatistik für den Maschinenbau und die Me-
tallindustrie wie folgt angegeben:

Das Bundesamt für Statistik teilte nach dem zweiten Quartal am 19. August 2021 
zur Industrie insgesamt mit, Produktion und Umsatz seien im 2021/Q2 im Ver-

-  

50.0 

100.0 

150.0 

1.2
0

2.2
0

3.2
0

4.2
0

5.2
0

6.2
0

7.2
0

8.2
0

9.2
0

10
.20

11
.20

12
.20 1.2

1
2.2

1
3.2

1
4.2

1
5.2

1
6.2

1
7.2

1
8.2

1
9.2

1

Metallindustrie Maschinenbau

0

200000

400000

600000

Jan Feb Mar Apr Mai Jun Juli Aug Sep Okt

Betriebe
Angestellte

17

gleich zum Vorjahr stark angestiegen, was indes wesentlich auf das schwache 
Vergleichsquartal 2020 zurückzuführen sei, in welchem die Pandemie-Schutz-
massnahmen zum Tragen gekommen seien. Allerdings lasse sich auch im Ver-
gleich zu 2019/Q2 (vor Pandemie) ein Produktions- und Umsatzanstieg ausma-
chen. Und zum (hier relevanten) 2021/Q3 führte das Bundesamt für Statistik am 
18. November 2021 aus, Produktion und Umsatz hätten weiter zugenommen; der 
Anstieg halte damit seit 2021/Q1 an. 

4.4 In Berücksichtigung und Abwägung all dieser Informationen ist es nicht zu 
beanstanden, wenn die Vorinstanz einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf 
KAE für die nachgesuchte Zeit ab 23. Mai 2021 verneint und keinen anrechenba-
ren Arbeitsausfall (mehr) anerkannt hatte. 

Wie erwähnt hat die Coronapandemie zu einem Einbruch in der Metall- und 
Maschinenindustrie geführt. Es kann dies als unbestritten gelten (vgl. hiervor 
Erw. 4.2) und führte auch dazu, dass die Beschwerdeführerin KAE erhielt. Im 
vorliegenden Fall ist indes allein die Zeit ab 23. Mai 2021 von Relevanz. Für die-
se Periode war zum einen die Prognose gut (prospektive Sicht) und anderseits 
hat sich dies mit den später vorgelegten Zahlen bestätigt. Die Produktion nahm 
ab 2021/Q1 zu und entsprechend auch die Auslastung. Sowohl die Arbeitslosen-
zahlen als auch die von Kurzarbeit Betroffenen nahmen stark ab. Mithin standen 
nicht bloss sämtliche Signale auf grün, sondern auch die effektiven Daten weisen 
eine Erholung aus. Demgegenüber legt die Beschwerdeführerin einzig Belege für 
die Vergangenheit vor, welche keine Aussage für die Zeit, für welche sie weiter-
hin KAE beanspruchen will, zu machen vermögen. Auch wenn es nachvollzieh-
bar ist, dass sie von ihren Kunden keine Aussagen für künftige Bestellungen ein-
holen kann, so ist dennoch nicht erklärlich, dass sie gar keine Nachweise für ihre 
Behauptungen liefert. Entsprechend ist auch nicht zu beanstanden, wenn die 
Vorinstanz festgestellt hat, die Beschwerdeführerin vermöge bei dieser Aus-
gangslage nicht glaubhaft darzulegen, dass für sie auch über den 23. Mai 2021 
hinaus ein pandemiebedingter anrechenbarer Arbeitsausfall bestehe. 

4.5 Damit erweist sich die Beschwerde zusammenfassend als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist. 

5.1 Es werden keine Verfahrenskosten erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

5.2 Eine Parteientschädigung ist bei diesem Verfahrensausgang keine zuzu-
sprechen (Art. 61 lit. g ATSG).

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 21. Februar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 21. März 2022