# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c81562c5-bfa0-5117-bb3a-1c476744234e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.09.2008 C-2137/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2137-2008_2008-09-03.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2137/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, Richter Jürg Kölliker, 
Gerichtsschreiberin Susanne Genner.

S._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Verfügung vom 26. Februar 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2137/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer mit Gesuch vom 22. Januar 2007 (act. 6), 
eingegangen bei der Vorinstanz am 2. Februar 2007, die Zusprechung 
einer Invalidenrente beantragt hat,

dass die Vorinstanz das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 26. Fe-
bruar 2008 (act. 59) abgewiesen hat,

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung mit  Eingabe vom 
20. März 2008, der kosovarischen Post übergeben am 25. März 2008 
und  bei  der  schweizerischen  Post  eingegangen  am  1.  April  2008, 
Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat, 

dass der Beschwerdeführer beantragt hat, die Verfügung vom 26. Feb-
ruar 2008 sei aufzuheben und ihm sei eine Rente zuzusprechen; even-
tuell sei er in der Schweiz oder in Kosovo zu begutachten,

dass der Beschwerdeführer mit  der Beschwerde vom 20. März 2008 
neu  einen  internistisch-kardiologischen  Bericht  von  Prof.  Dr. 
G._______  vom  22.  Dezember  2007  und  je  einen  neuropsychiatri-
schen Bericht von Prof. Dr. V._______ vom 30. Oktober 2007 und von 
Dr. K._______ vom 18. August 2007 eingereicht hat, 

dass der von der Vorinstanz im Rahmen der Vernehmlassung konsul-
tierte  Dr. H._______ mit  Stellungnahme vom 24. Juni  2008 (act. 61) 
aufgrund der genannten Arztberichte eine ganzheitliche Abklärung in 
der Schweiz empfohlen hat, da gemäss dem Zeugnis des Kardiologen 
Dr. G._______ im Vergleich zu den bisherigen Unterlagen neu die Dia-
gnose einer "chronischen stabilen Angina pectoris" gestellt worden sei, 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 4. August 2008 der Ein-
schätzung von Dr. H._______ gefolgt  ist  und  beantragt  hat,  die  Be-
schwerde sei gutzuheissen, die angefochtene Verfügung sei aufzuhe-
ben und die Sache sei im Sinn der erwähnten Stellungnahme an die 
Verwaltung zurückzuweisen,

dass die Vernehmlassung vom 4. August 2008 sowie der ärztliche Be-
richt von Dr. H._______ vom 24. Juni 2008 (act. 61) mit Verfügung vom 
12.  August  2008  an  die  Zustelladresse  des  Beschwerdeführers  ge-
sandt worden ist,

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C-2137/2008

dass die Verfügung vom 12. August 2008 dem Bundesverwaltungsge-
richt am 22. August 2008 mit dem Vermerk "nicht abgeholt" retourniert 
worden ist,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Bundesgeset-
zes  vom 17. Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungsgericht  (Verwal-
tungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d 
VGG und Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 
über die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) für  die Behandlung 
der vorliegenden Beschwerde zuständig ist,

dass der Beschwerdeführer im Sinn von Art. 48 Abs. 1 des Bundesge-
setzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) und Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 
2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, 
SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist, 

dass  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  eingereicht 
worden ist, so dass darauf einzutreten ist (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 
Abs. 1 VwVG, vgl. auch Art. 60 ATSG),

dass Art. 49 Bst. b VwVG die unvollständige Feststellung des Sachver-
halts ausdrücklich als Beschwerdegrund nennt,

dass das Bundesverwaltungsgericht aufgrund der Akten keine Veran-
lassung hat, die Notwendigkeit weiterer sachverhaltlicher Abklärungen 
im Sinn der ärztlichen Stellungnahme von Dr. H._______ vom 24. Juni 
2008 anzuzweifeln,

dass somit der rechtserhebliche Sachverhalt unvollständig festgestellt 
erscheint,

dass  demnach  dem  Antrag  der  Vorinstanz  und  dem  Eventualantrag 
des Beschwerdeführers auf  Gutheissung der Beschwerde und Rück-
weisung der Sache zur weiteren Abklärung des Sachverhalts gestützt 
auf Art. 61 Abs. 1 VwVG stattzugeben ist,

dass dem obsiegenden Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten auf-
zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG e contrario),

dass dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer keine Partei-
entschädigung zuzusprechen ist  (Art. 7 Abs. 4 des Reglements vom 

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21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, und die Verfügung vom 26. Febru-
ar 2008 wird aufgehoben.

2.
Die Sache wird zur weiteren Abklärung des Sachverhalts im Sinn der 
Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz 
zurückgewiesen. 

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilagen: Verfügung vom 
12.  August  2008  inkl.  Vernehmlassung  vom  4.  August  2008  und 
Arztbericht Dr. H._______ vom 24. Juni 2008 [act. 61])

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Susanne Genner

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C-2137/2008

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Vor-
aussetzungen gemäss den Art. 82 ff.,  90 ff. und 100 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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