# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bd1a2a71-fe16-5925-ad39-3af45c69c368
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.09.2010 D-5631/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5631-2010_2010-09-13.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5631/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Richter Thomas Wespi (Vorsitz), 
Richter Jean-Pierre Monnet, Richter Hans Schürch,
Gerichtsschreiberin Regula Frey.

A._______, geboren B._______,
Togo,
C._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Einreisebewilligung und Familienzusammenführung; Ver-
fügung des BFM 6. Juli 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5631/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  das  Bundesamt  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  vom 
13. Oktober 2003 mit Verfügung vom 28. Mai 2004 guthiess und ihm in 
der Schweiz Asyl gewährte,

dass der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben vom 29. Januar  2005 ein 
Gesuch um Familiennachzug für seine nach Brauch angetraute Frau 
D._______ stellte,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  18.  April  2005  die  Einreise  von 
D._______ in die  Schweiz bewilligte  und mit  Verfügung vom 29.  Juli 
2005  feststellte,  sie  erfülle  die  Flüchtlingseigenschaft  gemäss Art.  3 
Abs. 1 und 2 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) 
nicht, hingegen die Voraussetzungen von Art. 51 Abs. 1 AsylG, und ihr 
in der Schweiz Asyl gewährte,

dass die Partnerin des Beschwerdeführers, D._______, mit Schreiben 
vom  25. Oktober  2009  ein  Gesuch  um  Familiennachzug  für  ihre  in 
Togo lebende Mutter stellte,

dass das BFM mit Verfügung vom 17. November 2009 das Asylgesuch 
der Mutter ablehnte,

dass die  Vorinstanz zur  Begründung des negativen Entscheides an-
führte, die Gesuchstellerin sei in die Flüchtlingseigenschaft ihres Part-
ners einbezogen worden, womit sie lediglich die derivative Flüchtlings-
eigenschaft besitze,

dass sie über keine originäre Flüchtlingseigenschaft verfüge, weshalb 
ihre  Mutter  nicht  in  ihre  Flüchtlingseigenschaft  einbezogen  werden 
könne,

dass  der  Beschwerdeführer  A._______ mit Schreiben  vom 
29. November 2009 ein Gesuch um Familiennachzug für seine aus ei-
ner „ausserehelichen“ Beziehung stammenden {.......}jährigen Zwillin-
ge, E._______ und F._______, stellte,

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 11. Dezem-
ber 2009 mitteilte, den Akten sei zu entnehmen, dass er als Flüchtling 
anerkannt  und  ihm Asyl  gewährt  worden  sei,  weshalb  seine  Kinder 

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gestützt auf Art. 51 Abs. 3 AsylG ebenfalls als Flüchtlinge anerkannt 
werden könnten,

dass das BFM den Beschwerdeführer aufforderte, bis am 29. Januar 
2010 einen amtlichen Nachweis seiner Vaterschaft sowie eine amtliche 
Bestätigung,  dass  die  Mutter  auf  das  Sorgerecht  verzichte  und  ihm 
das Sorgerecht zugeteilt worden sei, einzureichen,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingaben  vom  11.  Februar  2010, 
13. März 2010 und 14. April 2010 diesbezügliche Dokumente in Kopie 
einreichte,

dass das BFM mit Verfügung vom 6. Juli 2010 die Einreise der vorge-
nannten Kinder nicht bewilligte und ihre Asylgesuche ablehnte,

dass die Vorinstanz zur Begründung des negativen Einreiseentschei-
des einleitend festhielt, gemäss Art. 51 Abs. 1  AsylG würden Ehegat-
ten, eingetragene Partnerinnen und minderjährige Kinder von Flücht-
lingen ebenfalls als Flüchtlinge anerkannt und erhielten Asyl,

dass im Weiteren Art. 51 Abs. 4 AsylG für die spezielle Konstellation 
stehe, wenn die anspruchsberechtigten Personen durch die Flucht ge-
trennt worden seien und sich eine von ihnen noch im Ausland befinde,

dass eine Familienzusammenführung zum Zweck habe, schon vorher 
existierende  Familiengemeinschaften  wieder  herzustellen  und  nicht 
neue Familiengemeinschaften zu konstituieren,

dass  die  vorerwähnte  Trennung  durch  die  Flucht  bedinge,  dass  der 
Flüchtling  in  seinem Heimatland  im gemeinsamen Haushalt  mit  den 
nachzuziehenden Personen gelebt  habe, was aber in  casu nicht  der 
Fall sei, zumal die Zwillinge nach der Ausreise des Beschwerdeführers 
aus Togo geboren worden seien und er mit der Kindsmutter nie in ei-
ner dauernden eheähnlichen Gemeinschaft gelebt habe,

dass es dem Beschwerdeführer offen stehe, bei den zuständigen kan-
tonalen Behörden um Nachzug der beiden Kinder im Sinne von Art.  8 
der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) zu ersuchen,

dass der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe vom 6. August  2010 (Post-
stempel) gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Be-

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schwerde erhob und beantragte, die angefochtene Verfügung sei auf-
zuheben, das Gesuch um Familiennachzug für die Kinder E._______ 
und F._______ sei zu bewilligen und sie seien als Flüchtlinge anzuer -
kennen, 

dass er gleichzeitig verschiedene Beweismittel zu den Akten reichte,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-33 des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass die Abteilungen des Bundesverwaltungsgerichts in der Regel in 
der  Besetzung mit  drei  Richtern  oder  Richterinnen (Spruchgremium; 
vgl. Art. 21 Abs. 1 VGG) entscheiden,

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass Ehegatten, eingetragene Partnerinnen und Partner von Flüchtlin-
gen und ihre minderjährigen Kinder als Flüchtlinge anerkannt werden 
und Asyl erhalten, sofern keine besonderen Umstände dagegen spre-
chen (Art. 51 Abs. 1 AsylG),

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dass andere nahe Angehörige von in  der  Schweiz  lebenden Flücht-
lingen in das Familienasyl eingeschlossen werden können, wenn be-
sondere Gründe für die Familienvereinigung sprechen (Art. 51 Abs. 2 
AsylG),

dass den vorgenannten,  in  Abs. 1  und 2  aufgeführten Personen die 
Einreise auf Gesuch hin zu bewilligen ist, falls sie durch die Flucht ge-
trennt  wurden  und  sich  noch  im  Ausland  befinden  (Art.  51  Abs.  4 
AsylG),

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung vom 6. Juli 2010 dar-
legte, weshalb es vorliegend die Voraussetzungen von Art. 51 Abs. 1 
und 4 AsylG als nicht erfüllt erachtet,

dass sich aufgrund der Akten die entsprechenden vorinstanzlichen Er-
wägungen als zutreffend erweisen,

dass zur Vermeidung von Wiederholungen daher auf die diesbezüglich 
nicht  zu beanstandenden Ausführungen des BFM in der angefochte-
nen Verfügung verwiesen werden kann,

dass die Vorbringen in der Beschwerdeschrift nicht geeignet sind, eine 
Änderung der angefochtenen Verfügung herbeizuführen,

dass in der Beschwerde angeführt wird, das BFM habe sich in seinem 
Schreiben vom 11. Dezember 2009 auf Art. 51 Abs. 3 AsylG gestützt, 
seinen  beiden Kindern  die  Flüchtlingseigenschaft  zuerkannt  und ihn 
aufgefordert, einen amtlichen Nachweis zu erbringen, dass er der Va-
ter der beiden Kinder und ihm das Sorgerecht für diese zugeteilt wor-
den sei, 

dass er sämtliche eingeforderten Nachweise erbracht  habe, weshalb 
der darauffolgende negative Entscheid des BFM unverständlich sei,

dass in Art. 51 Abs. 3 AsylG festgehalten wird, in der Schweiz gebore-
ne Kinder von Flüchtlingen seien auch als Flüchtlinge anzuerkennen, 
sofern keine besonderen Umstände dagegen sprechen würden,

dass unbestritten ist, dass die beiden „ausserehelich“ gezeugten Kin-
der  am G._______  nicht  in  der  Schweiz,  sondern  in  Togo zur  Welt 
kamen und bis dato ohne Unterbruch bei ihrer Mutter in Togo lebten,

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dass demzufolge Art. 51 Abs. 3 AsylG, welcher den Einbezug von in 
der Schweiz geborenen Kindern in die Flüchtlingseigenschaft eines in 
der Schweiz lebenden Elternteils regelt, vorliegend offensichtlich keine 
Anwendung findet, 

dass das BFM im erwähnten Schreiben somit eine im vorliegenden Zu-
sammenhang nicht  relevante Gesetzesbestimmung anführte, der Be-
schwerdeführer daraus aber nichts zu seinen Gunsten ableiten kann,

dass  festzustellen  ist,  dass  es  sich  beim  Schreiben  des  BFM  vom 
11. Dezember 2009 nicht um eine Verfügung in Sinne von Art. 5 VwVG 
handelt,  weil  es  keine  Anordnung  der  Behörde  mit  einem in  Art.  5 
Abs. 1 VwVG aufgeführten Gegenstand enthält,

dass  es  sich  beim Schreiben  vom 11. Dezember  2009  lediglich  um 
eine  Aufforderung  der  Vorinstanz  zur  Einreichung  von  Dokumenten 
handelt und das BFM nicht in Aussicht stellte, nach dem Eingang der 
Beweismittel werde ohne weitere Prüfung die Einreise der beiden Kin-
der voraussetzungslos bewilligt,

dass zudem – entgegen den Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe – 
die  Vorinstanz in  diesem Schreiben nicht  rechtsverbindlich  festlegte, 
die Kinder würden als Flüchtlinge anerkannt,

dass  Prüfungsgegenstand  der  vorliegenden  Beschwerde  die  Verfü-
gung des BFM vom 6. Juli 2010 bildet, weshalb nicht weiter auf den im 
Rahmen  eines  Schriftenwechsels  fälschlicherweise  angeführten  Ge-
setzesartikel einzugehen ist, 

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung denn auch richtiger-
weise die Erfüllung der Anforderungen von Art. 51 Abs. 1 und 4 AsylG 
prüfte, und nicht jene von Art. 51 Abs. 3 AsylG, 

dass  aus  den  Akten  hervorgeht,  der  nach  Brauch  verheiratete  Be-
schwerdeführer  habe  von  seiner  Mutter  im  Juni  2009  (vgl.  Eingabe 
vom 29. November 2009) – somit mehr als sieben Monate nach seiner 
Ankunft vom 13. Oktober 2008 in der Schweiz – erfahren, dass aus ei -
nem „ausserehelichen“ Verhältnis zwei am G._______ geborene Kin-
der hervorgegangen sind,

dass er dieses Verhältnis als "une aventure dont le résultat a été une 
grossesse" bezeichnete, von welchem er seiner Lebenspartnerin erst 

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nach deren Ankunft  in der Schweiz berichtet und sie um Verzeihung 
gebeten habe,

dass er sich seit dem 13. Oktober 2003 in der Schweiz aufhält und die 
von ihm „ausserehelich“ gezeugten Kinder, welche er bis dato noch nie 
gesehen  hat,  gemäss  den  eingereichten  Geburtsurkunden  am 
G.______ in Togo zur Welt kamen,

dass der Beschwerdeführer weder mit der Kindsmutter noch mit den 
gemeinsam gezeugten Kindern jemals zusammenlebte und die elterli-
che Sorge bisher ausschliesslich von der Kindsmutter ausgeübt wurde,

dass aus den Akten hervorgeht,  dass der Beschwerdeführer seit  der 
Geburt  der  beiden  Kinder  vor  mehr  als  H._______  Jahren  bis  zum 
heutigen  Tag nie  beabsichtigte,  eine  eheliche  Gemeinschaft  mit  der 
Kindsmutter aufzunehmen,

dass er  vielmehr  am 29. Januar  2005 das Gesuch um Einreise  von 
D._______ stellte,  obwohl  er  bereits  im Juni  2004 von seiner Mutter 
von der Geburt der Zwillinge in Kenntnis gesetzt worden sein will (vgl.  
Gesuch vom 29. November 2009),

dass auch nicht vorgebracht oder belegt wird, der Beschwerdeführer 
sei  in  irgendeiner  Weise für  den Unterhalt  der beiden Kinder aufge-
kommen, 

dass durch seine Flucht in die Schweiz aufgrund des nie gelebten Va-
terverhältnisses zu den Kindern E._______ und F._______keine Tren-
nung zwischen dem Vater und seinen Kindern erfolgte,

dass aus diesem Grund die Anforderungen von Art. 51 Abs. 1 und 4 
AsylG nicht erfüllt sind und die Verfügung des BFM vom 6. Juli 2010 zu 
bestätigen ist,

dass es sich deshalb erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Be-
schwerde  sowie  die  eingereichten  Urkunden  (Geburtsurkunden  von 
E._______ und F._______sowie die Sorgerechtsübertragung auf den 
Beschwerdeführer)  – unabhängig von deren Echtheit  – weiter  einzu-
gehen, weil sie nicht geeignet sind, zu einer von der Vorinstanz abwei-
chenden Betrachtungsweise zu führen,

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dass lediglich  der  Vollständigkeit  halber  anzuführen ist,  dass  die  im 
vorinstanzlichen und im Beschwerdeverfahren eingereichten Ausferti-
gungen  des  Urteils  vom 19.  März  2010  betreffend  die  Sorgerechts-
übertragung  auf  den  Beschwerdeführer  verschiedene  Versanddaten 
(12. April  und 3. Mai 2010) und im Bereich der Adresse beziehungs-
weise Telefonnummer des Beschwerdeführers verschiedene Angaben 
enthalten und insbesondere nicht nachvollziehbar ist, weshalb auf der 
Ausfertigung vom 12. April 2010 Genf als Domizil angegeben ist,

dass es dem Beschwerdeführer – wie in der angefochtenen Verfügung 
hingewiesen wird – offen steht, die zuständigen kantonalen Behörden 
um Bewilligung der Einreise der beiden Kinder im Rahmen von Art. 8 
EMRK zu ersuchen (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schwei-
zerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2006 Nr. 8), 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  wären  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG),

dass indessen aus Billigkeitsgründen – der Beschwerdeführer machte 
sich aufgrund der im Schreiben der Vorinstanz vom 8. Dezember 2009 
unrichtigerweise  angegebenen  Gesetzesbestimmung  falsche  Vorstel-
lungen über die Erfolgsaussichten seiner Beschwerde – auf die Aufer-
legung  von  Verfahrenskosten  zu  verzichten  ist  (vgl.  Art.  6  Bst.  b 
VGKE).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 

(per Kurier; in Kopie)
- das I._______ (in Kopie)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Regula Frey

Versand: 

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