# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 30e7e23c-e47d-5248-b65d-4fdb11014480
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.11.2008 E-7249/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7249-2008_2008-11-21.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7249/2008/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Walter Lang;
Gerichtsschreiber Peter Jaggi.

X._______, angeblich Liberia,
_______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 6. November 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7249/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  am 1. Januar 
2003  ein  erstes  Mal  in  der  Schweiz  um Asyl  nachsuchte,  das  BFF 
(Bundesamt  für  Flüchtlinge,  ab  1.1.2005:  Bundesamt  für  Migration 
[BFM]) mit  Verfügung vom 5. August 2003 auf sein Asylgesuch nicht 
eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie deren Vollzug an-
ordnete,

dass  die  vormals  zuständige  Schweizerische  Asylrekurskommission 
(ARK) mit Urteil vom 12. September 2003 auf die gegen diese Verfü-
gung  erhobene  Beschwerde  infolge  Nichtbezahlens  des  Kostenvor-
schusses nicht eintrat,

dass der Beschwerdeführer gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Wal-
lis vom 20. Januar 2004 seit dem 15. Januar 2004 unbekannten Auf-
enthalts war,

dass er eigenen Angaben zufolge Liberia im September 2007 verliess 
und  nach  Aufenthalten  in  Niger,  der  Elfenbeinküste,  Algerien  und 
Frankreich am 24. August 2008 illegal in die Schweiz gelangte, wo er 
am 25. August 2008 ein zweites Mal um Asyl nachsuchte,

dass er zur Begründung seines zweiten Asylgesuchs ausführte, er sei 
liberianischer Staatsangehöriger, gehöre der Ethnie der A._______ an 
und stamme aus B._______, wo er geboren und aufgewachsen sei,

dass er  nach dem rechtskräftigem Abschluss des ersten Asylverfah-
rens  im  Jahr  2004  nach  Liberia  zurückgekehrt  sei,  wo  er  zuerst  in 
B._______ gelebt und 2007 nach C._______ gegangen sei, um seinen 
Bruder zu suchen,

dass dort im (...) 2007 sein Wohnhaus von Angehörigen der Ethnie der 
D._______ überfallen worden sei,

dass er aus dem Haus habe flüchten können und in der Folge ausge-
reist sei,

dass für  den Inhalt  der  weiteren Aussagen auf  die  Akten verwiesen 
wird,

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dass das BFM mit  Verfügung vom 6. November 2008 in Anwendung 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, 
SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das Bundesamt zur Begründung anführte, im ersten Asylverfah-
ren  sei  der  von LINGUA (BFM-Fachstelle  für  Herkunftsabklärungen) 
beauftragte Experte in  einem im Anschluss an ein telefonisches Ab-
klärungsgespräch  erstellten  Gutachten  vom  21.  Juni  2003  zum 
Schluss  gekommen,  die  Herkunftsangaben  des  Beschwerdeführers 
seien unzutreffend und er sei eindeutig nicht in Liberia sozialisiert wor-
den,

dass in der Verfügung vom 5. August 2003 begründet worden sei, wes-
halb  der  Beschwerdeführer  die  Schlussfolgerungen  des  Gutachtens 
nicht habe widerlegen können,

dass aufgrund des Gutachtens feststehe, dass der Beschwerdeführer 
nicht  aus Liberia  stamme und nicht  liberianischer  Staatsangehöriger 
sei,

dass er mit seiner erneuten Behauptung im zweiten Asylverfahren, aus 
Liberia zu stammen und liberianischer Staatsangehöriger zu sein, die 
Asylbehörden über seine Identität täusche, trotz entsprechender Auf-
forderung keine Identitätspapiere eingereicht habe, die das Gegenteil 
belegen könnten, und auch seine in vielen Punkten vage gebliebenen 
Aussagen in den Befragungen nicht zu einem anderen Schluss führ-
ten,

dass die Wegweisung Regelfolge des Nichteintretens auf das Asylge-
such sei,

dass  das  BFM  hinsichtlich  des  Wegweisungsvollzugs  festhielt,  der 
diesbezügliche  Untersuchungsgrundsatz  finde  seine  Grenzen  in  der 
Mitwirkungspflicht  der  asylsuchenden  Person,  wobei  es  nicht  Sache 
der Asylbehörden sei,  bei fehlenden Hinweisen nach allfälligen Weg-
weisungshindernissen zu forschen,

der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Rechtmitteleingabe vom 14. November 
2008  die  vollumfängliche  Aufhebung  der  vorinstanzlichen  Verfügung 

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und sinngemäss die Rückweisung der Sache an das BFM zur materiel-
len Prüfung des Asylgesuchs, eventualiter die Aufhebung des Wegwei-
sungsvollzugs unter Anordnung der vorläufigen Aufnahme und in pro-
zessualer  Hinsicht  die  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
beantragt,

dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren,  soweit  für  den  Ent-
scheid  wesentlich,  in  den  nachfolgenden  Erwägungen  eingegangen 
wird,

dass die vorinstanzlichen Akten am 18. November 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-

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schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche nicht eingetreten wird, wenn asylsuchende Per-
sonen  die  Behörden  über  ihre  Identität  täuschen  und  diese  Täu-
schung aufgrund der Ergebnisse der erkennungsdienstlichen Behand-
lung oder anderer Beweismittel feststeht (Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG),

dass der Nachweis der Identitätstäuschung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b 
AsylG  ohne  vernünftige  Zweifel  feststehen  muss  (vgl.  EMARK 2003 
Nr.  27  E.  4a,  welchen  Ausführungen  sich  das  Bundesverwaltungs-
gericht anschliesst),

dass entsprechend der auch im Verwaltungsverfahren gültigen Beweis-
regel  von Art.  8  des  Schweizerischen  Zivilgesetzbuchs  vom 10. De-
zember 1907 (ZGB, SR 210) die Behörde den Nachweis für die Identi-
tätstäuschung einer asylsuchenden Person zu erbringen hat (EMARK 
2004 Nr. 31 E. 3.2),

dass der Begriff der Identität neben Namen und Vornamen die Staats-
angehörigkeit, die Ethnie, das Geburtsdatum, den Geburtsort und das 

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Geschlecht  umfasst  (Art.  1  Bst.  a  der  Asylverordnung 1  vom 
11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]),

dass das Bundesverwaltungsgericht LINGUA-Gutachten zwar nicht als 
eigentliche Sachverständigengutachten (Art. 12 Bst. e VwVG; Art. 57 ff. 
des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszivilpro-
zess [BZP, SR 273] i.V.m. Art. 19 VwVG), sondern als schriftliche Aus-
künfte einer Drittperson (Art. 12 Bst. c VwVG; Art. 49 BZP i.V.m. Art. 19 
VwVG) anerkennt, ihnen indessen - sofern bestimmte Anforderungen 
an die fachliche Qualifikation, Objektivität und Neutralität des Experten 
wie auch an die inhaltliche Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit der 
Analysen erfüllt sind - erhöhten Beweiswert zumisst (vgl. EMARK 2003 
Nr. 14 S. 89 E. 7, EMARK 1998 Nr. 34 S. 284 ff.), 

dass  demnach  LINGUA-Analysen  grundsätzlich  geeignet  sind,  den 
Nachweis einer Identitätstäuschung im Sinne von Art. 32 Abs. 2 Bst. b 
AsylG zu erbringen (vgl. EMARK 1999 Nr. 19 S. 125 f. E. 3d), 

dass  der  vorliegend  zu  beurteilenden,  ausführlich  begründeten  LIN-
GUA-Analyse nach den erwähnten Kriterien erhöhter Beweiswert  zu-
kommt,

dass nach den vorliegenden Akten die angefochtene Verfügung einer 
Überprüfung standhält,

dass die im ersten Asylverfahren von der Fachstelle LINGUA des Bun-
desamtes in Auftrag gegebene Sprach- und Herkunftsanalyse auf der 
Basis charakteristischer Merkmale in der Sprechweise sowie landes-
kundlicher  Anhaltspunkte  ergab,  dass  eine  geografische  Zuordnung 
des  Beschwerdeführers  zu  Liberia  auszuschliessen  und  er  mit  sehr 
hoher Wahrscheinlichkeit Nigeria zuzuordnen ist,

dass die nachvollziehbare und überzeugende Analyse zu keinen Bean-
standungen Anlass gibt und eine rechtsgenügliche Grundlage für die 
Feststellungen  des  BFM in  der  angefochtenen  Verfügung bildet,  der 
Beschwerdeführer habe die Behörden über seine Identität getäuscht,

dass die Herkunft des Beschwerdeführers aus Liberia ausgeschlossen 
werden kann,

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dass der Beschwerdeführer den konzisen und fundierten Erkenntnis-
sen in der LINGUA-Analyse keine stichhaltigen Argumente entgegen-
halten kann,

dass er bezeichnenderweise auch im zweiten Asylverfahren keine zum 
Nachweis  seiner  geltend  gemachten  liberianischen  Herkunft  und 
Staatszugehörigkeit  erforderlichen  Vorkehrungen  getroffen  hat,  son-
dern offensichtlich seine wahre Identität verschleiern will,

dass er ohne überzeugende Begründung entgegen der ihm obliegen-
den Mitwirkungspflicht  (vgl. Art. 8 Abs. 1 AsylG) weder rechtsgenüg- 
liche Identitätspapiere zu den Akten gereicht noch seine diesbezügli-
chen Bemühungen offengelegt hat,

dass die Ausführungen in der Rechtsmitteleingabe nicht geeignet sind, 
an dieser Beurteilung etwas zu ändern, zumal sich diese in einer Wie-
derholung  der  mündlichen  Vorbringen  zur  Begründung  des  Asylge-
suchs  erschöpfen,  ohne  indessen  in  substanziierter  und  detaillierter 
Weise zu den Erwägungen des BFM Stellung zu nehmen,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen  des Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005 über  die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige 
Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass  die  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Vollzugs 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 AuG) grundsätzlich von Amtes we-
gen zu prüfen sind, diese Untersuchungspflicht jedoch nach Treu und 

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Glauben ihre Grenzen an der  Mitwirkungspflicht  der  beschwerdefüh-
renden Person findet (Art. 8 AsylG), die im Übrigen auch die Substan-
ziierungslast trägt (Art. 7 AsylG), und es nicht Sache der Asylbehörden 
sein  kann,  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypotheti-
schen Herkunftsländern zu forschen,

dass der Beschwerdeführer deshalb die Folgen seiner fehlenden Mit-
wirkung  respektive  der  Verheimlichung  seiner  wahren  Identität  und 
Herkunft zu tragen hat, indem vermutungsweise davon auszugehen ist, 
es würden einer Wegweisung in den tatsächlichen Heimatstaat keine 
landes-  oder  völkerrechtlichen  Vollzugshindernisse  im  Sinne  von 
Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG (vgl. EMARK 2005 
Nr. 1 E. 3.2.2. S. 4 f.) entgegenstehen,

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege 
(Art.  65  Abs.  1  VwVG)  zufolge  Aussichtslosigkeit  der  Beschwerde 
abzuweisen  ist  und  bei  diesem Ausgang  des Verfahrens  die  Kosten 
von Fr. 600.− (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE,  SR  173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind 
(Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.− werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref. Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)
- E._______ (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Peter Jaggi

Versand: 

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