# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a35c19a-2afc-5296-ae7c-bdd66e91fd61
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.09.2021 II 2021 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-70_2021-09-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 70

Entscheid vom 20. September 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Stefanie Zlauwinen, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Erwerbsersatzordnung (Covid-19; Erwerbsersatz)

2

Sachverhalt:

A. Im Januar 2021 meldete die B.________ AG, C.________, den Angestell-
ten A.________ (Jg. 19__) zum Bezug einer Corona Erwerbsersatzentschädi-
gung (CEE) für Dezember 2020 an (Vi-act. 1b). Mit Schreiben vom 25. Januar 
2021 teilte die Ausgleichskasse der B.________ AG mit, gemäss Selbstdeklara-
tion im Anmeldeformular sei A.________ im Dezember 2020 ein AHV-pflichtiges 
Entgelt analog 2019 ausbezahlt worden, weshalb die Anspruchsvor-
aussetzungen nicht gegeben seien. Mangels Erwerbsausfall verfügte sie die Ab-
weisung des Antrages auf CEE (Vi-act. 2).

B. Mit E-Mail vom 18. Februar 2021 teilte A.________ der Ausgleichskasse 
mit, er habe das Anmeldeformular falsch interpretiert und daher falsch ausgefüllt; 
tatsächlich habe er 2020 keine Lohnzahlungen vorgenommen. Er ersuche um 
Korrektur des Fauxpas (Vi-act. 4). Am 24. Februar 2021 setzte ihm die Aus-
gleichskasse Frist bis 22. März 2021 an, um die Eingabe zu unterzeichnen, sollte 
es sich um eine Einsprache handeln, sowie ein Rechtsbegehren zu formulieren 
und Belege einzureichen (Vi-act. 5). Da innert Frist keine Reaktion erfolgte, setz-
te sie A.________ eine Nachfrist bis 23. April 2021 an (Vi-act. 5). Am 13. April 
2021 reichte die B.________ AG ein mit der E-Mail vom   18. Februar 2021 iden-
tisches, durch A.________ unterzeichnetes Schreiben ein (Vi-act. 6). Beilagen 
wurden keine eingereicht.

C. Mit Einspracheentscheid vom 6. Mai 2021 bestätigte die Ausgleichskasse 
die am 25. Januar 2021 verfügte Ablehnung des Anspruchs auf CEE und wies 
die Einsprache ab (Vi-act. 7). 

D. Am 5. Juni 2021 reichte A.________ unter Verweis auf ein Schreiben der 
D.________ GmbH desselben Tages ein Rechtsmittel beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz ein. Das Schreiben enthielt weder eine Begründung, noch 
war ein angefochtener Entscheid beiliegend.

Mit Verfügung vom 9. Juni 2021 setzte der verfahrensleitende Richter 
A.________ eine nicht erstreckbare Frist an zur Verbesserung der Eingabe durch 
Einreichung des Anfechtungsobjektes, Stellung eines Rechtsbegehrens und An-
gabe einer Begründung.

Am 16. Juni 2021 reichte die B.________ AG die verbesserte Eingabe ein.

E. Mit Vernehmlassung vom 6. Juli 2021 beantragte die Ausgleichskasse die 
Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolgen gemäss 
Gesetz. 

3

Am 7. Juli 2021 stellte der verfahrensleitende Richter A.________ die vorinstanz-
liche Vernehmlassung zu. Unter Verweis auf die Ausführung in der Vernehmlas-
sung und die fehlenden Unterlagen betreffend Lohndeklaration und effektive 
Lohnbezüge sowie mit Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht wurde A.________ 
Frist bis 17. August 2021 angesetzt, um Belege und Buchhaltungs- sowie andere 
Unterlagen, die den von ihm geltend gemachten Sachverhalt zu belegen vermö-
gen, einzureichen. Innert Frist und bis dato reagierte der Beschwerdeführer nicht.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Strittig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer für den Monat Dezem-
ber 2020 Anspruch auf CEE hat. Im Januar 2021 hat er einen entsprechenden 
Anspruch angemeldet, der mit Verfügung vom 25. Januar 2021, bestätigt mit an-
gefochtenem Einspracheentscheid vom 6. Mai 2021, abgelehnt wurde. 

2.1 Gemäss Art. 2 Abs. 3bis der Verordnung über Massnahmen bei Erwerbs-
ausfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vom 20. März 2020 (Covid-19-
Verordnung Erwerbsausfall, SR 830.31, Stand 19.12.2020) haben u.a. Personen 
nach Art. 31 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslo-
senversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsge-
setz, AVIG; SR 837.0) vom 25. Juni 1982, die im Sinne des Bundesgesetzes 
über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. 
Dezember 1946 obligatorisch versichert sind, Anspruch auf CEE, wenn:
a. ihre Erwerbstätigkeit aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur 

Bekämpfung der Covid-19-Epidemie massgeblich einschränkt ist;
b. sie einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleiden; und
c. sie im Jahr 2019 für diese Tätigkeit ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen 

von mindestens 10 000 Franken erzielt haben; diese Voraussetzung gilt sinn-
gemäss, wenn die Tätigkeit nach dem Jahr 2019 aufgenommen wurde; wurde 
die Tätigkeit nicht während eines vollen Jahres ausgeübt, so gilt diese Vor-
aussetzung proportional zu deren Dauer.

2.2.1 Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich Anspruch auf 
CEE als einziges Organ mit Einzelunterschrift der B.________ AG als Person 
nach Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG, d.h. als Person in arbeitgeberähnlicher Stellung, 
gilt (vgl. Handelsregisterauszug Vi-act. 1b) und damit einen Anspruch auf CEE 
haben kann.

4

2.2.2 Unbestritten ist ebenso, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2019 ein AHV-
pflichtiges Erwerbseinkommen von mindestens Fr. 10'000.-- erzielt hatte (Vi-act. 
1a und 1b). 

2.2.3 Mit der Anspruchsvoraussetzung Art. 2 Abs. 3bis lit. a Covid-19 Verordnung 
Erwerbsausfall (massgebliche Einschränkung der Erwerbstätigkeit aufgrund von 
behördlich angeordneten Massnahmen) hat sich die Vorinstanz nicht auseinan-
dergesetzt, zumal sie den Anspruch mangels Ausweis eines Erwerbs- oder 
Lohnausfalls (lit. b) abgewiesen hat.

Strittig ist damit einzig, ob der Beschwerdeführer für den Monat Dezember 2020, 
für welchen er CEE angemeldet hat, einen Lohnausfall erlitten hat.

2.3.1 Sowohl das sozialversicherungsrechtliche Administrativverfahren wie auch 
der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Sozialversiche-
rungsträger und Sozialversicherungsgericht den rechtserheblichen Sachverhalt 
von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht dauert so lange, bis 
über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen 
hinreichende Klarheit besteht (Urteil BGer 9C_662/2016 vom 15.3.2017 Erw. 
2.2). Die Verwaltung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Ge-
richt dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem 
Bestehen überzeugt sind. 

Der Untersuchungsgrundsatz gilt nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in 
den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 Erw. 2 mit Hinweisen), die 
diejenigen Beweismittel, die sie in Händen haben oder die sie sich allenfalls bei 
Dritten besorgen können, beizubringen haben. Mithin kommt die Mitwirkungs-
pflicht naturgemäss bei Tatsachen zum Tragen, die eine Partei besser kennt als 
die Behörden und die ohne ihre Mitwirkung gar nicht oder nicht mit vernünftigem 
Aufwand erhoben werden können (vgl. BGE 138 II 465 Erw. 8.6.4).

2.3.2 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das 
Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten 
Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr 
jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Gesche-
hensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 138 V 218 Erw. 6; Urteil 
BGer 8C_794/2016 vom 28.4.2017 Erw. 4.1). Führen die im Rahmen des Unter-
suchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den 
Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver 
und inhaltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 Erw. 4.1) zur Überzeu-

5

gung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu be-
trachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden 
Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Be-
weise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor (antizipierte 
Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 Erw. 5.3 mit Hinweisen). Bleiben jedoch erheb-
liche Zweifel an der Vollständigkeit oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsa-
chenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen Ab-
klärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten sind (Ur-
teil BGer 8C_794/2016 vom 28.4.2017 Erw. 4.2).

2.3.3 Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Be-
weisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungs-
gerichts (Art. 61 lit. c ATSG) oder der verfügenden Verwaltungsstelle (Art. 43 
Abs. 1 ATSG) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu 
sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine 
Beweislast nur insofern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Unguns-
ten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt 
Rechte ableiten wollte. Dieser in Art. 8 ZGB enthaltene Grundsatz gilt auch im öf-
fentlichen Recht (vgl. BGE 138 II 465 Erw. 6.8.2). Demgemäss hat die Partei, die 
einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, 
während die Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden 
oder rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des An-
spruchs behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet 
(BGE 130 III 321 Erw. 3.1). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn 
es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf-
grund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die 
Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 218 
Erw. 6 mit Hinweisen; Urteil 8C_307/2016 vom 17.8.2016 Erw. 5.3).

3.1.1 Der vom Beschwerdeführer mit der CEE-Anmeldung im entsprechenden 
Formular ausgefüllten Selbstdeklaration (Vi-act. 1b) kann entnommen werden, 
dass die B.________ AG in den Jahren 2015 bis 2019 einen monatlichen Durch-
schnittsumsatz von Fr. 31'367.-- erzielte, im Dezember 2020 einen solchen von 
Fr. 13'088.--. Er führte hierzu aus, der Veranstaltungsmarkt liege nach wie vor 
am Boden, da keine Veranstaltungen stattfinden könnten und die B.________ 
AG von diesem Markt direkt abhängig sei. 

Weiter wurde angeführt, der Beschwerdeführer habe gemäss Lohnausweis 2019 
einen AHV-pflichtigen Jahreslohn von Fr. 108'998.-- erzielt. Der Lohn im An-
tragsmonat Dezember 2020 (inkl. Anteil 13. Monatslohn) habe Fr. 9'000.-- betra-
gen. Der Lohnausfall aufgrund der Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-

6

Epidemie habe '83.17' betragen (diese Zahl entspricht Fr. 108'998 / 12 - Fr. 9'000 
= Fr. 83.17). 

3.1.2 Aufgrund dieser Anmeldung, die für Dezember 2020 einen Lohnausfall von 
Fr. 83.17 oder weniger als 1% ausweist, ist die Verfügung vom 25. Januar 2021, 
mit welcher ein Anspruch auf CEE mangels Lohnausfall abgelehnt wurde, nach-
vollziehbar.

3.2 Am 15. Februar 2020 ging bei der Ausgleichskasse die online erstellte 
Lohndeklaration der B.________ AG für den Beschwerdeführer für das Jahr 
2020 ein. Für die Zeit von Januar bis Dezember 2020 wurde ein Lohn von 
Fr. 109'000.-- deklariert. Unter 'Buchungsherkunft' wurde 'Lohnbescheinigung' 
angeführt (Vi-act. 3). Mithin bestätigt diese AHV-Lohndeklaration, was bereits im 
CEE-Anmeldeformular deklariert wurde.

3.3.1 Mit E-Mail vom 18. Februar 2021 bat der Beschwerdeführer die Vorinstanz, 
auf den CEE-Ablehnungsentscheid zurück zu kommen (Vi-act. 4). Er habe das 
Formular falsch interpretiert. Er habe gedacht, es sei dieser Lohn auszufüllen, 
damit die Vorinstanz eine Berechnungsgrundlage habe. Aufgrund der Lage habe 
die B.________ AG das ganze Jahr keine Lohnzahlungen vorgenommen. Es ha-
be einige wenige Bezüge durch den Beschwerdeführer gegeben. Natürlich werde 
man einen angemessenen Lohn deklarieren und im Rahmen des Jahresab-
schlusses verbuchen; dies habe aber nichts mit Lohnzahlungen zu tun. 

3.3.2 Am 24. Februar 2021 setzte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer Frist 
zur Verbesserung der Eingabe an. Ausserdem wurde er aufgefordert, innert der-
selben Frist Bankbelege, Buchhaltungsunterlagen etc. zuzustellen, welche seine 
Begründung stützen würden (Vi-act. 5). Da eine Reaktion ausblieb, wurde am    
1. April 2021 eine letztmalige Frist bis zum 23. April 2021 angesetzt (Vi-act. 5).

Mit unterzeichnetem Schreiben vom 13. April 2021 reichte der Beschwerdeführer 
eine mit dem Inhalt der E-Mail vom 18. Februar 2021 (oben Erw. 3.3.1) identi-
sche Eingabe ein. Unterlagen wurden keine eingereicht (Vi-act. 6). 

3.4 Im angefochtenen Einspracheentscheid stellte die Vorinstanz fest, gemäss 
CEE-Anmeldeformular habe der Beschwerdeführer im Monat Dezember 2020 ei-
nen Lohn von Fr. 9'000.-- generiert. Da er auch im Dezember 2019 Fr. 9'000.-- 
verdient habe, sei die Anspruchsvoraussetzung "Lohnausfall" nicht erfüllt. 

Am 15. Februar 2021 habe die Arbeitgeberin die Lohndeklaration 2020 einge-
reicht und für den Beschwerdeführer eine AHV-pflichtige Lohnsumme von 
Fr. 109'000.-- ausgewiesen. Offensichtlich sei somit entgegen der Aussage des 
Beschwerdeführers durchaus ein Lohn ausbezahlt oder zumindest verbucht wor-

7

den. Auch daher bestehe für Dezember 2020 mangels Lohnausfall kein CEE-
Anspruch. 

3.5.1 Gegen den Einspracheentscheid wurde am 5. Juni 2021 Beschwerde er-
hoben. Als Begründung wurde einzig ein Schreiben der D.________ GmbH, wel-
che die Buchhaltung der B.________ AG führt, beigelegt. Darin wird ausgeführt:

Aufgrund des Termindrucks anfangs Jahr habe ich die Deklaration für die AHV oh-
ne Rücksprache mit Herrn A.________ direkt erstellt.

Da die Pensionierung von Herrn A.________ näher rückt, interpretierte ich, dass 
er, auch wenn weniger Lohn ausbezahlt wird, den üblichen Lohn deklarieren will.

Das Geschäftsjahr 2020 ist nun komplett verbucht und wird diese Woche noch ab-
geschlossen. Herr A.________ hatte am 25.6.2020 das letzte Mal einen Lohn be-
zogen. Würde ich den Lohn komplett für das ganze Jahr verbuchen, hätte die 
B.________ AG einen grossen Verlust erlitten. Ich werde die AHV-Deklaration 
abändern und den effektiven Gegebenheiten anpassen.

Eine Reihe von Missverständnissen unsererseits führten schlussendlich zur Ableh-
nung der EO Entschädigung. Wir bitten Sie diesen Entscheid neu zu beurteilen.

Mit Verfügung vom 9. Juni 2021 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, die 
Eingabe hinsichtlich Antrag, Begründung und Anfechtungsobjekt bis 23. Juni 
2021 zu verbessern.

3.5.2 Mit verbesserter Eingabe vom 16. Juni 2021 machte der Beschwerdeführer 
geltend, die Anspruchsprüfung durch die Vorinstanz habe offenbar ergeben, dass 
für Dezember 2020 ein Lohn gemeldet worden sei. Diese Meldung entspreche 
indes nicht den Tatsachen, sondern beruhe auf der Fortschreibung des im Jahr 
2019 ausbezahlten Lohnes bei der Meldung des AHV-pflichtigen Lohnes für 2020 
durch die D.________ GmbH, was sich aus deren Schreiben ergebe. Die aus-
sergewöhnliche Situation habe neben finanziellen auch weitere Probleme verur-
sacht, so Abstimmungsprobleme zwischen der B.________ AG und der 
D.________ GmbH. Wie der den realen Begebenheiten angepassten Lohnmel-
dung 2020 entnommen werden könne, sei 2020 kein Lohn wie 2019 ausbezahlt 
worden und auch keiner im Dezember 2020. Da diese effektiven Informationen 
im Zeitpunkt des Einspracheentscheides offensichtlich noch nicht in den Syste-
men hinterlegt gewesen seien, habe sich die Vorinstanz auf inkorrekte Informati-
onen gestützt.

Neben dem bereits mit der ersten Eingabe eingereichten Schreiben der 
D.________ GmbH (oben Erw. 3.5.1) reichte der Beschwerdeführer eine korri-
gierte Lohndeklaration vom 15. Juni 2021 ein, gemäss welcher der Beschwerde-
führer Januar bis Dezember 2020 einen Lohn von Fr. 48'009.90 erzielte (Bf-act. 
3).

8

3.6 Die Vorinstanz betont vernehmlassend, der Beschwerdeführer habe im Ja-
nuar 2021 bei der CEE-Anmeldung für Dezember 2020 eine Lohnzahlung von 
Fr. 9'000.-- deklariert. Am 15. Februar 2021 sei via AHVeasy die Lohndeklaration 
2020 mit einem AHV-pflichtigen Lohn von Fr. 109'000.-- eingereicht worden. Drei 
Tage später habe der Beschwerdeführer geltend gemacht, er habe das CEE-
Formular falsch ausgefüllt. Dies stehe aber in Widerspruch zur Lohndeklaration 
2020, welche mit der CEE-Anmeldung übereinstimme. Mittlerweile wolle er 2020 
noch einen Lohn von insgesamt Fr. 48'009.90 erhalten haben. Ob damit die "ei-
nigen wenigen Bezüge" gemeint seien, welche er in der Einsprache ausgeführt 
habe, bleibe unklar. Für die Vorinstanz sei nicht abwegig, dass der Beschwerde-
führer die Lohndeklaration 2020 im Hinblick auf einen möglichen CEE-Bezug kor-
rigiert habe. Jedenfalls würden jegliche Belege und Buchhaltungsunterlagen, 
welche die korrigierte Fassung bestätigen würden, fehlen. Das eingereichte 
Lohnblatt sei ab Juli 2020 gar nicht weitergeführt worden; es würden jegliche An-
gaben über geleistete Arbeitsstunden oder bezogene Ferientage fehlen, aber 
auch die von der Vorinstanz geleisteten CEE für September und Oktober 2020 
seien nicht erfasst. Diese Zahlen seien auch im Lohnausweis nicht aufgeführt. 
Gemäss Beschwerdeschrift sei nur bis Juni 2020 ein Lohn bezahlt worden, was 
aufgrund der Massnahmenlockerung im Sommer und erst wieder Verschärfung 
im Oktober nicht nachvollziehbar sei. Seltsam sei die Aussage des Beschwerde-
führers und der D.________ GmbH, wonach man einen Lohn deklariert habe, der 
nie ausbezahlt worden sei. Schliesslich sei nur ein effektiv ausbezahlter Lohn 
und kein fiktiver zu deklarieren.

3.7 Am 7. Juli 2021 setzte das Gericht dem Beschwerdeführer Frist an, um Un-
terlagen einzureichen, welche seine Darstellung untermauern würden, nament-
lich Belege über die effektiven Lohnzahlungen. Trotz dieser Aufforderung rea-
gierte der Beschwerdeführer nicht.

4. Anspruch auf CEE hat, wer (u.a.) einen Erwerbs- oder Lohnausfall erleidet 
(Art. Art. 2 Abs. 3bis lit. a Covid-19 Verordnung Erwerbsausfall). Dieser Ausfall 
muss mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen.

Gemäss Selbstdeklaration im CEE-Anmeldeformular erlitt der Beschwerdeführer 
im Dezember 2020, für welchen er CEE geltend gemacht hat, offenkundig keinen 
Lohnausfall; deklariert wurde ein Lohnbezug wie im Vorjahr.

Mit dieser Selbstdeklaration des Beschwerdeführers stimmt die Meldung des 
AHV-pflichtigen Lohnes in der Lohndeklaration 2020, welche die D.________ 
GmbH im Februar 2020 vorgenommen hat, überein, was für die Richtigkeit der 
Angaben spricht.

9

Nach der Ablehnung einer CEE für Dezember 2020 machte der Beschwerdefüh-
rer in der Einsprache geltend, sowohl der im Anmeldeformular deklarierte Lohn 
als auch die Lohndeklaration 2020 seien beide nicht korrekt. Effektiv habe die 
B.________ AG das ganze Jahr keine Lohnzahlungen vorgenommen; es habe 
einzig einige wenige Bezüge durch den Beschwerdeführer gegeben. Diese Dar-
stellung wird dann in der Beschwerde nicht wiederholt. Vor Gericht bringt er neu 
vor, es sei bis Juni 2020 Lohn ausbezahlt worden. Auf diese Widersprüchlichkeit 
weist die Vorinstanz zu Recht hin. Ebenso korrekt ist ihre Feststellung, wonach 
das Lohnkontoblatt des Beschwerdeführers (Vi-act. 9) nur bis Juni 2020 über-
haupt nachgeführt und ab Juli gänzlich leer ist. Zum einen sind auch lohnunab-
hängige Positionen (wie Ferien, Arbeitsstunden etc.) ab Juli nicht ausgefüllt und 
zum andern werden die im September und Oktober 2020 unbestrittenermassen 
geleisteten bzw. erhaltenen CEE (vgl. Vi-act. 1a) nicht aufgeführt. Die eingereich-
te 'korrigierte' Lohndeklaration 2020 entspricht diesem nachweislich unkorrekten 
Lohnkontoblatt. 

Aufgrund dieser Unklarheiten und Widersprüche wurde der Beschwerdeführer 
aufgefordert, weitere Unterlagen einzureichen, welche effektive Lohnzahlungen 
zu belegen vermögen. Dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer innert 
Frist und bis dato nicht nach. Belege für den effektiven Geschäftsverlauf, für ef-
fektiv geleistete Arbeit, effektiv bezahlten Lohn und einen effektiv erlittenen 
Lohnausfall vermag aber einzig der Beschwerdeführer zu liefern. Nur er hat Zu-
griff auf diese Geschäftsunterlagen. Zudem behauptet er, die Selbstdeklaration 
im Anmeldeformular sowie die Lohndeklaration 2020 seien falsch; er macht einen 
erlittenen Lohnausfall geltend und er leitet hieraus einen Anspruch auf CEE ab, 
weshalb er die Folgen aus der Beweislosigkeit zu tragen hat (vgl. oben Erw. 2.3). 

Damit aber vermag der Beschwerdeführer einen für den CEE-Anspruch notwen-
digen Lohnausfall nicht mit dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachzuweisen. Weder fürs ganze Jahr 2020 noch im Speziel-
len für den Anspruchsmonat 2020 legt er Unterlagen vor, die den Nachweis zu 
erbringen vermöchten, dass sowohl seine Selbstdeklaration als auch die Lohn-
deklaration 2020 falsch waren. Soweit er der Vorinstanz ein Lohnkontoblatt 2020 
eingereicht hat, ist dieses nachweislich falsch und vermag seine Position nicht zu 
bekräftigen.

Bei dieser Sachlage ist der vorinstanzliche Einspracheentscheid, wonach ein 
Lohnausfall Dezember 2020 nicht ausgewiesen ist, weshalb kein Anspruch auf 
CEE besteht, nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich als unbegrün-
det und ist abzuweisen.

5. Kosten werden keine erhoben (Art. 61 lit. fbis ATSG).

10

11

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherung, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 20. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. September 2021