# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ae5be0cb-91c0-55d3-963e-4b7b0ca9dc83
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-05-23
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2014 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2014
**Docket/Reference:** DB.2017.149
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_DB_2017_149_fh.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

1. Abteilung 

1 DB.2017.149 
1 ST.2017.187 

Entscheid 

23. Mai 2018 

Mitwirkend: 

Einzelrichter Marcus Thalmann und Gerichtsschreiber Benjamin Briner 

A ,    

vertreten durch RA lic.iur. B  
und RA lic.iur. C, 

In Sachen 

gegen 

Beschwerdeführer/Rekurrent,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Konsum,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

Direkte Bundessteuer 2014 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2014 

betreffend 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A.  Im  Wertschriften-  und  Guthabenverzeichnis  2014  deklarierte  A  (nachfol-

gend  der  Pflichtige)  200  Namenaktien  der  D  AG,  E,  mit  einem  Vermögenssteuerwert 

von  Fr. 500.-  pro  Aktie, nachdem  er  im Wertschriften-  und Guthabenverzeichnis  2013 

eine Beteiligung von 90 Aktien an der Gesellschaft deklariert hatte. Mit Beweisauflage 

vom  23. September  2016  verlangte  der  Steuerkommissär  (unter  anderem)  den  Kauf-

vertrag  hinsichtlich  des  Erwerbs  der  im  Jahr  2014  erworbenen  110  Aktien  der  D  AG. 

Am 11. Oktober 2016 reichte der Pflichtige die Rechnung der Aktienverkäuferin D AG 

über den Kaufpreis der Aktien im Betrag von Fr. 24'200.- (110 Aktien à Fr. 220.-), die 

entsprechende Belastungsanzeige der F Bank sowie das Aktienzertifikat der D AG ein.  

In der Veranlagungsverfügung vom 23. Februar 2017 betreffend direkte Bun-

dessteuer  2014  setzte  der  Steuerkommissär  das  steuerbare  Einkommen  2014  auf 

Fr. 140'400.-  (satzbestimmend  Fr. 146'900.-)  fest.  Am  selben  Tag  erliess  er  den  Ein-

schätzungsentscheid für  die  Staats-  und Gemeindesteuern  2014  mit  einem  steuerba-

ren  Einkommen  2014  von  Fr.  139'500.-  (satzbestimmend  Fr. 146'000.-)  und  einem 

steuerbaren Vermögen von Fr. 5'201'000.- (satzbestimmend Fr. 5'446'000.-). In beiden 

Entscheiden  ging  der  Steuerkommissär  von  einem  massgeblichen  Steuerwert  einer 

Aktie  der  D  AG  in  Höhe  von  Fr. 390.-  aus  und  unterwarf  den  Differenzbetrag  von 

Fr. 170.- zum Aktienerwerbspreis von Fr. 220.- der Einkommensbesteuerung.  Bei 110 

Aktien ergab sich ein Gesamtbetrag von Fr. 18'700.-. Den Steuerwert von Fr. 390.- pro 

Aktie ermittelte der Steuerkommissär nach der Wegleitung der Schweizerischen Steu-

erkonferenz zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer 

(Kreisschreiben Nr. 28 vom 28. August 2008; nachfolgend Wegleitung), auf der Grund-

lage der  Verhältnisse per  31.12.2013  und unter Berücksichtigung  der  Dividende.  Den 

Vermögenssteuerwert  beliess  der  Steuerkommissär  bei  den  deklarierten  Fr. 500.-  pro 

Aktie,  obwohl  die  Dienstabteilung  Wertschriften  des  kantonalen  Steueramtes  einen 

leicht höheren Vermögenssteuerwert von Fr. 520.- per 31.12.2014 errechnet hatte.  

B. Am 20. März 2017 erhob der Pflichtige Einsprache gegen diese Entscheide 

und  beantragte  (unter  anderem),  es  sei  auf  die  Aufrechnung  der  Fr. 18'700.-  zu  ver-

zichten.  Im  Veranlagungs-  und  Einschätzungsvorschlag  vom  6.  April  2017  hielt  das 

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kantonale Steueramt an der Aufrechnung der Fr. 18'700.- fest, worauf der Pflichtige am 

2. Mai 2017 Einwendungen dagegen erhob.  

Mit Einspracheentscheiden vom 17. Juli 2017 hiess das kantonale Steueramt 

die Einsprache betreffend direkte Bundessteuer 2014 und Staats- und Gemeindesteu-

ern 2014 teilweise gut und setzte das steuerbare Einkommen bei der direkten Bundes-

steuer  auf  Fr. 140'300.-  (satzbestimmend  Fr.  144'900.-)  und  bei  den  Staats-  und  Ge-

meindesteuern auf Fr. 139'400.- (satzbestimmend Fr. 144'000.-) herab. Das steuerbare 

Vermögen  liess  es  gegenüber  dem  angefochtenen  Einschätzungsentscheid  unverän-

dert  bei  Fr. 5'201'000.-.  Hingegen  reduzierte  es  das  satzbestimmende  Vermögen  auf 

Fr. 5'372'000.- (Staats- und Gemeindesteuern 2014). In beiden Entscheiden bestätigte 

das  kantonale  Steueramt  die  Aufrechnung  der  Fr. 18'700.-  beim  Einkommen.  Zudem 

hielt  es am  Vermögenssteuerwert  der  200  Aktien der  Dl  AG  per  31.12.2014  von  total 

Fr. 100'000.- fest (Staats- und Gemeindesteuern 2014).  

C. Am 16. August 2017 erhoben RA B und RA C, namens des Pflichtigen Be-

schwerde und Rekurs gegen diese Einspracheentscheide und beantragten, es sei auf 

die Aufrechnung der Fr. 18'700.- zu verzichten. Zudem seien das steuerbare und satz-

bestimmende Vermögen je um Fr. 46'800.- herabzusetzen.  

Zur  Begründung  machten  sie  geltend,  der  Pflichtige  sei  seit  dem  Jahr  2002 

Mitglied und seit Mitte des Jahres 2014 Präsident des Verwaltungsrates der D AG. Er 

sei sonst aber kein Arbeitnehmer der D AG. Diese Gesellschaft bezwecke den Einkauf 

und  Vertrieb  von  Dienstleistungen,  Systemen  und  Geräten  aller  Art  im  Bereich  der  G 

und der H im Sinne einer Einkaufsgesellschaft für die an ihr beteiligten Aktionäre. Als 

eigenständige  Handelsgesellschaft  kaufe  sie  sowohl  bei  Drittlieferanten  als  auch  bei 

der I Einkaufsgenossenschaft ein und verkaufe dann ihrerseits an Fachhändler, Gross-

verteiler und an öffentliche Betriebe. Aktionäre seien daher hauptsächlich Grossvertei-

ler und Fachhändler in den Bereichen J und K.  

Im  Jahr  2014  seien  zwei  neue  Aktionäre  zum  bereits  sehr  breiten  Aktionärs-

kreis hinzugestossen: Am … 2014 habe die L GmbH 30 Aktien zum Preis von Fr. 250.- 

je Aktie erworben. Bei der L GmbH handle es sich um eine von den bisherigen Aktionä-

ren unabhängige Drittperson. Am … 2014 habe M 200 Aktien zum Preis von Fr. 220.- 

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erworben.  M  sei  im  Jahr  2014  Minderheitsaktionär  der  N  AG  gewesen,  welche  ihrer-

seits  Anteilsscheine  der I  Einkaufsgenossenschaft gehalten  habe.  Indessen  hätten  im 

Jahr 2014 noch weitere Aktienverkäufe an einige der bisherigen Aktionäre zu Preisen 

zwischen Fr. 220.- und Fr. 230.- je Aktie stattgefunden (vgl. Aufstellung der Aktienver-

käufe  2014).  Zu  berücksichtigen  sei  dabei,  dass  sämtliche  dieser  Aktionäre  im  Zeit-

punkt des Erwerbs zu je weniger als 5% am Aktienkapital beteiligt gewesen seien. Das 

Aktienkapital  der  D  AG  habe  im  Jahr  2014  Fr. 250'000.-  betragen,  eingeteilt  in  2'500 

Aktien  zu  nominal  je  Fr. 100.-  (vgl.  zu  den  Beteiligungsverhältnissen:  Aktienbücher 

2012, 2014 und 2015).  

Grösste  Minderheitsaktionärin  sei  bis  ins  Jahr  2014  die  I  Einkaufsgenossen-

schaft,  E, gewesen,  welche  ihren  Aktienbestand  im  Jahr  2014  reduziert habe,  um  die 

für  die  eigene  Geschäftstätigkeit  notwendige  Liquidität  beschaffen  zu  können.  Sämtli-

che Aktien, welche im Jahr 2014 von der D AG an die alten und neuen Aktionäre ver-

kauft worden seien, seien zuvor im Besitz der I Einkaufsgenossenschaft gewesen, wel-

che diese zum späteren Endverkaufspreis an die D AG veräussert habe.  

Von  den  bisherigen  Aktionären,  welche  im  Jahr  2014  zusätzliche  Aktien  der  

D AG erworben hätten, seien im Jahr 2014 lediglich drei davon direkt oder indirekt Ge-

nossenschafter der I Einkaufsgenossenschaft gewesen: Die N AG, bei der der Pflichti-

ge  als  Verwaltungsrat  fungiere,  die  O  AG  sowie  die  P  AG  (vgl.  das  Protokoll  der 

... Generalversammlung der Genossenschaft vom … 2014). 

Einzig  der  Pflichtige  habe  als  Verwaltungsratspräsident  einen  gewissen  Ein-

fluss auf die D AG nehmen können. Allerdings sei zu beachten, dass er mit einem An-

teil  von  3.6%  einen  sehr  kleinen  Anteil  gehalten  habe,  welcher  seinen  Einfluss  stark 

beschränkt  habe.  Zwar  sei  er  auch  Mitglied  der  dreiköpfigen  Verwaltung  der  I  Ein-

kaufsgenossenschaft und sei die N AG, für welche er als Verwaltungsrat fungiert habe, 

auch Genossenschafterin.  Die  N  AG  verfüge jedoch  über  einen  Minderheitsanteil  von 

einem Anteilsschein in Höhe von nominal Fr. 2'000.-.  

Aus diesen Gründen erscheine der vom Pflichtigen bezahlte Aktienkaufpreis in 

der Höhe von Fr.  220.- angemessen, weshalb sich eine Aufrechnung im Einkommen 

erübrige.  Der  Wert  von  Fr. 220.-  sei  sodann  auch  bei  der  Vermögenssteuer  zur  An-

wendung zu bringen.  

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In  der  Beschwerde-  und  Rekursantwort  vom  6.  November  2017  beantragte 

das  kantonale  Steueramt  die  Abweisung  der  Rechtsmittel  und  gleichzeitig  eine  Erhö-

hung der Steuerfaktoren. Im Jahr 2014 hätten 10 Aktienverkäufe durch die D AG statt-

gefunden. Diese 10 Verkäufe hätten 810 Aktien betroffen, welche die D AG zuvor von 

der I Einkaufsgenossenschaft erworben habe. Die 810 Aktien würden einen Anteil von 

32,4%  des  Aktienkapitals  der  D  AG  ausmachen.  Beim  Rückkauf  der  Aktien  von  der 

Genossenschaft,  beim  Verkauf  der  110 Aktien  an den  Pflichtigen  sowie beim  Verkauf 

der Aktien an 8 (recte: 7) weitere Aktionäre liege keine Handänderung unter unabhän-

gigen  Dritten  vor.  Der  Aktienerwerber  M,  Arbeitnehmer,  Verwaltungsrat  und  Aktionär 

der N AG, habe (im Jahr 2014) 40 der 200 Aktien der N AG vom Pflichtigen übernom-

men.  Die  N  AG  sei  ihrerseits  Genossenschafterin  der  I  Einkaufsgenossenschaft.  Ins-

gesamt könne auch der Verkauf der Aktien der D AG an M nicht als massgeblich be-

trachtet werden. Somit verbleibe einzig der Verkauf der 30 Aktien an die  L GmbH mit 

einem Anteil von 1,2% am gesamten Aktienkapital. Aus diesen Gründen sei zur Ermitt-

lung  des  steuerlichen  Verkehrswerts  auf  die Wegleitung  abzustellen.  Da  der  streitbe-

troffene  Erwerb  am  … 2014  stattgefunden  habe,  sei  nicht  nur  der  Formelwert  per 

31.12.2013  (Fr. 400.-  pro  Aktie),  sondern  auch  der  Formelwert  per  31.12.2014 

(Fr. 520.-  pro  Aktie)  zu  berücksichtigen.  Insgesamt  erscheine  ein  Formelwert  von 

Fr. 450.-  pro  Aktie  angemessen.  Wohlgemerkt  habe  der  Formelwert  per  31.12.2015 

bereits Fr. 920.- pro Aktie betragen.  

In der Replikschrift vom 18. Dezember 2017 machten die Vertreter des Pflich-

tigen  im Wesentlichen  geltend,  die  Aktionäre,  welche  im  Jahr  2014  weitere  Aktien  an 

der D AG erworben hätten, würden alle über einen Minderheitsanteil von unter 5% ver-

fügen.  Zudem  seien  sie  nicht  durch  einen  Aktionärsbindungsvertrag  zusammenge-

schlossen  und  hätten  die  Aktien  zu  verschiedenen  Zeitpunkten,  also  nicht  

"orchestriert"  oder  zusammen  erworben.  Bei  den  bezahlten  Preisen  von  Fr. 220.-  bis 

Fr. 250.- handle es sich daher um echte Drittpreise.  

In  der  Duplikschrift  vom  5.  Februar  2018  hielt  das  kantonale  Steueramt  an 

seiner Argumentation fest.  

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Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

1. a) Gemäss Art. 16 Abs. 1 und 3 des Bundesgesetzes über die direkte Bun-

dessteuer vom 14. Dezember 1990 (DBG) bzw. § 16 Abs. 1 und 3 des Steuergesetzes 

vom  8. Juni  1997 (StG) unterliegen  der  Einkommenssteuer  alle  wiederkehrenden  und 

einmaligen  Einkünfte  mit  Ausnahme  der  Kapitalgewinne  aus  der  Veräusserung  von 

Privatvermögen. Steuerbar sind nach Art. 17 Abs. 1 DBG bzw. § 17 Abs. 1 StG insbe-

sondere  alle  Einkünfte  aus  privatrechtlichen  oder  öffentlich-rechtlichen  Arbeitsverhält-

nissen mit Einschluss der Nebeneinkünfte wie Entschädigungen für Sonderleistungen, 

Provisionen,  Zulagen,  Dienstalters-  und  Jubiläumsgeschenke,  Gratifikationen,  Trink-

gelder, Tantiemen und andere geldwerte Vorteile.  

Die  Verwaltungsratstätigkeit  gilt  im  Steuerrecht  grundsätzlich  als  unselbstän-

dige  Erwerbstätigkeit  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Handkommentar  zum  DBG, 

3. A., 2016, Art. 17 N 18 DBG, Art. 17a N 1 DBG, und Kommentar zum Zürcher Steu-

ergesetz, 3. A., 2013, § 17 N 18 StG).  

Zu  den  geldwerten  Vorteilen  aus  einem  unselbständigen  Arbeitsverhältnis 

zählt  auch  die  unterpreisliche  Zuteilung  von  Mitarbeiterbeteiligungen  an  einen  Arbeit-

nehmer  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Art.  17  N  57  DBG  und  §  17  N  56  StG; 

Art. 17a-d  DBG;  §§  17a-d  StG;  vgl.  auch  Kreisschreiben  Nr.  37  der  eidgenössischen 

Steuerverwaltung  [ESTV]  vom  22.  Juli  2013,  Besteuerung  von  Mitarbeiterbeteiligun-

gen). Dabei unterliegt die Differenz zwischen dem Verkehrswert der Mitarbeiterbeteili-

gung und einem allfälligen Erwerbspreis der Besteuerung (Art. 17b Abs. 1 DBG, § 17b 

Abs. 1 StG).  

Vorliegend ist somit zu prüfen, ob der Preis von Fr. 220.-, welchen der Pflich-

tige im Jahr 2014 für eine Aktie der D AG bezahlte, dem damaligen Verkehrswert die-

ser Aktie entsprach.  

b)  Der  Verkehrswert  eines  Vermögensobjekts  entspricht  dem  Preis,  der  für 

dieses  Objekt  im  gewöhnlichen  Geschäftsverkehr  am  fraglichen  Bewertungsstichtag 

mutmasslich zu erzielen gewesen wäre (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, § 39 N 7 StG).  

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Der  Verkehrswert  nichtkotierter  Wertpapiere  ist  gemäss  Ziff.  B.I.2.  der  Wei-

sung der Finanzdirektion über die Bewertung von Wertpapieren und Guthaben für die 

Vermögenssteuer  vom  1. November  2016  (ZStB  Nr. 39.1,  nachfolgend  Weisung)  

nach  dem  Kreisschreiben  Nr. 28  der  Schweizerischen  Steuerkonferenz  vom  28.  Au-

gust 2008 bzw. nach der entsprechenden Wegleitung zu ermitteln.  

Die Wegleitung enthält verschiedene Vorschriften, wie der Vermögenssteuer-

wert  von  Wertpapieren  ohne  Kurswert  ermittelt  wird:  Bei  nicht  kotierten  Papieren,  für 

die  keine  Kursnotierungen  bekannt  sind,  entspricht  der  Verkehrswert  dem  inneren 

Wert,  welcher  sich  nach  den  Bewertungsregeln  der  Wegleitung  richtet  (Wegleitung, 

Ziff.  2  Abs.  4).  Hat  für  nichtkotierte Titel  ohne  Kursnotierung  eine  massgebliche  Han-

dänderung  unter  unabhängigen  Dritten  stattgefunden,  dann  gilt  als  Verkehrswert  der 

entsprechende  Kaufpreis.  Dieser  Wert  wird  solange  berücksichtigt,  als  sich  die  wirt-

schaftliche Lage der Gesellschaft nicht wesentlich verändert hat. Gleiches gilt für Prei-

se,  welche  von  Investoren  anlässlich  von  Finanzierungsrunden  bzw.  Kapitalerhöhun-

gen bezahlt wurden (Wegleitung, Ziff. 2 Abs. 5).  

Die Bestimmungen der Wegleitung gelten grundsätzlich für die Bewertung von 

Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer. Für die Erhebung von anderen 

Steuern ist die anzuwendende Bewertungsmethode Sache der veranlagenden Behör-

de  (Kommentar  2017  zur  Wegleitung,  S.  2).  Insbesondere  ist  die  Wegleitung  auch 

dann  anwendbar,  wenn  der  Preis  zu  ermitteln  ist,  den  ein  unabhängiger  Dritter  und 

damit keine nahestehende Person für die betreffenden Wertpapiere bezahlt hätte (BGr, 

22. Mai 2003, 2A.590/2002, E. 2.2 mit Hinweisen).  

Entgegen  der  Rechtsauffassung  des  kantonalen  Steueramts  kann  indessen 

bei  der  Frage  des  Verkehrswerts  von Wertpapieren  ohne  Kurswert  nicht  ausschliess-

lich  auf  die Wegleitung  abgestellt  werden.  Denn  der  mittels  der Wegleitung  ermittelte 

Wert stellt einen blossen Formelwert dar.  

Die Steuerbehörden dürfen aus Gründen der Praktikabilität schematische Re-

gelungen aufstellen und aufgrund von Durchschnittserfahrungen oder Wahrscheinlich-

keitsmassstäben  vereinfachen,  sofern  die  dadurch  bewirkte  Erleichterung  in  der 

Rechtsanwendung  nicht  die  durch  die  Rechtsgleichheit  gebotenen  Differenzierungen 

allzu  sehr  strapaziert  (Peter  Locher,  Praktikabilität  im  Steuerrecht  [unter  besonderer 

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Berücksichtigung des materiellen Rechts der direkten Steuern], in: Beiträge zur Metho-

dik und zum System des schweizerischen Steuerrechts, 2014, S. 233 f.). Nicht zuletzt 

bei der Vermögenssteuer, wo die Belastung ohnehin nicht sehr stark ins Gewicht fällt, 

drängt sich eine schematisierte Lösung auf, welche den Bedürfnissen einer effizienten 

Verwaltung gerecht wird (Locher, S. 249).  

Muss  der  Verkehrswert von Wertpapieren  wie vorliegend im  Zusammenhang 

mit der Frage des Erwerbseinkommens aus unselbständiger Erwerbstätigkeit bestimmt 

werden, erscheint ein vereinfachender Formelwert zwar als hilfreich, aber nicht als aus-

reichend.  Denn  der  Formelwert  ist  nur  eines  von  mehreren  möglichen  Beweismitteln, 

welche vom Gericht gewürdigt werden müssen (vgl. BGr, 27. Oktober 1995 = ASA 66, 

484, E. 4). Insbesondere kann der Verkehrswert von Wertpapieren ohne Kurswert auf 

der  Basis  von  Vergleichshandänderungen  bestimmt  werden  (Vergleichswertmethode, 

statistische Methode, vgl. die analoge Schätzungsmethode bei Grundstücken: Richner/ 

Frei/Kaufmann/Meuter, § 220 N 137 ff. StG).  

c)  Vor  dem  Steuerrekursgericht  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdi-

gung.  Dieser  besagt,  dass  allein die Überzeugung  der  entscheidenden Instanz  mass-

gebend dafür ist, ob eine bestimmte Tatsache aufgrund des bestehenden Beweismate-

rials als eingetreten zu betrachten ist oder nicht. Unter dem Vorbehalt von Ausnahmen 

(widerlegbare Vermutungen,  Fiktionen  etc.)  ist  das Gericht  insbesondere  nicht  an  be-

stimmte,  starre  Beweisregeln  gebunden  (Kaspar  Plüss,  in:  Kommentar  zum  Verwal-

tungsrechtspflegegesetz  des  Kantons  Zürich,  3.  A.,  2014,  §  7  N  136  ff.).  Das  Gericht 

muss  aufgrund  der  aktenkundigen  Erkenntnisse  und  seiner  frei  gebildeten  Überzeu-

gung  darüber  befinden,  ob  ein  Beweismittel  eine  Tatsache  als  verwirklicht  darzutun 

vermag.  

Somit  ist  das  Steuerrekursgericht  bei  der  Beweiswürdigung  insbesondere 

nicht an Beweisregeln gebunden, welche die Wegleitung enthält (zum Beispiel Begriff 

der  massgeblichen  Handänderung  bei  einem  Transaktionsvolumen  von  10%  p.a. 

[Kommentar 2017 zur Wegleitung, S. 4]; Begriff der Handänderungen zwischen unab-

hängigen Dritten [Kommentar 2017 zur Wegleitung, S. 5 mit Hinweisen]).  

d) Der Begriff der nahestehenden Person ist weder im Steuergesetz des Kan-

tons Zürich noch im Steuerharmonisierungsgesetz umschrieben. Gemäss der bundes-

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gerichtlichen  Rechtsprechung  handelt  es  sich  dann  um  eine  nahestehende  Person, 

wenn diese von der juristischen Person Leistungen erhält, welche nach dem gewöhnli-

chen  Lauf  der  Dinge  nur  einem  Gesellschafter  erbracht  werden  und  die  daher  ihren 

Rechtsgrund  im  Beteiligungsverhältnis  und  nicht  in  einem  Vertragsverhältnis  haben. 

Bei einer nahestehenden Person muss es sich nicht um den beherrschenden Anteils-

inhaber  der  Gesellschaft  handeln.  In  Betracht  kommen  auch  Familienangehörige, 

Freunde,  Geschäftspartner  etc.  des  Anteilsinhabers  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

Art.  58  N  89  DBG  und  §  64  N  178  StG;  Reto  Heuberger,  Die  verdeckte  Gewinnaus-

schüttung  aus  Sicht  des  Aktienrechts  und  des  Gewinnsteuerrechts,  2001,  S.  211  ff.; 

Michael Buchser, Steueraspekte geldwerter Leistungen, unter Einbezug der Fifty-Fifty-

Praxis, 2004, S. 185 ff.).  

Nach  dem  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung  können  Handänderungen 

unter  nahestehenden  Personen  nicht  einfach  als  unbeachtlich  bezeichnet  werden. 

Vielmehr müssen auch diese Handänderungen beweismässig gewürdigt werden.  

e)  Vorliegend  erfolgten  im  Jahr  2014  neben  der  streitbetroffenen  Handände-

rung die folgenden zehn Handänderungen an Namenaktien der D AG mit einem Volu-

men von total 760 Aktien:  

Nummer   Erwerber 

1  P AG 
2  M 
3  L 
4  Q 
5  R GmbH 
6  O AG 
7  S 
8  T 
9  U 
10  A 

Total 

Anzahl Aktien  Preis/Aktie 
230 
30 
230 
200 
250 
30 
220 
40 
220 
190 
220 
110 
220 
50 
220 
20 
220 
30 
225 
60 
(ca.) 225 
760 

Mit  Ausnahme  der  letzten  Handänderung  (Verkauf  von  60  Aktien  von  V  an 

den Pflichtigen  zum  Preis  von  Fr. 225.-  pro  Aktie)  wurden  alle  Aktien  durch die  D  AG 

verkauft,  welche  diese  Aktien,  nach  Darstellung  des  Pflichtigen,  zuvor  von  der  I  Ein-

kaufsgenossenschaft  erworben  hatte.  Diese  760  Aktien  wurden  für  ein  Total  von  

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Fr. 170'700.– verkauft, was einen Durchschnittspreis von ca. Fr. 224.60 pro veräusser-

ter  Aktie  ergibt.  Der  arithmetische  Durchschnitt  der  zehn  Handänderungen  beträgt 

Fr. 225.50 pro Aktie. 

Entgegen der Ansicht des kantonalen Steueramtes kann den zehn Handände-

rungen mit einem durchschnittlichen Verkaufspreis von ca. Fr. 225.- pro Aktie die Ver-

gleichstauglichkeit nicht abgesprochen werden.  

Wie der Vertreter des Pflichtigen in der Rekursschrift zu Recht geltend mach-

te, betrugen die Anteile der 8 bisherigen Aktienerwerber je unter 5% am gesamten Ak-

tienkapital. Insgesamt betrug ihr Anteil am gesamten Aktienkapital 19,6%, woraus ein 

durchschnittlicher Anteil von 2,45% resultiert. Es kann daher nicht von beherrschenden 

Anteilen der bisherigen Aktionäre gesprochen werden.  

Zudem ist auch die Handänderung zwischen V und dem Pflichtigen (vgl. oben 

Ziff. 10) vergleichstauglich, da der Vertragsabschluss noch zeitnah im Jahr 2014 erfolg-

te.  

Sämtliche Aktionäre sind in derselben Branche tätig und dürften sich deshalb 

wohl  auch  persönlich  kennen.  Aus  allfälligen  Geschäftspartnerschaften,  persönlichen 

Freundschaften oder auch wirtschaftlichen Konkurrenzverhältnissen kann jedoch nicht 

abgeleitet werden, dass die Handänderungen nicht unter Marktbedingungen zustande 

gekommen wären. Selbst wenn es sich bei den Aktionären und den Organen der D AG 

um  nahestehende  Personen  gehandelt  haben  sollte,  so  kann  daraus  nicht  abgeleitet 

werden,  dass  Handänderungen  zwischen  diesen  Personen  generell  nicht  vergleichs-

tauglich wären. Selbstverständlich müssen die besonderen Beziehungen bei naheste-

henden  Personen  im  Rahmen  der  freien  Beweiswürdigung  beachtet  werden.  Insge-

samt kann aber dennoch angenommen werden, dass auch nahestehende Personen in 

der Regel ihre Rechtsgeschäfte nach Marktbedingungen gestalten.  

Es  bestehen  auch  keine  Anhaltspunkte,  wonach  die  Aktienerwerber  ihr  Ver-

halten koordiniert  hätten  und gemeinsam gegenüber  der  Aktienverkäuferin  D  AG  auf-

getreten  wären.  Daher  ist  davon  auszugehen,  dass  die  Aktienerwerber  unabhängig 

voneinander handelten.  

1 DB.2017.149 
1 ST.2017.187 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 11 - 

Die  Tatsache,  dass  die  D  AG  bei  9  der  10  Vergleichshandänderungen  als 

Verkäuferin  auftrat,  mindert  die  Vergleichstauglichkeit  zwar  ein  Stück  weit,  hebt  sie 

indes  jedoch  nicht  auf.  Offenbar  war  es  die  Geschäftspolitik  der  D  AG,  die  Aktien  zu 

einem  eher  bescheidenen  Preis  abzugeben.  Diese  Politik  verfolgte  die  Gesellschaft 

offenbar  gegenüber  allen  Aktienerwerbern  und  nicht  nur  gegenüber  nahestehenden 

Personen. Im Jahr 2014 wurden ca. 30% des gesamten Aktienkapitels der D AG in den 

erwähnten  Vergleichshandänderungen  veräussert,  womit  sie  sich  auch  gemäss  S. 4 

des Kommentars 2017 zur Wegleitung (mind. 10% Transaktionsvolumen p.a.) als mas-

sgeblich  erweisen.  Dass  der  Pflichtige  dabei  als  Verwaltungsratspräsident  seine  Ein-

flussmöglichkeiten missbraucht hätte, ist nicht ersichtlich.  

Nach Art. 5 der Statuten vom … 2014 durfte der Verwaltungsrat der D AG die 

Übertragung der Namenaktien unter bestimmten Bedingungen verweigern. Diese Vin-

kulierung der Aktien dürfte der D AG eine faktisch starke Stellung bei der Preisbildung 

verschaffen.  Auch  dies  bedeutet  jedoch  nicht,  dass  den  Handänderungen  deswegen 

die Vergleichstauglichkeit abgesprochen werden könnte.  

Bei  Anwendung  der  Vergleichswertmethode  und  auf  der  Grundlage  der  

10  Vergleichshandänderungen  ergibt  sich  ein  Verkehrswert  einer  Aktie  der  D  AG  in 

Höhe von ca. Fr. 225.-.  

Mit  Beschluss  der  Generalversammlung  der  D  AG  vom  …  2016  wurde  das 

nominelle  Aktienkapital  von  Fr. 250'000.-  um  Fr. 150'000.-  (1'500  Aktien  mit  einem 

Nennwert  von  Fr. 100.-  je  Aktie)  auf  Fr. 400'000.-  erhöht.  Der  Ausgabebetrag  wurde 

dabei  auf  Fr. 250.-  je  Aktie  festgelegt.  Auch  dieser  Betrag  bewegt  sich  im  Rahmen 

dessen, was aufgrund der Vergleichshandänderungen erwartet werden kann.  

f)  Der  Formelwert  nach  Massgabe  der  Wegleitung  erscheint  vorliegend  aus 

den folgenden Gründen als nicht belastbar: 

Der  Formelwert  basiert  auf  vereinfachenden  Berechnungen  von  Bilanz-  und 

Erfolgskennzahlen und ist daher in erster Linie für die Vermögenssteuer geeignet. Für 

eine exakte Berechnung des Verkehrswerts einer Aktie ist der Formelwert in der Regel 

zu ungenau (vgl. aber immerhin E. 1b auf S. 8 zum Aspekt der Praktikabilität). 

1 DB.2017.149 
1 ST.2017.187 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 12 - 

Aufgrund  der  Vinkulierung  müsste  der  Formelwert  angepasst  werden 

(Leuch/Kästli/Langenegger,  Praxis-Kommentar  zum  Berner  Steuergesetz,  Band 1, 

2. A., 2014, Art. 49 N 16). Diese Anpassung würde jedoch wiederum auf einer groben 

Schätzung basieren.  

Die  Aktien  der  D  AG  dienen  nicht  in  erster  Linie  der  Vermögensanlage.  Das 

primäre Interesse der Aktionäre besteht darin, von günstigen Einkaufskonditionen profi-

tieren  zu  können.  Die  Preisbildung  erfolgt  daher  nicht  in  erster  Linie  nach  Massgabe 

der Erfolgskennzahlen der D AG.  

g) Insgesamt ist festzuhalten, dass vorliegend allein die Vergleichshandände-

rungen  belastbare  Daten  zur  Ermittlung  des  Verkehrswerts  der  Aktien  liefern  kann. 

Somit ist die Vergleichswertmethode dem Formelwert klarerweise vorzuziehen.  

Geht man von einem angemessenen Verkehrswert von Fr. 225.- pro Aktie aus 

(durchschnittlicher  Verkaufspreis  bzw.  arithmetischer  Durchschnitt  der  zehn  Ver-

gleichshandänderungen  im  Jahr  2014),  so  beträgt  die  Abweichung  zu  den  Fr. 220.-, 

welche der Pflichtige pro Aktie bezahlte, 2,22%. Damit liegt kein offensichtliches Miss-

verhältnis  vor,  welches  zu  einer  steuerlichen  Korrektur  berechtigen  würde  (vgl.  Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 58 N 102 DBG und § 64 N 191 StG).  

Aus diesen Gründen ist auf die Aufrechnung der Fr. 18'700.- bei der Einkom-

menssteuer (direkte Bundessteuer und Staats- und Gemeindesteuern) zu verzichten. 

2.  a)  Das  steuerbare  Vermögen  bemisst  sich  nach  dem  Stand  am  Ende  der 

Steuerperiode  (§  51  Abs.  1  StG).  Es  wird  zum  Verkehrswert  bewertet  (§  39  Abs. 1 

StG). 

Wie  oben  dargelegt  (E.  1b),  ist  der  Verkehrswert  nichtkotierter  Wertpapiere 

gemäss  Ziff.  B.I.2.  der Weisung der  Finanzdirektion  vom  1. November 2016  nach  der 

Wegleitung der Schweizerischen Steuerkonferenz zu ermitteln.  

Vom  Formelwert  nach  der  Wegleitung  kann  abgewichen  werden,  falls  eine 

bessere Erkenntnis dies gebietet (Kommentar 2017 zur Wegleitung, S.2 mit Hinweis). 

1 DB.2017.149 
1 ST.2017.187 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 13 - 

Vorliegend  steht  aufgrund  der  Vergleichswertmethode  fest,  dass  der  Verkehrswert 

2014  einer  Aktie  der  D  AG  ca.  Fr. 225.-  betrug.  Dieser  Wert  ist  daher  auch  bei  der 

Vermögenssteuer zur Anwendung zu bringen. Die Frage, ob  der Pflichtige auch dann 

einen Anspruch auf einen vom Formelwert abweichenden Vermögenssteuerwert hätte, 

wenn  der  Verkehrswert  nicht  bei  der  Einkommenssteuer  hätte  ermittelt  werden  müs-

sen, kann offenbleiben. 

b) Die Parteien sind sich darin einig, dass die 60 D-Aktien, welche der Pflichti-

ge im Dezember 2015 zum Preis von Fr. 13'500.- von V erwarb, erst im Jahr 2015 der 

Vermögenssteuer unterliegen, da der Verwaltungsrat der  D AG dem Geschäft erst im 

Jahr 2015 zustimmte. Indessen ist die Vorauszahlung von Fr. 13'500.- der Vermögens-

steuer zu unterwerfen. 

3.  a)  Aus  vorstehenden  Erwägungen  folgt,  dass  die  Beschwerde  vollständig 

und der  Rekurs  teilweise gutzuheissen  sind.  Die Steuerfaktoren  sind  wie folgt  neu zu 

berechnen: 

Direkte Bundessteuer 2014 
Einkommen aus unselbst. Haupterwerb 
Einkommen aus unselbst. Nebenerwerb 
Wertschriftenertrag netto 
Ertrag aus unverteilter Erbschaft 
Bonus I Genossenschaft 
Aufrechnung Aktienerwerb 
Liegenschaftenertrag netto 
Berufsauslagen 
Beiträge 3. Säule a 
Einkommensanteile 
Quote 
Versicherungsprämien, Zinsen 
Gemeinnützige Zuwendungen 
Einkommen 
Abgerundet 

Schweiz 
84'516 
7'138 
21'980 
184 
32'385 
0 
-5'657 
-7'664 
-6'739 
126'143 
96.39% 
-1'639 
-2'844 
121'661 
121'600 

Staats- und Gemeindesteuern 2014 
Einkommen aus unselbst. Haupterwerb 
Einkommen aus unselbst. Nebenerwerb 
Wertschriftenertrag netto 

Kanton Zürich 
84'516 
7'138 
21'980 

W 
0 
0 
0 
0 
0 
0 
4720 
0 
0 
4'720 
3.61% 
-61 
-106 
4'552 

W 
0 
0 
0 

total 
84'516 
7'138 
21'980 
184 
32'385 
0 
-937 
-7664 
-6739 
130'863 
100.00% 
-1'700 
-2'950 
126'213 
126'200 

total 
84'516 
7'138 
21'980 

1 DB.2017.149 
1 ST.2017.187 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
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184 
32'385 
0 
-5'657 
-7'664 
-6'739 
126'143 
96.39% 
-2'506 
-2'844 
120'793 
120'700 

Kanton Zürich 
950'600 
90% 
855'540 
4'251'096 
-100'000 
45'000 
13'500 
5'065'136 
96.73% 
95'060 
5'160'196 
5'160'000 

0 
0 
0 
4720 
0 
0 
4'720 
3.61% 
-94 
-106 
4'520 

W 
171'000 
100% 
171'000 
0 
0 
0 
0 
171'000 
3.27% 

171'000 

184 
32'385 
0 
-937 
-7664 
-6739 
130'863 
100.00% 
-2'600 
-2'950 
125'313 
125'300 

total 
1'121'600 

1'026'540 
4'251'096 
-100'000 
45'000 
13'500 
5'236'136 
100.00% 

5'331'196 
5'331'000 

Ertrag aus unverteilter Erbschaft 
Bonus I Genossenschaft 
Aufrechnung Aktienerwerb 
Liegenschaftenertrag netto 
Berufsauslagen 
Beiträge 3. Säule a 
Einkommensanteile 
Quote 
Versicherungsprämien, Zinsen 
Gemeinnützige Zuwendungen 
Einkommen 
Abgerundet 

Steuerbares Vermögen 2014 
Liegenschaften 
Umrechnungsfaktor 
Repartitionswert 
Bewegliches Vermögen bisher 
200 Aktien D AG à 500 
200 Aktien D AG à 225 
60 Aktien DAG, Vorauszahlung 
Total der Aktiven 
Quote der Aktiven 
Repartitionsdifferenz ZH 
Vermögen 
Abgerundet 

b) Ausgangsgemäss sind die Kosten des Verfahrens dem fast vollständig un-

terliegenden  kantonalen  Steueramt  aufzuerlegen  (Art. 144  Abs. 1  DBG  und  § 151  

Abs. 1 StG).  

c)  Das  kantonale  Steueramt  ist  zu  verpflichten,  dem  Pflichtigen  eine  ange-

messene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 144 Abs. 4 DBG i.V.m. Art. 64 Abs. 1 

des  Bundesgesetzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom  20.  Dezember  1968  bzw. 

§ 152 StG i.V.m. § 17 Abs. 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959, 

VRG). 

1 DB.2017.149 
1 ST.2017.187 

 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 
 
- 15 - 

Demgemäss erkennt der Einzelrichter: 

1.  Die  Beschwerde  wird  gutgeheissen.  Der  Beschwerdeführer  wird  für  die  direkte 

Bundessteuer wie folgt veranlagt (Tarif gemäss Art. 36 Abs. 1 DBG; Alleinstehen-

dentarif): 

Steuerperiode 

2014 

steuerbar 

satzbestimmend 

Einkommen 

Fr. 

121'600.- 

126'200.-. 

2.  Der  Rekurs  wird  teilweise  gutgeheissen.  Der  Rekurrent  wird  für  die  Staats-  und 

Gemeindesteuern  wie  folgt  eingeschätzt  (Tarif  gemäss  §  35  Abs.  1  bzw.  §  47  

Abs. 1 StG; Grundtarif): 

Steuerperiode 

Einkommen 

Vermögen 

2014 

steuerbar 

satzbestimmend 

Fr. 

120'700.- 

125'300.- 

Fr. 

5'160'000.- 

5'331'000.-. 

[...] 

1 DB.2017.149 
1 ST.2017.187