# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee03e284-9b34-5455-90db-b6ae298e2ccf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.08.2025 B-1932/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1932-2025_2025-08-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-1932/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Daniel Willisegger (Vorsitz), 

Richter Pietro Angeli-Busi, Richter Pascal Richard,    

Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel. 
 

 
 

Parteien 
 X._______GmbH,  

vertreten durch Rechtsanwalt  

Markus Imhof,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO,  

vertreten durch die Rechtsanwälte  

Prof. Dr. Isabelle Häner und/oder Dr. Florian Brunner 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Rückforderung Kurzarbeitsentschädigung. 

 

B-1932/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die X._______GmbH, Y._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin), be-

treibt ein Restaurant. Sie bezog im Zeitraum von März 2020 bis Feb-

ruar 2022 Kurzarbeitsentschädigung in der Höhe von insgesamt 

Fr. 238'408.30. 

A.a Am 7. Oktober 2024 führte die von der Ausgleichsstelle der Arbeitslo-

senversicherung beauftragte Treuhandstelle eine Arbeitgeberkontrolle bei 

der Beschwerdeführerin durch und überprüfte die beanspruchte Kurzar-

beitsentschädigung auf ihre Rechtmässigkeit hin. Dabei stellte sie fest, 

dass für einen Mitarbeiter während seiner krankheitsbedingten Abwesen-

heit (betrifft die Abrechnungsperioden März und April 2020) und für zwei 

Mitarbeitende in gekündigten Arbeitsverhältnissen Kurzarbeitsentschädi-

gung beansprucht worden war (betrifft die Abrechnungsperioden April und 

Juli 2020) und für die Abrechnungsperioden Juli 2020 bis Februar 2022 für 

sämtliche Mitarbeitende keine betriebliche Arbeitszeitkontrolle vorlag. Für 

die Abrechnungsperioden März bis Juni 2020 lagen Excel-Dokumente vor, 

welche durch die damalige Treuhänderin der Beschwerdeführerin gestützt 

auf handschriftliche Arbeitszeiterfassungen der Mitarbeitenden erstellt wor-

den waren. Die originalen handschriftlichen Arbeitszeiterfassungen waren 

für den gesamten Prüfungszeitraum nicht mehr vorhanden. 

A.b Mit Revisionsverfügung vom 22. November 2024 kam das Staatssek-

retariat für Wirtschaft SECO (nachfolgend: Vorinstanz) zum Ergebnis, dass 

die Beschwerdeführerin im Zeitraum März 2020 bis Februar 2022 Versi-

cherungsleistungen in der Höhe von Fr. 190'739.95 unrechtmässig bezo-

gen habe, und verfügte die Rückerstattung an die zuständige Arbeitslosen-

kasse innert 90 Tagen. 

A.c Mit Einsprache vom 16. Dezember 2024 anerkannte die Beschwerde-

führerin die Rückforderung im Umfang von Fr. 2'229.70 (Bezug für einen 

Mitarbeiter während krankheitsbedingter Abwesenheit und für Mitarbei-

tende in gekündigtem Arbeitsverhältnis). Sie beantragte, darüber hinaus 

sei die Revisionsverfügung aufzuheben und festzustellen, dass keine Ver-

sicherungsleistungen unrechtmässig bezogen worden seien. Auf eine ent-

sprechende Rückforderung sei zu verzichten.  

B.  

B-1932/2025 

Seite 3 

B.a Mit Entscheid vom 17. Februar 2025 wies die Vorinstanz die Einspra-

che der Beschwerdeführerin ab (Dispositiv-Ziff. 1) und bestätigte die Rück-

forderung von Fr. 190'739.95 (Dispositiv-Ziff. 2). Die unrechtmässig bezo-

genen Versicherungsleistungen seien innert 90 Tagen der zuständigen Ar-

beitslosenkasse zurückzuerstatten (Dispositiv-Ziff. 3). 

B.b Mit Eingabe vom 14. sowie E-Mail vom 17. März 2025 ersuchte der 

inzwischen von der Beschwerdeführerin mandatierte Rechtsvertreter die 

Vorinstanz um Akteneinsicht. Mit Schreiben vom 18. März 2025 stellte ihm 

die Vorinstanz die Akten zu und wies darauf hin, dass die Einsicht in die 

Auszahlungsakten der Arbeitslosenkasse ebenfalls möglich sei. Ein ent-

sprechendes Gesuch sei an die zuständige Arbeitslosenkasse zu richten. 

C.  

Mit Eingabe vom 20. März 2025 hat die Beschwerdeführerin gegen den 

Einspracheentscheid vom 17. Februar 2025 Beschwerde vor Bundesver-

waltungsgericht erhoben. Sie beantragt, dieser sei aufzuheben und sie sei 

zu verpflichten, den Betrag von Fr. 2’229.70 zurückzubezahlen. Eventuali-

ter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur erneu-

ten Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 23. Juni 2025 beantragt die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde. 

E.  

Mit Replik und Duplik vom 9.  und 16. Juli 2025 halten die Beschwerdefüh-

rerin und die Vorinstanz an ihren Rechtsbegehren fest. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig (Art. 101 des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 

vom 25. Juni 1982 [AVIG, SR 837.0] i.V.m. Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. d 

des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). 

1.2 Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem Ver-

waltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), 

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Seite 4 

soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes bestimmt (Art. 37 

VGG). Vorbehalten bleiben nach Art. 3 Bst. dbis VwVG die Bestimmungen 

des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1). Gemäss Art. 1 Abs. 1 AVIG 

sind die Bestimmungen des ATSG auf die obligatorische Arbeitslosenver-

sicherung und die Insolvenzentschädigung anwendbar, soweit das AVIG 

nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht, was soweit in die-

sem Zusammenhang interessierend nur hinsichtlich der vom ATSG abwei-

chend geregelten Beschwerdeinstanz zutrifft (vgl. Art. 101 AVIG). 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung 

nach Art. 772 ff. des Obligationenrechts vom 30. März 1911 (OR, SR 220) 

und anwaltlich vertreten. Sie ist zur Beschwerde berechtigt (Art. 59 ATSG). 

Sie hat das Vertretungsverhältnis durch schriftliche Vollmacht ausgewiesen 

(Art. 11 VwVG), den Kostenvorschuss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und 

die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 60 Abs. 1 ATSG; 

Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

2.1 Im Umfang von Fr. 2'229.70 erfolgt eine Rückforderung der bean-

spruchten Kurzarbeitsentschädigung für nicht wirtschaftlich, sondern 

krankheitsbedingte Abwesenheiten in den Abrechnungsperioden März und 

April 2020 sowie für Mitarbeitende in gekündigtem Arbeitsverhältnis in den 

Abrechnungsperioden April und Juli 2020, wobei dies für Juli 2020 auf-

grund der vollständigen Aberkennung von Kurzarbeitsentschädigung in 

dieser Abrechnungsperiode keine zusätzlichen finanziellen Auswirkungen 

hat. Im Umfang von Fr. 188'510.25 begründet die Vorinstanz die verfügte 

Rückforderung mit der mangelnden Überprüfbarkeit der geltend gemach-

ten Arbeitsausfälle aufgrund fehlender betrieblicher Arbeitszeitkontrolle für 

die Abrechnungsperioden Juli 2020 bis Februar 2022. Die Beschwerdefüh-

rerin habe an der Arbeitgeberkontrolle für diesen Zeitraum keine Arbeits-

zeitkontrolle vorlegen können. Plausibilisierungsversuche anhand anderer 

betrieblicher Unterlagen seien nicht möglich gewesen. Der Sachverhalt sei 

vom an der Arbeitgeberkontrolle anwesenden Gesellschafter und Ge-

schäftsführer der Beschwerdeführerin unterschriftlich bestätigt worden. Die 

Anspruchsvoraussetzung der Kontrollierbarkeit des geltend gemachten Ar-

beitsausfalls sei somit nicht erfüllt. 

2.2 Die Beschwerdeführerin anerkennt die Rückforderung – wie bereits im 

vorinstanzlichen Verfahren – im Umfang von Fr. 2'229.70 (März 2020: 

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Seite 5 

Fr. 664.15, April 2020: Fr. 1'565.55). Sie ficht den Einspracheentscheid 

diesbezüglich nicht an. Ihre Beschwerde richtet sich nur insoweit gegen die 

verfügte Rückforderung, als eine Aberkennung des Anspruchs auf Kurzar-

beitsentschädigung wegen fehlender betrieblicher Arbeitszeitkontrolle er-

folgt. Sie rügt diesbezüglich eine unrichtige und unvollständige Feststel-

lung des rechtserheblichen Sachverhalts und reicht zu dessen Ergänzung 

Arbeitszeitkontrollblätter für den Zeitraum Juli 2020 bis Februar 2022 ein 

(unten E. 5.1 ff.). Zudem bringt sie vor, die Kontrollierbarkeit des Arbeits-

ausfalls könne aber auch aufgrund anderer betrieblicher Unterlagen plau-

sibilisiert werden (unten E. 5.5). Sie beruft sich ferner auf den Vertrauens-

schutz (unten E. 6). In verfahrensrechtlicher Hinsicht beanstandet sie Un-

regelmässigkeiten bei der Durchführung der Arbeitgeberkontrolle (unten 

E. 4). 

3.  

3.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit 

ganz eingestellt ist, haben nach Art. 31 Abs. 1 AVIG Anspruch auf Kurzar-

beitsentschädigung, wenn sie für die Versicherung beitragspflichtig sind 

oder das Mindestalter für die Beitragspflicht in der AHV noch nicht erreicht 

haben, der Arbeitsausfall anrechenbar ist (Art. 32 AVIG), das Arbeitsver-

hältnis nicht gekündigt ist, der Arbeitsausfall voraussichtlich vorüberge-

hend ist und erwartet werden darf, dass durch Kurzarbeit ihre Arbeitsplätze 

erhalten werden können. Als normale Arbeitszeit gilt die vertragliche Ar-

beitszeit des Arbeitnehmers, jedoch höchstens die ortsübliche Arbeitszeit 

im betreffenden Wirtschaftszweig (Art. 46 Abs. 1 der Arbeitslosenversiche-

rungsverordnung vom 31. August 1983 [AVIV, SR 837.02]). Als verkürzt gilt 

die Arbeitszeit nur, wenn sie zusammen mit geleisteten Mehrstunden die 

normale Arbeitszeit nicht erreicht (Art. 46 Abs. 2 AVIV). Anrechenbar ist ein 

Arbeitsausfall, wenn er auf wirtschaftliche Gründe zurückzuführen und un-

vermeidbar ist und je Abrechnungsperiode mindestens 10 % der Arbeits-

stunden ausmacht, die von den Arbeitnehmern des Betriebs normaler-

weise insgesamt geleistet werden (Art. 32 Abs. 1 AVIG; Art. 48a AVIV). Als 

Abrechnungsperiode gilt ein Zeitraum von einem Monat oder von vier zu-

sammenhängenden Wochen (Art. 32 Abs. 5 AVIG). Keinen Anspruch auf 

Kurzarbeitsentschädigung haben unter anderem Arbeitnehmer, deren Ar-

beitsausfall nicht bestimmbar oder deren Arbeitszeit nicht ausreichend kon-

trollierbar ist (Art. 31 Abs. 3 Bst. a AVIG). 

3.2 Die genügende Kontrollierbarkeit des Arbeitsausfalls setzt eine betrieb-

liche Arbeitszeitkontrolle voraus, wobei der Arbeitgeber die Unterlagen 

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Seite 6 

über die Arbeitszeitkontrolle während fünf Jahren aufzubewahren hat 

(Art. 46b AVIV). Damit soll sichergestellt werden, dass der Arbeitsausfall 

für die Durchführungsorgane der Arbeitslosenversicherung überprüfbar ist 

Die Beweislast hierfür obliegt dem Arbeitgeber (BGE 150 V 249 E. 3.1.1). 

Die zur Verfügung gestellten Unterlagen müssen das Kontrollorgan in die 

Lage versetzen, jederzeit möglichst zuverlässig die genauen Arbeitszeiten 

jedes einzelnen Arbeitnehmers feststellen zu können (Urteil des EVG 

C 66/04 vom 18. August 2004 E. 3.2; Urteil des BVGer B-1806/2021 vom 

22. Februar 2022 E. 5.2). 

3.3  

3.3.1 Die Rechtmässigkeit der bezogenen Leistungen lässt sich regelmäs-

sig einzig anhand von detaillierten betrieblichen Unterlagen, namentlich 

aufgrund eines hinreichenden Zeiterfassungssystems im Sinne des Erfor-

dernisses der täglich fortlaufenden Aufzeichnung, feststellen (BGE 150 V 

249 E. 5.1.2). Dem Erfordernis der rechtsgenüglichen betrieblichen Ar-

beitszeitkontrolle wird ausschliesslich mit einer täglich fortlaufenden, zeit-

gleichen Arbeitszeiterfassung der von der Kurzarbeit betroffenen Mitarbei-

tenden Genüge getan (Urteil des EVG C 35/03 vom 25. März 2004 E. 4). 

Ein geltend gemachter Arbeitsausfall ist erst dann genügend kontrollierbar, 

wenn für jeden einzelnen Tag die geleistete Arbeitszeit inkl. allfälliger Mehr-

stunden, die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden sowie über alle übri-

gen Absenzen (wie Ferien, Krankheit, Unfall oder Militärdienst) überprüfbar 

sind (Urteil des BGer 8C_18/2024 vom 9. Juli 2024 E. 6.1; Urteil des EVG 

C 260/00 vom 22. August 2001 E. 2a). 

3.3.2 Unter einer täglich fortlaufenden Arbeitszeiterfassung versteht man 

ein System, bei welchem die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten für jeden 

einzelnen Tag und Arbeitnehmer in hinreichend verlässlichen Belegen wie 

Zeiterfassungskarten, Stunden-, Regie- oder Reiserapporten fortlaufend 

festgehalten werden (Urteil des BVGer B-4689/2018 vom 14. Januar 2019 

E. 2.5.2). Die gearbeiteten Stunden können elektronisch, mechanisch oder 

von Hand erfasst werden (Urteil des BGer 8C_699/2022 vom 15. Juni 2023 

E. 5.1.2). Wesentlich ist allein, dass die Dokumentierung ausreichend de-

tailliert ist und zeitgleich erfolgt (Urteil des EVG C 269/03 vom 25. Mai 2004 

E. 3.1). Zeitgleich ist eine Arbeitszeiterfassung dann, wenn die Einträge 

nicht beliebig nachträglich abgeändert werden können, ohne dass dies ver-

merkt wird (Urteil des BVGer B-4689/2018 vom 14. Januar 2019 E. 2.5.2). 

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Seite 7 

3.3.3 Entscheidend ist sodann die jederzeitige Kontrollierbarkeit: Eine 

Fachperson aus dem Durchführungsbereich der Arbeitslosenversicherung 

muss sich anhand der verfügbaren Unterlagen zu einem beliebigen Zeit-

punkt ein hinlänglich klares Bild über die genauen Arbeitszeiten jedes Ar-

beitnehmenden und den wirtschaftlich bedingten Arbeitsausfall machen 

können (Urteil des EVG C 66/04 vom 18. August 2004 E. 3.2). Nachträg-

lich eingereichte Dokumente können für den Nachweis einer genügenden 

betrieblichen Arbeitszeitkontrolle nicht berücksichtigt werden, wenn keine 

Rückschlüsse auf deren Authentizität gezogen werden können; andernfalls 

würde die vom Gesetz auferlegte Kontrollaufgabe der Verwaltung ihres 

Sinnes beraubt werden (Urteil des BVGer B-4689/2018 vom 14. Januar 

2019 E. 2.5.3; vgl. auch BGE 150 V 249 E. 5.1.1 f. und E. 5.2). 

3.3.4 Eine Arbeitszeitkontrolle kann im Zusammenhang mit der Prüfung ei-

nes Arbeitsausfalls nur beweistauglich sein, wenn sie, abgesehen von ein-

zelnen Fehlern, die immer vorkommen können, keine Unstimmigkeiten auf-

weist (Urteil des BGer 8C_1026/2008 vom 30. Juli 2009 E. 4.2.2). Dabei 

handelt es sich um eine ähnliche Situation wie bei der Pflicht zur Buchfüh-

rung und Rechnungslegung nach Art. 957 des Obligationenrechts vom 

30. März 1911 (OR, SR 220; Urteil des BGer 8C_699/2022 vom 15. Juni 

2023 E. 5.1.2). Bei systematisch auftretenden Fehlern in der Arbeitszeit-

kontrolle gilt der Arbeitszeitausfall als nicht erstellt und die Antragstellenden 

haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (BVGE 2021 V/2 

E. 3.5.2). Vom Erfordernis der genügenden Kontrollierbarkeit des Arbeits-

ausfalls anhand einer betrieblichen Arbeitszeitkontrolle ist während der Co-

vid-19-Pandemie nicht abgewichen worden; es galten dieselben Anforde-

rungen an die Arbeitszeiterfassung (BGE 150 V 249 E. 3.1.2; BVGE 2021 

V/2 E. 4.10). 

3.4 Im Sozialversicherungsverfahren liegt die Beweislast für die an-

spruchsbegründenden Tatsachen, vorliegend für den geltend gemachten 

Arbeitsausfall, bei der Leistungsansprecherin (vgl. BGE 121 V 204 E. 6a; 

vgl. PATRICK L. KRAUSKOPF/MARKUS WYSSLING, in: Bernhard Waldmann/ 

Patrick L. Krauskopf [Hrsg.], Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensge-

setz, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2023, Art. 12 N 230). Zwar muss die Be-

hörde bei begründeten Zweifeln beispielsweise am korrekten Einsatz einer 

grundsätzlich zum Beweis geeigneten Arbeitszeitkontrolle der Arbeitgebe-

rin die Gelegenheit geben, die Zweifel zu entkräften. Indessen liegt es nicht 

an der Behörde, die Unrichtigkeit der Zeiterfassung für jede zur Kurzarbeit 

angemeldete Person individuell zu beweisen. Dies würde letztlich eine 

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Seite 8 

Umkehr der Beweislast bedeuten (Urteil des EVG C 66/04 vom 18. August 

2004 E. 3.2; Urteil des BVGer B-6609/2016 vom 7. März 2018 E. 4.1). 

3.5 Im Sozialversicherungsrecht ist das Beweismass der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit anzuwenden, sofern das Gesetz nicht etwas Abwei-

chendes vorsieht. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 

genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht beziehungsweise die 

Behörde hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von 

allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen 

(BGE 144 V 427 E. 3.2). Nach dem Beweismass der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit gilt ein Beweis als erbracht, wenn für die Richtigkeit der 

Sachbehauptung nach objektiven Gesichtspunkten derart gewichtige 

Gründe sprechen, dass andere denkbare Möglichkeiten vernünftigerweise 

nicht massgeblich in Betracht fallen (BGE 140 III 610 E. 4.1). 

4.  

4.1 Die Beschwerdeführerin rügt Unregelmässigkeiten bei der Durchfüh-

rung der Arbeitgeberkontrolle. Die mit der Prüfung beauftragte Treuhand-

stelle habe die Akten der Arbeitslosenkasse nicht einverlangt und in ihre 

Beurteilung miteinbezogen. Dadurch seien Unterlagen nicht berücksichtigt 

worden, die den rechtmässigen Bezug von Kurzarbeitsentschädigung be-

legten. Aus dem Protokoll der Arbeitgeberkontrolle gehe hervor, dass die 

Arbeitszeitkontrolle für die Abrechnungsperioden März bis Juni 2020 nicht 

beanstandet und somit als genügend qualifiziert worden sei. Für diesen 

Zeitraum habe die Beschwerdeführerin der Arbeitslosenkasse die monatli-

chen Arbeitskontrollblätter der Mitarbeitenden (Excel-Dokumente) einge-

reicht. Die damalige Treuhänderin der Beschwerdeführerin habe aber auch 

für die folgenden Abrechnungsperioden Juli 2020 bis Februar 2022 über 

entsprechende Excel-Dokumente verfügt und hätte diese aushändigen 

können. Die prüfende Treuhandstelle habe sich bei der Beschwerdeführe-

rin und deren Treuhänderin jedoch nicht in genügender Weise danach er-

kundigt und auch nicht über die drohenden Konsequenzen informiert. Dazu 

wäre die Prüferin jedoch rechtlich verpflichtet gewesen. Sie habe sich bei 

der Wahrnehmung ihrer öffentlichen Aufgabe an das Gesetz zu halten. Im 

Formular "geprüfte Unterlagen" sei fälschlicherweise vermerkt worden, 

dass die Arbeitszeitkontrolle nur für März bis Juni 2020 vorliegen würde. 

Es treffe zwar zu, dass die Beschwerdeführerin beziehungsweise ihre 

Treuhänderin die Excel-Dokumente nur für den Zeitraum März bis 

Juni 2020 der Arbeitslosenkasse eingereicht hätten; die Dokumente seien 

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Seite 9 

aber auch weiterhin erstellt und abgelegt, jedoch nicht mehr der Arbeitslo-

senkasse zugestellt worden, was nie beanstandet worden sei. 

4.2 Die Vorinstanz erklärt, das sozialversicherungsrechtliche Verfahren un-

terstehe zwar dem Untersuchungsgrundsatz. Dieser werde jedoch durch 

die Mitwirkungspflicht der Betroffenen relativiert, insbesondere bei Tatsa-

chen, die sie besser kennen würden als die Behörde und die ohne ihre 

Mitwirkung nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erhoben werden 

könnten. In diesem Zusammenhang treffe die kontrollierte Arbeitgeberin 

auch die Pflicht zur Aufbewahrung und zur Herausgabe von Unterlagen. 

Hinzu komme, dass die Arbeitgeberin die Beweislast für anspruchsbegrün-

dende Tatsachen trage. Die Beschwerdeführerin hätte sicherstellen müs-

sen, dass alle relevanten Unterlagen an der Arbeitgeberkontrolle vorhan-

den gewesen wären. Mit ihrer Unterschrift habe die Beschwerdeführerin 

zudem bestätigt, zur Kenntnis genommen zu haben, dass nachträglich ein-

gereichte Unterlagen eine im Zeitpunkt der Arbeitgeberkontrolle fehlende 

betriebliche Arbeitszeitkontrolle nicht zu ersetzen vermöchten. Es wäre ihr 

freigestanden, das Formular am Kontrolltermin nicht zu unterzeichnen oder 

vorgängig eine Korrektur zu verlangen. Die Beschwerdeführerin habe da-

gegen unterschriftlich bestätigt, dass keine weiteren Unterlagen vorhanden 

gewesen seien. Sie habe die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. 

4.3 Die Ausgleichsstelle der Arbeitslosenversicherung, die im SECO ge-

führt wird (Art. 83 Abs. 3 AVIG), und die von ihr beauftragten Treuhandstel-

len prüfen stichprobenweise bei den Arbeitgebern die ausbezahlten Kurz-

arbeitsentschädigungen (Art. 83a AVIG; Art. 110 Abs. 4 AVIV). Allfällige 

Rückforderungen im Anschluss an Arbeitgeberkontrollen verfügt die Aus-

gleichsstelle, wobei das Inkasso der Arbeitslosenkasse obliegt (Art. 83a 

Abs. 3 AVIG i.V.m. Art. 111 Abs. 2 AVIV). Bei Kurzarbeitsentschädigung 

werden Leistungen aufgrund summarischer Abklärungen provisorisch ge-

währt und ein gründliches Beweisverfahren findet erst nachträglich anläss-

lich einer Arbeitgeberkontrolle statt (Urteile des BGer C 269/03 vom 

25. Mai 2004 E. 3.2.1 und C 223/00 vom 5. Februar 2001 E. 4 a/bb; BORIS 

RUBIN, Commentaire de la loi sur l'assurance-chômage, Zürich/Genf 2014, 

Art. 83a N 10). Die Arbeitgeberkontrolle eröffnet die Möglichkeit, bisher 

vorgelegte Unterlagen (bspw. Arbeitszeiterfassungen) anhand von ande-

ren bei der Kontrolle aufgefundenen betrieblichen Unterlagen abzuglei-

chen und auf ihre Korrektheit zu prüfen (BGE 150 V 249 E. 5.1.2; Urteil des 

BVGer B-1206/2024 vom 14. August 2024 E. 4.2). 

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Seite 10 

4.4 Die Versicherten und ihre Arbeitgeber haben beim Vollzug der Sozial-

versicherungsgesetze unentgeltlich mitzuwirken (Art. 1 Abs. 1 AVIG i.V.m. 

Art. 28 Abs. 1 ATSG). Es handelt sich um eine Generalklausel, die immer 

dann herangezogen werden kann, wenn die Pflichten in den Einzelgeset-

zen (bspw. im AVIG) nicht explizit ausgeführt werden (KURT PÄRLI/LAURA 

KUNZ, in: Ghislaine Frésard-Fellay/Barbara Klett/Susanne Leuzinger 

[Hrsg.], Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungs-

rechts, 2. Aufl., Basel 2025 [nachfolgend: BSK ATSG], Art. 28 N 21). Dabei 

fallen insbesondere die Auskunftserteilung, die Pflicht zur Herausgabe von 

Unterlagen und die Pflicht zur Duldung von Augenscheinen in Betracht 

(CHRISTIAN MEYER/PHILIPP EGLI, in: Ueli Kieser/Matthias Kradolfer/Miriam 

Lendfers [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts ATSG, 5. Aufl., Zürich/Genf 2024 

[nachfolgend: SK ATSG], Art. 28 N 22). Die Folgen der Verletzung sind in 

Art. 43 Abs. 3 ATSG geregelt (Aktenentscheid oder Nichteintreten). Die 

Mitwirkung stellt, trotz Geltung des Untersuchungsgrundsatzes bezie-

hungsweise der sozialversicherungsrechtlichen Abklärungspflicht (Art. 43 

Abs. 1 ATSG), ein unabdingbares Element zur Sachverhaltsabklärung und 

damit zur Klärung und Festsetzung von allfälligen Leistungsansprüchen 

dar (PÄRLI/KUNZ, BSK ATSG, Art. 28 N 14). 

4.5  

4.5.1 Hinsichtlich der von der Beschwerdeführerin gerügten Versäumnisse 

der beauftragten Treuhandstelle bestehen in den Akten keine Hinweise. 

Vielmehr geht aus den Unterlagen zur Terminvereinbarung der Arbeitge-

berkontrolle hervor, dass die Beschwerdeführerin sowie ihre damalige 

Treuhänderin ausdrücklich darauf hingewiesen wurden, sämtliche betrieb-

lichen Unterlagen der Jahre 2020 bis 2022 am Prüfungstag bereitzuhalten 

oder rechtzeitig mitzuteilen, wo diese eingesehen werden können. Es wäre 

der Beschwerdeführerin (und auch ihrer Treuhänderin) daher unbenom-

men gewesen, die beauftragte Treuhandstelle rechtzeitig zwecks Einsicht 

in die monatlichen Arbeitszeitkontrollblätter der Mitarbeitenden, die sich ge-

mäss ihren Angaben bei der Treuhänderin befanden, an diese zu verwei-

sen. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin trifft die beauftragte 

Treuhandstelle keine Pflicht, sich eingehender nach weiteren betrieblichen 

Unterlagen zu erkundigen (vgl. Urteil des BVGer B-2827/2024 vom 

24. Februar 2025 E. 4.8.3) oder auf die drohenden Konsequenzen hinzu-

weisen. Denn aufgrund der zahlreichen Informationen über die Verpflich-

tung zum Führen einer betrieblichen Arbeitszeitkontrolle und die entspre-

chenden Aufbewahrungspflicht (unten E. 5.4) sowie dem Umstand, dass 

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Seite 11 

die Beweislast für die anspruchsbegründenden Tatsachen zum Bezug der 

Versicherungsleistung, vorliegend für die geltend gemachten Arbeitsaus-

fälle, bei der Leistungsansprecherin liegt (oben E. 3.4), hätte der an der 

Kontrolle anwesende Gesellschafter und Geschäftsführer der Beschwer-

deführerin bei hinreichender Aufmerksamkeit Kenntnis davon haben müs-

sen, dass er die entsprechenden Dokumente der beauftragten Treuhand-

stelle zur Verfügung zu stellen oder zumindest anzugeben hat, wie darin 

Einsicht genommen werden kann. Zudem dürfte klar sein, dass zu den be-

trieblichen Unterlagen auch die betriebliche Arbeitszeitkontrolle gehört (Ur-

teil des BVGer B-4689/2018 vom 14. Januar 2019 E. 2.8). Ebenso wäre es 

der Beschwerdeführerin freigestanden, das Formular "geprüfte Unterla-

gen" anlässlich der Arbeitgeberkontrolle nicht zu unterzeichnen oder vor-

gängig eine Korrektur zu verlangen, sollte der an der Kontrolle anwesende 

Gesellschafter und Geschäftsführer tatsächlich der Meinung gewesen 

sein, die darin festgehaltenen Angaben seien unrichtig oder unvollständig 

(vgl. BGE 150 V 249 E. 5.1.1). 

4.5.2 Die beauftragte Treuhandstelle führt das Beweisverfahren für die 

Ausgleichsstelle der Arbeitslosenversicherung hinsichtlich der bezogenen 

Versicherungsleistung durch (oben E. 4.3). Eine allfällige Rückforderung 

wird anschliessend durch die Vorinstanz verfügt und gestützt auf die an der 

durchgeführten Arbeitgeberkontrolle geprüften betrieblichen Unterlagen 

und der dabei gewonnenen Erkenntnisse begründet. Der zuständigen Ar-

beitslosenkasse obliegt anschliessend lediglich das Inkasso (Art. 83a 

Abs. 3 AVIG i.V.m. Art. 111 Abs. 2 AVIV). Inwieweit der beauftragten Treu-

handstelle das Kassendossier der Beschwerdeführerin zur Verfügung 

stand, geht aus den Akten nicht hervor, ist aber insoweit unerheblich, als 

die Beschwerdeführerin selber einräumt, ihre betriebliche Arbeitszeitkon-

trolle der Arbeitslosenkasse nach Juni 2020 – und damit ab dem Zeitpunkt, 

ab welchem die Vorinstanz der Beschwerdeführerin den Anspruch auf 

Kurzarbeitsentschädigung abspricht, weil keine rechtsgenügende betrieb-

liche Arbeitszeitkontrolle vorlag – nicht mehr eingereicht zu haben. Aus die-

sem Grund ist auch der von der Beschwerdeführerin in diesem Zusammen-

hang gestellte Antrag auf den Beizug der Verfahrensakten der zuständigen 

Arbeitslosenkasse abzuweisen. Im Übrigen hat die Beschwerdeführerin mit 

der Beschwerdeschrift ihre der Arbeitslosenkasse eingereichten Unterla-

gen auch dem Bundesverwaltungsgericht eingereicht. 

4.6 Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Formular "geprüfte Unter-

lagen" sei infolge fehlender gesetzlicher Grundlage als nichtig zu qualifizie-

ren. Die Formulierung, wonach der Unterzeichnende bestätige, dass nach 

B-1932/2025 

Seite 12 

der Arbeitgeberkontrolle eingereichte Akten, die den geprüften Unterlagen 

widersprechen würden, für die Beurteilung der Rechtsmässigkeit des Leis-

tungsbezugs nicht mehr berücksichtigt werden könnten, sei treu- und ge-

setzeswidrig. 

4.7 Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin handelt es sich beim ge-

nannten Formular nicht um einen Verwaltungsakt oder eine Verfügung, die 

– wenn sie an einem entsprechend schweren Mangel leiden würde – als 

nichtig qualifiziert werden könnte. Es ist vielmehr ein Beweismittel über den 

Inhalt der Arbeitgeberkontrolle (Datum, geprüfter Betrieb, Prüfungszeit-

raum, Bezeichnung der geprüften Unterlagen) und die dabei getroffenen 

Feststellungen im Verfahren betreffend Kurzarbeitsentschädigung, das ge-

gebenenfalls für unzulässig erklärt werden könnte. Mittels Unterschrift be-

stätigt der geprüfte Betrieb, der Versicherungsleistungen beansprucht hat, 

die Richtigkeit der Angaben und nimmt zur Kenntnis, dass "nachträglich 

eingereichte Akten, welche den geprüften Unterlagen widersprechen für 

die Beurteilung der Rechtmässigkeit des Leistungsbezugs nicht mehr be-

rücksichtigt werden können. Ebenso wenig können nachträglich einge-

reichte Unterlagen eine, im Zeitpunkt der Arbeitgeberkontrolle, fehlende 

betriebliche Arbeitszeitkontrolle ersetzen". Damit ist nicht völlig ausge-

schlossen, dass nachträglich eingereichte Unterlagen dennoch berück-

sichtigt werden können (oben E. 3.3.3). Eine solche Formulierung wider-

spricht auch nicht dem anwendbaren Verfahrensrecht. 

5.  

5.1 Gemäss Angaben der Beschwerdeführerin wurden in ihrem Betrieb im 

streitbetroffenen Bezugszeitraum handschriftlich wöchentliche Arbeitszeit-

nachweise erstellt. Diese habe sie regelmässig ihrer damaligen Treuhän-

derin übermittelt, welche die Angaben manuell in ein Excel-Dokument 

übertragen habe. Die Originale seien jeweils nur für einen Monat aufbe-

wahrt worden, was der internen Praxis entsprochen habe. Die Excel-Doku-

mente seien der Arbeitslosenkasse von März bis Juni 2020, jedoch ab 

Juli 2020 nicht mehr eingereicht, aber weiterhin erstellt worden. Die Be-

schwerdeführerin habe nur noch eine Zusammenfassung der Sollstunden 

sowie der AHV-pflichtigen Lohnsumme aller Mitarbeitenden eingereicht. 

Teilweise sei in den verschiedenen Phasen der Pandemie unklar gewesen, 

welche Unterlagen der Arbeitslosenkasse einzureichen gewesen seien. 

Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Excel-Dokumente mit den Arbeits-

zeiten für den Zeitraum Juli 2020 bis Februar 2022 seien im Zeitpunkt der 

Arbeitgeberkontrolle vorhanden gewesen und zwar bei ihrer Treuhänderin. 

B-1932/2025 

Seite 13 

Sie macht geltend, das Bundesverwaltungsgericht habe diese Unterlagen 

zu berücksichtigen. Die Gesetzeslage und Rechtsprechung zum Noven-

recht sei klar. Es bestünden auch keine Zweifel an der Authentizität der 

eingereichten Unterlagen; diese werde durch die Treuhänderin bestätigt. 

Es handle sich um dieselben Arbeitszeitkontrollblätter (gleiche Formulie-

rung und Formatierung, selber Fehler bei einer Angabe), die für März bis 

Juni 2020 der Arbeitslosenkasse eingereicht worden seien. Da die Vor-

instanz die vorhandenen Unterlagen für die Abrechnungsperioden März bis 

Juni 2020 als genügend erachtet habe und die Excel-Dokumente für die 

Abrechnungsperioden Juli 2020 bis Februar 2022 nun ebenfalls vorliegen 

würden, sei jetzt auch eine rechtmässige betriebliche Arbeitszeitkontrolle 

vorhanden, weshalb die Rückforderung in diesem Umfang aufzuheben sei. 

5.2 Die Vorinstanz erklärt, die Beschwerdeführerin habe durch die angeb-

liche Vernichtung der handschriftlichen Arbeitszeitkontrollen ihre Aufbe-

wahrungspflicht verletzt. Nachträglich eingereichte Unterlagen könnten nur 

unter bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt werden. Dies stehe 

nicht im Widerspruch zum Novenrecht. Es sei nicht ersichtlich, wer, wann 

und gestützt worauf die nun eingereichten Arbeitskontrollblätter erstellt 

habe. Die Unterlagen seien undatiert. Es werde nicht dargelegt, dass die 

Unterlagen nachträglich nicht hätten verändert werden können. Es könne 

auch nicht überprüft werden, ob die nun eingereichten Unterlagen mit den 

vernichteten handschriftlichen Stundenlisten der Mitarbeitenden überein-

stimmten. Alleine die optische Übereinstimmung mit früheren Unterlagen 

könne keine Authentizität belegen. Auch die schriftliche Bestätigung der 

Treuhänderin vermöge die Authentizität der nachgereichten Arbeitszeitkon-

trollblätter nicht zu belegen. Nachträgliche Auskünfte könnten nicht berück-

sichtigt werden, da sie nicht zeitgleich erstellt worden seien. Solche Aus-

künfte würden ein erhöhtes Missbrauchsrisiko bergen. Damit liege für 

sämtliche Arbeitnehmende keine rechtsgenügende Arbeitszeitkontrolle vor, 

weshalb die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschä-

digung habe. 

5.3  

5.3.1 Es ist unbestritten, dass die Originale der handschriftlichen Arbeits-

zeitkontrollen, in die – gemäss Angaben der Beschwerdeführerin – jeweils 

Arbeitsbeginn, Pausen und Arbeitsende eingetragen worden seien, nicht 

mehr vorhanden oder gar vernichtet worden sind. Die Beschwerdeführerin 

räumte denn in ihrer Einsprache vom 16. Dezember 2024 auch ein, die 

gesetzliche Aufbewahrungspflicht (Art. 46b Abs. 2 AVIV) nicht beachtet zu 

B-1932/2025 

Seite 14 

haben. Ebenfalls unbestritten ist, dass an der Arbeitgeberkontrolle lediglich 

die Excel-Dokumente mit den Abschriften der ursprünglich handschriftlich 

erfassten Arbeitszeiten für den Zeitraum März bis Juni 2020 vorhanden ge-

wesen waren. Im Einspracheverfahren machte die Beschwerdeführerin 

zwar geltend, die handschriftlichen Arbeitszeitnachweise ihrer damaligen 

Treuhänderin auch nach Juni 2020 jeweils zwecks Übertrags in eine Excel-

Tabelle übermittelt zu haben, sie unterliess es aber, diese Dokumente der 

Vorinstanz einzureichen. 

5.3.2 Mit der Beschwerdeschrift reicht die Beschwerdeführerin nun Arbeits-

zeitkontrollblätter für den Zeitraum Juli 2020 bis Februar 2022 ein. Nach 

Angaben der Beschwerdeführerin handelt es sich um Ausdrucke der be-

reits genannten Excel-Dokumente. Es sind monatliche tabellarische Dar-

stellungen von Arbeitsbeginn, -ende und Pausen sowie (einzelne) Freitage. 

Ob (sämtliche) Ferientage erfasst sind, ist unklar. Nicht enthalten sind An-

gaben über krankheitsbedingte oder andere Absenzen (Unfall, Militär). 

Schliesslich wird die Summe wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden ange-

geben. Mit der Replik reicht die Beschwerdeführerin zudem ein Schreiben 

ihrer damaligen Treuhänderin vom 8. Juli 2025 ein. Darin bestätigt die 

Treuhänderin, dass die Beschwerdeführerin ihr monatlich die Arbeitszeiten 

der Mitarbeitenden mitgeteilt und sie gestützt darauf Arbeitszeitkontrollblät-

ter erstellt habe. Diese Blätter hätten den Anträgen auf Kurzarbeit gedient 

und seien anschliessend abgelegt worden. Diese Arbeitszeitkontrollblätter 

würden die effektiv geleisteten Arbeitsstunden und die wirtschaftlich be-

dingten Ausfallstunden wiedergeben. 

5.3.3 Die Arbeitszeitkontrollblätter für den Bezugszeitraum Juli 2020 bis 

Februar 2022 wurden an der Arbeitgeberkontrolle nicht vorgelegt. Sie gel-

ten damit als nachträglich eingereicht. Nach der Rechtsprechung wird ver-

langt, dass die Blätter der betrieblichen Arbeitszeitkontrolle grundsätzlich 

am Kontrolltermin vorgelegt wird (oben E. 3.3.3; vgl. auch Urteil des BVGer 

B-1481/2023 vom 28. Juli 2025 E. 8.2 [noch nicht rechtskräftig]). Wenn sie 

– wie die Beschwerdeführerin offenbar der Ansicht ist – in diesem Zeitpunkt 

lediglich vorhanden sind (bei der damaligen Treuhänderin), aber nicht vor-

gelegt werden und auch nicht erklärt wird, wo sie einzusehen sind, damit 

die beauftragte Treuhandstelle das Beweisverfahren durchführen kann, 

verletzt die Beschwerdeführerin ihre Mitwirkungspflicht (oben E. 4.4). Der 

Umstand, dass die betriebliche Arbeitszeitkontrolle am Kontrolltermin vor-

gelegt werden muss, schliesst auch aus, dass die Beschwerdeführerin sich 

auf das Novenrecht berufen kann. Nachträglich eingereichte Dokumente 

können nach der Rechtsprechung für den Nachweis einer genügenden 

B-1932/2025 

Seite 15 

betrieblichen Arbeitszeitkontrolle nur berücksichtigt werden, wenn Rück-

schlüsse auf deren Authentizität gezogen werden können (oben E. 3.3.3). 

Dies ist nachfolgend zu prüfen. 

5.3.4 Ein Vergleich von den ursprünglich handschriftlich erfassten Arbeits-

zeitkontrollen mit den nachgereichten Dokumenten zwecks Überprüfung 

der Identität der Angaben ist nicht möglich, da Erstere gemäss der Be-

schwerdeführerin jeweils bereits im Folgemonat vernichtet worden sind. 

Bei den nachträglich eingereichten Dokumenten sind zudem – entgegen 

der Ansicht der Beschwerdeführerin – aus mehreren Gründen keine Rück-

schlüsse auf deren Authentizität möglich (vgl. auch Urteil des BVGer B-

4689/2018 vom 14. Januar 2019 E. 2.6): die ausgedruckten Dokumente 

sind undatiert; es ist nicht ersichtlich, wer diese, zu welchem Zeitpunkt und 

gestützt worauf erstellt hat; es geht daraus nicht hervor, ob und welche 

Änderungen vorgenommen wurden; die Beschwerdeführerin erklärt nicht, 

weshalb die Dokumente nicht beliebig nachträglich abgeändert werden 

könnten beziehungsweise ob allfällige Änderungen und Korrekturen ver-

merkt würden; es kann nicht überprüft werden, ob die Dokumente tatsäch-

lich fortlaufend geführt oder im Nachhinein erstellt wurden (oben E.3.3.2). 

Der von der Beschwerdeführerin angeführten Umstand, dass die nun ein-

gereichten Dokumente optisch mit denjenigen aus dem Zeitraum März bis 

Juni 2020 übereinstimmten, ist für die Frage der Authentizität der Doku-

mente nicht massgeblich. Die schriftliche Bestätigung der damaligen Treu-

händerin der Beschwerdeführerin über die Authentizität der nachträglich 

eingereichten Arbeitszeitkontrollblätter ist als Parteibehauptung unbehelf-

lich (vgl. Urteil des BVGer B-4689/2018 vom 14. Januar 2019 E. 2.7). Die 

im Beschwerdeverfahren eingereichten Arbeitszeitkontrollblätter können 

für den Nachweis einer genügenden betrieblichen Arbeitszeitkontrolle nicht 

berücksichtigt werden. 

5.4  

5.4.1 Die Beschwerdeführerin bestreitet, auf das Erfordernis zur betriebli-

chen Arbeitszeiterfassung, die damit verbundene Aufbewahrungspflicht so-

wie die Konsequenzen im Unterlassungsfall hingewiesen worden zu sein. 

5.4.2 Die Vorinstanz führt aus, die Beschwerdeführerin könne sich nicht auf 

ihre Unwissenheit berufen. Sie sei mehrfach und in verschiedenen Doku-

menten über die Anforderungen informiert worden. Die Rechtsprechung 

habe wiederholt bestätigt, dass diese Informationspraxis rechtsgenügend 

B-1932/2025 

Seite 16 

sei und die Vorinstanz damit ihrer Aufklärungspflicht gemäss Art. 27 ATSG 

nachkomme. 

5.4.3 Die Versicherungsträger und Durchführungsorgane der einzelnen 

Sozialversicherungen sind verpflichtet, im Rahmen ihres Zuständigkeitsbe-

reichs die interessierten Personen über ihre Rechte und Pflichten aufzu-

klären (Art. 27 Abs. 1 ATSG). Die Aufklärung erfolgt hauptsächlich durch 

die Abgabe von Informationsbroschüren, Merkblättern und dergleichen so-

wie Angaben in Antragsformularen (BGE 148 V 427 E. 4.5.1; BGE 131 V 

472 E. 4.1; PHILIPP EGLI/CHRISTIAN MEYER, SK ATSG, Art. 27 N 19 und 23). 

Zur Erfüllung der Aufklärungspflicht ungeeignet sind nach der jüngeren 

Rechtsprechung verwaltungsinterne Weisungen (Kreisschreiben, Weglei-

tungen etc.), da sie sich an die Verwaltung und nicht an das Publikum rich-

ten (BGE 148 V 427 E. 4.5.4; PHILIPP EGLI/CHRISTIAN MEYER, SK ATSG, 

Art. 27 N 24). Nach Art. 27 Abs. 2 ATSG hat jede Person Anspruch auf 

grundsätzlich unentgeltliche Beratung über ihre Rechte und Pflichten. Da-

für zuständig sind die Versicherungsträger, denen gegenüber die Rechte 

geltend zu machen oder die Pflichten zu erfüllen sind. 

5.4.4 Der alleinige Gesellschafter und Geschäftsführer hätte als verant-

wortliches Organ der Beschwerdeführerin bei hinreichender Aufmerksam-

keit aufgrund der Angaben im Antragsformular sowie der Info-Service-Bro-

schüre betreffend Kurzarbeitsentschädigung Kenntnis davon haben müs-

sen, dass die für den Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung erforderliche 

ausreichende Kontrollierbarkeit der Arbeitszeit ein betriebsinternes Zeiter-

fassungssystem voraussetzt und die entsprechenden Unterlagen im Hin-

blick auf spätere Kontrollen aufzubewahren sind (Urteil des BGer 

8C_121/2012 vom 11. Juni 2012 E. 3.2.1 und E. 3.4). Die Info-Service-Bro-

schüre "Kurzarbeitsentschädigung" dient der Information für die Rechtsu-

chenden (Urteil des BVGer 4065/2022 vom 30. Januar 2024 E. 2.5.6). Sie 

"gibt Arbeitgebern oder Arbeitgeberinnen einen Überblick über die Rechte 

und Pflichten sowie die Schritte, die sie unternehmen können bei Kurzar-

beit oder drohender Kurzarbeit" (S. 2). Die Arbeitgeber werden auf die An-

forderungen an eine betriebliche Arbeitszeitkontrolle sowie auf die fünfjäh-

rige Aufbewahrungsfrist hingewiesen (vgl. SECO [Hrsg.], Information für 

Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Kurzarbeitsentschädigung, aktuelle 

Ausgabe 2025, Ziff. 6, 7 und 13 in fine). Das Formular "Voranmeldung zur 

Kurzarbeit" verweist auf das Erfordernis einer betrieblichen Arbeitszeitkon-

trolle. Auch die Bewilligungsverfügungen der kantonalen Amtsstelle weisen 

regelmässig ausdrücklich auf die Notwendigkeit einer betrieblichen Arbeits-

zeitkontrolle hin. Die Gerichtspraxis hat diese Informationen mehrfach als 

B-1932/2025 

Seite 17 

rechtsgenügliche Ausgangsinformationen qualifiziert (vgl. statt vieler Urteil 

des BGer 8C_681/2021 vom 23. Februar 2022 E. 3.6; Urteile des BVGer 

B-2601/2017 vom 22. August 2018 E. 4.2 und B-4689/2018 vom 14. Ja-

nuar 2019 E. 2.8). Die Rüge ist unbegründet. 

5.5  

5.5.1 Die Beschwerdeführerin hält dafür, dass der geltend gemachte Ar-

beitsausfall aufgrund anderer betrieblicher Unterlagen plausibilisiert wer-

den könne. Die behördlichen Massnahmen hätten zu Umsatzeinbussen 

geführt, was sich direkt auf die Anzahl der benötigten Arbeitsstunden aus-

gewirkt habe. Die Beschwerdeführerin erörtert detailliert, wie sich die je-

weils geltenden Massnahmen in ihrem Gastrobetrieb auf den Arbeitsausfall 

der Mitarbeitenden ausgewirkt hätten, wie die jeweiligen Schutzkonzepte 

lauteten, stellt die Umsatzahlen der jeweiligen Monate des Geschäfts-

jahrs 2019 denjenigen der Jahre 2020, 2021 und 2022 gegenüber und be-

rechnet die monatlichen Umsatzeinbussen prozentual. Die durchschnittli-

che monatliche Umsatzeinbusse betrage demnach 26 %. Die monatliche 

Kurzarbeitsentschädigung habe 27.8 % der durchschnittlichen monatli-

chen Lohnsumme des Geschäftsjahrs 2019 betragen. Dies entspreche 

etwa der durchschnittlichen monatlichen Umsatzeinbusse. Die bezogene 

Kurzarbeitsentschädigung sei somit proportional zum Umsatzrückgang. 

Die ausbezahlte Kurzarbeitsentschädigung halte einer Plausibilitätsprü-

fung damit stand. Es existierten zudem Rapporte über die wirtschaftlich 

bedingten Ausfallstunden im Zeitraum Juli 2021 bis Februar 2022, die von 

den Mitarbeitenden unterzeichnet und der Arbeitslosenkasse eingereicht 

worden seien. Diese enthielten die täglichen wirtschaftlich bedingten Aus-

fallstunden der Mitarbeitenden und genügten den Anforderungen an eine 

betriebliche Arbeitszeitkontrolle, da die Rapporte inhaltlich mit den nachge-

reichten Excel-Dokumenten übereinstimmten. 

5.5.2 Die Vorinstanz führt aus, der Umsatz eines Unternehmens stehe 

nicht in direktem, kausalem Zusammenhang mit der Anzahl der geleisteten 

Arbeitsstunden. Eine Plausibilisierung des wirtschaftlich bedingten Arbeits-

ausfalls und der geleisteten Arbeitszeit sei anhand des Umsatzeinbruchs 

während des Prüfungszeitraums nicht möglich. Die genannten Rapporte 

seien auch keine genügenden Arbeitszeitkontrolle, weil sie nicht ausrei-

chend detailliert seien. Sie wiesen nur die Ausfallstunden der Mitarbeiten-

den aus. Die übrigen notwenigen Angaben fehlten. 

B-1932/2025 

Seite 18 

5.5.3 Eine Plausibilisierung des wirtschaftlich bedingten Arbeitsausfalls 

und der geleisteten Arbeitszeit sämtlicher Mitarbeitenden anhand des Um-

satzeinbruchs während des Prüfungszeitraums beziehungsweise eines 

Umsatzvergleichs mit dem Geschäftsjahr 2019 ist nicht möglich (vgl. Urteil 

des BVGer B-6131/2024 vom 4. März 2025 E. 4.5.4). Der Umsatz steht – 

auch im Fall der Beschwerdeführerin – nicht in direktem Zusammenhang 

mit der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden (Urteil des BVGer B-

4559/2021 vom 20. Oktober 2022 E. 9.7.2). Ein Umsatzrückgang ermög-

licht daher nicht die (nachträgliche) Bestimmung der Reduktion der Arbeits-

zeit (Urteil des BVGer B-4557/2022 vom 17. November 2023 E. 6.6.5). Ins-

besondere ist ein isolierter Umsatzvergleich mit einem früheren Geschäfts-

jahr nicht geeignet, zuverlässig den geltend gemachten wirtschaftlich be-

dingten Arbeitsausfall in späteren Geschäftsjahren nachträglich zu bele-

gen. Ferner sind Kurzarbeitsentschädigungen nicht dazu bestimmt, den 

Fortbestand des Unternehmens zu sichern oder Umsatzrückgänge oder 

Betriebsverluste zu decken (Urteil des BGer 8C_699/2022 vom 15. Juni 

2023 E. 5.2.4). Auch durch die monatlichen Rapporte von Juli 2021 bis 

Februar 2022 über die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden, die von den 

Mitarbeitenden unterzeichnet sind, kann die fehlende täglich fortlaufende 

Aufzeichnung der Arbeitszeit nicht ersetzt werden (vgl. Urteil des BGer 

8C_728/2023 vom 15. Mai 2024 E. 5.2). 

5.6 Ist der Arbeitsausfall für die Durchführungsorgane der Arbeitslosenver-

sicherung nicht hinreichend überprüfbar, da detaillierte betriebliche Unter-

lagen dies nicht zulassen, fehlt es am Anspruchserfordernis der genügen-

den Kontrollierbarkeit des behaupteten Arbeitsausfalls (Urteil des BGer 

8C_18/2024 vom 9. Juli 2024 E. 6.1). Damit ist der Schluss der Vorinstanz, 

dass für die Abrechnungsperioden Juli 2020 bis Februar 2022 kein An-

spruch auf Kurzarbeitsentschädigung besteht, nicht zu beanstanden. 

6.  

6.1 Der in Art. 9 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) verankerte Grundsatz von Treu und 

Glauben statuiert ein Verbot widersprüchlichen Verhaltens und verleiht ei-

ner Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in behördli-

che Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begründendes 

Verhalten der Behörden. Die Voraussetzung für eine Berufung auf Vertrau-

ensschutz, die unter bestimmten Voraussetzungen eine vom materiellen 

Recht abweichende Behandlung der Rechtsuchenden gebieten kann, ist 

erfüllt: 1. wenn die Behörde in einer konkreten Situation mit Bezug auf be-

B-1932/2025 

Seite 19 

stimmte Personen gehandelt hat; 2. wenn sie für die Erteilung der betref-

fenden Auskunft zuständig war oder wenn die rechtsuchende Person die 

Behörde aus zureichenden Gründen als zuständig betrachten durfte; 

3. wenn die Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne weiteres er-

kennen konnte; 4. wenn sie im Vertrauen auf die Richtigkeit der Auskunft 

Dispositionen getroffen hat, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht 

werden können, und 5. wenn die gesetzliche Ordnung seit der Auskunfts-

erteilung keine Änderung erfahren hat (BGE 143 V 341 E. 5.2.1). 

6.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Arbeitslosenkasse habe 

die eingereichten Unterlagen stets als genügend erachtet und die Kurzar-

beitsentschädigung gestützt darauf ausbezahlt. Es widerspreche dem 

Grundsatz von Treu und Glauben, dem Anspruch auf Vertrauensschutz 

und sei rechtsmissbräuchlich, wenn die Vorinstanz nun, Jahre nach der 

Prüfung und Ausrichtung der Kurzarbeitsentschädigung erkläre, die mate-

riellen Voraussetzungen seien nicht erfüllt. Die Beschwerdeführerin habe 

darauf vertrauen dürfen, dass die Arbeitslosenkasse den Anspruch ab-

schliessend geprüft habe und darüber verfügt habe. 

6.3 Die Vorinstanz führt aus, die Beschwerdeführerin könne sich nicht auf 

den Vertrauensschutz berufen. Es sei weder ersichtlich noch werde gel-

tend gemacht, dass die Arbeitslosenkasse eine Auskunft erteilt habe, die 

der Rückforderung entgegenstehen könnte. Das Nichtbeanstanden der 

eingereichten Unterlagen und die Ausrichtung der beantragten Kurzar-

beitsentschädigung begründe keine Vertrauensgrundlage. Es fehle an ei-

ner vorbehaltlosen Zusicherung seitens der Behörde. Im Gegenteil stehe 

die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung schon von Gesetzes wegen 

unter dem Vorbehalt, dass sie zurückgefordert werde, wenn sich im Nach-

hinein ergebe, dass die Leistungszusprechung zweifellos unrichtig gewe-

sen und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung sei. 

6.4 Es ist nicht Sache der Arbeitslosenkasse, die Leistungsberechtigung 

vor der Auszahlung umfassend zu prüfen (Urteile des BGer 8C_728/2023 

vom 15. Mai 2024 E. 5.2 und 8C_681/2021 vom 23. Februar 2022 E. 3.6). 

Es ist grundsätzlich Sache der kantonalen Amtsstelle, die Anspruchsvo-

raussetzungen zu prüfen, im Zweifel geeignete Abklärungen vorzunehmen 

und gegebenenfalls Einspruch gegen die Auszahlung der Kurzarbeitsent-

schädigungen zu erheben (Art. 36 Abs. 3 und 4 AVIG; BGE 124 V 75 

E. 4b/aa). Die Kasse prüft die persönlichen Voraussetzungen nach Art. 31 

Abs. 3 AVIG sowie die Voraussetzung nach Art. 32 Abs. 1 Bst. b AVIG 

(Art. 39 Abs. 1 AVIG) und ist nicht verpflichtet, die Anspruchsberechtigung 

B-1932/2025 

Seite 20 

selber umfassend abzuklären (BGE 124 V 75 E. 4b/aa und bb). Anzumer-

ken ist jedoch, dass die erste zu nehmende Hürde bei der kantonalen 

Amtsstelle nicht "gewichtiger" ist (als die zeitlich nachgelagerte Prüfung 

durch die zuständige Arbeitslosenkasse), wird doch ebenfalls nicht deren 

"Zustimmung" verlangt, sondern nur, dass sie nicht durch "Einspruch" das 

Verfahren hemmt. Dieser Umstand weist darauf hin, dass im Normalfall 

keine Einwendungen der kantonalen Amtsstelle erwartet werden. Anlass 

zu ergänzenden Abklärungen können aber auch, wie vorliegend, erst die 

durch die Ausgleichsstelle der Arbeitslosenversicherung nachträglich an-

geordneten Arbeitgeberkontrollen bilden. Die Rechtfertigung, dass der Ar-

beitgeberin wiederholt über eine längere Zeitdauer vorbehaltlos Kurzar-

beitsentschädigungen ausbezahlt worden sind, löst vor diesem Hinter-

grund keinen Vertrauensschutz aus und steht einer Rückforderung von 

Leistungsbetreffnissen nicht entgegen (vgl. zum Ganzen Urteile des BGer 

8C_652/2012 vom 6. Dezember 2012 E. 5.2.2 und 8C_469/2011 vom 

29. Dezember 2011 E. 6.2.1.2). Weder die Arbeitslosenkassen noch die 

kantonalen Amtsstellen sind verpflichtet, regelmässige und systematische 

Kontrollen bei der Einreichung des Leistungsgesuchs oder bei der Auszah-

lung durchzuführen, denn es darf keine Verzögerung bei der Auszahlung 

von Leistungen zu Lasten der betroffenen Arbeitnehmenden und Angestell-

ten geben (Urteil des BGer 8C_681/2021 vom 23. Februar 2022 E. 3.6). Es 

liegt daher weder ein Fall von Vertrauensschutz vor noch hat sich die Vor-

instanz wider Treu und Glauben oder gar rechtsmissbräuchlich verhalten. 

7.  

7.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sie es finanziell nicht ver-

kraften würde, den Rückforderungsbetrag innert 90 Tagen zurückzubezah-

len. Die Vorinstanz erklärt, dass auf Gesuch hin von der Rückerstattung 

von Leistungen abgesehen werden könne, wenn diese in gutem Glauben 

empfangen worden seien und eine grosse Härte vorliege. 

7.2 Soweit die Beschwerdeführerin damit eine Verletzung des Verhältnis-

mässigkeitsgrundsatzes (Art. 5 Abs. 2 BV) rügt, ist festzuhalten, dass 

Art. 31 Abs. 3 Bst. a AVIG und Art. 46b Abs. 1 AVIV sowie die zugehörige 

Rechtsprechung kaum Spielraum für behördliches Ermessen lassen, so 

dass die Tragweite des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit bei der 

Durchführung dieser Bestimmungen von vornherein eingeschränkt er-

scheint. Sobald die Arbeitszeit – wie im vorliegenden Fall – über einen be-

stimmten Zeitraum nicht als hinreichend kontrollierbar angesehen wird, gilt 

der Grundsatz, dass die Gewährung von Kurzarbeitsentschädigung selbst 

B-1932/2025 

Seite 21 

teilweise nicht in Betracht (Urteil des BGer 8C_699/2022 vom 15. Juni 

2023 E. 6.4). Die Rückforderung kann daher gestützt auf den Verhältnis-

mässigkeitsgrundsatz weder reduziert noch kann darauf verzichtet werden 

(Urteil des BVGer B-4895/2023 vom 19. April 2024 E. 5.5). Wenn Versi-

cherungsleistungen unrechtmässig bezogen wurden, sind sie zurückzuer-

statten (unten E. 8.1). Ein Erlass der Rückforderung kommt nur unter be-

stimmten Voraussetzungen und erst dann in Betracht, wenn über die Rück-

forderung rechtskräftig entschieden ist (Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG i.V.m. 

Art. 4 und 5 der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche-

rungsrechts vom 11. September 2002 [ATSV, SR 830.11]). 

8.  

8.1 Unrechtmässig bezogene Leistungen der Arbeitslosenversicherung 

sind gemäss Art. 95 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 ATSG zu-

rückzuerstatten. Dazu bedarf es, dass die Bedingungen für eine prozessu-

ale Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) oder eine Wiedererwägung (Art. 53 

Abs. 2 ATSG) der ursprünglichen Verfügung erfüllt sind (BGE 142 V 259 

E. 3.2). Die Rückerstattungsnorm von Art. 25 ATSG dient der Durchset-

zung des Legalitätsprinzips (BGE 147 V 417 E. 7.3.2). Voraussetzungen 

für ein wiedererwägungsweises Zurückkommen auf die Auszahlungen 

sind, dass die formell rechtskräftig verfügte oder formlos erfolgte (vgl. 

Art. 100 Abs. 1 AVIG) Zusprache von Leistungen zweifellos unrichtig und 

ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (Art. 53 Abs. 2 ATSG). Die 

Abwägung zwischen der Durchsetzung des objektiven Rechts und dem In-

teresse an der Bestandeskraft der Verfügung ist damit durch den Gesetz-

geber abstrakt und verbindlich vorgenommen worden (Urteile des BGer 

8C_407/2024 vom 14. Oktober 2024 E. 6.1 und 8C_680/2017 vom 7. Mai 

2018 E. 4.1.3.1). Der Gesetzgeber hat dem Interesse an einer richtigen 

Gesetzesanwendung gegenüber dem Interesse am Bestand einer Verfü-

gung von vornherein das grössere Gewicht zugeordnet. Eine zeitliche Be-

fristung der Wiedererwägungsmöglichkeit besteht nicht (BGE 149 V 91 

E. 7.7). Vorbehalten bleiben die Verwirkungsfristen von Art. 25 ATSG. 

8.2 Die Wiedererwägung nach Art. 53 Abs. 2 ATSG dient der Korrektur ei-

ner anfänglich unrichtigen Rechtsanwendung einschliesslich unrichtiger 

Feststellung im Sinne der Würdigung des Sachverhalts. Darunter fallen ins-

besondere eine Leistungszusprache ohne oder in unrichtiger Anwendung 

der massgeblichen Bestimmungen und eine unvollständige Sachverhalts-

abklärung aufgrund einer klaren Verletzung des Untersuchungsgrundsat-

zes (Urteil des BGer 8C_277/2020 vom 17. August 2020 E. 4.1). Es geht 

B-1932/2025 

Seite 22 

also um die Konstellation, in der die Leistung von Anfang an zu Unrecht 

zugesprochen wurde, jedenfalls sofern sich aufgrund der nachträglich kor-

rekten Rechtsanwendung ergibt, dass die Leistung nicht geschuldet gewe-

sen wäre (BGE 149 V 91 E. 7.7). Zweifellose Unrichtigkeit meint dabei, 

dass kein vernünftiger Zweifel an der (von Beginn weg bestehenden) Un-

richtigkeit der Verfügung möglich, also einzig dieser Schluss denkbar ist 

(BGE 148 V 195 E. 5.3). Der zeitliche Eintritt der Wirkung der Wiedererwä-

gung ist beim Tatbestand des unrechtmässigen Leistungsbezugs in Art. 25 

Abs. 1 ATSG geregelt, indem eine rückwirkende Korrektur vorzunehmen 

ist (DIANA OSWALD, SK ATSG, Art. 53 N 72). 

8.3 Das Erfordernis der zweifellosen Unrichtigkeit ist in der Regel erfüllt, 

wenn eine Leistungszusprechung aufgrund falsch oder unzutreffend ver-

standener Rechtsregeln erfolgt war oder wenn massgebliche Bestimmun-

gen nicht oder unrichtig angewandt wurden (Urteil des BGer 8C_110/2023 

vom 31. Oktober 2023 E. 3.2). Die Unrichtigkeit der Leistungszusprache im 

Umfang von insgesamt Fr. 190'739.95 für den Zeitraum März 2020 bis 

Februar 2022 ergibt sich aus dem Umstand, dass Kurzarbeitsentschädi-

gung für nicht wirtschaftlich, sondern krankheitsbedingte Abwesenheiten 

und für Mitarbeitende in gekündigtem Arbeitsverhältnis beansprucht wurde 

(oben E. 2) sowie der mangelnden Bestimmbarkeit beziehungsweise Kon-

trollierbarkeit des Arbeitsausfalls und der Arbeitszeit nach Art. 31 Abs. 3 

Bst. a AVIG aller Mitarbeitenden im Zeitraum Juli 2020 bis Februar 2022 

(oben E. 4 bis 6). Damit fehlt es an einer materiell-rechtlichen Anspruchs-

voraussetzung für den Bezug von Kurzarbeitsentschädigung in dieser 

Höhe (vgl. BGE 150 V 249 E. 6). Die Berichtigung ist, angesichts des in 

Frage stehenden Betrags, von erheblicher Bedeutung. Das wiedererwä-

gungsweise Zurückkommen auf die Leistungszusprache durch die Vor-

instanz ist vorliegend nicht zu beanstanden. 

9.  

Der angefochtene Einspracheentscheid vom 17. Februar 2025 gegen die 

Rückforderungsverfügung betreffend Kurzarbeitsentschädigung im Um-

fang von Fr. 190'739.95 ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden. Die Be-

schwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen. 

10.  

Beschwerdeverfahren betreffend den Vollzug des Arbeitslosenversiche-

rungsgesetzes vor Bundesverwaltungsgericht sind kostenpflichtig, selbst 

wenn es sich dabei um Streitigkeiten über die Bewilligung oder Verweige-

rung von Leistungen der Sozialversicherungen handelt (Urteil des BVGer 

B-1932/2025 

Seite 23 

B-3364/2011 vom 14. Juni 2012 E. 7). Entsprechend dem Verfahrensaus-

gang hat die unterliegende Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu 

tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 1 ff. des Reglements über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 

21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]). Die Kosten sind ausgehend vom 

Streitwert (Art. 63 Abs. 4bis Bst. b VwVG i.V.m. Art. 4 VGKE) und in Anwen-

dung der gesetzlichen Bemessungsfaktoren (Art. 63 Abs. 4bis VwVG i.V.m. 

Art. 2 Abs. 1 VGKE) auf Fr. 5'700.– festzusetzen. Es ist keine Parteient-

schädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE). 

  

B-1932/2025 

Seite 24 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 5'700.– werden der Beschwerdeführerin 

auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwen-

det. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz und wird 

der zuständigen Arbeitslosenkasse mitgeteilt. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Willisegger Astrid Hirzel 

  

B-1932/2025 

Seite 25 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: 1. September 2025 

 

  

B-1932/2025 

Seite 26 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Das Urteil wird mitgeteilt:  

– der Arbeitslosenkasse des A._______