# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e64d0d81-2eda-5ef9-abd1-d3acc24a121f
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-05-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 17.05.2018 III 2018 2
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-2_2018-05-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 2

Entscheid vom 17. Mai 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________,

2. B.________,

3. C.________,
Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________,

gegen

1. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3, Postfach 155, 8852 Alten-
dorf,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14,
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9,
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. E.________,
Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. F.________,

5. G.________,
Beigeladene,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)

2

Sachverhalt:

A. Auf dem Grundstück KTN 00Z.________ (387 m2; Eigentümerin 

G.________), Gemeinde Altendorf, welches in der Wohnzone W2 liegt, befinden 
sich derzeit sieben Garagenboxen. Mit Eingabe vom 16. Juni 2015 ersuchte 
E.________ den Gemeinderat Altendorf um eine Baubewilligung für den Abbruch 
der bestehenden Garagenboxen sowie den Neubau eines Einfamilienhauses 
(bestehend aus Untergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dach- bzw. At-
tikageschoss). Das Baugesuch wurde im Amtsblatt 2015 (…) publiziert und öf-
fentlich aufgelegt. Innert Frist erhoben H.________, B.________ und 
C.________ sowie eine weitere Person je separat Einsprache beim Gemeinderat 
Altendorf. Nach Überarbeitung des Projektes erteilte der Gemeinderat Altendorf 
mit Beschluss (GRB) vom 2. Februar 2016 gestützt auf den Gesamtentscheid 
des Amtes für Raumentwicklung (ARE) vom 15. Dezember 2015 die Baubewilli-
gung und wies die Einsprachen ab. Für die Abweichungen betreffend Bestim-
mungen zum Attikageschoss und zum Strassenabstand wurden Ausnahmen be-
willigt. Auf Beschwerde von H.________, B.________ und C.________ sowie 
der weiteren Person hin hob der Regierungsrat den gemeinderätlichen Baubewil-
ligungsbeschluss und den Gesamtentscheid des ARE mit Beschluss (RRB) 
Nr. 962/2016 vom 29. November 2016 auf. 

B. Mit Eingabe vom 20. Dezember 2016 reichte E.________ beim Gemeinde-
rat Altendorf ein neues Baugesuch für den Abbruch der bestehenden Garagen-
boxen und den Neubau eines Einfamilienhauses auf KTN 00Z.________ ein. 
Dieses Baugesuch wurde im Amtsblatt 2016 (…) publiziert und öffentlich aufge-
legt. Auch gegen dieses Baugesuch erhoben H.________, B.________ und 
C.________ am 12. Januar 2017 Einsprache beim Gemeinderat Altendorf. Am 
13. Februar 2017 reichte E.________ angepasste Projektpläne ein, wozu die 
Einsprecher am 20. März 2017 Stellung nahmen. Am 30. März 2017 reichte der 
Bauherr wiederum überarbeitete Pläne ein. 

C. Mit Gesamtentscheid vom 1. Mai 2017 erteilte das ARE die kantonale Bau-
bewilligung unter Abweisung der Einsprachen, soweit kantonale Zuständigkeit 
bestand. Mit GRB Nr. 337 vom 9. Juni 2017 erteilte der Gemeinderat Altendorf 
die Baubewilligung unter gleichzeitiger Eröffnung des Gesamtentscheides des 
ARE wie folgt: 

Einsprachen
1. Die Einsprache von H.________, B.________ und C.________, alle v.d. RA 

Dr. D.________, wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf 
einzutreten ist.

Ausnahmebewilligung

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2. Für die Unterschreitung des kommunalen Strassenabstandes durch den 
Neubau wird im Sinne der Erwägungen aus ortsbaulichen Gründen eine 
Ausnahmebewilligung erteilt.

(3.- Besondere Bedingungen und Auflagen; Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; 
Mitteilung). 

D. Gegen diese Baubewilligung erhoben A.________, welcher das im Südos-
ten an das Baugrundstück angrenzende Grundstück KTN 00Y.________ am 
24. Mai 2017 von H.________ erworben hatte, B.________ und C.________ mit 
Eingabe vom 4. Juli 2017 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz 
mit dem Antrag auf Aufhebung des GRB Nr. 337 vom 9. Juni 2017 unter Kosten- 
und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerdegegners. 

E. Mit RRB Nr. 919/2017 vom 5. Dezember 2017 entschied der Regierungsrat 
wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1'500.-- 
werden den Beschwerdeführern auferlegt (…).

3. Dem Beschwerdegegner wird eine Parteientschädigung von insgesamt 
Fr. 1'200.-- zugesprochen, welche von den Beschwerdeführern (unter 
solidarischer Haftbarkeit) zu tragen ist. 

(4./5. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

F. Gegen diesen Regierungsratsbeschluss (Versand am 12.12.2017) lassen 
A.________, B.________ und C.________ mit Eingabe vom 29. Dezember 2017 
(Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz Beschwerde erheben mit den folgenden Anträgen:

1. a) Der Beschluss Nr. 919/2017 des Regierungsrates des Kantons 
Schwyz vom 05.12.2017 sei aufzuheben.

b) Die mit Beschluss des Gemeinderates vom 09.06.2017 erteilte 
Baubewilligung (…) sei aufzuheben.

c) Die Baubewilligung sei zu verweigern. 

2. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten des 
Beschwerdegegners. 

G. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 12. Ja-
nuar 2018, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer 
abzuweisen. Das ARE teilte am 15. Januar 2018 seinen Verzicht auf eine Ver-
nehmlassung und eine explizite Antragsstellung mit. Der Beschwerdegegner be-
antragt am 24. Januar 2018 die vollumfängliche Abweisung der Verwaltungsge-
richtsbeschwerde unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. Ebenso 
beantragt der Gemeinderat Altendorf mit Stellungnahme vom 15. Februar 2018 

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die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten wer-
den könne, unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführer. 

H. Mit Eingabe vom 19. April 2018 verweisen die Beschwerdeführer für die 
Rechtsbegehren auf ihre Beschwerde vom 29. Dezember 2017. Hierzu äussert 
sich der Beschwerdegegner am 27. April 2018. Mit Schreiben vom 11. Mai 2018 
verzichten die Beschwerdeführer auf weitere Bemerkungen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Das Baugrundstück grenzt im Osten an KTN 00X.________ und im Südos-
ten an KTN 00Y.________, die sich im Eigentum der Beschwerdeführer Ziff. 3 
bzw. 1 befinden. Nördlich von KTN 00Z.________ – und von diesem an der nörd-
lichen Ecke nur durch einen schmalen Streifen des Grundstückes 
KTN 00X.________ getrennt – liegt das Grundstück KTN 00W.________, wel-
ches sich im Eigentum des Beschwerdeführers Ziff. 2 befindet. 

Das Baugrundstück hat die Form eines einseitigen (oder rechtwinkligen) Trape-
zes. Die beiden (parallelen) Grundseiten verlaufen in Südost-Nordwest-Richtung. 
Die Südwestseite, welche ans Grundstück KTN 00V.________ angrenzt, als kür-
zere der beiden parallelen Seiten misst rund 12 m. In diesem Bereich verläuft der 
J.________weg über das Baugrundstück. Die Nordostseite (Trapezbasis) misst 
rund 35 m. Die Südostseite, welche ans Grundstück KTN 00Y.________ an-
grenzt, bildet den im rechten Winkel zu den parallelen Grundseiten stehenden 
(kürzeren) Trapezschenkel mit einer Länge von gut 16 m. Der in Nord-Süd-
Richtung verlaufende (längere) Trapezschenkel, der an die I.________strasse 
(Grundstück KTN 00U.________, im Eigentum der Gemeinde) anstösst, misst 
rund 27 m. 

Die geplante Baute nimmt mit ihren Grundrissen im Wesentlichen den Grunds-
tückverlauf auf (vgl. Situationsplan [Plan-Nr. A3-201] 1:500 vom 19.12.2016, rev. 
30.1.2017 und 27.3.2017; Grundrissplan [Plan-Nr. 202] 1:100 vom 19.12.2016, 
rev. 30.1.2017 und 27.3.2017). Sie besteht aus Unterschoss (UG), Erdgeschoss 
(EG), Obergeschoss (OG) und Dachgeschoss (DG). 

Im UG, welches 8.76 m x 9.40 m misst, befinden sich der Technikraum sowie 
drei Kellerräume. 

Das EG umfasst eine Garage (mit Zufahrt von Nordwesten her), den Eingang 
(von Südwesten her) mit Korridor und Treppenhaus, zwei (Kinder-)Zimmer 
(12.23 m2 und 12.40 m2), eine Nasszelle und einen Veloraum (an der Südost-
seite). Auf der Südwestseite befindet sich (teils auf dem Flachdach des UG) ein 

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Aussenabstellplatz, der teils vom OG überdacht wird. Die Nordostfassade 
(Längsfassade) des EG weist beim Übergang vom Wohnbereich zur Garage eine 
leichte Abknickung (in westliche Richtung) auf, was zur Folge hat, dass das OG, 
dessen Nordostfassade diese Abknickung nicht aufweist, das EG in diesem Be-
reich auf einer Länge von rund 5 m bis (maximal) 1.07 m überkragt. 

Im OG befinden sich (neben Treppenhaus und Korridor) der Wohnraum 
(21.76 m2), zwei Zimmer (Elternschlafzimmer, 21.96 m2; Kinderzimmer, 13.35 m2) 
zwei Nasszellen sowie ein Waschraum. Dieses ein Fünfeck bildende OG liegt in 
einem Rechteck von 8.76 m (Südostseite) x 14.80 m (Nordostseite). Die Süd-
westseite weist nach 6.66 m einen Knick (Ecke) auf, ab welcher sie in nördlicher 
Richtung parallel zur I.________strasse verläuft; diese Westseite misst rund 
10 m. Die entsprechend schmale Nordwestseite misst 3.92 m. 

Das DG beinhaltet neben dem Treppenhaus einen Koch-/Essraum (40.76 m2), 
eine Büronische (3.64 m2) sowie an der Südwestseite und Nordwestseite Terras-
sen von 11.32 m2 bzw. 22.12 m2. Im nördlichen Bereich der Nordostseite 
schliesst das DG auf einer Länge von 4.76 m (entsprechend weniger als ein Drit-
tel der gesamten Seitenlänge von 14.80 m) bündig ans OG an (vgl. erwähnte 
Planunterlagen sowie Baubeschrieb des Baueingabedossiers vom 19.12.2016). 

Das Dach präsentiert sich aus nordwestlicher Richtung als Flachdach mit Ab-
schrägung (Schrägdach) auf der Südwestseite nach rund 6 m. Aus südöstlicher 
Richtung weist das Dach infolge von Abschrägungen auf der Südwest- wie der 
Nordostseite einen "abgeschnittenen Giebel" auf; der diesbezügliche Flachdach-
bereich misst knapp 4 m (Breite). Die südwestliche Terrasse im DG ist in die 
schräge Dachfläche eingeschnitten. Aus nordöstlicher Blickrichtung ist die nord-
westliche Terrasse des DG (mit einer Länge von 5.44 m), das Flachdach des DG 
(4.76 m) sowie das Schrägdach (4.60 m) erkennbar (was die erwähnte totale 
Länge von 14.80 m ergibt). 

Gemäss dem Baueingabedossier vom 14. Februar 2017 (RR-act. III B 8) beträgt 
das gesamte Bauvolumen 1‘182 m3. Die gesamte Bruttogeschossfläche beträgt 
359 m2. Die anrechenbare Bruttogeschossfläche wurde von der Bauherrschaft 
auf 162.6 m2 ermittelt. Die mögliche Bruttogeschossfläche von 166.4 m2 wurde 
auf der Basis einer total anrechenbaren Landfläche von 387 m2 und einer für 
Einzelbauweise in der Wohnzone W2 zulässigen Ausnützungsziffer (AZ) von 
0.43 (Art. 48 des kommunalen Baureglements 1996 [BauR] vom 11.1.1991/ 
1.5.1997) errechnet.

2. Die Beschwerdelegitimation (§ 37 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes 
[SRSZ 234.110; VRP] vom 6.6.1974) der Beschwerdeführer als Eigentümer von 

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Grundstücken im unmittelbaren Umfeld des Baugrundstückes ist offenkundig ge-
geben. Als wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Betroffenheit dient praxis-
gemäss die räumliche Distanz zum umstrittenen Bauvorhaben. Die Rechtspre-
chung bejaht meistens die Legitimation von Nachbarn, deren Liegenschaften sich 
in einem Umkreis von bis zu rund 100 Metern befinden (vgl. Urteil des Bundes-
gerichts 1C_139/2017 vom 6.2.2018 Erw. 1.3). Die (räumlich bedingte) Möglich-
keit einer Beeinträchtigung genügt, um die Einsprache- bzw. Beschwerdebefug-
nis zu begründen. Ob tatsächlich eine Beeinträchtigung besteht, ist dann im 
Sachentscheid zu beurteilen. Es bedarf keiner Legitimation zum Argument (vgl. 
VGE III 2008 12 vom 24.4.2008 Erw. 2.4.3; VGE III 2014 35 vom 29.10.2014 
Erw. 2.2 f.). 

Der mit dem Abweisungsantrag verbundene Eintretensvorbehalt wird vom Ge-
meinderat denn auch nicht begründet. Der Beschwerdegegner bestreitet zwar, 
"dass die Einsprecher in irgendeinem der zur Begründung ihrer Einsprache-
legitimation vorgetragenen Interessen und Rechte behelligt werden" (Vernehm-
lassung S. 2 lit. A.3); mithin bestreiten sie das schutzwürdige Interesse der Be-
schwerdeführer. Einen entsprechenden Antrag auf ein Nichteintreten stellen sie 
jedoch zu Recht nicht. 

Ebenso sind die übrigen in § 27 Abs. 1 VRP normierten Entscheidungsvoraus-
setzungen gegeben. Auf die Beschwerde ist daher vorbehaltlos einzutreten. 

3.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid erwogen, das geplante 
DG halte die in Art. 23 Abs. 3 lit. a BauR normierten Voraussetzungen, um nicht 
als Vollgeschoss zu gelten, ein (Erw. 3.3). Die Baute wahre die Grenz-, Gebäu-
de- und Strassenabstände (Erw. 4 und 5). Insbesondere sei nicht zu beanstan-
den, dass der Gemeinderat die Westfassade als für die Wahrung des grossen 
Grenzabstandes massgebliche Längsfassade qualifiziert habe, auch wenn eine 
andere Auffassung ebenfalls vertretbar wäre (Erw. 4.1.4). Die Überkragung des 
OG über das EG im Bereich der Garage stelle einen abstandsprivilegierten Vor-
sprung gemäss § 59 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes (PBG; SRSZ 
400.100) vom 14. Mai 1987 und Art. 24 Abs. 5 BauR dar und sei beim hier zu 
wahrenden (kleinen) Grenzabstand unbeachtlich (Erw. 4.2.1 ff.). Gegenüber 
KTN 00V.________ sei der Beschwerdegegner gemäss einem Dienstbarkeits-
vertrag berechtigt, seine Hauptbaute bis 3 m an die Grenze zu stellen; dieser Ab-
stand werde gewahrt (Erw. 4.3). Die I.________strasse sei eine öffentliche 
Strasse, womit nur der Strassenabstand massgeblich sei. Der gemäss Art. 30 
Abs. 1 BauR zu wahrende Abstand von fünf Metern werde um etwa einen Meter 
unterschritten (Erw. 5.2). Hierfür könne eine Ausnahmebewilligung erteilt werden 
(Erw. 5.3 ff.). Die Verkehrssicherheit der Grundstückszufahrt zum Baugrundstück 

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sei gewahrt (Erw. 6). Die AZ werde nicht überschritten. Beim J.________weg 
handle es sich um eine von der Bruttogeschossfläche (BGF) nicht abzuziehende 
Hauszufahrt, was der Regierungsrat bereits in Erw. 5 ff. des RRB Nr. 962 vom 
29. November 2016 ausführlich begründet habe (Erw. 7.). 

3.2 Die Beschwerdeführer bleiben auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren 
bei ihrer Auffassung, eine Ausnahmesituation, welche die Unterschreitung des 
Strassenabstandes gegenüber der I.________strasse rechtfertigen könne, sei 
nicht gegeben. Eine vernünftige Überbauung sei auch unter Wahrung des Stras-
senabstandes möglich (Beschwerde S. 6 ff. Ziff. III.6 Rz. 9 ff.). Das DG sei effek-
tiv ein Attikageschoss. Der Regierungsrat habe sich mit ihrer diesbezüglichen 
Rüge, es handle sich um eine "Schrägdachattrappe", nicht auseinandergesetzt. 
Das Attikageschoss sei vorliegend als Vollgeschoss zu betrachten (S. 10 ff. 
Ziff. 7 Rz. 18 ff.). Die Beschwerdeführer halten auch an ihrer Rüge fest, der gros-
se Grenzabstand sei auf der falschen Seite zugelassen worden. Dieser müsse 
an der Ost- oder Südseite zur Anwendung kommen, wo sich die Wohn- und 
Schlafräume befänden; die Westseite komme unter keinen Umständen in Be-
tracht (S. 11 ff. Ziff. 8 Rz. 22 ff.). Schleierhaft sei, wie die Vorinstanzen die Ost-
fassade im nördlichen Bereich des OG als vorspringend bezeichnen könnten; 
diese wirke absolut dominant. Der Grenzabstand sei in diesem Bereich unter-
schritten (S. 14 f. Ziff. 9 Rz. 29 ff.). Beim J.________weg handle es sich nicht um 
eine Hauszufahrt, sondern um eine für die Erschliessung notwendige Fahrbahn-
fläche im Sinne von Art. 20 Abs. 5 lit. b BauR, welche nicht zur für die Ausnüt-
zung anrechenbaren Fläche gezählt werden dürfe. Die anrechenbare Ausnüt-
zungsfläche sei daher um 60 m2 zu reduzieren. Anrechenbar seien 327 m2, wo-
mit die maximale Ausnützung bei einer AZ von 0.43 noch 140.61 m2 betrage. 
Diese sei folglich überschritten (S. 15 ff. Ziff. 10 Rz. 33 ff.). 

4.1.1  Das PBG enthält keine Bestimmungen zur Ausnützung(sziffer). Es hält in 
§ 21 Abs. 2 lit. a PBG nur fest, dass das Baureglement unter anderem mindes-
tens Vorschriften über das Ausmass der Nutzung in den einzelnen Zonen ent-
halten muss. Art. 20 BauR regelt die Ausnützung. Die AZ ist die Verhältniszahl 
zwischen der anrechenbaren Bruttogeschossfläche der Gebäude und der an-
rechenbaren Landfläche (Abs. 1). Als anrechenbare Bruttogeschossfläche gilt 
die Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen, einschliesslich der 
Mauer- und Wandquerschnitte (Abs. 2). Die anrechenbare Landfläche ist die von 
der Baueingabe erfasste zusammenhängende Fläche, soweit sie in bezug auf 
die Ausnützung noch nicht beansprucht ist und in der Bauzone liegt (Abs. 4). 
Nicht angerechnet werden unter anderem die für die Erschliessung notwendigen 

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Fahrbahnflächen, soweit es sich nicht um eigentliche Hauszufahrten handelt 
(Abs. 5 lit. b). 

4.1.2  Der Gemeinderat hat in der Baubewilligung den J.________weg als eine 
eigentliche Hauszufahrt betrachtet (Erw. 4.e; 4.k). 

Der Regierungsrat hat sich hierzu bereits im RRB Nr. 962/2016 vom 29. Novem-
ber 2016 geäussert, worauf er im angefochtenen Entscheid verweist (Erw. 7). Er 
hat dargelegt (Erw. 5.2), das rund 50 m lange Strassenstück des 
J.________wegs erschliesse nur die Grundstücke KTN 00Z.________ und 
KTN 00Y.________, nicht aber KTN 00T.________, das über die 
I.________strasse und den Abzweiger "K.________" erschlossen werde. Die 
Qualifizierung als Hauszufahrt sei zutreffend; gegenüber der Zufahrt sei auch 
kein Strassenabstand einzuhalten.

Der Beschwerdegegner legt vernehmlassend (S. 9 Ziff. 23) dar, dass der 
J.________weg nach der Aufhebung der Strassenparzelle als Strasse aufgeho-
ben worden sei und aus dem Erschliessungsplan entfernt worden sei. Die frühere 
Strassenparzelle sei auf die Grundstücke KTN 00Z.________, 
KTN 00V.________ und KTN 00T.________ verteilt worden. Für die Hauszufahrt 
zu KTN 00Y.________ sei eine Dienstbarkeit (Fuss- und Fahrwegrecht) ein-
geräumt worden (vgl. auch Tauschvertrag vom 2.2.2005 zwischen der Gemeinde 
und den drei Eigentümern der betreffenden Liegenschaften [Beilage 2 zur Ein-
sprache vom 12.2.2017]; Mutation Nr. 00P.________ Gemeinde Altendorf; Situa-
tionsplan 1:200 Verlegung J.________weg vom 10.11.2003).

4.1.3  Gemäss dem Grundbuchauszug vom 4. Dezember 2014 (vgl. Bauein-
gabedossier der L.________ AG vom 19.12.2016) lastet auf KTN 00Z.________ 
(und KTN 00V.________) ein Fuss- und Fahrwegrecht zu Gunsten von 
KTN 00Y.________ und KTN 00T.________. Angesichts der Aktenlage ist er-
stellt, dass im Sinne der Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdegegners und 
der regierungsrätlichen Beurteilung neben dem Baugrundstück nur das Grunds-
tück KTN 00Y.________ auf den J.________weg angewiesen ist. Die Beschwer-
deführer bezeichnen denn zu Recht den J.________weg mit Blick auf KTN 
00V.________ und KTN 00T.________ (und ebenso - wenn wohl auch zu Un-
recht - bezüglich KTN 00Y.________) als Zweiterschliessung (Beschwerde S. 16 
Ziff. 36), wobei zu präzisieren ist, dass - soweit ersichtlich - zu Gunsten von 
KTN 00V.________ und zu Lasten von KTN 00Z.________ kein Fuss- und 
Fahrwegrecht besteht. Die Beschwerdeführer sprechen an der gleichen Stelle 
entsprechend auch nur von "beide[n] Grundstücke[n]", welche über entsprechen-
de Fuss- und Fahrwegrechte verfügen. 

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Das Baureglement spricht indessen von für die Erschliessung "notwendigen" 
Fahrbahnflächen. Dies trifft jedenfalls auf den J.________weg hinsichtlich 
KTN 00T.________ nicht zu. Auf Google Street View ist auch klar erkennbar, 
dass KTN 00T.________ ab der I.________strasse (Zufahrt zur Garage) er-
schlossen wird. Es ist denn auch naheliegend und plausibel, dass mit der Aufhe-
bung des J.________weges als Strassenparzelle eine (Haupt-)Erschliessung von 
KTN 00T.________ über die I.________strasse einherging. Die Ausführungen 
der Beschwerdeführer zu den verwandtschaftlichen Beziehungen des Beschwer-
degegners und den Eigentümern von KTN 00T.________ können daher nicht 
verfangen. Nachdem der J.________weg nur für die Erschliessung von 
KTN 00Y.________ und des Baugrundstücks eine notwendige Fahrbahnfläche 
darstellt, ist die Qualifikation als Hauszufahrt nicht zu beanstanden. 

4.2.1  In der Wohnzone W2 (Einzelbauweise) sind zwei Vollgeschosse (Art. 23 
Abs. 1 i.V.m. Art. 48 Abs. 1 BauR) und eine Gebäudehöhe von 7 m erlaubt. Der 
kleine Grenzabstand beträgt 50 % der Gebäudehöhe, jedoch mindestens 4 m, 
der grosse Grenzabstand 70 % der Gebäudehöhe, jedoch mindestens 6 m 
(Art. 48 Abs. 1 BauR). 

4.2.2  Bei der Ermittlung der Geschosszahl nicht angerechnet werden (Art. 23 
Abs. 3 BauR) Dachgeschosse, wenn sie eine Dachneigung von max. 45 Grad 
alte Teilung (a.T.) und eine Kniestockhöhe von weniger als 1 m aufweisen, sowie 
allfällige Dachaufbauten, die bis maximal 1/3 der zugeordneten Fassadenlänge 
betragen (gemessen in 1.50 m Höhe ab fertig Geschossboden), sofern die 
Bestimmungen des kantonalen PBG eingehalten werden können (lit. a) sowie At-
tikageschosse, die allseitig um den Winkel von 45 Grad a.T. zurückversetzt sind 
(lit. b).

4.2.3  Der Grenzabstand ist die kürzeste Verbindung zwischen Grenze und Fas-
sade. Er wird senkrecht auf die Fassade und über die Ecken mit dem kleineren 
Radius gemessen (§ 59 Abs. 1 PBG). Über die Fassade vorspringende Gebäu-
deteile, wie Dachvorsprünge, Balkone, Erker usw. werden nur insoweit mitbe-
rechnet, als ihre Ausladung 1.50 m übersteigt (§ 59 Abs. 2 PBG). Für Bauten bis 
und mit 20 m Gebäudehöhe beträgt der Grenzabstand 50 % der Gebäudehöhe, 
mindestens aber 3 m (§ 60 Abs. 1 PBG). 

Als Gebäudehöhe gilt das Mass vom ausgemittelten gewachsenen Boden in der 
Fassadenmitte bis zum Schnittpunkt der Fassade mit der Dachhaut, bei Flach-
dächern bis zur Oberkante des Dachabschlusses (§ 60 Abs. 2 PBG; Art. 25 Abs. 
2 BauR). Nicht berücksichtigt werden gemäss § 60 Abs. 3 PBG die Höhe des 
Giebeldreiecks bei Giebelfassaden (lit. a; Art. 25 Abs. 3 lit. a BauR), Aufbauten 

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bei Schräg- und Flachdächern, sofern sie nicht mehr als einen Drittel der Fassa-
denlänge einnehmen (lit. b; Art. 25 Abs. 3 lit. b BauR) sowie Attikageschosse und 
Dachbrüstungen, sofern ihre Fassaden auf der Schmalseite innerhalb eines Gie-
beldreiecks von 45° liegen sowie auf der Längsseite mit Ausnahme von maximal 
einem Drittel dieser Fassadenlänge um das Mass ihrer Höhe von der Fassade 
des darunter liegenden Geschosses zurückversetzt sind (lit. c bzw. Art. 25 Abs. 3 
lit. c BauR: das Attikageschoss und die Dachbrüstung, "sofern sie mindestens 
um das Mass ihrer Höhe von der Fassade zurückversetzt sind").

4.2.4  Art. 24 BauR normiert den Grenzabstand im kommunalen Recht. Abs. 1 
entspricht § 59 Abs. 1 PBG. Der grosse Grenzabstand ist in der Regel gegenü-
ber der am meisten nach Süden ausgerichteten Längsfassade, der kleine ge-
genüber allen andern Fassaden einzuhalten. Der Gemeinderat kann die für den 
grossen Abstand massgebende Fassade anders bestimmen, wenn dies aufgrund 
der örtlichen Verhältnisse oder der Beschaffenheit der Baute erforderlich ist 
(Abs. 2). In den Wohnzonen und in der Wohn- und Gewerbezone beträgt der 
kleine Grenzabstand 50 % der Gebäudehöhe, mindestens jedoch 4 m, und der 
grosse Grenzabstand beträgt 70 % der Gebäudehöhe, mindestens jedoch 6 m. 
Bei den in der Höhe zurückgestaffelten Bauten wird der Grenzabstand der 
einzelnen Gebäudeteile aus der entsprechenden zugehörigen Gebäudehöhe 
berechnet (Abs. 4). Vorbauten wie Dachvorsprünge, Erker, Balkone, Wintergär-
ten usw. dürfen den vorgeschriebenen Grenzabstand um höchstens 1.50 m un-
terschreiten, sofern sie, mit Ausnahme der Dachvorsprünge, einen Drittel der 
Fassadenlänge nicht überschreiten (Abs. 5).

4.2.5  Der Abstand gegenüber öffentlichen Strassen richtet sich nach den 
Vorschriften der Strassengesetzgebung. Fehlen Baulinien ist für Gebäude und 
ähnlich wirkende Anlagen an Verbindungsstrassen und 
Groberschliessungsstrassen nach § 23 PBG ein Strassenabstand von 4.00 m 
einzuhalten (§ 41 Abs. 1 lit. a zweites Lemma des Strassengesetzes [StraG; 
SRSZ 442.110] vom 15. 9.1999). Unter mehreren Abstandsvorschriften geht jene 
vor, die den grössten Abstand vorsieht. Gegenüber öffentlichen Strassen ist 
indes allein der Strassenabstand anwendbar (§ 68 Abs. 3 PBG).

4.3 Art. 6 BauR regelt die Dachgestaltung. Wo es das kantonale PBG zulässt, 
sind Dachaufbauten bei Schrägdächern bis zu einer maximalen Länge von einem 
Drittel der zugeordneten Fassadenlänge gestattet, gemessen in 1.50 m Höhe ab 
fertig Geschossboden (Abs. 1). Attikageschosse über Flachdächern sind vom 
Schnittpunkt der Fassadenflucht mit der Dachhaut allseitig gegenüber dem 
obersten Vollgeschoss um 45° a.T. zurückzuversetzen (Abs. 2).

11

4.4.1  Der Gemeinderat hat sich zur Rüge der Beschwerdeführer, die von der 
Bauherrschaft gewählte Dachform existiere nicht, in der Baubewilligung (Erw. 4) 
geäussert. Er hat ausgeführt, vorliegend sei aus dem Plan Nr. 203A, Querschnitt, 
ersichtlich, dass es sich um ein Schrägdach mit einer Neigung von 45° und einer 
Kniestockhöhe von weniger als ein Meter handle. Dass der First abgeschnitten 
sei, sei unerheblich. Bei der Terrasse im Bereich des Schrägdaches handle es 
sich um einen Dacheinschnitt. Weder das BauR und noch das PBG kennten 
einschränkende Vorschriften bezüglich Dacheinschnitte. Nirgendwo sei vorge-
schrieben, welche Dachformen zulässig beziehungsweise verboten seien. Ein-
schränkungen ergäben sich allenfalls durch Vorschriften bezüglich Gebäude-
höhe, Geschossigkeit, Dachaufbauten oder Ausnützung sowie durch Anforde-
rungen an die Gestaltung.

Weiter hat der Gemeinderat ausgeführt, weil es sich bei der Dachform nicht um 
ein Flachdach, sondern um ein Schrägdach mit Einschnitt handle, gelange Art. 6 
Abs. 1 BauR zur Anwendung. Die ostseitige Fassadenlänge betrage 14.80 m. 
Die ungefähr mittig angeordnete Dachaufbaute messe in der Breite 4.76 m und 
somit weniger als ein Drittel der zugeordneten Fassadenlänge. Westseitig werde 
das Schrägdach im Bereich des Knicks in der Fassade angeschnitten und die 
Fassade werde somit ansteigend. Dieser Teil entspreche ebenfalls einer Dach-
aufbaute. Die zugeordnete Fassadenlänge in diesem Bereich betrage 9.47 m. 
Die Dachaufbaute mit einer Breite von 3.14 m messe weniger als einen Drittel 
der zugehörigen Fassadenlänge. Art. 6 Abs. 1 BauR werde eingehalten.

Da es sich um ein Schrägdach mit einer Neigung von 45° und einer Kniestock-
höhe von weniger als ein Meter handle und die Dachaufbauten weniger als ein 
Drittel der zugeordneten Fassadenlänge betrügen, werde auch Art. 23 Abs. 3 
lit. a BauR eingehalten. Das Dachgeschoss sei daher bei der Geschosszahl nicht 
anzurechnen. 

4.4.2  Der Regierungsrat führte aus (angefochtener Entscheid Erw. 3.3), die 
Dächer des Bauvorhabens seien zur West- und Ostfassade hin abgeschrägt und 
mündeten oben in einen Flachdachabschluss. Die Dächer wiesen somit kein 
Giebeldreieck, wohl aber ein Giebeltrapez auf. Dass diese Dachform angeblich 
nicht einer anerkannten Dachform entspreche, sei grundsätzlich unerheblich. Bei 
der vorliegend geplanten Dachkonstruktion handle es sich um ein Schrägdach; 
dass es sich nicht um ein Attikageschoss mit Flachdach handle, sei unbestritten. 
Die Kniestockhöhe betrage 0.9 m. Auch der 45°-Winkel sei in den Plänen aus-
gewiesen. An der Ostseite des Dachgeschosses sei sodann eine Dachaufbaute 
geplant. Deren Länge mache weniger als einen Drittel der zugeordneten Fassa-
de aus. Das geplante Dachgeschoss sei demzufolge im Sinne von Art. 23 Abs. 3 

12

lit. a BauR nicht als Vollgeschoss zu betrachten (angefochtener Entscheid 
Erw. 3.3).

4.4.3  Diese vorinstanzlichen Beurteilungen sind nicht zu beanstanden. Es ist 
zwar nicht übersehbar, dass die Dachlandschaft der geplanten Baute nicht den 
gängigen Vorstellungen eines Daches entspricht. Indes besteht kein numerus 
clausus der zulässigen Dachformen. Nichts anderes lässt sich auch den baure-
glementarischen Vorgaben zur Dachgestaltung in Art. 6 BauR entnehmen. Ob 
mithin ein Dachgeschoss bei der Geschosszahl (wie auch bezüglich der Gebäu-
dehöhe) zu berücksichtigen ist oder nicht, ist anhand der Kriterien von Art. 23 
BauR (bzw. Art. 25 BauR) zu prüfen. Im konkreten Fall kann bereits aufgrund des 
Erscheinungsbildes des Dachgeschosses, wie es sich aus dem Plan Nr. 203 
(Fassaden/Schnitte, rev. 27.3.2017) ergibt, nicht auf ein Attikageschoss ge-
schlossen werden. Von Süden her präsentiert sich ein Giebeldach mit abge-
schnittenem Giebel (womit ein Gibeltrapez resultiert), von Norden her ein Flach-
dach, das auf der Westseite abgeschrägt ist, mit vorgelagerter Dachterrasse auf 
dem OG. Von der Westseite her zeigt sich, dass das abgeschrägte Dach (mit 
einer Länge von 9.36 m) einen grossen Dacheinschnitt aufweist, womit in diesem 
Bereich eine Terrasse gebildet wird; die nordwärts anschliessende Terrasse auf 
dem OG misst 5.44. m. Der Gebäudeknick im Bereich der Südwestseite nach 
6.66 m hat zur Folge, dass die Dachtraufe ab hier schräg nach oben verläuft. 
Von Osten her weist die Baute im südlichen Bereich auf einer Länge von 4.60 m 
das Schrägdach auf, an welche die Dachaufbaute (4.76 m) (welche im DG das 
Treppenhaus und die Büronische umfasst) und die Terrasse (5.44 m) folgen. 
Eingehalten werden auch die baureglementarischen Vorgaben an die Masse, 
damit diese Dachform bzw. das DG nicht als Vollgeschoss anzurechnen ist. Es 
betrifft dies namentlich den 45°-Winkel und die Kniestockhöhe von weniger als 
1 m (Westseite) sowie die maximale Länge der Dachaufbaute von 1/3 der zuge-
ordneten Fassadenlänge (Ostseite). 

Die Rüge betreffend die Dachgestaltung erweist sich mithin als unbegründet. 
Dies gilt auch für das (sinngemässe) Vorbringen, der Regierungsrat sei in dieser 
Hinsicht seiner Begründungspflicht nicht nachgekommen. Der Regierungsrat hat 
sich mit der Kritik der Beschwerdeführer rechtsgenüglich auseinandergesetzt, 
auch wenn er den von den Beschwerdeführern verwendeten Begriff der Schräg-
dachattrappe nicht explizit aufgegriffen hat. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass 
sich ein Dachgeschoss / Schrägdach nicht zwangsläufig über die gesamte Fläche 
des unterliegenden OG erstrecken muss. Wird beispielsweise ein Satteldach 
"aufgeschnitten", womit ein Teil der Decke des unterliegenden Geschosses als 
Terrasse nutzbar wird, wird damit das Satteldach nicht zu einer Attrappe. 

13

4.5.1  Sinn und Zweck der Ausnahmeregelung von § 59 Abs. 2 PBG (und Art. 24 
Abs. 5 BauR) ist es, vorspringende Gebäudeteile, die für sich in der Regel keine 
wahrnehmbaren zusätzlichen Auswirkungen bezüglich Licht, Aussicht usw. auf 
die Nachbargrundstücke haben, anderseits aber der Bauästhetik häufig förderlich 
sind, von der Abstandseinhaltung (teilweise) auszunehmen. Nicht von privilegier-
ten vorspringenden Gebäudeteilen kann gesprochen werden, wenn sie so gestal-
tet sind, dass man einerseits kaum mehr erkennt, dass es sich um von der Fas-
sade vorspringende Gebäudeteile handelt, und diese andererseits ein Ausmass 
annehmen, dass nicht mehr von keinerlei zusätzlichen Einwirkung auf das Nach-
bargrundstück gesprochen werden kann, wobei "keinerlei" nicht absolut verstan-
den werden darf, zumal nur im Regelfall keine wahrnehmbaren zusätzlichen 
Auswirkungen gefordert werden (VGE III 2007 173 vom 24.1.2008 Erw. 4.6.2; 
VGE III 2012 151 vom 13.2.2013 Erw. 3.1 ff.; VGE III 2017 172 vom 20.12.2017 
Erw. 4.1). Diesfalls ist eine (teilweise) Ausnahme von den Abstandsvorschriften 
grundsätzlich nicht gerechtfertigt (EGV-SZ 1998 Nr. 7). 

Massgebend ist somit insbesondere auch die Qualifikation als Fassade resp. als 
vorspringender Gebäudeteil. Der Begriff der Fassade ist oft unklar, insbesondere 
wenn die Fassade gestaffelt verläuft oder ihr Balkone, Laubengänge, Wintergär-
ten usw. vorgelagert sind. Primär ist auf das sichtbare Bauvolumen abzustellen. 
Im baurechtlichen Sinne ist die Fassade die Umfassungswand, die Aussenhaut 
eines Gebäudes, also in der Regel die wärmegedämmte, feste Mauer, welche 
das Gebäude umschliesst und trägt (vgl. A. Zaugg, Kommentar zum Baugesetz 
des Kantons Bern, 3. Aufl., Bern 2007, Art. 12 N 8; Fritzsche/Bösch/Wipf, Zürcher 
Planungs- und Baurecht, 5. Aufl., Zürich 2011, S. 933). 

Ob vorspringende Gebäudeteile abstandsrelevant oder abstandsprivilegiert sind, 
hängt im Wesentlichen von ihrer optischen Erscheinung, insbesondere ihren ho-
rizontalen und vertikalen Dimensionen und der Relation zur Gebäudefront ab und 
muss im konkreten Einzelfall beurteilt werden. Je dominanter solche Vorbauten 
in Erscheinung treten, umso mehr bilden sie Teil der Fassade und umso weniger 
können sie dem Abstandsprivileg des § 59 Abs. 2 PBG unterliegen (vgl. EGV-SZ 
2009 C.2.3 S. 140). Die Nutzung des vorspringenden Gebäudeteils ist nicht von 
Belang (VGE III 2007 173 vom 24.1.2008 Erw. 4.6.1). Rückspringende Gebäude-
teile sind gegenüber der Hauptfassade zurückversetzt.

Mit dem erwähnten VGE III 2017 172 vom 20. Dezember 2017 wurden als Erker 
bezeichnete Wintergärten (von rund 10 m2) auf drei Vollgeschossen (EG, 1. und 
2. OG) in einer Gebäudeecke nicht als vorspringender Gebäudeteil beurteilt. Der 
Regierungsrat schrieb diesem Erker eine dominante Wirkung zu. Zudem sollte er 
direkt über der Einfahrt in eine Tiefgarage erstellt werden, weshalb er optisch von 
keiner Fassadenseite her als freiauskragender Gebäudevorsprung bzw. wie ein 

14

Erker in Erscheinung trat. Das Verwaltungsgericht bestätigte diese Beurteilung 
(Erw. 4.3.1 ff.). Mit VGE III 2013 172 vom 24. April 2014 Erw. 5.3 bestätigte das 
Verwaltungsgericht die vorinstanzliche Beurteilung, dass die Auskragung eines 
Obergeschosses von 1.0 m zur Fassadenlänge hinzuzuzählen ist, "weil dieser 
Bauteil optisch klar als Hauptfassade in Erscheinung" trat; das Verwaltungsge-
richt war ebenfalls der Auffassung, dass die Auskragung "sichtbar zum Erschei-
nungsbild der Nordfassade" beitrug.

4.5.2  Vorliegend kann die Auffassung der Vorinstanzen, der nordöstliche Be-
reich des OG könne als vorspringender (oder auskragender), im Sinne des Ge-
setzes abstandsprivilegierter Gebäudeteil qualifiziert werden, nicht geteilt wer-
den. Die planerische Ansicht der Ostfassade (Plan Nr. 203, Fassaden/Schnitte, 
rev. 27.3.2017) lässt selbst bei weit gefasstem Verständnis eines vorspringenden 
Gebäudeteils keinen anderen Eindruck zu, als dass das OG in diesem Bereich 
zusammen mit der weiteren Hausfront des OG, EG und DG die massgebende 
Fassadenflucht bildet. Demgegenüber stellt das EG in diesem Bereich, welches 
die Garage beinhaltet, offenkundig einen rückspringenden Gebäudeteil ohne jeg-
liche fassadenbildende Gestaltungskraft dar. Mangels fassadenbildender Wir-
kung kann ihm konsequenterweise auch keine Relevanz hinsichtlich des Grenz-
abstandes zukommen. Dies hat zur Konsequenz, dass der erforderliche Grenz-
abstand von 4 m bis rund 1 m unterschritten wird. 

Die geplante Baute erweist sich folglich als nicht bewilligungsfähig. Der ange-
fochtene RRB sowie die gemeinderätliche Baubewilligung wie auch der Gesam-
tentscheid des ARE sind daher aufzuheben. 

4.6 Das Verwaltungsgericht hat verschiedentlich festgehalten, dass es bei 
Baubewilligungsangelegenheiten einer Erfahrungstatsache entspricht, dass die 
Bemühungen, eine Baubewilligung zu erhalten, trotz eines negativen 
Beschwerdeentscheides in der Regel weitergehen und die bisherigen 
Beurteilungsergebnisse in allfällige Projektmodifikationen oder neue Projekte 
einfliessen. Insofern hat die Bauherrschaft ein erhebliches Interesse an der 
Beurteilung der weiteren Rügen. Aus Gründen der Verfahrensökonomie und bei 
liquidem Sachverhalt kann eine zusätzliche Mitbeurteilung weiterer Rügen in 
Betracht gezogen werden, wobei diese verfahrensökonomisch begründeten 
(Zusatz-)Beurteilungen klarerweise als nicht abschliessend zu gelten haben 
(VGE III 2014 183 vom 19.5.2015 Erw. 4 mit Hinweisen; VGE III 2010 159 + 160 
vom 18.11.2010 Erw. 4.4 ff.). 

Auch wenn die Beschwerde infolge Unterschreitung des Grenzabstandes im 
Nordostbereich gutzuheissen ist, rechtfertigt es sich im Folgenden, auf die weite-

15

ren Rügen der Beschwerdeführer, insbesondere betreffend den grossen Grenz-
abstand und den Strassenabstand sowie die erteilte Ausnahmebewilligung zur 
Unterschreitung des Strassenabstandes einzugehen. Vorliegend thematisieren 
die Beschwerdeführer zum einen im Wesentlichen die gleichen Rügen, die der 
Regierungsrat bereits zu prüfen hatte und auch geprüft hat bzw. prüfen musste. 
Der Sachverhalt ist denn auch (unbestrittenermassen) liquid. Zum andern fällt ins 
Gewicht, dass zwar die Unterschreitung des Grenzabstandes im Nordostbereich 
bauplanerisch verhältnismässig leicht zu korrigieren wäre, während es jedoch 
gleichzeitig fraglich ist, ob das konkrete Bauvorhaben nicht auch aus anderen 
Gründen als nicht bewilligungsfähig beurteilt werden müsste. Folglich drängt sich 
eine (vorläufige) Beurteilung der erwähnten weiteren Rügen auch im Zeichen der 
Verfahrensökonomie und im Interesse der Bauherrschaft auf. 

5.1 Der grosse Grenzabstand ist in der Regel gegenüber der am meisten nach 
Süden ausgerichteten Längsfassade, der kleine gegenüber allen andern Fassa-
den einzuhalten. Der Gemeinderat kann die für den grossen Abstand massge-
bende Fassade anders bestimmen, wenn dies aufgrund der örtlichen Verhältnis-
se oder der Beschaffenheit der Baute erforderlich ist (Art. 24 Abs. 2; vgl. vorste-
hend Erw. 4.2.4). An Verbindungs- und Erschliessungsstrassen gilt bei Neubau-
ten ab Fahrbahn- bzw. Trottoirrand ein Abstand von mindestens 5 m (Art. 30 
Abs. 1 BauR). Bei Quartierstrassen, die nicht dem Gemeingebrauch gewidmet 
sind, ist zwischen Fassade und Fahrbahnrand ein Abstand von mindestens 3 m 
einzuhalten (Art. 30 Abs. 2 BauR).

5.2.1  Gemäss der Beurteilung des Gemeinderates (Baubewilligung Erw. 4.g) 
handelt es sich bei der am meisten nach Süden ausgerichteten Fassade (süd-
südost) um eine kurze Giebelseite mit einer Breite von 8.765 m. Die am meisten 
nach Süden ausgerichtete Seite sei jedoch die längere Traufseite mit Ausrich-
tung west-südwest von 18.60 m. Entgegen der Auffassung der Einsprecher (vor-
liegend Beschwerdeführer) verhalte sich die Bauherrschaft nicht rechtsmiss-
bräuchlich, weil dadurch der gegenüber dem grossen Grenzabstand kleinere 
Strassenabstand gelte. Der grosse Grenzabstand diene der Wohnhygiene, in-
dem alle Liegenschaften ausreichend natürliches Licht in Hauptwohnrichtung hät-
ten. Dies sei strassenseitig der Fall. Für die Unterschreitung des kommunalen 
Strassenabstandes von 5 m um einen Meter - und dies nur teils - könne eine 
Ausnahmebewilligung erteilt werden. Die meisten umliegenden Bauten lägen 
näher an der Strasse als erlaubt. Die I.________strasse werde nicht viel befah-
ren; die Verkehrssicherheit bleibe gewahrt und werde durch die Erstellung eines 
Trottoirs auf dem Baugrundstück sogar verbessert. Der kantonalrechtliche Stras-
senabstand von 4.0 m gemäss § 41 Abs. 1 lit. a zweites Lemma des Strassenge-

16

setzes (StraG; SRSZ 442.110) vom 15. September 1999 werde eingehalten 
(Erw. 4.j). 

5.2.2  Der Regierungsrat schloss sich, was die für den grossen Grenzabstand 
massgebende Gebäudeseite betrifft, dem Gemeinderat an (angefochtener Be-
schluss Erw. 4.1.4). Er relativierte dies indes insofern, als er darauf hinwies, dass 
auch auf der Westseite infolge des Knicks der Fassade nicht von einer einheit-
lichen Fassade gesprochen werden könne mit einer etwas längeren Westfassade 
als Südwestfassade. Eine andere Auffassung erachtete er angesichts der inter-
nen Raumaufteilung ebenfalls als vertretbar. Unhaltbar sei die Rechtsauffassung 
des Gemeinderates jedoch nicht. Ebenso bestätigte der Regierungsrat das Vor-
liegen einer Ausnahmesituation zur Unterschreitung des kommunalen Strassen-
abstandes, indes mit anderer Begründung (Erw. 5.6). Das Baugrundstück weise 
eine eher ungünstige Form auf. Da der J.________weg darüber verlaufe, werde 
der Beschwerdegegner bei der Überbauung nicht unerheblich eingeschränkt. Bei 
Einhaltung des geforderten Strassenabstandes könnte das Grundstück wohl gar 
nicht mehr regelkonform bzw. in einer ortsbaulich sinnvollen Weise überbaut 
werden. Eine solche unzumutbare Härte gelte es zu vermeiden.  

5.2.3  Unbestritten ist - wie bereits vor dem Regierungsrat (angefochtener Ent-
scheid Erw. 5.2) - dass gegenüber der I.________strasse nur der Strassenab-
stand zu wahren ist (vgl. vorstehend Erw. 4.2.5). In diesem Zusammenhang weist 
der Beschwerdegegner mit Eingabe vom 27. April 2018 unter Bezugnahme auf 
ein entsprechendes Vorbringen der Beschwerdeführer in der Eingabe vom 
19. April 2018 (S. 4 Ziff. III.1) zu Recht darauf hin, dass für die Unterschreitung 
des Strassenabstandes durch das Untergeschoss (mit einem Abstand von 
2.60 m) mit dem Formular Z15 eine Ausnahmebewilligung beantragt wurde. Hier-
zu lassen sich den vorinstanzlichen Beurteilungen, soweit ersichtlich, keine An-
gaben entnehmen. Für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens ist dies indes 
nicht weiter von Bedeutung. 

5.3.1  Der grosse Grenzabstand bezweckt einen schematisch-abstrakten Schutz 
der Nachbarschaft vor Immissionen ideeller Art wie vor einem optisch 
erdrückenden Anblick einer in unmittelbarer Nähe hochragenden Fassade oder 
einem damit verbundenen Schattenwurf. Es liegt im Interesse des Bauherren und 
der Nachbarn, zwischen Gebäude und Grenze auf jener Seite mehr Raum zu 
schaffen, zu der sich das Gebäude orientiert. Ihm kommt auch eine wohn- und 
arbeitshygienische Bedeutung zu und er trägt zur Verhinderung einer übermäs-
sigen Überbauungsdichte bei. Bei der Auslegung des kommunalen Rechts im 
Zusammenhang mit dem im kantonalen Recht nicht vorgesehenen grossen 

17

Grenzabstand kommt dem Gemeinderat ein grosser Beurteilungsspielraum zu, 
wobei dem Wortlaut der konkreten Bauvorschrift primäre Beachtung zu schenken 
ist (VGE III 2015 166 vom 18.2.2016 Erw. 1.2 mit Hinweisen). Namentlich der 
Aspekt der Wohnhygiene legt ein Abstellen auf die Hauptwohnseite, welche in 
der Regel nach Süden oder Westen gerichtet ist, nahe (VGE III 2015 166 vom 
18.2.2016 Erw. 3.1). Für die Bestimmung der Hauptwohnseite ist nicht zwingend 
die Anzahl der Zimmer ausschlaggebend, sondern die Häufigkeit der Nutzung 
der Räumlichkeiten (in der Regel Wohn-, Esszimmer, Aufenthaltsräume; vgl. 
VGE III 2014 191 vom 28.1.2015 Erw. 4.4; VGE 1035/05 vom 27.10.2005 
Erw. 2.3). 

5.3.2  Zur Bestimmung der Seite, auf welcher der grosse Grenzabstand gelten 
soll, kommen gemäss Art. 24 Abs. 2 BauR grundsätzlich zwei Kriterien zur 
Anwendung. Zum einen ist zu prüfen, welche Gebäudeseite am stärksten nach 
der südlichen Himmelshälfte ausgerichtet ist, zum andern ist bei den nach Süden 
ausgerichteten Gebäudeseiten auf die längere Gebäudeseite abzustellen, wobei 
das Verhältnis zwischen diesen beiden Kriterien nicht geregelt wird. Wenn der 
Gemeinderat die massgebende Fassade aufgrund der örtlichen Verhältnisse 
oder der Beschaffenheit der Baute anders bestimmen kann, steht dies für das 
erhebliche Ermessen des Gemeinderates bei der Anwendung und Auslegung 
von Art. 24 Abs. 2 BauR (vgl. VGE III 2012 150 vom 17.1.2013 Erw. 1.3 mit 
Hinweis auf VGE III 2011 172 vom 21.3.2012 Erw. 1.2). 

Im mit VGE III 2012 150 vom 17. Januar 2013 zu beurteilenden Fall hatte der 
Gemeinderat Altendorf den grossen Grenzabstand auf die Südseite angewendet. 
Dies begründete er im Wesentlichen damit, dass es bei der Liegenschaft 
KTN 00S._______ schlicht keine nach "Süden gerichtete Längsfassade" gebe. 
Die Längsfassaden des geplanten Gebäudes würden praktisch parallel zur Nord-
Südachse verlaufen, weshalb die Ausrichtung des grossen Grenzabstandes nach 
Süden nicht zu beanstanden sei, auch wenn die Südfassade rund 25 % kürzer 
sei als die Längsfassaden. Zudem seien im Erdgeschoss die Sitzplätze auf der 
Südseite vorgesehen und direkt über die im Süden angeordneten Wohnflächen 
zu erreichen. Bei der Wohnung im Dachgeschoss seien Terrassenflächen gegen 
Süden, Westen und Norden vorhanden. Die weitaus grösseren Sitzplätze würden 
sich im Süden der Liegenschaft befinden. Die von der Besonnung her schlechte-
re Nordseite biete die Aussicht auf den See und die von der Besonnung her idea-
le Südseite weise die grösseren Freiflächen auf (Erw. 1.5). Das Verwaltungsge-
richt wies ergänzend darauf hin, dass die Grundstücksform die Überbaubarkeit in 
dem Sinne einschränkte, als praktisch ein Längsbau in Nord-Süd-Ausrichtung 
vorausgesetzt wurde (Erw. 1.6).

18

Eine ähnliche Konstellation hatte das Verwaltungsgericht mit VGE 1035/05 vom 
27. Oktober 2005 in Anwendung von Art. 25 Abs. 2 des kommunalen Bauregle-
ments der Gemeinde Freienbach zu beurteilen. Gemäss dieser Bestimmung ist 
"auf die Hauptfassade gegenüber der am stärksten nach der südlichen Himmels-
hälfte gerichteten längeren Gebäudeseite ein grosser Grenzabstand einzuhalten. 
Der kleine Grenzabstand ist auf die übrigen Gebäudeseiten anzuwenden. In 
Zweifelsfällen bestimmt der Gemeinderat die für den grossen Grenzabstand 
massgebliche Gebäudeseite." Die Vorinstanzen hatten eine Ausnahmebewilli-
gung zur Verlegung des grossen Grenzabstandes von der südwestlichen Längs-
seite zur schmalen Südostseite erteilt. Diese wurde ebenfalls insbesondere mit 
der Gestalt der Bauparzelle begründet, die bei einer Breite von knapp 15 Metern 
eine Gebäudebreite von weniger als 5 m erlaube, wenn nach Westen der grosse 
Grenzabstand und gegen Osten ein (kleiner) Grenzabstand gewahrt werden 
müsse. Bei einer Verkleinerung der Gebäudehöhe würde sich zwar der einzu-
haltende grosse Grenzabstand reduzieren, hingegen könnte kaum mehr eine 
zweistöckige Baute realisiert werden, wie dies in der Zone W2 vorgesehen sei 
(Erw. 1.2). Konkret war die Gebäudelänge mit 20 m rund dreimal so lang wie die 
Schmalseite mit einer Breite von 6.90 m. Im Südteil befanden sich (als ein zu-
sammenhängender Raum) Küche sowie Wohn- und Esszimmer. Gegen Süden 
wurde das Wohnzimmer durch eine Fensterfront abgeschlossen und im Südost-
bereich war zudem ein gedeckter Gartensitzplatz geplant. Im Obergeschoss wa-
ren an der Westseite ein Büro (Nordwestecke) sowie zwei (Schlaf-)Zimmer und 
ein Bad vorgesehen sowie im Südteil zwei weitere (Schlaf-)Zimmer. Angesichts 
dieser Raumanordnung pflichtete das Verwaltungsgericht den Vorinstanzen bei, 
dass die Südostseite mit Wohn-/ Esszimmer und Gartenterrasse als Hauptwohn-
seite zu definieren war (Erw. 2.4), wobei das Verwaltungsgericht offen lassen 
konnte, ob angesichts des grossen Spielraumes ("in Zweifelsfällen") des Ge-
meinderates überhaupt eine Ausnahmebewilligung für die Qualifikation der kurz-
en Südseite als für den grossen Grenzabstand massgebende Fassade erforder-
lich war, da eine Ausnahmesituation bejaht werden konnte (Erw. 3.3). 

5.3.3  Dem Gemeinderat ist im Sinne der Rechtsprechung auch vorliegend bei 
der Auslegung von Art. 24 Abs. 2 BauR zweifelsohne ein erhebliches Ermessen 
zuzugestehen. Dies bedeutet indessen gleichzeitig auch, dass bei der Bestim-
mung der für den grossen Grenzabstand massgebenden Fassade nicht gewis-
sermassen zwingend auf eine Längsfassade abzustellen ist. Dies käme einer 
unzulässigen Beschränkung des Ermessens gleich (zur Unterschreitung des Er-
messens vgl. Bundesgerichtsurteil 2P.101/2005 vom 25.7.2005 [i.Sa. U. vs. Be-
zirksschulrat Höfe] Erw. 2.1 f.; Häfelin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungs-
recht, 7. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016 Rz. 439-441). Dass auch der Gemeinderat 

19

ein Abstellen auf eine Längsfassade nicht als zwingend erachtet, belegt das 
zitierte, seine Gemeinde betreffende Präjudiz. Insbesondere darf bei der Be-
stimmung der für den grossen Grenzabstand massgebenden Fassade nicht des-
sen Zweck (vorstehend Erw. 5.3.1) aus den Augen verloren werden. Diesen 
Zweck hat der Gemeinderat Altendorf im zitierten Fall denn auch zu Recht in den 
Vordergrund gerückt. 

Analog zum Grundstück des erwähnten Präjudizes weist auch die Bauliegen-
schaft KTN 00Z.________ keine nach Süden gerichtete Längsfassade auf. Die 
am meisten nach Süden gerichtete Längsfassade ist die - indes "geknickte" - 
Westfassade mit Südost-/Nordwest-Ausrichtung (südlicher Bereich) bzw. Süd-
Nordausrichtung (nördlicher Bereich). Zu korrigieren ist allerdings die Feststel-
lung des Gemeinderates, die längere Traufseite mit Ausrichtung west-südwest 
weise eine Länge von 18.60 m auf; vielmehr beträgt diese Länge nur 14.80 m 
(vgl. Grundrissplan [Plan-Nr. 202] 1:100, rev. 27.3.2017; 18.60 m misst die Di-
stanz vom nördlichen Gebäuderand bis zur südlichen Grundstücksgrenze). 

Die Südfassade misst 8.76 m, die Südwestfassade 6.66 m (bis zum "Knick") und 
die Westfassade (ab dem "Knick" in nördlicher Richtung) 9.47 m. Mithin relativie-
ren sich zum einen die metrischen Unterschiede dieser Fassaden. Insbesondere 
erweist sich die Differenz zwischen der Südfassade und der Westfassade nur 
noch als minim - im Gegensatz zum (unzutreffenden) Zahlenvergleich des Ge-
meinderates (Baubewilligung Erw. 4.g [8.765 m gegenüber 18.60 m]), womit 
grundsätzlich nichts dagegen sprechen würde, die Südseite als für den grossen 
Grenzabstand massgebende Fassade zu bestimmen (sofern sie als Hauptwohn-
seite zu qualifizieren ist). Zum andern ist es höchst fraglich, ob bei der Westfas-
sade noch von der am meisten nach Süden ausgerichteten Längsfassade ge-
sprochen werden kann. Gesetzt den Fall, dass ein Grundstück ebenfalls eine 
Trapezform mit Basis - und folglich der längsten Fassade - auf der Nordseite 
aufwiese, könnte wohl unbestreitbar nicht mehr von der "am meisten nach Süden 
gerichteten Längsfassade" gesprochen werden. Mithin käme in diesem Fall 
Art. 24 Abs. 2 Satz 2 BauR zur Anwendung und könnte der grosse Grenzabstand 
dennoch bei gegebenen Voraussetzungen (örtliche Verhältnisse, Beschaffenheit 
der Baute) und unter Berücksichtigung der Zweckbestimmung des grossen 
Grenzabstandes auf der Nordseite gewährt werden. Nicht anders verhält es sich 
grundsätzlich, wenn sich die Längsfassade auf der Ostseite (oder Westseite) be-
findet. Zu prüfen ist mithin, wo der Hauptwohnbereich zu lokalisieren ist. 

5.3.4  Den Planunterlagen lässt sich folgende Anordnung der Räumlichkeiten 
entnehmen (vgl. auch vorstehend Erw. 1):

20

Im Südteil befinden sich im EG zwei Zimmer, die Fenster auf der Ost- und West-
seite aufweisen. Ans südöstliche Zimmer angebaut ist der Veloraum (Neben-
gebäude mit Zugang nur von der Südseite); nördlich ans südwestliche Zimmer 
schliesst - gegenüber diesem um rund 2 m zurückversetzt - der Hauseingang an. 
Im OG befinden sich der Wohnraum (Südosten) mit je einem Fenster gegen 
Süden und Osten und ein Zimmer (Südwesten) mit einem Fenster nach Westen. 
Der Koch-/Essraum im DG hat ein Fenster gegen Süden und zwei Fenster/ 
Fenstertüre gegen die (eingeschnittene) Terrasse sowie ein Fenster/Fenstertüre 
auf die nördliche Terrasse. Alle diese Wohnräume und Fenster/Fenstertüren auf 
der Westseite wie auch der Hauseingang befinden sich im Bereich der West-
fassade mit Südost-/Nordwest-Ausrichtung, d.h. vor dem "Knick" der Fassade 
(d.h. bei der Südwestfassade). 

Im Bereich der Westfassade nördlich des "Knicks" befindet sich im Aussen-
bereich des EG ein Autoabstellplatz, im Hausinnern das Treppenhaus/Korridor 
(mit Fenster auf der Ostseite) und weiter (im Nordteil) die Garage. Das OG um-
fasst in diesem Bereich Dusche/WC mit einem Fenster auf der Westseite sowie 
(im Nordteil) ein Zimmer mit Fenstern auf der West-, der Nord- und der Ostseite. 
Über diesem Zimmer liegt im DG die Terrasse. 

Als Hauptwohnseite ist folglich zweifelsohne der südliche Bereich der Baute zu 
qualifizieren, der im Wesentlichen durch das von der Süd- und der Südwestseite 
(bis zum "Knick") gebildete Rechteck umschlossen wird und in welchem sich bis 
auf das (Schlaf-)Zimmer im Nordteil des OG sämtliche Wohnzimmer befinden. In 
diesem Bereich findet zwangsläufig auch die (mit Abstand) hauptsächliche 
Wohnnutzung statt. 

5.3.5  In Würdigung dieser konkreten Umstände (Ausrichtung der Fassaden, me-
trische Verhältnisse, Situierung der hauptsächlich genutzten Räumlichkeiten) 
sowie im Lichte der dargelegten Rechtsprechung kann dem Regierungsrat auch 
unter Respektierung des kommunalen Ermessensspielraumes nicht mehr gefolgt 
werden, dass die gemeinderätliche Qualifikation der Westseite als massgebliche 
Längsfassade noch vertretbar und nicht unhaltbar ist. Im Vordergrund als für den 
grossen Grenzabstand massgebende Fassade steht mithin die Südwestfassade. 
Weil das konkrete Bauvorhaben den grossen Grenzabstand von 6 m offenkundig 
auch in diesem Fall nicht wahren würde, dürfte allerdings ebenfalls eine Aus-
nahmebewilligung erforderlich sein. 

5.4.1  Unter dem Titel einer Ausnahmebewilligung steht vorliegend die Härtefall-
klausel (§ 73 Abs. 1 lit. a PBG) im Vordergrund: Die zuständige Bewilligungs-
behörde kann für Bauten oder Anlagen innerhalb der Bauzonen Ausnahmen von 

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den im PBG oder in den Bauvorschriften der Gemeinde festgelegten Bestim-
mungen bewilligen, wenn und soweit besondere Verhältnisse es rechtfertigen, 
insbesondere wenn sonst eine unzumutbare Härte einträte. Es kann diesbezüg-
lich grundsätzlich auf die Ausführungen rechtlicher Art im angefochtenen Ent-
scheid (Erw. 5.5) verwiesen werden. Zu betonen ist, dass der Zweck der Aus-
nahmebewilligung nicht darin besteht, einem Bauherrn zu einer optimalen Lö-
sung zu verhelfen oder eine maximale Ausnützung zu ermöglichen. Es sollen 
weder Idealvorstellungen noch Maximalwünsche ermöglicht werden (vgl. VGE 
III 2015 55 vom 16.7.2015 Erw. 3.2). Der unbestimmte Rechtsbegriff der beson-
deren Verhältnisse ist mit der Einschränkung "wenn und soweit" verknüpft. Die 
Umschreibung der Ausnahmesituation enthält mithin auch ein begrenzendes 
Moment. Es ist somit anhand des konkreten Projektes und allenfalls weiterer 
Umstände zu prüfen, ob eine unzumutbare Härte oder eine Ausnahmesituations-
voraussetzung gegeben ist (VGE III 2015 172 vom 27.1.2016 Erw. 5.1.2, mit 
Hinweisen, u.a. auf VGE III 2013 193 + 194 vom 22.5.2014 Erw. 8.4, VGE 
III 2014 22 vom 11.5.2014 Erw. 3.1.2, EGV-SZ 2010 B 8.10 Erw. 3.1.5; VGE 
1048/97 vom 6.2.1998 Erw. 7 = EGV-SZ 1998 Nr. 8 Erw. 7). 

5.4.2  Gemäss dem Baubeschrieb vom 14. Februar 2017 (RR-act. III B 8) beträgt 
die anrechenbare Bruttogeschossfläche (BGF) bei einer anrechenbaren Land-
fläche von 387 m2 (entsprechend der gesamten Grundstücksfläche) und einer 
Ausnützungsziffer (AZ) von 0.43 166.4 m2. Das Bauprojekt schöpft 162.6 m2 aus. 
Die gesamte Geschossfläche beträgt 359 m2 (UG: 83 m2; EG: 101 m2; OG: 
111 m2; DG: 64 m2). Des Weiteren enthält der Baubeschrieb auch die kubische 
Berechnung. Das Volumen gemäss SIA 416 beträgt 1'045 m3, gemäss SIA 116 
1'182 m3. 

5.4.3  Die grundsätzlich ungünstige Form des eher kleinen Baugrundstückes ist 
nicht zu übersehen. Dennoch ist den Beschwerdeführern beizupflichten (Be-
schwerde S. 6 ff. Ziff. III.6 Rz. 9 ff.), dass die geplante Baute volumen- und 
flächenmässig als grosses Einfamilienhaus qualifiziert werden kann. Die AZ wird 
ebenfalls nahezu vollständig ausgeschöpft. Mit einer Ausnahmebewilligung soll 
indessen, wie erwähnt, nicht eine Maximierung oder Optimierung ermöglicht wer-
den, sondern (u.a.) insbesondere ein Härtefall verhindert werden. Ein solcher 
Härtefall tritt indes erst ein, wenn eine sinnvolle zonenkonforme Überbauung 
eines (wenn auch kleineren) Grundstückes ohne Ausnahmebewilligung nicht 
mehr möglich ist. 

Hingegen kann den Beschwerdeführern nicht gefolgt werden, wenn sie (sinn-
gemäss) einen Anspruch des Beschwerdegegners auf eine Überbauung des "so 
kleinen nicht überbauten Grundstücks" (mindestens hypothetisch) absprechen 

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(S. 8 f. Rz. 15). Aufgrund der Dimensionierung des Baugrundstückes ist ohne 
weiteres von dessen Eignung für eine Überbauung auszugehen. Hieran ändert 
sich auch nichts, wenn - aufgrund der eher ungünstigen Form des Grundstückes - 
eine Ausnahmebewilligung erforderlich sein sollte. 

Den für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung erforderlichen Nachweis eines 
Härtefalles hat die Bauherrschaft zu erbringen; die blosse Vermutung, eine regel-
konforme Überbauung sei andernfalls wohl gar nicht möglich (vgl. vorstehend 
Erw. 5.2.1), genügt hierfür nicht. Dabei ist - wie dargelegt - eine gewisse Re-
dimensionierung ohne weiteres zumutbar und begründet die Baute in den ge-
planten Dimensionen noch keinen Härtefall. Wie weit sich eine Neukonzeption 
des Bauvorhabens (wobei auch eine Hauptwohnseite und Beanspruchung des 
grossen Grenzabstandes gegen Süden eine Option sein kann, vgl. vorstehend 
Erw. 5.3.1 ff.) aufdrängt oder ob eine Redimensionierung des konkreten Baupro-
jektes in Frage kommt, wird daher die Bauherrschaft zu prüfen haben. Ebenso 
liegt es nicht am Verwaltungsgericht zu definieren, was im konkreten Fall noch 
als sinnvolle zonenkonforme Überbauung gelten kann. 

5.5 Zusammenfassend ist die Beschwerde gutzuheissen. Der angefochtene 
RRB Nr. 919/2017 vom 5. Dezember 2017 sowie die Baubewilligung vom 9. Juni 
2017 (GRB Nr. 337) und der Gesamtentscheid des ARE vom 1. Mai 2017 wer-
den aufgehoben. 

6.1.1  Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des regierungs-
rätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.-- neu je zur Hälfte (je Fr. 750.--) 
dem Beschwerdegegner und der Gemeinde aufzuerlegen.

6.1.2  Die beanwalteten Beschwerdeführer haben für das regierungsrätliche 
Beschwerdeverfahren Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten des 
Beschwerdegegners und der Gemeinde von je Fr. 600.-- (insgesamt Fr. 1'200.--).

6.2.1  Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 3'000.-- werden je zu einem 
Drittel (je Fr. 1'000.--) dem Beschwerdegegner, der Gemeinde Altendorf und dem 
Kanton Schwyz auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

6.2.2  Der Beschwerdegegner, die Gemeinde Altendorf und der Kanton Schwyz 
haben den beanwalteten Beschwerdeführern eine Parteientschädigung auszu-
richten. Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsan-
wälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für 
das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, 

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unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf je Fr. 1'000.-- (inkl. Baraus-
lagen und MwSt), insgesamt also Fr. 3'000.-- festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der angefochtene RRB 
Nr. 919/2017 vom 5. Dezember 2017 sowie die Baubewilligung (GRB 
Nr. 337) vom 9. Juni 2017 und der Gesamtentscheid des ARE vom 1. Mai 
2017 aufgehoben.

2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.-- 
werden neu je zur Hälfte dem Beschwerdegegner und der Gemeinde Al-
tendorf (je Fr. 750.--) auferlegt.

2.2 Der Beschwerdegegner und die Gemeinde Altendorf haben den beanwalte-
ten Beschwerdeführern für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren 
neu eine Parteientschädigung von je Fr. 600.-- (insgesamt Fr. 1'200.--) zu 
entrichten.

3. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 3'000.-- werden je zu 
einem Drittel (je Fr. 1'000.--) dem Beschwerdegegner, der Gemeinde Al-
tendorf und dem Kanton Schwyz auferlegt. 

Die Beschwerdeführer haben einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- be-
zahlt, der ihnen aus der Gerichtskasse zurückzubezahlen ist. 

Die Gemeinde Altendorf sowie der Beschwerdegegner haben ihre Betreff-
nisse von je Fr. 1'000.-- innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides 
auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu bezahlen. 

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

4. Der Beschwerdegegner, die Gemeinde Altendorf sowie der Kanton haben 
den beanwalteten Beschwerdeführern für das verwaltungsgerichtliche Ver-
fahren eine Parteientschädigung (inkl. Barauslagen und MwSt) von je 
Fr. 1'000.-- (insgesamt Fr. 3'000.--) zu bezahlen. 

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

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6. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (4/R)
- den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners (2/R; unter Beilage der 

Eingabe der Beschwerdeführer vom 11.5.2018)
- die Beigeladene (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer 

vom 11.5.2018)
- den Gemeinderat Altendorf (R; unter Beilage der Eingabe der Be-

schwerdeführer vom 11.5.2018)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 

Beilage der Eingabe der Beschwerdeführer vom 11.5.2018)
- und das Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Eingabe der 

Beschwerdeführer vom 11.5.2018).

Schwyz, 17. Mai 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 12. Juni 2018