# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e944e071-41f1-592e-a57d-349f5e4fd59e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-09
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 09.09.2020 I 2020 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-40_2020-09-09.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 40

Entscheid vom 9. September 2020 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.iur. Vital Zehnder, Richter
MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (geb. …, gelernter Betriebsmechaniker, verheiratet und Vater 
von zwei erwachsenen Söhnen, zwischenzeitlich Schweizer Bürger) hatte seit 
September 1989 als Gleisbaumonteur für die Firma C. Vanoli AG gearbeitet. In 
den Jahren 1994 bis 1998 zog er sich bei 3 Unfällen Verletzungen an beiden 
Knien zu. Die Suva übernahm die Kosten der Heilbehandlung und entrichtete 
Taggeldleistungen (siehe Suva-act. 12-2/8, oben lit. A).

Dr.med. D.________ bescheinigte ab 2. Dezember 2011 eine vollständige Ar-
beitsunfähigkeit; am 17. Januar 2012 erfolgte eine Meniskus-Operation (IV-act. 
2), worauf am 29. Februar 2012 bei der IV-Stelle eine Meldung zur Früherfas-
sung einging (IV-act. 1). Am 21. August 2012 unterzeichnete A.________ eine 
Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen. Die gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen umschrieb er im Wesentlichen mit Kniegelenksschaden und medialer 
Gonarthrose (IV-act. 6). 

B. Mit Vorbescheid vom 20. Februar 2013 (vgl. IV-act. 27) und Verfügung vom 
7. Mai 2013 (IV-act. 36) lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. 

Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht mit Ent-
scheid I 2013 76 vom 4. Dezember 2013 insoweit gutgeheissen, als die ange-
fochtene Verfügung aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zurückgewiesen 
wurde. In Erwägung 3.3 führte das Gericht aus, dass sich die gesundheitliche 
Situation des Versicherten im Kniebereich im Zeitpunkt des Verfügungserlasses 
derart verschlechtert habe, dass nicht nur eine zusätzliche MRI-Abklärung nötig 
wurde, sondern das Abklärungsergebnis Anlass für eine innert Wochen geplante 
Operation gab. Daraus folgerte das Gericht, die IV-Stelle habe zu früh über die 
Leistungsansprüche befunden (siehe IV-act. 68).

C. Die Suva hat mit Verfügung vom 13. Januar 2015 und Einspracheentscheid 
vom 6. Juli 2015 A.________ eine UVG-Invalidenrente auf der Basis einer 
unfallbedingten Erwerbsunfähigkeit von 14% sowie eine Integritätsentschädigung 
für eine mässige Femorotibialarthrose rechts von 15% zugesprochen. Die dage-
gen beim Verwaltungsgericht und beim Bundesgericht erhobenen Beschwerden 
wurden als unbegründet beurteilt und abgewiesen (vgl. VGE I 2015 83 vom 
13.1.2016 = Suva-act. 11-3ff./110 und Urteil des Bundesgerichts 8C_168/2016 
vom 9.5.2016 = Suva-act. 12). 

D. Mit Vorbescheid vom 16. März 2016 kündigte die IV-Stelle an, für den Zeit-
raum vom 1. April 2013 bis zum 31. Dezember 2013 sowie für den Zeitraum ab 1. 
Juni 2014 bis zum 31. Oktober 2014 eine ganze IV-Rente zu gewähren (IV-act. 

3

113). Dagegen beantragte A.________ am 2. Mai 2016, es sei ihm ab April 2013 
ununterbrochen eine ganze IV-Rente auszurichten (IV-act. 115). 

Nach weiteren Abklärungen teilte die IV-Stelle am 3. März 2017 mit, dass eine 
medizinische Abklärung mit Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) 
beim Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG (AEH Zürich) vor-
gesehen sei (IV-act. 134). 

Das entsprechende AEH-Gutachten wurde am 23. August 2017 erstattet (IV-act. 
145). Der konsultierte RAD-Arzt Dr.med. E.________ empfahl, auf das AEH-
Gutachten abzustellen (IV-act. 147-5/5). 

Mit neuem Vorbescheid vom 24. Oktober 2017 stellte die IV-Stelle eine befristete 
ganze IV-Rente für den Zeitraum vom 1. April 2013 bis zum 31. Dezember 2013 
in Aussicht (IV-act. 149). Dagegen opponierte A.________ in einer Eingabe vom 
27. November 2017. In einer weiteren Eingabe vom 3. Januar 2018 wurde auf 
eine im Dezember 2017 diagnostizierte schwere chronische Polyneuropathie un-
klarer Genese hingewiesen und ein beeinträchtigtes Sehvermögen thematisiert 
(IV-act. 156). 

Mit Einschreiben vom 26. März 2018 eröffnete die IV-Stelle ein Mahn- und Be-
denkzeitverfahren hinsichtlich einer fachärztlichen Einstellung des Diabetes melli-
tus und einer Operation des Katarakts (IV-act. 168). Daraufhin teilte A.________ 
am 17. April 2018 der IV-Stelle mit, dass er uneingeschränkt mitwirken und die 
Auflagen vollständig einhalten bzw. erfüllen werde (IV-act. 172). 

E. Nach weiteren Abklärungen/ Schriftenwechsel und einer Beurteilung der 
Aktenlage durch den RAD-Arzt Dr.med. F.________äfer vom 15. Juni 2018 (IV-
act. 185-8/8) gewährte die IV-Stelle mit Verfügung vom 11. Oktober 2018 für den 
Zeitraum vom 1. April 2013 bis zum 31. Dezember 2013 eine ganze IV-Rente (IV-
act. 196).

Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde hat das Verwaltungsgericht 
mit Entscheid I 2018 99 vom 18. Januar 2019 insoweit gutgeheissen, als die Sa-
che zur Prüfung eines über den 31. Dezember 2013 hinausgehenden Leistungs-
anspruchs an die IV-Stelle zurückgewiesen wurde. 

F. In der Folge teilte die IV-Stelle am 3. April 2019 mit, dass eine polydiszi-
plinäre Untersuchung durchgeführt werde (IV-act. 12). Der Begutachtungsauftrag 
wurde dem Zentrum für medizinische Begutachtung Basel (ZMB) zugelost (IV-
act. 17). Mit Schreiben vom 10. Juli 2019 wurden die vorgesehenen Gutachter 
bekanntgegeben (IV-act. 28). Am 5. November 2019 ging das per 4. November 
2019 datierte ZMB-Gutachten bei der IV-Stelle ein (IV-act. 34), welches am 15. 

4

November 2019 dem Rechtsvertreter von A.________ zugestellt wurde (IV-act. 
37). Am 22. November 2019 erfolgte eine Rückfrage beim ophthalmologischen 
Teilgutachter (IV-act. 40), welche am 9. Dezember 2019 beantwortet wurde (IV-
act. 43). Am 3. Februar 2020 ging bei der IV-Stelle ein Verlaufsbericht der Au-
genklinik des Kantonsspitals Luzern zur am 14. Januar 2020 durchgeführten Ka-
taraktoperation ein (IV-act. 46). Mit Vorbescheid vom 7. Februar 2020 kündigte 
die IV-Stelle an, ab 1. Januar 2014 eine halbe IV-Rente zu gewähren (IV-act. 51). 
Dagegen forderte A.________ mit Eingabe vom 12. März 2020 ab Januar 2014 
eine Dreiviertelsrente (IV-act. 56). Am 26. März 2020 verfügte die IV-Stelle, dass 
rückwirkend ab 1. Januar 2014 bei einem ermittelten IV-Grad von 58% Anspruch 
auf eine halbe IV-Rente bestehe (IV-act. 58).

G. Gegen diese Verfügung liess A.________ (unter Berücksichtigung der 
bundesrätlichen Verordnung über den Stillstand der Fristen in Zivil- und Verwal-
tungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit dem Co-
ronavirus vom 20. März 2020) fristgerecht am 12. Mai 2020 beim Verwaltungsge-
richt Beschwerde erheben mit den folgenden Rechtsbegehren: 

1. Die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 26. März 2020 sei insoweit aufzuhe-
ben, als dem Beschwerdeführer rückwirkend ab Januar 2014 keine fortdauern-
de Dreiviertelsrente ausgerichtet wird.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

In einer zusätzlichen Eingabe vom 27. Mai 2020 bemängelte der Beschwerdefüh-
rer zusätzlich (ohne Einbezug seines Rechtsvertreters) sinngemäss, dass sein 
Bruttoeinkommen höher gewesen sei, als die frühere Arbeitgeberfirma mit der 
Ausgleichskasse consimo (Ausgleichskasse Schweizerischer Baumeisterverband 
AK 66) abgerechnet habe.

Mit Vernehmlassung vom 10. Juli 2020 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde 
sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge zu Lasten des 
Beschwerdeführers.

In einer Eingabe vom 21. August 2020 nahm der Beschwerdeführer zur Ver-
nehmlassung der Vorinstanz Stellung und stellte folgende Anträge:

1. Die Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 26. März 2020 sei insoweit aufzuhe-
ben, als dem Beschwerdeführer rückwirkend ab Januar 2014 keine fortdauern-
de Dreiviertelsrente ausgerichtet wird.

2. Das individuelle Konto des Beschwerdeführers sei im Hinblick auf die Neube-
rechnung des durchschnittlichen Jahreseinkommens sowie der Rentenhöhe 
um den Betrag der ihm ausgerichteten Verpflegungszulage zu berichtigen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

5

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. insbesondere 
die Zuständigkeit, die Zulässigkeit des Rechtsmittels sowie die frist- und formge-
rechte Geltendmachung des Rechtsanspruches (§ 27 Abs. 1 lit. a, lit. e und lit. f 
Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRP, SRSZ 234.110). Ist eine dieser Vorausset-
zungen nicht gegeben, trifft das Gericht grundsätzlich einen Nichteintretensent-
scheid (vgl. § 27 Abs. 2 VRP in Verbindung mit Art. 61 Bundesgesetz über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, SR 830.1).

1.2 Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung 
genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiter-
ziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungs-
gegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit 
keine Verfügung ergangen ist (siehe VGE I 2020 28 vom 26.5.2020 Erw. 1.2 mit 
Hinweisen, u.a. auf BGE 125 V 414 Erw. 1a; 119 Ib 36 Erw. 1b; 118 V 313 
Erw. 3b; 110 V 51 Erw. 3b; 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kanto-
nalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang 
der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfech-
tungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwer-
deverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrundeliegenden Verfügung war 
bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über 
welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden 
hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Be-
schwerdeinstanz (vgl. zit. VGE I 2020 28 vom 26.5.2020 Erw. 1.2 mit weiteren 
Hinweisen; siehe auch Martin Bertschi, in: Kommentar zum Verwaltungsrechts-
pflegegesetz des Kantons Zürich, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, 
Rz. 44-49).

1.3.1  Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gegen die Verfü-
gung der IV-Stelle vom 26. März 2020 bildet die Fragestellung, in welcher Höhe 
der Versicherte ab 1. Januar 2014 Anspruch auf Rentenleistungen hat bzw. wie 
hoch der massgebenden IV-Grad ausfällt. Einig sind sich die Parteien, dass für 
den genannten Zeitraum ein Rentenanspruch besteht. Während die Vorinstanz in 
ihrer Verfügung vom 26. März 2020 auf der Basis eines ermittelten IV-Grades 
von 58% eine halbe IV-Rente gewährt hat, vertritt der Beschwerdeführer vor Ge-

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richt den Standpunkt, dass eine Dreiviertelsrente geschuldet sei (bzw. der IV-
Grad 60% übersteige).

1.3.2  In den Eingaben vom 27. Mai 2020 sowie vom 21. August 2020 macht der 
Beschwerdeführer geltend, dass sein individuelles Konto zu berichtigen sei (weil 
sinngemäss die damalige Arbeitgeberfirma u.a. bezahlte Verpflegungszulagen 
nicht bei den AHV-Beitragszahlungen berücksichtigt habe.

1.3.3  Nach Art. 30ter Abs. 1 Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenen-
versicherung (AHVG, SR 831.10) werden für jeden beitragspflichtigen Versicher-
ten individuelle Konten geführt, in welche die für die Berechnung der ordentlichen 
Renten erforderlichen Angaben eingetragen werden. Der Bundesrat ordnet die 
Einzelheiten. Die von einem Arbeitnehmer erzielten Erwerbseinkommen, von 
welchen der Arbeitgeber die gesetzlichen Beiträge abgezogen hat, werden in das 
individuelle Konto eingetragen, selbst wenn der Arbeitgeber die entsprechenden 
Beiträge der Ausgleichskasse nicht entrichtet hat (Art. 30ter Abs. 2 AHVG).

Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für ihn ein indivi-
duelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten Eintragungen unter 
Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 Abs. 1 Satz 1 Verordnung 
über die Alters- und Hinterlassenenversicherung, AHVV, SR 831.101). Versicher-
te können innert 30 Tagen seit Zustellung des Kontenauszuges bei der Aus-
gleichskasse eine Berichtigung verlangen. Die Ausgleichskasse entscheidet mit 
Verfügung (Art. 141 Abs. 2 AHVV). 

1.3.4  Soweit der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren gegen eine Ver-
fügung der IV-Stelle Schwyz (welche die Festlegung des massgebenden IV-Gra-
des für den Zeitraum ab 1. Januar 2014 betrifft) vor Verwaltungsgericht (erst-
mals) eine Berichtigung seines für ihn geführten individuellen Kontos beantragt, 
verhält es sich so, dass diesbezüglich noch keine erstinstanzliche Verfügung der 
nach Art. 141 Abs. 2 AHVV zuständigen Ausgleichskasse vorliegt. Dementspre-
chend kann auf dieses Berichtigungsbegehren hier nicht eingetreten werden. 
Vielmehr ist dieses Berichtigungsbegehren gestützt auf Art. 30 ATSG (und auch 
§ 10 Abs. 3 VRP) an die Ausgleichskasse cosimo (Ausgleichskasse SBV/ AK 66) 
zur Behandlung dieses Begehrens weiterzuleiten, damit letztere darüber erstin-
stanzlich mit einer entsprechenden Verfügung befinden kann. Für das vorliegen-
den Beschwerdeverfahren hat dies folgenden Vorbehalt zur Folge: Soweit die 
erwähnte Ausgleichskasse, welche nicht Partei des vorliegenden Beschwerde-
verfahrens ist, im noch durchzuführenden Verfahren das individuelle Konto des 
Versicherten berichtigen wird und eine solche Berichtigung Auswirkungen auf die 
Festlegung des konkreten Rentenbetrages nach Massgabe des gerichtlich fest-

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gelegten IV-Grades haben sollte, was derzeit offen ist, wird es Sache der Verwal-
tung sein, die Auswirkungen einer solchen (allfälligen) Berichtigung des individu-
ellen Kontos im Einzelnen umzusetzen.

Im Übrigen wurden die massgebenden Bestimmungen und Regelungen für die 
Zusprechung von IV-Rentenleistungen bereits in einem früheren Entscheid erläu-
tert (vgl. IV-act. 68), weshalb darauf verzichtet kann, hier diese Ausführungen zu 
wiederholen.

2.1 Was die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten anbelangt, 
verhält es sich so, dass die Vorinstanz ein interdisziplinäres Gutachten einholte. 
Auf ein solches im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist 
praxisgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die 
Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (Urteil des Bundesgerichts 8C_292/2019 
vom 27.8.2019 Erw. 3.2.2 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 137 V 210 Erw. 1.3.4 S. 
227).

2.2.1  Vorab ist festzuhalten, dass der Versicherte umfassend abgeklärt worden 
ist. Die Sachverständigen stellten im vorliegenden interdisziplinären Gutachten 
vom 4. November 2019 folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit (IV-act. 34-9f./106):

- Chronisches Schmerzsyndrom des rechten Kniegelenkes mit medialseitiger 
Instabilität, chronischem Reizzustand und verminderter Belastbarkeit bei

o St.n. Hemiprothesenimplantation 06/2013
o St.n. Arthroskopie am 30.06.2014 mit Débridement, Narben- und 

Knorpelshaving
o St.n. medialer Meniskusresthinterhorn-Läsion, arthroskopischer Me-

niskusrestresektion, Knorpelshaving, Mikrofrakturierung Tibiaplateau 
am 12.10.2012

o Rx 11.9.2019: Regelrechter Hemiprothesensitz, keine Lockerungs- 
oder Arthrosezeichen

- Gonarthrose medialseitig links mit leicht verminderter Belastbarkeit
o St.n. posttraumatischer Innenmeniscuskorbhenkel-Verletzung und ar-

throskopischem Gelenkeingriff mit Subtotalverlust des Innenmeniscus
o Rx 11.9.2019: mediale Gelenkspaltverschmälerung

- Chronisches cervicovertebrogenes Syndrom mit deutlicher Bewegungsein-
schränkung ohne radikuläre Reiz- oder Ausfallsymptomatik bei

o MRI HWS 10.10.2016: Breitbasige Diskushernie HWK 6/7 mit intrafo-
raminaler Verlagerung der rechten C7-Wurzel

o Rx 11.9.2019: Leichte Osteochondrosen und deutliche Spondalarthro-
sen der unteren Segmente

- Chronisches Schultersyndrom beidseits mit Bewegungseinschränkung/ retrak-
tiler Capsulitis, links >> rechts und muskulärer Atrophie links

o Rx beide Schultern ap: o.p.B.

- Sensomotorische Polyneuropathie mit deutlichen Zeichen axonaler Schädi-
gung in den distalen Extremitäten

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o Überwiegend wahrscheinilch im Rahmen des Insulin-pflichtigen Diabe-
tes mellitus Typ II mit diabetischer Retinopathie

- Diabetes mellitus II

- Somatoforme Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren

- Depressive Episode, gegenwärtig leichtgradig ausgeprägt

- Sehstörung beidseits bei
Bds Schwere nicht proliferative diabetische Retinopathie mit diabeti-

schem Makulaödem
RA fortgeschrittene Cataracta corticonuclearis mit hinterer Schalentrü-

bung
LA Mature Cataract
RA Feine epiretinale Fibroplasie
Bds Hyperopie, Astigmatismus
Bds Dermatochalase
Bds Beibomdrüsendysfunktion

Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit führten die Gutachter 
ein chronisches lumbospondylogenes Syndrom, eine Wundheilungsverzögerung 
an beiden Grosszehen bei Unguis incarceratus sowie eine Adipositas (BMI 33) 
auf (IV-act. 34-10/106).

2.2.2  Zur Arbeitsfähigkeit äusserten sich die Gutachter dahingehend, dass in der 
angestammten Tätigkeit (als Gleisbauer) aufgrund der somatischen Einschrän-
kungen keine Arbeitsfähigkeit mehr bestehe. Diese Einschränkung wurde vor al-
lem mit der Unfähigkeit zu längerem Gehen und Stehen sowie mit der sich dar-
aus ergebenden Schmerzhaftigkeit in den Kniegelenken (vor allem rechts) be-
gründet. Hinzu komme die ausgeprägte Funktionseinschränkung der linken 
Schulter, welche ebenfalls keine Belastung mehr zulasse. Auch aus ophthalmo-
logischer Sicht bestehe keine Arbeitsfähigkeit im Baugewerbe. Aus rein psychia-
trischer Sicht sei der Versicherte zu ca. 70% arbeitsfähig (vgl. IV-act. 34-12/106 
Ziff. 4.7).

Für leidensangepasste leichte Tätigkeiten veranschlagten die Gutachter unter 
Berücksichtigung vermehrter Pausen eine Arbeitsfähigkeit von 50% (überwie-
gend im Sitzen, ohne Arbeiten über Schulterhöhe, ohne Heben und Tragen von 
Gewichten über 5 kg, ohne längere Gehstrecken oder Gehen auf unebenem Bo-
den). Aufgrund der angegebenen Gleichgewichtsstörungen und des Diabetes 
mellitus seien Tätigkeiten an gefährdenden Arbeitsplätzen, auf Leitern und 
Gerüsten (etc.) auszuschliessen. Aus ophthalmologischer Sicht sei die Arbeits-
fähigkeit ebenfalls stark eingeschränkt. Aus psychiatrischer Sicht sei der Versi-
cherte zu ca. 30% arbeitsunfähig. Eine Addierung der Arbeitsunfähigkeiten wurde 
verneint (vgl. IV-act. 34-12f./106 Ziff. 4.8).

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2.3 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 4. November 2019 erfüllt die 
von der Rechtsprechung gestellten Anforderungen. Es beruht auf eingehender 
Anamneseerhebung sowie eigenen umfangreichen Untersuchungen (vgl. IV-act. 
34-52/106, 34-57ff./106, 34-71ff./106, 34-80f./106, 34-89/106, 34-98ff./106) und 
es setzt sich namentlich auch mit den anderen medizinischen Berichten ausein-
ander (siehe IV-act. 34-13/106, 18/106 bis 46/106). Die Beurteilung der medizini-
schen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation leuchtet ein. Sodann 
sind die Schlussfolgerungen der Sachverständigen hinreichend und nachvoll-
ziehbar begründet.

2.4 An diesem dargelegten Ergebnis vermögen die Vorbringen des Beschwer-
deführers vor Gericht nichts zu ändern. 

2.4.1  Dem Einwand, wonach der Hausarzt Dr.med. G.________ nach einer 
Untersuchung des Versicherten während der Sprechstunde vom 6. Mai 2020  im 
anschliessenden Bericht eine Arbeitsunfähigkeit von 60% attestierte (Bf-act. 4), 
ist nach höchstrichterlicher Rechtsprechung eingeschränkte Bedeutung zuzu-
messen, zumal die behandelnden Ärzte mit Blick auf die Nähe zum Patienten, 
ihren Behandlungsauftrag und die häufig punktuelle Beurteilung einer gesund-
heitlichen Situation eher geneigt sind, zugunsten ihres Patienten auszusagen 
(vgl. Beat Weber, "Hürden" und "Hilfen" bei der richterlichen Würdigung von me-
dizinischen Gutachten, in: Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht 2020, heraus-
gegeben von Ueli Kieser und Miriam Lendfers, S. 197ff., S. 203f.). Hinzu kommt, 
dass der Versicherte als Ressourcen ein intaktes Familienleben, einen geregel-
ten Tagesablauf, den Erhalt sozialer Kontakte (IV-act. 34-92/106 unten) sowie 
eine fortbestehende Fahreignung aufweist (vgl. IV-act. 34-87/106 unten: "Er habe 
einen Führerschein, fahre regelmässig kurze Strecken Auto"; siehe auch IV-act. 
34-79/106 unten). 

Was die in den Akten enthaltenen Zweifel an der Fahreignung anbelangt (siehe 
IV-act. 34-83/106 Ziff. 8.2 in fine; 34-94/106 oben), ist auf den Bericht der Au-
genklinik des Kantonsspitals Luzern vom 28. Januar 2020 zu verweisen. Darin 
führen die Oberärztin Muriel Spörri sowie der Assistenzarzt Dimitri Baeriswyl u.a. 
aus, dass eine deutliche Visusbesserung nach Kataraktoperation vom 14. Januar 
2020 von 0.01 auf 0.4 am linken Auge erzielt worden sei sowie zudem "bei nur 
geringer Katarakt rechts" "die geplante Kataraktoperation am rechten Auge ab-
gesagt" wurde (vgl. IV-act. 46-1/4). Anzufügen ist, dass von einer solchen Visus-
verbesserung nach Durchführung der Kataraktoperation (links) bereits im ME-
DAS-Gutachten ausgegangen wurde (vgl. IV-act. 34-15/106 oben; siehe auch IV-
act. 43 = Antwort der Gutachter auf die Rückfrage der IV-Stelle).

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Diese zwischenzeitlich erzielte Visusverbesserung hat nach der Aktenlage zur 
Folge, dass das Verkehrsamt die Fahreignung des Versicherten weiterhin aner-
kennt und dementsprechend auf einen (vorsorglichen) Sicherungsentzug verzich-
tet hat (vgl. IV-act. 13.1/ 63). 

Im Übrigen kann der Versicherte daraus, dass er sich selber auch für leichte an-
gepasste Tätigkeiten nicht mehr als arbeitsfähig sieht (siehe IV-act. 13.1/ 34-
12/106 oben, 34-92/106 Ziff. 7.2, 2. Abs.) hier nichts zu seinen Gunsten ableiten.

2.4.2  Nicht zu hören ist sodann die Argumentation in der Beschwerde (S. 5f, Ziff. 
6), wonach sinngemäss die somatisch begründete Arbeitsunfähigkeit sowie die 
psychiatrisch begründete Arbeitsunfähigkeit zu addieren seien, so dass im Er-
gebnis eine gesamthafte Arbeitsunfähigkeit von mindestens 60% (oder mehr) re-
sultiere. Zum einen haben sich die Sachverständigen im MEDAS-Gutachten ex-
plizit gegen eine solche Addition von somatischen und psychiatrischen Arbeitsun-
fähigkeitseinschätzungen ausgesprochen (vgl. IV-act. 13.1/ 34-13/106 oben; u.a. 
mit der sinngemässen Begründung, dass sich Überschneidungen mit den Aus-
wirkungen der somatischen Erkrankungen ergeben, IV-act. 13.1/ 34-8/106 Mitte).

Zum andern ist es gemäss konstanter Rechtsprechung nicht zulässig, eine Addi-
tion der Einschränkungen in verschiedenen Teilbereichen vorzunehmen (siehe 
VGE I 2019 50 vom 18.9.2019 Erw. 4.5 mit Hinweisen auf VGE I 2008 15 vom 
23.9.2008 Erw. 4.3; VGE I 2007 152 vom 30.11.2007 Erw. 4.2; VGE 68/98 vom 
27.11.1998, Prot. S. 1705 sowie Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts vom 
28.05.1999 i.Sa. B, Erw. 2a, wonach die Addition von prozentualen Teilbehinde-
rungen ein falsches Bild zeigen würde, weil sich Beschwerdebilder überschnei-
den bzw. decken können).

2.5 Aus diesen Gründen ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf 
das vorliegende beweiskräftige MEDAS-Gutachten vom 4. November 2019 ab-
gestellt hat, ohne dass eine weitere medizinische Abklärung geboten erscheint. 
Entgegen der Argumentation in der Beschwerde (S. 6) kann weder von einem of-
fensichtlich unrichtigen Sachverhalt noch von einer Rechtsverweigerung die Re-
de sein.

3.1 Was die erwerblichen Auswirkungen des gutachtlich ermittelten Arbeits-
fähigkeitsgrades anbelangt, ermittelte die Vorinstanz ein Valideneinkommen von 
Fr. 65'416.-- per 2012 (13 x 5'032.--). Dieser Betrag deckt sich mit den Angaben 
der damaligen Arbeitgeberfirma (IV-act. 14-3/8 Ziff. 2.10) und wird in der Be-
schwerde (S. 10 oben) ausdrücklich anerkannt. Einig sind sich die Parteien auch, 
dass dieses Valideneinkommen hochgerechnet nach Massgabe der Indexent-
wicklung für das Jahr 2014 einen Betrag von gerundet Fr. 66'373.-- ergibt (vgl. 

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Beschwerde, S. 10 oben; IV-act. 148-5/5 oberhalb der Mitte). Dass dieses Vali-
deneinkommen per 2012 noch um eine Verpflegungszulage zu erhöhen wäre, 
wie in der Eingabe vom 21. August 2020 geltend gemacht wird, ist nach der Ak-
tenlage nicht belegt, denn es fehlt ein Nachweis, dass die betreffende Arbeitge-
berfirma im Jahre 2012 Verpflegungszulagen (in welcher Höhe) ausrichtete (sie-
he dazu auch noch nachfolgend, Erwägung 3.3.2).

3.2.1  Zur Ermittlung des massgebenden Invalideneinkommens ist praxisgemäss 
i.d.R. an die Monatslöhne gemäss den Lohnstrukturerhebungen (LSE) anzuknüp-
fen (und zwar an den Tabellenwert TA1, Zeile Total/ Privater Sektor/ Mann, vgl. 
Urteil des Bundesgerichts 8C_457/2017 vom 11.10.2017 Erw. 6.2). Dieser Tabel-
lenwert betrug gemäss LSE 2014 hinsichtlich des Kompetenzniveaus 1 für Män-
ner Fr. 5'312.--, was unter Berücksichtigung der betriebsüblichen durchschnittli-
chen Wochenarbeitszeit von 41.7 h einen Monatsverdienst von Fr. 5'537.76 
(5'312 : 40 x 41.7) bzw. einen Jahresverdienst von Fr. 66'453.-- (12 x 5'537.76) 
ergibt (siehe auch Urteil des Bundesgerichts 9C_444/2018 vom 17.10.2018 
Erw. 3.1, publ. in SVR-Rechtsprechung 3/2019 IV Nr. 18).

3.2.2  Bei einer massgebenden, gutachtlich ermittelten Arbeitsfähigkeit von 50% 
reduziert sich der vorstehend in Erwägung 3.2.1 hergeleitete Durchschnittsver-
dienst von Fr. 66'453.-- auf Fr. 33'226.50. Davon ist noch ein leidensbedingter 
Abzug vorzunehmen. Diesbezüglich berücksichtigte die Vorinstanz in der ange-
fochtenen Verfügung einen leidensbedingten Abzug von 15%, welcher nament-
lich mit der Sehbehinderung begründet wurde. Nach Abzug von 15% resultiert 
ein Invalideneinkommen von Fr. 28'243.-- (33'226.50 x 0.85). Entgegen der Auf-
fassung des Beschwerdeführers ist im vorliegenden Fall kein höherer leidensbe-
dingter Abzug angebracht. Weder rechtfertigt ein psychiatrisch begründeter Ar-
beitsunfähigkeitsgrad von 30% (siehe Beschwerde, S. 5 unten) einen zusätzli-
chen Abzug, noch vermögen die Hinweise auf die Limitierungen des Versicherten 
(vgl. Beschwerde S. 7) einen höheren Abzug zu begründen, zumal der Pausen-
bedarf des Versicherten bereits bei der Festlegung des massgebenden Arbeits-
fähigkeitsgrades angerechnet wurde (vgl. IV-act. 34-13/106 oben) und der glei-
che Aspekt nicht zweimal berücksichtigt werden darf. Abgesehen davon hat die 
Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 9) zutreffend ausgeführt, dass weder 
die Ausbildung, noch die konkrete Arbeitsmarktlage, noch Teilzeitarbeit hier ei-
nen Abzug rechtfertigen. Den entsprechenden Ausführungen ist uneingeschränkt 
beizupflichten. Insgesamt hat die Vorinstanz mit der Gewährung eines leidens-
bedingten Abzuges von 15% den ihr in solchen Fragen zustehenden Beurtei-
lungsspielraum nicht überschritten. Zusammenfassend ist das massgebende In-

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valideneinkommen mit der dargelegten Begründung auf Fr. 28'243.-- (per 2014) 
festzulegen.

3.3.1  Bei einem Vergleich des in Erwägung 3.1 bestätigten Valideneinkommens 
von Fr. 66'373.-- und des in Erwägung 3.2.2 hergeleiteten Invalideneinkommens 
von Fr. 28'243.-- resultiert ein IV-Grad von 57.44% (66'373 minus 28'243 = 
38'130; 38'130 : 66'373 x 100 = 57.448), welcher nur unwesentlich von demjeni-
gen in der angefochtenen Verfügung (58%) abweicht. 

3.3.2  Damit bleibt es dabei, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine halbe 
IV-Rente hat. Daran würde sich schliesslich selbst dann nichts ändern, wenn 
entgegen den vorstehenden Ausführungen (an welchen weiterhin festzuhalten 
ist) das vom Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 21. August 2020 geltend 
gemachte Valideneinkommen von Fr. 67'006.-- (per 2014) übernommen würde. 
Diesfalls würde ein IV-Grad von aufgerundet 58% resultieren (67'006 minus 
28'243 = 38'763; 38'763 : 67'006 x 100 = 57.85). Dieser IV-Grad deckt sich mit 
demjenigen, welchen die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ermittelt 
hat.

4. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde, soweit damit eine Drei-
viertelsrente für den Zeitraum ab 1. Januar 2014 beantragt wird, als unbegründet 
und sie ist abzuweisen. Ferner ist darauf hinzuweisen, dass gemäss der von der 
Ausgleichskasse AK 66 vorgenommenen aktenkundigen Berechnung die Nach-
zahlungssumme (inkl. Kinderrenten und Verzugszinsen) einen Gesamtbetrag von 
über Fr. 113'000.-- ausmacht. Vorbehalten bleibt eine allfällige Anpassung der 
Rentenbeträge, wenn und soweit es zu einer relevanten Berichtigung des indivi-
duellen Kontos kommen sollte (siehe oben).

5. Dem vorliegenden Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten 
dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt 
ausser Betracht.

6.1 Soweit der Beschwerdeführer mit der im vorliegenden Beschwerdeverfah-
ren enthaltenen Festlegung des massgebenden IV-Grades nicht einverstanden 
sein sollte, besteht eine Weiterzugsmöglichkeit ans Bundesgericht gemäss Dis-
positiv-Ziffer 5.

6.2 Soweit hingegen der Beschwerdeführer mit der Weiterleitung des nachträg-
lichen Begehrens um Berichtigung des individuellen Kontos an die zuständige 
Ausgleichskasse nicht einverstanden sein sollte, liegt grundsätzlich nur ein Zwi-
schenentscheid vor, welcher nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 BGG 
anfechtbar wäre (vgl. auch Urteil 9C_348/2018 vom 23.1.2019 per analogiam).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen abgewiesen. Der für den Rentenanspruch ab 1. Januar 2014 mass-
gebende IV-Grad wird im Einklang mit der Vorinstanz auf 58% festgelegt. 
Vorbehalten bleibt eine allfällige Anpassung der Rentenbeträge, wenn und 
soweit es im noch vor der Ausgleichskasse AK 66 durchzuführenden Ver-
fahren (siehe nachstehend Ziffer 2) zu einer relevanten Berichtigung des 
individuellen Kontos kommen sollte.

2. Die nachträglich am 27. Mai 2020 und am 21. August 2020 eingereichten 
Begehren des Beschwerdeführers zur Berichtigung seines individuellen 
Kontos (inkl. sämtliche entsprechenden Unterlagen) werden an die Aus-
gleichskasse consimo (Ausgleichskasse SBV/ AK 66) weitergeleitet, damit 
letztere dieses Berichtigungsbegehren prüfen und darüber (mit Verfügung) 
befinden kann.

3. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und dem Beschwer-
deführer auferlegt. Er hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, 
so dass die Rechnung ausgeglichen ist.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).
Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG; siehe auch noch Erwägung 6.1f.).

6. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (inkl. Eingabe des Bf vom 21.8.2020/ R)
- die Ausgleichskasse consimo (Ausgleichskasse 66 SBV, Sumatrastr. 15, 

Postfach 16, 8042 Zürich, inkl. Eingaben des Beschwerdeführers vom 
27.5.2020 und vom 21.8.2020 mit Beilagen/ R)

- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A/z.K.).

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Schwyz, 9. September 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. September 2020