# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f98f31f5-acff-5695-80d5-41b3299ef24b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-03-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 12.03.2012 RT110185
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT110185_2012-03-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: RT110185-O/U.doc 

 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, Dr. G. Pfister und  

Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. E. Ferreño 

Beschluss vom 12. März 2012 

 

in Sachen 

 

A._____, 
Kläger und Beschwerdeführer 

 

vertreten durch Avocat X._____ 

 

gegen 

 

Pensionskasse der B._____ AG,  
Beklagte und Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ und/oder Rechtsanwalt lic. iur. 

Z._____ 

 

betreffend Rechtsöffnung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht 
Zürich vom 5. Oktober 2011 (EB111322) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. a) Mit Urteil vom 5. Oktober 2011 wies die Vorinstanz das vom Klä-

ger gestützt auf das Urteil vom 27. Juni 2011 der sechsten Kammer der Chambre 

des assurances sociales de la République et Canton de Genève gestellte definiti-

ve Rechtsöffnungsbegehren in der Betreibung Nr. … des Betreibungsamts 

C._____, Zahlungsbefehl vom 28. Juli 2011, in der Höhe von Fr. 69'520.– nebst 

Zins zu 5 % seit 24. September 2007 ab (Urk. 19). 

2. a) Dagegen erhob der Kläger und Beschwerdeführer (fortan Be-

schwerdeführer) mit Eingabe vom 4. November 2011, gleichentags zur Post ge-

geben, Beschwerde (Urk. 18).  

 b) Gemäss Art. 251 Abs. 1 lit. a ZPO gilt das summarische Verfah-

ren für die vom Rechtsöffnungsrichter getroffenen Entscheide. Die Beschwerde-

frist beträgt 10 Tage ab Zustellung des begründeten Entscheides, sofern das Ge-

setz nichts anderes bestimmt (Art. 321 Abs. 2 ZPO; vgl. Freiburghaus/Afheldt, in: 

Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, Kommentar zur Schweizerischen Zivil-

prozessordnung, Zürich/Basel/Genf 2010, N 4 zu Art. 321 ZPO). 

c) Da der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das Urteil am 

Montag, 24. Oktober 2011, in Empfang nahm (Urk. 17b), lief die Beschwerdefrist 

am Donnerstag, 3. November 2011, ab. Die am 4. November 2011 zur Post ge-

gebene Eingabe des Beschwerdeführers (vgl. angehefteter Briefumschlag 

Urk. 18) erfolgte somit verspätet, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten 

ist. 

3. a) Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind ausgangs-

gemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Entspre-

chend der Praxis der Kammer gelangt für deren Bemessung die Gebührenver-

ordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebV SchKG, 

SR 281.35) zur Anwendung (Art. 16 SchKG; ZR 110 Nr. 28), weshalb gestützt auf 

Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG die Gerichtskosten auf Fr. 500.– festzu-

setzen sind. 

- 3 - 

b) Der Beklagten und Beschwerdegegnerin (fortan Beschwerdegeg-

nerin) ist mangels Umtrieben keine Parteientschädigung für das Beschwerdever-

fahren zuzusprechen. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage von Urk. 18 in Kopie, sowie an das Bezirksgericht Zürich, Einzelge-

richt Audienz, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine 
vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt Fr. 69'520.–. 

- 4 - 

 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 12. März 2012 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. E. Ferreño 
 

 
versandt am: js 

	Beschluss vom 12. März 2012
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage von Urk. 18 in Kopie, sowie an das Bezirksgericht Zürich, Einzelgericht Audienz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...