# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0eeac020-f6de-5929-a2aa-fc82bb4dcfa5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.10.2025 D-5539/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5539-2025_2025-10-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5539/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richterin Barbara Balmelli;   

Gerichtsschreiber Nikola Nastovski. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Sri Lanka,   

vertreten durch MLaw Johannes Mosimann, Advokat,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 23. Juni 2025 / N (…). 

 

 

 

D-5539/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer – ein sri-lankischer Staatsangehöriger tamili-

scher Ethnie aus dem Distrikt Jaffna – am 23. Januar 2023 in die Schweiz 

um Asyl nachsuchte, 

dass am 27. Januar 2023 die Personalienaufnahme (PA) des Beschwer-

deführers stattfand und er am 21. März 2023 in Begleitung der zugewiese-

nen Rechtsvertretung zu seinen Asylgründen befragt wurde, 

dass die Vorinstanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Entscheid 

vom 24. März 2023 dem erweiterten Verfahren zuteilte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Mai 2023 seine neu man-

datierte Rechtsvertretung anzeigte, 

dass am 15. Mai 2024 eine ergänzende Anhörung des Beschwerdeführers 

durchgeführt wurde, 

dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend machte, die heimat-

lichen Behörden hätten ihn im Zusammenhang mit einem Bombenan-

schlag im Jahr (…) sowie mehreren Demonstrationsteilnahmen in den Jah-

ren (…) und (…) regelmässig behelligt, zu möglichen Verbindungen zur 

Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) befragt und schliesslich mehrere 

Tage festgehalten, wobei er wiederholt geschlagen worden sei,  

dass das SEM mit Verfügung vom 23. Juni 2025 – eröffnet am darauf fol-

genden Tag – die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers ver-

neinte, sein Asylgesuch ablehnte, seine Wegweisung aus der Schweiz ver-

fügte sowie den Vollzug der Wegweisung anordnete und ihm die editions-

pflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte, 

dass seine damalige Rechtsvertretung ihr Mandat am 30. Juni 2025 nie-

derlegte,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. Juli 2025 durch den mit 

Vollmacht vom 14. Juli 2025 neu mandatierten Rechtsvertreter gegen 

diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und das SEM sei 

anzuweisen, ihm Asyl zu gewähren; eventualiter sei die angefochtene Ver-

fügung aufzuheben und das SEM sei anzuweisen, ihn als Flüchtling in der 

Schweiz vorläufig aufzunehmen; subeventualiter seien die Ziffern 4–5 der 

angefochtenen Verfügung aufzuheben und das SEM sei anzuweisen, ihn 

D-5539/2025 

Seite 3 

in der Schweiz vorläufig aufzunehmen; subsubeventualiter sei die ange-

fochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an das 

SEM zurückzuweisen, 

dass er in prozessualer Hinsicht um die Gewährung der unentgeltlichen 

Prozessführung, den Verzicht auf die Erhebung des Kostenvorschusses, 

die Einsetzung des rubrizierten Rechtsvertreters als amtlichen Rechtsbei-

stand und um die Gewährung des Replikrechts ersuchte, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 11. August 2025 

die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung, um Ver-

zicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses und um Beiordnung einer 

amtlichen Rechtsverbeiständung abwies und den Beschwerdeführer auf-

forderte, bis zum 26. August 2025 einen Kostenvorschuss einzuzahlen, 

dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss am 20. August 2025 be-

zahlte, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142,31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 6 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der 

Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

D-5539/2025 

Seite 4 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb auf einen Schriftenwechsel verzichtet wurde und das Urteil nur 

summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG),  

dass sich die beantragte Einräumung des Replikrechts aufgrund des Ver-

zichts auf die Durchführung des Schriftenwechsels erübrigt,  

dass der Beschwerdeführer mit Subsubeventualantrag um Rückweisung 

der Angelegenheit an die Vorinstanz zur Neubeurteilung ersucht, 

dass jedoch weder der Beschwerdeschrift eine diesbezügliche Begrün-

dung entnommen werden kann, noch in den Akten Gründe für eine Rück-

weisung ersichtlich sind, zumal die Vorinstanz den vorliegenden Sachver-

halt rechtsgenüglich abgeklärt und sich in der angefochtenen Verfügung 

nachvollziehbar sowie hinreichend differenziert mit den zentralen Vorbrin-

gen des Beschwerdeführers – einschliesslich der eingereichten Beweismit-

tel – auseinandergesetzt hat,  

dass die erhobene Rüge unbegründet ist, weshalb der Eventualantrag auf 

Rückweisung abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG, vgl. 

BVGE 2015/3 E. 6.5.1 sowie 2012/5 E. 2.2), 

D-5539/2025 

Seite 5 

dass die Vorinstanz ihre Verfügung im Wesentlichen damit begründete, die 

Vorbringen des Beschwerdeführers – insbesondere zu den geltend ge-

machten Demonstrationsteilnahmen und den darauffolgenden Vorfällen, 

Drohungen, Festnahmen und zum behaupteten Zusammenhang mit einem 

Anschlag im Jahr (…) – seien widersprüchlich, detailarm oder ohne er-

kennbaren Erlebnisbezug, und die eingereichten Beweismittel als untaug-

lich erachtete, 

dass es weiter feststellte, die Ausführungen des Beschwerdeführers seien 

unsubstantiiert, nicht erlebnisgeprägt, substanzarm, oberflächlich und ste-

reotyp, mithin insgesamt nicht glaubhaft, 

dass das SEM mit überzeugender Begründung darlegte, dass die Vorbrin-

gen des Beschwerdeführers den Anforderungen an das Glaubhaftmachen 

nach Art. 7 AsylG nicht erfüllen und im Wesentlichen auf die vorinstanzliche 

Begründung verwiesen werden kann (vgl. Verfügung des SEM, S. 4 ff.), 

dass die Aussagen des Beschwerdeführers nicht nachvollziehbare Wider-

sprüche aufweisen und nicht zu überzeugen vermögen, unter anderem im 

Zusammenhang mit dem (…) – wobei es sich laut Beschwerdeführer (und 

entgegen der Ausführungen in der Beschwerdeschrift, S. 7) um (…) han-

deln soll (vgl. SEM-Akte 12/12 F 6) –, der zuerst bei der ersten Verhaftung 

im (…) 2022 und danach bei der zweiten Verhaftung im (…) 2022 (…) sei 

(vgl. SEM-Akten 12/12 F 44 und 29/16 F 56), 

dass diverse weitere Unstimmigkeiten vorliegen, wie beispielsweise in Zu-

sammenhang mit den Demonstrationen, seiner Inhaftierung und der Chro-

nologie seiner Freilassung am (…), 

dass der Beschwerdeführer zuerst erklärte, nicht an der Demonstration 

vom (…) teilgenommen, danach aber angab, auf Druck der älteren Studen-

ten sehr wohl teilgenommen zu haben (vgl. SEM-Akten 12/12 F 44 und 

29/16 F 32), 

dass er weiter zunächst ausführte, nach seiner Inhaftierung sei eine Per-

son zu ihm ins Zimmer gekommen, später jedoch von zwei Personen die 

Rede war (vgl. SEM-Akten 12/12 F 44 und 29/16 F 42), 

dass er ausserdem in der ersten Anhörung aussagte, am (…) um 9 Uhr 

zum ersten Mal gegessen zu haben, in der zweiten Anhörung jedoch aus-

führte, um 9 Uhr bereits freigelassen worden zu sein und das erste Mal auf 

das Handy geblickt zu haben (vgl. SEM-Akten 12/12 F 44 und 29/16 F 51), 

D-5539/2025 

Seite 6 

dass es sich weiter beim Zeitpunkt des Zahnverlustes, der Anzahl der Per-

sonen, die ihn in seine Haftzelle begleitet haben sollen, und den Umstän-

den seiner Freilassung um derart einschneidende und zentrale Elemente 

seiner Vorbringen handelt, dass Widersprüche nicht erwartet werden, zu-

mal es sich um klar überschau- und beschreibbare Punkte handelt, 

dass diesen Unstimmigkeiten in der Beschwerdeschrift nichts entgegenge-

bracht wird, das zu einer abweichenden Auffassung führen könnte, son-

dern darin im Wesentlichen die Aussagen des Beschwerdeführers anders 

interpretiert werden und darauf hingewiesen wird, der Beschwerdeführer 

sei in der ersten Anhörung mehrfach unterbrochen worden (vgl. Beschwer-

deschrift, S. 9 f), 

dass der Beschwerdeführer gemäss Anhörungsprotokoll vom 21. März 

2023 indessen nicht unterbrochen wurde, als er frei vom Verlust seines (…) 

erzählte, sondern erst später auf die fortgeschrittene Zeit hingewiesen 

wurde, und ohnehin fraglich ist, ob dies überhaupt einen Einfluss auf sein 

Aussageverhalten hatte (vgl. SEM-Akte 12/12 F 44 f.),  

dass er sodann in seiner ersten Anhörung weitere Unterlagen in Aussicht 

gestellt hatte (vgl. ebenda, F 10), abgesehen von einem Schulzeugnis, ei-

nem Studentenausweis und zwei Identitätskarten jedoch keine Dokumente 

eingereicht wurden; insbesondere nicht solche, die seine Verfolgungsvor-

bringen stützen würden, 

dass auch die übrigen Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe nicht zu über-

zeugen vermögen, 

dass den Aussagen des Beschwerdeführers insgesamt in zentralen Punk-

ten die nötige Stringenz sowie Plausibilität abgeht und sie vielfach vage 

sind – gerade auch bei Sachverhaltselementen, die so überschaubar und 

klar umrissen sind, dass eine widerspruchsfreie Schilderung zu erwarten 

wäre (vgl. GEIPEL, Handbuch der Beweiswürdigung, 3. Aufl. 2017, § 17 

Rz. 68), 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, womit die Vor-

instanz zu Recht die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft verweigert 

und das Asylgesuch abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

D-5539/2025 

Seite 7 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers gegen die Zulässigkeit 

und Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs im Wesentlichen auf allge-

meine Hinweise zur Lage in Sri Lanka beschränken (vgl. Beschwerde, 

S. 11 ff.),  

dass aus seinen Vorbringen weder eine konkrete Gefährdung her-vorgeht, 

noch Beweismittel eingereicht wurden, die eine solche unterlegen würden,  

dass auch die allgemeine Menschenrechtssituation im Heimatstaat dem 

Wegweisungsvollzug zum heutigen Zeitpunkt nicht generell entgegensteht 

(vgl. Urteile des BVGer E-2920/2021 vom 22. Juli 2025 E. 10.2 f. und 

D-3540/2019 vom 19. Dezember 2024 E. 10.2), 

dass der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen völker- 

und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist und bezüglich der in der 

Beschwerde geltend gemachten Gefährdung hauptsächlich auf die vorste-

henden Erwägungen zum Asylpunkt zu verweisen ist (vgl. Art. 83 Abs. 3 

AIG), 

dass die Vorinstanz sodann zu Recht auch von der Zumutbarkeit des Weg-

weisungsvollzugs ausgegangen ist (vgl. Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass gemäss nach wie vor gültiger Rechtsprechung der Wegweisungsvoll-

zug in die Nordprovinz zumutbar ist, wenn das Vorliegen von individuellen 

Zumutbarkeitskriterien (insbesondere Existenz eines tragfähigen familiä-

ren oder sozialen Beziehungsnetzes sowie Aussichten auf eine gesicherte 

D-5539/2025 

Seite 8 

Einkommens- und Wohnsituation) bejaht werden kann (vgl. Referenzurteil 

des BVGer E-1866/2015 vom 15. Juli 2016 E. 13.2-13.4), 

dass dies auch unter Berücksichtigung der aktuellen politischen und wirt-

schaftlichen Entwicklungen in Sri Lanka gilt (Stabilisierung der Wirtschaft 

seit 2022, Präsidentschaftswahl am 21. September 2024, Parlamentswah-

len am 14. November 2024; vgl. Urteil des BVGer E-1062/2020 vom 

10. Oktober 2025 E. 9.4.2 f.), die nicht dazu führen, dass der Wegwei-

sungsvollzug generell als unzumutbar angesehen werden müsste, 

dass auch in individueller Hinsicht keine Hinweise ersichtlich sind, wonach 

der Beschwerdeführer bei einer Rückkehr in die Heimat in eine existenz-

bedrohende Notlage geraten könnte, zumal er – wie das SEM zurecht fest-

gestellt hat – ein junger, gesunder Mann mit guter Schulbildung (A-Level 

und zwei Jahre Studium an der Universität), diverser Arbeitserfahrung, so-

wie einem soliden Beziehungsnetz ist und in der Lage sein dürfte, in seiner 

Heimat für sich zu sorgen (vgl. Verfügung des SEM, S. 8), 

dass seine geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden im Bereich 

(…) ebenfalls nicht gegen den Vollzug der Wegweisung sprechen, zumal 

Sri Lanka grundsätzlich über eine funktionsfähige medizinische Infrastruk-

tur verfügt (vgl. Urteil des BVGer D-2461/2021 vom 29. April 2024 

E. 11.3.6 f. m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerde-

führer, der über eine Identitätskarte verfügt, obliegt, bei der Beschaffung 

weiterer gültiger Reisepapiere, die für die Ausreise allenfalls erforderlich 

sind, mitzuwirken (vgl. Art. 47 Abs. 1 AsylG und dazu auch BVGE 2008/34 

E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom SEM verfügte Vollzug der Wegweisung 

zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

D-5539/2025 

Seite 9 

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

D-5539/2025 

Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Thomas Segessenmann Nikola Nastovski 

 

 

Versand: