# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cc2e6388-a0b1-5c17-8588-edc8a490a89a
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-08-29
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 29.08.2008 IV 2007/303
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-303_2008-08-29.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/303

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 29.08.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 29.08.2008
Art. 28 aIVG; Anspruch auf Rente sowie andere IV-Leistungen verneint; 
Beweiswert Gutachten; bisherige selbstständige Tätigkeit weiterhin 
vollumfänglich zumutbar (Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons 
St. Gallen vom 29. August 2008, IV 2007/303).

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer und Marie-

Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 29. August 2008

in Sachen

C.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. E. Ronald Pedergnana, Rorschacher Strasse 21, 

9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

IV-Leistungen

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Sachverhalt:

A.   

A.a  C.___, geboren im Jahr 1962, meldete sich am 17. März 2004 zum Bezug von IV-

Leistungen an. Er machte geltend, er leide an Rücken- und Beckenschmerzen und sei 

seit ungefähr zwei bis drei Jahren nicht mehr voll arbeitsfähig (act. G 4.1/8.1 ff.). Der 

Versicherte übt im Bereich EDV-Beratung, Verkauf von Hard- und Software sowie 

Netzwerklösungen eine selbstständige Tätigkeit aus. Aus gesundheitlichen Gründen 

habe er eine weitere Filiale in Flawil eröffnen und eine zusätzliche Arbeitskraft anstellen 

müssen, um sich im Geschäft in St. Gallen entlasten zu können (act. G 4.1/9.1). Der 

behandelnde Arzt, Dr. med. G.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein rezidivierendes Cervicalsyndrom sowie eine 

chronische Lumbalgie seit vier Jahren unklarer Ätiologie. Die bleibende Einschränkung 

müsse durch weitere Abklärungen genauer definiert werden (act. G 4.1/6.5 f.).

A.b Am 12. Mai 2004 gab die IV-Stelle bei Dr. med. H.___, Spezialarzt FMH Innere 

Medizin, Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen, eine Begutachtung 

des Versicherten in Auftrag (act. G 4.1/23.1). Am 4. Mai 2006 wurde der Versicherte 

von Dr. med. H.___ internistisch-rheumatologisch-orthopädisch (act. G 4.1/26.1) und 

am 23. Juli 2006 durch Dr. med. I.___, Facharzt FMH Psychiatrie und Psychotherapie, 

Forensik, psychiatrisch untersucht (act. G 4.1/26.12). Dr. H.___ diagnostizierte 

chronisch unspezifische lumbale Rücken- und Gesässschmerzen ohne identifizier- 

bzw. definierbares pathofunktionelles bzw. pathomorphologisches Substrat und eine 

neuroradiologisch degenerative und anlagebedingte Spinalkanalstenose L4/5, 

Spondylarthrose L5/S1 sowie eine nicht-neurokompressive Bandscheibenhernie L3/4 

links (act. G 4.1/26.9). Der psychiatrische Gutachter diagnostizierte eine inadäquate 

Schmerzverarbeitung (ICD-10: F54) sowie eine leichtgradige Anpassungsstörung. 

Differentialdiagnostisch müsse an eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung 

gedacht werden, wobei die hierfür erforderlichen Kriterien derzeit nicht hinreichend 

erfüllt seien (act. G 4.1/26.16). In der interdisziplinären Stellungnahme kamen die 

Gutachter zum Schluss, dass für sämtliche Tätigkeiten mit "maximal gelegentlicher 

Hebebelastung von 20 kg" keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. In 

welchem Umfang in der angestammten Tätigkeit des Versicherten eine leidensbedingte 

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Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe, könne nicht zuverlässig beurteilt werden 

(act. G 4.1/26.11).

A.c  Dr. med. G.___ teilte der IV-Stelle am 25. September 2006 mit, dass sich der 

Gesundheitszustand verschlechtert habe und der Versicherte seit 23. Januar 2006 zu 

50% arbeitsunfähig sei (act. G 4.1/29.1).

A.d Am 2. Februar 2007 führte die IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle durch. Im 

Abklärungsbericht Selbstständigerwerbende vom 10. März 2007 ermittelte sie im 

Rahmen eines Einkommensvergleichs einen Invaliditätsgrad von 0% (act. G 4.1/46.11).

B.  

B.a Im Vorbescheid vom 12. April 2007 stellte die IV-Stelle die Ablehnung eines 

Rentenanspruchs in Aussicht, da der Versicherte keine Erwerbseinbusse erleide (act. G 

4.1/50).

B.b Gegen den Vorbescheid vom 12. April 2007 erhob der Versicherte am 11. Mai 2007 

Einwand. Er machte im Wesentlichen geltend, dass die Umsätze der letzten Jahre 

gesundheitsbedingt zurückgegangen seien und der behandelnde Arzt eine 50%ige 

Arbeitsunfähigkeit bescheinigt habe (act. G 4.1/51). In der Eingabe vom 24. Juni 2007 

brachte der Versicherte vor, es bestehe aufgrund der Erwerbseinbusse ein 

Invaliditätsgrad von 60%. Am Gutachten von Dr. med. H.___ rügte er eine 

unvollständige, einseitig vorgenommene Familienanamnese (act. G 4.1/57).

C.  

C.a Am 25. Juni 2007 verfügte die IV-Stelle entsprechend dem Vorbescheid vom 

12. April 2007. Sie gab an, dass es dem Versicherten in Beachtung der 

fachmedizinischen Beurteilungen zumutbar sei, ganztags seine bisherige 

selbstständige Tätigkeit vollschichtig auszuüben. Die geltend gemachte 

Gewinneinbusse könne daher "nicht voll zulasten Ihrer Behinderung angerechnet 

werden" (act. G 4.1/56).

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C.b Gegen die Verfügung vom 25. Juni 2007 richtet sich die vorliegende Beschwerde 

vom 17. August 2007. Darin beantragt der Beschwerdeführer unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge deren Aufhebung und die Zusprache einer Dreiviertelsrente, 

eventualiter einer halben Rente. Subeventualiter sei eine erneute medizinische 

Untersuchung vorzunehmen. Zusätzlich seien Eingliederungsmassnahmen zu ergreifen 

und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ab Anspruchsberechtigung bis zur 

Ergreifung der Eingliederungsmassnahmen ein Wartezeittaggeld auszurichten. Er 

macht im Wesentlichen erneut geltend, der kontinuierliche Rückgang der Umsatzzahlen 

sei durch die Rücken- und Beckenschmerzen verursacht. Aufgrund seiner Leiden sei er 

in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt und müsse wiederholt Liegepausen einlegen. Das 

medizinische Gutachten sei nicht nachvollziehbar und widersprüchlich (act. G 1).

C.c Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Beschwerdeantwort vom 20. 

September 2007 die Beschwerdeabweisung. Sie bringt vor, die Umsatzeinbusse sei 

nicht gesundheits-, sondern marktbedingt. Eine IV-rechtlich relevante gesundheitliche 

Beeinträchtigung sei nicht ausgewiesen (act. G 4).

D.  

D.a Mit Replik vom 30. November 2007 führt der Beschwerdeführer aus, er sei nur 

noch sehr beschränkt in der Lage, seine Dienstleistungen zu erbringen, weil er dauernd 

seine Position wechseln müsse und einen vermehrten Pausenbedarf habe. Da die 

Beschwerdegegnerin die Marktverhältnisse für die Umsatzeinbussen verantwortlich 

mache, sei ein entsprechendes Gutachten in Auftrag zu geben (act. G 8).

D.b In der Duplik vom 11. Dezember 2007 weist die Beschwerdegegnerin darauf hin, 

dass der Beschwerdeführer für die Tatsache beweisbelastet sei, die Gewinneinbussen 

seien invaliditätsbedingt. Vorliegend sei von einem Zustand der Beweislosigkeit 

auszugehen. Die entsprechenden Folgen seien vom Beschwerdeführer zu tragen (act. 

G 10).

Erwägungen:

1.   

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Am 1. Januar 2008 sind mit der 5. IVG-Revision verschiedene Änderungen des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft getreten. Weil 

in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei 

der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 

467 E. 1), und weil bei der Beurteilung ferner auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses 

der streitigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt abzustellen ist (BGE 121 V 366 

E. 1b), sind vorliegend die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden materiellen 

Bestimmungen anzuwenden.

2.   

2.1  Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder 

geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2  Die Rentenabstufungen des Art. 28 Abs. 1 aIVG geben bei einem Invaliditätsgrad 

von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente.

2.3  Für die Bemessung der Invalidität bei einer erwerbstätigen versicherten Person 

wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 

Eintritt der Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der 

Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden 

hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und 

einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der 

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Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen 

ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im 

Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und sind die so gewonnenen 

Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen 

Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an 

die spezifische Methode für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzustellen 

und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der 

verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen 

(BGE 128 V 30 f. E. 1).

2.4  Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und 

demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung 

des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Die Rechtsprechung hat es mit dem 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte 

Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung 

aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b).

2.5  Das im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten von externen 

Spezialärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 

sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde 

zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, besitzt bei der Beweiswürdigung volle 

Beweiskraft, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb).

2.6  Was Berichte von Hausärzten angeht, darf und soll die Erfahrungstatsache 

mitberücksichtigt werden, dass Hausärzte mitunter aufgrund ihrer auftragsrechtlichen 

Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher dazu neigen, zu Gunsten ihrer Patienten 

auszusagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Bei der Abschätzung des Beweiswerts im 

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Rahmen einer freien und umfassenden Beweiswürdigung dürfen allerdings auch die 

potentiellen Stärken der Berichte behandelnder Ärzte nicht vergessen werden. Der 

Umstand allein, dass eine Einschätzung vom behandelnden Mediziner stammt, darf 

nicht dazu führen, sie als von vornherein unbeachtlich einzustufen; die einen längeren 

Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft 

wertvolle Erkenntnisse hervor. Auf der anderen Seite lässt es die unterschiedliche Natur 

von Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und 

Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits 

(BGE 124 I 175 E. 4) nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage 

zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden 

Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in 

denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte 

wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte 

benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben 

sind (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007 i.S. M., I 514/06, E. 2.2.1 mit 

Hinweisen).

3.   

3.1  Der Beschwerdeführer rügt, dass das Gutachten der Dres. H.___ und I.___ nicht 

nachvollziehbar und widersprüchlich sei. Die Gutachter kamen zum Schluss, dass für 

sämtliche Tätigkeiten mit "maximal gelegentlicher Hebebelastung von 20 kg" keine 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Sie konnten allerdings nicht beurteilen, 

inwiefern die angestammte selbstständige Tätigkeit die Voraussetzungen an eine 

leidensadaptierte Tätigkeit erfüllt. Sie empfahlen hierfür die Vornahme einer Abklärung 

vor Ort (act. G 4.1/26.11). Anlässlich der Abklärung vor Ort vom 2. Februar 2007 stellte 

die Abklärungsperson fest, dass Hebebelastungen von maximal 20 kg bei der Arbeit 

des Beschwerdeführers nur selten auftreten würden (act. G 4.1/46.10).

3.2  Vorab ist mit dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als erstellt zu erachten, dass die angestammte 

selbstständige Tätigkeit des Beschwerdeführers nicht "mit gelegentlichen 

Hebebelastungen von 20 kg" verbunden ist und somit der gutachterlich definierten 

zumutbaren Tätigkeit entspricht. Der Beschwerdeführer sieht denn auch selbst die von 

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ihm geltend gemachten Einschränkungen im Bereich der Kundenaquisition, der 

Entwicklung neuer Strategien und dem Entgegnen der Herausforderungen des Marktes 

(act. G 4.1/46.5). Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass seine Tätigkeit vor allem 

aus der Betriebsführung, administrativen Arbeiten, Bestellwesen, Ein- und Verkauf, 

Kundenberatung, Akquisition, Service- und Reparaturleistungen besteht. Zwar bilden 

auch Hauslieferungen (ein- bis zweimal pro Woche; act. G 4.1/26.6) einen – wenn auch 

geringen – Bestandteil seiner Tätigkeit (act. G 4.1/46.7). Wie die Beschwerdegegnerin 

aber zu Recht vorbringt, sind bei den heutigen Computer- und Zubehörgeräten 

Gewichte von über 20 kg sehr selten geworden (act. G 4, S. 4).

3.3  Im Hinblick auf die Würdigung der medizinischen Situation fällt ins Gewicht, dass 

das Gutachten auf eigenständigen interdisziplinären Abklärungen, mithin auf allseitigen 

Untersuchungen beruht und damit für die streitigen Belange umfassend ist. Es wurden 

die Vorakten verwertet und die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden 

berücksichtigt. Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Vor diesem 

Hintergrund vermögen auch die darin enthaltenen Schlussfolgerungen, namentlich die 

Beurteilung der vollen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit, zu überzeugen. 

Das Gutachten erfüllt mithin alle praxisgemässen Kriterien für beweiskräftige Gutachten 

(vgl. BGE 125 V 352 E. 3a), so dass grundsätzlich darauf abzustellen ist.

3.4  Der Beschwerdeführer vermag keine konkreten Mängel an der 

Gutachtenserstellung zu benennen. Ebenso ist die fachärztliche Qualifikation der 

Gutachter unbestritten gegeben. Seine Kritik am Gutachten beschränkt sich vor allem 

darauf, dass die Familienanamnese unvollständig (act. G 4.1/57) sei. Des Weiteren sei 

angesichts der Tatsache, dass Dr. med. H.___ eine erhebliche kongenital und 

degenerativ bedingte diskogene, ligamentäre und arthrogene Spinalkanalstenose L4/

L5, eine Spondylarthrose L5/S1 sowie eine kleinvolumige links-medio-laterale nicht-

neurokompressive Bandscheibenhernie L3/4 mit Kompromittierung der Wurzel 4 links 

festgestellt habe, die Attestierung einer vollständigen Arbeitsfähigkeit widersprüchlich 

(act. G 1).

3.4.1 Die Familienanamnese wurde von Dr. med. H.___ sorgfältig und eingehend 

erhoben (act. G 4.1/26.3). Ein Mangel ist entgegen der Auffassung des 

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Beschwerdeführers nicht ersichtlich. Die gesamte Anamnese umfasst die persönlichen, 

gesundheitlichen, beruflichen und sozialen – insbesondere auch familiären – Aspekte 

sowie die Schilderung der gegenwärtigen Beschwerden.

3.4.2 Was die ärztliche Stellungnahme von Dr. G.___ vom 25. September 2006 (act. G 

4.1/29.1) betrifft, wo dieser den Beschwerdeführer zu 50% arbeitsunfähig beurteilt, so 

ist in formaler Hinsicht bereits zu bemängeln, dass sie keine Diagnose enthält und die 

anderslautenden ärztlichen Stellungnahmen nicht würdigt oder zur Kenntnis nimmt. Es 

fehlt jegliche Auseinandersetzung mit dem Gutachten der Dres. H.___ und I.___. Zu 

berücksichtigen ist auch, dass Dr. G.___ als Allgemeinmediziner für die vorliegend zu 

beurteilenden Leiden die erforderliche fachärztliche orthopädisch-rheumatologische 

und psychiatrische Ausbildung fehlt. Die Stellungnahme von Dr. G.___ vermag daher 

keine Zweifel am Beweiswert des Gutachtens der Dres. H.___ und I.___ entstehen zu 

lassen.

3.4.3 Kein Widerspruch des Gutachtens ist darin zu erblicken, wenn die Gutachter 

gesundheitliche Beeinträchtigungen feststellen, diesen aber – nachvollziehbar 

begründet – keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit zumessen (vgl. act. 4.1/26.10 

f.). Denn eine diagnostizierte Gesundheitsschädigung für sich allein genommen lässt 

nicht den Schluss auf eine gesundheitlich bedingt eingeschränkte Arbeitsfähigkeit zu 

(vgl. BGE 132 V 65 E. 3.4 S. 69), noch darf von einer Behandlungsbedürftigkeit auf eine 

Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden (Urteil des Bundesgerichts vom 24. April 2007 

i.S. Pensionskasse B., I 687/06, E. 5.2).

3.4.4 Wesentlich ist aber vor allem, dass das Gutachten der Dres. H.___ und I.___ als 

schlüssig und beweistauglich zu bezeichnen ist (vgl. vorstehend, E. 3.3). Weitere 

Beweismassnahmen vermöchten an diesem Ergebnis nichts mehr zu ändern. Von 

weiteren zusätzlichen Abklärungsmassnahmen sind daher keine neuen wesentlichen 

Erkenntnisse zu erwarten, weshalb in antizipierter Beweiswürdigung auf entsprechende 

Abklärungen zu verzichten ist.

3.5  Ein weiterer Abklärungsbedarf besteht auch nicht hinsichtlich der erwerblichen 

Verhältnisse. Insbesondere vermag der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass 

sein Umsatz in den letzten Jahren zurückgegangen ist, nichts zu seinen Gunsten 

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abzuleiten. Denn einerseits ist aufgrund des Gutachtens der Dres. H.___ und I.___ 

davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer – der sich selbst als zu 50% 

arbeitsunfähig erachtet – seine zumutbare Leistungsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit 

nicht vollumfänglich ausschöpft. Anderseits wird der Geschäftserfolg von sehr vielen 

Faktoren bestimmt, wie die Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zutreffend 

ausführte. Insgesamt kann der Nachweis, dass die geltend gemachten Einbussen 

gesundheitlich bedingt sind, nicht geführt werden. 

4.   

Die Beschwerdegegnerin hat berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht geprüft. Dies 

ist nicht zu beanstanden, nachdem aufgrund der medizinischen Abklärungen und der 

Abklärung vor Ort in der angestammten Tätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen 

ist.

5.

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde vom 17. August 2007 

unter Bestätigung der angefochtenen Verfügung vom 25. Juni 2007 abzuweisen. Das 

Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, 

wobei der von ihm geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- angerechnet werden 

kann. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer keinen 

Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

bis

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2.  Der Beschwerdeführer bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der geleistete 

Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird angerechnet.

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