# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 60954014-0046-5351-b494-f4f418070d63
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-16
**Language:** de
**Title:** Revision, Verbesserung des Gesundheitszustandes ausgewiesen.
**Docket/Reference:** IV.2013.00912
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2013.00912.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2013.00912
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Käch
Ersatzrichterin Lienhard
Gerichtsschreiber Brugger
Urteil
vom
16. Dezember 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1961, meldete sich
am
2
6.
März 2007 unter Hinweis auf eine depressive Entwicklung und eine chronische Anämie bei der Invaliden
ver
sicherung zum Leistungsbez
u
g an (
Urk.
5/4
Ziff.
7.2). Mit Verfügung
en
vom 1
6.
Juli 2009 sprach
ihr
die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-
Stelle, ab dem
1.
Juli 2006
befristet bis
3
1.
März
2008
eine halbe und ab dem
1.
Apri
l 2008 eine
Viertelsrente
zu (
Urk.
5/48,
Urk.
5/45 S. 2 f.).
Anlässlich einer
im
November 2009 eingeleitete
n
Rentenr
evision (
vgl.
Urk.
5/55
S.
1)
erhöhte
die IV-Stelle
die bisherige Rente
mit Verfügung vom
5.
Oktober 2010
ab dem
1.
November 2009
auf eine ganze Rente
(
Urk.
5/77,
Urk.
5/75).
1.2
Anlässlich einer weiteren im September 2011 eingeleiteten Revision
(
vgl.
Urk.
5/96/4)
hob die
IV-Stelle die
ausgerichtete
Rente nach durchgeführtem
Vorbe
scheidverfahren
(
Urk.
5/120-124) mit Verfügung vom 1
1.
September 2013
bei
einem Invaliditätsgrad von neu 27
%
auf Ende des folgenden Mo
nats auf
(
Urk.
5/125
=
Urk.
2).
2.
Die Versicherte erhob am
8.
Oktober 2013 Beschwerde (
Urk.
1) gegen die Verfü
gung vom 1
1.
September 2013 (
Urk.
2). Sinngemäss beantragte sie die Aufhe
bung der Verfügung und die weitere Ausrichtung der Invalidenrente (
Urk.
1
). Die
IV-Stelle verzichtete am 1
5.
November 2013 auf eine Stellungnahme (
Urk.
4).
Dieses Schreiben wurde der Beschwerdeführerin am 2
5.
November 2013 zuge
stellt
(
Urk.
6).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den All
g
emeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver
bleibende
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von
Art.
4
Abs.
1 des
Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) in Verbindung mit
Art.
8 ATSG
bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und
da
mit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkun
gen
der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten
Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das
Mass des
Forderbaren
wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustellen ist,
ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätig
keit auf dem ausge
glichenen Arbeitsmarkt mit der psychischen Beeinträchti
gung vereinbar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähig
keit (
Art.
7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwertung der Arbeits
fähigkeit (
Art.
6 ATSG) sei der versicherten Person so
zial-praktisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.2
Sowohl im Rahmen einer erstmaligen Prüfung des Rentenanspruches als auch an
lässlich einer Rentenrevision (
Art.
17
Abs.
1 ATSG) stellt sich unter dem Ge
sichtspunkt des
Art.
28a
Abs.
3 IVG in Verbindung mit
Art.
16 und 7
Abs.
2 ATSG
die Frage nach der anwendbaren Invaliditätsbemessungsmethode.
Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als nicht
erwerbstätig einzustufen ist, führt je zur Anwendung einer anderen Me
thode
der Invaliditätsbemessung (Einkommensvergleich, Betätigungsvergleich, ge
mischte Methode) und ergibt sich aus der Prüfung, was die Person bei im Üb
ri
gen
unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchti
gung bestünde. Entscheidend ist nicht, welches Ausmass der Erwerbstätigkeit der ver
sicherten Person im Gesundheitsfall zugemutet werden könnte, sondern in wel
chem Pensum sie hypothetisch, das heisst ohne Gesundheitsschaden, aber bei sonst gleichen Verhältnissen, erwerbstätig wäre (
Art.
27
bis
der Verordnung über die Invalidenversicherung, IVV). Die gemischte Methode bezweckt damit eine
mög
lichst wirklichkeitsgerechte Bemessung des Invaliditätsgrades (BGE 133 V 504
E. 3.3 mit Hinweisen).
1.3
Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines
Rentenbezü
gers
erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die
Zu
kunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG).
Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tat
säch
lichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann
revidier
bar
, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen
Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E.
3.5 mit Hin
weisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich
gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun
desgerichts 9C_261/2009 vom 1
1.
Mai
2009 E.
1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003
E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen
eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund
heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen
Revisi
onsgrund
im Sinne von
Art.
17
Abs.
1 ATSG dar. Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechts
kräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige
Ein
spracheentscheid
, welche oder
welcher auf einer materiellen Prüfung des Ren
tenanspruchs mit
rechts
konformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E.
3.2.3; Urteil des Bundes
ge
richts 9C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 1 mit Hin
weisen).
2.
2.1
D
ie Beschwerdegegnerin
hob
mit dem
angefochtenen Entscheid
die
ausgerich
tete
Invali
denrente auf.
Sie
stellte darauf ab,
dass
sich
der
Gesundheitszustand
der
Beschwerdeführerin
verbessert habe.
Gemäss Gutachten sei für die
bisherige
Tätig
keit
als Bahnstewardess
von
eine
r
Arbeitsunfähigkeit von 7
0
%
,
für eine an
gepasste
Tätigkeit
aber
von einer
Arbeitsfähigkeit von 60
%
auszugehen
(
Urk.
2 S. 2).
2.
2
Die Beschwerdeführerin brachte
dagegen
vor, ihr Gesundheitszustand habe sich leider nicht verbessert. Sie sei weiterhin in medizinischer Behandlung bei ihrem Hausarzt und benötige antidepressive Medikamente (
Urk.
1).
2.3
Strittig und zu prüfen i
st
, ob sich
der Gesundheitszustand der Beschwerdeführe
rin, wie von der Beschwerdegegne
rin angenommen, seit der letztmaligen
Beur
teilung
der Verhältnisse
erheblich
verbesser
t hat.
3.
3.1
Dr.
med.
Y.___
,
Facharzt für
Psychiatrie und Psychotherapie
,
erstattete am 2
8.
Januar 200
8
ein psychiatrisches Gutachten (
Urk.
5/26).
Dr.
Y.___
stellte folgende
Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 8
Ziff.
5.1):
1.
rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive
Episode, bestehend seit 2004
2.
kombinierte Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, paranoiden und
emotional instabilen Zügen
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte der Gutachter einen schädlichen Gebrauch von Sedativa und eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung (S. 9
Ziff.
5.2).
Dr.
Y.___
führte
in seiner Beurteilung
aus,
bei seit der frühen Jugend bestehen
den persönlichkeitsstrukturellen Besonderheiten habe sich eine kombinierte
Per
sönlichkeitsstörung
mit abhängigen, paranoiden und emotional instabilen Zügen
entwickelt.
Die Symptome einer kombinierten Persönlichkeitsstörung seien an
hand der anamnestischen Schilderungen der Beschwerdeführerin und der aktu
ellen
Untersuchungsergebnisse gut zu belegen.
Die
persönlichkeits
strukturellen
Be
sonderheiten bedingten eine verminderte Stress- und
Frustrati
onstoleranz
und
Defizite in den sozialen Kompetenzen. Hier
seien
ein vermin
dertes
Abgren
zungs
vermögen
und eine erhöhte Tendenz
aufgefallen
, eigene Be
dürfnisse
den
Be
dürfnisse
n
anderer Personen, zu denen eine Abhängigkeit be
stehe, unterzu
ord
nen.
Auch zeigten sich Hinweise auf ein vermindertes
Anpas
sungs
- und
Um
stellungsvermögen
. Andererseits werde eine Tendenz zu Sprung
haftigkeit (emo
tional-instabil) und plötzlicher unerwarteter Meinungsänderung deutlich
(S.
9
Ziff.
6).
In der letzten, somit angestammten Tätigkeit
der Beschwerdeführerin
als
Bahn
stewardess
, die eine hohe
soziale Kompetenz
verlangt habe
,
hätten sich
insbe
sondere die eingeschränkten sozialen Kompetenzen
ungünstig ausgewirkt. Die
Beschwerdeführerin habe in dieser Tätigkeit eine zunehmende innere Anspan
nung
entwickelt. Sie habe sich oft gestresst und überfordert gefühlt. Nach einem Autounfall
Anfang
2002
sei es zu einer
ver
zögerten Rekonvaleszenz gekommen. Die Explorandin
habe eine anhaltende
somatoforme
Schmerzstörung mit einer
Chronifizierung
der Schmerzsymptomatik, insbesondere der Rückenschmerzen, ent
wickelt (S.
10 oben).
Der Hinweis des Hausarztes, dass eine paranoide Symp
tomatik vorliege, könne nicht bestätigt werden.
Ende 2004 habe die Be
schwer
deführerin eine schwere depressive Episode mit Suizidalität entwickelt. Sie habe von zwei Suizidversuchen in dieser Phase berichtet (S. 10 unten).
An
schliessend
sei es zu einer Teilremission gekommen.
Seither bestünden depres
sive Sympto
me
in wechselnd starker Ausprägung. Aktuell sei von einer mittel
gradigen depressi
ven Episode im Rahmen einer rezidivierenden depressiven Störung auszugehen (S. 11 oben).
Aufgrund des vorliegenden Gesundheits
schadens bestünden
leichtgradige
Ein
schränkungen der A
rbeits- und Leistungsfähigkeit
(S. 11 unten). In der bisheri
gen
oder zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bahnstewardess in einem
Zugrestau
rant
bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 70
%
. Dies aufgrund
einer
ein
ge
schränkten Stress- und Frustrationstoleranz und
verminderter
sozialen Kompe
tenzen sowie durch die kombinierte Persönlichkeitsstörung und die de
pressive Symptomatik. Nach den anamnestischen Angaben habe die Exploran
din im Herbst 2004 unter einer schweren d
epressiven Episode gelitten. Dieser
Zeitpunkt
sei als Beginn der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiat
rischer Sicht zu sehen (S. 12
Ziff.
7.1-7.2).
In körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren Tätigkeiten in
Wechselbe
lastung
von Stehen, Gehen oder Sitzen sei aus psychiatrischer Sicht nach ent
sprechenden Eingliederungsmassnahmen eine Restarbeitsfähigk
eit von zirka 70
%
zu erreichen. Da die schwere depressive Symptomatik teilremittiert sei und der
zeit eine mittelgradige depressive Symptomatik bestehe, sei derzeit von einer Ar
beitsfähigkeit von zirka 50
%
auszugehen. Trotz der
genannten
Einschrän
kungen sei mit entsprechender Willensanstrengung der Wiedereinstieg in den Ar
beitsprozess medizinisch-theoretisch zumutbar. Die Arbeitsfähigkeit erscheine in einem Zeitraum von zirka sechs Monaten auf zirka 70
%
steigerbar
(S. 12 f.
Ziff.
7.3).
3.2
Im
Bericht
vom
3.
April 2008 (
Urk.
5/27)
über
eine am
1
7.
März 2008 durchge
führten
Haushaltabklärung
wurde
für d
en Erwerbsbereich ein Anteil von
74.5
%
und für d
en Haushalt ein Anteil von 25.5
% festgelegt (vgl.
Ziff.
2.5).
Die Beschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin
daraufhin
mit Verfü
gung
en vom 1
6.
Juli 2009
ab dem
1.
Oktober 2005
eine
halbe Rente, befristet
bis
3
1.
März 2008
, und
ab dem
1.
April 2008 ein
e
Viertelsrente
zu (
Urk.
5/48,
Urk.
5/45).
4.
4.1
Im
Nove
mber 2009
wurde eine Revision eingeleitet (
Urk.
5/57).
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
berichtete am 2
5.
Februar 2010,
dass
die Beschwerdeführerin se
it
Mai 2006
nicht mehr ge
arbeitet
habe
(
Urk.
5/63
Ziff.
1.6-1.7).
Es
bestehe eine chronische Müdigkeit und ein reduziertes Leistungsvermögen (
Ziff.
1.8).
Die Beschwerdeführerin habe bis jetzt
nicht
an Beschäftigungsprogrammen der sozialen Dienste teilgenommen (
Ziff.
1.11).
4.2
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,
Regio
nalärztlicher
Dienst der Beschwerdegegnerin (RAD),
nahm a
m 3
1.
März 2010
zu den medizinischen Akten
Stellung (
Urk.
5/64 S.
2 f.
).
Der RAD-Arzt
führte aus, bei der
Beschwerdeführerin sei seit 2004 ein Gesundheitsschaden ausgewiesen, der die Wertausschöpfung in ihrer bisherigen Tätigkeit als Bahnstewardess und in jeder angepassten Tätigkeit seit Mai 2006 zu 100
%
vermindere.
An den im psychiatrischen Gutachten von 2008 gestellten Diagnosen könne festgehalten
werden.
Jedoch sei hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit
vom Gutachten
abzuwei
chen
, weil gemäss der Schilderung des langjährigen Hausarztes der Beschwer
defüh
rerin die affektive Komponente zusehends instabiler geworden sei und sie schon
Zeichen eines
r
apid-
c
ycling
aufweise,
d
ies trotz antidepressiver Medika
tion in aus
reichender Menge. Bei dieser Entwicklung könne
eine stationäre Be
handlung
unumgänglich werden. Eine fachpsychiatrische Behandlung sei drin
gend indi
ziert
(
Urk.
5/64 S. 3 oben).
4.3
In einer weiteren Stellungnahme vom 2
9.
Juni 2010 (
Urk.
5/71 S. 1) erklärte
Dr.
A.___
, der psychiatrische Gutachter spreche sich im Gutachten vom 2
8.
Januar 2008 für eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 70
%
in der bishe
rigen Tätigkeit als Bahnstewardess
,
beginnend ab Herbst 2004 und für eine Ar
beitsfähigkeit von 50
%
in einer leidensangepassten Tätigkeit
aus
, dies ab dem Begutachtungszeitpu
nkt vom 2
9.
November 200
7.
Diese Einschätzung sei der letzten massgebenden Verfügung zugrunde gelegt worden. Die Beschwerdefüh
rerin sei seit der Begutachtung in enger Betreuung durch den Hausarzt, der eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit von 100
%
für alle Tätigkeiten attestiere. Unter Berücksichtigung dieser Fakten müsse postuliert werden, dass
sich der Gesund
heitszustand
zwischen der Begutachtung und den Konsultationen beim Ha
usarzt verschlechtert haben müsse, was der Natur einer
r
apid
c
ycling
bipolaren Stö
rung entspreche, die nicht fachpsychiatrisch behandelt werde. Medizinisch-the
o
retisch müsse daher eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes ange
nom
men werden, die ab dem Jahreswechsel 2007/2008 (klassischer Trigger für psy
chi
sche Verschlechterungen) zu einer Arbeitsunfähigkeit von 100
%
auf dem ersten
Markt geführt habe.
4.4
In der Folge
erhöhte die Beschwerdegegnerin
,
der Beurteilung
des RAD-Arztes
folgend
,
mit Verfügung vom
5.
Oktober 2010 die bisherige
Viertelsrente
ab dem
1.
November 2009 auf eine ganze
Rente (
Urk.
5/77).
4.5
Dr.
Y.___
erstattete
a
m 2
5.
Ok
tober 2012
ein weiteres psychiatrisches Gutach
ten (
Urk.
5/108).
Dr.
Y.___
führte zum erhobenen Befund aus
, die Grundstimmung sei bedrückt, die affektive Modulation
sfähigkeit leicht eingeschränkt, d
er Antrieb leicht ver
mindert gewesen. Psychomotorisch wirke die Explorandin ausgeglichen. Es fän
den
sich keine Hinweise auf abhängige, ansatzweise paranoide und emotional instabile Persönlichkeitszüge. Bei Hinweisen auf deutlich akzentuierte
Persön
lichkeitszüge
seien leichte Defizite im Bereich der sozialen Kompetenzen, ein
vermindertes Abgrenzungsvermögen und eine verminderte Konfliktfähigkeit
eruiert
worden. Auch sei weiterhin ein Misstrauen gegenüber anderen Menschen und auch Institutionen oder Ämtern deutlich geworden. Weiter seien eine ver
minderte Stress- und Frustr
ationstoleranz und Hinweise auf ein etwas vermin
der
tes Anpassungs- und Umstellungsvermögen festgestellt worden. Zudem sei
eine
Tendenz zu Sprunghaftigkeit und plötzlicher Meinungsänderung deutlich ge
worden (S. 12 unten).
Mit dem vorliegenden Gutachten sei zu klären, welche Gesundheitsstörungen auf
psychiatrischem Fachgebiet vorlägen und ob
diese
einen Einfluss
auf die Ar
beitsfähigkeit hätten (S.
13 oben). Diagnostisch sei aus psychiatrischer Sicht an
hand der aktuellen Befunde von einer gegenwärtig leichten bis allenfalls zeit
weilig mittelgradigen
depressiven Episode auszugehen,
d
ies im Rahmen der be
kannten rezidivierenden depressiven Störung auf dem Boden
einer
kombi
nier
ten
Persönlichkeitsstörung mit abhängigen, paranoiden und emotional-in
stabilen Zügen (S.
13 Mitte). Nachdem die Patientin Ende 2004 eine schwere depressive Episode mit Suizidalität mit zwei Suizidversuchen entwickelt habe, seien in den fünf Jahren seit der Erstbegutachtung keine Suizidgedanken mehr aufgetreten. Es bestünden weiterhin depressive Symp
tome in wechselnder Aus
prägung (S. 13
unten). Weitere psychiatrische Krankheitsbilder, wie eine Er
krankung des schizo
phre
nen Formenkreises, eine bipolare affektive Störung, eine Angststörung, eine
hypochondrische Störung, andere Suchterkrankungen
oder
eine dementielle Ent
wicklung könnten anhand der geschilderten Befunde derzeit ausgeschlossen werden
(S. 15
Ziff.
5).
Dr.
Y.___
nannte als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter bis mittelgradiger
de
pressiver Episode und eine kombi
nierte Persönlichkeitsstörung mit abhängi
gen,
fraglich paranoiden und emotio
nal instabilen Zügen (S. 15
Ziff.
6.1).
In der Tätigkeit als Bahnstewardess in einem Zugrestaurant, die die Beschwer
de
führerin zuletzt auf dem freien Arbeitsmarkt ausgeübt habe, bestehe eine Ar
beits
unfähigkeit von mindestens 70
%
, aufgrund der eingeschränkten Stress- und Frustrationstoleranz und der verminderten sozialen Kompetenzen
(S.
16
Ziff.
7.1). In körperlich leichten bis gelegentlich mittelschweren Tätigkeiten in Wechselbelastung von Stehen, Gehen und Sitzen sei aus psychiatrischer Sicht nach adäquaten Eingliederungsmassnahmen eine Restarbeitsfähigkeit von zirka 70
%
zu erreichen. Da derzeit eine leichte bis mittelgradige depressive Sympto
matik mit
leichtgradigen
Konzentrationsstörungen und weiteren
leichtgradigen
Einschränkungen bestehe, sei davon auszugehen, dass derzeit aus medizinisch-theoretischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von zirka 60
%
bestehe. Trotz der ge
nannten psychischen Einschränkungen sei eine Willensanstrengung, die der Wie
dereinstieg in den Arbeitsprozess erfordere, medizinisch-theoretisch zumut
bar. Die Arbeitsfähigkeit erscheine im Rahmen von beruflichen Massnahmen und bei adäquater Behandlung in einem Zeitraum von etwa sechs Monaten auf ein Pensum von zirka 70
%
steigerbar
. Aus psychiatrischer Sicht seien Tätig
keiten
mit einfachen Anforderungen an die kognitiven und emotionalen Fähig
keiten ohne
höhere Anforderungen an die Stress- und Frustrationstoleranz oder be
son
dere Anforderungen an die sozialen Kompetenzen dem Leiden ideal ange
passt. Die Arbeitsfähigkeit sei in der freien Wirtschaft realisierbar (S. 16
Ziff.
7.3-7.4).
Insgesamt handle es sich um einen im Wesentlichen unveränderten Gesund
heitszustand im Vergleich zur Erstbegutachtung im Herbst 2007, dessen Aus
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit im aktuellen Gutachten etwas anders beur
teilt würden (S. 18
Ziff.
9.1).
5
.
5
.1
Zeitlicher Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer
Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines
Einkom
mens
vergleichs
beruht (BGE 133 V 108 E.
5.4
;
vgl. auch E.
1.3 hiervor
).
5.2
Die Beschwerdegegnerin
sprach der
Beschwerdeführerin
mit Verfügung vom
5.
Oktober 2010
ab dem
1.
November 2009
eine ganze Rente zu (
Urk.
5/77,
Urk.
5/75).
Die
se
Verfügung beruht
e
auf einer
rechtskonformen
Sachverhaltsab
klärung
im Sinne der zitierten Rechtsprechung
.
Demzufolge
ist zu prüfen, ob seit
her eine
gesundheitliche
Verbesserung eingetreten ist.
Die Beschwerdegegnerin ermittelte in der Verfügung vom
5.
Oktober 2010 für den Erwerbsbereich bei einer Einschränkung von 100
%
einen
Teilinvaliditäts
grad
von 75
%
. Für den Aufgabenbereich ging sie unverändert
von einer
Ein
schränkung von 22.35
%
und
einem
Teilinvaliditätsgrad von 5.59
%
aus,
was
einen
Invaliditätsgrad von gesa
mtha
ft
80.59
%
(75
%
+ 5.59 %)
ergab (
Urk.
5/75)
.
Anlässlich der erneuten Begutachtung vom
4.
Oktober 2012 sah
Dr.
Y.___
für die angestammte Tätigkeit als Bahnstewardess
eine Arbeitsunfähigkeit von 70
%, während er sich für eine
adaptierte Tätigkeit für eine Arbeitsfähigkeit von
gegenwärtig 60
%
aussprach.
Dabei trifft entgegen der Darstellung von Dr.
Y.___
nicht zu, dass es sich um einen unveränderten Sachverhalt handelt, denn Dr.
Y.___
konnte im Gegensatz zur letzten Beurteilung durch Dr.
A.___
nebst der Persönlichkeitsstörung nunmehr lediglich eine leicht- bis mittelgradige Aus
prägung der depressiven Störung mit
leichtgradigen
Einschränkungen feststellen
. Dr.
Y.___
hielt zudem fest, dass der Beschwerdeführerin die für die Verwertung ihrer Arbeitsfähigkeit erforderliche Willensanstrengung zumutbar sei, was ange
sichts der nun lediglich noch in leichter Ausprägung vorhandenen Beschwerden
zu überzeugen vermag. Die festgestellte Beeinträchtigung ist deshalb aus
invali
denversicherungsrechtlicher
Sicht nicht mehr relevant (vgl. vorstehend E. 1.1).
Auf die Beurteilung durch
Dr.
Y.___
kann abgestellt werden. Verglichen mit der
Rentenzusprache
vom
5.
Oktober 2010
ist daher
von einer Verbesserung der
Erwerbsfähigkeit
der Beschwerdeführerin auszugehen.
6.
6.1
Vorliegend gelangt die gemischte Methode zur Anwendung.
Bei der Ermittlung des ohne invalidisierenden Gesundheitsschaden erzielbaren Einkommens (
Valideneinkommen
) ist entscheidend, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten
und persönlichen U
mstände
mit über
wiegender Wahrscheinlichkeit ohne den Gesundheitsschaden, aber sonst bei un
veränderten Verhältnissen verdienen würde (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 E. 3b mit Hinweisen).
Die Beschwerdeführerin verf
ügt über keine Berufsausbildung
(
Urk.
5/116 S.
3). Das
Valideneinkommen
ist daher
anhand von Tabellenlöhnen
zu bestimmen
.
Es kann darauf abgestellt werden
, dass die Beschwerdeführerin in einer einfachen und repetitiven Tätigkeit im Jahr 2010 ein Einkommen von
Fr.
4‘225.-- pro
Monat (LSE 2010 S.
26 TA1) hätte erzielen können.
Anpasst an die wöchentli
che
Arbeitszeit 41.7 Stunden im Jahr 2013 (Die Volkswirtschaft, 12-2014, S.
92 Ta
belle B9.2) und bei einer Nominallohnentwicklung von 1
%
im Jahr 2011, 0.8
%
im Jahr 2012 und 0.7
%
im Jahr 2013 (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 93 Tabelle B10.2) resultiert umgerechnet auf ein Arbeitspensum von 75
%
ein
Va
liden
ein
kommen
von
Fr.
40‘640.-- (4‘225.-- x 12 : 40 x 41.7 x 1.01 x 1.008 x 1.007 x 0.75)
.
6.2
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruf
lich-er
werblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person kon
kret steht.
Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil
die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jeden
falls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so
können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für
Statistik periodisch herausgegebenen
Lohnstrukturerhebun
gen
(LSE) herange
zo
gen werden (BGE 126 V 75 E. 3b/
aa
und
bb
, vgl. auch BGE 129 V 472 E.
4.2.1).
Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto
löhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E.
4.2.1 mit Hinweis), wo
bei
jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) aus
zugehen ist. Bei der An
wen
dung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr gene
rell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu
grunde liegt, weshalb der mass
geb
liche Tabellenlohn auf die entsprechende
be
triebsübliche
Wochenarbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E.
3b/
bb
, 124 V 321 E.
3b/
aa
;
AHI 2000 S. 81 E. 2a).
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kür
zen
.
sicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Ar
beiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprüng
lich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und be
rufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Au
s
wir
kungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte da
für bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Mer
k
male ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fall
en
den Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im
Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des
Ta
bellen
lohnes
zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75).
6.3
Das
Invalideneinkommen
ist
ebenfalls
anhand von Tabellenlöhnen zu
bestim
men
.
Nach
den Angaben des psychiatrischen Gutachters
ist der Beschwerde
füh
rerin in einer einfachen und repetitiven Tätigkeit ein Arbeitspensum von min
des
tens 60
%
zumutbar. Da ihr nur leichte bis mittelschwere Tätigkeiten
möglich
sind, erweist sich mit der Beschwerdegegnerin ei
n Abzug vom
Tabel
lenlohn
von 10
% als angemessen.
Damit resultiert
anpasst an die Nominallohnentwicklung
bis 2013
ein
Invali
den
einkommen
von
Fr.
29‘261.-- (
Fr.
4‘225.-- x
12 :
40 x 41.7 x 1.01 x 1.008 x 1.007 x 0.6 x 0.9).
Vergleich
t
man das
Valideneinkommen
von
Fr.
40‘640.-- mit dem
Invaliden
ein
kommen
von
Fr.
29‘261.
--
,
so
resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr.
11‘
379.--
und damit eine Einschränkung von 28
%
, was bei einem
Er
werbsanteil
von 75
%
für den Erwerbsbereich zu einem Teilinvaliditätsgrad von 21
%
führt (28
%
x 0.75).
Geht man, wie die Beschwerdegegnerin, davon aus,
dass sich die Ein
schränkung im Haushalt nicht verändert hat, ergibt sich bei ei
nem
Teilin
validitätsgrad
von 5.59
%
im Haushalt
gesamthaft
ein
Invaliditäts
grad
von
rund 27
%
(21
%
+ 5.59
%
).
6.4
Zusammenfassend
ist eine
Verbesserung
der Erwerbsfähigkeit der Beschwerde
führerin ausgewiesen.
Somit
besteht bei
ein
em
Invaliditätsgrad von
neu
27
%
verglichen
mit der Verfügung vom
5.
Oktober 2010 kein
Rentenanspruch mehr
.
Die
Beschwerdegegnerin hat die Rente in der angefochtenen Verfügung vom
1
1.
September
2013 daher zu Recht aufgehoben, was zur Abweisung der Be
schwerde führt.
7.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem
Verfahrens
aufwand
und unabhängig vom Streitwert festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG).
Vorliegend sind die Kosten auf
Fr.
700.-- anzusetzen. Ausgangsgemäss sind sie der
Beschwerdeführerin
aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
MosimannBrugger