# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 384f281c-e5c5-565a-b571-90623e5d692d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.12.2022 C-5440/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5440-2022_2022-12-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

Entscheid angefochten beim BGer 

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5440/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Michael Peterli, 

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ GmbH,   

Beschwerdeführerin,   
 

 
gegen 

 
 

Sozialversicherungsgericht des Kantons B._______,  

Vorinstanz.   
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Versicherungs- 

unterstellung, Verfügung vom 28. Oktober 2022. 

 

 

 

C-5440/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die A._______ GmbH (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 16. No-

vember 2022 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen eine 

Verfügung des Sozialversicherungsgerichts B._______ vom 28. November 

2022 eingereicht und beantragt hat, die Verfügung sei aufzuheben und die 

Sozialversicherungsanstalt sei anzuweisen, die zu Unrecht abgezogenen 

Jahresbeiträge zu rehabilitieren bzw. wieder als wirksam geleistet anzuer-

kennen; in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie die Gewährung 

der unentgeltlichen Rechtspflege, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass das Sozialversicherungsgericht des Kantons B._______ keine Vor-

instanz des Bundesverwaltungsgerichts ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht somit für die Behandlung der vorlie-

genden Beschwerde nicht zuständig und auf diese demzufolge im einzel-

richterlichen Verfahren gemäss Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG nicht einzutreten 

ist, 

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 16. November 2022 zu-

ständigkeitshalber an das Sozialversicherungsgericht des Kantons 

B._______ zu überweisen ist, da davon auszugehen ist, dass das dort ge-

führte Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass vorliegend keine Verfahrenskosten zu erheben sind und somit der 

Antrag der Beschwerdeführerin auf Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist, 

dass der obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine 

Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe 

Kosten zugesprochen werden kann (Art. 64 Abs. 1 VwVG), 

C-5440/2022 

Seite 3 

dass die obsiegende Vorinstanz in ihrer Funktion als Behörde keinen An-

spruch auf Parteientschädigung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass auch die unterliegende Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf Par-

teientschädigung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 16. November 2022 wird an die 

Vorinstanz überwiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-

entschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Bun-

desamt für Sozialversicherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

  

C-5440/2022 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: