# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 41ddb478-49e3-524a-8cf1-eca45410544b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.08.2014 PC140028
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PC140028_2014-08-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PC140028-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Ersatzrichter 

lic. iur. H. Meister und Ersatzrichterin Prof. Dr. I. Jent-Sørensen  

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Kröger. 

Beschluss und Urteil vom 21. August 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____ 

 

gegen 

 

B._____,  
Gesuchsgegner und Beschwerdegegner 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ 

betreffend Revision / Prozesskostenvorschuss / unentgeltliche Rechtspflege 

Beschwerde gegen eine Verfügung des Bezirksgerichtes Hinwil vom  
26. Juni 2014; Proz. BR140001 

- 2 - 

Erwägungen: 

1.1. Mit Eingabe vom 15. Januar 2014 stellte die Gesuchstellerin und Beschwer-

deführerin (fortan Beschwerdeführerin) bei der Vorinstanz ein Begehren um Revi-

sion des Urteils vom 7. Juni 2012 betreffend Eheschutzmassnahmen im Sinne 

von Art. 328 f. ZPO. Gleichzeitig beantragte sie, der Gesuchsgegner und Be-

schwerdegegner (fortan Beschwerdegegner) sei zu verpflichten, der Beschwerde-

führerin einen Prozesskostenvorschuss in der Höhe von Fr. 5'000.– zu bezahlen 

bzw. der Beschwerdeführerin sei die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen 

und es sei ihr in der Person ihres Rechtsvertreters ein unentgeltlicher Rechtsbei-

stand zu bestellen (act. 8/1). Mit Verfügung vom 26. Juni 2014 wies die Vor-

instanz beide Anträge ab und setzte der Beschwerdeführerin Frist zur Leistung 

eines Kostenvorschusses von Fr. 3'000.– an (act. 4/1 = act. 7/1 = act. 8/25). In 

der Folge schlossen die Parteien im Rahmen des zwischenzeitlich anhängig ge-

machten Scheidungsverfahrens eine Scheidungskonvention, in welcher die Be-

schwerdeführerin ihr Revisionsbegehren zurück zog. Gestützt darauf schrieb die 

Vorinstanz das Verfahren mit Verfügung vom 4. Juli 2014 als durch Rückzug des 

Revisionsbegehrens erledigt ab, setzte die Entscheidgebühr auf Fr. 1'000.– fest 

und auferlegte die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin. Ausserdem nahm sie 

Vormerk vom Verzicht des Beschwerdegegners auf eine Parteientschädigung 

(act. 4/3 = act. 7/3 = act. 8/29).  

1.2. Mit zwei Eingaben vom 10. Juli 2014 erhob die Beschwerdeführerin Be-

schwerde gegen die Verfügung vom 26. Juni 2014 mit folgenden Anträgen (act. 2 

S. 2 und act. 5 S. 2): 

 "1. Es sei Ziffer 1 des Entscheids des Bezirksgerichts Hinwil vom 26. Juni 

2014 aufzuheben und der Beschwerdegegner sei im Grundsatz zur 

Leistung eines Prozesskostenbeitrags zu verpflichten und die Sache im 

Übrigen zur Festsetzung der Höhe des Prozesskostenbeitrags an die 

Vorinstanz zurückzuweisen. 

 2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) gemäss dem 

Ausgang des Verfahrens." 

- 3 - 

beziehungsweise 

 "1. Es sei Ziffer 2 des Entscheids des Bezirksgerichts Hinwil vom 26. Juni 

2014 aufzuheben und der Beschwerdeführerin die unentgeltliche 

Rechtspflege zu bewilligen und es sei ihr der Unterzeichnete als un-

entgeltlicher Rechtsbeistand beizugeben. 

  2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) gemäss dem 

Ausgang des Verfahrens." 

In prozessualer Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin die Sistierung des Be-

schwerdeverfahrens betreffend Ziffer 2 (unentgeltliche Rechtspflege) des Ent-

scheids der Vorinstanz vom 26. Juni 2014 bis zum rechtskräftigen Entscheid über 

die Beschwerde gegen Ziffer 1 (Prozesskostenvorschuss) des angefochtenen 

Entscheids (act. 5 S. 2). Zudem beantragt die Beschwerdeführerin, der Be-

schwerdegegner sei zu verpflichten, ihr (auch) für das Beschwerdeverfahren ei-

nen Prozesskostenbeitrag in der Höhe von einstweilen Fr. 2'000.– zu bezahlen, 

eventualiter sei ihr für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege 

zu bewilligen und in der Person ihres Rechtsvertreters ein unentgeltlicher Rechts-

beistand zu bestellen (act. 2 S. 2; act. 5 S. 2).  

1.3. Die vorinstanzlichen Akten sowie die Akten des Obergerichts des Kantons 

Zürich, I. Zivilkammer, betreffend Beschwerde gegen das Urteil der Vorinstanz 

vom 7. Juni 2012 betreffend Eheschutzmassnahmen wurden beigezogen 

(act. 8/1-31; act. 8/10). Von der Einholung einer Beschwerdeantwort wurde abge-

sehen (Art. 322 Abs. 1 ZPO). Die Sache ist spruchreif. 

1.4. Als vorsorgliche Massnahme unterliegt der Entscheid über die Leistung ei-

nes Prozesskostenvorschusses der Berufung, wenn der Streitwert mindestens 

Fr. 10'000.– beträgt (Art. 308 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 ZPO). Massgeblich ist 

hierbei nicht der Streitwert der Klage, sondern derjenige der umstrittenen vorsorg-

lichen Massnahme (K. BLICKENSTORFER, DIKE-Komm-ZPO, Art. 308 N 31; ZK 

ZPO-REETZ/THEILER, Art. 308 N 41; B. SEILER, Die Berufung nach ZPO, § 10  

N 659; a.M. BSK ZPO-SPÜHLER, Art. 308 N 9). Der Streitwert der vorsorglichen 

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Massnahme beträgt vorliegend Fr. 5'000.– (act. 8/1 S. 2). Entgegen der Rechts-

mittelbelehrung der Vorinstanz ist daher auch gegen die Abweisung des Antrags 

auf Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses das Rechtsmittel der Be-

schwerde gegeben. Da sich die separat eingereichten Beschwerden gegen den-

selben Entscheid richten und sich im Wesentlichen dieselben Fragen stellen, sind 

sie gemeinsam zu behandeln (vgl. Art. 125 lit. c ZPO). Damit erübrigt sich ein 

Entscheid über den Sistierungsantrag der Beschwerdeführerin. 

2.1. Der Prozesskostenvorschuss ist unter denselben Voraussetzungen wie die 

dazu subsidiäre unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Vorausgesetzt ist also, 

dass die ersuchende Partei mittellos ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichts-

los erscheint (BGer 5D_135/2010 vom 9. Februar 2010 Erw. 3.1) und es dem 

Beistands- oder Unterhaltsverpflichteten möglich ist, dem anderen die Kosten, die 

er zur Durchführung des Prozesses benötigt, zu bevorschussen (BGer 

5A_455/2010 vom 16. August 2010 Erw. 2.2). Als vorsorgliche Massregel muss 

der Prozesskostenvorschuss im Verlaufe des Verfahrens begehrt und beurteilt 

werden. Für die Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses im Endentscheid 

besteht kein Raum mehr. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen 

kann die angesprochene Partei allerdings gestützt auf die eheliche Beistands-

pflicht gemäss Art. 159 Abs. 3 ZGB verpflichtet werden, der ansprechenden Partei 

die Gerichts- und Anwaltskosten in Form eines Prozesskostenbeitrags zu erset-

zen (OGer ZH, I. Zivilkammer, LE130005 vom 18. Oktober 2013 Erw. III/2; AJP 

2008 S. 578; ZR 85/1986 Nr. 32) 

2.2. Wie erwähnt wurde das vorinstanzliche Verfahren mit Verfügung vom 4. Juli 

2014 als durch Rückzug des Revisionsbegehrens erledigt abgeschrieben, wes-

halb sich die Frage des Rechtsschutzinteresses an der Anfechtung der Verfügung 

vom 26. Juni 2014 stellt. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Erledigung des 

Verfahrens könne nicht zum Wegfall des Rechtsschutzinteresses führen. Gegen-

stand der angefochtenen Verfügung sei die Gewährung eines Prozesskostenvor-

schusses (Beitrags) bzw. der unentgeltlichen Rechtspflege für das Revisionsver-

fahren, also für bereits vor Abschreibung des Verfahrens aufgelaufene Kosten. 

Nachdem die Beschwerdeführerin unverändert finanziell als bedürftig zu gelten 

- 5 - 

habe, sei sie darauf weiterhin angewiesen. Der Entscheid vom 4. Juli 2014 sei im 

Übrigen auch noch nicht in Rechtskraft erwachsen, so dass vorsorgliche Mass-

nahmen weiterhin gelten würden und die Beschwerdeführerin auch deshalb ein 

schutzwürdiges Interesse habe (act. 2 S. 3 f.; act. 5 S. 3 f.).  

2.3. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin wurde das vorinstanz-

liche Verfahren durch den Rückzug des Revisionsbegehrens rechtskräftig been-

det (vgl. Art. 241 Abs. 2 ZPO, wonach der Rückzug einer Klage die Wirkung eines 

rechtskräftigen Entscheids hat). Wie erwähnt besteht nach Abschluss des Verfah-

rens für die Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses - der grundsätzlich zur 

Deckung von zukünftig entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten in einem lau-

fenden Verfahren dient (ZK ZGB-BRÄM, 3. Aufl. 1998, Art. 159 N 131) - kein Raum 

mehr. Es lag in der Parteiautonomie der Beschwerdeführerin, ihr Revisionsbegeh-

ren zurück zu ziehen und das vorinstanzliche Verfahren dadurch mit Rechtskraft-

wirkung abzuschliessen. Indem sie den Prozess trotz der noch laufenden Frist für 

eine Anfechtung der Verfügung vom 26. Juni 2014 beendete, verzichtete sie in-

dessen auf die Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses für das laufende 

Verfahren. Ein Ersatz der Aufwendungen für die Gerichts- und Anwaltskosten 

durch den Beschwerdegegner im Sinne eines Prozesskostenbeitrags im Endent-

scheid hat die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht. 

Vor diesem Hintergrund ist auch das Argument, der angefochtene Entscheid be-

treffe bereits entstandene Kosten, weshalb die Beschwerdeführerin weiterhin ein 

berechtigtes Interesse an der Anfechtung habe, nicht stichhaltig, wäre es ihr doch 

gerade da offen gestanden, einen Rechtsmittelentscheid betreffend den Antrag 

auf Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses für das Verfahren abzuwarten 

oder im Rahmen der abgeschlossenen Parteivereinbarung vom Beschwerdegeg-

ner einen Beitrag an die Verfahrenskosten zu verlangen. An der Anfechtung der 

Abweisung des Antrags auf Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses mit 

Verfügung der Vorinstanz vom 26. Juni 2014 besteht nach dem Gesagten kein 

schutzwürdiges Interesse mehr. Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. 

2.4. Wie erwähnt, ist der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege subsidiär zur 

familienrechtlichen Beistands- und Unterhaltspflicht der Ehegatten (Art. 159 

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Abs. 3 und Art. 163 ZGB; BGer 5A_455/2010 vom 16. August 2010, E. 2.2 

m.w.H.; BGE 127 I 202 E. 3b; ZR 83 Nr. 21 und ZR 90 Nr. 82; BK ZPO-BÜHLER, 

Vorbem. zu Art. 117-123 N 49). Der anspruchsberechtigte Ehegatte hat selbst zu 

entscheiden, und es liegt in seiner Privatautonomie, ob und gegebenenfalls in 

welcher Weise er einen Prozesskostenvorschuss vom Ehegatten erhältlich macht. 

Mit Blick auf die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege handelt es sich bei 

der Geltendmachung des Anspruchs auf Prozesskostenvorschuss gegenüber 

dem Ehegatten um eine Obliegenheit, deren Verletzung dazu führt, dass die un-

entgeltliche Rechtspflege verweigert wird. Mit anderen Worten kann dem Gesuch 

um unentgeltliche Rechtspflege nur entsprochen werden, wenn glaubhaft ge-

macht wird, dass der Gesuchsteller vom Ehegatten keinen Prozesskostenvor-

schuss verlangen kann. Solange hierüber Ungewissheit besteht, kann er nicht als 

mittellos gelten (BK ZPO-BÜHLER, Art. 117 N 38 m.w.H.).  

2.5. Wie ausgeführt versäumte es die Beschwerdeführerin, einen Prozesskos-

tenvorschuss für das hängige Verfahren bzw. einen Prozesskostenbeitrag im 

Rahmen der Beendigung des Verfahrens beim Beschwerdegegner erhältlich zu 

machen. Damit ist nicht glaubhaft gemacht, dass es der Beschwerdeführerin nicht 

möglich gewesen wäre, die notwendigen Mittel zur Finanzierung des Prozesses 

gestützt auf die eheliche Beistandspflicht vom Beschwerdegegner zu beschaffen. 

Die Leistung eines Beitrags an die Verfahrenskosten durch den Beschwerdegeg-

ner erweist sich vorliegend denn auch nicht von vornherein als aussichtslos, zu-

mal die Beschwerdeführerin bereits vor Vorinstanz davon ausging, dass der Be-

schwerdegegner aufgrund seiner sehr guten Einkommens- und Vermögensver-

hältnisse zur Zahlung eines angemessenen Prozesskostenvorschusses in der 

Lage sei (act. 8/1 S. 8). Damit kann auch dem Gesuch der Beschwerdeführerin 

um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden, weshalb die Be-

schwerde auch diesbezüglich abzuweisen ist. 

Bei anderer Betrachtung wäre - zumindest was die Gerichtskosten betrifft - gegen 

den Endentscheid vorzugehen gewesen. Das schutzwürdige Interesse an der 

Prüfung der Beschwerde gegen die prozessleitende Verfügung fehlt jedenfalls, 

- 7 - 

was die Gerichtskosten anbelangt, wenn der Endentscheid vom 4. Juli 2014 un-

angefochten in Rechtskraft erwachsen ist. 

2.7. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

3.1. Die Beschwerdeführerin beantragt auch für das Beschwerdeverfahren die 

Verpflichtung des Beschwerdegegners zur Leistung eines Prozesskostenvor-

schusses, eventualiter die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (act. 2 

S. 2; act. 5 S. 2). Was die rechtlichen Voraussetzungen anbelangt, kann auf obige 

Erwägungen verwiesen werden (Erw. 2.1.). Wie die vorstehenden Ausführungen 

zeigen, erweist sich die Beschwerde von vornherein als aussichtslos. Die Gesu-

che der Beschwerdeführerin sind bereits deshalb abzuweisen. Damit erübrigt sich 

die Prüfung der weiteren Voraussetzungen für die Zusprechung eines Prozess-

kostenvorschusses bzw. die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege. 

3.2. Der Grundsatz der Kostenlosigkeit nach Art. 119 Abs. 6 ZPO gilt nur im Ver-

fahren um die unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Huber, DIKE-Komm-ZPO, 

Art. 121 N 10; OGer ZH PC110052 vom 23. November 2011), nicht bei dem vor-

liegend (ebenfalls) zu beurteilenden Antrag auf Leistung eines Prozesskostenvor-

schusses gestützt auf die eheliche Beistandspflicht. In Anwendung von Art. 106 

Abs. 1 ZPO sind die Gerichtskosten für das Beschwerdeverfahren der Beschwer-

deführerin aufzuerlegen. Mit Blick auf den Streitwert von Fr. 5'000.– ist die Ent-

scheidgebühr nach § 4 in Verbindung mit § 12 Abs. 1 GebV OG und in Berück-

sichtigung des Reduktionsgrundes des summarischen Verfahrens nach § 8 Abs. 1 

GebV OG (hälftige Kürzung) auf Fr. 500.– festzusetzen. Mangels Umtrieben im 

Rechtsmittelverfahren ist dem Beschwerdegegner keine Parteientschädigung zu-

zusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Leistung eines Prozesskostenvor-

schusses bzw. um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das 

Rechtsmittelverfahren wird abgewiesen. 

- 8 - 

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit dem nachfolgenden 

Erkenntnis. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 

3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Beschwerdefüh-

rerin auferlegt. 

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Bei-

lage der Doppel von act. 2 und act. 5, sowie an das Bezirksgericht Hinwil 

und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 BGG bzw. ein Entscheid über 
vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 5'000.–. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 

- 9 - 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. S. Kröger 
 
 
versandt am: 

	Beschluss und Urteil vom 21. August 2014
	Erwägungen:
	1.1. Mit Eingabe vom 15. Januar 2014 stellte die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin (fortan Beschwerdeführerin) bei der Vorinstanz ein Begehren um Revision des Urteils vom 7. Juni 2012 betreffend Eheschutzmassnahmen im Sinne von Art. 328 f. ZPO. G...
	1.2. Mit zwei Eingaben vom 10. Juli 2014 erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde gegen die Verfügung vom 26. Juni 2014 mit folgenden Anträgen (act. 2 S. 2 und act. 5 S. 2):
	"1. Es sei Ziffer 1 des Entscheids des Bezirksgerichts Hinwil vom 26. Juni 2014 aufzuheben und der Beschwerdegegner sei im Grundsatz zur Leistung eines Prozesskostenbeitrags zu verpflichten und die Sache im Übrigen zur Festsetzung der Höhe des Prozes...
	2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) gemäss dem Ausgang des Verfahrens."
	beziehungsweise
	"1. Es sei Ziffer 2 des Entscheids des Bezirksgerichts Hinwil vom 26. Juni 2014 aufzuheben und der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen und es sei ihr der Unterzeichnete als unentgeltlicher Rechtsbeistand beizugeben.
	2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWSt) gemäss dem Ausgang des Verfahrens."
	In prozessualer Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin die Sistierung des Beschwerdeverfahrens betreffend Ziffer 2 (unentgeltliche Rechtspflege) des Entscheids der Vorinstanz vom 26. Juni 2014 bis zum rechtskräftigen Entscheid über die Beschwerde g...
	1.3. Die vorinstanzlichen Akten sowie die Akten des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, betreffend Beschwerde gegen das Urteil der Vorinstanz vom 7. Juni 2012 betreffend Eheschutzmassnahmen wurden beigezogen (act. 8/1-31; act. 8/10). Von ...
	1.4. Als vorsorgliche Massnahme unterliegt der Entscheid über die Leistung eines Prozesskostenvorschusses der Berufung, wenn der Streitwert mindestens Fr. 10'000.– beträgt (Art. 308 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 ZPO). Massgeblich ist hierbei nicht der S...
	2.1. Der Prozesskostenvorschuss ist unter denselben Voraussetzungen wie die dazu subsidiäre unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Vorausgesetzt ist also, dass die ersuchende Partei mittellos ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (...
	2.2. Wie erwähnt wurde das vorinstanzliche Verfahren mit Verfügung vom 4. Juli 2014 als durch Rückzug des Revisionsbegehrens erledigt abgeschrieben, weshalb sich die Frage des Rechtsschutzinteresses an der Anfechtung der Verfügung vom 26. Juni 2014 st...
	2.3. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin wurde das vorinstanzliche Verfahren durch den Rückzug des Revisionsbegehrens rechtskräftig beendet (vgl. Art. 241 Abs. 2 ZPO, wonach der Rückzug einer Klage die Wirkung eines rechtskräftigen Entsch...
	2.4. Wie erwähnt, ist der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege subsidiär zur familienrechtlichen Beistands- und Unterhaltspflicht der Ehegatten (Art. 159 Abs. 3 und Art. 163 ZGB; BGer 5A_455/2010 vom 16. August 2010, E. 2.2 m.w.H.; BGE 127 I 202 E...
	2.5. Wie ausgeführt versäumte es die Beschwerdeführerin, einen Prozesskostenvorschuss für das hängige Verfahren bzw. einen Prozesskostenbeitrag im Rahmen der Beendigung des Verfahrens beim Beschwerdegegner erhältlich zu machen. Damit ist nicht glaubha...
	Bei anderer Betrachtung wäre - zumindest was die Gerichtskosten betrifft - gegen den Endentscheid vorzugehen gewesen. Das schutzwürdige Interesse an der Prüfung der Beschwerde gegen die prozessleitende Verfügung fehlt jedenfalls, was die Gerichtskoste...
	2.7. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
	3.1. Die Beschwerdeführerin beantragt auch für das Beschwerdeverfahren die Verpflichtung des Beschwerdegegners zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses, eventualiter die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (act. 2 S. 2; act. 5 S. 2). Was d...
	3.2. Der Grundsatz der Kostenlosigkeit nach Art. 119 Abs. 6 ZPO gilt nur im Verfahren um die unentgeltliche Rechtspflege (vgl. Huber, DIKE-Komm-ZPO, Art. 121 N 10; OGer ZH PC110052 vom 23. November 2011), nicht bei dem vorliegend (ebenfalls) zu beurte...

	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Leistung eines Prozesskostenvorschusses bzw. um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Rechtsmittelverfahren wird abgewiesen.
	2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit dem nachfolgenden Erkenntnis.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt.
	3. Die Kosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
	4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Beilage der Doppel von act. 2 und act. 5, sowie an das Bezirksgericht Hinwil und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...