# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bf85a78d-0098-5891-9dd8-97714aff2262
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-16
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 16.09.2009 RR.2009.289
**Docket/Reference:** RR.2009.289
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2009-289_2009-09-16

## Full Text

Internationale Rechtshilfe an Dänemark. Eintretens- und Zwischenverfügung. Anwesenheit ausländischer Prozessbeteiligter (Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG). Aufschiebende Wirkung (Art. 80l Abs. 3 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe an Dänemark. Eintretens- und Zwischenverfügung. Anwesenheit ausländischer Prozessbeteiligter (Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG). Aufschiebende Wirkung (Art. 80l Abs. 3 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe an Dänemark. Eintretens- und Zwischenverfügung. Anwesenheit ausländischer Prozessbeteiligter (Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG). Aufschiebende Wirkung (Art. 80l Abs. 3 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe an Dänemark. Eintretens- und Zwischenverfügung. Anwesenheit ausländischer Prozessbeteiligter (Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG). Aufschiebende Wirkung (Art. 80l Abs. 3 IRSG).

Entscheid vom 16. September 2009 
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz,  
Andreas J. Keller und Patrick Robert-Nicoud, 
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia 
 

   
 
Parteien 

  
1.     A., 
2.     C. LTD., 
3.     D. INC., 
4.     E. LTD., 
5.     F. LTD., 
 
alle vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Wehren-
berg,  

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

STAATSANWALTSCHAFT I DES KANTONS ZÜ-
RICH, 

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe an Dänemark 
 
Eintretens- und Zwischenverfügung; 
Anwesenheit ausländischer Prozessbeteiligter 
(Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG); aufschiebende Wirkung 
(Art. 80l Abs. 3 IRSG) 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2009.289-293 
                            RP.2009.40-44 

                                    
 

 

 

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Sachverhalt: 
 

A. Die Staatsanwaltschaft für Besondere Wirtschaftskriminalität in Kopenha-
gen führt gegen A. alias B. und weitere Personen ein Strafverfahren wegen 
Betruges, Kursmanipulation und Angabe von unrichtigen Auskünften über 
Gesellschaftsverhältnisse. Die dänischen Strafverfolgungsbehörden werfen 
den Angeschuldigten vor, diese hätten als massgebliche Geschäftsleitung 
für die börsenkotierte Gesellschaft G. A/S in der Zeit von ca. Februar 2005 
bis ca. April 2006 einen Betrug und Kursmanipulationen begangen. Bezüg-
lich des Vorwurfs der Kursmanipulation sollen die Angeschuldigten, insbe-
sondere A., als de facto Führungskräfte, Aufsichtsratmitglieder und Ge-
schäftsführer der G. A/S absichtlich unrichtige und kursbeeinflussende 
Auskünfte über diese Gesellschaft hinsichtlich derer finanziellen und wirt-
schaftlichen Gesellschaftsverhältnisse erteilt haben. Über falsche Börsen-
mitteilungen, falsche Prospektunterlagen mit Bezug auf unwahre Kapitaler-
höhungen und falsche Jahresberichte etc. hätten sie den Kurs der Aktien 
der Gesellschaft G. A/S in die Höhe getrieben. A. soll sodann diverse Ge-
sellschaften kontrollieren oder kontrolliert haben, nämlich die H. AB mit Sitz 
in Schweden, die C. Ltd. mit Sitz auf den British Virgin Islands, die D. Inc. 
mit Sitz in Monaco, die E. Ltd. mit Sitz auf den British Virgin Islands, die F. 
Ltd. mit Sitz in Gibraltar und die G. A/S. Gemäss den dänischen Behörden 
bestehe der Verdacht, dass diese Gesellschaften in die erwähnten Vorwür-
fe involviert seien und diese teilweise Kundenbeziehungen zur Bank I. AG 
und der Bank J. in der Schweiz unterhalten haben sollen (act. 1.3).  

  
B. In diesem Zusammenhang gelangt der Leitende Oberstaatsanwalt für Be-

sondere Wirtschaftskriminalität in Dänemark mit Rechtshilfeersuchen vom 
19. November 2008 an die Schweiz (act. 1.3). Darin ersucht er u.a. um 
Zeugeneinvernahme der Angestellten der I. AG und Bank J., welche für die 
Eröffnung bzw. Führung der Konten zuständig und auch Ansprechpartner 
der Kontoinhaber gewesen seien, insbesondere K. von der Bank I. AG in 
Zürich und L. von der Bank J. Gleichzeitig wird darum ersucht, dass an die-
sen Zeugeneinvernahmen der zuständige dänische Oberstaatsanwalt O. 
und die beiden Kriminalhauptkommissare P. und Q. teilnehmen können 
(act. 1.3).  
 

C. Das Bundesamt für Justiz hat am 13. März 2009 den Kanton Zürich zum 
Leitkanton im Sinne von Art. 79 Abs. 1 IRSG bestimmt und ihm die Prüfung 
und Ausführung des Ersuchens übertragen.  

 
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich (nachfolgend „Staatsanwalt-
schaft“) ist mit Eintretens- und Zwischenverfügung vom 27. August 2009 

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auf das Rechtshilfeersuchen vom 19. November 2008 eingetreten. Sie ord-
nete in Dispositiv Ziffer 2 die Zeugeneinvernahme der Kundenberater K. 
von der Bank I. AG in Zürich und L., sowie allenfalls M. und N. von der 
Bank J. in Genf an. In Dispositiv Ziffer 3 der gleichen Verfügung wurden die 
im Rechthilfeersuchen genannten sowie die allenfalls noch zusätzlich zu 
benennenden ausländischen Prozessbeteiligten unter Auflage zu den an-
geordneten Zeugeneinvernahmen (samt Einsicht in diejenigen Akten, über 
welche die Zeugen zu befragen sind) zugelassen. Danach müssen sich die 
zugelassenen ausländischen Prozessbeteiligten unterschriftlich verpflich-
ten, die bei den Rechtshilfehandlungen gewonnenen Erkenntnisse bis zum 
rechtskräftigen Abschluss des Rechtshilfeverfahrens nicht zu verwenden 
(act. 1.2).  

 
D. Gegen Dispositiv Ziffer 3 der Eintretens- und Zwischenverfügung vom 

27. August 2009 lassen A., C. Ltd., D. Inc., E. Ltd. und F. Ltd. Beschwerde 
erheben (act. 1). Ihr gemeinsamer Rechtsvertreter stellt den Antrag, Dispo-
sitiv Ziffer 3 der Eintretens- und Zwischenverfügung sei aufzuheben. Er be-
antragt sodann, dass keinem ausländischen Prozessbeteiligten die Teil-
nahme an den durchzuführenden Rechtshilfemassnahmen (Zeugeneinver-
nahmen, Einsicht in die Akten, über welche die Zeugen zu befragen sind) 
zu gewähren sei. Schliesslich verlangt er, dass der Beschwerde die auf-
schiebende Wirkung zu erteilen sei (act. 1). 
 
Auf die Durchführung eines Schriftenwechsels wurde in Anwendung von 
Art. 57 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das 
Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) in Verbindung mit Art. 30 lit. b 
des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 2002 über das Bundesstrafgericht 
(SGG; SR 173.71) verzichtet. 
 
 
 
 
 
 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 
 

1. Für die Rechtshilfe zwischen Dänemark und der Schweiz sind in erster Li-
nie das Europäische Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen 
vom 20. April 1959 (EUeR, SR 0.351.1) und die Bestimmungen der 
Art. 48 ff. des Übereinkommens vom 19. Juni 1990 zur Durchführung des 
Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 (Schengener Durch-

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führungsübereinkommen, SDÜ; ABl. L 239 vom 22. September 2000, 
S. 19 – 62) massgeblich.  

 
Soweit das Staatsvertragsrecht bestimmte Fragen nicht abschliessend  
regelt, gelangen das Bundesgesetz über internationale Rechtshilfe in Straf-
sachen vom 20. März 1981 (IRSG, SR 351.1) und die Verordnung über  
internationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 24. Februar 1982 (IRSV, 
SR 351.11) zur Anwendung (Art. 1 Abs. 1 IRSG; BGE 130 II 337 E. 1; 128 
II 355 E. 1; 124 II 180 E. 1a). Das innerstaatliche Recht gilt nach dem 
Günstigkeitsprinzip auch dann, wenn sich daraus eine weitergehende 
Rechtshilfe ergibt (BGE 129 II 462 E. 1.1; 122 II 140. 2, je m.w.H.). 

 
2.  
2.1 Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine Zwischenverfü-

gung der ausführenden kantonalen Behörde, welche das Rechtshilfeverfah-
ren weder ganz noch teilweise abschliesst. Gemäss Art. 80e Abs. 1 IRSG 
i.V.m. Art. 28 Abs. 1 lit. e SGG und Art. 9 Abs. 3 des Reglements für das 
Bundesstrafgericht vom 20. Juni 2006 (SR 173.710) unterliegt die Verfü-
gung der ausführenden kantonalen Behörde oder der ausführenden Bun-
desbehörden, mit der das Rechtshilfeverfahren abgeschlossen wird,  
zusammen mit den vorangehenden Zwischenverfügungen der Beschwerde 
an die II. Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts. Die der Schluss-
verfügung vorangehenden Zwischenverfügungen können hingegen nur 
ausnahmsweise selbständig angefochten werden, wenn sie u.a. durch die 
Anwesenheit von Personen, die am ausländischen Prozess beteiligt sind, 
einen unmittelbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken 
(Art. 80e Abs. 2 lit. b IRSG).  

 
2.2 Der gemeinsame Rechtsvertreter der Beschwerdeführer begründet den 

unmittelbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil damit, dass die 
in der Eintretens- und Zwischenverfügung genannten Personen durch  
deren Teilnahme an den Zeugeneinvernahmen samt entsprechender  
Akteneinsicht in den Genuss von Informationen gelangen würden, über  
deren Herausgabe an Dänemark die Schweiz noch gar nicht mittels an-
fechtbarer Schlussverfügung entschieden habe. Der Rechtsvertreter führt 
weiter aus, dass das bisherige Verhalten der dänischen Strafverfolgungs-
behörden konkret zur berechtigten Sorge Anlass gebe, dass sie sich auch 
an die von der Beschwerdegegnerin angebrachte Auflage nicht halten  
würden. Durch die eklatanten Verletzungen der EMRK im bisherigen Straf-
verfahren gegen den Beschwerdeführer 1 hätten die dänischen Strafverfol-
gungsbehörden bereits den eindeutigen Tatbeweis erbracht, dass sie sich 
um die Verfahrensrechte der Beschuldigten nicht im Geringsten kümmern 

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würden. Es sei daher davon auszugehen, dass sie sich auch über die Auf-
lage gemäss Eintretens- und Zwischenverfügung betreffend Verwertungs-
verbot ohne weiteres hinwegsetzen würden (act. 1 S. 4).  

 
Konkret macht der Rechtsvertreter geltend, den Angeschuldigten sei im 
dänischen Strafverfahren die Akteneinsicht gänzlich verwehrt gewesen. 
Nur deren Verteidiger hätten Einsicht in die Verfahrensakten erhalten unter 
der Auflage, den Beschuldigten den Akteninhalt nicht zur Kenntnis zu brin-
gen. Gestützt auf Art. 2 lit. a IRSG verbiete diese krasse Verletzung von 
Art. 6 EMRK im dänischen Strafverfahren – so der Rechtsvertreter weiter –
die Gewährung von Rechtshilfe an Dänemark ganz grundsätzlich (act. 1 
S. 8 ff.).  
 
In einem zweiten Punkt bringt der Rechtsvertreter vor, es bestehe der be-
gründete Verdacht, dass mit dem nunmehr in Dänemark angehobenen 
Strafverfahren der Beschwerdeführer 1 regelrecht mundtot gemacht und 
die Realisierung seines Filmprojekts über den Propheten Mohammed ver-
hindert werden soll (act. 1 S. 11 f.). Da Gründe für die Annahme bestehen 
würden, dass das gegen den Beschwerdeführer 1 angehobene Strafverfah-
ren einen politischen Hintergrund habe, dürfe die Schweiz gestützt auf 
Art. 2 Abs. 1 lit. b IRSG keine Rechtshilfe für diese Verfahren leisten (act. 1 
S. 12). 
 
Schliesslich rügt der Rechtsvertreter, dass sich die Beschwerdegegnerin in 
der Eintretens- und Zwischenverfügung vom 27. August 2009 mit keiner 
einzigen Silbe über die von den Beschwerdeführern gerügte Verletzung 
von Art. 6 EMRK sowie die politische Implikation des dänischen Strafver-
fahrens geäussert haben soll (act. 1 S. 12 ff.). Auch wegen dieser Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs sei Dispositiv Ziffer 3 der Eintretens- und Zwi-
schenverfügung vom 27. August 2009 aufzuheben (act. 1 S. 13). 
   

2.3 Der Beizug ausländischer Ermittlungsbeamter ist im hier anwendbaren  
EUeR grundsätzlich als zulässig vorgesehen (Art. 4 Satz 2 EUeR; vgl. auch 
Art. 65a IRSG). Dieser kann (bei umfangreichen Aktenbeschlagnahmungen 
und komplexen Strafuntersuchungen) nicht zuletzt der Verhältnismässigkeit 
bzw. der sachbezogenen Begrenzung der beantragten Rechtshilfemass-
nahmen dienen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.259/2005 vom  
15. November 2005, E. 1.2). Gemäss konstanter Rechtsprechung des 
Bundesgerichts hat die blosse Anwesenheit ausländischer Prozessbeteilig-
ter an einer Rechtshilfehandlung für den Betroffenen in der Regel noch  
keinen unmittelbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge. 
Ein solcher ist hingegen zu bejahen, wenn die Gefahr besteht, dass den 

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ausländischen Behörden durch die Teilnahme ihrer Beamten an den Voll-
zugshandlungen Tatsachen aus dem Geheimbereich zugänglich gemacht 
werden, bevor über die Gewährung oder den Umfang der Rechtshilfe ent-
schieden worden ist (vgl. Art. 65a Abs. 3 IRSG; Entscheid des Bundes-
strafgerichts RR.2007.6 vom 22. Februar 2007, E. 2.4; Urteile des Bundes-
gerichts 1A.225/2006 vom 6. März 2007, E. 1.5.1; 1A.215/2006 vom  
7. November 2006, E. 1.3; 1A.35/2001 vom 21. Mai 2001, E. 1a; BGE 128 
II 211 E. 2.1, je m.w.H.). Diese Gefahr der Verletzung des Geheimbereichs 
des Betroffenen ist zu verneinen, wenn die schweizerischen Behörden die 
nach den Umständen geeigneten Vorkehrungen treffen, um eine vorzeitige 
Verwendung von Informationen im ausländischen Strafverfahren zu verhin-
dern (vgl. ROBERT ZIMMERMANN, La coopération judiciaire internationale en 
matière pénale, Bern 2009, Rz. 409; BGE 128 II 211 E. 2.1; 127 II 198 
E. 2b). Geeignete Vorkehrungen trifft die Vollzugsbehörde u.a. dann, wenn 
sie den ausländischen Beamten verpflichtet, allfällige Erkenntnisse aus 
dem Rechtshilfeverfahren bis zum Vorliegen einer rechtskräftigen Schluss-
verfügung im ausländischen Verfahren nicht zu verwenden (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 1A.225/2006 vom 6. März 2007, E. 1.5.1; 1A.215/2006 
vom 7. November 2006, E. 2.3; BGE 131 II 132 E. 2.2). 

  
2.4 Das blosse Vorbringen, die dänischen Ermittlungsbeamten würden durch 

deren Teilnahme an den Vollzugshandlungen in den Genuss von Informati-
onen gelangen, über deren Herausgabe an Dänemark die Schweiz noch 
gar nicht entschieden habe, genügt nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung nicht, um bereits eigenständig gegen die Zwischenverfügung 
Beschwerde führen zu können. Es müssen vielmehr konkrete Anhaltspunk-
te für einen unmittelbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil bzw. 
für eine rechtsmissbräuchliche vorzeitige Verwendung von Informationen 
im Einzelfall dargetan sein (vgl. Entscheid des Bundesstrafgerichts 
RR.2007.6 vom 22. Februar 2007, E. 2.5: Urteil des Bundesgerichts 
1A.259.2005 vom 15. November 2005, E. 1.3 m.w.H.). Was der Rechtsver-
treter in diesem Zusammenhang vorbringt, genügt für eine solche Annah-
me nicht. Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich bewilligte zudem die 
Teilnahme der dänischen Ermittlungsbeamten nur unter der Auflage der 
vorgängigen schriftlichen Verpflichtung, die bei den Rechtshilfehandlungen 
gewonnenen Erkenntnisse bis zum rechtskräftigen Abschluss des vorlie-
genden Rechtshilfeverfahrens nicht zu verwenden (act. 1.2 S. 5). Nach 
dem völkerrechtlichen Vertrauensprinzip ist davon auszugehen, dass der 
ersuchende Staat bzw. dessen Beamte diese Zusicherung beachten wer-
den (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1A.225/2006 vom 6. März 2007, 
E. 1.5.2; 1A.228/2003 vom 10. März 2004, E. 3.3.2). Selbst wenn Verfah-
rensrechte nach EMRK im ersuchenden Staat verletzt worden sein sollten, 

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wogegen sich der Verteidiger des Beschwerdeführers 1 in Dänemark zur 
Wehr zu setzen beabsichtigt (Beschwerde Ziff. 31, act. 1.7), kann daraus 
entgegen den Beschwerdeführern nicht gefolgert werden, die dänischen 
Strafverfolgungsbehörden würden sich nicht an die abgegebene Garantie-
erklärung halten bzw. deren Einhaltung lasse sich im ersuchenden Staat 
nicht durchsetzen. Die Teilnahme der dänischen Beamten an den Zeugen-
befragungen erscheint aufgrund der Komplexität und des Umfangs des 
Verfahrens durchaus sinnvoll und notwendig, beschleunigt und erleichtert 
sie doch die Ausführung des Rechtshilfeverfahrens erheblich. In diesem 
Sinne kann den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz ohne weite-
res gefolgt werden (act. 1.2 S. 4). Die Vorinstanz hält in ihrer Verfügung 
weiter fest, dass sie die Sichtung der zu edierenden Bankunterlagen 
grundsätzlich selber vorzunehmen hat. Sie führt sodann aus, dass den aus-
ländischen Beamten nur soweit Einblick in die sichergestellten Kontounter-
lagen zu gewähren sei, als dadurch das Verfahren erleichtert werden  
könne und die Kontounterlagen im Zusammenhang mit dem Fragekatalog 
der ersuchenden Behörde für die Zeugeneinvernahme und mit allfälligen  
Ergänzungsfragen anlässlich der Zeugeneinvernahme stünden. Durch die 
derart eingeschränkte Einsicht in die Akten werden unter Wahrung des 
Verhältnismässigkeitsprinzips zum einen die rechtlich geschützten Ge-
heimhaltungsinteressen der Beschwerdeführer beachtet. Zum anderen 
können dadurch die Zeugenbefragungen mit Hilfe der mit dem Sachverhalt 
bestens vertrauten dänischen Beamten effizienter durchgeführt und insbe-
sondere auch spezifisch auf die für das dänische Strafverfahren erhebli-
chen Fragen ergänzt werden. Auf diese Weise kann schliesslich eine  
Ergänzung des Rechtshilfeersuchens vermieden werden. 

 
2.5 Nach dem Gesagten steht fest, dass die Beschwerdeführer keinen unmit-

telbaren und nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 80e 
Abs. 2 IRSG dargetan haben. Aus diesem Grund ist auf deren Beschwerde 
nicht einzutreten.  

 
2.6 Ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, sind die geltend gemachten Aus-

schlussgründe sowie die gerügte Gehörsverletzung nicht zu prüfen.   
 

3. Das Gesuch der Beschwerdeführer um Erteilung der aufschiebenden Wir-
kung der Beschwerde wird mit dem vorliegenden Entscheid hinfällig und ist 
als gegenstandslos abzuschreiben. 

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführer kos-
tenpflichtig (Art. 63 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 30 lit. b SGG). Für die Berech-
nung der Gerichtsgebühr gelangt gemäss Art. 63 Abs. 5 VwVG das Regle-
ment vom 11. Februar 2004 über die Gerichtsgebühren vor dem Bundes-

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strafgericht (SR 173.711.32) zur Anwendung. Unter Berücksichtigung aller 
Umstände ist die Gerichtsgebühr vorliegend auf Fr. 3'000.00 festzusetzen 
(Art. 3 des Reglements). 
 

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Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 
 
2. Das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird als gegen-

standslos abgeschrieben. 
 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 3'000.00 wird den Beschwerdeführern auferlegt. 
 

 
 

Bellinzona, 16. September 2009 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Stefan Wehrenberg, 
- Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe, 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben (vgl. Art. 93 Abs. 2 BGG).