# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6c554bc6-6291-56ea-b4a8-aba758e94646
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-12-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.12.2011 B-3987/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3987-2011_2011-12-07.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung II
B­3987/2011

U r t e i l   v om   7 .   D e z embe r   2 0 1 1

Besetzung Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz),
Richter Ronald Flury, Richter Frank Seethaler,
Gerichtsschreiberin Beatrice Grubenmann.

Parteien 1. A._______, 
2. I._______ S.A., 
beide vertreten durch lic. iur. Gregor Marcolli, 
Fürsprecher, 3001 Bern, 
Beschwerdeführende, 

gegen

A._______ & Co. VIII Sachwert­Beteiligung 
Kommanditgesellschaft und A._______ & Co. IX 
Sachwert­Beteiligung Kommanditgesellschaft, 
beide vertreten durch Dr. iur. Patrick M. Hoch, 
Rechtsanwalt, 8001 Zürich,
Beschwerdegegnerinnen, 

Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA, 
Einsteinstrasse 2, 3003 Bern,  
Vorinstanz. 

Gegenstand Zeichnungsberechtigung bezüglich der A._______ & Co. VIII 
Sachwert­Beteiligung Kommanditgesellschaft und der 
A._______ & Co. IX Sachwert­Beteiligung 
Kommanditgesellschaft.

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Sachverhalt:

A.a A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer 1) gründete durch seine 
A._______  AG  in  den  Jahren  1998  bis  2006  diverse 
Kommanditgesellschaften,  darunter  auch  die  A._______  &  Co  VIII 
Sachwert­Beteiligung Kommanditgesellschaft und die A._______ & Co IX 
Sachwert­Beteiligung  Kommanditgesellschaft  (im  Folgenden: 
Kommanditgesellschaften  bzw.  KG  VIII  und  KG  IX).  Diese 
Kommanditgesellschaften  sollten  Anlegern  die  Möglichkeit  bieten,  über 
eine Beteiligung als Kommanditäre  in  Immobilien zu  investieren, welche 
von  den  Kommanditgesellschaften  erworben,  erstellt  und  vermietet 
wurden. Die Anleger konnten entweder direkt (als "Direktkommanditäre") 
oder  indirekt  (als  "Treugeberkommanditäre"  über 
"Treuhandkommanditäre")  einen  Anteil  erwerben.  Die 
Treuhandkommanditäre hielten  in eigenem Namen, aber  treuhänderisch 
und  auf  Rechnung  der  Anleger  die  von  diesen  eingebrachten 
Kommanditeinlagen.  Die  einbezahlten  Kommanditeinlagen  (abzüglich 
Agio)  bildeten  das  Gesellschaftskapital;  je  ein  bestimmter  Anteil  am 
Gesellschaftskapital  ergab  ein  Stimmrecht  an  der 
Gesellschafterversammlung.  Der  Beschwerdeführer 1  war  ursprünglich 
einziger  unbeschränkt  haftender  Gesellschafter  (Komplementär)  und 
einzelzeichnungsberechtigter  Geschäftsführer  aller 
Kommanditgesellschaften. Er hatte keinen Anteil am Gesellschaftskapital, 
verfügte aber über eine vergleichsweise geringe Anzahl Stimmen  in der 
Gesellschafterversammlung.

Die  KG  VIII  ist  Eigentümerin  des  Hotels  (…)  in  L._______.  Das 
eigentliche  Management  des  Hotels  obliegt  der  R._______  AG 
(nachfolgend:  R._______).  Die  KG  VIII  ist  auch  einzige  Kommanditärin 
der  KG  IX,  die  ihrerseits  Eigentümerin  einer  ebenfalls  durch  das  Hotel 
(…)  genutzten  Liegenschaft  ist.  Fast  alle  Kommanditäre  der  KG  VIII 
waren  sogenannte  Treugeberkommanditäre,  d.h.  die  betreffenden 
Anleger  beteiligten  sich  auf  indirektem  Weg  über  zwei 
Treuhandgesellschaften  (Y._______  AG  und  W._______  GmbH).  Auf 
Antrag  dieser  Treuhandgesellschaften,  vertreten  durch  Rechtsanwalt 
Hoch,  entzog der Kantonsgerichtspräsident K._______ mit  vorsorglicher 
Massnahme  vom  30.  Mai  2007  dem  Beschwerdeführer  1  die 
Zeichnungsberechtigung  für  die  KG  VIII.  In  der  Folge  bestimmte  die 
Vormundschaftsbehörde  (…)  am  31.  August  2007  B._______  zur 
Beiständin  der  KG  VIII.  Auf  Einsprache  des  Beschwerdeführers  1  hin 

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ernannte  die  Vormundschaftsbehörde  am  27.  November  2007  eine 
Mehrfachbeistandsschaft mit gemeinsamer Amtsführung.

A.b Per  1.  Januar  2007,  mit  einer  Übergangsfrist  für  Anpassungen  bis 
Ende  2007,  trat  das  neue  Kollektivanlagengesetz  vom  23. Juni  2006  in 
Kraft. Mit superprovisorischer Verfügung vom 11. Januar 2008 eröffnete 
die  Eidgenössische  Bankenkommission  (EBK;  heute:  Eidgenössische 
Finanzmarktaufsicht  FINMA,  nachfolgend:  FINMA  oder  Vorinstanz)  bei 
der  "A._______­Gruppe",  bestehend  aus  der  A._______  AG  sowie 
verschiedenen Kommanditgesellschaften, darunter auch den KG VIII und 
IX,  eine Untersuchung wegen Verdachts  auf  einen Verstoss  gegen  das 
Kollektivanlagengesetz  und  setzte  die  X._______  AG  als 
Untersuchungsbeauftragte ein. Die alleinige Zeichnungsberechtigung  für 
alle  untersuchten Gesellschaften wurde mit  der  gleichen Verfügung  der 
Untersuchungsbeauftragten  übertragen  und  entsprechend  ins 
Handelsregister eingetragen.

Mit  Verfügung  vom  20. Mai  2008  stellte  die  EBK  fest,  die  "A._______­
Gruppe"  verstosse  gegen  das  Kollektivanlagengesetz  und  das 
Bankengesetz und verfügte die Konkurseröffnung über die A._______ AG 
und die Liquidation der diversen Kommanditgesellschaften. 

Gegen  diese Verfügung  erhob  u.a. Rechtsanwalt  Hoch  namens  und  im 
Auftrag  der  KG  VIII  und  der  KG IX  Beschwerde  beim 
Bundesverwaltungsgericht,  gestützt  auf  eine  durch  B._______ 
unterzeichnete  Vollmacht.  Das  Bundesverwaltungsgericht  trat  auf  die 
Beschwerde  der  KG  IX  nicht  ein  (Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts 
B­4312/2008 vom 31. Juli 2009). Die Beschwerde der KG VIII hiess das 
Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  vom  31.  Juli  2009  gut,  soweit  es 
darauf  eintrat  (Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  B­4312/2008  vom 
31. Juli 2009). 

Gegen  dieses  letztere  Urteil  erhob  die  FINMA  Beschwerde  an  das 
Bundesgericht. 

Während des laufenden Beschwerdeverfahrens vereinbarte Rechtsanwalt 
Hoch  namens  der KG VIII mit  der  FINMA,  dass mit  der  Liquidation  der 
KG IX zugewartet werde bis zum Urteil des Bundesgerichts.

A.c  Das  Bundesgericht  hiess  die  Beschwerde  mit  Urteil  2C_571/2009 
vom  5.  November  2010  teilweise  gut  und  wies  die  Sache  zu  neuem 
Entscheid  im  Sinne  der  Erwägungen  an  die  FINMA  zurück.  Aus  der 

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Begründung  des  Urteils  geht  hervor,  dass  das  Bundesgericht  die 
Unterstellung  unter  das  Kollektivanlagengesetz  bejahte,  die 
aufsichtsrechtliche Liquidation aber als zu streng beurteilte. 

A.d  Nach  der  Zustellung  des  begründeten  Bundesgerichtsurteils 
gelangten  Rechtsanwalt  Hoch  als  Vertreter  der  KG  VIII  sowie  der 
Beschwerdeführer 1 mit Eingaben vom 19. Januar 2011 bzw. 26. Januar 
2011  an  die  FINMA.  Rechtsanwalt  Hoch  beantragte  der  Vorinstanz, 
B._______  sei  als  Geschäftsführerin  der  KG  VIII  ins  Handelsregister 
einzutragen.  Der  Beschwerdeführer  1  schlug  vor,  es  sei  zu  versuchen, 
das Hotel zu verkaufen, und nur, wenn das scheitern sollte, sei über eine 
allfällige Liquidation zu entscheiden. 

In der Folge behandelte die Vorinstanz lediglich Rechtsanwalt Hoch und 
B._______  als  Vertreter  der  KG  VIII  oder  der  KG  IX  (in  diesem  Sinn 
nachfolgend:  Beschwerdegegnerinnen).  Am  1.  März  2011  fand  eine 
Besprechung der Vorinstanz mit Vertretern der Beschwerdegegnerinnen 
statt.  Im  Anschluss  daran  forderte  die  Vorinstanz  die 
Beschwerdegegnerinnen  auf,  bis  29. April  2011  Alternativen  zu  einer 
Liquidation der KG VIII und KG IX aufzuzeigen. 

Mit Schreiben  vom 22. März  2011 bestätigte  die Vorinstanz  zu Handen 
der Beschwerdegegnerinnen, dass sie die Eintragung von B._______ ins 
Handelsregister  als  vorerst  nicht  zeichnungsberechtigte 
Geschäftsführerin  der  KG  VIII  und  der  KG  IX  unterstütze  und  mit  der 
Sitzverlegung  der  KG  VIII  in  den  Kanton  N._______   als  zukünftigen 
Wohnsitzkanton  von  B._______  einverstanden  sei.  Die 
Untersuchungsbeauftragte  vollzog  diese  Einträge  mit  Wirkung  per  28. 
April 2011.

Mit  Stellungnahme  vom  11.  Mai  2011  beantragten  die 
Beschwerdegegnerinnen die Entlassung der KG VIII und der KG  IX aus 
der  Aufsicht  der  Vorinstanz.  Zur  Begründung  legten  sie  dar,  die 
Aktivitäten  der  KG  VIII  und  KG  IX  fielen  nicht  unter  das 
Kollektivanlagengesetz;  die  Auffassung  des  Bundesgerichts  sei 
diesbezüglich  falsch.  Die  finanzielle  Situation  sei  besser  als  von  der 
Untersuchungsbeauftragten  dargestellt.  Nachdem  die  Vorinstanz  die 
beiden  Gesellschaften  aus  der  Aufsicht  entlassen  haben  werde,  werde 
vorab eine Gesellschafterversammlung einzuberufen sein, wo B._______ 
als Komplementärin vorzuschlagen sein werde. Eine Überführung in eine 
juristische Person sei aus steuerlichen Gründen nicht sinnvoll. 

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Mit  Verfügung  vom  30.  Mai  2011  wies  die  Vorinstanz  das 
Handelsregisteramt  des  Kantons  N._______   an,  die  Eintragung  der 
X._______ AG als Untersuchungsbeauftragte der KG VIII zu löschen und 
B._______ als Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift einzutragen. 

Mit  Verfügung  vom  gleichen  Tag  wies  die  Vorinstanz  das 
Handelsregisteramt  des  Kantons  K._______  an,  die  Eintragung  der 
X._______ AG als Untersuchungsbeauftragte der KG IX zu  löschen und 
B._______  als  Geschäftsführerin  der  KG  IX  mit  Einzelunterschrift 
einzutragen. 

Mit  Schreiben  vom  31.  Mai  2011  teilte  die  Vorinstanz  den 
Beschwerdegegnerinnen  mit,  dass  sie  die  KG  VIII  und  die  KG  IX 
nunmehr  als  operativ  und  daher  nicht  mehr  unter  das 
Kollektivanlagengesetz  fallend  einstufe,  dass  sie  daher  das  Verfahren 
einstelle und das Mandat der Untersuchungsbeauftragten beende.

B. 
Mit  Eingabe  vom  14.  Juli  2011  erhoben  der  Beschwerdeführer  1  sowie 
die  I._______  S.A.,  (…)  (nachfolgend:  Beschwerdeführerin  2) 
Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht.  Sie  beantragen,  die 
angefochtenen Verfügungen vom 30. Mai 2011 und vom 22. März 2011 
seien  aufzuheben,  das  Handelsregisteramt  N._______  und  das 
Handelsregisteramt  K._______  seien  anzuweisen,  die  gestützt  auf  die 
erwähnten  Verfügungen  der  Vorinstanz  vorgenommenen  Eintragungen 
wieder rückgängig zu machen und B._______ sei unter Strafdrohung zu 
verbieten, für die KG VIII und die KG IX irgendwelche Rechtshandlungen 
vorzunehmen.  Eventualiter  beantragen  die  Beschwerdeführenden, 
B._______ sei im Sinne einer vorsorglichen Massnahme zu verbieten, zu 
Lasten  der  KG VIII  und  der  KG  IX Verpflichtungen  einzugehen, welche 
über  das  gewöhnliche  Tagesgeschäft  hinaus  gingen.  Insbesondere  sei 
B._______  zu  verbieten,  zu  Lasten  der  KG VIII  und  der  KG  IX  Kredite 
aufzunehmen,  und  sie  sei  anzuweisen,  die  Einnahmen  der  KG  VIII  in 
erster  Linie  für  Löhne  (unter  Einschluss  der  Sozialversicherungen), 
Bankzinsen und Steuern zu verwenden. 

C. 
Mit  Eingabe  vom  22.  Juli  2011  beantragen  die  Beschwerdeführenden, 
B._______ sei superprovisorisch die Zeichnungsberechtigung für die KG 
VIII und die KG IX sowie die Vollmacht über die Bankkonten der KG VIII 
und KG IX zu entziehen und ihr sei unter Strafandrohung zu verbieten, für 

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die  KG  VIII  und  die  KG  IX  irgendwelche  Rechtshandlungen 
vorzunehmen. 

D. 
Mit  superprovisorischer  Verfügung  vom  26.  Juli  2011  untersagte  die 
Instruktionsrichterin  B._______  mit  sofortiger  Wirkung,  weitere 
Rechtshandlungen  für  die KG VIII  und die KG  IX vorzunehmen, welche 
zu einem Mittelabfluss führen könnten. 

E. 
Mit  Eingabe  vom  19.  August  2011  beantragen  die 
Beschwerdegegnerinnen,  auf  die  Beschwerde  sei  nicht  einzutreten, 
eventualiter  sei  die  Beschwerde  abzuweisen.  In  prozessualer  Hinsicht 
beantragen  sie,  der  Beschwerde  sei  die  aufschiebende  Wirkung  zu 
entziehen und die Zwischenverfügung vom 26. Juli 2011 sei unverzüglich 
aufzuheben. 

F. 
Die Vorinstanz lässt sich am 19. August 2011 vernehmen und beantragt, 
auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. 

G. 
Mit  Zwischenverfügung  vom  23.  August  2011  ordnete  die 
Instruktionsrichterin  an,  dass  B._______  zur  Zeit  und  bis  auf  Weiteres 
befugt  sei,  im  Einverständnis  der  R._______  oder  des 
Beschwerdeführers  1  oder  der  Instruktionsrichterin  für  das  operative 
Geschäft  notwendige,  dringende  Rechtshandlungen  vorzunehmen  oder 
dringende Rechnungen der KG VIII oder der KG IX zu bezahlen und zu 
diesem Zweck berechtigt sei, Zahlungen ab den Konten der KG VIII oder 
der  KG  IX  in  Auftrag  zu  geben.  Soweit  weitergehend,  seien  ihr 
Rechtshandlungen  für  die  KG VIII  und  die  KG  IX  unter  Strafandrohung 
untersagt.  Gleichzeitig  wies  die  Instruktionsrichterin  die  R._______  an, 
B._______  die  entsprechenden  Rechnungen  zuzustellen,  und  verfügte, 
dass B._______, der Beschwerdeführer 1 sowie der Rechtsvertreter der 
KG VIII und der KG  IX  je einzeln befugt  seien, von der R._______, der 
S._______  AG  sowie  allfälligen  weiteren  Vertragsparteien  der  KG  VIII 
und der KG IX bis auf Weiteres diejenigen Informationen zu erhalten, zu 
deren Erhalt der Geschäftsführer der KG VIII und der KG IX aufgrund der 
relevanten Verträge berechtigt sei. 

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H. 
Mit  Schreiben  vom  24.  August  2011  verzichtete  B._______  auf 
Parteistellung im Verfahren.

I. 
Die  Vorinstanz  lässt  sich  am  8.  September  2011  vernehmen  und 
beantragt, es sei auf die vorliegende Beschwerde mangels Zuständigkeit 
des angerufenen Gerichts nicht einzutreten, und es sei die aufschiebende 
Wirkung nicht zu gewähren. 

J. 
Mit Eingabe vom 13. September 2011 beantragte die R._______, sie sei 
im Verfahren als Partei zuzulassen, eventualiter sei sie beizuladen. 

K. 
Die  Beschwerdeführenden  äussern  sich  am  15.  September  2011  zum 
Begehren  der  Beschwerdegegnerinnen  auf  Entzug  der  aufschiebenden 
Wirkung und beantragen dessen Abweisung.

L. 
Mit Verfügung vom 16. September 2011 wies die Instruktionsrichterin die 
Anträge der Beschwerdegegnerinnen und der Vorinstanz auf Entzug der 
aufschiebenden Wirkung  der  Beschwerde  ab,  soweit  sie  darauf  eintrat, 
und bestätigte die mit Dispositiv Ziffern 2 und 3 der Zwischenverfügung 
vom 23. August 2011 verfügten vorsorglichen Massnahmen. 

M. 
Mit  Eingabe  vom  22.  September  2011  beantragt  die  Vorinstanz,  der 
Antrag  der  R._______  auf  Zulassung  als  Partei  bzw.  Beigeladene  sei 
abzuweisen. 

N. 
Am  22.  September  2011  beantragen  die  Beschwerdegegnerinnen  in 
prozessualer  Hinsicht,  es  sei  vorab  mittels  Zwischenverfügung  (recte: 
Zwischenentscheid)  darüber  zu  entscheiden,  ob  die 
Beschwerdeführenden  zur  Beschwerde  legitimiert  seien  und  ob  die 
Beschwerde  rechtzeitig  erfolgt  sei.  Der  Antrag  der  R._______  auf 
Parteistellung bzw. Beiladung sei abzuweisen. 

O. 
In  ihrer  Stellungnahme  vom  26.  September  2011  beantragen  die 
Beschwerdeführenden die Zulassung der R._______ als Partei. Eventuell 

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seien  die  R._______  aufgrund  ihrer  detaillierten  Kenntnisse  zum 
Hotelbetrieb  auch  ohne  Parteistellung  zur  Instruktions­  und 
Vergleichsverhandlung vom 6. Oktober 2011 einzuladen. 

P. 
Mit Verfügung vom 27. September 2011 stellte die Instruktionsrichterin es 
der  R._______  frei,  an  einem  Teil  der  Instruktions­  und 
Vergleichsverhandlung vom 6. Oktober 2011 teilzunehmen. 

Q. 
Mit  selbständigem  Zwischenentscheid  vom  5.  Oktober  2011  trat  das 
Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde des Beschwerdeführers 1 
gegen die beiden Verfügungen der Vorinstanz vom 30. Mai 2011 ein.

R. 
Dieser  Zwischenentscheid  wurde  den  Parteien  anlässlich  der 
Instruktions­  und  Vergleichsverhandlung  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  am  6.  Oktober  2011  eröffnet.  Im  Rahmen 
dieser  Verhandlung  unterzeichneten  die  Beschwerdeführenden,  die 
Beschwerdegegnerinnen und B._______  in der Folge einen Vergleich  in 
der  Hauptsache.  Im Weiteren  schlossen  die  Beschwerdeführenden  und 
die Beschwerdegegnerinnen einen Vergleich bezüglich der vorsorglichen 
Massnahmen, dem auch die R._______ zustimmte.

S. 
Mit Verfügung vom 7. Oktober 2011 wies die Instruktionsrichterin gestützt 
auf  den  zwischen  den  Parteien  geschlossenen  Vergleich  die 
S._______ AG an, die durch B._______ entzogenen Vollmachten für die 
betrieblichen Konten der KG VIII zugunsten der R._______ unverzüglich 
wieder  herzustellen  und  die  Zeichnungsberechtigung  zugunsten  von 
B._______ anschliessend zu löschen. 

T. 
Mit Schreiben vom 10. Oktober 2011 widerrief B._______ den anlässlich 
der  Instruktions­  und  Vergleichsverhandlung  vom  6.  Oktober  2011 
geschlossenen Vergleich. 

U. 
Mit ergänzender Vernehmlassung vom 15. November 2011 beantragt die 
Vorinstanz,  es  sei  auf  die  Beschwerde  vom  14.  Juli  2011  nicht 
einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. 

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V. 
Mit  Zwischenentscheid  vom  5.  Dezember  2011  wies  das 
Bundesverwaltungsgericht  den Antrag  der R._______  auf  Parteistellung 
bzw. Beiladung ab. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1. 

1.1.  Anfechtungsobjekt  des  vorliegenden  Verfahrens  ist  einerseits  das 
nicht  als Verfügung  formulierte Schreiben  der Vorinstanz  vom 22. März 
2011,  worin  die  Vorinstanz  zu  Handen  des  Rechtsvertreters  der 
Beschwerdegegnerinnen  bestätigt,  dass  sie  die  Eintragung  von 
B._______  ins  Handelsregister  als  vorerst  nicht  zeichnungsberechtigte 
Geschäftsführerin  der  KG  VIII  und  der  KG  IX  unterstütze  und  mit  der 
Sitzverlegung  der  KG  VIII  in  den  Kanton  N._______  als  zukünftigen 
Wohnsitzkanton von B._______ einverstanden sei. 

Angefochten sind weiter die beiden Verfügungen vom 30. Mai 2011, mit 
denen  die  Vorinstanz  das  Handelsregisteramt  des  Kantons  N._______ 
bzw.  das  Handelsregisteramt  des  Kantons  K._______  anwies,  die 
Eintragung der X._______ AG als Untersuchungsbeauftragte der KG VIII 
bzw.  der  KG  IX  zu  löschen  und  B._______  als  Geschäftsführerin  der 
KG VIII bzw. der KG IX mit Einzelunterschrift einzutragen. 

1.2. Mit unangefochten gebliebenem Zwischenentscheid vom 5. Oktober 
2011  ist  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  die  Beschwerde  des 
Beschwerdeführers 1 gegen die beiden Verfügungen der Vorinstanz vom 
30. Mai 2011 eingetreten. 

Noch  nicht  entschieden  ist  die  Eintretensfrage  dagegen  bezüglich  der 
Beschwerde  des  Beschwerdeführers  1  gegen  das  nicht  als  Verfügung 
formulierte  Schreiben  der  Vorinstanz  vom  22.  März  2011,  worin  die 
Vorinstanz zu Handen des Rechtsvertreters der Beschwerdegegnerinnen 
bestätigt, dass sie die Eintragung von B._______ ins Handelsregister als 
vorerst  nicht  zeichnungsberechtigte  Geschäftsführerin  der  KG  VIII  und 
der  KG  IX  unterstütze  und  mit  der  Sitzverlegung  der  KG  VIII  in  den 
Kanton  N._______   als  zukünftigen  Wohnsitzkanton  von  B._______ 

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einverstanden  sei,  sowie  bezüglich  der  Beschwerde  der 
Beschwerdeführerin 2 gegen alle drei Anfechtungsobjekte.

1.3. Zur Beschwerde ist legitimiert, wer am Verfahren vor der Vorinstanz 
teilgenommen oder keine Möglichkeit  zur Teilnahme erhalten hat, durch 
die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  ist  und  ein 
schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  hat  (Art. 
48 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 
[VwVG, SR 172.021]). 

Neben  dem  eigentlichen  Verfügungsadressaten  können  auch  Dritte  zur 
Beschwerde  legitimiert  sein,  sofern  sie  ein  eigenes  schutzwürdiges 
Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung haben und in 
einer  besonderen,  beachtenswerten  nahen  Beziehung  zur  Streitsache 
stehen  (vgl.  BGE  131  II  649 E.  3.4 mit  Hinweisen;  ISABELLE HÄNER,  in: 
Auer/Müller/Schindler  [Hrsg.],  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  das 
Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gallen 2008, N. 12 ff. zu Art. 48 VwVG; 
ULRICH  HÄFELIN/GEORG  MÜLLER/FELIX  UHLMANN,  Allgemeines 
Verwaltungsrecht,  6.  Aufl.,  Zürich  2010,  Rz. 1771  ff.;  BENOÎT  BOVAY, 
Procédure administrative, Bern 2000, S. 485 f.). 

1.4.  Wie  das  Bundesverwaltungsgericht  bereits  im  Zwischenentscheid 
vom  5.  Oktober  2011  ausgeführt  hat,  ist  der  Beschwerdeführer  1  als 
unbeschränkt haftbarer Komplementär der KG VIII und der KG IX durch 
die  von  der  Vorinstanz  verfügte  Eintragung  von  B._______  als 
einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin  ins Handelsregister direkt 
betroffen. 

Weniger  nachvollziehbar  ist  dagegen  eine  vergleichbare  konkrete 
Betroffenheit des Beschwerdeführers 1 durch die von der Vorinstanz mit 
ihrem Schreiben vom 22. März 2011 bewilligte Sitzverlegung der KG VIII 
von  L._______  nach  G._______,  auch  wenn  das  Argument  des 
Beschwerdeführers 1, durch die Notwendigkeit, nach der Sitzverlegung je 
zwei statt nur eine Steuererklärung einzureichen, entstünden der KG VIII 
zusätzliche Kosten, durchaus einleuchtet.

In diesem Punkt ist daher auf die Beschwerde des Beschwerdeführers 1 
nicht einzutreten.

1.5. Die Beschwerdeführerin 2 macht geltend, sie sei Kommanditärin der 
KG  VIII.  Ihre  Gesellschafterstellung  sei  aus  dem  Handelsregister  nicht 
ersichtlich, weil  ihr  bisher die Eintragung verweigert worden sei. Sie  sei 

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durch die angefochtenen Verfügungen als Gesellschafterin sowie in ihren 
vermögensrechtlichen Interessen betroffen. 

Die Beschwerdegegnerinnen bestreiten die Kommanditäreigenschaft der 
Beschwerdeführerin  2.  Diese  leite  ihre  Legitimation,  im  vorliegenden 
Verfahren  als  Partei  aufzutreten,  aus  dem  Umstand  ab,  dass  ihr  der 
Beschwerdeführer  1  Gesellschafteranteile,  die  er  angeblich  von 
ausscheidenden  Gesellschaftern  übernommen  habe,  abgetreten  habe. 
Hintergrund  der  Abtretung  sei,  dass  der  Beschwerdeführer  selber 
aufgrund des Gesellschaftsvertrages keine Anteile an den Gesellschaften 
halten  könne.  Die  Beschwerdeführerin  2  sei  nur  oder  primär  mit  dem 
Zweck  gegründet  worden,  diese  gesellschaftsvertraglichen 
Bestimmungen  zu  umgehen.  Wirtschaftlich  berechtigt  an  der 
Beschwerdeführerin  2  sei  aber  der  Beschwerdeführer  1.  Da  der 
Beschwerdeführer  1  aufgrund  der  gesellschaftsrechtlichen 
Bestimmungen  keine  Anteile  halten  und  namentlich  keine 
Kommanditärstellung  erwerben  könne,  könne  er  eine  derartige 
Mitgliedschaft auch nicht auf Dritte übertragen. Die Beschwerdeführerin 2 
sei daher keine Gesellschafterin der KG VIII und an dieser finanziell auch 
nicht beteiligt. Selbst wenn die Anteile der Beschwerdeführerin 2 an der 
KG  VIII  gültig  übertragen  worden  wären,  sei  sie  im  heutigen  Zeitpunkt 
nicht Gesellschafterin, weil gemäss § 18 des Gesellschaftsvertrages eine 
Übertragung  von  Gesellschaftsanteilen  erst  mit  Wirkung  auf  Ende  des 
Geschäftsjahres zulässig sei. 

Die  Vorinstanz  führt  aus,  ob  die  Beschwerdeführerin  2  wirklich 
Gesellschafterin  der KG VIII  sei,  hätten  die Beschwerdeführenden  nicht 
durch  eindeutig  schlüssige  Dokumente  untermauert.  Es  sei  demnach 
unklar, ob ihr der behauptete Gesellschafterstatus zukomme. Auch wenn 
ihr  Kommanditärseigenschaft  zukomme,  sei  sie  als  solche  nicht  zur 
Beschwerde legitimiert. 

1.5.1.  Die  Beschwerdeführerin  2  leitet  die  von  ihr  geltend  gemachte 
Beschwerdelegitimation  in  erster  Linie  aus  ihrer  behaupteten 
Gesellschafterstellung ab.

Das  Obligationenrecht  vom  30. März  1911  (OR,  SR  220)  enthält  keine 
zwingenden  Bestimmungen  zur  Frage,  wie  jemand  als  Kommanditär 
einer  Kommanditgesellschaft  beitreten  kann.  Grundsätzlich  gilt  daher, 
dass  diese  Frage  im  Gesellschaftsvertrag  geregelt  werden  kann. 
Ansonsten  kommen  die  Vorschriften  über  die  einfache Gesellschaft  zur 

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Anwendung  (vgl. Art. 598  i.V.m. Art. 557 OR). Diese besagen, dass die 
Aufnahme  eines  Dritten  in  die  Gesellschaft  nur  mit  Einwilligung  der 
übrigen  Gesellschafter  möglich  ist.  Wenn  ein  Gesellschafter  einseitig 
einem  Dritten  seinen  Anteil  abtritt,  so  wird  dieser  Dritte  dadurch  allein 
nicht zum Gesellschafter der übrigen (vgl. Art. 542 OR). 

Im vorliegenden Fall sieht der Gesellschaftsvertrag der KG VIII vor, dass 
die Gesellschaftsanteile der Kommanditäre  im Ganzen übertragbar sind, 
ohne dass dafür eine Zustimmung der übrigen Gesellschafter notwendig 
wäre  (vgl.  §18  Abs.  3  Gesellschaftsvertrag).  Andererseits  statuiert  der 
Gesellschaftsvertrag  ausdrücklich,  dass  der  persönlich  haftende 
Gesellschafter  keinen  Kapitalanteil  hat.  Er  sei  zu  einer  Einlage  weder 
berechtigt noch verpflichtet (vgl. § 4 Abs. 1 Gesellschaftsvertrag). 

Unter  diesen  Umständen  ist  davon  auszugehen,  dass  der 
Gesellschafteranteil eines Kommanditärs der KG VIII zwar ohne Weiteres 
und ohne Zustimmung anderer Gesellschafter übertragbar  ist, allerdings 
nur  an  andere  Personen  als  an  den  Komplementär.  Als  der 
Beschwerdeführer  1  von  zwei  anderen  Kommanditären  deren 
Gesellschaftsanteile  erwarb,  erwarb  er  daher  nur  deren 
Vermögensrechte,  nicht  aber  ihre  Gesellschafterstellung.  Er  war  daher 
auch  nicht  in  der  Lage,  eine  Kommanditärstellung  an  die 
Beschwerdeführerin 2 übertragen. 

Die  Beschwerdegegnerinnen  bestreiten  daher  zu  Recht,  dass  die 
Beschwerdeführerin 2 Kommanditärin der KG VIII ist. 

Ob  die  gesellschaftsrechtliche  Stellung  als  Kommanditärin  eine 
hinreichend  direkte  Betroffenheit  begründen  würde,  um  die  von  der 
Vorinstanz verfügten Eintragungen ins Handelsregister anzufechten, kann 
daher vorliegend offen gelassen werden. 

1.5.2.  Die  Beschwerdeführerin  2  macht  geltend,  sie  sei  auch  in  ihren 
vermögensrechtlichen Interessen betroffen. 

Nach Lehre und Rechtsprechung liegt die für die Beschwerdelegitimation 
eines Dritten notwendige Beziehungsnähe nur vor, wenn der Drittperson 
durch  die  streitige  Verfügung  ein  unmittelbarer  Nachteil  entsteht  (vgl. 
BGE 133 II 468 E. 1, BGE 130 V 560 E. 3.5, BGE 125 V 339 E. 4b). Ob 
diese  Voraussetzungen  gegeben  sind,  ist  jeweils  in  Bezug  auf  die 
konkrete Einzelfallkonstellation zu prüfen (BGE 130 V 560 E. 3.4 in fine). 
So  reicht  etwa  die  Gläubigereigenschaft  allein  nicht  aus,  um  die 

http://links.weblaw.ch/BGE-133-II-468
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http://links.weblaw.ch/BGE-130-V-560
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notwendige  Beziehungsnähe  und  den  unmittelbaren  Nachteil  durch  die 
angefochtene  Verfügung  und  damit  die  Beschwerdelegitimation  zu 
begründen  (vgl.  BGE  130  V  560  E.  3.5;  Zwischenentscheid  des 
Bundesverwaltungsgerichts  B­1092/2009  vom  30.  April  2009  E.2, 
publiziert  in  BVGE  2009/31).  Die  selbe  Überlegung  gilt  auch  für 
Aktionäre, die gegen eine Verfügung Beschwerde erheben, die gegen die 
Aktiengesellschaft ergangen ist. Auch ihr wirtschaftliches Interesse gilt als 
rein  mittelbares,  da  es  sich  aus  dem  (unmittelbaren)  wirtschaftlichen 
Interesse  der  Aktiengesellschaft  ableitet.  Nach  der  ständigen 
Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  gilt  daher  selbst  ein  Mehr­  oder 
Alleinaktionär  als  nur mittelbar  betroffen  durch  Verfügungen,  die  gegen 
die  Aktiengesellschaft  ergehen  und  die  sich  ihm  gegenüber  letztlich 
finanziell  auswirken  könnten.  Er  ist  deshalb  nicht  legitimiert,  dagegen 
Beschwerde  zu  erheben  (vgl.  BGE  116  IB  331  E.  1c).  Das 
Bundesverwaltungsgericht hat daher bereits in seinen Urteilen zur Frage 
der Unterstellung der KG XII und die KG IX die Auffassung vertreten, die 
Betroffenheit  einer  Kommanditärin  sei  diesbezüglich  weitgehend  mit 
derjenigen  eines  Aktionärs  einer  Aktiengesellschaft  zu  vergleichen  und 
der betreffenden Kommanditärin die Legitimation zu einer Beschwerde in 
eigenem Namen  abgesprochen  (Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts 
B­4293/2008 vom 28.  Januar 2009 und B­4312/2008 vom 31.  Juli  2009 
E. 1.4). 

Die  Beschwerdeführerin  2  kann  daher  auch  aus  ihren 
vermögensrechtlichen  Interessen  keine  hinreichend  unmittelbare 
Betroffenheit  ableiten,  um  ihre  Legitimation  zur  Beschwerde  gegen  die 
angefochtenen Verfügungen zu begründen. 

1.5.3.  Auf  die  Beschwerde  der  Beschwerdeführerin  2  ist  daher  nicht 
einzutreten.

2. 
Der  Beschwerdeführer  1  rügt  eine  Verletzung  seines  Anspruchs  auf 
rechtliches Gehör. Er habe sich am 26. Januar 2011, nach dem Urteil des 
Bundesgerichts,  mit  einem  Vorschlag  an  die  Vorinstanz  gewandt,  doch 
sei  auf  dieses  Schreiben  nie  eine  Reaktion  eingetroffen.  Am  15.  Juni 
2011 habe er um Akteneinsicht ersucht, doch habe die Vorinstanz auch 
darauf  nicht  reagiert.  Die  angefochtenen  Verfügungen  enthielten  auch 
keine  Begründung  und  keine  Verweis  auf  eine  Norm,  auf  die  sie  sich 
stützten,  wodurch  die  Begründungspflicht  offensichtlich  verletzt  worden 
sei.

http://links.weblaw.ch/BGE-130-V-560
http://links.weblaw.ch/BGE-130-V-560
http://links.weblaw.ch/BGE-130-V-560
http://links.weblaw.ch/BGE-130-V-560
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Die  Vorinstanz  und  die  Beschwerdegegnerinnen  bestreiten  nicht,  dass 
dem  Beschwerdeführer  1  im  vorinstanzlichen  Verfahren  das  rechtliche 
Gehör  nicht  gewährt  wurde.  Sie  machen  diesbezüglich  indessen 
sinngemäss geltend,  er  habe darauf  auch gar  keinen Anspruch gehabt, 
da ihm keine Parteistellung zugekommen sei.

2.1. Als Parteien  im erstinstanzlichen Verfahren gelten Personen, deren 
Rechte oder Pflichten die Verfügung berühren soll, und andere Personen, 
Organisationen  oder  Behörden,  denen  ein  Rechtsmittel  gegen  die 
Verfügung zusteht  (Art. 6 VwVG). Wer gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG zu 
einer  Beschwerde  gegen  die  in  Frage  stehenden  Verfügung  legitimiert 
wäre,  hat  daher  grundsätzlich  Anspruch  darauf,  als  Partei  am 
erstinstanzlichen Verfahren teilzunehmen.

Für die Frage, ob der Beschwerdeführer 1 im erstinstanzlichen Verfahren 
Anspruch  auf  Parteistellung  und  damit  auf  rechtliches  Gehör  gehabt 
hätte,  ist  daher  auf  die  gleichen  Parteivorbringen  und  Überlegungen 
abzustellen,  die  für  die  Frage  der  Beschwerdelegitimation  des 
Beschwerdeführers 1, über die das Bundesverwaltungsgericht bereits  in 
seinem  Zwischenentscheid  vom  5.  Oktober  2011  entschieden  hat, 
massgeblich waren.

2.2.  Diesbezüglich  macht  der  Beschwerdeführer  1  geltend,  er  sei  als 
unbeschränkt  haftender  Komplementär  von  diesen  Verfügungen  direkt 
betroffen. Aufgrund dieser Haftbarkeit würden ihn letztlich die finanziellen 
Konsequenzen  von  Handlungen  und  Unterlassungen  der  zur 
einzelzeichnungsberechtigten  Geschäftsführerin  ernannten  B._______ 
treffen.  Er  sei  von  der  Vorinstanz  im  ersten  Teil  des 
Unterstellungsverfahrens,  das  in  eine  Verfügung  vom  20.  Mai  2008 
gemündet habe, ohne Weiteres als Partei betrachtet worden, und es sei 
nicht nachvollziehbar, warum ihm diese Parteistellung nach Rückweisung 
der Akten zur Neubeurteilung nicht mehr zukommen sollte. 

Die  Beschwerdegegnerinnen  wenden  dagegen  ein,  gegen  den 
Beschwerdeführer  1  seien  mehrere  Strafverfahren  wegen  ungetreuer 
Geschäftsbesorgung,  Veruntreuung,  Betrug  etc.  eröffnet  worden.  Die 
Anleger der KG VIII hätten daher bereits 2007 seinen Ausschluss aus der 
Gesellschaft beantragt. Dieses Verfahren sei anfangs 2008 zwar sistiert, 
inzwischen  aber  wieder  aufgenommen  worden.  Die 
Zeichnungsberechtigung für die KG VIII sei ihm im Interesse der Anleger 
bereits im Jahr 2007 entzogen worden. Es sei geradezu zynisch, wenn er 

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nun  Anlegerinteressen  ins  Feld  führe.  Als  Komplementär  habe  er  zwar 
eine gewisse Verbundenheit mit den beiden Kommanditgesellschaften. Er 
lege indessen nicht dar, inwiefern er durch die Anweisung, B._______ als 
Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift einzutragen, direkt betroffen sei. 
Der Beschwerdeführer 1 bestreite nicht,  dass er mit  seiner Beschwerde 
das  Ziel  einer  "freiwilligen  Liquidation"  der  beiden  Gesellschaften 
verfolge.  Es  gehe  ihm  gar  nicht  darum,  selbst  wieder  die 
Zeichnungsberechtigung  zu  erhalten,  sondern  er  wolle  den  weiteren 
Fortbestand  der Gesellschaften  verhindern. Da  er  an  keiner  der  beiden 
Kommanditgesellschaften  finanziell beteiligt sei, könne es  ihm egal sein, 
ob  die  Anleger  bei  der  Fortsetzung  der  Geschäftstätigkeit  zu  Schaden 
kämen.  Seine  unbeschränkte  Haftung  als  Komplementär  komme  erst 
zum  Tragen,  wenn  die  Gesellschaft  aufgelöst  oder  erfolglos  betrieben 
werde oder wenn das Gesellschaftsvermögen im Konkurs nicht ausreiche 
zur Befriedigung der Gesellschaftsgläubiger. Im vorliegenden Fall sei ein 
derartiges  Szenario  indessen  undenkbar,  da  die  Gesellschaften  über 
Liegenschaften mit einem Marktwert von über Fr. 30 Mio verfügten. Die 
Frage, wer letztlich die Geschäfte der Kommanditgesellschaften führe, sei 
daher letztlich für den Beschwerdeführer 1 nicht relevant.

Die  Vorinstanz  macht  geltend,  der  Beschwerdeführer  1  sei  durch  die 
Anweisungen an die Handelsregister  nicht  benachteiligt worden und  sei 
dadurch effektiv nicht mehr als irgend ein Gesellschafter berührt. Aus der 
Aufhebung der angefochtenen Anweisung würde ihm effektiv kein Vorteil 
entstehen.  Es  sei  nicht  nachvollziehbar,  worin  sein  Interesse  bestehen 
könnte.  Das  Risiko  der  Haftung  als  unbeschränkt  haftender 
Komplementär bestehe danke dem Wert des Hotels (…) faktisch nicht.

2.3.  Wie  das  Bundesverwaltungsgericht  bereits  in  seinem 
Zwischenentscheid vom 5. Oktober 2011 dargelegt hat,  ist zwischen der 
Befugnis eines Komplementärs, in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer 
der  Kommanditgesellschaft  im  Namen  der  Gesellschaft  Beschwerde  zu 
führen,  und  der  Beschwerdelegitimation,  die  dem  Komplementär  in 
eigenem  Namen  zukommt,  zu  unterscheiden.  Je  nach  dem  Inhalt  der 
eine  Kommanditgesellschaft  betreffenden  Verfügung  ist  nicht  nur  die 
Gesellschaft  selbst,  sondern  auch  der  Komplementär  einer 
Kommanditgesellschaft  grundsätzlich  legitimiert,  in  eigenem  Namen 
dagegen  Beschwerde  zu  führen.  Ob  er  für  die  Gesellschaft 
zeichnungsberechtigt ist oder ob ihm diese Berechtigung ausnahmsweise 
entzogen  wurde,  ist  diesbezüglich  irrelevant,  denn  die 
Zeichnungsberechtigung ist nur massgebend für die Befugnis, im Namen 

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der  Gesellschaft  Beschwerde  zu  erheben.  Entscheidwesentlich  für  die 
Frage der Legitimation eines Komplementärs zur Beschwerdeführung  in 
eigenem Namen ist vielmehr allein seine unbeschränkte Haftbarkeit (vgl. 
BGE  98  Ib  269  E.  1;  vgl.  auch  zur  gleichen  Frage  bezüglich  des 
geschäftsführenden  Gesellschafters  einer  GmbH  das  Urteil  des 
Bundesgerichts 5A_224/2009 vom 22. Mai 2009 E. 3.3.2). 

Durch  die  angefochtenen  Verfügungen  vom  30.  Mai  2011  liess  die 
Vorinstanz die Zeichnungsberechtigung ihrer Untersuchungsbeauftragten 
bzw.  Liquidatorin  löschen  und  stattdessen  B._______  als  alleinige  und 
einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin der KG VIII und der KG IX 
ins Handelsregister eintragen. 

Es  ist  unbestritten  und  aktenkundig,  dass  B._______  vorher  nie  als 
einzelzeichnungsberechtigte  Geschäftsführerin  der  KG  VIII  oder  der 
KG IX im Handelsregister eingetragen gewesen war. Insofern handelt es 
sich  bei  ihrer  Eintragung  nicht  um  ein  "Wiederaufleben"  einer  bereits 
früher  eingetragenen  und  während  des  Eingreifens  der  Vorinstanz  nur 
unterdrückten Zeichnungsberechtigung, sondern um einen neuen Eintrag.

Der  Handelsregistereintrag  einer  Kommanditgesellschaft  ist  für  die 
gesellschaftsinternen Vertretungsverhältnisse nicht bestimmend, sondern 
er hat eine rein deklaratorische Funktion. Er bewirkt indessen gegenüber 
gutgläubigen  Dritten  eine  unwiderlegbare  Vermutung  des 
Vertretungsverhältnisses  (vgl. CHRISTOPH M. PESTALOZZI/PETER HETTICH, 
in: Honsell/ Vogt/Watter  [Hrsg.], Basler Kommentar Obligationenrecht  II, 
3.  Aufl.,  Basel  2008  [Basler  Kommentar  OR  II],  N.  7  zu  Art.  567). 
Ungeachtet  der  Frage,  ob  sie  tatsächlich  gesellschaftsintern  als 
einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin anzusehen  ist oder nicht, 
wäre  B._______  deshalb  gestützt  auf  die  im  Handelsregister 
eingetragene  Zeichnungsberechtigung  faktisch  in  der  Lage,  über  die 
Aktiven  der  Beschwerdegegnerinnen  zu  verfügen,  erhebliche  Mittel 
abzuziehen  und  generell  die Geschicke  der  Beschwerdegegnerinnen  in 
einer  Art  und  Weise  zu  lenken,  dass  trotz  der  im  Verfügungszeitpunkt 
noch  durchaus  solventen  Situation  eine  Überschuldung  der 
Kommanditgesellschaften  eintreten  könnte.  Da  der  Beschwerdeführer  1 
nach wie vor unbeschränkt haftbarer Komplementär der KG VIII und der 
KG IX ist, würde er für einen entsprechenden Verlust haften. Es ist daher 
offensichtlich, dass er durch die Frage, wer für die KG VIII und die KG IX 
neu  als  zeichnungsberechtigt  ins  Handelsregister  eingetragen  wird, 
faktisch  fast  genauso  direkt  betroffen  ist,  wie  wenn  das  zuständige 

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Zivilgericht  die  gesellschaftsinternen  Vertretungsverhältnisse  abändern 
würde. 

Der Beschwerdeführer 1 als unbeschränkt haftbarer Komplementär hätte 
daher  offensichtlich  Anspruch  darauf  gehabt,  dass  ihm  im 
vorinstanzlichen Verfahren Parteistellung zugestanden worden wäre. 

2.4. Das rechtliche Gehör (vgl. Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18.  April  1999  [BV,  SR  101] 
und Art.  26  ff. VwVG)  dient  einerseits  der Sachaufklärung,  andererseits 
stellt  es  ein  persönlichkeitsbezogenes  Mitwirkungsrecht  beim  Erlass 
eines  Entscheides  dar,  welcher  in  die  Rechtsstellung  des  Einzelnen 
eingreift. Dazu gehört  insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor 
Erlass  eines  solchen  Entscheides  zur  Sache  zu  äussern,  erhebliche 
Beweise beizubringen, Einsicht  in die Akten zu nehmen, mit erheblichen 
Beweisanträgen  gehört  zu  werden  und  an  der  Erhebung  wesentlicher 
Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis 
zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der 
Anspruch auf  rechtliches Gehör umfasst  als Mitwirkungsrecht  somit  alle 
Befugnisse,  die  einer  Partei  einzuräumen  sind,  damit  sie  in  einem 
Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (BGE 135 
II  286 E.  5.1 mit  zahlreichen Hinweisen;  vgl. HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, 
a.a.O. Rz. 1672 ff). 

2.5. Aus der dargelegten direkten Betroffenheit des Beschwerdeführers 1 
durch  die  angefochtenen  Verfügungen  vom  30.  Mai  2011  ergibt  sich 
somit, dass die Vorinstanz ihm im Verfahren, das zu diesen Verfügungen 
führte, das rechtliche Gehör hätte gewähren müssen.

2.6.  In  sachverhaltlicher Hinsicht  ist  aktenkundig  und  unbestritten,  dass 
der  Beschwerdeführer  1  selbst  sich  aktiv  darum  bemüht  hatte,  am 
Verfahren  teilzunehmen. So gelangte er am 26.  Januar 2011, nachdem 
die  Begründung  des  Urteils  des  Bundesgerichts  2C_571/2009  vom  5. 
November 2010 eröffnet worden war, von sich aus an die Vorinstanz und 
beantragte,  es  sei  nun  zu  versuchen,  das Hotel  zu  verkaufen,  und  nur, 
wenn  das  scheitern  sollte,  über  das  weitere  Vorgehen,  allenfalls  die 
Liquidation,  zu entscheiden. Es  ist unbestritten, dass die Vorinstanz auf 
diese Anfrage nicht reagierte. Am 21. März 2011 rief der Rechtsvertreter 
des  Beschwerdeführers  1  beim  zuständigen  Sachbearbeiter  der 
Vorinstanz an und erkundigte sich nach dem Stand des Verfahrens und 
dem  weiteren  Vorgehen  der  Vorinstanz.  Aus  der  diesbezüglichen 

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Telefonnotiz  des  zuständigen  Sachbearbeiters  kann  nicht  entnommen 
werden, dass diese Frage überhaupt beantwortet wurde. Die Vorinstanz 
hat  dies  auch  gar  nicht  behauptet.  Unbestritten  ist  auch,  dass  der 
Beschwerdeführer 1 weder eine Kopie der Korrespondenz der Vorinstanz 
mit  dem  Rechtsvertreter  der  Beschwerdegegnerinnen  oder  mit 
B._______  erhielt  noch  zu  der  Besprechung  vom  1.  März  2011 
eingeladen oder darüber informiert wurde.

Aktenkundig  und  unbestritten  ist  ferner,  dass  die  angefochtenen 
Verfügungen nicht begründet sind und dass der Beschwerdeführer 1 am 
15. Juni  2011  bei  der  Vorinstanz  um  Akteneinsicht  ersucht,  auf  dieses 
Gesuch jedoch keine Antwort erhalten hat. 

2.7. Die Rüge  des Beschwerdeführers  1,  sein Anspruch  auf  rechtliches 
Gehör  sei  durch  die  Vorinstanz  verletzt  worden,  erweist  sich  daher  als 
offensichtlich begründet.

2.8.  Nach  der  Rechtsprechung  kann  eine  nicht  besonders 
schwerwiegende  Verletzung  des  Anspruchs  auf  rechtliches  Gehör 
ausnahmsweise im Rechtsmittelverfahren geheilt werden. Voraussetzung 
dafür ist, dass die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer 
Beschwerdeinstanz  zu  äussern,  die  sowohl  den  Sachverhalt  wie  die 
Rechtslage  frei  überprüfen  kann. Von einer Rückweisung der Sache an 
die  Verwaltung  ist  selbst  bei  einer  schwerwiegenden  Verletzung  dann 
abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen 
Leerlauf  und  damit  zu  unnötigen  Verzögerungen  führen  würde,  die  mit 
dem (der Anhörung gleichgestellten)  Interesse der betroffenen Partei an 
einer  beförderlichen  Beurteilung  der  Sache  nicht  zu  vereinbaren  wären 
(BGE  133  I  201  E.  2.2  mit  Hinweisen).  In  der  Lehre  wird  dagegen 
teilweise  die  Auffassung  vertreten,  Heilungen  von  Gehörsverletzungen 
seien abzulehnen bzw. wesentlich  zurückhaltender  zuzulassen,  als  dies 
in  der  Praxis  effektiv  geschieht.  Begründet  wird  diese  Auffassung 
einerseits damit, dass der Instanzenzug dadurch verkürzt werde und der 
Betroffene  sich  gegenüber  einem  negativen  Entscheid  einer  Behörde 
durchsetzen  müsse.  Vor  allem  aber  mache  ihn  die  Behörde  durch  die 
Gehörsverweigerung  zum  Verfahrensobjekt,  statt  ihn  als  Partner  zu 
behandeln. Dies könne nicht geheilt werden, sondern müsse sanktioniert 
werden  (vgl.  HÄFELIN/  MÜLLER/  UHLMANN,  a.a.O.,  Rz. 1711,  mit 
Hinweisen).

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2.9.  Im  vorliegenden  Fall  handelte  es  sich  offensichtlich  um  eine 
schwerwiegende Gehörsverletzung, weshalb fraglich ist, ob eine Heilung 
im Rechtsmittelverfahren überhaupt zulässig ist. 

Zur Zeit wären auch die Voraussetzungen dafür gar nicht gegeben: Der 
Beschwerdeführer  1  konnte  zwar  die  ihm  durch  die  Vorinstanz 
verweigerte Akteneinsicht am 23. September 2011 nachholen. Auch hat 
die  Vorinstanz  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  15.  November  2011  die 
angefochtenen  Verfügungen  begründet.  Der  Beschwerdeführer  1  hatte 
indessen  noch  keine  Gelegenheit,  seine  Vorbringen  in  einem  zweiten 
Schriftenwechsel zu ergänzen. 

Die Durchführung eines derartigen weiteren Schriftenwechsels würde das 
Verfahren indessen unweigerlich um mehrere Monate verlängern, was im 
vorliegenden  Fall  offensichtlich  problematisch  wäre.  Die 
Liquiditätssituation  der  KG  VIII  ist  angespannt  und  auch  die  ungeklärte 
Situation  aufgrund  der  Kündigung  des  Managementvertrags  mit  der 
R._______  auf  Ende  Januar  2012  durch  B._______  muss  dringend 
geregelt  werden.  Die  Handlungsfähigkeit  der  KG  VIII  sollte  daher 
möglichst rasch und in rechtskonformer Weise wieder hergestellt werden. 

2.10. Hinzu  kommt,  dass  die  angefochtenen  Verfügungen  vom  30. Mai 
2011  auch  aus  einem  anderen  Grund  aufzuheben  sind,  wie  noch 
darzulegen ist. 

3. 
In  materieller  Hinsicht  rügt  der  Beschwerdeführer  1  weiter,  die 
angefochtenen Verfügungen stünden im Widerspruch zum Entscheid des 
Bundesgerichts,  weil  die  KG  VIII  nicht  umstrukturiert  worden  sei.  Die 
Vorinstanz  hätte  prüfen  müssen,  ob  die  Vorschläge  der  KG  VIII  zur 
Herstellung  des  rechtsmässigen  Zustands  gesetzeskonform  und 
praktikabel  seien.  Dies  habe  sie  nicht  getan.  Die  stattdessen  von  der 
Vorinstanz  angeordneten  Massnahmen  –  die  Sitzverlegung  und  die 
Eintragung  von  B._______  als  Geschäftsführerin  –  hätten  die 
Rechtswidrigkeit sogar verstärkt, statt sie zu beseitigen. Die Verfügungen 
der  Vorinstanz  stünden  auch  im  Widerspruch  zum  Entscheid  des 
Bundesverwaltungsgerichts,  weil  die  KG  IX  nicht  liquidiert  worden  sei. 
Indem  die  Vorinstanz  B._______  auch  bei  der  KG  IX  als 
Geschäftsführerin  eingesetzt  habe,  habe  sie  im  Ergebnis  ihre  eigene 
Verfügung  in  Wiedererwägung  gezogen,  ohne  jedoch  ein  förmliches 
Wiedererwägungsverfahren  durchzuführen.  Die  angefochtenen 

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Verfügungen könnten sich auf keine gesetzliche Grundlage stützen. Die 
Vorinstanz habe keines der  in Art.  132  ff.  des Kollektivanlagengesetzes 
geregelten  Aufsichtsinstrumente  angewendet  und  insbesondere  keine 
Überführung  in eine gesetzmässige Form angeordnet. Stattdessen habe 
sie  eine  Sitzverlegung  angeordnet,  die  dem  Gesellschaftsvertrag 
widerspreche,  und  eine  Geschäftsführerin  eingesetzt,  die  dazu  weder 
legitimiert noch qualifiziert sei. Ausserdem verstiessen die angefochtenen 
Verfügungen gegen die Anlegerinteressen.

Die  Beschwerdegegnerinnen  bestreiten  die  Ausführungen  des 
Beschwerdeführers 1 bezüglich der fehlenden Legitimität und Kompetenz 
von  B._______.  Es  gehe  ihm  offensichtlich  lediglich  darum,  B._______ 
sowie  den  Treuhandkommanditär  Q._______  zu  verunglimpfen.  Die 
Behauptung,  dass  die  Beschlüsse  der  Gesellschafterversammlung  vom 
14.  Dezember  2007  aller  Wahrscheinlichkeit  nach  nichtig  seien,  sei 
falsch. Die Klage des Beschwerdeführers 1 gegen diese Beschlüsse sei 
verspätet  eingereicht  worden.  An  jener  Gesellschafterversammlung 
hätten  sich  alle  Gesellschafter  mit  dem  Vorgehen  von  B._______  und 
dem Rechtsvertreter einverstanden erklärt und namentlich die gegen den 
Beschwerdeführer  1  eingeleiteten  Schritte  begrüsst.  Dass  die 
angefochtenen  Verfügungen  auf  keiner  gesetzlichen  Grundlage 
basierten,  werde  bestritten.  Nach  der  finanziellen  Entflechtung  von  den 
restlichen Gesellschaften der A._______­Gruppe habe die Vorinstanz zu 
Recht  zum  Schluss  kommen  dürfen,  dass  keine  Hinweise mehr  darauf 
bestünden,  dass  die  beiden  Kommanditgesellschaften  in  ihrer  jetzigen 
Form einer Tätigkeit im Sinne des Kollektivanlagengesetzes nachgingen. 
Die  Vorinstanz  sei  an  den  Gesellschaftervertrag  nicht  gebunden  und 
gewisse Änderungen könnten durch die Gesellschafterversammlung auch 
im Nachhinein genehmigt werden.

Die Vorinstanz begründet ihre Verfügungen vom 30. Mai 2011 erstmals in 
ihrer  Vernehmlassung  vom  15.  November  2011.  Sie  erachtet  ihre 
Verfügungen als rechtmässig und angemessen. Das Bundesgericht habe 
in  seinem  Entscheid  vom  5.  November  2010  festgestellt,  dass  es  im 
Rahmen  der  Anpassung  der  "A._______­Gruppe"  an  das 
Kollektivanlagengesetz zu einer deutlichen wirtschaftlichen Loslösung der 
KG  VIII  von  A._______  und  dessen  Gruppe  gekommen  sei  und  die 
Gesellschaft  inzwischen  eine  eigene  Organisation  und  Zwecksetzung 
habe,  weshalb  sie  nicht  als Mitglied  der Gruppe  habe  liquidiert  werden 
können. Eine eigenständige Liquidation der KG VIII  sei andererseits als 
nicht  verhältnismässig  beurteilt  worden.  Das  Bundesgericht  habe  daher 

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die  Liquidation  aufgehoben  und  die  Sache  zur  Neubeurteilung  an  die 
Vorinstanz zurückgewiesen. Die Neubeurteilung habe ergeben, dass die 
KG  VIII  inzwischen  mit  Hilfe  der  Liquidatorin  bzw. 
Untersuchungsbeauftragten  finanziell  von  den  restlichen  Gesellschaften 
der  A.________­Gruppe  und  vom  Beschwerdeführer  1  entflochten 
worden  sei  und  heute  als  eigenständiges  Unternehmen  dastehe.  Es 
handle  sich  zwar  um  eine  Beteiligungsgesellschaft,  welche  jedoch  mit 
eigenem  Personal  das  operative  Geschäft  des  Hotels  (…)  führe  und 
somit nicht dem Kollektivanlagengesetz unterstellt sei. Da die Vorinstanz 
Ende  Mai  2011  festgestellt  habe,  dass  die  KG  VIII  aktuell  kein 
Finanzmarktgesetz  verletze,  sei  das  aufsichtsrechtliche  Verfahren 
beendet  und  die  Untersuchungsbeauftragte  bei  der  KG  VIII  sowie  die 
Liquidatorin  bei  der  KG  IX  im  Handelsregister  ausgetragen  worden. 
Zugleich  sei  bezüglich  der  Zeichnungsberechtigung  der  Zustand wieder 
herzustellen gewesen, wie er vor dem aufsichtsrechtlichen Eingreifen der 
Vorinstanz bestanden habe. Im Jahr 2007 seien dem Beschwerdeführer 1 
die  Zeichnungsberechtigung  für  die  KG  VIII  und  die  KG  IX  von  der 
Gesellschaft  entzogen  und  stattdessen  B._______  von  der 
Gesellschafterversammlung  als  Geschäftsführerin  gewählt  worden, 
nachdem  sie  zuvor  vom  Vormundschaftsamt  (…)  zur  Beiständin  der 
Gesellschaften  bestellt  worden  sei.  Die  Wahl  von  B._______  sei  vom 
Beschwerdeführer 1 angefochten worden. Der Vorinstanz sei der heutige 
Stand  dieses  zivilrechtlichen  Verfahrens  nicht  bekannt,  doch  soweit 
ersichtlich  sei  nie  ein  Urteil  ergangen.  Indessen  sei  aufgrund  dieser 
Umstände  beim  Einschreiten  der  Vorinstanz  bei  der  KG VIII  keine 
Geschäftsleitung  im  Handelsregister  eingetragen  gewesen,  welcher  die 
Zeichnungsberechtigung nach Abzug des Untersuchungsbeauftragten im 
Mai  2011  wieder  hätte  zugestanden  werden  können.  Dies  hätte  zur 
Handlungsunfähigkeit  der  KG  VIII  geführt,  was  angesichts  der 
angespannten Liquiditätssituation der KG VIII  unweigerlich den Konkurs 
der  Gesellschaft  zur  Folge  gehabt  hätte.  Im  Rahmen  verschiedener 
Gespräche zwischen der Vorinstanz und der Untersuchungsbeauftragten 
sowie Vertretern der KG VIII habe sich gezeigt, dass der eingeschlagene 
Kurs – die definitive Loslösung vom Beschwerdeführer 1 − weiterverfolgt 
werden  solle. Die grosse Mehrheit  der Kommanditäre  der KG VIII  habe 
mangels  Vertrauen  in  den  Beschwerdeführer  1  den  endgültigen  Bruch 
angestrebt.  Der  Beschwerdeführer  1  habe  sich  offenbar  geweigert  sich 
als  unbeschränkt  haftender  Komplementär  aus  der  KG  VIII  zurück  zu 
ziehen. Daher habe die KG VIII im Frühjahr den Plan gefasst, sich in eine 
Aktiengesellschaft  zu  wandeln,  um  sich  auf  diese Weise  juristisch  vom 
Beschwerdeführer 1  lösen zu können. Der Plan habe der Vorinstanz als 

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im Einklang mit dem Entscheid des Bundesgerichts stehend erschienen. 
B._______,  die  von der Gesellschafterversammlung  vom 14. Dezember 
2007  mit  überwältigender  Mehrheit  gewählte  Geschäftsführerin  und 
ehemalige Beiständin der KG VIII, habe sich angeboten, die Gesellschaft 
in  die  neue  Form  zu  überführen.  Die  Vorinstanz  habe  daher  im  Sinne 
einer  konstruktiven Lösung, welche  sachlich  gerechtfertigt  und  juristisch 
vertretbar  erschienen  sei  sowie  bei  niemandem  einen  finanziellen 
Schaden  bewirkte,  die  zuständigen  Handelsregister  angewiesen,  die 
Zeichnungsberechtigung  von  B._______  bei  der  KG  VIII  und  IX 
einzutragen.  Beide  Gesellschaften  hätten  sodann  baldmöglichst  durch 
Durchführung  einer  Gesellschafterversammlung  mit  Neuwahlen  selbst 
bestimmen  sollen,  wen  sie  als  Geschäftsführer  wählen  wollten.  Die 
Frage,  wie  die  Vertretung  der  Gesellschaft  langfristig  zivilrechtlich 
geregelt werde, obliege den zuständigen Zivilgerichten.

3.1.  Das  Beschwerdeverfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht  wird 
grundsätzlich  von  der  Dispositionsmaxime  beherrscht.  Streitgegenstand 
in  der  nachträglichen  Verwaltungsrechtspflege  bildet  das 
Rechtsverhältnis,  welches  Gegenstand  der  angefochtenen  Verfügung 
bildet, soweit es im Streit liegt (BGE 131 V 164 E. 2.1 mit Hinweisen). 

Anfechtungsobjekt  des  vorliegenden  Verfahrens  sind  die  beiden 
Verfügungen  vom  30.  Mai  2011,  mit  denen  die  Vorinstanz  das 
Handelsregisteramt  des  Kantons  N._______  bzw.  das 
Handelsregisteramt des Kantons K._______   anwies, die Eintragung der 
X._______ AG als Untersuchungsbeauftragte der KG VIII bzw. der KG IX 
zu löschen und B._______ als Geschäftsführerin der KG VIII bzw. der KG 
IX mit Einzelunterschrift einzutragen. 

Der Beschwerdeführer 1 beantragt, diese Verfügungen seien aufzuheben 
und die gestützt darauf vorgenommenen Eintragungen seien rückgängig 
zu  machen.  In  der  Begründung  seiner  Beschwerde  führt  er  zusätzlich 
aus,  Rechtsfolgen  der  beantragten  Aufhebung  der  angefochtenen 
Verfügungen  seien  nicht  nur  die  Löschung  der  fraglichen  Einträge  im 
Handelsregister,  sondern  gleichzeitig  müsse  auch  ein  neutraler, 
qualifizierter  Treuhänder  eingesetzt  werden,  welcher  die 
Geschäftsführung der KG VIII und der KG IX übernehme. Ferner müsse 
die  Vorinstanz  angewiesen  werden,  in  der  Sache  selbst  neu  zu 
entscheiden,  indem  die  beiden  Gesellschaften  freiwillig  zu  liquidieren 
seien.

http://links.weblaw.ch/BGE-131-V-164
http://links.weblaw.ch/BGE-131-V-164
http://links.weblaw.ch/BGE-131-V-164
http://links.weblaw.ch/BGE-131-V-164
http://links.weblaw.ch/BGE-131-V-164

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Für  die  Frage,  inwieweit  ein  Rechtsverhältnis  im  Streit  liegt,  ist  auf  die 
Beschwerdebegehren  abzustellen.  Bei  Laienbeschwerden  werden 
diesbezüglich  auch  Rechtsbegehren  berücksichtigt,  die  sich  lediglich 
sinngemäss  aus  der  Begründung  der  Beschwerde  ergeben;  ist  ein 
Beschwerdeführer dagegen durch einen Rechtsanwalt vertreten, so sind 
grundsätzlich  nur  die  formal  ausgeschiedenen,  als  Rechtsbegehren 
bezeichneten  Anträge  massgeblich.  Die  Beschwerdebegründung  ist 
lediglich  ergänzend  bzw.  zum  richtigen  Verständnis  dieser  formal 
gestellten Beschwerdebegehren heranzuziehen.

Der Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens beschränkt sich somit 
auf  das  Beschwerdebegehren,  die  angefochtenen  Verfügungen  vom 
30. Mai 2011 seien aufzuheben und die gestützt darauf vorgenommenen 
Eintragungen  seien  rückgängig  zu  machen.  Die  Ausführungen  des 
Beschwerdeführers  zu  den  von  ihm  erwarteten  Rechtsfolgen  können 
dagegen nicht zu einer Erweiterung des Streitgegenstands auf die Frage 
einer  allfälligen  Liquidation  der  KG  VIII  und  der  KG  IX  führen.  Ob  die 
Vorinstanz das Urteil des Bundesgerichts vom 5. November 2010 richtig 
umgesetzt  hat  oder  nicht  bzw.  ob  sie  statt  der  angefochtenen 
Verfügungen  andere  Massnahmen  hätte  treffen  sollen,  um  den 
Weisungen des Bundesgerichts zu entsprechen, ist nicht Gegenstand der 
vom  Beschwerdeführer  1  gestellten  Rechtsbegehren  und  damit  auch 
nicht Teil des Streitgegenstands des vorliegenden Verfahrens. 

3.2. Das  Kollektivanlagengesetz  vom  23. Juni  2006  (KAG,  SR  951.31) 
sieht vor, dass die Vorinstanz gegen Personen, die ohne Bewilligung oder 
Genehmigung  eine  nach  diesem  Gesetz  bewilligungspflichtige  Tätigkeit 
ausüben,  die  Auflösung  verfügen  kann  (vgl.  Art.  135  Abs.  1  KAG). Zur 
Wahrung der  Interessen der Anleger  kann die Vorinstanz auch  lediglich 
die  Überführung  der  kollektiven  Kapitalanlage  in  eine  gesetzmässige 
Form vorschreiben  (vgl. Art.  135 Abs.  2 KAG). Weiter  sieht Art.  31 des 
Finanzmarktaufsichtsgesetzes  vom  22.  Juni  2007  (FINMAG,  SR  956.1) 
vor,  dass  die  Vorinstanz  für  die  Wiederherstellung  des 
ordnungsgemässen  Zustandes  sorgt,  wenn  ein  Beaufsichtigter  die 
Bestimmungen  eines  Finanzmarktgesetzes  verletzt  oder  sonstige 
Missstände bestehen. 

Auch  im  Kontext  der  sehr  weit  gefassten  Kompetenznorm  von  Art.  31 
FINMAG muss die Vorinstanz –  trotz des  ihr  eingeräumten  technischen 
Ermessens  –  gesetzeskonform  handeln  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts 

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2C_127/2010  vom  15.  Juli  2011  E.  2.3).  Die  massgeblichen  zivil­  und 
gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen sind daher zu beachten.

3.3.  Die  Vorinstanz  macht  sinngemäss  geltend,  sie  habe  mit  den 
angefochtenen Verfügungen  lediglich  der  KG VIII  und  der  KG  IX  deren 
eigene  Handlungsfähigkeit  zurückgegeben,  nachdem  sie  das 
aufsichtsrechtliche Verfahren beendet und die Untersuchungsbeauftragte 
bei der KG VIII sowie die Liquidatorin bei der KG  IX  im Handelsregister 
ausgetragen  habe.  Ihre  Absicht  sei  gewesen,  bezüglich  der 
Zeichnungsberechtigung grundsätzlich den Zustand wieder herzustellen, 
wie er vor dem aufsichtsrechtlichen Eingreifen bestanden habe. 

3.4.  Diesbezüglich  ist  indessen  festzustellen,  dass  die  durch  die 
Vorinstanz  verfügten  Handelsregistereinträge  in  wesentlichen  Punkten 
von  den  effektiven  gesellschaftsrechtlichen  Vertretungsverhältnissen 
innerhalb der KG VIII und der KG IX abweichen.

3.5.  Was  die  KG  IX  betrifft,  so  war  dem  Beschwerdeführer  1  die 
gesellschaftsinterne  Vertretungsbefugnis  nie  entzogen  worden.  Die 
Vorinstanz  behauptet  dies  zwar  in  ihrer  Vernehmlassung,  indessen  ist 
aktenmässig  nicht  nachvollziehbar,  worauf  sie  diese  Annahme  stützt. 
Auch  die  Beschwerdegegnerinnen  haben  weder  in  diesem  noch  im 
Verfahren 
B­4312/2008  je  behauptet,  dass  ein  Gerichtsurteil,  eine  richterliche 
Verfügung  oder  der  Beschluss  einer  Gesellschafterversammlung  der 
KG IX  existierten,  die  sich  zur  Frage  eines  Entzugs  der 
Vertretungsbefugnis  des  Beschwerdeführers  1  oder  zur  Ernennung  von 
B._______  zur  Geschäftsführerin  äussern  würden  (vgl.  das  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts B­4312/2008 vom 31. Juli 2009 E. 1.6.3). Der 
Beschluss  der  ausserordentlichen  Gesellschafterversammlung  der  KG 
VIII vom 14. Dezember 2007  ist  in Bezug auf diese Frage offensichtlich 
nichtig, da es sich dabei nicht einmal formal um einen Beschluss der KG 
IX handelt. 

Warum  die  Vorinstanz  davon  ausging,  B._______  sei  als 
Geschäftsführerin der KG IX anzusehen, ist daher nicht nachvollziehbar.

3.6. Bezüglich  der  KG  VIII  führt  die  Vorinstanz  aus,  B._______  sei  die 
ehemalige  Beiständin  der  KG  VIII  und  anlässlich  der 
Gesellschafterversammlung vom 14. Dezember 2007 mit überwältigender 
Mehrheit der Anleger zur Geschäftsführerin gewählt worden, weshalb es 

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rechtlich  zulässig  gewesen  sei,  sie  als  einzelzeichnungsberechtigte 
Geschäftsführerin  ins Handelsregister einzutragen. Diese Argumentation 
geht  indessen  in  verschiedenen  Punkten  von  unrichtigen 
sachverhaltlichen oder rechtlichen Prämissen aus.

3.6.1.  Aus  den  vorinstanzlichen  Akten  ergibt  sich,  dass  der 
Kantonsgerichtspräsident  K._______   auf  Antrag  der 
Treuhandgesellschaften, welche den Grossteil der Kommanditäre der KG 
VIII  vertreten,  dem  Beschwerdeführer  1  mit  vorsorglicher  Massnahme 
vom 30. Mai 2007 die Zeichnungsberechtigung für die KG VIII entzogen 
hatte.  In  der  Begründung  dieses  Entscheids  verwies  der 
Kantonsgerichtspräsident  die  Gesuchstellerinnen  an  die  zuständige 
Vormundschaftsbehörde,  um  der  durch  diese  Massnahme 
handlungsunfähig  gewordenen  KG  VIII  einen  Beistand  bestellen  zu 
lassen.  In  der  Folge  ernannte  das  zuständige  Vormundschaftsamt  (…) 
die  von  den  Treuhändern  vorgeschlagene  B._______  zur  (alleinigen) 
Beiständin  der  KG  VIII.  Der  Beschwerdeführer  1  erhob  gegen  diesen 
Beschluss  Einsprache,  worauf  die  Vormundschaftsbehörde  am 
27. November  2007  eine  Mehrfachbeistandsschaft  mit  gemeinsamer 
Amtsführung  einsetzte,  bestehend  aus  B._______  und  einem  vom 
Beschwerdeführer  1  vorgeschlagenen  zweiten  Beistand.  Diese 
Mehrfachbeistandsschaft wurde am 25. August 2010 aufgehoben, auch in 
Bezug  auf  B._______,  und  konnte  daher  über  diesen  Zeitpunkt  hinaus 
keine Wirkung mehr entfalten. 

3.6.2. Richtig  ist, dass B._______ mit Beschluss der ausserordentlichen 
Gesellschafterversammlung  der  KG  VIII  vom  14.  Dezember  2007  zur 
Geschäftsführerin  der  KG  VIII  und  der  KG  IX  gewählt  wurde.  Der 
Beschwerdeführer 1 erachtet diesen Beschluss allerdings als nichtig und 
hat ihn angefochten. Das Resultat dieser Klage ist unbestrittenermassen 
noch  ausstehend.  Ob  ein  derartiger  Beschluss,  solange  er  noch  nicht 
durch Urteil aufgehoben wurde, gültig wäre, wenn er nur anfechtbar, aber 
nicht nichtig wäre, wie das bezüglich Generalversammlungsbeschlüssen 
einer  Aktiengesellschaft  gilt,  erscheint  angesichts  der  wesentlichen 
Unterschiede zwischen den jeweiligen rechtlichen Ordnungen als fraglich 
(vgl.  auch  PETER  JUNG,  in: 
Amstutz/Breitschmid/Furrer/Girsberger/Huguenin/Müller­Chen/Roberto/ 
Rumo­Jungo/Schnyder  [Hrsg.],  Handkommentar  zum  Schweizer 
Privatrecht, Zürich/Basel/Genf 2007, N. 4 zu Art.  534 OR). Diese Frage 
kann  indessen  offen  gelassen  werden,  da  auch  die  Gründe,  die  der 

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Beschwerdeführer  1  für  die  Annahme  von  Nichtigkeit  angeführt  hat, 
keineswegs zum vornherein alle als haltlos erscheinen: 

Der  Beschwerdeführer  1  kritisiert  diesbezüglich  u.a.,  die 
Gesellschafterversammlung sei gemäss § 9 Abs. 1 Gesellschaftsvertrag 
zwar  befugt,  "weitere  Geschäftsführer"  neben  dem  Komplementär  zu 
bestellen, nicht aber an seiner Stelle. 

Die  in  Frage  stehende  Bestimmung  ist  nicht  nur  nach  ihrem  Wortlaut, 
sondern auch im Kontext des massgebenden Rechts auszulegen. In der 
herrschenden Lehre wird diesbezüglich die Auffassung vertreten, dass es 
grundsätzlich nicht zulässig sei, die Geschäftsführung einer Kommandit­ 
oder  Kollektivgesellschaft  ausschliesslich  einem  Geschäftsführer 
anzuvertrauen, der kein Komplementär bzw. kein Gesellschafter  ist  (vgl. 
PESTALOZZI/HETTICH,  a.a.O.,  N.  7  zu  Art.  603;  CARL  BAUDENBACHER, 
Basler  Kommentar  OR  II,  N.  6  zu  Art.  555).  Ob  der  einzige 
Komplementär, dessen Namen die Kommanditgesellschaft auch noch  in 
der  Firma  trägt,  überhaupt  gegen  seinen  Willen  aus  der  Gesellschaft 
ausgeschlossen  werden  kann,  ohne  dass  die  Kommanditgesellschaft 
selbst aufgelöst oder grundsätzlich umstrukturiert werden muss, ist daher 
fraglich. Diese Frage  ist  indessen seit Sommer 2007 Gegenstand eines 
Verfahrens vor dem zuständigen Zivilgericht. Es stellt eine offensichtliche 
Missachtung  dieser  gerichtlichen  Zuständigkeit  –  und  möglicherweise 
auch  von  zwingendem  materiellem  Recht  –  dar,  wenn  ein  Teil  der 
Kommanditäre  in  dieser  Situation  versucht,  durch  einen 
gesellschaftsinternen Mehrheitsbeschluss eine Vertreterin seiner eigenen 
gesellschaftsinternen  Fraktion  zur  alleinigen  und 
einzelzeichnungsberechtigten  Geschäftsführerin  zu  ernennen  und  damit 
das Urteil des zuständigen Zivilgerichts in seinem Sinn vorwegzunehmen. 

Das  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  1,  der  von  ihm  angefochtene 
Beschluss  der  ausserordentlichen  Gesellschafterversammlung  vom  14. 
Dezember  2007  sei  nichtig,  erscheint  daher  nicht  ohne  Weiteres  als 
haltlos. 

3.6.3.  Angesichts  dieser  Sachverhaltslage  hatte  bereits  das 
Bundesgericht in seinem Urteil ausgeführt, die Vertretungsverhältnisse in 
der  KG  VIII  seien  "gesellschaftsintern  umstritten,  ohne  dass  die  Frage 
zivilrechtlich  definitiv  entschieden  wurde"  (Urteil  des  Bundesgerichts 
2C_571/2009  vom  5.  November  2010  E. 1.1.1).  Dieser  Beurteilung  ist 

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immer  noch  zuzustimmen,  denn  der  rechtserhebliche  Sachverhalt  hat 
sich diesbezüglich nicht geändert.  

3.6.4. Letztlich sind diese umstrittenen Fragen im vorliegenden Verfahren 
nicht  zu  entscheiden,  auch  nicht  vorfrageweise. Sowohl  der Entzug  der 
Geschäftsführereigenschaft  des  Beschwerdeführers  1  wie  auch  die 
Gültigkeit  des  Beschlusses  der  ausserordentlichen 
Gesellschafterversammlung vom 14. Dezember 2007 sind je Gegenstand 
eines  zur  Zeit  immer  noch  hängigen  zivilrechtlichen  Verfahrens.  Die 
Zuständigkeit  dieser Zivilgerichte  ist  zu  respektieren und  ihrem Urteil  ist 
nicht  vorzugreifen,  insbesondere  nicht  ohne  Not  und  ohne  vertiefte 
Auseinandersetzung  mit  dem  massgeblichen  Sachverhalt  und  dem 
anwendbaren Recht. 

3.7. Die  angefochtenen  Verfügungen  der  Vorinstanz  vom  30. Mai  2011 
erweisen  sich  daher  auch  in  der  Sache  als  rechtswidrig  und  sind 
aufzuheben und die bereits vorgenommenen Einträge von B._______ als 
einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin der KG VIII und der KG IX 
ins Handelsregister sind zu löschen. 

4. 
Die  Vorinstanz  stellt  sich  in  ihrer  Vernehmlassung  auf  den  Standpunkt, 
auch  wenn  die  Eintragung  von  B._______  als  zeichnungsberechtigte 
Geschäftsführerin  sich  als  rechtswidrig  erweisen  und  zu  löschen  sein 
sollte,  sei  die Sache  jedenfalls  nicht  an die Vorinstanz  zurückzuweisen. 
Wie  in  diesem Fall  die Handlungsfähigkeit  der Gesellschaften  gesichert 
werden  könne,  müssten  die  Gesellschafter  nach  den  Regeln  des 
Zivilrechts  klären.  Für  aufsichtsrechtliche  Handlungen  bestehe  keine 
Anspruchsnorm  mehr,  weshalb  die  Vorinstanz,  sollte  die  Sache  an  sie 
zurückgewiesen  werden,  weder  eine  gesetzliche  Grundlage  noch  eine 
Pflicht  sehen  würde,  in  dieser  Sache  weiter  tätig  zu  werden.  Für  die 
(Wieder­)Einsetzung  eines  Untersuchungsbeauftragten  oder  die 
Einsetzung  einer  dritten  'neutralen'  Person  fehlten  die  gesetzlichen 
Grundlagen und wohl auch das Geld. 

4.1.  Was  die  Frage  einer  allfälligen  Rückweisung  der  Sache  an  die 
Vorinstanz  betrifft,  so  hat  der  Beschwerdeführer  1  diese  zwar  nicht 
ausdrücklich  beantragt.  Indessen  kann  diesbezüglich  der  Kontext  der 
angefochtenen Verfügungen nicht völlig unberücksichtigt bleiben: 

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Diesbezüglich  ist nicht restlos klar,  inwieweit die Annahme, dass die KG 
VIII  und  die  KG  IX  in  der  Folge  durch  B._______  geleitet  und  in  der 
zwischen  der  Vorinstanz  und  den  Beschwerdegegnerinnen 
abgesprochenen Weise umstrukturiert werden würden, eine wesentliche 
Voraussetzung  für  den  Entscheid  der  Vorinstanz  war,  die  beiden 
Kommanditgesellschaften  aus  dem  aufsichtsrechtlichen  Verfahren  zu 
entlassen.  Aufgrund  der  Ausführungen  der  Vorinstanz  drängt  sich 
jedenfalls der Eindruck auf, die Frage, wer die Vertretungsmacht  in den 
beiden Kommanditgesellschaften  innehabe, sei aus Sicht der Vorinstanz 
aufsichtsrechtlich relevant. 

Vor  allem  aber  weist  die  Vorinstanz  in  ihrer  Vernehmlassung  zu  Recht 
darauf hin, dass es nicht angegangen wäre, wenn sie die KG VIII und die 
KG  IX aus  ihrer Aufsicht entlassen und die Zeichnungsberechtigung der 
Untersuchungsbeauftragten  bzw.  Liquidatorin  im  Handelsregister  hätte 
löschen  lassen,  ohne  diese  Zeichnungsberechtigungen  zu  ersetzen. 
Dieser  Auffassung  ist  zuzustimmen.  Der  Wiedereintrag  der  eigenen 
Organe  oder  nach  gesellschaftsinternen  Regeln  zuständigen  Vertreter 
einer  Gesellschaft  nach  der  Löschung  der  Zeichnungsberechtigung  der 
Beauftragten  der  Vorinstanz  stellt  eine  notwendige  letzte  Massnahme 
anlässlich  der  Entlassung  einer  Gesellschaft  aus  einem 
aufsichtsrechtlichen  Unterstellungsverfahren  dar.  Verfügt  eine 
Gesellschaft  über  keinen  derartigen  Vertreter  mehr,  oder  erachtet  die 
Vorinstanz die Entlassung aus der Aufsicht nur nach einem Wechsel des 
Geschäftsführers  als  möglich,  so  hat  die  Vorinstanz  den  betroffenen 
Gesellschaftern  rechtzeitig  Gelegenheit  zu  geben,  die  notwendigen 
Massnahmen  zu  treffen,  damit  entsprechend  den  gesellschaftsinternen 
und  gesetzlichen  Bestimmungen  ein  neuer  Vertreter  bestimmt  werden 
kann,  der  dann  den  Untersuchungsbeauftragten  als 
zeichnungsberechtigte Person im Handelsregister ablösen kann. 

Erweisen  sich  die  von  der  Vorinstanz  als  letzte  Massnahme  vor  der 
Entlassung  aus  der  Aufsicht  veranlassten  Eintragungen  als  nicht 
rechtskonform,  so  können  sie  daher  auch  durch  das 
Bundesverwaltungsgericht  jedenfalls nicht ersatzlos aufgehoben werden, 
wenn dadurch  die  betroffenen Gesellschaften  handlungsunfähig werden 
würden. 

4.2. Die Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht  ist grundsätzlich 
reformatorisch ausgestaltet, d.h. das Gericht entscheidet in der Regel bei 
mindestens  teilweiser  Gutheissung  der  Begehren  in  der  Sache  selbst. 

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Nur  ausnahmsweise  kassiert  es  die  angefochtene Verfügung  und weist 
die  Sache  mit  verbindlichen  Weisungen  zu  neuem  Entscheid  an  die 
Vorinstanz  zurück  (vgl.  Art.  61  Abs.  1  VwVG).  Eine  Rückweisung  ist 
indessen insbesondere dann angebracht, wenn die Vorinstanz bei  ihrem 
Entscheid  aufgrund  der  von  ihr  eingenommenen  Rechtsauffassung 
Fragen  nicht  geprüft  hat,  bei  deren  Beurteilung  sie  einen  eigentlichen 
Ermessensspielraum  gehabt  hätte  (vgl.  PHILIPPE  WEISSENBERGER,  in: 
Waldmann/Weissenberger  [Hrsg.],  Praxiskommentar  VwVG, 
Zürich/Basel/Genf 2009, N 15 ff. zu Art. 61 VwVG). 

Bezüglich  der  Frage,  was  die  Vorinstanz  anstelle  der  angefochtenen 
Verfügungen  hätte  tun  sollen,  gibt  es  nicht  nur  eine,  sondern 
verschiedene  rechtlich  nicht  zu  beanstandende  Alternativen.  Der 
Vorinstanz  wäre  daher  diesbezüglich  ein  Ermessensspielraum 
zugestanden. 

4.3. Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie auf 
geeignete und rechtskonforme Weise sicher stellt, dass die Löschung der 
von  ihr  veranlassten  Einträge  zu  keiner  unzumutbar  langen  Phase  der 
Handlungsunfähigkeit der beiden Kommanditgesellschaften führt. Es liegt 
in  ihrem  Ermessen,  ob  sie  –  beispielsweise  –  die  betroffenen 
Gesellschafter der KG VIII dazu anhalten will, das zuständige Zivilgericht 
unverzüglich um die Ernennung eines Sachwalters zu ersuchen, oder ob 
sie  für  eine  Übergangsfrist,  bis  zum  Abschluss  der  bereits  hängigen 
Zivilverfahren,  erneut  ihre  Untersuchungsbeauftragte  als 
zeichnungsberechtigte  Vertreterin  ins  Handelsregister  eintragen  lassen 
will.  Technisches  Ermessen  steht  ihr  auch  zu  bezüglich  der  Frage,  ob 
dem Wiedereintrag der Zeichnungsberechtigung des Beschwerdeführers 
1  als  einzelzeichnungsberechtigter  Geschäftsführer  der  KG  IX  allenfalls 
aufsichtsrechtliche  Bedenken  entgegen  stehen,  welche  zu  einer 
Wiedererwägung des Entscheids, die KG IX bereits Ende Mai 2011 aus 
dem Unterstellungsverfahren zu entlassen, führen könnten. 

Bei  der  Prüfung  der  möglichen  Optionen  wird  die  Vorinstanz 
insbesondere auch den Beschwerdeführer 1 als Partei  in das Verfahren 
einzubeziehen und ihm das rechtliche Gehör zu gewähren haben.

5. 
Im  Ergebnis  ist  die  Beschwerde  des  Beschwerdeführers  1  daher 
gutzuheissen,  soweit  darauf  einzutreten  ist.  Die  angefochtenen 
Verfügungen  vom  30.  Mai  2011  sind  aufzuheben,  die  zuständigen 

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Handelsregisterämter  sind  anzuweisen,  die Einträge  von B._______  als 
einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin der KG VIII und der KG IX 
zu  löschen,  und  die  Sache  ist  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  zum 
weiteren Vorgehen im Sinne der vorstehenden Erwägung.

6. 
Die Auferlegung  von Partei­  und Verfahrenskosten  gibt  Anlass  zu  einer 
genaueren  Prüfung,  wer  eigentlich  auf  der  beschwerdegegnerischen 
Seite das Kostenrisiko trägt. 

Mit  Eingabe  vom  19.  August  2011  beantragte  Rechtsanwalt  Hoch 
"namens  und  im  Auftrag"  der  KG  VIII  und  der  KG  IX,  auf  die 
Beschwerden  sei  nicht  einzutreten,  eventualiter  seien  sie  abzuweisen. 
Dass  Rechtsanwalt  Hoch  befugt  war,  gestützt  auf  die  2007  von  der 
damaligen  Beiständin  unterzeichnete  Anwaltsvollmacht  die  KG  VIII  im 
Unterstellungsverfahren  vor  der  Vorinstanz  und  den 
Rechtsmittelinstanzen  zu  vertreten,  solange  diese  Vollmacht  nicht 
widerrufen  wurde,  ergibt  sich  aus  den  Urteilen  des 
Bundesverwaltungsgerichts  und  des  Bundesgerichts  zur 
Unterstellungsfrage  (Urteile  des  Bundesgerichts  2C_571/2009  vom  5. 
November  2010  und  des  Bundesverwaltungsgerichts  B­4312/2008  vom 
31.  Juli  2009).  Da  diese  Vollmacht  offenbar  auch  weiterhin  nicht 
widerrufen  wurde,  war  er  deshalb  auch  befugt,  im  Kontext  der 
Fortführung dieses Unterstellungsverfahrens vor der Vorinstanz namens 
der  KG VIII  Anträge  zu  stellen,  die  letztlich  zu  einem Prozessrisiko  der 
KG  VIII  führen  konnten.  Was  dagegen  die  KG  IX  betrifft,  hatte  das 
Bundesverwaltungsgericht  bereits  in  seinem  –  diesbezüglich  in 
Rechtskraft  erwachsenen  –  Urteil  festgehalten,  dass  nur  der 
Beschwerdeführer 1, nicht aber die Kommanditärin der KG IX befugt war, 
namens  der  KG  IX  Beschwerde  zu  erheben  (vgl.  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgerichts  B­4312/2008  vom  31.  Juli  2009  E.  1.6.3). 
Rechtsanwalt Hoch war  daher  nicht  befugt,  im  hier  in  Frage  stehenden 
Verfahren  vor  der  Vorinstanz  namens  der  KG  IX  Anträge  zu  stellen, 
welche diese selbst einem Prozessrisiko aussetzten. 

Genau  betrachtet  ist  somit  einzig  die  KG  VIII  Beschwerdegegnerin  im 
vorliegenden  Verfahren  und  damit  Trägerin  des  Prozessrisikos  auf  der 
beschwerdegegnerischen Seite.

7. 
Die Verfahrenskosten sind in der Regel von der unterliegenden Partei zu 

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tragen  bzw.  im  Verhältnis  des  jeweiligen  Unterliegens  den  Parteien 
aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

Bezüglich  der  Beschwerde  des  Beschwerdeführers  1  obsiegt  dieser  in 
wesentlichen  Punkten.  Die  diesbezüglichen  Verfahrenskosten  von 
Fr. 2'500.− sind daher zu einem Fünftel dem Beschwerdeführer 1 und zu 
vier  Fünfteln  der  Beschwerdegegnerin  1  aufzuerlegen.  Hinzu  kommen 
Verfahrenskosten  für  die  verschiedenen Zwischenverfügungen  in Bezug 
auf  die  Anträge  auf  Erlass  vorsorglicher  Massnahmen  und  Entzug  der 
aufschiebenden  Wirkung  der  Beschwerde.  Diesbezüglich  ist  die 
Beschwerdegegnerin  1  als  überwiegend  unterliegend  anzusehen, 
weshalb  ihr unter diesem Titel  insgesamt Fr. 1'000.− aufzuerlegen sind. 
Für  die  Zwischenverfügung  vom  7. Oktober  2011  werden  keine 
Verfahrenskosten  erhoben,  da  dieser  Verfügung  ein  Vergleich  der 
Parteien  zugrunde  liegt  (vgl.  Art.  6  Bst.  a  des  Reglements  vom 
21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

Die Beschwerdeführerin 2 unterliegt vollständig, weshalb  ihr die auf  ihre 
Beschwerde  entfallenden  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  sind.  Die 
Gerichtsgebühr  für  einen  Nichteintretensentscheid  wird  praxisgemäss 
wesentlich  niedriger  angesetzt  als  die  Gebühr  für  einen  materiellen 
Entscheid.

Den Beschwerdeführenden ist weiter für die anlässlich der Akteneinsicht 
vom 23. September 2011 verlangten 607 Seiten Aktenkopien zusätzlich 
eine Gebühr von Fr. 303.50 – je zur Hälfte und in solidarischer Haftung – 
aufzuerlegen  (vgl.  Art.  6  Bst.  a  des Reglements  vom  21. Februar  2008 
über  die  Verwaltungsgebühren  des  Bundesverwaltungsgerichts  (GebR­
BVGer, SR 173.320.3).

8. 
Die Beschwerdeinstanz kann der teilweise obsiegenden Partei von Amtes 
wegen oder  auf Begehren  eine Parteientschädigung  für  ihr  erwachsene 
notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen (Art. 64 Abs. 
1 VwVG und Art. 7 Abs. 2 VGKE).

Die  Parteientschädigung  umfasst  die  Kosten  der  Vertretung  sowie 
allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei  (Art. 8 VGKE). Sowohl 
der  Beschwerdeführer  1 wie  auch  die Beschwerdegegnerin  1 waren  im 
Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht anwaltlich vertreten, haben 

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indessen  keine  Kostennote  eingereicht,  weshalb  die  ihnen 
zuzusprechende Parteientschädigung aufgrund der Akten festzusetzen ist 
(Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE). 

Für beide Beschwerdeführenden zusammen ist diesbezüglich von einem 
anrechenbaren  Aufwand  von  Fr.  12'000.−  auszugehen  (ohne  den 
Aufwand  in  Bezug  auf  den  Antrag  der  R._______,  aber  inklusive 
Auslagen  und  Mehrwertsteuer).  Entsprechend  dem  Ausgang  des 
Verfahrens  hat  der  Beschwerdeführer  1  daher  Anspruch  auf  eine 
Parteientschädigung von Fr. 3'600.− zu Lasten der Beschwerdegegnerin 
1.

Für  die  Beschwerdegegnerin  1  ist  von  einem  Aufwand  von  rund 
Fr. 9'500.−  (inklusive  Auslagen  und  Mehrwertsteuer)  auszugehen. 
Berücksichtigt  ist  darin  lediglich  der  für  dieses  Verfahren  erforderliche 
Aufwand,  nicht  aber  etwa  die  Korrespondenz  mit  der  R._______,  da 
dieser  Aufwand  nicht  durch  dieses  Verfahren,  sondern  durch 
Geschäftsführungshandlungen  von  B._______  verursacht  wurde.  Dem 
Ausgang  des  Verfahrens  entsprechend  hat  die  Beschwerdegegnerin  1 
daher Anspruch auf eine Parteientschädigung von Fr. 4'750.− zu Lasten 
der Beschwerdeführerin 2.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 

1.1. 
Die  Beschwerde  des  Beschwerdeführers  1  wird  gutgeheissen,  soweit 
darauf einzutreten ist. 

Die  angefochtenen Verfügungen  der  FINMA  vom  30. Mai  2011 werden 
aufgehoben.

Das  Handelsregisteramt  des  Kantons  N._______  wird  angewiesen,  die 
Eintragung  von  B._______  als  einzelzeichnungsberechtigte 
Geschäftsführerin  der  A._______  &  Co.  VIII  Sachwert­Beteiligung 
Kommanditgesellschaft zu löschen. 

Das  Handelsregisteramt  des  Kantons  K._______  wird  angewiesen,  die 
Eintragung  von  B._______  als  einzelzeichnungsberechtigte 
Geschäftsführerin  der  A._______  &  Co.  IX  Sachwert­Beteiligung 
Kommanditgesellschaft zu löschen.

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Die  Sache  wird  an  die  Vorinstanz  zurückgewiesen  zum  weiteren 
Vorgehen im Sinne der Erwägungen.

1.2. 
Auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin 2 wird nicht eingetreten.

2. 
Dem Beschwerdeführer 1 werden Verfahrenskosten von Fr. 500.− sowie 
eine  Gebühr  von  Fr.  151.75  auferlegt.  Der  Betrag  von  Fr.  651.75  wird 
nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils mit dem geleisteten 
Kostenvorschuss von Fr. 2'500.– verrechnet und dem Beschwerdeführer 
1 wird der Betrag von Fr. 1'848.25 zurückerstattet.

Der  Beschwerdeführerin  2  werden  Verfahrenskosten  von  Fr.  1'000.− 
sowie eine Gebühr von Fr. 151.75 auferlegt. Der Betrag von Fr. 1'151.75 
wird  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorliegenden  Urteils  mit  dem 
geleisteten  Kostenvorschuss  von  Fr.  2'500.–  verrechnet  und  der 
Beschwerdeführerin 2 wird der Betrag von Fr. 1'348.25 zurückerstattet.

Der  Beschwerdegegnerin  1  werden  Verfahrenskosten  von  Fr.  3'000.− 
auferlegt. Die Beschwerdegegnerin 1 hat den ihr auferlegten Anteil innert 
30  Tagen  nach  Eintritt  der  Rechtskraft  des  vorliegenden  Urteils 
zugunsten  der  Gerichtskasse  zu  überweisen.  Die  Zustellung  des 
Einzahlungsscheines erfolgt mit separater Post.

3. 
Die  Beschwerdegegnerin  1  hat  den  Beschwerdeführer  1  für  das 
Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  mit  Fr.  3'600.–  zu 
entschädigen.

Die  Beschwerdeführerin  2  hat  die  Beschwerdegegnerin  1  für  das 
Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  mit  Fr.  4'750.–  zu 
entschädigen.

4. 
Dieses Urteil geht an:

– die  Beschwerdeführenden  (Gerichtsurkunde;  Beilagen:  zwei 
Rückerstattungsformulare)

– die Beschwerdegegnerinnen (Gerichtsurkunde)

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– die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
– das Handelsregisteramt des Kantons N._______ (Einschreiben)
– das Handelsregisteramt des Kantons K._______ (Einschreiben)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Eva Schneeberger Beatrice Grubenmann

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen  diesen  Entscheid  kann  innert  30  Tagen  nach  Eröffnung  beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich­rechtlichen 
Angelegenheiten  geführt  werden  (Art.  82  ff.,  90  ff.  und  100  des 
Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG,  SR  173.110]).  Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 
deren Begründung mit Angabe der Beweismittel  und die Unterschrift  zu 
enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 
sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG).

Versand: 8. Dezember 2011