# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d95b8622-bb4c-5623-9b50-ea77f409c4f9
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.09.2009 B-7861/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-7861-2008_2009-09-24.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-7861/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 4 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Ronald Flury (Vorsitz), 
Richter Philippe Weissenberger, Richter Jean-
Luc Baechler, 
Gerichtsschreiber Kaspar Luginbühl.

G._______, 
X._______ AG, 
beide vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Speck, 
Beschwerdeführende,

gegen

Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA,
Vorinstanz.

Effektenhändlertätigkeit / kollektive Kapitalanlagen / 
Konkurseröffnung bzw. Liquidation / Werbeverbot.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-7861/2008

Sachverhalt:

A.
Die  Eidgenössische  Bankenkommission  (EBK,  seit  dem  1. Januar 
2009 Eidgenössische Finanzmarktaufsicht  FINMA, Vorinstanz)  wurde 
im  Juni 2008  auf  die  Y._______AG  aufmerksam  und  verlangte  mit 
Schreiben vom 18. Juni 2008 Auskünfte über deren Geschäftstätigkeit, 
welche ihr am 10. Juli 2008 erteilt wurden. Im Zuge ihrer Ermittlungen 
wurde  zudem  die  X._______AG  (Beschwerdeführerin)  in  die  Unter-
suchung einbezogen.

Mit  superprovisorischer  Verfügung  vom  25. August  2008  setzte  die 
Vorinstanz  A._______  und  B._______  (...)  als  Untersuchungsbe-
auftragte  für  die  Y._______AG und  die  Beschwerdeführerin  ein  und 
erteilte  ihnen  den  Auftrag,  die  Geschäftstätigkeit  und  die  finanzielle 
Lage  der  Gesellschaften  und  der  damit  verbundenen  Personen  und 
Gesellschaften abzuklären. Am 27. August 2008 befragten die Unter-
suchungsbeauftragten C._______, D._______, G._______ (Beschwer-
deführer)  und  E._______  zur  Y._______AG  sowie  zur  Beschwer-
deführerin. Am 1. Oktober 2008 reichten die Untersuchungsbeauftrag-
ten ihren  Untersuchungsbericht  bei  der  Vorinstanz  ein. Mit  Stellung-
nahmen  vom 12.  bzw. 13. Oktober  2008  äusserten  sich  D._______, 
E._______  und  der  Beschwerdeführer  zum  Untersuchungsbericht. 
D._______ teilte der Vorinstanz mit Schreiben vom 12. Oktober 2008 
ausserdem  mit,  dass  er  seine  Verwaltungsratsmandate  in  beiden 
Firmen  zwischenzeitlich  niedergelegt  habe.  Aus  dem  Handels-
registereintrag der  Beschwerdeführerin  geht  hervor,  dass D._______ 
deren einziger Verwaltungsrat war.

B.
Mit Verfügung vom 29. Oktober 2008 schloss die Vorinstanz die Unter-
suchung  ab,  verfügte  die  Liquidation  der  Y._______AG,  die  Kon-
kurseröffnung über die Beschwerdeführerin  und gegenüber  dem Be-
schwerdeführer ein Werbeverbot. Diese Massnahmen begründete sie 
damit,  dass  es  sich  bei  der  Y._______AG  um  eine  Investment-
gesellschaft  mit  festem  Kapital  (Société  d'Investissement  à  Capital 
Fixe,  SICAF)  gemäss  Gesetzgebung  über  die  kollektiven  Kapitalan-
lagen handle. Im April  2008 seien 75% der Aktien der Y._______AG 
(nominal à Fr. 0.01.–; 10'000'000 Aktien bei einem zu pari  liberierten 
Aktienkapital von Fr. 100'000.–) für Fr. 106'000.– auf die Beschwerde-
führerin  übertragen worden. Am 9. Mai  2008 habe die  Y._______AG 

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eine  ordentliche  Kapitalerhöhung  um  Fr. 400'000.–  auf  insgesamt 
Fr. 500'000.–  vorgenommen.  Es  seien  40'000'000  Aktien  mit  einem 
Nennwert  von  Fr. 0.01.–  ausgegeben  worden.  Diese  seien  allesamt 
von  der  Beschwerdeführerin  gezeichnet  und  vom  Beschwerdeführer 
mittels Zahlung von Fr. 400'000.– liberiert  worden. In der Folge habe 
sich die Beschwerdeführerin  fast  ausschliesslich dem Verkauf  dieser 
Aktien gewidmet. Als Verkäuferin sei formell die Y._______AG aufge-
treten, wobei ihr die Beschwerdeführerin die zu verkaufenden Aktien 
jeweils  "zur  Verfügung  gestellt"  habe.  Der  Kaufpreis  von 
EUR 0,65.– bis 1,60.–  habe  grundsätzlich  der  Beschwerdeführerin 
zugestanden,  wobei  diese  aber  nur  25%  als  Kommission  einge-
nommen und die restlichen 75% der Y._______AG als Darlehen zur 
Verfügung gestellt habe. In Deutschland sei der Vertrieb der Aktien für 
die  Beschwerdeführerin  über  die  Z._______GmbH  erfolgt.  Die  Be-
schwerdeführerin  habe ohne Bewilligung gewerbsmässigen Effekten-
handel betrieben. Die Y._______AG und die Beschwerdeführerin seien 
wirtschaftlich, organisatorisch und personell eng verflochten, weshalb 
sie  aufsichtsrechtlich  als  Gruppe  zu  qualifizieren  seien. Bei  der  Be-
schwerdeführerin falle die nachträgliche Erteilung einer Effektenhänd-
lerbewilligung mangels Mindestkapital und adäquater Organisation au-
sser Betracht. Zudem sei sie überschuldet, weshalb nur die Konkurser-
öffnung in  Frage komme. Die Y._______AG müsse liquidiert  werden. 
Da  für  die  illegalen  Tätigkeiten  der  Beschwerdeführerin  und  der 
Y._______AG v.a. der Beschwerdeführer verantwortlich sei, werde ihm 
ein Werbeverbot auferlegt. Die Verfahrenskosten für die Verfügung in 
der Höhe von Fr. 20'000.– sowie die bisher entstandenen Kosten für 
die  Arbeit  der  Untersuchungsbeauftragten  in  der  Höhe  von 
Fr. 64'067.30.–  auferlegte  die  Vorinstanz  der  Y._______AG,  der  Be-
schwerdeführerin sowie dem Beschwerdeführer solidarisch.

C.
Gegen diese Verfügung  führen  die  Beschwerdeführerin  und der  Be-
schwerdeführer  mit  Eingabe vom 8. Dezember  2008 Beschwerde an 
das  Bundesverwaltungsgericht.  Sie  stellen  den  Antrag,  die  Ziffern I 
(unterstellungspflichtige Tätigkeit  in  Bezug auf  die  Beschwerdeführe-
rin), II (Konkurseröffnung über die Beschwerdeführerin), IV (Werbever-
bot für den Beschwerdeführer) und V (Kostenauferlage) der angefoch-
tenen Verfügung aufzuheben. Eventualiter beantragen sie, die Rechts-
sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Zur Be-
gründung bringen sie vor, dass der Beschwerdeführer sowohl im eige-
nen Namen als  auch in  jenem der  Beschwerdeführerin  Beschwerde 

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führe, weil  die Beschwerdeführerin keine Organe mehr habe. Da der 
Beschwerdeführer bis zum Erlass der superprovisorischen Verfügung 
Geschäftsführer und faktisches Organ der Beschwerdeführerin gewe-
sen sei, habe er ein Interesse daran, deren Konkurs abzuwenden. Ma-
teriell  bringen sie vor, die Vorinstanz habe den Sachverhalt  unrichtig 
festgestellt.  So  sei  die  Vorinstanz  zum Schluss  gekommen,  der  Be-
schwerdeführer habe bei der Geschäftstätigkeit der Y._______AG und 
der Beschwerdeführerin eine zentrale Rolle gespielt und die wichtigen 
Entscheide für diese Gesellschaften getroffen. Dies sei nicht bewiesen. 
Der Beschwerdeführer  habe weder die Erlöse aus den Aktienkäufen 
eingenommen noch  habe er  etwas mit  dem Vertrieb  in  Deutschland 
und somit mit der Z._______GmbH zu tun gehabt. Vielmehr sei davon 
auszugehen,  dass  die  Y._______AG  mehrheitlich  an  der 
Z._______GmbH berechtigt sei. Die Z._______GmbH wiederum werde 
von  den  Herren  F._______  und  H._______  beherrscht,  weshalb  die 
Gelder von den Aktienverkäufen der Y._______AG mehrheitlich diesen 
Personen zugeflossen seien. Der Beschwerdeführer habe weder eine 
Zeichnungsberechtigung noch Zugang zu den Konten gehabt. Es sei 
daher davon auszugehen, dass die Herren F._______ und H._______ 
bei  der  Y._______AG  die  Geschäftsführung  innegehabt  und  die 
massgeblichen Entscheidungen gefällt  hätten. Ohne den Sachverhalt 
weiter abzuklären könne dem Beschwerdeführer nicht unterstellt wer-
den,  die  treibende  Kraft  hinter  den  Geschäftstätigkeiten  der  Gesell-
schaften zu  sein. Die  Beschwerdeführerin  habe nie  Provisionen aus 
den Aktienverkäufen erhalten. Vielmehr  habe  die  Y._______AG 25% 
des Kaufpreises  als  Provision erhalten. Zudem seien Aufwendungen 
der Y._______AG, welche durch die Provision nicht gedeckt gewesen 
seien,  als  Darlehen  mit  Rangrücktritt  angesehen  worden.  Die  Be-
schwerdeführerin sei nie Eigentümerin der Y._______-Aktien gewesen, 
sondern  habe  diese  nur  treuhänderisch  gehalten.  Die  Beschwerde-
führerin  habe demnach mit  dem Aktienverkauf  nichts zu tun gehabt. 
Weiter  sei  nicht  abgeklärt  worden,  inwiefern  die  Beteiligung  der 
Y._______AG an der V._______AG nicht werthaltig sei. Dasselbe gelte 
für die Beteiligung der Beschwerdeführerin an der W._______SA. Die 
Beschwerdeführerin  habe die  Liegenschaft  in  [...]  treuhänderisch für 
die  T._______AG ersteigert,  weshalb  das  Gebäude  nicht  ihr  gehöre 
und nicht mit der Y._______AG in Zusammenhang stehe. Schliesslich 
habe die Vorinstanz zu Unrecht eine Unterbilanz der Beschwerdefüh-
rerin festgestellt. Dies habe nur passieren können, weil sie unzulässi-
gerweise die Beteiligungen der Beschwerdeführerin als nicht werthal-
tig angesehen habe.

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Des Weitern habe die Vorinstanz in ihrem Schreiben vom 1. Oktober 
2008 an den Beschwerdeführer nicht bekannt gegeben, dass sie ge-
denke, über die Beschwerdeführerin den Konkurs zu eröffnen. Der Be-
schwerdeführer habe sich deshalb nicht zu diesem Ansinnen äussern 
können, weshalb die Vorinstanz seinen Anspruch auf rechtliches Ge-
hör  verletzt  habe.  Die  Behandlung  der  Y._______AG  und  der  Be-
schwerdeführerin als Gruppe sei nicht gerechtfertigt. Die Y._______AG 
und die Beschwerdeführerin seien zu keinem Zeitpunkt als Einheit auf-
getreten und seien beim Aktienverkauf auch nicht gemeinsam vorge-
gangen. Da die Vorinstanz in Bezug auf die Tätigkeit der Beschwerde-
führerin  im  Zusammenhang  mit  der  Y._______AG  den  Sachverhalt 
falsch  festgestellt  habe,  sei  offensichtlich,  dass  die  Beschwerde-
führerin nicht als Effektenhändlerin zu qualifizieren sei. Vielmehr habe 
die Z._______GmbH die Aktien  für  die Y._______AG vertrieben. Die 
von der  Vorinstanz  eingesetzten Konkursliquidatoren seien befangen 
und keineswegs mit der Sache vertraut. Die Vorinstanz habe mit deren 
Einsetzung eindeutig ihr Ermessen überschritten.

Da der Beschwerdeführer nie eine Tätigkeit als Effektenhändler ausge-
übt und somit auch keine Werbung dafür betrieben habe, verstosse die 
Vorinstanz mit der Auferlegung des Werbeverbots gegen Bundesrecht. 
Dasselbe gelte für die solidarische Auferlegung der Kosten.

D.
Mit  Vernehmlassung  vom 9. Februar  2009  beantragt  die  Vorinstanz, 
die  Beschwerde  sei  abzuweisen,  soweit  darauf  eingetreten  werden 
könne. Zur  Begründung  bringt  sie  vor,  auf  die  Beschwerde  der  Be-
schwerdeführerin sei deshalb nicht einzutreten, weil die angefochtene 
Verfügung  dem  ehemaligen  Verwaltungsrat  der  Beschwerdeführerin, 
D._______, schon am 29. Oktober 2008 zugestellt worden sei und die 
Beschwerde  für  die  Beschwerdeführerin  somit  verspätet  erfolgt  sei. 
Die Zustellung an ein ehemaliges Organ habe sich gerechtfertigt, weil 
die  Beschwerdeführerin  nach  dem  Rücktritt  D._______s  zur  Unzeit 
keine vertretungsbefugten Organe mehr gehabt habe. Der Beschwer-
deführer  als  faktisches  Organ  müsse  sich  deshalb  diese  Zustellung 
entgegenhalten lassen. Es sei demnach nur auf die Begehren bezüg-
lich Werbeverbot und Kostentragung einzutreten.

Materiell bringt die Vorinstanz vor, dass sie das rechtliche Gehör des 
Beschwerdeführers  und  der  Beschwerdeführerin  nicht  verletzt  habe. 

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Vielmehr habe sie dem Beschwerdeführer den Untersuchungsbericht 
zugestellt und ihm die Gelegenheit gegeben, sich im eigenen Namen 
sowie im Namen der Beschwerdeführerin dazu zu äussern. Ferner sei 
sie  nicht  generell  verpflichtet,  den  Beschwerdeführer  zu  den  mögli-
chen Massnahmen anzuhören. Diese ergäben sich schon aus Gesetz 
und Praxis. Die Y._______AG und die  Beschwerdeführerin  seien als 
Gruppe zu qualifizieren. So sei der Beschwerdeführer der Geschäfts-
führer  der  Beschwerdeführerin  gewesen. D._______ sei  sowohl  Ver-
waltungsrat  der  Beschwerdeführerin  als  auch  der  Y._______AG 
gewesen. Ferner sei die Tochter des Beschwerdeführers Verwaltungs-
rätin  der Y._______AG gewesen. Zudem habe sich die  Beschwerde-
führerin als Effektenhändlerin betätigt, indem sie die zuvor übernom-
menen  75%  der  Gründeraktien  der  Y._______AG  dieser  zwecks 
Verkauf  zur  Verfügung  gestellt  habe.  Ferner  habe  sie  insgesamt 
40'000'000 Aktien anlässlich der Kapitalerhöhung gezeichnet. Da die 
Y._______AG  und  die  Beschwerdeführerin  als  Gruppe  anzusehen 
seien,  spiele  es  keine  Rolle,  welche  dieser  Aktien  an  die  Anleger 
verkauft  worden  seien.  Weiter  stimme  das  Vorbringen,  wonach  je 
20'000'000 Aktien an Herrn F._______ und Herrn H._______ verkauft 
worden seien nicht,  zumal die entsprechenden Zertifikate wegen un-
gültiger Unterzeichnung wertlos seien. Ebenso unerheblich sei,  dass 
zwischen der Beschwerdeführerin und der Y._______AG keine Geld-
flüsse festgestellt worden seien. Die Aktien seien innerhalb der Grup-
pe verschoben und anschliessend öffentlich vertrieben worden. Dies 
stelle eine bewilligungspflichtige Emmissionstätigkeit auf dem Primär-
markt  dar. In  diesem  Zusammenhang  sei  unbedeutend,  in  welchem 
Verhältnis  die  Z._______GmbH  zur  Beschwerdeführerin  gestanden 
sei.  Die  Z._______GmbH  habe  Aktien  der  Y._______AG vertrieben. 
Dabei handle es sich um öffentliche Werbung. Die Beschwerdeführerin 
müsse sich  dies anrechnen lassen,  da sie  mit  der  Y._______AG als 
Gruppe  behandelt  werde.  Die  Beschwerdeführerin  sei  überschuldet, 
was  sich  daran  zeige,  dass  sie  lediglich  Barmittel  im  Umfang  von 
Fr. 870.– und  eine  Liegenschaft  zu  einem  Verkehrswert  von 
Fr. 1'050'000.– besitze, diesen Werten jedoch Verbindlichkeiten in der 
Höhe von Fr. 1'170'000.– gegenüberstünden. Die Beteiligungen an der 
W._______SA und der V._______AG seien nicht werthaltig und auch 
nirgends bilanziert oder belegt. Dass ein Kredit von Fr. 100'000.– ge-
tilgt worden sei, hätten die Beschwerdeführer nicht mit Bankauszügen 
belegt, weshalb diese Behauptung nicht massgeblich sei.

Das  Werbeverbot  betreffend,  sei  dieses  verhältnismässig  und  nicht 

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weiter  zu prüfen, da es der Beschwerdeführer unterlassen habe, die 
Verfügung in Bezug auf die Y._______AG anzufechten. Da es sich bei 
der  Y._______AG um eine  SICAF ohne  Bewilligung  handle,  sei  das 
Werbeverbot eine logische Reflexwirkung. Auch für die illegalen Tätig-
keiten  der  Beschwerdeführerin  sei  hauptsächlich  der  Beschwerde-
führer verantwortlich gewesen. Es sei daher widersprüchlich, wenn der 
Beschwerdeführer  seine  zentrale  Rolle  bestreite,  gleichzeitig  aber 
versuche, seine Beschwerdelegitimation für die Beschwerdeführerin zu 
begründen.

E.
In ihrer Replik vom 2. April 2009 stellen die Beschwerdeführenden neu 
den Subeventualantrag, dass bei Abweisung der übrigen Anträge die 
Einsetzung der Konkursliquidatoren aufzuheben sei. Vorsorglich bean-
tragen  sie,  dass  die  derzeitigen  Bewohner  der  Liegenschaft  in  [...] 
nicht ausgewiesen werden dürfen und dass die U._______Bank dem 
Beschwerdeführer  die  Zinsausstände  mitzuteilen  und  diesbezügliche 
Zahlungen  anzunehmen  habe.  Der  Beschwerdeführer  sei  zur  Be-
schwerdeführung im Namen der Beschwerdeführerin legitimiert. Er sei 
faktisches Organ der Beschwerdeführerin gewesen. Zudem hätte die 
Vorinstanz die Verfügung nicht an D._______ eröffnen dürfen, welcher 
zum Eröffnungszeitpunkt schon als Verwaltungsrat zurückgetreten sei. 
Ferner habe die Vorinstanz den Beschwerdeführer am 1. Oktober 2008 
aufgefordert,  sich  in  seinem  eigenen  Namen  sowie  im  Namen  der 
Y._______AG und der Beschwerdeführerin zur Frage einer allfälligen 
Unterstellungspflicht zu äussern. In diesem Zusammenhang halte der 
Beschwerdeführer daran fest, dass ihm die Vorinstanz hätte mitteilen 
müssen,  welche  Massnahmen  sie  ins  Auge  fasse,  was  nicht  ge-
schehen  sei.  Das  Darlehen  bei  der  U._______Bank  sei  durch  eine 
Bankgarantie  getilgt  worden.  Der  Beschwerdeführer  habe  dies  aber 
nicht  belegen können, da ihm die Bank seit  der superprovisorischen 
Verfügung keine Auskunft  mehr gebe. Die Vorinstanz habe es weiter 
unterlassen,  in  Bezug auf  die Beteiligungen der  Beschwerdeführerin 
ein Gutachten einzuholen. Zudem sei der Wert der Liegenschaft nicht 
richtig berechnet worden, denn eine konkursamtliche Schatzung habe 
einen Wert von Fr. 1'150'000.– ergeben.

Weiter  sei  befremdlich,  dass  die  Konkursliquidatoren  abwechslungs-
weise  auf  Briefpapier  [Angabe  der  Briefköpfe]  unter  Nennung  von 
RA I._______ schrieben. Die Konkursliquidatoren seien mit  dem Fall 
nicht  vertraut  und  verfolgten  überdies  eine  eigene  Forderung  im 

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Verfahren. Insgesamt könnte das Verfahren auch vergleichsweise er-
ledigt  werden.  Die  Beschwerdeführerin  habe  weder  Aktien  der 
Y._______AG  verkauft  noch  entsprechende  Zahlungen  entgegen 
genommen. Sie habe lediglich treuhänderisch Aktien der Y._______AG 
gehalten, Aktienzertifikate gedruckt und im Namen der Y._______AG 
an die Käufer versandt.

Hinsichtlich des Werbeverbots sei  festzuhalten, dass dieses den Be-
schwerdeführer zwar nicht belaste, jedoch nicht gerechtfertigt sei, weil 
der Beschwerdeführerin keine Gruppenstellung zukomme und der Be-
schwerdeführer nicht Organ der Y._______AG gewesen sei.

F.
Mit Zwischenverfügung vom 8. Mai 2009 wies das Bundesverwaltungs-
gericht das Begehren, wonach die Ausweisung der aktuellen Benutzer 
aus  der  Liegenschaft  in  [...]  zu  untersagen  sei,  ab  und  schrieb  das 
Begehren,  wonach  die  U._______Bank  dem  Beschwerdeführer  die 
Zinsausstände bekanntzugeben und entsprechende Zahlungen anzu-
nehmen habe, als gegenstandslos geworden ab.

G.
In ihrer Duplik vom 8. Mai 2009 bringt die Vorinstanz vor, dass die Be-
schwerde hinsichtlich der Beschwerdeführerin verspätet eingegangen 
sei. Es  stimme zwar,  dass  D._______  zum Zeitpunkt  der  Zustellung 
der  angefochtenen  Verfügung  nicht  mehr  Verwaltungsrat  der  Be-
schwerdeführerin  gewesen sei. Da diese jedoch keine Organe mehr 
gehabt habe, spreche nichts dagegen, die Verfügung dem ehemaligen 
Verwaltungsrat zuzustellen. Ansonsten hält die Vorinstanz an ihren in 
der  Vernehmlassung vom 9. Februar  2009 gemachten Ausführungen 
weitgehend  fest.  Die  Gruppentätigkeit  der  Y._______AG mit  der  Be-
schwerdeführerin  sei  klar  belegt. Die Y._______AG sei  vom Sitz  der 
Beschwerdeführerin aus faktisch geführt worden. In Bezug auf den Ef-
fektenhandel  gäben  die  Beschwerdeführer  selber  zu,  eng  mit  der 
Y._______AG zusammengearbeitet zu haben. Weiter sei der Wert der 
Liegenschaft in [...]  mit Fr. 1'050'000.– korrekt beziffert worden. Auch 
wenn die konkursamtliche Schatzung einen Wert  von Fr. 1'150'000.– 
ergeben habe, so habe die Beschwerdeführerin die Liegenschaft doch 
für Fr. 100'000.– weniger ersteigert. Innerhalb eines Jahres werde der 
Wert  daher gleich geblieben sein. Die angeblich in der  Zwischenzeit 
getilgte Forderung der U._______Bank habe zum Zeitpunkt der super-
provisorischen  Verfügung  noch  bestanden.  Auch  wenn  sich  die 

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U._______Bank nach der Konkurseröffnung mittels  Bankgarantie  der 
S._______ in der Zwischenzeit befriedigt habe, ändere dies nichts an 
der  Sache:  Derselbe  Betrag  sei  jetzt  einfach  der  S._______ 
geschuldet. Der Beschwerdeführer sei  intensiv in  die Geschäftstätig-
keit der Y._______AG und der Beschwerdeführerin involviert gewesen, 
weshalb sich das Werbeverbot rechtfertige.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Am  1. Januar 2009  trat  das  Finanzmarktaufsichtsgesetz  (FINMAG, 
SR 956.1; vgl. AS 2008 5205) in Kraft, welches Änderungen des Ban-
kengesetzes vom 8. November 1934 (BankG, SR 952.0), des Kollektiv-
anlagengesetzes vom 23. Juni 2006 (KAG, SR 951.31) sowie verschie-
dener weiterer finanzmarktrechtlicher Erlasse zur Folge hatte. Zudem 
trat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) an die Stelle der 
Eidgenössischen  Bankenkommission  EBK  (vgl.  Art. 58  Abs. 1  FIN-
MAG).

1.1 Ändert  das  anwendbare  Recht  während  eines  hängigen  Be-
schwerdeverfahrens, so sind bei Fehlen ausdrücklicher Übergangsbe-
stimmungen – wie vorliegend – die von der Rechtsprechung entwickel-
ten Prinzipien heranzuziehen (vgl. BGE 107 Ib 133 E. 2b). Nach einer 
erfolgten  Rechtsänderung  sind in  materieller  Hinsicht  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ord-
nenden Tatbestandes Geltung haben. In verfahrensrechtlicher Hinsicht 
gelangen  jedoch  die  neuen  Regeln  grundsätzlich  sofort  zur  Anwen-
dung. Insoweit  ist  in  Beschwerdeverfahren,  welche  im  Zeitpunkt  der 
Rechtsänderung bereits hängig sind, regelmässig auf das alte Recht 
abzustellen (vgl. BGE 126 III 431 E. 2a f., BGE 119 Ib 103 E. 5; PIERRE 
TSCHANNEN/ULRICH ZIMMERLI, Allgemeines Verwaltungsrecht, 2. Aufl., Bern 
2005,  § 24  Rz. 21,  MICHAEL DAUM, in:  Christoph  Auer/Markus  Müller/ 
Benjamin Schindler, Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwal-
tungsverfahren, Zürich 2008, N 11 zu Art. 7).

1.2 Bezüglich  der  Prozessvoraussetzungen  ist  somit  jenes  Recht 
massgebend, welches im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung in Kraft 
war. Dasselbe gilt  für die materiellrechtliche Frage, ob die Vorinstanz 
zu Recht eine Verletzung finanzmarktaufsichtsrechtlicher Normen fest-
gestellt hat. Die per 1. Januar 2009 geänderten Erlasse finden darauf 
ebensowenig Anwendung wie das FINMAG; vielmehr sind die Normen 
in der bis Ende 2008 gültigen Fassung anwendbar (in der Folge wird 

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mit Bezug auf das BankG die zugehörige Fundstelle in der Amtlichen 
Sammlung  des  Bundesrechts  [AS]  zitiert,  sofern  die  Bestimmungen 
per  1. Januar 2009  geändert  wurden,  ansonsten  die  [unveränderte] 
Fassung der Systematischen Sammlung des Bundesrechts [SR]).

2.
Der  angefochtene Entscheid  der  Vorinstanz  stellt  eine  Verfügung  im 
Sinn von Art. 5 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) dar. Verfü-
gungen  der  Eidgenössischen  Finanzmarktaufsicht  (FINMA)  unterlie-
gen  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  (Art. 31  und 
Art. 33  Bst. f  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005 
[VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 23bis Abs. 1 BankG [AS 1971 815]). Da-
runter  fällt  die  angefochtene,  von der  Eidgenössischen  Bankenkom-
mission EBK als  Vorgängerorganisation  der  FINMA erlassene Verfü-
gung (Art. 24 Abs. 1 BankG [AS 2006 2287]). Das Bundesverwaltungs-
gericht  ist  somit  zur  Behandlung  der  Streitsache  zuständig,  zumal 
keine Ausnahme i.S.v. Art. 32 VGG vorliegt.

2.1 Es stellt  sich vorab die Frage, ob sich der Beschwerdeführer die 
Eröffnung der  Verfügung an den ehemaligen Verwaltungsrat  der  Be-
schwerdeführerin im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 VwVG entgegenhal-
ten lassen muss.

Nach  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  sind Organe  einer  durch 
die  Vorinstanz  in  Liquidation  oder  Konkurs  versetzten  Gesellschaft 
trotz Entzugs oder Dahinfallens der Vertretungsbefugnis berechtigt, die 
entsprechende  Verfügung  in  deren  Namen  anzufechten  (BGE 132 II 
382 E. 1.1 e contrario; BGE 131 II 306 E. 1.2, mit weiteren Hinweisen). 
Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn sie vor Erlass der Verfügung auf ei-
genes  Begehren  zurückgetreten  sind  (Entscheid  des  Bundesverwal-
tungsgerichts B-6837/2007 vom 17. September 2008 E. 1.1).

Die angefochtene Verfügung wurde D._______ am 31. Oktober 2008 
eröffnet,  folglich  nachdem  er  am  12. Oktober  2008  seinen  Rücktritt 
erklärt  hatte.  Wie  aus  den  Vorakten  und  den  Rechtsschriften  her-
vorgeht, hat die Vorinstanz den Rücktritt D._______s vor der Eröffnung 
der angefochtenen Verfügung zur Kenntnis  genommen. Unter diesen 
Umständen kann folglich nicht von einer rechtsgültigen Eröffnung an 
die Beschwerdeführerin gesprochen werden. Dies ist selbst dann nicht 
der Fall, wenn der Rücktritt D._______s zur Unzeit erfolgt sein sollte. 
D._______  war  zum  Eröffnungszeitpunkt  nicht  mehr  Verwaltungsrat 

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und fällt daher als Beschwerdeberechtigter bzw. Vertretungsbefugter in 
Bezug auf die Beschwerdeführerin ausser Betracht (JÜRG STADELWIESER, 
Die Eröffnung von Verfügungen, Diss., St. Gallen 1994, S. 35). Dies im 
Gegensatz zu dem von der Vorinstanz zitierten Urteil des Bundesver-
waltungsgerichts B-701/2008 vom 15. Dezember 2008 E. 1.3, wonach 
die angefochtene Verfügung einer zum Zustellungszeitpunkt nicht zu-
rückgetretenen Verwaltungsrätin zugestellt,  von dieser aber nicht ab-
geholt  wurde.  Wenn  der  Geschäftsführer  in  einem  solchen  Fall  Be-
schwerde  als  faktisches  Organ  führen  will,  muss  er  sich  den  Zu-
stellungszeitpunkt  bzw. die Zustellungsfiktion an die Verwaltungsrätin 
entgegenhalten lassen. Im vorliegenden Fall war D._______ zum Zu-
stellungszeitpunkt jedoch nicht mehr Verwaltungsrat, weshalb die Ver-
fügungseröffnung vom 31. Oktober 2008 an diesen dem Beschwerde-
führer nicht zugerechnet werden kann.

Dem  Beschwerdeführer  wurde  die  Verfügung  gemäss  Vorakten  am 
7. November 2008 eröffnet. Mit Eingabe vom 8. Dezember 2008 ist die 
Beschwerde demnach sowohl für den Beschwerdeführer als auch für 
die  Beschwerdeführerin  gemäss  Art. 22  Abs. 1  VwVG  i.V.m.  Art. 50 
Abs. 1 VwVG rechtzeitig eingereicht worden.

2.2 Vorliegend führt der Beschwerdeführer sowohl im Namen der Be-
schwerdeführerin als auch im eigenen Namen Beschwerde. Er begrün-
det seine Beschwerde im Namen der Beschwerdeführerin damit, dass 
der  einzige  Verwaltungsrat  der  Beschwerdeführerin  am  12. Oktober 
2008  zurückgetreten  sei.  Es  rechtfertige  sich  deshalb,  ihn  als  fakti-
sches  Organ  und  Beteiligten  an  der  Beschwerdeführerin  zur  Be-
schwerde  zuzulassen.  Als  Beleg  für  seine  Beteiligung  an  der  Be-
schwerdeführerin  legt  er  ein  Aktienzertifikat  vor,  welches  den  recht-
mässigen Inhaber als Beteiligten im Umfang von 200 Aktien der Be-
schwerdeführerin à je Fr. 10'000.– bezeichnet. Es handelt sich hierbei 
gemäss Handelsregisterauszug um die Aktien über das gesamte Akti-
enkapital der Beschwerdeführerin in der Höhe von Fr. 2'000'000.–. In 
seiner Replik vom 2. April 2009 präzisiert der Beschwerdeführer, dass 
die Aktien der Beschwerdeführerin von der R._______ in [...] gehalten 
würden, und er zu 50% an letzterer beteiligt sei. 

Die Vorinstanz stellt diese Vorbringen nicht in Abrede, sondern scheint 
davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer als faktisches Organ 
im Namen der Beschwerdeführerin zur Beschwerdeführung legitimiert 
ist.

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2.2.1 Grundsätzlich  sind  Allein-  oder  Mehrheitsaktionäre  sowie  wirt-
schaftlich Berechtigte nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht 
beschwerdelegitimiert, sofern sie über die beherrschte Firma eine ge-
richtliche  Beurteilung  verlangen  können  (vgl.  unveröffentlichter  Ent-
scheid des Bundesgerichts 2A.575/2004 vom 13. April  2005 E. 1.2.1 
mit Hinweisen). Denn im Unterschied zu Kleinaktionären haben sie die 
Möglichkeit, die Gesellschaft zur Beschwerdeführung zu bewegen und 
im Rahmen des so eingeleiteten Verfahrens ihre Argumente einflies-
sen zu lassen (vgl. BGE 116 Ib 331 E. 1c). Vorliegend ist die Sachlage 
jedoch dergestalt,  dass die Beschwerdeführerin keine vertretungsbe-
fugten  Organe  mehr  hat,  weshalb  dem  Beschwerdeführer  der  Ge-
richtszugang  über  die  Beschwerdeführerin  gemäss  soeben  zitierter 
Rechtsprechung verschlossen wäre. Es stellt sich daher die Frage, ob 
er ausnahmsweise als an der Beschwerdeführerin Beteiligter und als 
deren faktisches Organ zur Beschwerde in deren Namen legitimiert ist. 

2.2.2 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hat sich bis heute nicht 
abschliessend zu dieser Konstellation geäussert. In einem Urteil kam 
das Bundesgericht in einem obiter dictum zwar zum Schluss, dass ein 
Alleinaktionär unter bestimmten Umständen beschwerdelegitimiert sei 
(vgl. BGE 110 Ib 105 E. 1d). Diese Rechtsprechung wurde in nachfol-
genden Entscheiden hingegen relativiert  (vgl. insbesondere BGE 116 
Ib 331 E. 1c) und die Rechtsfrage später explizit  offen gelassen (vgl. 
unveröffentlichte  Entscheide  des  Bundesgerichts  2A.332/2006  vom 
6. März 2007 E. 2.3.2 sowie 2A.575/2004 vom 13. April 2005 E. 1.2.2). 
Immerhin verwies das Bundesgericht auf ein Urteil des Europäischen 
Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR), welches einem ehemaligen 
Bankpräsidenten  und  Mehrheitsaktionär  im  Rahmen  des  Anspruchs 
auf einen effektiven Gerichtszugang gemäss Art. 6 Abs. 1 der Konven-
tion  vom 4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und 
Grundfreiheiten  (EMRK,  SR 0.101)  die  Beschwerdelegitimation  zu-
sprach  (EGMR-Urteil  vom  21. Oktober  2003,  Credit  and  Industrial 
Bank gegen Tschechien [29010/95], Rz. 48-52 und 64-73).

2.2.3 Unbestritten ist, dass es sich bei einer Auseinandersetzung um 
die Liquidation bzw. den Konkurs einer juristischen Person um eine zi-
vilrechtliche Streitigkeit i.S.v. Art. 6 Abs. 1 EMRK handelt (unveröffent-
lichter Entscheid des Bundesgerichts 2A.575/2004 vom 13. April 2005 
E. 2.1). Gemäss Art. 6 Abs. 1 Satz 1 EMRK muss bei zivilrechtlichen 
Streitigkeiten das Recht auf einen effektiven Zugang zu einem Gericht 
gewährt  werden.  Dabei  kann  der  Gerichtszugang  durchaus  durch 

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nationale  Rechtsnormen  wie  beispielsweise  Vorgaben  bezüglich 
Kostenvorschüssen  oder  Beschwerdefristen  beschränkt  werden.  Je-
doch dürfen die Beschränkungen nicht  so weit  gehen,  dass die Ga-
rantie  in  ihrem  Wesensgehalt  angetastet  wird  (JENS MEYER-LADEWIG, 
EMRK-Handkommentar, Baden-Baden 2003, N 21 zu Art. 6). Die Ga-
rantie  auf  einen  effektiven  Gerichtszugang  wurde  in  Art. 29a  der 
Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April  1999  (BV, SR 101)  unter  dem Titel  der  Rechtsweggarantie 
übernommen  (ANDREAS KLEY,  in:  Ehrenzeller/Mastronardi/  Schweizer/ 
Vallender,  Die  schweizerische  Bundesverfassung,  Komm.,  2. Aufl., 
St. Gallen  2008,  N 4  zu  Art. 29a).  Demnach  hat  jede  Person  bei 
Rechtsstreitigkeiten Anspruch auf  Beurteilung durch eine richterliche 
Behörde,  sofern  die  richterliche  Beurteilung  nicht  im  Ausnahmefall 
gesetzlich ausgeschlossen ist (vgl. dazu: ANDREAS KLEY, in: Ehrenzeller/
Mastronardi/Schweizer/Vallender, a.a.O., N 16 ff. zu Art. 29a).

2.2.4 Vorliegend besteht  keine Gesetzesnorm,  welche eine gerichtli-
che  Beurteilung  einer  aufsichtsrechtlichen  Konkurseröffnung  aus-
schliessen würde. Vielmehr ist – wie in E. 2 erwähnt – die Beurteilung 
entsprechender  Verfügungen  durch  das  Bundesverwaltungsgericht 
vorgesehen.  Im  konkreten  Fall  ist  der  Beschwerdeführer  durch  die 
Konkurseröffnung  über  die  Beschwerdeführerin  mehr  als  jedermann 
betroffen: Als (behaupteter) indirekter Aktionär bzw. wirtschaftlich Be-
rechtigter hat er erhebliche wirtschaftliche Interessen am Schicksal der 
Beschwerdeführerin (vgl. hierzu: EGMR-Urteil  vom 21. Oktober 2003, 
a.a.O., Rz. 51). Dass der Beschwerdeführer an der Beschwerdeführe-
rin wirtschaftlich berechtigt war, ergibt sich ferner auch aus den Vorak-
ten: Gemäss Formular "A" war der Beschwerdeführer der einzige wirt-
schaftlich Berechtigte an den Konten der Beschwerdeführerin bei der 
[...]  (Vorakten,  p. 321).  Als  ehemaliges  faktisches  Organ  und 
Geschäftsführer der Beschwerdeführerin machte ihn die Vorinstanz zu-
dem für  die Geschäftstätigkeit  und die  strategischen Entscheide der 
Beschwerdeführerin  verantwortlich,  auferlegte  ihm  Verfahrenskosten 
und sprach ein Werbeverbot aus. Wäre es dem Beschwerdeführer auf-
grund  der  Organlosigkeit  der  Beschwerdeführerin  verwehrt,  auch  in 
deren Namen Beschwerde zu führen und seine Argumente vorzutra-
gen,  käme  dies  einer  Verweigerung  des  effektiven  Gerichtszugangs 
i.S.v. Art. 6 Abs. 1 EMRK bzw. einer Verletzung der Rechtsweggarantie 
gemäss  Art. 29a  BV  gleich.  Unter  diesen  aussergewöhnlichen  Um-
ständen ist der Beschwerdeführer daher sowohl zur Beschwerde im ei-
genen  Namen  bezüglich  die  ihn  betreffenden  Dispositiv-Ziffern IV 

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(Werbeverbot) und V (Verfahrenskosten) als auch im Namen der Be-
schwerdeführerin legitimiert (zur Beschwerde im eigenen Namen: vgl. 
Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts B-6837/2007 vom 17. Sep-
tember 2008 E. 1.2).

2.3 Der Beschwerdeführer und die Beschwerdeführerin waren im vor-
instanzlichen  Verfahren  Partei,  sind  Adressaten  der  angefochtenen 
Verfügung und haben somit grundsätzlich ein schutzwürdiges Interes-
se an deren Änderung oder Aufhebung (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die 
weiteren  Anforderungen  an  Form  und  Inhalt  der  Beschwerdeschrift 
sind gewahrt (Art. 50 sowie 52 Abs. 1 VwVG), und die übrigen Sachur-
teilsvoraussetzungen liegen vor, weshalb auf die Beschwerde einzutre-
ten ist.

3.
Die Vorinstanz als  Aufsichtsbehörde über das Banken-,  Börsen- und 
Effektenhandelswesen trifft die zum Vollzug der Banken- und Börsen-
gesetzgebung  bzw. von  deren  Ausführungsvorschriften  notwendigen 
Verfügungen und überwacht die Einhaltung der gesetzlichen und reg-
lementarischen  Vorschriften  (vgl.  Art. 23bis Abs. 1  BankG  [AS  1971 
815] sowie Art. 35 Abs. 1 BEHG [AS 1997 78]).

Erhält sie von Verstössen gegen die Gesetze oder von sonstigen Miss-
ständen Kenntnis, sorgt sie für deren Beseitigung und die Wiederher-
stellung des ordnungsgemässen Zustands (vgl. Art. 23ter Abs. 1 BankG 
[AS 1997 82], Art. 35 Abs. 3 BEHG [AS 1997 78]). Da die Aufsichtsbe-
hörde allgemein über die Einhaltung der "gesetzlichen Vorschriften" zu 
wachen hat, ist ihre Aufsicht nicht auf die ihr bereits unterstellten Be-
triebe (insbesondere Banken und diesen gleichgestellte Unternehmen 
bzw. Börsen und Effektenhändler) beschränkt. Zu ihrem Aufgabenbe-
reich  gehört  ebenso die  Abklärung der  in  Frage stehenden banken- 
bzw. börsenrechtlichen Bewilligungspflicht einer Gesellschaft oder Per-
son (vgl. Art. 1 und 3 ff. BankG sowie Art. 3 und 10 BEHG). Praxisge-
mäss kann sie daher die in den Gesetzen vorgesehenen Mittel  auch 
gegenüber Instituten bzw. Personen einsetzen, deren Unterstellungs- 
oder Bewilligungspflicht umstritten ist (vgl. BGE 132 II 382 E. 4.1). Lie-
gen hinreichend konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass eine bewilli-
gungspflichtige Geschäftstätigkeit ausgeübt werden könnte, ist die Vor-
instanz von Gesetzes wegen verpflichtet, die zur Abklärung erforderli-
chen Informationen einzuholen und die nötigen Anordnungen zu tref-
fen. Erweist  sich,  dass die  in  Frage stehende natürliche oder  juristi-

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sche Person unbewilligt  als Bank, Börse oder Effektenhändler unter-
stellungspflichtige Aktivitäten ausgeübt hat und ihre Tätigkeit nicht be-
willigungsfähig ist, so können diese Anordnungen bis zum Verbot der 
betreffenden Tätigkeit bzw. zur Liquidation und – bei Überschuldung – 
zur Konkurseröffnung reichen (vgl. BGE 132 II 382 E. 4.2).

4.
Die  Beschwerdeführer  bringen  vor,  die  Vorinstanz  habe  ihnen  das 
rechtliche Gehör verweigert, indem sie sie nicht vorgängig darüber in-
formiert  habe, welche Massnahmen sie hinsichtlich der Beschwerde-
führerin zu ergreifen gedenke. Sie hätten sich aus diesem Grund nicht 
vorgängig dazu äussern können. 

4.1 Nach Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtli-
ches Gehör. Dieser Globalanspruch wird von den Art. 26 bis 35 VwVG 
konkretisiert.  Teilgehalt  des  rechtlichen  Gehörs  ist  gemäss  Art. 30 
Abs. 1 VwVG das Recht der Parteien, vor Erlass einer Verfügung an-
gehört  zu  werden. Dieser  Anspruch steht  den Betroffenen primär  in 
Bezug  auf  die  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
(BERNHARD WALDMANN/JÜRG BICKEL,  in: Waldmann/Weissenberger, VwVG, 
Komm., Bern 2009, N 18 zu Art. 30). Dabei ist den Parteien aber eine 
gewisse Freiheit  zu  belassen,  mit  welchen Sachvorbringen sie  ihren 
Anliegen  Geltung  verschaffen  wollen  (zur  deckungsgleichen  Anwen-
dung von Art. 6 Abs. 1 EMRK, vgl. nicht veröffentlichter Entscheid des 
Bundesgerichts 1P.784/2005vom 28. Dezember 2005). Jedenfalls sind 
die Parteien zu sämtlichen bestrittenen Tatsachen anzuhören (MICHELE 
ALBERTINI, Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör im 
Verwaltungsverfahren  des  modernen  Staates,  Diss.,  Bern 2000, 
S. 268).  Nach  konstanter  bundesgerichtlicher  Praxis  haben  die  Par-
teien hingegen grundsätzlich keinen Anspruch darauf, auch zu Fragen 
der Rechtsanwendung vorgängig angehört zu werden (BGE 114 Ia 97 
E. 2.a).  Nebst  der  Frage  der  Rechtsanwendung  ist  vom Anhörungs-
anspruch  auch  die  Frage  der  Beweiswürdigung  ausgenommen 
(BERNHARD WALDMANN/JÜRG BICKEL,  in: Waldmann/Weissenberger, a.a.O., 
N 19  zu  Art. 30).  Eine  vorgängige  Orientierung  und  Äusserung  in 
Bezug auf die rechtliche Würdigung ist allerdings dann geboten, wenn 
diese für die Parteien völlig überraschend ist (PATRICK SUTTER, in: Auer/
Müller/Schindler,  a.a.O.,  N 1  zu  Art. 30).  Zu  denken  wäre  etwa  an 
Konstellationen, in denen ein Entscheid auf eine Rechtsnorm gestützt 
werden  soll,  welche  im  bisherigen  Verfahren  nicht  herangezogen 
worden ist (vgl. BGE 128 V 272 E. 5b/bb), oder wenn sich die Rechts-

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lage  im  Verlauf  des  Verfahrens  geändert  hat  (vgl. BGE 129  II  497 
E. 2.2).

4.2 Vorliegend ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz das Recht 
des Beschwerdeführers bzw. der Beschwerdeführerin  auf vorgängige 
Äusserung verletzt haben soll. Der Untersuchungsbericht vom 1. Okto-
ber 2008 wurde dem Beschwerdeführer im Anhang zum Schreiben der 
Vorinstanz vom selben Tag zugestellt.  Im Schreiben wurde dem Be-
schwerdeführer Gelegenheit gegeben, bis am 13. Oktober 2008 im ei-
genen  Namen  sowie  namens  der  Beschwerdeführerin  und  der 
Y._______AG  zum  Untersuchungsbericht  Stellung  zu  nehmen.  Im 
letzten Abschnitt  des Briefs führte die Vorinstanz aus, dass sich der 
Beschwerdeführer  insbesondere  zu  einer  allfälligen  Unterstellungs-
pflicht  der  Y._______AG  und  der  Beschwerdeführerin  sowie  zu 
etwaigen Massnahmen gegenüber diesen Gesellschaften und den ver-
antwortlichen  Personen äussern  könne. Abgesehen davon,  dass  die 
Vorinstanz  dem  Beschwerdeführer  Gelegenheit  gab,  zum  Unter-
suchungsbericht Stellung zu nehmen und damit sein Anhörungsrecht 
wahrte,  kann der  letzte  Absatz nicht  anders  verstanden werden,  als 
dass  ihn  die  Vorinstanz  mit  dem  Ausdruck  "Massnahme"  auf  ihre 
aufsichtsrechtlichen Möglichkeiten  –  wozu u.a. die  Konkurseröffnung 
gehört  – aufmerksam machen wollte. Die Vorinstanz war daher nicht 
gehalten, in Bezug auf die Rechtsfolge konkreter zu werden. Nachdem 
aus  dem  Untersuchungsbericht  hervorgeht,  dass  die  Beschwerde-
führerin nach Ansicht der Untersuchungsbeauftragten überschuldet ist 
(vgl. Punkt  7.2),  ist  die Konkurseröffnung nicht  eine Rechtsfolge,  die 
völlig überraschend wäre und mit  der unter  keinen Umständen hätte 
gerechnet werden müssen. 

Das Vorbringen, der Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt wor-
den, erweist sich somit als unbegründet.

5.
Die  Beschwerdeführer  bestreiten,  dass  die  Beschwerdeführerin  und 
die  Y._______AG in  einer  Gruppenstruktur  tätig  gewesen  seien. Die 
beiden Gesellschaften  seien  zu  keinem Zeitpunkt  als  Einheit  aufge-
treten  und  seien  beim  Aktienverkauf  auch  nicht  gemeinsam  vorge-
gangen.

Die Vorinstanz bringt vor, eine Gruppenstruktur bestehe deshalb, weil 
die Gesellschaften in  personeller  und organisatorischer Hinsicht  eng 

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verflochten  gewesen  seien.  D._______  sei  Verwaltungsrat  der 
Beschwerdeführerin und der Y._______AG gewesen. Die Tochter des 
Beschwerdeführers  sei  Verwaltungsrätin  der  Y._______AG  gewesen 
und beide Firmen hätten ihre Büros an derselben Adresse gehabt. Die 
Beschwerdeführerin  habe  Aktienzertifikate  für  die  Y._______AG 
ausgestellt  und anlässlich  der  Kapitalerhöhung  sämtliche Aktien  der 
Y._______AG gezeichnet.

5.1 Gemäss der  bundesverwaltungsgerichtlichen und der  vorinstanzli-
chen Praxis sind verschiedene natürliche und juristische Personen be-
züglich  Ausübung einer  bewilligungspflichtigen Tätigkeit  dann als  Ge-
samtheit zu betrachten, wenn eine derart enge wirtschaftliche Verflech-
tung besteht, dass die Gruppe als eine wirtschaftliche Einheit behandelt 
werden muss. Das Bundesgericht  hat  diese Praxis  bisher  im Zusam-
menhang mit der unerlaubten Entgegennahme von Publikumseinlagen 
nach BankG bestätigt (vgl. unveröffentlichte Entscheide des Bundesge-
richts 2A.332/2006 vom 6. März 2007 E. 5.2.4 sowie 2A.442/1999 vom 
21. Februar  2000 E. 3b/dd). Diese Grundsätze kommen gemäss bun-
desverwaltungs- und bundesgerichtlicher Rechtsprechung in Bezug auf 
die Ausübung einer bewilligungspflichtigen Tätigkeit als Effektenhändler 
analog zur Anwendung (vgl. Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts 
B-6715/2007  E. 4.2,  B-6608/2007  E. 3.2  und  B-6501/2007  E. 4.2,  je 
vom 3. September 2008, bestätigt im unveröffentlichten Entscheid des 
Bundesgerichts 2C.749/2008 vom 16. Juni 2009).

5.1.1 Von einer Gruppe ist demnach auszugehen, wenn die finanziellen 
und personellen Verflechtungen zwischen zwei oder mehreren Gesell-
schaften oder natürlichen Personen derart intensiv sind, dass nur eine 
gesamthafte Betrachtungsweise den faktischen Gegebenheiten gerecht 
wird und Gesetzesumgehungen verhindern kann. Dies kann bei einem 
einheitlichen Auftritt  gegen Aussen gegeben sein  (vgl.  Entscheid  des 
Bundesgerichts  2A.442/1999  vom  21. Februar  2000  E. 2e  sowie 
E. 3b/dd), wobei aber auch intensive interne personelle, wirtschaftliche 
und organisatorische Verflechtungen den Gruppenbegriff  erfüllen kön-
nen (vgl. Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts B-1645/2007 vom 
17. Januar  2008  E. 5.4  sowie  B-2474/2007  vom  4. Dezember  2007 
E. 3.2).  Selbst  bei  einer  sauberen  wirtschaftlichen  und  organisatori-
schen  Trennung  der  verschiedenen  Gesellschaften  kann  eine  Grup-
penstruktur bestehen, sofern die verschiedenen Akteure im Hinblick auf 
die bewilligungspflichtige Tätigkeit  koordiniert  und arbeitsteilig  zusam-

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menwirken (vgl. Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts B-6715/2007 
vom 3. September 2008 E. 4.2.2).

5.1.2 Die Applikation des Gruppenbegriffs auf verschiedene Unterneh-
men  hat  zur  Folge,  dass  die  aufsichtsrechtlichen  Konsequenzen  alle 
Mitglieder treffen, selbst wenn in Bezug auf einzelne davon – isoliert be-
trachtet  –  nicht  alle  Tatbestandselemente  erfüllt  sind  oder  sie  selbst 
überhaupt  keine  finanzmarktrechtlich  relevanten  Tätigkeiten  ausgeübt 
haben  (vgl.  Entscheide  des  Bundesverwaltungsgerichts  B-6715/2007 
vom 3. September  2008 E. 6.2  sowie  B-2474/2007  vom 4. Dezember 
2007 E. 3.2).

5.2 Im  konkreten  Fall  fällt  auf,  dass  die  Y._______AG  und  die  Be-
schwerdeführerin sowohl in formeller als auch in faktischer Hinsicht von 
weitgehend  denselben  Personen  geleitet  wurden.  So  war  D._______ 
gleichzeitig bei der Y._______AG und der Beschwerdeführerin Verwal-
tungsrat. Der Beschwerdeführer wiederum war gemäss eigenen Anga-
ben Geschäftsführer und massgeblich Beteiligter an der Beschwerde-
führerin. Gleichzeitig war er Berater der Y._______AG und führte auch 
deren Buchhaltung. In seiner Funktion als Berater führte er über die Be-
schwerdeführerin gemäss unwidersprochen gebliebener Aussage seiner 
Tochter  die Kapitalerhöhung für  die  Y._______AG durch (Befragungs-
protokoll Y._______AG, S. 4). Danach war er für den Ausdruck und den 
Versand  der  Aktienzertifikate  für  die  Y._______AG  zuständig. 
E._______ war ihrerseits Verwaltungsrätin der Y._______AG. Die Ehe-
frau des Beschwerdeführers, K._______, war für das Sekretariat in [...] 
zuständig. Die Y._______AG und die Beschwerdeführerin  wurden ge-
mäss übereinstimmenden Aussagen von denselben Büroräumlichkeiten 
in [...] aus geführt und hatten laut Swisscom Directories dieselben Tele-
fonanschlüsse (Befragungsprotokoll Y._______AG, S. 4; Befragungspro-
tokoll X._______AG, S. 3); Zugang zu diesen Räumlichkeiten hatte aus-
schliesslich die Familie G._______ (Befragungsprotokoll Y._______AG, 
S. 4;  Befragungsprotokoll  X._______AG,  S. 3).  Somit  ist  unbestritten, 
dass die Beschwerdeführerin und die Y._______AG personell eng ver-
flochten waren. Dies ist  selbst  dann der  Fall,  wenn die Y._______AG 
teilweise von [...]  aus verwaltet worden sein sollte und die Geschäfts-
idee für die Y._______AG von den Herren F._______ und H._______ 
stammte. Denn auch wenn bei den einzelnen Gesellschaften noch wei-
tere  Personen  Führungsfunktionen  innegehabt  haben  sollten,  ändert 
dies  nichts  an  der  Tatsache,  dass  die  in  der  Schweiz  entfaltete  Ge-

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schäftstätigkeit der beiden Gesellschaften durch dieselben Personen zu 
verantworten ist.

5.3 Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin und der Beschwerde-
führer mit der Y._______AG in finanzieller Hinsicht eng verflochten wa-
ren. So war die Beschwerdeführerin Eigentümerin von 75% der Grün-
dungsaktien der Y._______AG (vgl. Aktienkaufverträge mit den Herren 
F._______, H._______ und C._______ vom 18. April 2008, Beilage zum 
Untersuchungsbericht  12.01 ff.).  Weiter  hat  der  Beschwerdeführer  für 
die Beschwerdeführerin den Betrag in der Höhe von Fr. 400'000.– für 
die  Kapitalerhöhung  der  Y._______AG  einbezahlt  (vgl.  Vorakten, 
S. 39 f., E-Mail vom 29. September 2008, Beilage zum Untersuchungs-
bericht 3.04; Befragungsprotokoll Y._______AG, S. 5). Die Y._______AG 
gewährte der Beschwerdeführerin am 18. April 2008 ein Darlehen in der 
Höhe von Eur. 50'000.– (Befragungsprotokoll Y._______AG, S. 6; Belas-
tungsanzeige der Q._______Bank vom 23. April 2008). Schliesslich hat 
der Beschwerdeführer von der Y._______AG Bezahlungen für seine Be-
ratertätigkeit  entgegen genommen (Befragungsprotokoll  Y._______AG, 
S. 4).

5.4 Die beiden Gesellschaften waren somit personell und finanziell der-
massen  eng  verknüpft,  dass  die  eine  Gesellschaft  ohne  die  andere 
kaum ihrer Tätigkeit hätte nachgehen können. Die Gesellschaften nah-
men füreinander  Handlungen  vor,  welche die  Grenzen  zwischen  den 
beiden juristischen Personen verwischten. Unter  den gegebenen Um-
ständen war der Entscheid der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin und 
die Y._______AG als Gruppe anzusehen, rechtmässig und ist nicht zu 
beanstanden.

6.
Weiter  bestreitet  die  Beschwerdeführerin,  als  Emmissionshaus  tätig 
gewesen zu sein.

6.1 Die Aktivität als Emissionshaus fällt unter den Oberbegriff der Tätig-
keit als Effektenhändler i.S.v. Art. 2 Bst. d BEHG. Demnach sind Effek-
tenhändler natürliche oder juristische Personen, die gewerbsmässig für 
eigene Rechnung zum kurzfristigen Wiederverkauf oder auf Rechnung 
Dritter Effekten auf dem Sekundärmarkt kaufen und verkaufen, auf dem 
Primärmarkt  öffentlich  anbieten oder  selbst  Derivate schaffen und öf-
fentlich anbieten. Der Begriff des Effektenhändlers wird in der Börsen-
verordnung  in  verschiedene  Händlerkategorien  unterteilt,  wozu  u.a. 
Emissionshäuser gehören (Art. 3 BEHV).

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6.1.1 Eine Gesellschaft gilt  als Emissionshaus, wenn sie gewerbsmä-
ssig handelt,  hauptsächlich im Finanzbereich tätig ist  und von Dritten 
emittierte Effekten öffentlich auf dem Primärmarkt anbietet, die sie fest 
oder  in  Kommission übernommen hat  (vgl. Art. 2  Bst. d  BEHG i.V.m. 
Art. 2  Abs. 1  und Art. 3  Abs. 2 BEHV). Vom Terminus Emissionshaus 
nicht erfasst sind die Emittenten selbst, die lediglich der Prospektpflicht 
nach  Obligationenrecht  unterstehen  (vgl.  DIETER ZOBL/STEFAN KRAMER, 
Schweizerisches  Kapitalmarktrecht,  Zürich/Basel/Genf  2004,  N 1072). 
Als  Emissionshaus sind  hingegen Underwriter  anzusehen. Diese ver-
pflichten sich gegenüber dem Emittenten, die im Rahmen der Emission 
nicht  verkauften  Titel  im  Falle  eines  Platzierungsmisserfolges  fest  zu 
übernehmen. Sie tragen somit das Platzierungsrisiko (vgl. MAX BOEMLE/ 
MAX GSELL/JEAN-PIERRE JETZER/PAUL NYFFELER/  CHRISTIAN THALMANN, Geld-, 
Bank- und Finanzmarkt-Lexikon der Schweiz, Zürich 2002, S. 1051 f.).

6.1.2 Nicht im BEHG geregelt ist der Begriff des Primärmarkts. Indirekt 
erfolgt über das Bewilligungserfordernis der auf diesem Markt auftreten-
den  Akteure  gleichwohl  eine  partielle  Regulierung  (vgl. ROLF WATTER, 
Basler  Kommentar  zum  Börsen-  und  Effektenhandelsgesetz,  Basel 
2007, N 41 zu Art. 1). Primärmarkt ist der Emissionsmarkt, d.h. das An-
bieten und Platzieren von neu emittierten Effekten. Dies im Unterschied 
zum Sekundärmarkt, wo der Emittent typischerweise nicht mehr invol-
viert ist und die verschiedenen Anleger untereinander (bereits emittier-
te) Effekten handeln.

6.1.3 Öffentlich ist ein Anbieten von Effekten, wenn das Angebot sich 
an unbestimmt viele potentielle Kunden richtet, es etwa durch Inserate, 
Prospekte, Rundschreiben oder elektronische Medien (z.B. online über 
Websites,  sämtliche  Formen  von  E-Commerce  oder  Kontakte  via  E-
Mail)  verbreitet  wird  (vgl.  BGE 132  II  382  E. 6.3.1,  BGE  131  II  306 
E. 3.2.1) oder auch, wenn es mittels Pressekonferenzen, Telefonmarke-
ting („cold calling“), Präsentationen („road shows“), Finanzmessen oder 
Hausbesuchen erfolgt. Ob das Angebot wahrgenommen wird,  d.h. ob 
eine Platzierung tatsächlich erfolgt, ist nicht massgebend. Nicht als öf-
fentlich gilt das Angebot gemäss Art. 3 Abs. 7 BEHV, wenn es sich aus-
schliesslich an die in Art. 3 Abs. 6 BEHV genannten Personengruppen 
richtet.

6.1.4 Gewerbsmässigkeit  liegt  vor,  wenn das Emissionsgeschäft  eine 
selbständige und unabhängige wirtschaftliche Tätigkeit darstellt, die dar-
auf  ausgerichtet  ist,  regelmässig  Einkünfte  zu  erzielen  (vgl.  EBK-RS 

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98/2 N 12 mit Verweis auf Art. 52 Abs. 3 der Handelsregisterverordnung 
vom 7. Juni  1937  [HRegV, SR 221.411]).  Die  Anzahl  der  Kunden  ist 
nicht relevant: Werden Effekten auf dem Primärmarkt öffentlich angebo-
ten, was bei Emissionshäusern definitionsgemäss immer der Fall ist, ist 
die  Kundenanzahl  kein  zusätzliches  Erfordernis  für  die  Annahme der 
Gewerbsmässigkeit (vgl. Art. 4 BEHV; MATTHIAS KUSTER, Zum Begriff der 
Öffentlichkeit und Gewerbsmässigkeit im Kapitalmarktrecht, SZW 1997 
S. 13 f.).

6.1.5 Die Hauptsächlichkeit besteht darin, dass die Tätigkeit im Finanz-
bereich gegenüber allfälligen anderen Aktivitäten industrieller  und ge-
werblicher Natur deutlich überwiegt, was aufgrund der Würdigung sämt-
licher Umstände zu ermitteln ist (vgl. PHILIPPE A. HUBER, Basler Kommen-
tar zum Börsen- und Effektenhandelsgesetz, Basel 2007, N 27 zu Art. 2 
Bst. d). Das Erfordernis der hauptsächlichen Tätigkeit soll im Wesentli-
chen vermeiden,  dass Industrie-  oder Gewerbeunternehmen aufgrund 
der Tätigkeit ihrer Finanzabteilungen unter das BEHG fallen. Der Begriff 
ist konsolidiert zu betrachten: Konzerngesellschaften, die Tresorerieauf-
gaben von Industrie-  und Handelskonzernen oder -gruppen wahrneh-
men, sind dem BEHG nicht unterstellt, wenn ihre Finanztätigkeit eng mit 
den Handelsgeschäften des Konzerns oder der Gruppe verbunden sind 
(zum Ganzen EBK-RS 98/2 N 8 und 9).

6.2 In der Bundesverwaltungsrechtspflege gilt der Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung  (Art. 19  VwVG  i.V.m.  Art. 40  des  Bundesgesetzes 
über den Bundeszivilprozess vom 4. Dezember 1947 [BZP, SR 273]). 
Frei ist die Beweiswürdigung vor allem darin, dass sie nicht an bestimm-
te starre Beweisregeln gebunden ist, die dem Richter genau vorschrei-
ben, wie ein gültiger Beweis zustande kommt und welchen Beweiswert 
die  einzelnen  Beweismittel  im  Verhältnis  zueinander  haben  (vgl. 
CHRISTOPH AUER,  in:  Christoph  Auer/Markus  Müller/Benjamin  Schindler, 
a.a.O., N 17 zu Art. 12; BGE 130 II 482 E. 3.2). Der Grundsatz der frei-
en Beweiswürdigung verlangt, dass sich die urteilende Instanz sorgfäl-
tig, gewissenhaft und unvoreingenommen ihre Meinung darüber bildet, 
ob der zu beweisende Sachumstand als wahr zu gelten hat oder nicht. 
Veranschlagt wird dabei das beigebrachte Beweismaterial wie auch das 
Beweisverhalten  der  Parteien. Als  bewiesen  gilt  eine  Tatsache,  wenn 
der Richter gestützt auf die Beweiswürdigung zur Überzeugung gelangt, 
dass sich der rechtserhebliche Sachumstand verwirklicht hat. Eine über-
wiegende Wahrscheinlichkeit  wird als ausreichend betrachtet,  falls ein 
strikter Beweis der Natur der Sache nach nicht möglich oder nicht zu-

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mutbar ist und insofern eine Beweisnot besteht (vgl. BGE 130 III  321 
E. 3.2). Der Beweis gilt als erbracht, wenn für die Richtigkeit einer Sach-
behauptung derart gewichtige Gründe sprechen, dass andere denkbare 
Möglichkeiten vernünftigerweise nicht in Betracht fallen (vgl. BGE 132 II 
715 E. 3.1).

6.3 Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie sei nicht als Effektenhändle-
rin tätig gewesen. Sie habe mit dem Angebot der Aktien an Dritte, der 
Akquisition  von Aktienkäufern,  dem Abschluss  der  Aktienkaufverträge 
sowie der Vereinnahmung der Kaufpreise nichts zu tun gehabt. Vielmehr 
seien die Aktien der Y._______AG von der Z._______GmbH Dritten an-
geboten  worden.  Die  Aktienkaufverträge  seien  zwischen  der 
Y._______AG und dem jeweiligen Käufer geschlossen worden. Die Be-
schwerdeführerin  falle  somit  nicht  unter  den  Begriff  des  Emmis-
sionshauses gemäss Art. 3 Abs. 2 BEHV. Weiter bringt sie vor, dass sie 
zwar  Eigentümerin  von  75%  der  10'000'000  Gründungsaktien  der 
Y._______AG gewesen sei, nicht aber der 40'000'000 Neuaktien, wel-
che nach der  Kapitalerhöhung der  Y._______AG ausgegeben worden 
seien.  Diese  habe  sie  treuhänderisch  für  die  Herren  F._______  und 
H._______  der  Z._______GmbH  gehalten.  Da  sie  7'500'000  Grün-
dungsaktien den Herren F._______, H._______ und C._______ abge-
kauft  habe, sei ein späterer Verkauf an Dritte durch die Y._______AG 
aufsichtsrechtlich nicht relevant. Wie aus den Verkaufszahlen ersichtlich 
sei,  hätten alle  Aktien aus dem Bestand der Gründungsaktien an die 
Käufer geliefert werden können, weshalb nicht massgeblich sei, was mit 
den Neuaktien geschehen sei. 

Die Vorinstanz führt aus, die Beschwerdeführerin und die Y._______AG 
hätten die Y._______-Aktien innerhalb der Gruppe verschoben und öf-
fentlich vertrieben. Dies stelle eine bewilligungspflichtige Emmissionstä-
tigkeit  auf  dem  Primärmarkt  dar.  Die  Geschäftstätigkeit  der 
Z._______GmbH müsse  sich  die  Beschwerdeführerin  anrechnen  las-
sen, da sie zusammen mit der Y._______AG als Gruppe behandelt wer-
de. Zudem habe die Beschwerdeführerin 75% der Gründungsaktien so-
wie fast sämtliche Neuaktien zu Eigentum übernommen, um diese der 
Y._______AG später zwecks Verkauf an Dritte zur Verfügung zu stellen. 
Ob  Gründungs-  oder  Neuaktien  an  Dritte  verkauft  worden  seien,  sei 
nicht massgeblich, da die Verkäufe ohnehin auf dem Primärmarkt statt-
gefunden hätten.

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6.3.1 Es ist  vorerst  zu klären,  wie sich die Eigentumsverhältnisse an 
den Y._______-Aktien gestalteten.

Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie habe die Neuaktien treu-
händerisch für Dritte erworben, ist dies weder nachvollziehbar noch be-
legt. Massgeblich für die Definition einer aufsichtsrechtlich nicht relevan-
ten treuhänderischen Tätigkeit wäre nämlich, dass der Vermögensver-
walter  bzw. der  Anlageberater  die  ihm anvertrauten Werte  allein  auf-
grund  von Vollmachten  betreut  oder  allenfalls  umschichtet  und  durch 
Zukäufe ergänzt. Dies hätte u.a. zur Folge, dass er für die Kunden indi-
viduelle  Konten  und  Portfolios  einrichtet,  welche  er  in  deren  Namen 
führt (vgl. EBK-RS 98/2 N 52). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Weder 
bestehen Vollmachten mit Treugebern noch ist ersichtlich, dass die Be-
schwerdeführerin  Konten  für  Dritte  führte.  Durch  die  Zeichnung  des 
Neuaktienpakets verlieh sie  vielmehr  unmissverständlich  ihrem Willen 
Ausdruck, diese Aktien zu Eigentum übernehmen zu wollen. Dies be-
deutet, dass sich die Beschwerdeführerin das Eigentum an den Aktien 
selbst dann anrechnen lassen muss, wenn sie die Aktien zwecks späte-
rer Übertragung an Dritte gekauft hat. In diesem Zusammenhang gelingt 
es der Beschwerdeführerin ferner auch nicht, den späteren Verkauf der 
Neuaktien an die Herren F._______ und H._______ zu belegen: Nebst 
der Tatsache, dass die letztgenannten ausführen, die ihnen übergebe-
nen Zertifikate seien ungültig gewesen, reichte die Beschwerdeführerin 
weder Aktienkaufverträge noch ein Aktionärsbuch ein, aus welchen her-
vorgehen würde, an wen die Aktien verkauft worden sein sollen. Zudem 
sind den Bankauszügen der Beschwerdeführerin keine Zahlungen der 
Herren F._______ und H._______ (oder einer ihrer Firmen wie bspw. 
der Z._______GmbH oder der  Y._______AG Deutschland) in entspre-
chender Höhe zu entnehmen. Im Gegensatz zu den Ausführungen des 
Beschwerdeführers muss er sich diese Umstände entgegenhalten las-
sen: Auch wenn er formell nicht Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin 
war, so betätigte er sich – wie oben ausgeführt – doch als deren fakti-
sches Organ. Da er gemäss eigenen Aussagen in dieser Funktion fast 
alle Aktienzertifikate ausstellte, konnte nur er den Überblick über die Ak-
tionärsstruktur  haben und wäre  deshalb  auch  gehalten  gewesen,  die 
einzelnen Aktionäre mit der Zahl der gekauften Aktien zu verzeichnen.

Eine Gesamtbetrachtung ergibt, dass die Beschwerdeführerin von ins-
gesamt  50'000'000  von  der  Y._______AG  ausgegebenen  Aktien 
(10'000'000 Gründungsaktien und 40'000'000 Neuaktien nach Kapitaler-

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höhung) mindestens deren 47'500'000 (7'500'000 Gründungsaktien und 
40'000'000 Neuaktien) zu Eigentum hielt. 

6.3.2 Es stellt sich weiter die Frage, ob die Aktien der Y._______AG von 
der Gruppe, welcher die Beschwerdeführerin angehörte, auf dem Pri-
märmarkt angeboten worden sind oder nicht.

Wie der Beschwerdeführer an sich korrekt vorbringt, hätten die erfolgten 
Verkäufe mit Aktien aus dem Paket der Gründungsaktien gedeckt wer-
den können. Denn belegt ist, dass die Y._______AG aus Aktienverkäu-
fen ca. 1,4 Mio. Franken einnahm (Vorakten, p. 26 ff., 102-188, 408). Bei 
einem  angenommenen  Verkaufspreis  von  Eur. 0,80.– pro  Aktie  (ent-
sprechend ca. Fr. 1,30.– zum Interbank-Wechselkurs in der ersten Hälf-
te  des  Jahres  2008  [1  Eur.  =  1,62  Fr.;  vgl.  www.oanda.com  >  FX 
History]) wären demnach ca. 1'077'000 Aktien verkauft worden. Neuakti-
en  hätten  bei  diesen  Zahlen  folglich  nicht  verkauft  werden  müssen. 
Doch  selbst  wenn  ausschliesslich  Gründungsaktien  verkauft  worden 
wären, ist dieses Vorbringen unbehelflich, denn als relevanter Zeitpunkt 
des Effektenhandels gilt gemäss konstanter bundesverwaltungsgerichtli-
cher Rechtsprechung das erstmalige Angebot an die Öffentlichkeit auf 
dem Primärmarkt. Vorgängigen Erwerbsgeschäften zwischen eng ver-
bundenen Personen und Gesellschaften kommt hingegen keine reale, 
wirtschaftliche  Bedeutung  zu  (Entscheide  des  Bundesver-
waltungsgerichts  B-8227/2007  vom  20. März  2009  E. 4.7  sowie 
B-6715/2007 E. 6.2, B-6608/2007 E. 5.1, B-6501/2007 E. 6.1.3, jeweils 
vom 3. September 2008). Da die Beschwerdeführerin die Gründungsak-
tien direkt von den Herren F._______, H._______ und C._______ kauf-
te,  sind diese nach der  soeben erwähnten Praxis  zum Zeitpunkt  des 
Verkaufs an Dritte  noch nie auf  dem Primärmarkt  gehandelt  worden. 
Vielmehr handelte es sich bei diesen Aktienkäufen durch die Beschwer-
deführerin um Vorbereitungshandlungen im Hinblick auf das später er-
folgende  öffentliche  Angebot  an  gutgläubige,  mit  den  Gesellschaften 
nicht verbundene Dritte. Dies zeigt sich u.a. auch daran, dass die von 
der  Beschwerdeführerin  an  die  Herren  F._______,  H._______  und 
C._______ bezahlten Preise für die Aktien keineswegs den später von 
Drittpersonen verlangten erheblich  höheren Preisen entsprechen: Für 
die 7'500'000 übernommenen Aktien zahlte die Beschwerdeführerin ins-
gesamt Fr. 106'000.–, folglich Fr. 0,014.– pro Aktie (vgl. Aktienkaufver-
träge, Beilagen 12.01 ff. zum Untersuchungsbericht). Die Aktien wurden 
später zu ca. Eur. 0,80.– an die von den Gesellschaften unabhängigen 
Anleger  verkauft  (vgl. Order  [Kaufvertrag]  vom 4. März 2008,  Beilage 

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25.01  zum  Untersuchungsbericht). Da  somit  weder  die  Gründungs-
aktien noch die Neuaktien vor dem Verkauf an Dritte je auf dem Primär-
markt gehandelt worden sind, ist für dieses Verfahren unwesentlich, von 
welchem Aktienpaket Aktien verkauft worden sind. Vielmehr ist erstellt, 
dass jeglicher Aktienverkauf durch die Y._______AG an Dritte auf dem 
Primärmarkt erfolgte.

6.3.3 Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, sie habe keine Werbung 
für den Verkauf von Y._______-Aktien betrieben, kann ihr nicht gefolgt 
werden.

Aus den Vorakten ergibt sich, dass die Y._______AG die Aktienkaufver-
träge selbst mit den Aktionären abgeschlossen hat und diese den Kauf-
preis jeweils auf Konten der Y._______AG überwiesen haben (vgl. Order 
[Kaufvertrag] vom 4. März 2008, Beilage 25.01 zum Untersuchungsbe-
richt sowie Gutschriftenanzeigen der Q._______Bank, p. 102-137 Vor-
akten). Ebenso ist  als erstellt  zu erachten,  dass es die Y._______AG 
war, die Werbung für den Aktienkauf betrieben hat. So schrieb sie au-
ssenstehende Dritte an (Brief vom 30. Juni 2008, Beilage 41 zum Unter-
suchungsbericht), warb über ihre Internetplattform für den Verkauf von 
Aktien (Vorakten, p. 230-241) und vertrieb einen "Newsticker", welcher 
auf  die  Möglichkeit  hinwies,  dass  potenzielle  Anleger  "mit  wenigen 
Mausklicks" Aktionär werden könnten (Vorakten, p. 228 ff.). Daraus er-
gibt sich, dass die Beschwerdeführerin, welche zweifelsfrei Eigentüme-
rin der Aktien war, diese der Y._______AG zwecks Vertragsabschluss 
vorgängig  ausleihen  musste.  Aufgrund  des  gruppenmässigen  Vorge-
hens der Beschwerdeführerin und der Y._______AG muss sich die Be-
schwerdeführerin die Werbung, welche die Y._______AG für den Aktien-
kauf auf ihrer Internetseite und in Prospekten betrieb, sowie die darauf 
folgenden Aktienverkäufe als eigene Tätigkeit anrechnen lassen. Indem 
die  Beschwerdeführerin  über  die  Y._______AG für  den  Aktienverkauf 
Werbung betrieb, erfüllte sie das Erfordernis  der  Öffentlichkeit. Insbe-
sondere die Werbung per Internetauftritt und "Newsticker" richtete sich 
an eine unbestimmte Vielzahl von Personen.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Mehrzahl der verkauf-
ten Aktien durch die Z._______GmbH vermittelt und zahlreiche Kunden-
kontakte durch diese hergestellt wurden. Die Z._______GmbH betätigte 
sich als Vermittlerin, was bedeutet, dass sie ausschliesslich Werbung für 
Aktienkäufe betrieb. Sie wurde demnach in Bezug auf die Y._______-
Aktien nicht als Emmissionshaus i.S.v. Art. 3 Abs. 2 BEHV tätig, da sie 

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diese weder fest noch in Kommission übernahm. Soweit die Beschwer-
deführerin aber geltend macht, die Tätigkeit der Z._______GmbH sei ihr 
nicht  zuzurechnen,  kann dieser  Auffassung nicht  gefolgt  werden. Ge-
mäss  bundesverwaltungsgerichtlicher  Rechtsprechung  ist  der  Tatbe-
stand  der  öffentlichen  Werbung  nämlich  schon  dadurch  erfüllt,  dass 
überhaupt ein Dritter als Vermittler eingesetzt wird (vgl. Entscheid des 
Bundesverwaltungsgerichts  B-1645/2007  vom  17. Januar  2008 
E. 4.1.4). Da die von der Z._______GmbH an das Publikum vermittelten 
Aktien bis zum jeweiligen Verkauf im Eigentum der Beschwerdeführerin 
standen, muss diese sich deren Werbetätigkeit in der Öffentlichkeit folg-
lich ohne Weiteres zurechnen lassen. Denn ursprünglich war es die Be-
schwerdeführerin,  die  die  Y._______-Aktien  an das  Publikum bringen 
wollte.  Dabei  ist  unmassgeblich,  wenn  die  Dienstleistungen  der 
Z._______GmbH von Konten der Y._______AG beglichen wurden und 
nicht  von  jenen  der  Beschwerdeführerin.  Da  die  Beschwerdeführerin 
derselben Gruppe angehörte wie die Y._______AG, muss sie sich auch 
deren Handlungen entgegenhalten lassen.

6.3.4 Ebensowenig kann der  Darstellung der  Beschwerdeführerin  ge-
folgt werden, wonach zwischen ihr  und der Y._______AG keine Geld-
flüsse stattgefunden hätten, und sie folglich mit gewerbsmässigen Akti-
enverkäufen nichts zu tun gehabt haben könne.

Die angefochtene Verfügung und der Untersuchungsbericht beschrän-
ken  sich  in  diesem  Zusammenhang  auf  den  Hinweis,  dass  die  Be-
schwerdeführerin für die im Namen der Y._______AG erfolgten Aktien-
verkäufe 25% Kommission beziehe und der Y._______AG die restlichen 
75% der Kaufpreise als Darlehen mit Rangrücktritt gewähre, ohne dass 
diese Vorgehensweise durch die Vorakten belegt wäre. Das beschwer-
deführerische Vorbringen, wonach abgesehen von einem Darlehen über 
Eur. 50'000.– keine Überweisungen von der Y._______AG an sie vorge-
nommen worden sind, trifft zu. Jedenfalls ergibt sich aus den Vorakten 
nichts  anderes  (Belastungsanzeige,  p. 152).  Dies  erklärt  sich  damit, 
dass  –  wie  die  Beschwerdeführerin  glaubhaft  vorbringt  –  die 
Y._______AG (und nicht die Beschwerdeführerin) 25% Kommission auf 
die Aktienverkäufe einnahm und auch die restlichen 75% der Einnah-
men für sich behielt. Dieser Sachverhalt ist im Gegensatz zu den Aus-
führungen auf S. 11 des Untersuchungsberichts und Rz. 25 der ange-
fochtenen Verfügung auch den Antworten des Beschwerdeführers an-
lässlich einer (telefonischen) Nachbefragung vom  29. September 2008 
durch  die  Untersuchungsbeauftragten  zu  entnehmen  (Beilage  03.04 

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zum Untersuchungsbericht). Demnach erhielt die Y._______AG 25% der 
Kaufpreise als  Kommission. Zudem gewährte  die Beschwerdeführerin 
die die 25% Kommission übersteigenden Beträge der Y._______AG als 
Darlehen.

Doch trotz dieses von den Darstellungen in der angefochtenen Verfü-
gung abweichenden Sachverhalts kann die Beschwerdeführerin daraus 
nichts zu ihren Gunsten ableiten. Wie in E. 6.3.1 ausgeführt,  standen 
die Y._______-Aktien bis zu deren Verkauf im ausschliesslichen Eigen-
tum der  Beschwerdeführerin.  Die  Beschwerdeführerin  hatte  aufgrund 
der  gewährten  Darlehen  Forderungen  gegenüber  der  Y._______AG. 
Auch wenn die Y._______AG der Beschwerdeführerin (abgesehen von 
einem Darlehen über Eur. 50'000.–) kein Geld überwies, so floss indi-
rekt trotzdem ein Teil des durch die Verkäufe der Aktien erzielten Gel-
des  zurück:  So  übernahm  die  Y._______AG  50'000  Aktien  der 
V._______AG,  welche  im  Eigentum der  Beschwerdeführerin  standen. 
Für diesen Kauf überwies sie Fr. 330'000.– an den Beschwerdeführer. 
Gleichentags überwies sie zudem Fr. 70'000.– an den Beschwerdefüh-
rer  (Schreiben Beschwerdeführer  an die  Q._______Bank,  Beilage 20 
zum  Untersuchungsbericht;  Kontoauszug,  Beilage  21  zum  Untersu-
chungsbericht). Es handelt sich hierbei somit um einen Gesamtbetrag 
von Fr. 400'000.–, welcher dem selbentags vom Beschwerdeführer für 
die  Beschwerdeführerin  an  die  Y._______AG einbezahlten  Betrag  für 
die  Kapitalerhöhung  der  Y._______AG  entspricht.  In  diesem  Zusam-
menhang kann als erstellt erachtet werden, dass der Beschwerdeführer 
die Zahlungen der Y._______AG, welche rechtlich der Beschwerdefüh-
rerin zugestanden hätten, mit dem von ihm geleisteten Betrag für die 
Kapitalerhöhung verrechnete. Ferner löste die Y._______AG verschiede-
ne  Überweisungen  an  weitere  Gesellschaften,  an  welchen  der  Be-
schwerdeführer  wirtschaftlich  berechtigt  war,  aus  (Rechnung  der 
O._______AG über Fr. 26'800.– an die Y._______AG mit Vermerk einer 
Akontozahlung,  Beilage  59  zum  Untersuchungsbericht;  Überweisung 
der  Y._______AG  an  die  P._______AG  über  Fr. 55'000.–,  Beilage 51 
zum Untersuchungsbericht; Formular "A", [...], bzgl. wirtschaftliche Be-
rechtigung  des  Beschwerdeführers  am  Konto  der  P._______AG). 
Schliesslich bezog der Beschwerdeführer von der Y._______AG monat-
lich  Fr. 5'500.–  aus  Beratungsvertrag  plus  Spesenvergütungen  sowie 
Sitzungsgelder (Vorakten, p. 403).

Daraus erhellt, dass die Y._______AG zwar kaum direkte Überweisun-
gen an die Beschwerdeführerin veranlasste, jedoch zahlreiche an den 

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Beschwerdeführer bzw. an Gesellschaften, an welchen der Beschwer-
deführer  wirtschaftlich berechtigt  war. Da der  Beschwerdeführer  auch 
an der Beschwerdeführerin wirtschaftlich berechtigt war, ist vorliegend 
nicht  wesentlich,  dass  Überweisungen,  welche  rechtlich  gesehen  der 
Beschwerdeführerin zugestanden hätten, direkt an ihn gingen. Vielmehr 
belegen diese Überweisungen, dass dem Beschwerdeführer – bzw. indi-
rekt der Beschwerdeführerin – für die Aktien, welche im Eigentum der 
Beschwerdeführerin  standen,  durchaus  grössere  Beträge  zuflossen, 
welche von der Y._______AG ohne die Aktienverkäufe nicht hätten reali-
siert  werden können. Die  Gewerbsmässigkeit des Vorgehens ist somit 
erstellt.

6.3.5 Schliesslich  kann  auch als  erstellt  betrachtet  werden,  dass  der 
Aktienverkauf  durch  die  Beschwerdeführerin  bzw. der  mit  ihr  zusam-
menarbeitenden Y._______AG das Hauptgeschäft der Beschwerdefüh-
rerin bildete.

Die Beschwerdeführerin bestreitet denn auch nicht, dass sie über den 
Aktienverkauf – sei es direkt oder indirekt für die Y._______AG – regel-
mässige Einkünfte erzielen wollte. Vielmehr bestätigte der Beschwerde-
führer  anlässlich  der  Befragung  vom  28. August  2008,  dass  die 
Y._______AG ihr  Geld  mit  dem Verkauf  der  eigenen Aktien  verdiene 
(Befragungsprotokoll  Y._______AG, S. 3). Ebenso führte  er  aus,  dass 
die Kapitalerhöhung von Fr. 400'000.– stattgefunden habe, um mittels 
der  dadurch  herausgegebenen  Aktien  Kapital  zu  beschaffen  (Befra-
gungsprotokoll Y._______AG, S. 7). In Bezug auf die Beschwerdeführe-
rin sagte der Beschwerdeführer aus, dass diese keine operative Tätig-
keit ausübe und insoweit auch kein Geld verdiene (Befragungsprotokoll 
X._______AG, S. 2). Da keine Geldflüsse zwischen der Y._______AG 
und der Beschwerdeführerin hätten festgestellt werden können, beweise 
dies,  dass die Beschwerdeführerin  mit  den Aktienverkäufen nichts  zu 
tun gehabt habe.

Wie in E. 6.3.4 dargelegt, überwies die Y._______AG der Beschwerde-
führerin auf indirekte Art und Weise sehr wohl Geld für die von ihr ge-
haltenen Aktien. Abgesehen davon wäre nicht ersichtlich, dass die Be-
schwerdeführerin  irgendeiner  anderen  Tätigkeit  nachging.  Somit  ist 
nicht  zu  beanstanden,  wenn die  Vorinstanz  das  Kriterium der  Haupt-
sächlichkeit als erfüllt ansah.

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6.4 Angesichts des oben Ausgeführten ist erstellt, dass die Beschwer-
deführerin  ohne  Bewilligung  als  Emmissionshaus  i.S.v.  Art. 2  Bst. d 
BEHG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 BEHV tätig war. Die entsprechende Feststel-
lung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist in 
diesem Punkt abzuweisen.

7.
Weiter beantragt die Beschwerdeführerin, der Konkurs über sie sei auf-
zuheben. Es sei nicht belegt, dass sie überschuldet sei. Die Konkursli-
quidatoren  hätten  den  Verkehrswert  der  Liegenschaft  in  [...]  mit 
Fr. 1'050'000.– unzulässigerweise  zu tief  veranschlagt. Ebenso hätten 
sie  die Beteiligung der Beschwerdeführerin  an der V._______AG und 
der W._______SA faktenwidrig und ohne ein Gutachten einzuholen als 
Nonvaleur bilanziert. Ferner sei auch der Kredit der U._______Bank in 
der Höhe von Fr. 100'000.– getilgt worden. Schliesslich sei die Möglich-
keit einer Rangrücktrittserklärung nicht geprüft worden.

Die Vorinstanz führt aus, der Konkurs sei die einzig mögliche Rechtsfol-
ge für die Beschwerdeführerin gewesen. Es sei nicht ersichtlich, inwie-
fern die Liegenschaft in [...]  einen höheren Verkehrswert  haben sollte. 
Zudem  habe  sich  der  Beschwerdeführer  geweigert,  den  Konkurs-
liquidatoren  die  von  ihnen  verlangten  Informationen  über  die 
V._______AG  zu  geben.  Die  V._______AG  sei  in  einer  finanziellen 
Lage,  welche die  Werthaltigkeit  der  Beteiligungen ausschliesse. Dass 
der Kredit bei der U._______Bank getilgt worden sei, stimme so nicht. 
Vielmehr habe sich die Bank bei der S._______ befriedigt. Die Schuld 
sei  demnach  nur  umgelagert  worden. Unter  diesen Umständen habe 
auch die Möglichkeit einer Rangrücktrittserklärung nicht geprüft werden 
müssen.

7.1 Bei  grober  Verletzung aufsichtsrechtlicher  Bestimmungen entzieht 
die Vorinstanz in ihrer Funktion als Aufsichtsbehörde über den Finanz-
markt  einem Effektenhändler  die  Bewilligung. Der  Bewilligungsentzug 
bewirkt bei juristischen Personen die Auflösung (vgl. Art. 36 Abs. 1 und 
2 Satz 1 BEHG [AS 1997 79]). Diese Folge gilt  – wie hier  – analog, 
wenn  jemand  eine  bewilligungspflichtige  Tätigkeit  ausübt,  ohne  über 
eine  Bewilligung zu verfügen. Demzufolge wird  ein  unbewilligt  tätiges 
Emissionshaus aufgelöst bzw. liquidiert, wobei die Vorinstanz den Liqui-
dator  bezeichnet  und  überwacht  (vgl.  Art. 36  Abs. 2  Satz  2  BEHG 
[AS 1997 79]). Erweist sich die Gesellschaft als überschuldet oder dau-
ernd zahlungsunfähig, ist analog den Art. 33 ff. BankG (AS 2004 2771) 

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der Bankenkonkurs durchzuführen; das allgemeine Schuldbetreibungs- 
und Konkursrecht kommt bloss in entsprechend modifiziertem Umfang 
zur Anwendung (vgl. BGE 131 II 306 E. 4.3.1). Die Bestimmungen über 
die  Bankeninsolvenz  gelten  dabei  gemäss  Art. 36a  BEHG  [AS  2004 
2775] sinngemäss auch für die unbewilligt tätigen Effektenhändler (Ver-
weis auf die Art. 25-39 BankG [AS 2004 2768 ff.]). Im Wesentlichen geht 
es dabei darum, die Aktiven festzustellen, zusammenzuführen, zu ver-
werten sowie die Schulden zu liquidieren.

Wie bei jeder von einer staatlichen Behörde erlassenen Massnahme hat 
sich auch die Vorinstanz bei der Wahl der geeigneten Mittel zur Durch-
setzung  ihrer  Aufsichtsaufgabe am Verhältnismässigkeitsgrundsatz  zu 
orientieren. Ein Unternehmen, das unbewilligt einer aufsichts- und be-
willigungspflichtigen Tätigkeit am Finanzmarkt nachgeht, ist in analoger 
Anwendung der Art. 33 ff. BankG zu liquidieren, soweit dies verhältnis-
mässig erscheint (vgl. BGE 132 II 382 E. 7.2). Die Sanierungsfähigkeit 
der betroffenen Unternehmung muss dabei in der Regel nicht mehr ge-
sondert  geprüft  werden, wenn eine Fortführung der Geschäftstätigkeit 
als  bewilligter  Betrieb  bzw.  eine  nachträgliche  Bewilligungserteilung 
ausgeschlossen ist (vgl. BGE 131 II 306 E. 4.1.3; siehe auch BBl 2002 
8085).

7.2 Vorliegend ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin zum Zeit-
punkt  der  Konkurseröffnung  lediglich  über  Fr. 870.–  in  bar  verfügte 
(Fr. 151.–  auf  den  Konti  der  [...];  Fr. 719.–  auf  dem  Konto  der 
U._______Bank; Vorakten p. 394). Bestritten sind hingegen insbesonde-
re der Verkehrswert der Liegenschaft in [...] und die Werthaltigkeit der 
Beteiligungen an der V._______AG und der W._______SA.

7.2.1 Das Vorbringen der Beschwerdeführenden, wonach der Wert der 
Liegenschaft vom Konkursamt des Kantons [...] auf Fr. 1'150'000.– (Be-
schwerdebeilage 11) geschätzt worden sei, stimmt zwar, vermag aber 
an der Ausgangslage nichts zu ändern. Die Beschwerdeführerin hat für 
die Liegenschaft anlässlich der Steigerung vom 22. Oktober 2007 ledig-
lich Fr. 1'050'000.– bezahlt. Dabei handelte es sich zum Zeitpunkt der 
Steigerung offensichtlich um den Verkehrswert der Liegenschaft, zumal 
kein anderer Steigerer bereit war, mehr dafür zu bieten. Hinzu kommt, 
dass die Liegenschaft zum Zeitpunkt der Konkurseröffnung über die Be-
schwerdeführerin  lediglich ca. elf  Monate  in  deren Eigentum war. Die 
Beschwerdeführenden bringen in diesem Zusammenhang nicht vor, in-
wiefern und weshalb sich der Wert der Liegenschaft in dieser relativ kur-

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zen Zeitspanne erhöht haben sollte. So machen sie weder geltend, an 
der Liegenschaft seien wertsteigernde Renovationen oder Änderungen 
vorgenommen worden, noch legen sie dar, die Immobilienpreise in der 
Gegend hätten sich seit dem Kauf generell erhöht.

Dass  die  Vorinstanz  die  Bewertung  der  Liegenschaft  durch  die  Kon-
kursliquidatoren  zum  Steigerungspreis  übernommen  hat,  ist  deshalb 
nicht zu beanstanden.

7.2.2 Dasselbe gilt für die Bewertung der Beteiligungen der Beschwer-
deführerin an der V._______AG und der W._______SA. Es handelt sich 
hierbei um Gesellschaften, welche sich gemäss Handelsregisterauszug 
im  Einflussbereich  der  Familie  G._______  befinden.  Verwaltungsrätin 
der V._______AG ist  die Ehefrau des Beschwerdeführers, K._______. 
Die V._______AG wurde in den vergangenen Jahren insgesamt fünf mal 
von Amtes wegen aufgelöst, da sie laut Handelsregisterauszug den ge-
setzmässigen Zustand nicht mehr erfüllte. Der gesetzmässige Zustand 
wurde  dann  jeweils  wieder  hergestellt.  Als  Verwaltungsrätin  der 
W._______SA ist  im Handelsregister  die Tochter des Beschwerdefüh-
rers,  E._______, eingetragen. Es ist  völlig unklar, welchen Aktivitäten 
die beiden Gesellschaften auf dem Markt nachgehen. Der Beschwerde-
führer  macht  hierzu  auch  keine  Ausführungen.  Weiter  bringt  der  Be-
schwerdeführer  nicht  vor,  inwiefern  die  Aktien  dieser  Gesellschaften 
werthaltig sein sollten und belegt nicht,  dass diese über liquide Mittel 
oder sonstige Werte verfügen. Hinzu kommt, dass er den damaligen Un-
tersuchungsbeauftragten mehrere Male versprochen hat, über die Tätig-
keiten und die finanziellen Verhältnisse der Gesellschaften Aufschluss 
zu geben, diesbezügliche Informationen und Dokumente aber schuldig 
blieb. Wenn die  Konkursliquidatoren  und  die  Vorinstanz  deshalb  zum 
Schluss kamen, dass die Beteiligungen an diesen Gesellschaften wert-
los und deshalb nur  pro  Memoria  in  die Konkursbilanz aufzunehmen 
sind, so ist dies nachvollziehbar und nicht zu beanstanden. Unter diesen 
Umständen ein Gutachten über den Wert der Beteiligungen anfertigen 
zu lassen, hätte bei liquiden Mitteln der Beschwerdeführerin in der Höhe 
von Fr. 870.– einen unverhältnismässigen und nicht zu rechtfertigenden 
Aufwand dargestellt.

7.2.3 Hinsichtlich des angeblich getilgten Kredits der U._______Bank in 
der Höhe von Fr. 100'000.– kann vollumfänglich auf die Ausführungen 
der Vorinstanz verwiesen werden. Abgesehen davon,  dass der  Kredit 
zum Zeitpunkt der Konkurseröffnung Bestand hatte, fand auch durch die 

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Inanspruchnahme  der  Bankgarantie  der  S._______  durch  die 
U._______Bank lediglich eine Umschuldung statt. Dies bedeutet, dass 
die  Konkursmasse  der  Beschwerdeführerin  den  Betrag  von 
Fr. 100'000.– anstelle der U._______Bank jetzt der S._______ schuldet 
und die Schulden demnach gleich hoch geblieben sind.

7.3 Soweit die Beschwerdeführer vorbringen, die Konkurseröffnung sei 
deshalb nicht verhältnismässig, weil die Angelegenheit vergleichsweise 
hätte erledigt werden können, indem der Beschwerdeführerin zur De-
ckung der Kosten ein Darlehen der T._______AG mit allfälligem Ran-
grücktritt  zu  gewähren  gewesen  wäre,  verkennen  sie,  dass  gemäss 
Art. 25 und 33 BankG i.V.m. Art. 36a BEHG und Art. 2 der Verordnung 
zum  Konkurs  von  Banken  und  Effektenhändlern  vom  30. Juni  2005 
(BKV, SR 952.812.32) der Konkurs über eine Gesellschaft zwingend an-
zuordnen  ist,  wenn  die  Bewilligungsvoraussetzungen  nicht  gegeben 
sind und keine Aussicht auf eine Sanierung besteht. Das Ziel einer Sa-
nierung bestünde darin, dass die Gesellschaft die bewilligungspflichtige 
Tätigkeit weiterführen könnte. Wie oben aufgezeigt wurde, übte die Be-
schwerdeführerin keine Tätigkeit aus, welche nachträglich bewilligt wer-
den kann. Neben dem Verkauf von Aktien der Y._______AG sind auch 
keine andere (allenfalls bewilligungsfähige) Tätigkeiten ersichtlich. Unter 
diesen Umständen muss nicht gesondert darüber befunden werden, ob 
überhaupt Aussicht auf eine Sanierung besteht, denn selbst wenn die 
Beschwerdeführerin  mittels  Darlehen ihre Schulden tilgen könnte und 
über  Liquidität  verfügte,  könnte  sie  ihre  angestammte  Tätigkeit  nicht 
wieder aufnehmen, da diese nicht bewilligungsfähig ist (BBl 2002 8085; 
BGE 131 II 306 E. 4.1.3) Die Konkurseröffnung über die Beschwerde-
führerin erweist sich somit als rechtens, weshalb das Begehren, die Er-
öffnung des Konkurses über die Beschwerdeführerin aufzuheben, abzu-
weisen ist.

8.
Weiter  beantragen  die  Beschwerdeführenden,  die  Einsetzung  der 
RA A._______ und B._______ als Konkursliquidatoren sei aufzuheben. 
Die Konkursliquidatoren seien mit der Sache nicht vertraut und verfolg-
ten zudem eine eigene Forderung im Verfahren. Ausserdem sei  nicht 
klar, ob die Konkursliquidatoren persönlich, die Anwaltskanzlei [...], die 
[...] oder allenfalls RA I._______ das Konkursverfahren durchführten.

8.1 Inwiefern es sich rechtfertigen würde, die Einsetzung der Konkursli-
quidatoren aufzuheben, ist nicht ersichtlich. Wie in den vorgehenden Er-

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wägungen  festgestellt,  sind  die  Arbeit  sowie  die  Bewertungen  und 
Schlussfolgerungen der Konkursliquidatoren, auf welche sich die ange-
fochtene Verfügung weitgehend stützt, nachvollziehbar und vollständig. 
Auch ist nicht ersichtlich, dass die Konkursliquidatoren eine Pflichtver-
letzung irgendwelcher Art begangen hätten. Dass die Konkursliquidato-
ren ihre Arbeit der zu liquidierenden Gesellschaft in Rechnung zu stel-
len haben, ergibt sich schon aus Art. 13 Abs. 1 Bst. a der [damals gel-
tenden] Verordnung vom 2. Dezember 1996 über die Erhebung von Ab-
gaben  und  Gebühren  durch  die  Eidgenössische  Bankenkommission 
(EBK-GebV; SR 611.014) und muss nicht weiter erörtert werden. 

8.2 Soweit unklar sein soll, wer als Konkursliquidator eingesetzt worden 
ist, kann auf die angefochtene Verfügung und den Handelsregisterein-
trag der Beschwerdeführerin verwiesen werden. Die Konkursliquidato-
ren haben sich – wenn auch, wie in solchen Verfahren durchaus üblich, 
auf dem Briefpapier ihrer Kanzlei – immer als solche zu erkennen gege-
ben und die Angestellte der Konkursliquidatoren, RA I._______, hat nie 
an ihrer Stelle Handlungen für die Beschwerdeführerin vorgenommen. 
Auf dieses an Mutwilligkeit grenzende Vorbringen ist somit nicht weiter 
einzugehen.

Wie ausgeführt,  ist  nicht  ersichtlich,  weshalb den Konkursliquidatoren 
das Mandat entzogen werden sollte, womit dieses Begehren abzuwei-
sen ist.

9.
Der Beschwerdeführer beantragt, das gegen ihn ausgesprochene Wer-
beverbot sei aufzuheben. Zwar werde er dadurch nicht belastet, jedoch 
gehe es nicht an, ihm ein Verbot für Handlungen aufzuerlegen, die er 
nicht begangen habe.

9.1 Gemäss konstanter Rechtsprechung überprüft  das Bundesverwal-
tungsgericht, ob die Auferlegung eines Tätigkeits- und Werbeverbots im 
Einzelfall  gerechtfertigt und verhältnismässig war (Entscheid des Bun-
desverwaltungsgerichts B-6837/2007 vom 17. September 2008 E. 1.2). 
Vorliegend wurde gegen den Beschwerdeführer im Rahmen von Art. 35 
Abs. 1 und 3  BEHG sowie  Art. 133 Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 
23. Juni 2006 über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG, SR 951.31) das 
Verbot  ausgesprochen,  unter  jeglicher  Bezeichnung  selbst  oder  über 
Dritte eine bewilligungspflichtige Effektenhändlertätigkeit oder eine Tä-
tigkeit,  die  nach  KAG bewilligungspflichtig  ist,  auszuüben  oder  dafür 

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Werbung zu betreiben. Für die Widerhandlung gegen das Verbot wurden 
ihm Konsequenzen gemäss Art. 292 des Schweizerischen Strafgesetz-
buches vom 21. Dezember 1937 (StGB, SR 311.0) sowie nach Art. 40 
Bst. b  BEHG und  Art. 148  Abs. 1  Bst. a  und  b  i.V.m. Art. 149  Abs. 4 
KAG angedroht. 

9.2 Vorliegend ist nicht ersichtlich, inwiefern und weshalb das Werbe-
verbot gegen den Beschwerdeführer aufgehoben werden sollte. Im Ge-
gensatz zu seinen Vorbringen war der Beschwerdeführer stark in den 
Verkauf  der  Y._______-Aktien  involviert. Über  die  Beschwerdeführerin 
hat  er  nicht  nur die  Kapitalerhöhung für  die Y._______AG vorbereitet 
und durchgeführt, sondern die neu herausgegebenen Aktien auch ge-
zeichnet und zu Eigentum übernommen. Nach erfolgtem Verkauf hat er 
die Aktienzertifikate ausgestellt  und unterzeichnet. Überdies bezog er 
von der Y._______AG regelmässig Geld, welches aus Aktienverkäufen 
stammte. Diese Zahlungen erfolgten ausschliesslich für Tätigkeiten, wel-
che im Zusammenhang mit dem Vertrieb der Y._______-Aktien standen 
(vgl. auch die Ausführungen in E. 2.2 ff. und 6.3 ff.). Die Befürchtungen 
der Vorinstanz, der Beschwerdeführer könnte aufgrund der an den Tag 
gelegten entschlossenen Vorgehensweise in Zukunft  wieder auf ähnli-
che Art und Weise tätig werden, sind gerechtfertigt. Da der Beschwer-
deführer keinerlei Konsequenzen zu befürchten hat, wenn er sich in Zu-
kunft gesetzeskonform verhält, sind die Anforderungen an die Erteilung 
eines derartigen Verbots nicht hoch. Unter den gegebenen Umständen 
ist die Erteilung des Verbots daher ohne Weiteres verhältnismässig.

10.
Schliesslich  beantragen  die  Beschwerdeführenden,  die  angefochtene 
Verfügung  sei  in  Bezug  auf  die  Verfahrenskosten  in  der  Höhe  von 
Fr. 20'000.– sowie  die  Kosten für  die  Untersuchung in  der  Höhe von 
Fr. 64'067.30.– aufzuheben. Zur Begründung bringen sie vor, sie hätten 
keine  aufsichtsrechtlich  relevanten  Tätigkeiten  ausgeübt,  weshalb  sie 
auch nicht zu den Verfahrens- und Untersuchungskosten verurteilt wer-
den könnten. Zudem sei  erstaunlich,  dass die Herren F._______ und 
H._______ nicht kostentragungspflichtig geworden seien.

10.1 Die Beschwerdeführer rügen nicht,  die ihnen auferlegten Kosten 
für die Untersuchung bzw. die superprovisorische Verfügung sowie für 
die angefochtene Verfügung seien zu hoch. Sie bestreiten auch nicht, 
dass  sie  die  Untersuchungs-  und  Verfahrenskosten  zu  tragen  haben, 
wenn sich die angefochtene Verfügung als rechtmässig erweisen sollte. 

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Soweit  sie  vorbringen,  den  Herren  F._______  und  H._______  hätten 
auch Kosten auferlegt werden müssen,  so ist  dem entgegenzuhalten, 
dass diese Personen bzw. die Z._______GmbH nicht Subjekte dieses 
Verfahrens sind, weshalb auf entsprechende Ausführungen nicht weiter 
einzugehen ist.

10.2 Wie ausgeführt, ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstan-
den. Die Vorinstanz hat weder durch die solidarische Auferlegung der 
Kosten an die Beschwerdeführenden, noch durch die Festsetzung der 
Höhe  (Fr. 20'000.–  Verfahrenskosten,  Fr. 64'067.30.–  Untersuchungs-
kosten) Bundesrecht verletzt. Vielmehr hat sie bei der Festlegung der 
Kosten das  ihr  zustehende Ermessen im Rahmen von  Art. 13  Abs. 1 
Bst. a und Art. 12 Abs. 1 sowie Art. 11 EBK-GebV i.V.m. Art. 7 der Ver-
ordnung  über  Kosten  und  Entschädigungen  im  Verwaltungsverfahren 
vom 10. September 1969 (SR 172.041.0) korrekt ausgeübt.

11.
Die Beschwerde erweist sich demnach in allen Teilen als unbegründet, 
weshalb sie vollumfänglich abzuweisen ist.

12.
Bei diesem Verfahrensausgang haben die Beschwerdeführenden nach 
Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten zu tragen und es wird ihnen 
gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht  (VGKE,  SR 173.320.2)  keine  Parteientschädi-
gung ausgerichtet. Die Verfahrenskosten werden im Rahmen von Art. 4 
VGKE und unter Berücksichtigung der durch die Beschwerdeführenden 
veranlassten Zwischenverfügung vom 8. Mai 2009 auf Fr. 4'000.– für die 
Beschwerdeführerin  und  Fr. 4'000.–  für  den  Beschwerdeführer,  somit 
gesamthaft auf Fr. 8'000.–, festgelegt. Die Verfahrenskosten werden mit 
den am 30. Dezember 2008 bzw. am 9. Januar 2009 geleisteten Kosten-
vorschüssen in der Höhe von je Fr. 3'000.– (insgesamt Fr. 6'000.–) ver-
rechnet.  Den  die  Kostenvorschüsse  übersteigenden  Betrag  von 
Fr. 2'000.–  haben  die  Beschwerdeführer  binnen  30 Tagen  nach  dem 
Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils unter solidarischer Haft-
barkeit  der Gerichtskasse zu überweisen. Einzahlungsscheine werden 
mit separater Post zugestellt.

Seite 35

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  insgesamt  Fr. 8'000.–  werden  den  Be-
schwerdeführern  unter  solidarischer  Haftbarkeit  im  Umfang  von  je 
Fr. 4'000.– auferlegt.  Sie  werden  mit  den  geleisteten  Kostenvor-
schüssen von je Fr. 3'000.– verrechnet. Der Restbetrag von insgesamt 
Fr. 2'000.– haben die Beschwerdeführenden innert 30 Tagen nach Ein-
tritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichts-
kasse zu überweisen. Die Zustellung der  Einzahlungsscheine erfolgt 
mit separater Post.

3.
Parteientschädigung wird keine ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführenden (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Ronald Flury Kaspar Luginbühl

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

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Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 5. Oktober 2009

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