# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f212cdf7-397f-5975-a3e9-7b6fe0e5bc3e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-22
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 22.11.2016 SB160088
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB160088_2016-11-22.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB160088-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz und 

lic. iur. B. Gut sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Maurer 

 

Urteil vom 22. November 2016 

 

in Sachen 

 

A._____, Dr.,  

Verfahrensbeteiligter und I. Berufungskläger 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

 

und 

 

 

B._____,  

Privatkläger und II. Berufungskläger sowie Anschlussberufungskläger 

 

sowie 

 

 
Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,  

vertreten durch Staatsanwalt Dr. iur. P. Giger 

 

Anklägerin 

 

 

 

 

-   2   - 

und 

 

 
C._____,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____,  

 

gegen 

 
D._____,  

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. Z._____ 

 

betreffend  
mehrfache Veruntreuung etc.  

(Rückweisung der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts) 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom  

13. August 2013 (DG120389)  

Urteil der I. Strafkammer des Obergerichtes des Kantons Zürich vom  

18. Februar 2015 (SB130459)  

Urteil der strafrechtlichen Abteilung des Schweiz. Bundesgerichts vom  
9. Februar 2016 (6B_366/2015) 

 

-   3   - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 

24. September 2012 ist diesem Urteil beigeheftet(HD Urk. 00/9/1) 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 85 S. 67 ff.) 

Das Gericht erkennt:  

1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig 

− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB 

i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil der E._____ AG und 

von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29), 

− der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 

und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16), 

− der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB (Verfahrens-

komplexe 02 und 09), 

− des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB i.V.m. 

Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22), 

− des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB (Verfahrens-

komplex 33) sowie  

− der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfah-

renskomplexe 02 und 04).  

2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäftsbesorgung, zum 

Nachteil der E._____ AG betreffend den Verfahrenskomplex 03 "F._____" wird der Be-

schuldigte freigesprochen. 

3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit eingestellt, als 

es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht. 

Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt. 

4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 

3 Tage durch Haft erstanden sind. 

-   4   - 

5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufgeschoben und die Pro-

bezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, abzüglich 3 Tage, die durch Unter-

suchungshaft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen. 

6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt Schadenersatz zu 

bezahlen: 

- G._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;  
- H._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999, 
- I._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999, 
- J._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000, 
- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999, 
- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004, 
- K._____ Group Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab 8. Oktober 2003. 

Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger G._____, C._____, 

B._____ und K._____ Group Inc. auf den Zivilweg verwiesen. 

7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen der folgenden 

Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat: 

- L._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,  
- †M._____ & N._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich 5 % Zins ab 5. Januar 2000, 
- O._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000, 
- P._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999, 
- Q._____ AG Zürich, CHF 280'711.50. 

8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privatklägern aus dem 

eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Fest-

stellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches werden die folgenden Privatkläger 

auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen: 

- R._____, 
- S._____, 
- T._____, 
- U._____, 
- V._____, 
- W._____. 

9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin W._____ wird auf den Weg des Zivilprozes-

ses verwiesen. 

10.  Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 19. August 2004 

auf dem auf die E._____ AG in Liquidation lautenden Konto Nr. … bei der AA._____ be-

schlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach Eintritt der 

Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.  

-   5   - 

Die AA._____ [Bank]wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu saldie-

ren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige Erträge) in CHF an die Kasse des  

Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

11.  Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 31. Oktober 2006 auf 

dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der 

AC._____ [Bank] (Konto Nr. …) beschlagnahmte Betrag von CHF 791'020.40 (zuzüglich all-

fällige Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft eingezogen.  

Die AC._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu saldieren und 

den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die Kasse des Bezirksgerichts 

Zürich zu überweisen. 

12.  Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen. 

13.  Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungsbetrag gemäss 

Dispositivziffer 11 vorstehend wie folgt zu verteilen: 

 Privatkläger 5:    0,47 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 6&7:  44,88 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 10:  38,43 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 13:   4,15 % des Einziehungsbetrages 
 Privatkläger 16:  12,07 % des Einziehungsbetrages. 

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13 und 16 den ihrem 

Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an den Staat abgetreten haben. 

14.  Der Antrag der Privatklägerin K._____ Group Inc. betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 

StGB wird abgewiesen. 

15.  Die mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 6. Dezember 2004 

angeordnete Grundbuchsperre betreffend die im Eigentum der anderen Verfahrensbeteilig-

ten AD._____ stehenden Grundstücke … Nr. 1 und Nr. 2 in der Gemeinde AE._____ wird 

nach Eintritt der Rechtskraft aufgehoben. 

16.  Von der Ausfällung einer Ersatzforderung gegen den anderen Verfahrensbeteiligten 

AF._____ wird abgesehen. 

17.  Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 12. November 

2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach 

Eintritt der Rechtskraft im Umfang von CHF 10'183.50 an die anderen Verfahrensbeteiligten 

-   6   - 

AG._____ und AH._____ zurückerstattet und im Mehrbetrag zur Deckung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den 

Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen Verfahrensbeteiligten AG._____ und 

AH._____ noch zu bezeichnendes Konto zu überweisen 

18.  Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten lautenden Konto 

Nr. … bei der AA._____ befindet, wird beschlagnahmt und nach Eintritt der Rechtskraft zur 

Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

Die AA._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo dieses Kontos der 

Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

19.  Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 8'000.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr.     Kosten der Kantonspolizei  

Fr. 30'000.00   Gebühr Untersuchung 

Fr.     Kanzleikosten Untersuchung  

Fr. 28'408.85   Auslagen Untersuchung  

Fr. 36'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

Fr. 61'738.70   amtliche Verteidigung 

Fr.   

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

20.  Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten 

auferlegt. 

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit sie 

durch die Beschlagnahme gedeckt sind. 

21.  Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichtskasse  

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.  

22.  (Mitteilung) 

23.  (Rechtsmittel)" 

-   7   - 

Entscheid im ersten Berufungsverfahren: 
(SB130459; Urk. 175 S. 33 ff.) 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 

13. August 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig 

− der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m.  

Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil  

der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29), 

− der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 

Abs. 1 und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16), 

− der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB  

(Verfahrenskomplexe 02 und 09), 

− des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB 

i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22), 

− des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB 

(Verfahrenskomplex 33) sowie  

− der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB  

(Verfahrenskomplexe 02 und 04).  

2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäftsbesorgung, 

zum Nachteil der E._____ AG betreffend den Verfahrenskomplex 03 "F._____" wird 

der Beschuldigte freigesprochen. 

3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit einge-

stellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht. 

Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt. 

4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit  

heute 3 Tage durch Haft erstanden sind. 

-   8   - 

5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufgeschoben und 

die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, abzüglich 3 Tage, die 

durch Untersuchungshaft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen. 

6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt Schaden-

ersatz zu bezahlen: 

- G._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;  
- H._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999, 
- I._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999, 
- J._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000, 
- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999, 
- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004, 
- K._____ Group Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab 8. Oktober 2003. 

Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger G._____, 

C._____, B._____ und K._____ Group Inc. auf den Zivilweg verwiesen. 

7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen der 

 folgenden Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat: 

- L._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,  
- †M._____ & N._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich 5 % Zins ab 5. Januar 2000, 
- O._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000, 
- P._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999, 
- Q._____ AG Zürich, CHF 280'711.50. 

8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privatklägern 

aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur 

genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches werden die  

folgenden Privatkläger auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen: 

- R._____, 
- S._____, 
- T._____, 
- U._____, 
- V._____, 
- W._____. 

9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin W._____ wird auf den Weg des Zivil-

prozesses verwiesen. 

10. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 19. August 

2004 auf dem auf die E._____ AG in Liquidation lautenden Konto Nr. … bei der 

AA._____ beschlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 (zuzüglich allfällige Erträge) 

wird nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.  

Die AA._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  

saldieren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige Erträge) in CHF an die 

Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

-   9   - 

11.-13. (…) 

14. Der Antrag der Privatklägerin K._____ Inc. betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 

StGB wird abgewiesen. 

15.-16. (bereits rechtskräftig) 

17. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 

12. November 2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich allfällige 

Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft im Umfang von CHF 10'183.50 an die  

anderen Verfahrensbeteiligten AG._____ und AH._____ zurückerstattet und im 

Mehrbetrag zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, 

den Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen Verfahrensbeteiligten 

AG._____ und AH._____ noch zu bezeichnendes Konto zu überweisen 

18. Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten lautenden 

Konto Nr. … bei der AA._____ befindet, wird beschlagnahmt und nach Eintritt der 

Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet. 

Die AA._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo dieses Kon-

tos der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 8'000.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr.     Kosten der Kantonspolizei  

Fr. 30'000.00   Gebühr Untersuchung 

Fr.     Kanzleikosten Untersuchung  

Fr. 28'408.85   Auslagen Untersuchung  

Fr. 36'000.00   amtliche Verteidigung Untersuchung 

Fr. 61'738.70   amtliche Verteidigung 

Fr.   

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

20. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem  

Beschuldigten auferlegt. 

-   10   - 

Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit 

sie durch die Beschlagnahme gedeckt sind. 

21. Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichtskasse 

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO." 

2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Es wird erkannt: 

1. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 31. Oktober 2006 auf 

dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der 

AC._____ (Konto Nr. …) beschlagnahmte Betrag von CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige 

Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft eingezogen. 

Die AC._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  

saldieren und den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die Kasse des 

Bezirksgerichts Zürich zu überweisen. 

2. Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen. 

3. Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungsbetrag gemäss 

vorstehender Dispositivziffer 1 wie folgt zu verteilen: 

Privatkläger 5:  0.39 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 6&7:  37.40 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 10:  32.03 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 13:  3.46 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 14:  3.20 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 15:  13.46 % des Einziehungsbetrages 

Privatkläger 16:  10.06 % des Einziehungsbetrages 

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13, 14, 15 und 16 den 

ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an den Staat abgetreten ha-

ben. 

 

 

 

-   11   - 

4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 5'000.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 2'300.--   amtliche Verteidigung (inkl. 8 % MwSt.) 

5. Die Kosten des Berufungsverfahrens mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung 

werden dem Berufungskläger und Verfahrensbeteiligten Dr. A._____ auferlegt. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen.  

6. (Mitteilungen) 

7. (Rechtsmittel) 

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 216) 

 Keine Anträge. 

b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft: 

 (Urk. 202 S. 3; Urk. 219 S. 3) 

1. Antrag 3 der Berufungsbegründung A._____ (Urk. 192), dat. 19. April 2016, 

sei abzuweisen.  

2. Beschlussfassung betreffend die Berechtigung am Guthaben auf dem Klien-

tenkonto der Anwaltskanzlei AB._____ (Rubrik Dr. A._____) im Betrag von 

Fr. 791'020.40 (zuzüglich Erträge), und zwar insbesondere auch unter Be-

rücksichtigung des hängigen Verfahrens gegen A._____ (SB140102-O) bzw. 

die vom Bezirksgericht Zürich im Verfahren GG130065 mit Datum vom 

27. November 2013 beschlossene, nunmehr weiterhin zu besichernde Ein-

ziehung.  

-   12   - 

c) Des Vertreters des Verfahrensbeteiligten A._____: 

(Urk. 192 S. 3) 

1. Es seien Ziffern 11, 12 und 13 des Urteils des Bezirksgerichtes Zürich, 

9. Abteilung, vom 13. August 2013 aufzuheben; 

2. Auf den Antrag der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich in diesem Ver-

fahren betreffend Beschlussfassung über das Guthaben von Dr. A._____ auf 

dem genannten Klientenkonto der Anwaltskanzlei AB._____ (Rubrik 

Dr. A._____) sei nicht einzutreten; 

3. Es sei festzustellen, dass Dr. A._____ einzig Berechtigter am Guthaben auf 

dem Klientenkonto der Anwaltskanzlei AB._____ (Rubrik Dr. A._____) im 

Betrag von Fr. 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) ist; die Beschlag-

nahme des Kontos sei aufzuheben; 

4. Dr. A._____ sei für die ihm in diesem und im Untersuchungs- und vor-

instanzlichen Verfahren entstandenen Aufwendungen angemessen zu ent-

schädigen. 

 Kosten ausgangsgemäss. 

d) Des Privatklägers B._____: 

(Urk. 200 S. 1; Urk. 214) 

1. Auf die Anträge von RA Dr. X._____, … [Adresse] (laut Briefpapier abwei-

chend … [Adresse]) namens seines Mandanten Dr. A._____, … [Adresse], 

vom 19. April 2016 sei nicht einzutreten bzw. diese seien vollumfänglich ab-

zuweisen. 

2. Das Urteil über die in Antrag 1. genannten Punkte sei auszusetzen bis zum 

Ende des Verfahrens gegen Dr. A._____, … [Adresse], um der Staatsan-

waltschaft Gelegenheit zu geben, aufgrund der Erkenntnisse dieses Verfah-

rens den vom Bundesgericht im Urteil vom 9. Februar 2016 geforderten 

adäquaten Kausalzusammenhang nachweisen zu können.  

-   13   - 

Erwägungen: 

I. Prozessgeschichte 

1. Der Prozessverlauf bis zum Urteil der Kammer vom 18. Februar 2015 ergibt 

sich aus dem aufgehobenen Entscheid (Urk. 175 S. 10 ff.). 

2. Mit Beschluss und Urteil der Kammer vom 18. Februar 2015 wurde einer-

seits die Rechtskraft der Dispositiv-Ziffern 1. bis 10. (Schuldspruch wegen mehrfacher 
Veruntreuung, mehrfacher ungetreuer Geschäftsbesorgung, mehrfacher Urkundenfälschung, be-

trügerischen Konkurses, Pfändungsbetrugs sowie Misswirtschaft; Freispruch vom Vorwurf der 

Veruntreuung betreffend den Verfahrenskomplex 03 "F._____"; Einstellung des Verfahrens betref-

fend die Verfahrenskomplexe 02 und 05, sofern es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 

1998 bezog; Einstellung des Verfahrens betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E; Bestrafung mit ei-

ner Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wobei Vollzug im Umfang von 28 Monaten aufgeschoben; 

Verpflichtung des Beschuldigten zur Bezahlung von Schadenersatz an diverse Privatkläger; Vor-

merkung der Anerkennung diverser Schadenersatzbegehren durch den Beschuldigten, Verweis 

diverser Schadenersatzbegehren und eines Genugtuungsbegehrens auf Zivilweg; Verwendung 

des beschlagnahmten Betrages von EUR 45'992.55 zur Verfahrenskostendeckung) und 14. bis 

21. (Abweisung eines Antrages betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 StGB; Rückgabe des be-
schlagnahmten Betrages von Fr. 15'283.33 zum einen Teil an zwei Verfahrensbeteiligte und zum 

anderen zur Deckung der Verfahrenskosten; Beschlagnahme eines Guthabens bei der AA._____ 

und Verwendung zur Deckung der Verfahrenskosten) festgestellt (Urk. 175 S. 30 ff.). So-

dann wurde erkannt, dass der auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei 

AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der AC._____ beschlagnahmte Betrag 

von Fr. 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) nach Eintritt der Rechtskraft ein-

gezogen werde und die AC._____ nach Eintritt der Rechtskraft entsprechend an-

gewiesen. Die übrigen Anträge A._____s wurden abgewiesen. Sodann wurde die 

Kasse des Bezirksgerichts Zürich angewiesen, den Einziehungsbetrag nach ei-

nem bestimmten Verteilschlüssel zu verteilen. Schliesslich wurden die Kosten des 

Berufungsverfahrens mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung 

Dr. A._____ auferlegt und die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Ge-

richtskasse genommen (Urk. 175 S. 33 f.).  

-   14   - 

3. Gegen dieses Urteil der Kammer liess der Verfahrensbeteiligte und Erstbe-

rufungskläger A._____ Beschwerde beim Bundesgericht erheben (Urk. 178 und 

Urk. 179/2). Mit Urteil des Schweizerischen Bundesgerichtes vom 9. Februar 

2016 wurde die Beschwerde gutgeheissen, das Urteil der hiesigen Kammer vom 

18. Februar 2015 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung zurück-

gewiesen (Urk. 183 = Urk. 185).  

4. Der eingangs zitierte Beschluss der Kammer vom 18. Februar 2015 blieb 

vom gutheissenden bundesgerichtlichen Entscheid unbetroffen. 

5. Mit Verfügung vom 18. März 2016 wurde das schriftliche Verfahren ange-

ordnet und dem Erstberufungskläger Frist angesetzt, schriftlich im Doppel die Be-

rufungsanträge zu stellen und zu begründen sowie letztmals Beweisanträge zu 

stellen (Urk. 188). Innert erstreckter (Urk. 190) Frist liess der Erstberufungskläger 

seine Berufungsanträge stellen und begründen (Urk. 192). Diese Eingabe wurde 

mit Präsidialverfügung vom 21. April 2016 dem Beschuldigten, der Anklagebehör-

de sowie den Privatklägern C._____ sowie B._____ zugestellt und ihnen Frist an-

gesetzt, die Berufungsantwort einzureichen (Urk. 194). Die Privatkläger L._____, 

die Angehörigen des verstorbenen Privatklägers M._____, N._____, O._____ so-

wie P._____ liessen auf ihre Eingabe vom 29. September 2013 verweisen 

(Urk. 196). Die Berufungsantwort des Privatklägers B._____ vom 13. Mai 2016 

ging fristgerecht hierorts ein. Die Anklagebehörde reichte ihre Berufungsantwort 

vom 2. Juni 2016 innert erstreckter (Urk. 198) Frist am 3. Juni 2016 ein (Urk. 202). 

Nachdem dem Erstberufungskläger A._____ mit Präsidialverfügung vom 8. Juni 

2016 Frist zur freigestellten Vernehmlassung zu den Berufungsantworten gemäss 

Urk. 196, Urk. 200 und Urk. 202 angesetzt wurde (Urk. 206), liess dieser sich in-

nert erstreckter (Urk. 208) Frist vernehmen (Urk. 210). Mit Präsidialverfügung vom 

11. August 2016 wurde diese Eingabe dem Beschuldigten, der Anklagebehörde 

sowie den Privatklägern zugestellt und Frist zur freigestellten Vernehmlassung 

angesetzt (Urk. 212), welcher Aufforderung der Privatkläger B._____ mit Eingabe 

vom 18. August 2016 und der Beschuldigte mit solcher vom 2. September 2016 

nachkam (Urk. 214 und Urk. 216). Die Anklagebehörde äusserte sich mit Eingabe 

vom 4. September 2016 nochmals (Urk. 219). Die Sache ist damit spruchreif. 

-   15   - 

II.  Einziehung 

1. Das Bundesgericht hat im Rückweisungsentscheid verbindlich festgehalten, 

dass die Erlangung des in Frage stehenden Vermögenswertes weder objektives 

noch subjektives Element des durch den Beschuldigten begangenen Delikts sei. 

Ebensowenig entstamme der betreffende Vermögenswert direkt dieser Straftat. 

Der eingezogene Vermögensvorteil könne im vorliegenden Verfahren nicht als di-

rekte und unmittelbare Folge einer Straftat qualifiziert werden. Die Einziehung des 

Betrages von Fr. 791'020.40 vom Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ 

mit der Rubrik "Dr. A._____" erweise sich als bundesrechtswidrig (Urk. 185 S. 6 f. 

E. 2.3.2).  

Eine Einziehung gestützt auf Art. 70 Abs. 1 StGB im vorliegenden Verfahren ist 

somit nicht möglich. Was mit dem auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei 

AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der AC._____ (Konto-Nr. …) be-

schlagnahmten Betrag von Fr. 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) indes nun 

zu geschehen hat, dazu äussert sich das Bundesgericht nicht. Dies ist daher im 

Folgenden zu entscheiden.  

2.1 A._____ verlangt die Aufhebung der Beschlagnahme des Kontos und lässt 

zur Begründung seiner Anträge zusammengefasst ausführen, er verweise vorab 

auf seine Berufungsbegründung vom 30. Juli 2014. Das Bundesgericht verneine 

in seinem Urteil vom 9. Februar 2016 einen Konnex zwischen der Straftat des Be-

schuldigten und der Erlangung des in Frage stehenden Vermögenswertes, jeden-

falls vermöge der von diesem Gericht hergestellte Konnex allenfalls einen natürli-

chen, aber keinen adäquaten Kausalzusammenhang zu begründen. Er habe das 

fragliche Guthaben durch Handlungen erlangt, die in keinem unmittelbaren Zu-

sammenhang zur Unterlassung der Überschuldungsanzeige durch den Beschul-

digten stünden (Urk. 192 S. 4). Eine Einziehung sei in diesem Verfahren zweifels-

ohne unzulässig. Es fehle in jedem Fall der Konnex zwischen Anlasstat und Ver-

mögenswert. Es könne auch nicht dahingestellt bleiben, ob die Forderungsabtre-

tung im Jahre 2001 oder die Anstiftung dazu strafrechtlich von Relevanz gewesen 

sei: Im Endergebnis sei aus dieser Abtretung kein Vermögensnachteil der 

-   16   - 

AI._____ entstanden, da sie die Forderung wiedererlangt habe. Erst mit dem Pro-

zessfinanzierungsvertrag und der Verpfändungsvereinbarung zugunsten der 

Gläubiger der AI._____ vom 10./13./16.12.2002 sei ein Zahlungsgrund für die 

AC._____ geschaffen worden, an diese Gläubiger zu leisten (Urk. 210 S. 2).  

Das Bundesgericht hätte auch im Fall A._____ nicht anders entscheiden können, 

da die Anstiftung wegen ihrer akzessorischen Natur sich nur auf die als Anlasstat 

vom Bundesgericht beurteilte Haupttat des Beschuldigten beziehen könne. Das 

Bundesgericht habe aber entschieden, dass die Anlasstat (Misswirtschaft) nicht 

adäquat kausal für die Erlangung des Vermögensvorteils sei. Daran sei das 

Obergericht in beiden Verfahren gebunden, weshalb die Vermögenssperre aufzu-

heben sei, auch ohne dass das Parallelverfahren abgewartet werde, weil auch 

A._____ als Anlasstat zur Anstiftung nichts anderes vorgeworfen werde als auch 

dem Beschuldigten vorgeworfen worden sei (Urk. 210 S. 3). 

Zwischen der Forderungsabtretung der AI._____ an die AJ._____ im Dezember 

2001 und der Erlangung des Vermögenswertes (Überweisung an A._____ 2003) 

bestehe kein Kausalzusammenhang. A._____ habe die von ihm von der 

AJ._____ 2002 erworbene Forderung an die AC._____ im gleichen Jahr wieder 

an die AI._____ zurückübertragen, so dass diese 2002 (wieder) uneingeschränkt 

über die Forderung habe verfügen können und sie eingeklagt habe. In Erfüllung 

ihrer Zahlungsverpflichtung seien von der AI._____ aus dem Prozesserfolg 2003 

Zahlungen an die Gläubiger AK._____ und A._____ geleistet worden. Insoweit 

würden mehrere kausalitätsunterbrechende Handlungen vorliegen (Urk. 210 S. 4).  

2.2 Rechtsanwalt Dr. AL._____ verweist namens verschiedener Privatkläger auf 

seine Ausführungen in der Eingabe vom 29. September 2014 (Urk. 196). Demzu-

folge kann auf die entsprechende Darstellung jener Ausführungen im aufgehobe-

nen Entscheid verwiesen werden (Urk. 175 S. 21 E. 2.4.). 

2.3 Der Privatkläger B._____ führt zur Berufungsantwort aus, das Bundesgericht 

bestätige implizit, dass eine Kausalität wohl bestehen könne, sie aber bisher nicht 

rechtsgenügend habe nachgewiesen werden können. Mit dieser hohen Hürde ur-

teile es wohl juristisch korrekt, berücksichtige die Position der Betrugsopfer hin-

-   17   - 

gegen überhaupt nicht. Es bestehe die berechtigte Hoffnung, dass es der Staats-

anwaltschaft im noch ausstehenden Verfahren gegen A._____ gelinge, zusätzli-

che Erkenntnisse und Einsichten zu gewinnen, die es erlauben würden, die vom 

Bundesgericht als fehlend gerügte adäquate Kausalität rechtsgenügend zu be-

weisen. Würde dem Begehren von A._____ stattgegeben, sei klar, dass die be-

schlagnahmten Vermögenswerte, die mit hoher Wahrscheinlichkeit deliktisch mit 

dem noch ausstehenden Verfahren gegen A._____ zusammenhängen würden, 

unwiederbringlich dem Zugriff des Gerichtes entzogen wären und die Betrugsop-

fer vollkommen leer ausgehen würden, da der Beschuldigte offenbar über keiner-

lei andere Vermögenswerte verfüge, die herangezogen werden könnten 

(Urk. 200).  

2.4 Die Staatsanwaltschaft macht in ihrer Berufungsantwort geltend, da die vom 

Bundesgericht angestellten Erwägungen nicht in Rechtskraft erwachsen würden, 

sollten im vorliegenden Prozess keine Entscheide gefällt werden, welche zur 

Freigabe der beschlagnahmten Mittel im Parallelprozess SB140102 führen könn-

ten. Die Prozessakten im vorliegenden Fall seien riesig. Faktisch hätte sich der 

entscheidrelevante Sachverhalt für das Bundesgericht damit weniger einfach er-

schlossen als dies im Parallelprozess gegen A._____ zu erwarten sei und zwar 

eben deshalb, weil der relevante Sachverhalt für die Einziehung im Fall gegen 

A._____ auch gleich Anklagetext für die Misswirtschaft sei und dementsprechend 

klar herausgearbeitet vorliege. Das Bundesgericht, dem die Prozessakten zum 

Fall A._____ nicht vorgelegen seien, werde also im Parallelprozess von einem 

stärker aufgearbeiteten Sachverhalt ausgehen als im vorliegenden Rückwei-

sungsentscheid. Es komme hinzu, dass der Parallelfall gegen A._____ auch in ei-

nigen bedeutsamen Punkten anders liege. Dort seien zwei Vorhalte zur Misswirt-

schaft angeklagt. Einer der beiden Vorhalte entspreche exakt dem Sachverhalt, 

welcher der Einziehung zugrunde liege. Aus diesem Sachverhalt und ihren pro-

zessualen Eingaben würden sich die Voraussetzungen für die Einziehung leicht 

erschliessen. Es werde daher kursorisch geschildert, wie die Argumentation im 

Verfahren gegen A._____ etwa lauten werde (Urk. 202 S. 3 f.). 

-   18   - 

Die zur Einziehung beantragten Mittel seien ein wesentlicher Grund für die lange 

und zähe Verschleppung des Konkurses der AI._____ gewesen. Der Grund für 

die Verzögerung habe auch in der Herauslösung des streitgegenständlichen 

Schadenersatzanspruchs gelegen, und dieser sei damit sehr wohl Teil des Tatbe-

stands bzw. des zugehörigen Sachverhalts. Der Zusammenhang zwischen der 

Straftat, d.h. der Herauslösung des Schadenersatzanspruchs, und der dazu not-

wendigen Verfahrensverschleppung sei damit absolut direkt und unmittelbar. 

Auch der Zusammenhang zwischen dem deliktischen Handeln des Beschuldigten 

einerseits und dem Vermögensanfall bei A._____ andererseits könnte enger und 

gewollter nicht sein. Denn A._____ habe den Beschuldigten gemäss erstinstanzli-

chem Urteil dazu angestiftet, ihm selber, d.h. A._____, den streitigen Anspruch, 

das letzte grosse Aktivum der AI._____, zuzuschanzen. A._____ habe zu einem 

Delikt angestiftet, dessen einziger Nutzniesser er selber gewesen sei – enger 

könne der Zusammenhang zwischen Delikt und Nutzen daran nicht sein (Urk. 202 

S. 4). Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft sei nicht zutreffend, dass die Erlan-

gung des in Frage stehenden Vermögenswertes durch A._____ weder objektives 

noch subjektives Element des durch den Beschuldigten begangenen Delikts sei, 

wie das Bundesgericht schreibe. Ebenfalls unzutreffend sei, wenn das Bundesge-

richt argumentiere, ebenso wenig entstamme der betreffende Vermögensvorteil 

direkt dieser Straftat. Der Schadenersatzanspruch gegen die AC._____ AG habe 

zur Schadenzahlung durch die AC._____ AG mutiert. In diesem Sinne sei der 

einzuziehende Vermögenswert ein Surrogat, das ohne Weiteres eingezogen wer-

den könne. Dieser Vermögensvorteil stamme direkt aus der Straftat. Mit dem Ver-

ständnis des Sachverhalts, wonach der in Art. 70 Abs. 1 StGB verlangte Zusam-

menhang mit einer Straftat in einem Zeitpunkt gründen solle, in dem noch gar 

nicht festgestanden sei, ob es überhaupt je zu dieser Straftat gekommen sei, sehr 

hypothetisch erscheine, verkenne das Bundesgericht, dass der Konkurs der 

AI._____ auf Biegen und Brechen herausgezögert worden sei und es verkenne, 

dass die AI._____ längst hoffnungslos überschuldet gewesen sei. Damit sei es 

nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung 

schlechterdings sicher gewesen, dass die Konkurseröffnung unausweichlich ge-

wesen sei und die objektive Strafbarkeitsbedingung eintreten würde. Deren Eintritt 

-   19   - 

sei damit so gut wie sicher gewesen und nicht "sehr hypothetisch" wie das Bun-

desgericht in unerklärlicher Verkennung des Sachverhaltes schreibe. Am 

27. Januar 2003 sei der Handelsgerichtsvergleich betreffend die streitige Forde-

rung geschlossen und am 10. Juni 2003 sei der Konkurs über die AI._____ eröff-

net worden. Man spreche hier nicht von einem langsam sinkenden Handelskon-

zern, der sich wieder aufrappeln oder in die geordnete Liquidation gehen könne, 

sondern von einem in eine AG verpackten, kriminellen Schneeballsystem, das 

vorgängig bereits Dutzende von Millionen an Anlagegeldern verpufft habe, mitt-

lerweile aufgeflogen und am Ende seines Lebenszyklus gewesen und mithin vor 

dem unausweichlichen Konkurs gestanden sei. Die Voraussetzungen für eine 

Einziehung im Verfahren gegen A._____ seien dort damit jedenfalls gegeben – 

und sie seien es auch im vorliegenden Berufungsverfahren. Zudem vertrete man 

die Meinung, dass die Einziehung ex nunc zu betrachten sei, es mithin keine Rol-

le spiele, wann die objektive Strafbarkeitsbedingung eingetreten sei, vor oder 

nach der letztendlich als deliktisch qualifizierten Handlung. Ansonsten entfiele die 

Einziehung in allen Fällen, in denen die deliktische Handlung vor dem Eintritt der 

objektiven Strafbarkeitsbedingung stattgefunden habe (Urk. 202 S. 5 f.).  

2.5 Der Beschuldigte schliesslich lässt mitteilen, dass er auf eine Vernehm-

lassung verzichte (Urk. 216).  

3. Die Staatsanwaltschaft begründet ihre Anträge zusammengefasst zur 

Hauptsache damit, dass die Voraussetzungen für eine Einziehung im Strafverfah-

ren gegen A._____ gegeben seien, weshalb sie es auch im vorliegenden Beru-

fungsverfahren seien (vgl. Urk. 202 S. 6 N 14). Das Bundesgericht hat jedoch – 

wie bereits dargestellt – verbindlich entschieden, dass die Einziehung des be-

schlagnahmten Betrags von Fr. 791'020.40 gestützt auf Art. 70 Abs. 1 StGB im 

hier zu beurteilenden Fall bundesrechtswidrig ist. Damit kommt eine Einziehung 

des fraglichen Betrages im vorliegenden Verfahren – entgegen der Ansicht der 

Staatsanwaltschaft – nicht in Frage. Insofern erweisen sich die Ausführungen der 

Staatsanwaltschaft zur Argumentation im Verfahren gegen A._____ und ihre 

Schlussfolgerung, da die Voraussetzungen für eine Einziehung im Verfahren ge-

gen A._____ vorliegen würden, lägen sie auch im vorliegenden Verfahren vor, als 

-   20   - 

unbehelflich. An dieser Einschätzung vermag auch der Hinweis der Staatsanwalt-

schaft auf die umfangreichen Akten des vorliegenden Prozesses und den Um-

stand, dass die vordergründige Brennschärfe der sachverhaltlichen und materiell-

rechtlichen Argumentationen – im Vergleich zum Parallelprozess gegen A._____, 

wo es im Wesentlichen nur um die Misswirtschaft und die heute streitige Einzie-

hung gehe – geringer sei (Urk. 202 S. 4 N 4), nichts zu ändern. Es trifft zwar zu, 

dass die vorliegenden Akten einen erheblichen Umfang aufweisen. Dennoch ist 

davon auszugehen, dass sich dem Bundesgericht der entscheidrelevante Sach-

verhalt erschloss (vgl. Urk. 202 S. 4) und es seinen Entscheid in Kenntnis sämtli-

cher (relevanten) Akten traf. Hinweise, dass dies nicht der Fall gewesen wäre, 

sind nicht ersichtlich. Demzufolge hat es beim Resultat zu bleiben, dass der Be-

trag von Fr. 791'020.40 im vorliegenden Verfahren nicht eingezogen werden 

kann. Demnach sind Dispositiv-Ziffern 11 und 13 des vorinstanzlichen  

Urteils aufzuheben und ist der entsprechende Antrag des Verfahrensbeteiligten 

A._____ gutzuheissen.  

4. Da eine Einziehung gestützt auf Art. 70 StGB im vorliegenden Verfahren  

– wie soeben dargelegt – nicht möglich ist, wäre die Beschlagnahme grundsätz-

lich aufzuheben und es könnte – gemäss dem entsprechenden Antrag des Ver-

fahrensbeteiligten A._____ – festgestellt werden, dass er einzig Berechtigter am 

Guthaben auf dem Klientenkonto der Anwaltskanzlei AB._____ (Rubrik "Dr. 

A._____") von Fr. 791'020.40 wäre und die Beschlagnahme des Kontos könnte 

somit aufgehoben werden.  

Der bei der AC._____ (Konto-Nr. …) auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanz-

lei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" deponierte Betrag von Fr. 791'020.40 

wurde allerdings nicht nur im Rahmen des vorliegenden Verfahrens beschlag-

nahmt (vgl. Urk. HD 21/3/3 und Urk. HD 21/10/1), sondern auch in demjenigen 

gegen den Verfahrensbeteiligten A._____ (als Beschuldigter; C-2/2005/50). In je-

nem Verfahren wurde der Betrag von Fr. 791'020.40 mit Verfügung vom 

31. Oktober 2006 der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich beschlagnahmt 

(Urk. 110002 im Verfahren SB140102). Eine Herausgabe dieses Betrages an 

A._____ – wie von ihm beantragt – kommt aufgrund dieser nach wie vor beste-

-   21   - 

henden Beschlagnahme somit nicht in Frage, da der entsprechende Vermögens-

wert dann in jenem Verfahren nicht mehr zur Disposition stünde. Dies gilt umso 

mehr, als auch das Bundesgericht in seinem Rückweisungsentscheid vom 

9. Februar 2016 erwog, es sei, sollte sich A._____ selbst strafbar gemacht haben, 

eine Einziehung des fraglichen Vermögenswertes gestützt auf Art. 70 StGB in Be-

zug auf seine eigene Straftat zu beurteilen (Urk. 185 S. 7 E. 2.3.2). Über die wei-

tere Verwendung des beschlagnahmten Betrages von Fr. 791'020.40 ist somit im 

(Berufungs-)Verfahren SB140102 gegen den in jenem Verfahren Beschuldigten 

A._____ zu entscheiden. Soweit A._____ somit beantragt, es sei festzustellen, 

dass er einzig Berechtigter am Guthaben auf dem Klientenkonto der Anwaltskanz-

lei AB._____ (Rubrik Dr. A._____) im Betrag von Fr. 791'020.40 (zuzüglich allfäl-

lige Erträge) sei (Urk. 192 S. 3), ist er darauf hinzuweisen, dass auf ein solches 

Begehren in einem Strafverfahren nicht eingegangen werden kann. Demzufolge 

sind die übrigen Anträge des Verfahrensbeteiligten A._____ abzuweisen.  

III. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Im durch das Bundesgericht aufgehobenen Entscheid wurden die Kosten 

des (ersten) Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Ver-

teidigung, dem Verfahrensbeteiligten A._____ auferlegt und die Kosten der amtli-

chen Verteidigung auf die Gerichtskasse genommen (Urk. 175 S. 34). Als Folge 

der bundesgerichtlichen Rückweisung hat die Gerichtsgebühr jenes Verfahrens 

ausser Ansatz zu fallen und sind die übrigen Kosten auf die Gerichtskasse zu 

nehmen. Die Auferlegung eines Teils der Kosten an die (nach der Rückweisung 

nun unterliegenden) Privatkläger B._____ und C._____ rechtfertigt sich nicht. 

2. Im Berufungsverfahren werden die Kosten nach Obsiegen und Unterliegen 

auferlegt (Art. 428 Abs. 1 StPO). Im vorliegenden (zweiten) Berufungsverfahren 

obsiegt der Verfahrensbeteiligte A._____ mit seinem Antrag auf Aufhebung der 

Dispositiv-Ziffern 11 und 13 des vorinstanzlichen Urteils. Er unterliegt jedoch inso-

fern, als die Beschlagnahme des Kontos nicht aufgehoben und nicht festgestellt 

wird, dass er einzig Berechtigter am Guthaben ist. Da er im Hauptstandpunkt 

zwar obsiegt, aber doch auch nicht sämtlichen seiner Anträge stattgegeben wer-

-   22   - 

den kann, rechtfertigt es sich, die Kosten des vorliegenden Berufungsverfahrens 

zu einem Drittel dem Verfahrensbeteiligten A._____ aufzuerlegen und zu zwei 

Dritteln auf die Gerichtskasse zu nehmen.  

3. Der amtliche Verteidiger verlangt für das vorliegende (zweite) Berufungsver-

fahren eine Entschädigung für einen Aufwand von 1.42 Stunden (Urk. 216 und 

Urk. 218). Eine entsprechende Entschädigung – mit einem Stundenansatz von 

Fr. 220.– pro Stunde – zuzüglich MwSt. ist ihm antragsgemäss zuzusprechen. Es 

ergibt sich somit ein Total von Fr. 337.40, welche Kosten auf die Gerichtskasse zu 

nehmen sind.  

4. Wie bereits dargelegt wurde, obsiegt der Verfahrensbeteiligte A._____ im 

Berufungsverfahren teilweise (zu zwei Dritteln), zu einem Drittel unterliegt er. Ihm 

ist daher eine um einen Drittel reduzierte Prozessentschädigung zuzusprechen.  

A._____ liess indes seine Entschädigungsforderung weder im ersten noch im 

zweiten Berufungsverfahren beziffern, sondern verlangte lediglich eine angemes-

sene Entschädigung (vgl. Urk. 145 S. 3; Urk. 192 S. 3; Urk. 210). Hierzu ist vorab 

festzuhalten, dass es in den Berufungsverfahren lediglich um den bei der 

AC._____ auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik 

"Dr. A._____" deponierten Betrag von Fr. 791'020.40 geht. Anderes war im Beru-

fungsverfahren nicht mehr zu beurteilen (vgl. Beschluss der hiesigen Kammer 

vom 18. Februar 2015 betreffend Rechtskraft; Urk. 175 S. 30 ff.). Es handelte sich 

somit um ein thematisch sehr eingeschränktes Prozessthema. Der Rechtsvertre-

ter A._____s reichte in den Berufungsverfahren drei Rechtsschriften unterschied-

lichen Umfanges ein (Urk. 145: 29 Seiten; Urk. 192: 4 Seiten; Urk. 210: 4 Seiten). 

Verhandlungen fanden in den beiden Berufungsverfahren keine statt (vgl. Prot. II 

S. 2 ff.). Hingegen war der Rechtsvertreter A._____s an der am 16. April 2013 

stattfindenden Vorverhandlung vor Vorinstanz – zumindest teilweise – anwesend 

(Prot. I S. 3 f.) und auch an der halbtägigen Hauptverhandlung vom 16. Juli 2013 

nahm er teil, wobei er Plädoyernotizen von knapp 6 Seiten einreichte und verlas 

(Prot. I S. 7 ff.; Urk. 60). Vor diesem Hintergrund erscheint eine um einen Drittel 

reduzierte Prozessentschädigung von pauschal Fr. 6'500.– angemessen. Dem-

gemäss ist dem Verfahrensbeteiligten A._____ für anwaltliche Vertretung eine 

-   23   - 

(reduzierte) Prozessentschädigung von Fr. 6'500.– aus der Gerichtskasse auszu-

richten. 

5. Dem Privatkläger B._____ ist keine Entschädigung zuzusprechen, da dieser 

keine solche verlangt hat (Urk. 200; Urk. 214). Ebenso haben die durch Rechts-

anwalt AL._____ vertretenen Privatkläger keine entsprechenden Anträge gestellt 

(Urk. 196), weshalb auch ihnen keine Entschädigung zuzusprechen ist. Schliess-

lich liess sich der Privatkläger C._____ im zweiten Berufungsverfahren nicht mehr 

vernehmen. Somit fehlen auch Anträge betreffend Entschädigung, weshalb ihm 

ebenfalls keine Entschädigung zuzusprechen ist.   

Es wird erkannt: 

1. Der Antrag des Verfahrensbeteiligten A._____ auf Aufhebung von Ziffern 11 

und 13 des Urteils des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom 13. August 

2013 wird gutgeheissen und Dispositiv-Ziff. 11 und 13 des angefochtenen 

Entscheides werden aufgehoben.  

2. Über die weitere Verwendung des bei der AC._____ (Konto-Nr. …) auf dem 

Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik 

"Dr. A._____" deponierten Betrages von Fr. 791'020.40 wird im Verfahren 

SB140102 gegen den in jenem Verfahren Beschuldigten A._____ entschie-

den. 

3. Die übrigen Anträge des Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen.  

4. Die Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren fällt ausser Ansatz.  

5. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens, inklusive Kosten der amtlichen 

Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.  

6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

-   24   - 

Fr. 5'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 337.40   amtliche Verteidigung. 

7. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens werden, exklusive Kosten der 

amtlichen Verteidigung, zu einem Drittel dem Verfahrensbeteiligten A._____ 

auferlegt und zu zwei Dritteln auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen. 

8. Dem Verfahrensbeteiligten A._____ wird eine um einen Drittel reduzierte 

Prozessentschädigung von Fr. 6'500.– für anwaltliche Verteidigung aus der 

Gerichtskasse ausgerichtet. 

9. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich  
− den Vertreter des Verfahrensbeteiligten A._____ im Doppel 

für sich und zuhanden dieses Verfahrensbeteiligten 
− folgende Privatkläger: 

− Rechtsanwalt Dr. iur. AL._____, … [Adresse], siebenfach für sich 
und zuhanden folgender Privatkläger: 
− L._____ 
− die Angehörigen des verstorbenen Privatklägers M._____ 
− N._____ 
− O._____ 
− P._____ 

− Q._____ AG, … [Adresse] 

− Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ im Doppel für sich und zuhanden 
des Privatklägers C._____  

− B._____  

− die Akten des am Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer,  
anhängigen Prozesses gegen A._____ (SB140102-O) 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 

-   25   - 

− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 
Vollzugsdienste 

− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 

− die Kasse des Bezirksgerichts Zürich (betreffend Dispositivziffer 10 und 
18 des vorinstanzlichen Urteils sowie unter Beilage von Urk. 69/10 und 
Urk. 69/11 betreffend Dispositivziffer 17 des vorinstanzlichen Urteils) 

− die AA._____ AG im Dispositivauszug betreffend Dispositivziffer 10 
und 18 des vorinstanzlichen Urteils 

10. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 22. November 2016 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 

 

	Urteil vom 22. November 2016
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 85 S. 67 ff.)
	Das Gericht erkennt:
	1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig
	 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m. Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29),
	 der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16),
	 der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB (Verfahrenskomplexe 02 und 09),
	 des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22),
	 des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB (Verfahrenskomplex 33) sowie
	 der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02 und 04).

	2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäftsbesorgung, zum Nachteil der E._____ AG betreffend den Verfahrenskomplex 03 "F._____" wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit eingestellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht.
	Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt.
	4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 3 Tage durch Haft erstanden sind.
	5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, abzüglich 3 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt Schadenersatz zu bezahlen:
	- G._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;
	- H._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999,
	- I._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999,
	- J._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000,
	- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999,
	- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004,
	- K._____ Group Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab 8. Oktober 2003.
	Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger G._____, C._____, B._____ und K._____ Group Inc. auf den Zivilweg verwiesen.
	7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen der folgenden Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat:
	- L._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,
	- †M._____ & N._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich 5 % Zins ab 5. Januar 2000,
	- O._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000,
	- P._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999,
	- Q._____ AG Zürich, CHF 280'711.50.
	8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privatklägern aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches werden die folgenden P...
	- R._____,
	- S._____,
	- T._____,
	- U._____,
	- V._____,
	- W._____.
	9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin W._____ wird auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	10. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 19. August 2004 auf dem auf die E._____ AG in Liquidation lautenden Konto Nr. … bei der AA._____ beschlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 (zuzüglich allfällige Erträge) wird na...
	Die AA._____ [Bank]wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu saldieren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige Erträge) in CHF an die Kasse des  Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	11. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der AC._____ [Bank] (Konto Nr. …) beschlagnahmte Betrag von CHF 791'020.40 ...
	Die AC._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu saldieren und den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	12. Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen.
	13. Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungsbetrag gemäss Dispositivziffer 11 vorstehend wie folgt zu verteilen:
	Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13 und 16 den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an den Staat abgetreten haben.
	14. Der Antrag der Privatklägerin K._____ Group Inc. betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 StGB wird abgewiesen.
	15. Die mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 6. Dezember 2004 angeordnete Grundbuchsperre betreffend die im Eigentum der anderen Verfahrensbeteiligten AD._____ stehenden Grundstücke … Nr. 1 und Nr. 2 in der Gemeinde AE._...
	16. Von der Ausfällung einer Ersatzforderung gegen den anderen Verfahrensbeteiligten AF._____ wird abgesehen.
	17. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 12. November 2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft im Umfang von CHF 10'183.50 an die anderen Verfahre...
	Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen Verfahrensbeteiligten AG._____ und AH._____ noch zu bezeichnendes Konto zu überweisen
	18. Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten lautenden Konto Nr. … bei der AA._____ befindet, wird beschlagnahmt und nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.
	Die AA._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo dieses Kontos der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	20. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit sie durch die Beschlagnahme gedeckt sind.
	21. Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichtskasse  genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	22. (Mitteilung)
	23. (Rechtsmittel)"
	Entscheid im ersten Berufungsverfahren: (SB130459; Urk. 175 S. 33 ff.)
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 9. Abteilung, vom 13. August 2013 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"1. Der Beschuldigte D._____ ist schuldig
	 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 i.V.m.  Ziff. 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplexe 02, 03 zum Nachteil  der E._____ AG und von Rechtsanwalt F._____, 06, 19, 28 und 29),
	 der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und Abs. 3 StGB (Verfahrenskomplexe 05, 07 und 16),
	 der mehrfachen Urkundenfälschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 StGB  (Verfahrenskomplexe 02 und 09),
	 des betrügerischen Konkurses im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB i.V.m. Art. 29 StGB (Verfahrenskomplex 22),
	 des Pfändungsbetrugs im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 Abs. 1 und 2 StGB (Verfahrenskomplex 33) sowie
	 der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB i.V.m. Art. 29 StGB  (Verfahrenskomplexe 02 und 04).

	2. Vom Vorwurf der Veruntreuung, eventualiter der ungetreuen Geschäftsbesorgung, zum Nachteil der E._____ AG betreffend den Verfahrenskomplex 03 "F._____" wird der Beschuldigte freigesprochen.
	3. Das Verfahren betreffend die Verfahrenskomplexe 02 und 05 wird insoweit eingestellt, als es sich auf Anklagepunkte vor dem 13. August 1998 bezieht.
	Das Verfahren betreffend Verfahrenskomplex 02 lit. E wird eingestellt.
	4. Der Beschuldigte wird bestraft mit 36 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit  heute 3 Tage durch Haft erstanden sind.
	5. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 28 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf 2 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate, abzüglich 3 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	6. Der Beschuldigte wird verpflichtet, den folgenden Privatklägern wie folgt Schaden-ersatz zu bezahlen:
	- G._____, EUR 47'000.--, zuzüglich 5 % Zins ab 23. Februar 2006;
	- H._____, EUR 72'670.--, zuzüglich 5 % Zins ab 19. November 1999,
	- I._____, CHF 17'313.10, zuzüglich 5 % Zins ab 24. September 1999,
	- J._____, EUR 47'038.68, zuzüglich 5 % Zins ab 17. Mai 2000,
	- C._____, CHF 89'256.25, zuzüglich 5 % Zins ab 30. September 1999,
	- B._____, CHF 375'523.30, zuzüglich 5 % Zins ab 31. Mai 2004,
	- K._____ Group Inc., CHF 278'917.17, zuzüglich 5 % Zins ab 8. Oktober 2003.
	Im Mehrbetrag werden die Schadenersatzbegehren der Privatkläger G._____, C._____, B._____ und K._____ Group Inc. auf den Zivilweg verwiesen.
	7. Es wird vorgemerkt, dass der Beschuldigte die Schadenersatzforderungen der  folgenden Privatkläger in den genannten Beträgen anerkannt hat:
	- L._____, CHF 10'876.90, zuzüglich 5 % Zins ab 25. Juni 1999,
	- †M._____ & N._____, CHF 1'043'672.--, zuzüglich 5 % Zins ab 5. Januar 2000,
	- O._____, CHF 893'764.10, zuzüglich 5 % Zins ab 4. Januar 2000,
	- P._____, CHF 96'458.55, zuzüglich 5 % Zins ab 1. Juli 1999,
	- Q._____ AG Zürich, CHF 280'711.50.
	8. Es wird festgestellt, dass der Beschuldigte gegenüber den folgenden Privatklägern aus dem eingeklagten Ereignis dem Grundsatze nach schadenersatzpflichtig ist. Zur genauen Feststellung des Umfanges des Schadenersatzanspruches werden die  folgenden ...
	- R._____,
	- S._____,
	- T._____,
	- U._____,
	- V._____,
	- W._____.
	9. Das Genugtuungsbegehren der Privatklägerin W._____ wird auf den Weg des Zivilprozesses verwiesen.
	10. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 19. August 2004 auf dem auf die E._____ AG in Liquidation lautenden Konto Nr. … bei der AA._____ beschlagnahmte Betrag von EUR 45'992.55 (zuzüglich allfällige Erträge) wird na...
	Die AA._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  saldieren und den Saldo (EUR 45'992.55 zuzüglich allfällige Erträge) in CHF an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	11.-13. (…)
	14. Der Antrag der Privatklägerin K._____ Inc. betreffend Zuweisung gemäss Art. 73 StGB wird abgewiesen.
	15.-16. (bereits rechtskräftig)
	17. Der mit Verfügung der Bezirksanwaltschaft III für den Kanton Zürich vom 12. November 2004 beschlagnahmte Betrag von CHF 15'283.33 (zuzüglich allfällige Erträge) wird nach Eintritt der Rechtskraft im Umfang von CHF 10'183.50 an die  anderen Verfahr...
	Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Betrag von CHF 10'183.50 auf ein von den anderen Verfahrensbeteiligten AG._____ und AH._____ noch zu bezeichnendes Konto zu überweisen
	18. Das Guthaben, welches sich auf dem auf den Namen des Beschuldigten lautenden Konto Nr. … bei der AA._____ befindet, wird beschlagnahmt und nach Eintritt der Rechtskraft zur Deckung der Verfahrenskosten verwendet.
	Die AA._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, den Saldo dieses Kontos der Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	19. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	20. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens werden dem  Beschuldigten auferlegt.
	Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit sie durch die Beschlagnahme gedeckt sind.
	21. Im Mehrbetrag werden die Kosten der amtlichen Verteidigung auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO."
	2. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der mit Verfügung der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich vom 31. Oktober 2006 auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" bei der AC._____ (Konto Nr. …) beschlagnahmte Betrag von CHF 791'020.40 (zuzügli...
	Die AC._____ wird nach Eintritt der Rechtskraft angewiesen, dieses Konto zu  saldieren und den Saldo CHF 791'020.40 (zuzüglich allfällige Erträge) an die Kasse des Bezirksgerichts Zürich zu überweisen.
	2. Die Anträge des anderen Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen.
	3. Die Kasse des Bezirksgerichts Zürich wird angewiesen, den Einziehungsbetrag gemäss vorstehender Dispositivziffer 1 wie folgt zu verteilen:
	Privatkläger 5:  0.39 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 6&7:  37.40 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 10:  32.03 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 13:  3.46 % des Einziehungsbetrages Privatkläger 14:  3.20 % des Einziehungsbetrages Priv...
	Es wird davon Vormerk genommen, dass die Privatkläger 5, 6, 7, 10, 13, 14, 15 und 16 den ihrem Zuweisungsanteil entsprechenden Teil ihrer Forderung an den Staat abgetreten haben.
	4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	5. Die Kosten des Berufungsverfahrens mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung werden dem Berufungskläger und Verfahrensbeteiligten Dr. A._____ auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen.
	6. (Mitteilungen)
	7. (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.  Prozessgeschichte
	1. Der Prozessverlauf bis zum Urteil der Kammer vom 18. Februar 2015 ergibt sich aus dem aufgehobenen Entscheid (Urk. 175 S. 10 ff.).
	II.  Einziehung
	III.  Kosten- und Entschädigungsfolgen

	Es wird erkannt:
	1. Der Antrag des Verfahrensbeteiligten A._____ auf Aufhebung von Ziffern 11 und 13 des Urteils des Bezirksgerichtes Zürich, 9. Abteilung, vom 13. August 2013 wird gutgeheissen und Dispositiv-Ziff. 11 und 13 des angefochtenen Entscheides werden aufgeh...
	2. Über die weitere Verwendung des bei der AC._____ (Konto-Nr. …) auf dem Klientengeldkonto der Anwaltskanzlei AB._____ mit der Rubrik "Dr. A._____" deponierten Betrages von Fr. 791'020.40 wird im Verfahren SB140102 gegen den in jenem Verfahren Beschu...
	3. Die übrigen Anträge des Verfahrensbeteiligten A._____ werden abgewiesen.
	4. Die Gerichtsgebühr für das erste Berufungsverfahren fällt ausser Ansatz.
	5. Die Kosten des ersten Berufungsverfahrens, inklusive Kosten der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	6. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	7. Die Kosten des zweiten Berufungsverfahrens werden, exklusive Kosten der amtlichen Verteidigung, zu einem Drittel dem Verfahrensbeteiligten A._____ auferlegt und zu zwei Dritteln auf die Gerichtskasse genommen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung ...
	8. Dem Verfahrensbeteiligten A._____ wird eine um einen Drittel reduzierte Prozessentschädigung von Fr. 6'500.– für anwaltliche Verteidigung aus der Gerichtskasse ausgerichtet.
	9. Schriftliche Mitteilung in vollständiger Ausfertigung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich
	 den Vertreter des Verfahrensbeteiligten A._____ im Doppel
	für sich und zuhanden dieses Verfahrensbeteiligten
	 folgende Privatkläger:
	 Rechtsanwalt Dr. iur. AL._____, … [Adresse], siebenfach für sich und zuhanden folgender Privatkläger:
	 L._____
	 die Angehörigen des verstorbenen Privatklägers M._____
	 N._____
	 O._____
	 P._____
	 Q._____ AG, … [Adresse]
	 Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____ im Doppel für sich und zuhanden des Privatklägers C._____
	 B._____
	 die Akten des am Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer,  anhängigen Prozesses gegen A._____ (SB140102-O)

	und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  allfälliger Rechtsmittel an
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die Kasse des Bezirksgerichts Zürich (betreffend Dispositivziffer 10 und 18 des vorinstanzlichen Urteils sowie unter Beilage von Urk. 69/10 und Urk. 69/11 betreffend Dispositivziffer 17 des vorinstanzlichen Urteils)
	 die AA._____ AG im Dispositivauszug betreffend Dispositivziffer 10 und 18 des vorinstanzlichen Urteils

	10. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.