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**Case Identifier:** b1426186-3fd5-52bb-9b7b-b6f7192272fe
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.09.2014 IV 2012/267
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2012-267_2014-09-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2012/267

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 08.06.2020

Entscheiddatum: 23.09.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2014
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Höhe der Vergleichseinkommen. Zur besseren 
Repräsentativität ist für die Bestimmung des Valideneinkommens auf den 
Durchschnittslohn der letzten fünf Jahreslöhne vor Eintritt des die 
Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Gesundheitsschadens abzustellen. 
Realistische Verwertbarkeit einer 80%igen Arbeitsfähigkeit für 
leidensangepasste Tätigkeiten bejaht. Höhe Tabellenlohnabzug (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. September 2014, 
IV 2012/267).

Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2014

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinn Marie-Theres Rüegg Haltinner,

a.o. Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 23. September 201

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Marcel Köppel, Grossfeldstrasse 45, 

7320 Sargans,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin

betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ meldete sich am 16. Juli 2008 zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 1). 

Anlässlich des Frühinterventionsgesprächs mit RAD-Ärztin Dr. med. B.___, Fachärztin 

für Allgemeinmedizin, vom 25. Juli 2008 führte der damals behandelnde Dr. med. 

C.___, Allgemeine Medizin FMH, aus, der Versicherte leide an chronischen 

Rückenschmerzen (seit Anfang 2008), an einem Zustand nach Hüft-TP (OP links 

05/2004, OP re 12/2004) sowie einer Synkope unklarer Genese (06/2008). Der 

angestammte Beruf als selbstständiger Z.___ (IV-act. 1-5) sei dem Versicherten nicht 

mehr zumutbar. Für eine leidensangepasste Tätigkeit verfüge der Versicherte über eine 

100%ige Arbeitsfähigkeit (Protokoll vom 25./29. Juli 2008, IV-act. 17). Die IV-Stelle 

gewährte zusammen mit dem Krankentaggeldversicherer ab 26. September 2008 

Beratung und Unterstützung durch eine externe Stellenvermittlung (Mitteilung vom 

5. März 2009, IV-act. 33; zu den Bemühungen der externen Stellenvermittlung siehe 

Schlussbericht vom 19. November 2009, IV-act. 42). Am 9. und 10. Februar 2009 nahm 

der Versicherte an einer Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen 

Leistungsfähigkeit (EFL) im "part Rehabilitation, Physiotherapie, Gesundheitsförderung" 

teil. Im EFL-Bericht vom 16. Februar 2009 hielten die Experten fest, die 

Leistungsbereitschaft des Versicherten sei zuverlässig und die Konsistenz bei den 

Tests gut gewesen. Die bisherige berufliche Tätigkeit als Z.___ sei nicht mehr 

zumutbar. Für eine leichte leidensangepasste Tätigkeit bestehe nach einer 

dreimonatigen Wiedereinstiegsphase eine ganztägige Arbeitsfähigkeit (Fremdakten). 

Die IV-Stelle teilte dem Versicherten am 25. Februar 2010 mit, die Arbeitsvermittlung 

werde abgeschlossen, da es trotz Bemühungen und Unterstützung nicht gelungen sei, 

den Versicherten innert angemessener Zeit in den Arbeitsmarkt zu integrieren (IV-

act. 48).

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A.b  Im Bericht vom 5. Januar 2010 gab der seit Januar 2009 behandelnde Dr. med. 

D.___, Allgemeine Medizin FMH, gegenüber der Krankentaggeldversicherung an, dem 

Versicherten sei die Ausübung leichter wechselbelastender oder sitzender Tätigkeiten 

möglich (IV-act. 55-15 ff.). Dr. med. E.___, Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin des 

Spitals F.___, berichtete am 23. Juli 2010 (Datum Posteingang IV-Stelle), der 

Versicherte sei vom 10. bis 31. Mai 2010 wegen eines chronischen Alkoholismus sowie 

einer Leberzirrhose CHILD B behandelt worden. Seit dem 31. Mai 2010 befinde sich 

der Versicherte im G.___ Zentrum für Suchttherapie und Rehabilitation (IV-act. 61). Die 

Leiterin Suchttherapie und Rehabilitation führte im Austrittsbericht vom 20. September 

2010 betreffend die vom 31. Mai bis 16. September 2010 stattgefundene Therapie und 

Rehabilitation aus, diese seien sehr positiv verlaufen. Der Versicherte verfolge klar das 

Ziel der definitiven Alkoholabstinenz (IV-act. 70). RAD-Arzt Dr. med. H.___, Facharzt für 

Innere Medizin, Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, vertrat 

in der Stellungnahme vom 28. Oktober 2010 die Auffassung, nach erfolgtem Entzug 

und Stabilisierung der internistischen Leiden dürfte lediglich die Problematik des 

Bewegungsapparates einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit haben. Dabei könne 

weiterhin von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

ausgegangen werden (IV-act. 71).

A.c  Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht 

(Vorbescheid vom 11. November 2010, IV-act. 74). Dagegen erhoben der Versicherte 

und Dr. D.___ je am 17. Dezember 2010 Einwand (IV-act. 76 f.). Auf Nachfrage der IV-

Stelle hin (IV-act. 79) nahm Dr. D.___ am 25. März 2011 ergänzend Stellung zum 

Gesundheitszustand des Versicherten und reichte weitere medizinische Akten ein (IV-

act. 84). Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte am 24., 25. und 26. Oktober 

2011 polydisziplinär (physikalisch medizinisch, psychiatrisch und internistisch) in der 

MEDAS Ostschweiz untersucht. Im Gutachten vom 26. März 2012 diagnostizierten die 

Gutachter mit Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit: eine 

Minderbelastbarkeit beider Hüftgelenke mit/bei Status nach Implantation einer 

zementfreien TEP linkes (24. Mai 2004) und rechtes Hüftgelenk (2. Dezember 2004) je 

wegen Femurkopfnekrose; eine Minderbelastbarkeit beider Schultergelenke mit/bei 

Periarthropathia humeroscapularis chronica rechts mehr als links; eine 

Minderbelastbarkeit des Achsenorgans mit/bei diffuser idiopathischer skelettaler 

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Hyperostose, Fehlhaltung und muskulärer Dysbalance; eine Minderbelastbarkeit beider 

Hände mit/bei Funktionseinschränkungen, mässigen degenerativen Veränderungen im 

Bereich der Interphalangealgelenke des Daumens beidseits, initialer 

Radiocarpalarthrose links sowie Verdacht auf initiale rheumatoide Arthritis. Für die 

zuletzt ausgeübte Tätigkeit als selbstständiger Z.___ lasse sich aus 

versicherungsmedizinischer Sicht keine Arbeitsfähigkeit mehr attestieren, dies im 

retrospektiven Längsschnitt spätestens seit dem 18. Juni 2008. In einer optimal 

leidensangepassten Tätigkeit verfüge der Versicherte bezogen auf ein Vollzeitpensum 

über eine 80%ige Arbeitsfähigkeit. Aus rein orthopädisch-rheumatologischer Sicht 

bestehe auch im retrospektiven Längsschnitt zu keinem Zeitpunkt ein 

Gesundheitsschaden, der versicherungsmedizinisch betrachtet eine mehr als 20%ige 

dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer dem Leiden optimal 

angepassten Tätigkeit begründen könnte, unter Berücksichtigung des psychiatrischen 

Leidens jedoch erst seit der erfolgreichen Beendigung eines Alkoholentzugs in der 

Klinik G.___ (IV-act. 95).

A.d  Mit neuerlichem Vorbescheid vom 25. April 2012 stellte die IV-Stelle eine 

Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht. Ausgehend von einer 80%igen 

Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten ermittelte sie einen 24%igen 

Invaliditätsgrad (IV-act. 99). Dagegen erhob der Versicherte am 30. Mai 2012 Einwand 

und beantragte eine "volle" Invalidenrente. Im Wesentlichen rügte der Versicherte die 

Höhe der Vergleichseinkommen (IV-act. 102-1 ff.). Am 15. Juni 2012 verfügte die IV-

Stelle die Abweisung des Rentengesuchs. Infolge korrigierter Vergleichseinkommen 

ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 34% (IV-act. 106).

B.    

B.a  Gegen die Verfügung vom 15. Juni 2012 richtet sich die vorliegende Beschwerde 

vom 16. Juli 2012. Der Beschwerdeführer beantragt darin unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge deren Aufhebung. Es sei ihm rückwirkend eine volle (wohl: ganze) 

Invalidenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung der 

Rentenfrage an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. In formeller Hinsicht rügt der 

Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da die Beschwerdegegnerin 

auf das im Einwand geltend gemachte Vorbringen, sie gehe von einem unrealistischen 

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Invalideneinkommen aus, nicht eingegangen sei. Er vertritt sodann den Standpunkt, 

dass er seit dem Jahre 2001 infolge seiner gesundheitlichen Probleme im Berufsleben 

derart handicapiert sei, dass er ab Anfang 2001 und in all den Folgejahren nicht mehr in 

der Lage gewesen sei, die früher an den Tag gelegte Arbeitsleistung auch nur 

annähernd zu erbringen. Zur Bestimmung des Valideneinkommens sei deshalb der 

Durchschnitt aus drei Jahresabschlüssen vor dem Jahr 2001 heranzuziehen. Da er über 

keine realistischerweise verwertbare Leistungsfähigkeit verfüge, betrage der 

Invaliditätsgrad 100% (act. G 1).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 24. August 

2012 die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung bringt sie vor, aus den Akten 

ergebe sich, dass sich der Beschwerdeführer im April 2004 einer Operation habe 

unterziehen müssen. Insofern habe sie bei der Ermittlung des Valideneinkommens auf 

die beiden Vorjahre abgestellt. Daran sei nichts zu bemängeln. Aus den Akten gehe 

nicht hervor, dass der Beschwerdeführer bereits im Jahr 2001 in seiner Arbeitsfähigkeit 

eingeschränkt gewesen wäre. Auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt bestünden 

genügend der Behinderung des Beschwerdeführers angepasste Arbeitsgelegenheiten 

(act. G 4).

B.c  In der Replik vom 28. September 2012 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

der Beschwerde fest. Ergänzend verweist er auf einzelne Aktenstücke, aus denen sich 

ergebe, dass er "bereits deutlich vor 2004" unter erheblichen gesundheitlichen 

Problemen gelitten habe (act. G 10).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 13).

Erwägungen:

1.     

Zwischen den Parteien ist der Rentenanspruch umstritten.

2.     

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Vorab ist in formeller Hinsicht die Rüge des Beschwerdeführers zu prüfen, die 

Beschwerdegegnerin habe sich nicht hinreichend mit dem erhobenen Einwand 

auseinandergesetzt und somit die ihr obliegende Begründungspflicht und den 

Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt (act. G 1, Rz 4).

2.1   Verfügungen sind zu begründen, wenn sie den Begehren der Parteien nicht voll 

entsprechen (Art. 49 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die grundsätzliche Pflicht einer Behörde, 

ihren Entscheid zu begründen, folgt aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör. Dabei 

darf sich die Verwaltung nicht damit begnügen, die von der betroffenen Person 

vorgebrachten Einwendungen zur Kenntnis zu nehmen und zu prüfen. Die Verwaltung 

hat vielmehr ihre Überlegungen auch namhaft zu machen und sich dabei ausdrücklich 

mit den konkreten Einwendungen auseinander zu setzen oder zumindest die Gründe 

anzugeben, weshalb sie gewisse Gesichtspunkte nicht berücksichtigen kann (BGE 124 

V 183 E. 2b). Art. 74 Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; 

SR 831.201) bestimmt denn auch ausdrücklich, dass sich die Begründung des 

Beschlusses mit den für den Beschluss relevanten Einwänden zum Vorbescheid der 

Parteien auseinander zu setzen habe. Eine – nicht besonders schwerwiegende – 

Verletzung des rechtlichen Gehörs kann dann als geheilt gelten, wenn der Betroffene 

die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den 

Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Diese Voraussetzung ist im Fall 

des Versicherungsgerichts erfüllt (vgl. Art. 61 lit. c ATSG i.V.m. Art. 46 des Gesetzes 

über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

2.2   Der Beschwerdeführer machte im Einwand vom 30. Mai 2012 u.a. geltend, es sei 

schlechthin ausgeschlossen, dass er einen Arbeitgeber finde, der realistischerweise auf 

Dauer bereit sein könnte, bei den konkret zu beachtenden Anforderungen an eine

leidensangepasste Tätigkeit eine dauerhafte Anstellung zu bieten (IV-act. 102-5 f.). In 

der Verfügung vom 15. Juni 2012 nahm die Beschwerdegegnerin keine Stellung zur

realistischen Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers (IV-act. 

106-1 ff.), obschon es sich hierbei um ein rentenrelevantes, eine vertiefte Prüfung 

verlangendes Element handelt. Im Licht dieser Umstände ist mit dem 

Beschwerdeführer von einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehörs 

auszugehen. Da der Beschwerdeführer einer materiellen gerichtlichen Beurteilung den 

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Vorzug gibt und keine Rückweisung aus formellen Gründen beantragt, ist die 

Gehörsverletzung ausnahmsweise zu heilen. Die Heilung ist gegebenenfalls bei den 

Kosten- und Entschädigungsfolgen zu berücksichtigen.

3.    

3.1   Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit 

ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit 

verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 

oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Der Grad der für einen allfälligen 

Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird gemäss Art. 16 ATSG durch einen 

Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person 

nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der notwendigen und 

zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen 

könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Einkommen, 

das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen). Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 

Invalidenrente, wenn die versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine 

Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 

von mindestens 50% besteht ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 

Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

3.2   Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen 

Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 

Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 

261 E. 4 mit Hinweisen).

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3.3   Da sich aus dem MEDAS-Gutachten vom 26. März 2012 keine Mängel ergeben, 

die dessen Beweiskraft erschüttern, und solche von den Parteien auch nicht 

vorgebracht werden (vgl. act. G 1 und G 4), ist davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer medizinisch-theoretisch über eine 80%ige Restarbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten verfügt.

4.     

Im Rahmen des Einkommensvergleichs (vgl. hierzu vorstehende E. 3.1) ist die 

umstrittene Höhe der Vergleichseinkommen zu bestimmen.

4.1   Gemäss Art. 16 ATSG richtet sich das Valideneinkommen danach, was eine ver­

sicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Massgebend 

für das Valideneinkommen ist, was die versicherte Person aufgrund ihrer beruflichen

Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns (vor­

liegend wäre der am 16. Juli 2008 angemeldete Rentenanspruch [IV-act. 1] mit Blick 

auf die seit 18. Juni 2008 gutachterlich bescheinigte 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die 

angestammte Tätigkeit frühestens am 1. Juni 2009 entstanden) verdient hätte. Bei der 

Bestimmung dieses zuletzt erzielten Einkommens sind sämtliche Erwerbseinkommen 

(auch etwa Nebeneinkünfte) oder regelmässig geleistete Überstunden, für die eine 

AHV-Beitragspflicht besteht, zu berücksichtigen. Es kann bei der Ermittlung des 

hypothetischen Valideneinkommens aber nur relevant sein, was grundsätzlich zum 

massgebenden Lohn gemäss Bundesgesetz über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) zu zählen wäre (Urteil des 

Bundesgerichts vom 12. Februar 2010, 8C_465/2009, E. 2.1).

4.1.1         In der angefochtenen Verfügung legte die Beschwerdegegnerin der 

Berechnung des Valideneinkommens den Durchschnitt der abgerechneten Jahreslöhne 

2002 und 2003 zugrunde, da der Beschwerdeführer bereits ab dem Jahr 2004 

gesundheitsbedingte Lohneinbussen erlitten habe (IV-act. 106-2). Der 

Beschwerdeführer rügt an dieser Sichtweise, dass er bereits ab dem Jahr 2001 an den 

stetig zunehmenden und immer stärker zu Tage tretenden gesundheitlichen Probleme 

gelitten habe, die sich massgeblich negativ auf die Geschäftsergebnisse ausgewirkt 

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hätten. Es sei deshalb zur Bestimmung des Valideneinkommens auf den 

Durchschnittslohn der Jahre 1998 bis 2000 abzustellen (act. G 1, Rz 3c, und act. G 10, 

S. 3 f.).

4.1.2         Vorab ist zu bemerken, dass sich weder aus den vom Beschwerdeführer 

eingereichten medizinischen Akten von Dr. C.___ (act. G 10.1 ff.) noch aus den übrigen 

Akten Hinweise entnehmen lassen, die auf ein vor dem Jahr 2002 bestehendes, die 

Arbeitsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigendes Leiden hinweisen. Entscheidend für die 

Festsetzung des Beginns der gesundheitsbedingten Lohneinbusse ist, dass der 

Beschwerdeführer in der Anmeldung vom 16. Juli 2008 angab, die gesundheitliche 

Beeinträchtigung bestehe "seit 2004" (IV-act. 1-7), und die MEDAS-Gutachter 

ausführten, der Beginn der aktuell zur Diskussion stehenden gesundheitlichen 

Problematik lasse sich bis in das Jahr 2004 zurückverfolgen (IV-act. 95-36). Ins 

Gewicht fällt weiter, dass sich aus dem IK-Auszug (IV-act. 10) erst seit dem Jahr 2004 

eine wesentliche Lohndifferenz gegenüber dem Vorjahr ergibt. Im Jahr 2004 erzielte der 

Beschwerdeführer einen Lohn von Fr. 19'264.-- (Fr. 15'600.-- + Fr. 3'664.--). 

Demgegenüber besteht zwischen den Löhnen der Jahre 2002 von Fr. 63'004.-- 

(Fr. 59'200.-- + Fr. 3'804.--) und 2003 von Fr. 62'100.-- (Fr. 59'500.-- + Fr. 2'600.--) 

kein relevanter Unterschied. Vor diesem Hintergrund erscheint der Eintritt einer 

lohnwirksamen Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2004 als überwiegend wahrscheinlich.

4.1.3         Wie sich aus dem individuellen Konto ergibt, erwirtschaftete der 

Beschwerdeführer in den Jahren vor 2003 erheblich schwankende Einkommen (Jahr 

2001: Fr. 53'612.-- [Fr. 51'300.-- + Fr. 2'312.--], Jahr: 1999: Fr. 80'084.-- [Fr. 78'500.-- 

+ Fr. 1'584.--], IV-act. 10-2). Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen 

starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist 

zur Bestimmung des Valideneinkommens auf den während einer längeren Zeitspanne 

erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts vom 

10. Februar 2009, 8C_576/2008, E. 6.2 mit Hinweisen). Zur besseren Repräsentativität 

rechtfertigt es sich daher vorliegend, auf den Durchschnitt (wenigstens) der fünf vor 

dem Jahr 2004 erzielten Jahreslöhne (einschliesslich Nebenerwerbseinkommen) 

abzustellen. Angepasst an die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2009 (siehe hierzu 

Bundesamt für Statistik, Tabelle T 39, Entwicklung der Nominallöhne, der 

Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2013) ergeben sich folgende Einkommen: 

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1999: Fr. 93'220.-- (Fr. 80'084.-- / 1835 x 2136); 2000: Fr. 85'666.-- 

(Fr. 74'436.-- / 1856 x 2136); 2001: Fr. 60'208.-- (Fr. 53'612.-- / 1902 x 2136); 2002: 

Fr. 69'621.-- (Fr. 63'004.-- / 1933 x 2136); 2003: Fr. 67'745.-- (Fr. 62'100.-- / 1958 

x 2136). Daraus resultiert ein Durchschnitts- bzw. Valideneinkommen von Fr. 75'292.-- 

([Fr. 93'220.--+ Fr. 85'666.-- + Fr. 60'208.-- + Fr. 69'621.-- + Fr. 67'745.--] / 5).

4.2   Hinsichtlich der Höhe des Invalideneinkommens vertritt der Beschwerdeführer den 

Standpunkt, die medizinisch bescheinigte Restarbeitsfähigkeit sei realistischerweise 

nicht mehr verwertbar (act. G 1, Rz 4b f., S. 6 f.).

4.2.1         Bei der Prüfung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit 

darf nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden. 

Insbesondere kann von einer verwertbaren Arbeitsgelegenheit dort nicht gesprochen 

werden, wo die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass 

sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht 

realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre 

und das Finden einer entsprechenden Stelle deshalb zum vornherein als 

ausgeschlossen erscheint. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt ist ein theoretischer und 

abstrakter Begriff. Er berücksichtigt die konkrete Arbeitsmarktlage nicht, umfasst in 

wirtschaftlich schwierigen Zeiten auch tatsächlich nicht vorhandene Stellenangebote 

und sieht von den fehlenden oder verringerten Chancen Teilinvalider, eine zumutbare 

und geeignete Arbeitsstelle zu finden, ab (BGE 134 V 71 E. 4.2.1 mit Hinweis). Die 

wirtschaftliche Verwertbarkeit der noch zumutbaren Restarbeitsfähigkeit auf dem als 

ausgeglichen gedachten Arbeitsmarkt bedeutet eine Einschätzung der Chancen der 

versicherten Person, trotz der im Einzelfall einzuhaltenden Restriktionen bezüglich 

Arbeitsplatz, Arbeitshaltung, Arbeitszeit und Art der Tätigkeit von einem 

durchschnittlichen Arbeitgeber noch angestellt zu werden. Es geht dabei um die 

konkrete Beurteilung der für die versicherte Person realistischerweise noch 

vorhandenen oder nicht mehr vorhandenen Arbeitsmarktchancen (Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. Dezember 2008, 9C_854/2008, E. 3.2; vgl. auch Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 10. März 2003, I 617/02, E. 3.1 mit Hinweisen).

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4.2.2         Die MEDAS-Gutachter umschrieben eine leidensangepasste Tätigkeit 

folgendermassen: sehr leichte bis leichte, primär im Sitzen auszuübende Tätigkeit ohne 

das Arbeiten in kniender und hockender Stellung, ohne das Arbeiten über die 

Armhorizontale hinaus, ohne das Bewältigen von Leitern, ohne das mehr als seltene 

Bewältigen von Treppen, ohne das Arbeiten mit Absturzgefahr, ohne das Arbeiten an/

auf vibrierenden Geräten/Fahrzeugen, ohne Druck-, Stoss- oder 

Vibrationseinwirkungen auf die oberen und unteren Extremitäten, ohne fein- und 

grobmotorische Tätigkeiten sowie ohne das Gehen auf unebenen/glatten Böden und 

ohne das Tragen und Heben von Lasten körperfern (IV-act. 95-40).

4.2.3         Auf den ersten Eindruck erweckt die von den Gutachtern vorgenommene, 

detaillierte Umschreibung einer leidensangepassten Tätigkeit zwar den Eindruck einer 

einschneidenden Beschränkung des Spektrums möglicher Verweistätigkeiten. Bei 

näherer Betrachtung schliesst das genannte Anforderungsprofil indessen primär fein- 

sowie grobmotorische Handwerkstätigkeiten insbesondere auf Baustellen und das 

Führen vibrierender Arbeitsmaschinen aus. Leichte körperliche, im Sitzen zu 

verrichtende Tätigkeiten, die nicht mit Arbeiten über die Armhorizontalen hinausgehen 

(was bei sitzenden Tätigkeiten ohnehin kaum der Fall sein dürfte), stehen dem 

Beschwerdeführer offen. Es kann daher keine Rede davon sein, im Bereich leichter 

körperlicher Tätigkeiten sei die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bloss noch 

im Rahmen von Nischenarbeitsplätzen möglich. Die Beschwerdegegnerin weist denn 

auch zu Recht auf Kontroll- und Prüftätigkeiten sowie leichtere 

Maschinenbedienungstätigkeiten hin (act. G 4). Zu denken ist weiter an administrative 

Hilfsarbeitertätigkeiten oder Fahrdienste. Ergänzend ist zu bemerken, dass der 

Beschwerdeführer offenbar in der Lage ist, seinen Alltag aktiv zu gestalten. So 

bewirtschaftet er - mit Unterstützung der Ehefrau - einen 100 m  grossen 

Schrebergarten, vermag einen Rasenmäher zu bedienen, leistet drei- bis viermal in der 

Woche unentgeltliche Fahrdienste mit seinem Personenwagen, bastelt Herzen aus 

Waschbeton (IV-act. 95-12) und erledigt "nahezu vollumfänglich" die Führung des 

Zweipersonenhaushalts (IV-act. 95-36 oben; vgl. auch IV-act. 95-12 f.; vgl. zum Ganzen 

auch die Ausführungen des Beschwerdeführers in act. G 95-28), was den Eindruck 

verstärkt, dass er noch über Ressourcen verfügt, die auch auf dem allgemeinen 

Arbeitsmarkt nachgefragt werden. Hinzu kommt, dass keine Hinweise ersichtlich sind, 

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die auf Konzentrationsschwierigkeiten hindeuten (vgl. hierzu die Angaben des 

Beschwerdeführers zum Kartenspielen, IV-act. 95-28).

4.2.4         Nach dem Gesagten ist der Bestimmung des Invalideneinkommens die 

gutachterlich bescheinigte 80%ige Arbeitsfähigkeit zugrunde zu legen. An dieser 

Sichtweise ändert die Ausführung von Dr. I.___ nichts, wonach der Beschwerdeführer 

"im realen Leben" über keine "verwertbare Arbeitsfähigkeit" mehr verfüge (Bericht vom 

14. Februar 2011, IV-act. 84-6). Einerseits ist diese Einschätzung nicht näher begründet 

und andererseits ist die Frage nach der realistischen Verwertbarkeit keine 

medizinische.

4.3  

4.3.1         Da der Beschwerdeführer kein Erwerbseinkommen mehr erzielt, sind 

rechtsprechungsgemäss die LSE-Tabellenlöhne als Grundlage für die Bestimmung des 

Invalideneinkommens heranzuziehen (vgl. BGE 129 V 475 E. 4.2.1). Der einschlägige 

statistische Jahreslohn für Tätigkeiten des Anforderungsniveaus 4, Männer, beträgt für 

das Jahr 2009 Fr. 61'240.-- (vgl. Anhang 2: Lohnentwicklung, IVG-Gesetzesausgabe 

der Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2012). Angepasst an die 80%ige 

Restarbeitsfähigkeit ergibt sich ein Einkommen von Fr. 48'992.-- (Fr. 61'240.-- x 0.8).

4.3.2         Zu klären bleibt damit noch die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem

Umfang ein Tabellenlohnabzug bei der Bestimmung des Invalideneinkommens 

gerechtfertigt erscheint.

4.3.3         Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, 

im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren arbeitnehmenden 

Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit unterdurchschnittlichen 

Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand Rechnung getragen, dass 

weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, 

Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie 

Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 129 V 481 

E. 4.2.3, vgl. auch BGE 134 V 327 E. 5.2)

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4.3.4         In Anbetracht des fortgeschrittenen Alters des Beschwerdeführers (geboren 

1952) bzw. die ihm lediglich noch zur Verfügung stehende Aktivitätsdauer von wenigen 

Jahren (zum fortgeschrittenen Alter als von der Rechtsprechung anerkannter 

Abzugsgrund siehe Urteile des Bundesgerichts vom 2. April 2013, 8C_154/2013, 

E. 3.3.2, und vom 24. Juli 2013, 9C_334/2013, E. 3, sowie die 

Rechtsprechungsübersicht bei Philipp Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in: Ueli 

Kieser/Miriam Lendfers, JaSo 2012, St. Gallen 2012, S. 144, Fn 26 und 28), der 

erheblichen qualitativen Einschränkungen an eine Verweistätigkeit (siehe vorstehende 

E. 4.2.2; BGE 126 V 75 E. 7b) und des Wechsels in ein neues Tätigkeitsgebiet, in dem 

der Beschwerdeführer keinerlei Erfahrungen hat (Urteil des Bundesgerichts vom 

4. August 2008, 8C_404/2007, E. 4.2.2), wird der von der Beschwerdegegnerin 

gewährte 10%ige Abzug nicht vollumfänglich gerecht. Vielmehr rechtfertigt sich ein 

Abzug von jedenfalls 15%, womit ein Invalideneinkommen von Fr. 41'643.-- 

(Fr. 48'992.-- x 0.85) resultiert.

4.4   Bei einem Valideneinkommen von Fr. 75'292.-- (vgl. vorstehende E. 4.1.3 am 

Schluss) beträgt der Invaliditätsgrad aufgerundet 45% ([{Fr. 75'292.-- -

 Fr. 41'643.--} / Fr. 75'292.--] x 100). Die Parteien haben sich nicht zum Rentenbeginn 

geäussert. Angesichts dessen, dass der Beginn einer mindestens 40%igen 

Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf wohl ab Juni 2008 besteht (vgl. IV-

act. 95-39, worin die Gutachter spätestens ab dem genannten Zeitpunkt eine 

vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bescheinigt haben) und sich der Beschwerdeführer 

am 16. Juli 2008 zum Bezug von IV-Leistungen angemeldet hat (IV-act. 1), ist der 

Rentenbeginn auf 1. Juni 2009 festzusetzen.

5.     

5.1   Nach dem Gesagten ist in teilweiser Gutheissung der Beschwerde die Verfügung 

vom 15. Juni 2012 aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 

2009 eine Viertelsrente zuzusprechen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der 

Rentenleistungen ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

5.2   Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

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Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem 

Ausgang des Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich der 

Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (vgl. betreffend Überklagung Urteil des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Dezember 2011, IV 2009/459, 

E. 5.2 f.). Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm 

zurückzuerstatten.

5.3   Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach 

Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Der 

Bedeutung und dem Aufwand der Streitsache angemessen erscheint eine 

Parteientschädigung von pauschal Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.    In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 15. Juni 2012

aufgehoben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2009 eine Viertelsrente 

zugesprochen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistungen wird die Sache 

an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.      Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2014
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Höhe der Vergleichseinkommen. Zur besseren Repräsentativität ist für die Bestimmung des Valideneinkommens auf den Durchschnittslohn der letzten fünf Jahreslöhne vor Eintritt des die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Gesundheitsschadens abzustellen. Realistische Verwertbarkeit einer 80%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten bejaht. Höhe Tabellenlohnabzug (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. September 2014, IV 2012/267).

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