# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1b183464-4d2a-5ee1-8269-b4482b47ff81
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-16
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 16.07.2018 200 2017 738
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-738_2018-07-16.pdf

## Full Text

200 17 738 UV
SCJ/SCM/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 16. Juli 2018

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Kölliker, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Schädeli

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 28. Juni 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Juli 2018, UV/17/738, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1990 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
bei der Suva (Beschwerdegegnerin) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle 
sowie Berufskrankheiten versichert, als er sich gemäss Schadenmeldung 
für arbeitslose Personen am 2. Oktober 2016 am Rücken verletzte, als er 
nach einem Sturz auf den Rücken ... mit einem Minicar angefahren worden 
sei (Akten der Suva [act. II und IIA] act. IIA 1; vgl. act. IIA 63 S. 4). Für das 
Ereignis erbrachte die Suva Leistungen in Form von Heilbehandlung und 
Taggeld (vgl. act. IIA 11 - 13). Nach Vornahme weiterer medizinischer Ab-
klärungen (vgl. act. IIA 21, 26, 29, 39 f.) stellte die Suva ihre Leistungen mit 
Verfügung vom 12. April 2017 (act. IIA 42 S. 1 - 3) per diesem Datum ein. 
Die dagegen erhobene Einsprache (act. IIA 46) wies sie mit Entscheid vom 
28. Juni 2017 (act. IIA 54) ab, wobei sie im Wesentlichen erwog, dass zwi-
schen dem Ereignis vom 2. Oktober 2016 und den noch beklagten Be-
schwerden kein natürlicher Kausalzusammenhang mehr bestehe (S. 8 f.).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 29. August 2017 Beschwerde. Er lässt die folgenden An-
träge stellen: 

• Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 28. Juni 2017 sei auf-
zuheben.

• Die Beschwerdegegnerin sei zu verurteilen, dem Beschwerdeführer auch nach 
dem 12. April 2017 die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Übernahme der 
Heilkosten und Taggeldleistungen, zu erbringen.

• Eventuell: Die Akten seien an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit 
sie nach erfolgten zusätzlichen Abklärungen über den Leistungsanspruch des 
Beschwerdeführers neu verfüge.

Mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2017 schliesst die Beschwer-
degegnerin insbesondere unter Hinweis auf die Beurteilung des med. pract. 
C.________, Facharzt für Chirurgie, von der Abteilung Versicherungsmedi-
zin, vom 16. Oktober 2017 auf Abweisung der Beschwerde. 

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Replikweise bestätigte der Beschwerdeführer am 7. Februar 2018 die ge-
stellten Rechtsbegehren und reichte weitere medizinische Unterlagen ein.

Mit Duplik vom 9. April 2018 hielt die Beschwerdegegnerin unter Hinweis 
auf eine zusätzliche Beurteilung von med. pract. C.________ vom 3. April 
2018 am Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest.

Am 23. Mai 2018 machte der Beschwerdeführer – samt Einreichung weite-
rer ärztlicher Berichte – Ausführungen zur Duplik.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 28. Juni 
2017 (act. IIA 54). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Unfallversi-
cherungsleistungen für die Zeit nach dem 12. April 2017 und dabei insbe-
sondere, ob die darüber hinaus geklagten Beschwerden (weiterhin) in ei-

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nem leistungsbegründenden Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 
2. Oktober 2016 (act. IIA 1) stehen.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2017 UV Nr. 8 S. 28 E. 3.3, 2012 UV 
Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 

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kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursa-
che eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2).

2.3 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 56 E. 2.1.1, 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; 
RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 3b).

2.4 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbe-
dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversiche-
rungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich 
fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich 
hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweis-
last – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 
Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, 
sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.5 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 des 
UVG und die Änderung vom 9. November 2016 der Verordnung vom 

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20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) in 
Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich – wie hier 
(2. Oktober 2016 [act. IIA 1]) – vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 
25. September 2015 des UVG ereignet haben, und für Berufskrankheiten, 
die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, werden nach bisherigem 
Recht gewährt (Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 
25. September 2015 des UVG).

3.

3.1 Unbestritten und durch die Akten belegt ist, dass der Beschwerde-
führer am 2. Oktober 2016 (act. IIA 1) einen Unfall im Rechtssinne (vgl. 
E. 2.1 hiervor) erlitten hat. Die Beschwerdegegnerin hat denn zunächst 
auch entsprechende Versicherungsleistungen erbracht (vgl. act. IIA 11 -
13). Umstritten ist demgegenüber, ob der Beschwerdeführer auch nach der 
von der Beschwerdegegnerin per 12. April 2017 verfügten Leistungseinstel-
lung weiterhin Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung hat. Hierzu stellt sich die Frage nach dem natürlichen und adäquaten 
Kausalzusammenhang, wobei die Beweislast für dessen Dahinfallen bei 
der Beschwerdegegnerin liegt (vgl. E. 2.4 hiervor).

3.2 Den medizinischen Akten lässt sich im Wesentlichen das Folgende 
entnehmen:

3.2.1 Im Notfallbericht vom 2. Oktober 2016 (act. IIA 15) hielten die Ärzte 
des Spitals D.________ die Diagnose einer Rückenkontusion fest. Fraktu-
ren seien ausgeschlossen worden (vgl. act. IIA 6).

3.2.2 Das MRI der BWS und LWS des Röntgeninstituts E.________ vom 
10. Oktober 2016 (act. IIA 19 S. 1) ergab keinen Hinweis auf eine Wirbel-
körperfraktur oder eine Listhesis, jedoch Hinweise auf einen Morbus 
Scheuermann im thorakolumbalen Übergang. Weiter wurde eine flache 
mediane / paramediane Diskushernie / Protrusion auf Höhe TH4-6, TH7/8 
und TH9/10 ohne Myelon- oder Nervenwurzelkompression festgehalten. 

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3.2.3 Im Bericht vom 11. Oktober 2016 (act. IIA 4) führte med. pract. 
F.________, Facharzt für Neurochirurgie, J.________, aus, in der aktuellen 
radiologischen Befundkonstellation der BWS und LWS (vgl. act. IIA 19 S. 1) 
habe eine traumatische Läsion ausgeschlossen werden können (vgl. auch 
Bericht vom 10. Oktober 2016 [act. IIA 5]).

3.2.4 Am 6. Dezember 2016 (act. IIA 21) führte Kreisarzt Dr. med. 
G.________, Facharzt für Chirurgie, aus, mit dem Sturz auf den Rücken 
mit Kontusion liege ein Ereignis im Sinne einer vorübergehenden Ver-
schlimmerung mit zu erwartender Ausheilung innerhalb von drei bis vier 
Monaten vor. Der Status quo sei noch nicht erreicht. 

3.2.5 Auf neuerliche Vorlage verneinte Kreisarzt Dr. med. G.________ 
am 6. Februar 2017 (act. IIA 29) die Frage, ob der Unfall zu zusätzlichen 
strukturellen Läsionen am Rücken geführt habe, welche bildgebend nach-
weisbar wären. Es handle sich um eine vorübergehende Verschlimmerung 
mit zu erwartender Ausheilung innerhalb von vier bis sechs Monaten. An-
schliessend bestehe unfallbedingt keine Arbeitsunfähigkeit mehr.

3.2.6 In der kreisärztlichen Beurteilung vom 5. April 2017 (act. IIA 40) 
führte Dr. med. G.________ bei Diagnose einer Rückenkontusion aus, an-
lässlich der sehr ausgiebigen Diagnostik hätten keine posttraumatischen 
strukturellen Läsionen festgestellt werden können. Die mehrfach durchge-
führten ärztlichen Untersuchungen inklusive Computertomographie und 
MRT hätten keinen Anhalt für eine posttraumatische strukturelle Verände-
rung ergeben. Es bestünden leichte degenerative Veränderungen im thora-
kolumbalen Übergang im Sinne eines abgelaufenen Morbus Scheuermann 
sowie leichte Protrusionen der Bandscheiben im kaudalen thorakalen Be-
reich. Das Ereignis vom 2. Oktober 2016 habe den Charakter einer vorü-
bergehenden Verschlimmerung mit zu erwartender Ausheilung innerhalb 
von vier bis maximal sechs Monaten bei entsprechender ärztlicher Behand-
lung, welche erfolgt sei. Eine unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit sei daher 
nicht mehr feststellbar. 

3.2.7 Dr. H.________, Chiropraktor, hielt im Bericht vom 15. Mai 2017 
(act. IIA 48) fest, der manuelle Untersuch habe eine segmentale Dysfunkti-
on spezifisch bei L2/3 mit einer segmentalen Reizung im Sinne eines lum-

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balen Facettensyndroms ergeben (Stauchungsschmerz, Stich bei Lumba-
lextension und Lateroflexion nach rechts). Bildgebende Untersuchungen 
seien ohne Befund, was darauf schliessen lasse, dass kein Vorschaden 
bestanden habe. Der Fallabschluss sei zu früh, da objektive Befunde vorlä-
gen und der Beschwerdeführer glaubhaft versichere, diese lumbale Sym-
ptomatik erst seit dem Unfall zu haben. Zumindest eine kreisärztliche Un-
tersuchung müsste gestattet sein.

3.2.8 Kreisarzt Dr. med. G.________ führte im Bericht vom 7. Juni 2017 
(act. IIA 51) aus, die sehr ausführlichen radiologischen und kernspintomo-
grafischen Befunde zeigten letztendlich mehrere anlagebedingte Verände-
rungen sowie Degenerationen in verschiedenen Abschnitten des Achsen-
skeletts, jedoch keinerlei Hinweis auf eine posttraumatische strukturelle 
Läsion. Die von Dr. H.________ erhobenen Befunde im Bereich der Facet-
tengelenke der LWS (vgl. act. IIA 48 bzw. E. 3.2.7 hiervor) seien durchaus 
nachvollziehbar, jedoch nicht Folge des Unfallgeschehens vom 2. Oktober 
2016, sondern der anlässlich der Diagnostik beschriebenen pathologischen 
Strukturveränderungen auf Basis degenerativer oder anlagebedingter Ver-
änderungen. Die Behandlungsbedürftigkeit werde nicht bestritten. Jedoch 
sei nach dem langen Zeitraum kein Hinweis gegeben, dass unfallbedingte 
Veränderungen vorlägen. Es würden sehr wohl Vorschäden an der Wir-
belsäule bestehen, wobei eine kreisärztliche Untersuchung keine neuen 
Aspekte ergebe und die bestehende Schmerzsymptomatik durchaus nach-
vollzogen und letztlich aufgrund der erhobenen Befunde auf die Vorschä-
den und die beginnende Degeneration zurückgeführt werde.

3.2.9 Aufgrund der mit der Beschwerde neu eingereichten medizinischen 
Berichte legte die Beschwerdegegnerin den Fall der Abteilung Versiche-
rungsmedizin zur weiteren Stellungnahme vor. Im Bericht vom 16. Oktober 
2017 (act. II 1) hielt med. pract. C.________ fest, ein Anpralltrauma im Be-
reich der LWS sei nicht überwiegend wahrscheinlich, weil initial keine Be-
schwerden in diesem Bereich geklagt und auch bei den klinischen Untersu-
chungen nicht nachgewiesen und dokumentiert worden seien. Gehe man 
trotzdem von einem stattgehabten Anpralltrauma aus, so wäre eine Flüs-
sigkeitsansammlung in den Facettengelenken der LWS eine mögliche Fol-
ge. Acht Tage nach Einwirkung einer Gewalt, die die Facettengelenke der 

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LWS trotz der kräftigen Muskelbedeckung in diesem Bereich erreiche und 
sie schädige, sei zu fordern, dass der darüberliegende Weichteilmantel und 
zumindest die Dornfortsätze der betroffenen Wirbelkörper Schäden aufwie-
sen. Die Einwirkung einer schädigenden Gewalt isoliert nur auf die Facet-
tengelenke, unter Auslassung aller umgebenden Strukturen, sei biomecha-
nisch nicht vorstellbar. Mit den Bildern der MR-Tomographie wären diese 
Veränderungen mit hoher Sicherheit objektiviert worden. Der Radiologe, 
der Neurochirurge und anfangs auch Dr. H.________ hätten aber keine 
Traumafolgen beschrieben. Es sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass 
beim Ereignis vom 2. Oktober 2016 die Facettengelenke der Segmente 
L3/4 und L4/5 isoliert durch ein Anpralltrauma geschädigt worden seien 
(S. 9). Zusammenfassend führte med. pract. C.________ aus, die Wir-
belsäule sei vor dem Unfall durch krankhafte Anlagen und ein Verschleiss-
leiden im Sinne eines asymptomatischen Vorzustandes beeinträchtigt ge-
wesen. Eine Verschlimmerung dieses Vorzustandes durch das Ereignis 
vom 2. Oktober 2016 sei nicht bildgebend objektiviert und auch anhand der 
klinischen Befunde nicht überwiegend wahrscheinlich zu objektivieren. Die 
initialen Beschwerden seien im Bereich des Übergangs der HWS zur BWS 
lokalisiert, weiterhin werde ein Kompressionsschmerz des Beckens ge-
nannt. Diese Bereiche würden in den nachfolgenden ärztlichen Berichten 
nicht mehr als schmerzhaft genannt. Überwiegend wahrscheinlich habe der 
Beschwerdeführer eine leichte Prellung und Stauchung der Wirbelsäule 
erlitten, wobei die Unfallfolgen spätestens am 24. März 2017 keine Rolle 
mehr spielten (S. 11).

3.2.10 Im vorliegenden Verfahren reichte der Beschwerdeführer einen wei-
teren Bericht von Dr. H.________ vom 3. Februar 2018 (Beschwerdebeila-
gen [act. I] 5) zu den Akten. Der Chiropraktor hielt fest, dass die Anomalie 
lumbo-sacraler Übergangswirbel L5 und die in ihrer Bedeutung oft überin-
terpretierte Scheuermannsche Krankheit beim Beschwerdeführer weder vor 
noch nach dem Unfall Beschwerden verursacht hätten. Die Befunde wür-
den ausserhalb der vom Beschwerdeführer beklagten und klinisch objekti-
vierbaren Schmerzpunkte in der mittleren LWS liegen. Diese Schmerz-
punkte seien von der spezialisierten Neuroradiologin Dr. med. I.________, 
Fachärztin für Radiologie, indirekt bildgebend objektiviert worden, indem 
sie auf dem gleichen Segmentsniveau in den Wirbelgelenken Flüssigkeits-

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ansammlungen erkenne und diese als Blutungen diagnostiziere (Bericht 
vom 11. Januar 2018). Gleichzeitig seien gemäss ihr keine weiteren dege-
nerativen Veränderungen an Bandscheiben oder Wirbelgelenken zu erken-
nen. Die Blutungen seien auf die Gelenkskapselverletzungen zurückzu-
führen. Die Beschwerden wie Stiche bei Rotationen und seitlichem Abkip-
pen der LWS, lokaler Provokationsschmerz L3/4 der LWS, Beschwerden 
beim Bücken und Gewichtsbelastungen seien überwiegend wahrscheinlich 
auf den fraglichen Unfall zurückzuführen. Angesichts der Tatsache, dass 
Gelenkskapselverletzungen der Wirbelgelenke nachweisbar seien, sei in 
diesem Fall auch eine chronische Entwicklung vorstellbar und mit überwie-
gender Wahrscheinlichkeit per 24. März 2017 nicht ausgeheilt.

3.2.11 Med. pract. C.________ führte in einem weiteren während des Be-
schwerdeverfahrens eingeholten Bericht vom 3. April 2018 (act. II 2) aus, 
Dr. H.________ erkläre nicht, wieso die Schmerzen am Übergang der 
HWS zur BWS sofort, die Beschwerden im Bereich der LWS hingegen erst 
mit deutlicher zeitlicher Verzögerung eingetreten seien. Es sei überwiegend 
wahrscheinlich, dass am Ort der Eintragung einer schädigenden Gewalt die 
Schmerzen initial am stärksten seien und nicht weit entfernt davon (S. 3). 
Entgegen der Argumentation von Dr. H.________ sehe Dr. med. 
I.________ (vgl. Bericht vom 11. Januar 2018 [act. I 5]) die ebenfalls als 
„diskret“ beschriebenen Flüssigkeitsansammlungen in weiteren Facetten-
gelenken der LWS nicht als Blutung an. Trotz dem von ihr behaupteten 
Fehlen von Verschleisserscheinungen der betroffenen Facettengelenke 
würde die Ärztin auf eine traumabedingte Genese schliessen; insgesamt 
vermöge die Argumentation von Dr. med. I.________ nicht zu überzeugen 
(S. 4). Die Tatsache, dass akute Verletzungen der Facettengelenke der 
Wirbelsäule chronische Rückenschmerzen verursachen könnten, spreche 
nicht mit dem Mass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit für eine Unfall-
kausalität, denn die Mehrzahl der Rückenschmerzen könnten keinem ob-
jektivierbaren medizinischen Befund zugewiesen werden. Wie bereits am 
16. Oktober 2017 ausgeführt, fehlten klinische und bildgebende Zeichen 
einer Traumatisierung der LWS durch einen Anprall (vgl. act. II 1 S. 7 - 9) 
und führten die neu vorgelegten medizinischen Berichte nicht zu einer Än-
derung dieser vorherigen Einschätzung (S. 5).

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3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Glei-
ches gilt, wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wieder-
holt für die Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss-
trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er-
scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei-
lichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 
125 V 351 E. 3b ee S. 354).

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3.4 Im angefochtenen Entscheid (act. IIA 54) hat sich die Beschwerde-
gegnerin massgeblich auf die Berichte des Kreisarztes Dr. med. 
G.________ vom 5. April 2017 (act. IIA 40) und 7. Juni 2017 (act. IIA 51) 
gestützt, welche im Rahmen des vorliegenden Verfahrens am 16. Oktober 
2017 (act. II 1) und 3. April 2018 (act. II 2) durch med. pract. C.________ 
bestätigt wurden. Dabei kamen die Fachärzte zum Schluss, dass bereits 
zum Unfallzeitpunkt vom 2. Oktober 2016 leichte degenerative Verände-
rungen vorlagen und die erlittene Rückenkontusion gestützt auf die in den 
Berichten der behandelnden Ärzte festgehaltenen echtzeitlich erhobenen 
medizinischen bzw. radiologischen Befunde im Zeitpunkt der Leistungsein-
stellung (12. April 2017 [act. IIA 42]) ausgeheilt war.

3.4.1 Die Berichte von Dr. med. G.________ (act. IIA 40, 51) und med. 
pract. C.________ (act. II 1 f.) erfüllen die von der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestell-
ten Anforderungen (vgl. E. 3.3.1 f. hiervor). Die Ärzte haben sich in ihrer 
Beurteilung in Kenntnis der medizinischen Vorakten (vgl. act. IIA 40 S. 1, 
51 S. 1, act. II 1 S. 2 -6, 2 S. 1 f.) sorgfältig mit den gesundheitlichen Ein-
schränkungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und ihre 
Schlussfolgerungen insbesondere gestützt auf die zeitnah zum Unfall er-
stellten bildgebenden Untersuchungen (vgl. act. IIA 4 - 6, 19 S. 1) getroffen. 
Die Ausführungen in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge 
sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesund-
heitszustand nachvollziehbar begründet. Dass es sich hierbei um Aktenbe-
richte handelt und keine eigene Untersuchung durchgeführt wurde, mindert 
deren Beweiskraft nicht, denn Dr. med. G.________ und med. pract. 
C.________ konnten sich aufgrund der vorliegenden Akten ein gesamthaft 
lückenloses und abschliessendes Bild über Anamnese, Verlauf und ge-
genwärtige Situation machen (RKUV 2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 
S. 371 E. 5b). Fraglich und zu prüfen ist indessen, ob mit den vom Be-
schwerdeführer eingereichten Arztberichten (insbesondere act. I 3 - 8) zu-
mindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versi-
cherungsinternen ärztlichen Feststellungen bestehen, deren Bejahung zur 
Vornahme weiterer Abklärungen – und insbesondere Einholung eines ver-
sicherungsexternen Gutachtens – führen müsste (vgl. E. 3.3.2 hiervor so-
wie BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Juli 2018, UV/17/738, Seite 13

3.4.2 Zu den von der kreisärztlichen Beurteilung abweichenden Einschät-
zungen nahmen Dr. med. G.________ und med. pract. C.________ aus-
führlich Stellung (act. IIA 51, act. II 1 f.). Begründet und nachvollziehbar 
führte med. pract. C.________ aus, dass mit dem Notfallbericht vom 2. Ok-
tober 2016 (act. IIA 15) keine äusserlichen Zeichen einer Gewalteinwirkung 
auf den Körper des Beschwerdeführers dokumentiert seien. Als Zeichen 
eines Anpralltraumas wären Prellmarken, Schürfungen, Blutergüsse und / 
oder Schwellungen des traumatisierten Gewebes zu erwarten gewesen 
(act. II 1 S. 7). Die Ärzte des Spitals D.________ ermittelten – abgesehen 
von einer Druckdolenz über dem Halswirbelkörper 5 – keine Schmerzen an 
HWS, BWS und LWS (act. IIA 15 S. 2). Auch med. pract. F.________ 
schloss eine traumatische Läsion mittels bildgebender Befunde der BWS 
und LWS (vgl. act. IIA 19 S. 1) im Bericht vom 11. Oktober 2016 aus 
(act. IIA 4). Weiter weist med. pract. C.________ auf das bei traumatisch 
entstandenen Körperschäden typischerweise gezeigte Decrescendo der 
Schmerzen hin, wobei die Schmerzen anfänglich am stärksten und in der 
Folgezeit langsam rückläufig seien (act. II 1 S. 7). Beim Beschwerdeführer 
wurden Schmerzen im Bereich der HWS am Übergang zum Rumpf nur 
initial dokumentiert und am 7. Oktober 2016 hat med. pract. F.________ 
neu und allein Schmerzen im Bereich der mittleren BWS zwischen den 
Schulterblättern sowie im Bereich der LWS beschrieben (act. IIA 5). Auf die 
Inkonsistenz bezüglich der zeitlichen Verzögerung der LWS-Beschwerden 
mit atypischem Crescendo der Symptomatik gingen weder der behandeln-
de Hausarzt (vgl. act. I 6) noch Dr. H.________ (vgl. act. I 5) begründet ein 
(act. II 2 S. 3), wies Letzterer doch einzig darauf hin, dass es hierfür keine 
Erklärung brauche, da viele Hypothesen möglich seien und nicht jede ge-
schädigte Körperregion bei einem Unfall per se dem gleichen Verletzungs-
mechanismus unterliegen müsse (act. I 8). Allfällige zeitnah zum Unfall 
aufgetretene, durch die (echtzeitlichen) medizinischen Berichte jedoch nicht 
dokumentierte Schmerzen der LWS können nicht als mit dem notwendigen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 
S. 221; SVR 2017 UV Nr. 20 S. 67 E. 3.2) erstellt gelten (vgl. hierzu Dr. 
H.________ [act. I 8]). Als auffällig bezeichnete med. pract. C.________ 
denn auch, dass der behandelnde Hausarzt anlässlich seiner Untersu-
chung vom März 2017 beim Beschwerdeführer beim Ausziehen und Bü-
cken keine Behinderung und auch kein Zögern sowie beim Aufstehen und 

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Gehen keine Schonung habe feststellen können (act. IIA 39, act. II 1 S. 8). 
Ferner konnte dieser die geschilderten Beschwerden bereits im damaligen 
Zeitpunkt nicht objektivieren und wies auf die Möglichkeit einer psychischen 
Überlagerung hin (act. IIA 39). Soweit Dr. H.________ von einer segmenta-
len Dysfunktion spezifisch bei L2/3 mit einer segmentalen Reizung im Sin-
ne eines lumbalen Facettensyndroms ausging (act. IIA 48), wies med. 
pract. C.________ mit überzeugender Begründung darauf hin, dass die 
Einwirkung einer schädigenden Gewalt isoliert nur auf die Facettengelenke, 
unter Auslassung aller umgebenden Strukturen, biomechanisch nicht vor-
stellbar sei (act. II 1 S. 9, 2 S. 3). Wenn Dr. H.________ für die Annahme 
einer traumatischen Genese am 3. Februar 2018 (act. I 5) auf die eingehol-
te zweite Einschätzung des MRI der LWS vom 10. Oktober 2016 (vgl. 
act. IIA 4 f., 19 S. 1) durch Dr. med. I.________ verweist (vgl. auch ihre 
Einschätzung vom 17. Mai 2018 [act. I 7]), vermag dies nichts zu ändern. 
Es ist nicht davon auszugehen, dass die beigezogene Radiologin Kenntnis 
der gesamten Akten hatte, würde sich doch ein entsprechender Hinweis 
aus ihrer Kurzbeurteilung vom 11. Januar 2018 ergeben. Bereits aus die-
sem Grund ist ihre Einschätzung von vornherein nicht geeignet, die 
kreisärztliche Beurteilung in Zweifel zu ziehen. Gleiches gilt für ihre weite-
ren Anmerkungen vom 17. Mai 2018 (act. I 7). Med. pract. C.________ 
erwähnte hierzu ausserdem eine Spondylarthrose als gute Erklärung für die 
mit dem fachradiologischen Befund beschriebene minime Flüssigkeitsver-
mehrung in den Facettengelenken, welche auch die von Dr. H.________ 
beschriebenen Schmerzen erklären könnten (act. II 1 S. 9). Unter diesen 
Umständen überzeugt, wenn med. pract. C.________ am 3. April 2018 
abermals ausführte, dass vorliegend klinische und bildgebende Zeichen 
einer Traumatisierung der LWS durch einen Anprall fehlten (vgl. auch Dr. 
med. G.________ [act. IIA 51 S. 2]) und er seine Beurteilung vom 16. Ok-
tober 2017 bestätigte (act. II 2 S. 5; vgl. act. II 1).

3.5 Nach dem Dargelegten bestehen keine auch nur geringen Zweifel 
an den Ausführungen der versicherungsinternen Ärzte, so dass weiterhin 
auf die Einschätzungen des Kreisarztes Dr. med. G.________ bzw. med. 
pract. C.________ abgestellt werden kann und sich die beschwerdeweise 
eventualiter beantragten zusätzlichen Abklärungen erübrigen (antizipierte 
Beweiswürdigung [BGE 122 V 157 E. 1d S. 162]). Demnach ist überwie-

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gend wahrscheinlich erstellt, dass der Beschwerdeführer am 2. Oktober 
2016 eine Rückenkontusion erlitten hat, welche mit Blick auf die fehlenden 
posttraumatischen strukturellen Läsionen spätestens sechs Monate nach 
dem Ereignis ausgeheilt war. In der Folge besteht kein Kausalzusammen-
hang zwischen den über die Leistungseinstellung per 12. April 2017 
(act. IIA 42) hinaus beklagten Beschwerden und dem besagten Unfall, wo-
mit der Einspracheentscheid vom 28. Juni 2017 (act. IIA 54) nicht zu bean-
standen und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen ist.

4.

4.1 Es sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG 
i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG).

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht grundsätzlich weder 
für den unterliegenden Beschwerdeführer noch für die obsiegende Be-
schwerdegegnerin Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150).

4.3 Die vom Beschwerdeführer eingereichten Berichte des Chiroprak-
tors Dr. H.________ vom 3. Februar 2018 und Dr. med. I.________ vom 
11. Januar 2018 (act. I 5) waren im vorliegenden Verfahren für die Beurtei-
lung nicht massgebend. Bereits mit den kreisärztlichen Berichten von Dr. 
med. G.________ vom 5. April 2017 (act. IIA 40) und 7. Juni 2017 (act. IIA 
51) lagen beweiskräftige medizinische Einschätzungen vor, gestützt auf 
welche die Frage der Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin beurteilt 
werden konnte. Unter diesen Umständen sind die Voraussetzungen nicht 
erfüllt, damit die vom Chiropraktor sowie von Dr. med. I.________ in Rech-
nung gestellten Beträge von je Fr. 200.-- (act. I 9 f.) unter dem Titel der 
Parteientschädigung zurückerstattet werden können (BGE 115 V 62; SVR 
2006 UV Nr. 4 S. 16 E. 5).  

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva (samt Eingabe des Beschwerdeführers vom 23. Mai 2018)
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.