# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 285afb81-f598-5736-9f23-b066eb30869b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-08-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.08.2013 UV 2012/87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2012-87_2013-08-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2012/87

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 30.08.2019

Entscheiddatum: 14.08.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2013
Art. 6 UVG. Art. 18 UVG. Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden 
nach Autounfall. Festlegung des Integritätsschadens. Rückweisung an die 
Beschwerdegegnerin zur Durchführung von weiteren Abklärungen 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. 
August 2013, UV 2012/87).

Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichter Martin Rutishauser, 

Versicherungsrichterin Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 14. August 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Poststrasse 6, Postfach 239, 

9443 Widnau,

gegen

CSS Versicherung AG, Recht & Compliance, Tribschenstrasse 21,

Postfach 2568, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Integritätsentschädigung

Sachverhalt:

A.

A.a  A.___ war seit 1. Dezember 2001 bei der B.___ AG als Aussendienstmitarbeiterin 

tätig und dadurch bei der CSS Versicherung AG (nachfolgend: CSS) gegen die Folgen 

von Unfällen versichert. Am 25. Februar 2004 wurde sie als Lenkerin eines 

Personenwagens unverschuldet in eine Frontalkollision verwickelt (UV-act. 1 und 66). 

Nach einem stationären Aufenthalt im Kantonsspital C.___ vom 25. Februar bis 2. März 

2004 wurden im Austrittsbericht vom 4. März 2004 unter anderem die Diagnosen eines 

Verkehrsunfalls mit Fraktur des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, Contusio cordis, 

Rissquetschwunde (RQW) ca. 5cm parietal links und Kontusionen Ellenbogen links, 

Unterschenkel links und Knie rechts sowie eine Psoriasis vulgaris gestellt. Bereits am 

Unfalltag war eine Osteosynthese des Malleolus medialis erfolgt mit lateralen 

Stellschrauben (UV-act. 7 und 109). Im Bericht des Kantonsspitals C.___ vom 4. Juni 

2004 wurden zusätzlich ein Status nach Maisonneuve-Fraktur sowie ein Status nach 

Verdacht auf Fraktur der Massa lateralis am Os sacrum links diagnostiziert. Nach 

anfänglich voller Arbeitsunfähigkeit wurde ab 14. Juni 2004 noch eine 

Arbeitsunfähigkeit von 20% attestiert (UV-act. 12, 13). Dr. med. D.___, FMH 

Rheumatologie und Rehabilitation, diagnostizierte am 25. Februar 2005 unter anderem 

ein traumatisch ausgelöstes lumbovertebrales Syndrom bei Osteochondrose L5/S1. 

Eine übersehene Fraktur im Bereich der lumbalen Wirbelsäule sei aufgrund der 

bildgebenden Untersuchungen ausgeschlossen (UV-act. 45). Dr. med. E.___, 

Fachärztin Psychiatrie und Psychotherapie, erhob im Arztbericht vom 18. Oktober 2005 

die Diagnose eines posttraumatischen Belastungssyndroms mit Entwicklung von 

psychosomatischen Beschwerden in Form von Asthma und multiplen Allergien (UV-act. 

99; vgl. auch Bericht der Ärztin vom 15. November 2006; UV-act. 177).

A.b  Am 21. November 2006 erfolgte beim Schweizerischen Institut für 

Versicherungsmedizin (SIVM), eine neurologische und psychiatrische Untersuchung 

(Gutachten vom 23. Februar 2007; UV-act. 178). Das SIVM-Gutachten wurde in der 

Folge der Gutachten Clearingstelle der Suva zur Beurteilung vorgelegt (Bericht von Dr. 

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med. F.___, Fachärztin FMH für Innere Medizin, vom 23. Juli 2007, UV-act. 189; 

Beurteilung von Dr. med. G.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. 

Dezember 2007, UV-act. 190). Mit Verfügung vom 30. Januar 2008 eröffnete die CSS 

der Versicherten, dass die Versicherungsleistungen per 31. Januar 2008 eingestellt 

würden (UV-act. 194). In der Verfügung vom 25. April 2008 verneinte die CSS einen 

Anspruch auf Ausrichtung einer Integritätsentschädigung für die Restbeschwerden am 

rechten Sprunggelenk (UV-act. 204). Die gegen die Verfügungen vom 30. Januar 2008 

und 25. April 2008 erhobenen Einsprachen wies die CSS - nach Vereinigung der beiden 

Einsprachen - mit Einspracheentscheid vom 10. November 2008 ab (UV-act. 199, 209 

und 210). Die gegen diesen Entscheid durch Rechtsanwalt lic. iur. A. Fiechter, Widnau, 

erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit 

Entscheid vom 26. Oktober 2009 (UV 2008/139) ab. Die gegen diesen Entscheid 

erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 

3. November 2010 (8C_1021/2009) in dem Sinn gut, dass der Gerichtsentscheid vom 

26. Oktober 2009 und der Einspracheentscheid vom 10. November 2008 insoweit 

aufgehoben wurden, als damit ein Anspruch auf Integritätsentschädigung verneint 

wurde. Es wies die Sache an die Beschwerdegegnerin zurück, damit sie, nach erfolgter 

Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Anspruch auf Integritätsentschädigung 

neu verfüge (UV-

act. 225).

A.c  Nach Durchführung von weiteren Abklärungen beim Kantonsspital C.___ (UV-act. 

236) und bei Dr. med. H.___ (UV-act. 237) sowie Einholung weiterer Akten 

(Unfallscheine, Taggeldabrechnungen; UV-act. 238-243) - und nachdem die Suva-Ärzte 

Dr. med. I.___, Chirurgie FMH, und Dr. med. J.___, Chirurgie FMH, am 6. Februar und 

21. Mai 2012 Stellung genommen hatten (UV-act. 247 und 249) - bestätigte die CSS 

mit Verfügung vom 16. Juli 2012 die Einstellung der Leistungen auf den 31. Januar 

2008. Sie verneinte einen Anspruch auf Integritätsentschädigung. Zur Begründung 

wurde im Wesentlichen ausgeführt, die aufgrund des Bundesgerichtsurteils 

8C_1021/2009 vom 3. November 2010 vorgenommenen weiteren Abklärungen 

hinsichtlich Adäquanzprüfung hätten ergeben, dass die Voraussetzungen zur Prüfung 

der Adäquanz nach der Schleudertrauma-Praxis nicht erfüllt seien. Eine relevante 

Bewusstseinsbeeinträchtigung der Versicherten unmittelbar nach dem Unfall vom 25. 

Februar 2004 könne der Einsatzdokumentation des Rettungsdienstes nicht entnommen 

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werden. Der GCS-Wert (Glasgow Coma Scale) sei bei 15 gelegen, mithin dem tiefsten 

Wert, um überhaupt noch ein allfälliges leichtes Schädelhirntrauma diagnostizieren zu 

können. Auch nach Vornahme der ergänzenden Abklärungen sei der adäquate 

Kausalzusammenhang nach der Psycho-Praxis zu prüfen und zu verneinen. Selbst 

unter Zugrundelegung der für eine versicherte Person in aller Regel günstigeren 

Schleudertrauma-Praxis wären die Adäquanzkriterien vorliegend nicht hinreichend 

erfüllt. Damit würden sich auch weitere Abklärungen in psychiatrischer Hinsicht 

erübrigen. Unter Berücksichtigung der geklagten lumbalen Rückenbeschwerden habe 

der Kreisarzt nochmals eine Schätzung des Integritätsschadens vorgenommen und sei 

zum Schluss gekommen, dass die Erheblichkeitsgrenze nicht erreicht sei (UV-act. 250). 

Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache (UV-act. 251) wies die CSS mit 

Einspracheentscheid vom 28. September 2012 ab (UV-act. 252).

B.  

B.a  Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwalt Fiechter für die 

Versicherte am 31. Oktober 2012 Beschwerde mit den Anträgen, der 

Einspracheentscheid sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin sei eine 

Integritätsentschädigung von mindestens 25% zuzusprechen. Es sei ein unabhängiges 

orthopädisches sowie rheumatologisches, allenfalls interdisziplinäres 

fachmedizinisches Gutachten einzuholen. Eventualiter sei die Angelegenheit an die 

Vorinstanz zurückzuweisen zwecks Einholung eines unabhängigen orthopädischen 

sowie rheumatologischen, allenfalls interdisziplinären fachmedizinischen Gutachtens. 

Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, die Heilungskosten betreffend des 

psychogenen/bronchialen Asthmas zu übernehmen. Zur Begründung legte der 

Rechtsvertreter unter anderem dar, bezüglich der lumbalen Rückenbeschwerden habe 

das Bundesgericht eine Unfallkausalität bestätigt. Die Beschwerdegegnerin missachte 

die Vorgabe in E. 8.2 des Bundesgerichtsurteils 8C_1021/2009, womit sie angewiesen 

worden sei, eine fachärztliche Schätzung betreffend das Rückenleiden vorzunehmen 

und dabei auch weitere unfallkausale, organisch nicht objektiv ausgewiesene 

gesundheitliche Beeinträchtigungen zu berücksichtigen. Die Aktennotiz von Dr. J.___ 

vom 21. Mai 2012 erfülle keineswegs die bundesgerichtliche Vorgabe, werde doch nur 

das SIVM-Gutachten vom 23. Februar 2007 wiedergegeben. Zudem missachte der 

Kreisarzt gefestigte medizinische Erkenntnisse, weil nur mit einer Discographie 

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festgestellt werden könne, ob die Schmerzquelle bei der Beschwerdeführerin die 

Osteochondrose L5/S1 darstelle oder die Unfallverletzungen im Rückenbereich. 

Bezüglich der psychischen, unfallbedingten Beeinträchtigungen in Form von 

Panikattacken aufgrund einer posttraumatischen Belastungsstörung sowie in Form 

eines Asthma bronchiale habe die Beschwerdegegnerin zu Unrecht die Adäquanz 

bezüglich des Unfallereignisses vom 25. Februar 2004 verneint. Das Kriterium des 

Asthma bronchiale liege in besonders ausgeprägter Weise vor. Im einzuholenden 

fachmedizinischen Gutachten sei auch der Integritätsschaden aufgrund des Asthmas 

sowie der Panikattacken zu beurteilen. Bezeichnenderweise gehe selbst die 

Beschwerdegegnerin davon aus, dass für die vom Bundesgericht angeordnete 

fachmedizinische Beurteilung nicht der Kreisarzt zuständig sei, wobei diesbezüglich 

sogar von einer ausführlichen Untersuchung die Rede sei sowie von einer nicht 

akzeptabel langen Verfahrensdauer (E-Mail vom 14. November 2001, act. G 1 Beilage 

8). Die beantragte Integritätsentschädigung von mindestens 25% sei die Summe der 

diversen Einschränkungen in den Bereichen Rücken, Fuss, Psyche und Asthma. Das 

einzuholende unabhängige fachmedizinische Gutachten werde belegen, dass ein 

Integritätsschaden im erwähnten Umfang vorliege. 

B.b  In der Beschwerdeantwort vom 27. November 2012 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die 

Darlegungen im angefochtenen Einspracheentscheid und hielt unter anderem fest, sie 

habe entsprechend den Vorgaben des Bundesgerichts eine fachärztliche Schätzung 

des Integritätsschadens vornehmen lassen. Von einer fachärztlichen Begutachtung sei 

seitens des Bundesgerichts nie die Rede gewesen. Das diesbezügliche Vorbringen der 

Beschwerdeführerin sei nicht verständlich. Weitere Untersuchungen hinsichtlich der 

Rückenbeschwerden seien zur Beurteilung des Integritätsschadens nicht nötig 

gewesen, sei es dabei doch um die Beurteilung eines abgeschlossenen medizinischen 

Sachverhalts gegangen. Es seien keine Gründe ersichtlich, weshalb das Gericht 

vorliegend in das Ermessen der Fachärzte Dr. I.___ und Dr. J.___ betreffend 

Integritätsschadensschätzung eingreifen sollte. Dr. J.___ habe in seiner Beurteilung 

Bezug auf das SIVM-Gutachten vom 23. Februar 2007 genommen, was nicht zu 

beanstanden sei. Im Unterschied zur SIVM-Begutachtung würden unfallfremde 

Beschwerden (Kopf- und Nackenbeschwerden, nicht unfallkausale Anteile der 

Rückenbeschwerden) wegfallen. Auch unter Berücksichtigung der Läsion im Bereich 

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der Massa lateralis des Os sacrum habe kein dauernder und erheblicher somatischer 

Integritätsschaden festgestellt werden können. Der adäquate Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfallereignis vom

25. Februar 2004 und den objektiv nicht ausgewiesenen Beschwerden sei zu 

verneinen. Aus der Fraktur am oberen Sprunggelenk könne kein Anspruch auf 

Integritätsentschädigung hergeleitet werden.

B.c  Mit Replik vom 5. Februar 2013 bestätigte der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin seinen Standpunkt und beantragte zusätzlich, das einzuholende 

interdisziplinäre fachmedizinische Gutachten sei mit einer psychiatrischen Exploration 

zu verbinden (act. G 7).

B.d  In der Duplik vom 20. Februar 2013 hielt die Beschwerdegegnerin an ihren 

Anträgen und Ausführungen fest (act. G 9).

Erwägungen:

1. 

Streitig ist, ob die Beschwerdeführerin als Folge des Unfalls vom 25. Februar 2004 

Anspruch auf eine Integritätsentschädigung hat. Zu klären ist dabei vorweg die Frage 

der Unfallkausalität der gesundheitlichen Beschwerden. - Der Unfallversicherer haftet 

für einen Gesundheitsschaden nur insoweit, als dieser nicht nur in einem natürlichen, 

sondern auch in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis 

steht (BGE 129 V 177 E. 3). Dabei spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 

sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 

Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch 

keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen Kausalität deckt 

(BGE 134 V 109 E. 2.1; 127 V 102 E. 5b/bb). Objektivierbar sind 

Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des 

Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Von organisch 

objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit erst dann gesprochen werden, wenn 

die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt wurden 

und die dabei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt 

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sind (Urteil des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches 

Versicherungsgericht (EVG)] 8C_806/2007 vom 7. August 2008, E. 8.2 mit zahlreichen 

Hinweisen). Sind die geklagten Beschwerden natürlich unfallkausal, nicht aber in 

diesem Sinne objektiv ausgewiesen, so ist bei der Beurteilung der Adäquanz vom 

augenfälligen Geschehensablauf auszugehen, und es sind gegebenenfalls weitere 

unfallbezogene Kriterien einzubeziehen (BGE 134 V 109 E. 2.1). Hat die versicherte 

Person einen Unfall erlitten, welcher die Anwendung der Schleudertrauma-

Rechtsprechung rechtfertigt, so sind die durch BGE 134 V 109 E. 10 präzisierten 

Kriterien massgebend. Ist diese Rechtsprechung nicht anwendbar, so sind 

grundsätzlich die Adäquanzkriterien, welche für psychische Fehlentwicklungen nach 

einem Unfall gelten (BGE 115 V 133 E. 6c/aa), anzuwenden (BGE 134 V 109 E. 2.1; vgl. 

auch Urteil

8C_583/2007 vom 10. Juni 2008 E. 2.2).

2.   

2.1 Dr. D.___ teilte in der medizinischen Beurteilung vom 7. November 2006 mit, dass 

die verminderte Beweglichkeit des rechten Sprunggelenks zu ausgeprägten 

Verspannungen der Weichteile im rechten Bein und zu einer Beckenblockierung führe. 

Dieses Kettenmuster werde durch das verminderte Abrollen beim Gehen provoziert 

(UV-act. 167). Im interdisziplinären SIVM-Gutachten vom 23. Februar 2007 wurden die 

Diagnosen von chronischen posttraumatischen vaskulären und Spannungstyp-

Kopfschmerzen, von chronischen posttraumatischen unteren Rückenschmerzen 

(chronisches lumbosakrales Syndrom), eines leichten Bewegungsdefizits des rechten 

Fusses, eines Status nach OSG- und Fibula-Fraktur rechts, einer posttraumatischen 

Belastungsstörung, einer spezifischen Phobie und eines Verdachts auf undifferenzierte 

Somatisierungsstörung erhoben. Aus neurologischer Sicht seien die Kopf- und 

Rückenschmerzen sowie das Bewegungsdefizit des rechten Fusses mindestens 

teilursächlich auf Verletzungen beim Unfall vom 25. Februar 2004 zurückzuführen. Aus 

psychiatrischer Sicht gebe es keine Hinweise, dass die genannten Diagnosen auf 

andere Ereignisse als den Unfall zurückgeführt werden könnten. Die Arbeitsfähigkeit im 

Beruf als Aussendienstmitarbeiterin betrage 100%, wobei mit periodischen 

unfallbedingten Arbeitsausfällen zu rechnen sei. Eine adaptierte Tätigkeit sei in einem 

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100% Pensum zumutbar. Die Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen würden 

wahrscheinlich auf nicht absehbare Zeit andauern und aus somatischer Sicht ein 

grenzwertig erhebliches Ausmass behalten, also einem entschädigungspflichtigen 

Integritätsschaden von 5% entsprechen. Eine Prognose über die Dauerhaftigkeit 

psychischer Störungen sei in den ersten Jahren nach einem Unfall kaum möglich. Aus 

heutiger Sicht könne nicht davon ausgegangen werden, dass eine dauerhafte, 

unveränderte psychische Störung vorliege (UV-act. 178). In der ärztlichen Beurteilung 

vom 23. Juli 2007 (UV-act. 189) führte die Internistin Dr. F.___ aus, dass an 

organischen Unfallfolgen einzig gewisse Restbeschwerden am rechten Sprunggelenk 

bestehen würden, welche sich aber nicht auf die Arbeitsfähigkeit als 

Aussendienstmitarbeiterin und als Hausfrau auswirken würden. Die weiteren 

gesundheitlichen Probleme seien unfallfremd. An der LWS fänden sich degenerative 

Veränderungen im Sinn einer Osteochondrose L5/S1 und keine Unfallfolgen. Man 

könne höchstens diskutieren, ob diese degenerativen Veränderungen durch den Unfall 

vorübergehend verschlimmert worden seien. Der medizinischen Aktenlage sei 

diesbezüglich zu entnehmen, dass die Rückenbeschwerden erst im späteren Verlauf 

aufgetreten seien, was gegen eine vorübergehende Verschlimmerung eines 

degenerativen Vorzustands spreche (UV-act. 189). Dr. med. G.___, Facharzt für 

Psychiatrie und Psychotherapie, äusserte sich in der psychiatrischen Beurteilung vom 

7. Dezember 2007 zum psychiatrischen Teil des SIVM-Gutachtens. Dieser sei in der 

Darstellung der zugrundeliegenden Daten (Aktenanalyse und Darstellung der 

Exploration) ungenügend und die daran anknüpfende Beurteilung enthalte Aussagen, 

die nicht erläutert seien, nicht plausibel und schlüssig belegt würden und nicht nach 

allen Seiten abgesichert seien. Das Gutachten enthalte keine umfassenden und 

widerspruchsfreien Aussagen, weshalb er sich der Beurteilung nicht anschliessen 

könne (UV-act. 190). Im Anschluss an eine kreisärztliche Untersuchung vom 15. April 

2008 teilte Dr. med. K.___, Facharzt FMH für Chirurgie, mit, dass bezüglich der 

Situation am OSG keine Integritätsentschädigung geschuldet sei (UV-act. 203).

2.2 Im Urteil 8C_1021/2009 vom 3. November 2010 erkannte das Bundesgericht als 

feststehend und unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des verfügten 

Fallabschlusses per 31. Januar 2008 voll arbeitsfähig gewesen sei. Im Weiteren mache 

sie nicht geltend und seien den Akten auch keine Anhaltspunkte dafür zu entnehmen, 

dass von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung der ab 1. Februar 2008 

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anhaltend geklagten Beschwerden noch eine namhafte Besserung zu erwarten 

gewesen sei (Art. 19 Abs. 1 UVG). Die per 31. Januar 2008 verfügte sowie mit 

Einspracheentscheid und angefochtenem Gerichtsentscheid bestätigte Einstellung der 

Heilbehandlung sei folglich nicht zu beanstanden (Urteil a.a.O., E. 2). Hingegen hätten 

Verwaltung und Vorinstanz (Entscheid vom 26. Oktober 2009, UV 2008/139) zu Unrecht 

den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den über den 

folgenlosen Fallabschluss per 31. Januar 2008 hinaus geklagten Rückenbeschwerden 

gestützt auf die Aktenbeurteilung der SUVA-Ärztin Dr. med. F.___ vom 23. Juli 2007 

verneint. Laut SIVM-Gutachten seien aus neurologischer Sicht jedenfalls die 

Rückenschmerzen sowie das Bewegungsdefizit des rechten Fusses mindestens 

teilursächlich auf die beim Unfall vom 25. Februar 2004 zugezogenen Verletzungen 

zurückzuführen. Die SUVA-Ärztin Dr. F.___ habe demgegenüber bezüglich der 

Rückenbeschwerden jeglichen Zusammenhang mit dem Unfall verneint und sich damit 

- ohne über die fachärztlichen Kompetenzen des begutachtenden Neurologen Dr. med. 

L.___ zu verfügen und ohne nachvollziehbare Begründung - über die Erkenntnisse 

gemäss SIVM-Gutachten hinweggesetzt. Soweit Dr. med. F.___ in ihrer 

Aktenbeurteilung vom 23. Juli 2007 wiederholt zum Ausdruck gebracht habe, die 

lumbalen Rückenschmerzen seien nicht unmittelbar nach dem Unfall, sondern "erst im 

Verlauf" aufgetreten, widerspreche diese Aussage den klaren Tatsachen. Bereits 

anlässlich der radiologischen Erstuntersuchung am Unfalltag habe Dr. med. M.___, 

ausdrücklich auf den dringenden Verdacht einer Fraktur der Massa lateralis des Os 

sacrum (Kreuzbein) links hingewiesen. Diese Untersuchung wäre nicht durchgeführt 

und die entsprechende Verdachtsdiagnose nicht erhoben worden, wenn die 

Beschwerdeführerin nicht unmittelbar seit dem Unfall an korrelierenden lumbalen 

Rückenschmerzen gelitten hätte. Diese Tatsache ergebe sich auch aus der 

Beschreibung des Unfallmechanismus durch die Beschwerdeführerin anlässlich der 

polizeilichen Befragung vom 18. März 2004, wonach infolge der grossen 

kollisionsbedingten Krafteinwirkung mit erheblicher Deformation der Fahrgastzelle 

"beide Beine [gestaucht worden seien] bis hoch zur Hüfte." Obwohl der seit 14. 

Oktober 2004 behandelnde Rheumatologe Dr. med. D.___ bereits am 25. Februar 2005 

darauf hingewiesen habe, dass die am 21. Oktober 2004 bei LWK5/S1 bildgebend 

dargestellte Osteochondrose mit ausgeprägter Höhenreduktion und schmaler 

circumferenter Protrusion des Discus intervertebralis "sicher vorbestehend" und damit 

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unfallfremd sei, stehe aktenkundig fest, dass die Beschwerdeführerin diesbezüglich bis 

zur unfallbedingten Traumatisierung symptomfrei gewesen sei. Stünden die geklagten 

lumbalen Rückenschmerzen nach Aktenlage und insbesondere gestützt auf das SIVM-

Gutachten mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in einem 

natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall, bleibe die Beschwerdegegnerin 

hierfür bis zum Nachweis des Erreichens des Status quo sine leistungspflichtig. "Im 

cranialen Randbereich der linken Massa lateralis sacralis weisen sowohl die Corticalis 

als auch die subcorticale Spongiosa diskrete Irregularitäten, Inhomogenitäten und 

Unschärfen auf", welche laut radiologischem Untersuchungsbericht vom 25. Oktober 

2004 weder sicher "einem Status nach Fraktur vor acht Monaten" hätten zugeordnet 

noch als überwiegend wahrscheinlich unfallfremd bezeichnet werden können, welche 

jedoch gemäss SIVM-Gutachten eine plausible Teilursache für die seit dem Unfall 

geklagten unteren Rückenbeschwerden darstellen würden. Der noch am Unfalltag 

bildgebend erhobene Befund des dringenden Verdachts auf eine Fraktur der Massa 

lateralis des Os sacrum links und die Beurteilung des SIVM-Gutachtens würden somit - 

entgegen der Vorinstanz - über eine ausschliesslich vorübergehende Verschlimmerung 

des degenerativen Vorzustandes (Osteochondrose) hinaus (vgl. SVR 2009 UV Nr. 1 S. 

1, Urteil 8C_677/2007 vom 4. Juli 2008, E. 2.3.2 mit Hinweisen) mit dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit auf eine weitergehende, zumindest 

teilursächlich unfallbedingte strukturelle Läsion im Bereich der Massa lateralis des Os 

sacrum links schliessen lassen. Die damit zusammenhängenden Einschränkungen der 

Gesundheit stellten folglich natürlich kausale Unfallrestbeschwerden dar, für welche die 

Beschwerdegegnerin grundsätzlich leistungspflichtig sei (Urteil 8C_1021/2009, E. 7.1 

und 7.2).

2.3 Suva-Arzt Dr. I.___ bestätigte in der Beurteilung vom 6. Februar 2012 bezüglich der 

sekundären lumbalen Rücken-Beschwerden, dass diese nie wahrscheinlich 

unfallbedingt gewesen seien. Echtzeitlich gebe es nämlich keine Anhaltspunkte für eine 

Verletzung der Wirbelsäule am 25. Februar 2004. Auch radiologisch habe sich keine 

traumatische Läsion gezeigt. Die Osteochondrose L5/S1 habe zweifellos vorbestanden 

und sei nicht verschlimmert worden. Auch indirekt wegen der Unfallfolgen am OSG 

rechts bestehe kein angemessener organischer Grund dafür. Die entsprechenden 

funktionellen Hypothesen des Rheumatologen Dr. D.___ (UV-act. 167) und der 

Experten der SIVM (UV-act. 178) seien medizinisch sehr fragwürdig. Eine veränderte 

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Körperstatik liege eindeutig nicht vor. Selbst wenn unfallbedingt eine Beschwerde-

Auslösung angenommen würde, wäre auch bezüglich LWS und Becken spätestens per 

31. Januar 2008 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit wieder der Status quo sine 

erreicht (UV-act. 247). Die Beurteilung von Dr. I.___ bestätigt den vom 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen im Entscheid vom 26. Oktober 2009 (UV 

2008/139, E. 4.2) eingenommenen Standpunkt. Diesen Standpunkt bezeichnete jedoch 

das Bundesgericht wie dargelegt mit Hinweis auf das SIVM-Gutachten und Berichte 

von Dr. D.___ als unzutreffend, indem es eine Leistungspflicht über den 31. Januar 

2008 hinaus bei nach wie vor bestehender Unfallkausalität der lumbalen 

Rückenbeschwerden als gegeben erachtete. Dr. D.___ berichtete sodann am 22. 

Oktober 2012, dass die Ursache der lumbalen Schmerzen nach wie vor unklar bleibe. 

Es sei nie discographisch nachgewiesen worden, ob die vorbestehende 

Osteochondrose auch die Schmerzursache sei. Die Discographie sei die einzige 

Methode, eine Osteochondrose als Schmerzursache zu identifizieren. Er empfehle, eine 

Discographie der Bandscheiben L5/S1 durchführen zu lassen. Falls dabei die 

Bandscheibe L5/S1 nicht als Schmerzursache abgegrenzt werden könne, sei die 

Argumentation der Beschwerdegegnerin (Osteochondrose als Schmerzquelle) nichtig 

(act. G 1 Beilage 5). Dazu ist festzuhalten, dass es weiterer Abklärungen (Discographie), 

wie sie von der Beschwerdeführerin verlangt werden (act. G 1 S. 6f), hinsichtlich der 

Unfallkausalität der lumbalen Rückenbeschwerden für die Zeit nach dem 31. Januar 

2008 nicht bedarf, da die Unfallkausalität bereits vom Bundesgericht gestützt auf das 

SIVM-Gutachten bejaht wurde. Eine Discographie vermöchte höchstens die 

Unfallkausalität ein weiteres Mal zu bestätigen. Der Akten-Bericht von Dr. I.___ 

erscheint unter den geschilderten Umständen nicht geeignet, einen Wegfall der 

Unfallkausalität der lumbalen Beschwerden per 31. Januar 2008 und damit einen 

Leistungs-Einstellungsgrund überwiegend wahrscheinlich zu belegen. Eine andere, 

noch zu prüfende Frage ist, ob aus den auch nach dem 31. Januar 2008 als 

unfallkausal erachteten lumbalen Beschwerden ein Integritätsschaden resultiert 

(nachstehende E. 4.1).

3.   

3.1 Zu klären ist im Weiteren, ob die von der Beschwerdeführerin über den Zeitpunkt 

der Leistungseinstellung hinaus geklagten Beschwerden im Kopf- und Nackenbereich - 

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ohne strukturell nachweisbare Veränderungen - in einem natürlichen und adäquaten 

Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stehen. Ist ein Schleudertrauma oder eine 

dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung diagnostiziert und liegt ein für diese 

Verletzung typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden wie diffuse 

Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, 

rasche Ermüdbarkeit und Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, 

Wesensveränderung usw. vor, so ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen 

dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit in der Regel 

anzunehmen (BGE 117 V 359 E. 4b; vgl. auch BGE 117 V 369 E. 3e). Nach der 

Rechtsprechung des Bundesgerichts (Urteile vom 30. Januar 2007, U 215/05, und vom 

15. März 2007, U 258/06) muss bei einer HWS-Verletzung das typische 

Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden nicht in seiner umfassenden 

Ausprägung innerhalb von 24 bis höchstens 72 Stunden nach dem Unfall auftreten. 

Vielmehr genügt es, wenn sich in diesem Zeitraum Beschwerden in der Halsregion oder 

an der HWS - bei einem Schädel-Hirntrauma in Form von Kopfschmerzen - 

manifestieren. Die anderen im Rahmen eines Schleudertraumas oder einer 

äquivalenten Verletzung typischerweise auftretenden Beschwerden müssen sich 

jedoch immerhin in einem Zeitraum manifestieren, der es erlaubt, vom Vorhandensein 

eines natürlichen Kausalzusammenhangs auszugehen. - Das Versicherungsgericht des 

Kantons St. Gallen war im Entscheid vom 26. Oktober 2009 (UV 2008/139) zum 

Schluss gelangt, den medizinischen Akten sei die Diagnose einer HWS-Distorsion oder 

einer äquivalenten Verletzung nicht zu entnehmen; eine solche werde auch von der 

Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht. Aufgrund des Unfallmechanismus - mit 

Kopfanprall - erscheine das Erleiden einer solchen Verletzung und/oder einer 

Commotio cerebri bzw. eines leichten Schädel-Hirntraumas an sich aber denkbar. 

Allerdings sei zu berücksichtigen, dass zu keinem Zeitpunkt von einem Leidensprofil 

mit einer Häufung von für einen Beschleunigungsmechanismus der HWS oder ein 

Schädel-Hirntrauma typischen Beschwerden ausgegangen werden könne. In den 

Akten seien Kopf- und Nackenschmerzen erstmals im Bericht von Dr. D.___ vom 

25. Februar 2005 und somit ausserhalb der geforderten Latenzzeit dokumentiert. Ein 

typisches buntes Beschwerdebild sei nicht ausgewiesen und werde auch nicht geltend 

gemacht. Unter Berücksichtigung der gesamten Umstände sei nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin eine HWS-Distorsion, 

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eine äquivalente Verletzung oder ein Schädel-Hirntrauma erlitten habe. Somit habe für 

die weiterhin geklagten Beschwerden - zusammen mit den geltend gemachten 

psychischen Störungen - eine Adäquanzprüfung nach Massgabe der in BGE 115 V 133 

begründeten Rechtsprechung zu den psychogenen Unfallfolgen zu erfolgen (Entscheid 

UV 2008/139 a.a.O., E. 4.3).

3.2 Das Bundesgericht legte hierzu im Urteil 8C_1021/2009 dar, dass die 

Beschwerdeführerin laut Bericht von Dr. med. D.___ vom 25. Februar 2005 "seit dem 

Unfall" an Kopf- und Nackenschmerzen gelitten habe. Suche man für die echtzeitliche 

Dokumentation dieser Beschwerden in den Akten nach weiteren Angaben, falle auf, 

dass die Aktenlage offensichtlich unvollständig sei. So fehle ein Bericht zur 

notfallmässigen medizinischen Erstversorgung der Beschwerdeführerin am 25. Februar 

2004 noch auf dem Unfallplatz bzw. während des Notrettungstransportes ins Spital. 

Ein solcher könnte gegebenenfalls Aufschluss geben über den Bewusstseinszustand 

(vgl. dazu Urteil vom 23. Oktober 2007, U 75/07, E. 3.1 und 4.2.1 mit Hinweisen) der 

Beschwerdeführerin kurze Zeit nach dem Kopfanprall. Immerhin habe sie anlässlich der 

polizeilichen Befragung zum Unfallhergang am 18. März 2004 folgendes zu Protokoll 

gegeben: "… Auf einmal fuhr der Bus vor mir zur Seite und vor mir fuhr plötzlich der 

rote Golf in meine Richtung. Ich bremste noch und wich nach rechts aus. Der rote Golf 

kollidierte dann vorne links mit meinem Auto. Ich kann mich noch an den Knall 

erinnern, wie der Airbag aufging. Mir tat dann alles weh, besonders die linke Seite. Es 

kam dann ein Mann zum Fahrzeug und sagte, dass die Feuerwehr gebraucht werde, da 

ich sonst nicht herauskommen würde. Die Personen halfen mir dann durch die 

Beifahrertüre aus dem Auto. Ich konnte nicht stehen und mir wurde auch schlecht." 

Diese Aussagen würden übereinstimmen mit den unfallanamnestischen Angaben 

gemäss SIVM-Gutachten. Sie würden darauf schliessen lassen, dass zumindest 

unmittelbar nach dem Unfall - entgegen der von der SUVA-Ärztin Dr. med. F.___ in der 

Aktenbeurteilung vom 23. Juli 2007 vertretenen Auffassung - eine Beeinträchtigung des 

Bewusstseins feststellbar gewesen sei. Ein weiterer Anhaltspunkt dafür ergebe sich aus 

der Indikationsstellung zu der am 25. Februar 2004 durchgeführten operativen 

Sanierung der Maisonneuve-Fraktur rechts, wonach sich "die Patientin [...] initial nicht 

operieren lassen wollte", was auf eine nicht adäquate Selbstbeurteilung ihres eigenen 

Gesundheitszustands am Unfalltag hindeute (Urteil 8C_1021/2009 a.a.O., E. 6.1). Der 

Unfall habe sich am 25. Februar 2004 um ca. 14.20 Uhr ereignet. Die Frage, um welche 

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Uhrzeit und mit welchem Transportmittel die Beschwerdeführerin anschliessend ins 

Spital C.___ eingeliefert worden sei, sei bei gegebener Aktenlage nicht zu beantworten. 

Immerhin seien am Unfallort offenbar nebst verschiedenen Polizeibeamten auch etwa 

30 Personen der Feuerwehr, zwei Ambulanzfahrzeuge und ein REGA-Helikopter im 

Einsatz gewesen, ohne dass den Akten zu deren Einsatz nähere Angaben zu 

entnehmen wären. Im Zeitpunkt des Spitaleintritts sei die Beschwerdeführerin dann 

wach, ansprechbar, orientiert und ohne Amnesie oder Übelkeit gewesen. Nebst der 5 

cm langen RQW parietal links, der Contusio cordis, einer Kontusion des Ellenbogens 

links, des Unterschenkels links und des Knies rechts, einer Fibulafraktur am rechten 

Unterschenkel und einer Fraktur des Malleolus medialis hätten die Notfallärzte auch 

den "dringenden Verdacht auf [eine] Fraktur der Massa lateralis des Os sacrum links" 

erhoben (Austrittsbericht des Kantonsspitals C.___ vom 4. März 2004 S. 2). Obwohl 

dieser Austrittsbericht an den "nachbehandelnden Arzt" gerichtet gewesen sei, habe 

die Beschwerdegegnerin von Dr. med. H.___ soweit aktenkundig, keinen einzigen 

Bericht über den weiteren Verlauf der Beschwerden eingeholt. Diese zusätzlichen 

Abklärungen wären nach Massgabe des Untersuchungsgrundsatzes unerlässlich 

gewesen, zumal die Unterlagen des Kantonsspitals C.___ teils widersprüchliche und 

hinsichtlich der geklagten Beschwerden offensichtlich unvollständige Angaben 

enthalten würden. Habe angeblich die Behandlung gemäss Bericht des Kantonsspitals 

C.___ vom 27. April 2004 bereits am 16. April 2004 bei voller Arbeitsfähigkeit und einer 

geplanten Nachkontrolle am 20. Mai 2004 abgeschlossen werden können, so habe der 

Chefarzt Chirurgie des gleichen Spitals am 15. Juni 2004 berichtet, der 

Behandlungsabschluss sei bei anhaltender Arbeitsunfähigkeit ab 14. Juni 2004 von 

20% (und zuvor durchgehender voller Arbeitsunfähigkeit) noch offen. Weiter finde sich 

in den Akten weder ein Unfallschein (oder eine Kopie davon) noch eine lückenlose 

Zusammenstellung der Taggeldleistungen. Unklar sei demzufolge der tatsächliche 

Verlauf von Grad und Dauer der ärztlich attestierten Arbeitsunfähigkeit. Auch diese 

Tatsachenfeststellung sei unerlässliche Voraussetzung für die Beantwortung der 

Rechtsfrage nach der Unfalladäquanz und zwar sowohl nach der präzisierten 

Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109 E. 10.2.7) als auch bei allfälliger 

Anwendbarkeit der Psycho-Praxis (BGE 115 V 133 E. 6c/aa). Weder die 

Beschwerdegegnerin noch das kantonale Gericht hätten nachvollziehbar und schlüssig 

festgestellt, von wann bis wann die Beschwerdeführerin in welchem Ausmass 

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arbeitsunfähig gewesen sei. Von einer dauerhaften vollen Arbeitsunfähigkeit sei laut Dr. 

med. D.___ jedenfalls erst wieder ab 1. September 2005 auszugehen gewesen. Nach 

dem Gesagten stehe fest, dass bei gegebenem unvollständigem Aktenstand die 

Anwendung der Adäquanzprüfung nach der Schleudertrauma-Praxis nicht mit der 

Begründung verneint werden könne, Kopf- und Nackenschmerzen seien erstmals im 

Bericht des Dr. med. D.___ vom 25. Februar 2005 - mithin ein Jahr nach dem Unfall 

und somit ausserhalb der geforderten Latenzzeit - dokumentiert. Sowohl die SIVM-

Gutachter wie auch Dr. med. D.___ hätten die Angaben der Beschwerdeführerin als 

präzise und glaubwürdig beschrieben, ohne Abwehrverhalten und Selbstmitleid. Es 

werde ihr übereinstimmend eine beeindruckende Eigeninitiative in der Überwindung der 

Unfallfolgen attestiert. Angesichts der offensichtlichen Unvollständigkeit der 

medizinischen Aktenlage hinsichtlich aller unmittelbar nach dem Unfall geklagten 

Beeinträchtigungen falle es schwer, daran zu zweifeln, dass die Beschwerdeführerin 

"anfangs [...] eigentlich überall Schmerzen gehabt" habe (Anamnese gemäss Bericht 

der Neurologin Dr. med. N.___ vom 22. September 2005; vgl. auch Verlaufsbericht vom 

4. November 2009, UV-act. 223 Beilage), obwohl aus dem äussert knappen 

Austrittsbericht des Kantonsspitals C.___ vom 5. März 2004 (ohne klar unterscheidbare 

Befunde bei Eintritt und Austritt) der Eindruck entstehen könne, abgesehen von der 

Psoriasis und den Operationsresiduen am rechten OSG habe die Beschwerdeführerin 

das Spital in beschwerdefreiem Zustand verlassen können. Dass diese Einschätzung 

offensichtlich nicht zutreffe, erhelle aus den umfangreichen weiteren Abklärungs- und 

Behandlungsmassnahmen nach Spitalaustritt. Daraus folge, dass der Austrittsbericht 

vom 5. März 2004 mit Sicherheit nicht vollständig gewesen sei hinsichtlich der am 

2. März 2004 noch geklagten unfallbedingten Restbeschwerden. Die zusätzlich zur 

Aktenergänzung erforderlichen Abklärungen (in somatischer Hinsicht) hätten zudem 

Einfluss auf die Beurteilung der Adäquanzkriterien sowohl nach der Schleudertrauma- 

als auch nach der Psycho-Praxis, weshalb der angefochtene Entscheid auf jeden Fall in 

Bezug auf den verneinten Anspruch auf eine Integritätsentschädigung aufzuheben und 

die Sache zur Vervollständigung der Akten und weiteren Abklärung an die CSS 

zurückzuweisen sei (Urteil 8C_1021/2009 E. 6.2-6.4).

3.3 Auf Anfrage der Beschwerdegegnerin (UV-act. 236, 237) reichte das Kantonsspital 

C.___ einen Unfallschein, ein Arbeitsunfähigkeitsattest vom 4. Februar 2005 (UV-act. 

238 Beilage) sowie eine Einsatzdokumentation des Rettungsdienstes Thurgau ein (UV-

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act. 240) und bestätigte telefonisch, dass die Beschwerdeführerin am Unfalltag mit 

dem Krankenauto ins Spital überführt worden sei (UV-act. 242). In dem vom Spitalarzt 

Dr. med. O.___ ausgefüllten Unfallschein wurde eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 25. 

Februar bis 13. Juni 2004, eine solche von 20% vom 14. Juni bis 29. August 2004 

sowie für die Zeit danach eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigt (UV-act. 

238 Beilage). Die Bestätigung des Kantonsspitals C.___ vom 4. Februar 2005 

bescheinigt sodann in der Zeit vom 3. bis 16. Februar 2005 eine volle 

Arbeitsunfähigkeit (UV-act. 238 Beilage). Im Weiteren belegen die Arbeitsunfähigkeits-

Zeugnisse von Dr. D.___ vom 2. Mai und 7. Juni 2005 und ein vom selben Arzt 

ausgefüllter Unfallschein eine Arbeitsunfähigkeit von 20% vom 19. April bis 30. August 

2005 (UV-act. 238 Beilagen). In der Zeit danach war die Arbeitsfähigkeit gemäss 

Bericht von Dr. D.___ vom 22. Oktober 2012 nicht mehr eingeschränkt (act. G 1 Beilage 

5). Die Taggeldabrechnungen für die Zeit nach dem Unfall (UV-at. 239 Beilage) wurden 

auf der Basis dieser Arbeitsunfähigkeiten erstellt. Dr. H.___ gab mit Bericht vom 11. 

Januar 2012 bekannt, dass die Beschwerdeführerin von ihm am 10. Mai 2004 eine 

Physiotherapie-Verordnung bei Status nach Fraktur erhalten habe und im Übrigen nie 

bei ihm in Behandlung/Konsultation gewesen sei (UV-act. 243). Wenn die 

Beschwerdeführerin geltend machen lässt, dass die Berichte des nachbehandelnden 

Arztes Dr. H.___ nicht eingeholt worden seien (UV-act. 251 S. 3), ist festzuhalten, dass 

dieser Arzt die Nachbehandlung - abgesehen von der erwähnten einmaligen 

Konsultation - gar nicht durchgeführt hatte (vgl. auch Angaben der Beschwerdeführerin 

in UV-act. 244).

3.4 Das Vorliegen eines Schädel-Hirntraumas, worunter sämtliche 

Hirnfunktionsstörungen mit oder ohne morphologisch fassbare Schädigung des 

Gehirns und seiner Hüllen, einschliesslich Gehirnschädel und Kopfschwarte subsumiert 

werden, rechtfertigt die analoge Anwendung der Schleudertrauma-Praxis nur, wenn die 

erlittene Hirnerschütterung mindestens im Grenzbereich zwischen Commotio und 

Contusio cerebri liegt. Leichte Hirnerschütterungen hingegen reichen hierfür nicht aus 

(Urteil des EVG vom 6. Mai 2003, U 6/03). Die Schwere eines Schädel-Hirntraumas 

wird üblicherweise nach dem Punktwert in der Glasgow-Coma-Skala (GCS) eingeteilt. 

In dieser Skala erhält der Patient für bestimmte Reaktionen (wie Augenöffnen, Reaktion 

auf Schmerzreize und sprachliche Äusserungen) eine Anzahl von Punkten, welche zum 

Schluss addiert werden. Der schlechteste Wert beträgt 3, der beste 15. Von einem 

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leichten Schädel-Hirntrauma spricht man bei einem GCS-Wert von 13 bis 15 

(mittelschwer: 9 bis 13, schwer: 3 bis 8; vgl. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 

260. Aufl., Berlin/New York 2004, zu "Bewusstseinsstörung"; Urteil des EVG vom 13. 

Juni 2005, U 276/04, E. 2.2.1). - Aus der Einsatzdokumentation des Rettungsdienstes 

ergibt sich, dass sich der Unfall ca. um 14.20 Uhr ereignete, die Beschwerdeführerin 

um 14.50 Uhr vom Rettungsdienst übernommen und um 15.35 im Spital übergeben 

worden war (UV-act. 240). Eine relevante Bewusstseinsbeeinträchtigung der 

Beschwerdeführerin unmittelbar nach dem Unfall vom 25. Februar 2004 kann der 

Einsatzdokumentation des Rettungsdienstes nicht entnommen werden. Der GCS-Wert 

lag bei 15 (UV-act. 240), mithin dem tiefsten Wert, um überhaupt noch ein allfälliges 

leichtes Schädelhirntrauma diagnostizieren zu können (vgl. dazu Urteil des EVG vom 

13. Juni 2005, U 276/04, E. 2.2.2 und 2.2.3). Bei fehlender Bewusstlosigkeit bzw. ohne 

Hinweise für eine mögliche Amnesie/Bewusstlosigkeit - die Beschwerdeführerin konnte 

die Unfallumstände detailliert erinnern und entsprechend schildern (UV-act. 178 S. 17 

Ziff. 1; vgl. auch UV-act. 2, 7, 38, 66A) - fällt vorliegend eine leichte traumatische 

Hirnverletzung (MTBI) grundsätzlich ausser Betracht (vgl. dazu S. Johannes/R. 

Schaumann-von Stosch, Grundlegende Aspekte der leichten traumatischen 

Hirnverletzung, Medizinische Mitteilungen der SUVA Nr. 78 [2007], S. 74 ff). Im 

Weiteren kann angesichts der geschilderten Aktenlage - da über den ganzen Zeitraum 

nach dem Unfall lediglich von Kopf- und Nackenschmerzen sowie lumbalen 

Beschwerden die Rede war - nicht ohne weiteres vom Auftreten eines typischen 

Beschwerdebilds mit einer Häufung von Beschwerden gesprochen werden. Dem 

Bericht von Dr. D.___ vom 22. Oktober 2012, worin ein lumbales Schmerzsyndrom 

bescheinigt wurde, lassen sich diesbezüglich keine neuen Aspekte entnehmen (act. G 

1 Beilage 5). Dies gilt auch hinsichtlich des von Dr. med. P.___ am 25. Januar 2012 

ausgestellten Dauerrezepts (act. G 1 Beilage 6). Die Voraussetzungen für die 

Anwendung der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109) bei der Prüfung der 

Unfallkausalität von Gesundheitsschaden ohne organisch-strukturelles Substrat sind 

damit nicht erfüllt, so dass die Adäquanz nach der Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) zu 

prüfen ist. Hiergegen macht auch die Beschwerdeführerin keine Einwendungen (vgl. 

act. G 1 S. 7).

3.5 Der Polizeirapport vom 6. März 2004 sowie die Bilder der Unfallautos belegen eine 

heftige Frontalkollision mit hoher Geschwindigkeit (UV-act. 5 und 66A). Unter 

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Berücksichtigung des Unfallhergangs und der biomechanischen Beurteilung vom 14. 

September 2005 (UV-act. 91) sowie mit Blick auf die Kasuistik (vgl. Rumo-Jungo, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, UVG, 4. Aufl., S. 

61 ff.) kann nicht von einem schweren Unfall ausgegangen werden. Im Urteil 

8C_1021/2009 führte das Bundesgericht diesbezüglich aus, die Qualifikation des 

Unfallereignisses vom 25. Februar 2004 sei auf Grund des augenfälligen 

Geschehensablaufes mit den sich dabei entwickelnden Kräften mindestens als 

mittelschweres Ereignis im mittleren Bereich einzustufen (vgl. auch Urteile vom 4. 

August 2010, 8C_375/2010, E. 6.1, vom 4. Januar 2010, 8C_786/2009, E. 4.6.2 und 

vom 11. September 2009, 8C_915/2008, E. 5.1, je mit Hinweisen). Die Unfalladäquanz 

der auch nach dem 1. Februar 2008 geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen 

Gesundheitsstörungen wäre folglich sowohl nach der Psycho-Praxis (BGE 115 V 133 E. 

6c/bb) als auch nach der Rechtsprechung zu den schleudertraumaähnlichen 

Verletzungen und HWS-Distorsionen (BGE 134 V 109; SVR 2009 Nr. 41 S. 142, 

8C_1020/2008 E. 2.2 mit Hinweis) nur dann zu bejahen, wenn ein einziges Kriterium in 

besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere unfallbezogene Kriterien (vgl. SVR 

2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5 mit Hinweisen) erfüllt wären (Urteil 

8C_1021/2009, E. 8.3).

3.5.1 Im Entscheid des st. gallischen Versicherungsgerichts vom 26. Oktober 2009 (UV 

2008/139) wurde festgehalten, der Frontalkollision vom 25. Februar 2004 könne eine 

gewisse Eindrücklichkeit nicht abgesprochen werden. Es sei jedoch fraglich, ob sie bei 

der gebotenen objektiven Betrachtungsweise und im Licht der Praxis zu vergleichbaren 

Unfällen (Urteil 8C_467/2008 vom 4. November 2008 E. 6.2.1 mit Hinweisen; Urteil 

8C_821/2007 vom 28. Juli 2008 E. 5.2) als besonders (eindrücklich) zu betrachten sei. 

Insbesondere hätten sich trotz heftiger Kollision keine zusätzlichen Begleitumstände 

ergeben, welche den erlittenen Unfall als besonders dramatisch erscheinen liessen. 

Aufgrund der entstandenen Schäden an den Unfallfahrzeugen, welche von einer 

äusserst heftigen Kollision zeugen würden, könne das Kriterium allerdings als erfüllt 

gelten, wenn auch nicht in besonders ausgeprägter Weise (Entscheid a.a.O., E. 5.3). 

Diese Darlegungen haben nach wie vor Gültigkeit.

3.5.2 Die erlittenen - körperlichen - Verletzungen können nicht als besonders schwer 

eingestuft werden, auch wenn mit Blick auf die Darlegungen des Bundesgerichts 

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hinsichtlich der lumbalen Rückenschmerzen von einem nicht lediglich vorübergehend 

(teilweise) unfallkausalen Gesundheitsschaden  auszugehen ist (vorstehende E. 2.2). 

Der am Unfalltag erhobene dringende Verdacht auf eine Fraktur der Massa lateralis des 

Os sacrum links konnte später radiologisch ausgeschlossen werden (vgl. act. G 1 

Beilage 5). Die Frakturen im Bereich des rechten Fusses verheilten gut. Dem Bericht 

des Kantonsspitals C.___ vom 8. Februar 2005 (UV-act. 44) ist diesbezüglich ein 

postoperativ komplikationsloser Verlauf zu entnehmen. Das weiterhin persistierende 

leichte Bewegungsdefizit des rechten Fusses vermag die Beschwerdeführerin gemäss 

medizinischer Aktenlage (UV-act. 178 S. 22 Ziff. 9.1) kaum mehr zu behindern (vgl. 

auch Urteil 8C_1021/2009, E. 8.1). In der Gesamtschau kann damit nicht als erstellt 

gelten, dass die somatischen Verletzungen für sich allein geeignet waren, psychische 

Beschwerden auszulösen. Auch der Freispruch der Unfallverursacherin im 

Strafverfahren (act. G 7 Beilage 11) bzw. die daraus resultierende Kränkung der 

Beschwerdeführerin (act. G 7 S. 4f) lässt sich entgegen ihrer Auffassung nicht als 

besondere Art der erlittenen (somatischen) Verletzung taxieren. Das von der 

Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang angeführte Asthma bronchiale kann 

insofern nicht als somatische Verletzung gelten, als es einen psychogenen Ursprung 

hat bzw. im Zusammenhang mit der posttraumatischen Belastungsstörung steht (vgl. 

UV-act. 99, 177, 178 S. 15f); dies wird auch von ihr selbst bestätigt (act. G 1 S. 7f).

3.5.3 Anzeichen einer ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich 

verschlimmert hätte, sind aus den medizinischen Akten nicht ersichtlich. Hinsichtlich 

des Kriteriums der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung ist 

festzuhalten, dass nach dem stationären Aufenthalt im Kantonsspital C.___ vom 3. bis 

5. Februar 2005 zur Metallentfernung im Malleolus medialis rechts (UV-act. 44), 

abgesehen von Kontrolluntersuchungen und physiotherapeutischen Massnahmen, 

keine weiteren diesbezüglichen ärztlichen Behandlungen mehr erfolgt waren. Ab 

diesem Zeitpunkt verblieben jedoch somatisch bedingte und unfallkausale Schmerzen 

im lumbalen Bereich (vorstehende E. 2.2), welche im Jahr 2012 zu Behandlungen 

führten (act. G 1 Beilage 5 und 6). Aktenmässig nicht dokumentiert ist, inwiefern die 

lumbalen Beschwerden auch in den Vorjahren zu Behandlungen führten. Damit lässt 

sich das Kriterium der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung von 

somatischen Unfallfolgen höchstens geringgradig als erfüllt erachten.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/23

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3.5.4 Gegenüber den SIVM-Gutachtern hatte die Beschwerdeführerin Ende 2006 unter 

anderem erklärt, die Kopfschmerzen würden jeweils nur kurze Zeit dauern bzw. am 

Abend auftreten und bis am nächsten Morgen abflauen. Die Nackenschmerzen hätten 

seit dem Unfall abgenommen und würden sich durch Medikamente lindern lassen. 

Sodann verspüre sie aktuell vor allem nach langem Sitzen noch Rückenschmerzen. Bei 

langen Autofahrten trage sie daher ein Korsett. Sie sei viel (zwischen 40'000 und 

60'000 km pro Jahr) mit dem Auto unterwegs (UV-act. 178 S. 7 und 8). Das Kriterium 

der körperlichen Dauerschmerzen ist bei diesem Sachverhalt mit zeitweilig 

auftretenden, belastungsabhängigen Beschwerden nicht als erfüllt zu betrachten. 

Hierbei ist auch zu beachten, dass die Beschwerdeführerin ab 2005 im Arbeitsprozess 

im Wesentlichen uneingeschränkt bestehen konnte, was gegen das Vorliegen von 

Dauerschmerzen spricht.

3.5.5 Ein schwieriger Heilverlauf und erhebliche Komplikationen (vgl. Urteil 

8C_321/2010 vom 29. Juni 2010, E. 5.2.3) sind zu verneinen, zumal die 

vorgenommenen Operationen und Behandlungen für die somatischen Unfallfolgen sich 

nicht in einem unüblichen Rahmen bewegten. Besondere Gründe, welche die Heilung 

beeinträchtigt haben (vgl. Urteil U 79/05 vom 10. Februar 2006), sind vorliegend nicht 

gegeben. Nachdem die Beschwerdeführerin nach dem Unfall vom 25. Februar 2004 ab 

September 2004 wieder vollumfänglich arbeitsfähig gewesen war, ergab sich durch die 

operative Metallentfernung eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit vom 3. bis 16. 

Februar 2005. Dr. D.___ bescheinigte danach lediglich noch für die Zeit vom 19. April 

bis 30. August 2005 eine Arbeitsunfähigkeit von 20% (vgl. vorstehende E. 3.3). Dem 

SIVM-Gutachten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin die Tätigkeit als 

Aussendienstmitarbeiterin im Wesentlichen uneingeschränkt ausüben kann. Damit 

kann auch das Kriterium des Grads und der Dauer der physisch bedingten 

Arbeitsunfähigkeit nicht als erfüllt gelten.

3.5.6 Da somit höchstens zwei der zu berücksichtigenden Kriterien (in nicht 

ausgeprägter Weise) erfüllt sind, ist die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu 

verneinen. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass gemäss Rechtsprechung für die 

Bejahung einer Unfallkausalität bei mittelschweren Unfällen (Schleudertrauma-Bereich) 

im engeren Sinn die Erfüllung von drei Adäquanzkriterien vorausgesetzt wird (Urteil 

8C_897/2009 vom 29. Januar 2010, E. 4.5). Mangels adäquater Unfallkausalität entfällt 

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damit insbesondere auch eine Übernahme der Heilungskosten des psychogenen/

bronchialen Asthmas verbunden mit Panikattacken aufgrund einer posttraumatischen 

Belastungsstörung (vgl. UV-act. 177, 178 S. 15f) durch die Beschwerdegegnerin.

4.   

4.1 Streitig und zu prüfen ist im vorliegenden Verfahren, inwiefern die 

Beschwerdeführerin in Bezug auf die ab 1. Februar 2008 weiterhin geklagten 

gesundheitlichen Beeinträchtigungen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung hat. 

Bei der Beurteilung der dauerhaft verbleibenden unfallbedingten Beeinträchtigung der 

gesundheitlichen Unversehrtheit berücksichtigte der SUVA-Arzt Dr. med. K.___ am 15. 

April 2008 einzig die Unfallrestfolgen im operativ sanierten rechten OSG und gelangte - 

diesbezüglich unbestritten - zur Auffassung, dass die geringgradig eingeschränkte 

Beweglichkeit im rechten OSG keinen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung 

begründe (vgl. auch Urteil 8C_1021/2009, E. 8.1). Demgegenüber klagte die 

Beschwerdeführerin anlässlich der Untersuchung durch Dr. K.___ vom 15. April 2008 

vor allem über nach wie vor anhaltende Rückenschmerzen und psychische 

Beeinträchtigungen. Hierfür sowie für die Panikattacken mit Atemnot erhebt sie 

Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von mindestens 25% (act. G 1). Bei der 

Festlegung des Integritätsschadens zum vornherein ausser Betracht bleiben müssen 

mangels Unfall-Adäquanz die organisch nicht objektivierbaren (psychischen bzw. 

psychogenen) Beschwerden, wozu wie dargelegt (vorstehende E. 3.5.2, 3.5.6) auch die 

Asthmaanfälle der Beschwerdeführerin gehören. Damit entfällt auch die im Urteil des 

Bundesgerichts 8C_1021/2009, E. 8.3, für den Fall der Bejahung der Adäquanz 

vorgesehene psychiatrische Exploration zur Schätzung des Integritätsschadens. Das 

Bundesgericht hielt jedoch im Urteil 8C_1021/2009 fest, stünden die über den 

folgenlosen Fallabschluss per 31. Januar 2008 hinaus geklagten lumbalen 

Rückenbeschwerden in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem Unfall (E. 2.2 

hiervor), sei diese Gesundheitsstörung in die Beurteilung des Integritätsschadens mit 

einzubeziehen. Die Beschwerdegegnerin, an welche die Sache zur weiteren Abklärung 

und Neuverfügung über den Anspruch auf Integritätsentschädigung für die ab 

1. Februar 2008 dauerhaft verbleibenden Unfallrestfolgen zurückzuweisen sei, werde 

erneut eine fachärztliche Schätzung des Integritätsschadens vornehmen lassen (Urteil 

8C_1021/2009, E. 8.2 und 8.3).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/23

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4.2 Suva-Arzt Dr. I.___ verneinte im Bericht vom 6. Februar 2012 einen dauernden und 

erheblichen Integritätsschaden (UV-act. 247). Kreisarzt Dr. J.___ verwies in seinem 

Bericht vom 21. Mai 2012 (Integritätsschadenschätzung) auf die Feststellung im SIVM-

Gutachten (UV-act. 178 S. 23 Ziff. 10), wonach Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen 

wahrscheinlich auf nicht absehbare Zeit andauern und aus somatischer Sicht ein 

grenzwertig erhebliches Ausmass behalten bzw. einem Integritätsschaden von 5% 

entsprechen würden. Korrelierend zu dieser Feststellung im SIVM-Gutachten erreiche 

der Anteil der Rückenschmerzen die Erheblichkeitsgrenze zur Ausrichtung einer 

Integritätsentschädigung nicht, da insgesamt die drei Gebiete Rücken-, Nacken- und 

Kopfschmerzen als grenzwertig erheblich mit 5% angegeben würden. Wolle man den 

Integritätsschaden am Rücken isoliert auf 5% schätzen wollen, so wäre der 

vorbestehende Anteil der Osteochondrose aus krankhafter Genese vom Bruttozustand 

abzuziehen, wodurch die Nettoschätzung unter der Erheblichkeitsgrenze liegen würde 

(UV-act. 249). Die Beschwerdeführerin lässt einwenden, die Aktennotiz von Dr. J.___ 

vom 21. Mai 2012 erfülle keineswegs die bundesgerichtliche Vorgabe, werde doch nur 

das SIVM-Gutachten vom 23. Februar 2007 wiedergegeben. Das Bundesgericht habe 

eine fachärztliche Schätzung vorgeschrieben, so dass nicht einfach die 

Integritätsschadenschätzung im SIVM-Gutachten übernommen werden dürfe (act. G 1 

S. 5).

4.3 Dazu ist vorweg festzuhalten, dass die Verpflichtung zur Veranlassung einer 

fachärztlichen Schätzung im bundesgerichtlichen Rückweisungsurteil nicht zum 

vornherein bedeutet, dass diese Abklärung zwingend suva-extern erfolgen muss. Auch 

ist eine Berücksichtigung von nicht unfallkausalen (degenerativen) Ursachen der 

lumbalen Beschwerden bei der Festlegung der Integritätsentschädigung grundsätzlich 

zulässig, zumal Satz 2 von Art. 36 Abs. 2 UVG, wonach Gesundheitsschädigungen vor 

dem Unfall, die zu keiner Verminderung der Erwerbstätigkeit geführt haben, bei der 

Leistungskürzung nicht berücksichtigt werden, auf Integritätsentschädigungen nicht 

anwendbar ist (SVR-UV 2008 Nr. 6, 19). Die Suva-Ärzte Dres. J.___ und I.___ nahmen 

jedoch ihre Würdigung einzig gestützt auf die medizinische Aktenlage vor, wie sie 

bereits im Zeitpunkt des Rückweisungsurteils des Bundesgerichts vorlag. Dr. J.___ 

argumentierte im Wesentlichen gestützt auf das Resultat der SIVM-Begutachtung von 

Anfang 2007. Den Akten lässt sich nicht entnehmen, ob sich der Integritätsschaden seit 

der SIVM-Begutachtung, welche im heutigen Zeitpunkt über sechs Jahre zurückliegt, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/23

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veränderte. In der geschilderten Situation erscheint es daher erforderlich und 

angemessen, die Frage des unfallbedingten Integritätsschadens suva-extern beurteilen 

zu lassen; dies umso mehr, als Dr. I.___ die im Bundesgerichtsurteil bejahte 

Unfallkausalität der lumbalen Rückenbeschwerden als solche in Frage stellte (UV-act. 

247).

5.   

5.1 Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 28. September 2012 teilweise gutzuheissen und die 

Angelegenheit zur medizinischen - suva-externen - Abklärung der Frage des Vorliegens 

eines unfallbedingten Integritätsschadens und zu neuer Verfügung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

5.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Bei diesem 

Verfahrensausgang hat die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin eine 

Parteientschädigung auszurichten (Art. 61 lit. g ATSG). Es rechtfertigt sich, diese - wie 

in vergleichbaren Verfahren üblich - auf pauschal Fr. 4'000.-- (einschliesslich 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 

VRP entschieden:

1.  Die Beschwerde wird unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 28. 

September 2012 in dem Sinn teilweise gutgeheissen, dass die Angelegenheit zur 

medizinischen (suva-externen) Abklärung der Frage des Vorliegens eines 

unfallbedingten Integritätsschadens und zu neuer Verfügung an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird.

2.  Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.  Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin mit Fr. 4'000.-- zu 

entschädigen (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

	Publikationsplattform
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	Entscheid Versicherungsgericht, 14.08.2013
	Art. 6 UVG. Art. 18 UVG. Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden nach Autounfall. Festlegung des Integritätsschadens. Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung von weiteren Abklärungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. August 2013, UV 2012/87).

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