# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6cdafe94-96fb-5f5c-a341-b54200e13dc3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.08.2025 D-5132/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5132-2025_2025-08-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-5132/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Thomas Segessenmann, 

mit Zustimmung von Richter Yanick Felley;  

Gerichtsschreiberin Lea Fritsche. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,   

vertreten durch Lea Hungerbühler, Rechtsanwältin,substitu-

iert durch Alissa Buscemi, 

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 

(Mehrfachgesuch);  

Verfügung des SEM vom 2. Juli 2025 / N (…). 

 

 

 

D-5132/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 26. Februar 2024 zusammen mit seiner 

Schwester (N […]) erstmals in der Schweiz um Asyl nachsuchte,  

dass der Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Euro-

dac) ergab, dass er am 28. September 2023 bereits in Griechenland einen 

Asylantrag gestellt hatte, 

dass die griechischen Behörden dem SEM am 20. März 2024 auf Anfrage 

mitteilten, dass dem Beschwerdeführer am 16. November 2023 in Grie-

chenland der Flüchtlingsstatus zuerkannt und ihm eine Aufenthaltsgeneh-

migung (gültig vom 16. November 2023 bis zum 15. November 2026) so-

wie ein Reisedokument (gültig vom 15. Dezember 2023 bis zum 14. De-

zember 2028) ausgestellt worden waren, 

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs vom 

26. März 2024 im Wesentlichen ausführte, die Lebensbedingungen im 

Zentrum auf der Insel seien schlecht gewesen, 

dass er und seine Schwester nach der Anerkennung als Flüchtling und dem 

Erhalt der entsprechenden Dokumente die Insel verlassen hätten, weil sie 

nicht länger im Zentrum hätten bleiben können, und nach Athen gegangen 

seien, wo sie sich während zwei Wochen in einer Herberge aufgehalten 

hätten, 

dass er und seine Schwester in Athen keine Unterstützung erhalten hätten 

und er wegen seiner Rückenschmerzen nicht habe arbeiten können,  

dass er in Athen von einem persönlichen Feind angegriffen worden sei, der 

ihm bereits seit dem Iran folge und den er in Athen wieder angetroffen 

habe,  

dass die griechischen Behörden dem Gesuch des SEM vom 2. April 2024 

um Rückübernahme des Beschwerdeführers am 3. April 2024 zustimmten,  

dass das SEM mit Verfügung vom 24. April 2024 auf das Asylgesuch des 

Beschwerdeführers nicht eintrat, verbunden mit der Anordnung der Weg-

weisung aus der Schweiz nach Griechenland,   

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 26. April 

2024 beim Bundesverwaltungsgericht anfocht und darin beantragte, auf 

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Seite 3 

sein Asylgesuch sei einzutreten und – implizit – die angefochtene Verfü-

gung sei aufzuheben, 

das Bundesverwaltungsgericht die dagegen erhobene Beschwerde mit Ur-

teil D-2685/2024 vom 10. Mai 2024 abwies, woraufhin der Beschwerde-

führer am 19. Dezember 2024 auf dem Luftweg von der Schweiz nach 

Griechenland überstellt wurde,  

dass der Beschwerdeführer zusammen mit seiner Schwester am 4. März 

2025 wieder in die Schweiz einreiste und am folgenden Tag in B._______ 

von der Polizei angehalten wurde,  

dass das SEM die griechischen Behörden am 10. März 2025 erneut um 

Rückübernahme des Beschwerdeführers ersuchte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 

11. März 2025 beim SEM ein Mehrfachgesuch einreichen liess, 

dass er in dieser Eingabe zur Hauptsache vorbrachte, er habe in Griechen-

land nach seiner Rückführung unter unmenschlichen Bedingungen auf der 

Strasse gelebt, die Lebensumstände in Griechenland seien so prekär ge-

wesen, dass er sich veranlasst gesehen habe, trotz Einreiseverbots in die 

Schweiz zurückzukehren, 

dass er in Griechenland alles Mögliche versucht habe, um von der Strasse 

wegzukommen, es für ihn jedoch eine Unmöglichkeit gewesen sei, sich 

dort ohne Adresse, Vermögen und legale Arbeit ein Leben einzurichten,  

dass ihm in der Türkei eine Platte implantiert worden sei und er unter star-

ken Rückenschmerzen leide, 

dass die griechischen Behörden dem Gesuch des SEM um Rücküber-

nahme des Beschwerdeführers am 26. März 2025 zustimmten,  

dass das SEM dem Beschwerdeführer am 20. März 2025 Gelegenheit ein-

räumte, sich zur geplanten Wegweisung nach Griechenland zu äussern, 

dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 31. März 2025 durch seine 

Rechtsvertreterin vorbringen liess, eine Wegweisung wäre insbesondere 

aufgrund der drohenden Gefährdung durch die bewaffnete Person aus Af-

ghanistan, die den Beschwerdeführer bereits einmal in Griechenland 

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aufgesucht habe, unzulässig, und des Weiteren auf sein Mehrfachgesuch 

vom 11. März 2025 verwies, 

dass das SEM mit Verfügung vom 2. Juli 2025 (eröffnet am 4. Juli 2025) 

auf das erneute Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat, ihn aus 

der Schweiz nach Griechenland wegwies, den Kanton B._______ mit dem 

Vollzug der Wegweisung beauftragte, die editionspflichtigen Akten gemäss 

Aktenverzeichnis aushändigte und eine Gebühr von Fr. 600.– erhob,  

dass für die vorinstanzliche Entscheidbegründung – soweit nicht nachfol-

gend darauf eingegangen wird – auf die Akten verwiesen werden kann, 

dass der Beschwerdeführer gegen diesen Entscheid mit Eingabe seiner 

Rechtsvertreterin vom 11. Juli 2025 beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erhoben hat, 

dass in der Beschwerde beantragt wird, es sei die angefochtene Verfügung 

vom 2. Juli 2025 vollumfänglich aufzuheben, es sei die Vorinstanz anzu-

weisen, auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers einzutreten, eventua-

liter sei dem Beschwerdeführer die vorläufige Aufnahme zu gewähren, sub-

eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzu-

weisen, sub-subeventualiter seien spezifische Garantien von den griechi-

schen Behörden einzuholen, um eine angebrachte Unterbringung und me-

dizinische Versorgung des Beschwerdeführers bei Rückkehr sicherzustel-

len,  

dass in verfahrensrechtlicher Hinsicht darum ersucht wird, der Beschwerde 

sei die aufschiebende Wirkung zu gewähren, die Aussetzung des Wegwei-

sungsvollzugs sei superprovisorisch zu erlassen, der zuständige Kanton 

sei über die Aussetzung der Wegweisung bis zum Entscheid über die vor-

liegende Beschwerde in Kenntnis zu setzen und es sei dem Beschwerde-

führer zufolge Mittellosigkeit Kostenbefreiung zu gewähren und auf einen 

Kostenvorschuss zu verzichten,  

dass auf die Beschwerdebegründung – soweit wesentlich – nachfolgend 

eingegangen wird,  

dass dem Gericht die vorinstanzlichen Akten seit dem 14. Juli 2025 in elekt-

ronischer Form vorliegen (Art. 109 Abs. 3 AsylG [SR 142.31]), 

 

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und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel 

– und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen 

(Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 VGG; 

Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Gerichts und die zulässigen Rügen im Asylbe-

reich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Ausländerrechts nach 

Art. 49 VwVG richten (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass auf das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung mangels 

Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten ist, da der Beschwerde von Ge-

setzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 42 AsylG; Art. 55 

Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – als offensichtlich 

unbegründet erweist, soweit darauf einzutreten ist, weshalb über diese im 

Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten 

Richters oder einer zweiten Richterin, mit summarischer Begründung und 

praxisgemäss auch ohne Durchführung eines Schriftenwechsels zu ent-

scheiden ist (vgl. Art. 111 Bst. e sowie Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz des Gerichts grundsätzlich auf die Frage be-

schränkt ist, ob das SEM zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist 

(vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 2012/4 E. 2.2, je m.w.H.), 

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dass dem Gericht demgegenüber bezüglich der Frage der Wegweisung 

und des Wegweisungsvollzuges volle Kognition zukommt, da das SEM in 

dieser Hinsicht eine materielle Prüfung vorgenommen hat (vgl. BVGE 

2014/39 E. 3 [zweiter Absatz] und 2007/8 E. 2.1 [dritter Absatz]), 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen sicheren Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG 

zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten haben 

(Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG),  

dass das SEM auf dieser Grundlage den Nichteintretensentscheid mit An-

ordnung der Wegweisung nach Griechenland gefällt hat, 

dass dieser Entscheid als zutreffend zu erkennen ist, da es sich (1.) bei 

Griechenland um einen sicheren Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 

Bst. b AsylG handelt (gemäss Beschluss des Bundesrates vom 14. De-

zember 2007; in Kraft seit dem 1. Januar 2008), sich der Beschwerdeführer 

(2.) vor seiner Gesucheinreichung dort aufgehalten hat und er (3.) auch 

wieder in diesen Staat zurückkehren kann, nachdem sich Griechenland zu 

seiner Rückübernahme bereit erklärt hat,  

dass damit die Voraussetzungen für einen Entscheid nach Art. 31a Abs. 1 

Bst. a AsylG erfüllt sind, zumal auch nichts vorgebracht wird, was geeignet 

wäre, die gesetzliche Vermutung des effektiven Schutzes in Griechenland 

(im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG) zu erschüttern, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthalts-

bewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom SEM ebenfalls zu Recht angeordnet wurde, 

dass nach dem Gesagten zu prüfen ist, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug 

der Wegweisung nach Griechenland entgegenstehen, da das SEM das An-

wesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vor-

läufige Aufnahme zu regeln hat, wenn sich der Vollzug der Wegweisung als 

nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich erweist (Art. 44 [zweiter 

Satz] AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

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dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung im Wesentlichen zum 

Schluss gelangt, im Falle des Beschwerdeführers sei der Vollzug der Weg-

weisung nach Griechenland zulässig, zumutbar und möglich, 

dass der Beschwerdeführer den diesbezüglichen Erwägungen der Vor-

instanz – auf welche anstelle einer Wiederholung verweisen werden 

kann – nichts Substanzielles entgegensetzt, 

dass er aufgrund seiner medizinischen Probleme (starke Rückenschmer-

zen) bei einer erneuten Rückkehr nach Griechenland in eine Notlage gera-

ten würde und er dort während seines letzten Aufenthalts unter unmensch-

lichen Bedingungen auf der Strasse gelebt habe,  

dass er in Griechenland alles Mögliche versucht habe, um von der Strasse 

wegzukommen, es für ihn jedoch eine Unmöglichkeit gewesen sei, sich in 

Griechenland ohne Adresse, Vermögen und legale Arbeit ein Leben einzu-

richten,  

dass er im Falle einer Überstellung möglicherweise auf der Strasse leben 

müsste, da er die griechische Sprache nicht verstehe, darum und aufgrund 

seiner Rückenschmerzen somit nicht arbeiten könne und in Griechenland 

auch die Sozialleistungen spätestens 30 Tage nach Asylanerkennung ein-

gestellt würden, 

dass diese Einwände allerdings nicht zu überzeugen vermögen, da der Be-

schwerdeführer im vorliegenden Verfahren keine konkreten Angaben zu 

seinen tatsächlichen Lebensbedingungen in Griechenland gemacht oder 

entsprechende Beweismittel eingereicht hat, und nichts vorbringt, was auf 

eine seit Abschluss des ersten Asylverfahrens wesentlich veränderte Situ-

ation hinweisen würde (vgl. dazu Urteil des BVGer D-2685/2024 vom 

10. Mai 2024, insbesondere E. 7.3.), 

dass der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer nach seiner Rückfüh-

rung nur für sehr kurze Zeit in Griechenland aufgehalten hat, ebenfalls ge-

gen eine wesentlich veränderte Situation sowie gegen ein ernsthaftes Be-

mühen des Beschwerdeführers spricht, sich in die griechischen Verhält-

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nisse zu integrieren und um allenfalls erforderliche medizinische oder sons-

tige Unterstützung zu ersuchen,  

dass sich die von ihm in Bezug auf die Lebensumstände in Griechenland 

erhobenen Einwände somit in unsubstantiierten Behauptungen erschöp-

fen, 

dass sich das Bundesverwaltungsgericht im Referenzurteil E-3427/2021, 

E-3431/2021 vom 28. März 2022 ausführlich mit der Situation in Griechen-

land auseinandergesetzt und dabei auch anerkannt hat, dass die in Grie-

chenland herrschenden Aufnahmebedingungen nicht nur im Falle von asyl-

suchenden Personen, sondern auch im Falle von Personen mit Schutzsta-

tus zu deutlichen Klagen Anlass geben, und zwar insbesondere, soweit es 

die Situation von besonders verletzlichen Personen wie Familien mit Kin-

dern, alleinstehenden Frauen und schwer kranken Personen betrifft,  

dass das Gericht aber auch in Kenntnis dieser Umstände grundsätzlich von 

der Zulässigkeit und Zumutbarkeit der Überstellung nach Griechenland 

ausgeht, und zwar jedenfalls immer dann, wenn nicht von einer ganz spe-

zifischen respektive äussersten Verletzlichkeit der vom Wegweisungsvoll-

zug betroffenen Personen auszugehen ist (vgl. zum Ganzen das Referenz-

urteil, insbes. E. 11), 

dass der Beschwerdeführer zwar über medizinische Probleme verbunden 

mit starken Rückenschmerzen klagt, in seinem Falle aber insgesamt nichts 

aus den Akten zu entnehmen ist, was ihn darüberhinausgehend als äus-

serst verletzliche Person im Sinne der genannten Rechtsprechung auswei-

sen würde,  

dass – ohne die belastende Situation des Beschwerdeführers zu verken-

nen – eine Verletzung ihres Rechtes auf Achtung ihres Familienlebens 

nach Art. 8 EMRK bereits deshalb zu verneinen ist, weil ein besonderes 

Abhängigkeitsverhältnis des Beschwerdeführers aufgrund seiner Rücken-

schmerzen zu seinen in der Schweiz lebenden Eltern und Geschwistern im 

Sinne der geltenden Bestimmung weder geltend gemacht wird noch aus 

den Akten ersichtlich ist,  

dass hinsichtlich der Befürchtung, erneut Opfer von weiteren Angriffen und 

Gewalt zu werden, zu erwähnen bleibt, dass Griechenland über eine funk-

tionierende Polizeibehörde verfügt, die sowohl als schutzwillig wie auch als 

schutzfähig gilt und sich der Beschwerdeführer somit an die griechische 

Polizei wenden kann (vgl. Urteile des BVGer E-5296/2025 vom 24. Juli 

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Seite 9 

2025 E. 8.3.3.; E-5099/2025 vom 17. Juli 2025 E. 8.2.2.; D-2287/2024 vom 

26. April 2024 E. 9.4),  

dass der Beschwerdeführer aus der aktuellen Praxis des SEM betreffend 

Afghanistan nichts für sich abzuleiten vermag, zumal vorliegend nicht die 

Wegweisung in den Heimatstaat zur Diskussion steht und in Griechenland 

– als Signatarstaat der Flüchtlingskonvention (SR 0.142.30) – auch keine 

Verletzung des Non-Refoulement Gebotes zu erwarten ist, 

dass somit der der Vollzug der Wegweisung auch unter den völkerrechtli-

chen Bestimmungen zulässig ist,  

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Griechen-

land schliesslich möglich ist, zumal die griechischen Behörden der Rück-

übernahme explizit zugestimmt haben, 

dass nach dem Gesagten der Wegweisungsvollzug als zulässig, zumutbar 

und möglich zu erkennen ist (Art. 83 Abs. 1–4 AIG), weshalb auch die even-

tualiter beantragte Anordnung einer vorläufigen Aufnahme ausser Betracht 

fällt, 

dass sich nach diesen Erwägungen der Nichteintretensentscheid in An-

wendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG mit Anordnung der Wegweisung 

nach Griechenland als rechtmässig sowie – soweit vom Gericht überprüf-

bar – als angemessen erweist und die dagegen erhobene Beschwerde als 

offensichtlich unbegründet abzuweisen ist,  

dass mit Blick darauf sowie der grundsätzlichen Schriftlichkeit des Verfah-

rens im Falle von Mehrfachgesuchen (vgl. Art. 111c Abs. 1 i.V.m. Art. 36 

Abs. 1 und 2 AsylG) auch nicht zu bemängeln ist, dass von der Vorinstanz 

keine persönliche Befragung durchgeführt wurde,  

dass somit auch der Subeventualantrag des Beschwerdeführers, die Sa-

che sei aufgrund unvollständiger und in wesentlichen Teilen unrichtiger 

Sachverhaltsfeststellung an die Vorinstanz zurückzuweisen, abzuweisen 

ist,  

dass auch der Sub-Subeventualantrag, es seien spezifische Garantien von 

den griechischen Behörden einzuholen, um eine angebrachte Unterbrin-

gung und medizinische Versorgung des Beschwerdeführers bei einer 

Rückkehr sicherzustellen, abzuweisen ist, gilt der Beschwerdeführer nach 

den Gesagten nicht als äusserst verletzliche Person im Sinne der ge-

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Seite 10 

nannten Rechtsprechung, weshalb sein Wegweisungsvollzug auch als zu-

mutbar befunden wurde (vgl. dazu Urteil des BVGer D-8123/2024 vom 

9. Januar 2025 E. 10.3. f.), 

dass mit vorliegendem Urteil in der Hauptsache das Gesuch um Befreiung 

von der Kostenvorschusspflicht (gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG) gegen-

standslos geworden ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ab-

zuweisen ist, da sich die Beschwerde nach dem Gesagten als von Anfang 

an aussichtslos erwiesen hat (vgl. Art. 65 Abs. 1 VwVG), 

dass daher die Kosten des Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerle-

gen und auf Fr. 750.– festzusetzen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Thomas Segessenmann Lea Fritsche 

 

 

Versand: