# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5d086ead-3fa0-5289-81d3-c98eea606936
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-23
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 23.09.2025 ZR1 2025 125
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2025-125_2025-09-23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Entscheid vom 23. September 2025
mitgeteilt am 24. September 2025

Referenz ZR1 25 125

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz

Parteien A.________
Beschwerdeführer

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung

Anfechtungsobj. Entscheid Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, 
Zweigstelle Nordbünden, vom 26. August 2025, mitgeteilt am 28. 
August 2025 

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In Erwägung,

– dass A.________ mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
Graubünden, Zweigstelle Nordbünden (nachstehend: KESB Nordbünden), vom 
26. August 2025, mitgeteilt am 28. August 2025, fürsorgerisch in der Klinik 
B.________ fürsorgerisch untergebracht wurde, 

– dass A.________ (nachstehend Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 
19. September 2025 beim Obergericht des Kantons Graubünden Beschwerde 
gegen die fürsorgerische Unterbringung erhob,

– dass eine von der fürsorgerischen Unterbringung betroffene oder eine ihr 
nahestehende Person innert zehn Tagen seit Mitteilung des Entscheids 
Beschwerde beim Obergericht des Kantons Graubünden erheben kann,

– dass die behördliche Unterbringung bereits am 26. August 2025 erfolgt und dem 
Verfahrensvertreter des Beschwerdeführers am 28. August 2025 mitgeteilt 
worden war, 

– dass die Beschwerde vom 19. September 2025 folglich nicht innert der von Art. 
439 Abs. 2 ZGB vorgesehenen Frist von 10 Tagen seit der Anordnung der 
fürsorgerischen Unterbringung eingereicht wurde,

– dass auf die Beschwerde folglich nicht einzutreten ist, 

– dass eine von einer fürsorgerischen Unterbringung betroffene Person indessen 
die Klinik jederzeit um Entlassung ersuchen kann (Art. 428 Abs. 4 ZGB), 

– dass die vorliegende Beschwerde daher zur Prüfung eines allfälligen 
Entlassungsgesuchs der KESB Nordbünden weitergeleitet wird, bei welcher 
gemäss dem angefochtenen Entscheid die Entlassungskompetenz verblieb,

– dass vorliegend aufgrund des geringen Aufwandes keine Kosten erhoben 
werden, 

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 38 Abs. 3 GOG in 
einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Beschwerde wird der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
Graubünden, Zweigstelle Nordbünden, zur allfälligen weiteren Behandlung 
als Entlassungsgesuch weitergeleitet.

3. Es werden keine Kosten erhoben

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