# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d9145601-20b4-5761-8ab6-9e7a5b51bcf6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-02-07
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 07.02.2018 I 2017 56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2017-56_2018-02-07.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2017 56

Entscheid vom 7. Februar 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.______,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Sebastian Lorentz,
Weinbergstrasse 29, 8006 Zürich,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)

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Sachverhalt:

A. A.______ (geb. ______1956, geschieden seit 1. Juli 2010, IV-act. 29) ist 
gelernte Textilverkäuferin. Ab April 2006 arbeitete sie in einem Pensum von ca. 
70% als Service-Angestellte im Wohn- und Pflegezentrum B.________ in 
C.________ (IV-act. 8-2/9). Am 17. September 2007 wurde im Kantonsspital 
K.______ eine Cataract-Operation am linken Auge durchgeführt (IV-act. 6-1ff./9, 
6-9/9). A.______ war deswegen bis 7. Oktober 2007 arbeitsunfähig. Nach der IV-
Anmeldung vom 16. November 2007 übernahm die IV-Stelle die Kosten der Star-
Operation links sowie die Nachbehandlung bis 31. Dezember 2007 inkl. Taggeld 
(IV-act. 13 bis 17).

B. Seit Dezember 2011 befindet sich A.______ in psychiatrischer Behandlung 
bei Dr.med. E.________ (FMH Psychiatrie und Psychotherapie). Gemäss der 
Beurteilung dieses Psychiaters vom 22. Juni 2016 leidet A.______ an einer chro-
nischen Depression und einer Borderlinepersönlichkeitsstörung (IV-act. 68-1/2, 
Bericht vom 22.6.2016).

C.1 Im Jahr 2013 arbeitete A.______ in einem 90%-Pensum im Wohn- und 
Pflegezentrum B.________. Aufgrund länger dauernder Schmerzen seitens einer 
Sattelgelenks-Arthrose rechts wurde am 22. April 2013 im D._____-Spital eine 
Trapezium-Resektions-Arthroplastik und Ligament-Rekonstruktion mittels FCR-
Sehne durchgeführt. In der Ruhigstellungs-Phase mittels Gipsschiene kam es zu 
Dauerschmerzen und Entwicklung eines komplex-regionalen Schmerzsymptoms 
(CRPS Typ I) (IV-act. 36-7/10). Infolge einer Überbelastung der linken Hand wur-
de am 27. Oktober 2014 eine Trapezium-Resektions-Arthroplastik und Ligament-
Rekonstruktion durchgeführt (IV-act. 46-2/2,  47-1/3). Die Operation brachte eine 
deutliche Schmerzbesserung im Sattelgelenk links, allerdings traten in der Folge 
neu Schmerzen im Metacarpophalangeal-Gelenk des linken Daumens auf (im CT 
vom 5.1.2015 zeigte sich eine mässiggradige Arthrose des Metacarpophalange-
al-Gelenks I und des Interphalangeal-Gelenks I). Vom 20. Juli 2015 bis 6. August 
2015 erfolgte am Institut für Radiotherapie 
in der Klinik G.________ in H.________ eine antientzündliche Bestrahlung bei-
der Daumengelenke und des Handgelenks links sowie des 1. Strahls rechts (IV-
act. 53-2/3).

C.2 A.______ war aufgrund der Arthrosen in beiden Handgelenken ab April 
2013 zu 100% arbeitsunfähig geschrieben und erhielt deswegen von ihrer Kran-
kentaggeldversicherung Taggelder (KV-act. 1). Trotz der Beschwerden half sie 
im Wohn- und Pflegezentrum B.________ in der Woche ein bis drei Mal am Mit-
tag im Service aus. Im März 2015 wurde das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Mit Un-

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terstützung des RAV Lachen fand A.______ ab 1. Juni 2015 eine Anstellung bei 
der Spitex J.________ mit einem Arbeitspensum von ca. 20-30% (Hausdienst; 
vgl. auch IV-act. 76-3/9 Mitte). Per 1. Dezember 2015 nahm A.______ eine 50%-
Stelle als Mitarbeiterin Verpflegung / Cafeteria im Alters- und Pflegeheim 
I.______ auf (IV-act. 58-1ff./13).

D. In einer Stellungnahme vom 7. Dezember 2015 veranschlagte die RAD-
Ärztin Dr.med. F.________ für A.______ ab September 2015 eine Arbeitsfähig-
keit von 50% für leichte körperliche Arbeiten ohne relevante Beanspruchung der 
Handfunktion, wobei zusätzlich eine Leistungsminderung von 10% anerkannt 
wurde (IV-act. 54-4/4). Nach einer Haushaltsabklärung am 25. Januar 2016 (IV-
act. 59-1/8) teilte die IV-Stelle A.______ mit Vorbescheid vom 22. März 2016 mit, 
dass voraussichtlich vom 1. April 2014 bis 31. Mai 2015 ein Anspruch auf eine 
ganze und vom 1. Juni 2015 bis 30. November 2015 auf eine Viertels-Rente be-
stehe. Ab 1. Dezember 2015 bestehe kein Anspruch mehr (IV-act. 61). Dagegen 
erhob A.______ am 28. April 2016 Einwand (IV-act. 64). 

Am 24. August 2016 wurde bei A.______ eine Denervation der MCC-Gelenke II 
rechts und II links wegen Arthrosenschmerzen durchgeführt (Mitteilung der IV 
vom 8.3.2017 [IV-act. 81-1/5]; entsprechende Arztberichte sind nicht aktenkun-
dig).

E. Per 30. September 2016 kündigte A.______ das Arbeitsverhältnis beim Al-
ters- und Pflegeheim I.______ (IV-act. 75). Per 1. Oktober 2016 erhöhte sie ihr 
Pensum als Haushelferin bei der Spitex J.________ auf 50% (Jahressollzeit) (IV-
act. 74, Änderungsvertrag vom 6.9.2016). 

F. Nach Eingang weiterer Arztberichte und Eingaben des hinzugezogenen 
Rechtsvertreters von A.______ (IV-act. 67 bis 73) ersetzte die IV-Stelle den bis-
herigen Vorbescheid durch einen neuen vom 25. Januar 2017 (IV-act. 78). In Er-
gänzung zum bisherigen abgestuften Rentenanspruch (ganze Rente vom 
1.4.2014-31.5.2015, Viertelsrente vom 1.6.2015-30.11.2015, keine Rente vom 
1.12.2015-30.9.2016) hielt die IV-Stelle fest, dass für die Zeit ab 1. Oktober 2016 
ein IV-Grad von 48% ermittelt worden sei und ab dann wiederum eine Viertels-
rente ausgerichtet werde (IV-act. 78-2/4). Mit Verfügungen vom 2. Mai 2017 
bestätigte die IV-Stelle das im Vorbescheid vom 25. Januar 2017 enthaltene 
Ergebnis und sprach A.______ nachträglich und zeitlich abgestuft die entspre-
chenden Rentenbeträge zu (IV-act. 82, 83 und 84).

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G. Am 2. Juni 2017 (Postaufgabe) lässt A.______ rechtzeitig Beschwerde 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz einreichen mit den folgenden An-
trägen:

1. Es seien die Verfügungen vom 02.05.2017 insofern aufzuheben, als dass der 
Anspruch auf mindestens eine halbe Rente negiert wird. 

2. Es sei der Beschwerdeführerin ab dem 1. Juni 2015 ununterbrochen den An-
spruch auf eine mindestens halbe Rente zuzusprechen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Es wird zudem die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels beantragt.

H. Mit Vernehmlassung vom 20. Juli 2017 stellt die Vorinstanz folgende An-
träge: 

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei, unter Kostenfolge zu Lasten der Vor-
instanz, insofern teilweise gutzuheissen, als dass in der Zeitspanne vom 1. Juni 
2015 bis 30. September 2016 ein Anspruch auf eine halbe IV-Rente besteht. 

2. Im Übrigen sei die Beschwerde, soweit sie die Zeitspanne ab 1. Oktober 2016 
betrifft, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin, abzuweisen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Was den in der Beschwerde gestellten Antrag auf einen zweiten Schriften-
wechsel anbelangt ist festzuhalten, dass gemäss Art. 61 des Bundesgesetzes 
über den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), 
wonach für das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht grundsätz-
lich das kantonale Verfahrensrecht für anwendbar erklärt wird, das kantonale 
Verfahren einfach und rasch sein muss (Art. 61 lit. a ATSG). Elemente des 
raschen Verfahrens sind namentlich kurze Fristen, Verzicht auf einen zweiten 
Schriftenwechsel und ein Verfahrensabschluss innert nützlicher Frist (Kieser, 
ATSG-Kommentar, 3. A. 2015, Art. 61 N 42). Gemäss § 41 des kantonalen 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) kann die Rechtsmittel-
instanz auf Antrag der Vorinstanz oder der Parteien oder von Amtes wegen einen 
zweiten Schriftenwechsel anordnen.

Vernehmlassend werden von der Vorinstanz zum Sachverhalt grundsätzlich 
keine neuen Tatsachen vorgebracht. Die Voraussetzungen (im Sinne von BGE 
119 V 323), welche einen zweiten Schriftenwechsel als unerlässlich erachten 
liessen, sind hier nicht gegeben. Abgesehen davon ist auf die höchstrichterliche 
Rechtsprechung hinzuweisen, wonach ein bereits mit der Verwaltungsgerichts-
beschwerde gestellter Antrag auf Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels als 
verfrüht gilt, da zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht beurteilt werden kann, ob 

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eine Stellungnahme zu den Eingaben der Vorinstanz erforderlich sein würde 
(Bundesgerichtsurteile 1C_240/2008 und 1C_241/2008 vom 27.8.2008 Erw. 7; 
4A_59/2008 vom 20.6.2008 Erw. 1; 8C_549/2007 vom 30.5.2008 Erw. 3; 
1A.276/2004 vom 12.7.2005 Erw. 2). Bei dieser Sach- und Rechtslage ist der 
bereits in der Beschwerde gestellte Antrag für einen zweiten Schriftenwechsel 
verfrüht und hier nicht zu beachten. Sodann hat die Beschwerdeführerin nach der 
Zustellung der Vernehmlassung keinen zweiten Schriftenwechsel beantragt und 
sich zum Inhalt dieser Vernehmlassung nicht geäussert. In diesem Sinne ist von 
der Durchführung eines weiteren Schriftenwechsels abzusehen.

2.1 Invalidität setzt eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy-
chischen Gesundheit voraus (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invali-
denversicherung [IVG; SR 831.20] vom 19.6.1959 sowie Art. 3 und 6ff. ATSG 
i.V.m. Art. 1 Abs. 1 IVG). Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung 
des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesund-
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zu-
dem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
Satz 2 ATSG). 

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

2.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der ihr verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Inva-
lidität stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, 
das die versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte 
(vgl. Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. A., 
Art. 28a N 27).

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2.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbs-
unfähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d; 106 V 
86 Erw. 2b; 105 V 139 Erw. 1c; 98 V 166 Erw. 2). Wer nicht mindestens teilweise 
arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig und mithin nicht invalid sein 
(vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

3.1.1  Was die infolge der gesundheitlichen Einschränkungen verbliebene und 
zumutbare Arbeitsfähigkeit der Versicherten anbelangt, gelangte die RAD-Ärztin 
Dr.med. F.________ nach Auswertung der medizinischen Akten in ihrer Stel-
lungnahme vom 7. Dezember 2015 zum Ergebnis, dass in einer leichten 
körperlichen Tätigkeit ohne überwiegende Beanspruchung der Handfunktion 
(kein Heben, kein Tragen, keine repetitiven manuellen Arbeiten) ab September 
2015 grundsätzlich von einer 50% Arbeitsfähigkeit (Pensum von 50%) auszu-
gehen sei, allerdings noch eine Leistungsminderung von 10% anerkannt werde 
(vgl. IV-act. 54-4/4). 

3.1.2  In der vorliegenden Beschwerde (S. 4 oben) wird ausdrücklich auf diese 
Beurteilung der erwähnten RAD-Ärztin abgestellt und sinngemäss argumentiert, 
dass die Invaliditätsbemessung nach Massgabe dieses Arbeitsfähigkeitsgrades 
von 50% für leichte adaptierte Tätigkeiten unter Einbezug einer anhaltenden 
Leistungseinschränkung von 10% (ab 21.5.2015) vorzunehmen sei (vgl. Be-
schwerdeschrift, S. 7, Ziff. 30; siehe auch Beschwerdeschrift S. 8, Ziff. 35). 

3.2 In der vorinstanzlichen Vernehmlassung (S. 4) wurde daran angeknüpft, 
dass die Versicherte in einem Pensum von 50% für die Spitex J.________ arbei-
tet. Nachdem es sich bei dieser aktuellen Anstellung gemäss Änderungsvertrag 
vom 6. September 2016 beim Pensum von 50% um eine Jahressollzeit handelt, 
mithin die aktuelle Beschäftigung jeweils nach Bedarf des Arbeitsgebers und den 
Möglichkeiten der Arbeitnehmerin abgesprochen wird (vgl. Vi-act. 74), ist dieser 
dargelegte Arbeitsfähigkeitsgrad hier nicht in Frage zu stellen. Dies gilt erst recht, 
als die beanwaltete Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde vom 2. Juni 2017 
nicht vorbringt, dass mit dieser aktuellen, am 6. September 2016 vereinbarten 
Beschäftigung (mit einem Arbeitspensum von 50% als Jahressollzeit) die verblie-
bene Arbeitsfähigkeit nicht adäquat ausgeschöpft werde. Namentlich machte die 
Beschwerdeführerin vor Gericht nicht geltend, dass diese aktuelle Beschäftigung 
unzumutbar sei bzw. gesamthaft ihr verbliebenes Leistungspotential überschrei-
te. 

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3.3 Zusammenfassend besteht kein Anlass, hinsichtlich der zumutbaren Ar-
beitsfähigkeit der Versicherten zusätzliche Abklärungen vorzunehmen. 

4. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist unbestritten, dass die Beschwer-
deführerin Anspruch auf IV-Rentenleistungen hat. Einig sind sich die Parteien 
(unter Einbezug der Ausführungen der IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung), dass 
die Versicherte:

 im Zeitraum vom 1. April 2014 bis zum 31. Mai 2015 Anspruch auf eine 
ganze IV-Rente sowie

 für den Zeitraum vom 1. Juni 2015 bis zum 30. September 2016 An-
spruch auf eine halbe IV-Rente hat.

Anzufügen ist, dass gemäss vorinstanzlicher Vernehmlassung für den Zeitraum 
vom 1. Juni 2015 bis zum 30. September 2016 ein IV-Grad von 53% aus der 
Gegenüberstellung eines Valideneinkommens von Fr. 52‘426.-- (hergeleitet aus 
der Tätigkeit in der Cafeteria im Wohn- und Pflegezentrum B.________ in 
C.________) und dem für den genannten Zeitraum massgebenden Invalidenein-
kommen von Fr. 24‘570.-- resultiert (vgl. zit. Vernehmlassung, S. 4, lit. c). Nach-
dem die Versicherte gegen diese korrigierte Berechnungsweise nichts vorge-
bracht hat, besteht kein Anlass, diesen IV-Grad für den genannten Zeitraum in 
Frage zu stellen.

5. Streitig und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch für den Zeitraum 
ab 1. Oktober 2016. Während die Vorinstanz für diesen Zeitraum ab 1. Oktober 
2016 eine Viertelsrente gewährt, vertritt die Beschwerdeführerin vor Gericht 
sinngemäss den Standpunkt, dass ihr ein Anspruch auf mindestens eine halbe 
IV-Rente zustehe.

5.1 In der Beschwerde wird gerügt, die Vorinstanz habe den Zeitpunkt der Be-
stimmung des Valideneinkommens falsch festgelegt. Im Rahmen einer allseitigen 
Prüfung könne es nicht angängig sein, auf das Valideneinkommen abzustellen, 
welches die Beschwerdeführerin im Rahmen der Tätigkeit beim Pflegeheim 
B.________ generiert habe. Im Gegenteil müsse im Rahmen einer allseitigen 
Prüfung das Valideneinkommen nach dem Beweismass der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit zum Revisionszeitpunkt bestimmt werden (vgl. Beschwerde 
S. 6 Ziff. 21). 

5.2 Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung ist das Valideneinkommen so 
konkret wie möglich zu bestimmen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 
Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige 

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Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen 
müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. In diesem Sinne 
bedarf das Abweichen vom zuletzt erzielten Verdienst besonderer Begründung 
(vgl. Bundesgerichtsurteil 9C_648/2016 vom 12.7.2017 Erw. 6.4.1 mit weiteren 
Hinweisen, u.a. auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2015 vom 2.3.2016 
Erw. 2.2 Abs. 3).  

5.3.1  Anlässlich des Abklärungsgesprächs vom 25. Januar 2016 wurde die Ver-
sicherte von der Abklärungsperson gefragt, welche Tätigkeit sie in welchem 
Ausmass ausüben würde, wenn sie gesundheitlich nicht beeinträchtigt wäre. Die 
Beschwerdeführerin antwortete, dass sie im Gesundheitsfall weiterhin als Mit-
arbeiterin Verpflegung / Service zu einem 90%-Arbeitspensum im Wohn- und 
Pflegezentrum B.________ in C.________ arbeiten würde; zusätzlich habe sie 
als Ferienablösung gearbeitet, so dass der Beschäftigungsgrad teilweise 100% 
erreicht habe (IV-act. 76-4/9). 

5.3.2  Im Lichte dieser Angaben ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 
das massgebende Valideneinkommen nach Massgabe des Verdienstes bei der 
Anstellung im Wohn- und Pflegezentrum B.________ ermittelt hat. Anhaltspunkte 
dafür, dass die Versicherte im Gesundheitsfall die Anstellung im Pflegezentrum 
B.________ (auch ohne gesundheitliche Probleme) aufgegeben und stattdessen 
eine Anstellung bei der Spitex J.________ gesucht bzw. gefunden hätte, sind 
weder ersichtlich, noch werden sie in der vorliegenden Beschwerde substantiiert 
geltend gemacht. Damit bleibt es dabei, dass das Valideneinkommen aus der 
jahrelang (seit April 2006) ausgeübten Anstellung im Pflegezentrum B.________ 
herzuleiten ist.

5.3.3  Den vorliegenden Akten ist zu entnehmen, dass die Versicherte in den 
letzten Jahren ihrer Anstellung im Pflegezentrum B.________ teilweise arbeits-
unfähig war und deswegen Krankentaggeldleistungen ausgerichtet wurden (so 
beispielsweise im Dezember 2011, im Januar 2012 und von Juni bis September 
2013; vgl. IV-act. 35-9ff./11). Die letzte längere Periode ohne Krankentaggeldleis-
tungen betrifft nach der Aktenlage den Zeitraum von Februar 2012 bis Dezember 
2012. In dieser 11-monatigen Zeitspanne erzielte die Versicherte durch ihre 
Arbeitskraft im Alters- und Pflegezentrum B.________ ein monatliches Gehalt 
von 11x Fr. 3‘681.90 (= Fr. 40‘500.90), hinsichtlich 13. Monatslohn (ohne Januar 
2012) einen Betrag von Fr. 3‘540.25, hinsichtlich Boni (ohne Januar 2012) einen 
Betrag von Fr. 1‘970.-- sowie insgesamt Fr. 2‘134.75 an Wochenendzulagen 
(ohne Januar 2012), zusammen Fr. 48‘155.90 (40‘500.90 + 3‘540.25 + 1‘970 + 2‘134.75) für 
11 Monate im Jahr 2012, was umgerechnet auf ein ganzes Jahr einen Jahres-

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lohn von Fr. 52‘533.70 (48‘155.90 : 11 x 12) ergibt. Ein solcher Jahreslohn für 2012 
von Fr. 52‘533.70 korrespondiert mit den Angaben der Versicherten in der IV-
Anmeldung vom 31. August 2013, wonach sie für 2013 ein Jahreseinkommen 
von Fr. 53‘183.-- erreicht hätte (was gegenüber dem Vorjahr 2012 eine geringe 
Erhöhung um Fr. 649.30 bzw. umgerechnet pro Monat durchschnittlich einen Zu-
schlag von Fr. 54.10 ergeben hätte, was realistisch erscheint, vgl. IV-act. 24-4/6, 
Ziff. 5.4). Anzufügen ist, dass in der vorstehenden Berechnung des Jahreslohnes 
das im Jahre 2012 entrichtete (kleine) Dienstaltersgeschenk nicht angerechnet 
worden ist (vgl. IV-act. 35-10/11). Schliesslich übersteigt das vorstehend anhand 
der Lohnangaben des langjährigen Arbeitgebers ermittelte Valideneinkommen 
per 2012 von Fr. 52‘533.70 das aus den Tabellenlöhnen der LSE 2012 (TA1) für 
Frauen im tiefsten Kompetenzniveau erzielte Durchschnittseinkommen von jähr-
lich Fr. 51‘441.-- (4‘112 pro Monat, umgerechnet auf eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit 
von 41.7 h/Woche ergibt 4‘112 : 40 x 41.7 = 4‘286.76; 4‘286.76 x 12 = 51‘441.12) nur unwesent-
lich.

5.3.4  Berücksichtigt man die Entwicklung des Nominallohnindexes für Frauen 
per 2012 im Sektor 3 (Dienstleistungssektor, umfassend die Wirtschaftszweige 
45 bis 96) von 101.9 auf den Stand per 2016 von 105.0 (gemäss Bundesamt für 
Statistik, Schweiz. Lohnindex aufgrund der Daten der Sammelstelle für die Statis-
tik der Unfallversicherung, Tabelle T1.2.10), resultiert aus den Angaben für den 
oben ermittelten Jahreslohn per 2012 von Fr. 52‘533.70 ein hochgerechneter 
Jahreslohn per 2016 von Fr. 54‘131.90 (52‘533.70 : 101.9 x 105.0), was durchschnittlich 
Fr. 4‘511.-- pro Monat (inkl. Anteil 13. Monatslohn) ergibt und nicht übersetzt er-
scheint. Bei dieser Sachlage rechtfertigt es sich zusammenfassend, das Validen-
einkommen per 2016 auf insgesamt Fr. 54'131.90 zu veranschlagen (statt 
Fr. 52‘664.-- gemäss vorinstanzlicher Berechnung in der Vernehmlassung).

5.4 Zur Berechnung des Invalideneinkommens knüpfte die Vorinstanz am 
aktuellen Verdienst der Versicherten bei der Spitex J.________ an, wonach der 
Jahresverdienst per 2016 (inkl. 13. Monatslohn) bei einem 100% Pensum die 
Summe von Fr. 54‘600.-- ausmacht, womit bei einem vereinbarten Arbeits-
pensum von 50% (mit Jahressollzeit) ein Verdienst von Fr. 27‘300.-- resultiert 
(vgl. IV-act. 74). Diese Herleitung des Invalideneinkommens gibt keinen Anlass 
zur Beanstandung und wird im Übrigen in der Beschwerde nicht substantiiert in 
Frage gestellt.

5.5 Bei einem massgebenden Valideneinkommen per 2016 von Fr. 54‘131.90 
und einem Invalideneinkommen per 2016 von Fr. 27‘300.-- beträgt der mass-
gebende Invaliditätsgrad aufgerundet 50% (54‘131.90 minus 27‘300 = 26‘831.90; 

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26‘831.90 : 54‘131.90 x 100 = 49.567). Zur höchstrichterlichen Rechtsprechung, wo-
nach ein rechnerisch exakt ermitteltes Ergebnis nach den Regeln der Mathematik 
auf die nächste ganze Prozentzahl auf- oder abzurunden ist, wird auf BGE 130 V 
121 verwiesen.

6. Zusammenfassend ist die Beschwerde dahingehend gutzuheissen, dass 
der Beschwerdeführerin ab 1. Juni 2015 ein Anspruch auf eine halbe IV-Rente 
zusteht (massgebender IV-Grad ab Oktober 2016: 50%; zuvor gemäss Berech-
nung der Vorinstanz 53%). Die Nachzahlung der entsprechenden Rentenbeträge 
ist Sache der Vorinstanz.

7. Diesem Ergebnis entsprechend gehen die Verfahrenskosten zu Lasten der 
Vorinstanz. Zudem hat die beanwaltete Beschwerdeführerin Anspruch auf eine 
Parteientschädigung. Die Bemessung der Parteientschädigung richtet sich nach 
dem Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411). Die Vergütung 
wird nach pflichtgemässem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 Satz 3 GebTRA). 
§ 14 GebTRA sieht für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vor. In diesem Rahmen ist die Vergütung 
nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der 
Art der Arbeitsleistung sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 
Abs. 1 GebTRA). Im Lichte all dieser Aspekte und der Aktenlage wird die Partei-
entschädigung auf Fr. 2‘300.-- festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird dahingehend im Sinne der Erwägungen gutgeheissen 
und die angefochtenen Verfügungen vom 2. Mai 2017 entsprechend 
abgeändert, als die IV-Stelle der Versicherten (nebst der ganzen IV-Rente 
für den Zeitraum vom 1. April 2014 bis 31. Mai 2015) mit Wirkung ab 1. 
Juni 2015 eine halbe IV-Rente auszurichten hat. 

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Vorinstanz 
auferlegt. Dies wird zahlungsverkehrsmässig so umgesetzt, dass das Ge-
richt den von der Beschwerdeführerin bezahlten Kostenvorschuss von 
Fr. 500.-- einbehält und die Vorinstanz dem Rechtsvertreter der Beschwer-
deführerin noch Fr. 500.-- zu bezahlen hat. 

3. Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-
digung von Fr. 2'300.-- zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 7. Februar 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 14. Februar 2018