# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4e3d8bf1-4ed5-50c7-8926-5ce1fe735997
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-05
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 05.11.2018 III 2018 87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-87_2018-11-05.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Einzelrichter

III 2018 87

Entscheid vom 5. November 2018 

Parteien A.________ und B.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,

gegen

1. Gemeinderat Ingenbohl, Parkstrasse 1, Postfach 253, 
6440 Brunnen,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. D.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin MLaw E.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Baubewilligung)

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Sachverhalt:

A. Am 30. September 2016 reichte die D.________ AG (Bauherrschaft) bei 
der Gemeinde Ingenbohl das Baugesuch für das Bauvorhaben "Abbruch Bestand 
und Neubau Mehrfamilienhaus F.________ (Ort)", auf den Grundstücken 
KTN 001 (123 m2) und 002 (1'794 m2), beide im Eigentum der Bauherrschaft, ein. 
Dieses Bauvorhaben wurde im Amtsblatt Nr. xy publiziert und öffentlich aufge-
legt. 

Innert Frist erhoben neben Dritten auch A.________ und B.________ 
(A.________ ist Eigentümer der südlich des Baugrundstückes KTN 002 und nur 
durch die G.________ (Strasse) von diesem getrennt liegenden Parzelle 
KTN 003 [947 m2]) mit Eingabe vom 27. Oktober 2016 beim Gemeinderat Ingen-
bohl öffentlich-rechtliche Einsprache mit den folgenden Anträgen:

1. Das Baugesuch sei abzuweisen und die Baubewilligung sei zu verweigern. 

2. Die gewässerschutzrechtliche Bewilligung nach Art. 19 Abs. 2 des 
Gewässerschutzgesetzes (GSchG; SR 814.20) für die Bauten in der 
Gewässerschutzzone Au (Luftschutzkeller Einstellhalle, Keller etc.) sei zu 
verweigern. 

3. Die Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des Strassenabstandes zur 
G.________(Strasse) sei zu verweigern.

4. Die in der künftigen Kernzone 2 auf den KTN 001 und 002, G.________ 
(Strasse) eingezeichnete Bauflucht (gemäss Beschluss des Gemeinderates 
Ingenbohl vom 2. August 2016 über den Kernzonenplan 1:100, Plan 381-23 
der H.________ AG vom 24. Juni 2016) sei zu beachten; deshalb seien 
wesentliche Teile der Gebäudefassade auf die obligatorische Bauflucht zu 
stellen oder maximal 1.5 m dahinter. Soweit das Bauprojekt davon abweicht, 
sei die Ausnahmebewilligung gemäss Ziff. 3 zu verweigern.

5. Eventuell: Der Gemeinderat Ingenbohl habe für das Areal der künftigen 
Kernzone 2 gemäss seinem Beschluss vom 2. August 2016 über den 
Kernzonenplan 1:100 (Plan 381-23 der H.________ AG vom 24. Juni 2016) 
und somit auch für die KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) Brunnen 
Planungszonen nach § 14 PBG festzulegen.

6. Gleichzeitig mit den Planungszonen seien für die Kernzonenplanung zum 
bestehenden Baureglement ergänzende Bau- und Nutzungsvorschriften zu 
erlassen (gemäss der vom Gemeinderat Ingenbohl am 2. August 2016 
beschlossenen "Ergänzung Baureglement Kernzonenplanung" entsprechend 
den Formulierungsvorschlägen der H.________ AG vom 24. Juni 2016, Plan 
381-23 = Baureglement, nachfolgend BauR-E), namentlich Art. 4, Art. 6, 
Art. 8, Art. 37, Art. 44, Art. 45, Art. 46, Art. 47, Art. 48, Art. 49 und Art. 60.

7. In Absprache mit den externen Beratern und den Planungsbüros (gemäss 
Arbeitsorganisation für die Kernzonenplanung) sei für das quartierrelevante 
Neubauprojekt auf den KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) ein 
qualifiziertes Planungsverfahren nach Art. 84 der provisorischen 
Bauvorschriften zur Kernzonenplanung (Ergänzung Baureglement gemäss 

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Beschluss des Gemeinderates vom 2. August 2016) durchzuführen, das 
heisst ein Projektwettbewerb nach der SIA Norm 142/2009 oder 143/2009 mit 
mindestens drei bestqualifizierten Architekturfirmen. 

8. Aufgrund des Ergebnisses des qualifizierten Planungsverfahrens habe der 
Gemeinderat Ingenbohl für die KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) 
einen Gestaltungsplan nach § 24 PBG, §§ 22 ff. Vollzugsverordnung zum 
Baugesetz (400.111) und den Art. 77 ff. des Baureglements der Gemeinde 
Ingenbohl vom 22. August 2002 (BauR) zu verlangen. 

9. Danach habe der Gemeinderat über den Gestaltungsplan das 
Mitwirkungsverfahren gemäss § 25 Abs. 1 PBG durchzuführen. 

10. Der Gemeinderat Ingenbohl habe aufgrund der Ergebnisse des qualifizierten 
Planverfahrens im Gestaltungsplan über die KTN 001 und 002, G.________ 
(Strasse) das maximal zulässige Nutzungsmass im Sinne von Art. 60 
"Kernzonenplanung Ergänzung Baureglement" festzulegen (gemäss dem 
Beschluss des Gemeinderates Ingenbohl vom 2. August 2016 entsprechend 
den Formulierungsvorschlägen der H.________ AG vom 24. Juni 2016, Plan 
381-23). 

11. Der Gestaltungsplan für die KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) und das 
neue Baugesuch seien anschliessend im Amtsblatt während 30 Tagen 
bekannt zu machen und während 30 Tagen öffentlich aufzulegen.

12. Das Bauvorhaben auf den KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) sei 
gemäss § 36 PBG mit einer Bausperre zu belegen. 

13. Eventuell: Der Gestaltungsplan für die KTN 001 und 002, G.________ 
(Strasse) sei durch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission 
(ENHK) begutachten zu lassen, namentlich die Auswirkungen der neu zu 
planenden Ersatzbauten auf die bestehende "Baugruppe (B) 02 Wohn- und 
Fischerquartier am I.________, 19./20. Jh." gemäss ISOS sowie die 
Vereinbarkeit des Gestaltungsplans mit den von der Kommission speziell zu 
formulierenden Schutzzielen für die Umgebung und im Besonderen die 
Verträglichkeit des Gestaltungsplans und der neu zu planenden Ersatzbauten 
mit der bestehenden "lockeren Einzelbebauung" im Quartier und unter 
besonderer Berücksichtigung der vorhandenen Grünräume. 

14. Eventuell: Das Baugesuch für die KTN 001 und 002, G.________ (Strasse), 
sei durch den Verein J.________ oder durch andere neutrale 
Sachverständige im Sinn des § 24 Abs. 1 lit. e Verwaltungsrechtspflegegesetz 
(VRP) begutachten zu lassen; namentlich die Auswirkungen des geplanten 
Ersatzbaus auf die bestehende "Baugruppe B 02 Wohn- und Fischerquartier 
am I.________, 19./20. Jh." gemäss ISOS sowie die Vereinbarkeit des 
Baugesuchs für die KTN 001 und 002 mit Art. 6 BauR, unter besonderer 
Berücksichtigung der bestehenden "lockeren Einzelbebauung" und der 
vorhandenen Grünräume. 

15. Den Einsprechern sei Gelegenheit zu geben, zu den erwähnten 
Fachgutachten Stellung zu nehmen. 

16. Das Areal für die KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) sei in Augenschein 
zu nehmen - die Zustimmung durch die Grundeigentümerin vor-ausgesetzt - 
namentlich auch von der Dachterrasse des benachbarten Hauses 
K.________. 

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17. Subeventuell: Vor Baubeginn und nach Abschluss der Bautätigkeit seien zur 
Beweissicherung (vgl. Art. 111 Norm SIA 118) von den Gebäuden auf dem 
Grundstück Nr. 003 der Einsprecher GV-Nr. 004 und 005 im Auftrag und auf 
Kosten der Bauherrschaft Zustands- und Rissaufnahmen durch ein 
neutralisiertes [sic], spezialisiertes Büro durchzuführen und zu dokumentieren.

18. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Bauherrschaft. 

B. Mit Gesamtentscheid vom 14. März 2017 erteilte das kantonale Amt für 
Raumentwicklung (ARE) die kantonale Baubewilligung unter Auflagen und Ne-
benbestimmungen. Die Einsprache von A.________ und B.________ wurde ab-
gewiesen. 

Mit Beschluss (GRB) Nr. 524 vom 11. April 2017 erteilte der Gemeinderat Ingen-
bohl unter Eröffnung des kantonalen Gesamtentscheides vom 14. März 2017 die 
Baubewilligung für den Abbruch der bestehenden Bauten und den Neubau für 
ein Mehrfamilienhaus inkl. Einstellhalle unter Auflagen (Disp.-Ziff. 1). Die Ein-
sprache von A.________ und B.________ wurde abgewiesen (Disp.-Ziff. 1.2). 
Für die Unterschreitung des Strassenabstandes zur G.________(Strasse) wurde 
gestützt auf § 73 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 PBG sowie § 42 Abs. 1 StraG eine Aus-
nahmebewilligung erteilt, verbunden mit der Auflage, dass der Gemeinde entlang 
der Südfassade ein öffentliches Fusswegrecht eingeräumt wird (Disp.-Ziff. 1.3).

C. Gegen diese Baubewilligung GRB Nr. 524 vom 11. April 2017 erhoben 
A.________ und B.________ mit Eingabe vom 15. Mai 2017 Beschwerde beim 
Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen: 

1. Die Beschwerde sei gutzuheissen.

2. Der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 14. März 2017 
und der Entscheid des Gemeinderates Ingenbohl vom 11. April 2017 seien 
aufzuheben. 

(3.-6. analog den Einsprachenanträgen 1.-4.)

7. Eventuell: Der Regierungsrat habe den Gemeinderat Ingenbohl "anzuweisen", 
dass dieser für das Areal der künftigen Kernzone 2 gemäss seinem Beschluss 
vom 2. August 2016 über den Kernzonenplan 1:100 (Plan 381-23 der 
H.________ AG vom 24. Juni 2016) und somit auch für die KTN 001 und 002, 
G.________ (Strasse) Planungszonen nach § 14 PBG festzulegen habe.

8. Subeventuell: Das Volkswirtschaftsdepartement habe für das Areal der 
künftigen Kernzone 2 gemäss Beschluss des Gemeinderates Ingenbohl vom 
2. August 2016 über den Kernzonenplan 1:100 (Plan 381-23 der H.________ 
AG vom 24. Juni 2016) und somit auch für die KTN 001 und 002, G.________ 
(Strasse) im Sinn von § 10 PBG einen Nutzungsplan mit zugehörigen 
Vorschriften zu erlassen und gleichzeitig bis zum Erlass des kantonalen 
Nutzungsplans Planungszonen im Sinn von § 12 PBG zu bestimmen. 

(9.-16. Analog den Einspracheanträgen 6.-13.).

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17. Eventuell: Das Baugesuch für die KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) 
sei zwingend durch die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission 
(ENHK) begutachten zu lassen, namentlich die Auswirkungen der neu zu 
planenden Ersatzbauten auf die bestehende "Baugruppe (B) 02 Wohn- und 
Fischerquartier am I.________, 19./20. Jh." gemäss ISOS sowie die 
Vereinbarkeit des Gestaltungsplans mit den von der Kommission speziell zu 
formulierenden Schutzzielen für die Umgebung und im Besonderen die 
Verträglichkeit des Gestaltungsplans und der neu zu planenden Ersatzbauten 
mit der bestehenden "lockeren Einzelbebauung" im Quartier und unter 
besonderer Berücksichtigung der vorhandenen Grünräume. 

18. Subeventuell: (Analog dem Einspracheantrag 14). 

(19.-20./21. Analog Einspracheanträge 15.-16./18.). 

Am 15. Februar 2018 führte das instruierende Sicherheitsdepartement den bean-
tragten Augenschein durch. 

D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 243/2018 vom 10. April 2018 entschied der Regie-
rungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) in der Höhe von Fr. 2000.-- 
werden zur Hälfte (Fr. 1000.--) den Beschwerdeführern und zu einem Viertel 
(Fr. 500.--) der Beschwerdegegnerin auferlegt, ein Viertel (Fr. 500.--) wird auf 
die Staatskasse genommen. (…).

3. Die Beschwerdeführer haben der Beschwerdegegnerin eine reduzierte 
Parteientschädigung von Fr. 1500.-- zu bezahlen. 

(4.-6.  Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

E. Gegen diesen RRB Nr. 243/2018 (Versand am 17.4.2018) erheben 
A.________ und B.________ mit Eingabe vom 8. Mai 2018 (Postaufgabe am 
gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz mit den folgenden Anträgen:

1. Die Beschwerde sei gutzuheissen.

2. Der Beschluss des Regierungsrates vom 10. April 2018 (Beschluss 
Nr. 243/2018) sei aufzuheben. 

3. Der Gesamtentscheid des Amtes für Raumentwicklung vom 14. März 2017 
und der Entscheid des Gemeinderates Ingenbohl vom 11. April 2017 seien 
aufzuheben. 

4. Das Baugesuch sei abzuweisen und die Baubewilligung sei zu verweigern. 

5. Das Baugesuch für die KTN 001 und 002, G.________ (Strasse) sei durch die 
Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) begutachten zu 
lassen, namentlich die Auswirkungen der neu zu planenden Ersatzbauten auf 
die bestehende "Baugruppe (B) 02 Wohn- und Fischerquartier am I.________, 
19./20. Jh." gemäss ISOS sowie die Vereinbarkeit mit den von der 
Kommission speziell zu formulierenden Schutzzielen für die Umgebung und 

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im Besonderen die Verträglichkeit der Ersatzbauten mit der bestehenden 
"lockeren Einzelbebauung" im Quartier und unter besonderer 
Berücksichtigung der vorhandenen Grünräume. 

6. Eventuell: Die Angelegenheit sei im Sinne der Erwägungen des Entscheids 
des Verwaltungsgerichts an das kantonale Amt für Umweltschutz 
zurückzuweisen, damit die Problematik des Grundwassers geklärt und 
anschliessend zusammen mit der Baubewilligung neu auch über die 
Gewässerschutzbewilligung entschieden werden kann.

7. Eventuell: Die gewässerschutzrechtliche Bewilligung nach Art. 19 des 
Gewässerschutzgesetzes (GSchG; SR 814.20) für die Bauten in der 
Gewässerschutzzone Au (Luftschutzkeller, Einstellhalle, Keller etc.) sei zu 
verweigern. 

8. Eventuell: Die Ausnahmebewilligung für das Unterschreiten des 
Strassenabstandes zur G.________(Strasse) sei zu verweigern. 

9. Eventuell: Die in der künftigen Kernzone 2 auf den KTN 001 und 002, 
G.________ (Strasse), eingezeichnete Bauflucht (gemäss Beschluss des 
Gemeinderates Ingenbohl vom 2. August 2016 über den Kernzonenplan 
1:100, Plan 381-23 der H.________ AG vom 24. Juni 2016) sei zu beachten; 
deshalb seien wesentliche Teile der Gebäudefassade auf die obligatorische 
Bauflucht zu stellen oder maximal 1.5 m dahinter. 

Soweit das Bauprojekt davon abweicht, sei die Ausnahmebewilligung gemäss 
Ziff. 8 zu verweigern.

10. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 
Beschwerdegegnerin. 

F. Mit Vernehmlassung vom 16. Mai 2018 beantragt das ARE die Abweisung 
der Beschwerde unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. Der 
Gemeinderat beantragt am 22. Mai 2018, die Beschwerde sei, soweit auf sie 
einzutreten sei, abzuweisen, unter Kostenfolgen zu Lasten der 
Beschwerdeführer. Ebenfalls Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu 
Lasten der Beschwerdeführer beantragen das Sicherheitsdepartement sowie die 
Beschwerdegegnerin vernehmlassend am 24. Mai 2018 bzw. 29. Juni 2018. 

G. Mit Replik vom 6. August 2018 halten die Beschwerdeführer an ihren mit 
der Beschwerde vom 8. Mai 2018 gestellten Anträgen fest. 

H. Die Beschwerdegegnerin, das Sicherheitsdepartement sowie der 
Gemeinderat teilen mit Schreiben vom 16. August 2018 bzw. 17. August 2018 
bzw. 24. August 2018 ihren jeweiligen Verzicht auf eine Duplik mit. 

I. Mit Schreiben vom 16. Oktober 2018 teilen die Beschwerdeführer dem 
Verwaltungsgericht mit, die Parteien hätten sich "aussergerichtlich geeinigt"; sie 
zögen ihre Beschwerde zurück. Es werde um die Abschreibung des 
gegenstandslos gewordenen Verfahrens ersucht. Aufgrund der besonderen 

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Umstände werde um den ausnahmsweisen Verzicht auf eine Kostenauflage oder 
zumindest um eine angemessene Herabsetzung der Kosten ersucht. 

Das Verwaltungsgericht stellte dieses Schreiben der Beschwerdeführer am 
18. Oktober 2018 den Parteien zu unter Ansetzung einer Frist zu allfälligen 
Stellungnahme (bis 31.10.2018). Hierzu liess sich die Beschwerdegegnerin innert 
Frist vernehmen. Die Vorinstanzen äusserten sich nicht. 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde ist infolge Rückzugs der Beschwerde als gegenstandslos 
am Protokoll abzuschreiben (§ 28 lit. a des Gesetzes über die 
Verwaltungsrechtspflege [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). 

2.1 Die Kosten für den Erlass von Verfügungen trägt in der Regel die Partei, 
welche den Erlass verlangt hat (§ 72 Abs. 1 VRP). Die Kosten für den Erlass ei-
nes Entscheides oder Zwischenbescheides werden in der Regel der unterliegen-
den Partei überbunden. Unterliegt sie nur teilweise, werden die Kosten auf die 
Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

2.2 Im Rechtsmittelverfahren und in verwaltungsgerichtlichen Klagefällen hat 
die unterliegende der obsiegenden Partei eine dem Aufwand angemessene Ent-
schädigung auszurichten, welche die Behörde festsetzt (§ 74 Abs. 1 VRP). Ob-
siegt die Behörde im Rechtsmittelverfahren, so wird der von ihr vertretenen juris-
tischen Person keine Parteientschädigung zugesprochen. Soweit jedoch Bezirke, 
Gemeinden und Körperschaften des kantonalen öffentlichen Rechts sich im Ver-
fahren anwaltschaftlich vertreten lassen, findet § 74 Abs. 1 VRP Anwendung 
(§ 74 Abs. 2 VRP).

3.1 Die Gerichtsgebühren sind grundsätzlich gemäss den gesetzlichen Ansät-
zen festzusetzen (§ 3 Abs. 1 der Gebührenordnung für die Verwaltung und die 
Rechtspflege im Kanton Schwyz [GebO; SRSZ 173.111] vom 20.1.1975). Be-
steht ein Mindest- und Höchstansatz, so ist die Gebühr für den Einzelfall nach 
der Bedeutung der Sache und nach Zeitaufwand festzusetzen. Dabei darf für die 
Berechnung des Zeitaufwandes ein Ansatz von Fr. 180.-- für die Stunde nicht 
überschritten werden (§ 3 Abs. 2 GebO). Barauslagen und Entschädigungen sind 
zu den Gebühren hinzuzurechnen, ausgenommen Kanzleigebühren, die in der 
Gebühr enthalten sein können (§ 4 Abs. 1 GebO).

Für die Behandlung einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde sieht § 25 Ziff. 29  
GebO einen Kostenrahmen von Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.-- vor, für einen Einzel-
richterentscheid einen solchen von Fr. 60.-- bis Fr. 2'000.-- (Ziff. 28). Wird ein 

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Verfahren abgeschrieben, so kann die Gebühr erlassen oder unter den Mindest-
ansatz herabgesetzt werden (§ 25 Ziff. 32 GebO).

3.2 Für das verwaltungsgerichtliche Verfahren ist ein einfacher 
Schriftenwechsel vorgesehen (vgl. § 41 VRP). Vorliegend machten die 
Beschwerdeführer von ihrem Replikrecht Gebrauch; die Beschwerdegegnerin 
und die Vorinstanzen verzichteten auf eine Duplik. Nach Eingang der letzten 
Verzichtserklärung auf eine Duplik (Schreiben des Gemeinderates vom 
24.8.2018) wurde die Sachbearbeitung in Angriff genommen, die sich im 
Zeitpunkt des Beschwerderückzugs mit Schreiben vom 16. Oktober 2018 ihrem 
Abschluss näherte. Bei dieser Sachlage lässt sich ein Verzicht auf die Erhebung 
von Verfahrenskosten nicht mehr vertreten. Die Grundsätze der Sparsamkeit und 
Wirtschaftlichkeit sowie der Verursacherfinanzierung sind auch vom 
Verwaltungsgericht zu beachten (§ 46a Abs. 1 des Justizgesetzes [JG; 
SRSZ 231.110] vom 18.11.2009 i.V.m. § 3 des Gesetzes über den kantonalen 
Finanzhaushalt [FHG; SRSZ 144.110] vom 20.11.2013). 

3.3 Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
sind auf Fr. 1'500.-- festzusetzen. 

3.4.1  Dem Rückzugsschreiben sind keine Angaben betreffend die Regelung der 
Kosten und Entschädigungen zu entnehmen. Gemäss der Mitteilung der 
Beschwerdegegnerin vom 22. Oktober 2018 erfolgt der Rückzug der Beschwerde 
durch die Beschwerdeführer in gegenseitiger Absprache. 

Des Weiteren werde um Kenntnisnahme ersucht, dass die Parteien die 
aufgelaufenen Kosten des vorliegenden Verfahrens vergleichsweise bereits 
anderweitig geregelt hätten. In Absprache mit den Beschwerdeführern werde 
daher um einen Verzicht der Verteilung der Parteikosten im 
Abschreibungsentscheid ersucht, eventualiter seien die Parteikosten 
wettzuschlagen. 

3.4.2  Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- sind somit (analog zum 
Eventualantrag auf Wettschlagung der Parteikosten, und wie es auch dem 
Wesen eines Vergleichs grundsätzlich entspricht) je zur Hälfte (je Fr. 750.--) den 
Beschwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit) einerseits und der 
Beschwerdegegnerin anderseits aufzuerlegen. Über die Parteikosten 
verständigen sich die Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin 
aussergerichtlich. 

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Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird infolge Rückzugs als gegenstandslos am Protokoll 
abgeschrieben.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 1'500.-- werden je zur Hälfte (je Fr. 750.--) den Beschwerdeführern 
(unter solidarischer Haftbarkeit) einerseits und der Beschwerdegegnerin 
anderseits auferlegt. 

Die Beschwerdeführer haben am 16. Mai 2018 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'500.-- geleistet, so dass ihnen Fr. 1'750.-- aus der Gerichtskasse 
zurückzuerstatten sind.

Die Beschwerdegegnerin hat ihr Betreffnis von Fr. 750.-- innert 30 Tagen 
seit Zustellung des Entscheids auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwal-
tungsgerichts zu überweisen. 

3. Die Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin regeln allfällige Par-
teientschädigungen aussergerichtlich. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über 
das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R; unter Beilage der Ein-

gabe der Beschwerdegegnerin vom 22.10.2018)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R)
- den Gemeinderat Ingenbohl (R; unter Beilage der Eingabe der Be-

schwerdegegnerin vom 22.10.2018)
- den Regierungsrat (unter Beilage der Eingabe der Beschwerdegegnerin 

vom 22.10.2018)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (unter Bei-

lage der Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 22.10.2018)

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- und das kantonale Amt für Raumentwicklung (unter Beilage der Eingabe 
der Beschwerdegegnerin vom 22.10.2018)

- das Bundesamt für Umwelt (BAFU), 3003 Bern (A)
- und das Bundesamt für Kultur (BAK), Hallwylstrasse 15, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 5. November 2018

Der Einzelrichter:

lic.iur. Achilles Humbel

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. November 2018