# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a5069eed-0272-54d4-844f-3c6fab4b1671
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.06.2010 A-2711/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2711-2010_2010-06-17.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-2711/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  J u n i  2 0 1 0

Richter Michael Beusch (Vorsitz), 
Richter Pascal Mollard, Richter Daniel de Vries Reilingh, 
Gerichtsschreiberin Nadine Mayhall.

X._______, ...,
vertreten durch ...,
Beschwerdeführerin,

gegen

Oberzolldirektion (OZD),
Sektion LSVA 4, Monbijoustrasse 91, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe 
(Vereinbarkeit der Abgabeerhöhung mit höherrangigem 
Recht).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-2711/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht  am 28. Oktober 2009 im Verfah-
ren  A-5553/2008  die  Beschwerde  der  X._______  (Beschwerdefüh-
rerin)  gegen  den  Einspracheentscheid  der  Eidgenössischen 
Zollverwaltung,  Oberzolldirektion (OZD),  vom 26. Juni  2008 – soweit 
es darauf eingetreten ist – gutgeheissen und die Sache zur Neubeur-
teilung an die Vorinstanz zurückgewiesen, entsprechend keine Verfah-
renskosten erhoben und der Beschwerdeführerin eine Parteientschädi-
gung zu Lasten der OZD zugesprochen hat;

dass  das  Bundesgericht  im  Urteil  vom  19. April  2010  (Verfahren 
2C_800/2009)  unter Bestätigung des Einspracheentscheids der OZD 
das  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  28. Oktober  2009 
aufgehoben  und dieses  angewiesen  hat,  die  Kosten und Entschädi-
gung für das verwaltungsgerichtliche Verfahren neu zu verlegen;

dass gemäss dem bundesgerichtlichen Urteil  die Beschwerdeführerin 
auch  für  das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  als  voll-
ständig unterliegende Partei zu gelten hat, die nach Art.  63 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom 20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsver-
fahren (VwVG, SR 172.021) die Verfahrenskosten zu übernehmen hat, 
welche gemäss Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE,  SR  173.320.2)  mit  Urteil  vom  28. Oktober  2009  (E. 10.2) 
bereits auf Fr. ... angesetzt worden sind und nun definitiv festgesetzt 
sowie  mit  dem Kostenvorschuss  der  Beschwerdeführerin  in  gleicher 
Höhe verrechnet werden;

dass  für  das  vorliegende  Verfahren  gestützt  auf  Art. 6  Bst. b  VGKE 
infolge der geringen Bemühungen des Bundesverwaltungsgerichts der 
Beschwerdeführerin keine Verfahrenskosten auferlegt werden;

dass  bei  diesem  Verfahrensausgang  weder  für  das  Verfahren 
A-5553/2008 noch für das vorliegende Verfahren eine Parteientschädi-
gung an die Beschwerdeführerin auszurichten ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG 
und Art. 7 VGKE e contrario).

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A-2711/2010

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Verfahrenskosten im Verfahren A-5553/2008 vor dem Bundesver-
waltungsgericht  von  Fr. ...  werden  der  Beschwerdeführerin  auferlegt 
und mit dem von ihr in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss ver-
rechnet. 

2.
Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben.

3.
Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Beusch Nadine Mayhall

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A-2711/2010

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 
Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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