# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6791fe37-0793-5073-aca4-35e2c8d5cecf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-12-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.12.2022 E-5656/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5656-2022_2022-12-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-5656/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  D e z e m b e r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richterin Déborah D'Aveni, 

Gerichtsschreiber Matthias Neumann   

 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Burundi,  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 2. Dezember 2022 / N (…). 

 

 

 

E-5656/2022 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer suchte am 23. Oktober 2022 in der Schweiz um 

Asyl nach. Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank 

(Zentraleinheit-Eurodac) ergab, dass er bereits am 18. Oktober 2022 in 

Kroatien um Asyl ersucht hatte. 

B.  

Am 8. November 2022 beauftragte der Beschwerdeführer die Mitarbeiten-

den des Rechtsschutzes für Asylsuchende Bundesasylzentrum B._______ 

mit der Wahrung seiner Rechte.  

C.  

Die Vorinstanz gewährte dem Beschwerdeführer am 17. November 2022 

das rechtliche Gehör (Dublin-Gespräch) zu einem allfälligen Nichteintre-

tensentscheid und einer Überstellung nach Kroatien. 

Dabei machte er geltend, er habe in Kroatien kein Asylgesuch eingereicht, 

weil er dort schlecht behandelt worden sei. Man habe ihn geschlagen und 

Hunde benützt. Die Polizei habe ihn zur Abgabe von Fingerabdrücken ge-

zwungen, ihm Fusstritte gegeben und ihn unter Zwang in ein Auto ge-

bracht. Seine Sprache sei nicht verstanden worden. Nach der Abnahme 

der Fingerabdrücke sei er weitergereist. 

Es gehe ihm gesundheitlich gut. Nur habe er so etwas wie eine (…) und 

müsste sich deshalb oft (…). Auch verspüre er beim Stehen und Sitzen 

Schmerzen im (…). 

D.  

Am 17. November 2022 ersuchte die Vorinstanz die kroatischen Behörden 

um Rückübernahme des Beschwerdeführers. Die kroatischen Behörden 

hiessen das Ersuchen am 1. Dezember 2022 gut.  

E.  

Mit Verfügung vom 2. Dezember 2022 – eröffnet am 6. Dezember 2022 – 

trat die Vorinstanz auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, 

ordnete die Wegweisung aus der Schweiz nach Kroatien an, forderte den 

Beschwerdeführer auf, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der 

Beschwerdefrist zu verlassen, und beauftragte den Kanton B._______ mit 

dem Vollzug der Wegweisung. Gleichzeitig stellte sie fest, einer allfälligen 

Beschwerde gegen den Entscheid komme keine aufschiebende Wirkung 

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Seite 3 

zu, und verfügte die Aushändigung der editionspflichtigen Akten gemäss 

Aktenverzeichnis.  

F.  

Mit Eingabe vom 7. Dezember 2022 informierte die zugewiesene Rechts-

vertretung die Vorinstanz über die Niederlegung des Mandats. 

G.  

Mit Eingabe vom 7. Dezember 2022 erhob der Beschwerdeführer gegen 

die Verfügung der Vorinstanz vom 2. Dezember 2022 Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht. Er beantragt, es sei der Entscheid der Vo-

rinstanz aufzuheben und sein Asylgesuch sei in der Schweiz zu prüfen. In 

prozessualer Hinsicht ersucht er um Erteilung der aufschiebenden Wir-

kung, um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie um Verzicht 

auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungs-

gericht zur Beurteilung von Beschwerden auf dem Gebiet des Asyls zu-

ständig und entscheidet über diese in der Regel – wie auch vorliegend – 

endgültig (vgl. Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). Der Beschwerdeführer ist zur 

Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und 

formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 108 Abs. 3 

AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG).  

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG).  

2.  

2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).  

2.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu 

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Seite 4 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.).  

3.  

Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb sie 

im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zwei-

ten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e 

AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-

scher Begründung zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG).  

4.  

4.1 Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-

weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).  

4.2 Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem 

einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als 

zuständiger Staat bestimmt wird. Das Verfahren zur Bestimmung des zu-

ständigen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat 

erstmals ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO). Im Rah-

men des in den Art. 23–25 Dublin-III-VO geregelten sogenannten Wieder-

aufnahmeverfahrens (engl.: take back) findet grundsätzlich keine (erneute) 

Zuständigkeitsprüfung nach Kapitel III statt. Die Zuständigkeit beziehungs-

weise die Verpflichtung des Mitgliedstaates zur Wiederaufnahme ergibt 

sich direkt aus Art. 18 Abs. 1 Bst. b–d beziehungsweise Art. 20 Abs. 5 Dub-

lin-III-VO (vgl. Urteil des EuGH [Grosse Kammer] vom 2. April 2019, H. und 

R., C 582/17 und C-583/17, EU:C:2019:280, Rn. 47–50; BVGE 2019 VI/7 

E. 4-6, 2017 VI/5 E. 6.2 und 8.2.1 m.H.).  

4.3 Ein Abgleich des Fingerabdrucks des Beschwerdeführers mit der Fin-

gerabdruck-Datenbank ergab, dass dieser am 18. Oktober 2022 in Kroa-

tien ein Asylgesuch eingereicht hat. Die Vorinstanz ersuchte deshalb die 

kroatischen Behörden am 17. November 2022 um Wiederaufnahme des 

Beschwerdeführers. Nachdem die kroatischen Behörden dem Gesuch um 

Rückübernahme innert der in Art. 25 Abs. 1 Dublin-III-VO festgelegten Frist 

zugestimmt und gleichzeitig darauf hingewiesen haben, dass das Verfah-

ren des Beschwerdeführers noch hängig sei, ist die Zuständigkeit Kroati-

ens grundsätzlich gegeben. 

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Seite 5 

4.4 Daran vermögen die Einwände des Beschwerdeführers nichts zu än-

dern. Namentlich unbehelflich ist sein Vorbringen, wonach er in Kroatien 

zur Abgabe seiner Fingerabdrücke gezwungen worden sei, zumal bereits 

seine Einreise in das Hoheitsgebiet des Dublin-Staates die Zuständigkeit 

Kroatiens für die Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens be-

gründet hat (Art. 13 Abs. 1 Bst. a Dublin-III-VO). Im Übrigen räumt die Dub-

lin-III-Verordnung den Schutzsuchenden kein Recht ein, den ihren Antrag 

prüfenden Staat selber auszuwählen (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3).  

5.  

5.1 Nachfolgend ist im Licht von Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO zu prüfen, ob 

es wesentliche Gründe für die Annahme gibt, das Asylverfahren und die 

Aufnahmebedingungen für Asylsuchende in Kroatien würden systemische 

Schwachstellen aufweisen, die eine Gefahr einer unmenschlichen oder 

entwürdigenden Behandlung im Sinne des Artikels 4 der EU-Grund-

rechtecharta mit sich bringen würden.  

5.2 Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts im Bereich der Wie-

deraufnahmeverfahren liegen zum heutigen Zeitpunkt keine konkreten 

Gründe für die Annahme vor, das Asylverfahren und die Aufnahmebedin-

gungen für Antragstellende in Kroatien würden systemische Schwachstel-

len im Sinne von Art. 3 Abs. 2 zweiter und dritter Satz Dublin-III-VO auf-

weisen (vgl. bspw. Urteile des BVGer F-4542/2022 vom 11. November 

2022 E. 6.2 m.w.H und D-4160/2022 vom 28. September 2022 E. 7.3). Für 

eine Änderung der Rechtsprechung besteht auch in Würdigung der vom 

Beschwerdeführer gemachten Äusserungen zu seiner erlebten Behand-

lung in Kroatien keine Veranlassung. Der Beschwerdeführer hat insbeson-

dere selbst keine gewaltsamen Übergriffe der kroatischen Behörden sub-

stanziiert vorgetragen. Die Vorinstanz hat auf Grundlage seiner Aussagen 

eine Einzelfallprüfung vorgenommen und ist unter Verweis auf Abklärun-

gen durch die Schweizer Botschaft in Kroatien zu Recht zum Schluss ge-

kommen, dass Personen, welche im Rahmen eines Dublin-Verfahrens 

nach Kroatien zurückgeführt werden, nicht von der problematischen Push-

back-Praxis betroffen sind (vgl. Urteil des BVGer D-4160/2022 vom 28. 

September 2022 E. 7.3.1). Folglich ist die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 

Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt.  

6.  

6.1 Abweichend von Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO kann jeder Mitgliedstaat 

beschliessen, einen bei ihm von einem Drittstaatsangehörigen oder Staa-

tenlosen gestellten Antrag auf internationalen Schutz zu prüfen, auch wenn 

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Seite 6 

er nach den in dieser Verordnung festgelegten Kriterien nicht für die Prü-

fung zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 erster Satz Dublin-III-VO). Dieses soge-

nannte Selbsteintrittsrecht wird im Landesrecht durch Art. 29a Abs. 3 der 

Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) konkreti-

siert. Gemäss dieser Bestimmung kann das SEM das Asylgesuch «aus hu-

manitären Gründen» auch dann behandeln, wenn dafür gemäss Dublin-III-

VO ein anderer Staat zuständig wäre. Liegen individuelle völkerrechtliche 

Überstellungshindernisse vor, ist der Selbsteintritt zwingend (vgl. BVGE 

2015/9 E. 8.2.1).  

6.2 Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, dass die ihn bei einer 

Rückführung nach Kroatien zu erwartenden Bedingungen derart schlecht 

sind, dass sie zu einer Verletzung von Art. 3 EMRK führen könnten. Bei 

einer allfälligen vorübergehenden Einschränkung der ihm zustehenden 

Aufnahmebedingungen könnte er sich im Übrigen nötigenfalls an die kroa-

tischen Behörden wenden und seine Rechte auf dem Rechtsweg einfor-

dern (vgl. Art. 26 der Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Ra-

tes 2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Auf-

nahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen [Aufnahme-

richtlinie]). Dies gilt auch in Bezug auf die geltend gemachte, aber nicht 

näher substantiierte Gewalt seitens der kroatischen Behörden. Im Übrigen 

steht dem Beschwerdeführer die Möglichkeit offen, die vor Ort tätigen kari-

tativen Organisationen zu kontaktieren. 

6.3 Was den medizinischen Sachverhalt anbelangt, so ist nicht ersichtlich, 

dass eine zwangsweise Rückführung des Beschwerdeführers einen 

Verstoss gegen Art. 3 EMRK darstellen könnte. Er gab an, es gehe ihm – 

abgesehen von einer möglichen (…) und (…) – gesundheitlich gut. Dass 

er auf mögliche Medikamente oder eine medizinische Behandlung ange-

wiesen ist, macht er nicht geltend und ist aus den Akten auch nicht ersicht-

lich. Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass Kroatien grundsätzlich 

über eine ausreichende medizinische Infrastruktur verfügt (vgl. Urteil des 

BVGer D-735/2022 vom 28. Februar 2022 E. 6.7.3). Der aktuelle Gesund-

heitszustand des Beschwerdeführers führt somit für den Fall einer Über-

stellung nach Kroatien nicht zur Annahme einer drohenden Verletzung von 

Art. 3 EMRK. Der Beschwerdeführer kann insgesamt kein konkretes und 

ernsthaftes Risiko dartun, dass seine Überstellung nach Kroatien die Ver-

letzung völkerrechtlicher Bestimmungen zur Folge hätte. 

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Seite 7 

6.4 Gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts verfügt die Vorinstanz 

bei der Anwendung von Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 über einen Ermessens-

spielraum (vgl. BVGE 2015/9 E. 7 f.). Die angefochtene Verfügung ist unter 

diesem Blickwinkel nicht zu beanstanden; insbesondere sind den Akten 

keine Hinweise auf einen Ermessensmissbrauch oder ein Über- respektive 

Unterschreiten des Ermessens zu entnehmen. Das Gericht enthält sich 

deshalb in diesem Zusammenhang weiterer Äusserungen.  

6.5 Es liegen weder völkerrechtliche Vollzugshindernisse vor, die die 

Schweiz zum Selbsteintritt verpflichten würden, noch Rechtsfehler bei der 

Ermessensbetätigung. Es liegt folglich kein Grund für einen Selbsteintritt 

der Schweiz gemäss Art. 29a Abs. 3 AsylV 1 in Verbindung mit Art. 17 

Dublin-III-VO vor. Kroatien bleibt somit zuständiger Mitgliedstaat gemäss 

Dublin-III-VO und ist verpflichtet, den Beschwerdeführer wiederaufzuneh-

men.  

7.  

Die Vorinstanz ist demgemäss zu Recht gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. b 

AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten und 

hat die Wegweisung nach Kroatien angeordnet. Die Beschwerde ist abzu-

weisen. 

8.  

8.1 Mit dem vorliegenden Direktentscheid sind die Gesuche um Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung und um Verzicht auf die Erhebung eines Kos-

tenvorschusses gegenstandslos geworden. 

8.2 Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ist 

abzuweisen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägun-

gen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen waren, weshalb die Voraus-

setzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG nicht erfüllt sind. 

8.3 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwer-

deführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen.  

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Matthias Neumann