# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e120eff0-26a4-58cc-8d34-0e775cd33026
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-01-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Weitere Kammern 28.01.2014 FV140019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_999_FV140019_2014-01-28.pdf

## Full Text

Art. 245 Abs. 2 ZPO, vorgängige Stellungnahme. Im vereinfachten Verfahren 
ist die mündliche Verhandlung obligatorisch; ein Verzicht der beklagten Partei auf 
die fakultative vorgängige Stellungnahme kann daher nicht zu einem Säumnisur-
teil führen. 
 
 (Erwägungen:) 
 

 D. will für sein Kind keine Unterhaltsbeiträge mehr bezahlen. Er argumen-

tiert, er könne mit einem brasilianischen Einkommen keine schweizerischen Un-

terhaltsbeiträge bezahlen. An der Schlichtungsverhandlung haben sich die Eltern 

nicht geeinigt. Am 22. Januar 2013 hat die Anwältin von D. eine Klage gegen das 

Kind und dessen Mutter eingereicht.  

 Das Gericht wird eine mündliche Verhandlung durchführen. Der Kläger hat 

seine Klage bereits schriftlich begründet. Die Beklagte und ihre Tochter müssen 

deshalb Gelegenheit erhalten, sich vor der Verhandlung ebenfalls schriftlich zu 

äussern. Sie dürfen eine schriftliche Klageantwort verfassen, müssen aber nicht 

(CHRISTIAN FRAEFEL in: Kurzkommentar ZPO, Basel 2010, N 4f. und N 8 zu 

Art. 245 ZPO). Das Gericht wird nach Ablauf der Frist für die Klageantwort zur 

Verhandlung vorladen. Falls die Beklagten keine Klageantwort einreichen, wird 

das für sie keine Nachteile haben. 

 
Bezirksgericht Zürich, ER 10. Abt. 

Verfügung vom 28. Januar 2014 
Geschäfts-Nr.: FP140019-L / Z1