# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 68f22e77-d9ad-529a-9123-bfce413e06a3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 26.09.2025 II 2025 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-47_2025-09-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 47

Entscheid vom 26. September 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Mirjam Grbac, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der 
Anspruchsberechtigung, Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG)

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Sachverhalt:

A. Am 24. Juli 2025 stellte A.________ (Jg. 1987) dem Verwaltungsgericht ein 
mit "Einsprache 25. Juni 2025" übertiteltes Schreiben zu, worin sie einleitend 
festhält, erneut Einsprache zu erheben, da "Ihre Annahmen und Erläuterungen 
nicht ganz dem Geschehenen entsprechen". Weiter wirft sie dem Amt für Arbeit 
verschiedene Vergehen gegen ihre Person vor (Nötigung, Drohung, Persönlich-
keitsverletzung) und ergänzt:

Da ich immer noch in Behandlung bin und dieses Thema hier endlich abschliessen 
möchte, schlage ich eine, für beide Seiten faire und entspannte Lösung vor:

Beiliegend erhalten Sie eine Rechnung über CHF 8'671.25, welche alle meine 
Aufwände und Kosten deckt, die ich für das Regionale Amt für Arbeit ausgerichtet 
habe.

Hier sind Bewerbungsaufwände, Beraterbesuche, Arztbesuche etc. inkludiert.

Ich erkläre mich dazu bereit auf jegliche Formen des Schadenersatzes zu verzich-
ten, wenn die Rechnung innerhalb von 10 Tagen, nach Erhalt dieses Schreibens, 
beglichen wird. Ansonsten sehe ich mich gezwungen eine Klage einzuleiten.

Bei Fragen bin ich via E-Mail gerne für Sie da.

Das Schreiben ging via Postversand und E-Mail ans Verwaltungsgericht und das 
Amt für Arbeit.

B. Am 25. Juli 2025 leitete das Amt für Arbeit die gleichlautende, dem Amt zu-
gestellte Eingabe von A.________ als Beschwerde gegen den Einspracheent-
scheid des Amtes für Arbeit vom 25. Juni 2025 zur weiteren Bearbeitung zustän-
digkeitshalber ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weiter.

C. Mit Verfügung vom 28. Juli 2025 setzte der verfahrensleitende Richter 
A.________ eine nicht erstreckbare Frist bis 11. August 2025 an zur Verbesse-
rung / Ergänzung der Beschwerdeschrift betreffend Antrag und Begründung mit 
der gleichzeitigen Androhung, im Säumnisfall auf die Beschwerde nicht einzutre-
ten. Erläuternd wurde ausgeführt:

Diese Eingabe vom 24. Juli 2025 genügt den Anforderungen an eine Beschwerde-
schrift gemäss Art. 61 lit. b des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) i.V.m. § 38 des Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes des Kantons Schwyz (VRP; SRSZ 234.110) nicht. Es fehlen Antrag 
und Begründung. Weder wird ein Antrag mit Bezug auf den angefochtenen Ein-
spracheentscheid vom 25. Juni 2025 gestellt, noch wird in der Eingabe vom 24. Ju-
li 2025 Bezug auf diesen Einspracheentscheid genommen; es erfolgt keine Aus-
einandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid.

Mittels Antrag ist dem Gericht klar und bestimmt zu erkennen zu geben, in welchen 
Punkten die vorinstanzliche Anordnung (d.h. der Einspracheentscheid vom 25. Ju-

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ni 2025) angefochten wird und wie sie geändert werden soll (Hensler, Die Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde im Kanton Schwyz, S. 110).

In der Begründung ist darzulegen, weshalb und in welchen Punkten der angefoch-
tene Einspracheentscheid aus Sicht der Beschwerdeführerin falsch ist.

D. Am 13. August 2025 ging beim Gericht eine verbesserte Eingabe ein mit 
dem Antrag:

Ich beantrage, den Einspracheentscheid vollumfänglich aufzuheben und im Rah-
men einer verbindlichen Einigung meiner Forderung auf Zahlung von 8'671.25 
CHF nachzukommen.

Dieser Vergleichsvorschlag ist als ernsthafter und in gutem Glauben unterbreiteter 
Beitrag zu einer gütlichen Streitbeilegung gemäss Art. 21 Abs. 4 VRP SZ zu ver-
stehen. Er berücksichtigt meine gesundheitliche Situation, insbesondere die ärzt-
lich bestätigte Notwendigkeit, psychische und physische Belastungen zu vermei-
den.

Meine Zielsetzung ist eine aussergerichtliche Einigung, welche den Verzicht auf 
eine vertiefte rechtliche Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid be-
inhaltet. Dieses Angebot gilt ausdrücklich bis 21. August 2025 fort.

Mit Vernehmlassung vom 3. September 2025 beantragt das Amt für Arbeit, die 
Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.

E. Am 23. September 2025 geht beim Gericht eine weitere "Einsprache" der 
Beschwerdeführerin mit Datum vom 18. September 2025 ein. Darin stellt sie die 
Anträge:

1. Der Entscheid vom 25.06.2025 sowie die Verfügung vom 20.02.2025 sind in-
soweit aufzuheben, als sie über die von Frau A.________ anerkannten 21 Ein-
stelltage und den Abzug von CHF 508.25 hinausgehen.

2. Das Amt für Arbeit ist zu verpflichten, die vollen Versicherungsleistungen für 
den anerkannten Restzeitraum 134 Tage abzüglich 21 Einstelltage nachzuzah-
len; eventualiter ist dem Entschädigungsbegehren von Frau A.________ in 
Höhe von CHF 8'671.25 stattzugeben.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Beschwerdeführerin trat am 22. Juli 2024 eine unbefristete Stelle mit 
sechsmonatiger Probezeit bei der Firma B.________ als Mitarbeiterin Junior 
Sales an, wobei die Arbeit im Remote-Office in der Schweiz auszuüben war (Vi-
act. S. 249). Am 2. November 2024 wurde die Anstellung per 17. November 2024 
innerhalb der Probezeit gekündigt (Vi-act. S. 248). Ebenfalls im November 2024 
meldete sich die Beschwerdeführerin zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung 
per 17. November 2024 an (Vi-act. S. 154). 

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1.2 Nachdem sich die Beschwerdeführerin beim RAV C.________ per 4. No-
vember 2024 zur Arbeitsvermittlung angemeldet hatte, wurde sie am 5. Novem-
ber 2024 zum Erstgespräch am 28. November 2024 eingeladen und dem Kurs 
JobKompass Standortbestimmung 2 vom 9. bis 20. Dezember 2024 zugewiesen 
(Vi-act. S. 280, 279). 

1.3 Mit Schreiben vom 9. Dezember 2024 konfrontierte das Amt für Arbeit die 
Beschwerdeführerin mit dem Vorwurf, gemäss Kursveranstalter habe sie diesem 
am 6. Dezember 2024 mitgeteilt, sie werde am Kurs nicht teilnehmen mit der Be-
gründung, sie habe jahrelang im HR gearbeitet und Coachings mit Bewerbern 
durchgeführt, weswegen sie den Kurs nicht als notwendig erachtet habe; sie 
würde die Zeit gerne in Weiterbildungen investieren; zudem sei ihre Mutter zur 
Zeit im Spital und sie werde sich in den nächsten Wochen um sie kümmern. Das 
Amt informierte über die Möglichkeit einer Sanktionierung und setzte eine Frist 
zur Stellungnahme an (Vi-act. S. 237, 234). Das Beratungsgespräch vom 
13. Dezember 2024 sagte die Beschwerdeführerin wegen Grippe ab (Vi-act. 
S. 225, 224).

1.4 Am 16. Dezember 2024 erliess das Amt mehrere Verfügungen gegen die 
Beschwerdeführerin, mit welchen sie mit Einstelltagen sanktioniert wurde, näm-
lich:
- für 2 Tage, weil sie ihrer Personalberaterin trotz entsprechender Aufforderung 

keinen aktuellen Lebenslauf zustellte (Vi-act. S. 211);
- für 6 Tage, weil sie sich vom 18. bis 30. November 2024 um keine Neuanstel-

lung bemüht hat (Vi-act. S. 208);
- für 4 Tage, weil sie bis zum Stempelbeginn keine Arbeitsbemühungen nach-

gewiesen hat (Vi-act. S. 206) und 
- für 7 Tage, weil sie der Weisung, am Kurs JobKompass teilzunehmen, keine 

Folge geleistet hat (Vi-act. S. 201).

Mit einer weiteren Verfügung vom 8. Januar 2025 wurde die Beschwerdeführerin 
für 15 Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt, weil sie trotz mehrfacher 
Aufforderung für die krankheitsbedingte Absage des Beratungsgespräches vom 
13. Dezember 2024 kein Arztzeugnis eingereicht hatte (Vi-act. S. 165). Nachdem 
die Beschwerdeführerin im Januar 2025 ein Arztzeugnis nachgereicht hat (Vi-act. 
S. 146), widerrief das Amt diese Einstellungsverfügung (Vi-act. S. 145). Und am 
21. Januar 2025 verfügte die Vorinstanz die Einstellung für 7 Tage wegen unge-
nügenden persönlichen Arbeitsbemühungen im Monat Dezember (Vi-act. 
S. 142).

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1.5 Mit Schreiben vom 7. Januar 2025 wurde die Beschwerdeführerin zum Be-
ratungsgespräch auf den 4. Februar 2025 eingeladen. Am 8. Januar 2025 wurde 
sie dem Programm zur vorübergehenden Beschäftigung beim Verein Impuls zu-
gewiesen (Vi-act. 169, 173). Mit Schreiben vom 21. Januar 2025 lud der Verein 
die Beschwerdeführerin auf den 29. Januar 2025 zu einem Vorstellungsgespräch 
ein (Vi-act. S. 121). 

Mit E-Mail vom 27. Januar 2025 schrieb die Beschwerdeführerin dem Verein so-
wie ihrer Personalberaterin (Vi-act. S. 120):

Leider habe ich immer noch keine Information, ob ich überhaupt Anspruch auf eine 
Entschädigung habe, solange das der Fall ist, sehe ich von einer freiwilligen, un-
bezahlten Arbeit bei Ihnen im Impuls C.________ ab. 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Frau D.________: Ich melde mich gerne per März 2025 ab, damit ich diesen 
Stress endlich los bin.

Am 30. Januar 2025 bestätigte der Verein Impuls, dass die Beschwerdeführerin 
zum Vorstellungsgespräch nicht erschienen sei (Vi-act. S. 130). 

1.6 Nachdem sich die Personalberaterin bei der Beschwerdeführerin erkundig-
te, ob sie per 28. Februar 2025 abgemeldet sein wolle (Vi-act. S. 119), teilte die-
se am 2. Februar 2025 mit, sie werde in eine Burnout Klinik gehen und daher ir-
gendwelche Forderungen des RAV in den nächsten Wochen nicht erledigen 
können (Vi-act. S. 117). 

1.7 Mit Schreiben vom 4. Februar 2025 gewährte das Amt für Arbeit der Be-
schwerdeführerin eine Frist zur Stellungnahme zum Vorhalt, sie sei nicht zum 
Vorstellungsgespräch beim Verein Impuls erschienen, was sanktioniert werden 
könne (Vi-act. S. 104). Und am 5. Februar 2025 informierte das Amt für Arbeit die 
Beschwerdeführerin, es eröffne ein Verfahren zur Überprüfung ihrer Vermitt-
lungsfähigkeit, wozu sie verschiedene Fragen zu beantworten habe (Vi-act. 
S. 96). 

1.8 Am 10. Februar 2025 unterzeichnete die Beschwerdeführerin eine Ver-
zichtserklärung auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. April 2025 (Vi-act. S. 75). 
Gleichzeitig legte sie ein Arztzeugnis vor, welches ihr ab dem 10. Februar 2025 
eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bis 31. März 2025 attestierte (Vi-act. S. 78). 

1.9 Mit Verfügung vom 20. Februar 2025 wurde die Beschwerdeführerin für 21 
Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt (Vi-act. S. 64). Sie sei am 8. Ja-
nuar 2025 dem Verein Impuls zugewiesen und für den 13. Februar 2025 zum 
Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Dieses sei dann auf den 29. Januar 

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2025 vorgezogen worden. Gemäss Mitteilung des Vereins vom 30. Januar 2025 
sei sie nicht erschienen. In einer E-Mail vom 27. Januar 2025 habe die Be-
schwerdeführerin geschrieben, den Termin nicht wahrzunehmen. Von der Mög-
lichkeit, zu diesem Sachverhalt Stellung zu nehmen, habe sie keinen Gebrauch 
gemacht. Das Arztzeugnis mit Krankschreibung ab 10. Februar 2025 vermöge 
das Versäumnis nicht zu entschuldigen. 

Mit Verfügung vom 21. Februar 2025 wurde die Beschwerdeführerin wegen er-
neut ungenügenden persönlichen Arbeitsbemühungen im Januar 2025 für 14 
Tage in der Anspruchsberechtigung eingestellt (Vi-act. S. 57). 

1.10 Mit E-Mail vom 24. Februar 2025 opponierte die Beschwerdeführerin gegen 
die Verfügung vom 20. Februar 2025 (Sanktion wegen Nichterscheinen Vorstel-
lungsgespräch; Vi-act. S. 48). Mit E-Mail vom 24. Februar 2025 wies das Amt sie 
darauf hin, dass eine Einsprache schriftlich zu erheben sei. Am 24. Februar 2025 
ging beim Amt eine schriftliche Stellungnahme der Beschwerdeführerin zur Ver-
fügung vom 20. Februar 2025 ein (Vi-act. S. 43), welche das Amt als Einsprache 
entgegennahm (Vi-act. S. 45). In einer weiteren Stellungnahme äusserte sie sich 
zudem zur Verfügung vom 21. Februar 2025 (Sanktion wegen ungenügender 
persönlicher Arbeitsbemühungen; Vi-act. S. 36), welche vom Amt ebenfalls als 
Einsprache entgegengenommen wurde (Vi-act. S. 42). 

1.11 Am 4. März 2025 verfügte die Arbeitslosenkasse, die Beschwerdeführerin 
habe ab 18. November 2025 bis auf weiteres infolge Aktenunvollständigkeit kei-
nen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung (Vi-act. S. 32). 

Per 31. März 2025 wurde die Beschwerdeführerin von der Arbeitsvermittlung ab-
gemeldet (Vi-act. S. 30). 

1.12 Mit Einspracheentscheid Nr. 127/25 vom 25. Juni 2025 wies das Amt für 
Arbeit die Einsprache gegen die Verfügung vom 20. Februar 2025 (Sanktion we-
gen Nichterscheinen Vorstellungsgespräch) ab (Vi-act. S. 23).

1.13 Hierauf reichte die Beschwerdeführerin am 24. Juli 2025 gegen den Ein-
spracheentscheid vom 25. Juni 2025 Rechtsmittel beim Verwaltungsgericht ein 
(vgl. Ingress Bst. A ff.).

2.1 Die vorliegende Eingabe der Beschwerdeführerin richtet sich gegen den 
Einspracheentscheid vom 25. Juni 2025. In diesem bestätigte das Amt für Arbeit 
die Verfügung vom 20. Februar 2025, mit welcher die Beschwerdeführerin für die 
Dauer von 21 Tagen in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde, weil sie 

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ohne entschuldbaren Grund nicht zum Vorstellungsgespräch beim Verein Impuls 
erschienen sei.

2.2.1 In der Eingabe vom 24. Juli 2025 hält die Beschwerdeführerin fest, die An-
nahmen und Erläuterungen im angefochtenen Entscheid würden nicht ganz dem 
Geschehenen entsprechen. Sie habe sich ausreichend erklärt und mit ihrem An-
walt und dem Verwaltungsgericht besprochen (bezüglich letzterem ist festzuhal-
ten, dass die Eingabe vom 24.7.2025 die erste Kontaktnahme der Beschwerde-
führerin mit dem Verwaltungsgericht ist und zuvor weder eine Aussprache noch 
ein Schriftenwechsel erfolgt ist). Die Vorinstanz sage, ihren Aussagen könne kein 
Glaube geschenkt werden; ihre Erklärungen bezüglich Gesundheitszustand und 
ihre Situation seien ignoriert worden und es sei ihr mit jedem Schreiben gedroht 
worden. Bei diesem Verhalten der Vorinstanz lägen folgende Vergehen vor: 
Nötigung (Art. 181 Schweizerisches Strafgesetzbuch [StGB; SR 311.0] vom 
21.12.1937), Drohung (Art. 180 StGB), Schutz der Persönlichkeit (Art. 328 Bun-
desgesetz betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 
[Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR; SR 220] vom 30.3.1911), Genugtuung bei 
Persönlichkeitsverletzung (Art. 49 OR). Entsprechend fordere sie Fr. 8'671.25, 
um all ihre Aufwände und Kosten zu decken.

2.2.2 Nach der Aufforderung des verfahrensleitenden Richters, die Eingabe zu 
verbessern, beantragte die Beschwerdeführerin die Aufhebung des Einspra-
cheentscheides vom 25. Juni 2025 sowie die Zahlung von Fr. 8'671.25. Zur Be-
gründung führte sie aus, sie habe unmittelbar nach Erhalt der Kündigung mit der 
Vorinstanz Kontakt aufgenommen. Bereits kurz danach sei sie mit unverhältnis-
mässigen Forderungen konfrontiert worden. Am 28. November 2024 sei sie zu 
einer arbeitsmarktlichen Massnahme von 100% angehalten worden, obwohl sie 
ausdrücklich nur ein Pensum von 60% beantragt habe. Sie habe damals noch 
die alte Anstellung abgewickelt, sei gesundheitlich angeschlagen gewesen und 
die Massnahme habe keinerlei berufsrelevante Weiterbildung dargestellt. Trotz 
vollständiger und nachweislicher Erfüllung ihrer monatlichen Pflichten seien ihr 
unzureichende Stellenbemühungen unterstellt worden; ihre Verpflichtungen und 
Bemühungen seien vollständig ignoriert worden. Im Dezember 2024 sei sie krank 
gewesen und habe keinerlei Erholungszeit erhalten. Im Januar 2025 sei sie neu-
erlich zu einem Seminar zu 100% verpflichtet worden trotz 60%-Antrag. Versi-
cherungsleistungen seien weiterhin ausgeblieben. Es sei ihr zudem gedroht wor-
den ("Wenn Sie nicht…, dann ….") und es seien Unterlagen einverlangt worden, 
welche nachweislich erst im März verfügbar gewesen seien. Am 18. März 2025 
habe ihre Treuhänderin dem Amt ihren Status als ANOBAG bestätigt und den-
noch seien ihr wochenlang fälschlich Unkenntnis und fehlende Mitwirkung unter-

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stellt worden. Zwischen Februar und März sei sie faktisch genötigt worden, eine 
Verzichtserklärung zu unterzeichnen, was einen schwerwiegenden Eingriff in ihre 
Rechte darstelle.

2.2.3 In der weiteren Eingabe (mit Datum 18.9.2025) widerspricht die Beschwer-
deführerin den vorinstanzlichen Ausführungen, welche nicht alle Fakten berück-
sichtigen würden. Die Zuweisung in einen Kurs im Vollzeitpensum sei klar unzu-
mutbar gewesen, nachdem sie am 9. Januar 2025 den Antrag auf Arbeitslosen-
entschädigung im Umfang von 50% erneut eingereicht habe. Zudem sei der Kurs 
Standortbestimmung 2 von JobKompass aufgrund der Inhalte und Methoden, 
Zielsetzung und der thematischen Schwerpunkte für sie mit ihren Fähigkeiten, 
Kompetenzen und Berufspraxis klar nicht zumutbar und unnötig gewesen. Als 
versicherte Person habe sie alles Zumutbare zu unternehmen und zumutbare 
Arbeit anzunehmen; der Kurs sei klar nicht zumutbar gewesen. Abschliessend 
stellte sie die eingangs erwähnten Anträge (abweichend von den Anträgen der 
Beschwerde; vgl. Ingress Bst. D und E).

2.3 Soweit die Beschwerdeführerin die Aufhebung des Einspracheentscheides 
vom 25. Juni 2025 beantragt, ist hierauf nachfolgend vertieft einzugehen (E. 3).

2.4 Soweit die Beschwerdeführerin mit vorliegender Rechtsmitteleingabe vor 
Verwaltungsgericht Schadenersatz über Fr. 8'671.25 infolge widerrechtlichen 
Verhaltens der Vorinstanz fordert, so ist hierauf nicht einzutreten. 

Für Schäden, die von Durchführungsorganen oder einzelnen Funktionären von 
Versicherungsträgern einer versicherten Person oder Dritten widerrechtlich zuge-
fügt wurden, haften die öffentlichen Körperschaften, privaten Trägerorganisatio-
nen oder Versicherungsträger, die für diese Organe verantwortlich sind (Art. 78 
Abs. 1 Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
[ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000). Die zuständige Behörde entscheidet durch 
Verfügung über Ersatzforderungen (Art. 78 Abs. 2 ATSG; vgl. zum Ganzen auch 
Urteile BGer 2C_323/2023 vom 5.6.2024; 8C_178/2023 vom 13.12.2023). 

Mithin hat über einen etwaigen Schadenersatzanspruch wegen widerrechtlichen 
Verhaltens der Vorinstanz diese mittels Verfügung zu entscheiden. Eine entspre-
chende Verfügung liegt nicht vor, weswegen mangels Anfechtungsobjekt auf das 
vorliegende Rechtsmittel nicht einzutreten ist. Der Anspruch ist beim Durch-
führungsorgan geltend zu machen, welches den Schaden widerrechtlich zugefügt 
hat.

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Nicht einzutreten ist schliesslich auf die Anträge der Eingabe vom 18. September 
2025, soweit diese eine Ausweitung der Beschwerdeanträge darstellen (Urteil 
BGer 8C_770/2021 vom 6.9.2022 E. 3.2.2).

3.1 Sachverhaltsmässig ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin dem 
Programm zur vorübergehenden Beschäftigung beim Verein Impuls zugewiesen 
und sie in der Folge auf den 29. Januar 2025 zu einem Vorstellungsgespräch 
eingeladen wurde. Unbestritten ist ebenso, dass die Beschwerdeführerin den 
Termin am 27. Januar 2025 abgesagt hatte mit der Begründung: "Leider habe ich 
immer noch keine Information, ob ich überhaupt Anspruch auf eine Entschädi-
gung habe, solange das der Fall ist, sehe ich von einer freiwilligen, unbezahlten 
Arbeit bei Ihnen im Impuls C.________ ab" (vgl. oben E. 1.5). 

3.2.1 Die versicherte Person, die Versicherungsleistungen beanspruchen will, 
muss mit Unterstützung des zuständigen Arbeitsamtes alles Zumutbare unter-
nehmen, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen (Art. 17 Abs. 1 Satz 
1 Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insol-
venzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0] vom 
25.6.1982). Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustel-
len, wenn sie die Kontrollvorschriften oder die Weisungen der zuständigen Amts-
stelle nicht befolgt, namentlich eine zumutbare Arbeit nicht annimmt oder eine 
arbeitsmarktliche Massnahme ohne entschuldbaren Grund nicht antritt, abbricht 
oder deren Durchführung oder Zweck durch ihr Verhalten beeinträchtigt oder 
verunmöglicht (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG).

3.2.2 Mit einer AMM (arbeitsmarktliche Massnahme) soll die Eingliederung von 
Versicherten, die aus Gründen des Arbeitsmarktes erschwert vermittelbar sind, 
gefördert werden. Solche Massnahmen sollen gemäss Art. 59 Abs. 2 AVIG ins-
besondere die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten verbessern, damit diese 
rasch und dauerhaft wieder eingegliedert werden können (lit. a), die beruflichen 
Qualifikationen entsprechend den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts fördern (lit. b), 
die Gefahr von Langzeitarbeitslosigkeit vermindern (lit. c) oder die Möglichkeit 
bieten, Berufserfahrungen zu sammeln (lit. d).

Zu den AMM zählen insbesondere auch Bildungsmassnahmen wie individuelle 
oder kollektive Kurse zur Umschulung, Weiterbildung oder Eingliederung sowie 
Übungsfirmen und Ausbildungspraktika (Art. 60 Abs. 1 AVIG). Weist die zustän-
dige Stelle einen Versicherten an, einen Kurs zu besuchen, so muss sie neben 
der Arbeitsmarktlage auch seine Fähigkeiten und Neigungen angemessen 
berücksichtigen (Art. 83 Satz 1 Verordnung über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsverord-

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nung, AVIV; SR 837.02] vom 31.8.1983; vgl. VGE II 2019 62 vom 18.11.2019 E. 
2.2).

Auch die sogenannten Beschäftigungsmassnahmen stellen AMM dar (Art. 64a 
AVIG). Als solche gelten unter anderem vorübergehende Beschäftigungen im 
Rahmen von Programmen öffentlicher und privater, nicht gewinnorientierter Insti-
tutionen (PvB; Art. 64a Abs. 1 lit. a AVIG). Die vorübergehende Beschäftigung 
nach Art. 64a Abs. 1 lit. a AVIG ist dabei entsprechend ihrem Zweck im Verhält-
nis zu den anderen AMM und insbesondere zu einer Zwischenverdiensttätigkeit 
subsidiärer Natur (BGE 125 V 362 E. 4b; VGE II 2019 62 vom 18.11.2019 
a.a.O.).

3.2.3 Die Anforderungen an die Zumutbarkeit des Besuches einer Bildungs-
massnahme dürfen nicht hoch gesteckt werden (Urteil EVGer C 127/06 vom 
14.9.2006 E. 4.1; VGE II 2019 62 vom 18.11.2019 E. 2.4).

Betreffend die Zumutbarkeit der Teilnahme an einem PvB hält das Gesetz aus-
drücklich fest, diese sei nach Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG zu beurteilen (vgl. Art. 64a 
Abs. 2 AVIG). Demgemäss ist eine Teilnahme dann unzumutbar - und soweit von 
der grundsätzlich geltenden Annahmepflicht (Art. 16 Abs. 1 AVIG) ausgenommen 
- wenn eine Arbeit resp. ein Beschäftigungsprogramm dem Alter, den persönli-
chen Verhältnissen oder dem Gesundheitszustand des Versicherten nicht ange-
messen ist (vgl. auch Urteil BGer 8C_128/2016 vom 13.4.2016 E. 2). Das Vorlie-
gen der weiteren Kriterien von Art. 16 Abs. 2 lit. a, b sowie d - i AVIG ist unbe-
achtlich (Urteil EVGer C 97/00 vom 4.8.2000 E. 2b). Insbesondere ist nicht zu 
prüfen, ob der Einsatz am Beschäftigungsprogramm im Sinne von Art. 16 Abs. 2 
lit. b AVIG angemessen auf die Fähigkeiten oder die bisherige Tätigkeit der Be-
schwerdeführerin Rücksicht nimmt. Angesichts von Sinn und Zweck der vorüber-
gehenden Beschäftigung ist eine Unzumutbarkeit nur mit Zurückhaltung anzu-
nehmen (SBVR-Soziale Sicherheit, Nussbaumer, ALV, Rz. 724; VGE II 2018 31 
vom 19.4.2018 E. 2.3; VGE II 2018 81 vom 16.1.2019 E. 1.8.2).

3.2.4 Im Sinne der Schadenminderungspflicht ist die versicherte Person gehal-
ten, analog zur grundsätzlich unverzüglichen Annahme einer jeden Tätigkeit 
auch eine zugewiesene AMM resp. PvB unverzüglich anzutreten (SBVR-Soziale 
Sicherheit, Nussbaumer, ALV, Rz. 685). Zu beachten ist, dass für die Beurteilung 
der Zumutbarkeit einer Arbeit, für die Zuweisung von zumutbarer Arbeit sowie die 
Erteilung von Weisungen nach Art. 17 Abs. 3 AVIG das regionale Arbeitsvermitt-
lungszentrum (RAV) zuständig ist (vgl. § 2 lit. b Vollzugsverordnung zur AVIV, 
SRSZ 364.111; VGE II 2021 59 vom 13.7.2021 E. 2.3).

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3.2.5 Die Rechtmässigkeit einer Zuweisung ist nicht selbständig anfechtbar. Die 
Überprüfung erfolgt im Beschwerdeverfahren gegen die damit zusammenhän-
gende Einstellungsverfügung (VGE II 2019 62 vom 18.11.2019 E. 2.5; vgl. VGE 
352/03 vom 21.10.2003 E. 3a f. mit Hinweisen, u.a. auf EVGE C 82/97 vom 
10.9.1997, publ. in SVR 1998, ALV Nr. 12; EVGE C 286/01 vom 7.12.2001 E. 1, 
mit Verweis auf SVR 1998 ALV Nr. 12, S. 37 E. 3).

3.3 In der Eingabe vor Verwaltungsgericht bestreitet die Beschwerdeführerin 
den Sachverhalt nicht. Auch trägt sie keinerlei Gründe vor, welche ihr Verhalten, 
die eigenmächtige Absage des Gesprächstermins, zu entschuldigen vermöchten. 
Soweit sie allgemein Vorwürfe gegenüber der Vorinstanz und dem RAV erhebt, 
so stehen diese in keinem Zusammenhang mit ihrer Zuweisung in die AMM resp. 
PvB und vermögen ihre Absage nicht zu rechtfertigen.

3.4 Auf den Vorhalt vom 4. Februar 2025, zu Unrecht den Termin zum Vorstel-
lungsgespräch nicht wahrgenommen zu haben (Vi-act. S. 104), nahm die Be-
schwerdeführerin innert Frist keine Stellung. 

3.5 In der Einsprache gegen die Verfügung (Vi-act. S. 43) machte die Be-
schwerdeführerin diverse gesundheitliche Probleme geltend, welche sich negativ 
auf ihre Jobsuche, den Kontakt mit Menschen und allgemein die Erfüllung ihrer 
Aufgaben auswirken würden. Aufgrund ihrer Krankheit seien ihr auch ehrenamtli-
che Tätigkeiten nicht möglich; ohne Lohn leiste sie keine Arbeit; in der Schweiz 
würden gar Praktika bezahlt. Auch diese 32 in der Einsprache aufgelisteten 
Punkte enthalten keinen entschuldbaren Grund, den Termin des Vorstellungsge-
spräches nicht wahrgenommen zu haben. Namentlich legte sie kein medizini-
sches Zeugnis vor, welches ihre Darstellung belegt hätte. Ist eine Arbeitsstelle 
oder auch eine AMM oder PvB aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar, ist 
dies mittels Arztbericht zweifelsfrei zu belegen (vgl. VGE II 2023 91 vom 
22.11.2023 E. 2.3). Soweit sie - wie bereits in der Absage des Termins am 27. 
Januar 2025 (vgl. oben E. 1.5) - den Termin abgesagt hat, weil das PvB nicht 
entlöhnt gewesen wäre, so ist dem entgegen zu halten, dass auch während des 
PvB Taggelder ausgerichtet werden, sofern die allgemeinen Voraussetzungen 
hierfür erfüllt sind. Entsprechend ist auch dieser Einwand nicht zu hören (vgl. 
auch Erläuterung zum PvB Vi-act. S. 169 f.).

3.6 Soweit die Beschwerdeführerin in der verbesserten Eingabe vom 10. Au-
gust 2025 moniert, sie sei zum Besuch des PvB in einem Pensum von 100% 
aufgefordert worden, obwohl sie sich bei der Arbeitslosenversicherung nur mit 
einem Pensum von 60% angemeldet habe, so ist dem zu entgegnen, dass sie in 
ein PvB im Umfang von 80% (und nicht 100%) zugewiesen wurde (vgl. Vi-act. S. 

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169) und sie sich unterschriftlich zur Arbeitsvermittlung mit einem Pensum von 
80% (und nicht 60%) angemeldet hatte (Vi-act. S. 243) und sie auch klar 
bestätigte, sie fühle sich in einem Pensum von 80% arbeitsfähig (Vi-act. S. 241). 
Einzig im nicht unterzeichneten Antrag auf Arbeitslosenentschädigung (welchen 
sie gemäss Eingabe vom 18.9.2025 am 9.1.2025 eingereicht habe) notierte sie, 
50% (also auch nicht 60%) eines Vollzeitpensums arbeiten zu können (Vi-act. S. 
154). Aber weder ist dieser Antrag unterzeichnet, noch hat sie die Rahmenbe-
dingungen für die Arbeitsvermittlung geändert. Damit aber ist auch dieser Vor-
wurf nicht zu hören.

3.7 Soweit die Beschwerdeführerin in der Eingabe vom 18. September 2025 
unter Verweis auf eine Begriffsdefinition von "Zumutbarkeit" gemäss Wikipedia 
verweist, ist dem zum einen zu entgegnen, dass sich - wie oben in E. 3.2.3 dar-
gelegt - die Zumutbarkeit eines PvB nach Art. 64a Abs. 2 AVIG i.V.m. Art. 16 
Abs. 2 lit. c AVIG richtet und Unzumutbarkeit zurückhaltend anzunehmen ist. Vor-
liegend vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern das PvB ih-
rem Alter, den persönlichen Verhältnissen oder ihrem Gesundheitszustand nicht 
angemessen gewesen sein soll. Dies gilt erst recht, weil sie schon das Vorstel-
lungsgespräch nicht wahrgenommen hatte und ihr damit genauere Kenntnisse 
über das PvB resp. ihren Einsatz abgehen. Zudem nimmt sie in der Eingabe vom 
18. September 2025 gar keinen Bezug auf das PvB, sondern auf den Kurs Job-
Kompass Standortbestimmung 2, welcher gar nicht Streitgegenstand bildet (vgl. 
oben E. 1.4).

3.8 Schliesslich ist der Vorinstanz auch darin beizupflichten, dass das Arzt-
zeugnis, welches der Beschwerdeführerin eine krankheitsbedingte Arbeitsun-
fähigkeit ab dem 10. Februar 2025 attestierte (Vi-act. S. 78), ihre Absage vom 
27. Januar 2025 des Vorstellungsgespräch-Termins vom 29. Januar 2025 nicht 
zu rechtfertigen vermag. Und wenn die Vorinstanz unter Verweis auf die Akten 
festhält, die Beschwerdeführerin sei am 7. und 8. Februar 2025 einem Zwischen-
verdienst nachgegangen, was darauf hindeute, dass ihr eine Teilnahme am Ge-
spräch am 29. Januar 2025 aus gesundheitlichen Gründen zumutbar gewesen 
wäre, so kann auch dies bestätigt werden. 

3.9 Damit aber ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in der Nichtwahr-
nehmung des Termins des Vorstellungsgesprächs beim Verein Impuls am 29. 
Januar 2025 eine Verletzung der Pflicht der Beschwerdeführerin erkannte, auf 
Weisung der zuständigen Amtsstelle an arbeitsmarktlichen Massnahmen teilzu-
nehmen (vgl. Art. 17 Abs. 3 AVIG). 

13

4. Die Nichtbefolgung einer Weisung der zuständigen Amtsstelle stellt ein zu 
sanktionierendes Verhalten dar (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG), womit nicht zu bean-
standen ist, dass die Vorinstanz die Beschwerdeführerin in der Anspruchsbe-
rechtigung eingestellt hat.

4.1.1 Die Dauer der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach 
dem Grad, der Schwere des Verschuldens (Art. 30 Abs. 3 AVIG). Die Einstellung 
dauert 1 - 15 Tage bei leichtem Verschulden, 16 - 30 Tage bei mittelschwerem 
Verschulden und 31 - 60 Tage bei schwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 3 AVIV). 

4.1.2 Bei der Bemessung der Einstellungsdauer sind alle Umstände des konkre-
ten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, 
Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) und Begleitumstände zu berücksich-
tigen (vgl. VGE II 2021 76 vom 21.10.2021 E. 4.2.2, Chopard, Die Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung, Zürich 1998, S. 167 ff.; Melissa Traber, Die Schuld-
hafte Ablehnung einer zumutbaren Arbeit in der Arbeitslosenversicherung, SZS 
2022 S. 154 ff.; AVIG-Praxis ALE, Januar 2016, D 64). Massgebend ist das Ge-
samtverhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesent-
lichen Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegeben-
heiten zu würdigen ist (BGE 130 V 125 E. 3.5). Es ist dabei vom Mittelwert des 
jeweils definierten Rahmens für leichtes, mittelschweres und schweres Verschul-
den auszugehen, welcher bei qualifiziertem Verhalten entsprechend verschärft 
und bei privilegiertem Verhalten gemindert werden kann (BGE 123 V 153 E. 3b; 
Urteil BGer 8C_24/2021 vom 10.6.2021 E. 6).

4.1.3 Das Seco hält in der AVIG-Praxis ALE, Rz. D72 ff. ein Einstellraster für 
verschiedene Einstellungs-Tatbestände bereit. Dieses Einstellraster soll eine wei-
testmögliche Gleichbehandlung der Versicherten auf nationaler Ebene gewähr-
leisten und den Vollzugsstellen als Entscheidungshilfe dienen. 

Die Verwaltungsweisungen sind für das Gericht grundsätzlich nicht verbindlich. 
Dieses soll sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine 
dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren 
gesetzlichen Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne trifti-
gen Grund von Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Kon-
kretisierung der rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben 
der Verwaltung, durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwen-
dung zu gewährleisten, Rechnung getragen (Urteil BGer 8C_555/2022 vom 
8.2.2023 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 141 V 365 E. 2.3; BGE 138 V 346 E. 6.2; 
BGE 137 V 1 E. 5.2.3). Ein solches Raster entbindet die verfügende Stelle aber 
nicht von der Pflicht, das Verhalten der versicherten Person unter Berücksichti-

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gung aller wesentlichen Umstände des Einzelfalles, d.h. der objektiven und sub-
jektiven Gegebenheiten, zu würdigen und eine dem Verschulden angemessene 
Sanktion festzusetzen (Urteil BGer 8C_555/2022 vom 8.2.2023 E. 5.3 m.w.H.). 
Entscheidend ist letztlich das Gesamtverhalten der versicherten Person.

4.1.4 Die Festlegung der Einstellungsdauer stellt schliesslich eine typische Er-
messensfrage dar; mithin steht der Vorinstanz ein Ermessen zu, das sie pflicht-
gemäss auszuüben hat. 

Die Kognition des Verwaltungsgerichtes ist in diesem Zusammenhang zwar nicht 
auf Rechtsverletzung beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf die Beurteilung 
der Angemessenheit der Verwaltungsverfügung. Bei der Angemessenheit geht 
es dabei um die Frage, ob der zu überprüfende Entscheid, den die Vorinstanz 
nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechts-
prinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckmässigerweise an-
ders hätte ausfallen sollen. Allerdings darf das Verwaltungsgericht sein Ermes-
sen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es 
muss sich somit auf Gegebenheiten abstützen können, die seine abweichende 
Ermessensausübung als naheliegender erscheinen lassen (Urteile BGer 
8C_297/2022 vom 15.2.2023 E. 5.3; 8C_555/2022 vom 8.2.2023 E. 4.3 mit Hin-
weis auf BGE 137 V 71 E. 5.2; Urteil BGer 8C_331/2019 vom 18.9.2019 E. 3.3; 
VGE II 2016 6 vom 22.3.2016 E. 4.1; VGE II 2015 20 vom 22.7.2015 E. 4.1).

4.2 Das Seco-Raster qualifiziert den erstmaligen Nichtantritt einer vorüberge-
henden Beschäftigung als mittelschweres Verschulden, das mit 21 bis 25 Ein-
stelltagen zu sanktionieren ist; den zweitmaligen Nichtantritt als mittelschweres 
bis schweres Verschulden, das mit 31 bis 37 Einstelltagen zu sanktionieren ist 
(AVIG-Praxis Rz. D79 Ziff. 3.C). 

4.3 Die Vorinstanz sanktionierte das Verhalten der Beschwerdeführerin mit 21 
Einstelltagen und damit mit der kürzesten Dauer gemäss Seco-Raster sowie 
leicht unter der Mitte für mittelschweres Verschulden (vgl. oben E. 4.1.1). Aus 
Sicht des Gerichts besteht keine Veranlassung, diese Sanktion zu korrigieren, 
namentlich wenn berücksichtigt wird, dass die Beschwerdeführerin bereits zu 
Beginn der neuerlichen Arbeitslosigkeit entgegen einer expliziten Weisung einen 
zugewiesenen Kurs nicht antrat und hierfür mit 7 Einstelltagen sanktioniert wurde 
(vgl. Vi-act. S. 201). 

5. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist. Kosten werden keine erhoben 
(Art. 61 lit. fbis ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (EB; unter Beilage der Eingabe vom 18.9.2025)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 26. September 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 9. Oktober 2025