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**Case Identifier:** f3a925a4-ad01-5efc-87f9-ea30381b895b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.01.2022 200 2021 631
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-631_2022-01-14.pdf

## Full Text

200 21 631 UV
KOJ/GET/WSI

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. Januar 2022

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. B.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 19. Juli 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Jan. 2022, UV/21/631, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.a.

Der … geborene, seit 1990 bei der C.________ AG als … angestellte 
A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerdeführer) zog sich 
bei einem Unfall vom 18. April 1982 (Misstritt beim Fussballspielen) Verlet-
zungen im rechten Knie zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt 
(nachfolgend Suva bzw. Beschwerdegegnerin) anerkannte in ihrer Eigen-
schaft als obligatorischer Unfallversicherer ihre Leistungspflicht (Akten der 
Suva, [act. II] 5; 153 S. 1; 171 S. 2 lit. A). Im Dezember 2010 (act. II 5) 
meldete der Versicherte einen Rückfall. Nach einem operativen Eingriff im 
Januar 2011 (act. II 15) sowie Entfernung des Osteosynthesematerials im 
Februar 2012 (act. II 35 S. 2) wurde die (unfallbedingte) Behandlung im 
Januar 2013 abgeschlossen (act. II 39 S. 2). Die Suva anerkannte einen 
Rückfall und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (act. II 17-20). 

A.b.

Am 19. September 2019 verletzte sich der Versicherte bei einem Sturz von 
der Leiter erneut am rechten Knie (act. II 45; 47). Am 10. Oktober 2019 
erfolgte ein operativer Eingriff (act. II 52). Nach anfänglich postoperativ 
erfreulichem Verlauf (act. II 57) klagte der Versicherte nach kurzzeitiger 
Wiederaufnahme der Arbeit im Januar 2020 (act. II 58) wiederum über Pro-
bleme insbesondere von Seiten des rechten Kniegelenks sowie über Be-
schwerden im Handgelenksbereich links (act. II 64 S. 2; 65 S. 1). In einer 
gemeinsam von der Administration sowie Dr. med. D.________, Fachärztin 
für Allgemeine Innere Medizin, verfassten Stellungnahme vom 24. Juni 
2020 (act. II 72 S. 2) wurden die Handbeschwerden links in Form einer 
Scaphoidpseudarthrose als unfallbedingt bzw. als Rückfall zu einem Ski-
sturz mit Scaphoidfraktur (act. II 65 S. 1; 112 S. 6) im Jahr 2006 anerkannt, 
wobei als Unfalldatum der 1. Januar 2006 festgelegt wurde (act. II 153 S. 1; 
Akten der Suva [act. IIA]). Am 8. September 2020 erfolgte ein operativer 

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Eingriff an der linken Hand (act. IIA 22). Die Suva klärte den Sachverhalt in 
erwerblicher Hinsicht ab, zog Berichte der behandelnden Ärzte bei und 
legte das Dossier der Kreisärztin med. pract. E.________, Fachärztin für 
Chirurgie, zur Beurteilung vor (Bericht vom 17. November 2020 [act. II 
112]). Mit (unangefochten gebliebener) Verfügung vom 18. Dezember 2020 
(act. II 123) sprach die Suva dem Versicherten eine auf einer Integrität-
seinbusse von 29.12% beruhende Integritätsentschädigung von 
Fr. 23'987.50 zu. Ferner stellte sie die vorübergehenden Leistungen (Heil-
behandlung und Taggeld) mit Schreiben vom 10. Februar 2021 (act. II 143) 
per 31. März 2021 formlos ein und sprach dem Versicherten mit Verfügung 
vom 11. März 2021 (act. II 157) ab April 2021 eine auf einem Invaliditäts-
grad von 30% basierende Invalidenrente zu. Die dagegen erhobene Ein-
sprache (act. II 164) hiess die Suva mit Entscheid vom 19. Juli 2021 (act. II 
171 S. 1-6) insoweit teilweise gut, als sie den Invaliditätsgrad rückwirkend 
per 1. April 2021 auf 33% erhöhte. Soweit weitergehend wies sie die Ein-
sprache ab. 

B.

Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. 
B.________, mit Eingabe vom 13. September 2021 Beschwerde erheben. 
Er stellt das folgende Rechtsbegehren: 

Der Einspracheentscheid der Suva vom 19. Juli 2021 sei aufzuheben und es 
sei dem Beschwerdeführer eine höhere Invalidenrente auszurichten.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zzgl. MWST

Mit Beschwerdeantwort vom 6. Oktober 2021 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Mit Schreiben vom 19. Oktober 2021 reichte der Beschwerdeführer einen 
Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. F.________, Facharzt für All-
gemeine Innere Medizin, vom 12. Oktober 2021 sowie mit weiterer Eingabe 
vom 6. November 2021 einen zwischen dem Beschwerdeführer und der 
C.________ AG am 29. Oktober 2021 abgeschlossenen (bis 31. Oktober 
2024 befristeten) Arbeitsvertrag zu den Akten (Akten des Beschwerdefüh-
rers [act. I] 5 f.). 

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Mit Schreiben vom 12. November 2021 nahm die Beschwerdegegnerin zu 
den vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen (act. I 5 f.) Stellung, 
wobei sie an ihrem Antrag auf Abweisung der Beschwerde festhielt. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 19. Juli 2021 (act. II 
171 S. 1-6). Streitig und zu prüfen ist im Zusammenhang mit den Ereignis-
sen vom 18. April 1982 und 1. Januar 2006 – dem Ereignis vom 19. Sep-
tember 2019 kommt im streitbetroffenen Kontext unbestrittenermassen 
keine eigenständige Bedeutung zu (vgl. act. II 72 S. 2; 80 S. 3) – der An-
spruch des Beschwerdeführers auf eine Invalidenrente der obligatorischen 
Unfallversicherung. 

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 
des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) und die Änderung vom 9. November 2016 der Verord-
nung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; SR 
832.202) in Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor 
dem Inkrafttreten der Änderung vom 25. September 2015 des UVG ereig-
net haben – was auf den vorliegenden Fall zutrifft, nachdem dem Ereignis 
vom 19. September 2019 keine eigenständige anspruchsrelevante Bedeu-
tung zukommt (vgl. E. 1.2 vorne) – und für Berufskrankheiten, die vor die-
sem Zeitpunkt ausgebrochen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt 
(Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 
2015 des UVG).

2.2 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung setzt zunächst das Vorliegen eines Berufsunfalles, 
eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit (Art. 6 Abs. 1 UVG) 
sowie eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen 
dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 129 V 177 E. 3.1 
und 3.2 S. 181; SVR 2018 UV Nr. 3 S. 9 E. 3.1, 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.3 Ist der Versicherte infolge des Unfalles voll oder teilweise 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so hat er Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 
Abs. 1 UVG). Ferner hat er Anspruch auf die zweckmässige Behandlung 
von Unfallfolgen (Art. 10 UVG). 

Der Unfallversicherer hat den Fall unter Einstellung von Heilbehandlung 
und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf Invalidenrente und Inte-

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gritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung der ärztli-
chen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes 
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der 
Invalidenversicherung abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 143 V 
148 E. 3.1.1 S. 151, 137 V 199 E. 2.1 S. 201).

2.4 Ist der Versicherte infolge des Unfalles zu mindestens 10% invalid 
(Art. 8 ATSG), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 
UVG in der bis am 31. August 2016 in Kraft gestandenen und vorliegend 
massgeblichen Fassung [vgl. E. 2.1 vorne]). Die Invalidenrente beträgt bei 
Vollinvalidität 80% des versicherten Verdienstes; bei Teilinvalidität wird sie 
entsprechend gekürzt (Art. 20 Abs. 1 UVG).

2.4.1 Gemäss Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditäts-
grades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt 
der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre. 

2.4.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am vor dem Unfall zu-
letzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent-
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110, 
134 V 322 E. 4.1 S. 325; SVR 2017 IV Nr. 52 S. 157 E. 5.1; THOMAS 
FLÜCKIGER, in: FRÉSARD-FELLAY/LEUZINGER/PÄRLI [Hrsg.], Basler Kommen-
tar zum Unfallversicherungsgesetz, 2019, N. 20 zu Art. 18 UVG).

2.4.3

2.4.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 296). Übt die versicherte 
Person nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – ku-
mulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzu-

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nehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer 
Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Ar-
beitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich 
der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 143 V 295 E. 2.2 
S. 296; SVR 2021 IV Nr. 51 S. 168 E. 3.2).

2.4.3.2 Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit 
aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne 
gemäss den vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Lohn-
strukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 
297; SVR 2021 Nr. 51 S. 168 E. 3.2). 

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das 
Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu 
schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist 
(BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2018 IV 
Nr. 46 S. 148 E. 3.3). 

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weite-
ren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 

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Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Es ist (zu Recht) unbestritten und steht fest, dass die Kniebe-
schwerden rechts und die Handgelenksbeschwerden links in einem natürli-
chen (und adäquaten) Kausalzusammenhang zu den im Sinne von Art. 4 
ATSG als tatbestandsmässig anerkannten Ereignissen vom 18. April 1982 
und 1. Januar 2006 stehen (vgl. E. 2.2 vorne). Im Weiteren steht ebenso 
ausser Streit, dass im Zeitpunkt der Rentenprüfung pro 1. April 2021 (vgl. 
act. II 153; 157) die Voraussetzungen für den am 31. März 2021 erfolgten 
Fallabschluss (act. II 143 S. 2 f.; vgl. E. 2.3 vorne) gegeben waren, war 
doch bereits im November 2020 von weiteren medizinischen Massnahmen 
keine namhafte Besserung des (unfallbedingten) Gesundheitszustandes 
hinsichtlich des rechten Knie- bzw. linken Handgelenks mehr zu erwarten 
(act. II 112 S. 7). Auch waren die von der Invalidenversicherung durchge-
führten Eingliederungsmassnahmen im Zeitpunkt des Fallabschlusses per 
31. März 2021 beendet (act. IIA 64 S. 2). 

3.2 Im Übrigen lässt sich zur Frage des Gesundheitszustandes sowie 
der Arbeits- und Leistungsfähigkeit den im Recht liegenden Akten im We-
sentlichen Folgendes entnehmen: 

3.2.1 Der behandelnde Arzt Dr. med. G.________, Facharzt für Or-
thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt 
im Bericht vom 20. Oktober 2020 (act. II 103) fest, von Seiten der klinisch-
radiologischen Nachkontrolle bestehe keine Zunahme der Arthrose im 
Kniegelenk und zumindest radiologisch keine zwingende Indikation für das 
Einsetzen einer Prothese. Nach Einsetzen einer Knietotalprothese werde 
tendenziell eine maximale Arbeitsfähigkeit von 50% bei schwerer Arbeit zu 
erreichen sein. Zusätzlich kämen die Probleme jetzt noch von Seiten des 
linken Handgelenks dazu, sodass er – Dr. med. G.________ – nicht glau-
be, dass der Beschwerdeführer je wieder auf dem … arbeiten könne. 

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3.2.2 Im Bericht vom 17. November 2020 (act. II 112) stellte die 
Kreisärztin med. pract. E.________ die folgenden Diagnosen (S. 6): 

Kniedistorsion rechts 18. April 1982 mit 
- u.a. VKB-Ruptur, konservative Therapie und im Verlauf chronische In-

stabilität 
- 12. Januar 2011 Kniegelenksarthroskopie mit Gelenkstoilette, Teilme-

niskektomie medial, Microfracturing tibiomedial, Umstellungsosteotomie 
proximale Tibia medial aufklappend 9° bei beginnender medial betonter 
Gonarthrose bei Insuffizienz des VKB und Chondromalazie 4. Grades 
tibiomedial 

- 8. Februar 2012 Osteosynthesematerialentfernung
- 11. Oktober 2019 VKB-Stumpf-Resektion, Notch-Plastik, Osteophytek-

tomie, Microfracturing medial mit Osteophytektomie femoral und tibial 
und Installation von Kenacort

Sturzereignis mit Scaphoidfraktur links 1. Januar 2006 mit 
- verzögerter Diagnosestellung 
- Exazerbation der Beschwerden nach Sturzereignis 19. September 2019 
- 18. September 2020 Denervation nach Wilhelm, Resektion Radiusstylo-

id und komplette Scaphoidektomie bei Dislokation nach Osteophyten-
Entfernung bei aktivierter radiokarpaler und midkarpaler Arthrose 
(adominant) bei SNAC-Wrist Stadium III

Zur Arbeits- und Leistungsfähigkeit hielt med. pract. E.________ ferner 
fest, die angestammte Tätigkeit sei nicht mehr vollumfänglich zumutbar. 
Dem Beschwerdeführer sei jedoch eine überwiegend sitzende, maximal 
wechselbelastende und sehr leichte bis selten leichte Tätigkeit in voller 
Präsenz zuzumuten. Die Position sollte frei wählbar sein und Zwangshal-
tungen wie Kauern, Kriechen, Hocken seien nicht rezidivierend zumutbar. 
Auf das Besteigen von Leitern und Gerüsten sollte verzichtet werden we-
gen allenfalls verminderter Haltefunktion, jedoch auch aufgrund der erhöh-
ten Sturzgefahr bei Instabilität/Unsicherheit des rechten Kniegelenkes. 
Schläge und Vibrationen auf die rechte untere und linke obere Extremität 
seien zu vermeiden, repetitive Rotationen mit der linken oberen Extremität 
wie auch repetitiv fein mechanische Tätigkeiten mit der linken Hand seien 
nicht zumutbar, ebenso wenig das repetitive Bedienen von Pedalen mit der 
rechten unteren Extremität (S. 7).

3.2.3 Im Bericht vom 12. Oktober 2021 (act. I 5) hielt der behandelnde 
Arzt Dr. med. F.________ fest, der Beschwerdeführer verspüre bei der 
Arbeit nach ein paar Stunden Beschwerden im rechten Kniegelenk und 
linken Handgelenk. Er arbeite auf … mit unebenem Untergrund, was die 
Beschwerden im rechten Knie verschlimmere. Eine Erhöhung der Arbeits-
fähigkeit auf mehr als 50% sei nicht zumutbar. 

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4.

4.1 Massgeblicher Zeitpunkt für den Rentenbeginn ist der 1. April 
2021, nachdem der Fallabschluss per 31. März 2021 vorzunehmen war 
(vgl. E. 3.1 vorne). Entsprechend sind Validen- und Invalideneinkommen 
auf diesen Zeitpunkt hin zu erheben. In der Folge legte die Beschwerde-
gegnerin der Prüfung des im Streit stehenden Rentenanspruchs ein Vali-
deneinkommen von Fr. 92’612.-- sowie ein Invalideneinkommen von 
Fr. 62’342.-- zugrunde, woraus eine Erwerbseinbusse von Fr. 30’270.-- und 
ein Invaliditätsgrad von 32.68% resultierte (act. II 171 E. 2 S. 5). 

4.2 Das Valideneinkommen wird vom Beschwerdeführer zu Recht 
nicht in Frage gestellt (vgl. Beschwerde, S. 3, Rz. 1): Dieses basiert auf 
den Angaben der (früheren und aktuellen) Arbeitgeberin (C.________ AG) 
und beträgt per Rentenbeginn (vgl. E. 4.1 vorne) Fr. 7'124.-- pro Monat 
(act. II 133; vgl. E. 2.4.2 vorne), was ein der Invaliditätsgradermittlung zu-
grunde zu legendes jährliches Einkommen von Fr. 92’612.-- (Fr. 7'124.-- x 
13) ergibt (act. II 171 E. 2 S. 5).

4.3 In Bezug auf das (einzig streitige [vgl. Beschwerde, S. 3, Rz. 1]) 
Invalideneinkommen (vgl. E. 2.4.3 vorne) folgt aus der Beurteilung der 
Kreisärztin med. pract. E.________ vom 17. November 2020 (act. II 112), 
dass die angestammte Tätigkeit als … nicht mehr vollumfänglich, eine den 
Leiden angepasste Tätigkeit jedoch zeitlich uneingeschränkt zumutbar ist 
(vgl. E. 3.2.2 vorne). Entgegen dem Beschwerdeführer kann aus den Be-
richten der Dres. med. G.________ und F.________ vom 20. Oktober 2020 
(act. II 103) bzw. 12. Oktober 2021 (act. I 5), welche eine allein 50%ige 
Arbeitsfähigkeit attestieren, nichts Anderes abgeleitet werden, beziehen 
sich die behandelnden Ärzte doch auf die Verrichtung "schwerer Arbeit" auf 
dem … bzw. die angestammte Tätigkeit des Beschwerdeführers als … (act. 
II 103 S. 2; act. I 5). Im Übrigen äussern sich diese Berichte nicht zum 
kreisärztlich formulierten Zumutbarkeitsprofil, geschweige denn, dass sie 
Aspekte aufzeigen, welche Zweifel an der Einschätzung der Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit zu wecken vermöchten. Auch beschwerdeweise wird 
nichts Dahingehendes vorgebracht (vgl. Beschwerde, S. 3, Rz. 2). Dies zu 
Recht, denn med. pract. E.________ legt in ihrem Bericht unter Berück-
sichtigung der medizinischen Gesamtsituation nachvollziehbar dar, welche 

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Arbeiten dem Beschwerdeführer noch zumutbar sind. Dem Bericht von 
med. pract. E.________ vom 17. November 2020 kommt daher voller Be-
weiswert zu (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 
V 351 E. 3a S. 352).

4.4 Für die Berechnung des Invalideneinkommens stellte die Be-
schwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheentscheid auf den Total-
wert, Kompetenzniveau 1, Männer (Fr. 5'417.--) von Tabelle 
TA1_tirage_skill_level, ab. Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen 
Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. BGE 126 V 75 E. 3b bb S. 77), 
der statistischen Lohnerhöhungen (Bundesamt für Statistik [BFS], Quar-
talschätzung der Nominallohnentwicklung [0.9% pro 2019; 0.8% pro 2020 
und 0.5% betreffend das erste Quartal 2021]), einer Arbeitsfähigkeit von 
100% sowie eines leidensbedingten Abzugs von 10% errechnete die Be-
schwerdegegnerin ein Invalideneinkommen von Fr. 62'342.-- (act. II 171 S. 
5 E. 2). 

Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, für die Ermittlung 
des Invalideneinkommens sei auf den tatsächlich erzielten Verdienst abzu-
stellen (Beschwerde, S. 4 ff., Rz. 5 ff.). Ferner sei der leidensbedingte Ab-
zug auf 20-25% zu erhöhen (Beschwerde, S. 8, Rz. 16).

4.4.1 Es trifft mit Blick auf den ins Recht gelegten befristeten Arbeitsver-
trag vom 29. Oktober 2021 (act. I 6) zu, dass der Beschwerdeführer bis 
Ende Oktober 2024 bei der C.________ AG als "… in angepasster Tätig-
keit" weiterbeschäftigt wird (vgl. Ziff. 1). Dieses – insbesondere aus sozia-
len Gründen fortgeführte (act. II 130 S. 1) – Beschäftigungsverhältnis 
entspricht gemäss der ausdrücklichen vertraglichen Regelung einer Leis-
tung zu einem Pensum von 50% mit 100%iger Präsenzzeit (act. I 6 Ziff. 1). 
Der Bruttolohn beläuft sich auf monatlich Fr. 3'420.-- (x 13) zuzüglich Mit-
tagsspesen von Fr. 280.-- (x 12; vgl. Ziff. 3). 

Nach der Rechtsprechung wird die verbleibende Arbeitsfähigkeit nicht in 
zumutbarer Weise voll ausgeschöpft (vgl. E. 2.4.3.1 vorne), wenn die versi-
cherte Person auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt einen 
höheren als den tatsächlich erhaltenen Lohn erzielen könnte. Auf diesem 
hypothetischen Arbeitsmarkt ist ein Stellenwechsel auch dann zumutbar, 

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wenn es für die versicherte Person aufgrund der wirtschaftlichen Gegeben-
heiten auf dem tatsächlichen Arbeitsmarkt sehr schwierig oder gar unmög-
lich ist, eine entsprechende Stelle zu finden (SVR 2018 IV Nr. 24 S. 79 E. 
6.1).

Dem ist auch vorliegend Rechnung zu tragen: Aufgrund des Zumutbar-
keitsprofils (vgl. E. 3.2.2 vorne) steht fest, dass der Beschwerdeführer in 
einer den Leiden angepassten Tätigkeit zu 100% arbeitsfähig ist. Dabei 
kann er auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt, welcher 
auch sogenannte Nischenarbeitsplätze umfasst, bei welchen Behinderte 
mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen 
können (BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 459; SVR 2019 IV Nr. 21 S. 66 E. 4.2), 
mit jährlich Fr. 62'342.-- (vgl. E. 4.4 vorne) ein höheres Einkommen als 
beim bisherigen und aktuellen Arbeitgeber (Fr. 47'820.-- = [Fr. 3'420.-- x 13] 
+ [Fr. 280.-- x 12]) erzielen. Von einer vollständigen (zumutbaren) Aus-
schöpfung der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit kann demnach in Bezug 
auf die weitergeführte Tätigkeit als "… in angepasster Tätigkeit" nicht ge-
sprochen werden, auch nicht im Lichte der durchgeführten Arbeitsversuche 
(act. II 120 S. 2; 127 f.; 135), fanden diese doch bei der C.________ AG 
und damit in der angestammten Tätigkeit statt, weshalb der Beschwerde-
führer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten kann (vgl. Beschwerde, S. 
5, Rz. 7). Damit kann bei diesem Ergebnis auch offen bleiben, ob unter den 
gegebenen Umständen in Bezug auf die Weiterbeschäftigung bei der 
C.________ AG von einem besonders stabilen Arbeitsverhältnis ausge-
gangen werden könnte (Beschwerde, S. 5, Rz. 6). Denn selbst wenn dies 
zu bejahen wäre, änderte es nichts daran, dass der Beschwerdeführer im 
Rahmen einer zumutbaren Verweistätigkeit, welche von der Beschwerde-
gegnerin praxiskonform zugrundegelegt wurde (vgl. Entscheid des Bun-
desgerichts [BGer] vom 2. Juli 2020, 8C_260/2020, E. 4.2.1), ein höheres 
Einkommen erzielen kann als bei der C.________ AG. Dabei macht der 
Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend, dass der ausgeglichene Ar-
beitsmarkt die berücksichtigte Verweistätigkeit praktisch nicht kennt oder 
dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durch-
schnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entspre-
chenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erschiene (SVR 
2019 IV Nr. 21 S. 66 E. 4.2). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Jan. 2022, UV/21/631, Seite 13

4.4.2 Ferner ist auch der von der Beschwerdegegnerin gewährte lei-
densbedingte Abzug (vgl. E. 2.4.3.2 vorne) von insgesamt 10% nicht zu 
beanstanden: So rechtfertigen höhere Lohnnebenkosten und eine allein 
kurze verbleibende Aktivitätsdauer infolge des Faktors "Alter" entgegen 
dem Beschwerdeführer (Beschwerde, S. 7, Rz. 12) keinen Abzug vom Ta-
bellenlohn (vgl. Entscheid des BGer vom 25. November 2021, 
8C_627/2021, E. 6.2; vgl. auch Art. 28 Abs. 4 UVV). Dasselbe trifft auf ei-
nen allfälligen Anpassungsaufwand zu. Im Übrigen werden Hilfsarbeiten – 
um welche es vorliegend unbestritten geht – auf dem (massgebenden) hy-
pothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) altersunabhängig 
nachgefragt (Entscheid des BGer vom 13. August 2020, 9C_226/2020, 
E. 5.2). Ferner entfällt ein Abzug nach Massgabe des Kriteriums "Beschäf-
tigungsgrad" (Beschwerde, S. 7, Rz. 13) zum Vornherein, weil hinsichtlich 
der hier massgebenden Verweistätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit be-
steht (vgl. E. 4.4 vorne). Da sodann von einer Tätigkeit im Kompetenzni-
veau 1 ausgegangen wird (vgl. E. 4.4 vorne), rechtfertigt die fehlende 
berufliche Ausbildung (Beschwerde, S. 7, Rz. 14) praxisgemäss ebenso 
wenig einen Tabellenlohnabzug (Entscheid des BGer vom 15. Juli 2020, 
8C_151/2020, E. 6.3.4). Demnach besteht gesamthaft beurteilt für das Ge-
richt kein triftiger Grund, sein Ermessen in Bezug auf den leidensbedingten 
Abzug an die Stelle desjenigen der Verwaltung zu setzen (Entscheid des 
BGer vom 18. Januar 2018, 8C_552/2017, E. 4.3).

4.5 Schliesslich fällt entgegen dem Beschwerdeführer (Beschwerde, 
S. 8, Rz. 17) auch eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen (vgl. 
BGE 141 V 1 E. 5.4 S. 3, 135 V 58 E. 3.1 S. 59; SVR 2018 UV Nr. 33 S. 
115 E. 2.2) ausser Betracht: Wird – wie vorliegend (act. II 133) – das 
Valideneinkommen auf der Grundlage eines Gesamtarbeitsvertrages 
(GAV) ermittelt, kann es nicht als unterdurchschnittlich qualifiziert werden 
(vgl. Entscheid des BGer vom 23. Juli 2020, 8C_310/2020, E. 3.2). Dass 
das bisher erzielte Einkommen nicht den Mindestvorgaben des GAV 
entsprochen hätte, ist weder ersichtlich noch wird dergleichen geltend 
gemacht. 

4.6 Aus der Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen (Validen-
einkommen: Fr. 92’612.-- [vgl. E. 4.2 vorne]; Invalideneinkommen: 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Jan. 2022, UV/21/631, Seite 14

Fr. 62'342.-- [vgl. E. 4.4 vorne]) ergibt sich eine Erwerbseinbusse von 
Fr. 30'270.-- und damit ein Invaliditätsgrad von gerundet 33% (Fr. 30'270.-- 
/ Fr. 92’612.-- x 100; zur Rundung vgl. BGE 130 V 121 E. 3.2 S. 123). 

4.7 Zusammenfassend ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
19. Juli 2021 nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde 
abzuweisen.

5.

5.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. fbis ATSG [Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639]).

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht weder für den unter-
liegenden Beschwerdeführer noch für die obsiegende Beschwerdegegnerin 
ein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. g ATSG; BGE 126 V 143 E. 4a S. 150).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen. 

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt Dr. iur. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Suva
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Jan. 2022, UV/21/631, Seite 15

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14. Jan. 2022, UV/21/631, Seite 16