# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f43acce1-ea22-54f6-a20e-8f18157b4f09
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-25
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 25.06.2021 S 2020 15
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-15_2021-06-25.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Gisela Bedognetti, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 25. Juni 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Rente)

S 2020 15

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Urteil S 2020 15

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Urteil S 2020 15

A. Der 1964 geborene A.________ meldete sich am 27. März 2019 unter Hinweis auf 
chronische Muskelschmerzen bei der IV-Stelle Zug zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). 
Diese tätigte daraufhin Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht. 
Insbesondere liess sie den Versicherten psychiatrisch und neuropsychologisch 
begutachten. Gestützt darauf stellte sie mit Vorbescheid vom 12. Dezember 2019 die 
Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-act. 29) und verfügte am 14. Januar 
2020 im angekündigten Sinne (IV-act. 33).

B. Dagegen erhob A.________ am 3. Februar 2020 Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht mit dem sinngemässen Rechtsbegehren um Aufhebung der 
angefochtenen Verfügung, Durchführung von erneuten Abklärungen und Zusprache einer 
Invalidenrente. Dies begründete er im Wesentlichen mit einer ungenügenden Abklärung 
seiner Schmerzen seitens der IV-Stelle Zug (act. 1).

C. Am 11. Februar 2020 bezahlte der Beschwerdeführer den ihm auferlegten 
Kostenvorschuss innert Frist (act. 2 f.).

D. Mit Vernehmlassung vom 11. März 2020 schloss die Verwaltung auf Abweisung 
der Beschwerde. Dabei wies sie auf die umfangreichen somatischen Untersuchungen hin 
und verneinte eine seither eingetretene Verschlechterung (act. 6).

E. Darüber wurde der Beschwerdeführer am 16. März 2020 orientiert (act. 7). In der 
Folge gingen keine weiteren Eingaben ein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Entscheids (in 
casu: 14. Januar 2020 [BF-act. 1]) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 
362 E. 1b). Dabei sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei 
der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 
130 V 445 E. 1.2.1). 

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Urteil S 2020 15

Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 82a ATSG vor, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 4. Februar 2020 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden. 

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 Abs. 1 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 Abs. 1 lit. a des 
Einführungsgesetzes zu den Bundesgesetzen über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung und die Invalidenversicherung [EG AHVIVG; BGS 841.1]). Die 
örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf 
Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) 
– Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – gegeben, stammt doch die angefochtene Verfügung 
von der IV-Stelle Zug. Die Verfügung datiert vom 14. Januar 2020 (BF-act. 1) und ist 
frühestens am Folgetag im Herrschaftsbereich des Beschwerdeführers eingetroffen. In 
Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt Beschwerde beim zuständigen 
Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift trägt das Datum des 
3. Februars 2020, wurde am Tag darauf der Post übergeben und ging am 5. Februar 2020 
beim Verwaltungsgericht ein. Damit ist die 30-tägige Frist gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG 
gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen und 
zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält einen verständlichen Antrag und 
eine Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, weshalb auf die 
Beschwerde einzutreten ist.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

3.
3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

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Urteil S 2020 15

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver 
Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

3.2 Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie 
körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in 
Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychischen 
Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert 
besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran 
hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. BGE 139 V 547 
E. 5.1; 131 V 49 E. 1.2; 130 V 352 E. 2.2.1; vgl. BGer 9C_125/2015 vom 18. November 
2015 E. 5.4).

Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG 
sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben 
eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 
409 E. 4.5.2; 141 V 281 E. 2.1; 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei 
festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem 
Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der 
Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach 
einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob und inwiefern es der 
versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 
E. 4.2.1; 141 V 281 E. 3.7; 139 V 547 E. 5.2; 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 
Abs. 2 ATSG).

3.3 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten 
oder verbessern können;

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.

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Urteil S 2020 15

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

3.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der 
Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig 
ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 
Person noch zugemutet werden können (BGE 115 V 133 E. 2 mit Hinweisen).

3.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der 
Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c).

3.6 Mit BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grundsätzlich sämtliche 
psychische Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einem strukturierten 
Beweisverfahren zu unterziehen sind (E. 6 und 7). Das strukturierte Beweisverfahren 
definiert systematisierte Indikatoren, die es – unter Berücksichtigung leistungshindernder 
äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) 
andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen 
(BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4–3.6 und 4.1; vgl. statt vieler: BGer 9C_590/2017 vom 15. Fe-
bruar 2018 E. 5.1). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ist nur 
zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten 
gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren 
schlüssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sind. Fehlt es an diesem Nachweis, hat die materiell beweisbelastete 
versicherte Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (BGE 141 V 281 E. 6; vgl. 
BGE 144 V 50 E. 4.3).

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Urteil S 2020 15

3.7 Die für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei psychischen Erkrankungen 
beachtlichen Standardindikatoren hat das Bundesgericht wie folgt systematisiert (BGE 141 
V 281 E. 4.1.3):

- Kategorie "funktioneller Schweregrad" (E. 4.3)
- Komplex "Gesundheitsschädigung" (E. 4.3.1)

- Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (E. 4.3.1.1)
- Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder -resistenz (E. 4.3.1.2)
- Komorbiditäten (E. 4.3.1.3)

- Komplex "Persönlichkeit" (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Ressourcen, 
E. 4.3.2)

- Komplex "Sozialer Kontext" (E. 4.3.3) 

- Kategorie "Konsistenz" (Gesichtspunkte des Verhaltens, E. 4.4)
- gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen vergleichbaren 

Lebensbereichen (E. 4.4.1)
- behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Leidensdruck 

(E. 4.4.2)

Beweisrechtlich entscheidend ist der verhaltensbezogene Aspekt der Konsistenz 
(BGE 141 V 281 E. 4.4; vgl. BGer 8C_604/2017 vom 15. März 2018 E. 7.4). 

4.
4.1
4.1.1 Mit Bezug auf die somatischen Beschwerden lässt sich den Akten entnehmen, 
dass der Beschwerdeführer infolge chronischer Rückenschmerzen thorakolumbal und 
Verspannungen der Nacken-/Schultergürtelmuskulatur von Dr. med. B.________, 
Facharzt für Rheumatologie und Innere Medizin, 2011 und 2016 untersucht wurde. Die 
Abklärungen ergaben keine relevanten pathologischen Befunde, weshalb Dr. B.________ 
die Rückenschmerzen als nicht objektivierbar beurteilte. Differenzialdiagnostisch schloss 
er eine McArdle-Myopathie nicht aus und hielt angesichts der gleichzeitigen 
Erschöpfungssymptomatik auch eine psychosomatische Dekompensation bzw. Burn-out-
Symptomatik für möglich. Abschliessend bemerkte er, dass der Beschwerdeführer 
allfällige medikamentöse Behandlungen ablehne (Berichte vom 19. Mai 2011 [IV-act. 9/70] 
und 24. Mai 2016 [IV-act. 9/61–62]).

4.1.2 Die von Dr. B.________ veranlasste neurologische Beurteilung im Spital 
C.________ ergab laut Bericht vom 18. August 2016 (IV-act. 9/59–60) einen klinisch-
neurologischen Normalbefund. Differenzialdiagnostisch wäre eine McArdle-Myopathie 
durchaus denkbar, jedoch träten die Myalgien und das Muskelkatergefühl nur bei 

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grösseren körperlichen Anstrengungen auf. Ein sogenanntes Second-Wind-Phänomen sei 
nicht zu erfragen gewesen und Dunkelverfärbungen des Urins habe es bisher nicht 
gegeben. Darauf wurde eine Zweitmeinung im Spital D.________ eingeholt.

4.1.3 Im Bericht der Klinik für Rheumatologie des Spitals D.________ vom 10. Januar 
2017 (IV-act. 9/49–51) wurden seit 20 Jahren bestehende chronische Myalgien 
thorakokostovertebral und eine Hypovitaminose D diagnostiziert. Die berichtenden 
Spitalärzte gaben weiter an, trotz verschiedener Untersuchungen sei die Situation 
ungeklärt geblieben. Da der festgestellte schwere Vitamin D-Mangel diffuse 
Weichteilbeschwerden verursachen könne, empfahlen die untersuchenden Spitalärzte 
eine konsequente perorale Ergänzung von Vitamin D, gegebenenfalls bei rezidivierenden 
Bindegewebebeschwerden auch mit Vitamin C.

4.1.4 Eine elektrodiagnostische Untersuchung ergab gemäss Bericht der Klinik für 
Neurologie des Spitals D.________ vom 6. Februar 2017 (IV-act. 9/46–48) milde axonale 
Schäden an beiden Nervi mediani, jedoch keinen Hinweis auf eine Polyneuropathie oder 
auf eine Läsion des Plexus brachialis. Bei den Myographien gab es keinen Hinweis auf 
eine Myopathie oder auf neurogene Veränderungen der Muskulatur. Mangels Hinweise 
auf eine neurologische Ursache der Beschwerden erachteten die berichtenden 
Neurologen weitere Abklärungen als nicht erforderlich. Da sich bei der klinischen 
Untersuchung aber Schmerzen durch Druck im Bereich von Sehnenansatzpunkten hätten 
auslösen lassen, schlugen sie eine erneute rheumatologische Abklärung mit der Frage 
nach einer Tendinopathie vor.

4.1.5 Bei fehlenden neuen Aspekten wurde in der Klinik für Rheumatologie des Spitals 
D.________ eine Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (Ganzkörper-MRI) verordnet. 
Dem Bericht vom 22. Mai 2017 (IV-act. 9/44–45) lässt sich entnehmen, dass diese diffus 
ödematöse Veränderungen der Schultergürtelmuskulatur, passend zu einer entzündlichen 
Genese, zudem eine Symphysis Pubis gezeigt habe. Differenzialdiagnostisch könnte es 
sich um eine milde Form von Dermatomyositis handeln. Für eine McArdle-Myopathie sei 
der Beschwerdeführer formal zu jung. Aber diese Differenzialdiagnose sei durchaus 
denkbar, ebenfalls eine Einschusskörperchenmyositis. Zur Charakterisierung der 
möglichen Muskelerkrankung wurde eine Muskelbiopsie veranlasst. Diese ergab gemäss 
Bericht des Instituts für komplementäre und integrative Medizin des Spitals D.________ 
vom 10. Oktober 2017 (IV-act. 9/37–39) keinen wegweisenden Befund.

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4.1.6 Es folgte eine Zuweisung zur interdisziplinären Schmerzsprechstunde des Spitals 
D.________. Die mitwirkenden Fachärzte wiederholten im Bericht vom 29. September 
2018 (IV-act. 9/16–17) die Diagnose von chronischen Myalgien thorakokostovertebral und 
ergänzten die Diagnose einer Hypovitaminose D3 mit derjenigen einer 
Hypovitaminose B12. Weiter gaben sie an, die neurologische Beurteilung im Rahmen der 
interdisziplinären Schmerzsprechstunde habe ebenfalls keine wegweisenden Befunde 
ergeben, welche die Symptome des Beschwerdeführers erklären könnten. Mögliche 
Differenzialdiagnosen eines Selenium-Mangels oder einer Zöliakie hätten laborchemisch 
ausgeschlossen werden können. Für eine Myopathie oder eine neurogene Veränderung 
der Muskulatur bestünden ebenfalls keine Hinweise (vgl. auch Bericht der Klinik für 
Neurologie des Spitals D.________ vom 8. Juni 2018 [IV-act. 9/22–25]). Aus 
psychiatrischer Sicht gebe es keinerlei Anhaltspunkte für eine psychiatrische Diagnose. 
Allerdings weise der Beschwerdeführer einige Eigenschaften wie starken Ehrgeiz und 
Anspannung auf, welche das Schmerzgeschehen beeinflussen könnten. Extensive 
rheumatologische Abklärungen seien allesamt bereits in der Vergangenheit unauffällig 
gewesen. Aus interventionell-schmerztherapeutischer Sicht könnte eine Serie Ketamin-
Infusionen angeboten werden, was vom Beschwerdeführer aufgrund des langen 
Anfahrtsweges und der schwierigen beruflichen Situation nicht gewünscht werde (vgl. 
auch Berichte des Schmerzambulatoriums des Spitals D.________ vom 23. April 2018 [IV-
act. 9/31–35], 25. April 2018 [IV-act. 9/28–30], 27. Juni 2018 [IV-act. 9/20–21] sowie 9. Juli 
2018 [IV-act. 9/18–19]). Aus komplementärmedizinischer Sicht wäre der 
Behandlungsfokus auf mentale und Entspannungs-Strategien zu legen (vgl. auch Bericht 
des Instituts für komplementäre und integrative Medizin des Spitals D.________ vom 
10. Oktober 2017 [IV-act. 9/37–39]).

4.1.7 Vom 7. Januar bis 4. Februar 2019 nahm der Beschwerdeführer mit der Diagnose 
einer chronischen Schmerzstörung am ganzheitlich orientierten interdisziplinären 
Behandlungsprogramm der Klinik E.________ für Patienten mit chronischen Schmerzen 
teil. Laut Austrittsbericht vom 6. Februar 2019 (IV-act. 11/1–5) war seine Toleranzschwelle 
gegenüber Schmerzen im Verlauf gestiegen. Es sei zu einer ersten Veränderung des 
Verhaltens gekommen, vor allem in Bezug auf die Akzeptanz der eigenen Grenzen und 
sich gegenüber. Gegen Ende der Behandlung sei es zu einer verbesserten Beweglichkeit 
und Belastbarkeit bei entsprechend erreichter Kraftsteigerung gekommen. Der 
Beschwerdeführer habe sich belastbarer gezeigt und im Voraus gewusst, wie man sich 
Hilfe zur Selbsthilfe leisten könne. Er habe gelernt, mit den Schmerzen ohne 

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Schmerzmittel umzugehen. Abschliessend wurde eine Vorstellung im Schlaflabor 
empfohlen.

4.1.8 Nach einer Abklärung in der pneumologischen Sprechstunde des Spitals 
C.________ wurde gemäss Bericht vom 25. März 2019 (IV-act. 9/11–12) die neue 
Diagnose einer leichten, rückenlage-abhängigen obstruktiven Schlafapnoe gestellt. Weiter 
gaben die untersuchenden Fachärzte an, der gemessene Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) 
liege so nahe am oberen Normbereich, dass wohl kaum eine klinische Relevanz bestehe. 
Eine Therapie sei nicht gerechtfertigt. Eine weiterführende Abklärung mittels 
Polysomnografie sei aus pulmologischer Sicht nicht sinnvoll. Weitere Kontrollen seien 
nicht geplant.

4.1.9 Im Bericht vom 24. April 2019 (IV-act. 9/1–10) wiederholte der Hausarzt Dr. med. 
F.________, Facharzt für Allgemeinmedizin, die bereits bekannten Diagnosen und 
attestierte ab 1. November 2018 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % in den angestammten, 
körperlich anstrengenden Tätigkeiten in den eigenen Hauswartungs- und 
Druckereibetrieben mit 100%iger Arbeitsunfähigkeit während der Hospitalisation in der 
Klinik E.________. Für leichte Arbeiten erachtete er eine volle Arbeitsfähigkeit als möglich.

4.2
4.2.1 Die neuropsychologische Abklärung durch lic. phil. G.________, Fachpsychologe 
für Neuropsychologie, ergab gemäss Teilgutachten vom 14. Oktober 2019 (IV-act. 23) in 
kognitiver Hinsicht insgesamt leichte Minderleistungen in wenigen Bereichen bei einer 
ansonsten normgemässen Leistungsfähigkeit. Sodann führte der Gutachter aus, der 
Schweregrad der kognitiven Minderleistungen erfülle die Anforderungen für eine ICD-10-
Diagnosekategorie nicht. Aufgrund des Werdegangs des Beschwerdeführers sei als 
Ursache der leichten kognitiven Minderleistungen in erster Linie ein prämorbides 
Geschehen im Sinne einer Begabungsvariante und kein krankhaftes hirnorganisches 
Geschehen oder Auswirkungen der Schmerzsymptomatik anzunehmen (IV-act. 23/8). 

Der neuropsychologische Gutachter verneinte eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus 
rein neuropsychologischer Sicht und beurteilte die Anstrengungsbereitschaft des 
Beschwerdeführers bei der Untersuchung als gut. Darauf wiesen die unauffälligen 
Leistungen bei den zwei Symptomvalidierungsverfahren und die Leistungen in der übrigen 
Testung hin (IV-act. 23/10).

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4.2.2 Der psychiatrische Gutachter, Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und 
Psychotherapie, stellte im Teilgutachten vom 25. November 2019 (IV-act. 27) die 
Diagnose einer seit mindestens 2014 bestehenden chronischen Schmerzstörung mit 
somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). Keine Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit mass er sodann der Diagnose einer seit der Adoleszenz bestehenden 
Akzentuierung der Persönlichkeit mit narzisstischen Zügen bei (ICD-10 Z73.1 [IV-
act. 27/19]). Zur Diagnose einer Schmerzstörung gab der Gutachter an, der 
Beschwerdeführer beobachte sich selbst intensiv und mit ängstlicher Besorgnis. Bei 
unangenehmen Körpersignalen bewerte er diese als Zeichen einer Krankheit. Er nehme 
die körperlichen Reize als unverhältnismässig intensiv und beeindruckend auf. Es falle ihm 
schwer, eine sachliche und realitätsgerechte Einordnung der Eigenwahrnehmung 
vorzunehmen (IV-act. 27/20). 

In seiner Beurteilung führte Dr. H.________ aus, der Beschwerdeführer habe in der 
Vergangenheit sein Selbstwertgefühl immer wieder durch das Erbringen von Leistung und 
die daraus resultierende Anerkennung stabilisiert. Im Verlauf habe er zunehmende 
Schmerzen entwickelt, wobei diese aus psychosomatischer Sicht auch so gedeutet 
werden könnten, dass der Körper dem Beschwerdeführer Grenzen aufzeige, welche er 
selbst nicht sehen oder einhalten könne. Das Krankheitsverständnis des 
Beschwerdeführers sei dabei weiterhin sehr somatisch geprägt. Zu den bisherigen 
Behandlungen stellte der Gutachter das Fehlen einer längerfristigen psychotherapeutisch-
psychosomatischen Behandlung bzw. einer längerfristig angelegten multimodalen 
Schmerztherapie fest. Im Rahmen der Beurteilung von Konsistenz und Plausibilität gab er 
sodann an, die psychiatrisch objektivierbaren Befunde und auch das Alltagsverhalten des 
Beschwerdeführers mit beruflicher Aktivität an fünf Tagen in der Woche und 
verschiedenen Freizeitaktivitäten relativierten dessen Beschwerdeschilderung und die 
daraus abgeleiteten Einschränkungen. Nach einer Würdigung der vorhandenen, noch 
erheblichen Ressourcen kam der Gutachter zum Schluss, dass der Beschwerdeführer 
trotz seiner chronischen Schmerzstörung eine berufliche Tätigkeit in einem etwas 
reduzierten Pensum ausüben könne (IV-act. 27/22–23).

4.2.3 Im Rahmen der interdisziplinären Gesamtbeurteilung vom 26. November 2019 (IV-
act. 26) attestierten die Gutachter Dr. H.________ und lic. phil. G.________ dem 
Beschwerdeführer eine psychisch bedingte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 
maximal 10–15 % für die bisher ausgeübten sowie für weitere angepasste Tätigkeiten (IV-
act. 26/7).

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Urteil S 2020 15

5.
5.1 Gegen die Beweiskraft des Administrativgutachtens bemängelt der 
Beschwerdeführer, es sei keine rheumatologische und neurologische Begutachtung 
durchgeführt worden. Dementsprechend beantworte das Administrativgutachten die Frage 
nach dem Ursprung der Schmerzen nicht (act. 1 S. 1). Dem ist zu entgegnen, dass die 
körperlichen Beschwerden im Spital D.________ in den Jahren 2017 und 2018 umfassend 
abgeklärt wurden. Es wurden verschiedene Verdachtsdiagnosen gestellt, welche nach den 
angezeigten Abklärungen verworfen werden mussten. Schliesslich liess sich eine 
somatische Herkunft der Beschwerden nicht erhärten. Weder dem Austrittsbericht der 
Klinik E.________ (E. 4.1.7) noch den Angaben des Hausarztes Dr. F.________ (E. 4.1.9) 
lassen sich sodann Anhaltspunkte für eine seit den Abklärungen im Spital D.________ 
eingetretene Veränderung der körperlichen Beschwerden entnehmen, weshalb der 
Verzicht auf weitere somatische Abklärungen nicht zu beanstanden ist. Vielmehr durften 
und mussten die IV-Gutachter die vorhandenen medizinischen Berichte in ihrer Würdigung 
miteinbeziehen, wurde doch die Frage nach einer psychischen Beeinflussung des 
Schmerzgeschehens bereits in der Vergangenheit aufgeworfen (vgl. E. 4.1.1 und 4.1.6) 
und bis zur IV-Begutachtung nie abschliessend geklärt.

5.2 Insgesamt entspricht das Administrativgutachten von Dr. H.________ und lic. phil. 
G.________ den praxisgemässen Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise 
(E. 3.5). So ist es für die streitigen Belange umfassend, beantwortet es doch in schlüssiger 
Weise die Frage nach den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und der Arbeitsfähigkeit 
des Beschwerdeführers und beruht auf einer eingehenden neuropsychologischen und 
psychiatrischen Untersuchung. Die Gutachter schilderten ausführlich die vom 
Beschwerdeführer erwähnten Leiden und Einschränkungen und setzten sich detailliert 
damit sowie mit dem Alltagsverhalten des Exploranden auseinander. Unter 
Berücksichtigung der Standardindikatoren nahm Dr. H.________ eine 
rechtsprechungsgemässe Beurteilung der funktionellen Leistungsfähigkeit (vgl. E. 3.6–3.7) 
des Beschwerdeführers vor. Zu erwähnen ist insbesondere die einleuchtende Darstellung 
der psychischen Zusammenhänge und die Würdigung der vielseitigen Ressourcen des 
Beschwerdeführers. Weiter stellte Dr. H.________ zu Recht fest, dass trotz der 
angegebenen beruflichen Einschränkungen abgesehen von der vierwöchigen Behandlung 
in der Klinik E.________ noch keine längerfristig angelegte multimodale Schmerztherapie 
stattgefunden hat. Dieser Umstand lässt sich zwar mit dem somatisch geprägten 

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Urteil S 2020 15

Krankheitsverständnis des Beschwerdeführers erklären, relativiert jedoch den geltend 
gemachten Leidensdruck. 

Aus diesen Gründen überzeugt die Einschätzung der Gutachter einer um lediglich 10–
15 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Auf das 
Administrativgutachten von Dr. H.________ und lic. phil. G.________ darf somit abgestellt 
werden.

5.3 Zu erwähnen bleibt, dass die unterschiedliche Arbeitsfähigkeitseinschätzung des 
Hausarztes Dr. F.________ (E. 4.1.9) die Beweiskraft des psychiatrischen Gutachtens 
nicht zu erschüttern vermag. Zunächst liegt es in der Natur der Sache, dass einer 
psychiatrischen Einschätzung notwendigerweise ein erheblicher Beurteilungs- und 
Ermessensspielraum inhärent ist. Weiter erfolgte die Arbeitsfähigkeitseinschätzung von 
Dr. F.________ nicht in Anwendung der Standardindikatoren, weshalb sie den höheren 
Beweiswert des Administrativgutachtens nicht zu erreichen vermag. 

Nicht zuletzt ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass behandelnde Ärzte mitunter 
im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu 
Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 E. 3b/cc). Wohl 
kann die einen längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Behandlung oft wertvolle 
Erkenntnisse zeitigen; doch lässt es die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag 
der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich 
bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) nicht zu, ein 
Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer 
Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu 
anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine 
abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige –
 und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der 
Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (BGer 8C_677/2014 vom 
29. Oktober 2014 E. 7.2 mit Hinweisen). Solche Aspekte lassen sich der Berichterstattung 
von Dr. F.________ nicht entnehmen. Schliesslich berücksichtigten die beiden IV-
Gutachter sämtliche vom Beschwerdeführer im Rahmen der Untersuchung geklagten 
Beschwerden sowie die von den bisher involvierten Ärzten erhobenen Befunde und 
abgegebenen Beurteilungen.

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Urteil S 2020 15

5.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin zu Recht von 
einer 10–15%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausgegangen ist, was zur 
Auslösung des Wartejahres gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (vgl. E. 3.3) als 
Voraussetzung für eine Invalidenrente nicht genügt. Dies führt zur Abweisung der 
Beschwerde.

6. Die Kosten des Verfahrens sind auf Fr. 800.– festzulegen und ausgangsgemäss 
vom Beschwerdeführer zu tragen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Parteientschädigung nach 
Art. 61 lit. g ATSG ist bei diesem Verfahrensausgang nicht zuzusprechen.

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Urteil S 2020 15

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, welche 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
die IV-Stelle Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum 
Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 25. Juni 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

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