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**Case Identifier:** 01252dd6-48c4-52bd-807d-d02c42c35006
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-07
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 07.02.2025 S 2024 23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2024-23_2025-02-07.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Sarah Schneider und lic. iur. Judith Fischer
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 7. Februar 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA Dr. iur. Urs Sutter, advokatursutter, Bahnhofstrasse 10, 
Postfach 7562, 6302 Zug

gegen

Arbeitslosenkasse des Kantons Zug, Rechtsdienst, Industriestrasse 24, 
Postfach 857, 6300 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Arbeitslosenversicherung 
(Anspruchsberechtigung)

S 2024 23

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Urteil S 2024 23

A. Der 1960 geborene A.________ war seit 1. November 2010 als Projektleiter Pro-
jektentwicklung bei der B.________ AG angestellt (ALK pag. 128 f.). Mit Vereinbarung 
vom 14. März 2023 wurde das Arbeitsverhältnis einvernehmlich per 30. September 2023 
aufgelöst (ALK pag. 116–118). Am 9. Mai 2023 teilte die Arbeitgeberin dem Versicherten 
zusätzlich noch die Kündigung des Arbeitsverhältnisses per 30. September 2023 mit (ALK 
pag. 148). Der Versicherte meldete sich am 8. September 2023 beim Regionalen Arbeits-
vermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung an (ALK pag. 153 f.) und am 18. Sep-
tember 2023 ging bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zug (ALK) der Antrag auf Ar-
beitslosenentschädigung per 1. Oktober 2023 ein (ALK pag. 142–145). Mit Verfügung vom 
3. November 2023 lehnte die Arbeitslosenkasse die Anspruchsberechtigung des Versi-
cherten vom 1. bis 31. Oktober 2023 ab. Dies begründete sie damit, dass der Versicherte 
vom 1. bis 7. August 2023 infolge Krankheit arbeitsunfähig gewesen sei, was zu einer Ver-
längerung der Kündigungsfrist bis 31. Oktober 2023 geführt hätte. In der Aufhebungsver-
einbarung sei hingegen festgehalten worden, dass eine Arbeitsunfähigkeit während der 
Kündigungsfrist nicht zu einer Verlängerung der besagten Frist führe. Einen Teil der erhal-
tenen Abgangsentschädigung von Fr. 200'000.– müsse sich der Versicherte daher an die 
Verlängerung der Kündigungsfrist bis 31. Oktober 2023 anrechnen lassen, womit er für 
diese Zeit keinen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten habe und der Anspruch auf Ar-
beitslosenentschädigung vom 1. bis 31. Oktober 2023 abgelehnt werden müsse (ALK 
pag. 87–90). Die dagegen erhobene Einsprache (ALK pag. 60–82) wies die Arbeitslosen-
kasse mit Einspracheentscheid vom 30. Januar 2024 ab (ALK pag. 34–43). 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 29. Februar 2024 liess A.________ be-
antragen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei die Anspruchsberechti-
gung für den Monat Oktober 2023 anzuerkennen. Für diesen Zeitraum seien die gesetzli-
chen Leistungen gemäss AVIG zuzusprechen. Eventualiter sei die angefochtene Verfü-
gung aufzuheben und er sei mit maximal fünf Einstelltagen zu belegen; alles unter Kosten- 
und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin bzw. des Staates. Zur Be-
gründung brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, es sei nicht berücksichtigt 
worden, dass es ihm gelungen sei, die unabwendbare Arbeitslosigkeit dank geschickter 
Verhandlungen um gut ein halbes Jahr von März bis Oktober 2023 hinauszuzögern. Des 
Weiteren hätte das Arztzeugnis wegen Rückwirkung arbeitsrechtlich nicht zu einer Verlän-
gerung der Kündigungsfrist geführt, weshalb es auch sozialversicherungsrechtlich nicht zu 
seinen Lasten beigezogen werden dürfe. Schliesslich sei der nicht als Alterskapital ausge-
zahlte Betrag als Entschädigung wegen der drohenden Anfechtung der Alterskündigung 
und nicht als freiwillige Leistung zu qualifizieren (act. 1).

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Urteil S 2024 23

C. Mit Vernehmlassung vom 8. April 2024 beantragte die Arbeitslosenkasse unter 
Verweis auf den Einspracheentscheid vom 30. Januar 2024 die Abweisung der Beschwer-
de (act. 3). 

D. Am 20. Januar 2025 gingen beim Gericht die beantragten Akten des Regionalen 
Arbeitsvermittlungszentrums Zug ein (act. 8 f.), worüber der Beschwerdeführer mit Schrei-
ben vom 21. Januar 2025 informiert wurde (act. 10). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozia-
lversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide oder Verfü-
gungen, gegen welche die Einsprache ausgeschlossen ist, Beschwerde erhoben werden, 
wobei in der Regel das Versicherungsgericht desjenigen Kantons zuständig ist, in dem die 
versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG). 
Für die Beurteilung von Beschwerden gegen Kassenverfügungen betreffend Arbeitslosen-
entschädigung ist in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG das Versicherungsgericht am 
Ort zuständig, wo der Versicherte die Kontrollpflicht erfüllt (Art. 100 Abs. 3 des Bundesge-
setzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIG; SR 837.9], i.V.m. Art. 128 Abs. 1 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. a der Verordnung über 
die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIV; 
SR 837.02]). Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Der Beschwer-
deführer hat Wohnsitz im Kanton Zug und erfüllte auch seine Kontrollpflicht bei der ALK im 
Kanton Zug. Demnach ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde örtlich und sachlich zuständig. Die Beschwerde ist fristgerecht 
eingereicht worden und entspricht auch den übrigen formellen Anforderungen, weshalb sie 
zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäfts-
ordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

2.
2.1 In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung seines rechtlichen 
Gehörs, indem er sich auf den Standpunkt stellt, die Beschwerdegegnerin habe sich mit 

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Urteil S 2024 23

seinen in der Einsprache erhobenen Einwände nicht hinreichend auseinandergesetzt und 
damit ihre Begründungspflicht verletzt.

2.2 Der Gehörsanspruch, wie er neben der expliziten gesetzlichen Regelung in Art. 42 
ATSG auch in Art. 29 Abs. 2 BV garantiert wird, gebietet unter anderem auch die ausrei-
chende Begründung der gefällten Entscheide (vgl. BGE 124 V 180 E. 1a mit Hinweisen).

Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheentscheid die als wesentlich 
erachteten Tatsachen und die daraus gezogenen rechtlichen Schlüsse nachvollziehbar 
dargelegt. Insbesondere geht aus dem Einspracheentscheid hervor, weshalb die Be-
schwerdegegnerin einen anrechenbaren Arbeits- bzw. Verdienstausfall für den Zeitraum 
vom 1. bis 31. Oktober 2023 verneint und damit die Anspruchsberechtigung des Be-
schwerdeführers während des Monats Oktober 2023 abgelehnt hat (vgl. E. 5 des ange-
fochtenen Einspracheentscheids). Dabei hat sie sich auch eingehend mit dem am 
29. September 2023 ausgestellten Arztzeugnis auseinandergesetzt und aufgezeigt, wes-
halb die Arbeitsunfähigkeit vom 1. bis 7. August 2023 zu einer Verlängerung der Kündi-
gungsfrist geführt hätte (vgl. E. 4b des angefochtenen Einspracheentscheids). Auch wenn 
die Beschwerdegegnerin in der Begründung nicht auf jeden einzelnen in der Einsprache 
erhobenen Einwand eingegangen ist, kann darin keine Verletzung der aus dem Anspruch 
auf rechtliches Gehör abgeleiteten Begründungspflicht erblickt werden. Entscheidend ist 
nämlich, dass es den Parteien wie auch der Rechtsmittelinstanz möglich ist, die Motive 
und Überlegungen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sie sich in ih-
rem Entscheid stützt, zu erkennen. Wesentlicher Gesichtspunkt hierbei ist, dass die Partei 
in die Lage versetzt wird, den Entscheid sachgerecht anzufechten (BGE 134 I 83 E. 4.1; 
124 V 180 E. 1a). Dies trifft hier klar zu.

3. Materiell streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Anspruchsbe-
rechtigung des Beschwerdeführers für den Monat Oktober 2023 mangels anrechenbaren 
Arbeitsausfalls zu Recht abgelehnt hat. 

4.
4.1 Der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung setzt u.a. voraus, dass die versi-
cherte Person einen anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten hat (Art. 8 Abs. 1 lit. b AVIG). 
Der Arbeitsausfall ist gemäss Art. 11 Abs. 1 AVIG anrechenbar, wenn er einen Verdienst-
ausfall zur Folge hat und mindestens zwei aufeinanderfolgende volle Arbeitstage dauert. 
Ein Arbeitsausfall, für den der arbeitslosen Person Lohnansprüche oder Entschädigungs-

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Urteil S 2024 23

ansprüche wegen vorzeitiger Auflösung des Arbeitsverhältnisses zustehen, ist nicht anre-
chenbar (Art. 11 Abs. 3 AVIG). Der Arbeitsausfall ist überdies so lange nicht anrechenbar, 
als freiwillige Leistungen des Arbeitgebers den durch die Auflösung des Arbeitsverhältnis-
ses entstehenden Verdienstausfall decken (Art. 11a Abs. 1 AVIG) und den Höchstbetrag 
gemäss Art. 3 Abs. 2 AVIG übersteigen (Art. 11a Abs. 2 AVIG). Als freiwillige Leistungen 
des Arbeitgebers bei der Auflösung des privatrechtlichen oder öffentlich-rechtlichen Ar-
beitsverhältnisses gelten sämtliche Leistungen, die nicht Lohn- oder Entschädigungsan-
sprüche nach Art. 11 Abs. 3 AVIG darstellen (Art. 10a AVIV). Bei vorzeitiger Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen wird der versicherten Person 
gemäss Art. 10h Abs. 1 AVIV während der Zeit, die der Kündigungsfrist entspricht, solan-
ge kein Arbeitsausfall angerechnet, wie die Leistungen des Arbeitgebers den Einkom-
mensverlust während dieser Zeit decken. Übersteigen die Leistungen des Arbeitgebers 
den Betrag des der versicherten Person bis zur ordentlichen Beendigung des Arbeitsver-
hältnisses geschuldeten Lohnes, so sind die Bestimmungen über die freiwilligen Leistun-
gen des Arbeitgebers nach Art. 11a AVIG anwendbar (Art. 10h Abs. 2 AVIV). 

4.2 Nach Art. 341 Abs. 1 OR kann der Arbeitnehmer während der Dauer des Arbeits-
verhältnisses und eines Monats nach dessen Beendigung auf Forderungen, die sich aus 
unabdingbaren Vorschriften des Gesetzes oder aus unabdingbaren Bestimmungen eines 
Gesamtarbeitsvertrages ergeben, nicht verzichten. Diese Bestimmung will den sich in ei-
nem Abhängigkeitsverhältnis befindlichen, sozial schwächeren Arbeitnehmer davor schüt-
zen, dass er während oder kurz nach Ablauf des Arbeitsverhältnisses aus Furcht vor nach-
teiligen Folgen Verzichtserklärungen abgibt. Das Verzichtsverbot nach Art. 341 OR erfasst 
Ansprüche aus zwingendem Recht. Die relative Unverzichtbarkeit dieser Vorschriften ver-
bietet jedoch nicht, das Arbeitsverhältnis jederzeit durch den Abschluss eines auf überein-
stimmenden und mängelfreien Willenserklärungen beruhenden Aufhebungsvertrags auf-
zulösen, sofern eine solche Vereinbarung nicht zu einer klaren Umgehung des zwingen-
den Kündigungsschutzes führt. Mit anderen Worten müssen beide Parteien auf Rechte 
verzichten, so dass es sich um einen echten Vergleich mit gegenseitigem Nachgeben 
handelt, der nicht nur der Arbeitgeberin Vorteile bringt. Der Unterschied zwischen einem 
verbotenen (einseitigen) Verzicht und einem zulässigen Vergleichsverzicht besteht darin, 
dass beim Vergleich beide Parteien auf Ansprüche von ungefähr gleichem Wert verzichten 
und so zu einer angemessenen Lösung gelangen. Dabei kann es sich auch um Ansprüche 
handeln, die im Zeitpunkt des Vergleichsabschlusses unsicher sind. Erforderlich ist, dass 
der Vergleich unter den konkreten tatsächlichen und rechtlichen Umständen zur Zeit sei-
nes Abschlusses als angebracht erscheint (BGer 8C_94/2020 vom 9. Juli 2020 E. 6.2). 

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Urteil S 2024 23

Unvorhersehbare Umstände, die keiner Partei zugerechnet werden können und nach dem 
Zeitpunkt des Abschlusses des Aufhebungsvertrages, aber noch während der ohne den 
Abschluss des Aufhebungsvertrages massgebenden Kündigungsfrist auftreten, sind für 
die Frage der Zulässigkeit bzw. Rechtfertigung des Aufhebungsvertrages auch rückwir-
kend in die Beurteilung der legitimen Interessenlage miteinzubeziehen. Im Sinne einer 
Faustregel darf der Arbeitnehmer nicht schlechter gestellt sein, als er dies im Falle der Ar-
beitgeberkündigung gewesen wäre. Dem Arbeitnehmer sind als Ausgleich dieser Nachtei-
le entsprechende Vorteile zu gewähren, damit das Erfordernis der Reziprozität der Kon-
zessionen erfüllt ist. Lohnansprüche, die dem Arbeitnehmer aufgrund der Sperrfrist und 
der damit verlängerten Vertragslaufzeit zustehen würden, sind daher von der Arbeitgebe-
rin abzugelten (BGer 8C_94/2020 vom 9. Juli 2020 E. 6.3).

4.3 Artikel 336c Abs. 1 lit. b OR sieht vor, dass der Arbeitgeber nicht kündigen darf, 
während der Arbeitnehmer ohne eigenes Verschulden durch Krankheit oder durch Unfall 
ganz oder teilweise an der Arbeitsleistung verhindert ist, und zwar ab dem sechsten 
Dienstjahr während 180 Tagen. Gemäss Art. 336c Abs. 2 OR ist die Kündigung, die 
während einer solchen Sperrfrist erklärt wird, nichtig; ist dagegen die Kündigung vor Be-
ginn einer solchen Frist erfolgt, aber die Kündigungsfrist bis dahin noch nicht abgelaufen, 
so wird deren Ablauf unterbrochen und erst nach Beendigung der Sperrfrist fortgesetzt.

5. Der rechtserhebliche Sachverhalt stellt sich vorliegend wie folgt dar: 

Der Beschwerdeführer arbeitete seit dem 1. November 2010 bei der B.________ AG. Dem 
am 19. August 2010 unterzeichneten Arbeitsvertrag ist zu entnehmen, dass die Kündi-
gungsfrist vier Monate dauert (ALK pag. 129). Mit Aufhebungsvereinbarung vom 14. März 
2023 wurde das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen per 30. September 
2023 aufgelöst. Für die Zeit vom 1. April bis 30. September 2023 wurde der Beschwerde-
führer freigestellt. Weiter wurde vermerkt, dass das Vertragsverhältnis am 30. September 
2023 automatisch ohne weitere Kündigung ende, und zwar auch dann, wenn der Be-
schwerdeführer in jenem Zeitpunkt arbeitsunfähig sein sollte. Darüber hinaus wurde fest-
gehalten, dass der Beschwerdeführer per Austrittsdatum eine einmalige Austrittsentschä-
digung im Gesamtbetrag von Fr. 200'000.– erhalte. Die Austrittsentschädigung beinhalte 
unter anderem Einmal-Einzahlungen in die BVG-Alterssparkapitalien bei der AXA Winter-
thur (BVG-Basis) und bei der Basler Leben AG (BVG-Kader). Das Ziel dieser BVG-
Einzahlungen sei, dass die BVG-Alterssparkapitalien per 30. September 2023 demjenigen 

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Wert entsprechen würden, wie wenn der Beschwerdeführer bis zu seiner ordentlichen 
Pensionierung bei der B.________ AG weiterarbeiten würde. Der Restbetrag der Aus-
trittsentschädigung (Fr. 200'000.– abzüglich der BVG-Einmaleinzahlungen) werde dem 
Beschwerdeführer per Austrittsdatum per Banküberweisung auf das Lohnkonto ausbezahlt 
(ALK pag. 116). Gemäss Lohnjournal belief sich die BVG-Kapitalabfindung auf 
Fr. 58'771.05 (konkret: Fr. 26'344.20 AXA Leben AG [ALK pag. 75] und Fr. 32'426.85 Ba-
loise Sammelstiftung Zusatzvorsorge [ALK pag. 78]). Der Restbetrag (Fr. 141'228.95) 
wurde als Abgangsentschädigung definiert (ALK pag. 105; s. auch ALK pag. 103) und dem 
Beschwerdeführer Ende September 2023 ausbezahlt (ALK pag. 102). 

Mit ärztlichem Zeugnis vom 29. September 2023 wurde der Beschwerdeführer vom 1. bis 
7. August 2023 infolge Krankheit zu 100 % arbeitsunfähig geschrieben (ALK pag. 124). 
Die Arbeitslosenkasse wies den Beschwerdeführer in der Folge darauf hin, dass sich die 
Kündigungsfrist durch die Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. Oktober 2023 verlängert habe. Er 
wurde gebeten, der Arbeitgeberin seine Arbeitsleistung bis 31. Oktober 2023 anzubieten 
und auf die Verlängerung der Kündigungsfrist hinzuweisen (ALK pag. 122). Am 9. Oktober 
2023 teilte der Beschwerdeführer unter Verweis auf die vereinbarte Abgangsentschädi-
gung in der Höhe von gesamthaft Fr. 200'000.– mit, dass er bewusst auf eine Lohnforde-
rung gegenüber seiner ehemaligen Arbeitgeberin verzichte. Angesichts des grosszügigen, 
freiwilligen Zugeständnisses seitens der Arbeitgeberin falle der Sperrfristenschutz seiner 
Meinung nach weg (ALK pag. 120 f.). Das Arbeitsverhältnis endete schliesslich am 
30. September 2023. 

6.
6.1 Aufgrund der Akten erstellt und zwischen den Parteien denn auch unbestritten ist, 
dass das Arbeitsverhältnis zwischen der B.________ AG und dem Beschwerdeführer in 
gegenseitigem Einvernehmen per 30. September 2023 aufgelöst und damit die vertragli-
che Kündigungsfrist von vier Monaten eingehalten wurde. Der Beschwerdeführer verzich-
tete jedoch in dieser Vereinbarung auf eine Verlängerung des Arbeitsverhältnisses, falls er 
vor dem 30. September 2023 erkranken und arbeitsunfähig werden sollte. Ist eine Kündi-
gung erfolgt, bevor der Arbeitnehmer aus gesundheitlichen Gründen arbeitsunfähig wird, 
so wird der Ablauf der Kündigungsfrist unterbrochen und diese erst nach Beendigung der 
gesetzlichen Sperrfrist fortgesetzt (Art. 336c Abs. 2 OR). Im vorliegenden Fall reichte der 
Beschwerdeführer am 4. Oktober 2023 bei der Arbeitslosenkasse ein ärztliches Zeugnis 
vom 29. September 2023 ein, welches ihm eine vollständige Arbeitsunfähigkeit für die Zeit 
vom 1. bis 7. August 2023 zufolge Krankheit attestierte (ALK pag. 124). Während die Be-

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schwerdegegnerin die Auffassung vertritt, dieser Umstand hätte die Kündigungsfrist um 
einen Monat verlängert, wird dies seitens des Beschwerdeführers bestritten. Er macht gel-
tend, er sei anfangs August 2023 zwar einige Tage erkältet gewesen, aber nicht in einem 
solchen Ausmass, das ihm die Stellensuche (vollständig) verunmöglicht hätte. Er habe 
sich das Arbeitsunfähigkeitszeugnis nur deshalb ausstellen lassen, um die ihm angekün-
digten, drohenden Einstelltage abwenden zu können. Ein dermassen spät rückwirkend 
ausgestelltes Arztzeugnis, welches im Wesentlichen auf subjektiven Angaben beruhe, wä-
re von einem Arbeitgeber nicht anerkannt worden, zumal es diesem auch gar nicht zur 
Kenntnis gebracht worden sei. Dieser Ansicht des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt 
werden. Zunächst einmal ist es unerheblich, ob die B.________ AG über die Arbeitsun-
fähigkeit des Beschwerdeführers in Kenntnis gesetzt wurde (vgl. Portmann/Rudolph, in: 
Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 7. Aufl. 2020, Art. 336c N 6). Sodann erscheint 
das Verhalten des Beschwerdeführers, sich einerseits ein Arztzeugnis ausstellen zu las-
sen, um einer Einstellung in der Anspruchsberechtigung infolge ungenügender Arbeits-
bemühungen zu entgehen, das Arbeitsunfähigkeitszeugnis dann aber andererseits im 
Hinblick auf die Verlängerung des Arbeitsverhältnisses nicht gelten lassen zu wollen, 
rechtsmissbräuchlich. Wie die Beschwerdegegnerin diesbezüglich zutreffend festgestellt 
hat, hat der Beschwerdeführer seinem RAV-Berater mit E-Mail vom 2. Oktober 2023 mit-
geteilt, dass er in der ersten Augustwoche krank gewesen sei. Er habe sich auf dem Rück-
flug in die Schweiz stark erkältet (RAV pag. 163). Dabei verwies er auf das beiliegende 
Arztzeugnis vom 29. September 2023, welches ihm eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 
1. bis 7. August 2023 bescheinigte. Auch wenn das Arbeitsunfähigkeitszeugnis zugegebe-
nermassen recht spät ausgestellt und rückdatiert wurde, ist angesichts dieser Angaben mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der 
ersten Augustwoche nicht in der Lage war, Arbeitsbemühungen zu tätigen. Dieser Um-
stand hat denn auch dazu geführt, dass auf eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
zufolge ungenügender Arbeitsbemühungen anfangs August 2023 verzichtet wurde. In 
Konklusion dazu hätte dieser Sachverhalt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aber 
auch eine Sperrfrist gemäss Art. 336c Abs. 1 lit. b OR ausgelöst und zu einer Verlänge-
rung der Kündigungsfrist nach Art. 336c Abs. 2 OR geführt. Daran ändert auch der Ein-
wand des Beschwerdeführers nichts, es sei unverhältnismässig, ihm wegen weniger Tage 
Arbeitsunfähigkeit die Arbeitslosenentschädigung für einen ganzen Monat zu verweigern. 
Dem Beschwerdeführer ist entgegenzuhalten, dass auch eine kurze Arbeitsunfähigkeit 
den Lauf der Kündigungsfrist hemmt. Die Schlussfolgerung der Beschwerdegegnerin, wo-
nach sich das Arbeitsverhältnis ohne Wegbedingung der Kündigungsschutzregeln infolge 
der einwöchigen krankheitsbedingten Absenz bis Ende Oktober 2023 verlängert hätte, ist 

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somit rechtmässig, führen doch bereits Kurzabsenzen zu einer einmonatigen Verlänge-
rung des Arbeitsverhältnisses (BGE 115 V 437 E. 3d; Portmann/Rudolph, a.a.O., Art. 336c 
N 13a; vgl. auch Art. 336c Abs. 3 OR). 

6.2 Da der Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses mittels Aufhe-
bungsvereinbarung nicht schlechter gestellt sein darf, als er dies im Falle der Arbeitge-
berkündigung gewesen wäre, sind die Lohnansprüche, die dem Arbeitnehmer aufgrund 
der Sperrfrist und der damit verlängerten Vertragslaufzeit zustehen würden, von der Ar-
beitgeberin abzugelten. Zu prüfen ist folglich, ob die Lohnansprüche, die dem Beschwer-
deführer bis Ende Oktober 2023 zugestanden hätten, von Seiten der B.________ AG ab-
gegolten wurden. Dies ist klarerweise zu bejahen. Von der vereinbarten Gesamtentschä-
digung von Fr. 200'000.– verblieb dem Beschwerdeführer nach Abzug der Einzahlungen in 
die Pensionskasse (Fr. 58'771.05) ein Betrag von Fr. 141'228.95. Über diese Summe 
konnte er frei verfügen. Wie sich aus den Abklärungen der Beschwerdegegnerin ergab, 
war darin auch kein allfälliger Bonus für das Jahr 2023 enthalten. Vielmehr handelte es 
sich bei der gesamten Abfindungssumme von Fr. 141'228.95 um eine Abgangsentschädi-
gung (vgl. ALK pag. 103 i.V.m. 114). Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Stand-
punkt stellt, der Betrag von Fr. 141'228.95 sei als Entschädigung wegen der drohenden 
Anfechtung der Alterskündigung zu qualifizieren, kann ihm nicht gefolgt werden, bringt er 
diesen Einwand doch erstmals im vorliegenden Verfahren vor, während er im Rahmen 
seiner Einsprachebegründung selbst noch von einer freiwilligen Leistung der Arbeitgeberin 
ausging. Sodann ergeben sich aus den Akten keinerlei Anhaltspunkte, die seine Ansicht 
unterstützen würden, wonach sich zwischen den Parteien eine Diskussion hinsichtlich der 
Missbräuchlichkeit der Alterskündigung abgezeichnet hätte. Angesichts dessen, dass der 
Beschwerdeführer aufgrund der Aufhebungsvereinbarung auf die Kündigungsschutzregeln 
verzichtete, ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass mit der 
Entschädigung von Fr. 141'228.95 auch eine allfällige bis zum Vertragsende auftretende 
Arbeitsunfähigkeit abgegolten werden sollte. 

Wie bereits dargelegt, war der Beschwerdeführer vom 1. bis 7. August 2023 zu 100 % ar-
beitsunfähig, weshalb sich bei einer ordentlichen Kündigung die Kündigungsfrist bis Ende 
Oktober 2023 verlängert hätte. In diesem Fall hätte der Beschwerdeführer somit zusätzlich 
Fr. 12'347.15 (= Fr. 11'300.– [Monatslohn] + Fr. 1'047.15 [Differenz der Auszahlung des 
13. Monatslohnes bei einem Austritt Ende Oktober gegenüber Ende September 2023]; vgl. 
ALK pag. 102 f.) verdient. Von der vereinbarten Gesamtentschädigung von Fr. 200'000.– 
verblieb ihm nach Abzug der Einzahlungen in die Pensionskasse (Fr. 58'771.05) und unter 

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Berücksichtigung des zusätzlichen Lohns von Fr. 12'347.15, den er bei einer ordentlichen 
Kündigung unter Einhaltung der Sperrfrist mehr verdient hätte, immer noch ein Betrag von 
Fr. 128'881.80. Sein Verzicht auf einen Anspruch nach Art. 336c Abs. 2 OR wurde somit 
durch eine zusätzliche Entschädigung der Arbeitgeberin kompensiert. Damit fehlt es für 
den Monat Oktober 2023 an einem Verdienstausfall und damit an einer Anspruchsvoraus-
setzung der Arbeitslosenentschädigung.

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass der Betrag von Fr. 141'228.95 den Höchst-
betrag nach Art. 3 Abs. 2 AVIG nicht überschreitet (Art. 11a Abs. 2 AVIG). Entgegen der 
Auffassung des Beschwerdeführers ist vorliegend nämlich nicht Art. 11a AVIG anwendbar, 
findet dieser doch erst dann Anwendung, wenn die Voraussetzungen von Art. 10h Abs. 1 
AVIV resp. Art. 11 Abs. 3 AVIG nicht erfüllt sind. Entscheidend ist somit, ob die Leistungen 
der Arbeitgeberin gemäss der Aufhebungsvereinbarung den Einkommensverlust des Be-
schwerdeführers im streitigen Monat Oktober 2023 ausgleichen, wobei es unerheblich ist, 
ob diese Leistungen den Maximalbetrag des versicherten Verdienstes überschreiten oder 
nicht. Wie bereits dargelegt, deckt die nach Abzug der Einzahlungen in die Pensionskasse 
verbleibende Abfindungssumme von Fr. 141'228.95 den Monatslohn des Beschwerdefüh-
rers, den er bei einer Verlängerung der Kündigungsfrist bis Ende Oktober 2023 erhalten 
hätte, bei weitem ab. 

Ebenfalls unbeachtlich im Zusammenhang mit der vorliegend massgebenden Frage des 
anrechenbaren Arbeitsausfalls ist zu guter Letzt der Einwand des Beschwerdeführers, die 
Arbeitgeberin habe ihm bereits Ende Oktober 2022 kündigen wollen und es sei nur dank 
geschickter Verhandlungen seinerseits gelungen, die unabwendbare Arbeitslosigkeit um 
gut ein halbes Jahr von März bis Oktober 2023 hinauszuzögern. 

7. Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer aus dem Arbeitsverhältnis eine all 
seine Lohnansprüche deckende Entschädigung bis zum frühestmöglichen durch die Sperr-
frist verlängerten Vertragsende vom 31. Oktober 2023 erhalten. Damit erlitt er keinen an-
rechenbaren Verdienstausfall. Die Beschwerdegegnerin hat somit den Anspruch auf Ar-
beitslosenentschädigung für den Monat Oktober 2023 zu Recht verneint. Dies führt zur 
Abweisung der Beschwerde. 

8. Mangels einer entsprechenden Bestimmung im AVIG ist das Verfahren vor dem 
Versicherungsgericht kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). Eine Parteientschädigung ist bei 
diesem Ausgang des Verfahrens nicht zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an den 
Rechtsdienst der Arbeitslosenkasse des Kantons Zug sowie an das Staatssekreta-
riat für Wirtschaft (Seco), Bern. 

Zug, 7. Februar 2025

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am