# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 35849e44-ede3-598d-890e-691edbf63255
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-05
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 05.07.2021 200 2021 496
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-496_2021-07-05.pdf

## Full Text

200 21 496 EL
ACT/PES/WSI

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 5. Juli 2021

Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiber Peter

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern 
Abteilung Ergänzungsleistungen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Schreiben vom 1. Juli 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Juli 2021, EL/21/496, Seite 2

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Mit Eingabe vom 1. Juli 2021 (Postaufgabe 2. Juli 2021) beantragt 
A.________ (Beschwerdeführer), die Ausgleichskasse des Kantons 
Bern (Beschwerdegegnerin) sei superprovisorisch zu verpflichten, ihm 
ab Januar 2021 Ergänzungsleistungen nebst Zins zu 5% auszubezah-
len.

2. Ein Schriftenwechsel wird nicht durchgeführt.

3. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Verwaltungsgerichts 
beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen in An-
wendung von Sozialversicherungsrecht ergangene Entscheide.

Hier liegt kein derartiger Entscheid vor, sondern der Beschwerdeführer 
verlangt direkt die Auszahlung eines Betrages nebst Zins. Damit aber 
fehlt es an einem für das sozialversicherungsrechtliche Beschwerdever-
fahren notwendigen Anfechtungsobjekt, nämlich einem Einspracheent-
scheid resp. einer Verfügung (wenn gesetzlich keine Einsprache vorge-
sehen ist).

4. Der Beschwerdeführer macht auch keine Rechtsverweigerungs- oder 
Rechtsverzögerungsbeschwerde geltend (wie er es bereits mehrfach 
getan hat, so dass ihm dieses Rechtsinstitut bekannt ist), weshalb auf 
die Eingabe nicht einzutreten ist.

5. Für diesen kostenlosen (Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 6. Ok-
tober 2006 über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung [ELG; SR 831.30] i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
[Umkehrschluss]) Entscheid ist der Einzelrichter zuständig (Art. 57 
Abs. 1 GSOG); Parteientschädigungen werden nicht ausgerichtet.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Juli 2021, EL/21/496, Seite 3

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Auf die Eingabe vom 1. Juli 2021 wird nicht eingetreten.

2. Es werden weder Kosten erhoben noch Parteientschädigungen ausge-
richtet.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen 

(samt Kopie der Eingabe vom 1. Juli 2021)
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.