# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 895b6c8f-9080-595e-92ed-da8c65fe3981
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-05-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.05.2018 A-2753/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2753-2017_2018-05-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-2753/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  M a i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richterin Christine Ackermann (Vorsitz), 

Richter Jürg Steiger, Richter Jérôme Candrian, 

Gerichtsschreiber Oliver Herrmann. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführer, 

 
 

 
gegen 

 
 

Flughafen Zürich AG, 

Rechtsdienst, Postfach, 8058 Zürich, 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Roland Gfeller 

und Rechtsanwältin Nora Michel, 

GFELLER BUDLIGER KUNZ, 

Florastrasse 44, Postfach 1709, 8032 Zürich, 

Beschwerdegegnerin, 

 

Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, 

Energie und Kommunikation UVEK, 

Bundeshaus Nord, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

 
 

 
 

Gegenstand 
 Plangenehmigung Parkhaus P10 Oberhau Flughafen Zürich. 

 

 

A-2753/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Am 20. Oktober 2015 reichte die Flughafen Zürich AG das Plangenehmi-

gungsgesuch zum Projekt Parkhaus P10 im Gebiet Oberhau ein. Das Park-

haus soll 107 Meter lang, 67 Meter breit und 30 Meter hoch werden. 

Während der öffentlichen Auflage des Plangenehmigungsgesuchs gingen 

verschiedene Einsprachen gegen das Projekt ein, u.a. von A._______. 

B.  

Am 31. März 2017 erteilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, 

Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK die Plangenehmigung betref-

fend den Bau des Parkhauses P10 am Standort Oberhau mit 3'041 Park-

plätzen inkl. Erschliessung und Anschluss des Parkhauses sowie Anpas-

sung des Knotens Birchstrasse mit diversen Auflagen. Entgegenstehende 

Anträge aus Einsprachen und Stellungnahmen wies das UVEK ab (vgl. 

BBl 2017 3288 mit Hinweis auf die im Internet publizierte Verfügung). 

C.  

Mit Eingabe vom 12. Mai 2017 erhebt A._______ (nachfolgend: Beschwer-

deführer) gegen diese Plangenehmigungsverfügung des UVEK (nachfol-

gend: Vorinstanz) Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht und bean-

tragt die Aufhebung von Dispositiv-Ziff. 2.1, welche die Genehmigungen 

und Festlegungen zu den Rodungen und Ersatzaufforstungen enthält, so-

wie die Verweigerung der nachgesuchten Rodungsbewilligung. 

D.  

Die Vorinstanz, vertreten durch das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL, be-

antragt mit Vernehmlassung vom 10. Juli 2017, auf die Beschwerde nicht 

einzutreten, eventualiter sie abzuweisen. Für den Fall eines Eintretens auf 

die Beschwerde ersucht die Vorinstanz in prozessualer Hinsicht um die 

Vereinigung des Verfahrens mit dem ebenfalls vor Bundesverwaltungsge-

richt hängigen Verfahren A-2835/2017 betreffend dieselbe Plangenehmi-

gungsverfügung. 

E.  

Die Flughafen Zürich AG (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragt 

mit Beschwerdeantwort vom 1. September 2017 die Abweisung der Be-

schwerde, sofern darauf überhaupt eingetreten werden könne. 

A-2753/2017 

Seite 3 

F.  

Der Beschwerdeführer hält mit Replik vom 5. Oktober 2017 an seinen 

Rechtsbegehren fest. 

G.  

Die Beschwerdegegnerin reicht am 10. Januar 2018 ihre Duplik ein. Die 

Vorinstanz verzichtet mit Schreiben vom 24. Januar 2018 auf eine weitere 

Stellungnahme. 

H.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten be-

findlichen Dokumente wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfolgen-

den Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Bei der angefochtenen Plangenehmigung handelt es sich um eine Verfü-

gung im Sinne von Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVG, 

SR 172.021), die von einer Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d des Ver-

waltungsgerichtsgesetzes (VGG, SR 173.32) erlassen wurde. Da keine 

Ausnahme gemäss Art. 32 VGG vorliegt, ist das Bundesverwaltungsgericht 

zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 31 VGG und Art. 44 

VwVG). 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

2.  

Gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung besonders 

berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 

oder Änderung hat (Bst. c). 

Die Beschwerdelegitimation ist von Amtes wegen zu prüfen. Die beschwer-

deführende Person trifft jedoch die Obliegenheit, ihre Beschwerdeberech-

tigung – soweit diese nicht offensichtlich gegeben ist – substanziiert darzu-

legen, das heisst eingehend zu erörtern bzw. zu begründen. Andernfalls ist 

A-2753/2017 

Seite 4 

auf die Beschwerde nicht einzutreten (statt vieler Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts [BVGer] A-3535/2016 vom 6. März 2018 E. 4 m.H.). 

2.1 Der Beschwerdeführer hat sich als Einsprecher am vorinstanzlichen 

Verfahren beteiligt, wobei die Vorinstanz zu seiner Beschwerdelegitimation 

einzig festhielt, sie könne "nicht a priori" ausgeschlossen werden. Seine 

Beschwerdelegitimation wird vorliegend von der Vorinstanz und der Be-

schwerdegegnerin bestritten. 

Neben der – gegebenen – formellen Beschwer verlangt das Gesetz, dass 

die beschwerdeführende Person über eine besondere Beziehungsnähe 

zur Streitsache verfügt und einen praktischen Nutzen aus der Aufhebung 

oder Abänderung der angefochtenen Verfügung zu ziehen vermag (Urteile 

des BVGer A-6753/2016 vom 1. Februar 2018 E. 1.2 und A-227/2016 vom 

7. Februar 2017 E. 1.2, je m.w.H.). Bei Bauvorhaben muss die für die Be-

schwerdelegitimation verlangte Nähe der Beziehung zum Streitgegenstand 

insbesondere in räumlicher Hinsicht gegeben sein. Will ein Nachbar eine 

Baubewilligung bzw. Plangenehmigung anfechten, genügt die Behauptung 

allein, er sei von deren Folgen betroffen, nicht, um die Beschwerdelegiti-

mation zu begründen. Vielmehr müssen aufgrund des konkreten Sachver-

halts das besondere Berührtsein und das schutzwürdige Interesse glaub-

haft erscheinen. Ein wichtiges Kriterium für die Beurteilung der Beschwer-

delegitimation ist die räumliche Distanz der Liegenschaft der beschwerde-

führenden Person zum umstrittenen Bauvorhaben, wobei es nicht auf abs-

trakt bestimmte Distanzwerte ankommt. In der Rechtsprechung wird die 

Legitimation eines Nachbarn bis zu einem Abstand von 100 Metern in der 

Regel bejaht. Bei grösseren Entfernungen bedarf der Nachweis der Betrof-

fenheit regelmässig einer näheren Begründung, welche die Beeinträchti-

gung aufgrund der konkreten Gegebenheiten glaubhaft erscheinen lässt. 

Die Legitimation ergibt sich somit nicht allein aus der räumlichen Nähe, 

sondern aus der daraus herrührenden besonderen Betroffenheit. Abzustel-

len ist mithin nicht schematisch auf einzelne Gesichtspunkte, sondern es 

sind nebst quantitativen Kriterien insbesondere auch solche qualitativer 

Natur zu berücksichtigen; erforderlich ist eine Gesamtwürdigung der im 

konkreten Fall vorliegenden tatsächlichen Verhältnisse. So wird das Be-

schwerderecht in der Regel anerkannt, wenn der Bau oder Betrieb einer 

projektierten Anlage mit Sicherheit oder zumindest grosser Wahrschein-

lichkeit zu Immissionen führen und die beschwerdeführende Person von 

diesen betroffen sein wird. Sind solche Beeinträchtigungen zu erwarten, 

ändert auch der Umstand, dass eine grosse Anzahl von Personen betroffen 

ist, nichts an der Beschwerdelegitimation (zum Ganzen BGE 140 II 214 

A-2753/2017 

Seite 5 

E. 2.3; Urteile des Bundesgerichts [BGer] 1C_139/2017 vom 6. Februar 

2018 E. 1.3 und 1.5.1 sowie 1C_101/2016 vom 21. November 2016 

E. 3.2 f.; je m.w.H.). 

2.2 Der Beschwerdeführer ist Eigentümer von sechs Grundstücken am 

Balsberg östlich des Gebiets Oberhau (Parzellen Nrn. […], Grundbuch Klo-

ten). Am nächsten beim geplanten Parkhaus P10, in einer Entfernung von 

rund 150 Metern, liegt das Grundstück Nr. […], das vollständig bewaldet ist 

und nicht anders genutzt, namentlich nicht überbaut werden darf (vgl. Zo-

nenplan der Stadt Kloten, < http://www.kloten.ch/de/diensteos/gesetzes-

sammlung >, abgerufen am 24.05.2018). Die überbauten Grundstücke 

Nr. […] ("Mehrfamilienhaus") und Nr. […] ("Einfamilienhaus") in der 

Bauzone befinden sich in einer Entfernung von mindestens 300 Metern 

vom streitgegenständlichen Bauvorhaben. Damit ist es am Beschwerde-

führer, seine besondere Beziehungsnähe zum Parkhaus P10 glaubhaft 

aufzuzeigen. 

2.2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, von seinem Einfamilien- und vom 

Mehrfamilienhaus aus bestehe vor allem im Frühling, Herbst und Winter 

eine direkte Sicht auf das Waldstück im Gebiet Oberhau (nachfolgend: 

Oberhau-Wald), das für den Bau des Parkhauses P10 teilweise gerodet 

werden soll. Nach dessen Bau würde statt einer "Sicht ins Grüne" eine di-

rekte Sicht auf einen zehnstöckigen, wuchtigen und unästhetischen Beton-

bau bestehen. 

Die Grundstücke des Beschwerdeführers liegen in der Stadt Kloten nahe 

der Stadt Opfikon. Abgesehen vom Waldstück im Gebiet Balsberg (nach-

folgend: Balsberg-Wald), der zum Grossteil auf dem Grundstück Nr. […] 

des Beschwerdeführers liegt, sowie dem Oberhau-Wald, gegen dessen 

teilweise Rodung sich der Beschwerdeführer zur Wehr setzt, wird die Re-

gion im Süden, Westen und Norden von mit Gebäuden und Verkehrsanla-

gen überbautem Gebiet dominiert (vgl. Geoinformationssystem des Kan-

tons Zürich, < http://maps.zh.ch >, abgerufen am 24.05.2018). Von einer 

aktuell bestehenden Sicht "ins Grüne" kann demnach – betreffend dieje-

nige Himmelsrichtung, in der das Parkhaus P10 zu stehen kommen soll 

([Süd-]Westen) – keine Rede sein (ausser allenfalls mit Bezug auf den 

Balsberg-Wald, der aber ohnehin unverändert bestehen bleiben soll). Wird 

in diesem städtisch geprägten Gebiet ein (weiterer) – wenn auch von sei-

nen Ausmassen her relativ massiver – Gebäudekomplex erstellt, wird die-

ser zwar von einer gewissen Auffälligkeit sein, jedoch in dieser Gegend 

keinen Fremdkörper darstellen. Das Parkhaus P10 wird einen markanten 

A-2753/2017 

Seite 6 

Bau abgeben, aber angesichts seiner Umgebung das "Panorama" nicht 

wesentlich beeinträchtigen, wobei auch zu berücksichtigen ist, dass die be-

wohnten Liegenschaften des Beschwerdeführers rund 30 Meter höher lie-

gen als das geplante Parkhaus. Im Übrigen soll weniger als die Hälfte des 

bestehenden Oberhau-Waldes (definitiv) gerodet werden. Sollte von sei-

nen beiden Grundstücken Nr. […] und Nr. […] bzw. den darauf stehenden 

Häusern tatsächlich ein direkter Blick auf das Parkhaus P10 möglich sein 

– was von der Beschwerdegegnerin bestritten wird –, würde ihn dies nicht 

derart tangieren, dass von einer besonderen Beziehungsnähe im Sinne 

von Art. 48 Abs. 1 Bst. b VwVG gesprochen werden könnte (vgl. dazu auch 

Urteil des BGer 1P.164/2004 vom 17. Juni 2004 E. 2.6). Der beweisbelas-

tete Beschwerdeführer vermag jedenfalls nichts anderes glaubhaft darzu-

tun. 

2.2.2 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, mit dem Bau des Park-

hauses P10 würde sich die Klima- und Immissionssituation in dessen Um-

feld massiv verändern. Der Wald habe eine Filterwirkung und absorbiere 

Lärm, Wärme und Luftschadstoffe. Im Fall seiner Rodung fielen diese 

Funktionen weg und es entstünden doppelt negative Effekte, da der Lärm 

nicht mehr absorbiert, sondern reflektiert würde und sich der Schall von 

Flugzeugen, Autos und anderen Lärmquellen verstärken würde. Dazu 

komme, dass das Parkhaus mit seinen Zufahrtsstrassen beträchtliche zu-

sätzliche Immissionen verursachen und eine erhebliche Wärme erzeugen 

würde, für die eine natürliche Regulierung fehlen würde. Diese Umstände 

würden sich überdies mindestens zehn bis 15 Prozent wertvermindernd 

auf seine Grundstücke auswirken. 

Die Grundstücke des Beschwerdeführers befinden sich – wie bereits er-

wähnt – in städtischem Gebiet (daran ändert auch der Umstand nichts, 

dass im Osten, angrenzend an die Schaffhauserstrasse, ein grösseres 

Waldgebiet liegt). Es umfasst neben Wohnquartieren auch Industrie- und 

Gewerbebauten, namentlich in der Industriezone Rietgässli (Kloten) und 

den an diese angrenzenden Zentrumszonen Arbeitsplatzgebiet ZA1 und 

ZA2 (Opfikon), verschiedene Hotels und mehrere grössere Parkplätze. 

Zwischen den Liegenschaften des Beschwerdeführers und dem Gebiet 

Oberhau liegen unter anderem die Autobahn A51, die Kantonsstrassen 

Flughofstrasse und Balz-Zimmermannstrasse sowie die S-Bahnlinie Klo-

ten–Balsberg–Opfikon und die Glattalbahn. Bei der südöstlich gelegenen 

Schaffhauserstrasse handelt es sich ebenfalls um eine Kantonsstrasse. 

Nicht zuletzt liegt der Flughafen Zürich nur wenige hundert Meter von den 

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Grundstücken des Beschwerdeführers entfernt (vgl. Geoinformationssys-

tem des Kantons Zürich und Zonenpläne der Städte Kloten und Opfikon 

[vgl. vorstehend E. 2.2 und E. 2.2.1 sowie < http://www.opfikon.ch/de/politik/

gesetzessammlung >, abgerufen am 24.05.2018]). 

Es dürfte unbestritten sein, dass dem Wald bezüglich diverser Immissionen 

– namentlich Lärm und Luftschadstoffe – sowie Wärme eine Absorptions-

wirkung zukommt und eine Baute wie das streitgegenständliche Parkhaus 

lärm- und wärmereflektierend wirkt. Vorliegend sind jedoch die Relationen 

des konkret zu beurteilenden Sachverhalts zu beachten. Definitiv gerodet 

werden sollen rund 15'000 m2, was weniger als die Hälfte des bestehenden 

Oberhau-Waldes ist. Das Parkhaus wird zwar beträchtliche Ausmasse an-

nehmen. Angesichts der relativ grossen Entfernung zu den Liegenschaften 

des Beschwerdeführers, des weiterhin bestehenden Teils des Oberhau-

Waldes, des dazwischen liegenden Balsberg-Waldes und der bereits vor-

stehend geschilderten städtischen Umgebung, in der die Grundstücke des 

Beschwerdeführers liegen, ist nicht davon auszugehen, dass die Rodung 

bzw. das Fehlen des – angesichts der genannten Umgebung mit Blick auf 

seine Funktion als Filter verhältnismässig kleinen und unbedeutenden – 

Waldstückes zu einer wahrnehmbaren Erhöhung des Lärms, der Tempera-

turen oder der Schadstoffimmissionen auf den Grundstücken des Be-

schwerdeführers führen wird. Jedenfalls vermag der beweisbelastete Be-

schwerdeführer etwas anderes nicht glaubhaft darzulegen. 

Daran ändern auch die vom Beschwerdeführer in seiner Replik vom 5. Ok-

tober 2017 angeführten pauschalen Verweise auf eine Vielzahl von Publi-

kationen nichts (soweit sie am angegebenen Ort überhaupt aufgefunden 

werden können). Abgesehen davon, dass er damit seiner Obliegenheit, 

Verweise genau zu bezeichnen (vgl. dazu Urteile des BVGer A-193/2015 

vom 8. Juli 2015 E. 1.2.1 und B-5840/2010 vom 22. Mai 2012 E. 2, je 

m.w.H.; ferner statt vieler BGE 143 V 19 E. 2.2 m.H.), nicht rechtsgenüglich 

nachkommt, enthalten sie keine spezifischen Aussagen mit Bezug auf die 

vorliegend konkret zu beurteilenden Verhältnisse. 

3.  

Nach dem Gesagten ist – selbst unter Berücksichtigung des Umstandes, 

dass es sich um eine Laienbeschwerde handelt – eine besondere Betrof-

fenheit des Beschwerdeführers durch die angefochtene Verfügung nicht 

glaubhaft dargetan, weshalb auf die Beschwerde mangels Beschwerdele-

gitimation nicht einzutreten ist. 

A-2753/2017 

Seite 8 

Bei diesem Ergebnis erübrigt sich eine Beurteilung des Vereinigungsge-

suchs der Vorinstanz. 

4.  

4.1 Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 800.– festgesetzt und sind dem 

Verfahrensausgang entsprechend dem unterliegenden Beschwerdeführer 

aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Sie sind dem von ihm geleis-

teten Kostenvorschuss zu entnehmen. Der Restbetrag von Fr. 700.– ist ihm 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. 

4.2 Der obsiegenden Beschwerdegegnerin ist eine Parteientschädigung 

zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE), die mangels 

Einreichung einer Honorarnote von Amtes wegen zu bestimmen (Art. 14 

Abs. 2 VGKE) und angesichts des mutmasslich notwendigen und ange-

messenen Zeitaufwandes der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin 

auf Fr. 2'500.– (inkl. Auslagen) festzusetzen ist (Art. 7 ff. VGKE). Sie ist 

dem unterliegenden Beschwerdeführer zur Bezahlung aufzuerlegen 

(Art. 64 Abs. 2 und 3 VwVG). 

Die Vorinstanz hat von vornherein keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 800.– festgesetzt und dem Be-

schwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvor-

schuss entnommen. Der Restbetrag von Fr. 700.– wird dem Beschwerde-

führer nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstat-

tet. 

3.  

Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, der Beschwerdegegnerin nach 

Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils eine Parteientschädigung 

von Fr. 2'500.– zu bezahlen. 

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Seite 9 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Beschwerdegegnerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christine Ackermann Oliver Herrmann 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts-

gesetzes [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-

schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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