# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a1635de-db1f-55bf-9e0b-788195dc57ec
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.06.2018 725 17 370 / 165
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-17-370---165_2018-06-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 28. Juni 2018 (725 17 370 / 165) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Geringe Zweifel an einer versicherungsinternen medizinischen Einschätzung. Ein veri-

tabler Expertenstreit unter den medizinischen Experten stellt per se einen geringen Zwei-

fel dar. Rückweisung zur ergänzenden Abklärung der medizinischen Verhältnisse im 

Rahmen eines anzuordnenden externen Verwaltungsgutachtens.  

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiber Stephan Paukner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Jan Herrmann, Rechts-
anwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 HDI Global SE, Niederlassung Zürich/Schweiz, Postfach, 
8034 Zürich, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Martin Bürkle, 
Rechtsanwalt LL.M., Thouvenin Rechtsanwälte KLG, Klausstrasse 
33, 8024 Zürich 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. Die 1962 geborene A.____ ist seit 1. April 1989 bei der B.____ angestellt und in dieser 
Eigenschaft bei der HDI Global SE (HDI) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Be-
rufskrankheiten versichert. Am 14. August 2016 erlitt sie einen Unfall, als sie auf einem Wan-

 
 
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derweg auf feuchtem Untergrund ausrutschte, stürzte und sich dabei das rechte Bein verdrehte. 
Die medizinische Erstbehandlung am 18. August 2016 ergab einen Verdacht auf eine mediale 
Meniskuläsion am rechten Knie. Das in der Folge am 22. August 2016 durchgeführte MRI zeig-
te einen partiell nach zentral dislozierten langstreckigen Einriss des medialen Meniskushinter-
horns mit begleitenden hyalinen Knorpeldefekten Grad III / IV in der Hauptbelastungszone des 
medialen Femurkondylus, einen erheblichen Gelenkerguss sowie eine Baker-Zyste und fokale 
hyaline Knorpeldefekte Grad III der zentralen Patellarückfläche. Am 18. November 2016 führte 
der beratende Arzt der HDI, Dr. med. C.____, FMH Allgemeine Medizin und Innere Medizin, 
aus, dass es sich dabei eindeutig um einen degenerativen Schaden handle. Der Ereignisme-
chanismus sei nicht geeignet gewesen, eine unfallkausale Schädigung hervorzurufen. 
 
B. Am 23. November 2016 wurde die Versicherte am rechten Knie operiert. Dabei wurden 
eine Teilmeniskektomie (TME) medial am Hinterhorn, eine TME lateral am Vorderhorn und am 
Korpus sowie eine Plicaresektion und eine  Knorpelglättung am medialen Femurkondylus 
durchgeführt. Im Rahmen einer versicherungsmedizinischen Stellungnahme vom 1. Dezember 
2016 hielt der Vertrauensarzt der HDI in der Folge daran fest, dass der Unfallmechanismus 
nicht geeignet gewesen sei, eine mediale Meniskus-Hinterhornläsion zu verursachen. Die Un-
fallkausalität sei nicht gegeben. Nachdem die HDI ihren Vertrauensarzt erneut mit einer versi-
cherungsmedizinischen Beurteilung beauftragt hatte, hielt dieser am 8. März 2017 fest, dass 
trotz Überprüfung des Operationsberichts keine Veränderung des Sachverhalts festzustellen 
sei. Das Unfallereignis mit massiver Schwellung am rechten Knie habe aufgrund des Sturzes 
eine vorübergehende Verschlimmerung einer vorbestehenden femortibialen medialen Gonarth-
rose verursacht. Der Status quo sine sei am 22. November 2016 erreicht worden. 
 
C. Gestützt auf die Beurteilung ihres beratenden Arztes lehnte die HDI mit Verfügung vom 
21. März 2017 eine über den 22. November 2016 hinausgehende Leistungspflicht mit der Be-
gründung ab, dass die behandelten Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht 
mehr auf den erlittenen Unfall zurückzuführen seien. Eine hiergegen erhobene Einsprache wies 
die HDI mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2017 ab.  
 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsan-
walt Jan Herrmann, am 3. November Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversi-
cherungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragte, es sei der angefochtene Einspracheentscheid 
aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr zurückgehend auf das Unfall-
ereignis vom 14. August 2016 die gesetzlichen Leistungen über das Einstellungsdatum vom 
22. November 2016 hinaus weiterhin zuzusprechen und auszurichten. Eventualiter sei der an-
gefochtene Einspracheentscheid aufzuheben und es sei durch das Gericht ein orthopädisch-
traumatologisches Gutachten einzuholen; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung liess sie im 
Wesentlichen vorbringen, dass nicht auf die versicherungsmedizinischen Beurteilungen von 
Dr. C.____ abgestellt werden könne. Es sei vielmehr dem behandelnden Operateur zu folgen, 
wonach die Verletzung des medialen Meniskus am rechten Kniegelenk überwiegend wahr-
scheinlich eine Unfallfolge des Sturzes vom 14. August 2016 darstelle. Die HDI hätte eine ex-
terne Begutachtung einleiten müssen, anstatt ihren Vertrauensarzt mit einer zweiten versiche-
rungsmedizinischen Beurteilung zu betrauen. Auf der Basis der Einschätzungen ihres Vertrau-

 
 
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ensarztes sei die HDI nicht in der Lage, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen, 
dass der Status quo sine erreicht worden sei.  
 

E. Die HDI, vertreten durch Rechtsanwalt Martin Bürkle, schloss mit Vernehmlassung 
vom 22. Januar 2018 auf Abweisung der Beschwerde.  
 
F. Mit Replik vom 15. Februar 2018 und Duplik vom 18. Februar 2018 hielten die beiden 
Parteien im Wesentlichen an ihren bereits zuvor dargelegten Rechtsstandpunkten fest. 
 
Auf deren Vorbringen ist nachfolgend soweit notwendig in den Erwägungen einzugehen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde beim örtlich wie sachlich zu-
ständigen Gericht ist einzutreten. Strittig und zu prüfen ist, ob die HDI der Versicherten über 
den 22. November 2016 hinaus weiterhin Leistungen nach dem Bundesgesetz über die Unfall-
versicherung vom 20. März 1981 (UVG) zu entrichten hat. 
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Ausserdem hat die Unfallversi-
cherung ihre Leistungen gemäss Art. Art. 6 Abs. 2 UVG unter anderem auch bei diversen Kör-
perschädigungen wie insbesondere Meniskusrissen zu erbringen, sofern diese nicht vorwie-
gend auf eine Abnützung oder eine Erkrankung zurückzuführen sind. Art. 10 Abs. 1 UVG ge-
währt der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen 
(Heilbehandlung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfä-
hig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller 
Arbeitsunfähigkeit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es 
entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG 
am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeits-
fähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 
UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 
Unfalles zu mindestens 10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortset-
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver-
sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der 
Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehand-
lung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeits-
unfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle 
Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht 

 
 
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als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Ent-
sprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs 
nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Stö-
rungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die 
körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit 
anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitli-
che Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden 
Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist 
eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde - die Verwaltung oder im Streitfall das 
Gericht - im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse 
Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall 
nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letz-
terer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden 
hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen 
Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte 
(Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänz-
lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine 
anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht 
beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im 
Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten mass-
gebend (Urteil des Bundesgerichts vom 23. September 2014, 8C_419/2014, E. 3.2 mit Hinwei-
sen). 
 
3.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) - wie alle 
anderen Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend 
und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Be-
weismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden 
hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsan-
spruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berich-
ten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Grün-
de anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 

 
 
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Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet 
sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
3.2 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten ver-
sicherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3).  
 
4.1 Gemäss Fragebogen der HDI vom 12. November 2016 sei die Versicherte auf einer 
Wanderung auf steilem und feuchtem Untergrund ausgerutscht und gestürzt. Dabei habe es ihr 
das rechte Knie und Bein abgeknickt bzw. verdreht. Danach habe sie innen am Knie Schmer-
zen verspürt und das Knie sei geschwollen gewesen (Akten K1 und K4 zur Vernehmlassung 
der HDI).  
 
4.2 Am 18. August 2016 berichtete der behandelnde Facharzt Dr. med. D.____, FMH or-
thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, über die Versicherte. 
Anamnestisch habe sie sich anlässlich einer Bergwanderung am 14. August 2016 auf unweg-
samem Gelände bei einem Sturz eine Distorsion des rechten Kniegelenks zugezogen. Es habe 
eine massive Schwellung am rechten Knie bestanden. Der Schmerzcharakter lasse sich als 
stichartig am medialen Gelenkspalt bei tiefer Beugung und Hyperextension beschreiben. Die 
Rotation bereite ebenfalls Schmerzen. Zu befunden seien eine ausgeglichene Beinlänge sowie 
eine physiologische Beinachse. Am rechten Knie habe sich ein Erguss gezeigt. Die Flexi-
on/Extension betrage 140/0/0° jeweils mit Schmerzhaftigkeit am medialen Gelenkspalt. Die me-
dialen Meniskuszeichen seien positiv gewesen. Die lateralen Meniskuszeichen seien negativ. 
Der Kapselapparat habe sich stabil gezeigt. Zu diagnostizieren sei eine mediale Meniskusläsion 
am rechten Knie. Es sei zunächst eine MRI-Untersuchung geplant (Akt M2 zur Vernehmlassung 
der HDI). 
 
4.3 Am 22. August 2016 erhob die Radiologie der Klinik E.____ gestützt auf das MRI des 
rechten Knies vom 22. August 2016 einen partiell nach zentral dislozierten langstreckigen Ein-
riss des medialen Meniskushinterhorns, begleitende hyaline Knorpeldefekte Grad III-IV in der 

 
 
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Hauptbelastungszone des medialen Femurkondylus, einen erheblichen Gelenkerguss sowie 
eine Bakerzyste und fokale hyaline Knorpeldefekte Grad III der zentralen Patellarückfläche. Das 
vordere und hintere Kreuzband seien intakt. Quadrizeps und Patellasehne seien regelrecht. 
Das mediale und laterale Kollateralband sei unauffällig (Akt M1 zur Vernehmlassung der HDI). 
 
4.4 Am 26. August 2016 berichtete Dr. D.____ erneut über die Versicherte. Die Beschwer-
den seien nach wie vor identisch zur Voruntersuchung. Die Versicherte werde Ende Oktober / 
Anfang November einen Trekkingurlaub durchführen. Gemäss MRI bestehe eine mediale Me-
niskuskomplexläsion mit Radiärriss und Lappenriss am Hinterhorn mit deutlichem Erguss. Fest-
zustellen sei eine korrespondierende Knorpelläsion am medialen Femurkondylus Grad III. Das 
laterale Kompartiment und die Ligamente seien intakt. Patellofemoral sei ein regelrechter Knor-
pelüberzug vorhanden. Eine Plica sei nicht auszumachen. In Bezug auf das weitere Prozedere 
hielt Dr. D.____ fest, dass eine Indikation zur Arthroskopie und zur TME am rechten Knie medi-
al bestehe. Die Patientin wolle sich den Eingriff noch etwas überlegen, weshalb sie zur Stabili-
sierung und Kompression eine Genutrainbandage erhalten habe. Nach dem Trekkingurlaub sei 
die  Wiedervorstellung zur Planung des weiteren Prozederes und eventuell zur Anmeldung der 
Kniearthroskopie geplant (Akt M2 zur Vernehmlassung der HDI).  
 
4.5 Nachdem die Klinik E.____ am 11. November 2016 bei der HDI um Kostengutsprache 
für eine auf den 23. November 2016 geplante Kniearthroskopie ersucht hatte, legte die Be-
schwerdegegnerin die medizinischen Akten am 18. November 2016 ihrem beratenden Arzt Dr. 
C.____ vor und ersuchte diesen um Beantwortung, ob die geplante Operation vom 23. Novem-
ber 2016 als kausal oder als zumindest teilkausal zum Ereignis vom 14. August 2016 zu qualifi-
zieren sei (Akt M4 zur Vernehmlassung der HDI). In seiner Kurzbeurteilung gleichentags vom 
18. November 2016 hielt Dr. C.____ fest, dass es sich eindeutig um einen degenerativen Scha-
den handle und der Ereignismechanismus ungeeignet gewesen sei. Die Kausalität sei nicht 
gegeben. Es liege ein diskrepantes Verhalten vor, da die Arthroskopie wegen des Trekkingur-
laubs verschoben worden sei (Akt M3 zur Vernehmlassung der HDI). 
 
4.6 Am 23. November 2016 wurde die Versicherte von Dr. D.____ operiert. Dieser führte 
eine Arthroskopie am rechten Knie, eine TME medial am Hinterhorn, eine TME lateral am Vor-
derhorn und am Korpus, eine Plicaresektrion und eine Knorpelglättung am medialen Femur-
kondylus durch. Arthroskopisch sei patellofemoral ein retropatellar intakter Knorpelüberzug zu 
diagnostizieren gewesen. Trochleaseitig habe sich ein Knorpelüberzug mit einer zentral liegen-
den, sehr schmalen Fissur Grad III und im medialen Kompartiment am Hinterhorn ein Komplex-
riss bis in den Korpus reichend gezeigt. Es habe überwiegend ein Radiärriss mit umgeschlage-
nen Lappenrissanteilen bestanden. Das Vorderhorn sei intakt gewesen. Der Knorpelüberzug 
femoral habe sich in der Hauptbelastungszone mit bekannter Läsion Grad III und mit delami-
nierten Anteilen gezeigt. Die Grösse habe ca. 15 x 25mm umfasst. Tibial sei ein Knorpelüber-
zug mit Chondropathie Grad II-III festzustellen gewesen. Im lateralen Kompartiment habe sich 
ein Radiärriss im Bereich des Korpus befunden, welcher bis ins Vorderhorn reiche. Der Knor-
pelüberzug femoral und tibial sei hier intakt gewesen (Akt M5 zur Vernehmlassung der HDI).  
 

 
 
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4.7 In seiner Beurteilung vom 1. Dezember 2016 hielt Dr. C.____ fest, dass es bei einer 
Kniedistorsion zu einer gewaltsamen Einwirkung bei fixiertem Unterschenkel gegen den ge-
beugten rotierenden Oberschenkel und dabei in der Regel zu einer Schädigung weiterer Knie-
binnenstrukturen komme. Bei der Versicherten hätten sich indes negative Meniskuszeichen für 
den lateralen Meniskus sowie intakte Kapselbänder gezeigt. Dies spreche gegen eine Distorsi-
on. Der Unfallmechanismus eines blossen Sturzes sei übrigens nicht geeignet, um eine isolierte 
Meniskushinterhornläsion zu verursachen, da es bei einem Sturz in der Regel zu einer Kniekon-
tusion komme. Von einer allfälligen Prellung der Patella sei im vorliegenden Fall aber nichts 
berichtet worden. Unter Hinweis auf die medizinische Literatur führte Dr. C.____ weiter aus, 
dass Hinterhornläsionen zudem altersentsprechend typisch degenerativer Natur seien. Der be-
handelnde Orthopäde habe notabene bereits vier Tage nach dem fraglichen Ereignis eine nor-
male Kniegelenksbeweglichkeit, jedoch eine Schmerzhaftigkeit am medialen Gelenkspalt erho-
ben. Dies sei nicht untypisch für eine degenerative Hinterhornschädigung. Wegen der der nor-
malen Beweglichkeit sei dieser Befund aber untypisch für eine akute traumatische Meniskuslä-
sion. Bemerkenswert sei das Verhalten der Versicherten, das überhaupt nicht zu einer behand-
lungsbedürftigen Traumatisierung einer Kniebinnenstruktur passe. Die beabsichtigte Arthrosko-
pie sei zugunsten einer geplanten Trekkingreise verschoben worden. Bei einer traumatischen 
Meniskusläsion hätten sich freilich eine sofortige Knieblockade mit starken Schmerzen sowie 
ein Streck- und Beugedefizit eingestellt. Ebenfalls hätten eine ärztliche Konsultation sowie eine 
Arbeitsunfähigkeit resultieren müssen. Dies sei indes nicht der Fall gewesen. Die Kausalität sei 
somit nicht gegeben. Die Operation vom 23. November 2016 sei in Bezug auf das Ereignis vom 
14. August 2016 weder kausal noch teilkausal. Der Unfallmechanismus sei nicht geeignet ge-
wesen, eine vermutlich isolierte mediale Meniskushinterhornläsion zu verursachen. Die erste 
Bildgebung zeige eine eindeutig degenerativ bedingte Kniebinnenschädigung. Eine vorüberge-
hende Verschlimmerung sei lediglich möglich (Akt M6 zur Vernehmlassung der HDI).  
 
4.8 Am 13. Januar 2017 berichtete der behandelnde Operateur Dr. D.____, dass der Sturz 
mit plötzlich einschiessenden Schmerzen und Schwellung sowie der MRI-Befund und der Ope-
rationsbefund eines Komplexrisses am medialen Hinterhorn mit Radiärrissen und nicht degene-
rativen Horizontalrissen zeigen würden. Die Verletzung des medialen Meniskus am rechten 
Kniegelenk stelle eine überwiegend wahrscheinlich Unfallfolge des Sturzes vom 14. August 
2016 dar (Akt M8 zur Vernehmlassung der HDI).  
 
4.9 In seiner erneuten versicherungsmedizinischen Stellungnahme vom 8. März 2017 hielt 
Dr. C.____ unter Hinweis auf diverse medizinische Literaturstellen fest, dass die Beurteilung 
von Dr. D.____, wonach das Vorliegen von Radiär-, jedoch nicht von Horizontalrissen überwie-
gend wahrscheinlich für eine Unfallfolge spreche, nicht ohne Weiteres nachvollzogen werden 
könne, da sie der medizinischen Lehre widerspreche. Aus der Rissform könne nicht abgelesen 
werden, ob es sich um eine degenerative oder traumatische Ursache handle. Anhaltspunkt für 
ein Trauma könne sein, wenn ein Knieerguss blutig sei. Die Versicherte habe zwar gemäss 
MRI-Bericht vom 22. März 2016 einen erheblichen Erguss aufgewiesen. Ob dieser Erguss blu-
tig gewesen sei, sei jedoch unbekannt. Die zulässige Schlussfolgerung sei, wonach man auf-
grund der Lehrbuchliteratur wisse, dass die Form des Risses, das Einklemmungsphänomen 
und selbst ein blutig tingierter Erguss die traumatische Entstehen vor allem dann nicht belegen 

 
 
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würden, wenn nicht zumindest zusätzliche Bandverletzungen vorlägen. Eine diagnostisch weg-
weisende Begleitverletzung dieser Art habe nicht vorgelegen. Notabene habe der behandelnde 
Orthopäde ausserdem nicht in seine Kausalitätsüberlegungen miteinbezogen, dass sowohl der 
MRI-Untersuchungsbericht als auch der diagnostische Rundgang Hinweise für eine erhebliche 
Knorpeldegeneration im lateralen Kompartiment gezeigt hätten. Aufgrund des Operationsbe-
richts könne festgestellt werden, dass Risse im Hinterhornbereich des medialen Meniskus und 
im lateralen Meniskus vorgelegen hätten. Zudem habe bereits eine massive Knorpelläsion in 
der Hauptbelastungszone auf der femoralen Seite im medialen Kompartiment und eine weniger 
massive Knorpelschädigung auf der tibialen Seite als Hinweis für eine vorbestehende erhebli-
che Degeneration bestanden. Somit sei bei neuen Informationen zum Sachverhalt im Vergleich 
zur Stellungnahme vom 1. Dezember 2016 davon auszugehen, dass der Sturz mit der nachfol-
gend festgestellten, fraglich erheblichen Schwellung mit Schmerzen zu einer vorübergehenden 
Verschlimmerung einer vorbestehenden medialen femorotibialen Gonarthrose geführt habe. 
Der Sturz habe nicht zu einem sofortigen, massiven Funktionsverlust geführt, wie dies bei trau-
matisch isolierten Meniskusrupturen von der Literatur gefordert werde. Somit gelte weiterhin, 
dass die Meniskusläsion selbst, unabhängig von ihrer Rissform, eindeutig degenerativer Natur 
sei, auch wenn diese Meniskusläsion im Vorzustand klinisch stumm gewesen wäre. Gleiches 
gelte auch für die Radiärrisse am lateralen Meniskus und die mediale femorotibiale Knorpel-
schädigung. Somit bestehe für die Kniebeschwerden rechts lediglich eine Teilkausalität des 
Ereignisses im Sinne einer vorübergehenden Verschlimmerung. Der Status quo sine sei am 22. 
November 2016, d.h. innert ca. drei Monaten erreicht worden. Danach sei die unfallfremde vor-
bestehende Kniegelenkdegeneration für das Beschwerdebild verantwortlich. Die Tatsache, 
dass die Versicherte selbst angegeben habe, die Arthroskopie zugunsten einer Trekkingtour 
aufschieben zu wollen, weise zusätzlich darauf hin, dass es keinen, den traumatischen Menis-
kusriss kennzeichnenden, sofortigen erheblichen und länger andauernden Funktionsverlust 
gegeben habe. An der versicherungsmedizinischen Stellungnahme vom 1. Dezember 2016 
könne nicht festgehalten werden. Bei der neuerlichen Prüfung der Sachlage sei es mit Blick auf 
den Operationsbericht von Dr. D.____ zu einer Änderung des Sachverhalts gekommen. Nun-
mehr gelte, dass das Ereignis eine vorübergehende Verschlimmerung einer vorbestehenden 
femorotibialen medialen Gonarthrose verursacht habe. Freilich sei das Schadensbild am Hin-
terhorn des Innenmeniskus ebenso eindeutig degenerativ wie der femorotibiale Knorpelschaden 
und die vereinzelten Risse am lateralen Meniskus. Unabhängig davon, ob sie vormalig klinisch 
stumm gewesen sein mag, handle es sich um eine unfallfremde degenerative Kniegelenkser-
krankung mit eigenständigem Beschwerdebild. Somit sei der Status quo sine per 22. November 
2016 erreicht worden (Akt M9 zur Vernehmlassung der HDI).  
 
4.10 Gemäss Schreiben von Dr. D.____ vom 24. April 2017 ändere die Einschätzung  von 
Dr. C.____ vom 8. März 2017 nichts an der eigenen Beurteilung vom 13. Januar 2017. Entge-
gen der Beurteilung von Dr. C.____ liege keine Änderung des Sachverhalts vor. Die Knorpelde-
fekte am medialen Femurkondylus, welche im MRI-Befund als hyaline Knorpeldefekte Grad III 
bis IV in der Hauptbelastungszone des medialen Femurkondylus beschrieben worden seien, 
entsprächen nicht einer medialen Gonarthrose. Sie seien hyaline Knorpeldefekte. Wie im Ope-
rationsbericht vom 23. November 2016 beschrieben, handle es sich um einen Defekt, der bis 
Grad III reiche und delaminierte Anteile aufweise. Insbesondere diese delaminierten Anteile 

 
 
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würden für eine traumatische und durch den Meniskusriss verursachte Knorpelschädigung 
sprechen. Auch die intraoperative Bilddokumentation zeige deutlich, wie der dislozierte Lap-
penanteil des komplexen Meniskusrisses direkten Kontakt zur delaminierten Knorpelfläche auf-
weise. Die Verletzung des medialen Meniskus am rechten Kniegelenk sei überwiegend wahr-
scheinlich eine Unfallfolge des Sturzes vom 14. August 2016. Eine Schädigung des hyalinen 
Knorpels sei nicht automatisch eine Gonarthrose. Es bestehe die Vermutung, dass Dr. C.____ 
diese beiden Begriffe synonym verwende (Akt M10 zur Vernehmlassung der HDI). 
 
4.11 In der Folge holte die Beschwerdegegnerin eine erneute versicherungsmedizinische 
Aktenbeurteilung ihres beratenden Arztes Dr. C.____ ein. In seiner Stellungnahme vom 21. Juni 
2017 gelangte dieser zum Ergebnis, dass die von Dr. D.____ nachgereichte intraoperative Fo-
tographie-Serie das Vorhandensein eines zerfransten Meniskusanteils und einen ausgedehnten 
Knorpelschaden am Femurkondylus, nicht aber die Ursache dieses Schädigungsbilds belegen 
würde. Eine traumatische Knorpelläsion am Femurkondylus entstehe vorwiegend durch ein hef-
tiges Anpralltrauma. Es sei auch darum schwerlich nachvollziehbar, dass ein dislozierter, zer-
franster Meniskusanteil derart tiefe Knorpelverletzungen bis hin zur teilweise vorliegenden 
Knorpelglatze akut verursacht haben soll. Selbst wenn es so wäre, ändere dies nichts daran, 
dass die betreffende Meniskusläsion eindeutig degenerativer Ursache sei. Bereits in früheren 
Stellungnahmen sei mit Blick auf die orthopädische Lehrbuchliteratur dargelegt worden, dass 
aus Risslage und Rissform mit Ausnahme der fast immer degenerativ bedingten Hinterhornläsi-
onen nichts über deren Ursache abgeleitet werden könne. Das Schreiben von Dr. D.____ ent-
halte nichts Neues von Relevanz. Der Knorpeldefekt im Ausmass Grad III bis IV sei nicht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit durch einen traumatisch dislozierten zerfransten Anteil des 
medialen Meniskus erklärbar. Vielmehr handle es sich offensichtlich um eine vorbestehende 
mediale Gonarthrose, welche durch das Ereignis aktiviert worden sei. Ein externes medizini-
sches Gutachten sei überflüssig, da die Aktenlage vollkommen ausreichend sei. An der versi-
cherungsmedizinischen Stellungnahme vom 1. Dezember 2016 und vor allem an den Schluss-
folgerungen in der Stellungnahme vom 8. März 2017 werde festgehalten.  
 
5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid bei der 
Würdigung des medizinischen Sachverhalts auf die Stellungnahmen ihres beratenden Arztes 
Dr. C.____. Es sei, so das Fazit der Beschwerdegegnerin, davon auszugehen, dass diese ver-
sicherungsmedizinischen Stellungnahmen nachvollziehbar und gut begründet seien. Das Un-
fallereignis vom 14. August 2016 sei geeignet gewesen, lediglich eine teilkausale, kurzfristige 
und vorübergehende Verschlimmerung eines unfallfremden Vorzustands zu bewirken. Die Be-
grenzung der Leistungspflicht per 22. November 2016 sei deshalb korrekt. In ihrer Vernehmlas-
sung hält die Beschwerdegegnerin an dieser Auffassung fest. Dr. D.____ setze sich inhaltlich 
nicht mit den Beurteilungen von Dr. C.____ auseinander. Die Versicherte vertritt demgegenüber 
den Standpunkt, dass bei der Beurteilung des medizinischen Sachverhalts nicht auf die erwähn-
ten Stellungnahmen von Dr. C.____ abgestellt werden könne. Dieser habe zunächst die Kausa-
lität verneint, dann aber nach Einsicht in den Operationsbericht vom 23. November 2016 zu-
mindest eine vorübergehende Verschlimmerung einer vorbestehenden medialen und femoro-
tibialen Gonarthrose durch das Unfallereignis vom 14. August 2016 anerkannt. Zumal die Stel-
lungnahmen von Dr. C.____ lediglich auf einer Aktenbeurteilung beruhen würden, sei vielmehr 

 
 
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auf die Befunde des behandelnden Operateurs abzustellen. Dieser halte fest, dass die Verlet-
zung des medialen Meniskus eine überwiegend wahrscheinliche Unfallfolge des Sturzes vom 
14. August 2016 sei.  
 

5.2 Wie erwähnt sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein 
Versicherungsfall ohne die Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Be-
stehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsin-
ternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. E. 3.2 
hiervor und die dortigen Rechtsprechungshinweise). Solche Zweifel an der Schlüssigkeit der 
Kausalitätsbeurteilung des beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin liegen hier vor. Sie er-
geben sich zunächst aus dem Widerspruch der Kurzbeurteilung von Dr. C.____ vom 18. No-
vember 2016 und dessen versicherungsmedizinischen Stellungnahme vom 1. Dezember 2016 
einerseits und der Unfallschilderung der Versicherten andererseits. Es mag zwar zutreffen, dass 
der Unfallmechanismus eines blossen Sturzes erfahrungsgemäss nicht geeignet ist, eine iso-
lierte Meniskushinterhornläsion zu verursachen (Akten M3 und M6 zur Vernehmlassung der 
HDI). Entgegen der von der Beschwerdegegnerin zitierten Rechtsprechung (Urteil des Bundes-
gerichts vom 2. März 2017, 8C_81/2017, E. 5.3) ist im vorliegenden Fall gemäss dem unbestrit-
tenen und mehrfach dokumentierten Unfallhergang indessen davon auszugehen, dass sich die 
Versicherte bei ihrem Sturz vom 14. August 2016 das rechte Knie abgeknickt und verdreht hat 
(Akten K1 und K4 zur Vernehmlassung der HDI). War der fragliche Unfallmechanismus mit an-
deren Worten sehr wohl mit einer belasteten Rotationsbewegung verbunden, ist die Einschät-
zung von Dr. C.____ mithin in Frage zu stellen, wonach die Kausalität unter anderem deshalb 
nicht gegeben sei, weil der Unfallmechanismus eines blossen Sturzes nicht geeignet gewesen 
sei, eine isolierte Meniskusläsion zu verursachen (Akt M6 zur Vernehmlassung der HDI). Das 
Gegenteil ist hier der Fall. Insofern erweist sich auch der Hinweis der Beschwerdegegnerin auf 
die von ihr erwähnte Rechtsprechung des Bundesgerichts (Ziffer 29 der Vernehmlassung der 
HDI) nicht als einschlägig. Weil zeitnah zum Unfall jedenfalls die medialen Meniskuszeichen 
positiv ausgefallen waren, vermag daran auch nichts zu ändern, dass sich bei der Versicherten 
intakte Kapselbänder im rechten Knie gezeigt hatten (Akt M6 zur Vernehmlassung der HDI). 
Dr. C.____ geht ebenfalls davon aus, dass es bei einer Kniedistorsion lediglich in der Regel zu 
einer Schädigung weiterer Kniebinnenstrukturen komme (Akt M6 zur Vernehmlassung der HDI). 
Damit kann gerade nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass 
negative Meniskuszeichen im lateralen Meniskus gegen eine erlittene Distorsion sprechen wür-
den. Diese These widerspricht sodann nicht nur dem dargelegten Unfallgeschehen, sondern 
erweist sich auch angesichts des in der Folge operativ erhobenen und bis ins Vorderhorn rei-
chenden erhobenen Radiärrisses im lateralen Kompartiment als unzutreffend (Akten M5 und 
M9 zur Vernehmlassung der HDI). Ob und wieweit eine radiäre- oder horizontale Rissform für 
eine überwiegend wahrscheinliche Unfallursache spricht, ist zwischen den beiden medizini-
schen Experten schliesslich höchst umstritten. Während Dr. C.____ mit Verweis auf die medizi-
nische Literatur die Auffassung vertritt, dass aus der Rissform nicht abgelesen werden könne, 
ob es sich um eine degenerative oder traumatische Ursache handelt, vertritt Dr. D.____ gestützt 
auf die operativen Befunde vom 23. November 2016 die gegenteilige Meinung. Eine für diese 
oder jene Genese sprechende, überwiegende Wahrscheinlichkeit kann bei dieser Aktenlage 
nicht ausgemacht werden. Daran kann der letztlich theoretische Verweis von Dr. C.____ auf die 

 
 
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medizinische Literatur nichts ändern. Dabei handelt es sich lediglich um Erfahrungswerte gene-
reller Natur, die den Wegfall jeglicher unfallkausaler Ursachen bezogen auf konkret vorliegende 
Verhältnisse nicht belegen können. Anders zu entscheiden würde bedeuten, eine einzelfallbe-
zogene Abklärung der medizinischen Verhältnisse ausschliesslich gestützt auf medizinische 
Notorietäten ihres Gehalts zu entleeren. Dies aber widerspräche letztlich sowohl Art. 43 ATSG 
als auch dem in Art. 61 lit. c statuierten Prinzip der freien Beweiswürdigung.  
 
5.3 Weiter ist zu berücksichtigen, dass Dr. C.____ die Auffassung vertritt, bei einer trauma-
tischen Meniskusläsion hätten sich eine sofortige Knieblockade mit starken Schmerzen und ein 
Streck- und Beugedefizit einstellen müssen. Obschon bei der Versicherten die Flexion und Ex-
tension schon früh wieder vorhanden war, sprechen immerhin just die den Akten zufolge plötz-
lich einschiessenden Schmerzen sehr wohl für eine mindestens teilkausale Ursache traumati-
scher Genese der am 23. November 2016 operativ sanierten Verhältnisse im rechten Knie der 
Versicherten (Akten M1 und 8 zur Vernehmlassung der HDI). Für eine traumatische Genese 
spricht aber auch der erhobene Knieerguss, der gemäss Dr. C.____ mindestens Anhaltspunkt 
für ein Trauma sein könne (Akt M9 zur Vernehmlassung der HDI). Zumal aufgrund der vorlie-
genden Unterlagen ungeklärt geblieben ist, ob dieser Erguss zu einer Einblutung geführt hat 
oder nicht, lässt sich ausserdem auch in diesem Zusammenhang nicht entscheiden, ob weiter-
hin eine Unfallkausalität gegeben ist oder nicht. Daran können die in der Folge zwischen 
Dr. C.____ und dem behandelnden Operateur Dr. D.____ dargelegten Beurteilungen nichts 
ändern. Diese widersprechen sich diametral und stellen einen veritablen Expertenstreit betref-
fend orthopädische Verletzungsmechanismen und ihrer Folgen dar. Derartige Diskrepanzen in 
den medizinischen Akten begründen per se geringe Zweifel an einer versicherungsinternen Ak-
tenbeurteilung des Unfallversicherers. Vorab ist dabei zu beachten, dass der Einschätzung des 
Internisten Dr. C.____ aus grundsätzlichen Überlegungen weniger Gewicht zukommt als jener 
des behandelnden und operierenden Orthopäden. Dies gilt im vorliegenden Fall in Bezug auf 
die Beurteilungen von Dr. C.____ umso mehr, weil diese in sich widersprüchlich ausgefallen 
sind: Nachdem der beratende Arzt der HDI anfänglich noch jegliche Unfallkausalität negiert hat 
(Akten M3 und M6 zur Vernehmlassung der HDI), hat er in seiner versicherungsmedizinischen 
Stellungnahme vom 8. März 2017 eine Teilkausalität des Ereignisses im Sinne einer vor-
übergehenden Verschlimmerung anerkannt. Seine Kehrtwende begründet er soweit nachvoll-
ziehbar mit den erst nachträglich vorgelegten, operativen Befunden, wie sie anlässlich des Ein-
griffs vom 23. November 2016 erhoben worden waren. Seiner Beurteilung aber, dass entgegen 
der Auffassung des behandelnden Operateurs jegliche (Teil-)Kausalität ein Tag vor dem im 
Zentrum stehenden operativen Eingriff vom 23. November 2016 weggefallen sein soll, mutet 
nicht nur etwas Zufälliges an, sondern diese entbehrt insbesondere einer nachvollziehbaren 
Begründung. Dies lässt weitere, zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit der versiche-
rungsinternen Beurteilung aufkommen. Es ist daran zu erinnern, dass die Beweislast für das 
Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung einmal anerkannter, unfallbedingter Ursachen bei der 
Beschwerdegegnerin liegt. Mit Blick auf die in zeitlicher Hinsicht nur vage Formulierung von 
Dr. C.____, wonach der Status quo sine nach zirka drei Monaten wieder erreicht worden sei, 
vermag die HDI jedenfalls nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen, dass just 
ab dem 23. November 2016 eine ausschliesslich noch unfallfremde vorbestehende Kniege-
lenksdegeneration für das geklagte Beschwerdebild verantwortlich war und ist. Der Umstand, 

 
 
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dass Dr. C.____ in seiner Stellungnahme vom 8. März 2017 erst aufgrund der am 
23. November 2016 erhobenen Operationsbefunde von seiner ersten Aktenbeurteilung vom 
1. Dezember 2016 abgewichen ist, spricht – nicht zuletzt aufgrund der zwischen den medizini-
schen Experten vorherrschenden Meinungsverschiedenheit in Bezug auf das Vorliegen einer 
medialen Gonarthrose – jedenfalls nicht dafür. Daran ändert nichts, dass die Versicherte den 
operativen Eingriff zunächst zu Gunsten eines Trekking-Urlaubs verschoben hat. Zum einen ist 
ungeklärt geblieben, ob und in welchem Umfang mit dieser Reise tatsächlich eine das verletzte 
Knie betreffende Belastung verbunden war (Replik, Ziffer 6). Bei der vorliegenden Aktenlage ist 
deshalb generell in Frage zu stellen, ob es richtig gewesen ist, die Beurteilung des medizini-
schen Sachverhalts einzig gestützt auf die Akten, d.h. ohne eine persönliche Untersuchung der 
Versicherten, vornehmen zu lassen. Wie es sich damit verhält, braucht indessen nicht ab-
schliessend beantwortet zu werden, da nach dem Gesagten so oder anders Zweifel an der Zu-
verlässigkeit und Schlüssigkeit der von der Beschwerdegegnerin eingeholten und als massge-
blich erachteten versicherungsinternen Beurteilungen bestehen. Ob sich der erlittene Unfall 
vom 14. August 2016 nicht als richtungsweisend ausgewirkt hat, und ob der Status quo sine 
noch vor der Einstellung der Versicherungsleistungen per 23. November 2016 erreicht war, 
lässt sich bei dieser Sachlage nicht beantworten.  
 
5.4 Zusammenfassend besteht ein Defizit bei der Ermittlung des relevanten medizinischen 
Sachverhalts, welcher einer abschliessenden Beurteilung der streitigen Kausalitätsfrage entge-
gensteht. Bei dieser Sachlage hat es die Beschwerdegegnerin unterlassen, im Rahmen der ihr 
obliegenden Untersuchungspflicht ergänzende Abklärungen im Rahmen eines unabhängigen 
Gutachtens im Sinne von Art. 44 ATSG, einzuholen. Der angefochtene Einspracheentscheid ist 
somit aufzuheben und es sind weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen. Gemäss bun-
desgerichtlicher Rechtsprechung können die Sozialversicherungsgerichte nicht mehr frei ent-
scheiden, ob sie eine Streitsache an die Verwaltung zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat 
vielmehr im Regelfall selbst die nötigen Abklärungen vorzunehmen, wenn sie einen im Verwal-
tungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürf-
tig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweis-
kräftig ist (vgl. BGE 137 V 263 E. 4.4.1 ff.). Da die Beschwerdegegnerin den medizinischen 
Sachverhalt unvollständig abgeklärt hat und es nicht die Aufgabe des kantonalen Gerichts ist, 
im Verwaltungsverfahren versäumte Abklärungen nachzuholen, steht einer Rückweisung an die 
Beschwerdegegnerin auch unter Berücksichtigung der zitierten Rechtsprechung des Bundesge-
richts nichts entgegen. Demzufolge ist die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird die Unfallkausalität der bei der Versicherten 
über den 22. November 2016 hinaus bestehenden Beschwerden und - falls ein natürlicher Kau-
salzusammenhang bejaht wird - die Frage des Erreichens des medizinischen Endzustands 
durch ein versicherungsexternes Gutachten abklären zu lassen haben. Gestützt auf die Ergeb-
nisse dieser Aktenergänzung wird sie in der Folge über den Leistungsanspruch der Versicher-
ten erneut zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
6.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben.  

 
 
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6.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist der Be-
schwerdeführerin deshalb eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Der Rechts-
vertreter der Beschwerdeführerin hat in seiner Honorarnote vom 15. Februar 2018 einen Zeit-
aufwand von 9 ¾ Stunden sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 94.60 geltend gemacht. Der 
zeitliche Aufwand ist umfangmässig nicht zu beanstanden und die entsprechenden Bemühun-
gen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen für durchschnittliche Fälle zur Anwendung 
gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.— zu entschädigen. Hinsichtlich der Kopiaturen ist 
allerdings zu berücksichtigen, dass gemäss § 15 der Tarifordnung für die Anwältinnen und An-
wälte vom 17. November 2003 (TO) neben dem Honorar ein Auslagenersatz von lediglich 
Fr. 1.50 pro Seite berechnet werden darf. Der Beschwerdeführerin ist demnach für das vorlie-
genden Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2‘817.55 (9 ¾ 
Stunden à Fr. 250.— und Auslagen von Fr. 214.60 zuzüglich 8% bzw. 7,7% Mehrwertsteuer) zu 
Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
7.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 
Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid her-
beiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Be-
weisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur 
Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um 
einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückwei-
sungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen 
Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  
 
7.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 

 

 

 

 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der 
Beschwerdegegnerin vom 4. Oktober 2017 aufgehoben und die Ange-
legenheit wird zur ergänzenden Abklärung im Sinne der Erwägungen 
an die Vorinstanz zurückgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 2‘817.55 (inkl. Auslagen und Mehr-
wertsteuer) zu bezahlen.