# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d675622f-132b-5821-ae8c-5e74fdd0b9d3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-08-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.08.2008 D-4291/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4291-2008_2008-08-07.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4291/2008

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  A u g u s t  2 0 0 8

Einzelrichter Fulvio Haefeli, 
mit Zustimmung von Richterin Therese Kojic, 
Gerichtsschreiber Gert Winter.

A._______, geboren (...),
Türkei,
vertreten durch Edith Hofmann, 
c/o Freiplatzaktion Zürich, Rechtshilfe Asyl und Migration, 
Römerstrasse 45, 8400 Winterthur,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), vormals Bundesamt 
für Flüchtlinge (BFF), Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch; Verfügung des BFM vom 
18. Juni 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4291/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der  Beschwerdeführer,  ein  Kurde aus (...),  am 1. Juli  2003 ein 
Asylgesuch in der Schweiz einreichte, welches vom BFF mit Verfügung 
vom  23.  Mai  2005  abgelehnt  wurde,  wobei  es  gleichzeitig  die 
Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz und deren Voll-
zug anordnete,

dass die  Schweizerische Asylrekurskommission (ARK)  mit Urteil  vom 
26. Juli  2005 auf eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde 
nicht eintrat,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Folge  untertauchte  und seit  dem 
22. September 2005 unbekannten Aufenthaltes war,

dass  der  Beschwerdeführer  ungefähr  ein  Jahr  später,  am 
12. September 2006,  ein zweites Asylgesuch einreichte, auf welches 
die Vorinstanz mit Verfügung vom 17. Oktober 2006 nicht eintrat, wobei 
sie den Beschwerdeführer gleichzeitig aus der Schweiz wegwies und 
den Vollzug der Wegweisung anordnete, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 3. August 2007 die 
hiergegen erhobene Beschwerde abwies,

dass der Beschwerdeführer gemäss einer Vollzugs- und Erledigungs-
meldung vom 5. September 2007 des (...) unkontrolliert abreiste,

dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben am 24. April 2008 
unter Umgehung der Grenzkontrolle in die Schweiz einreiste und am 
folgenden Tag im (...) sein drittes Asylgesuch stellte, das er anlässlich 
der Befragung vom 29. April 2008 im (...) und der direkten Anhörung 
vom 20. Mai 2008 durch das BFM im Wesentlichen damit begründete, 
er habe sich nach Abschluss des zweiten Asylverfahrens (...) begeben 
und dort ein Asylgesuch gestellt,

dass er jedoch davon abgesehen habe, den Ausgang dieses Verfah-
rens  in  (...)  abzuwarten,  da  er  Mühe  gehabt  habe,  sich  sprachlich 
anzupassen,

dass er  aus diesem Grunde (...)  verlassen habe und in die Schweiz 
zurückgereist sei,

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dass die Asylgründe, die er in der Schweiz geltend gemacht habe, im-
mer noch bestünden, insbesondere jene im Zusammenhang mit dem 
Militärdienst,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. Juni 2008 – eröffnet am gleichen 
Tag – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG,  SR 142.31) auf  das dritte  Asylgesuch des Be-
schwerdeführers  nicht  eintrat  und die  Wegweisung aus der  Schweiz 
sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung seiner Verfügung im Wesentlichen an-
führte, das am 12. September 2006 eingeleitete Asylverfahren sei seit 
dem 6. August 2007 rechtskräftig abgeschlossen,  und die Ereignisse, 
welche der Beschwerdeführer für den Zeitraum nach dem Abschluss 
dieses Verfahrens geltend mache, seien weder für die Begründung der 
Flüchtlingseigenschaft  geeignet  noch  für  die  Gewährung  vorüberge-
henden Schutzes relevant,

dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend mache, er habe 
dem militärischen Aufgebot, das er im 19. Lebensjahr erhalten habe, 
keine Folge geleistet, weshalb nun nach ihm gesucht werde,

dass er damit jedoch Gründe geltend mache, welche bereits Gegen-
stand des letzten, rechtskräftig abgeschlossenen Asylverfahrens in der 
Schweiz gewesen seien (vgl. Urteil BVGer vom 3. August 2007 E. 5.3), 
weshalb nicht mehr darauf einzutreten sei,

dass daran auch die eingereichten Beweismittel nichts zu ändern ver-
möchten, zumal der Beschwerdeführer darin nicht namentlich erwähnt 
sei und sich aus dem Inhalt entgegen den Angaben des Beschwerde-
führers keine Hinweise auf Probleme im Militärdienst  entnehmen lie-
ssen,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  25. Juni 2008  gegen 
diesen  Entscheid  beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhe-
ben und dabei unter anderem die Aufhebung der angefochtenen Verfü-
gung des BFM sowie Eintreten auf das Asylgesuch beantragen liess, 
des Weiteren sei  die vorläufige Aufnahme des Beschwerdeführers in 
der Schweiz anzuordnen, eventualiter sei ihm Asyl zu gewähren,

dass der  Beschwerdeführer  in  prozessualer  Hinsicht  die  Gewährung 
der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bun-

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desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) sowie den Verzicht auf die Erhebung eines Kos-
tenvorschusses beantragen liess,

dass  der  Instruktionsrichter  des  Bundesverwaltungsgerichts  mit  Zwi-
schenverfügung vom 1. Juli 2008 die Gesuche um Gewährung der un-
entgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG sowie 
um Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  abwies  und 
den Beschwerdeführer  aufforderte,  bis  zum 11. Juli  2008 einen Vor-
schuss  von Fr. 600.--  zu  Gunsten der  Gerichtskasse zu  überweisen 
und die in Aussicht gestellten Beweismittel innert sieben Tagen ab Er-
halt dieser Verfügung nachzureichen,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 9. Juli 2008 die in Aus-
sicht  gestellten  Beweismittel  einreichte und den Kostenvorschuss in-
nert angesetzter Frist bezahlte,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31 - 34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d  Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass jedoch auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, soweit darin be-
antragt  wird,  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  sei  gutzuhei-
ssen,

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

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dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen (Art. 32  -  35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben 
oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder Her-
kunftsstaat zurückgekehrt sind,

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn es Hin-
weise auf zwischenzeitlich eingetretene Ereignisse gibt,  die geeignet 
sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für die Gewäh-
rung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  (Art. 32  Abs. 2  Bst. e 
AsylG),

dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen zwei Asylverfahren 
erfolglos durchlaufen hat,

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dass der  Beschwerdeführer unmittelbar  nach Abschluss des zweiten 
Beschwerdeverfahrens  dem  Bundesamt  unter  anderem  Beweismittel 
zukommen liess (B25/1), welche einen Anschein exilpolitischer Aktivi-
täten des Beschwerdeführers erwecken könnten,

dass  er  indessen  im  Laufe  des  vorangehenden  Verfahrens  keinerlei 
exilpolitische Aktivitäten geltend gemacht hatte,

dass er auch in seinem dritten, erstinstanzlichen Asylverfahren keiner-
lei Anlass sah, seine exilpolitischen Aktivitäten auch nur mit einem ein-
zigen Wort zu erwähnen,

dass subjektive Nachfluchtgründe somit erstmals im dritten Beschwer-
deverfahren vorgebracht wurden,

dass der Beschwerdeführer aus den von ihm eingereichten Beweismit-
teln nichts zu seinen Gunsten ableiten kann, zumal er im Zusammen-
hang mit den Fotos zu exilpolitischen Aktivitäten an keiner Stelle na-
mentlich erwähnt wird,

dass die Rolle des Beschwerdeführers bei den Aktionen, an denen er 
teilnahm, nicht über das hinausgeht, was viele türkische Staatsange-
hörige im Rahmen exilpolitischer Aktionen ausführen, ohne dass von 
einer Gefährdung dieser Personen auszugehen wäre,

dass das Bundesverwaltungsgericht hinsichtlich des dargelegten exil-
politischen  Engagements  des  Beschwerdeführers  zum  Schluss  ge-
langt, dass insgesamt keine Hinweise auf subjektive Nachfluchtgründe 
vorliegen, die bei einer Rückkehr des Beschwerdeführers in die Türkei 
zu  einer  für  die  Flüchtlingseigenschaft  relevanten  Verfolgung  führen 
würden,

dass der Beschwerdeführer zur Begründung des vorliegenden Asylver-
fahrens unbestrittenermassen die gleichen Vorbringen geltend macht 
wie in den beiden ersten Asylverfahren (C2/8 S. 4, C6/11 S. 6),

dass der Beschwerdeergänzung vom 9. Juli 2008 expressis verbis zu 
entnehmen ist, der Beschwerdeführer habe keine neuen Gründe seit 
dem letzten Asylgesuch geltend gemacht, weil er keine gehabt habe,

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dass es sich bei dieser Sachlage erübrigt, auf die zahlreichen Beweis-
mittel, welche sich nicht auf subjektive Nachfluchtgründe beziehen, nä-
her einzugehen,

dass auch die am 9. August 2007 beim BFM eingereichten Ausweisko-
pien von vier in der Schweiz lebenden türkischen Staatsangehörigen 
mit  kurzen handschriftlichen Bestätigungen nicht  geeignet  sind,  eine 
Verfolgung glaubhaft zu machen, 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

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dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Ge-
fährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-
zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass insbesondere auf die mit einem Diplom ausgewiesene berufliche 
Ausbildung  und  Erfahrung  als  Tourismusfachmann  (A21/18  S. 3)  zu 
verweisen ist, welche dem Beschwerdeführer die Gründung einer Exis-
tenz im Heimatstaat erleichtern wird,

dass der  Beschwerdeführer  im Heimatstaat  darüber  hinaus über  ein 
ausreichendes soziales Netz verfügt,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

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dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1 - 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  und  mit  dem  am 
11. Juli 2008 geleisteten Kostenvorschuss in selbiger Höhe zu verrech-
nen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt und mit dem am 11. Juli  2008 geleisteten Kostenvorschuss 
von Fr. 600.-- verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N _______
- das (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Fulvio Haefeli Gert Winter

Versand:

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