# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1333cb9f-fa13-533c-878b-67c52d8bf041
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-03-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 25.03.2021 PS210030
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS210030_2021-03-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS210030-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin lic. iur. N. Jeker sowie Ge-

richtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler 

Urteil vom 25. März 2021 

in Sachen 

 

A._____ AG,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

 

gegen 

 

B._____,  
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren 
des Bezirksgerichtes Dietikon vom 3. Februar 2021 (EK210003) 
 
 

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Erwägungen: 
 

1.1 Mit Urteil vom 3. Februar 2021 eröffnete das Einzelgericht im summarischen 

Verfahren des Bezirksgerichts Dietikon in der Betreibung Nr. … den Konkurs über 

die Schuldnerin für eine Forderungen der Gläubigerin von Fr. 19'586.70 nebst 5% 

Zins seit 1. August 2020, Fr. 33.35 für Zins vom 1. Januar 2020 bis 31. Juli 2020 

sowie Fr. 300.– Betreibungsspesen und Fr. 298.80 Betreibungskosten (act. 3).  

1.2 Mit rechtzeitig erhobener Beschwerde vom 18. Februar 2021 beantragt die 

Schuldnerin die Aufhebung des Konkurses. Dabei macht sie u.a. geltend, sie ha-

be die Forderung der Gläubigerin am 28. Januar 2021, mithin vor Konkurseröff-

nung bezahlt (act. 2, vgl. zur Rechtzeitigkeit act. 8/8).  

2.1 Mit Verfügung vom 19. Februar 2021 wurde der Beschwerde antragsgemäss 

die aufschiebende Wirkung zuerkannt, und es wurde der Schuldnerin Frist zur 

Leistung eines Kostenvorschusses angesetzt (vgl. act. 9). Die Schuldnerin be-

zahlte den Vorschuss innert dieser Frist nicht. Mit Verfügung vom 15. März 2021 

wurde der Schuldnerin in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine Nachfrist von 

fünf Tagen ab Zustellung der Verfügung angesetzt, um den Vorschuss zu leisten, 

unter dem Hinweis, werde der Vorschuss innert dieser Nachfrist nicht bezahlt, tre-

te das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein. Zudem wurde darauf hingewie-

sen, dass die Frist zur Zahlung eingehalten sei, wenn der Betrag spätestens am 

letzten Tag der Frist zugunsten des Gerichts der Schweizerischen Post überge-

ben oder einem Post- oder Bankkonto in der Schweiz belastet wurde (Art. 143 

Abs. 3 ZPO). 

2.2 Die Verfügung wurde der Schuldnerin am 16. März 2021 zugestellt (act. 12). 

Der letzte Tag der Frist fiel damit auf den 22. März 2021. Bis dahin hatte die 

Schuldnerin den Vorschuss nicht bezahlt. Sie bezahlte den Vorschuss erst am 

23. März 2021 und damit verspätet (act. 13). 

2.3 Androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist auf 

die gegen die Konkurseröffnung erhobene Beschwerde daher nicht einzutreten. 

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Da der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt worden ist, ist der 

Konkurs neu zu eröffnen.  

4. Der Vollständigkeit halber ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. Art. 195 Abs. 2 SchKG) 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch den Kon-

kursrichter besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurde) beglichen sind oder 

von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Kon-

kurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist. 

5. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.– 

der Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Parteientschädigung für 

das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht aufgrund 

ihres Unterliegens, dem Gläubiger nicht mangels Umtrieben in diesem Verfahren. 

Es wird erkannt: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten, und über die Schuldnerin wird 

mit Wirkung ab Donnerstag, dem 25. März 2021, 16.30 Uhr, der Konkurs 
eröffnet.  

Das Konkursamt Dietikon wird mit der Durchführung des Konkurses beauf-

tragt. 

2. Die zweitinstanzliche Spruchgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.  

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4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Diet-

ikon (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt 

Dietikon, ferner an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das 

Betreibungsamt Dietikon, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
i.V. Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

lic. iur. D. Siegwart 
 
versandt am: 
26. März 2021 
 
 

	Urteil vom 25. März 2021
	Es wird erkannt:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten, und über die Schuldnerin wird mit Wirkung ab Donnerstag, dem 25. März 2021, 16.30 Uhr, der Konkurs eröffnet.
	Das Konkursamt Dietikon wird mit der Durchführung des Konkurses beauftragt.
	2. Die zweitinstanzliche Spruchgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4.  Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Dietikon (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Dietikon, ferner an das ...
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...