# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72f176da-1455-5ad7-a555-3b0940de29ea
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 04.01.2023 VB220018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VB220018_2023-01-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 

 

Geschäfts-Nr. VB220018-O/U 

Mitwirkend: Die Obergerichtsvizepräsidentin lic. iur. F. Schorta, Oberrichterin 

lic. iur. Ch. von Moos Würgler, Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz, Ober-

richter lic. iur. A. Huizinga und Oberrichter lic. iur. A. Wenker sowie 

die Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 4. Januar 2023 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

Stadtammann- und Betreibungsamt Zürich …,  
Beschwerdegegner 

 

betreffend Aufsichtsbeschwerde gegen den aufsichtsrechtlichen Beschwer-
deentscheid des Bezirksgerichts Zürich vom 22. Dezember 2022 (BA220009-
L) 
 
 

- 2 - 

 
Erwägungen: 

I. 

1. Am 1. Dezember 2022 zeigte das Stadtammannamt Zürich … (fortan: Be-

schwerdegegner) A._____ (fortan: Beschwerdeführer) seine Ausweisung 

aus der 2,5-Zimmerwohnung im 1. Obergeschoss links inklusive Kellerabteil 

an der B._____-Strasse 1 in … Zürich auf den 16. Dezember 2022 um 8.00 

Uhr an (act. 5/2/2). Dagegen erhob dieser beim Bezirksgericht Zürich mit 

Eingabe vom 8. Dezember 2022 Beschwerde und beantragte sinngemäss 

die einstweilige Aussetzung der Ausweisung (act. 5/1). Nachdem der Be-

schwerdegegner die Ausweisungsanzeige in der Folge wiedererwägungs-

weise aufgehoben (act. 5/16) und den Ausweisungstermin am 15. Dezember 

2022 neu auf den 12. Januar 2023 angesetzt hatte (act. 5/17), erhob der 

Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. Dezember 2022 beim Bezirksgericht 

Zürich erneut eine Aufsichtsbeschwerde, dieses Mal gegen die Auswei-

sungsanzeige vom 15. Dezember 2022. Wiederum beantragte er sinnge-

mäss, es sei die nun auf den 12. Januar 2023 um 8.00 Uhr geplante Aus-

weisung zu stoppen (act. 6/1). Mit Beschluss vom 22. Dezember 2022 wies 

das Bezirksgericht die Beschwerde ab (act. 6/4 = act. 3). 

2. Am 27. Dezember 2022 (act. 1) erhob der Beschwerdeführer bei der Verwal-

tungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich gegen den Be-

schluss des Bezirksgerichts Zürich vom 22. Dezember 2022, Geschäfts-

Nr. BA220009-L, innert Frist (act. 6/5/2) Beschwerde und stellte sinngemäss 

den Antrag, er ersuche um Anordnung eines Ausweisungstopps und um 

Aufhebung des erwähnten Beschlusses. 

3. Die Verwaltungskommission eröffnete in der Folge das vorliegende Verfah-

ren und zog die Akten Geschäfts-Nrn. BA220009-L (act. 6/1-6), BA220008-L 

(act. 5/1-21) sowie MO220842-L (act. 7) bei.  

4. Nach § 83 Abs. 2 des Gerichtsorganisationsgesetzes (GOG, LS 211.1) bzw. 

§ 84 GOG i.V.m. Art. 322 Abs. 1 ZPO stellt die Rechtsmittelinstanz die Auf-

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sichtsbeschwerde der Gegenpartei zur schriftlichen Stellungnahme zu, es 

sei denn, die Beschwerde erweise sich als sofort unzulässig oder unbegrün-

det. Da dies – wie im Folgenden zu zeigen sein wird – der Fall ist, kann auf 

das Einholen einer Stellungnahme des Beschwerdegegners verzichtet wer-

den (GOG Kommentar-Hauser/Schweri/Lieber, 2. Auflage, Zü-

rich/Basel/Genf 2017, § 83 N 17). Das Verfahren erweist sich als spruchreif. 

Auf die Vorbringen des Beschwerdeführers ist nachfolgend einzugehen, so-

weit dies unter Hinweis auf § 83 Abs. 3 GOG notwendig erscheint. 

5. Auf das vorliegende Verfahren sind die Art. 319 ff. ZPO sinngemäss an-

wendbar (§ 84 GOG). Entsprechend kann mit der Beschwerde die unrichtige 

Rechtsanwendung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sach-

verhaltes geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Neue Anträge, neue Tat-

sachen und neue Beweismittel sind im Beschwerdeverfahren hingegen aus-

geschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO). 

II. 

1. Gemäss § 80 Abs. 1 lit. b GOG i.V.m. § 84 GOG i.V.m. § 18 Abs. 1 lit. k der 

Verordnung über die Organisation des Obergerichts (OrgV OG, LS 212.51) 

übt die Verwaltungskommission des Obergerichts des Kantons Zürich die 

Aufsicht über die dem Obergericht unterstellten Gerichte und nach § 80 

Abs. 2 GOG die mittelbare Aufsicht über die den Bezirksgerichten unterstell-

ten Behörden aus (GOG Kommentar-Hauser/Schweri/Lieber, a.a.O., § 80 

N 1 und § 84 N 1). Die Verwaltungskommission ist daher zur Behandlung 

der vorliegenden Beschwerde, welche sich gegen den Beschluss des Be-

zirksgerichts Zürich vom 22. Dezember 2022 (Geschäfts-Nr. BA220009-L, 

act. 6) richtet, zuständig. 

2. In prozessualer Hinsicht beantragt der Beschwerdeführer sinngemäss die 

Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 1 S. 3). Der Aufsichtsbeschwer-

de kommt grundsätzlich zwar kein Suspensiveffekt zu (GOG Kommentar-

Hauser/Schweri/Lieber, a.a.O., § 83 N 19). Wo der vorliegende Endent-

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scheid ergeht, erweist sich dieses Ersuchen jedoch als gegenstandslos und 

ist abzuschreiben. 

III. 

1. Das Bezirksgericht erwog zur Begründung des Beschlusses vom 

22. Dezember 2022 (act. 3) zusammengefasst das Folgende: Es sei unbe-

stritten, dass sich der Beschwerdeführer im Schlichtungsverfahren Ge-

schäfts-Nr. MO220842-L verpflichtet habe, die oberwähnte Wohnung spä-

testens per 30. September 2022 zu räumen und den Vermietern ordnungs-

gemäss zu übergeben, unter der Androhung der Zwangsvollstreckung im 

Unterlassungsfall. Der Standpunkt des Beschwerdeführers, er sei von sei-

nem damaligen Rechtsvertreter zu diesem Vergleich genötigt worden, könne 

im vorliegenden Verfahren nicht mehr überprüft werden. Vielmehr hätte der 

Beschwerdeführer dies im Rahmen eines Revisionsbegehrens vorbringen 

müssen. Der gerichtliche Vergleich vom 17. August 2022 sei inzwischen in 

Rechtskraft erwachsen und vollstreckbar. Auf den gesundheitlichen Zustand 

des Beschwerdeführers und dessen Unterbringung sei anlässlich des Voll-

zugs der Ausweisung gebührend Rücksicht zu nehmen. Die Beschwerde sei 

als unbegründet abzuweisen. 

2. Der Beschwerdeführer bringt zur Begründung seiner Beschwerde (act. 1) im 

Wesentlichen das Folgende vor: Die Arztatteste von Dr. med. C._____ vom 

29. September 2022, von Dr. med. D._____ vom 8. Dezember 2022 und von 

Dr. med. E._____ vom 21. September 2009 seien vom Bezirksgericht Zürich 

in seinem Beschluss vom 22. Dezember 2022 überhaupt nicht beachtet 

worden. Aus diesen ergebe sich, dass er, der Beschwerdeführer, schwer 

krank und nicht fähig sei, einen Umzug vorzunehmen. Diese Tatsachen sei-

en der Schlichtungsbehörde und dem Mietgericht Zürich seit Monaten be-

kannt gewesen. Auch habe er in der Beschwerdeschrift vom 16. Dezember 

2022 darauf hingewiesen, dass es ihm infolge schwerer Erkrankung nicht 

möglich sei, demnächst umzuziehen. Zudem habe sich F._____ der Psychi-

atrischen Universitätsklinik an der G._____-Strasse 1 in … Zürich am 

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22. Dezember 2022 telefonisch an Ersatzrichter lic. iur. … gewandt und ihm 

mitgeteilt, dass er, der Beschwerdeführer, schwer krank sei. Er sei bereits 

seit seiner Kindheit mit verschiedenen schweren psychischen Krankheiten 

negativ belastet. Angesichts der Kenntnis über seine schwere Erkrankung 

könne man ihn nicht einfach per 12. Januar 2023 auf die Strasse stellen. Die 

Erwägung des Bezirksgerichts Zürich, dass sein damaliger Anwalt ihn nicht 

genötigt habe, sei sodann falsch. Dieser habe von seiner Erkrankung 

Kenntnis gehabt. Dennoch sei er, der Beschwerdeführer, erpresst und genö-

tigt worden, den Vergleich zu unterzeichnen. Dies, obwohl er kundgetan ha-

be, keinen Vergleich abschliessen zu wollen, und obwohl er angesichts der 

grossen Hitze an der Verhandlung an der H._____-Strasse 1 in Zürich nicht 

mehr aufnahmefähig gewesen sei. Es sei ihm angedroht worden, auf ihn 

Druck auszuüben. Das Bezirksgericht Zürich hätte diesen Umstand in sei-

nem Beschluss vom 22. Dezember 2022 berücksichtigen müssen.  

3.1. Der Beschwerdeführer begründet seinen Antrag auf Aufhebung des Be-

schlusses des Bezirksgerichts Zürich vom 22. Dezember 2022 im Wesentli-

chen mit seiner Erkrankung, welche einen Umzug per 12. Januar 2023 nicht 

zulasse (act. 1 S. 1 f.).  

 Verlässt ein Mieter bei Ablauf des Mietvertrages ein Wohnobjekt nicht freiwil-

lig, kann der Vermieter ihn gerichtlich ausweisen lassen, d.h. eine gerichtli-

che Verpflichtung beantragen, die Sache zu räumen, verbunden mit einer 

Vollstreckungsanweisung an das Gemeinde- bzw. Stadtammannamt für den 

Fall des nicht freiwilligen Verlassens des Wohnobjekts. Aus den beigezoge-

nen Akten ergibt sich, dass sich die Parteien im Rahmen des Verfahrens 

Geschäfts-Nr. MO220842-L vergleichsweise auf eine ordnungsgemässe 

Übergabe der massgeblichen Wohnung spätestens per 30. September 2022 

einigten. Dementsprechend hielt das Bezirksgericht im Beschluss vom 

17. August 2022 (Geschäfts-Nr. MO220842-L) in Dispositiv-Ziffer 2 die ent-

sprechende Räumung und ordnungsgemässe Übergabe des massgeblichen 

Wohnobjekts bis zum 30. September 2022 fest und wies den Beschwerde-

gegner in Dispositiv-Ziffer 3 an, die Verpflichtung des Beschwerdeführers 

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gemäss Dispositiv-Ziffer 2 des Beschlusses auf erstes Verlangen der Kläger 

zu vollstrecken (act. 5/14a) S. 5). Gestützt auf den erwähnten Beschluss er-

liess der Beschwerdegegner am 15. Dezember 2022 die Ausweisungsan-

zeige (SGK Nr. 1977/22) und zeigte dem Beschwerdeführer an, dass er die 

Wohnung an der B._____-Strasse 1 in Zürich per 12. Januar 2023 um 08.00 

Uhr zu verlassen habe (act. 2/10). Bereits im der Ausweisung vorausgehen-

den Schlichtungsverfahren Geschäfts-Nr. MO220842-L war den Parteien 

und dem Gericht offenbar bekannt, dass der Beschwerdeführer gesundheit-

liche Probleme aufwies (act. 1 S. 2). Es ist möglich, dass dieser Umstand in 

den Vergleich einfloss, zumal er denn auch einen Grund zur Erstreckung ei-

nes Mietverhältnisses darstellt (Art. 272 Abs. 2 lit. c OR, BSK OR I-Weber, 

Art. 272 N 9). Im Rahmen der vorliegenden Ausweisung kann die Erkran-

kung des Beschwerdeführers hingegen nicht mehr berücksichtigt werden. 

Das Ausweisungsverfahren als Vollstreckungsverfahren ist insoweit an keine 

mit der Person des Beschwerdeführers verbundenen Bedingungen geknüpft, 

als sich solche weder aus dem aussergerichtlichen Vergleich noch aus dem 

Beschluss vom 17. August 2022, Geschäfts-Nr. MO220842-L, ergeben. Eine 

erneute Verzögerung der Ausweisung würde sich zulasten des Vermieters 

auswirken, wofür es keine Rechtfertigung bzw. keine gesetzliche Grundlage 

gibt. Die Erkrankung des Beschwerdeführers steht der Durchführung der 

Exmission demnach nicht entgegen. Soweit der Beschwerdeführer geltend 

macht, er dürfe angesichts seiner Erkrankung nicht einfach per 12. Januar 

2023 auf die Strasse gestellt werden (act. 1 S. 2), so ist festzuhalten, dass 

sein Auszug im Rahmen des erwähnten Vergleichs bereits auf spätestens 

den 30. September 2022 terminiert wurde (Verfahren Geschäfts-

Nr. MO220842-L). Dass er die Wohnung an der B._____-Strasse 1 in … Zü-

rich verlassen muss, ist ihm demnach seit mehreren Monaten bekannt. An-

gesichts dessen, dass das Sozialamt mit dem Beschwerdeführer in dieser 

Sache in Kontakt steht sowie auch die Alterspsychiatrie und die Stadtärztli-

chen Dienste über die Angelegenheit orientiert sind (act. 5/11/1), ist nicht 

davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer am 12. Januar 2023 ohne 

Bleibe sein wird. Gemäss seinen eigenen Angaben konnte er per 

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13. Dezember 2022 für rund vier Wochen in die Klinik für Alterspsychiatrie 

an der G._____-Strasse 1 in … Zürich eintreten (act. 5/5). Der Beschwerde-

führer könnte sich darum bemühen, einstweilen dort zu bleiben. 

3.2. Der Beschwerdeführer beanstandet ferner, dass das Bezirksgericht Zürich 

seine Vorbringen betreffend die Nötigung seines damaligen Anwalts im 

Rahmen der Entscheidfindung ausser Acht gelassen habe (act. 1 S. 3). Dem 

kann nicht gefolgt werden. Das Bezirksgericht erwog dazu in Erwägung 4 

seines Beschlusses vom 22. Dezember 2022, eine allfällige Nötigung des 

damaligen Rechtsvertreters könne im aufsichtsrechtlichen Beschwerdever-

fahren nicht überprüft werden. Dieser Einwand hätte der Beschwerdeführer 

im Rahmen eines Revisionsverfahrens gegen den Entscheid der Schlich-

tungsbehörde vorbringen müssen. Festgehalten werden könne, dass die 

Mitteilung des Rechtsanwalts, dass er sein Mandat niederlegen werde, keine 

Nötigung darstelle (act. 3 E. 4). Der Auffassung des Bezirksgerichts betref-

fend den Rechtsmittelweg ist zuzustimmen. Richtigerweise wies es darauf 

hin, dass der Einwand der Nötigung im Rahmen eines Rechtsmittel- bzw. 

Revisionsverfahrens gegen den Beschluss der Schlichtungsbehörde vom 

17. August 2022, Geschäfts-Nr. MO220842-L, hätte erhoben werden müs-

sen. Dass der Beschwerdeführer ein solches eingeleitet hätte, macht er 

selbst nicht geltend. Im vorliegenden aufsichtsrechtlichen Beschwerdever-

fahren kann der Einwand der Nötigung hingegen nicht mehr berücksichtigt 

werden. In diesem ist auf den erwähnten Beschluss vom 17. August 2022, 

welcher inzwischen in Rechtskraft erwachsen und vollstreckbar ist 

(act. 5/11/2), abzustellen.  

4. Abschliessend ist damit festzuhalten, dass die Argumente des Beschwerde-

führers in seiner Beschwerdeschrift vom 27. Dezember 2022 nicht zu über-

zeugen vermögen bzw. in der Sache unbegründet sind, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist.  

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IV. 

1.1. Der Gesuchsteller ersucht für das vorliegende Verfahren sinngemäss um 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (act. 1 S. 3 unten). Eine Per-

son hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie einerseits nicht 

über die erforderlichen Mittel verfügt (sog. "Mittellosigkeit" oder "Bedürftig-

keit") und andererseits ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint 

(Art. 117 ZPO i.V.m. § 83 Abs. 3 GOG). Als aussichtslos sind dabei nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei de-

nen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren 

und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können (BGE 138 III 

217 E. 2.2.4). 

1.2. Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, war die Aufsichtsbeschwerde 

von Anfang an aussichtslos. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltli-

chen Rechtspflege ist daher abzuweisen. Die Gerichtsgebühr für das vorlie-

gende Verfahren ist auf Fr. 500.- festzulegen. Ausgangsgemäss sind die 

Kosten des Verfahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (§ 83 Abs. 3 

GOG i.V.m. Art. 106 ZPO, § 20 GebV OG). Entschädigungen sind keine zu 

entrichten. 

2. Die Verwaltungskommission entscheidet als obere Aufsichtsbehörde letztin-

stanzlich über die vorliegende Beschwerde. Ein kantonales oder eidgenössi-

sches Rechtsmittel dagegen besteht nicht (Hauser/Schweri/Lieber, GOG-

Kommentar, Zürich 2017, § 84 N 1; Urteil des Bundesgerichts 4A_448/2015 

vom 14. September 2015 sowie Urteil des Bundesgerichts 5A_961/2014 

vom 19. Januar 2015).  

 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrie-

ben. 

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2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abge-

wiesen. 

3. Die Aufsichtsbeschwerde wird abgewiesen. 

4. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren wird auf 

Fr. 500.- festgesetzt. 

5. Die Kosten des Verfahrens werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

6. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen. 

7. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an: 

- den Beschwerdeführer,  

-  den Beschwerdegegner, unter Beilage einer Kopie von act. 1, 

- das Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde, unter 

Beilage einer Kopie von act. 1 sowie unter Rücksendung der beigezo-

genen Akten Geschäfts-Nrn. MO220842-L, BA220008-L sowie 

BA220009-L (act. 5-7). 

 

Zürich, 4. Januar 2023 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission 

 
Gerichtsschreiberin: 

 
 
 
 

lic. iur. A. Leu 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 4. Januar 2023
	Erwägungen:
	I.

	II.
	III.
	IV.
	1.2. Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, war die Aufsichtsbeschwerde von Anfang an aussichtslos. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist daher abzuweisen. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren ist auf Fr. 500.- fe...
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung wird abgeschrieben.
	2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
	3. Die Aufsichtsbeschwerde wird abgewiesen.
	4. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 500.- festgesetzt.
	5. Die Kosten des Verfahrens werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
	6. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.
	7. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:
	- den Beschwerdeführer,
	-  den Beschwerdegegner, unter Beilage einer Kopie von act. 1,
	- das Bezirksgericht Zürich als untere kantonale Aufsichtsbehörde, unter Beilage einer Kopie von act. 1 sowie unter Rücksendung der beigezogenen Akten Geschäfts-Nrn. MO220842-L, BA220008-L sowie BA220009-L (act. 5-7).