# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 640156e9-2aa9-51c1-8477-cbd59abb80d3
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-07-02
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 02.07.2020 725 19 407/153
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-19-407-153_2020-07-02.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 2. Juli 2020 (725 19 407 / 153) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Teilursächlichkeit des Unfallereignisses: Es besteht ein Defizit bei der Ermittlung des 

relevanten medizinischen Sachverhalts, weshalb eine abschliessende Beurteilung der 

streitigen Kausalitätsfrage nicht möglich ist; Rückweisung an die Vorinstanz zur weiteren 

Abklärung  

 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin i.V. Felicia 
Käslin 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Raffaella Biaggi, Advoka-
tin, Advokatur Biaggi, St. Jakobs-Strasse 11, Postfach, 4002 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 AXA Versicherungen AG, General Guisan-Strasse 40, Post-
fach 357, 8401 Winterthur, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1955 geborene A.____ ist seit dem 1. Februar 2002 bei der B.____ AG in X.____ 
tätig und in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (AXA) gegen die Folgen von 
Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 21. Februar 2019 erlitt A.____ am 
25. Januar 2019 einen Unfall, als er beim Abladen von Bäumen rückwärtsfiel und sich dabei 

 

 
 
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seinen rechten Fuss einklemmte. Mit Unfallmeldungen vom 12. März 2019 und vom 
9. Mai 2019 gab A.____ ergänzend an, beim Unfall sei eine Sehne gerissen, was erst viel spä-
ter festgestellt worden sei. Nach Abklärungen der gesundheitlichen Verhältnisse teilte die AXA 
dem Versicherten mit Verfügung vom 10. Juli 2019 mit, dass kein Kausalzusammenhang zwi-
schen den Beschwerden und dem Unfallereignis erkannt worden sei, weshalb kein Anspruch 
auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung bestehe. Daran hielt sie mit Einsprache-
entscheid vom 26. November 2019 fest. 
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokatin Raffaella Biaggi, am 22. Dezem-
ber 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsge-
richt). Er beantragte, der Einspracheentscheid vom 26. November 2019 sei aufzuheben und die 
Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Versicherungsleistungen auszu-
richten. Eventualiter sei der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt durch ein Gerichtsgut-
achten zu klären. Subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Beschwerdegegne-
rin zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 10. März 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin die 
Abweisung der Beschwerde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser im Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und 
Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als 
Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und form-
gerecht erhobene – Beschwerde des Versicherten vom 22. Dezember 2019 ist demnach einzu-
treten. 
 
2. Strittig und zu prüfen ist vorliegend, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht 
für das Unfallereignis vom 25. Januar 2019 zu Recht abgelehnt hat. 
 
2.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 

 

 
 
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versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). 
 
2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeits-
unfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. 
Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren 
Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise 
bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschrei-
bung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige 
Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht 
weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. 
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 
Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die 
Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung 
nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begrün-
dung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
2.3 Nach der Rechtsprechung gehören zu den im Sinne von Art. 6 Abs. 1 UVG massge-
benden Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesundheitliche Beeinträch-
tigung nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine schadensauslösende traumatische Einwir-
kung wirkt also selbst dann leistungsbegründend, wenn der betreffende Schaden auch ohne 
das versicherte Ereignis früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsicht-
lich des Zeitpunkts des Schadenseintritts conditio sine qua non war. Anders verhält es sich, 
wenn der Unfall nur Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenwärtiges Risiko, mit 
dessen Realisierung jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rah-
men des Verhältnisses von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (Ur-
teil des Bundesgerichts vom 7. Juli 2016, 8C_337/2016, E. 4.1; ANDREAS TRAUB, Natürlicher 
Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Gesundheitsschädigung bei konkurrierender pa-
thogener Einwirkung: Abgrenzung der wesentlichen Teilursache von einer anspruchshindern-
den Gelegenheits- oder Zufallsursache, in: SZS 2009 S. 479). Wenn ein alltäglicher alternativer 
Belastungsfaktor zu annähernd gleicher Zeit dieselbe Gesundheitsschädigung hätte bewirken 
können, erscheint der Unfall nicht als kausal signifikantes Ereignis, sondern als austauschbarer 
Anlass; es entsteht daher keine Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Urteil 
des Bundesgerichts vom 25. März 2020, 8C_669/2019, E. 4). 
 
2.4 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall 
nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letz-
terer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden 

 

 
 
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hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen 
Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte 
(Status quo sine), erreicht ist. Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänz-
lich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine 
anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die entsprechende Beweislast – anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei 
der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer. Diese Beweisgrundsätze gelten so-
wohl im Grundfall als auch bei Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten 
massgebend (Urteil des Bundesgerichts vom 23. September 2014, 8C_419/2014, E. 3.2 mit 
Hinweisen). 
 
2.5 Mit dem Erreichen des Status quo sine vel ante entfällt eine Teilursächlichkeit für die 
noch bestehenden Beschwerden (SVR 2010 UV Nr. 31 S. 125, Urteil des Bundesgerichts vom 
21. Mai 2010, 8C_816/2009, E. 4.3 mit Hinweisen). Solange jedoch der Status quo sine vel ante 
noch nicht wieder erreicht ist, hat der Unfallversicherer gestützt auf Art. 36 Abs. 1 UVG in aller 
Regel neben den Taggeldern auch Pflegeleistungen und Kostenvergütungen zu übernehmen, 
worunter auch die Heilbehandlungskosten nach Art. 10 UVG fallen. Dies gilt selbst dann, wenn 
sich die Gesundheitsschädigung bei einer Gewichtung der konkurrierenden Ursachen zum stark 
überwiegenden Teil als Krankheitsfolge darstellt. Dies bedeutet unter Umständen, dass die ver-
sicherte Person Anspruch auf einen operativen Eingriff mit anschliessender zweckmässiger 
Behandlung selbst dann hat, wenn diese im Gesamtkontext gesehen letztlich mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit der (vorzeitigen) Beseitigung der vom Unfall zumindest mitverursachten 
Beschwerden diente, und nicht gesagt werden kann, die Operation sei auch ohne den durch 
den Unfall bewirkten Beschwerdeschub überwiegend wahrscheinlich im selben Zeitpunkt not-
wendig geworden (Urteil des Bundesgerichts vom 24. Juni 2008, 8C_326/2008, E. 6). 
Art. 36 UVG setzt voraus, dass der Unfall und der Vorzustand derart zusammenwirken, dass 
von einer gemeinsamen Verursachung des Gesundheitsschadens zu sprechen ist. Keine ge-
meinsame Verursachung liegt vor, wenn die beiden Einwirkungen einander nicht beeinflussen-
de Schäden verursacht haben, so etwa wenn der Unfall und der Vorzustand verschiedene Kör-
perteile betreffen und sich damit die Krankheitsbilder nicht überschneiden (BGE 126 V 116 
E. 3a; BGE 121 V 326 E. 3). Mithin wird mit Art. 36 UVG das Kausalitätsprinzip teilweise durch-
brochen; der Unfallversicherer hat für Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie Taggel-
der und Hilflosenentschädigungen ohne Einschränkung aufzukommen (Art. 36 Abs. 1 UVG). 
Liegt eine gemeinsame Schadenverursachung vor, kann deshalb auch keine Aufteilung der 
Leistungen nach Kausalitätsanteilen erfolgen (BGE 121 V 326 E. 3c). 
 
3.1 Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom 
Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach 
haben die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 

 

 
 
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Tatsachen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
3.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen (BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu 
prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widerspre-
chenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismate-
rial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere 
medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arzt-
berichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf 
allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis 
der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam-
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss-
folgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 
E. 3a, 122 V 157 E. 1c). 
 
3.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 465 E. 4.4 f.). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 
E. 4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, 
E. 5.3). 
 
4. Der strittigen Angelegenheit liegen im Wesentlichen die nachfolgend aufgeführten ärzt-
lichen Unterlagen zu Grunde. 
 
4.1 Im Verlaufsbericht vom 5. Februar 2019 hielt Dr. med. C.____, FMH Allgemeine Innere 
Medizin, fest, der Versicherte habe seit ca. zwei Wochen Schmerzen auf Höhe des Sprungge-
lenks und klage über leichte Beschwerden an der Knieaussenseite rechts. Dr. C.____ hielt in 
seiner Beurteilung fest, es seien am oberen Sprunggelenk (OSG) rechts anamnestisch 
Schmerzen, teils leichte Schwellung, am ehesten eine leichte Tendinopathie und zusätzlich ein 
leichter Fersensporn dorsal klinisch feststellbar. Gemäss Röntgenbild bestehe ein Verdacht auf 

 

 
 
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Arthrose im oberen Sprunggelenk (OSG) und es sei ein kleines Ossikel oberhalb des Cal-
caneus sichtbar. 
 
4.2 Nach Durchführung eines MRT des OSG rechts hielt Dr. med. D.____, 
FMH Radiologie, in seiner Beurteilung vom 9. Februar 2019 fest, es liege eine fortgeschrittene 
USG-Arthrose mit knöchernem Konflikt der gelenkbildenden Abschnitte zwischen Talus und 
Calcaneus mit erheblichem Erguss und diffusem begleitendem Knochenmarködem talocal-
canear mit möglicherweise beginnender lnsuffizienzfraktur des Calcaneus, ein Os trigonum, ein 
Erguss im OSG, eine fokale Tendinopathie der Peronealsehnen submalleolär, ein kurzer 
Längssplit der Sehne des Musculus peroneus brevis submalleolär sowie ein kleiner Knorpel-
schaden an der distalen Tibia auf Höhe der medialen Talusschulter vor. 
 
4.3 Dr. C.____ hielt im Verlaufsbericht vom 18. Februar 2019 fest, der Versicherte habe 
sich um den 20. Januar 2019 herum den rechten Fuss bei einem Sprung von der Lastwagen-
rampe auf den Boden (ca. 1,3 Meter) ‟vertrampt”. 
 
4.4 Mit Bericht vom 20. Februar 2019 diagnostizierte Dr. med. E.____, Fachärztin für Or-
thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, eine aktivierte Arthrose im 
unteren Sprunggelenk rechts bei Status nach Kontusion im Januar 2019 sowie eine Tendinopa-
thie der Peronealsehnen mit Längssplitt der Peroneus brevis. Anamnestisch hielt sie fest, der 
Versicherte sei mit Beschwerden am rechten Rückfuss vorstellig geworden. In den letzten Jah-
ren habe er sich immer mal wieder leicht ‟vertrampt”. lm Januar 2019 sei es dann zu einem 
Kontusionstrauma gekommen. lm Verlauf hätte er vermehrte Schmerzen im Bereich des Rück-
fusses sowie auch retromalleolar lateral und in den lateralen Unterschenkel ausstrahlend ge-
habt. Im Röntgen und im MRI zeige sich gemäss Dr. E.____ eine fortgeschrittene Arthrose im 
unteren Sprunggelenk, fraglich bei Coalitio mit deutlichem Knochenmarksödem talocalcanear 
sowie Erguss und zusätzlich Tendinopathie der Peronealsehnen mit Längssplitt der Peroneus 
brevis Sehne. Dr. E.____ gab zudem an, dass mittelfristig eine Arthrodese des unteren Sprung-
gelenks und zusätzlich eine Revision sowie gegebenenfalls eine Tenodese der Peronealsehnen 
vonnöten werde. Schliesslich hielt Dr. E.____ fest, der Versicherte wolle auf der Arbeit nicht 
ausfallen, weshalb sie ihm – nebst einer Schiene und Schmerzmittel – Physiotherapie verordne. 
 
4.5 Dr. med. F.____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewe-
gungsapparates, diagnostizierte mit Bericht vom 12. März 2019 eine traumatisierte OSG-
Arthrose, differenzialdiagnostisch eine traumatisierte talocalcaneale Coalitio sowie kurze Pe-
ronealsehnen-Läsion rechts nach axialem Stauchungstrauma vom 25. Januar 2019, eine Hy-
pertonie sowie eine Arteriosklerose. Anamnestisch hielt er fest, der Versicherte sei am 
25. Januar 2019 beim Ausweichen eines auszuladenden Baumes (knapp eine Tonne schwer) 
von der Ladenfläche eines LKW (Höhe ca. 1,5m) gesprungen, wobei er direkt auf seiner rech-
ten Ferse gelandet sei. In seiner Beurteilung gab Dr. F.____ an, es bestehe eine traumabedingt 
aktivierte Arthrose des hinteren Sprunggelenkes sowie eine Längsläsion der Peroneus brevis-
Sehne, weshalb eine zeitnahe operative Sanierung indiziert sei. 
 

 

 
 
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4.6 Gemäss Operationsbericht vom 25. März 2019 nahm Dr. F.____ am 22. März 2019 
eine USG-Schrauben-Arthrodese sowie eine Peronealsehnenrevision und eine Tuberalisierung 
rechts vor. 
 
4.7 Mit Austrittsbericht vom 27. März 2019 diagnostizierte Dr. F.____ eine posttraumati-
sche OSG-Arthrose, eine kurze Peronealsehnen-Läsion rechts nach axialem Stauchungstrau-
ma vom 25. Januar 2019, eine Hypertonie und eine Arteriosklerose. Dem Versicherten attestier-
te er zudem eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 22. März 2019 bis zum 21. April 2019. 
 
4.8 In seiner Stellungnahme vom 27. Juni 2019 gab der versicherungsinterne Arzt 
Dr. med. G.____, FMH Chirurgie sowie Allgemeinchirurgie und Traumatologie, an, die beklag-
ten Beschwerden stünden in keinem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Ereignis vom 
25. Januar 2019. Es finde sich kein morphologisch fassbares, unfallkausales Korrelat bei 
schwerer vorbestehender USG- und OSG-Arthrose rechts. 
 
5. Die Beschwerdegegnerin verneinte ihre Leistungspflicht einerseits mangels Anerken-
nung eines Unfallereignisses, andererseits gestützt auf die Stellungnahme von Dr. G.____ vom 
27. Juni 2019 und übernahm lediglich die Abklärungskosten (Art. 45 Abs. 1 ATSG). Zunächst ist 
deshalb zu prüfen, ob vorliegend von einem Unfallereignis auszugehen ist. 
 
5.1.1 Aus den Akten geht hervor, dass die drei Unfallmeldungen vom 21. Februar 2019, vom 
12. März 2019 und vom 9. Mai 2019 hinsichtlich Unfalldatum, -ort, -zeit, -hergang und erlittene 
Verletzung übereinstimmen, wobei in Bezug auf die zwei letzteren festzustellen ist, dass ergän-
zend ein Sehnenriss angegeben wird. Die Unfallmeldungen legen den gleichen Sachverhalt dar 
und stimmen inhaltlich im Wesentlichen überein. Insgesamt bestehen keine Zweifel, dass sich 
der gemeldete Unfall am 25. Januar 2019 ereignet hat. 
 
5.1.2 Soweit die Beschwerdegegnerin geltend macht, es sei fraglich, ob das als Unfall ge-
meldete Ereignis tatsächlich stattgefunden hat, ist ihr somit nicht zu folgen. Zwar ist der Be-
schwerdegegnerin beizupflichten, dass der Beschwerdeführer das Unfallereignis erst anlässlich 
der ärztlichen Konsultation vom 18. Februar 2019 gegenüber seinem Arzt erwähnte. Allerdings 
kann die Beschwerdegegnerin daraus nicht ableiten, das Unfallereignis habe nicht stattgefun-
den, zumal auch erst anlässlich der ärztlichen Konsultation bei Dr. F.____ vom 11. März 2019 
eine volle Arbeitsunfähigkeit bestand (vgl. Unfallmeldung vom 9. Mai 2019). Insofern erscheint 
nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer den Unfall erst erwähnte, als er aufgrund der Be-
schwerden am rechten Fuss nicht mehr in der Lage war zu arbeiten. Im Übrigen gab die 
Beschwerdegegnerin gemäss einem schriftlich dokumentierten Telefongespräch vom 
17. Mai 2019 gegenüber dem Sohn des Beschwerdeführers an, es werde nicht der Unfall, son-
dern die Kausalität verneint. 
 
5.1.3 Im Sinne eines Zwischenergebnisses ist somit festzuhalten, dass vorliegend von einem 
Unfallereignis auszugehen ist. 
 

 

 
 
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5.2 Als Nächstes ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht im Zu-
sammenhang mit dem Unfallereignis vom 25. Januar 2019 zu Recht verneint hat. Die Be-
schwerdegegnerin macht geltend, die beklagten Beschwerden würden nicht in einem natürli-
chen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 25. Januar 2019 stehen. Vielmehr seien die 
Befunde degenerativer Natur, da eine schwere USG- und OSG-Arthrose vorbestanden habe. 
 
5.2.1 Selbst wenn die beklagten Beschwerden überwiegend auf eine Degeneration zurück-
zuführen wären, müsste berücksichtigt werden, dass es für die Frage der Kostenpflicht bezüg-
lich Heilbehandlung und Taggeld-Leistungen genügt, wenn der Unfall eine Teilursache darstellt: 
Art. 36 Abs. 1 UVG bestimmt in diesem Sinn, dass die Pflegeleistungen und Kostenvergütun-
gen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt werden, wenn die Ge-
sundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalles ist. Art. 36 UVG setzt voraus, dass der 
Unfall und der Vorzustand derart zusammenwirken, dass von einer gemeinsamen Verursa-
chung auszugehen ist. Beide Ursachen sind somit für den gleichen Schaden kausal. Dies ist 
vorliegend der Fall, da einzig eine Sprunggelenkproblematik vorliegt. 
 
5.2.2 Mit Blick auf diese Vorgaben bezüglich Teilkausalität reicht es zur Begründung des 
Wegfalls des Kausalzusammenhangs nicht aus, wenn Dr. G.____ äusserst knapp und ohne 
Begründung auf das Vorliegen von unfallfremden Faktoren (schwere vorbestehende USG- und 
OSG-Arthrose) verweist. Dr. G.____ setzt sich in keiner Weise mit einer allfälligen (Teil-) 
Ursächlichkeit auseinander, sondern führt ohne jegliche Begründung aus, es würden aus-
schliesslich unfallfremde Faktoren vorliegen. Zur Kernfrage, ob der Unfall die vorbestehende 
Arthrose aktiviert hat, sodass die Arthrodese erforderlich wurde, äussert er sich ebenfalls nicht. 
Die in den Arztberichten vom 20. Februar 2019 (vgl. E. 4.4 hiervor) und vom 12. März 2019 
(vgl. E. 4.5 hiervor) diagnostizierte posttraumatische USG-Arthrose bzw. traumatisierte OSG-
Arthrose und die ärztliche Wortwahl ‟Kontusionstrauma” lassen indes darauf schliessen, dass 
zumindest ein teilkausales Gewicht für die Beschwerden dem Unfallereignis zukommt. 
 
5.2.3 Die Einschätzungen von Dr. G.____ als beratender Arzt der Beschwerdegegnerin sind 
zweifellos als versicherungsinterne ärztliche Feststellungen zu qualifizieren. Gestützt auf die 
obigen Ausführungen bestehen berechtigte Zweifel an seiner Beurteilung. Einerseits, weil er 
von ausschliesslich unfallfremden Faktoren ausgeht, und andererseits nicht in Betracht gezo-
gen hat, dass auch schon eine Teilkausalität für die Leistungspflicht des Unfallversicherers ge-
nügt. Dass kein morphologisch fassbares Korrelat festgestellt werden konnte, sagt noch nichts 
darüber aus, ob die Beschwerden am Sprunggelenk in einem Zusammenhang mit dem Unfall-
ereignis stehen. Damit kann auf die Beurteilung von Dr. G.____ nicht abgestellt werden. Ge-
stützt auf die Unfallmeldung und die sich in den Akten befindlichen Arztberichte ist davon aus-
zugehen, dass das Sprunggelenk beim Sprung von der Ladenfläche auf den Boden in Mitlei-
denschaft gezogen wurde und es ist abzuklären, ob dieser Sprung zu einer Verschlimmerung 
des Vorzustandes geführt hat. 
 
5.2.4 Selbst wenn davon auszugehen ist, dass tatsächlich erhebliche degenerative Verände-
rungen vorliegen, die früher oder später auch ohne Unfall einen operativen Eingriff notwendig 
gemacht hätten, so würde dies für die Verneinung des Kausalzusammenhangs nicht ausrei-

 

 
 
Seite 9   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

chen. Denn auch wenn mit dem Unfall lediglich eine vorbestehende Arthrose aktiviert worden 
wäre, so müsste für die Verneinung der Leistungspflicht überwiegend wahrscheinlich festste-
hen, dass die Operation auch ohne Unfall ebenfalls bereits im März 2019 notwendig geworden 
wäre. 
 
5.2.5 Gestützt auf die obigen Ausführungen ist der Nachweis, dass die USG-Schrauben-
Arthrodese und die Peronealsehnenrevision vom 22. März 2019 zur gleichen Zeit notwendig 
geworden wäre, wenn sich der Unfall nicht ereignet hätte, mit der Beurteilung von Dr. G.____ 
nicht erbracht. Er liefert keine nachvollziehbare Erklärung für seine Einschätzung, dass die 
Kausalität von vornherein nicht gegeben ist. Eine Teilursächlichkeit des Unfallereignisses lässt 
sich gestützt auf seine Ausführungen jedenfalls nicht von der Hand weisen. 
 
5.3 Zusammenfassend besteht ein Defizit bei der Ermittlung des relevanten medizinischen 
Sachverhalts. Eine abschliessende Beurteilung der streitigen Kausalitätsfrage ist daher nicht 
möglich. Bei dieser Sachlage hat es die Beschwerdegegnerin unterlassen, im Rahmen der ihr 
obliegenden Untersuchungspflicht ergänzende Abklärungen einzuholen. Der angefochtene Ein-
spracheentscheid ist somit aufzuheben, und es sind weitere medizinische Abklärungen in Be-
zug auf das gesamte Beschwerdebild vorzunehmen. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-
chung kann das Sozialversicherungsgericht nicht frei entscheiden, ob es eine Streitsache an die 
Verwaltung zurückweist. Die Beschwerdeinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst die nötigen 
Abklärungen vorzunehmen, wenn sie einen im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen 
Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativex-
pertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräftig ist (BGE 137 V 263 E. 4.4.1 ff.). Da 
die Beschwerdegegnerin den medizinischen Sachverhalt aber unvollständig abgeklärt hat und 
es nicht die Aufgabe des kantonalen Gerichts ist, im Verwaltungsverfahren versäumte Abklä-
rungen nachzuholen, steht einer Rückweisung an die Beschwerdegegnerin unter Berücksichti-
gung der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts nichts entgegen. Demzufolge ist die 
Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese wird 
die Unfallkausalität und insbesondere auch die Teilkausalität der beim Versicherten bestehen-
den Beschwerden am rechten Sprunggelenk und die dadurch notwendig gewordene Operation 
durch ein versicherungsexternes Gutachten abklären zu lassen haben. Gestützt auf die Ergeb-
nisse dieser Aktenergänzung wird sie in der Folge über den Leistungsanspruch des Versicher-
ten erneut zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
6. Abschliessend bleibt über die Kosten des Verfahrens zu befinden. 
 
6.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grund-
sätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. Hebt das Kantonsgericht einen bei ihm angefoch-
tenen Einspracheentscheid auf und weist es die Angelegenheit zum weiteren Vorgehen im Sin-
ne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an den Versicherungsträger zurück, 
so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei als (vollständig) obsiegende 
und der Versicherungsträger als unterliegende Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 f., BGE 132 V 235 
E. 6.2, je mit Hinweisen; SUSANNE BOLLIGER, Basler Kommentar zum ATSG, Rz. 79 zu 
Art. 61 ATSG). 

 

 
 
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6.2 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. 
 
6.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person An-
spruch auf Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem Be-
schwerdeführer deshalb eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Dessen 
Rechtsvertreterin hat in ihrer Honorarnote vom 23. März 2020 einen Zeitaufwand von 7,75 
Stunden sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 84.30 geltend gemacht. Dieser Aufwand ist nicht 
zu beanstanden. Dem Beschwerdeführer ist demnach für das vorliegenden Beschwerdeverfah-
ren eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 2'177.50 (7,75 Stunden à Fr. 250.-- und Aus-
lagen von Fr. 84.30 zuzüglich 7,7% Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzu-
sprechen. 
 
7.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 
17. Juni 2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesge-
richt zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwi-
schenentscheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und 
über Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-
gelegenheiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kön-
nen (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen En-
dentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein 
weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesge-
richtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versiche-
rungsträger zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endent-
scheid, sondern um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch 
für einen Rückweisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren 
materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2). 
 
7.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochte-
ne Einspracheentscheid der AXA Versicherungen AG vom 26. Novem-
ber 2019 aufgehoben und die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen 
im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an 
die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 2'177.50 (inkl. Auslagen und 7,7 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 

 
 
 
 
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