# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a46fc851-c5ab-5f44-af03-69996b5e2418
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.09.2021 725 20 378/264
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-20-378-264_2021-09-23.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 23. September 2021 (725 20 378 / 264) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung der Arztberichte; Bemessung des Valideneinkommens gestützt auf den Lan-

desmantelvertrag für das schweizerische Bauhauptgewerbe (GAV-LMV) 

 

 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Beat Hersberger, Kan-

tonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiber Daniel Gfeller 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Larissa Manera, Advoka-
tin, Greifengasse 1, Postfach 1644, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1983 geborene A.____ erlitt am 21. Februar 2017 einen Unfall, bei welchem er über 
eine Palette stolperte und sich dabei den rechten Fuss übertrat. Er bezog zu diesem Zeitpunkt 
Leistungen der Arbeitslosenversicherung und war dadurch bei der Suva obligatorisch unfallversi-
chert. Die Suva anerkannte den Unfall und erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. 
Mit Verfügung vom 7. Januar 2020 verneinte die Abteilung Versicherungsleistungen der Suva 

 

 
 
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einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung mangels erheb-
licher Erwerbseinbusse. Dem Versicherten wurde eine Integritätsentschädigung basierend auf 
einem Integritätsschaden von 15 % zugesprochen. Eine gegen die Ablehnung des Rentenan-
spruchs von A.____ erhobene Einsprache wies die Suva mit Entscheid vom 31. August 2020 ab. 
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____, vertreten durch Advokatin Larissa Manera, mit 
Schreiben vom 2. Oktober 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung 
Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, der angefochtene Entscheid sei 
vollumfänglich aufzuheben und die Sache zur Klärung des medizinischen Sachverhalts und zur 
Ermittlung der Restarbeitsfähigkeit an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei ihm ab 
dem 1. Februar 2020 eine Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 10 % auszurich-
ten. Ausserdem sei ihm die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu gewähren.  
 
C. Mit Verfügung vom 17. November 2020 wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche 
Verbeiständung mit Advokatin Larissa Manera als Rechtsvertreterin bewilligt.  
 
D. Die Suva beantragte mit Vernehmlassung vom 15. Dezember 2020, dass die Be-
schwerde abgewiesen werde. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Die Sachurteilsvoraussetzungen (Einhaltung von Form und Frist, ordnungsgemässe Be-
vollmächtigung des Rechtsvertreters, örtliche, sachliche und funktionelle Zuständigkeit des an-
gerufenen Gerichts, Beschwerdelegitimation) sind erfüllt, so dass auf die Beschwerde einzutreten 
ist. 
 
2. Vorliegend ist strittig, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Invalidenrente hat. 
Nicht strittig ist hingegen die Höhe der gewährten Integritätsentschädigung sowie der Eintritt des 
Endzustandes per 31. Januar 2020. 
 
Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, so-
weit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nicht-
berufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten 
Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Ist die 
versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss 
Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähigkeit 80 Pro-
zent des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend gekürzt 
(Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach 
dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn 
einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der versi-
cherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindestens 
10 Prozent invalid ist, sofern sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet 
hat. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 

 

 
 
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namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden 
kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen 
sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 
Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädi-
gung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG 
Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente fest-
gesetzt oder, falls kein Rentenanspruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung 
gewährt, wobei der Bundesrat für die Entstehung des Anspruchs in Sonderfällen einen anderen 
Zeitpunkt bestimmen kann (Art. 24 Abs. 2 UVG). 
 
3.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt voraus, dass zwischen dem versicher-
ten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integri-
tätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1). Ursa-
chen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhan-
densein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. 
nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die 
alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi-
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der 
versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht wer-
den kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 177 
E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsan-
wendende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegen-
den Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs ge-
nügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.2.1 Um die Leistungspflicht des Unfallversicherers bejahen zu können, muss zwischen dem 
Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, sondern auch ein adä-
quater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als 
adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 
und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 
eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als 
begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu (BGE 
129 V 177 E. 3.3 mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhanges 
zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädigung auch 
der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusammenhang besteht, ist eine Rechts-
frage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln vom Gericht zu beurteilen ist 
(Urteil des Bundesgerichts vom 24. August 2007, U 56/06, E. 6.2.2 am Ende; BGE 112 V 30 
E. 1b).  
 

 

 
 
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3.2.2 Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als recht-
liche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 
Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der natürlichen 
Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, 127 V 102 E. 5b/bb).  
 
Vorliegend ist unbestritten, dass die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden unfallkausal 
sind. Umstritten ist jedoch, wie sich die Beschwerden auf die Arbeitsfähigkeit auswirken.  
 
4.1 Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Feststellung des medizinischen 
Endzustandes und natürlicher Kausalzusammenhänge sowie der Beurteilung des Gesundheits-
zustandes und der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit der versicherten Person – ist die 
rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 157 E. 1b mit zahlreichen Hinweisen). Das 
Gericht hat diese medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gülti-
gen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den All-
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000) – wie alle anderen 
Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht-
gemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, un-
abhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die ver-
fügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht 
erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es 
auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den 
Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung 
der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 
134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).  
 
4.2 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richt-
linien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser 
Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren 
Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 
Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 
sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüs-
sigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Stützt sich der angefochtene Entscheid hingegen ausschliess-
lich auf versicherungsinterne medizinische Unterlagen, sind an die Beweiswürdigung strenge An-
forderungen zu stellen. In solchen Fällen sind bereits bei geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit 

 

 
 
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und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen (vgl. Ur-
teil des Bundesgerichts vom 27. Juli 2009, 8C_113/2009, E. 3.2 mit weiteren Hinweisen).   
 
4.3 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver-
trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen 
(BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch 
tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedi-
zinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4; Urteil des EVG vom 13. Juni 2001, I 
506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen 
und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslau-
tenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende 
Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige –  und nicht rein subjektiver ärztlicher 
Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt 
oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. Februar 2014, 
8C_787/2013, E. 3.3.2, mit Hinweisen). 
 
5. Zur Beurteilung des vorliegenden Sachverhalts liegen im Wesentlichen folgende medi-
zinischen Berichte vor: 
 
5.1  Mit Bericht vom 24. Juni 2019 des Spitals B.____, Orthopädie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, wird auf drei operative Eingriffe am rechten OSG verwiesen und aus or-
thopädischer Sicht ausgeführt, dass trockene und reizlose Narbenverhältnisse vorliegen würden. 
Eine weitere Behandlungsmöglichkeit zur Verbesserung der Beschwerden wurde verneint. Es 
werde weiterhin die Behandlung in der Schmerztherapie empfohlen.  
 
5.2 Im Bericht des Spitals B.____, Neurologie, vom 24. September 2019 werden Fühlstö-
rungen und Schmerzen im rechten Fuss sowie ein Status nach Neurotomie des Nervus peroneus 
superficialis am Unterschenkel rechts angegeben. Bei dem Patienten bestehe nach diversen 
Operationen eine ausgeprägte Schmerzsymptomatik am Unterschenkel/Fuss rechts, wobei zum 
einen Schmerzen im Bereich des Sprunggelenks selber bestehen würden, zum anderen jedoch 
auch Schmerzen im Versorgungsgebiet des Nervus peroneus superficialis Ramus medialis rechts 
wie auch am distalen Unterschenkel rechts dorsolateralseitig. Darüber hinaus bestehe eine 
Hypästhesie im Versorgungsgebiet des Nervus peroneus suberficialis Ramus intermedius. In der 
ergänzend erfolgten elektrophysiologischen Untersuchung sei kein sensibles Potenzial über dem 
Nervus peroneus superficialis rechts erhältlich, bei gut erhältlichen Potenzialen kontralateral, hin-
weisgebend für eine Läsion des Nervens, was neuropathische Schmerzen respektive eine 
Hypästhesie erklären könnte. Am ehesten handle es sich hierbei um Symptome nach der Neuro-
tomie des Nervus peroneus superficialis, wobei anamnestisch ein zeitlicher Zusammenhang der 
Schmerzen/Fühlstörungen mit operativen Eingriffen nicht eruierbar gewesen sei. Die Fühlstörun-
gen am Unterschenkel rechts hätten elektrophysiologisch nicht objektiviert werden können. In der 
suralis-Neurografie habe sich ein unauffälliger Befund ergeben, was jedoch eine Läsion von Ner-
venästen nicht ausschliesse.  
 

 

 
 
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5.3  Am 9. Dezember 2019 erfolgt eine kreisärztliche Untersuchung des Versicherten durch 
den Kreisarzt Dr. med. C.____, Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Be-
wegungsapparates. Dr. C.____ hält eine chronifizierte Schmerzproblematik mit neuropathischer 
Komponente im Bereich des rechten oberen Sprunggelenkes und rechten Unterschenkels fest. 
Aktuell seien deutliche neuropathische Schmerzen vorhanden. Der Versicherte werde derzeit be-
züglich dieser Schmerzen mit Lyrica behandelt. Er sehe keine Möglichkeiten für weitere operative 
Massnahmen und rate von weiteren Infiltrationen oder Injektionen ab. Der medizinische Endzu-
stand sei erreicht. Dem Versicherten seien ausschliesslich sitzende, leichte Tätigkeiten ganztägig 
zumutbar. Es müsse sich um eine ausschliesslich sitzende Tätigkeit handeln. Kein Besteigen von 
Leitern und Gerüsten, kein unebenes Gelände, keine Vibrationstätigkeiten mit dem rechten Bein, 
keine knienden oder kauernden Tätigkeiten. 
 
5.4 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reicht der Beschwerdeführer ein Schreiben des 
behandelnden Arztes, Prof. Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie, vom 24. März 2020 
zu den Akten. Er führt aus, es treffe zu, dass das chronische Schmerzsyndrom, an welchem der 
Versicherte leide, auch mit Ruheschmerzen verbunden sei. Dies sei wahrscheinlich in seinem 
Bericht zu wenig zum Ausdruck gekommen. Erfahrungsgemäss seien derartige chronische 
Schmerzzustände nicht mit längerem Sitzen vereinbar und würden zwischenzeitliche Bewegun-
gen benötigen. Eine vollständige Arbeitsfähigkeit sehe er aus orthopädischer Sicht nicht als ge-
geben. Die verbleibende Arbeitsfähigkeit für eine angepasste Tätigkeit sei aus orthopädischer 
Sicht mit 50 % zu bemessen, berücksichtigend die ausgedehnten Weichteilschädigungen inkl. 
Schädigung der Nerven. Diese Schädigungen würden zu einer Schwellungstendenz bei längerem 
Sitzen und Stehen führen, so dass Entlastung und Hochhalten des Beines notwendig sei. Hinzu 
komme eine durch den Unfall bedingte Schädigung des oberen Sprunggelenkes mit einer Dys-
funktion, die zu einem veränderten Gang führe und damit die Weichteile zusätzlich belaste.  
 
5.5 Gestützt auf die Akten gelangen Prof. Dr. med. E.____, FMH Chirurgie, Speziell Allge-
meinchirurgie und Traumatologie, und Dr. med. F.____, FMH Neurologie, beide Ärzte des Kom-
petenzzentrums der Suva Versicherungsmedizin, mit Bericht vom 27. November 2020 zum 
Schluss, dass eine ganztägige, leichte sitzende Tätigkeit möglich sein sollte, wobei dem Versi-
cherten selbstgewählte Kurzpausen zugestanden werden müssten. Weder der Unfall noch die in 
der Folge durchgeführten Operationen hätten zu einer ausgedehnten Weiteilschädigung geführt, 
wenn es auch zu einer Verletzung des Nervus peroneus superficialis und fraglich des Nervus 
suralis gekommen sei. Bei der kreisärztlichen Untersuchung habe lediglich eine leichte Rötung 
im Bereich des Fussrückens rechts sowie eine leichte Schwellungsproblematik des rechten Fus-
ses bestanden. Das rechte obere Sprunggelenk sei nicht geschwollen gewesen. Ebenfalls hätten 
keine Schwellungsprobleme im Bereich des rechten Unterschenkels bestanden. Ein regelmässi-
ges Hochlagern des Beines sei daher nicht erforderlich. Die Schmerzbehandlung sei nicht maxi-
mal ausgebaut. Die Zumutbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erlaube nach ihrer Einschät-
zung eine ganztätige, leichte sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit die Beinposition bei der Arbeit 
regelmässig zu wechseln, weswegen ihm regelmässige selbst gewählte Kurzpausen zugestan-
den werden sollten. Aus der eigenen klinischen Erfahrung würden stündliche Pausen von jeweils 
ca. 5 Minuten empfohlen. Die wissenschaftliche Literatur gebe keine detaillierteren Angaben zur 
Belastbarkeit im Einzelfall.  

 

 
 
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6. Die Suva hat den medizinischen Sachverhalt gestützt auf den kreisärztlichen Bericht von 
Dr. C.____ beurteilt und ist von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus-
gegangen. Es fällt auf, dass Dr. C.____ in seiner Beurteilung die Schmerz- und auch die Schwel-
lungsproblematik kaum berücksichtigt, insbesondere die geschilderten Beschwerden in Ruhe und 
auch das Vorbringen des Versicherten, er müsse ständig die Position des rechten Beines verän-
dern, werden von ihm nicht diskutiert. Auch hat die Suva den Fall lediglich dem Orthopäden 
Dr. C.____ zur Beurteilung vorgelegt. Angesichts der neuropathischen Schmerzen wäre es doch 
angezeigt gewesen, vor Erlass einer Verfügung bzw. des Einspracheentscheids auch einen Neu-
rologen beizuziehen. Des Weiteren zeigt sich, dass selbst die Suva-Ärzte des Kompetenzzent-
rums der Versicherungsmedizin – immerhin war dabei nun mit Dr. F.____ ein Neurologe involviert 
– in ihrem Bericht vom 27. November 2020 zu einer anderen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit 
gelangen als der Kreisarzt. Sie erachten stündliche Pausen von jeweils ca. fünf Minuten als not-
wendig, womit bereits eine Reduktion der Arbeitsfähigkeit um rund 8 % resultiert. An anderer 
Stelle führen sie aus, dass eine ganztägige, leichte sitzende Tätige "möglich sein sollte", wobei 
dem Versicherten Kurzpausen zugestanden werden müssten. Ob dabei der Beweisgrad der über-
wiegenden Wahrscheinlichkeit tatsächlich erreicht wird, erscheint fraglich. Sie verweisen auch 
auf eine Studie über chronische postoperative Schmerzen nach Osteosynthese einer Malleolar-
fraktur, gemäss welcher immerhin 14 % der Patienten ihre Arbeitsstunden reduziert hätten. Wei-
tere Bedenken in Bezug auf den Bericht von Dr. C.____, aber auch in Bezug auf denjenigen von 
Prof. E.____ und Dr. F.____ resultieren gestützt auf den Bericht von Prof. D.____, welcher den 
Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit als lediglich zu 50 % arbeitsfähig erachtet. Er 
verweist insbesondere auf den geklagten Ruheschmerz und dass chronische Schmerzzustände 
nicht mit längerem Sitzen vereinbar seien und zwischenzeitliche Bewegungen benötigen würden. 
Es ist aber zu berücksichtigen, dass Prof. D.____ als behandelnder Arzt involviert ist, so dass 
nicht unbesehen auf seine Ausführungen abgestellt werden kann. Auch ist der Einwand der Suva 
berechtigt, dass eine nachvollziehbare Begründung, weshalb die Arbeitsfähigkeit um 50 % redu-
ziert sein soll, nicht vorliegt, wird doch lediglich ausgeführt, dass Entlastung und Hochhalten des 
Beines notwendig seien. Insgesamt ergeben sich somit zumindest geringe Zweifel an allen vor-
liegenden Arztberichten, welche sich zur Arbeitsfähigkeit äussern. 
 
Die Suva muss sich daher eine ungenügende Abklärung des medizinischen Sachverhalts vor-
werfen lassen. Dies führt zum Schluss, dass die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene 
Einspracheentscheid aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, 
um ein versicherungsexternes, bidisziplinäres orthopädisch-neurologisches Fachgutachten zur 
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit einzuholen und anschliessend erneut zu entscheiden. In diesem 
Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen. 
 
7. Bei dieser Sachlage könnte an sich die weitere umstrittene Frage, nämlich wie das Vali-
deneinkommen zu berechnen ist, vorläufig noch offen bleiben. Da die Parteien sich in ihren 
Rechtsschriften mit dieser Thematik beschäftigt haben, kann dieser Aspekt jedoch heute beurteilt 
werden. 
 

 

 
 
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7.1  Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbsein-kom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizi-
nischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei-
nander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad 
bestimmen (BGE 128 V 29 E. 1).  
 
7.2 Bei der Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Per-
son im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwie-gen-
den Wahrscheinlichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Dabei wird in der Regel 
am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne Ge-sundheits-
schaden fortgesetzt worden wäre (BGE 134 V 322 E. 4.1). Ausnahmen von diesem Erfahrungs-
satz müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 58 E. 3.1; vgl. auch 
BGE 135 V 297 E. 5.1). Ein zuletzt bezogener (hoher) Verdienst ist nur dann als Valideneinkom-
men heranzuzuziehen, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststeht, dass er weiterhin 
erzielt worden wäre. Erfolgte der Stellenverlust aus invaliditätsfremden Grün-den, ist der Validen-
lohn anhand von Durchschnittswerten zu bestimmen (Urteil des Bundes-gerichts vom 9. Juni 
2015, 9C_212/2015, E. 5.4 mit weiteren Hinweisen). 
 
7.3.1 Vorliegend war der Beschwerdeführer im Zeitpunkt als sich der Unfall ereignet hat, ar-
beitslos. Es ist folglich von Durchschnittswerten auszugehen. Aus den Akten ergeben sich keine 
Anhaltspunkte, dass der Beschwerdeführer seit seiner Einreise in die Schweiz – soweit er einer 
Tätigkeit nachging und nicht arbeitslos war – eine andere Tätigkeit als diejenige eines Bauarbei-
ters ausgeübt hat. Es ist zwar richtig, dass der Beschwerdeführer als Arbeitsloser sich auch für 
diverse andere Stellen beworben hat, was wohl insbesondere der Tatsache geschuldet ist, dass 
er um Arbeitslosenunterstützung zu erhalten, verpflichtet war, genügend Bewerbungen zu täti-
gen. Dennoch ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit als Gesunder weiterhin im Baugewerbe tätig wäre, nachdem er während rund zehn 
Jahren nur im Baugewerbe gearbeitet hat. Es ist deshalb gerechtfertigt, auf die branchenüblichen 
Löhne gemäss Landesmantelvertrag für das schweizerische Bauhauptgewerbe (GAV-LMV) ab-
zustellen, auch wenn diese erheblich unter dem in den Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Bun-
desamtes für Statistik ausgewiesenen Durchschnittslohn im Bauhauptgewerbe liegen (vgl. dazu 
Urteil des Bundesgerichts vom 8. Mai 2018, 8C_759/2017, E. 3.2.2 mit Hinweisen).  
 
7.3.2 Weiter wird vom Beschwerdeführer vorgebracht, dass zur Berechnung des Validenein-
kommens – sollte von den Löhnen gemäss GAV-LMV ausgegangen werden – entgegen der Auf-
fassung der Beschwerdegegnerin nicht der Minimallohn gemäss Lohnklasse C, sondern die 
Lohnklasse B heranzuziehen sei. Gemäss Art. 42 GAV-LMV bzw. gemäss Zusatzvereinbarung 
zum LMV vom 23. Mai 2017 findet in der Regel die Beförderung in die Lohnklasse B nach spä-

 

 
 
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testens dreijähriger (36 Monate, Berechnungsbasis Arbeitspensum 100 %) Tätigkeit als Bauar-
beiter in der Lohnklasse C (unter Einschluss von Einsätzen über Personalverleiher) statt. Bei 
einer Neuanstellung kann die Beförderung zusätzlich zur vorstehenden Frist nach einem Jahr 
Tätigkeit (12 Monate, Berechnungsbasis Arbeitspensum 100 %) im entsprechenden Betrieb er-
folgen. In jedem Fall kann der Betrieb die Beförderung auch nach Ablauf dieser Fristen sowie in 
den Folgejahren aufgrund ungenügender Qualifikation nach Artikel 44 Absatz 1 ablehnen unter 
Mitteilung an die zuständige paritätische Berufskommission. Bei einem Stellenwechsel in einen 
anderen Baubetrieb behalten die Arbeitnehmenden die Einteilung in die Lohnklasse B bei. Der 
Beschwerdeführer hat weder geltend gemacht noch nachgewiesen, dass er bereits in der Lohn-
klasse B eingestuft war. Vielmehr macht er geltend, dass er aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit 
auf dem Bau seit 2011 zum Zeitpunkt des Rentenbeginns in die Lohnklasse B befördert worden 
wäre. Aus den Angaben im IK-Auszug ergibt sich, dass der Versicherte im Jahr 2011 für drei 
Arbeitgeber gearbeitet und dabei ein Einkommen von rund Fr. 25'000.--, im Jahr 2012 in 11 Mo-
naten ein Einkommen von rund Fr. 33'000.--, im Jahr 2013 in sechs Monaten ein Einkommen von 
rund Fr. 19'000.--, im Jahr 2014 in neun Monaten ein Einkommen von rund Fr. 33'000.-- und im 
Jahr 2015 in acht Monaten ein Einkommen von rund Fr. 24'500.-- erzielt hat. Gemäss IK-Auszug 
war der Beschwerdeführer zwar während rund 46 Monaten mutmasslich im Baugewerbe er-
werbstätig. Gestützt auf diese Lohnangaben ist jedoch davon auszugehen, dass er mehrheitlich 
teilzeitlich tätig war. Insgesamt hat der Beschwerdeführer als Bauarbeiter ein Einkommen von 
rund Fr. 134'500.-- in den Jahren 2011-2015 erzielt. Gemäss GAV-LMV beträgt der monatliche 
Lohn in der Lohnklasse C, Zone rot, rund Fr. 4'600.--. Das erzielte Einkommen von Fr. 134'500.-
- entspricht somit lediglich rund 30 Monaten vollzeitlicher Erwerbstätigkeit. Es erscheint somit 
nicht überwiegend wahrscheinlich, dass er während 36 Monaten zu 100 % im Baugewerbe gear-
beitet hat, weshalb er die Voraussetzungen für eine Beförderung in die Lohnklasse B nicht erfüllt. 
Folglich ist die Suva zur Berechnung des Valideneinkommens zu Recht von der Lohnklasse C, 
Zone rot, per 1. Februar 2020 ausgegangen. Damit ist das von der Suva berechnete Validenein-
kommen in der Höhe von Fr. 61'204.-- nicht zu beanstanden.  
 
8.1 Gemäss Art. 61 lit. a ATSG in der bis Ende 2020 gültig gewesenen, hier anwendbaren 
Fassung (vgl. Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. Januar 2021) hat der Prozess vor 
dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein. Es sind demnach für das vorliegende 
Verfahren keine Kosten zu erheben.   
 
8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Hebt das Kantonsgericht – wie hier – einen bei ihm angefochtenen Ent-
scheid auf und weist es die Angelegenheit zu ergänzender Abklärung und neuer Beurteilung an 
die Verwaltung zurück, so gilt in prozessualer Hinsicht die Beschwerde führende Partei als (voll-
ständig) obsiegende Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 und 2.2, BGE 132 V 215 E. 6.2, je mit Hinwei-
sen). Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin zuzusprechen. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hat in ihrer Honorarnote 
vom 1. März 2021 einen Zeitaufwand von insgesamt 13,667 Stunden geltend gemacht, was in 
Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu beanstanden ist. Dieser 
Aufwand ist mit dem geltend gemachten Stundenansatz von Fr. 250.-- zu vergüten. Nicht zu be-
anstanden sind sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 340.70. Dem 

 

 
 
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Beschwerdeführer ist demnach eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 4'046.70 
(13,667 Stunden x Fr. 250.-- und Auslagen in der Höhe von Fr. 340.70 zuzüglich 7,7 % Mehr-
wertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und 
damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren er-
sparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt 
es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und 
anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2). 
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
9.3 Zu ergänzen bleibt, dass nach bundesgerichtlicher Praxis die in einem Rückweisungs-
entscheid getroffene (Kosten- und) Entschädigungsregelung – wie die Rückweisung im Haupt-
punkt selbst – einen Zwischenentscheid (Art. 93 Abs. 1 BGG) darstellt, der in der Regel keinen 
nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirkt und damit 
nicht selbstständig beim Bundesgericht angefochten werden kann. Ihre Anfechtung ist erst mit 
Beschwerde gegen den Endentscheid möglich. Entscheidet die Instanz, an welche die Sache 
zurückgewiesen wurde, in der Hauptsache voll zu Gunsten der Beschwerde führenden Person, 
so kann die Kosten- oder Entschädigungsregelung im Rückweisungsentscheid direkt innerhalb 
der Frist des Art. 100 BGG ab Rechtskraft des Endentscheids mit ordentlicher Beschwerde beim 
Bundesgericht angefochten werden (BGE 133 V 648 E. 2.2, bestätigt im Urteil vom 30. Oktober 
2008, 9C_567/2008, E. 2-4; vgl. auch das Urteil vom 19. Februar 2008, 9C_748/2007). 
 
 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der Einsprache-
entscheid der Suva vom 31. August 2020 aufgehoben und die Angele-
genheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Er-
lass einer neuen Verfügung an die Suva zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die Suva hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 4'046.70 (inkl. Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) zu be-
zahlen. 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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