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**Case Identifier:** ffeaeaec-f201-5ecd-b4f9-43178637c37c
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-12-13
**Language:** de
**Title:** Einschätzung 2006 und Direkte Bundessteuer 2006
**Docket/Reference:** ST.2010.178
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_ST_2010_178_du.pdf

## Full Text

STEUERREKURSKOMMISSION II 
DES KANTONS ZÜRICH 

2 ST.2010.178 
2 DB.2010.131 

Entscheid 

13. Dezember 2010 

Mitwirkend: 

Präsident Richard Oesch und Sekretär Hans Heinrich Knüsli 

A,    

vertreten durch B,  

In Sachen 

gegen 

Rekurrent/ 
Beschwerdeführer,  

1.  S t a a t   Z ü r i c h ,    

2.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,    

Rekursgegner,  

Beschwerdegegnerin,  

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Dienstleistungen,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

betreffend 

Einschätzung 2006 und Direkte Bundessteuer 2006 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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hat sich ergeben: 

A. A, geboren ... (nachfolgend der Pflichtige), ist Spezialarzt FMH und betreibt 

seit Jahrzehnten auf selbstständiger Grundlage eine Arztpraxis in zwei eigenen Eigen-

tumswohnungen in C. In der Steuererklärung 2006 deklarierte er ein steuerbares Ein-

kommen  von  Fr.  0.-  (bzw.  Fr.  ./.  40'500.-  [Staats-  und  Gemeindesteuern]  und  Fr.  ./. 

39'400.-  [direkte  Bundessteuer]).  Als  Reingewinn  aus  seinem  selbstständigen  Erwerb 

gab  er  einen  Reinverlust  von  Fr.  102'273.-  an.  Die  Patienteneinnahmen  beliefen  sich 

dabei  auf  Fr. 66'565.91;  dem  gegenüber  stand  u.a.  ein  Personalaufwand  von  Fr. 

92'789.70, der Löhne und Gehälter von Fr. 58'101.60, Unfallversicherungsprämien von 

Fr.  6'244.70,  Prämien  für  Krankentaggeldversicherung  von  Fr.  4'552.-  sowie  Beiträge 

an  die  BVG-Personalvorsorge  von  Fr. 14'716.75  und  an  die  AHV/IV  von  Fr.  9'174.65 

umfasste. Nach getroffener Untersuchung schätzte die Steuerkommissärin den Pflich-

tigen am 23. März 2009 für 2006 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 20'300.- 

sowie  einem  steuerbaren  Vermögen  von  Fr.  1'387'000.-  (satzbestimmend  Fr. 

1'535'000.-) ein. Dabei hat sie namentlich den Mietertrag aus den Praxisräumen (netto 

Fr.  24'400.-)  von  den  deklarierten  steuerbaren  Liegenschaftserträgen  ausgenommen, 

weil nach Angaben des Pflichtigen in der Praxisabrechnung kein entsprechender Auf-

wand verbucht worden war. Sodann hat sie den Lohn für die Praxisassistentin von Fr. 

67'200.- sowie die entsprechenden Sozialleistungen von Fr. 8'098.- aufgerechnet. So-

dann erhöhte sie den Privatanteil an  den Autokosten  um Fr. 10'000.-. Entsprechende 

Korrekturen erfolgten ebenso bei der direkten Bundessteuer, sodass sich dort für 2006 

ein steuerbares Einkommen von Fr. 21'400.- ergab. Die formelle Eröffnung dieser Ver-

anlagung erfolgte mit Steuerrechnung vom 17. April 2009. 

B. Mit Eingaben vom 22. April und 14. Mai 2009 erhob der Pflichtige dagegen 

Einsprache und verlangte die Annullierung der genannten Aufrechnungen. 

Mit  separaten  Entscheiden  vom  17.  Mai  2010  wies  das  kantonale  Steueramt 

die Einsprachen ab. Dabei erhöhte es das steuerbare Einkommen für die Staats- und 

Gemeindesteuer  auf  Fr.  23'000.-  und  für  die  direkte  Bundessteuer  auf  Fr.  24'200.-. 

Grund  für  diese  Verböserungen  war  eine  Korrektur  hinsichtlich  der  als  geschäftlich 

anerkannten  Autospesen.  Ermessensweise  reduzierte  die  Steuerkommissärin  dabei 

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den  massgeblichen  Betrag  um  weitere  Fr.  2'792.-  auf  total  Fr.  4'000.-  (statt  bean-

sprucht Fr. 16'792.-). 

C. 1. Mit Eingaben vom 17. Juni 2010 erhob der Pflichtige hiergegen Rekurs 

und Beschwerde mit den Anträgen, das steuerbare Einkommen je auf Fr. 0.- festzuset-

zen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Das  kantonale  Steueramt  schloss  am  14.  Juli  2010  auf  Abweisung  der 

Rechtsmittel. 

2.  Mit  Verfügung  vom  1.  Oktober  2010  eröffnete  der  Präsident  der  Steuerre-

kurskommission  II  dem  Pflichtigen,  es  werde  in  Aussicht  genommen,  das  steuerbare 

Einkommen für die Staats- und Gemeindesteuerperiode 2006 auf Fr. 61'700.- und für 

die entsprechende Bundessteuerperiode auf Fr. 62'800.- anzuheben. 

Das  kantonale  Steueramt  verzichtete  auf  eine  Vernehmlassung.  Hingegen 

äusserte sich der Pflichtige am 6. Dezember 2010 dazu. Dabei schloss er auf "vollum-

fänglichen"  Verzicht  auf  eine  reformatio  in  peius  und  beharrte  auf  einer  Gutheissung 

von  Rekurs  und  Beschwerde.  Zur  Abwendung  der  angedrohten  Höhereinschätzung 

legte er eine Aufstellung der tatsächlichen bzw. budgetierten Erträge und Aufwendun-

gen sowie der Reingewinne in den Jahren 2000 bis 2015 ins Recht.  

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

1. a) Der Pflichtige betreibt in C auf selbstständiger Grundlage eine Arztpraxis, 

mit welcher er 2006 nach eigener Darstellung einen Reinverlust von Fr.102'273.- erlit-

ten hat. Streitig sind die betreffenden Aufwandpostionen von Fr. 67'200.- für den Lohn 

an die Praxisassistentin und entsprechende Sozialversicherungskosten von Fr. 8'098.-, 

welche  das  Steueramt  nicht  anerkannt  hat.  Zudem  hat  das  Amt  vom  Pflichtigen  als 

Geschäftsaufwand beanspruchte Autokosten  von  Fr. 12'792.-  nicht als geschäftsmäs-

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sig  begründet  anerkannt.  Die  Rechtmässigkeit  all  dieser  Aufrechnungen  wird  vom 

Pflichtigen bestritten. 

b)  Somit  geht  es  im  vorliegenden  Streit  an  sich  lediglich,  aber  immerhin  um 

Geschäftsaufwand. Indes stellt sich die Frage, ob die betroffenen Positionen, wie vom 

Pflichtigen in quantitativer Hinsicht verfochten, zum Abzug zuzulassen sind, nur dann, 

wenn sie grundsätzlich abzugsfähig sind. Voraussetzung dafür ist, dass der Pflichtige, 

wie  behauptet,  steuerlich  überhaupt  als  selbstständig  erwerbend  gelten  kann.  Dem-

nach ist vorab diese Rechtsfrage zu klären. 

2. Nach  Art. 18  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  über  die  direkte  Bundessteuer 

vom 14. Dezember 1990 (DBG) und § 18 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 

(StG) sind  alle Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- und Forst-

wirtschaftsbetrieb,  aus  einem  freien  Beruf  sowie  aus  jeder  anderen  selbstständigen 

Erwerbstätigkeit  steuerbar.  Bei  selbstständiger  Erwerbstätigkeit  werden  von  diesen 

Einkünften gemäss  Art. 27  Abs. 1 DBG bzw. § 27  Abs. 1 StG die geschäfts- oder be-

rufsmässig begründeten Kosten abgezogen.  

a)  Unter  den  Begriff  der  selbstständigen  Erwerbstätigkeit  fällt  allgemein  jede 

Tätigkeit,  bei  der  ein  Unternehmer  auf  eigenes  Risiko,  unter  Einsatz  von  Arbeit  und 

Kapital, in einer frei gewählten Organisation und mit der Absicht der Gewinnerzielung 

am  Wirtschaftsverkehr  teilnimmt  (BGE  125  II  113  E.  5b;  BGr,  27.  August  2010, 

2C_307/2010,  www.bger.ch;  VGr,  3.  November  2010,  SB.2010.00025).  Dazu  zählen 

auch  entsprechende  Tätigkeiten  eines  freiberuflichen  Steuerpflichtigen,  so  z.B.  eines 

frei praktizierenden Arztes. Eine solche Aktivität kann haupt- oder nebenberuflich, dau-

ernd  oder  temporär  ausgeübt  werden.  Ob  eine  selbstständige  Tätigkeit  vorliegt,  ist 

stets  nach den  gesamten  Umständen  des  Einzelfalls  zu  beurteilen;  die  einzelnen Be-

griffsmerkmale dürfen nicht isoliert betrachtet werden und können auch in unterschied-

licher Intensität auftreten (BGE 125 II 113 E. 5b). Planmässigkeit ist zu bejahen, wenn 

die  steuerpflichtige  Person  nicht  nur  eine  zufällig  sich  ihr  bietende  Gelegenheit  wahr-

nimmt, sondern gezielt Einkommen zu generieren sucht. Wer lediglich sporadisch und 

ohne  Plan  aufgrund  eines  Auftrags,  eines  (andern)  mehrheitlich  nach  Auftragsrecht 

geregelten  Vertragsverhältnisses,  eines  Werk-,  Verlags-  oder  Agenturvertrags  tätig 

wird,  erfüllt  die  Bedingungen  der  selbstständigen  Erwerbstätigkeit  nicht,  auch  wenn 

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damit Gewinn angestrebt wird. Dabei handelt es sich um steuerbare Erwerbseinkünfte 

aus gelegentlicher nebenberuflicher Beschäftigung auf nichtarbeitsvertraglicher Grund-

lage,  welche  gestützt  auf  Art. 16  Abs. 1  DBG  bzw.  § 16  Abs. 1  StG  steuerbar  sind 

(vgl. dazu auch RB 1981 Nr. 46). 

b) Bei der Beurteilung, ob eine selbstständige Erwerbstätigkeit vorliegt, kommt 

der Gewinnabsicht entscheidende Bedeutung zu (BGr, 27. August 2010, 2C_307/2010, 

auch zum Folgenden). Als subjektives Kriterium kann diese Absicht nur aufgrund äus-

serer Umstände festgestellt werden; ihre blosse Deklaration genügt nicht. Eine fehlen-

de  Gewinnstrebigkeit  kann  sich  auf  der  einen  Seite  aus  der  Natur  der  betreffenden 

Tätigkeit ergeben, weil diese als Grundlage für eine Erwerbstätigkeit, also als Erwerbs-

quelle, als ungeeignet erscheint; auf der anderen Seite lässt sich auf Grund der Art des 

Vorgehens darauf schliessen, indem diesem die kommerzielle Natur fehlt (BGr, 4. Ju-

ni 2004,  2A.68/2004  E.  1.3,  www.bger.ch;  StE  2006  B  23.1  Nr.  60  E.  3.2;  Locher, 

Kommentar  zum  DBG,  I.  Teil,  2001,  Art.  18  N  22;  Duss/Greter/von  Ah,  Die  Besteue-

rung  Selbständigerwerbender,  2004,  S.  7).  Sie  ist  namentlich  dann  nicht  gegeben, 

wenn eine Tätigkeit aus blosser Liebhaberei betrieben wird (BGr, 19. September 2007, 

2A.126/2007, E. 2.3, 19. Mai 2008, 2C_708/2007, E. 3.1, www.bger.ch, mit Hinweisen).  

Für  die  Qualifizierung  einer  Tätigkeit  als  Liebhaberei  oder  –  allgemein  ge-

fasst – als nicht (oder nicht mehr) auf Erwerb ausgerichtet reicht allerdings eine selbst 

mehrjährige  Verlustperiode  noch  nicht  aus.  Zeitigt  eine  Tätigkeit  indes  auf  Dauer  kei-

nen Gewinn, ist dies ein deutliches Indiz dafür, dass es an der Absicht, Gewinn zu er-

zielen,  mangelt,  jedenfalls  ab  einem  bestimmten  Zeitpunkt.  Wird  eine  üblicherweise 

erwerbliche  Tätigkeit  während  einer  längeren  Zeitspanne  auf  diese  Weise  ausgeübt, 

lässt das Ausbleiben des finanziellen Erfolgs regelmässig darauf schliessen, dass eine 

erwerbliche Zielsetzung fehlt bzw. – besser – nicht mehr gegeben ist. Wer wirklich eine 

Erwerbstätigkeit  ausübt  resp.  ausüben  will,  wird  sich  in  der  Regel  nach  andauernden 

beruflichen  Misserfolgen  von  der  Zwecklosigkeit  seiner  Tätigkeit  überzeugen  lassen 

und diese aufgeben. Führt er sie dennoch weiter, ist anzunehmen, dass dafür andere 

Motive  als  der  Erwerbszweck  massgebend  sind  (StE  2006  B  23.1  Nr.  59  E.  3.2,  mit 

Hinweisen, auch zum Folgenden). Eine mehrjährige Verlusterzielung muss mithin nicht 

zwingend auf eine nicht gewinnstrebige Tätigkeit schliessen lassen. Eine solche ist erst 

anzunehmen, wenn der andauernde finanzielle Misserfolg eine steuerpflichtige Person, 

wäre  es  ihr  wirklich  um  die  Erzielung  eines  Erwerbseinkommens  gegangen,  von  der 

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Weiterführung des Betriebs abgebracht hätte. Dabei liefern unter Umständen die Ver-

hältnisse  in  den  Vorjahren  bzw.  in  den  folgenden  Jahren  gewisse  Anhaltspunkte.  Je 

nach Art der Tätigkeit und der Gegebenheiten am Markt können unterschiedlich lange 

Perioden  mit  Anfangsverlusten  anfallen,  ohne  dass  auf  fehlende  Erwerbsabsicht  zu 

schliessen ist (StE 2006 B 23.1 Nr. 60 E. 3.2). Von entscheidender Bedeutung ist dabei 

die Art der Tätigkeit. Baut z.B. jemand eine Orangen- oder Olivenbaumplantage auf, so 

dauert es naturgemäss recht lang, bis sich erste Erträge einstellen; entsprechend stel-

len  sich  keine  oder  höchstens  geringe  Erträge  ein.  Eine  strikte  im  vorliegenden  Zu-

sammenhang schädliche zeitliche Vorgabe  besteht somit nicht. In der Praxis wird zu-

weilen eine Verlustperiode von fünf bis zehn Jahren als gewichtiges Indiz für fehlende 

Gewinnstrebigkeit gewürdigt. Indes hat es das Verwaltungsgericht abgelehnt, eine sol-

che Regel zu schützen. Vielmehr könne darin höchstens eine Faustregel erblickt wer-

den (ZStP 2000 Nr. 21). Eine gewisse, vorübergehende Zeitspanne von Verlusten än-

dert an der Gewinnstrebigkeit nichts, falls die Perspektiven insofern positiv sind, als mit 

der  wirtschaftlichen  Verbesserung  der  Situation  und  der  Rückkehr in die  Gewinnzone 

innerhalb  "vernünftiger  Frist"  ernsthaft  zu  rechnen  ist  (BGr,  27.  August  2010, 

2C_307/2010,  auch  zum  Folgenden).  Eine  andauernd  defizitäre  Tätigkeit  bildet  na-

mentlich dann ein starkes Indiz für fehlenden auf Erwerb ausgerichteten Willen, wenn 

die betreffende Tätigkeit gewöhnlich gewinnbringend betrieben wird. Stehen der steu-

erpflichtigen  Person  anderweitig  beträchtliche  Einkünfte  zur  Verfügung,  die  sie  in  die 

Lage versetzen, ihren Lebensunterhalt auf diese Weise zu bestreiten und allfällige De-

fizite  aus  ihrer  Tätigkeit  dergestalt  abzudecken,  weshalb  sie  eine  selbstständige  Er-

werbstätigkeit trotz anhaltend hoher Verluste über einen längeren Zeitraum zu führen, 

stellt  dieser Umstand ebenfalls  ein (gewichtiges) Indiz dafür dar, dass  die verlustbrin-

gende Tätigkeit eine vom wirtschaftlichen Erfolg unabhängige persönliche Passion zum 

Ausdruck  bringt  (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter,  Handkommentar  zum  DBG,  2.A., 

2009,  Art. 18  N 49  DBG  und  Kommentar  zum  harmonisierten  Zürcher  Steuergesetz, 

2.A., 2006, § 18 N 8 ff. StG). Ebenso muss es sich verhalten, wenn Vermögen vorhan-

den ist, welches zu solchem Zweck verzehrt werden kann. 

c)  Nach  Art. 123 ff.  DBG  bzw.  § 132  ff.  StG  haben  die  Steuerbehörden  zu-

sammen mit dem Steuerpflichtigen die für eine vollständige und gerechte Besteuerung 

massgebenden  tatsächlichen  und  rechtlichen  Verhältnisse  festzustellen.  Dabei  haben 

sie  in  sinngemässer  Anwendung  von  Art. 8  ZGB die  steuerbegründenden  Tatsachen 

nachzuweisen, der Steuerpflichtige dagegen jene Tatsachen, welche die Steuerschuld 

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mindern oder aufheben (statt vieler: RB 1994 Nr. 33). Steuerpflichtige haben insbeson-

dere  spätestens  vor  Rekurskommission  binnen  der  Rekurs-/Beschwerdefrist  eine  

substanziierte  Sachdarstellung  vorzutragen  und  die  Beweismittel  für  deren  Richtigkeit 

beizubringen oder zumindest unter genauer Bezeichnung anzubieten. Fehlt es an einer 

genügenden Substanziierung, hat die Rekurskommission von sich aus keine Untersu-

chung  zu  führen,  um  sich  die  erforderlichen  Grundlagen  zu  beschaffen.  Daraus  folgt, 

dass derjenige, welcher steuerlich einen Verlust aus einer selbstständigen Erwerbstä-

tigkeit  einkommensschmälernd  geltend  macht,  vorab  den  Nachweis  zu  leisten  hat, 

dass er eine solche Tätigkeit ausübt. Gelingt ihm dies, hat er sodann dessen Ausmass 

nachzuweisen. 

3.  Der  Pflichtige  ist  Internist  und  betreibt  nach  eigener  Angabe  in der  C  eine 

Arztpraxis. Um diese Tätigkeit ausüben zu können,  so der Pflichtige, benötige er eine 

Praxisassistentin. Die Notwendigkeit einer solchen Mitarbeiterin sei allgemein bekannt. 

Im  Übrigen  habe  er  seit  Jahrzehnten  jeweils  mindestens  eine  Assistentin  beschäftigt. 

Gegen aussen trete er auch insofern in Erscheinung, als er im Ärzteverzeichnis aufge-

führt  sei,  so  bei  Google  unter  "www.doktor.ch"  und  www.doktorfmh.ch".  Er  behandle 

Patienten in seiner Praxis, in Heimen und in Spitälern sowie anlässlich von Hausbesu-

chen.  

a) Entscheidend ist indes steuerlich  unter den vorliegenden Umständen nicht 

die  Art  der  Tätigkeit  des  Pflichtigen.  Wesentlich  ist  die  wirtschaftliche  Situation.  Ein 

Blick auf den finanziellen Erfolg seiner Praxis zeigt folgendes Bild: 

Jahr 

1999 

2000 

2001 

2002 

2003 

2004 

2005 

2006 

2007 

Fr. 

Fr. 

Fr. 

Fr. 

Fr. 

Fr. 

Fr. 

Fr. 

Fr. 

Umsatz * 

188162 

118791 

148137 

153590 

125964 

141134 

71600 

66600 

69600 

155612 

95125 

125605 

134347 

107553 

126899 

61576 

57984 

59558 

7007 

-28665 

-8985 

-17682 

-60732 

-17479 

-78830 

-102267 

-75246 

Brutto- 

gewinn 

Reinge-
winn/ 
-verlust 

* darin enthalten Aktivzinsen zwischen Fr. 8.- und 95.- 

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Diese  Zahlen  machen  deutlich,  dass  der  Pflichtige  seine  ärztliche  Tätigkeit 

jedenfalls ab 2006 in steuerlichem Licht nicht mehr im Sinn einer Erwerbstätigkeit aus-

übt(e). Denn angesichts der in den sechs Vorjahren (2000 - 2005) ununterbrochen erlit-

tenen  Reinverluste,  welche  kumuliert  über  Fr.  210'000.-  erreicht  haben,  kann  nicht 

mehr  ernsthaft  angenommen  werden,  seine  berufliche  Aktivität  sei  auf  Gewinnerzie-

lung  ausgerichtet  gewesen.  Diese  dauernden  Verluste  hätten  einen  Steuerpflichtigen 

unter  rein  wirtschaftlichen  Gesichtspunkten  veranlassen  müssen,  seine  Tätigkeit  ein-

zustellen.  Dies  umso  mehr,  als  die  Zukunftsaussichten  anscheinend  schlecht  waren; 

zukunftsgerichtet bestanden offenbar keine rosigen Perspektiven. Rückwirkend mögen 

auch die Zahlen der Jahre 2006 und 2007 dafür sprechen, auch wenn es letztlich nicht 

auf  den  tatsächlichen  Erfolg  oder  Misserfolg  ankommt,  sondern  auf  die  damaligen 

Aussichten.  Bei  alldem  ist  nicht  nur  zu  bedenken,  dass  eine  Arztpraxis  üblicherweise 

ohne Probleme mit Gewinn betrieben wird und werden kann. Allein schon deshalb ist 

die  Zeitspanne,  während  welcher  ein  verlustreicher  Betrieb in  diesem  Bereich  steuer-

lich  (noch)  anerkannt  wird,  verhältnismässig  kurz  und  liegt  unter  dem  Durchschnitt. 

Sodann ist der Umstand beachtlich, dass der Pflichtige mit Jahrgang 1938 seine Praxis 

früher  finanziell  erfolgreich  betrieb.  Möglicherweise  altersbedingt  hat  er  seinen  ärztli-

chen Einsatz reduziert; denn die geringen und (jedenfalls bis und mit 2007) tendenziell 

abnehmenden Honorareinnahmen lassen sich wohl nur so erklären. Dies umso mehr, 

als  er  keine  krankheits-,  unfallbedingten  oder  andere  Gründe  für  den  Rückgang  ver-

antwortlich macht. Die Umsätze bewegten sich ab 2005 bloss noch um Fr. 70'000.- (ab 

2008  sollen  sie  allerdings  wieder  auf  rund  Fr.  120'000.-  angestiegen  sein,  was  einen 

vollzeitlichen  beruflichen  Einsatz  offenkundig  ausschliesst.  Aus  wirtschaftlicher  Sicht 

hätte es sich aufgedrängt, den Aufwand entsprechend massiv zu kürzen, um weiterhin 

– wenn auch reduziert – einen Erfolg auszuweisen. Das aber ist nicht geschehen, je-

denfalls nicht bis und mit 2008. Ist zu Beginn der freiberuflichen ärztlichen Tätigkeit ein 

Reinverlust – namentlich in Anbetracht der hohen Anfangsinvestitionen sowie des ver-

zögerten Honorareingangs – als Ausnahme nachvollziehbar und noch verständlich, so 

kann  nach  einer  langen  Periode  erfolgreichen  Wirkens  davon  keine  Rede  sein,  wenn 

sich  die  Reinverluste  –  wie  hier  –  während  Jahren  ununterbrochen  wiederholen.  Aus 

welchen  andern  als  wirtschaftlichen  Gründen  der  Pflichtige  seine  Praxis  trotz  allem 

2006 weiterbetrieb, sei es aus Passion oder seien es edle Gründe wie Altruismus, ist 

steuerlich nicht massgeblich. 

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An dieser fiskalischen Beurteilung vermöchte eine Korrektur der im vorinstanz-

lichen Verfahren streitigen Positionen nichts zu ändern. Entgegen der steueramtlichen 

Feststellung lässt sich kaum ernsthaft bestreiten, dass ein Arzt für den Betrieb seiner 

Praxis auf eine Unterstützung durch eine Assistentin angewiesen ist und diese Anrecht 

auf eine angemessene Entschädigung beanspruchen kann, ungeachtet dessen, wie er 

zu ihr steht, jedenfalls solange es sich um eine Drittperson handelt; wie es sich damit 

verhält, wenn seine Ehefrau in dieser Funktion agiert, braucht hier nicht geklärt zu wer-

den; denn der Pflichtige hat seine Praxisassistentin D erst 2008 geheiratet. Ob der die-

ser entrichtete Lohn marktgerecht und – in der Folge – die entsprechenden Sozialab-

gaben  angemessen  waren,  mag  offenbleiben.  Denn  selbst  wenn  mit  der 

Steuerkommissärin  unrealistischerweise  davon  ausgegangen  würde,  die  gesamte  für 

Frau  D  erbrachte  Leistung  von  (Fr.  67'200.-  +  Fr.  8'090.-  =)  Fr. 75'290.-  sei  nicht  ge-

schäftsmässig begründet, und wenn die als privat aufgerechneten Autospesen vollum-

fänglich zum Abzug zugelassen würden, ergäbe sich unter dem Strich noch immer ein 

Reinverlust. Dieser wäre umso grösser, als es der Pflichtige versäumt hat, den gesam-

ten Mietaufwand für die Praxis in Rechnung zu stellen. Seine berufliche Tätigkeit ent-

faltete er in zwei ihm gehörenden Eigentumswohnungen an der … in C. Der verbuchte 

Aufwand  von  Fr.  18'866.-  betraf  nach  eigener  Aussage  einzig  die  Beiträge  an  die 

Stockwerkeigentümergemeinschaft. Den Marktwert der Miete hingegen hat er der Pra-

xis  nicht  belastet.  Dabei  wäre  ihr  wenigstens  die  Eigenmiete  von  brutto  Fr.  30'500.- 

bzw.  netto  Fr.  24'400.-  anzulasten  gewesen.  Ob  der  Pauschalabzug  (von  20%)  für 

Unkosten und Abgaben überhaupt angebracht war, da es sich wohl um Geschäftsob-

jekte handelt, mag hier dahingestellt bleiben. 

Mithin ist die ärztliche Tätigkeit des Pflichtigen im Jahr 2006 unter steuerlichen 

Gesichtspunkten nicht mehr als selbstständige Erwerbstätigkeit zu würdigen. 

b) Was der Pflichtige gegen den Schluss, er sei jedenfalls ab Beginn des Jah-

res  2006  nicht  mehr  selbstständig  erwerbstätig  gewesen,  vorzubringen  weiss,  dringt 

nicht durch: 

Vorab kann nicht ernsthaft bestritten werden, dass der Pflichtige die Kriterien, 

welche für eine selbstständige Erwerbstätigkeit massgeblich sind, erfüllt, allerdings mit 

einer wesentlichen Ausnahme. Wie oben ausgeführt, genügt für das Element der Ge-

winnstrebigkeit  bzw.  der  Bezweckung  der  Gewinnerzielung  der  subjektive  Wille  des 

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Steuerpflichtigen  nicht;  vielmehr  ist  auf  die  tatsächliche  Situation,  in  welcher  sich  die 

Absicht  verwirklicht  hat  oder  haben  soll,  abzustellen.  Angesichts  der  konkreten  Ver-

hältnisse in den Jahren 2000 - 2006 ist eine solche Verwirklichung jedenfalls ab 2006 

nicht mehr erkennbar.  

Daran  vermögen  auch  die  Ausführungen  des  Pflichtigen  nichts  zu  ändern. 

Dies umso mehr, als er auch in den folgenden Jahren, soweit Abschlüsse bereits vor-

liegen  sollen,  Verluste  ausweist.  Erst  ab  2009  soll  das  Vorzeichen  des  Geschäftser-

gebnisses  wechseln,  indem  ab  2009  (Rein-)Gewinne  in  Aussicht  gestellt  werden.  Er-

staunlicherweise  handelt  es  sich  dabei  um  blosse  "Prognosen",  weshalb  ohnehin 

unklar ist, ob sich die Erwartungen erfüllt haben bzw. erfüllen werden. Es verwundert, 

dass selbst für 2009 kein definitiver Abschluss vorgelegt wird, obgleich dies ohne Wei-

teres möglich wäre. Ohnehin wird nur ein minimer Reingewinn von knapp Fr. 12'000.- 

erwartet. Berücksichtigt man, dass dabei mutmasslich wiederum kein Mietaufwand für 

die Praxis erfasst ist, ergäbe sich bei korrekter und vollständiger Aufwandverbuchung 

(siehe  vorn  E.  3a)  erneut  ein  Reinverlust.  Sodann  wäre  es  dem  Pflichtigen  unter  den 

gegebenen  Umständen  zumutbar  gewesen,  nicht  nur  einen  definitven  Abschluss  für 

2009  vorzulegen,  sondern  auch  einen  Zwischenabschluss  per  Ende  November  2010 

zu erstellen und zu präsentieren; auch insoweit liegen indes keine verlässlichen Zahlen 

vor. Ob die ab 2007 und namentlich ab 2009 jeweils in Rechnung gestellten Aufwand-

positionen unter unternehmenssteuerlichen Gesichtspunkten vollumfänglich zu beach-

ten wären, bleibt bei alledem ohnehin offen, ist in Anbetracht des streitbetroffenen Ab-

schlusses  2006  allerdings  zu  bezweifeln.  Zwar  ist  anzuerkennen,  dass  sich  der 

Pflichtige  in  den  späteren  Jahren  offenbar  bemüht  hat,  den  Umsatz  zu  steigern  und 

den Praxisaufwand zu reduzieren. Doch genügen die – im Übrigen unbelegten – Zah-

len nicht, eine letztlich steuerrechtlich beachtliche Trendwende zu belegen. Abgesehen 

davon  ist  auszuschliessen,  dass  sich  an  der  steuerlichen  Würdigung,  wie  sie  die  Re-

kurskommission  hier  trifft,  etwas  ändern  würde,  wenn  der  Pflichtige,  wie  in  Aussicht 

gestellt, nach einem Unterbruch von neun (2000 - 2008) oder mehr Jahren mit seiner 

Praxis  wieder  in  die  Gewinnzone  zurückkehren  würde.  Doch  könnte  auf  eine  ab-

schliessende  Beurteilung  in  Anbetracht  des  fehlenden  Ausweises  der  vom  Pflichtigen 

am 6. Dezember 2010 präsentierten Zahlen ohnehin verzichtet werden. Denn letztlich 

bleibt  es  bei  der  reinen  Behauptung,  spätestens  ab  dem  Jahr  2010  könne  mit  einem 

"angemessenen" Reingewinn gerechnet werden. Dass die Nennung budgetierter Rein-

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gewinne im Zusammenhang mit der in Aussicht genommenen reformatio in peius steht, 

ist nicht auszuschliessen; doch mag auch das dahingestellt bleiben.  

c) Liegt 2006 nach dem Gesagten keine selbstständige Erwerbstätigkeit mehr 

vor, ist der geltend gemachte Verlust nicht nur im Umfang der steueramtlichen Korrek-

tur zu kürzen, sondern, wie mit der Verfügung vom 1. Oktober 2010 angezeigt, vollum-

fänglich  aufzurechnen.  Laut  Gesetz  ist  die  Rekurskommission  gehalten,  diese  Ände-

rung  zum  Nachteil  des  Pflichtigen  (reformatio 

in  peius)  von  Amtes  wegen 

vorzunehmen, gilt doch insofern die Offizialmaxime (Art. 143 Abs. 1 DBG; § 149 Abs. 2 

Satz 1 und 2 StG). Die neu massgeblichen Faktoren lauten dementsprechend für 2006 

auf  ein  steuerbares  Einkommen  von  Fr. 61'700.-  (Staats-  und  Gemeindesteuerein-

schätzung) bzw. Fr. 62'800.- (direkte Bundessteuer). Anzumerken ist, dass der Pflichti-

ge  aufgrund  seines  Alters  in  Übereinstimmung  mit  den  eingereichten  Unterlagen  für 

sich  selber  2006  keine  AHV/IV-Beiträge  hat  leisten  müssen  und  sich  von  daher  die 

Notwendigkeit einer weiteren Korrektur erübrigt. 

d) Als Folge der Aberkennung einer "geschäftlichen" Tätigkeit ab 2006 ergibt 

sich in Anbetracht dessen, dass das Steueramt eine solche Tätigkeit bis und mit Steu-

erperiode 2005 anerkannt hat, zwingend, dass aus steuerlicher Warte per Ende 2005 

eine  Liquidation  der  freiberuflichen  Erwerbstätigkeit  stattgefunden  hat.  Damit  sind  die 

Geschäftsaktiven  (und  -passiven)  ins  Privatvermögen  übergegangen.  Entsprechende 

stille  Reserven  sind  fiskalisch  zu  erfassen.  Sich  aus  dieser  Erkenntnis  (allfällig)  erge-

bende Folgen sind gegebenenfalls nachträglich in einem Nachsteuerverfahren  zu zie-

hen. Davon betroffen dürften (jedenfalls bei der direkten Bundessteuer) namentlich die 

beiden  als  Arztpraxis  dienenden  Eigentumswohnungen  in  C  sein,  welche  zum  Ge-

schäftsvermögen  zu  rechnen  sein  dürften.  Abzuklären,  ob  sich  ein  solches  Verfahren 

aufdrängt, obliegt dem kantonalen Steueramt. 

4. a) Bei solcher Lage der Dinge erübrigt es sich, auf die verschiedenen Vor-

würfe  einzugehen,  welche  der  Pflichtige  wegen  angeblicher  Verfahrensmängel  und 

aktenwidriger Feststellungen an die Adresse des kantonalen Steueramts erhebt. 

b)  Die  Beschwerde  und  der  Rekurs  sind  abzuweisen.  Die  Einkommensfakto-

ren sind zum Nachteil des Pflichtigen im erwähnten Sinn (vorn E. 3 c) abzuändern. 

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c)  Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  die  Kosten  dem  Pflichtigen  auf-

zuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG bzw. § 151 Abs. 1 StG) und steht ihm keine Parteient-

schädigung zu (Art. 144 Abs. 4 i.V.m. Art. 64 Abs. 1 - 3 des Bundesgesetzes über das 

Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968; § 152 StG i.V.m. § 17 Abs. 2 des Ver-

waltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959/6. September 1987). 

Demgemäss erkennt der Einzelrichter: 

1.  Der Rekurs  wird abgewiesen. Der Rekurrent wird wie  folgt  eingeschätzt (Tarif  ge-

mäss § 35 Abs. 1 und § 47 Abs. 1 StG; Grundtarif): 

Steuerperiode 

Einkommen   

Vermögen 

        Fr. 

      Fr. 

2006 

steuerbar 

     61'700.- 

satzbestimmend 

     61'700.- 

1'387'000.- 

1'535'000.-. 

2.  Die Beschwerde wird abgewiesen. Der Beschwerdeführer wird für die Steuerperio-

de  2006  mit  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr.  62'800.-  veranlagt  (Tarif  ge-

mäss Art. 214 Abs. 1; Alleinstehendentarif). 

[…] 

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