# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cecca4b1-1627-58f8-83f5-98df023bb958
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-02-27
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 27.02.2015 ZK1 2015 23
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2015-23_2015-02-27.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 27. Februar 2015 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK1 15 23 12. März 2015

Entscheid
I. Zivilkammer

Vorsitz Brunner
RichterInnen Hubert und Pritzi
Aktuar ad hoc Manser

In der zivilrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Mar-
ty, Alexanderstrasse 8, 7002 Chur, 

betreffend fürsorgerische Unterbringung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. X._____, geboren am _____1967, wurde mit Verfügung vom 13. Februar 
2015 durch Dr. med. A._____, Allgemeinärztin FMH, in der Psychiatrischen Klinik 
B._____ wegen akuter Suizidalität fürsorgerisch untergebracht. 

B. Hiergegen liess X._____ mit Eingabe vom 13. Februar 2015 (Poststempel 
vom 16. Februar 2015) Beschwerde beim Kantonsgericht von Graubünden erhe-
ben mit dem sinngemässen Antrag um Aufhebung der fürsorgerischen Unterbrin-
gung. Er sei gegen seinen Willen in die Klinik B._____ eingewiesen worden und 
wolle so schnell wie möglich entlassen werden. Mit Schreiben vom 17. Februar 
2015 beantragte er zusätzlich eine rasche Behandlung seines Rekurses (recte 
Beschwerde).

C. Mit Schreiben vom 17. Februar 2015 ersuchte der Vorsitzende der I. Zivil-
kammer des Kantonsgerichts die Psychiatrische Klinik B._____ um einen kurzen 
Bericht zum Gesundheitszustand von X._____, zur Art der Behandlung und insbe-
sondere darüber, ob die Voraussetzungen für eine fürsorgerische Unterbringung 
weiter gegeben seien. Zwischenzeitlich wurde X._____ von der Klinik B._____ in 
die Psychiatrische Klinik C._____ mit dem Auftrag zur suchtspezifischen Behand-
lung überwiesen. Im Bericht der Psychiatrischen Dienste Graubünden, Klinik 
C._____, vom 19. Februar 2015 wurde ausgeführt, dass der Patient beim Eintritt 
massiv alkoholisiert und verwahrlost gewesen sei. Er habe sich psychopatholo-
gisch auffällig verhalten und sei nach der Ausnüchterung in das Suchtzentrum der 
Klinik verlegt worden. Entzugs- oder andere Medikamente lehne er ab. Der Patient 
sei im Moment akut psychisch krank, es bestehe ein hypomanes Zustandsbild mit 
massiver Angetriebenheit, Agitiertheit, leichte Reizbarkeit und unterschwelliger 
Aggressivität. Beim Patienten bestehe einerseits eine Alkoholabhängigkeit (ICD-
10: F10.2) als auch ein akut hypomanisches Zustandsbild, was differenzialdia-
gnostisch auch ein Bild einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formkreis dar-
stellen könne. Zu denken sei an eine bipolare Störung, an eine akute Psychose 
oder eine anderweitige schizophrene Erkrankung. Der Patient sei auch krankheits- 
und behandlungsuneinsichtig, was eine allfällige psychische Störung und seine 
Suchmittelabhängigkeit betreffe. Aufgrund der Vorgeschichte mit massiver Ver-
wahrlosung, Vernachlässigung seiner Pflichten und seiner Tiere, dem Zugang zu 
Waffen, Unkontrollierbarkeiten in Phasen der Alkoholintoxikation seien die Gründe 
für eine fürsorgerische Unterbringung als weiterhin gegeben zu betrachten.

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D. Mit prozessleitender Verfügung des Vorsitzenden der I. Zivilkammer des 
Kantonsgerichts vom 20. Februar 2015 wurde Dr. med. D._____, Fachärztin für 
Psychiatrie und Psychotherapie FMH, gestützt auf Art. 439 Abs. 3 in Verbindung 
mit Art. 450e Abs. 3 ZGB mit der Begutachtung von X._____ betraut. Die Gutach-
terin wurde ersucht, sich zum Gesundheitszustand von X._____ und zur Notwen-
digkeit der fürsorgerischen Unterbringung zu äussern, und insbesondere darzule-
gen, ob und inwiefern ein Bedarf an einer Behandlung der festgestellten psychi-
schen Erkrankung beziehungsweise an der Betreuung der betroffenen Person be-
stehe und mit welcher konkreten Gefahr für die Gesundheit oder das Leben des 
Betroffenen beziehungsweise von Dritten zu rechnen sei, wenn die Behandlung 
der gutachterlich festgestellten Krankheit beziehungsweise die Betreuung unter-
bliebe. Des Weiteren sollte sie die Frage beantworten, ob aufgrund des festge-
stellten Handlungsbedarfs eine stationäre Behandlung beziehungsweise Betreu-
ung unerlässlich sei oder allfällige ambulante Alternativen bestünden, wobei die 
Expertin auch darüber Auskunft zu geben habe, ob die betroffene Person über 
glaubwürdige Krankheits- und Behandlungseinsicht verfüge.

Das entsprechende Kurzgutachten datiert vom 24. Februar 2015 ist beim 
Kantonsgericht von Graubünden am 25. Februar 2015 eingegangen. Die Gutach-
terin attestiert X._____ ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (ICD-10: F10.2) mit wie-
derholten massiven Rückfällen. Der Patient sei bereits mehrmals im Zusammen-
hang mit seinem übermässigen Alkoholkonsum in der Klinik B._____ fürsorgerisch 
untergebracht gewesen. Bei der Exploration vom 23. Februar 2015 sei X._____ 
bewusstseinsklar und in allen Qualitäten orientiert gewesen. Seine Auffassung sei 
intakt und es gebe keine Anhaltspunkte für krankhafte Befürchtungen oder Zwän-
ge. Auch hinsichtlich etwaiger Denkstörungen hätten sich keine Auffälligkeiten er-
geben. Zum Zeitpunkt der Begutachtung habe es keine Hinweise auf Suizidalität 
oder Fremdgefährdung gegeben. Zur aktuellen Unterbringung hielt die Gutachterin 
fest, dass die Alkoholkrankheit bei X._____ phasenweise verlaufe und die Gefahr 
sehr hoch sei, dass dieser auch nach einer abstinenten Zeit wieder hochprozenti-
gen Alkohol konsumiere. Sobald dies der Fall sei, habe sich mehrfach gezeigt, 
dass X._____ fremdgefährliche Äusserungen, aggressives und unberechenbares 
Verhalten an den Tag gelegt und mindestens zweimal Suizidgedanken geäussert 
habe. Bei jeder der erwähnten Einweisungen sei er nicht nur aggressiv und pro-
blemuneinsichtig sondern vor allem auch persönlich verwahrlost gewesen. Daraus 
ergebe sich nicht nur ein akuter, sondern auch ein längerfristiger Handlungsbe-
darf. Die festgestellte psychische Erkrankung bedürfe weiterhin einer medizini-
schen Betreuung im Rahmen einer Fachklinik. Aufgrund seiner Problemuneinsich-

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tigkeit sei bei einer vorzeitigen Entlassung mit einem erneuten Rückfall und einer 
Verwahrlosung zu rechnen, weshalb sich eine ambulante Therapie zurzeit nicht 
als durchführbar erweise und daher nicht empfohlen werde.

E. Mit Schreiben vom 24. Februar 2015 wurde dem Kantonsgericht angezeigt, 
dass Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Marty die Vertretung und Interessenswahrung 
von X._____ im Zusammenhang mit der fürsorgerischen Unterbringung über-
nommen hat.    

F. Am 27. Februar 2015 fand die mündliche Hauptverhandlung vor der I. Zivil-
kammer des Kantonsgerichts von Graubünden statt, an welcher X._____ mit sei-
nem Rechtsvertreter Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Marty teilnahm. Die Zusammen-
setzung und Zuständigkeit des Gerichts blieben unbestritten. Der Vorsitzende er-
läuterte X._____ den Zweck sowie den Ablauf der Verhandlung. Die anschlies-
sende richterliche Befragung von X._____ bezog sich auf die Einweisung und den 
Aufenthalt in der Klinik B._____, die derzeitige medikamentöse Behandlung, die 
Krankheits- und Behandlungseinsicht des Beschwerdeführers, seine persönlichen 
Verhältnisse, insbesondere seine Wohn- und Familiensituation, sowie seine Pläne 
im Falle einer Entlassung aus der Klinik. Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Marty bean-
tragte in seinem Parteivortrag die Entlassung von X._____. Begründend führte er 
u.a. aus, dass sich X._____ gut von der Verwahrlosung erholt habe und eine Ei-
gen- oder Fremdgefährdung nicht vorliegen würde, weshalb die Voraussetzungen 
für eine fürsorgerische Unterbringung nicht mehr erfüllt seien.

G. Auf die Aussagen des Beschwerdeführers und seines Rechtsvertreters an-
lässlich der richterlichen Befragung sowie die Ausführungen im Gutachten und in 
den beigezogenen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwä-
gungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.a) Vorliegend handelt es sich um ein Verfahren, welchem eine ärztlich ange-
ordnete fürsorgerische Unterbringung nach Art. 429 des Schweizerischen Zivilge-
setzbuches (ZGB; SR 210) zugrunde liegt. Da das Kantonsgericht in solchen An-
gelegenheiten die einzige kantonale Beschwerdeinstanz ist (Art. 439 Abs. 1 Ziff. 1 
ZGB in Verbindung mit Art. 60 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Zivilgesetz-
buch [EGzZGB; BR 210.100]), hat der Beschwerdeführer sein Begehren um ge-

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richtliche Überprüfung der fürsorgerischen Unterbringung an der hierfür zuständi-
gen Stelle eingereicht.

b) Gegen eine ärztlich angeordnete Unterbringung nach Art. 429 Abs. 1 ZGB 
kann die betroffene oder eine ihr nahestehende Person innert zehn Tagen schrift-
lich das zuständige Gericht anrufen (Art. 439 Abs. 1 Ziff. 1 sowie Abs. 2 ZGB). 
Eine Begründung ist gemäss Art. 439 Abs. 3 ZGB, welcher die Bestimmungen 
über das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz und damit auch 
Art. 450e Abs. 1 ZGB für sinngemäss anwendbar erklärt, nicht notwendig. Vorlie-
gend wurde die Beschwerdefrist mit Eingabe vom 16. Februar 2015 (Poststempel) 
gewahrt. Da keine Begründungspflicht besteht und aus besagter Eingabe mit hin-
reichender Klarheit hervorgeht, dass X._____ mit der fürsorgerischen Unterbrin-
gung in der Klinik B._____ nicht einverstanden ist und entlassen werden möchte, 
ist auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde einzutreten.

2.a) Wie bereits erwähnt, sieht Art. 439 Abs. 3 ZGB für die gerichtliche Überprü-
fung einer ärztlich angeordneten fürsorgerischen Unterbringung eine sinngemässe 
Anwendung der Bestimmungen über das Verfahren vor der gerichtlichen Be-
schwerdeinstanz (Art. 450a ff. ZGB) vor. Von besonderer Bedeutung ist dabei 
Art. 450e ZGB, der an sich das Verfahren für die gerichtliche Beurteilung eines 
durch die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde gefällten Unterbringungsent-
scheids behandelt (vgl. dazu sogleich die nachfolgenden Erwägungen). Zu beach-
ten sind sodann die allgemeinen Verfahrensgrundsätze des erstinstanzlichen Ver-
fahrens (Art. 443 ff. ZGB), die auch im Verfahren vor der gerichtlichen Beschwer-
deinstanz anwendbar sind, soweit das Gesetz in den Art. 450 ff. ZGB keine ab-
weichenden Vorschriften enthält (Daniel Steck, in: Geiser/Reusser [Hrsg.], Basler 
Kommentar zum Erwachsenenschutz, Basel 2012, N. 13 zu Art. 450 ZGB). Dies 
gilt namentlich für die in Art. 446 ZGB verankerte uneingeschränkte Untersu-
chungs- und Offizialmaxime und das an gleicher Stelle festgeschriebene Prinzip 
der Rechtsanwendung von Amtes wegen. Der Anwendungsbereich dieser zentra-
len Verfahrensgrundsätze bezieht sich auf sämtliche Verfahren vor der Kindes- 
und Erwachsenenschutzbehörde und erstreckt sich – wenn auch teilweise in ab-
geschwächter Form – nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses auch auf 
die Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz (Christoph Auer/Michèle 
Marti, in: Geiser/Reusser [Hrsg.], Basler Kommentar zum Erwachsenenschutz, 
Basel 2012, N. 1 zu Art. 446 ZGB mit weiteren Hinweisen). Zu erwähnen ist ferner 
der ebenfalls für alle Instanzen geltende Art. 450f ZGB, welcher die Bestimmun-
gen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) als subsidiär an-
wendbar erklärt, soweit die Kantone nichts anderes bestimmen. Von letzterer 

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Möglichkeit wurde im Kanton Graubünden kein Gebrauch gemacht. Vielmehr ver-
weist Art. 60 Abs. 2 EGzZGB ebenfalls auf die Zivilprozessordnung als subsidiär 
anwendbares Recht sowie auf die entsprechende kantonale Einführungsgesetz-
gebung (Einführungsgesetz zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [EGzZPO; 
BR 320.100]). In Art. 60 Abs. 3 EGzZGB wird des Weiteren klargestellt, dass die 
Bestimmungen der ZPO über den Fristenstillstand sowie über neue Tatsachen 
und Beweismittel keine Anwendung finden. Dass im Verfahren der gerichtlichen 
Beurteilung von fürsorgerischen Unterbringungen Noven unbeschränkt zuzulassen 
sind und das Gericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde zu legen hat, 
wie er sich im Zeitpunkt der Urteilsfällung präsentiert, ergibt sich im Übrigen auch 
aus dem Grundsatz der Prozessökonomie (Thomas Geiser/Mario Etzensberger, 
in: Geiser/Reusser [Hrsg.], Basler Kommentar zum Erwachsenenschutz, Basel 
2012, N. 40 zu Art. 439 ZGB). Aus Art. 450a ZGB wie auch aus Art. 5 Ziff. 4 der 
Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 
0.101) ergibt sich schliesslich, dass das Gericht sowohl die Tat- als auch die 
Rechtsfragen wie auch die Angemessenheit frei überprüft und ihm von Bundes-
rechts wegen volle Kognition zukommt. Weil die Vorinstanz nicht zwingend eine 
Behörde sein muss, sondern - wie im vorliegenden Fall - auch ein Arzt sein kann, 
hat das Gericht die Sache endgültig zu entscheiden und diese nicht an die Vorin-
stanz zu neuer Entscheidung zurückzuweisen. Das Rechtsmittel ist mithin refor-
matorisch. Das Urteil lautet entweder auf Aufhebung oder Aufrechterhaltung der 
Massnahme, wobei das Gericht die Massnahme aber auch abändern kann, indem 
es die betroffene Person beispielsweise in eine andere Einrichtung einweist. Allen-
falls kann sich auch eine Überweisung an die zuständige Kindes- und Erwachse-
nenschutzbehörde für weitere Abklärungen und die Anordnung zusätzlicher Mass-
nahmen aufdrängen. Zur Sicherstellung der gebotenen Fürsorge kann in einem 
solchen Fall die Entlassung auch aufgeschoben werden, bis die zuständige 
Behörde die für ein Leben ausserhalb der Anstalt notwendigen Anordnungen ge-
troffen hat (Geiser/Etzensberger, a.a.O., N. 39 und 41 zu Art. 439 ZGB).

b) Gemäss dem aufgrund des Verweises in Art. 439 Abs. 3 ZGB sinngemäss 
anwendbaren Art. 450e Abs. 3 ZGB muss bei psychischen Störungen für den Ent-
scheid über eine ärztlich angeordnete fürsorgerische Unterbringung zwingend ein 
Gutachten eingeholt werden. Das Gutachten muss von einer unabhängigen, im 
laufenden Verfahren noch nicht involvierten sachverständigen Person erstellt wer-
den und in dem Sinne aktuell sein, dass es sich zu den sich im gerichtlichen Ver-
fahren stellenden Fragen äussert (vgl. Geiser/Etzensberger, a.a.O., N. 48 ff. zu 
Art. 439 ZGB, und Thomas Geiser, in: Geiser/Reusser [Hrsg.], Basler Kommentar 

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zum Erwachsenenschutz, Basel 2012, N. 19 zu Art. 450e ZGB sowie BGE 137 III 
289 E. 4.4 f. und Urteil des Bundesgerichts 5A_63/2013 vom 7. Februar 2013 E. 5, 
jeweils noch zum bisherigen Recht und nunmehr zum neuen Recht Urteil des 
Bundesgerichts 5A_189/2013 vom 11. April 2013 E. 2.2). Mit dem am 25. Februar 
2015 erstatteten Kurzgutachten von Dr. med. D._____, Fachärztin für Psychiatrie 
und Psychotherapie FMH, welche den Beschwerdeführer am 23. Februar 2015 in 
der Klinik C._____ persönlich untersuchte und auch die Einweisungsverfügung 
von Dr. med. A._____ sowie die Berichte der Psychiatrischen Dienste Graubün-
den konsultierte, wurde dieser Vorschrift Genüge getan.

c) Nach Art. 450e Abs. 4 Satz 1 ZGB muss die gerichtliche Beschwerdein-
stanz die betroffene Person in der Regel als Kollegium anhören, was faktisch 
zwingend zur Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung führt (vgl. Chri-
stof Bernhart, Handbuch der fürsorgerischen Unterbringung, Basel 2011, N. 848 
f.). Mit der Durchführung der mündlichen Hauptverhandlung am 27. Februar 2015 
wurde diese Vorgabe umgesetzt.

d) Gemäss Art. 429 Abs. 1 ZGB können neben der Kindes- und Erwachse-
nenschutzbehörde auch die von den Kantonen bezeichneten Ärzte und Ärztinnen 
eine fürsorgerische Unterbringung, welche die Höchstdauer von sechs Wochen 
nicht überschreiten darf, anordnen. Dabei hat die Ärztin oder der Arzt die betroffe-
ne Person persönlich zu untersuchen und anzuhören (Art. 430 Abs. 1 ZGB) und 
ihr anschliessend den Unterbringungsentscheid mit den gesetzlich vorgeschriebe-
nen Angaben auszuhändigen (Art. 430 Abs. 2 und 4 ZGB). Was die verfahrens-
rechtlichen Anforderungen angeht, kann vorab festgehalten werden, dass der an-
gefochtene Unterbringungsentscheid vom 13. Februar 2015 der anordnenden Ärz-
tin, Dr. med. A._____, diesen zu genügen vermag. So geht aus dem Entscheid 
selber hervor, dass der Beschwerdeführer von der vorerwähnten Ärztin persönlich 
untersucht und angehört worden ist. Alsdann enthält der entsprechende Entscheid 
die gemäss Art. 430 Abs. 2 ZGB vorgeschriebenen Minimalangaben. Allerdings 
fehlt die unterschriftliche Bestätigung des Beschwerdeführers, ein Exemplar der 
Verfügung erhalten zu haben. Dieser Umstand ist letztlich unbeachtlich, da der 
Beschwerdeführer offensichtlich ungeachtet dessen in der Lage war, das gerichtli-
che Verfahren zur Überprüfung seiner Unterbringung in der Klinik B._____ umge-
hend einzuleiten. Schliesslich war Dr. med. A._____, Fachärztin FMH für Allge-
meine Innere Medizin, als im Kanton Graubünden zur selbständigen Berufsausü-
bung zugelassene Ärztin gemäss Art. 51 Abs. 1 lit. a EGzZGB in Verbindung mit 
Art. 22 der Verordnung zum Kindes- und Erwachsenenschutz (KESV; 
BR 215.010) zur Anordnung der Unterbringung in der Klinik B._____ legitimiert.

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3.a) Gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB darf eine Person, welche an einer psychi-
schen Störung oder an geistiger Behinderung leidet oder verwahrlost ist, in einer 
geeigneten Einrichtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder 
Betreuung nicht anders erfolgen kann. Die Belastung und der Schutz vor Angehö-
rigen und Dritten sind zu berücksichtigen (Absatz 2). Die betroffene Person wird 
entlassen, sobald die Voraussetzungen der Unterbringung nicht mehr erfüllt sind 
(Absatz 3). Die Massnahme gelangt zur Anwendung, wenn eine Person der per-
sönlichen Fürsorge oder Pflege bedarf (vgl. Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 6 vor 
Art. 426-439 ZGB). Die fürsorgerische Unterbringung dient dem Schutz der betrof-
fenen Person und nicht der Umgebung (vgl. dazu: Botschaft zur Änderung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kin-
desrecht] vom 28. Juni 2006, BBl 2006 7001, S. 7062). Erste gesetzliche Voraus-
setzung für eine Anordnung der Massnahme ist einer der drei abschliessend ge-
nannten (vgl. Bernhart, a.a.O., N. 262; Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 12 zu 
Art. 426 ZGB; Olivier Guillod, in: Büchler/Häfeli/Leuba/Stettler [Hrsg.], FamKomm, 
Erwachsenenschutz, Bern 2013, N. 34 zu Art. 426 ZGB) Schwächezustände: psy-
chische Störung, geistige Behinderung oder schwere Verwahrlosung. Erforderlich 
ist sodann eine sich aus dem Schwächezustand ergebende Notwendigkeit der 
Behandlung beziehungsweise Betreuung. Weitere Voraussetzung bildet, dass der 
Person die nötige Behandlung oder Betreuung nicht auf andere Weise als durch 
eine Einweisung beziehungsweise Zurückbehaltung in einer Anstalt gewährt wer-
den kann. Gesetzlich verlangt ist schliesslich eine geeignete Einrichtung (vgl. Ur-
teile des Bundesgerichts 5A_189/2013 vom 11. April 2013 E. 2.1; 5A_346/2013 
vom 17. Mai 2013 E. 1.2). Die genannten Voraussetzungen bedingen sich gegen-
seitig und sind nur in ihrem Zusammenhang verständlich. Der Schwächezustand 
allein vermag eine fürsorgerische Unterbringung nie zu rechtfertigen, sondern im-
mer nur zusammen mit der Notwendigkeit einer Behandlung oder Betreuung. 
Selbst bei Vorliegen einer solchen ist die freiheitsbeschränkende Unterbringung 
aber nur gesetzeskonform, wenn der Zweck der Unterbringung nicht mit einer mil-
deren Massnahme erreicht werden kann (Verhältnismässigkeitsprinzip) und die 
Unterbringung für den angestrebten Zweck auch tauglich ist (vgl. Gei-
ser/Etzensberger, a.a.O., N. 7 zu Art. 426 ZGB).

b) Aufgrund des Gutachtens von Dr. med. D._____, welche sich nebst einer 
persönlichen Konsultation zulässigerweise auch auf die Einweisungsverfügung 
von Dr. med. A._____ vom 13. Februar 2015 sowie auf den Bericht der Klinik 
C._____ vom 19. Februar 2015 stützt, ist ausgewiesen, dass der Beschwerdefüh-
rer an einer Alkoholkrankheit (Störung durch Alkohol, Abhängigkeitssyndrom, ICD-

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10: F10.2) leidet. Suchterkrankungen und namentlich auch eine Alkoholsucht, 
zählen nach dem Willen des Gesetzgebers zu den psychischen Störungen im Sin-
ne von Art. 426 Abs. 1 ZGB (Urteil des Bundesgerichts 5A_189/2013, E. 3.3.1). 
Dr. med. D._____ hält dazu in ihrem Gutachten fest, dass X._____ am 13. Febru-
ar 2015 in sehr verwahrlostem Zustand sowie unter Alkoholeinfluss (Ausatemal-
kohol 1,74 Promille) von der Polizei in die Klinik B._____ gebracht worden sei. Der 
Beschwerdeführer habe erwiesenermassen seit mehreren Wochen einen massi-
ven Alkoholkonsum betrieben. Im Vorfelde sei auch das Amt für Lebensmittelsi-
cherheit und Tiergesundheit mindestens seit dem Jahr 2012 involviert gewesen, 
weil der Beschwerdeführer seine Tiere in alkoholisiertem Zustand erheblich ver-
nachlässigt habe. Am Tag der Einweisung seien die Tiere (fünf Kühe, eine Mäse 
und fünf Kälber) dann endgültig beschlagnahmt worden. Beim Beschwerdeführer 
sei die Gefahr hoch, dass er auch nach einer abstinenten Zeit wieder hochprozen-
tigen Alkohol trinke. Sobald dies der Fall sei, habe sich mehrfach gezeigt, dass er 
fremdgefährliche Äusserungen, aggressives und unberechenbares Verhalten an 
den Tag lege. In solch einer Situation habe er auch mindestens zweimal Suizidge-
danken geäussert. Der Beschwerdeführer sei überdies bereits vom 05. bis 15. Fe-
bruar 2010 sowie vom 10. bis 12. Juli 2013 wegen Selbst- und Fremdgefährdung 
im Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum in der Klinik B._____ für-
sorgerisch untergebracht gewesen. Vom 22. bis 23. Oktober 2013 sei er zudem 
durch Dr. med. A._____ notfallmässig ins Regionalspital O.1_____ zum Alkoho-
lentzug eingewiesen worden, da er seit Tagen kaum mehr gegessen und nur noch 
literweise Hochprozentiges getrunken habe. Bei jeder Einweisung erschien der 
Beschwerdeführer persönlich verwahrlost. Aus dem Gesagten ergebe sich, dass 
ein längerfristiger Handlungsbedarf bestehe und die festgestellte psychische 
Krankheit weiterhin einer medizinischen Betreuung im Rahmen einer Fachklinik 
bedürfe. Nach den letzten Austritten aus der Klinik resp. Spital habe der Be-
schwerdeführer beteuert, eine ambulante Behandlung durchzuführen. Einer sol-
chen Behandlung habe er sich jedoch nie unterzogen und habe die Chancen, sich 
freiwillig einer Behandlung zu unterziehen, mehrfach unbenutzt gelassen. Eine 
ambulante Therapie erweise sich daher momentan nicht als durchführbar. Weiter 
hält die Gutachterin fest, dass zum Zeitpunkt der Exploration keine Hinweise für 
Suizidalität oder Fremdgefährdung vorgelegen haben. Diese Beurteilung deckt 
sich auch mit dem anlässlich der Visite vom 16. Februar 2015 durch die Klinik 
C._____ erstellten Berichts. Darin wird ausgeführt, dass der Beschwerdeführer 
Suizidalität glaubhaft verneint habe und aktuell keine Anhaltspunkte für eine Ei-
gen- oder Fremdgefährdung bestehen. Auch anlässlich der Hauptverhandlung 
vom 27. Februar 2015 konnte der Beschwerdeführer das Gericht unter Hinweis 

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auf seine christliche Erziehung glaubhaft davon überzeugen, dass von ihm keine 
Eigen- bzw. Fremdgefährdung ausgehe. Ansonsten präsentierte sich der Be-
schwerdeführer dem Kantonsgericht von Graubünden in einer relativ guten Ver-
fassung, was wohl auf die mehrtägige Alkoholabstinenz in der Klinik C._____ 
zurückzuführen ist. Er hinterliess in der Gesamtbetrachtung einen allseits orientier-
ten und geordneten Eindruck. Zwar fielen seine Ausführungen phasenweise etwas 
gar weitschweifig aus. Ungeachtet dessen war er aber ohne weiteres in der Lage, 
die jeweiligen Fragen des Vorsitzenden auf verständliche Weise zu beantworten. 
Seinen übermässigen Alkoholkonsum hat der Beschwerdeführer nicht bestritten. 
Des Weiteren zeigte er sich insofern krankheitseinsichtig, als dass er sich nach 
einer allfälligen Entlassung zu Dr. med. A._____ in die ambulante Nachbehand-
lung begeben will, um seinem übermässigen Alkoholkonsum entgegenzuwirken. 
Er erwähnte jedoch auch, dass er auch in Zukunft weiterhin Alkohol trinken werde 
und nicht ganz darauf verzichten wolle. Aufgrund des psychiatrischen Kurzgutach-
ten von Dr. med. D._____, den ärztlichen Berichten der Klinik C._____, der Vor-
geschichte des Beschwerdeführers mit mehreren fürsorgerischen Unterbringun-
gen und einer Spitaleinweisung im Zusammenhang mit übermässigem Alkohol-
konsum, ist die Behandlungsbedürftigkeit der Alkoholkrankheit von X._____ klar 
ausgewiesen. Wie erwähnt geht der Beschwerdeführer denn auch selber davon 
aus, dass er etwas gegen seinen übermässigen Alkoholkonsum unternehmen 
muss.

4.a) Eine andere Frage ist, ob die Voraussetzungen einer fürsorgerischen Un-
terbringung zum heutigen Zeitpunkt, trotz behandlungsbedürftiger Alkoholkrank-
heit, noch gegeben sind. Nach Art. 426 Abs. 3 ZGB wird eine Person entlassen, 
sobald die Voraussetzungen für die Unterbringung nicht mehr erfüllt sind. Mit die-
ser Umschreibung beabsichtigte der Gesetzgeber eine im Vergleich zum bisheri-
gen Recht restriktivere Regelung der Entlassungsvoraussetzungen, welche der 
sog. Drehtürpsychiatrie entgegen wirken sollte. Bei richtiger Auslegung galt indes-
sen bereits unter dem alten Recht, dass eine Entlassung zu unterbleiben hatte, 
solange die Voraussetzungen für eine Einweisung gegeben waren. Insofern hat 
sich die Rechtslage nicht verändert. Der Entscheid über die Entlassung ist folglich 
immer anhand der Lage des Betroffenen im aktuellen Zeitpunkt zu bestimmen 
(vgl. Geiser/Etzensberger, a.a.O., N. 44 zu Art. 426). Dabei ist eine Interessenab-
wägung im Hinblick auf den Zweck der fürsorgerischen Unterbringung, nämlich die 
Wiedererlangung der Selbständigkeit und der Eigenverantwortung im Entlas-
sungszeitpunkt, vorzunehmen. Im Zusammenhang mit Suchterkrankungen stellte 
sich immer auch die Frage, ob eine Anstaltseinweisung dann zulässig ist, wenn 

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keine Aussicht auf eine eigentliche Besserung besteht. Diesfalls bezweckt die An-
staltsunterbringung nur die Ausnüchterung und den körperlichen Entzug sowie das 
Fernhalten der betroffenen Person von den entsprechenden Suchtmitteln. Ent-
sprechend erweist sich die Unterbringung regelmässig nur für eine erste Phase als 
rechtmässig und steht unter der weiteren Voraussetzung, dass wenigstens eine 
vertretbare Hoffnung besteht, dieser Entzug motiviere die betroffene Person für 
eine weitergehende Behandlung. Sowohl eine langfristige Internierung ohne ei-
gentliche Behandlung wie im Übrigen auch die Wiederholung kurzfristiger Anstalt-
seinweisungen erscheinen als unverhältnismässig und sind mit dem Zweck der 
fürsorgerischen Unterbringung unvereinbar, zumal es nicht um eine blosse Ver-
wahrung gehen kann. Keine bloss unzulässige Verwahrung liegt indessen vor, 
wenn die Unterbringung dem Zweck der Betreuung dient und damit eine schwere 
Verwahrlosung abgewendet werden kann. Diesfalls ist aber nicht mehr die psychi-
sche Störung, sondern die schwere Verwahrlosung der Einweisungsgrund (Gei-
ser/Etzensberger, a.a.O., N. 18 zu Art. 426). Ganz allgemein resultiert aus dem 
auch beim Entscheid über die Entlassung zu berücksichtigenden Grundsatz der 
Verhältnismässigkeit, dass eine fürsorgerische Unterbringung nur solange auf-
rechterhalten werden darf, als im Falle der Entlassung mit einer konkreten Selbst- 
und/oder Fremdgefährdung von erheblichem Ausmasse zu rechnen ist. So hat das 
Bundesgericht im Falle von Suchterkrankungen die weitere Zurückbehaltung der 
betroffenen Person jeweils davon abhängig gemacht, dass aufgrund der Sucht 
eine konkrete, d.h. unmittelbar bevorstehende Todesgefahr besteht oder sich im 
Falle unterbliebener Behandlung zumindest konkrete schwerwiegende, durch die 
Sucht begründete gesundheitliche Folgeschäden einzustellen oder zu verschlim-
mern drohen (Urteil des Bundesgerichts 5A_111/2012 vom 27. Februar 2012, E. 2 
und 3). Des Weiteren wurde festgehalten, dass eine allgemeine Gefahr der Ver-
wahrlosung eine Unterbringung nur zu rechtfertigen vermöge, wenn sie sich als 
derart intensiv erweise, dass ein akutes Risiko einer allfälligen Selbstgefährdung 
der betroffenen Person bestehe (Urteil des Bundesgerichts 5A_189/2013 vom 11. 
April 2013, E. 3.3.2.).

b) Als Grund für die fürsorgerische Unterbringung vom 13. Februar 2015 wur-
de in der Einweisungsverfügung akute Suizidalität angegeben. Wie bereits er-
wähnt verneinten sowohl Dr. med. D._____ in ihrem Kurzgutachten als auch die 
Klinik C._____ in ihrem Bericht zur Visite des Beschwerdeführers vom 16. Februar 
2015, dass zum Zeitpunkt der jeweiligen Begutachtung eine Eigen- oder Fremdge-
fährdung durch den Beschwerdeführer ersichtlich war. Dass Dr. med. D._____ in 
ihrem Kurzgutachten dennoch von einer vorzeitigen Entlassung des Beschwerde-

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führers abrät, wird damit begründet, dass erneut mit Rückfällen in den Alkoholkon-
sum und einer Verwahrlosung zu rechnen sei. Sinngemäss wird ausgeführt, dass 
der Beschwerdeführer in der Vergangenheit bereits zweimal per fürsorgerische 
Unterbringung in die Klinik B._____ eingewiesen worden sei. Beide Einweisungen 
hätten im Zusammenhang mit seiner Alkoholkrankheit und der damit einherge-
henden Eigen- und Fremdgefährdung gestanden. Daraus ergebe sich nicht nur ein 
akuter, sondern ein längerfristiger Handlungsbedarf. Den Absichten des Be-
schwerdeführers, sich freiwillig einer Behandlung zu unterziehen, könne kein 
Glauben geschenkt werden. Die festgestellte psychische Erkrankung bedürfe ei-
ner mehrwöchigen Suchtbehandlung in einer Fachklinik. Dass aufgrund der nun 
mehrfach bestätigten Diagnose einer Alkoholkrankheit (ICD-10: F10.2) und der 
durch die wiederholten Klinikeintritte dokumentierten Vorgeschichte des Be-
schwerdeführers eine Rückfallgefahr im Sinne eines erneut stark übermässigen 
Alkoholkonsums mit den daraus resultierenden negativen Folgen besteht, steht 
auch für das Gericht ausser Frage. Dies gilt umso mehr, als sich seine Situation 
auch nach der Entlassung aus der Klinik unverändert präsentiert. Er ist Landwirt 
und hat bisher alleine einen kleinen Hof bewirtschaftet. Seine Mutter, welche eine 
wichtige Bezugsperson gewesen zu sein scheint, ist vor wenigen Jahren gestor-
ben. Geschwister hat er keine. Seine Tiere wurden ihm am Tag der Einweisung 
endgültig entzogen, da er diese im Zusammenhang mit seinem Alkoholkonsum 
erheblich vernachlässigt hatte. Anlässlich der Hauptverhandlung ging der Be-
schwerdeführer denn auch selber davon aus, dass der Hof keine genügende Exis-
tenzgrundlage mehr bildet und äusserte sich dahin, dass er sein restliches Land 
wohl verpachten werde. Zuerst müsse er mit Dr. med. A._____ schauen, dass er 
stabil werde und danach werde er sich eine andere Arbeit z.B. als Pizzakurier su-
chen. Da er finanziell etwas auf der Seite habe, pressiere es von diesem Stand-
punkt her nicht, sofort wieder einer Arbeit nachzugehen. Folglich ist der Be-
schwerdeführer unmittelbar nach seiner Entlassung arbeitslos bzw. geht keiner 
geregelten Arbeit nach, was sich eher negativ auf seinen Alkoholkonsum auswir-
ken dürfte. Der Beschwerdeführer geht denn auch selber nicht davon aus, länger-
fristig ohne Alkohol zu leben. Er werde auch in Zukunft nach der Arbeit ab und zu 
ein Bier trinken oder, wenn er an einer Hochzeit oder einem Fest eingeladen sei, 
bspw. ein alkoholisches Dessert zu sich nehmen. Aus diesem Grund lehnt er die 
Einnahme von Antabus denn auch ab. Aufgrund der konkreten Lebensumstände 
und der Vorgeschichte mit nun bereits mehreren fürsorgerischen Unterbringungen 
und einer Spitaleinweisung ist, wenn nicht sofort, so doch längerfristig, mit einem 
Rückfall im Sinne eines erneuten, stark übermässigen Alkoholkonsums mit den 
damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die Gesundheit des Be-

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schwerdeführers zu rechnen. Dennoch kann dies nach Auffassung des Gerichts 
nicht ausreichen, um die Weiterführung der fürsorgerischen Unterbringung zu 
rechtfertigen. Entscheidend ist dabei der Umstand, dass der eigentliche Einwei-
sungsgrund der fürsorgerischen Unterbringung - die akute Suizidgefahr - gemäss 
den Ausführungen der Gutachterin sowie des Visitenberichts vom 16. Februar 
2015 der Klinik C._____ zum heutigen Zeitpunkt klarerweise nicht mehr vorliegt. 
Auch hat der Beschwerdeführer dem Gericht an der Hauptverhandlung glaubhaft 
dargelegt, dass er - obwohl er sich in diese Richtung geäussert habe - sich nie 
habe umbringen wollen. Seine Mutter habe ihn gelehrt, dass der Herrgott darüber 
entscheide, wann das Leben fertig sei. In keiner Minute habe er sich das Leben 
nehmen wollen. Auch eine aktuelle Fremdgefährdung wird beim Beschwerdefüh-
rer im Kurzgutachten und Visitenbericht nicht festgestellt. Aus den Akten geht 
zwar hervor, dass der Beschwerdeführer im Vorfeld der früheren fürsorgerischen 
Einweisungen manchmal ein aggressives Verhalten an den Tag gelegt hat und 
jeweils mithilfe der Polizei in die Klinik gebracht wurde. Er habe unter Anderem bei 
sich zuhause und in einer Badeanstalt randaliert, wobei er im zweiten Fall durch 
sein Verhalten die Badegäste belästigt und verängstigt habe. Inwiefern jedoch ei-
ne wirklich konkrete und ernsthafte Fremdgefährdung in einem früheren Zeitpunkt 
vorgelegen hat, lässt sich aus diesen Ausführungen nicht entnehmen. Es soll hier 
keineswegs in Abrede gestellt werden, dass sich wohl viele Personen durch stark 
alkoholisierte Personen in der Öffentlichkeit bedroht oder belästigt fühlen. Dies 
reicht für die Begründung einer hinreichend konkreten Fremdgefährdung jedoch 
nicht aus. Tatsache ist, dass beim Beschwerdeführer zum heutigen Zeitpunkt kein 
fremdgefährdendes Verhalten ersichtlich ist und ein solches auch im Kurzgutach-
ten und Visitenbericht verneint wird. Auch hinsichtlich einer konkreten Fremdge-
fährdung bei einem erneut massiven Alkoholkonsum lassen sich keine Anhalts-
punkte entnehmen. Der Beschwerdeführer hat anlässlich der Hauptverhandlung 
denn auch bestritten, eine Gefahr für andere zu sein. Die Gutachterin hält in ihrem 
Kurzgutachten fest, dass zum Zeitpunkt der Exploration keine Hinweise auf 
Fremdgefährdung vorgelegen haben. Sobald der Beschwerdeführer jedoch wieder 
Alkohol konsumiere, habe sich in der Vergangenheit gezeigt, dass er fremdgefähr-
liche Äusserungen sowie aggressives und unberechenbares Verhalten an den Tag 
gelegt habe. Aus diesen Ausführungen lässt sich die vom Gesetz geforderte kon-
krete Fremdgefährdung von erheblichem Ausmass jedoch nicht ablesen. Wie er-
wähnt, ergibt sich eine solche auch aus dem früheren Verhalten des Beschwerde-
führers nicht zweifelsfrei. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang auch, dass, 
würde eine konkrete Fremdgefährdung vorliegen, - wovon hier nicht ausgegangen 
werden kann - diese im Sinne von Art. 426 Abs. 2 ZGB zwar zu berücksichtigen 

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wäre, für sich alleine aber keine Unterbringung bzw. Aufrechterhaltung rechtfertigt, 
da die fürsorgerische Unterbringung dem Schutz des Betroffenen und nicht seiner 
Umgebung dient (vgl. Geiser/Etzensberger, a.a.O., N. 41 zu Art. 426 mit weiteren 
Hinweisen). Eine hinreichend konkrete und erhebliche Selbstgefährdung durch 
Suizid und/oder Fremdgefährdung liegt in casu nicht vor.

c) Als weitere Voraussetzung für eine fürsorgerische Unterbringung darf die 
nötige Behandlung oder Betreuung nicht anders erfolgen können als durch die 
Einweisung resp. Zurückbehaltung in einer Einrichtung. Weil eine Unterbringung 
stets eine schwerwiegende Einschränkung der persönlichen Freiheit darstellt, 
muss sie verhältnismässig sein. Mit anderen Worten muss die Unterbringung in 
einer Einrichtung geeignet sein, den Zweck der beabsichtigten Behandlung zu er-
füllen, ohne dass eine weniger einschneidende Massnahme genügen würde (vgl. 
dazu Geiser/Etzensberger, a.a.O., N. 22 ff. zu Art. 426 ZGB und Guillod, a.a.O., 
N. 64 f. zu Art. 426 ZGB). Eine Unterbringung fällt in den Worten der Botschaft 
zum geltenden Erwachsenenschutzrecht deshalb nur als ultima ratio in Betracht 
(a.a.O., S. 7062). Als leichtere Massnahme käme eine ambulante Massnahme im 
Sinne einer Nachbetreuung in Frage. Die Gutachterin begründet die Aufrechterhal-
tung der Massnahme unter anderem damit, dass bei einer vorzeitigen Entlassung 
mit Rückfällen in den Alkoholkonsum und die Verwahrlosung zu rechnen sei. In 
diesem Zusammenhang ist zu prüfen, ob beim Beschwerdeführer eine konkrete 
Selbstgefährdung durch eine Verwahrlosung besteht, welche die Aufrechterhal-
tung der Massnahme rechtfertigen könnte. Im Kurzgutachten wird ausgeführt, 
dass der Beschwerdeführer bei jeder fürsorgerischen Unterbringung in einem 
stark alkoholisierten und verwahrlosten Zustand in die Klinik eingeliefert wurde. 
Welche konkrete Gefahr für die Gesundheit oder das Leben des Beschwerdefüh-
rers durch die Verwahrlosung bestanden hat, wird jedoch nicht dargelegt. Das 
Kurzgutachten kommt nicht zum Schluss, dass durch den Alkoholkonsum und die 
damit einhergehende Verwahrlosung eine konkrete und unmittelbare Todesgefahr 
bestanden hat und ob und, wenn ja, welche konkreten und schwerwiegenden ge-
sundheitlichen Schäden im Sinne einer Selbstgefährdung sich durch die Verwahr-
losung einstellen oder verschlimmern würden. Es wird nicht in Abrede gestellt, 
dass durch übermässigen Alkoholkonsum eine immanente Gesundheitsgefähr-
dung besteht. Diese ist jedoch abstrakt und vermag die Aufrechterhaltung der Un-
terbringung bei fehlender Konkretisierung nicht zu rechtfertigen. Eine teilweise 
Verwahrlosung (ungepflegter Allgemeinzustand) scheint mit den akuten Phasen 
des Alkoholmissbrauchs denn auch einherzugehen. An der Hauptverhandlung hat 
sich der Beschwerdeführer in einem relativ guten Allgemeinzustand präsentiert, 

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wobei von einer eigentlichen Verwahrlosung, geschweige denn von einer akuten 
Selbstgefährdung durch diese, zum heutigen Zeitpunkt nicht (mehr) ausgegangen 
werden kann. Eine allgemeine Gefahr künftiger Verwahrlosung würde zudem nicht 
genügen, um eine Unterbringung zu rechtfertigen, es sei denn, sie wäre so inten-
siv, dass ein akutes Risiko der Selbstgefährdung bestehen würde, wovon hier je-
doch ebenfalls nicht ausgegangen werden kann (vgl. Bernhart, a.a.O., S. 126 Rz. 
309; Urteil des Bundesgerichts 5A_189/2013 vom 11. April 2013, E. 3.3.2.). Da 
nach dem Gesagten zum heutigen Zeitpunkt keine konkrete Selbst- bzw. Fremd-
gefährdung feststellbar ist, ist die weitere Aufrechterhaltung der fürsorgerischen 
Unterbringung nicht mehr gerechtfertigt. Dies gilt selbst wenn - wie im vorliegen-
den Fall - die Behandlungsbedürftigkeit der Alkoholkrankheit ausgewiesen ist. Vor 
dem Hintergrund, dass der Beschwerdeführer auch in Zukunft nicht auf Alkohol 
verzichten möchte und bei ihm der Krankheitsverlauf phasenweise, mit auch län-
geren abstinenten Zeiten verläuft, ist zudem davon auszugehen, dass mit der 
Zurückbehaltung von nur wenigen Wochen mehr, die Rückfallgefahr nicht verrin-
gert sondern nur aufgeschoben wird. Aufgrund dessen, dass sich der Beschwer-
deführer an der Hauptverhandlung ausdrücklich bereit erklärte, mit seiner 
Hausärztin Dr. med. A._____ das Problem des übermässigen Alkoholkonsums 
anzugehen, erscheint eine adäquate Behandlung im Sinne einer ambulanten 
Nachbetreuung zudem möglich zu sein, auch wenn er sich bei seinen früheren 
Klinikaustritten keiner freiwilligen Behandlung unterzogen hat. Die weitere Auf-
rechterhaltung der Massnahme ist somit als unverhältnismässig zu qualifizieren.  

4.a) In Würdigung sämtlicher Umstände kann das Gericht abseits der Akutpha-
sen keine erhebliche konkrete Gefahr für den Beschwerdeführer selbst oder Dritte 
erblicken, wenn die stationäre Behandlung der Sucht unterbleibt. Die Vorausset-
zungen für die Aufrechterhaltung der fürsorgerischen Unterbringung liegen nach 
dem Gesagten nicht mehr vor, weshalb die Beschwerde gutzuheissen und die für-
sorgerische Unterbringung aufzuheben ist. Angesichts der ausgewiesenen und 
auch teils anerkannten Behandlungsbedürftigkeit seiner Alkoholkrankheit ist der 
Beschwerdeführer jedoch nicht unbesehen zu entlassen. Vielmehr hat sich die 
Klinik C._____ zu bemühen, zusammen mit dem Beschwerdeführer vor der Ent-
lassung ein weiterführendes Behandlungskonzept auszuarbeiten. Dadurch soll der 
Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nachhaltig stabilisiert und eine Rück-
fallgefahr möglichst vermieden werden. 

b) Gestützt auf Art. 437 Abs. 1 ZGB sind die Kantone verpflichtet, nach einer 
beendeten fürsorgerischen Unterbringung die Nachbetreuung zu regeln. Dazu 
können die Kantone gemäss Abs. 2 auch ambulante Massnahmen vorsehen. 

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Nach der Intention des Gesetzgebers soll die Nachbetreuung in erster Linie in Zu-
sammenarbeit mit der betroffenen Person und in gegenseitigem Einvernehmen 
festgelegt werden. Art. 54 Abs. 1 EGzZGB sieht deshalb vor, dass der behandeln-
de Arzt bei Bedarf mit der untergebrachten Person vor der Entlassung eine geeig-
nete Nachbetreuung vereinbaren kann. Kommt keine solche Vereinbarung zu-
stande, kann die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde bei Rückfallgefahr auf 
Antrag des behandelnden Arztes eine geeignete Nachbetreuung für höchstens 
zwölf Monate anordnen (Art. 54 Abs. 2 EGzZGB). Mit dieser Vorgehensweise soll 
ein Rückfall auch dann möglichst vermieden werden, wenn die Kooperationsbe-
reitschaft, beispielsweise mangels Krankheitseinsicht, fehlt (vgl. Botschaft, a.a.O., 
S. 1063). Als Teil der Nachbetreuung kann die Kindes- und Erwachsenenschutz-
behörde auch ambulante Massnahmen anordnen, die geeignet erscheinen, eine 
fürsorgerische Unterbringung zu verhindern oder einen Rückfall zu vermeiden (Art. 
55 EGzZGB). Dazu gehört unter anderem die Verpflichtung, sich einer medizinisch 
indizierten Behandlung oder Therapie zu unterziehen (lit. b) oder sich alkoholi-
scher und anderer Suchtmittel zu enthalten und sich damit verbundenen Alkohol- 
und anderen Suchtmitteltests zu unterziehen (lit. c). Vorliegend ist aufgrund der 
Akten ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht behand-
lungsbedürftig ist. Anlässlich der Verhandlung hat der Beschwerdeführer zudem 
die Bereitschaft angezeigt, sich einer ambulanten Behandlung zu unterziehen, um 
seinen übermässigen Alkoholkonsum in den Griff zu bekommen. Unter diesen 
Umständen erscheint es angezeigt, von einer direkten Überweisung der Akten an 
die zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde zwecks Prüfung der er-
forderlichen Massnahmen abzusehen und dem Beschwerdeführer vorerst Gele-
genheit zu geben, in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten die weitere 
ambulante Behandlung festzulegen. Für den Fall, dass der Beschwerdeführer zu 
einer Vereinbarung über die Nachbetreuung nicht Hand bieten sollte, sind die be-
handelnden Ärzte indessen anzuweisen, bei der Kindes- und Erwachsenen-
schutzbehörde Prättigau/Davos die zur Verringerung der Rückfallgefahr erforderli-
che Nachbetreuung zu beantragen.

5. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Voraussetzungen für eine 
fürsorgerische Unterbringung gemäss Art. 426 ZGB nicht (mehr) erfüllt sind. Trotz 
anerkannter Behandlungsbedürftigkeit geht die höchstens latent vorhandene Ei-
gen- und Fremdgefährdung nicht über ein Mass hinaus, welches einen derart ein-
schneidenden Freiheitsentzug wie die stationäre Unterbringung in der Klinik 
C._____ rechtfertigen würde. Die angeordnete fürsorgerische Massnahme ist in-
sofern nicht verhältnismässig, als die adäquate Behandlung der anerkanntermas-

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sen vorhandenen Alkoholkrankheit abseits der Akutphase auch ambulant erfolgen 
kann. Damit ist die vorliegende Beschwerde gutzuheissen und die ärztliche Ein-
weisungsverfügung vom 13. Februar 2015 auf den 03. März 2015 aufzuheben. 
Vor der umgehenden Entlassung aus der Klinik hat die ärztliche Leitung im Rah-
men eines Austrittsgesprächs auf den Abschluss einer Vereinbarung über eine 
geeignete ambulante Nachbetreuung hinzuwirken und, sollte keine solche Verein-
barung zustande kommen, bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Prät-
tigau/Davos Antrag auf Anordnung einer geeigneten Nachbetreuung zu stellen.

6. In Bezug auf die Grundsätze der Kostenauflage im erwachsenenschutz-
rechtlichen Beschwerdeverfahren verweisen die Art. 63 Abs. 5 und Art. 60 Abs. 2 
EGzZGB subsidiär auf die Bestimmungen der ZPO. Demnach werden die Pro-
zesskosten gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO grundsätzlich der unterliegenden Partei 
auferlegt. Die Beschwerdeführer ist mit seinem sinngemässen Antrag auf Entlas-
sung aus der Psychiatrischen Klinik B._____ vollständig durchgedrungen. Bei die-
sem Verfahrensausgang gehen die Kosten des Beschwerdeverfahrens von insge-
samt CHF 3'592.50.--, bestehend aus CHF 1'500.-- Gerichtsgebühr und CHF 
2'092.50.-- Gutachterkosten, zu Lasten des Kantons Graubünden. Der Kanton 
Graubünden hat den Beschwerdeführer zudem für seine Rechtsvertretung im Be-
schwerdeverfahren ausseramtlich zu entschädigen. In Anbetracht dessen, dass 
sich die gestellten Fragen zur Sach- und Rechtslage nicht als besonders komplex 
erwiesen und Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Marty keine Kostennote eingereicht hat, 
erscheint eine pauschale Entschädigung in der Höhe von insgesamt 
CHF 1'000.00.-- (inkl. Spesen und MwSt.) als angemessen.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird dahin gutgeheissen, als die fürsorgerische Unterbrin-
gung auf den 03. März 2015 aufgehoben wird.

2. Die ärztliche Leitung der Klinik C._____ wird angewiesen, bis zum 03. März 
2015 im Rahmen eines Austrittsgesprächs gemäss Art. 436 ZGB auf den 
Abschluss einer Vereinbarung über eine geeignete ambulante Nachbetreu-
ung hinzuwirken und im Falle, dass keine solche Vereinbarung zustande 
kommt, bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Prättigau/Davos 
Antrag auf Anordnung einer geeigneten Nachbetreuung zu stellen. Des 
Weiteren wird davon Vormerk genommen, dass sich der Beschwerdeführer 
einer ambulanten Nachbetreuung nicht widersetzt und sich ausdrücklich be-
reit erklärte, mit seiner Hausärztin Frau Dr. med. A._____ das Problem des 
übermässigen Alkoholkonsums anzugehen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von total CHF 3'592.50.-- 
(CHF 1'500.00.-- Gerichtsgebühr und CHF 2'092.50.-- Gutachterkosten) 
verbleiben beim Kanton Graubünden.

4. Der Kanton Graubünden hat den Beschwerdeführer für seine Rechtsvertre-
tung aussergerichtlich mit CHF 1'000.00.-- (inkl. Spesen und MWST) zu 
entschädigen.

5. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 BGG Beschwerde in Zivil-
sachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt 
werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen 
seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der 
gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

6. Mitteilung an: