# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 99508dd3-ca1a-5766-94fe-353956bfd741
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.10.2010 C-3891/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3891-2009_2010-10-15.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3891/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 5 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Vito Valenti, 
Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

X._______, Österreich,
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Claudia Spring, 
Wiesentalstrasse 27, 8355 Aadorf,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3891/2009

Sachverhalt:

A.
Der  am  (...)  1956  geborene,  geschiedene,  österreichische 
Staatsangehörige  X._______  lebt  in  Österreich  (act. 1).  Er  hat  von 
Dezember  2000  bis  März  2003 in  der  Schweiz  als  Bankangestellter 
gearbeitet  und  dabei  Beiträge  an  die  schweizerische  Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung entrichtet  (act. 5 und 11). 
Am 16. September  2008 hat  er  in  Österreich  einen Antrag auf  Aus-
richtung  einer  Invalidenrente  gestellt,  welcher  der  IV-Stelle  für  Ver-
sicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) am 20. Oktober 2008 weiter-
geleitet worden ist (act. 1).

B.
Mit  Verfügung vom 5. Mai  2009 (act. 32) hat die IVSTA gemäss Vor-
ankündigung im Vorbescheid  vom 19. März  2009  (act. 20)  das  Leis-
tungsbegehren  von  X._______  abgewiesen,  da  keine  renten-
begründende Invalidität vorliege.

Die IVSTA zog zur Beurteilung des Gesuchs namentlich folgende Un-
terlagen bei: das Gesamtgutachten von Dr. med. A._______, Facharzt 
für  innere  Medizin,  vom 27. Oktober  2008  (act. 12),  das  Attest  von 
Dr. med. B._______,  Facharzt  für  Psychiatrie  und  Neurologie,  vom 
21. November  2008  (act. 16),  das  Attest  von  Dr. med. C._______, 
Facharzt für Lungenheilkunde, vom 29. November 2008 (act. 17), das 
Gutachten  von  Dr. med. D._______,  Facharzt  für  Psychiatrie  und 
Neurologie sowie Psychotherapeut, vom 29. April 2009 (act. 2, zweiter 
Band),  das  Gutachten  von  Dr. med. univ.  E._______,  Facharzt  für 
innere  Medizin,  vom  17. März  2009  (act. 3,  zweiter  Band),  das 
Gutachten  von  Dr. med. F._______,  Facharzt  für  Urologie,  vom 
9. September  2009  (act. 5,  zweiter  Band)  sowie  die  medizinischen 
Stellungnahme  von  Dr. med. G._______,  Facharzt  für 
Allgemeinmedizin, vom 15. März 2009 (act. 19), 3. Mai 2009 (act. 31) 
und vom 9. März 2010 (act. 8, zweiter Band).

C.
Gegen die Verfügung vom 5. Mai  2009 hat  X._______ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer),  vertreten  durch  Rechtsanwältin  Claudia  Spring, 
am  16. Juni  2009  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht 
eingereicht. Er beantragte im Wesentlichen die Aufhebung der ange-
fochtenen Verfügung und die Zusprechung einer ganzen Rente, even-

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tualiter die Rückweisung zur weiteren Abklärung an die Vorinstanz. Zur 
Begründung führte er aus, er sei seit des Verlusts der Arbeitsstelle im 
November 2002 zu 100% arbeitsunfähig.

D.
Am 28. September  2009 ist  der  mit  Zwischenverfügung vom 31. Au-
gust  2009  einverlangte  Kostenvorschuss  in  der  Höhe  von  Fr. 400.-- 
beim Bundesverwaltungsgericht eingegangen.

E.
Mit Vernehmlassung vom 15. Oktober 2009 hat die IVSTA die Abwei-
sung der Beschwerde beantragt. Zur Begründung führte sie aus, der 
Beschwerdeführer sei in seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Bank-
angestellter  voll  arbeitsfähig,  weshalb  ihm keine Rente  zustehe. Die 
Durchführung eines Einkommensvergleichs habe sich in diesem Fall 
erübrigt.

F.
Mit Replik vom 23. November 2009 hat der Beschwerdeführer sinnge-
mäss  an  seinen  Rechtsbegehren  festgehalten  und  ein  berufskund-
liches Gutachten eingereicht.

G.
Mit  Duplik  vom  15. März  2010  hielt  die  IVSTA  ebenfalls  an  ihrem 
Antrag fest.

H.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Be-
weismittel  ist  –  soweit  für  die Entscheidfindung erforderlich – in den 
nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.  

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Bundesgesetzes  über  das  Bundesverwal-
tungsgericht  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit 
Art. 33 lit. d  VGG und Art. 69  Abs. 1 lit. b  des  Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung vom 19. Juni  1959 (IVG, SR 831.20)  beur-
teilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im 

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Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. 
Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die In-
validenversicherung (Art. 1a bis 26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwend-
bar,  soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG 
vorsieht.

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass  er  im  Sinne  von  Art. 59  ATSG beschwerdelegi-
timiert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1  ATSG und  Art. 52  Abs. 1  VwVG)  eingereicht  und  der  einver-
langte  Kostenvorschuss  fristgerecht  geleistet  wurde,  ist  auf  die  Be-
schwerde einzutreten.

2.  

2.1 Der Beschwerdeführer  ist  österreichischer  Staatsangehöriger,  so 
dass  vorliegend  das  Abkommen  vom  21. Juni  1999  zwischen  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits  über  die  Frei-
zügigkeit  (FZA;  SR 0.142.112.681),  insbesondere  dessen  Anhang II 
betreffend Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit,  anzu-
wenden ist (Art. 80a IVG). Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) 
Nr. 1408/71  des  Rates  vom 14. Juni  1971  (SR 0.831.109.268.1)  zur 
Anwendung  der  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  auf  Arbeitnehmer 
und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der 
Gemeinschaft zu- und abwandern, haben die in den persönlichen An-
wendungsbereich  der  Verordnung  fallenden,  in  einem  Mitgliedstaat 
wohnenden Personen aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitglied-
staats grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie die Staats-
angehörigen dieses Staates.

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2.2 Soweit  das  FZA beziehungsweise  die  auf  dieser  Grundlage  an-
wendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden 
Bestimmungen  vorsehen,  richtet  sich  die  Ausgestaltung  des  Ver-
fahrens – unter Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit 
sowie  der  Effektivität  –  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchsvoraus-
setzungen  einer  schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich  nach 
der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Entspre-
chend bestimmt sich vorliegend der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf eine Rente der Invalidenversicherung ausschliesslich nach dem in-
nerstaatlichen  schweizerischen  Recht,  insbesondere  nach  dem  IVG 
sowie  der  Verordnung  vom 17. Januar  1961  über  die  Invalidenversi-
cherung (IVV, SR 831.201). 

Gemäss Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom Träger 
eines Mitgliedstaates getroffene Entscheidung über die Invalidität  ei-
nes Antragstellers  für  den Träger eines anderen betroffenen Staates 
nur  dann  verbindlich,  wenn  die  in  den  Rechtsvorschriften  dieser 
Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der Invalidität in Anhang V 
dieser  Verordnung als übereinstimmend anerkannt sind,  was für  das 
Verhältnis zwischen Österreich und der Schweiz (ebenso wie das Ver-
hältnis  zwischen  den  übrigen  EU-Mitgliedstaaten  und  der  Schweiz) 
nicht  der Fall  ist. Gemäss Art. 40 der Verordnung Nr. 574/72 hat  der 
Träger eines Mitgliedstaates aber bei der Bemessung des Invaliditäts-
grades die von den Trägern der anderen Staaten erhaltenen ärztlichen 
Unterlagen und Berichte sowie Auskünfte der Verwaltung zu berück-
sichtigen, soweit sie rechtsgenüglich ins Verfahren eingebracht werden 
(vgl. Art. 32 VwVG). Jeder Träger behält jedoch die Möglichkeit, die an-
tragstellende Person durch einen Arzt oder eine Ärztin seiner Wahl un-
tersuchen zu lassen. Eine Pflicht zur Durchführung einer solchen Un-
tersuchung besteht allerdings nicht.

3.

3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie 
Unangemessenheit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 

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Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Entscheides  eingetretenen 
Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis). Tatsachen, die jenen 
Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand 
einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b). Weiter 
sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-
gebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden  Tat-
bestandes  Geltung  hatten  (BGE 132 V 220  E. 3.1.1,  131 V 11  E. 1). 
Daher ist ein allfälliger Leistungsanspruch für die Zeit bis zum 31. De-
zember 2007 aufgrund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach 
den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445).

Die  5. IV-Revision  brachte  für  die  Invaliditätsbemessung  keine  sub-
stanziellen  Änderungen  gegenüber  der  bis  zum 31. Dezember  2007 
gültig gewesenen Rechtslage, so dass die zur altrechtlichen Regelung 
ergangene Rechtsprechung weiterhin massgebend ist (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts  [BGer]  8C_373/2008  vom  28. August  2008  E. 2.1). 
Neu normiert wurde dagegen die minimale Beitragsdauer, welche von 
einem Jahr  auf  drei  Jahre  erhöht  wurde  (Art. 36  Abs. 1  IVG [in  der 
Fassung  der  5. IV-Revision,  AS 2007 5129])  und  der  Zeitpunkt  des 
Rentenbeginns,  der  –  sofern  die  entsprechenden  Anspruchsvoraus-
setzungen gegeben sind – gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (in der Fassung 
der  5. IV-Revision)  frühestens  sechs  Monate  nach  Geltendmachung 
des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG entsteht. Hat das 
Wartejahr allerdings vor dem 1. Januar 2008 zu laufen begonnen und 
wurde  die  Anmeldung  bis  spätestens  am  31. Dezember  2008 
eingereicht,  so gilt  das alte  Recht  (vgl. auch Rundschreiben Nr.  253 
des Bundesamtes für Sozialversicherungen [BSV] vom 12. Dezember 
2007  [5. IV-Revision  und  Intertemporalrecht]  und  Urteil  des  Bun-
desverwaltungsgerichts [BVGer] C-5509/2008 vom 2. September 2010 
E. 2.2). 

4.  

4.1 Vorliegend ist unbestritten und aus den Akten ersichtlich, dass der 
Beschwerdeführer  lediglich während 28 Monaten in  der  Schweiz  ge-
arbeitet hat. Nach dem Recht der 5. IV-Revision hätte der Beschwer-
deführer somit  mangels Erfüllung der Mindestbeitragszeit  keinen An-
spruch  auf  eine  Rente.  Gemäss  Art. 45  Abs. 1  der  Verordnung 
Nr. 1408/71  berücksichtigt  der  zuständige  Träger  des  Mitgliedstaats, 
soweit  erforderlich,  die  nach  den  Rechtsvorschriften  jedes  anderen 
Mitgliedstaats zurückgelegten Versicherungs- oder Wohnzeiten, als ob 

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es sich um nach den von ihm anzuwendenden Rechtsvorschriften zu-
rückgelegte Zeiten handelte. Somit sind vorliegend die vom Beschwer-
deführer  in  Österreich  zurückgelegten  Zeiten  zu  berücksichtigen, 
weshalb die Mindestbeitragszeit erfüllt ist.

4.2 Der Rentenanspruch nach Artikel 28 entsteht nach den Vorschrif-
ten  der  4. IV-Revision frühestens in  dem Zeitpunkt,  in  dem der  Ver-
sicherte mindestens zu 40 % bleibend erwerbsunfähig (Art.  7 ATSG) 
geworden ist (Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG [4. IV-Revision, AS 2003 3837]) 
oder  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch  durch-
schnittlich mindestens zu 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen 
war (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG [4. IV-Revision]). Nach den Bestimmungen 
der 5. IV-Revision haben Anspruch auf eine Rente Versicherte, die ihre 
Erwerbsfähigkeit  oder die Fähigkeit,  sich im Aufgabenbereich zu be-
tätigen,  nicht  durch  zumutbare  Eingliederungsmassnahmen  wieder 
herstellen,  erhalten  oder  verbessern  können,  während  eines  Jahres 
ohne  wesentlichen  Unterbruch  durchschnittlich  mindestens  40%  ar-
beitsunfähig  (Art. 6  ATSG)  gewesen  sind  und  nach  Ablauf  dieses 
Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 
lit. a bis c IVG [5. IV-Revision]).

4.3 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  als  Folge  von  Geburtsge-
brechen,  Krankheit  oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss Art.  7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit  verursachte  und nach zumutbarer  Behandlung und Einglie-
derung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglich-
keiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. 
Arbeitsunfähigkeit  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der  körperli -
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teil -
weise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumut-
bare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tä-
tigkeit  in  einem anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

4.4 Versicherte  haben Anspruch auf  eine Viertelsrente,  wenn sie zu 
mindestens 40 Prozent invalid sind, bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 50 Prozent besteht  ein Anspruch auf  eine halbe Rente,  bei  
mindestens 60 Prozent auf eine Dreiviertelsrente und bei mindestens 
70 Prozent auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 1 IVG [4. IV-Revision] 

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respektive  Art. 28  Abs. 2  IVG  [5. IV-Revision]).  Gemäss  Art. 28 
Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditätsgrad von weniger 
als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an Versicherte ausgerichtet, 
die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der 
Schweiz haben, soweit nicht völkerrechtliche Vereinbarungen eine ab-
weichende Regelung vorsehen, was für Staaten der EU der Fall ist.

4.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren 
ist  es,  den  Gesundheitszustand  zu  beurteilen  und  dazu  Stellung zu 
nehmen,  in  welchem Umfang und gegebenenfalls  bezüglich  welcher 
Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte 
sind sodann  eine wichtige  Grundlage für  die  Beurteilung der  Frage, 
welche  Arbeitsleistungen  dem Versicherten  konkret  noch  zugemutet 
werden  können  (BGE 125 V 256  E. 4,  115 V 134  E. 2;  AHI-Praxis 
2002, S. 62, E. 4b/cc).

4.5.1 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel  zu  würdigen  sind.  Für  das  gesamte  Verwaltungs-  und  Be-
schwerdeverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. 
Danach  haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte 
die Beweise frei, das heisst ohne förmliche Beweisregeln, sowie um-
fassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet für das Gericht, 
dass es alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv 
zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unter -
lagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches 
gestatten. Insbesondere darf  es bei  einander  widersprechenden me-
dizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf 
die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 

4.5.2 Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arztberichtes  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all -
seitigen  Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in 
der  Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Be-

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weismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht  oder als Gutachten (vgl. dazu 
das Urteil I 268/2005 des Bundesgerichts [BGer] vom 26. Januar 2006 
E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien  Beweiswürdigung  als  vereinbar,  Richtlinien  für  die  Beweis-
würdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114 E. 3b; Urteil I 128/98 des BGer vom 24. Januar 2000 E. 3b). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Beobachtungen 
und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat -
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen 
gelangen,  bei  der  Beweiswürdigung volle  Beweiskraft  zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Experti -
se  sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb,  mit  weiteren Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden Ärzte  schliesslich sind aufgrund deren auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein prakti-
zierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Urteil 
I 655/05 des BGer vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 
Urteil 9C_24/2008 des BGer vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2).

4.5.3 Berichten  und  Gutachten  versicherungsinterner  Ärzte  kommt 
Beweiswert  zu,  sofern  sie  als  schlüssig  erscheinen,  nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei  sind und keine Indizien ge-
gen ihre Zuverlässigkeit besteht. Die Tatsache allein, dass der befragte 
Arzt  in  einem  Anstellungsverhältnis  zum  Versicherungsträger  steht, 
lässt  nicht  schon  auf  mangelnde  Objektivität  und  auf  Befangenheit  
schliessen.  Es  bedarf  vielmehr  besonderer  Umstände,  welche  das 
Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begrün-
det erscheinen lassen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen).

5.
Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IVSTA das Leistungsbegehren des 
Beschwerdeführers zu Recht abgewiesen hat.

5.1  

5.1.1 Gemäss  Gesamtgutachten  von  Dr. med. A._______,  Facharzt 
für innere Medizin, vom 27. Oktober 2008 leide der Beschwerdeführer 

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insbesondere  an  Bluthochdruck  (Hauptdiagnose),  ausgeprägtem 
Nikotinkonsum  mit  Verdacht  auf  Raucherbronchitis,  Übergewicht, 
Gichtschüben (anamnestisch) und Tinnitus. Ferner bestünden ein Zu-
stand  nach  behandeltem  depressiven  Syndrom  ohne  aktuelle  Hin-
weise auf höhergradige Depressivität sowie ein Zustand nach Schild-
drüsenfunktionsstörung. Beim Beschwerdeführer liege in seiner frühe-
ren Tätigkeit als Bankangestellter keine Arbeitsunfähigkeit vor, da ihm 
leichte bis fallweise schwere Arbeiten zumutbar seien.

5.1.2 Dem  Attest  von  Dr. med. B._______,  Facharzt  für  Psychiatrie 
und Neurologie, vom 21. November 2008 ist zu entnehmen, dass der 
Beschwerdeführer  wegen  einer  Depression  bei  ihm  in  Behandlung 
stehe, seit fünf Jahren arbeitslos sei und eine Rente aus fachärztlicher 
Sicht  notwendig  sei,  zumal  die  medikamentöse  Therapie  keine 
Besserung bringe. Der Arzt äussert sich jedoch nicht zum Beginn der 
beschriebenen Beeinträchtigung.

5.1.3 Dr. med. C._______,  Facharzt  für  Lungenheilkunde,  diagnosti-
ziert  radiologisch  Hinweise  auf  das  Vorliegen  eines  Lungen-
emphysems, äussert sich im Attest vom 29. November 2008 aber nicht 
zu einer allfälligen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit.

5.1.4 Gemäss den Feststellungen von Dr. med. D._______,  Facharzt 
für Psychiatrie und Neurologie sowie Psychotherapeut,  vom 29. April 
2009  liege  beim  Beschwerdeführer  seit  1. Oktober  2008  eine  Ein-
schränkung  der  Arbeitsfähigkeit  zufolge  chronischer  Dysthymie  be-
ziehungsweise einer chronischen depressiven Entwicklung leichter bis 
mittelgradiger  Ausprägung  mit  teilweiser  Biorhythmusstörung,  ohne 
Zeichen  einer  psychovegetativen  Dekompensation  vor.  Die  Arbeits-
fähigkeit sei zur Zeit pro Tag auf vier Stunden beschränkt, könne aber 
durch Inanspruchnahme einer Therapie gesteigert werden.

5.1.5 Dr. med. univ. E._______, Facharzt für innere Medizin, attestiert 
dem  Beschwerdeführer  in  seinem  Gutachten  vom  17. März  2009 
Bluthochdruck, das Vorliegen von Hinweisen auf eine koronare Herzer-
krankung, knotige Schilddrüsenvergrösserung mit kaltem Knoten links, 
eine Steatosis  hepatis  mit  Entzündung bei  Adipositas,  eine mässige 
chronische Ventilationsstörung bei  langjährigem Nikotinabusus sowie 
rezidivierende  Gichtanfälle  bei  Harnsäureerhöhung.  Insgesamt  liege 
eine volle Arbeitsfähigkeit für leichte bis fallweise mittelschwere Tätig-
keiten vor.

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5.1.6 Dem Gutachten von Dr. med. F._______, Facharzt für Urologie, 
vom  9. September  2009  sind  als  Diagnosen  ein  Zustand  nach 
suspekter  PSA Relation  (biopsiebedürftig),  ein  derzeit  erhöhtes  Ge-
samt-PSA (kontrollbedürftig), ein suspekter MRT-Befund, eine diskrete 
Blutfarbstoffbeimengung im Harn ohne eindeutige Blutkörperchen im 
Sediment,  ein  beidseitiger  Leistenbruch  sowie  ein  erhöhter  Anti -
streptolysintiter zu entnehmen. Gemäss dem Gutachter hätten die Dia-
gnosen keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit.

5.1.7 Gestützt  auf  die vorliegend aufgeführten ärztlichen Unterlagen 
kommt  auch  Dr. med. G._______,  Facharzt  für  Allgemeinmedizin,  in 
seinen diversen Stellungnahmen zum Schluss, der Beschwerdeführer 
sei  für  leichte  bis  mittelschwere  Arbeiten  voll  arbeitsfähig,  da  keine 
schwerwiegenden Beeinträchtigungen bestünden.

5.2 Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die meisten Ärzte 
den  Beschwerdeführer  grundsätzlich  für  arbeitsfähig  halten.  Die 
beiden  Psychiater,  Dr. med. B._______  und  Dr. med. D._______, 
bestätigen zwar das Vorliegen gewisser Einschränkungen der Arbeits-
fähigkeit des Beschwerdeführers aus psychiatrischer Sicht, allerdings 
erst  ab  Oktober  2008.  Da  die  Gutachten  hauptsächlich  von 
nichtbehandelnden  Ärzten,  welche  von  der  österreichischen  Ver-
sicherung  beauftragt  worden  sind,  erstellt  wurden,  können  die  Gut-
achten nur  über  die  aktuelle  Situation,  nicht  aber  über  einen mögli -
cherweise  weit  zurückliegenden  Beginn  der  gesundheitlichen  Be-
eintächtigungen  Auskunft  geben. Obwohl  in  den  Akten  Hinweise  für 
Einschränkungen psychischer Natur aus dem Jahr 2003 vorliegen, ist 
aufgrund der vorliegenden Akten nicht mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit  davon  auszugehen,  dass  diese  Einschränkungen  über  die 
Jahre in einem im invalidenversicherungsrechtlich relevanten Ausmass 
angedauert  haben,  zumal  der  Beschwerdeführer  gemäss  eigenen 
Angaben zwischen 2003 und 2008 nicht in psychiatrischer Behandlung 
stand und deshalb auch keine entsprechenden ärztlichen Bescheini-
gungen  vorliegen.  Hinzu  kommt,  dass  der  Beschwerdeführer  auch 
nach  dem  Verlust  seiner  Stelle  im  November  2002  in  Österreich 
Arbeitslosengeld  bezogen  hat  und  dies  ebenfalls  als  Hinweis  anzu-
sehen ist, dass er damals arbeitsfähig gewesen ist. Es ist davon aus-
zugehen, dass die psychischen Beeinträchtigungen des Beschwerde-
führers  vor  Oktober  2008  nicht  in  einem  erheblichen,  die  Arbeits-
fähigkeit beeinträchtigenden Ausmass bestanden haben und somit das 
Wartejahr  erst  im Oktober  2008 mit  der  Feststellung der  Einschrän-

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kung der  Arbeitsfähigkeit  auf  vier  Stunden pro  Tag (vgl. die  Bestäti-
gung  von  Dr. med. D._______)  zu  laufen  begonnen  hat.  Der  Ren-
tenanspruch könnte  somit  erst  ab 1. Oktober  2009 nach Ablauf  des 
Wartejahres  mit  einer  durchschnittlichen  Arbeitsunfähigkeit  von  40% 
entstehen. Da vorliegend im Zeitpunkt der Verfügung (5. Mai 2009) das 
Wartejahr  noch nicht  abgelaufen  war,  hat  die  IVSTA das Leistungs-
begehren  des  Beschwerdeführers  zu  Recht  abgewiesen  (vgl.  E. 3.2 
hievor).

Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der Beschwerdeführer 
die Voraussetzungen für  die Gewährung einer Invalidenrente im Ver-
fügungszeitpunkt  nicht  erfüllt  hat,  weshalb  die  Beschwerde  abzu-
weisen und die angefochtene Verfügung zu bestätigen ist.

6.  

6.1 Die  Verfahrenskosten  sind  bei  Streitigkeiten  um  die  Bewilligung 
oder  die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  nach  dem  Verfahrensauf-
wand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200-1'000 Fran-
ken festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Verfahren 
sind  die  Verfahrenskosten  auf  Fr. 400.--  festzusetzen  und  dem  Be-
schwerdeführer  als  unterlegene Partei  aufzuerlegen. Die Verfahrens-
kosten sind mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.

6.2 Der  obsiegenden  Partei  kann  von  Amtes  wegen  oder  auf  Be-
gehren eine Entschädigung für  ihr  erwachsene notwendige und ver-
hältnismässig  hohe  Kosten  zugesprochen  werden  (Art. 64  Abs. 1 
VwVG). Als Bundesbehörde hat die IVSTA jedoch keinen Anspruch auf 
Parteientschädigung (Art. 7  Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 
2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesver-
waltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2,  in  der  Fassung  vom  1. April 
2010]).

Der unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Partei -
entschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6, 6004 Luzern, Beschwerde in  öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff.,  90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung 
mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der an-
gefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art. 42 
BGG).

Versand: 

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