# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9e76df08-6e54-5d46-97b0-a12b274623b7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-03-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.03.2024 C-2179/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2179-2021_2024-03-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2179/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  6 .  M ä r z  2 0 2 4   

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiberin Nadja Francke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG in Liquidation,  

vertreten durch Konkursamt des Kantons B._______  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,   

 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Beitragsverfügung und Aufhebung Rechtsvorschlag 

(Verfügung vom 18. März 2021). 

 

 

 

C-2179/2021 

 

Seite 2 

 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz) mit Beitragsverfü-

gung vom 18. März 2021 die A._______ AG als Arbeitgeberin anwies, ihr 

den Betrag von Fr. (…) zuzüglich Zins von 5 % zu bezahlen, den in der 

Betreibung Nr. (…) des Betreibungsamts C._______ gegen die Betreibung 

dieser Forderung (Fr. […] zuzüglich Zins zu 5% seit […] 2019) von ihr er-

hobenen Rechtsvorschlag aufhob und sie weiter anwies, ihr die Betrei-

bungskosten von Fr. 100.- zu bezahlen,  

dass die A._______ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) gegen diese 

Verfügung mit Eingabe vom 7. Mai 2021 (act. 1) beim Bundesverwaltungs-

gericht Beschwerde erhob und die vollumfängliche Aufhebung der Verfü-

gung beantragt hat, 

dass der von der Beschwerdeführerin einverlangte Kostenvorschuss von 

Fr. 1'500.- in der Höhe der mutmasslichen Verfahrenskosten am 14. Juni 

2021 fristgerecht bei der Gerichtskasse einging,  

dass ein doppelter Schriftenwechsel durchgeführt und dieser mit verfah-

rensleitender Verfügung vom 23. Februar 2022 vorbehältlich weiterer In-

struktionsmassnahmen abgeschlossen wurde, 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG; SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) beurteilt, sofern, wie 

vorliegend, keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist, 

dass zu den anfechtbaren Verfügungen jene der Auffangeinrichtung gehö-

ren, da diese im Bereich der beruflichen Vorsorge öffentlich-rechtliche Auf-

gaben des Bundes erfüllt (vgl. Art. 60 Abs. 2 Bst. a und Art. 60 Abs. 2bis des 

Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlas-

senen- und Invalidenvorsorge [BVG, SR 831.40]) und sie somit zu den Vor-

instanzen des Bundesverwaltungsgerichts gehört (vgl. Art. 54 Abs. 4 BVG 

und Art. 33 Bst. h VGG); eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme ist 

vorliegend nicht gegeben (vgl. Art. 32 VGG), sodass das Bundesverwal-

tungsgericht zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist, 

C-2179/2021 

 

Seite 3 

 

dass über die Beschwerdeführerin mit Entscheid des Bezirksgerichts 

D._______ vom 10. Oktober 2022 der Konkurs eröffnet wurde,  

dass das für die Durchführung des Konkursverfahrens zuständige Kon-

kursamt mit Eingabe vom 10. August 2023 um Sistierung des vorliegenden 

Verfahrens sowie um Einsicht in die Prozessakten ersucht hat,  

dass das vorliegende Verfahren mit Zwischenverfügung vom 30. August 

2023 bis auf Weiteres sistiert, der Konkursverwaltung antragsgemäss Ein-

sicht in die Akten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens gewährt und 

diese ersucht wurde, zu gegebener Zeit über den Entscheid betreffend 

Fortführung des von der Beschwerdeführerin beim Bundesverwaltungsge-

richt angehobenen Beschwerdeverfahrens in Kenntnis zu setzen,  

dass das Konkursamt dem Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 

14. Februar 2024 mitgeteilt hat, dass die Konkursverwaltung auf Beschluss 

der Gläubiger hin auf die Fortführung des Prozesses verzichtet und die 

Forderung in der 1. Klasse des Kollokationsplans anerkennt,  

dass das Konkursamt zugleich ausführte, dass kein Gläubiger die Einräu-

mung des Rechts zur Fortführung des Prozesses zur Abtretung i.S. von 

Art. 260 SchKG verlangt habe, womit die Forderung rechtskräftig aner-

kannt und der vorliegende Prozess als gegenstandslos abgeschrieben 

werden könne,  

dass die Sistierung des Verfahrens aufgehoben wurde und die Vorinstanz 

mit Eingabe vom 1. März 2024 mitteilte, mit der Abschreibung des Be-

schwerdeverfahrens einverstanden zu sein, 

dass das Beschwerdeverfahren daher infolge Verzichts der Konkursmasse 

und der Gläubiger auf die Weiterführung im einzelrichterlichen Verfahren 

als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a 

VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]),  

C-2179/2021 

 

Seite 4 

 

dass die Gerichtskosten gemäss Art. 262 SchKG keine Masseschulden 

sind, sondern gewöhnliche Konkursforderungen darstellen, weshalb sie 

nicht zu Lasten der Konkursmasse, sondern der Konkursitin gehen (vgl. 

Urteil des BGer 4A_650/2011 vom 27. Februar 2013), 

dass die Verfahrenskosten somit der Beschwerdeführerin dem Verfahren-

sausgang entsprechend aufzuerlegen sind,  

dass Vorinstanzen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 Abs. 2 

VwVG), 

dass im vorliegenden Verfahren die in Betreibung gesetzte Forderung nicht 

mehr im Streit liegt und es sich deshalb rechtfertigt, die Kosten für das Ver-

fahren vor Bundesverwaltungsgericht auf Fr. 750.– festzusetzen 

(vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 6 Bst. a VGKE),  

dass demzufolge der Beschwerdeführerin Verfahrenskosten von Fr. 750.– 

aufzuerlegen sind, dass dieser Betrag dem Kostenvorschuss zu entneh-

men ist und der Restbetrag von Fr. 750.– der Beschwerdeführerin nach 

Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückzuerstatten ist,  

dass weder der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin noch der 

Vorinstanz eine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 

VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE). 

 

 

 

 

(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

  

C-2179/2021 

 

Seite 5 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird infolge Verzichts der Konkursmasse und 

der Gläubiger auf Weiterführung des Prozesses abgeschrieben. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.- werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag wird dem Kostenvorschuss entnommen. Der Restbe-

trag von Fr. 750.– wird der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Entscheides zurückerstattet.  

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz. 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiberin: 

Christoph Rohrer Nadja Francke 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

C-2179/2021 

 

Seite 6 

 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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