# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72d2fe75-3103-51ed-b053-ba4bcb25933e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.08.2010 C-2308/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2308-2008_2010-08-09.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2308/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, Richterin Elena Avenati-
Carpani, 
Gerichtsschreiberin Susanne Genner.

Z._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Vorinstanz.

Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2308/2008

Sachverhalt:

A.
Die  am  (...)  1950  geborene  Beschwerdeführerin  kosovarischer  Na-
tionalität reiste im Jahr 1986 in die Schweiz ein (vgl. Anmeldung zum 
Bezug von IV-Leistungen für Erwachsene vom 4. Februar 2006, act. 8 
Ziff. 4). Vom 28. Juli 1997 bis zum 28. Februar 2000 arbeitete sie als 
Aushilfsarbeiterin sporadisch in einer Wäscherei (vgl. Fragebogen für 
Arbeitgebende  vom  28.  August  2006,  unterzeichnet  am  24.  Januar 
2007,  act.  16).  Im  April  2000  kehrte  die  Beschwerdeführerin  nach 
Kosovo zurück und war seither nicht mehr arbeitstätig. 

B.
Mit undatiertem, formlosem Gesuch (act. 1), eingegangen bei der Vor-
instanz  am  8.  Dezember  2005,  sowie  mit  Formulargesuch  vom  4. 
Februar 2006 (act. 8), eingegangen bei der Vorinstanz am 14. Februar 
2007,  meldete  sich  die  Beschwerdeführerin  zum  Bezug  von 
Leistungen  der  Invalidenversicherung  an. Als  gesundheitliche Beein-
trächtigungen  gab  sie  "Wirbel  und  Bauchschmerzen, 
Einkleidenschwierigkeiten,  häufige  Ohnmächte,  Schwindel,  Kopf-
schmerzen ab Krankheit 1987" an. 

C.
Die  Vorinstanz  zog  im  Rahmen  der  Instruktion  u.a.  folgende  Unter-
lagen zu den Akten:

• Fragebogen  für  die  im  Haushalt  tätigen  Versicherten  vom 20. Dezember 
2005, unterzeichnet am 4. Februar 2006 (act. 5),

• Fragebogen für  den Versicherten vom 20. Dezember 2005,  unterzeichnet 
am 4. Februar 2006 (act. 6),

• Fragebogen  für  Arbeitgebende  vom  28.  August  2006,  unterzeichnet  am 
24. Januar 2007 (act. 16),

• Entlassungsschein  mit  Epikrise  der  Klinik  für  Geburtshilfe-Gynäkologie, 
X._______, vom 30. November 2005, unterzeichnet von Assoc. Prof. Dr. S. 
O._______ (act. 17, übersetzt in act. 18),

• Entlassungsschein des Krankenhauses Y._______, Abteilung für Chirurgie, 
vom  25.  April  2005,  unterzeichnet  von  Dr.  V._______,  Chirurg,  und  Dr. 
H._______, Internist (act. 19, übersetzt in act. 20),

• Verordnung  vom  30.  November  2005  zur  hisopathologischen,  onko-
logischen  und  zytologischen  Untersuchung  der  histopathologischen  Ge-
schwulstpoliklinik,  unterzeichnet  von  Dr.  K._______,  Pathologe-Onkologe 
(act. 22, übersetzt in act. 23),

• Arztbericht des Regionalkrankenhauses Y._______, Chirurgische Abteilung, 
vom 19. Januar  2006,  unterzeichnet  von Dr. V._______,  Chirurg,  und Dr. 
H._______, Internist (act. 24, übersetzt in act. 25),

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• Bericht  der  Klinik  für  Nuklearmedizin  und  Radio-Onkologie,  Stadtspital 
J._______, vom 10. April 1996, unterzeichnet von Dr. F._______, Oberarzt, 
und Dr. G._______, Assistenzarzt (act. 26),

• Operationsbericht von Dr. med. S._______, Spezialarzt FMH für Chirurgie, 
vom 6. Mai 1996 (act. 27),

• Austrittsbericht  von  Dr.  med.  S._______,  Spezialarzt  FMH für  Chirurgie, 
vom 4. Juni 1996 (act. 28),

• Laborberichte  von  Dr.  med.  B._______,  Allgemeinpraxis,  vom  29. 
September 1997, 29. Juni 1998 und 14. Juli 1998 (act. 29),

• Auszug  aus  Krankengeschichte  vom  6.  September  2006,  erstellt  von 
Dr. med. B._______, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH (act. 32).

D.
Im Schlussbericht  des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) Rhone 
vom 1. Mai  2007 (act. 34) gab Dr. D._______ in der  Rubrik  "Haupt-
diagnose <Gesundheitsschaden mit  ICD-Code>" keine Diagnose an. 
Er  nannte  folgende  Nebendiagnosen  ohne  Auswirkung  auf  die 
Arbeitsfähigkeit:

• "St. N. Strumaoperation
• St. n. Hysterektomie
• St. n. Op. einer Bauchwandhernie".

Dr. D._______  stellte  eine  Arbeitsunfähigkeit  von 0  % fest.  Die  Ver-
sicherte  habe  sich  während  des  Aufenthaltes  in  der  Schweiz  einer 
Strumektomie (operative Entferung von Schilddrüsengewebe bei  ver-
grösserter Schilddrüse) unterziehen müssen und sei danach mit Thy-
roxin therapiert worden. In dieser Zeit seien Bauchbeschwerden ohne 
anatomisches Korrelat  sowie  Gelenksbeschwerden aufgetreten. Eine 
Zuweisung an den Spezialisten sei ohne Resultat geblieben. In Kosovo 
sei  eine  Hysterektomie  (Entfernung  der  Gebärmutter)  vorgenommen 
worden, danach sei eine Bauchwandhernie operiert worden mit gutem 
Verlauf. Wegen der operierten Bauchwandhernie solle die Versicherte 
keine schweren Gewichte tragen; dies sei in ihrer Tätigkeit  (Aushilfs-
arbeiterin,  Bedienung  einer  Faltmaschine)  auch  nicht  der  Fall  ge-
wesen. Ansonsten gebe es keinen Grund für eine Invalidität.

E.
Mit  Vorbescheid vom 16. Mai 2007 (act. 35) teilte die Vorinstanz der 
Beschwerdeführerin mit, es liege keine rentenbegründende Invalidität 
vor, weshalb das Leistungsbegehren abgewiesen werden müsse. 

F.
Mit Eingabe vom 8. Juni 2007 (act. 37) erhob die Beschwerdeführerin 
gegen den Vorbescheid vom 16. Mai  2007 Einwand. Sie legte einen 

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Bericht  des  Internisten  Dr.  H._______  vom  4.  Juni  2007  (act.  39,  
übersetzt  in  act.  40)  sowie  einen Facharztbericht  des  Chirurgen Dr. 
V._______ vom 4. Juni 2007 (act. 41, übersetzt in act. 42) bei. 

G.
Mit Stellungnahme des RAD Rhone vom 19. Juli 2007 (act. 44) gab Dr. 
D._______ wiederum keine Hauptdiagnose an. Neu nannte er folgende 
Nebendiagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:

• "Chron. Lumbalgie, ev. Coxarthrose M54.4
• Unklare Störung der Hirnfunktion".

Die  Situation,  welche  invalidisierend  sein  könnte,  werde  von  dem 
Chirurgen  völlig  ungenügend  beschrieben,  indem keine  Ausfälle  er-
wähnt  würden. Beschwerden  habe die  Versicherte  schon immer  ge-
habt,  diese  seien  ihrem damaligen  Hausarzt  in  der  Schweiz  jedoch 
nicht  invalidisierend  erschienen.  Nun  würden  neu  geistige  Ver-
änderungen  erwähnt;  dies  könne  aber  nicht  von  einem  Chirurgen 
akzeptiert werden. Es sei deshalb notwendig, eine psychische Stand-
ortbestimmung vorzunehmen und zu diesem Zweck einen Arztbericht 
bei einem Neurologen oder Psychiater in Kosovo einzuholen.

H.
Auf  Aufforderung  der  Vorinstanz  vom  24.  Juli  2007  (act.  46)  hin 
reichten Dr. U._______, Neuropsychiater, und Dr. med. T._______ je 
ein Gutachten vom 3. September 2007 (act. 48, übersetzt in act. 52) 
bzw. vom 7. September 2007 (act. 49) ein. 

Dr. U._______  stellte  in  seinem Gutachten  vom 3. September  2007 
(act. 48, übersetzt in act. 52) eine rezidivierende Depression leichten 
Grades (F33.0 – ICD 10) sowie eine Somatisierungsstörung (F45.0 – 
ICD 10) fest. Die Kankheit sei chronisch und erfordere eine langfristige 
Behandlung.  Die  psychisch  bedingte  Arbeitsunfähigkeit  betrage  un-
gefähr  30  %. Aufgrund  des  körperlichen  und  aktuellen  psychischen 
Zustands  sei  hinsichtlich  der  Arbeitsfähigkeit  keine  nennenswerte 
Bersserung zu erwarten.

Dr. med. T._______ integrierte  Dr. U._______s Untersuchungsergeb-
nisse in sein Gutachten vom 7. September 2007 (vgl. act. 49 Ziff. 4). Im 
Zusammenhang  mit  der  von  ihm  durchgeführten  physikalischen 
Untersuchung (vgl. act. 49 Ziff. 3) erwähnte Dr. med. T._______ einen 
Bodymass-Index  von  36.06  und  ein  Krampfadernsyndrom in  beiden 

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Unterschenkeln. Als Diagnosen nannte er einen arteriellen Bluthoch-
druck sowie das erwähnte Krampfadernsyndrom. Zur Arbeitsfähigkeit 
äusserte Dr. med. T._______ sich nicht, wiederholte jedoch in seiner 
Zusammenfassung,  die  Arbeitsunfähigkeit  der  Beschwerdeführerin 
betrage aus psychologischer Sicht um die 30 %.

Der  von  der  Vorinstanz  konsultierte  Dr. D._______  würdigte  die  Er -
gebnisse  der  Untersuchungen  im  Bericht  des  RAD  Rhone  vom 28. 
Februar  2008 (act. 58)  wie  folgt:  Im psychiatrischen Bericht  von Dr. 
U._______ vom 3. September 2007 werde eine leichte Depression mit 
somatischen  Symptomen  erwähnt.  Der  Einschätzung  der  Arbeitsun-
fähigkeit von 30 % könne gefolgt werden. Eine Dysthymie habe schon 
immer bestanden; dies sei vom ehemaligen behandelnden Arzt in der 
Schweiz  auch  als  Rentenbegehren  verstanden  worden.  Dr.  med. 
T._______ habe noch einen allgemeinen Status durchgeführt und den 
Bericht des Psychiaters übersetzt bzw. übernommen. Es würden keine 
weiteren invalidisierenden körperlichen Probleme erwähnt. 

Als Hauptdiagnose nannte Dr. D._______

• "leichte rezidiv. Depression mit Somatisierung F32.01",

als Nebendiagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

• "Chron. Lumbalgie M54.4" 

und als Nebendiagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit

• "Hypertonie
• Varicosis
• Adipositas
• St. n. Hysterektomie
• St. n. Op. Bauchwandhernie
• St. n. Strumaoperation". 

Die  Arbeitsunfähigkeit  betrage  sowohl  in  der  bisherigen  als  auch  in 
einer angepassten Tätigkeit 30 % ab November 2007.

I.
Mit  Verfügung  vom 6.  März  2008  (act.  59)  wies  die  Vorinstanz  das 
Leistungsbegehren ab. Zur Begründung gab sie an, trotz der Gesund-
heitsbeeinträchtigung  sei  eine  dem Gesundheitszustand  angepasste 
Tätigkeit nach wie vor in rentenausschliessender Weise zumutbar. Es 

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liege daher keine Invalidität vor, welche einen Rentenanspruch zu be-
gründen vermöge.

J.
Gegen  diese  Verfügung  erhob  die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe 
vom  2.  April  2008,  der  kosovarischen  Post  übergeben  am  4.  April  
2008,  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  mit  den  sinn-
gemässen Anträgen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, es 
sei eine Begutachtung in der Schweiz durchzuführen und ihr sei eine 
ganze Invalidenrente zuzusprechen.

Mit Beschwerdeergänzung vom 7. April 2008 reichte die Beschwerde-
führerin  einen  Bericht  des  behandelnden  Arztes  Dr. sci. A._______, 
Internist-Kardiologe, vom 7. April 2008 ein.

K.
Mit  Vernehmlassung  vom 25.  Juni  2008  schloss  die  Vorinstanz  auf 
Abweisung der Beschwerde. Der beurteilende RAD-Arzt sei aufgrund 
der in Kosovo durchgeführten Begutachtung zum Ergebnis gekommen, 
dass  die  generelle  30  %ige  Arbeitsunfähigkeit  seit  November  2007 
vorliege. Der im Beschwerdeverfahren nachgereichte Facharztbericht 
enthalte lediglich bekannte Diagnosen, so dass mangels neuer Sach-
verhaltselemente  die  Beurteilung  der  Arbeitsunfähigkeit  unverändert 
bleibe.

L.
Mit  Replik  vom  17.  Juli  2008,  eingereicht  beim  Schweizerischen 
Bundesgericht  und  dem  Bundesverwaltungsgericht  übermittelt  mit 
Schreiben vom 29. Juli  2008,  hielt  die  Beschwerdeführerin  an  ihren 
Anträgen fest. Zum Beweis legte sie ein Attest von Dr. I._______ vom 
11. Juli 2008 vor, in dem dieser bescheinigte, dass die Beschwerde-
führerin  die  Arztpraxis  am 1. Juli  2008  infolge einer  febrilen  Angina 
aufgesucht habe und mit Antibiotika, Antipyreticum und Vitaminen be-
handelt worden sei.

M.
Mit Duplik vom 13. August 2008 bestätigte die Vorinstanz ihren Antrag 
auf Abweisung der Beschwerde. Aus dem neu eingereichten ärztlichen 
Attest ergäben sich keine neuen Gesichtspunkte. Somit bleibe es bei 
der  Feststellung,  dass  die  Beschwerdeführerin  aufgrund  der  vor-
gebrachten  Leiden  eine  30  %ige  generelle  Arbeitsunfähigkeit  seit 
November 2007 aufweise. 

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N.
Der mit Zwischenverfügung vom 2. Juli  2008 einverlangte Kostenvor-
schuss wurde am 16. Juli  2008 bezahlt. Der Schriftenwechsel wurde 
mit Verfügung vom 22. August 2008 geschlossen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das  Bundesverwaltungsgericht  prüft  von  Amtes  wegen,  ob  die 
Prozessvoraussetzungen  vorliegen  und  auf  eine  Beschwerde  einzu-
treten ist (BVGE 2007/6 E. 1 mit Hinweisen).

1.1 Anfechtungsgegenstand bildet  die Verfügung der Vorinstanz vom 
6.  März  2008  (act.  59).  Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundes-
verwaltungsgericht unter Vorbehalt der in Art. 32 VGG genannten Aus-
nahmen Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art.  5  des  Bundes-
gesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021), welche von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG 
erlassen wurden. 

Der  angefochtene  Entscheid  ist  als  Verfügung  im  Sinn  von  Art.  5 
Abs. 1 Bst. c VwVG zu qualifizieren, und eine Ausnahme im Sinn von 
Art. 32 VGG liegt nicht vor. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist 
eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG. Gemäss Art. 69 Abs. 1 
Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenver-
sicherung (IVG, SR 831.20) sind die Verfügungen der IV-Stelle für Ver-
sicherte im Ausland direkt beim Bundesverwaltungsgericht anfechtbar. 
Dieses ist somit für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde zu-
ständig.

1.2 Die Beschwerdeführerin hat am Verfahren vor der Vorinstanz teil-
genommen. Sie ist durch die angefochtene Verfügung besonders be-
rührt und hat an deren Aufhebung oder Änderung ein schutzwürdiges 
Interesse im Sinn von Art. 59 ATSG. Sie ist  daher zur Beschwerde-
führung legitimiert.

1.3 Die angefochtene Verfügung trägt das Datum vom 6. März 2008; 
sie  wurde  ohne  Zustellnachweis  verschickt.  Die  Beschwerdeführerin 
gibt  als  Datum  des  Erhalts  den  1.  April  2008  an.  Der  Zustellungs-
beweis obliegt der Verwaltung (vgl. Urteil des Bundesgerichts I 218/04 
vom 31. August 2004 E. 5.1; UELI KIESER,  Das Verwaltungsverfahren in 

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der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 166 RZ. 364  mit  Hinweisen). 
Da weder festgestellt werden kann, wann die Frist zur Einreichung der 
Beschwerde  zu  laufen  begonnen  hat,  noch,  wann  die  am  10.  April 
2008 beim Bundesverwaltungsgericht eingegangene Beschwerde der 
Schweizerischen Post übergeben wurde, ist auf die Angaben der Be-
schwerdeführerin  abzustellen.  Die  Beschwerde  gilt  somit  als  frist -
gemäss eingereicht im Sinn von Art. 60 Abs. 1 ATSG. Der Kostenvor-
schuss wurde innert der gesetzten Frist bezahlt, und auch die Form-
erfordernisse gemäss Art. 52 Abs. 1 VwVG sind erfüllt, so dass auf die 
Beschwerde einzutreten ist.

2.
Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist im 
Folgenden, ob die Vorinstanz das Gesuch der Beschwerdeführerin um 
Zusprechung einer Invalidenrente zu Recht abgewiesen hat. 

2.1 Mit  der  Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf  einer  unrichtigen  oder  unvollständigen  Feststellung  des  rechts-
erheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). Die 
Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei nicht arbeitsfähig und habe 
daher Anspruch auf eine ganze Rente. Damit rügt sie sinngemäss die 
unrichtige  bzw.  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen 
Sachverhalts sowie die Verletzung von Bundesrecht.

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Aufl.,  Bern  1983, 
S. 212). 

3.
Nach  der  Rechtsprechung  des  Schweizerischen  Bundesgerichts  ist 
der  rechtserhebliche  Sachverhalt im  Beschwerdeverfahren  vor  dem 
Sozialversicherungsgericht  nach  den  tatsächlichen  Verhältnissen  zur 
Zeit  des  Erlasses der  angefochtenen Verfügung  zu beurteilen  (BGE 
129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen, vgl. auch THOMAS LOCHER, Grundriss des 
Sozialversicherungsrechts,  3.  Aufl.,  Bern  2003,  S.  489  Rz.  20). 

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Vorliegend bildet somit das Datum der Verfügung vom 6. März 2008 
die zeitliche Grenze der gerichtlichen Überprüfung.

4.
Im Folgenden ist  darzulegen, welche Rechtsnormen im vorliegenden 
Verfahren zur Anwendung gelangen.

4.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  in  der  Regel  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung 
haben (BGE 130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen 
Übergangsbestimmungen. 

Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das VwVG findet  aufgrund von Art. 3  Bst. dbis VwVG jedoch 
keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG 
anwendbar ist. Nach Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen des ATSG 
auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversicherungen anwendbar, 
wenn  und  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  es  vor-
sehen. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG 
auf  die  Invalidenversicherung  (Art.  1a-26bis und  28-70)  anwendbar, 
soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG vor-
sieht.

4.2 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

4.2.1 Die  Beschwerdeführerin  ist  Staatsangehörige  der  Republik 
Kosovo.  Das  Abkommen  vom  8.  Juni  1962  zwischen  der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Föderativen  Republik 
Jugoslawien  über  Sozialversicherung  (SR  0.831.109.818.1,  in  Kraft 
seit  1.  März  1964)  galt  seit  der  Anerkennung  von  Kosovos  Un-
abhängigkeit  durch die Schweiz auch für  Kosovo als  Staat. Gemäss 
Art.  2  des  Abkommens  sind  Angehörige  der  Vertragsstaaten  in  den 
Rechten  und  Pflichten  aus  der  Bundesgesetzgebung  über  die  In-
validenversicherung  einander  gleichgestellt,  soweit  in  diesem  Ab-
kommen und seinem Schlussprotokoll nichts Abweichendes bestimmt 
ist.  Der  Schweizerische  Bundesrat  hat  am  16.  Dezember  2009  be-
schlossen, im Verhältnis zu Kosovo auf die Weiterführung derjenigen 
bilateralen  Abkommen  zwischen  der  Schweiz  und  der  Republik 

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Serbien zu verzichten,  welche  im Zeitpunkt  der  Unabhängigkeit  von 
Kosovo  in  Kraft  standen.  Der  Beschluss  sieht  vor,  dass  Leistungs-
begehren  bis  am  31.  März  2010  nach  den  Regelungen  des  Ab-
kommens,  spätere  Entscheide  aufgrund  des  innerstaatlichen  Rechts 
beurteilt werden. Im vorliegenden Fall kommen somit die Regelungen 
des Abkommens zur Anwendung.

Mangels einer einschlägigen abkommensrechtlichen Regelung ist die 
Ausgestaltung  des  Verfahrens  sowie  die  Prüfung  der  Anspruchs-
voraussetzungen  einer  schweizerischen  Invalidenrente  grundsätzlich 
Sache  der  innerstaatlichen  Rechtsordnung  (BGE  119  V  98  E. 3). 
Daraus folgt, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht 
den Leistungsanspruch der beschwerdeführenden Partei grundsätzlich 
nach den Regeln des schweizerischen Rechts zu beurteilen haben.

4.2.2 Der Anspruch auf eine Invalidenrente richtet sich nach den Be-
stimmungen  des  IVG und  der  zugehörigen  Verordnung  über  die  In-
validenversicherung  vom 17.  Januar  1961  (IVV,  SR  831.201)  sowie 
denjenigen  des  ATSG  und  der  zugehörigen  Verordnung  vom  11. 
September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts  (ATSV, SR 830.11). Am 1. Januar  2008 sind die  Änderungen 
des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV vom 28. 
September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155) in 
Kraft  getreten.  Ein  allfälliger  Leistungsanspruch  ist  für  die  Zeit  vor 
einem Rechtswechsel  aufgrund  der  bisherigen  und  ab  diesem Zeit -
punkt  nach  den  neuen  Bestimmungen zu  prüfen  (BGE 130  V  445). 
Demgemäss  sind  im vorliegenden  Fall  bis  zum 31. Dezember  2007 
das IVG und das ATSG in der Fassung vom 21. März 2003 und die IVV 
in der Fassung vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. 
AS 2003 3859, in Kraft vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007) 
anwendbar. Soweit  sich  der  Rentenanspruch auf  die  Zeit  nach  dem 
1. Januar 2008 bezieht, sind die Bestimmungen der erwähnten Erlasse 
in der seit diesem Datum geltenden Fassung anwendbar. 

5.
Anspruch auf eine ganze Rente besteht bei einem Grad der Invalidität 
von mindestens 70%, auf eine Dreiviertelsrente bei einem solchen von 
mindestens  60%,  auf  eine  halbe  Rente  bei  einem  solchen  von 
mindestens  50%  und  auf  eine  Viertelsrente  bei  einem  solchen  von 
mindestens 40% (bis zum 31. Dezember 2007: Art. 28 Abs. 1 IVG; ab 
1. Januar 2008: Art. 28 Abs. 2 IVG).

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Beträgt  der  Invaliditätsgrad  weniger  als  50%,  werden  die  ent-
sprechenden  Renten  nur  an  Versicherte  ausgerichtet,  die  ihren 
Wohnsitz  und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz 
haben  (bis  31.  Dezember  2007:  Art.  28  Abs. 1 ter IVG; ab  1.  Januar 
2008:  Art. 29  Abs.  4  IVG).  Nach  der  Rechtsprechung  des 
Schweizerischen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1 ter IVG (in der bis 
am 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) bzw. Art. 29 Abs. 4 
IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, sondern eine besondere 
Anspruchsvoraussetzung dar (BGE 121 V 264 E. 6c).

5.1 Art.  8  Abs.  1  ATSG definiert  "Invalidität"  als  die  voraussichtlich 
bleibende oder längere Zeit  dauernde ganze oder teilweise Erwerbs-
unfähigkeit. Gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG gelten volljährige Personen, 
die  vor  der  Beeinträchtigung  ihrer  körperlichen,  geistigen  oder 
psychischen  Gesundheit  nicht  erwerbstätig  waren  und  denen  eine 
Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, als invalid, wenn eine 
Unmöglichkeit  vorliegt,  sich  im  bisherigen  Aufgabenbereich  zu  be-
tätigen. Die  Invalidität  kann  Folge  von Geburtsgebrechen,  Krankheit 
oder  Unfall  sein;  sie  gilt  als  eingetreten,  sobald  sie  die  für  die  Be-
gründung des Anspruchs auf  die jeweilige Leistung erforderliche Art 
und Schwere erreicht  hat  (Art.  4  IVG). Der  Begriff  der  Invalidität  ist 
somit nicht  nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern nach der 
Unfähigkeit,  Erwerbseinkommen zu  erzielen  oder  sich  im bisherigen 
Aufgabenbereich zu betätigen. Nach dem seit dem 1. Januar 2008 in 
Kraft  stehenden  Art.  7  Abs.  2  ATSG,  der  für  nichterwerbstätige 
Personen  sinngemäss  anwendbar  ist  (vgl. Art.  8  Abs. 3  letzter  Satz 
ATSG), sind für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähig-
keit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn 
sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

5.2 Arbeitsunfähigkeit  ist die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte,  volle  oder 
teilweise Unfähigkeit,  im bisherigen Beruf  oder  Aufgabenbereich  zu-
mutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

5.2.1 Die Vorinstanz hatte der Beschwerdeführerin am 20. Dezember 
2005 den Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten (act. 5) 
zugestellt,  den  die  Beschwerdeführerin  am  4.  Februar  2006  unter-

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zeichnete und sodann retournierte. Aus dem Fragebogen geht hervor, 
dass der Haushalt sich im Zeitpunkt der Befragung aus 7 erwachsenen 
Personen zusammensetzte und teilweise von der Beschwerdeführerin 
geführt  wurde. Im Exposé  zum Leistungsbegehren vom 14. Februar 
2007 (act. 33) vermerkte die Vorinstanz als Methode der Invaliditäts-
bemessung jedoch die allgemeine Methode im Sinn von Art. 16 ATSG. 
Diese Methode ist für erwerbstätige Versicherte anwendbar (Art. 28a 
Abs. 1 IVG). Aus den Akten geht somit nicht eindeutig hervor, ob die 
Vorinstanz die  Beschwerdeführerin  als  Erwerbstätige  oder  als  Nicht-
erwerbstätige zu behandeln gedachte. 

Die  Beschwerdeführerin  stand  während  insgesamt  2  Jahren  und  7 
Monaten  in  einem  Anstellungsverhältnis  (vgl.  Sachverhalt  Bst.  A). 
Nach den Akten zu schliessen übte sie weder in der Zeit davor noch 
danach eine Erwerbstätigkeit aus; das Gesuch um Zusprechung einer 
Invalidenrente reichte sie knapp 6 Jahre nach Aufgabe der Erwerbs-
tätigkeit ein.

Die Statusfrage wird nach dem hypothetischen Willen der betreffenden 
Person  und  unter  Berücksichtigung  der  konkreten  Umstände  beant-
wortet (BGE 133 V 504 E. 3.3; UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufla-
ge,  Zürich  Basel  Genf  2009,  Art.  8  Rz. 25). Wie  ausgeführt  hat  die 
Beschwerdeführerin  seit  ihrer  Rückkehr  nach  Kosovo  im  Jahr  2000 
gemäss den vorliegenden Akten keine Erwerbstätigkeit mehr ausgeübt 
und war als Hausfrau tätig. Die Akten geben keinen Anlass zur Vermu-
tung,  dass  die  Beschwerdeführerin  in  der  Zwischenzeit  erwerbstätig 
sein wollte bzw. arbeitslos war. Sie ist daher als Nichterwerbstätige im 
Sinn von Art. 27 IVV einzustufen.

5.2.2 Nach der Rechtsprechung entspricht die massgebende Arbeits-
unfähigkeit  im Sinn von Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG bei nicht erwerbs-
tätigen  Personen  der  Einbusse  an  funktionellem Leistungsvermögen 
im bisherigen Aufgabenbereich (BGE 130 V 97 E. 3.3.1).

6.
Im Folgenden ist zu prüfen, ob die Vorinstanz das Leistungsbegehren 
der Beschwerdeführerin zu Recht abgewiesen hat, indem sie das Vor-
liegen  einer  ausreichenden  durchschnittlichen  Einbusse  an 
funktionellem  Leistungsvermögen  im  bisherigen  Aufgabenbereich 
während eines Jahres verneinte.

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6.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG haben Anspruch auf eine Rente 
versicherte  Personen,  die  ihre  Erwerbsfähigkeit  oder  die  Fähigkeit,  
sich  im  Aufgabenbereich  zu  betätigen,  nicht  durch  zumutbare  Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 
können,  die  während  eines  Jahres  ohne  wesentlichen  Unterbruch 
durchschnittlich zu mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig im Sinn von 
Art.  6  ATSG  gewesen  sind  und  die  nach  Ablauf  dieses  Jahres  zu 
mindestens 40 Prozent invalid im Sinn von Art. 8 ATSG sind. 

Eine partielle  Arbeitsunfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  wurde erst-
mals durch den Internisten Dr. H._______ im Nachgang zur Operation 
der  Bauchwandhernie  bescheinigt  (vgl.  Arztbericht  vom  19.  Januar 
2006, act. 25), wobei diese Einschätzung wohl als postoperative Mass-
nahme zu verstehen ist. Dr. H._______ hatte keine Veranlassung, den 
Grad  der  Arbeitsunfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  definitiv  zu  be-
stimmen, zumal er  deren allgemeinen Gesundheitszustand als stabil 
bezeichnete. Die  gesundheitlichen Einschränkungen,  welche die  Be-
schwerdeführerin geltend macht, betreffen denn auch nicht die durch-
gemachten Operationen, sondern sind unspezifischer Art (Schwindel, 
Ohnmächte, Schmerzen). Sowohl die leichte Depression als auch die 
chronische  Lumbalgie  stellen  labiles  Leiden  dar,  welches  nach  der 
Rechtsprechung erst nach Ablauf der Wartezeit gemäss Art. 29 Abs. 1 
Bst.  b  IVG  (in  der  bis  zum  31.  Dezember  2007  gültig  gewesenen 
Fassung) bzw. Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG den Rentenanspruch auslöst 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts I 163/2005 vom 30. Mai 2005; BGE 119 
V  98  E.  4a).  Im  Fall  der  Beschwerdeführerin  wäre  während  eines 
Jahres eine durchschnittliche Einschränkung von 50 % in der Haus-
haltstätigkeit  erforderlich,  um  einen  Rentenanspruch  zu  begründen 
(vgl. E. 5). 

6.2 Die  Beschwerdeführerin  leidet  an  einer  leichten  rezidivierenden 
Depression  und  einer  chronischen  Lumbalgie,  ohne  dass  eine 
somatoforme Schmerzstörung vorläge. Da nach der Rechtsprechung 
eine  diagnostizierte  anhaltende  somatoforme  Schmerzstörung  als 
solche in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität führende 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu 
bewirken vermag (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.3 mit Hinweisen), kann 
eine  leichte  rezidivierende  Depression  mit  Somatisierung,  begleitet 
von einer chronischen Lumbalgie, umso weniger eine invalidisierende 
Wirkung  haben.  Die  genannten  Leiden  beeinträchtigen  die  Arbeits-
fähigkeit nur in geringem Mass. Auch die festgestellte Adipositas ist für 

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sich  genommen  nicht  invalidisierend:  Nach  der  Rechtsprechung  be-
wirkt  Adipositas  grundsätzlich  keine  zu  Rentenleistungen  be-
rechtigende  Invalidität,  wenn  sie  nicht  körperliche  oder  geistige 
Schäden verursacht und nicht die Folge von solchen Schäden ist (vgl.  
Urteil  des  BGer  I  745/06  vom  21.  März  2007  E.  3.1).  Die  im  Vor-
bescheidverfahren  getroffene  Einschätzung  von  Dr.  D._______, 
wonach  die  Beschwerdeführerin  aufgrund  der  genannten Diagnosen 
sowohl in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit noch 
zu 70 % arbeitsfähig ist, ist somit nicht zu beanstanden. Dies gilt un-
geachtet der Tatsache, dass die Vorinstanz bei diesem Grad der Ein -
schränkung  von  einer  beruflichen  Tätigkeit  ausgegangen  ist,  jedoch 
wie dargelegt die Einschränkung im Haushalt hätte feststellen sollen. 
Denn während die Schadenminderungspflicht bei erwerbstätigen ver-
sicherten  Personen  sich  auf  die  Art  und  Anzahl  der  zumutbaren 
Tätigkeiten bezieht (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a) und sich somit nicht auf 
den Grad der Arbeitsunfähigkeit auswirkt, ist gerade Letzteres bei im 
Haushalt  tätigen Versicherten der Fall. Nach der  Rechtsprechung ist 
die Schadenminderungspflicht bei der Bemessung der Invalidität von 
im  Haushalt  tätigen  Versicherten  (welche  aufgrund  fehlender  Aus-
wirkung  auf  das  Einkommen  mit  der  Festsetzung  des  Grades  der 
Arbeitsunfähigkeit  zusammenfällt)  von erheblicher Relevanz. Die ver-
sicherte Person hat Verhaltensweisen zu entwickeln, welche die Aus-
wirkungen  der  Behinderungen  im  hauswirtschaftlichen  Bereich 
reduzieren und ihr eine möglichst unabhängige Erledigung der Haus-
haltsarbeiten  ermöglichen.  Der  Umstand,  dass  diese  Arbeiten  nur 
mühsam und mit höherem Zeitaufwand bewältigt werden können, be-
gründet nicht ohne Weiteres eine Invalidität. Zudem wird eine Unter -
stützung durch Familienangehörige vorausgesetzt, welche weiter geht 
als im Gesundheitsfall  (vgl. zum Ganzen BGE 130 V 97 E. 3.3.3 mit 
Hinweisen). Zu beachten  ist  im vorliegenden Fall,  dass  im Haushalt 
der Beschwerdeführerin keine betreuungsbedürftigen Kinder, sondern 
nur Erwachsene leben, von denen die notwendige Unterstützung bei 
der Hausarbeit erwartet werden kann. Die Einschränkung von 30 % in 
Bezug auf Tätigkeiten im Haushalt  erscheint  vor diesem Hintergrund 
und in Berücksichtigung des festgestellten Gesundheitsschadens als 
angemessen, jedoch nicht als zu tief. Dafür spricht auch die überein-
stimmende Einschätzung von Dr. U._______ und Dr. D._______ vom 
RAD Rhone, wonach die Beschwerdeführerin zu 30 % arbeitsunfähig 
sei.  Bei  dieser  Ausgangslage  konnte  die  Wartezeit  gemäss  Art.  29 
Abs. 1 Bst. b IVG (in der bis am 31. Dezember 2007 gültig gewesenen 
Fassung; seit 1. Januar 2008: Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG) nicht ablaufen. 

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Die  Beschwerdeführerin  erfüllt  somit  die  Anspruchsvoraussetzungen 
für  eine  Rentenzusprache  nicht,  zumal  für  sie  als  kosovarische 
Staatsangehörige ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% erforderlich 
wäre, um in den Genuss einer Rente zu kommen (vgl. E. 5). Sie hat 
daher keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. 

6.3 Hinsichtlich  der  Sachverhaltsfeststellung durch die  Vorinstanz ist 
darauf  hinzuweisen,  dass  keine  Haushaltsabklärung  durchgeführt 
wurde.  Nach  der  Rechtsprechung  erfolgt  die  Invaliditätsbemessung 
nichterwerbstätiger  Personen  im  Regelfall  durch  eine  Abklärung  vor 
Ort, deren Inhalt sich nach den Weisungen des BSV richtet (vgl. BGE 
130  V  97  E.  3.3.1;  zu  den  Anforderungen  an  die  Feststellung  der 
funktionellen Einschränkung im Aufgabenbereich vgl. Urteil des BGer I 
733/06 vom 16. Juli  2007 E. 4.2). Die Haushaltsabklärung sowie der 
Fragebogen für die im Haushalt tätigen Versicherten bilden sodann die 
Grundlage für  die ärztlichen Stellungnahmen (vgl. BGE 130 V 97 E. 
3.3.3).  Im  Licht  dieser  Rechtsprechung  wäre  ein  solches  Vorgehen 
auch im Fall der Beschwerdeführerin als Nichterwerbstätige angezeigt 
gewesen. Da jedoch in Anbetracht der festgestellten Diagnosen davon 
ausgegangen  werden  kann,  dass  Dr. D._______s  Einschätzung  der 
funktionellen Einschränkung im Aufgabenbereich ähnlich,  wenn nicht 
sogar tiefer ausgefallen wäre wie jene der Arbeitsunfähigkeit, kann mit 
überwiegender  Wahrscheinlichkeit  angenommen  werden,  dass  der 
festgestellte  Grad der  funktionellen  Einschränkung der  tatsächlichen 
Einschränkung  der  Beschwerdeführerin  im  Aufgabenbereich  ent-
spricht. Der Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist im 
Sozialversicherungsrecht  ausreichend  (vgl.  THOMAS LOCHER,  Grundriss 
des  Sozialversicherungsrechts,  3. Aufl.,  Bern  2003,  §  68  Rz. 43  f.). 
Somit  kann  die  angefochtene  Verfügung  in  antizipierter  Beweis-
würdigung bestätigt und auf eine Rückweisung der Sache an die Vor-
instanz verzichtet werden.

6.4 Aufgrund  der  klaren  medizinischen  Situation  erübrigt  sich  eine 
weitere  Untersuchung  der  Beschwerdeführerin  in  der  Schweiz.  Der 
entsprechende Antrag ist daher abzuweisen.

7.
Zusammenfassend  wird  festgehalten,  dass  der  gesundheitliche  Zu-
stand  der  Beschwerdeführerin  keine  Invalidität  in  einem  renten-
relevanten  Ausmass  zu  begründen  vermag.  Die  Vorinstanz  hat  das 
Leistungsbegehren  der  Beschwerdeführerin  im  Ergebnis  zu  Recht 

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abgewiesen. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und 
ist daher abzuweisen.

8.
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  sind  der  unterliegenden  Be-
schwerdeführerin  die  Kosten  zu  auferlegen  (Art.  63  Abs.  1  VwVG). 
Diese sind mit dem einbezahlten Kostenvorschuss zu verrechnen.

Die  unterliegende  Beschwerdeführerin  hat  keinen  Anspruch  auf 
Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 300.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 300.- verrechnet. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Susanne Genner

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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