# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c48cf7b6-ae02-5312-8e4f-a4bc36809a3c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-08-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.08.2020 B-5731/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5731-2019_2020-08-31.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-5731/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  A u g u s t  2 0 2 0  

Besetzung 
 Richterin Eva Schneeberger (Vorsitz), 

Richter Pietro Angeli-Busi, Richter Ronald Flury, 

Gerichtsschreiberin Myriam Senn. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführer, 

 
 

 
gegen 

 
 

Prüfungskommission Humanmedizin, 

Vorinstanz. 

 
 

 
 

Gegenstand 
 Eidgenössische Prüfung in Humanmedizin. 

 

 

 

B-5731/2019 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) nahm am 2. September 2019 

in (…) an der eidgenössischen Prüfung Humanmedizin (Einzelprüfung 2: 

Strukturierte praktische Prüfung, "Clinical Skills CS", nachfolgend: CS-Prü-

fung) teil. 

B.  

Mit Verfügung vom 25. September 2019 entschied die Prüfungskommis-

sion Humanmedizin des Bundesamtes für Gesundheit BAG (nachfolgend: 

Vorinstanz), dass der Beschwerdeführer die CS-Prüfung und somit die eid-

genössische Prüfung in Humanmedizin nicht bestanden habe. Mit Schrei-

ben vom 1. Oktober 2019 teilte das Institut für Medizinische Lehre (IML), 

Abteilung für Assessment und Evaluation (AAE) der Universität Bern, dem 

Beschwerdeführer mit, dass er in der CS-Prüfung bei einer Bestehens-

grenze von 1060 Punkten eine Punktzahl von 960 Punkten erreicht habe. 

C.  

Mit Beschwerde vom 30. Oktober 2019 beantragt der Beschwerdeführer 

sinngemäss, die Verfügung vom 25. September 2019 sei aufzuheben und 

das Ergebnis der Prüfung sei neu zu beurteilen. Zur Begründung führt er 

an, das Ergebnis sei bei zwei Stationen als ungenügend eingestuft worden, 

obwohl er in diversen Unterkategorien (Anamnese, Status Management, 

globale Beurteilung, Kommunikation) als genügend oder kompetent beur-

teilt worden sei. Auch in weiteren Stationen sei er als ungenügend beurteilt 

worden, obschon aufgrund der Bewertung der Unterkategorien auch dort 

eine genügende Beurteilung möglich gewesen wäre. Er sei Facharzt für 

innere Medizin, verfüge über mehrjährige Praxiserfahrung und werde vom 

Chefarzt der Klinik, bei der er als Assistenzarzt angestellt sei, gut qualifi-

ziert. Mit seiner Beschwerde reichte er eine Bestätigung der Klinik (…) ein. 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 9. Januar 2020 beantragt die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie aus, der Beschwerde-

führer habe an der in Frage stehenden Station eine Punktzahl erzielt, die 

unter der Bestehensgrenze für diese Station liege und in der Leistungs-

gruppe 1, den schlechtesten 10%, entspreche. Insgesamt habe er an 9 von 

12 Stationen ein ungenügendes Resultat erzielt und seine Leistung habe 

dabei der Leistungsgruppe 1 entsprochen. Aufgrund seiner fehlenden me-

dizinisch-inhaltlichen und kommunikativen Kompetenzen habe er eine sehr 

deutlich ungenügende Punktzahl erzielt. 

B-5731/2019 

Seite 3 

Die Vorinstanz reichte mit der Vernehmlassung die nicht parteiöffentlichen 

Prüfungsunterlagen des Beschwerdeführers ein. 

E.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Akten-

stücke wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfolgenden Erwägun-

gen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Der Entscheid der Vorinstanz vom 4. Oktober 2016 stellt eine Verfügung 

im Sinne von Art. 5 VwVG dar. Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss 

Art. 31 VGG Beschwerdeinstanz gegen Verfügungen, welche von eidge-

nössischen Kommissionen erlassen werden (Art. 33 Bst. f VGG), worunter 

die Vorinstanz fällt. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfah-

ren teilgenommen, ist als Adressat der angefochtenen Verfügung beson-

ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder 

Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 37 VGG). Eingabefrist sowie 

Anforderungen an Form und Inhalt der Beschwerdeschrift sind gewahrt 

(Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). Der Kostenvorschuss wurde frist-

gerecht bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) und die übrigen Sachurteilsvoraus-

setzungen sind erfüllt. 

Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

Im Bereich der universitären Medizinalberufe wird die Ausbildung mit der 

eidgenössischen Prüfung abgeschlossen (Art. 14 Abs. 1 des Bundesgeset-

zes über die universitären Medizinalberufe vom 23. Juni 2006 [Medizinal-

berufegesetz, MedBG, SR 811.11]). Mit der Prüfung wird abgeklärt, ob die 

Studierenden über die fachlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten 

sowie über die Verhaltensweisen und die soziale Kompetenz verfügen, die 

sie zur Ausübung des entsprechenden Medizinalberufes benötigen und ob 

sie die Voraussetzungen für die erforderliche Weiterbildung erfüllen (Art. 14 

Abs. 2 MedBG). Die eidgenössische Prüfung kann aus einer oder mehre-

ren Einzelprüfungen bestehen, wobei Einzelprüfungen auch Teilprüfungen 

enthalten können (Art. 5 Abs. 1 der Verordnung über die eidgenössischen 

Prüfungen der universitären Medizinalberufe vom 26. November 2008 

[Prüfungsverordnung MedBG, SR 811.113.3]). Jede Einzelprüfung wird mit 

"bestanden" oder "nicht bestanden" bewertet. Die eidgenössische Prüfung 

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ist bestanden, wenn jede Einzelprüfung mit "bestanden" bewertet worden 

ist (Art. 5 Abs. 2 und 3 Prüfungsverordnung MedBG). 

Die CS-Prüfung besteht aus mindestens zehn verschiedenen Stationen, 

die in Form eines Parcours angelegt sind. Eine Station kann eine oder 

mehrere praktische Aufgaben, beispielsweise mit echten oder standardi-

sierten Patienten oder Modellen, umfassen (Art. 12, Art. 13 Abs. 1 und 

Art. 14 Abs. 1 der Verordnung des EDI über die Form der eidgenössischen 

Prüfung der universitären Medizinalberufe vom 1. Juni 2011 [Prüfungsfor-

menverordnung, SR 811.113.32]). An jeder Station beurteilt jeweils eine 

andere prüfende Person während oder nach der Prüfung die Leistung des 

Kandidaten anhand vorgegebener Beurteilungskriterien in Form einer 

Checkliste (Art. 14 Abs. 2 Prüfungsformenverordnung). 

3.  

Der Beschwerdeführer rügt, er sei bei zwei Prüfungsposten (worunter die 

Station "Erektionsprobleme") als ungenügend eingestuft worden, obwohl 

er in diversen Unterkategorien (Anamnese, Status Management, globale 

Beurteilung, Kommunikation) als genügend oder kompetent beurteilt wor-

den sei. Auch bei weiteren Stationen ("Rückenschmerzen", "Schnupfen", 

"Bauchschmerzen", …) habe er ein ungenügendes Ergebnis erzielt, ob-

wohl seine Leistung aufgrund der Bewertung der Unterkategorien auch als 

genügend hätte beurteilt werden können. Er erwähnt insbesondere die Be-

wertungen der Kriterien "Anamnese insgesamt" als genügend, "Status-Ma-

nagement" je nach Posten als zum Teil genügend und zum Teil ungenü-

gend, "Global-Beurteilung" wiederum je nach Posten als zum Teil kompe-

tent und zum Teil grenzwertig und "Kommunikation" als kompetent. 

Die Vorinstanz führt demgegenüber aus, der Beschwerdeführer habe an 

der Station "Erektionsprobleme" eine Punktzahl erzielt, die unter der Be-

stehensgrenze für diese Station liege und in der Leistungsgruppe 1, den 

10% der Kandidaten mit den schlechtesten Leistungen, entspreche. Insge-

samt habe er an 9 von 12 Stationen ein ungenügendes Resultat erzielt und 

seine Leistung habe dabei der Leistungsgruppe 1 entsprochen. Mit dem 

Prüfungsformat werde nicht das Wissen in einem Fachgebiet geprüft, son-

dern welche Fragen und Abklärungen in einem konkreten Fall angebracht 

seien. Nur diese würden bewertet und protokolliert. Die Prüfenden kannten 

die Kandidaten nicht und beurteilten nur die gezeigte Leistung, unabhängig 

von der Person und ausschliesslich anhand von vordefinierten Kriterien. 

Damit werde ein Höchstmass an Fairness und Gleichheit gewährleistet. 

Beim Beschwerdeführer sei an vielen Stationen ein fehlendes fachliches 

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Wissen festgestellt worden, was sich in der Umsetzung wiedergespiegelt 

habe. Er habe die klinische Untersuchung zum Teil unvollständig oder nicht 

korrekt durchgeführt und sich nicht zur Therapie geäussert, was in den 

Checklisten klar festgehalten worden sei. Zudem seien die Kriterien 

"Anamnese insgesamt", "Status insgesamt", "Management insgesamt" Be-

urteilungskriterien unter anderen und trügen zusammen mit den weiteren 

Beurteilungskriterien zur Gesamtpunktzahl bei. Alleine aufgrund dieser Kri-

terien sei es nicht zulässig, eine Aussage über das Prüfungsresultat abzu-

leiten. 

3.1 Mit der Verwaltungsbeschwerde können die Verletzung von Bundes-

recht einschliesslich die Überschreitung oder der Missbrauch des Ermes-

sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserhebli-

chen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit der angefochtenen Ver-

fügung gerügt werden (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht ent-

scheidet somit grundsätzlich mit voller Kognition. Indessen haben Prüfun-

gen oftmals Spezialgebiete zum Gegenstand in denen die Rechtsmittelbe-

hörde in der Regel über keine genügenden, eigenen Fachkenntnisse ver-

fügt. Zudem sind der Rechtsmittelbehörde zumeist nicht alle massgeben-

den Faktoren der Bewertung bekannt und es ist ihr nicht immer möglich, 

sich ein zuverlässiges Bild über die Gesamtheit der Leistungen einer be-

schwerdeführenden Person sowie der Leistungen der übrigen Kandidie-

renden zu machen. Eine freie und umfassende Überprüfung der Examens-

bewertung würde die Gefahr von Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten 

gegenüber anderen Kandidaten in sich bergen und es ist auch nicht Auf-

gabe der Beschwerdeinstanz, die Bewertung der Prüfungsleistungen einer 

beschwerdeführenden Person gewissermassen zu wiederholen. Das Bun-

desverwaltungsgericht auferlegt sich daher bei der Bewertung von Prü-

fungsleistungen – insbesondere bei der Bewertung von mündlichen und 

praktischen Prüfungen – eine gewisse Zurückhaltung und weicht nicht 

ohne Not von der Beurteilung durch die Prüfenden ab. Nicht zuletzt solange 

ihre Auffassung, insbesondere soweit sie von derjenigen des Beschwerde-

führers abweicht, nachvollziehbar und einleuchtend ist (BVGE 2010/21 

E. 5.1; 2010/11 E. 4.1 f. und 2010/10 E. 4.1; Urteile des BVGer 

B-4737/2013 vom 18. Februar 2014 E. 2; B-2229/2011 vom 13. Februar 

2012 E. 4; B-7428/2010 vom 31. Mai 2011 E. 4.2; kritisch dazu PATRICIA 

EGLI, Gerichtlicher Rechtsschutz bei Prüfungsfällen: Aktuelle Entwicklun-

gen, ZBl 112 10/2011, S. 555 ff.). 

Auf Rügen bezüglich der Bewertung von Prüfungsleistungen hat die 

Rechtsmittelbehörde lediglich dann detailliert einzugehen, wenn die be-

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schwerdeführende Person selbst substantiierte und überzeugende An-

haltspunkte und die Beweismittel dafür liefert, dass das Ergebnis materiell 

nicht vertretbar ist, dass eindeutig zu hohe Anforderungen gestellt oder die 

Prüfungsleistungen offensichtlich unterbewertet wurden (vgl. BVGE 

2010/21 E. 5.1 mit weiteren Hinweisen; 2010/11 E. 4.3; 2010/10 E. 4.1; 

Urteil B-6727/2013 E. 4). Die Behauptung allein, die eigene Lösung sei 

richtig und die Auffassung der Prüfungskommission oder eine vorgege-

bene Musterlösung sei falsch oder unvollständig, wird dieser Anforderung 

nicht gerecht (vgl. Urteil des BVGer B-2229/2011 vom 13. Februar 2012 E. 

6.1). 

3.2 Die Modalitäten der Bewertung der CS-Prüfung werden in den Vorga-

ben MEBOKO 2019, erlassen am 15. Februar 2019, wie folgt geregelt: 

"5.2.2 Bewertung 

- Der Bereich ASM wird mit 75 % gewichtet, der Bereich KK mit 25 %. 

- Die Bestehensvoraussetzung wird mit dem Borderline-Verfahren ermittelt. 

Dabei geben die Examinatoren / Examinatorinnen pro Station und Kandidat / 

Kandidatin zwei Globalurteile ab; jeweils ein Globalurteil für den Bereich ASM 

und ein Globalurteil für den Bereich KK. Diese Globalurteile bilden die Basis 

für die Berechnung der Bestehensgrenze. 

- Nach Auswertung der Prüfung unterbreitet das IML die Ergebnisse der Aus-

wertung der Prüfungskommission und schlägt ihr die gestützt auf die Auswer-

tung errechnete Bestehensgrenze vor. Diese entscheidet über die definitive 

Bestehensvoraussetzung." 

3.3 Die unterschiedlichen Auffassungen des Beschwerdeführers und der 

Vorinstanz zur Frage, ob der Beschwerdeführer an jenen Stationen ein ge-

nügendes Ergebnis erzielt hat oder nicht, sind somit darauf zurückzufüh-

ren, dass der Beschwerdeführer von der unzutreffenden Annahme aus-

geht, die Beurteilung jeder Station ergebe sich, ähnlich wie bei einer Be-

rechnung einer Gesamtnote aus dem – allenfalls gewichteten – Durch-

schnitt von Positionsnoten, aus einem analogen Durchschnitt der Glo-

balbeurteilungen in den drei Kategorien "Anamnese insgesamt", "Manage-

ment insgesamt" und "Kommunikation". Diese Annahme ist insofern unzu-

treffend, als die dem Beschwerdeführer mitgeteilte Gesamtbeurteilung pro 

Station sich nach der Bestehensgrenze der jeweiligen Station richtet. Diese 

durch die Prüfungskommission für jede Station festgelegte Bestehens-

grenze muss nicht mit der Beurteilung "genügend" oder "kompetent" in den 

Globalbeurteilungen übereinstimmen, sondern kann, je nach Schwierig-

keitsgrad der Station, höher oder tiefer sein. Dass der Beschwerdeführer 

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in den Globalbeurteilungen der drei Kategorien "Anamnese insgesamt", 

"Management insgesamt" und "Kommunikation" als "genügend" bezie-

hungsweise "kompetent" eingestuft wurde, bedeutet daher nicht, dass er 

die Bestehensgrenze für diese Station erreicht hätte. 

3.4 Aus dem gleichen Grund kann der Beschwerdeführer auch nichts dar-

aus herleiten, dass er in anderen Stationen teilweise ähnliche Globalbeur-

teilungen erreicht hat. 

3.5 Die Bewertung durch die Prüfungskommission ist daher nicht zu bean-

standen. 

4.  

Im Weiteren legt der Beschwerdeführer ein Schreiben des Chefarztes und 

Co-Leiter des medizinischen Departements der Klinik (…) ins Recht, das 

seine guten Qualifikationen bezüglich Fachkenntnissen und Kommunikati-

onsfähigkeiten während seiner Arbeit als Assistenzarzt seit März 2016 be-

stätigt, und erwähnt verschiedene Referenzen. Als Facharzt für innere Me-

dizin habe er sieben Jahre Berufserfahrung. 

Die Vorinstanz erachtet den beruflichen Werdegang und die Beurteilung 

durch den Arbeitgeber für die Bewertung der Prüfungsleistung des Be-

schwerdeführers nicht als relevant. Deren Einbezug in die Beurteilung wäre 

unstatthaft, da sie in keinem Zusammenhang mit der Prüfung stehen. 

4.1 Wie das Bundesverwaltungsgericht schon wiederholt entschieden hat, 

ist es Sache des Prüfungskandidaten, anlässlich der Prüfung zu zeigen, 

dass er in ausreichendem Masse über die verlangten Kompetenzen verfügt 

beziehungsweise im Beschwerdeverfahren zu beweisen, dass seine Leis-

tung unterbewertet wurde. Prüfungsfremde Faktoren, wie insbesondere 

auch Arbeitszeugnisse oder Referenzschreiben, sind diesbezüglich grund-

sätzlich unbeachtlich (Urteile des BVGer B-6361/2017 vom 10. Juli 2018 

E. 4.2.3; B-6405/2016 vom 5. Dezember 2017 E. 6.3, B-7315/2015 vom 

23. August 2016 E. 9). 

4.2 Der Beschwerdeführer vermag daher aus den von ihm angeführten Re-

ferenzen nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. 

5.  

Insgesamt erweisen sich die Rügen des Beschwerdeführers als unbegrün-

det, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

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6.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer als unter-

liegende Partei die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG; 

Art. 1 ff. des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor dem 

Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, SR 173.320.2]). 

Sie werden auf Fr. 1'000.– festgelegt. 

7.  

Der Beschwerdeführer hat als unterliegende Partei keinen Anspruch auf 

Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 VGKE). 

8.  

Dieser Entscheid kann nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht weiter-

gezogen werden (Art. 83 Bst. t BGG). Er ist somit endgültig. 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfah-

renskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. (…); Einschreiben; Akten zurück) 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Eva Schneeberger Myriam Senn 

 

 

Versand: 7. September 2020