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**Case Identifier:** ef1c5ecc-52cc-58af-af5a-c41ff073a7b4
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-08-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.08.2009 IV 2008/65
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2008-65_2009-08-24.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2008/65

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 06.07.2020

Entscheiddatum: 24.08.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 24.08.2009
Art. 28 Abs. 2 IVG (in der bis 31. Dezember 2007 gültigen Fassung). 
Invaliditätsbemessung und Rentenanspruch. Infragestellung der 
angewendeten gemischten Methode. Stattdessen Anwendung eines reinen 
Einkommensvergleichs, da konkret aus der früheren 80%igen Erwerbsquote 
nicht auf eine hypothetische 80%ige Erwerbsquote für die Zukunft 
geschlossen werden kann. Würdigung Gutachten. Leidensabzug (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. August 2009, IV 
2008/65). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_709/2009.

Präsident Franz Schlauri, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin 

Huber-Studerus; a.o. Gerichtsschreiberin Natalie Morgenegg

Entscheid vom 24. August 2009

in Sachen

M.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Jürg Jakob, Rosenbergstrasse 42b,

9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.   

A.a Die 1965 geborene M.___ meldete sich am 9. Mai 2006 bei der 

Invalidenversicherung zum Bezug von IV-Leistungen an und beantragte 

Berufsberatung, Arbeitsvermittlung und eine Rente. Sie gab an, vom 1. März 2001 bis 

20. Mai 2005 bei der Firma A.___ AG als Hilfskraft zu 80% tätig gewesen zu sein. 

Aufgrund der körperlich anstrengenden Arbeit leide sie seit dem 20. Mai 2005 an 

Rückenbeschwerden, Knochenschmerzen sowie einer Depression (IV-act. 1).

A.b Der Arbeitgeber bestätigte, dass die Versicherte vom 1. März 2001 bis 31. August 

2005 angestellt war. Dabei sei sie seit dem 1. April 2004 mit einem Teilzeitpensum von 

7,2 Stunden pro Tag, 5 Tage pro Woche bis zum 20. Mai 2005 tätig gewesen und habe 

im Jahr 2003 Fr. 38'616.-- Jahreslohn, im Jahr 2004 Fr. 38'315.-- Jahreslohn sowie im 

Jahr 2005 bis zum 31. August 2005 Fr. 22'299.-- Verdienst erzielt (IV-act. 8).

A.c Im Arztbericht vom 16. Mai 2006 gab Dr. med. B.___, Hausarzt, zusammenfassend 

als Diagnosen ein chronisches Cervicobrachialsyndrom und chronische Lumbago bei 

degenerativen Wirbelsäulenveränderungen, eine medio-rechts-laterale Diskushernie 

L4/5 mit Nervenwurzelkompression L5 rechts im recessalen Anteil, eine ausgeprägte 

Unterschenkelvarikosis bei chronisch venöser Insuffizienz, beginnende Senk- und 

Spreizfüsse sowie eine depressive Verstimmung mit Somatisierung an. Dabei erklärte 

Dr. med. B.___, der Versicherten sei die bisherige Arbeitstätigkeit seit dem 22. Mai 

2005 nicht mehr zumutbar und sie sei bis auf weiteres vollumfänglich arbeitsunfähig. 

Betreffend weitere berufliche Massnahmen verwies Dr. med. B.___ auf den Bericht der 

Klinik Valens, in welcher sich die Versicherte vom 2. Mai bis 13. Mai 2006 aufgehalten 

hatte (IV-act. 9). Die Klinik Valens hielt am 27. September 2006 in ihrem Arztbericht 

fest, dass die Versicherte theoretisch eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit im 

Rahmen einer mindestens 50%igen Leistungsfähigkeit realisieren könne. Dazu seien 

die Etablierung eines rekonditionierenden Trainings und das Erlernen von 

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Copingstrategien zur Schmerzbewältigung erforderlich (IV-act. 19-4). Als Diagnosen 

gab die Klinik Valens ein chronisches Panvertebralsyndrom und eine mittelgradige 

Depression mit Somatisierungstendenzen bekannt (IV-act. 19-1).

A.d Am 29. November 2006 empfahl der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) eine 

bidisziplinäre rheumatologisch-psychiatrische Begutachtung. Im Gutachten vom 13. 

Februar 2007 gab Dr. med. c.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, als Diagnose 

eine somatoforme Schmerzstörung an. Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit wurden eine mittelgradige depressive Störung und Schwierigkeiten bei 

der kulturellen Eingewöhnung benannt. Dr. med. C.___ erklärte sodann, der 

Versicherten sei insgesamt eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit 

zumutbar (IV-act. 27). Dr. med. D.___, Innere Medizin und Rheumaerkrankungen FMH, 

gab in seinem Gutachten vom 20. Februar 2007 als Diagnosen mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit ein chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom mit Ausweitung zu 

generalisiertem Schmerzsyndrom bei Bandscheibenprotrusion L4/5 median rechts 

recessal, eine fortgeschrittene Osteochondrose L5/S1 mit begleitender leichter 

Spondylarthrose, eine vordere Randleistenhernie Deckplatte LWK4 sowie eine Tendenz 

zu generalisierten Weichteilschmerzen an (IV-act. 28). Er erklärte, der Versicherten sei 

eine angepasste leichte Tätigkeit im zeitlichen Ausmass von 90% mit Lasthebegrenze 

repetitiv 2 kg, einmalig 4 kg Tischhöhe sowie repetitiv 1 kg und einmalig 2 kg 

Schulterhöhe, mit vermehrten Zwischenpausen und einer Leistungsminderung von 

15% zumutbar (IV-act. 28-14). Im Haushalt resultiere ein Behinderungsgrad von 20% 

(IV-act. 28-15).

A.e In einer Stellungnahme vom 5. März 2007 erachtete der RAD das rheumatologische 

und das psychiatrische Gutachten als überzeugend. Er hielt eine Arbeitsfähigkeit von 

M.___ in leichten und einfachen Tätigkeiten von 50% eines Vollpensums sowie eine 

zumutbare Arbeitsfähigkeit im Haushalt von 80% fest (IV-act. 29).

A.f  Als Grundlage für eine Haushaltsabklärung beantwortete die Versicherte am 

15. Mai 2007 einen Fragebogen. Darin gab sie u.a. an, sie würde heute ohne 

Behinderung eine Erwerbstätigkeit im Ausmass von 100% ausüben (IV-act. 32-2). Am 

15. Juni 2007 fand eine Abklärung der Verhältnisse im Haushalt von M.___ statt. Der 

Abklärungsbericht vom 9. Juli 2007 (IV-act. 36) hielt fest, dass sich die Versicherte in 

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keiner Weise arbeitsfähig fühle und keine Arbeitsvermittlung der IV wünsche. Aufgrund 

ihrer Selbsteinschätzung der Arbeitsfähigkeit werde sie deshalb auch keine Arbeit 

suchen. Ausserdem wurde im Abklärungsbericht vermerkt, dass die Versicherte ohne 

Behinderung weiterhin im gleichen Pensum von 80% erwerbstätig wäre. Insgesamt 

ermittelte der Abklärungsbericht vom 13. Juli 2007 (IV-act. 37) eine Einschränkung der 

Erwerbsfähigkeit von 39,22% und den entsprechenden Teilinvaliditätsgrad von 

31,38%. Zusammen mit der Einschränkung im Haushalt von 5,43% und dem 

Teilinvaliditätsgrad von 1,09% ergebe sich insgesamt ein Invaliditätsgrad von 32,47%. 

Fr. 39'515.-- würde die Versicherte als Valideneinkommen bei 80% Tätigkeit und als 

Invalideneinkommen bei 50% Tätigkeit Fr. 24'018.-- erzielen.

A.g Mit Vorbescheid vom 21./22. August 2007 stellte die IV-Stelle der Versicherten eine 

Abweisung ihres Gesuchs um berufliche Massnahmen, Arbeitsvermittlung und eine 

Invalidenrente, aufgrund des ermittelten Invaliditätsgrades von 32,47% und der 

geänderten Anträge der Versicherten, in Aussicht (IV-act. 43/ 45). Rechtsanwalt lic. iur. 

Jürg Jakob, als Vertreter der Versicherten, wandte am 21. September 2007 gegen den 

Vorbescheid vom 21./22. August 2007 ein, das Leistungsbegehren von M.___ sei 

gutzuheissen und ihr sei rückwirkend auf das Datum der IV-Anmeldung eine 

Viertelsrente der eidgenössischen Invalidenversicherung auszurichten. Dies begründete 

er damit, dass bei der Festlegung des Invaliditätsgrades Korrekturen vorzunehmen 

seien. So sei bei der Festlegung des Invalideneinkommens ein angemessener 

Leidensabzug zu berücksichtigen. Des Weiteren sei bei der Haushaltsabklärung eine zu 

tief angesetzte Einschränkung in der zumutbaren Haushaltstätigkeit erfolgt (IV-act. 50).

A.h Am 8. Oktober 2007 gab Dr. med. E.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, 

früherer behandelnder Arzt, als Diagnosen eine mittelgradige depressive Störung mit 

somatischen Symptomen auf dem Boden einer ängstlichen Persönlichkeit, eine 

anhaltende somatoforme Schmerzstörung, ein chronisches lumbovertebrogenes und 

lumboradikuläres Schmerzsyndrom und ein cervikocephales Schmerzsyndrom an. Aus 

psychiatrischer Sicht sei die Versicherte für eine auswärtige Tätigkeit voll arbeitsunfähig 

(IV-act. 60).

A.i Die Stellungnahme des RAD vom 18. Dezember 2007 hielt fest, dass der Einwand 

des Rechtsvertreters der Versicherten vom 21. September 2007 keine neuen, bis anhin 

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nicht bekannten medizinischen Elemente hervorbringe und keine Veranlassung 

bestehe, die medizinischen Schlussfolgerungen in Frage zu stellen. In Bezug auf die 

vom Rechtsvertreter zitierte Aussage von Dr. med. C.___ aus dessen psychiatrischem 

Gutachten, wonach bei der Versicherten eine Arbeitstätigkeit ausser Haus zu 

bezweifeln sei, bemerkte der RAD, dass es sich bei dieser Aussage um einen IV-

fremden Faktor handle. Zudem wurde keine Veranlassung gesehen, den Bericht der 

Haushaltsabklärung in Frage zu stellen (IV-act. 53).

A.j Mit Verfügung vom 3. Januar 2008 wies die IV-Stelle den Anspruch der Versicherten 

auf eine Invalidenrente, berufliche Massnahmen und Arbeitsvermittlung ab (IV-act. 54).

B.   

Gegen die Verfügung vom 3. Januar 2008 richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. 

Jürg Jakob am 1. Februar 2008 für M.___ erhobene Beschwerde (act. G1). Der 

Rechtsvertreter beantragt, die Verfügung sei aufzuheben und der Beschwerdeführerin 

sei rückwirkend auf den 1. Mai 2006 eine Viertelsrente zuzusprechen. Dies begründet 

er damit, dass bei der Festlegung des Invaliditätsgrades im Einkommensvergleich 

sowie im Bereich des Tätigkeitsvergleichs Korrekturen anzubringen seien. So sei bei 

der Festlegung des Invalideneinkommens ein angemessener Leidensabzug zu 

berücksichtigen. Gestützt auf das Gutachten von Dr. med. D.___ könne die 

Beschwerdeführerin nur noch beschränkt für leichte Hilfstätigkeiten eingesetzt werden. 

Noch wesentlich schwerer wiege die psychische Erkrankung, welche die 

Beschwerdeführerin nur noch in einem geschützten Arbeitsumfeld einsetzbar mache. 

Darüber hinaus seien auch die Wahrscheinlichkeit wiederholter krankheitsbedingter 

Arbeitsausfälle und die schlechte Integration in der Schweiz zu berücksichtigen. 

Aufgrund dieser Umstände erleide die Beschwerdeführerin auf dem Arbeitsmarkt einen 

erheblichen Nachteil gegenüber gesunden Konkurrentinnen. Deswegen rechtfertige 

sich die Anrechnung eines Leidensabzuges von insgesamt 20%. Ausserdem sei bei der 

Haushaltsabklärung die zumutbare Mithilfe des Ehemannes und der beiden Söhne 

überspannt worden. Aufgrund dessen sei auf den ärztlichen Bericht des RAD 

abzustellen und eine behinderungsbedingte Einschränkung der Haushaltstätigkeit auf 

20% festzulegen.

C.   

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Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2008 (act. G4) beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Sie hält fest, dass eine 

somatoforme Schmerzstörung zusammen mit einer mittelgradigen depressiven Störung 

nur dann die Arbeitsfähigkeit einschränke, wenn eine psychische Komorbidität von 

erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer (Entscheid des Bundesgerichts vom 

22.01.2007, I 290/06) oder weitere Faktoren, welche die ansonsten zumutbare 

Willensanstrengung für die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit behindern können, 

vorliegen würden. Zudem sei der invalidisierende Charakter der erwähnten Diagnosen 

von vornherein ausgeschlossen, wenn die präsentierte Symptomatik auf einer 

Aggravation oder ähnlichen Konstellation beruhe (Entscheid des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts vom 13.04.2006, I 288/04). Dies sei bei der Beschwerdeführerin 

der Fall, indem ihr Schmerzempfinden mit einem angegebenen dauernden 

Schmerzgrad von 8 bis 9 auf der 10-stufigen Schmerzskala übertrieben sei und nicht 

im Einklang mit der Befundlage (vgl. Gutachten D.___, S. 13) stehe. Dem Gutachten 

von Dr. med. C.___ komme bezüglich der erhobenen Befunde und der gestellten 

Diagnosen volle Beweiskraft zu. Die psychiatrisch festgesetzte Arbeitsfähigkeit von 

50% stehe jedoch nicht im Einklang mit der dargestellten Rechtsprechung des 

Bundesgerichts. Insofern könne vom Gutachten C.___ abgewichen werden. Gemäss 

dem Gutachten von Dr. med. D.___ sei bei der Beschwerdeführerin unter Beachtung 

der somatischen und psychischen Einschränkungen von einer Arbeitsfähigkeit von 

90% in einer adaptierten Tätigkeit auszugehen. Da davon ausgegangen werden könne, 

dass sich Validen- und Invalideneinkommen etwa gleich entwickeln würden, könne eine 

Aufwertung unterbleiben, womit das Valideneinkommen bei 80% Erwerbstätigkeit Fr. 

38'315.-- betrage. Das Invalideneinkommen berechne sich anhand der 

Lohnstrukturerhebungen des Bundesamtes für Statistik, da die Beschwerdeführerin 

nicht mehr arbeite. Der entsprechende Wert für 2004 betrage Fr. 48'585.--. Aufgrund 

des tieferen umgerechneten Valideneinkommens von Fr. 47'894.-- sei das 

Invalideneinkommen auf diesen Wert zu reduzieren. Zudem sei ein Leidensabzug von 

10% vorzunehmen, da die Beschwerdeführerin nur noch leichte Hilfstätigkeiten 

ausführen könne. Bei den weiteren Gesichtspunkten handle es sich um 

invaliditätsfremde Faktoren, welche insofern berücksichtigt worden seien, als das 

Invalideneinkommen gemäss der niedrigsten Qualifikationsstufe 4 anhand der 

Tabellenlöhne berechnet worden sei. Das Invalideneinkommen betrage somit Fr. 

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38'794.--, wonach beim vorausgesetzten Valideneinkommen von Fr. 38'315.-- bei der 

Beschwerdeführerin keine Invalidität im erwerblichen Bereich resultiere. Des Weiteren 

könne offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin im Haushalt zu 20% eingeschränkt 

sei, da selbst dann lediglich ein Invaliditätsgrad im Haushalt von 4% resultieren würde. 

Der erforderliche Invaliditätsgrad von mindestens 40% für eine Viertelsrente wäre auch 

in diesem Fall nicht erreicht.

D.   

In der Replik der Beschwerdeführerin vom 5. Mai 2008 hält deren Rechtsvertreter an 

seinen Anträgen fest (act. G9). Darin bringt er vor, die Beschwerdegegnerin weiche von 

den ärztlichen Gutachten von Dr. med. E.___, Dr. med. C.___ und der Klinik Valens ab, 

welche alle von einer maximal zumutbaren Resterwerbsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin von 50% oder weniger ausgingen. Zudem komme der 

somatoformen Schmerzstörung lediglich eine untergeordnete Bedeutung zu, weshalb 

es sich nicht rechtfertige, alleine auf diese psychische Nebenbeschwerde abzustellen. 

Das ermittelte depressive Leiden der Beschwerdeführerin sei eine vom psychogenen 

Schmerzsyndrom losgelöste psychische Störung, welche Krankheitswert aufweise. 

Somit könne auch nicht von einer zumutbaren Willensanstrengung zur Überwindung 

der Folgen einer psychischen Beeinträchtigung ausgegangen werden. Die Steigerung 

der Erwerbsfähigkeit auf die potentiell möglichen 50% sei der Beschwerdeführerin 

ausserdem nur möglich, indem sie sich einer psychiatrischen Behandlung unterziehe. 

Zusammen mit den körperlichen Einschränkungen sei bei der Beschwerdeführerin von 

einer Resterwerbsfähigkeit von maximal 50% auszugehen. Bei der Festlegung des 

Valideneinkommens müsse entsprechend dem Invalideneinkommen die 

Lohnentwicklung bis ins Jahr 2007 berücksichtigt werden. Deshalb sei von einem 

Valideneinkommen von Fr. 39'515.-- auszugehen. Zudem rechtfertige sich gestützt auf 

die medizinischen Berichte ein Leidensabzug von 20%. Weiterhin sei bei der 

Haushaltstätigkeit von einer Arbeitsunfähigkeit von 20% und einem IV-Grad von 4% 

auszugehen. Unter Berücksichtigung der Resterwerbsfähigkeit von maximal 50% und 

des Leidensabzugs von 20% ergebe sich ein Valideneinkommen von Fr. 19'214.40 und 

damit ein Invaliditätsgrad von 45%. Der Beschwerdeführerin sei deshalb rückwirkend 

eine Viertelsrente der Eidgenössischen Invalidenversicherung auszurichten.

E.  

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Die Beschwerdegegnerin hat am 13. Mai 2008 auf die Einreichung einer Duplik 

verzichtet (act. G11).

Erwägungen:

1.  

1.1  Am 1. Januar 2008 sind die anlässlich der 5. IV-Revision vorgenommenen 

Änderungen des IVG und anderer Erlasse in Kraft getreten. Die angefochtene 

Verfügung wurde von der Beschwerdegegnerin am 3. Januar 2008 erlassen. Zu 

beurteilen ist ein Sachverhalt, der sich vor Inkrafttreten der 5. IV-Revision entwickelt 

hat. Aufgrund der allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln ist es gerechtfertigt, auf 

den vor dem 31. Dezember 2007 zu beurteilenden Sachverhalt die damals geltenden 

Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt die neuen Normen anzuwenden (vgl. BGE 130 

V 446 E. 1). Für die Invaliditätsbemessung ergeben sich dadurch keine substanziellen 

Änderungen. Neu normiert wurde demgegenüber der Zeitpunkt des Rentenbeginns, 

der, sofern die entsprechenden Anspruchsvoraussetzungen gegeben sind (neuArt. 28 

Abs. 1 IVG), gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens sechs Monate nach 

Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach neuArt. 29 Abs. 1 ATSG entsteht. Es 

fragt sich, ob und unter welchen Voraussetzungen bei Verfügungen unter neuem Recht 

für den Anspruchsbeginn dennoch die bisherigen Bestimmungen anzuwenden sind. 

Das Bundesgericht hat gestützt auf das Rundschreiben des Bundesamtes für 

Sozialversicherungen (Nr. 253 vom 12. Dezember 2007), wenn der Rentenanspruch vor 

dem 1. Januar 2008 entstanden ist, altes Recht angewendet (vgl. Entscheide des 

Bundesgerichts vom 28. August 2008, 8C_373/2008 und vom 9. März 2009, 

8C_491/08). Angesichts der IV-Anmeldung vom Mai 2006 sowie des Eintritts der 

Arbeitsunfähigkeit im Mai 2005, wäre ein allfälliger Rentenanspruch der 

Beschwerdeführerin vor dem 1. Januar 2008 entstanden. Demzufolge können 

vorliegend die bis zum 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Bestimmungen 

angewendet werden.

1.2  Mit der angefochtenen Verfügung vom 3. Januar 2008 wies die 

Beschwerdegegnerin den Anspruch auf berufliche Massnahmen, Arbeitsvermittlung 

sowie den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin mangels eines 

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rentenbegründenden Invaliditätsgrades ab. Der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin beantragt, die Verfügung sei aufzuheben und rückwirkend auf den 

1. Mai 2006 eine Viertelsrente auszusprechen. Würde ohne 

Eingliederungsmassnahmen ein Rentenanspruch drohen, wäre beim Streitgegenstand 

notwendigerweise auch der Grundsatz "Eingliederung vor Rente" zu beachten. 

Vorliegend sind somit der Rentenanspruch sowie der Anspruch auf berufliche 

Massnahmen der Beschwerdeführerin streitig. Die Verfügung betreffend den Anspruch 

auf Arbeitsvermittlung ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen.

2.  

2.1  Nach aArt. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch einer versicherten Person auf eine 

ganze Invalidenrente, wenn sie mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei mindestens 40% Anspruch auf eine 

Viertelsrente.

2.2  Für die Bemessung des Invaliditätsgrades einer erwerbstätigen Versicherten wird 

gemäss aArt. 28 Abs. 2 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 

gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Valideneinkommen). Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, die im 

Aufgabenbereich tätig sind und denen eine Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden 

kann, wird gemäss aArt. 28 Abs. 2  IVG für die Bemessung der Invalidität darauf 

abgestellt, in welchem Mass für die versicherte Person eine Unmöglichkeit besteht, 

sich im Aufgabenbereich zu betätigen. Sind Versicherte nur zum Teil erwerbstätig oder 

arbeiten sie unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der Ehegattin mit, wird für 

diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Sind sie daneben auch im 

Aufgabenbereich tätig, wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach aArt. 28 Abs. 2  IVG 

festgelegt. In diesem Fall sind gemäss der "gemischten Methode" nach aArt. 28 Abs. 

2  IVG der Anteil der Erwerbstätigkeit sowie der Anteil der Tätigkeit im 

Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu 

bemessen. Ist dabei anzunehmen, dass die Versicherten im Zeitpunkt der Prüfung des 

bis

bis

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Rentenanspruchs ohne Gesundheitsschaden ganztägig erwerbstätig wären, so ist die 

Invaliditätsbemessung nach den Grundsätzen für Erwerbstätige zu bemessen (Art. 27

IVV).

2.3  Ob eine versicherte Person als ganztägig, als zeitweilig erwerbstätig oder als 

nichterwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich aus der Prüfung, was die versicherte 

Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung bei im Übrigen unveränderten 

Umständen täte. Abgestellt wird dabei gemäss Rechtsprechung des Bundesgerichts 

auf die hypothetischen Erwerbsverhältnisse im Gesundheitsfall, wie sie sich bis zum 

massgebenden Zeitpunkt, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit, entwickelt haben. 

Bei im Haushalt tätigen Versicherten sind die persönlichen, familiären, sozialen und 

erwerblichen Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben 

gegenüber Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie 

persönliche Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen (vgl. BGE 130 V 395f. E. 

3.3; BGE 125 V 150 E. 2c). Nebst dem früheren Arbeitsverhalten sind im Wesentlichen 

die Absicht der versicherten Person und ihre Vorstellungen und Pläne zum Alltag ohne 

Gesundheitsschaden zu berücksichtigen (vgl. Entscheid des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts vom 20. Juni 2003, I 635/02). Von Bedeutung sind vor allem die 

Sicherstellung der Kinderbetreuung und die Verdienstverhältnisse (Entscheid des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 4. Januar 2002, I 715/00). Das Gericht hat 

dabei jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen 

Geschehensabläufen unter den gegebenen Umständen als die wahrscheinlichste 

würdigt (BGE 121 V 47 E. 2a). Die konkrete Situation und die Vorbringen der 

Versicherten sind nach Massgabe der allgemeinen Lebenserfahrung zu würdigen 

(Entscheid des Bundesgerichts vom 19. März 2007, I 185/06).

2.4  Im Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit und Haushalt vom 

15. Mai 2007 (IV-act. 32) gibt die Beschwerdeführerin bei der Frage "Würden Sie heute 

– ohne Behinderung – eine Erwerbstätigkeit ausüben?" an, sie würde ohne 

Gesundheitsschaden einer Erwerbstätigkeit im Ausmass von 100% nachgehen. Dem 

Abklärungsbericht Haushalt (IV-act. 36) wiederum ist bei derselben Frage zu 

entnehmen, dass die Versicherte ohne Behinderung weiterhin im gleichen Pensum von 

80% tätig wäre. In der Stellungnahme der Abklärungsperson im Abklärungsbericht 

Haushalt ist angegeben, dass sich die Versicherte anfangs an der Befragung nicht 

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beteiligt hat und die Antworten von der eigentlich übersetzenden Verwandten der 

Versicherten gekommen sind. Diese habe von der Abklärungsperson mehrmals darauf 

aufmerksam gemacht werden müssen, dass die Fragen von der Versicherten und nicht 

von ihr beantwortet werden müssen (IV-act. 37-8). Diese Angaben lassen die 

Zuverlässigkeit der Befragung anzweifeln. Der Stellungnahme zufolge konnte sich die 

Beschwerdeführerin nur schwer auf die Befragung konzentrieren. Es ist deshalb 

fraglich, ob es ihr möglich war, von ihrer tatsächlichen Situation zu abstrahieren und 

sich die hypothetischen Verhältnisse vorzustellen. Indem die anwesende Verwandte zu 

Beginn ihrerseits die Fragen der Abklärung beantwortete, nahm sie zudem Einfluss auf 

die Beschwerdeführerin. Unter diesen Umständen kann bei den protokollierten 

Aussagen der Beschwerdeführerin im Abklärungsbericht Haushalt nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass diese auf ihrer 

eigenen hypothetischen Annahme, sie wäre gesund, basieren.

2.5  Bei der Frage, in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin im hypothetischen 

"Gesundheitsfall" einer Erwerbstätigkeit nachginge, ist daher vorliegend auf objektiv 

feststellbare Gegebenheiten abzustellen (wie etwa im Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 10. Juni 2008, IV 2007/68, bestätigt 

durch den Entscheid des Bundesgerichts 9C_650/2008). Die Beschwerdeführerin war 

zuletzt seit dem 1. März 2001 bis 20. Mai 2005 bei der Firma A.___ AG erwerbstätig, 

wobei sie seit dem 1. April 2004 zu 80% tätig gewesen sei. Zum Beschäftigungsgrad 

vor dem 31. März 2004 sowie zu den früheren Arbeitsstellen kann den Akten nichts 

entnommen werden. Immerhin lassen die im IK-Auszug (IV-act. 7-1) vermerkten AHV-

pflichtigen Jahreseinkünfte darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin auch vor 

2004 nicht in geringerem Umfang gearbeitet hatte. Gründe für eine 

Teilzeiterwerbstätigkeit in der Vergangenheit können eine Begrenzung der Arbeitszeit 

von Seiten des Arbeitgebers, die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin 

oder ihre familiären Pflichten gewesen sein. Rechtserheblich für den Erwerbsstatus ist 

indessen jedoch allein, was die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der Prüfung des 

Rentenanspruchs ohne gesundheitliche Beeinträchtigung effektiv tun würde (vgl. 

Entscheid des Bundesgerichts vom 5. Januar 2007, I 701/06 E. 5.1). Es kann daher 

nicht aus dem früheren Verhalten der Beschwerdeführerin auf das hypothetische 

Verhalten im "Gesundheitsfall" geschlossen werden. Vielmehr sind neben den 

erwerblichen Verhältnissen auch die persönlichen, familiären und sozialen Verhältnisse 

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sowie die persönlichen Neigungen zu berücksichtigen. Die familiäre Situation der 

Beschwerdeführerin stünde einer 100%igen Erwerbstätigkeit nicht entgegen. Sie hat 

zwei Kinder, mit Jahrgängen 1987 und 1991, die selbständig und damit nicht mehr auf 

Betreuung angewiesen sind. Bereits im Jahr 1997 begann die Beschwerdeführerin in 

der Schweiz zu arbeiten, um ihren Mann, welcher als Mitarbeiter in einer Gussputzerei 

tätig ist, finanziell zu unterstützen (IV-act. 7). Zudem sind nun auch die Kosten der 

anstehenden Ausbildung des jüngeren Sohnes sowie weiterhin die Kosten der 

Ausbildung des älteren Sohnes zu bestreiten. In der Haushaltführung haben die Söhne 

und der Ehemann der Beschwerdeführerin unter den jetzigen Umständen einen 

grossen Teil übernommen. Auf deren Mithilfe könnte auch im "Gesundheitsfall" gezählt 

werden. Doch auch die Erledigung des Haushaltes am Abend und an den 

Wochenenden durch die Beschwerdeführerin würde einer vollen Erwerbstätigkeit nicht 

entgegen stehen. Aufgrund der bestehenden Verhältnisse verhindern demnach keine 

konkreten Anhaltspunkte eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit der Beschwerdeführerin. Im 

Fragebogen zur Rentenabklärung betreffend Erwerbstätigkeit und Haushalt hat die 

Beschwerdeführerin überdies ihre Absicht kundgetan, sie ginge heute ohne 

Behinderung einer 100%igen Erwerbstätigkeit nach. Die "Aussage der ersten Stunde" 

ist in der Regel unbefangener und zuverlässiger als spätere Angaben (BGE 121 V 47 E. 

2a). Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist diesen Aussagen erhöhtes 

Gewicht beizumessen, da sie noch nicht von möglichen versicherungsrechtlichen 

Überlegungen geprägt sind (Entscheid des Bundesgerichts vom 9. Oktober 2008, 

8C_352/2008, E. 3.2.2). Der Aussage der Beschwerdeführerin stehen denn auch keine 

konkreten Hinweise entgegen, dass sie im "Gesundheitsfall" nicht einer vollzeitlichen 

Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Die wahrscheinlichste Variante des hypothetischen 

Verhaltens der Beschwerdeführerin ist somit ein Beschäftigungsgrad von 100%. Die 

Invalidität der Beschwerdeführerin ist also anhand eines reinen 

Einkommensvergleiches zu ermitteln.

3.  

3.1  Um die für den Einkommensvergleich massgebende prozentuale Arbeitsfähigkeit 

ermitteln zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/18

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beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 

Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (vgl. BGE 125 V 261f. E. 4). Das 

Gericht hat den Sachverhalt objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben 

worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des 

Experten begründet sind (vgl. BGE 125 V 352 E. 3a).

3.2  Die Beschwerdeführerin geht, gestützt auf die ärztlichen Gutachten, von einer 

50%igen Arbeitsunfähigkeit bei adaptierter Tätigkeit seit dem 20. Mai 2005 aus. Diese 

Einschätzung anerkannte die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 3. Januar 2008, 

wobei aber mangels rentenbegründenden Invaliditätsgrades keine Rente verfügt 

wurde. Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2008 erklärt die Beschwerdegegnerin 

wiederum, bei der Beschwerdeführerin sei von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit in 

adaptierter Tätigkeit auszugehen. Die Beschwerdegegnerin gibt dabei an, es könne von 

der Arbeitsfähigkeitsschätzung im psychiatrischen Gutachten von Dr. med. C.___ 

abgewichen werden, da diese nicht im Einklang mit der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung bezüglich somatoformer Schmerzstörung stehe. Dem restlichen Teil 

des Gutachtens werde der Beweiswert aber nicht abgesprochen. Im Weiteren 

begründet die Beschwerdegegnerin, sei insgesamt auf das Gutachten von Dr. med. 

D.___ abzustellen, welches unter Beachtung der somatischen und psychischen 

Einschränkungen der Beschwerdeführerin von einer Arbeitsfähigkeit von 90% in 

adaptierter Tätigkeit ausgehe. Weitere Abklärungen zur Arbeitsfähigkeit wurden von der 

Beschwerdegegnerin nicht angestrebt. Vielmehr zieht sie ihre eigenen Schlüsse anhand 

der Erhebungen von Dr. med. C.___ und legt, in Verbindung mit dem Gutachten von Dr. 

med. D.___, eine Arbeitsfähigkeit von 90% fest. Damit ersetzt die Beschwerdegegnerin 

die Arbeitsfähigkeitsschätzung des psychiatrischen Gutachtens im Ergebnis durch eine 

eigene Arbeitsfähigkeitsschätzung. Die Annahme einer 90%igen Arbeitsfähigkeit kann 

aber nicht als überwiegend wahrscheinlich erachtet werden. Denn gemäss 

höchstrichterlicher Rechtsprechung darf bei einer somatoformen Schmerzstörung nicht 

ausnahmslos auf eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit geschlossen werden.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/18

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3.3  Eine invaliditätsbegründende somatoforme Schmerzstörung muss nach 

Einschätzung eines Arztes eine derartige Schwere aufweisen, dass der versicherten 

Person die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt bei 

objektiver Betrachtung nicht mehr zumutbar ist (vgl. BGE 130 V 353ff. E. 2.2.3). 

Unabdingbare Grundlage für die Beurteilung, ob und gegebenenfalls inwieweit einer 

versicherten Person unter Aufbringung allen guten Willens die Überwindung ihrer 

Schmerzen und die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft zumutbar ist, bilden 

ärztliche Stellungnahmen. Die begutachtende Fachperson der Psychiatrie muss im 

Rahmen der ärztlichen Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit aufzeigen, ob und inwiefern 

die versicherte Person über psychische Ressourcen verfügt, die es ihr erlauben, mit 

ihren Schmerzen umzugehen (vgl. BGE 130 V 355f. E. 2.2.4 u. 2.2.5.). Oft liegt den 

ärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzungen auch ein Abwägen zwischen der subjektiven 

Arbeitsunfähigkeitsüberzeugung und der aufgrund der Art und der Schwere der 

Gesundheitsbeeinträchtigung objektiv zumutbaren (Rest-)Arbeitsfähigkeit zugrunde.

3.4  Dies gilt auch für den vorliegenden Fall. Dr. med. C.___ hat die offenkundige 

subjektive Überzeugung der Beschwerdeführerin, für sämtliche Arten von 

Erwerbstätigkeiten vollständig arbeitsunfähig zu sein, gegen die Art und die Schwere 

der Gesundheitsbeeinträchtigung der Beschwerdeführerin abgewogen. Auch wenn im 

psychiatrischen Gutachten der IV-Stelle eine Kompetenz zur Gewichtung der 

Grundlagen zur "willentlichen Schmerzüberwindung" zugestanden wird, bedeutet dies 

nicht, dass bei der psychiatrischen Arbeitsfähigkeitsschätzung die Ressourcen der 

Beschwerdeführerin nicht beachtet worden wären. Vielmehr bezieht sich diese 

Bemerkung auf die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit. Dr. med. C.___attestiert der 

Beschwerdeführerin aufgrund seiner Erhebungen, unter Abwägung aller gegebenen 

Umstände, eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 50% in angepasster Tätigkeit. Diese 

Einschätzung missachtet die Erkenntnis nicht, dass eine somatoforme Schmerzstörung 

bzw. die durch sie ausgelöste subjektive Arbeitsunfähigkeitsüberzeugung in aller Regel 

durch eine zumutbare Willensanstrengung überwunden werden kann. Vielmehr scheint 

die Annahme von Dr. med. C.___ durchaus plausibel, dass die Beschwerdeführerin mit 

ihren geringen seelisch-geistigen Ressourcen auch bei einer zumutbaren 

Willensanstrengung nur zu 50% einer adaptierten Erwerbstätigkeit nachgehen könne. 

Das Gutachten von Dr. med. C.___ steht somit weder im Beweiswert noch im Ergebnis 

der bundesgerichtlichen Rechtsprechung entgegen. Darüber hinaus wurde vom RAD 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/18

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eine bidisziplinäre Begutachtung empfohlen, weshalb eine umfassende 

Arbeitsfähigkeitsschätzung anhand des psychiatrischen sowie des rheumatologischen 

Gutachtens vorgenommen werden muss. Im Gutachten von Dr. med. D.___ wird die 

Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin für eine angepasste leichte Tätigkeit im 

zeitlichen Ausmass von 90% mit einer Leistungsminderung von 15% angegeben. 

Abweichend von der Interpretation der Beschwerdegegnerin resultiert daraus 

insgesamt eine körperliche Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin von 76,5%. Diese 

Einschätzung zusammen mit der schwerer wiegenden psychiatrischen 

Arbeitsunfähigkeit sowie frühere ärztliche Beurteilungen (Dr. med. B.___, Klinik Valens, 

Dr. med. E.___) lassen darauf schliessen, dass die Beschwerdeführerin mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit in einer adaptierten Erwerbstätigkeit zu 50% 

arbeitsfähig ist.

4.  

4.1  Die Beschwerdeführerin ging seit Eintritt ihres Gesundheitsschadens keiner 

Erwerbstätigkeit mehr nach. Für die Festsetzung des Invalideneinkommens kann 

deshalb rechtsprechungsgemäss auf das statistische Durchschnittseinkommen der 

Hilfsarbeiterinnen im Jahre 2006 abgestellt werden. Gemäss der Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung 2006, Anhang Tabelle TA1, beträgt das durchschnittliche 

Einkommen der Hilfsarbeiterinnen aller Branchen Fr. 4'019.-- bzw. umgerechnet auf 

den schweizerischen Durchschnitt von 41,7 Wochenarbeitsstunden Fr. 4'190.--. Damit 

ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 50'278.--. Gemäss den vorstehenden 

Erläuterungen ist beim Invalideneinkommen von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit in 

adaptierter Tätigkeit auszugehen. Dies ergibt ein Invalideneinkommen der 

Beschwerdeführerin von Fr. 25'139.--. Nach der Rechtsprechung kann anhand eines 

allgemeinen behinderungsbedingten Abzugs dem Umstand Rechnung getragen 

werden, dass versicherte Personen mit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung in der 

Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau nicht erreichen bzw. ihre 

Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 

erwerblichem Erfolg verwerten können. Anhand des konkreten Einzelfalles ist dabei zu 

prüfen, ob und in welchem Ausmass die Tabellenlöhne gekürzt werden müssen (BGE 

126 V 78ff. E. 5a und 5b). Dies hängt sodann von sämtlichen persönlichen und 

beruflichen Merkmalen (namentlich leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/18

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Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) der versicherten Person ab, 

wobei der maximal zulässige Abzug auf 25% festzusetzen ist (BGE 129 V 481 E. 4.2.3). 

Die Beschwerdeführerin ist für angepasste leichte und einfache Tätigkeiten zu 50% 

arbeitsunfähig, wobei eine Lasthebegrenze repetitiv 2 kg, einmalig 4 kg Tischhöhe 

sowie repetitiv 1 kg und einmalig 2 kg Schulterhöhe besteht (IV-act. 28-14). Die 

Beschwerdegegnerin anerkennt einen sogenannten Leidensabzug von 10%, weil die 

Beschwerdeführerin nur noch leichte Tätigkeiten verüben kann. Weitere Faktoren 

wurden dabei nicht berücksichtigt, da diese invaliditätsfremd seien. Aufgrund des 

Alters der Beschwerdeführerin sowie deren ausländischer Herkunft, kann im Bereich 

der Hilfsarbeit kein Abzug geltend gemacht werden. Denn eine Mehrheit der 

Hilfsarbeiter, auf deren Einkommen die Lohnstrukturerhebung basiert, sind Ausländer. 

Da bei der Beschwerdeführerin aber zum Beispiel mit überdurchschnittlich vielen 

Krankheitsabsenzen gerechnet, auf sie besondere Rücksicht genommen, vermehrte 

Zwischenpausen ermöglicht werden müssten und keine Überstunden geleistet werden 

könnten, weist sie Konkurrenznachteile auf. Die Nachteile gegenüber gesunden 

Konkurrentinnen kann die Beschwerdeführerin nur kompensieren, indem sie ihre 

Arbeitskraft zu einem unterdurchschnittlichen Lohn anbietet. Diese Faktoren müssen 

beim sogenannten Leidensabzug Beachtung finden. In Verbindung mit der Invalidität 

der versicherten Person kann aufgrund dieser Faktoren und den daraus im Einzelfall 

resultierenden arbeitsmarktlichen Nachteilen ein behinderungsbedingter Abzug 

erfolgen (vgl. BGE 134 V 327f. E. 5.2). Deshalb rechtfertigt sich bei der 

Beschwerdeführerin ein Abzug von insgesamt 15% vom Tabellenlohn. Daraus resultiert 

ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 21'368.--. Eine berufliche Eingliederung 

zur Erhöhung des zumutbaren Einkommens ist ausgeschlossen. Nur eine sogenannte 

höherwertige Ausbildung könnte einen rentenrelevanten Eingliederungserfolg haben. 

Die Beschwerdeführerin müsste durch eine qualifizierte Berufsausbildung in die Lage 

versetzt werden, bei einem Beschäftigungsgrad von 50% ein rentenausschliessendes 

Einkommen zu erzielen. Dies würde den uneingeschränkten Einsatz der 

Beschwerdeführerin für die Ausbildung voraussetzen, wozu sie insbesondere aufgrund 

der Beeinträchtigung ihrer psychischen Gesundheit sowie ihrer schlechten Integration 

(mangelnde Deutschkenntnisse und Schulbildung) nicht in der Lage ist. Dem 

Einkommensvergleich ist deshalb ein zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 

21'368.-- zu Grunde zu legen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/18

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4.2  Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte 

Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird 

in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft (BGE 134 V 325f. E. 4.1). 

Da der Rentenanspruch vor Inkrafttreten der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 

entstanden ist, wird vorliegend der frühestmögliche Rentenbeginn nach den bis zum 

31. Dezember 2007 gültigen Bestimmungen festgelegt. Gemäss aArt. 29 Abs. 1 lit. b 

IVG entsteht der Rentenanspruch frühestens im Zeitpunkt, in dem die versicherte 

Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens zu 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen war. Aufgrund des Eintritts der 

Arbeitsunfähigkeit am 20. Mai 2005 liegt der Zeitpunkt des frühestmöglichen 

Rentenbeginns im Mai 2006 (aArt. 29 Abs. 2 IVG). Die Beschwerdeführerin war vor 

Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung als Hilfsarbeiterin bei der Firma A.___ AG 

tätig. Im Jahre 2006 hätte sie für ihre hypothetische erwerbliche Leistungsfähigkeit von 

100% ohne den Gesundheitsschaden ein Jahreseinkommen von Fr. 49'051.-- verdient. 

Bei Hilfsarbeitskräften reicht das Spektrum der Erwerbstätigkeiten von einfachen bis zu 

anspruchsvollen Arbeiten. Die verübten Tätigkeiten der Hilfsarbeitskräfte sind meist 

nicht die einzige Möglichkeit, bei welcher sie ihre Arbeitskräfte hätten einsetzen 

können. Deshalb rechtfertigt es sich bei der Bemessung des Valideneinkommens auf 

die statistischen Durchschnittswerte abzustellen. Das Valideneinkommen der 

Beschwerdeführerin bemisst sich somit nach dem statistischen 

Durchschnittseinkommen der Hilfsarbeiterinnen im Jahre 2006 auf Fr. 50'278.--. Die 

behinderungsbedingte Erwerbseinbusse beläuft sich demnach auf Fr. 28'910.--. Dies 

entspricht einem Invaliditätsgrad von 57.5%. Die Beschwerdeführerin hat deshalb 

einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente.

4.3  Auf den Beginn des Rentenanspruchs sind vorliegend die bis zum 31. Dezember 

2007 gültigen Rechtsnormen anzuwenden. Der Bericht von Hausarzt Dr. med. B.___ 

attestiert der Beschwerdeführerin eine Arbeitsunfähigkeit seit dem 22. Mai 2005. 

Gemäss aArt. 29 Abs. 1 lit. b IVG ist der Rentenbeginn der Beschwerdeführerin auf den 

1. Mai 2006 festzusetzen.

5.  

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/18

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5.1  Im Sinne der vorstehenden Ausführungen ist die Beschwerde gutzuheissen und 

der Beschwerdeführerin eine halbe Invalidenrente seit dem 1. Mai 2006 zuzusprechen. 

Allerdings kann die Höhe dieser halben Invalidenrente vom Gericht nicht ermittelt 

werden, da dazu ein Zusammenruf der individuellen Beitragskonten der 

Beschwerdeführerin erforderlich ist. Die Sache ist deshalb zur Vervollständigung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

5.2  Die obsiegende Beschwerdeführerin hat Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. 

Dieser bemisst sich nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit 

des Prozesses (Art. 61 lit. g ATSG). In Anwendung dieser Kriterien wird die von der 

Beschwerdegegnerin auszurichtende Parteientschädigung auf Fr. 3'500.- (inklusive 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) festgesetzt. Das Beschwerdeverfahren ist 

kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1  IVG). Die vollumfänglich unterliegende 

Beschwerdegegnerin hat auch für die Gerichtskosten aufzukommen. Diese bemessen 

sich nach dem Verfahrensaufwand. Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.- ist dem 

Verfahrensaufwand angemessen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 3. Januar 2008 aufgehoben 

und der Beschwerdeführerin eine halbe Invalidenrente seit dem 1. Mai 2006 

zugesprochen; die Sache wird zur Ermittlung des Rentenbetrages an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--; der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin bezahlt der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.--.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 24.08.2009
	Art. 28 Abs. 2 IVG (in der bis 31. Dezember 2007 gültigen Fassung). Invaliditätsbemessung und Rentenanspruch. Infragestellung der angewendeten gemischten Methode. Stattdessen Anwendung eines reinen Einkommensvergleichs, da konkret aus der früheren 80%igen Erwerbsquote nicht auf eine hypothetische 80%ige Erwerbsquote für die Zukunft geschlossen werden kann. Würdigung Gutachten. Leidensabzug (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. August 2009, IV 2008/65). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_709/2009.

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		2025-07-19T14:33:44+0200
	"9001 St.Gallen"
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