# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7e1711fd-e505-552f-bda5-8c6bf4b62abd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.09.2008 A-3247/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3247-2007_2008-09-22.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-3247/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 
Richter Thomas Stadelmann, 
Richterin Marianne Ryter Sauvant, 
Gerichtsschreiberin Iris Widmer.

X._______ (S.C.), 
vertreten durch _______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung,
Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

MWST; Personalrabatte (1/1996-4/2000).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-3247/2007

Sachverhalt:

A.
Die X._______ war zwischen 1. Januar 1995 und 31. März 2001 im 
Register für Mehrwertsteuerpflichtige bei der Eidgenössischen Steuer-
verwaltung (ESTV) eingetragen. 

B.
Mit  Eingabe  vom  15.  Januar  2003  focht  die  Steuerpflichtige  die 
Position  Ziff.  1.2  der  Ergänzungsabrechnung  (EA)  Nr.  167'514  der 
ESTV  vom  6.  September  2002  an  (Personalrabatte/Steuersummen: 
Fr. 18'146.25 und Fr. 15'762.--) und verlangte einen einsprachefähigen 
Entscheid.

C.
Mit Entscheid 10. April 2003 bestätigte die ESTV die EA und verwies 
zur  Begründung  der  Nachforderung  unter  dem Titel  Personalrabatte 
auf ihre Beiblätter zur EA. Am 23. Mai 2003 liess die Steuerpflichtige 
Einsprache einreichen und beantragen, den angefochtenen Entscheid 
mit  Bezug  auf  Position  Ziff.  1.2  der  EA,  also  im  Umfang  von 
Fr. 33'908.25  (Fr.  18'146.25  und  Fr.  15'762.--),  aufzuheben.  Zur 
Begründung  liess  sie  im  Wesentlichen  vortragen,  es  fehle  an  einer 
gesetzlichen  Grundlage  für  die  steuerliche  Aufrechnung  der  an  ihr 
Personal  gewährten  Rabatte  in  Höhe  von 10%. An  gewissen  Tagen 
erhielten  im  Übrigen  auch  Dritte  10% Rabatt  auf  den  Verkaufspreis 
(sogenannte 10%-Tage) mit der Folge, dass das Personal gegenüber 
Dritten  nicht  bevorzugt  worden sei. Ferner  bedeute der  Rabatt  nicht 
immer auch,  dass die Preise billiger  seien als  bei  andern  Grossver-
teilern;  mit  der  Rabattgewährung  bezwecke  sie  also  nicht  die  Be-
vorzugung des Personals, sondern die Personalbindung an das Unter-
nehmen sowie die Umsatzsteigerung.

D.
Am 26. März 2007 wies die ESTV die Einsprache ab. Zur Begründung 
ihres  Einspracheentscheides  erwog  sie  im  Wesentlichen,  als  unab-
hängige Dritte  im Sinne von Art.  26  Abs. 2  MWSTV hätten  gemäss 
Rechtsprechung  auch  Angestellte  der  steuerpflichtigen  Leistungser-
bringerin zu gelten. Bei den Verkäufen an das Personal bilde folglich 
jener  Preis  das  Entgelt,  der  unter  unabhängigen  Dritten  vereinbart 
würde. Der Personalrabatt als Differenz (10%) zwischen dem Preis für 
das  Personal  und  jenem  für  unabhängige  Dritte  sei  zu  versteuern 

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(recte:  falle  in  die  Steuerbemessungsgrundlage  für  die  Verkäufe  an 
das Personal). Die angeblichen 10%-Tage beträfen nicht ausschliess-
lich  das  gleiche  Sortiment  und  fielen  in  tatsächlicher  Hinsicht  nicht 
rechtsgenügend ins  Gewicht. Die  Motive für  die  Personalrabatte  wie 
die  angebliche  Personalbindung  oder  die  Umsatzsteigerung  seien 
irrelevant.

E.
Am  9.  Mai  2007  lässt  die  X._______  gegen  diesen  Einspracheent-
scheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  einreichen  und 
beantragen,  diesen unter  Kosten-  und  Entschädigungsfolge zulasten 
der  ESTV  aufzuheben;  die  ESTV  sei  anzuweisen,  ihr  die  bereits 
bezahlte  Mehrwertsteuer  in  Höhe  von  Fr. 33'908.25  gutzuschreiben. 
Mit Vernehmlassung vom 15. August 2007 beantragt die ESTV, es sei 
festzustellen, dass der angefochtene Einspracheentscheid im Umfang 
von  Fr. 94'893.75,  zuzüglich  Verzugsins,  unbestritten  geblieben  und 
damit  in  Rechtskraft  erwachsen sei; im Übrigen sei  die  Beschwerde 
abzuweisen. 

Auf  die  Begründung  dieser  Eingaben  ans  Bundesverwaltungsgericht 
wird – soweit entscheidwesentlich – im Rahmen der nachfolgenden Er-
wägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt nach Art. 31 des Bundes-
gesetzes  vom  17. Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungsgericht 
(Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG,  SR 173.32)  Beschwerden  gegen 
Verfügungen  nach  Art.  5  des Bundesgesetzes  vom  20. Dezember 
1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021).  Der 
angefochtene  Einspracheentscheid  stellt  eine  solche  Verfügung  dar 
und erging durch eine Vorinstanz im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG. Das 
Bundesverwaltungsgericht  erweist  sich  als  zur  Behandlung  der  Be-
schwerde zuständig. Soweit das VGG nichts anderes bestimmt, richtet 
sich  gemäss  Art.  37  VGG  das  Verfahren  nach  dem  VwVG.  Die 
Beschwerdeführerin hat den angefochtenen Einspracheentscheid frist- 
und  auch  formgerecht  angefochten  (Art.  50  und  52  VwVG).  Sie  ist 
durch diesen beschwert und zur Anfechtung berechtigt (Art. 48 VwVG). 
Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

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1.2 Am  1.  Januar  2001  sind  das  Bundesgesetz  vom  2.  September 
1999  über  die  Mehrwertsteuer  (MWSTG,  SR  641.20)  sowie  die 
zugehörige  Verordnung  (Verordnung  vom  29.  März  2000  zum 
Bundesgesetz  über  die  Mehrwertsteuer  [MWSTGV,  SR 641.201])  in 
Kraft  getreten.  Der  zu  beurteilende  Sachverhalt  hat  sich  zwischen 
Anfang 1996 und Ende 2000 und damit vor Inkrafttreten des MWSTG 
zugetragen,  so  dass  in  materiellrechtlicher  Hinsicht  auf  das  vorlie-
gende Verfahren grundsätzlich noch die Verordnung vom 22. Juni 1994 
über die Mehrwertsteuer (MWSTV von 1994, AS 1994 1464) anwend-
bar ist (Art. 93 und 94 MWSTG).

1.3  Die ESTV stellt  den formellen Antrag, es sei festzustellen, dass 
der angefochtene Einspracheentscheid im Umfang von Fr. 94'893.75, 
zuzüglich Verzugsins, in Rechtskraft erwachsen sei. Dieser Antrag ist 
unzulässig.  Das  Bundesverwaltungsgericht  hat  keine  Rechtskraftbe-
scheinigungen für Entscheide anderer Behörden auszustellen (s. Urteil 
des Bundesgerichts 2A.69/2003 vom 31. August 2004 E. 1.1). Darauf 
läuft ihr Feststellungsbegehren aber hinaus. 

Die Beschwerdeführerin hat von allem Anfang an und konsequent die 
fragliche  EA  lediglich  mit  Bezug  auf  die  Position  Personalrabatte 
(Fr. 33'908.25) angefochten. Entsprechend bildet Streitgegenstand im 
vorliegenden  Verfahren  einzig  die  Frage  nach  der  mehrwertsteuer-
lichen Behandlung der gewährten Personalrabatte. Nicht im Streit liegt 
im Übrigen  die  rechnerische und damit  sachverhaltsmässige  Ermitt-
lung der Steuernachforderung unter dem Titel Personalrabatte. 

2.
2.1 Der  Mehrwertsteuer  unterliegt  u.a.  die  im  Inland  gegen  Entgelt 
erbrachte Lieferung von Gegenständen (Art. 4 Bst. a MWSTV). Eine 
Lieferung liegt  vor, wenn die Befähigung verschafft  wird,  im eigenen 
Namen über einen Gegenstand wirtschaftlich zu verfügen  Ein Kaufge-
schäft  stellt  einen typischen Regelfall  einer solchen mehrwertsteuer-
lichen Lieferung dar (Art. 5 Abs. 1 MWSTV).

Bei  der  unentgeltlichen  Entnahme  von  Gegenständen  durch  den 
Steuerpflichtigen  aus  seinem  Unternehmen  etwa  für  den  Bedarf 
seines Personals liegt demgegenüber keine Lieferung, sondern Eigen-
verbrauch vor (Art. 8 Abs. 1 Bst. a MWSTV).

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2.2 Die Steuer wird bei der Lieferung, mithin beim Kaufgeschäft, vom 
Entgelt  berechnet.  Dazu  gehört  alles,  was  der  Leistungsempfänger 
oder ein Dritter für ihn als Gegenleistung für die Leistung aufwendet 
(Art.  26  Abs.  1  und  2  MWSTV).  Im  Falle  der  Lieferung  an  eine 
nahestehende Person des Steuerpflichtigen gilt als Entgelt jener Wert, 
der unter unabhängigen Dritten vereinbart würde (Art. 26 Abs. 2 letzter 
Satz MWSTV). 

2.2.1 In  konstanter  Rechtsprechung  zur  MWSTV  werden  die  Ange-
stellten  des  Steuerpflichtigen  als  diesem  nahestehende  Personen 
qualifiziert  (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1414/2006 vom 
16.  November  2007  E.  4.1,  A-1379/2006  vom  10.  September  2007 
E. 2.4;  Entscheide  der  SRK  vom  1.  Juni  2004,  veröffentlicht  in 
Verwaltungspraxis  der  Bundesbehörden [VPB]  68.158 E. 4a/cc,  vom 
22. Mai 2001, veröffentlicht in VPB 65.103 E. 7d, vom 27. März 2002 
[2000-108]  E. 5a,  bestätigt  durch  das  Urteil  des  Bundesgerichts 
2A.223/2002 vom 4. September 2002 E. 3.2; vgl. KAREN R. SCHOEPKE, in 
mwst.com,  Kommentar  zum Bundesgesetz  über  die  Mehrwertsteuer, 
Basel  2000,  N. 2  zu  Art. 33  Abs. 3;  ALOIS CAMENZIND/NIKLAUS 
HONAUER/KLAUS A.  VALLENDER,  Handbuch  zum  Mehrwertsteuergesetz, 
2. Aufl., Bern/Stuttgart/Wien 2000, Rz. 1231).

2.2.2 Wenn  Gegenstände  an  Angestellte  nicht  unentgeltlich  über-
tragen  werden,  sondern  gegen  Entgelt,  zu  einem Vorzugspreis,  d.h. 
unter  Gewährung  eines  Personalrabattes,  dann  liegt  kein  mehrwert-
steuerlicher Eigenverbrauch vor, sondern der Lieferungstatbestand ist 
erfüllt. Steuerbemessungsgrundlage bildet  nicht  der reduzierte Preis, 
sondern  jener  Wert,  der  unter  unabhängigen Dritten  bzw. mit  einem 
Dritten der gleichen Abnehmerkategorie vereinbart würde (E. 2.1 und 
2.2 hievor;  Urteile  des Bundesverwaltungsgerichts  A-1414/2006 vom 
16. November 2007 E. 4.1 und 5.1, A-1379/2006 vom 10. September 
2007 E. 2.4; Entscheid der SRK vom 1. Juni 2004, veröffentlicht in VPB 
68.158  E. 4a/bb bis dd).  Der «Wert,  der unter  unabhängigen Dritten 
vereinbart  würde» im Sinne von Art. 26  Abs. 2  letzter  Satz  MWSTV 
bemisst  sich  im  Falle  von  Privatpersonen  (als  nahestehende 
Personen) nach jenem Preis, den der Endverbraucher am freien Markt 
zu  bezahlen  hätte.  Zu  vergleichen  sind  die  Abnehmer  als  Markt-
teilnehmer  der  gleichen  Handelsstufe  (E.  2.1  und  2.2  hievor; 
Entscheide der  SRK vom 1. Juni  2004,  veröffentlicht  in  VPB 68.158 
E. 4a/bb  bis  dd,  vom 22. Mai  2001,  veröffentlicht  in  VPB  65.103 
E. 7e/ aa mit Hinweis auf die Rechtsprechung).

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2.2.3 Mit dieser Rechtsprechung steht die Verwaltungspraxis – soweit 
sie  im  vorliegenden  Fall  zur  Anwendung  gelangt  –  im  Einklang: 
Leistungen  an  das  eigene  Personal  zu  Vorzugskonditionen  (z.B. 
Personalrabatt),  welche  einem  unabhängigen  Dritten  unter  den 
gleichen Voraussetzungen nicht gewährt würden, sind zum Preis wie 
für  einen  unabhängigen  Dritten  der  gleichen  Abnehmerkategorie  zu 
versteuern (Wegleitung 1997 für Mehrwertsteuerpflichtige Ziff. 433d).

2.3 Das  Handeln  wird  grundsätzlich  demjenigen  mehrwertsteuerlich 
zugerechnet, der nach aussen, gegenüber Dritten, im eigenen Namen 
auftritt.  So ist  nach  konstanter  Rechtsprechung bei  der  Bestimmung 
des  mehrwertsteuerlichen  Leistungserbringers  oder  auch  des 
Leistungsempfängers massgeblich darauf abzustellen, wer im eigenen 
Namen  gehandelt  hat  (Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts 
A-1462/2006  vom  6.  September  2007  E.  2.1,  A-1341/2006  vom 
7. März 2007 E. 2.3.1; Entscheide der SRK vom 4. Dezember 2003, 
veröffentlicht  in  VPB  68.71  E.  2b,  vom  15.  November  2002, 
veröffentlicht in VPB 67.50 E. 2b, vom 21. Januar 1997, veröffentlicht in 
VPB 64.46 E. 3a und b). 

3.
3.1 Im  vorliegenden  Fall  gewährte  die  Beschwerdeführerin  ihren 
Angestellten  auf  diversen  „non-food“  Verkaufsprodukten  einen 
Personalrabatt  in Höhe von 10% des Kaufbetrages. Die Angestellten 
durften  den  Rabatt  auch  für  die  im  gleichen  Haushalt  lebenden 
Familienangehörigen  in  Anspruch  nehmen.  Als  Legitimation  zum 
Einkauf  zu  diesen  Vorzugskonditionen  diente  einzig  die  Personal-
rabattkarte.  Die  Karte  lautete  auf  den  entsprechenden  Angestellten 
und  war  durch  diesen  zu  unterzeichnen.  Sie  musste  zur  Geltend-
machung des Rabatts bei Bezahlung der Ware an der Kasse vorgewie-
sen werden.

Die  ESTV  forderte  die  Steuer  auf  solchen  Verkäufen  ans  Personal 
nach  Massgabe  des  Personalrabattes  bzw.  der  Differenz  zwischen 
dem Preis für das Personal und jenem für den normalen Kunden nach.

3.2 Die  Steuernachforderung  ist  nicht  zu  beanstanden:  Die 
Angestellten  standen  der  Beschwerdeführerin  nahe  im  Sinne  von 
Art. 26  Abs.  2  MWSTV  (E.  2.2.1  hievor).  Zweifelsfrei  erfolgten  die 
verbilligten  Verkäufe  an  die  Angestellten  entgeltlich,  weshalb 
mehrwertsteuerlicher Eigenverbrauch ausser Frage steht und Lieferun-
gen von Gegenständen anzunehmen sind (E. 2.1  und 2.2.2  hievor). 

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Die Bemessung der Steuer auf diesen Lieferungen bestimmt sich nach 
dem  Preis  wie  für  unabhängige  Dritte,  nach  dem  normalen 
Verkaufspreis  für  Kunden,  mithin  dem  Detailhandelspreis.  Die 
Differenz zwischen diesem Verkaufspreis und jenem für das Personal 
(entsprechend  dem  Personalrabatt  in  Höhe  von  10%)  hat  in  die 
Steuerbemessung der  steuerbaren Verkäufe der  Beschwerdeführerin 
einzufliessen. 

Die Ausführungen der Beschwerdeführerin zur fehlenden gesetzlichen 
Grundlage  in  der  MWSTV  für  die  Nachforderung  unter  dem  Titel 
Personalrabatte  gehen  angesichts  der  gefestigten  Rechtsprechung 
(E. 2.2 hievor) von vornherein fehl.

4.
Es  bleibt,  auf  die  Argumente  der  Beschwerdeführerin  einzugehen, 
soweit  diese  nicht  bereits  durch  die  voranstehenden  Erwägungen 
ausdrücklich oder implizit widerlegt sind.

4.1 Nichts  zu  ihrem  Vorteil  kann  die  Beschwerdeführerin  aus  der 
nunmehr  geänderten  Rechtslage  im  MWSTG  ableiten.  Danach  ist 
anders  als  im  vorliegend  anwendbaren  Recht  der  MWSTV  (E.  1.2 
hievor)  ausdrücklich  statuiert,  dass  im  Falle  einer  Leistung  an  das 
Personal als Steuerbemessungsgrundlage das vom Personal tatsäch-
lich bezahlte Entgelt zu gelten hat (Art. 33 Abs. 3 MWSTG). Wie die 
Beschwerdeführerin gleich selbst ausführt, wollte der Gesetzgeber für 
Leistungen  ans  Personal  die  Bemessungsgrundlage  korrigieren  und 
eine  Ausnahme  zur  Grundregel  bei  Nahestehenden  (Preis  wie  für 
unabhängige  Dritte)  schaffen  (vgl.  Entscheid  der  SRK  vom  1.  Juni 
2004, veröffentlicht in VPB 68.158 E. 4a/cc;  SCHOEPKE, a.a.O., N. 2 zu 
Art. 33  Abs. 3;  CAMENZIND/HONAUER/VALLENDER,  a.a.O.,  Rz. 1231).  Eine 
Rückwirkung von Art. 33 Abs. 3 MWSTG auf den vorliegenden Fall ist 
jedenfalls ausgeschlossen (E. 1.2 hievor; ausführlich zur Rückwirkung 
des MWSTG auf Sachverhalte, die sich im zeitlichen Geltungsbereich 
der MWSTV verwirklicht haben: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 
A-1515/2006  vom  25.  Juni  2008  E.  3.2  mit  Hinweisen  auf  Recht-
sprechung und Literatur).

4.2 Die  Beschwerdeführerin  behauptet,  sie  verrechne  dem Personal 
den Preis wie für Dritte. Hierzu macht sie dreierlei geltend: Der Preis 
wie für Dritte bestimme sich nach dem Marktwert (E. 4.2.1 hienach), 
Familienangehörige des Personals seien nicht nahestehend (E. 4.2.2 

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hienach)  und  Rabatte  würden  auch  an  Dritte  gewährt  (E.  4.2.3 
hienach).

4.2.1 Die Beschwerdeführerin trägt vor, sie sei im fraglichen Zeitraum 
im Vergleich zu Konkurrenten immer rund 10% teurer gewesen. Somit 
habe das Personal den Preis bezahlt, den ein Kunde auf dem freien 
Markt  zu  bezahlen  hätte. Nur  dieser  Marktpreis  falle  in  die  Bemes-
sungsgrundlage. Die  Nachforderung  erweise  sich  deshalb  als  unge-
rechtfertigt.

Den  Nachweis  für  die  Behauptung,  sie  sei  im  Vergleich  zu  Kon-
kurrenten für gleiche Produkte immer 10% teurer gewesen, bleibt die 
Beschwerdeführerin schuldig. Auf diesen Nachweis käme es ohnehin 
nicht entscheidend an. Die Beschwerdeführerin kann nämlich nicht in 
Abrede  stellen,  dass  sie  selbst  am  freien  Markt  teilnimmt  und  als 
Grossverteilerin  massgebend  den  Marktwert  ihrer  Verkaufsprodukte 
und  jener  der  Konkurrenz  mitbestimmt.  Insofern  kann  sie  nicht 
ernsthaft in Zweifel ziehen, dass die von ihr verlangten Kundenpreise 
(Detailhandelspreise)  ohne  Weiteres  Marktpreise  darstellen,  selbst 
wenn diese allenfalls etwas höher liegen würden als jene eines Teils 
der  Konkurrenz.  Ihre  Argumentationsweise  zu  Ende  geführt,  würde 
bedeuten,  dass  erstens  alle  ihre  Kunden  nicht  am  freien  Markt 
einkauften  und  sie  zweitens  dauerhaft  und  ausnahmslos  Preise 
verlangte,  die  über  dem  Marktwert  ihrer  Produkte  liegen,  sie  sich 
mithin  selbst  geradezu  aus  dem  Markt  ausschliessen  würde.  Der 
Standpunkt  der  Beschwerdeführerin  erweist  sich als  unhaltbar. Nicht 
bundesrechtswidrig ist folglich, wenn die ESTV vorliegend den Preis, 
wie er unter unabhängigen Dritten vereinbart  worden wäre im Sinne 
von  Art.  26  Abs.  2  MWSTV  (entsprechend  dem  Marktpreis),  dem 
Detailhandelspreis der Beschwerdeführerin gleichsetzte (s.  Entscheid 
der SRK vom 1. Juni 2004, veröffentlicht in VPB 68.158 E. 5a). 

4.2.2 Ferner hält die Beschwerdeführerin dafür, die Familienangehöri-
gen des Personals, die ebenso in den Genuss des Rabatts von 10% 
gelangten, seien keine nahestehenden Personen des Unternehmens. 
Diese seien vielmehr unabhängige Dritte mit der Folge, dass sich die 
Aufrechnung  auch  unter  diesem  Gesichtspunkt  als  rechtswidrig 
erweise. 

Die Beschwerdeführerin  verkennt  zunächst,  dass die Personalrabatt-
karte, die beim Kauf vorzuweisen ist, ausdrücklich auf den Namen des 

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entsprechenden Angestellten lautet  (E. 3.1  hievor;  Beschwerdebeila-
gen 17 und 18). Die Waren werden in seinem Namen gekauft, womit 
einzig er als mehrwertsteuerlicher Leistungsempfänger zu gelten hat 
und  nicht  etwa  der  Familienangehörige  (E.  2.3  hievor),  unabhängig 
davon, dass sie allenfalls für Letzteren bestimmt sind oder gar dieser 
mit  der  Personalrabattkarte  die  Einkäufe  für  sich  tätigt.  Folglich  ist 
auch  der  Personalrabatt  mehrwertsteuerlich  ausschliesslich  dem 
Angestellten  zuzurechnen,  was  im  Übrigen  bereits  mit  dem  Begriff 
„Personalrabatt“ zum Ausdruck gelangt. Das Personal kommt aufgrund 
seines  Angestelltenverhältnisses  zur  Beschwerdeführerin  in  den 
Genuss der Preisvergünstigung. Diese bleibt ein Personalrabatt, auch 
wenn  zusätzlich  die  Familienangehörigen  der  Angestellten  letztlich 
davon mitprofitieren. Wenn die Beschwerdeführerin den Kreis der von 
ihrem Personalrabatt begünstigten Personen weit gezogen hat, muss 
sie  sich  dies  mehrwertsteuerlich  anrechnen  lassen. Dass  auch jene 
Vergünstigung,  welche  letztlich  den  Familienangehörigen  der 
Angestellten  zugute  kommt,  steuerlich  ins  Gewicht  fällt,  rechtfertigt 
sich vorliegend umso mehr, als die Beschwerdeführerin selbst vorgibt, 
der  Rabatt  werde  auf  die  auf  diese  Weise  leicht  zugänglichen 
Angehörigen  ausgedehnt  zum  Zwecke  der  Umsatzsteigerung  und 
Marktbehauptung.  Im  Übrigen  verhält  es  sich  mit  der  vorliegenden 
Rabattgewährung  an  das  Personal  nicht  anders  als  mit  anderen 
Leistungen  an  nahestehende  Dritte  (und  den  entsprechenden 
spezialgesetzlichen Steuerfolgen), die automatisch für die im gleichen 
Haushalt lebenden Familienangehörigen zumindest indirekt mitwirken. 

4.2.3 Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend,  sie führe immer 
wieder  sogenannte 10%-Tage durch,  an denen sämtliche Kunden in 
den Genuss des Rabatts gelangten. An diesen Tagen sei das Personal 
nicht bevorzugt. Eine Aufrechnung des Personalrabatts für diese Tage 
sei nicht rechtens. 

Dieses  Vorbringen  ist  weder  rechtsgenügend  quantifiziert  noch 
überhaupt substanziiert. Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin im 
Verlaufe des Verfahrens mehrmals mit Recht vorgeworfen, diese habe 
bis  anhin  keine  genügenden  Beweismittel  darüber  eingereicht,  wie 
häufig sie solche 10%-Tage praktiziere. In der Einsprache sei noch von 
„sporadisch“,  dann  von  „diversen“  und  jetzt  von  „immer  wieder“  die 
Rede. Die  Beweislosigkeit  bezüglich  der  steuermindernden Tatsache 
bzw. der  Frage  nach  der  Häufigkeit  der  behaupteten  10%-Tage hat 
unter  den gegebenen Umständen die  Beschwerdeführerin  zu  tragen 

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(zur  Beweislastverteilung  statt  vieler:  Urteil  des  Bundesverwaltungs-
gerichts  A-1687/2006  vom  18.  Juni  2007  E.  2.4  mit  Hinweisen). 
Überdies bringt  sie  gleich selbst  vor,  an diesen 10%-Tagen sei  eine 
Rabattkumulation zugunsten des Personals ausgeschlossen gewesen 
und hätten die Personalrabattkarten keine Gültigkeit  gehabt. Insofern 
bleibt die Beschwerdeführerin auch den Nachweis schuldig, dass die 
Einkäufe des Personals an den 10%-Tagen im Vergleich mit gewöhnli-
chen Kunden separat  erfasst  wurden,  unter  „Personalrabatte“  in ihre 
Buchhaltung  einflossen  und  durch  die  ESTV  mit  der  bestrittenen 
Nachforderung überhaupt nacherfasst wurden. 

Ferner trägt die Beschwerdeführerin vor, sie gewähre auch Betrieben 
(und Gemeinden), welche regelmässig in ihren Baumärkten einkaufen, 
einen  generellen  Rabatt  von 10%. Dabei  sei  zu  beachten,  dass  der 
berechtigte  Betrieb  immer  bestimmte  Personen  benannte,  die  zum 
Einkauf bevollmächtigt gewesen seien. Ob diese Personen tatsächlich 
immer nur für  den Betrieb einkauften,  habe nicht  kontrolliert  werden 
können. Vielmehr sei es für diese einfach gewesen, auch private Käufe 
unter Geltendmachung des Rabattes zu tätigen. Somit sei ihr Personal 
auch bei Einkäufen im Baumarkt gegenüber dieser Kundenkategorie in 
Tat und Wahrheit nicht bevorzugt. 

Die Beschwerdeführerin  stellt  mit  Recht  nicht  in  Abrede,  dass diese 
Kundenkategorie der Baumärkte im Gegensatz zu ihrem Personal  in 
der  Regel  keine  Endverbraucher  darstellte  (Privatbezüge  wurden 
teilweise  ausdrücklich  ausgeschlossen;  Beschwerdebeilage  20). 
Liegen  aber  unterschiedliche  Abnehmerkategorien  vor,  können  die 
entsprechenden Preise zur Bemessung der Steuer auf den Verkäufen 
ans Personal nicht verglichen werden (E. 2.2.2 hievor). Überdies bleibt 
die  Behauptung  der  Beschwerdeführerin,  die  Rabattgewährung  an 
diese Firmen würde für  Privatbezüge der bevollmächtigten Personen 
missbraucht,  im Bereich des Hypothetischen. Auf diese Mutmassung 
kommt es vorliegend ohnehin nicht an, denn diese Personen kauften 
zweifelsfrei  im  Namen  der  berechtigten  Unternehmung  ein.  Allein 
darauf  kommt es in mehrwertsteuerlicher Sicht  an (E. 4.2.2 und 2.3 
hievor).  Wenn  die  Rabattgewährung  für  private  Zwecke  missbraucht 
worden wäre, könnte dies einzig allenfalls zivil- oder strafrechtlich von 
Bedeutung sein im Verhältnis zwischen dem betroffenen Betrieb und 
dessen bevollmächtigten Person oder in jenem zwischen dem Betrieb 
und der Beschwerdeführerin. 

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4.3 Unter  dem  Titel,  der  vorliegende  geringfügige  Rabatt  sei  kein 
Lohnbestandteil,  kommt  die  Beschwerdeführerin  zum  Schluss,  Ziel 
ihres Personalrabatts liege darin, den Kundenstamm und damit auch 
den Absatz sowie den Gewinn zu vergrössern. 

Nach  der  gefestigten  Rechtsprechung  zur  vorliegenden  mehrwert-
steuerlichen  Problemstellung  (E.  2.2  hievor)  wird  in  der  Tat  nicht 
entscheidend  an  die  Frage  angeknüpft,  ob  der  Rabatt  ein  Lohnbe-
standteil  darstellt  oder  nicht.  Ebenso  wenig  misst  sich  indes  die  im 
Anwendungsbereich  der  MWSTV  geltende  Regelung  zum  Perso-
nalrabatt an den Motiven der Steuerpflichtigen zur Rabattgewährung.

4.4 Das  Vorbringen  der  Beschwerdeführerin,  die  bisher  ergangene 
Rechtsprechung  zum  Personalrabatt  sei  in  ihrem  Fall  irrelevant, 
erweist sich als unbegründet.

Zunächst  trägt sie vor, beim Entscheid der SRK  vom 27. März 2002 
(2000-108),  bestätigt  durch  das  Urteil  des  Bundesgerichts 
(2A.223/2002) vom 4. September 2002  (s. E. 2.2.1 hievor), sei es um 
die  Gewährung  von  erheblichen  Rabatten  gegangen.  Sie  gewähre 
ihrem Personal aber lediglich 10%, was nicht als erheblich bezeichnet 
werden  könne.  Zwar  hat  die  SRK  in  diesem  Urteil  festgestellt,  die 
Steuerpflichtige  habe  erhebliche  Rabatte  ans  Personal  gewährt. 
Allerdings verkennt die Beschwerdeführerin, dass weder die SRK noch 
das Bundesgericht unterschiedliche Rechtsfolgen ableitet je nachdem, 
ob  der  Rabatt  erheblich  oder  aber  gering  ist.  Es  kann  aus  diesen 
Urteilen  nicht  im  Geringsten  gefolgert  werden,  für  die  steuerliche 
Behandlung des Rabatts sei  dessen Höhe relevant. Entscheidend ist 
einzig die Differenz des bezahlten Preises zu jenem für unabhängige 
Dritte gemäss Art. 26 Abs. 2 letzter Satz MWSTV. Ob diese erheblich 
ist, bleibt soweit ohne massgebliche Bedeutung.

Dem  Entscheid  der  SRK  vom  1.  Juni  2004  (veröffentlicht  in  VPB 
68.158;  E.  2.2.1  und  2.2.2  hievor)  hält  die  Beschwerdeführerin im 
Wesentlichen  entgegen,  es  sei  dort  um  die  Abgrenzung  von 
unentgeltlichen und entgeltlichen Leistungen ans Personal gegangen. 
Anders als die Beschwerdeführerin offenbar anzunehmen scheint, ist 
sehr wohl zunächst zu prüfen, ob überhaupt entgeltliche Leistungen an 
das  Personal  erbracht  werden,  ansonsten  mehrwertsteuerlicher 
Eigenverbrauch greifen würde. Im zitierten Entscheid der SRK werden 
darüber hinaus rechtswesentliche Aussagen über die Fragen gemacht, 

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ob Angestellte dem Unternehmen nahe stehen und wie die Steuer auf 
den Verkäufen ans  Personal  zu  bemessen ist  (s. E. 2.2.1 und 2.2.2 
hievor).  Der  Entscheid  der  SRK  erweist  sich  als  relevant  für  den 
vorliegenden Fall. 

Gleich  verhält  es  sich  schliesslich  mit  dem Entscheid  der  SRK  vom 
22. Mai 2001 (veröffentlicht in VPB 65.103; E. 2.2.1 und 2.2.2 hievor). 
Die  Argumentation  der  Beschwerdeführerin,  es  gehe  dort  um  den 
Betrieb eines Personalrestaurants, was weit vom hier zu beurteilenden 
Sachverhalt abweiche, geht fehl. Wie im vorliegenden Fall geht es dort 
um Personalrabatte und um die  Frage,  ob die  leistungsbeziehenden 
Angestellten  dem  das  Restaurant  betreibenden  Unternehmen  nahe 
stehen  und  wie  die  Steuer  im  Zusammenhang  mit  den  Personal-
rabatten zu bemessen ist. Die Sachverhalte sind unter den entscheid-
wesentlichen  mehrwertsteuerlichen  Gesichtspunkten  sehr  wohl  ver-
gleichbar. 

5.
Ausgangsgemäss  ist  die  Beschwerde  abzuweisen.  Die  Verfahrens-
kosten  in  Höhe von Fr. 3'000.--  sind  der  Beschwerdeführerin  aufzu-
erlegen  (Art. 63  Abs.  1  VwVG)  und  mit  dem  geleisteten  Kostenvor-
schuss in gleicher Höhe zu verrechnen. Eine Parteientschädigung an 
die Beschwerdeführerin ist nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG 
a contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Die  Verfahrenskosten  im  Betrage  von  Fr.  3'000.--  werden  der  Be-
schwerdeführerin auferlegt und mit  dem geleisteten Kostenvorschuss 
in gleicher Höhe verrechnet. 

3.
Der  Beschwerdeführerin  wird  keine  Parteientschädigung  zugespro-
chen.

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4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Riedo Iris Widmer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlichrecht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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