# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1ad448b1-4f2c-5e16-a44f-617c44b530aa
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-10-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.10.2009 C-828/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-828-2007_2009-10-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-828/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  O k t o b e r  2 0 0 9

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz),
Richter Meuli Alberto (Abteilungspräsident)
Richter Mesmer Stefan
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
vertreten durch Advokatin lic. iur. Andrea Mengis,
c/o Procap,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Beschwerdegegnerin,

Invalidenrente, Verfügung vom 28. November 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-828/2007

Sachverhalt:

A.
Herr A._______, geboren am (...) 1947, ist Schweizer Staatsangehöri-
ger und gelernter Koch. Er arbeitete jedoch v.a. als angestellter Mon-
teur und zuletzt als selbständig erwerbender Monteur von Archiv- und 
Lagereinrichtungen in der Schweiz (IVSTA act. 1). Er zahlte die obliga-
torischen Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen und 
Invalidenversicherung (IVSTA act. 4). Am 31. Dezember 2004 verlegte 
der Versicherte seinen Wohnsitz nach Brasilien (IVSTA act. 91).

B.
Der Versicherte erlitt  am 14. September 1987 bei einem Zusammen-
prall mit einem Gegner während eines Fussballspiels eine Läsion des 
medialen  Meniscus  rechts.  Am  28. Dezember  1987  musste  er  sich 
operieren lassen (Arthroskopischer Kreuzbandersatz mittels Ligamen-
tum patellae und Tractopexie lateral (SUVA act. 1, 2, 6).

In  seiner  Anmeldung zum Bezug von Leistungen der  Invalidenversi-
cherung vom 13. April  1999 (eingegangen am 30. April  1999 bei  IV-
Stelle Z._______ [IVSTA act. 1, Seite 7]) gab  der Versicherte an, seit 
1978 an Schulter-, Rücken-, Becken- und Kniebeschwerden zu leiden. 
Er  beantragte die Umschulung auf  eine neue Tätigkeit,  Hilfsmittel  in 
Form einer orthopädischen Schuhanpassung sowie evt. eine Invaliden-
rente. Im Jahr 1970 sei ihm aufgrund eines Geburtsgebrechens eine 
Niere entfernt worden. Anschliessend habe er auf Anraten seiner Ärzte 
seinen Beruf als Koch aufgeben müssen (IVSTA act. 1). Auf Nachfra-
ge, führte der Versicherte aus, seit dem 1. September 1993 in seiner 
Arbeitsfähigkeit eingeschränkt zu sein (IVSTA act. 2).

Die IV-Stelle Z._______ nahm in der Folge diverse wirtschaftliche und 
medizinische Abklärungen vor. Zudem führte sie mit dem Versicherten 
eine  Berufsberatung  durch.  Im  Schlussbericht  der  Berufsberatungs-
stelle wurde festgehalten, dass der Versicherte begründet befürchten 
müsse, nach einer dreimonatigen Pause für die Arbeitsabklärung von 
seinem  Auftraggeber  keine  Arbeit  mehr  zu  bekommen,  so  dass  er 
ohne  Einkommen  leben  müsste.  Da  ihm  nach  der  Abklärung  keine 
Stelle garantiert werden konnte, verzichtete der Versicherte vorerst auf 
diese Massnahme (IVSTA act. 11, 17).

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C.
Die  IV-Stelle  Z._______  schrieb  in  der  Folge  mit  Verfügung  vom 
16. Juni 2000 das Gesuch um berufliche Massnahmen als erledigt ab, 
mit der Begründung, der Versicherte wünsche, die bisherige nicht be-
hinderungsgerechte  Tätigkeit  weiter  zu  führen.  Mit  Verfügung  vom 
19. Juni 2000 lehnte die IV-Stelle Z._______ den Anspruch des Versi-
cherten auf eine Invalidenrente ab, da der errechnete Invaliditätsgrad 
lediglich gerundet 19% betrage (IVSTA act. 27, 28). Diese Verfügung 
ist in Rechtskraft erwachsen.

D.
Am 12. April  2002 erlitt  der Versicherte einen Rückfall  bezüglich den 
Knieverletzungen aus dem Jahr 1987 (SUVA act. 10) und musste sich 
am 12. Juli 2001 (Entfernung des freien Gelenkskörpers und Resekti-
on  des  kleinen  Lappens  am  medialen  Meniskushinterhorn;  Suva 
act. 18) und am 19. April 2002 (arthroskopische Resektion des media-
len Korbhenkels nach einem neuen Riss im Meniskushinterhorn, korb-
henkelartig; SUVA act. 244) operieren lassen. Die SUVA richtete in der 
Folge bis Ende September 2005 Taggeldzahlungen aus (SUVA-Akten).

E.
Mit  Mitteilung vom 29. Januar 2001 (IVSTA act. 37) gewährte die IV-
Stelle Z._______ die vom Versicherten am 12. Januar 2001 erneut be-
antragte  Berufsberatung  (IVSTA act. 35).  Die  Berufsberatung  wurde 
mit Bericht vom 9. Februar 2001 abgeschlossen, da momentan keine 
beruflichen Massnahmen bzw. Mithilfe bei der Stellenvermittlung vom 
Versicherten  gefragt  seien  (IVSTA act. 41).  Daraufhin  lehnte  die  IV-
Stelle Z._______ den Anspruch auf berufliche Massnahme mit Verfü-
gung vom 13. März 2001 erneut ab. Der Versicherte wolle weiterhin als 
Selbständigerwerbender  im  Auftragsverhältnis  arbeiten  und  zur  Zeit 
keine Abklärung absolvieren. Parallel dazu werde er jedoch auf Stel-
lensuche  nach  einer  der  Behinderung  besser  angepassten  Tätigkeit 
gehen (IVSTA act. 45). Die gegen diese Verfügung mit  den Anträgen 
auf Gewährung einer beruflichen Umschulung bzw. Zusprechung einer 
Rente erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kan-
tons Z._______ mit  Urteil  vom 14. August 2001 ab, soweit es darauf 
eintrat (IVSTA act. 46).

F.
Dagegen  erhob  der  Versicherte  Beschwerde  beim  Eidgenössischen 
Versicherungsgericht  (EVG; heute  Bundesgericht). Er  beantragte,  es 

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seien ihm berufliche Eingliederungsmassnahmen zu gewähren. Even-
tualiter sei ein medizinisches Gutachten anzuordnen und die Renten-
frage zu prüfen. Das EVG hiess die Beschwerde mit Urteil vom 22. Ap-
ril  2002 gut,  hob den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kan-
tons  Z._______  vom  14. August  2001  sowie  die  Verfügung  vom 
13. März 2001 auf und wies die Sache an die IV-Stelle Z._______ zu-
rück,  zur  ordnungsgemässen Durchführung des Mahn-  und Bedenk-
zeitverfahrens im Sinne von Art. 31 Abs. 1  des Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung vom 19. Juni 1959 (IVG, SR 831.20). Im Üb-
rigen sei  der Versicherte darauf  aufmerksam zu machen, dass nach 
Art. 28 Abs. 2 IVG Eingliederungsmassnahmen den Rentenleistungen 
vorgingen.

G.
Mit  Schreiben vom 31. Mai  2002 teilte  die  IV-Stelle  Z._______ dem 
Versicherten mit, dass sie hiermit das Mahn- und Bedenkzeitverfahren 
eröffne und machte den Versicherten ausdrücklich auf den Grundsatz 
„Eingliederung vor Rente“ aufmerksam (IVSTA act. 48).

H.
Mit Schreiben vom 6. Juni 2002 zeigte die procap Z._______ die  In-
teressenwahrung für den Versicherten an (IVSTA act. 52) und beant-
wortete  mit  Schreiben  vom  19. Juni  2002  die  von  der  IV-Stelle 
Z._______ gestellten Fragen (IVSTA act. 56).

I.
Im Oktober 2002 zeigte der Versicherte der Berufsberaterin an, dass 
es zwischenzeitlich zu einer Verschlechterung der Knieproblematik ge-
kommen sei. Der SUVA sei die Verschlechterung als Rückfall gemeldet 
worden (SUVA act. 10). Aus diesem Grund schlug die Berufsberaterin 
vor, die SUVA-Akten edieren zu lassen (IVSTA act. 59).

Mit  Bericht vom 21. Juli  2003 hielt die Berufsberaterin fest, dass der 
Versicherte  seit  1. Januar  2002  nicht  mehr  gearbeitet  habe,  da  das 
Auftragsverhältnis durch den Auftraggeber aufgelöst worden sei. Nach 
einer Operation sei er nach Brasilien zur Erholung verreist. Da der Ver-
sicherte mitgeteilt habe, dass er nicht beabsichtige, in näherer Zukunft 
zurückzukehren, hätten weder Abklärungsmassnahmen noch Stellen-
vermittlung durchgeführt werden können. Die Berufsberaterin ersuchte 
daher am 21. Juli 2003 um Rentenprüfung (IVSTA act. 64). Im Oktober 
2003 kehrte der Versicherte aus Brasilien zurück. Nach einem weiteren 

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Berufsberatungsgespräch und dem Eingang der SUVA-Akten gab die 
Berufsberaterin am 4. März 2004 den Auftrag zur Berufsberatung zu-
rück und bat um Rentenprüfung (IVSTA act. 72).

J.
Daraufhin  konsultierte  die  IV-Stelle  Z._______  den  IV-Arzt 
Dr. med. B._______, welcher mit Aktennotiz vom 26. März 2004 fest-
hielt,  dass beim Versicherten die aktuelle medizinische Situation um-
fassend und nicht nur unfallbezogen aktualisiert werden müsse. Es sei 
ein Gutachten im Assessment Center Y._______ durchzuführen. Even-
tualiter  sei  zusätzlich  eine  psychiatrische  Abklärung  vorzunehmen 
(IVSTA act. 74).

Die IV-Stelle Z._______ gab daraufhin bei der RehaClinic Y._______ 
ein  Gutachten  in  Auftrag,  welches  am  27. Juli  2004  durch  Dr. med. 
C._______ und Dr. med. D._______ erstellt wurde (IVSTA act. 79). Sie 
kamen zum Schluss, dass der Versicherte in seiner angestammten Tä-
tigkeit zu 100% arbeitsunfähig sei. Für eine leichtere körperliche Tätig-
keit mit gewissen zusätzlichen Einschränkungen sei der Versicherte zu 
50% arbeitsfähig. Der Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit sei 
schwierig  zu beurteilen. Gemäss Angaben des Versicherten bestehe 
aufgrund des Rückenleidens eine Arbeitsunfähigkeit  seit  11/2 Jahren, 
d.h. seit Ende 2002. Radiologisch sei eine Zunahme der degenerativen 
Veränderung dokumentiert.

K.
Mit Verfügung vom 3. Mai 2006 teilte die SUVA dem Versicherten mit, 
dass sie ihm für die verbliebenen Beeinträchtigungen aus dem Unfall 
vom 14. September 1987 eine Invalidenrente bei  einer Erwerbsunfä-
higkeit von 29% sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integri-
tätseinbusse von 25% ausrichte (SUVA-Akten/ Beschwerdebeilage 3).

L.
Die IV-Stelle  Z._______ teilte  dem Beschwerdeführer am 31. August 
2006 mittels Vorbescheid mit, die Abklärungen hätten ergeben, dass er 
ab dem 1. Juli  2003 einen Anspruch auf eine ganze Rente habe. Ab 
dem 1. April 2006 betrage der Invaliditätsgrad jedoch weniger als 40%, 
weshalb die ganze Rente bis zum 31. März 2006 befristet werde (IV-
STA act. 85).

M.
Am 30. August 2006 teilte der Versicherte seine neue Adresse in Bra-

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silien mit (IVSTA act. 82, 86).

Am 21. September 2006 liess der Versicherte Einwand gegen den Vor-
bescheid  erheben  und  beantragen,  der  Rentenanspruch  sei  neu  zu 
beurteilen (IVSTA act. 87). Er begründete seinen Antrag damit,  dass 
gemäss dem Gutachten der RehaClinic Y._______ vom 27. Juli 2004 
bei ihm nicht nur Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit durch den Un-
fall  bestehen  würden,  sondern  zusätzlich  seien  krankheitsbedingte 
Einschränkungen von mindestens  50% vorhanden (vgl. Seiten 16-18 
des Gutachtens). Laut Gutachten seien ihm nur noch leichte körperli-
che  Tätigkeiten  mit  zusätzlichen  Einschränkungen  zumutbar.  Die 
krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit sei im Vorbescheid völlig ausser 
Acht gelassen worden.

N.
Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) verfügte am 28. No-
vember  2006  aufgrund  der  Angaben  der  IV-Stelle  Z._______  vom 
5. Oktober  2006 (IVSTA act. 89)  eine  ganze Rente  für  die  Zeit  vom 
1. Juli 2003 bis 31. März 2006 und eine halbe Rente mit Wirkung ab 
1. April  2006 (IVSTA act. 90). Dem Gesuch um berufliche Massnah-
men vom 12. Januar 2001 habe nicht entsprochen werden können, da 
der  Beschwerdeführer  keine  berufliche Abklärung  habe  durchführen 
wollen. In Koordination mit der SUVA übernehme die IVSTA die festge-
stellte Arbeitsunfähigkeit seit dem 18. April 2002 (Beginn Taggeldzah-
lung),  welche die einjährige Wartezeit  eröffne. Nach deren Ablauf  im 
März 2003 sei der Beschwerdeführer weiterhin voll arbeitsunfähig ge-
wesen. Im Rahmen des Anhörungsverfahrens sei festgestellt worden, 
dass  nur  die  unfallbedingte  Arbeitsunfähigkeit,  nicht  aber  die  unfall-
fremden  Leiden  mitberücksichtigt  worden  seien.  Gemäss  Gutachten 
der RehaClinic Y._______ vom 27. Juli 2004 bestehe jedoch weiterhin 
eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine angepasste leichte Tätigkeit. 

O.
Der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) liess am 31. Januar 
2007 Beschwerde (BVGer act. 1) beim Bundesverwaltungsgericht ge-
gen die Verfügung der IVSTA vom 28. November 2006 erheben. Darin 
beantragte  er,  in  Abänderung  der  angefochtenen  Verfügung  sei  ihm 
mit Wirkung ab 1. April 2006 mindestens eine Dreiviertelsrente zuzu-
sprechen.  Die  Vorinstanz  sei  zudem zu  verpflichten,  ihm einen  Ver-
zugszins von 5% zu bezahlen. Eventualiter sei  die Angelegenheit  zu 
weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Des Weite-

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ren stellte der Beschwerdeführer  ein Gesuch um unentgeltliche Pro-
zessführung. Er beantragte ferner einen zweiten Schriftenwechsel, da 
ihm die Akten der Vorinstanz nicht zugestellt worden seien. Strittig im 
vorliegenden Verfahren sei die Rentenreduktion per 1. April 2006. Die 
Vorinstanz habe diverse unfallfremde Einschränkungen der Arbeitsfä-
higkeit, welche im Gutachten erwähnt seien, nicht berücksichtigt. Das 
Gutachten weise  eine  unfall-  und krankheitsbedingte  Arbeitsunfähig-
keit von mindestens 50% aus. Ausgehend von den Einkommenszahlen 
der SUVA betrage die Erwerbseinbusse ohne leidensbedingten Abzug 
rund 65%, was einen Anspruch auf mindestens eine Dreiviertelsrente 
begründe.

P.
Mit Vernehmlassung vom 18. April 2007 (BVGer act. 5) hat die IVSTA 
von Stellungnahme und Antrag abgesehen und auf  die Vernehmlas-
sung der  IV-Stelle  Z._______ vom 30. März 2007 verwiesen. Die IV-
Stelle Z._______ beantragte die Abweisung der Beschwerde und be-
gründete, das Gutachten habe ergeben, dass eine 50%ige Arbeitsfä-
higkeit in einer adaptierten Tätigkeit mit Wechselbelastung unter Ver-
meidung von repetitiven Überkopfarbeiten, Heben von Gewichten über 
15kg und Vermeiden von Knien zumutbar sei. Die unfallfremden Lei-
den seien im Vorbescheid vom 31. August 2006 irrtümlich nicht mitein-
bezogen, jedoch in der Verfügung berücksichtigt worden. Die Berech-
nung mit  den Zahlen der SUVA habe einen Invaliditätsgrad von 51% 
ergeben. Bei der Kontrolle seien die Daten des Einkommensvergleichs 
überprüft  worden. Aber  auch  bei  der  Berechnung  mit  den korrekten 
Zahlen liege lediglich ein Invaliditätsgrad von 55% vor. Die Akten seien 
der Rechtsvertreterin mittlerweile zugestellt worden.

Q.
Replicando  liess  der  Beschwerdeführer  am  4. Juni  2007  (BVGer 
act. 7) neu beantragen, es sei ihm in Abänderung der Verfügung vom 
28. November 2006 bereits spätestens mit Wirkung ab 1. Januar 2003 
eine ganze Rente sowie ab 1. April 2006 mindestens eine Dreiviertels-
rente  auszurichten. Im  Übrigen  halte  er  an  den  gestellten  Anträgen 
fest.  Die  Berechnungsgrundlagen  für  den  Einkommensvergleich  der 
Vorinstanz  seien  weiterhin  äusserst  knapp,  teilweise  widersprüchlich 
und aus  den  Akten  nicht  nachvollziehbar. Insbesondere  die  Berech-
nung des Invalideneinkommens weise diverse Mängel auf. Des Weite-
ren sei der festgesetzte Rentenbeginn per 1. Juli 2003 nicht nachvoll-
ziehbar. Im Gutachten der  RehaClinic  Y._______ vom 27. April  2004 

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werde unmissverständlich eine volle Arbeitsunfähigkeit seit dem 1. Ja-
nuar 2002 ausgewiesen, so dass nach Ablauf des Wartejahres bereits 
per 1. Januar 2003 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente bestehe.

R.
Die  IVSTA teilte  mit  Schreiben  vom 7. August  2007  (BVGer act. 13) 
mit, dass sie, wie auch die IV-Stelle Z._______, auf die Einreichung ei-
ner Duplik verzichte.

S.
Mit  Verfügung  vom 24. August  2007  (BVGer act. 14)  schloss  die  In-
struktionsrichterin den Schriftenwechsel.

Mit Verfügung vom 2. Juli 2008 (BVGer act. 15) forderte die Instrukti-
onsrichterin den Beschwerdeführer auf, das Formular „Gesuch um un-
entgeltliche Rechtspflege“ ausgefüllt  und mit  den nötigen Beweismit-
teln  versehen beim Bundesverwaltungsgericht  einzureichen. Der  Be-
schwerdeführer sandte das ausgefüllte Formular sowie seine Unterla-
gen dazu mit Schreiben vom 11. August 2008 (BVGer act. 16) zurück.

T.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung  von 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwaltungs-
verfahrensgesetz,  VwVG,  SR 172.021),  sofern  kein  Ausnahmetatbe-
stand erfüllt ist (Art. 31, 32 des Bundesgesetzes über das Bundesver-
waltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, 
SR 172.32). Zulässig sind Beschwerden gegen Verfügungen von Vorin-
stanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland 
ist  eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 
Abs. 1 Bst. b IVG).

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Die  angefochtene  Verfügung  ist  als  Verfügung  im  Sinn  von  Art. 5 
VwVG zu  qualifizieren,  und  eine  Ausnahme nach  Art. 32  VGG liegt 
nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher zur Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig.

1.1 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
sonders  berührt  und  hat  an  deren  Aufhebung  oder  Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59 Bun-
desgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts [ATSG, SR 830.1]). Er ist daher zur Beschwerde 
legitimiert.

1.2 Die Verfügung datiert vom 28. November 2006 und wurde dem Be-
schwerdeführer gemäss dessen Auskunft  am 21. Dezember 2006 an 
seinem Wohnsitz in Brasilien zugestellt. Der Rechtsvertreterin des Be-
schwerdeführers wurde die Verfügung erst am 15. Januar 2007 zuge-
stellt.  Der  Beschwerdeführer  liess  seine  Beschwerde  am 31. Januar 
2007 der Post übergeben. Die Beschwerde wurde unter Berücksichti-
gung des Fristenstillstandes während der Gerichtsferien vom 18. De-
zember bis und mit  dem 2. Januar fristgerecht  und im Übrigen auch 
formgerecht eingereicht (Art. 22a, 50 Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. 
auch Art. 60 ATSG), weshalb auf sie einzutreten ist.

2.
2.1 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes 
bestimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch 
keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG an-
wendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestimmungen des ATSG 
anwendbar,  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  des 
Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen 
des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) an-
wendbar, soweit das Bundesgesetz vom 19. Juni 1959 über die Invali-
denversicherung (IVG, SR 831.20) nicht ausdrücklich eine Abweichung 
vom ATSG vorsieht.

2.2 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe-
stimmungen.

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In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

2.3 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

3.
Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der Rechts-
anwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Begehren 
der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Beschwer-
de auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen 
oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung 
bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bun-
desverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212).

4.
Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist vor-
liegend, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 
28. November 2006 zu Recht eine ganze Rente ab 1. Juli 2003 sowie 
eine halbe Rente mit Wirkung ab 1. April 2006 zugesprochen hat, oder 
ob  der  Beschwerdeführer  antragsgemäss  einen  Anspruch  auf  eine 
ganze Rente spätestens ab 1. Januar 2003 und auf mindestens eine 
Dreiviertelsrente ab 1. April 2006 habe.

4.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche materiellen Rechtsnormen im vorlie-
genden Verfahren anwendbar sind.

4.2 Der Beschwerdeführer ist Schweizer Staatsangehöriger mit Wohn-
sitz  in  Brasilien.  Aufgrund  der  Schweizer  Staatsangehörigkeit  ist  im 
vorliegenden Fall ausschliesslich das Schweizer Recht anzuwenden.

4.3 Das neue Gesuch des Beschwerdeführers um Leistung einer Inva-
lidenrente wurde am 12. Januar 2001 bei der IV-Stelle Z._______ ein-
gereicht. Am 1. Januar  2003 ist  das ATSG sowie die entsprechende 
Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. Bei der 
Prüfung des Anspruchs auf  eine  Invalidenrente,  der  allenfalls  schon 
vor  dem  Inkrafttreten  des  ATSG am 1. Januar  2003  entstanden  ist, 

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wird das anwendbare Recht nach den allgemeinen intertemporalrecht-
lichen Regeln ermittelt. Danach sind grundsätzlich diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhaltes galten (BGE 130 V 329). Demzufolge ist der Ren-
tenanspruch für die Zeit bis zum 31. Dezember 2002 aufgrund der bis-
herigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen 
(BGE 130 V 445). Nicht anwendbar sind hingegen die Änderungen des 
ATSG vom 6. Oktober 2006 und der ATSV vom 28. September 2007 
(5. IVG-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Ja-
nuar 2008), da der angefochtene Entscheid (28. November 2006) vor 
Inkrafttreten  der  entsprechenden  Bestimmungen  ergangen  ist  (vgl. 
auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar, Zürich Basel Genf 2003, Art. 82 
Rz. 4).

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 17) hat das Schweize-
rische  Bundesgericht  (vormals:  Eidgenössisches  Versicherungsge-
richt) erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Le-
galdefinitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der 
höchstrichterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen 
vor Inkrafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Än-
derung ergibt,  weshalb die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung über-
nommen und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3). 
Auch die Normierung des Art. 16 ATSG führt nicht zu einer Modifizie-
rung der bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei erwerbs-
tätigen Versicherten, welche weiterhin nach der allgemeinen Methode 
des Einkommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in 
der  bis  zum 31. Dezember  2002  in  Kraft  gestandenen Fassung  vgl. 
BGE 128 V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

4.4 Anwendbar  ist  das  IVG ab  dem 1. Januar  2001  in  der  Fassung 
vom 23. Juni  2000 (AS 2685),  ab  dem 1. Juni  2002 in  der  Fassung 
vom 8. Oktober 1999 (AS 2002 701, AS 2002 685), ab dem 1. Januar 
2003 in der Fassung vom 6. Oktober 2000 (AS 2002 3371 und 3453) 
und  ab  dem  1. Januar  2004  in  der  Fassung  vom  21. März  2003 
(AS 2003 3837; 4. IVG-Revision), ferner die Verordnung über die Inva-
lidenversicherung vom 4. Dezember 2000, in Kraft ab 1. Januar 2001 
(SR 831.201; AS 2001 89), sowie ab dem 1. Januar 2004 in der Fas-

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sung vom 21. März 2003 (4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 
3859). Die  Änderungen  des  IVG vom 6. Oktober  2006  und  der  IVV 
vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 
5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind hingegen nicht anwendbar, da 
der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Be-
stimmungen ergangen ist.

4.5 Anspruch auf  eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche-
rung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes (ATSG/IVG) ist und beim 
Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträ-
ge an die Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) 
geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG, in Kraft bis 31. Dezember 2007). Die-
se Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt  eine, so ent-
steht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

4.6 Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen  während  mehr 
als eines Jahres Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlasse-
nen- und Invalidenversicherung geleistet,  so dass die Voraussetzung 
der Mindestbeitragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invali-
denrente erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG). 

4.7 Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach 
Entstehen des Anspruchs an, so werden allfällige Leistungen der Inva-
lidenversicherung lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangegange-
nen Monate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG, Fassung vom 6. Oktober 
2000, in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007). Massge-
bend  ist  die  Einreichung  des  Gesuchs  um  Rentenausrichtung  beim 
Versicherungsträger.  Mit  Fax-Schreiben  vom  12. Januar  2001  bean-
tragte  der  Beschwerdeführer  die  „Wiederaufnahme  des  Gesprächs 
über  eine  Umschulung  oder  .....?“  (act.  35).  Der  Beschwerdeführer 
stellte  demnach  einen  Antrag  auf  Eingliederungsmassnahmen/Um-
schulung  und  nicht  auf  Rentenleistungen.  Aufgrund  der  Akten  kann 
nicht festgelegt werden, wann genau der Beschwerdeführer einen An-
trag auf Invalidenrente stellte. Im Brief der IV-Stelle vom 31. Mai 2002 
wurde  festgehalten,  der  Beschwerdeführer  „beharre  auf  Ausrichtung 
der Rente“ (act. 48), was der Beschwerdeführer jedoch in seinem Brief 
vom 1. Juni 2002 in Abrede stellte (act. 51). Die Berufsberatung hinge-
gen  hielt  in  ihrem Bericht  vom 21. Juli  2003  fest:  „Weiterleitung  zur 
Rentenprüfung“  (act. 64). Spätestens ab diesem Zeitpunkt  muss das 
Gesuch um Rentenausrichtung als gestellt gelten. Demzufolge ist der 
Überprüfungszeitraum zur Feststellung einer allfälligen Entstehung ei-

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nes Rentenanspruchs zwischen spätestens dem 21. Juli 2002 (12 Mo-
nate  vor  Gesuchseinreichung)  und  dem  28. November  2006  (ange-
fochtene Verfügung)  festzusetzen. Ob das Gesuch tatsächlich schon 
früher gestellt wurde, kann offen gelassen werden, da der Rentenan-
spruch gemäss übereinstimmender Auffassung der Vorinstanz und des 
Beschwerdeführers nicht vor dem 21. Juli 2002 entstanden ist.

4.8 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind für die Bestim-
mung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts im  Beschwerdeverfahren 
grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des 
angefochtenen Entscheids massgebend (hier: 28. November 2006; vgl. 
BGE 132 V 368 E. 6.1 mit  Hinweisen;  THOMAS LOCHER,  Grundriss des 
Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 74 N 20).

4.9 Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt 
des  Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind,  kön-
nen im vorliegenden Beschwerdeverfahren daher  grundsätzlich  nicht 
berücksichtigt werden. Allerdings können Tatsachen, die den Sachver-
halt seither verändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neu-
en Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 366 E. 1b mit  weiteren 
Hinweisen).

4.10 Ein  Anspruch  auf  eine  ganze  Rente  besteht  gemäss  Art. 28 
Abs. 1 IVG in der bis zum 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fas-
sung, wenn die versicherte Person mindestens zu zwei Dritteln, derje-
nige auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte und derje-
nige auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist.

Nach Abs. 1 des Art. 28 IVG (in Kraft vom 1. Januar 2004 bis 31. De-
zember 2007) hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente bei 
einem Invaliditätsgrad von 40%, auf eine halbe Rente bei einem sol-
chen von 50%, auf eine Drei-Viertel-Rente bei einem Invaliditätsgrad 
von 60% und auf eine ganze Rente bei einem solchen von 70%.

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditäts-
grad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerich-
tet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in 
der Schweiz haben. Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 
2002  für  Schweizer  Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  Angehörige  von 
Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union,  welche  Anspruch  auf  Vier-
telsrenten haben,  wenn sie  in  einem Mitgliedstaat  der Europäischen 
Union  Wohnsitz  haben.  Nach  der  Rechtsprechung  des  Schweizeri-

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schen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Aus-
zahlungsvorschrift,  sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung 
dar (BGE 121 V 275 E. 6c).

4.11 Der  Rentenanspruch  entsteht  frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in 
dem die versicherte Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfä-
hig geworden ist (Art. 29 Abs. 1 IVG [Fassung vom 6. Oktober 2000, in 
Kraft  vom 1. Januar 2003 bis  31. Dezember 2007]  Bst. a)  oder wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens  zu  40% arbeitsunfähig  war  (Bst. b).  Eine  Arbeitsunfähigkeit 
von 20% ist bei der Berechnung der durchschnittlichen Arbeitsunfähig-
keit  nach  Art. 29  Abs. 1  Bst. b  IVG  zu  berücksichtigen  (AHI-Praxis 
1998 S. 124; Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit der Invali-
denversicherung [KSIH] 2004, Rz. 2020). Ein wesentlicher Unterbruch 
der Wartezeit liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 
aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29ter IVV). 

Eine bleibende Erwerbsunfähigkeit besteht vorliegend nicht; es handelt 
sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts vielmehr um ein la-
biles Krankheitsgeschehen, welches frühestens nach Ablauf der War-
tefrist  gemäss  Art. 29  Abs. 1  Bst. b  IVG einen  allfälligen  Rentenan-
spruch  begründen  kann  (Urteil  des  Bundesgerichts  I 163/2005  vom 
30. Mai 2005, BGE 119 V 98 E. 4a).

5.
Nach dem ATSG in Verbindung mit dem IVG ist der Begriff "Invalidität" 
nicht nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern nach der Unfä-
higkeit,  Erwerbseinkommen zu  erzielen  (BGE 132 V  99 E. 4,  110  V 
275 E. 4a, BGE 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich 
zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht 
nur im angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, sondern 
auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. 

Nach Art. 8 ATSG (Fassung vom 6. Oktober 2000, in Kraft vom 1. Ja-
nuar 2003 bis 31. Dezember 2007) ist die Invalidität die voraussichtlich 
bleibende oder längere Zeit  dauernde ganze oder teilweise Erwerbs-
unfähigkeit. Art. 4 IVG führt  dazu aus,  dass die Invalidität  Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann; nach Abs. 2 die-
ser Norm gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Be-
gründung des Anspruchs auf  die jeweilige Leistung erforderliche Art 
und Schwere erreicht hat.

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Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf  dem in Betracht  kommenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, Fassung vom 6. Oktober 2000, in Kraft 
vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007). Arbeitsunfähigkeit ist die 
durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Gesund-
heit  bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf 
oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga-
benbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

6.
6.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt  der  Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Validenein-
kommen; Art. 16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in 
der  Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen-
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der In-
validitätsgrad  bestimmen  lässt.  Insoweit  die  fraglichen  Erwerbsein-
kommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie 
nach  Massgabe  der  im  Einzelfall  bekannten  Umstände  zu  schätzen 
und  die  so  gewonnenen  Annäherungswerte  miteinander  zu  verglei-
chen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 
E. 1, 104 V 136 E. 2a und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 
im Beschwerdeverfahren das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitsschaden zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Wei-
teren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Be-
urteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicherten noch 
zugemutet  werden können. Es sind demnach nicht  nur  die Erwerbs-
möglichkeiten im angestammten Beruf,  sondern auch in  zumutbaren 

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Verweisungstätigkeiten  zu  prüfen. Bei  der  Bemessung der  Invalidität 
ist auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Behin-
derung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem vom Arzt festge-
legten Grad der funktionellen Einschränkung übereinstimmen müssen 
(BGE 110 V 275 E. 4a [= ZAK 1985 S. 462 E. 4A]).

6.2 Zu bemerken ist, dass aufgrund des im gesamten Sozialversiche-
rungsrechts geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein 
in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versi-
cherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Be-
rufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mög-
lich  und  zumutbar  erscheint  (BGE 133  V  508  E. 4,  BGE  113  V  28 
E. 4a, BGE 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist  es am behandelnden Arzt 
bzw. am  Vertrauensarzt  einer  IV-Stelle  zu  entscheiden,  in  welchem 
Ausmass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zu-
mutbarer Tätigkeit und zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  verwerten kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit 
hat sich der Versicherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Ver-
weisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er 
seine Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

6.3 Für rückwirkend zugesprochene befristete Renten gelten die Re-
geln der Revision gemäss Art. 88a IVV (vgl. BGE 125 V 413 E. 2d), 
wonach  unter  anderem bei  einer  Verbesserung der  Erwerbsfähigkeit 
oder  der  Fähigkeit,  sich  im  Aufgabenbereich  zu  betätigen,  die  an-
spruchsbeeinflussende  Änderung  für  die  Herabsetzung  oder  Aufhe-
bung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen ist, in dem 
angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dau-
ern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne 
wesentliche Unterbrechung drei  Monate  angedauert  hat  und voraus-
sichtlich weiterhin andauern wird (Abs. 1).

6.4 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom  Untersu-
chungsgrundsatz beherrscht  (Art. 43 ATSG). Danach hat  die Verwal-
tung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für 
die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts 
zu  sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  uneingeschränkt; er 
findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 
(Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit 
Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet 

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oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserhebli-
chen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vor-
liegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu 
entscheiden  ist  (FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Aufl., 
Bern 1983, S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbe-
hörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets 
vorzunehmen oder  zu veranlassen,  wenn hiezu aufgrund der Partei-
vorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunk-
te hinreichender Anlass besteht  (BGE 117 V 282 E. 4a mit  Hinweis; 
Urteil des Bundesgerichts [vormals EVG] vom 20. Juli 2000, I 520/99).

7.
7.1 Nachdem das Rentengesuch des Beschwerdeführers letztmals am 
19. Juni 2000 abgelehnt wurde, liegen der rentenzusprechenden Ver-
fügung vom 28. November 2006 folgende Unterlagen zugrunde:

- Dr. med. E._______,  Facharzt  Chirurgie,  erstellte  zu  Handen  der 
SUVA am 22. Mai 2001 einen ärztlichen Zwischenbericht. Der Pati-
ent habe sich am 7. März 2001 wegen vermehrter Probleme mit sei-
nem rechten Kniegelenk, welches bereits voroperiert sei, gemeldet. 
Ein gewisser Dauerschmerz und Schwellneigung sei vorhanden. Kli-
nisch normal  konfiguiertes  Kniegelenk  mit  lateral  ventraler  Narbe, 
deutliche Druckdolenz des lateralen Gelenkspaltes,  stabiler  Band-
apparat, volle Beweglichkeit. Die MRI-Untersuchung zeige die deut-
lich ausgeprägte Arthrose des gesamten Kniegelenks. Der Patient 
sei mit Arthroskopie und mit Debridement des Kniegelenks zu be-
handeln. Es bestehe volle Arbeitsfähigkeit (SUVA act. unleserlich).

- Dr. med. E._______, führte in seinem Operationsbericht zu Handen 
der  SUVA vom 17. Juli  2001 aus,  dass  die  Entfernung des freien 
Gelenkskörpers und die Resektion des kleinen Lappens am media-
len Meniskushinterhorn vorgenommen worden sei (SUVA act. 18).

- Dr. med. E._______ operierte gemäss seinem Operationsbericht zu 
Handen  der  SUVA vom 19. April  2002  den  Beschwerdeführer  er-
neut. Er nahm wegen eines  neuen Risses im Meniskushinterhorn 
eine  arthroskopische  Resektion  des  medialen  Korbhenkels  vor 
(SUVA act. 24).

- Dr. med. F._______, Praktizierender Arzt, erstellte auf Wunsch des 
Beschwerdeführers zu Handen der IV-Stelle Z._______ am 31. Mai 

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2002 einen Arztbericht zum Verlauf des Gesundheitszustandes. Ins-
gesamt habe sich der Gesundheitszustand des Patienten seit 1999 
progredient verschlechtert. Gemäss seiner Beurteilung sei beim Pa-
tienten seit Jahren eine Überstrapazierung der eigenen Kräfte fest-
zustellen, was sich an zunehmenden Schäden des Bewegungsap-
parates manifestiere. Trotz vieler Physiotherapien, Fitnesstudio und 
Schwimmen seien diese arthrotischen und periarthrotischen Verän-
derungen mit den entsprechenden Schmerzen und Bewegungsein-
schränkungen  progredient.  Nach  mehrmaligen  temporären,  ver-
schriebenen  100%igen  Arbeitsunfähigkeiten  sei  der  Beschwerde-
führer seit dem 15. April 2002 zu 100% arbeitsunfähig. Als Archiv- 
und  Lagereinrichtungsmonteur  sei  er  medizinisch-theoretisch  seit 
dem 1. Juni 2000 zu 100% arbeitsunfähig, wobei dieses Datum bei 
den schleichenden progredienten Behinderungen etwas arbiträr sei. 
Für eine geeignete Tätigkeit  sei  der Beschwerdeführer zu 8 Stun-
den pro Tag arbeitsfähig. Geeignet bedeute: keine knienden Arbei-
ten, kein Tragen von Lasten über 20kg, kein Verharren in der glei-
chen Position über  längere  Zeit,  d.h. keine nur  sitzende oder  nur 
stehende Tätigkeit,  insgesamt müsse es sich um eine leichte kör-
perliche Arbeit handeln (IVSTA act. 49).

- Dr. med. E._______, berichtete der SUVA am 9. Juli 2002 über eine 
Spätkontrolle. Nach Arbeitsaufnahme am 19. Juni  2002 habe sich 
die  Situation  am  rechten  Kniegelenk  des  Patienten  deutlich  ver-
schlechtert. Massive Schmerzzunahme, leichte Schwellneigung. Die 
Arbeit müsse ab 4. Juli 2002 wieder zu 100% sistiert werden. Das 
arthrotische Kniegelenk toleriere die  Arbeitsbelastung des körper-
lich schwer arbeitenden Patienten schlecht; da der Patient angeb-
lich  nicht  in  einem reduzierten  Umfang arbeiten  könne,  seien die 
weiteren Möglichkeiten auszuloten (SUVA act. 33).

- Dr. med. G._______, Facharzt für Chirurgie, führte für die SUVA am 
3. September  2002  eine  kreisärztliche  Untersuchung  durch.   Auf-
grund  der  Befunde  sei  dem Beschwerdeführer  eine  wechselbela-
stende Tätigkeit stehend/gehend/sitzend in etwa gleicher zeitlicher 
Verteilung ohne langes Treppensteigen oder langes Stehen auf Lei-
tern mit mittlerer Belastung bis 25kg, nicht repetitiv den ganzen Tag, 
ohne  Zwangshaltung  des  rechten  Beines,  zuzumuten.  Der  Be-
schwerdeführer sei  für das genannte Zumutbarkeitsprofil  ab sofort 
ganzzeitlich voll arbeitsfähig, bei der Firma mit Storenmontage nur 

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teilweise,  Leistungsminderung  ca.  20%,  den  ganzen  Tag  (SUVA 
act. 37).

- Dr. med. F._______ kam in seinem Arztbericht vom 13. Mai 2003 zu 
Handen der IV-Stelle zum Schluss, dass der Zustand nach Leisten-
hernienoperation  (am  19. Dezember  2002)  zwar  theoretisch  rele-
vant sei für die Arbeitsfähigkeit (keine schweren körperlichen Arbei-
ten)  und die  Tatsache untermauere,  dass  beim Beschwerdeführer 
eine reduzierte Belastbarkeit  des Stütz- und Bewegungsapparates 
vorliege, angesichts der Behinderungen von Rücken und Knien sich 
dadurch aber keine neuen Aspekte ergeben würden, da er ohnehin 
vom Rücken und von den Knien her für mittelschwere und schwere 
Arbeiten nicht arbeitsfähig sei. In einer abwechselnd sitzenden-ge-
henden  Tätigkeit  sei  der  Beschwerdeführer  zu  50%  arbeitsfähig, 
d.h. 4 Stunden pro Tag. In diesem zeitlichen Rahmen bestehe eine 
verminderte  Leistungsfähigkeit  im Sinne,  dass  er  nicht  knien und 
keine Lasten über 20kg tragen könne (IVSTA act. 63).

"- Dres. med. C._______  und  D._______,  RehaClinic  Y._______,  er-
stellten  am 27. Juli  2004 ein  Gutachten (IVSTA act. 79)  über  den 
Beschwerdeführer. Sie führten folgende Diagnosen auf:
- Chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links bei/mit  Wirbelsäulen-Fehlform 

und mässigen degenerativen LWS-Veränderungen

- Erhebliche posttraumatische Gonarthrose und Retropatellarthrose rechts  bei/mit  Status 

nach zweimaliger Knie-Distorsion rechts 1979 resp. 1980, Status nach Arthroskopie und teil-

weiser  Entfernung des lateralen  Meniskus rechts  am 25.8.1979 resp. Status nach totaler 

Meniskektomie lateral rechts am 11.3.1981, Status nach Meniskektomie und vordere Kreuz-

bandplastik rechts bei  vorderer Instabilität  am 28.12.1987, Status nach Teilmeniskektomie 

bei medialer Meniskusläsion, Entfernung eines freien Gelenkkörpers, Débridement der Pa-

tellarückfläche am 12.7.2001, Status nach Meniskektomie rechts bei erneutem Korbhenkel-

riss am 19.4.2002

- Mässige Gonarthrose und Coxarthrose links

- Periarthropathia  humero-scapularis  tendinotica  Typ  Supraspinatussehne  beidseits, 

rechtsbetont.

Die seit 1978 vorliegenden tief-lumbalen Rückenschmerzen mit in-
termittierender Ausstrahlung in das linke Bein sowie die Beschwer-
den im Bereiche der linken Hüfte, beider Schultern und des linken 
Kniegelenkes seien unfallfremde Leiden. Retrospektiv sei  der Ein-
tritt  der Arbeitsunfähigkeit  schwierig  zu beurteilen. Gemäss Anga-
ben des Versicherten bestehe aufgrund des Rückenleidens eine Ar-

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beitsunfähigkeit seit 11/2 Jahren, d. h. seit Ende 2002. Radiologisch 
sei eine Zunahme der degenerativen Veränderungen dokumentiert. 
Insgesamt  würden  die  geschilderten  Beschwerden  mit  den  klini-
schen und radiologischen Befunden übereinstimmen. Für die zuletzt 
ausgeübte, schwere berufliche Tätigkeit als Aussenmonteur von Ar-
chiv- und Lagereinrichtungen mit  repetitivem Heben schwerer Ge-
wichte, häufig in Zwangshaltungen, sei der Beschwerdeführer auf-
grund der Beschwerden und der radiologisch dokumentierten, pro-
gredienten degenerativen Veränderungen im Bereiche der LWS, der 
Knie-  und Hüftgelenke zu 100% arbeitsunfähig. Für eine leichtere 
körperliche Tätigkeit mit Wechselbelastung, Vermeiden von repetiti-
ven Überkopftätigkeiten, Heben von Gewichten >15kg und Vermei-
den von Knien, sei der Beschwerdeführer als zu 50% arbeitsfähig. 
Mit möglichen Massnahmen würde lediglich eine Linderung der Be-
schwerden erreicht  werden,  diese seien jedoch ohne Einfluss auf 
die Arbeitsfähigkeit (IVSTA act. 79).

7.2 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me-
dizinischen  Unterlagen  nach  dem  Grundsatz  der  freien  Beweiswür-
digung – wie alle anderen Beweismittel  – frei,  d.h. ohne Bindung an 
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdi-
gen. Dies bedeutet für das Gericht,  dass es alle Beweismittel,  unab-
hängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf 
es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 
und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes ei-
nes Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Ana-
mnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Ex-
perten begründet sind  (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c 
mit  Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a). Der erhöhte Beweiswert  um-
fasst allerdings nur medizinische Fragen, zu deren Beantwortung Ärzte 
im Sozialversicherungsverfahren beigezogen werden, nicht aber weite-
re Fragen wie z. B. die wirtschaftliche Beurteilung.

Seite 20

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Die Berichte in den Akten geben ein hinreichendes Bild über die ge-
sundheitlichen  Schäden  des  Beschwerdeführers  und  gestatten  eine 
zuverlässige Beurteilung der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers. 
Auf die vom Beschwerdeführer eventualiter  beantragten zusätzlichen 
Beweismassnahmen in Form von weiteren medizinischen Abklärungen 
ist in antizipierter Beweiswürdigung zu verzichten (vgl. BGE 122 II 469 
E. 4a, BGE 122 III 223 E. 3c, BGE 120 1b 229 E. 2b, BGE 119 V 344 
E. 3c mit Hinweisen).

7.3 Das  Gutachten der RehaClinic Y._______  vom 27. Juli  2004 ent-
spricht  den vom Bundesgericht  vorgegebenen Anforderungen an ein 
beweiskräftiges Gutachten. Das Gutachten ist umfangreich und detail-
liert  ausgefertigt. Es  enthält  die  Anamnese,  Diagnosen  und Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der bisherigen und 
in Verweisungstätigkeiten.

Auch die Berichte der Dres. med. F._______ und G._______ umfassen 
die Anamnese, die Befunde und eine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. 
Die Angaben sind detailliert, in sich widerspruchsfrei und die Schluss-
folgerungen nachvollziehbar. Es kann ebenfalls auf sie abgestellt wer-
den. Die Berichte von Dr. E._______ betreffen insbesondere die ein-
zelnen Operationen und geben nur wenig Auskunft über den allgemei-
nen Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdefüh-
rers.

7.4 Die  Ärzte  gelangen  übereinstimmend zur  Ansicht,  dass  der  Be-
schwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit zu 100% arbeitsun-
fähig  ist.  Des  Weiteren  sind  sich  die  Gutachter  der  RehaClinic 
Y._______ sowie Dr. med. F._______ (Arztbericht vom 15. März 2003; 
IVSTA act. 63) einig, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten 
Tätigkeit  zu  50% arbeitsfähig  ist. Dr. med. G._______ erachtete  den 
Beschwerdeführer in seinem Bericht vom 3. September 2002 in einer 
Verweisungstätigkeit  ganztags arbeitsfähig bei einer Leistungsminde-
rung von ca. 20%. Es handelt sich hierbei jedoch um einen älteren Be-
richt.  Die  übrigen  Ärzte  äussern  sich  zur  Arbeitsfähigkeit  in  Verwei-
sungstätigkeiten nicht. 

7.5 Es ist daher bezüglich der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers 
auf das Gutachten und die Aussagen von Dr. F._______ und den Gut-
achtern der RehaClinic Y._______ abzustützen, wonach eine Arbeits-
unfähigkeit in Verweisungstätigkeiten von 50% bestehe, was auch vom 

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Beschwerdeführer nicht bestritten wird. Insgesamt kommt das Gericht 
deshalb zum Schluss, dass gemäss dem im Sozialversicherungsrecht 
massgeblichen  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit 
(BGE 126 V 360 E. 5b)  im hier  massgebenden Zeitpunkt  der  Verfü-
gung vom 28. November 2006 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der 
angestammten Tätigkeit sowie eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in einer 
Verweisungstätigkeit bestand.

7.6 Bezüglich  des  Beginns  der  Arbeitsunfähigkeit  in  der 
angestammten Tätigkeit führte die Vorinstanz in ihrer Begründung zur 
Verfügung vom 28. November 2006 aus, in Koordination mit der SUVA 
gehe  sie  vom  Eintritt  des  Gesundheitsschadens  und  damit  der 
Eröffnung  der  einjährigen  Wartezeit  am  18. April  2002  (Beginn 
Taggeldzahlung) aus. Nach Ablauf der Wartezeit im März 2003 sei der 
Beschwerdeführer  weiterhin  voll  arbeitsunfähig  gewesen.  Der 
Invaliditätsgrad  habe  ab  dem  1. Juli  2003  100%  betragen.  Ab  dem 
1. April  2006  richte  die  SUVA  dem  Beschwerdeführer  eine  29%ige 
Rente aus. Gemäss Gutachten RehaClinic vom 27. Juli 2004 bestehe 
weiterhin eine 50% Arbeitsfähigkeit  in  leichter  angepasster  Tätigkeit. 
Es bestehe daher ab dem 1. April  2006 ein Invaliditätsgrad von 51% 
(IVSTA act. 90). 

7.6.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, dass in Anlehnung an das Gut-
achten der RehaClinic  Y._______ von einer  vollen Arbeitsunfähigkeit 
seit  dem 1. Januar  2002 auszugehen sei,  so  dass  nach  Ablauf  des 
Wartejahres bereits per 1. Januar 2003 Anspruch auf eine ganze Inva-
lidenrente  bestehe.  Es  gehe  nicht  an,  dass  die  Vorinstanz  der 
Festsetzung des IV-Rentenbeginns ohne eigene Prüfung einfach den 
Zeitpunkt  der  Ausrichtung  der  Invalidenrente  durch  die 
Unfallversicherung zu Grunde lege. 

7.6.2 In den Akten sind demnach unterschiedliche Angaben zum Be-
ginn der Arbeitsunfähigkeit zu finden:

Die Gutachter  der  RehaClinic  Y._______, Dres. med. C._______ und 
D._______,  kommen  in  ihrem  Gutachten  vom  27. Juli  2004  zum 
Schluss, dass der Versicherte trotz langjähriger Beschwerden bis zum 
1. Januar  2002  zu  100%  arbeitsfähig  gewesen  sei  (IVSTA act.  79, 
Seite  15).  Seither  bestehe  eine  100%ige  Arbeitsunfähigkeit.  Ein  Ar-
beitsversuch im August  2002 sei  wegen Zunahme der  Beschwerden 
und gemäss Angaben des Versicherten, auf Anraten des Kreisarztes 
der SUVA, sistiert  worden. Die geschilderten Beschwerden stimmten 

Seite 22

C-828/2007

insgesamt  mit  den  klinischen  und  radiologischen  Befunden  überein 
(IVSTA  act.  79,  Seite 16).  Der  Eintritt  der  Arbeitsunfähigkeit  sei 
retrospektiv schwierig zu beurteilen. gemäss Angaben des Beschwer-
deführers sei dieser seit dem 1. Januar 2003 zu 100% arbeitsunfähig. 
Radiologisch sei eine Zunahme der degenerativen Veränderungen do-
kumentiert (IVSTA act. 79, Seite 16 f.).

Dr. F._______ sieht eine medizinisch-theoretische Arbeitsunfähigkeit in 
der  bisherigen  Tätigkeit  bereits  seit  dem 1. Juni  2000  als  gegeben. 
Beim eher dissimulierenden Beschwerdeführer finde sich stets ein ob-
jektivierbarer  und  mit  den  Beschwerden  korrelierender  Befund.  Seit 
Jahren sei beim Beschwerdeführer eine Überstrapazierung der eige-
nen Kräfte festzustellen. Vom Arzt „verschriebene“, wenn auch nie vom 
Patienten verlangte gesundheitliche Arbeitsunfähigkeiten zu 100% sei-
en gegeben vom 14. – 31. März 2000, 7. April  – 28. Mai 2000, 14. – 
20. November 2000, 12. Juli – 26. August 2001, 15. April 2002 bis zum 
Datum des Arztberichts vom 31. Mai 2002. Dr. F._______ schrieb den 
Beschwerdeführer, wenn auch angeblich nicht auf dessen Wunsch hin, 
seit dem Jahr 2000 immer wieder für einige Tage zu 100% arbeitsunfä-
hig. Seit dem 15. April 2002 schrieb er den Beschwerdeführer definitiv 
zu 100% arbeitsunfähig. Medizinisch theoretisch sei der Beschwerde-
führer seit dem 1. Juni 2000 zu 100% arbeitsunfähig (vgl. Bericht vom 
31. Mai 2002, IVSTA act. 49).

Belegt  ist,  dass  bis  zum 15. April  2002 die Arbeitsfähigkeit  des Be-
schwerdeführers  mehrmals  unterbrochen  wurde. Die  Arbeitsfähigkeit 
dauerte jedoch immer länger als 30 Tage, so dass jeweilen ein wesent-
licher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit vorlag (vgl. Art. 29ter IVV). Es 
ist demnach nicht zu beanstanden und entspricht dem im Sozialversi-
cherungsrecht  massgeblichen  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahr-
scheinlichkeit (BGE 126 V 360 E. 5b), wenn die Vorinstanz die einjähri-
ge Wartezeit am 15. April 2002 - also mit der 100%-igen Krankschrei-
bung durch den behandelnden Arzt - als eröffnet erachtet. Unbestritten 
ist,  dass  der  Beschwerdeführer  nach  Ablauf  der  Wartezeit,  also  am 
15. April 2003, nach wie vor zu 100% arbeitsunfähig war. Ein allfälliger 
Rentenanspruch  entsteht  somit  frühestens  am 1. April  2003  (Art. 29 
Abs. 1 Bst. a und Abs. 2 IVG).

Nicht nachvollziehbar ist hingegen, weshalb die Vorinstanz den Ren-
tenbeginn gemäss Verfügung vom 28. November 2006 auf den 1. Juli 
2003 festgesetzt hat.

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7.7 Zu prüfen ist  nachfolgend,  ob und wenn ja ab wann und in wel-
chem Umfang der Beschwerdeführer in Verweisungstätigkeiten arbeits-
unfähig war.

7.7.1 Die Vorinstanz hat in ihrer Begründung der angefochtenen Verfü-
gung ausgeführt,  die SUVA richte ab dem 1. April  2006 eine 29%ige 
Rente  aus.  Der  Invaliditätsgrad  des  Beschwerdeführers  betrage  ab 
dem 1. Juli  2003 100% und ab dem 1. April  2006 51%. Im Rahmen 
des Anhörungsverfahrens sei festgestellt worden, dass nur die unfall-
bedingte Arbeitsunfähigkeit, nicht aber die unfallfremden Leiden mitbe-
rücksichtigt  worden  seien.  Gemäss  Gutachten  der  RehaClinic  vom 
27. Juli 2004 bestehe „weiterhin eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für eine 
(...) leichte angepasste Tätigkeit“ (IVSTA act. 90).

Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, dass der Invaliditätsgrad des Be-
schwerdeführers ab dem 1. Juli 2003 100% und ab dem 1. April 2006 
51% betrage,  entbehrt  somit  einer  Grundlage  in  den  medizinischen 
Beurteilungen der begutachtenden Ärzte und geht fehl; die gutachterli-
che Einschätzung, dass eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in leidensange-
passten Tätigkeiten  bestanden habe,  hat  die Vorinstanz  fälschlicher-
weise nicht berücksichtigt. 

7.7.2 Der Beschwerdeführer hat in seiner Beschwerdeschrift wie auch 
in der Replik auf die festgestellte 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer lei-
densangepassten Tätigkeit Bezug genommen, ohne diese grundsätz-
lich in Frage zu stellen. Er hat  sich darauf  beschränkt,  auf die man-
gelnde Nachvollziehbarkeit der Festlegung des Rentenbeginns auf den 
1. Juli  2003 und der Herabsetzung auf eine halbe Rente per 1. April 
2006 hinzuweisen.

7.7.3 Dr. med. F._______  führte  in  seinem  Arztbericht  vom  31. Mai 
2002 (IVSTA act. 49) aus, der Beschwerdeführer sei in seiner bisheri-
gen Tätigkeit seit dem 15. April 2002 zu 100% arbeitsunfähig, in einer 
leidensangepassten Tätigkeit hingegen zu 8 Stunden pro Tag arbeits-
fähig. Im Bericht vom 13. Mai 2003 zuhanden der IV-Stelle kam er hin-
gegen zum Schluss, der Beschwerdeführer sei  in einer leidensange-
passten Tätigkeit zu 50% arbeitsfähig, d.h. 4 Stunden pro Tag (IVSTA 
act. 63).

Dr. med. G._______, Facharzt für Chirurgie, erachtete den Beschwer-
deführer  in  seiner  kreisärztlichen  Untersuchung  vom  3. September 

Seite 24

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2002 zuhanden der SUVA in einer leidensangepassten Tätigkeit als ab 
sofort ganzzeitlich voll arbeitsfähig (SUVA act. 37). 

Die  Gutachter  Dres. med. C._______  und  D._______,  RehaClinic 
Y._______, kommen im Gutachten vom 27. Juli 2004 zum Schluss, der 
Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Tätigkeit zu 100% arbeits-
unfähig,  in  einer  leidensangepassten  Tätigkeit  hingegen  zu 50% ar-
beitsfähig (IVSTA act. 79). 

7.7.4 Angesichts  dieser  widersprüchlichen Beurteilungen kommt das 
Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass vorliegend auf das um-
fassende  und  überzeugend  abgefasste  Gutachten  der 
Dres. med. C._______ und D._______ vom 27. Juli  2004 abzustellen 
ist. Der  Beschwerdeführer  ist  somit  in  Verweisungstätigkeiten  als  zu 
50% arbeitsfähig zu qualifizieren.

8.
Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  wird  das  Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkom-
men, Art. 16 ATSG).

8.1 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer 
und abstrakter Begriff,  welcher dazu dient,  den Leistungsbereich der 
Invalidenversicherung von jenem der  Arbeitslosenversicherung abzu-
grenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichge-
wicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; an-
dererseits  bezeichnet  er  einen Arbeitsmarkt,  der von seiner  Struktur 
her  einen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
ob  sie  ein  rentenausschliessendes  Einkommen  zu  erzielen  vermag 
oder  nicht  (BGE 110  V  276  E. 4b; ZAK 1991  S. 320 E. 3b).  Daraus 
folgt,  dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, 
ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebe-
ne Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügba-
ren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden 

Seite 25

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(AHI 1998 S. 291 E. 3b). Von einer  Arbeitsgelegenheit  im Sinne von 
Art. 16 ATSG kann aber dort  nicht mehr gesprochen werden, wo die 
zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass 
sie  der  allgemeine Arbeitsmarkt  praktisch nicht  kennt  oder  dass  sie 
nur  unter  nicht  realistischem  Entgegenkommen  eines  durchschnittli-
chen Arbeitgebers  möglich  wäre  (SVR 1996  IV Nr. 70  S. 204  E. 3c, 
ZAK 1989 S. 322 E. 4).

8.2 Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol-
gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmäs-
sig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, 
worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestim-
men  lässt.  Insoweit  die  fraglichen  Erwerbseinkommen  ziffernmässig 
nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im 
Einzelfall  bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen 
Annäherungswerte  miteinander  zu  vergleichen  (allgemeine  Methode 
des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, BGE 104 V 136 E. 2a 
und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2).

8.3 Gemäss BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2 sind für den Einkommens-
vergleich  die  Verhältnisse  im  Zeitpunkt  des  Beginns  des  Rentenan-
spruchs  massgebend,  wobei  Validen-  und  Invalideneinkommen  auf 
zeitidentischer  Grundlage  zu  erheben  und  allfällige  rentenwirksame 
Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum  Verfügungserlass  zu 
berücksichtigen sind. Mittels Aufindexierung der Einkommen kann die 
zeitidentische Grundlage erreicht werden.

8.4 Für die Erhebung des Valideneinkommens stützte sich die Vorin-
stanz auf die Angaben in den SUVA-Akten, insbesondere in der Verfü-
gung vom 3. Mai 2006. In der Begründung zur Verfügung vom 26. No-
vember  2006  führte  die  Vorinstanz  auf,  dass  der  Beschwerdeführer 
ohne Behinderung ab dem 1. Juli  2003 jährlich CHF 87'244.-  verdie-
nen würde, was dem versicherten Jahresverdienst bei der SUVA ent-
spricht. In ihrer Vernehmlassung vom 30. März 2007 beziffert  die IV-
Stelle Z._______ das Valideneinkommen auf CHF 88'000.- was nicht 
bemängelt worden sei.

In  seinem Schreiben  vom 30. April  2001  gibt  der  Beschwerdeführer 
an, er habe im ersten Drittel des Jahres 2001 einen durchschnittlichen 
Monatslohn von rund CHF 9'697.- verdient, was einen Jahresverdienst 
von CHF 116'364.- ergäbe (SUVA act. 11).

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Auf die Hochrechnung dieser unbelegten und älteren Zahlen kann je-
doch  nicht  abgestützt  werden.  Der  Beschwerdeführer  bestreitet  das 
von  der  Vorinstanz  angerechnete  Valideneinkommen  nicht.  Mangels 
weiterer  Belege  ist  daher  auf  den  versicherten  Jahresverdienst  der 
SUVA von CHF 87'244.- abzustellen.

8.5 Zur Berechnung des Invalideneinkommens führte die Vorinstanz in 
der Verfügung vom 26. November 2006 an, der Beschwerdeführer kön-
ne mit Behinderung ab dem 1. Juli 2003 CHF 0.- und ab dem 1. April 
2006 CHF 43'020.-  jährlich erzielen. Die IV-Stelle  Z._______ führt  in 
der Vernehmlassung vom 30. März 2007 aus, dass dieser Betrag dem 
möglichen  Einkommen  entspreche,  welches  die  SUVA  annehme 
(CHF 4'780 x 12 abzüglich den maximalen invaliditätsbedingten Abzug 
von  25%),  da  dem  Beschwerdeführer  unfallbedingt  eine  ganztägige 
angepasste Tätigkeit und krankheitsbedingt eine 50%ige Tätigkeit zu-
mutbar sei. Bei der Überprüfung sei festgestellt worden, dass das ei-
gentliche  Invalideneinkommen  CHF 39'600.-  ergeben  würde 
(88'000 : 2, abzüglich 10%, da keine Einschränkung in der angepass-
ten Tätigkeit bestehe). Aber auch bei dieser Berechnung ergebe sich 
lediglich ein Invaliditätsgrad von 55%.

Der Beschwerdeführer macht hingegen in seiner Beschwerde geltend, 
der Invaliditätsbemessung der IV sollte auch das von der SUVA ermit-
telte  Invalideneinkommen von CHF 31'070.-  (50% von CHF 62'140.-) 
zu Grund gelegt  werden. Dies ergebe folglich eine Erwerbseinbusse 
von rund 65%, wobei noch kein behinderungsbedingter Abzug für Teil-
zeiterwerbstätigkeit berücksichtigt worden sei. Er habe somit Anspruch 
auf  mindestens  eine  Dreiviertelsrente.  Des  Weiteren  bringt  der  Be-
schwerdeführer in seiner Replik vom 4. Juni 2007 vor, das Invaliden-
einkommen sei in Anlehnung an den Einkommensvergleich der SUVA, 
welche ein Invalideneinkommen von CHF 43'020.- aufführe, bei einer 
zusätzlichen  krankheitsbedingten  Einschränkung  der  Arbeitsfähigkeit 
von 50% zu halbieren, was ein Invalideneinkommen von CHF 21'510.- 
ergebe. Die Vorinstanz habe in ihrer Vernehmlassung zwar einen be-
hinderungsbedingten  Abzug  von  25%,  jedoch  trotz  der  Klammerbe-
merkung nicht die krankheitsbedingte Einschränkung von 50% abge-
zogen. Bei der Erwerbstätigkeit vor Eintritt des Gesundheitsschadens 
handle es sich eben gerade nicht um eine angepasste Tätigkeit, wes-
halb der früher erzielte Lohn nicht als Grundlage für das Invalidenein-
kommen dienen könne. Es sei  weiter  nicht  nachvollziehbar, weshalb 
die Vorinstanz zuerst einen leidensbedingten Abzug von 25% gewährt 

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und anschliessend nur noch 10% berücksichtigt habe.

Die  SUVA  berechnete  den  Invaliditätsgrad  in  ihrer  Verfügung  vom 
3. Mai 2006 wie folgt: Der versicherte Jahresverdienst als Selbständi-
gerwerbender betrage CHF 87'244.-. Bei der Ausübung einer den Un-
fallfolgen angepassten Tätigkeit, wie sie die Gutachter der RehaClinic 
Y._______ sowie Dr. med. G._______ forderten (bspw. leichte industri-
elle Fertigungs- und Bestückungsarbeiten, die Bedienung und Überwa-
chung von Maschinen oder  Automaten,  als  Stanzer),  könne der  Be-
schwerdeführer monatlich CHF 4'780.- verdienen. Dies ergebe ein In-
valideneinkommen  von  CHF 62'140.-  (4'780 x 13  Monaten).  Im  Ver-
gleich zum Valideneinkommen von rund CHF 88'000.- führe dies zu ei-
ner Lohneinbusse von 29%.

Wie oben dargelegt,  geht  das Bundesverwaltungsgericht  davon aus, 
dass der Beschwerdeführer in Verweisungstätigkeiten zu 50% arbeits-
fähig ist. Die Berechnung des Invalideneinkommens durch die Vorins-
tanz in der Verfügung vom 28. November 2006 ist demnach unzutref-
fend. Wie der Beschwerdeführer richtig ausführt,  handelt  es sich bei 
der Erwerbstätigkeit vor Eintritt des Gesundheitsschadens eben gera-
de nicht um eine Verweisungstätigkeit. Für die Bestimmung des Invali-
deneinkommens kann daher auch nicht die Hälfte des Valideneinkom-
mens angerechnet werden.

Die Vorinstanz hat  ihrer  Bestimmung des Invaliditätsgrads die Verfü-
gung der SUVA vom 3. Mai 2006 zugrunde gelegt. Die SUVA hat dazu 
ausgeführt,  bei  einer  den  Unfallfolgen  angepassten  Beschäftigung 
(z.B. leichte industrielle Fertigungs- und Bestückungsarbeiten, die Be-
dienung und Überwachung von Maschinen oder Automaten, als Stan-
zer) sollte der Versicherte in der Lage sein, ein monatliches Salär von 
rund CHF 4'780.- x 13 zu realisieren. Die SUVA sei im Besitz von Un-
terlagen, die belegten, dass bei einer körperlich leichteren, in Wech-
selbelastung  auszuübenden  Tätigkeit  ein  durchschnittliches  Gehalt 
dieser Grössenordnung ausbezahlt werde (IVSTA act. 94). Den Akten 
ist nicht weiter zu entnehmen, auf welche Grundlagen sich die SUVA 
bei  dieser  Schlussfolgerung  bezogen  hat.  In  konstanter  Rechtspre-
chung  ist  für  die  Bestimmung des  Invalideneinkommens  durch  Aus-
übung einer Verweisungstätigkeit auf die Lohnstrukturerhebungen des 
Bundesamtes für Statistik (LSE) abzustellen. Im vorliegenden Fall er-
achtet es das Gericht als gerechtfertigt, auf das durchschnittlich erziel-
bare  Einkommen  im  verarbeitenden  Gewerbe/Industrie  gemäss  LSE 

Seite 28

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für  das Jahr  2002,  unter  Berücksichtigung der  Teuerung (+1.3%) im 
Jahr  2003  (Zeitpunkt  der  Entstehung  des  Rentenanspruchs  im  Jahr 
2003), TA1, Anforderungsniveau 4, Männer, abzustellen. Das ergibt ein 
monatliches Einkommen von CHF 4'862.40 und ein jährliches Einkom-
men von CHF 58'348.80 (CHF 4'862.40 x 12 Monaten), was bei einer 
Beschäftigung von 50% CHF 29'174.40 ausmacht.

Zudem ist angesichts des Alters des Beschwerdeführers, der Teilzeit-
arbeit  von  50%  und  der  gesundheitlichen  Einschränkungen  ein  lei-
densbedingter Abzug von 15% zu gewähren, was ein Invalideneinkom-
men von CHF 24'798.- ergibt.

8.6 Im  Vergleich  zum  Valideneinkommen  von  CHF 87'244  resultiert 
eine Erwerbseinbusse von 71.58%  ([{87'244 - 24'798} x 100]: 87'244), 
was den Anspruch auf eine ganze Rente begründet.

Der Beschwerdeführer hat somit Anspruch auf eine unbefristete, gan-
ze Rente mit  Wirkung ab April  2003. Die von der Vorinstanz in ihrer 
Verfügung vom 28. November 2006 vorgenommene gestaffelte Rente 
ist nicht gerechtfertigt. 

9.
Der  Beschwerdeführer  beantragt,  die  Vorinstanz  sei  zu  verpflichten, 
ihm auf den Invalidenleistungen einen Verzugszins von 5% zu bezah-
len. Die Entstehung des Rentenanspruchs liege länger als 24 Monaten 
zurück.  Ausserdem  habe  der  Beschwerdeführer  seine  Mitwirkungs-
pflicht erfüllt. Es bestehe ein Anspruch auf Verzugszinsen in der Höhe 
von 5% (Art. 26 ATSG, Art. 7 Abs. 1 ATSV). Die Vorinstanz äusserte 
sich nicht zu diesem Rechtsbegehren.

Gemäss Art. 26 Abs. 2 ATSG werden die Sozialversicherungen für ihre 
Leistungen nach Ablauf von 24 Monaten nach der Entstehung des An-
spruchs,  frühestens  aber  12 Monate  nach dessen Geltendmachung, 
verzugszinspflichtig,  sofern die versicherte Person ihrer  Mitwirkungs-
pflicht vollumfänglich nachgekommen ist. Nach Ablauf von zwölf Mona-
ten seit  der Geltendmachung des Leistungsanspruchs tritt  daher die 
Verzugszinspflicht ein, wenn zugleich mindestens 24 Monate seit der 
Anspruchsentstehung verstrichen sind (vgl. dazu Entscheid des Bun-
desverwaltungsgerichts  C-3665/2007  vom  8. Mai  2009  E. 5.4; 
C-2900/2006 vom 10. Juni 2008, E. 4). Der Satz für den Verzugszins 
beträgt  nach Art. 7 Abs. 1 ATSV 5% pro Jahr. Gemäss Art. 7 Abs. 2 

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ATSV wird der Verzugszins monatlich auf dem bis Ende des Vormo-
nats  aufgelaufenen  Leistungsanspruch  berechnet.  Dabei  beginnt  die 
Zinspflicht am ersten Tag des Monats, in welchem der Anspruch auf 
Verzugszinsen entstanden ist, und endet am Ende des Monats, in wel-
chem der Zahlungsauftrag erteilt wird.

Ab dem Anmeldungszeitpunkt am 21. Juli  2003 hat der Beschwerde-
führer seine Mitwirkungspflicht erfüllt. Nach Ablauf von zwölf Monaten 
seit der Geltendmachung des Anspruchs bzw. mindestens 24 Monate 
seit der Anspruchsentstehung (April 2003) tritt daher die Verzugszins-
pflicht ein (vgl. C-2534/2006 vom 19. November 2007 E. 6).

Demnach  hat  der  Beschwerdeführer  Anspruch  auf  Verzugszins  ab 
1. April 2005 (1. April 2003 + 24 Monate), da zugleich 12 Monate seit 
der Geltendmachung des Anspruches (hier: April 2003; IVSTA act. 59) 
vergangen sind.

Aus diesen Gründen sind dem Beschwerdeführer Verzugszinsen in der 
Höhe von 5% seit 1. April 2005 zuzusprechen.

10.
Die Beschwerde ist weitgehend begründet und daher teilweise gutzu-
heissen.

11.
Es bleibt noch die Frage der Verfahrenskosten und der Parteientschä-
digungen zu beurteilen.

11.1 Das Verfahren ist gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG in Verbindung mit 
Art. 69 Abs. 2 IVG grundsätzlich kostenpflichtig. Dem obsiegenden Be-
schwerdeführer  wie  auch  der  Vorinstanz  sind  jedoch  keine  Verfah-
renskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 2 VwVG).

11.2 Dem Beschwerdeführer ist gemäss Art. 64 VwVG in Verbindung 
mit  Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar  2008 über  die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE, 
SR 173.320.2) zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung für 
ihm erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zuzu-
sprechen. Die Parteientschädigung für Beschwerdeverfahren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht  umfasst  die  Kosten  der  Vertretung  sowie 
allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei. Die Parteientschädi-
gung wird nach dem notwendigen Zeitaufwand des Vertreters oder der 

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Vertreterin bemessen, und der Stundenansatz für Anwälte und Anwäl-
tinnen  beträgt  mindestens  200  und  höchstens  400  Franken  (exkl. 
Mehrwertsteuer)  (Art. 64  VwVG in  Verbindung  mit  Art. 7,  Art. 9  und 
Art. 10 VGKE). Gemäss Art. 5 Bst. b des Bundesgesetzes vom 2. Sep-
tember  1999  über  die  Mehrwertsteuer  (Mehrwertsteuergesetz, 
MWSTG, SR 641.20) in Verbindung mit Art. 14 Abs. 3 Bst. c MWSTG 
ist für Leistungen von Anwältinnen und Anwälten, die im Ausland er-
bracht werden, keine Mehrwertsteuer geschuldet (Art. 9 Abs. 1 Bst. c 
VGKE).

Da keine detaillierte Kostennote eingereicht wurde, ist die Entschädi-
gung an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers gemäss Art. 14 
Abs. 2 VGKE auf Grund der Akten festzusetzen. Für den vorliegenden 
Fall erscheint eine Entschädigung inkl. Auslagen von CHF 2'500.- als 
angemessen (Art. 7 ff. VGKE).

11.3 Der Beschwerdeführer beantragt in seiner Rechtsschrift  die un-
entgeltliche Prozessführung sowie die unentgeltliche Beiordnung sei-
ner Anwältin. Angesichts des Ausgangs des Beschwerdeverfahrens ist 
das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung jedoch gegenstandslos 
geworden.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird teilweise  gutgeheissen und die Verfügung vom 
28. November 2006 wird aufgehoben.

2.
Der Beschwerdeführer hat Anspruch auf die Ausrichtung einer ganzen 
Rente ab dem 1. April 2003 und eines Verzugszinses von 5% ab dem 
1. April 2005.

3.
Die Akten gehen zur Berechnung und Auszahlung der Invalidenrente 
und des Verzugszinses zurück an die Vorinstanz.

4.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

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5.
Die  Vorinstanz  hat  dem Beschwerdeführer  eine  Parteientschädigung 
von CHF 2'500.- zu zahlen.

6.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherung
- die Schweizerische Unfallversicherung

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  hat die Begehren, deren Begründung 
mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art. 42 
BGG).

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