# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14dfd27b-0fa9-59c7-902a-5cd16e7945fe
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-10
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 10.04.2025 BEK 2025 44
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2025-44_2025-04-10.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Verfügung vom 10. April 2025
BEK 2025 44

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Stefan Weber,
Gerichtsschreiber Mathis Bösch.

In Sachen A.________,
Beschuldigter und Beschwerdeführer,
amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

Staatsanwaltschaft, 1. Abteilung, Einsiedlerstrasse 55, 8836 Bennau,
Strafverfolgungsbehörde und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Staatsanwalt C.________, 

betreffend Ablehnung Besuchsbewilligung
(Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 20. März 2025, 
SU 2024 10383);-

hat der Kantonsgerichtsvizepräsident,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Der Einzelrichter am Zwangsmassnahmengericht ordnete mit Verfügung 
vom 6. März 2025 wegen Verdachts auf Handel mit Kokain und Marihuana in 
Annahme von Kollusionsgefahr gegen den Beschuldigten bis am 3. Juni 2025 
Untersuchungshaft an (U-act. 4.1.010). Der Vater des Beschuldigten bat mit in-
formeller E-Mail vom 18. März 2025 um eine Besuchsbewilligung (U-
act. 4.1.011). Die Staatsanwaltschaft informierte den Vater, dass sie den Be-
schuldigten über den Besuchswunsch in Kenntnis setze. Zudem stellte sie dem 
Vater eine Besuchsbewilligung in Aussicht, sobald die Voraussetzungen dazu 
erfüllt seien, was noch einige Zeit dauern könne (U-act. 4.1.012). Gleichzeitig 
wies die Staatsanwaltschaft das Gesuch mit formeller und mit Rechtsmittelbe-
lehrung versehener Verfügung vom 20. März 2025 zuhanden der amtlichen 
Verteidigerin des Beschuldigten ab (U-act. 4.1.013). Mit Schreiben vom 
26. März 2025 ersuchte der Beschuldigte die Staatsanwaltschaft um die Erlaub-
nis, seinen Vater unter Polizeiaufsicht zu sehen (U-act. 4.1.014). Dieses Ge-
such nahm die Staatsanwaltschaft entgegen und stellte dem Beschuldigten 
eine Prüfung und einen Bescheid in Aussicht (U-act. 4.1.015). Am 31. März 
2025 erhob die amtliche Verteidigerin gegen die Verfügung vom 20. März 2025 
Beschwerde. Sie beantragt, die Verfügung sei aufzuheben und dem Vater des 
Beschuldigten unverzüglich eine dauerhafte Besuchsbewilligung auszustellen. 
Die Staatsanwaltschaft überwies die Akten (KG-act. 3). Mit der Beschwerde-
antwort vom 7. April 2025 beantragt sie die kostenpflichtige Beschwerdeabwei-
sung unter Hinweis, dass sie verhältnismässig handle und nicht sämtlichen 
Briefverkehr zwischen dem in einem gelockerten Haftregime inhaftierten Be-
schuldigten und dessen Vater zurückhalte (KG-act. 4).

2. Auf die Beschwerde des Beschuldigten gegen die Abweisung des Ge-
suchs seines Vaters um eine Besuchsbewilligung ist präsidial (§§ 40 Abs. 2 und 
41 Abs. 1 JG) nicht einzutreten. Der Beschuldigte ist durch die entsprechende 
Verfügung vom 20. März 2025 nicht unmittelbar beschwert, weil mit dieser nicht 
sein Gesuch abgelehnt wurde. Insbesondere hat der Beschuldigte kein prakti-
sches aktuelles Interesse an der Beurteilung der Abweisung des Gesuchs des 

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Vaters, zumal die Staatsanwaltschaft die Beurteilung des Gesuchs des Be-
schuldigten selbst um Bewilligung eines beaufsichtigten Besuchs des Vaters 
bereits in Aussicht stellte. Gegen diesen zügig zu fällenden Entscheid wird er 
allenfalls Beschwerde erheben können (vgl. Art. 235 Abs. 5 StPO i.V.m. § 122 
JG und §§ 14 und 23 HSMV/SRSZ 250.311). Offenbleiben kann bei diesem 
Ergebnis, ob auf das nicht den gesetzlichen Formvorschriften (Art. 110 StPO) 
entsprechende Gesuch des Vaters des Beschuldigten hin überhaupt hätte eine 
Verfügung erlassen werden sollen. Es bleibt im Übrigen darauf hinzuweisen, 
dass die Haftanordnung bis am 3. Juni 2025 unter Annahme von Kollusionsge-
fahr gemäss Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts vom 6. März 2025 
rechtskräftig ist und die Haftbesuchsbewilligung – selbst unter Bewachung und 
auch gegenüber nahen Angehörigen – grundsätzlich verweigert werden kann, 
solange akute Verdunkelungsgefahr besteht (BGer Urteil 7B_301/2024 vom 
18. Juni 2024 E. 2.3 m.H.). Ob sich dies im vorliegenden Fall in Bezug auf den 
Vater des Beschuldigten ebenso verhält, wird wie erläutert die Staatsanwalt-
schaft zeitnah und unter Berücksichtigung der in den Akten vermerkten Suizid-
gefahr (U-act. 4.1.004) beurteilen müssen.

3. Ausgangsgemäss werden die infolge Nichteintretens reduzierten Kosten 
dieser Verfügung dem beschwerdeführenden Beschuldigten auferlegt (Art. 428 
Abs. 1 StPO bzw. § 82 JG). Die Kosten der amtlichen Verteidigung bleiben, so-
weit sie als notwendig zu erachten wären, bei der Hauptsache (Art. 135 Abs. 2 
StPO);-

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verfügt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 200.00 werden dem Be-
schuldigten auferlegt.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 78 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Strafsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden. Die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.

4. Zufertigung an die amtliche Verteidigerin (2/R), die Staatsanwaltschaft (je 
1/R mit den Akten an die 1. Abteilung und 1/A an die Amtsleitung/zentraler 
Dienst) und nach definitiver Erledigung an die 1. Abteilung der Staatsan-
waltschaft (1/A) und die Kantonsgerichtskasse (1/ü im Dispositiv). 

Der Kantonsgerichtsvizepräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 10. April 2025  amu