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**Case Identifier:** d326e7f6-6c61-58d7-b220-1e7ea3a9c9dd
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-02-18
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 18.02.2022 200 2021 806
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-806_2022-02-18.pdf

## Full Text

200 21 806 BV
FUE/SVE/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 18. Februar 2022

Verwaltungsrichter Furrer, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiberin Schwitter

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Kläger

gegen

Bernische Pensionskasse (BPK)
Direktion, Schläflistrasse 17, Postfach, 3000 Bern 22
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. C.________
Beklagte

betreffend Klage vom 23. November 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Feb. 2022, BV/21/806, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1976 geborene A.________ (Versicherter bzw. Kläger) war bis zum 
31. Dezember 2019 bei der D.________ und in Folge Wechsel des Arbeit-
gebers ab dem 1. Januar 2020 bei der Bernischen Pensionskasse (BPK 
bzw. Beklagte) berufsvorsorgeversichert (Akten des Klägers [act. I] 1, 3 
S. 2 f.). Die Freizügigkeitsleistung des Versicherten im Betrag von 
Fr. 119'229.60 wurde der BPK am 24. Januar 2020 überwiesen (act. I 3). 

Mit BPK Bulletin Nr. 14, April 2020 (Akten der BPK [act. II] 6), informierte 
die BPK ihre Versicherten über die schrittweise Senkung des Umwand-
lungssatzes auf 4.80 % und die getroffenen Abfederungsmassnahmen, 
unter anderem die individuellen Einlagen der BPK. Als Basis der Berech-
nung der individuellen Einlagen diene das per 31. Dezember 2020 vorhan-
dene Sparguthaben, zuzüglich eines allfälligen Guthabens auf dem Konto 
vorzeitiger Altersrücktritt und/oder dem Konto Überbrückungsrente sowie 
ausstehende individuelle Übergangseinlagen. Nicht berücksichtigt würden 
unter anderem die ab 1. Januar 2020 eingebrachten Austrittsleistungen und 
Freizügigkeitsguthaben (vgl. hierzu auch act. II 6 Ziff. 1). Mit Schreiben vom 
8. und 29. Oktober 2020 (act. I 4, 6) ersuchte der Versicherte die BPK dar-
um, die von ihm im Januar 2020 eingebrachte Eintrittsleistung für die Be-
rechnung der individuellen (ganzen) Einlagen zu berücksichtigen, was die 
BPK jeweils unter Hinweis auf den per 1. Januar 2021 in Kraft tretenden 
Art. 88a des Vorsorgereglements BPK (VR BPK; Stand Januar 2021; 
act. II 5) mit Schreiben vom 12. Oktober (act. I 5) und 20. November 2020 
(act. I 7) abschlägig beschied.

B.

Mit Eingabe vom 23. November 2021 erhob A.________, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Klage gegen die BPK mit dem Rechtsbegehren, 
die Beklagte sei zu verurteilen, die vom Kläger am 24. Januar 2020 einge-
brachte Freizügigkeitsleistung in der Höhe von Fr. 119'230.-- bei der Be-

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rechnung der individuellen Einlagen zu berücksichtigen und ihm dement-
sprechend höhere individuelle Einlagen gutzuschreiben, zuzüglich Zins zu 
5 % seit Klageeinreichung; unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Die BPK, vertreten durch Rechtsanwältin C.________, schloss mit Kla-
geantwort vom 22. Dezember 2021 auf Abweisung der Klage.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungs-
rechtliche Abteilung, ist als einzige kantonale Instanz sachlich und funktio-
nell zuständig zur Beurteilung der mit Klage vom 23. November 2021 gel-
tend gemachten Ansprüche (Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. 
Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsor-
ge [BVG; SR 831.40] i.V.m. Art. 87 lit. c des kantonalen Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21] und 
Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1]). Dies gilt gestützt auf Art. 49 Abs. 2 Ziff. 22 BVG auch für den 
sogenannt überobligatorischen Bereich. Gerichtsstand ist nach Art. 73 
Abs. 3 BVG der schweizerische Sitz oder Wohnsitz des Beklagten oder der 
Ort des Betriebes, bei dem die versicherte Person angestellt wurde. Dabei 
kommt es für den Wahlgerichtsstand nicht darauf an, ob die Vorsorgeein-
richtung, der Arbeitgeber oder – wie hier – die versicherte Person klagende 
Partei ist (SVR 2006 BVG Nr. 17 S. 62 E. 2.3). Die Beklagte hat ihren Sitz 
im Kanton Bern (Art. 2 Abs. 2 des kantonalen Gesetzes vom 18. Mai 2014 
über die kantonalen Pensionskassen [PKG; BSG 153.41]); damit ist das 
angerufene Verwaltungsgericht zur Behandlung der Klage örtlich zuständig. 
Die übrigen Prozessvoraussetzungen sind ebenfalls erfüllt. Namentlich ist 
die Klage formgerecht eingelangt (Art. 32 VRPG) und die am Verfahren 

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Beteiligten sind partei- sowie prozessfähig. Auf die Klage ist daher einzutre-
ten.

1.2 Aufgrund des im Recht der beruflichen Vorsorge auf kantonaler 
Ebene vorgeschriebenen Klageverfahrens ergibt sich der Streitgegenstand 
einzig aus den Rechtsbegehren der Klage, und allenfalls, soweit zulässig, 
der Widerklage. Innerhalb des Streitgegenstandes ist das Berufsvorsorge-
gericht in Durchbrechung der Dispositionsmaxime an die Begehren der 
Parteien nicht gebunden (Art. 92 Abs. 3 VRPG; vgl. auch BGE 135 V 23 
E. 3.1 S. 26).

Streitig und zu prüfen ist, ob der Kläger Anspruch auf individuelle Einlagen 
gemäss Art. 88a VR BPK (vgl. E. 2.1 hiernach) auf der Grundlage des bei 
der Beklagten am 24. Januar 2020 eingebrachten Freizügigkeitsguthabens 
von Fr. 119'229.60 (act. I 3 S. 3) hat.

1.3 Gemäss Art. 88a Abs. 1 VR BPK leistet die BPK individuelle 
Einlagen für versicherte Personen, die am 31. Dezember 2020 bei der BPK 
versichert waren und das 44. Altersjahr vollendet haben (Jahrgänge 1976 
und älter). Für versicherte Personen, welche das 34. Altersjahr vollendet, 
aber das 44. Altersjahr nicht vollendet haben (Jahrgänge 1986 bis 1977), 
leistet die BPK die Hälfte der individuellen Einlagen gemäss Abs. 3. 

Der gemäss Vorsorgeausweis am xx. März 1976 geborene Kläger hatte am 
31. Dezember 2020 das 44. Lebensjahr bereits vollendet. Mithin hätte er – 
im Falle der Gutheissung der Klage – entgegen der Ansicht der Parteien 
(vgl. Klage S. 4 Art. 2 Ziff. 2, Klageantwort S. 3 Ziff. II/2) nicht bloss 
Anspruch auf die Hälfte der individuellen, sondern auf die ganzen 
individuellen Einlagen. Nach Art. 88a Abs. 3 VR BPK betragen die ganzen 
individuellen Einlagen 19.7917 % (9.5238 % + 3.2213 % + 3.4165 % + 
3.6301 %) auf dem Guthaben gemäss Art. 88a Abs. 4 VR BPK. Damit 
beträgt der Streitwert Fr. 23‘597.55 (Fr. 119‘229.60 / 100 x 19.7917), 
weshalb für die Beurteilung der Klage eine Kammer bestehend aus drei 
Richterinnen oder Richtern zuständig ist (Art. 56 Abs. 1 GSOG; vgl. Art. 57 
Abs. 1 GSOG e contrario). 

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2.

2.1 Art. 88a VR BPK lautet – soweit für den vorliegenden Fall von Be-
deutung – wie folgt:

Art. 88a Individuelle Einlagen 2021 bis 2024
1 Die BPK leistet individuelle Einlagen für versicherte Personen, die am 

31. Dezember 2020 bei der BPK versichert waren und das 44. Alters-
jahr vollendet haben (Jahrgänge 1976 und älter). Für versicherte Per-
sonen, welche das 34. Altersjahr vollendet, aber das 44. Altersjahr nicht 
vollendet haben (Jahrgänge 1986 bis 1977), leistet die BPK die Hälfte 
der individuellen Einlagen gemäss Abs. 3.

2 Die individuellen Einlagen gleichen die Leistungsbussen teilweise aus, 
welche durch die gestaffelte Senkung der Umwandlungssätze per 
1. Januar 2021 bis 1. Januar 2024 gemäss Anhang Ziff. 1 entstehen.

3 Die ganzen individuellen Einlagen betragen per
1. Januar 2021 9.5238 %
1. Januar 2022 3.2213 %
1. Januar 2023 3.4165 %
1. Januar 2024 3.6301 %
der Guthaben gemäss Abs. 4. 

4 Berechnungsgrundlage für die individuellen Einlagen gemäss Abs. 3 
bildet die Summe der Guthaben auf dem Sparkonto gemäss Art. 10, 
dem Konto vorzeitiger Altersrücktritt gemäss Art. 29, dem Konto Über-
brückungsrente gemäss Art. 32 und der ausstehenden individuellen 
Übergangseinlagen gemäss Art. 78 per 31. Dezember 2020. Davon ab-
gezogen werden die vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 auf 
der Grundlage von Art. 10 Abs. 1 Bst. a und Bst. d bis h, Art. 29 und 
Art. 32 erfolgten Gutschriften.

5 Die individuellen Einlagen werden zugunsten des Sparkontos gemäss 
Art. 10 geleistet. Sie werden in jährlichen Teilbeträgen gemäss Abs. 3 
gutgeschrieben.
(…)

2.2

2.2.1 Da es sich bei der Beklagten um eine Vorsorgeeinrichtung des 
öffentlichen Rechts handelt (Art. 2 Abs. 1 PKG), hat die Auslegung der 
reglementarischen Bestimmungen nach den gewöhnlichen Regeln der 
Gesetzesauslegung zu erfolgen (BGE 139 V 66 E. 2.1 S. 68; SVR 2019 
BVG Nr. 11 S. 42 E. 5.1). Denn anders als bei den privatrechtlichen 
Vorsorgeträgern weist das dem öffentlichen Recht unterstehende 
Vorsorgeverhältnis keine vertraglichen Elemente auf (BGE 130 V 80 E. 
3.2.2 S. 81; SVR 2008 BVG Nr. 19 S. 76 E. 3). 

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Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet der Wortlaut der Bestimmung. Ist 
der Text nicht ganz klar und sind verschiedene Interpretationen möglich, so 
muss nach seiner wahren Tragweite gesucht werden unter 
Berücksichtigung aller Auslegungselemente (grammatikalisches, 
historisches, zeitgemässes, systematisches und teleologisches Element 
[vgl. SVR 2005 ALV Nr. 6 S. 20 E. 3.3]). Abzustellen ist dabei namentlich 
auf die Entstehungsgeschichte der Norm und ihren Zweck, auf die dem 
Text zu Grunde liegenden Wertungen sowie auf die Bedeutung, die der 
Norm im Kontext mit anderen Bestimmungen zukommt. Die 
Gesetzesmaterialien sind zwar nicht unmittelbar entscheidend, dienen aber 
als Hilfsmittel, um den Sinn der Norm zu erkennen. Das Bundesgericht hat 
sich bei der Auslegung von Erlassen stets von einem Methodenpluralismus 
leiten lassen und nur dann allein auf das grammatikalische Element 
abgestellt, wenn sich daraus zweifelsfrei die sachlich richtige Lösung ergab 
(BGE 147 V 55 E. 5.1 S. 58). 

Ist der Wortlaut klar, d.h. eindeutig und unmissverständlich, darf von ihm 
nur abgewichen werden, wenn ein triftiger Grund für die Annahme besteht, 
er ziele am „wahren Sinn“, d.h. am Rechtssinn der Regelung vorbei. Anlass 
für eine solche Annahme können die Entstehungsgeschichte der 
Bestimmung (historisch), ihr Zweck (teleologisch) oder der Zusammenhang 
mit anderen Vorschriften (systematisch) geben, so namentlich, wenn die 
grammatikalische Auslegung zu einem Ergebnis führt, das der 
Gesetzgeber nicht gewollt haben kann (BGE 147 V 377 E. 4.1 S. 381; 146 
V 28 E. 4.2 S. 35).

2.2.2 Bei der Auslegung und Anwendung von statutarischen und 
reglementarischen Bestimmungen im weitergehenden Vorsorgebereich ist 
zudem zu berücksichtigen, dass die Vorsorgeeinrichtungen in der 
Ausgestaltung der Leistungen und deren Finanzierung grundsätzlich 
autonom sind (Art. 49 BVG). Dabei haben sie jedoch das Gebot der 
Rechtsgleichheit, das Willkürverbot und das Verhältnismässigkeitsprinzip 
zu beachten (BGE 144 V 376 E. 2.1 S. 378, 134 V 223 E. 3.1 S. 228).

2.3

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2.3.1 Nach ständiger Rechtsprechung ist der Grundsatz der rechtsglei-
chen Behandlung (Art. 8 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) ver-
letzt, wenn hinsichtlich einer entscheidwesentlichen Tatsache rechtliche 
Unterscheidungen getroffen werden, für die ein vernünftiger Grund in den 
zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder wenn Unterscheidun-
gen unterlassen werden, welche sich auf Grund der Verhältnisse aufdrän-
gen. Die Rechtsgleichheit ist insbesondere verletzt, wenn Gleiches nicht 
nach Massgabe seiner Gleichheit gleich oder Ungleiches nicht nach Mass-
gabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt wird. Die Frage, ob für eine 
rechtliche Unterscheidung ein vernünftiger Grund in den zu regelnden Ver-
hältnissen ersichtlich ist, kann zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich 
beantwortet werden, je nach den herrschenden Anschauungen und Ver-
hältnissen. Dem Gesetzgeber bleibt im Rahmen dieser Grundsätze und 
des Willkürverbots ein weiter Spielraum der Gestaltung (BGE 143 V 139 E. 
6.2.3 S. 145). 

2.3.2 Der Grundsatz der Gleichbehandlung ist eingehalten, wenn für alle 
Versicherten eines Kollektivs die gleichen reglementarischen Bedingungen 
im Vorsorgeplan gelten (Art. 1 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 1f der Verordnung 
vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invali-
denvorsorge [BVV2; SR 831.441.1]). Wie bereits das übergeordnete ver-
fassungsmässige Grundprinzip der Rechtsgleichheit gemäss Art. 8 Abs. 1 
BV verlangt auch Art. 1f BVV 2 im Bereich der beruflichen Vorsorge keine 
absolute Gleichbehandlung sämtlicher Destinäre der Vorsorgeeinrichtung. 
Untersagt sind jedoch Unterscheidungen, die sich nicht auf objektive Krite-
rien und Erwägungen abstützen können und durch subjektive Überlegun-
gen geprägt sind (MARC HÜRZELER, in HÜRZELER/STAUFFER [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Berufliche Vorsorge, 2021, N. 27 zu Art. 1 BVG). Es entspricht 
folglich dem Wesen der beruflichen Vorsorge als auf dem Kollektivitätsprin-
zip beruhende Sozialversicherung, dass nicht alle Versicherten gleich viele 
Leistungen beziehen, wie sie einbezahlt haben. Die Rechtsgleichheit in 
Bezug auf die Leistungen der Pensionskasse kann daher von vornherein 
nur eine relative sein; es besteht auch kein Anspruch, dass jede Versicher-
tengruppe frankenmässig absolut gleich behandelt wird (Entscheid des 
Bundesgerichts [BGer] vom 25. März 2010, 9C_743/2009, E. 5 mit Hinweis 
auf BGE 131 II 533 E. 5.3 S. 537 f.).

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2.4 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 
massgebend, die bei der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden 
Sachverhaltes galten; später eingetretene Änderungen müssen 
unberücksichtigt bleiben. Knüpft ein Erlass dennoch an Sachverhalte bzw. 
Ereignisse an, die in der Vergangenheit liegen und vor Erlass der Norm 
abgeschlossen wurden, liegt eine echte Rückwirkung vor, die grundsätzlich 
unzulässig ist. Ein Abweichen von diesem Grundsatz ist 
verfassungsrechtlich nur ganz ausnahmsweise und unter strengen 
Voraussetzungen zulässig (SVR 2006 BVG Nr. 16 S. 59 E. 2.3). Von der 
Rückwirkung im eigentlichen Sinne zu unterscheiden ist die sogenannte 
unechte Rückwirkung. Hier findet das neue Recht – gestützt auf Sachver-
halte, die früher eingetreten sind und noch andauern – lediglich für die Zeit 
seit Inkrafttreten (ex nunc et pro futuro) Anwendung. Diese Rückwirkung ist 
grundsätzlich zulässig, sofern ihr nicht wohlerworbene Rechte entgegen-
stehen (BGE 146 V 364 E. 7.1 S. 371, 126 V 134 E. 4a S. 135).

3.

3.1 Es ist zu Recht unbestritten, dass die individuellen Einlagen gemäss 
Art. 88a VR BPK Leistungen des überobligatorischen Vorsorgereichs be-
treffen (vgl. Klage S. 5 Art. 2 Ziff. 5, Klageantwort S. 6 Ziff. III/2), womit sich 
die individuellen Einlagen nach den einschlägigen Reglementsbestimmun-
gen richten.

3.2 Nach dem – in beiden Amtssprachen des Kantons Bern – klaren 
Wortlaut des Art. 88a Abs. 4 zweiter Satz VR BPK („Davon abgezogen 
werden die vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020 auf der Grundlage 
von Art. 10 Abs. 1 Bst. a und Bst. d bis h, Art. 29 und Art. 32 erfolgten Gut-
schriften.“, „Les bonifications créditées entre le 1er janvier 2020 et le 31 
décembre 2020 sur la base de l'art. 10, al. 1 lit. a et lit. d à h, de l'art. 29 et 
de l'art. 32 seront déduites de ce montant.“) sind namentlich Austritts- und 
Freizügigkeitsleistungen (Art. 10 Abs. 1 lit. a VR BPK), die vom 1. Januar 
bis 31. Dezember 2020 dem Sparkonto gemäss Art. 10 gutgeschrieben 
werden, bei der Berechnung der individuellen Einlagen nicht zu berücksich-
tigen. Somit hat nach dem klaren Wortlaut dieser reglementarischen Be-

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stimmung das am 24. Januar 2020 eingebrachte Freizügigkeitsguthaben 
des Klägers von Fr. 119'226.60 bei der Berechnung der individuellen Einla-
gen unbeachtlich zu bleiben.

3.3

3.3.1 Der Kläger macht zunächst geltend, Art. 88a VR BPK verstosse 
gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz i.S.v. Art. 1 Abs. 3 BVG i.V.m. 
Art. 1f BVV 2, da vor dem 1. Januar 2020 und nach dem 31. Januar (ge-
meint ist wohl Dezember) 2020 erfolgte Gutschriften bei der Berechnung 
der individuellen Einlagen berücksichtigt würden, nicht jedoch die vom 
1. Januar bis 31. Dezember 2020 eingebrachten Guthaben. Dafür sei kein 
sachlicher Grund ersichtlich (Klage S. 6 Art. 3 Ziff. 1 ff.).

Dem kann nicht gefolgt werden. Zunächst stellt das Abstellen auf das zu 
einem bestimmten Zeitpunkt vorhandene Kapital (vorliegend: 31. Dezem-
ber 2020) gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ein sachgerechtes 
Kriterium dar (Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 
[EVG; heute BGer] vom 16. Mai 2007, B 133/06, E. 3.3). Sodann weist die 
Beklagte zutreffend daraufhin (vgl. Klageantwort S. 4 Ziff. II/3), dass 
gemäss Art. 4 (in Kraft seit 31. Dezember 2017) des Reglements „Techni-
sche Grundlagen und Rückstellungen“ (Stand 31. Dezember 2020; act. II 8) 
unter dem Titel „Rückstellung Senkung Umwandlungssatz“ eine Rückstel-
lung gebildet wird, um bei einer Senkung der reglementarischen Umwand-
lungssätze „Übergangsbestimmungen“ finanzieren zu können (Abs. 1). 
Diese Rückstellung entspricht höchstens 19.8 % der Sparguthaben der 
über 45-jährigen aktiven Versicherten (Abs. 2). Ausgewiesen wurde diese 
Rückstellung erstmals in der Jahresrechnung 2015 (act. II 9); in den Jahren 
2015 und 2016 noch unter dem Titel „Rückstellung für die Zunahme der 
Lebenserwartung der über 58-jährigen aktiven Versicherten“ (vgl. act. II 9 
S. 2, 10 S. 2), ab 2017 unter dem Titel „Rückstellung Senkung Umwand-
lungssatz“ (vgl. act. II 11 ff.). Diese Rückstellung wurde jährlich aus den 
Vermögenserträgen geäufnet (Rückstellung am 31. Dezember 2015: 
Fr. 48'430'682.-- [act. II 9 S. 2]; 2016: Fr. 62'145'874.-- [act. II 10 S. 2]; 
2017: Fr. 149'600'000.-- [act. II 11 S. 2]; 2018: Fr. 174'960'000.-- [act. II 12 
S. 2]), bis sie am 31. Dezember 2019 mit Fr. 1'102'640'000.-- weitestge-
hend gebildet war (act. II 13 S. 2). Im Jahr 2020 wurden lediglich noch 

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Fr. 55'320'000.-- geäufnet (vgl. act. II 14 S. 2; Fr. 1'157'960'000.-- ./. 
1'102'640'000.--). Wie die Beklagte einleuchtend darlegt, sollte die im We-
sentlichen von 2015 bis 2019 gebildete Rückstellung – gleich wie bei der 
Verwendung von freien Mitteln bei Auflösung des Anschlussvertrages (BGE 
128 II 394 E. 3.2 S. 397) – vor allem denjenigen Versicherten zukommen, 
die mit ihren Sparguthaben zur Äufnung der Rückstellungen beigetragen 
haben (vgl. hierzu auch BGE 131 II 525 E. 5.1 S. 528, EVG B 133/06, 
E. 3.3), was vom Kläger denn auch grundsätzlich anerkannt wird (Klage 
S. 7 Art. 3 Ziff. 4). Dass die erst im Jahr 2020 eingebrachten Austrittsleis-
tungen und Freizügigkeitsguthaben nicht bei der Berechnung der individu-
ellen Einlagen einbezogen werden, ist damit unter dem Gesichtspunkt der 
Gleichbehandlung nicht zu beanstanden. Vielmehr erscheint diese Rege-
lung geradezu geboten, um dem Gleichbehandlungsgrundsatz Genüge zu 
tun. Das Bundesgericht hielt zur Verteilung freier Mittel nämlich fest, soweit 
möglich sollte bei der Festlegung und Gewichtung der Verteilungskriterien 
die Herkunft der freien Mittel und der Zeitpunkt ihrer Äufnung berücksichtigt 
werden (vgl. hierzu auch BGE 131 II 525 E. 5.1 S. 528, EVG B 133/06, 
E. 3.3). Dies hat analog auch bei der Festlegung der Kriterien zum An-
spruch auf individuelle Einlagen zu gelten. Demnach wird der Gleichbe-
handlungsgrundsatz nicht verletzt, indem gemäss Art. 88a Abs. 4 VR BPK 
unter anderem erst während dem Jahr 2020 eingebrachte Freizügigkeits-
guthaben, die nur noch äusserst marginal zur Äufnung der für die individu-
ellen Einlagen geschaffenen Rückstellung dienten, bei deren Berechnung 
ausgeschlossen wurden. Dies umso mehr, als es sich um eine relative 
Rechtsgleichheit handelt (vgl. E. 2.3.2 hiervor). Soweit der Kläger eine un-
zulässige Ungleichbehandlung darin zu erkennen meint, dass ab dem 
1. Januar 2021 eingebrachte Freizügigkeitsleistungen wiederum bei der 
Berechnung der individuellen Einlagen berücksichtigt würden (Klage S. 7 
Art. 3 Ziff. 5), geht er fehl. Denn Art. 88a Abs. 4 VR BPK hält unmissver-
ständlich fest, dass für die individuellen Einlagen die Summe der Guthaben 
(…) per 31. Dezember 2020 Berechnungsgrundlage für die individuellen 
Einlagen bildet. Nach diesem Zeitpunkt erfolgte Gutschriften werden damit 
offenkundig nicht mehr berücksichtigt. 

Wie von der Beklagten vorgebracht, dient Art. 88a VR BPK auch zur Vor-
beugung von Missbräuchen, indem verhindert wurde, dass die Versicherten 

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mit gezielten Einlagen von Kapital – welches sie der Beklagten zur Bildung 
der erforderlichen Rückstellungen noch nicht zur Verfügung stellten – zwi-
schen Bekanntgabe der Abfederungsmassnahmen und Stichtag ihre An-
sprüche auf individuelle Einlagen hätten optimieren können (vgl. Entscheid 
des BGer vom 23. Februar 2021, 9C_482/2020, E. 3.2.2 mit Hinweis auf 
Entscheid des EVG vom 13. August 2004, B 79/03, E. 2.3). Es mag zutref-
fen, dass im Falle eines Neueintritts zufolge Stellenwechsel kein Miss-
brauchsfall vorliegt (Klage S. 8 Art. 3 Ziff. 8), doch stand der Beklagten 
auch in diesem Fall das eingebrachte Vorsorgekapital zur Äufnung der er-
forderlichen Rückstellungen nicht zur Verfügung.

Zusammenfassend ist Art. 88a VR BPK somit sachlich begründet und hält 
vor dem Gebot der Rechtsgleichheit bzw. dem Grundsatz der Gleichbe-
handlung stand. 

3.3.2 Weiter rügt der Kläger, es liege eine unzulässige reglementarische 
Rückwirkung vor, da die einschlägige Reglementsbestimmung erst ab dem 
1. Januar 2021 in Kraft getreten sei, aber auf einen Sachverhalt angewandt 
werde, der sich vor diesem Datum ereignet habe (Klage S. 8 Art. 3 Ziff. 7).

Art. 88a VR BPK (eingefügt durch Beschluss vom 31. März 2020, in Kraft 
seit 1. Januar 2021) regelt, dass den Versicherten – bei Erfüllung bestimm-
ter Voraussetzungen – jeweils per 1. Januar der Jahre 2021-2024 Leistun-
gen in Form von individuellen Einlagen erbracht bzw. gutgeschrieben wer-
den, wobei zur masslichen Bestimmung der Einlagen auf eine näher defi-
nierte Summe von Guthaben per 31. Dezember 2020 abgestellt wird. Mithin 
liegt eine Konstellation dergestalt vor, dass das neue Recht nur für die Zeit 
nach seinem Inkrafttreten zur Anwendung gelangt, dabei aber auf Sach-
verhalte abstellt (hier eine bestimmte Summe von Guthaben), die bereits 
vor dem Inkrafttreten vorlagen (sog. Rückanknüpfung). Hierbei handelt es 
sich um eine unechte Rückwirkung (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemei-
nes Verwaltungsrecht, 8. Aufl. 2016, N. 282), die zulässig ist, weil ihr keine 
wohlerworbene Rechte entgegenstehen (vgl. E. 2.4 hiervor). Im Übrigen 
handelt es sich bei Art. 88a VR BPK um eine begünstigende Bestimmung, 
die selbst bei echter Rückwirkung zulässig wäre (HÄFELIN/MÜLLER/
UHLMANN, a.a.O., N. 287a f.).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Feb. 2022, BV/21/806, Seite 12

3.4 Ferner bringt der Kläger vor, Art. 88a VR BPK verstosse gegen die 
Grundsätze des Freizügigkeitsgesetzes (Klage S. 9 Art. 4 Ziff. 1 ff.).

3.4.1 Treten Versicherte in eine neue Vorsorgeeinrichtung ein, so hat die 
frühere Vorsorgeeinrichtung die Austrittsleistung an die neue zu überwei-
sen (Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1993 über die 
Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-
sorge [Freizügigkeitsgesetz, FZG; SR 831.42]). Gemäss Art. 9 Abs. 1 FZG 
muss die Vorsorgeeinrichtung den eintretenden Versicherten ermöglichen, 
ihren Vorsorgeschutz aufrechtzuerhalten und weiter aufzubauen, und ihnen 
die mitgebrachten Austrittsleistungen gutschreiben. Bei der Bemessung 
ihrer Leistungen darf die Vorsorgeeinrichtung nicht unterschieden, ob die 
Leistungen auf Beiträge oder auf Eintrittsleistungen zurückzuführen sind 
(Abs. 3). Art. 9 FZG enthält eine Präzisierung des Gleichbehandlungs-
grundsatzes dahingehend, als dass Beitragsjahre, welche die versicherte 
Person durch Eintrittsleistungen und Einkäufe erworben hat, gleich behan-
delt werden müssen wie Beitragsjahre, in welchen die versicherte Person 
der Vorsorgeeinrichtung tatsächlich angehört hatte und für die sie periodi-
sche Beiträge entrichtete (PERRENOUD/HÜRZELER, in: HÜRZELER/STAUFFER, 
a.a.O., N. 16 zu Art. 9 FZG). 

3.4.2 Nach Art. 88a Abs. 4 VR BPK werden für die Berechnung der indi-
viduellen Einlagen die Summe der Guthaben auf dem Sparkonto gemäss 
Art. 10, dem Konto vorzeitiger Altersrücktritt gemäss Art. 29, dem Konto 
Überbrückungsrente gemäss Art. 32 und der ausstehenden individuellen 
Übergangseinlagen gemäss Art. 78 per 31. Dezember 2020 berücksichtigt, 
unter Abzug namentlich der im Jahr 2020 eingelangten Freizügigkeitsleis-
tungen. Mithin wird bei der Bestimmung der individuellen Einlagen im 
Grundsatz, d.h. mit Ausnahme von im Jahr 2020 erfolgten Gutschriften, 
gerade nicht danach unterschieden, ob und in welchem Umfang sich die 
Summe der massgebenden Guthaben aus Beiträgen oder aus Einkäufen 
bzw. Eintrittsleistungen zusammensetzt. Folglich kann von einer Verletzung 
von Art. 9 Abs. 3 FZG keine Rede sein, wobei unter diesen Umständen 
offen bleiben kann, ob die individuellen Einlagen überhaupt Leistungen 
i.S.v. Art. 9 Abs. 3 i.V.m. Art. 1 Abs. 2 und 3 FZG darstellen (vgl. hierzu 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Feb. 2022, BV/21/806, Seite 13

MARKUS MOSER, in: HÜRZELER/STAUFFER, a.a.O., N. 17 zu Art. 9 FZG mit 
Hinweis auf BGE 124 V 327 E. 3 S. 330 ff.).

3.5 Schliesslich ist der Kläger der Ansicht, Art. 88a Abs. 4 VR BPK ver-
stosse gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV), weil die Anrechnung oder 
Nichtanrechnung einzig vom Zufall abhänge, in welchem Zeitpunkt ein 
Wechsel der Vorsorgeeinrichtung bzw. das Einbringen der Freizügigkeits-
leistung erfolgt sei (Klage S. 11 Art. 4 Ziff. 5). Eine Regelung verstösst ge-
gen das Willkürverbot (Art. 9 BV), wenn sie sich nicht auf ernsthafte sachli-
che Gründe stützen lässt oder sinn- und zwecklos ist (BGE 136 II 
120 E. 3.3.2 S. 127; Entscheid des BGer vom 25. Februar 2014, 
8C_620/2013, E. 3.3). Wie bereits dargelegt wurde (E. 3.3.1 hiervor), be-
zweckte die Verwaltungskommission (vgl. Art. 29 Abs. 1 PKG) mit dem 
Erlass von Art. 88a VR BPK, dass primär diejenigen Versicherten (ab be-
stimmten Jahrgängen) in den Genuss der individuellen Einlagen kommen 
sollten, die zur Äufnung der entsprechenden Rückstellung (die Ende 2019 
im Wesentlichen abgeschlossen war) beigetragen haben. Um dies zu ge-
währleisten, wurden einerseits der Stichtag für die Summe der Guthaben, 
die die Berechnungsgrundlage für die individuellen Einlagen bildet, per 
31. Dezember 2020 eingeführt und andererseits bestimmt, dass im Jahr 
2020 erfolgte Gutschriften als nicht anrechenbar ausgeklammert werden. 
Indem die Verwaltungskommission namentlich die Freizügigkeitsleistungen 
der ab 2020 neu eintretenden Versicherten als unbeachtlich für die Be-
rechnung der individuellen Einlagen qualifizierte, weil Erstere nicht zur Bil-
dung der erwähnten Rückstellung beigetragen hatten, beruht dies auf 
durchaus sachlogischen Zweckgedanken. Damit kann die Regelung von 
Art. 88a Abs. 4 VR BPK nicht als schlechthin sinn- und zwecklos oder 
sonstwie unhaltbar angesehen werden.

4.

Nach dem Dargelegten hält Art. 88a VR BPK vor dem Gebot der Rechts-
gleichheit bzw. dem Grundsatz der Gleichbehandlung und dem Willkürver-
bot stand und die Beklagte berücksichtigte die vom Kläger am 24. Januar 
2020 eingebrachte Freizügigkeitsleistung in der Höhe von Fr. 119'229.60 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=01.01.2010&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=%22ein+erlass+verst%F6sst+gegen+das+willk%FCrverbot%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F136-II-120%3Ade&number_of_ranks=0#page120
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Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. Feb. 2022, BV/21/806, Seite 14

bei der Berechnung der individuellen Einlagen zu Recht nicht, weshalb die 
Klage unbegründet und abzuweisen ist.

5.

5.1 Verfahrenskosten sind in Anwendung von Art. 73 Abs. 2 BVG keine 
zu erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Kläger 
gemäss Art. 109 Abs. 1 VRPG (Umkehrschluss) keinen Anspruch auf eine 
Parteientschädigung. Die obsiegende Beklagte hat als Sozialversiche-
rungsträgerin ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(BGE 126 V 143 E. 4b S. 150).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Klage wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Klägers
- Rechtsanwältin lic. iur. C.________ z.H. der Beklagten
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, Post-

fach, 3000 Bern 14

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.