# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 09efdea9-fd94-51ee-a5e4-5fd787aa6363
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-21
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 21.08.2019 200 2019 175
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2019-175_2019-08-21.pdf

## Full Text

200 19 175 UV
KNB/IMD/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 21. August 2019

Verwaltungsrichter Knapp, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 28. Januar 2019

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Aug. 2019, UV/19/175, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1965 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva bzw. Beschwer-
degegnerin) obligatorisch unfallversichert, als er sich gemäss Schadenmel-
dung vom 2. März 2017 am 20. Februar 2017 eine Verdrehung/Ver-
stauchung des linken Knies und Fussgelenks zuzog (Akten der Suva, Ant-
wortbeilage [AB] 1). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heil-
behandlung, Taggeld [AB 8 ff.]) und klärte den Sachverhalt in beruflicher 
und medizinischer Hinsicht ab. Gestützt auf den Bericht von Dr. med. 
B.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, zur 
kreisärztlichen Untersuchung vom 12. Januar 2018 (AB 84) teilte die Suva 
dem Versicherten mit Schreiben vom 4. Mai 2018 (AB 140) die Einstellung 
der vorübergehenden Leistungen per 31. Juli 2018 mit, da von der Fortset-
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung der Unfallfol-
gen erwartet werden könne. Nach einer weiteren versicherungsmedizini-
schen Beurteilung von Dr. med. B.________ vom 24. August 2018 
(AB 172) verneinte sie mit Verfügung vom 25. September 2018 (AB 181) 
den Anspruch auf eine Rente sowie auf eine Integritätsentschädigung. Die 
dagegen erhobene Einsprache (AB 188, 191) wies die Suva mit Einspra-
cheentscheid vom 28. Januar 2019 ab (AB 196).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 27. Februar 2019 Be-
schwerde mit dem Antrag, die Suva sei zu verpflichten, die Zahlung der 
Taggelder "rückwirkend wiederherzustellen" und die Heilkosten bis zur de-
finitiven Wiedereingliederung in das Arbeitsleben zu übernehmen.

Mit Eingabe vom 8. April 2019 reichte der Beschwerdeführer diverse medi-
zinische Unterlagen zu den Akten (Akten des Beschwerdeführers, Be-
schwerdebeilage [BB] 1).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Aug. 2019, UV/19/175, Seite 3

Die Beschwerdegegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom 31. Mai 
2019 auf Abweisung der Beschwerde.

Der Beschwerdeführer holte die mit prozessleitender Verfügung vom 3. Ju-
ni 2019 per Einschreiben zugestellte Beschwerdeantwort nicht ab. Diese 
geht mit dem vorliegenden Entscheid zur Kenntnis an den Beschwerdefüh-
rer.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 28. Januar 
2019 (AB 196). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der 
obligatorischen Unfallversicherung über den 31.  Juli 2018 (vgl. AB 140) 
hinaus.

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversiche-
rung setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

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Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.2.2 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ur-
sache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2). Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen 
deckt sich die adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausa-
lität; die Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung 
(BGE 140 V 356 E. 3.2 S. 358).

2.3 Der Unfallversicherer hat den Fall unter Einstellung von Heilbe-
handlung und Taggeld sowie Prüfung des Anspruchs auf Invalidenrente 
und Integritätsentschädigung abzuschliessen, wenn von der Fortsetzung 
der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszu-
standes mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass-
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 

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UVG; BGE 143 V 148 E. 3.1.1 S. 151, 137 V 199 E. 2.1 S. 201). Die Bes-
serung bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Stei-
gerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt 
beeinträchtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Bes-
serung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen 
nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115). Diese Frage ist prospektiv zu beurtei-
len (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 14 E. 8.2; zum Ganzen Entscheid des Bundes-
gerichts [BGer] vom 17. Juli 2018, 8C_210/2018, E. 3.2.3.1).

2.4 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10 % 
invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente, sofern 
sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat 
(Art. 18 Abs. 1 UVG).

Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde gan-
ze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsun-
fähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 
psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 
und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs-
möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeits-
markt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Arbeits-
unfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbereich, 
sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Erwerbs-
möglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss teilweise 
Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähigkeit (BGE 
130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). 

2.5 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

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2.6 Nach Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf 
eine angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall 
eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psy-
chischen Integrität erleidet. Die Integritätsentschädigung wird in Form einer 
Kapitalleistung gewährt. Sie darf den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag 
des versicherten Jahresverdienstes nicht übersteigen und wird entspre-
chend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Art. 25 Abs. 1 
UVG).

2.7 Um über den Leistungsanspruch entscheiden zu können, ist die 
Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewie-
sen, die Ärzte und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um-
fang und bezüglich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig 
sind. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch 
zugemutet werden können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 
S. 99; SVR 2018 IV Nr. 27 S. 87 E. 4.2.1).

2.8

2.8.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

2.8.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 

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Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Glei-
ches gilt, wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wieder-
holt für die Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss-
trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er-
scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei-
lichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen 
(BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354).

2.9 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

3.

3.1 Aufgrund der Akten steht fest und ist unbestritten, dass das Ereignis 
vom 20. Februar 2017 (AB 1) die kumulativen Anspruchsvoraussetzungen 
des Unfallbegriffs gemäss Legaldefinition (vgl. E. 2.1 hiervor) erfüllt. Die 
Beschwerdegegnerin hat denn auch entsprechende Versicherungsleistun-
gen erbracht (AB 8 ff.). Umstritten ist hingegen, ob der Beschwerdeführer – 
basierend auf dem besagten Unfall – über die von der Beschwerdegegne-
rin vorgenommene Leistungseinstellung per 31. Juli 2018 (AB 140) hinaus 
weiterhin Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
hat. Aus den medizinischen Unterlagen ergibt sich hierzu – soweit ent-
scheidwesentlich – das Folgende:

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3.1.1 Im Bericht des Spitals C.________ vom 7. März 2017 (AB 11 S. 2 f.) 
wurde festgehalten, der Patient sei am 20. Februar 2017 bei … mit dem 
linken Fuss in einer Grube umgeknickt. Diagnostiziert wurde eine laterale 
Malleolarfraktur Typ Weber A links. Es bestehe eine vollständige Arbeitsun-
fähigkeit im angestammten Beruf als ….

Dem Bericht vom 19. April 2017 (AB 23 S. 2 f.) ist die Diagnose einer chro-
nischen Partialruptur der Peroneus brevis-Sehne nach rezidivierenden Su-
pinationstraumata im oberen Sprunggelenk (OSG) links zu entnehmen. Ein 
MRI vom 12. April 2017 habe eine chronische Achillessehnenruptur mit 
ausgeprägter Degeneration und peritendinotischer Flüssigkeit sowie eine 
intakte Peroneus longus-Sehne bei ansonsten unauffälligen Verhältnissen 
gezeigt.

Gemäss Bericht vom 28. August 2017 (AB 49) erfolgte am 22. August 2017 
ein chirurgischer Eingriff mit diagnostischer OSG-Arthroskopie, raffender 
Naht des ATFL (Anterior talofibular ligament) und des CFL (Calcaneofibular 
ligament) mit Q-Fix-Anker und Retinakulum-Augmentation sowie lateralisie-
render Calcaneus-Osteotomie. Attestiert wurde eine vom 22. August bis 
5. Oktober 2017 dauernde vollständige Arbeitsunfähigkeit. Am 18. Septem-
ber 2017 (AB 54 S. 2) sowie am 6. Oktober 2017 (AB 60) berichtete das 
Spital C.________ über einen regelrechten postoperativen Verlauf.

3.1.2 Im Bericht zur kreisärztlichen Untersuchung vom 12. Januar 2018 
(AB 84) diagnostizierte Dr. med. B.________ einen Status nach Supinati-
onstrauma des linken OSG mit Ruptur des Ligamentum fibulotalare anteri-
us und fibulocalcaneare, einen Status nach Bandraffung Ligamentum fibu-
lotalare anterius und fibulocalcaneare mit valgisierender Calcaneus-
Osteotomie sowie aktuell anhaltende Belastungsschmerzen. Unter anfäng-
lich konservativer Therapie mit Diagnose einer Weber A-Fraktur und da-
nach einer Peronealsehnen-Problematik sei schliesslich eine Revision des 
Aussenbandapparates durchgeführt worden. Der Versicherte sei noch nicht 
beschwerdefrei, wobei die Schmerzen sich auf den Schraubenkopf am dor-
soplantaren Calcaneus fokussieren würden. Der Bereich des Aussenband-
apparates sei weitgehend beschwerdefrei. Es werde das folgende proviso-
rische Zumutbarkeitsprofil definiert: Der Versicherte sei noch in der Lage, 
leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten im Wechselrhythmus zwi-

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schen Stehen, Sitzen und Gehen durchzuführen. Das Heben von Lasten 
bis 25 kg könne durchgeführt werden, selbige könnten allerdings nicht über 
Strecken getragen werden. Arbeiten auf Leitern, Gerüsten, in unebenem 
und abschüssigem Gelände seien zu vermeiden. Ebenso sei häufiges 
Treppensteigen zu vermeiden. Der Versicherte sei in der Lage, ein Kraft-
fahrzeug auch mit Schaltgetriebe zu führen. Eine Integritätsentschädigung 
falle nicht an.

3.1.3 Dem Bericht des Spitals C.________ vom 23. Januar 2018 
(AB 102) ist zu entnehmen, dass der Patient in Ruhe keine Schmerzen 
habe, jedoch bei Belastung vor allem der Rückfuss aufschwelle und er 
nach spätestens einer Stunde Gehen starke Schmerzen verspüre. Die Be-
schwerden würden im Sinne einer Achilles-Ansatztendinitis im Rahmen der 
wiederaufgenommenen Belastung interpretiert. Der Patient werde für weite-
re drei Wochen krankgeschrieben.

3.1.4 In der Stellungnahme vom 5. Februar 2018 (AB 105) hielt Dr. med. 
B.________ fest, von weiteren Behandlungen könne nicht mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit eine namhafte Besserung des Gesundheitszustan-
des erwartet werden. Das Zumutbarkeitsprofil vom 12. Januar 2017 (richtig: 
2018 [AB 84]) sei als definitiv zu übernehmen. Ein ganztägiger Einsatz 
könne erwartet werden.

3.1.5 Im Bericht des Spitals C.________ vom 23. Februar 2018 (AB 123) 
wurden persistierende Fersenschmerzen bei Achillesansatztendinitis links 
diagnostiziert. Der Patient berichte weiterhin über belastungsabhängige 
Schmerzen in der Ferse über der Achillessehne. Das Röntgenbild zeige ein 
korrektes Alignement, eine durchgebaute Osteotomie und intaktes Osteo-
synthesematerial. 

In einem weiteren Bericht vom 12. März 2018 (AB 124) wurde festgehalten, 
ein MRI des OSG links habe eine Insertionstendinitis im Sinne einer sym-
ptomatischen Haglund-Exostose und begleitender retroachillärer Bursitis 
gezeigt. Der Patient sei therapeutisch infiltriert worden. Sollten die Be-
schwerden im Verlauf nicht regredient sein, komme nur noch die Resektion 
der Haglund-Exostose in Frage. Dem Bericht vom 5. April 2018 (AB 136) ist 
zu entnehmen, dass die Infiltration die retroachillären Beschwerden gut 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Aug. 2019, UV/19/175, Seite 11

behandelt habe. Nach wie vor bestehe eine laterale OSG-Instabilität, wel-
che primär funktioneller Natur durch eine ausgeprägte Schwäche der Pero-
nealsehnen sei. Diese seien sicherlich intakt, so dass ein neurologisches 
Problem ausgeschlossen werden müsse.

3.1.6 Am 27. April 2018 (AB 137) hielt Dr. med. B.________ fest, die vor-
geschlagene Resektion der Haglund-Exostose stehe nicht mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit dem Unfall vom 20. Februar 
2017. Die Haglund-Exostose sei eine wachstumsbedingte Veränderung am 
Fersenbein dorsal (Verknöcherung der Apophyse) und damit nicht unfall-
bedingt. Es könne von einem medizinischen Endzustand ausgegangen 
werden.

3.1.7 Im Bericht vom 28. Mai 2018 (AB 150) diagnostizierte Dr. med. 
D.________, Facharzt für Neurologie, das Folgende:

- Chronische axonale Läsion des Nervus peronaeus links, klinisch zu-
dem mögliche Läsion des Nervus suralis (Nervus tibialis)
- Ätiologie unklar

- Status nach Unfall mit OSG-Supinationstrauma am 20. Februar 2017
- am 20. August 2017 operativ versorgt wegen OSG-Instabilität
- anhaltende funktionelle laterale Instabilität, höchstwahrscheinlich im 

Rahmen der Diagnose 1)

In einem weiteren Bericht vom 14. Juni 2018 (AB 155) führte Dr. med. 
D.________ aus, im zwischenzeitlich erfolgten MRI habe sich eine fettige 
Degeneration des Musculus peronaeus longus et brevis sowie des Caput 
laterale des Musculus gastrocnemius links gezeigt. Dies sei Ausdruck einer 
stattgefundenen axonalen Nervenläsion des Nervus ischiadicus. Deren 
Ursache bleibe vorerst offen. Eine traumatische Schädigung des Nervus 
ischiadicus lasse sich anamnestisch nicht eruieren. Mit der axonalen Ner-
venläsion des Nervus ischiadicus seien die im Vordergrund stehende Ever-
sionsschwäche wie auch die brennenden neuropathischen Schmerzen am 
Unterschenkel und Fussrücken erklärt.

3.1.8 In der kreisärztlichen Beurteilung vom 21. August 2018 (AB 172) 
hielt Dr. med. B.________ die folgenden unfallkausalen Diagnosen fest: 
Status nach Distorsionstrauma linkes OSG mit Ruptur des Ligamentum 
fibulotalare anterius und des Ligamentum fibulocalcaneare; Status nach 
Rekonstruktion des Ligamentum fibulotalare anterius und des Ligamentum 

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fibulocalcaneare sowie valgisierender Calcaneus-Osteotomie; Status nach 
Bursitis subachillea links. Als unfallfremd diagnostizierte er eine idiopathi-
sche axonale Schädigung des Nervus ischiadicus distal mit Parese des 
Nervus peroneus sowie des Nervus tibialis links. Die Beschwerden am 
OSG seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 
20. Februar 2017 zurückzuführen, die diagnostizierten Nervenschädigun-
gen jedoch nicht. Weitere Behandlungen, die mindestens mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit eine namhafte Besserung des unfallbedingten Ge-
sundheitsschadens erwarten liessen, böten sich nicht an. Daher sei unfall-
bedingt der Endzustand erreicht. Das im Rahmen der kreisärztlichen Un-
tersuchung vom 12. Januar 2018 definierte provisorische Zumutbar-
keitsprofil könne definitiv übernommen werden.

3.2 Die Beschwerdegegnerin stützt sich bei ihrem Entscheid auf die 
fachärztlichen Beurteilungen des Kreisarztes Dr. med. B.________ vom 
12. Januar 2018 (AB 84) und 21. August 2018 (AB 172) sowie dessen kur-
zen Stellungnahmen vom 5. Februar 2018 (AB 105) und 27. April 2018 
(AB 137). Diese erfüllen die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an 
den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten Anforderungen 
(vgl. E. 2.8.1 f. hiervor) und überzeugen. Der Facharzt hat sich in seiner 
Beurteilung in Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit den ge-
sundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers auseinanderge-
setzt und seine Schlussfolgerungen auch gestützt auf eine eigene Untersu-
chung und bildgebende Abklärungen getroffen. Die Ausführungen in den 
Beurteilungen der medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und 
die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand nachvoll-
ziehbar begründet.

Die beschwerdeweise aufgelegten Berichte des Spitals E.________ vom 
22. Januar 2019 und von Dr. med. D.________ vom 14. März 2019 ändern 
am Ergebnis nichts; dabei kann offen gelassen werden, ob die nach Erlass 
des angefochtenen Einspracheentscheids verfassten Berichte überhaupt in 
die Beurteilung miteinzubeziehen sind (vgl. SVR 2008 IV Nr. 8 S. 25 
E. 3.4). Ersterem Bericht ist zu entnehmen, dass die Ursache der geklagten 
Neuropathie offen gelassen werden müsse. Eine traumatische Läsion sei 
als vordergründig wahrscheinlich zu erachten, wobei eine direkte Folge des 

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stattgehabten Distorsionstraumas des Sprunggelenks aufgrund des Läsi-
onsortes eher unwahrscheinlich sei. Was die in diesem Bericht ebenfalls 
als Ursache der Neuropathie diskutierte Druckläsion im Rahmen der peri-
operativen Lagerung bzw. durch das Tragen eines Gipses betrifft, hat die 
Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort zu Recht darauf hingewie-
sen, dass die Ärzte dies einerseits lediglich als "denkbar" erachtet hätten 
und sie andererseits von falschen Annahmen ausgegangen seien, wenn 
sie davon gesprochen hätten, der Gips hätte aufgrund von Enge mehrfach 
gewechselt werden müssen (S. 5 f. Ziff. 8.4). Auf die entsprechenden Aus-
führungen kann an dieser Stelle verwiesen werden. Dr. med. D.________ 
bestätigte seine bereits im Bericht vom 28. Mai 2018 (AB 150) geäusserte 
Einschätzung, wonach es sich bei der Ischiadicus-Neuropathie um eine 
Krankheit dieses Nervs von unklarer Ursache handle. Damit besteht zwi-
schen dem Kreisarzt Dr. med. B.________ und sämtlichen behandelnden 
bzw. berichtenden Fachärzten Einigkeit dahingehend, dass die diagnosti-
zierte Läsion des Nervus ischiadicus und die damit zusammenhängende 
Eversionsschwäche wie auch die brennenden neuropathischen Schmerzen 
am Unterschenkel und Fussrücken – auf welche der Beschwerdeführer in 
seiner Beschwerde hinweist – nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
(BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429, 138 V 218 E. 6 S. 221) auf den Unfall vom 
20. Februar 2017 zurückzuführen sind. 

Ebenfalls überzeugend und schlüssig hat Dr. med. B.________ in den Be-
richten vom 5. Februar, 27. April und 21. August 2018 dargelegt, dass hin-
sichtlich der anerkannten Unfallfolgen im Bereich des OSG von der Forts-
etzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesund-
heitszustandes zu erwarten ist (vgl. AB 105, 137, 172). Auch diesbezüglich 
herrscht zwischen dem Kreisarzt und den behandelnden Ärzten Überein-
stimmung, konzentrieren sich ihre Vorschläge für weitere Behandlungen 
doch einzig auf die unfallfremde Nervenläsion (vgl. AB 155 S. 2, 163). Da-
mit ist erstellt, dass der Endzustand erreicht ist. In der Folge hat die Ver-
waltung den Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen zu 
Recht abgeschlossen. Der Zeitpunkt des Fallabschlusses per Ende Juli 
2018 ist nicht zu beanstanden, zumal sich die behandelnden Ärzte nicht 
dagegen ausgesprochen haben (AB 163 S. 2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Aug. 2019, UV/19/175, Seite 14

3.3 Es besteht nach dem Gesagten kein Anlass, von der Einschätzung 
des Kreisarztes Dr. med. B.________ abzuweichen. Gestützt auf das von 
ihm definierte Zumutbarkeitsprofil (AB 84 S. 4, 172 S. 3) – welchem seitens 
der behandelnden Ärzte zugestimmt wird (AB 163 S. 2) – errechnete die 
Beschwerdegegnerin unter Beizug des Gesamtarbeitsvertrages für das …- 
und … Deutschschweiz und Tessin (betr. Valideneinkommen; vgl. www…) 
sowie von Lohnangaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP; 
betr. Invalideneinkommen [AB 178]; vgl. BGE 143 V 295 E. 2.2 S. 297) 
einen rentenausschliessenden (vgl. E. 2.4 hiervor) Invaliditätsgrad von auf-
gerundet 1 % (AB 181 S. 1 f., Beschwerdeantwort S. 8 f. Ziff. 10). Die Inva-
liditätsbemessung gibt zu keinen Bemerkungen Anlass und wird vom Be-
schwerdeführer denn auch nicht gerügt.

3.4 Ein Anspruch auf Integritätsentschädigung wurde von der Be-
schwerdegegnerin mangels erlittenen erheblichen Integritätsschadens zu 
Recht verneint (AB 196 S. 7 Ziff. 3), was vom Beschwerdeführer ebenfalls 
nicht substanziiert bestritten wird.

3.5 Mit dem Fallabschluss fällt rechtsprechungsgemäss der Anspruch 
auf Heilbehandlung dahin (BGE 143 V 148 E. 3.1 S. 151 f.); mangels Ren-
tenzusprache kommt Art. 21 UVG – Anspruch auf Heilbehandlung nach 
Fallabschluss – nicht zum Tragen (vgl. BGE 143 V 148 E. 3.2 S. 152 sowie 
JEAN-MAURICE FRÉSARD/MARGIT MOSER-SZELESS, L'assurance-accidents 
obligatoire, in ULRICH MEYER [Hrsg.], Schweizerisches Bundesverwaltungs-
recht [SBVR], Band XIV, Soziale Sicherheit, 3. Auflage, Basel 2016, S. 992 
Rz. 288).

3.6 Nach dem Dargelegten ist der angefochtene Einspracheentscheid  
vom 28. Januar 2019 (AB 196) nicht zu beanstanden und die dagegen er-
hobene Beschwerde abzuweisen.

4.

4.1 Verfahrenskosten sind keine zu erheben (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. 
Art. 61 lit. a ATSG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. Aug. 2019, UV/19/175, Seite 15

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________ (samt Beschwerdeantwort und prozessleitender Verfü-

gung vom 3. Juni 2019)
- Suva 
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.