# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 033758e9-b481-5341-b4e2-38e9f0df5813
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-05-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.05.2018 BVGE 2020 V/1
**Docket/Reference:** BVGE-2020-V-1
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2020-V-1_2018-05-18

## Full Text

Limitation d&#39;admission | Krankenversicherung.
Zulassung zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung. Beurteilungskriterien.
			

			

				Art. 55a KVG. Art. 5, Anhänge I und II
VEZL.
			

			

				1.      Zulässigkeit
der Bedarfsklausel 2013-2020. Hinweis auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts, die auch auf die
zweite Version von Art. 55a KVG und die VEZL anwendbar
ist. Die Kantone verfügen bei der Bestimmung der Anzahl Ärztinnen und Ärzte, die auf ihrem
Gebiet zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung zugelassen sind,
über ein grosses Ermessen (E. 7-9.3).
			

			

				2.      Abstrakte Normenkontrolle.
Der Kanton kann im Rahmen seines Ermessens bei der Würdigung lokaler Verhältnisse von den in
den Anhängen I und II VEZL festgelegten Höchstzahlen abweichen (E. 9.3.1).
			

			

				3.      Ausreichende medizinische
Versorgung. Einhaltung der kumulativen und nicht abschliessenden Beurteilungskriterien von Art. 5
VEZL. Zulässigkeit zusätzlicher Kriterien in der kantonalen Gesetzgebung, sofern diese
an den Begriff des Versorgungsbedarfs anknüpfen. Der Kanton muss insbesondere beurteilen, ob die
fachärztliche Versorgung in einem Fachgebiet trotz übermässiger Pro-Kopf-Dichte mit Blick
auf den Beschäftigungsgrad der Leistungserbringer angemessen ist (E. 9.3.2 und 13.2).
			

			

2021-10-07T08:27:17Z