# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec51bfd5-193f-5079-8017-ee4e0a90d7bc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.11.2025 B-1119/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1119-2025_2025-11-11.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-1119/2025 

 

 

  U r t e i l  v o m  11 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter David Aschmann (Vorsitz), 

Richter Pietro Angeli-Busi, Richterin Chiara Piras,    

Gerichtsschreiberin Gizem Yildiz. 
 

 
 

Parteien 
 Del Monte International GmbH, 

Dammstrasse 19, 6300 Zug,   

vertreten durch Isler & Pedrazzini AG 

Patent- und Markenanwälte, 

Giesshübelstrasse 45, Postfach 1772, 8027 Zürich,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössisches Institut für Geistiges Eigentum IGE, 

Stauffacherstrasse 65/59g, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Eintragungsgesuche 

CH 04027/2024 PINKGLOW, 

CH 04026/2024 RUBYGLOW, 

CH 04025/2024 HONEYGLOW. 

 

 

 

B-1119/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Mit Gesuch vom 19. März 2024 beantragte die Beschwerdeführerin die 

Eintragung ihrer Wortmarken PINKGLOW, RUBYGLOW und HONEY-

GLOW für Waren und Dienstleistungen der Klassen 3 und 5. 

B.  

Die Vorinstanz beanstandete die Eintragungsgesuche mit drei Schreiben 

vom 24. Mai 2024 mit der Begründung, die Zeichen seien für einen Teil der 

Waren und Dienstleistungen, für die die Marken beansprucht werden, be-

schreibend.  

C.  

Die Beschwerdeführerin änderte mit drei Schreiben vom 24. September 

2024 ihre Anmeldungen bezüglich der Waren- und Dienstleistungsliste wie 

folgt:  

Klasse 1 

Chemikalien, die als Bestandteile von Kosmetika, Cremes, Lotionen, Seifen, 

Parfüms und Kölnischwasser, Haarshampoos und Haarspülungen verkauft 

werden; chemische Präparate, die als Bestandteile von Kosmetika, Cremes, 

Lotionen, Seifen, Parfüms und Kölnischwasser, Haarshampoos und Haarspü-

lungen verkauft werden; chemische Inhaltsstoffe für Kosmetika, Feuchtigkeits-

cremes, Cremes, Lotionen, Seifen, Parfüms und Kölnischwasser, Haarsham-

poos und Haarspülungen; Stoffe zur Herstellung von pharmazeutischen Er-

zeugnissen zur Behandlung von viralen und infektiösen Krankheiten. 

Klasse 3  

Kosmetika; kosmetische Präparate; Feuchtigkeitsbalsam für das Gesicht; 

Feuchtigkeitsbalsam für den Körper; Antiagingcremes; nicht medizinische 

Hautseren; kosmetische Präparate, die als Bestandteile von Kosmetika, Cre-

mes, Lotionen, Seifen, Parfüms und Kölnischwasser, Haarshampoos und 

Haarspülungen verkauft werden; Gesicht- und Körpersprays, nicht medizini-

sche Hautpflegemittel; Parfüms; Hautcremes; kosmetische Hautlotionen; Ba-

deschaum; Badeöl; Haarshampoos und Haarspülungen; Toilettenwasser; Köl-

nischwasser; Aftershave; Aftershave-Balsam; Gesicht- und Körperseifen; Tal-

kumpuder. 

Klasse 5  

Pharmazeutische und nutrazeutische Zubereitungen, Substanzen und Inhalts-

stoffe für die Behandlung von viralen, metabolischen, endokrinen, muskulos-

kelettalen, kardiovaskulären, kardiopulmonalen, genitourinären, onkologi-

schen, hepatologischen, ophthalmologischen, respiratorischen, neurologi-

schen, gastrointestinalen, hormonellen, dermatologischen, psychiatrischen 

und infektiösen Krankheiten, Blutkrankheiten, Schmerzen, Entzündungen, 

Sepsis, Alopezie, Diabetes, Krebs, Fettleibigkeit und kognitiven Störungen 

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und Krankheiten und Störungen des Immunsystems; pharmazeutische Pro-

dukte zur Behandlung von viralen und infektiösen Krankheiten; pharmazeuti-

sche Präparate und Substanzen für die Behandlung von Krebs; biologische 

Präparate und Inhaltsstoffe für die Behandlung von Krebs; pharmazeutische 

Produkte und Inhaltsstoffe für die Behandlung von viralen und infektiösen 

Krankheiten; funktionelle Nahrungsmittel zur Verwendung als Nahrungsergän-

zungsmittel; Nutrazeutika und pharmazeutische Erzeugnisse für die Behand-

lung von Krebs, Fettleibigkeit, Diabetes und anderen Krankheiten und Störun-

gen; biologische Präparate und Inhaltsstoffe für die Behandlung von Krebs, 

Fettleibigkeit, Diabetes und anderen Krankheiten und Störungen; biologische 

Reagenzien für medizinische Zwecke; Nahrungsergänzungsmittel; Biologika; 

Biologika für medizinische Zwecke; veterinärmedizinische Präparate; biologi-

sche Präparate für veterinärmedizinische Zwecke. 

D.  

Mit drei Verfügungen vom 21. Januar 2025 wies die Vorinstanz die Eintra-

gung der Marken für die Waren "Kosmetika; kosmetische Präparate; 

Feuchtigkeitsbalsam für das Gesicht; Feuchtigkeitsbalsam für den Körper; 

Antiagingcremes; nicht medizinische Hautseren; kosmetische Präparate, 

die als Bestandteile von Kosmetika, Cremes, Lotionen, Haarshampoos und 

Haarspülungen verkauft werden; Gesicht- und Körpersprays, nicht medizi-

nische Hautpflegemittel; Hautcremes; kosmetische Hautlotionen; Haar-

shampoos und Haarspülungen" der Klasse 3 ab mit der Begründung, die 

strittigen Zeichen seien in Verbindung mit diesen Waren direkt beschrei-

bend für deren Farbe, Wirkungsweise und/oder Zweck und gehörten daher 

zum Gemeingut.  

E.  

Gegen diese Verfügungen erhob die Beschwerdeführerin am 20. Februar 

2025 je Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit den Anträgen:  

1. Es sei die Verfügung des IGE vom 21. Januar 2025 aufzuheben und 

die Vorinstanz anzuweisen, die unter der Gesuchsnummer 

04027/2024 bzw. 04026/2024 bzw. 04025/2024 hinterlegte Marke 

PINKGLOW bzw. RUBYGLOW bzw. HONEYGLOW vollumfänglich 

und somit für sämtliche Waren im schweizerischen Markenregister 

einzutragen.  

2. Es seien keine Verfahrenskosten zu erheben und es sei der Be-

schwerdeführerin zulasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung 

zuzusprechen. 

Sie führt u.a. aus, "glow" beschreibe keinen spezifischen Farbton, weshalb 

die Verbindung von "pink", "ruby" oder "honey" und "glow" eine neue mehr-

deutige Bedeutung erzeuge, die über eine blosse Farbbezeichnung hin-

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ausgehe. Aufgrund dieser Kombination beschrieben die Zeichen keine we-

sentliche Eigenschaft der strittigen Waren. Auch liege ihr primärer Zweck 

entweder in der Pflege, Beruhigung und Verbesserung des Hautbildes oder 

in der Reinigung der Haare. Eine Farbwirkung sei hingegen nicht nur un-

üblich für diese Produkte, sondern würde ihrem eigentlichen Zweck sogar 

widersprechen. 

F.  

Mit Verfügung des Instruktionsrichters vom 21. Februar 2025 wurden die 

Beschwerdeverfahren B-1119/2025 (PINKGLOW), B-1130/2025 (RUBY-

GLOW) und B-1143/2025 (HONEYGLOW ) vereinigt und unter der Verfah-

rensnummer B-1119/2025 weitergeführt. 

G.  

Mit Vernehmlassung vom 20. Mai 2025 beantragt die Vorinstanz die Be-

schwerden vom 20. Februar 2025 seien unter Kostenfolge zulasten der Be-

schwerdeführerin vollumfänglich abzuweisen. Sie verweist im Wesentli-

chen auf die Begründung in den angefochtenen Verfügungen und führt ins-

besondere ergänzend aus, es gehe bei den strittigen Waren um Kosmetika 

ohne medizinische Wirkung, weshalb sekundäre bzw. zusätzliche Wirkun-

gen der Waren weder ausgeschlossen noch als unerwünscht erachtet wer-

den können. 

H.  

Auf weitere Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, so-

weit erforderlich, im Rahmen der Erwägungen eingegangen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung von Beschwerden 

gegen Eintragungsverfügungen der Vorinstanz in Markensachen zuständig 

(Art. 31 und 33 Bst. e VGG). Die Beschwerdeführerin ist als Verfügungs-

adressatin zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die 

Beschwerde wurde frist- und formgerecht erhoben (Art. 50 Abs. 1, Art. 52 

Abs. 1 VwVG) und der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet (Art. 63 

Abs. 4 VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

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Seite 5 

2.  

2.1 Zeichen, die Gemeingut sind, sind vom Markenschutz ausgeschlossen, 

sofern sie sich nicht für Waren oder Dienstleistungen, für die sie bean-

sprucht werden, im Verkehr durchgesetzt haben (Art. 2 Bst. a MSchG). Als 

Gemeingut gelten einerseits Zeichen, denen die für eine Individualisierung 

der Ware oder Dienstleistung des Markeninhabers erforderliche Unter-

scheidungskraft fehlt, und andererseits Zeichen, die für den Wirtschafts-

verkehr freizuhalten sind, wobei die beiden Fallgruppen gewisse Über-

schneidungen aufweisen (BGE 148 III 257 E. 6.2.2 "Puma World Cup Qa-

tar 2022 et al./Qatar 2022 [fig.] et al."; 145 III 178 E. 2.3.1 "Apple"; Urteil 

des BVGer B-5637/2023 vom 2. April 2024 E. 3.1 "Oxycare" m.w.H.).  

2.2 Die Unterscheidungskraft fehlt Sachbezeichnungen sowie Zeichen, die 

beschreibend sind. Beschreibende Zeichen sind Angaben, die sich in ei-

nem direkten Bezug zum gekennzeichneten Gegenstand erschöpfen, also 

von den massgeblichen Verkehrskreisen unmittelbar als Aussage über be-

stimmte Eigenschaften der zu kennzeichnenden Waren oder Dienstleistun-

gen verstanden werden. Darunter fallen namentlich Wörter, die geeignet 

sind, im Verkehr als Hinweis auf Art, Beschaffenheit, Menge, Bestimmung 

oder sonstige Merkmale der beanspruchten Ware oder Dienstleistung auf-

gefasst zu werden (BGE 148 III 257 E. 6.2.2 "Qatar 2022 [fig.], World Cup 

2022 [fig.]/Puma World Cup Qatar 2022, Puma World Cup 2022"; BGE 145 

III 178 E. 2.3.1 "Apple"; BVGE 2023 IV/3 E. 2.2 "Stiftung Schweizerische 

Schule für Blindenführhunde Allschwil [fig.]").  

Der Umstand, dass die Marke Gedankenassoziationen weckt oder Anspie-

lungen enthält, die nur entfernt auf die Waren oder Dienstleistungen hin-

deuten, macht ein Zeichen noch nicht zum Gemeingut. Der gedankliche 

Zusammenhang mit der Ware oder Dienstleistung muss vielmehr derart 

sein, dass der beschreibende Charakter der Marke ohne besondere Denk-

arbeit und ohne Fantasieaufwand erkennbar ist (BGE 148 III 257 E. 6.2.2 

"Puma World Cup Qatar 2022 et al./Qatar 2022 [fig.] et al."; 145 III 178 

E. 2.3.1 "Apple"; Urteil des BVGer B-5637/2023 vom 2. April 2024 E. 3.2 

"Oxycare"). Zum Gemeingut zählen damit insbesondere auch Zeichen, die 

sich in allgemeinen Qualitätshinweisen oder reklamehaften Anpreisungen 

erschöpfen (BGE 129 III 225 E. 5.2 "Master-piece"; 128 III 447 E. 1.6 "Pre-

miere"; Urteil des BGer 4A_178/2023 vom 8. August 2023 E. 3.2 "True-

depth"; BVGE 2013/41 E. 3.1 "Die Post"; Urteile des BVGer B-1014/2024 

vom 8. August 2024 E. 2.2 "Max"; B-2773/2023 vom 16. Oktober 2023 

E. 2.2 "StyleLine"). 

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Für die Unterscheidungskraft ist vom (1) begrifflichen Sinngehalt jedes Be-

standteiles auszugehen, um zu ermitteln, inwieweit er den massgeblichen 

Verkehrskreisen unabhängig von den eingetragenen Waren und Dienst-

leistungen geläufig ist. Anschliessend ist der (2) kontextuelle Sinngehalt 

aufgrund des Wissens, Verstehens und Erwartens der Verkehrskreise im 

eingetragenen Verwendungszusammenhang nach dem Waren- und 

Dienstleistungsverzeichnis der Marke festzustellen (Urteile des BVGer 

B-5637/2023 vom 2. April 2024 E. 3.2 "Oxycare"; B-2773/2023 vom 

16. Oktober 2023 E. 2.2 "StyleLine"; B-3651/2022 vom 11. Dezember 2023 

E. 2.2 "CoolFlex"). Bei Wortverbindungen oder aus mehreren Einzelwör-

tern zusammengesetzten Zeichen ist zunächst der Sinn der einzelnen Be-

standteile zu ermitteln und dann zu prüfen, ob sich aus ihrer Verbindung im 

Gesamteindruck ein die Ware oder Dienstleistung beschreibender, unmit-

telbar verständlicher Sinn ergibt (Urteile des BVGer B-6577/2023 vom 

29. Juli 2024 E. 3.2 "Aloe Farmers"; B-1776/2023 vom 19. Februar 2024 

E. 2.5 "ID Now"; B-4839/2022 vom 5. Oktober 2023 E. 3.7 "Face ID"). 

2.3 Die Markenprüfung erfolgt in Bezug auf alle vier Landessprachen. Da-

bei kommt jeder Sprache der gleiche Stellenwert zu. Ist die Marke aus Sicht 

der massgeblichen Verkehrskreise auch nur nach einer Landessprache 

schutzunfähig, so ist die Eintragung zu verweigern (BGE 131 III 495 E. 5 

"Felsenkeller"; Urteil des BGer 4A_178/2023 vom 8. August 2023 E. 3.2 

"Truedepth").  

Englischsprachige Ausdrücke werden im Rahmen der schweizerischen 

Markenprüfung berücksichtigt, sofern sie für einen erheblichen Teil der 

massgeblichen Verkehrskreise verständlich sind (BGE 129 III 225 E. 5.1 

"Masterpiece"). Vom breiten Publikum ist die Kenntnis eines Grundwort-

schatzes englischer Vokabeln zu erwarten (BGE 125 III 203 E. 1c "Budwei-

ser"; Urteil des BVGer B-8058/2010 vom 27. Juli 2011 E. 3.2 "Ironwood"). 

Für die hypothetische Beurteilung der Englischkenntnisse können weitere 

Indizien herangezogen werden, etwa die Ähnlichkeit fremdsprachiger Be-

griffe mit jenen einer Landessprache oder die zunehmende Verbreitung 

von Anglizismen (Urteile des BVGer B-4137/2021 vom 1. Februar 2023 

E. 4.6 "Truedepth"; B-5789/2020 vom 22. Dezember 2021 E. 4.6 m.w.H. 

"Factfulness"). Fachkreise verfügen in ihrem Fachgebiet oft über gute Eng-

lischkenntnisse (Urteil des BGer 4A_455/2008 vom 1. Dezember 2008 

E. 4.3 "Ad-Rank"; Urteil des BVGer B-5789/2020 vom 22. Dezember 2021 

E. 4.6 "Factfulness"). 

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Seite 7 

3.  

3.1 Die massgeblichen Verkehrskreise der Marke sind vorab anhand der 

tatsächlichen Abnehmergruppen der Endabnehmer, Fachkreise und des 

Zwischenhandels zu bestimmen, ohne die Abgrenzung relevanter Sprach- 

und Fachkenntnisse vorwegzunehmen (vgl. Urteile des BGer 4A_6/2013 

vom 16. April 2013 E. 3.2.1 und 3.3.3 "Wilson"; 4A_65/2022 vom 6. Mai 

2022 E. 4.3 "Factfulness"; Urteil des BVGer B-4493/2022 vom 26. Juli 

2023 E. 4.3.1 "[Apfel] [fig.]"). 

3.2 Vorliegend richten sich die relevanten Waren der Klasse 3, welche 

keine medizinische Wirkung haben, sowohl an Fachleute (Apotheker, Dro-

gisten, Zwischen- und Detailhändler) als auch an Endabnehmer. Als Mas-

senartikel des täglichen Bedarfs werden sie mit einer geringeren Aufmerk-

samkeit nachgefragt (vgl. Urteile des BVGer B-5868/2020 vom 8. Juli 2020 

E. 3.1 "Nivea/Neauvia"; B-3706/2016 vom 20. Juli 2018 E. 3.2 "Pupa/

Fashionpupa"; B-2711/2016 vom 12. Dezember 2016 E. 4 "The Body 

Shop/TheFaceShop". 

4.  

Gestützt darauf ist die Unterscheidungskraft der Zeichen zu prüfen:  

4.1 Nach Ansicht der Vorinstanz handle es sich bei "pink", "ruby" und "ho-

ney" jeweils in Kombination mit "glow" um üblicherweise verwendete Farb-

bezeichnungen in der Kosmetikbranche. Die Zeichen seien daher be-

schreibend für Waren, für welche Farbe wesensbestimmend sei (Ziff. 7 der 

Verfügungen) und beschrieben darüber hinaus auch deren Wirkung 

und/oder Zweck. Auch aus diesem Grund seien die Zeichen für Waren mit 

einem farbigen Glanzeffekt beschreibend (Ziff. 8 der Verfügungen). Dies 

gelte auch, wenn der farbige Glanzeffekt nicht die Hauptwirkung der Waren 

sei (Ziff. 11 der Verfügungen). Es genüge, wenn nur eine einzelne Eigen-

schaft, ein einzelner Zweck oder eine einzelne Wirkungsweise der Waren 

beschrieben werde. Im Ergebnis fehle den Zeichen in Verbindung mit den 

strittigen Waren an konkreter Unterscheidungskraft (Ziff. 13 der Verfügun-

gen).  

4.2 Die Beschwerdeführerin wendet ein, bei der Kombination der Wörter 

"pink", "ruby" und "honey" mit "glow" stehe nicht mehr die Farbaussage, 

sondern eine unbestimmte optische Wirkung im Vordergrund (Ziff. 11 der 

Beschwerden). Allein, dass diese Waren allgemein eine glänzende Wir-

kung oder einen farbigen Glanzeffekt haben könnten, begründe keinen be-

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Seite 8 

schreibenden Charakter der Zeichen. Der beschreibende Charakter müsse 

vielmehr im Gesamteindruck der Zeichen bewertet werden, der vorliegend 

eine entsprechende Färbung bezeichne. Die Verbraucherin/der Verbrau-

cher erwarte, dass die Produkte gezielt für bestimmte Farbwirkungen ent-

wickelt wurden, was aber nicht zutreffe. Eigentlicher Zweck von Haut- oder 

Haarpflegeprodukten sei die Beruhigung und Angleichung des Hautbildes 

bzw. die Reinigung, Pflege und Entwirrung der Haare (Ziff. 14 f. der Be-

schwerden). Insgesamt seien die vorliegenden Marken im Gesamteindruck 

unterscheidungskräftig und schutzfähig (Ziff. 16 der Beschwerden). Zudem 

stützt sich die Beschwerdeführerin auf Voreintragungen und beruft sich auf 

den Grundsatz der Gleichbehandlung (Ziff. 18 f. der Beschwerden PINK-

GLOW und RUBYGLOW). 

4.3 Die drei Zeichen PINKGLOW, RUBYGLOW und HONEYGLOW kom-

men in dieser Form nicht in Wörterbüchern vor. Sie setzen sich jeweils aus 

zwei Wörtern zusammen ("pink" und "glow", "ruby" und "glow", "honey" und 

"glow") und teilen sich gedanklich in diese auf, so dass zunächst der Sinn-

gehalt dieser Bestandteile zu ermitteln und danach zu prüfen ist, ob sich 

aus der Kombination ein beschreibender, unmittelbar verständlicher Sinn 

ergibt (vgl. E. 2.2): 

4.3.1 "Pink" steht im Deutschen für ein "kräftiges, leicht grelles Rosa" 

(https://www.duden.de/rechtschreibung/pink, besucht am 23. Oktober 

2025), im Englischen für "Blassrot, Rosa" (https://de.langenscheidt.com/

englisch-deutsch/pink, besucht am 27. Oktober 2025) und wird von den 

massgeblichen Verkehrskreisen unbestrittenermassen in diesem Sinn ver-

standen.  

4.3.2 "Ruby" wird im Englischen für den Edelstein "Rubin" sowie für dessen 

dunkelrote Farbe verwendet, wobei das Wort in letzterer Bedeutung sowohl 

als Substantiv als auch als Adjektiv benutzt wird (https://www.merriam-

webster.com/dictionary/ruby, besucht am 27. Oktober 2025). "Ruby" ist so-

mit als "Rubin, Rubinrot oder rubinrot" zu übersetzen (vgl. Langenscheidt 

Handwörterbuch Englisch, S. 513; Urteil des BVGer B-1493/2023 vom 

18. September 2024 E. 5.1.1 "Made with Ruby Cocoa Beans [fig.]"). 

Obwohl "ruby" zwar in deutsch-englischen Schulwörterbüchern mit den Be-

deutungen "Rubin; rubinrot" (PONS Basiswörterbuch Schule Englisch, 

2006, S. 329) respektive "Rubin, Rubin-" (Langenscheidt, Grosses Schul-

wörterbuch Plus, Englisch, 2019, S. 620) vorkommt und zu den 10'000 am 

häufigsten verwendeten englischen Wörtern zählt (https://englishgrammar-

B-1119/2025 

Seite 9 

here.com/speaking/10000-most-common-words-in-english-part-4, besucht 

am 29. Oktober 2025), gehört es nicht mehr zu den 3'000 wichtigsten eng-

lischen Wörtern (https:// www.oxfordlearnersdictionaries.com/wordlists/

oxford3000-5000; https:// www.efswiss.ch/de/englisch-hilfen/englische-vo-

kabellisten/3000-worter, je besucht am 29. Oktober 2025), was ein Indiz 

dafür ist, dass dieser Begriff nicht zum Grundwortschatz, sondern eher 

dem gehobenen Schulwissen zuzurechnen ist.  

Da "ruby" aber den gleichen Wortstamm wie die entsprechenden Wörter 

im Deutschen ("Rubin" bzw. "rubinrot"), im Französischen ("rubis" bzw. 

"rouge rubis" und im Italienischen ("rubino" bzw. "rosso") verwendet (vgl. 

Urteil des BVGer B-1493/2023 vom 18. September 2024 E. 5.1.3 "Made 

with Ruby Cocoa Beans [fig.]"), ist gleichwohl davon auszugehen, dass der 

massgebliche Abnehmerkreis die Bedeutung von "ruby" entweder kennt 

oder aus den erwähnten Wörtern hinreichend genau ableiten kann.  

4.3.3 "Honey" ist in Standardwörterbüchern enthalten und hat einerseits 

die Bedeutung von "Honig", andererseits von "Schatz oder Liebling" als 

Anrede für eine Person (vgl. PONS Basiswörterbuch Schule Englisch, 

2006, S. 163; Langenscheidt Handwörterbuch Englisch, S. 286). Als Adjek-

tiv ist unter "honey" auch "honigsüss, honigartig" oder "honigfarben, honig-

gelb" zu verstehen (vgl. https://de.langenscheidt.com/englisch-deutsch/ho-

ney; https://de.pons.com/%C3%BCbersetzung-2/englisch-deutsch/honey, 

je besucht am 4. November 2025). "Honey" zählt zu den 3’000 am häufigs-

ten verwendeten Wörtern auf Englisch (https://www.efswiss.ch/de/eng-

lisch-hilfen/englische-vokabellisten/3000-worter/, besucht am 29. Oktober 

2025) und ist somit ein gebräuchliches Wort, das vom massgeblichen Ab-

nehmerkreis ohne Weiteres verstanden wird.  

4.3.4 "Glow" schliesslich bedeutet übersetzt "Leuchten, Scheinen und Glü-

hen" als Substantiv oder Verb (vgl. PONS Basiswörterbuch Schule Eng-

lisch, 2006, S. 142). "Glow" ist weder unter den 3'000 am häufigsten ver-

wendeten Wörtern auf Englisch aufgeführt (https://www.efswiss.ch/de/eng-

lisch-hilfen/englische-vokabellisten/3000-worter/, besucht am 31. Oktober 

2025) noch besteht eine Ähnlichkeit zu den Landessprachen.  

Neben der allgemeinen Publikumsverständlichkeit der Markenbestandteile 

aufgrund verbreiteten Sprachwissens ist allerdings auch deren spezifischer 

Gebrauch im konkreten Zusammenhang mit den angemeldeten Waren zu 

berücksichtigen: 

B-1119/2025 

Seite 10 

In Bezug auf Hautpflege und Kosmetika hat sich der Begriff "glow" (wie 

auch das davon abgeleitete Substantiv "gloss" für Glanz) zu einem Trend-

wort etabliert. Einerseits werden Hautpflegeprodukte wie Cremes, Seren, 

Masken usw. oder spezielle "Glow-Behandlungen" mittels medizinisch-äs-

thetischen Verfahren eingesetzt, um die Hautstruktur zu verbessern, Fält-

chen zu glätten und die natürliche Ausstrahlung zu reaktivieren. Anderer-

seits werden ausgewählte Make-Up-Produkte wie Foundations, Highlighter 

und Glow-Drops verwendet, um einen sog. "Glow-Effekt" zu erzielen (vgl. 

beispielsweise https://www.dr-schuhmann.de/behandlungen/gesicht/glow-

behandlung; https://www.lavera.ch/ch-de/produkte/beratung/glow; 

https://www.de.eucerin.ch/hautzustand/unreine-haut/skin-glow; 

https://www.vogue.de/beauty/artikel/strahlende-haut-glow-von-innen; 

https://www.lorealparis.ch/de-ch/beauty-magazin/make-up/glow-make-up-

richtig-anwenden, je besucht am 31. Oktober 2025). Dieser Branchen-

sprachgebrauch ist nicht nur auf Fachkreise beschränkt, sondern kann auf-

grund der grossen Verbreitung der betroffenen Produkte oder Dienstleis-

tungen auch bei Zwischenhändlerinnen, Zwischenhändlern, Endabnehme-

rinnen und Endabnehmern und damit bei sämtlichen, massgeblichen Ver-

kehrskreisen erwartet werden. 

4.3.5 "Glow" ist nicht nur in Alleinstellung ein weit verbreiteter und etablier-

ter Begriff, sondern kommt auch in Kombination mit den Wörtern "pink", 

"ruby" und "honey" beispielsweise in Zusammenhang mit Nagellack, Lip-

penstift sowie anderen Make-Up-, Gesichts-, Körper- und Haarpflegepro-

dukten vor (für "Pink Glow": https://www.bobbibrown.ch/product/14022/

55765/makeup/gesicht-und-wangen/highlight-glow/highlighting-powder/

highlighter, https://www.redcare-apotheke.ch/de/beauty/BE02538460/he-

rome-natural-nail-whitener-pink-glow.htm, https://www.hgel-shop.de/nuxe-

pink-glow-on-the-go-set.html; für "Ruby Glow": https://www.stories.com/

de-ch/product/nail-colour-ruby-glow-1216247055/, https://www. Catri-

ce.eu/de-de/p/935555/dark-ruby-glow-lip-balm; für "Honey Glow": 

https://www.flaconi.ch/pflege/i-m-from/honey/i-m-from-honey-glow-cream-

gesichtscreme.html?variant=90005170-0007745, https://www.douglas.ch/

de/p/5002494104, https://www.manor.ch/de/p/10003515184?srsltid=Af-

BOop2uoiXBOaC__1y2W72ipAX1U3v8NItUtkIoNYFVQbkx2uxBrrT, 

https://www.beebetter.ch/products/honeyglow-shampoobar-von-hautsinn; 

je besucht am 23. Oktober 2025). 

Dabei wird der Sinngehalt der Zeichen als Hinweis auf die Wirkungsweise 

oder den Zweck der hier in Frage stehenden Waren verwendet und ver-

standen. Abnehmerinnen und Abnehmer erwarten bei Verwendung so ge-

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kennzeichneter kosmetischer Präparate, Gesichts-, Körper-, Haut- und 

Haarpflegeprodukte, es werde ein entsprechender Glanz-Effekt erzeugt, 

der im vorliegenden Fall mit einer pinken/rosafarbenen, rubinroten oder ho-

nigfarbenen Farbe kombiniert wird. Für die strittigen Produkte ist eine sol-

che Farbbezeichnung typisch oder zumindest von besonderer Bedeutung 

und für den Kaufentscheid derselben ausschlaggebend. Dem Argument 

der Beschwerdeführerin, diese Sinngehalte wirkten unbestimmt und für 

diese kosmetischen Waren kennzeichnend, kann daher nicht gefolgt wer-

den. Beim Zeichen HONEYGLOW ist im Übrigen nicht auszuschliessen, 

dass Abnehmer/innen darin eine Beschaffenheitsangabe erkennen. 

Insgesamt erschöpfen sich die Zeichen in einer beschreibenden Angabe 

bezüglich der hier relevanten Waren.  

4.4 Zusammenfassend werden "pinkglow", "rubyglow" und "honeyglow" 

von den massgeblichen Abnehmerkreisen ohne besondere Denkarbeit und 

ohne Fantasieaufwand als pinker/rosafarbener, rubinroter und honigfarbe-

ner/honigartiger Glanz und damit als Hinweis auf die Wirkungsweise sowie 

als Aussage über die Farbe der Waren, für welche die strittigen Zeichen 

beansprucht werden, aufgefasst. Die Wortkombinationen haben einen be-

schreibenden Sinngehalt und gehören damit zum Gemeingut. 

5.  

Die Beschwerdeführerin beruft sich auf den Grundsatz der Gleichbehand-

lung (Art. 8 Abs. 1 BV) und stützt sich sowohl auf nationale als auch inter-

nationale Eintragungen wie "Pink Power Mask" (IR Nr. 1'777'582, hinterlegt 

am 15. Dezember 2023) und "ORIGINAL PINK" (IR Nr. 1'601'001, hinter-

legt am 24. Februar 2021) in Bezug auf das Zeichen PINKGLOW bzw. auf 

"Rubin Extensions" (CH Nr. 808'756, hinterlegt am 10. Dezember 2023) 

und "L’ABSOLU ROUGE RUBY CREAM" (IR Nr. 1'455'693, hinterlegt am 

24. Januar 2019) in Bezug auf das Zeichen RUBYGLOW. 

5.1 Nachdem feststeht, dass die Vorinstanz die Zeichen PINKGLOW und 

RUBYGLOW korrekterweise (im obengenannten Umfang) dem Gemeingut 

zugeordnet hat, kann mit der Rüge, die Rechtsgleichheit sei verletzt, nur 

noch die Gleichbehandlung im Unrecht verlangt werden. Nach der Recht-

sprechung des Bundesgerichts sowie des Bundesverwaltungsgerichts wird 

der Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht ausnahmsweise aner-

kannt, wenn eine ständige gesetzeswidrige Praxis einer rechtsanwenden-

den Behörde vorliegt und die Behörde zu erkennen gibt, dass sie auch in 

Zukunft nicht von dieser Praxis abzuweichen gedenke (Urteile des BGer 

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4A_607/2023 vom 26. April 2024 E. 3.2 "World Economic Forum"; 

4A_136/2019 vom 15. Juli 2019 E. 3.3 "Revelation"; Urteile des BVGer 

B-6054/2024 vom 16. Juni 2025 E. 5.1 "Ecosource"; B-4751/2023 vom 

1.  Januar 2025 E. 10.2 "Appenzeller").  

Das Gleichbehandlungsgebot wird im Markenrecht nur zurückhaltend an-

gewendet, da die Eintragungspraxis naturgemäss kasuistisch ist. Die Mar-

ken müssen hinsichtlich Zeichenbildung und beanspruchter Waren bzw. 

Dienstleistungen vergleichbar sein, wobei bereits geringfügige Unter-

schiede ins Gewicht fallen können (Urteil des BGer 4A_261/2010 vom 

5. Oktober 2010 E. 5.1 "V [fig.]"; BVGE 2016/21 E. 6.2 "Goldbären"; Urteile 

des BVGer B-6054/2024 vom 16. Juni 2025 E. 5.1 "Ecosource"; 

B-4751/2023 vom 1. Januar 2025 E. 10.2 "Appenzeller"). 

Schliesslich besteht insbesondere dann kein Anspruch auf Gleichbehand-

lung im Unrecht, wenn nur in vereinzelten Fällen vom Gesetz abgewichen 

wurde. Frühere – allenfalls fehlerhafte – Entscheide sollen nicht als Richt-

schnur für alle Zeiten Geltung haben müssen (BVGE 2016/21 E. 6.2 "Gold-

bären"). 

5.2 Im Zusammenhang mit den oben erwähnten Vergleichszeichen (vgl. 

E. 4) führt die Vorinstanz ohne vertiefte Analyse aus, aufgrund der Unter-

schiede im Zeichenaufbau seien diese mit den vorliegenden Zeichen nicht 

direkt vergleichbar. Abgesehen davon handelt es sich bei den Eintragun-

gen um Einzelfälle, weshalb nicht von einer konstanten, gesetzwidrigen 

Praxis auszugehen ist. Aus dem Grundsatz der Gleichbehandlung kann die 

Beschwerdeführerin daher nichts zu ihren Gunsten ableiten. 

6.  

Im Ergebnis hat die Vorinstanz die Markeneintragungsgesuche 

Nr. 04027/2024, Nr. 04026/2024 und Nr. 04025/2024 zu Recht zurückge-

wiesen. Die Beschwerden erweisen sich daher als unbegründet und sind 

abzuweisen. 

7.  

7.1 Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten des Beschwerdever-

fahrens der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die 

Gerichtsgebühr ist nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der 

Prozessführung und finanzieller Lage der Parteien festzulegen (Art. 63 

Abs. 4bis VwVG, Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

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Seite 13 

[VGKE, SR 173.320.2]). Bei Markeneintragungen geht es um Vermögens-

interessen. Die Gerichtsgebühr bemisst sich folglich nach dem Streitwert 

(Art. 4 VGKE). Die Schätzung des Streitwertes hat sich nach Lehre und 

Rechtsprechung an Erfahrungswerten aus der Praxis zu orientieren, wobei 

bei eher unbedeutenden Zeichen grundsätzlich ein Streitwert zwischen 

Fr. 50'000.– und Fr. 100'000.– anzunehmen ist (BGE 133 III 490 E. 3.3 

"Turbinenfuss [3D]"). Von diesem Erfahrungswert ist auch für das vorlie-

gende Verfahren auszugehen. Damit sind die Gerichtskosten auf 

Fr. 4'000.– festzusetzen und angesichts des Verfahrensausgangs der Be-

schwerdeführerin aufzuerlegen. Der von ihr einbezahlte Kostenvorschuss 

in der Höhe von Fr. 4'000.– wird zur Bezahlung der Verfahrenskosten ver-

wendet. 

7.2 Eine Parteientschädigung ist weder der unterliegenden Beschwerde-

führerin noch der Vorinstanz zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG, Art. 7 

Abs. 1 und 3 VGKE). 

  

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Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 4'000.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss von Fr. 4'000.– wird nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zur Bezahlung der Verfahrenskos-

ten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Aschmann Gizem Yildiz 

 

  

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Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen geführt werden 

(Art. 72 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde 

spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder 

zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist 

(Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begrün-

dung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der 

angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-

schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 18. November 2025 

 

  

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Seite 16 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. 04027/2024; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement EJPD (Gerichtsur-

kunde)