# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20ece34e-cb03-5b0f-ad5a-5f5cff844216
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-16
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 16.10.2023 100 2021 303
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2021-303_2023-10-16.pdf

## Full Text

100.2021.303U
HAT/LIJ/CHS

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 16. Oktober 2023

Verwaltungsrichter Häberli, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Häusler, Verwaltungsrichter Tissot
Gerichtsschreiberin Liniger

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Nordring 8, 3013 Bern

sowie

Einwohnergemeinde B.________

betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes 2019 (Entscheid 
der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 21. September 2021; 
100 21 9)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.10.2023, Nr. 100.2021.303U, 
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Prozessgeschichte:

A.

A.________ arbeitet seit 1. April 2019 als ... bei der C.________ in der 
Einwohnergemeinde (EG) B.________, wo sie seit diesem Zeitpunkt als 
Wochenaufenthalterin gemeldet ist. Ihre Schriften blieben in der EG 
D.________ (Kanton Wallis) hinterlegt, in deren Ortsteil ... sich das 
Elternhaus von A.________ befindet. Auf Ersuchen der EG B.________ 
leitete die Steuerverwaltung des Kantons Bern gegenüber A.________ ein 
«Wohnsitzverfahren» ein. Mit Verfügung vom 30. Juni 2020 legte sie den 
steuerrechtlichen Wohnsitz für das Steuerjahr 2019 in der EG B.________ 
fest. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Steuerverwaltung mit 
Einspracheentscheid vom 10. Dezember 2020 ab.

B.

Am 11. Januar 2021 gelangte A.________ an die Steuerrekurskommission 
des Kantons Bern (StRK). Diese wies ihren Rekurs mit Entscheid vom 
21. September 2021 ab.

C.

Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 16. Oktober 2021 beantragt 
A.________, der Entscheid der StRK sei aufzuheben; ihr steuerrechtlicher 
Wohnsitz sei in der EG D.________ festzusetzen. 

Die StRK und die Steuerverwaltung beantragen mit Vernehmlassung vom 
8. November 2021 bzw. Beschwerdeantwort vom 25. November 2021 je die 
Abweisung der Beschwerde. Die EG B.________ hat sich nicht vernehmen 
lassen.

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 
[StG; BSG 661.11]). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Re-
kursverfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG). Die 
Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 151 StG i.V.m. 
Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt 
von E. 1.2 hiernach einzutreten.

1.2 Die Beschwerdeführerin beantragt auch, ihr steuerrechtlicher Wohn-
sitz sei für das Steuerjahr 2019 in der EG D.________ festzusetzen. Darauf 
ist nicht einzutreten: Feststellungsbegehren sind im Verhältnis zu Leistungs- 
oder Gestaltungsbegehren subsidiär und damit nur zulässig, wenn das 
schutzwürdige Interesse der das Feststellungsbegehren stellenden Partei 
mit einem Leistungs- oder Gestaltungsbegehren nicht gewahrt werden kann 
(BVR 2018 S. 310 E. 7.3; BGE 141 II 113 E. 1.7 [Pra 105/2016 Nr. 36]). Das 
hier mit dem Feststellungsantrag verfolgte Ziel, die Steuerpflicht im Kanton 
Bern für das Steuerjahr 2019 zu vermeiden, kann mit der Aufhebung des an-
gefochtenen Entscheids erreicht werden. Ein darüberhinausgehendes Inte-
resse an der Feststellung der Zuständigkeit des Kantons Wallis ist weder 
erkennbar noch dargetan. Ausserdem ist es nicht Sache des Verwaltungs-
gerichts, über die Steuerhoheit eines anderen Kantons zu befinden (statt vie-
ler: VGE 2020/257 vom 15.2.2021 E. 1.2 [bestätigt durch 
BGer 2C_247/2021 vom 27.12.2021, in BVR 2022 S. 189]). 

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

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2.

2.1 Natürliche Personen sind gemäss Art. 4 Abs. 1 StG aufgrund persön-
licher Zugehörigkeit im Kanton Bern steuerpflichtig, wenn sie hier ihren steu-
errechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt haben. Steuerrechtlichen Wohnsitz 
im Kanton Bern hat eine Person, wenn sie sich hier mit der Absicht dauern-
den Verbleibens aufhält oder wenn ihr das Bundesrecht hier einen besonde-
ren gesetzlichen Wohnsitz zuweist (Art. 4 Abs. 2 StG; vgl. auch Art. 3 des 
Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der di-
rekten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]). Der steu-
errechtliche Wohnsitz liegt mithin am Ort, an dem sich der Mittelpunkt der 
persönlichen Lebensinteressen der steuerpflichtigen Person befindet (vgl. 
BVR 2018 S. 239 E. 2.2 mit Hinweisen; BGE 148 II 285 E. 3.2.2, 138 II 300 
E. 3.2; Oesterhelt/Seiler, in Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schwei-
zerischen Steuerrecht, StHG, 4. Aufl. 2022, Art. 3 N. 46). Im Verhältnis zu 
anderen Kantonen ist die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Verbot 
der interkantonalen Doppelbesteuerung zu beachten (Art. 127 Abs. 3 der 
Bundesverfassung [BV; SR 101]; zum Ganzen etwa VGE 2020/257 vom 
15.2.2021 E. 2.1 [bestätigt durch BGer 2C_247/2021 vom 27.12.2021, in 
BVR 2022 S. 189]).

2.2 Der Mittelpunkt der Lebensinteressen, also der ideelle und materielle 
Schwerpunkt des Lebens einer Person (BVR 1999 S. 152 E. 2b), bestimmt 
sich nach der Gesamtheit der objektiv erkennbaren äusseren Umstände 
(nach aussen erkennbare Absicht) und nicht nach den bloss erklärten Wün-
schen der steuerpflichtigen Person oder deren gefühlsmässiger Verbunden-
heit mit einem bestimmten Ort (innerer Wille); der steuerrechtliche Wohnsitz 
ist insofern nicht frei wählbar (BVR 2018 S. 239 E. 2.3; BGE 143 II 233 
E. 2.5.2, 138 II 300 E. 3.2). Dem polizeilichen Domizil, an dem die Schriften 
hinterlegt sind oder die politischen Rechte ausgeübt werden, kommt keine 
entscheidende Bedeutung zu. Es handelt sich dabei bloss um ein äusseres 
Merkmal, das gemeinsam mit dem übrigen Verhalten der steuerpflichtigen 
Person ein Indiz für das Steuerdomizil bilden kann (BVR 2018 S. 239 E. 2.3; 
BGE 132 I 29 E. 4.1 [Pra 96/2007 Nr. 5]). Wenn sich eine Person abwechs-
lungsweise an zwei Orten aufhält, ist für die Bestimmung des steuerrecht-
lichen Wohnsitzes anhand der äusserlich wahrnehmbaren familiären, beruf-

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lichen, wirtschaftlichen und weiteren rechtserheblichen Lebensumstände zu 
ermitteln, zu welchem Ort sie die stärkeren Beziehungen unterhält 
(BVR 2001 S. 1 E. 2c; BGE 148 II 285 E. 3.2.3 mit Hinweisen; darauf ver-
weisend BGer 9C_229/2023 vom 20.7.2023 E. 3.3). Für die Beurteilung sind 
die Verhältnisse am Ende der betroffenen Steuerperiode massgebend (vgl. 
Art. 9 Abs. 3 StG i.V.m. Art. 4b Abs. 1 StHG; vgl. auch Art. 165 Abs. 4 StG; 
Art. 3 Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 105 Abs. 1 DBG; zum Ganzen VGE 2020/257 
vom 15.2.2021 E. 2.2 [bestätigt durch BGer 2C_247/2021 vom 27.12.2021, 
in BVR 2022 S. 189]).

2.3 Das Steuerdomizil von unselbständig erwerbstätigen Personen liegt 
grundsätzlich am Ort, an dem sie für längere oder unbestimmte Zeit Aufent-
halt nehmen, um von dort aus der täglichen Erwerbstätigkeit nachzugehen, 
ist doch der Zweck des Lebensunterhalts dauernder Natur (BVR 2001 S. 1 
E. 2d; BGE 132 I 29 E. 4.2 [Pra 96/2007 Nr. 5]). Der in diesem Zusammen-
hang verwendete Begriff Arbeitsort meint nicht den Ort, wo der Arbeitsplatz 
liegt, sondern denjenigen, wo die betroffene Person übernachtet, um von 
dort aus zur Arbeit zu gehen (BGer 2C_546/2017 vom 16.7.2018 E. 2.3 mit 
Hinweisen). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz besteht nach ständiger 
Rechtsprechung für verheiratete Steuerpflichtige, die regelmässig an den 
Wochenenden zu ihrer Familie zurückkehren: Die persönlichen und familiä-
ren Bindungen zum Aufenthaltsort der Familie werden für stärker erachtet 
als jene zum Arbeitsort, sodass die betroffenen Steuerpflichtigen in der Re-
gel am Aufenthaltsort der Familie zu besteuern sind, selbst wenn sie lediglich 
die Wochenenden und die Freizeit dort verbringen (BVR 1999 S. 364 
E. 4b/aa; BGE 148 II 285 E. 3.3.1). Diese Praxis findet grundsätzlich auch 
auf alleinstehende Personen Anwendung, zählt die Rechtsprechung doch 
Eltern und Geschwister ebenfalls zur Familie der steuerpflichtigen Person. 
Da die Bindung zur elterlichen Familie aber regelmässig lockerer ist als jene 
unter Eheleuten, wird bei ledigen Steuerpflichtigen das Erfordernis der regel-
mässigen Rückkehr besonders streng gehandhabt und es ist vermehrt noch 
als bei verheirateten Personen zu berücksichtigen, ob weitere als nur famili-
äre Beziehungen für ein Übergewicht der Bindungen zum einen oder ande-
ren Ort sprechen. Dadurch erhält der Grundsatz, wonach das Steuerdomizil 
von Unselbständigerwerbenden am Arbeitsort liegt, grösseres Gewicht: 
Trotz allwöchentlicher Rückkehr an den Familienort können die Beziehungen 

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zum Arbeitsort namentlich überwiegen, wenn sich die Betroffenen dort eine 
Wohnung eingerichtet haben oder dort über einen besonderen Freundes- 
und Bekanntenkreis verfügen (vgl. BGE 148 II 285 E. 3.3.3 mit Hinweisen). 
Ein spezielles Gewicht kommt weiter der Dauer des Arbeitsverhältnisses und 
dem Alter der steuerpflichtigen Person zu. Die Rechtsprechung nimmt an, 
dass die Beziehungen zur elterlichen Familie regelmässig dann nicht mehr 
besonders stark sind, wenn die steuerpflichtige Person das dreissigste Al-
tersjahr überschritten hat oder sich seit mehr als fünf Jahren ununterbrochen 
am selben Arbeitsort aufhält. Liegt zumindest eines der beiden Kriterien vor, 
begründet dies die natürliche Vermutung, der Lebensmittelpunkt befinde sich 
am Ort der Erwerbstätigkeit bzw. des Wochenaufenthalts (zum Ganzen 
BVR 2001 S. 1 E. 2d; BGer 2C_247/2021 vom 27.12.2021, in BVR 2022 
S. 189 E. 3.4 [in Bestätigung von VGE 2020/257 vom 15.2.2021 E. 2.3]; 
VGE 2020/293 vom 15.2.2021 E. 2.3; BGE 148 II 285 E. 3.3.3 mit Hinwei-
sen). 

2.4 Die Steuerbehörden haben die den Steuerwohnsitz begründenden 
Sachverhaltselemente von Amtes wegen abzuklären und dabei den Steuer-
wohnsitz als steuerbegründende Tatsache nachzuweisen (vgl. Art. 166 
Abs. 2 StG; BVR 2018 S. 239 E. 2.5; BGE 148 II 285 E. 3.1.3). Allerdings 
kommt bei alleinstehenden Personen gegebenenfalls die vorerwähnte Ver-
mutung zugunsten des Steuerdomizils am Arbeitsort zum Tragen (E. 2.3 
hiervor). Sie kann entkräftet werden, falls die steuerpflichtige Person regel-
mässig, mindestens einmal pro Woche, an den Ort zurückkehrt, an dem ihre 
Familie lebt, mit der sie aus bestimmten Gründen besonders eng verbunden 
ist, und wo sie andere persönliche und gesellschaftliche Beziehungen pflegt. 
Berücksichtigt werden kann in jedem Fall nur eine Rückkehr an den Famili-
enort; allfällige Wochenendaufenthalte an einem Drittort gehen grundsätzlich 
zulasten des Familienorts (VGE 2020/293 vom 15.2.2021 E. 2.4, 2011/321 
vom 8.2.2013 E. 5.4 [bestätigt durch BGer 2C_250/2013 vom 29.8.2013, in 
StE 2013 A 24.21 Nr. 27 E. 3.3.1]). Wenn der steuerpflichtigen Person der 
Nachweis solcher familiärer und gesellschaftlicher Beziehungen am Wohnort 
der Familie gelingt, obliegt es dem Kanton des Wochenaufenthalts- oder Ar-
beitsorts nachzuweisen, dass die Person gewichtige wirtschaftliche und al-
lenfalls persönliche Beziehungen zu diesem Ort unterhält (VGE 2020/257 
vom 15.2.2021 E. 2.4 [bestätigt durch BGer 2C_247/2021 vom 27.12.2021, 

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in BVR 2022 S. 189]; BGer 2C_87/2019 vom 17.7.2019, in StE 2020 A 24.21 
Nr. 39 E. 3.2.2).

3.

Streitig und zu prüfen ist, ob sich das Steuerdomizil der Beschwerdeführerin 
im Jahr 2019 im Kanton Bern befunden hat.

3.1 Die Beschwerdeführerin arbeitet seit 1. April 2019 als ... bei der 
C.________ in B.________ mit einem Beschäftigungsgrad von 80 % 
(Arbeitsvertrag vom 25.2.2019, Vorakten StV [act. 4A1] pag. 16 ff.). Seit 
mindestens Januar oder Februar 2019 mietet sie eine 3,5-Zimmerwohnung 
in der EG B.________, die sie selber möbliert hat, zur Untermiete und 
meldete sich am 1. April 2019 als Wochenaufenthalterin an (vgl. 
Kontoauszug vom 16.8.2019 und Fragebogen für Personen mit 
Wochenaufenthalt zur Festlegung des Steuerdomizils vom 23.7.2019, 
Vorakten StV [act. 4A1] pag. 8 f. und pag. 19, auch zum Folgenden). Ihr 
Heimatschein blieb in der EG D.________ (Kanton Wallis) hinterlegt, wo ihr 
im Ortsteil ... im Elternhaus drei Zimmer zur alleinigen Benutzung zur 
Verfügung stehen. Diese Räumlichkeiten umfassten im Jahr 2019 weder 
Nasszelle noch Küche (Beschwerde S. 7 f. Ziff. 2.6). Bis zum Frühling 2018 
betrieb sie Langlauf als Leistungssport (Beschwerde S. 5 Ziff. 2.3.1). 
Daneben studierte sie von 2006 bis 2017 (mit Unterbrüchen) an den 
Universitäten Bern und Freiburg (Beschwerde S. 2 Ziff. 1), wobei sie an 
unterschiedlichen Orten in der EG B.________ einzelne Zimmer mietete 
(Gesprächsprotokoll vom 20.8.2019, Vorakten StV [act. 4A1] pag. 22). Seit 
August 2019 führt sie eine Beziehung mit dem in der EG E.________ 
wohnhaften F.________ (Beschwerde S. 5 Ziff. 2.3.2).

3.2 Die ledige Beschwerdeführerin (geb. 8.4.1986) ging im Steuerjahr 
2019 von ihrem Wochenaufenthaltsort in der EG B.________ aus einer 
unselbständigen Erwerbstätigkeit nach und war am Stichtag (31.12.2019) 
33-jährig. Es greift daher die natürliche Vermutung, dass sich ihr 
Steuerdomizil im Jahr 2019 in der EG B.________ befunden hat (vgl. vorne 
E. 2.3 f.). Daran ändert nichts, dass die Beschwerdeführerin ihre Stelle bei 

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der C.________ erst am 1. April 2019 angetreten hat und die Monate davor 
im D.________ verbracht haben mag, ist doch für den Steuerwohnsitz auf 
die Verhältnisse am Ende der Steuerperiode abzustellen (vorne E. 2.2). Zu 
prüfen ist somit, ob die Vorinstanz zu Recht geschlossen hat, die 
Beschwerdeführerin vermöge die Vermutung nicht zu entkräften.

3.3 Die StRK hat erwogen, die von der Beschwerdeführerin eingereich-
ten Auszüge von Textnachrichten würden zwar eine regelmässige, jedoch 
keine allwöchentliche Rückkehr an den Familienort belegen. Hinzu komme, 
dass sie nur die Monate August, Oktober, November und Dezember 2019 
beträfen und deshalb für eine gesamthafte Beurteilung der interessierenden 
Periode wenig aussagekräftig seien. Die beigebrachten Medienberichte und 
Teilnahmebestätigungen würden zwar aufzeigen, dass die Beschwerdefüh-
rerin im Jahr 2019 an mindestens zwei Langlauf-Wettkämpfen im Kanton 
Wallis teilgenommen und dort auch Trainingseinheiten absolviert habe. Eine 
regelmässige Rückkehr in die EG D.________ sei damit aber nicht 
bewiesen. Die Beschwerdeführerin unterlasse es zudem, ihre regelmässige 
Rückkehr mittels Zug-Fahrscheinen zu belegen. Schliesslich ergebe sich 
aus ihren Ausführungen, dass sie teils in der EG D.________ bzw. im Ortsteil 
... im Haus ihrer Eltern und teils in E.________ bei ihrem Partner übernachtet 
habe, mithin an unterschiedlichen Orten. Die Rechtsprechung verlange aber, 
dass die steuerpflichtige Person jeweils in der geltend gemachten (selben) 
Gemeinde übernachte, was hier zumindest ab August 2019 nicht immer der 
Fall gewesen sei. Ob der (streng zu handhabende) Nachweis der 
allwöchentlichen Rückkehr an den Familienort gelinge, sei damit zwar 
fraglich, könne aber offenbleiben: Die familiären und persönlichen 
Beziehungen der Beschwerdeführerin zur EG D.________ würden nicht 
ausreichen, um die Bindung aufzuwiegen, welche zur EG B.________ 
aufgrund der besonderen wirtschaftlichen Beziehung und der 
Wohnverhältnisse bestehe (angefochtener Entscheid E. 5 ff.).

3.4 Die Beschwerdeführerin wendet ein, aufgrund der grossen Distanz 
zwischen ihrem Arbeitsort und der EG D.________ (Fahrzeit von 4 Std. 
38 Min. [retour]) sei sie gezwungen, während der Woche in B.________ zu 
übernachten. In der Regel arbeite sie von Montag bis Donnerstag, dies 
erlaube ihr, ihre Wochenenden in der EG D.________ um einen Tag zu 

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verlängern (Donnerstagabend bis Sonntagabend bzw. Montagmorgen). 
Auch halte sie sich während ihrer gesamten Ferien dort auf, wenn sie nicht 
an einem Drittort sei. In B.________ verbringe sie keine arbeitsfreien Tage 
(Beschwerde S. 3 Ziff. 2.2). Dass sie ihre regelmässige Rückkehr in die EG 
D.________ nicht mit Fahrscheinen nachweisen könne, liege daran, dass 
sie meistens Mehrfahrtenkarten verwendet habe, die sie nach Gebrauch 
weggeworfen habe. Sie habe daher versucht, mittels Textnachrichten 
nachzuweisen, dass sie ihre gesamte arbeitsfreie Zeit in der EG D.________ 
verbracht habe. Da ein solches Nachkonstruieren «extrem schwierig» sei, 
habe sie sich auf den Zeitraum von August bis Dezember 2019 konzentriert, 
in welcher sich ihr Bezug zum Wallis wegen ihrer Beziehung zu F.________ 
«nochmals intensiviert» habe, weshalb diese Phase «sehr aussagekräftig» 
sei (Beschwerde S. 3 f. Ziff. 2.2.1). 

3.5  Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin im Jahr 2019 mit 
einer gewissen Regelmässigkeit an ihren Familienort zurückgekehrt ist. Wie-
viele Wochenenden sie 2019 tatsächlich dort verbracht hat, ist jedoch unklar. 

3.5.1 Im Fragebogen für Personen mit Wochenaufenthalt im Kanton Bern 
vom 23. Juli 2019 hat die Beschwerdeführerin ausgeführt, dass sie von 
Sonntag bis Donnerstag in B.________ übernachte und sich in der Regel an 
einem Wochenende pro Monat hier aufhalte. Drei Wochenenden pro Monat 
verbringe sie in der EG D.________. Im Sommer und Winter sei sie «eher 
häufiger» dort (Vorakten StV [act. 4A1] pag. 9). An der Befragung der 
Steuerverwaltung vom 20. August 2019 gab sie an, sie reise grundsätzlich 
am Sonntagabend nach B.________ und kehre am Donnerstag oder Freitag 
in die EG D.________ zurück. Entsprechend übernachte sie vier bis fünf 
Nächte pro Woche in B.________. Sie verbringe dort «allerhöchstens ein 
Wochenende alle zwei Monate» (Vorakten StV [act. 4A1] pag. 22). 
Genauere Angaben darüber, welche Wochenenden sie wo verbracht hat, hat 
sie indes nicht gemacht. Die der StRK eingereichten Medienberichte zu 
Langlaufwettkämpfen, an welchen sie teilgenommen hat, betreffen die 
Monate vor ihrem Stellenantritt im April 2019 und sind damit für den 
interessierenden Zeitraum nicht aussagekräftig (vgl. Vorakten StRK [act. 4A] 
pag. 17 ff.). 

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3.5.2 Vor der Vorinstanz und vor Verwaltungsgericht macht die Beschwer-
deführerin geltend, die Zeitspanne von August bis Dezember 2019 spiegle 
ihre «Absicht des dauernden Verbleibs» im D.________ am besten wieder. 
In dieser Zeit habe sie dort 50 von insgesamt 76 arbeitsfreien Tagen 
verbracht, während 20 Tagen sei sie an einem Drittort in den Ferien 
gewesen. Sie könne damit ihren Aufenthalt während dieses Zeitraums an 
lediglich sechs Tagen nicht nachvollziehen, was jedoch nicht bedeute, dass 
sie an diesen Tagen in B.________ gewesen sei. Es sei «stossend», darin 
eine Lückenhaftigkeit ihrer Aufstellung zu erblicken (Beschwerde S. 3 f. 
Ziff. 2.2.1; Eingabe vom 10.3.2021 im Rekursverfahren, Vorakten StRK 
[act. 4A] pag. 64). Obschon das Erfordernis der regelmässigen Rückkehr 
grundsätzlich strikt gehandhabt wird (vgl. etwa VGE 2020/293 vom 
15.2.2021 E. 3.2.3, 2016/124 vom 11.5.2017 E. 3.3.2; vorne E. 2.3), ist das 
Erfüllen der Voraussetzung rechtsprechungsgemäss nicht allein deswegen 
zu verneinen, weil die steuerpflichtige Person in der fraglichen Zeit nicht 
restlos jedes Wochenende an den Wochenendort zurückgekehrt, sondern 
etwa bei Krankheit oder wegen Zusatzarbeit ausnahmsweise am Arbeitsort 
verblieben ist (vgl. BGer 2C_178/2011 vom 2.11.2011 E. 3.4). So lässt sich 
die natürliche Vermutung unter Umständen auch umstossen, wenn nicht 
jedes einzelne Wochenende am Familienort verbracht wird (vgl. 
BGer 2C_296/2018 vom 6.6.2018 E. 2.3.4; VGE 2020/293 vom 15.2.2021 
E. 3.2.3). 

3.5.3 Soweit die Beschwerdeführerin ihre Ferien bzw. verlängerten Wo-
chenenden an Drittorten verbracht hat (8.-11.8.2019 in ..., 21.-22.9.2019 an 
einem nicht näher genannten Drittort, 26.-29.9.2019 in ..., 14.-17.11.2019 in 
..., 13.-18.12.2019 in ..., vgl. Eingabe vom 10.3.2021 im Rekursverfahren 
sowie Beilage 1 dazu, Vorakten StRK [act. 4A] pag. 64 und 67; vgl. dazu 
auch Auszug Arbeitszeitprotokolle, Vorakten StV [act. 4A1] pag. 52), 
sprechen diese urlaubsbedingt unterbliebenen Aufenthalte am Familienort 
deshalb für sich allein nicht ohne weiteres für einen steuerlichen Wohnsitz 
am Arbeitsort in B.________ (vgl. auch Zweifel/
Hunziker, in Zweifel/Beusch/de Vries Reilingh [Hrsg.], Kommentar zum 
Schweizerischen Steuerrecht, Interkantonales Steuerrecht, 2. Aufl. 2021, § 6 
N. 46). Gleichzeitig kann aus dem Umstand, dass die Beschwerdeführerin 
ihre Freizeit verschiedentlich an Drittorten verbracht hat, jedenfalls nichts für 

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den Kanton Wallis abgeleitet werden, vielmehr legt dies eher eine 
fortgeschrittene Ablösung vom Familienort nahe. Die Beschwerdeführerin 
macht weiter geltend, sie habe – abgesehen von sechs Tagen, an denen sie 
ihren Aufenthalt nicht mehr habe nachvollziehen können – von August bis 
Dezember 2019 ihre gesamten übrigen arbeitsfreien Tage im D.________ 
verbracht. Sie führt als Beleg die im Rekursverfahren eingereichten 
Ausdrucke von Textnachrichten an (vgl. Vorakten StRK [act. 4A] pag. 68 ff.). 
Diese erbringen aber nicht durchwegs einen strikten Nachweis, dass sich die 
Beschwerdeführerin an den fraglichen Daten in der EG D.________ 
aufgehalten hat. Dies gilt namentlich für die Mitteilung vom 16. November 
2019, aus der sich lediglich ergibt, dass die Beschwerdeführerin offenbar die 
Absicht hatte, in der darauffolgenden Woche Ski zu fahren (Vorakten StRK 
[act. 4A] pag. 69). Selbst wenn aber zu ihren Gunsten davon ausgegangen 
würde, dass sie an sämtlichen im Zusammenhang mit den Textnachrichten 
aufgeführten Wochenenden in D.________ war, bliebe ihre Anwesenheit am 
Familienort an immerhin fünf Wochenenden unbelegt (16.-18.8., 6.-8.9., 13.-
15.9., 4.-6.10., 1.-3.11.2019), was nicht mehr als bloss ausnahmsweises 
Fernbleiben vom Familienort gewertet werden kann. Wenn die Beschwerde-
führerin, wie sie behauptet, ihren Aufenthalt – in der von ihr selber als am 
aussagekräftigsten beurteilten Zeit von August bis Dezember 2019 – an le-
diglich sechs Tagen nicht mehr hat nachvollziehen können, hätte es ihr mög-
lich sein müssen, weitere sachdienliche Belege beizubringen oder zumindest 
nähere Angaben zu den fraglichen Wochenenden zu machen; immerhin hat 
bereits die Vorinstanz insoweit erwogen, dass die eingereichten Textnach-
richten die geltend gemachten Wochenendaufenthalte in der EG 
D.________ nur unvollständig dokumentieren (vgl. angefochtener Entscheid 
E. 5 Ingress). Ihre pauschale Aussage, sie habe «faktisch [ihre] ganze 
arbeitsfreie Zeit in der EG D.________ und nicht in der EG B.________» 
verbracht (Beschwerde S. 8 f.), ist nach dem Gesagten aufgrund der Akten 
nicht hinreichend erstellt und genügt jedenfalls nicht, um die behauptete 
allwöchentliche Rückkehr darzutun. 

3.5.4 Hinzu kommt Folgendes: Seit August 2019 unterhält die Beschwer-
deführerin eine Liebesbeziehung mit F.________, der in der EG E.________ 
wohnhaft ist. Im Rekursverfahren hat sie angegeben, dass sie seither an den 
Wochenenden «häufig» bei ihrem Partner übernachtet habe (Rekurs S. 4, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.10.2023, Nr. 100.2021.303U, 
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Vorakten StRK [act. 4A] pag. 5). Vor Verwaltungsgericht führt sie aus, im 
Gegensatz zu ihrem Partner arbeite sie am Freitag jeweils nicht. Den Freitag 
verbringe sie daher immer und ausschliesslich in der EG D.________ bei 
ihrer Familie. Das übrige Wochenende sei ihr Partner viel bei ihr in den 
inzwischen zu einer separaten Wohnung ausgebauten Räumlichkeiten im 
Elternhaus. Auch sei die EG D.________ der bessere Ausgangspunkt für 
Skitouren als die EG E.________ (Beschwerde S. 4 Ziff. 2.2.2). Es ist somit 
davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ab August 2019 an den 
Wochenenden zumindest regelmässig auch bei ihrem Partner übernachtet 
hat, zumal sich ihre Aussage, dieser sei am übrigen Wochenende viel bei ihr 
in ihrer «neuen Wohnung» gewesen, nur auf das (hier nicht massgebliche) 
Jahr 2020 beziehen kann, ist doch der Umbau ihrer Räumlichkeiten im 
Elternhaus unstreitig erst dann erfolgt (vgl. Beschwerde S. 7 f. Ziff. 2.6). 
Zwar ist der Beschwerdeführerin darin zu folgen, dass ihre Beziehung zum 
Partner nicht für einen Lebensmittelpunkt am Arbeitsort spricht. Sie kann 
aber auch nicht zugunsten der EG D.________ angeführt werden, sondern 
spricht vielmehr gegen ein Fortbestehen des geltend gemachten 
Lebensmittelpunkts bei den Eltern am Ort ihrer Kindheit. Für die Frage der 
regelmässigen Rückkehr kann jedenfalls nur eine solche an den Familienort 
berücksichtigt werden; allfällige Wochenendaufenthalte an einem Drittort 
(wie hier in der EG E.________) gehen zulasten des Familienorts (vorne 
E. 2.4). Dabei ist unerheblich, dass ... und E.________ lediglich neun 
Autominuten auseinanderliegen sollen (so Beschwerde S. 4 Ziff. 2.2.2; was 
im Übrigen sehr knapp bemessen scheint). Soweit die Beschwerdeführerin 
am Rand geltend macht, mit dieser Sichtweise würde das Berggebiet mit 
seinen vielen kleinen Gemeinden gegenüber dem grossräumigen 
städtischen Gemeindegebiet im «Steuerwettbewerb» «massiv» be-
nachteiligt (Beschwerde S. 4 Ziff. 2.2.2), ist nicht ersichtlich, was sie daraus 
für die Frage ihres Lebensmittelpunkts ableiten will. Die steuerbegründenden 
persönlichen Kontakte zur elterlichen Familie müssen sich begriffsnotwendig 
auf einen bestimmten Ort beziehen; es genügt nicht, dass die Beziehungen 
generell zu einer bestimmten Region bzw. einem Raum insgesamt bestehen 
(VGE 2009/43 vom 7.10.2009 E. 3.6 mit Hinweisen; BGer 2P.260/2004 vom 
28.4.2005 E. 3), wobei es ohnehin als Zufall erscheint, dass der Partner der 
Beschwerdeführerin in der Nähe ihrer Eltern wohnt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.10.2023, Nr. 100.2021.303U, 
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3.5.5 Insgesamt gelingt der Beschwerdeführerin der (praxisgemäss strikt 
zu handhabende) Nachweis nicht, dass sie im Jahr 2019 regelmässig, d.h. 
grundsätzlich mindestens einmal pro Woche (vgl. vorne E. 2.4), an den Fa-
milienort zurückgekehrt ist. Dies umso weniger, als die Beschwerdeführerin 
selber anfänglich angegeben hat, jeweils ein Wochenende pro Monat am 
Arbeitsort in B.________ zu verbringen, also nicht regelmässig jede Woche 
zur elterlichen Familie zurückzukehren (vgl. vorne E. 3.5.1). Nicht weiter 
bedeutsam ist im Übrigen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund der 
Corona-Pandemie im Jahr 2020 nach eigenen Angaben einen Grossteil ihrer 
Arbeitszeit in der EG D.________ im Homeoffice geleistet und im Jahr 2021 
nur noch an drei Tagen in B.________ gearbeitet hat (Beschwerde S. 2 
Ziff. 2.1); Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet ihr 
steuerrechtlicher Wohnsitz im Steuerjahr 2019 und nicht in den 
darauffolgenden Jahren. Es braucht bei diesem Ergebnis nicht weiter geprüft 
werden, ob die Beschwerdeführerin eine besonders enge familiäre oder 
gesellschaftliche Beziehung zur EG D.________ aufweist. 

3.6 Zusammenfassend vermag die Beschwerdeführerin die natürliche 
Vermutung nicht zu entkräften, wonach sich ihr Lebensmittelpunkt als un-
selbständig erwerbstätige, unverheiratete Steuerpflichtige, die das dreis-
sigste Altersjahr überschritten hat, an ihrem Arbeitsort befindet. Die StRK hat 
demnach kein Recht verletzt, wenn sie davon ausgegangen ist, der steuer-
rechtliche Wohnsitz habe sich im Steuerjahr 2019 in der EG B.________ 
befunden.

4.

Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. Bei 
diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflich-
tig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu 
sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16.10.2023, Nr. 100.2021.303U, 
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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men. 

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin 
- Steuerverwaltung des Kantons Bern
- Steuerrekurskommission des Kantons Bern 
- Einwohnergemeinde B.________ 
- Eidgenössische Steuerverwaltung

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.