# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dcb77803-2ede-5fd4-8972-27564d2bcd21
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.12.2018 III 2018 156
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-156_2018-12-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 156

Entscheid vom 18. Dezember 2018 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Darinka Balzarini, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien 1. C.________,

2. E.________,
beide vertreten durch ihre Mutter D.________, ebenda,

3. D.________,
Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. et lic.phil. A.________,

gegen

1. B.________, Oberdorf 67, Postfach 440, 6403 Küssnacht am 
Rigi,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Schulrecht (Schülertransport)

2

Sachverhalt:

A. D.________ ist mit ihren Kindern C. (geboren 18.11.2008) und E. (geboren 
19.5.2011) Ende September 2017 nach Küssnacht am Rigi, A-Strasse 1, zuge-
zogen. Die beiden Kinder wurden in die 3. Klasse (C.) bzw. 1. Klasse (E.) See-
matt eingeteilt. Aufgrund einer Information, dass eine Gefährdung der Kinder vor-
liege (Entführung der Kinder durch die Mutter von D.________, vgl. Schreiben 
von D.________ an den Bezirksrat vom 30.7.2018 S. 3), wurde D.________ der 
Transport der Kinder zur Schule mit dem Schulbus angesichts vorhandener 
Transportkapazitäten mündlich zugesichert, obwohl der Wohnort der Familie 
Weiss nicht in der transportberechtigten Zone liegt. Bei der Schülertransportpla-
nung für das Schuljahr 2018/2019, in welchem die beiden Kinder die 4. (C.) bzw. 
2. (E.) Klasse besuchen, wurde festgestellt, dass die Transportkapazitäten für al-
le bisherigen sowie neu berechtigten Schülerinnen und Schüler (SiS) zu klein 
sind. Mit Schreiben vom 29. Juni 2018 informierten die Bezirksschulen Küss-
nacht die Eltern der nicht mehr zum Schultransport berechtigten Kinder, so auch 
D.________, dass C. und E. nicht mehr mitgenommen werden können. Mit E-
Mail vom 30. Juni 2018 erklärte D.________, damit nicht einverstanden zu sein. 
Hierauf erfolgte am 3. Juli 2018 eine telefonische Kontaktnahme seitens der Be-
zirksschulen. Mit Schreiben vom 30. Juli 2018 betreffend "Beschwerde gegen 
den Entscheid der Schulleitung, meine Kinder (…) im kommenden Schuljahr 
nicht mehr mit dem Schulbus zu transportieren" ersuchte D.________ den Be-
zirksrat um eine beschwerdefähige Verfügung. Die Bezirksschulen Küssnacht in-
formierten D.________ mit Schreiben vom 2. August 2018, dass die Eingabe zu-
ständigkeitshalber an den Bezirksschulrat weitergeleitet worden sei.

Mit Präsidialverfügung vom 10. August 2018 beschloss der Schulpräsident was 
folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. C. und E.________ haben aufgrund ihres 
Wohnorts keinen Anspruch auf einen Schülertransport. Weitere Gründe, den 
Schülertransport zu genehmigen, sind nicht vorhanden.

(2.-.4. Rechtsmittelbelehrung und Entzug der aufschiebenden Wirkung einer 
Beschwerde; Genehmigungsvorbehalt; Zufertigung). 

B. Mit Eingabe vom 16. August 2018 lassen C. und E.________ (Kinder) so-
wie D.________ (Mutter) beim Regierungsrat des Kantons Schwyz Verwaltungs-
beschwerde erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Die vorliegende Beschwerde sei gutzuheissen.

2. Es sei festzustellen, dass die Präsidialverfügung des Schulrates der 
Gemeinde Küssnacht am Rigi vom 10. August 2018 nichtig ist, eventualiter sei 
sie aufzuheben.

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3. Die kommunale Schulbehörde habe die Zumutbarkeit des Schulwegs der 
Beschwerdeführer 1 bis 2 durch geeignete Massnahmen, namentlich durch

- Einrichtung eines Schulbusses (4xtäglich);

- Eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 
Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder 

- andere geeigneten Massnahmen,

sicherzustellen.

4. Die gemäss Ziff. 2 der Präsidialverfügung des Schulrates der Gemeinde 
Küssnacht am Rigi vom 10. August 2018 entzogene aufschiebende Wirkung 
der vorliegenden Beschwerde sei wiederherzustellen.

5. Der Antrag Ziff. 3 sei unverzüglich und spätestens bis zum Beginn des 
Schuljahres 2018/2019 anzuordnen. 

6. Eventualiter sei die kommunale Schulbehörde anzuweisen, die Zumutbarkeit 
des Schulwegs der Beschwerdeführer 1 bis 3 (recte 1 und 2) ab Schulbeginn 
des Schuljahres 2018/2019 durch geeignete Massnahmen, namentlich durch 

- Einrichtung eines Schulbusses (4xtäglich);

- Eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 
Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder 

- andere geeigneten Massnahmen,

vorsorglich sicherzustellen.

7. Der Antrag Ziff. 6 sei dringlich und spätestens bis zum Beginn des 
Schuljahres 2018/2019 anzuordnen.

8. Der Beschwerdeführerin 3 sei für das vorliegende Beschwerdeverfahren die 
vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Sie sei 
insbesondere von der Pflicht, einen Gerichts- und Anwaltskostenvorschuss zu 
leisten, zu befreien. Der unterzeichnende Rechtsanwalt, A.________, sei als 
unentgeltlicher Rechtsbeistand zu ernennen. 

9. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz/ 
Beschwerdegegnerin. 

C. Mit Zwischenbescheid vom 17. August 2018 verfügte der Vorsteher des Si-
cherheitsdepartements was folgt:

1. C. und E.________ haben während der Dauer des Beschwerdeverfahrens 
keinen Anspruch auf einen unentgeltlichen Schülertransport.

2. Die Beschwerdeführerin 3 wird darauf hingewiesen, dass für ihre Kinder C. 
und E. die Schulpflicht gilt und dass ihr Ordnungsbussen auferlegt werden 
können, falls sie ihre Kinder ab dem 20. August 2018 nicht in die Schule 
schickt. 

3. Die Verfahrenskosten für diesen Zwischenbescheid werden zusammen mit 
dem Entscheid in der Hauptsache erhoben. Ebenso wird über 

4

Parteientschädigungen und den Antrag der Beschwerdeführer auf 
unentgeltliche Rechtspflege mit der Hauptsache entschieden. 

(4.-5. Rechtsmittelbelehrung und Zustellung). 

Gegen diese Zwischenverfügung erhoben die Beschwerdeführer am 23. Au-
gust 2018 Einsprache. 

D. Nach Eingang der Vernehmlassung des Schulrates Küssnacht vom 
31. August 2018 sowie einer Stellungnahme der Beschwerdeführer vom 12. Sep-
tember 2018 entschied der Regierungsrat mit Beschluss (RRB) Nr. 682/2018 
vom 18. September 2018 wie folgt über die Verwaltungsbeschwerde:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 1500.-- (inklusive Kanzleikosten 
sowie der Kosten für den Zwischenbescheid des Sicherheitsdepartements 
vom 17. August 2018) werden den Beschwerdeführern auferlegt. 

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen. 

4. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird im Sinne der Erwägungen 
gutgeheissen:

a) Die Verfahrenskosten von Fr. 1500.-- werden auf die Staatskasse genommen. 
Dieser Betrag unterliegt der Rückerstattungspflicht gemäss § 75 Abs. 3 VRP.

b) Den Beschwerdeführern wird in der Person von Rechtsanwalt lic.iur. et lic.phil. 
A.________ ein unentgeltlicher Rechtsbeistand gewährt. Er wird mit Fr. 1800.-
- aus der Staatskasse entschädigt. Auch dieser Betrag unterliegt der 
Rückerstattungspflicht gemäss § 75 Abs. 3 VRP.

(5./6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

E. Gegen diesen RRB Nr. 682/2018 (Versand am 19.9.2018) lassen 
D.________ und ihre beiden Kinder mit Eingabe vom 27. September 2018 
(Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsge-
richt des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen: 

1. Die vorliegende Beschwerde sei gutzuheissen.

2. Es sei der Beschluss Nr. 682/2018 des Regierungsrats Kanton Schwyz vom 
18. September 2018 aufzuheben. 

3. Die kommunale Schulbehörde habe die Zumutbarkeit des Schulwegs der 
Beschwerdeführer 1 bis 2 durch geeignete Massnahmen, namentlich durch

- die Gewährung der Benutzung eines Schulbusses (4xtäglich);

- Eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 
Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder 

- andere geeigneten Massnahmen,

sicherzustellen.

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4. Für den Fall, dass die vorliegende Verwaltungsgerichtsbeschwerde wider 
Erwarten keine aufschiebende Wirkung entfalten würde, sei die von der Vor-
instanz des Regierungsrates entzogene bzw. die von der Vorinstanz des 
Verwaltungsgerichts nicht wiederhergestellte aufschiebende Wirkung 
wiederherzustellen.

5. Der Antrag Ziff. 3 (recte 4) sei spätestens per Schulbeginn nach den 
Herbstferien 2018 anzuordnen. 

6. Eventualiter sei die kommunale Schulbehörde anzuweisen, die Zumutbarkeit 
des Schulwegs der Beschwerdeführer 1 bis 3 (recte 1 und 2) umgehend durch 
geeignete Massnahmen, namentlich durch 

- die Gewährung der Benutzung eines Schulbusses (4xtäglich);

- Eventualiter durch Einrichtung eines unentgeltlichen Mittagstisches am 
Schulort über Mittag (anstelle von schulorganisatorischen Massnahmen 
wie Schulbus über Mittag etc.) und/oder 

- andere geeigneten Massnahmen,

vorsorglich sicherzustellen.

7. Der Antrag Ziff. 6 sei spätestens per Schulbeginn nach den Herbstferien 2018 
anzuordnen.

8. Der Beschwerdeführerin 3 sei für das vorliegende Beschwerdeverfahren die 
vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Sie sei 
insbesondere von der Pflicht, einen Gerichts- und Anwaltskostenvorschuss zu 
leisten, zu befreien. Der unterzeichnende Rechtsanwalt, A.________, sei als 
unentgeltlicher Rechtsbeistand zu ernennen. 

9. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz/ 
Beschwerdegegnerin. 

Zusätzlich liessen die Beschwerdeführer mit separater Eingabe vom 27. Sep-
tember 2018 (Postaufgabe am gleichen Tag) um die Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege und die Ernennung von Rechtsanwalt A.________ 
als unentgeltlicher Rechtsbeistand ersuchen. 

F. Mit Verfügung vom 28. September 2018 wies der instruierende Richter das 
Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bzw. um Anordnung 
einer vorsorglichen Massnahme ab. 

G. Der Bezirksschulrat beantragt am 9. Oktober 2018 unter Verzicht auf eine 
Vernehmlassung die vollumfängliche Abweisung sämtlicher Anträge der 
Beschwerdeführer. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung 
vom 9. Oktober 2018 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten 
der Beschwerdeführer. 

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H. Am 7. November 2018 reichen die Beschwerdeführer eine Stellungnahme 
zu den Vernehmlassungen ein. Hierzu äussert sich der Bezirksschulrat mit 
Eingabe vom 22. November 2018. 

I. Am 7. Dezember 2018 reicht der Rechtsvertreter seine Kostennote ein. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Regierungsrat erwog unter anderem, die Einsprache vom 23. Au-
gust 2018 werde mit dem Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos 
(Erw. 2.3). Einen Augenschein erachtete der Regierungsrat als nicht erforderlich 
(Erw. 3). Das Recht der Beschwerdeführer auf vorgängige Anhörung sei gewahrt 
worden (Erw. 4.1). Gemäss Art. 12 Abs. 2 des direkt anwendbaren Übereinkom-
mens über die Rechte des Kindes (UNO-Kinderrechtskonvention, UNO-KRK; 
SR 0.107) vom 20. November 1989 werde nicht in jedem Fall die persönliche 
Anhörung der Kinder verlangt (Erw. 4.2). Einlässlich prüfte der Regierungsrat die 
Zumutbarkeit des Schulweges und bejahte diese (Erw. 6.1 ff.). Eine Mittagszeit 
von 40 Minuten bleibe gewahrt, womit der Anspruch auf einen Mittagstisch nicht 
gegeben sei (Erw. 6.2.3). Aus dem Umstand, dass der Schulbus allenfalls gele-
gentlich nicht voll besetzt sei, könne kein Anspruch auf eine Mitfahrgelegenheit 
abgeleitet werden (Erw. 6.5). Die geltend gemachte Gefährdung der Kinder führe 
zu keiner abweichenden Beurteilung (Erw. 6.6). Im Umstand, dass die Kinder im 
Schuljahr 2017/2018 den Schulbus benutzen konnten bzw. in der diesbezügli-
chen Mitteilung des Rektorats erkannte der Regierungsrat keine Vertrauens-
grundlage (Erw. 7). Den Anspruch auf die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege erachtete der Regierungsrat als ausgewiesen (Erw. 8.3).

1.2 Die Beschwerdeführer rügen eine unrichtige und unvollständige Feststel-
lung des rechtserheblichen Sachverhaltes sowie eine unrichtige Rechtsanwen-
dung gestützt auf § 55 Abs. 1 lit. a und b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes 
(SRSZ 234.110; VRP) vom 6. Juni 1974 (Beschwerde S. 6 f. Ziff. II.1). Sie brin-
gen im Wesentlichen die gleichen Argumente wie im Verwaltungsbeschwerde-
verfahren vor. Das rechtliche Gehör und die Uno-Kinderrechtskonvention seien 
verletzt worden, weil die Kinder nicht angehört worden seien. Die Beschwerde-
führer hätten erstmals Gelegenheit, sich zu äussern erhalten, nachdem der Be-
zirksschulrat seinen Entscheid gefällt habe (Beschwerde S. 8 f. Ziff. 3.1 f.; Stel-
lungnahme vom 7.11.2018 S. 2 f. Ziff. 3 f.). Die Zumutbarkeit des Schulweges 
wird bestritten (Beschwerde S. 9 ff. Ziff. 4.1 ff.; Stellungnahme vom 7.11.2018 
S. 4 ff. Ziff. 5; S. 12 f. Ziff. 8 f.). Die Kinder seien seit Schulbeginn 2018/2019 bis 
zu den Herbstferien jeweils von ihrem Grossvater begleitet worden; dies sei ihm 

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infolge gesundheitlicher Probleme nicht mehr möglich. Derzeit würden die Kinder 
daher von einer Drittperson (aktuell stellenloser Schwiegersohn des Grossvaters) 
begleitet (Stellungnahme vom 7.11.2018 S. 5 f. lit. c). 

Der Regierungsrat habe es unterlassen zu prüfen, ob es im bestehenden Schul-
bus tatsächlich keinen Platz mehr gäbe (Beschwerde S. 12 Ziff. 4.5). Es sei stos-
send, wenn freie Plätze im Schulbus nicht mit den Kindern besetzt werden dürf-
ten, was ihnen im laufenden Schuljahr bereits einige Male ermöglicht worden sei 
(Stellungnahme vom 7.11.2018 S. 11 f. lit. b ff.). Aufgrund des teilweise gefährli-
chen Schulweges sei es angezeigt, einen Augenschein vorzunehmen (Be-
schwerde S. 13 f. Ziff. 4.7). Nicht mehr geltend gemacht wird - soweit ersichtlich - 
die Gefahr einer Kindesentführung durch die Grossmutter auf dem Schulweg. 
Dies wäre den Beschwerdeführern auch unbehelflich, nachdem sie (bzw. die Be-
schwerdeführerin Ziff. 3) eine Kontaktnahme des Rektors mit der Untersu-
chungsbehörde, welche den Entführungsversuch durch die Grossmutter vom 
1. April 2016 untersuchte, kategorisch ablehnt(e) (Präsidialverfügung vom 
10.8.2018 S. 1 f.), womit eine rechtsgenügliche Feststellung des Sachverhaltes 
in dieser Hinsicht durch die Beschwerdeführerin Ziff. 3 verunmöglicht wurde. 

1.3 Angesichts der unangefochtenen Verfügung vom 28. September 2018 (vgl. 
vorstehend Ingress lit. F), welche mit einer (unter Vorbehalt angebrachten) 
Rechtsmittelbelehrung versehen war, ist auf die Vorbringen der Beschwerdefüh-
rer zu den Themata "Entzug der aufschiebenden Wirkung" (Beschwerde S. 7 f. 
Ziff. 2.1 f; vgl. Stellungnahme vom 7.11.2018, S. 10 f. Ziff. 7) sowie "Vorsorgliche 
Massnahmen" (Beschwerde S. 14 f. Ziff. 5.1 f.) nicht mehr einzugehen. 

2.1.1 Art. 19 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
(BV; SR 101) vom 18. April 1999 i.V.m. Art. 62 Abs. 2 BV gewährleistet den aus-
reichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht. Nach § 8 Abs. 1 des 
Volksschulgesetzes (VSG; SRSZ 611.210) vom 19. Oktober 2005 ist der Unter-
richt an der öffentlichen Volksschule unentgeltlich. Der Kindergarten ist die erste 
Stufe der Volksschule und bereitet die Kinder u.a. auf die Primarschule vor (vgl. 
§ 11 Abs. 1 VSG). Das Kindergartenangebot kann ein oder zwei Jahre umfassen 
(§ 11 Abs. 2 VSG). Wo Schülerinnen und Schülern der Schulweg nicht zugemu-
tet werden kann, sorgen die Schulträger auf eigene Kosten für eine angemesse-
ne Fahrgelegenheit (vgl. § 8 Abs. 3 VSG). Wenn es die Umstände erfordern, 
sorgen die Schulträger für die Mittagsverpflegung und Betreuung der Schülerin-
nen und Schüler. Die Schulträger beteiligen sich an den Kosten (§ 8 Abs. 4 
VSG). Der Anspruch auf Unentgeltlichkeit des Kindergartens erstreckt sich auch 
auf die Unentgeltlichkeit des Schülertransports (RRB Nr. 1002 vom 9.6.1998; 

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EGV-SZ 1997 Nr. 51). Gemäss § 63 Abs. 3 lit. i VSG entscheidet der Schulrat 
über den Schülertransport und die Schülerverpflegung.

2.1.2 Ein unzumutbarer Schulweg verletzt das von Bund und Kanton garantierte 
Recht auf Ausbildung, darüber hinaus die Chancen- und die Rechtsgleichheit 
(vgl. Herbert Plotke, Schweizerisches Schulrecht, 2. A., Bern 2003, S. 226; 
Bundesgerichtsurteil 2C_495/2007 vom 27.3.2008 Erw. 2.2). Der Unterricht ist 
nur ausreichend im Sinne von Art. 19 BV, wenn der Schulweg den Schülern 
zumutbar ist. Ist der Schulweg dem Kind nicht zumutbar, hat es Anspruch auf 
unentgeltlichen Transport zur Schule (Jörg Paul Müller u. Markus Schefer, 
Grundrechte in der Schweiz, 4. A., Bern 2008, S. 798). Die Zumutbarkeit eines 
Schulwegs bestimmt sich nach seiner Länge und der zu überwindenden 
Höhendifferenz, nach der Beschaffenheit des Weges und den damit 
verbundenen Gefahren sowie nach Alter und Konstitution der betroffenen Kinder. 
Massgeblich ist der Weg vom Wohnhaus der Eltern bis zum Schulhaus, also die 
ganze Strecke, die effektiv zurückzulegen ist (Bundesgerichtsurteil 2P.101/2004 
vom 14.10.2004 Erw. 4.1 = ZBl 2005, S. 430 ff.; Herbert Plotke, a.a.O., S. 226 f.). 
Die Unzumutbarkeit des Schulweges führt aus der in Art. 19 BV verankerten 
Garantie zu einem Anspruch auf unentgeltlichen Transport zur 
Schule/Übernahme der Transportkosten (BGE 133 I 156 Erw. 3.1; Urteile des 
Bundesgerichts 2P.101/2005 vom 25.7.2005 Erw. 3.1 u. 2P.101/2004 vom 
14.10.2004 = ZBl 2005, S. 430 ff. Erw. 3.1; Sándor Horváth, Der 
verfassungsmässige Anspruch auf einen zumutbaren Schulweg, in: ZBl 2007, S. 
633 ff., S. 637; Jörg Paul Müller u. Markus Schefer, a.a.O., S. 798).

2.2.1 Der Wegweiser zur Gesetzgebung der Volksschule (Wegweiser; Stand 
25.9.2018) des kantonalen Amtes für Volksschulen und Sport äussert sich in Ka-
pitel 3.1 zum Schülertransport (Ziff. 3.1.1) und zur Mittagsverpflegung 
(Ziff. 3.1.2). Als Grundsatz wird § 8 Abs. 3 VSG zitiert. Weiter werden unter ande-
rem folgende Empfehlungen und Hinweise gemacht:

2. Zumutbarkeit des Schulweges
Über die Zumutbarkeit eines Schulweges entscheidet im Rahmen der Schul-
verordnung und dieser Empfehlungen der Schulträger.
Schülern der Sekundarstufe I kann die Benützung von Fahrrädern grundsätz-
lich zugemutet werden. Dabei ist die Verkehrssicherheit zu berücksichtigen.
Als Richtwert für die obere Grenze eines zumutbaren Schulweges (Hin- oder 
Rückweg) gilt eine Gehzeit von 45 Minuten und eine Fahrzeit (Fahrrad) von 
15 Minuten.
Für die Benützung von Fahrrädern sowie bei der Berechnung der Gehzeit sind 
die klimatischen und topografischen Verhältnisse angemessen zu berücksich-
tigen.

3. Besondere Verhältnisse

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Ist die Durchführung eines Schülertransportes wegen besonderer Verhältnisse 
unmöglich und werden dadurch Vorkehren nötig, welche die Eltern finanziell 
zusätzlich belasten, so hat sich der Schulträger an diesen Kosten angemes-
sen zu beteiligen. 

4. Angemessenheit des Transportes
Wo eine Fahrgelegenheit organisiert wird, soll ein allfälliger für die Schüler 
noch verbleibender Gehweg nicht mehr länger als 30 Gehminuten sein.

5. Öffentliche Verkehrsmittel
Schüler benützen nach Möglichkeiten öffentliche Verkehrsmittel. 

Betreffend die Mittagsverpflegung samt Betreuung der Volksschüler werden un-
ter anderem folgende Empfehlungen und Hinweise gemacht:

1. Verpflegungsberechtigt
Erweist sich an ganzen Schultagen ein Schülertransport über die Mittagszeit 
als zu kostspielig oder ist er aus zeitlichen Gründen nicht durchführbar, so hat 
der Schulträger für die einfache Mittagsverpflegung jener Schüler zu sorgen, 
deren Mittagszeit zu Hause nicht mindestens 40 Minuten beträgt.

(2.-3. …).
4. Beitrag der Eltern

Der Schulträger beteiligt sich angemessen an den Kosten der von ihm organi-
sierten Mittagsverpflegung (vgl. § 8 Volksschulgesetz). 

2.2.2 Das Schülertransportkonzept des Bezirks (gültig per 1.8.2016) kennt den-
selben Richtwert für die obere Grenze eines zumutbaren Schulweges (Hin- oder 
Rückweg) von 45 Minuten (Gehzeit) und 15 Minuten (Fahrrad) (Ziff. 1.2). Ebenso 
übernimmt es die Regelung betreffend "Besondere Verhältnisse" (Ziff. 1.3) und 
die Verpflegungsberechtigung (Ziff. 2.1) des Wegweisers. In Ziff. 3 wird die 
Schulbusorganisation festgelegt. (Grund-)Voraussetzung ist, dass mindestens 6 
oder mehr Kinder aus den entsprechenden Gebieten den Schulweg gleichzeitig 
absolvieren (Ziff. 3). Als Parameter für die Wegstrecke mit Schulbus (oder Fah-
rentschädigung) genannt werden eine Wegstrecke von mehr als 2.0 km (1.), ein 
Höhenunterschied der Wegstrecke von 200 Metern (2.), ein Fussweg von mehr 
als 45 Minuten (3.), Unzumutbarkeit des Fussweges aufgrund der topographi-
schen Verhältnisse, der Qualität des Weges oder der körperlichen Fähigkeiten 
des Kindes (4.); zumutbar ist dabei ein Weg zur Schulbushaltestelle von bis 
30 Minuten und ein Höhenunterschied von 90 Metern (5.). Fahrberechtigt sind 
gemäss Ziff. 3.2 Kinder des freiwilligen oder des obligatorischen Kindergartens, 
SiS der 1. bis 4. Klasse und SiS der 5. Klasse, sofern genügend Sitzplätze frei 
sind. Des Weiteren werden in Ziff. 3.3 verschiedene Schulbuslinien definiert, un-
ter anderem Haltikon - Tal - Küssnacht. 

2.2.3 Der kantonale Wegweiser und das Schülertransportkonzept des Bezirks 
sind gleich Merkblättern, Kreisschreiben, (Dienstan-)Weisungen, Wegleitungen, 

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etc. als sog. Verwaltungsverordnung und nicht als verbindliche Rechtssatzung zu 
qualifizieren. Solche Verwaltungsordnungen verpflichten den Bürger nicht zu ei-
nem bestimmten Tun, Dulden oder Unterlassen, sondern enthalten bloss Regeln 
für das verwaltungsinterne Verhalten der öffentlich Bediensteten. Sie dienen der 
Schaffung einer einheitlichen Verwaltungspraxis und sollen den Beam-
ten/öffentlich Bediensteten die Rechtsanwendung erleichtern (vgl. BGE 136 II 
415 Erw. 1.1; 133 II 305 Erw. 8.1; 131 II 1 Erw. 4.1). 

2.3.1 Für Kinder im Kindergartenalter wird ein halbstündiger Fussmarsch "je 
nach den Umständen" als zumutbar bezeichnet (Bundesgerichtsurteile 
2C_495/2007 vom 27.3.2008 Erw. 2.3 = ZBl 2008 S. 494 ff.; 2P.101/2005 vom 
25.7.2005 Erw. 5.2.1; 2P.101/2004 vom 14.10.2004 Erw. 4.4 = ZBl 2005 
S. 430 ff.). Im Urteil 2C_414/2015 vom 12. Februar 2016 hat das Bundesgericht 
in Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils (Kantonsgericht Basel-Landschaft) 
und entgegen der Auffassung der Gemeinde einen Schulweg von rund 5 
Leistungskilometern (2.76 km + 230 m Höhendifferenz [x10]) (sowie noch längere 
Varianten) einem achtjährigen Mädchen als nicht zumutbar beurteilt. Für diesen 
Schulweg wurde von einer Laufzeit von 44 Minuten (Hinweg) und 56 Minuten 
(Rückweg) ausgegangen (Erw. 4.4.1). Zur Distanz hinzu kam die Gefährlichkeit 
des Weges, der unter anderem über eine Distanz von 167 m einem 
Autobahnzubringer mit einem Unterführungsabschnitt entlang führte. Zur 
Marschstrecke kam sodann eine zehnminütige Busfahrt hinzu. Auf die 
Rechtsprechung zur Zumutbarkeit von Schulwegen kann im Weiteren auf den 
angefochtenen Entscheid (Erw. 5.2) wie auch die Ausführungen in der 
Verwaltungsbeschwerde vom 16. August 2018 (S. 7 ff. Ziff. 2.1) verwiesen 
werden. 

2.3.2 Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz ist mit VGE III 2011 79 vom 
20. Juli 2011 (Erw. 4.1.1) von einem erfahrungsgemässen Wandertempo von 
zwischen 4 km/h und 6 km/h ausgegangen, wobei bei Wanderungen mit Kindern 
der Kindergartenstufe sowie der unteren Primarschulklassen auf das tiefere 
Tempo von rund 4 km/h abzustellen sei. Ein halbstündiger Schulweg dürfe bei 
dieser Altersstufe daher einer Distanz von rund 2 km entsprechen. Gestützt auf 
diese Annahme hat es einen Schulweg von rund 2.2 km Distanz für zwei Knaben 
im Alter von fünf und sieben Jahren als an der oberen Grenze der Zumutbarkeit 
erachtet. Unter Mitberücksichtigung von Sicherheitsaspekten des über rund 
800 m entlang einer Nationalstrasse (mit einem täglichen Verkehrsaufkommen 
von rund 12'700 Fahrzeugen bei einem beträchtlichen Anteil Schwerverkehr; mit 
Trottoir, zu dessen Benutzung auch Velofahrer berechtigt waren) führenden 
Fussweges erachtete das Verwaltungsgericht diesen Schulweg für Kinder bis 

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und mit der ersten Primarschulstufe (d.h. bis und mit dem siebten Lebensjahr) in 
Würdigung der konkreten Umstände als nicht zumutbar. Ab der zweiten 
Primarschulstufe (d.h. ab dem achten Lebensjahr) sei hingegen grundsätzlich 
von der Zumutbarkeit auszugehen (Erw. 4.2.4). 

Mit einer Marschgeschwindigkeit von - je nach Zusammensetzung der Gruppe - 
ungefähr 4 km/h wird im Jugend + Sport für die "Kids" gerechnet, d.h. für Kinder 
im Alter von 5 bis 10 Jahren (vgl. Bundesamt für Sport BASPO: "J+S-Kids: 
Wandern mit Kindern"). Das BASPO empfiehlt für diese Altersgruppen zudem 
eine nicht zu lange effektive Wanderzeit und veranschlagt diese auf zwei bis drei 
Stunden (d.h. total 8 km bis 12 km). Anzufügen ist, dass im Jugend + Sport das 
Gefälle nur berücksichtigt wird, wenn es sich um mehr als 20 m auf 100 m 
Horizontaldistanz handelt; in diesem Fall entsprechen 150 m einem 
Leistungskilometer. Vorliegend fällt der Schulweg zwischen dem Wohnort der 
Kinder und der Haldenstrasse auf 265 m um 47 Höhenmeter auf den restlichen 
1.1 km nur um rund 20 m (Vernehmlassung des Bezirksschulrates vom 
31.8.2018 S. 4 Ziff. 6.2). Auf dem ersten Wegstück ist das Kriterium für eine 
Anrechenbarkeit des Gefälles somit insoweit erfüllt. 

3.1 Der Schulweg der Kinder beträgt vorliegend gemäss den überprüfbaren 
Angaben des Regierungsrates (angefochtener RRB Erw. 6.1; vgl. Vernehmlas-
sung des Bezirksschulrates vom 31.8.2018 im regierungsrätlichen Verfahren, 
S. 4 Ziff. 6.2) insgesamt 1.4 km und weist zwischen 60 m und 70 m Höhendiffe-
renz auf, was in Anwendung eines Faktors zehn bei der Mitberücksichtigung der 
Höhendifferenz zu einem Distanzäquivalent in der Ebene von 2.0 km bis 2.1 km 
führt (betreffend den Hinweg misst der Schulweg nach der Berechnungsweise 
von J+S rund 1.7 km [1.4 km + 47 m/150 m x 1'000 m]). 

Bei einem Gehtempo von rund 4.0 km/h ergibt dies einen Zeitbedarf von ca. ei-
ner halben Stunde. Für den mittlerweile zehnjährigen Sohn ist dieser Schulweg 
unter der Annahme, dass er über einen seinem Alter entsprechenden Entwick-
lungsstand verfügt (wogegen nichts spricht), ohne Weiteres auch in einer kürze-
ren Zeit zu bewältigen. Auch für den Fall, dass von einem langsameren Gehtem-
po von 3 km/h entsprechend einem Zeitbedarf von rund 40 Min. auszugehen wä-
re, hat der Regierungsrat - der explizit auch anerkennt, dass der Schulweg ein 
gewisses Mass an Ausdauer (wie auch Vorsicht und Konzentration) erfordert  
(angefochtener RRB Erw. 6.4) - die Zumutbarkeit des Schulweges (in physisch-
leistungsmässiger Hinsicht) zu Recht bejaht (angefochtener Entscheid 
Erw. 6.2.2). Für den Hin- und Rückweg ist mithin von einem Zeitbedarf von (ma-
ximal) 80 Minuten auszugehen. 

12

Bei Unterrichts- und Blockzeiten von 08.10 Uhr bis 11.30 Uhr und 13.30 Uhr bis 
16.00 Uhr und somit einer zweistündigen Pause zwischen dem Unterrichtsblock 
am Vormittag und am Nachmittag verbleiben für den Aufenthalt zuhause vorlie-
gend (mindestens) 40 Minuten, was den Vorgaben gemäss dem Wegweiser und 
dem Schülertransportkonzept entspricht. 

3.2.1 Der Schulweg führt vom Wohnort der Kinder über den G-weg zur A-
Strasse. Auf einem Fussgängerstreifen kann die A-Strasse überquert werden, 
von wo der Schulweg über den Haldenweg weiter verläuft, der wiederum in die 
A-Strasse mündet. Diese muss erneut auf einem Fussgängerstreifen überquert 
werden, um auf die andere Seite zu gelangen, wo sich das Trottoir befindet. Die 
A-Strasse mündet nach der Unterquerung der Bahnüberführung in die Bahnhofs-
trasse, die ebenfalls auf einem Fussgängerstreifen zu passieren ist. Die Bahn-
hofstrasse weist rechtsseitig Richtung "Baer"-Kreisel ein Trottoir auf; indes steht 
ab der Überquerung der Bärenweg zur Verfügung, welcher nach rund 80 m (in 
östlicher Richtung) wieder in die Bahnhofstrasse einmündet, ab welcher einige 
Meter weiter die Geissacherstrasse (Richtung See) abzweigt, welche ihrerseits 
durchgehend ein rechtsseitiges Trottoir aufweist und in die Luzernerstrasse 
mündet. Nach deren Überquerung verläuft der Schulweg auf der anderen Stras-
senseite beginnenden Litzistrasse weiter bis zur Quaistrasse, welche nach Osten 
abzweigt. Die Quaistrasse endet beim Seeplatz, wo der Seemattzopfweg (sowie 
der Seemattweg) beginnt, an welchem die Schulhäuser Seematt 1 und 2 liegen. 

3.2.2 Der Regierungsrat hat die von den Beschwerdeführern als unter  (Ver-
kehrs-)Sicherheitsaspekten für gefährlich erachteten fünf Stellen einer Prüfung 
unterzogen. Es handelt sich hierbei um die zweimalige Überquerung der A-
Strasse auf Fussgängerstreifen, die Querung der Bahnhofstrasse bei der Ein-
mündung der A-Strasse auf einem Fussgängerstreifen, die Querung der Luzer-
nerstrasse auf einem Fussgängerstreifen sowie die Traversierung des Seeplat-
zes.

3.2.3 Wann ein Schulweg als gefährlich gilt, lässt sich nicht allgemein beantwor-
ten. Bei der Beurteilung der Gefährlichkeit eines Schulwegs können beispiels-
weise das Vorhandensein von Trottoirs und/oder Fusswegen, das Verkehrsauf-
kommen und der Anteil Schwerverkehr, signalisierte Geschwindigkeit und 
tatsächliches Geschwindigkeitsniveau, Art und Anzahl der Querungen (Fussgän-
gerstreifen, Mittelinsel, Lichtsignalanlage), die Übersichtlichkeit bei Strassenque-
rungen, Komplexität von Verkehrsknoten und -situationen, u.w. massgebend sein 
(vgl. Kanton St. Gallen, "sicher!gsund! - Schulweg erlebnisreich und sicher", 

13

S. 17[https://www.sichergsund.ch/fileadmin/kundendaten/Hefte/Schulweg/01_Th
emenheft/Schulweg_erlebnisreich_und_sicher.pdf]). 

Gemäss der Kasuistik (vgl. Sándor Horváth, Der verfassungsmässige Anspruch 
auf einen zumutbaren Schulweg, in: ZBl 108 S. 633-665, S. 652; Plotke, a.a.O., 
S. 228 ff.; Fussverkehr Schweiz, Faktenblatt 2014/06 "Der zumutbare Schulweg - 
Das Recht auf Bildung beginnt an der Haustüre", S. 7 mit weiteren Hinweisen; 
vgl. auch vorstehend Erw. 2.3.2) kann beispielsweise ein Schulweg von 1.2 km 
entlang einer Kantonsstrasse, weitgehend ohne Trottoir, mit geringem 
Verkehrsaufkommen, aber regelmässigem Schwerverkehr, Kindern im 
Kindergartenalter ohne Begleitung nicht zugemutet werden. Ebenso ist ein 
Schulweg auf einer Strasse ohne Fussweg (ohne Distanzangabe), welche mit 
80 km/h befahren werden kann und von 10 bis 15 Fahrzeugen pro Stunde 
frequentiert wird (in Stosszeiten 30 Fahrzeuge), für Kindergartenschüler und 
Kinder der ersten und zweiten Klasse zu gefährlich und entsprechend 
unangemessen. Unzumutbar ist einem Kindergartenschüler die Überquerung 
einer von täglich rund 10'000 Fahrzeugen befahrenen Kantonsstrasse trotz 
Signalanlage; dasselbe gilt für die Überquerung einer vergleichbar frequentierten 
Kantonsstrasse auf einem nicht idealen (unübersichtlichen) Fussgängerstreifen. 
Neun- bis zehnjährige Viertklässler sind hingegen in der Lage, eine stark 
frequentierte, übersichtliche und mit Verkehrsampeln gesicherte Strasse zu 
überqueren. Die diesbezüglichen Einschätzungen von Eltern, Fachleuten und der 
Rechtsprechung divergieren sehr; es wird beobachtet, dass die Gerichte den 
Kindern deutlich mehr zumuten als die Fachleute (Fussverkehr Schweiz, a.a.O., 
S. 3). Indessen wird - zu Recht - auch darauf hingewiesen, dass Kinder frühzeitig 
lernen sollten, sich in unterschiedlichen Verkehrssituationen richtig zu verhalten; 
die Teilnahme am Strassenverkehr beginnt an der Hand der Eltern (VCS, "Zu 
Fuss zur Schule" [htt-
ps://www.schulwege.ch/fileadmin/user_upload_schulwege/A_Zu_Fuss_zur_Schu
le/3_Material_Downloads/Faltblatt_Zu_Fuss_zur_Schule.pdf]). 

3.2.4 Gemäss den vorinstanzlichen Sachverhaltsabklärungen gilt auf der A-
Strasse eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Für die Gsteigstrasse, welche 
von der Nordstrasse abzweigt und in die Bahnhofstrasse mündet, wurde ein Ver-
kehrsaufkommen von insgesamt rund 10'022 Fahrzeugen an Werktagen für bei-
de Fahrtrichtungen erhoben (https://www.sz.ch/public/upload/as-
sets/35826/001_Küssnacht_Kreisel_Baer_2017.pdf). Der Regierungsrat geht da-
von aus, dass mehr als die Hälfte dieser Fahrzeuge ins Dorfzentrum führt bzw. 
von dort kommt. Diese Annahme erscheint berechtigt. Mithin ist von einem werk-
täglichen Verkehrsaufkommen auf der A-Strasse von insgesamt (in beide Rich-

14

tungen) rund 5000 Fahrzeugen und somit einer nicht stark frequentieren Strasse 
auszugehen. 

Die beiden Fussgängerstreifen, auf welchen die A-Strasse zu überqueren ist, be-
finden sich an sehr übersichtlichen Stellen, wie die vom Bezirksschulrat mit der 
Vernehmlassung vom 31. August 2018 im regierungsrätlichen Verfahren einge-
reichte Fotodokumentation sowie die Konsultation von Streetview (abrufbar u.a. 
via webGIS Kanton Schwyz) zeigt. Die erste Querung erfolgt auf einer längeren 
Gerade der A-Strasse; die zweite Querung erfolgt zwar vor der Bahnunterführung 
der A-Strasse, doch eröffnet sich ein Blickfeld unter dieser durch bis zur Einmün-
dung in die Bahnhofstrasse. In die Gegenrichtung ist die A-Strasse überschaubar 
über (mindestens) 70 m bis zur (Haarnadel-)Kurve der A-Strasse. 

Nichts anderes gilt für die Überquerung der Bahnhofstrasse nach der Unter-
führung. Einerseits wird die Bahnhofstrasse, die (in südlicher Richtung) rund 
300 m weiter beim Bahnhofbereich (Park + Rail-Anlage) endet, an dieser Stelle 
nur von den Fahrzeugen passiert, welche zum Bahnhof fahren bzw. von dort 
kommen. Anderseits ist die Bahnhofstrasse auch bis zum Bahnhof überschau-
bar. In nördlicher Richtung ist der Blick frei bis zum rund 70 m entfernten Baer-
Kreisel, aus welchem die Fahrzeuge infolge des Kreisverkehrs zwangsläufig mit 
reduzierter Geschwindigkeit ausfahren. 

Die Überquerung dieser drei Fussgängerstreifen ist auch einem siebenjährigen 
Schüler (nach zumutbarer vorgängiger Instruktion durch die Eltern; vgl. nachste-
hend Erw. 3.3.1 ff.), ohne weiteres zumutbar, zumal falls er noch von einem älte-
ren Geschwister begleitet wird.

3.2.5 Die Überquerung der Luzernerstrasse, in welche die Geissacherstrasse 
einmündet, erfolgt nicht nur an einer in beide Richtungen wiederum sehr über-
sichtlichen Stelle, sondern sie führt auch über eine Verkehrsinsel. Der Regie-
rungsrat weist zudem darauf hin, dass es sich bei der in Richtung Westen 
führenden Spur der Luzernerstrasse um eine Sackgasse handelt (was sich eben-
falls mittels Streetview/google map verifizieren lässt), welche zu den sich unmit-
telbar westlich der Einmündung der Geissacherstrasse befindenden Liegenschaf-
ten führt (angefochtener RRB Erw. 6.3.3). Faktisch handelt es sich bei der Lu-
zernerstrasse bereits im fraglichen Bereich um eine Einbahnstrasse und nicht 
erst ab dem einige Meter weiter westlich positionierten Einbahnsignal (Signal 
"Einbahn verboten" [Vorschriftssignal 2.02 gemäss Anhang 2 der Signalisations-
verordnung [SSV; SR 741.21] vom 5.9.1979).

3.2.6 Auf dem Seeplatz befinden sich zur Hauptsache Parkplätze (für rund 80 
PW und 2 Cars, vgl. webGIS des Kantons Schwyz, Luftbild 2016). Dieser Bereich 

15

befindet sich gemäss den Angaben des Bezirksschulrates (Vernehmlassung vom 
31.8.2018 im regierungsrätlichen Verfahren, S. 5) zudem in einer Begegnungs-
zone. Es gilt eine (bei der Zufahrt zum Seeplatz markierte) Höchstgeschwindig-
keit von 20 km/h. Der Schulweg wird überdies entlang des Restaurants Seehaus 
zum See mittels gelben Streifen geführt (vgl. Bilder 14 und 15 zur bezirksschul-
rätlichen Vernehmlassung vom 31.8.2018; erwähntes Luftbild 2016). Dies heisst 
nichts anderes, als dass der Seeplatz auch von zahlreichen anderen Schulkin-
dern (jeden Alters) passiert wird. An der Zumutbarkeit einer Passage dieses Plat-
zes auch für die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 kann mithin kein Zweifel beste-
hen. 

3.2.7 Der Bezirksschulrat hat mit der Vernehmlassung vom 31. August 2018 
(S. 5 Ziff. 6.4 mit Beilagen 11 und 12) im Übrigen auch die Unfallstatistiken be-
treffend die A-Strasse und die Geissacherstrasse ins Recht gelegt. In den von 
den Beschwerdeführern als gefährlich erachteten Bereichen haben sich dem-
gemäss in den letzten zehn Jahren keine Unfälle mit Fussgängern ereignet. 

3.2.8 Im Weiteren darf bei der Beurteilung der (Verkehrs-)Sicherheit auch 
mitberücksichtigt werden, dass die Verkehrsteilnehmer das Gebot eines situati-
onsadäquaten Verkehrsverhaltens trifft. Die Verkehrsgrundregel gemäss Art. 26 
des Strassenverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01) be-
stimmt, dass sich jedermann im Verkehr so verhalten muss, dass er andere in 
der ordnungsgemässen Benützung der Strasse weder behindert noch gefährdet; 
dabei ist besondere Vorsicht gegenüber Kindern, Gebrechlichen und alten Leu-
ten geboten. Hinsichtlich der Geschwindigkeit im Speziellen gilt das Gebot, dass 
sie stets den Umständen anzupassen ist, namentlich den Strassen-, Verkehrs- 
und Sichtverhältnissen (Art. 32 Abs. 1 SVG).

3.2.9 Insgesamt geben die vorinstanzlichen Beurteilungen der Gefährlichkeit des 
Schulweges bzw. der Sicherheitsfrage zu keinen Beanstandungen Anlass bzw. 
sind diese vollumfänglich zu bestätigen.  

3.3.1 Von den Eltern kann und muss normalerweise erwartet werden, dass sie 
bei grundsätzlicher Unzumutbarkeit des Schulweges soweit als möglich ihren 
Beitrag zur Organisation des Schulweges leisten. Dies setzt allerdings voraus, 
dass die betroffenen Eltern in der Lage sind, ihren Kindern selbst durch 
persönlichen Einsatz oder durch Absprache mit Nachbarn oder Verwandten eine 
Fahrgelegenheit zu bieten. Ist dies hingegen nicht möglich, ist nach einer 
anderen Möglichkeit zu suchen, um den Anspruch der Kinder auf einen 
angemessenen Schülertransport zu gewährleisten (vgl. EGV-SZ 1997, Nr. 51, S. 
170). Die organisatorischen und finanziellen Möglichkeiten eines Schulträgers 

16

würden rasch überschritten, wenn jedes Kind, dem der Schulweg nicht 
zugemutet werden kann, Anspruch auf einen gemeindeeigenen Schülertransport 
hätte (VGE III 2009 19 vom 10.6.2009 Erw. 5.4; VGE III 2011 79 vom 20.7.2011 
Erw. 3.2.6).

3.3.2 Wird von Eltern von Kindern, deren Schulweg sich grundsätzlich als unzu-
mutbar erweist, erwartet, einen gewissen Beitrag zur Organisation des Schulwe-
ges zu leisten, darf diese Rechtsprechung sinngemäss auch auf Eltern von Kin-
dern übertragen werden, deren Schulweg sich als zumutbar erweist. Abgesehen 
davon geht eine Mitwirkungspflicht der Eltern in schulischen Belangen bereits mit 
der ihnen obliegenden Verantwortung für die Erfüllung der Schulpflicht ihrer Kin-
der einher, welche sich letztlich als notwendige Vorbedingung aus dem verfas-
sungsrechtlichen Obligatorium des Grundschulunterrichts (Art. 62 Abs. 2 BV) er-
gibt (vgl. auch § 46 Abs. 1 VSG). Sodann stehen die Eltern auch von daher in der 
Pflicht, als die Kinder auf dem Schulweg in erster Linie unter ihrer Verantwortung 
stehen (vgl. Bundesgerichtsurteil 2C_433/2011 vom 1.6.2012 [i.S. Schulrat Al-
tendorf] Erw. 4.3 und 5.1; Plotke, a.a.O., S. 26 und S. 632; so auch § 43 Abs. 1 
VSG; vgl. Bildung Schweiz 9/2013 S. 47).

Dies bedeutet, dass von den Eltern verlangt werden kann, dass sie ihre Kinder 
gebührend auf die Absolvierung des Schulweges vorbereiten, den Schulweg mit 
ihnen vor Schuleintritt rekognoszieren und allenfalls ihre Kinder in den ersten Ta-
gen auch begleiten oder im Verbund mit anderen Eltern und/oder älteren Kindern 
und Mitschülern für eine anfängliche Begleitung besorgt sind (vgl. erwähntes 
Faktenblatt 2014/06 S. 4; Fussverkehr Schweiz, "Sicher zur Schule - sicher nach 
Hause!" - Das ABC der Schulwegsicherung, Zürich 2009, S. 12 f. [Verkehrserzie-
hung beginnt im Elternhaus]). 

3.3.3 Mit dem Gesuch um Erlangung der unentgeltlichen Rechtspflege (vgl. vor-
stehend Ingress lit. E) nannte die Beschwerdeführerin Ziff. 3 als Beruf "Mutter 
und Th-angestellte (Praktikantin)" bei D. Diese Angabe findet ihre Bestäti-
gung.D.________Aktenkundig ist ein wöchentliches Arbeitspensum von zehn 
Stunden in einem geschützten Rahmen (Beschluss FB-Nr. 040 der Fürsorge-
behörde vom 25.1.2018 Ziff. 1.4). Über die Arbeitszeiten der Beschwerdeführerin 
Ziff. 3 ist ansonsten nichts bekannt. Indes ist davon auszugehen, dass sich die fi-
xen (vorgegebenen) Arbeitszeiten auf die Proben und - erfahrungsgemäss vor al-
lem abends stattfindenden - Vorstellungen und die hierfür erforderlichen Vor- und 
Nachbereitungsarbeiten konzentrieren mit entsprechenden Kompensationsmög-
lichkeiten, im Übrigen aber eine relativ hohe Flexibilität bei der Arbeitsplanung im 
Sinne gleitender Arbeitszeiten besteht. Angesichts der Tatsache, dass die von 
Unterhaltszahlungen (Fr. 1'500.--) und Sozialhilfe (derzeit ausbezahlte 

17

Fr. 2'126.80/Monat, vgl. URP-Formular S. 2 und URP-Gesuch S. 2 Ziff. 2) leben-
de Beschwerdeführerin Ziff. 3 mit dem URP-Gesuch kein Einkommen aus der 
Praktikantentätigkeit deklariert, d.h. ihr Arbeitseinsatz unentgeltlich erfolgt, darf 
auch von ihrer Arbeitgeberin erwartet werden, dass sie der Beschwerdeführerin 
Ziff. 3 - vorbehalten die erwähnten fixen Termine - eine hohe Mitspra-
che/Autonomie bei der Planung ihrer Arbeitseinsätze gewährt. Vorliegend kommt 
hinzu, dass der Arbeitsweg der Beschwerdeführerin an die K-strasse bis zur Ab-
zweigung der Geissacherstrasse mit dem Schulweg der Kinder übereinstimmt. 

Bei dieser Sachlage ist es der Beschwerdeführerin Ziff. 3 durchaus zuzumuten 
(bzw. wäre es ihr zuzumuten gewesen), den Weg an ihren Arbeitsort mit demje-
nigen der Kinder koordiniert zu absolvieren, womit jedenfalls die von den Be-
schwerdeführern als gefährlich taxierten vorerwähnten ersten drei Fussgänger-
streifen (2xA-Strasse, 1xBahnhofstrasse) gemeinsam überquert werden könnten. 
Wird in Betracht gezogen, dass sich als Alternative zum Schulweg über die Geis-
sacherstrasse - Litzistrasse - Quaistrasse aufdrängt, bei der Abzweigung der 
Geissacherstrasse weiter der Bahnhofstrasse Richtung Zentrum zu folgen und 
nach rund 180 m (unmittelbar nach der Einmündung der Luzernerstrasse in die 
Bahnhofstrasse) direkt nach rechts (d.h. nach Süden) in die Quaistrasse abzu-
biegen, welche keine zwanzig Meter nach der Abzweigung der K-strasse nach 
links (d.h. nach Nordosten, von wo es noch knapp fünfzig Meter bis zum 
Th.gebäude sind) folgt, kann auch die Luzernerstrasse (auf dem Fussgänger-
streifen bei der Einmündung der Luzernerstrasse in die Bahnhofstrasse) von den 
Kindern noch unter der Aufsicht der Mutter traversiert werden. Als einziger von 
den Kindern allein zu passierender und von den Beschwerdeführern - zu Unrecht 
- als gefährlich taxierter Bereich verbliebe somit der Seeplatz. Im Weiteren ist es 
notorisch, dass auch (Wach-)Hunde einen ausgeprägten Bewegungsdrang ha-
ben und ausgeführt werden müssen. Auch dies liesse sich mit einer Begleitung 
der Kinder verbinden (bzw. hätte sich mit einer initialen Begleitung der Kinder im 
Sinne einer Schulweginstruktion verbinden lassen). Der fehlende Führerausweis 
der Mutter (Beschwerde S. 15 Ziff. 5.3) kann nicht ernsthaft als Argument für die 
Unzumutbarkeit des Schulweges oder für die Unmöglichkeit einer Begleitung der 
Kinder, die indessen nach einer zwischenzeitlich abgeschlossenen Einführungs-
phase nicht mehr erforderlich sein dürfte, ins Felde geführt werden. Schlichtwegs 
nicht nachvollziehbar ist es jedenfalls, dass die Beschwerdeführerin Ziff. 3 ange-
sichts dieser (persönlichen) Voraussetzungen ihre beiden Kinder durch deren in 
Luzern wohnenden Grossvater (bzw. ihren Vater, oder aber auch andere Dritt-
personen) in die Schule transportieren lässt/liess, der allein für den Hinweg von 
14 km eine Fahrzeit von 20 Minuten benötigt(e) (gemäss Twixroute). 

18

3.4 Nachdem die Zumutbarkeit des Schulweges gegeben ist und weder ein 
Anspruch auf einen Schultransport noch auf einen Mittagstisch besteht, können 
die Beschwerdeführer auch nichts aus dem Umstand zu ihren Gunsten herleiten, 
dass die Kinder gelegentlich, sofern der Schulbus noch freie Plätze aufweist, zu-
steigen dürfen. Ein solch situativer Transport mit dem Schulbus unterscheidet 
sich insofern nicht von anderen Mitfahrgelegenheiten in den Fahrzeugen Dritter. 
Die Vorinstanzen hatten daher auch nicht zu prüfen, wie es sich allenfalls mit 
freien Plätzen verhält. Abgesehen würde dies nicht per se bedeuten, dass diese 
Plätze angesichts der Zumutbarkeit des Schulweges für die Beschwerdeführer 
Ziff. 1 und Ziff. 2 freigehalten werden müsste. 

3.5 Eine Verletzung des aus Art. 9 BV abgeleiteten Vertrauensschutzes ma-
chen die Beschwerdeführer nicht (explizit) geltend. Bereits der Regierungsrat, auf 
dessen diesbezügliche Erwägung (Erw. 7) zu verweisen ist, hat überzeugend 
dargelegt, dass einerseits aus der Möglichkeit, den Schulbus im Schuljahr 
2017/2018 benutzen zu können, keine Vertrauensgrundlage abgeleitet werden 
kann, dass anderseits keine vorbehaltlose Zusicherung erfolgte, nicht der hierfür 
zuständige Bezirksschulrat, sondern der Rektor die Mitbenützung des Schulbus-
ses ermöglicht hatte, und dass die Beschwerdeführer schliesslich auch keine 
nicht ohne Nachteile reversible Dispositionen getätigt haben. Aus der Präsidial-
verfügung geht denn auch hervor, dass die geltend gemachte Gefährdung der 
Kinder durch die Grossmutter ausschlaggebend dafür war, dass die Kinder den 
Schulbus benützen konnten und nicht deren Wohnort. Für eine solche Gefähr-
dungssituation sprechen keine Anhaltspunkte (mehr). 

4.1.1 Angesichts des aktenmässig (inklusive Fotodokumentation) gut erstellten 
Sachverhaltes, der sich - wie erwähnt - mittels des kantonalen WebGIS, Google 
Street View und google maps (auch in metrischer Hinsicht) überprüfen lässt, erü-
brigt sich der von den Beschwerdeführern beantragte Augenschein. 

4.1.2 Im Sinne der vorstehenden Beurteilung kann auch auf die Abnahme der 
beantragten Zeugenbefragungen (Fachpersonen) verzichtet werden (vgl. Stel-
lungnahme der Beschwerdeführer vom 7.11.2018 S. 8 lit. e). Ein Verzicht recht-
fertigt sich - in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung - einerseits auch daher, 
weil die Zumutbarkeitsbeurteilung des Schulweges unter Mitwirkung des Rekto-
rats, insbesondere des für den Schülertransport zuständigen Rektorstellvertreter 
J.K. erfolgte. Anderseits ist angesichts der flächenmässigen Ausdehnung von 
Küssnacht und des Einzugsgebietes des Schulhauses Seematt davon auszuge-
hen, dass den Beschwerdeführern Ziff. 1 und 2 wie auch der Beschwerdeführerin 
als Erziehungsberechtigte hinsichtlich des Schulweges nicht mehr zugemutet 

19

wird als anderen Kindern mit vergleichbaren Schulwegen auch. Es bestehen kei-
ne Anhaltspunkte dafür, dass der Bezirksschulrat sein Schülertransportkonzept 
nicht dessen Wesen und Zweck entsprechend (vgl. vorstehend Erw. 2.2.3) ein-
heitlich und in Beachtung des Rechtsgleichheitsgebotes anwendet. Soweit er-
sichtlich wird von den Beschwerdeführern denn auch keine Verletzung des 
Gleichbehandlungsgrundsatzes (jedenfalls nicht substantiiert) geltend gemacht. 

4.1.3 Die Rüge der falschen und/oder unzutreffenden Sachverhaltsfeststellung 
erweist sich mithin als unbegründet. 

4.2 Zur Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil der Bezirksschulrat 
die Beschwerdeführer vor seinem Beschluss (bzw. der Präsidialverfügung) nicht 
angehört habe, führte der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss (Erw. 4.1) 
aus, die Beschwerdeführer hätten mit dem Schreiben vom 30. Juli 2018 eine an-
fechtbare Verfügung verlangt und ihren Standpunkt dargelegt. In der Präsidial-
verfügung seien diese Vorbringen gewürdigt worden. 

Diese regierungsrätliche Beurteilung ist nicht rechtsfehlerhaft. Es ist nicht ersicht-
lich, weshalb den Beschwerdeführern im Nachgang zu ihrem Schreiben vom 
30. Juli 2018 Gelegenheit zu einer weiteren Stellungnahme hätte gegeben wer-
den sollen/müssen. Abgesehen davon ergibt sich aus der Präsidialverfügung, 
dass der Rektor am 9. August 2018 mit der Mutter telefonierte, um das Gefähr-
dungspotential abzuschätzen. Die Mutter verweigerte jedoch ihre Einwilligung in 
eine Kontaktnahme mit den Untersuchungsbehörden, womit diesbezügliche Ab-
klärungen, zu deren Ergebnissen der Mutter allenfalls das rechtliche Gehör zu 
gewähren gewesen wäre, verunmöglicht wurden. Abgesehen davon wies die 
Mutter ihrerseits angesichts des bevorstehenden Schuljahresbeginnes - zu Recht 
- auf die Dringlichkeit ihres Anliegens hin (Präsidialverfügung vom 10.8.2018 
S. 3). Dem wurde mittels Präsidialverfügung Rechnung getragen. 

4.3 Nicht zu beanstanden sind auch die vorinstanzlichen Ausführungen (ange-
fochtener RRB Erw. 4.2) zur geltend gemachten Verletzung der UNO-KRK. 
Gemäss deren Art. 12 sichern die Vertragsstaaten dem Kind, das fähig ist, sich 
eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind 
berührenden Angelegenheiten frei zu äussern, und berücksichtigen die Meinung 
des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife 
(Abs. 1). Zu diesem Zweck wird dem Kind insbesondere Gelegenheit gegeben, in 
allen das Kind berührenden Gerichts- oder Verwaltungsverfahren entweder 
unmittelbar oder durch einen Vertreter oder eine geeignete Stelle im Einklang mit 
den innerstaatlichen Verfahrensvorschriften gehört zu werden (Abs. 2). Gemäss 
der vom Regierungsrat zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 144 

20

II 1 Erw. 6.5) ergibt sich aus diesem Wortlaut, dass eine persönliche Anhörung 
nicht in jedem Fall unerlässlich ist. Wenn die Kinder durch ihre Eltern vertreten 
werden und beide Interessen gleichläufig sind, kann die Ansicht der Kinder auch 
ohne persönliche Anhörung durch ihre Eltern eingebracht werden, sofern der 
rechtserhebliche Sachverhalt auch ohne diese Anhörung rechtsgenüglich festge-
stellt werden kann. 

Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt. Der Befragung der Kinder ist zur 
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes nicht erforderlich. Dass das In-
teresse ihrer Kinder gegenläufig zu den eigenen sind, wird von der Mutter nicht 
geltend gemacht. Abgesehen davon würde dies bedeuten, dass es dem Wunsch 
der Kinder entspräche, den Schulweg zu Fuss zu absolvieren. 

4.4 Eine Genehmigung der Präsidialverfügung durch den Bezirksschulrat, wie 
vom Gesetz (§ 64 VSG) und auch in der Präsidialverfügung vorgesehen (Disp.-
Ziff. 2), ist nicht aktenkundig. Indessen hat ein allenfalls fehlender Genehmi-
gungsbeschluss keine nachteiligen Konsequenzen und führt insbesondere nicht 
zur Nichtigkeit der Präsidialverfügung (zu Nichtigkeitsgründen vgl. Häfe-
lin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl., Zürich 2016 
Rz. 1102 ff.). Zudem kann in den Eingaben des Bezirksschulrates im Verwal-
tungsbeschwerdeverfahren wie im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Be-
schwerdeverfahren eine nachträgliche konkludente Genehmigung der Präsidial-
verfügung gesehen werden. Im Übrigen wurde die Präsidialverfügung unverzüg-
lich angefochten, was das allfällige Fehlen einer nachträglichen Genehmigung 
durch den Bezirksschulrat erklären könnte. 

5.1 Insgesamt erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist daher ab-
zuweisen. 

5.2 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf Fr. 1'500.-- festgesetzt. 

5.3 Die Beschwerdeführerin ersucht um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege.

5.3.1 Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV (vgl. auch § 75 Abs. 1 und 2 VRP) hat die be-
dürftige Partei in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren Anspruch auf un-
entgeltliche Rechtspflege; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat 
sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand (vgl. BGE 130 I 180 
Erw. 2.2; BGE 128 I 225 Erw. 2.3; BGE 124 I 1 Erw. 2a, BGE 122 I 271 Erw. 2). 
Die Vertretungskosten trägt das Gemeinwesen, soweit sie nicht eine andere Par-
tei tragen muss (§ 75 Abs. 2 VRP). Vermag eine Partei, der die unentgeltliche 

21

Prozessführung oder Vertretung bewilligt wurde, die Kosten und die Entschädi-
gung zu decken, so ist sie zur Rückzahlung an die Gerichtskasse verpflichtet. Die 
Rückzahlungspflicht erlischt zehn Jahre nach Eintritt der Rechtskraft des Ent-
scheides (§ 75 Abs. 3 VRP). 

Die Bedürftigkeit der mit Sozialhilfe unterstützten Beschwerdeführerin ist erstellt 
(vgl. vorstehend Erw. 3.3.3). 

5.3.2 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung gelten jene Prozessbe-
gehren als aussichtslos, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer 
erscheinen als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeich-
net werden können. Massgeblich ist, ob sich eine vernünftige, nicht mittellose 
Partei ebenfalls zur Beschwerde entschlossen hätte. Eine Partei soll einen Pro-
zess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb 
anstrengen können, weil er sie nichts kostet (Bundesgerichtsurteil 2C_528/2012 
vom 2.11.2012 Erw. 4, i.S. S. vs. Regierungsrat des Kantons Schwyz [VGE III 
2012 16 vom 18.4.2012] Erw. 4; BGE 129 I 129 Erw. 2.3.1 mit Hinweisen).

Der Regierungsrat hat die Verwaltungsbeschwerde nicht als aussichtslos be-
zeichnet, weil die Länge des Schulweges "doch immerhin 2 km" betrage und da-
mit dessen Zumutbarkeit vertieft zu prüfen gewesen sei (angefochtener RRB 
Erw. 8.3). Diese vertiefte Prüfung der Zumutbarkeit seitens des Regierungsrates 
erfolgte umfassend und unter Berücksichtigung der von den Beschwerdeführern 
vorgebrachten Argumente rechtlicher und sachverhaltlicher Art. Der Schulweg 
wurde einer detaillierten Prüfung unterzogen, was sowohl die physischen Anfor-
derungen wie auch den Sicherheitsaspekt anbelangt. Ausführlich eingegangen 
wurde auch auf die Argumente formeller Art. Mit der Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde werden im Wesentlichen dieselben Vorbringen gemacht wie mit der 
Verwaltungsbeschwerde, d.h. der abweichende Standpunkt der Beschwerdefüh-
rer wird erneuert. Die neu gemachten Vorbringen (Transport der Kinder durch 
Drittpersonen mit langen Anfahrtswegen) und Beweisofferten erscheinen ange-
sichts der vorinstanzlichen Beurteilungen als "gesucht" (vgl. hierzu vorstehend 
Erw. 3.3.3 und Erw. 4.1.2). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich mit-
hin als aussichtslos. 

Nachdem die Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechts-
pflege nicht gegeben sind, hat die Beschwerdeführerin folglich die Verfahrens-
kosten von Fr. 1'500.-- zu tragen. Ebenso besteht kein Anspruch auf einen un-
entgeltlichen Rechtsbeistand. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1.1 Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

1.2 Die unentgeltliche Rechtspflege wird nicht gewährt. 

2. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barausla-
gen) von Fr. 1'500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat die-
sen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das Post-
konto 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an: 
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- den B.________ (R)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz 
- das Sicherheitsdepartement 
- und das Bildungsdepartement (z.K.).

Schwyz, 18. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 18. Januar 2019

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