# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5f66a547-844c-59ca-87c7-0f1528f9fbdc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.11.2008 D-7418/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7418-2008_2008-11-26.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7418/2008/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiberin Stella Boleki.

A._______,
unbekannter Herkunft, alias Tschad,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 7. November 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7418/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge im Januar 2008 
den Tschad verliess und am 10. März 2008 in der Schweiz um Asyl er-
suchte,

dass er am 18. März 2008 summarisch befragt und am 28. April 2008 
ausführlich zu seinen Fluchtgründen angehört wurde,

dass er dabei angab, er stamme aus dem Dorf B._______ und habe 
dort mit seiner Mutter, dem Stiefvater und seinen Grosseltern zusam-
men gelebt, 

dass  er  Schaf-  und  Ziegenhirte  sei  und  seinen  Lebensunterhalt  mit 
dem Verkauf von Schafen und Ziegen verdient habe,

dass ihn eines Tages die Rebellen im Wald überrascht hätten,

dass sie ihn aufgefordert hätten, sich ihnen anzuschliessen,

dass die Rebellen – nachdem er sich geweigert  habe – mit den Ge-
wehrkolben auf seine Beine und Knie eingeschlagen und ihn gezwun-
gen hätten, zwei Ziegen und ein Schaf für sie zu häuten, 

dass er (Beschwerdeführer) befürchtet habe, weiterhin von den Rebel-
len belästigt zu werden, 

dass  sein  Gross-  und  Stiefvater  deshalb  seine  Ausreise  organisiert 
hätten, 

dass er mit einem vom Grossvater organisierten Reisepapier auf dem 
Landweg via Niger, Mali nach Algerien gereist, danach mit dem Schiff 
nach Italien und von dort mit dem LKW nach Milano gelangt sei, wo er 
schliesslich mit dem Zug in die Schweiz nach Basel gefahren sei, 

dass ihm beim Wechsel des Schiffes seine Tasche mit den Ausweispa-
pieren  abhanden  gekommen  sei,  weshalb  er  ohne  Papiere  in  die 
Schweiz habe einreisen müssen, 

dass auf eine Aufzählung weitergehender Einzelheiten verzichtet und 
auf die Protokolle der Anhörung und Befragung verwiesen wird, 

Seite 2

D-7418/2008

dass das BFM mit  Verfügung vom 7. November 2008 in Anwendung 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, 
SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus 
der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung  im Wesentlichen  anführte,  es  lägen 
keine entschuldbaren Gründe vor, die es dem Beschwerdeführer ver-
unmöglichten,  Reise-  oder  Identitätspapiere  einzureichen,  und  seine 
Vorbringen seien unglaubhaft,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. November 2008 ge-
gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob und dabei beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und das Ver-
fahren zwecks materieller Prüfung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 
eventualiter sei die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs festzu-
stellen und er sei in der Schweiz vorläufig aufzunehmen, 

dass ihm die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und auf die 
Erhebung des Kostenvorschusses zu verzichten sei, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 21. November 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 

Seite 3

D-7418/2008

und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge im Zeitpunkt der 
direkten Anhörung noch minderjährig war,

dass  das  Bundesamt  die  massgeblichen  besonderen  Verfahrensbe-
stimmungen für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (vgl. Art. 17 
Abs. 3 AsylG sowie namentlich Art. 7 Abs. 2 der Asylverordnung 1 vom 
11. August  1999  über  Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR  142.311]  und 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 1998 Nr. 13 S. 84 ff.) beachtet hat,

dass diesbezüglich auch nichts Gegenteiliges in der Beschwerde gel-
tend gemacht wird,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl. 
EMARK 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

Seite 4

D-7418/2008

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und – nach 
Prüfung der Akten auch aus Sicht  des Bundesverwaltungsgerichts  – 
überzeugend darlegt, weshalb für das Nichteinreichen von Reise- oder 
Identitätspapieren keine entschuldbaren Gründe vorliegen, 

dass der in der Beschwerde vorgebrachte Einwand, er habe als Schaf-
hirte  den  gängigen  Identitätspapieren  des  Heimatlandes  keine  Auf-
merksamkeit  geschenkt,  weshalb er  keine Angaben darüber machen 
könne, nicht überzeugt, da der Beschwerdeführer spätestens mit dem 
Erhalt  des  vom  Grossvater  organisierten  Reisepapiers  hätte  in  der 
Lage sein müssen, darüber Auskunft zu geben, 

dass  dem  Beschwerdeführer  insbesondere  nicht  geglaubt  werden 
kann, dass er die geschilderte Reise ohne einen Identitätsausweis vor-
weisen zu müssen, hätte bewerkstelligen können,

dass sich im Übrigen die geltend gemachte Nationalität des Beschwer-
deführers (Tschad) – wie nachfolgend aufgezeigt wird – als unglaub-

Seite 5

D-7418/2008

haft  erweist,  was einen weiteren gewichtigen Hinweis für das Fehlen 
entschuldbarer Gründe im vorgenannten Sinn darstellt,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  aufgrund  der  realitätsfremden 
Ausführungen des Beschwerdeführers sowie der gesamten Aktenlage 
davon ausgeht, dass der Beschwerdeführer für seine Reise authenti-
sche Identitäts- und Reisepapiere verwendet hat, welche er jedoch in-
nert  48 Stunden und bis heute in Verletzung seiner gesetzlichen Mit-
wirkungspflicht (vgl. Art. 8 Abs. 1 Bst. b AsylG) den schweizerischen 
Behörden nicht aushändigte,

dass im Übrigen aufgrund der vielfältigen Kommunikationsmittel nicht 
nachvollziehbar  ist,  dass  der  Beschwerdeführer  bei  entsprechender 
Bereitschaft nicht längst die Möglichkeit gehabt hätte, den Schweizer 
Asylbehörden die seine Identität belegenden Ausweispapiere aus dem 
Heimatstaat zukommen zu lassen,

dass somit  aufgrund der pflichtwidrigen Nichtabgabe entsprechender 
Dokumente die Identität des Beschwerdeführers – und damit auch sei-
ne Nationalität – bis heute nicht feststeht, 

dass sodann im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, wie sie sich 
nach der Direktanhörung vom 28. April  2008 präsentierte,  unter  Ver-
zicht  auf  zusätzliche tatbeständliche oder  rechtliche Abklärungen im 
Rahmen einer bloss summarischen Prüfung der Schluss gezogen wer-
den konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offenkundig nicht, und 
ebenso offenkundig stünden einem Vollzug der Wegweisung keine Hin-
dernisse  entgegen  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  und c  AsylG;  vgl.  BVGE 
2007/8 E. 5.5 und 5.6),

dass vorab auf die zutreffenden Erwägungen der vorinstanzlichen Ver-
fügung zu verweisen ist, wonach die Darstellungen des Beschwerde-
führers teils gänzlich unsubstanziiert und in sich widersprüchlich aus-
gefallen sind und aufgrund fehlenden länderkundlichen Wissens nicht 
davon ausgegangen werden kann, dass es sich beim Beschwerdefüh-
rer um einen tschadischen Staatsangehörigen handelt,

dass daher seinen Asylvorbringen die Grundlage entzogen ist,

dass der in der Rechtsmittelschrift geltend gemachte Einwand des Be-
schwerdeführers, wonach er sich in einer ausserordentlichen Lage be-
funden habe und schliesslich zu erschöpft gewesen sei, um die Proto-

Seite 6

D-7418/2008

kolle mit der nötigen Aufmerksamkeit durchzulesen, als unbehelflicher 
Erklärungsversuch zu bewerten ist, 

dass  den  Anhörungsprotokollen  keine  Anhaltspunkte  zu  entnehmen 
sind, der Beschwerdeführer wäre nicht in der Lage gewesen, den Be-
fragungen zu folgen,

dass  er  die  Verständigung  mit  dem Dolmetscher  jeweils  als  gut  be-
zeichnete und im Anschluss an die Befragungen die Richtigkeit (EVZ) 
und Vollständigkeit (direkte Bundesanhörung) der jeweiligen Protokolle 
nach deren Rückübersetzung unterschriftlich bestätigte,

dass darüber hinaus weder die bei der direkten Bundesanhörung an-
wesende Hilfswerksvertreterin noch die Vertrauensperson (vgl. Art. 17 
Abs. 3 AsylG) Einwände anmeldeten oder weitere Abklärungen anreg-
ten,

dass somit keine weitere Anhörung durchzuführen und der diesbezüg-
liche Beweisantrag abzuweisen ist,

dass in der Beschwerde ferner geltend gemacht wird, die Angaben des 
Beschwerdeführers zu den tschadischen Banknoten stimmten, er habe 
einzig das Sujet der 2'000er Note mit demjenigen der 10'000er Note 
verwechselt,

dass jedoch auch auf der 10'000er Note kein Vogel respektive eine Art 
Ente abgebildet ist (vgl. A9 F70 S. 7),

dass  das  BFM  nach  dem  Gesagten  zu  Recht  gestützt  auf  Art.  32 
Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Be-
schwerdeführers nicht eingetreten ist, 

dass auf  die weiteren Ausführungen in  der  Beschwerde nicht  weiter 
einzugehen ist, weil sie nicht geeignet sind, an dieser Einschätzung et-
was zu ändern,

dass aus den gleichen Gründen der Eingang des in Aussicht gestellten 
Arztberichtes nicht abzuwarten ist, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-

Seite 7

D-7418/2008

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass grundsätzlich von Amtes wegen zu prüfen ist, ob der Vollzug der 
Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder  nicht  möglich  ist 
(Art. 44  Abs. 2  AsylG),  diese Untersuchungspflicht  jedoch nach Treu 
und Glauben ihre Grenze in der Mitwirkungspflicht der Asylsuchenden 
findet  (Art. 8  AsylG),  welche  auch  die  Substanziierungslast  tragen 
(Art. 7  AsylG),  und  es  deshalb  nicht  Sache  der  Asylbehörden  sein 
kann,  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypothetischen 
Herkunftsländern zu forschen,

dass der  Beschwerdeführer deshalb die  Folgen seiner  mangelhaften 
Mitwirkung respektive Verheimlichung seiner wahren Identität und Her-
kunft zu tragen hat, indem vermutungsweise davon auszugehen ist, es 
würden einer Wegweisung in den tatsächlichen Heimatstaat keine lan-
des- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse im Sinne von Art. 44 
Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2-4 AuG entgegenstehen (vgl. EMARK 
2005 Nr. 1 E. 3.2.2 S. 5 f.),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ge-
mäss Art. 65 Abs. 1 VwVG zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde 
abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 
1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 8

D-7418/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen. 

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N (...) (per Kurier; in Kopie)
- (...)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Schmid Stella Boleki

Versand: 

Seite 9