# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0cdf8752-6470-5628-9036-85bdf7186812
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-04-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 30.04.2020 720 19 393/83
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-19-393-83_2020-04-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 30. April 2020 (720 19 393 / 83) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

IV-Rente: Würdigung des medizinischen Sachverhalts / Einkommensvergleich: Ermitt-

lung des Valideneinkommens anhand der LSE-Tabellenlöhne: Anwendung der Tabelle 

TA1 statt der Tabelle T17  

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kan-

tonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Peter Epple, Advokat, 
Advokatur und Notariat Stadthof, Hauptstrasse 47, 4153 Reinach BL 
1 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Der 1969 geborene A.____ hatte sich am 9. Dezember 2013 unter Hinweis auf anhal-
tende, seit einer am 24. Oktober 2012 erlittenen Schulterverletzung rechts bestehende Schul-
terschmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Bezug von Leistungen 
angemeldet. Nach Abklärung der gesundheitlichen und der erwerblichen Verhältnisse sprach 
die IV-Stelle Basel-Landschaft A.____ mit Verfügung vom 27. März 2017 für den Zeitraum vom 

 

 
 
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1. Juni 2014 bis 30. November 2014 eine befristete ganze Rente zu. Gleichzeitig lehnte sie ei-
nen weiteren Rentenanspruch ab 1. Dezember 2014 ab. Diese Verfügung erwuchs unangefoch-
ten in Rechtskraft.  
 
Mit einer weiteren Verfügung vom 29. Januar 2018 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch von 
A.____ auf Eingliederungsmassnahmen. Gleichzeitig leitete die Sachbearbeitung Integration 
der IV-Stelle das Dossier zur Prüfung eines allfälligen Rentenanspruchs an die hierfür zuständi-
ge Abteilung weiter. Diese gab in der Folge zusätzliche Abklärungen - insbesondere zum Ge-
sundheitszustand des Versicherten - in Auftrag. Nachdem diese vorlagen, ermittelte die IV-
Stelle beim Versicherten ab 27. März 2017 einen Invaliditätsgrad von 37 % und ab 1. August 
2017 einen solchen von 0 %. Gestützt auf diese Ergebnisse lehnte die IV-Stelle nach durchge-
führtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 6. November 2019 einen Rentenanspruch 
von A.____ ab. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob Advokatin Nadia Burkhardt namens und im Auftrag von 
A.____ am 9. Dezember 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte sie, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe-
ben und es sei dem Versicherten rückwirkend ab dem 1. Oktober 2013 eine angemessene In-
validenrente zuzusprechen. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es 
sei die Angelegenheit zum Erstellen eines medizinischen Gutachtens über den Gesundheitszu-
stand und die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers an die Vorinstanz zurückzuweisen. 
Überdies seien dem Versicherten die unentgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche 
Verbeiständung mit seiner Rechtsvertreterin zu bewilligen; alles unter o/e-Kostenfolge. Im Wei-
teren stellte sie die Verfahrensanträge, es seien die IV-Akten des Versicherten von Amtes we-
gen beizuziehen und es sei durch das Kantonsgericht ein unabhängiges medizinisches Gutach-
ten über den Gesundheitszustand und die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers zu ver-
anlassen. 
 
C. Mit Verfügung vom 9. Januar 2020 bewilligte das Kantonsgericht dem Beschwerdefüh-
rer gestützt auf die eingereichten Unterlagen für das vorliegende Beschwerdeverfahren die un-
entgeltliche Prozessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Advokatin Nadia Burk-
hardt als Rechtsvertreterin. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 23. Januar 2020 beantragte die IV-Stelle die Abweisung 
der Beschwerde. Gleichzeitig legte sie ihren Ausführungen eine Beurteilung von Dr. med. 
B.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) beider Basel, 
vom 17. Januar 2020 bei.  
 
E. Mit Schreiben vom 31. März 2020 informierte Advokatin Nadia Burkhardt das Kantons-
gericht, dass sie den Beschwerdeführer nicht mehr vertrete. Das Mandat werde durch ihren 
Bürokollegen, Advokat Peter Epple, übernommen.  
 
 
  

 

 
 
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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die Beschwerde des Versicherten vom 
9. Dezember 2019 ist demnach einzutreten. 
 
2. Wie eingangs aufgezeigt, sprach die IV-Stelle dem Versicherten mit Verfügung vom 
27. März 2017 für den Zeitraum vom 1. Juni 2014 bis 30. November 2014 eine befristete ganze 
Rente zu. Gleichzeitig lehnte sie - implizit - einen weiteren Rentenanspruch ab 1. Dezember 
2014 bis Ende März 2017 (Zeitpunkt des Verfügungserlasses) ab. Die genannte Verfügung 
wurde vom Versicherten nicht angefochten. Somit wurde die verfügte Ablehnung eines Renten-
anspruchs für den Zeitraum vom 1. Dezember 2014 bis Ende März 2017 sowohl formell als 
auch materiell rechtskräftig. Ein Zurückkommen auf diese Verfügung ist daher grundsätzlich nur 
unter den Titeln der prozessualen Revision wegen neu entdeckter und vorbestandener Tatsa-
chen und Beweismittel (Art. 53 Abs. 1 ATSG) und der Wiedererwägung wegen zweifelloser Un-
richtigkeit und erheblicher Bedeutung ihrer Berichtigung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) möglich. Ein 
entsprechender Rückkommenstitel wird vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Somit 
kann im Rahmen des vorliegenden Verfahrens aber ausschliesslich ein allfälliger Rentenan-
spruch des Versicherten für den Zeitraum ab April 2017 beurteilt werden.  
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
3.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt 

 

 
 
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zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objekti-
ver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
3.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 49 E. 1.2, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Zu 
betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belastenden 
psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zukommt. Ein 
invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 
IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und Erwerbsfähig-
keit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, 
kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter 
therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensmässig er-
wartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 294 E. 5a mit 
Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung verur-
sachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person nicht hinreichend 
erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwertung der Arbeitsfä-
higkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder - als alternative Voraussetzung - sogar 
für die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; vgl. auch BGE 127 V 294 E. 4c in fine). 
 
3.4 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt ab-
gestuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 
70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie 
zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
4. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsun-
fähig ist. 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und bei der Beurteilung der Arbeitsfä-
higkeit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Un-
terlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung 
zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beur-
teilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person 
noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-

 

 
 
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tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens einge-
holten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobach-
tungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Er-
örterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle 
Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Ex-
pertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
5.1 Vorliegend gab die IV-Stelle im Hinblick auf die Beurteilung des aktuellen Gesund-
heitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten bei den Dres. med. C.____, Rheumato-
logie FMH, und D.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein bidisziplinäres (rheumatolo-
gisches/psychiatrisches) Gutachten in Auftrag, das am 7. Dezember 2018 erstattet wurde.  
 
5.1.1 Im rheumatologischen Fachteil erhob Dr. C.____ beim Versicherten als Diagnosen mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (1) persistierende periarthropathische Schulterbeschwerden 
rechts mit/bei (1.1) Status nach Schulterkontusion rechts am 24. Oktober 2012, (1.2) Status 
nach AC-Gelenksluxation Tossy I-II rechts, konservativ behandelt, (1.3) Status nach Schulter-
arthroskopie rechts mit Akromioplastik am 30. April 2013, (1.4) Status nach offener AC-
Gelenksresektion rechts am 24. April 2014 und (2) chronische unspezifische Kreuzschmerzen 
mit/bei (2.1) Diskopathie LWK3/4 mit Recssusstenose L4 links und Ostechondrose LWK5/S1 
mit Foraminalstenosen L5 beidseits (CT der LWS vom 27. Juni 2017) und (2.2) begleitender 
Ansatztendinose am medialen Beckenkamm links mit pseudoradikulärer Ausstrahlung ins linke 
Bein. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hielt Dr. C.____ fest, aus rein rheumatologischer Sicht 
müsse dem Versicherten in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einem Geträn-
kelager eine andauernde Arbeitsunfähigkeit seit dem Unfall vom 24. Oktober 2012 attestiert 
werden. Körperlich leichte bis intermittierend mittelschwere Tätigkeiten ohne spezifische Belas-
tung der Lendenwirbelsäule oder der rechten Schulter seien dem Exploranden dagegen zumut-
bar.  
 

 

 
 
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5.1.2 Im psychiatrischen Fachteil des Gutachtens gelangte Dr. D.____ zur Auffassung, dass 
sich keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen lasse. Als Diagnosen ohne 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erhob der Gutachter eine rezidivierende depressive Störung 
mit gegenwärtiger Remission (ICD-10 F33.4) und akzentuierte (ängstlich-vermeidende und ab-
hängige) Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1). In seiner Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hielt 
Dr. D.____ fest, aufgrund der in den Akten diagnostizierten mittelgradigen depressiven Episode 
auf dem Hintergrund einer rezidivierenden depressiven Störung lasse sich retrospektiv für den 
Zeitraum von Juni 2014 bis zum Austritt aus der Tagesklinik Sonnenhalde im Juli 2017 vorüber-
gehend eine etwa 40%-ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit begründen. Seither könne aus 
rein psychiatrischer Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr objektiviert werden.  
 
5.1.3 Im Rahmen ihrer bidisziplinären Konsensbeurteilung hielten die Dres. C.____ und 
D.____ fest, da aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit gestellt werde, könnten die Angaben im rheumatologischen Gutachten im Sinne der bidis-
ziplinären Gesamtbeurteilung übernommen werden. 
 
5.2 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 6. November 2019 bei 
der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten auf die 
Ergebnisse, zu denen die Gutachter Dres. C.____ und D.____ in ihrem bidisziplinären Gutach-
ten vom 7. Dezember 2018 gelangten. Sie ging demzufolge davon aus, dass der Versicherte ab 
April 2017, dem Beginn des Zeitraums, für den vorliegend ein Rentenanspruch des Beschwer-
deführers geprüft werden kann (vgl. dazu E. 2 hiervor), bis Ende Juli 2017 zu 40 % arbeitsunfä-
hig gewesen sei. Ab anfangs August 2017 habe dann in einer leidensadaptierten Tätigkeit wie-
der eine vollständige Arbeitsfähigkeit bestanden. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist 
nicht zu beanstanden. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.3 hiervor), ist den im Rahmen des Verwal-
tungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und -ärzte, die aufgrund ein-
gehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstat-
ten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweis-
würdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuver-
lässigkeit der Expertise sprechen. Solche Indizien liegen hier keine vor. Das bidisziplinäre Gut-
achten der Dres. C.____ und D.____ vom 7. Dezember 2018 weist weder formale noch inhaltli-
che Mängel auf, es ist - wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. E. 4.2 hiervor) - für die 
streitigen Belange umfassend, es beruht auf allseitigen Untersuchungen, es berücksichtigt die 
geklagten Beschwerden, es ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, es leuchtet in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der aktuellen medizini-
schen Situation ein, es setzt sich mit den vorhandenen abweichenden ärztlichen Einschätzun-
gen auseinander und es ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Ebenso nimmt es eine 
schlüssige Beurteilung der aktuellen Arbeitsfähigkeit des Versicherten vor.  
 

5.3 Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht geeignet, die ausschlaggebende Be-
weiskraft des Gutachtens der Dres. C.____ und D.____ vom 7. Dezember 2018 in Frage zu 
stellen. Er ist der Auffassung, dass deren Expertise verschiedene Mängel aufweise, weshalb 
darauf nicht abgestellt werden könne. Seine Einwände, auf die im Folgenden näher einzugehen 
ist, richten sich dabei ausschliesslich gegen den psychiatrischen Fachteil des Gutachtens.  

 

 
 
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5.3.1 So rügt der Beschwerdeführer zunächst, dass sich der psychiatrische Facharzt anhand 
einer lediglich zweistündigen Exploration keinen rechtsgenüglichen Einblick in die Psyche des 
Versicherten habe verschaffen können. Soweit der Versicherte mit diesem Einwand die Schlüs-
sigkeit des Gutachtens mit dem Argument anzweifelt, die Dauer des Explorationsgesprächs sei 
zu kurz gewesen, ist ihm entgegen zu halten, dass es nach der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung nicht auf die Dauer der Untersuchung ankommt; massgebend ist in erster Linie, ob die 
Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
vom 14. März 2019, 8C_356/2018, E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). Dies ist vorliegend entgegen 
den Ausführungen des Beschwerdeführers zu bejahen.  
 
5.3.2 Im Weiteren moniert der Beschwerdeführer, dass es der psychiatrische Gutachter ver-
säumt habe, mit dem behandelnden Psychotherapeuten M. Sc. E.____ und der psychiatrischen 
Spitex, die ihn wöchentlich betreue, Kontakt aufzunehmen. Mit diesem Einwand kann der Versi-
cherte vorliegend nichts zu seinen Gunsten ableiten. Wie die Fragen nach der Dauer der Unter-
suchung, der Durchführung von Tests und der Anzahl der notwendigen psychiatrischen Explo-
rationen unterliegt auch das Einholen fremdanamnestischer Auskünfte grundsätzlich der Fach-
kenntnis und dem Ermessensspielraum des Experten (Urteil des Bundesgerichts vom 19. Au-
gust 2016, 9C_275/2016, E. 4.3.2 mit zahlreichen Hinweisen). Dazu kommt, dass Dr. D.____ im 
psychiatrischen Fachteil des Gutachtens (vgl. S. 21 f.) auf die abweichenden Einschätzungen 
des behandelnden Psychotherapeuten eingeht und schlüssig darlegt, weshalb seines Erach-
tens nicht auf diese abgestellt werden kann. Nicht mehr äussern konnte sich der psychiatrische 
Gutachter einzig zum letzten Schreiben des Therapeuten vom 12. Mai 2019, wurde dieses doch 
erst nach Erstellung des Gutachtens verfasst. Immerhin setzte sich in der Folge mit Dr. B.____ 
ein anderer psychiatrischer Facharzt inhaltlich in ausführlicher Weise mit dieser aktuellsten Ein-
schätzung von M. Sc. E.____ auseinander (vgl. die RAD-Beurteilung von Dr. B.____ vom 
24. Juni 2019).  
 
5.3.3 In inhaltlicher Hinsicht wird beanstandet, dass Dr. D.____ beim Beschwerdeführer zu 
Unrecht keine kombinierte Persönlichkeitsstörung, sondern lediglich akzentuierte Persönlich-
keitszüge diagnostiziert habe. Dieser Einwand erweist sich ebenfalls als unbegründet, denn der 
psychiatrische Experte legt nachvollziehbar dar, wie die entsprechende Diagnosestellung zu-
stande gekommen ist (S. 17 f. des psychiatrischen Teilgutachtens). So weist er darauf hin, dass 
er während der Untersuchung keine schwerwiegenden Psychopathologien habe feststellen 
können, die als Hinweis für das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung zu werten gewesen wä-
ren. Zudem sei der Explorand während vieler Jahren stets in der Lage gewesen, im Rahmen 
eines 100 %-Pensums diversen Tätigkeiten nachzugehen. Hinweise für eine Dekompensation 
der Beschwerden von Seiten der akzentuierten Persönlichkeitszüge respektive einer differenzi-
aldiagnostisch in Betracht zu ziehenden Persönlichkeitsstörung würden sich retrospektiv nicht 
eruieren lassen und zwar weder zum Zeitpunkt des Arbeitsunfalls im Jahre 2012 noch zum 
Zeitpunkt der Trennung von der Ehefrau im Jahre 2013. Nach dieser Trennung seien zwar ge-
wisse strukturelle Defizite erkennbar geworden, vor allem auf Beziehungsebene, diese seien 
jedoch für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung als nicht schwerwiegend genug zu be-
trachten. Für das Vorliegen akzentuierter Persönlichkeitszüge und nicht einer Persönlichkeits-

 

 
 
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störung spreche zudem, so Dr. D.____ weiter, der Umstand, dass im ersten Bericht des behan-
delnden Arztes Dr. med. F.____, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 15. Januar 2016 
noch keine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert worden sei, obwohl sich der Versicherte da-
mals schon seit zwei Jahren bei ihm in Therapie befunden habe. Im Zusammenhang mit der 
vom Beschwerdeführer monierten Diagnosestellung kann zudem auch auf die Beurteilung des 
RAD-Arztes Dr. B.____ vom 17. Januar 2020 verwiesen werden. Dieser macht darin zu Recht 
geltend, dass eine Persönlichkeitsstörung eben nur beim Vorliegen einer schwer dysfunktiona-
len Verhaltensweise diagnostiziert werden könne. Für eine derartige Annahme liessen sich den 
Akten jedoch keine Hinweise entnehmen.  
 
5.3.4 Sodann weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass der behandelnde Therapeut 
M. Sc. E.____ eine rezidivierende depressive Störung mit mittelgradiger bis schwerer Episode 
diagnostiziert habe. Es sei deshalb unverständlich, weshalb laut dem psychiatrischen Gutachter 
keine Depression vorliegen solle. Diesem Einwand des Beschwerdeführers ist entgegen zu hal-
ten, dass Dr. D.____ auch in Bezug auf diese Diagnosestellung schlüssig darlegt, weshalb er 
zu einer Beurteilung gelangt ist, die von derjenigen des behandelnden Psychotherapeuten ab-
weicht (S. 15 f. des psychiatrischen Teilgutachtens). So weist er darauf hin, dass sich beim 
Versicherten während der Exploration - abgesehen von einem kurzdauernden Tränenausbruch 
beim Gespräch über die Aufgabe seines früheren Geschäfts - keine depressive Stimmungslage 
gezeigt habe. Ebenso hätten sich keine verminderte Konzentrationsfähigkeit, kein verlangsam-
ter Gedankengang und auch kein reduziertes Vitalgefühl feststellen lassen. Es bestehe zwar 
durchaus eine leichte Affektlabilität, die Symptome würden jedoch nicht ausreichen, um die Di-
agnose einer depressiven Episode stellen zu können. Hinzu komme, so der psychiatrische Ex-
perte weiter, dass die durchgeführte Blutkonzentrationsbestimmung gezeigt habe, dass der 
Versicherte das ihm verordnete Antidepressivum nicht regelmässig einnehme. Auch dies spre-
che dafür, dass sich keine Depression objektivieren lasse.  
 
5.3.5 Im Zusammenhang mit den voneinander abweichenden Diagnosestellungen des Gut-
achters Dr. D.____ und des behandelnden Psychotherapeuten M. Sc. E.____ ist im Übrigen 
auch auf die Rechtsprechung hinzuweisen, wonach es die unterschiedliche Natur von Behand-
lungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des 
amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits ohnehin nicht zulässt, ein Administra-
tivgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn 
die behandelnden Arztpersonen bzw. Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen ge-
langen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil 
diese wichtige - und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende - Aspekte benennen, die 
bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil des Bundesgerichts 
vom 23. Mai 2018, 8C_874/2017, E. 5.2.2 mit Hinweisen). Eine solche Konstellation liegt hier 
nicht vor, da auch dem letzten Bericht von M. Sc. E.____ keine relevanten neuen Gesichts-
punkte zu entnehmen sind. Der behandelnde Therapeut setzt sich darin denn auch nicht mit 
den gutachterlichen Ergebnissen auseinander, sondern er argumentiert letztlich vielmehr mit 
seinen eigenen anamnestischen Erkenntnissen. 
 

 

 
 
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5.3.6 Nicht weiterführend ist es schliesslich, wenn der Versicherte in der Beschwerdebe-
gründung das Gutachten - etwas gar pauschal - als "Kurzgutachten" qualifiziert. Davon kann bei 
einem 23-seitigen Administrativgutachten wohl kaum gesprochen werden. Soweit der Versi-
cherte mit dem Begriff "Kurzgutachten" zum Ausdruck bringen will, dass die Expertise inhaltlich 
zu kurz, d.h. zu wenig differenziert und fundiert, ausgefallen sei, kann ihm ebenfalls nicht ge-
folgt werden. Wie vorstehend aufgezeigt, befasst sich das psychiatrische Teilgutachten von 
Dr. D.____ ausreichend mit der gesundheitlichen Situation des Versicherten, es setzt sich mit 
der vorhandenen medizinischen Aktenlage auseinander und es gelangt zu schlüssigen und 
nachvollziehbar begründeten Ergebnissen.  
 
5.4 Lässt die vorhandene Aktenlage nach dem Gesagten eine zuverlässige Beurteilung 
des massgebenden medizinischen Sachverhalts zu, so besteht kein Anlass, dem in der Be-
schwerde vom 9. Dezember 2019 gestellten Verfahrensantrag des Beschwerdeführers zu ent-
sprechen, wonach durch das Gericht ein medizinisches Gutachten über seinen Gesundheitszu-
stand und seine Restarbeitsfähigkeit zu veranlassen sei. Der Anspruch auf rechtliches Gehör 
umfasst zwar das Recht, Beweisanträge zu stellen, und - als Korrelat - die Pflicht der Behörde 
zur Beweisabnahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungsmässigen Anspruchs indes-
sen nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache erheblich 
sind. Gelangt das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, dass die 
vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sachverhalts ergeben und die-
ser demnach hinreichend abgeklärt ist, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet wer-
den. Die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach konstanter bundesgerichtli-
cher Rechtsprechung zulässig (BGE 141 I 60 E. 3.3, 122 V 157 E. 1d). 
 
5.5 Im Sinne eines Zwischenergebnisses ist somit festzuhalten, dass der Versicherten ab 
April 2017, dem Beginn des Zeitraums, für den vorliegend ein Rentenanspruch geprüft werden 
kann (vgl. dazu E. 2 hiervor), bis Ende Juli 2017 zu 40 % arbeitsunfähig war. Ab anfangs Au-
gust 2017 bestand dann in einer leidensadaptierten Tätigkeit bis auf Weiteres wieder eine voll-
ständige Arbeitsfähigkeit.  
 
6.1 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Dies ist die allgemeine Methode des Einkom-
mensvergleichs (BGE 141 V 15 E. 3.2) mit den Untervarianten des Schätzungs- oder Prozent-
vergleichs (BGE 114 V 310 E. 3a) und der ausserordentlichen Methode (BGE 128 V 29). 
 
6.2 Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Per-
son im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Dabei wird in der Re-
gel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung an-

 

 
 
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gepassten Verdienst angeknüpft, da erfahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesund-
heitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 134 V 325 E. 4.1). Ist es nicht möglich, zur Be-
stimmung des Valideneinkommens vom zuletzt vor Invaliditätseintritt erzielten Lohn auszuge-
hen, so ist es angezeigt, das Valideneinkommen anhand von Durchschnittswerten - wie etwa 
gestützt auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundes-
amtes für Statistik - zu ermitteln. Eine solche Konstellation liegt etwa vor, wenn die versicherte 
Person die bisherige Stelle bis zum Rentenbeginn - beispielsweise aus wirtschaftlichen Grün-
den oder im Falle einer befristeten Anstellung - ohnehin, d.h. auch dann verloren hätte, wenn 
sie gesund geblieben wäre.  
 
6.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär 
von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 
steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - beson-
ders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleiben-
de Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen 
aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsäch-
lich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkom-
men gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so 
sind für die Bemessung des Invalideneinkommen die LSE-Tabellenlöhne heranzuziehen (BGE 
143 V 295 E. 2.2).  
 
6.4 Wie den Akten entnommen werden kann, war der Versicherte vor Eintritt der Gesund-
heitsschädigung zuletzt in einer befristeten Anstellung als Hilfsarbeiter tätig. Aus diesem Grund 
hätte er diese Stelle im Zeitpunkt des Rentenbeginns auch dann nicht mehr ausgeübt, wenn er 
gesund geblieben wäre. Im Weiteren ist festzuhalten, dass der Versicherte auch aktuell keiner 
Erwerbstätigkeit nachgeht. Unter diesen Umständen ist es nach dem Gesagten nicht zu bean-
standen, dass die IV-Stelle sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen des Versi-
cherten unter Beizug der LSE-Tabellenlöhne ermittelt hat. Die Vorgehensweise als solche wird 
vom Beschwerdeführer denn auch zu Recht nicht in Frage gestellt.  
 
6.5 Wird auf Tabellenlöhne abgestellt, sind grundsätzlich immer die aktuellsten statisti-
schen Daten zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 2.3 mit Hinweisen). Vorliegend steht eine Ren-
tenzusprache an den Versicherten ab April 2017 zur Diskussion. Damit ist grundsätzlich von 
den Tabellenlöhnen der LSE 2016 auszugehen, wobei diese in Bezug auf das Jahr 2017 nöti-
genfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung anzupassen sind. 
 
7.1 Die IV-Stelle nahm in ihrer Verfügung vom 6. November 2019 die erforderlichen Ein-
kommensvergleiche vor. Dabei errechnete sie - auf der Basis der gutachterlich ermittelten Ar-
beitsunfähigkeitsgrade von 40 % bis Ende Juli 2017 bzw. von 0 % ab August 2017 (vgl. E. 5.1 
und 5.2 hiervor) - anhand der Gegenüberstellung von Validen- und zumutbaren Invalidenein-
kommen ab April 2017, dem Beginn des Zeitraums, für den vorliegend ein Rentenanspruch des 
Beschwerdeführers geprüft werden kann (vgl. dazu E. 2 hiervor), bis Ende Juli 2017 einen Inva-
liditätsgrad von 37 % und ab anfangs August 2017 einen solchen von 0 %.  

 

 
 
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7.2  Laut dem vorstehend Gesagten (vgl. E. 5.5 hiervor) bestand beim Versicherten ab an-
fangs August 2017 in einer leidensadaptierten Tätigkeit bis auf Weiteres wieder eine vollständi-
ge Arbeitsfähigkeit. Wie die IV-Stelle in der angefochtenen Verfügung zutreffend aufzeigt, war 
der Versicherte deshalb ab dem genannten Zeitpunkt in der Lage, ein Invalideneinkommen in 
der Höhe seines Valideneinkommens zu erzielen. Somit kann mit der IV-Stelle festgehalten 
werden, dass der Invaliditätsgrad des Versicherten ab 1. August 2017 und bis auf Weiteres 0 % 
beträgt. 
 
7.3 Genauerer Betrachtung bedarf hingegen der vorinstanzliche Einkommensvergleich für 
den Zeitraum von anfangs April 2017 bis Ende Juli 2017, aus dem ein Invaliditätsgrad des Ver-
sicherten von 37 % resultierte.  
 
7.3.1 Die Beschwerdegegnerin stellte diesbezüglich bei der Berechnung des Validenein-
kommens des Versicherten auf die statistischen Lohndaten der Tabelle T17 (“Monatlicher Brut-
tolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen; Lebensalter und Geschlecht“) der LSE 2016 ab. In-
nerhalb dieser Tabelle zog sie die Lohnzahlen des Abschnitts 9 (“Hilfsarbeitskräfte") und in die-
sem Abschnitt die Position 91 ("Reinigungspersonal und Hilfskräfte") heran. Dabei ermittelte sie 
auf der Basis des Betrags von Fr. 4‘843.-- (Spalte Männer, > 50 Jahre) nach Anpassungen an 
die Nominallohnentwicklung bis 2017 und an die im genannten Jahr betriebsübliche wöchentli-
che Arbeitszeit ein jährliches Valideneinkommen von Fr. 61‘022.--. Bei der Festsetzung des 
Invalideneinkommens ging die IV-Stelle von den Lohnzahlen der Tabelle TA1 ("Monatlicher 
Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater 
Sektor) der LSE 2016 aus. Auf der Basis eines Betrags von Fr. 5'340.-- (Löhne Männer, Kom-
petenzniveau 1, Zeile “Total“) berechnete sie - wiederum nach erfolgter Anpassung an die No-
minallohnentwicklung bis 2017 und an die im genannten Jahr betriebsübliche wöchentliche Ar-
beitszeit - sowie in Berücksichtigung eines zumutbaren Pensums von 60 % für die Zeit ab April 
2017 ein massgebliches Invalideneinkommen von Fr. 38'230.--.  
 
7.3.2 Während die geschilderte Ermittlung des Invalideneinkommens zu keinen Beanstan-
dungen Anlass gibt, kann der vorinstanzlichen Bemessung des Valideneinkommens nicht ge-
folgt werden. So ist insbesondere nicht klar, weshalb die IV-Stelle bei Letzterem die Lohnzahlen 
der Tabelle T17 (“Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Berufsgruppen; Lebensalter und 
Geschlecht“) der LSE 2016 heranzog. Obwohl diese Tabelle in der Praxis bei der Ermittlung 
des Valideneinkommens - soweit ersichtlich - kaum je zur Anwendung gelangt, begründet die 
IV-Stelle sowohl in der angefochtenen Verfügung als auch in der Vernehmlassung mit keinem 
Wort, weshalb sie vorliegend gerade diese statistischen Lohnzahlen als massgeblich erachtet. 
Die Anwendung der Tabelle T17 im konkreten Fall kann somit mangels jeglicher Begründung 
seitens der IV-Stelle nicht nachvollzogen werden. Überhaupt nicht ersichtlich ist sodann, wes-
halb die Beschwerdegegnerin innerhalb dieser Tabelle T17 auf den Durchschnittslohn der Spal-
te 91 ("Reinigungspersonal und Hilfskräfte", Fr. 4'843.--) abstellte. Der Beschwerdeführer war 
vor Eintritt der Gesundheitsschädigung nicht im Reinigungsdienst, sondern beispielsweise für 
ein Zügelunternehmen, im Bereich der Abfallentsorgung und später im Magazin der Weinabtei-
lung eines Grossverteilers tätig. In Anbetracht der Verschiedenartigkeit der von ihm ausgeübten 

 

 
 
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Hilfsarbeiten wäre deshalb, wenn schon die Tabelle 17 zur Anwendung gelangen soll, wohl ein 
Abstellen auf den Durchschnittslohn gemäss der Spalte "Total" des Abschnitts 9 (“Hilfsarbeits-
kräfte", Fr. 5'790.--) richtiger. 
 
7.3.3 Aufgrund des Gesagten ist es angezeigt, auch das Valideneinkommen des Versicher-
ten - in gleicher Weise wie sein Invalideneinkommen - gestützt auf die Lohnzahlen der Tabelle 
TA1 ("Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und 
Geschlecht, Privater Sektor) der LSE 2016 und zwar auf der Basis des Totals der Männerlöhne 
im Kompetenzniveau 1 (Fr. 5'340.--) zu berechnen. Ist nun aber sowohl das Validen- als auch 
das Invalideneinkommen unter Beizug desselben LSE-Tabellenlohns zu ermitteln und ist 
gleichzeitig von der Vornahme eines leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. dazu 
BGE 134 V 322 E. 5.3 und 126 V 75 E. 5b/bb und cc) abzusehen, so führt der Einkommensver-
gleich bei der Ausübung eines aus medizinischer Sicht zumutbaren Pensums von 60 % zu ei-
nem massgebenden Invaliditätsgrad von 40 %. 
 
7.4 Zu prüfen bleibt, wie sich die ermittelten Invaliditätsgrade von 40 % (bis Ende Juli 
2017) bzw. von 0 % (ab anfangs August 2017) auf die Höhe und die Dauer des Rentenan-
spruchs des Beschwerdeführers auswirken. Bei einem Invaliditätsgrad von 40 % hat der Versi-
cherte ab 1. April 2017, dem Beginn des Zeitraums, für den vorliegend ein Rentenanspruch 
geprüft werden kann (vgl. dazu E. 2 hiervor), Anspruch auf eine Viertelsrente. Gemäss Art. 88a 
Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 ist eine Ver-
besserung der Erwerbsfähigkeit für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem 
Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich 
längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentli-
che Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. 
Nach dem Gesagten liegt beim Versicherten ab 1. August 2017 ein Invaliditätsgrad von 0 % vor. 
In Berücksichtigung der genannten Bestimmung besteht der Anspruch auf die Viertelsrente 
noch während dreier Monate seit der ab 1. August 2017 eingetretenen Verbesserung der Er-
werbsfähigkeit, also noch bis Ende Oktober 2017. Für den Zeitraum danach entfällt in Anbe-
tracht des ermittelten Invaliditätsgrades von 0 % ein weiterer Rentenanspruch.  
 
8. Zusammenfassend ist als Ergebnis festzuhalten, dass die Beschwerde teilweise gut-
zuheissen, die angefochtene Verfügung der IV-Stelle vom 6. November 2019 aufzuheben und 
festzustellen ist, dass der Beschwerdeführer für den Zeitraum vom 1. April 2017 bis 31. Oktober 
2017 Anspruch auf eine befristete Viertelsrente hat.  
 
9. Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden.  
 
9.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grund-
sätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. Vorliegend ist der Beschwerdeführer zu einem 
kleineren Teil obsiegende und gleichzeitig zu einem grösseren Teil unterliegende Partei, wobei 
es sich rechtfertigt, von einem Obsiegen im Umfang von einem Viertel und von einem Unterlie-
gen im Umfang von drei Vierteln auszugehen. Dementsprechend ist die IV-Stelle ihrerseits zu 
drei Vierteln obsiegende und zu einem Viertel unterliegende Partei.  

 

 
 
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9.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Par-
tei in angemessenem Ausmass auferlegt. Dem Prozessausgang entsprechend hat deshalb der 
Beschwerdeführer als zu drei Vierteln unterliegende Partei Verfahrenskosten von Fr. 600.-- 
(3/4 von Fr. 800.--) zu tragen. Dem Beschwerdeführer ist jedoch mit Verfügung vom 9. Januar 
2020 die unentgeltliche Prozessführung bewilligt worden. Aus diesem Grund wird sein Anteil an 
den Verfahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse genommen. Die restlichen Verfahrens-
kosten von Fr. 200.-- (1/4 von Fr. 800.--) sind der im Umfang von einem Viertel ebenfalls unter-
liegenden IV-Stelle zu auferlegen.  
 
9.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Da der Beschwerdeführer teilweise obsiegende Partei ist, ist ihm eine 
reduzierte Parteientschädigung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Die bis Ende März man-
datierte Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Advokatin Nadja Burkhardt, machte in ihrer 
Honorarnote vom 12. Februar 2020 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 
12,5 Stunden geltend, was in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen 
nicht zu beanstanden ist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen pra-
xisgemäss zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Zu 
keinen Bemerkungen Anlass geben sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen 
von Fr. 48.90. Da der Beschwerdeführer nach dem Gesagten zu einem Viertel obsiegt hat, ist 
ihm zu Lasten der IV-Stelle eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 854.55 
(3,125 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 12.20 zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer) zuzu-
sprechen, was im Ergebnis einem Viertel des Betrages entspricht, den er bei vollständigem Ob-
siegen hätte beanspruchen können. Im Übrigen sind die ausserordentlichen Kosten wettzu-
schlagen.  
 
9.4 Da dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. Januar 2020 die unentgeltliche Ver-
beiständung mit seiner (damaligen) Rechtsvertreterin, Advokatin Nadja Burkhardt, bewilligt 
wurde, ist diese für den von der obigen Parteientschädigung nicht erfassten Anteil von drei Vier-
teln des geltend gemachten Aufwands und der ausgewiesenen Auslagen aus der Gerichtskas-
se zu entschädigen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte vom 
17. November 2003 beträgt das Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung Fr. 200.-- pro 
Stunde. Der früheren Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Advokatin Nadja Burkhardt, ist 
deshalb ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'058.90 (9,375 Stunden à Fr. 200.-- + Auslagen von 
Fr. 36.70 zuzüglich 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.  
 
9.5 In Bezug auf die vorläufig auf die Gerichtskasse genommenen Verfahrenskosten und 
das aus der Gerichtskasse ausgerichtete Honorar seiner Rechtsvertreterin wird der Beschwer-

 

 
 
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deführer ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Organisation der Gerichte (GOG) 
vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Partei, der die unentgeltliche 
Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. 
 
9.6 Der neue Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Advokat Peter Epple, übernahm 
sein Mandat erst unmittelbar vor der heutigen Urteilsberatung. Da er im Rahmen des vorliegen-
den kantonsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens keine Bemühungen zu erbringen hatte und 
ihm keine Auslagen entstanden, ist ihm weder eine (reduzierte) Parteientschädigung zuzuspre-
chen noch ein Honorar aus der Gerichtskasse auszurichten.  
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Ver-
fügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 6. November 2019 aufge-
hoben und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer für den 
Zeitraum vom 1. April 2017 bis 31. Oktober 2017 Anspruch auf eine 
befristete Viertelsrente hat.  

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 800.-- werden im 
Umfang von Fr. 600.-- dem Beschwerdeführer und im Umfang von 
Fr. 200.-- der IV-Stelle Basel-Landschaft auferlegt.  

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung wird der dem 
Beschwerdeführer auferlegte Anteil an den Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 600.-- vorläufig auf die Gerichtskasse genommen.  

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine redu-
zierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 854.55 (inkl. Auslagen 
und 7,7 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen.  

Im Übrigen werden die ausserordentlichen Kosten wettgeschlagen. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird der frühe-
ren Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, Advokatin Nadja Burk-
hardt, überdies ein Honorar in der Höhe von Fr. 2'058.90 (inkl. Ausla-
gen und 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

 

 
 
 
 
 
 
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