# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e48e5a84-2efc-59ce-8ae5-5facc3f3dca4
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 22.06.2018 III 2018 67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-67_2018-06-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 67

Entscheid vom 22. Juni 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

Bezirk Höfe, vertreten durch den Bezirksrat, 
Roosstrasse 3, Postfach 32, 8832 Wollerau,
Vorinstanz,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Auftragsvergabe 
Hochwasserschutz und Revitalisierung Sarenbach; 
Ausschluss vom Verfahren)

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Sachverhalt:

A. Der Bezirk Höfe führt das Hochwasserschutzprojekt Sarenbach durch, in 
dessen Rahmen Ingenieurarbeiten zu vergeben waren, so unter anderem die 
Vergabe der ökologischen Begleitplanung. Dazu wurden im Einladungsverfahren 
vier Firmen zur Offertstellung eingeladen. Gemäss Protokoll der Offertöffnung 
vom 13. Februar 2018 gingen am Vortag die Offerten der A.________ AG für 
Fr. 21'250.-- (bereinigte Offertsumme netto) sowie jene der B.________ GmbH 
für Fr. 28'802.30 (bereinigte Offertsumme netto) ein (Vi-act. 4).

B. Mit Beschluss vom 27. März 2018 ging der Zuschlag der Arbeiten ökologi-
sche Begleitplanung Hochwasserschutz und Revitalisierung Sarenbach an die 
Firma B.________ GmbH bei einem Kostendach von Fr. 28'800.-- inkl. MwSt. 
Das Angebot der A.________ AG wurde ausgeschlossen, da das Angebot eine 
Liste mit Vorbehalten enthalte, welche die Leistungen gemäss Pflichtenheft ein-
schränke (Bf-act. 1).

C. Am 13. April 2018 erhebt die A.________ AG beim Regierungsrat des Kan-
tons Schwyz Beschwerde gegen die Arbeitsvergabe vom 27. März 2018 mit dem 
Antrag:

Da die Firma A.________ AG sowohl finanziell, wie auch inhaltlich die beste Offer-
te eingereicht hat und die Ausschlusskriterien des Bezirks Höfe im vorliegenden 
Fall unbegründet sind, beantragen wir:
a) die Aufhebung des Bezirksbeschlusses und
b) die Auftragsvergabe an die Firma A.________ AG.

Mit Schreiben vom 16. April 2018 leitet die Staatskanzlei die Beschwerde ge-
stützt auf § 10 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRP; SRSZ 234.110) vom 
6. Juni 1974 zuständigkeitshalber ans Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
weiter (VG-act. 03).

D. Mit Verfügung vom 17. April 2018 erteilt der verfahrensleitende Einzelrich-
ter der Beschwerde vom 13. April 2018 einstweilen bis auf Widerruf aufschieben-
de Wirkung. Gleichzeitig wird die Vorinstanz zur Vernehmlassung eingeladen 
und der Zuschlagsempfängerin die Möglichkeit eröffnet, als Beigeladene dem 
Verfahren beizutreten.

E. Am 24. April 2018 beantragt die Vorinstanz, die Beschwerde sei abzuwei-
sen, allfällige Kosten seien der Beschwerdeführerin zu übertragen. Mit Schreiben 
vom 7. Mai 2018 reicht die Beschwerdeführerin ihr Schreiben an die Vorinstanz 
vom 16. März 2018 betreffend Wiederholung des Submissionsverfahrens Saren-
bach ein. Die Zuschlagsempfängerin verzichtet am 11. Mai 2018 auf einen Ver-

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fahrensbeitritt als Beigeladene. Die Eingaben werden den Parteien am 15. Mai 
2018 zugestellt mit dem Hinweis, soweit die dem Verfahren nicht beigetretene 
Zuschlagsempfängerin in ihrem Schreiben inhaltliche Bemerkungen anbringe, 
würden diese im vorliegenden Verfahren unberücksichtigt bleiben. In der Folge 
gingen keine weiteren Parteieingaben ein.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist die Be-
schwerdebefugnis im Submissionsverfahren nur zu bejahen, wenn und soweit 
bei Beschwerdegutheissung die Stellung der Beschwerde führenden Partei un-
mittelbar beeinflusst wird (vgl. VGE III 2012 129 vom 15.11.2012 Erw. 2.1; VGE 
III 2010 101 vom 16.7.2010 Erw. 2.1; VGE III 2009 68 vom 10.6.2009 Erw. 2.1 
mit zahlreichen Hinweisen). Zeigen Zwischenergebnisse der gerichtlichen Beur-
teilung auf, dass keine Chancen für einen Zuschlag an die Beschwerde führende 
Partei mehr bestehen, werden die noch nicht beurteilten Rügen praxisgemäss 
nicht weiter beurteilt (vgl. VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 Erw. 2.1, mit Hinwei-
sen u.a. auf VGE 1053-1055/02 vom 17.4.2003 Erw. 1b, Robert Wolf, Die Be-
schwerde gegen Vergabeentscheide - Eine Übersicht über die Rechtsprechung 
zu den neuen Rechtsmitteln, in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 f.). 

1.2 Vorliegend trägt die Beschwerdeführerin vor, neben der ihrigen sei eine 
weitere Offerte eingereicht worden. Ihr Angebot sei durch die Vorinstanz zu Un-
recht vom Verfahren ausgeschlossen worden. Da der Ausschluss unrechtmässig 
sei und sie die beste Offerte eingereicht habe, sei die Arbeitsvergabe aufzuhe-
ben und der Zuschlag ihr zu erteilen.

1.3 Aus den Unterlagen, namentlich dem angefochtenen Beschluss (Bf-act. 1) 
erhellt, dass zwei Offerten eingereicht wurden und dass das Angebot der Be-
schwerdeführerin 428 Punkte erreichte gegenüber 356 Punkten des Konkurrenz-
angebotes der Zuschlagsempfängerin. Damit aber steht fest, dass eine Gutheis-
sung der Beschwerde die Stellung der Beschwerdeführerin unmittelbar beein-
flusst.

1.4.1 Beschwerden gegen Arbeitsvergaben sind schriftlich und begründet innert 
10 Tagen seit Eröffnung der Verfügung beim Verwaltungsgericht einzureichen 
(§ 15 Abs. 2 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaf-
fungswesen [IVöB; SRSZ 430.120.1] vom 25.11.1994/15.3.2001 und § 3 lit. a 
Kantonsratsbeschluss IVöB [SRSZ 430.120] vom 17.12.2003). Demgegenüber 
enthält der angefochtene Beschluss die Rechtsmittelbelehrung, der Entscheid 

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könne innert 20 Tagen nach Zustellung beim Regierungsrat angefochten werden 
(Bf-act. 1). 

1.4.2 Aufgrund des Prinzips von Treu und Glauben (Art. 9 BV) darf gemäss stän-
diger Rechtsprechung einer Partei aus einer fehlerhaften Rechtsmittelbelehrung 
grundsätzlich kein Nachteil erwachsen (BGE 138 I 49 Erw. 8.3.2; BGE 134 I 199 
Erw. 1.3.1; Urteil BGer 2C_349/2017 vom 31.8.2017 Erw. 4.3.1). Namentlich 
kann sich aufgrund einer unrichtigen Auskunft eine gesetzliche Frist im Einzelfall 
entsprechend verlängern (BGE 117 Ia 421 Erw. 2.a). Den erwähnten Schutz 
kann eine Partei indes nur dann beanspruchen, wenn sie sich nach Treu und 
Glauben auf die fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung verlassen durfte. Wer die Un-
richtigkeit erkannte oder bei gebührender Aufmerksamkeit hätte erkennen kön-
nen, kann sich nicht darauf berufen, wobei allerdings nur eine grobe prozessuale 
Unsorgfalt der betroffenen Partei oder ihres Anwalts eine unrichtige Rechtsmit-
telbelehrung aufzuwiegen vermag. Der Vertrauensschutz versagt zudem nur 
dann, wenn der Mangel in der Rechtsmittelbelehrung für den Rechtsuchenden 
bzw. seinen Rechtsvertreter allein schon durch Konsultierung der massgebenden 
Verfahrensbestimmung ersichtlich gewesen wäre (BGE 134 I 199 Erw. 1.3.1). 
Wann der Prozesspartei, die sich auf eine unrichtige Rechtsmittelbelehrung ver-
lassen hat, eine als grob zu wertende Unsorgfalt vorzuwerfen ist, beurteilt sich 
nach den konkreten Umständen und nach ihren Rechtskenntnissen (BGE 135 III 
374 Erw. 1.2.2.2).

1.4.3 Der angefochtene Beschluss datiert vom 27. März 2018 (Bf-act. 1). Das 
Datum der Eröffnung des Entscheides ist nicht bekannt. Es ist nicht ausge-
schlossen, dass die Beschwerde vom 13. April 2018 noch innert 10 Tagen seit 
Eröffnung eingereicht wurde. Auf jeden Fall erhob die Beschwerdeführerin Be-
schwerde innert den in der Rechtsmittelbelehrung genannten 20 Tagen. Die Be-
schwerdeführerin ist nicht anwaltschaftlich vertreten; die Rechtsmittelbelehrung 
verweist auf keine Gesetzesgrundlage, welche von der rechtsunkundigen Be-
schwerdeführerin hätte konsultiert werden können. Mithin kann es nicht der Be-
schwerdeführerin angelastet werden, wenn sie aufgrund der Rechtsmittelbeleh-
rung bei der falschen Instanz und erst nach Ablauf der gesetzlichen Frist Be-
schwerde erhoben hat. Die Vorinstanz macht denn zu Recht auch keine Fristver-
säumnis geltend. 

1.5 Nachdem die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts zur Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde zu bejahen ist (vgl. § 3 lit. a KRB IVöB i.V.m. § 15 Abs. 
1 und 1bis lit. e IVöB), mit der Eingabe vom 13. April 2018 auch die Rechtsmittel-
frist gemäss Rechtsmittelbelehrung eingehalten wurde und eine Beschwerdegut-

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heissung die Stellung der Beschwerdeführerin unmittelbar beeinflusst, ist auf die 
Beschwerde einzutreten.

2.1 Gemäss Art. 12 IVöB hat eine Auftraggeberin eine Beschaffung im offenen, 
selektiven, Einladungs- oder schliesslich im freihändigen Verfahren zu tätigen. 
Die Wahl des korrekten Verfahrens ergibt sich einerseits daraus, ob die Submis-
sion dem Staatsvertragsbereich unterliegt oder nicht sowie anderseits aufgrund 
der Auftragsart (Lieferung, Dienstleistung, Bauauftrag) und des Auftragswerts 
sowie der vorgegebenen Schwellenwerte (Art. 12bis IVöB sowie Anhang 1 und 2 
IVöB). Nur ausnahmsweise kann ein Auftrag unabhängig vom Auftragswert direkt 
und ohne Ausschreibung vergeben werden (§ 9 Verordnung zur interkantonalen 
Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen [VIVöB; SRSZ 430.130] 
vom 15.12.2004). Anderseits steht es einer Vergabebehörde frei, unbesehen des 
Auftragswertes ein höherrangiges Verfahren durchzuführen, etwa im unter-
schwelligen Bereich statt eines freihändigen Verfahrens das Einladungsverfah-
ren. Die Verfahrenswahl hat ganz zu Beginn aufgrund des geschätzten, mut-
masslichen Auftragswertes zu erfolgen. Entscheidet sich die Vergabebehörde für 
ein höherrangiges Verfahren, hat sie sich bis zum Verfahrensabschluss bei der 
gewählten Verfahrensart behaften zu lassen. Es ist dem Auftraggeber verwehrt, 
das einzuschlagende Verfahren erst aufgrund der eingegangenen Offerten fest-
zulegen oder das gewählte Verfahren später zu ändern. Ebenso ist es ausge-
schlossen, Elemente verschiedener Verfahren beliebig miteinander zu vermi-
schen oder neue, nicht vorgesehene Verfahren einzuführen. Es muss in allen 
Fällen immer klar erkennbar sein und bleiben, welche der gesetzlichen Verfah-
rensart gewählt wurde und zur Anwendung kommt (Galli/Moser/Lang/Steiner, 
Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. Auflage, Rz. 320 f.).

2.2 Im unterschwelligen Bereich steht es der Vergabebehörde frei, einen Auf-
trag ohne Ausschreibung direkt an einen Anbieter zu erteilen (Art. 12 Abs. 1 lit. c 
IVöB). Demgegenüber hat im Einladungsverfahren zwar keine offene Ausschrei-
bung zu erfolgen, es müssen aber wenn möglich mindestens drei Angebote ein-
geholt werden, d.h. mindestens drei Anbieter direkt und förmlich zur Angebots-
abgabe eingeladen werden (Art. 12 Abs. 1 lit. bbis IVöB). Daraus zu schliessen, 
die freihändige Vergabe schliesse das Einholen von Konkurrenzofferten aus, wä-
re indes verfehlt. Vielmehr sind auch im freihändigen Verfahren die öffentlichen 
finanziellen Mittel haushälterisch einzusetzen, weshalb die Einholung von Kon-
kurrenzofferten angezeigt ist (VGE 1055/05 vom 9.12.2005 Erw. 3.4; vgl. auch 
Handbuch öffentliches Beschaffungswesen im Kanton Schwyz, Stand 10.1.2011, 
Ziffer 4.4, wonach gemäss Weisungen des Regierungsrates zum freihändigen 
Verfahren die Departemente sowie alle Ämter und Dienststellen der kantonalen 

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Verwaltung ab einem gewissen Auftragswert in der Regel mindestens drei Kon-
kurrenzofferten einzuholen haben). Insbesondere bedeutet das Einholen von 
Konkurrenzofferten nicht, dass sich die Vergabebehörde freiwillig für das höher-
rangige Einladungsverfahren entschieden hätte (VGE 1036/05 vom 31.8.2005 
Erw. 3.4.1). Solange die Behörde nicht den Anschein erweckt, dass ein höher-
rangiges Verfahren durchgeführt werde, steht das Vertrauensprinzip dem Einho-
len mehrerer Offerten im freihändigen Verfahren keineswegs entgegen (Robert 
Wolf, Freihändige Beschaffung - Handlungsfreiheiten und ihre Grenzen, Aktuel-
les Vergaberecht 2010 S. 127 ff, S.150).

2.3 Die Einladung zur Offertstellung liegt nicht in den Akten. Es ist nicht be-
kannt, ob den eingeladenen Unternehmungen die Verfahrensart bekannt gege-
ben wurde. Die Vergabe erfolgte letztlich zu einem Preis von Fr. 28'800.-- inkl. 
MwSt. Auch das Angebot der Beschwerdeführerin lag weit unter dem Schwel-
lenwert für ein förmliches Vergabeverfahren (ausserhalb des Staatsvertragsbe-
reichs können Dienstleistungen bis Fr. 150'000.-- freihändig vergeben werden; 
Anhang 2 IVöB). Auch das Pflichtenheft enthält keine Angaben zum Verfahren 
(Vi-act. 7). Hingegen ist im Formular 'Protokoll der Offertöffnung' festgehalten, es 
handle sich um ein Einladungsverfahren (Vi-act. 4). Zudem ist aus der Formulie-
rung des angefochtenen Beschlusses (Bf-act. 1) sowie der Vernehmlassung der 
Vorinstanz ("Im Einladungsverfahren wurden vier regionale Firmen angeschrie-
ben"; VG-act. 06) zu schliessen, dass die Arbeiten im Einladungsverfahren ver-
geben werden sollten. Mithin hat sich der Bezirk Höfe freiwillig für das höherran-
gige Einladungsverfahren entschieden und keine freihändige Vergabe durchge-
führt. Entsprechend ist die vorliegende Vergabe auf die Einhaltung der für das 
Einladungsverfahren geltenden Vorschriften zu überprüfen (Erw. 2.1). 

3. Die Vorinstanz schloss die Beschwerdeführerin mit ihrem Angebot von der 
Arbeitsvergabe aus, da ihr Angebot eine Liste mit Vorbehalten enthalte, die die 
Leistungen gemäss Pflichtenheft einschränke (Bf-act. 1).

3.1.1 Eine Anbieterin kann unter anderem von der Teilnahme ausgeschlossen 
werden, wenn sie wesentliche Formerfordernisse verletzt hat, insbesondere 
durch Nichteinhaltung der Eingabefrist, fehlende Unterschrift, Unvollständigkeit 
des Angebots oder Änderung der Ausschreibungsunterlagen (§ 26 Abs. 1 lit. g 
VIVöB). Ein Anbieter darf indes wegen unbedeutender Mängel der Offerte nicht 
ausgeschlossen werden; ein Ausschlussgrund muss eine gewisse Schwere auf-
weisen und es dürfen nur wesentliche Mängel zum Ausschluss führen (EGV-SZ 
2010 B 11.2 Erw. 4.1; EGV-SZ 2008 B 11.2 Erw. 5.1, je mit Hinweisen). Ein Aus-
schluss muss mithin die Grundsätze der Verhältnismässigkeit und des Verbotes 

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des überspitzten Formalismus wahren (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., 
Rz. 444 bis 448). Anderseits ist bei der Beurteilung solcher Mängel im Interesse 
der Vergleichbarkeit der Angebote und des Gleichbehandlungsgrundsatzes ein 
strenger Massstab anzulegen (Verwaltungsgericht Zürich VB.2007.00123 vom 
12.9.2007 Erw. 3.1). Besteht der Verdacht, dass ein Ausschlussgrund vorliegt, so 
hat die Anbieterin oder der Anbieter an der Feststellung des Sachverhaltes mit-
zuwirken (§ 26 Abs. 3 VIVöB).

3.1.2 Ungewöhnlich tiefe Angebote stellen per se kein vergaberechtliches Pro-
blem dar. Ist ein Angebot ungewöhnlich niedriger als andere, kann die Vergabe-
behörde beim Anbieter Erkundigungen einholen, um sich zu vergewissern, dass 
die Teilnahmebedingungen erfüllt werden können (§ 30 Abs. 1 VIVöB; vgl. auch 
Handbuch öffentliches Beschaffungswesen im Kanton Schwyz vom 15.3.2007, 
Stand 10.1.2011, S. 48 Ziff. 8.6, vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1118). 
Indessen ist die Vergabebehörde nicht gehalten, abzuklären, ob ein Auftrag zum 
gebotenen (niedrigen) Preis realisiert werden kann, wenn keine Anhaltspunkte 
dafür bestehen, dass der Anbieter Teilnahme- oder Auftragsbedingungen verletzt 
(Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1122). Unterangebote werden mithin in 
den Grenzen des lauteren Wettbewerbs toleriert; massgebend ist einzig, dass die 
Teilnahme- und Auftragsbedingungen eingehalten werden (vgl. EGV-SZ 2006 B 
11.1 Erw. 2.3; vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1115 mit Hinweisen).

3.2.1 Die eingeladenen Unternehmungen erhielten als Grundlage für die Offert-
stellung das Pflichtenheft ökologische Begleitplanung für das Projekt Sarenbach, 
Hochwasserschutz und Revitalisierung (Vi-act. 7). Auf einer Länge von 575 m 
soll der Hochwasserschutz des Sarenbachs verbessert und gleichzeitig eine Re-
vitalisierung erreicht werden. Die bestehende Entlastung des Bachs in das 
Flachmoor soll erhalten bleiben und optimiert werden. Zudem soll die Fischgän-
gigkeit nicht nur beachtet werden, sondern es sollen auch Massnahmen zur 
Schaffung von Laichplätzen für die stark gefährdete Seeforelle realisiert werden. 
Die Investitionskosten für die gesamte Gerinneaufwertung wurden auf Fr. 2.3 Mil-
lionen geschätzt. 

3.2.2 Die Unternehmungen waren eingeladen, für die ökologische Begleitplanung 
des Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojektes für die Teilphasen Vorpro-
jekt, Bauprojekt und Auflageprojekt (gemäss Norm SIA103, Ausgabe 2003) Leis-
tungen im Zeittarif mit Kostendach zu offerieren. Bauingenieur, Hydrologie und 
Flussbau sowie Hydrogeologie sollten separat vergeben werden. 

Die zu erbringenden Leistungen wurden im Pflichtenheft wie folgt definiert:

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4.1 Allgemeines, Ziele

Es sind alle Planerleistungen für das Teilmandat (ökol. Begleitplanung) einzurech-
nen, welche ausgehend vom vorhandenen Projektstand bis zur Realisierung des 
Bauwerks notwendig sind. In Anlehnung an SIA103 sind die folgenden Ziele zu er-
reichen:

- Vorprojekt: Projekt bezüglich Konzeption und Wirtschaftlichkeit optimiert
- Bauprojekt: Projekt und Kosten optimiert; Termine definiert
- Auflageprojekt: Projekt bewilligt; Kosten und Termine verifiziert

4.2 Leistungskatalog

Vorprojekt:

(1) Aufzeigen ökologischer Defizite innerhalb des Projektperimeters. zu untersu-
chende Aspekte: Ökomorphologie, Wasserwirbellose, Fische, Natur-, Moor- 
und Landschaftsschutz, invasive Neophyten.

(2) Überprüfen / Hinterfragen der bisherigen Unterlagen, Vorgaben und Ziele.
(3) Mitarbeit bei der Festlegung der gestalterischen und konstruktiven Lösungsva-

rianten.
(4) Beurteilen und Bewerten der möglichen Varianten.
(5) Teilnahme an Sitzungen

Bauprojekt:

(6) Bereinigen der Konzepte nach den Entscheiden des Auftraggebers.
(7) Erstellen aller notwendigen ökol. Nachweise und Berichte für die ausgewählte 

Variante.
(8) Planung der Erfolgskontrolle (Projektierung, Schritte 1 - 4, gemäss /9/).
(9) Teilnahme an Sitzungen.

Bewilligungsverfahren:

(10) Erstellen der notwendigen ökol. Unterlagen für die Baueingabe.
(11) Anpassen des Bauprojektes an die Auflagen im Bewilligungsverfahren.

Zur Offertstellung wurde den Eingeladenen ein auszufüllendes Formular zur Ver-
fügung gestellt, das in zweifacher Ausführung in Papierform rechtsgültig unter-
zeichnet bis am 12. Februar 2018 bei der Bezirkskanzlei einzureichen war. Als 
Zuschlagskriterien sowie weitere Bedingungen und Vorbehalte der Bauherrschaft 
wurde definiert:

5.4 Zuschlagskriterien

Gewichtung
Honorarangebot 60
Schlüsselpersonen und Referenzobjekte 20
Auftragsanalyse / Vorgehen / Ablaufplanung 20

5.5 Weitere Bedingungen und Vorbehalte der Bauherrschaft

(1) Die Angaben in den vorliegenden Unterlagen dienen ausschliesslich der In-
formation und sind vertraulich zu behandeln. Die Bewerber können daraus 
keine Ansprüche ableiten. Die Aufwendungen für die Teilnahme beim Aus-
wahlverfahren werden nicht vergütet.

(2) Die vom Bewerber eingereichten Offerten bleiben sechs Monate gültig.

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(3) Der Auftraggeber behält sich vor, zu spät oder unvollständig eingereichte Be-
werbungen vom Submissionsverfahren auszuschliessen.

(4) Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, weitere Informationen über den 
Bewerber einzuholen und sich bei den angegebenen Referenzpersonen zu 
erkundigen.

3.3.1 Die Beschwerdeführerin offerierte ihre Leistungen im Angebot vom 9. Fe-
bruar 2018 für Fr. 21'250.-- (Vi-act. 5). Dazu listete sie die von ihr zu erbringen-
den Leistungen mit Kurzbeschrieb und gegliedert nach Vorprojekt, Bauprojekt 
und Bewilligungsverfahren auf und sie nannte pro Leistung den Stundenansatz 
(durchwegs Fr. 160.--/h) sowie je die Anzahl Stunden (total 137 h). Über alles 
gewährte sie einen Rabatt von 10%. Zudem formulierte die Beschwerdeführerin 
folgende Vorbehalte:

1. Wir schlagen vor, eine ökologische Bilanzierung (Bewertung von Ersatzbedarf 
und Ersatzmassnahmen) in das Projekt mitaufzunehmen. Dies ist im aktuellen 
Leistungsbeschrieb nicht enthalten, wird u.E. aber von den kantonalen Amts-
stellen und Umweltorganisationen gefordert.

2. Wir schlagen vor, insbesondere in den Abschnitten, welche zukünftig auch als 
Laichgebiet für Seeforellen in Frage kommen, vertieft fischökologische Ab-
klärungen vorzunehmen. Vor allem bezüglich der vorhandenen Habitate, allen-
falls auch bzgl. des Artenspektrums.

3. Wir haben im Vorprojekt auch den Aufwand für die Erstellung eines Kurzberich-
tes eingerechnet, welcher in den Ausschreibungsunterlagen nicht enthalten 
war.

4. Zusätzliche Sitzungen und Begehungen nach Aufwand.

5. Der Aufwand für die Anpassung des Bauprojektes an Auflagen im Bewilligungs-
verfahren kann beim aktuellen Projektstand nicht eingeschätzt werden. Wir ha-
ben hier deshalb eine Annahme getroffen, die dem tatsächlich anfallenden Auf-
wand angepasst werden kann.

6. Wir empfehlen die Erarbeitung eines Gewässerpflegekonzeptes in das Baupro-
jekt mitaufzunehmen. Dies wird üblicherweise von den Behörden verlangt.

7. Eine Mitwirkung bei der Planung der Erholungsnutzung ist nicht Bestandteil des 
Leistungskataloges und der Offerte.

3.3.2 Die Zuschlagsempfängerin offerierte ihre Leistungen im Angebot vom 12. 
Februar 2018 für Fr. 28'802.30 (Vi-act. 6). Sie wies die Anzahl Stunden nicht pro 
Leistung, sondern pro Teilphase aus und wandte einen mittleren Stundenansatz 
an, der für das Vorprojekt mit dem Faktor 1.2 multipliziert wurde. Über alles ge-
währte sie einen Rabatt sowie Skonto. Zudem formulierte die Beschwerdeführe-
rin folgende Vorbehalte:

1. Rechtliche Bewilligung der Entlastung in Flachmoor: Hinsichtlich der Planungs-
sicherheit muss dies unbedingt beim Kanton und Bund abgeklärt werden, bevor 
die Planung zum Vorprojekt erfolgt.

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2. Wir sind davon überzeugt, dass das HWS- und Revitalisierungsprojekt Saren-
bach die Rolle eines Vorzeigeprojekts im Bezirk Höfe übernehmen wird. Aus 
ökologischer Sicht benötigt das Projekt deshalb eine sorgfältige Planung mit 
klar definierten Positionen im Leistungskatalog. Diese sind im Leistungskatalog 
sehr allgemein formuliert. Folglich können während der Planungsphase durch 
Entscheidungen und Auflagen auch Mehraufwände entstehen, welche aus dem 
jetzigen Zeitpunkt und den vorhandenen Unterlagen nicht einzuschätzen sind. 
Sich abzeichnende Mehraufwände müssen deshalb frühzeitig zwischen Auf-
traggeber und Planungsbüro besprochen und nachofferiert werden können.

3. Bei zusätzlichen Auflagen oder nicht Bewilligungsfähigkeit der gewählten Varia-
nten müssten die Positionen des Leistungskatalogs neu abgeklärt werden, ins-
besondere hinsichtlich der Ausarbeitung von Ersatzmassnahmen.

4. Für die Erfolgskontrolle ist eine Analyse des Ausgangszustands notwendig. Die 
Angaben zur Ökomorphologie genügen hierfür nicht.

5. Die Planung der Erfolgskontrolle beinhaltet das Erstellen des Konzepts, aber 
nicht die Erfolgskontrolle selber.

3.4.1 Die Offertöffnung fand am 13. Februar 2018 statt (Vi-act. 4). Es wurde pro-
tokolliert, dass beide Angebote nur einfach, aber vollständig gemäss Ausschrei-
bung sowie fristgerecht eingereicht wurden. Die Beschwerdeführerin offerierte 
die Leistungen für Fr. 21'250.-- (bereinigte Offertsumme netto), die Zuschlags-
empfängerin für Fr. 28'802.30 (bereinigte Offertsumme netto). 

3.4.2 Die Auswertung der Angebote erfolgte zuhanden der Vergabebehörde 
durch das beratende Büro C.________ GmbH (Vi-act. 3). Beide Offertsteller 
wurden als geeignet beurteilt.

Die Bewertung des Honorarangebotes ergab:

Anbieter Angebot Std.-Aufwand Std.-Ansatz Bewertung
Beschwerdeführerin 21'250.-- 137 144.-- 5.00
Zuschlagsempfängerin 28'802.30 xxx xxx.-- 3.13

Beim Kriterium 'Schlüsselpersonen und Referenzprojekte' erzielte die Beschwer-
deführerin 3.7 Punkte, die Zuschlagsempfängerin 4.1 Punkte. Unter Auftragsana-
lyse bewertete die Beraterin für die Beschwerdeführerin eine mittlere Situations-
erfassung, wenig Risikoanalyse und mittlere Ablaufplanung, was 2.7 Punkte er-
gab. Die Zuschlagsempfängerin erreichte 4.3 Punkte für eine gute Situationser-
fassung, eine gute Risikoanalyse sowie eine ausgezeichnete Ablaufplanung. 
Dies ergab in der Summe folgende Auswertung:

Kriterien Beschwerdeführerin Zuschlagsempfängerin
Gewicht Wert Total Wert Total

Preis 60 5.00 300 3.13 188
Schlüsselpersonal
Referenzprojekte

20 3.7 74 4.1 82

Auftragsanalyse/ Vor- 20 2.7 54 4.3 86

11

gehen/ Ablaufplanung
Total 428 356

Schliesslich äussert die Beraterin ihren Gesamteindruck wie folgt:

Die Beschwerdeführerin sei ein "Anbieter mit ausreichend qualifiziertem Perso-
nal; Referenzprojekte mit wenig Revitalisierungsanteil; fischbiologische Aspekte 
wenig gewichtet; Anbieter muss sich an die Vorgaben (Pflichtenheft) halten; Kon-
sequente Bereinigung der Vorbehalte ist notwendig."

Die Zuschlagsempfängerin sei ein "Anbieter mit erfahrenem Personal und ver-
gleichbaren Referenzen; ausführliche und (mehrheitlich) fundierte Auftragsanaly-
se; ausgeglichenes Angebot; Bereinigung der Vorbehalte notwendig."

Unter den Bemerkungen fügte die Beraterin zudem an, die Beschwerdeführerin 
offeriere ein tiefes Zeitbudget mit mittlerem Zeitansatz gegenüber der Zuschlags-
empfängerin mit mittlerem Zeitbudget und -ansatz. 

3.5 Mit Beschluss vom 27. März 2018 erhielt die Zuschlagsempfängerin den 
Zuschlag. Das Angebot der Beschwerdeführerin wurde ausgeschlossen, da es 
eine Liste mit Vorbehalten enthalte, die die Leistungen gemäss Pflichtenheft ein-
schränke (Bf-act. 1).

3.6.1 In ihrer Beschwerde vom 13. April 2018 begründet die Beschwerdeführerin 
die Widerrechtlichkeit ihres Ausschlusses damit, das für die Offertstellung zur 
Verfügung gestellte Dokument habe ausdrücklich dazu aufgefordert, Vorbehalte, 
Änderungsvorschläge und Anregungen, die aus Sicht des Anbieters im Hinblick 
auf den Vertragsabschluss geregelt werden sollten, aufzulisten. Gestützt darauf 
habe sie ihre Vorbehalte formuliert (vgl. Erw. 3.3.1). Gemäss mündlicher Aus-
kunft des zuständigen Bezirksrates seien die Vorbehalte 4 und 5 für den Aus-
schluss entscheidend gewesen. Die Beschwerdeführerin betont, es seien keine 
Pauschaldienstleistungen gefordert gewesen. Entsprechend habe man eine rea-
listische Annahme der zu erwartenden Arbeiten offeriert. Dank der langjährigen 
Erfahrung mit Projekten im Hochwasserschutz- und Revitalisierungsbereich er-
achte sie die getroffenen Annahmen als zutreffend und Zusatzaufwände bei übli-
chem Projektablauf für nicht erforderlich. Gerade weil aber die Ausgestaltung des 
Projektes derzeit noch unklar sei und wichtige Entscheide, welche die Bewilli-
gungsfähigkeit beeinflussen resp. Anpassungen erfordern, nicht in der Kompe-
tenz der ökologischen Begleitplanung, sondern des projektierenden Ingenieurs 
resp. der Bauherrschaft lägen, seien die allfälligen Zusatzaufwände derzeit 
schlicht nicht absehbar. Die angebrachten Vorbehalte seien daher legitim und 
auch üblich.

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Mit Eingabe vom 7. Mai 2018 reicht die Beschwerdeführerin dem Gericht ein 
Schreiben an die Vergabebehörde vom 16. März 2018 nach, woraus sich ergibt, 
dass sich die Zuschlagsempfängerin am Tag der Offertöffnung bei der Be-
schwerdeführerin über deren Angebot beschwert und bemerkt haben soll, im 
Vorprojekt sei das Flachmoor von nationaler Bedeutung nicht genügend berück-
sichtigt und eben so wenig die Fischwanderung. Auf Nachfrage hin habe die 
Vergabebehörde am 14. März 2018 orientiert, das Verfahren würde noch einmal 
wiederholt und sie habe dabei dieselbe Begründung wie die Zuschlagsempfänge-
rin angeführt, bzw. dass Dokumente vorhanden seien, die nicht allen Parteien 
bekannt gewesen seien. Im genannten Schreiben vom 16. März 2018 wehrt sich 
die Beschwerdeführerin gegen den beabsichtigten Verfahrensabbruch. Gegenü-
ber dem Gericht führt die Beschwerdeführerin aus, der Bezirk habe seine Hal-
tung daraufhin revidiert und sie vom Verfahren ausgeschlossen (VG-act. 08).

3.6.2 In der Vernehmlassung vom 24. April 2018 begründet die Vorinstanz den 
Ausschluss damit, die Beschwerdeführerin habe zwar in der Auswertung mehr 
Punkte erzielt. Ihre Beraterin habe sie jedoch auf die vielen Vorbehalte der Be-
schwerdeführerin aufmerksam gemacht. Diese Vorbehalte, namentlich 4 und 5, 
entsprächen gemäss Überzeugung der Vorinstanz nicht dem Leistungskatalog 
bzw. dem Pflichtenheft. Es müsse davon ausgegangen werden, dass zusätzliche 
Kosten entstünden, weil die angenommene Anzahl Stunden für Sitzungen und 
Begehungen nicht ausreiche. Ebenfalls sei mit Anpassungen an Auflagen im 
Bewilligungsverfahren zu rechnen (nach der Vorprüfung durch die kantonalen 
Stellen). Diese Leistungen würden gemäss Offerte zusätzlich verrechnet. Damit 
sei der Offertpreis nicht mehr aussagekräftig und die Vergleichbarkeit mit der 
Konkurrenzofferte nicht mehr gewährleistet.

4.1 Sollte ein Anbieter viel tiefer als die Konkurrenz offerieren, kann eine ver-
tiefte Abklärung angezeigt sein. Ergibt sich, dass mit den offerierten Arbeiten die 
Teilnahme- oder Auftragsbedingungen nicht erfüllt werden können, dass das 
Pflichtenheft nicht erfüllbar ist, kann ein Ausschluss gerechtfertigt sein (vgl. Erw. 
3.1.2). 

4.2 Die Beschwerdeführerin selber hält in der Beschwerde fest, sie habe auf-
grund ihrer langjährigen und fachspezifischen Erfahrung sowie auf der Basis des 
vorliegenden Leistungskatalogs eine seriöse Annahme des erforderlichen Auf-
wandes getroffen. Zumindest aus der Begründung der Vorinstanz ergeben sich 
keine Hinweise, dass dem nicht so wäre.

Es trifft zwar zu, dass die Beschwerdeführerin über alles und für jede Teilphase 
weniger Zeitaufwand budgetierte als die Zuschlagsempfängerin, in der Summe 

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rund einen Drittel weniger. Dies allein vermag jedoch keinen Beleg für ein unge-
nügendes Angebot in dem Sinne darstellen, dass das Pflichtenheft mit der offe-
rierten Arbeit nicht erfüllbar ist. Ebenso gut ist denkbar, dass die Konkurrenzof-
ferte zu viele Stunden eingesetzt hat oder der Konkurrent für dieselbe Arbeit 
schlicht mehr Zeit benötigt. Liegen bloss zwei Konkurrenzofferten vor, vermag al-
lein der Vergleich des offerierten Zeitaufwandes der beiden Angebote keine Aus-
sage über das Ungenügen der einen oder andern Offerte auszusagen.

Vorliegend gibt es weder eine weitere Vergleichsofferte, noch liegt eine Schät-
zung des Zeitaufwandes durch die Vergabebehörde vor. In der Offertauswertung 
(Vi-act. 3) wird lediglich vermerkt, der von der Beschwerdeführerin offerierte 
Zeitaufwand sei tief, jener der Zuschlagsempfängerin mittel. Es findet sich jedoch 
kein Anhaltspunkt für einen realistischen Zeitaufwand, kein Hinweis für einen 
(gegen unten und oben) angemessenen Zeitaufwand. Aus dem Beschrieb 'tief' 
allein kann nicht abgeleitet werden, der offerierte Aufwand sei zu tief, geradezu 
unrealistisch. 

4.3.1 Die Beraterin formuliert in der Auswertung keine Bemerkungen in dem Sin-
ne, dass klar ausgedrückt würde, mit dem offerierten Zeitaufwand vermöge die 
Beschwerdeführerin das Pflichtenheft nicht zu erfüllen. Weder vermerkt sie, die 
Beschwerdeführerin vermöge mit ihrer Offerte die Teilnahme- oder Auftragsbe-
dingungen nicht zu erfüllen, noch beantragt sie der Vergabebehörde einen Aus-
schluss der Beschwerdeführerin. Sie merkt lediglich an, die Beschwerdeführerin 
müsse sich an die Vorgaben (Pflichtenheft) halten; es sei eine konsequente Be-
reinigung der Vorbehalte notwendig (Vi-act. 3). Aber auch bei der Zuschlagsemp-
fängerin hält sie fest, es sei eine Bereinigung der Vorbehalte notwendig. 

Anders als bei der Zuschlagsempfängerin bemerkt die Beraterin zu den Vorbe-
halten der Beschwerdeführerin jedoch auch, die Einschränkung der Leistungen 
stünde im Widerspruch zum Pflichtenheft, wonach "alle Planerleistungen für das 
Teilmandat einzurechnen seien". Dem widerspricht die Beschwerdeführerin, in-
dem sie ausführt, sie habe sämtliche sich aus dem Leistungskatalog ergebenden 
Planerleistungen geschätzt und eingerechnet. Das Projekt sei indes noch wenig 
klar und da namentlich seitens Ingenieur bzw. Bauherrschaft noch Leistungen zu 
erwarten seien, habe man den Vorbehalt formulieren müssen.

4.3.2 Was die konkreten Vorbehalte der Beschwerdeführerin anbelangt (vgl. Erw. 
3.3.1), so handelt es sich bei Ziff. 1 und 2 um Vorschläge resp. Ziff. 6 um eine 
Empfehlung, welche durch die Vorinstanz einfach abgelehnt werden können und 
unproblematisch sind. Ziff. 3 wurde von der Vorinstanz akzeptiert und Ziff. 7 

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bestätigt (vgl. Vi-act. 2). Mithin können nur die Vorbehalte Ziff. 4 und 5 das 
Genügen des Angebotes in Frage stellen.

4.3.3 In Ziff. 4 der Vorbehalte behält sich die Beschwerdeführerin vor, zusätzliche 
Sitzungen und Begehungen nach Aufwand abzurechnen. Gemäss Offerte rech-
nete sie für das Vorprojekt 2 Sitzungen resp. 10 h ein und dasselbe für die Teil-
phase Bauprojekt. Dies stellt gemäss Auswertung der Vorbehalte ein Vorstoss 
[recte Verstoss] gegen Vorgaben im Pflichtenheft dar, wonach alle Planerleistun-
gen für das Teilmandat einzurechnen seien (Vi-act. 2). 

Der Beurteilung der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden. Das Pflichtenheft ver-
langt zwar in der Tat, dass alle Planerleistungen für die ökologische Begleitpla-
nung, die ausgehend vom vorhandenen Projektstand bis zur Realisierung des 
Bauwerks notwendig sind, einzurechnen sind (vgl. Erw. 3.2.2). Der vorhandene 
Projektstand kann als bekannt vorausgesetzt werden, enthält doch das Pflichten-
heft einen Beschrieb der Vorarbeiten und deren Ergebnisse und es nennt die 
vorhandenen, greifbaren Grundlagen. Mithin konnte von der Beschwerdeführerin 
eine korrekte Einschätzung der Ausgangslage erwartet werden. Nur schwer ab-
zuschätzen ist jedoch der Aufwand bis zur Realisation des angestrebten Hoch-
wasserschutzes und der Revitalisierung des Sarenbachs. Einzelne Auflagen und 
Grundlagen sowie die Projektorganisation sind im Pflichtenheft genannt. Den-
noch kann ein Projekt stets unterschiedlich und mitunter unerwartet verlaufen, so 
dass der Aufwand nur bedingt abschätzbar ist. Der Leistungskatalog selber 
macht dazu keinerlei Angaben, sondern verlangt lediglich die 'Teilnahme an Sit-
zungen'. Die Beschwerdeführerin setzt dafür nicht nichts ein, sondern zweimal  
10 h, und sie formuliert einen Vorbehalt. Mithin legt sie offen, mit wie vielen Sit-
zungen sie rechnet. Einen Widerspruch zum Pflichtenheft stellt dies nicht dar. 
Weder macht das Pflichtenheft eine klarere Vorgabe, noch wirft die Vorinstanz 
der Beschwerdeführerin vor, 10 h für die Teilnahme an Sitzung im Vorprojekt re-
sp. ebenso viel im Bauprojekt sei unrealistisch. Auch in der Vernehmlassung 
formuliert die Vorinstanz bloss den Verdacht, sie müsse davon ausgehen, dass 
zusätzliche Kosten entstünden, weil die von der Beschwerdeführerin angenom-
mene Anzahl Stunden für Sitzungen und Begehungen nicht ausreichen werden. 
Wiederum nennt sie selber keine Annahme, mit welchem Zeitaufwand realisti-
scherweise zu rechnen ist. 

Die Zuschlagsempfängerin ihrerseits schlüsselt den von ihr offerierten Arbeits-
aufwand nicht wie die Beschwerdeführerin auf, sondern nennt unter der Zusam-
menstellung der Honorarberechnung lediglich den Zeitaufwand pro Teilphase. 
Dies lässt keinen Vergleich zu. Bemerkenswert ist aber immerhin, dass die Zu-
schlagsempfängerin unter Ziffer 3.3, Vorgehen, Ablaufplanung, ihres Angebotes 

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auch zur Teilnahme an Sitzungen in den Teilphasen Vorprojekt und Bauprojekt 
Stellung nimmt. Und auch sie merkt an, der Aufwand sei nicht einfach einzu-
schätzen. Konkret führt sie aus "Der Zeitaufwand für Sitzungen ist massgeblich 
von der Bewilligungsfähigkeit abhängig. Für die Honorarberechnung wird daher 
von einem minimalen Sitzungsaufwand (10 Arbeitsstunden) ausgegangen." Das-
selbe gilt für die Bauprojektphase (Vi-act. 6). Mit anderen Worten rechnete die 
Zuschlagsempfängerin für die Teilnahme an Sitzungen genau den gleichen Auf-
wand ein wie die Beschwerdeführerin. Die Vorinstanz begründet aber in keiner 
Weise, weshalb dies bei der Zuschlagsempfängerin akzeptiert werden kann, 
nicht jedoch bei der Beschwerdeführerin. Kommt hinzu, dass die Zuschlagsemp-
fängerin einen Vorbehalt formuliert hat, der inhaltlich kaum von jenem der Be-
schwerdeführerin abweicht. Auch die Zuschlagsempfängerin verweist auf die nur 
allgemeine Formulierung des Leistungskatalogs und die Möglichkeit, dass 
während der Planungsphase durch Entscheidungen und Auflagen Mehraufwände 
entstehen können, die bei der Offertstellung mit den vorhandenen Unterlagen 
nicht eingeschätzt werden können. Und auch die Zuschlagsempfängerin hält fest, 
dass sich abzeichnende Mehraufwände zu Nachofferten führen werden (vgl. Erw. 
3.3.2).

Mithin ist festzustellen, dass der von der Beschwerdeführerin formulierte Vorbe-
halt Ziff. 4 keinen Verstoss gegen das Pflichtenheft darstellt und der von ihr ein-
gerechnete Aufwand für die Teilnahme an Sitzungen genau jenem der Zu-
schlagsempfängerin entspricht. 

4.3.4 In Ziff. 5 der Vorbehalte behält sich die Beschwerdeführerin vor, Anpas-
sungen des Bauprojekts an Auflagen im Bewilligungsverfahren zusätzlich zu ver-
rechnen. Gemäss Offerte rechnete sie unter der Position "Anpassen Bauprojekt 
an Auflagen Bewilligungsverfahren (Annahme)" 10 h ein. 

Die Vorinstanz hält in der Vernehmlassung fest, es sei im Bewilligungsverfahren 
nach der Vorprüfung durch die kantonalen Stellen mit Anpassungen an Auflagen 
zu rechnen. Diese Leistungen würden gemäss Offerte der Beschwerdeführerin 
zusätzlich verrechnet. Damit aber sei die Offerte nicht mehr aussagekräftig und 
die Vergleichbarkeit mit der Konkurrenzofferte nicht mehr gewährleistet. In der 
Auswertung der Vorbehalte (Vi-act. 2) ist zu diesem Vorbehalt angemerkt, es sei 
dies im Leistungskatalog (Position 11) enthalten.

Die Vorinstanz verkennt, dass die Beschwerdeführerin nicht nichts eingerechnet 
hat. Mithin führt nicht jede notwendige Anpassung im Bewilligungsverfahren zu 
Zusatzverrechnungen. Vielmehr hat die Beschwerdeführerin für Anpassungen  
10 h eingerechnet. Inwiefern dies zu wenig sein soll, erklärt die Vorinstanz nicht. 
Ein Vergleich mit der Offerte der Zuschlagsempfängerin ist nicht möglich, da die-

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se die Leistungen nicht einzeln aufführt, sondern bloss den Gesamt-Zeitaufwand 
pro Teilphase nennt. Bemerkenswert ist aber auch hier, dass ihre Ausführung un-
ter dem Titel "Anpassen des Bauprojektes an die Auflagen im Bewilligungsver-
fahren" inhaltlich vom Vorbehalt der Beschwerdeführerin nicht abweicht, hält die 
Zuschlagsempfängerin doch fest: "Hochwasserschutz und Revitalisierung tangie-
ren zahlreiche Gesetze, welche abhängig nach gewählter Variante zusätzliche 
Auflagen erfordern. Es muss mit Mehraufwand gerechnet werden." (Vi-act. 6) 
Auch formuliert die Zuschlagsempfängerin zu dieser Thematik einen Vorbehalt 
(vgl. Erw. 3.3.2). Mithin gehen beide Offerenten übereinstimmend davon aus, 
dass zum gegebenen Zeitpunkt der Aufwand für Anpassungen des Bauprojektes 
infolge von Auflagen nur schwer eingeschätzt werden kann und beide gehen von 
einem möglichen Mehraufwand aus. Im Gegensatz zur Zuschlagsempfängerin ist 
bei der Beschwerdeführerin aber immerhin ersichtlich, dass sie in ihrer Offerte für 
Anpassungen schon mal 10 h eingesetzt hat, wogegen die von der Zuschlags-
empfängerin getroffene Annahme unbekannt ist. Die Vorinstanz ihrerseits be-
gründet weder, weshalb die von der Beschwerdeführerin getroffene Annahme 
unrealistisch ist, noch erklärt sie, weshalb der von der Zuschlagsempfängerin 
angekündigte Mehraufwand im Gegensatz zum Vorbehalt der Beschwerdeführe-
rin unproblematisch ist. Auch die Zuschlagsempfängerin wird den Mehraufwand 
verrechnen. Somit steht fest, dass die Beschwerdeführerin auch diese Leistung 
gemäss Leistungskatalog offeriert hat und der angebrachte Vorbehalt nachvoll-
ziehbar ist (und auch von der Zuschlagsempfängerin angebracht wurde).

4.4 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Vorwurf der Vor-
instanz, das Angebot der Beschwerdeführerin enthalte eine Liste mit Vorbehal-
ten, die die Leistungen gemäss Pflichtenheft einschränke, nicht haltbar ist. Zu-
dem rechnete die Beschwerdeführerin für gewisse kritische Leistungen (Sitzun-
gen) genau gleich viele Stunden ein wie die Zuschlagsempfängerin und beide 
merkten übereinstimmend an, dass mit Mehraufwendungen zu rechnen sei. Mit-
hin wurde die Beschwerdeführerin mit ihrem Angebot zu Unrecht ausgeschlos-
sen. Die Beschwerde erweist sich damit als begründet und ist gutzuheissen.

5. Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 2'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) der Vor-
nstanz aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). Anspruch auf Parteientschädigung be-
steht für die nicht anwaltschaftlich vertretene Beschwerdeführerin nicht (§ 74 
Abs. 1 VRP)

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der Vergabebeschluss des Bezirks 
Höfe vom 27. März 2018 in Sachen 'Hochwasserschutz und Revitalisierung 
Sarenbach - Vergabe ökologische Begleitplanung' aufgehoben und die Ar-
beiten der Firma A.________ AG, gemäss Offerte vom 9. Februar 2018 
vergeben.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 2'500.-- festgesetzt und der Vorinstanz auferlegt. Sie sind 
innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheides auf das Postkonto 60-
22238-6 des Verwaltungsgerichts einzubezahlen.

3. Die Beschwerdeführerin hat am 23. April 2018 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'500.-- geleistet, der ihr aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten ist. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- den Bezirksrat Höfe (R)
- die Zuschlagsempfängerin (A)
- das Baudepartement des Kantons Schwyz (z.K.)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission, 3003 Bern (A).

Schwyz, 22. Juni 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. Juli 2018