# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9a013048-4c66-5001-b7ec-08ced25f4794
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-09-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.09.2010 D-5992/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5992-2010_2010-09-01.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5992/2010
law/mah
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  S e p t e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiberin Sarah Mathys.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 13. August 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5992/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 5. Juli  2010 in der Schweiz um Asyl 
nachsuchte, nachdem er sich zuvor in Frankreich aufgehalten hatte,

dass das BFM am 12. Juli 2010 im Empfangs- und Verfahrenszentrum 
(EVZ) Kreuzlingen die Personalien des Beschwerdeführers erhob, ihn 
summarisch zum Reiseweg und zu den Gründen für das Verlassen des 
Heimatlandes befragte und ihm gleichzeitig das rechtliche Gehör zur 
allfälligen Zuständigkeit Frankreichs für die Durchführung seines Asyl- 
und Wegweisungsverfahrens gewährte,

dass das BFM am 19. Juli 2010 an Frankreich ein Ersuchen um Auf-
nahme  des  Beschwerdeführers  gestützt  auf  Art. 10  Abs. 1  der  Ver-
ordnung Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 zur Festlegung 
von Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für 
die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitglied-
staat gestellten Asylantrags zuständig ist (Dublin-II-VO) stellte,

dass Frankreich diesem Ersuchen am 30. Juli 2010 zustimmte,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  13. August  2010  –  eröffnet  am 
18. August 2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf  das Asylgesuch 
des Beschwerdeführers vom 5. Juli 2010 nicht eintrat, die Wegweisung 
nach Frankreich  verfügte,  den Beschwerdeführer  –  unter  Androhung 
von  Zwangsmitteln  im  Unterlassungsfall  –  aufforderte,  die  Schweiz 
spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, den 
Kanton  (...)  verpflichtete,  die  Wegweisungsverfügung  zu  vollziehen, 
feststellte, eine allfällige Beschwerde gegen die vorliegende Verfügung 
habe  keine  aufschiebende  Wirkung,  und  dem Beschwerdeführer  die 
editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 24. August 2010 (Datum 
Poststempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde  erhob  und  beantragte,  auf  sein  Asylgesuch  sei  einzu-
treten,  es  sei  ihm  Asyl  zu  gewähren  oder  er  sei  vorläufig  aufzu-
nehmen,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung ge-
stützt auf Art. 56  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über 

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das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021)  mit  Verfügung  vom 
25. August 2010 vorsorglich aussetzte,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am 26. August  2010  beim  Bundes-
verwaltungsgericht vollständig eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – 
unter Vorbehalt nachfolgender Erwägungen – einzutreten ist (Art. 108 
Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG), 

dass  die  Verfügung  als  Anfechtungsgegenstand  in  der  Bundesver-
waltungsrechtspflege den äusseren Rahmen bildet, innerhalb welchem 
die  Parteien  der  Rechtsmittelinstanz  ein  Rechtsverhältnis  zur  Be-
urteilung unterbreiten können,

dass der  durch  die  Parteibegehren definierte  Streitgegenstand nicht 
über  den  Anfechtungsgegenstand  hinaus  reichen  darf,  Gegenstand 
des  Beschwerdeverfahrens  somit  grundsätzlich  nur  sein  kann,  was 
Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens war oder nach richtiger 
Gesetzesauslegung  hätte  sein  sollen  (vgl.  ANDRÉ MOSER,  in: 
Auer/Müller/Schindler  (Hrsg.),  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über 
das  Verwaltungsverfahren  (VwVG),  Zürich  2008,  Rz. 3 zu  Art. 52, 
CHRISTOPH AUER,  Streitgegenstand und Rügeprinzip im Spannungsfeld 
der verwaltungsrechtlichen Prozessmaximen, Bern 1997, S. 63; ALFRED 

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KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege 
des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. 149),

dass die angefochtene Verfügung vom 17. März 2010 keine Regelung 
betreffend Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von Asyl enthält,

dass  mit  dem Begehren,  es  sei  dem Beschwerdeführer  Asyl  zu  ge-
währen, der Streitgegenstand in unzulässiger Weise über den in der 
angefochtenen  Verfügung  geregelten  Anfechtungsgegenstand  hinaus 
erweitert wird (vgl. AUER, a.a.O., S. 63; BGE 110 V 51 E. 3c), weshalb 
auf dieses Begehren nicht einzutreten ist, 

dass im vorliegenden Beschwerdeverfahren mithin einzig zu prüfen ist, 
ob  das  BFM gestützt  auf  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  AsylG  auf  das  Asyl-
gesuch des Beschwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist  und in-
folgedessen die Wegweisung aus der Schweiz zu Recht verfügt hat,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin  entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a 
Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass sich aus den Akten ergibt, dass der Beschwerdeführer in Frank-
reich  am  17. Mai  2010  daktyloskopisch  und  entsprechend  in  der 
EURODAC Datenbank erfasst worden ist,

dass das BFM bei dieser Sachlage und der innert Frist seitens Frank-
reichs beantworteten (Art. 18 Abs. 1 Dublin-II-VO), gestützt auf Art. 10 
Abs. 1 i.V.m. Art. 16 Abs. 1 Bst. a Dublin-II-VO erfolgten Anfrage um 
Aufnahme des  Beschwerdeführers  vom 19. Juli  2010,  Frankreich  zu 
Recht als für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig erachtet 
hat,

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dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Rechtsmitteleingabe  geltend 
macht,  er habe nicht in Frankreich, sondern in der Schweiz um Asyl 
nachsuchen  wollen,  weil  er  hier  mit  B._______  (N  [...])  mündlich 
verlobt sei, 

dass diese seit 1996 in der Schweiz lebe, aber immer noch nur eine F-
Bewilligung  besitze,  mit  welcher  ein  Familiennachzug  nicht  möglich 
sei,  sie  zudem  IV-Rentnerin  und  psychisch  krank  sei  und  keinen 
anderen  Lebenspartner  finden  würde,  der  sie  auch  pflegen  könnte, 
was bis anhin die Eltern gemacht hätten,

dass er sie in der nächsten Zeit heiraten wolle, 

dass  er  der  Beschwerde  eine  Bestätigung  ihrer  Eltern,  eine  Kopie 
ihres IV-Ausweises und eine Kopie ihrer F-Bewilligung beilegte,

dass im Zusammenhang mit  Art. 7  Dublin-II-VO gemäss Art. 2  Bst. i 
Dublin-II-VO unter den Begriff Familienangehörige lediglich Ehegatten, 
nicht  verheiratete  Partner,  die  eine  dauerhafte  Beziehung  führen, 
minderjährige  Kinder  und  bei  unverheirateten  minderjährigen  asyl-
suchenden Personen der Vater, die Mutter oder der Vormund fallen,

dass  indessen  Art. 8  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
unter dem Aspekt von Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO berücksichtigt werden 
kann, soweit eine tatsächlich gelebte Beziehung besteht, wobei dies-
bezüglich  als  wesentliche  Faktoren  das  gemeinsame  Wohnen 
respektive  der  gemeinsame Haushalt,  die  finanzielle  Verflochtenheit, 
die Länge und Stabilität  der Beziehung sowie das Interesse und die 
Bindung der Partner aneinander zu berücksichtigen sind (vgl. CHRISTOPH 
GRABENWARTER,  Europäische  Menschenrechtskonvention,  4. Aufl., 
München/Basel/Wien  2009,  S. 204;  MARK E.  VILLIGER,  Handbuch  der 
Europäischen  Menschenrechtskonvention,  2. Aufl.,  Zürich  1999, 
S. 365;  LUZIUS WILDHABER in:  Internationaler  Kommentar  zur 
Europäischen  Menschenrechtskonvention,  Hrsg.:  Wolfram  Karl, 
12. Lfg.,  Köln/Berlin/München 2009, Art. 8 EMRK, S. 137,  EGMR, K. 
und  T. gegen  Finnland  [Grosse  Kammer],  Urteil  vom  12. Juli  2001, 
Beschwerde Nr. 25702/94, § 150),

dass  bis  anhin  keine  gültig  geschlossene  Ehe  zwischen  dem  Be-
schwerdeführer  und  der  in  der  Schweiz  vorläufig  aufgenommenen 
Verlobten vorliegt,

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dass der Beschwerdeführer erst am 5. Juli 2010 in die Schweiz kam, 
seine Verlobte aber bereits seit 1996 in der Schweiz lebt, 

dass unter diesen Umständen auch noch kein besonderes Abhängig-
keitsverhältnis  zwischen der  Verlobten,  welche  IV-Bezügerin  ist,  und 
dem Beschwerdeführer bestehen kann, 

dass der Beschwerdeführer zudem anlässlich der Befragung im EVZ 
bezüglich  seines  Zivilstandes  nicht  angab,  verlobt  zu  sein  (vgl. 
act. A1/11 S. 2 Ziff. 6),  sondern dies erstmals in der Beschwerde er-
wähnte,

dass  er  auch  anlässlich  der  Gehörsgewährung  betreffend  die  Zu-
ständigkeit  Frankreichs  für  die  Durchführung  des  Asyl-  und  Weg-
weisungsverfahrens  und  einer  Wegweisung  dorthin  keinerlei  An-
deutungen machte, er sei mit einer Landsfrau, die in der Schweiz vor-
läufig  aufgenommen  sei,  verlobt,  sondern  nur  meinte,  hier  in  der 
Schweiz fühle er sich in Sicherheit  und er glaube an das Schweizer 
Volk und die Schweizer Behörden; wenn sein Leben in Frankreich in 
Sicherheit sei, sei er bereit, dorthin zu gehen (vgl. act. A1/11 S. 8),

dass demnach offenbar weder von einer Partnerschaft  im Sinne von 
Art. 2  Bst. i  Dublin-II-VO  noch  von  einer  tatsächlich  gelebten  Be-
ziehung im Sinne von Art. 8 EMRK zwischen dem Beschwerdeführer 
und seiner Verlobten ausgegangen werden kann,

dass  mit  Bezug  auf  das  Recht  auf  Eheschliessung  festzuhalten  ist, 
dass grundsätzlich ein Ehevorbereitungsverfahren in der Schweiz auch 
dann möglich ist, wenn die Brautleute nicht in der Schweiz wohnhaft  
sind  (vgl.  Art. 62  ff.  der  Zivilstandsverordnung  vom  28. April  2004 
[ZStV, SR 211.112.2]), 

dass  demnach  auch  diesbezüglich  einer  Übernahme  des  Be-
schwerdeführers nichts entgegensteht und in diesem Zusammenhang 
keine Verletzung von Art. 12 EMRK feststellbar ist,

dass auch sonst keine Gründe vorliegen, die einen Selbsteintritt  des 
BFM gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO nahegelegt hätten, da  Frank-
reich unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 1951 
über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der EMRK 
und des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und 
andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung 

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oder Strafe (FoK, SR 0.105)  ist  und keine konkreten Hinweise dafür 
bestehen,  Frankreich  würde  sich  nicht  an  die  daraus  resultierenden 
Verpflichtungen halten, 

dass das BFM demzufolge zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst. d AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der  Schweiz zur  Folge hat  (Art.  44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem 
kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung 
im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach 
vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens,  bei  dem  es  sich  um  ein 
Überstellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat  handelt,  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Aus-
länderinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20),

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss,

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach  Frankreich  zu  Recht  als  zulässig,  zumutbar  und  möglich  be-
zeichnet hat,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 und 5 VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- (...)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Sarah Mathys

Versand: 

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