# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22b8b605-19fb-59dd-bf7f-9890be14ded5
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 17.06.2019 II 2019 32
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2019-32_2019-06-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2019 32

Entscheid vom 17. Juni 2019 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Philipp Mazenauer, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Ergänzungsleistungen (Kosten Zahnbehandlung)

2

Sachverhalt:

A. A.________ bezieht eine IV-Rente sowie (damit verbundene) 
Ergänzungsleistungen. 

B. Am 29. Januar 2019 ging bei der Ausgleichskasse Schwyz ein Gesuch um 
Kostenübernahme für Zahnbehandlungen von Dr.med.dent. MS B.________ in 
der Höhe von Fr. 1'773.60 ein (Vi-act. 12 f.). Die der Schätzung 
zugrundeliegende vorgeschlagene Behandlung "Def. Versorgung Zahn 37 + 
Vers. 17" begründete Dr.med.dent. MS B.________ wie folgt (Vi-act. 12):

Der Zahn 37 wurde seit 2014 jedes Jahr immer wieder behandelt, weil der 
Kunststoff nicht wiederstandsfähig war gegen das starke Pressen des Kiefers. Um 
weiteren Schäden vorzubeugen, ist eine Keramiküberdeckung dringend, da der 
Zahn bereits Zeichen von einer Pulpitis aufweist.

C. Gleichentags ersuchte die Ausgleichskasse Schwyz Dr.med.dent. 
C.________ um Beurteilung des Gesuchs und der Kostenschätzung (Vi-act. 11).

D. Mit Schreiben vom 8. Februar 2019 erklärte Dr.med.dent. C.________, er 
erachte die vorgesehene Behandlung nicht als notwendig, nicht einfach und nicht 
zweckmässig, aus folgenden Gründen (Vi-act. 14):

Der Zahn 37 zeigt zwei kleine Füllungen, eine mesiookklusale und eine okklusale 
Füllung. Die okklusale dürfte wohl auch zu seicht präpariert sein, so dass die 
geforderte Materialstärke nicht gegeben ist. Bei korrekter Anwendung ist sicherlich 
eine stabile okklusale Füllung zu erreichen. Eine Überkronung dieses Zahnes ist in 
keiner Weise indiziert und bedeutet, dass über 60% der Kronensubstanz 
weggeschliffen wird; in dieser Situation also viel gesunde Zahnsubstanz. Aus Sicht 
einer modernen und zahnsubstanzschonenden Zahnmedizin ist dies sogar 
kontraindiziert. Für eine nach den Regeln der Kunst gelegten Füllung an Zahn 37 
und für die Fissurenversieglung an Zahn 17, kann die AHV CHF 550.-- gut 
sprechen.

Zwecks Objektivierung kann ich auch eine universitäre Zweitmeinung zu Zahn 37 
einholen. Ich bezweifle auch, dass Zahn 37 Zeichen einer Pulpitis aufweist.

E. Mit Schreiben vom 14. Februar 2019 teilte die Ausgleichskasse Schwyz 
A.________ mit, dass die von ihr vorgeschlagene Behandlung nicht den 
gesetzlichen Kriterien der notwendigen, zweckmässigen und wirtschaftlichen 
Behandlung entsprächen. Die Ausgleichskasse Schwyz verfügte deshalb einen 
Beitrag an den Kostenvoranschlag vom 16. Januar 2019 über Fr. 550.--.

F. Gegen diese Verfügung erhob A.________ mit Schreiben vom 25. 
Februar 2019 Einsprache mit der folgenden Begründung:

Gemäss Rücksprache mit meinem Zahnarzt, Herr Dr. D.________, wird für die 
Teilkrone max. 15% vom Zahn 37 weggeschliffen. Bei einer konventionellen Krone 

3

werden 60% vom Zahn entfernt, aber heutzutage wird eine minimale invasive 
Zahnmedizin angestrebt und dank adhäsive Befestigung von Werkstücken kann 
man viel weniger Substanz vom Zahn entfernen (zum Beispiel Tabletop Kronen).

Auf die Seite https://www.sso.ch/patienten/behandlungsmethoden/fuellungsmate
rialien.html kann man lesen, dass die Vorteile vom Keramik die hohe Festigkeit im 
Vergleich zu Komposit sind. Gemäss beiliegendem Foto (Aufnahme vom 22. 
Februar 2019) sieht man bei mir auf der anderen Seite bei Zahn 48, dass bei der 
Keramikkrone der Keramik abgebrochen ist und ich frage mich, warum sollte bei 
Zahn 37 weniger starkes Material festhalten?! Ich will nicht jedes Jahr den Zahn 
beschleifen lassen müssen, ich habe ständig Schmerzen wenn ich darauf kaue, er 
wird immer empfindlicher je mehr geflickt und behandelt werden muss.

G. Am 3. April 2019 erkundigte sich die zuständige Sachbearbeiterin der 
Ausgleichskasse Schwyz bei Dr.med.dent. C.________, ob eine Teilkrone etwas 
an seiner Meinung (Komposit statt Keramik) ändere, was dieser verneinte, da der 
besagte Zahn 37 auf jeden Fall auch mit Kompositfüllung repariert werden 
könne. Er habe mit der behandelnden Zahnärztin Dr.med.dent. MS B.________ 
diesbezüglich schon einige Diskussionen gehabt. Nach Auskunft von 
Dr.med.dent. C.________ sei es kein Problem, Zahn 37 zu behandeln, wenn 
richtig mit Komposit umgegangen werde. Aus diesem Grund halte er an seiner 
Meinung fest und befürworte eine Kostenübernahme von Fr. 550.-- (Vi-act. 4).

H. Mit Entscheid Nr. 1058/19 vom 8. April 2019 wies die Ausgleichskasse 
Schwyz die Einsprache ab.

I. Gegen diesen Entscheid erhebt A.________ mit Schreiben vom 
22. April 2019 fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz und beantragte die vollumfängliche Kostengutsprache.

J. Mit Vernehmlassung vom 14. Mai 2019 beantragt die Ausgleichskasse 
Schwyz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, unter Kosten- und 
Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nebst der jährlichen Ergänzungsleistung kennt das Bundesgesetz über die 
Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 
(ELG; SR 831.30) vom 6. Oktober 2006 als weitere Leistungsart die Vergütung 
von Krankheits- und Behinderungskosten (Art. 3 ELG). Die Kantone vergüten 
den Bezügern einer jährlichen Ergänzungsleistung ausgewiesene, im laufenden 
Jahr entstandene Kosten unter anderem für zahnärztliche Behandlung (Art. 14 
Abs. 1 lit. a ELG). 

4

Die Kantone bezeichnen die Kosten, die nach Art. 14 Abs. 1 ELG vergütet wer-
den können. Sie können die Vergütung auf im Rahmen einer wirtschaftlichen und 
zweckmässigen Leistungserbringung erforderliche Ausgaben beschränken 
(Art. 14 Abs. 2 ELG; vgl. VGE II 2018 36 vom 26.6.2018 Erw. 1.1.2; VGE II 2016 
95 vom 24.1.2017 Erw. 1.1; VGE II 2014 108 vom 17.3.2015 Erw. 1.1; VGE II 
2011 34 vom 29.6.2011 Erw. 1.2 m.H. auf Alfred Maurer/Gustavo Scartazzi-
ni/Marc Hürzeler, Bundessozialversicherungsrecht, 3. Aufl., Basel 2009, § 13 
N 29 Ergänzungsleistungen zur AHV/IV [EL], mit Verweis auf Art. 14 Abs. 2 ELG; 
vgl. auch Urs Müller, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum ELG, 3. Aufl., 
Freiburg/Basel 2014, Rz. 826 ff.).

1.2 Im kantonalen Gesetz über EL zur AHV/IV vom 28. März 2007 (KELG; 
SRSZ 362.200) wird in § 8 Abs. 1 normiert, dass den Bezügerinnen und Bezü-
gern einer jährlichen EL ausgewiesene, im laufenden Jahr entstandene Krank-
heits- und Behinderungskosten im Rahmen des Bundesgesetzes vergütet wer-
den. Die Kosten für Zahnbehandlungen werden übernommen, wenn sie einer 
notwendigen, zweckmässigen und wirtschaftlichen Behandlung entsprechen (§ 9 
Abs. 2 Satz 1 KELG). Zahnbehandlungskosten von mehr als Fr. 8'000.-- pro be-
rechtigte Person und zusammenhängende Behandlungen gelten nicht als 
zweckmässig und wirtschaftlich. Höhere Kosten können ausnahmsweise und 
wenn dies die Umstände erfordern, übernommen werden (§ 9 Abs. 2 Satz 2 und 
3 KELG). Der Regierungsrat erlässt Bestimmungen über die Vergütung von 
Krankheits- und Behinderungskosten, soweit dies nicht im Bundesgesetz oder im 
KELG geregelt ist (§ 9 Abs. 3 KELG). Als zusammenhängende Behandlung gilt 
die Wiederherstellung der Kaufunktion des Kauorgans mit einfachen und wirt-
schaftlich sinnvollen Therapiemitteln, d.h. in der Regel die Wiederherstellung von 
Oberkiefer und Unterkiefer (Rz. 217 der kantonalen Weisungen betreffend Ver-
gütung von Krankheits- und Behinderungskosten im Rahmen des Gesetzes über 
die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV [Stand am 1.1.2019; nachfolgend: kant. 
Weisung]). Besteht der begründete Verdacht, dass mittels Teilbehandlungen die 
Anwendung des Höchstbetrages umgangen wird, werden die noch nicht begli-
chenen Zahlungen verweigert (kant. Weisung Rz. 218).

1.3 Nach § 12 Abs. 1 der Vollzugsverordnung zum Gesetz über die Ergän-
zungsleistung zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [VVzKELG; 
SRSZ 362.211] vom 11. Dezember 2007 sind für die Vergütung von Zahnbe-
handlungskosten der Unfall-, Militär- und Invalidenversicherungs-Tarif 
(UV/MV/IV-Tarif) über die Honorierung zahnärztlicher Leistungen sowie für zahn-
technische Arbeiten massgebend. Liegen die Kosten einer Zahnbehandlung (in-
klusive Labor) voraussichtlich höher als Fr. 2'500.--, so ist der EL-Stelle vor der 

5

Behandlung ein Kostenvoranschlag einzureichen (§ 12 Abs. 2 VVzKELG; kant. 
Weisung Rz. 208). Für Behandlungen und Ausführungen ab Fr. 2'500.-- hat die 
Ausgleichskasse den Kostenvoranschlag dem beratenden Zahnarzt zu unterbrei-
ten. Im Zweifelsfall können ihm auch tiefere Kostenvoranschläge oder Rechnun-
gen zur Begutachtung eingereicht werden (kant. Weisung Rz. 213). Wenn die 
Ausgleichskasse einen Kostenvoranschlag genehmigt hat, bedeutet dies keine 
Kostengutsprache. Die versicherte Person kann aber damit rechnen, dass gegen 
eine Behandlung im Umfang des genehmigten Kostenvoranschlages keine fach-
lichen Einwände erhoben werden. Eine Vergütung setzt voraus, dass im Zeit-
raum der Behandlung die Voraussetzungen für den Bezug von Ergänzungsleis-
tungen und die Voraussetzungen für die Vergütung von Krankheits- und Behin-
derungskosten erfüllt sind (Rz. 214).

1.4 Zur Beurteilung, ob eine notwendige, wirtschaftliche und zweckmässige 
Behandlung und Ausführung vorliegt, gelten folgende Vorgaben (kant. Weisung 
Rz. 205):

Prothetische Versorgungen sollen gemäss den Richtlinien der Vereinigung der 
Kantonszahnärzte (VKZS) [www.kantonszahnaerzte.ch] erfolgen.

Verbundkeramische Brücken werden im Rahmen der EL nur gemäss den Richtlini-
en der VKZS bewilligt.

Generell soll bei der Therapieplanung auf das Prophylaxebewusstsein bzw. die zu 
erwartende Einstellung der Patientin/des Patienten zur Prophylaxe und den lang-
fristigen Erhalt der Zähne geachtet werden. Auch allgemeinmedizinische Aspekte 
sollen beachtet werden.

Von zwei ausführbaren Therapien ist die kostengünstigere zu wählen.

1.5 Die Planungs- und Behandlungsempfehlungen der Vereinigung der Kan-
tonszahnärzte und Kantonszahnärztinnen der Schweiz (VKZS; Stand: Janu-
ar 2018; abrufbar unter: www.kantonszahnaerzte.ch) nennen Kriterien zur 
zahnärztlichen Behandlungsplanung bei Sozialhilfe- und EL-Bezügern. Die Be-
handlungswünsche von Sozialhilfe- und Ergänzungsleistungsbezügern weichen 
oft von den einschränkenden Behandlungsvorgaben der Sozialzahnmedizin ab. 
Befunde und Behandlung müssen bedarfsgerecht sein und können subjektive 
Behandlungsbedürfnisse oft nicht abdecken. Kostenträger sind deshalb bezüg-
lich Planung und Durchführung zum sorgsamen Umgang mit öffentlichen Geldern 
verpflichtet (vgl. Planungs- und Behandlungsempfehlungen VKZS, Einleitung, 
S. 2, 6, 10). In Analogie zu Art. 32 des Bundesgesetzes über die Krankenversi-
cherung (KVG; SR 832.10) vom 18. März 1994 heisst dies konkret "wirksam - 
zweckmässig - wirtschaftlich" bzw. "wirtschaftlich und zweckmässig" gemäss 
Art. 14 ELG (Planungs- und Behandlungsempfehlungen VKZS, Einleitung, S. 6; 
Urteil des BGer 9C_744/2018 vom 1.4.2019 Erw. 3.2 m.w.Verw., u.a. auf 

6

BGE 127 V 80 Erw. 3c/aa). Eine medizinische Leistung ist demnach wirksam, 
wenn sie objektiv geeignet ist, auf den angestrebten diagnostischen, therapeuti-
schen und pflegerischen Nutzen hinzuwirken (Urteil des BGer 9C_744/2018 vom 
1.4.2019 Erw. 3.2 m.w.Verw.). Wirksamkeit bezeichnet die kausale Verknüpfung 
von medizinischer Massnahme und medizinischem Erfolg. Die Zweckmässigkeit 
setzt Wirksamkeit voraus und beurteilt sich grundsätzlich nach medizinischen Kri-
terien; zweckmässig ist jene Anwendung, welche den besten diagnostischen und 
therapeutischen Nutzen aufweist (Urteil des BGer 9C_744/2018 vom 1.4.2019 
Erw. 3.2.2 m.w.Verw.). Wirtschaftlichkeit im Bereich KVG setzt Wirksamkeit und 
Zweckmässigkeit voraus und ist das massgebende Kriterium für die Auswahl un-
ter den zweckmässigen Behandlungsalternativen: wirtschaftlich ist bei vergleich-
barem medizinischen Nutzen die kostengünstigste Variante. Zweckmässigkeit 
und Wirtschaftlichkeit setzen zudem die Notwendigkeit einer medizinischen 
Massnahme (Indikation) voraus (VGE II 2017 70 vom 13.12.2017 Erw. 1.5; vgl. 
Urteil des BGer 9C_744/2018 vom 1.4.2019 Erw. 3.2.3 m.w.Verw.).

Die VKZS-Empfehlungen unterscheiden zwei Behandlungsphasen. Einerseits 
primäre, nicht aufschiebbare Massnahmen (Notfall-/ Schmerzbehandlung), die 
den Patienten schmerzfrei machen sollen, wobei dies mit einfachen und z.T. pro-
visorischen Mitteln erreicht werden kann. Andererseits sekundäre Massnahmen 
("Sanierung", Weiterbehandlung). Eine einfache und zweckmässige Sanierung 
besteht:

- in der Entfernung nicht erhaltungswürdiger Zähne und Wurzelreste, 

- in der Erhaltung strategisch wichtiger Zähne, 

- im Legen von Füllungen (Kompositfüllungen) und 

- in der längerfristigen Erhaltung der Kaufähigkeit. Kaufähigkeit: Funktionel-
le Adaptation; normalerweise müssen 10 oder mehr funktionelle Antago-
nistenpaare vorhanden sein. 

Lückenversorgung mit teilprothetischen Methoden (v.a. Modellguss) sowie Kro-
nen- und Brückenversorgungen fallen in der Regel nicht unter den Begriff der 
einfachen Sanierung (zum Ganzen: Planungs- und Behandlungsempfehlungen 
VKZS, Einleitung, S. 7).

1.6 Bezüglich definitiver Füllungen gibt die VKZS folgende Empfehlungen ab 
(VKZS Empfehlung D: Füllungen, Stand März 2018):

In Adhäsivtechnik verarbeitete Composit-Materialien sind im Front- und Seiten-
zahnbereich das Standard-Vorgehen. 

Eine Krone empfiehlt die VKZS - mit Blick auf das Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts P 59/05 vom 29. März 2006, wonach eine Krone zwar 
wirksam, evtl. sogar zweckmässig, nicht aber als wirtschaftliche Lösung zu beur-

7

teilen und deshalb nur in seltenen Ausnahmefällen bewilligungsfähig ist - nur in 
Fällen, in denen ein stark zerstörter Einzelzahn aufgebaut werden soll, welcher 
nicht mittels Füllung restaurierbar ist (VKZS Empfehlung G: Kronen, Brücken, 
Implantatprothethik, Stand Januar 2018, S.1).

2.1 In ihrer Beschwerde bringt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, 
die Vorinstanz habe sich zwar für eine einfache, kostengünstige und 
wirtschaftlichste Behandlung entschieden, diese sei aber nicht die wirksamste 
und zweckmässigste. So seien die Behandlungsbedürfnisse der 
Beschwerdeführerin nicht berücksichtigt worden. Sie habe Schmerzen und könne 
auf der linken Seite nicht mehr kauen. Eine Teilüberkrönung sei notwendig, 
wirksam, zweck- und verhältnismässig, weil sie sonst jährlich den Zahn schleifen 
lassen müsse, was schliesslich zu höheren Kosten führen werde. Bei all den 
Behandlungen sei nur logisch, dass zwischenzeitlich eine Pulpitis entstanden sei. 
Sie könne zwar nachvollziehen, dass Kronen nicht unter den Begriff der 
einfachen Sanierung fallen, dennoch müsse in ihrem Fall die Behandlung 
gutgeheissen werden, weil nur diese Behandlung Erfolg verspreche. Ferner 
knirsche sie stark mit den Zähnen, weshalb sie auf gutes und starkes Material 
auf ihren Zähnen angewiesen sei.

2.2 In ihrer Vernehmlassung hält die Vorinstanz weitgehend an ihren 
Ausführungen gemäss Einspracheentscheid vom 8. Januar [recte: April] 2019 
(Vi-act. 6) fest. Ergänzend bringt sie mit Verweis auf das vertrauenszahnärztliche 
Gutachten von Dr.med.dent. C.________ vor, dass die Behandlung des 
Zahnleidens der Beschwerdeführerin nicht ausschliesslich durch eine 
Teilüberkronung von Zahn 37 möglich sei, sondern auch durch eine korrekt 
durchgeführte Kompositfüllung. Dr.med.dent. C.________ habe dies mehrfach 
bestätigt (vgl. Vi-act. 4).

3.1 Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die vorgeschlagene Füllung von 
Zahn 37 sei zwar die wirtschaftlichste, nicht aber die wirksamste und zweckmäs-
sigste Behandlungsmethode, so verkennt sie den Zusammenhang zwischen die-
sen drei Kriterien. Die Kriterien der Wirksamkeit und Zweckmässigkeit müssen 
bloss erfüllt sein, wobei gerade nicht die wirksamste oder zweckmässigste Me-
thode bevorzugt wird. Stattdessen wird von allen wirksamen und zweckmässigen 
Behandlungsmethoden jener der Vorzug gegeben, welche zugleich die wirt-
schaftlichste ist (vgl. Erw. 1.5). Die Vorinstanz stellte im angefochtenen Einspra-
cheentscheid auf die Beurteilung ihres Vertrauenszahnarztes Dr.med.dent. 
C.________ ab, wonach der Zahn 37 auf jeden Fall auch mit einer Kompositfül-
lung repariert werden könne, sofern diese korrekt angewendet werde. Dies sei 
nicht bloss die wirtschaftlichste Lösung, sondern gar aus Sicht einer "modernen 

8

und zahnsubstanzschonenden Zahnmedizin" geboten (Vi-act. 14; vgl. Vi-act. 4). 
Es ist deshalb nicht erkennbar, inwiefern die Beurteilung der Vorinstanz unrichtig 
ist.

3.2 Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, ihre subjektiven Behandlungsbe-
dürfnisse würden nicht berücksichtigt, ist vorab zu erwähnen, dass die Kosten-
träger aufgrund ihrer Verpflichtung zum sorgsamen Umgang mit öffentlichen 
Geldern nicht im gleichen Masse auf die subjektiven Bedürfnisse Rücksicht neh-
men können, wie es Selbstzahler könnten (vgl. Erw. 1.5). Überdies vermag 
gemäss Beurteilung von Dr.med.dent. C.________ eine Composit-Füllung des 
Zahnes 37 diesen wirksam und langfristig zu reparieren, sodass der Patientin 
keine wesentlichen Beeinträchtigungen drohen.

3.3 Schliesslich widerspricht der Vertrauenszahnarzt Dr.med.dent. C.________ 
klar dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach ihr Zahnleiden nur mit ei-
ner Teilüberkronung geheilt werden könne (vgl. Vi-act. 14, 4). Soweit dies bedeu-
tet, dass die Beschwerdeführerin auch zukünftig auf eine Zahnschiene angewie-
sen sein wird, so ist ihr diese im Rahmen der sozialzahnmedizinischen Behand-
lung zuzumuten.

4. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich der vorinstanzli-
che Entscheid zu Recht auf die vertrauenszahnärztliche Beurteilung stützt, mit 
den geltenden Normen und Weisungen vereinbar ist und keine hinreichenden 
Gründe für eine Ausnahme vorliegen. Aus diesen Gründen erweist sich die Be-
schwerde als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.

9

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (A)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern (A). 

Schwyz, 17. Juni 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. Juni 2019