# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 54816db7-4eae-5a3b-a8ea-62790b1e174d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-01
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 01.12.2025 200 2024 725
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-725_2025-12-01.pdf

## Full Text

IV 200 2024 725 
WIS/GET/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 1. Dezember 2025

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. B.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 25. September 2024

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 1. Dez. 2025, IV 200 2024 725

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Sachverhalt:

A.

Die … geborene, aus ... stammende und am … 2017 in die Schweiz einge-
reiste A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwerdeführerin), 
anerkannter Flüchtling (Bewilligung B – gültig bis 30. Oktober 2024), mel-
dete sich im Juli 2022 unter Hinweis auf eine "Komplexe Traumafolge-
störung und chronische Depression und Persönlichkeitsveränderung seit 
Zwangsverheiratsversuch" bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung 
(IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [nachfolgend IVB 
bzw. Beschwerdegegnerin] 1; 14; Akten der Versicherten [act. I] 6). Die IVB 
holte Berichte behandelnder Ärzte, Unterlagen der Kindes- und Erwachse-
nenschutzbehörde Berner Oberland (nachfolgend KESB) und des Sozial-
dienstes C.________ (act. II 34) ein und legte das Dossier Dr. med. 
D.________, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztli-
cher Dienst (RAD), zur Beurteilung vor (act. II 44; 54). Ferner liess sie 
durch ihren Abklärungsdienst einen Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb 
erstellen (act. II 63). Mit Vorbescheid vom 29. August 2023 (act. II 64) stell-
te die IVB der Versicherten die Verneinung eines Rentenanspruchs in Aus-
sicht. In der Begründung hielt sie fest, bei der Einreise in die Schweiz am 
… 2017 habe der angemeldete Gesundheitsschaden mit entsprechend 
vollständiger Erwerbsunfähigkeit bereits bestanden. Daher habe kein Bei-
tragsjahr entrichtet werden können, bevor der Gesundheitsschaden einge-
treten sei, die versicherungsmässigen Voraussetzungen seien demzufolge 
nicht erfüllt und die Invalidenversicherung könne keine Leistungen ausrich-
ten. Dagegen liess die Versicherte Einwand erheben (act. II 67), woraufhin 
die IVB einen Abklärungsbericht Hilflosenentschädigung erstellen liess (act. 
II 69), weitere medizinische Berichte einholte und das Dossier abermals 
Dr. med. D.________ zur Beurteilung vorlegte (act. II 95). Nach erneuter 
Durchführung des Vorbescheidverfahrens (act. II 96) verneinte die IVB mit 
Verfügung vom 25. September 2024 (act. II 107) einen Rentenanspruch 
infolge nicht erfüllter versicherungsmässiger Voraussetzungen. Ferner 
sprach sie der Versicherten eine Hilflosenentschädigung für eine Hilflosig-
keit leichten (ab 1. Juli 2021) bzw. mittleren Grades (ab 1. Januar 2023) zu 
(act. II 114). 

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B.

Gegen die Verfügung vom 25. September 2024 liess die Versicherte, wei-
terhin vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. B.________, mit Eingabe 
vom 28. Oktober 2024 Beschwerde erheben. Sie beantragt die Ausrichtung 
einer ganzen Rente bzw. eventualiter die Einholung eines psychiatrischen 
Gutachtens "zur Frage des Verlaufs der Haushaltfähigkeit bei Einreise".

Mit Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2024 beantragt die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

Mit Replik vom 8. Januar 2025, Duplik vom 20. Januar 2025 sowie (unauf-
gefordert eingereichter) Eingabe vom 23. Januar 2025 bestätigen die Par-
teien ihre Anträge und Standpunkte.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG; vgl. prozessleitende Verfügung vom 19. Novem-
ber 2024) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 

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kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 25. September 2024 
(act. II 107). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführe-
rin auf eine Invalidenrente und dabei insbesondere die Frage, ob die versi-
cherungsmässigen Voraussetzungen erfüllt sind.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1 Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesbeschlusses vom 4. Oktober 
1962 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge und Staatenlosen in der Al-
ters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (FlüB; SR 831.131.11) 
haben Flüchtlinge mit Wohnsitz und gewöhnlichem Aufenthalt in der 
Schweiz unter den gleichen Voraussetzungen wie Schweizer Bürger An-
spruch auf die ordentlichen Renten und die Hilflosenentschädigungen der 
schweizerischen Invalidenversicherung.

2.2 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben Versicherte, die bei 
Eintritt der Invalidität während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet 
haben (Art. 36 Abs. 1 IVG). 

Gemäss Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die 
für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art und Schwere erreicht hat. Im Falle einer Rente gilt die Invalidität in dem 
Zeitpunkt als eingetreten, in dem die Voraussetzungen nach Art. 28 Abs. 1 
IVG erfüllt sind (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_287/2024 vom 
17. Dezember 2024 E. 2.3). Das IVG beruht somit auf dem Konzept des 
leistungsspezifischen Invaliditätsfalles (BGE 137 V 417 E. 2.2.3 S. 422, 126 
V 461 E. 1 S. 461). Nach der Gerichtspraxis ist der Zeitpunkt des Eintritts 

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der Invalidität objektiv aufgrund des Gesundheitszustandes der versicher-
ten Person festzustellen; zufällige externe Faktoren, wie insbesondere die 
subjektive Kenntnis des Leistungsansprechers oder der Leistungsanspre-
cherin, sind unerheblich (BGE 112 V 275 E. 1b S. 277; ZAK 1987 S. 46 E. 
3a; AHI 2003 S. 209 E. 2a). 

2.3

2.3.1 Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperli-
chen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 
zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem 
anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). Invali-
dität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede-
rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 
auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 
Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu 
berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus 
objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

2.3.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). 

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-

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lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3). 

3.

3.1 Die Beschwerdeführerin ist anerkannter Flüchtling (Bewilligung B – 
gültig bis 30. Oktober 2024 [act. I 6]) mit Wohnsitz und gewöhnlichem Auf-
enthalt in der Schweiz, womit sie unter den gleichen Voraussetzungen wie 
Schweizer Bürger Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente hat (Art. 1 
Abs. 1 FlüB; vgl. E. 2.1 vorne). Die Beschwerdegegnerin hat in der ange-
fochtenen Verfügung vom 25. September 2024 (act. II 107) einen Renten-
anspruch aufgrund nicht erfüllter versicherungsmässiger Voraussetzungen 
verneint. Damit ist zu prüfen, ob der Gesundheitsschaden bei der Einreise 
in die Schweiz (Juni 2017) bereits bestand bzw. ob die Beschwerdeführerin 
im Zeitpunkt des Eintritts der (rentenspezifischen) Invalidität die Vorausset-
zung der Mindestbeitragsdauer für eine ordentliche Rente (Art. 36 Abs. 1 
IVG; vgl. E. 2.2 hiervor) erfüllt hat. 

3.2 Zum Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin lässt sich den 
Akten im Wesentlichen das Folgende entnehmen: 

3.2.1 Lic. phil. E.________, Fachpsychologin FSP, diagnostizierte im 
Bericht vom 27. Juli 2017 (act. II 84 S. 14 f.) eine posttraumatische Belas-
tungsstörung (PTBS; ICD-10 F43.1). Die Beschwerdeführerin sei am 
26. Juli 2017 infolge Bewusstlosigkeit bei fraglicher Synkope auf der Not-
fallstation aufgenommen worden. Gemäss dem Untersuchungsbericht habe 
keine somatische Ursache für die Bewusstlosigkeit gefunden werden kön-
nen, weshalb bei Verdacht auf eine PTBS mit Dissoziation eine Notfallkon-
sultation am Folgetag für eine psychiatrische Beurteilung eingeleitet 
worden sei. Die Ohnmachtsanfälle würden seit Anfang des Jahres 2016 
auftreten: Als die Beschwerdeführerin "mitbekommen" habe, dass sie von 
ihrem Vater "geopfert" werde, da dieser einen Mord begangen habe, sei sie 
zum ersten Mal zusammengebrochen und erst nach zwei Tagen im Spital 

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wieder zu sich gekommen. Nach dem 15-tägigen Spitalaufenthalt sei es ihr 
und ihrem Ehemann gelungen zu flüchten. Ihr Ehemann sei in ... zurückge-
blieben und sie habe mit ihrem einjährigen Kind in die Schweiz flüchten 
können (S. 14). In der Beurteilung hielt lic. phil. E.________ fest, aufgrund 
des zeitlichen Verlaufs (erstmaliges Auftreten von Ohnmacht durch 
Schockerlebnis vor eineinhalb Jahren), der Beschreibung der Anfälle und 
den fehlenden Hinweisen auf eine somatische Ursache durch die erfolgten 
medizinischen Abklärungen, seien die Ohnmachtsanfälle im Rahmen des 
Vorliegens einer PTBS als Dissoziationen "einstufbar" (S. 15).

3.2.2 Med. pract. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psycho-
therapie, diagnostizierte im Bericht vom 16. August 2017 (act. II 84 S. 11-
13) eine PTBS (ICD-10 F43.1) mit dissoziativen Bewusstseinsverlusten 
sowie eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.1; S. 13). In 
Wiederholung der anamnestischen Angaben der Beschwerdeführerin hielt 
med. pract. F.________ weiter fest, durch den Lärm und das Beobachten 
von gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Kollektivunterkunft sei die 
Beschwerdeführerin getriggert worden und habe deshalb auch nachts ein-
mal das Bewusstsein verloren, was eine erhebliche Gefährdung für ihren 
Sohn bedeute (S. 11). Eine ambulante Therapie sei nicht ausreichend bei 
zunehmenden Insuffizienzgefühlen gegenüber dem Kind und konsekutiven 
Suizidgedanken, eine Krisenintervention sei indiziert (S. 13).

3.2.3 Vom 22. bis 28. August 2017 war die Beschwerdeführerin in den 
psychiatrischen Diensten G.________ hospitalisiert. Im Austrittsbericht vom 
30. August 2017 (act. II 81 S. 2 ff.) wurde eine mittelgradige depressive 
Episode (ICD-10 F32.1) diagnostiziert (S. 2). Am 28. August 2017 habe die 
Beschwerdeführerin versucht, sich mit einem Schal im Zimmer zu strangu-
lieren. Weil sie nicht von ihrem Kind habe getrennt werden können, sei in 
der Nacht eine Sitzwache installiert worden. Am nächsten Morgen sei die 
Beschwerdeführerin aufgrund anhaltender Selbstgefährdung in die psychia-
trischen Dienste H.________ verlegt worden (S. 3).

3.2.4 Vom 28. August bis 7. September 2017 war die Beschwerdeführe-
rin in den psychiatrischen Diensten H.________ hospitalisiert. Im Austritts-
bericht vom 7. September 2017 (act. II 82 S. 4-6) wurde eine rezidivierende 
depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 

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F 32.1) bei Verdacht auf PTBS nach Traumatisierung im Heimatland dia-
gnostiziert (S. 4). 

Es folgten weitere Aufenthalte in den psychiatrischen Diensten H.________ 
vom 30. Januar bis 28. Februar 2018 bei diagnostizierter PTBS und rezidi-
vierender depressiver Störung, gegenwärtig schwere Episode (act. II 82 S. 
1) und vom 9. Mai bis 9. August 2018 bei diagnostizierter komplexer Trau-
mafolgestörung (ICD-10 F43.1) mit dissoziativen Zuständen DD Histrioni-
sche Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.4) und schwerer depressiver 
Episode (ICD-10 F32.2; act. II 26 S. 19). 

3.2.5 Im zu Handen der KESB verfassten Gutachten der psychiatrischen 
Dienste H.________ vom 2. August 2018 (act. II 34 S. 84-94) wurde fest-
gehalten, die Beschwerdeführerin berichte, dass sie früher ein gutes Leben 
gehabt und als ... gearbeitet habe, bis sie von ihrem Vater "geopfert" wor-
den sei. Der Vater habe einen Mord begangen und sie dann der geschädig-
ten Familie als Blutschuldopfer (als Braut) zur Verfügung gestellt. Die 
Beschwerdeführerin habe geschildert, dass eines Tages nach dem Mordfall 
einige Familienangehörige des getöteten Mannes in ihr Haus gekommen 
seien, um sie abzuholen. Sie habe bis dahin nicht gewusst, dass dies ge-
schehen werde. Die Beschwerdeführerin sei in einen Raum gezerrt wor-
den, in dem das Ehewort hätte ausgesprochen worden sollen, wodurch sie 
offiziell verheiratet gewesen wäre. Sie sei in Todesangst gewesen und ha-
be sich gewehrt und geschrien. Die Familienangehörigen des getöteten 
Mannes hätten ihr daraufhin fünf Monate Zeit gegeben, um sich vorzuberei-
ten, die eigene Familie zu verlassen. Nach diesem Ereignis sei es ihr psy-
chisch sehr schlecht gegangen. Sie habe mehrere Suizidversuche 
begangen und sei für einige Zeit in eine psychiatrische Klinik gekommen. 
Die Mutter der Beschwerdeführerin habe ihren heutigen Ehemann gebeten, 
die Beschwerdeführerin zur Frau zu nehmen und mit ihr zu flüchten. Circa 
4-5 Monate nach dem traumatischen Ereignis seien sie geflohen (S. 85). In 
der Beurteilung hielten die Gutachter fest, die Kriterien einer PTBS seien 
erfüllt (S. 90). Namentlich würde das geschilderte Ereignis vor der Flucht 
bei fast jedem eine tiefe Verstörung hervorrufen (S. 87 f.). 

3.2.6 Der RAD-Arzt Dr. med. D.________ hielt im Bericht vom 9. August 
2024 (act. II 95) fest, die Beschwerdeführerin habe vor der Einreise in die 

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Schweiz umfangreiche psychopathologische Auffälligkeiten gezeigt. Dabei 
habe zum einen eine PTBS bestanden. Konform mit dem klinischen Erfah-
rungswissen träten depressive Störungen bei Personen mit einer PTBS 
zwei- bis vierfach häufiger auf. Diese Komorbidität müsse bei der Be-
schwerdeführerin auch mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bei der Ein-
reise in die Schweiz angenommen werden. Abgleitet werden könne dies 
aus der Annahme, dass eine klinisch bedeutsame Psychopathologie nicht 
erst kurz vor der Einreise begonnen habe, sondern gemäss Akten im Zu-
sammenhang mit den Aktivitäten des Vaters und der Zwangsheirat ein 
erstmaliges Auftreten von Ohnmacht durch Schockerlebnis vor eineinhalb 
Jahren beschrieben worden sei. Insofern habe eine längere Vorlaufzeit 
bestanden, in der sich die depressive Symptomatik sukzessiv entwickelt 
habe. Ferner weise die Verordnung eines Antidepressivums schon Anfang 
Juli 2017 auf eine depressive Symptomatik hin genauso wie die dann in 
den psychiatrischen Diensten H.________ im August 2017 gesehene de-
pressive Symptomatik mit mittelgradiger und später im Januar 2018 mit 
schwerer Ausprägung. Es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon 
auszugehen, dass die Beschwerdeführerin bei der Einreise eine Depressi-
on mit mittelgradiger Ausprägung gehabt habe, die in Kombination mit der 
PTBS eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bedingt habe. Eine psychiatrisch 
begründbare Arbeitsunfähigkeit von mindestens 20 % habe demnach 
schon vor der Einreise in die Schweiz bestanden (S. 11). 

3.3

3.3.1 Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser 
Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurtei-
lung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin 
die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hinter-
grund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3). 

3.3.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). 

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Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseignung kommt den Berichten versi-
cherungsinterner medizinischer Fachpersonen praxisgemäss nicht dieselbe 
Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen oder im Verfahren nach Art. 44 
ATSG vom Versicherungsträger veranlassten Gutachten unabhängiger 
Sachverständiger. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung 
strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an 
der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 
Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Insbeson-
dere sind die von der versicherten Person aufgelegten Berichte der behan-
delnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit 
der Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen durch einen 
nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, 
so genügt der pauschale Hinweis auf dessen auftragsrechtliche Stellung 
(BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um solche Zweifel auszuräumen. 
Vielmehr wird das Gericht entweder ein Gerichtsgutachten anzuordnen 
oder die Sache an den Versicherungsträger zurückzuweisen haben, damit 
dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine Begutachtung veranlasst 
(BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105, 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 139 V 225 E. 5.2 
S. 229, 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469; Urteil des BGer 8C_434/2023, 
8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 150 V 188, 
aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107). 

3.4 Der Bericht des RAD-Arztes Dr. med. D.________ vom 9. August 
2024 (act. II 95) erfüllt die Voraussetzungen der Rechtsprechung an be-
weiswertige medizinische Berichte und erbringt vollen Beweis. Dabei scha-
det es nicht, dass es sich um einen Aktenbericht handelt, erfolgte seine 
Stellungnahme doch basierend auf zahlreichen und insbesondere auch 
unmittelbar nach der Einreise der Beschwerdeführerin in die Schweiz ver-
fassten Berichten behandelnder Ärzte sowie auf einem wiederholt klinisch 
erfassten und damit lückenlos erhobenen Befund (vgl. E. 3.2 und E. 3.3.1 
vorne). Es liegen sodann keine (fach-)medizinischen Berichte im Recht, 
welche sich (allenfalls kritisch) zu den Einschätzungen des RAD-Arztes 
äussern (vgl. Urteil des BGer 8C_515/2024 vom 23. Mai 2025 E. 4.3, zur 
Publikation vorgesehen). Auch anderweitig bestehen keine Anhaltspunkte 
in den Akten, welche geeignet wären, auch nur geringe Zweifel am Bericht 

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vom 9. August 2024 zu wecken (vgl. E. 3.3.2 vorne). Demnach lagen die 
zur Arbeitsunfähigkeit und Invalidität führenden psychischen Beschwerden 
bereits im Zeitpunkt der Einreise der Beschwerdeführerin in die Schweiz im 
Juni 2017 vor. 

Was sie beschwerdeweise vorbringt, verfängt nicht:

3.5 Die Beschwerdegegnerin macht duplicando zutreffend geltend, 
dass in Anbetracht der Einreise der Beschwerdeführerin in die Schweiz im 
Juni 2017 (act. I 6) aufgrund der erforderlichen dreijährigen Beitragszeit der 
Versicherungsfall für die hier streitgegenständliche Rente (vgl. E. 1.2 vor-
ne) nicht vor dem Juni 2020 eingetreten sein dürfte (vgl. E. 2.2 vorne). Dies 
ist offensichtlich nicht der Fall: 

3.5.1 So anerkennt die Beschwerdeführerin mit Blick auf die Akten zu 
Recht, dass die PTBS aufgrund der geltend gemachten traumatisierenden 
Ereignisse in ... vorbestehend war (act. II 84 S. 15; Eingabe der Beschwer-
deführerin vom 28. Oktober 2024) und nach überzeugender und gestützt 
auf die echtzeitlichen spezialärztlichen Erhebungen erfolgte Einschätzung 
des RAD-Arztes Dr. med. D.________ bei der Einreise in die Schweiz im 
Juni 2017 bereits eine dadurch bedingte erhebliche Einschränkung des 
funktionellen Leistungsvermögens bestand (act. II 95 S. 11). Dasselbe trifft 
auf die depressive Störung zu, wurde der Beschwerdeführerin doch schon 
bei der ersten Anlaufstelle in der Schweiz ein Antidepressivum verschrie-
ben (act. II 84 S. 14), was mit dem RAD-Arzt Dr. med. D.________ klar für 
das bereits bei der Einreise bestehende Vorliegen einer entsprechenden 
Symptomatik spricht (act. II 95 S. 11). In der Folge nahm die Depressions-
symptomatik gemäss Darstellung in den Berichten der Behandler zwar wei-
ter zu (act. II 84 S. 12). Ob die "invalidisierende" Wirkung der depressiven 
Störung – wie die Beschwerdeführerin in der Eingabe vom 23. Januar 2025 
behauptet – erst aufgrund der (nicht belegten) "schädigenden Verhältnisse 
im Auffanglager" 2017 in Erscheinung trat (vgl. auch Bericht von med. 
pract. F.________ vom 2. August 2022 [act. II 25 S. 5]) und ob mit Blick auf 
das komorbide Auftreten der Depression mit der PTBS und einer daraus 
resultierenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit (act. II 95 S. 11) nicht ohnehin 
von einem einheitlichen und damit in seiner Gesamtheit bereits vor der Ein-
reise in die Schweiz in Erscheinung getretenen psychischen Störungsbild 

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auszugehen wäre, kann letztlich offen bleiben. Denn dies alles ändert 
nichts daran, dass aufgrund der spätestens im August 2017 aktenkundig 
gewordenen psychischen Störungen in Form einer PTBS und einer De-
pression sowie deren – angesichts wiederholter stationärer Aufenthalte 
dokumentierten – hochgradigen Ausprägung in den Jahren 2017 und 2018 
(act. II 81 S. 2; 82 S. 1, 4; 26 S. 19) eine weitgehende Einschränkung des 
funktionellen Leistungsvermögens spätestens bereits damals vorlag. Damit 
bestand der Gesundheitsschaden mit erheblicher Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit bereits bei der Einreise und war die leistungsspezifische Inva-
lidität lange vor dem Juni 2020 respektive zu einem Zeitpunkt erfüllt, da die 
im … 2017 in die Schweiz eingereiste Beschwerdeführerin die dreijährige 
Mindestbeitragszeit noch nicht erfüllt haben konnte. 

3.5.2 Soweit die Beschwerdeführerin – offensichtlich mit Blick auf die im 
Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 15. August 2023 bescheinigte 
80%ige Einschränkung im Haushalt (act. II 63 S. 12) – einwendet, bei einer 
PTBS werde "im Allgemeinen bei Hausfrauen keine invalidisierende Ein-
schränkung angenommen" (Eingabe vom 28. Oktober 2024), handelt es 
sich um eine fachfremde und aktenmässig nicht untermauerte Behauptung. 
Weiter widerspricht die Darstellung, wonach die Beschwerdeführerin als 
Hausfrau bei ihrer Einreise "sicher nicht im Umfang von 40 %" invalid ge-
wesen sei (Eingabe vom 8. Januar 2025) bzw. "fähig [gewesen sei], die 
Aufgaben als Mutter und Hausfrau wahrzunehmen", als sie in die Schweiz 
eingereist sei (Eingabe vom 23. Januar 2025), den Angaben bei der An-
meldung zum Leistungsbezug im Juli 2022. Damals machte die Beschwer-
deführerin geltend, sie sei "schon seit 2016 mehr als 70 % AUF als 
Hausfrau" und "nie fähig [gewesen], sich allein um ihren Sohn zu kümmern" 
(act. II 1 S. 4). Nichts Anderes folgt aus den Angaben der Beschwerdefüh-
rerin in der Anmeldung für eine Hilflosenentschädigung (vgl. act. II 14 S. 7). 
Angesichts der bei den Leistungsanmeldungen in Bezug auf die hier streiti-
gen versicherungsmässigen Voraussetzungen (vgl. E. 1.2 vorne) von allfäl-
ligen versicherungsrechtlichen Überlegungen nicht beeinflussten Angaben, 
insbesondere aber mit Blick auf den aktenmässig dokumentierten Verlauf 
der geltend gemachten psychischen Störungen (vgl. E. 3.2 vorne) steht 
ausser Zweifel, dass sich die vom RAD-Arzt zeitlich und masslich beschei-
nigte Arbeitsunfähigkeit auch auf den Aufgabenbereich (Art. 27 Abs. 1 der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 1. Dez. 2025, IV 200 2024 725

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Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 
831.201]) bezieht. Selbst jedoch wenn davon ausgegangen würde, dass 
erst mit der fürsorgerischen Unterbringung der Beschwerdeführerin im Mai 
2018 (act. II 4 S. 6) eine relevante und – mit Blick auf die Entscheide der 
KESB vom 14. Juni 2018 (act. II 34 S. 25-30), 9. August 2018 (act. II 9 S. 2 
ff.) und 19. September 2018 (act. II 11) in der Folge dauerhafte – Ein-
schränkung im Aufgabenbereich erstellt wäre, änderte sich am Ergebnis 
nichts, da auch diesfalls der Versicherungsfall Rente vor dem Juni 2020 
eingetreten wäre. Damit bedarf es der eventualiter beantragten Einholung 
eines psychiatrischen Gutachtens "zur Frage des Verlaufs der Haushalt-
fähigkeit bei Einreise" (Eingabe vom 28. Oktober 2024) so oder anders 
nicht.

3.5.3 Sodann fand sich in Bezug auf die somatischen Beschwerden kein 
organisches Korrelat (act. II 84 S. 15) bzw. handelt es sich gemäss der 
überzeugenden und mit der Aktenlage übereinstimmenden Einschätzung 
des RAD-Arztes Dr. med. D.________ um Manifestationen der geltend 
gemachten psychischen Beeinträchtigung (act. II 84 S. 15; 95 S. 11), wes-
halb auch in dieser Hinsicht die versicherungsmässigen Voraussetzungen 
nicht erfüllt sind. Ferner ist nicht ersichtlich und wird auch nicht substanti-
iert, inwiefern die für alle Anspruchsteller gleichermassen geltende Rege-
lung des Art. 36 Abs. 1 IVG für Flüchtlinge diskriminierend sein soll 
(Eingabe vom 23. Januar 2025). Auch kann die Beschwerdeführerin aus 
dem mit Eingabe vom 30. Oktober 2024 eingereichten Dokument act. I 4 
nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal darin ausdrücklich festgehalten 
wird, dass Flüchtlinge unter den gleichen Voraussetzungen Anspruch auf 
eine Rente haben wie Schweizer Bürger. Soweit die Beschwerdeführerin 
schliesslich erstmals mit Eingabe vom 23. Januar 2025 und ohne nähere 
Begründung eine ausserordentliche Rente geltend zu machen scheint, ist 
darauf nicht näher einzugehen, wurde über dieses eigenständige Rechts-
verhältnis (vgl. Urteil des BGer 9C_682/2013 vom 25. Februar 2014 E. 2.3) 
doch gar nicht befunden. 

3.6 Zusammenfassend besteht mangels Erfüllung der Mindesbeitrags-
zeit kein Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente. Die angefochtene 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 1. Dez. 2025, IV 200 2024 725

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Verfügung vom 25. September 2024 (act. II 107) erging folglich zu Recht 
und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen. 

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen. Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei 
diesem Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdeführerin zu 
tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese sind dem geleisteten Kostenvor-
schuss gleicher Höhe zu entnehmen.

4.2 Nach Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) 
hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 
Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. dazu auch BGE 128 V 
124 E. 5b S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

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4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin Dr. iur. B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.