# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9f1dcf81-fb4c-567e-9ac3-78c562c3ad3a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 14.11.2017 SB170434
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170434_2017-11-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    

 

 

Geschäfts-Nr.: SB170434-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. B. Gut und 

Oberrichterin lic. iur. R. Affolter sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. 

S. Leuthold 

Beschluss vom 14. November 2017 

 

in Sachen 

 

A._____,  

Beschuldigte und Berufungsklägerin 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft See/Oberland,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

 

betreffend  

fahrlässige Beschäftigung von Ausländerinnen und Ausländer ohne 

Bewilligung 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Einzelgericht,  

vom 13. Juni 2017 (GG170001) 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Uster, Einzelgericht in Strafsachen, 

vom 13. Juni 2017 (Urk. 38) meldete die Verteidigung der Beschuldigten mit 

Eingabe vom 15. Juni 2017 (Urk. 40) Berufung an. Das begründete Urteil 

(Urk. 42) wurde der Verteidigung der Beschuldigten am 17. Oktober 2017 

zugestellt (Urk. 43 S. 2). Innert der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO wurde aber 

keine Berufungserklärung beim hiesigen Gericht eingereicht. Da die Einreichung 

einer Berufungserklärung praxisgemäss eine Gültigkeitsvoraussetzung darstellt 

und bei deren Nichteinreichung auf die Einholung von Stellungnahmen im Sinne 

von Art. 403 Abs. 2 StPO verzichtet werden kann (ZR 110/2011 Nr. 69), ist auf die 

Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten. 

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel der 

Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO), weshalb 

die Kosten des Berufungsverfahrens der Beschuldigten aufzuerlegen sind. Die 

Gerichtsgebühr ist auf Fr. 600.– festzusetzen.  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 15. Juni 2017 wird nicht 

eingetreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.  

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten  
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Beilage der Akten). 

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5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 14. November 2017 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Leuthold 
 

 
 
 

	Beschluss vom 14. November 2017
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung der Beschuldigten vom 15. Juni 2017 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden der Beschuldigten auferlegt.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.