# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20f87cd4-c21e-5146-9bca-0d0112eda649
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-01-17
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 17.01.2005 ZF 2004 66
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZF-2004-66_2005-01-17.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Tribunale cantonale dei Grigioni
Dretgira chantunala dal Grischun

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Ref.: Chur, 17. Januar 2005 Schriftlich mitgeteilt am: 
ZF 04 66

(Eine gegen diese Entscheidung erhobene staatsrechtliche Beschwerde und 
Berufung hat das Bundesgericht mit Urteilen vom 19. Dezember 2005 
(4P.231/2005 und 4C.299/2005) abgewiesen.)

Urteil
Zivilkammer

Vorsitz Vizepräsident Schlenker
RichterInnen Heinz-Bommer, Rehli, Sutter-Ambühl und Schäfer
Aktuar ad hoc Berti

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In der zivilrechtlichen Berufung

der A.X. und B.X., Beklagte und Berufungskläger, vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Christian Clopath, Bahnhofstrasse 6, 7250 Klosters,

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos vom 1. Juli 2004, mitgeteilt am 13. 
August 2004, und das Beiurteil des Bezirksgerichtsausschusses Prättigau/Davos 
vom 27. November 2003, mitgeteilt am 16. Dezember 2003, beide in Sachen der 
Z .  A G , Klägerin und Berufungsbeklagte, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Luzi 
Bardill, Postfach 74, Poststrasse 43, 7002 Chur, gegen die Beklagten und Beru-
fungskläger,

betreffend Forderung,

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hat sich ergeben:

A. Gemäss öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 23. Januar 2002 
erwarben die Eheleute B.X. und A.X. von C. die Stockwerkeinheit Nr. 52'600, 
51/1000 Miteigentum an der Parzelle Nr. 4530 in der Überbauung „D.“ als 
Miteigentümer je zur Hälfte zum Preis von CHF 1'700'000.--. Zu diesem Zeitpunkt 
war die Wohnung noch nicht fertig gestellt; die Wohnungsübergabe erfolgte erst am 
18. Dezember 2002 (vgl. KB 29).

B. Unter dem Datum des 27. Februar 2003 stellte die Z. AG der Familie 
X. Rechnung für insgesamt Fr. 144'921.86 als Schlusssaldo nach Verrechnung der 
Mehr- und Minderkosten, die bezüglich Änderungswünsche des Ehepaars für den 
Ausbau ihrer Wohnung entstanden seien. Davon bezahlten die Eheleute X. CHF 
80'000.--; über die restlichen Fr. 64'921.86 konnte keine Einigung erzielt werden. 

C. Mit Vermittlungsbegehren vom 5. Mai 2003 gelangte C. (und nicht die 
Z. AG, wie es irrtümlicherweise auf S. 2 des angefochtenen Urteils sub B heisst) an 
den Kreispräsidenten Klosters. Anlässlich der Sühneverhandlung am 4. Juni 2003 
wurden folgende Rechtsbegehren deponiert:

„A. Klägerisches Rechtsbegehren:

1. Die Beklagten seien unter solidarischer Haftbarkeit zu verpflichten, dem 
Kläger CHF 64'921.86 nebst Zins zu 5% seit dem 30. November 2003 
zu bezahlen.

2. Unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 
7,6% Mehrwertsteuer auf die ausseramtliche Entschädigung zu Lasten 
der solidarisch haftbaren Beklagten.

B. Beklagtisches Rechtsbegehren:

1. Die Klage sei abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Klägers.“

D. Mit Prozesseingabe namens der Z. AG unter Datum vom 10. Juli 2003 
prosequierte Rechtsanwalt lic. iur. Luzi Bardill den Leitschein gegen die Eheleute X. 
mit bis auf den Beginn des Zinsenlaufes (30. November 2002) unverändertem 
Rechtsbegehren.

E. Mit Prozessantwort vom 5. September 2003 liessen die beklagten 
Eheleute X. beantragen, die Klage sei kostenfällig abzuweisen, soweit darauf 
eingetreten werden könne, und das Verfahren betreffend Sicherheitsleistung sei an 
den Gerichtspräsidenten zu überweisen. 

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F. Mit Verfügung vom 9. September 2003 verpflichtete der Bezirksge-
richtspräsident die Beklagten und Berufungskläger zur Sicherstellung der mutmass-
lichen aussergerichtlichen Kosten durch Überweisung von CHF 15'000.-- an das 
Bezirksgericht Prättigau/Davos. Mit Beiurteil vom 27. November 2003 wies der Be-
zirksgerichtsausschuss Prättigau/Davos die dagegen gerichtete Beschwerde der 
Eheleute X. ab. Die Sicherstellung wurde in der Folge geleistet.

G.  Mit Urteil vom 1. Juli 2004, schriftlich mitgeteilt am 13. August 2004, 
erkannte das Bezirksgericht Prättigau/Davos wie folgt:

„1. Die Klage der Z. AG gegen A.X. und B.X. wird teilweise gutgeheissen 
und A.X. und B.X. werden unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, 
der Z. AG Fr. 63'924.70, nebst Zins zu 5% seit dem 30. November 2003, 
zu bezahlen.

Die Kosten des Kreisamtes Klosters in Höhe von Fr. 172.—sowie die 
Kosten des Bezirksgerichts Prättigau/Davos, bestehend aus

- einer Gerichtsgebühr von Fr. 6'000.--
- Schreibgebühren von Fr. 840.--
- Barauslagen von Fr. 160.--
total somit Fr. 7'000.--
 gehen unter solidarischer Haftbarkeit zulasten des A.X. und der B.X. 
und werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

3. A.X. und B.X. werden unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, die Z. 
AG ausseramtlich mit pauschal Fr. 21'322.35 (inkl. Spesen, Mehrwert-
steuer und Interessenwertzuschlag) zu entschädigen. Die beim 
Bezirksgericht von A.X. und B.X. sichergestellten Fr. 15'000.-- werden 
bei Rechtskraft des Urteils Rechtsanwalt Bardill überwiesen. Sie sind an 
die Fr. 21'322.35 anzurechnen.

4. (Rechtsmittelbelehrung).

5. (Mitteilung an).“ 

H.  Das Bezirksgericht Prättigau/Davos erwog, Rechtsanwalt Luzi Bardill 
habe die Vollmacht des C. nicht missbraucht, weshalb entgegen den Vorbringen 
der Beklagten die Klage richtig instanziert worden sei (angefochtenes Urteil, E. 4, 
S. 10-12); es verwarf sodann den Einwand, der zwischen Sühneverhandlung und 
Prozesseingabe erfolgte Parteiwechsel sei wegen Ungültigkeit der 
Abtretungserklärung (KB 4) und in Ermangelung einer ausdrücklichen Zustimmung 
des Bezirksgerichtspräsidenten unzulässig (angefochtenes Urteil, E. 5, S. 12-15). 
In der Sache hielt das Bezirksgericht die klägerische Forderung für die Mehrkosten, 
namentlich gestützt auf die eingereichten Rechnungen und in Würdigung von 
Zeugenaussagen, im Wesentlichen (d.h. lediglich mit Ausnahme der Aufwendungen 
für zusätzliche Baureinigungskosten und für die Bauwesenversicherung, vgl. 

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angefochtenes Urteil S. 26, fünfte bis siebente Zeilen von oben) für ausgewiesen 
(angefochtenes Urteil E. 6-8, S. 15-27) und sprach sie im Betrag von CHF 63'924.70 
zu.

I. Mit Erklärung vom 2. September 2004 liessen A.X. und B.X. gegen 
das Urteil des Bezirksgerichts Prättigau/Davos Berufung an das Kantonsgericht von 
Graubünden erklären und folgende Anträge stellen:

„1. a. Das Urteil des Bezirksgerichtes Prättigau/Davos vom 1. Juli 2004 sei 
aufzuheben.

b. Die Klage der Z. AG sei abzuweisen.

2. a. Das Beiurteil des Bezirksgerichtsausschusses Prättigau /Davos vom 
27. November 2003 sei aufzuheben.

b. Das Gesuch der Z. AG betreffend Sicherstellung der 
aussergerichtlichen Kosten sei abzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.“

K. Mit Verfügung vom 24. November 2004 hiess das Kantonsgerichts-
präsidium gestützt auf Art. 40 Abs. 1 ZPO ein Gesuch der Berufungsbeklagten vom 
18. Oktober 2004 um Anordnung einer Sicherstellung seitens der Berufungskläger 
für das Berufungsverfahren im Betrag von CHF 5'000.-- gut. Diese Sicherstellung 
wurde in der Folge geleistet. 

L. Zur Berufungsverhandlung am 17. Januar 2005 erschienen Rechtsan-
walt Clopath als Rechtsvertreter der Beklagten und Berufungskläger und A.X. sowie 
Rechtsanwalt Bardill als Rechtsvertreter der Klägerin und Berufungsbeklagten und 
G. Der Vorsitzende verlas die Berufungsanträge. Auf das Verlesen des vorinstanz-
lichen Urteils wurde verzichtet, da Parteien und Gericht dieses bereits zur Kenntnis 
genommen hatten. Der Vorsitzende stellte fest, dass die Vertröstungen geleistet 
worden seien und dass die Vollmachten der Parteivertreter und ein Handelsregis-
terauszug der Klägerin und Berufungsbeklagten bei den Akten lägen. Nachdem 
keine weiteren Beweisanträge gestellt worden waren, erklärte der Vorsitzende das 
Beweisverfahren für abgeschlossen. Auf die Frage des Vorsitzenden an die Partei-
vertreter, ob sie wünschten, dass das Gericht im Anschluss an die Berufungsantwort 
eine Vergleichsverhandlung durchführe, antwortete der Rechtsvertreter der Beru-
fungskläger, dass er dies nicht wünsche. Beide Parteivertreter reichten schriftliche 
Plädoyernotizen zu den Akten (Art. 51 Abs. 1 lit. b OG). 

M. Zur Begründung der Berufung gegen das Beiurteil des Bezirksge-
richtsausschusses Prättigau/Davos vom 27. November 2003 trug Rechtsanwalt 

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Clopath vor, auch wenn Schweizer in den USA den Amerikanern gleichgestellt 
seien, weshalb eine Rechtsungleichheit aus diesem Grunde ausscheide, liege eine 
solche - und damit auch ein Verstoss gegen Art. 8 BV bzw. Art. 6 EMRK - deshalb 
vor, weil eine Partei nur insofern eine Sicherstellung verlangen könne, als sie im 
gleichen Umfang selbst eine solche leiste. 

N. Zur Begründung der Berufung gegen das Urteil des Bezirksgerichts 
Prättigau/Davos vom 1. Juli 2004 trug Rechtsanwalt Clopath vor, die Klageeinlei-
tung sei nicht durch eine genügende Ermächtigung gedeckt gewesen; die Abtre-
tungserklärung sei ungültig, weil Mehrkosten für sich allein und ohne Zustimmung 
der Beklagten und Berufungskläger nicht abgetreten werden dürften, und zudem, 
weil die Mängelrechte der Eheleute X. dadurch beeinträchtigt worden seien; der 
Parteiwechsel sei in Ermangelung der Zustimmung des Gerichtspräsidenten un-
zulässig. Weiter trug Rechtsanwalt Clopath vor, die Klägerin und Berufungsbeklagte 
habe nicht den Beweis erbracht, dass C. die Handwerker für die Mehrkosten bezahlt 
habe; schliesslich hätten die Beklagten und Berufungskläger ein Zurückbehaltungs-
recht, solange die Garantiearbeiten nicht durchgeführt würden. 

O. In der Berufungsantwort beantragte Rechtsanwalt Bardill die kosten-
fällige Abweisung der Berufung und verwies vorab auf die Richtigkeit des angefoch-
tenen Urteils. Ergänzend bestätigte er, im November 2002 von C. zur Einleitung 
sämtlicher notwendiger Schritte beauftragt worden zu sein. Die Abtretung sei sehr 
wohl ohne Zustimmung der Beklagten und Berufungskläger gültig, und Mängel-
rechte seien gar nicht betroffen. Bezüglich der Mehrkosten sei anlässlich der Woh-
nungsübergabe verabredet worden, dass die effektiven und belegten Mehraufwen-
dungen innert 10 Tagen ab Belegzustellung bezahlt würden, falls nicht substanti-
ierte Einwendungen eingebracht worden wären; letztere seien nicht erfolgt, weshalb 
die Kosten auch aus diesem Grund als anerkannt zu gelten hätten. Im Übrigen ver-
wies er auf die Ausführungen der Vorinstanz auf S. 18 ff. des angefochtenen Urteils.

P. Replicando wiederholte Rechtsanwalt Clopath den Vorwurf des Voll-
machtsmissbrauches und bezeichnete die Abtretung erneut als unzulässig. 
Schliesslich betonte er, dass die Beweislast für die Mehrkosten bei der Z. AG läge.

Q. Duplicando wies Rechtsanwalt Bardill darauf hin, dass in der Schluss-
abrechnung nicht nur Mehrkosten zulasten, sondern auch Minderkosten zugunsten 
der Eheleute X. berücksichtigt worden seien. Die Abtretungserklärung lasse auch 
keine Zweifel in Bezug auf die gehörige Bevollmächtigung zu.

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Die Zivilkammer zieht in Erwägung :

1. a) Gegen Urteile der Bezirksgerichte in vermögensrechtlichen Strei-
tigkeiten mit einem Streitwert von über Fr. 8'000.-- ist Berufung gegeben (Art. 218 
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 19 Ziff. 1 ZPO). Sie ist innert der peremptorischen Frist 
von 20 Tagen seit der schriftlichen Mitteilung des Urteils zu erklären (Art. 219 Abs. 
1, 1. Satz ZPO). Die Erklärung hat die formulierten Anträge auf Abänderung des 
erstinstanzlichen Urteils und der Beiurteile sowie neue Einreden, soweit solche noch 
zulässig sind, zu enthalten (Art. 219 Abs. 1, 2. Satz ZPO). Der Berufungsstreitwert 
ist im vorliegenden Fall erreicht, die Berufung wurde form- und fristgerecht erklärt, 
und die Berufungskläger sind beschwert. Es ist deshalb auf die Berufung einzutre-
ten (unten E 3 ff.).

b) Die Beklagten und Berufungskläger haben auch gegen das Beiurteil des 
Bezirksgerichtsausschusses Prättigau/Davos vom 27. November 2003 form- und 
fristgerecht Berufung erklärt (vgl. Art. 218 Abs. 2 ZPO). Auch darauf ist einzutreten 
(unten E 2).

2. a)  Mit Verfügung vom 9. September 2003 verpflichtete der Bezirksge-
richtspräsident die Beklagten und Berufungskläger zur Sicherstellung der mutmass-
lichen aussergerichtlichen Kosten von CHF 15'000.-- durch Überweisung an das 
Bezirksgericht Prättigau/Davos. Mit Beiurteil vom 27. November 2003 wies der Be-
zirksgerichtsausschuss Prättigau/Davos die dagegen gerichtete Beschwerde der 
Beklagten und Berufungskläger ab. Mit ihrer Berufung wenden sich die Beklagten 
und Berufungskläger gegen die angeordnete Sicherstellung, und zwar aus dem 
Grunde, dass eine solche nur zulässig gewesen wäre, wenn die Klägerin und Beru-
fungsbeklagte eine Sicherstellung in gleicher Höhe geleistet hätte. 

b) Abgesehen davon, dass die Beklagten und Berufungskläger es unterlies-
sen, eine solche „Gegen-Sicherstellung“ formell zu beantragen, ist ihr Einwand auch 
materiell nicht stichhaltig:

c) Das Bundesgericht hat wiederholt bestätigt, letztmals in BGE 121 I 109 ff. 
E. 2, dass der Staatsvertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und 
den Vereinigten Staaten von Nordamerika vom 17. Dezember 1850/21. Juli 1855 
(SR 0.142.113.361) amerikanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz ausserhalb 
der Schweiz keinen Anspruch verleihe, von der Pflicht zur Leistung einer Prozess-
kaution befreit zu werden. Massgeblich sei nicht die Staatsangehörigkeit der kauti-

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onspflichtigen Partei, sondern deren fehlender Wohnsitz in der Schweiz. Es liegt 
deshalb klarerweise keine rechtsungleiche Behandlung vor, wenn (alle) Parteien 
ohne Wohnsitz in der Schweiz zur Leistung einer Prozesskaution angehalten wer-
den können, wie dies Art. 40 Abs. 1 Ziff. 1 ZPO vorsieht. Die Ansicht, dies setze 
voraus, dass in der Schweiz wohnhafte Parteien die gleiche Pflicht treffen könne, 
verstösst gerade gegen den Zweck der Sicherstellung (erschwerte Rechtsverfol-
gung im Ausland) und ist nicht haltbar. Zudem - und auch deshalb - findet sie keine 
Stütze im Gesetz.

Mithin ist die Berufung gegen das Beiurteil unbegründet, und sie ist entspre-
chend abzuweisen.

3. Die Beklagten und Berufungskläger begründen ihre Berufung vorab 
mit dem Argument, Rechtsanwalt Luzi Bardill sei nicht zur Einleitung des vorlie-
genden Klageverfahrens im Namen von C. ermächtigt gewesen. Die Vorinstanz hat 
dieses Argument überzeugend entkräftet (angefochtenes Urteil E. 4 S. 10 ff.), und 
darauf kann einmal im Sinne von Art. 229 Abs. 3 ZPO verwiesen werden (vgl. dazu 
Bundesgericht, 5P.378/2003 vom 8. Dezember 2003). Angesichts der Wiederho-
lung des Vorwurfes des Vollmachtsmissbrauches vor der Berufungsinstanz ist Fol-
gendes beizufügen:

a) Rechtsanwalt Luzi Bardill verfügte über eine von C. unter Datum vom 6. 
November 2002 unterzeichnete Urkunde (Rechtsschriften act. 8) mit der Überschrift 
„Vollmacht und Auftrag“ und dem Betreff „Wohnung X.“. Der Text dieser Urkunde 
entspricht dem üblichen Umfang einer Anwaltsvollmacht. Darin wurde der Bevoll-
mächtigte unter anderem ermächtigt, „Klagen und Rechtsmittel einzuleiten“. 

b) In der Berufungsbegründung beharrte Rechtsanwalt Clopath auf den 
Standpunkt, massgeblich sei der innere Wille des Vollmachtgebers. Entsprechend 
bemühte er sich um Nachweise, dass ein innerer Wille des C. zur Klageeinleitung 
gefehlt habe. Indes ist ein solcher Einwand nicht zu hören, denn für die Beklagten 
und Berufungskläger wie ihren Rechtsvertreter ist das interne Verhältnis zwischen 
C. und Rechtsanwalt Luzi Bardill eine res inter alios acta. Hiervon wären sie nur 
dann betroffen gewesen, falls C. förmlich gegenüber dem Gericht erklärt hätte, es 
sei in seinem Namen ohne gültige Ermächtigung Klage eingereicht worden. Das hat 
er nicht getan. Deshalb bildete der klare Wortlaut des (extern bekannt gegebenen) 
Vollmachtstextes eine klare und gültige Grundlage für die Klageeinleitung.

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c) Aus diesen Gründen ist der Vorwurf des Vollmachtsmissbrauchs als un-
haltbar zurückzuweisen.  

4. Als weiteren formellen Grund für die Gutheissung der Berufung liessen 
die Beklagten und Berufungskläger Ungültigkeit der Abtretung (KB 4) und des Par-
teiwechsels anführen. 

a) Die Vorinstanz hat mit zutreffender Begründung (angefochtenes Urteil E. 
5, S. 12-14) die Zulässigkeit der - nach Vermittlung aber vor Einreichen der Prozes-
seingabe vorgenommenen - Abtretung bejaht. Dort hat sie insbesondere zu Recht 
die These verworfen, es habe sich um eine Vertragsübernahme oder um die Abtre-
tung von Gewährleistungsansprüchen gehandelt. Auf die genannten Erwägungen 
wird im Sinne von Art. 229 Abs. 3 ZPO verwiesen. 

b) Büsst eine Partei das eingeklagte Recht ein, etwa durch Abtretung einer 
eingeklagten Forderung nach Eintritt der Streitanhängigkeit, so ist der Erwerber be-
rechtigt, an ihrer Stelle in den Prozess einzutreten (Art. 36 Abs. 1 ZPO). Zu dieser 
Vorschrift steht Art. 51 Ziff. 3 ZPO, wonach der Streitgegenstand nach Eintritt der 
Streitanhängigkeit nicht ohne Bewilligung des Gerichtspräsidenten veräussert wer-
den dürfe, scheinbar in einem Spannungsverhältnis. Mit der Berufung wird geltend 
gemacht, dass der zwischen der Vermittlung und der Prozesseingabe erfolgte Par-
teiwechsel mangels formeller Genehmigung durch den Präsidenten des Bezirksge-
richts Prättigau/Davos unzulässig gewesen sei.

aa) Die Vorinstanz hat diesbezüglich festgehalten, eine solche Genehmigung 
sei konkludent erteilt worden, indem die Z. AG als Klägerin in die Präsidialverfügung 
vom 9. September 2003 aufgenommen worden sei (angefochtenes Urteil E. 5 S. 14 
f.). Mit der Berufung macht Rechtsanwalt Clopath namentlich unter Berufung auf 
PKG 1989 Nr. 12 geltend, es wäre eine formelle Verfügung notwendig gewesen. 

bb) Vorab ist festzuhalten, dass es wegen der derogatorischen Kraft des Bun-
desrechts (Art. 49 Abs. 1 BV) dem kantonalen Zivilprozessrecht nicht zusteht, die 
Abtretung streitbefangener Forderungen zu verhindern. Diesem ist einzig erlaubt, 
einen Parteiwechsel zu untersagen, falls prozessuale Gründe dies nahe legen. So-
dann ist Art. 51 Ziff. 3 ZPO eine lex imperfecta (PKG 1989 Nr. 12 S. 79 f. E. 3 d), 
weil das Gesetz für den Fall der Nichtbewilligung der Veräusserung des Streitge-
genstandes keine Sanktion vorsieht, sofern der Vorgang nicht spezifisch durch An-
ordnung einer entsprechenden vorsorglichen Massnahme untersagt worden war. 
Letztere drängen sich indes eher auf, wenn der Streitgegenstand von der beklagten 

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Partei veräussert wird. Wird hingegen die Rechtszuständigkeit an der eingeklagten 
Forderung von der klagenden Partei  noch vor Einreichen der Prozesseingabe ab-
getreten, was - wie gesagt - zivilrechtlich grundsätzlich zulässig ist, so ist schwer 
einzusehen, welche prozessualen Nachteile der beklagten Partei erwachsen sind 
und könnten. Kann doch letztere von Bundesrechts wegen alle Einreden, die der 
Forderung der abtretenden Partei entgegenstanden, auch gegen die Erwerberin 
geltend machen, wenn sie schon zur Zeit vorhanden waren, als sie von der Abtre-
tung Kenntnis erhielt (Art. 169 Abs. 1 OR). In der gegebenen Konstellation durfte 
sich die Vorinstanz deshalb mit einer stillschweigenden Genehmigung des Partei-
wechsels genügen.

c) Mithin erweisen sich die aus den Fragen der Gültigkeit der Abtretung und 
des Parteiwechsels abgeleiteten Einwände als unbegründet.

5. In der Sache hielt das Bezirksgericht die klägerische Forderung für die 
Mehrkosten, namentlich gestützt auf die eingereichten Rechnungen und in 
Würdigung von Zeugenaussagen, im Wesentlichen (d.h. lediglich mit Ausnahme der 
Aufwendungen für zusätzliche Baureinigungskosten und für die Bauwesen-
versicherung, vgl. angefochtenes Urteil S. 26, fünfte bis siebente Zeilen von oben) 
für ausgewiesen (angefochtenes Urteil E. 6-8, S. 15-27) und sprach sie im Betrag 
von CHF 63'924.70 zu.

Die Berufung setzt sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz, 
auf die im Sinne von Art. 229 Abs. 3 ZPO vollumfänglich verwiesen werden kann, 
nicht näher auseinander. Sie weist lediglich auf die Beweislast hin, was unbehilflich 
ist, denn die Vorinstanz hielt auf rechtlich nicht zu beanstandende Weise den 
Beweis für die zugesprochenen klägerischen Forderungen für erbracht. Selbst 
wenn die Beweislast primär bei der Klägerin gelegen haben mag, wäre es im 
bezirksgerichtlichen wie im vorliegenden Verfahren nahe liegend gewesen, dass die 
Beklagten und Berufungskläger aufgezeigt hätten, weshalb die von ihnen 
verlangten Mehrkosten in Wahrheit Leistungen betrafen, welche ihnen aus dem 
Kaufvertrag mit C. geschuldet waren, wenn dies tatsächlich auch der Fall gewesen 
wäre.

Ebensowenig hilft die (erneute) Berufung auf Art. 82 OR, wie die Vorinstanz 
im angefochtenen Urteil auf S. 17 f. in E. 7 zutreffend dargelegt hat und worauf 
verwiesen wird (Art. 229 Abs. 3 ZPO).

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6. Mithin erweisen sich die mit der Berufung vorgebrachten Rügen allesamt 
als unbegründet. Die Berufung ist folglich abzuweisen.

7. Bei diesem Ausgang gehen die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 
7'000.-- zuzüglich Schreibgebühr vollumfänglich zu Lasten der Berufungskläger, 
welche die Berufungsbeklagte mit Fr. 3'000.-- ausseramtlich zu entschädigen haben 
(Art. 223 in Verbindung mit Art. 122 Abs. 1 ZPO). Die beim Kantonsgericht von 
Graubünden von den Berufungsklägern sichergestellten Fr. 5'000.-- werden nach 
Eintritt der Rechtskraft des Urteils im Umfang von Fr. 3'000.-- der Berufungsbeklag-
ten überwiesen und im Umfang von Fr. 2'000.-- den Berufungsklägern zurückerstat-
tet.

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Demnach erkennt die Zivilkammer :

1. Die Berufung wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 7'000.-- zuzüglich Schreibge-
bühr von Fr. 165.--, total Fr. 7'165.--, gehen zulasten der Berufungskläger, 
welche die Berufungsbeklagte für das Berufungsverfahren mit Fr. 3'000.-- 
(inkl. Spesen und Mwst) zu entschädigen haben. Die beim Kantonsgericht 
von Graubünden von den Berufungsklägern sichergestellten Fr. 5'000.-- wer-
den nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils im Umfang von Fr. 3'000.-- der 
Berufungsbeklagten und im Umfang von Fr. 2'000.-- den Berufungsklägern 
überwiesen.

3. Mitteilung an:

__________

Für die Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
Der Vizepräsident: Der Aktuar ad hoc: