# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5ccbf046-ae0a-5540-910d-5f9d66e67e7a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 11.04.2025 PG240003
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_PG240003_2025-04-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
Verwaltungskommission  

Geschäfts-Nr. PG240003-O/U

Mitwirkend: Obergerichtspräsidentin lic. iur. F. Schorta, Oberrichterin lic. iur. 

Ch. von Moos und Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw N. Jauner

Beschluss vom 11. April 2025

in Sachen

A._____ Ltd., 
Gesuchstellerin

vertreten durch Rechtsanwältin X1._____

und/oder Rechtsanwalt X2._____

gegen

B._____ Ltd.,
Gesuchsgegnerin

vertreten durch Fürsprecher Y1._____ 

und/oder Rechtsanwältin lic. iur. Y2._____

und/oder Rechtsanwalt lic. iur.Y3._____

C._____,
übriger Verfahrensbeteiligter

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Z1._____

und/oder Rechtsanwalt Dr. iur. Z2._____

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betreffend Vollstreckbarkeitsbescheinigung

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Erwägungen:

I.

1. In dem am 21. Juli 2021 eingeleiteten Schiedsverfahren (act. 2/1 S. 10) zwi-

schen A._____ Ltd. (fortan: Gesuchstellerin) und B._____ Ltd. (fortan: Ge-

suchsgegnerin) sowie C._____ (fortan: übriger Verfahrensbeteiligter) erging 

am 5. Februar 2024 ein "Partial Award and Procedural Order" des Swiss Ar-

bitration Centre (Nr. …). Darin wurde die Gesuchsgegnerin als Beklagte unter 

anderem zur Zahlung eines Betrags in Schweizer Franken an die Gesuchstel-

lerin äquivalent einem Betrag von USD 3'379'841.96, einschliesslich Zinsen 

zu 5% p.a. ab dem 6. März 2021, sowie zu einem Betrag von 

USD 1'472'294.11 samt Zinsen zu 5% p.a. ab dem 22. April 2021 verpflichtet 

(act. 2/1 S. 83; vgl. auch act. 27 S. 2 unten). 

2. Mit Eingabe vom 14. August 2024 gelangte die Gesuchstellerin an das Ober-

gericht des Kantons Zürich und beantragte die Ausstellung einer Vollstreck-

barkeitsbescheinigung für den Schiedsspruch ("Partial Award and Procedural 

Order" vom 5. Februar 2024; act. 1).

3. Mit Verfügung vom 22. August 2024 auferlegte die Verwaltungskommission 

der Gesuchstellerin einen Kostenvorschuss von Fr. 4'000.00 (act. 3), welchen 

die Gesuchstellerin innert Frist leistete (act. 4). Des Weiteren wurde sie auf-

gefordert, den Nachweis der rechtsgültigen Zustellung des Schiedsentscheids 

(Partial Award and Procedural Order) zu erbringen. Die entsprechende Ein-

gabe der Gesuchstellerin erfolgte innert Frist (act. 9). Zudem wurden die 

Rechtsanwälte Dr. iur. D._____ und/oder Dr. iur. E._____, lic. iur. F._____, 

Dr. iur. Z1._____ und/oder Dr. iur. Z2._____ aufgefordert, mitzuteilen, ob sie 

die Gesuchsgegnerin bzw. den übrigen Verfahrensbeteiligten im vorliegenden 

Verfahren betreffend Vollstreckbarkeitsbescheinigung vertreten, und bejahen-

denfalls eine Vollmacht einzureichen (act. 3). Am 5. September 2024 infor-

mierten die Rechtsanwälte lic. iur. F._____ (act. 5) sowie Dr. iur. D._____ und 

Dr. iur. E._____ (act. 11), dass sie die Gesuchsgegnerin im vorliegenden Ver-

fahren nicht vertreten. Sie wurden daher aus dem Rubrum als Parteivertreter 

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entfernt. Mit Eingabe vom 5. September 2024 teilten Fürsprecher Y1._____ 

sowie die Rechtsanwälte lic. iur. Y2._____ und lic. iur. Y3._____ mit, dass sie 

die Gesuchsgegnerin im vorliegenden Verfahren vertreten (act. 7). Sie wur-

den daher im Rubrum als Parteivertreter aufgenommen. Mit Eingabe vom 4. 

November 2024 wurde sodann die Parteivertretung durch die Rechtsanwälte 

Dr. iur. Z1._____ und/oder Dr. iur. Z2._____ bestätigt (act. 16). 

4. Die Gesuchstellerin erkundigte sich mit Eingabe vom 21. Oktober 2024 nach 

dem aktuellen Verfahrensstand (act. 12) und teilte am 29. Oktober 2024 mit, 

dass das Bundesgericht die von der Gesuchsgegnerin eingereichte Be-

schwerde abgewiesen habe. Der Partial Award sei somit endgültig und voll-

streckbar, weshalb der Antrag auf Ausstellung einer Vollstreckbarkeitsbe-

scheinigung erneuert werde (act. 13). 

5. Mit Verfügung vom 12. November 2024 (act. 18) setzte die Verwaltungskom-

mission der Gesuchsgegnerin und dem übrigen Verfahrensbeteiligten Frist 

an, um zum Gesuch Stellung zu nehmen. Mit Eingabe vom 22. November 

2024 teilte der übrige Verfahrensbeteiligte mit, dass die Voraussetzungen für 

die Ausstellung einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung gemäss Art. 193 IPRG 

erfüllt seien (act. 19). 

6. Die Gesuchsgegnerin forderte die Verwaltungskommission mit Eingabe vom 

25. November 2024 auf, von der Gesuchstellerin eine gültige aktuelle Voll-

macht durch ordnungsgemäss zur Vertretung der Gesellschaft befugte Per-

sonen einzuholen (act. 21).

7. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2024 wurde der Rechtsvertretung der Ge-

suchstellerin Frist angesetzt, um eine aktuelle Vollmacht für das vorliegende 

Verfahren einzureichen, verbunden mit dem Nachweis, dass die Unterzeich-

nenden der Vollmacht ordnungsgemäss zur Vertretung der Gesellschaft be-

fugt sind (act. 23). Mit Eingabe vom 19. Dezember 2024 reichte die Rechts-

vertretung der Gesuchstellerin eine aktuelle Vollmacht sowie das Register der 

Direktoren der Gesuchstellerin ein (act. 24 f.). 

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8. Mit Verfügung vom 16. Januar 2025 setzte die Verwaltungskommission der 

Gesuchsgegnerin eine letzte Frist an, um zum Gesuch Stellung zu nehmen 

(act. 26). Die Gesuchsgegnerin nahm mit Eingabe vom 30. Januar 2025 zum 

Gesuch Stellung und beantragte, dass das Gesuch als unzulässig erklärt 

werde, weil keine gültige Vollmacht mit aktuellen Unterlagen vorgelegt worden 

sei. Eventualiter beantragte sie, dass keine Vollstreckbarkeitsbescheinigung 

auszustellen sei, da die Geldbeträge, welche die Gesuchsgegnerin aufgrund 

des Teilschiedsspruchs zu bezahlen habe, nicht endgültig seien (act. 27).

9. Die Verwaltungskommission forderte die Gesuchstellerin mit Verfügung vom 

31. Januar 2025 auf, zur Gültigkeit der eingereichten Vollmacht Stellung zu 

nehmen. Die Gesuchstellerin nahm innert angesetzter Frist mit Eingabe vom 

14. Februar 2025 dazu Stellung und reichte eine Vollmacht vom 4. Februar 

2025 sowie weitere Dokumente ein (act. 30 f.). 

10. Mit Verfügung vom 18. Februar 2025 wurde die Eingabe der Gesuchstellerin 

vom 14. Februar 2025 der Gesuchsgegnerin sowie dem übrigen Verfahrens-

beteiligten zur Kenntnisnahme zugestellt (act. 32). 

11. Die Gesuchsgegnerin nahm mit Eingabe vom 5. März 2025 Stellung und be-

antragte erneut, dass keine Vollstreckbarkeitsbescheinigung auszustellen sei, 

da die Beträge, welche die Gesuchsgegnerin gemäss Teilschiedsspruch zu 

bezahlen habe, nicht endgültig seien (act. 34). 

II.

1. Das Schiedsgericht hatte bzw. hat seinen Sitz in Zürich (act. 2/1 S. 28 f. und 

S. 88), weshalb das Obergericht des Kantons Zürich für die Behandlung des 

vorliegenden Gesuchs zuständig ist (Art. 193 Abs. 2 IPRG, Art. 356 Abs. 1 

lit. b ZPO i.V.m. § 46 GOG; vgl. BERGER/KELLERHALS, Internationale und in-

terne Schiedsgerichtsbarkeit in der Schweiz, Bern 2006, Rz. 1834). 

2. Hinsichtlich des anwendbaren Rechts für das Schiedsverfahren gelangt ver-

einbarungsgemäss schweizerisches Recht zur Anwendung (act. 2/1 S. 29). 

Auf das Schiedsverfahren gelangt zudem das Bundesgesetz über das Inter-

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nationale Privatrecht vom 18. Dezember 1987 (IPRG, SR 291) zur Anwen-

dung, zumal die Parteien im Zeitpunkt des Abschlusses der Schiedsvereinba-

rung ihren Sitz im Ausland hatten (act. 2/1 S. 7, 29 f.) und keine Partei be-

hauptet, einen entsprechenden Ausschluss von dessen 12. Kapitel vereinbart 

zu haben (Art. 176 Abs. 1 und 2 IPRG; vgl. auch act. 2/1 S. 30). 

3. Gemäss Art. 68 ZPO kann sich jede prozessfähige Partei im Prozess vertre-

ten lassen (Abs. 1). Zur berufsmässigen Vertretung sind in allen Verfahren 

Anwältinnen und Anwälte befugt, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 

2000 berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten 

(Abs. 2). Die Vertreterin oder der Vertreter hat sich durch eine Vollmacht aus-

zuweisen (Abs. 3). Der Ausweis durch eine Vollmacht ist durch die Gerichte 

nach Art. 60 ZPO von Amtes wegen zu prüfen, zumal es sich um eine Pro-

zessvoraussetzung handelt (TENCHIO, in: Basler Kommentar ZPO, 4. Aufl. 

2024, Art. 68 N 14 m.w.H.). Damit eine Rechtsvertretung eine juristische Per-

son im Verfahren gültig vertreten kann, muss die Vollmacht von einer Person 

erteilt werden, welche die juristische Person verpflichten kann (TENCHIO, 

a.a.O., Art. 68 N 14h m.w.H.). 

Nachdem die Gesuchsgegnerin die Verwaltungskommission mit Eingabe vom 

25. November 2024 (act. 21) gebeten hatte, die Gesuchstellerin aufzufordern, 

eine gültige Vollmacht vorzulegen, reichte die Gesuchstellerin mit Eingabe 

vom 19. Dezember 2024 (act. 24) eine Vollmacht ein. In der Folge bestritt die 

Gesuchsgegnerin, dass die Gesuchstellerin nachgewiesen habe, dass sie im 

vorliegenden Verfahren rechtswirksam vertreten sei. Aus den eingereichten 

Unterlagen gehe nicht hervor, dass die Vollmacht von Zeichnungsberechtig-

ten der Gesuchstellerin unterzeichnet worden sei. Die Unterschriften seien un-

leserlich und die Identität der Personen, die unterzeichnet hätten, seien nicht 

angegeben. Zudem enthalte das "certificate of incumbency" keine Angaben 

zu den Zeichnungsbefugnissen. Überdies datiere das vorgelegte Register der 

Verwaltungsräte der Gesuchstellerin vom 29. Mai 2024, die Vollmacht hinge-

gen vom 17. Dezember 2024 (act. 27). Aufforderungsgemäss nahm die Ge-

suchstellerin mit Eingabe vom 14. Februar 2025 (act. 30) zur Gültigkeit der 

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eingereichten Vollmacht Stellung. Sie reichte zudem eine Vollmacht vom 

4. Februar 2025 (act. 31/A), eine aktuelle Liste der Zeichnungsberechtigten 

(act. 31/B), ein Certificate of Incumbency vom 21. Januar 2025 (act. 31/C) so-

wie das Register der derzeitigen Geschäftsführer der Gesuchstellerin 

(act. 31/D) ein. Die Gesuchsgegnerin bestritt in der Folge die Vollmacht nicht 

mehr (act. 34). 

Die Rechtsvertretung der Gesuchstellerin hat sich nunmehr durch eine Voll-

macht ausgewiesen. Es liegt eine gültige Vollmacht von Personen, welche die 

juristische Person verpflichten können, vor (act. 31/A-D). Die Prozessvoraus-

setzungen sind erfüllt, weshalb auf das Gesuch betreffend Vollstreckbarkeits-

bescheinigung einzutreten ist. 

4. Die Vollstreckbarkeitsbescheinigung dient dem Nachweis, dass der Schieds-

spruch nach schweizerischem Sitzrecht vollstreckbar ist. Sie ist auszustellen, 

wenn ein formell rechtskräftiger Schiedsspruch vorliegt, welcher den Parteien 

rechtsgültig zugestellt wurde. Das Kriterium des Vorliegens eines formell 

rechtskräftigen Schiedsspruchs setzt voraus, dass (1) ein gültiger Rechtsmit-

telverzicht der Parteien gegeben ist, (2) gegen den Schiedsspruch innert Frist 

keine Anfechtung erfolgt ist, (3) eine rechtzeitig erhobene Beschwerde zu-

rückgezogen, gegenstandslos oder endgültig abgewiesen worden ist oder (4) 

die Rechtsmittelinstanz einer hängigen Beschwerde die Suspensivwirkung 

nicht erteilt hat bzw. der Anfechtung keine aufschiebende Wirkung zukommt 

(MABILLARD, in: Basler Kommentar IPRG, 4. Aufl. 2021, Art. 193 N 13; AM-

BAUEN/FURRER/GIRSBERGER/SCHRAMM, in: CHK-Handkommentar zum 

Schweizer Privatrecht, 4. Aufl. 2024, Art. 193 N 3; GIRSBERGER, in: Basler 

Kommentar ZPO, Art. 386 N 9; LAZOPOULOS, in: Berner Kommentar ZPO, 

Art. 386 N 20 ff., 27). Nicht das bescheinigende Gericht ist für die Prüfung 

materieller Vollstreckungsverweigerungsgründe zuständig, sondern erst ein 

mit einem Vollstreckungsantrag konkret befasstes staatliches Gericht (MABIL-

LARD, a.a.O., Art. 193 N 17 m.w.H.). 

Die Gesuchsgegnerin bringt gegen die Ausstellung der Vollstreckbarkeitsbe-

scheinigung vor, der Teilschiedsspruch (Partial Award and Procedural Order) 

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vom 5. Februar 2024 verpflichte sie zur Zahlung eines Betrags in Schweizer 

Franken an die Gesuchstellerin äquivalent einem Betrag von 

USD 3'379'841.96, einschliesslich Zinsen zu 5% p.a. ab dem 6. März 2021, 

sowie zu einem Betrag von USD 1'472'294.11, einschliesslich Zinsen zu 5% 

p.a. ab dem 22. April 2021. Gemäss Kaufvertrag zwischen der Gesuchsgeg-

nerin und der Gesuchstellerin vom 12. Oktober 2020 (Purchase Agreement) 

und dem Teilschiedsspruch selbst sei der oben erwähnte Betrag jedoch nicht 

endgültig. Der Kaufvertrag sehe nämlich einen Anpassungsmechanismus vor. 

Gemäss freier deutscher Übersetzung sei im Teilschiedsspruch Folgendes 

festgehalten worden: "Kommt es anschliessend zu einer gültigen Anpassung 

und ist der Earn-out Adjustment Amount eine negative Zahl, so zahlt der Ver-

käufer [Gesuchstellerin] dem Käufer [Gesuchsgegnerin] den Earn-out Adjust-

ment Amount (Abschnitt 2.4 (c) (ii) des Kaufvertrags)". Im vorliegenden Fall 

habe die Gesuchsgegnerin in der Tat Earn-out Adjustment Statements einge-

reicht. Die Gesuchstellerin habe diese bestritten und sie würden nunmehr von 

einer Independent Accounting Firm überprüft. Die Beträge seien folglich der-

zeit nicht rechtskräftig bzw. nicht endgültig (act. 27; vgl. auch act. 34). 

Gemäss den unwidersprochen gebliebenen und mit Zustellnachweisen bestä-

tigten Ausführungen der Gesuchstellerin wurde der Teilschiedsspruch vom 

5. Februar 2024 den Parteien am 9. Februar 2024 zugestellt (act. 10/3). Die 

Gesuchsgegnerin erhob am 11. März 2024 beim Bundesgericht Beschwerde 

gegen den Teilschiedsspruch. Mit Entscheid vom 25. Juli 2024 wies das Bun-

desgericht den Antrag betreffend aufschiebende Wirkung ab (act. 2/2). Im 

Weiteren wies es sodann mit Urteil vom 23. Oktober 2024 die Beschwerde 

der Gesuchsgegnerin ab, soweit es darauf eintrat (act. 14). Der Teilschieds-

spruch ist mithin formell rechtskräftig, was nach dem Ausgeführten Voraus-

setzung für das Ausstellen einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung ist. Die von 

der Gesuchsgegnerin gegen das Ausstellen einer Vollstreckbarkeitsbeschei-

nigung vorgebrachten Gründe können vorliegend nicht geprüft werden, da die 

Verwaltungskommission nicht für die Prüfung materieller Vollstreckungsver-

weigerungsgründe zuständig ist. Damit sind die Voraussetzungen zur Be-

scheinigung der Vollstreckbarkeit des Teilschiedsspruchs (Partial Award and 

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Procedural Order) des Swiss Arbitration Centre vom 5. Februar 2024 (Verfah-

rens-Nr. …) gegeben, weshalb dem Gesuch der Gesuchstellerin um Ausstel-

lung einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung zu entsprechen ist. 

III.

1.1. Die Gerichtsgebühr für das vorliegende Verfahren ist in Anwendung von § 13 

Abs. 1 GebV OG (LS 211.11) auf Fr. 4'000.– festzusetzen. 

1.2. Die Kosten des vorliegenden Verfahrens sind ausgangsgemäss der unterlie-

genden Gesuchsgegnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Gemäss 

Art. 111 Abs. 1 aZPO sind die Kosten mit dem von der Gesuchstellerin geleis-

teten Kostenvorschuss von Fr. 4'000.– zu verrechnen. Die Rechtsfolge der 

Anwendbarkeit des bisherigen Rechts auf rechtshängige Rechtsschutzgesu-

che am 1. Januar 2025 gilt gemäss den Übergangsbestimmungen i.S.v. 

Art. 407f ZPO für Art. 111 Abs. 1 ZPO (WILLISEGGER, in: Basler Kommentar 

ZPO, 4. Aufl. 2024, Art. 407f N 16). Die Gesuchsgegnerin ist folglich zu ver-

pflichten, der Gesuchstellerin den geleisteten und mit der Gerichtsgebühr ver-

rechneten Prozesskostenvorschuss zu ersetzen.

2. Mangels eines entsprechenden Antrags der Gesuchstellerin ist ihr sodann für 

ihre Aufwendungen keine Parteientschädigung zuzusprechen (HOFMANN/BAE-

CKERT, in: Basler Kommentar ZPO, 4. Aufl. 2024, Art. 95 N 39). 

3. Hinzuweisen bleibt schliesslich auf das Rechtsmittel der Beschwerde an das 

Bundesgericht. 

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Es wird beschlossen: 

1. Es wird bescheinigt, dass der Teilschiedsspruch (Partial Award and Proce-

dural Order) des Swiss Arbitration Centre vom 5. Februar 2024 (Verfahrens-

Nr. …), bestehend aus den Schiedsrichtern Dr. iur. G._____, H._____ und 

Dr. iur. G._____ in Sachen A._____ Ltd. [Claimant] gegen B._____ Ltd. 
[Respondent] und C._____ [Additional Party] vollstreckbar ist.

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 4'000.– festgesetzt. 

3. Die Kosten des Verfahrens werden der Gesuchsgegnerin auferlegt. Die Kos-

ten werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss der Gesuchstellerin von 

Fr. 4'000.– verrechnet.

4. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin den geleisteten 

und mit der Gerichtsgebühr verrechneten Prozesskostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 4'000.– zu ersetzen.

5. Der Gesuchstellerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

6. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:

- die Gesuchstellerin, unter Beilage des Doppels von act. 34,

- die Gesuchsgegnerin,

- den übrigen Verfahrensbeteiligten, unter Beilage eines Doppels von 

- act. 34, 

- die Obergerichtskasse.

7. Eine allfällige Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innert 30 Tagen von 
der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, 

einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich 

nach Art. 72 ff. (ordentliche Beschwerde) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

fassungsbeschwerde) i.V.m. Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundes-

gericht (BGG). 

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Zürich, 11. April 2025

Obergericht des Kantons Zürich
Verwaltungskommission

Gerichtsschreiberin:

MLaw N. Jauner

versandt am: