# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e07c5746-e592-5b44-86d4-ba3c16087175
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.06.2019 III 2019 72
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2019-72_2019-06-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2019 72

Entscheid vom 26. Juni 2019 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch die Rechtsanwälte MLaw B.________ und lic.iur. 
C.________,

gegen

Krankenhausgesellschaft Schwyz, Waldeggstrasse 10, Postfach 
316, 6430 Schwyz,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Spital Schwyz; BPK 244 Lüftungs-
anlagen)

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Sachverhalt:

A. Die Krankenhausgesellschaft Schwyz hat im Rahmen des Projekts Spital 
Schwyz, Haus M/P, verschiedene Bauarbeiten öffentlich auszuschreiben. Im Si-
map vom 18. Januar 2019 wie auch im kantonalen Amtsblatt (Abl.) Nr. 3 vom 
18. Januar 2019 (S. 140 f.) wurde unter anderem die Ausschreibung für die Be-
schaffung von Lüftungsanlagen (BKP 244) im offenen Verfahren publiziert mit 
Eingabetermin 12. Februar 2019 und vorgesehener Offertöffnung am 18. Februar 
2019. Für die Eignungskriterien und geforderten Nachweise sowie für die Zu-
schlagskriterien wurde auf die in den Unterlagen genannten Kriterien verwiesen. 
Varianten und Teilangebote wurde als unzulässig bezeichnet. 

Innert Frist gingen acht (unter Berücksichtigung einer nichtberücksichtigten Un-
ternehmervariante neun) Angebote ein. Die A.________ GmbH wie auch die 
E.________ AG als Zuschlagsempfängerin waren bei der Offertöffnung anwe-
send. Die Offerten beliefen sich auf Eingabe-Nettosummen von Fr. 1'020'000.-- 
(A.________ GmbH; bereinigt Fr. 1'034'490.--) bis Fr. 1'311'462.90. Das Angebot 
der E.________ AG betrug Fr. 1'130'000.--. 

B. Mit Verfügung vom 22. März 2019 (Versand am 28.3.2019) teilte die Kran-
kenhausgesellschaft Schwyz der A.________ GmbH mit, dass die Arbei-
ten/Lieferungen zum Nettopreis von Fr. 1'130'000.-- inkl. 7.7% MwSt. mit 191.5 
(von 200) Auswertungspunkten an die E.________ AG als das wirtschaftlich 
günstigste Angebot vergeben werde. Diese Verfügung war mit einer Rechtsmit-
telbelehrung versehen.

C. Hiergegen erhob die A.________ GmbH mit Schreiben vom 29. März 2019 
Beschwerde bei der Krankenhausgesellschaft Schwyz. Im Wesentlichen wurde 
geltend gemacht, sie habe preislich das klar beste Angebot, das alle Kriterien er-
fülle, abgegeben. Bei einer Gewichtung des Preises von 80 % sei ein Punktewert 
von 191.5 für die obsiegende Offerte nicht möglich. Die E.________ AG sei dem 
Vernehmen nach direkt zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert worden, was 
eine unzulässige Einmischung in den Submissionswettbewerb bedeute. Es wer-
de die Aufhebung des Vergabeentscheides und die Neuvergabe an die 
A.________ GmbH erwartet. 

Hierzu nahm die Krankenhausgesellschaft mit Schreiben vom 8. April 2019 Stel-
lung. Am Vergabeentscheid wurde festgehalten. Auch dieses Schreiben wurde 
mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen. 

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D. Mit Eingabe vom 11. April 2019 (Postaufgabe am 11.4.2019) erhebt die 
A.________ GmbH Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Es sei die Vergabe der Arbeiten an die Firma E.________AG aufzuheben.

2. es seien die entsprechenden Arbeiten an die Firma A.________ GmbH zu 
vergeben. 

E. Mit Verfügung(en) vom 12. April 2019 wurde der Vorinstanz Frist zur Ein-
reichung einer Vernehmlassung angesetzt, der E.________ AG als Zuschlags-
empfängerin freigestellt, dem Verfahren als Beigeladene im Sinne von § 14 VRP 
beizutreten, die Parteien aufgefordert, dem Verwaltungsgericht den Vertraulich-
keitsgrad der eingereichten Akten zu bezeichnen und der Beschwerde bis auf 
Widerruf aufschiebende Wirkung erteilt. 

F. Am 30. April 2019 reicht die Vorinstanz die Vergabeakten ein. Mit Be-
schwerdeantwort vom 1. Mai 2019 lässt sie beantragen, die Beschwerde vom 
11. April 2019 sei abzuweisen, soweit darauf eingetreten werde, unter Kosten- 
und Entschädigungsfolgen. Zudem werde beantragt, der Beschwerde die auf-
schiebende Wirkung nicht zu erteilen resp. es sei ihr die erteilte aufschiebende 
Wirkung zu entziehen.

Die Zuschlagsempfängerin hat innert Frist (3.5.2019) keine Vernehmlassung ein-
gereicht, womit androhungsgemäss Verzicht auf eine Parteistellung angenom-
men wird. 

G. Am 6. Mai 2019 setzte das Verwaltungsgericht der Beschwerdeführerin 
Frist bis spätestens 21. Mai 2019 an, um zu den von der Vorinstanz eingereich-
ten Beschwerdeantwort eine Stellungnahme einzureichen. Mit Schreiben vom 
8. Mai 2019 legitimieren sich die Rechtsanwälte lic.iur. C.________ und MLaw 
B.________ als Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, ersuchen um Zustel-
lung der von der Vorinstanz eingereichten Beilagen und um Erstreckung der Frist 
zur Einreichung einer Replik bis 4. Juni 2019. 

H. Mit Zwischenbescheid vom 9. Mai 2019 traf der Einzelrichter des Verwal-
tungsgerichts folgende Anordnungen:

1. Der Antrag der Vorinstanz auf Entzug der aufschiebenden Wirkung wird ab-
gewiesen. Die mit Verfügung vom 12. April 2019 der Beschwerde erteilte 
aufschiebende Wirkung wird bestätigt.

2. Die Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) dieses Zwi-
schenbescheides werden auf Fr. 500.-- festgesetzt und der Vorinstanz auf-
erlegt. (…).

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3. Die Beschwerdeführerin erhält die vorinstanzlichen Act. 3 bis 6, 8b, 9b sowie 
10 bis 12 zur Einsicht. Diese Akten sind dem Verwaltungsgericht mit der 
Stellungnahme, spätestens jedoch bis 29. Mai 2019, vollständig und mit ein-
geschriebener Post zu retournieren.

4. Der Beschwerdeführerin wird Frist bis spätestens 29. Mai 2019 angesetzt, um 
dem Verwaltungsgericht eine Stellungnahme zu den mit Schreiben vom 6. Mai 
2019 zugestellten Unterlagen (Eingabe und Beschwerdeantwort der 
Vorinstanz vom 30.4.2019 bzw. 1.5.2019) einzureichen. Im Unterlassungsfall 
wird Verzicht angenommen.

(5.-6. Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

I. Mit Stellungnahme vom 27. Mai 2019 lässt die Beschwerdeführerin folgen-
de Anträge stellen:

1. Es sei der Vergebungsentscheid der Beschwerdegegnerin vom 22.03.2019 
aufzuheben;

2. es seien die entsprechenden Arbeiten an die Beschwerdeführerin zu 
vergeben;

3. eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die 
Beschwerdegegnerin/Vergabestelle zurückzuweisen;

4. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich 7.7 % Mwst. zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das Verwaltungsgericht beurteilt gemäss § 3 lit. a des Kantonsratsbe-
schlusses vom 17. Dezember 2003 (SRSZ  430.120) über den Beitritt des Kan-
tons Schwyz zur Interkantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaf-
fungswesen (IVöB; SRSZ 430.120.1) vom 25. November 1994/15. März 2001 
Beschwerden gegen Verfügungen von Auftraggebern, die gestützt auf die Inter-
kantonale Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen Aufträge ver-
geben (Art. 15 Abs. 1 und 1bis IVöB). Das Verwaltungsgericht entscheidet endgül-
tig (vgl. Art. 15 Abs. 1 zweiter Satz IVöB). Beschwerden sind schriftlich und be-
gründet innert zehn Tagen sei Eröffnung der Verfügung einzureichen (Art. 15 
Abs. 2 IVöB). 

1.2 Die Beschwerdeführerin hat ihre Beschwerde erst nach Ablauf von zehn 
Tagen seit der Zustellung der Vergabeverfügung beim Verwaltungsgericht einge-
reicht. Dies kann ihr jedoch nicht zum Nachteil gereichen. 

1.2.1 Zum einen ist die Rechtsmittelbelehrung der Verfügung vom 22. März 2019 
mangelhaft: die Beschwerdeinstanz wird nicht genannt; es fehlt die Nennung des 
Paragraphen (§ 3 des Kantonsratsbeschlusses; [§ lit. a]; zweimal Nennung der 

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gleichen SRSZ-Nummer). Zudem ist die Rechtsmittelbelehrung auch sprachlich 
mangelhaft ("kann Beschwerde[n] eingereicht werden"; "Kantonsrat[s]be-
schluss"). Zum andern wäre die Vorinstanz gehalten gewesen, die Beschwerde 
gestützt auf § 10 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (SRSZ 234.110; VRP) 
vom 6. Juni 1974 zuständigkeitshalber ans Verwaltungsgericht weiter zu leiten, 
was die Vorinstanz nicht getan hat. Dies hinwiederum ist aus nachstehendem 
Grund nicht zu beanstanden. 

1.2.2 Die Vergabeverfügung ist zwar nur summarisch zu begründen (vgl. § 36 
Abs. 2 der Verordnung zur Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche 
Beschaffungswesen [VIVöB; SRSZ 430.130] vom 15.12.2004). Auf Gesuch hin 
gibt die Auftraggeberin den nicht berücksichtigten Anbietern unter anderem ins-
besondere die wesentlichen Gründe für die Nichtberücksichtigung und die aus-
schlaggebenden Merkmale und Vorteile des berücksichtigten Angebots bekannt 
(§ 39 Abs. 3 lit. d und e VIVöB). 

Indes muss die Begründung so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die 
Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 136 I 229 Erw. 5.2; 
BGE 136 I 184 Erw. 2.2.1; Bundesgerichtsurteil 1C_452/2012 vom 18.11.2013 
i.Sa. A. et al. vs. VerwGer SZ Erw. 2.2; Bundesgerichtsurteile 9C_101/2011 vom 
21.7.2011 Erw. 6.1; 9C_257/2011 vom 25.8.2011 Erw. 5.1; EGV-SZ 2015 B 1.3 
[betr. Vergabeentscheid]).

Die Begründung der Verfügung vom 22. März 2019 nennt neben dem bereits von 
der Offertöffnung her bekannten Preis nur den Punktewert der Offerte der Zu-
schlagsempfängerin. Dies kann der vom Gesetz geforderten bloss summarischen 
Begründung nur bei einem sehr weit gefassten Begriffsverständnis von "summa-
risch" gerecht werden. Mit dem Antwortschreiben vom 8. April 2019 hat die Vor-
instanz hierauf den Zuschlag und die Nichtberücksichtigung der Beschwerdefüh-
rerin ausführlich begründet. Die Beschwerde ans Verwaltungsgericht wurde ge-
stützt auf die (nunmehr auch verbesserte Rechtsmittelbelehrung) fristgerecht 
beim Verwaltungsgericht eingereicht. 

2.1.1  Nach konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts ist die 
Beschwerdebefugnis im Submissionsverfahren nur zu bejahen, wenn und soweit 
bei Beschwerdegutheissung die Stellung der Beschwerde führenden Partei 
unmittelbar beeinflusst wird (vgl. VGE III 2012 129 vom 15.11.2012 Erw. 2.1; 
VGE III 2010 101 vom 16.7.2010 Erw. 2.1; VGE III 2009 68 vom 10.6.2009 
Erw. 2.1 mit zahlreichen Hinweisen). Zeigen Zwischenergebnisse der 
gerichtlichen Beurteilung auf, dass keine Chancen für einen Zuschlag an die 

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Beschwerde führende Partei mehr bestehen, werden die noch nicht beurteilten 
Rügen praxisgemäss nicht weiter beurteilt (vgl. VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 
Erw. 2.1, mit Hinweisen u.a. auf VGE 1053-1055/02 vom 17.4.2003 Erw. 1b; 
Robert Wolf, Die Beschwerde gegen Vergabeentscheide - Eine Übersicht über 
die Rechtsprechung zu den neuen Rechtsmitteln, in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 
f.). 

2.1.2  Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (Urteil 2C_380/2014 
vom 15.9.2014 = BGE 141 II 14 = ZBl 2015 S. 251 ff. Erw. 4.1 mit Hinweisen) ist 
das rechtlich geschützte Interesse eines nicht berücksichtigten Offerenten dann 
gegeben (im Sinne von Art. 115 lit. b des Bundesgesetzes über das Bundesge-
richt [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005), wenn der unterlegene Bewerber eine 
reelle Chance hat, im Falle der Gutheissung seines Rechtsmittels den Zuschlag 
zu erhalten. Dies wurde bejaht, wenn der nicht berücksichtigte Anbieter als 
Zweitplatzierter vernünftige Chancen auf einen Zuschlag gehabt hätte, ebenso 
bei jemandem, der nur knapp hinter dem Zweitplatzierten lag, weil nicht ohne 
weiteres klar war, dass bei Gutheissung der Beschwerde diese Rangfolge Be-
stand haben würde. Nicht legitimiert war hingegen der Viertplatzierte, der den 
Ausschluss des Erstplatzierten verlangte, weil er auch im Falle der Gutheissung 
seines Begehrens als Drittplatzierter den Zuschlag nicht erhalten hätte, ausser 
wenn der Unterschied zum Erstplatzierten relativ und absolut sehr klein war. 
Legitimiert ist auch, wer seinen Ausschluss vom Verfahren anficht (vgl. BGE 130 
I 258 Erw. 1.2; Bundesgerichtsurteile 2C_634/2008 vom 11.3.2009 Erw. 2.1; 
2D_34/2010 vom 23.2.2011 Erw. 1.1). 

2.2 Der Verfügung vom 22. März 2019 (vgl. vorstehend Ingress lit. B und 
Erw. 1.2.1 f.) ist kein Hinweis zu entnehmen, dass ein Offerent vom Wettbewerb 
ausgeschlossen wurde. 

Mit dem Schreiben vom 8. April 2019 führte die Vorinstanz in Beantwortung der 
"Beschwerde" der Beschwerdeführerin vom 29. März 2019 indessen Folgendes 
aus:

- Sie (d.h. die Beschwerdeführerin) habe ohne Rücksprache mit der Vergabe-
stelle eine Produkteänderung vorgenommen, was einen Vergleich mit den 
anderen Offerten verunmöglicht hätte. Die vorgeschlagenen Lüftungsgeräte 
hätten nicht den Anforderungen des Fachplanes entsprochen.

- Aus dem Organigramm gehe nicht hervor, dass die Beschwerdeführerin über 
das nötige Service- und Inbetriebsetzungspersonal verfüge.

- Die Beschwerdeführerin weise angesichts der Vertragssumme von rund 
Fr. 1.2 Mio über ein zu geringes Eigenkapital von Fr. 20'000.-- aus. 

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- Der in der Offerte aufgeführte Baustellenleiter sei gemäss Organigramm kein 
Angestellter der Beschwerdeführerin, sondern der Inhaber einer Drittfirma 
und somit ein Subunternehmer.

- Die Mitarbeitenden der Beschwerdeführerin verfügten nicht über die in der 
Ausschreibung aufgeführten Qualifikationen nach VDI 6022; für die Planung 
von RLT-Anlagen sei die Kategorie A notwendig. 

- Die Referenzen seien ungenügend; die einzige Referenz mit einer vergleich-
baren Bausumme stamme aus dem Jahr 2011 und betreffe nicht die Be-
schwerdeführerin, sondern eine Drittfirma. Eine Referenz sei mit Bearbei-
tungszeit 2016 bis 2017 eingetragen; der Handelsregistereintrag der Be-
schwerdeführerin datiere aber erst per 22. August 2018 (recte: 2016; vgl. Vi-
act. 6 [Handelsregisterauszug der Beschwerdeführerin]).

- Die Deklaration der Subunternehmer sei ungenügend, da nur ein Subunter-
nehmer (von zweien) aufgeführt worden sei. 

Die Beschwerdeführerin habe somit mehrere relevante Zuschlagskriterien nicht 
eingehalten, weshalb die Offerte nicht habe berücksichtigt werden können. Der 
Vorwurf der unerlaubten Einmischung betreffend die Zuschlagsempfängerin sei 
unbegründet; die mit der Planung beauftragte Firma F.________ habe die Zu-
schlagsempfängerin, von dieser auf das Neubauprojekt angesprochen, nur dar-
auf hingewiesen, dass der Neubau dem öffentlichen Submissionsrecht unterste-
he, weshalb es eine öffentliche Ausschreibung gebe. Man sei zur vertieften 
mündlichen Erörterung gerne bereit. Die Beschwerde werde abgewiesen. 

2.3 In den Ausschreibungsunterlagen wurden die Eignungs- und Zuschlagskri-
terien wie folgt definiert: 

Eignungskriterien Detailkriterien und Nachweis
Gute fachliche Erfahrung
Referenzvorhaben der 
Unternehmung

3 Referenzobjekte zur Ausführung hinsichtlich Grösse 
und Komplexität vergleichbarer Objekte.
- In den letzten 5 Jahren ausgeführt (bei noch 

laufender Bearbeitung zumindest Erfüllungsgrad 
50%)

- Federführung / massgebliche Beteiligung als 
Hauptunternehmer; Terminzuverlässigkeit und 
Qualität gemäss Referenzanfragen durch BL.

Organisatorische / technische 
Eignung / Leistungsfähige 
Unternehmung

Mindestanforderung: ausreichende Kapazität an 
genügend ausgebildetem Personal sowie gute 
Organisation und Angaben zu:
- Mitarbeiter: Anzahl, Funktion, Ausbildung
- Vorgesehene Projektorganisation mit Organigramm
- Nachweis der Kapazität und Bestätigung, dass per 

Vertragsbeginn jederzeit genügend qualifiziertes 
Personal eingesetzt werden kann.

Finanzielle Eignung - Aktueller Betreibungsregisterauszug; weitere 
Unterlagen können von der Auftraggeberin verlangt 

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werden.
- Kapitel 17 Selbstdeklaration ist zu unterschreiben.

Zuschlagskriterien Detailkriterien und Nachweis
Qualität Fachkompetenz und 
Verfügbarkeit der 
Schlüsselperson
Gewichtung 10%

- Erfahrung der Schlüsselperson (Ausbildung, 
Berufserfahrung)

- Verfügbarkeit der Schlüsselperson
- Vorgesehener Personaleinsatz inkl. Reserven
- Interventionszeit für das Aufrechterhalten des 

Spitalbetriebes (nur Installationen)
Referenzauskünfte zu 
Firmenreferenz
Gewichtung 10%

- Referenzauskünfte / Bewertung zu den 
angegebenen drei Referenzobjekten bei den 
Eignungskriterien, Bewertung der eingeholten 
Auskünfte in Bezug auf Qualität, Ausführung, 
Kundenzufriedenheit und Termintreue.

Preis 
Gewichtung 80%

- Gemäss Offertdeckblatt / Leistungsverzeichnis / 
Unterhalt Wartung

Die Gesamtpunktzahl wurde gemäss dem Offertvergleich auf maximal 200 Punk-
te festgelegt entsprechend 160 Punkte für den Preis bei einer Gewichtung von 
80 % sowie je 20 Punkte für die beiden anderen Zuschlagskriterien bei einer 
Gewichtung von je 10 %. 

2.4.1 Gemäss dem Offertvergleich vom 18. März 2019 erzielten die Zuschlags-
empfängerin (Rang 1.a) sowie eine weitere Offerentin (Rang 1.b) je 191.5 Punk-
te. Die nächstplatzierten Offerenten erzielten 189.9 (3. Rang), 189.8 (4. Rang), 
178.3 (5. Rang), 173.4 (6. Rang) und 162.8 Punkte (7. Rang). Eine Unterneh-
mervariante (137.9 Punkte) wurde nicht berücksichtigt. Die Beschwerdeführerin 
wäre mit 174.8 Punkten im 6. Rang klassiert gewesen, wurde indessen gemäss 
dem Offertvergleich "n. rangiert". 

Gemäss der Vernehmlassung der Vorinstanz (S. 8 Ziff. 22) war die Offerte der 
Beschwerdeführerin "nicht vergleichbar sowie unvollständig" und hätte deshalb 
ausgeschlossen werden können. Hiervon habe die Vergabestelle jedoch abge-
sehen. Diese Feststellung ist nicht ganz nachvollziehbar. Wenn die Offerte der 
Beschwerdeführer nicht rangiert wurde, wurde sie auf jeden Fall faktisch ausge-
schlossen. 

Dies ergibt sich auch aufgrund des Offertvergleichs. Der Punktwert der Be-
schwerdeführerin basiert einzig auf der Gewichtung des Preises. Die übrigen Kri-
terien wurden nicht berücksichtigt. Wenn der Punktwert für den Preis des Ange-
botes der Beschwerdeführerin über dem (vorgesehenen) Maximum für die Ge-
wichtung des Preises von 160 Punkten (80 % von 200 Punkten) liegt, erklärt sich 
dies damit, dass als Ausgangsbasis für die Ermittlung des Punktewertes beim 
Preis auf das Angebot der Zuschlagsempfängerin als das preislich günstigste 
Angebot nach demjenigen der Beschwerdeführerin abgestellt wurde, das daher 

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mit dem vorgesehenen Maximum von 160 Punkten für das Kriterium "Preis" ent-
sprechend dessen Gewichtung mit 80 % an der gesamten Punktzahl (200 Punk-
te) taxiert wurde. 

2.4.2 Gesetzt den Fall, der (faktische) Ausschluss der Offerte der Beschwerde-
führerin sei zu Unrecht erfolgt, wäre diesem Angebot als preislich günstigstem 
(Fr. 1'034'490.--) beim Kriterium Preis der Punktewert von 160 zu vergeben ge-
wesen. Das Angebot der Zuschlagsempfängerin (Fr. 1'130'000.--) hätte in diesem 
Fall beim Kriterium Preis einen Punktewert von 146.5 (146.4764, gerundet 146.5) 
bzw. eine Gesamtpunktzahl von 178.0 (31.5 Punkte bei den beiden anderen Kri-
terien) erzielt; das drittgünstige Angebot (Fr. 1'138'095.10) hätte einen Punkte-
wert von 145.4 bzw. insgesamt (31 Punkte bei den anderen beiden Kriterien) 
176.4 Punkte erzielt, das preislich viertgünstige (Fr. 1'158'687.05; insgesamt ex 
aequo mit der Zuschlagsempfängerin im ersten Rang [1b] klassiert) einen Punk-
tewert von 142.9 (142.8499, gerundet 142.9) bzw. insgesamt (35.5 Punkte bei 
den anderen beiden Kriterien) von 178.4 Punkten. 

Der Beschwerdeführerin würde mithin bei den anderen beiden Kriterien ein Punk-
tewert von insgesamt 18.5 Punkten (von 40 möglichen Punkten) genügen, um 
den Zuschlag zu erhalten. Es kann mithin nicht gesagt werden, ihre Chancen auf 
einen Zuschlag seien nicht intakt. Insoweit ist auf die Beschwerde einzutreten. 

2.4.3 Der Vorinstanz kann nicht gefolgt werden, wenn sie die Erfolgsaussichten 
der Beschwerdeführerin und somit deren Beschwerdelegitimation gestützt auf 
den (anonymisierten) Offertvergleich vom 25. April 2019 verneinen will (Ver-
nehmlassung S. 3 Rz. 6). Die nunmehr vorgenommene Bewertung der bis anhin 
unbewerteten Kriterien der Offerte der Beschwerdeführerin erfolgte zum einen 
erst nachträglich vor dem Hintergrund der Beschwerde. Zum andern fällt auf, 
dass bei der Angabe des Punktetotals die Werte nunmehr in ganzen Werten und 
nicht mehr auf eine Dezimalstelle (nach dem Komma) genau, wie bei der für die 
Vergabe relevanten Ermittlung der Punktewerte gemäss dem Offertvergleich vom 
18. März 2019, angegeben werden. Der Zuschlagsempfängerin wird bei einem 
Punktewert von 178 neu Rang 1 vergeben und der ex aequo-Gewinnerin der 
Rang 2 (d.h. die Platzierungen werden nicht mehr mit 1a und 1b bezeichnet). 
Werden die Dezimalstellen mitberücksichtigt, liegt die Zuschlagsempfängerin mit 
neu 0.4 Punkten hinter der ex-aequo rangierten Drittofferentin zurück; diese 
müsste folglich korrekterweise den Zuschlag erhalten. Dieses sich als Folge der 
(hypothetischen) Neuberechnung der Punktewerte ergebende Dilemma konnte 
der Vorinstanz kaum verborgen bleiben. 

Was die von der Vorinstanz vorgenommene Qualifizierung der Dokumente als 
"vertraulich" anbelangt, ist an dieser Stelle festzuhalten, dass es wenig Sinn 

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macht, einen Offertvergleich als vertraulich zu qualifizieren, wenn die Preise der 
verschiedenen Anbieter aufgrund der öffentlichen Offertöffnung bekannt sind und 
sich mithin die auf dem Offertvergleichsdokument anonymisierten jeweiligen An-
bieter aufgrund der Offertpreise ohne weiteres eruieren lassen (vgl. Zwischenbe-
scheid VGE III 2019 99 vom 9.5.2019 Erw. 4.1.5). 

3.1.1 Mit ihrer Beschwerde hält die Beschwerdeführerin im Wesentlichen an ih-
ren Vorbringen im Schreiben vom 29. März 2019 fest, wozu die Vorinstanz am 
8. April 2019 Stellung genommen hat (vgl. vorstehend Erw. 2.2). 

3.1.2 Mit der Stellungnahme vom 27. Mai 2019 macht die Beschwerdeführerin 
namentlich eine Verletzung der anwendbaren rechtlichen Bestimmungen der 
IVöB und einen Ermessensmissbrauch seitens der Vorinstanz geltend. Zudem 
seien das Erfordernis des wirksamen Wettbewerbs nach Art. 11 lit. b IVöB nicht 
erfüllt, da die Gleichbehandlung der Anbieterinnen und Anbieter nach Art. 11 lit. a 
IVöB nicht gewährleistet gewesen sei (S. 3 lit. B Ziff. 2). 

3.2 Vorab ist einerseits auf das im Submissionsverfahren in ausgeprägtem 
Masse anwendbare Rügeprinzip hinzuweisen. Eine Rechtsanwendung von 
Amtes wegen drängt sich hingegen bei schwerwiegenden Verfahrensmängeln 
auf. Dies ist beispielsweise der Fall bei der Wahl einer nicht den Vorschriften 
entsprechenden Verfahrensart (EGV-SZ 2006 B 11.1 Erw. 4.1 sowie B 11.2 
Erw. 3.2).

Anderseits ist zu beachten, dass die Überprüfungszuständigkeit des Verwaltungs-
gerichts im Submissionsverfahren eine beschränkte ist. Dies geht einmal aus Art. 
16 Abs. 2 IVöB hervor, wonach die Arbeitsvergabe auf die Angemessenheit hin 
nicht überprüft werden kann. Zu prüfen ist die Sachverhaltsfeststellung sowie die 
Rechtsanwendung (Rechtskontrolle) (EGV-SZ 2003 B 1.3). Vergaberechtliche 
Ermessensentscheide überprüft die Rechtsmittelbehörde grundsätzlich 
zurückhaltend (EGV-SZ 2010 B 11.1 Erw. 1.3). Die verwaltungsunabhängige 
Beschwerdeinstanz hat also in erster Linie Rechtsfragen zu beantworten, nicht 
aber Fachfragen der Verwaltung zu beurteilen (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 
1997, Art. 80 N 1). Das Gericht hat sich deshalb bei Submissionsbeschwerden 
eine gewisse Zurückhaltung bei Problemen vorwiegend technischer Natur und 
bei reinen Ermessensfragen aufzuerlegen. Bei der Frage des wirtschaftlich 
günstigsten Angebots setzt es nicht sein eigenes Ermessen anstelle jenes der 
Vergabebehörde (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen 
Beschaffungsrechts, 3. Aufl. Zürich 2013, Rz. 1385). 

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3.3.1 Nach § 15 VIVöB bezeichnet die Auftraggeberin oder der Auftraggeber in 
den Ausschreibungsunterlagen die erforderlichen technischen Spezifikationen. 
Diese werden eher in Bezug auf den Nutzen der Leistung als auf die Konstrukti-
on umschrieben (§ 15 Abs.1 lit. a VIVöB), und/oder auf der Grundlage von inter-
nationalen Normen und, wenn solche fehlen, von den in der Schweiz verwende-
ten technischen Normen definiert (§ 15 Abs.1 lit. b VIVöB). Anforderungen oder 
Hinweise in Bezug auf besondere Handelsmarken oder Handelsnamen, Patente, 
Muster oder Typen sowie auf einen bestimmten Ursprung oder Produzenten sind 
nicht zulässig, es sei denn, dass es keine hinreichend genaue oder verständliche 
Art und Weise der Beschreibung des Beschaffungsbedarfs gibt, und sofern in 
den Ausschreibungsunterlagen die Worte „oder gleichwertig“ einbezogen werden 
(§ 15 Abs. 2 VIVöB). Weicht eine Anbieterin oder ein Anbieter von diesen Nor-
men ab, so hat sie oder er die Gleichwertigkeit dieser technischen Spezifikatio-
nen zu beweisen (§ 15 Abs. 3 VIVöB). 

3.3.2 In den Offertunterlagen (S. 35) wurde unter der Position 244.14.0 (Appara-
te) festgehalten, dass sich die ausgeschriebenen Produkte als Beispiele verste-
hen. Falls andere Fabrikate und Lieferanten festgelegt würden, seien technisch, 
qualitativ und funktionell gleichwertige Produkte einzusetzen und im beigelegten 
Materialblatt aufzulisten.

Es ist unbestritten, dass die Beschwerdeführerin ein anderes Fabrikat offeriert 
hat. Sie hat zwar verschiedene Blätter mit technischen Angaben zum offerierten 
Produkt eingereicht (vgl. Stellungnahme der Beschwerdeführerin vom 29.5.2019 
S. 7 Ziff. 11.13 f.), sich indessen nicht zur Gleichwertigkeit des Produktes geäus-
sert. Gemäss den Angaben der Vorinstanz, an deren Richtigkeit nicht zu zweifeln 
ist, erweist sich das offerierte Produkt allein schon deshalb als nicht baugleich, 
weil es andere Abmessungen aufweist und eine neue Planung erfordern würde 
(Vernehmlassung S. 10 Rz. 30). Die diesbezüglichen (Mehr-)Kosten würden mit-
hin die Arbeitsvergabe verteuern, was der Offerte der Beschwerdeführerin ange-
rechnet werden müsste. 

3.3.3 Des Weiteren ergibt sich aus den Unterlagen, dass die Beschwerdeführerin 
ihre Offerte in Teilpositionen auf dem Formular "Variantenvorschlag durch Unter-
nehmer (für planerische und systemtechnische relevante Anlagekomponenten)" 
vom 12. Februar 2019 deklarierte und jeweils bestätigte, dass die Kosten im Va-
riantenangebot eingerechnet und vollständig abgedeckt seien. 

Varianten wurden gemäss Ausschreibung entgegen der gegenteiligen Auffas-
sung der Beschwerdeführerin (Stellungnahme vom 29.5.2019 S. 7 Ziff. 11.15) je-
doch ausgeschlossen und führten auch bei einer anderen (Varianten-)Offerte 

12

zum Ausschluss bzw. zur Nichtberücksichtigung (vgl. vorstehend Erw. 2.4.1). 
Hieran ändert sich nichts, wenn die Vorinstanz nachträglich fälschlicherweise 
ausführt, die Beschwerdeführerin habe die Möglichkeit gehabt, eine Unterneh-
mervariante einzureichen (Schreiben der Vorinstanz vom 8.4.2019 S. 2 Ziff. 2 
erstes Lemma; vgl. Stellungnahme vom 27.5.2019 S. 7 Ziff. 11.11). Die Ände-
rung von Ausschreibungsunterlagen wird in § 26 Abs. 1 lit. g VIVöB explizit als 
ein Ausschlussgrund normiert. 

3.3.4 Mit der Beschwerde macht die Beschwerdeführerin geltend, das offerierte 
Produkt werde in den Spitälern .________ eingesetzt. Hierin kann allenfalls ein 
Indiz für eine Gleichwertigkeit betreffend die Funktionalität erkannt werden. Indes 
kann der Nachweis der Gleichwertigkeit nach Ablauf der Frist zur Einreichung der 
Offerte grundsätzlich nicht mehr nachgeholt werden (vgl. zum Änderungsverbot 
eines Angebots § 22 Abs. 4 VIVöB). (Zulässige) Erläuterungen zum Angebot 
wurden von der Vorinstanz als Vergabebehörde nicht eingeholt (vgl. § 28 VIVöB); 
hierfür bestand auch kein Anlass. Zudem ist mit dem Hinweis auf andere Spitäler 
die Bautauglichkeit des offerierten Gerätes im konkreten Fall nicht erstellt. 

3.3.5 Bei dieser Rechts- und Sachlage hat die Vorinstanz das Angebot der Be-
schwerdeführerin zu Recht nicht rangiert bzw. somit faktisch vom Verfahren aus-
geschlossen. Ein impliziter Ausschluss ist zulässig (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, 
a.a.O., Rz. 449). Dies muss erst recht vorliegend gelten, nachdem die Vergabe-
behörde die Offerte der Beschwerdeführerin - neben einer "nicht berücksichtig-
ten" Offerte, was ebenfalls als Ausschluss zu taxieren ist - "nicht rangiert" hat, 
was einen (impliziten) Ausschluss voraussetzt. 

3.4.1 Vom Wettbewerb ausgeschlossen wird im Weiteren auch ein Anbieter, der 
die geforderten Eignungskriterien nicht oder nicht mehr erfüllt (§ 26 Abs. 1 lit. a 
VIVöB). Die Eignungskriterien betreffen insbesondere die fachliche, finanzielle, 
wirtschaftliche, technische und organisatorische Leistungsfähigkeit der Anbieter 
(§ 21 Abs. 2 VIVöB).

3.4.2 Als Eignungskriterien wurde unter anderem auch eine ausreichende Kapa-
zität an genügend ausgebildetem Personal und gute Organisation mit entspre-
chenden Untereignungskriterien sowie auch die finanzielle Eignung verlangt (vgl. 
vorstehend Erw. 2.3).

Wenn die Vorinstanz mit dem Schreiben vom 8. April 2019 unter anderem ausge-
führt hat (vgl. vorstehend Erw. 2.2), aus dem Organigramm gehe nicht hervor, ob 
die Beschwerdeführerin über das nötige Service- und Inbetriebssetzungsperso-
nal verfüge und sich auch kritisch zur Ausstattung der Beschwerdeführerin mit 

13

Eigenmitteln äussert (vgl. hierzu indes nachstehend Erw. 4.3.1 mit vorinstanzli-
cher Bejahung des Eignungskriteriums der Beschwerdeführerin betreffend die 
Schlüsselpersonen), so negiert(e) sie sinngemäss auch die Erfüllung der gefor-
derten Eignungskriterien seitens der Beschwerdeführerin, was ebenfalls zum 
Ausschluss führen müsste. 

Wie es sich hiermit im Detail verhält, muss indes im Lichte der vorstehenden so-
wie der nachstehenden Erwägungen (Erw. 3.3.1 ff. bzw. Erw. 4.1.1 ff.) nicht wei-
ter geprüft werden. Zu beachten ist allerdings, dass die getrennte Behandlung 
der Eignungs- und Zuschlagskriterien nicht ausschliesst, dass Eignungskriterien 
auch bei den Zuschlagskriterien einfliessen (sog. Mehreignung; VGE III 2015 239 
vom 21.4.2016 Erw. 4.1.4; VGE III 2013 105 vom 7.10.2013 Erw. 3.3.3 mit zahl-
reichen Hinweisen; VGE 1052/02 vom 17.4.2003 Erw. 3c; Galli/Moser/Lang/ 
Steiner, a.a.O., Rz. 618-625). 

3.5 Unbehelflich ist der Einwand der Beschwerdeführerin, der allfällige Aus-
schluss hätte ihr vorab per Einschreiben zugestellt werden müssen.

Nach dem alten kantonalen Submissionsrecht waren Angebote nicht zu berück-
sichtigen, wenn sie den Bedingungen der Ausschreibung nicht entsprachen. Die-
ser Ausschlussgrund durfte nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts 
nur angewendet werden, wenn der Mangel schwerwiegend war. Als schwerwie-
gend wurde ein Mangel erachtet, wenn er es verunmöglichte, dass die Angebote 
ohne Wettbewerbsverzerrungen vergleichbar gemacht werden konnten. Eben-
falls nicht akzeptiert wurden Mängel im Angebot, die eine seriöse sachliche Beur-
teilung des Angebotes ausschlossen. Waren Mängel hingegen von untergeord-
neter Bedeutung und konnten sie ohne weiteres und ohne Beeinträchtigung ei-
nes fairen Wettbewerbs behoben werden, verboten das Verhältnismässigkeits-
prinzip und der Grundsatz von Treu und Glauben einen Ausschluss aus dem 
Wettbewerb (EGV-SZ 1997 Nr. 56 Erw. 3.b). 

Mit dem in EGV-SZ 2010 B 11.2 publizierten VGE III 2010 101 vom 16. Juli 2010 
bestätigte das Verwaltungsgericht, dass ein Ausschlussgrund eine gewisse 
Schwere aufweisen müsse und nur wesentliche Mängel zum Ausschluss führen 
dürften. Anderseits sei bei der Beurteilung solcher Mängel im Interesse der Ver-
gleichbarkeit der Angebote und des Gleichbehandlungsgrundsatzes ein strenger 
Massstab anzulegen (Erw. 4.1). Beim Entscheid darüber, ob ein Angebot von 
vornherein auszuscheiden oder aber − allenfalls mittels Rückfragen − zu bereini-
gen sei, komme der Vergabebehörde ein erhebliches Ermessen zu. Stets zu be-
achten seien die Grundsätze der Verhältnismässigkeit sowie das Verbot des 
überspitzten Formalismus (Erw. 4.2; vgl. VGE III 2014 244 vom 6.2.2015 
Erw. 2.2.2 ff.). 

14

Für eine Rückfrage bei der Beschwerdeführerin bestand vorliegend kein Grund. 
Die Vorinstanz hat ihr (weites) Ermessen daher nicht verletzt, wenn sie die Be-
schwerdeführerin nicht im Voraus über ihren Ausschluss (bzw. die Nichtrangie-
rung) informiert hat. 

3.6 Was die Ausführungen der Vorinstanz zum "Erfüllen" bzw. "Nichterfüllen" 
der Zuschlagskriterien sowie zur fehlenden Vergleichbarkeit und daher nicht Be-
wertbarkeit von Angeboten anbelangt (Beschwerde S. 14 f. Rz. 49 ff.), drängen 
sich ergänzend folgende Bemerkungen auf:

3.6.1 Die eingereichten Offerten sind zunächst auf Ausschlussgründe hin zu prü-
fen. Sodann sind die eingereichten Offerten soweit nötig in technischer und rech-
nerischer Hinsicht zu bereinigen, damit sie objektiv vergleichbar und für die wei-
tere Prüfung zwecks Zuschlagserteilung bereit sind. Die Durchführung einer 
genügenden Offertbereinigung ist eine Rechtspflicht der Vergabestelle (Galli/Mo-
ser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 663 ff.). 

Diese Pflicht ergibt sich im kantonalen Recht aus § 27 VIVöB: die Angebote sind 
nach einheitlichen Kriterien fachlich und rechnerisch zu prüfen, wobei Sachver-
ständige beigezogen werden können (Abs. 1). Offensichtliche Rechen- und 
Schreibfehler werden berichtigt (Abs. 2). Danach ist eine objektive Vergleichsta-
belle über die Angebote zu erstellen (Abs. 3). Die Auftraggeberin kann des Wei-
teren von den Anbietern Erläuterungen bezüglich ihrer Eignung und ihres Ange-
bots verlangen (§ 28 Abs. 1 VIVöB). Mündliche Erläuterungen werden von der 
Auftraggeberin schriftlich festgehalten (§ 28 Abs. 2 VIVöB). Diese Möglichkeit, 
nach Offerteingang bzw. Offertöffnung Erläuterungen einzuholen, steht allerdings 
in einem gewissen Spannungsfeld zum Grundsatz der Unveränderbarkeit der 
Angebote und der Gleichbehandlung der Anbieter. Aufgrund von Erläuterungs-
begehren dürfen die Anbieter ihr Angebot nicht abändern, sondern nur Klarstel-
lungen und Präzisierungen vorhandener Offertinhalte mit Blick auf die Offertbe-
reinigung liefern. Dabei sind im Rahmen dieser Offertbereinigung alle Anbieter 
strikte gleich zu behandeln (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 710 ff.; 
Handbuch Öffentliches Beschaffungswesen im Kanton Schwyz, hrsg. vom Bau-
departement, Stand 10.1.2011, S. 48 Ziff. 8.4). Ein Anspruch auf ein (zusätzli-
ches) rechtliches Gehör der betroffenen Anbieter im Rahmen dieses Offertberei-
nigungsverfahrens wie auch zur Behandlung der mündlichen und protokollierten 
Erläuterung des Angebots durch den Auftraggeber lässt sich aus dem Gesetz 
nicht ableiten und besteht nicht (vgl. VGE III 2016 93 vom 28.9.2016 Erw. 3.3).

3.6.2 Unterschieden wird zwischen den Eignungskriterien und den Zuschlagskri-
terien. Bei Nichterfüllen eines Eignungskriteriums ist ein Offerent vom Wettbe-

15

werb auszuschliessen (vgl. § 26 Abs. 1 lit. a VIVöB). Von den Eignungskriterien 
und den Zuschlagskriterien ist die Vergleichbarkeit zu unterscheiden. Die fehlen-
de Vergleichbarkeit kann auf unterschiedlichen Gründen beruhen. Fehlt es an 
der Vergleichbarkeit, weil beispielsweise unzulässigerweise eine Variante einge-
reicht wurde, ist die Offerte, wie vorstehend dargelegt, entsprechend auszusch-
liessen. 

3.6.3 Mit diesen Grundsätzen lässt es sich kaum vereinbaren, eine Offerte 
zunächst als nichtvergleichbar zu qualifizieren, keine Bewertung (mit Ausnahme 
der Ermittlung der Punktezahl beim Preis) vorzunehmen und sie nicht zu rangie-
ren; in einer zweiten Phase weiterhin an der fehlenden Vergleichbarkeit bzw. am 
(faktischen) Ausschluss festzuhalten, indes dennoch eine (nachträgliche) Bewer-
tung vorzunehmen. Dem nachträglichen Offertvergleich vom 25. April 2019 kann 
somit grundsätzlich keine Bedeutung (mehr) zukommen, weshalb sich die Be-
schwerdeführerin auch nicht hierauf berufen kann (Stellungnahme vom 
29.5.2019 S. 8 Ziff. 11.18). Die Bedeutung dieses Offertvergleichs ist derjenigen 
einer Stellungnahme/Vernehmlassung gleichzusetzen. 

4. Es stellt sich die Frage, ob allenfalls schwerwiegende Mängel vorliegen, 
welche - in Anwendung des Rechts von Amtes wegen - zur Aufhebung des 
angefochtenen Entscheides führen müssen.

4.1 Die Beschwerdeführerin rügt ein falsches Verständnis des Begriff des 
wirtschaftlich günstigsten Angebots. Die Punktezahl der Zuschlagsempfängerin 
sei nicht nachvollziehbar. Die Bewertung der Angebote müsse anhand einer 
mathematisch durchgehend eingehaltenen Formel erfolgen. Das wichtigste 
Zuschlagskriterium des Preises werde prozentual ausgerechnet. Bei den übrigen 
Zuschlagskriterien finde eine abgestufte Skala Anwendung. Wie die Punkte für 
das Kriterium der Referenzbauten vergeben worden sei, sei nicht 
nachvollziehbar. Die Bewertungsmethode habe zur Folge, dass der Preis weit 
weniger ins Gewicht falle als er eigentlich müsste. Die Vergabe der übrigen 
Punkte stehe zu einem grossen Teil im freien Ermessen der Vergabestelle. Der 
Willkür sei Tür und Tor geöffnet, so dass nicht von einem wirksamen Wettbewerb 
die Rede sein könne. Die Zuschlagsempfängerin als ortsansässige 
Unternehmung habe einen unangemessenen Vorteil. Auf jeden Fall seien für die 
Zuschlagskriterien "Interventionszeit" und "Verfügbarkeit" überproportional viele 
und vor allem entscheidende Punkte vergeben worden. Zur Bevorzugung der 
Zuschlagsempfängerin passe auch die Tatsache, dass Vertreter der 
Vergabeinstanz das Vergebungsverfahren mit der Zuschlagsempfängerin 
vorbesprochen hätten (Stellungnahme vom 29.5.2019 S. 4 ff. Ziff. 4 ff.). Die 

16

nachträglich gelieferte Begründung der Vor-instanz könne in keiner Weise 
überzeugen (S. 6 ff. Ziff. 11 ff.). Es sei als unzulässige Einmischung in den Wett-
bewerb zu werten, wenn die Zuschlagsempfängerin (bzw. deren Juniorchef 
gemäss dessen Schilderung) vom planenden Ingenieur aufgefordert worden sei, 
am Wettbewerb teilzunehmen (Beschwerde S. 2 f. Ziff. 4). 

4.2.1 Das öffentliche Beschaffungsrecht bezweckt gemäss Art. 1 Abs. 3 IVöB 
neben der Förderung des wirksamen Wettbewerbs unter den Anbietern (lit. a), 
der Gewährleistung der Gleichbehandlung aller Anbieter sowie einer 
unparteiischen Vergabe (lit. b) und der Sicherstellung der Transparenz des 
Vergabeverfahrens (lit. c) auch die wirtschaftliche Verwendung öffentlicher Mittel 
(lit. d). Die kantonalen Ausführungsbestimmungen haben unter anderem die 
geeigneten Zuschlagskriterien, die den Zuschlag an das wirtschaftlich günstigste 
Angebot gewährleisten, zu definieren ("gewährleisten", vgl. Art. 13 lit. f IVöB). 
§ 31 Abs. 1 VIVöB verlangt, dass das wirtschaftlich günstigste Angebot den 
Zuschlag erhält. Als Kriterien können insbesondere die Qualität, der Preis, die 
Zweckmässigkeit, Termine, technischer Wert, Ästhetik, Betriebskosten, 
Nachhaltigkeit, Kreativität, Kundendienst, Lehrlingsausbildung und Infrastruktur 
berücksichtigt werden. Das Zuschlagskriterium "Preis" kann nur bei der 
Beschaffung von standardisierten oder weitgehend standardisierten Gütern das 
allein massgebliche Kriterium bilden; bei anderen Beschaffungsgeschäften bildet 
es nur eines von mehreren Kriterien, dem auch nicht ein grundsätzlich höheres 
Gewicht zukommt als den anderen Kriterien (Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., 
Rz. 879). 

4.2.2 Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die neben dem Preis übrigen 
Kriterien dürften nicht in die Bestimmung des wirtschaftlich günstigsten 
Angebotes miteinbezogen werden (Stellungnahme vom 27.5.2019 S. 4 Ziff. 4), 
entbehrt einer Grundlage. Es ist der Beschwerdeführerin insoweit beizupflichten, 
dass die Bemerkung "Wirtschaftlich günstigstes Angebot" beim 
Zuschlagskriterium "Preis" im Offertvergleich ebenso unzutreffend ist. Aus dieser 
(unnötigen) Bemerkung kann die Beschwerdeführerin jedoch nichts zu ihren 
Gunsten herleiten. 

4.2.3 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin (Stellungnahme vom 
27.5.2019 S. 4 Ziff. 5) wurde die Punktzahl von 191.5 der Zuschlagsempfängerin 
mit dem Offertvergleich transparent gemacht und ist auch nachvollziehbar (vgl. 
vorstehend Erw. 2.4.1). 

4.3.1 Die Zielsetzung eines jeden Preisbewertungssystems muss es sein, dafür 
zu sorgen, dass die zum Voraus bekannt gegebene Gewichtung des 

17

Zuschlagskriteriums Preis bei der konkreten Benotung effektiv zum Tragen 
kommt. Dies ist der Fall, wenn die Bewertung innerhalb der effektiven oder 
zumindest einer realistischen Preisspanne erfolgt. Der Anbieter darf nach Treu 
und Glauben davon ausgehen, dass die Vergabebehörde die Preiskurve 
nachträglich festgelegt hat, wenn das Benotungssystem nicht im Voraus bekannt 
gegeben wurde. Fehlt eine vorgängige Bekanntgabe des Benotungssystems, 
wird indessen von der Vergabebehörde eine vorgängige Festsetzung der 
Preiskurve bzw. des Benotungssystems geltend gemacht, ist sie hierfür 
beweispflichtig. Wird die Preiskurve erst nachträglich festgelegt, hat sich die 
Vergabestelle grundsätzlich an die effektive Bandbreite der eingereichten 
Angebote zu halten (Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 901 ff.). 

4.3.2 In der kantonalen (schwyzerischen) Praxis wird eine lineare Beurteilung 
des Zuschlagskriteriums Preis empfohlen. Die Preiskurve ist dabei so 
festzulegen, dass sie einen realistischen Preisbereich abdeckt. Es ist also 
abzuschätzen, in welcher Preisspanne (Bandbreite) beim jeweiligen Projekt 
ernsthafte Angebote zu erwarten sind. Das preisgünstigste Angebot, das nicht 
offensichtlich unzulässig ist, erhält die beste Bewertung. Angebote ab dem 
Maximum der Bandbreite 
erhalten 0 Punkte respektive Negativpunkte. Es wird auch als zulässig erachtet, 
die Bandbreite erst nach dem Eingang der Offerten festzulegen. Alternative 
Preiskurven sind ebenfalls zulässig, sofern sie nachvollziehbar sind, den Ge-
boten der Gleichbehandlung und der Nichtdiskriminierung entsprechen und die 
allgemeinen Grundsätze berücksichtigen (vgl. VGE III 2016 131 vom 29.8.2016 
Erw. 2.6.2 ff.; VGE III 2012 160 17.1.2013 Erw. 4.3.1 f.; Handbuch öffentliches 
Beschaffungswesen im Kanton Schwyz, a.a.O., S. 42 Ziff. 6.4.4). 

Im Urteil B-3311/2009 vom 16. Juli 2009 hat das Bundesverwaltungsgericht nicht 
beanstandet, dass bei vier eingereichten Angeboten mit einer effektiven 
Preisspanne von Fr. 7'196'196.50 bis Fr. 7'941'527.30 (je inkl. MwSt), d.h. einer 
Differenz von 10.4%, eine 0-Punkt-Grenze bei 150 Prozenten festgelegt wurde, 
was zur Folge hatte, dass (bei einer Gewichtung von 60%) alle Angebote 
zwischen 238 und 300 Punkte erhielten, womit eine schwache Differenzierung 
beim Kriterium Preis erfolgte (Erw. 7.4). Im VGE III 2008 241 vom 30. Januar 
2009 (Erw. 6.6.4) hat das das Verwaltungsgericht bei der Gewichtung des 
Preises mit 50 % eine Preiskurve, welche für das preislich tiefste Angebot 
(Fr. 780'163.40 = 100%) das Maximum von 50 Punkten und für ein 
Fr. 514'836.60 teureres Angebot (166%) 0 Punkte einsetzte, als "offenkundig 
nicht zu steil" erachtet und hierin keine rechtswidrige Benachteiligung der 
betreffenden Beschwerdeführerin erkannt. Im VGE III 2016 131 vom 29. August 

18

2016 wurde der Preis mit 40 % entsprechend 2'400 Punkte (100% entsprechend 
6'000 Punkte) für das preislich günstigste Angebot gewichtet. Die gewählte 
Preiskurve hatte zur Folge, dass die teuerste Offerte, welche um 132 % über der 
günstigsten lag, beim Kriterium Preis noch 890 Punkte, d.h. 37 % der 
günstigsten, erhielt.

4.3.3 Vorliegend hat die Vorinstanz in den Ausschreibungsunterlagen, soweit 
ersichtlich, weder eine erwartete Preisspanne noch eine Preiskurve festgelegt 
noch anderweitig im Voraus dargelegt, wie die Preisdifferenzen im Rahmen des 
mit 80 % gewichteten Kriterium "Preis" zum Tragen kommen. Der Modus der 
Punktezuteilung lässt sich, soweit ersichtlich, erst dem Offertvergleich 
("Günstigstes Angebot = 160 Punkte, übrige %-Anteile zum günstigsten 
Angebot") entnehmen. Diese Berechnungsmethode entspricht an und für sich 
nicht der schwyzerischen Praxis einer linearen Preiskurve. Sie hat zur Folge, 
dass ein Angebot, das doppelt so teuer ist wie das günstigste, noch 80 Punkte 
(also die Hälfte des Maximums) erhält; ein um 132 % höheres Angebot - analog 
zum VGE III 2016 131 - erhielte noch 69 Punkte, d.h. 43 % des günstigsten, ein 
dreimal teureres Angebot noch 53 Punkte, d.h. ein Drittel des günstigsten. Es 
handelt sich um eine (ausgeprägt) abflachende Preiskurve, was den preislich 
teureren Angeboten grundsätzlich entgegenkommt. Nach der Aargauer Praxis 
beispielsweise ist eine Preisbewertungsmethode unzulässig, wenn die 
Preiskurve so flach gewählt wird, dass beim Preis die Vergabe von weniger als 
der Hälfte der Punkte nur theoretisch in Betracht kommt (vgl. 
Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 896). Dies ist vorliegend jedoch nicht der 
Fall; wie gezeigt erhalten Angebote, ab dem doppelten Preis des günstigsten 
weniger als 50 % der Punkte des Kriteriums Preis. Im konkreten Fall ist einerseits 
auch zu berücksichtigen, dass die Angebote preislich verhältnismässig nahe 
beieinanderliegen. Das teuerste Angebot liegt mit Fr. 1'311'494.70 nur knapp 
27 % über demjenigen der Beschwerdeführerin (Fr. 1'034'490.--) und nur rund 
16 % über demjenigen der Zuschlagsempfängerin (Fr. 1'130'000.--). Anderseits 
wird das Kriterium "Preis" mit 80 % eher stark gewichtet (vgl. die Gewichtung von 
40 % bis 60 % in den vorstehend Erw. 4.3.2 erwähnten Beispielen). Es kann 
jedenfalls nicht gesagt werden, die beiden anderen Zuschlagskriterien fielen mit 
je 10 % im Verhältnis zum Preis übermässig ins Gewicht. 

4.3.4 Die Rüge der Beschwerdeführer betreffend den Bewertungsmodus für die 
beiden anderen mit je 10 % gewichteten Zuschlagskriterien ist nicht 
nachvollziehbar. Bei einer Gesamtpunktzahl von 200 Punkten ergeben 10 % je 
20 zu vergebende Punkte. Der Offertvergleich weist denn auch je 20 Punkte aus 
unter Differenzierung nach Subkriterien (hierzu vgl. nachstehend Erw. 5.2). Die 

19

Vergabebehörde hat die Zuschlagskriterien zu prüfen und die jeweilige 
Bewertung nach pflichtgemässem Ermessen vorzunehmen, wobei ihr 
diesbezüglich angesichts der regelmässig hohen vergabespezifischen Kriterien 
ein erheblicher Ermessensspielraum einzuräumen ist. 

4.4.1 Vorbefassung im vergaberechtlichen Sinne bedeutet Vorwissen, über wel-
ches ein Anbieter namentlich aufgrund seiner Beteiligung an der Vorbereitung 
des Vergabeverfahrens verfügt, welches sich auf den Anbieterwettbewerb aus-
wirken und mit Blick auf das Gebot der Gleichbehandlung der Anbieter problema-
tisch sein kann (Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1043). Eine Vorbefassung 
liegt vor, wenn ein Anbieter bei der Vorbereitung eines Submissionsverfahrens 
mitgewirkt hat, sei es durch das Verfassen von Projektgrundlagen, durch das Er-
stellen von Ausschreibungsunterlagen oder durch das Informieren der Beschaf-
fungsstelle über bestimmte technische Spezifikationen des zu beschaffenden 
Gutes (Urteil BGer 2P.164/2004 vom 25.1.2005 Erw. 3.1 mit Hinweisen). 

4.4.2 Eine solche Konstellation und mithin eine unzulässige Vorbefassung der 
Zuschlagsempfängerin, sofern die Beschwerdeführerin eine Vorbefassung gel-
tend machen will, infolge der geltend gemachten Kontaktnahme seitens der Vor-
instanz als Vergabestelle im Sinne von § 8 VIVöB ist nicht ersichtlich. Es beste-
hen auch ansonsten keine Hinweise, dass der Wettbewerb - selbst bei Annahme 
der Richtigkeit der (unbelegten) Behauptung der Beschwerdeführerin - verfälscht 
worden wäre und/oder die beschaffungsrechtlichen Grundsätze, namentlich die-
jenigen der Förderung des wirksamen Wettbewerbs unter den Anbietern und der 
Gleichbehandlung aller Anbieter sowie einer unparteiischen Vergabe (Art. 1 
Abs. 3 lit. a und b IVöB), verletzt wurden. Insbesondere ist auch kein Zusam-
menhang zwischen der allfälligen Motivierung Dritter zur Teilnahme am Wettbe-
werb und der Nichtrangierung/dem Ausschluss der Offerte der Beschwerdeführe-
rin erkennbar. 

4.5 Nachdem sich die "Nichtrangierung" bzw. der faktische Ausschluss der 
Offerte der Beschwerdeführerin als rechtmässig erweist und auch keine 
schwerwiegenden Verfahrensmängel feststellbar sind, welche eine Aufhebung 
der angefochtenen Arbeitsvergabe rechtfertigen könnten, sind die Aussichten der 
Beschwerdeführerin auf einen Zuschlag nicht (mehr) intakt und ist ihre 
Beschwerdebefugnis insoweit zu verneinen. 

Auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin und Entgegnungen der Vor-
instanz ist daher an und für sich nicht mehr einzugehen. Dies gilt insbesondere 
auch für die nachträgliche Bewertung des Angebotes der Beschwerdeführerin, 
welcher nur hypothetischer Charakter zukommen kann (vgl. vorstehend 

20

Erw. 3.6.3). Indes hält auch diese Bewertung einer näheren Überprüfung stand, 
wie nachstehend zu zeigen ist. 

5.1.1 in ihrer Beurteilung vom 25. April 2019 hat die Vorinstanz der Beschwerde-
führerin beim Beurteilungskriterium "Qualität Fachkompetenz und Verfügbarkeit 
der Schlüsselperson" von maximal 20 Punkten deren sechs gewährt, wovon je 
ein Punkt für die Schlüsselperson 1 und 2 (von je maximal drei Punkten) sowie 
für die Interventionszeiten während der Arbeitszeiten, abends/nachts und am 
Wochenende (von je maximal 2.5 Punkten) und für den Pikettdienst (maximal ein 
Punkt). Die "Terminangaben" der Schlüsselpersonen blieben mangels Angabe 
unbewertet. Für die Subkriterien QS/QM- Systeme (maximal 2.5 Punkte) und 
"QS/QM-Systeme" oder alternativ "Ausbildung Lehrlinge" wurden der Offerte der 
Beschwerdeführerin keine Punkte vergeben.

Beim Kriterium "Referenzauskünfte zu Firmenreferenz" wurden für zwei Refe-
renzobjekte (maximal je 5 Punkte) je 2 Punkte und für ein Referenzobjekt ein 
Punkt vergeben. Das zeitliche Kriterium bezüglich der Referenzen ("innerhalb der 
letzten 5 Jahre") wurde mit den maximal 5 Punkten bewertet. Insgesamt wurden 
für dieses Kriterium somit 10 Punkte vergeben. 

5.2 Die von der Vorinstanz angewendeten Unterkriterien entsprechen (inhalt-
lich) den in den Ausschreibungsunterlagen umschriebenen Subkriterien. Dem 
Transparenzgebot (vgl. Art. 1 Abs. 3 lit. c IVöB) wurde damit im Sinne der Recht-
sprechung des Verwaltungsgerichts, wonach sich die (internen) Bewertungsricht-
linien an den in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten Rahmen der Beur-
teilungskriterien halten müssen (vgl. VGE III 2015 93 vom 27.1.2016 Erw. 4.2.3; 
VGE III 2011 70 vom 18.8.2011 Erw. 4.3.3; VGE III 2009 162 vom 27.10.2009 
Erw. 4.3; Handbuch öffentliches Beschaffungswesen im Kanton Schwyz, a.a.O., 
S. 39 ff. Ziff. 6.4.1; vgl. auch Bundesgerichtsurteile 2P.111/2003 vom 21.1.2004 
Erw. 2.1.1 ff.; 2C_549/2011 vom 27.3.2012 Erw. 2.4), hinreichend Nachachtung 
verschafft. 

5.3.1 Was das Kriterium "Qualität, Fachkompetenz und Verfügbarkeit der 
Schlüsselpersonen" anbelangt hat die Beschwerdeführerin gemäss den Aus-
führungen der Vorinstanz ein Organigramm eingereicht und einige, jedoch un-
vollständige Angaben gemäss Ausschreibungsunterlagen gemacht. Die verlangte 
detaillierte Zusammenstellung der Mitarbeiter, ihrer Funktion und Ausbildung (Of-
ferte S. 15) sei nicht eingereicht worden. Zwar werde die Fachausbildung zur 
Beherrschung der Richtlinie VDI 6022, wie die Beschwerdeführerin zu Recht er-
wähne, nicht explizit als Ausbildung gefordert. Doch werde gemäss den Positio-
nen 244.14 und 244.15 auf das Erfordernis des Hygienestandards nach SWKI 

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VA104-01, VD 6022, hingewiesen. Es sei somit legitim zu überprüfen, ob die 
Schlüsselpersonen zur Umsetzung dieses Standards das notwendige Knowhow 
hätten. Die Angaben der Beschwerdeführerin betreffend die Schlüsselpersonen 
erfüllten die Eignungskriterien und seien bei den Zuschlagskriterien im Offertver-
gleich vom 25. April 2019 mit einem Punkt bewertet worden (Vernehmlassung 
der Vorinstanz, S. 11 ff. Rz. 39 ff.). 

5.3.2 Vorab ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin allein aus der von der 
Vorinstanz im Schreiben vom 8. April 2019 verwendeten Terminologie "Service- 
und Inbetriebsetzungspersonal" nichts zu ihren Gunsten ableiten kann (Be-
schwerde S. 2), auch wenn es nicht ideal ist, in einem Schreiben, das als "Be-
schwerdeentscheid" zu verstehen ist, von der in den Ausschreibungsunterlagen 
(für die Eignungs- und Zuschlagskriterien) verwendeten Begrifflichkeit abzuwei-
chen. 

5.3.3 Das von der Beschwerdeführerin eingereichte Organigramm nennt den 
Geschäftsführer (= Projektleiter) und vier weitere Personen namentlich mit ihren 
jeweiligen Funktionen. Zudem werden je nach Bedarf zwei bis vier Isoleure bzw. 
zwei bis sechs Monteure vor Ort erwähnt. Gemäss den (handschriftlichen) Unter-
nehmerangaben zur Belegschaft verfügt die Beschwerdeführerin über keinen di-
pl. Lüftungstechniker und dipl. Lüftungsplaner oder Gebäudetechnikplaner Lüf-
tung EFZ. Weitere Informationen zu Schlüsselpersonen lassen sich der Offerte 
nicht entnehmen. 

Dass Ausbildung und Berufserfahrung in die Bewertung einfliessen, geht aus den 
Detailkriterien hervor. Es versteht sich von selbst, dass hierfür auf (Hilfs-)Kriterien 
wie Fachausbildungen, Diplome, Abschlüsse u.ä. abzustellen ist bzw. abgestellt 
werden darf und muss; einer besonderen Erwähnung in den Ausschreibungsun-
terlagen und/oder bei den Zuschlagskriterien bedarf es hierfür nicht. Diese recht-
fertigen ohne weiteres eine Differenzierung bei der Punktevergabe, auch wenn 
zweifelsohne langjährige Berufserfahrung und bisherige Einhaltung geforderter 
Standards ebenfalls in die Beurteilung einfliessen können (vgl. Stellungnahme 
der Beschwerdeführerin vom 29.5.2019 S. 9 Ziff. 11.23). Zu Gunsten der Zu-
schlagsempfängerin wirkt sich vorliegend zudem die Anzahl des Fachpersonals 
aus. Die Punktezuteilung ist in absoluter wie relativer Hinsicht nicht zu beanstan-
den und auch nicht willkürlich. 

5.3.4 Die Terminangaben der Beschwerdeführerin sind nur rudimentär gehalten 
(Formulare "Termine"), während die Zuschlagsempfängerin nach vier Arbeitsgat-
tungen differenzierte Angaben macht. Die Interventionszeit der Beschwerdefüh-
rerin ist allein aufgrund ihrer geographischen Distanz zum Vergabeobjekt erheb-

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lich höher als diejenige der Zuschlagsempfängerin. Gemäss Twixroute beträgt 
die Fahrzeit vom Domizil der Beschwerdeführerin bis zur Vorinstanz 74 Minuten 
(100.9 km; .________). Die Zeitangabe von 80 Minuten entspricht zwar dieser 
Angabe, dürfte aber angesichts der notorisch verstopften Verkehrswege (na-
mentlich .________) eher optimistisch sein, namentlich auch im Vergleich zur In-
terventionszeit von 30 Minuten (während der normalen Arbeitszeiten) und 60 Mi-
nuten (während den übrigen Zeiten), welche von der Zuschlagsempfängerin ge-
nannt wird, die ihr Domizil in knapp drei Kilometer Entfernung hat. Auch die 
Punktevergabe zum Kriterium Verfügbarkeit der Schlüsselpersonen gibt/gäbe 
somit keinen Anlass zu Beanstandungen. 

5.3.5 Dass die Finanzkraft (Eigenkapital) keine Rolle bei der Beurteilung spielte, 
ist mittlerweile unbestritten (Stellungnahme vom 29.5.2019 S. 10 Ziff. 11.32). Es 
gibt keine Anhaltspunkte, dass die anfänglich falsche Annahme der Vorinstanz, 
G.________ sei kein Mitarbeiter der Beschwerdeführerin (Stellungnahme vom 
29.5.2019 S. 10 Ziff. 11.41), bei der (nachträglichen) Bewertung wie auch für den 
faktischen Ausschluss der Offerte der Beschwerdeführerin eine Bedeutung hat.

5.4 Betreffend die Referenzobjekte macht die Beschwerdeführerin, soweit er-
sichtlich, nur geltend (Stellungnahme vom 29.5.2019 S. 11 Ziff. 11.52), die einge-
reichten Referenzobjekte seien makellos und hätten das Punktemaximum ver-
dient. 

Die Referenzobjekte der Beschwerdeführerin betreffen zwei Schulhäuser mit Auf-
tragsvolumina von Fr. 750'000.-- und Fr. 250'000.-- sowie ein Wohnhaus mit ei-
nem Auftragsvolumen von Fr. 100'000.--, insgesamt also Fr. 1'100'000.--. Dem-
gegenüber belaufen sich die drei Referenzobjekte der Zuschlagsempfängerin auf 
Auftragsvolumen von rund Fr. 1'350'000.-- (Überbauung mit über 100 Wohnun-
gen), von Fr. 450'000.-- (Umbau einer Bank) sowie Fr. 1'000'000.-- (Neubau Al-
terswohnungen), insgesamt also Fr. 2'800'000.--. 

Kein Referenzobjekt der Beschwerdeführerin erreicht nur annähernd das Volu-
men der vorliegenden Bauvergabe. Die Benotung der Referenzobjekte der Be-
schwerdeführerin bedarf mithin weder aufgrund des Vergleichs mit Art und Volu-
men der vorliegenden Arbeitsvergabe noch im Vergleich zu Art und Volumina der 
Referenzobjekte der Zuschlagsempfängerin einer Korrektur. 

5.5 Die Bewertung des Angebots der Beschwerdeführerin, welcher wie gesagt 
grundsätzlich nur hypothetischer Charakter zukommen kann, ist bzw. wäre mithin 
zu bestätigen. Selbst wenn die Offerte der Beschwerdeführerin hätte berücksich-
tigt werden müssen (d.h. nicht [faktisch] vom Wettbewerb ausgeschlossen wor-

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den wäre), hätte es aufgrund der bei korrekter Bewertung erzielten Punkte nicht 
zum Zuschlag gereicht. 

5.6 Die Rügen der Beschwerdeführerin erweisen sich zusammenfassend als 
unbegründet. Die Grundsätze des Beschaffungswesens (vgl. vorstehend 
Erw. 4.2.1) wurden beachtet. Die Verwirklichung eines wirksamen Wettbewerbes 
manifestiert sich vorliegend überdies bereits in der Zahl der in die Auswertung 
gelangter Offerenten. Eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes 
und/oder eine Ermessensverletzung seitens der Vorinstanz sind nicht erkennbar. 
Ebenso sprechen keine Anhaltspunkte für eine unrichtige oder unvollständige 
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes. Die Beschwerde ist somit ab-
zuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

6.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des verwaltungs-
gerichtlichen Beschwerdeverfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Bar-
auslagen) von insgesamt Fr. 2'500.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 
Abs. 1 VRP).

6.2 Die Beschwerdeführerin hat der beanwalteten Vorinstanz - ebenfalls dem 
Verfahrensausgang entsprechend - eine Parteientschädigung auszurichten. Die-
se wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebT; 
SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das Honorar in 
Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis 
Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, und unter Aus-
übung des pflichtgemässen Ermessens auf Fr. 2'200.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt), festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf 
einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2'500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 
23. April 2019 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt, womit die 
Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Die Beschwerdeführerin hat der beanwalteten Vorinstanz eine Parteien-
tschädigung von Fr. 2'200.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

5. Zustellung an:
- die Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R; unter Beilage der Stellung-

nahme der Beschwerdeführerin vom 27.5.2019)
- das Baudepartement (EB)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission WEKO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 26. Juni 2019

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 26. Juni 2019