# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eeab9ca5-19b6-5cc6-a74f-9f7d0b694640
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 16.08.2018 720 18 9/224
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-9-224_2018-08-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom  16. August 2018 (720 18 9 / 224) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Invalidenrente; Würdigung des eingeholten Gutachtens und dessen Korrektur durch den 

RAD 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Markus Mattle, Kantonsrichter 

Yves Thommen, Gerichtsschreiberin Tina Gerber 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechts-
anwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Der 1974 geborene A.____ arbeitete seit dem 17. November 2003 bei der Genossen-
schaft B.____ als Fachleiter. Am 11. August 2014 meldete er sich unter Hinweis auf eine 
Krankheit bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die zu-
ständige IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) klärte in der Folge die gesundheitlichen und er-
werblichen Verhältnisse ab. Nach Durchführung eines Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-
Stelle den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente gestützt auf einen nach der all-

 

 
 
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gemeinen Methode ermittelten Invaliditätsgrad von 7% mit Verfügung vom 13. November 2017 
ab. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Altermatt, 
am 9. Januar 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kan-
tonsgericht). Er beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei zur Be-
urteilung seiner Arbeitsfähigkeit ein polydisziplinäres Gerichtsgutachten anzuordnen, unter o/e-
Kostenfolge. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass das eingeholte Gutachten 
der Academy of Swiss Insurance Medicine (asim) veraltet sei und überdies die von den behan-
delnden Ärzten diagnostizierte Persönlichkeitsstörung nicht berücksichtige. Nach der Begutach-
tung habe sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers weiter verschlechtert. Auf die 
beigezogene Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) 
der Beschwerdegegnerin könne ebenfalls nicht abgestellt werden. Der medizinische Sachver-
halt erweise sich folglich als ungenügend abgeklärt, weshalb ein Gerichtsgutachten einzuholen 
sei.  
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 13. Februar 2018 schloss die Beschwerdegegnerin auf 
Abweisung der Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene – Beschwerde vom 9. Januar 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Massgebend ist 
der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 13. November 
2017 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der 
richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis). 
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid sind (lit. c). 
 

 

 
 
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3.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder län-
gere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im Bereich der Invali-
denversicherung Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). 
Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psy-
chischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden 
allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 
 
3.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belas-
tenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zu-
kommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. In BGE 143 V 409 und 143 V 418 hat das Bundes-
gericht entschieden, dass grundsätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen einem strukturier-
ten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind. Dieses für somatoforme Leiden 
entwickelte Vorgehen definiert systematisierte Indikatoren, die – unter Berücksichtigung von 
leistungshindernden äusseren Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentia-
len (Ressourcen) andererseits – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen ein-
zuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2., E. 3.4 bis 3.6 und 4.1). Entscheidend ist dabei, unabhängig 
von der diagnostischen Einordnung des Leidens, ob es gelingt, auf objektivierter Beurteilungs-
grundlage den Beweis einer rechtlich relevanten Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit zu erbringen, 
wobei die versicherte Person die materielle Beweislast zu tragen hat (BGE 143 V 409 E. 4.5.2 
mit Hinweis auf BGE 141 V 281 E. 3.7.2). 
 
4.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70%, 
auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie zu 
mindestens 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40% invalid ist. 
 
4.2 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommens-
vergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktla-
ge erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Aus der Ein-
kommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkom-
mensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b). 
 

 

 
 
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5.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsun-
fähig ist. 
 
5.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde –  die 
Verwaltung und im Streitfall das Gericht –  auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen 
und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V  158 
E. 1 in fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für 
die Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die 
zuletzt ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgegliche-
nen und nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutba-
rerweise noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der 
Invaliditätsschätzung, in: René Schaffhauser/Franz Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität 
in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
5.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle relevanten 
Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entschei-
den hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsan-
spruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berich-
ten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Grün-
de anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob der Bericht für 
die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet 
sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft eines 
Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder Gutachten (vgl. BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI-
Praxis 2001 S. 113 E. 3a). 
 
5.4 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten 
Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen 
dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit wei-
teren Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befun-

 

 
 
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de zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuer-
kennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen 
(BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). Stützt sich der angefochtene Entscheid hin-
gegen ausschliesslich auf versicherungsinterne medizinische Unterlagen, sind an die Beweis-
würdigung strenge Anforderungen zu stellen. In solchen Fällen sind bereits bei geringen Zwei-
feln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklä-
rungen vorzunehmen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 27. Juli 2009, 8C_113/2009, E. 3.2 
mit weiteren Hinweisen). In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Ge-
richt der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auf-
tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Pa-
tienten aussagen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauf-
trag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amt-
lich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 175 E. 4; Urteil des EVG 
vom 13. Juni 2001, I 506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten 
stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan-
delnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in de-
nen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und 
nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rah-
men der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesge-
richts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
5.5 Das Administrativverfahren vor der IV-Stelle wie auch der kantonale Sozialversiche-
rungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). 
Danach haben IV-Stelle und Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungs-
pflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen 
Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und 
Rechtslage (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 8C_163/2007, E. 3.2). 
 
6. Zur Beurteilung des vorliegenden Falls liegen zahlreiche medizinische Akten vor, wel-
che vom Gericht allesamt gewürdigt wurden. Als für den Entscheid massgebend haben sich 
insbesondere die folgenden Unterlagen erwiesen: 
 
6.1 Gemäss versicherungsmedizinischer Beurteilung von Prof. Dr. med. C.____ zuhanden 
des Krankentaggeldversicherers vom 3. September 2014 leide der Versicherte seit Beginn des 
Jahres an zunehmenden Schmerzen im rechten Ellbogengelenk mit Ausstrahlung in den Unter-
arm und in die Hand. Seit März 2014 werde er intensiv hausärztlich und orthopädisch abgeklärt, 
die Schmerzentwicklung sei indessen chronifizierend. In psychiatrischer Hinsicht seien die Di-
agnosen einer rezidivierenden depressiven Störung (ICD-10 F33.01), eine chronische 
Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) sowie psychische 
und Verhaltensstörungen durch Tabak mit Abhängigkeitssyndrom (ICD-10 F17.24) zu stellen. 
Empfohlen werde die Einleitung einer antidepressiven medikamentösen Unterstützung. Die 
Prognose sei zur Zeit unsicher.  
 

 

 
 
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6.2 Dr. med. D.____, FMH Chirurgie und Handchirurgie, diagnostizierte mit ärztlichem 
Gutachten zuhanden des Krankentaggeldversicherers vom 17. Oktober 2014 unter Hinweis auf 
die geklagten brennenden Schmerzen, die Beschwerderegion und den klinischen Befund einen 
Verdacht auf Epicondylitis humeri radialis rechts. Nach einem Arbeitsversuch im September 
2014 sei es zu einer deutlichen Schwellung im Bereich des rechten proximalen radialen Unter-
arms gekommen. Eine periphere muskuläre Schwäche könne einer Problematik des Nervus 
radialis entsprechen. Einschränkend müsse festgehalten werden, dass die somatische Proble-
matik psychisch überlagert scheine. Ein morphologisches Korrelat könne aufgrund der vorlie-
genden Befunde nicht abschliessend ausgeschlossen werden, so dass als Arbeitshypothese 
eine Epicondylitis humeri radialis rechts, welche vom Patient kompliziert verarbeitet werde, vor-
geschlagen werde. Inwiefern und mit welchem Anteil eine problematische Schmerzverarbeitung 
oder eine psychiatrische Erkrankung an den Beschwerden beteiligt sei, könne der Gutachter 
nicht sagen. Zu diagnostizieren sei indessen auch eine extreme muskuläre Verspannung bei 
Verdacht auf Überlagerung. Der Patient sei bis zur Klärung der Situation zu 100% arbeitsunfä-
hig. In einer CTS vom 2. Dezember 2014 wurde die Diagnose einer Epicondylitis humeri radialis 
rechts bestätigt. Eine sichere neurogene Affektion habe sich nicht nachweisen lassen. Grenz-
wertige Befunde hätten sich einzig im Karpaltunnel gefunden.  
 
6.3 Mit Bericht vom 15. Januar 2015 zuhanden der IV-Stelle stellte Dr. med. E.____, FMH 
Psychiatrie und Psychotherapie, der Klinik F.____ folgende Diagnosen: eine andauernde Per-
sönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10 F62.0) seit ca. Mitte der 90er Jahre be-
stehend sowie eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 
F.32.11) mindestens seit November 2014 bestehend. Der Patient sei durch das Wiedererinnern 
traumatischer Ereignisse, einer erhöhten Schreckhaftigkeit und Hypervigilanz, Schlafstörungen, 
Antriebsverminderung, kognitiven Einschränkungen sowie einer Niedergeschlagenheit deutlich 
in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Er sei aus psychiatrischen Gründen seit mindestens 
26. November 2014 zu 100% arbeitsunfähig. Im Anschluss an die aktuelle tagesklinische Be-
handlung sei die Durchführung beruflicher Massnahmen, namentlich einem Arbeitsversuch mit 
langsamer Pensumssteigerung wünschenswert. 
 
6.4 Die behandelnden Ärzte der Klinik F.____ verfassten am 26. Juni 2015 einen aktuali-
sierten Arztbericht. Darin wurde neben der andauernden Persönlichkeitsänderung nach Ext-
rembelastung und der ebenfalls weiter bestehenden mittelgradigen depressiven Episode neu 
eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) diagnostiziert. Es sei kurz- bis 
mittelfristig von einer schlechten Prognose auszugehen. Falls der Patient auf die aktuelle ta-
gesklinische Therapie anspreche, sei längerfristig eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu 
erwarten. Ob er jedoch wieder fähig sein werde, auf dem ersten Arbeitsmarkt tätig zu sein, kön-
ne im jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilt werden.  
 
6.5 Am 15. Juli 2015 gab die IV-Stelle bei der asim ein bidisziplinäres rheumatologisch-
psychiatrisches Gutachten in Auftrag, welches am 23. November 2015 erstattet wurde. Darin 
stellten die involvierten Fachärzte Dr. med. G.____, FMH Innere Medizin und FMH Rheumato-
logie, und Dr. med. H.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, folgende Diagnosen mit 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig 

 

 
 
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mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11), im Ausprägungsgrad in der 
Nähe zur leichtgradigen Episode, differenzialdiagnostisch bei akzentuierter Persönlichkeit, be-
stehend seit 1995 sowie eine chronische Epicondylopathia humeri radialis rechts, bei leichter 
Ellenbogenkontraktur-Tendenz, minimen radiomorphologischen Veränderungen und ohne klini-
sche oder elektrophysiologische Zeichen für eine periphere Entrapmentsymptomatik. Ohne 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ein leichtes chronisches zervikovertebrales 
Schmerzsyndrom bei inkonstanter muskulärer Einschränkung der Halswirbelsäulen(HWS)-
Beweglichkeit und muskulären nuchalen Verspannungen und Dolenzen rechtsbetont sowie ra-
diomorphologisch diskreten mehrsegmentalen Bandscheibenprotrusionen C5 bis Th1 ohne 
Stenosierungen; ein Verdacht auf beidseitige Thoracic outlet-Symptomatik; ein rezidivierendes 
leichtes lumbovertebrales Schmerzsyndrom bei klinisch freier Lendenwirbelsäulen(LWS)-
Beweglichkeit und konventionell-radiologisch unauffälligem LWS-Bild; leichte Kniebeschwerden 
medial rechts, wobei eine mediale Meniskuspathologie nicht völlig ausgeschlossen sei bei kon-
ventionell-radiologisch unauffälligen Verhältnissen; ein ausgeprägtes Schmerzvermeidungsver-
halten mit inkonstanter Ellenbogenschonung rechts, zuckenden Ausweichbewegungen und Ge-
geninnervation bei der Untersuchung und einem antriebsgeminderten, leidenden Habitus; ein 
Untergewicht bei BMI 17 kg/m2 sowie Störungen durch Tabak/Nikotin (ICD-10 F17.24).  
 
Gemäss rheumatologischem Fachgutachten beklage der Explorand aktuell messerstichartige 
und auch brennende Schmerzen am rechten Arm von der Mitte des Oberarms und bis in den 
Bereich des Handgelenks und in den Handrücken rechts ausstrahlend, wobei sich der Haupt-
schmerz im Bereich des radialen Epicondylus und der Pronatoren am rechten Unterarm radial 
befinde. Ein Arbeitsversuch am bisherigen Arbeitsplatz im September 2014 habe die Schmer-
zen intensiv verstärkt. Die Symptomatik habe Anfang 2014 plötzlich begonnen und sei dann 
progredient schlimmer geworden mit Schwellungsgefühlen, eine Verbesserung habe sich durch 
Physiotherapie nicht erreichen lassen. An der rechten Hand träte mehrmals wöchentlich ein 
Ameisenlaufen über den Fingern I bis IV auf, mit Sensibilitätsstörungen an den Fingerkuppen. 
Weiter würden vom Explorand rezidivierende, lumbal und links gluteal lokalisierte Rücken-
schmerzen beklagt, die einige Male pro Jahr aufträten sowie häufige tiefnuchale Schmerzen im 
Nackenbereich, ohne Ausstrahlung und ohne morgendliche oder abendliche Akzentuierung. 
Ausserdem berichte der Explorand von medialen Knieschmerzen rechts im distalen Ober-
schenkelbereich.  
 
Dr. G.____ führt in seiner Beurteilung aus, dass die aktuelle Untersuchung einen schmächtigen 
untergewichtigen Habitus und ein diffuses Giving way an der rechten oberen Extremität proxi-
mal und distal gezeigt habe. Gleichzeitig finde sich aber ein symmetrisches Reflexbild, ein be-
züglich roher Kraft unauffälliger Spitzgriff rechts und ein inkonstantes, peripheres, teils grob-
schlägiges Zittern beim Vorhalteversuch. Es sei eine deutliche Thoracic outlet-Symptomatik 
provozierbar, rechts mehr als links, jedoch ohne Gefässgeräusche. Beim Gehen würden der 
rechte Ellenbogen am Rumpf deutlich geschont, beim An- und Ausziehen würden sich jedoch 
kaum signifikante Auffälligkeiten zeigen sowie beim Binden der Schuhe ein bloss leichtes Rest-
extensionsdefizit am rechten Ellenbogen. Hände und Schultern seien unauffällig, ebenso die 
Schultergürteltrophik. Das Vorhalten und Abduzieren des rechten Armes mit gestrecktem Un-
terarm sei schmerzhaft leichtgradig eingeschränkt. Während der Untersuchung seien inkonstan-

 

 
 
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te muskuläre Gegeninnervationen und zuckende Ausweichbewegungen aufgefallen, die im Ver-
lauf bei allen passiven Tests eher zugenommen hätten. Es sei von einer grossen Diskrepanz 
zwischen dem Ausmass der geltend gemachten Schmerz- und Leidensintensität und der gerin-
gen Eindrücklichkeit der diskreten klinischen und radiomorphologischen Befunde auszugehen. 
Insgesamt sei das Beschwerdebild am Bewegungsapparat erstlinig einer sehnendegenerativen 
Veränderung am rechten Ellenbogen im Sinne einer chronischen Epicondylopathie humeri radi-
alis rechts zuzuordnen, wie dies auch die behandelnden Fachärzte festgestellt hätten. Hinweise 
auf differenzialdiagnostisch anderweitige, derartige Beschwerden verursachende Affektionen 
fänden sich in der Gesamtschau der Befunde nicht und seien auch von den früher untersu-
chenden Fachärzten nicht identifiziert worden. Schon früh sei im Verlauf eine nicht muskoloske-
lettäre Leidenskomponente festgestellt worden. In der Folge des missglückten Arbeitsversuchs 
sei wohl allenfalls eine nicht-überwindbare psychologische Fehlentwicklung erfolgt. Derzeit fin-
de sich eine wohl fixierte Krankheits- und Invaliditätsüberzeugung. Aktuell sei dennoch eine 
deutlich verminderte Belastbarkeit des rechten Ellenbogens zuzuerkennen. Die vom Exploran-
den ebenfalls beklagten nuchalen Schmerzen entsprächen erstlinig muskulären Schmerzen, 
aufgetreten wohl im Rahmen von Ausweich- und Schonbewegungen des rechten Arms mit 
muskulärer Überbelastung. Die gelegentlichen lumbalen Beschwerden und Knie- und Ober-
schenkelbeschwerden stünden gegenüber den rechtsseitigen Armbeschwerden weit im Hinter-
grund und hätten keine zusätzlich einschränkende Wirkung. Dem Exploranden könne seit min-
destens Juni 2014 die angestammte Tätigkeit aus körperlichen Gründen nicht mehr zugemutet 
werden könne. Hingegen seien sämtliche adaptierten Verweistätigkeiten aus rheumatologischer 
Sicht uneingeschränkt zumutbar.  
 
Auch in der psychiatrischen Untersuchung beklagte der Explorand als Hauptproblem die Be-
schwerden im Arm, ausserdem Ein- und Durchschlafstörungen. Auf Nachfrage hin habe er an-
gegeben, nicht immer, aber manchmal an Depressionen zu leiden. Er verspüre auch eine all-
gemeine Angst, so müsse er beim Schlafen immer das Licht eingeschaltet haben. Tagsüber sei 
er müde und fühle sich erschöpft. Es habe Konzentrationsprobleme, ab und zu auch Probleme 
mit dem Gedächtnis. Beim Autofahren könne er sich jedoch gut konzentrieren.  
 
Dr. H.____ hielt abschliessend fest, dass der Explorand nach einer psychiatrisch unauffälligen 
Kind- und Schulzeit als 18-jähriger in Kriegsgefangenschaft geraten sei, wo er wiederholt ge-
schlagen, bedroht und erpresst, in verschiedenen Gefängnissen und für einige Tage in einem 
Konzentrationslager untergebracht gewesen sei. Ein Nachbar sei bei den Verhören ums Leben 
gekommen. Nach der Freilassung habe er den Angriff auf X.____ miterlebt. Er sei als Flüchtling 
in die Schweiz gekommen. Ab 2004 habe er als Betriebsmitarbeiter gearbeitet, wo er vornehm-
lich für Lager- und Auffüllarbeiten eingesetzt worden sei. Durch die schwere Arbeit habe sich 
eine progrediente Rücken- und Armschmerzproblematik entwickelt. Psychiatrisch sei der Explo-
rand erstmals im Jahr 2010 für einige Monate behandelt worden. Aktuell lebe er mit seiner Ehe-
frau und den beiden Söhnen in einer Mietwohnung. Er habe einen nicht geplanten Tagesablauf, 
der jedoch durch regelmässige Mahlzeiten und einen regelmässigen Schlafrhythmus gekenn-
zeichnet sei. Er lese gelegentlich Bücher, regelmässig Zeitschriften und schaue fern. Ebenfalls 
unternehme er regelmässige Spaziergänge und gehe entweder alleine oder mit der Ehefrau 
einkaufen. Soziale Kontakte habe er schon lange reduziert, er habe jedoch noch Kollegen und 

 

 
 
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Verwandte, mit denen er sich treffe bzw. austausche. Er schaue sich als Hobby noch Fussball-
spiele an, frühere Hobbies habe er aufgegeben. Die administrativen Verrichtungen erledigten 
seine Frau und sein Schwager, auch den Haushalt besorge hauptsächlich die Ehefrau, wobei er 
versuche, zu helfen. Im Psychostatus bestehe eine überwiegend niedergestimmt, Schwankun-
gen unterliegende Grundstimmung mit Freud- und Lustlosigkeit und gewissen Anzeichen eines 
Lebensüberdrusses. Spontan und kontextbezogen helle sich die Stimmung des Exploranden 
auf; es bestehe keine akute Suizidalität. Festzustellen sei ein mittelgradiges Gedankenkreisen, 
in dem auch vermehrt Erinnerungen an Erlebnisse in den Kriegsjahren auftreten könnten, ohne 
dass diesen Erinnerungen die Qualität von Flashbacks zukommen müsse. Es bestehe eine all-
gemeine Angst, welche nicht als frei flottierende Angst interpretierbar sei, hingegen möglicher-
weise als Residuum der Leidensgeschichte während des Krieges. Der Explorand beschreibe 
deutliche Schlafstörungen mit konsekutiver Tagesmüdigkeit und Erschöpfbarkeit, dies bei Medi-
kation mit zwei Substanzen, bei denen Müdigkeit als häufige Nebenwirkung auftritt. Die in der 
Exploration durchgeführten Kurztests hätten keinen Hinweis auf starke kognitive Störungen ge-
geben. Die depressiven Symptome seien zahlreich und überwiegend im leichten bis mittelgra-
digen Ausprägungsbereich, wie dies auch in den beiden Fremdbeurteilungs-Depressionsskalen 
bestätigt werde. Wie schon in der Beurteilung von Dr. C.____ hätten aktuell keine eindeutigen 
Hinweise auf eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung gefunden wer-
den können. Die von der Klinik F.____ aufgeführte Symptomatik sei mit Blick auf die Diagnose-
kriterien nicht ausreichend, es werde auch keine einer anhaltenden Persönlichkeitsänderung 
nach Extrembelastung adäquate Therapie beschrieben. Es bestünden gewisse Anhaltspunkte 
für eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung, allerdings sei die Schmerzverarbeitungsstö-
rung besser mit der mittelgradigen depressiven Episode zu erklären. Aus psychiatrischer Sicht 
bestehe für sämtliche Tätigkeiten eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30%. 
 
Zusammenfassend hielten die beteiligten Fachgutachter im Konsens fest, dass für sämtliche 
körperlich leichten Tätigkeiten mit Möglichkeit zum selbstständigen Wechseln der Körperpositi-
on, ohne wiederholtes Greifenmüssen, ohne Heben, Ziehen oder Stossen von Lasten von mehr 
als zwei bis drei Kilogramm, ohne über Kopf zu verrichtenden Arbeiten, ohne repetitiv-
monotone Bewegungen, ohne feinmotorische Tätigkeitsanteile, ohne ausgesprochen kniende 
oder kauernde Tätigkeiten eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von 70% bestehe. Diese Einschät-
zung gelte ab November 2014, von Juni 2014 bis Oktober 2014 habe die Arbeitsfähigkeit 50% 
betragen. Zu den Standardindikatoren wurde ausgeführt, dass relevante soziale Kontextfakto-
ren bestünden, welche jedoch invaliditätsfremd seien. Eine Persönlichkeitsstörung per se könne 
nicht diagnostiziert werden, differentialdiagnostisch sei eine akzentuierte Persönlichkeit mög-
lich, welche den Umgang mit dem Gesundheitsschaden erschwere. Es lägen Verdeutlichungs-
tendenzen in der Begutachtungssituation vor, welche womöglich auf die affektive Störung des 
Exploranden zurückzuführen seien. Eine bewusste Aggravation könne nicht angenommen wer-
den. Therapeutisch sei eine Optimierung der bisherigen Psychopharmakotherapie angezeigt. 
Berufliche Massnahmen im Sinne einer gecoachten Teilzeitbeschäftigung könnten zu einer 
Verbesserung des Gesundheitszustandes führen, ansonsten sei mit einer weiteren Chronifizie-
rung zu rechnen.  
 

 

 
 
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6.6 Am 20. April 2016 berichteten die Ärzte des Spitals I.____, dass der Patient vom 
21. September 2015 bis 10. Oktober 2015 und vom 29. Februar 2016 bis 5. März 2016 in der 
Klinik für Schmerztherapie des Spitals I.____, hospitalisiert gewesen sei. Diagnostiziert wurden 
eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Anteilen (ICD-10 F45.41) 
mit chronifizierten Ellbogenschmerzen rechts auf Grundlage einer Epicondylitis humeri radialis; 
chronisch rezidivierende Zervikobrachialgien bei mehrsegmentalen HWS-Blockierungen in der 
Höhe C4/C5; eine chronische Lumboischialgie; eine Gonalgie rechts; eine andauernde nicht-
organische Persönlichkeitsstörung nach Kriegstraumata (ICD-10 F62.0) mit depressiver Episo-
de (ICD10-F32.0), Schlafstörungen (ICD-10 F51.5) und einer habituellen Ernährungsstörung mit 
multiplen Nahrungsmittelunverträglichkeiten sowie ein Gewichtsverlust unklarer Ätiologie bei 
Untergewicht. Im Rahmen der Schmerztherapie hätten sich die Beschwerden im Arm eher nicht 
verändert. Bei medizinischem Training und Belastung hätten sie zugenommen. Der Patient be-
richte aber, dass er die Übungen regelmässig zu Hause mache und mehr Kraft im rechten Arm 
und in der Hand verspüre. Die Einschlafstörungen bestünden weiterhin. 
 
6.7 Mit Arztbericht vom 21. April 2016 führte die behandelnde Fachärztin Dr. med. J.____, 
FMH Psychiatrie und Psychotherapie, aus, dass sich der Patient seit 5. Mai 2015 bei ihr in Be-
handlung befinde. Die von der Schmerzklinik gestellten psychiatrischen Diagnosen hätten wei-
terhin Gültigkeit. Der Versicherte sei vom 19. Januar 2015 bis 12. Juni 2015 in tagesklinischer, 
sowie zweimal bei der Klinik für Schmerztherapie des Spitals I.____, in stationärer Behandlung 
gewesen. Eine stationäre psychiatrische Behandlung bei der Klinik F.____ im April 2016 habe 
der Patient nach einem Tag abgebrochen, da er wegen Überbelegung nicht wie geplant auf die 
Station für affektive Störungen, sondern auf diejenige für Suchterkrankungen hätte eintreten 
sollen. Dort habe er sich sehr unwohl gefühlt. Er sei aktuell sowohl psychisch wie auch physisch 
nur eingeschränkt belastbar und zu 100% arbeitsunfähig. Es könne nicht mit einer Wiederauf-
nahme der beruflichen Tätigkeit bzw. einer Erhöhung der Einsatzfähigkeit gerechnet werden; 
aufgrund der langjährigen, schweren Symptomatik sei die Prognose eher als ungünstig einzu-
schätzen.  
 
6.8 Die RAD-Ärztin Dr. med. K.____, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, führte 
in ihrer Stellungnahme vom 22. Juli 2016 aus, dass die Standardindikatoren im psychiatrischen 
Fachgutachten von Dr. H.____ genügend abgehandelt worden seien. Seine Beurteilung der 
Arbeitsfähigkeit sei auch nach Prüfung der Standardindikatoren vollumfänglich nachvollziehbar. 
Aus den neu vorliegenden medizinischen Unterlagen ergäben sich keine neuen medizinischen 
Aspekte mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Eine Rückfrage beim psychiatrischen Gut-
achter zur Nachbeurteilung sei deshalb nicht notwendig.  
 
6.9 In einer ergänzenden Stellungnahme vom 16. September 2016 prüfte die RAD-Ärztin 
Dr. K.____ vertieft die Standardindikatoren. Sie kam zum Schluss, dass die Einschätzung der 
Arbeitsunfähigkeit des psychiatrischen Gutachters Dr. F.____ im Hinblick auf die vorhandenen 
Ressourcen bloss teilweise nachvollzogen werden könne. Sie gehe von einer maximal 20%igen 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in allen Tätigkeiten aus.  
 

 

 
 
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6.10 Auf Rückfrage der IV-Stelle hin hielt Dr. G.____ mit Schreiben vom 28. November 2016 
an seiner gutachterlichen Beurteilung fest. Er führte aus, dass die gestellten Fragen aufgrund 
des rheumatologisch-psychiatrisch geprägten Krankheitsgeschehens nicht ausschliesslich von 
einem Rheumatologen zu beurteilen seien. Indessen erklärte er, weshalb die angestammte Tä-
tigkeit als Fachleiter in einem Supermarkt ellbogenbelastend sei und dass die bei der Untersu-
chung gezeigten Inkonsistenzen nicht gegen das Vorliegen einer somatischen Erkrankung mit 
entsprechender Diagnose sprechen würde. Zu den Standardindikatoren hätten die Gutachter 
ausführlich Stellung genommen.  
 
6.11 Mit Schreiben vom 12. Januar 2017 nahm der RAD-Arzt Dr. med. L.____, FMH Ortho-
pädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Stellung zum rheumatologi-
schen Sachverhalt. Er erklärte, dass die Einschätzung der rheumatologischen Beschwerden 
durch den Gutachter Dr. G.____ lediglich auf die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers 
abstelle. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Diagnose der chronischen Epicondylopathia 
humeri radialis rechts Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit habe.  
 
6.12 Der RAD-Arzt Dr. med. M.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, nahm am 
26. August 2017 Stellung zu den im Vorbescheidverfahren vom Versicherten geltend gemach-
ten Einwänden. Er stellte fest, dass die von den behandelnden Psychiatern diagnostizierte an-
dauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung nicht nachvollziehbar sei, da es an 
den Kardinalkriterien zur Diagnosestellung fehle. Ausserdem sei aufgrund der mittelgradigen 
depressiven Episode nicht per se von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Vielmehr 
sei aufgrund der abgebrochenen stationären Therapie im April 2016 davon auszugehen, dass 
die Therapieoptionen nicht ausgeschöpft seien.  
 
7.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 
13. November 2017 auf die Einschätzungen der asim-Gutachter sowie ihrer RAD-Ärzte 
Dr. L.____ und Dr. M.____. Sie ging demzufolge davon aus, dass beim Beschwerdeführer 
mangels Ausschöpfung der psychiatrischen Therapieoptionen eine vollständige Arbeitsfähigkeit 
in der angestammten Tätigkeit bestehe. Um dem Anforderungsprofil (wechselbelastete Tätig-
keit) und den gesundheitlichen Einschränkungen Rechnung zu tragen, sei beim Invalidenein-
kommen ein leidensbedingter Abzug von 20% vorzunehmen.  
 
7.2 Wie in Erwägung 5.4 hiervor ausgeführt, ist den im Rahmen des Verwaltungsverfah-
rens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und Spezialärzten volle Beweiskraft zu-
zuerkennen, wenn diese aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 
nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen 
Ergebnissen gelangen, und solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Ex-
pertise sprechen. Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin indessen letztlich nicht auf das bidis-
ziplinäre und von ihr selbst eingeholte Gutachten der asim vom 23. November 2015 abgestellt, 
sondern auf die Einschätzungen ihrer RAD-Ärzte. Indessen erfüllt das Gutachten der asim 
sämtliche Voraussetzungen an eine medizinische Beurteilungsgrundlage. So weist es weder 
formale noch inhaltliche Mängel auf, es ist – wie dies vom Bundesgericht verlangt wird (vgl. 
E. 5.3 hiervor) – für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, 

 

 
 
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berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden und 
setzt sich ausführlich mit den vorhandenen abweichenden ärztlichen Einschätzungen ausei-
nander. Die medizinischen Schlussfolgerungen erscheinen sowohl in rheumatologischer wie 
auch in psychiatrischer Hinsicht nachvollziehbar. Insbesondere nehmen die Gutachter auch 
eine schlüssige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten vor. So hat der rheumatologi-
sche Gutachter Dr. G.____ sowohl in seinem Fachgutachten wie auch im Rahmen der Rückfra-
ge der Beschwerdegegnerin vom 28. November 2016 die vom Beschwerdeführer gezeigten 
Inkonsistenzen genannt und gewürdigt und sich – mit eigenen Recherchen – über das Belas-
tungsprofil in der angestammten Tätigkeit informiert. Die von ihm umschriebene zumutbare Tä-
tigkeit bzw. die Unzumutbarkeit der angestammten Tätigkeit ist begründet und nachvollziehbar. 
Die von ihm gestellte Diagnose entspricht denn auch denjenigen der behandelnden Fachärzte. 
Auch das psychiatrische Fachgutachten von Dr. H.____ vermag diesbezüglich zu überzeugen. 
Es setzt sich sowohl mit den Diagnosekriterien als auch mit den Standardindikatoren auseinan-
der und kommt zu einem schlüssigen Ergebnis. Dies hat denn auch die RAD-Ärztin Dr. K.____ 
in ihrer ersten Stellungnahme vom 22. Juli 2016 ausdrücklich so festgehalten. Die anschlies-
send vom RAD vorgenommene „Korrektur“ des Gutachtens basiert hingegen weder auf eigenen 
Untersuchungen oder neuen Erkenntnissen noch werden die abweichenden Einschätzungen 
der Gutachter und der behandelnden Ärzte vertieft abgehandelt. Vielmehr handelt es sich bei 
diesen Korrekturen lediglich um versicherungsinterne Einschätzungen, an die rechtsprechungs-
gemäss bei der Beweiswürdigung ein strenger Massstab anzulegen ist (E. 4.4 hiervor). Nach 
dem Ausgeführten ist zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit aus-
schliesslich auf das beweiskräftige bidisziplinäre Gutachten vom 23. November 2015 abzustel-
len.  
 
7.3 Daran vermögen auch die Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Ent-
gegen seiner Auffassung setzt sich Dr. H.____ ausführlich mit der Möglichkeit einer andauern-
den Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung auseinander. Die unbestritten traumati-
schen Kriegserlebnisse des Beschwerdeführers werden aufgeführt. Indessen kommt der psy-
chiatrische Fachgutachter nachvollziehbar zum Schluss, dass die Kriterien für die entsprechen-
de Diagnose nicht erfüllt seien. Dass die behandelnden Ärzte diese Diagnose über Jahre hin-
weg stellten, genügt nicht, um die Einschätzung des Gutachters in Frage zu stellen (vgl. E. 5.4 
hiervor), zumal die Diagnose in diesen Berichten nicht einlässlich oder schlüssig begründet 
wird. Das bidisziplinäre Gutachten vom 23. November 2015 erweist sich ferner auch nicht als 
veraltet. Zwar sind zwischen der Erstellung des Gutachtens und dem Erlass der Verfügung bei-
nahe zwei Jahre vergangen. Aus den vorhandenen Arztberichten nach der Begutachtung las-
sen sich indessen keine Hinweise auf eine massgebliche Verschlechterung des Gesundheits-
zustandes entnehmen. Dies gilt umso mehr, als die stationären Aufenthalte eher zu einer Kräf-
tigung und Stabilisierung geführt haben.  
 
7.4 Zusammenfassend lässt das Gutachten der asim vom 23. November 2015 eine zuver-
lässige Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten zu. Folglich ist davon auszugehen, 
dass der Beschwerdeführer in einer körperlich leichten Tätigkeiten mit Möglichkeit zum selbst-
ständigen Wechseln der Körperposition, ohne wiederholtes Greifenmüssen, ohne Heben, Zie-
hen oder Stossen von Lasten von mehr als zwei bis drei Kilogramm, ohne über Kopf zu verrich-

 

 
 
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tenden Arbeiten, ohne repetitiv-monotone Bewegungen, ohne feinmotorische Tätigkeitsanteile, 
ohne ausgesprochen kniende oder kauernde Tätigkeiten in einem Pensum von 70% arbeitsfä-
hig ist. Lässt die vorhandene Aktenlage nach dem Gesagten eine zuverlässige Beurteilung des 
massgebenden medizinischen Sachverhalts zu, so ist dem Antrag des Beschwerdeführers, wo-
nach weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen seien, nicht stattzugeben. Der Anspruch 
auf rechtliches Gehör umfasst zwar das Recht, Beweisanträge zu stellen, und – als Korrelat –
die Pflicht der Behörde zur Beweisabnahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungs-
mässigen Anspruchs indessen nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung 
der Streitsache erheblich sind. Gelangt das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur 
Überzeugung, dass die vorhandenen Unterlagen ein zuverlässiges Bild des relevanten Sach-
verhaltes ergeben und dieser demnach hinreichend abgeklärt ist, kann auf ein beantragtes Be-
weismittel verzichtet werden. Die damit verbundene antizipierte Beweiswürdigung ist nach kon-
stanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig (BGE 141 I 64 E. 3.3, 124 V 94 E. 4b, 
122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c in fine mit Hinweisen). 
 
8.1 Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.2 hiervor), ist der Invaliditätsgrad bei erwerbstätigen Ver-
sicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Die Beschwerdegegnerin hat in 
ihrer Verfügung vom 1. Dezember 2016 den zur Ermittlung des Invaliditätsgrades erforderlichen 
Einkommensvergleich vorgenommen. Die Beschwerdeführerin stellt – zu Recht – weder das 
mittels Parallelisierung ermittelte Valideneinkommen noch das für die Bemessung des Invali-
deneinkommens herangezogene Grundeinkommen in Frage.  
 
8.2 Unter Berücksichtigung des ermittelten Valideneinkommens von Fr. 56‘925.– (Anpas-
sung des unterdurchschnittlichen Valideneinkommens von Fr. 56‘290.– um 1.06% an das Ein-
kommen gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2014 des Bundesamtes für 
Statistik, Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Männer, angepasst an die betriebsübliche 
Arbeitszeit)  ergibt sich entsprechend der gutachterlich attestierten Arbeitsfähigkeit Folgendes: 
Der Beschwerdeführer ist in sämtlichen körperlich angepassten Tätigkeiten zu 70% arbeitsfä-
hig, woraus grundsätzlich ein Einkommen von Fr. 46‘517.– resultiert (basierend auf LSE 2014, 
Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, Männer, angepasst an die betriebsübliche Arbeitszeit).  
 
8.3 Von diesem Invalideneinkommen sind praxisgemäss verschiedene Abzüge zulässig. 
Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale 
wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufent-
haltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können und je 
nach Ausprägung die versicherte Person deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf 
einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg ver-
werten kann (BGE 126 V 78 f. E. 5a). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen und darf 
25% nicht übersteigen (BGE 134 V 327 f. E. 5.2, 126 V 79 f. E. 5b/ aa-cc). Die Beschwerde-
gegnerin hat von dem ermittelten Invalideneinkommen einen Abzug von 20% vorgenommen. 
Damit hat sie aber den gesundheitlichen Einschränkungen des Beschwerdeführers Rechnung 
getragen, die nunmehr grossenteils in der reduzierten Arbeitsfähigkeit aufgehen. Dennoch er-
scheint im vorliegenden Fall ein Abzug angemessen, ergibt sich die Einschränkung der Arbeits-

 

 
 
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fähigkeit doch lediglich aus psychiatrischen Gründen. Um dem eingeschränkten Zumutbarkeits-
profil (vgl. E. 7.4 hiervor) Rechnung zu tragen, erscheint ein leidensbedingter Abzug von 10% 
als angemessen. Daraus ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 41‘865.–.  
 
8.4 Aus einer Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 56‘925.– mit diesem 
Invalideneinkommen von Fr. 41‘865.– ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 26.5%, gerundet 27%. 
Damit besteht kein Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung (E. 4.1 hiervor). Die Be-
schwerde ist nach dem Ausgeführten abzuweisen.  
 
9.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die 
Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streit-
wert im Rahmen von Fr. 200.– bis Fr. 1'000.– festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in 
denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in an-
gemessenem Ausmass auferlegt. Dies ist vorliegend der Beschwerdeführer. Die Verfahrens-
kosten in der Höhe von Fr. 800.– sind somit von ihm zu tragen bzw. mit dem von ihm geleiste-
ten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– zu verrechnen.  
 
9.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Person Anspruch 
auf Ersatz der Parteikosten. Beim vorliegenden Verfahrensausgang sind die ausserordentlichen 
Kosten wettzuschlagen.  
 
 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.– werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
Höhe von Fr. 800.– verrechnet. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 
 

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