# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b98c3f13-fc45-5d41-82d1-4f2362c0ac22
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.08.2018 UV 2016/79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2016-79_2018-08-28.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2016/79

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 28.08.2018

Entscheiddatum: 28.08.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2018
Art. 18 Abs. 1 UVG; Art. 19 Abs. 1 UVG; Art. 21 Abs. 1 UVG: Rentenanspruch 
in der Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit als 
Primarlehrerin verneint. Aufgrund des fehlenden Rentenanspruchs auch 
Anspruch auf weiterführende Physiotherapie über den Zeitpunkt des 
Fallabschlusses hinaus verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 28. August 2018, UV 2016/79). Bestätigt durch Urteil 
des Bundesgerichts 8C_710/2018.

Entscheid vom 28. August 2018

 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterin Miriam Lendfers (Vorsitz), Versicherungsrichter Joachim Huber 

und Ralph Jöhl; Gerichtsschreiberin Sabrina Bleile           

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2016/79            

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Simone Schmucki,

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schmuckipartner, Magnihalden 7, Postfach, 9004 St. Gallen,

gegen

AXA Versicherungen AG, General-Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Serge Karrer, Anwalts- und Wirschaftskanzlei 

KMUFORUM GmbH, Gerliswilstrasse 71, 6020 Emmenbrücke,

Gegenstand                                                                   

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherte) war bei der Schulgemeinde B.___ mit einem 

Pensum von 100 % als Primarlehrerin angestellt und dadurch bei der AXA 

Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) unfallversichert, als sie am 1. Januar 2003 beim 

Skifahren stürzte (vgl. act. A 1 f.). Dabei zog sie sich eine Schulterluxation auf der linken 

Seite zu, die durch Fixation in einem Gilchristverband und Physiotherapie behandelt 

wurde. Auf bildgebende Untersuchungen wurde damals verzichtet, da die Versicherte 

im Zeitpunkt des Sturzes schwanger war (act. M 1). Der Heilungsverlauf gestaltete sich 

relativ problemlos (vgl. act. M 1 und M 23; act. A 8) und ab dem 7. April 2003 erlangte 

sie wieder die volle Arbeitsfähigkeit als Primarlehrerin (vgl. act. M 3).

A.b  Zwischen den Jahren 2003 und 2009 renkte sich die linke Schulter der 

Versicherten laut ihren eigenen Angaben einmal beim Schliessen eines Kofferraumes 

aus und von selbst wieder ein, während sie sonst keine Schulterprobleme hatte (vgl. 

act. A 8).

A.c  Im März 2009 erlitt die Versicherte erneut zwei Luxationen der linken Schulter. 

Anlässlich einer MRI-Untersuchung vom 12. Mai 2009 zeigte sich eine Labrumläsion 

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(act. M 5, M 8 und M 23). Am 24. Juni 2009 meldete die Versicherte bei der AXA den 

Rückfall an (act. A 4; vgl. auch act. A 133). Sie war zu diesem Zeitpunkt mit einem 

Pensum von 5 Wochenlektionen (ca. 20 %) bei der Schulgemeinde B.___ als 

Primarlehrerin angestellt (act. A 4; act. M 40 S. 5), während jedoch die Aufstockung des 

Pensums auf 7 Wochenlektionen auf das Semester 2009/2010 bereits geplant gewesen 

war (vgl. act. A 66).

A.d  Am 7. Juli 2009 erfolgte im Spital C.___ eine Operation zur Stabilisierung der linken 

Schulter (act. M 11). Im postoperativen Verlauf zeigte sich eine vollständige Parese des 

linken Armes der Versicherten (vgl. act. M 8, M 10 und M 14). Bei anschliessenden 

Untersuchungen wurde eine nahezu komplette Läsion des linken Plexus brachialis 

festgestellt (vgl. act. M 14 f.), welche gemäss Dr. med. D.___, Arzt Orthopädie des 

Spitals C.___, vermutlich auf eine falsche Lagerung der Versicherten während der 

Operation zurückzuführen war (act. M 8, M 19, M 21 und M 23; vgl. ferner M 12). Nach 

der Operation war die Versicherte in ihrem bisherigen Beruf als Primarlehrerin zunächst 

zu 100 % arbeitsunfähig (act. M 6 und M 8).

A.e  Im Anschluss an die Operation fanden in der Klinik für Neurologie des 

Kantonsspitals St. Gallen in regelmässigen Abständen Kontrolluntersuchungen statt 

(act. M 13 ff.). Bei der medizinischen Rehabilitation und der beruflichen Reintegration 

wurde die

Versicherte ab dem 14. Oktober 2009 durch die E.___ AG unterstützt (act. A 15). 

Zudem erfolgte eine intensive physiotherapeutische sowie ergotherapeutische 

Behandlung (act. M 10 ff.). Die AXA anerkannte ihre Leistungspflicht für die 

Heilbehandlungen und entrichtete Taggelder, da sie die notwendigen Behandlungen 

der Versicherten auf deren Unfall vom 1. Januar 2003 zurückführte (act. A 6). 

Schrittweise gewann die Versicherte in ihrem linken Arm bzw. ihrer linken Hand 

Funktionalität und Kraft zurück (vgl. act. M 13 ff.).

A.f  Ab August 2010 konnte die Versicherte im Rahmen eines Arbeitsversuchs für ca. 2 

Stunden pro Woche bei der Schulgemeinde B.___ als Bibliothekarin in der Ausleihe der 

Schulbibliothek arbeiten, da bei dieser Arbeit keine Schreibtätigkeiten anfielen (act. A 

30 S. 2, A 31, A 33 S. 3, A 36, A 40, A 45 S. 2, A 47 und A 49). Etwas später versuchte 

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sie im Rahmen des Arbeitsversuchs Klassen für einzelne Stunden gemeinsam mit 

anderen Lehrpersonen zu begleiten bzw. einzelne Unterrichtstätigkeiten selbständig zu 

übernehmen (act. A 40, A 45 S. 2, A 47 und A 49). Dabei zeigten sich gemäss dem 

Protokoll der Case Managerin vom 14. April 2011 insbesondere Probleme beim 

Schreiben, da die Hand unter Anstrengung schnell abgekühlt habe und die Finger 

häufig verkrampft hätten, wobei bei zusätzlichen Belastungen wie dem Unterrichten 

auch starke Verspannungen in der Hand entstanden seien, welche die Arbeit 

eingeschränkt hätten. So hatte die Versicherte laut ihren eigenen Angaben 

beispielsweise Mühe beim Schreiben an der Wandtafel oder bei den Korrekturarbeiten. 

Auch das Verschieben der Wandtafel war ihr entsprechend dem Protokoll nicht 

möglich (vgl. act. A 47). Ab August 2011 konnte sie eine unbefristete Anstellung als 

Lehrperson für 4 Wochenlektionen Bibliotheksunterricht mit Kindergartenkindern 

(Pensum von 13.2 %) übernehmen (act. A 52, A 54, A 57 ff. und A 74 S. 2). Die 

Mitarbeit in der Bibliotheksausleihe mit einem Pensum von 4.95 % behielt sie bei (act. 

A 49, A 52, A 54, A 58 ff. und A 74 S. 2). Laut Anstellungsverfügung vom 19. 

September 2011 übernahm sie zudem noch eine befristete Lektion (act. A 57). Dem 

Protokoll über die Case Management-Konferenz vom 27. Februar 2012 ist zu 

entnehmen, dass sich Herr F.___, der Schulleiter der Primarschule B.___, und die 

Versicherte über Optionen bezüglich beruflicher Neuorientierung unterhalten hatten, da 

eine Rückkehr zum ordentlichen Klassenunterricht infolge der gesundheitlichen Defizite 

als sehr erschwert betrachtet wurde. Angedacht wurden Begabtenförderung in kleinen 

Gruppen oder Englischunterricht, wobei bei diesen Varianten eine Zusatzausbildung 

notwendig sei (vgl. act. A 74/2). Am 9. März 2012 wurde durch die IV-Stelle allerdings 

entschieden, dass die Versicherte keinen Anspruch auf berufliche Massnahmen habe 

(vgl. act. A 75). In einem Case Management-Bericht vom 29. Oktober 2012 heisst es, 

dass die Versicherte neben der Arbeit als Bibliothekarin von ca. 2 Arbeitsstunden pro 

Woche noch 6 Lektionen à 1.7 Stunden unterrichte, wobei es sich bei 2 Lektionen um 

eine Mutterschaftsstellvertretung für Deutsch für Fremdsprachige in einer Kleinklasse 

handle. Sie komme insgesamt auf ca. 12.2 Stunden, was einem Pensum von ca. 30 % 

entspreche (act. A 90 S. 2; vgl. auch act. M 37). Einem Case Management-Bericht vom 

25. Februar 2013 ist sodann zu entnehmen, dass die Versicherte 7 Lektionen à 1.7 

Stunden unterrichte, wobei die 2 Lektionen Mutterschaftsvertretung bald auslaufen 

würden. Allerdings könne die Versicherte nun für 2 bis 3 Lektionen pro Woche einem 

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Jungen Deutsch unterrichten (act. A 93). In einem Verlaufsbericht vom 23. September 

2013 ist zu lesen, dass die Versicherte aktuell 4 Lektionen im Kindergarten und 2.5 

Lektionen Deutsch für fremdsprachige Kinder unterrichte und im Umfang von ca. 3 

Stunden pro Woche das Bibliothekspensum inne habe (act. A 106). Ab August 2014 

unterrichtete die Versicherte gemäss einer Telefonnotiz der AXA 4 Unterrichtslektionen 

(wohl die Bibliotheksstunden für Kindergartenkinder) und 6 Lektionen Deutsch für 

Fremdsprachige und war für 2 Stunden pro Woche für die Bibliotheksbetreuung 

zuständig (act. A 131).

A.g  Im Auftrag der AXA wurde die Versicherte am 20. November 2014 durch Dr. med. 

G.___, FMH Neurologie, des NeuroZentrums H.___ neurologisch untersucht. In seinem 

falsch datierten Gutachten vom 18. November 2014 stellte Dr. G.___ als Diagnose mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine residuelle leichte distal-betonte 

sensomotorische Armparese links (act. M 40 S. 7 f.). Er führte die neurologischen 

Befunde auf das Unfallereignis vom 1. Januar 2003 zurück, da er davon ausging, dass 

es ohne dieses auch nicht zu der Operation vom 7. Juli 2009 gekommen wäre (act. M 

40 S. 8). Er beschrieb im Gutachten eine ca. 50%ige Einschränkung am linken Arm der 

Versicherten beim Hantieren mit schwereren Gegenständen oder Lasten, insbesondere 

wenn das Hantieren repetitiv sei oder über längere Zeit andauere. Beim leichten Heben 

und Tragen bzw. der Feinmotorik nahm der Gutachter eine Einschränkung am linken 

Arm um ca. 20 % an. Beim mittelschweren Heben und Tragen statuierte er eine 

Einschränkung am linken Arm um ca. 50 %. Bei schwerem Heben und Tragen oder 

grobmanuellen Tätigkeiten schätzte er die Einschränkung am linken Arm der 

Versicherten auf 100 % ein. Insgesamt sei es ihr noch möglich, mit dem linken Arm 

Lasten bis zu ca. 10 Kilogramm zu tragen, jedoch nur für sehr kurze Zeit. Bei Arbeiten 

über Brust- oder Kopfhöhe sei aufgrund der neurologischen Defizite eine 

Einschränkung leichten Ausmasses anzunehmen, sofern es sich um leichte Arbeiten 

mit leichtem Gewicht handle. Schwerere Arbeiten mit grösseren Gewichten über dem 

Lenden- und Brustbereich oder über Kopfhöhe seien der Versicherten mit dem linken 

Arm nicht zuzumuten. In adaptierter Tätigkeit als Primarlehrerin sei der Versicherten ein 

Vollzeitpensum zumutbar. In nicht adaptierter Tätigkeit als Primarlehrerin sei von einer 

Einschränkung eines Vollzeitpensums um 30-50 % auszugehen, wobei ein 

Arbeitsversuch notwendig wäre, um dies genauer zu quantifizieren. Zusätzlich zur 

zeitlichen Einschränkung bestehe hinsichtlich des linken Arms auch eine 

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leistungsmässige Einbusse, die er auf 30-50 % schätze. Die Fortführung der 

Physiotherapie erachtete er als geeignet und notwendig, um den erreichten 

neurologischen Funktionszustand des linken Armes zu erhalten, während er es eher 

nicht als wahrscheinlich bezeichnete, dass die Therapie den Gesundheitszustand noch 

namhaft und effektiv verbessern könne (act. M 40 S. 9 f.; act.  A 137 S. 9 f.).

A.h  Mit Verfügung vom 27. März 2015 stellte die AXA die Pflegeleistungen und 

Kostenvergütungen – vorbehältlich Rückfälle und Spätfolgen – per 31. März 2015 ein. 

Mit gleicher Verfügung sprach sie der Versicherten eine Integritätsentschädigung in der 

Höhe von Fr. 21‘360.-- zu und verneinte den Anspruch auf eine Invalidenrente (act. A 

135 S. 3 und A 137 S. 3).

B.   

Dagegen erhob die anwaltlich vertretene Versicherte am 12. Mai 2015 Einsprache, in 

welcher sie festhielt, dass die Verfügung vom 27. März 2015 hinsichtlich der 

Integritätsentschädigung anerkannt werde. Im Übrigen sei die Verfügung aufzuheben 

und die Vorinstanz anzuweisen, die gesetzlich vorgesehenen Leistungen zu erbringen. 

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Vorinstanz (act. A 138 S. 

2). Die AXA wies die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2016 ab 

(act. G 1.1).

C.  

C.a Mit Eingabe vom 25. November 2016 erhob die Versicherte (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Simone Schmucki, St. 

Gallen, die vorliegend zu beurteilende Beschwerde (act. G 1). Sie beantragt darin, dass 

der Einspracheentscheid vom 25. Oktober 2016 aufzuheben und die AXA (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) anzuweisen sei, die gesetzlich vorgesehenen Leistungen zu 

erbringen, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 

Beschwerdegegnerin (act. G 1 S. 2).

C.b Am 20. Februar 2017 reichte die Beschwerdegegnerin, vertreten durch 

Rechtsanwalt lic. iur. utr. Serge Karrer, Emmenbrücke, ihre Beschwerdeantwort samt 

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Akten ein (act. G 5). Darin beantragt sie die Abweisung der Beschwerde unter Kosten- 

und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin (act. G 5 S. 2).

C.c Mit Eingabe vom 30. Juni 2017 erstattete die Beschwerdeführerin ihre Replik, worin 

sie an den gestellten Anträgen festhielt (act. G 11).

C.d Am 29. September 2017 reichte die Beschwerdegegnerin ihre Duplik ein, in 

welcher sie ebenfalls an den gestellten Anträgen festhielt (act. G 15).

Erwägungen

1.   

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden, 

nachdem ein Rückfall aus dem Jahr 2009 zur Diskussion steht, die bis 31. Dezember 

2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

2.   

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Frage, ob die Beschwerdeführerin aufgrund der 

unstreitig bestehenden Restfolgen des Unfalles vom 1. Januar 2003 bzw. der wegen 

eines Rückfalls durchgeführten Operation vom 7. Juli 2009 (vgl. act. G 5, G 15 und G 

1.3) einen Anspruch auf eine Invalidenrente hat (vgl. act. G 1 S. 3 ff.). Ausdrücklich 

anerkannt hat die Beschwerdeführerin die ihr zugesprochene Integritätsentschädigung 

(vgl. act. A 138 S. 2). Demnach ist davon auszugehen, dass auch der von der 

Beschwerdegegnerin vorgenommene Fallabschluss per 31. März 2015 (vgl. act. A 137 

S. 3; act. G 1.1) von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet wird, zumal sie in ihrer 

Beschwerde nichts Gegenteiliges vorbringt (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; vgl. act. G 1) und 

die Einschätzung, der medizinische Endzustand sei auf dieses Datum hin erreicht 

gewesen, zutreffend erscheint. Weiter zu prüfen ist jedoch, ob die Beschwerdeführerin 

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gegenüber der Beschwerdegegnerin auch nach Fallabschluss weiterhin Anspruch auf 

Heilbehandlungen hat (vgl. act. G 1 S. 4 f.).

3.  

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 % invalid, so hat sie 

Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Grad der für den 

Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) durch 

einen Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit auf dem ausgeglichenen allgemeinen Arbeitsmarkt erzielen könnte 

(Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie 

erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Begriff 

des ausgeglichenen Arbeitsmarktes gemäss Art. 16 ATSG ist ein theoretischer und 

abstrakter Begriff, welcher die konkrete Arbeitsmarktlage nicht berücksichtigt (BGE 134 

V 70 f. E. 4.2.1). Er umschliesst einerseits ein gewisses Gleichgewicht zwischen dem 

Angebot von Stellen und der Nachfrage nach solchen. Andererseits bezeichnet er einen 

Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen 

offenhält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und 

intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (BGE 

110 V 276 E. 4b; Urteil des Bundesgerichts vom 28. November 2014, 9C_485/2014, E. 

2.2; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: 

Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts] vom 3. Dezember 2003, I 349/01, mit 

Hinweisen). Der ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte 

Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen mit einem 

sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers gerechnet werden kann (Urteil 

des Bundesgerichts vom 28. November 2014, 9C_485/2014, E. 2.2 mit Hinweis auf 

Urteil vom 29. August 2007, 9C_95/2007, E. 4.3). Grundlage der Bemessung des 

Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, ist 

die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

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ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Für das gesamte 

Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne 

Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen 

und alle Beweismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 

und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 

Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts 

eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis)

4.   

Zunächst gilt es demnach zu prüfen, ob der Arbeitsfähigkeitsgrad aufgrund der 

vorhandenen medizinischen Aktenlage bestimmt werden kann.

4.1  Die Beschwerdegegnerin stützt sich für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin im Wesentlichen auf das Gutachten des Neurozentrums H.___. Sie 

stellt sich auf den Standpunkt, dass der Beschwerdeführerin gemäss dem Gutachten 

ein Vollzeitpensum in einer adaptierten Tätigkeit als Primarlehrerin bzw. in einer den 

Unfallfolgen angepassten Tätigkeit zumutbar sei (act. G 5 S. 3). Die 

Beschwerdeführerin ist demgegenüber der Ansicht, dass sich Ziff. 7.2 und 7.3 des 

Gutachtens des Neurozentrums H.___ widersprechen würden. Das Gutachten werde 

von ihr und der Beschwerdegegnerin jeweils anders interpretiert und sei nicht 

schlüssig. Jedenfalls ergebe sich aus der Zusammenschau der in Ziff. 7 des 

Gutachtens erfolgten Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit, dass sie als Primarlehrerin 

noch zwischen 30 und 50 % arbeitsfähig wäre, jedoch in einer adaptierten Tätigkeit 

ebenso eingeschränkt sei. Wenn man letzte Klarheit über die Höhe der Arbeitsfähigkeit 

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erlangen wollte, müsste diesbezüglich beim Gutachter nachgefragt oder nochmals eine 

medizinische Expertise eingeholt werden (act. G 1 S. 3 f.)

4.2  Das neurologische Gutachten des Neurozentrums H.___ basiert auf eigenen 

Untersuchungen und berücksichtigt auch die von der Beschwerdeführerin beklagten 

Beschwerden. Ferner ist es in Kenntnis der Vorakten erstellt worden und es erscheint 

für die streitigen Belange umfassend. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass objektiv 

wesentliche Tatsachen ausser Acht gelassen worden sind (vgl. act. G 1.3). Sodann 

geht aus dem Gutachten deutlich hervor, dass der Gutachter der Beschwerdeführerin 

ein Vollzeitpensum als Primarlehrerin zumutet, sofern die Arbeit ihren Einschränkungen 

entsprechend angepasst ist (act. G 1.3 S. 9 f. Ziff. 7.2 und S. 10 Ziff. 7.3), wobei er die 

aktuell ausgeübten Tätigkeiten als optimal angepasst erachtet (vgl. act. G 1.3 S. 9 Ziff. 

7.1). Die Annahme der Zumutbarkeit eines zeitlichen Vollpensums in adaptierter 

Tätigkeit deckt sich, wie die Beschwerdegegnerin zu Recht vorbringt (act. G 5 S. 3), 

auch mit der im Gutachten festgehaltenen subjektiven Einschätzung der 

Beschwerdeführerin, wonach ihre Arbeitsfähigkeit in der aktuellen Tätigkeit, welche auf 

die neurologisch bedingte Funktionseinschränkung des linken Armes angepasst sei, 

bei 100 % liege (act. G 1.3 S. 7 Ziff. 2.3). In der Replik bringt die Beschwerdeführerin 

zwar vor, diese Aussage von ihr sei so zu verstehen, dass sie die im Zeitpunkt des 

Gutachtens ausgeführte adaptierte Tätigkeit mit einem Pensum von 38 % als 100 % 

ausführbar betrachtet habe (act. G 11 S. 4). Dieser Interpretation kann jedoch nicht 

gefolgt werden, ist doch dem Gutachten auch zu entnehmen, dass ihr aktuelles 

Wunschpensum familienbedingt bei 50 % liege und sie ihr Pensum längerfristig auf ca. 

80 % steigern möchte, ohne dass dabei nach ihrem eigenen Dafürhalten 

gesundheitliche Gründe im Weg zu stehen scheinen (act. G 1.3 S. 5). Aus den übrigen 

Akten ist ebenfalls zu schliessen, dass eine Steigerung des Pensums der adaptierten 

Tätigkeiten in erster Linie aufgrund mangelnder Nachfrage seitens der Schulgemeinde 

B.___ und nicht etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist (bzw. wegen des 

familienbedingten Wunschpensums nicht erfolgt; vgl. act. G 1.5 S. 2). Soweit die 

Beschwerdeführerin weiter einwendet, dass sie nicht in der Lage sei, ein 

Vollzeitpensum als Primarlehrerin zu leisten, da sie selbst in feinmotorischen Aktivitäten 

eingeschränkt sei (vgl. act. G 1 S. 4) und sie demnach beispielsweise nicht an der 

Wandtafel schreiben könne, keinen Sportunterricht geben könne und somit auch eine 

Tätigkeit als klassenverantwortliche Lehrperson wegfalle (vgl. act. G 11 S. 2 f.), ist dem 

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entgegenzuhalten, dass sich der Gutachter ihrer Einschränkungen am linken Arm bzw. 

der linken Hand durchaus bewusst gewesen zu sein scheint (vgl. act. G 1.3 S. 9 Ziff. 

7.1 f.). Er beschreibt im Gutachten Einschränkungen des linken Arms im Bereich der 

Motorik und insbesondere beim Tragen von schwereren Lasten sowie bei Arbeiten über 

Brust- und Kopfhöhe (vgl. act. G 1.3 S. 9 Ziff. 7.1.1). Allerdings nimmt er an, dass sie 

eine diesen Einschränkungen entsprechend angepasste Tätigkeit als Primarlehrerin zu 

100 % ausüben kann (vgl. act. G 1.3 S. 9 Ziff. 7.1, 7.2 und 7.3). Nach der allgemeinen 

Lebenserfahrung ist auch davon auszugehen, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt 

Tätigkeiten für Primarlehrerinnen bereithält, bei welchen den vorhandenen 

Einschränkungen Rechnung getragen werden kann. So gibt es beispielsweise Stellen, 

an denen moderne, elektronische Tafeln zur Verfügung stehen, sodass kein Schreiben 

an der klassischen Wandtafel mehr erforderlich ist. Auch werden Stellen zu finden sein, 

bei welchen kein Turnunterricht zu geben ist oder bei welchen dieser von einer anderen 

Lehrperson übernommen wird. Der Bemessung des zumutbaren Invalideneinkommens 

ist also eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit als 

Primarlehrerin zu Grunde zu legen. Ferner ist nicht davon auszugehen, dass die 

adaptierten Tätigkeiten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt schlechter entlöhnt 

werden als Stellen, bei welchen beispielsweise noch mit einer Wandtafel gearbeitet 

wird. Dabei ist nicht wesentlich, ob die Schulgemeinde B.___ über ein solches 

Stellenangebot verfügt. Massgebend ist der ausgeglichene Arbeitsmarkt. Wie der 

vorliegende Fall zeigt, bietet aber auch die Schulgemeinde B.___ ein gewisses 

Spektrum an adaptierten Tätigkeiten, welche die Beschwerdeführerin mit gleicher 

Entlöhnung wie als Primarlehrerin ausüben kann, wobei eine Soziallohnkomponente 

seitens des Schulleiters ausdrücklich verneint wird (vgl. act. G 1.5 S. 2). Eine 

Erwerbseinbusse könnte der Beschwerdeführerin allerdings noch dadurch entstanden 

sein, dass sie aufgrund des unfallbedingten Arbeitsunterbruchs in ihrer Lehrtätigkeit 

einen Anstieg in den Besoldungsstufen verpasst hat. Wie aus einer von ihrer 

Arbeitgeberin eingereichten Lohntabelle hervorgeht, befindet sich die 

Beschwerdeführerin aktuell in der Besoldungsstufe C 3, während sie bei ihrer Karriere 

ohne Unfall voraussichtlich Stufe C 4 erreicht hätte (vgl. act. G 1.4). Ob dieser 

verpasste Stufenanstieg auf den Unfall zurückzuführen ist, oder seine Ursache 

beispielsweise in der familienbedingten Reduktion des Beschäftigungsgrades hat, lässt 

sich den Akten nicht eindeutig entnehmen, kann jedoch offenbleiben. Denn ein 

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Vergleich der beiden Jahreseinkommen der Stufen C 3 und C 4 für eine 

Primarlehrerinnentätigkeit mit einem Pensum von 100 % macht deutlich, dass die 

Erwerbseinbusse unter 10 % liegen würde (vgl. act. G 1.4), weshalb sich alleine aus 

diesem verpassten Stufenanstieg ohnehin kein Rentenanspruch ableiten lässt. Nach 

dem Gesagten ist ein rentenbegründender Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin 

vorliegend zu verneinen.

5.   

Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdeführerin auch nach Fallabschluss weiterhin 

Anspruch auf Heilbehandlungen hat.

5.1  Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der 

Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Verbesserung des 

Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann und allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der IV abgeschlossen sind. Sodann fallen mit dem 

Rentenbeginn die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen grundsätzlich dahin (Art. 

19 Abs. 1 Satz 2 UVG). Nach Festsetzung einer Rente sind dem Rentenbezüger oder 

der Rentenbezügerin die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen grundsätzlich nur 

noch in den von Art. 21 Abs. 1 UVG umschriebenen Konstellationen zu gewähren. 

Unter anderem besteht eine Leistungspflicht weiter, wenn die rentenbeziehende 

versicherte Person zur Erhaltung der verbliebenen Erwerbsfähigkeit dauernd der 

Behandlung und Pflege bedarf (vgl. Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG). Gemäss der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung bezieht sich Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG allerdings 

lediglich auf Fälle, bei welchen eine Person eine Rente bezieht und gleichzeitig noch 

erwerbsfähig ist. Für versicherte Personen, welchen gar nie eine Rente zugesprochen 

worden ist, weil sie keine oder eine sehr geringe Erwerbsunfähigkeit aufweisen, besteht 

nach dieser Rechtsprechung keine über den rentenausschliessenden Fallabschluss 

hinausgehende Leistungspflicht des Unfallversicherers für den status quo erhaltende 

Heilbehandlungen (Urteil des Bundesgerichts vom 16. September 2011, 8C_191/2011, 

E. 5; vgl. ferner BGE 143 V 148).

5.2  Gemäss Ziff. 8.1 des Gutachtens des Neurozentrums H.___ ist die Fortführung der 

Physiotherapie im Umfang von einer Therapiestunde pro zwei Wochen geeignet, den 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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aktuell erreichten neurologischen Funktionszustand des linken Armes zu erhalten (vgl. 

act. G 1.3 S. 10). Auch dem Bericht vom 7. November 2013 der Klinik für Neurologie 

des Kantonsspitals St. Gallen zum Konsil vom 5. November 2013 ist zu entnehmen, 

dass die gezielte Physiotherapie wichtig ist, um muskuläre Verspannungen, die durch 

eine Überkompensation der Muskulatur entstehen, zu behandeln und die 

Funktionsfähigkeit der Hand optimal aufrecht erhalten zu können (vgl. act. M 39 S. 3). 

Es ist demnach davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auf unbestimmte Zeit 

auf weitere Heilbehandlungen in Form von Physiotherapie angewiesen ist, um den 

Funktionszustand ihrer linken Hand bzw. des Armes und damit ihre Arbeitsfähigkeit in 

adaptierter Tätigkeit aufrechterhalten zu können. Mit anderen Worten bedarf die 

Beschwerdeführerin zur Erhaltung der verbliebenen Erwerbsfähigkeit dauernd der 

Pflege und Behandlung im Sinne von Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG. Aufgrund des zu 

verneinenden Rentenanspruchs kommt diese Bestimmung nach der oben zitierten 

Rechtsprechung vorliegend jedoch nicht zur Anwendung. Ein Anspruch gegenüber der 

Beschwerdegegnerin auf über den Fallabschluss hinaus¬gehende 

Physiotherapiebehandlungen besteht somit nicht.

6.   

Die Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin keinen 

Anspruch auf eine Parteientschädigung. Dies gilt aufgrund der Kostenlosigkeit des 

Verfahrens (vgl. Art. 61 lit. a ATSG) auch für die anwaltlich vertretene 

Beschwerdegegnerin.

Entscheid

1.    

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.    

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2018
	Art. 18 Abs. 1 UVG; Art. 19 Abs. 1 UVG; Art. 21 Abs. 1 UVG: Rentenanspruch in der Annahme einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit als Primarlehrerin verneint. Aufgrund des fehlenden Rentenanspruchs auch Anspruch auf weiterführende Physiotherapie über den Zeitpunkt des Fallabschlusses hinaus verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. August 2018, UV 2016/79). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_710/2018.

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