# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 10abc82b-e854-57dc-9b02-7fd4d417d7e7
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-05-19
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 19.05.2010 UV 2008/138
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-138_2010-05-19.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/138

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 03.04.2020

Entscheiddatum: 19.05.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 19.05.2010
Art. 6 UVG: Leistungseinstellung durch den Unfallversicherer rund acht 
Jahre nach einem HWS-Schleudertrauma. Behandlungsabschluss als 
Voraussetzung der Adäquanzprüfung (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 19. Mai 2010, UV 2008/138).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Marie-Theres Rüegg Haltinner 

und Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 19. Mai 2010

in Sachen

S.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Reto Diggelmann, Neugasse 14, 9401 Rorschach,

gegen

M.___,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Simon Krauter, S-E-K Advokaten, Dorfstrasse 21, 

8356 Ettenhausen TG,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.a   S.___ war bei der A.___ teilzeitlich (10 von 30 Wochenstunden) als 

Hauswirtschaftslehrerin angestellt und dadurch bei der M.___ (nachfolgend: M.___) 

unfallversichert, als am 7. Juli 1998 ein Reisebus auf das von ihr gelenkte Auto auffuhr 

(UV-act. 2.1). Neben der Arbeit als Lehrerin war sie im Unfallzeitpunkt als selbständig 

Erwerbende in ihrem Nähatelier zu 50 % tätig (UV-act. 2.3). Der erstbehandelnde Arzt 

Dr. med. B.___, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 29. Juli 1998 

ein HWS-Beschleunigungstrauma (UV-act. 3.1). Mit Schreiben vom 11. August 1998 

teilte die Arbeitgeberin der M.___ mit, dass das Arbeitspensum der Versicherten ab 

dem Schuljahr 1998/99 13 von 30 Lektionen umfasse und sich ab 1. August 1998 eine 

entsprechende Lohnänderung ergebe (UV-act. 2.5). Die M.___ anerkannte ihre 

Leistungspflicht für das streitige Ereignis (UV-act. 2.10). Nach Durchführung von 

ärztlichen Behandlungen und weiteren Abklärungen sprach sie der Versicherten 

gestützt auf ein ärztliches Gutachten (UV-act. 3.16) mit Verfügung vom 5. November 

2003 eine Integritätsentschädigung von 20 % (UV-act. 5.1).

A.b   Nachdem weiterhin Leistungen ausgerichtet und medizinische Abklärungen, unter 

anderem eine Begutachtung beim Institut N.___ (N.___; UV-act. 4.12), vorgenommen 

worden waren, stellte die M.___ mit Verfügung vom 8. Mai 2008 ihre Leistungen per 31. 

Oktober 2006 ein mit der Begründung, die Kausalität der gesundheitlichen 

Beschwerden der Versicherten zum Verkehrsunfall vom 7. Juli 1998 sei gestützt auf 

das N.___-Gutachten zu verneinen (UV-act. 5.9). Die gegen diese Verfügung am 11. 

Juni 2008 von Rechtsanwalt lic. iur. R. Diggelmann, Rorschach, erhobene Einsprache 

(UV-act. 5.19) wies die M.___ mit Einspracheentscheid vom 10. November 2008 ab 

(UV-act. 5.21).

B.     

B.a   Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Rechtsvertreter der Versicherten 

mit Eingabe vom 11. Dezember 2008 Beschwerde mit den Anträgen, der Entscheid sei 

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aufzuheben, und es seien die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG auch über den 31. 

Oktober 2006 hinaus zu erbringen. Zur Begründung legte der Rechtsvertreter unter 

anderem dar, im Vorfeld der Erstellung des Berichtes des Institut (N.___) seien die 

gesetzlich garantierten Mitwirkungsrechte und das rechtliche Gehör der 

Beschwerdeführerin verletzt worden. Die Begutachtung durch das N.___ erweise sich 

auch deshalb als formell unzulänglich, weil das N.___ offenbar nicht alle fallrelevanten 

Unterlagen berücksichtigt habe. Insbesondere sei das neurologische Gutachten von 

Dr. med. C.___, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 17. Juli 2006 vom N.___ nicht in 

die Würdigung miteinbezogen oder auch nur erwähnt worden. Das rechtliche Gehör sei 

zudem in einem weiteren Punkt verletzt worden. Im angefochtenen Entscheid werde 

eine Stellungnahme zum N.___-Gutachten eines Dr. med. D.___, beratender Arzt der 

Haftpflichtversicherung Allianz, erwähnt, welches ihm (dem Rechtsvertreter) völlig 

unbekannt sei. Die Beschwerdeführerin habe verschiedene eigene Begutachtungen 

durchführen lassen (neuropsychologischer Untersuchungsbericht von Dr. phil. E.___ 

vom 20. Juni 2006; neurologisches Gutachten von Dr. C.___ vom 17. Juli 2006; Bericht 

von PD Dr. F.___, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Februar 2008). Es 

gehe nicht an, den Beweiswert dieser Begutachtungen einzig deshalb als nicht 

gegeben zu erachten, weil es sich um Privatgutachten handle. Vorliegend könne der 

natürliche Kausalzusammenhang nicht ernsthaft in Frage gestellt werden. Bei der 

Adäquanz-Prüfung sei konkret von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu 

den schweren Ereignissen auszugehen. Die Adäquanzkriterien seien (mit Ausnahme 

einer ärztlichen Fehlbehandlung) gegeben.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 20. Februar 2009 beantragte Rechtsanwalt lic. iur. 

Simon Krauter, Ettenhausen-Aadorf, für die Beschwerdegegnerin Abweisung der 

Beschwerde. Zur Begründung führte er unter anderem aus, es seien vorliegend weder 

Mitwirkungsrechte noch der Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden; dieser 

Einwand sei verspätet erhoben worden. Den N.___-Gutachtern sei das Gutachten von 

Dr. C.___ zugestellt worden. Dem N.___-Gutachten komme volle Beweiskraft zu. 

Demgegenüber sei die Beurteilung von Dr. C.___ nicht in Kenntnis der Vorakten erfolgt. 

Sie vermöge die Zuverlässigkeit des Gutachtens des N.___ nicht zu erschüttern. Das 

Unfallereignis vom 7. Juli 1998 sei der Gruppe der mittelschweren Unfälle zuzuordnen, 

wobei es sich um einen Unfall im unteren Bereich gehandelt haben dürfte. Kein 

Adäquanzkriterium sei in besonders ausgeprägter Weise erfüllt.

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B.c   Mit Replik vom 2. Juni 2009 (act. G 15) und Duplik vom 15. Juli 2009 (act. G 19) 

bestätigten die Parteien ihre Standpunkte.

Erwägungen:

1.        

Streitig ist, ob die Leistungen, welche von der Beschwerdegegnerin im Anschluss an 

das Unfallereignis vom 7. Juli 1998 ausgerichtet wurden, auf den 31. Oktober 2006 

eingestellt werden durften oder nicht. Die Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen 

Entscheid (Erw. 1b, 2, 4-6) die rechtlichen Voraussetzungen des Vorliegens eines 

natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und 

gesundheitlichen Beschwerden sowie die Beweisanforderungen dar; hierauf ist - 

abgesehen von der nachstehenden Präzisierung - zu verweisen. Zwischenzeitlich ergab 

sich eine Rechtsprechungsanpassung insofern, als das Bundesgericht unter anderem 

den Katalog der bisherigen adäquanzrelevanten Kriterien bei Schleudertrauma-

Verletzungen (BGE 117 V 359 Erw. 6a, 369 Erw. 4b) wie folgt neu umschrieb: 

Besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls, 

schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, fortgesetzt spezifische, 

belastende ärztliche Behandlung, erhebliche Beschwerden, ärztliche Fehlbehandlung, 

welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, schwieriger Heilungsverlauf und 

erhebliche Komplikationen sowie erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener 

Anstrengungen (Urteil des Bundesgerichts vom 19. Februar 2008 i/S M. [U 394/06 = 

BGE 134 V 109], Erwägung 10.3).

2.        

2.1    Anlässlich einer radiologischen Untersuchung vom 17. September 1998 zeigten 

sich bei der Beschwerdeführerin die Degeneration sämtlicher zervikaler Bandscheiben 

sowie eine kleine Diskushernie C6/7 (UV-act. 3.2). Im Austrittsbericht der Rheinburg-

Klinik vom 18. Dezember 1998 wurde ein cervico-cephales/-brachiales 

Schmerzsyndrom diagnostiziert (UV-act. 3.6). Am 13. Juli 2000 berichtete Dr. B.___, 

der Heilverlauf sei nicht so, wie er es gerne gesehen hätte. Die Behandlung 

(Physiotherapie, teils Schmerzmittel) dauere fort. Die Patientin sei immer noch 30 % 

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arbeitsunfähig (UV-act. 3.10). Der Arzt bescheinigte am 12. Juli 2001 die Fortdauer der 

Behandlung (UV-act. 3.13). Im Bericht vom 15. Juli 2001 stellte G.___, eidg. dipl. Arzt 

mit Naturheilverfahren, die Diagnose eines Cervikalsyndroms nach Schleudertrauma 

1998 mit chronischem Kopfschmerz und leichter reaktiver Depression (UV-act. 3.12). 

Dr. med. H.___ führte im Bericht vom 12. Juli 2002 aus, an der 30 %igen 

Arbeitsunfähigkeit habe sich wahrscheinlich nichts geändert. Er könne sich der 

Meinung von Dr. B.___ anschliessen. Vier Jahre nach dem Unfall sei sicher ein 

Endzustand erreicht. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich das Beschwerdebild 

noch wesentlich ändern werde. Die Indikation für weitere Behandlungen sei 

diesbezüglich nicht mehr gegeben. Aufgrund der leichten neuropsychologischen 

Defizite liege der Integritätsschaden bei 15-20 % (UV-act. 3.16). Im Bericht des 

Kantonalen Spitals Flawil vom 11. Dezember 2003 wurde die Diagnose einer 

psychogenen Polydipsie festgehalten (UV-act. 3.17b). Dr. med. I.___, Fachärztin für 

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, bestätigte im Bericht vom 2. Oktober 2004 unter 

anderem ein posttraumatisches Stresssyndrom nach Schleudertrauma. Sie empfahl die 

Weiterführung (Wiederaufnahme) der Therapie bei ihr oder eine andere 

traumaauflösende Therapie (UV-act. 3.18). Dr. B.___ bestätigte am 23. März 2005, dass 

die Beschwerdeführerin nach wie vor bei ihm in Behandlung stehe. Sie sei ab 

7. Dezember 2004 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Ab 3. Januar 2005 habe sie 

wieder zu 60 % zu arbeiten begonnen (act. G 3.19). Im Bericht vom 5. August 2005 

bestätigte der Arzt eine massive Verschlechterung des Zustands (UV-act. 3.21). Seit 

Ende 2004 stand die Beschwerdeführerin in einer Osteopathie-Behandlung (UV-act. 

3.20). Im Weiteren wurden eine Akupunktur-Behandlung und eine Neuraltherapie 

durchgeführt (UV-act. 3.22).

2.2    Dr. med. C.___ vermerkte im Gutachten vom 17. Juli 2006 als Diagnosen einen 

Status nach HWS-Abknicktrauma mit persistierenden Kopf-, Schulter- und 

Nackenschmerzen und einer Hirnleistungsschwäche, Konzentrations-, Merkfähigkeits- 

und noch persistierende diskrete Gleichgewichtsstörungen sowie eine 

posttraumatische leichte Erschöpfbarkeit. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen 

seien überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall als alleinige Ursache zurückzuführen. 

Aus neurologischer Sicht sei die Beschwerdeführerin in ihrer Tätigkeit zu 20-30 % 

eingeschränkt, was zusammen mit den neuropsychologischen Einschränkungen eine 

gesamte Arbeitsunfähigkeit von 50-70 % ergebe. Durch weitere Heilbehandlung 

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(ambulantes Hirnleistungstraining; Ergotherapie; Kraniosakraltherapie, 

Gesprächsführung) lasse sich der Gesundheitszustand erhalten bzw. lasse sich noch 

eine Verbesserung erreichen. Ein Endzustand sei nicht erreicht (UV-act. 3.23). Eine 

interdisziplinäre Begutachtung durch das N.___ ergab gemäss Bericht vom 1. Juni 

2007 (UV-act. 4.12) die Diagnosen einer Wirbelsäulenfehlform mit LWS-Hyperlordose 

und thorakalem Flachrücken und von degenerativen Veränderungen der HWS 

(rheumatologische Befunde), von chronischen Kopf- und Nackenschmerzen 

(chronisches zephales Zervikalsyndrom) mit begleitenden kognitiven (Konzentration), 

psychophysischen (Ermüdbarkeit, Lärmempfindlichkeit) und vegetativen (Müdigkeit) 

Begleiterscheinungen und pseudoradikulären Ausstrahlungen in den linken Arm 

(neurologische Befunde), von fluktuierenden, belastungsabhängigen (aktuell 

mittelgradigen) neuropsychologischen Störungen (neuropsychologische Befunde) und 

einer atypischen Depression (psychiatrischer Befund). Aus neurologischer und 

rheumatologischer Sicht seien die zurzeit noch vorhandenen gesundheitlichen 

Beeinträchtigungen nicht auf den Unfall als alleinige Ursache oder als Teilursache 

zurückzuführen. Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 7. Juli 

1998 und der atypischen Depression werde als wahrscheinlich eingeschätzt. Aus 

rheumatologischer Sicht würden die heutigen Beschwerden von der 

Wirbelsäulenfehlform und den Auswirkungen der degenerativen Veränderungen der 

oberen Wirbelsäule stammen. Vor dem Unfall hätten keine Schädigungen des 

peripheren oder zentralen Nervensystems bestanden. Aus psychiatrischer Sicht seien 

keine unfallfremden Faktoren bekannt. Die vor dem Unfall bestehende 

Wirbelsäulenfehlform könnte die durch den Unfall entstandenen Beschwerden 

vorübergehend verschlimmert haben. Spätestens ein Jahr nach dem Unfall sei der 

Status quo sine erreicht worden. Die Arbeitsfähigkeit sei während maximal drei 

Monaten, d.h. bis 30. September 1998, zu 100 % unfallbedingt eingeschränkt 

gewesen. Anschliessend sei sie bis maximal ein Jahr nach dem Unfall zu 50 % und 

danach nicht mehr unfallbedingt eingeschränkt gewesen. Das heute geleistete 

Arbeitspensum liege bei 50 %. Gemessen am Arbeitspensum seien die 

therapeutischen Bemühungen seit dem Unfall erfolglos geblieben. Aus rein 

psychiatrischer Sicht sei die Arbeitsfähigkeit um maximal 20 % eingeschränkt. Die 

Arbeitsfähigkeit könne mit Psychotherapie deutlich gesteigert werden. Eine zusätzliche 

rheumatologisch oder neurologisch begründete Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

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bestehe nicht. Unfallbedingt bestehe heute keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im 

angestammten Beruf. Unter Berücksichtigung der gesamten Beschwerden bestehe 

wahrscheinlich eine dauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % im 

angestammten Beruf als Handarbeitslehrerin. Leichte wechselbelastende Tätigkeiten, 

die inhaltlich mit ihrer Lehrtätigkeit vergleichbar und ihren gesundheitlichen 

Einschränkungen angepasst seien, könne die Beschwerdeführerin zu 80 % ausführen 

(act. G 4.12).

2.3    Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, nahm in der 

Funktion als beratender Arzt eines beteiligten Haftpflichtversicherers am 3. September 

2007 zum N.___-Gutachten in Bezug auf sein Fachgebiet Stellung. Er führte unter 

anderem aus, die Vorakten seien kritisch gewürdigt worden, insbesondere dass die 

gestellte Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung - mit einer Latenz von 

sechs Jahren - die Kriterien der einschlägigen Klassifikationen nicht erfülle. Die 

persönlichen Erhebungen seien einwandfrei, und die daraus gezogenen Schlüsse aus 

psychopathologischer Sicht gut nachvollziehbar. Die Kriterien einer atypischen 

Depression seien seines Erachtens erfüllt. Zu bemängeln sei, dass auf die 

Persönlichkeitsstruktur der Beschwerdeführerin nicht eingegangen worden sei. Den 

Überlegungen zum natürlichen Kausalzusammenhang könne er sich nicht 

anschliessen. Nach dem Unfall habe die Beschwerdeführerin 2002 eine 

Zusatzausbildung (Werklehrerin Oberstufe) absolviert und 2003 ein Zusatzdiplom 

(Englisch Oberstufe) erworben (Gutachten S. 25). Sie sei dafür zum Teil über das 

Wochenende nach England geflogen. Da sie in der Lage war, diese Weiterbildungen zu 

machen, müsse man seines Erachtens von einer vollen geistigen und physischen 

Leistungsfähigkeit ausgehen. 2004 und 2005 sei sie dann "psychisch und physisch" 

zusammengebrochen; eine Ursache dafür sei nicht aktenkundig. Dass dieser 

Zusammenbruch und die daraus folgende atypische Depression mit dem erlittenen 

Unfall 1999 (richtig: 1998) in Kausalzusammenhang stünden, sei seines Erachtens eher 

unwahrscheinlich. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 20 % aus 

psychiatrischer Sicht sei zwar nachvollziehbar, hänge aber mit der 

Persönlichkeitsstruktur (unfallfremd) der Beschwerdeführerin zusammen, wie auch mit 

der atypischen Depression. Aufgrund ihrer Ressourcen könne der Beschwerdeführerin 

die Willensanstrengung zur adäquaten Bewältigung der noch vorhandenen 

Beschwerden zugemutet werden (UV-act. 3.25). In seiner Stellungnahme vom 22. 

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Februar 2008 legte PD Dr. F.___ dar, das N.___-Gutachten sei methodisch 

unvollständig, indem keine Umgebungsabklärung (Fremdanamnese) und keine 

testpsychologische Untersuchung der Persönlichkeit durchgeführt worden sei. Dies 

wäre für die Beurteilung möglicher unfallfremder Faktoren grundsätzlich notwendig 

gewesen. Die Diagnose einer atypischen Depression sei ferner nicht nachvollziehbar, 

weil diese gemäss ICD-10-System nur bei klar nicht vorhandener organischer Ursache 

zu stellen sei. Bei der Explorandin seien aber somatische bzw. organische 

Veränderungen diagnostiziert und dokumentiert. Die Gutachter nähmen die von ihnen 

beschriebenen Beschwerden und Symptome bei der Explorandin in der 

Diagnosestellung nicht auf bzw. würden sie ausser Acht lassen. Sie würden daher die 

sich aufdrängende Diagnose einer Persönlichkeitsveränderung bei chronischem 

Schmerzsyndrom verkennen. Ferner würden zwar die Merkmale einer guten 

Lebensbewältigung und einer psychisch unauffälligen prätraumatischen Persönlichkeit 

festgestellt bzw. in der Aktenzusammenfassung auch erwähnt. Diese seien aber bei der 

Beurteilung der Unfallkausalität unberücksichtigt geblieben. Die Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit um nur 20 % (nicht unfallbedingt) sei nicht nachvollziehbar begründet 

und aufgrund der Befunde auch nicht nachvollziehbar (UV-act. 3.24).

3.        

3.1    Zu prüfen ist vorweg der Einwand der Beschwerdeführerin, im Zusammenhang 

mit der Erteilung des Gutachtenauftrags an das N.___ seien ihre Mitwirkungsrechte 

sowie das rechtliche Gehör verletzt worden (act. G 1). Aus den Akten ist ersichtlich, 

dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin sich im Schreiben vom 3. April 2006 

mit der Begutachtung durch die O.___ Agency (O.___) einverstanden erklärte (UV-act. 

2.63). Diese Stelle wurde in der Folge auch mit der Begutachtung beauftragt (UV-act. 

2.64). Die O.___ trat daraufhin allerdings den Gutachtenauftrag - offenbar ohne 

Mitteilung an die Beschwerdegegnerin - dem N.___ ab. Dies begründete das O.___ mit 

der Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin als Begutachtungsleiter Dr. med. J.___ 

gewünscht habe. Im Übrigen bestehe eine enge Zusammenarbeit zwischen dem O.___ 

und dem N.___ (vgl. UV-act. 2.68). In der Aktennotiz der Beschwerdegegnerin vom 20. 

Oktober 2006 wurde festgehalten, der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin sei über 

den Grund des Institutswechsels aufgeklärt worden, und er sei damit einverstanden 

gewesen (UV-act. 2.68). Letzteres wird vom Rechtsvertreter bestritten (act. G 1 S. 5).

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Muss der Versicherungsträger zur Abklärung des Sachverhalts ein Gutachten eines 

unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er der Partei dessen Namen 

bekannt. Diese kann den Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen oder kann 

Gegenvorschläge machen (Art. 44 ATSG). Zum Vorwurf des Rechtsvertreters der 

Beschwerdeführerin, die Beschwerdegegnerin habe bei der Abtretung des 

Gutachtenauftrags an das N.___ das rechtliche Gehör verletzt, indem die 

Beschwerdeführerin sich nicht zu den begutachtenden Personen habe äussern können, 

ist festzuhalten, dass dies (mit Ausnahme des bereits zuvor mitgeteilten Dr. J.___; act. 

G 1 S. 4 unten) zwar zutrifft und es ihr damit auch verwehrt blieb, allfällige Zusatzfragen 

an die Gutachter zu stellen. Indessen sind auch im vorliegenden Verfahren keine 

triftigen Gründe für die Ablehnung der schlussendlich beauftragten Gutachter 

vorgebracht worden (vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Zürich 2003, Rz 11 zu Art. 44 

ATSG; Entscheid des st. gallischen Versicherungsgerichts vom 18. August 2008 i/S 

B.B. [UV 2007/97]), und es wurde auch nicht dargetan, inwiefern - allein aufgrund der 

Tatsache des Institutswechsels - weitere Fragen hätten beantwortet werden müssen, 

weil sonst die Expertise nicht als schlüssig im Sinn der Rechtsprechung gelten könnte. 

Die Gehörsverletzung ist deshalb als nicht besonders gravierend und mithin als heilbar 

zu bezeichnen. Da sich die Beschwerdeführerin sowohl im Einsprache- als auch im 

Beschwerdeverfahren zum Ergebnis der Begutachtung äussern konnte, wurde der 

Gehörsmangel vorliegend geheilt (Urteil des Bundesgerichts vom 20. Juli 2007 i/S 

[8C_240/2007], E. 3.3; BGE 132 V 390 E. 5.1 mit Hinweis).

3.2    Unbestritten ist, dass dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin die 

Stellungnahme von Dr. D.___ vom 3. September 2007 (UV-act. 3.25) vor Erlass des 

Einspracheentscheids zur Stellungnahme hätte unterbreitet werden müssen (vgl. Art. 

42 ATSG), dies jedoch nicht geschehen ist. Der Rechtsvertreter beantragt allerdings 

nicht in erster Linie die Rückweisung der Streitsache an die Vorinstanz zur 

formgerechten Durchführung des Beweisverfahrens, sondern die Weiterausrichtung 

von Leistungen. Die Heilung einer Verletzung der nach Art. 42 ATSG geltenden 

Verfahrensregeln soll die Ausnahme bleiben. Richtet sich das Interesse der betroffenen 

Person nicht auf eine möglichst beförderliche Beurteilung ihres Anspruchs, sondern auf 

die Durchsetzung eines in formeller Hinsicht korrekten Verfahrens, ist der angefochtene 

Gerichtsentscheid aufzuheben, ohne dass es darauf ankäme, ob Aussicht besteht, 

dass nach einem richtig durchgeführten Beweisverfahren anders entschieden würde 

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(BGE 119 V 208 Erw. 6). Eine Abweichung von dieser Praxis erscheint jedenfalls dann 

als gerechtfertigt und sinnvoll, wenn die versicherte Person einer materiellen 

Beurteilung vor einer Zurückweisung den Vorzug gibt (Entscheid des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. Oktober 2002 i.S. H. A. - R. [IV 

2001/181]). Von der herrschenden Rechtsprechung ist neuerer Lehre zufolge auch 

abzuweichen, wenn bei einer Gehörsverletzung von vornherein absehbar ist, dass die 

untere Instanz wieder gleich entscheiden wird wie vorher. Eine Rückweisung verletzt 

das Beschleunigungsverbot, wenn sie zu nutzlosen und damit nicht gerechtfertigten 

Verfahrensverzögerungen führt. Es besteht auch ein generelles öffentliches Interesse, 

dass Rechtsverfahren nicht länger dauern als nötig (H. Seiler, Abschied von der 

formellen Natur des rechtlichen Gehörs, in: SJZ 100 (2004), S. 377-385). Vorliegend 

wäre bei einer allein aus formellen Gründen angeordneten Rückweisung mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit von einem formalistischen Leerlauf auszugehen. 

Dies allein genügt bereits, den an sich nicht gering zu schätzenden Verfahrensmangel 

mit dem Beschwerdeverfahren, in welchem das Gericht mit voller Kognition 

ausgestattet ist, zu heilen. Folgerichtig ist der materielle Streitpunkt zu prüfen.

3.3    Die Beschwerdeführerin lässt sodann vorbringen, das N.___ habe offenbar nicht 

alle fallrelevanten Unterlagen berücksichtigt, was insbesondere für das neurologische 

Gutachten von Dr. C.___ vom 17. Juli 2006 gelte (act. G 1 S. 5). Die 

Beschwerdegegnerin legte im angefochtenen Entscheid diesbezüglich dar, sie habe 

das Gutachten von Dr. C.___ zum einen am 20. Oktober 2006 dem N.___ zugesandt; 

zum anderen sei ein zweites Exemplar am 31. Oktober 2006 Dr. med. K.___ 

(Gutachterin des N.___) übergeben worden. Es bestehen keine konkreten 

Anhaltspunkte, dass dies nicht zutrifft. Die Beschwerdeführerin leitet ihren Vorwurf 

denn auch insbesondere aus der Tatsache ab, dass das Gutachten Dr. C.___ im N.___-

Gutachten mit keinem Wort gewürdigt oder auch nur erwähnt worden sei (act. G 1 S. 

5). Hierbei handelt es sich um eine (materielle) Frage der Beweiswürdigung bzw. des 

Beweiswerts der zur Diskussion stehenden Gutachten. Dies bildet Gegenstand der 

nachstehenden Erwägungen.

4.        

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4.1    Die Leistungspflicht des Unfallversicherers entfällt erst, wenn das Dahinfallen 

jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens 

mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Da es 

sich dabei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - 

anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 

Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim 

Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 Erw. 2 mit Hinweisen). Dabei muss nicht 

etwa der Beweis für unfallfremde Ursachen erbracht werden. Welche Ursachen ein 

nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist unerheblich. Entscheidend ist allein, ob 

unfallbedingte Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren 

haben (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 Erw. 3b). Ebenso wenig geht es darum, vom 

Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden 

mehr vorliegt oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteile 

des EVG [Eidgenössisches Versicherungsgericht; seit 1. Januar 2007: sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 18. Dezember 2003 i/S Z. [U 258/02], vom 25. 

Oktober 2002 i/S L. [U 143/02] und vom 31. August 2001 i/S O. [U 285/00]).

4.2    Aufgrund der medizinischen Berichte und Gutachten hat als erstellt zu gelten, 

dass der Unfall vom 7. Juli 1998 - bei vorbestehenden Bandscheibendegenerationen 

im cervikalen Bereich (UV-act. 3.2) - keine somatisch-strukturellen 

Gesundheitsschäden an der Halswirbelsäule der Beschwerdeführerin zur Folge hatte. 

Eine manuelle ärztliche Untersuchung der versicherten Person fördert klinische, nicht 

aber objektivierbare organisch-strukturelle Ergebnisse zu Tage. Objektivierbar sind 

Ergebnisse, die reproduzierbar sind und von der Person des Untersuchenden und den 

Angaben des Patienten unabhängig sind. Würde auf Ergebnisse klinischer 

Untersuchungen abgestellt, so würde fast in allen Fällen ein organisches Substrat 

namhaft gemacht. Folglich kann von organisch-strukturell objektiv ausgewiesenen 

Unfallfolgen erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit 

apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 9, 

117 V 359 Erw. 5d/aa; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 Erw. 5.4 mit Hinweisen [U 479/05]). 

Diese Untersuchungsmethoden müssen zudem wissenschaftlich anerkannt sein (BGE 

134 V 231 Erw. 5.1 mit Hinweisen). Beispielsweise sind ein Thoracic outlet Syndrom 

(TOS), myofasziale und tendinotische bzw. myotendinotische Befunde für sich allein 

nicht als organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolgen zu betrachten. Auch 

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Verhärtungen und Verspannungen der Muskulatur, Druckdolenzen im Nacken sowie 

Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit können für sich allein nicht als klar 

ausgewiesenes organisches Substrat der Beschwerden qualifiziert werden. Gleiches 

gilt für Nackenverspannungen bei Streckhaltung der HWS mit Retrohaltung (Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. Oktober 2008 i/S H.B.-G. [8C_124/2008] mit vielen Hinweisen, 

sowie vom 7. Februar 2008 i/S D. [U13/07] Erw. 3.2 und 3.3). Ist ein Schleudertrauma 

oder eine äquivalente Verletzung der HWS diagnostiziert und liegt kein fassbarer 

organisch-struktureller (unfallbedingter) Befund an der HWS im erwähnten Sinn vor, 

muss für die Bejahung der natürlichen Kausalität ein typisches Beschwerdebild mit 

einer Häufung von Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, 

Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit und 

Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. 

bestehen (BGE 117 V 359 Erw. 4b; vgl. auch BGE 117 V 369 Erw. 3e; Bestätigung in 

BGE 134 V 109 Erw. 9). Dieses Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden 

muss nicht in seiner umfassenden Ausprägung innerhalb von 24 bis höchstens 72 

Stunden nach dem Unfall auftreten. Vielmehr genügt es, wenn sich in diesem Zeitraum 

Beschwerden in der Halsregion oder an der HWS manifestieren (Urteile des 

Bundesgerichts vom 30. Januar 2007 [U 215/05] i/S T. und vom 15. März 2007 [U 

258/06] i/S G.; RKUV 2000 Nr. 359 S. 29 Erw. 5e). Im Weiteren muss nach der 

Rechtsprechung (vgl. z.B. Urteil des EVG vom 4. November 2005 i/S K. [U 312/05]) 

nicht der gesamte Beschwerdekatalog vorliegen, um von einer Unfallkausalität 

ausgehen zu können.

4.3    Die Beschwerdeführerin litt in der Zeit nach dem streitigen Unfall an 

Einschränkungen der HWS-Beweglichkeit (UV-act. 3.1) sowie an Kopfweh, Pfeifen in 

den Ohren, Kribbeln in den Händen, Schlafstörungen, an einem Rückgang der 

Konzentrationsfähigkeit sowie an Depressionen. Eine Bewusstlosigkeit/

Bewusstseinsbeeinträchtigung hatte nach Lage der Akten unmittelbar nach dem Unfall 

nicht vorgelegen (vgl. UV-act. 2.13, 3.6-3.9; Polizeirapport vom 22. Juli 1998, UV-act. 

8.10). Dr. B.___ vermerkte im Zusatzfragebogen bei HWS-Verletzungen zusätzlich 

einen Kopfanprall sowie das Bestehen von Schwindel und als Begleitverletzungen 

einen Bluterguss, Prellungen und Schwellungen (UV-act. 3.4). Bereits relativ rasch nach 

dem Unfall standen auch neuropsychologische Einschränkungen zur Diskussion (vgl. 

UV-act. 3.9). Auch diese Einschränkungen sowie psychischen Beschwerden bilden 

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grundsätzlich Ausprägungen des typischen Beschwerdebildes nach einem HWS-

Trauma. Damit ist im Nachgang zum Unfall und auch später ein typisches 

Beschwerdebild nach schleudertraumaähnlicher Verletzung ohne weiteres zu bejahen. 

Die Beschwerdegegnerin anerkannte denn auch während über fünf Jahren ihre 

Leistungspflicht.

4.4    Es gibt Fälle, in denen bei sonst unauffälligen Untersuchungsbefunden 

neuropsychologische Abklärungen Hirnleistungsstörungen aufzeigen können und der 

neuropsychologische Befund der einzig verlässliche Parameter ist (BGE 117 V 378 

Erw. 3d). Jedenfalls bei eindeutigem, nicht diffusen Befund kann der 

neuropsychologischen Diagnostik - im Rahmen einer neurologischen 

Gesamtwürdigung - nach der Rechtsprechung auch bei der Kausalitätsbeurteilung ein 

Aussagewert zukommen (BGE 119 V 343 Erw. 3c). Hingegen vermag es die 

Neuropsychologie nach derzeitigem Wissensstand nicht, selbständig die Beurteilung 

der Genese abschliessend vorzunehmen (RKUV 2000, 316 Erw. 3). Die 

neuropsychologische Untersuchung vom 7. September 2000 durch Dr. phil. L.___, 

Fachpsychologe für Neuropsychologie und Verkehrspsychologie, ergab ein insgesamt 

knapp beeinträchtigtes neuropsychologisches Profil. Eine Therapie sei nicht nötig. Die 

Patientin arbeite seit August 2000 zu 70 %. Dr. L.___ erachtete eine Psychotherapie als 

sinnvoll (UV-act. 3.11). Der Beschwerdeführerin wurde mit Verfügung vom 5. November 

2003 gestützt auf eine Beurteilung des Vertrauensarztes Dr. H.___ (UV-act. 3.16) wegen 

leichten neuropsychologischen Defiziten eine Integritätsentschädigung von 20 % 

zugesprochen (UV-act. 5.1). Dr. H.___ nahm jedoch seine Einschätzung gestützt auf 

eine Aktenbeurteilung in einem medizinischen Gebiet vor, welches nicht seiner 

angestammten Fachrichtung (Chirurgie und Traumatologie) entspricht. Offenbar war 

damals vorgesehen, die Unfallbehandlung ohne umfassende Begutachtung auf diese 

Weise abzuschliessen (vgl. einleitende Bemerkungen und Fragestellung in UV-act. 

3.16). Im Bericht vom 20. Juni 2006 über eine neuropsychologische Untersuchung vom 

24. Mai 2006 führte Dr. E.___ eine leichte bis mittelschwere kognitive 

Leistungsminderung an. Dadurch sei die Arbeitsfähigkeit zu 30-40 % eingeschränkt 

(Abklärungsergebnis zitiert in UV-act. 3.23 S. 4; Bericht erwähnt in UV-act. 4.12 S. 7f 

sowie im angefochtenen Entscheid S. 3). Der Neurologe Dr. C.___ kam hierauf - unter 

Einbezug der Befunde von Dr. E.___ - im Gutachten vom 17. Juli 2006 zuhanden des 

Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin unter anderem zum Schluss, die 

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gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall 

als alleinige Ursache zurückzuführen. Ein Endzustand sei nicht erreicht (UV-act. 3.23). 

Rund ein Jahr später wurde im N.___-Gutachten unter anderem gestützt auf 

Untersuchungen von Ende Oktober/Anfang November 2006 festgehalten, aus 

neuropsychologischer Sicht sei die kognitive Leistungsfähigkeit aktuell als mittelgradig 

beeinträchtigt einzustufen, wobei diese in direktem Zusammenhang mit der 

Schmerzproblematik stehend interpretiert werde (UV-act. 4.12 S. 24). Im Rahmen der 

neurologischen Gesamtwürdigung wurde hinsichtlich der bei der Begutachtung 

erhobenen neuropsychologischen Befunde dargelegt, der Verlauf der 

neuropsychologischen Störungen und die Befunde bei der aktuellen Untersuchung 

würden auf unfallfremde Fluktuationen der Beschwerden hinweisen. Die teilweise 

schwer beeinträchtigten neuropsychologischen Funktionen liessen sich nicht aus den 

Verletzungen durch den Unfall vor acht Jahren ableiten. Die täglich erbrachten 

kognitiven Leistungen, insbesondere aber der Abschluss von Zusatzausbildungen 

(Werklehrerin Oberstufe 2002 und Englisch Oberstufe 2003) seien mit solch defizitären 

neuropsychologischen Leistungen nicht vereinbar. Einige neuropsychologische 

Testresultate würden auf eine fluktuierende Leistungsbereitschaft hinweisen, die nicht 

mit den Verletzungen durch den Unfall vom 7. Juli 1998 oder mit einem 

krankheitsbedingten Zustand erklärt werden könne. Insgesamt habe die Abklärung eine 

somatische, kognitive, affektive und vegetative Beschwerdepalette ergeben, die sich 

nach dem Unfall vom 7. Juli 1998 im Verlauf der Zeit entwickelt habe, ursprünglich 

mindestens teilweise eine Verschlimmerung der vorbestehenden Wirbelsäulenfehlform 

und HWS-Degeneration dargestellt habe, acht Jahre nach dem Unfall jedoch nicht 

mehr mit dem erforderlichen Grad der Wahrscheinlichkeit durch die damals erlittenen 

Verletzungen erklärt werden könne (UV-act. 4.12 S. 29).

Auch wenn die Meinungen darüber auseinandergehen, unter welche psychiatrische 

Diagnose das Leiden der Beschwerdeführerin zu subsumieren sei (vgl. UV-act. 4.12, 

3.24, 3.25), so besteht unter den beteiligten psychiatrischen Fachärzten doch Einigkeit 

darüber, dass psychopathologische Befunde zu bejahen sind. Bei der geschilderten 

Aktenlage kann von eigenständigen, d.h. vom Psychostatus unabhängigen, kognitiven 

Einschränkungen nicht ohne weiteres ausgegangen werden (vgl. BGE 119 V 343 

Erw. 3c). Nach B.P. Radanov (Über den Stellenwert der neuropsychologischen 

Diagnostik bei Patienten nach HWS-Distorsion, SZS 1996, S. 471 ff) sind denn auch 

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psychologische Probleme (und die eingenommenen Medikamente) geeignet, die 

kognitiven Leistungen negativ zu beeinflussen (S. 477). Psychologische Probleme bzw. 

die Interrelation psychologischer und kognitiver Funktionen können die reduzierte 

Leistungsfähigkeit mit erklären (S. 475). 

4.5    Die N.___-Gutachter verneinten wie dargelegt die Frage, ob es sich bei den auch 

nach dem streitigen Einstellungszeitpunkt (31. Oktober 2006) bestehenden 

neurologischen und rheumatologischen Gesundheitsstörungen um eine natürliche 

(Teil-)Folge des Unfalls vom 7. Juli 1998 handle. Hinsichtlich der psychischen 

Beschwerden (atypische Depression) wurde die Unfallkausalität jedoch als 

wahrscheinlich eingeschätzt (UV-act. 4.12 S. 31). Nach Lage der Akten ist 

anzunehmen, dass den N.___-Gutachtern auch das Gutachten von Dr. C.___ zugestellt 

wurde (vgl. UV-act. 2.69). Die Tatsache, dass im N.___-Gutachten dasjenige von Dr. 

C.___ dennoch mit keinem Wort erwähnt und dementsprechend auch nicht gewürdigt 

wurde, stellt den materiellen Beweiswert dieses Gutachtens - jedenfalls im 

neurologischen/neuropsychologischen Teil - erheblich in Frage, zumal das einlässlich 

begründete Gutachten C.___ auf fundierten eigenen Abklärungen und 

neuropsychologischen Erhebungen von Dr. E.___ beruht (vgl. auch ergänzende 

Ausführungen von Dr. C.___ vom 19. Januar 2009, act. G 15.1). Dr. C.___ bejahte im 

Gegensatz zu den N.___-Gutachtern unfallbedingte Einschränkungen aus 

neurologischer/neuropsychologischer Sicht. An der fehlenden Erwähnung/Würdigung 

des Gutachtens von Dr. C.___ im N.___-Gutachten vermag auch der Einwand der 

Beschwerdegegnerin, die Beurteilung von Dr. C.___ sei ihrerseits nicht in Kenntnis aller 

Vorakten erfolgt (act. G 7 S. 10), nichts zu ändern. 

4.6    Hinsichtlich der Begründung und Schlussfolgerung im rheumatologischen Teil 

bestehen demgegenüber - soweit eine isolierte Betrachtung einzelner Gutachtenteile 

bei einem interdisziplinären Gutachten überhaupt sachgerecht ist - keine 

Anhaltspunkte, aufgrund welcher die Schlussfolgerungen des N.___-Gutachtens als 

zweifelhaft zu erachten wären.

4.7    Die N.___-Gutachter bescheinigten (lediglich) aus somatischer, d.h. 

neurologischer/rheumatologischer Sicht eine volle Arbeitsfähigkeit, wohingegen sie aus 

psychiatrischer Sicht eine 20 %ige dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und - 

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durch die Bejahung der natürlichen Unfallkausalität der psychischen Beschwerden - 

implizit auch eine Unfallkausalität dieser Teilarbeitsunfähigkeit bestätigten (UV-act. 4.12 

S. 31f). Dr. D.___ stimmte den Schlussfolgerungen des psychiatrischen Teils der N.___-

Begutachtung grundsätzlich zu, wobei er die Arbeitsunfähigkeit nicht als unfallkausal 

betrachtete. PD Dr. F.___ wiederum stellte eine andere psychiatrische Diagnose als die 

N.___-Gutachter und Dr. D.___ (UV-act. 3.24). Die Frage, ob - wie im N.___-Gutachten 

festgehalten - die Arbeitsfähigkeit bereits ein Jahr nach dem Unfall nicht mehr (aus 

Unfallgründen) eingeschränkt war, braucht insofern nicht näher geprüft zu werden, als 

die Einstellung der Leistungen auf Ende Oktober 2006 (und nicht auf einen früheren 

Zeitpunkt) zur Diskussion steht. Wenn die N.___-Gutachter jedoch zum einen die 

Arbeitsfähigkeit rund ein Jahr nach dem Unfall als überhaupt nicht mehr (aus 

Unfallgründen) eingeschränkt erachteten, anderseits jedoch die Unfallkausalität der 

psychischen Beschwerden ausdrücklich bestätigten, aufgrund welcher sie die 

Arbeitsfähigkeit dauerhaft um 20 % als eingeschränkt bezeichneten (UV-act. 4.12 S. 31 

und 32), so lassen sich diese beiden Feststellungen nicht miteinander vereinbaren. 

Angesichts der Bestätigung der N.___-Gutachter, wonach aus psychiatrischer Sicht 

keine unfallfremden Faktoren bekannt seien (UV-act. 4.12 S. 31 Ziffer 5.2), müsste bei 

gegebener natürlicher Unfallkausalität der psychischen Beschwerden selbstredend 

auch die Unfallbedingtheit der psychiatrisch bedingten Arbeitsunfähigkeit von 20 % 

bejaht werden. Auch von daher überzeugt das N.___-Gutachten nicht.

4.8    Die Beschwerdeführerin stellt sich im vorliegenden Verfahren (Ende 2008) auf den 

Standpunkt, dass durch die fortdauernde Behandlung eine Verbesserung ihres 

Gesundheitszustandes nicht zu erreichen gewesen sei (act. G 1 S. 12). Auf welche 

Zeiträume sich diese Äusserung bezieht, ist allerdings nicht klar, zumal die 

Beschwerdeführerin gleichzeitig auch ausführen lässt, sie befinde sich seit nunmehr 

über 10 Jahren ununterbrochen in ärztlicher Behandlung. Sie habe unzählige Therapien 

- teils auf eigene Kosten - in Angriff genommen, um die unfallbedingten Leiden zu 

mindern (act. G 1 S. 12; Therapie-Liste in act. G 1.2/3). - Während Dr. H.___ bereits am 

12. Juli 2002 festgehalten hatte, es sei nicht mehr von einer wesentlichen Änderung 

des Beschwerdebildes (durch weitere Behandlung) auszugehen (UV-act. 3.16), bejahte 

Dr. C.___ noch im Juni 2006 eine erhebliche Verbesserungsmöglichkeit durch weitere 

Behandlung (UV-act. 3.22, 3.23). Dr. B.___ sprach sich im Bericht vom 7. Juli 2006 

ebenfalls für weitere Behandlungsmassnahmen aus, wobei er sich zur Frage einer 

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potentiellen Verbesserung des Gesundheitszustands nicht äusserte (UV-act. 3.22). Die 

N.___-Gutachter führten ebenfalls Behandlungsmassnahmen, insbesondere eine 

koordinierte Psycho- und Schmerztherapie, auf. Sie erachteten - und dies ist von 

Bedeutung – offenbar eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes durch 

die Behandlung als möglich (UV-act. 4.12 S. 33 Ziffer 8). Indem sie wie dargelegt eine 

Unfallkausalität der psychischen Beschwerden bejahten, bestätigten sie damit implizit 

auch eine unfallbedingte Behandlungsbedürftigkeit (UV-act. 4.12 S. 31 und 35).

Die Frage, ob per 31. Oktober 2006 noch eine unfallbedingte (neurologisch bzw. 

neuropsychologisch und psychiatrisch begründete) Arbeitsunfähigkeit und 

Behandlungsbedürftigkeit mit Verbesserungspotential vorlag bzw. ob von einem 

Fallabschluss im Sinn von Art. 19 Abs. 1 UVG - als Voraussetzung für die 

Adäquanzprüfung (BGE 134 V 109) - ausgegangen werden durfte oder nicht, lässt sich 

gestützt auf die bestehende Aktenlage nicht mit genügender Klarheit beantworten. Die 

Annahme der Beschwerdegegnerin, dass - bezogen auf die Folgen des streitigen 

Unfalls - von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands mehr zu erwarten war (Annahme des Behandlungsabschlusses 

auf das Datum der Untersuchungen durch das N.___ Ende Oktober/Anfang November 

2006), erscheint vor dem geschilderten Hintergrund nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass 

auch psychische Beschwerden Teil des "typischen Beschwerdebildes" nach HWS-

Trauma darstellen können. Im Weiteren bejahten Dr. C.___ und Dr. E.___ noch Mitte 

2006 aus neurologisch/neuropsychologischer Sicht eine Behandlungsmöglichkeit mit 

erheblichem Verbesserungspotential. Die Annahme, dass das Verbesserungspotential 

bereits vier Monate später nicht mehr gegeben war, lässt sich anhand der vorliegenden 

medizinischen Akten nicht mit ausreichender Wahrscheinlichkeit belegen. Bei nicht 

zureichend nachgewiesenem Zeitpunkt des Behandlungsabschlusses (im Sinn von Art. 

19 UVG) kann grundsätzlich auch die Adäquanz nicht geprüft werden. Es stellt sich 

zwar die Frage, ob eine weitere Begutachtung zur abschliessenden Klärung dieser 

Frage(n) Sinn macht, wenn die Adäquanz auch unter Zugrundelegung der 

Begutachtungsergebnisse von Dr. C.___ und der Annahme einer weiteren 

unfallkausalen Behandlungsbedürftigkeit von psychischen Unfallfolgen verneint werden 

müsste. Auch bei einer Verneinung der Adäquanz bliebe jedoch immer noch offen, auf 

welchen Zeitpunkt nun ein Abschluss der Behandlung im Sinn von Art. 19 Abs. 1 UVG - 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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und damit die Einstellung der Leistungen - anzunehmen sei. Weitere medizinische 

Abklärungen zur Prüfung der Frage, ob nach dem 31. Oktober 2006 von der 

Fortsetzung der (neurologisch/neuropsycho-logisch/psychiatrischen) Behandlung noch 

eine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin erwartet 

werden konnte, lassen sich bei diesem Sachverhalt nicht umgehen.

5.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 10. November 2008 in dem Sinn teilweise gutzuheissen, 

dass die Angelegenheit zur medizinischen Abklärung der Unfallkausalität der 

neurologischen/neuropsychologischen und psychiatrischen Beschwerden sowie der 

Frage, ob nach dem 31. Oktober 2006 von der Fortsetzung der (neurologisch/neuro-

psychologisch/psychiatrischen) Behandlung noch eine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin zu erwarten war, und zu 

anschliessender neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Bei diesem 

Verfahrensausgang hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 

61 lit. g ATSG). Es rechtfertigt sich, die Entschädigung, wie in vergleichbaren Verfahren 

üblich, auf pauschal Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) 

festzulegen. Anzumerken bleibt abschliessend, dass mit zwischenzeitlich rechtskräftig 

gewordenem Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. 

Januar 2010 (IV 2008/261) eine umfassende neurologisch-psychiatrische 

Nachbeurteilung der Beschwerdeführerin durch die IV-Stelle angeordnet wurde, was 

allenfalls eine Koordination der Abklärungsmassnahmen durch die verschiedenen 

Versicherungsträger nahelegen könnte.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 10. 

November 2008 in dem Sinn teilweise gutgeheissen, dass die Angelegenheit zur 

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medizinischen Abklärung der Unfallkausalität der neurologischen/

neuropsychologischen und psychiatrischen Beschwerden sowie der Frage, ob nach 

dem 31. Oktober 2006 von der Fortsetzung der (neurologisch/neuropsychologisch/

psychiatrischen) Behandlung noch eine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin zu erwarten war, und zu 

anschliessender neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.       Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdeführerin mit Fr. 4'000.-- zu 

entschädigen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 19.05.2010
	Art. 6 UVG: Leistungseinstellung durch den Unfallversicherer rund acht Jahre nach einem HWS-Schleudertrauma. Behandlungsabschluss als Voraussetzung der Adäquanzprüfung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Mai 2010, UV 2008/138).

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