# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6d5ec924-e94d-56b5-8aaa-6f01c46996b0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.09.2008 A-3517/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3517-2008_2008-09-29.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-3517/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richterin Marianne Ryter Sauvant (Vorsitz), 
Richter Daniel Riedo, 
Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot,
Gerichtsschreiberin Mia Fuchs.

X._______,
vertreten durch Dr. sc. techn. et lic. iur. Renato Cettuzzi,
Beschwerdeführer,

gegen

ETH-Beschwerdekommission,
Postfach 6061, 3001 Bern,
Vorinstanz.

Revision.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

A-3517/2008

Sachverhalt:

A.
Mit  Urteil  vom  13. Juli  2004  hiess  die  ETH-Beschwerdekommission 
den  Antrag  der  Eidgenössischen  Technischen  Hochschule  Zürich 
(ETHZ) auf Feststellung der Gültigkeit der Kündigung des Arbeitsver-
hältnisses mit X._______ per 30. April 2004 gut. Das Urteil ist, nach-
dem es  von X._______  nicht  angefochten  wurde,  in  Rechtskraft  er-
wachsen.

B.
Mit Revisionsgesuch vom 2. November 2006 stellte X._______ einen 
Antrag auf  Aufhebung des Urteils  vom 13. Juli  2004 und auf  Abwei-
sung des Gesuchs der ETHZ um Feststellung der Kündigung. Gleich-
zeitig stellte  er  ein Ausstandsbegehren gegen die ETH-Beschwerde-
kommission, welches er mit Eingabe vom 22. März 2007 zurückzog.

C.
Die  ETH-Beschwerdekommission  wies  das  Revisionsgesuch,  soweit 
sie  darauf  eintrat,  mit  Urteil  vom 21. August  2007 ab. Gegen diesen 
Entscheid erhob X._______ am 24. September 2007 Beschwerde an 
das Bundesverwaltungsgericht.

D.
Mit Urteil  vom 3. März 2008 hiess das Bundesverwaltungsgericht die 
Beschwerde gut, soweit es darauf eintrat, und hob den Entscheid vom 
21. August 2007 auf. Zur Begründung führte es an, dass der Beizug ei-
nes  ausserordentlichen  juristischen  Sekretärs  mangels  gesetzlicher 
Grundlage den verfassungsmässigen Anspruch auf rechtmässige Zu-
sammensetzung  der  Entscheidbehörde  verletze.  Die  Angelegenheit 
wurde  deshalb  zur  Neubeurteilung  in  gesetzeskonformer  Besetzung 
an die ETH-Beschwerdekommission zurückgewiesen.

E.
Mit  Urteil  vom 22. April  2008  wies  die  ETH-Beschwerdekommission 
das Revisionsgesuch vom 2. November 2006 erneut ab, soweit sie da-
rauf  eintrat. Sie begründete ihren Entscheid damit,  dass die Ausfüh-
rungen von X._______ hinsichtlich des Verdachts auf Amtsmissbrauch 
durch Mitglieder der ETH-Beschwerdekommission im Zusammenhang 
mit  einem  zurückgezogenen,  folglich  erledigten  Ausstandsbegehren 
stünden,  weshalb kein Revisionsgrund nach Art. 66 Abs. 1  des Bun-

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desgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) vorliege. Auf die von X._______ geltend gemach-
ten Verfahrensmängel im Sinne von Art. 66 Abs. 2 Bst. c VwVG sowie 
die  neuen  Tatsachen  und  Beweismittel  im  Sinne  von  Art. 66  Abs. 2 
Bst. a VwVG könne gestützt auf Art. 66 Abs. 3 VwVG nicht eingetreten 
werden, da diese Revisionsgründe bereits im Verfahren auf  Feststel-
lung der Gültigkeit der Kündigung vor der ETH-Beschwerdekommissi-
on oder in einem nachfolgend möglichen Beschwerdeverfahren vor der 
Eidgenössischen Personalrekurskommission (PRK) hätten geltend ge-
macht werden können. Einzig hinsichtlich der beiden Einstellungsver-
fügungen der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 22. August 
2006 sowie bestimmter von X._______ eingereichter Akten aus dem 
Strafverfahren  könne  auf  das  Revisionsgesuch  eingetreten  werden. 
Die ETH-Beschwerdekommission gelangte zum Schluss, die angeführ-
ten  Beweismittel  könnten  die  rechtliche  Würdigung  des  Urteils  vom 
13. Juli 2004 nicht umstossen, es liesse sich nichts ableiten, was ge-
gen die Bejahung ausreichender Kündigungsgründe sprechen würde. 
Überdies  dürfte  die  zwingend notwendige Vertrauensbasis  durch die 
Verwirklichung  der  Kündigungsgründe  ohnehin  nicht  mehr  gegeben 
sein, weshalb das Revisionsgesuch, soweit darauf einzutreten, abzu-
weisen sei.

F.
Gegen diesen  Entscheid  gelangt  X._______ (Beschwerdeführer)  mit 
Beschwerde vom 28. Mai 2008 an das Bundesverwaltungsgericht und 
beantragt die Aufhebung des Urteils der ETH-Beschwerdekommission 
vom 22. April 2008 und die Gutheissung des Revisionsgesuchs gegen 
das Urteil vom 13. Juli 2004 derselben Kommission betreffend Nichtig-
keit der Kündigung. Eventuell sei die Sache an die ETH-Beschwerde-
kommission  zurückzuweisen,  zum Entscheid  im  Sinne  der  Anerken-
nung der Nichtigkeit  der  am 27. Oktober  2003 von der ETHZ gegen 
den Beschwerdeführer ausgesprochenen Kündigung.

Zur  Begründung führt  er  im Wesentlichen an,  die  ETH-Beschwerde-
kommission sei  zu Unrecht  nicht  auf  den Revisionsgrund der Beein-
flussung durch ein Verbrechen oder Vergehen (Art. 66 Abs. 1 VwVG) 
eingetreten.  Zudem  habe  sie  gegen  Art. 26,  27  und  28  VwVG ver-
stossen, indem sie wichtige Informationen zu seiner wirksamen Vertei-
digung gegen die Vorwürfe der ETHZ vorenthalten und ein stark ver-
zerrtes  Bild  der  Erfolgschancen  und  -möglichkeiten  eines  Rekurses 
gegen  das  Urteil  vom  13. Juli  2004  vermittelt  habe.  Es  sei  daher 

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rechtsmissbräuchlich  von  der  ETH-Beschwerdekommission,  Art. 66 
Abs. 3 VwVG anzurufen und geltend zu machen, dass diese Mängel 
bereits  im  ursprünglichen  Verfahren  oder  in  einem  allfälligen  Be-
schwerdeverfahren gegen das Urteil  vom 13. Juli  2004 hätten vorge-
bracht werden müssen. Im Weiteren führt der Beschwerdeführer aus, 
dass die Einstellungsverfügungen der Staatsanwaltschaft und der Er-
mittlungsbericht der Kantonspolizei Zürich neue Beweismittel im Sinne 
von Art. 66 Abs. 2 Bst. a VwVG darstellen würden. Aus der integralen 
Akteneinsicht gehe hervor, dass er nicht nur nichts Strafbares began-
gen habe, sondern, dass er überhaupt keiner Dienstpflicht, weder be-
wusst noch fahrlässig, zuwider gehandelt habe. Die ETH-Beschwerde-
kommission handle willkürlich und verstosse gegen den Grundsatz von 
Treu und Glauben, wenn sie sich abstrakt auf Sachverhalte berufe, die 
aus dem Gesamtkontext herausgelöst worden seien, ohne zu begrün-
den,  wieso  solche  Sachverhalte  einen  Kündigungsgrund  darstellen 
sollten.  Ausserdem  hätten  seine  Vorgesetzten,  welche  seit  Jahren 
Kenntnis von den Tatbeständen gehabt  hätten, die später  als Kündi-
gungsgründe angerufen worden seien, schon viel  früher einschreiten 
müssen. Auf weitergehende Ausführungen wird – soweit entscheidwe-
sentlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

G.
In  ihrer  Vernehmlassung  vom  23. Juni  2008  beantragt  die  ETH-Be-
schwerdekommission (Vorinstanz) die Abweisung der Beschwerde und 
verweist zur Begründung auf die Ausführungen im angefochtenen Ent-
scheid.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Die ETH-Beschwer-
dekommission gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist da-
her eine Vorinstanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine Ausnahme, 
was  das  Sachgebiet  angeht,  ist  nicht  gegeben  (Art. 32  VGG).  Das 
Bundesverwaltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde.

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1.2 Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich 
nach dem VwVG, soweit  das  VGG nichts  anderes  bestimmt (Art. 37 
VGG).

1.3 Auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  (Art. 50 
und 52 VwVG) ist daher einzutreten.

2.
Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit uneinge-
schränkter Kognition. Gerügt werden kann nicht nur die Verletzung von 
Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Er-
messens,  oder  die  unrichtige  bzw.  unvollständige  Feststellung  des 
rechtserheblichen Sachverhalts, sondern auch die Unangemessenheit 
des angefochtenen Entscheids (Art. 49 VwVG).

3.
Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid der Vor-
instanz  vom  22. April  2008,  mit  dem  das  Revisionsgesuch  des  Be-
schwerdeführers vom 2. November 2006 abschlägig beurteilt wurde.

Die Revision ist ein ausserordentliches Rechtsmittel, das ein Zurück-
kommen auf einen formell rechtskräftigen Entscheid erlaubt, sofern ein 
im Gesetz umschriebener Revisionsgrund vorliegt (vgl. Urteil des Bun-
desgerichts 2A.182/2004 vom 29. Oktober 2004 E. 1). Die Revisions-
gründe sind in Art. 66 VwVG abschliessend aufgezählt. Die Beschwer-
deinstanz zieht ihren Entscheid von Amtes wegen oder auf Begehren 
einer Partei in Revision, wenn ihn ein Verbrechen oder Vergehen be-
einflusst hat (Art. 66 Abs. 1 VwVG). Auf Begehren einer Partei wird ein 
Entscheid unter  anderem dann in  Revision gezogen,  wenn sie neue 
erhebliche Tatsachen oder Beweismittel vorbringt (Art. 66 Abs. 2 Bst. a 
VwVG), nachweist, dass die Beschwerdeinstanz aktenkundige erhebli-
che  Tatsachen  oder  bestimmte  Begehren  übersehen  hat  (Art. 66 
Abs. 2 Bst. b VwVG), oder nachweist, dass die Beschwerdeinstanz die 
Bestimmungen über den Ausstand, die Akteneinsicht oder diejenigen 
über das rechtliche Gehör verletzt hat (Art. 66 Abs. 2 Bst. c VwVG).

4.
4.1 Der Beschwerdeführer  macht  geltend,  die Vorinstanz sei  zu Un-
recht nicht auf die Revisionsgründe nach Art. 66 Abs. 1 VwVG einge-
gangen. Mit Verweis auf das Revisionsbegehren führt er aus, dass mit-
tels einer angeblichen Administrativuntersuchung zu seinem Nachteil 
intrigiert  worden sei  und die Verantwortlichen seiner ehemaligen Ar-

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beitgeberin  die  Anschuldigungen  gegen  ihn  absichtlich  auf  ein  paar 
Zeilen  beschränkt  hätten,  damit  er  keine Chance gehabt  habe,  sich 
wirksam zu verteidigen. Ausserdem habe der Rechtsdienst seiner Ar-
beitgeberin ihn absichtlich / eventualvorsätzlich, unter Verwendung von 
Falschaussagen von zwei Mitarbeitern, beruflich ruinieren wollen. Die-
se Handlungen erfüllten den Tatbestand strafbaren Verhaltens, nämlich 
der  falschen  Anschuldigung,  der  Irreführung  der  Rechtspflege,  des 
Amtsmissbrauchs  sowie  der  aktiven  und  passiven  Bestechung.  Die 
Vorinstanz sei  auf  die erhobenen Vorwürfe nicht  eingetreten,  obwohl 
sie von Gesetzes wegen verpflichtet gewesen wäre, diese Sachverhal-
te von Amtes wegen abzuklären.

4.2 Der Revisionsgrund von Art. 66  Abs. 1 VwVG verlangt,  dass  ein 
Verbrechen  oder  Vergehen  den  Entscheid  beeinflusst  hat.  Blosse 
Übertretungen genügen somit nicht zur Einleitung eines Revisionsver-
fahrens. Wer der Täter war, spielt keine Rolle; die Straftat kann von der 
Partei  selbst,  aber  auch  von einem Dritten  oder  einem Behördemit-
glied verübt worden sei. Voraussetzung ist indes, dass eine tatsächli-
che Beeinflussung des Ergebnisses des Entscheides vorliegt  (URSINA 
BEERLI-BONORAND,  Die  ausserordentlichen  Rechtsmittel  in  der  Verwal-
tungsrechtspflege des Bundes und der Kantone, Zürich 1985, S. 117). 

Gemäss VwVG wird kein Nachweis durch ein Strafurteil verlangt. Die 
Begehung einer Straftat und der objektive Nachweis der – objektiven 
wie subjektiven – Tatbestandsmässigkeit des strafbaren Verhaltens ge-
nügen,  eine  strafrechtliche  Verfolgung  kann  unterbleiben. Liegt  aber 
ein  Strafurteil  vor,  das  die  als  Revisionsgrund  angeführte  strafbare 
Handlung  beurteilt,  ist  dieses  für  die  Revisionsinstanz  verbindlich. 
Deshalb soll  der  Gesuchsteller  bei  Möglichkeit  eines Strafverfahrens 
ein solches veranlassen (BEERLI-BONORAND,  a.a.O.,  S. 121 f.; vgl. auch 
THOMAS MERKLI/ARTHUR AESCHLIMANN/RUTH HERZOG, Kommentar zum Gesetz 
über  die  Verwaltungsrechtspflege  im  Kanton  Bern,  Bern  1997,  zu 
Art. 56, N. 9). 

Die  Revisionsgründe  sind  vom  Gesuchsteller  nachzuweisen;  das 
blosse Glaubhaftmachen eines Revisionsgrundes genügt nicht für die 
Wiederaufnahme des  früheren  Verfahrens. Beim Revisionsgrund  der 
strafbaren Einwirkung ist im Besonderen auch der Kausalzusammen-
hang zwischen dem strafbaren Verhalten und der sich aus dem Verfü-
gungs- oder Entscheidungsdispositiv ergebenden Benachteiligung auf-
zuzeigen (BEERLI-BONORAND, a.a.O., S. 94 f.).

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4.3 Der Beschwerdeführer beantragte in seinem Revisionsgesuch vom 
2. November 2006 den Ausstand von Mitgliedern der Vorinstanz, weil 
er  diese  des  Amtsmissbrauchs  verdächtigte.  Mit  Schreiben  vom 
22. März 2007 zog er das Ausstandsbegehren wieder zurück, worauf-
hin es die Vorinstanz als gegenstandslos geworden abschrieb. Trotz-
dem prüfte sie  von Amtes wegen, ob sonstiges strafbares Verhalten 
anderer  Personen die Feststellung der Gültigkeit  der Kündigung des 
Arbeitsverhältnisses  mit  dem  Beschwerdeführer  beeinflusst  haben 
könnte.

Aus den Akten geht – wie die Vorinstanz schon ausführt – nicht hervor, 
inwiefern das Urteil vom 13. Juli 2004 von einem Verbrechen oder Ver-
gehen beeinflusst worden sein könnte. Richtig ist, dass eine Adminis-
trativuntersuchung durchgeführt wurde. Diese wurde aufgrund von or-
ganisatorischen und personellen Problemen in  der Abteilung Sicher-
heit  vom damaligen Präsidenten der ETHZ im April  2003 veranlasst. 
Der  mit  der  Untersuchung  beauftragte  externe  Rechtsanwalt  hält  in 
seinem Bericht  vom 16. Juli  2003 fest,  es habe sich schnell  gezeigt 
und sich im Verlaufe der Untersuchung bestätigt, dass sich die Proble-
me um den Leiter der Abteilung Sicherheit und um den Beschwerde-
führer, Chef des Nachtdienstes/Erstintervention, lagerten. Die Untersu-
chung habe sich deshalb im Wesentlichen auf diese Personen und de-
ren  Amtsführung  konzentrieren  können.  Dabei  habe  sich  herausge-
stellt, dass dem Beschwerdeführer verschiedentlich strafrechtlich rele-
vantes Verhalten habe vorgeworfen werden müssen.

Diese Feststellungen allein genügen indessen nicht, um dem Verfasser 
des Berichts, dem damaligen Präsidenten der ETHZ, oder etwa den 
Rechtskonsulenten der ETHZ ein strafbares Verhalten vorzuwerfen. Mit 
einer Administrativuntersuchung, einem in der Regel verwaltungsinter-
nen aufsichtsrechtlichen Verfahren, werden aufgetauchte oder vermu-
tete  Probleme  und  Mängel  bei  der  Aufgabenerfüllung  unterstellter 
Dienststellen bzw. ihre Ursachen abgeklärt  (vgl. Gutachten des Bun-
desamtes für Justiz vom 19. Dezember 2002 zu Handen der Delegati-
on der Geschäftsprüfungskommissionen, Kap. B,  veröffentlicht in Ver-
waltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 67.100). Dass in der Abtei-
lung des Beschwerdeführers Probleme bestanden haben, ist unbestrit-
ten. Aufgrunddessen entschloss sich die ETHZ, eine Administrativun-
tersuchung einzuleiten. In diesem Vorgehen ist keineswegs eine straf-
bare Handlung zu sehen. Genauso wenig lassen sich Hinweise finden, 

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wonach sich Mitglieder der Vorinstanz strafbar gemacht haben könn-
ten. 

Dem Beschwerdeführer wurde am 10. September 2003 die Auflösung 
des  Arbeitsverhältnisses  bekannt  gegeben  und  gleichzeitig  das 
rechtliche Gehör zu den Vorhalten eingeräumt. Bei dieser Gelegenheit 
wurde  ihm ermöglicht,  zu  den  ihn  betreffenden  Stellen  im  Untersu-
chungsbericht Stellung zu nehmen. Wenn auch die Namen von ande-
ren Personen abgedeckt wurden, ändert dies nichts daran, dass dem 
Beschwerdeführer  die  wesentlichen  Vorwürfe  bekannt  gemacht  wur-
den.

Der Beschwerdeführer vermag somit  nicht  darzulegen,  welches kon-
krete Verhalten als Verbrechen oder Vergehen zu qualifizieren ist, das 
den  Entscheid  der  Vorinstanz  vom  13. Juli  2004  beeinflusst  haben 
könnte.  Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz zum 
Schluss kommt,  dass ihr  Entscheid nicht  durch ein Verbrechen oder 
Vergehen beeinflusst wurde.

5.
5.1 Ein  Revisionsgrund  nach  Art. 66  Abs. 2  Bst. a  VwVG  liegt  vor, 
wenn  die  Partei  neue  erhebliche  Tatsachen  oder  Beweismittel  vor-
bringt. Ein Entscheid wird überdies in Revision gezogen, wenn die Par-
tei  nachweist,  dass  die  Beschwerdeinstanz  die  Bestimmungen  über 
den Ausstand,  die Akteneinsicht  oder diejenigen über das rechtliche 
Gehör verletzt hat (Art. 66 Abs. 2 Bst. c VwVG).

Nach  Art. 66  Abs. 3  VwVG  gelten  die  in  Abs. 2  erwähnten  Gründe 
nicht als Revisionsgründe, wenn die Partei sie im Rahmen des Verfah-
rens, das dem Beschwerdeentscheid voranging, oder auf dem Wege 
einer Beschwerde, die ihr gegen den Beschwerdeentscheid zustand, 
geltend machen konnte.  Was im früheren Verfahren aus eigener Un-
sorgfalt verpasst worden ist, kann nicht im Revisionsverfahren nachge-
holt werden. Somit bilden nur solche neuen Tatsachen oder Beweismit-
tel einen Revisionsgrund, die dem Gesuchsteller im früheren Verfahren 
trotz hinreichender Sorgfalt nicht bekannt waren oder deren Geltend-
machung bzw. Beibringung für ihn rechtlich oder tatsächlich unmöglich 
war  oder  hiezu  keine  Veranlassung  bestand  (RENÉ RHINOW/HEINRICH 
KOLLER/CHRISTINA KISS,  Öffentliches  Prozessrecht  und  Justizverfas-
sungsrecht des Bundes, Basel/Frankfurt a.M. 1996, Rz. 1433).

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Revisions-  und  Wiedererwägungsgesuche  dürfen  nicht  dazu  dienen, 
rechtskräftige Entscheide immer wieder in Frage zu stellen, gesetzli-
che Vorschriften über die Rechtsmittelfristen zu umgehen oder die Fol-
gen eigener Unsorgfalt im ordentlichen Verfahren nachträglich zu be-
seitigen (vgl. Urteil  des Bundesgerichts 2A.472/2002 vom 28. Januar 
2003, E. 4.1; BGE 127 I 133 E. 6, BGE 103 Ib 87 E. 3).

5.2 Gestützt auf Art. 66 Abs. 3 VwVG trat die Vorinstanz im angefoch-
tenen Urteil vom 22. April 2008 auf all jene in den Eingaben des Be-
schwerdeführers behaupteten Revisionsgründe nicht ein, die entweder 
bereits  im Verfahren betreffend die  Nichtigkeit  der  Kündigung (Urteil 
der Vorinstanz vom 13. Juli 2004) oder in einem hiergegen möglichen, 
nachfolgenden  Beschwerdeverfahren  vor  der  PRK  geltend  gemacht 
werden konnten. Lediglich in Bezug auf die im Revisionsgesuch vom 
2. November  2006  genannten  beiden  Einstellungsverfügungen  der 
Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich vom 22. August 2006 sowie die 
vom  Beschwerdeführer  eingereichten  Akten  aus  dem  Strafverfahren 
(Ermittlungsbericht der Kantonspolizei Zürich vom 23. November 2004, 
Brief von Y._______ an Z._______ vom 8. Mai 2001) trat sie auf das 
Revisionsgesuch ein. Sie befand jedoch die neu eingereichten Revisi-
onsgründe  für  nicht  erheblich,  weshalb  sie  keine  Korrektur  ihres  ur-
sprünglichen Entscheides vornahm.

5.3
5.3.1 Der Beschwerdeführer macht  geltend,  sein Akteneinsichtsrecht 
sei verletzt worden, indem ihm nur ein Teil des Berichts der Adminis-
trativuntersuchung,  und  dazu  teilweise  abgedeckt,  bekannt  gegeben 
worden sei. Zudem habe die Vorinstanz die Beweislage derart verzerrt, 
dass sein Rechtsvertreter  irrtümlich dazu verleitet  worden sei,  einen 
Rekurs als aussichtslos zu betrachten. Mit so dürftigen Unterlagen wie 
dem  abgedeckten  Untersuchungsbericht  der  Administrativuntersu-
chung und den vagen Vorwürfen der Kündigungsverfügung könne kein 
Rechtsanwalt einen Rekurs vernünftig begründen.

5.3.2 Gemäss Art. 26 Abs. 1 VwVG hat  die  Partei  oder  ihr  Vertreter 
Anspruch auf Akteneinsicht in Eingaben von Parteien und Vernehmlas-
sungen von Behörden, in alle als Beweismittel dienenden Aktenstücke 
sowie in Niederschriften eröffneter Verfügungen. Ausnahmsweise darf 
nach Art. 27 Abs. 1 VwVG die Einsichtnahme verweigert werden, wenn 
wesentliche öffentliche Interessen des Bundes oder der Kantone, ins-
besondere die innere oder äussere Sicherheit der Eidgenossenschaft 

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(Bst. a), wesentliche private Interessen, insbesondere von Gegenpar-
teien (Bst. b),  oder  das Interesse einer  noch nicht  abgeschlossenen 
amtlichen Untersuchung die Geheimhaltung erfordern (Bst. c). Wird die 
Einsichtnahme in ein Aktenstück verweigert,  so darf  auf  dieses zum 
Nachteil  der Partei  nur abgestellt  werden,  wenn ihr die Behörde von 
seinem  für  die  Sache  wesentlichen  Inhalt  mündlich  oder  schriftlich 
Kenntnis  und  ihr  ausserdem  Gelegenheit  gegeben  hat,  sich  zu 
äussern und Gegenbeweismittel zu bezeichnen (Art. 28 VwVG).

5.3.3 Dem  Beschwerdeführer  wurde  nicht  der  vollständige  Untersu-
chungsbericht eröffnet. Lediglich die ihn direkt betreffenden Ausschnit-
te,  teilweise unter  Abdeckung von Personennamen, wurden ihm vor-
gelegt. Ob ein Verweigerungsgrund nach Art. 27 VwVG bestanden hat, 
kann an dieser Stelle aber offen bleiben, da es dem Beschwerdefüh-
rer – wie die Vorinstanz zu Recht ausführt – offen gestanden hatte, all-
fällige Verfahrensmängel  im Verfahren um Feststellung der Gültigkeit 
der Kündigung oder in einem Rechtsmittelverfahren gegen das Urteil 
vom 13. Juli 2004 geltend zu machen (Art. 66 Abs. 3 VwVG). Eine un-
zulässige Verweigerung des Akteneinsichtsrechts, aber auch eine an-
geblich ungenügend begründete Kündigungsverfügung, wäre in einem 
Rechtsmittelverfahren zu rügen gewesen. Es ist nicht Sache des Revi-
sionsverfahrens,  Folgen  verpasster  Rechtsmittel  zu  umgehen  (vgl. 
oben  E. 5.1).  Da  der  Beschwerdeführer  keine  Gründe  vorzubringen 
vermag, die es ihm verunmöglicht hätten, die angeblichen Verfahrens-
mängel bereits im ordentlichen Beschwerdeverfahren geltend zu ma-
chen, ist die Vorinstanz richtigerweise nicht auf sein Vorbringen einge-
treten.

5.4 Des Weiteren führt der Beschwerdeführer an, die Vorinstanz habe 
ihm in der Strafanzeige diverse Anschuldigungen vorgehalten, die ihm 
in der Kündigung nicht vorgeworfen worden seien.

Hierzu ist festzuhalten, dass die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses 
nicht an eine allfällige gleichzeitig erfolgte Strafanzeige gebunden ist 
und sich in ihrer Begründung durchaus von einer solchen unterschei-
den kann, sofern sie den Anforderungen des Bundespersonalgesetzes 
vom 24. März 2000 (BPG, SR 172.220.1)  nachkommt. Ob die Verfü-
gung vom 27. Oktober 2003 der Begründungspflicht des BPG genügte, 
wäre wiederum im Rahmen eines ordentlichen Beschwerdeverfahrens 
zu  überprüfen  gewesen;  eine  Überprüfung  braucht  an  dieser  Stelle 
nicht nachgeholt zu werden.

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5.5
5.5.1 Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe durch die 
Verheimlichung  wichtiger  Informationen  ihre  Garantenpflicht  aus 
Art. 28 VwVG verletzt und ihm eine wirksame Verteidigung und unver-
zerrte Abschätzung der Erfolgschancen und der Möglichkeit eines Re-
kurses verunmöglicht. Deswegen sei es rechtsmissbräuchlich, im vor-
liegenden konkreten Fall Art. 66 Abs. 3 VwVG anzurufen.

5.5.2 Fraglich ist, ob sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben 
überhaupt eine einschränkende Anwendung von Art. 66 Abs. 3 VwVG 
ableiten  lässt.  Die  Frage  braucht  an  dieser  Stelle  indes  nicht  ab-
schliessend behandelt zu werden. Der Beschwerdeführer vermag nicht 
darzulegen,  inwiefern  sich  die  Behörde  der  Irreführung  schuldig 
gemacht  haben  sollte.  Es  ergeben  sich  diesbezüglich  auch  keine 
Hinweise aus den Akten. 

Zwar besteht  eine Rechtsprechung, die in Ausnahmefällen einer An-
wendung  von  Art. 66  Abs. 3  VwVG  entgegensteht.  So  gelangte  die 
Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) in ihrem Entscheid vom 
16. Mai 1995 zum Schluss, dass Vorbringen, die im Sinne von Art. 66 
Abs. 3 VwVG verspätet sind, dennoch zur Revision eines rechtskräfti-
gen  Urteils  führen  können,  wenn  aufgrund  dieser  Vorbringen  offen-
sichtlich wird,  dass dem Revisionsführer Verfolgung oder  menschen-
rechtswidrige Behandlung droht und damit ein völkerrechtliches Weg-
weisungshindernis besteht (veröffentlicht in VPB 60.38 E. 7). Im vorlie-
genden Fall kann sich der Beschwerdeführer aber (auch) nicht auf ver-
gleichbare zwingende völkerrechtliche Normen stützen.

Es ist somit kein Grund ersichtlich, der einer Anwendung von Art. 66 
Abs. 3 VwVG im konkreten Fall entgegenstehen würde.

6.
6.1 In  Bezug  auf  die  beiden  Einstellungsverfügungen  der  Staatsan-
waltschaft des Kantons Zürich, inklusive den sonstigen vom Beschwer-
deführer  eingereichten  Strafakten,  und  den  Brief  von  Y._______  an 
Z._______ vom 8. Mai  2001 ist  die  Vorinstanz auf  das  Revisionsge-
such eingetreten. Sie prüfte, ob es sich dabei um erhebliche neue Tat-
sachen und Beweismittel handle und gelangte zum Schluss, dass sich 
nichts daraus ableiten liesse, was gegen die Bejahung ausreichender 
Kündigungsgründe  spreche.  Sie  wies  das  Revisionsbegehren  daher 
ab.

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6.2 Nach Art. 66 Abs. 2 Bst. a VwVG wird ein Urteil in Revision gezo-
gen, wenn die Partei neue erhebliche Tatsachen und Beweismittel vor-
bringt. Tatsachen gelten als neu, wenn sie sich vor dem letzten Zeit-
punkt verwirklicht haben, in dem es im Beschwerdeverfahren prozes-
sual noch zulässig war, sie vorzubringen, sie aber trotz hinreichender 
Sorgfalt  der gesuchstellenden Person unentdeckt geblieben sind. Er-
heblich sind sie, wenn sie geeignet sind, die tatbeständliche Grundla-
ge des Entscheides zu ändern und bei zutreffender rechtlicher Würdi-
gung zu einem anderen Entscheid zu führen. Neue Beweismittel bilden 
einen Revisionsgrund, wenn sie den vorangegangenen Entscheid zu 
Gunsten der gesuchstellenden Person zu ändern vermögen, weil  sie 
entweder neue erhebliche Tatsachen erhärten oder dem Beweis von 
Tatsachen dienen, die zwar im früheren Verfahren bekannt gewesen, 
aber  zum Nachteil  der  gesuchstellenden Person unbewiesen  geblie-
ben sind (ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren und Verwal-
tungsrechtspflege  des  Bundes,  2. Aufl.,  Zürich  1998,  Rz. 740 f.; 
RHINOW/KOLLER/KISS, a.a.O., Rz. 1431).

Eine  Revision  ist  demnach  ausgeschlossen  (mit  der  Ausnahme von 
Art. 66 Abs. 2 Bst. d VwVG), wenn ausschliesslich eine neue rechtli-
che Würdigung von bereits bekannten Tatsachen oder eine neue Beur-
teilung  von  Rechtsfragen  angestrebt  wird  (KÖLZ/HÄNER,  a.a.O., 
Rz. 737).

6.3
6.3.1 Die  Einstellungsverfügungen  der  Staatsanwaltschaft  des  Kan-
tons Zürich vom 22. August 2006, der Ermittlungsbericht der Kantons-
polizei  Zürich  vom  23. November  2004,  wie  auch  der  Brief  von 
Y._______  an  Z._______  vom  8. Mai  2001  stellen  neue  Tatsachen 
bzw. Beweismittel im Sinne von Art. 66 Abs. 2 Bst. a VwVG dar. Frag-
lich ist, ob sie auch als erheblich bezeichnet werden können.

6.3.2 Gemäss Art. 12 Abs. 6 Bst. a BPG kann der Arbeitgeber das Ar-
beitsverhältnis ordentlich kündigen, wenn der Angestellte gegen wich-
tige gesetzliche oder vertragliche Pflichten verstossen hat. Das BPG 
nennt einzelne Pflichten der Angestellten (vgl. etwa Art. 20 – 22 BPG) 
und überlässt es dem Verordnungsgeber, den Mindestinhalt  festzule-
gen,  über den sich die Parteien zu einigen haben (für  den ETH-Be-
reich  Art. 16  Abs. 2  der  Verordnung  des  ETH-Rates  vom  15. März 
2001 über das Personal im Bereich der Eidgenössischen Technischen 
Hochschulen  [PVO-ETH,  SR 172.220.113]).  Zu  den  gesetzlichen 

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Pflichten  gehören  die  Arbeitspflicht,  die  Treuepflicht  und  die  Befol-
gungspflicht  (vgl. Art. 53 ff.  PVO-ETH;  HARRY NÖTZLI,  Die  Beendigung 
von  Arbeitsverhältnissen  im  Bundespersonalrecht,  Bern  2005, 
Rz. 154 ff.). Vertragliche Pflichten sind Pflichten,  die die Vertragspar-
teien durch Vereinbarung zum Vertragsinhalt  machen (NÖTZLI,  a.a.O., 
Rz. 180).

6.3.3 Die Kündigung vom 27. Oktober  2003 wurde damit  begründet, 
dass der Beschwerdeführer das von der Schulleitung ausgesprochene 
Waffentragverbot bewusst missachtet habe. Ferner habe er die Ventile 
von falsch parkierten Autos entfernt und damit nicht nur die Sicherheit 
der betroffenen Lenker gefährdet, sondern ganz allgemein die Glaub-
würdigkeit als Kadermitarbeiter in einer heiklen Vertrauensstellung mit 
anstaltspolizeilichen Befugnissen erschüttert. Schliesslich habe er für 
das Abschleppenlassen von Fahrzeugen durch einen Abschleppdienst 
jeweils  einen  Geldbetrag  entgegengenommen,  der  kumuliert  mit  Si-
cherheit  nicht  mehr  als  blosses  Trinkgeld  qualifiziert  werden  könne. 
Nur schon diese Handlungen – ohne die weitergehenden Vorwürfe im 
Untersuchungsbericht –  würden  eine  Verletzung  von  Art. 12  Abs. 6 
Bst. a BPG darstellen und eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses 
unzumutbar erscheinen lassen.

6.3.4 Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Verhalten 
des Beschwerdeführers als Mitarbeiter im Sicherheitsbereich nicht nur 
als gegen Art. 12 Abs. 6 Bst. a BPG, sondern auch als gegen Art. 12 
Abs. 6 Bst. c BPG verstossend erachtet. Nach dieser Bestimmung bil-
det mangelnde Eignung, Tauglichkeit oder Bereitschaft, die im Arbeits-
vertrag vereinbarte Arbeit zu verrichten, einen weiteren Grund für eine 
ordentliche  Kündigung.  Die  Ausübung  einer  Kaderfunktion  in  einem 
sensiblen  Bereich  wie  dem  Sicherheitsdienst  erfordert  einen  hohen 
Grad an Vertrauenswürdigkeit. Die  Kündigungsgründe wurden in  der 
Kündigungsverfügung sowie im Urteil der Vorinstanz vom 13. Juli 2004 
ausgeführt.  Wie  sich  das  weitere  strafrechtliche Verfahren entwickelt 
hat, ist irrelevant, zumal schon für den Erlass der ursprünglichen Ver-
fügung nicht die strafrechtliche Beurteilung entscheidend war. Die Ein-
stellungsverfügungen der Staatsanwaltschaft  vermögen daher keinen 
Einfluss auf die Beurteilung des angefochtenen Entscheides zu neh-
men. Im  Übrigen  ist  anzufügen,  dass  die  Strafuntersuchungen  zwar 
eingestellt  wurden,  dem Beschwerdeführer aber deren Kosten aufer-
legt worden sind, da er die Untersuchungen zumindest teilweise durch 
leichtfertiges Benehmen verursacht hatte.

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Gleiches gilt auch für den Ermittlungsbericht der Kantonspolizei Zürich 
vom 23. November 2004 und den Brief von Y._______ an Z._______ 
vom 8. Mai 2001, in dem das Ablassen der Pneuluft und das Heraus-
wuchten der Ventile von falsch parkierten Autos durch den Beschwer-
deführer geschildert wird. Weder der Ermittlungsbericht, der einzig die 
strafrechtliche Beurteilung betrifft, noch die Tatsache, dass der Vorge-
setzte des Beschwerdeführers bereits im Jahr 2001 vom Verhalten des 
Beschwerdeführers  hinsichtlich  falsch  parkierter  Fahrzeuge  wusste, 
vermögen  die  Rechtmässigkeit  der  Kündigungsgründe  in  Frage  zu 
stellen.

Schliesslich sei darauf hingewiesen, dass der Vorinstanz in personal-
rechtlichen Angelegenheiten, namentlich in Fragen des Vertrauensver-
hältnisses,  praxisgemäss ein grosser  Ermessensspielraum zukommt. 
Angesichts  der  dargelegten  Rechts-  und  Sachlage  ist  daher  an  der 
Einschätzung der Vorinstanz, dass es an der notwendigen Vertrauens-
basis fehle, nichts auszusetzen.

7.
Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die Vorinstanz das Re-
visionsgesuch  des  Beschwerdeführers  vom 2. November  2006 –  so-
weit  sie  darauf  eingetreten  ist –  zu  Recht  abgewiesen  hat.  Der  Be-
schwerdeführer vermag weder ein Verbrechen oder Vergehen, das das 
Urteil vom 13. Juli 2004 beeinflusst haben könnte, noch neue erhebli-
che Tatsachen oder  Beweismittel  noch Verfahrensmängel  geltend zu 
machen,  die  eine  Revision  des  Urteils  der  Vorinstanz  rechtfertigen 
würden. Die vorliegende Beschwerde ist daher abzuweisen.

8.
In personalrechtlichen Angelegenheiten ist  das Beschwerdeverfahren 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  unabhängig  vom  Verfahrensaus-
gang kostenlos, ausser bei Mutwilligkeit (Art. 34 Abs. 2 BPG). Dieser 
Grundsatz gilt  auch für  das Revisionsverfahren. Da vorliegend keine 
Mutwilligkeit gegeben ist, sind somit keine Verfahrenskosten zu erhe-
ben.

9.
Dem Beschwerdeführer als Unterliegendem steht keine Parteientschä-
digung zu (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Marianne Ryter Sauvant Mia Fuchs

Rechtsmittelbelehrung:

Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet der öffent-
lich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse können mit Beschwerde beim Bun-
desgericht angefochten werden, sofern es um eine vermögensrechtli-
che  Angelegenheit  geht,  bei  welcher  der  Streitwert  mindestens 
Fr. 15'000.- beträgt oder bei der sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-
cher Bedeutung stellt  (vgl. Art. 85 Abs. 1 Bst. b und Abs. 2  des Bun-
desgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG]; SR 173.110). Bei einer 
nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit ist die Beschwerde nur zu-
lässig,  wenn  sie  die  Gleichstellung  der  Geschlechter  betrifft  (vgl. 
Art. 83 Bst. g BGG).

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Steht die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen, 
so ist sie innert 30 Tagen seit der Ausfertigung des angefochtenen Ur-
teils  beim  Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  zu  erheben.  Die  Be-
schwerde muss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesge-
richt  eingereicht  oder  zu  dessen  Handen  der  Schweizerischen  Post 
oder  einer  schweizerischen diplomatischen oder  konsularischen Ver-
tretung übergeben werden Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 
abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42, 48, 54 und 100 BGG).

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