# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 56ebee42-1dfb-5630-927d-ecb2999ce296
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-07-15
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 15.07.2015 UV 2014/3
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-3_2015-07-15.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/3

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 15.07.2015

Entscheiddatum: 15.07.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 15.07.2015
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Ermittlung der Vergleichseinkommen. Für das 
Invalideneinkommen Beizug der LSE anstelle der von der Suva verwendeten 
DAP (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. 
Juli 2015,UV 2014/3).Entscheid vom 15. Juli 2015BesetzungVizepräsidentin 
Miriam Lendfers, Versicherungsrichter Joachim Huber, 
Versicherungsrichterin Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Della 
BatlinerGeschäftsnr.UV 2014/3ParteienA.___,Beschwerdeführer,vertreten 
durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Rufener, schmuckipartner, Neugasse 26, 
Postfach 545, 9004 St. Gallen,gegenSchweizerische 
Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandInvalidenrenteSachverhalt

A.       

A.a      A.___ (nachfolgend: Versicherter) arbeitete seit dem 14. Februar 2000 im 

Werkzeugbau als Giesser bei der B.___ AG und war dadurch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligatorisch gegen die Folgen von 

Unfällen versichert (Suva-act. 1). Am 19. August 2009 versuchte der Versicherte, einen 

Kupferklotz aus einer Konstruktionsform herauszuschlagen, und erlitt dabei einen 

Zwick im rechten Ellbogen. Seither entwickelten sich zunehmende Schmerzen (Suva-

act. 5ff.). Dr. med. C.___, Facharzt Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht 

vom 9. November 2009 (Suva-act. 7) einen Zustand nach traumatischer Epikondylitis 

humeri lateralis rechts sowie einen Verdacht auf somatoforme Schmerzstörung und 

attestierte dem Versicherten ab 26. August 2009 eine volle Arbeitsunfähigkeit (Suva-

act. 30). Am 15. Dezember 2009 wurde im Spital D.___ eine Kernspintomographie wohl 

des rechten, versehentlich an einer Stelle als links bezeichneten Ellbogengelenks 

durchgeführt (Suva-act. 18). Dabei ergab sich folgende Beurteilung: Minimaler 

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Reizerguss des Ellbogengelenks; Zeichen einer Zerrung der Bizepssehne, begleitet von 

leichter Tendovaginitis; zudem kutanseitige Partialruptur (6mm breiter Sehnendefekt) 

des Ansatzes des gemeinsamen Sehnenursprungs der Extensoren am Epicondylus 

humeri radialis; im übrigen regelrechtes Kernspintomogramm des Ellbogengelenks, 

ohne Nachweis chondraler sowie weiterer ossärer Läsionen. Die Suva anerkannte das 

Ereignis als versichert und erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Suva-act. 21, 39).

A.b     Vom 3. März bis 7. April 2010 hielt sich der Versicherte stationär in der 

Rehaklinik Bellikon auf. Im Austrittsbericht vom 19. April 2010 (Suva-act. 45) wurden 

eine Traumatisierung der Epikondylitis humeri radialis rechts mit chronischer 

Therapieresistenz und initial unklare Schmerzen dorsal im rechten Handgelenk, deutlich 

regredient, diagnostiziert. Es wurde eine mässige Symptomausweitung beobachtet. In 

der angestammten Tätigkeit als Werkzeugmacher, zuvor Heizungsmonteur (schwere 

Arbeit), bestehe ab 7. April 2010 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Körperlich leichte 

bis mittelschwere Tätigkeiten seien hingegen ganztags möglich, wobei jedoch ein 

häufiger Krafteinsatz des rechten Arms, repetitive Umwendbewegungen des rechten 

Vorderarms sowie Zwangshaltungen bezüglich des rechten Ellbogens (ellbogenbedingt 

ungünstige Auswirkung auf die Handposition bezüglich Bedienung von Apparaten, 

Feinmechanik etc.) zu vermeiden seien.

A.c      Die B.___ AG löste das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 18. Juli 2010 

auf (Suva-act. 40). Mit Schreiben vom 18. Juni 2010 (Suva-act. 52) stellte die Suva die 

Taggeldleistungen per 18. Juli 2010 ein. In der Folge meldete sich der Versicherte per 

19. Juli 2010 bei der Arbeitslosenversicherung zum Leistungsbezug an (Suva-

act. 60-3/5). Bereits davor hatte er Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche 

durch die von der Suva engagierte E.___ GmbH erhalten (Suva-act. 41, 72). Seit 

20. Juni 2011 absolvierte der Versicherte ein Praktikum als Betreuer in der 

psychiatrischen Klinik F.___ (Suva-act. 79).

A.d     Anlässlich der ärztlichen Abschlussuntersuchung vom 6. Juli 2011 (Suva-act. 80) 

stellte Kreisarzt Dr. med. G.___, Facharzt für Chirurgie FMH, die Diagnose eines Status 

nach Unfall vom 19. August 2009 mit Partialruptur des Ansatzes der Extensoren am 

Epicondylus humeri radialis und chronischer Epicondylopathie rechtsseitig. Subjektiv 

persistierten hauptsächlich belastungsabhängige Schmerzen im Bereich des 

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Epicondylus lateralis rechts. Objektiv finde sich eine praktisch normale Beweglichkeit 

im Ellbogengelenk mit seitengleich unauffälliger Pronotation/Supination und im 

Seitenvergleich nur minimal eingeschränkter Flexion rechts gegenüber links (10°) und 

bildgebend geringes intratendinöses Enhancement im gemeinsamen Ursprungsbereich 

der Extensorensehnen bei chronischer Epicondylopathie, differentialdiagnostisch 

Granulationsgewebe/minimale entzündliche Aktivität. Hinsichtlich der Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit habe sich seit dem Aufenthalt in der Rehaklinik Bellikon nichts 

geändert.

A.e      Vom 1. Oktober 2011 bis 29. Februar 2012 absolvierte der Versicherte ein 

Praktikum als Pflegehilfe im Spitalverbund Psychiatrisches Zentrum H.___ (Suva-

act. 86-12/13). Mit Schreiben vom 11. Oktober 2011 (Suva-act. 82) teilte die Suva dem 

Versicherten mit, der Schadenfall werde gleichentags abgeschlossen, da durch weitere 

medizinische oder therapeutische Behandlung keine Besserung mehr erzielt werden 

könne. Es bestehe keine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Die 

Erheblichkeitsgrenze für eine Integritätsentschädigung werde nicht erreicht. Mit 

befristetem Arbeitsvertrag vom 23. November/2. Dezember 2011 (Suva-act. 94) wurde 

der Versicherte vom 1. März 2012 bis 31. Juli 2013 als Pflegehelfer im Psychiatrischen 

Zentrum H.___ angestellt.

A.f       Mit Verfügung vom 30. April 2013 (Suva-act. 114) sprach die Suva dem 

Versicherten rückwirkend ab 1. August 2010 eine Invalidenrente gestützt auf einen 

Invaliditätsgrad von 13% zu.

B.       

Die dagegen erhobene Einsprache vom 31. Mai 2013 (Suva-act. 116) wurde mit 

Einspracheentscheid vom 24. Oktober 2013 (Suva-act. 130) abgewiesen.

C.       

C.a      Mit Beschwerde vom 27. November 2013 (act. G1) liess der Versicherte, 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Rufener, St. Gallen, beim Obergericht des 

Kantons Appenzell Ausserrhoden beantragen, der Einspracheentscheid vom 

24. Oktober 2013 sei teilweise aufzuheben und ihm sei eine UVG-Invalidenrente 

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basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 28% auszurichten; es sei eine 

medizinische Begutachtung durchzuführen; das vorliegende Beschwerdeverfahren sei 

zu sistieren, bis das Urteil des Bundesgerichts im Verfahren 8C_769/2013 vorliege; 

unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin. Zur 

Begründung liess er insbesondere vorbringen, in Bezug auf die Einschränkungen an 

der linken Hand liege keine umfassende, stimmige Beurteilung des Kreisarztes vor. Der 

erhebliche Mangel bzw. die Fehlbeurteilung rechtfertige die Beurteilung seines 

Gesundheitszustands durch einen unabhängigen Gutachter. Die Berücksichtigung 

eines Valideneinkommens von lediglich Fr. 71'400.-- widerspreche den gesetzlichen 

Vorgaben, es sei analog der IV-Stelle auf die Einkommenssituation 2009 abzustellen. 

Für ein Abstellen auf DAP-Zahlen seien die Voraussetzungen vorliegend nicht erfüllt, 

weshalb auf die Tabellenlöhne abzustellen sei. Die IV-Stelle habe einen Invaliditätsgrad 

von 28% ermittelt. Es lägen keine Gründe für eine andere Beurteilung durch die Suva 

vor, zumal die Invalidenversicherung keine unfallfremden Faktoren zu berücksichtigen 

gehabt habe. Des Weiteren legte er einen Bericht der Klinik für Hand-, Plastische- und 

Wiederherstellungschirurgie des Kantonsspitals St. Gallen vom 17. Juli 2013 

(act. G1.2), einen IK-Auszug des Beschwerdeführers (act. G1.3) und den IV-

Vorbescheid vom 11. November 2011 (act. G1.4) bei.

C.b     Mit Entscheid vom 22. Januar 2014 (act. G0) trat das Obergericht Appenzell 

Ausserrhoden auf die Beschwerde des Versicherten nicht ein und überwies die Sache 

zuständigkeitshalber an das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen. Die 

Angelegenheit wurde unter der Verfahrensnummer UV 2014/3 eingeschrieben.

D.       

D.a      Auf Aufforderung des Versicherungsgerichts vom 28. Januar 2014 (act. G3) 

begründete der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers das in der Beschwerde 

enthaltene Sistierungsgesuch am 7. März 2014 (act. G5) und legte nach Einwänden der 

Beschwerdegegnerin (act. G8) am 2. Mai 2014 das Urteil des Obergerichts Appenzell 

Ausserrhoden vom 19. Juni 2013 (act. G10.1), die dagegen erhobene Beschwerde an 

das Bundesgericht vom 28. Oktober 2013 (act. G10.2) und weitere Unterlagen 

(act. G10.3ff.) ins Recht. Am 3. Juni 2014 (act. G13) liess der Beschwerdeführer das 

Urteil 8C_769/2013 des Bundesgerichts vom 12. Mai 2014 einreichen. Darin war ein 

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Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 19. Juni 2013 betreffend ein UV-

Verfahren des Beschwerdeführers gegen die AXA Versicherungen AG wegen örtlicher 

Unzuständigkeit aufgehoben und die Akten zuständigkeitshalber ans 

Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen überwiesen worden. Jene Streitsache 

wurde unter der Verfahrensnummer UV 2014/45 eingeschrieben. Im vorliegenden 

Verfahren erachtete das Gericht eine Sistierung bis zum Entscheid im Verfahren UV 

2014/45 nicht als angezeigt und leitete am 5. Juni 2014 den Schriftenwechsel ein (act. 

G14).

D.b     Mit Beschwerdeantwort vom 7. Juli 2014 (act. G15) schloss die 

Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im 

Wesentlichen an, der Beschwerdeführer habe an der linken Hand unter keinen 

arbeitsrelevanten Einschränkungen mehr gelitten, welche vorliegend noch zu 

berücksichtigen wären. Bei der Bemessung des Valideneinkommens sei auf die 

Lohnangaben des Arbeitgebers abzustellen. Der pauschale Verweis auf den IK-Auszug, 

welcher über die vor 2010 gemeldeten Löhne Auskunft gebe, vermöge die Angaben 

des Arbeitgebers für das Jahr 2010 nicht zu entkräften. Umso mehr, als bei den 

Jahreslöhnen 2000 bis 2009 starken Schwankungen festzustellen seien. Die 

kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung geniesse volle Beweiskraft und die DAP-

gestützte Bestimmung des Invalidenlohns entspreche den bundesgerichtlichen 

Vorgaben. Es bestehe keine Bindung an die Invaliditätsbemessung der 

Invalidenversicherung. Die Frage eines allfälligen Rückfalls ab Ende 2013 sei nicht 

Prozessgegenstand.

D.c      Mit Replik vom 5. Januar 2015 (act. G25) teilte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers mit, dieser sei seit dem 6. Januar 2014 bei der I.___ AG im 

Stundenlohn tätig, und legte den Arbeitsvertrag (act. G25.3) und Lohnabrechnungen 

von Januar bis September 2014 (act. G25.4-12) bei. Zudem reichte er zwei Fotos mit 

Abbildungen der linken und rechten Hand ein (act. G25.1 und G25.2). Am 6. Januar 

2015 (act. G28) reichte der Rechtsvertreter die Lohnausweise vom Oktober und 

November 2014 nach (act. G28.1 und G28.2).

D.d     Mit Duplik vom 23. Januar 2015 (act. G30) reichte die Beschwerdegegnerin ein 

an die ehemalige Arbeitgeberin des Beschwerdeführers gerichtetes Schreiben vom 

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21. August 2014 (act. G30.1) und deren Stellungnahme vom 26. August 2014 samt vier 

Beilagen (act. G30.2) ein.

D.e      Mit Eingabe vom 18. Mai 2015 (act. G32) legte der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers den Arbeitsvertrag vom 4. März 2015 mit der I.___ AG samt 

Anhang und Lohnreglement (act. G32.1ff.) ins Recht.

Erwägungen:

1.

1.1  Der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Rente der Beschwerdegegnerin ist 

im Grundsatz unbestritten. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet allein die 

Höhe der Invalidenrente.

1.2  Gemäss Art. 18 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 

SR 832.20) hat der Versicherte einen Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn er zu 

mindestens 10% invalid ist. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere 

Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 

und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 

auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

1.3  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – und im 

Beschwerdefall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes respektive der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Das Gericht hat den 

Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Es hat demnach zu prüfen, ob die 

vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 

Leistungsanspruchs gestatten (Art. 43 Abs. 1 ATSG).

2.

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2.1  Hinsichtlich des medizinischen Sachverhalts steht unbestrittenermassen fest und 

es ergibt sich auch aus der Aktenlage, dass eine Partialruptur des Ansatzes der 

Extensoren am Epicondylus humeri radialis und eine chronische Epicondylopathie 

rechtsseitig auf den Unfall

vom 19. August 2009 zurückzuführen sind (vgl. Suva-act. 45, 80).

2.2  Der Beschwerdeführer bemängelt an der Beurteilung von Dr. G.___ vom 6. Juli 

2011 (Suva-act. 80), die Einschränkungen an der linken Hand seien nicht berücksichtigt 

worden. Unbestrittenermassen war die linke Hand des Beschwerdeführers beim Unfall 

am 19. August 2009 nicht betroffen. Er hatte sich die linke Hand bereits am 

18. Dezember 1990 beim Holzfräsen verletzt. Im Rahmen einer mit Urteil des 

Verwaltungsgerichts des Kantons Appenzell am 24. Mai 1995 genehmigten 

Vergleichsvereinbarung war ihm von der damaligen Unfallversicherung eine Rente 

basierend auf einem Invaliditätsgrad von 20% ab 1. Oktober 1994 ausgerichtet 

worden. Mit Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Juni 

2014 wurde diese Rente per 1. April 2012 eingestellt (und damit die Renteneinstellung 

der damaligen Unfallversicherung per 1. März 2012 geringfügig korrigiert), da unter 

Würdigung sämtlicher Akten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen 

war, dass aufgrund des Unfalls im Jahr 1990 keine Einschränkung der Arbeits- und 

Erwerbsfähigkeit mehr bestand und der Beschwerdeführer von Seiten der linken Hand 

zu 100% arbeitsfähig war (UV 2014/45 E. 4; zum Sachverhalt vgl. lit. A). Dieser 

Entscheid ist in Rechtskraft erwachsen. Eine medizinische Begutachtung oder andere, 

weitere Abklärungen der linken Hand erübrigen sich daher.

2.3  Aus der vorliegenden Aktenlage, insbesondere aus der Beurteilung von Dr. G.___ 

vom 6. Juli 2011 (Suva-act. 80), aber auch aufgrund des vollzeitlichen Praktikums 

(Oktober 2011 bis Februar 2012; Suva-act. 86-12/13) und der vollzeitlichen befristeten 

Tätigkeit als Pflegehelfer (März 2012 bis Juli 2013; Suva-act. 94) geht hervor, dass der 

Beschwerdeführer in einer leidensadaptierten Tätigkeit im Umfang von 100% 

arbeitsfähig ist. Im angestammten Beruf besteht eine volle Arbeitsunfähigkeit. 

Zumutbar ist eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit im vollen zeitlichen Pensum, ohne 

häufigen Krafteinsatz des rechten Arms, ohne repetitive Umwendbewegungen des 

rechten Vorderarms und ohne Zwangshaltungen bezüglich des rechten Ellbogens.

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3.

3.1  Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird 

gemäss Art. 16 ATSG durch einen Einkommensvergleich ermittelt. Dabei wird das 

Einkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn 

sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

3.2

3.2.1      Bei der Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die 

versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns – vorliegend im 

Jahr 2010 – nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 

tatsächlich verdient hätte (BGE 135 V 322 E. 4.1). In der Praxis bildet das vor dem 

Eintritt der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit erzielte, tatsächlich bezogene 

Einkommen häufig Anhalts- und Ausgangspunkt, da nach empirischer Feststellung in 

der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre. Bei der 

Bestimmung dieses zuletzt erzielten Einkommens sind sämtliche Erwerbseinkommen 

(auch etwa Nebeneinkünfte oder regelmässig geleistete Überstunden), für welche eine 

AHV-Beitragspflicht besteht, zu berücksichtigen (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 

2. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2009, N 12f.).

3.2.2      Die Beschwerdegegnerin ging bei der Bemessung des Valideneinkommens 

gestützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers (vgl. 

Suva-act. 67 und 101) von einem Jahreseinkommen 2010 in Höhe von Fr. 71'400.-- 

aus. Der Beschwerdeführer möchte mit Verweis auf den IK-Auszug der Jahre 2007, 

2008 und 2009 ein Valideneinkommen von mehr als Fr. 80'000.-- angewendet wissen.

3.2.3      Die Arbeitgeberin hatte im Dezember 2012 angegeben, im Jahr 2010 hätte der 

Beschwerdeführer im Gesundheitsfall neben einem nicht leistungsabhängigen 

Monatslohn in Höhe von Fr. 4'750.-- zuzüglich 13. Monatslohn regelmässig weitere 

Zulagen erhalten. Sie rechnete pauschale Schichtzulagen von Fr. 5'200.-- (= Fr. 400.-- 

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x 13; act. G30.2), Pikettzulagen von Fr. 1'350.-- und eine Überstundenleistung von 

Fr. 3'500.-- im Rahmen einer Schätzung hinzu und wies darauf hin, dass die 

Überstunden aufgrund diverser Neuregelungen in Zukunft stetig abgenommen hätten 

(Suva-act. 101). Der IK-Auszug zeigt mit Blick auf die Jahre der Erwerbstätigkeit bei der 

B.___ AG einen schwankenden Verlauf des Einkommens, wobei der Jahreslohn 

lediglich im Jahr 2008 über Fr. 80'000.-- betrug (Fr. 83'478.--). Bereits im Jahr 2007 lag 

er mit Fr. 78'783.-- um mehrere Tausend Franken über den Vorjahreslöhnen. Auf 

Nachfrage der Beschwerdegegnerin (act. G30.1f.) erklärte die B.___ AG, diese hohen 

Löhne seien auf diverse variable Lohnzuschläge für geleistete Sonderschichten an 

Wochenenden und in der Nacht zurückzuführen und würden nur bei vollzogener 

Sonderschicht gutgeschrieben. Aufgrund diverser Neuerungen wie zum Beispiel 

Schichtplanänderung, geregelter Schichtbetrieb, Personalaufstockung würden kaum 

mehr Sonderschichten geleistet. Aus diesem Grund seien solche Sonderzahlungen 

auch massiv rückläufig. Diese plausiblen Arbeitgeberangaben widerspiegeln mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit die realistische Einkommensentwicklung beim 

Beschwerdeführer in diesem Betrieb, welche aufgrund der Reduktion des Postens 

"Sonderschichten" entsprechend geringer ausgefallen wäre (vgl. auch Urteil des 

Bundesgerichts vom 6. August 2010, 8C_316/2010, E. 5). Dies gilt umso mehr, als sich 

das Durchschnittseinkommen des Beschwerdeführers zwischen 2002 und 2006 auf 

Fr. 72'157 belief und sich auch 2011 bis 2013 nicht über diesen Bereich bewegt hätte. 

Die Schätzung der Überstundenentschädigung auf Fr. 3'500.-- erscheint vor dem 

Hintergrund, dass ab 2010 eine stark sinkende Tendenz verzeichnet wurde (vgl. Suva-

act. 101), realistisch, obwohl der Beschwerdeführer bis dahin deutlich höhere 

Überstundenleistungen erbracht hatte. Unbehelflich ist auch das Argument, dass die 

IV-Stelle als Validenlohn Fr. 83'478.-- beigezogen und das Versicherungsgericht diesen 

Betrag im Entscheid vom 13. März 2013 nicht beanstandet hatte (IV 2012/75 E. 4.2). 

Hieraus kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal keine 

Bindung an die damals beigezogenen Grundlagen besteht und darüber hinaus im IV-

Verfahren selbst unter Berücksichtigung der für den Beschwerdeführer günstigsten 

Zahlen kein rentenbegründender Invaliditätsgrad von über 40% resultiert hatte. Im 

Übrigen gilt es zu beachten, dass bei der Bemessung des Valideneinkommens die 

Kinderzulagen von Fr. 200.-- monatlich nicht zu berücksichtigen sind, nachdem diese 

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auch in die Festlegung des Invalideneinkommens nicht einfliessen (Urteil vom 28. Juni 

2010, 8C_58/2010, E. 3.2).

3.2.4      Zusammenfassend sind als Valideneinkommen Fr. 71'800.-- (Fr. 4'750.-- x 13 

[Grundlohn inkl. 13. Monatslohn]+ Fr. 1'350.-- [Pikett] + Fr. 5'200.-- [Fr. 400.-- x 13; 

Schichtzulage] + Fr. 3'500.-- [Überstundenentschädigung]) heranzuziehen.

3.3

3.3.1      Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 

Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei 

der – kumulativ – besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen 

ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, 

und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und 

nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als 

Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, 

namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 

oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, 

so können nach der Rechtsprechung entweder die LSE-Tabellenlöhne oder die 

sogenannten DAP-Zahlen (DAP = Dokumentation von Arbeitsplätzen seitens der Suva) 

herangezogen werden (BGE 135 V 297 E. 5.2 mit Hinweisen).

3.3.2      Der Beschwerdeführer hatte im Jahr 2011 nach einem Praktikum eine 

befristete Tätigkeit als Pflegehelfer aufgenommen und ist seit Januar 2014 als I.___-

Mitarbeiter im Stundenlohn tätig. Seit 1. März 2015 besteht ein unbefristeter 

Arbeitsvertrag bei einem Beschäftigungsgrad von 90% (act. G32.1). Im vorliegend 

massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids (aber auch darüber hinaus) lag 

kein besonders stabiles Arbeitsverhältnis vor, bei dem der Beschwerdeführer seine 

Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpfte. Das Invalideneinkommen kann 

folglich nicht auf individuell-konkreter Basis bemessen werden.

3.3.3      Es ist entgegen den Ansicht des Beschwerdeführers nicht erheblich, ob die 

durch die DAP nachgewiesenen Stellen besetzt und damit auf dem tatsächlichen 

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Arbeitsmarkt nicht erhältlich sind (BGE 139 V 592 E. 7.7). Soweit der Beschwerdeführer 

gegen die Verwendung der DAP-Profile (vgl. Suva-act. 124) im Weiteren vorbringt, 

beidhändige Tätigkeiten seien nicht geeignet, ist mit Verweis auf E. 2.2 festzuhalten, 

dass bezüglich der linken Hand keine relevanten Einschränkungen mehr bestehen und 

dass das von Dr. G.___ formulierte Zumutbarkeitsprofil eine beidhändige Tätigkeit nicht 

ausschliesst. In der Tat überzeugt es allerdings nicht, bei den körperlichen 

Anforderungen eine Handrotation (Arbeiten mit Schraubenzieher) als sehr oft (5 ½ bis 8 

Stunden) möglich zu betrachten und dabei die Tätigkeit als Aufstecker/Mitarbeiter 

Kettherstellung (DAP-Nummer 408023) – wo ein solches Hantieren oft (3 bis 5 ½ 

Stunden) zugemutet wird – beizuziehen, da dem Beschwerdeführer repetitive 

Umwendbewegungen des rechten Vorderarms nicht zumutbar sind, wie der Kreisarzt 

festhielt. Ohne das DAP-Profil Nummer 408023 sind nur vier und nicht die 

praxisgemäss verlangten mindestens fünf Profile aktenkundig. Aus diesem Grund ist 

bei der Bemessung des Invalideneinkommens nicht auf die vorliegend beigebrachten 

DAP-Profile abzustellen, sondern der LSE-Tabellenlohn von Fr. 61'164.50 (Fr. 4'901.-- 

x 12, aufgerechnet auf 41,6 Wochenarbeitsstunden, Basis 2010) beizuziehen.

3.3.4      Gemäss Rechtsprechung hängt die Frage, ob ein Tabellenlohnabzug zu 

gewähren ist, von allen persönlichen und beruflichen Merkmalen (leidensbedingte 

Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und 

Beschäftigungsgrad) der versicherten Person ab. Ein Abzug soll nicht automatisch, 

sondern dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der 

Versicherte wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale seine gesundheitlich bedingte 

(Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit 

unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg zu verwerten vermag (BGE 126 V 75 E. 

5b). Im vorliegenden Fall ist einzig der Tatsache, dass der Beschwerdeführer nur noch 

körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ausüben kann und entsprechend ein 

gewisser Konkurrenznachteil nicht gänzlich von der Hand zu weisen ist, durch einen 

Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen. Es rechtfertigt sich ein Abzug von 5%, 

zumal dem Beschwerdeführer trotz dieser Einschränkung auf dem allgemeinen 

Arbeitsmarkt weiterhin ein relativ breites Spektrum an Arbeitsplätzen offensteht.

3.3.5      Eine Gegenüberstellung der Vergleichseinkommen ergibt bei einem 

Tabellenlohnabzug von 5% einen Invaliditätsgrad von 19% (Fr. 71'800.-- - 

[Fr. 61'164.50 x 0.95] x 100 / Fr. 71'800.-- ).

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4.

4.1  Nach dem Gesagten ist die Beschwerde in dem Sinn teilweise gutzuheissen, als 

dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. August 2010 eine Invalidenrente gestützt auf 

einen Invaliditätsgrad von 19% zuzusprechen ist. Die Sache ist zur Berechnung und 

Ausrichtung der Rentenleistungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

4.2  Da sich der angefochtene Einspracheentscheid als rechtswidrig erwiesen hat und 

da der Beschwerdeführer auf jeden Fall gezwungen gewesen ist, Beschwerde zu 

führen, um nicht rechtswidrig behandelt zu werden, muss in Bezug auf die 

Kostentragungspflicht unabhängig vom konkreten Beschwerdebegehren (in Analogie 

zur entsprechenden Regelung bei einer Rückweisung zur weiteren Abklärung, vgl. ZAK 

1987 S. 266 Erw. 5a) von einem vollumfänglichen Obsiegen des Beschwerdeführers 

ausgegangen werden. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Bei 

diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer aber Anspruch auf eine 

Parteientschädigung, die vom Gericht ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen wird 

(Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Der Bedeutung der 

Streitsache und dem Aufwand angemessen erscheint eine Parteientschädigung von 

Fr. 3'000.- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.                                                                                          

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 

24. Oktober 2013 insofern aufgehoben, als dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 

1. August 2010 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 19% 

zugesprochen wird. Die Sache wird zur Berechnung und Ausrichtung der Rente an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.                                                                                          

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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3.                                                                                          

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 3'000.-- zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 15.07.2015
	Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Ermittlung der Vergleichseinkommen. Für das Invalideneinkommen Beizug der LSE anstelle der von der Suva verwendeten DAP (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. Juli 2015,UV 2014/3).Entscheid vom 15. Juli 2015BesetzungVizepräsidentin Miriam Lendfers, Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungsrichterin Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Della BatlinerGeschäftsnr.UV 2014/3ParteienA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Rufener, schmuckipartner, Neugasse 26, Postfach 545, 9004 St. Gallen,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandInvalidenrenteSachverhalt

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