# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 99f4989e-f510-59d0-9aaa-99df69aea3a8
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2002-05-29
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. öffentlich-rechtliche Abteilung 29.05.2002 1P.282/2002
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1P-282-2002_2002-05-29.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

1P.282/2002 /sta 

 

Urteil vom 29. Mai 2002 

I. Öffentlichrechtliche Abteilung 

 

Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident, 

Bundesrichter Nay, Reeb, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

X.________, Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Bundesversammlung, 3003 Bern. 

 

Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Schwangerschaftsabbruch) 

 

Das Bundesgericht hat in Erwägung, 

dass X.________ mit Eingabe vom 21. Mai 2002 staatsrechtliche Beschwerde  "betr. Fristenlösung Art. 118 und 119 StGB ..." beim Bundesgericht eingereicht hat, 

dass sich diese Beschwerde gegen die Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Schwangerschaftsabbruch) richtet, welche am 2. Juni 2002 zur Abstimmung gelangt, 

dass der Beschwerdeführer diese Gesetzesänderung für verfassungswidrig erachtet, 

dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen (Art. 84 Abs. 1 OG) bzw. gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen (Art. 85 lit. a OG) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist, 

dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976; BPR, SR 161.1), 

dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist, 

dass im Übrigen Bundesgesetze für das Bundesgericht massgebend sind (Art. 191 BV), 

dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann, 

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, 

 

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. 

Es werden keine Kosten erhoben. 

3. 

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundesversammlung schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 29. Mai 2002 

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:        Der Gerichtsschreiber: