# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 68068986-6436-513c-83eb-fe09a153295e
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-07-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 13.07.2010 ZK2 2009 63
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2009-63_2010-07-13.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 13. Juli 2010 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK2 09 63

(Auf die gegen dieses Urteil beim Bundesgericht erhobene Beschwerde ist mit 
Urteil vom 21. März 2011 nicht eingetreten worden).

Urteil
II. Zivilkammer

Vorsitz Kantonsrichter Hubert
RichterInnen Kantonsrichter Bochsler und Kantonsrichterin Michael Dürst
Redaktion Aktuarin Duff Walser

In der zivilrechtlichen Berufung

des A. und der B., Via Beklagte und Berufungskläger, vertreten durch 
Rechtsanwalt lic. iur. Dieter Marty, Alexanderstrasse 8, 7002 Chur, 

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts Surselva vom 16. Juni 2009, mitgeteilt am 25. 
August 2009, in Sachen des Y. und der Z., Kläger und Berufungsbeklagte, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Remo Cahenzli, Städtlistrasse 12, 7130 
Ilanz, gegen die Beklagten und Berufungskläger,

betreffend Forderung aus Mietvertrag

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Y. und Z. sind Eigentümer des Mehrfamilienhauses „C.“ in D., 
welches aus vier Mietwohnungen besteht. Am  26. September 2003 schlossen sie 
mit A. per 1. November 2003 einen Mietvertrag über eine Wohnung im ersten 
Obergeschoss der „C.“ ab. Der monatliche Mietzins für die Wohnung 
einschliesslich Parkplatz betrug Fr. 1'250.00. In der zweiten Hälfte Oktober 2003 
zog A. gemeinsam mit seiner damaligen Lebenspartnerin B. Kayser in die 
Mietwohnung ein, welche nach der Heirat der beiden Mieter als Familienwohnung 
genutzt wurde. 

Mit Schreiben vom 20. November 2006 machten A. und B. gegenüber den 
Vermietern erstmals geltend, dass sich in der gemieteten Wohnung an mehreren 
Wänden Schimmelpilz gebildet habe. In der Folge zogen Y. und Z. verschiedene 
Fachleute bei, um die Ursache der Schimmelpilzbildung festzustellen.

B. Am 12. Februar 2007 gelangten A. und B. an die 
Schlichtungsbehörde für Mietwesen des Bezirkes Surselva. Sie verlangten zufolge 
des Schimmelbefalls eine Mietzinsreduktion und kündigten an, den Mietzins auf 
ein Sperrkonto der Schlichtungsbehörde zu hinterlegen. 

Anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 26. März 2007 kamen die 
Parteien überein, innert 10 Tagen einen gemeinsamen Experten zu bestimmen 
und diesen zu beauftragen, die Ursache der Schimmelpilzbildung festzustellen. 
Das Schlichtungsverfahren wurde deshalb bis zum Vorliegen des Gutachtens 
sistiert. In der Folge einigten sich die Parteien auf die Einsetzung von E., 
Ingenieurbüro für Hochbautechnik, _, als Experten, welcher am 9. Mai 2007 ein 
schriftliches Gutachten über die Feuchtigkeitsschäden im Mietobjekt erstattete. 
Darin gelangte der Experte zum Schluss, „dass in dieser Mietwohnung gar nicht 
oder nur sehr wenig gelüftet wurde und somit die Feuchtigkeitsprobleme mit den 
Schimmelpilzbildungen erst dadurch entstanden sind.“ Es sei auch möglich, dass 
wenig gelüftet, dafür aber oft nasse Wäsche in den Räumen getrocknet worden 
sei. Demgemäss hielt der Gutachter weiter fest, dass die entstandenen 
Feuchteschäden und Schimmelpilzbildungen bei normalem Benutzerverhalten mit 
zwei- bis dreimaligem Stosslüften pro Tag nicht entstanden wären. 

Mit Schreiben vom 4. Juni 2007 an die Vermieter lehnten A. und B. das 
Gutachten von E. ab, worauf das vorgängig sistierte Schlichtungsverfahren auf 
Ersuchen von Y. und Z. fortgesetzt wurde. Am 12. Juli 2007 erliess die  

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Schlichtungsbehörde schliesslich einen Nichteintretensentscheid, welcher 
unangefochten blieb.

C. In der Zwischenzeit waren die Parteien ausserhalb des 
Schlichtungsverfahrens übereingekommen, das Mietverhältnis per 31. März 2007 
zu beenden. Die Rückgabe der Wohnung erfolgte am 2. April 2007, wobei gemäss 
dem von der Mieterschaft unterzeichneten Abgabeprotokoll in mehreren Räumen 
des Mietobjekts Schimmelpilz festgestellt wurde. 

D. Mit Schreiben vom 19. November 2007 machten Y. und Z. 
gegenüber den ehemaligen Mietern A. und B. eine Forderung von Fr. 11'591.80 
als Ersatz für die wegen falscher Benutzung entstandenen Schäden am Mietobjekt 
geltend. Deren Rechtsvertreter teilte den Vermietern am 24. Januar 2008 mit, er 
gehe davon, dass diese Angelegenheit vor der Schlichtungsstelle auszutragen sei.

E. In der Folge gelangten Y. und Z. am 9. Juni 2008 an die 
Schlichtungsbehörde für Mietwesen des Bezirks Surselva, wobei sie folgendes 
Rechtsbegehren stellten:

„1. Die Beklagten seien zur Anerkennung und solidarischen Bezahlung 
von Fr. 13'645.90 samt 5% Zins seit dem 11. Dezember 2007 an die 
Kläger zu verpflichten.

2. Unter solidarischer Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der 
Beklagten.“

F. Nachdem anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 3. September 
2008 lediglich der Rechtsvertreter der Vermieter erschien und somit keine 
Einigung erzielt werden konnte, stellte die Schlichtungsbehörde am 3. September 
2008 das Protokoll aus und teilte es den Parteien am 16. September 2008 mit.

G. Y. und Z. prosequierten in der Folge die Streitsache mit 
Prozesseingabe vom 1. Oktober 2008 an das Bezirksgericht Surselva, wobei ihr 
Rechtsbegehren unverändert blieb. 

A. und B. liessen mit Prozessantwort vom 10. Dezember 2008 die 
kostenfällige Abweisung der Klage beantragen. 

Mit Schreiben vom 19. Januar 2009 verzichteten Y. und Z. auf eine 
Stellungnahme im Sinne von Art. 87 Abs. 2 ZPO.

H. Mit Urteil vom 16. Juni 2009, mitgeteilt am 25. August 2009, erkannte 
das Bezirksgericht Surselva:

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„.1. Die Klage wird gutgeheissen und die Beklagten werden unter 
solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, den Klägern CHF 13'645.00 
nebst Zins zu 5% seit 11. Dezember 2007 zu bezahlen.

2. Die Kosten des Bezirksgerichts Surselva, bestehend aus:

- Gerichtsgebühr CHF  7'000.00

- Schreibgebühr CHF     760.00

- Barauslagen CHF     240.00

total CHF  8'000.00

gehen unter solidarischer Haftbarkeit zu Lasten der Beklagten.

Die Beklagten haben die Kläger überdies unter solidarischer 
Haftbarkeit ausseramtlich mit CHF 6'988.20 zu entschädigen.

3. (Mitteilung).“

I. Dagegen liessen A. und B. am 15. September 2009 Berufung an das 
Kantonsgericht von Graubünden erheben. Ihre Rechtsbegehren lauten:

„1. Das Urteil des Bezirksgerichts Surselva vom 16.Juni / mitgeteilt am 25. 
August 2009 sei aufzuheben.

2. Die Klage sei, soweit darauf eingetreten werden kann, abzuweisen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen für beide Instanzen zu 
Lasten der Kläger resp. Berufungsbeklagten.“

Mit Verfügung vom 12. Oktober 2009 ordnete der vorsitzende Richter das 
schriftliche Verfahren gemäss Art. 224 Abs. 2 ZPO an. Gleichzeitig setzte er der 
berufungsklägerischen Partei Frist zur Einreichung der schriftlichen 
Berufungsbegründung an, welche A. und B. nach gewährten Fristerstreckungen 
am 30. November 2009 beim Kantonsgericht einreichen liessen. 

Ebenfalls innert erstreckter Frist liessen Z. und Y. am 20. Januar 2010 die 
Berufungsantwort einreichen. Sie beantragen die vollumfängliche Abweisung der 
Berufung unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und 
Entschädigungsfolge solidarisch zu Lasten der Berufungskläger, soweit darauf 
einzutreten sei.

Die II. Zivilkammer des Kantonsgerichts fällte am 13. Juli 2010 ein Urteil in 
dieser Angelegenheit und teilte dieses den Parteien mit Datum vom 14. Juli 2010 
im Dispositiv mit. Mit Schreiben vom 16. August 2010 liessen A. und B. 
fristgerecht eine vollständige, schriftlich begründete Ausfertigung des Entscheids 
beantragen.

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Auf die Erwägungen im angefochtenen Urteil sowie auf die Begründung der 
Anträge in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, im Folgenden 
eingegangen.

II. Erwägungen

1. Gegen Urteile der Bezirksgerichte über vermögensrechtliche 
Streitigkeiten im Betrag von über Fr. 8'000.00 kann Berufung an das 
Kantonsgericht ergriffen werden (Art. 218 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 19 
ZPO). Die Berufung ist innert der peremptorischen Frist von 20 Tagen seit der 
schriftlichen Mitteilung des Urteils zu erklären und hat die formulierten Anträge auf 
Abänderung des erstinstanzlichen Urteils und der Beiurteile sowie neue Einreden, 
soweit solche noch zulässig sind, zu enthalten (Art. 219 Abs. 1 ZPO). 

Die Berufung von A. und B. vom 15. September 2008 gegen das Urteil des 
Bezirksgerichts Surselva vom 16. Juni 2009, mitgeteilt am 25. August 2009, wurde 
frist- und formgerecht eingereicht, so dass darauf einzutreten ist.

2. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet eine 
Ersatzforderung der Vermieter in Höhe von Fr. 13'645.00 für Feuchtigkeitsschäden 
an der in ihrem Eigentum stehenden Mietwohnung in der „C.“ in D., welche 
gemäss Behauptung der Kläger wegen falschen Benutzerverhaltens der 
Berufungskläger entstanden sind. 

Die Vorinstanz hat diesbezüglich im Wesentlichen auf die Feststellungen 
des Experten E. in seinem Schiedsgutachten vom 9. Mai 2007 sowie auf die damit 
im Einklang stehenden Zeugenaussagen von X., G., W. und E. abgestellt und ist 
gestützt darauf zum Ergebnis gelangt, dass die in der Mietwohnung festgestellten 
Feuchtigkeitsschäden auf unsorgfältiges Benutzerverhalten der Berufungskläger 
zurückzuführen seien. Entsprechend hielt das Bezirksgericht Surselva im 
angefochtenen Urteil fest, dass der Kausalzusammenhang zwischen dem falschen 
Benutzerverhalten der ehemaligen Mieter und dem seitens der Kläger 
ausgewiesenen Schaden gegeben sei und verpflichtete A. und B. den Klägern in 
Gutheissung der Klage Fr. 13'645.00 nebst Zins zu 5% seit 11. Dezember 2007 zu 
bezahlen.

Im vorliegenden Berufungsverfahren beantragen die Berufungskläger nun 
die vollumfängliche Aufhebung des angefochtenen Urteils sowie die Abweisung 
der Klage, wobei sie in der schriftlichen Berufungsbegründung sowohl 

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Beanstandungen hinsichtlich des Zustandekommens des 
Schiedsgutachtervertrags wie auch Rügen betreffend die Person des Gutachters 
und den Inhalt des Gutachtens vorbringen. Überdies stellen A. und B. die vor-
instanzliche Würdigung der Zeugenaussagen in Frage. Schliesslich beanstanden 
sie, dass der Gutachter E. einzig und allein im Auftrag der Berufungsbeklagten 
tätig gewesen sei, womit es sich bei seiner Expertise nur um ein Parteigutachten 
handle, welches nicht geeignet sei, Tatsachen zu beweisen. Im Folgenden gilt es 
daher ausgehend von diesen konkreten Einwänden der Berufungskläger zu 
prüfen, ob die Vorinstanz die Schadenersatzpflicht von A. und B. zu Recht bejaht 
hat oder aber die ehemaligen Mieter, wie von ihnen behauptet, an dem am 
Mietobjekt entstandenen Schaden kein Verschulden trifft. 

3. Auszugehen ist dabei zunächst von der Kritik der Berufungskläger 
bezüglich des Zustandekommens des Schiedsgutachtervertrags.

Als Schiedsgutachtervertrag wird eine Vereinbarung bezeichnet,  mittels 
derer ein Dritter beauftragt wird, für die Parteien eines Rechtsverhältnisses 
verbindlich bestimmte tatsächliche Feststellungen zu treffen oder bestimmte 
Rechtsfragen zu beantworten (vgl. BGE 129 III 535 E. 2; 117 Ia 365). 

Dass sich die Parteien darauf geeinigt haben, einen gemeinsamen 
Experten einzusetzen und diesen zu beauftragen, die Ursachen für den Schaden 
am Mietobjekt (Schimmelpilzbildung) festzustellen, geht klar aus dem Entscheid 
der Schlichtungsbehörde für Mietwesen des Bezirks Surselva vom 12. Juli 2007 
(KB 13) hervor. Darin wird nämlich ausdrücklich festgehalten, dass die Litiganten 
im Rahmen der von der Schlichtungsbehörde initiierten Vergleichsgespräche 
überein gekommen sind, innert 10 Tagen einen gemeinsamen Experten zu 
bestimmen und diesen zu beauftragen, die Schadensursache festzustellen (vgl. 
KB 13 Ziff. 2). Demgemäss ist auch die Vorinstanz unter Hinweis auf die 
diesbezügliche Feststellung im Entscheid der Schlichtungsstelle zu Recht zum 
Schluss gelangt, dass sich die Parteien in Bezug auf die Vorgehensweise zur 
Abklärung der Schadensursachen auf die gemeinsame Einsetzung und 
Beauftragung eines Experten geeinigt haben. Dies wird seitens der 
Berufungskläger denn auch nicht bestritten. Vielmehr räumen die Berufungskläger 
in ihrer Berufungsbegründung ausdrücklich ein, dass sie der Einsetzung eines 
Gutachters zugestimmt hätten und gehen dementsprechend von 
übereinstimmenden Willenserklärungen in Bezug auf die Bestellung eines 
Experten aus (vgl. Berufungsbegründung act. 12 S. 2 Ziff. II./B./4 und S. 3 Ziff. 
II./B./7). Zwischen den Parteien ist mithin unbestritten, dass insoweit Einigkeit 

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unter ihnen bestand, als zur Abklärung der Schadensursachen ein Experte 
eingesetzt und beauftragt werden sollte. 

Die Berufungskläger erheben jedoch Rügen gegen die Abwicklung der 
Gutachtereinsetzung. Konkret machen sie in diesem Zusammenhang geltend, wie 
die Abwicklung der Gutachtereinsetzung vor sich gehen sollte, sei nie vereinbart 
worden. Auch seien sie bei der Experteneinsetzung, also bei der Suche, 
Beauftragung und Festlegung der Honorarhöhe des Gutachters nicht mit 
einbezogen worden. Vielmehr habe die gegnerische Partei ihnen den von ihr 
ausgewählten Gutachter an der Wohnungsbegehung ohne Erklärung präsentiert. 
Hilfsweise machen die Berufungskläger sodann Willensmängel bei der 
Bestimmung des Experten geltend. 

a) Was das behauptete Fehlen einer Vereinbarung über die 
Bestimmung und Beauftragung des Experten sowie den dabei angeblich 
fehlenden Einbezug der Berufungskläger betrifft, bleibt vorweg festzustellen, dass 
dieser Vorwurf im Berufungsverfahren erstmals erhoben wurde und demzufolge 
schon aus diesem Grunde nicht zu hören ist (Art. 226 ZPO [Novenverbot]). Zwar 
schreibt das Bundesrecht den Schlichtungsbehörden und Gerichten im Verfahren 
bei Mietstreitigkeiten vor, dass sie den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen 
und die Beweise nach freiem Ermessen zu würdigen haben, wobei ihnen die 
Parteien alle für die Beurteilung des Streitfalls notwendigen Unterlagen vorzulegen 
haben.  Diese Anweisung an die Behörden statuiert jedoch nicht eine 
Untersuchungsmaxime im umfassenden Sinn, sondern lediglich die sogenannte 
soziale Untersuchungsmaxime. Die Parteien können daher über den 
Streitgegenstand frei verfügen. Überdies führt die Untersuchungsmaxime gemäss 
Art. 274 d Abs. 3 OR auch nicht dazu, dass jede vom kantonalen Recht 
festgesetzte Beschränkung der Überprüfungsbefugnis unbeachtlich wird. Vielmehr 
gilt, dass die Untersuchungsmaxime im Rechtsmittelverfahren durch kantonales 
Prozessrecht eingeschränkt werden darf. So sind die Kantone insbesondere frei, 
die Kognition der zweiten Instanz durch ein Novenverbot zu beschränken (vgl. 
BGE 125 III 231 E. 4.a S. 238 f. mit Hinweisen sowie Roger Weber, in: Basler 
Kommentar zum Obligationenrecht, Band I, Art. 1-529 OR, 4. Aufl., Basel 2007, N 
5, 9 zu Art. 274 d), wie es auch in Art. 226 der bündnerischen ZPO statuiert ist. 
Das Novenverbot des bündnerischen Zivilprozessrechts ist daher auch im 
Verfahren betreffend Mietstreitigkeiten zulässig, womit die dargelegten neuen 
Vorwürfe der Berufungskläger im Berufungsverfahren nicht zu hören sind (vgl. 
auch PKG 2001 Nr. 3, E. 4).

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Abgesehen davon, erweisen sie sich aber auch als offensichtlich 
unzutreffend. Wie bereits ausgeführt, wurde gemäss Entscheid der 
Schlichtungsstelle vom 12. Juli 2007 zwischen den Parteien vereinbart, dass der 
Experte von ihnen gemeinsam bestimmt und beauftragt werde (vgl. KB 13 S. 2 
Ziff. 2 Abs. 3). Dies ist in der Folge denn auch geschehen. Die 
Berufungsbeklagten haben nämlich den Berufungsklägern mit E-Mail-Schreiben 
vom 28. März 2007 E. als Experten und gleichzeitig den 30. März 2007 als 
Instruktionstermin vorgeschlagen, worauf die Berufungskläger diesen Termin 
gleichentags bestätigt und damit ihr Einverständnis bekanntgegeben haben (vgl. 
KB 27), und zwar ohne dass sie Einwände gegen den vorgeschlagenen Gutachter 
oder diesbezüglich einen Gegenvorschlag vorgebracht haben. Vielmehr haben sie 
sich ausdrücklich mit dem Terminvorschlag für die Wohnungsbegehung mit dem 
angebotenen Experten einverstanden erklärt, was darauf schliessen lässt, dass 
sie auch mit der Wahl des Gutachters einverstanden waren. Dies im Übrigen 
umso mehr, als die Berufungskläger in der Folge, wie dem Expertenbericht zu 
entnehmen ist (vgl. KB  15) und auch die Zeugenaussagen von E. bestätigen (vgl. 
act. V./5. Ziff. 4 S. 3), am 30. März 2007 an der vereinbarten 
Wohnungsbesichtigung mit eben diesem Experten teilgenommen und auch dabei 
keinerlei Einwände gegen diesen erhoben haben. Anlässlich dieser 
Wohnungsbegehung haben die Parteien das Mietobjekt gemeinsam mit dem 
Gutachter E. besichtigt, wobei letzterer die festgestellten Schäden aufgenommen 
hat. Soweit seitens der Berufungskläger tatsächlich Einwände gegen E. als 
Gutachter vorhanden gewesen wären, hätten erstere somit wohl kaum 
vorbehaltlos an der von eben diesem abgewickelten Schadensaufnahme 
teilgenommen, sondern ihre Bedenken gegenüber dem Experten spätestens zu 
diesem Zeitpunkt geltend gemacht. Auch anlässlich der Wohnungsbesichtigung 
haben die Berufungskläger indes keinerlei Einwände gegen die Einsetzung von E. 
als Gutachter erhoben, womit sie dessen Beauftragung zumindest stillschweigend 
bestätigt haben.      

Daran vermag auch der Einwand der Berufungskläger nichts zu ändern, 
wonach sie als kürzlich Zugezogene keine Ahnung gehabt hätten, wen man im Ort  
als Experte betreffend Feuchtigkeitsschäden beiziehen könnte. Diese 
Argumentation erweist sich nämlich offenkundig als Schutzbehauptung, zumal die 
Berufungskläger im Zeitpunkt der Erteilung des Gutachterauftrages im Jahre 2007 
schon rund vier Jahre Mieter der Wohnung in der „C.“ in D. waren (Mietbeginn 1. 
November 2003 [KB 2]). Überdies lässt sich dem Mietvertrag entnehmen, dass 
auch die frühere Adresse der Berufungskläger in D. war (vgl. KB 2). Bei dieser 

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Sachlage kann folglich im Falle von B. und A. entgegen ihrer Behauptung 
keineswegs von „kürzlich Zugezogenen“ gesprochen werden. Selbst wenn dies 
zutreffen würde, wäre es im Übrigen den Berufungsklägern oblegen, sich selbst 
nach in Frage kommenden Gutachtern zu erkundigen. Dies haben B. und A. indes 
unterlassen. Statt dessen haben sie den Expertenvorschlag der Vermieter 
unwidersprochen und unter Bestätigung des vorgeschlagenen 
Besichtigungstermins zur Kenntnis genommen sowie anschliessend ohne 
Einwände an der von diesem durchgeführten Schadensabnahme teilgenommen. 
Die Berufungskläger haben mithin durch ihr Verhalten zum Ausdruck gebracht, 
dass sie mit dem Expertenvorschlag der Gegenpartei einverstanden sind und 
diesen akzeptieren. Darauf haben sich B. und A. behaften zu lassen, womit sich 
die entsprechenden Rügen der Berufungskläger nicht nur als verspätet, sondern 
darüber hinaus auch als unbegründet erweisen.

b) Dasselbe gilt auch für die weitere Kritik der Berufungskläger, wonach 
über die Vergütung des Gutachters keine Vereinbarung getroffen worden sei, 
obgleich es sich dabei um einen wesentlichen Punkt handle, welcher Inhalt einer 
gegenseitigen Vereinbarung hätte sein müssen.

Zunächst ist nämlich auch dieser Einwand völlig neu und mit Blick auf das 
im Berufungsverfahren geltende Novenverbot (vgl. Art. 226 Abs. 1 ZPO) schon 
daher nicht zu hören (vgl. BGE 125 III 231 E. 4.a S. 238 f. sowie oben E. 3.a. S. 7 
f. mit Hinweisen). Es ist sodann nicht ersichtlich, ob die Berufungskläger mit 
diesem Einwand das Zustandekommen des Gutachtervertrages an sich in Frage 
stellen wollen oder bloss die Höhe der Entschädigung als Schadensposition. 
Jedenfalls bleibt aber klar festzuhalten, dass – wie im Folgenden zu zeigen sein 
wird –beides unbehelflich wäre. 

Zunächst gilt es festzustellen, dass es sich bei der Regelung der Vergütung 
des Gutachters um keinen wesentlichen Vertragspunkt handelt. Der Kreis der 
sogenannten essentialia negotii beschränkt sich auf jene Teile des 
Vertragsinhaltes, welche einer Regelung durch die Parteien selbst bedürfen, weil 
sonst eine Lücke offen bliebe, die weder durch Gesetz noch durch 
Gewohnheitsrecht oder Richterrecht geschlossen werden könnte. Aus diesen 
Punkten besteht der unentbehrliche „Geschäftskern“, worüber in jedem Fall – und 
zwar bei Nominat- und bei Innominatkontrakten – Konsens bestehen muss, damit 
der Vertrag „ein sinnvolles Ganzes“ darstellt und im Streitfall durchgesetzt werden 
kann. Es handelt sich somit um Vertragspunkte, für die es nicht nur an einer 
anwendbaren Regel des Gesetzes oder Gewohnheitsrechts, sondern auch an der 

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Möglichkeit einer gerichtlichen Vertragsergänzung fehlt. Ohne Einigung über sie 
ist die Rechtslage, die der Vertrag begründen soll, nur unvollständig geregelt, was 
dem Zweck des Vertragsschlusses widerspricht (vgl. Peter Gauch/Walter R. 
Schluep/Jörg Schmid/Heinz Rey, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner 
Teil, Band I, 9. Aufl., Zürich 2008, S. 63  N 335 mit Hinweisen). 

Von einer solchen Vertragslücke kann jedoch hinsichtlich der 
Kostenregelung (Grundsatz, Höhe, Verteilung) für den durch 
Schiedsgutachtervertrag beauftragten Experten nicht die Rede sein. Mit der 
anlässlich der Schlichtungsverhandlung getroffenen Vereinbarung haben sich die 
Parteien darüber geeinigt, einen gemeinsamen Experten zu bestimmen und 
diesen damit zu beauftragen, die Schadensursache festzustellen (KB13 S. 2 Ziff. 
2). Damit sind sich die Parteien über den für das Zustandekommen des Vertrages 
geforderten, aber auch genügenden Inhalt einig geworden. Die Festsetzung der 
Vergütung bildet kein Gültigkeitserfordernis. Diese kann nämlich im Rahmen der 
gemeinsamen Einsetzung des Gutachters ohne weiteres auch noch nachträglich 
bestimmt werden. Mit der gemeinsamen Einsetzung des Gutachters wird ein 
Auftragsverhältnis begründet, für welches die Vereinbarung eines Entgelts für die 
Arbeitsleistung nicht Gültigkeitsvoraussetzung und nicht einmal essentiale des 
Vertrages ist (vgl. BGE 116 II 695 E. 2.b.bb. S. 697). Gemäss Art. 394 Abs. 3 OR 
ist im Auftragsrecht eine Vergütung zu leisten, wenn sie verabredet oder üblich ist, 
wobei dort, wo die Geschäfts- oder Dienstleistung wie im Falle der vorliegenden 
Gutachtertätigkeit von E. berufsmässig geschieht, Entgeltlichkeit die Regel ist 
(Roger Weber, in: Basler Kommentar zum Obligationenrecht, Band I, Art. 1-529 
OR, 4. Aufl., Basel 2007, N 16, 35, 36 zu Art. 394; Heinrich Honsell, 
Schweizerisches Obligationenrecht, 8. Aufl., Bern 2006, § 23 Ziff. V./4. S. 323 mit 
Hinweisen). Dabei ist mit einem Grossteil der Lehre davon auszugehen, dass die 
Übung gegebenenfalls nicht nur den Grundsatz der Entgeltlichkeit sondern auch 
die Höhe der Vergütung bestimmt, falls diese von den Parteien nicht vereinbart 
worden ist (vgl. Roger Weber, in: Basler Kommentar zum Obligationenrecht, 
a.a.O., N 37 ff. zu Art. 394;, Heinrich Honsell, a.a.O., § 23 Ziff. V./4. S. 323 mit 
Hinweisen). Kann aber hinsichtlich der Vergütung des Experten sowohl im 
Grundsatz wie auch betreffend die Höhe auf die Verkehrsübung abgestellt 
werden, so vermag die fehlende Regelung der Gutachterkosten nicht das 
Scheitern des Vertragsschlusses zu bewirken. Abgesehen davon liegt es auf der 
Hand und ergibt sich aus dem dargelegten notwendigen Inhalt der Vereinbarung, 
dass die Gutachterkosten im Falle des Nachweises eines fehlerhaften 
Benutzerverhaltens der Berufungskläger zu deren Lasten gehen. Das Gutachten 

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wurde von den Parteien gemeinsam zur Abklärung der Schadensverursachung 
eingeholt. Im Falle des Nachweises einer adäquat kausalen 
Sorgfaltspflichtverletzung der Berufungskläger haben diese somit logischerweise 
auch die Kosten der Expertise zu tragen. Es handelt sich nämlich in diesem Fall 
auch bei den Gutachterkosten um Auslagen, welche von den Berufungsklägern 
durch ihr unsorgfältiges Benutzerverhalten adäquat kausal verursacht worden und 
damit zu erstatten sind (vgl. dazu auch unten E. 6  S. 18 f.). Nach dem Gesagten 
steht daher entgegen der Auffassung der Berufungskläger fest, dass der 
vorliegende Schiedsgutachtervertrag trotz fehlender Regelung der 
Gutachterkosten gültig zustande gekommen ist. Es verstösst nebenbei bemerkt 
auf das Gröbste gegen Treu und Glauben, den Experten zunächst arbeiten zu 
lassen, um sich dann im Nachhinein auf den Standpunkt zu stellen, es sei keine 
Vergütung vereinbart worden. Hätten die Berufungskläger das Honorar des 
Gutachters zum Vornherein festlegen wollen, hätten sie dies bei der 
Mandatierung, spätestens  aber anlässlich der Begehung des Mietobjekts mit dem 
Experten klären können und müssen. Da sie dies aber unterlassen haben, ist also 
ein Honorar in üblicher Höhe geschuldet. 

Davon ausgehend, dass sich die Kritik der Berufungskläger auch gegen die 
Höhe der Vergütung als Schadensposition richtet, bleibt in diesem 
Zusammenhang ausserdem festzuhalten, dass die vom Experten gestellte 
Rechnung (vgl. KB 21) dem üblichen Ansatz entspricht und auch hinsichtlich des 
geltend gemachten Zeitaufwands offensichtlich angemessen erscheint. 
Entsprechend wurde sie von den Berufungsklägern im Rahmen der 
Prozessantwort denn auch mit keinem Wort in Frage gestellt. Ebenso fehlt 
diesbezüglich in der Berufungsbegründung eine substanzierte Bestreitung, 
weshalb die Berufungskläger auch mit dieser Rüge nicht durchzudringen 
vermögen. 

c) Schliesslich machen die Berufungskläger geltend, dass sie keine 
Kenntnis von der Beziehung des Experten zu den Berufungsbeklagten gehabt 
hätten. Es liege daher in Bezug auf die Person des Gutachters ein Willensmangel 
vor, womit auch aus diesem Grunde kein gültiger Gutachtervertrag zustande 
gekommen sei (vgl. Berufungsbegründung act. 12 Ziff. II./B. 8). 

Auch dieser Einwand wird in der Berufungsbegründung erstmals erhoben. 
In der Prozessantwort machten die Berufungskläger keine Willensmängel geltend. 
Dort wird lediglich moniert, beim Experten handle es sich um einen persönlichen 
Bekannten der Kläger (vgl. act. I./2 Ziff. B./9 S. 4) Von Willensmängeln ist in 

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diesem Zusammenhang keine Rede. Darüber hinaus ist auch aus den übrigen 
Akten diesbezüglich nichts zu entnehmen. Wohl haben die Berufungskläger der 
Gegenpartei mit Schreiben vom 4. Juni 2007 mitgeteilt, dass sie das Gutachten 
von E. ablehnen und die dadurch entstandenen Kosten ihrer Auffassung nach 
nicht in ihre Verpflichtung fallen würden (vgl. KB 16). Aus dem fraglichen 
Aktenstück ist nun aber entgegen der Ansicht der Berufungskläger nicht einmal 
ansatzweise ein Hinweis auf einen Willensmangel zu entnehmen. Lediglich die 
darin zum Ausdruck gebrachte Ablehnung der Gutachterrechnung genügt 
selbstredend nicht, um einen Willensmangel hinsichtlich des Zustandekommens 
des Schiedsgutachtervertrages geltend zu machen. Der in der 
Berufungsbegründung dargelegten Auffassung der Berufungskläger, sie hätten mit 
der Ablehnung der Rechnung und der Person des Gutachters rechtzeitig zu 
erkennen gegeben, dass sie sich nicht an den Vertrag halten wollten (vgl. 
Berufungsbegründung act. 12 Ziff. II./B./8), kann folglich in keiner Weise 
beigepflichtet werden. Kommt hinzu, dass selbst in der Berufungsbegründung 
nicht näher darauf eingegangen und substanziert wird, um was für einen 
Willensmangel es sich handeln soll. So werden die gesetzlichen Voraussetzungen 
für die Annahme eines Willensmangels (beispielsweise beim Irrtum: Irrtum als 
solcher, Wesentlichkeit, Kausalität) weder im Einzelnen behauptet, geschweige 
denn unter Beweis gestellt. 

Der Einwand, es liege ein Willensmangel in Bezug auf die Person des 
Gutachters vor, kann folglich schon aus diesen Gründen nicht gehört werden, 
weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist. Auf die von den Berufungsklägern 
behauptete persönliche Beziehung zwischen der Gegenpartei und dem Gutachter 
wird allerdings unten (vgl. E. 4.a. S. 13 f.) in Zusammenhang mit der Behandlung 
der ebenfalls damit begründeten Rüge der Befangenheit des Gutachters 
zurückzukommen sein.

d) Zusammenfassend ergibt sich somit, dass sich die dargelegten 
Einwände der Berufungskläger betreffend das Zustandekommen des 
Schiedsgutachtervertrages allesamt als unbehelflich erweisen. Die Vorinstanz ist 
folglich zu Recht vom Vorliegen eines Schiedsgutachtervertrages ausgegangen, 
wobei entgegen den nachfolgend zu behandelnden weiteren Einwänden der 
Berufungskläger auch die Verbindlichkeit der Gutachterfeststellungen für die 
Parteien und das Gericht klar zu bejahen ist (vgl. dazu unten E. 4 S. 13 ff.). 

4. Die Verbindlichkeit des Schiedsgutachtens bedeutet, dass die 
Parteien und der Richter an die darin enthaltenen Feststellungen gebunden sind. 

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Eine freie Beweiswürdigung ist bezüglich jener Punkte also ausgeschlossen. Die 
Bindungswirkung ist aber nicht absolut. Sowohl die Parteien wie auch das Gericht 
sind durch das Schiedsgutachten nur insoweit gebunden, als die unterliegende 
Partei nicht beweisen kann, dass die Feststellungen im Schiedsgutachten 
inhaltlich offensichtlich unrichtig oder in Missachtung wesentlicher 
Verfahrensbestimmungen zustande gekommen sind. Als rechtserhebliche 
Verfahrensmängel kommen dabei unter anderem die Ausschluss- und 
Ablehnungsgründe gemäss Art. 42 GOG sowie Verletzungen des rechtlichen 
Gehörs und des Prinzips der Gleichstellung der Parteien in Frage. Inhaltlich 
genügt sodann nicht jede Unrichtigkeit des Gutachtens, um dessen 
Unverbindlichkeit zu bewirken. Vielmehr kann es in Bezug auf seinen Inhalt bloss 
mit den Einwänden angefochten werden, es sei offensichtlich ungerecht, 
willkürlich, unsorgfältig, fehlerhaft oder in hohem Grade der Billigkeit 
widersprechend oder es beruhe auf falscher tatsächlicher Grundlage 
beziehungsweise sei unter Einfluss einer Drohung oder Täuschung zustande 
gekommen (vgl. dazu BGE 129 III 535 E. 2.1 mit Hinweisen auf BGE 71 II 194 f.; 
67 II 146 E. 3.; Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen 
Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 1997, N 5, 6 zu § 258 mit Hinweisen; Roland 
Hürlimann, Das Schiedsgutachten als Weg zur aussergerichtlichen Beilegung von 
Baustreitigkeiten, in: BR 1992, S. 109 Ziff. III./7 und 8). 

a) Die Berufungskläger ziehen die Verbindlichkeit des Gutachtens in 
Zweifel, indem sie zunächst die Befangenheit des Experten rügen. Konkret 
machen sie geltend, die Berufungsbeklagten hätten einen persönlichen Bekannten 
als Gutachter beigezogen. Letzterer hätte „anlässlich seiner Arbeiten“ mit der 
Gegenpartei „duzis“ gemacht (vgl. Berufungsbegründung act. 12 Ziff. II./B./5 f., 8). 

 Gemäss Art. 190 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 42 Abs. 1 lit. b GOG 
bedarf es eines besonderen Freundschaftsverhältnisses, damit ein 
Sachverständiger in den Ausstand treten muss. Ein besonderes 
Freundschaftsverhältnis wurde jedoch vorliegend sowohl von den 
Berufungsbeklagten wie auch vom Experten als Zeuge unter Hinweis auf Art. 307 
StGB glaubhaft in Abrede gestellt. Wohl räumte E. anlässlich seiner 
Zeugenbefragung ein, dass er schon Gast im Restaurant der Berufungsbeklagten 
gewesen sei und anlässlich seiner Arbeiten mit den Klägern „duzis“ gemacht 
habe. Dabei stellte er allerdings ausdrücklich klar, dass er keinerlei private 
Kontakte zu diesen habe (vgl. Zeugenaussage act. V./5. S. 1, 5). Ein besonderes 
Freundschaftsverhältnis, wie es Art. 190 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 42 
Abs. 1 lit. b GOG voraussetzt, ist folglich nicht nachgewiesen und erscheint, wenn 

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der Gutachter und die Berufungsbeklagten erst anlässlich der Arbeiten „duzis“ 
machten, denn auch nicht naheliegend. Der Umstand, dass der Experte offenbar 
mit den Berufungsbeklagten „duzis“ gemacht hat, ist zwar nur schwer begreiflich 
und erscheint gegenüber der Gegenpartei nicht gerade vertrauensfördernd. Er 
reicht jedoch für sich alleine und ohne weitere Anhaltspunkte nicht aus, um den 
Experten als befangen erscheinen zu lassen und das Gutachten für unbeachtlich 
zu erklären. Ein solcher Umstand bedeutet nämlich noch nicht, dass ein 
eigentliches Freundschaftsverhältnis besteht (vgl. Beschluss der 
Justizaufsichtskammer des Kantonsgerichts von Graubünden vom 3. März 2009 
[JAK 09 1], E. 3 S. 6, wobei in diesem Fall schon vor dem Verfahren eine 
Duzbrüderschaft bestand). Dies gilt vorliegend im Übrigen umso mehr, als 
keinerlei Anzeichen vorliegen, welche Skepsis hinsichtlich der Unparteilichkeit des 
Gutachters rechtfertigen würden. Dessen Ausführungen im Gutachten sind 
nämlich durchwegs schlüssig und nachvollziehbar und die Äusserungen des 
Gutachters lassen keine Zweifel an seiner Unparteilichkeit aufkommen. 
Abgesehen davon werden die Ergebnisse des Gutachters auch durch das übrige 
Beweisergebnis, insbesondere die Zeugenaussagen bestätigt, wobei darauf weiter 
unten (vgl. E. 5. a. und b. S. 16 f.) näher einzugehen sein wird. Darüber hinaus 
kann sich die II. Zivilkammer des Kantonsgerichts in diesem Zusammenhang 
darauf beschränken, anstelle weiterer eigener Begründung auf die zutreffenden 
Ausführungen der Vorinstanz Bezug zu nehmen (vgl. E. 2. b S. 8 letzter Absatz  f. 
des angefochtenen Urteils [act. VIII./1.]). 

Der Vollständigkeit halber bleibt im Übrigen nochmals festzuhalten, dass an 
der gemeinsamen Begehung vom 30. März 2007 sowohl die Berufungsbeklagten 
wie auch die Berufungskläger teilgenommen haben und somit die Möglichkeit 
hatten, Fragen an den Gutachter zu richten und diesen auf allfällige 
Besonderheiten in der Mietwohnung hinzuweisen. Folglich wurden auch das 
Prinzip der Gleichstellung der Parteien und der Grundsatz des rechtlichen Gehörs 
nach allen Seiten hin gewahrt. Es sind somit auch unter diesem Aspekt betrachtet 
keine rechtserheblichen Verfahrensmängel ersichtlich, welche auf die 
Unverbindlichkeit des Gutachtens schliessen liessen.

b) Entsprechend erweisen sich auch die berufungsklägerischen Rügen 
am Inhalt des Gutachtens als weitgehend unzutreffend und vermögen an der 
Richtigkeit und Verbindlichkeit des Gutachtens keine Zweifel zu begründen.

Konkret monieren die Berufungskläger in diesem Zusammenhang, der 
Experte habe die Messungen der Firma H. AG übernommen, obwohl diese 

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gemäss Zeugenaussagen von X. ungenau seien. Zusammenfassend habe der 
Zeuge X. erklärt, dass die Messdaten unbrauchbar gewesen seien. Der Experte 
habe jedoch keine neuen Messungen verlangt und auch keine eigenen 
Messungen vorgenommen. Das auf diesen fehlerhaften Daten beruhende 
Gutachten dürfe deshalb nicht als Basis für die Urteilsfindung herangezogen 
werden (vgl. Berufungsbegründung act. 12 Ziff. II./B./10-13). Die Berufungskläger 
verkennen dabei jedoch, dass der Zeuge X. die Messung der H. AG keineswegs 
als unbrauchbar bezeichnet hat. Er sagte bloss aus, „dass diese nicht genau 
stimmen könnte“ (vgl. Zeugenaussage act. V./3. S. 4 Ziff. 9). Von nachweislich 
falschen oder unbrauchbaren Zahlen spricht der Zeuge indes nicht, wobei 
diesbezüglich auf das entsprechende Zeugeneinvernahmeprotokoll zu verweisen 
ist und darüber hinaus auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz im 
angefochtenen Urteil Bezug genommen werden kann (vgl. vorinstanzliches Urteil 
act. V.III./1. E. 2.b, S. 7, letzter Absatz f. [Art. 229 Abs. 3 ZPO]). Darüber hinaus 
hat E. die Messungen der H. AG anlässlich der Wohnungsbegehung vom 30. 
März 2007 mittels eigener Messungen der relativen Luftfeuchtigkeit und der 
Raumlufttemperatur mit einem Handmessgerät kontrolliert und die Ergebnisse 
miteinander verglichen, womit sich die Behauptung, der Experte habe keine 
eigenen Messungen vorgenommen, klar als falsch erweist. Dabei ist wesentlich, 
dass sich beim Vergleich der Messergebnisse praktisch die gleichen Resultate 
ergeben haben (vgl. Zeugenaussage E. act. V./5., S. 2 Ziff. 2). Darüber hinaus 
werden diese Messergebnisse, welche eine hohe Luftfeuchtigkeit konstatieren, 
nicht nur durch die Zeugenaussagen bestätigt, auf die weiter unten 
zurückzukommen sein wird (vgl. dazu E. 5.b S. 17 f.), sondern auch durch die 
übrigen Feststellungen des Gutachters anlässlich der Wohnungsbegehung. 
Danach habe nämlich die Luft in der von den Berufungsklägern gemieteten 
Wohnung eine derart hohe Luftfeuchtigkeit aufgewiesen, dass man die Luft – wie 
es der Experte in seinem Fachjargon ausdrückt – „schneiden“ konnte (vgl. 
Zeugenaussage E. act. V./5. S. 3 Ziff. 4). Diese Feststellung steht im Übrigen auch 
im Einklang mit den Ausführungen im  Gutachten, wonach anlässlich der 
Wohnungsbegehung eine sehr hohe und unangenehme Luftfeuchtigkeit in der 
Wohnung herrschte beziehungsweise in allen Räumen sowohl die 
Raumlufttemperatur wie auch die relative Luftfeuchtigkeit viel zu hoch gewesen sei 
und die entsprechenden Werte zum Teil sogar annähernd dem Innenklima eines 
Hallenbades entsprochen hätten (vgl. KB 15 S. 3). Nach dem Gesagten erweist 
sich daher auch diese Rüge als unbehelflich, und die von den Berufungsklägern 
geltend gemachten inhaltlichen Mängel des Gutachtens sind klar zu verneinen.

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Zusammenfassend leidet das von E. erstellte Gutachten somit weder an 
einem rechtserheblichen Verfahrensmangel noch sind inhaltlich schwerwiegende 
Mängel ersichtlich, welche die Unverbindlichkeit der Expertise zur Konsequenz 
hätten. Vielmehr liegt ein inhaltlich nachvollziehbares und schlüssiges Gutachten 
vor, welches hinsichtlich der in Auftrag gegebenen Beantwortung der Frage nach 
der Ursache für die Schimmelpilzbildung in der Mietwohnung der Berufungskläger 
sowohl für die Parteien wie auch für das angerufene Gericht verbindlich ist. An die 
diesbezügliche gutachterliche Schlussfolgerung, wonach die 
Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbildungen im Mietobjekt auf 
ungenügendes Lüften zurückzuführen seien (vgl. KB 15 S. 4), sind mithin nebst 
den Parteien auch die beurteilenden Richter gebunden, womit die 
Schadensverursachung durch die Berufungskläger entgegen ihrer Auffassung 
hinreichend nachgewiesen ist.

5. Selbst wenn, wie von den Berufungsklägern behauptet, nicht von 
einem Schiedsgutachten ausgegangen würde, läge im Übrigen zumindest ein im 
Auftrag beider Parteien eingeholtes Privatgutachten vor, welches beweismässig 
ohne weiteres anzuerkennen ist (Frank/Sträuli /Messmer, a.a.O., vor § 171 ff. N 4; 
BGE 86 II 129 E. 3; PKG 2002 Nr. 7 E. 4.c S. 64 f.). 

a) Dabei ist vorliegend davon auszugehen, dass E. als anerkannter 
Fachmann auf dem Gebiet der Schimmelpilzproblematik über umfassende 
Kenntnisse und eine reiche Erfahrung verfügt. Der Experte ist Bauingenieur und 
betreibt in T. ein eigenes Ingenieurbüro für Hochbautechnik (vgl. KB 15 sowie 
Zeugenaussage E. act. V./5. S. 1, S. 2 Ziff. 1). Laut seinen Angaben hat er 
zusätzlich ein Nachstudium der Bauphysik absolviert und ist seit rund 35 Jahren in 
seinem Beruf tätig, wobei er mehrmals im Jahr sowohl von privaten Auftraggebern 
wie auch seitens der öffentlichen Hand für Abklärungen auf dem Gebiete der 
Schimmelpilzproblematik herangezogen wird (vgl. Zeugenaussage E. act. V./5. S. 
2 Ziff. 1). E. erscheint daher fraglos befähigt, die Frage nach den Ursachen für den 
in der Mietwohnung festgestellten Schimmelpilzbefall in zuverlässiger Weise 
beantworten zu können, was von den Berufungsklägern denn auch nicht in Zweifel 
gezogen wird. Kommt hinzu, dass seine Schlussfolgerungen im Gutachten 
durchwegs schlüssig und nachvollziehbar sind und darüber hinaus keinerlei 
Zweifel an ihrer Richtigkeit offen lassen. Dies nicht zuletzt auch mit Blick darauf, 
dass der Gutachter als sachverständiger Zeuge seine Expertiseergebnisse 
nachvollziehbar bestätigt hat (vgl. Zeugenaussage E. act. V./5. Ziff. 2, 4 ff. und 
Ausführungen zu den Ergänzungsfragen sowie die zu bestätigenden 
Ausführungen der Vorinstanz [act. VIII./1. E. 2.b S. 7 2. Absatz f.], auf die unter 

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Hinweis auf Art. 229 Abs. 3 ZPO Bezug genommen werden kann). So hat E. 
anlässlich seiner Zeugeneinvernahme ausdrücklich klargestellt, dass die 
Schimmelpilzbildung seiner Auffassung nach auf mässiges bis schlechtes Lüften 
der Räume zurückzuführen sei (vgl. Zeugenaussage E. act. V./5. Ziff. 5 S. 4), 
wobei er die dargelegten Wahrnehmungen nur aufgrund seiner Sachkunde als 
sachverständiger Zeuge machen konnte. 

b) Entgegen dem weiteren Einwand der Berufungskläger passen die 
Schlussfolgerungen des Experten zudem widerspruchslos in das Ergebnis, 
welches sich aus dem übrigen Beweismaterial, namentlich aus den 
Zeugenaussagen ergibt.

Zwar wenden die Berufungskläger zutreffend ein, keiner der befragten 
Zeugen habe bestätigen können, dass sie die Wohnung nicht genügend gelüftet 
hätten (vgl. Berufungsbegründung act. 12 Ziff.II./B./14). Dem bleibt allerdings 
entgegenzuhalten, dass die Zeugen naturgemäss keine Aussagen über das 
Lüftungsverhalten der Berufungskläger machen können, da dies eine permanente 
Anwesenheit oder Beobachtung der Mieter bedingen würde und von einer solchen 
nicht ausgegangen werden kann. Die Aussagen verschiedener Zeugen bestätigen 
aber zumindest, dass vor dem Einzug der Berufungskläger in die Wohnung keine 
Feuchtigkeits- oder Schimmelpilzprobleme vorlagen. So gab der Maler G. vor 
Bezirksgericht zu Protokoll (vgl. Zeugenaussage act. V./2. S. 2 ad. 2), dass die 
Wände der Wohnung vor dem Neuanstrich im Oktober 2003 eine normale 
Abnützung aufgewiesen hätten und kein Schimmelpilzbefall bestanden habe. 
Entsprechend bestätigte auch der Elektroinstallateur J., dass die Wände der 
betreffenden Mietwohnung im Jahre 2002 keine Feuchtigkeitsschäden 
aufgewiesen hätten (vgl. Zeugenaussage act. V./1. S. 2 ad. 4, 5, 6). Ebenso gab 
es beim Nachmieter der Berufungskläger gemäss eigenen Angaben keine 
derartigen Probleme (vgl. Zeugenaussage act. V./6. S. 2 ad. 2 sowie 
Ergänzungsfrage 1.). Die Zeugen G., X., W. und E. bestätigen überdies allesamt 
übereinstimmend die auffallend hohe Luftfeuchtigkeit und Raumlufttemperatur in 
der Wohnung während des Mietverhältnisses mit den Berufungsklägern (vgl. act. 
V./2. ad. 3 und 4; V./3. Ziff. 2 S. 2, Ziff. 4 S. 3; V./4. ad. 4 S. 2; act. V./5. Ziff. 4 S. 
3, S. 5 1. Absatz der Ergänzungsfragen). Was den morschen Fensterrahmen in 
der Dusche anbelangt, ist sodann entgegen der Behauptung der Berufungskläger 
(vgl. Berufungsbegründung act. 12 Ziff. II./B./14) weder eine falsche Materialwahl 
noch ein falscher Standort des Fensters ausgewiesen. Die Zeugenaussagen 
geben folglich – wie auch von der Vorinstanz zutreffend erwogen (vgl. die 
Ausführungen im angefochtenen Urteil act. VIII./1., E. 2.b S. 8 unten f.; E. 2.c S. 

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11 2. Absatz, auf die ergänzend verwiesen werden kann) – mit dem übrigen 
Beweisergebnis, insbesondere dem Gutachten und den Aussagen des Experten 
ein schlüssiges und widerspruchsfreies Bild, welches eindeutig auf die 
Schadensverursachung durch ungenügendes Lüften der Wohnung schliessen 
lässt.

 Selbst unter der Annahme der Berufungskläger, es handle sich bei den 
gutachterlichen Feststellungen lediglich um ein Privatgutachten, wäre folglich der 
Beweis der adäquat kausalen Schadensverursachung durch unsorgfältiges 
Benutzerverhalten der Berufungskläger mittels der nachvollziehbaren und 
schlüssigen Feststellungen des Experten, dessen übereinstimmenden Aussagen 
als sachverständiger Zeuge sowie der damit in Einklang stehenden 
Zeugenaussagen zweifelsfrei erbracht. Die Vorinstanz ist daher zu Recht davon 
ausgegangen, dass eine für den Schaden adäquat kausale 
Sorgfaltspflichtverletzung der Berufungskläger vorliegt und diese somit für den 
eingetretenen Schaden aufzukommen haben (vgl. dazu auch die zutreffenden 
Ausführungen im angefochtenen Urteil act. VIII./1., E. 2.b S. 8 unten f.; E. 2.c S. 
11 2. Absatz, auf die anstelle weiterer eigener Begründung Bezug genommen 
werden kann [Art. 229 Abs. 3 ZPO]).

6. Zu den einzelnen Schadenspositionen äussern sich die 
Berufungskläger schliesslich nicht. Die Forderungen der Berufungsbeklagten sind 
denn auch detailliert ausgewiesen, wobei auch diesbezüglich im Wesentlichen auf 
die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden kann (vgl. 
vorinstanzliches Urteil act. VIII./1. E. 2.c S. 10 f.). Fragen könnte man sich 
höchstens, ob die Kosten des Gutachters ebenfalls zu den Schadenspositionen 
gehören, da dessen Einholung im Rahmen eines anderen Verfahrens vor der 
Mietschlichtungsstelle vereinbart worden ist. Daraus könnte man schliessen, es 
handle sich um Verfahrenskosten des Schlichtungsverfahrens, über die in jenem 
Verfahren hätte entschieden werden müssen. Dem ist aber nicht so. Die Parteien 
kamen nämlich  überein, selbst ein Gutachten in Auftrag zu geben und das 
Schlichtungsverfahren bis zum Vorliegen des Gutachtens sistieren zu lassen. Sie 
vereinbarten somit, ausserhalb des laufenden Verfahrens einen Gutachter mit der 
Klärung der Schadensverursachung zu beauftragen, wobei der Auftrag 
gemeinsam erteilt wurde und die Kosten in der Folge von den Berufungsbeklagten 
bevorschusst wurden (vgl. KB 21, 22). Zweck des gemeinsam eingeholten 
Gutachtens war also gerade die Abklärung der Verursacherfrage, wobei nach dem 
Gesagten fest steht, dass der Schimmelpilzbefall allein auf das unsorgfältige 
Benutzerverhalten der Berufungskläger zurückzuführen ist. Es handelt sich bei 

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den Gutachterkosten folglich um eine Auslage, die von den Berufungsklägern 
adäquat kausal verursacht worden und demzufolge auch von ihnen zu ersetzen 
ist.  

7. Im Ergebnis erweisen sich die Rügen der Berufungskläger  – soweit 
sie überhaupt zu hören sind – somit allesamt als unbegründet. Ist aber die 
Berufung von B. und A. demnach abzuweisen, so gehen die Kosten des 
Berufungsverfahrens vollumfänglich und unter solidarischer Haftung zu Lasten der 
Berufungskläger (vgl. Art. 223 ZPO in Verbindung mit  Art. 122 Abs. 1 ZPO). 
Ausserdem werden B. und A. solidarisch verpflichtet, der Gegenpartei für das 
Berufungsverfahren vor Kantonsgericht eine angemessene 
Umtriebsentschädigung zu bezahlen (vgl. Art. 223 ZPO in Verbindung mit  Art. 122 
Abs. 2 ZPO), welche von der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts dem 
mutmasslich notwendigen Aufwand entsprechend und unter Einrechnung der 
Mehrwertsteuer auf Fr. 2'500.00 festgesetzt wird.

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III. Demnach wird erkannt

1. Die Berufung wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens, bestehend aus einer Gerichtsgebühr 
von Fr. 5'000.00 und einer Schreibgebühr von Fr. 336.00, total somit Fr. 
5’336.00, gehen unter solidarischer Haftung zu Lasten der Berufungskläger. 

3. Die Berufungskläger werden überdies verpflichtet, den Berufungsbeklagten 
für das Verfahren vor der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts unter 
solidarischer Haftung eine Umtriebsentschädigung von Fr. 2'500.00 
einschliesslich Mehrwertsteuer zu bezahlen.

4. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als Fr. 15'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde an das Schweizerische 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine 
Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die 
subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In 
beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 
113 ff. BGG.  

5. Mitteilung an: