# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e1763acc-cd4d-57f5-8547-35f50f5559ec
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-08
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 08.09.2017 200 2017 403
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-403_2017-09-08.pdf

## Full Text

200 17 403 IV
SCI/ZID/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 8. September 2017

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 10. März 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Sept. 2017, IV/17/403, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1992 geborene A.________ (nachfolgend: Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) arbeitete nach Abbruch des zehnten Schuljahres auf 
Stundenlohnbasis als … (Akten der IV-Stelle Bern [nachfolgend: IVB bzw. 
Beschwerdegegnerin], Antwortbeilage [AB] 3, 11, 141/3). Dabei zog er sich 
am 12. September 2011 eine Berstungsfraktur der Lendenwirbelsäule und 
ein Schädelhirntrauma zu (AB 8.25 f., 27/3 oben). Wegen seither beste-
henden Schmerzen und Einschränkungen meldete er sich im November 
2011 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungs-
bezug an (AB 2). Diese holte die Akten der C.________ ein, führte erwerb-
liche (AB 10 f.) sowie medizinische Abklärungen (AB 9, 17, 19, 62) durch 
und veranlasste Eingliederungsmassnahmen (AB 36, 41, 43, 49, 55 f., 61, 
64, 68, 70, 72, 76, 80, 85, 88 f., 91, 94, 98 f., 104, 107, 112). Nach deren 
Abschluss (AB 113 f.) liess die IVB ein polydisziplinäres Gutachten (vom 
14. Juli 2016; AB 131.1), welches der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) als 
schlüssig erachtete (AB 135/3), und einen Abklärungsbericht Haushalt 
(vom 5. Dezember 2016; AB 141) erstellen. Mit Vorbescheid vom 9. De-
zember 2016 stellte die IVB aufgrund eines in Anwendung der gemischten 
Methode (60 % Erwerb und 40 % Haushalt) bemessenen rentenaussch-
liessenden Invaliditätsgrades von 5 % die Abweisung des Leistungsbegeh-
rens in Aussicht (AB 142). Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Einwand erheben (AB 147), woraufhin die IVB 
eine Stellungnahme des Abklärungsdienstes einholte (AB 150). Mit Verfü-
gung vom 10. März 2017 wies die IVB, wie im Vorbescheid in Aussicht ge-
stellt, das Leistungsbegehren ab (AB 153).

B.

Hiergegen liess der Versicherte, weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt 
B.________, am 27. April 2017 Beschwerde erheben und beantragen, un-
ter Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei festzustellen, dass er An-
spruch auf eine ganze Rente, eventualiter auf eine Teilrente habe, unter 

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Kosten- und Entschädigungsfolge. Zur Begründung liess er im Wesentli-
chen ausführen, dass er mit dem Beginn einer Berufslehre ganztätig er-
werbstätig gewesen wäre sowie dass er auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht 
vermittelbar sei und nur in einem geschützten Rahmen mit entsprechender 
Rücksichtnahme eingesetzt werden könne, weshalb die Invaliditätsbemes-
sung entsprechend vorzunehmen sei.

Mit Beschwerdeantwort vom 31. Mai 2017 beantragte die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

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1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 10. März 2017 
(AB 153). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch des Beschwerde-
führers.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem IV-Grad 
von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei ei-
nem IV-Grad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente.

Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 IVG frühestens nach Ablauf 
von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach 

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Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung 
des 18. Altersjahres folgt (Abs. 1). Der Rentenanspruch entsteht nicht, so-
lange die versicherte Person ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen 
kann (Abs. 2).

2.3

2.3.1 Für die Bestimmung des IV-Grades wird bei einer erwerbstätigen 
versicherten Person das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt der Inva-
lidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausge-
glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Er-
werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden 
wäre (Art. 16 ATSG). Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu-
mutbarerweise erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt zu ermitteln. Dieser theoretische und abstrakte Begriff 
dient dazu, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von jenem der 
Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Ein ausgeglichener Arbeitsmarkt 
ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot 
und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster 
Tätigkeiten auf und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen 
und intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen 
Einsatzes. Er umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- 
und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entge-
genkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können. Dabei ist nicht 
von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten auszugehen. Es können nur 
Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten ob-
jektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind. An 
die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind 
jedoch rechtsprechungsgemäss keine übermässigen Anforderungen zu 
stellen (BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 459; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 6 E. 4.4, 2008 
IV Nr. 62 S. 205 E. 5.1). Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im 
Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbs-
fähigkeit zu verwerten und ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen 
zu erzielen vermag oder nicht (BGE 110 V 273 E. 4b S. 276; ZAK 1991 
S. 320 E. 3b). Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf 

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abzustellen ist, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarkt-
verhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr 
verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die ver-
fügbaren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden 
(SVR 2016 IV Nr. 2 S. 6 E. 4.4).

2.3.2 Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig 
sind und denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet wer-
den kann (Art. 5 Abs. 1 IVG und Art. 8 Abs. 3 ATSG), wird für die Bemes-
sung der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in 
welchem Mass sie unfähig sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen 
(Art. 28a Abs. 2 IVG; spezifische Methode [Betätigungsvergleich]; BGE 142 
V 290 E. 4 S. 293).

2.3.3 Nach Art. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versicherten, die nur zum Teil 
erwerbstätig sind, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festge-
legt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invali-
dität für diese Tätigkeit gestützt auf einen Betätigungsvergleich ermittelt 
(Art. 28a Abs. 2 IVG). In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit 
und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und der IV-
Grad in beiden Bereichen zu bemessen (sog. gemischte Methode; 
BGE 142 V 290 E. 4 S. 293). 

2.4 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

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medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.

Vorliegend hat sich die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfü-
gung bezüglich der Beurteilung des Gesundheitszustandes resp. der Ar-
beits- und Leistungsfähigkeit auf das polydisziplinäre Gutachten der 
D.________ (MEDAS) vom 14. Juli 2016 (AB 131.1) gestützt. Dieses Gut-
achten erfüllt die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung an den Be-
weiswert eines medizinischen Gutachtens gestellten Anforderungen (vgl. 
E. 2.5 hiervor). Die Gutachter haben sich in ihren fachärztlichen Beurteilun-
gen in Kenntnis der medizinischen Vorakten sorgfältig mit den gesundheit-
lichen Einschränkungen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und 
ihre Schlussfolgerungen insbesondere gestützt auf ihre eigenen Untersu-
chungen getroffen. Die Ausführungen in den Beurteilungen der medizini-
schen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen Schlussfol-
gerungen zum Gesundheitszustand einlässlich begründet. Aus dem Gut-
achten geht klar und schlüssig hervor, dass die Arbeitsfähigkeit des Be-
schwerdeführers aufgrund eines chronischen thorakolumbovertebralen 
Schmerzsyndroms im Status nach Berstungsfraktur LWK 1, eines Residua-
lzustands nach Schädelhirntrauma und einer Neuralgie des N. Iliohypogas-
tricus links sowie einer rezidivierenden depressiven Störung aktuell leicht- 
bis mittelgradiger Episode (ICD-10 F33.1) in der zuletzt ausgeübten Tätig-
keit aufgehoben und in einer leidensadaptierten Tätigkeit – körperlich leich-
te bis mittelschwere Tätigkeiten überwiegend im Sitzen, Gehen und Stehen 
ohne Einnahme von Zwangshaltungen (Vorbeuge) und unter Vermeidung 
extremer Temperaturschwankungen; nur einfache Hilfstätigkeiten mit ge-
ringen Anforderungen an Aufmerksamkeit, exekutive Funktion und soziale 
Kognition im Rahmen einer zugewandten, stützenden und wertschätzen-

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den Umgebung – um 40 % gemindert ist (S. 16 ff.). Entsprechend ist er in 
einer angepassten Tätigkeit zu 60 % einsetzbar. Diese Einschätzung ist 
nachvollziehbar und überzeugend; sie wird denn auch vom Beschwerde-
führer zu Recht nicht bestritten. Geltend gemacht wird seinerseits einzig, er 
sei mit dieser Einschränkung auf dem Arbeitsmarkt nicht einsetzbar (vgl. 
hierzu E. 5.5 nachfolgend).

4.

Bestritten und damit eingehend zu prüfen ist der Status des Beschwerde-
führers bzw. der Umfang, in welchem er als Gesunder erwerbstätig wäre.

4.1 Im Abklärungsbericht Haushalt vom 5. Dezember 2016 (AB 141/4) 
wurde der Beschwerdeführer als zu 60 % erwerbstätig und zu 40 % im 
Haushalt tätig eingestuft. Dabei wurde davon ausgegangen, dass er bei 
guter Gesundheit bei der E.________ AG weitergearbeitet hätte. Dort habe 
er schon während des zehnten Schuljahres im Nebenjob ….  Seine Mutter 
habe bei der gleichen Arbeitgeberin gearbeitet; so sei er zu seiner Arbeits-
stelle gekommen. Nach Abbruch des zehnten Schuljahres sei er ab Sep-
tember 2008 in einem Pensum von 60 % eingestellt worden; zusätzlich sei 
er eingesprungen, wenn es ihn gebraucht habe. Vor dem Unfall sei er zu-
dem auf Lehrstellensuche gewesen. Schnupperlehren habe er von 2006 
bis 2008 absolviert. Er gehe selber davon aus, er hätte damals keine ande-
re Arbeit gesucht. Er habe halt einfach dieses Pensum angeboten bekom-
men; hätte es sich um ein höheres Pensum gehandelt, hätte er auch das 
gemacht. Zu Hause habe er schon immer Geld abgegeben; trotzdem sei 
dies günstiger gewesen als die Miete einer eigenen Wohnung. Der Lohn für 
ein Pensum von 60 % habe ausgereicht. Vor dem Unfall habe er bei den 
Haushaltsarbeiten mitgeholfen. So habe er beim Putzen geholfen, die Wä-
sche runtergetragen und sein Zimmer gereinigt. Irgendwann wäre er dann 
ausgezogen; für eine eigene Wohnung hätte er dann das Arbeitspensum 
irgendwann erhöht. Da er bei den Eltern lebe und deshalb ein Pensum von 
60 % ausreichend gewesen sei, müsse mit überwiegender Wahrscheinlich-
keit davon ausgegangen werden, dass er das Pensum auch bei guter Ge-
sundheit nicht erhöht hätte.

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4.2 Diese Einschätzung widerspricht nach Ansicht des Beschwerdefüh-
rers (Beschwerde, S. 7 f.) jeglicher Lebenserfahrung und den konkreten 
Umständen. Zwar habe er im Unfallzeitpunkt als 19-Jähriger noch bei sei-
nen Eltern gelebt. Der schwere Arbeitsunfall habe dann aber sämtliche 
Zukunftspläne zerstört. Trotz Abbruch des zehnten Schuljahres stehe fest, 
dass er auf der Suche nach einer Lehrstelle gewesen sei und lediglich zur 
Überbrückung bei der E.________ AG im Stundenlohn gearbeitet habe. Mit 
dem Beginn einer Berufslehre wäre er ganztägig erwerbstätig gewesen. Mit 
der C.________ sei die effektive Beschäftigungssituation vor dem Unfall 
(zur Berechnung des Taggeldes) detailliert analysiert worden, wobei sich in 
den letzten vier Monaten vor dem Unfall (mit Ausnahme des Ferienmonats 
Juli) eine durchschnittliche Stundenzahl pro Woche von 39 Stunden erge-
ben habe. Diese Entwicklung zeige klar, dass er ein Ganztagespensum 
angestrebt habe.

4.3 Der Beschwerdeführer hat die Realschule absolviert; das zehnte 
Schuljahr hat er abgebrochen (AB 141/3 Ziff. 3.1). Eine Lehrstelle hat er 
trotz geltend gemachten jahrelangen Bemühungen nicht gefunden. Nach 
Abbruch des zehnten Schuljahres (bzw. angeblich schon parallel dazu; vgl. 
AB 141/4 Ziff. 3.4) war er in einem … tätig, ab September 2008 zu rund 
60 % (25 Stunden pro Woche; vgl. AB 11/3 Ziff. 2.9). Nach rund dreijähriger 
Tätigkeit ist er im September 2011 dort verunfallt. Seither war er nicht mehr 
erwerbstätig. Diese berufliche Ausgangslage (bis zum Unfall im September 
2011) steht nicht in Zusammenhang mit einem Gesundheitsschaden. Es 
sind deshalb rein arbeitsmarktliche Umstände, die dazu geführt haben, 
dass der schulisch wiederholt in verschiedenen Bereichen ungenügende 
(vgl. AB 15) Beschwerdeführer keine Lehrstelle antreten konnte. Ange-
sichts der zudem langen Zeit ohne Lehrstelle – der Beschwerdeführer war 
im Zeitpunkt des Unfalls bereits knapp 19½ Jahre alt – ist damit überwie-
gend wahrscheinlich, dass er keine Lehrstelle mehr gefunden und angetre-
ten hätte. Ebenso überwiegend wahrscheinlich ist zudem, dass er im Ge-
sundheitsfall im Verlauf der auf den Unfall folgenden Zeit zufolge der an-
stehenden Ablösung vom Elternhaus demnächst eine vollzeitliche Hilfsar-
beiterstelle hätte übernehmen müssen (vgl. E. 4.1 hiervor). Die ihm im Ab-
klärungsbericht attestierte Mithilfe im Haushalt der Eltern (vgl. E. 4.1 hier-
vor) hat offensichtlich denn auch das, was von einem heranwachsenden 

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noch zu Hause lebenden (erwerbstätigen) Kind üblicherweise verlangt wird, 
keineswegs überstiegen. Die Einschätzung des Beschwerdeführers durch 
die Beschwerdegegnerin als bloss teilzeitlich erwerbstätige und daneben 
im Haushalt tätige Person überzeugt deshalb nur beschränkt. Ab welchem 
Zeitpunkt der Beschwerdeführer mit Blick auf den frühest möglichen Ren-
tenbeginn im September 2012 (unter Berücksichtigung namentlich des 
Wartejahres [sowie der Karenzfrist von sechs Monaten]; vgl. E 2.2 hiervor 
und E. 5.3 nachfolgend) als in höherem Pensum erwerbstätig zu betrachten 
ist, braucht letztlich nicht abschliessend beurteilt zu werden, da selbst unter 
Annahme einer (sofortigen) vollen Erwerbstätigkeit – entsprechend der 
Auffassung des Beschwerdeführers (vgl. E. 4.2 hiervor) – für die ganze hier 
zu beurteilende Zeit ein rentenausschliessender IV-Grad (vgl. E. 2.2 hier-
vor) resultiert (vgl. E. 5.6 nachfolgend). Entsprechend ist nachfolgend die 
Invaliditätsbemessung nicht nach der gemischten Methode, sondern nach 
der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs vorzunehmen (vgl. 
schon E. 2.3 hiervor).

5.

5.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

5.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 
S. 40 E. 2.2). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-
ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Sept. 2017, IV/17/403, Seite 11

S. 188, 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 S. 40 E. 2.2). Es gilt 
zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die 
selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu 
voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohn-
mässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittli-
chen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit einem Ab-
zug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327, 
129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabel-
lenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und be-
ruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2).

5.3 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). Unter 
Berücksichtigung des Wartejahres im Nachgang zum Unfall vom Septem-
ber 2011 (AB 2/5 Ziff. 6.3) ist der frühest mögliche Rentenbeginn hier in 
Anwendung von Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG (auch unter Einhal-
tung der sechsmonatigen Karenzfrist) auf das Jahr 2012 festzusetzen. Auf 
diesen Zeitpunkt hin ist der Einkommensvergleich durchzuführen. 

5.4

5.4.1 Für die Festsetzung des Valideneinkommens hat die Beschwerde-
führerin auf den zuletzt erzielten Verdienst abgestellt (AB 141/6 Ziff. 5.2). 
Der Beschwerdeführer geht hingegen davon aus, dass er ohne Unfall eine 
Berufslehre absolviert und hernach mindestens eine Tätigkeit im Kompe-
tenzniveau 2 ausgeübt hätte, was einem Valideneinkommen gemäss LSE 
2012 von Fr. 5'633.-- entsprechen würde (Beschwerde, S. 9). Letzterem 
kann nicht gefolgt werden: Die (offenbar über die Mutter vermittelte; 
AB 141/4 Ziff. 3.4) Anstellung im Umfang von zunächst 60 % im … 

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(AB 11/3 Ziff. 2.9) war im Zeitpunkt des Unfalls zu einer nahezu einem 
Vollpensum (vgl. E. 4.2 hiervor und AB 145/2, wo die C.________ bei der 
Berechnung des Valideneinkommens von einem Vollpensum ausgegangen 
ist) entsprechenden Dauerlösung geworden. Mit Blick auf die zunehmende 
Zeit erfolgloser Lehrstellensuche (vgl. AB 3) hat der Beschwerdeführer sein 
Pensum in der Hilfsarbeitertätigkeit denn auch kontinuierlich erhöht. Dabei 
ist mit Blick auf sein Alter, die inzwischen gewonnene Berufserfahrung im 
… und die offenbar positiven Rückmeldungen des Arbeitgebers mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er in seiner aktuel-
len Anstellung im … ein Vollpensum verwirklicht hätte. Damit kann auf den 
dort erzielten Lohn (AB 11) abgestellt werden. Bei dieser Betrachtung auf 
der Basis des effektiven letzten Lohnes ergäbe sich bestenfalls ein Vali-
deneinkommen von Fr. 42'578.-- (Fr. 21.12 [Stundenlohn] x 42 [h/Woche] x 
48 [Arbeitswochen/Jahr]).

5.4.2 Die C.________ hat den Validenlohn anhand des GAV errechnet 
und schliesslich den IV-Grad auf 27 % festgelegt. Dabei hat die 
C.________ zudem auch einen (dem Beschwerdeführer bisher nicht aus-
gerichteten höheren) GAV-Ansatz für … mit einbezogen. Das Validenein-
kommen nach C.________ beträgt Fr. 49'569.-- (AB 145/2). Der von der 
Arbeitgeberin ausgewiesene Lohn erreicht den GAV-Ansatz gemäss 
C.________ und ist damit an sich per definitionem nicht unterdurchschnitt-
lich.

Welche dieser Berechnungen schliesslich massgeblich ist, braucht hier 
nicht abschliessend geklärt zu werden. Selbst wenn zu Gunsten des Be-
schwerdeführers auf den von der C.________ errechneten (höheren) Vali-
denlohn abgestellt würde, ergibt sich kein rentenbegründender IV-Grad 
(vgl. E. 5.6 nachfolgend).

5.5 Der Beschwerdeführer hat keine Verweisungstätigkeit im zumutba-
ren Rahmen aufgenommen, weshalb das hypothetische Invalideneinkom-
men anhand des Tabellenlohnes zu bestimmen ist (vgl. E. 5.2 hiervor). 
Entsprechend wurde das Invalideneinkommen von der Beschwerdegegne-
rin anhand des Totalwertes der Tabelle TA1 (LSE 2012) im tiefsten Kompe-
tenzniveau bestimmt (AB 141/6 Ziff. 5.2). Dies ist mit Blick auf das zwar 
eingeschränkte, immerhin aber eine Tätigkeit auf dem ausgeglichenen wie 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Sept. 2017, IV/17/403, Seite 13

ersten Arbeitsmarkt keineswegs ausschliessende Zumutbarkeitsprofil (vgl. 
E. 3 hiervor) nicht zu beanstanden. Damit ergibt sich ein Invalideneinkom-
men (ohne Abzug) von Fr. 39'106.25 (Fr. 5'210.-- x 12 Monate / 40 Wo-
chenstunden x 41.7 Wochenstunden [BUA, Total, 2012] x 0.6 [Arbeitsfähig-
keit]).

Der von der Beschwerdegegnerin berücksichtigte behinderungsbedingte 
Abzug von 10 % (AB 141/6 Ziff. 5.2) ist unter Berücksichtigung aller ein-
kommensbeeinflussenden Merkmale angemessen: Den behinderungsbe-
dingten Einschränkungen wurde bereits im Rahmen der eingeschränkten 
Arbeitsfähigkeit Rechnung getragen. Der Beschwerdeführer ist schliesslich 
noch sehr jung, wobei Hilfsarbeiten auf dem massgebenden hypotheti-
schen ausgeglichenen Arbeitsmarkt ohnehin grundsätzlich altersunabhän-
gig nachgefragt werden (vgl. Entscheid des BGer vom 14. April 2010, 
9C_130/2010, E. 3.3.3), und besitzt seit 20XX die schweizerische Staats-
angehörigkeit (AB 2/1 Ziff. 1.6). Soweit er einen Abzug von 25 % geltend 
macht, erweist sich ein solcher nach dem Dargelegten nicht als gerechtfer-
tigt. Demnach ist unter Berücksichtigung eines Abzugs vom Tabellenlohn 
im Umfang von 10 % von einem hypothetischen Invalideneinkommen von 
Fr. 35'195.65 (Fr. 39'106.25 x 0.9) auszugehen. Diese Berechnung ent-
spricht im Grundsatz denn auch der von der C.________ vorgenommen 
Berechnung des Invalideneinkommens (ausser dass diese die Berechnung 
für das Jahr 2015 vornimmt; AB 145/2 Mitte).

5.6 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 42'578.-- (vgl. E. 5.4.1 hier-
vor) bzw. Fr. 49'569.-- (vgl. E. 5.4.2 hiervor) und einem Invalideneinkom-
men von Fr. 35'195.65 (vgl. E. 5.5 hiervor) resultiert ein IV-Grad von gerun-
det (BGE 130 V 121 E. 3.2 und 3.3 S. 123) 17 bzw. bestenfalls 29 %, was 
zu keiner Rente der Invalidenversicherung berechtigt (vgl. E. 2.3 hiervor).

6.

Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung (im Ergebnis) nicht 
zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde als unbegründet 
abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Sept. 2017, IV/17/403, Seite 14

7.

7.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

7.2 Vorliegend besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Sept. 2017, IV/17/403, Seite 15

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.