# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1c0b2da5-aba4-5c46-a564-866ea34aa795
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.10.2008 B-3024/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3024-2008_2008-10-01.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-3024/2008

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Richter Ronald Flury (Vorsitz), Richter Jean-
Luc Baechler, Richter Frank Seethaler, 
Gerichtsschreiberin Astrid Hirzel.

A._______,
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Karl Sommer,
Beschwerdeführer,

gegen

Eidgenössische Revisionsaufsichtsbehörde RAB,
Vorinstanz.

Zulassung als Revisor.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-3024/2008

Sachverhalt:

A.
A._______  (Beschwerdeführer)  ersuchte  die  eidgenössische  Re-
visionsaufsichtsbehörde  (Vorinstanz)  am  10. Oktober  2007  um  Zu-
lassung als Revisor und um Aufnahme ins Revisorenregister.

Mit  E-Mail  vom  6.  November  2007  setzte  die  Vorinstanz  den  Be-
schwerdeführer über das Ergebnis der summarischen Prüfung seines 
Gesuchs in Kenntnis; diese habe ergeben, dass der Beschwerdeführer 
nicht über eine genügende Ausbildung verfüge. Die Vorinstanz forderte 
den  Beschwerdeführer  auf,  sich  dazu  zu  äussern  und  sein  Gesuch 
gegebenenfalls durch ein anerkanntes Diplom zu ergänzen.

Mit Schreiben vom 31. Januar 2008 beantragte der Beschwerdeführer, 
unter  Verweis  auf  seine  langjährige  Erfahrung  auf  dem  Gebiet  des 
Rechnungswesens und der  Rechnungsrevision,  als  Revisor  zugelas-
sen zu werden. Er bestritt nicht, dass er nicht über eine im Gesetz ge-
nannte Ausbildung verfüge, jedoch machte er geltend, dass das Feh-
len einer Übergangsregelung und das damit verbundene faktische Be-
rufsverbot verfassungswidrig sei. Das Gesetz enthalte eine Lücke, die 
der Füllung bedürfe.

Mit  Schreiben  vom  12. Februar  2008  wies  die  Vorinstanz  den  Be-
schwerdeführer darauf hin, dass Einschränkungen in die Wirtschafts-
freiheit  zulässig  seien,  sofern  sie  den  Anforderungen  an  die  allge-
meinen Einschränkungsvoraussetzungen genügen, was vorliegend zu 
bejahen sei. Der Gesetzgeber habe bewusst auf eine Übergangsrege-
lung  verzichtet;  damit  könne  nicht  von  einer  Gesetzeslücke  ausge-
gangen  werden.  Mit  Schreiben  vom  27. Februar  2008  hielt  der  Be-
schwerdeführer an seinen bisherigen Vorbringen fest.

Mit Verfügung vom 7. April 2008 wies die Vorinstanz das Gesuch des 
Beschwerdeführers wegen Nichterfüllung der vom Gesetz geforderten 
Voraussetzung an die Ausbildung ab, soweit sie darauf eintrat. Der Be-
schwerdeführer könne auch nicht gestützt auf die Härtefallklausel als 
Revisor zugelassen werden.

B.
Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 8. Mai 2008 
Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte die Aufhe-

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bung der angefochtenen Verfügung sowie die Zulassung als  Revisor 
und deren Eintragung im Revisorenregister. Die Aufzählung der für die 
Zulassung  genügenden  Ausbildungsgänge  im  Gesetz  sei  nicht  ab-
schliessend zu verstehen. Die Härtefallklausel sei auf ihn anwendbar. 
Er  verfüge  über  eine  26-jährige  Arbeitserfahrung  im  Bereich  Re-
chnungswesen  und  Rechnungsrevision.  Der  Gesetzgeber  habe  eine 
Übergangsregelung  vergessen.  Ein  Vergleich  mit  der  Versicherungs-
aufsichtsgesetzgebung bestätige  dies: Der  Beschwerdeführer  sei  als 
Versicherungsvermittler zugelassen, obwohl er nicht über die nötigen 
Ausbildungsnachweise  verfüge;  er  sei  gestützt  auf  eine  Übergangs-
regelung zugelassen worden. Es sei von einer Lücke im Gesetz aus-
zugehen. Die Lückenfüllung müsse darin bestehen, dass man dem Be-
schwerdeführer  eine Ausnahmebewilligung erteile. Er  bestreite,  dass 
es erforderlich sei,  Revisionen nur durch Personen zuzulasssen,  die 
über die im Gesetz erwähnten Diplome verfügen. Die Zumutbarkeit sei 
im vorliegenden Fall ebenfalls nicht gegeben. Das Fehlen einer Über-
gangsregelung führe faktisch zu einem mehrjährigen Berufsverbot (bis 
der  Beschwerdeführer  über  einen genügenden Ausbildungsnachweis 
verfüge); dies sei ein unzulässiger Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit. 

C.
Mit Vernehmlassung vom 13. Juni 2008 beantragte die Vorinstanz, die 
Beschwerde abzuweisen. Für Ausbildungen, die im Zeitpunkt des In-
krafttretens des Gesetzes schon bestanden hätten, wie beispielsweise 
diejenige des Beschwerdeführers, sei die Liste der genügenden Aus-
bildungen im Gesetz  abschliessend. Der  Bundesrat  verfüge lediglich 
über  die  Kompetenz,  zukünftige  neue Ausbildungsgänge anzuerken-
nen. Der Wortlaut der Härtefallklausel sei klar und könne darum keine 
Anwendung  finden.  Ein  Vergleich  mit  der  Versicherungsaufsichtsge-
setzgebung sei nicht tauglich; es handle sich um verschiedene Sach-
verhalte. Eine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit liege nicht vor. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden 
Streitsache zuständig (Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. e des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [VGG, SR 173.32]  i.V.m. Art. 28 
Abs. 2 des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 2005 [RAG, 
SR 221.302]).

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Der  Beschwerdeführer  hat  am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-
men (Art. 48 Abs. 1 Bst. a des Bundesgesetzes über das Verwaltungs-
verfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]), ist durch die 
angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  (Art. 48  Abs. 1  Bst. b 
VwVG)  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
oder Änderung (Art. 48 Abs. 1 Bst. c VwVG). 

Die  Anforderungen  an Beschwerdefrist  (Art. 50  Abs. 1  VwVG) sowie 
Form und Inhalt der Beschwerdeschrift (Art. 52 VwVG) sind erfüllt. Der 
Kostenvorschuss  wurde  fristgemäss  bezahlt  (Art. 63  Abs. 4  VwVG). 
Auch  die  übrigen  Sachurteilsvoraussetzungen  liegen  vor  (Art. 44 ff. 
VwVG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.

2.
Das RAG ist  seit  dem 1. September 2007 in Kraft  (Verordnung über 
die  weitere  Inkraftsetzung  des  Revisionsaufsichtsgesetzes  vom 
22. August 2007 [AS 2007 3969]). Dieses regelt die Zulassung und die 
Beaufsichtigung  von  Personen,  die  Revisionsdienstleistungen  er-
bringen, und dient  der ordnungsgemässen Erfüllung und der Sicher-
stellung der Qualität von Revisionsdienstleistungen (Art. 1 Abs. 1 und 
2 RAG).

2.1 Natürliche  Personen  und  Revisionsunternehmen,  die  Revisions-
dienstleistungen erbringen,  bedürfen einer  Zulassung durch die  Auf-
sichtsbehörde (Art. 3  Abs. 1 RAG i.V.m. Art. 1  Abs. 1 der  Revisions-
aufsichtsverordnung vom 22. August  2007 [RAV, SR 221.302.3]). Die 
Aufsicht obliegt gemäss Art. 28 Abs. 1 RAG der Vorinstanz. Diese ent-
scheidet auf Gesuch hin über die Zulassung von Revisionsexpertinnen 
und  Revisionsexperten,  Revisorinnen  und  Revisoren  sowie  staatlich 
beaufsichtigten Revisionsunternehmen (Art. 15 Abs. 1 RAG). 

2.2 Art. 43 Abs. 3 RAG i.V.m. Art. 47 Abs. 1 RAV sehen für den Über-
gang zum neuen Recht eine Erleichterung des Zulassungsverfahrens 
vor. Demnach dürfen natürliche Personen und Revisionsunternehmen, 
die bis vier Monate nach Inkrafttreten des RAG bei  der Aufsichtsbe-
hörde  ein  Gesuch  um  Zulassung  als  Revisorin  oder  Revisor,  Revi-
sionsexpertin oder Revisionsexperte oder als staatlich beaufsichtigtes 
Revisionsunternehmen einreichen, bis zum Entscheid über die Zulas-
sung  Revisionsdienstleistungen  im  Sinne  von  Art. 2  Bst. a  RAG  er-
bringen.  Bei  fristgerechter  Einreichung  des  Zulassungsgesuchs  wird 

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der  Gesuchsteller  grundsätzlich  provisorisch  zugelassen.  Die  Auf-
sichtsbehörde ist jedoch gemäss Art. 47 Abs. 2 RAV befugt, Gesuche 
abzuweisen  und  eine  provisorische  Zulassung  zu  verweigern,  wenn 
die Zulassungsvoraussetzungen aufgrund einer  summarischen Über-
prüfung offensichtlich nicht erfüllt sind, etwa wenn das Gesuch offen-
sichtlich unvollständig oder aussichtslos ist  (vgl. Botschaft  zur  Ände-
rung  des  Obligationenrechts  [Revisionspflicht  im  Gesellschaftsrecht] 
sowie zum Bundesgesetz über die Zulassung und Beaufsichtigung der 
Revisorinnen und Revisoren vom 23. Juni 2004, BBl 2004 4092 f., im 
Folgenden: Botschaft RAG).

2.3 Der Beschwerdeführer hat das Gesuch um Zulassung als Revisor 
am 10. Oktober 2007, somit innerhalb der viermonatigen Frist, einge-
reicht. 

3.
Eine natürliche Person wird gemäss Art. 5 Abs. 1 RAG als Revisorin 
oder Revisor zugelassen,  wenn sie über einen unbescholtenen Leu-
mund verfügt (Bst. a), eine Ausbildung nach Art. 4 Abs. 2 RAG abge-
schlossen  hat  (Bst. b)  und  Fachpraxis  von  einem  Jahr  nachweist 
(Bst. c). 

3.1 In  ihrer  summarischen  Prüfung  des  Gesuchs  des  Beschwerde-
führers kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass die Anforderungen an 
den Leumund und an die Fachpraxis  erfüllt  sind (Ziff. 3.1. der ange-
fochtenen Verfügung). Das Vorliegen einer  Ausbildung im Sinne von 
Art. 4  Abs. 2  RAG wird  jedoch verneint  (Ziff. 3.4. der  angefochtenen 
Verfügung). Dies wird vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten.

3.2 Der Beschwerdeführer  macht  jedoch geltend,  die  Liste der  Aus-
bildungen in Art. 4 Abs. 2 RAG, welche für eine Zulassung als Revisor 
genügen,  sei  nicht  abschliessend  zu  verstehen. Dies  gehe  aus  den 
Materialien  so  nicht  hervor. Wäre die  Aufzählung abschliessend,  sei 
nicht  einzusehen,  weshalb  dem Bundesrat  in  Art. 4  Abs. 3  RAG die 
Kompetenz  eingeräumt  werde,  weitere  gleichwertige  Ausbildungen 
zuzulassen. Dass der Bundesrat von dieser Kompetenz noch nicht Ge-
brauch gemacht habe bedeute nicht, dass es nicht gleichwertige Aus-
bildungen geben könne. 

Die  Vorinstanz  ist  dagegen  der  Ansicht,  die  Aufzählung  der  Ausbil-
dungen  in  Art. 4  Abs. 2  RAG sei  abschliessend. Zweck der  Bestim-
mung  in  Art. 4  Abs. 3  RAG sei  es,  allfällig  neue  Ausbildungsgänge, 

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welche im Zeitpunkt der Inkraftsetzung des RAG noch nicht existieren, 
in  Zukunft  zulassen zu können. Für  Ausbildungen wie  diejenige des 
Beschwerdeführers, welche im Zeitpunkt der Inkraftsetzung des RAG 
bereits bestanden, sei die Liste von Art. 4 Abs. 2 RAG entsprechend 
abschliessend. 

Den  Ausführungen  der  Vorinstanz  ist  zuzustimmen.  Aus  den  Mate-
rialien ergibt sich, dass der Gesetzgeber die Liste der Ausbildungen in 
Art. 4  Abs. 2  RAG als  abschliessend verstanden  haben wollte  (Amt-
liches Bulletin  [AB]  2005 S 990; vgl. dazu Urteil  des Bundesverwal-
tungsgerichts B-1940/2008 vom 10. Juni 2008 E. 2.2). Die Ausbildung 
des Beschwerdeführers (Fähigkeitszeugnis als kaufmännischer Ange-
stellter  vom  [...])  existierte  zum  Zeitpunkt  des  Erlasses  des  RAG 
bereits und wurde vom Gesetzgeber nicht in die Liste von Art. 4 Abs. 2 
RAG aufgenommen.

4.
Der Beschwerdeführer  argumentiert  sinngemäss,  die Härtefallklausel 
von Art. 43 Abs. 6 RAG hätte auf ihn angewendet werden können. Nur 
dem Anschein  nach  sei  es  Personen,  die  nicht  über  ein  Diplom im 
Sinne  von  Art. 4  Abs. 2  RAG verfügen,  verwehrt,  von  der  Härtefall-
klausel  zu  profitieren.  Gleichzeitig  bringt  der  Beschwerdeführer  vor, 
dass eine Gesetzeslücke vorliege: Der Gesetzgeber habe eine Über-
gangsregelung  vergessen,  welche  es  Personen,  die  die  Voraus-
setzungen  an  die  geforderte  Ausbildung  nicht  erfüllen,  jedoch  über 
eine  langjährige  einschlägige  Praxis  verfügen,  dennoch  ermöglicht, 
eingeschränkte  Revisionen nach Art. 727a i.V.m. Art. 727c des  Obli-
gationenrechts  vom 30. März  1911  (OR,  SR 220)  vorzunehmen. Die 
Lückenfüllung könne allein darin bestehen, dass in Anerkennung der 
langjährigen  tadellosen  Tätigkeit  und  Erfahrung  des  Beschwerde-
führers, eine Ausnahmebewilligung (ev. unter Auflagen) zu erteilen sei.

Die Vorinstanz verweist diesbezüglich auf den klaren Wortlaut der Be-
stimmung  und  der  Materialien,  welche  eine  Anwendung  der  Härte-
fallklausel auf Personen, die nicht über eine Ausbildung im Sinne von 
Art. 4 Abs. 2 RAG verfügen, ausschliessen würden. Es liege durchaus 
eine Übergangsregelung vor. Diese sei jedoch nicht dazu da, Gesuch-
stellern, die die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllen, weiterhin 
Zugang zu Revisionsdienstleistungen zu gewähren. 

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4.1 Art. 43  Abs. 6  RAG  bestimmt  unter  der  Sachüberschrift  "Über-
gangsbestimmungen", dass die Aufsichtsbehörde in Härtefällen auch 
Fachpraxis anerkennen kann, welche den gesetzlichen Anforderungen 
nicht  genügt,  sofern  eine  einwandfreie  Erbringung  von  Revisions-
dienstleistungen  aufgrund  einer  langjährigen  praktischen  Erfahrung 
nachgewiesen wird. Art. 50 Abs. 1 RAV konkretisiert  diese Regelung 
dahingehend,  dass  natürliche  Personen  in  Anwendung  von  Art. 43 
Abs. 6 RAG zugelassen werden,  wenn sie nachweisen,  dass sie am 
1. Juli  1992 über eine Ausbildung und die entsprechende Fachpraxis 
nach Art. 1 Abs. 1 der Verordnung vom 15. Juni 1992 über die fach-
lichen  Anforderungen  an  besonders  befähigte  Revisoren  (AS 1992 
1210)  verfügt  haben  (Bst. a)  und  seit  dem 1. Juli  1992  mehrheitlich 
und ohne wesentliche Unterbrüche auf den Gebieten des Rechnungs-
wesens  und  der  Rechnungsrevision  tätig  gewesen  sind  (Bst. b;  vgl. 
dazu Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-390/2008 vom 30. April 
2008 E. 3.5). 

Die Zielsetzung der Festlegung von fachlichen Mindestanforderungen 
im RAG an zugelassene Revisionsexpertinnen und Revisionsexperten 
sowie  Revisorinnen  und  Revisoren  besteht  darin,  dass  Revisions-
dienstleistungen durch fachlich hinreichend qualifizierte Personen er-
folgen und so  die  Erwartungen  an die  Qualität  der  Revisionsdienst-
leistungen erfüllt  werden. Dies soll die Verlässlichkeit von Revisionen 
gewährleisten  (Botschaft  RAG,  S. 3978 f.,  3997;  AB 2005  N  63; 
AB 2005 S 619). Die fachlichen Anforderungen setzen sich zusammen 
aus Ausbildung und Fachpraxis (vgl. Art. 4 Abs. 1 und 2 RAG). Dabei 
hat sich der Gesetzgeber an den entsprechenden Regelungen in der 
Europäischen  Union  und  den  Nachbarstaaten  orientiert  (Botschaft 
RAG, S. 3998, 4108). Mit der Einführung von Art. 43 Abs. 6 RAG soll 
sichergestellt  werden,  dass  auch Personen,  welche die gesetzlichen 
Anforderungen an die Fachpraxis nicht erfüllen können, dennoch zu-
gelassen werden können, falls eine einwandfreie Erbringung von Re-
visionsdienstleistungen aufgrund einer langjährigen praktischen Erfah-
rung  nachgewiesen  wird  (Botschaft  RAG,  S. 4093).  Damit  wird  klar, 
dass sich die Bestimmung lediglich  auf  die  Fachpraxis,  jedoch nicht 
auf  die  Ausbildung  bezieht.  Entgegen  der  Ansicht  des  Beschwerde-
führers  lässt  sich  dies  aus  den  Materialien  eindeutig  erkennen:  Die 
Härtefallklausel ist restriktiv anzuwenden. Sie "soll insbesondere nicht 
ermöglichen, Praktikerinnen und Praktiker ohne eine abgeschlossene 
Ausbildung  oder  ohne  qualifizierte  Berufserfahrung  als  Revisions-
expertinnen,  Revisionsexperten,  Revisorinnen  oder  Revisoren  zuzu-

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lassen. Sie muss auf  Personen beschränkt  bleiben,  die über  ein Di-
plom  und   eine langjährige praktische Erfahrung verfügen; andernfalls 
wäre  die  Durchsetzung  der  Neuordnung  nicht  gewährleistet"  (Bot-
schaft RAG, S. 4093 f., Hervorhebung nur hier; zur Differenz in Bezug 
auf den einschlägigen französischen und den italienischen Botschafts-
text  vgl.  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  B-2807/2008  vom 
19. August 2008 E. 4.1 f.). Nichts anderes ergibt sich aus dem Hinweis 
von  Art. 50  Abs. 1  RAV  auf  die  Ausbildungen  in  Art. 1  Abs. 1  der 
Verordnung über die fachlichen Anforderungen an besonders befähigte 
Revisoren (AS 1992 1210), welche weitgehend mit denjenigen in Art. 4 
Abs. 2 RAG übereinstimmen. Vor diesem Hintergrund wird klar, dass 
die Anwendung von Art. 43 Abs. 6  RAG auf Personen, welche nicht 
über  eine  nach  Art. 4  Abs. 2  RAG  geforderte  Ausbildung  verfügen, 
ausgeschlossen ist. Die fehlende Ausbildung kann beispielsweise nicht 
durch  entsprechende  längere  Erfahrung  ersetzt  werden  (Botschaft 
RAG, S. 4093 f.; WALTER HANS PETER/SANWALD RETO, Die Aufsicht über die 
Revisionsstellen – Instrument zur echten Qualitätsverbesserung?, in: 
Schweizerische  Zeitschrift  für  Wirtschafts-  und  Finanzmarktrecht 
[SZW] 6/2007, S. 450 ff., 459). Diese Regelung gab im Übrigen in den 
parlamentarischen Beratungen zu keinen Diskussionen Anlass.

4.2 Aufgrund der vorangegegangen Erwägungen kann in diesem Zu-
sammenhang auch das Vorliegen einer  Gesetzeslücke verneint  wer-
den.  Wie  bereits  ausgeführt  hat  der  Gesetzgeber  bewusst  nur 
Personen, die über eine Ausbildung im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RAG 
verfügen als Revisionsexperten bzw. Revisoren zulassen wollen (vgl. 
E. 4.1). Auf eine Übergangsregelung für Personen, welche mit anderen 
als den in Art. 4 Abs. 2 RAG genannten Ausbildungen im Revisions-
wesen tätig waren, wurde verzichtet. Die Liste in Art. 4 Abs. 2 RAG ist 
abschliessend  zu  verstehen  (vgl.  E. 3.2).  Für  die  Anerkennung  von 
Ausbildungen,  die  zum Zeitpunkt  des  Erlasses des  RAG noch nicht 
existieren und  geeignet  wären,  den Zugang zum Revisionswesen  in 
Form des Revisionsexperten oder des Revisors zu ermöglichen, wurde 
die  Delegationsnorm  in  Art. 4  Abs. 3  RAG  geschaffen  (AB 2005  S 
990). 

4.3 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, dass ein Vergleich mit dem 
Versicherungsaufsichtsgesetz  vom  17. Dezember  2004  (VAG, 
SR 961.01) ein weiteres Indiz  für  das Vorliegen einer Gesetzeslücke 
im RAG liefere. Er sei als Versicherungsvermittler ins Register einge-
tragen worden, obwohl er nicht über die Prüfung zum Versicherungs-

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vermittler verfüge (Art. 44 VAG). Nach Art. 90 VAG könne der Bundes-
rat entsprechende Übergangregelungen treffen. Bezüglich des Schutz-
gedankens liege kein eminenter Unterschied zwischen VAG und RAG 
vor. 

Nach den Ausführungen der Vorinstanz vermag dieser Vergleich nicht 
zu überzeugen, da es sich um unterschiedliche Sachverhalte handle. 
Anders  als  im  RAG habe  der  Gesetzgeber  die  anerkannten  Ausbil-
dungen nicht im Gesetz aufgelistet, sondern diese Kompetenz der Auf-
sichtsbehörde delegiert. Entsprechend habe man bis zum Inkrafttreten 
der Vollzugsverordnungen Übergangsfristen vorsehen müssen. Dieses 
System  sei  im  RAG  für  den  Nachweis  der  Kenntnis  des  schwei-
zerischen Rechts gewählt worden (Art. 4 Abs. 2 Bst. d RAG).

Wie bereits ausgeführt,  hat der Gesetzgeber bewusst auf eine Über-
gangsregelung, die Personen als Revisoren zulässt, welche nicht über 
eine nach Art. 4 Abs. 2 RAG geforderte Ausbildungen verfügen,  ver-
zichtet (vgl. E. 4.1). An diesem Umstand vermag die Tatsache, dass in 
der Versicherungsaufsicht eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 
2007 (Art. 90 Abs. 4 VAG i.V.m. Art. 6 Abs. 2 Aufsichtsverordnung-BPV 
[AVO-BPV, SR 961.011.1])  für  den Erwerb der  fehlenden beruflichen 
Qualifikation  (Art. 44  VAG  i.V.m.  Art. 184  Aufsichtsverordnung  vom 
9. November  2005  [AVO,  SR 961.011])  vorgesehen  ist,  nichts  zu 
ändern. Des Weiteren vermag eine Eintragung im Versicherungsver-
mittlerregister  keinesfalls  einen  Anspruch  auf  Eintragung  im Reviso-
renregister  zu  begründen.  Wie  die  Vorinstanz  zutreffend  ausführt, 
handelt es sich um unterschiedliche Sachverhalte, welche durch zwei 
verschiedene  Bundesgesetze  geregelt  sind  und  je  andere  Voraus-
setzungen für die Aufnahme ins jeweilige Register statuieren.

4.4 Der Beschwerdeführer macht geltend, er hätte sich nicht auf  die 
neue Situation einstellen können, da man nicht gewusst habe, wann 
das RAG in Kraft treten würde. Des Weiteren hätte er einen Anspruch 
auf Besitzstandswahrung. Weder das RAG noch die RAV würden Be-
stimmungen  enthalten,  welche  den  vorliegenden  Fall  regeln.  Es 
würden  Bestimmungen  fehlen,  die  beispielsweise  unter  den  gege-
benen Voraussetzungen die Zulassung zu einer  Prüfung als  Revisor 
gestatten würden. 

Die  Vorinstanz  führt  dazu  aus,  dass  sie  keine  vertrauensbildende 
Beziehung  durch  Auskünfte  und  dergleichen  zum Beschwerdeführer 

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geschaffen  habe.  Dies  gelte  auch  mit  Blick  auf  den  Gesetzgeber. 
Rechtssetzungsakte würden darüberhinaus für gewöhnlich keine Ver-
trauensgrundlage bilden.

4.4.1 Nach  der  Besitzstandsgarantie  bleiben  gemäss  bisherigem 
Recht  erworbene Rechtspositionen auch weiterhin bestehen,  obwohl 
diese dem neuen Recht nicht entsprechen (vgl. dazu  UELI KIESER, Be-
sitzstand,  Anwartschaften  und  wohlerworbene  Rechte  in  der  beruf-
lichen Vorsorge,  in: Schweizerische Zeitschrift  für  Sozialversicherung 
und berufliche Vorsorge [SZS] 43/1999, S. 290 ff., 294; Gutachten des 
Bundesamtes für  Justiz,  veröffentlicht  in: Verwaltungspraxis der Bun-
desbehörden [VPB] 68.85 Ziff. 7). Mit dem Besitzstandsschutz ist ein 
Element  des  Vertrauensschutzes,  nämlich  die  Vertrauensbetätigung, 
angesprochen  (BEATRICE WEBER-DÜRLER,  Vertrauensschutz  im  öffent-
lichen Recht, Basel/Frankfurt a.M. 1983, S. 20). Das Prinzip des Ver-
trauensschutzes  steht  einer  Rechtsänderung  jedoch  nicht  grund-
sätzlich entgegen. Es vermittelt keinen Anspruch auf Fortbestand der 
geltenden  Rechtsordnung  (zum  Ganzen  BEATRICE WEBER-DÜRLER, 
Neuere  Entwicklung  des  Vertrauenschutzes,  in:  ZBl 2002,  S. 281 ff., 
307). Es setzt Rechtsänderungen jedoch gewisse Schranken: 

Einerseits  darf  nicht  in  wohlerworbene  Rechte  eingegriffen  werden. 
Dazu ist zu bemerken, dass dem Beschwerdeführer kein wohlerworbe-
nes Recht auf Weiterführung seiner Geschäftstätigkeit als Revisor trotz 
fehlender  entsprechender  Ausbildung,  eingeräumt  worden  ist  (zum 
behaupteten faktischen Berufsverbot vgl. unten E. 5). Wohlerworbene 
Rechte sind vermögenswerte Ansprüche der Privaten gegenüber dem 
Staat,  welche  sich  durch  ihre  besondere  Rechtsbeständigkeit 
auszeichnen  (VPB 68.85  Ziff. 6 f.;  BGE 132  II  485  E. 9.5;  ULRICH 
HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines  Verwaltungsrecht, 
5. Aufl.,  Zürich/Basel/Genf  2006,  Rz. 1008;  PIERRE TSCHANNEN/ULRICH 
ZIMMERLI,  Allgemeines  Verwaltungsrecht,  2. Aufl.,  Bern  2005,  § 45 
Rz. 44). Sie stehen unter dem Schutz der Eigentumsgarantie und des 
Vertrauensschutzes,  abhängig  davon,  ob die  sachenrechtliche Fixie-
rung  des  wohlerworbenen  Rechts  oder  die  vertrauensbildende  Be-
ziehung  zwischen  Privaten  und  dem  Staat  im  Vordergrund  steht 
(BGE 134 I 23 E. 7.1, BGE 128 II 112 E. 10a). 

Andererseits darf sich der Gesetzgeber nicht über eigene frühere Zu-
sicherungen hinwegsetzen, welche den Privaten zu nicht wieder rück-
gängig  machbaren  Dispositionen  veranlasst  haben.  Solche  Zusiche-

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rungen wurden im vorliegenden Zusammenhang nicht gemacht. 

Selbst wenn, wie vorliegend, keine der beiden der vorangegangenen 
Voraussetzungen vorliegt, muss abgeklärt werden, ab wann der Priva-
te grundsätzlich mit der Rechtsänderung rechnen musste (BGE 123 II 
385 E. 9c, BGE 117 Ia 285 E. 3g; WEBER-DÜRLER, Neuere Entwicklung, 
S. 307).  Denn  das  Prinzip  des  Vertrauensschutzes  kann  im  Zusam-
menhang mit Rechtssetzungsakten nur dann angerufen werden, wenn 
der  Private  durch eine  unvorhersehbare  Rechtsänderung  in  schwer-
wiegender Weise in seinen gestützt auf die bisherige Rechtslage ge-
tätigten Dispositionen getroffen wird und keine Möglichkeit der Anpas-
sung an die neue Rechtslage besteht (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., 
Rz. 642).  Die  fragliche  Rechtsänderung  war  für  im  Revisionswesen 
Tätige  durchaus  vorhersehbar.  Mittels  parlamentarischem  Vorstoss 
wurde unter anderem ein Zulassungsverfahren für Revisoren gefordert 
sowie  die  Festsetzung  von  Qualitätsstandards  (Botschaft  RAG, 
S. 3987). Diese Forderungen wurden im Entwurf bereits berücksichtigt 
und stiessen im Vernehmlassungsverfahren grundsätzlich auf Zustim-
mung (Botschaft RAG, S. 3985). Von einer unvorhersehbaren Rechts-
änderung  kann  vorliegend  nicht  gesprochen  werden.  Die  Tatsache, 
dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben nicht gewusst 
hat, wann das RAG in Kraft tritt,  ändert daran nichts. Zudem besteht 
grundsätzlich die Möglichkeit zur Anpassung an die neue Rechtslage, 
indem  der  Beschwerdeführer  eine  entsprechende  Ausbildung  absol-
viert  und gestützt darauf zu einem späteren Zeitpunkt die Zulassung 
als Revisor erwirken kann. 

Unter Umständen kann sich jedoch aus dem Prinzip des Vertrauens-
schutzes  ein  Anspruch  auf  einen  angemessene  Übergangsregelung 
ergeben (BGE 134 I 23 E. 7.6.1; ELISABETH CHIARIELLO, Treu und Glauben 
als  Grundrecht  nach  Art. 9  der  schweizerischen  Bundesverfassung, 
Diss.,  Bern  2004,  S. 138 f.;  HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz. 642; 
TSCHANNEN/ZIMMERLI,  a.a.O.,  § 24  Rz. 18;  VPB 68.85  Ziff. 41).  In  be-
rechtigtem Vertrauen getroffenen Dispositionen können jedoch ledig-
lich  vor  dem  Zeitpunkt,  in  welchem  man  mit  einer  Rechtsänderung 
rechnen  musste,  einen  solchen  Anspruch  vermitteln  (WEBER-DÜRLER, 
Neuere  Entwicklung,  S. 307 f.).  Übergangsfristen  verfolgen  darüber-
hinaus  nicht  den  Zweck,  die  Betroffenen  möglichst  lange  von  einer 
günstigeren Regelung profitieren zu lassen, sondern einzig, ihnen eine 
angemessene  Frist  einzuräumen,  sich  an  die  neue  Regelung  anzu-
passen. Wie bereits ausgeführt, hat der Gesetzgeber mit Blick auf den 

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Zweck  der  Neuregelung  der  Revisionsstellen  beziehungsweise  der 
Schaffung der Revisionsaufsicht bewusst auf eine Übergangsregelung 
bezüglich fehlender Ausbildung im vom Beschwerdeführer anbegehr-
ten Sinne verzichtet (vgl. E. 4.1).

4.4.2 Die  Annahme,  dass  der  Fall  des  Beschwerdeführers  nicht  ge-
regelt sei, ist unzutreffend. Der Gesetzgeber hat mit Art. 4 Abs. 2 RAG 
eine Liste mit denjenigen Ausbildungsgängen geschaffen, die zur Ein-
tragung  ins  Revisorenregister  berechtigen.  Mit  der  Delegationsnorm 
von Art. 4 Abs. 3 RAG wird sichergestellt, dass Ausbildungsgänge, die 
bis  dato nicht  existieren und eine Eignung für  die Tätigkeit  im Revi-
sionswesen  bescheinigen,  zukünftig  anerkannt  werden  können 
(AB 2005  S  990).  Für  die  Anerkennung  der  verlangten  Fachpraxis 
wurde auf Verordnungsstufe eine Übergangsregelung geschaffen, die 
erlaubt,  langjährige praktische Erfahrung als gleichwertig  anzuerken-
nen (Art. 43 Abs. 6 RAG i.V.m. Art. 50 RAV; vgl. dazu WALTER/SANWALD, 
a.a.O.,  S. 459).  Dies  gilt  jedoch  lediglich  für  Personen,  welche  die 
Anforderungen an die Ausbildung im Sinne von Art. 4 Abs. 2 erfüllen 
(vgl.  E. 4.1).  Der  vorliegende  Sachverhalt  ist  insofern  vom  Gesetz 
erfasst, als dass die Ausbildung des Beschwerdeführers nicht zu einer 
Eintragung  ins  Revisorenregister  berechtigt,  was  vom  Beschwerde-
führer im Übrigen nicht bestritten wird, und die Härtefallklausel nach 
Art. 43  Abs. 6  RAG  vorliegend  nicht  zur  Anwendung  gelangt  (vgl. 
E. 4.1).

5.
Der Beschwerdeführer rügt einen unverhältnismässigen Eingriff in die 
Wirtschaftsfreiheit. Er  argumentiert,  die  Verweigerung der  Zulassung 
als  Revisor  komme  einem  faktischen  Berufsverbot  gleich:  Der  Be-
schwerdeführer sei seit 26 Jahren im Revisionsberuf tätig. Nun werde 
ihm von heute auf morgen jegliche Revisionstätigkeit in Selbstverant-
wortung untersagt. Nur weil er keinen Ausbildungsnachweis im Sinne 
des RAG vorlegen könne, bedeute dies nicht,  dass der Gesetzgeber 
im vorliegenden Fall ausdrücklich keine Revisionstätigkeit habe zulas-
sen wollen. Die Verweigerung der Zulassung sei für den Beschwerde-
führer mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen verbunden. Selbst wenn 
der Beschwerdeführer die nötige Ausbildung absolviere, bedeute dies 
ein mehrjähriges Berufsverbot. 

Die Vorinstanz bestreitet nicht, dass die Verweigerung der Zulassung 
für den Beschwerdeführer mit wirtschaftlichen Folgen verbunden sein 

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könne. Das öffentliche Interesse sei jedoch höher zu gewichten. Die 
Verweigerung  der  Zulassung  führe  nicht  zu  einem Berufsverbot;  ein 
grosser Teil  der Leistungen,  die der Beschwerdeführer bis anhin an-
geboten habe, seien nicht von seiner Zulassung als Revisor abhängig. 
Schliesslich sei die Zulassungsverweigerung zeitlich begrenzt; der Be-
schwerdeführer  könne  jederzeit  den  Nachweis  eines  Ausbildungs-
abschlusses im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RAG erbringen und ein neues 
Gesuch um Zulassung einreichen.

5.1 Die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist vor Bun-
desverwaltungsgericht zulässig (Art. 49 Bst. a VwVG). Zu beachten ist 
jedoch das Anwendungsgebot von Art. 190 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), 
wonach Bundesgesetze und Völkerrecht für das Bundesgericht und die 
anderen  rechtsanwendenden  Behörden  massgebend  sind.  Dies 
schliesst die Anwendung allgemein anerkannter Auslegungsprinzipien, 
insbesondere  die  Regel,  dass  Bundesgesetze  verfassungskonform 
auszulegen sind,  nicht  aus  (BGE 133 II  305 E. 5.2,  BGE 129 II  249 
E. 5.4;  YVO HANGARTNER,  Art. 190,  Rz. 21,  in:  Bernhard  Ehrenzel-
ler/Philippe  Mastronardi/Rainer J.  Schweizer/Klaus A.  Vallender 
[Hrsg.],  Die  schweizerische  Bundesverfassung,  Zürich  et. al.  2008). 
Somit ist Art. 4 Abs. 2 RAG anzuwenden. Es liegt beispielsweise nicht 
im  Kompetenzbereich  des  Gerichts,  die  abschliessende  Liste  von 
Art. 4 Abs. 2 RAG zu erweitern (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsge-
richts B-1940/2008 vom 10. Juni 2008 E. 3.2). 

5.2 Von der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV) erfasst ist jede auf Erwerb 
gerichtete privatwirtschaftliche Tätigkeit. Die Tätigkeit als Revisor fällt 
in den Schutzbereich der Wirtschaftsfreiheit (vgl. dazu Urteil des Bun-
desverwaltungsgerichts B-2440/2008 vom 16. Juli 2008 E. 6.1). Mit der 
Verweigerung der  Eintragung des Beschwerdeführers ins  Revisoren-
register  ist  die  Wirtschaftsfreiheit  in  ihrem  Teilgehalt  als  Recht  auf 
freien  Berufszugang  tangiert  (Art. 27  Abs. 2  BV).  Die  Garantie  des 
freien  Berufszugangs  schützt  materiell  insbesondere  vor  grundsatz-
widrigen  und  vor  grundsatzkonformen,  aber  unverhältnismässigen 
Marktzutrittsbarrieren (KLAUS A. VALLENDER, Art. 27 BV, Rz. 16, in: Bern-
hard  Ehrenzeller/Philippe  Mastronardi/Rainer J.  Schweizer/Klaus  A. 
Vallender [Hrsg.], Die schweizerische Bundesverfassung, Zürich et. al. 
2008;  KLAUS A.  VALLENDER/PETER HETTICH/JENS LEHNE,  Wirtschaftsfreiheit 
und begrenzte Staatsverantwortung, 4. Aufl.,  Bern 2006, § 5 Rz. 31). 
Unter diesem Aspekt sind insbesondere Bewilligungspflichten für die 

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Berufsausübung  als  schwere  Eingriffe  in  die  Wirtschaftsfreiheit  zu 
qualifizieren (BGE 123 I 212 E. 3a). Nicht relevant ist, ob die Tätigkeit 
haupt- oder nebenberuflich, selbständig oder unselbständig, dauernd 
oder gelegentlich ausgeübt wird.

5.3 Einschränkungen  der  Wirtschaftsfreiheit  sind  zulässig,  wenn  sie 
auf einer gesetzlichen Grundlage beruhen, durch ein öffentliches Inter-
esse oder  durch den Schutz  von Grundrechten Dritter  gerechtfertigt 
sowie  verhältnismässig  sind  und  den  Kerngehalt  des  Grundrechts 
nicht  antasten  (Art. 36  BV; BGE 131 I  233 E. 4.1). Schwerwiegende 
Eingriffe bedürfen einer formalgesetzlichen Grundlage (Art. 36 Abs. 1 
Satz 2 BV).

5.3.1 Die Zulassungspflicht ergibt sich aus Art. 3 Abs. 1 RAG. Die Vor-
aussetzungen an Revisorinnen und Revisoren für die Zulassung sind 
in  Art. 5  RAG  i.V.m.  Art. 4  RAG  normiert.  Die  vorliegend  interes-
sierenden Anforderungen an die Ausbildung für zugelassene Reviso-
rinnen und Revisoren haben mit Art. 4 Abs. 2 RAG eine Grundlage in 
einem  formellen  Gesetz.  Diese  Bestimmung  weist  den  nötigen  Be-
stimmtheitsgrad auf; die  Aufzählung der Ausbildungsgänge lässt  den 
Gesuchstellenden problemlos erkennen, ob er die Anforderungen er-
füllt  oder  nicht.  Auf  Verordnungsstufe  konkretisiert  Art. 5  RAV  den 
Terminus "Abschluss eines Universitäts- oder Fachhochschulstudiums" 
von Art. 4 Abs. 2 Bst. c RAG. Dabei handelt  es sich jedoch lediglich 
um eine Präzisierung. Somit ist den Anforderungen an die gesetzliche 
Grundlage Genüge getan. 

5.3.2 Der Beschwerdeführer moniert, es mangle an einem konkreten 
öffentlichen  Interesse,  welches  den  Eingriff  in  die  Wirtschaftsfreiheit 
rechtfertigen  würde.  Im  Bereich  der  Wirtschaftsfreiheit  genügt  nicht 
jedes irgendwie geartete öffentliche Interesse für eine Einschränkung 
(BGE 131  I  223  E. 4.2;  VALLENDER/HETTICH/LEHNE,  a.a.O.,  § 5  Rz. 103). 
Die geltend gemachten öffentlichen Interessen sind daraufhin zu über-
prüfen, ob sie vom Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit abweichen oder 
damit vereinbar sind. Beschränkungen der wirtschaftlichen Aktivitäten 
dürfen nicht vom Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit abweichen, es sei 
denn,  sie  seien  in  der  Bundesverfassung  vorgesehen  oder  durch 
kantonale Regalrechte begründet (Art. 94 Abs. 1 und 4 BV; vgl. dazu 
PAUL RICHLI,  Grundriss  des  schweizerischen  Wirtschaftsverfassungs-
rechts, Bern 2007, Rz. 543 ff.). Als grundsatzkonform gelten nament-
lich  Massnahmen,  die  eine  wirtschaftspolizeiliche,  sozialpolitische, 

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energiepolitische,  umweltpolitische  oder  kulturpolitische  Zielsetzung 
aufweisen. Grundsatzwidrig sind Massnahmen, die wirtschaftspolitisch 
oder standespolitisch motiviert sind, den freien Wettbewerb behindern, 
um gewisse Gewerbezweige oder Bewirtschaftungsformen zu sichern 
oder  zu  begünstigen  (BGE 131  I  223  E. 4.2,  BGE 125  I  335  E. 2a; 
KLAUS A. VALLENDER,  Art. 94,  Rz. 5 f.,  in:  Bernhard Ehrenzeller/Philippe 
Mastronardi/Rainer J.  Schweizer/Klaus  A.  Vallender  [Hrsg.],  Die 
schweizerische Bundesverfassung, Zürich et. al. 2008).

Die gesetzlichen Voraussetzungen für zugelassene Revisorinnen und 
Revisoren setzen sich zusammen aus Ausbildung, Fachpraxis und un-
bescholtenem  Leumund  (Art. 5  Abs. 1  RAG).  Die  Definition  dieser 
Kriterien unter Einführung des Zulassungssystems dient der Sicherung 
der Qualität von Revisionsdienstleistungen (vgl. auch den Zweckartikel 
in Art. 1 Abs. 2 RAG; Botschaft RAG, S. 4059). Diese sollen von Fach-
personen vorgenommen werden, die hierfür genügend qualifiziert sind. 
Die Festlegung von fachlichen Mindestanforderungen an Revisorinnen 
und  Revisoren  soll  die  Verlässlichkeit  der  Revision  gewährleisten 
(Botschaft RAG, S. 3997). Die Beschränkung der Eintragungsfähigkeit 
im  Revisorenregister  auf  Personen,  welche  die  genannten  Voraus-
setzungen erfüllen, ist als wirtschaftspolizeiliche Massnahme zu quali-
fizieren und somit mit dem Grundsatz der Wirtschaftsfreiheit vereinbar 
(vgl. Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts B-2807/2008 vom 19. Au-
gust  2008  E. 5.2.1).  Die  Sicherung  von  qualitativ  guten  Revisions-
dienstleistungen dient letztlich dem Polizeigüterschutz im Bereiche der 
Wirtschaft. Die Neuordnung der Revisionspflicht dient dem Schutz der 
Investoren bei Publikumsgesellschaften, dem Schutz von Personen mit 
Minderheitsbeteiligungen bei  Privatgesellschaften sowie dem Gläubi-
gerschutz  bei  Rechtsformen,  bei  denen die  Haftung auf  das Gesell-
schaftsvermögen beschränkt ist. Bei wirtschaftlich bedeutenden Unter-
nehmen  erfordern  öffentliche  Interessen  ebenfalls  eine  qualifizierte 
Revision;  diese  liegt  im  gesamtwirtschaftlichen  Interesse.  Die  De-
finition  der  Revisionspflicht  und  die  Ausgestaltung  der  Revision 
müssen sich nach den genannten Schutzzielen ausrichten (vgl. zum 
Ganzen Botschaft  RAG, S. 3989). Die  Zulassung als  Revisor  ist  als 
Polizeierlaubnis  zu  qualifizieren:  Eine  Polizeierlaubnis  ist  eine  Ver-
fügung mit welcher festgestellt wird, dass die zum Schutz der Polizei-
güter  aufgestellten  gesetzlichen  Voraussetzungen  für  die  Ausübung 
der  in  Frage stehenden Tätigkeit  erfüllt  sind  (HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, 
a.a.O., Rz. 2523;  GIOVANNI BIAGGINI/GEORG MÜLLER/PAUL RICHLI/ULRICH ZIM-
MERLI, Wirtschaftsverwaltungsrecht des Bundes, 4. Aufl. 2005, S. 21).

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5.3.3 Schliesslich  ist  die  Verhältnismässigkeit  der  Massnahme  zu 
überprüfen  (Art. 36  Abs. 3  BV)  Die  Eignung  wird  vom  Beschwer-
deführer nicht  bestritten. Seiner Ansicht  nach fehlt  es jedoch an der 
Erforderlichkeit und an der Zumutbarkeit im konkreten Fall. Nach dem 
Grundsatz  der  Erforderlichkeit  darf  die  Behörde  mit  ihren  Eingriffen 
nicht  über  das  hinausgehen,  was  zur  Erreichung  des  gesetzlichen 
Zwecks notwendig ist. Die Beschränkung der Zulassung als Revisoren 
auf  Personen,  welche  die  Voraussetzungen  an  die  Ausbildung  nach 
Art. 4  Abs. 2  RAG  erfüllen  ist  unter  diesem  Aspekt  nicht  zu  bean-
standen. Andere Massnahmen wie beispielsweise eine auf bestimmte 
Gebiete  beschränkte  Zulassung,  Kontrollen  durch  die  Aufsichtsbe-
hörde  oder  die  Beaufsichtigungen  durch  andere  zugelassene  Revi-
soren führen nur in vermindertem Masse zur Einhaltung des Ziels der 
Revisionsgesetzgebung (vgl. E. 5.3.2; Urteil  des Bundesverwaltungs-
gerichts B-2440/2008 vom 16. Juli 2008 E. 6.3).

Nach  dem  Gebot  der  Verhältnismässigkeit  im  engeren  Sinn  muss 
zwischen den eingesetzten Mitteln und dem anvisierten Ziel  ein ver-
nünftiges Verhältnis bestehen. Abzuwägen sind die geltend gemachten 
öffentlichen  Interessen  gegenüber  den  betroffenen  privaten  Interes-
sen. Der Beschwerdeführer argumentiert, die Verweigerung der Zulas-
sung  sei  für  ihn  mit  erheblichen  wirtschaftlichen  Folgen  verbunden. 
Der Eingriff könne einzig als zumutbar angesehen werden, wenn ihm 
die Möglichkeit eingeräumt würde, innert einer Frist die nötigen Ausbil-
dungsnachweise zu erbringen. Dafür hätte der Gesetzgeber eine ent-
sprechende Übergangsregelung vorsehen müssen. Die Vorinstanz ist 
der Ansicht, dass das öffentliche Interesse im vorliegenden Fall höher 
zu gewichten sei als das Interesse des Beschwerdeführers, keine wirt-
schaftlichen Einbussen zu erleiden. 

Die Festlegung von Voraussetzungen im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RAG 
an  die  Ausbildung  eines  zugelassenen  Revisors,  der  künftig  einge-
schränkte Revisionen (Art. 727c OR) vornehmen kann, ist mit Blick auf 
die  Zielsetzung  des  RAG,  namentlich  der  Qualitätssicherung  von 
Revisionsdienstleistungen  und  deren  ordnungsgemässen  Erfüllung, 
ein sachgerechtes Kriterium. Die Definition von Ausbildungsstandards 
für  gewisse  Tätigkeiten  ist  durchaus  üblich.  Dass  der  Beruf  des 
Treuhänders  selbst  nicht  reglementiert  ist,  ändert  daran  nichts. Das 
Tätigkeitsgebiet  des  Beschwerdeführers  umfasst  gemäss  Handelsre-
gisterauszug  nebst  Revisionsdienstleistungen  Unternehmens-  und 
Wirtschaftsberatungen, Buchführungen, Abschlussberatungen, Steuer- 

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und Versicherungsberatungen, Organisation von Nachfolgeregelungen 
und  Erbteilungen,  Handel  mit  Hard-  und  Software  sowie  Support. 
Darüberhinaus ist  er  als  Versicherungsvermittler  im Vermittlerregister 
eingetragen. Die Massnahme hält den Anforderungen an die Verhält-
nismässigkeit  stand.  Anzumerken  bleibt,  dass  es  dem  Beschwerde-
führer nicht grundsätzlich verwehrt bleibt, künftig an Revisionsdienst-
leistungen  mitzuwirken.  Er  kann  unter  einem  zugelassenen  Revisor 
weiterhin auf  diesem Gebiet  tätig  sein. Schliesslich ist  darauf  hinzu-
weisen, dass es dem Beschwerdeführer unbenommen bleibt, die ver-
langte Ausbildung im Sinne von Art. 4 Abs. 2 RAG nachzuholen und 
gestützt  auf  einen  erworbenen  Ausbildungsnachweis  erneut  ein 
Gesuch um Zulassung als Revisor zu stellen. Insofern ist die Verweige-
rung der Zulassung zeitlich beschränkt.

5.3.4 Der  Kerngehalt  der  Wirtschaftsfreiheit  ist  vorliegend  gewahrt 
(Art. 36. Abs. 4 BV).

6.
Zusammengefasst  ergibt  sich,  dass die Verweigerung der Zulassung 
des  Beschwerdeführers  als  Revisor  rechtmässig  war,  da  der  Be-
schwerdeführer nicht über eine Ausbildung im Sinne von Art. 4 Abs. 2 
RAG verfügt. Eine Anwendung der Härtefallklausel nach Art. 43 Abs. 6 
RAG ist vorliegend ausgeschlossen. Der Beschwerdeführer kann aus 
dem  Vertrauensschutz  nichts  zu  seinen  Gunsten  ableiten.  Darüber-
hinaus liegt kein unverhältnismässiger Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit 
vor. Die Beschwerde ist daher abzuweisen. 

7.
Bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  hat  der  Beschwerdeführer  die 
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 1 ff. des Regle-
ments über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-
tungsgericht  vom  21. Februar  2008  [VGKE,  SR 173.320.2]).  Diese 
werden auf  Fr. 2000.-  festgesetzt  und mit  dem am 16. Mai  2008 ge-
leisteten  Kostenvorschuss  in  gleicher  Höhe  verrechnet.  Eine  Partei-
entschädigung wird nicht zugesprochen (Art. 64 Abs. 1 VwVG).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 2000.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Sie werden nach Eintritt der Rechtskraft mit dem geleisteten 
Kostenvorschuss von Fr. 2000.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...]; Gerichsurkunde)
- das  Eidgenössische  Justiz-  und  Polizeidepartement  (Gerichtsur-

kunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Ronald Flury Astrid Hirzel

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid  kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 9. Oktober 2008

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