# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ff9ac69a-714c-5e07-bd45-345dbaf5164f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-04-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.04.2017 BVGE 2017 I/3
**Docket/Reference:** BVGE-2017-I-3
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2017-I-3_2017-04-13

## Full Text

Termini | Gesuch
um Wiederherstellung der Frist nach Nichteintretensentscheid wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses.
Nichtabholung der Zwischenverfügung mit Androhung des Nichteintretens.
			

			

				Art. 23, Art. 24 und Art. 63 Abs. 4 VwVG. 
			

			

				1.      Anzuwendende Grundsätze
zur Wiederherstellung der Frist im Lichte der Rechtsprechung des Bundesgerichts. Prüfung des Begriffs
des unverschuldeten Hindernisses im Sinne von Art. 24 VwVG (E. 4-6.1).
			

			

				2.      Begriff der Zustellungsfiktion
und der Beweislast bezüglich Zustellung von eingeschrieben versandten Verfügungen (E. 6.2).
			

			

				3.      Fehlen eines Briefkastens
am Wohnsitz. Stillschweigende Praxis betreffend die Zustellung von Postsendungen (und Abholungseinladungen)
an den Arbeitsplatz. Der Betroffene kann sich nicht auf eine fehlerhafte Zustellung infolge fehlender
ausdrücklicher Ermächtigung der Post, seine Sendungen an den Arbeitsplatz zu liefern,
berufen. Infolgedessen kann er auch keine Verhinderung fristgemässen Handelns infolge fehlerhafter
Zustellung geltend machen (E. 6.3.1-6.3.4).
			

			

				4.      Fehlendes Ablegen
der Abholungseinladung in den Briefkasten. Die theoretische Möglichkeit einer fehlenden Zustellung
einer Abholungseinladung reicht nicht. Der Betroffene muss konkrete Indizien dafür beibringen (E. 6.3.5).
			

			

2018-09-26T11:55:40Z