# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 83fbf74b-4c42-5408-8cdd-19101d5dd571
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-05-10
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 10.05.2022 200 2022 120
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2022-120_2022-05-10.pdf

## Full Text

200 22 120 UV
MAK/REL/WSI

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 10. Mai 2022

Verwaltungsrichterin Mauerhofer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiberin Bischof

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 18. Februar 2022

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2022, UV/22/120, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1977 geborene B.________ sel. (nachfolgend: Versicherte) war über 
ihre Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Su-
va bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch unfallversichert, als sie 
während ihrer Arbeit am 16. Juni 2021 zusammenbrach und sofort hospita-
lisiert wurde (vgl. Unfallmeldung vom 6. August 2021 [Akten der Suva 
{AB} 1] und Notfallbericht des Spitals C.________ vom 16. Juni 2021 
[AB 7]). Am 28. Juli 2021 verstarb die Versicherte (AB 12).

Nach dem Einholen von medizinischen Berichten (AB 3, AB 7, AB 8, AB 9) 
sowie einer Beurteilung des Agenturärztlichen Dienstes (AB 43) verfügte 
die Suva am 25. November 2021 (AB 45), dass kein Anspruch auf Leistung 
der Unfallversicherung bestehe, da der Tod der Versicherten weder Folge 
eines Unfalles noch einer Berufskrankheit, sondern einer Tuberkulose ge-
wesen sei. Der überlebende Ehemann der Versicherten (nachfolgend: Be-
schwerdeführer) zeigte sich damit nicht einverstanden und beantragte mit 
Einsprache vom 27. November 2021 (AB 48) die Aufhebung der Verfügung 
sowie – sinngemäss – die Ausrichtung von Versicherungsleistungen. Die 
Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 18. Februar 2022 ab (AB 54).

B.

Hiergegen erhob der überlebende Ehemann der Versicherten am 22. Fe-
bruar 2022 Beschwerde. Er beantragt, der Einspracheentscheid vom 
18. Februar 2022 sei aufzuheben, es sei der Unfall anzuerkennen und es 
sei sinngemäss die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin festzustellen.

Mit Beschwerdeantwort vom 10. März 2022 schliesst die Beschwerdegeg-
nerin auf Abweisung der Beschwerde. 

Am 17. März 2022 und am 27. April 2022 reichte der Beschwerdeführer 
weitere Stellungnahmen ein.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2022, UV/22/120, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer als Adressat der Verfügung vom 25. November 
2021 (AB 45) bzw. des angefochtenen Einspracheentscheids (AB 54) ist im 
vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen. Zu-
dem ist er als überlebender Ehegatte der Versicherten durch den angefoch-
tenen Entscheid besonders berührt und hat – da durch den Entscheid eine 
Leistungspflicht der Unfallversicherung verneint wird – als Erbe ein schüt-
zenswertes Interesse an seiner Änderung (vgl. Entscheid des Bundesge-
richts [BGer] vom 22. April 2008, 8C_146/2008, E. 1), weshalb er zur Be-
schwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben 
(Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) so-
wie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; 
BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 18. Februar 
2022 (AB 54). Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Versicherte am 
16. Juni 2021 einen Unfall im Rechtssinn erlitten hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2022, UV/22/120, Seite 4

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]).

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung 
eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die 
eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Ge-
sundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

2.3 Als Berufskrankheiten gelten gemäss Art. 9 Abs. 1 UVG Krankhei-
ten (vgl. Art. 3 ATSG), die bei der beruflichen Tätigkeit ausschliesslich oder 
vorwiegend durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten verursacht 
worden sind. Der Bundesrat erstellt eine Liste dieser Stoffe und Arbeiten 
sowie der arbeitsbedingten Erkrankungen. Gestützt auf diese Delegations-
norm und Art. 14 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 über die Unfall-
versicherung (UVV; SR 832.202) hat der Bundesrat in Anhang 1 zur UVV 
eine Liste der schädigenden Stoffe und der arbeitsbedingten Erkrankungen 
erstellt (BGE 133 V 421 E. 4.1 S. 425, 119 V 200 E. 2a S. 200; SVR 2011 
UV Nr. 5 S. 17 E. 2.2; Entscheid des BGer vom 6. November 2014, 
8C_429/2013, E. 5.1 f.).

2.4 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind vom Leis-
tungsansprecher oder der Leistungsansprecherin glaubhaft zu machen. 
Wird dieser Forderung nicht nachgekommen, indem unvollständige, unge-
naue oder widersprüchliche Angaben gemacht werden, die das Bestehen 
eines unfallmässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, be-
steht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es 
dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfall-
begriffs erfüllt sind (BGE 116 V 136 E. 4b S. 140, 114 V 298 E. 5b S. 305; 
SVR 2016 UV Nr. 44 S. 146 E. 3.4).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2022, UV/22/120, Seite 5

3.

3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend (Beschwerde S. 1 Begrün-
dung Ziff. 2, S. 2 Ziff. 8, Ziff. 12, Ziff. 14 und Ziff. 16), dass die Versicherte 
während ihrer Arbeitstätigkeit zusammengebrochen und gestürzt sei, wes-
halb von einem Unfall im Sinne des Unfallversicherungsrechts auszugehen 
sei, welcher anschliessend "durch die verschiedenen Stationen zum Tode" 
geführt habe. So sei seine Frau durch den Sturz, die "daraus folgende Lun-
genentzündung" und den Aufenthalt im Spital verstorben (AB 48 S. 3 
Ziff. 5). Zu prüfen ist, ob die Versicherte am 16. Juni 2021 einen Unfall im 
Sinne von Art. 4 ATSG (vgl. E. 2.2 hiervor) erlitten hat.

3.2 Den medizinischen Akten ist hinsichtlich der Frage, ob die Versi-
cherte einen Sturz erlitten hat, welcher zu den nachfolgenden Beschwer-
den und schliesslich zu ihrem Ableben geführt haben könnte, das Folgende 
zu entnehmen: Im Notfallbericht des Spitals C.________ vom 16. Juni 2021 
(AB 7) diagnostizierten die diensthabenden Notfallärzte Fieber und radiolo-
gisch eine respiratorische Partialinsuffizienz bei miliarem Prozess. Sie hiel-
ten fest, dass die Versicherte sich selbst, in Begleitung des Beschwerde-
führers, mit Fieber bis 39°C seit zwei Monaten sowie seit drei Tagen Hus-
ten und Dyspnoe auf dem Notfall vorgestellt habe. Es sei an diesem Tag 
bei der Arbeit als … zu einem Schwächeanfall gekommen. Ausdrücklich 
wurde festgehalten, dass die Versicherte sich zwar gemäss eigenen Anga-
ben habe hinlegen müssen, aber keine Bewusstlosigkeit und kein Kopfan-
prall beobachtet worden seien. 

Noch am gleichen Tag wurde die Versicherte an die Klinik D.________ des 
Spitals E.________ verlegt, wo am nächsten Tag eine Sepsis bei dissemi-
nierter Miliartuberkulose mit schwerer respiratorischer Partialinsuffizienz 
diagnostiziert wurde (AB 9). Vom 16. bis zum 29. Juni 2021 war sie im Spi-
tal E.________ (AB 9) und anschliessend bis zum 20. Juli 2021 im Spital 
F.________ hospitalisiert (AB 3). Am 20. Juli 2021 wurde sie schliesslich in 
die Klinik G.________ am Spital E.________ verlegt, wo sie am 28. Juli 
2021 verstarb (AB 8).

In den diesbezüglichen medizinischen Berichten (AB 3, AB 8 f.) finden sich 
keine Hinweise zu einem allfälligen Unfallgeschehen und es wurden keine 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2022, UV/22/120, Seite 6

unfallspezifischen Diagnosen gestellt. Vielmehr stehen in allen Berichten 
die Miliartuberkulose und die hieraus folgenden Komplikationen im Zen-
trum. Entsprechend hat Dr. med. H.________, Fachärztin für Allgemeine 
Innere Medizin, in der versicherungsmedizinischen Beurteilung vom 
24. November 2021 (AB 43) festgehalten, dass die Versicherte einen 
Schwächeanfall im Rahmen eines febrilen Zustandes bei Tuberkulose erlit-
ten habe, wobei weder Bewusstlosigkeit noch ein Kopfanprall beobachtet 
worden seien (S. 2). Sämtliche Behandlungen nach Spitaleintritt seien auf-
grund der entzündlichen Grunderkrankung Tuberkulose erfolgt. Schliesslich 
findet sich auch im Bericht zur Legalinspektion vom 9. August 2021 zu 
Handen der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Region Bern-Mittelland 
(AB 16) kein Anhaltspunkt für eine Kopf- oder andere Verletzung, welche 
auf einen Sturz hinweisen würde oder darauf zurückzuführen wäre. 

Auch der Umstand, dass die Versicherte an einer Tuberkulose erkrankt 
war, ist kein Indiz für ein Unfallereignis. Bei der Tuberkulose handelt es 
sich um ein bakterielles Infektionsgeschehen, bei welchem sich die Betrof-
fenen meist über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch anstecken 
(vgl. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 267. Auflage, S. 1843). Der Un-
fallbegriff setzt voraus, dass der Gesundheitsschaden durch einen äusse-
ren Faktor mit Einwirkung auf den menschlichen Körper verursacht wird 
(vgl. E. 2.2 hiervor). Durch die dauernde Beziehung zu seiner Umwelt ist 
der Mensch mannigfaltigen äusseren Faktoren ausgesetzt, weshalb dieser 
äussere Faktor zusätzlich ungewöhnlich sein muss. Kleine alltägliche Vor-
fälle sollen grundsätzlich nicht als Unfälle im Sinne von Art. 4 ATSG be-
trachtet werden (NABOLD ANDRÉ, in: HÜRZELER/KIESER [Hrsg.], UVG, Bun-
desgesetz über die Unfallversicherung, 2018, Art. 6 N 20). Infektionskrank-
heiten werden zwar durch äussere Faktoren (Bakterien, Viren, Prionen etc.) 
ausgelöst; die blosse Ansteckung mit einer solchen Krankheit ist jedoch 
nichts Ungewöhnliches, weshalb grundsätzlich keine Leistungspflicht der 
Unfallversicherung für Infektionskrankheiten besteht. Eine Ausnahme ist 
lediglich dort zu machen, wo die Krankheit bei einem Unfallereignis über-
tragen wird, wie wenn beispielsweise eine versicherte Person durch den 
Biss eines erkrankten Tiers mit Tollwut angesteckt wird (NABOLD, a.a.O. 
N 23). Inwiefern die Versicherte infolge eines Sturzes oder des Schwäche-
anfalls am 16. Juni 2021 an Tuberkulose erkrankt sein soll, wird nicht an-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2022, UV/22/120, Seite 7

satzweise aufgezeigt und entbehrt jeglicher medizinischen Grundlage, zu-
mal die Tuberkulose bereits im Jahr 2016 erstmals diagnostiziert worden 
war (vgl. Bericht zur Legalinspektion vom 9. August 2021 [AB 16 S. 2 un-
ten] sowie Versicherungsmedizinische Beurteilung von Dr. med. 
I.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, vom 21. Oktober 2021 [AB 24 S. 2]). 

Das geltend gemachte Unfallereignis ist damit nicht glaubhaft gemacht (vgl. 
E. 2.4 hiervor), weshalb keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin 
besteht.

3.3 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, seine Ehefrau habe an 
ihrer Arbeitsstelle "mit hochgiftigen Säuren" gearbeitet, weshalb eine Be-
rufskrankheit ausgewiesen sei (Beschwerde S. 1 Begründung Ziff. 3). 
Diesbezüglich hat die Beschwerdegegnerin zutreffend dargelegt, dass sich 
in den Akten keine Anhaltspunkte finden, die auf das Vorliegen einer Be-
rufskrankheit im Sinne des Unfallversicherungsrechts deuten würden (vgl. 
Beschwerdeantwort S. 1 Ziff. 1). Dass die diagnostizierte Miliartuberkulose 
zur Hospitalisierung und schliesslich zum Tod der Versicherten geführt hat, 
ist aufgrund der Akten erstellt. Tuberkulose wird – wie zuvor dargelegt (vgl. 
E. 3.2 hiervor) – über eine Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch über-
tragen und wird nicht durch einen in Ziffer 1 des Anhangs 1 zur UVV aufge-
führten schädigenden Stoff ausgelöst. Ebenso wenig ist Tuberkulose als 
arbeitsbedingte Erkrankung in dieser Tabelle enthalten (Art. 9 UVG i.V.m. 
Art. 14 UVV i.V.m. Ziff. 2 des Anhangs 1 zur UVV). Somit besteht auch 
keine Leistungspflicht unter dem Titel der Berufskrankheit.

4.

Nach dem Dargelegten ist der angefochtene Einspracheentscheid vom 
18. Februar 2022 (AB 54) nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene 
Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2022, UV/22/120, Seite 8

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 fbis ATSG (Um-
kehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu er-
heben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Suva (inkl. Eingabe des Beschwerdeführers vom 27. April 2022)
- Bundesamt für Gesundheit

Die Kammerpräsidentin: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.