# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3edb2c2f-f60b-546a-a8a7-3115c6e7457d
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-28
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Strafkammer 28.11.2017 502 2017 256
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_005_502-2017-256_2017-11-28.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

502 2017 256

Urteil vom 28. November 2017

Strafkammer

Besetzung Vize-Präsidentin: Sandra Wohlhauser
Gerichtsschreiberin: Franziska Waser

Parteien A.________, Beschuldigter und Beschwerdeführer

gegen

STAATSANWALTSCHAFT, Beschwerdegegnerin

Gegenstand Nichtanhandnahme – Kostentragungspflicht der beschuldigten 
Person (Art. 426 Abs. 2 StPO)

Beschwerde vom 26. September 2017 gegen die Verfügung der 
Staatsanwaltschaft vom 20. September 2017

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. Am 16. Februar 2017, um 17 Uhr, geriet A.________ am Steuer seines Motorfahrzeuges der 
Marke B.________, Kennzeichen ccc, in D.________ in eine Polizeikontrolle. Aus dem Bericht der 
Polizei geht hervor, dass den Polizisten seine zögernde Fahrweise sowie Anzeichen eines 
Drogenkonsums (blasser Teint, gerötete Augen) aufgefallen sind (act. 2001). Gemäss den Akten 
wurde A.________ um 17.30 Uhr einem Drogenschnelltest unterzogen (act. 2004 & 2012), der 
positiv auf THC ausfiel. A.________ gab danach an, am Vortag gegen 18 Uhr zwei Marihuana-
Joints geraucht zu haben (act. 2004). Eine Blut- und Urinprobe wurde somit angeordnet. Aus dem 
toxikologischen Gutachten des Centre universitaire romand de médecine légale vom 10. März 
2017 (act. 2015 ff.) geht unter anderem hervor, dass die THC-Konzentration im Blut von 
A.________ zwischen 1,4 und 2,6 µg/l lag.

B. Mit Strafbefehl vom 20. September 2017 befand die Staatsanwaltschaft A.________ der 
Widerhandlung gegen Art. 19a Ziff. 1 Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungs-
mittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG [SR 812.121]) (Marihuana 
Konsum) für schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von CHF 150.-. Mit Nichtanhandnahme-
verfügung des gleichen Tages trat die Staatsanwaltschaft auf die Strafanzeige wegen Fahrens in 
fahrunfähigem Zustand nicht ein, legte jedoch die Kosten der toxikologischen Untersuchung 
A.________ auf, da das Führen eines Motorfahrzeuges nach dem Konsum von Marihuana ein 
rechtswidriges Verhalten darstelle. Am 20. September 2017 liess sie ihm zudem drei Kostenlisten 
zukommen.

C. Mit einem an die Staatsanwaltschaft gerichteten Schreiben erhob A.________ am 
26. September 2017 Beschwerde gegen die Auferlegung der Kosten der toxikologischen Untersu-
chung. Er bestreitet ebenfalls die Kosten von CHF 170.-, die ihm gemäss der zusätzlichen Kosten-
liste Nr. 1031700008425 vom 20. September 2017 auferlegt wurden.

Mit Eingabe vom 13. Oktober 2017 schloss die Staatsanwaltschaft auf Abweisung der 
Beschwerde.

Erwägungen

1.

1.1 Vorab ist festzuhalten, dass sich die zusätzliche Kostenliste Nr. 1031700008425 nicht auf die 
Nichtanhandnahmeverfügung bezieht. Ihr kann hingegen entnommen werden, dass der 
Beschwerdeführer die Möglichkeit hat, der Staatsanwaltschaft innert 10 Tagen schriftlich mitzutei-
len, dass er mit dem zusätzlichen Betrag von CHF 170.- nicht einverstanden ist. Diesbezüglich ist 
daher nicht die hiesige Kammer zuständig, sondern die Staatsanwaltschaft.

1.2 Gegen Nichtanhandnahmeverfügungen kann innert 10 Tagen bei der Strafkammer 
Beschwerde geführt werden (Art. 20 Abs. 1 Bst. b, 310 Abs. 2 i.V.m. 322 Abs. 2 StPO; Art. 64 
Bst. c JG [Justizgesetz vom 31. Mai 2010; SGF 130.1]). Die Frist gilt auch dann als gewahrt, wenn 

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die Eingabe spätestens am letzten Tag der Frist bei einer nicht zuständigen schweizerischen 
Behörde eingeht (art. 91 Abs. 4 StPO).

Die angefochtene Verfügung wurde dem Beschwerdeführer frühestens am 21. September 2017 
zugestellt, so dass die am 26. September 2017 der Post übergebene Beschwerde fristgerecht 
erfolgt ist.

1.3 Falls die Beschwerde ausschliesslich die wirtschaftlichen Nebenfolgen eines Entscheides 
zum Gegenstand hat und der strittige Betrag nicht mehr als CHF 5'000.- beträgt, so beurteilt die 
Verfahrensleitung sie allein (Art. 395 Bst. b StPO).

1.4 Zur Beschwerdeführung ist jede Partei befugt, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der 
Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat (Art. 382 Abs. 1 StPO). Dies ist für den 
Beschwerdeführer der Fall.

1.5 Die Beschwerde ist zu begründen (Art. 396 Abs. 1 StPO) und muss daher genau angeben, 
welche Punkte des Entscheids angefochten sind und welche Gründe einen anderen Entscheid 
nahe legen (Art. 385 Abs. 1 Bst. a und b StPO). Dies ist vorliegend – wenn auch nur knapp – der 
Fall.

1.6. Die Beschwerde wird in einem schriftlichen Verfahren behandelt (Art. 397 Abs. 1 StPO).

2.

2.1 In Bezug auf die Kostenaufteilung hat die Staatsanwaltschaft festgehalten, dass das rechts-
widrige Verhalten des Beschwerdeführers, namentlich das Führen eines Motorfahrzeuges nach 
dem Konsum von Marihuana, die Kostenübernahme durch diesen rechtfertigt. Die Staatsanwalt-
schaft bezieht sich ausserdem auf das Urteil der hiesigen Kammer 502 2016 214 vom 
14. September 2016 und führt aus, dass der Beschwerdeführer vor der Blut- und Urinabnahme 
einem vorgängigen Schnelltest unterzogen wurde. Da dieser auf THC positiv ausfiel, habe es 
einen ernsthaften Hinweis dafür gegeben, dass der Beschwerdeführer unter dem Einfluss von 
Marihuana fuhr. Demzufolge bewirkte sein rechtswidriges Verhalten die Untersuchungs-
massnahmen und es rechtfertige sich somit, ihm die Kosten der toxikologischen Analysen von 
CHF 861.20 aufzulegen.

2.2 In seiner Beschwerde legt A.________ dar, dass seine Augen am 16. Februar 2017 gerötet 
waren, da er den ganzen Tag Schweissarbeiten im Depot verrichten musste und dass er keinen 
Grund sehe, dass er die Kosten der toxikologischen Untersuchung übernehmen müsste, wenn die 
THC-Konzentration im Blut unter dem Grenzwert lag.

2.3

2.3.1 Bei Einstellung des Verfahrens oder Freispruch der beschuldigten Person können ihr die 
Verfahrenskosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn sie rechtswidrig und schuldhaft die 
Einleitung des Verfahrens bewirkt oder dessen Durchführung erschwert hat (Art. 426 Abs. 2 StPO).

In casu handelt es sich nicht um eine Einstellungsverfügung, sondern um eine Nichtanhand-
nahmeverfügung und es stellt sich die Frage, ob angesichts der Formulierung von Art. 426 Abs. 2 
StPO diese Bestimmung auch in diesem Fall anwendbar ist (Urteil KGer FR 502 2017 51 vom 
16. Mai 2017 E. 2c.aa mit Hinweis). Die Formulierung dieser Norm, die eine Eröffnung des Straf-
verfahrens voraussetzt, sowie die Unterscheidung zwischen einer Einstellungsverfügung und einer 

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Nichtanhandnahmeverfügung, die ergeht, ohne dass die Staatsanwaltschaft eigene Untersu-
chungshandlungen vornahm (vgl. Botschaft BBl 2006 S. 1265), scheinen einer solchen analogen 
Anwendung entgegenzustehen. Im Falle der Entschädigung der beschuldigten Person hat das 
Bundesgericht die Anwendung von Art. 429 Abs. 1 StPO jedoch auch bei einer Nichtanhandnahme 
zugelassen, da Art. 310 Abs. 2 StPO ausdrücklich festhält, dass sich das Verfahren nach den 
Bestimmungen über die Verfahrenseinstellung richtet (BGE 139 IV 241 E. 1). Ausserdem erkennt 
sowohl die Kammer als auch die bundesgerichtliche Rechtsprechung, dass die Staatsanwaltschaft 
die eine oder andere Handlung unternehmen kann, bevor eine Nichtanhandnahme verfügt wird 
(Urteil BGer 6B_431/2013 vom 18. Dezember 2013 E. 2.2; Urteil KGer FR 502 14 166 vom 
15. April 2015 E. 7b). Unter diesen Umständen ist zu erkennen, dass Art. 426 Abs. 2 StPO auch im 
Falle einer Nichtanhandnahme Anwendung findet, jedenfalls wenn die Staatsanwaltschaft schon 
Handlungen vorgenommen hat (Urteil KGer FR 502 2017 51 vom 16. Mai 2017 E. 2c.aa).

2.3.2 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts verstösst eine Kostenauflage bei Freispruch 
oder Einstellung des Verfahrens gegen die Unschuldsvermutung (Art. 10 Abs. 1 StPO, Art. 32 
Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK), wenn der beschuldigten Person in der Begründung des 
Kostenentscheids direkt oder indirekt vorgeworfen wird, es treffe sie ein strafrechtliches Verschul-
den. Damit käme die Kostenauflage einer Verdachtsstrafe gleich. Dagegen ist es mit Verfassung 
und Konvention vereinbar, einer nicht verurteilten beschuldigten Person die Kosten zu überbinden, 
wenn sie in zivilrechtlich vorwerfbarer Weise eine geschriebene oder ungeschriebene Verhaltens-
norm (insbesondere im Sinne von Art. 41 OR oder Art. 28 ZGB), die sich aus der Gesamtheit der 
schweizerischen Rechtsordnung ergeben kann, klar verletzt und dadurch das Strafverfahren ver-
anlasst oder dessen Durchführung erschwert hat. Die Kostenüberbindung stellt in diesem Sinne 
eine Haftung prozessualer Natur für die Mehrbeanspruchung der Untersuchungsorgane dar (Urteil 
BGer 6B_893/2016 vom 13. Januar 2017 E. 3.1) Die Kostenauflage setzt ein schuldhaftes Ver-
halten voraus, wobei auch hier von einem zivilrechtlichen Verschuldensbegriff auszugehen ist. Das 
Verschulden ist gegeben, wenn eine urteilsfähige Person vorsätzlich oder fahrlässig handelt, wobei 
leichte Fahrlässigkeit nicht ausreicht (GRIESSER, in Kommentar zur StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 426 
N. 14). Zwischen dem widerrechtlichen und schuldhaften Verhalten der beschuldigten Person und 
der Einleitung bzw. Erschwerung des Verfahrens muss schliesslich eine adäquate Kausalität 
bestehen (GRIESSER, Art. 426 N. 15).

2.3.3 Art. 55 Abs. 2 SVG sieht vor, dass wenn die betroffene Person Anzeichen von Fahrunfähig-
keit aufweist und diese nicht allein auf Alkoholeinfluss zurückzuführen sind, so kann sie weiteren 
Voruntersuchungen, namentlich Urin- und Speichelproben, unterzogen werden. Folglich kann die 
Polizei zum Nachweis von Betäubungs- oder Arzneimitteln namentlich im Urin, Speichel oder 
Schweiss gemäss Art. 10 Abs. 2 SKV (Verordnung vom 28. März 2007 über die Kontrolle des 
Strassenverkehrs, Strassenverkehrskontrollverordnung [SR 741.013]) Vortests durchführen, wenn 
Hinweise dazu bestehen, dass die kontrollierte Person wegen einer anderen Substanz als Alkohol 
fahrunfähig ist und in diesem Zustand ein Fahrzeug geführt hat. Eine Blutprobe wird angeordnet, 
wenn Anzeichen von Fahrunfähigkeit oder Hinweise auf Fahrunfähigkeit vorliegen, die nicht oder 
nicht allein auf Alkoholeinfluss zurückzuführen sind (Art. 55 Abs. 3 Bst. a SVG und 12a SKV). 
Drogentests können somit nicht voraussetzungslos angeordnet werden (BGE 139 II 95 E. 2.1; 
Urteil BGer 1B_180/2012 vom 14. Mai 2012 E. 3.2).

2.3.4 Sowohl der Konsum von Alkohol als auch das Lenken eines Motorfahrzeuges nach dem 
Konsum einer geringen Menge Alkohols sind erlaubt. Demzufolge kann einem Lenker auch nicht 
vorgeworfen werden, dass eine Alkoholprobe notwendig sei, um festzustellen, ob der Blutalkohol-
gehalt über 0,5 ‰ liegt. Das Führen eines Fahrzeuges mit einem unter diesem Wert liegenden 

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Alkoholpegel stellt kein rechtswidriges und schuldhaftes verhalten im Sinne von Art. 426 Abs. 2 
StPO dar. In Bezug auf das Führen eines Fahrzeuges unter dem Einfluss von Kokain hat das 
Bundesgericht jedoch festgehalten, dass diese Praxis nicht anwendbar sei, da bereits der Konsum 
von Kokain strafbar und das Führen eines Motorfahrzeuges unter dem Einfluss von Kokain unab-
hängig von der konsumierten Menge in jedem Fall verboten sind (Art. 2 Abs. 2 Bst. c VRV 
[Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962; SR 741.11]; Urteil BGer 1B_180/2012 vom 
14. Mai 2012 E. 4.1 und 4.2). Dem Fahrzeuglenker, der in eine Polizeikontrolle geriet, wobei den 
Polizisten auffiel, dass er gerötete Augen hatte und ein verlangsamtes Verhalten zeigte und er 
aussagte, er habe am Vorabend eine Linie Kokain konsumiert, so dass ein Drogenschnelltest, der 
positiv ausfiel, durgeführt wurde, können in Anwendung von Art. 426 Abs. 2 StPO die Verfahrens-
kosten auferlegt werden, da ihm vorgeworfen werden kann, das Strafverfahren rechtswidrig und 
schuldhaft verursacht zu haben, obwohl das chemisch-toxikologische Gutachten ergab, dass die 
Fahrfähigkeit durch den Kokainkonsum nicht vermindert war und er somit freigesprochen wurde 
(Urteil BGer 1B_180/2012 vom 14. Mai 2012). Das gleiche gilt bei Konsum von Cannabis, der 
ebenfalls untersagt ist (Art. 2 Bst. a i.V.m. 19a Ziff. 1 BetmG und Art. 2 Abs. 2 Bst. a VRV; vgl. 
Urteil KGer FR 502 2016 214 vom 14. September 2016 E. 2b mit Hinweisen).

2.3.5 In tatsächlicher Hinsicht darf sich die Kostenauflage nur auf unbestrittene oder bereits klar 
nachgewiesene Umstände stützen (u.a. Urteile BGer 6B_67/2014 vom 2. September 2014 E. 2.3; 
6B_129/2016 vom 2. Mai 2016 E. 3.2.1; 6B_170/2016 vom 5. August 2016 E. 1.1). Das Gericht 
muss die Kostenauflage bei Freispruch oder Einstellung bzw. Nichtanhandnahme begründen. Es 
muss darlegen, inwiefern die beschuldigte Person durch ihr Handeln in zivilrechtlich vorwerfbarer 
Weise gegen eine Verhaltensnorm klar verstossen hat (u.a. Urteile BGer 1P.164/2002 vom 
25. Juni 2002 E. 1.2.2; 6B_662/2013 vom 19. Juni 2014 E. 1.3; 6B_129/2016 vom 2. Mai 2016 
E. 3.2.1). 

2.4 Die angefochtene Verfügung hält demnach richtigerweise fest, dass die Kosten im vorliegen-
den Fall in Anwendung von Art. 426 Abs 2 StPO dem Beschwerdeführer auferlegt werden können. 
Die Polizisten haben anlässlich der Kontrolle vom 16. Februar 2017 festgestellt, dass der 
Beschwerdeführer, der zögernd fuhr, gerötete Augen und einen blassen Teint aufwies. Nachdem 
der Betäubungsmittelschnelltest positiv auf THC ausfiel, sagte er aus, er habe am Vortag zwei 
Marihuana-Joints geraucht. Diese Umstände, die der Beschwerdeführer im Übrigen in seiner 
Beschwerde nicht bestreitet, sind angesichts der einschlägigen Gesetzesbestimmungen und der 
Rechtsprechung ausreichend, um eine Blut- und Urinprobe anzuordnen und festzuhalten, dass 
das rechtswidrige Verhalten des Beschwerdeführers Ursache für diese Proben und die dazugehö-
renden Kosten ist. Der Umstand, dass aus dem toxikologischen Gutachten hervorgeht, dass die 
THC-Konzentration im Blut des Beschwerdeführers unter dem von der Verordnung vom 22. Mai 
2008 des ASTRA zur Strassenverkehrskontrollverordnung (VSKV-ASTRA; SR 741.013.1) defi-
nierten Grenzwert von 1,5 µg/l liegen könnte, ist dabei nicht relevant. Genauso steht es mit der 
Ursache, die laut dem Beschwerdeführer zu seinen geröteten Augen geführt hätte, da er selbst 
angab, am Vortag Marihuana konsumiert zu haben und er laut dem Aussageprotokoll den Polizis-
ten gar nie angab, dass Schweissarbeiten die Ursache davon sein könnten.

Demzufolge ist die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 20. September 2017 nicht zu beanstan-
den und die Beschwerde ist abzuweisen.

3. Die unterliegende Partei trägt die Kosten des Rechtsmittelverfahrens (Art. 428 Abs. 1 StPO). 
Diese sind auf CHF 350.- (Gerichtsgebühr: CHF 300.-; Auslagen: CHF 50.-) festzusetzen. 

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Die Vize-Präsidentin erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

Die Nichtanhandnahmeverfügung vom 20. September 2017 wird folglich bestätigt. 

II. Eine Kopie des Schreibens von A.________ vom 26. September 2017 wird bezüglich der 
zusätzlichen Kostenliste Nr. 1031700008425 der Staatsanwaltschaft zur weiteren Behand-
lung überwiesen. 

III. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden auf CHF 350.- (Gerichtsgebühr: CHF 300.-; 
Auslagen: CHF 50.-) festgesetzt und A.________ auferlegt.

IV. Zustellung.

Dieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Strafsachen beim 
Bundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraus-
setzungen sind in den Art. 78–81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 
17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, einzureichen.

Freiburg, 28. November 2017/fwa

Die Vize-Präsidentin Die Gerichtsschreiberin