# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec18df01-fb63-5d0d-bd39-55b6f016fd78
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** LE240007-O23
**Docket/Reference:** LE240007-O23
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/LE240007-O23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: LE240007-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

lic. iur. Ch. von Moos und Ersatzoberrichter lic. iur. T. Engler 

sowie Gerichtsschreiber MLaw D. Valsangiacomo

Beschluss und Urteil vom 31. Juli 2025

in Sachen

A._____, 

Gesuchsgegner und Berufungskläger

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X1._____ und / oder Rechtsanwältin MLaw 

X2._____

B._____, 

gegen

Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Y._____ 

betreffend Eheschutz

Berufung gegen ein Urteil und eine Verfügung des Einzelgerichts im 

summarischen Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 29. Januar 2024 

(EE230032-F)

- 2 -

Rechtsbegehren:

der Gesuchstellerin und Berufungsbeklagten (Urk. 1 i.V.m. Urk. 52 i.V.m. Urk. 119 
und Prot. S. 73):

"1.

2.

3.

4.

Es sei der Gesuchstellerin das Getrenntleben vom Gesuchsgeg-
ner zu bewilligen und es sei Vormerk zu nehmen, dass die Par-
teien seit dem 18. April 2023 getrennt sind. 

Die elterliche Sorge über die gemeinsame Tochter C._____, geb. 
tt.mm.2010 sei bei beiden Eltern zu belassen.

Die gemeinsame Tochter C._____ sei unter die alleinige Obhut 
der Gesuchstellerin zu stellen.

Auf eine Regelung des persönlichen Verkehrs sei einstweilen zu 
verzichten. Eventualiter sei der Gesuchsgegner zu berechtigen 
und zu verpflichten, C._____ wie folgt zu betreuen:

a)

b)

jedes zweite Wochenende auf eigene Kosten von Freitag-
abend bis Sonntagabend alternierend in der Schweiz und in 
D._____ [Insel in Spanien]

während der Hälfte der Schulferien, wobei sich die Eltern 
über die Aufteilung der Ferien spätestens drei Monate im 
Voraus absprechen. Bei Nichteinigung sei das En[t]schei-
dungsrecht in Jahren mit gerader Jahreszahl der Gesuch-
stellerin und in Jahren mit ungerader Jahreszahl dem Ge-
suchsgegner zuzuweisen.

Es sei der Gesuchstellerin zu gestatten, mit C._____ nach Spa-
nien zu ziehen bzw. dort zu verbleiben und es sei ihr das Ferien-
haus an der E._____ [Strasse] 1 in F._____ [Stadt in Spanien] zur 
alleinigen Benutzung mit C._____ samt Hausrat und Auto zuzu-
weisen; eventualiter sei dem Gesuchsgegner in Bezug auf das 
Aufenthaltsbestimmungsrecht die elterliche Sorge zu entziehen 
und der Gesuchstellerin das alleinige Aufenthaltsbestimmungs-
recht zuzuteilen; subeventualiter sei die eheliche Wohnung an der 
G._____-strasse 2, H._____ der Gesuchstellerin und C._____ für 
die Dauer des Verfahrens samt Hausrat und dem Auto BMW X5 
zur alleinigen Benutzung zuzuweisen und der Gesuchsgegner sei 
zu verpflichten, die eheliche Liegenschaft bis spätestens 1. März 
2024, unter Mitnahme seiner persönlichen Effekten zu verlassen.

Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, der Gesuchstellerin an 
den Unterhalt von C._____ rückwirkend per 1. August 2023 einen 
gerichtsüblich indexierten Barunterhaltsbeitrag in Höhe von min-
destens CHF 9'416.– zu bezahlen, zzgl. allfälliger gesetzlicher 
oder vertraglicher Kinderzulagen, zahlbar jeweils auf den Ersten 
eines jeden Monats. Eventualiter, für den Fall, dass der Verle-
gung des Aufenthaltsorts von C._____ nach D._____ nicht zuge-

5.

6.

- 3 -

stimmt wird, sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuch-
stellerin an den Unterhalt von C._____ einen gerichtsüblich inde-
xierten Barunterhaltsbeitrag in Höhe von mindestens CHF 9'937.– 
zu bezahlen, zzgl. allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kin-
derzulagen, zahlbar jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.

Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, ausserordentliche Kinder-
kosten (z.B. Zahnkorrekturen, Zahnarztkosten, schulische Förde-
rungsmassnahmen), zur Hälfte zu bezahlen, soweit die Kosten 
nicht von einer Versicherung oder Dritten übernommen werden.

Der Gesuchsgegner sei zu verpflichten, an den persönlichen Un-
terhalt der Gesuchstellerin rückwirkend per 1. August 2023 einen 
monatlichen, gerichtsüblich indexierten persönlichen Unterhalts-
beitrag in Höhe von mindestens CHF 20'726.– zu bezahlen, zahl-
bar jeweils im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats. Eventu-
aliter, für den Fall, dass der Verlegung des Aufenthaltsorts von 
C._____ nach D._____ nicht zugestimmt wird, sei der Gesuchs-
gegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin an ihren persönlichen 
Unterhalt einen gerichtsüblich indexierten Barunterhalts – rückwir-
kend per 1. August 2023 – in Höhe von mindestens CHF 27'458.– 
zu bezahlen.

Es sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, der Gesuchstellerin 
die Zweitschlüssel zum BMW X5 xDrive 40d auszuhändigen; 
eventualiter sei der Gesuchsgegner zu verpflichten, die Kosten für 
die Ersatzanschaffung eines Zweitschlüssels in Höhe von 
CHF 451.27 zu bezahlen.

7.

8.

9.

[…]

11. Die übrigen Anträge des Gesuchsgegners gemäss act. 114 seien 
vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei und so-
weit sie sich nicht mit den Anträgen der Gesuchstellerin decken.

12. Alles zu Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Ge-

suchsgegners, zzgl. MwSt. von 7.7%."

des Gesuchsgegners und Berufungsklägers (Urk. 54 und Urk. 114 i.V.m. 
Prot. S. 75):

"1. Die eheliche Wohnung an der G._____-strasse 2, H._____, sei 
dem Gesuchsgegner weiterhin zur alleinigen Nutzung zuzuwei-
sen.

2. Die elterliche Sorge über die gemeinsame Tochter C._____, geb. 

tt.mm.2010, sei beiden Eltern zu belassen.

 […]

5. Die gemeinsame Tochter C._____ sei unter die alternierende Ob-
hut mit Wohnsitz beim Kindsvater, eventualiter unter die alternie-
rende Obhut mit Wohnsitz bei der Kindsmutter, subeventualiter 

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unter die Obhut der Mutter und bei Wohnsitz bei der Mutter in der 
Schweiz zu stellen.

6. Für den Fall der alternierenden Obhut seien folgende Betreuungs-

anteile festzusetzen:

 Der Gesuchsgegner betreut die gemeinsame Tochter jeden 
Montag und Dienstag (gesamter Tag), sowie jedes zweite 
Wochenende ab Freitagabend 18:00 Uhr.

 Während der restlichen Zeit wird die Tochter durch die Ge-

suchstellerin betreut.

7. Für den Fall der Alleinobhutsberechtigung der Mutter sei dem Ge-
suchsgegner folgendes minimales Kontaktrecht zur Tochter 
C._____ einzuräumen:





Jedes zweite Wochenende, von Freitagabend 17:00 Uhr, bis 
zum Sonntagabend 21:00 Uhr, oder nach Absprache früher;

Jeden Mittwochabend von Schulschluss bis Donnerstagmor-
gen, Schulbeginn;

 Mindestens drei Telefonate/Videotelefonate pro Woche von 

mindestens 10 Minuten Dauer;

 Mindestens fünf Wochen Ferien pro Kalenderjahr,





In den ungeraden Kalenderjahren, für die folgenden Fest-
tage: Geburtstag der Tochter, Weihnachten, Pfingsten;

In den geraden Kalenderjahren, für die folgenden Festtage: 
Ostern, Auffahrt (inkl. allfälliger "Brückentage"), 1. August.

8. Für C._____ sei eine Beistandschaft i.S.v. Art. 308 Abs. 1 und 2 
ZGB anzuordnen und die einzusetzende Begleitperson (Private 
Mandatsträgerin), eventualiter die zuständige Kindesschutzbe-
hörde, sei mit dem Vollzug derselben zu beauftragen. Dabei seien 
dem Beistand folgende Aufgaben und Weisungen zu erteilen:

 Ermöglichen der zeitgerechten und vollständigen gegenseiti-
gen Information zwischen den Eltern in den gesetzlich erfor-
derlichen Kinderbelangen (so z.B.: Schulisches, Absenzen, 
Schulnoten, Lernentwicklung, Freizeitgestaltung, Hobbies, 
Entwicklung, Gesundheitliches);

 Sofern sich die Eltern in Kinderbelangen nicht einigen kön-
nen, Herbeiführen von Entscheiden unter Berücksichtigung 
aller Interessen und insbesondere im Interesse des Kinds-
wohls;

 Unterstützung bei der Einhaltung resp. Ausübung des Kon-

taktrechts (Besuchs- und Ferienrechts) gemäss Ziff. 2 und 3 
hiernach.

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9.

Die Gesuchstellerin sei zu verurteilen über ihre aktuelle Einkom-
menssituation Auskunft zu erteilen und dem Bezirksgericht Hor-
gen sämtliche Kontoauszüge der letzten 6 Monate einzureichen.

10. Die weiteren Trennungsfolgen seien gerichtlich zu bestimmen.

11. Soweit weitergehend seien die Rechtsbegehren der Gesuchstel-

lerin abzuweisen, soweit auf diese einzutreten ist.

12. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zzgl. MwSt. zulasten 

der Gesuchstellerin."

Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht 
Horgen vom 29. Januar 2024:

1.

Die Tochter, C._____, geboren am tt.mm.2010, wird für die Dauer des Ge-

trenntlebens unter der gemeinsamen elterlichen Sorge der Parteien belas-

sen.

2.

Es wird der Gesuchstellerin gestattet, den Aufenthaltsort der Tochter, 

C._____, geboren am tt.mm.2010, nach D._____ (Spanien) zu verlegen.

3.

C._____, geboren am tt.mm.2010, wird für die Dauer des Getrenntlebens 

unter die alleinige Obhut der Gesuchstellerin gestellt.

4.

Der Gesuchsgegner wird berechtigt und verpflichtet, die Tochter, C._____, 

wie folgt auf eigene Kosten zu betreuen: 

a)

bis zum 29. Februar 2023 gemäss Ziff. 3 lit. d) Teil-Trennungsvereinba-

rung der Parteien vom 21. Juli 2023 (unverändert: Teil-Urteil vom 

24. Juli 2023):





an jedem zweiten Wochenende von Freitagabend bis Sonntag-

abend alternierend in der Schweiz und in D._____;

während der Hälfte der Schulferien; Am 24. Dezember 2023 wird 

C._____ mit der Mutter Weihnachten feiern. Ab dem 25. Dezem-

ber 2023 bis 1. Januar 2024 ist der Vater berechtigt mit C._____, 

in Anrechnung an seine hälftige Ferienzeit, Weihnachten und 

Neujahr zu verbringen.

- 6 -

b)

ab 1. März 2024:

jedes zweite Wochenende auf eigene Kosten von Freitagabend, 17.30 

Uhr, bis Sonntagabend, 21.00 Uhr, oder nach Absprache früher, alter-

nierend in der Schweiz und in D._____;





erstmals vom 1. – 3. März 2024 in D._____;

fällt ein Betreuungswochenende des Gesuchsgegners auf die Fei-

ertage Pfingsten oder Ostern, so verlängert sich die Betreuungs-

verantwortung um die entsprechenden Feiertage d.h.:





an Ostern von Donnerstagabend, 17.30 Uhr, bis und mit Os-

termontagabend, 21.00 Uhr;

An Pfingsten von Freitagabend 17.30 Uhr, bis und mit 

Pfingstmontag, 21.00 Uhr;



während fünf Wochen der Schulferien, wobei sich die Eltern über 

die Aufteilung der Ferien spätestens drei Monate im Voraus ab-

sprechen. Während den Weihnachtsferien verbringt C._____ je-

weils ab dem 24. Dezember Schulschluss bis und mit 30. Dezem-

ber mittags mit einem Elternteil, ab dem 30. Dezember mittags bis 

Schulbeginn nach Neujahr mit dem anderen Elternteil. Bei Nicht-

einigung steht das Entscheidungsrecht in Jahren mit gerader Jah-

reszahl der Mutter und in Jahren mit ungerader Jahreszahl dem 

Vater zu;



Die vorgenannte Ferienbesuchsregelung geht dem Besuchs-

rechtswochenende des Gesuchsgegners vor. Allfällig wegfallende 

(Halb-)Tage des Besuchsrechtswochenendes werden deshalb 

nicht kompensiert.



Weitergehende oder abweichende Wochenend-, Feiertags- oder 

Ferienkontakte nach gegenseitiger Absprache bleiben vorbehal-

- 7 -

ten, wobei auf die Schulpflicht während den Feiertagen am Auf-

enthaltsort der Tochter Rücksicht zu nehmen ist.

In der übrigen Zeit wird die Tochter, C._____, von der Gesuchstellerin be-

treut.

5.

Die Anträge des Gesuchsgegners vom 20. September 2023 auf Erlass von 

Kindesschutzmassnahmen bis zum 29. Februar 2024 werden abgewiesen.

6.

Sämtliche mit Verfügung vom 17. November 2023 gegenüber der Gesuch-

stellerin angeordneten Verbote und Vollstreckungsmassnahmen werden auf-

gehoben.

7.

Das sich im Eigentum der Parteien befindenden Ferienhaus an der E._____ 

[Strasse] 1, in F._____ (D._____), wird für die Dauer des Getrenntlebens der 

Gesuchstellerin zur alleinigen Benutzung mit C._____ und samt Hausrat und 

Auto zugewiesen.

8.

Die  eheliche  Wohnung  an  der  G._____-strasse  2,  in  H._____,  wird  für  die 

Dauer  des  Getrenntlebens  dem  Gesuchsgegner  zur  alleinigen  Benutzung 

samt Hausrat zugewiesen.

9.

Der Antrag der Gesuchstellerin, der Gesuchsgegner sei zur Herausgabe des 

Zweitschlüssels des BMW X5 xDrive 40d zu verpflichten, eventualiter sei er 

zu verpflichten, die Kosten für eine entsprechende Ersatzanschaffung zu be-

zahlen, wird abgewiesen.

10. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die gemein-

same Tochter C._____, geboren am tt.mm.2010, folgende Kinderunterhalts-

beiträge, zuzüglich allfälliger gesetzlicher und vertraglicher Familien-, Kin-

der- und Ausbildungszulagen, zu leisten:

 Fr. 3’206.–

Barunterhalt  rückwirkend  ab  1. August  2023  bis  30. 

September 2023;

 Fr. 4'766.-

Betreuungsunterhalt rückwirkend ab 1. August 2023 bis 

30. September 2023;

- 8 -

 Fr. 3’445.–

ab dem 1. Oktober 2023 und für die weitere Dauer des 

Getrenntlebens, auch über die Volljährigkeit hinaus, so-

lange sich C._____ in einer angemessenen Erstausbil-

dung befindet.

Zukünftige  Unterhaltsbeiträge  sind  zahlbar  monatlich  im  Voraus  jeweils  auf 

den  Ersten  eines  jeden  Monats.  Diese  Zahlungsmodalitäten  gelten  bis  zur 

Volljährigkeit  bzw.  bis  zum  Abschluss  einer  angemessenen  Erstausbildung 

auch über die Volljährigkeit hinaus, solange C._____ im Haushalt der Gesuch-

stellerin wohnhaft ist und nicht selbstständig Ansprüche stellt bzw. keinen an-

deren Zahlungsempfänger bezeichnet.

11. An ausserordentlichen Kinderkosten (z.B. Zahnarztkosten, Kosten für schuli-

sche Förderungsmassnahmen, etc.), über welche sich die Parteien vorgän-

gig verständigt haben, beteiligen sie sich je zur Hälfte (soweit nicht Dritte, 

insbesondere Versicherungen, für diese Kosten aufkommen).

12. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für sich persönlich 

folgende Unterhaltsbeiträge zu leisten:

Fr. 7’352.–

rückwirkend ab 1. August 2023 bis 30. September 

2023;

Fr. 9’924.–

ab dem 1. Oktober 2023 für die Dauer des Getrenntle-

bens.

Zukünftige  Unterhaltsbeiträge  sind  zahlbar  monatlich  im  Voraus  jeweils  auf 

den Ersten eines jeden Monats.

13. Der Gesuchsgegner wird berechtigt, von den Unterhaltsbeiträgen gemäss 

Dispositivziffern 10 und 12 insgesamt Fr. 35'096.– in Abzug zu bringen.

14. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositivziffern 10 und 12 hiervor basieren 

auf den folgenden finanziellen Grundlagen:

 Einkommen Gesuchstellerin (netto; inkl. 13. Monatslohn): 

 bis 31. September 2023: Fr. 0.–;

- 9 -

 ab 1. Oktober 2023 für die Dauer des Verfahrens: Fr. 3'150.– (selb-

ständige Erwerbstätigkeit; Pensum: ca. 100 %);

 Hypothetisches  Einkommen  Gesuchsgegner  ab  1. Mai  2023  (netto): 

Fr. 40'000.– (Pensum: 100%);

 Einkommen C._____: Kinderzulage von derzeit Fr. 250.–;

 Vermögen  der  Gesuchstellerin  und  von  C._____:  für  die  festgelegten 

Unterhaltsbeiträge irrelevant.

 Vermögen  des  Gesuchstellers:  aktuell  Fr. 500'000.–  (liquid)  bzw. 

Fr. 1'104'837.– per Ende 2022 (steuerbares Vermögen)

15. Die Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositivziffern 10 und 12 hiervor basieren 

auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für Statis-

tik, Stand Ende Dezember 2023 mit 106.2 Punkten (Basis Dezember 2020 = 

100 Punkte). 

Sie sind jeweils auf den 1. Januar eines jeden neuen Jahres, erstmals per 

1. Januar 2025, dem Stand des Indexes per Ende November des Vorjahres 

anzupassen. Die Anpassung erfolgt gemäss folgender Formel:

Neuer Unterhaltsbeitrag  =

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index
alter Index

Weist die zu Unterhaltsleistungen verpflichtete Partei nach, dass sich ihr Ein-

kommen nicht im Umfange der Teuerung erhöht, so werden die Unterhalts-

beiträge  nur  proportional  zur  tatsächlichen  Einkommenssteigerung  ange-

passt.

Fällt  der  Index  unter  den  Stand  von  Ende  Dezember  2023,  berechtigt  dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge.

16. Der Antrag der Gesuchstellerin auf Zusprechung eines Prozesskostenbei-

trags wird abgewiesen.

17. Die Entscheidgebühr wird festgesetzt auf Fr. 13’000.– (Pauschalgebühr).

- 10 -

18. Die Gerichtskosten werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.

19. Die Parteientschädigungen werden wettgeschlagen.

20.

[Schriftliche Mitteilung]

21.

[Rechtsmittel]

Zuletzt aufrechterhaltene Berufungsanträge:

des Gesuchsgegners und Berufungsklägers (Urk. 279 S. 2 ff.):

"1. Die Dispositivziffern 2, 3, 4, 7, 10, 11, 12, 14, 15, 17, 18, 19, 20, 
21 des Urteils des Bezirksgerichts Horgen vom 29. Januar 2024 
seien aufzuheben und es sei wie folgt neu zu entscheiden:

[Aufenthaltsverlegung, Kindesschutzmassnahmen bis zum 29. Februar 
2024 abgeurteilt/gegenstandslos gemäss Beschluss des Obergerichts 
vom 30. September 2024, soweit ersichtlich rechtskräftig]

Obhut und Wohnsitz von C._____: [neu]

a.

b.

c.

Die gemeinsame Tochter C._____, geb. am tt.mm.2010, sei unter 
die alleinige Obhut des Berufungsklägers mit Wohnsitz beim Be-
rufungskläger in Dänemark, eventualiter unter die alleinige Obhut 
bei der Berufungsbeklagten mit Wohnsitz bei der Berufungsbe-
klagten in der Schweiz zu stellen.

Für den Fall der Alleinobhutsberechtigung des Berufungsklägers 
sei der Berufungsbeklagten ein gerichtsübliches Kontaktrecht ein-
zuräumen.

Für den Fall der Alleinobhutsberechtigung der Berufungsbeklag-
ten sei dem Berufungskläger folgendes Kontaktrecht zur Tochter 
C._____ einzuräumen:

-

-

-

Einmal im Monat, von Freitagnachmittag, bis zum Sonntag-
abend 21:00 Uhr, oder nach Absprache früher;

Mindestens fünf Wochen Ferien pro Kalenderjahr;

In den ungeraden Kalenderjahren, für die folgenden Fest-
tage: Geburtstag der Tochter, Weihnachten, Pfingsten;

- 11 -

-

In den geraden Kalenderjahren, für die folgenden Festtage: 
Ostern, Auffahrt (inkl. allfälliger "Brückentage"), 1. August.

Kindesschutzmassnahmen [neu]

d.

Für C._____ sei eine Beistandschaft i.S.v. Art. 308 Abs. 1 und 2 
ZGB anzuordnen und die einzusetzende Begleitperson (Private 
Mandatsträgerin), eventualiter die zuständige Kindesschutzbe-
hörde, sei mit dem Vollzug derselben zu beauftragen. Dabei seien 
dem Beistand folgende Aufgaben und Weisungen zu erteilen:

-

-

-

-

Ermöglichen einer zeitgerechten und vollständigen gegen-
seitigen Information zwischen den Eltern in den gesetzlich 
erforderlichen Kinderbelangen (so z.B.: Schulisches, Absen-
zen, Schulnoten, Lernentwicklung, Freizeitgestaltung, Hob-
bies, Entwicklung, Gesundheitliches);

Sofern sich die Eltern in Kinderbelangen nicht einigen kön-
nen: Herbeiführen von Entscheiden unter Berücksichtigung 
aller Interessen und insbesondere im Interesse des Kinds-
wohls;

Unterstützung bei der Einhaltung resp. Ausübung des Kon-
taktrechts (Besuchs- und Ferienrechts) gemäss lit. b und d 
hiervor;

Vornahme der Schulwahl. Überwachen der schulischen und 
gesundheitlichen Entwicklung von C._____ sowie ggf. Ein-
schreiten und Beantragung geeigneter zusätzlicher Mass-
nahmen zuhanden der zuständigen Behörden.

Es sei in diesem Zusammenhang festzustellen, dass das Sorge-
recht der Eltern soweit entfällt, als der Beistandsperson Aufgaben 
und Weisungen zukommen. 

e.

Der Berufungsbeklagten sei für den Fall weiterer Verstösse gegen 
das Mitsorgerecht des Berufungsklägers eine Strafe gemäss 
Art. 343 Abs. 1 lit. a, b, und c, ZPO i.V.m. Art. 292 StGB anzudro-
hen.

Unterhalt:

f. …

g. …

h. 

Für den Fall der Alleinobhutsberechtigung bei der Berufungsbe-
klagten sei der Berufungskläger zu verpflichten, der Berufungsbe-
klagten für die gemeinsame Tochter C._____ folgende Unter-
haltsbeiträge zu leisten:

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-

-

ab August 2023 und bis und mit Oktober 2024 (Rechtshän-
gigkeit Ehescheidungsverfahren in Dänemark): EUR 400.00, 
zuzüglich nachgewiesene hälftige Privatschulkosten. 

Es sei festzustellen, dass ab dem November 2024 keine in-
ternationale Zuständigkeit der schweizerischen Gerichte 
mehr in Unterhaltsangelegenheiten besteht und die Angele-
genheit beim dänischen Scheidungsgericht rechtshängig ist..

Es sei festzustellen, dass sich die Parteien keinen Ehegattenunterhalt 
schulden.

i.

j.

Es sei von folgenden Einkommensverhältnissen bis November 
2024 Vormerk zu nehmen:

-

-

-

Berufungskläger: CHF 25'000.00 (inkl. 13. Monatslohn); 

Berufungsbeklagte: CHF 7'400.00 (inkl. 13. Monatslohn);

C._____: CHF 0.00

Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens seien vollumfänglich 
der Berufungsbeklagten aufzuerlegen. 

2.

Eventualiter zu 1: Das Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 
29. Januar 2024, sei aufzuheben und zur Neubeurteilung im 
Sinne der obergerichtlichen Erwägungen resp. der nachgenann-
ten Begründungspunkte, zurückzuweisen. 

- alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich Mehr-
wertsteuerzuschlag, zu Lasten der Berufungsbeklagten -"

der Gesuchstellerin und Berufungsbeklagten (Urk. 282 S. 2):

"1. Die Berufung des Berufungsklägers sei abzuweisen, soweit dar-

auf einzutreten ist und das Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 
29. Januar 2024 sei zu bestätigen.

 2. Eventualiter seien die Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositivziffer 
10 des Urteils des Bezirksgerichts Horgen vom 29. Januar 2024 
zu erhöhen.

 3. Die darüber hinausgehenden Anträge des Berufungsklägers (ma-
teriell und prozessual) seien abzuweisen, sofern sie nicht mit den 
eigenen Anträgen der Berufungsbeklagten übereinstimmen und 
soweit darauf einzutreten ist.

 4. Alles zu Kosten und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beru-

fungsklägers, zzgl. MwSt. von 8.1%."

- 13 -

Zuletzt aufrechterhaltene prozessuale Anträge:

des Gesuchsgegners und Berufungsklägers (Urk. 279 S. 5):

"1. Rechtsbegehren Ziff. 1 d sei vorsorglich zu entscheiden.

 2.

Für C._____ sei im vorliegenden Verfahren eine Kinderanwäl-
tin/ein Kinderanwalt einzusetzen.

 3. Der angehobenen Berufung sei die aufschiebende Wirkung für 

sämtliche noch nicht verfallenen Unterhaltsbeiträge rückwirkend 
per 1. November 2024, eventualiter per 1. Mai 2025, zu erteilen. 
[neu]

 4. Der Antrag der Berufungsbeklagten auf Prozesskostenvorschuss 

sei abzuweisen."

der Gesuchstellerin und Berufungsbeklagten (Urk. 282 S. 2):

"1. Es sei der Berufung des Berufungsklägers für die Unterhaltsbei-
träge bis und mit Juni 2024 und ab Juli 2024 bis heute im 
CHF 7'000.– pro Monat übersteigenden Umfang mit sofortiger 
Wirkung die aufschiebende Wirkung zu entziehen.

 2. Eventualiter sei der Gesuchsgegner und Berufungskläger zu ver-

pflichten, der Berufungsbeklagten einen Prozesskostenbeitrag 
von CHF 45'000.– zzgl. MwSt. zu bezahlen."

Es wird beschlossen:

1.

Das Berufungsverfahren wird insoweit, als die Dispositiv-Ziffern 2, 3, 4, 7, 

11, 20 und 21 des Urteils des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am 

Bezirksgericht Horgen vom 29. Januar 2024 (EE230032-F) angefochten 

wurden, (infolge Rückzugs) abgeschrieben.

2.

Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Urteil.

Es wird erkannt:

1.

In Genehmigung der Vereinbarung der Parteien vom 24. Juli 2025 werden 

die Dispositiv-Ziffern 10, 12, 14 und 15 des Urteils des Einzelgerichts im 

- 14 -

summarischen Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 29. Januar 2024 

(EE230032-F) aufgehoben und durch folgende Fassung ersetzt:

"10.

Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für die ge-

meinsame Tochter C._____, geboren am tt.mm.2010, folgende Kin-

derunterhaltsbeiträge, zuzüglich allfälliger gesetzlicher und vertragli-

cher Familien-, Kinder- und Ausbildungszulagen, zu leisten:







Fr. 5'500.–

rückwirkend  ab  1. August  2023  bis  31.  Juli 

2025

Fr. 2'500.–

ab dem 1. August 2025 bis tt.mm.2028

Fr. 2'000.–

ab tt.mm.2028 und für die weitere Dauer des 

Getrenntlebens, solange sich C._____ in ei-

ner angemessenen Erstausbildung befindet.

Der Gesuchsgegner übernimmt ab 1. August 2025 zusätzlich die 

Hälfte der Schulkosten für die Privatschule (aktuell "I._____" oder 

nach beidseitiger Zustimmung eine andere Privatschule) von C._____ 

im Umfang von maximal Fr. 1'000.–.

Zukünftige Unterhaltsbeiträge (inkl. die Schulkosten) sind zahlbar an 

die Gesuchstellerin monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines 

jeden Monats. Diese Zahlungsmodalitäten gelten bis zur Volljährigkeit 

bzw. bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung auch 

über die Volljährigkeit hinaus, solange C._____ im Haushalt der Ge-

suchstellerin wohnhaft ist und nicht selbstständig Ansprüche stellt 

bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet.

Es wird festgehalten, dass der Gesuchsgegner für den Unterhalt von 

C._____ für den Zeitraum von 1. August 2023 bis 31. Juli 2025 be-

reits im Umfang von Fr. 93'096.– (inkl. der bereits in Dispositiv-Zif-

fer 13 berücksichtigten Unterhaltsbeiträge) aufgekommen ist. 

- 15 -

 12.

Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin für sich per-

sönlich anstelle von monatlichen Unterhaltsbeiträgen eine Kapitalab-

findung in der Höhe von Fr. 150'000.– zu bezahlen. Die Gesuchstel-

lerin verzichtet auf darüber hinausgehende Ehegatten- bzw. nachehe-

liche Unterhaltsbeiträge im zukünftigen Scheidungsverfahren. 

Die Kapitalabfindung in Höhe von Fr. 150'000.– wird spätestens mit 

dem Erhalt des Verkaufserlöses der ehelichen Liegenschaft in 

H._____ fällig, wobei sie aus der zukünftigen güterrechtlichen Ausein-

andersetzung ausgenommen wird.

 14.

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositivziffern 10 und 12 hiervor ba-

sieren auf den folgenden finanziellen Grundlagen:

 Einkommen Gesuchstellerin (netto; inkl. 13. Monatslohn): 







ab Trennung bis 31. September 2023: Fr. 0.–;

ab 1. Oktober 2023 bis 31. März 2025: Fr. 3'150.– (hypothe-
tisch; 100 %-Pensum);

ab 1. April 2025: Fr. 6'000.– (hypothetisch; 100 %-Pensum).

 Einkommen  Gesuchsgegner  (netto;  inkl.  13.  Monatslohn,  Bonus 

etc.)





ab Trennung bis 31. Januar 2024: Fr. 0.– (Unterhalt aussch-
liesslich aus dem Vermögen bestritten);

ab  1.  Februar  2024:  Fr. 25'000.–  hypothetisch;  100 %-Pen-
sum).

 Einkommen C._____: Kinderzulage von derzeit Fr. 268.–;

 Vermögen der Parteien: die in der gemeinsamen Steuererklärung 

2022 aufgeführten Liegenschaften.

 15.

Die Unterhaltsbeiträge gemäss Dispositivziffer 10 hiervor basieren 

auf dem Landesindex der Konsumentenpreise des Bundesamtes für 

Statistik, Stand Ende Juni 2025 mit 107.8 Punkten (Basis Dezember 

2020 = 100 Punkte). 

- 16 -

Sie sind jeweils auf den 1. Januar eines jeden neuen Jahres, erst-

mals per 1. Januar 2026, dem Stand des Indexes per Ende Novem-

ber des Vorjahres anzupassen. Die Anpassung erfolgt gemäss fol-

gender Formel:

Neuer Unterhaltsbeitrag  =

alter Unterhaltsbeitrag  x  neuer Index
alter Index

Weist die zu Unterhaltsleistungen verpflichtete Partei nach, dass 

sich ihr Einkommen nicht im Umfange der Teuerung erhöht, so wer-

den die Unterhaltsbeiträge nur proportional zur tatsächlichen Ein-

kommenssteigerung angepasst.

Fällt der Index unter den Stand von Ende Juni 2025, berechtigt dies 

nicht zu einer Herabsetzung der Unterhaltsbeiträge."

2.

Die Ziffer 2 der Vereinbarung der Parteien vom 24. Juli 2025 wird genehmigt 

und von den Ziffern 3 und 4 der Vereinbarung der Parteien vom 24. Juli 

2025 wird Vormerk genommen. Sie lauten wie folgt:

"2. Die Parteien erklären, dass sie mit Vollzug dieser Vereinbarung und mit 

Leistung der Kapitalabfindung in Höhe von Fr. 150'000.– gemäss Ziffer 

1.12 betr. Kinder- und Ehegattenunterhaltsbeiträge für den Zeitraum 

vom 1. August 2023 bis 31. Juli 2025 vollständig auseinandergesetzt 

sind. 

 3. Die Parteien erklären die Absicht, die eheliche Liegenschaft in H._____ 

schnellstmöglich an den Meistbietenden in einem zweistufigen Mehr-

bieterverfahren zu veräussern. Die Ausschreibung der ehelichen Lie-

genschaft erfolgt spätestens bis Ende November 2026.

 4. Der Berufungskläger einigt sich über die Ausübung seines Besuchs-

rechts mit C._____ direkt."

3.

Die erstinstanzliche Entscheidgebühr (Dispositiv-Ziffer 17) wird bestätigt.

- 17 -

4.

Die erstinstanzliche Entscheidgebühr wird den Parteien je zur Hälfte aufer-

legt.

5.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 12'000.– festgesetzt.

Verlangen die Parteien keine schriftliche Begründung des Entscheids, er-

mässigt sich die Entscheidgebühr auf zwei Drittel. 

6.

Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Parteien 

je zur Hälfte auferlegt und aus dem vom Berufungskläger geleisteten Kos-

tenvorschuss bezogen. Im allfälligen Mehrbetrag wird der Kostenvorschuss, 

unter Vorbehalt des Verrechnungsrechts des Staates, dem Berufungskläger 

zurückerstattet. 

Die Berufungsbeklagte wird verpflichtet, dem Berufungskläger ihren hälftigen 

Anteil an der zweitinstanzlichen Entscheidgebühr zu erstatten. 

7.

Es wird davon Vormerk genommen, dass die Parteien für das erstinstanzli-

che sowie das zweitinstanzliche Verfahren auf eine Parteientschädigung 

verzichtet haben. 

8.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vorinstanz, je gegen Emp-

fangsschein, sowie an die Obergerichtskasse. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach Eintritt der Rechtskraft an die Vorin-

stanz zurück.

9.

Die Parteien können innert 10 Tagen von der schriftlichen Zustellung an 

schriftlich beim Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach 

8021 Zürich, eine Begründung dieses Entscheides verlangen (Art. 318 

Abs. 2 i.V.m. Art. 239 Abs. 2 ZPO). Wird eine Begründung verlangt, so läuft 

den Parteien die Frist zur Einreichung eines Rechtsmittels ab Zustellung des 

begründeten Entscheides. 

Fristen stehen in diesem Verfahren nicht still (Art. 145 ZPO).

- 18 -

Wird keine Begründung verlangt, so gilt dies als Verzicht auf die Anfechtung 
des Entscheides mit Beschwerde ans Bundesgericht.

Zürich, 31. Juli 2025

versandt am:
lm

Obergericht des Kantons Zürich
I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw D. Valsangiacomo