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**Case Identifier:** 1e743e28-b378-5b45-99d7-8b3c226aff97
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 06.05.2025 200 2024 125
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-125_2025-05-06.pdf

## Full Text

UV 200 2024 125 
WIS/GET/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 6. Mai 2025

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Germann

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

Helsana Unfall AG  
Legal, Postfach, 8081 Zürich
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2023

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Mai 2025, UV 200 2024 125

-2-

Sachverhalt:

A.

A.a.

Der … geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Beschwerde-
führer) war bei der C.________ AG angestellt und dadurch bei der Helsana 
Unfall AG (nachfolgend Helsana bzw. Beschwerdegegnerin) gegen die 
Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, als er sich anläss-
lich eines Fussballspiels am 24. Oktober 2017 den linken Fuss verletzte 
(Akten der Helsana [act. II] 1). Nach einer Infiltration und konservativer Be-
handlung (act. II 5) erfolgte am 17. Oktober 2018 (act. II 11) ein operativer 
Eingriff. Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen, welche sie 
nach Behandlungsabschluss (act. II 24h) per 1. März 2019 einstellte (act. II 
47 S. 4 Rz. 10).

A.b.

Im Juli 2022 meldete der Versicherte einen Rückfall (act. II 14) in Form von 
Schmerzen im linken Fussgelenk (act. II 17 M1). Die Helsana liess den 
Versicherten einen "Fragebogen: Rückfall" (act. II 18) beantworten, holte 
Berichte behandelnder Ärzte sowie die Akten der AXA Versicherungen AG 
(betreffend ein Ereignis vom 13. Februar 2022 [act. II 17]) ein und legte das 
Dossier ihrem beratenden Arzt, Dr. med. D.________, Facharzt für Chirur-
gie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates, zur Beurteilung vor (act. II 25). Mit Verfügung vom 2. Februar 
2023 (act. II 26) verneinte die Helsana eine Leistungspflicht mit der Be-
gründung, es fehle am natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem 
Unfall vom 24. Oktober 2017 und den mit Rückfall gemeldeten Beschwer-
den. Dagegen erhob der Versicherte Einsprache (act. II 27; 29; 36), wor-
aufhin die Helsana nach Beizug weiterer Berichte von behandelnden 
Ärzten das Dossier wiederum Dr. med. D.________ zur Beurteilung vorleg-
te (act. II 46). Mit Entscheid vom 29. Dezember 2023 (act. II 47) wies die 
Helsana die Einsprache ab. 

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-3-

B.

Dagegen liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 5. Februar 2024 Beschwerde erheben. Er stellt die fol-
genden Anträge:

1. Der Einspracheentscheid der Helsana Unfall AG vom 29. Dezember 2023 
sei aufzuheben.

2. Helsana Unfall AG sei zu verpflichten, A.________ die Leistungen im Zu-
sammenhang mit den am 11. Juli 2022 gemeldeten Beschwerden (Rück-
fall) zu erbringen (inkl. Kosten der Arthroskopie vom 23. November 2023 
und anschliessenden Physiotherapien).

3. Eventualiter sei die Angelegenheit mit der Anordnung an die Helsana Un-
fall AG zurückzuweisen, weitere Abklärungen zu veranlassen, sei es ein 
medizinisches Gutachten unter Einbezug der Fachrichtung orthopädische 
Traumatologie und Chirurgie, sei es bei Prof. Dr. med. E.________ der 
F.________ AG, betreffend die Frage, ob die Operation vom 23. Novem-
ber 2023 zur Behebung eines Gesundheitsschadens erfolgte, der auf den 
Unfall vom 24. Oktober 2017 zurückzuführen ist, und über die Leistungs-
pflicht der im Zusammenhang mit den am 11. Juli 2022 gemeldeten Be-
schwerden (Rückfall) zu entscheiden (inkl. Kosten der Arthros-kopie vom 
23. November 2023 und anschliessenden Physiotherapien).

- unter Kosten- und Entschädigungsfolgen -

Mit Beschwerdeantwort vom 30. April 2024 beantragte die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde. Gleichzeitig reichte sie einen 
weiteren Bericht ihres beratenden Arztes Dr. med. D.________ vom 21. 
April 2024 (act. II 49) zu den Akten.

Mit Replik vom 21. Mai 2024 und Duplik vom 4. Juni 2024 hielten die Par-
teien an ihren Anträgen und Standpunkten fest.

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

1.2 Angefochten ist der die Verfügung vom 2. Februar 2023 (act. II 26) 
bestätigende Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2023 (act. II 47). 
Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung in Zusammenhang mit dem Ereignis vom 24. Oktober 
2017 und dabei insbesondere, ob die seit Juli 2022 geklagten Beschwer-
den betreffend den linken Fuss (act. II 17 M1; 18) als Rückfall bzw. Spät-
folge dieses Ereignisses zu qualifizieren sind. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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-5-

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen 
Unfallversicherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, 
eines Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; SR 
832.20]) sowie eines natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhangs 
zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 148 V 
356 E. 3 S. 358, 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181). 

2.2 Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwir-
kung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Kör-
per, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

2.3

2.3.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit 
eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, 
dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 
Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicher-
ten Person beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht wegge-
dacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche 
Störung entfiele ("conditio sine qua non"; BGE 147 V 161 E. 3.2 S. 163; 
SVR 2023 UV Nr. 39 S. 139, 8C_305/2022 E. 3.1).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 142 V 435 E. 1 S. 438, 

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129 V 177 E. 3.1 S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 120, 8C_537/2009 E. 
5.1).

2.3.2 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschäden deckt 
sich die natürliche weitgehend mit der adäquaten Unfallkausalität. Hier 
spielt mithin die unter Adäquanzgesichtspunkten entscheidende Frage, ob 
das Unfallereignis nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet 
ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt 
dieses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint, 
für die Begründung der Leistungspflicht praktisch keine Rolle (BGE 149 V 
218 E. 5.2 S. 220).

2.4 Gemäss Art. 11 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 über die 
Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) werden Versicherungsleistungen 
auch für Rückfälle und Spätfolgen gewährt. Bei einem Rückfall handelt es 
sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, so 
dass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Ar-
beitsunfähigkeit kommt. Von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar 
geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische 
Veränderungen bewirkt, die zu einem anders gearteten Krankheitsbild 
führen können (BGE 144 V 245 E. 6.1 S. 254, 118 V 293 E. 2c S. 296).

Liegt ein Rückfall oder eine Spätfolge vor, so besteht eine Leistungspflicht 
im Sinne von Art. 11 UVV des Unfallversicherers nur dann, wenn zwischen 
den erneut geltend gemachten Beschwerden und der seinerzeit beim versi-
cherten Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung ein natürlicher und 
adäquater Kausalzusammenhang besteht. Dabei kann der Unfallversiche-
rer nicht auf der Anerkennung des Kausalzusammenhangs beim Grundfall 
oder einem früheren Rückfall behaftet werden (BGE 118 V 293 E. 2c S. 
296; RKUV 1994 U 206 S. 327 E. 2 und S. 328 E. 3b; SVR 2016 UV Nr. 15 
S. 46, 8C_934/2014 E. 3.2, 2016 UV Nr. 18 S. 55, 8C_331/2015 E. 2.1.2). 
Bei Rückfällen und Spätfolgen obliegt es der versicherten Person, das Vor-
liegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem neuen Be-
schwerdebild und dem Unfall mit dem im Sozialversicherungsrecht 
geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachzuwei-
sen. Je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftre-
ten der gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere 

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Anforderungen sind an den Wahrscheinlichkeitsbeweis des natürlichen 
Kausalzusammenhangs zu stellen. Bei Beweislosigkeit fällt der Entscheid 
zu Lasten der versicherten Person aus (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 55, 
8C_331/2015 E. 2.2.2; Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_61/2016 vom 
19. Dezember 2016 E. 3.2).

2.5 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher 
Leistungsansprüche bedarf es verlässlicher medizinischer 
Entscheidungsgrundlagen (Urteil des BGer 8C_824/2018 vom 26. März 
2019 E. 3.2). Insbesondere ist der Beweis des natürlichen 
Kausalzusammenhangs in erster Linie mit den Angaben medizinischer 
Fachpersonen zu führen (Urteil des BGer 8C_410/2022 vom 23. Dezember 
2022 E. 4.2).

3.

3.1 Beim Ereignis vom 24. Oktober 2017 verletzte sich der Beschwer-
deführer am linken Fuss (act. II 1). Dr. med. G.________, Facharzt für Or-
thopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
diagnostizierte im Bericht vom 13. August 2018 (act. II 9) eine osteochon-
drale Läsion mediale Talusschulter OSG (= oberes Sprunggelenk) links bei 
St. n. (= Status nach) zweifachen Distorsionsereignissen im Oktober 2017. 
Er verwies den Beschwerdeführer bei persistenten Beschwerden zur konsi-
liarischen Untersuchung an Prof. (damals PD) Dr. med. E.________, Fach-
arzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates. Dieser führte am 17. Oktober 2018 (act. II 11) bei 
diagnostizierter ausgedehnter osteochondraler Läsion medialer Talus links 
ein arthroskopisches Débridement, eine Mikrofrakturierung sowie eine 
Augmentation mit Beckenkamm OSG links durch. Der postoperative Ver-
lauf war problemlos (act. II 24g). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 1. 
März 2019 (act. II 24h) schloss Prof. Dr. med. E.________ die Behandlung 
bei vollständiger Beschwerdefreiheit und unauffälligem Untersuchungsbe-
fund ab.

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3.2 In Bezug auf den im Juli 2022 gemeldeten Rückfall (act. II 14) lässt 
sich zum Gesundheitszustand bzw. zur Frage der Kausalität den medizini-
schen Akten im Wesentlichen Folgendes entnehmen: 

3.2.1 Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, 
diagnostizierte im Bericht vom 24. Juni 2022 (act. II 17 M1) einen Status 
nach osteochondraler Läsion OSG links. Das Distorsionstrauma 2017 habe 
zu einer osteochondralen Läsion an der medialen Talusschulter geführt, 
welche schliesslich im Oktober 2018 operiert worden sei. Nun sei nach 
einem Bagatelltrauma (vom 13. Februar 2022 [vgl. act. II 17 A1; 18]) erneut 
ein Reizzustand aufgetreten.

3.2.2 Dr. med. D.________ listete im Bericht vom 19. Dezember 2022 
(act. II 25) die folgenden Diagnosen auf: 

1. Sturz mit Snowboard am 13. Februar 2022 mit Kontusions-/Stauchungstrauma 
OSG links

2. Kontusionstrauma OSG links am 24. Oktober 2017 
3. Operation OSG links am 17. Oktober 2018 vermutlich bei osteochondraler Läsion 

Talus

Ferner beantwortete er die Frage, ob die erhobenen Befunde/Diagnosen 
mit dem Unfall vom 24. Oktober 2017 in einem natürlichen Kausalzusam-
menhang ständen, mit "möglich". 

3.2.3 Ein am 26. April 2022 durchgeführtes MRI des linken OSG wurde 
wie folgt beurteilt: "ResidueIle reaktive subchondrale Knochenmarksverän-
derungen mit Unregelmässigkeiten der subchondralen Lamelle DD post-
operativ DD bei Fragmentierung der osteochondrale[n] Läsion medial an 
der Trochlea tali" (act. II 38). 

3.2.4 Dr. med. H.________ hielt im Bericht vom 1. März 2023 (act. II 27) 
fest, nach dem Eingriff vom 17. Oktober 2018 sei es zu einer gewissen 
Verbesserung, aber nie zu einer vollständigen Ausheilung gekommen. Er 
habe den Beschwerdeführer am 31. März 2022 wieder gesehen, nachdem 
er beim Snowboarden Schläge ins Sprunggelenk erhalten habe. Im Rah-
men des durchgeführten MRI’s hätten sich im OSG links subchondrale 
Veränderungen im Talus gezeigt. So gesehen sei die erneute Schmerz-
exazerbation unzweifelhaft als Folge des damaligen Unfalls zu werten, 

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ganz abgesehen davon, dass seither die Einschränkungen nach wie vor 
gross seien und beispielsweise Fussballspielen nicht mehr möglich sei. 
Zusammenfassend sei das Unfallereignis nach wie vor für die Beschwer-
den im OSG links verantwortlich, weil der Beschwerdeführer vorher be-
schwerdefrei gewesen sei. 

3.2.5 Dr. med. I.________, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, diagnostizierte im Bericht vom 
21. September 2023 (act. II 41) einen Vd. a. (= Verdacht auf) ein ventrales 
Impingement / Plica OSG links bei / nach 

• Retraumatisierung OSG 02/2022
• arthroskopischem Débridement, Mikrofrakturierung, Augmentation mit Becken-

kamm vom 17. Oktober 2018
• ausgedehnter osteochondraler Läsion medialer Talus

In der Beurteilung hielt Dr. med. I.________ fest, konventionell-radiologisch 
bestehe kein Hinweis auf eine erneute OCL (= osteochondrale Läsion) oder 
höhergradige Degeneration. Am ehesten handle es sich bei den Be-
schwerden um ein ventrales Weichteil-/Narbenimpingement; dies soll mit-
tels MRI evaluiert werden. 

Mit Bericht vom 4. Oktober 2023 (act. II 42) führte Dr. med. I.________ 
aus, die osteochondrale Läsion an der medialen Talusschulter zeige sich 
stabil und von Faserknorpel überzogen. Ausserdem liessen sich im Bereich 
des ventralen OSG Narbenzüge mit einem Weichteilplus nachweisen, da-
her werde bei entsprechender Klinik heute eine Infiltration im Bereich der 
anterolateralen Weichteile des OSG vorgenommen. Danach berichte der 
Beschwerdeführer über eine Schmerzreduktion, auch bei Flexion im Ein-
beinstand bestehe keine einschiessende Schmerzsymptomatik mehr. 

Mit weiterem Bericht vom 16. November 2023 (act. II 44) hielt Dr. med. 
I.________ fest, für die Dauer der Wirkung des lokalen Betäubungsmittels 
habe Schmerzfreiheit bestanden. Im Verlauf sei es jedoch zu einem Wie-
derauftreten der Impingement-Symptomatik gekommen, womit die operati-
ve Therapie besprochen werde. 

3.2.6 Am 23. November 2023 führte Prof. Dr. med. E.________ bei dia-
gnostizierter osteochondraler Läsion Talus links ein arthroskopisches Dé-

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bridement mit Synovektomie, Stressaufnahmen OSG links, durch (act. II 
45).

3.2.7 Dr. med. D.________ führte im Bericht vom 19. Dezember 2023 
(act. II 46) aus, ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 24. 
Oktober 2017 und den als Rückfall angegebenen Fussbeschwerden sei 
möglich.  Bereits im MRI des linken OSG vom 26. April 2022 habe sich eine 
stabile Situation im Bereich der früheren osteochondralen Läsion gezeigt. 
Es beständen keine Knorpelläsionen tibiotalar oder subtalar, insbesondere 
auch kein pathologisches synoviales Enhancement. Aufgrund des mehrjäh-
rigen beschwerdefreien Verlaufs mit voller Sportfähigkeit und sowohl kon-
ventionell radiologisch als auch im MRI stabilen Verhältnissen im Bereich 
der osteochondralen Läsion ständen die jetzigen Beschwerden in Zusam-
menhang mit dem neuen Unfall vom 13. Februar 2022 und könnten nur 
möglicherweise auf den Unfall vom 24. Oktober 2017 zurückgeführt wer-
den.

3.2.8 Dr. med. J.________, Fachärztin für Chirurgie, hielt im zu Handen 
der Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers verfassten Bericht 
vom 18. Januar 2024 (act. I 3) fest, seit dem zweiten Ereignis vom 13. Fe-
bruar 2022 hätten neu Schmerzen im Bereich des oberen linken Sprungge-
lenks bestanden (S. 2). Die Beurteilung von Dr. med. D.________ sei 
insofern korrekt, als dass die Beschwerden im OSG links, welche im An-
schluss an den zweiten Unfall vom 13. Februar 2022 aufgetreten seien, 
nicht überwiegend wahrscheinlich von der osteochondralen Läsion verur-
sacht worden seien. Es sei jedoch unklar, "wo genau die Ursache der ante-
rolateralen Beschwerden in den Weichteilen" herrühre. Dies könne nur 
Prof. Dr. med. E.________ beantworten. Es sehe so aus, als ob die instabi-
le Faserknorpelstruktur im Bereich der ehemaligen osteochondralen Läsion 
am Talus links medial per Zufall (auch noch) debridiert worden sei und das 
Ereignis vom 17. (richtig: 13.) Februar 2022 in dieser Lokalisation nicht 
überwiegend wahrscheinlich zu einer Retraumatisierung geführt habe. 

Abschliessend bleibe unklar, ob der Eingriff vom 23. November 2023 auf-
grund einer Spätfolge des Ereignisses vom 24. Oktober 2017 indiziert wor-
den sei (ventrale Narbenzüge, die ein Impingement verursachten) oder 
aufgrund einer im Zusammenhang mit dem Unfall vom 13. Februar 2022 

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stehenden Weichteilproblematik. Basierend auf der Aktenlage sei ein Zu-
sammenhang mit dem Ereignis vom 24. Oktober 2017 wahrscheinlicher. 
Dies müsse aber beim Operateur Prof. Dr. med. E.________ erfragt wer-
den (S. 3).

3.2.9 Im Bericht vom 21. April 2024 (act. II 49) hielt Dr. med. 
D.________ zusammenfassend fest, es sei – trotz nach wie vor nicht ge-
klärter Schmerz-ursache – aufgrund des zeitlichen Verlaufs mit dreijähriger 
Beschwerdefreiheit, dem direkten Auftreten der Beschwerden nach dem 
erneuten Trauma am 13. Februar 2022 sowie der vorübergehenden 
Schmerzfreiheit nach der extraartikulären Weichteilinfiltration ein Kausalzu-
sammenhang der nach dem Unfall am 13. Februar 2022 aufgetretenen 
Beschwerden mit dem Unfall vom 24. Oktober 2017 weiterhin zwar mög-
lich, aber nicht überwiegend wahrscheinlich.

4.

4.1

4.1.1 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

4.1.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-

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kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, 
mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den 
Hintergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 133, 9C_651/2019 E. 4.3). Zu-
dem kann insbesondere (auch) die Kausalität im Rahmen eines Aktengut-
achtens erörtert werden (Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_383/2011 
vom 9. November 2011 E. 4.2). 

4.1.3 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte – zu 
welchen auch beratende Ärzte eines Versicherungsträgers zählen (Urteil 
des BGer 8C_434/2023, 8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht pu-
bl. in: BGE 150 V 188, aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107) – kommt Be-
weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 
begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 
Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2022 UV 
Nr. 3 S. 7, 8C_131/2021 E. 3.2). Trotz dieser grundsätzlichen Beweiseig-
nung kommt den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachper-
sonen praxisgemäss nicht dieselbe Beweiskraft zu wie einem gerichtlichen 
oder im Verfahren nach Art. 44 ATSG vom Versicherungsträger veranlass-
ten Gutachten unabhängiger Sachverständiger (Urteil des BGer 
8C_297/2024 vom 18. Dezember 2024 E. 5.2). Soll ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind 
an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch 
nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche-
rungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65; Urteil des BGer 8C_434/2023, 
8C_436/2023 vom 10. April 2024 E. 4.3, nicht publ. in: BGE 150 V 188, 
aber in: SVR 2024 UV Nr. 27 S. 107).

4.2 Der Bericht von Dr. med. D.________ vom 21. April 2024 (act. II 
49) erfüllt die Voraussetzungen der Rechtsprechung an medizinische Be-

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richte (vgl. E. 4.1.2 vorne) und erbringt vollen Beweis. Dabei schadet es 
nicht, dass es sich um einen Aktenbericht handelt, erfolgte die Stellung-
nahme doch basierend auf den Berichten behandelnder Ärzte sowie auf 
einem (mehrfach) klinisch erfassten sowie bildgebend und intraoperativ, 
mithin lückenlos erhobenen Befund (vgl. E. 3.2 vorne). Gestützt auf den 
Bericht von Dr. med. D.________ lässt sich die vorliegend im Streit ste-
hende Kausalitätsfrage somit zuverlässig beurteilen. Sein Schluss, wonach 
die seit Juli 2022 geklagten OSG-Beschwerden links nicht mit überwiegen-
der Wahrscheinlichkeit natürlich kausal auf das Ereignis vom 24. Oktober 
2017 zurückzuführen sind bzw. keinen Rückfall und keine Spätfolge dar-
stellen, leuchtet ein und ist mit Blick auf das dargelegte Argumentarium 
schlüssig.

4.3 Der Beschwerdeführer beruft sich bei seiner Kritik an den Schluss-
folgerungen von Dr. med. D.________ namentlich auf den Bericht von Dr. 
med. J.________ vom 18. Januar 2024 (act. I 3). Hierzu ist Folgendes fest-
zuhalten: 

4.3.1 Der Bericht von Dr. med. D.________ vom 21. April 2024 (act. II 
49), welcher sich mit der (seitens des Beschwerdeführers veranlassten) 
Stellungnahme von Dr. med. J.________ vom 18. Januar 2024 (act. I 3) 
einlässlich auseinandersetzt und welchem hier massgeblicher Beweiswert 
zukommt (vgl. E. 4.2 vorne), lag im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung am 
5. Februar 2024 noch nicht vor. Entsprechend beschlägt die beschwerde-
weise Kritik namentlich die vorher verfassten Stellungnahmen von Dr. med. 
D.________ vom 19. Dezember 2022 (act. II 25) und vom 19. Dezember 
2023 (act. II 46; vgl. Beschwerde S. 6 Rz. 2). In der Folge nahm der Be-
schwerdeführer replicando zum Bericht von Dr. med. D.________ vom 21. 
April 2024 (act. II 49) zwar Stellung, legte jedoch keine (fach-)ärztliche Ein-
schätzung ins Recht, welche sich auch mit dieser Beurteilung auseinander-
setzt. Damit bleiben die Schlussfolgerungen des beratenden Arztes der 
Beschwerdegegnerin vom 21. April 2024 zur Kausalitätsfrage aus (fach-
)ärztlicher Sicht unwidersprochen. 

4.3.2 Dessen ungeachtet stimmen die Beurteilungen von Dr. med. 
J.________ und Dr. med. D.________ (sowie der behandelnden Orthopä-
din Dr. med. I.________) darin überein, als die mit Rückfall gemeldeten 

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Beschwerden im Bereich des OSG links nicht überwiegend wahrscheinlich 
auf eine osteochondrale (Rezidiv-)Läsion zurückzuführen sind (act. II 42 S. 
2; 49 S. 2; act. I 3 S. 2 f.). Im Übrigen erwog Dr. med. J.________ im Be-
richt vom 18. Januar 2024 mögliche Ursachen der OSG-Beschwerden 
links, nämlich, dass es sich um kausal auf den Unfall vom 13. Februar 2022 
zurückzuführende Weichteilbeschwerden und gegebenenfalls um eine 
Traumatisierung des lateralen Bandapparates handle, weswegen intraope-
rativ am 23. November 2023 Stressaufnahmen des oberen Sprunggelenks 
links vorgenommen worden seien, man mithin im Zusammenhang mit dem 
Unfall vom 13. Februar 2022 eine OSG-Instabilität gesucht habe, oder 
aber, dass das Weichteilplus anterolateral am OSG links auf ventrale OSG-
Narbenzüge zurückzuführen sei, welche dann überwiegend wahrscheinlich 
kausal auf den Unfall vom 24. Oktober 2017 und der konsekutiv daraus 
resultierenden Operation vom 17. Oktober 2018 zurückzuführen seien (act. 
II 3 S. 2). 

Was die in Betracht gezogene Traumatisierung des lateralen Bandappara-
tes bzw. Instabilität des OSG anbelangt, so geht Dr. med. J.________ 
selbst von einer allfälligen Kausalität zum nicht bei der Beschwerdegegne-
rin versicherten Ereignis vom 13. Februar 2022 aus (act. I 3 S. 2), womit 
sich weitere Abklärungen hierzu erübrigen. Denn einerseits hat der Unfall-
versicherer im Verhältnis zum allein Abklärungsgegenstand bildenden ver-
sicherten Ereignis nicht den Nachweis unfallfremder Ursachen zu 
erbringen. Andererseits bestehen in den medizinischen Akten keine An-
haltspunkte dafür, dass die von Dr. med. J.________ u.a. in Betracht gezo-
gene Beschwerdeursache (Traumatisierung des lateralen Bandapparates 
bzw. Instabilität des OSG) als Rückfall oder Spätfolge im Zusammenhang 
mit dem hier relevanten Ereignis vom 24. Oktober 2017 zu werten wäre. 
Insbesondere wurden im Zuge des Ereignisses vom 13. Februar 2022 kei-
ne (fach-)ärztlichen Berichte erstellt, die einen solchen Zusammenhang in 
beweismässiger Hinsicht überzeugend begründen (vgl. act. II 22). Gemäss 
den Akten wurde damals denn auch einzig auf den Bericht von Dr. med. 
H.________ vom 24. Juni 2022 (vgl. act. II 17 A4 und M1) abgestellt, worin 
dieser einen "Reizzustand nach Bagatelltrauma" festhielt und unter "Anga-
ben der verunfallten Person" zwar u.a. "Rückfall" vermerkte, in der Folge 
jedoch weder zur Beschwerdenursache noch zur Kausalitätsfrage weiter-

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gehend Stellung nahm. Vor diesem Hintergrund schadet es auch nicht, 
dass sich Dr. med. D.________ im Bericht vom 21. April 2024 nicht weiter 
zur Möglichkeit einer Traumatisierung des lateralen Bandapparates bzw. 
Instabilität des OSG äusserte. 

Hingegen hat Dr. med. D.________ mit hinreichender Argumentationsdich-
te zur weiter evaluierten Beschwerdeursache – den intraoperativ festge-
stellten Vernarbungen anteromedial (act. II 45) – Stellung genommen und 
festgehalten, dass solche Vernarbungen recht früh begännen und meist zu 
einer schleichend zunehmenden Bewegungseinschränkung mit endgradi-
gen Schmerzen führten. Nach Behandlungsabschluss am 4. März 2019 sei 
der Beschwerdeführer jedoch drei Jahre völlig beschwerdefrei gewesen, 
und die erneuten Beschwerden seien erst nach dem erneuten Trauma vom 
13. Februar 2022 aufgetreten, was eher gegen eine chronische Narben-
problematik und mehr für eine akute Verschlechterung durch das neue 
Trauma spreche. Zudem seien klinisch die Hauptbeschwerden anterolate-
ral lokalisiert gewesen, intraoperativ habe sich am 23. November 2023 die 
ausgeprägte Vernarbung allerdings medial gezeigt. Schliesslich spreche 
auch die extraartikulär ventrolateral durchgeführte Infiltration, welche 
während der Wirkdauer des Lokalanästhetikums zu einer Schmerzfreiheit 
geführt habe, eher gegen eine intraartikuläre Vernarbungsproblematik (act. 
II 49 S. 2). Wie in E. 4.3.1 vorne gezeigt, stehen diesem Argumentarium 
keine anderslautenden (fach-)ärztlichen Berichte entgegen. Darüber hinaus 
stehen die Ausführungen des Dr. med. D.________ auch im Einklang mit 
den medizinischen Berichten der Behandler – namentlich von Dr. med. 
I.________ (act. II 41 f.; 44) – welche Dr. med. J.________ einzig in Form 
einer elektiven Zusammenfassung im Einspracheentscheid vorlagen (act. I 
3 S. 2): So fehlt etwa hinsichtlich des Berichts von Dr. med. I.________ 
vom 21. September 2023 die Befundwiedergabe (act. II 41 S. 2; 47 S. 6 Rz. 
18) und betreffend den Bericht vom 4. Oktober 2023 (act. II 42) die Schilde-
rung des Beschwerdenverlaufs, aus welcher folgt, dass die Symptomatik im 
Bereich des ventralen OSG anterolateral betont sei (act. II 47 S. 6 f. Rz. 
18). Schliesslich wurde der Bericht von Dr. med. I.________ vom 16. No-
vember 2023 (act. II 44), welcher für die Dauer der Wirkung des lokalen 
Betäubungsmittels eine gänzliche Schmerzfreiheit dokumentiert, im Ein-
spracheentscheid gar nicht wiedergegeben. Aus den dargelegten Gründen 

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vermag der Bericht von Dr. med. J.________ vom 18. Januar 2024 keine 
auch nur geringen Zweifel an der Einschätzung im Bericht von Dr. med. 
D.________ vom 21. April 2024 (act. II 49) zu wecken.

4.3.3 Was sodann die Vorbringen in der Replik anbelangen, so ist aus 
den bereits dargelegten Gründen (vgl. E. 4.3.2 vorne) nicht in erster Linie 
zu klären, ob die OSG-Beschwerden links oder die oberflächliche Knor-
pelläsion auf das Ereignis vom 13. Februar 2022 zurückzuführen sind, wie 
dies Dr. med. D.________ in Bezug auf Letztere in Erwägung zog (act. II 
49 S. 1 f.), wobei er sich auf den intraoperativen Befund bezog (S. 2). Des-
sen ungeachtet ist nicht von der Hand zu weisen, dass der Beschwerdefüh-
rer vor dem – nicht bagatellären und nicht bei der Beschwerdegegnerin 
versicherten – Ereignis vom 13. Februar 2022 (Sturz mit dem Snowboard 
mit mehreren Schlägen ins Fussgelenk [act. II 18 S. 2]) beschwerdefrei war 
(act. II 18 S. 1), was zumindest gegen einen Zusammenhang mit dem Er-
eignis vom 24. Oktober 2017 spricht. Ebenso wenig ist dem Dargelegten 
zufolge erstellt (Replik S. 2), dass der am 23. November 2023 erfolgte Ein-
griff der Beseitigung von Folgen des Unfalls vom 24. Oktober 2017 diente, 
zumal auch Dr. med. J.________ insoweit lediglich von einem wahrschein-
licheren (und nicht überwiegend wahrscheinlichen) Zusammenhang (als in 
Bezug auf das Ereignis vom 13. Februar 2022) ausging bzw. zur Klärung 
dieser Frage weitere Abklärungen für nötig erachtete (act. I 3 S. 3), was 
nach dem Gesagten jedoch nicht der Fall ist. 

4.4 Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch aus dem Bericht 
von Dr. med. H.________ vom 1. März 2023 (act. II 27) nichts zu seinen 
Gunsten abzuleiten, zumal dieser Arzt wie schon im Bericht vom 24. Juni 
2022 (act. II 17 M1) vom Fortbestehen der Beschwerden nach dem Be-
handlungsabschluss am 1. März 2019 ausgeht, was aktenwidrig ist (act. II 
18 S. 1; 24h; 41). Ferner kann die – auch von Dr. med. D.________ nicht 
geklärte – Frage nach der Schmerzursache unter den hier gegebenen Um-
ständen offen bleiben, da die Befundlage umfassend erstellt ist (vgl. E. 4.2 
vorne), als solche unbestritten blieb und sich die Kausalitätsfrage an dieser 
orientiert. Aus demselben Grund braucht in antizipierter Beweiswürdigung 
(BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368) auch die Frage nach der Operationsindika-
tion nicht geklärt zu werden, da daraus keine neuen Erkenntnisse in Bezug 

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auf die nach dem Dargelegten erstellte Befundlage und in der Folge hin-
sichtlich der Kausalitätsfrage zu erwarten sind. 

4.5 Zusammenfassend ist der Kausalzusammenhang zwischen dem 
Ereignis vom 24. Oktober 2017 und den im Juli 2022 als Rückfall bzw. 
Spätfolge gemeldeten OSG-Beschwerden links nicht mit dem Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt, was sich zu Lasten des 
Beschwerdeführers auswirkt, und womit kein Leistungsanspruch besteht 
(vgl. E. 2.4 vorne). Demnach erging der angefochtene Einspracheentscheid 
vom 29. Dezember 2023 (act. II 47) zu Recht und die dagegen gerichtete 
Beschwerde ist abzuweisen. 

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG 
(Umkehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu 
erheben. 

5.2 Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen 
Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Die obsiegende Beschwerdegegnerin hat als Sozialversicherungsträgerin 
nach allgemeinem sozialversicherungsrechtlichem Prozessgrundsatz kei-
nen Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b 
S. 133).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

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3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- Helsana Unfall AG 
- Bundesamt für Gesundheit

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) 
geführt werden.