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**Case Identifier:** 7ccf5500-62d9-5fa7-a659-71a35e12aea7
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.03.2025 II 2024 80
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2024-80_2025-03-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2024 80

Entscheid vom 20. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Ergänzungsleistungen (Vermögensverzicht)

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Sachverhalt:

A. Mit Gesuch vom 4. März 2024 meldete sich A.________ (geb. ____; ge-
schieden) zum Bezug von Ergänzungsleistungen zur AHV-Rente (EL) an (vgl. 
AK-act. 1-9). Mit Schreiben vom 6. März 2024 wurde sie von der Ausgleichskas-
se Schwyz zwecks Prüfung des EL-Anspruchs aufgefordert, einen Fragebogen 
auszufüllen und fehlende Unterlagen einzureichen (AK-act. 10). Mit Eingang vom 
20. März 2024 reichte A.________ den ausgefüllten Fragenbogen sowie ergän-
zende Unterlagen ein (vgl. AK-act. 11-13).

B. Mit Verfügung vom 27. März 2024 verneinte die Ausgleichskasse Schwyz 
einen Anspruch der Versicherten auf EL, da das Reinvermögen infolge Vermö-
gensverzichts die Vermögensschwelle überschreite (vgl. AK-act. 21).

C. Dagegen liess A.________ am 25. April 2024 Einsprache erheben mit der 
Begründung, es liege kein Vermögensverzicht vor (vgl. AK-act. 20). Mit Einspra-
cheentscheid Nr. 1024/2024 vom 27. August 2024 wies die Ausgleichskasse die 
Einsprache im Sinne der Erwägungen und unter gleichzeitiger Bestätigung der 
Verfügung vom 27. März 2024 ab (vgl. AK-act. 23).

D. Gegen diesen Einspracheentscheid lässt A.________ mit Eingabe vom 
25. September 2024 (Postaufgabe: gleichentags) fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Rechtsbe-
gehren:

1. Der angefochtene Einspracheentscheid der Ausgleichskasse Schwyz vom 
27. August 2024 (Nr. 1024/24) sei dahingehend abzuändern, dass der 
Beschwerdeführerin Ergänzungsleistungen (nebst Prämienpauschale 
Krankenversicherung) zustehen.

2. In Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheides der 
Ausgleichskasse Schwyz vom 27. August 2024 (Nr. 1024/24) habe die 
Beschwerdegegnerin eine entsprechende Neuberechnung für die 
Ergänzungsleistungen der AHV/IV vorzunehmen, insbesondere ohne 
Anrechnung von Vermögensverzicht.

3. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen 
Einspracheentscheides der Ausgleichskasse Schwyz vom 27. August 2024 
(Nr. 1024/24) zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen oder das Gericht habe selbst ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen.

4. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

E. Mit Vernehmlassung vom 11. Oktober 2024 beantragt die Ausgleichskasse 
Schwyz die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.

F. Mit Eingabe vom 22. November 2024 repliziert die Beschwerdeführerin und 
reicht ergänzende Unterlagen ein. 

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G. Mit Verfügung vom 25. November 2024 setzt der verfahrensleitende 
Richter der Vorinstanz Frist zur Duplik an. Gleichzeitig teilt er ihr mit, dass die 
Beschwerdeführerin in ihrer Replik - wie sich aus einer summarische Sichtung 
der Unterlagen ergebe - zu Recht auf nummerische Unstimmigkeiten im 
angefochtenen Einspracheentscheid (insb. betreffend das Vermögen im Jahr 
2010) hingewiesen habe.

H. Die Vorinstanz reicht mit Eingabe vom 6. Dezember 2024 ihre Duplik inklu-
sive Neuberechnung des Vermögensverzichtes ein. Dazu nimmt die Beschwer-
deführerin mit Eingabe (Triplik) vom 6. Februar 2025 Stellung und reicht neue 
Belege ein. Hierzu äussert sich die Vorinstanz mit Schreiben (Quadruplik) vom 
28. Februar 2025 und reicht wiederum eine Neuberechnung des Vermögensver-
zichtes ein. Dazu äussert sich die Beschwerdeführerin mit Quintuplik vom 
14. März 2025, womit sie im Wesentlichen an ihren Anträgen festhält und weitere 
Unterlagen einreicht. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG; SR 831.30) vom 6. Ok-
tober 2006 gewähren der Bund und die Kantone Personen, welche die Voraus-
setzungen nach den Art. 4 bis 6 ELG erfüllen, Ergänzungsleistungen zur De-
ckung ihres Existenzbedarfs. Nach Art. 4 Abs. 1 lit. a ELG haben unter anderem 
Personen mit Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz Anspruch 
auf EL, wenn sie eine Altersrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung 
beziehen.

1.1.2  Der Anspruch auf eine jährliche Ergänzungsleistung besteht ab Beginn 
des Monats, in dem die Anmeldung eingereicht worden ist, sofern sämtliche ge-
setzlichen Voraussetzungen erfüllt sind (Art. 12 Abs. 1 ELG). 

1.2.1  Die jährliche Ergänzungsleistung entspricht gemäss Art. 9 Abs. 1 ELG 
dem Betrag, um den die anerkannten Ausgaben die anrechenbaren Einnahmen 
übersteigen, mindestens jedoch dem höheren der folgenden Beträge:

a. der höchsten Prämienverbilligung, die der Kanton für Personen festgelegt 
hat, die weder Ergänzungsleistungen noch Sozialhilfe beziehen; 

b. 60 Prozent des Pauschalbetrages für die obligatorische Krankenpflegeversi-
cherung nach Art. 10 Abs. 3 lit. d ELG. 

1.2.2 Art. 9a Abs. 1 definiert Voraussetzungen hinsichtlich des Vermögens für ei-
nen Anspruch auf EL. Laut Art. 9a Abs. 1 ELG haben Personen Anspruch auf 

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Ergänzungsleistungen, wenn sie über ein Reinvermögen unterhalb der Vermö-
gensschwelle verfügen; diese liegt bei alleinstehenden Personen bei 
Fr. 100'000.-- (lit. a). Ein Anspruch auf Ergänzungsleistungen wird folglich daher 
erst geprüft, wenn das Vermögen unterhalb dieser Vermögensschwelle liegt (Ca-
rigiet/Koch, Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, 3. Auflage 2021, S. 225 Rz. 570).

1.2.3 Meldet sich eine Person neu für den Bezug von Ergänzungsleistungen an, 
ist für die Beurteilung, ob der zulässige Schwellenwert überschritten wird, dasje-
nige Vermögen massgebend, das am ersten Tag des Monats vorhanden ist, ab 
dem der Ergänzungsleistungsanspruch besteht (Art. 2 Abs. 2 Verordnung über 
die Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 
[ELV; SR 831.301] vom 15.1.1971; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 226 Rz. 572). Zum 
Vermögen einer EL-beziehenden Person gehören die in ihrem Eigentum stehen-
den beweglichen und unbeweglichen Sachen, sowie ihre persönlichen und ding-
lichen Rechte; deren Herkunft ist dabei unerheblich.

1.3.1 Nach Art. 9a Abs. 3 ELG gehört auch das Vermögen zum Reinvermögen, 
auf das nach Art. 11a Abs. 2 - 4 ELG verzichtet wurde. Demnach werden auch 
die übrigen Einnahmen, Vermögenswerte und gesetzlichen oder vertraglichen 
Rechte als Einnahmen angerechnet, auf die ohne Rechtspflicht und ohne gleich-
wertige Gegenleistung verzichtet wurde (vgl. Art. 11a Abs. 2 ELG). 

1.3.2 Eine Verzichtshandlung liegt vor, wenn die anspruchsberechtigte Person 
ohne rechtliche Verpflichtung und ohne adäquate - also gleichwertige - Gegen-
leistung auf Einkünfte oder Vermögen verzichtet hat. In diesem Fall kann sich der 
Versicherte nicht auf den gegebenen Vermögensstand berufen, sondern muss 
sich die Frage nach den Gründen für den Vermögensrückgang gefallen und al-
lenfalls mangels entsprechender Beweise hypothetisches Vermögen entgegen-
halten lassen (vgl. BGE 121 V 204 E. 4a/b). Die Voraussetzungen "ohne rechtli-
che Verpflichtung" bzw. "ohne adäquate Gegenleistung" müssen indes nicht ku-
mulativ erfüllt sein, es reicht aus, wenn alternativ eines der beiden Elemente ge-
geben ist (vgl. BGE 131 V 329 E. 4.2 ff. m.H.) Ein Vermögensverzicht kann dem-
nach auch vorliegen, wenn zwar eine angemessene Gegenleistung erbracht 
worden ist, hierzu aber keine rechtliche Verpflichtung besteht, oder eine Rechts-
pflicht besteht, aber die Gegenleistung nicht angemessen ist (vgl. BGE 131 V 
329 E. 4.4; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 244 Rz. 630).

1.3.3 In zeitlicher Hinsicht ist für die Berücksichtigung eines Vermögensverzichts 
in der EL-Berechnung grundsätzlich unerheblich, wie weit die Verzichtshandlung 
zurückliegt (vgl. BGE 146 V 306 E. 2.3.1; Urteil BGer 8C_12/2024 vom 4.7.2024 
E. 6.1; je mit Hinweisen). Ein hypothetisches Vermögen ist demnach auch dann 

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anzurechnen, wenn die Verzichtshandlung weit zurückliegt (vgl. BGE 120 V 182 
E. 4 f.; Urteil BGer 9C_198/2010 vom 9.8.2010 E. 3.2). Der Aspekt des Zeitab-
laufs wird durch die jährliche Reduktion gemäss Art. 17e ELV berücksichtigt. Da-
nach wird der anzurechnende Betrag von Vermögenswerten, auf die verzichtet 
worden ist, jährlich um Fr. 10'000.-- reduziert (Abs. 1). Dabei ist der Betrag des 
Vermögens im Zeitpunkt des Verzichts unverändert auf den 1. Januar des Jah-
res, das auf den Verzicht folgt, zu übertragen und dann jeweils nach einem Jahr 
zu vermindern (Abs. 2). 

1.4.1 Beim Fehlen von Einkommen oder Vermögen bzw. dessen Verbrauch han-
delt es sich um anspruchsbegründende Tatsachen, welche aufgrund der allge-
meinen Beweislastverteilung durch die leistungsansprechende Person zu bewei-
sen sind (vgl. BGE 121 V 204 E. 6a; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 84 Rz. 205). Im Fall 
einer ausserordentlichen Abnahme des Vermögens muss die Person, die um EL 
ersucht, die Umstände behaupten und, soweit möglich, nachweisen, die einen 
Vermögensverzicht ausschliessen, oder, dass dieses in Erfüllung einer gesetzli-
chen Pflicht oder gegen eine angemessene Gegenleistung hingegeben worden 
ist. Diesbezüglich genügt der Grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit. Ein 
Beweis wird daher als erbracht erachtet, wenn nach objektiven Kriterien gewich-
tige Gründe gegeben sind, um eine Sachbehauptung als korrekt zu erachten an-
gesichts anderer denkbarer Möglichkeiten, die aber vernünftigerweise nicht 
massgeblich in Betracht kommen. Bei Fehlen von Beweisen, das heisst, wenn 
die leistungsansprechende Person nicht in der Lage ist, einen Rückgang des 
Vermögens darzulegen oder dessen Gründe rechtsgenügend nachzuweisen, 
wird ein Verzicht auf Vermögen vermutet und ein hypothetisches Vermögen so-
wie ein darauf entfallender Ertrag angerechnet (BGE 146 V 306 E. 2.3.2; siehe 
auch BGE 150 V 198, in: Pra 113 [2024] Nr. 47, E. 7.2.3.4.2; je mit Hinweisen).

1.4.2 Das Verwaltungsverfahren sowie der erstinstanzliche Sozialversicherungs-
prozess sind vom Untersuchungsgrundsatz und dem Grundsatz der freien Be-
weiswürdigung beherrscht (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c des Bundesgeset-
zes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] 
vom 6.10.2000). Gemäss dem Untersuchungsgrundsatz haben der Versiche-
rungsträger oder das Durchführungsorgan und im Beschwerdefall das kantonale 
Versicherungsgericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des 
rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Versicherten resp. die Parteien 
trifft hingegen eine Mitwirkungspflicht (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG; 
BGE 136 V 376 E. 4.1.1; BGE 110 V 48 E. 4a), vor allem in Bezug auf Tatsa-
chen, die sie besser kennen als die (Verwaltungs- oder Gerichts-) Behörden und 
welche diese sonst gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben könn-

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ten (vgl. Urteil BGer 9C_669/2016 vom 20.12.2016 E. 7.1; Urteil BGer 
9C_238/2015 vom 6.7.2015 E. 3.2.1; je mit Hinweisen).

2.1 Vorliegend ist einzig streitig, ob bei der Berechnung des EL-Anspruchs ein 
Vermögensverzicht von (zuletzt noch) Fr. 310'000.-- aufgrund unbelegter Vermö-
gensrückgänge vorliegt (vgl. Ziff. 1 AK-Quadruplik); mithin ob die Vermögens-
schwelle von Fr. 100'000.-- überschritten wurde und der Beschwerdeführerin 
deshalb kein Anspruch auf EL zukommt.

2.2 Die Beschwerdeführerin rügt unter anderem auch die Aufrechnung der von 
der Vorinstanz als risikohaft eingestuften Investitionen bzw. der gewährten Dar-

lehen von Fr. 266'500.-- (Jahr 2021) und Fr. 54'000.-- (Jahr 2022), zusammen 

Fr. 320'500.--, an C.________. 

Die Vorinstanz hat diese Beträge zwar zunächst in der Verfügung vom 27. März 

2024 als Vermögensverzichte qualifiziert. Hingegen hat sie im angefochtenen 

Einspracheentscheid davon Abstand genommen und lediglich noch die unbeleg-

ten Vermögensrückgänge als Vermögensverzicht angerechnet (S. 5 Ziff. 21 und 

S. 6 Ziff. 23 des Einspracheentscheides). Zudem hat sie (neu) die genannten 

Darlehensbeträge als belegte (Vermögens-)Abnahmen zugunsten der Be-

schwerdeführerin berücksichtigt (vgl. S. 3 Ziff. 9 des Einspracheentscheides; AK-

act. 15 vs. AK-act. 24). Die Vorinstanz ist der Ansicht, dass die Frage, ob die 

Zahlungen an C.________ als Vermögensverzicht anzurechnen seien, offenge-

lassen werden könne, da auch ohne deren Berücksichtigung ein Vermögensver-

zicht verbleibe, welcher die Vermögensschwelle überschreite (vgl. S. 6 Ziff. 23 

des Einspracheentscheides; S. 2 Ziff. 7 der Duplik). Die Vorinstanz liess dann 

auch die Frage offen, ob die Einleitung eines Strafverfahrens ausreiche, um dar-

zulegen, dass die Vermögenshingabe auf eine strafbare Handlung zurückgehe 

oder ob gegebenenfalls das Strafurteil abzuwarten sei (S. 5 Ziff. 19 des Einspra-

cheentscheides; S. 2 Ziff. 4 der Vernehmlassung).

Die (abschliessende) Prüfung der allfälligen Anrechenbarkeit der Darlehensbe-

träge von insgesamt Fr. 320'500.-- als Vermögensverzichte drängt sich erst auf, 

falls sich der von der Vorinstanz zuletzt ermittelte Vermögensverzicht von 

Fr. 310'000.-- als (weit) überhöht herausstellen sollte und effektiv unter der Ver-

mögensschwelle von Fr. 100'000.-- zu liegen käme. Ein solches Ergebnis hätte 

zur Folge, dass die Sache in Gutheissung der Beschwerde zwecks Vornahme 

der angesprochenen Prüfung an die Vorinstanz zurückgewiesen werden müsste.

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3.1 Die Vorinstanz wies in der Verfügung vom 27. März 2024 das Gesuch der 
Beschwerdeführerin mit der Begründung ab, das Reinvermögen überschreite die 

Vermögensschwelle. Sie wies darauf hin, dass die Zahlungen an C.________ 

etc. in den Jahren 2021 und 2022 sowie die zusätzlichen Vermögensabnahmen 

2008 bis 2022 als Verzicht angerechnet werden müssten (AK-act. 21). Der Ak-

tennotiz vom 26. März 2024 lässt sich ergänzend entnehmen, dass die Vorin-

stanz dabei von unbelegten Vermögensrückgängen in den Jahren 2009 bis 2022 

von insgesamt Fr. 1'518'500.-- sowie Vermögensabnahmen/Schenkungen in den 

Jahren 2021 und 2022 von insgesamt Fr. 319'443.75 (Fr. 266'500.-- [2021] und 

Fr. 52'943.75 [2022]) ausging (vgl. AK-act. 14 und 15). Gestützt darauf errechne-

te sie unter Berücksichtigung der jährlichen Verminderung des Verzichtsvermö-

gens um Fr. 10'000.-- (Art. 17e ELV) einen Vermögensverzicht per 2024 von 

Fr. 1'699'000.-- (AK-act. 14-2/2; vgl. auch S. 2 Ziff. 1 des Einspracheentschei-

des).

3.2 Betreffend die unbelegten Vermögensrückgänge brachte die Beschwerde-
führerin in ihrer Einsprache vor, dass im Jahr 2008 das eheliche Haus (mit einem 

Gewinn von über Fr. 700'000.--) verkauft worden sei. 2011/2012 hätten sie und 

ihr Ehemann das Dreifamilienhaus ihrer Schwiegereltern in D.________ gekauft, 

welches umgebaut habe werden müssen. Gleichzeitig hätten sie einen Stall in 

E.________ umbauen/renovieren müssen. Ebenfalls hätten sie für den Bau des 

Grosskreisels in D.________ Land und eine darauf freistehende Doppelgarage 

an die Gemeinde bzw. den Kanton abgetreten, wofür sie über Fr. 200'000.-- er-

halten hätten. Dies erkläre die entsprechenden Abnahmen/Zunahmen. Entschei-

dend sei schlussendlich, dass ihr nach der Scheidung im Jahr 2018 (als Vermö-

gen) nur Fr. 81'000.-- zur Verfügung gestanden hätten. Dazu seien Ausgleichs-

zahlungen von Fr. 315'000.-- und Fr. 85'000.-- (Abgeltung güterrechtliche An-

sprüche im Zusammenhang mit der Liegenschaft in D.________ und dem Stall in 

E.________) gekommen. Sie habe über ein Vermögen von Fr. 481'000.-- verfügt. 

Zusammengefasst komme eine Anrechnung von Verzichtsvermögen nicht in 

Frage. Die Vermögensabnahmen seit 2008 dürften nicht als Verzicht angerech-

net werden. Sollten daran wider Erwarten noch irgendwelche Zweifel bestehen, 

so wären zumindest ergänzende Abklärungen angezeigt (AK-act. 20).

3.3.1 In Begründung des Einspracheentscheides führte die Vorinstanz aus, dass 
die Einsprecherin in den Jahren 2009, 2010, 2012, 2016, 2018, 2020, 2021 und 

2022 Vermögensrückgänge aufweise, welche sie im Abklärungsverfahren nicht 

habe belegen können und deshalb als Vermögensverzichte berücksichtigt wor-

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den seien. Betreffend die Jahre 2021 und 2022 seien die gewährten Darlehen an 

C.________ (Fr. 266'500.-- [2021] und Fr. 52'943.75 [2022]) fälschlicherweise 

nicht als Abnahmen berücksichtigt worden. Dies sei zu korrigieren. Im Jahr 2021 

reduziere sich der unbelegte Vermögensrückgang auf Fr. 0.-- und im Jahr 2022 

auf Fr. 225'000.-- (gerundet). 

In der Berechnung der Vermögensabnahmen sei per 31. Dezember 2018 von ei-
nem Vermögen von Fr. 83'504.-- ausgegangen worden, was in etwa dem geltend 
gemachten Betrag nach der Scheidung von Fr. 81'000.-- entspreche. Dennoch 
würden vorher und nachher Vermögensrückgänge verbleiben. Den Erhalt der 
Ausgleichszahlung von insgesamt Fr. 400'000.-- habe die Einsprecherin bis an-
hin nicht belegt, weshalb diese auch noch nicht als Zunahme in der Berechnung 
berücksichtigt worden sei. Die Berücksichtigung dieser Zunahme hätte sodann 
Auswirkung zu Ungunsten der Einsprecherin. 

Bereits im Abklärungsverfahren habe die Einsprecherin die Abnahmen unter an-
derem mit Umbauten/Renovationen begründet, ohne dies zu belegen. Diese Be-
hauptungen würden im Hinblick auf das Beweismass der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit nicht ausreichen, um die Vermögensabnahmen zu belegen. 

3.3.2 Die Vorinstanz ging im Einspracheentscheid neu noch von folgenden unbe-
legten Vermögensrückgängen aus (vgl. S. 4 Ziff. 13 Einspracheentscheid; total 
Fr. 1'440'000.--):

2009 Fr. 244'000.--
2010 Fr. 476'000.--
2012 Fr. 213'000.--
2016 Fr. 79'000.--
2018 Fr. 175'000.--
2020 Fr. 28'000.--
2021 Fr.   0.--
2022 Fr. 225'000.--

Zusätzlich rechnete die Vorinstanz der Beschwerdeführerin aufgrund deren 
Scheidung den Vermögensverzicht ab 2018 nur noch zur Hälfte an. Sie errech-
nete neu einen (amortisierten) Vermögensverzicht per 2024 von Fr. 746'500.-- 
(vgl. S. 6 f. Ziff. 21 des Einspracheentscheides).

3.4  Die Beschwerdeführerin bringt in ihrer Beschwerde (welche weitestgehend 
ihrer Einspracheschrift entspricht) betreffend die Vermögensrückgänge in den 
Jahren 2008 bis 2020 ergänzend vor:

- Der Zusammenstellung der F.________ AG, liessen sich folgende Geldab-
flüsse seit 2009 entnehmen:

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Jahr Beschreibung Betrag (Fr.) Total (Fr.)
2009 Rückzahlung Erbvorbezug 120'000.-- 120'000.--
2010/2013 Verlust aus Kauf/Verkauf Maiensäss 10'000.-- 130'000.--
2009-2010 Kauf div. Fahrzeuge 163'000.-- 293'000.--
2012-2016 Div. Baukosten Haus D.________ 420'720.-- 713'780.--
2012 Baukosten G.________ 180'524.-- 894'304.--
2013-2016 Div. Umbauten 10'272.-- 904'576.--

- Es seien noch die notwendigen Veranlagungen bei der Steuerverwaltung 
Schwyz bestellt worden, um die darin bereits berücksichtigten Veränderun-
gen korrekt darzustellen. Die entsprechenden Unterlagen würden möglichst 
mit der Replik noch nachgereicht.

3.5  Vernehmlassend macht die Vorinstanz im Wesentlichen geltend, die Be-
schwerdeführerin belege die neu erwähnte Rückzahlung eines Erbvorbezuges im 

Jahr 2009 und den Kauf diverser Fahrzeuge in den Jahren 2011 und 2012 nicht. 

Diese pauschalen Behauptungen würden im Hinblick auf das Beweismass der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen, um Vermögensrückgänge 

zu belegen. Trotz den berücksichtigten Zahlungen an C.________ verbleibe im 

Jahr 2022 ein Vermögensverzicht von Fr. 225'000.--. Diesen Vermögensverzicht 

erkläre/belege die Beschwerdeführerin nicht weiter. Allein dieser unbelegte Ver-

mögensrückgang überschreite die Vermögensschwelle.

3.6  Replizierend reicht die Beschwerdeführerin die in der Beschwerde in Aus-
sicht gestellten Belege ein, d.h. insbesondere die Veranlagungsverfügungen 

2009-2014, die (teilweisen) Steuerdeklarationsformulare 2015-2023 sowie eine 

Stellungnahme der F.________ AG, inklusive Vergleichsaufstellung. Sie gibt so-

dann die genannte Stellungnahme wieder: Nach Einholung der Steuerunterlagen 

sei aufgefallen, dass die Zahlen der Ausgleichskasse Schwyz teilweise massiv 

von den Steuerveranlagungen abweichen würden. So definiere die Ausgleichs-

kasse per 31. Dezember 2010 ein Vermögen von Fr. 10'015.-- und daraus fol-

gend einen Vermögensverzicht von Fr. 476'000.--. In der Steuerveranlagung sei-

en per Ende 2010 jedoch Vermögenswerte von netto Fr. 664'078.-- ausgewiesen. 

Man habe mit den entsprechenden jährlichen Unterlagen eine Vergleichsaufstel-

lung gemacht. Die kumulierten Vermögensrückgänge seien in der besagten Peri-

ode aus Sicht der F.________ AG zu vernachlässigen. Zusätzlich zu diesen Tat-

sachen seien im Zeitraum 2009-2016 belegte Geldabflüsse von total Fr. 

904'576.-- vorgenommen worden. Diese Kosten seien durch Neuschätzungen 

der Liegenschaften in den Steuerveranlagungen teilweise abgebildet. Auch dies 

widerspreche dem Vorwurf der unbelegten Vermögensrückgänge. So sei die 

F.________ AG zum Schluss gekommen, dass die Eheleute A.________ bzw. 

die Beschwerdeführerin im Zeitraum 2009-2023 keine unbelegten Vermögens-

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rückgänge zu verzeichnen gehabt hätten. Dies schliesse ihres Erachtens die 

Darlehensgewährung an C.________ im Jahr 2021 bzw. 2022 mit ein.

3.7 Infolge der in der Replik vorgebrachten Rügen (vgl. auch Ingress lit. G) ge-
langte die Vorinstanz duplizierend zum Ergebnis, dass es sich beim Vermögens-
stand per Ende 2010 um einen Verschrieb handle, weshalb sich im Jahr 2010 
kein Vermögensrückgang, im Jahr 2011 jedoch ein solcher von Fr. 151'000.-- er-
gebe. Die Vorinstanz ging neu noch von folgenden unbelegten Vermögensrück-
gängen aus (total Fr. 1'115'000.--):

2009 Fr. 244'000.--
2010 Fr. 0.--
2011 Fr. 151'000.--
2012 Fr. 213'000.--
2016 Fr. 79'000.--
2018 Fr. 175'000.--
2020 Fr. 28'000.--
2021 Fr.   0.--
2022 Fr. 225'000.--

Sie errechnete daraus neu einen (amortisierten) Vermögensverzicht per 2024 

von Fr. 584'000.--. Die Vermögensschwelle von F. 100'000.-- bliebe somit weiter-

hin überschritten.

3.8 Mit ihrer Triplik bringt die Beschwerdeführerin vor, H.________ von der 
F.________ AG habe nun unzählige Ordner gesichtet und eine detaillierte Zu-

sammenstellung gemacht. Es seien seit 2009 Geldabflüsse von total 

Fr. 1'197'193.-- ausgewiesen; und zwar Fr. 120'000.-- vom 11. September 2009 

(Rückzahlung Erbvorbezug), Fr. 449'787.-- vom 18. Oktober 2011 (Kauf MFH 

D.________), Fr. 244'681.-- von 2011/2012 (Umbau MFH D.________), 

Fr. 53'798.-- von 2013-2016 (div. Investitionen MFH D.________), Fr. 22'684.-- 

von 2011-2014 (I.________ Materialbezüge für Umbau), Fr. 130'335.-- von 2012 

(Umbau G.________ J.________), Fr. 55'188.-- von 2012 (Anschaffungen LW 

Betrieb-Tiere), Fr. 26'268.-- von 2009-2011 (Maschinen LW Betrieb), Fr. 44'452.-- 
von 2013-2016 (Anschaffungen LW Betrieb), Fr. 50'000.-- von 2013-2016 (Wert-

verluste aus div. Fahrzeug; Kauf/Verk. behindertengerechter Bus [geschätzt]). 

Sodann weise H.________ darauf hin, dass man sich aufgrund der vielen kleinen 

und umfangreichen Belege erlaube, einzelne Belege zu den grösseren Positio-

nen beizulegen. Alle übrigen Belege seien in Ordnern vorhanden und zur Ein-

sicht verfügbar. Falls vom Gericht oder von der Vorinstanz gewünscht, könne al-

so auch noch darin Einsicht gewährt werden. Die Vorinstanz sei mithin vollkom-

men zu Unrecht ab 2009 von entsprechenden Vermögensverzichten ausgegan-

11

gen. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz verbleibe im Jahr 2024 ebengerade 

kein Vermögensverzicht mehr, der die Vermögensschwelle überschreite.

3.9 In ihrer Quadruplik macht die Vorinstanz geltend, dass selbst wenn die 
Ausgaben der Beschwerdeführerin vollumfänglich berücksichtigt würden, verblie-

be im Jahr 2024 ein Vermögensverzicht von Fr. 310'000.--, welcher die Vermö-

gensschwelle weiterhin überschreite. Ins Gewicht falle der unbelegte Vermö-

gensrückgang im Jahr 2022 in der Höhe von Fr. 225'000.--, der für sich alleine 

bereits die Vermögensschwelle überschreite. Deshalb erübrige sich eine einge-

hende Prüfung der geltend gemachten Ausgaben. Die Vorinstanz ging neu noch 

von folgenden unbelegten Vermögensrückgängen aus (total Fr. 567'000.--):

2009 Fr. 109'000.--
2010 Fr. 0.--
2011 Fr. 0.--
2012 Fr. 0.--
2016 Fr. 30'000.--
2018 Fr. 175'000.--
2020 Fr. 28'000.--
2021 Fr.   0.--
2022 Fr. 225'000.--

Gestützt darauf errechnete sie den (amortisierten) Vermögensverzicht per 2024 

neu wie folgt (vgl. Ziff. 1 AK-Quadruplik sowie Berechnungsblatt vom 28.2.2025):

Jahr Verzichtsvermögen 
vor Amortisation

Unbelegte
Rückgänge

Amortisation Total Verzicht-
vermögen

2009 + 109'000.00
2010 109'000.00 = Fr. 109'000.00
2011 109'000.00 ./. 10'000.00 = Fr.   99'000.00
2012   99'000.00 ./. 10'000.00 = Fr.   89'000.00
2013   89'000.00 ./. 10'000.00 = Fr.   79'000.00
2014   79'000.00 ./. 10'000.00 = Fr.   69'000.00
2015   69'000.00 ./. 10'000.00 = Fr.   59'000.00
2016   59'000.00 + 30'000.00 ./. 10'000.00 = Fr.   79'000.00
2017   79'000.00 ./. 10'000.00 = Fr.   69'000.00
2018   69’000.00 + 175'000.00 ./. 10'000.00 = Fr. 234'000.00
Scheidung, Anrechnung nur noch zur Hälfte = Fr. 391'000.00
2019 117'000.00 ./. 10'000.00 = Fr. 107'000.00
2020 107'000.00 + 28'000.00 ./. 10'000.00 = Fr. 125'000.00
2021 125'000.00 ./. 10'000.00 = Fr. 115'000.00
2022 115'000.00 + 225'000.00 ./. 10'000.00 = Fr. 330'000.00
2023 330'000.00 ./. 10'000.00 = Fr. 320'000.00
2024 320'000.00 ./. 10'000.00 = Fr. 310'000.00

3.10 Mit Stellungnahme vom 14. März 2025 (Quintuplik) bringt die Beschwerde-
führerin im Wesentlichen ergänzend vor, insbesondere seien im Jahr 2018 noch 
zusätzliche Belege von Ausgaben über rund Fr. 95'000.-- vorhanden. Allerdings 
werde betreffend das Jahr 2018 gar nicht berücksichtigt, dass die Fr. 83'504.--
lediglich das Vermögen der Beschwerdeführerin (nach Trennung) zeigten. Der 
Wert Ende 2017 zeige das gemeinsame Vermögen. Es sei nicht korrekt, daraus 

12

einen Vermögensverzicht von Fr. 175'000.-- zu generieren. Des Weiteren werde 
per Ende 2022 gegenüber 2021 ein Vermögensrückgang von Fr. 225'000.--
gezeigt. Bei der Kontrolle der Steuerdeklarationen habe sich gezeigt, dass per 
31. Dezember 2021 ein Darlehensguthaben von Fr. 260'000.-- gegenüber 
K.________ aufgeführt sei. Die Rückzahlung dieses Darlehens sei jedoch bereits 
am 1. November 2021 erfolgt. Somit sei der Vermögensrückgang im Jahr 2021 
entstanden (Fr. 225'000.-- würden die Zahlungen an C.________ reflektieren).

4.1 Bei der Vermögensverzichtsberechnung vergleicht die Vorinstanz die Ver-
mögenswerte von zwei aufeinander folgenden Steuerveranlagungen. Stellt sie 
eine Reduktion fest, die vom Versicherten nicht hinreichend erklärt werden kann, 
rechnet sie in diesem Umfang einen Vermögensverzicht an (vgl. VGE II 2018 45 
vom 26.6.2018 E. 4.1; siehe zur Berechnung des Vermögenverzichts auch Urteil 
BGer 9C_667/2021 vom 17.5.2022).

4.1.1 Es gilt zunächst zu überprüfen, wie die Vorinstanz die Vermögensstände 
der streitigen Jahre ermittelt hat bzw. auf welche Zahlen sie sich dabei stützte. 
Sie führt dazu aus, als Vermögen berücksichtige sie grundsätzlich das Guthaben 
gemäss Wertschriftenverzeichnis (Code 900), Bargeld/Gold/andere Edelmetalle 
(Code 905) und die übrigen Vermögenswerte (Code 920) der (Steuer-
)Veranlagungsverfügungen (AK-Duplik, S. 1 Ziff. 2). Betreffend das Jahr 2010 ist 
sie, wie die Beschwerdeführerin in der Replik zu Recht rügt, von einem zu tiefen 
Vermögen (Fr. 10'015.-- statt Fr. 510'510.--; vgl. AK-act. 9-5/15) ausgegangen. 
Die Vorinstanz hat diesen Schreibfehler duplizierend anerkannt und in den neus-
ten Berechnungen vom 6. Dezember 2024 und 25. Februar 2025 berücksichtigt. 
Ansonsten lassen sich die Vermögensstände der Beschwerdeführerin in den 
Jahren 2008-2023 den sich in den Akten befindenden Steuerveranlagungsdaten 
entnehmen und verifizieren (AK-act. 9). Diese stimmen auch mit den von der Be-
schwerdeführerin zusätzlich eingereichten Veranlagungsverfügungen der Jahre 
2009-2014 überein (vgl. Bf-act. 7). 

In diesem Zusammenhang wenig aussagekräftig ist die von der Beschwerdefüh-
rerin eingereichte Vergleichsaufstellung (Bf-act. 6), wird darin doch grundsätzlich 
auf dieselben Zahlen abgestellt. Es fällt jedoch auf, dass die Vergleichsaufstel-
lung auch die Liegenschaftenwerte inkl. Hypothekarschulden (2010-2017) und 
das Fahrzeug (2019-2023) mitumfasst, was jedoch (betreffend den Vermögens-
stand) keine Rolle spielen kann, hat doch die Vorinstanz diese Vermögenspositi-
onen nicht in die Vermögensstände einbezogen. Weiter wird in der Vergleichs-
aufstellung betreffend die Jahre 2015-2023 nicht auf die veranlagten Steuerfakto-
ren, sondern auf die zum Teil davon abweichenden Werte in den Steuererklärun-

13

gen zurückgegriffen (vgl. insbesondere die Differenz im Jahr 2017 betreffend die 
"Liquidität/GV" [Vergleichsaufstellung und Steuererklärung: Fr. 30’100.-- vs. Ver-
anlagungsverfügung: Fr. 140'000.--; vgl. AK-act. 9-11/15]; betreffend "WS/Bank" 
liegt zudem wohl ein Übertragungsfehler vor [Vergleichsaufstellung: Fr. 194'429.-
- vs. Steuerklärung und Veranlagungsverfügung: Fr. 149'429.--]), was ebenfalls 
nicht von Relevanz ist. 

Die Richtigkeit der Vermögensstände stellt die Beschwerdeführerin abgesehen 
vom Jahr 2010 nicht (substantiiert) in Frage. Soweit die Beschwerdeführerin be-
treffend das Jahr 2021 einen abweichenden Vermögensstand geltend macht (vgl. 
Bf-Quintuplik, S. 3), kann dem nicht gefolgt werden. Zum einen ist diesbezüglich 
nicht die von ihr beigebrachte Steuererklärung/-deklaration, sondern die rechts-
kräftige Veranlagungsverfügung massgebend. Zum andern legt die Beschwerde-
führerin keinen Nachweis ins Recht, welcher die angebliche Rückzahlung des 
Darlehens in der Höhe von Fr. 260'000.-- im November 2021 belegen würde.

Aufgrund der Angaben in den Steuerveranlagungsverfügungen der Jahre 2008 
bis 2023 haben die Vermögenswerte/-bestände der entsprechenden Jahre als 
erstellt zu gelten und sind von der Vorinstanz korrekt in die Berechnung einbezo-
gen worden.

4.1.2 Gestützt darauf stellte die Vorinstanz in ihrer aktuellsten Berechnung bei 
der Beschwerdeführerin in den Jahren 2009 (Fr. 109'000.--), 2016 (Fr. 30'000.--), 
2018 (Fr. 175'000.--), 2020 (Fr. 28'000.--) und 2022 (Fr. 225'000.--) unerklärte 
Vermögensrückgänge fest (vgl. Berechnungsblatt vom 28.2.2025).

4.1.3 Anhand dieser Vermögensrückgänge hat die Vorinstanz sodann - unter 
Berücksichtigung der jährlichen Verminderung des Verzichtsvermögens um 
Fr. 10'000.-- (Art. 17e ELV) und der hälftigen Anrechnung ab 2018 infolge Schei-
dung - zuletzt einen Vermögensverzicht per 2024 von Fr. 310’000.-- errechnet 
(vgl. vorstehende E. 3.9).

4.2 Die Beschwerdeführerin hingegen bestreitet nach wie vor, dass die Vermö-
gensschwelle von Fr. 100'000.-- überschritten werde und macht in allgemeiner 
Weise geltend, die Vorinstanz sei vollkommen zu Unrecht ab 2009 von entspre-
chenden Vermögensverzichten ausgegangen; es würden vielmehr gar keine 
Vermögensverzichte vorliegen (vgl. Bf-Triplik, S. 2 f. Ziff. 6 und 10).

4.3.1 Wie dargelegt, handelt es sich beim ganzen oder teilweisen Fehlen von 
Einkommen und Vermögen um anspruchsbegründende Tatsachen, die von der 
Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer Mitwirkungspflicht darzutun und zu belegen 

14

sind (vgl. vorstehende E. 1.4). Um die Anrechnung eines Vermögensverzichts zu 
verhindern, hat die Beschwerdeführerin den Beweis der adäquaten Gegenleis-
tung bzw. der rechtlichen Verpflichtung der Vermögenshingabe zu erbringen 
(VGE II 2018 24 vom 15.5.2018 E. 5.1; siehe auch EGV-SZ 2018 B 2.2). Es 
genügt nicht, wenn die versicherte Person die Vermögensreduktion nur glaubhaft 
machen kann (BGE 121 V 204 E. 6b und c; Carigiet/Koch, a.a.O., S. 255 
Rz. 655). Es genügt auch nicht, bloss allgemeine Behauptungen aufzustellen und 
unspezifisch Unterlagen zum Beweis anzubieten (vgl. Urteil BGer 9C_186/2011 
vom 14.4.2011 E. 4.2.3). 

4.3.2 Die Vorinstanz hat die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten 
Geldabflüsse bzw. Ausgaben (total Fr. 1'197'193.--) im Umfang von 
Fr. 1'083'055.-- in ihre aktuellste Berechnung miteinbezogen ("Selbst wenn diese 
Ausgaben vollumfänglich berücksichtigt werden, […]"). Trotzdem verbleiben un-
belegte Vermögensrückgänge von insgesamt Fr. 567'000.-- bzw. ein (amortisier-
ter) Vermögensverzicht von Fr. 310'000.--. Weitergehende Unterlagen und Bele-
ge vermochte die Beschwerdeführerin bis dato nicht beizubringen, was auch un-
ter Berücksichtigung ihrer Eingabe vom 17. März 2025 gilt. Die für das Jahr 2018 
zusätzlich geltend gemachten Auslagen in der Höhe von rund Fr. 95'000.--
werden lediglich mit einer handgeschriebenen Aufstellung mit dem Titel "Ausla-
gen 2018/2019" zu untermauern versucht (vgl. Bf-act. 11), jedoch fehlen jegliche 
weitergehenden Belege. Dasselbe gilt für den gerügten Vermögensrückgang im 
Jahr 2022 in der Höhe von Fr. 225'000.--. Selbst wenn man die Rückzahlung des 
Darlehens im Jahr 2021 berücksichtigen würde (was jedoch nicht ausgewiesen 
ist; vgl. oben E. 4.1.1) und somit der Vermögensstand per Ende 2021 tiefer wäre, 
würde das in der Konsequenz zu einer höheren Vermögensdifferenz zwischen 
den Jahren 2020 und 2021 und einem eventuellen Vermögensrückgang bzw. -
verzicht führen.

Es wäre an der - anwaltlich vertretenen - Beschwerdeführerin gelegen, die restli-
chen Vermögensrückgänge zu erklären bzw. den Entlastungsbeweis dafür anzu-
treten. Dies gelingt ihr jedoch nicht. Die Beschwerdeführerin vermag weder den 
Grund der verbleibenden Vermögensrückgänge noch das Vorliegen einer 
adäquaten Gegenleistung bzw. eine rechtliche Verpflichtung hinreichend zu be-
gründen oder zu belegen. Folglich hat sich das Fehlen des entsprechenden 
Nachweises zum Nachteil der Beschwerdeführerin auszuwirken.

4.3.3 Nur am Rande bemerkt sei, dass die Vorinstanz die Ausgleichszahlungen 
von Fr. 315'000.-- und Fr. 85'000.-- bis zuletzt und zugunsten der Beschwerde-
führerin nicht als Vermögenszunahme in die Berechnung der unbelegten Vermö-

15

gensrückgänge einbezogen hat (vgl. S. 4 Ziff. 11 des Einspracheentscheides; 
Berechnungsblätter vom 6.12.2024 und 28.2.2025), obwohl die vorliegenden 
Steuerveranlagungen den Erhalt von insgesamt Fr. 400'000.-- nach der Schei-
dung im Jahr 2018 zumindest indizieren (Fr. 83'504.-- [Guthaben gem. Wert-
schriftenverzeichnis 2018] vs. Fr. 464'385.-- [Guthaben gem. Wertschriftenver-
zeichnis 2019]; vgl. AK-act. 9-12/15; siehe auch die unklaren Angaben der Be-
schwerdeführerin vom 18.3.2024 [AK-act. 11-1/2]; AK-act. 13-1/2) und die Be-
schwerdeführerin selber von einem ihr zur Verfügung stehenden Vermögen nach 
der Scheidung von Fr. 481'000.-- ausgeht (vgl. Beschwerde, S. 7).

4.4 Mit der Triplik ist die Beschwerdeführerin ihrer Auffassung, dass ergänzen-
de Abklärungen unerlässlich seien, falls wider Erwarten noch Zweifel daran be-
stehen sollten, dass die Vermögensschwelle von Fr. 100'000.-- nicht überschrit-
ten werde (Beschwerde S. 9 Ziff. 30; Replik S. 5 Ziff. 15), nachgekommen. So-
weit die Beschwerdeführerin vorliegend entsprechende Tatsachen dargetan und 
Beweismittel eingereicht hat, wurden sie von der Verwaltung wie vom Gericht 
abgenommen und gewürdigt (vgl. VGE II 2022 87 vom 5.5.2023 E. 3.7). Was al-
lerdings die Vielzahl eingereichter und in den Eingaben nicht weiter kommentier-
ter Unterlagen sowie das pauschale Angebot, wonach auf Wunsch Einsicht in 
Ordner mit Belegen Einsicht genommen werden könne, anbelangt, kann es im 
Übrigen allerdings nicht Aufgabe der Verwaltung (und auch nicht des Gerichts) 
sein, hierin nach allfälligen weiteren rechtserheblichen Tatsachen und Beweismit-
teln zu suchen (vgl. EGV-SZ 2018 B 2.2 E. 4.2.4 mit Verweis auf die bundesge-
richtliche Rechtsprechung).

4.5 Von einer Anhörung von Herrn H.________ von der F.________ AG, als 
Zeuge kann ohne Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin 
sowie des Untersuchungsgrundsatzes in antizipierter Beweiswürdigung abgese-
hen werden. Herr H.________ hat gegenüber der Beschwerdeführerin - soweit 
ersichtlich - bereits zweimal schriftlich Stellung genommen. Darüber hinaus han-
delt es sich bei der Zeugenbefragung um ein subsidiäres Beweismittel (§ 24 Abs. 
2 VRP). Bei der Beurteilung der Frage, ob solche Beweismittel notwendig sind, 
kommt der entscheidenden Behörde ein erheblicher Ermessensspielraum zu 
(vgl. VGE II 2022 36 vom 21.6.2022 E. 2.5.5 m.H.).

4.6 Nachdem vorliegend erstellt ist, dass aufgrund des Verzichtsvermögens 
von Fr. 310'000.-- (unbelegte Vermögensrückgänge in den Jahren 2009-2022) 
und der damit einhergehenden Überschreitung der Vermögensschwelle kein An-
spruch der Beschwerdeführerin auf Ergänzungsleistungen besteht, muss auf die 

16

Rüge betreffend Verzichtsvermögen aufgrund risikohafter Investitionen/Darlehen 
an C.________ nicht weiter eingegangen werden (vgl. vorstehende E. 2.2).

Die Vorinstanz wird inskünftig bei der Prüfung nächster Gesuche der Beschwer-
deführerin um die Ausrichtung von EL grundsätzlich vom korrigierten Verzichts-
vermögen auszugehen und gegebenenfalls auch einen allfälligen (weiteren) 
Vermögensverzicht aufgrund risikohafter Investitionen/Darlehen an C.________ - 
eventualiter aufgrund neuer Erkenntnisse aus dem in der Zwischenzeit sistierten 
Strafverfahren (vgl. Bf-act. 13) - zu prüfen haben.

5. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist somit abzuweisen.

6. Das vorliegende Beschwerdeverfahren ist kostenlos; das Gesetz (ELG) 
sieht für Streitigkeiten über Leistungen keine Kostenpflicht vor (vgl. Art. 61 fbis 

ATSG). Dem Verfahrensausgang entsprechend ist der unterliegenden Be-
schwerdeführerin keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG).

17

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Es werden weder Kosten erhoben noch eine Parteientschädigung zuge-
sprochen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R; unter Beilage der Eingabe [Quintuplik] der Beschwer-

deführerin vom 14.3.2025)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 31. März 2025