# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e0129273-25a1-5f5d-a16d-158b8c37663f
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-03-24
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 2. Kammer 24.03.2021 S 2018 106
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_002_S-2018-106_2021-03-24.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 18 106

2. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz von Salis

RichterInnen Meisser und Pedretti

Aktuar Rogantini

URTEIL

vom 24. März 2020

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur Evalotta Samuelsson,

Beschwerdeführerin

gegen

B.________ AG,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Martin Schmid,

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach UVG

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1. A._____ wurde am _____ 1956 geboren. Sie hat eine Adresse in 

O.1.________ (GR) und in O.2.________ (AI), ist seit dem 11. Oktober 

1999 in der Direktion der C.________ AG als Verkaufsleiterin zu 50% 

angestellt und bei der B.________ AG (nachfolgend B.________) unfall- 

und krankenversichert.

2. Am 25. März 2017 um ca. 10 Uhr stürzte A._____ beim Skifahren in 

O.1.________ und verletzte dabei ihr linkes Knie. Gemäss der 

Beschreibung in ihrer Unfallanzeige an die B.________ vom 27. März 

2017 sowie in der Schadenmeldung ihres Arbeitgebers vom 5. April 2017 

sei der Schnee "pappig" und schwer gewesen. Sie sei über eine 

Schneemade gestürzt und den Hang abgerutscht.

3. A._____ wurde noch am Unfalltag zuerst durch Dr. med. F.________, 

Praktischer Arzt und Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, in 

O.1.________ erstversorgt und anschliessend ins Spital E.________ 

verlegt. Dort wurde ihr eine durch den genannten Unfall verursachte 

laterale Tibiaplateauimpressionsspaltfraktur links (Split-Depression 

Fraktur; AO 41.B3) diagnostiziert. Dr. med. G.________, Chefarzt Unfall-

/Allgemeinchirurgie, operierte A._____ noch am gleichen Tag und nahm 

eine Osteosynthese an der lateralen Tibia links mit LCP proximale laterale 

Tibiaplatte 3.5 vor. Am 31. März 2017 wurde A._____ aus dem Spital 

entlassen. Gemäss Austrittsbericht vom gleichen Tag habe sich der intra- 

und postoperative Verlauf problemlos gestaltet. Im besagten 

Austrittsbericht wurde ihr zusätzlich zur genannten Fraktur auch eine 

Epicondylitis humeri lateralis links diagnostiziert, welche sich nachträglich 

als vom Unfall unabhängig herausstellte und abklang.

4. Am 22. Mai 2017 führte Dr. med. G.________ die erste fachärztliche 

Nachuntersuchung durch. Er stellte klinisch und radiologisch einwandfreie 

Verhältnisse fest. A._____ habe einen guten zwischenzeitlichen Verlauf 

beschrieben und keine wesentlichen Schmerzen und keine 

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Blockadegefühle beklagt. Nach Beurteilung von Dr. med. G.________ 

könne sie die Belastung von aktuell 10-15 kg Abrollbelastung beim Gang 

an zwei Stöcken auf 25 kg steigern, dann pro Woche 10 kg zusätzlich, mit 

dem Ziel einer normalen stockfreien Gehbelastung in etwa vier Wochen. 

Die Physiotherapie solle fortgesetzt werden.

5. Am 26. Juni 2017 führte Dr. med. G.________ die zweite 

Nachuntersuchung durch, anlässlich der er weiterhin klinisch und 

radiologisch einwandfreie Verhältnisse feststellte. A._____ dürfe nun die 

Stöcke weglassen und die Belastung sukzessive steigern, wobei 

Maximalbelastungen wie Sprünge etc. noch die nächsten 2-3 Monate zu 

meiden seien. Sie dürfe sich zudem im Frühjahr 2018 melden für die 

Metallentfernung, sofern sie dies wünsche.

6. A._____ gab der B.________ am 26. Juli 2017 telefonisch an, ihr Bein sei 

immer noch geschwollen und sie könne die Zehen kaum bewegen. Sie sei 

noch im Tessin, um weniger Treppen überwinden zu müssen. Den 

Haushalt zu machen sei kaum möglich, da sie jeden Tag Schmerzen und 

auch Probleme mit den Lymphen habe. Stöcke habe sie momentan keine, 

aber sie könne sich nur hinkend fortbewegen, weil nur ein Bein belastbar 

sei. Im Beruf würde insbesondere das Anschauen und Besichtigen von 

Immobilien zu ihren Tätigkeiten gehören. Da sie dafür "über Stock und 

Stein" gehen und auch viele Treppen steigen müsse, sei dies aktuell nicht 

möglich. Sie habe auch Büroarbeiten, welche sie zurzeit zu einem Pensum 

von 25% ausübe.

7. Die Fortsetzung der Behandlung erfolgte durch Dr. med. H.________, 

Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, welcher am 10. August 2017 

Schmerzen und Probleme beim Gehen notierte. Eine Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit sei ab dem 31. August 2017 zu erwarten. Die 

Physiotherapie sei fortzuführen.

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8. Die B.________ veranlasste am 28. August 2017 ein Konsilium 

ausserhalb der Behandlungskette bei Dr. med. I.________, Facharzt für 

Allgemeine Innere Medizin. Dieser hielt in seinem Arztbericht vom 5. 

September 2017 nach fachärztlicher Untersuchung seinerseits fest, dass 

A._____ vom 25. März 2017 bis am 30. Juni 2017 zu 100% arbeitsunfähig 

gewesen sei. Sie habe ab dem 1. Juli 2017 auf die Krücken verzichten und 

wieder ihre Arbeitstätigkeit im Umfang von 50% des angestammten 

Pensums (also 25%) aufnehmen können. Sie gehe aktuell noch in die 

Physiotherapie und gebe an, die seitlichen Schmerzen im linken Knie 

würden persistieren. Ihren Angaben zufolge schwelle das Knie in der 

zweiten Tageshälfte an, weshalb sie aktuell auch zur Lymphdrainage 

gehe. Sie mache regelmässig muskelstärkende Übungen. Gemäss der 

klinischen Untersuchung zeigten der linke Ellenbogen [nicht etwa das linke 

Knie, wie die B.________ später im Einspracheentscheid 

irrtümlicherweise festhielt] und die Hände keinen pathologischen Zustand, 

die neurologische Untersuchung ergab ebenso keine Auffälligkeiten. Das 

linke Knie sei in regelrechtem Zustand und voll beweglich, das Gelenk sei 

stabil. Es bestünden keine Entzündungszeichen und die Narbe sei ruhig. 

Der postoperative Verlauf sei insgesamt regelrecht und günstig. Die 

Beschwerden in den beiden Händen seien vollständig abgeklungen.

In Beantwortung der Fragen der B.________ gab Dr. med. I.________ an, 

die Kausalität zwischen Unfall und Verletzung des Knies sei mit Sicherheit 

gegeben und es seien keine vom Unfall unabhängigen Pathologien 

vorhanden. Der status quo ante/sine könne wegen der strukturellen 

Schäden nicht mehr erreicht werden. Es sei notwendig, die Physiotherapie 

1-2 Mal wöchentlich mindestens bis Ende 2017 weiterzuführen. Die 

Entfernung des Osteosynthesematerials sei ebenfalls angezeigt und für 

den Frühling 2018 vorgesehen. Diese werde nach seiner Einschätzung 

wiederum eine Bettlägerigkeit und eine Rehabilitationszeit von vier 

Wochen nach sich ziehen. Der Endzustand könne erst ein Jahr nach der 

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Osteosynthesematerialentfernung erreicht werden, d.h. im Frühling 2019 

[nicht etwa ein Jahr nach dem Unfall, wie die B.________ später im 

Einspracheentscheid irrtümlicherweise festhielt]. Dann soll eine 

Neubeurteilung erfolgen und erst dann könne der Fall abgeschlossen 

werden. Aktuell könne A._____ aufgrund der Beschwerden im linken Knie 

nicht mehr als 50% arbeiten. Die Arbeitsunfähigkeit erscheine vor dem 

Hintergrund des von der Patientin beschriebenen Aufgabenhefts in diesem 

Umfang als angemessen und die Aufnahme einer Ersatztätigkeit nicht 

angezeigt. Ihre Tätigkeit sei für ihren Gesundheitszustand geeignet. Bei 

weiterem günstigem Verlauf könne die Arbeitsfähigkeit progressiv 

gesteigert und per Ende Jahr (gemeint 2017) könne wieder von einer 

vollen Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit ausgegangen werden, 

welche A._____ in einem Pensum von 50% ausübe.

9. Die B.________ kam in einer ersten Phase für die Taggelder und die 

Heilungskosten auf. Mit Schreiben vom 10. Januar 2018 teilte sie A._____ 

mit, dass sie die Taggelder rückwirkend ab dem 1. Januar 2018 einstellen, 

aber weiterhin für die Heilungskosten aufkommen werde. A._____ zeigte 

sich damit nicht einverstanden. Sie verwies dabei auf ein Zeugnis ihres 

behandelnden Arztes Dr. med. H.________ und auf eines der Ärzte des 

Spitals E._____.

10. Zuvor hatte sich A._____ am 22. Januar 2018 zur Sprechstunde bei Dr. 

med. G.________ gemeldet. Sie sei mit dem bisherigen Verlauf 

weitgehend zufrieden. In letzter Zeit habe sie allerdings bei zunehmender 

Belastung sowie Bergabbewegungen zwickende Schmerzen im Knie. 

Teilweise sei am Abend das Knie sogar geschwollen. Sie führe diese 

Beschwerden auf die Platte zurück und wünsche eine 

Osteosynthesematerialentfernung. Dr. med. G.________ stellte reizlose 

Narbenverhältnisse am linken Kniegelenk fest. Es liege keine Schwellung 

vor und das Gelenk sei ergussfrei. Auch bestehe keine Atrophie der 

Oberschenkelmuskulatur. Die Kniebeweglichkeit sei uneingeschränkt, die 

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Seitenbänder stabil, Lachman negativ mit hartem Anschlag, keine vordere 

oder hintere Schublade, keine Meniskuszeichen auslösbar. Es bestehe 

Druckdolenz über dem Plattenverlauf sowie über dem medialen 

Tibiaplateau. Gemäss Röntgenbefund sei die Fraktur vollständig 

konsolidiert und nicht mehr sichtbar, das Osteosynthesematerial in situ 

ohne Materialbrüche oder Lockerungszeichen. Es bestünden mithin 

klinisch sowie radiologisch einwandfreie Verhältnisse. Es könne noch nicht 

konklusiv festgestellt werden, ob die angegebenen Schmerzen durch das 

liegende Osteosynthesematerial, durch eine mögliche beginnende 

Arthrose oder doch durch einen Meniskusschaden verursacht würden. 

Eine Plattenentfernung sei dennoch bei explizitem Patientenwunsch 

indiziert.

11. Dr. med. I.________ äusserte sich mit Bericht vom 12. Februar 2018 nach 

Einsicht in den Arztbericht von Dr. med. G.________ vom 22. Januar 

2018. Er teilte die Einschätzung seines Kollegen und erwog, die klinisch 

erklärbaren Beschwerden könnten durch die Plattenentfernung gelindert 

werden [nicht etwa sie würden sich gänzlich erledigen, wie die 

B.________ später im Einspracheentscheid irrtümlicherweise festhielt]. 

A._____ könne jedenfalls seit dem 1. Januar 2018 alle sitzenden 

Tätigkeiten verrichten, sich auf ebenem Untergrund frei sowie auf 

unebenem Gelände und auf Treppen lediglich eingeschränkt bewegen 

und nur sporadisch eine kniende oder kauernde Position einnehmen. 

Nach der Metallentfernung sei sie für zwei Wochen für jegliche Tätigkeit 

arbeitsunfähig, danach könne sie wieder uneingeschränkt sitzende 

Tätigkeiten verrichten und nur teilweise solche in stehender Position oder 

sich fortbewegen. Bei regulärem postoperativem Verlauf würde A._____ 

vier Wochen nach dem Eingriff wieder die volle Arbeitsfähigkeit erlangen, 

wobei der genaue Prozentsatz der Arbeitsunfähigkeit durch die 

Verwaltung/Unfallversicherung zu definieren sein werde. Ein möglicher 

Kompromiss könne darin liegen, ihr bis am 31. Dezember 2017 eine 

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Arbeitsunfähigkeit von 50% und danach eine von 25% bis zum operativen 

Eingriff der Metallentfernung anzuerkennen.

12. Die Osteosynthesematerialentfernung erfolgte am 14. Februar 2018 am 

Spital E.________, der Austritt am 16. Februar 2018 bei problemlosem 

postoperativem Verlauf. Im Operationsbericht wurde festgehalten, eine 

Mobilisation sei ab dem ersten postoperativen Tag möglich bzw. eine 

Vollbelastung ab sofort, wobei Extrembelastungen für sechs Wochen zu 

meiden seien. A._____ wurde zudem im provisorischen Austrittsbericht 

eine Arbeitsunfähigkeit von 50% vom 12. Februar 2018 bis 13. März 2018 

attestiert und von 100% vom 14. Februar 2018 bis 2. März 2018 [sic].

13. Dr. med. I.________ erstattete der B.________ in deren Auftrag am 

12. März 2018 einen ärztlichen Kurzbericht, in welchem er eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100% von zwei Wochen (vom 14. Februar 2018 bis 

2. März 2018), wie sie die Ärzte des Spitals E._____ bescheinigt hätten, 

als gerechtfertigt einschätzte. Zudem gab er an, dass A._____ ab dem 3. 

März 2018 in ihrer angestammten Tätigkeit wieder vollständig arbeitsfähig 

sei.

14. Am 23. März 2018 verfügte die B.________, dass die Taggelder ab dem 

1. Januar 2018 bis 13. Februar 2018 für eine Arbeitsunfähigkeit von 25% 

ausgerichtet und ab dem 3. März 2018 gänzlich eingestellt würden. Sie 

hielt es zwar anhand der ärztlichen Berichte für nicht nachvollziehbar, 

weshalb die volle Arbeitsfähigkeit nach der Metallentfernung vom 14. 

Februar 2018 nicht umsetzbar gewesen sei. Ab dem 3. März 2018 sei 

jedenfalls gemäss Beurteilung ihres beratenden Arztes vom 12. März 2018 

wieder eine volle Arbeitsfähigkeit möglich.

15. Die seit dem 14. Februar 2018 nunmehr durch ihre 

Rechtsschutzversicherung vertretene A._____ liess gegen die Verfügung 

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der B.________ vom 23. März 2018 mit Eingabe vom 13. April 2018 

Einsprache erheben.

16. Die B.________ erliess daraufhin am 11. Juli 2018 den 

Einspracheentscheid, mit welchem sie die Einsprache abwies und die 

angefochtene Verfügung vom 23. März 2018 bestätigte. Darin wurde die 

Arbeitsfähigkeit für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis 13. Februar 2018 auf 

25% und vom 14. Februar 2018 bis 2. März 2018 auf 0% festgelegt und 

ab dem 3. März 2018 wurden keine Taggelder mehr ausgerichtet.

Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, die Unfallkausalität der 

von A._____ geklagten Beschwerden sei erstellt und nicht weiter zu 

prüfen. Der die Versicherung beratende Arzt, Dr. med. I.________, habe 

A._____ persönlich untersucht, seine Beurteilungen aufgrund der 

nachfolgend eingegangenen medizinischen Akten zweimal erneuert und 

aufgrund der Berichte der behandelnden Ärzte fortlaufend aktualisiert. 

Dabei seien keine widersprüchlichen Angaben ergangen. Die Beurteilung 

sei schlüssig und es könne auf sie abgestellt werden. Abgesehen davon 

sei der Verlauf in allen Arztberichten stets als komplikationslos bzw. 

problemlos beschrieben worden und klinisch wie radiologisch hätten sich 

die Verhältnisse als einwandfrei gezeigt. Die nach der Operation 

erhobenen Befunde der bildhaften Untersuchungen hätten konsolidierte 

Verhältnisse gezeigt. Die Belastung des verletzten Kniegelenks habe denn 

auch planmässig gesteigert werden können. Entsprechend seien keine 

weiteren Abklärungen erforderlich. Die Evaluation der Arbeitsfähigkeit 

könne nicht ohne Ausübung von Ermessen bestimmt werden.

17. Gegen diesen Einspracheentscheid vom 11. Juli 2018 liess A._____ 

(nachfolgend Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 9. August 2018 

(Poststempel vom 10. August 2018) Beschwerde beim Verwaltungsgericht 

des Kantons Graubünden erheben mit folgenden Rechtsbegehren:

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"1. Es seien der Einspracheentscheid vom 11.07.2018 und die 
Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 23.03.2018 
aufzuheben und der Beschwerdeführerin seien auch über den 
31.12.2017 hinaus alle gesetzlichen und allfälligen 
vertraglichen Leistungen zuzusprechen.

2. Eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen, damit sie ein externes orthopädisches 
Gutachten in Auftrage gebe und hernach den Anspruch erneut 
prüfe;

unter Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin."

Zudem wurde in der Beschwerdeschrift beantragt, die Akten der 

Beschwerdegegnerin zu edieren. Die Einsprache stelle einen festen 

Bestandteil der Beschwerde dar, ebenso eine Stellungnahme der Coop 

Rechtsschutz AG vom 12. Juli 2018 zuhanden der Beschwerdegegnerin.

18. Die B.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) nahm mit Eingabe 

vom 30. August 2018 Stellung und beantragte die kostenfällige Abweisung 

der Beschwerde.

19. Am 24. September 2018 erstattete die Beschwerdeführerin ihre Replik. 

Die Duplik der Beschwerdegegnerin erging am 3. Oktober 2018.

20. Mit Verfügung vom 6. Februar 2020 liess die Instruktionsrichterin die von 

der Coop Rechtsschutz AG an die Beschwerdegegnerin ergangene 

Stellungnahme vom 12. Juli 2018 sowie den Zustellnachweis des 

Einspracheentscheids edieren.

21. Die Beschwerdegegnerin liess sich am 11. Februar 2020 dahingehend 

vernehmen, dass sich keine solche Stellungnahme bei ihren Akten 

befinde. Im Übrigen sei davon auszugehen, dass der Einspracheentscheid 

am 11. Juli 2018 der Post übergeben worden sei.

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22. Daraufhin präzisierte die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 24. 

Februar 2020, dass sie ein falsches Datum der genannten Stellungnahme 

genannt habe. Gleichzeitig reichte sie die entsprechende Stellungnahme 

vom 21. Februar 2018 als Beilage ein.

23. Auf die weiteren Erwägungen im angefochtenen Einspracheentscheid 

sowie auf die Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften wird, 

soweit entscheidrelevant, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 

(UVG; SR 832.20) in Verbindung mit Art. 56 Abs. 1 und Art. 58 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen 

Einspracheentscheide der Unfallversicherungen innert 30 Tagen seit 

Eröffnung beim Versicherungsgericht desjenigen Kantons Beschwerde 

erhoben werden, in welchem die versicherte Person im Zeitpunkt der 

Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat.

1.1. Der Wohnsitz der Beschwerdeführerin ist im vorliegenden Fall nicht 

dokumentiert. Sie scheint über mehrere Adressen zu verfügen: 

aktenkundig sind namentlich je eine in O.1.________, in O.2.________ 

und in O.3.________, wobei sie sich mutmasslich lediglich zur 

Rehabilitation und zu Erholungszwecken im Tessin aufhält. Zwar arbeitet 

sie in O.2.________ und ihre Korrespondenz zum strittigen Unfall scheint 

sie ebenfalls in O.2.________ zu erledigen (vgl. die Unterschriften in den 

Vollmachten sowie die medizinischen Akten, auf welchen die Adresse in 

O.2.________ figuriert). In der Einsprache und in der Beschwerdeschrift 

sowie in den jeweiligen Vollmachten wird jedoch eine Adresse in 

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O.1.________ angegeben und die Beschwerdegegnerin anerkennt in ihrer 

Beschwerdeantwort ausdrücklich den Wohnsitz in O.1.________, weshalb 

die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts des Kantons 

Graubünden gegeben sein dürfte. Die sachliche Zuständigkeit dieses 

Gerichts ergibt sich aus Art. 57 ATSG in Verbindung mit Art. 49 Abs. 2 lit. 

a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100). 

Damit ist die Zuständigkeit des angerufenen Gerichts für die Beurteilung 

der vorliegenden Streitsache zu bejahen.

1.2. Als formelle und materielle Adressatin des angefochtenen Entscheides ist 

die Beschwerdeführerin vom angefochtenen Einspracheentscheid berührt 

und weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Überprüfung auf 

(Art. 59 ATSG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte 

Beschwerde ist somit einzutreten (Art. 1 UVG in Verbindung mit Art. 60 

und Art. 61 lit. a ATSG).

2. Streitig und zu prüfen sind die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin 

ab dem 1. Januar 2018 und die daraus resultierenden Taggeldansprüche. 

Unbestritten und klar erstellt sind hingegen das Unfallereignis als solches, 

die Unfallkausalität der geklagten Beschwerden sowie der 

Taggeldanspruch für die Zeit bis am 31. Dezember 2017.

3. Vorab sind die beweisrechtlichen Grundsätze in Erinnerung zu rufen.

3.1. Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch das kantonale 

Sozialversicherungsverfahren sind vom Untersuchungsgrundsatz 

beherrscht. Danach haben Verwaltung und Gericht von Amtes wegen für 

die richtige und vollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhaltes zu sorgen (vgl. Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Die 

Verwaltung bzw. die Versicherung als verfügende Instanz und im 

Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen 

annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Im 

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Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das 

Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines 

bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das 

Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von 

allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt. 

Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der 

Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des 

Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Verwaltungsstelle) ist, 

für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. Im 

Sozialversicherungsverfahren tragen mithin die Parteien in der Regel eine 

Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu 

Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen 

Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings 

erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen 

Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich 

hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (Urteil des Bundesgerichts 

8C_17/2017 vom 4. April 2017 E.2.2 mit Verweis auf BGE 138 V 218 E.6).

3.2. Die Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung 

des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit 

besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bezüge auf zum auf 

Verwaltungs- und Gerichtsstufe geltenden Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Führen die im Rahmen des 

Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden 

Abklärungen den Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, 

sorgfältiger, objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung zur 

Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend 

wahrscheinlich zu betrachten und es könnten weitere 

Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr 

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ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise keine 

Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierte 

Beweiswürdigung). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an Vollständigkeit 

und/oder Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung 

bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit von zusätzlichen 

Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu 

erwarten sind (vgl. zum Ganzen das Urteil des Bundesgerichts 

8C_281/2018 vom 25. Juni 2018 E.3.2.1). Waren im Zeitpunkt der 

Leistungseinstellung entscheidende Fragen noch offen und konnten sie 

anhand der vorhandenen Akten nicht beantwortet werden, gebietet es die 

Abklärungspflicht des Unfallversicherers und der 

Untersuchungsgrundsatz, die angeführten Fragen mittels Gutachten zu 

klären (vgl. etwa die Urteile des Bundesgerichts 8C_396/2012 vom 16. 

Oktober 2012 E.4.4).

3.3. Bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit stützt sich die Verwaltung und 

im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen und 

gegebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen sind. 

Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 

Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 

Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die 

streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 

(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 

Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation einleuchtet und ob 

die Schlussfolgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind 

(Urteil des Bundesgerichts 9C_609/2018 vom 6. März 2019 E.3.2.1 f. mit 

Verweis auf BGE 134 V 231 E.5.1).

3.4. In Bezug auf Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen 

gilt zwar der Grundsatz, dass ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum 

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Versicherungsträger alleine nicht schon auf mangelnde Objektivität und 

Befangenheit schliessen lässt. Soll ein Versicherungsfall aber ohne 

Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 

Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur 

geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende 

Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 V 225 E.5.2; BGE 135 V 465 E.4.4; 

BGE 122 V 157 E.1.d).

3.5. Gemäss Rechtsprechung ist ein medizinischer Aktenbericht beweiskräftig, 

wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und 

gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Der 

Untersuchungsbericht muss lückenlos vorliegen, damit der 

Berichterstatter imstande ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen 

ein vollständiges Bild zu verschaffen (Urteil des Bundesgerichts 

8C_397/2019 vom 6. August 2019 E.4.3). Zudem ist der 

Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde 

Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 

Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten 

aussagen (vgl. BGE 135 V 465 E.4.5; Urteil des Bundesgerichts 

8C_68/2020 vom 11. März 2020 E.5.1).

3.6. Das Bundesgericht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu 

würdigen sind. Es gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. 

Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die 

Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten 

oder in Auftrag gegebenen Stellungnahmen als Bericht oder Gutachten. 

Vielmehr gilt es das gesamte Beweismaterial zu würdigen und bei sich 

widersprechenden medizinischen Berichten die Gründe anzugeben, 

warum auf die eine oder andere medizinische These abzustellen ist (BGE 

143 V 124 E.2.2.2).

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4. Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden Versicherungsleistungen bei 

Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt. Die 

Versicherung erbringt Leistungen auch bei Körperschädigungen im Sinne 

von Art. 6 Abs. 2 UVG (z.B. Knochenbrüche), sofern sie nicht vorwiegend 

auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Die 

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 

Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit 

zu leisten, wobei bei langer Dauer auch die zumutbare Tätigkeit in einem 

anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt wird (Art. 6 ATSG). 

Gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf ein 

Taggeld, wenn und solange sie infolge des Unfalls voll oder teilweise 

arbeitsunfähig ist. Der Anspruch entsteht am dritten Tag nach dem 

Unfalltag und erlischt mit der Widererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, 

mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person 

(Art. 16 Abs. 2 UVG).

Hat eine Unfallversicherung die Unfallkausalität bejaht und Leistungen 

erbracht, entfällt ihre Leistungspflicht erst, wenn der Unfall nicht die 

natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens mehr 

darstellt, wenn also letzterer nur noch und ausschliesslich auf 

unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 

(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall 

bestanden hat (status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich 

nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustands 

auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), 

erreicht ist. Bis zum Erreichen des status quo sine vel ante hat die 

zuständige Unfallversicherungsgesellschaft also grundsätzlich sowohl für 

die Kosten der Heilbehandlung aufzukommen als auch die geschuldeten 

Taggelder zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 8C_421/2018 vom 28. 

August 2018 E.3.2; SVR 2019 UV Nr. 9 S. 26).

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5. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe 

den Sachverhalt ungenügend abgeklärt, insbesondere was ihre geklagten 

Beschwerden und damit die Arbeitsunfähigkeit ab dem 1. Januar 2018 

bzw. den entsprechenden Taggeldanspruch anbelange. Im Folgenden ist 

somit zu prüfen, ob gemäss medizinischer Aktenlage die Ausrichtung von 

Taggeldern auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 25% vom 1. Januar 

2018 bis 13. Februar 2018, die Ausrichtung von Taggeldern auf der Basis 

einer Arbeitsunfähigkeit von 100% vom 14. Februar 2018 bis 2. März 2018 

und die Einstellung der Taggelder ab dem 3. März 2018 rechtskonform 

war oder ob es weiterer medizinischer Abklärungen bedarf.

5.1.1. Die Beschwerdeführerin bringt insbesondere vor, die Aussagen von 

Dr. med. I.________ bezüglich Rekonvaleszenz nach der 

Metallentfernung würden sich widersprechen: einmal sei die Rede von 4 

Wochen, dann nur noch von 2 Wochen. Dazu komme, dass Dr. med. 

I.________ die Beschwerdeführerin nur einmal am 5. September 2017 

untersucht habe, später nicht mehr. Beim zweiten Konsilium vom 12. 

Februar 2018 handle es sich um ein Aktengutachten, was den Beweiswert 

erheblich schmälere. Seine Einschätzung sei zudem eine abstrakte 

Prognose, was verpönt sei und worauf nicht abgestellt werden könne. Die 

von ihr erlittene Fraktur sei komplex und der Verlauf müsse sorgfältig 

geprüft werden. Für eine gelenksnahe Osteosynthesematerialentfernung 

würde sich bereits bei einer symptomlosen Person eine postoperative 

Rehabilitation von 4-6 Wochen rechtfertigen. Die Beschwerdeführerin aber 

sei in keiner Weise symptomfrei. Die von Dr. med. I.________ 

bescheinigte zweiwöchige Arbeitsunfähigkeit sei nicht fallbezogen, stelle 

auf einen blanden Verlauf ab und widerspräche den medizinischen 

Erfahrungen.

5.1.2. Auch die Beurteilung des Verlaufs vor und nach der Metallentfernung 

durch den Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin sei in Frage zu stellen. 

Dr. med. I.________ habe sich nicht medizinisch mit den geklagten und 

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dokumentierten Beschwerden der Beschwerdeführerin 

auseinandergesetzt und habe akten- und tatsachenwidrig festgehalten, 

der Verlauf sei komplikationsfrei, was nicht zutreffe. Dabei habe er selbst 

seine Arbeitsfähigkeitsprognose dergestalt eingeschränkt, als dass sie nur 

bei günstigem Verlauf zu gelten habe. Er habe eine Prognose formuliert, 

die durch den dokumentierten künftigen medizinischen Verlauf widerlegt 

sei. In Bezug auf die Metallentfernung verweist die Beschwerdeführerin 

auf den von ihr im Beschwerdeverfahren eingebrachten Arztbericht von 

PD Dr. med. J.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates sowie Sportmedizin, vom 16. 

Juli 2018. Zwar äussere sich dieser nicht zur Arbeitsunfähigkeit. Er zeige 

aber klar den protrahierten postoperativen Verlauf auf, insbesondere auch 

denjenigen nach der Osteosynthesematerialentfernung. Damit sei die 

Beurteilung des Vertrauensarztes vom 12. Februar 2018, dass keine 

Zeichen einer Instabilität vorhanden wären, widerlegt. Im Übrigen sei Dr. 

med. I.________ Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und im 

Gegensatz zu PD Dr. med. J.________ nicht auf Orthopädie spezialisiert. 

Dabei sei ein spezialärztlicher Titel gemäss Rechtsprechung aber 

vorausgesetzt.

5.1.3. Der medizinische Sachverhalt erweise sich zusammenfassend als 

unzureichend abgeklärt. Die versicherungsmedizinischen Beurteilungen 

seien zudem widersprüchlich und nicht umfassend. So seien die 

gesundheitlichen Beschwerden (zwickende Schmerzen im Knie bei 

zunehmender Belastung und beim Bergabgehen und abendliches 

Anschwellen des linken Knies) nicht weiter abgeklärt worden, obwohl dies 

die gesetzliche Pflicht der Unfallversicherung gewesen wäre. Folglich 

seien weitere Abklärungen nötig. Sollte darauf verzichtet werden, dann sei 

auf die Berichte des behandelnden Hausarztes Dr. med. H.________ 

abzustellen, zumal der Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin keine 

plausiblen Gründe gegen die hausärztliche Einschätzung der 

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Arbeitsfähigkeit vorbringe. Es stehe klarerweise fest, dass die 

Beschwerdeführerin weiterhin voll arbeitsunfähig sei respektive ihren 

Beruf aktuell nur bezogen auf die reine Bürotätigkeit, mithin also sehr 

eingeschränkt ausüben könne (gemäss Replik zu 50% bezogen auf ihr 

Pensum von 50%). Der weitere Verlauf sei somit noch offen. Der 

Beschwerdeführerin seien daher weiterhin die gesetzlichen sowie allfällige 

vertragliche Leistungen zu erbringen.

5.2.1. Die Beschwerdegegnerin hält demgegenüber mit Bezug auf die von der 

Beschwerdeführerin geklagten Schmerzen und weiteren Beschwerden 

fest, entscheidend sei, inwieweit sich diese auf die Berufstätigkeit 

auswirken würden. Dabei dürfe von der versicherten Person verlangt 

werden, dass sie ihre Möglichkeiten im Rahmen des Zumutbaren nutze. 

Die Ursache der verbliebenen Belastungsbeschwerden sei für die 

Bemessung der Arbeitsfähigkeit nicht von entscheidender Bedeutung.

5.2.2. Sie führt aus, die Berichte des Vertrauensarztes Dr. med. I.________ 

würden sich auf die eigene Untersuchung vom 5. September 2017 sowie 

auf die nach diesem Termin eingegangenen medizinischen Akten stützen. 

Sie seien schlüssig und widerspruchsfrei und auch durch nichts widerlegt 

worden. Dr. med. I.________ habe seine Angaben aufgrund der Berichte 

der behandelnden Ärzte und der Ergebnisse der Untersuchungen 

fortlaufend der aktuellen Entwicklung angepasst. Seine Beurteilung 

berücksichtige die medizinische Aktenlage und die beschriebene Tätigkeit 

der versicherten Person. Der letzte Bericht von Dr. med. I.________ vom 

12. März 2018 beinhalte damit nicht eine blosse Prognose, sondern eine 

Bestätigung, welche die vorhandenen medizinischen Berichte über den 

Verlauf miteinbezogen habe. Der postoperative Verlauf nach der 

operativen Versorgung am 25. März 2017 sei von Dr. med. G.________ 

aufgrund der Nachuntersuchungen stets als problemlos beschrieben 

worden. Klinisch und radiologisch hätten sich die Verhältnisse als 

einwandfrei präsentiert und die Belastung habe planmässig gesteigert 

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werden können. Die Beschwerdeführerin habe sich vor der 

Metallentfernung selbst mit dem bisherigen Verlauf weitgehend zufrieden 

gezeigt. Die Beschwerden bei zunehmender Belastung und beim 

Bergabgehen habe sie auf die Platte zurückgeführt. Die 

Röntgenuntersuchung habe eine vollständig konsolidierte und nicht mehr 

sichtbare Fraktur gezeigt, das Osteosynthesematerial sei in situ ohne 

Materialbrücke oder Lockerungszeichen gewesen. Dr. med. G.________ 

habe klinisch und radiologisch einwandfreie Verhältnisse bestätigt. Ob die 

angegebenen Schmerzen durch das liegende Osteosynthesematerial, 

durch eine beginnende Arthrose oder durch einen Meniskusschaden 

verursacht würden, habe er offengelassen. Zur Frage der 

Arbeitsunfähigkeit habe er sich nicht geäussert. Im Austrittsbericht des 

Spitals E._____ vom 15. Februar 2018 seien Angaben zur 

Arbeitsunfähigkeit gemacht worden, jedoch ohne sich zum 

Beschäftigungsgrad der Versicherten zu äussern. PD Dr. med. 

J.________ habe am 16. Juli 2018 ein flüssiges Gangbild mit freier 

Kniebeweglichkeit bestätigt und keinen Befund beschrieben, welcher auf 

eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit schliessen liesse. Zur 

Arbeitsfähigkeit habe er sich nicht geäussert.

5.2.3. Zusammenfassend seien keine weiteren Abklärungen erforderlich, da 

nicht medizinische Fragen im Vordergrund stünden, sondern die 

Evaluation der Arbeitsfähigkeit. Diese könne nicht ohne Ausübung von 

Ermessen bestimmt werden und für ihre Beurteilung sei kein Facharzttitel 

erforderlich.

6. Festzustellen ist zunächst, dass die Beschwerdeführerin selber angibt, 

vom 1. Januar 2018 bis am 13. Februar 2018 und ab dem 3. März 2018 

zu 25% gearbeitet zu haben. In diesem Umfang war sie also arbeitsfähig 

und ist die Arbeitsfähigkeit in dem Sinne anerkannt. Von einer vollen 

Arbeitsunfähigkeit, wie sie teils in der Beschwerde noch postuliert wurde 

(was in der Replik aber korrigiert wurde), ist demnach nicht auszugehen. 

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Fraglich ist hingegen, ob die Arbeitsfähigkeit darüber hinausging, oder sich 

auf die tatsächlich umgesetzten 25% beschränkte, und wie lange eine 

teilweise Arbeitsunfähigkeit andauerte.

6.1. Im ersten Konsilium vom 5. September 2017 hat sich Dr. med. I.________ 

nicht oder nur sehr oberflächlich mit den geklagten und bereits 

dokumentierten Beschwerden auseinandergesetzt. Er bezeichnete die 

aktuellen Beschwerden allgemein als Restbeschwerden der 

Osteosynthese vom 25. März 2017, geht hingegen nicht weiter auf die 

Beschwerden der Beschwerdeführerin ein, welche diese der 

Beschwerdegegnerin am 26. Juli 2017 telefonisch kommunizierte und 

ihrem Hausarzt im Rahmen der Nachbehandlung mitteilte. Wie die 

Beschwerdeführerin ferner zu Recht vorbringt, hat Dr. med. I.________ 

seine Prognose betreffend Arbeitsfähigkeit selbst eingeschränkt, indem er 

sie nur bei günstigem Verlauf gelten liess. Durch den dokumentierten 

weiteren medizinischen Verlauf ist die Prognose damit dahingefallen, denn 

es ist insbesondere – und hauptsächlich auf Wunsch der 

Beschwerdeführerin – zu einer vorzeitigen 

Osteosynthesematerialentfernung gekommen, gerade wegen der 

genannten Beschwerden. Die Ursache der geklagten Schmerzen und 

weiteren Beschwerden blieb ungeklärt.

6.2. Zwischen den Aussagen von Dr. med. I.________ in seinen drei Berichten 

besteht tatsächlich eine Diskrepanz, die Zweifel an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit seiner Einschätzungen weckt. In seinem ersten Konsilium 

vom 5. September 2017 gab er an, der Endzustand werde erst ein Jahr 

nach der Metallentfernung – also im Frühjahr 2019 – erreicht und die 

Metallentfernung werde eine Bettlägerigkeit und Rehabilitationszeit von 

vier Wochen nach sich ziehen (beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 13 

S. 3). In seinem zweiten, reinen Aktenkonsilium vom 12. Februar 2018 

kurz vor der Osteosynthesematerialentfernung hielt er fest, dass nach der 

Plattenentfernung eine Arbeitsunfähigkeit von 100% lediglich während 

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zweier Wochen bestehen werde (konkret vom 14. Februar 2018 bis 

2. März 2018), danach eine adaptierte Tätigkeit (uneingeschränkt sitzend 

und nur teilweise stehend oder sich fortbewegend) möglich sei und bei 

regulärem postoperativem Verlauf vier Wochen nach dem Eingriff wieder 

volle Arbeitsfähigkeit erlangt werde (Bg-act. 27 S. 2). In seinem dritten, 

ebenfalls reinen Aktenkonsilium vom 12. März 2018 hielt er an der 

Einschätzung einer Arbeitsunfähigkeit von 100% während zweier Wochen 

nach der Metallentfernung fest, wie sie nun auch von den Spitalärzten 

bescheinigt worden sei, und gab an, ab dem 3. März 2018 sei eine volle 

Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit möglich (Bg-act. 31 S. 2). 

Zu den Einschätzungen im zweiten und dritten Bericht – welche 

Unklarheiten bezüglich des Ausmasses der Arbeitsunfähigkeit vom 1. 

Januar 2018 bis 13. Februar 2018 sowie insbesondere Diskrepanzen 

bezüglich des Ausmasses und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit ab dem 

3. März 2018 enthalten – hat Dr. med. I.________ keine einleuchtende 

Begründung abgegeben. Es ist damit nicht nachvollziehbar, in welchem 

Ausmass eine Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin vom 1. Januar 

2018 bis 13. Februar 2018 und nach dem 3. März 2018 bestanden und 

wie lange sie angedauert haben soll.

6.3. Nicht eingegangen ist der Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin zudem 

auf die Diskrepanzen der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des Spitals 

E._____ im provisorischen Austrittsbericht vom 15. Februar 2018 (Bg-act. 

30). So überschneiden sich darin einerseits die Zeitspannen fast gänzlich. 

Es wird eine "Arbeitsunfähigkeit zu 50% vom 12. Februar 2018 bis 

13. März 2018 und zu 100% vom 14. Februar 2018 bis 2. März 2018" 

attestiert. Andererseits wird nicht erklärt, ob sich die Prozentangaben auf 

ein normales 100%-Pensum oder das von der Beschwerdeführerin vor 

dem Unfall ausgeübte 50%-Pensum beziehen. Das wäre jedoch von 

Bedeutung. Im Einspracheentscheid wird sodann in E.2.7 festgehalten, die 

Beschwerdeführerin sei laut "provisorischem Austrittsbericht vom 14. 

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Februar bis 13. März 2018 zu 100% und vom 14. Februar bis 2. März 2018 

(recte wohl: 14. März bis 2. April 2018?) zu 50% arbeitsunfähig". Diese 

Darstellung stimmt nicht mit dem Inhalt des provisorischen 

Austrittsberichts vom 15. Februar 2018 (Bg-act. 30) überein. Zudem belegt 

die mit Fragezeichen behaftete Mutmassung, es handle sich um die 

Monate März statt Februar und April statt März, dass nach den bisherigen 

Abklärungen der Beschwerdegegnerin über Ausmass und Dauer der 

Arbeitsunfähigkeit noch Unklarheit herrscht, sogar bei der 

Beschwerdegegnerin selbst. Ausserdem legt sie den Schluss nahe, dass 

selbst die Beschwerdegegnerin von einer länger dauernden 

Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ausgeht.

6.4. Auch die fehlende Fachlichkeit von Dr. med. I.________ bezüglich einer 

gemäss Einschätzung der Dres. med. G.________ und K.________ 

"komplizierten proximalen Tibiaplateaufraktur links" (Bg-act. 28) und deren 

Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin in der 

angestammten Tätigkeit ist relevant. So lassen gerade die noch immer 

geklagten Beschwerden der Beschwerdeführerin Fragen betreffend den 

jeweils tatsächlichen postoperativen Verlauf bezüglich der Auswirkungen 

auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin unbeantwortet, die durch 

eine Person mit fachärztlicher Ausbildung zu beurteilen sind. Dazu sei auf 

den Bericht von PD Dr. med. J.________ verwiesen, der diese 

Fachkenntnisse besitzt, Abklärungsbedarf erkannt und beschrieben hat.

6.5. Bezüglich der Aussage des Hausarztes Dr. med. H.________ vom 17. 

Januar 2018, welcher der Beschwerdeführerin eine Arbeitsfähigkeit von 

25% ab dem 1. Januar 2018 attestiert, ist darauf hinzuweisen, dass es mit 

Blick auf die prinzipielle Verschiedenheit von Behandlungs- und 

Begutachtungsauftrag nicht Sache der behandelnden Ärzte und Spitäler 

ist, in umstrittenen Fällen verbindlich zur Arbeitsunfähigkeit Stellung zu 

nehmen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_281/2015 vom 2. September 

2015 E.2 und 9C_319/2014 vom 8. September 2014 E.3.2). Die 

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Beurteilung von Dr. med. H.________ als Internist ist für die hier zu 

beurteilenden orthopädischen Beschwerden und die daraus folgende 

Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin zwar deckungsgleich mit dem 

"Kompromiss", den Dr. med. I.________ vorschlägt, aber letztlich für sich 

allein nicht stichhaltig.

7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin weder das 

Ausmass der Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin vom 1. Januar 

2018 bis 13. Februar 2018 und ab dem 3. März 2018 noch die Dauer der 

Arbeitsunfähigkeit nach dem 3. März 2018 rechtsgenüglich abgeklärt hat. 

Im Sinne des beschwerdeführerischen Eventualbegehrens ist der 

Einspracheentscheid somit in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben 

und die Sache zur weiteren Abklärung bzw. zur Einholung eines externen 

orthopädischen Gutachtens und zu neuem Entscheid über den 

Taggeldanspruch der Beschwerdeführerin an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen.

8. Auf eine Kostenerhebung ist zu verzichten (Art. 61 lit. a ATSG).

9. Der obsiegenden Beschwerdeführerin steht eine Parteientschädigung zu, 

die von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu bezahlen ist (Art. 61 

lit. g ATSG). Die Beschwerdeführerin hat keine Honorarnote eingereicht. 

Die Entschädigung ist mithin vom Gericht ohne Rücksicht auf den 

Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit 

des Verfahrens zu bemessen. In Anbetracht der Umstände, insbesondere 

der Komplexität des Sachverhalts und der sich stellenden Rechtsfragen, 

handelt es sich um einen durchschnittlich schwierigen Fall und rechtfertigt 

es sich nach Auffassung des Gerichts, der Beschwerdeführerin eine 

pauschale aussergerichtliche Entschädigung von CHF 3'000.00 (inkl. 

Spesen und MWST) zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Einspracheentscheid der 

B.________ AG vom 11. Juli 2018 wird aufgehoben und die Angelegenheit 

zur Einholung eines externen orthopädischen Gutachtens im Sinne der 

Erwägungen mit anschliessendem neuem Entscheid über den 

Taggeldanspruch von A._____ an die B.________ AG zurückgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die B.________ AG hat A._____ eine Parteientschädigung in Höhe von 

CHF 3'000.00 (inkl. Spesen und MWST) zu bezahlen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]