# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6f4fc7b6-5234-58a7-93d0-9e057049c519
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.10.2025 RU250051
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RU250051_2025-10-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: RU250051-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Ersatzrichterin MLaw N. Menghini 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. K. Houweling-Wili

Beschluss vom 24. Oktober 2025

in Sachen

A._____,
Klägerin und Beschwerdeführerin

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft B._____-strasse 1, 
a) C._____,
b) D._____,
c) E._____, 
d) F._____, 
e) G._____, 
f) H._____, 
g) I._____, 
h) J._____, 
Beklagte und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw, LL.M. X._____, 

betreffend Nachbarschaftsstreit / Anfechtung Beschlüsse ausserordentliche 
Stockwerkeigentümerversammlung vom 18. Dezember 2023 / 
Rechtsverzögerung / Rechtsverweigerung

- 2 -

Beschwerde gegen eine Verfügung des Friedensrichteramtes der Stadt 
Zürich vom 7. Mai 2025 (GV.2024.00017)

Erwägungen:

1. Die Klägerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend Beschwerdeführerin) er-

hob mit Eingabe vom 5. Juni 2025 Beschwerde gegen die Verfügung des Frie-

densrichteramtes der Stadt Zürich Kreise … + … vom 7. Mai 2025, mit welcher 

das Verfahren betreffend Anfechtung der Beschlüsse der Stockwerkeigentümer-

versammlung vom 18. Dezember 2023 als gegenstandslos abgeschrieben wor-

den war (act. 2 und act. 6).

2. Mit Verfügung vom 8. Juli 2025 wurde der Beschwerdeführerin eine Frist von 

zehn Tagen angesetzt, um für das Beschwerdeverfahren einen Vorschuss von 

Fr. 300.-- zu leisten (act. 9). Nachdem der Kostenvorschuss innert Frist nicht ge-

leistet worden war, wurde der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2. Septem-

ber 2025 eine einmalige Nachfrist von fünf Tagen zur Leistung des Kostenvor-

schusses angesetzt, unter der Androhung, dass andernfalls auf die Beschwerde 

nicht eingetreten würde (act. 11). Die Verfügung vom 2. September 2025 wurde 

der Beschwerdeführerin am 16. September 2025 zugestellt (act. 14). Die Nachfrist 

lief folglich am 22. September 2025 ab. Auch innert dieser Frist leistete die Be-

schwerdeführerin den ihr auferlegten Kostenvorschuss nicht, weshalb auf die Be-

schwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist.

3. Die Prozesskosten werden gemäss Art. 106 Abs. 1 ZPO grundsätzlich der 

unterliegenden Partei auferlegt. Bei Nichteintreten gilt die klagende Partei als un-

terliegend. Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin die Kosten für das 

Rechtsmittelverfahren zu tragen. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfah-

ren ist in Anwendung von § 12 i.V.m. § 3 GebV OG auf Fr. 300.-- festzusetzen 

und der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 

- 3 -

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde vom 5. Juni 2025 wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.-- festgesetzt und 

der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage eines Doppels von act. 2, sowie unter Rücksendung der 

erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert liegt unter 
Fr. 30'000.--.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. K. Houweling-Wili

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