# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5eecb39e-e868-5fdf-ad82-aa37c870169a
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-10
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 10.05.2017 200 2016 373
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-373_2017-05-10.pdf

## Full Text

200 16 373 IV
LOU/PRN/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 10. Mai 2017

Verwaltungsrichter Loosli, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schwegler, Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiberin Prunner

A.________
vertreten durch B.________, Rechtsanwalt C.________, 
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 3. März 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2017, IV/16/373, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1971 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich im Juli 2001 unter Hinweis auf eine Hüftluxation und eine Sko-
liose der Wirbelsäule bei der IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegne-
rin) zum Leistungsbezug an (Akten der IVB [act. II] 2). In der Folge holte die 
IVB diverse erwerbliche und medizinische Unterlagen ein – insbesondere 
einen Bericht von Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chir-
urgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 12. Oktober 2001 
(act. II 12). Mit Verfügung vom 25. Oktober 2002 gewährte die IVB eine 
halbe Rente ab dem 1. Juli 2000 (act. II 17). Mit Verfügungen vom 16. Sep-
tember 2005, 16. Juni 2009 und 7. Juli 2011 wurde die halbe Rente revisi-
onsweise bestätigt (act. II 30, 36, 49). 

B.

Im Rahmen einer Revision von Amtes wegen gab die Versicherte im April 
2015 an, dass sich ihr Gesundheitszustand seit Anfang des Jahres 2014 
aufgrund von Schmerzen im Iliosakralgelenk verschlechtert habe (act. II 
54). Daraufhin veranlasste die IVB unter anderem ein orthopädisch-
psychiatrisches Gutachten durch die MEDAS E.________ vom 11. Novem-
ber 2015 (act. II 66.1). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (act. II 
68) verfügte die IVB am 3. März 2016 die Rentenaufhebung (act. II 79).

C.

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch B.________, Rechtsan-
walt C.________, mit Eingabe vom 14. April 2016 beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Bern Beschwerde und stellte folgende Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 3. März 2016 sei aufzuhe-
ben.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2017, IV/16/373, Seite 3

2. Der Beschwerdeführerin sei weiterhin eine halbe Invalidenrente zuzu-
sprechen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich der gesetzlichen 
Mehrwertsteuer) zulasten der Beschwerdegegnerin.

Zur Begründung liess sie im Wesentlichen geltend machen, dass kein Re-
visionsgrund vorliege. Es handle sich vielmehr um eine andere Würdigung 
des bereits mit Verfügung vom 7. Juli 2011 beurteilten Sachverhalts. Auch 
im erwerblichen Bereich sowie im Status sei keine Veränderung zu ver-
zeichnen.

Mit Beschwerdeantwort vom 13. Mai 2016 beantragte die IVB die Abwei-
sung der Beschwerde.

Auf Aufforderung des Instruktionsrichters reichte die IVB am 30. März 2017 
den Bericht der Klinik F.________ in Zürich vom 30. November 2007 (Ak-
ten der IVB [act. IIA] 2) zu den Akten.

In den Stellungnahmen vom 20. und 26. April 2017 hielten die Parteien an 
ihren Anträgen fest.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 

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gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung der IVB vom 3. März 2016 (act. II 
79). Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Rente zu 
Recht aufgehoben hat.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Vier-
telsrente.

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 

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und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.4 Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines 
Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf 
Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufge-
hoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG).

2.4.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit 
den Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist deshalb nicht 
nur bei einer wesentlichen Veränderung des Gesundheitszustandes, son-
dern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen 
(oder die Auswirkungen auf die Betätigung im üblichen Aufgabenbereich) 
des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert 
haben. Dazu gehört die Verbesserung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer 
Angewöhnung oder Anpassung an die Behinderung. Ein Revisionsgrund ist 
ferner unter Umständen auch dann gegeben, wenn eine andere Art der 
Bemessung der Invalidität zur Anwendung gelangt oder eine Wandlung des 
Aufgabenbereichs eingetreten ist (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 10, 130 V 343 
E. 3.5 S. 349).

2.4.2 Liegt eine erhebliche Änderung des Sachverhalts vor, ist der Ren-
tenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht allseitig, d.h. unter 
Berücksichtigung des gesamten für die Leistungsberechtigung ausschlag-
gebenden Tatsachenspektrums neu und ohne Bindung an frühere Invali-
ditätsschätzungen zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3 S. 11, 117 V 198 E. 4b 
S. 200; SVR 2011 IV Nr. 37 S. 109 E. 1.1).

2.4.3 Als zeitliche Vergleichsbasis ist einerseits der Sachverhalt im Zeit-
punkt der ursprünglichen Rentenverfügung und anderseits derjenige zur 

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Zeit der streitigen Revisionsverfügung zu berücksichtigen (BGE 130 V 343 
E. 3.5.2 S. 351, 125 V 368 E. 2 S. 369; SVR 2010 IV Nr. 53 S. 166 E. 3.1).

Wurde die Rente zuvor bereits revidiert oder bestätigt, so ist als zeitliche 
Vergleichsbasis die letzte rechtskräftige Verfügung heranzuziehen, sofern 
eine materielle Überprüfung des Leistungsanspruches tatsächlich stattge-
funden hat, d.h. eine rechtskonforme (medizinische) Sachverhaltsab-
klärung, eine Beweiswürdigung und gegebenenfalls – sofern Hinweise für 
eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszu-
stands bestanden – ein Einkommensvergleich durchgeführt worden sind 
(BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114; SVR 2013 IV Nr. 44 S. 135 E. 3.1.2).

3.

3.1 Die mit Verfügung vom 25. Oktober 2002 ursprüngliche zugespro-
chene halbe Rente basierte in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten 
von Dr. med. D.________ vom 12. Oktober 2001 (act. II 12). Darin diagnos-
tizierte dieser mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine idiopathische 
Skoliose mit Status nach Spondylodese (ICD-10: M41.1) und eine sekun-
däre progrediente Coxarthrose nach kongenitaler Hüftluxation (ICD-10: 
M16.7; act. II 12, S. 3). In einer angepassten, vorwiegend sitzenden Tätig-
keit mit der Möglichkeit, des öftern die Stellung zu wechseln und ohne die 
Notwendigkeit längere Zeit in derselben Stellung verharren zu müssen, sei 
eine Arbeitsfähigkeit von 4,2 Stunden pro Tag bzw. 50% zumutbar. Die 
aktuelle Tätigkeit sei dem Leiden optimal angepasst und könne zu 50% 
ausgeführt werden (act. II 12, S. 4).

Aufgrund von zwei Meldungen der Beschwerdeführerin vom 29. Januar 
2003 und 16. Februar 2004, wonach ihr Lohn bei der G.________ erhöht 
worden war, teilte ihr die IVB jeweils am 27. Februar 2003 bzw. 24. März 
2004 formlos mit, dies führe zu keiner anderen Invaliditätsbemessung und 
ihr werde weiterhin eine halbe Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50% 
ausgerichtet (act. II 19 - 26). Nach erneuter Lohnerhöhung beim selben 
Arbeitgeber teilte die IVB der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 
16. September 2005 (act. II 30) ohne Vornahme von weiteren medizini-
schen Abklärungen mit, sie habe keine rentenrelevante Änderung festge-

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stellt, weshalb weiterhin der Anspruch auf eine halbe Rente bestehe bei 
einem Invaliditätsgrad von 52% (act. II 28 - 30). Nach Einholung des ärztli-
chen Zwischenberichts vom 8. Mai 2009 und dem Bericht der Klinik 
F.________ zur Operation vom 6. Dezember 2004 wurde der Beschwerde-
führerin mit Verfügung vom 16. Juni 2009 ohne weitere medizinischen Ab-
klärungen und ungeachtet des Umstands ihrer zwischenzeitlichen Arbeits-
losigkeit die halbe Rente bei unverändertem Invaliditätsgrad von 52% wei-
ter ausgerichtet (act. II 21, 29, 31 f., 35 f.). Der nicht unterzeichnete ärztli-
che Zwischenbericht vom 21. April 2011 nennt einen stationären Gesund-
heitszustand und verweist im Wesentlichen auf den Bericht von 2009. Die 
Beschwerdeführerin hatte zwar geltend gemacht, die psychische und phy-
sische Belastbarkeit sei zurückgegangen, weshalb sie ihr Pensum auf rund 
40% reduziert habe (10% weiterhin bei H.________ AG und noch 30% ab 
dem 1. Juli 2010 bei der I.________; act. II 42, 46). Jedoch ging die IVB 
gestützt auf die ärztlichen Angaben davon aus, dass weiterhin eine Arbeits-
fähigkeit von 50% im ausgeführten Beruf zumutbar sei und die von der Be-
schwerdeführerin selbst initiierte Pensenreduktion allein durch ihre subjek-
tive Wahrnehmung ihres Leidens erfolgte und medizinisch nicht begründet 
sei. In der Folge richtete sie der Beschwerdeführerin weiterhin die halbe 
Rente bei einem unveränderten Invaliditätsgrad von 52% ohne weitere me-
dizinische Abklärungen weiter aus (Verfügung vom 7. Juli 2011; act. II 49). 

Den seit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 25. Oktober 2002 (act. II 
17) ergangenen Mitteilungen und Verfügungen, mit denen die halbe Rente 
bestätigt wurde, lagen jeweils keine materiellen Überprüfungen des Leis-
tungsanspruchs zu Grunde. Sie kommen als Referenzzeitpunkt zur vorlie-
gend angefochtenen Verfügung nicht in Frage. 

Im Rahmen der aktuellen Revision wurde der Bericht der Klinik F.________ 
vom 30. November 2007 aktenkundig (act. IIA 2). Daraus geht hervor, dass 
die Beschwerdeführerin mit Blick auf die Skoliose-Revision am 29. Novem-
ber und 6. Dezember 2004 anlässlich der Nachkontrolle im November 2007 
berichtete, es gehe ihr bezüglich des Rückens sehr gut und sie habe kei-
nerlei Schmerzen. Sie führe jetzt auch Gymnastik durch. Es wurde daher 
ein regelrechtes postoperatives Ergebnis mit beschwerdefreier Patientin 
und guter Korrektur der Skoliose festgehalten. Die wirbelsäulenchirurgische 

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Behandlung wurde abgeschlossen. Damit ist eine deutliche Verbesserung 
des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin aufgrund der Rücken-
operationen im Jahr 2004 ausgewiesen. Mit dieser Beurteilung stimmt denn 
auch die Einschätzung der Hausärztin med. pract. J.________ überein, 
welche im Verlaufsbericht vom 22. August 2005 eine Schmerzlinderung 
aufgrund der Hüft- und Rückenoperationen in den Jahren 2003 und 2004 
feststellte (act. II 28, S. 1). Auch der orthopädische Gutachter der MEDAS 
E.________ führte anlässlich der Untersuchung im Oktober 2015 - gestützt 
auf den Bericht der Klinik F.________ vom 30. November 2007 - nachvoll-
ziehbar aus (vgl. E. 3.4 hiernach), dass die Rückenschmerzen infolge der 
Operationen im November und Dezember 2004 nachgelassen haben (act. 
II 66.1, S. 8), und attestierte aufgrund dessen - sowie einer persistierenden 
pathologischen Wirbelsäulenstatik seit Juli 2005 - (in Übereinstimmung mit 
Dr. med. D.________) eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 50% in der 
angestammten Tätigkeit, jedoch eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 
80% in einer angepassten Tätigkeit seit Juli 2005 (act. II 66.1, S. 9 f.). So-
mit ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes der Beschwerdefüh-
rerin erstellt.

Nach dem Gesagten liegt bereits per Juli 2005 eine gesundheitliche revisi-
onsrechtlich relevante Veränderung vor, so dass der Rentenanspruch im 
Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung einer freien und allseitigen Über-
prüfung zu unterziehen ist (vgl. E. 2.4.2 hiervor).

3.2 Die angefochtene Verfügung vom 3. März 2016 (act. II 79) erging im 
Wesentlichen gestützt auf das orthopädisch-psychiatrische Gutachten der 
MEDAS E.________ vom 11. November 2015 (act. II 66.1).

3.2.1 Im orthopädischen Teilgutachten diagnostizierte Dr. med. 
K.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine deutli-
che rechtskonvexe Restskoliose am Übergang Brust- zu Lendenwirbelsäu-
le bei Status nach Skoliosekorrektur nach Zielke Th10-L3 mit Rippenbu-
ckelresektion Th8-11 09/1990, Revision mit Entfernung des Zielke-
Implantats, Discektomie Th9/10 und L3/4 sowie Osteotomie Th10/11, L1/2 
und L2/3 11/2004 und Aufrichtung der Kyphoskoliose von dorsal mit multi-

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plen dorsalen Osteotomien, Instrumentation Th4-L4 mit Spondylodese 
12/2004 (act. II 66.1, S. 7).

3.2.2 Dr. med. L.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 
stellte im psychiatrischen Teilgutachten keine Diagnosen mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit (act. II 66.1, S. 21; 66.2, S. 13).

3.2.3 In polydisziplinärer Hinsicht führten die Gutachter aus, die Arbeits-
fähigkeit als ..., eine vorwiegend sitzende Tätigkeit, betrage seit Juli 2005 
nach Abschluss der postoperativen Rehabilitation gesamthaft 50% bei vol-
ler Stundenpräsenz (act. II 66.1, S. 30). Körperlich leichte Tätigkeiten, ab-
wechslungsweise sitzend und stehend ohne häufige inklinierte, reklinierte 
und rotierte Körperhaltungen, könnten nach Abschluss der postoperativen 
Rehabilitation ab Juli 2005 gesamthaft bei voller Stundenpräsenz zu 80% 
zugemutet werden. Die Arbeitsfähigkeit sei durch ein somatisches Leiden 
mit Krankheitswert eingeschränkt. Es bestünden keine wesentlichen psy-
chosozialen Faktoren (act. II 66.1, S. 31). 

3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 

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Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.4 Die Beschwerdegegnerin hat sich in der angefochtenen Verfügung 
in medizinischer Hinsicht massgeblich auf das orthopädisch-psychiatrische 
Gutachten der MEDAS E.________ vom 11. November 2015 (act. II 66.1, 
vgl. auch act. II 66.2) gestützt. Dieses erfüllt die von der höchstrichterlichen 
Rechtsprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens ge-
stellten Anforderungen (vgl. E. 3.3 hiervor), weshalb ihm volle Beweiskraft 
zukommt (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Die darin enthaltenen 
Feststellungen beruhen auf eigenen Abklärungen und sind in Kenntnis der 
(bildgebenden) Vorakten sowie unter Berücksichtigung der geklagten Be-
schwerden getroffen worden. Die Ausführungen in der Beurteilung der me-
dizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen 
Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit 
werden nachvollziehbar begründet. Auch stehen die Fachbeurteilungen in 
Übereinstimmung untereinander und flossen in die interdisziplinäre Beurtei-
lung ein.

3.4.1 Im psychiatrischen Teilgutachten vom 15. Oktober 2015 stellte Dr. 
med. L.________ nachvollziehbar dar, dass die Beschwerdeführerin an 
keinen psychischen Störungen leidet (vgl. act. II 66.2, S. 13). So wurden 
anlässlich der Untersuchung vom 14. Oktober 2015 keine Hinweise für eine 
Persönlichkeitsstörung bzw. für eine psychische Störung mit Krankheits-
wert festgestellt. Trotz der körperlichen Beschwerdesymptomatik fand der 
Experte insbesondere keine Anpassungsstörungen oder depressive Reak-
tionen oder Angststörungen. Auch eine somatoforme Schmerzstörung wur-
de verneint (act. II 66.2, S. 14). Somit liegen keine psychischen Einschrän-
kungen vor, was von den Parteien denn auch nicht bestritten wird.

3.4.2 In somatischer Hinsicht führte Dr. med. K.________ im orthopädi-
schen Teilgutachten vom 11. November 2015 schlüssig und überzeugend 
aus, dass körperlich schwere Arbeiten, vorwiegend sitzend oder stehend 
mit häufig inklinierten, reklinierten und rotierten Körperhaltungen, aufgrund 
der rechtskonvexen Restskoliose nicht mehr vollumfänglich bzw. noch zu 
50% zugemutet werden können (act. II 66.1, S. 8 f.). Eine angepasste, kör-
perlich leichte Tätigkeit, abwechslungsweise sitzend und stehend, ohne 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2017, IV/16/373, Seite 11

häufig inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltungen sei zu 80% zu-
mutbar (act. II 66.1, S. 9). Dr. med. K.________ stützt sich in seiner Beur-
teilung insbesondere auch auf die schlüssigen Angaben der Klinik 
F.________ aus dem Jahr 2007 (act. II 66.1, S. 8; vgl. E. 3.1 hiervor).

Soweit Dr. med. K.________ festhält, dass sich seit Anfang des Jahres 
2014 im BWS/LWS-Übergang mit Fortsetzung in die BWS bis in das Ge-
säss wieder Schmerzen manifestieren würden, vermag dies nichts zu än-
dern. So äussert sich der Gutachter zwar zu den entsprechenden Auswir-
kungen auf das Zumutbarkeitsprofil - das Sitzen wird auf 45 Minuten und 
das Laufen (wohl Gehen) auf 1 ½ Stunden limitiert -, jedoch sind die Aus-
wirkungen auf die invalidenversicherungsrechtlich massgebliche Arbeits- 
und Leistungsfähigkeit aufgrund ihres geringen Ausmasses dem Zumut-
barkeitsprofil einer leidensadaptierten Tätigkeit inhärent (act. II 66.1, S. 8).

4. Aufgrund des soeben ermittelten Zumutbarkeitsprofils ist nachste-
hend der IV-Grad zu bestimmen.

4.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung ge-
setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in-
valid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse das ohne gesundheitli-
che Beeinträchtigung realisierbare Einkommen nicht hinreichend genau 

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beziffern, ist auf Erfahrungs- und Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn 
abzustellen. Auf sie darf jedoch im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur 
unter Mitberücksichtigung der für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenen-
falls relevanten persönlichen und beruflichen Faktoren abgestellt werden 
(BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30; Entscheid des Eidgenössischen Versiche-
rungsgerichts [EVG; heute Bundesgericht {BGer}] vom 30. Oktober 2002, 
I 517/02, E. 1.2).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 
S. 40 E. 2.2).

Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 
oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge-
nommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den 
vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen 
(LSE) herangezogen werden (BGE 142 V 178 E. 2.5.7 S. 188, 139 V 592 
E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 S. 40 E. 2.2).

Es gilt zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, 
die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich 
zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern 
lohnmässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurch-
schnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit ei-
nem Abzug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 
S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass 
Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und 
beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2).

4.2 Die Beschwerdeführerin arbeitet aktuell zu knapp 10% für die 
H.________ AG und zu knapp 25% für die I.________ als ... (act. II 57 f.). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2017, IV/16/373, Seite 13

Damit verwertet sie die ihr zumutbare Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht 
optimal, zumal ihr eine angepasste Tätigkeit zu 80% zumutbar ist (vgl. 
E. 3.5 hiervor). Darunter fällt - bei Berücksichtigung eines Wechsels von 
sitzenden und stehenden Arbeitshaltungen (z.B. mit einem Stehpult) sowie 
ohne häufig inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltung (vgl. E. 3.4.2 
hiervor) - auch ihre angestammte Tätigkeit als .... 

Folglich ist das Valideneinkommen gestützt auf den Tabellenlohn zu ermit-
teln (vgl. E. 4.1.1 hiervor). Da die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall 
als ... tätig wäre, ist die LSE 2010, Tabelle TA7, Niveau 2 (Verrichtung 
selbstständiger und qualifizierter Arbeiten), Frauen, Zeile 23: andere kauf-
männisch-administrative Tätigkeiten, massgebend.

Für das Invalideneinkommen ist ebenfalls dieser Wert heranzuziehen, da 
damit zumutbare Verweistätigkeiten abgebildet werden (vgl. E. 3.4.2 hier-
vor). 

Sind Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom selben Tabellen-
lohn zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung (inklusive Um-
rechnung auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit und Indexierung). 
Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad im erwerblichen Bereich dem Grad 
der Arbeitsunfähigkeit - hier 20% - vorbehältlich eines allfälligen Abzuges 
vom Tabellenlohn (vgl. Entscheid des EVG vom 15. April 2003, I 1/03, 
E. 5.2). Da den medizinischen Einschränkungen bereits mit der reduzierten 
Leistungsfähigkeit umfassend Rechnung getragen wird, besteht für einen 
weiteren behinderungsbedingten Abzug kein Raum (vgl. Entscheid des 
BGer vom 5. Juli 2011, 8C_261/2011, E. 7.3). Weiter liegen auch keine 
invaliditätsfremden Gründe vor, welche Anlass zu einem Abzug vom Tabel-
lenlohn gäben (Schweizer Bürgerin, im hier massgebenden Zeitpunkt 45 
Jahre alt). 

Nach dem Gesagten resultiert ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad 
von 20% (vgl. E. 2.2 hiervor). Die Rentenaufhebung nach Zustellung der 
Verfügung auf Ende des folgenden Monats (vgl. Art. 88bis Abs. 2 lit. a der 
Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 1961 [IVV; 
SR 831.201]) ist damit nicht zu beanstanden.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2017, IV/16/373, Seite 14

4.3 Somit erweist sich die angefochtene Verfügung vom 3. März 2016 
(act. II 79) als rechtens und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzu-
weisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) besteht weder für die Beschwerdegegnerin noch die Be-
schwerdeführerin ein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 104 
Abs. 3 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 10. Mai 2017, IV/16/373, Seite 15

4. Zu eröffnen (R):
-  B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Mitteilung an (R): 
- Pensionskasse M.________

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.