# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a9a4f38-57c7-57e5-a4c2-7ce5b6fa5329
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-31
**Language:** de
**Title:** RAD-Bericht nicht beweistauglich, Rückweisung zur weiteren Abklärung
**Docket/Reference:** IV.2017.00894
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2017.00894.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2017.00894
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens
Gerichtsschreiberin Lanzicher
Urteil
vom
3
1.
Januar 2019
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Die 1979 geborene
X.___
ist seit
ihrer Einreise in die Schweiz
im Jahre 1998 als Hausfrau tätig. Am 2
9.
Januar 2010 meldete sie sich unter Hinweis auf
«
Muskelprobleme, Depression und Nerven
»
bei der Invalidenversi
cherung zum Leistungsbezug an (Urk. 9/1). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, tätigte erwerbliche Abklärungen und wies das Renten
begehren mit Verfügung vom 2
7.
Oktober 2010 ab (
Urk.
9/22). Die dagegen er
hobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Urteil vom 2
8.
Februar 2011 (Prozess-Nr. IV.2010.01139;
Urk.
9/30) ab.
Am 1
7.
November 2010 ersuchte das Departement Soziales, Zusatzleistungen zur AHV/IV, der Stadt Winterthur die IV-Stelle um Bestimmung des Invaliditätsgra
des (
Urk.
9/23). Mit Verfügung vom 1
1.
Oktober 2011 hielt die IV-Stelle fest, dass kein IV-relevanter Gesundheitsschaden bestehe und kein IV-Grad ermittelt wer
den könne (
Urk.
9/46). Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Ge
richt mit Urteil vom 2
8.
März 2012 (Prozess-Nr. IV.2011.01171;
Urk.
9/50) ab.
Am 1
3.
März 2014 (
Urk.
9/51) meldete sich die Versicherte erneut zum Leistungs
bezug an. Mit Verfügung vom 1
5.
Oktober 2014 (
Urk.
9/72) trat die IV-Stelle auf das Leistungsbegehren nicht ein.
Am 1
2.
Juli 2016 (
Urk.
9/76) meldete sich die Versicherte unter Hinweis auf psy
chische, Haut- und Rheumaprobleme wiederum bei der IV-Stelle zum Leistungs
bezug an. Diese tätigte medizinische und erwerbliche Abklärungen und wies das Leistungsbegehren nach durchgeführtem
Vorbescheidverfahren
(Urk. 9/81,
Urk.
9/86,
Urk.
9/91,
Urk.
9/93,
Urk.
9/98, Urk. 9/101 und
Urk.
9/103)
mit Verfü
gung vom
4.
Juli 2017 (Urk. 2) ab.
2.
Dagegen erhob die Versicherte am
4.
September 2017 Beschwerde (Urk. 1) und beantragte sinngemäss, die Verfügung vom
4.
Juli 2017 sei zu überprüfen. Zudem sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu bewilligen. Am
6.
Oktober 2017 (Urk. 8) beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei abzuweisen. Am 2
6.
März und 1
6.
April 2018 reichte die
Beschwerdeführerin
verschiedene Berichte nach (Urk. 12/1-4 und
Urk.
14), welche der
Beschwerdegegnerin
am 2
8.
März und 17. April 2018 zur Kenntnis gebracht wurden (
Urk.
13 und
Urk.
15).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG). Sie kann Folge von Geburts
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, er
halten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Wurde eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert, so wird nach
Art.
87
Abs.
3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) eine neue Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss
Abs.
2 dieser Bestimmung erfüllt sind. Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der ver
sicherten Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei einem Re
visionsfall nach
Art.
17
Abs.
1 ATSG vorzugehen (BGE 117 V 198 E. 3a, vgl. auch BGE 133 V 108 E. 5.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der früheren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie
das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zunächst noch zu prüfen, ob die festge
stellte Veränderung genügt, um nunmehr eine anspruchsbegründende Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 198 E. 3a, 109 V 108
E. 2b).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene leistungsabweisende Ver
fügung vom
4.
Juli 2017 (Urk. 2) damit, dass keine organischen Ursachen der geklagten Beschwerden und keine dauerhafte organische Gesundheitsschädigung ausgewiesen seien. Aus psychiatrischer Sicht hätten sich seit 2014 keine neuen medizinischen Fakten ergeben (S. 1). Es sei von einer gesamthaft unveränderten Situation auszugehen (S. 2).
2.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt (Urk. 1), alle Tests würden zeigen, dass die rechte Seite ihres Körpers auf der linken Seite schwächer sei und dass sie deswegen ein Ungleichgewicht im Körper habe. Dies sei zusätzlich zu den anderen Krankheiten, die sie habe (S. 1). Sie nehme seit Jahren alle Arten von Medikamenten ein und stehe immer unter Behandlung, ihre Probleme seien chronisch (S. 2).
3.
Vergleichszeitpunkt für eine für die Neuanmeldung relevante Veränderung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin bildet die Verfügung vom 15. Ok
tober 2014 (
Urk.
9/72), mit welcher die Beschwerdegegnerin
nach materieller Ab
klärung und Verneinung einer relevanten Veränderung mit Einfluss auf die Ar
beitsfähigkeit (
Urk.
9/70 S. 2)
auf die Neuanmeldung vom 1
3.
März 2014 (
Urk.
9/51) nicht eingetreten ist.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich im Vergleichszeitpunkt auf folgende Be
richte:
4.1.1
Dr.
med.
Y.___
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt in seinem Bericht vom 1
2.
Mai 2014 (
Urk.
9/56) fest, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 2
6.
März 2011 in seiner ambulanten psychiatrischen Behandlung aufgrund einer unklaren Schmerzsymptomatik in den Unterarmen, Eisen- und Vitamin
-
B12
-
Mangel sowie einer lang anhaltenden Anpassungsstörung mit vorwiegender Be
einträchtigung anderer Gefühle mit reaktiver Depression. Sie ertrage keine Anti
depressiva und klage über Schlafstörungen und Tagesmüdigkeit.
4.1.2
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt FMH für Dermatologie und Venerologie, stellte in seinem Bericht vom 1
3.
Mai 2014 (
Urk.
9/57) folgende Diagnosen:
-
d
yshidrosiformes
Handekzem und Fussekzem, PE 2
2.
November 2013
-
Toctino
Dezember bis Februar 2014
-
b
ekannte Nickelallergie
Dazu führte er aus, wegen der Hartnäckigkeit des chronischen Ekz
ems sei die Beschwerdeführerin a
n die
Y.___
in Zürich überwiesen worden.
4.1.3
Dr.
med.
B.___
, Innere Medizin FMH, führte in seinem Bericht vom 2
6.
Mai 2014 (
Urk.
9/61) folgende Diagnosen/Probleme auf:
-
Anpassungsstörung mit reaktiv-depressiver Symptomatik
-
Somatisierungsstörung
-
Verdacht auf intermittierend phobischen
Schwankschwindel
bei Angststörung
-
d
yshidrosiformes
Handekzem und Fussekzem, bislang therapieresistent
Dazu hielt er fest, die krankheitsbedingten Symptome hätten in den letzten zwei bis drei Jahren an Intensität zugenommen. Das Handekzem habe massiv zuge
nommen.
4.1.4
Dr.
med.
C.___
vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), Arzt für Allgemeine Medizin FMH,
hielt
in seiner Stellungnahme vom 1
5.
Juli 2014 (
Urk.
9/70/2)
fest
, die neuen Berichte würden weiterhin die früher schon bekannten Störungen An
passungsstörung mit reaktiv-depressiver Symptomatik und Somatisierungsstö
rung aufführen. Die neuen Diagnosen seien Verdacht auf intermittierend phobi
schen
Schwank
schwindel
bei Angststörung und
d
yshidrosiformes
Handekzem und Fussekzem, bisher therapieresistent. Der
Schwankschwindel
löse keine rele
vante Arbeitsunfähigkeit als Hausfrau aus. Das Ekzem sei mit entsprechender lo
kaler und eventuell systemischer Therapie und entsprechenden Schutzmassnah
men bei der Ausübung der Arbeiten im Haushalt wohl so weit
angehbar
, dass keine relevante Arbeitsunfähigkeit resultiere. Somit beständen keine relevanten Veränderungen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit.
4.2
In der
angefochtene
n
Verfügung vom
4.
Juli 2017 (
Urk.
2) stützte sich
die
Be
schwerdegegnerin
unter anderem auf folgende Berichte:
4.2.1
Der behandelnde Psychiater
Dr.
Y.___
führte in seinem Arztzeugnis vom 5. Sep
tember 2016 (
Urk.
9/83/4) aus, die Beschwerdeführerin stehe seit dem 26. März 2011 in seiner ambulanten psychiatrischen Behandlung aufgrund einer mittel
gradigen Depression mit somatischen Beschwerden (Globusgefühl).
Seit Juni
2016 werde sie zudem psychopharmakologisch behandelt.
Aus psychiatrischer Sicht sei sie zurzeit zu 100
%
arbeitsunfähig geschrieben.
4.2.2
Die
D.___ des E.___
stellte in ihrem Bericht vom
9.
Januar 2017 (9/96) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (S. 1 f.):
-
r
ezidivierende Schwellungen Unterarm/Hand rechts
-
Differentialdiagnose
Thoracic
-Outlet-Syndrom rechts
-
Klinik
-
fehlender Puls bei Armelevation rechts, Kribbelparästhesien Hand bei Elevation
-
Bildgebung:
-
Rx
Thorax 11/2016: Kein Nachweis von Halsrippen, Herz- und
Me
diastinalsilhouette
schlank, Lungenzirkulation kompensiert, keine In
filtrate, kein
Pleuraerguss
, konventionell-radiologisch keine Anhalts
punkte für mediastinale oder intrapulmonale Raumforderungen
-
sonographisch
wiederholt keine
Tenosynovitis
/
Synovitis
nachweisbar
-
c
ervico
- und
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom rechtsbetont
-
Klinik
-
Myelogenose
paravertebrale Muskulatur am
cervicothorakalen
Übergang und Schultergürtelbereich rechtsbetont, rezidivierende Schwellung Hand/Unterarm rechts
-
Bildgebung:
-
MRI HWS 11/2016: Regelrechte Darstellung der HWS ohne wesentliche degenerative Veränderungen, keine Anhaltspunkte für eine Kompression
nervaler
Strukturen
-
Rx
Becken 11/2016: ISO sowie Hüftgelenke beidseits regelrecht, keine degenerativen oder entzündlichen Veränderungen, IUD in situ
-
Rx
LWS 11/2016: Ventrales sowie dorsales Alignement erhalten, keine höhengeminderten Wirbelkörper, keine degenerativen oder entzündli
chen Veränderungen
-
Therapie:
-
m
ultimodale rheumatologische Komplexbehandlung (93.38.02)
2.
bis 17. November 2016
Dazu hielten
die behandelnden Ärzte
fest, in der Verlaufskontrolle bestehe der Verdacht auf ein
Thoracic
-Outlet-Syndrom, es seien noch
angiologische
Abklä
rungen ausstehend, eine Prognose sei zurzeit nicht möglich. Das Ressourcenprofil für berufliche Tätigkeiten könne nicht beantwortet werden, ebenso wenig die Frage der Verminderung der Leistungsfähigkeit. Die Beschwerdeführerin sei nicht arbeitstätig (S. 2 f.).
4.2.3
Die
Y.___
des
E.___
führte
in ihrem Bericht vom 1
9.
Januar 2017 (
Urk.
9/95/15-16) folgende Diagnosen
auf
(S. 1 f.):
-
1.
Verdacht auf Psoriasis
pustulosa
palmoplantaris
(L40.300)
-
Differentialdiagnose:
dyshidrosiformes
Hand- und Fussekzem
-
PE vom 1
7.
März 2014 Fuss links (extern): mit Ekzem vereinbar
-
Toctino
12/2013-02/2014
-
Mykologie Schuppen Hände und Füsse vom 1
8.
August 2014: negativ
ne
gativ
-
Atopie
-Screening negativ (wenig positiv auf eine Hausstaubmilbenart, kli
nisch keine Symptome)
-
Epikutantestung
08/2014: Nickel und Formaldehyd (klinisch nicht relevant)
-
HECSI-Score:
-
1
8.
August 2014: 26
-
1
5.
September 2014: 6
-
Bade-PUVA 1
7.
September 2014 - 1
1.
Juli 2015, nur noch Füsse seit 17. Juni 2015, Stopp 07/2015, Wiederbeginn Füsse
7.
Oktober 2015
-
Start mit
Neotigason
10mg am 1
8.
März 2015, Steigerung auf 10/20mg al
ternierend am 1
7.
Juni 2015, aufgrund Nebenwirkungen aktuell wieder 10mg pro Tag, Stopp
8.
August 2016
-
Probebiopsie Fussgewölbe links 2
4.
Oktober 2016 (unter
topischen
Steroi
den): deutliche
Spongiose
, deutlich ausgeprägtes
Stratum
granulosum
, ein
zelner intrakornealer Abszess sichtbar, sehr schütteres oberflächliches
lym
phohistiozytäres
Infiltrat
-
Abgrenzung Psoriasis-Ekzem histologisch schwierig
-
2.
Verdacht auf milde peripher betonte
Spondylarthropathie
mit/bei
-
Poly-Arthralgien (Finger, Hand-,
Ellbogen
-,
Knie- und Zehengelenke) am ehesten im Rahmen einer mechanischen Überlastung, Differentialdiagnose im Rahmen Diagnose 2
-
keine humorale Entzündungsaktivität
-
Autoimmun-Antikörper negativ (ANA, RF, Anti-CCP)
-
Bildgebung extern
Rx
Hände/Füsse/Knie: unauffällig, Sonographie:
Syno
vitis
im Bereich der OSG beidseits und MTP-Gelenke II und III beidseits
-
MTX 10mg/Woche
sc
seit
8.
August 2016 -
ongoing
, ab 3
0.
August 2016 25mg/Woche
-
3.
Status nach Panaritium Zeigefinger links
-
Betadine
Bäder
-
Fucidin
Creme
-
4.
Nickelallergie
-
ECT im 09/2001 (KS Winterthur)
-
5.
C
ervi
c
o
- und
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom rechtsbetont
-
mehrheitlich mechanisches Beschwerdebild des Rückens
Dazu
hielten die behandelnden Ärzte fest,
die Hautveränderungen an den Händen und Füssen seien nach Angaben der Beschwerdeführerin etwa persistent, die Lichttherapie werde gut vertragen (S. 1).
4.2.4
Hausarzt
Dr.
B.___
stellte
in seinem Bericht vom 2
3.
Januar 2017 (Urk. 9/95/1-3) folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
(S. 1):
-
Anpassungsstörung mit reaktiv-depressiver Symptomatik, Somatisierungsstö
rung, Schlafstörungen seit 2001
-
Angststörung mit intermittierend phobischem
Schwankschwindel
, intermittie
renden Erstickungsgefühlen seit mindestens 5 Jahren
-
c
ervi
c
o
- und
lumbospondylogenes
Schmerzsyndrom rechtsbetont
-
Verdacht auf milde peripher betonte
Spondylarthropathie
Differentialdiagnose bei Psoriasis
-
Verdacht auf Psoriasis
pustulosa
palmoplantaris
Differentialdiagnose chroni
sches Hand- und Fussekzem
Zudem
führte
er folgende Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
auf
(S. 1):
-
Nickelallergie
-
Status nach
funikulärer
Myelose
bei Vitamin
-
B12-Mangel 2000
-
Nephrolithiasis
Dazu hielt er fest, seit dem letzten Bericht von 2010 sei es zu einer deutlichen Zunahme der rheumatologischen Beschwerden mit
cervi
c
o
- und
lumbospondylo
genem
Schmerzsyndrom und neu einem Verdacht auf eine milde peripher betonte
Spondylarthropathie
bei Psoriasis und einer mehrheitlich therapieresistenten Pso
riasis Differentialdiagnose chronisches Fuss/Handekzem gekommen. Neu träten zudem eine vermehrte Angstsymptomatik und rezidivierende Erstickungsgefühle auf (S. 1). Ihre bisherige
Arbeit
sei Hausfrau, in der Schweiz habe sie bislang keine berufliche Tätigkeit gehabt. Für mittelschwere/schwere körperliche Tätigkeiten sei sie nicht arbeitsfähig, krankheitsbedingt müssten wiederholt Pausen eingeschaltet werden. Der Ehemann unterstütze sie. Die geschätzte diesbezügliche Arbeitsfä
higkeit betrage 60
%
, auf längere Sicht sei die Prognose nicht klar. Aufgrund der bisher nicht stattgehabten Berufsausübung, der fehlenden Ausbildung und Deutschkenntnisse und der fehlenden Integration erscheine eine Berufsausübung wenig realistisch. Für eine körperlich nicht belastende angepasste Tätigkeit wür
den die Voraussetzungen fehlen, für eine in ihrer sozialen Situation mögliche Tätigkeit beispielsweise als Putzfrau bestehe zurzeit eine 100%ige Arbeitsunfä
higkeit (S. 2). Es bestehe eine eingeschränkte Belastbarkeit durch Krankheit und
Dekonditionierung
, die nicht gesicherte Asylsituation der Familie sei ein Faktor, der die Krankheit aufrechterhalte (S. 3).
4.2.5
Die Fachärztin
für
orthopädische Chirurgie und Traumatologie
F.___
vom RAD bezog sich in ihrer Stellungnahme vom 2. Februar 2017 (
Urk.
9/104/3-4) auf den Bericht der
D.___
des
E.___
vom 2
3.
November 2016 (Urk. 9/92/4-10) und
denjenigen
des Hausarztes Dr.
B.___
vom 2
3.
Januar 2017 (E. 4.2.4
hievor
) und ergänzte, ein aktueller Bericht des Psychiaters liege nicht vor, im letzten Bericht habe
Dr.
Y.___
am 12. Mai 2014 die Diagnose einer Anpassungsstörung gestellt. Zusammenfassend beständen keine organischen Ur
sachen der geklagten Beschwerden, es seien keine dauerhaften organischen Ge
sundheitsschäden ausgewiesen. Psychiatrisch gebe es keine neuen medizinischen Fakten seit
201
4.
Eine Veränderung des Gesundheitszustandes sei nicht ausge
wiesen, an der RAD-Stellungnahme vom 1
5.
Juli 2014 (E. 4.1.4
hievor
) werde festgehalten.
4.2.6
Am 1
2.
Mai 2017
führte
RAD-Ärztin
F.___
aus
(
Urk.
9/104/5)
, gemäss Bericht der
D.___
des
E.___
vom
9.
Januar 2017 (E. 4.2.2
hievor
) be
stehe der Verdacht auf ein
Thoracic
-Outlet-Syndrom. Eine primär operative The
rapie sei wahrscheinlich nicht geplant. Bei weichteilbedingten Outlet-Symptomen sei die Therapie in der Regel konservativ mit Physiotherapie und Vermeidung von Überkopfarbeiten. Auch wenn sich die Verdachtsdiagnose bestätigen würde, sei somit überwiegend wahrscheinlich weiterhin von einer gesamthaft unveränder
ten Situation auszugehen.
4.2.7
Weiter hielt
RAD-Ärztin
F.___
am 2
9.
Juni 2017 in Bezug auf den Bericht der Ergotherapeutin aus dem
G.___
über die Handtherapie vom 16. März bis
4.
Mai 2017 (
Urk.
9/102) fest
(
Urk.
9/106/2)
, dieser weise keine neuen Sachverhalte aus. Die rezidivierende Schwellung der Hand sei bekannt und im Bericht der
D.___
des
E.___
vom 2
3.
November 2016 (Urk. 9/92/4-10) diskutiert worden.
4.2.8
Dr.
med.
H.___
, Fachärztin FMH Rheumatologie und Innere Medizin, stellte in ihrem Bericht vom
3.
Juli 2017 (
Urk.
9/108) folgende Diagnosen (S. 1):
-
c
hronifizierte
Ganzkörperschmerz
-
Symptomatik seit 19 Jahren, rechts halbsei
tenartig betont, rechte obere Extremität
-
zum aktuellen Zeitpunkt für mich keine fassbaren entzündlichen Verände
rungen
-
bestehende universitäre multimodale Schmerztherapie
-
m
ögliche, leichte PHS rechts bei
sonographisch
geringer
Bursareizung
über der SSC, Rundrückenfehlhaltung (begünstigt
subacromiale
Enge), intakte
Rotato
renmanschette
und BIZ (
re
sa
40mg
Triamcort
am
4.
Juli 2017 probatorisch)
-
s
chwierig klassifizierbares Ekzem Hände und Füsse seit 19 Jahren, Therapie
E.___
Dermatologie
-
a
namnestisch Anpassungsstörung, Somatisierungsstörung, Schlafstörung seit 2001, intermittierend Angst,
Schwankschwindel
, Erstickungsgefühle
-
Unverträglichkeit diverser Psychopharmaka, psychiatrische Begleitung be
stehend
-
a
namnestisch Reflux Hinweis (geplante Gastroskopie im Juli 2017)
Dazu
führte
sie
aus
, eine entzündliche fassbare Veränderung, welche eine kon
trollpflichtige Basistherapie erfordern würde, könne aktuell nicht festgestellt wer
den. Die Einschränkung sei für sie nicht somatisch rheumatologisch, sondern psy
chosozial
bedingt
. Bei einer Begutachtung müsste zur optimalen Objektivierung ein MRI der rechten Hand an einem erprobten
muskuloskelettalen
Rx
-Zentrum erwogen werden und eine aktualisierte neurologische Kontrolle wegen des un
klaren Kleinfingertremors mit Zuckungen rechts. Zentral sei die weitere psy
chiatrische und soziale Begleitung und Frage des weiteren Unterhaltes der Fami
lie. Sie gehe davon aus, dass es vor allem um einen Entlastungs-Wunsch gehe im Hinblick auf Fragen der IV bei von der Beschwerdeführerin eingelegtem Rekurs (S. 5).
5.
5.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei ihrer leistungsabweisenden Verfügung vom
4.
Juli 2017 (Urk. 2) auf die Stellungnahmen ihrer RAD-Ärztin
F.___
vom
2.
Februar, 1
2.
Mai
und 2
9.
Juni 2017 (E. 4.
2.
5-
4.2.
7
hievor
).
5.2
Die regionalen ärztlichen Dienste (RAD) stehen den IV-Stellen zur Beurteilung der medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs zur Verfügung. Sie setzen die für die Invalidenversicherung nach Art. 6 ATSG massgebende funk
tionelle Leistungsfähigkeit der Versicherten fest, eine zumutbare Erwerbstätigkeit oder Tätigkeit im Aufgabenbereich auszuüben. Sie sind in ihrem medizinischen Sachentscheid im Einzelfall unabhängig (Art. 59 Abs. 2
bis
IVG). Nach Art. 49 IVV beurteilen die RAD die medizinischen Voraussetzungen des Leistungsanspruchs. Die geeigneten Prüfmethoden können sie im Rahmen ihrer medizinischen Fach
kompetenz und der allgemeinen fachlichen Weisungen des Bundesamtes frei wählen (Abs. 1). Die RAD können Versicherte bei Bedarf selber ärztlich untersu
chen. Sie halten die Untersuchungsergebnisse schriftlich fest (Abs. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweis auf BGE 135 V 254 E. 3.5).
Die Funktion interner RAD-Berichte besteht darin, aus medizinischer Sicht – ge
wissermassen als Hilfestellung für die medizinischen Laien in Verwaltung und Gerichten, welche in der Folge über den Leistungsanspruch zu entscheiden haben – den medizinischen Sachverhalt zusammenzufassen und zu würdigen, wozu na
mentlich auch gehört, bei widersprüchlichen medizinischen Akten eine Wertung vorzunehmen und zu beurteilen, ob auf die eine oder die andere Ansicht abzu
stellen oder aber eine zusätzliche Untersuchung vorzunehmen sei. Sie würdigen die vorhandenen Befunde aus medizinischer Sicht (Urteil des Bundesgerichts 9C_406/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 3.5 mit Hinweisen).
Der Beweiswert von RAD-Berichten nach Art. 49 Abs. 2 IVV ist mit jenem exter
ner medizinischer Sachverständigengutachten vergleichbar, sofern sie den pra
xisgemässen Anforderungen an ein ärztliches Gutachten (
BGE 134 V 231
E. 5.1) genügen und die Arztperson über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügt (
BGE 137 V 210
E. 1.2.1). Allerdings kann auf das Ergebnis versiche
rungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die RAD-Berichte gehören –
nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_197/2014 vom 3. Ok
tober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf
BGE 139 V 225
E. 5.2;
135 V 465
E. 4.4 und E. 4.7).
Aus dem Grundsatz der
Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Per
son, mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärzt
lichen Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen
regelmäs
sig
von behandelnden Ärzten oder von anderen medizini
schen Fach
personen, die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versi
cherten Person stehen. Aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftrags
rechtliche Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine
direkte
Leistungszusprache
ein
zig gestützt auf die Angaben der behandeln
den Ärzte
aber
kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5).
5.3
RAD-Ärztin
F.___
ging in Bezug auf die psychischen Beschwerden von einer Anpassungsstörung aus und hielt dazu fest, die psychischen Beschwerden hätten sich seit 2014 nicht geändert. Nachdem jedoch der behandelnde Psychiater Dr.
Y.___
am 1
2.
Mai 2014 (E. 4.1.1
hievor
) von einer Anpassungsstörung berich
tete, im vorliegenden Neuanmeldungsverfahren hingegen eine mittelgradige De
pression diagnostizierte (Bericht vom
5.
September 2016, E. 4.2.1
hievor
), kann dem nicht gefolgt werden. Zwar kann auch die Diagnose einer mittelgradigen Depression anhand des Berichtes des behandelnden Psychiaters nicht nachvoll
zogen werden, nachdem darin weder Anamnese noch Psychostatus wiedergege
ben wurden, Angaben zur bislang durchgeführten Behandlung fehlen und die Verschlechterung des Zustandes seit 2014 nicht begründet wurde. Aus den feh
lenden Angaben kann jedoch nicht ohne Weiteres geschlossen werden, dass die
Beschwerdeführerin
an keiner psychischen Beeinträchtigung leidet beziehungs
weise sich diese seit dem Vergleichszeitpunkt nicht verändert hat. Denn die
Be
schwerdegegnerin
hat es unterlassen, bei
Dr.
Y.___
einen ausführlichen Bericht einzuholen, aus welchem die fehlenden Angaben ersichtlich wären. Der behan
delnde Psychiater wurde im gesamten Verfahren nie aufgefordert, einen Formu
larbericht zu erstellen, obwohl die
Beschwerdeführerin
bei ihm seit dem 26. März 2011 in
einer ambulanten psychiatrischen
und psychopharmakologischen
Be
handlung
steht und nach seinen Angaben aus psychischen Gründen erheblich in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist. Die
Beschwerdeführerin
wies zudem be
reits im
Vorbescheidverfahren
darauf hin, dass kein fachärztlicher psychiatrischer
Bericht vorliege (
Urk.
9/98/2), die
Beschwerdegegnerin
hat dennoch keinen sol
chen eingeholt.
Der
entscheidrelevante
medizinische Sachverhalt erweist sich in dieser Hinsicht als nicht ausreichend
untersucht
und es sind ergänzende medizi
nische Abklärungen indiziert.
Dies insbesondere auch, da
gemäss
der nunmehr geltenden Rechtsprechung
auch bei leichten oder mittelschweren depressiven Störungen eine invalidisierende Wirkung nicht ohne Weiteres ausgeschlossen
ist und
anhand von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindika
toren das tatsächlich erreichbare Leistung
svermögen er
gebnisoffe
n und sym
metrisch zu beurteilen ist.
Die vorhandenen medizinischen Beurteilungen erwei
sen sich
dazu
als zu wenig aussagekräftig.
Nach dem Gesagten kann aufgrund der Akten nicht mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit fest
gelegt werden,
ob und
in welchem Umfang die
Beschwerdefüh
rerin arbeits
un
fähig ist. So fehlt namentlich eine differenzierte
und rechtsgenü
gende
Beurteilung der Ar
beitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Angesichts des Verzichts der Beschwer
degegnerin auf eine externe Begutachtung im
Rahmen des Verwaltungsverfah
rens rechtfertigt sich eine gerichtliche Be
gutachtung nicht. Der angefochtene Entscheid ist
deshalb
aufzuhe
ben und die Sache zur Abklärung
und
anschlies
send
em neuen Entscheid
über die
Leistungsa
nsprüche der Beschwerde
führerin an die Be
schwerdegegnerin
zurückzuweisen
.
6.
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen
(BGE 137 V 57). Die Kosten des Verfahrens gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG sind er
messensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und entsprechend dem Ausgang des Verfahrens der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung erweist sich damit als gegen
standslos.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom
4.
Juli 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklä
rung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung
und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft
zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht
Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
ge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubLanzicher