# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 481f18bc-9425-5c22-92ad-943574d91ecb
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-23
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 23.09.2025 VR3 2025 13
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2025-13_2025-09-23.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Urteil vom 23. September 2025
mitgeteilt am 25. September 2025

Referenz VR3 25 13

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Brun, Vorsitz
Audétat und Schmid Christoffel
Gees, Aktuar

Parteien A._____ AG
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Dominique Anderes

gegen

Gemeinde Davos
Berglistutz 1, Postfach, 7270 Davos Platz
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Baugesuch temporäre Umnutzung anlässlich WEF

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Sachverhalt

A. Auf der Parzelle Z.1._____ in B._____, C._____, steht ein fünfgeschossiges 
Wohn- und Geschäftshaus (EGID-Nr. 191779032). Darin befindet sich das 
"D._____", deren Räumlichkeiten derzeitig als "Fitnessraum / Gewerbe" genutzt 
werden.

B. Im Hinblick auf das Jahrestreffen des World Economic Forum (WEF) 
ersuchte die Eventagentur A._____ AG, handelnd durch E._____ als deren 
Verwaltungsratspräsident, mit Baugesuch vom 15. September 2024 um die 
Bewilligung für die temporäre Umnutzung der bestehenden Fitness- und 
Gewerberäumlichkeiten "D._____" zu Büroräumen. Zudem wurde um die 
Bewilligung für Fassadenwerbung und Reklame mit einer Gesamtfläche von 31 m2 
ersucht. Dabei wurde die A._____ AG als sogenannter "Endnutzer" und F._____ 
von der G._____ GmbH als "Schweizer Kontaktadresse" angegeben.

C. In seiner Sitzung vom 5. November 2024 beschloss der Kleine Landrat von 
Davos, dass die ersuchte Baubewilligung nicht erteilt werde, und auferlegte dem 
Gesuchsteller Verfahrenskosten in der Höhe von CHF 300.00. Zunächst wandte 
sich der Rechtsdienst bzw. die Kanzlei der Gemeinde Davos am 7. November 2024 
im Sinne einer Vorinformation per E-Mail an F._____ der G._____ GmbH. Es wurde 
mitgeteilt, der Kleine Landrat habe nochmals definitiv über diejenigen Projekte 
entschieden, bei denen noch Unregelmässigkeiten bestanden hätten. Aufgrund der 
verspäteten Anmeldung des Endnutzers sei auch ihr Projekt daruntergefallen. Das 
Bauamt werde das Gesuch gestützt auf den Beschluss des Kleinen Landrats 
ablehnen respektive die bereits versandte und erst provisorische Bewilligung 
zurückrufen. Grund sei, dass das Gesuch am Stichtag in einem sehr wichtigen 
Punkt (Endnutzer) nicht vollständig eingereicht und die Entschuldigung dafür nicht 
als glaubhaft erachtet worden sei.

Der Ablehnungsentscheid vom 5. November 2024 wurde dem Gesuchsteller formell 
am 30. Dezember 2024 mitgeteilt. Darin wurde – nach allgemeinen Bemerkungen 
zum Reglement für temporäre Bauprojekte anlässlich der Jahrestreffen des World 
Economic Forum (nachfolgend: Reglement TP WEF) – ausgeführt, dass das 
Gesuch im Zeitpunkt der Eingabe eine grundlegende Vorgabe betreffend die 
zugelassenen Endnutzer-Kategorien nicht erfülle. Als Endnutzer sei im Baugesuch 
die eigene Firma A._____ AG angegeben. Der Gesuchsteller habe angegeben, 
dass es sich bei dieser nicht um einen "Strategic WEF-Partner" handle, sondern um 
eine "andere offizielle WEF-Partnerschaft inkl. Nachweis Einladung am kommenden 
WEF-Jahrestreffen". Spätestens beim Ankreuzen hätte dem Gesuchsteller auffallen 

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müssen, dass er eine falsche Angabe gemacht habe und es nicht nachvollziehbar 
sei, wie man eine solche Angabe "aus Versehen" machen könne. Bei der A._____ 
AG handle es sich aber offensichtlich und unbestritten nicht um einen WEF-Partner, 
sondern um die Firma des Gesuchstellers. Dass dieser im Nachhinein ein Versehen 
geltend machen wollte, erscheine nicht glaubhaft.

D. Gegen diesen Ablehnungsentscheid erhob die A._____ AG (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin) am 30. Januar 2025 Beschwerde an das Obergericht des 
Kantons Graubünden. Sie beantragte die Feststellung der Nichtigkeit des 
Ablehnungsentscheids vom 30. Dezember 2024. Eventualiter sei dieser für ungültig 
zu erklären. Zur Begründung führte die Beschwerdeführerin zunächst aus, der 
Entscheid leide an formellen Fehlern, und machte diverse Verletzungen ihrer 
Verfahrensrechte geltend, wie etwa eine falsche Rechtsmittelbelehrung, eine 
Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör sowie der 30-tägigen 
Beschwerdefrist. Darüber hinaus rügte sie im Wesentlichen, dem Reglement TP 
WEF bzw. den sich daraus ergebenden Einschränkungen fehle es an einer 
gesetzlichen Grundlage im formellen Sinn. Und selbst wenn, würde die mit Art. 10 
Abs. 2 Reglement TP WEF einhergehende Einschränkung ihrer Grundrechte – 
namentlich der Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV, aber auch der 
Eigentumsfreiheit gemäss Art. 26 BV – den Anforderungen von Art. 36 BV nicht 
genügen. Offizielle Partner des WEF, Vertretungen einer Nation oder NGOs würden 
als ausschliesslich zugelassene Endnutzer bevorzugt behandelt, während 
sämtliche anderen Parteien ausgeschlossen würden. Alle bisherigen Endnutzer, die 
nicht WEF-Partner seien, kämen als Endnutzer gar nicht mehr in Frage. Das sei 
nicht haltbar, da es zu einer Bevorzugung der WEF-Partner führe und damit zu 
einem faktischen Zwang, am WEF teilzunehmen. Dies erscheine vor dem 
Gleichbehandlungsgebot von Art. 8 BV und dem Verbot von 
Zwangsmitgliedschaften von Art. 23 Abs. 3 BV äusserst fragwürdig.

E. Die Gemeinde Davos (nachfolgend: Beschwerdegegnerin oder Gemeinde) 
beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 17. März 2025 die Abweisung der 
Beschwerde, sofern darauf einzutreten sei. Den Antrag auf Nichteintreten 
begründete sie mit einem mangelnden aktuellen, schutzwürdigen Interesse der 
Beschwerdeführerin an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids im Zeitpunkt 
der Urteilsverkündung. Sollte das Gericht dennoch auf die Beschwerde eintreten, 
sei sie abzuweisen. Die Gemeinde bestritt dabei zunächst die 
beschwerdeführerischen Rügen der formellen Mängel des Ablehnungsentscheids. 
Sodann fehle es dem Reglement TP WEF nicht an einer gesetzlichen Grundlage. 
Dieses stütze sich seit dessen Einführung im Jahr 2018 auf Art. 175 des 

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Baugesetzes der Gemeinde Davos (nachfolgend: BauG); die von den 
Beschwerdeführern vorgebrachte Revision von Art. 154 BauG erfolge indessen 
nicht wegen mangelnder gesetzlicher Grundlage für das Reglement TP WEF, 
sondern in einem anderen Zusammenhang. Zur neuen Endnutzer-Regelung führte 
die Gemeinde aus, dass die mit dem WEF einhergehenden Herausforderungen wie 
Sicherheit, Kapazitätsgrenzen des Ortes durch die hohe Anzahl Gäste und 
Fahrzeuge etc. gewichtige öffentliche Interessen betreffen würden. Zum Schutz 
höherrangiger Polizeigüter sei der Kleine Landrat zur Optimierung der Verhältnisse 
gezwungen. Es handle sich nicht um einen schwerwiegenden Eingriff in die 
Wirtschafts- und Eigentumsfreiheit, weshalb eine Rechtsgrundlage in Form einer 
Verordnung genüge, was mit dem Reglement TP WEF erfüllt sei. Es seien 
verhältnismässige Massnahmen, welche im öffentlichen Interesse der Wahrung der 
Sicherheit und Ordnung stehen würden. Schliesslich gelte das von der 
Beschwerdeführerin vorgebrachte Gleichheitsgebot gemäss Art. 8 BV nicht absolut; 
so könne es bei vernünftigen Gründen eine gerechtfertigte Ungleichbehandlung 
geben. Unterscheidungskriterium bei der Endnutzer-Regel sei der (fehlende) 
Konnex zum Hauptveranstalter. Dieser sei sachlich begründet und dem höheren 
Ziel der Vermeidung eines Kollapses durch eine Überbelastung der Promenade 
geschuldet.

F. Replicando bestritt die Beschwerdeführerin am 12. Mai 2025 die 
Vernehmlassung der Gemeinde vom 17. März 2025. Sie hielt an ihrem Standpunkt 
gemäss der Beschwerde fest, wonach die Beschränkung des Endnutzerkreises auf 
WEF-Partner zu einer schwerwiegenden Verletzung von Grundrechten führe. Dafür 
sei eine gesetzliche Grundlage im formellen Sinn erforderlich, was vorliegend nicht 
der Fall sei.

G. Auch die Beschwerdegegnerin hielt in ihrer Duplik vom 2. Juni 2025 
unverändert an ihren Anträgen fest und vertiefte ihre Argumente stellenweise unter 
Bezugnahme auf die Replik der Beschwerdeführerin.

H. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in den Rechtsschriften wird, 
soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Anfechtungsobjekt ist der Ablehnungsentscheid des Kleinen Landrates der 
Gemeinde Davos vom 30. Dezember 2024, mit welchem dieser die von der 
Beschwerdeführerin ersuchte Baubewilligung für die temporäre Umnutzung nicht 
erteilte (act. B.2 = act. C.2.4). Dabei handelt es sich um einen Entscheid einer 

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Gemeinde, welcher nicht bei einer anderen Instanz angefochten werden kann oder 
nach kantonalem oder eidgenössischem Recht endgültig ist (vgl. Art. 49 Abs. 1 lit. a 
VRG; [BR 370.100]). Folglich ist das Obergericht des Kantons Graubünden örtlich 
und sachlich zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde.

2.1. Zunächst gilt es, die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin bzw. 
den Antrag der Gemeinde auf Nichteintreten zu prüfen (act. A.2 S. 2 f.). Gemäss 
Art. 50 Abs. 1 VRG ist zur Beschwerde legitimiert, wer durch den angefochtenen 
Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an seiner Aufhebung oder 
Änderung hat (siehe auch Art. 33 Abs. 3 lit. a RPG i.V.m. Art. 89 Abs. 1 BGG; vgl. 
auch Art. 111 Abs. 1 BGG).

2.2. Die Beschwerdeführerin ist als formelle und materielle Adressatin des 
angefochtenen Entscheids durch diesen unmittelbar betroffen, was auch von der 
Gemeinde nicht bestritten wird. Letztere bestreitet hingegen ein schutzwürdiges 
Interesse der Beschwerdeführerin an der Aufhebung bzw. der Änderung des 
Entscheids im Zeitpunkt der Urteilsverkündung. Zwar treffe es zu, dass Bauprojekte 
für das WEF jedes Jahr unter denselben oder ähnlichen Umständen wieder neu 
beantragt werden. In der vorliegenden Beschwerde werde aber neben haltlosen 
Vorwürfen in Bezug auf eine angebliche Verfahrensverschleppung und 
Missachtung von Rechtsmittelfristen v.a. geltend gemacht, dass es für die 
Einschränkung der zugelassenen Endnutzer der Bauprojekte keine gesetzliche 
Grundlage im formellen Sinn gebe, weil der von der Gemeinde revidierte, aber vom 
Kanton noch nicht genehmigte Art. 154 BauG noch nicht in Kraft sei. Die 
Planungsbeschwerde sei seit 29. Juli 2024 bei der Regierung hängig, weshalb 
davon auszugehen sei, dass am WEF-Jahrestreffen 2026 der revidierte Art. 154 
BauG in Kraft gesetzt sein werde und sich damit die Grundlage für die 
Hauptargumentation der Beschwerdeführerin in einem entscheidenden Punkt nicht 
mehr gleich präsentieren werde (act. A.2 S. 2 f.).

2.3. Grundsätzlich muss das schutzwürdige Interesse nicht nur zum Zeitpunkt der 
Einreichung der Beschwerde, sondern auch zum Zeitpunkt der Urteilsverkündung 
bestehen. Das Bundesgericht verzichtet jedoch ausnahmsweise auf das Erfordernis 
eines aktuellen Interesses, wenn sich die mit der Beschwerde aufgeworfenen 
Fragen jeweils unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen könnten, 
an ihrer Beantwortung wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung ein hinreichendes 
öffentliches Interesse besteht und im Einzelfall eine rechtzeitige höchstrichterliche 
Prüfung kaum je möglich wäre (BGE 147 I 478 E.2.2 m.H.a. BGE 146 II 335 E. 1.3, 
142 I 135 E. 1.3.1 und 139 I 206 E. 1.1). Das Bundesgericht bejahte diese 
Voraussetzungen insbesondere auch im Zusammenhang mit den 

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Demonstrationsbewilligungen anlässlich des WEF, da sich die Situation mit den 
Demonstrationen jährlich wiederholt, die Anfechtung des Demonstrationsverbotes 
vor Bundesgericht aber nicht innert Frist möglich ist, jedoch ein erhebliches 
öffentliches Interesse an der Beantwortung der Frage besteht, ob die 
Einschränkung des Demonstrationsrechts zulässig sei oder nicht (BGE 127 I 164 
E. 1.a). Angelehnt an diese Rechtsprechung bejahte auch das Verwaltungsgericht 
des Kantons Graubünden das schutzwürdige Interesse und damit die 
Beschwerdelegitimation, als es ein temporäres Bauprojekt für das Jahrestreffen des 
WEF 2024 zu beurteilen hatte. Es hielt fest, dass solche temporären Bauprojekte 
jedes Jahr unter denselben oder ähnlichen Umständen wieder neu beantragt 
werden. Aufgrund der sehr engen Zeitfenster könne bei solchen Projekten nicht 
immer rechtzeitig vor der Durchführung des Anlasses über ein Rechtsmittel 
entschieden werden (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 
R 24 2 vom 27. August 2024 E. 2).

2.4. Vor dem Hintergrund dieser Rechtsprechung drängt sich im vorliegenden Fall 
der ersuchten temporären Umnutzung der Räumlichkeiten im Hinblick auf das WEF-
Jahrestreffen auf, das schutzwürdige Interesse und damit die Legitimation der 
Beschwerdeführerin ebenfalls zu bejahen. Auf die im übrigen frist- und formgerecht 
eingereichte Beschwerde (vgl. Art. 38 f. und 52 VRG) ist folglich einzutreten.

3. Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Gemeinde mit dem angefochtenen, 
am 5. November 2024 erlassenen und am 30. Dezember 2024 mitgeteilten 
Ablehnungsentscheid die von der Beschwerdeführerin ersuchte Bewilligung für die 
temporäre Umnutzung zu Recht nicht erteilte. Zu prüfen sind dabei zunächst die 
Rügen formeller Natur.

3.1. Einleitend ist festzuhalten, dass sich die beschwerdeführerische Rüge der 
falschen Rechtsmittelbelehrung als unbegründet erweist. Die Beschwerdeführerin 
stellt sich auf den Standpunkt, dass sich diese nur zwei Tage nach Versanddatum 
vom 30. Dezember 2024 als veraltet respektive falsch erwiesen habe. Das 
Verwaltungsgericht gebe es heute nicht mehr, was der Rekursführerin (recte: 
Beschwerdegegnerin) im Zeitpunkt des Versandes habe bewusst sein müssen, sie 
aber nicht davon abgehalten habe, den Entscheid trotzdem zu versenden (act. A.1 
Rz. 17). 

Die Beschwerdegegnerin verweist diesbezüglich zu Recht auf Art. 85 Abs. 2 VRG. 
Demnach richten sich die Weiterziehbarkeit und das Rechtsmittelverfahren nach 
neuem Recht, wenn bei dessen In-Kraft-Treten die Rechtsmittelfrist noch nicht 
abgelaufen ist. Das Obergericht des Kantons Graubünden entstand per 1. Januar 

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2025 aus der Fusion des Kantons- und des Verwaltungsgerichts. Demnach war die 
Rechtsmittelbelehrung im Zeitpunkt des Entscheides anlässlich der Sitzung vom 
5. November 2024 – und im Übrigen auch im Zeitpunkt des Versands am 
30. Dezember 2024 – korrekt.

3.2.1. Die Beschwerdeführerin führt sodann aus, der Ablehnungsentscheid sei an 
der Sitzung vom 5. November 2024 gefällt, jedoch erst am 30. Dezember 2024 
mitgeteilt worden. Daraus könne gefolgert werden, dass die Gemeinde nach der 
Fällung des Entscheids offenbar rund zwei Monate zugewartet habe, um dann die 
Beschwerdeführerin über die Festtage während der Gerichtsferien über einen 
negativen Entscheid zu informieren. Aufgrund des zweimonatigen Zuwartens und 
des gewählten Versanddatums entstehe daher zwangsläufig der Eindruck, dass die 
Gemeinde die damit verbundene Verletzung der Rechte der Beschwerdeführerin in 
Kauf nehme, wenn nicht sogar ganz bewusst darauf abgezielt habe. Dies zumal der 
Entscheid ein Baugesuch im Zusammenhang mit dem WEF des Jahres 2025 zum 
Gegenstand gehabt habe, welches bekanntermassen vom 20. bis 24. Januar 2025 
stattgefunden habe. D.h. die 30-tägige Beschwerdefrist sei sechs Tage nach der 
Durchführung des WEF abgelaufen, womit die Verfahrensrechte der 
Beschwerdeführerin und insbesondere die 30-tägige Beschwerdefrist von Art. 52 
VRG völlig ausgehöhlt worden seien. Indem die Gemeinde den Entscheid offenbar 
absichtlich erst am 30. Dezember 2024 versendet habe, habe sie Art. 52 VRG 
verletzt. Wenn man in Betracht ziehe, dass der Ablehnungsentscheid bereits am 
5. November 2024 gefällt worden sei, erscheine der Zeitpunkt des Versandes als 
offensichtlich rechtsmissbräuchlich. Schliesslich ist die Beschwerdeführerin der 
Ansicht, die zeitliche Verzögerung sei nicht auf eine sehr umfangreiche und 
aufwändige Formulierung zurückzuführen, womit sich die zweimonatige 
Verzögerung erklären liesse. Die Formulierung des angefochtenen Entscheids habe 
maximal zwei Stunden beansprucht (act. A.1 Rz. 11 ff.).

3.2.2. Die Gemeinde bestreitet nicht, dass der Beschluss am 5. November 2024 
gefasst, später ausgefertigt und schliesslich am 30. Dezember 2024 versandt 
wurde. Sie hielt jedoch – m.H.a. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Graubünden R 24 2 vom 27. August 2024 E. 2.3 – fest, dass Beschwerdeverfahren 
bei solchen Projekten aufgrund der engen Zeitfenster und der temporären aber 
termingebundenen Natur des betroffenen Vorhabens kaum je rechtzeitig vor der 
Durchführung des Events entschieden werden könnten. Dass der Kleine Landrat 
den Ablehnungsentscheid "erst" am 5. November 2024 getroffen habe, sei neben 
der gleichzeitigen Arbeitslast durch 165 weitere zu behandelnde WEF-Baugesuche 
und dem Tagesgeschäft im Übrigen folgender – der Beschwerdeführerin 

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zuzuschreibenden – Tatsache geschuldet: Nachdem das Bauamt die 
Beschwerdeführerin am 20. September 2024 aufgefordert habe, zum Endnutzer 
nähere Angaben zu machen, seien schliesslich nach Nichteinhaltung einer 
angesetzten Nachfrist erst am 17. Oktober 2024 die letzten notwendigen 
Unterlagen eingereicht worden. Nach erfolgter Prüfung sei das Gesuch knapp drei 
Wochen später am 5. November 2024 in die wöchentliche Sitzung des Kleinen 
Landrats gelangt. Der negative Beschluss sei dem Gesuchsteller, respektive der 
von ihm angegebenen Kontaktperson, umgehend am 7. November 2024 per E-Mail 
mitgeteilt und auch begründet worden. Zudem sei angekündigt worden, dass der 
formelle Entscheid zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen werde. In der Folge habe 
sich die Verwaltung neben dem Tagesgeschäft auf die Koordination der rund 150 
bis zum 31. Oktober 2024 einzureichenden Betriebskonzepte fokussiert, um diese 
noch vor Baubeginn für die Temporärbauten, d.h. bis zum 15. Dezember 2024, zu 
versenden. Anschliessend seien sämtliche Ablehnungen vor und nach den 
Feiertagen noch im alten Jahr erfasst und versendet worden (act. A.2 S. 4 f.).

3.3. Sofern die Beschwerdeführerin den Zeitraum zwischen der 
Beschlussfassung des angefochtenen Entscheids vom 5. November 2024 bis zu 
dessen Versand am 30. Dezember 2024 – mithin ca. acht Wochen – moniert (vgl. 
act. A.1 Rz. 13), ist ihr insofern zuzustimmen, als dies ungewöhnlich lange ist. Die 
Gemeinde begründet die Dauer von knapp zwei Monaten zwischen Entscheid und 
formeller Mitteilung desselben im Wesentlichen mit den Abläufen im 
Zusammenhang mit der hohen Anzahl der WEF-Baugesuche sowie dem Verfahren, 
wonach zunächst provisorisch und dann definitiv entschieden werde (vgl. act. A.2 
S. 4 f.). Diese Begründung hält wohl Stand für die, im Übrigen nicht übermässig 
lange, Zeitdauer zwischen Eingang des Gesuchs am 15. September 2024 und 
Entscheid am 5. November 2024, nicht jedoch für die anschliessende Dauer bis 
zum Versand des Entscheides. Es handelt sich vorliegend augenscheinlich nicht 
um einen komplexen und umfangreichen, sondern vielmehr um einen einfachen und 
kurzen Standardentscheid, dessen Begründung keinen ausserordentlich hohen 
Zeitaufwand erfordern dürfte. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass sich die 
Beschwerdegegnerin eine nicht optimale Festlegung der Prioritäten anrechnen 
lassen muss. Wenn sich die Baugesuchsteller bei ihren Eingaben im Rahmen des 
WEF strikt an einen zeitlich engen Fahrplan zu halten haben, darf von einer 
Gemeinde – insbesondere einer solchen mit eigenem Rechtsdienst – erwartet 
werden, dass die Ausformulierung und anschliessende Mitteilung von einfachen, 
kurzen und v.a. ablehnenden Standardentscheiden innert angemessener Frist 
erfolgt, selbst wenn eine grosse Anzahl Gesuche vorliegt. Die Beschwerdegegnerin 
wird – in analoger Anwendung von Art. 46 Abs. 3 KRVO – in Zukunft angehalten 

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sein, v.a. die abschlägigen Entscheide zu den WEF-Baugesuchen zügiger 
zuzustellen. Daran vermag auch die Vorinformation des Rechtsdienstes per E-Mail 
vom 7. November 2024 an die im Baugesuch angegebene Kontaktperson – 
mangels eines anfechtbaren Entscheids – nichts zu ändern (vgl. Sachverhalt Ziff. 
D). Dieser Umstand führt indessen nicht bereits zur Gutheissung der Beschwerde, 
geschweige denn zur Nichtigkeit des angefochtenen Entscheids, zumal kein von 
der Beschwerdeführerin vorgeworfenes absichtliches und/oder 
rechtsmissbräuchliches Verhalten seitens der Gemeinde ersichtlich ist. Demzufolge 
liegt auch keine Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf rechtliches 
Gehör vor. Auch der Vorwurf der Verletzung von Art. 52 VRG zielt ins Leere, 
weshalb sich die Rügen formeller Natur insgesamt als unbegründet erweisen und 
abzuweisen sind.

4. In materieller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin insbesondere eine 
mangelnde gesetzliche Grundlage des Reglements TP WEF und macht damit 
sinngemäss eine Verletzung des Legalitätsprinzips geltend. Zudem stelle die 
Endnutzer-Regelung in Art. 10 des Reglements eine unzulässige Einschränkung 
ihrer Grundrechte (Wirtschaftsfreiheit, Eigentumsgarantie, Vereinigungsfreiheit, 
Gleichbehandlungsgebot) dar. 

4.1.1. Gemäss Art. 5 Abs. 1 BV und Art. 5 Abs. 1 der Verfassung des Kantons 
Graubünden (KV; BR 110.100) ist die Grundlage und Schranke von staatlichem 
Handeln das Recht. M.a.W. erfordert staatliches Handeln, wie es die vorliegende 
Endnutzer-Regelung durch die Gemeinde darstellt, eine gesetzliche Grundlage. 
Damit ist das Gesetzmässigkeits‑ bzw. Legalitätsprinzip als verwaltungsrechtlicher 
Verfassungsgrundsatz angesprochen. Von Bedeutung ist dabei der 
Gesetzesvorbehalt, d.h., dass grundsätzlich jede staatliche Handlung auf einer 
generell-abstrakten Norm bzw. einem Rechtssatz beruhen muss. Neben dem 
Erfordernis des Rechtssatzes können sich rechtsprechungsgemäss auch noch 
Anforderungen an eine genügende Normdichte (Bestimmtheitsgebot) und an eine 
hinreichende Normstufe bzw. – abhängig von ihrer Wichtigkeit – Vorgaben zur 
Entstehung oder dem Erlass der fraglichen Norm ergeben (vgl. zum Ganzen etwa 
BGE 142 II 182 E. 2.2.1 m.H.a. 140 I 381 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 
1C_517/2017 vom 18. Dezember 2017 E. 5.2 m.H.a. BGE 134 I 125 E. 3.2 und 130 
I 1 E. 3.1; SCHINDLER, in: 
Ehrenzeller/Egli/Hettich/Hongler/Schindler/Schmid/Schweizer [Hrsg.], Die 
Schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 4. Aufl. 2023, Art. 5 N. 
18 ff.; TSCHANNEN/MÜLLER/KERN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl. 2022, 
Rz. 386 ff.; EPINEY, in: Waldmann/Belser/Epiney [Hrsg.], Basler Kommentar 

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Bundesverfassung, 1. Aufl. 2015, Art. 5 N 35 ff.; RATHGEB, in: 
Bänziger/Mengiardi/Toller & Partner [Hrsg.], Kommentar zur Verfassung des 
Kantons Graubünden, 2006, Art. 5 N 3 ff.).

4.1.2. So bedürfen insbesondere auch Einschränkungen von Grundrechten einer 
gesetzlichen Grundlage. Schwerwiegende Einschränkungen müssen im Gesetz 
selbst vorgesehen sein. Ausgenommen sind Fälle ernster, unmittelbarer und nicht 
anders abwendbarer Gefahr. Grundrechtseinschränkungen müssen sodann durch 
ein öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten Dritter 
gerechtfertigt sowie verhältnismässig sein (Art. 36 Abs. 1, 2 und 3 BV). Die 
gesetzliche Grundlage muss eine generell-abstrakte Struktur aufweisen, vom 
kompetenzrechtlich zuständigen Gemeinwesen erlassen worden sein, im 
Anwendungszeitpunkt in Kraft gewesen und mit übergeordnetem Recht vereinbar 
sein. Dieses Erfordernis konkretisiert das in Art. 5 Abs. 1 BV verankerte 
Legalitätsprinzip in Bezug auf Einschränkungen von Grundrechten 
(SCHWEIZER/KREBS, in: 
Ehrenzeller/Egli/Hettich/Hongler/Schindler/Schmid/Schweizer [Hrsg.], Die 
Schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 4. Aufl. 2023, Art. 36 N. 
22; in Bezug auf die Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV vgl. auch 
KIENER/KÄLIN/WYTTENBACH, Grundrechte, 3. Aufl. 2018, § 31 Rz. 65 f.).

4.2. Zu prüfen ist zunächst, ob das Reglement TP WEF bzw. die strittige 
Endnutzer-Regel auf einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage beruht. Die 
Verneinung einer solchen würde nämlich bereits zur Gutheissung der Beschwerde 
führen, da die Gerichte das Vorliegen der weiteren Voraussetzungen nicht mehr 
prüfen, wenn für einen Eingriff die gesetzliche Grundlage fehlt (zur Rangordnung 
der Schrankenregeln, vgl. SCHWEIZER/KREBS, a.a.O., Art. 36 N. 17).

4.2.1. Ihre Rüge der mangelnden gesetzlichen Grundlage begründet die 
Beschwerdeführerin dahingehend, dass sich der angefochtene Entscheid auf das 
Reglement TP WEF und die Bestimmungen von Art. 154 Abs. 4 BauG stütze, 
welcher aber heute gar noch nicht in Kraft sei. Selbst wenn Art. 154 BauG bereits 
in Kraft getreten wäre, sei darin keine Ermächtigung enthalten, welche es dem 
Kleinen Landrat erlauben würde, den Kreis der Endnutzer auf offizielle WEF-
Partner, Nationsvertreter oder NGOs zu beschränken. Schliesslich handle es sich 
bei dieser Behörde um die Exekutivregierung und nicht um die gesetzgebende 
Gewalt (act. A.1 Rz. 24-29).

4.2.2. Die Gemeinde bestreitet, dass es dem Reglement an einer gesetzlichen 
Grundlage fehlt. Dieses stütze sich seit dessen Einführung im Jahr 2018 direkt auf 

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Art. 175 BauG (m.H.a. Art. 41 f. der Gemeindeverfassung von Davos zur 
Zuständigkeit des Kleinen Landrats sowie Art. 85 Abs. 3 KRG) und nicht – wie die 
Beschwerdeführerin geltend mache – auf Art. 154 BauG. Die Revision von Art. 154 
BauG sei indessen nicht wegen mangelnder gesetzlicher Grundlage für das 
Reglement TP WEF erfolgt, sondern insbesondere zur Klärung der Frage der 
Wintersperre sowie mit dem Zweck, eine rechtliche Grundlage zu schaffen, welche 
es dem Kleinen Landrat für die Zukunft ermöglichen werde, bisher noch nicht als 
notwendig eingestufte Massnahmen mit dem Schweregrad einer Kontingentierung 
zu ergreifen. Aufgrund der Abläufe in den Vorjahren habe sich die Gemeinde in der 
Pflicht gesehen, das Baubewilligungsverfahren zu strukturieren. Darum sei das 
Reglement TP WEF erstmals am 22. Oktober 2018, damals noch unter einem 
anderen Namen, erlassen worden. Daraus entstanden sei das heute noch in leicht 
angepasster Form bestehende Baubewilligungs- und Logistikkonzept, welches im 
Leitfaden WEF beschrieben und im Reglement TP WEF reglementiert werde. Im 
April 2024 sei das Reglement aufgrund von einzelnen Regelanpassungen 
teilrevidiert und neu erlassen worden. Dies sei den potenziellen Gesuchstellern am 
30. April 2024 per E-Mail mitgeteilt worden, u.a. auch der von der 
Beschwerdeführerin angegebenen Kontaktperson F._____ (act. A.2 S. 3 
Vorbemerkungen und S. 6 f. m.H.a. act. C.2.1).

4.2.3. Im Zusammenhang mit der strittigen Endnutzer-Regel im Reglement TP 
WEF bemängelt die Beschwerdeführerin insbesondere die Einschränkung des 
Endnutzer-Kreises. Diese war im Zeitpunkt des Baugesuchs sowie des 
angefochtenen Ablehnungsentscheids in Art. 10 Abs. 2 geregelt und lautete wie 
folgt (Stand 22. bzw. 30. April 2024, vgl. act. D.9.2):

"2 Das Baugesuch ist nur dann vollständig, wenn der Endnutzer des Projektes bereits 
bekannt ist und angegeben wird. 
Als Endnutzer werden nur folgende Kategorien akzeptiert:

 offizielle Partner des World Economic Forum (Stand am Tag der Eingabefrist)
 offizielle Vertretungen einer Nation
 NGOs oder NPOs mit einer klar gemeinnützigen, einem ideellen Zweck 

gewidmeten, nicht auf Profit ausgerichteten, regierungsunabhängigen Ausrichtung 
(Kriterium im Zweifelsfall: Steuerbefreiung und Gründungsdatum).

[…]"

(Anmerkung des Gerichts: In der aktuell gültigen Fassung "Stand 1. Mai 2025" ist 
die Endnutzer-Regelung in leicht abgeänderter, dem Inhalt nach aber im 
Wesentlichen noch übereinstimmender Version in Art. 10a Abs. 3 geregelt, abrufbar 
unter <https://www.gemeindedavos.ch/publikationen/318763> [besucht am 5. 
September 2025]).

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4.3.1. Kraft der Verfassung der Gemeinde Davos erfüllt der Kleine Landrat alle 
Aufgaben, die nicht durch übergeordnetes Recht oder durch das Recht der 
Gemeinde einem anderen Organ zugewiesen sind (Art. 41 Abs. 2). Er erlässt seine 
Geschäftsordnung und regelt weitere Bestimmungen in der Form der Verordnung 
(Art. 42). Gemäss Art. 175 BauG, worauf sich auch die Gemeinde beruft, kann der 
Kleine Landrat Ausführungsbestimmungen zu diesem Gesetz, beispielsweise einen 
Gebührentarif gemäss Art. 157 BauG, erlassen. Die letzten Änderungen des aktuell 
rechtskräftigen BauG wurden am 29. November 2020 beschlossen und von der 
Regierung mit RB Nr. 497 am 25. Mai 2021 genehmigt. Die Regelung der 
Zuständigkeit zum Erlass von Ausführungsbestimmungen in Art. 175 BauG besteht 
sodann unverändert seit Annahme des Baugesetzes anlässlich der 
Urnenabstimmung vom 4. März 2001. Der Kleine Landrat – als Baubehörde (vgl. 
Art. 4 Abs. 1 BauG) – war und ist somit grundsätzlich ermächtigt, das vorliegend 
strittige Reglement TP WEF als Ausführungsbestimmungen zum Baugesetz zu 
erlassen (siehe auch Art. 1 Abs. 1 TP WEF).

4.3.2. Auch wenn Art. 175 BauG offen formuliert ist, führt dies noch nicht zu einer 
ungenügenden gesetzlichen Grundlage für das Reglement TP WEF. Vielmehr liegt 
es gerade in der Natur der Sache von Zuständigkeitsregelungen für 
Ausführungsbestimmungen, dass diese unbestimmt ausgestaltet sind. 
SCHWEIZER/KREBS halten dazu fest, dass es eine strengere Prüfung der Einhaltung 
des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes braucht, wenn eine vage, aber zu 
unbestimmte gesetzliche Grundlage besteht (SCHWEIZER/KREBS, a.a.O., Art. 36 N. 
17 m.w.H. BGE 147 I 103 E. 16, 136 I 87 E. 3.1). Selbst wenn man also im 
vorliegenden Fall die gesetzliche Grundlage von Art. 175 BauG als vage und 
unbestimmt qualifizieren würde, würde dieser Umstand von der – wie nachfolgend 
in Erwägung 5.4 zu zeigen sein wird – offensichtlich gegebenen Anforderung der 
Verhältnismässigkeit aufgewogen. Demgegenüber ist das Reglement TP WEF und 
insbesondere auch die darin geregelte Endnutzer-Regelung in Art. 10 
ausgesprochen konkret und umfangreich ausgestaltet, weist m.a.W. eine sehr hohe 
Normdichte auf.

4.3.3. Dass es sich bei der strittigen Endnutzer-Regel nicht um einen Fall ernster, 
unmittelbarer und nicht anders abwendbarer Gefahr i.S.v. Art. 36 Abs. 1 Satz 3 BV 
handelt, liegt auf der Hand, wird von der Beschwerdeführerin zu Recht auch nicht 
geltend gemacht und bedarf keiner weiteren Ausführung. Zu prüfen bleibt hingegen, 
ob es sich um eine schwerwiegende Einschränkung von Grundrechten handelt, da 
solche in einem Gesetz im formellen Sinn vorgesehen sein müssen (Art. 36 Abs. 1 
Satz 2 BV). Gemäss Lehre und Rechtsprechung beurteilt sich dabei die Schwere 

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eines Eingriffs nach objektiven Kriterien. Wie der Eingriff von der 
Beschwerdeführerin empfunden wird, ist nicht entscheidend (BGE 124 I 80 E. 2.c 
m.w.H.). Beurteilt wird dabei die Normstufe; entscheidend ist die demokratische 
Legitimation des Erlasses: Je schwerer der Eingriff wiegt, desto höher sind 
diesbezüglich die Anforderungen. Die Norm muss jedoch auf jeden Fall formell und 
materiell verfassungsmässig sein, also – wie im vorliegenden Fall – von einer 
Behörde erlassen worden sein, die dazu befugt ist. Zudem muss sie sich im 
Rahmen der verfassungsrechtlichen Grundsätze der Rechtsetzungsdelegation 
bewegen. Nur bei weniger schweren bzw. leichten Eingriffen reicht eine Grundlage 
im kompetenzgemäss erlassenen Verordnungsrecht (SCHWEIZER/KREBS, a.a.O., 
Art. 36 N 31 f. m.w.H.). Eine allgemeine Definition für die Schwere eines Eingriffs 
gibt es nicht. Oft lässt sich der Begriff kaum klar bestimmen, weshalb er 
fallspezifisch unterschiedlich gewichtet wird. In Bezug auf die Wirtschaftsfreiheit ist 
nicht das Ausmass der ökonomischen Konsequenzen, sondern jenes der 
Beschränkung geschützter Rechtsansprüche für den Grad des Eingriffs 
bestimmend (SCHWEIZER/KREBS, a.a.O., Art. 36 N. 36). Das zu beurteilende 
Reglement TP WEF stellt unbestrittenermassen kein Gesetz im formellen Sinn dar. 
Nach Auffassung des Gerichts erweist sich die Regelung auf Verordnungsstufe 
jedoch als hinreichend i.S.v. Art. 36 Abs. 1 Satz 2 BV, zumal es sich lediglich um 
einen leichten Eingriff in die Grundrechte der Beschwerdeführerin handelt (vgl. 
nachfolgend E. 5.3).

4.3.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Reglement TP WEF und damit 
auch die Endnutzer-Regel in Art. 10 – welche sich auf Art. 175 BauG stützen – eine 
generell-abstrakte Struktur aufweisen, vom kompetenzrechtlich zuständigen 
Gemeinwesen erlassen wurde und im Anwendungszeitpunkt in Kraft war. Eine 
Verletzung des Legalitätsprinzips ist nicht ersichtlich (Erfordernis des Rechtssatzes, 
der genügenden Normendichte [Bestimmtheitsgebot] sowie der genügenden 
Normstufe [Gesetzesform]). Damit besteht eine ausreichende gesetzliche 
Grundlage, womit auch die Anforderung von Art. 36 Abs. 1 BV erfüllt ist.

5. Bevor eine Einschränkung auf ihre Verfassungskonformität – insbesondere 
das öffentliche Interesse sowie die Verhältnismässigkeit gemäss Art. 36 Abs. 2 und 
3 BV – überprüft wird, ist grundsätzlich die Frage zu klären, ob überhaupt der 
sachliche und persönliche Schutzbereich der als verletzt geltend gemachten 
Grundrechte berührt ist und ob eine Einschränkung vorliegt. Mithin ist zu prüfen, ob 
die Beschwerdeführerin Trägerin der fraglichen Garantie ist und ob das Reglement 
TP WEF bzw. die darin verankerte Endnutzer-Regel eine Einschränkung dieses 
Schutzbereichs darstellt (vgl. Prüfschema in KIENER/KÄLIN/WYTTENBACH, a.a.O., § 9 

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Rz. 19 und 147; zur Eigentumsgarantie Art. 26 BV vgl. KIENER/KÄLIN/WYTTENBACH, 
a.a.O. § 30; VALLENDER/HETTICH in: 
Ehrenzeller/Egli/Hettich/Hongler/Schindler/Schmid/Schweizer [Hrsg.], Die 
Schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 4. Aufl. 2023, Art. 26 
N. 15 ff.; zur Wirtschaftsfreiheit Art. 27 BV vgl. KIENER/KÄLIN/WYTTENBACH, a.a.O., § 
31 Rz. 18 ff; VALLENDER/HETTICH, a.a.O., Art. 27 N. 9 ff.).

5.1. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, Art. 10 des Reglements TP WEF 
habe insbesondere eine Einschränkung der Wirtschaftsfreiheit gemäss Art. 27 BV, 
aber auch der Eigentumsgarantie gemäss Art. 26 BV zur Folge. Offizielle Partner 
des WEF, Vertretungen einer Nation oder NGOs würden als ausschliesslich 
zugelassene Endnutzer bevorzugt behandelt, während sämtliche andere Parteien 
ausgeschlossen würden. Alle bisherigen Endnutzer, die nicht WEF-Partner seien, 
kämen als Endnutzer gar nicht mehr in Frage. Das sei nicht haltbar, da es zu einer 
Bevorzugung der WEF-Partner führe und damit zu einem faktischen Zwang, am 
WEF teilzunehmen. Dies erscheine vor dem Gleichbehandlungsgebot von Art. 8 BV 
und dem Verbot von Zwangsmitgliedschaften von Art. 23 Abs. 3 BV äusserst 
fragwürdig (act. A.1 Rz. 30 f.). Die Beschwerdegegnerin hält dem im Wesentlichen 
den Zweck des Reglements TP WEF gemäss dessen Art. 1 entgegen: die 
"Vermeidung von übermässigen Belastungen des Ortes". Die grosse Anzahl 
Personen und Fahrzeuge und die damit einhergehenden Belastungen anlässlich 
des WEF würden die Ortschaft an seine Kapazitätsgrenzen bringen. Zudem beruft 
sie sich auf sicherheitstechnische Aspekte, womit gewichtige öffentliche Interessen 
vorliegen würden (Schutz höherrangiger Polizeigüter, vgl. act. A.2 S. 8 ff.).

5.2. Gemäss Art. 26 Abs. 1 BV ist das Eigentum und gemäss Art. 27 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 94 Abs. 1 BV die Wirtschaftsfreiheit gewährleistet. Letztere umfasst 
insbesondere die freie Wahl des Berufes sowie den freien Zugang zu einer 
privatwirtschaftlichen Erwerbstätigkeit und deren freie Ausübung (Art. 27 Abs. 2 
BV). Gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung schützt die 
Wirtschaftsfreiheit jede gewerbsmässig ausgeübte private wirtschaftliche 
Betätigung, die der Erzielung eines Gewinns oder Erwerbs- bzw. 
Geschäftseinkommens dient (BGE 137 I 167 E. 3.1). Die Beschwerdeführerin, tätig 
im Bereich Eventmanagement, ersuchte am 15. September 2024 um die 
Bewilligung für die temporäre Umnutzung der bestehenden Fitness- und 
Gewerberäumlichkeiten "D._____", Parzelle Z.1._____, H._____, B._____. Sie 
beabsichtigte, anlässlich des WEF-Jahrestreffens 2025 die bestehenden Fitness- 
und Gewerberäumlichkeiten zu Büroräumen umzunutzen. Dass im vorliegenden 
Fall der persönliche und sachliche Geltungs- bzw. Schutzbereich der 

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Wirtschaftsfreiheit berührt ist, bedarf keiner weiteren Ausführungen. Die 
Beschwerdeführerin kann sich grundsätzlich auf diese berufen.

5.3. Wie die Gemeinde zwar zutreffend festhielt, dürfte die Einschränkung in 
wirtschaftlicher Hinsicht überschaubar sein. Wie zuvor in Erwägung 4.3.3 
ausgeführt, darf das Ausmass der ökonomischen Konsequenzen für die 
Bestimmung des Eingriffsgrades jedoch keine Rolle spielen, sondern 
ausschliesslich das Ausmass der Beschränkung des geschützten 
Rechtsanspruchs. Mit der Endnutzer-Regelung wird dem Eigentümer oder 
Gesuchsteller vorgeschrieben, wer den ersuchten Bau während des WEF-
Jahrestreffens (um-)nutzen darf. Die Auswahl an potenziellen Endnutzern ist dabei 
beachtlich: Über 1000 Partnerunternehmen, welche für die Nutzung grundsätzlich 
zugelassen sind, zudem Vertreter sämtlicher knapp 200 Länder der Welt sowie 
Firmen, welche nachweisen, dass sie gemeinnützige Zwecke erfüllen und nicht 
gewinnorientiert aufgestellt sind (NGO/NPO). Indem die Gesuchsteller bzw. 
Eigentümer aus diesen Endnutzern auswählen müssen, sind sie zwar 
eingeschränkt, jedoch besteht offenkundig und unbestrittenermassen eine sehr 
grosse Auswahl an unterschiedlichen Interessenten, weshalb sich die 
Einschränkung der Wirtschaftsfreiheit auf ein Minimum reduziert. Dasselbe würde 
sich in Bezug auf die Einschränkung der Eigentumsfreiheit ergeben, sofern sich die 
Beschwerdeführerin denn überhaupt auf diese berufen kann. Ist sie doch weder 
Grundeigentümerin noch Mieterin der entsprechenden Liegenschaft.

5.4.1. Wie bereits ausgeführt, müssen Einschränkungen von Grundrechten durch 
ein hinreichendes öffentliches Interesse oder durch den Schutz von Grundrechten 
Dritter gerechtfertigt und verhältnismässig sein (Art. 36 Abs. 2 und 3 BV). Die 
getroffenen Massnahmen müssen damit zur Verwirklichung eines im öffentlichen 
Interesse liegenden Ziels geeignet, erforderlich und zumutbar sein. Eine 
Massnahme ist dann nicht erforderlich, wenn eine gleich geeignete, aber mildere 
Massnahme für den angestrebten Erfolg ausreicht. Schliesslich verlangt das 
Kriterium der Zumutbarkeit, dass der angestrebte Zweck in einem vernünftigen 
Verhältnis zu den Belastungen steht, die dem Privaten auferlegt werden (vgl. BGE 
140 I 2 E. 9.2.2, 137 I 31 E. 7.5.2; Urteil des Bundesgerichts 2C_122/2019 vom 
6. Juni 2019 E. 5.1; HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht., 
8. Aufl. 2020, Rz. 514 ff.). Ein Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit bzw. die 
Eigentumsrechte einer Person ist zumutbar, wenn zwischen dem mit der 
angeordneten Massnahme angestrebten Ziel und dem Eingriff, den sie für die 
betroffene Person bewirkt, ein vernünftiges Verhältnis gewahrt wird. Die 
entgegenstehenden privaten und öffentlichen Interessen sind dabei anhand der 

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gegebenen Umstände objektiv zu würdigen und zueinander in Bezug zu setzen 
(BGE 146 I 70 E. 6.4.3 m.w.H.; insbesondere in Bezug auf die Wirtschaftsfreiheit 
gemäss Art. 27 BV vgl. auch KIENER/KÄLIN/WYTTENBACH, a.a.O., § 31 Rz. 78 ff.).

5.4.2. Die Beschwerdeführerin macht nicht explizit die Unverhältnismässigkeit oder 
ein mangelndes öffentliches Interesse geltend, sondern rügt dies nur indirekt mit der 
Unzulässigkeit der Grundrechtseinschränkung. Die Gemeinde stellt sich ihrerseits 
auf den Standpunkt, dass es sich um verhältnismässige Massnahmen handle, 
welche der Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen und damit im 
öffentlichen Interesse stehen würden (act. A.2 S. 10 f.). Sie legt dabei im 
Wesentlichen in überzeugender Weise dar, dass es ihr um den Zweckartikel (Art. 1) 
des Reglements TP WEF gehe, nämlich die Vermeidung von übermässigen 
Belastungen des Ortes Davos. 

5.4.3. Damit stützt sich die Gemeinde zu Recht auf den Schutz höherrangiger 
Polizeigüter und begründet dies mit der hohen und kontinuierlich steigenden Anzahl 
Personen und Fahrzeuge sowie den damit einhergehenden Belastungen und 
Sicherheitsrisiken anlässlich des WEF. Es ist notorisch, dass während der fünf 
Kongresstage mehrere zehntausend Personen, was einem Vielfachen der 
regulären Einwohnerzahl entspricht, zusätzlich in Davos anwesend sind. Das bringt 
die Gemeinde selbstredend auch unter sicherheitstechnischen Aspekten an ihre 
Kapazitätsgrenzen. Auch ist unter dem Sicherheitsaspekt nicht zu beanstanden, 
dass die Endnutzer schon bei Bewilligung der Gesuche bekannt sein sollen. Damit 
stehen gewichtige öffentliche Interessen der im Vergleich dazu eher als gering 
einzustufenden Einschränkung der Grundrechte der Beschwerdeführerin entgegen. 
Die Endnutzer-Regelung ermöglicht eine speditive Prüfung der im Rahmen des 
alljährlichen WEF eingehenden Baubewilligungsgesuche und v.a. eine geordnete 
und straffe Organisation des Auf- und Abbaus der temporären Bauten unter 
Zeitdruck. Zudem stellt sie eine mildere Massnahme dar, als die mit der Revision 
von Art. 154 BauG angestrebte Einführung der Möglichkeit einer Kontingentierung 
der Anzahl temporärer Bauprojekte. Damit erweist sich die Endnutzer-Regelung, 
wie sie im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids vorgelegen hat, auch als 
verhältnismässig.

5.4.4. Der Beschwerdeführerin gelingt es somit nicht darzulegen, inwiefern die 
geltend gemachten Grundrechtseinschränkungen unzulässig sein sollen. Dass der 
Kerngehalt der Grundrechte unangetastet bleibt, wird zu Recht nicht geltend 
gemacht (Art. 36 Abs. 4 BV, vgl. KIENER/KÄLIN/WYTTENBACH, a.a.O., § 6 Rz. 6 und 
§ 31 Rz. 47 f.). 

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5.5. Abschliessend bleibt anzumerken, dass eine Verweigerung einer temporären 
Umnutzung von Räumlichkeiten anlässlich des WEF gestützt auf das Reglement 
TP WEF auch keine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots oder der 
Vereinigungsfreiheit mit sich bringt. Von einem Zwang, wie ihn die 
Beschwerdeführerin glaubhaft machen will, aber nicht näher begründet, kann 
offensichtlich keine Rede sein. Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass 
die Beschwerdegegnerin das Gesuch für die temporäre Umnutzung mit der 
Begründung, der Gesuchsteller habe die Endnutzer-Angaben nicht dem Reglement 
entsprechend ausgefüllt, abgewiesen hat.

6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Reglement TP WEF, vom 
Kleinen Landrat am 22. April 2024 erlassen, Stand 30. April 2024, sowie die darin 
verankerte Endnutzer-Regelung auf einer ausreichenden gesetzlichen Grundlage 
beruhen. Sofern denn überhaupt eine von der Beschwerdeführerin geltend 
gemachte Einschränkung der Grundrechte vorliegt (vgl. zuvor Erwägung 4.1), sind 
die Voraussetzungen für diese erfüllt, da sie durch öffentliche Interessen 
gerechtfertigt ist und sich als verhältnismässig erweist. Demnach hält sie einer 
Prüfung der Anforderungen von Grundrechtseinschränkungen i.S.v. Art. 36 BV 
stand. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen.

7.1. Gemäss Art. 73 Abs. 1 VRG hat im Rechtsmittel- und Klageverfahren in der 
Regel die unterliegende Partei die Kosten zu tragen. Da die Beschwerdeführerin 
vollumfänglich unterlegen ist, sind ihr die Kosten, bestehend aus der Staatsgebühr 
sowie den Kanzleiauslagen, aufzuerlegen. Die Staatsgebühr wird in Anwendung 
von Art. 75 Abs. 2 VRG auf CHF 3'000.00 festgesetzt.

7.2. Da die Beschwerdegegnerin in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt hat, 
steht ihr keine Parteientschädigung zu (Art. 78 Abs. 2 VRG).

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 3'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 396.00

Total CHF 3'396.00

gehen zulasten der A._____ AG.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]