# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 079eed34-803a-5384-9c1b-f41b6d995946
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2004-12-02
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 02.12.2004 B 2004/146
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2004-146_2004-12-02.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2004/146

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 02.12.2004

Entscheiddatum: 02.12.2004

Entscheid Verwaltungsgericht, 02.12.2004
Baurecht, Ortsbildschutz, Art. 93 BauG (sGS 731.1). Die Bestimmungen in 
Art. 15 Abs. 3 und 4 der städtischen Bauordnung, wonach bei Gebäuden in 
der Altstadt die Tragelemente als Bestandteile der Fassaden deutlich in 
Erscheinung treten müssen und Schaufenster über die gesamte 
Fassadenbreite nicht zulässig sind, sind rechtmässig. Mit Berufung auf 
allgemeine Grundsätze der Aesthetik und Denkmalpflege lässt sich kein 
Widerspruch mit übergeordnetem Recht begründen (Verwaltungsgericht, B 
2004/146).

Anwesend: Präsident Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, lic. 

iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

 

In Sachen

Politische Gemeinde St. Gallen, vertreten durch den Stadtrat, Rathaus, 9001 St. Gallen,

Beschwerdeführerin,

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnen-

strasse 54, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

und

V. Pensionskasse,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch M.

betreffend

Baugesuch (Umbau Schaufensterfront)

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ Die V. Pensionskasse ist Eigentümerin der Liegenschaft Grundbuch St. Gallen-

Centrum Nr. Cxxxx. Auf dieser befindet sich das Wohn- und Geschäftshaus 

Multergasse yy. Die Eigentümerin reichte am 10. November 2003 ein Baugesuch für 

den Umbau der Liegenschaft ein. Nach den eingereichten Plänen sollen das 

Erdgeschoss und das erste Obergeschoss umgebaut und wie bisher als Laden genutzt 

werden. Trennwände und Treppenanlage würden abgebrochen und neu erstellt. 

Sodann soll die Schaufensterfront abgebrochen und durch eine neue, direkt auf der 

Fassadenflucht stehende Ganzglasfront ersetzt werden. Ausserdem sollen zwei 

Gauben auf der Gassenseite und eine Gaube auf der Hofseite sowie eine Dachterrasse 

erstellt werden.

Die Baupolizeikommission befasste sich an ihrer Sitzung vom 5. Dezember 2003 mit 

dem Projekt. Sie begrüsste grundsätzlich die Anstrengungen der Bauherrschaft, mit der 

Renovation und dem Umbau der Liegenschaft einen Beitrag zur Erhaltung und 

Aufwertung des Gassenbildes sowie des Wohnens in der Altstadt zu leisten. 

Gleichwohl kam sie zum Schluss, das Projekt sei in verschiedenen Punkten zu 

überarbeiten, insbesondere bezüglich der Schaufensterfront, der Dachgestaltung sowie 

der Wohnnutzung im Estrichgeschoss. In der Folge reichte die Bauherrschaft am 19. 

Februar 2004 ein Korrekturgesuch ein. Nach diesem soll die Dachterrasse reduziert 

und das Doppelfenster in der rechten Gebäudehälfte des ersten Obergeschosses den 

darüberliegenden Fenstern angepasst und auf eine Wohnnutzung im Estrichgeschoss 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

verzichtet werden. Im übrigen wurde am Grundkonzept festgehalten. Nach wie vor 

waren im Korrekturgesuch eine neue Schaufensterfront auf der Fassadenflucht in 

Ganzglaskonstruktion sowie zwei neue Dachaufbauten auf der Gassenseite und eine 

Dachaufbaute auf der Hofseite vorgesehen.

Die Baupolizeikommission entschied am 19. März 2004 über das Baugesuch. Sie 

erwog, das Gebäude sei im Verzeichnis der schützenswerten Bauten der Kategorie 2 

zugeordnet. Einerseits würden erhöhte ästhetische Anforderungen gelten, anderseits 

kämen auch die Spezialbestimmungen für das Bauen in der Altstadt zur Anwendung. 

Nach Art. 15 der Bauordnung (sRS 731.1, abgekürzt BO) sei die historische 

Bausubstanz nach Möglichkeit zu erhalten. Im Erdgeschoss hätten die Tragelemente 

als Bestandteil der Fassaden deutlich in Erscheinung zu treten. Schaufenster dürften 

nicht in der ganzen Fassadenbreite erstellt werden; sie müssten seitlich der 

Brandmauer einen markanten Wandstreifen respektieren. Breite Schaufensteranlagen 

seien durch massive Mauerpfeiler zu unterteilen. Die Glasfront, wenn für sich auch 

sorgfältig gestaltet und als einzelnes Element nicht zu beanstanden, stehe im klaren 

Widerspruch zu diesen Bestimmungen für das Bauen in der Altstadt. Es treffe zwar zu, 

dass in den Sechzigerjahren mit der heutigen Schaufensterfront der entscheidende 

Eingriff in die Konstruktion getätigt worden sei. Dies bedeute aber nicht, dass heute ein 

für das Gebäude und namentlich für das Gassenbild noch viel einschneidender Eingriff 

zugelassen werden könne. Ein Bauteil könne z.B. durchaus für sich allein gut gestaltet 

sein, ohne aber im Kontext mit dem Gebäude oder der Umgebung die gute 

Gesamtwirkung erzielen zu können. Die durchgehende Glasfront könne gestützt auf 

Art. 15 Abs. 3 und 4 BO nicht bewilligt werden. Dementsprechend entschied die 

Baupolizeikommission, die Bewilligung nach dem Korrekturgesuch werde unter 

Vorbehalt der Bedingungen und Auflagen teilweise erteilt (Ziff. 1), und hielt in Ziff. 2 

folgendes fest:

"Die Schaufensterfront wird in Form des Korrekturgesuches vom 19. Februar 2004 

abgewiesen. Die Altane ist direkt auf dem Dach der hofseitigen Gaube aufzusetzen; die 

Gaube im rechten Hausteil ist in der Höhe zu reduzieren."

Im übrigen wurde vom Rückzug einer Einsprache Kenntnis genommen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B./ Am 7. April 2004 erhob die Eigentümerin Rekurs gegen den Entscheid der 

Baupolizeikommission und teilte mit, es werde beabsichtigt, ein 

Wiedererwägungsgesuch zu stellen, weshalb zur Begründung des Rekurses um eine 

Nachfrist ersucht werde.

Die Baupolizeikommission trat an ihrer Sitzung vom 14. Mai 2004 auf das 

Wiedererwägungsgesuch nicht ein.

In ihrer Rekursergänzung vom 19. Mai 2004 beantragte die Eigentümerin, der 

Entscheid der Baupolizeikommission sei aufzuheben und das Projekt sei in der 

vorgelegten Form zu bewilligen.

Das Baudepartement entschied am 25. August 2004 über die Angelegenheit. Es hiess 

den Rekurs gut (Ziff. 1) und hob im Beschluss der Baupolizeikommission vom 19. März 

2004 den ersten Satz von Ziff. 2 des Dispositivs auf (Ziff. 2). Auf die Erhebung einer 

Entscheidgebühr wurde verzichtet (Ziff. 3) und der von der Rekurrentin geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zurückerstattet (Ziff. 4). Das Baudepartement erwog, 

in der Altstadt gälten aus ästhetischen und denkmalpflegerischen Gründen generell die 

Erfordernisse einer guten Gesamtwirkung und des Erhalts historischer Umgebungen 

sowie historischer Substanz. Wie eine gute Gesamtwirkung erreicht werden solle, 

werde durch die konkreten Vorschriften in Art. 15 BO näher festgelegt. In bezug auf 

das Zusammenwirken dieser Vorschriften könne grundsätzlich davon ausgegangen 

werden, dass sie in jedem Fall einzuhalten seien. Anschliessend sei jedoch das 

Ergebnis im Licht der generellen Vorschriften zu beurteilen. Dies schliesse nicht aus, 

dass im Einzelfall die konkreten Vorschriften auf ihre Uebereinstimmung mit den 

dahinter stehenden Interessen der Aesthetik und Denkmalpflege zu überprüfen seien. 

Konkrete bauliche Massnahmen würden nur dann von einem öffentlichen Interesse 

getragen, wenn sie ein Gestaltungselement bildeten, das die Umgebung 

augenscheinlich präge. Zu berücksichtigen sei schliesslich, dass ästhetischen 

Vorschriften nur in beschränktem Mass eine Steuerungsfunktion zukomme. Es könne 

nicht einfach verlangt werden, das Erscheinungsbild der benachbarten Baute zu 

kopieren. Vielmehr sei die projektierte Baute bezüglich ihrer eigenen Gestaltung und 

ihrer Wirkung auf die Umgebung zu bewerten.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Weiter kam das Baudepartement zum Schluss, die derzeitige Erscheinung sei zu einem 

guten Teil durch die Eingriffe der Sechzigerjahre geprägt. Eine Rückführung in den 

ursprünglichen Zustand sei nicht möglich. Bei dieser Ausgangslage könne die 

vorgesehene Glaswand als zulässige Reaktion eingestuft werden. Insgesamt zeichne 

sich die vorgesehene Lösung dadurch aus, dass sie sehr subtil die sich 

widersprechenden Elemente aus weit auseinanderliegenden Bauphasen wieder in 

Einklang bringe.

Auch seien die spezifischen Anforderungen von Art. 15 BO erfüllt. Im Kontext der 

weitestgehend durch Jugendstilbauten geprägten Multergasse wirke die streitige 

Glaswand nicht mehr als Fremdkörper. Letztlich bestehe der Unterschied zu den 

Jugendstilfassaden nur noch darin, dass die tragenden Elemente im Jugendstil aussen 

stünden, beim Streitobjekt jedoch innen angeordnet werden sollten. Im weiteren sei es 

zu begrüssen, wenn die Bauherrschaft in der unmittelbaren Nachbarschaft expressiver 

Jugendstilbauten in der Erdgeschossfassade gänzlich auf gliedernde Elemente 

verzichte bzw. diese hinter die Glaswand stelle.

Sodann sei über alle Bauphasen betrachtet die funktionale Umschreibung der 

Präsentation von Angeboten der einzige Aspekt, der bei Schaufenstern allgemeine 

Gültigkeit beanspruchen könne. In der funktionalen Betrachtungsweise übernehme die 

streitige Glaswand nur in klar definierten Teilbereichen die Rolle eines Schaufensters. 

Insgesamt ergebe sich, dass die Erdgeschossfassade den spezifischen 

Bauvorschriften der Altstadt entspreche.

Weiter kam das Baudepartement zum Schluss, auch das in der Altstadt geltende 

Einfügungsgebot sei erfüllt. Indem die Glaswand Elemente aus beiden Bauphasen, 

nämlich Schaufensterfronten aus dem Jugendstil und Flächigkeit aus dem 

Klassizismus, übernehme und zugunsten der eigenen Liegenschaft neu interpretiere, 

entstehe ein sublimes Zusammenspiel, das klar zu einer Aufwertung des Gassenbildes 

führe. Da die geltende Bauordnung in naher Zukunft aufgehoben werde, sei es nicht 

angezeigt, die spezifischen Aesthetikvorschriften von Art. 15 BO auf ihre 

Uebereinstimmung mit der Eigentumsgarantie zu überprüfen. Dennoch könne in Frage 

gestellt werden, ob Bauvorschriften, welche dazu führten, dass Wände ohne tragende 

Wirkung oder Pfeiler im Widerspruch zum Haustyp erstellt oder dass objektfremde 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Natursteinverkleidungen eingesetzt werden müssten, von einem öffentlichen Interesse 

am Ortsbildschutz getragen werden. Diese Frage müsste spätestens dann verneint 

werden, wenn die strikte Anwendung dieser Vorschriften dazu führe, dass aus dem 

geschützten Ortsbild insgesamt eine zwar gefällige Kulisse entstehe, welche aber mit 

der eigentlichen Substanz in keinem Zusammenhang stehe.

C./ Mit Eingaben vom 7. und 28. September 2004 erhob der Stadtrat St. Gallen 

Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der Entscheid des 

Baudepartements vom 25. August 2004 sei aufzuheben und der Beschluss der 

Baupolizeikommission vom 19. Februar 2004 sei zu bestätigen. Zur Begründung wird 

im wesentlichen vorgebracht, es sei nicht nach allgemeingültigen ästhetischen oder 

denkmalpflegerischen Grundsätzen zu beantworten, ob die Anforderungen der 

besonderen Bauvorschriften von Art. 15 Abs. 3 und 4 BO erfüllt seien, sondern nach 

Massgabe der gesetzlichen Bestimmungen. Es könne keinem Zweifel unterliegen, dass 

das Bauvorhaben diesen nicht entspreche. Die Bestimmungen stellten 

Spezialvorschriften dar, die als konkretisierende Normen in jedem Fall zu beachten 

seien. Der angefochtene Entscheid verlasse den Rahmen, welcher der 

Rechtsanwendung gesetzt sei und stelle zu Unrecht eigene Ueberlegungen der 

Aesthetik und des Denkmalschutzes an die Stelle der vom kommunalen Gesetzgeber 

beschlossenen Regelungen. Dem angefochtenen Entscheid sei auch mit Bezug auf die 

Beurteilung der gestalterischen Gesamtwirkung des Bauvorhabens nicht 

beizupflichten. Abgesehen davon, dass im Entscheid in einem noch nie gesehenen 

Mass das eigene Ermessen der Rechtsmittelinstanz an die Stelle des Ermessens der 

kommunalen Baubewilligungsbehörde gesetzt werde, die eine eigene 

denkmalpflegerische Fachstelle besitze, berücksichtige die Rekursinstanz die Wirkung, 

die eine durchgehende Glasfront im Gassenbild erziele, in ungenügender Weise. Zwar 

möge es sein, dass ein Betrachter unmittelbar vor der Liegenschaft die tragenden 

Bauteile durch die Glasfront erkennen oder erfahren könne und dass die 

Erschliessungselemente bei genauerem Hinsehen erkennbar seien. Der Betrachter, der 

nicht unmittelbar vor der Glasfront stehe, sondern in der Gasse einen schrägen 

Blickwinkel auf die Liegenschaft habe, sehe nur eine flächige, fassadenbündige 

Glaswand. Im übrigen wäre das Vorhaben auch nach Inkrafttreten der neuen 

Bauordnung nicht zulässig.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 18. Oktober 2004 die 

Abweisung der Beschwerde.

Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Stellungnahme vom 28. Oktober 2004 

ebenfalls die Abweisung der Beschwerde.

Auf die weiteren Vorbringen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit wesentlich, in den 

nachstehenden Erwägungen näher eingegangen.

 

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die Stadt 

St. Gallen ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 

45 Abs. 2 VRP; Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, St. 

Gallen 2003, Rz. 450 ff.; F. Rüdisüli, Die Legitimation der öffentlich-rechtlichen 

Körperschaften im Beschwerdeverfahren, in: 20 Jahre Verwaltungsgericht des Kantons 

St. Gallen, Nr. 12 der Schriftenreihe "Der Kanton St. Gallen heute und morgen", St. 

Gallen 1986, S. 42 mit Hinweis auf VerwGE vom 3. März 1983 i.S. Pol. Gde. St. Gallen). 

Die Beschwerdeeingaben vom 7. und 28. September 2004 wurden rechtzeitig 

eingereicht und entsprechen formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 

64 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Auf die 

Beschwerde ist somit einzutreten.

Die Beschwerdegegnerin wird vom Architekten vertreten, der das Projekt ausgearbeitet 

hat. Zur berufsmässigen Vertretung im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht 

sind, im Gegensatz zum Rekursverfahren, nur patentierte Rechtsanwälte zugelassen 

(Art. 10 Abs. 1 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Da die Beteiligung der 

Beschwerdegegnerin am Verfahren nicht zwingend ist, kann aber darauf verzichtet 

werden, ihr Gelegenheit zum Beizug eines Rechtsanwalts oder zur eigenhändigen 

Unterzeichnung der Vernehmlassung zu geben.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2./ Im Beschwerdeverfahren ist streitig, ob die im Baugesuch vorgesehene Gestaltung 

der gegen die Multergasse gerichteten Erdgeschossfassade der Liegenschaft der 

Beschwerdegegnerin den in der Altstadt von St. Gallen geltenden Bauvorschriften 

entspricht.

a) Art. 93 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Raumplanung und das öffentliche 

Baurecht (Baugesetz, sGS 731.1, abgekürzt BauG) bestimmt, dass Bauten und 

Anlagen, Ablagerungen und andere Eingriffe in das Gelände, die das Orts- oder 

Landschaftsbild verunstalten, untersagt sind. Nach Art. 93 Abs. 2 BauG ist bei der 

Beurteilung dem Charakter der Gegend und der Art der Zone Rechnung zu tragen. 

Nach Art. 93 Abs. 4 BauG kann die Gemeinde für bestimmte Teile ihres Gebietes 

strengere Vorschriften aufstellen.

a) Die Stadt St. Gallen hat in Art. 13 BO besondere ästhetische Anforderungen für 

bestimmte Teile des Stadtgebietes erlassen. Nach Art. 13 lit. a BO sind in der Altstadt 

und an den die Altstadt umschliessenden Strassenzügen Bauten und Anlagen sowie 

deren Umgebung besonders sorgfältig zu gestalten, so dass eine städtebaulich gute 

Gesamtwirkung erzielt wird. Art. 14 Abs. 2 BO bestimmt, dass in der Altstadt die 

städtebaulich wertvollen Baugruppen, Gassenbilder, Plätze und Höfe zu erhalten sind 

und der kleinmassstäbliche historische Altstadtcharakter zu wahren ist. Um- und 

Neubauten sind an das historische Gesamtbild anzupassen.

Art. 15 Abs. 1 BO schreibt vor, dass sich Neu- und Umbauten durch ihre Ausmasse, 

Massstäblichkeit, Gestaltung, Stellung, Materialien und Farbgebung in das bestehende 

Stadtbild einordnen müssen. Die historische Bausubstanz ist nach Möglichkeit zu 

erhalten. Störende bauliche Elemente, die bei früheren Veränderungen entstanden sind, 

müssen bei Umbauten und Renovationen wieder entfernt werden.

Art. 15 Abs. 3 BO bestimmt, dass sich die Fassadengliederung der einzelnen Häuser 

an den Charakter des Platz- oder Gassenbildes halten soll. Insbesondere ist das 

Verhältnis zwischen Mauer- und Fensterflächen der näheren Umgebung anzupassen. 

Im Erdgeschoss haben die Tragelemente als Bestandteile der Fassaden deutlich in 

Erscheinung zu treten. Fenster haben in der Regel die Form eines stehenden 

Rechtecks und eine dem Charakter des Gebäudes entsprechende Sprossenteilung 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

aufzuweisen. Durchgehende Fensterbänder über die ganze Fassadenbreite sowie 

vertikale Fensterbänder sind nicht zulässig.

Art. 15 Abs. 4 BO schreibt vor, dass Schaufenster nicht in der ganzen Fassadenbreite 

erstellt werden dürfen; sie müssen seitlich der Brandmauer einen markanten 

Wandstreifen respektieren. Breite Schaufensteranlagen sind durch massive 

Mauerpfeiler zu unterteilen.

Art. 15 Abs. 7 BO bestimmt ferner, dass die Baupolizeibehörde befugt ist, im Einzelfall 

weitere besondere Auflagen im Interesse der Wahrung des Altstadtbildes zu verfügen, 

insbesondere bezüglich Materialwahl und Farbgebung.

Diese Bestimmungen weisen einen relativ hohen Bestimmtheitsgrad und eine 

erhebliche Normendichte auf. Diese sind bei Vorschriften aus dem Bereich des 

Ortsbild- und Denkmalschutzes von wesentlicher Bedeutung, da der Rechtssicherheit 

und Voraussehbarkeit bei Vorschriften mit eigentumsbeschränkender Wirkung ein 

hoher Stellenwert zukommt (vgl. R. Schaffhauser, in: Rechtsfragen der Denkmalpflege, 

Veröffentlichungen des Schweizerischen Instituts für Verwaltungskurse an der 

Hochschule St. Gallen, St. Gallen 1981, S. 88 f.).

b) Nach den Baugesuchsunterlagen und den unbestrittenen Feststellungen der 

Vorinstanz sieht die Beschwerdegegnerin vor, im Erdgeschoss eine durchgehende 

Glasfront fassadenbündig anzubringen, welche vor die bestehenden Mauerpfeiler 

gesetzt werden soll. Eine Ausnahme bilden zwei schmale seitliche Streifen, welche die 

Wasserableitungen abdecken. Eine runde Stütze hinter der Glasfront in der rechten 

Fassadenhälfte soll den rechten Hausteil markieren. Ansonsten ist mit Ausnahme der 

Haus- und Ladentüre keine Aufgliederung der Glasfront vorgesehen. Diese reicht vom 

Strassenboden bis zum Stahlträger unter dem ersten Obergeschoss.

Das vorgesehene Projekt sieht somit ein durchgehendes Fensterband über die 

gesamte Fassadenbreite vor. Unbestritten ist, dass die schmalen seitlichen Streifen, 

welche die Wasserableitungen abdecken, diesbezüglich nicht ins Gewicht fallen und 

nicht als markante Wandstreifen im Sinne von Art. 15 Abs. 4 BO gelten. Auch die 

Eingangstüre besteht aus Glas und ist als integrales Element der Fensterfläche 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ausgestaltet. Sodann hat die Glasfläche die Funktion eines Schaufensters. Die 

Tragelemente kommen hinter die Fensterfront zu stehen.

Indem die Tragelemente hinter die Fensterfront zu stehen kommen, erfüllt das 

vorgesehene Schaufenster das Erfordernis, wonach die Tragelemente als Bestandteile 

der Fassaden deutlich in Erscheinung zu treten haben, nicht. Auch verstösst das 

Schaufenster gegen die Vorschrift, wonach durchgehende Fensterbänder über die 

ganze Fassadenbreite nicht zulässig sind. Schliesslich widerspricht es auch der 

Bestimmung, wonach Schaufenster nicht in der ganzen Fassadenbreite erstellt werden 

dürfen, sondern seitlich der Brandmauer einen markanten Wandstreifen respektieren 

müssen.

c) Die Vorinstanz kam zum Schluss, die Erdgeschossfassade entspreche den 

spezifischen Bauvorschriften von Art. 15 Abs. 1 bis 4 BO. Sie hielt fest, die Multergasse 

haben ihren ursprünglich spätgotischen Charakter verloren und werde weitestgehend 

durch Jugendstilbauten geprägt. Seit dieser Stilepoche seien Ladennutzungen 

verbreitet, die das ganze Erdgeschoss und später auch das erste Obergeschoss 

einnehmen und zum anderen über ausgedehnte Schaufensteranlagen verfügen 

würden, die sich immer wieder über zwei Geschosse ausdehnten. Kennzeichen dieser 

Bauphase seien grössere Schaufensterflächen, die durch gusseiserne Säulen mit 

kleinen Kapitellen unterteilt und durch eine Rahmungsarchitektur, bestehend aus 

mannigfaltigen Pilastern und Gesimszonen, umgeben würden. Gerade in diesem 

Kontext wirke die streitige Glaswand nicht mehr als Fremdkörper. Letztlich bestehe der 

Unterschied zu den Jugendstilfassaden nur noch darin, dass die tragenden Elemente 

im Jugendstil aussen stehen, beim streitigen Objekt jedoch innen angeordnet werden 

sollen. Eine vollständige Anpassung stehe aber ausser Frage, da aussen angebrachte 

Pfeiler sich mit der Ruhe ausstrahlenden Flächigkeit der klassizistischen Fassade nicht 

vertragen würden.

Ob die tragenden Elemente aussen oder innen angeordnet werden, ist jedoch im Lichte 

der massgebenden Bestimmungen von entscheidender Bedeutung. Die Vorschriften 

der Bauordnung bezwecken, dass die tragenden Fassadenelemente durch eine 

entsprechende Gestaltung der Fensterfronten aussen zu stehen kommen. Das 

Argument, es sei richtig, wenn die Liegenschaft mit der einheitlichen Ausgestaltung des 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Erdgeschosses ihre ganze Fassadenbreite in die Waagschale werfe, beruht, wie die 

Beschwerdeführerin zutreffend geltend macht, auf allgemeinen ästhetischen und 

gestalterischen Ueberlegungen. Sie verlässt aber den von der Bauordnung gesetzten 

Rahmen. Dasselbe gilt für das Argument, es sei zu begrüssen, wenn in der 

unmittelbaren Nachbarschaft expressiver Jugendstilbauten in der Erdgeschossfassade 

gänzlich auf gliedernde Elemente verzichtet werde bzw. diese hinter die Glaswand 

gestellt würden. Solche Ueberlegungen mögen ästhetisch und gestalterisch begründet 

sein. Es entspricht wohl einem zeitgenössischen ästhetischen Empfinden, durch 

gänzlich unterschiedliche Baustile Kontraste zu bestehenden Bauten zu erzeugen und 

die Anpassung von Erneuerungen an bestehende Bauten als historisierende Gestaltung 

bzw. Kulissenarchitektur zu qualifizieren. Wenig überzeugend ist auch das Argument, in 

der funktionalen Betrachtungsweise übernehme die streitige Glaswand nur in klar 

definierten Teilbereichen die Rolle eines Schaufensters. Abgesehen davon, dass Art. 15 

Abs. 3 und 4 BO nicht nur durchgehende Schaufenster, sondern allgemein 

durchgehende Fensterbänder über die ganze Fassadenbreite als unzulässig 

qualifizieren, handelt es sich bei dieser funktionalen Betrachtungsweise um einen 

Aspekt, der keinen direkten Bezug auf die Bauordnung nimmt. Die streitige 

Fensterfront hat, wie aus den eingereichten Unterlagen hervorgeht, zur Hauptsache die 

Funktion eines Schaufensters. Allein der Umstand, dass die Scheibe in einem kleinen 

Teilbereich nicht unmittelbar als Schaufenster dient, sondern vor das Gemäuer der 

Fassade zu stehen kommt, ändert an ihrer Haupteigenschaft nichts.

Unter diesen Umständen muss mit der Beschwerdeführerin davon ausgegangen 

werden, dass das Bauvorhaben den Anforderungen von Art. 15 Abs. 3 und 4 BO nicht 

entspricht. Die Beschwerdegegnerin zielt nach den Ausführungen in ihrer 

Vernehmlassung darauf ab, die von der Bauordnung vorgegebenen Bestimmungen 

ausser Acht zu lassen. Sie argumentiert, die Beachtung der Bauordnung führe zu 

Kulissenarchitektur, und es sei der objektspezifischen Realität und den echten 

Bemühungen um Lösungen für die Zukunft Rechnung zu tragen und die Baukultur 

weiter zu entwickeln. Dies zeigt, dass sich die Bauherrschaft des Widerspruchs ihres 

Projekts zur Bauordnung bewusst ist. Die Vorinstanz geht davon aus, dass aus den 

Grundsätzen der Aesthetik und Denkmalpflege allgemeingültige Regeln abgeleitet 

werden können, welche die Verbindlichkeit spezifischer Schutzvorschriften der 

städtischen Bauordnung aufzuheben vermögen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Die Beschwerdeführerin bestreitet im weiteren, dass mit dem Bauvorhaben eine 

städtebaulich gute Gesamtwirkung erzielt wird. Die Wirkung, die durch eine 

durchgehende Glasfront im Gassenbild erzielt werde, werde ungenügend 

berücksichtigt. Der Betrachter, der nicht unmittelbar vor der Glasfront stehe, sondern in 

der Gasse einen schrägen Blickwinkel auf die Liegenschaft habe, erblicke lediglich eine 

flächige, fassadenbündige Glaswand. Demgegenüber erwog die Vorinstanz, das Bild 

der Multergasse erhalte durch die expressiven Jugendstilfassaden und die Opposition 

der wenigen klassizistischen Fassaden Spannung. Es sei nicht von der Hand zu 

weisen, dass der Jugendstil gerade die Gegensätze zur vorherigen Stilepoche 

inszeniere und nicht ein harmonisches Gesamtbild anstrebe. Indem die Glaswand 

Elemente aus beiden Bauphasen übernehme und zugunsten der eigenen Liegenschaft 

neu interpretiere, entstehe ein sublimes Zusammenspiel, das klar zu einer Aufwertung 

des Gassenbildes führe.

Das Verwaltungsgericht kann sich dem Standpunkt der Vorinstanz nicht anschliessen. 

Wie die Beschwerdeführerin zutreffend ausführt, würde die Zulassung einer Glaswand 

über die gesamte Erdgeschossfassade wohl einer heutigen Architekturtendenz 

entsprechen und modisch wirken. Das Gebot der städtebaulich guten Gesamtwirkung 

setzt allerdings der städtebaulichen Entwicklung gewisse Grenzen. Nicht entscheidend 

ist, ob die Zulassung eines neuen Stilelementes zu einer Aufwertung des Gassenbildes 

führe. Das Gebot der Einordnung und der städtebaulich guten Gesamtwirkung lässt es 

zu, bei Renovationen und Umgestaltungen lediglich Weiterentwicklungen der 

bisherigen Baustile zuzulassen und den optischen Auswirkungen Rechnung zu tragen.

d) Die Vorinstanz hält in ihrer Vernehmlassung fest, bei den spezifischen Anforderungen 

von Art. 15 BO fielen die Erforderlichkeit und die Geeignetheit einer Massnahme dahin, 

soweit die verlangten Elemente weder ästhetisch noch denkmalpflegerisch eine 

positive Wirkung zeitigten. Die Beschwerdeführerin wolle über die in Frage stehenden 

Vorschriften offensichtlich die herkömmliche Bauweise sicherstellen. Für diese 

Zielsetzung fehle ein öffentliches Interesse, da weder die Aesthetik noch die 

Denkmalpflege ein Anbiedern an die Umgebung erheischen würden. Könne jedoch die 

zeitgenössische Bauweise nicht ausgeschlossen werden, müsse es auch möglich sein, 

die Vorschriften entsprechend der eingesetzten Technik oder den verwendeten 

Materialien auszulegen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Die Vorinstanz geht also davon aus, dass gestalterische Vorschriften nur dann 

verhältnismässig sind, wenn deren Anwendung im Ergebnis eine ästhetisch oder 

denkmalpflegerisch allgemeingültige positive Wirkung erreicht. Diesem Standpunkt 

kann sich das Verwaltungsgericht nicht anschliessen. Wie erwähnt, lassen sich weder 

aus der Aesthetik noch aus der Denkmalpflege allgemein gültige Normen ableiten, 

welche im vorliegenden Fall die Anwendung von Art. 15 Abs. 3 und 4 BO verbieten. Mit 

Berufung auf allgemeine Grundsätze der Aesthetik und der Denkmalpflege kann 

jedenfalls kein Widerspruch von Art. 13 und 15 BO mit übergeordnetem Recht 

begründet werden.

e) Nicht ersichtlich ist im übrigen, inwiefern der Entscheid der Baupolizeikommission 

gegen die verfassungsrechtlich geschützte Eigentumsgarantie (Art. 26 der 

Bundesverfassung, SR 101) verstösst. Die Argumentation der Vorinstanz beruht auch in 

diesem Punkt auf der Prämisse, dass sich aus der Aesthetik Regeln ableiten lassen, 

denen die Eigenschaft von Rechtsnormen zukommen.

f) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde der Stadt St. Gallen 

gutzuheissen und der angefochtene Rekursentscheid vom 25. August 2004 in Ziff. 1 

und 2 aufzuheben ist.

3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). 

Eine Entscheidgebühr von Fr. 3'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, 

sGS 941.12).

Nachdem im Rekursentscheid auf die Erhebung einer Entscheidgebühr verzichtet 

wurde, hat es dabei sein Bewenden.

Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis und 98ter VRP in 

Verbindung mit Art. 263 Abs. 3 des Zivilprozessgesetzes, sGS 961.2).

Demnach hat das Verwaltungsgericht

zu Recht erkannt:

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1./ Die Beschwerde wird gutgeheissen und Ziff. 1 und 2 des Rekursentscheids vom 25. 

August 2004 aufgehoben.

2./ Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 3'000.-- bezahlt die 

Beschwerdegegnerin.

3./ Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

V. R. W.

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zustellung dieses Entscheides an:

die Beschwerdeführerin–

die Vorinstanz–

die Beschwerdegegnerin (durch M.)–

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Verwaltungsgericht, 02.12.2004
	Baurecht, Ortsbildschutz, Art. 93 BauG (sGS 731.1). Die Bestimmungen in Art. 15 Abs. 3 und 4 der städtischen Bauordnung, wonach bei Gebäuden in der Altstadt die Tragelemente als Bestandteile der Fassaden deutlich in Erscheinung treten müssen und Schaufenster über die gesamte Fassadenbreite nicht zulässig sind, sind rechtmässig. Mit Berufung auf allgemeine Grundsätze der Aesthetik und Denkmalpflege lässt sich kein Widerspruch mit übergeordnetem Recht begründen (Verwaltungsgericht, B 2004/146).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T17:14:26+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen