# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e59d2687-b1c1-5de3-9c50-0ff928b390cf
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-19
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 19.08.2015 602 2015 25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_602-2015-25_2015-08-19.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

602 2015 25

Urteil vom 19. August 2015 

II. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Christian Pfammatter
Richter: Johannes Frölicher, Josef Hayoz
Gerichtsschreiber-Praktikant: Simone Schürch

Parteien A.________ und B.________, Beschwerdeführer, vertreten durch 
Rechtsanwalt Pascal Friolet

gegen

RAUMPLANUNGS-, UMWELT- UND BAUDIREKTION, Vorinstanz

Gegenstand Raumplanung und Bauwesen

Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands

Beschwerde vom 30. März 2015 gegen den Entscheid der Raumplanungs-, 
Umwelt- und Baudirektion vom 25. Februar 2015

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. A.________ und B.________ sind Eigentümer der Grundstücke Nr. ccc und Nr. ddd des 
Grundbuchs der Gemeinde E.________. Auf der Parzelle Nr. ccc, die der Bauzone zugewiesen ist, 
befindet sich ein in den Jahren 2001/2002 rechtmässig erstelltes Einfamilienhaus. Das Grundstück 
Nr. ddd liegt in der Landwirtschaftszone. Darauf erstellten A.________ und B.________ ohne Be-
willigung mehrere Bauten und Anlagen. Mit Schreiben vom 19. Juli 2007 und vom 2. April 2008 
forderte die Gemeinde sie erfolglos auf, ein formelles Baugesuch zu stellen oder die unbewilligten 
Bauten zu entfernen. In der Folge übermittelte sie die Angelegenheit dem Oberamtmann des See-
bezirks. Dieser führte im März 2009 einen Augenschein durch. Am 31. Dezember 2009 gab er 
A.________ und B.________ Gelegenheit, ein nachträgliches Baugesuch einzureichen oder die 
Bauten und Anlagen zu räumen. Nach einem weiteren Augenschein übergab er am 25. Juni 2012 
das Dossier der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion (nachfolgend: Vorinstanz) und führte 
dabei unter anderem aus, dass die unbewilligten Bauten und Anlagen nicht weggeräumt wurden 
und A.________ und B.________ ausdrücklich verzichtet hätten, um eine nachträgliche 
Baubewilligung zu ersuchen.

B. Am 18. Juni 2013 führte die Vorinstanz eine Ortsbesichtigung durch. Sie stellte fest, dass 
sich auf der Parzelle Nr. ddd folgende Bauten und Anlagen befinden: ein Gewächshaus, ein 
Schopf, ein Garten, ein Gemüseloch, ein Cheminéeofen, ein Holzzaun, ein Spielplatz mit Schaukel 
und Spielhaus sowie eine Aufschüttung mit Hecke. Zudem werden auf dem Grundstück Stein-
platten und Holz gelagert.

C. Anfangs Februar 2015 stellte die Vorinstanz dem Rechtsvertreter von A.________ und 
B.________ eine undatierte Verfügung zu. Am 25. Februar 2015 eröffnete sie ihm den Entscheid 
nochmals, versehen mit dem Datum 25. Februar 2015 und dem Hinweis, dass diese neue Verfü-
gung die ursprünglich ergangene ersetze und die Rechtsmittelfrist mithin von neuem zu laufen 
beginne. Mit dem Entscheid forderte sie A.________ und B.________ auf, bis zum 31. Mai 2015 
den rechtmässigen Zustand vollständig wiederherzustellen, namentlich seien sämtliche auf der 
Liegenschaft Nr. ddd befindlichen Bauten und Anlagen, miteinbezogen die gelagerten Steinplatten 
und das allfällig noch gelagerte Holz vollständig und endgültig zu entfernen. Ebenso sei der 
Bereich der Aufschüttung mitsamt der Hecke, welche auf der Parzelle liegen, vollständig und 
endgültig zu entfernen. Dem Wert der Fruchtfolgefläche sei bei diesen Arbeiten Rechnung zu 
tragen. Die Fläche müsse nach der Wiederinstandstellung die Kriterien für Fruchtfolgeflächen 
wieder erfüllen, das heisse, der Zustand des Landes solle so wiederhergestellt werden, wie er vor 
Errichtung der genannten Objekte gewesen sei. Sollten A.________ und B.________ dieser 
Anordnung nicht fristgerecht nachkommen, würden die entsprechenden Arbeiten auf ihre Kosten 
ausgeführt werden. Zudem seien Widerhandlungen gegen die Verfügung vom 25. Februar 2015 
strafbar und blieben Strafmassnahmen nach dem Baurecht vorbehalten.

D. Hiergegen erhoben A.________ und B.________ am 30. März 2015 Beschwerde an das 
Kantonsgericht und beantragten, in Gutheissung der Beschwerde und in Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids seien die Aufschüttung mit der Hecke sowie die Bauten und Anlagen 
auf der Nr. ddd nachträglich zu bewilligen. Eventuell seien auf die Wiederherstellung 
beziehungsweise auf die Entfernung des Teils der Aufschüttung mitsamt der Hecke zu verzichten 
oder die Angelegenheit der Vorinstanz zu neuem Entscheid zurückzuweisen. Überdies sei der 
Beschwerde, soweit gesetzlich notwendig, die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

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Die Vorinstanz schliesst mit Eingabe vom 2. Juni 2015 auf die Abweisung der Beschwerde. Der 
Oberamtmann verzichtete auf eine Stellungnahme und stellte auch keinen Antrag. Der Gemeinde-
rat der Gemeinde E.________ reichte am 6. Juni 2015 eine Vernehmlassung ein, ohne ein 
Begehren zu stellen. Die Beschwerdeführer äusserten sich noch am 15. Juni 2015 zu den 
Vorbingen der Vorinstanz und der Gemeinde E.________.

Erwägungen

1. a) Die angefochtene Verfügung erging in Anwendung des Art. 167 des Raumplanungs- und 
Baugesetzes vom 2. Dezember 2008 (RPBG; SGF 710.1), der folgenden Wortlaut hat: Führt die 
Eigentümerschaft ohne Bewilligung oder in Verletzung der Pläne, der Bewilligungsbedingungen 
oder einer Schutzmassnahme Arbeiten aus, so ordnet die Oberamtsperson von Amtes wegen oder 
auf Gesuch hin deren vollständige oder teilweise Einstellung an (Abs. 1). Bei den Fällen nach Abs. 
1 oder wenn widerrechtliche Bauten oder Anlagen bereits erstellt worden sind und eine nachträgli-
che Bewilligung nicht von vornherein ausgeschlossen erscheint, gewährt die Oberamtsperson der 
Eigentümerschaft eine angemessene Frist, damit diese ein Baubewilligungsgesuch einreicht, um 
die ausgeführten Arbeiten der Rechtmässigkeit zuzuführen (Abs. 2). Befolgt die Eigentümerschaft 
die Anordnung nicht oder können die Arbeiten nicht bewilligt werden, so kann die Oberamtsperson 
nach Anhören der betroffenen Personen und Organe verfügen, dass Änderungen und Anpassun-
gen vorgenommen werden, die Bauwerke ganz oder teilweise abgebrochen und das Gelände wie-
derhergestellt wird. Wenn die Umstände es erfordern, kann die Oberamtsperson ein Bezugs- oder 
Nutzungsverbot aussprechen. Die Strafmassnahmen bleiben vorbehalten (Abs. 3). Wurden Arbei-
ten ausserhalb der Bauzone ohne Bewilligung oder in Verletzung der in diesem Bereich anwend-
baren Bestimmungen erstellt, so ist die Direktion (= Vorinstanz) zuständig, die Massnahmen nach 
Abs. 3 zu treffen (Abs. 4).

b) Die strittigen Bauten und Anlagen befinden sich auf einer in der Landwirtschaftszone und 
mithin ausserhalb der Bauzone gelegenen Parzelle, und die Beschwerdeführer haben ausdrücklich 
auf das Einreichen eines nachträglichen Baugesuchs verzichtet. Zuständig für den Entscheid, den 
rechtmässigen Zustand wiederherzustellen, ist somit die Vorinstanz.

c) Die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zur Beurteilung der Beschwerde ist auf-
grund von Art. 114 Abs. 1 lit. a des Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege 
(VRG; SGF 150.1) gegeben. Die Beschwerdeführer sind als Eigentümer der betroffenen Parzelle 
und als Verfügungsadressaten zur Beschwerde legitimiert (Art. 76 lit. a VRG). 

d) Die angefochtene Verfügung wurde anfangs Februar 2015 den Beschwerdeführern zuge-
stellt, die Beschwerde aber erst am 30. März 2015 eingereicht. Damit stellt sich die Frage, ob die 
Beschwerde rechtzeitig erhoben wurde. Die erste Verfügung war mit keinem Datum versehen und 
litt demnach an einem Formmangel (vgl. Art. 66 Abs. 1 lit. e VRG). Das fehlende Datum stellt je-
doch weder einen Nichtigkeits- noch einen Anfechtungsgrund dar, kann aber allenfalls Gegen-
stand einer Berichtigung oder Erläuterung sein (MERKLI/AESCHLIMANN/HERZOG, Kommentar zum 
Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 1997, Art. 52 N. 19). Insofern war die 
Zustellung eines neuen, diesmal mit einem Datum versehenen Entscheids nicht erforderlich. 
Offenbar ging die Vorinstanz nach Art. 104 VRG vor, wonach eine Verwaltungsbehörde ihren Ent-
scheid jederzeit in Wiedererwägung ziehen kann. Wie auch immer, aus dem Verhalten der Vor-

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instanz darf den Beschwerdeführern kein Nachteil erwachsen. Somit ist davon auszugehen, dass 
ihre Beschwerde rechtzeitig eingereicht wurde.

e) Nach Art. 81 Abs. 1 VRG muss die Beschwerdeschrift die Begehren des Beschwerde-
führers und deren Begründung enthalten, andernfalls kann auf die Beschwerde nicht eingetreten 
werden. Demnach sind Antrag und Begründung Gültigkeitserfordernisse der Beschwerde. In der 
Begründung muss dargetan werden, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (vgl. 
unten E. 3); der Beschwerdeführer muss sich mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids 
auseinandersetzen. Der Hinweis auf Eingaben im vorinstanzlichen Verfahren oder deren Wieder-
holung kann die Beschwerdebegründung nicht ersetzen. Die Verweisung der Beschwerdeführer 
auf ihre Eingaben im vorinstanzlichen Verfahren ist daher unbeachtlich (GRIFFEL, in Kommentar 
zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, § 54 N. 4). Unter diesem 
Vorbehalt entspricht die Beschwerde in formeller und inhaltlicher Hinsicht den gesetzlichen 
Voraussetzungen (Art. 79 Abs. 1, Art. 81 Abs. 1 VRG). 

f) Nach dem Gesagten ist auf die Beschwerde einzutreten. Nicht einzutreten ist allerdings auf 
das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Die Beschwerde hat von Gesetzes wegen 
aufschiebende Wirkung (Art. 84 Abs. 1 VRG). Etwas anderes hat die Vorinstanz nicht verfügt.

2. a) Die Beschwerdeführer beantragen die Durchführung eines Augenscheins. Nach Art. 46 
Abs. 1 lit. d VRG kann die Behörde einen Augenschein anordnen. Der Entscheid darüber steht im 
pflichtgemässen Ermessen der anordnenden Behörde. Ein Augenschein ist nur dann geboten, 
wenn die tatsächlichen Verhältnisse unklar sind und anzunehmen ist, die Parteien vermöchten 
durch ihre Darlegungen vor Ort Wesentliches zur Erhellung der sachlichen Grundlagen des 
Rechtsstreits beizutragen (PLÜSS, in Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons 
Zürich, 3. Aufl. 2014, § 7 N. 79). 

b) Die lokalen Gegebenheiten und der massgebliche Sachverhalt sind, soweit prozessrele-
vant, aus den eingereichten Verfahrensakten, insbesondere den zahlreichen Fotos, und den Be-
richten der amtlichen Dienststellen, genügend ersichtlich, weshalb sich die Fragen, welche die 
vorliegende Angelegenheit aufwirft, ohne den beantragten Augenschein beantworten lassen. 
Demnach kann das Kantonsgericht auf dessen Durchführung verzichten (zur antizipierten Beweis-
würdigung siehe etwa Urteil BGer 6B_82/2015 vom 26. März 2015 E. 1.1 mit Hinweisen).

c) Schliesslich ist darauf hinzuweisen, dass das Gericht die vorinstanzlichen Akten angefor-
dert und erhalten hat.

3. Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung des Rechts, einschliesslich der 
Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, gerügt sowie eine unrichtige und unvoll-
ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 77 Abs. 1 
lit. a und b VRG). Die Unangemessenheit kann vor dem Kantonsgericht nur gerügt werden, wenn 
die Angelegenheit das Gebiet der öffentlichen Abgaben oder der Sozialversicherungen betrifft oder 
sie der Beschwerde an eine zur Überprüfung dieser Rüge befugte Behörde unterliegt oder ein Ge-
setz diesen Beschwerdegrund ausdrücklich vorsieht (Art. 78 Abs. 2 lit. a-c VRG). Solange die Vor-
instanz ihr Ermessen pflichtgemäss ausübt, ist es dem Gericht verwehrt, sein eigenes Ermessen 
anstelle der Vorinstanz zu setzen (vgl. BVR 2012 S. 193 E. 1.2). Das Gericht wendet das Recht 
von Amtes wegen an und prüft von Amtes wegen oder auf Antrag die Gültigkeit der auf den Ein-
zelfall anwendbaren Vorschriften (Art. 10 Abs. 1 und 2 VRG).

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4. a) Die Beschwerdeführer beanstanden, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf rechtliches 
Gehör verletzt. Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur und setzt keinen Nachweis 
eines materiellen Interesses voraus; eine Gehörsverletzung zieht daher grundsätzlich die Aufhe-
bung der angefochtenen Anordnung nach sich, ungeachtet der Erfolgsaussichten des Rechtsmit-
tels in der Sache selbst (GRIFFEL, § 8 N. 37). Der Einwand der Beschwerdeführer ist somit vorweg 
zu prüfen.

b) Zur Begründung bringen die Beschwerdeführer vor, dass die Vorinstanz der Beurteilung 
des Amts für Landwirtschaft vom 20. Januar 2015, wonach es sich bei der Parzelle Nr. ddd um 
eine Fruchtfolgefläche handle, offensichtlich grosse Bedeutung zumessen würde. Den entspre-
chenden Bericht hätten sie am 29. Januar 2015 lediglich zur Kenntnisnahme zugestellt erhalten. 
Unmittelbar darauf, wohl am 1. oder 2. Februar 2015, hätte die Vorinstanz ihren ersten Entscheid 
erlassen und eröffnet. Da er mit keinem Datum versehen gewesen sei, habe die Vorinstanz ihnen 
am 25. Februar 2015 die Verfügung, mit identischem Inhalt, nochmals zugestellt. Die Bedeutung 
des Schreibens des Amts für Landwirtschaft sei für sie jedoch nicht zu erkennen gewesen und es 
sei ihnen verwehrt worden, rechtzeitig dazu Stellung zu beziehen. 

c) Zum Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 
1999 [BV; SR 101]; Art. 59 und 60 VRG) gehört das Recht der Parteien auf Einsicht der im Verfah-
ren gesammelten Urkunden und das Recht, sich dazu äussern zu können. Die allgemeinen Ver-
fahrensgarantien von Art. 29 BV gelten für alle Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen, 
mithin für alle Arten von Verfahren, die durch individuell-konkrete Anordnung abzuschliessen sind 
(BGE 138 I 154 E. 2.3.2).

d) Die Vorinstanz äusserte sich zu den Aussagen der Beschwerdeführer nicht. Immerhin ist 
dem Dossier zu entnehmen, dass die Beschwerdeführer das Gutachten des Amts für Landwirt-
schaft erst am 29. Januar 2015 erhalten haben und dass ihnen keine Gelegenheit für eine Stel-
lungnahme geboten wurde. Auch hatten sie nicht rechtzeitig von sich aus reagieren können, hat 
die Vorinstanz doch nur bereits ein paar Tage danach ihren (ersten) Entscheid erlassen. Dass das 
Gutachten des Amts für Landwirtschaft materiell geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen, ist 
offenkundig. Insofern erscheint der Einwand der Beschwerdeführer als begründet. Allerdings ist 
einschränkend hervorzuheben, dass die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands verlangt 
werden kann, weil es sich um Landwirtschaftsland handelt. Insofern ist es nicht wesentlich, dass 
die Parzelle Nr. ddd zusätzlich als Fruchtfolgefläche qualifiziert ist. Aber selbst wenn eine Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs vorliegen würde, bedeutet dies noch nicht, dass der angefochtene 
Entscheid aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen ist. Die Beschwerdeführer waren vor dem Einreichen der Beschwerde im Besitz des Rapports 
vom 20. Januar 2015 und konnten sich im Rahmen des vorliegenden Verfahrens substanziell dazu 
äussern und sich mit den entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzen, was 
sie denn auch ausführlich getan haben. Insofern kann eine allfällige Verletzung des rechtlichen 
Gehörs als geheilt betrachtet werden. Nebstdem würden die Aufhebung des angefochtenen Ent-
scheids und die Zurückweisung der Sache zur Neubeurteilung lediglich zu einem formalistischen 
Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen.

5. a) Die Beschwerdeführer weisen darauf hin, dass in der Gemeinde E.________ eine 
Revision der Ortsplanung im Gang ist. Dabei sei vorgesehen, die Parzelle Nr. ddd im Hinblick auf 
deren künftige Einzonung als Wohnzone in den Richtplan aufzunehmen. Diese Planungsabsicht 
mache durchaus Sinn.

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b) Was die Beschwerdeführer mit diesem Einwand zu ihren Gunsten ableiten wollen, ist nicht 
ersichtlich. Nach den Ausführungen der Gemeinde und der Vorinstanz besteht keine Absicht, die 
strittige Parzelle im Rahmen der aktuellen Ortsplanrevision einer Bauzone zuzuweisen; dies werde 
auch in den nächsten 15 bis 20 Jahren nicht der Fall sein. Wie auch immer, auf die Absichten der 
Behörden hinsichtlich der Parzelle Nr. ddd kommt es nicht an, es ist von der jetzigen Ordnung 
auszugehen.

6. a) Die Anordnung, den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen, setzt eine widerrechtliche 
Baute voraus. Eine Baute kann formell und/oder materiell baurechtswidrig sein. Ersteres ist unter 
anderem dann der Fall, wenn sie ohne oder in Abweichung von einer erteilten Baubewilligung er-
stellt wurde; letzteres, wenn die Baute öffentlich-rechtliche materielle Vorschriften verletzt, die auf 
ein Bauvorhaben anwendbar sind (RUCKSTUHL, Öffentlichrechtliche Baumängel, in Beraten und 
Prozessieren in Bausachen, 1998, N. 14.15 ff., auch zum Folgenden). Sowohl die materielle wie 
die formelle Baurechtswidrigkeit stellen einen rein objektiven Tatbestand dar, das heisst, sie beur-
teilen sich stets unabhängig von der Person des Verursachers und vom Verschulden eines Betei-
ligten. Insbesondere führt das Dulden eines rechtswidrigen Zustands durch die Behörden nicht zu 
dessen materieller Rechtmässigkeit.

b) Das Gesetz (Art. 167 Abs. 2 RPBG) ermöglicht der Bauherrschaft, ein Gesuch um 
nachträgliche Bewilligung der ohne Bewilligung vorgenommenen Arbeiten oder Nutzungen zu 
stellen. Kommt die Bauherrschaft einer entsprechenden Aufforderung nicht nach, was vorliegend 
der Fall ist, so ist ihr Anspruch auf materielle Prüfung der Baurechtskonformität grundsätzlich ver-
wirkt (ZAUGG/LUDWIG, Baugesetz des Kantons Bern vom 9. Juni 1985, Kommentar, Bd. I, 4. Aufl. 
2013, Art. 46 N. 14, 15a), weshalb es sich erübrigt, zu prüfen, ob für die strittigen Bauten und An-
lagen eine Bewilligung nach Art. 22 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 über die Raumpla-
nung (RPG; SR 700) und eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG erteilt werden könnten. 
Dies gilt jedoch nicht absolut. Verzichtet der Bauherr, ein nachträgliches Baugesuch zu stellen, hat 
nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Behörde wenigstens summarisch zu prüfen, ob 
die Baute oder Anlage materiell rechtswidrig ist, da es unverhältnismässig wäre, eine an sich be-
willigungsfähige Baute oder Anlage bloss wegen Fehlens der förmlichen Baubewilligung (formelle 
Rechtswidrigkeit) beseitigen zu lassen (ZAUGG/LUDWIG, Art. 46 N. 15a mit Hinweisen). 

c) Hinsichtlich der Frage der Bewilligungspflicht verweist die Vorinstanz auf Art. 135 Abs. 1 
und Art. 136 RPBG sowie auf Art. 87 des Ausführungsreglements zum Raumplanungs- und Bau-
gesetz vom 1. Dezember 2009 (RPBR; SGF 710.11). Nach der ersten Bestimmung ist eine Bewil-
ligung notwendig für alle auf Dauer angelegten Bauten und Anlagen, die in bestimmter fester Be-
ziehung zum Erdboden stehen und geeignet sind, die Vorstellung über die Nutzungsordnung zu 
beeinflussen, sei es, dass sie den Raum äusserlich erheblich verändern, die Erschliessung belas-
ten oder die Umwelt beeinträchtigen. Nach Art. 136 RPBG ist für Bauten und Anlagen ausserhalb 
der Bauzone eine Sonderbewilligung erforderlich. Art. 87 RPBR listet die Bauten und Anlagen auf, 
für welche keine Bewilligung notwendig ist. Darunter fallen private Kinderspielplätze, Garten- und 
Aussenraumgestaltungen, Anlagen wie Treppen, Brunnen, Skulpturen und ähnlichem. Laut Art. 87 
Abs. 2 RPBR ist indessen das vereinfachte Baubewilligungsverfahren anwendbar, wenn sich diese 
Bauten und Anlagen in einer Schutzzone befinden oder in Verbindung stehen zu einem geschütz-
ten Gebäude.

Nach den Ausführungen der Vorinstanz befinden sich sämtliche Objekte auf der Parzelle Nr. ddd 
bereits seit Jahren am selben Ort. Die Steinplatten seien voraussichtlich mit einem Zeithorizont 

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von mindestens 2 Jahren für den vollständigen Abtransport aufgeschichtet worden. Alle Objekte 
seien damit ohne Weiteres auf Dauer angelegt und es sei unerheblich, ob die Nutzung gewisser 
Bauten oder Anlagen zukünftig begrenzt sein solle. Da sie einen festen Standort hätten und teils 
sogar im Erdboden verankert seien, sei auch die erforderliche Ortsfestigkeit erfüllt. Dass bei ge-
wissen Bauten allenfalls das Fundament unsachgerecht angelegt worden sei, sei für die Beurtei-
lung der Baubewilligungspflicht nicht massgebend. Nebstdem werde ein Teil der Parzelle Nr. ddd 
im Wesentlichen als Garten- und Spielplatz genutzt. Eine zonenkonforme Nutzung als offene 
Ackerfläche werde verunmöglicht. Art. 87 RPBR beziehe sich nur auf geringfügige Objekte, welche 
die Nutzungsordnung nicht beeinflussen würden und keine Auswirkungen auf ihre Umwelt hätten. 
Gemäss Art. 84 lit. i RPBR unterstünden alle Anlagen und Arbeiten, welche die Bodenform oder 
das Bild einer Landschaft, eines Ortes oder eines Quartiers merklich verändern, grundsätzlich 
zwingend der Baubewilligungspflicht. Durch die illegale Parzellengestaltung werde der Raum er-
heblich beeinflusst. Demnach sei für die Errichtung sämtlicher Bauten und Anlagen auf Parzelle 
Nr. ddd sowie für die dort gelagerten Steinplatten und das allfällig noch gelagerte Holz und der 
Bereich der Aufschüttung mitsamt der Hecke eine Bau- beziehungsweise Sonderbewilligung für 
Bauten in der Landwirtschaftszone erforderlich.

d) Die Beschwerdeführer widersprechen dieser Auffassung. Gartenbauten und Spielgeräte 
würden, zumindest in der Bauzone, keiner Bewilligung unterliegen. Die diesbezüglich allenfalls 
zwischen Bau- und Landwirtschaftszone zu machende Unterscheidung sei ihnen nicht präsent 
gewesen und sie würden sich nach wie vor am Gedanken stören, dass gemäss der von der Vor-
instanz vertretenen Auffassung, jeder Familienvater, welcher für seine Kinder eine Rutschbahn 
oder eine Schaukel im Garten aufzustellen beabsichtige, vorgängig ein Baubewilligungsverfahren 
einzuleiten habe. Ein solches Ansinnen verstosse gegen das Gesetz. Auch müsse der in Baufra-
gen nicht besonders versierte Bürger nicht zwingend den Schluss ziehen, Landwirtschaftsland falle 
unter den Begriff Schutzzone. 

e) Die Vorinstanz sagt nirgends, dass für eine Rutschbahn oder Schaukel im Garten eine 
Baubewilligung erforderlich ist, ebenso wenig, dass Landwirtschaftsland unter den Begriff Schutz-
zone fällt. Vorliegend stehen Bauobjekte in der Landwirtschaftszone und nicht solche in einer 
Bauzone zur Diskussion. Dass die Beschwerdeführer über den Unterschied zwischen Bau- und 
Landwirtschaftsland nicht im Bilde waren, ist eine reine Schutzbehauptung. Nicht in Abrede stellen 
sie die Aussage der Vorinstanz, dass gewisse Bauten und Anlagen auf Dauer angelegt und mit 
dem Boden fest verankert und teilweise mit einem Fundament versehen sind. Damit ist es offen-
sichtlich, dass es für die Bauobjekte einer Bau- und einer Sonderbewilligung bedarf. Die Erteilung 
solcher Bewilligungen fällt im vorliegenden Fall ausser Betracht. Die strittigen Bauten und Anlagen 
befinden sich in der Landwirtschaftszone. Gemäss Art. 3 Abs. 2 RPG ist die Landschaft zu scho-
nen. Insbesondere sollen der Landwirtschaft genügende Flächen geeigneten Kulturlandes, insbe-
sondere Fruchtfolgeflächen, erhalten bleiben. Nach Art. 16 Abs. 1 RPG dienen Landwirtschafts-
zonen der langfristigen Sicherung der Ernährungsbasis des Landes, der Erhaltung der Landschaft 
und des Erholungsraums oder dem ökologischen Ausgleich und sollen entsprechend ihren ver-
schiedenen Funktionen von Überbauungen weitgehend freigehalten werden. Sie umfassen Land, 
das sich für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder den produzierenden Gartenbau eignet 
und zur Erfüllung der verschiedenen Aufgaben der Landwirtschaft benötigt wird oder im Gesamt-
interesse landwirtschaftlich bewirtschaftet werden soll. Laut Art. 16a Abs. 1 RPG sind in der Land-
wirtschaftszone zonenkonform Bauten und Anlagen, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung 
oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind. Art. 34 der Verordnung über die Raumplanung 
vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) präzisiert, welche Bauten in der Landwirtschaftszone zonen-

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konform sind und bestimmt, dass eine (Bau-)Bewilligung nur erteilt werden darf, wenn die Bauten 
oder Anlagen für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig sind und ihnen am vorgesehenen 
Standort keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Bauten und Anlagen für die Freizeit-
landwirtschaft gelten nicht als zonenkonform. Mit der Bezeichnung Landwirtschaftszonen wird die 
von Verfassungs wegen geforderte Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet parzellenscharf und in 
grundeigentümerverbindlicher Weise verwirklicht: Landwirtschaftszonen sollen von Überbauungen 
weitgehend freigehalten werden (WALDMANN/HÄNNI, Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Art. 16 N. 
3).

f) Die von Beschwerdeführern auf der Parzelle Nr. ddd eigenmächtig erstellten Bauten und 
Anlagen haben mit der Landwirtschaft nichts gemein, sind demnach weder zonenkonform noch 
bewilligungsfähig. Sie sind formell und materiell rechtswidrig.

7. Wird eine Baute oder Anlage ohne Baubewilligung erstellt und kann sie nicht nachträglich 
bewilligt werden beziehungsweise verzichtet die betroffene Person auf die Einreichung eines 
nachträglichen Baugesuchs, hat das noch nicht zur Folge, dass sie zwangsläufig abgebrochen 
werden muss. Bei der Prüfung der Frage, welche Massnahme anzuordnen ist, sind die allgemei-
nen verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Grundsätze zu beachten. Zu ihnen gehören nament-
lich das öffentliche Interesse und die Verhältnismässigkeit; ebenfalls darf die Wiederherstellungs-
verfügung den Vertrauensgrundsatz nicht verletzen und nicht gegen das Gleichheitsgebot verstos-
sen. Relevante Kriterien sind das Mass der Abweichung und die Frage des guten oder bösen 
Glaubens. Unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit ist insbesondere zu prüfen, ob die angeord-
nete Massnahme geeignet und erforderlich ist, um die rechtmässige Ordnung herzustellen, und ob 
sie dem Betroffenen zugemutet werden kann, ob also die Kosten in einem vernünftigen Verhältnis 
zum Nutzen stehen. Es geht letztlich um eine Interessenabwägung. So ist eine Wiederherstel-
lungsmassnahme, an der kein öffentliches Interesse besteht, unverhältnismässig. Ein öffentliches 
Interesse ist allerdings in der Regel gegeben, da das Interesse an der Einhaltung der baurechtli-
chen Bestimmungen generell gross ist. Als gutgläubig kann gelten, wer bei zumutbarer Aufmerk-
samkeit und Sorgfalt annehmen durfte, zur Bauausführung oder Nutzung berechtigt zu sein. Gut-
gläubigkeit entsteht also nicht durch Passivität, sondern nur, wenn bestimmte Voraussetzungen 
erfüllt sind. Eine behördliche Auskunft begründet nicht in jedem Fall Anspruch auf Vertrauens-
schutz. Und selbst bei berechtigtem Vertrauen beziehungsweise bei Gutgläubigkeit darf nicht in 
jedem Fall auf die Wiederherstellung verzichtet werden, sondern dieser Aspekt fliesst in die Ver-
hältnismässigkeitsprüfung und damit in die Interessenabwägung ein: Gewichtige öffentliche Inte-
ressen rechtfertigen auch bei gutem Glauben die Wiederherstellung; fehlt ein öffentliches Interesse 
oder ist die Abweichung vom Erlaubten unbedeutend, kann selbst bei bösem Glauben auf die 
Wiederherstellung verzichtet werden (zum Ganzen: ZAUGG/LUDWIG, Art. 46 N. 3, 9; FRITZ-
SCHE/BÖSCH/WIPF, Zürcher Planungs- und Baurecht, Bd. I, 5. Aufl. 2011, S. 483 ff.; WALKER/SPÄH, 
Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes, in PBG I/2008 S. 5 ff.).

8. a) Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung des Gleichheitsgebots. In mehreren Ge-
meinden des Kantons gebe es ausserhalb der Bauzonen öffentliche Kinderspielplätze, namentlich 
am Seeufer in Murten (Pantschau, Hafengelände) oder in der Stadt Freiburg (Grand-Places, 
Saaneufer). Mit grösster Wahrscheinlichkeit könne die Reihe solcher Spielplätze noch erheblich 
und beliebig erweitert werden. Bei all diesen Plätzen stelle sich selbstverständlich die Frage der 
Zonenkonformität und der erfolgten Baubewilligung im gleichen Ausmass wie bei ihrem Spielplatz. 
Sie würden diese Beispiele von Kinderspielplätzen keineswegs mit der Absicht aufführen, die Ge-
setzeskonformität infrage zu stellen, und es könne nicht im Einzelnen überprüft werden, ob die 

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erwähnten Spielplätze ein Baubewilligungsverfahren durchlaufen hätten oder nicht. Sie bean-
spruchten lediglich eine rechtsgleiche Behandlung ihres eigenen Spielplatzes, der den übrigen 
Kindern des Quartiers kostenlos zur Verfügung stehe. Sie hegten den Verdacht, es werde zu ihrem 
Nachtteil mit ungleichen Ellen gemessen. 

b) Die Vorinstanz entgegnet, dass sich die von den Beschwerdeführern erwähnten Spiel-
plätze, soweit ersichtlich, in der Bauzone befänden und einem allgemeinen öffentlichen Interesse 
dienten. Demgegenüber würden die Beschwerdeführer weder eine rechtskonforme Parzellennut-
zung vorweisen noch diene diese dem öffentlichen Interesse.

c) Nach dem Grundsatz der Rechtsgleichheit gemäss Art. 8 Abs. 1 BV ist Gleiches nach 
Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich 
zu behandeln. Ein Verstoss gegen den Grundsatz der Rechtsgleichheit liegt vor, wenn ein Erlass 
hinsichtlich einer wesentlichen Tatsache rechtliche Unterscheidungen trifft, für die ein vernünftiger 
Grund in den zu regelnden Verhältnissen nicht ersichtlich ist, oder Unterscheidungen unterlässt, 
die sich aufgrund der Verhältnisse aufdrängen (BGE 137 V 121 E. 5.3, 136 I 1 E. 4.1).

d) Der Einwand der Beschwerdeführer ist unbegründet. Weder substanziieren sie, dass die 
von ihnen aufgezählten Spielplätze sich in der Landwirtschaftszone beziehungsweise in einer 
Nichtbauzone befinden noch bestreiten sie in ihren Gegenbemerkungen vom 16. Juni 2015 die 
Erklärung der Vorinstanz, die Spielplätze seien in der Bauzone und dienten einem allgemeinen 
öffentlichen Interesse. Auch ist nicht ersichtlich, weshalb die Behörden die Beschwerdeführer al-
lenfalls einseitig benachteiligen wollten. Von einer rechtsungleichen Behandlung kann somit keine 
Rede sein. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Un-
recht besteht.

9. a) Im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens machten die Beschwerdeführer in Bezug auf 
die Aufschüttung geltend, diese sei aus den damaligen Plänen für den Bau des Einfamilienhauses 
ersichtlich gewesen beziehungsweise sie sei der Gemeinde spätestens während den Bauarbeiten 
erkennbar geworden. Insofern sich die Beschwerdeführer damit auf den Schutz des guten Glau-
bens stützten, ist ihnen die Vorinstanz nicht gefolgt. Zur Begründung brachte sie an, dass anläss-
lich der Ortsbesichtigung vom 18. Juni 2013 festgehalten worden sei, dass einzig der Fassaden-
plan Nord-Ost und Süd-West des Einfamilienhauses auf Parzelle Nr. ccc auf eine Aufschüttung 
hindeute, die sich auf die Nr. ddd erstrecke. Da aber weder das Vorprüfungsgesuch noch das 
Baugesuch weitere Angaben zu einem derartigen Vorhaben enthielten und auch die Beschwerde-
führer als Standort des Bauprojekts auf Parzelle Nr. ccc verwiesen, habe die Baubewilligungs-
behörde nur das Bauvorhaben auf dem Grundstück Nr. ccc prüfen müssen. Es sei zudem nicht um 
eine Sonderbewilligung ersucht worden. Des Weiteren hätten sich die Gutachten des Bau- und 
Raumplanungsamts sowie der anderen konsultierten Ämter und Dienststellen ausschliesslich auf 
das auf der Nr. ccc projektierte Bauvorhaben bezogen. Dass die Aufschüttung auf der Parzelle Nr. 
ddd und damit auf Nichtbaugebiet eine ausdrückliche Bewilligung erfordert, hätte den Beschwer-
deführern bekannt sein müssen. Dasselbe gelte für die weitere Parzellengestaltung, namentlich die 
Garteneinrichtungen und den Spielplatz sowie die gelagerten Steinplatten und das Holz. Die Be-
schwerdeführer hätten unter Anwendung der zumutbaren Sorgfalt erkennen müssen, dass mit der 
Baubewilligung vom 20. April 2001, die sich lediglich auf das Einfamilienhaus bezog, nicht die Er-
stellung von Bauten und Anlagen auf Parzelle Nr. ddd gestattet wurde. Die Baukommission der 
Gemeinde E.________ hätte in der Sitzung vom 26. Mai 2000 gegenüber den Beschwerdeführern 
auch festgehalten, dass das geplante Einfamilienhaus nicht in der Landwirtschaftszone erstellt 

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werden könne. Nebstdem seien die Beschwerdeführer während des gesamten 
Baubewilligungsverfahrens durch einen Architekten vertreten und beraten gewesen, dem ein 
gewisses Fachwissen angerechnet werden dürfe, so das Wissen um den Umstand, dass 
zonenwidrige Bauten ausserhalb der Bauzone nur mit Zustimmung einer kantonalen Behörde 
bewilligt werden können und dass mithin sowohl ein kommunaler Bewilligungs- als auch ein 
kantonaler Zustimmungsakt nötig ist. Wenn sich die Beschwerdeführer, ohne sich vorgängig bei 
der zuständigen Behörde zu informieren, über die Bewilligungsbedürftigkeit ihres Bauvorhabens 
hinweggesetzt haben, könne ihnen kein guter Glaube attestiert werden. Im Übrigen liesse sich aus 
der späteren Bauabnahme durch die Gemeinde kein Vertrauenstatbestand ableiten. Da die 
Beschwerdeführer die Aufschüttung im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens für das 
Einfamilienhaus nicht als konkretes Vorhaben projektiert hätten, genüge der Umstand, dass 
gemäss ihren Ausführungen anlässlich der Bauabnahme Erdmassen auf der Parzelle Nr. ddd 
verteilt waren, nicht. Ebenso wenig würden die Gutheissung der Gartengestaltung des 
Einfamilienhauses oder die Besichtigung durch die Gemeinde einen solchen Vertrauenstatbestand 
schaffen. Dies bereits deswegen nicht, weil es sich in sämtlichen dieser Fälle um Tatbestände 
handle, die im Nachgang der Baubewilligung vom 20. April 2001 erfolgten, und weil die Parzelle 
Nr. ccc als Gegenstand der Vorlagen diente. 

b) Demgegenüber bringen die Beschwerdeführer vor, dass sich B.________ im März 2002 
an den aus ihrer Sicht zuständigen Gemeinderat wandte, um die Gartengestaltung, die auch die 
Aufschüttung auf der Nr. ddd umfasste, genehmigen zu lassen. Das Gutachten des Gemeinderats 
sei positiv ausgefallen, weshalb er in guten Treuen habe davon ausgehen dürfen, die be-
absichtigte Gestaltung der Gartenanlage sei durch eine zuständige Behörde verbindlich geneh-
migt. Immerhin sehe Art. 85 Abs. 1 lit. g RPBR vor, dass für Aufschüttungen bis zu einer maxima-
len Höhe von 1,20 m ab gewachsenem Boden und für eine Fläche unter 500 m2 im vereinfachten 
Verfahren der Gemeinderat zuständige Bewilligungsbehörde sei. Es möge zutreffen, dass sowohl 
die beigezogenen, ausserkantonalen Baufachleute, erst recht aber die heutigen Beschwerdeführer 
eine denkbare Anwendung des Art. 136 RPBG entgangen sei. Dieses Verhalten sei insofern nach-
vollziehbar und letztlich entschuldbar, als der angerufene Gemeinderat und zu einem späteren 
Zeitpunkt der ins Verfahren eingeschaltete Oberamtmann diesen rechtlichen Aspekt nie anspra-
chen. Es sei durchaus denkbar, dass ihnen die Rechtslage nicht bewusst gewesen sei. Von diesen 
Behörden sei im Unterschied zu den Beschwerdeführern jedoch zweifellos Kenntnis des geltenden 
Rechts vorauszusetzen. Den Beschwerdeführern könne allenfalls ein entschuldbarer Rechtsirrtum 
vorgehalten werden, welcher gestützt auf den Grundsatz von Treu und Glauben im Verwaltungs-
verfahren ohne Folgen bleiben müsse. Zudem sei die Frage der Rechtmässigkeit der Aufschüttung 
erstmals anlässlich der Ortsbesichtigung in Anwesenheit der Vertreter des Bau- und Raum-
planungsamts am 18. Juni 2013 aufgeworfen worden, mithin 12 Jahre nach deren Fertigstellung. 
Unter diesen Voraussetzungen ihnen einen Anspruch auf den Schutz ihres guten Glaubens ab-
sprechen zu wollen, könne nicht gebilligt werden. Vielmehr müsse ihnen zugestanden werden, sie 
hätten in guten Treuen, das heisst gutgläubig gehandelt. Darin seien sie zu schützen. Der Vertrau-
ensschutz finde seine Stütze auch in der mehr als während 10 Jahren andauernden Untätigkeit 
der zuständigen Behörden. Ohne die damalige schriftliche Zusage der Gemeinde E.________, 
wonach sie die geplante Gestaltung des Gartens positiv begutachte, hätten sie die 
Landaufschüttung nicht vorgenommen und die Gestaltung der Umgebung ihres Einfamilienhauses 
im heutigen Zustand zu Ende geführt. Die behördliche Auskunft sei demnach für die nachteilige 
Disposition kausal gewesen. Fraglich sei sodann, ob der Anspruch auf Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustands im Interesse der Rechtssicherheit grundsätzlich nach 12 Jahren 

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überhaupt noch bestehe. Es erscheine unverhältnismässig, ja geradezu willkürlich, nach Ablauf 
von 12 Jahren seit der Erstellung der Aufschüttung und der Kleinbauten deren Abbruch und die 
Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes zu verlangen.

c) Zu diesen Ausführungen der Beschwerdeführer liess sich der Gemeinderat der Gemeinde 
E.________ mit Eingabe vom 6. Juni 2015 vernehmen. Er bestreite klar, im Jahr 2002 die von den 
Beschwerdeführern beabsichtigte Gartengestaltung, welche die Aufschüttung auf Parzelle Nr. ddd 
beinhalte, als zuständige Behörde verbindlich genehmigt zu haben. Aus sämtlichen sich bei der 
Gemeinde befindlichen Akten ergebe sich, dass sich die Korrespondenz und das Baugesuch der 
Beschwerdeführer in Zusammenhang mit der Erstellung von Bauten immer nur auf die sich in der 
Bauzone befindliche Parzelle Nr. ccc bezogen hätten. Von Aufschüttungen und Bauten auf der Nr. 
ddd sei nie die Rede gewesen. Wohl befänden sich im Baudossier der Gemeinde ein Plan vom 
14. März 2002 bezüglich Gartengestaltung sowie ein Schreiben vom 4. April 2002, in welchem die 
Gemeinde sich dazu positiv äusserte. Aus diesem Plan lasse sich aber nichts in Bezug auf eine 
Aufschüttung entnehmen. Auch sei nirgends ersichtlich, dass Teile der Gartenanlagen auf der Nr. 
ddd zu liegen kämen. Zudem entspreche der damals vorgelegte und von der Gemeinde positiv 
beurteilte Plan nicht der heutigen zu beurteilenden Ausführung auf den Parzellen Nr. ccc und Nr. 
ddd. Soweit die Beschwerdeführer mit einem einzelnen Gemeinderat gesprochen haben sollten, 
sei dem heutigen Gemeinderat davon nichts bekannt. Der damals für das Bauwesen zuständige 
Gemeinderat sei nicht mehr im Amt und aus einem allfälligen Gespräch lasse sich keineswegs 
eine Bewilligung ableiten.

d) Die Beschwerdeführer entgegnen, dass aus dem besagten Plan klar ersichtlich sei, dass 
die in der Folge vorgenommene Aufschüttung auf Nr. ddd hineinreiche. Unten links auf dem Plan 
finde sich nämlich der unzweideutige Hinweis: "auslaufend auf 0.00". Es werde mit anderen Wor-
ten eine Aufschüttung mit einer Böschung angezeigt. Das damalige Gutachten des Gemeinderats 
habe sie unzweifelhaft in der Auffassung bestärkt, die geplante Aufschüttung genüge den gesetzli-
chen Anforderungen und es stünde ihr nichts im Weg. Ausserdem habe ihnen das Bewusstsein 
gefehlt, dass es sich bei der Nr. ddd um eine Fruchtfolgefläche handle. Nach Treu und Glauben 
wäre es vielmehr Pflicht der Gemeinde E.________ gewesen, sie auf die Fallstricke bei ihrem 
Gestaltungsvorhaben auf eindeutige Art und Weise hinzuweisen und diese allfälligen Folgen 
aufzuzeigen. Dies sei jedoch nicht geschehen. 

e) Die Aufschüttung auf der Parzelle Nr. ddd ist unbestrittenermassen während 12 Jahren 
von den Behörden stillschweigend geduldet worden. Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung ist die behördliche Befugnis, vom Grundeigentümer die Wiederherstellung des recht-
mässigen Zustands zu verlangen, mit Blick auf die in Art. 5 Abs. 3 BV verankerte Pflicht zum Han-
deln nach Treu und Glauben sowie aus Gründen der Rechtssicherheit grundsätzlich auf 30 Jahre 
beschränkt, sofern der Erteilung einer nachträglichen Baubewilligung keine anderen gewichtigen 
Interessen, insbesondere solche der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, zum Beispiel eine Ge-
fahr für die Sicherheit der Bewohner oder der Passanten, entgegenstehen. Diese Frist wurde in 
Anlehnung an die ausserordentliche Ersitzung von Grundeigentum gemäss Art. ddd des Zivil-
gesetzbuchs (ZGB) festgelegt und erfüllt nebst der Verwirklichung des Interesses am Herbeiführen 
von Rechtssicherheit nicht zuletzt eine beweisrechtliche Funktion, da es dem Grundeigentümer 
kaum möglich und auch nicht zumutbar ist, einen weiter als 30 Jahre zurückliegenden Zustand zu 
beweisen (BGE 136 II 359 E. 7, 8). Grundsätzlich ist grosse Zurückhaltung geboten bei der Deu-
tung einer behördlichen Untätigkeit als Duldung. Aber selbst wenn Baubehörden durch eine lang-
jährige Duldung eines baurechtswidrigen Zustands einen Vertrauenstatbestand schaffen, kann 

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sich die betroffene Person nur dann auf den Vertrauensschutz berufen, wenn sie die Rechtswidrig-
keit bei zumutbarer Sorgfalt nicht hätte erkennen können, also insofern gutgläubig ist. Wusste die 
Bauherrschaft um das Bewilligungserfordernis für die vorgenommene Nutzungsänderung oder 
hätte sie darum wissen müssen, so ist sie in ihrem Vertrauen in die behördliche Duldung nicht zu 
schützen. Zwar kann sich auch die Bauherrschaft, die nicht gutgläubig gehandelt hat, gegenüber 
einem Wiederherstellungsbefehl auf den Grundsatz der Verhältnismässigkeit berufen. Sie muss 
aber in Kauf nehmen, dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, nämlich zum Schutz 
der Rechtsgleichheit und der baurechtlichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung 
des gesetzmässigen Zustands erhöhtes Gewicht beilegen und die der Bauherrschaft allenfalls 
erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse berücksichtigen (BGer 1C_83/2012 
E. 3.3 mit Hinweisen). Die Rechtsfigur des Vertrauensschutzes bezweckt nämlich, dass die rechtli-
chen Konsequenzen eines Defekts der Rechtsposition des Gutgläubigen aufgehoben oder abge-
schwächt werden. Nur wer selbst gutgläubig handelt, kann sich gegenüber einem anderen auf den 
Vertrauensschutz berufen, um daraus Rechte abzuleiten (BGE 136 II 359 E. 7.1); andernfalls han-
delt er rechtsmissbräuchlich oder zumindest entgegen der Maxime, wonach der einzelne durch 
sein unkorrektes Verhalten keine Vorteile erlangen darf (WEBER-DÜRLER, Vertrauensschutz im 
öffentlichen Recht, 1983, S. 92).

f) Die Beschwerdeführer waren beim Bau ihres Einfamilienhauses durch einen Architekten 
vertreten. Ob dieser von ausserhalb des Kantons Freiburg stammte, ist einerlei. Es ist davon aus-
zugehen, dass jeder Architekt in der Schweiz weiss, dass es grundsätzlich nicht gestattet ist, in 
Landwirtschaftszonen Bauten und Anlagen, die nicht der Landwirtschaft dienen, zu erstellen, und 
dass für Bauten ausserhalb der Bauzone eine Sonderbewilligung erforderlich ist. Im Übrigen haben 
sich die Beschwerdeführer das Verhalten des Architekten anzurechnen. Diese Grundsätze sind 
allgemein bekannt und auch für die Beschwerdeführer ohne Weiteres erkennbar. Dies gilt im vor-
liegenden Fall umso mehr, als sie bereits in einer Sitzung vom 26. Mai 2000 von der Baukommis-
sion der Gemeinde E.________ darauf hingewiesen wurden, dass das Einfamilienhaus nicht in der 
Landwirtschaftszone erstellt werden dürfe. Auch entspricht es der allgemeinen Lebenserfahrung, 
dass Bauten und Anlagen, wie sie die Beschwerdeführer erstellt haben, nicht einfach ohne Weite-
res, namentlich ohne behördliche Bewilligung zulässig sind. Insofern erweist sich der Einwand der 
Beschwerdeführer, der Unterschied zwischen Bau- und Landwirtschaftsland sei ihnen nicht prä-
sent gewesen, nicht glaubhaft. Vielmehr ist davon auszugehen, dass sie um ihre rechtswidrigen 
Handlungen wussten.

g) Das Schreiben des Gemeinderats der Gemeinde E.________ vom 4. April 2002 nimmt 
Bezug auf einen Plan der Gartengestaltung. Dieser Plan wurde von einer Gartenbaufirma erstellt 
und nimmt Bezug auf den Neubau des Einfamilienhauses (s. Titel des Plans). Auch eine 
Gartenfirma muss um den Unterschied zwischen Bau- und Landwirtschaftsland wissen. Eine 
Sonderbewilligung wurde nicht eingeholt. Dass der Gemeinderat diesen Plan nicht explizit 
genehmigt, sondern lediglich, aber immerhin "als positiv begutachtet" hat, ist nicht wesentlich. So 
oder anders können die Beschwerdeführer nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die 
Beschwerdeführer bestreiten nicht, dass alle ihre Gesuche und Eingaben sich immer nur auf die 
Bauparzelle Nr. ccc und nicht auf die in der Landwirtschaftszone gelegene Nr. ddd bezogen. Es 
scheint, dass auf dem erwähnten Gartenplan die Aufschüttung, möglicherweise auch eine Mauer, 
in die Parzelle Nr. ddd hineinragt. Allerdings durchquert heute die Thuja-Hecke die ganze Parzelle 
Nr. ddd, was so auf dem Plan nicht eingezeichnet ist. Des Weiteren ist  der Plan insofern unpräzis, 
als die Grenze zwischen den Parzellen Nr. ccc und Nr. ddd nicht verzeichnet ist. Damit ist nicht 
von der Hand zu weisen, dass der Gemeinderat in die Irre geführt wurde, als er sein Gutachten 

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abgab, da auf dem Plan nicht ersichtlich war, dass in der Landwirtschaftszone Anlagen erstellt 
werden. Es ist Sache der Bauherrschaft, korrekte und vollständige Pläne einzureichen, und nicht 
Aufgabe der Bewilligungsbehörde, von Amtes wegen Pläne nach möglichen Irrtümern zu prüfen 
und zu korrigieren (Urteil KG FR 602 2011 63 vom 14. März 2012 E. 2.b).

h) Immerhin mag es zutreffen, dass die kommunale Baukommission anlässlich der Bauab-
nahme, sofern eine solche hinsichtlich der Gartengestaltung überhaupt stattgefunden hat, was 
nicht behauptet ist, bei der gebotenen Sorgfalt hätte erkennen können, dass auf Parzelle Nr. ddd 
eine Aufschüttung erstellt wurde. Daraus können die Beschwerdeführer jedoch nichts für sich ab-
leiten, da ihnen, wie ausgeführt, bewusst gewesen sein muss, dass sie widerrechtlich in der Land-
wirtschaftszone Bauten und Anlagen errichtet haben. Aus dem Stillschweigen der Gemeinde durf-
ten sie nicht darauf vertrauen, die Behörde werde diese illegal erstellten Bauten und Anlagen ak-
zeptieren. Angesichts des erheblichen raumplanungsrechtlichen Verstosses und in Würdigung der 
gegebenen Umstände besteht daher kein Anlass dafür, den Anspruch der Behörden auf Wieder-
herstellung des rechtmässigen Zustandes bereits nach Ablauf von 12 Jahren seit Errichtung der 
Aufschüttung als verwirkt zu betrachten.

i) Im Übrigen liegt es im öffentlichen Interesse, in der Landwirtschaftszone keine zonenwidri-
gen Bauten und Anlagen zuzulassen. Dieses Interesse ist aufgrund von Art. 3 Abs. 2 und Art. 16 
Abs. 1 RPG erheblich. Dies führt grundsätzlich dazu, dass das öffentliche Interesse an der Wie-
derherstellung des rechtmässigen Zustands dasjenige des privaten Grundeigentümers an der Bei-
behaltung des rechtswidrigen Zustands klar zu überwiegen vermag. 

j) Nach dem Gesagten ist die Gutgläubigkeit der Beschwerdeführer zu verneinen, weshalb 
das Vorliegen eines Vertrauenstatbestands ausscheidet.

10. a) Nach dem Bericht des Amts für Landwirtschaft vom 20. Januar 2015 wird die an die Auf-
schüttung angrenzende Fläche als offene Ackerfläche bewirtschaftet und ist die gesamte Parzelle 
Nr. ddd als Fruchtfolgefläche klassiert. Die Terrainveränderung, die durch die Aufschüttung ent-
standen sei, verhindere die ackerbauliche Nutzung. Um eine produktive landwirtschaftliche Nut-
zung zu ermöglichen, müsse die Aufschüttung entfernt werden. Da der Schaden am ursprüngli-
chen Boden durch die Aufschüttung schon entstanden sei und diese eine standortgerechte Nut-
zung verhindere, sei der eventuelle durch die Entfernung der Aufschüttung entstehende Schaden 
geringer zu werten als die durch die Aufschüttung entstandene Nutzungseinschränkung. Ange-
sichts des aktuellen Defizits an Fruchtfolgeflächen und des daraus resultierenden Moratoriums, sei 
es angebracht, zu verlangen, dass die Fläche nach der Wiederinstandstellung die Kriterien für 
Fruchtfolgeflächen erfüllen müsse.

Die Vorinstanz hat sich diesen Ausführungen angeschlossen und infolgedessen entschieden, dass 
die Parzelle Nr. ddd wieder die Kriterien als Fruchtfolgefläche erfüllen müsse.

b) Die Beschwerdeführer verweisen auf den Bundesratsbeschluss vom 8. April 1992 betref-
fend Sachplan Fruchtfolgeflächen: Festsetzung des Mindestumfanges der Fruchtfolgeflächen und 
deren Aufteilung auf die Kantone (vgl. BBl 1992 II 1649). Danach seien dem Kanton Freiburg ins-
gesamt 35'900 Hektaren Fruchtfolgefläche zugeteilt, was etwa 8% der gesamtschweizerisch aus-
geschiedenen Fruchtfolgeflächen entspreche. Diese Zahlen seien immer noch gültig, obschon 
seither im Kanton grosse Bauwerke (Autobahn) erstellt worden seien und die Fruchtfolgeflächen 
aus diesem Grunde erhebliche Veränderungen erfahren hätten. Der freiburgische Kataster der 
Fruchtfolgeflächen sei sowohl dem Normalbürger als auch den Behörden zumindest kleinerer Ge-

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meinden wohl weitgehend und auch hinsichtlich des damit verfolgten Zwecks unbekannt, zumin-
dest aber nicht geläufig; die Kenntnis des Bestands an Fruchtfolgeflächen könne nicht vorausge-
setzt werden und sei auch nicht überprüfbar. Nach dem Zonenplan der Gemeinde E.________ sei 
die Parzelle Nr. ddd der Landwirtschaftszone, Kat. A Ackerbau, zugewiesen; zu angeblichen 
Fruchtfolgeflächen äussere sich der Zonennutzungsplan nicht. Zudem hätte sich bei den 
Beschwerdeführern nie eine an rein landwirtschaftlicher Nutzung des fraglichen Grundstücks 
interessierte Person gemeldet. Demnach scheine kein Bedarf nach Bewirtschaftung dieses 
Grundstücks zu bestehen. Auch sei das Argument der Verringerung der Fruchtfolgeflächen vor 
dem angefochtenen Entscheid nie an sie herangetragen worden. Diese Ausführungen sollten 
unterstreichen, dass an der behaupteten Verminderung von Fruchtfolgeflächen höchstens ein sehr 
relativiertes Gewicht beizumessen sei. Es könnten und dürften beim einfachen Bürger nicht 
fachliche Kenntnisse erwartet oder vorausgesetzt werden, welche sogar den zuständigen 
Behörden wie den örtlichen Gemeinderäten abgehen. Nach der vom Bundesamt für 
Raumentwicklung 2006 herausgegebene Vollzugshilfe zum Sachplan Fruchtfolgeflächen könnten 
Familiengärten den Fruchtfolgeflächen zugerechnet werden, wenn sie für den biologischen 
Gemüseanbau genutzt und natürlich gedüngt würden. Diese Voraussetzung sei vorliegend 
gegeben. Zudem sei der Anbau von Dauerkulturen (Bäume, Tannen, usw.) mit der Qualifikation als 
Fruchtfolgefläche vereinbar sowie der Anbau von Hecken zulässig, sofern eine solche Fläche 
innert Jahresfrist wieder als Fruchtfolgefläche genutzt werden könne. Letztlich stelle sich ohnehin 
die Frage, ob sich die Parzelle Nr. ddd aufgrund seiner Ausdehnung überhaupt als 
Fruchtfolgefläche qualifizieren lasse oder ob diese Fläche nicht zu klein bemessen sei. Die der 
Parzelle Nr. ddd aufgeschüttete Fläche betrage rund 175 m2, was im Verhältnis zur kantonal 
massgeblichen und zu erhaltenden Fläche vernachlässigbar sei. Unter diesem Aspekt dürfe die 
Abweichung vom Gesetz als höchst geringfügig bezeichnet werden. Der Gesetzeszweck werde 
durch die umstrittene Aufschüttung in keiner Art und Weise beeinträchtigt oder gar vereitelt.

c) Die Vorinstanz bemerkt, dass die Gemeinden und Anwohner mittels Medienmitteilungen 
und Informationsabenden mehrmals über die Problematik des Fruchtfolgeflächenbestands und der 
Auswirkungen des Fruchtfolgeflächenmoratoriums informiert worden seien. Der kantonale Richt-
plan widme sich zum Erhalt der Fruchtfolgeflächen unter dem Titel "Landwirtschafts- und Frucht-
folgeflächen", Kapitel "Ländlicher und natürlicher Raum". Gegenwärtig unterschreite der Kanton 
laut Bund den Mindestumfang an Fruchtfolgeflächen. Deren Bestand müsse aber absolut ge-
schützt werden. Es möge zutreffen, dass die Beschwerdeführer von der Klassierung der Parzelle 
Nr. ddd als Fruchtfolgefläche bis anhin keine Kenntnis hatten. Jedoch seien sie sich bei der Er-
richtung der illegalen Bauten und Anlagen bewusst gewesen, dass sich die Parzelle in der Land-
wirtschaftszone befinde und die illegale Parzellennutzung, insbesondere die Terrainveränderung, 
welche durch die Aufschüttung entstanden sei, die ackerbauliche Nutzung verhindere. Damit sei 
die illegale Parzellennutzung bereits mit der Qualifikation der Parzelle als Fläche in der Landwirt-
schaftszone nicht vereinbar mit der bestimmungsgemässen Nutzung. Darüber hinaus lasse sich 
die illegale Parzellennutzung nicht mit der Qualifikation der Parzelle als Fruchtfolgefläche vereinba-
ren und sei die Grösse der Fruchtfolgefläche nicht relevant.

d) Fruchtfolgeflächen sind Teil der für die Landwirtschaft geeigneten Gebiete. Sie umfassen 
das ackerfähige Kulturland, vorab das Ackerland und die Kunstwiesen in Rotation sowie die 
ackerfähigen Naturwiesen, und werden mit Massnahmen der Raumplanung gesichert (Art. 26 Abs. 
1 RPV). Es handelt sich somit um den agronomisch besonders wertvollen Teil des für die landwirt-
schaftliche Nutzung geeigneten Kulturlandes der Schweiz (vgl. S. 6 Ziff. 2 der erwähnten Vollzugs-
hilfe des Bundesamts für Raumentwicklung). Ein Mindestumfang an Fruchtfolgeflächen wird benö-

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tigt, damit in Zeiten gestörter Zufuhr die ausreichende Versorgungsbasis des Landes im Sinn der 
Ernährungsplanung gewährleistet werden kann (Art. 26 Abs. 3 RPV). Art. 30 RPV verpflichtet die 
Kantone, dafür zu sorgen, dass die Fruchtfolgeflächen den Landwirtschaftszonen zugeteilt werden 
(Abs. 1), und sicherzustellen, dass ihr Anteil am Mindestumfang der Fruchtfolgeflächen dauernd 
erhalten bleibt (Abs. 2). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist dem Kulturlandschutz 
und der Fruchtfolgeflächensicherung grosses Gewicht beizumessen (BGer 1A.19/2007 vom 
2. April 2008 E. 5.2, auch zum Folgenden). Dennoch ist es nicht von vornherein ausgeschlossen, 
Fruchtfolgeflächen zu anderen als landwirtschaftlichen Zwecken in Anspruch zu nehmen, wenn 
dies durch entgegenstehende, höher zu gewichtende Interessen gerechtfertigt erscheint. Hierfür ist 
eine umfassende Abwägung aller privaten und öffentlichen Interessen erforderlich (Art. 3 RPV). 
Sichergestellt sein muss zudem, dass der Anteil des Kantons am Mindestumfang der Fruchtfolge-
flächen dauernd erhalten bleibt (Art. 30 Abs. 2 RPV). Zu prüfen ist ebenfalls, ob eine Kompensa-
tionsmöglichkeit für Fruchtfolgeflächen besteht, die aufgrund der Inanspruchnahme für landwirt-
schaftsfremde Zwecke verloren gehen; dies gilt jedenfalls, wenn der bundesrechtlich gebotene 
Mindestumfang an Fruchtfolgeflächen nur knapp gewährleistet oder gar unterschritten wird (BGE 
114 Ia 371 E. 5d S. 376).

e) Auf den Umstand, dass sich die Beschwerdeführer zum Bericht des Amts für Landwirt-
schaft nicht vor Erlass des angefochtenen Entscheids haben äussern können, wurde bereits ein-
gegangen. Darauf ist nicht zurückzukommen. Auch kann die angebliche Unkenntnis der Be-
schwerdeführer über den Begriff Fruchtfolgeflächen nicht geschützt werden. Hierbei ist auf den 
allgemeinen Grundsatz zu verweisen, wonach niemand Vorteile aus seiner eigenen Rechtsun-
kenntnis ableiten kann (BGE 111 V 402 E. 3). Immerhin mussten die Beschwerdeführer wissen, 
dass sich die Parzelle Nr. ddd in der Landwirtschaftszone befindet und nicht überbaut werden darf. 
Bei einer vorgängigen Anfrage bei der Baubehörde wäre für sie leicht erkennbar gewesen, dass 
ihre Vorhaben in der Landwirtschaftszone nicht zulässig sind. Auch kommt es auf die Grösse der 
Parzelle nicht an. Wesentlich ist, dass sie als Fruchtfolgefläche klassiert ist.

f) Es mag zutreffen, dass gemäss der oben zitierten Vollzugshilfe bei der Beanspruchung 
von Fruchtfolgeflächen Sonderfälle zugelassen werden können. Eine entsprechende Bewilligung 
liegt jedoch nicht vor und es wurde auch nicht darum ersucht. Die von den Beschwerdeführern 
vorgenommene Aufschüttung wäre nur dann bewilligungsfähig, wenn sie entweder gemäss Art. 22 
Abs. 2 lit. a RPG dem Zweck der Landwirtschaftszone entspricht oder aber wenn sie als standort-
gebunden im Sinne von Art. 24 lit. a RPG qualifiziert werden kann und ihr keine überwiegenden 
Interessen entgegenstehen (Art. 24 lit. b RPG). Diese Voraussetzungen sind klar nicht gegeben. 
Im Wesentlichen geht es um die Aufschüttung und nicht um Familiengärten oder Dauerkulturen 
(Beeren, Christbäume, Zierpflanzen, usw.). Demnach können die Beschwerdeführer aus der er-
wähnten Vollzugshilfe nichts zu ihren Gunsten ableiten.

g) Es gibt überhaupt keinen sachlichen Grund für die Erstellung dieser Aufschüttung, jeden-
falls machen die Beschwerdeführer für ihr Vorgehen keine überzeugenden Gründe geltend. Die 
Aufschüttung steht dem überwiegenden Interesse an der Erhaltung von Fruchtfolgeflächen entge-
gen, selbst wenn es sich lediglich um eine Fläche von 175 m2 handelt. In Anbetracht aller Um-
stände ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdeführer verpflichtet werden, den ursprüng-
lichen Zustand der Parzelle als Landwirtschaftsland mit der Qualität des Grundstücks als Frucht-
folgefläche wiederherzustellen. Dem angefochtenen Entscheid ist allerdings nicht zu entnehmen, 
dass die Liegenschaft der Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden muss. Die Beschwerde-

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führer können auch gar nicht zu mehr verpflichtet werden, als den ursprünglichen Zustand wieder-
herzustellen.

h) Vermutlich sind nicht alle Bauobjekte fest mit dem Boden verbunden. Diesbezüglich brin-
gen die Beschwerdeführer jedoch nichts vor, namentlich nicht, dass das gelagerte Holz und/oder 
die Steinplatten nicht zu entfernen sind. Insofern bleibt es gemäss angefochtener Verfügung dabei, 
dass alle Objekte zu entfernen sind.

11. a) Abschliessend stellt sich die Frage, ob die von der Vorinstanz verfügten Massnahmen im 
Einzelnen dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit entsprechen (vgl. dazu oben E. 7). Hervorzu-
heben ist, dass es dabei letztlich um eine Interessenabwägung geht. So ist eine Wiederher-
stellungsmassnahme, an der kein öffentliches Interesse besteht, auch unverhältnismässig. Ein 
öffentliches Interesse ist allerdings in der Regel gegeben, da das Interesse an der Einhaltung der 
baurechtlichen Bestimmungen generell gross ist (ZAUGG/LUDWIG, Art. 46 N. 9, insb. 9c; FRITZ-
SCHE/BÖSCH/WIPF, S. 483 f.).

b) Nach Ansicht der Vorinstanz ist die Abweichung vom Erlaubten nicht gering. Die Parzelle 
Nr. ddd müsse von Überbauungen weitgehend freigehalten werden (vgl. Art. 16 Abs. 1 RPG). Mit 
der illegalen Parzellengestaltung werde die zonenkonforme Nutzung verunmöglicht, was eine 
schwerwiegende Verletzung eines der nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wichtigsten 
Prinzipien des Raumplanungsrechts des Bundes darstelle, nämlich des Grundsatzes der Trennung 
des Baugebiets vom Nichtbaugebiet. Das öffentliche Interesse an der Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustands sei dementsprechend stark zu gewichten. Die Beschwerdeführer könnten 
kein entgegenstehendes privates Interesse geltend machen. In Anbetracht der zu erwartenden 
Wiederherstellungsarbeiten vermöchte die Vermögensinteressen der Beschwerdeführer das öf-
fentliche Interesse an der Wiederherstellung nicht zu übertreffen. Die Verfügung der Wiederher-
stellung des rechtmässigen Zustands sei damit verhältnismässig.

c) Die Beschwerdeführer machen geltend, dass sich die Wiederherstellungskosten auf min-
destens CHF 49'680.- belaufen werden. Dieser Betrag umfasse den gegenwärtigen Wert der He-
cke nicht. Sie hätten als Sichtschutz vor Jahren einen Thuja-Hag angepflanzt. Nunmehr müssten 
95 Pflanzen entfernt und vernichtet werden. Der gegenwärtige Wert einer Thuja-Pflanze betrage 
etwa CHF 700.-. Daraus resultiere ein zusätzlicher finanzieller Verlust von CHF 66'500.-. Die ur-
sprünglichen Kosten der Landaufschüttung könnten auf CHF 30'000.- bis CHF 40'000.- beziffert 
werden. Insgesamt würde sich der finanzielle Schaden auf mindestens CHF 145'000.- belaufen. 
Weiter befürchten die Beschwerdeführer, dass im Fall einer Wiederherstellung des natürlichen 
Terrains das Schwimmbecken in Mitleidenschaft gezogen werden könne und unbrauchbar werde. 
Bei Grabarbeiten sei ernsthaft zu befürchten, dass die seitliche Verankerung und Stabilität verloren 
gingen. Der Unterbau des Schwimmbeckens ginge vom Gegendruck durch die Aufschüttung ver-
lustig und es käme möglicherweise in Bewegung. Dadurch entstünden zweifellos Risse, welche 
wohl nicht zu reparieren seien. Der materielle Schaden werde damit noch wesentlich höher. 

d) Mit Blick auf die wichtige Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet (BGE 132 II 21 E. 6.4) 
besteht grundsätzlich ein grosses öffentliches Interesse an der Beseitigung der widerrechtlich er-
stellten Bauten und Anlagen. Vorliegend sind die eigenmächtig erstellten Bauten und Anlagen 
nicht bewilligungsfähig. Die Abweichungen vom gesetzmässigen Zustand sind als schwerwiegend 
zu bezeichnen. Es ist offensichtlich, dass der ursprüngliche und mithin rechtmässige Zustand nur 
durch einen Abbruch aller Bauteile, wie in E. 7 des angefochtenen Entscheids beschrieben, herge-
stellt werden kann. Mildere Massnahmen sind nicht ersichtlich. Die Wiederherstellung des gesetz-

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mässigen Zustands ist ferner aus Gründen der Rechtsgleichheit und der baurechtlichen Ordnung 
der Gemeinde E.________ erforderlich. Grundeigentümer, die sich über geltende Vorschriften und 
Bewilligungen hinwegsetzen, sollen nicht besser gestellt werden als diejenigen, die den 
vorgeschriebenen Verfahrensweg einschlagen und sich an die entsprechenden Vorschriften 
halten. Würde im hier strittigen Fall auf eine Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands 
verzichtet, so wäre inskünftig bei ähnlich gelagerten Verstössen eine Durchsetzung der 
Bauordnung nicht mehr sichergestellt. Schwerwiegend ist, dass die Bauten und Anlagen in der 
Landwirtschaftszone, die zudem als Fruchtfolgefläche klassiert ist, erstellt wurden. Auch ist der 
Meinung der Beschwerdeführer, es liege nur eine geringfügige Abweichung vom gesetzmässigen 
Zustand vor, nicht zu folgen. Die anlässlich der Ortsbesichtigungen aufgenommenen Fotos zeugen 
von einem massiven Eingriff in die Landwirtschaftszone.

e) Es wurde ausgeführt, dass sich die Beschwerdeführer nicht auf ihren guten Glauben beru-
fen können. In einem solchen Fall darf das Vorliegen einer finanziellen Härte nur sehr zurückhal-
tend angenommen werden. Das heisst, grundsätzlich spielt das finanzielle Argument keine Rolle 
(DICKE, Die Abbruchverfügung, in BR 1981, S. 23, 25). Demnach sind allfällige bautechnische 
Schwierigkeiten sowie die angeblichen Wiederherstellungskosten von CHF 140'000.- nicht zu be-
rücksichtigen, namentlich ist der angebliche Wert der Thuja-Hecke nicht zu beachten. Des Weite-
ren geht es nicht an, wissentlich Bauvorschriften zu missachten und sich anschliessend der Wie-
derherstellung unter Berufung auf die Kosten zu widersetzen. Nebstdem machen die Beschwer-
deführer nicht geltend, sie seien nicht in der Lage, für die Kosten aufzukommen.

12. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde, soweit darauf eingetreten wird, als unbe-
gründet, weshalb sie abzuweisen ist. Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands erweist 
sich als verhältnismässig.

13. Mit dem Entscheid vom 25. Februar 2015 setzte die Vorinstanz den Beschwerdeführern eine 
Frist bis zum 31. Mai 2015, also von 3 Monaten, um die Wiederherstellungsmassnahmen vorzu-
nehmen. Die Beschwerdeführer haben sich hierzu nicht geäussert. Infolgedessen ist davon auszu-
gehen, dass diese Frist angemessen ist, weshalb den Beschwerdeführern eine neue Frist von 3 
Monaten zu setzen ist, gerechnet ab der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids, um die Wieder-
herstellungsmassnahmen vorzunehmen. 

14. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten, die auf CHF 2'000.- fest-
zusetzen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet werden, den Beschwerdeführern 
aufzuerlegen (Art. 131 Abs. 1 VRG; Art. 1 und 2 des Tarifs vom 17. Dezember 1991 der Verfah-
renskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [TarifVj; SGF 150.12]). 

Als unterliegende Partei haben die Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädi-
gung (Art. 137 Abs. 1 VRG).

Kantonsgericht KG

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird, soweit darauf eingetreten wird, abgewiesen.

Der Entscheid der Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektion vom 25. Februar 2015 wird 
bestätigt. 

II. Den Beschwerdeführern wird eine neue Frist von 3 Monaten, gerechnet ab Rechtskraft des 
vorliegenden Entscheids, gesetzt, die Wiederherstellungsmassnahmen vorzunehmen.

III. Die dem Staat Freiburg geschuldeten Gerichtskosten von CHF 2'000.- werden den Be-
schwerdeführern auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

IV. Den Beschwerdeführern wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

V. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht, 
Lausanne, eingereicht werden. 

Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die Einsprache an die 
Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird 
(Art. 148 VRG).

Freiburg, 19. August 2015/jha

Präsident Gerichtsschreiber-Praktikant