# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ee7b7d5-474b-58b6-8e77-b5eb7c04e7cb
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2017-03-03
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 03.03.2017 BB.2017.41
**Docket/Reference:** BB.2017.41
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BB-2017-41_2017-03-03

## Full Text

Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m Art. 322 Absw. 2 StPO).;;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m Art. 322 Absw. 2 StPO).;;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m Art. 322 Absw. 2 StPO).;;Nichtanhandnahmeverfügung (Art. 310 i.V.m Art. 322 Absw. 2 StPO).

Beschluss vom 3. März 2017 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Giorgio Bomio,  

Gerichtsschreiberin Patricia Gehrig  

 

   
Parteien  A., vertreten durch Rechtsanwalt Hans-Jörg Metz,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT,  

Beschwerdegegnerin 

 

 

Gegenstand  Nichtanhandnahmeverfügung 

(Art. 310 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 StPO) 

 
 
 
 
  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: BB.2017.41 

 

 

 

- 2 - 
 
 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- A. am 9. September 2016 Strafanzeige erstattete gegen die zuständigen Er-

mittler sowie die zuständigen Beteiligten wegen der Veröffentlichung einer 

Medienmitteilung bezüglich eines von der Bundesanwaltschaft (nachfolgend 

„BA“) geführten Strafverfahrens wegen Verdachts des Betrugs, der unge-

treuen Geschäftsbesorgung, der Geldwäscherei sowie Veruntreuung; dabei 

üble Nachrede, Verleumdung und Amtsmissbrauch seitens drei Mitarbeitern 

der BA geltend machte; 

 

- die BA am 1. Februar 2017 die Nichtanhandnahme nach Art. 310 StPO i.V.m. 

Art. 320 ff. StPO verfügte (act. 1.1); 

  

- diese Verfügung A. bzw. seinen Rechtsvertreter Hans-Jörg Metz am 9. Feb-

ruar 2017 erreichte (act. 1 und 1.1); 

 

- A. am 20. Februar 2017 um 16:56 an das Bundesstrafgericht gelangte und 

eine Faxkopie der Beschwerde gegen die Verfügung vom 1. Februar 2017 

einreichte (act. 1); 

 

- das Original der Beschwerde gemäss Stempel auf dem Briefumschlag am 

22. Februar 2017 in Deutschland aufgegeben wurde. 

 

 

- 3 - 
 
 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- gegen Verfügungen und die Verfahrenshandlungen von Polizei, Staatsan-

waltschaft und Übertretungsstrafbehörden nach Art. 393 ff. StPO innert 

10 Tagen seit der Zustellung oder Eröffnung schriftlich und begründet bei der 

Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts erhoben werden kann; 

 

- Eingaben spätestens am letzten Tage der Frist der Behörde eingereicht oder 

zu deren Handen der schweizerischen Post oder einer schweizerischen dip-

lomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden müssen 

(Art. 91 Abs. 2 StPO); 

 

- nach der Rechtsprechung die Unterschrift eigenhändig auf dem Schriftdoku-

ment angebracht werden muss, weshalb bei Eingaben, die der Schriftform 

bedürfen, die Einreichung per Telefax zur Fristwahrung nicht genügt (BGE 

121 II 252 E. 3 f.; Urteile 6B_997/2016 vom 10. November 2016, E.2, 

6B_51/2015 vom 28. Oktober 2015 E. 2.2; 2C_531/2015 vom 18. Juni 2015 

E. 2.1; 1B_160/2013 vom 17. Mai 2013 E. 2.1; je mit Hinweisen); 

 

- die Beschwerdefrist von 10 Tagen vorliegend am 9. Februar 2017 zu laufen 

begann und am Montag, 20. Februar 2017, endete; der Beschwerdeführer in 

der Rechtsmittelbelehrung der Nichtanhandnahmeverfügung vom 1. Feb-

ruar 2017 über diese Frist aufgeklärt wurde; 

 

- der Eingabe via Telefax vom 20. Februar 2017 um 16:56 keine fristwahrende 

Wirkung zukommt; 

 

- die Eingabe des Originals der Beschwerde mit Übergabe an die deutsche 

Post am 22. Februar 2017 sich in jedem Fall als verspätet erweist; 

 

- auf die Beschwerde daher nicht einzutreten ist; 

 

- der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens kostenpflichtig 

wird (Art. 428 Abs. 1 StPO); 

 

- die Gerichtsgebühr festzusetzen ist auf Fr. 300.-- (Art. 73 StBOG sowie Art. 5 

und 8 Abs. 3 lit. a des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. August 

2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafver-

fahren [BStKR; SR 173.713.162]). 

 

 

 
 
 

- 4 - 
 
 

und erkennt: 

 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

Bellinzona, 3. März 2017 

 

 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Rechtsanwalt Hans-Jörg Metz 

- Bundesanwaltschaft (mitsamt Kopie der Beschwerde) 

 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen diesen Entscheid ist kein ordentliches Rechtsmittel gegeben.