# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1f2c5c14-6d7e-520e-84fb-d74358c9de8f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.12.2008 C-6743/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6743-2007_2008-12-11.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6743/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Johannes Frölicher, Richter Michael Peterli, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

X._______,
vertreten durch Herr Fürsprecher Rolf A. Tobler, 
Kirchenfeldstrasse 68, Postfach 120, 3000 Bern 7,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenversicherung, Verfügung vom 
10. September 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6743/2007

Sachverhalt:

A.
Der  verheiratete  schweizerische  Staatsangehörige  X._______,  mit 
Wohnsitz in Österreich, war in den Jahren 1974 bis 1994 mit Unterbrü-
chen in der Schweiz als Automechaniker erwerbstätig und entrichtete 
in dieser Zeit Beiträge an die Schweizerische Alters-, Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  (act.  5).  Vom  22.  Juli  1997  bis  zur  Ge-
schäftsaufgabe am 31. Mai  2006 betrieb er  in  Österreich als selbst-
ständigerwerbender Kraftfahrzeugtechniker einen eigenen Betrieb (act. 
23). Am 14. Dezember 2005 reichte er zu Handen der IV-Stelle für Ver-
sicherte im Ausland IVSTA beim österreichischen Versicherungsträger 
ein Gesuch um Bezug von Leistungen der schweizerischen Invaliden-
versicherung  ein  (act.  8).  Mit  Verfügung  vom  10.  September  2007 
sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine Viertelsrente mit  Wirkung 
ab 1. April 2005 zu, nebst einer befristeten Kinderrente für J._______ 
vom 1. April 2005 bis 30. Juni 2006 (act. 53). Die IV-Stelle stützte sich 
dabei im Wesentlichen auf folgende zusätzlichen Unterlagen: 
- Fragebogen für den Versicherten, datiert vom 24. Februar 2006 (act. 

17); 
- Fragebogen für  Selbständigerwerbende,  datiert  vom 6. April  2006 

(act. 18);
- ärztliche  Berichte  von  Dr.  M._______  vom  14.  Juni  2005  und 

19. Mai 2006 (act. 20, act. 37);
- ärztlicher  Bericht  von Dr. E._______,  Facharzt  für  Unfallchirurgie, 

vom 16. Juli 2005 (act. 21);
- verwaltungsinternes Exposé vom 19. April  2006 zum Leistungsge-

such (act. 22);
- Stellungnahmen von Dr. Ph._______, IV-Stellenarzt, vom 10. August 

2006, 15. März 2007 und 28. Juni 2007 (act. 24, 41 und 51);
- Einkommensvergleich vom 29. November 2006 (act. 31);
- ärztliche  Befundberichte  von  Dr.  P._______,  Facharzt  für 

Orthopädie und orthopädische Chirurgie, vom 15. Januar 2007 und 
24. April 2007 (act. 34, 47);

- drei  zu Handen der IV-Stelle durch den Beschwerdeführer ausge-
füllte  Fragebögen  vom  16.  Oktober  2006,  16.  Januar  2007  und 
29. März 2007 (act. 29, 33, 43).

B.
Gegen diese Verfügung liess der Versicherte (nachfolgend: Beschwer-
deführer)  durch  das  Österreichische  Generalkonsulat,  Handelsabtei-

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lung, am 26. September 2007 per Mail Beschwerde beim Bundesver-
waltungsgericht erheben.

C.
Mit  Zwischenverfügung vom 15. Oktober  2007  forderte  die  Instrukti-
onsrichterin den Beschwerdeführer auf, innert sieben Tagen ab Erhalt 
der  Verfügung  eine  Vollmacht  einzureichen,  die  Rechtsbegehren  zu 
begründen und die Rechtsschrift zu unterschreiben. 

Am 23. Oktober 2007 liess der Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. 
K._______, die erforderlichen Unterlagen unter Beilage medizinischer 
Berichte per Fax einreichen und beantragte die Zusprechung von min-
destens einer  halben Invalidenrente. Sinngemäss führte  er  aus,  auf-
grund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen, insbesondere auch 
aufgrund seines im August 2007 erlittenen Unfalls, sei er nicht mehr in 
der Lage, einer in der Verfügung vom 10. September 2007 aufgeführ-
ten Tätigkeit nachzugehen. 

Mit  Zwischenverfügung  vom 30. Oktober  2007 forderte  die  Instrukti-
onsrichterin den Beschwerdeführer wiederum auf, eine Vollmachtser-
klärung mit Originalunterschrift einzureichen. 

Mit Eingabe vom 30. Oktober 2007 reichte der Beschwerdeführer die 
erforderlichen Unterlagen innert der gesetzten Nachfrist ein.

D.
In ihrer Vernehmlassung vom 19. November 2007 beantragte die Vorin-
stanz die Abweisung der Beschwerde. Sie führte im Wesentlichen aus, 
was den Zeitraum vor  dem Unfall  im August  2007 betreffe,  ergäben 
sich keine neuen Gesichtspunkte. Der Beschwerdeführer sei zwar als 
selbständiger  Garagist  nicht  mehr  arbeitsfähig,  leichte  Büroarbeiten 
seien jedoch vollschichtig zumutbar. Bezüglich des im August 2007 er-
littenen  Unfalls  und  der  dadurch  verursachten  gesundheitlichen  Be-
schwerden könne gemäss Art. 88a Abs. 2 der Verordnung vom 17. Ja-
nuar  1961  über  die  Invalidenversicherung  (IVV,  SR  831.201)  frühe-
stens  ab  November  2007  bzw.  nach  drei  Monaten  ein  höherer 
Rentenanspruch  geltend  gemacht  werden.  Allenfalls  rechtfertige  es 
sich, die diesbezüglichen Angaben in der Beschwerde als Rentenrevi-
sionsgesuch zu betrachten und dieses nach Abschluss des Beschwer-
deverfahrens der IV-Stelle zur weiteren Prüfung zu überweisen. 

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E.
Mit Replik vom 4. April 2008, neu vertreten durch Rechtsanwalt R. Tob-
ler, beantragte der Beschwerdeführer eine ganze Invalidenrente, even-
tualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Vorin-
stanz zurückzuweisen. Im Wesentlichen machte er geltend, die Vorins-
tanz habe zur Feststellung des Invaliditätsgrades fälschlicherweise die 
spezifische  Methode  angewendet.  Da  der  Beschwerdeführer  jedoch 
ein unregelmässiges Einkommen erzielt habe, wäre die IV-Stelle ver-
pflichtet  gewesen,  den  Invaliditätsgrad  in  Anwendung  des  ausseror-
dentlichen Bemessungsverfahrens zu eruieren. Bezüglich des im Au-
gust 2007 erlittenen Unfalls und der damit verbundenen Verschlechte-
rung des Gesundheitszustandes sei der Sachverhalt im Zeitpunkt der 
Verfügung massgebend. Somit handle es sich nicht um eine Revision 
einer  IV-Verfügung  im  Sinn  von  Art.  88a IVV  und  die  dreimonatige 
Wartefrist sei nicht anwendbar. 

F.
Mit Duplik vom 5. Mai 2008 hielt  die Vorinstanz an ihrem Antrag auf 
Abweisung der Beschwerde mit der Begründung fest, die Anwendung 
der ausserordentlichen Methode erweise sich nur in denjenigen Fällen 
als sachgerecht, wo der bisherige Betrieb weitergeführt und Versicher-
te dadurch optimal eingegliedert würden. Dies sei vorliegend nicht der 
Fall,  da beim Beschwerdeführer volle Arbeitsfähigkeit  in administrati-
ven Tätigkeiten bestehe, welche sich nur ausserhalb seines früheren 
Betriebes verwerten liesse. Ausserdem dürfe zur Bestimmung des Vali-
deneinkommens praxisgemäss nicht  auf  die sich  aus  den Steuerbe-
scheiden  ergebenden  Zahlen  abgestellt  werden,  da  diese  sehr 
schwankend seien und diesen Zahlen im Übrigen nicht zu entnehmen 
gewesen sei, welcher Anteil des ausgewiesenen Einkommens effektiv 
auf  die Tätigkeit  des  Beschwerdeführers  zurückgegangen sei. In  Er-
mangelung  statistischer  Angaben  hinsichtlich  der  Einkommen  von 
selbständigen Garagisten sei  daher  auf  die  Löhne von qualifizierten 
Facharbeitern abgestellt und diese anschliessend um 10% erhöht wor-
den. 

G.
Mit  Triplik  vom  17.  Juli  2008  hielt  der  Beschwerdeführer  an  seinen 
Rechtsbegehren fest  und legte  neue Unterlagen ins  Recht  (Einkom-
mensnachweis 2000 - 2005, Vorjahresvergleich GuV-Rechnung 2000 - 
2005).

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H.
Die Vorinstanz führte in ihrer Quadruplik vom 8. September 2008 aus, 
sie habe die Triplik vom 17. Juli 2008 (inkl. Beilagen) dem Fachdienst 
für wirtschaftliche Invaliditätsbemessung unterbreitet. Dieser habe un-
ter Berücksichtigung der Beurteilung des ärztlichen Dienstes vom 15. 
März  2007  einen  neuen  Einkommensvergleich  durchgeführt  und  sei 
zum Schluss gekommen, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2004 
eine gesundheitlich bedingte Erwerbseinbusse von 52% und ab Juni 
2006 eine solche von 74% erlitten habe. Demnach bestehe nach Ab-
lauf der Wartezeit  mit Wirkung ab 1. Januar 2005 Anspruch auf eine 
halbe und ab 1. September 2006 Anspruch auf eine ganze Invaliden-
rente. 

I.
Mit Eingabe vom 20. Oktober 2008 erklärte der Beschwerdeführer, er 
verzichte  auf  eine  weitere  Stellungnahme. Die  Vorinstanz  habe  ihre 
Beurteilung aufgrund seiner Ausführungen in der Triplik revidiert  und 
sich somit der Beschwerde in diesem Sinn (teilweise) unterzogen. 

J.
Mit Verfügung vom 27. Oktober 2008 wurde der Schriftenwechsel ab-
geschlossen. 

K.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  wird,  soweit  für  die  Ent-
scheidfindung erforderlich, im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung  von 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (Verwaltungs-
verfahrensgesetz,  VwVG,  SR 172.021),  sofern  kein  Ausnahmetatbe-
stand erfüllt ist (Art. 31, 32 des Bundesgesetzes über das Bundesver-
waltungsgericht vom 17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, 
SR 172.32]). Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich um eine 
Verfügung im Sinn von Art. 5 VwVG. Zulässig sind Beschwerden gegen 
Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-Stelle für 
Versicherte im Ausland ist eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d 
VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 
1959 über die Invalidenversicherung [IVG, SR 831.20] in der ab 1. Ja-

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nuar 2007 gültigen Fassung). Das Bundesverwaltungsgericht ist somit 
zuständig für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde. 

1.1 Der Beschwerdeführer ist durch den angefochtenen Entscheid be-
sonders  berührt  und  hat  an  dessen  Aufhebung  oder  Änderung  ein 
schutzwürdiges Interesse (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59 des 
Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts  [ATSG,  SR  830.1]).  Er  ist  daher  zur  Be-
schwerde legitimiert.

1.2 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG), weshalb auf sie 
einzutreten ist. 

2.
Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch kei-
ne  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG an-
wendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestimmungen des ATSG 
anwendbar,  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  des 
Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen 
des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) an-
wendbar,  soweit  das  IVG  nicht  ausdrücklich  eine  Abweichung  vom 
ATSG vorsieht.

2.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe-
stimmungen. 

In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). 

2.2 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 

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2.3 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 

3.
Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist vor-
liegend, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 
10. September 2007 zu Recht eine Viertelsrente mit Wirkung ab 1. Ap-
ril 2005 zugesprochen hat oder ob dem im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens gestellten Antrag der Vorinstanz auf Zusprechung einer hal-
ben Rente mit Wirkung ab 1. Januar 2005 und einer ganzen Rente mit 
Wirkung ab 1. September 2006 zu entsprechen ist.

3.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche materiellen Rechtsnormen im vorlie-
genden Verfahren anwendbar sind.

3.2 Am 1. Januar 2003 sind das ATSG sowie die zugehörige Verord-
nung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts (ATSV, SR 830.11) in Kraft getreten. Da im vorlie-
genden Fall der Beschwerdeführer sein Rentengesuch am 14. Dezem-
ber  2005 beim österreichischen  Versicherungsträger  eingereicht  hat, 
sind die Bestimmungen des ATSG und des ATSV in der bis zum 31. 
Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung anwendbar. Nicht anwend-
bar  sind hingegen die Änderungen des ATSG vom 6. Oktober  2006 
und der  ATSV vom 28. September  2007  (5. IVG-Revision,  AS 2007 
5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008), da der ange-
fochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmun-
gen ergangen ist (vgl. auch UELI KIESER, ATSG-Kommentar, Zürich Ba-
sel Genf 2003, Art. 82 Rz. 4).

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri-
sche Bundesgericht (vormals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) 
erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefi-
nitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchst-

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richterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-
krafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung 
ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung übernommen 
und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3). Auch die 
Normierung des Art. 16 ATSG führt  nicht  zu einer  Modifizierung der 
bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Ver-
sicherten,  welche weiterhin nach der  allgemeinen Methode des Ein-
kommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 
zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung vgl. BGE 128 
V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

3.3 Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 
2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 
2003 (SR 831.201; 4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859) 
in Kraft getreten. Somit sind vorliegend für die Prüfung des geltend ge-
machten Anspruchs diese Fassungen des IVG und der IVV anwend-
bar. Die Änderungen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 
28.  September  2007  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129  bzw. AS  2007 
5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind hingegen nicht anwendbar, da 
der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Be-
stimmungen ergangen ist.

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes (ATSG/IVG) ist und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  ge-
leistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG, in Kraft bis 31. Dezember 2007). Diese 
Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht 
kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

Der  Beschwerdeführer  hat  unbestrittenermassen  während  mehr  als 
eines Jahres Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- 
und  Invalidenversicherung  geleistet,  so  dass  die  Voraussetzung  der 
Mindestbeitragsdauer  für  den  Anspruch  auf  eine  ordentliche 
Invalidenrente erfüllt ist (Art. 36 Abs. 1 IVG) (act. 22). 

4.1 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind für die Bestim-
mung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts im  Beschwerdeverfahren 
grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des 
angefochtenen  Entscheids  massgebend  (hier:  10.  September  2007; 

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vgl. BGE 132 V 368 E. 6.1 mit  Hinweisen;  THOMAS LOCHER,  Grundriss 
des Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 74 N 20). 

Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind, können im 
vorliegenden Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich nicht  berück-
sichtigt  werden.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 366 E. 1b mit weiteren Hin-
weisen).

4.2 Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem 
die versicherte Person mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsun-
fähig geworden ist (Art. 29 Abs. 1 IVG [Fassung vom 6. Oktober 2000, 
in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007] Bst. a) oder wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 Prozent arbeitsunfähig war (Bst. b). Eine bleibende Er-
werbsunfähigkeit  besteht  vorliegend  nicht;  es  handelt  sich  nach  der 
Rechtsprechung  des Bundesgerichts  vielmehr  um ein  labiles  Krank-
heitsgeschehen,  welches  frühestens  nach  Ablauf  der  Wartefrist  ge-
mäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b einen allfälligen Rentenanspruch begründen 
kann (Urteil  des Bundesgerichts I  163/2005 vom 30. Mai 2005, BGE 
119 V 98 E. 4a). 

4.3 Nach dem ATSG in Verbindung mit dem IVG ist der Begriff "Invali-
dität"  nicht  nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern  nach der 
Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 132 V 99 E. 4, 110 
V 275 E. 4a, BGE 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich 
zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht 
nur im angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, sondern 
auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. 

Nach Art. 8 ATSG (Fassung vom 6. Oktober 2000, in Kraft vom 1. Ja-
nuar 2003 bis 31. Dezember 2007) ist die Invalidität die voraussichtlich 
bleibende oder längere Zeit  dauernde ganze oder teilweise Erwerbs-
unfähigkeit. Art. 4 IVG führt  dazu aus, dass die Invalidität  Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann; nach Abs. 2 die-
ser Norm gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Be-
gründung des Anspruchs auf  die jeweilige Leistung erforderliche Art 
und Schwere erreicht hat.

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Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf  dem in Betracht  kommenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, Fassung vom 6. Oktober 2000, in Kraft 
vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007). Arbeitsunfähigkeit ist die 
durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Gesund-
heit  bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf 
oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga-
benbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

4.4 Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem Invalidi-
tätsgrad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in der Schweiz haben. Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt  ab 1. 
Juni  2002  für  Schweizer  Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  Angehörige 
von  Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union,  welche  Anspruch  auf 
Viertelsrenten  haben,  wenn  sie  in  einem  Mitgliedstaat  der  Europäi-
schen Union Wohnsitz haben. Nach der Rechtsprechung des Schwei-
zerischen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse 
Auszahlungsvorschrift,  sondern  eine besondere Anspruchsvorausset-
zung dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

Für  die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkom-
men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog. Invalideneinkommen), 
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könn-
te, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, Art. 
16 ATSG). 

4.5 Zu bemerken ist, dass aufgrund des im gesamten Sozialversiche-
rungsrechts geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein 
in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versi-
cherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Be-
rufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mög-
lich und zumutbar erscheint (BGE 133 V 508 E. 4, 113 V 28 E. 4a, 111 
V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrau-
ensarzt einer IV-Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versi-

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cherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und 
zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten 
kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte 
anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungstätigkeit;  ZAK 
1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähig-
keit tatsächlich verwertet oder nicht.

4.6 Das  sozialversicherungsrechtliche  Verfahren  ist  vom  Untersu-
chungsgrundsatz beherrscht  (Art. 43 ATSG). Danach hat  die Verwal-
tung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für 
die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts 
zu  sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  uneingeschränkt; er 
findet zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 
(Art. 28 ff. ATSG; BGE 125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit 
Hinweisen). Zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Ab-
klärungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet 
oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen 
des  streitigen  Rechtsverhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserhebli-
chen Sachverhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vor-
liegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu 
entscheiden  ist  (FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2. Aufl., 
Bern 1983, S. 43 und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbe-
hörden und Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets 
vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivo-
rbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte 
hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil 
des Bundesgerichts [vormals EVG] vom 20. Juli 2000, I 520/99).

5.
Vorliegend ist den Akten zu entnehmen, dass die Vorinstanz dem Be-
schwerdeführer mit Verfügung vom 10. September 2007 eine Viertels-
rente mit Wirkung ab 1. April 2005 zugesprochen hat. Im Rahmen des 
Beschwerdeverfahrens beantragte die Vorinstanz mit Quadruplik vom 
8. September 2008 nach Ablauf der Wartefrist die Zusprechung einer 
halben Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Januar 2005 und einer ganzen 
Rente mit Wirkung ab 1. September 2006. Sie stützte sich dabei insbe-
sondere auf den vom Fachdienst für wirtschaftliche Invaliditätsbemes-
sung am 25. Juli 2008 durchgeführten Einkommensvergleich, der unter 
anderem  die  Beurteilung  von  Dr. Ph._______,  medizinischer  Dienst 
der IV-Stelle, vom 15. März 2007 mitberücksichtigte. 

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5.1 Im Rentengesuch vom 14. Dezember 2005 wurde der Beginn der 
Invalidität hingegen auf den 1. Juni 2005 festgesetzt (act. 8). Des Wei-
teren  gab  der  Beschwerdeführer  im  Fragebogen  für  Selbständig-
erwerbende am 6. April 2006 an, bis 2004 voll arbeitsfähig gewesen zu 
sein und ab 2005 auf Grund des Gesundheitsschadens nur noch leich-
tere Tätigkeiten ausgeübt zu haben (act. 18). Im Fragebogen für Versi-
cherte erklärte der Beschwerdeführer am 24. Februar 2006 wiederum, 
10 - 12 Stunden täglich als Kfz-Techniker (Mechaniker – Spengler) und 
im Büro zu arbeiten (act. 17). Im Fragebogen der IVSTA vom 16. Ok-
tober  2006  machte  der  Beschwerdeführer  keine  Angaben  zum Zeit-
punkt der Arbeitseinschränkung, er gab lediglich an, seit dem 31. Mai 
2006  in  Pension  zu  sein  (act.  29).  Gemäss  den  Angaben  des  Be-
schwerdeführers vom 16. Januar 2007 war er bis zum 31. Mai 2006 ar-
beitsfähig (act. 33). Auf nachdrückliche Aufforderung der IVSTA erklär-
te der Beschwerdeführer im Schreiben vom 29. März 2007, vor 2004 
gesamthaft (aufgeteilt als Kfz-Mechaniker, Kfz-Techniker und im Büro) 
ca. 45 - 50 Stunden pro Woche gearbeitet zu haben. Nach 2004 habe 
er hauptsächlich im Büro und je nach gesundheitlichem Zustand nur 
noch 15 - 20 Stunden pro Woche gearbeitet. Zudem gab er an, bis Ok-
tober / November 2004 seine Tätigkeit in vollem Ausmass ausgeübt zu 
haben (act. 42).

5.2 Dr.  Ph._______,  IV-Stellenarzt,  führte  in  seinem  Schlussbericht 
vom 15. März 2007 als Hauptdiagnose Polyarthose (Epicondylitis hu-
meroradialis  rechts,  Handschmerzen rechts,  Coxarthrose rechts,  Va-
rusgonarthrose und OSG Arthrose) auf. Infolge der belastungsabhän-
gigen  Rücken-  und  Gliederschmerzen  seien  schwere  Arbeiten  nicht 
mehr  zumutbar. Dr. Ph._______  schätzte  den  Beschwerdeführer  als 
Kfz-Mechaniker ab 2004 zu 100%, als Kfz-Techniker und im Büro zu 
0% arbeitsunfähig ein. Ab 1. Juni 2006 erachtete er für Büroarbeiten 
eine Arbeitsunfähigkeit von 50% und für angepasste Verweistätigkeiten 
0% als gegeben. Als Beginn der Einschränkungen für schwere Arbei-
ten nahm Dr. Ph._______ Januar 2004 an (act. 41). In seiner Stellung-
nahme vom 10. August  2006 bezifferte er die Arbeitsunfähigkeit  des 
Beschwerdeführers in seiner bisherigen Tätigkeit ab 2004 ebenfalls mit 
100% (act. 24). 

Dr. P._______, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, 
erklärte zu Handen der IV-Stelle in seinem Arztbericht vom 15. Januar 
2007, der Beschwerdeführer leide an Coxarthrose, seit 2004 mit Aus-

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wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Seit 1. Juni 2006 bestehe eine me-
dizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit von 100% (act. 34). 

Im Bericht vom 14. Juni 2005 führte Dr. M._______ eine tägliche Ar-
beitszeit von 9 - 10 Stunden auf (act. 20). Gemäss Anamnese im ärztli-
chem Bericht von Dr. M._______ vom 19. Mai 2006 arbeitete der Be-
schwerderführer 14 - 15 Stunden täglich. Er beabsichtige jedoch das 
Gewerbe noch im Mai 2006 zurück zu legen (act. 37).

Gemäss Exposé der IVSTA vom 19. April 2006 übte der Beschwerde-
führer ab 2005 leichtere Tätigkeiten aus (act. 22).

5.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass aufgrund der Akten so-
wohl der Beschwerdeführer als auch die Vorinstanz von weitergehen-
den Rentenansprüchen ausgehen als gemäss Verfügung vom 10. Sep-
tember 2007 festgelegt worden ist. Dr. Ph._______ geht von einer Ein-
schränkung der Arbeitsfähigkeit  ab dem Jahr 2004 aus (vgl. E. 5.2), 
währenddessen  der  Beschwerdeführer  insbesondere  in  einer  ersten 
Phase verschiedentlich angegeben hat, bis mindestens Ende 2004 voll 
arbeitsfähig gewesen zu sein (vgl. E. 5.1). In Anbetracht der Tatsache, 
dass sich vorliegend die Angaben bezüglich des Rentenbeginns wider-
sprechen, kann die Wartezeit nicht – wie von der Vorinstanz beantragt 
– am 1. Januar 2004 als eröffnet  gelten. Das Bundesverwaltungsge-
richt  kann aufgrund der widersprüchlichen Aktenlage die Frage nicht 
schlüssig beantworten,  ab wann eine Verschlechterung des Gesund-
heitszustandes eingetreten ist. Die Vorinstanz hat demzufolge zu über-
prüfen,  ab  wann  eine  Verschlechterung  eingetreten  ist,  und  verfü-
gungsweise den Rentenbeginn festzusetzen (vgl. hiezu auch E. 4.2 zu 
Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG, in der bis zum 31. Dezember 2007 gültig ge-
wesenen Fassung). 

6.

6.1 Der Beschwerdeführer macht in der Replik vom 4. April 2008 Ziff. 
3.25 weiter geltend, bezüglich des im August 2007 erlittenen Unfalls 
sei  der  Sachverhalt  zum  Zeitpunkt  der  Verfügung  massgebend.  Es 
gehe  vorliegend  nicht  um eine  Revision  einer  IV-Verfügung  im  Sinn 
von Art. 88a IVV. Daher komme die dreimonatige Wartefrist nicht zur 
Anwendung. 

6.2 Gemäss  bundesgerichtlicher  Rechtsprechung  bezieht  sich  Art. 
88a IVV zwar auf die Revision bereits laufender Renten (BGE 109 V 

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125 E. 4). Bei der gleichzeitigen rückwirkenden Zusprechung einer hal-
ben und der diese ablösenden ganzen Rente richtet sich der Zeitpunkt 
des Wechsels von der halben zur ganzen Rente ausschliesslich nach 
Art. 88a Abs. 2 IVV (BGE 109 V 125 E. 4b). 

Eine  Verschlechterung  der  Erwerbsfähigkeit  wird  erst  berücksichtigt, 
wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat. 
Die Vorinstanz hat somit bei der rückwirkenden Berechnung des Invali-
ditätsgrades zu Recht Art. 88a IVV angewendet. 

7.
Für die Ermittlung des Invaliditätsgrades hat die IV-Stelle in ihrem Ein-
kommensvergleich vom 25. Juli 2008 bei der Bestimmung des Validen-
einkommens auf  den Durchschnitt  der  Betriebsergebnisse der  Jahre 
2003, 2004 und 2005 abgestellt.

Für die Berechnung des Valideneinkommens ist jedoch praxisgemäss 
von jenem Einkommen auszugehen, das vor dem Eintritt der zur Invali-
dität führenden Arbeitsunfähigkeit erzielt  wurde (KIESER,  a.a.O Art. 16 
Rz. 11). Demzufolge darf  die IV-Stelle  bei  der Bestimmung des Vali-
deneinkommens nur jene Jahre einberechnen,  in  welchen sich noch 
kein  Gesundheitsschaden  im  Betriebsergebnis  bemerkbar  gemacht 
hat. Dies ist  jedoch für das 2004 unklar,  bzw. widersprüchlich, wenn 
die IV-Stelle einerseits die Gesundheitsschädigung für dieses Jahr an-
erkennt,  andererseits  dieses  Jahr  in  der  Berechnung  des  Durch-
schnitts des Valideneinkommens einbezieht. Dasselbe gilt a fortiori für 
das Jahr 2005.

Für  die  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  hat  die  IV-Stelle  auf 
statistische  Werte  abgestellt  (Jahrbuch  der  österreichischen  Wirt-
schaft, Statistik 2006). Sollte der Beschwerdeführer seinen Betrieb al-
lerdings  nach Eintritt  des  versicherungsrechtlich  relevanten Gesund-
heitsschadens  noch  weitergeführt  und  damit  ein  Einkommen  erwirt-
schaftet  haben,  so  wären  diese  Betriebsergebnisse  zu 
berücksichtigen. Anders verhielte  es sich einzig,  wenn die Schaden-
minderungspflicht  eine  frühere  Betriebsaufgabe  erfordert  hätte,  was 
aufgrund der Akten allerdings nicht anzunehmen ist.

8.
Zusammenfassend  ist  festzustellen,  dass  die  Beschwerde  teilweise 
gutzuheissen  und  die  angefochtene  Verfügung  vom  10.  September 
2007 aufzuheben ist. Der Beginn des Rentenanspruchs kann jedoch 

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aufgrund der vorliegenden Akten nicht entsprechend dem Antrag der 
Vorinstanz auf den 1. Januar 2005 festgelegt werden. Gestützt auf Art. 
61 VwVG ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie 
den Sachverhalt weiter abkläre und den Beginn des Rentenanspruchs 
festlege. Anschliessend hat die Vorinstanz in Berücksichtigung der in 
E. 7 dargelegten Ausführungen den Invaliditätsgrad zu bestimmen. Ge-
stützt auf diese Abklärungen hat die Vorinstanz eine neue Verfügung 
zu erlassen. 

8.1 Beizufügen ist, dass die Sozialversicherungsanstalt der gewerbli-
chen  Wirtschaft  Landesstelle  V._______  dem  Beschwerdeführer  mit 
Bescheid  vom  5.  September  2006  eine  Erwerbsunfähigkeitspension 
mit Wirkung ab 1. Juni 2006 zugesprochen hat (act. 26).

9.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung.

9.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind dem Beschwerdeführer 
keine  Verfahrenskosten  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs.  1  VwVG  e 
contrario).

9.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zuspre-
chen (Art. 64 VwVG). Die Parteientschädigung für das Beschwerdever-
fahren vor dem Bundesverwaltungsgericht umfasst die Kosten der Ver-
tretung sowie allfällige weitere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 
Die Parteientschädigung ist  nach dem notwendigen Zeitaufwand des 
Vertreters oder der Vertreterin zu bemessen und der  Stundenansatz 
für Anwälte und Anwältinnen beträgt  mindestens 200 und höchstens 
400 Franken (exkl. Mehrwertsteuer) (Art. 10 VGKE). Das Gericht setzt 
die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtlich bestell-
ten Anwälte und Anwältinnen auf Grund der Kostennote fest. Wird kei-
ne Kostennote eingereicht, so setzt das Gericht die Entschädigung auf 
Grund der Akten fest (Art. 14 Abs. 2 VGKE).

9.3 Vorliegend hat der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers keine 
Kostennote  eingereicht. Auf  Grund der  Akten erscheint  ein  Aufwand 
(ab Replik) für Rechtsanwalt R. Tobler von neun Stunden als angemes-

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sen, der zu einem Stundenansatz von Fr. 230.-- (exkl. Mehrwertsteuer) 
zu  entschädigen ist. Für  den Aufwand,  der  vor  der  Übernahme des 
Mandats  durch  Rechtsanwalt  R. Tobler  entstanden  ist,  wird  ein  Auf-
wand von Fr. 300.-- und für Auslagen Fr. 100.-- veranschlagt. Die Par-
teientschädigung wird somit auf Fr. 2'470.-- festgesetzt und ist von der 
Vorinstanz zu leisten. 

9.4 Darauf  hinzuweisen  ist,  dass  die  Mehrwertsteuer  nur  für  eine 
Dienstleistung  geschuldet  ist,  die  im  Inland  gegen  Entgelt  erbracht 
wird, nicht jedoch im vorliegenden Fall, in dem die Dienstleistung des 
Rechtsvertreters dem Beschwerdeführer mit Wohnsitz im Ausland er-
bracht worden ist (Art. 5 Bst. b des Bundesgesetzes vom 2. September 
1999  über  die  Mehrwertsteuer  [Mehrwertsteuergesetz,  MWSTG,  SR 
641.20] in Verbindung mit Art. 14 Abs. 3 Bst. c MWSTG und Art. 9 Abs. 
1 Bst. c VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  teilweise  gutgeheissen,  und  die  angefochtene 
Verfügung vom 10. September 2007 wird aufgehoben.

2.
Die Sache wird an die Vorinstanz zur ergänzenden Abklärung im Sinn 
der Erwägungen 5.3 und 7 und zum Erlass einer neuen Verfügung zu-
rückgewiesen. 

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.
Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung von Fr. 2'470.-- 
(inkl. Auslagen) zu Lasten der Vorinstanz zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

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Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die  Vor-
aussetzungen der Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgeset-
zes vom 17. Juni  2005 (BGG, SR 173.110)  erfüllt  sind. Die Rechts-
schrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die  Begehren, 
deren Begründung mit  Angabe der Beweismittel  und die Unterschrift 
zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, 
soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 
(vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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