# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d24bcaa8-9e6e-5455-a680-2e2937639f50
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-19
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 19.04.2022 VBE.2021.456
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2021-456_2022-04-19.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

4. Kammer 

 

 

VBE.2021.456 / ms / BR 
Art. 42 

 

Urteil vom 19. April 2022 
 
 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident  

Oberrichterin Vasvary  

Oberrichterin Fischer  

Gerichtsschreiber Schweizer          

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____   

 

     
   

Beschwerde-

gegnerin  

 Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau,  

Bahnhofstrasse 78, 5001 Aarau   

 

     
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend AVIG 

(Einspracheentscheid vom 14. September 2021) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der Beschwerdeführer war zuletzt bei der B. angestellt. Am 3. Juni 2020 

unterzeichneten der Beschwerdeführer und seine Arbeitgeberin einen Auf-

hebungsvertrag sowie am 17. respektive 19. August 2020 eine ergänzende 

Vereinbarung, wonach das Arbeitsverhältnis per 31. Januar 2021 beendet 

wurde und der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Abfindung hatte. Am 

19. Januar 2021 meldete sich der Beschwerdeführer beim zuständigen Re-

gionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) zur Arbeitsvermittlung an, und 

am 20. Januar 2021 stellte er Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 

1. Februar 2021. Mit Verfügung Nr. 2207/2021 vom 9. März 2021 stellte die 

Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer aufgrund selbstverschuldeter 

Arbeitslosigkeit mit Wirkung ab 1. Februar 2021 für die Dauer von 43 Tagen 

in der Anspruchsberechtigung ein. Nachdem der Beschwerdeführer dage-

gen Einsprache erhoben hatte, zog die Beschwerdegegnerin die Verfügung 

Nr. 2207/2021 vom 9. März 2021 in Wiedererwägung und verneinte mit 

Verfügung Nr. 4645/2021 vom 8. Juni 2021 einen Anspruch auf Arbeitslo-

senentschädigung für die Zeit vom 1. Februar bis 31. August 2021. Die da-

gegen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 

14. September 2021 ab. 

 

2. 

2.1. 

Mit fristgerechter Beschwerde vom 9. Oktober 2021 beantragte der Be-

schwerdeführer sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids 

vom 14. September 2021 und die Anerkennung seines Anspruchs auf Ar-

beitslosenentschädigung für die Zeitspanne vom 1. Februar bis 31. August 

2021. 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 20. Oktober 2021 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Die Beschwerdegegnerin verneinte die Anspruchsberechtigung des Be-

schwerdeführers bis 31. August 2021 im Wesentlichen sinngemäss mit der 

Begründung, das Arbeitsverhältnis habe faktisch bis zu diesem Zeitpunkt 

gedauert und der bis dahin durch den Arbeitsausfall bedingte Einkommens-

verlust sei durch die Abgangsentschädigung gedeckt gewesen und folglich 

nicht anrechenbar. Konkret führte sie im angefochtenen Einspracheent-

scheid vom 14. September 2021 (Vernehmlassungsbeilage [VB] 129 ff.) 

 - 3 - 

 

 

 

aus, der Beschwerdeführer habe gemäss Trennungsvereinbarung den "Vo-

luntary Leavers Plan" (VLP) seiner damaligen Arbeitgeberin angenommen, 

"was ein freiwilliger Austrittsplan darstell[e]". Im VLP werde u.a. aufgeführt, 

dass der Mitarbeiter zur Kenntnis nehme, dass die Taggelder der Arbeits-

losenversicherung für einige Zeit ausgesetzt werden könnten. Bereits des-

halb könne eine Anrechnung der Abfindung erfolgen. Zudem müsse fest-

gehalten werden, dass der Austrittsplan zweifellos mit dem Sozialplan ver-

bunden sei und die Regeln des Sozialplans somit gültig seien. Die Kündi-

gungsfrist gemäss Sozialplan sei um weitere sieben Monate verlängert 

worden, was bedeute, dass das Arbeitsverhältnis faktisch erst per 31. Au-

gust 2021 beendet worden sei. Dementsprechend müsse auch für die Zeit 

bis dahin unter Berücksichtigung von Art. 10h AVIV anteilsmässig der Mo-

natslohn inkl. Anteil des 13. Monatslohns angerechnet werden, was 

Fr. 66'905.85 der gewährten Abgangsentschädigung umfasse. Die "Rest-

summe der Abgangsentschädigung per 31. August 2021" betrage noch 

Fr. 28'673.95 und liege demnach unter dem für die Anrechnung freiwilliger 

Leistungen geltenden Freibetrag von Fr. 148'200.00, womit der Arbeitsaus-

fall ab 1. September 2021 anrechenbar sei (VB 130-131). Der Beschwer-

deführer bringt demgegenüber im Wesentlichen vor, eine optionale Verlän-

gerung der Kündigungsfrist, wie im Sozialplan angegeben, sei für den Aus-

tritt im Rahmen des VLP ausgeschlossen gewesen und lasse sich auch 

nicht herleiten. Da die Abgangsentschädigung den Freibetrag nicht über-

schreite, sei der Arbeitsausfall bereits ab dem 1. Februar 2021 anrechen-

bar (Beschwerde S. 3 ff.). 

 

Strittig und zu prüfen ist demnach, ob die Beschwerdegegnerin einen An-

spruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung für den 

Zeitraum vom 1. Februar bis 31. August 2021 mit Einspracheentscheid 

vom 14. September 2021 zu Recht mangels eines anrechenbaren Arbeits-

ausfalls verneint hat. 

 

2. 

2.1. 

Als gesetzliche Voraussetzung für einen Anspruch auf Arbeitslosenent-

schädigung muss die versicherte Person (unter anderem) einen anrechen-

baren Arbeitsausfall erlitten haben (Art. 8 Abs. 1 lit. b AVIG). Der Arbeits-

ausfall ist nach Art. 11 Abs. 1 AVIG anrechenbar, wenn er einen Verdienst-

ausfall zur Folge hat und mindestens zwei aufeinander folgende volle Ar-

beitstage dauert. Ein Arbeitsausfall, für den der arbeitslosen Person Lohn-

ansprüche oder Entschädigungsansprüche wegen vorzeitiger Auflösung 

des Arbeitsverhältnisses zustehen, ist nicht anrechenbar (Art. 11 Abs. 3 

AVIG). Der Arbeitsausfall ist überdies so lange nicht anrechenbar, als frei-

willige Leistungen des Arbeitgebers den durch die Auflösung des Arbeits-

verhältnisses entstehenden Verdienstausfall decken (Art. 11a Abs. 1 

AVIG). Solche freiwilligen Leistungen des Arbeitgebers werden jedoch nur 

berücksichtigt, soweit sie den Höchstbetrag gemäss Art. 3 Abs. 2 AVIG von 

 - 4 - 

 

 

 

Fr. 148‘200.00 übersteigen (Art. 11a Abs. 2 AVIG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 

UVV). Als freiwillige Leistungen des Arbeitgebers bei der Auflösung des 

privatrechtlichen oder öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisses gelten 

sämtliche Leistungen, die nicht Lohn- oder Entschädigungsansprüche nach 

Art. 11 Abs. 3 AVIG darstellen (Art. 10a AVIV; BGE 141 V 426 E. 3 S. 428; 

Urteil des Bundesgerichts 8C_822/2015 vom 14. Januar 2016 E. 2.1, 

vgl. auch: AVIG-Praxis ALE Rz. B105 und B122 f.). 

 

2.2. 

Gemäss Art. 10h Abs. 1 AVIV wird bei vorzeitiger Auflösung des Arbeits-

verhältnisses im gegenseitigen Einvernehmen der versicherten Person 

während der Zeit, die der Kündigungsfrist entspricht, solange kein Arbeits-

ausfall angerechnet, wie die Leistungen des Arbeitgebers den Einkom-

mensverlust während dieser Zeit decken. Übersteigen die Leistungen des 

Arbeitgebers den Betrag des der versicherten Person bis zur ordentlichen 

Beendigung des Arbeitsverhältnisses geschuldeten Lohnes, so sind die 

Bestimmungen über die freiwilligen Leistungen des Arbeitgebers nach 

Art. 11a AVIG anwendbar (Art. 10h Abs. 2 AVIV; vgl. auch: BGE 141 V 426 

E. 3 S. 428 f.; Urteil des Bundesgerichts 8C_822/2015 vom 14. Januar 

2016 E. 2.1). 

 

3. 

3.1. 

Vorliegend war der Beschwerdeführer seit dem 1. Oktober 2007 bei der B. 

angestellt; die vertragliche Kündigungsfrist betrug drei Monate (vgl. 

VB 317-318). Mit "Trennungsvereinbarung" (gemeint wohl: Aufhebungs-

vereinbarung) vom 3. Juni 2020 wurde das Arbeitsverhältnis unter Einhal-

tung der vertraglichen Kündigungsfrist (vereinbarter Beginn am 1. Oktober 

2020) per 31. Dezember 2020 einvernehmlich beendet (VB 310). Mit er-

gänzender Vereinbarung vom 17. August 2020 wurde der "Beginn[ ] der 

Kündigungsfrist" auf den 1. November 2020 verschoben und das Ende des 

Arbeitsverhältnisses entsprechend auf den 31. Januar 2021 festgesetzt 

(VB 316). In Ziff. 12 ("Ausgleichsquittung") der Trennungsvereinbarung 

vom 3. Juni 2020 wurde festgehalten, dass sich der Verzicht und die Frei-

stellung "in diesem Absatz" (gemeint: Ziff. 12 Abs. 1 der Vereinbarung) u.a. 

auf alle gesetzlichen und/oder vertraglichen Ansprüche im Zusammenhang 

mit Sozialplänen beziehe (VB 313). Gemäss Angaben der Arbeitgeberin 

gegenüber der Beschwerdegegnerin war die Auflösung des Arbeitsverhält-

nisses ihrerseits angeregt worden, wobei die "Kündigungsfrist" drei Monate 

betragen habe (VB 233). 

 

Weiter geht aus den Unterlagen der Arbeitgeberin hervor, dass die vertrag-

liche Kündigungsfrist im Rahmen des VLP für die Bestimmung einerseits 

der Höhe der Abgangsentschädigung und andererseits der Dauer der Frei-

stellung vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses massgebend war 

(vgl. VB 7). Wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt, wurde die (op-

 - 5 - 

 

 

 

tionale) Verlängerung der "Kündigungsfrist" gemäss Sozialplan vom 

15. Februar 2018 (VB 116-127) auch nicht vorbehaltlos gewährt: So muss-

ten die betroffenen Mitarbeiter monatlich einen Verlängerungsantrag unter 

Nachweis der "Suchbemühungen" stellen, welcher vom ISB (Interner Stel-

lenvermittlung und Beratungsdienst) sowie der Sozialplankommission 

überprüft wurde (VB 122). Im Rahmen des VLP wurde jedoch keine Unter-

stützung aus dem Sozialplan (wie ISB) gewährt (vgl. VB 7; 47). Demnach 

ist auch davon auszugehen, dass im Rahmen der vom Beschwerdeführer 

mit seiner Arbeitgeberin abgeschlossenen Aufhebungsvereinbarung kein 

Anspruch auf eine – mitunter optionale (vgl. VB 122) – Verlängerung der 

"Kündigungsfrist" (bzw. des Arbeitsverhältnisses) bestand. Mit Ablauf der 

vertraglichen Kündigungsfrist von drei Monaten, die gemäss Aufhebungs-

vereinbarung vom 3. Juni 2020 bzw. 17./19. August 2020 am 31. Januar 

2021 endete, endete auch das Anstellungsverhältnis. Die gemäss Sozial-

plan vom 15. Februar 2018 mögliche Verlängerung der Kündigungsfrist ist 

aufgrund des Gesagten vorliegend nicht anzurechnen, und es ist auch nicht 

von einer vorzeitigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses im gegenseitigen 

Einvernehmen auszugehen. Das Arbeitsverhältnis endete damit – entge-

gen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin – nicht erst am 31. August 

2021, sondern bereits am 31. Januar 2021. Dass für den Zeitraum der Frei-

stellung (1. November 2020 bis 31. Januar 2021 [vgl. VB 316]) kein An-

spruch auf Arbeitslosenentschädigung besteht, ist unbestritten, hat der Be-

schwerdeführer sich doch erst nach Ablauf der besagten "Kündigungsfrist" 

per 1. Februar 2021 zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung angemel-

det (vgl. VB 306). Indes ist zu prüfen, ob die Abgangsentschädigung als 

freiwillige Leistung des Arbeitgebers zu qualifizieren ist (vgl. E. 2.2. hier-

vor). 

 

3.2. 

Gemäss Aufhebungsvereinbarung vom 3. Juni 2020 wurde dem Beschwer-

deführer eine einmalige Abfindung in der Höhe von Fr. 95'579.80 gewährt 

(vgl. VB 311). Dabei handelt es sich um eine freiwillige Leistung im Sinne 

von Art. 10a AVIV, zumal der Beschwerdeführer offensichtlich keinen ge-

setzlichen Anspruch auf eine Abgangsentschädigung im Sinne von 

Art. 339b Abs. 1 OR hatte. Weiter übersteigt die Abfindung den Höchstbe-

trag gemäss Art. 3 Abs. 2 AVIG von Fr. 148‘200.00 nicht, was zur uneinge-

schränkten Anrechenbarkeit des Arbeitsausfalls führt (vgl. E. 2.1. hiervor). 

 

3.3. 

Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin demnach zu Unrecht das 

Vorliegen eines anrechenbaren Arbeitsausfalls für den Zeitraum vom 

1. Februar bis 31. August 2021 verneint. Aufgrund dessen ist die Sache an 

die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese die weiteren An-

spruchsvoraussetzungen von Art. 8 AVIG prüft und neu über den Anspruch 

des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung für diesen Zeit-

raum entscheidet. 

 - 6 - 

 

 

 

 

Bei diesem Ausgang erübrigt es sich, auf die Rüge des Beschwerdeführers 

betreffend eine allfällige Verletzung der Begründungspflicht durch die Be-

schwerdegegnerin einzugehen (vgl. Beschwerde S. 7 ff.). 

 

4. 

Soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei sogleich über eine Sanktio-

nierung oder Nicht-Sanktionierung mit Einstelltagen wegen der Umstände 

der Auflösung seines Arbeitsverhältnisses bei der B. zu urteilen (vgl. Be-

schwerde S. 9), ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdegegnerin dar-

über nicht mit angefochtenem Einspracheentscheid entschieden hat. Damit 

fehlt es an einem Anfechtungsobjekt im Sinne von Art. 56 Abs. 1 ATSG, 

weshalb auf die Beschwerde in diesem Umfang nicht einzutreten ist. 

 

5. 

5.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde insofern gutzuheissen, dass der 

Einspracheentscheid vom 14. September 2021 aufzuheben und die Sache 

an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese die weite-

ren Anspruchsvoraussetzungen von Art. 8 AVIG prüft und neu über den 

Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenentschädigung im rele-

vanten Zeitraum entscheidet. Im Übrigen ist auf die Beschwerde nicht ein-

zutreten. 

 

5.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

5.3. 

Ausgangsgemäss hätte der Beschwerdeführer Anspruch auf Ersatz seiner 

richterlich festzusetzenden Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Der Be-

schwerdeführer ist indessen nicht anwaltlich vertreten und der von ihm be-

triebene Arbeitsaufwand liegt im Rahmen dessen, was der Einzelne übli-

cher- und zumutbarerweise nebenbei zur Besorgung der persönlichen An-

gelegenheiten auf sich zu nehmen hat. Die Zusprechung einer Parteient-

schädigung drängt sich deshalb nicht auf (vgl. BGE 129 V 113 E. 4.1 

S. 116, 110 V 134 E. 4d S. 134). 

 

 - 7 - 

 

 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid 

vom 14. September 2021 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der 

Beschwerdeführer im Zeitraum vom 1. Februar bis 31. August 2021 einen 

anrechenbaren Arbeitsausfall erlitten und Anspruch auf Arbeitslosenent-

schädigung hat, soweit die übrigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. 

 

Im Übrigen wird auf die Beschwerde nicht eingetreten. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Zustellung an: 

den Beschwerdeführer    

die Beschwerdegegnerin 

das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) 

das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco)  

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 

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Aarau, 19. April 2022 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

4. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Roth Schweizer