# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3442998e-5609-524c-aac8-a11062f463c3
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 06.03.2014 200 2013 985
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2013-985_2014-03-06.pdf

## Full Text

200 13 985 UV
ACT/SCC/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 6. März 2014

Verwaltungsrichter Ackermann, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Stirnimann, Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
Beschwerdeführer

gegen

SWICA Versicherungen AG 
Rechtsdienst UVG, Römerstrasse 37, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 9. Oktober 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. März 2014, UV/13/985, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1964 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) ist 
über seinen Arbeitgeber bei der Swica (Beschwerdegegnerin) gegen die 
Folgen von Unfällen versichert. Am 18. Januar 2013 liess er einen Auffah-
runfall melden: Am 8. Januar 2013 sei ihm beim Halten vor einem Lichtsi-
gnal ein Auto in sein Fahrzeug gefahren (Dossier der Swica, Antwortbeila-
ge [AB] 2). Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. B.________, allgemeine 
Medizin FMH, reichte den Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach 
kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma vom 12. April 2013 (AB 16c) 
ein. Nach Einholung weiterer medizinischer Unterlagen veranlasste die 
Swica die Begutachtung durch den Rheumatologen Dr. med. C.________ 
(Gutachten vom 24. Juni 2013 [AB 27]). Am 26. Juli 2013 verfügte die Swi-
ca die Einstellung der Leistungen (Heilkosten, Taggelder) rückwirkend per 
14. Februar 2013. Auf eine Rückforderung der bisher erbrachten Leistun-
gen wurde verzichtet. Zur Begründung wurde ausgeführt, die Untersuchung 
durch Dr. med. C.________ habe ergeben, dass die beklagten Beschwer-
den nicht objektiviert werden können. Seinem Gutachten sei zu entneh-
men, dass die Behandlungs- und Beschwerdedauer bereits innerhalb von 
vier Wochen abgeschlossen worden sei. Der Status quo ante sei somit 
spätestens Mitte Februar 2013 erreicht gewesen (AB 35). Hiergegen erhob 
der Versicherte am 7. August 2013 Einsprache (AB 38). Mit Einspracheent-
scheid vom 9. Oktober 2013 wies die Swica diese ab (AB 44).

B.

Am 6. November 2013 hat der Versicherte Beschwerde erhoben und bean-
tragt sinngemäss die weitere Ausrichtung der Leistungen der Unfallversi-
cherung.

Mit Beschwerdeantwort vom 2. Dezember 2013 beantragt die Swica die 
Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. März 2014, UV/13/985, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Mai 1989 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist der Einspracheentscheid vom 9. Oktober 2013 
(AB 44). Streitig ist der Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 [UVG; 

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SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus 
(BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimm-
te gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 
E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

2.2.2 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitli-
chen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tat-
frage, worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im 
Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversi-
cherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für 
die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.3 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusam-
menhang muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbe-

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dingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversiche-
rungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich 
fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich 
hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweis-
last – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher 
Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, 
sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.2.4 Für den Nachweis einer unfallkausalen gesundheitlichen Schädi-
gung ist die Formel "post hoc, ergo propter hoc" nicht massgebend, nach 
deren Bedeutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch 
einen Unfall verursacht gilt, wenn sie nach diesem aufgetreten ist 
(BGE 119 V 335 E. 2b bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 36 E. 4.2.3).

3.

3.1 Nicht bestritten ist zu Recht, dass der Beschwerdeführer im Januar 
2013 einen Unfall im Rechtsinne erlitten hat (AB 2, 18a S. 2).

Zum medizinischen Sachverhalt ergibt sich Folgendes:

3.1.1 Im MRI des Röntgeninstituts D.________ wurde am 25. Januar 
2013 festgehalten, dass eine rechtskonvexe Skoliose bestehe. Es liege 
eine leichtgradige Osteochondrose der gesamten HWS und Th 2/3 mit dor-
salem Discbulging C2/3 rechts-, C3/4 linkslastig, ohne Neurokompression 
vor. Es bestehe eine minime Spondylarthrose. Es lägen keine Hinweise auf 
eine traumatische ossäre oder ligamentäre Läsion vor, das Rückenmark sei 
intakt (AB 16b).

3.1.2 Im Bericht vom 12. Februar 2013 diagnostizierten die Ärzte der or-
thopädischen Klinik E.________ ein kraniozervikales Accelerationstrauma 
nach Auffahrkollision am 8. Januar 2013 mit persistierenden Zervikoze-
phalgien und Brachialgien rechtsbetont. Die Ärzte hielten fest, dass eine 
typische Anamnese und Klinik für ein kraniozervikales Accelerationstrauma 
vorliege (AB 16a).

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3.1.3 Im Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-
zervikalem Beschleunigungstrauma vom 12. April 2013 führte Dr. med. 
B.________ aus, der Beschwerdeführer leide an Kopf- und Nacken-
schmerzen und es habe eine Ausweitung der Schmerzen auf den ganzen 
Rücken stattgefunden, zudem bestünden Konzentrationsstörungen (AB 
16c).

3.1.4 Im Arztzeugnis vom 13. April 2013 diagostizierte Dr. med. 
B.________ ein Schleudertrauma der HWS. Als Befund erwähnte er, dass 
Nackenschmerzen mit Ausstrahlung in den rechten Arm begleitet von einer 
Sensibilitätsstörung und eine Druckdolenz der Nackenmuskulatur bestün-
den. Aus dem Röntgenbefund seien keine traumatischen Läsionen erkenn-
bar (AB 16).

3.1.5 Im rheumatologischen Gutachten vom 24. Juni 2013 diagnostiziert 
Dr. med. C.________ das Folgende (AB 27 S. 8):

• Status nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma nach Auffahrkollision am 8. 
Januar 2013 mit/bei

- keinen nennenswerten Befunden im MRI der Halswirbelsäule vom 25. Januar 2013 
- unauffälligem neurologischem und rheumatologischem Status
- keinem Anhalt für Sensibilitätsstörungen oder Muskelschwäche am rechten Arm 

und rechten Bein
- recht protrahiertem Verlauf bei persistierenden und therapieresistenten Schmerzen
- dringendem Verdacht auf sekundären Krankheitsgewinn, vermutlich infolge un-

günstigem Geschäftsverlauf
• Status nach dreimaliger Nierensteinzertrümmerung (1995, 2000, 2004)
• Status nach Treppensturz vor ca. 2 Jahren mit 2 Monaten Arbeitsunfähigkeit
• Sinusoperation am 20. Januar 2013
• Hypertonie

Der Gutachter führte aus, die beklagten Beschwerden könnten nicht objek-
tiviert werden. Die angegebene Schwäche, das Kribbeln und Sensibilitätss-
törungen sowie die Lähmungserscheinungen seien subjektiv geblieben (AB 
27 S. 8). Aufgrund der Untersuchung dürfte bereits eine gute und namhafte 
Besserung der Gesundheitsschädigung erreicht sein. Neue Perspektiven 
und Behandlungsmassnahmen stünden nicht an (AB 27 S. 9). Bei einer 
grosszügigen Schätzung der Behandlungs- und Beschwerdedauer dürfte 
der Beschwerdeführer innerhalb von vier Wochen kuriert gewesen sein. 
Demnach sei der Status quo ante spätestens Mitte Februar 2013 erreicht 
gewesen. Aufgrund der somatischen Untersuchung, unter Berücksichtigung 

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der Beweglichkeit der Wirbelsäule sei der Beschwerdeführer als voll ar-
beitsfähig einzustufen; es sei ihm ein Arbeitspensum von 42 Stunden pro 
Woche ab Mitte Februar 2013 zumutbar (AB 27 S. 9 f.).

3.1.6 Im Bericht vom 11. Juli 2013 diagnostiziert der Neurologe Dr. med. 
F.________ ein kraniozervikales Beschleunigungstrauma am 8. Januar 
2013 mit chronifizierten Spannungskopfschmerzen. Er hielt fest, es stelle 
sich langsam eine günstige Entwicklung ein, sicher aber noch nicht zufrie-
denstellend. Er attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 70 % (AB 37a).

3.1.7 Im Bericht vom 18. November 2013 führte Dr. med. G.________, 
Facharzt FMH für Rheumatologie, aus, die Beschwerden seien mecha-
nisch-statisch bedingt, vor allem mit myofaszialer Komponente und mus-
kulärer Dysbalance, die degenerativen Veränderungen seien „altersent-
sprechend“. Die Anamnese und der Verlauf würden Hinweise dafür erge-
ben, dass differentialdiagnostisch an eine Symptomauswei-
tung/extrasomatische Faktoren gedacht werden müsse. Es werde die 
Durchführung einer Physiotherapie verordnet. Sollten die Schmerzen an-
halten, so empfehle sich eine psychosomatische Evaluation hinsichtlich 
einer Schmerzverarbeitungsstörung (AB 48).

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3 Das rheumatologische Gutachten von Dr. C.________ vom 24. Juni 
2013 beruht auf einer allseitigen Untersuchung (AB 27 S. 5 f.). Der Experte 
berücksichtigt die geklagten Beschwerden (AB 27 S. 2 f.) und das Gutach-
ten ist in Kenntnis der Vorakten (AB 27 S. 7) abgegeben worden. Der Gut-

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achter hat sich mit der bildgebenden Untersuchung, der Untersuchung der 
orthopädischen Klinik E.________ sowie der neurologischen Untersuchung 
durch den behandelnden Neurologen vom 15. Mai 2013 auseinanderge-
setzt. Gestützt darauf und auf seine eigene Untersuchung sowie unter 
Berücksichtigung des Ergebnisses des unfallanalytischen Gutachtens, 
worin von einem Accelerationstrauma von durchschnittlich 9 km/h ausge-
gangen worden war, kam der Experte überzeugend zum Schluss, dass sich 
die subjektiven Beschwerden nicht objektivieren liessen und die Beschwer-
den allerhöchstens drei bis vier Wochen Heilungsdauer in Anspruch ge-
nommen haben (AB 27 S. 10 f.). Das Gutachten erfüllt damit die Voraus-
setzungen der Rechtsprechung (E. 3.2) und erbringt vollen Beweis (BGE 
125 V 351 E. 3b/bb S. 353).

Entgegen der Auffassung in der Beschwerde ergibt sich kein Anhaltspunkt, 
dass das Gutachten parteiisch abgefasst wäre. Vielmehr deckt sich die 
Einschätzung des Experten (kein natürlicher Kausalzusammenhang mehr; 
AB 27 S. 9 Ziff. 7.4) mit den während der Untersuchung erhobenen un-
auffälligen Befunden (AB 27 S. 5 f.). Die Berichte des Dr. med. B.________ 
vom 13. April 2013 (AB 16) und des Dr. med. F.________ vom 11. Juli 
2013 (AB 37a) sprechen nicht gegen die Zuverlässigkeit der Einschätzung 
des Gutachters, denn die behandelnden Ärzte stellen letztlich allein auf die 
Angaben des Versicherten ab, ohne diese medizinisch zu würdigen respek-
tive diese mit entsprechenden Befunden zu unterlegen. Dagegen fällt auf, 
dass die von Dr. med. G.________ im Bericht vom 18. November 2013 
wiedergegebenen Untersuchungsbefunde (AB 48 S. 2) von denjenigen 
abweichen, welche der Gutachter im Sommer 2013 festgestellt hat (AB 27 
S. 5 f.). Nachdem jedoch Dr. med. C.________ keine Unfallfolgen mehr 
feststellen konnte, kann eine allfällige Verschlechterung des Gesundheits-
zustandes (welche als solche jedoch nicht behauptet worden ist) allein im 
Rahmen eines Rückfalls Bedeutung erlangen. Leistungen gestützt auf ei-
nen allfälligen Rückfall wären hier jedoch nicht zu prüfen, denn das Gericht 
hat sich allein mit der Leistungseinstellung per Mitte Februar 2013 zu be-
fassen.

3.4 Damit ist erstellt, dass spätestens Mitte Februar 2013 der status quo 
ante erreicht worden ist (AB 27 S. 9 Ziff. 7.4). Dies bedeutet, dass ab die-

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sem Zeitpunkt keine Unfallfolgen und damit auch kein natürlicher Kausal-
zusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall 
vom 8. Januar 2013 bestanden. In der Folge hat die Swica ihre Leistungen 
zu Recht auf diesen Zeitpunkt hin (AB 44 S. 4 Ziff. 4.8) eingestellt.

Die Swica hat hier rückwirkend die Leistungspflicht per 14. Februar 2013 
verneint, jedoch die zu viel ausgerichteten Leistungen nicht zurückgefordert 
(AB 35 S. 2). Damit liegt faktisch nicht eine rückwirkende, sondern eine 
Leistungseinstellung ex nunc et pro futuro vor, was zulässig ist (BGE 130 V 
380 E. 2.3.1 S. 384). Allein für die Rückforderung dieser Leistungen wäre 
ein Rückkommenstitel notwendig.

3.5

3.5.1 Für allfällige Ansprüche gegenüber der Haftpflichtversicherung des 
Unfallverursachers (gemäss Angaben des Beschwerdeführer: die Winter-
thur-Versicherung) wäre im Übrigen nicht das Verwaltungsgericht zustän-
dig, so dass in dieser Hinsicht nicht weiter auf das entsprechende Vorbrin-
gen in der Beschwerde eingegangen werden muss.

3.5.2 Die in diesen Akten liegenden Dokumente, welche nicht den Be-
schwerdeführer betreffen (AB 43 S. 2 bis 4), wird die Beschwerdegegnerin 
aus dem Dossier zu entfernen haben.

3.6 Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Einspracheent-
scheid der Swica vom 9. Oktober 2013 als rechtens und die Beschwerde ist 
abzuweisen.

4.

4.1 Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- SWICA Versicherungen AG 
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.