# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37b0f724-bc01-5317-9a2f-6c36b6a72c1e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.05.2008 D-2146/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2146-2008_2008-05-26.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-2146/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichter Hans Schürch, 
mit Zustimmung von Richter Bruno Huber, 
Gerichtsschreiberin Anna Dürmüller.

A._______, geboren _______,
Äthiopien,
vertreten durch lic. iur. LLM. Tarig Hassan, 
Advokatur Kanonengasse, _______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch (Kostenfrage); Verfügung 
des BFM vom 3. März 2008 und Zwischenverfügung des 
BFM vom 1. Februar 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-2146/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer,  ein  äthiopischer  Staatsangehöriger  mit 
letztem  Wohnsitz  in  B._______,  am  27.  August  2002  ein  erstes 
Asylgesuch in der Schweiz stellte,

dass  das  Bundesamt  das  Gesuch  mit  Verfügung  vom 24. Juli  2003 
ablehnte  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie  den  Vollzug 
anordnete,

dass  die  damals  zuständige  Schweizerische  Asylrekurskommission 
(ARK) auf die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde mit Urteil 
vom 18. September 2003 nicht eintrat,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  18.  Januar  2008  ein 
zweites Asylgesuch beim Bundesamt einreichen liess,

dass  dabei  im  Wesentlichen  geltend  gemacht  wurde,  der 
Beschwerdeführer  habe  sich  in  der  Zwischenzeit  in  der  Schweiz 
exilpolitisch betätigt,

dass  er  ein  aktives  Mitglied  der  Coalition  for  Unity  and  Democracy 
Party (KINIJIT/CUDP) sowie der Association des Ethiopiens en Suisse 
(AES) sei,

dass  er  in  den letzten  Jahren an zahlreichen  Kundgebungen  gegen 
das äthiopische Regime teilgenommen habe,

dass  die  von  der  KINIJIT  organisierten  Veranstaltungen  von  den 
äthiopischen Behörden überwacht würden, weshalb anzunehmen sei, 
der Beschwerdeführer sei durch die äthiopischen Behörden bereits als 
KINIJIT-Aktivist identifiziert worden,

dass der Beschwerdeführer ein politisches Profil besitze, zumal er an 
regimefeindlichen  Anlässen  teilnehme,  Mitglied  in  regimekritischen 
Organisationen  sei  und  sich  unermüdlich  für  die  Demokratisierung 
Äthiopiens einsetze,

dass  die  exilpolitische  Aktivität  des  Beschwerdeführers  bei  seiner 
Rückkehr  ins  Heimatland  mit  höchster  Wahrscheinlichkeit  politische 
Verfolgung auslösen würde,

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dass das äthiopische Aussenministerium mit Datum vom 31. Juli 2006 
eine  Weisung  erlassen  habe,  in  der  die  äthiopischen 
Auslandsvertretungen  aufgefordert  würden,  Informationen  über 
"extreme Elemente" zu sammeln und weiterzuleiten,

dass  gestützt  auf  die  Ausführungen von Günter  Schröder  in  dessen 
Bericht  vom  7. Oktober  2007  zuhanden  der  Schweizerischen 
Flüchtlingshilfe (SFH) davon auszugehen sei, auch einfache Mitglieder 
und  Sympathisanten  der  Oppositionsparteien  würden  von  den 
äthiopischen Behörden registriert,

dass die Aktivitäten von Personen, welche sich im Exil im Umfeld von 
regimekritischen  Organisationen  bewegten,  spätestens  bei  ihrer 
zwangsweisen Rückführung nach Äthiopien bekannt würden,

dass  die  Landesabwesenheit  des  Beschwerdeführers  aus  Äthiopien 
ausserdem inzwischen noch länger geworden sei,

dass er somit bei  einer Rückkehr nach Äthiopien ernsthaft  gefährdet 
wäre und mit Sicherheit verhaftet würde,

dass somit subjektive Nachfluchtgründe vorlägen, aufgrund derer die 
Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers zu bejahen sei,

dass zur  Untermauerung dieser  Vorbringen zwei  Bestätigungsschrei-
ben  der  CUDP  vom  13.  Juli  2007  und  12.  Januar  2008,  ein 
Bestätigungsschreiben  der  AES  vom  18.  September  2006  (Kopie), 
Fotos einer  Veranstaltung der  KINIJIT vom 4. Juli  2007,  Fotos einer 
Protestkundgebung  vom  16.  Februar  2007  in  Bern  sowie  eine 
Fürsorgebestätigung  der  ors  service  ag  (DZ  Hammermühle)  vom 
9. Januar 2008 zu den Akten gereicht wurden,

dass das BFM die Begehren des Beschwerdeführers mit Zwischenver-
fügung  vom  1.  Februar  2008  als  aussichtslos  qualifizierte  und  den 
Beschwerdeführer  zur  Leistung  eines  Gebührenvorschusses  innert 
Frist  aufforderte,  verbunden  mit  der  Androhung,  bei  Nichtbezahlung 
innert Frist werde auf das Asylgesuch nicht eingetreten,

dass der Beschwerdeführer den Gebührenvorschuss innert Frist nicht 
leistete,  worauf  das  BFM  auf  das  zweite  Asylgesuch  mit  Verfügung 
vom 3. März 2008 nicht eintrat und seine Verfügung vom 24. Juli 2003 
für rechtskräftig und vollstreckbar erklärte,

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dass  das  BFM  ausserdem  feststellte,  einer  allfälligen  Beschwerde 
komme keine aufschiebende Wirkung zu,

dass  der  Beschwerdeführer  die  Zwischenverfügung  vom  1.  Februar 
2008  sowie  die  Verfügung  vom 3.  März  2008  mit  Beschwerde  vom 
3. April  2008 an das Bundesverwaltungsgericht  anfechten und dabei 
beantragen liess,  die angefochtenen Verfügungen seien aufzuheben, 
und  die  Sache  sei  zur  materiellen  Prüfung  an  die  Vorinstanz 
zurückzuweisen,

dass in prozessualer Hinsicht um Wiederherstellung der aufschieben-
den  Wirkung  der  Beschwerde,  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021)  sowie um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses ersucht wurde,

dass  der  Beschwerde  eine  Fürsorgebestätigung  der  ors  service  ag 
(DZ Hammermühle) vom 9. Januar 2008 beilag,

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  des  Bundesverwaltungsge-
richts den Vollzug der Wegweisung mit  Verfügung vom 8. April  2008 
vorsorglich aussetzte,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  erst  am  22.  April  2008  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen,

dass  der  Instruktionsrichter  die  Dispositivziffer  3  der  angefochtenen 
Verfügung  vom  3.  März  2008  mit  Zwischenverfügung  vom  29.  April 
2008 aufhob und feststellte, der Beschwerde vom 3. April 2008 komme 
aufschiebende Wirkung zu,

dass  er  gleichzeitig  das  Gesuch um Gewährung der  unentgeltlichen 
Rechtspflege abwies und den Beschwerdeführer aufforderte, bis zum 
14. Mai 2008 einen Kostenvorschuss einzuzahlen,

dass  der  Kostenvorschuss  am  13.  Mai  2008  fristgerecht  einbezahlt 
wurde,

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und zieht in Erwägung, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  auf  dem  Gebiet  des 
Asylrechts entscheidet (Art. 105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer legitimiert  ist,  weshalb auf  die  frist-  und 
formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 
AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 50 und 52 
VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters 
beziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art. 111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  die  Schweiz  Flüchtlingen  grundsätzlich  Asyl  gewährt  (Art. 2 
Abs. 1  AsylG),  wobei  als  Flüchtling  eine  ausländische  Person 
anerkannt wird, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem 
sie  zuletzt  wohnte,  wegen  ihrer  Rasse,  Religion,  Nationalität, 
Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  ihrer 
politischen  Anschauungen  wegen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt 
ist  oder  begründete  Furcht  hat,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu 
werden (Art. 3 Abs. 1 AsylG),

dass  die  Flüchtlingseigenschaft  nachgewiesen  oder  zumindest 
glaubhaft gemacht werden muss (Art. 7 AsylG),

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dass  für  den  Inhalt  der  Beschwerde  auf  die  Beschwerdeschrift  zu 
verweisen ist,

dass  die  in  der  Beschwerde  erhobene  Rüge,  wonach  das  BFM vor 
Erlass seines Entscheids eine Anhörung nach Art. 29 und 30 AsylG 
hätte durchführen müssen, unbegründet erscheint,

dass  die  im  zweiten  Gesuch  geltend  gemachte  Verfolgungsgefahr 
gestützt  auf  die  nachfolgenden  Erwägungen  als  haltlos  bezeichnet 
werden muss,

dass das BFM demzufolge grundsätzlich die Möglichkeit gehabt hätte, 
in  Anwendung  von  Art.  32  Abs.  2  Bst.  e  AsylG  einen 
Nichteintretensentscheid  zu  fällen,  wobei  es  mit  Blick  auf  Art.  36 
Abs. 2  AsylG  lediglich  verpflichtet  gewesen  wäre,  dem 
Beschwerdeführer vor Erlass des Entscheids das rechtliche Gehör zu 
gewähren,

dass  sich  der  in  Art.  36  Abs.  2  AsylG  konkretisierte  Anspruch  auf 
rechtliches  Gehör  darin  erschöpft,  die  (angeblich)  neuen  und 
relevanten Ereignisse geltend zu machen (vgl. dazu Entscheidungen 
und  Mitteilungen  der  vormaligen  Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 1998 Nr. 1 E. 6cbb S. 13),

dass  dies  vorliegend  zusammen  mit  der  Gesuchseinreichung 
geschehen  ist,  da  das  zweite  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers 
ausführlich  begründet  und  mit  Beweismitteln  (Fotos  und 
Bestätigungsschreiben der CUDP und der AES) untermauert wurde,

dass  somit  keine  Verletzung  des  Anspruchs  auf  rechtliches  Gehör 
festzustellen ist,

dass  das  BFM  die  Begehren  des  Beschwerdeführers  in  dessen 
Gesuch  vom 18. Januar  2008  zu  Recht  als  aussichtslos  bezeichnet 
hat,

dass  der  Beschwerdeführer  den  Akten  zufolge  Mitglied  der 
KINIJIT/CUDP  sowie  der  AES  ist  und  aktenkundig  an  zwei 
Kundgebungen dieser Gruppierungen teilgenommen hat,

dass  die  äthiopischen  Exilkreise  zwar  durch  die  äthiopischen 
Behörden tatsächlich sporadisch überwacht  werden,  dieser  Umstand 

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für  sich  allein  genommen  indessen  nicht  ausreicht,  um  eine 
begründete Verfolgungsfurcht glaubhaft zu machen,

dass  vielmehr  zusätzliche  konkrete  Anhaltspunkte  -  nicht  bloss 
abstrakte  oder  rein  theoretische  Möglichkeiten  -  vorliegen  müssen, 
wonach  der  Beschwerdeführer  tatsächlich  das  Interesse  der 
äthiopischen  Behörden  auf  sich  gezogen  hat  respektive  als 
regimefeindliches  Element  namentlich  identifiziert  und  registriert 
wurde,

dass derartige konkrete und nicht von vornherein haltlose Indizien im 
vorliegenden Fall nicht bestehen,

dass der Beschwerdeführer bei den Kundgebungen in der Masse der 
Teilnehmenden  unterging,  zumal  er  sich  dabei  nicht  speziell 
exponierte,

dass  die  als  Beweismittel  eingereichten  Fotos  den  Akten  zufolge 
nirgends  veröffentlicht  wurden  und  im  Übrigen  die  Identität  des 
Beschwerdeführers allein aus diesen Fotos nicht zu eruieren ist,

dass  auch  sonst  nichts  auf  eine  erfolgte  Identifizierung  des 
Beschwerdeführers durch den äthiopischen Geheimdienst hinweist,

dass daher nicht  anzunehmen ist,  die  äthiopischen Behörden hätten 
von  der  exilpolitischen  Tätigkeit  des  Beschwerdeführers  Kenntnis 
erlangt und ihn namentlich identifiziert und registriert,

dass  eine  flüchtlingsrechtlich  relevante  Verfolgung  im  Falle  seiner 
Rückkehr nach Äthiopien selbst bei Bekanntwerden seiner Aktivitäten 
angesichts  der  bescheidenen  Qualität  und  Quantität  seines 
exilpolitischen Engagements unwahrscheinlich erscheint, 

dass ihn seine bisherige Tätigkeit nicht als besonders engagierten und 
exponierten  oder  gar  staatsgefährdenden  exilpolitischen  Aktivisten 
erscheinen lässt,

dass  er  daher  von  den  äthiopischen  Behörden  kaum als  "extremes 
Element" wahrgenommen würde,

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dass die CUDP in Äthiopien im Übrigen eine legale Partei ist, deren 
Anhänger nie umfassend, sondern lediglich selektiv (primär besonders 
exponierte Personen) verfolgt wurden,

dass  das  Vorliegen  einer  begründeten  Furcht  vor  asylrelevanter 
Verfolgung aus diesen Gründen offensichtlich nicht besteht,

dass  an  dieser  Einschätzung  auch  die  weiteren  Vorbringen  in  der 
Beschwerde nichts zu ändern vermögen, weshalb darauf nicht näher 
einzugehen ist,

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 17b Abs. 4 AsylG 
einen Gebührenvorschuss verlangt hat,

dass die Vorinstanz folglich auch zu Recht auf das zweite Asylgesuch 
des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat,  nachdem  der  verlangte 
Gebührenvorschuss nicht fristgerecht bezahlt worden war,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3  des  Reglements  vom 11. Dezember  2006  über  die  Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  (Art. 63  Abs. 1 
VwVG)  und  mit  dem am 13. Mai  2008  in  gleicher  Höhe  geleisteten 
Kostenvorschuss zu verrechnen sind.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt  und mit  dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 
verrechnet. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (eingeschrieben)
- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 

Akten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)
- das _______ (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Hans Schürch Anna Dürmüller

Versand:

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