# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4eeab56c-d6ee-5021-873e-9ead04f99c07
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.08.2025 A-257/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-257-2025_2025-08-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

08.09.2025 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (2C_470/2025) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung I 

A-257/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Keita Mutombo (Vorsitz), 

Richter Jürg Steiger, 

Richterin Emilia Antonioni Luftensteiner, 

Gerichtsschreiberin Barbara Camenzind. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

vertreten durch 

lic. iur. Alexander Schwartz, Rechtsanwalt, 

Beschwerdeführer, 

  
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,  

Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI, 

Vorinstanz. 

  
 

 
 

Gegenstand 
 Amtshilfe (DBA CH-DK). 

 

 

 

A-257/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die Danish Tax Agency von Dänemark (nachfolgend auch: ersuchende 

Behörde), richtete mit Schreiben vom (Datum) ein Amtshilfeersuchen ge-

stützt auf Art. 27 des Abkommens vom 23. November 1973 zwischen der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Königreich Dänemark zur 

Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Ein-

kommen und vom Vermögen (SR 0.672.931.41; nachfolgend: DBA CH-

DK) an die Eidgenössische Steuerverwaltung (nachfolgend: ESTV) betref-

fend A._______ (nachfolgend: betroffene Person). 

A.b Zum Sachverhalt führte die ersuchende Behörde im Wesentlichen aus, 

die betroffene Person und seine Ehefrau seien Eigentümer der Gesell-

schaft B._______ (nachfolgend: Gesellschaft), welche mit (…) handle. Sie, 

die ersuchende Behörde, habe von der deutschen Steuerbehörde Informa-

tionen über ein Bankkonto der betroffenen Person bei der Schweizer Bank 

C._______ (nachfolgend auch: Bank) für den Zeitraum von 2011 bis 2015 

erhalten. Die Bankinformationen seien von der deutschen Steuerbehörde 

spontan übermittelt worden. Auf dieser Grundlage habe die ersuchende 

Behörde die Bank kontaktiert, um Informationen zur Identifizierung des 

Kontoinhabers zu erhalten. Auf ihre vorherige Anfrage hin habe die Bank 

die betroffene Person als Kontoinhaber identifiziert. Sie habe auch die Kon-

tostände für den Zeitraum von 2011 bis 2020 angegeben. Die Informatio-

nen würden angefordert, um die korrekte Besteuerung der betroffenen Per-

son in Dänemark für die Einkommensjahre 2014-2015, die sie untersuche, 

zu bestimmen. Diese sei gemäss dem dänischen Steuerrecht verpflichtet, 

in Dänemark Steuern auf ihrem weltweiten Einkommen zu zahlen. Für die 

untersuchten Jahre habe die betroffene Person in ihrer dänischen Steuer-

erklärung weder ihr Konto, ihre Einlagen oder Wertpapiere bei der Bank-

angegeben, noch Angaben zu damit verbundenen Einkünften oder Kapi-

talerträgen gemacht. Die betroffene Person habe 2014 ein Gesamtgutha-

ben von Fr. (…) auf dem Bankkonto bei der Bank gehabt. Der auf ihrem 

Kontoauszug ausgewiesene Betrag stimme nicht mit den übrigen Finanz-

daten überein, die sie gegenüber ihr (der ersuchenden Behörde) angege-

ben habe. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei den 

Vermögenswerten bei der Bank um nicht gemeldete Einnahmen der Ge-

sellschaft handle. Die ersuchende Behörde forderte folgende Informatio-

nen an: 

«The documents or information required by the Danish Tax and Customs 

Administration are for all C._______ accounts held in the name of Mr. 

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Seite 3 

A._______, whether in his sole name or jointly with others, or of which he 

is a signatory or beneficial owner including but not limited to the following: 

Account no.: (…) 

Client ID/Dossier: (...) 

1. Account opening forms including Know Your Customer (KYC) and due 

diligence documents and forms identifying the beneficial owners of 

each account; 

And for the period 1 January 2014 - 31 December 2015: 

2. Copies of all bank statements for all accounts 

3. Copies of financial statements for all income/assets 

4. Investment rapports (monthly and yearly) 

5. Portfolio overviews. 

6. Transaction documents concerning the purchase and sale of securities 

7. A list of securities transactions, including information about their iden-

tity, quantity, price, purchase price and date of sale. 

8. Information about where the receiver of the assets when the account 

closed. Not necessarily just the last transfer, but the assets them-

selves. 

If the account is closed, we would like information about where to the 

remaining cash/assets where transferred.» 

A.c Die ersuchende Behörde erklärte im Amtshilfeersuchen, dass das Er-

suchen ihrem innerstaatlichen Recht und ihrer Verwaltungspraxis entspre-

che und ausserdem im Einklang mit dem DBA CH-DK stehe. Die erhalte-

nen Informationen würden vertraulich behandelt und nur in Zusammen-

hang mit unter dem DBA CH-DK zulässigen Zwecken verwendet. Ebenso 

hat die ersuchende Behörde festgehalten, dass die Informationen unter 

vergleichbaren Umständen nach innerstaatlichem Recht und im üblichen 

Rahmen ihrer Verwaltungspraxis eingeholt werden könnten. Sodann seien 

alle innerstaatlichen Möglichkeiten, die Informationen zu beschaffen, aus-

geschöpft worden. 

B.  

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Seite 4 

B.a Mit Editionsverfügung vom 16. August 2024 forderte die ESTV die 

Bank auf, ihr die verlangten Informationen zuzustellen sowie die im Aus-

land ansässige betroffene Person über das laufende Amtshilfeverfahren zu 

informieren. 

B.b Die Bank stellte der ESTV fristgerecht die entsprechenden Unterlagen 

zu. Da sie die betroffene Person nicht über das Amtshilfeverfahren infor-

mieren konnte, ermächtigte die ersuchende Behörde die ESTV, die be-

troffene Person direkt im ersuchenden Staat zu kontaktieren. Daraufhin ge-

langte die ESTV am 4. Oktober 2024 an die betroffene Person und setzte 

sie über das Amtshilfeverfahren in Kenntnis. 

B.c Mit Schreiben vom 16. Oktober 2024 zeigte der Rechtsvertreter der 

betroffenen Person der ESTV an, dass er von dieser mit der Interessen-

vertretung beauftragt worden sei und beantragte Einsicht in die Akten. Er 

teilte der ESTV mit, dass die betroffene Person keine Zustimmung zur Her-

ausgabe von Informationen und Bankdaten an die dänische Behörde er-

teile. Die ESTV kam dem Antrag auf Akteneinsicht mit Schreiben vom 

22. Oktober 2024 nach und setzte gleichzeitig eine Frist zur Einreichung 

einer Stellungnahme bis am 11. November 2024. Der Rechtsvertreter 

nahm diese Gelegenheit innert Frist wahr. 

C.  

Die ESTV erliess am 11. Dezember 2024 eine Schlussverfügung. Sie ver-

fügte die Leistung der ersuchten Amtshilfe (Dispositiv-Ziff. 1). Die ersu-

chende Behörde wurde darauf hingewiesen, dass die genannten Informa-

tionen der Einschränkung der Verwendbarkeit und den Geheimhaltungs-

pflichten nach dem anwendbaren Abkommen unterlägen, und dass nicht 

amtshilfefähige Informationen geschwärzt seien (Dispositiv-Ziff. 2). Gleich-

zeitig wurde der Antrag des Rechtsvertreters, keine Amtshilfe zu leisten, 

abgewiesen (Dispositiv-Ziff. 3). 

D.  

D.a Gegen die Schlussverfügung vom 11. Dezember 2024 erhebt die be-

troffene Person (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 13. Januar 2025 Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht und stellt folgende Anträge: 

1. Es sei die Schlussverfügung der ESTV vom 11. Dezember 2024 (SEI-Referenz 

Nr. [...]) in Sachen A._______ als beschwerdeberechtigte Person aufzuheben. 

2. Es sei der Danish Tax Agency im Zusammenhang mit Herrn A._______ keine Amts-

hilfe zu leisten. 

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Seite 5 

3. Eventualiter zu Rechtsbegehren Ziff. 1 und 2 sei der Zeitraum, für den der Danish 

Tax Agency Amtshilfe gewährt wird, auf die Periode vom 1. Januar 2015 bis 31. De-

zember 2015 zu beschränken und ihr auch nur diesen Zeitraum betreffende, bei der 

Informationsinhaberin Bank edierte Informationen zu übermitteln. Entsprechend 

seien folgende Dokumente von der Amtshilfe auszunehmen: 

3.1 Beilage 1 (Basisdokumente der Kontoverbindung [...]), Seiten 27-28, mit dem 

Titel "Saldierungsauftrag Kundenbeziehung" mit Datum vom (…)." 

3.2 Beilage 3 (Kontoauszüge der Kontoverbindung [...]) komplett. 

3.3 Beilage 4 (Vermögensausweise der Kontoverbindung [...]): Vermögensaus-

weis per (Datum) (Seiten 1-39) und Vermögensausweis per 31. Dezember 

2014 (Seiten 40-47). 

4. Eventualiter zu Rechtsbegehren Ziff. 1 und 2 seien folgende Dokumente im folgen-

den Umfang zu schwärzen: 

4.1 Beilage 2 "Know-Your-Customer-Dokumente (KYC-Dokumente)": Es seien die 

Informationen zur Familiensituation insbesondere die Namen und Geburtsda-

ten seiner (…) erwachsenen Töchter im Dokument zu schwärzen. 

5. Alles unter gesetzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

Verfahrensanträge: 

Es seien die Vorakten beizuziehen (vgl. Art. 57 Abs. 1 VwVG). 

Zur Begründung bringt der Beschwerdeführer im Wesentlichen mit Verweis 

auf die rechtlichen Bestimmungen vor, die zur Übermittlung vorgesehenen 

Basisdokumente würde mehrere gleichartige Dokumente enthalten, wel-

che im Laufe der Vertragsbeziehung mit der Bank ersetzt worden und im 

ersuchten Zeitraum nicht mehr in Kraft gewesen seien. Diese Informatio-

nen fielen nicht in den zeitlichen Geltungsbereich des DBA CH-DK resp. 

den ersuchten Zeitraum und dürften deshalb nicht übermittelt werden. Aus-

serdem sei die Verjährungsfrist für die Veranlagung von Steuerforderungen 

abgelaufen, deshalb sei mangels Erheblichkeit keine Amtshilfe für den er-

suchten Zeitraum beziehungsweise für das Jahr 2014 zu leisten. Zudem 

macht der Beschwerdeführer geltend, dass die ersuchende Behörde ei-

gentlich die Gesellschaft habe überprüfen wollen, diese aber nicht in das 

Verfahren einbezogen habe. In diesem Zusammenhang rügt er eine unzu-

lässige Beweisausforschung, eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und 

des Subsidiaritätsprinzips sowie einen Verstoss gegen den Grundsatz von 

Treu und Glauben. 

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Seite 6 

D.b Die ESTV (nachfolgend auch: Vorinstanz) beantragt mit Vernehmlas-

sung vom 5. März 2025 die kostenpflichtige Abweisung der Beschwerde. 

D.c Am 20. März 2025 reicht der Beschwerdeführer unaufgefordert eine 

freiwillige Stellungnahme / Replik ein, mit welcher er an den beschwerde-

weise gestellten Rechtsbegehren festhält und im Wesentlichen seine Ar-

gumente wiederholt. 

Auf die übrigen Vorbringen der Parteien wird – soweit dies für den Ent-

scheid wesentlich ist – im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Dem vorliegenden Verfahren liegt ein Amtshilfeersuchen der ersuchen-

den dänischen Steuerbehörde vom (Datum) gestützt auf Art. 27 DBA CH-

DK zugrunde. Die Durchführung dieser Abkommensbestimmung richtet 

sich – unter Vorbehalt abweichender Regelungen im DBA CH-DK – nach 

dem Steueramtshilfegesetz vom 28. September 2012 (StAhiG, SR 651.1; 

vgl. Art. 1 Abs. 1 und 2 sowie Art. 24 StAhiG e contrario). 

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Beurteilung von Beschwerden 

gegen Schlussverfügungen der ESTV betreffend die internationale Amts-

hilfe in Steuersachen zuständig (vgl. Art. 19 Abs. 5 StAhiG i.V.m. Art. 31 ff. 

des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). 

Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach dem 

Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 

172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men und ist als Adressat der angefochtenen Schlussverfügung resp. als 

Person, die vom Amtshilfeersuchen betroffen ist, zur Beschwerdeführung 

legitimiert (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG und Art. 19 Abs. 2 StAhiG). Auf die 

form- und fristgerecht (vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG i.V.m. 

Art. 19 Abs. 5 StAhiG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 

1.4 Die Vorakten sind vom Bundesverwaltungsgericht von Gesetzes we-

gen im Rahmen des Schriftenwechsels bei der Vorinstanz einzufordern 

(Art. 57 Abs. 1 VwVG). Deren Beizug im vorliegenden Verfahren braucht 

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Seite 7 

vom Beschwerdeführer nicht explizit beantragt werden. Sein betreffender 

Antrag ist deshalb gegenstandslos und abzuschreiben. 

1.5 Das Bundesverwaltungsgericht kann die angefochtene Schlussverfü-

gung in vollem Umfang überprüfen. Der Beschwerdeführer kann neben der 

Verletzung von Bundesrecht und der unrichtigen oder unvollständigen 

Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts auch die Unangemes-

senheit rügen (Art. 49 Bst. a bis c VwVG). 

2.  

In der Beschwerde rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtli-

chen Gehörs. 

2.1 Er macht geltend, die ersuchende Behörde habe beabsichtigt, über das 

Amtshilfeersuchen gegen ihn (den Beschwerdeführer) Abklärungen in Be-

zug auf die Einkommenssituation der Gesellschaft zu treffen. Die Gesell-

schaft sei das eigentliche Ziel der Ermittlungen, jedoch nicht selbst in das 

Amtshilfeersuchen einbezogen worden. Dies unterlaufe dem Rechtsschutz 

der Gesellschaft und verletze deren Anspruch auf rechtliches Gehör. 

2.2 Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs ist in Art. 29 der Bundesverfas-

sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (SR 101; 

nachfolgend: BV) und Art. 29 VwVG verankert. Der Anspruch darauf ist for-

meller bzw. selbständiger Natur, womit seine Verletzung ungeachtet der 

materiellen Begründetheit des Rechtsmittels zur Gutheissung der Be-

schwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führt (BGE 

144 I 11 E. 5.3 m.H.; WALDMANN/BICKEL, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], 

Praxiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, Art. 29 

N 28, N 70 i.V.m. N 102). Diese Rüge ist deshalb vorweg zu behandeln. 

2.3 Aus Art. 29 Abs. 2 BV, der inhaltlich dem Art. 29 VwVG entspricht, geht 

klar hervor, dass nur die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör haben. 

Damit knüpft das rechtliche Gehör direkt an die Parteistellung im Verwal-

tungsverfahren an. Wer nicht Partei ist, verfügt über keine Gehörsrechte. 

Im Bundesverwaltungsverfahren ergibt sich die Parteistellung aus Art. 6 

i.V.m. Art. 48 VwVG. Demnach gelten als Parteien Personen, deren Rechte 

und Pflichten die Verfügung berühren soll, und andere Personen, Organi-

sationen oder Behörden, denen ein Rechtsmittel gegen die Verfügung zu-

steht. Bereits von Verfassung wegen muss der Gehörsanspruch allen Per-

sonen zustehen, die ein schutzwürdiges Interesse am Ausgang des Ver-

fahrens haben, wobei ein rein faktisches Interesse genügt. Massgebend ist 

die materielle Betroffenheit, nicht etwa die formelle Verfahrensbeteiligung. 

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Seite 8 

Somit können sich nicht nur die Verfügungsadressaten auf die Gehörs-

rechte berufen, sondern allenfalls auch Dritte, die von der zu erlassenden 

Verfügung mehr als die Allgemeinheit betroffen sind. Ein Rechtssubjekt 

darf nur soweit es im Verfahren nach Art. 6 VwVG Parteistellung innehat, 

im eigenen Namen prozessuale Rechte ausüben (WALDMANN/BICKEL, 

a.a.O., Art. 6 N 23, Art. 29 N 31 f.). Auf stellvertretend für einen Dritten bzw. 

in dessen Interesse erhobene Rechtsmittel ist nicht einzutreten (BGE 139 

II 404 E. 11.1; s. auch Urteil des BVGer A-197/2018, A-200/2018 vom 

2. Mai 2018 E. 4.5). 

2.4 Im Amtshilfeersuchen vom (Datum) verlangt die ersuchende Behörde 

ausschliesslich Informationen betreffend den Beschwerdeführer. Er hat 

auch am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist Adressat der 

angefochtenen Verfügung. Die Gesellschaft erscheint zwar in den Unterla-

gen der ersuchenden Behörde; gemäss den Ausführungen im Amtshilfeer-

suchen jedoch nur im Zusammenhang mit den Abklärungen betreffend die 

Steuerpflicht des Beschwerdeführers. Die Verfügung wurde zudem nicht 

gegen die Gesellschaft erlassen. Die Gesellschaft selbst macht auch keine 

Verletzung von Verfahrensrechten im Amtshilfeverfahren geltend und ver-

langt nicht, als Partei ins Verfahren eingebunden zu werden. Der Be-

schwerdeführer, der die Rüge der Gehörsverletzung stellvertretend vor-

bringt, tritt im vorliegenden Verfahren nicht als Vertreter der Gesellschaft, 

sondern nur in seinem eigenen Namen auf. Somit ist einzig die Wahrung 

seiner Verfahrensrechte und nicht jene der Gesellschaft Gegenstand des 

vorliegenden Verfahrens. Dass seine Verfahrensrechte – insbesondere 

das rechtliche Gehör – verletzt worden sind, wird weder von ihm gerügt, 

noch geht dies aus den Akten hervor. Demzufolge erweist sich sein Ein-

wand als unbehelflich, die Vorinstanz habe vorliegend eine Gehörsverlet-

zung begangen. Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Frage, ob und 

inwiefern die Gesellschaft durch die angefochtene Verfügung allenfalls be-

troffen ist und zur Beschwerde legitimiert wäre, erübrigt sich mangels Ent-

scheidrelevanz. 

2.5 Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nach dem Gesag-

ten unbegründet. 

3.  

3.1  

3.1.1 Staatsvertragliche Grundlage für die Leistung von Amtshilfe in Steu-

ersachen gegenüber Dänemark ist Art. 27 DBA CH-DK, dessen Wortlaut 

weitgehend demjenigen von Art. 26 des Musterabkommens der 

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Seite 9 

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) 

zur Vermeidung von Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen 

angepasst wurde (vgl. Botschaft vom 27. November 2009 zur Genehmi-

gung eines Protokolls zur Änderung des Doppelbesteuerungsabkommens 

zwischen der Schweiz und Dänemark [nachfolgend: Botschaft Änderungs-

protokoll 2009], BBl 2010 89). 

3.1.2 Art. 27 DBA CH-DK steht seit dem 22. November 2010 in Kraft 

(AS 2010 5939). Die revidierte Bestimmung zum Informationsaustausch 

findet Anwendung für Steuerjahre, die am oder nach dem 1. Januar des 

auf das Inkrafttreten folgenden Jahres beginnen. Sie gilt daher aus-

schliesslich für Einkünfte, die der betroffenen steuerpflichtigen Person an 

oder nach diesem Datum zugeflossen sind, bzw. für den Vermögensstand 

an und nach diesem Datum (Botschaft Änderungsprotokoll 2009; Art. VIII 

des Änderungsprotokolls vom 27. November 2009 [nachfolgend: Proto-

koll], ebenfalls unter SR 0.672.931.41 ersichtlich). Die ersuchende Be-

hörde reichte ihr Ersuchen am (Datum) ein und verlangte Informationen für 

den Zeitraum vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2015. Das Ersuchen 

wurde somit nach Inkrafttreten des DBA CH-DK gestellt. Somit ist das DBA-

CH-DK in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich anwendbar. 

3.2  

3.2.1 Gemäss Art. X Ziff. 3 Bst. a des Protokolls besteht zwischen den Ver-

tragsparteien Einigkeit darüber, dass der ersuchende Vertragsstaat ein Be-

gehren um Austausch von Informationen erst dann stellt, wenn er alle in 

seinem innerstaatlichen Steuerverfahren vorgesehenen üblichen Mittel zur 

Beschaffung der Informationen ausgeschöpft hat (sog. Subsidiaritätsprin-

zip). 

3.2.2 Nach Art. X Ziff. 3 Bst. b des Protokolls besteht Einigkeit darüber, 

dass die in Art. 27 DBA CH-DK vorgesehene Amtshilfe nicht Massnahmen 

einschliesst, die lediglich der Beweisausforschung dienen («fishing expe-

ditions»). 

3.2.3 Art. X Ziff. 3 Bst. c des Protokolls hält den erforderlichen Inhalt eines 

Amtshilfeersuchens fest. Danach besteht Einvernehmen darüber, dass die 

Steuerbehörden des ersuchenden Staats bei der Stellung eines Amtshil-

feersuchens den Steuerbehörden des ersuchten Staates die nachstehen-

den Angaben zu liefern haben: 

A-257/2025 

Seite 10 

i) den Namen und die Adresse der in eine Überprüfung oder Untersu-

chung einbezogenen Person(en) und, sofern verfügbar, weitere An-

gaben welche die Identifikation dieser Person(en) erleichtern, wie 

das Geburtsdatum, den Zivilstand oder die Steuernummer; 

ii) die Zeitperiode, für welche die Informationen verlangt werden; 

iii) eine Beschreibung der verlangten Informationen sowie Angaben 

hinsichtlich der Form, in der der ersuchende Staat diese Informa-

tionen vom ersuchten Staat zu erhalten wünscht; 

iv) den Steuerzweck, für den die Informationen verlangt werden; und 

v) den Namen und, soweit bekannt, die Adresse des mutmasslichen 

Inhabers der verlangten Informationen. 

Diese Anforderungen gehen den ähnlichen Bestimmungen in Art. 6 Abs. 2 

StAhiG vor (so auch Art. 1 Abs. 2 StAhiG; statt vieler: Urteile des BVGer  

A-2723/2023 vom 2. April 2024 E. 2.2.1, A-2440/2022 vom 8. März 2023 

E. 2.10).  

3.2.4 Enthält ein Amtshilfeersuchen alle Informationen, die gemäss dem 

anwendbaren Übereinkommen erforderlich sind, kann das Vorliegen einer 

sog. «fishing expedition» grundsätzlich verneint werden (vgl. Urteil des 

BGer 2C_953/2020 vom 24. November 2021 E. 3.3; Urteil des BVGer  

A-5281/2021 vom 2. Mai 2022 E. 6.1). 

3.2.5 Auf das Ersuchen wird nicht eingetreten, wenn es zum Zweck der 

Beweisausforschung gestellt worden ist; Informationen verlangt werden, 

die von den Amtshilfebestimmungen des anwendbaren Abkommens nicht 

erfasst sind; oder es den Grundsatz von Treu und Glauben verletzt, insbe-

sondere wenn es auf Informationen beruht, die durch nach schweizeri-

schem Recht strafbare Handlungen erlangt worden sind (Art. 7 Bst. a – c 

StAhiG). 

3.3  

3.3.1 Gemäss Art. 27 Abs. 1 DBA CH-DK tauschen die zuständigen Behör-

den der Vertragsstaaten die Informationen aus, die zur Durchführung die-

ses Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung des innerstaatli-

chen Rechts betreffend die unter das Abkommen fallenden Steuern vo-

raussichtlich erheblich sind, soweit die diesem Recht entsprechende Be-

steuerung nicht dem Abkommen widerspricht. 

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Seite 11 

3.3.2 Der Zweck der Verweisung auf Informationen, die erheblich sind, be-

steht darin, einen möglichst weitgehenden Informationsaustausch in Steu-

erbelangen zu gewährleisten, ohne den Vertragsstaaten zu erlauben, 

«fishing expeditions» zu betreiben oder um Informationen zu ersuchen, de-

ren Erheblichkeit hinsichtlich der Steuerbelange einer steuerpflichtigen 

Person unwahrscheinlich ist. Die im Amtshilfegesuch zu liefernden Anga-

ben sind zwar wichtige verfahrenstechnische Voraussetzungen für die Ver-

meidung von «fishing expeditions»; sie sind jedoch nicht so auszulegen, 

dass sie einen wirksamen Informationsaustausch behindern (Ziff. 1 des 

Briefwechsels vom 14./21. Juni 2012 zwischen dem Schweizerischen Bun-

desrat und der Regierung des Königreichs Dänemark betreffend das DBA 

CH-DK [AS 2012 5757 6663]). 

3.3.3 Das Verbot der Beweisausforschung ist Ausdruck des Verhältnismäs-

sigkeitsgrundsatzes (Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizeri-

schen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [SR 101; nachfolgend: BV). 

Es sollen soweit als möglich relevante Informationen ausgetauscht werden 

können, ohne dass ein Vertragsstaat «fishing expeditions» eines anderen 

Staates unterstützt oder Informationen liefern muss, deren Relevanz un-

wahrscheinlich ist (BGE 144 II 206 E. 4.2 sowie statt vieler: Urteil des 

BVGer A-672/2020 vom 3. März 2021 E. 2.2.3 m.w.H.). 

3.3.4 Als zur Anwendung oder Durchsetzung des innerstaatlichen Rechts 

voraussichtlich erheblich gelten Informationen, die für den ersuchenden 

Staat notwendig sind, um eine dort steuerpflichtige Person korrekt zu be-

steuern. Ob eine Information in diesem Sinne erheblich ist, kann in der Re-

gel nur der ersuchende Staat abschliessend beurteilen. Die Rolle des er-

suchten Staates beschränkt sich darauf, zu überprüfen, ob die vom ersu-

chenden Staat verlangten Informationen und Dokumente mit dem im Ersu-

chen dargestellten Sachverhalt zusammenhängen und ob sie möglicher-

weise dazu geeignet sind, im ausländischen Verfahren verwendet zu wer-

den (sog. Plausibilitätskontrolle; zum Ganzen statt vieler: BGE 144 II 29 

E. 4.2.2, 142 II 161 E. 2.1.1, je m.w.H., sowie Urteil des BVGer  

A-704/2019 vom 9. April 2020 E. 3.2.1). Vor diesem Hintergrund darf der 

ersuchte Staat Auskünfte mit der Begründung, die verlangten Informatio-

nen seien nicht notwendig, nur verweigern, wenn ein Zusammenhang zwi-

schen den verlangten Angaben und der im ersuchenden Staat durchge-

führten Untersuchung unwahrscheinlich erscheint (vgl. statt vieler: BGE 

143 II 185 E. 3.3.2, 141 II 436 E. 4.4.3 m.w.H. und Urteil des BVGer  

A-1348/2019 vom 3. März 2020 E. 3.3 m.w.H.; vgl. zum Kriterium der vo-

raussichtlichen Erheblichkeit auch Art. 26 Abs. 1 des OECD-MA). In 

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Seite 12 

letzterem Sinne ist auch Art. 17 Abs. 2 StAhiG zu verstehen, wonach Infor-

mationen, welche voraussichtlich nicht erheblich sind, nicht übermittelt 

werden dürfen (statt vieler: Urteil des BVGer A-1348/2019 vom 3. März 

2020 E. 3.3 m.w.H.; vgl. auch Art. 4 Abs. 3 StAhiG). Keine Rolle spielt da-

gegen, wenn sich nach der Beschaffung der Informationen herausstellt, 

dass diese nicht relevant sind (BGE 143 II 185 E. 3.3.2 m.w.H., zitiert im 

Urteil des BGer 2C_615/2018 vom 26. März 2019 E. 3.2; vgl. zum Ganzen 

auch: Urteil des BVGer A-672/2020 vom 3. März 2021 E. 2.2.4 m.w.H.). 

Rechtsprechungsgemäss ist der Begriff der «nicht betroffenen Person» 

nach Art. 4 Abs. 3 StAhiG im Lichte des Zwecks des OECD-Standards und 

des Kriteriums der voraussichtlichen Erheblichkeit zu prüfen. Die Bestim-

mung ist restriktiv auszulegen, sodass ihre Anwendung nicht dazu führt, 

dass das Amtshilfeersuchen seine Tragweite verliert, sondern – unter Vor-

behalt von fishing expeditions – einen möglichst umfassenden Informati-

onsaustausch ermöglicht (vgl. BGE 142 II 161 E. 4.6.1 m.w.H.). 

3.3.5 Nach Art. 4 Abs. 3 StAhiG sind Informationen über nicht betroffene 

Personen nicht zu übermitteln, es sei denn, sie sind für die Beurteilung der 

Steuersituation der betroffenen Person voraussichtlich relevant. Ob Infor-

mationen über nicht betroffene Personen für den im Ersuchen geltend ge-

machten Steuerzweck voraussichtlich erheblich sind, ist im Einzelfall zu 

beurteilen (Urteil des BGer 2C_287/2019, 2C_288/2019 vom 13. Juli 2020 

E. 5.2; vgl. Übersicht zu bisher beurteilten Situationen in BGE 144 II 29 

E. 4.2.4 S. 36 f.; ferner Urteil des BVGer A-672/2020 vom 3. März 2021 

E. 2.2.6 m.w.H.). Rechtsprechungsgemäss ist der Begriff der «nicht be-

troffenen Person» nach Art. 4 Abs. 3 StAhiG im Lichte des Zwecks des 

OECD-Standards und des Kriteriums der voraussichtlichen Erheblichkeit 

zu prüfen. Die Bestimmung ist restriktiv auszulegen, sodass ihre Anwen-

dung nicht dazu führt, dass das Amtshilfeersuchen seine Tragweite verliert, 

sondern – unter Vorbehalt von fishing expeditions – einen möglichst um-

fassenden Informationsaustausch ermöglicht (vgl. BGE 142 II 161 E. 4.6.1 

m.w.H.). In Anwendung des Verhältnismässigkeitsprinzips sollen Personen 

geschützt werden, die nichts mit dem im Amtshilfeersuchen geschilderten 

Sachverhalt zu tun haben, deren Namen also rein zufällig in den weiterzu-

leitenden Dokumenten auftauchen («fruit d'un pur hasard»; vgl. statt vieler: 

Urteil des BGer 2C_703/2020 vom 15. März 2021 E. 4.2.3 m.w.H.; Urteil 

des BVGer A-4987/2021 vom 20. Mai 2022 E. 2.2.6 m.w.H.). 

3.3.6 Die Voraussetzung der voraussichtlichen Erheblichkeit ist erfüllt, 

wenn im Zeitpunkt der Gesuchstellung eine vernünftige Möglichkeit be-

steht, dass sich die angefragten Angaben als in diesem Sinn erheblich 

A-257/2025 

Seite 13 

erweisen werden. Die voraussichtliche Erheblichkeit von geforderten Un-

terlagen oder Auskünften muss sich bereits aus dem Amtshilfegesuch er-

geben (vgl. BGE 143 II 185 E. 3.3.2 und Urteil des BVGer A-140/2019 vom 

13. Mai 2019 E. 3.1.2, je m.H.). Soweit die Behörden des ersuchenden 

Staates verpflichtet sind, im Ersuchen den massgeblichen Sachverhalt dar-

zulegen, kann von ihnen nicht erwartet werden, dass sie dies bereits lü-

ckenlos und völlig widerspruchsfrei tun. Dies wäre mit dem Sinn und Zweck 

der Amtshilfe (wie mit jenem der Rechtshilfe) nicht vereinbar, sollen doch 

aufgrund von Informationen und Unterlagen, die sich im ersuchten Staat 

befinden, bisher im Dunkeln gebliebene Punkte erst noch geklärt werden 

(vgl. BGE 142 II 161 E. 2.1.1; BVGE 2011/14 E. 2; Urteil des BVGer  

A-765/2019 vom 20. September 2020 E. 2.1.6). Aus diesem Grund verlangt 

die Rechtsprechung von der ersuchenden Behörde nicht den strikten Be-

weis des Sachverhalts, sondern diese muss nur – aber immerhin – hinrei-

chende Verdachtsmomente für dessen Vorliegen dartun (BGE 139 II 451 

E. 2.1 und 2.2.1, 139 II 404 E. 7.2.2; Urteile des BVGer A-2723/2023 vom 

2. April 2024 E. 2.4.3, A-765/2019 vom 20. September 2020 E. 2.1.6). 

3.3.7 Im Urteil 2C_616/2018 vom 9. Juli 2019 – auf welches sich die Par-

teien berufen – hat sich das Bundesgericht in Erwägung 2 mit der Frage 

der voraussichtlichen Erheblichkeit von beantragten Informationen ausein-

andergesetzt, wenn sich diese auf einen Zeitpunkt vor Inkrafttreten des 

(betreffenden) DBA beziehen. Umstritten war im damals zu beurteilenden 

Fall der zeitliche Geltungsbereich der Amtshilfebestimmung im DBA CH-

NL (Inkrafttreten am 1. März 2010), insbesondere der Umfang einer allfäl-

ligen Rückwirkung. Das Bundesgericht führte aus, dass die voraussichtli-

che Erheblichkeit einer Information für einen Steuerzweck für die Eröffnung 

des zeitlichen Geltungsbereichs gerade nicht vorausgesetzt werden dürfe. 

Ansonsten müsse der ersuchte Staat bereits für die Frage des Geltungs-

bereichs die Begründetheit des Amtshilfeersuchens prüfen. Vielmehr 

müsse es ihm erlaubt sein, umfassend zu prüfen, ob sich die geforderte 

Information tatsächlich auf nach dem 1. März 2010 beziehe (dortige 

E. 2.2.4 f.). Das Bundesgericht kam zum Schluss, dass es der ersuchen-

den Behörde nicht schade, wenn sie die voraussichtliche Erheblichkeit der 

verlangten Informationen für die Steuerperioden ab dem 1. März 2010 

(auch) mit Tatsachen und Lagen begründe, die sich vor dem 1. März 2010 

ereignet bzw. zu bestehen aufgehört hätten (dortige E. 2.2.8). Die betroffe-

nen Urkunden könnten übermittelt werden, wenn sich […] eine Lage, na-

mentlich Rechte und Pflichten, ergeben hätte, die am 1. März 2010 andau-

erte und sich innerhalb des zeitlichen Geltungsbereichs des DBA CH-NL 

steuerlich auswirke (dortige E. 2.3). 

A-257/2025 

Seite 14 

3.3.8 Die Vermögensverhältnisse eines Steuerpflichtigen zu Beginn eines 

Kalenderjahres entsprechen den Vermögensverhältnissen am Ende des 

vorangegangenen Kalenderjahres. Es wäre eine übermässig formalisti-

sche Auslegung des Zusatzabkommens, die Übermittlung von Vermögens-

aufstellungen zum 31. Dezember […], die von den Schweizer Banken üb-

licherweise gemäss ihrer Praxis erstellt werden, mit der Begründung zu 

verweigern, dass diese Angaben ein Jahr betreffen, das nicht in den zeitli-

chen Anwendungsbereich des Abkommens fällt. Dies würde dazu führen, 

dass die Schweiz ihren Verpflichtungen nicht nachkommt und damit gegen 

den Grundsatz von Treu und Glauben verstösst (Urteil des BGer 

2C_1087/2016 vom 31. März 2017 E. 4.3 [Amtshilfeverfahren betreffend 

das Abkommen vom 9. September 1966 zwischen der Schweiz und Frank-

reich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern 

vom Einkommen und vom Vermögen und zur Vermeidung von Steuerbe-

trug und Steuerflucht [SR 0.672.934.91, DBA CH-FR]).  

3.4  

3.4.1 Ein wichtiges Element der internationalen Behördenzusammenarbeit 

bildet der Grundsatz, wonach – ausser bei offenbarem Rechtsmissbrauch 

oder bei berechtigten Fragen im Zusammenhang mit den in Art. 7 StAhiG 

genannten Konstellationen – prinzipiell kein Anlass besteht, an Sachver-

haltsdarstellungen und Erklärungen anderer Staaten zu zweifeln (sog. völ-

kerrechtliches Vertrauensprinzip; BGE 144 II 206 E. 4.4, 143 II 224 E. 6.3, 

142 II 218 E. 3.3, 142 II 161 E. 2.1.3 f.; Urteil des BGer 2C_646/2017 vom 

9. April 2018 E. 2.5 m.w.H.; Urteil des BVGer A-3095/2018 vom 29. Mai 

2019 E. 2.5). Auf diesem Vertrauen gründet letztlich das ganze Amtshilfe-

verfahren. Dementsprechend ist die ESTV an die Darstellung des Sach-

verhalts im Ersuchen insoweit gebunden, als diese nicht wegen offensicht-

licher Fehler, Lücken oder Widersprüche sofort entkräftet werden kann 

(BGE 142 II 218 E. 3.1, 139 II 451 E. 2.2.1; Urteile des BVGer  

A-3773/2018 vom 8. Februar 2019 E. 2.6 und A-381/2018 vom 21. Novem-

ber 2018 E. 4.2). Gleiches gilt für die vom ersuchenden Staat abgegebe-

nen Erklärungen. Werden diese sofort entkräftet, kann der ersuchte Staat 

ihnen nicht mehr vertrauen (Urteil des BVGer A-1964/2024 vom 24. Okto-

ber 2024 E. 2.2.2 m.w.H.). Das Vertrauensprinzip schliesst indessen nicht 

aus, dass der ersuchte Staat vom ersuchenden Staat zusätzliche Erklärun-

gen verlangt, wenn ernsthafte Zweifel an der Einhaltung der völkerrechtli-

chen Grundsätze bestehen (BGE 146 II 150 E. 7.1, 144 II 206 E. 4.4). Folg-

lich ist die Wahrung des Grundsatzes erst bei konkreten Anhaltspunkten 

auf eine zweckwidrige Verwendung im ersuchenden Staat zu überprüfen 

(BGE 128 II 407 E. 3.2; Urteil des BGer 2C_653/2018 vom 26. Juli 2019 

A-257/2025 

Seite 15 

E. 7.3; BVGE 2018 III/1 E. 2.9.1; Urteil des BVGer  

A-2549/2022 vom 16. September 2024 E. 5.4.1 m.w.H.). Es liegt dabei an 

der betroffenen Person, den Sachverhalt mittels Urkunden klarerweise und 

entscheidend zu widerlegen (vgl. BGE 139 II 451 E. 2.3.3; zum Ganzen: 

Urteil des BVGer A-2549/2022 vom 16. September 2024 E. 5.4.1 m.w.H.). 

3.4.2 Die ESTV kann im Rahmen eines Amtshilfeverfahrens, welches ein 

blosses Hilfsverfahren darstellt, keine eigenen Untersuchungen darüber 

anstellen, ob und inwieweit der in einem Amtshilfeersuchen dargestellte 

Sachverhalt der Realität entspricht. Der ersuchte Staat hat sich nicht dar-

über auszusprechen, ob die im Ersuchen angeführten Tatsachen effektiv 

zutreffen oder nicht. Er hat weder Tat-, noch Schuldfragen zu prüfen noch 

seinerseits eine Beweiswürdigung vorzunehmen (zum Ganzen: Urteil des 

BVGer A-2549/2022 vom 16. September 2024 E. 5.4.2 m.H.). Das Amts-

hilfeverfahren betrifft somit nicht die materielle Seite des Steuerverfahrens. 

Es ist Sache des ersuchenden Staates, seine eigene Gesetzgebung aus-

zulegen und deren Anwendung zu prüfen. Dies gilt auch für Fragen bezüg-

lich des Verfahrensrechts des ersuchenden Staates (Urteile des BGer 

2C_954/2015 vom 13. Februar 2017 E. 5.5, 2C_527/2015 vom 3. Juni 

2016 E. 5.7; Urteile des BVGer A-741/2022 vom 29. Januar 2024 E. 2.8, 

A-5409/2022 vom 23. August 2023 E. 2.4.2, je m.w.H.). 

4.  

Der Beschwerdeführer macht geltend, das Amtshilfeersuchen vom (Da-

tum) stehe in keinem Zusammenhang mit den Abklärungen betreffend 

seine Steuerpflicht, sondern sei zum Zweck der Ermittlung möglicher nicht 

gemeldeter Einnahmen der Gesellschaft eingereicht worden. Gestützt auf 

diese Argumentation bringt er seine Einwendungen vor. 

Es ist deshalb zunächst in einem ersten Schritt zu klären, ob die ersu-

chende Behörde das gegen den Beschwerdeführer gerichtete Amtshilfeer-

suchen tatsächlich zur Abklärung von Einkommen der Gesellschaft gestellt 

hat (E. 4.1). Im zweiten Schritt ist dann zu prüfen, ob das Ersuchen einer 

unzulässigen «fishing expedition» entspricht oder den Grundsatz von Treu 

und Glauben verletzt (E. 4.2). Ferner ist zu klären, ob die ersuchten Infor-

mationen voraussichtlich erheblich sind und auf die Einwände betreffend 

die Verjährung einzugehen (E. 4.3). Danach ist zu prüfen, ob die vorliegend 

relevanten Grundprinzipien – nämlich das Subsidiaritäts-, sowie das Ver-

hältnismässigkeitsprinzip – beachtet worden sind (E. 4.4). Schliesslich ist 

zu entscheiden, ob die Übermittlung der Daten Dritter rechtmässig ist, res-

pektive ob die Daten zu anonymisieren sind (E. 4.5). 

A-257/2025 

Seite 16 

4.1  

4.1.1 Der Beschwerdeführer stützt sich bei seiner Argumentation, das 

Amtshilfeersuchen sei nicht zum Zweck der Ermittlung seines Einkom-

mens, sondern jenes der Gesellschaft gestellt worden, einzig auf eine Text-

stelle im Ersuchen. Die ersuchende Behörde hat darin in der Begründung 

ausgeführt, dass der auf dem Kontoauszug bei der Bank ausgewiesene 

Betrag nicht mit den Angaben des Beschwerdeführers übereinstimme, die 

er gegenüber der dänischen Steuerbehörde gemacht habe. In diesem Zu-

sammenhang erwähnte sie in einem Satz, sie könne nicht ausschliessen, 

dass es sich bei diesen Vermögenswerten um nicht gemeldete Einnahmen 

der Gesellschaft handle («we cannot currently rule out that the assets in 

BANK may be unreported revenue to B._______», S. 6 des Amtshilfeersu-

chens). Daraus folgert der Beschwerdeführer, dass eigentlich die Gesell-

schaft im Fokus der Ermittlungen stehe und er lediglich «vorgeschoben» 

worden sei. Beweismittel zur Untermauerung seiner Argumente reicht er 

jedoch nicht ein. 

4.1.2 Zunächst ist festzuhalten, dass die ersuchende Behörde nur um In-

formationen betreffend den Beschwerdeführer anfragt. Unter Ziffer 7 des 

Amtshilfeersuchens ist in der Spalte «Identifizierung und Merkmale der von 

dem Verfahren oder der Ermittlung betroffenen Person, sofern diese vor-

liegen/verfügbar sind» nur sein Name und Geburtsdatum, seine Adresse, 

Steueridentifikations- und Sozialversicherungsnummer aufgeführt. Ferner 

weisen sämtliche Ausführungen auf den Beschwerdeführer hin (vgl. dazu 

Sachverhalt Bst. a.b). Zum Zweck, für den die Informationen verlangt wer-

den, wird angegeben, dass die angefragten Informationen erforderlich 

seien, um für ihn in Dänemark die korrekten Einkommensteuern ermitteln 

zu können. Der Beschwerdeführer selbst bringt keine Rügen vor, dass der 

Sachverhalt nicht richtig dargestellt worden sei. Der Sachverhalt ist im Üb-

rigen von der ersuchenden Behörde ausführlich und nachvollziehbar be-

schrieben worden; es lassen sich keine offensichtlichen Fehler, Lücken 

oder Widersprüche ausmachen, sodass gestützt auf das sog. völkerrecht-

liche Vertrauensprinzip darauf abzustellen ist (E. 3.4.1). Aus dem Amtshil-

feersuchen geht somit hervor, dass sich das Verfahren gegen den Be-

schwerdeführer richtet. Dem Beschwerdeführer ist zwar in der Hinsicht zu-

zustimmen, dass die ersuchende Behörde Einkommen der Gesellschaft 

erwähnt, welche möglicherweise auf dem besagten Konto bei der Bank de-

poniert sind; dass die Gesellschaft aber im Zentrum des Interesses der dä-

nischen Steuerbehörden stehen soll, lässt sich daraus nicht ableiten. Hin-

gegen kann aus dem Sachverhalt geschlossen werden, dass sich die er-

suchende Behörde im Unklaren darüber ist, wem die Vermögenswerte 

A-257/2025 

Seite 17 

zuzurechnen sind. Zwar ist der Beschwerdeführer als betroffene Person – 

und das ist vorliegend entscheidend – Inhaber des Kontos, welches Grund-

lage des Ersuchens bildet. Dieser habe jedoch weder in der Steuererklä-

rung noch im Amtshilfeverfahren Angaben dazu gemacht. Unter diesem 

Blickwinkel ist es verständlich, dass die ersuchende Behörde nachforscht, 

welche Vermögenswerte auf dem besagten Bankkonto dem Beschwerde-

führer und welche der Gesellschaft zuzuordnen sind. Nur so lässt sich das 

tatsächliche Einkommen des Beschwerdeführers eruieren und in der Folge 

seine Steuern festsetzen. Somit bezweckt das Amtshilfeersuchen zweifels-

frei, entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers, seine Vermö-

genssituation und nicht jene der Gesellschaft zu abzuklären. 

4.2  

4.2.1 Der Beschwerdeführer vertritt – wie hiervor ausgeführt (E. 4.1.1) – 

den Standpunkt, dass die Gesellschaft Ziel der dänischen Abklärungen sei. 

Da sich das Amtshilfeersuchen jedoch auf ihn beziehe, aber damit Erhe-

bungen hinsichtlich der Gesellschaft getroffen werden sollten, stelle dies 

klarerweise eine unzulässige «fishing expedition» dar. Die ersuchende Be-

hörde habe damit ebenfalls treuwidrig gehandelt. Ein Verstoss gegen den 

Grundsatz von Treu und Glauben liege zudem auch vor, weil die ersu-

chende Behörde um Informationen angesucht habe, die nach Schweizeri-

schem Recht durch strafbare Handlungen erlangt worden seien. Mit Ver-

weis auf ein an die dänische Steuerbehörde gerichtetes Schreiben des 

deutschen Bundeszentralamts für Steuern vom (Datum) führt der Be-

schwerdeführer dazu aus, dass die Daten über das betroffene Konto ur-

sprünglich im Auftrag der Bank in der Schweiz durch Mitarbeiter erstellt 

worden seien. Der Datenbestand sei sodann von einer Mitarbeiterin der 

Bank in der Schweiz, die zur Bank in Deutschland gewechselt habe, nach 

Deutschland überspielt worden. Das Überspielen der Daten ohne seine Zu-

stimmung stelle Verletzungen des Bankengeheimnisses, sowie straf- und 

datenschutzrechtlicher Bestimmungen dar. Das Amtshilfeersuchen sei 

schon aus diesen Gründen abzuweisen. 

4.2.2 Dem Beschwerdeführer ist zunächst zu entgegnen, dass das Amts-

hilfeersuchen vom (Datum) alle gemäss Art. X Ziff. 3 Bst. c des Protokolls 

zum DBA CH-DK erforderlichen Angaben (E. 3.2.3) enthält. Er bestreitet 

dies auch nicht; insbesondere macht er nicht geltend, dass in Bezug auf 

Informationen, die ihn selbst betreffen, eine unerlaubte Beweisausfor-

schung oder ein Verstoss gegen Treu und Glauben vorliegen würde. Da 

sich das Ersuchen, wie hiervor festgestellt, nicht gegen die Gesellschaft 

richtet und diese deshalb nicht vom Verfahren betroffen ist (E. 4.1.2), kann 

A-257/2025 

Seite 18 

eine «fishing expedition», welche sich auf sie beziehen sollte, klar verneint 

werden (E. 3.3.2 und 3.2.4). Zum angeblich treuwidrigen Verhalten der Vor-

instanz ist festzuhalten, dass nach konstanter Rechtsprechung das blosse 

Verwenden illegal erworbener Daten durch den ersuchenden Staat, welche 

dieser im Rahmen der (spontanen) Amtshilfe durch einen anderen Staat 

erhalten hat, noch keinen Verstoss gegen Treu und Glauben darstellt. Dazu 

sind zusätzliche Handlungen notwendig, wie beispielsweise eine vertragli-

che Zusicherung, keine durch andere Staaten illegal erworbene Daten zu 

verwenden (Urteil des BGer 2C_750/2020 vom 25. März 2021 E. 5.1). Aus 

dem DBA CH-DK lässt sich keine entsprechende Verpflichtung für Däne-

mark ableiten. Andere zusätzliche treuwidrige Handlungen sind ebenfalls 

nicht ersichtlich und werden vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan. 

Demzufolge lässt sich auch kein Verstoss gegen den Grundsatz von Treu 

und Glauben feststellen. Insgesamt liegen nach dem Gesagten keine 

Gründe vor, die einem Eintreten der Vorinstanz auf das Amtshilfeersuchen 

entgegenstehen würden. Die diesbezügliche Rüge des Beschwerdeführers 

ist unbegründet. 

4.3 Ferner beanstandet der Beschwerdeführer die Übermittlung einer Viel-

zahl von Unterlagen, da diese voraussichtlich nicht erheblich seien. 

4.3.1 Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, dass die von der Bank 

editierten und zur Übermittlung vorgesehenen Informationen zum grössten 

Teil nicht in den ersuchten Zeitraum vom 1. Januar [recte: 2014] bis 31. De-

zember 2015 bzw. nicht in den zeitlichen Geltungsbereich des DBA CH-DK 

fallen würden. Er verlangt, diese Dokumente deshalb von der Übermittlung 

auszunehmen. 

4.3.1.1 Unter dem Titel «Basisdokumente der Kontoverbindung (...)» listet 

der Beschwerdeführer Unterlagen auf, wie beispielsweise Kopien von Rei-

sepässen und Vollmachten; den Antrag zur Kontoeröffnung, die Erklärung 

bei der Eröffnung eines Kontos oder Depots sowie das Portfolio Manage-

ment Agreement, das Steuerformular «US-Quellensteuer/Natürliche Per-

son», Vermögensverwaltungsaufträge, Asset Management Agreements. 

Diese Unterlagen datieren auf Zeitpunkte vor dem Inkrafttreten des DBA 

CH-DK. Daneben nennt er weitere Unterlagen, welche nach Inkrafttreten 

des DBA CH-DK erstellt worden sind (bspw. «Depoteröffnungs-Zusatz US-

Status» und «Request and Authorization for the Provision of Financial 

Products and/or Services – Denmark»). Seiner Ansicht nach ist bei gleich-

artigen Dokumenten, welche im Laufe der Vertragsbeziehung ersetzt wor-

den sind, die Amtshilfe nur ausnahmsweise zu gewähren; nämlich dann, 

A-257/2025 

Seite 19 

wenn die Dokumente im ersuchten Zeitraum in Kraft gewesen seien bzw. 

Gültigkeit gehabt hätten. Ausserdem seien bei den übrigen Dokumenten 

nur jene zu übermitteln, die den ersuchten Zeitraum von 2014-2015 beträ-

fen. Gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung (Urteil des BGer 

2C_616/2018 E. 2.2.7 f., vgl. E. 3.3.7 dieses Urteils), präzisiert der Be-

schwerdeführer replikweise, dass all diejenigen Dokumente nicht weiterzu-

leiten seien, die sich in Bezug auf den ersuchten Zeitraum gar nicht steu-

erlich auswirken könnten. Dazu zählten die in den Vermögensausweisen 

per (Datum) enthaltenen Angaben. Im Weiteren nennt der Beschwerdefüh-

rer das Dokument «Know-Your-Customer-Dokumente (KYC-Doku-

mente)», welches eine Diskussion und einen Besuch des Kunden in Däne-

mark am (Datum) betrifft und macht geltend, das Dokument falle weder in 

den zeitlichen Geltungsbereich des DBA CH-DK noch betreffe es den er-

suchten Zeitraum. Die Voraussetzung der voraussichtlichen Erheblichkeit 

liege nicht vor.  

4.3.1.2 Die ersuchende Behörde verlangt zum einen explizit sämtliche Er-

öffnungs- sowie die KYC-Dokumente. Im Ersuchen gibt sie an, die Unter-

lagen seien notwendig, um die Einkommenssteuer des Beschwerdeführers 

festlegen zu können. Soweit der Beschwerdeführer die erwähnte bundes-

gerichtliche Rechtsprechung dahingehend interpretiert, dass das Datum 

der Dokumente entscheidendes Kriterium sei und daraus herleitet, es be-

stehe deshalb kein Bezug auf den ersuchten Zeitraum, kann ihm nicht ge-

folgt werden. Eine Auswirkung auf die Steuern kann nicht schon deshalb 

ausgeschlossen werden, weil die Unterlagen vor Inkrafttreten des DAB CH-

DK erstellt worden sind. Entscheidend ist nach der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung, dass die Dokumente zur Klärung einer Situation beitra-

gen, die bei Inkrafttreten des DBA CH-DK andauerte und sich innerhalb 

seines Geltungsbereichs steuerlich auswirkt. Dies ist vorliegend der Fall: 

Sämtliche Eröffnungsunterlagen inkl. der KYC-Dokumente wurden im Rah-

men der Eröffnung des Bankkontos benötigt und zu diesem Zweck erstellt; 

sie liefern allesamt Informationen, welche sich auf das Bankkonto bezie-

hen. Selbst jene Dokumente, welche ersetzt oder zum Zeitpunkt der An-

frage der ersuchenden Behörde nicht mehr gültig waren, geben Auskunft 

über die Einzelheiten zum besagten Konto. Aus ihnen lassen sich Hinweise 

schliessen u.a. auf Geschäftsbeziehungen, Eigentumsverhältnisse und 

wirtschaftliche Berechtigungen sowie Agreements, Verträge und Eröffnun-

gen weiterer Konten. Unbestrittenermassen war das besagte Konto aus-

serdem bei Inkrafttreten des DBA CH-DK noch aktiv; im Jahr 2014 wies es 

einen Kontostand von Fr. (…) auf. Es ist davon auszugehen, dass sich die-

ser Vermögenswert, welchen der Beschwerdeführer laut dem Ersuchen bei 

A-257/2025 

Seite 20 

den dänischen Steuerbehörden nicht gemeldet hat, steuerlich auf ihn aus-

wirkt. Schliesslich hat die ersuchende Behörde im (unbestrittenen) Sach-

verhalt angegeben, dass der Beschwerdeführer in Dänemark verpflichtet 

sei, Steuern auf sein weltweites Einkommen zu zahlen. Da die ersuchende 

Behörde ausser dem Namen des Kontoinhabers (des Beschwerdeführers) 

und dem Kontostand keine weiteren Informationen hat, verlangte sie die 

erwähnten Dokumente. Ob diese generell dazu geeignet sind, im däni-

schen Steuerverfahren verwendet zu werden, muss vorliegend nicht ge-

prüft werden. Die Vorinstanz hat nur zu prüfen, ob die Unterlagen dafür 

voraussichtlich geeignet sind; ihr obliegt somit lediglich eine Plausibilitäts-

kontrolle (E. 3.3.4). Betreffend die vorgesehene Übermittlung der Vermö-

gensausweise per (Datum) ist hinzuzufügen, dass diese Unterlagen Aus-

kunft über den Vermögensstand per Ende des Jahres 2013 geben, welcher 

genau demjenigen zu Beginn des Jahres 2014 entspricht. Deren Übermitt-

lung kann nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts (E. 3.3.8) nicht 

verweigert werden, denn dies wäre übermässig formalistisch; insbeson-

dere auch, weil die Vorinstanz sämtliche Angaben zu vor dem ersuchten 

Zeitraum betreffende Vermögensflüsse wie Transaktionslisten, Mittelflüsse 

und Liquiditätskonten geschwärzt hat (Beilage 13.16 der Akten zur Ver-

nehmlassung). Demzufolge erweisen sich die Unterlagen insgesamt als 

voraussichtlich erheblich und sind deshalb zu übermitteln. 

4.3.2 Unbehelflich ist in diesem Zusammenhang der Einwand des Be-

schwerdeführers, die ersuchende Behörde kenne bereits den Saldo des 

Kontos bei der Bank, weshalb die angeforderten Informationen nicht für die 

Festsetzung seiner Steuern, sondern für die Abklärungen im Zusammen-

hang mit allenfalls nicht gemeldeten Einnahmen der Gesellschaft benötigt 

würden. Wie bereits ausgeführt, bezweckt das Amtshilfeverfahren die Er-

mittlung der Einkommenssteuer des Beschwerdeführers (E. 4.1.2). Dem-

zufolge kann seiner Argumentation, das Amtshilfeersuchen erweise sich in 

Bezug auf seine Person als irrelevant, nicht gefolgt werden. 

4.3.3 Soweit der Beschwerdeführer verlangt, dass die Amtshilfe wegen ein-

getretener Verjährung insgesamt zu verweigern sei, weil die in Dänemark 

geltende Verjährungsfrist von drei Jahren betreffend die Steuerjahre 2014 

und 2015 bereits abgelaufen sei, kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. 

Er bezieht sich auf das dänische Steuerrecht, welches ausschliesslich in-

nerstaatliches Recht betrifft. Dessen allfällige Verletzung ist vor den Behör-

den in Dänemark zu rügen; von der Schweiz kann sie im Rahmen der 

Amtshilfe hingegen nicht behandelt werden. Die Vorinstanz muss – wie er-

wähnt – nur klären, ob die verlangten Informationen einen Bezug zum im 

A-257/2025 

Seite 21 

Amtshilfeersuchen geschilderten Sachverhalt haben und ob sie möglicher-

weise dazu geeignet sind, im ausländischen Verfahren verwendet zu wer-

den (sog. Plausibilitätskontrolle, E. 3.3.4). Dies hat sie vorliegend korrekt 

überprüft; ihr Vorgehen ist nicht zu bemängeln. 

4.4  

4.4.1 Der Beschwerdeführer rügt, dass die ersuchende Behörde ihre inner-

staatlichen Mittel nicht ausgeschöpft habe. Sie mache keinerlei Angaben 

dazu, welche Mittel sie zur Beschaffung von Informationen im Hinblick auf 

die Frage der Abklärung von angeblich nicht gemeldeten Einnahmen der 

Gesellschaft getroffen habe. Beispielsweise habe sie nicht nachgewiesen, 

dass sie die erforderliche Genehmigung des dänischen Rates für Steuer-

recht eingeholt habe. Das Ersuchen sei mangels der erforderlichen Anga-

ben zur Prüfung der Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips abzuweisen. 

Ferner rügt der Beschwerdeführer, die Weitergabe von Daten an die aus-

ländische Behörde stelle einen schwerwiegenden Eingriff ins Grundrecht 

dar; ein solcher habe den Anforderungen von Art. 36 BV zu genügen, um 

gerechtfertigt zu sein. Zur Begründung gibt der Beschwerdeführer an, dass 

sich in keinem der zur Übermittlung vorgesehen Beilagen ein Hinweis auf 

die Gesellschaft finde. Für die Abklärung von angeblich nicht gemeldeten 

Einnahmen der Gesellschaft sei es unverhältnismässig, dass sämtliche 

Unterlagen zu seinem Konto übermittelt würden. 

4.4.2 Der Beschwerdeführer hat nicht bemängelt, dass das Subsidiaritäts- 

oder das Verhältnismässigkeitsprinzip in Bezug auf die Einkommensabklä-

rung seiner Person nicht eingehalten worden sei, sondern dass die Rechte 

der Gesellschaft verletzt worden seien. Wie hiervor erwogen, beziehen sich 

die Ermittlungen der ersuchenden Behörde nicht auf die Einkommensver-

hältnisse der Gesellschaft, sondern nur auf seine eigenen Verhältnisse 

(E. 4.1.2). Insofern und in Anwendung des völkerrechtlichen Vertrauens-

prinzips (dazu E. 3.4.1) sowie mangels Vorliegens einer «fishing expedi-

tion» (E. 4.2.2) können vorliegend Verletzungen des Subsidiaritäts- resp. 

des Verhältnismässigkeitsprinzips verneint werden. Die diesbezüglichen 

Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet. 

4.5  

4.5.1 Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, im Dokument mit 

dem Titel «Kundengeschichte» sei seine Familiensituation mit den Daten 

der drei Töchter enthalten. Diese Informationen hätten nichts mit seiner 

Steuersituation zu tun. Der ersuchenden Behörde sei bereits bekannt, dass 

er Eigentümer und Geschäftsführer der Gesellschaft sei und über diese ein 

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Geschäft im Bereich des Jagdsports und der Fischerei betreibe. Sämtliche 

Informationen über die im dänischen Handelsregister eingetragene Gesell-

schaft seien öffentlich zugänglich. Die Übermittlung des Dokuments «Kun-

dengeschichte» sei daher von der Amtshilfe auszunehmen; eventualiter 

seien die entsprechenden Daten zu schwärzen.  

4.5.2 Die Daten erscheinen nicht zufällig in dem Dokument «Kundenge-

schichte», sondern stehen direkt mit der Person des Beschwerdeführers 

im Zusammenhang (Beilage 07.1 der Akten zur Vernehmlassung). Es kann 

nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer mit seinen Fa-

milienmitgliedern auch geschäftliche Beziehungen unterhielt und diese In-

formationen für seine Steuerpflicht in Dänemark erheblich sein könnten. 

Die Vorinstanz wird ohnehin die ersuchende Behörde gemäss Ziff. 2 des 

Dispositivs der angefochtenen Schlussverfügung auf die Einschränkung 

der Verwendbarkeit und die Geheimhaltungspflichten nach dem DBA CH-

DK hinweisen (vgl. Sachverhalt Bst. C). Mangels konkreter gegenteiliger 

Hinweise und gestützt auf das völkerrechtliche Vertrauensprinzip (vgl. 

E. 3.4.1) ist vorliegend davon auszugehen, dass der ersuchende Staat die 

im DBA CH-DK vorgesehene Geheimhaltungspflicht respektieren und die 

Daten nur zur Abklärung der Steuerpflicht des Beschwerdeführers verwen-

den wird. Der Antrag des Beschwerdeführers erweist sich demzufolge 

ebenfalls als unbegründet. 

5.  

Zusammenfassend hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, dass die Vo-

raussetzungen für die Amtshilfeleistung an Dänemark im vorliegenden Fall 

erfüllt sind. Die Schlussverfügung vom 11. Dezember 2024 ist zu bestäti-

gen. Die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 

6.  

6.1 Ausgangsgemäss hat der unterliegende Beschwerdeführer die Verfah-

renskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 5’000.- fest-

zusetzen (vgl. Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvorschuss in glei-

cher Höhe ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

6.2 Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario sowie Art. 7 Abs. 3 

VGKE). 

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7.  

Dieser Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in Steuer-

sachen kann gemäss Art. 83 Bst. h des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) innerhalb von 10 Tagen nur dann mit 

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesge-

richt weitergezogen werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-

cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen 

besonders bedeutenden Fall im Sinn von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt 

(Art. 84a und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). Ob dies der Fall ist, entscheidet 

das Bundesgericht. 

 

Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

  

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Seite 24 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Der Antrag auf Beizug der Vorakten wird als gegenstandslos  

abgeschrieben. 

2.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 5000.- werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Der im gleichen Umfang einbezahlte Kostenvorschuss wird zur 

Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Keita Mutombo Barbara Camenzind 

 

 

  

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Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in 

Steuersachen kann innert 10 Tagen nach Eröffnung nur dann beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-

cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen 

besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt (Art. 

82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). Die 

Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist 

beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizeri-

schen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsulari-

schen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). In der 

Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung erfüllt 

ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amtssprache abzufassen und 

hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die 

Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismit-

tel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizule-

gen (Art. 42 BGG). 

Versand: 

 

  

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Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde)