# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a714a301-fdb9-50c6-befa-307a814e4b33
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-05
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 05.02.2021 HE210009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE210009_2021-02-05.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    
 

 

Geschäfts-Nr.: HE210009-O U/mk 

 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Nicole Klausner sowie  

Gerichtsschreiber Jan Busslinger 

 

Urteil vom 5. Februar 2021 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchstellerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Gesuchsgegnerin 

 

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____, 

 

betreffend Rechtsschutz in klaren Fällen 
 
 

- 2 - 

Rechtsbegehren: 
(act. 1 S. 2) 

" 1. Es sei die Gesuchsgegnerin unter Androhung der 
Zwangsvollstreckung im Unterlassungsfall zu verpflichten, die von 
ihr gemieteten Büroräumlichkeiten (ca. 158.5 m2) im 4. Stock der 
Liegenschaft C._____-strasse …, … Zürich, samt Einstellplatz Nr. 
1 im 2. Untergeschoss der Liegenschaft D._____-strasse …, … 
Zürich, unverzüglich ordnungsgemäss geräumt und gereinigt zu 
verlassen und der Gesuchstellerin zurückzugeben. 

2. Es sei das zuständige Stadtammannamt Zürich … anzuweisen, 
den zu erlassenden Befehl auf erstes Verlangen der 
Gesuchstellerin zu vollstrecken; 

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der 
Gesuchsgegnerin." 

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 

1. Sachverhaltsüberblick und Prozessgeschichte 

1.1. Zwischen den Parteien bestanden gemäss Mietverträgen vom 11. bzw. 26. 

November 2019 Mietverhältnisse über Büroräumlichkeiten im 4. Stock der 

Liegenschaft C._____-strasse … in Zürich und über einen Einstellplatz im 2. 

Untergeschoss der Liegenschaft D._____-strasse … in Zürich, je mit Mietbeginn 

ab 1. Dezember 2019. Der Mietzins belief sich auf jährlich brutto CHF 83'695.80 

für die Büroräume bzw. auf CHF 5'169.60 für den Einstellplatz (act. 3/3-4).  

1.2. Nach Abschluss einer Stundungs- und Ratenzahlungsvereinbarung für die 

Mietzinse des 2. Quartals in Zusammenhang mit der Corona Pandemie (act. 3/6), 

die von der Mieterin (fortan: Gesuchsgegnerin) jedoch nur teilweise eingehalten 

worden war, und nachdem die Mietzinszahlungen für das 3. und 4. Quartal 

ausgeblieben waren, mahnte die Vermieterin (fortan: Gesuchstellerin) die 

Gesuchsgegnerin mit Schreiben vom 15. Oktober 2020 ab, wobei sie ihr für die 

Mietzinsausstände des 3. und 4. Quartals eine Zahlungsfrist von 30 bzw. für 

diejenigen des 2. Quartals von 90 Tagen ansetzte und ihr für den Fall des 

unbenutzten Fristenablaufs die ausserordentliche Kündigung androhte (act. 3/7).  

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1.3. An diese Ausstände wurde von der Gesuchsgegnerin nichts bezahlt (act. 

3/7), worauf die Gesuchstellerin die Mietverhältnisse mit amtlichem 

Kündigungsformular bzw. mit Schreiben vom 24. November 2020 auf den 31. 

Dezember 2020 kündigte (act. 3/10-11).  

1.4. Mit Eingabe vom 8. Januar 2021 (Eingang am 12. Januar 2021) ersucht die 

Gesuchstellerin mit obigen Rechtsbegehren um Ausweisung der 

Gesuchsgegnerin (act. 1). Mit Verfügung vom 13. Januar 2021 wurde der 

Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses und der 

Gesuchsgegnerin zur Beantwortung des Gesuchs angesetzt (act. 4). Diese 

Verfügung konnte beiden Parteien je am 14. Januar 2021 zugestellt werden (act. 

5/1-2).  

1.5. Der Vorschuss der Gesuchstellerin ging am 19. Januar 2021 fristgerecht 

ein (act. 6). 

1.6. Die Gesuchsgegnerin nahm mit Eingabe vom 3. Februar 2021 kurz 

Stellung (act. 7). Diese ist der Gesuchstellerin mit dem vorliegenden Entscheid 

zuzustellen. Das Verfahren ist spruchreif. 

2. Prozessvoraussetzungen 

2.1. Die Zuständigkeit des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons 

Zürich ergibt sich aus Art. 33 ZPO sowie aus Art. 6 ZPO in Verbindung mit § 44 

lit. b GOG (BGE 142 III 515 E. 2.2.4 S. 517-518). 

2.2. Ob über das klägerische Begehren im Rahmen des Rechtsschutzes in 

klaren Fällen befunden werden kann, ist nachfolgend zu prüfen. 

3. Voraussetzungen für eine Mieterausweisung im Verfahren Rechtsschutz in 

klaren Fällen 

3.1. Ist eine Mieterin mit der Zahlung fälliger Mietzinse oder Nebenkosten im 

Rückstand, so kann die Vermieterin dieser schriftlich eine Zahlungsfrist ansetzen 

und ihr androhen, dass bei unbenütztem Ablauf der Frist das Mietverhältnis 

gekündigt werde. Diese Frist beträgt bei Wohn- und Geschäftsräumen 

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mindestens 30 Tage (Art. 257d Abs. 1 OR) bzw. soweit es um Mietzinse geht, die 

zwischen dem 13. März 2020 und dem 31. Mai 2020 fällig wurden und welche 

wegen der Massnahmen des Bundesrates zur Bekämpfung des Coronavirus nicht 

bezahlt wurden, mindestens 90 Tage (Art. 2 der Covid-19-Verordnung Miete und 

Pacht vom 27. März 2020). Die Zahlungsfrist beginnt mit dem Zugang bzw. 

Empfang des betreffenden Mahnschreibens durch die Mieterin. Bezahlt die 

Mieterin innert angesetzter Zahlungsfrist nicht, so kann die Vermieterin bei Wohn- 

und Geschäftsräumen mit einer Frist von mindestens 30 Tagen auf Ende eines 

Monats kündigen (Art. 257d Abs. 2 OR).  

3.2. Nach beendetem Mietverhältnis muss die Mieterin der Vermieterin die 

Sache gemäss Art. 267 OR zurückgeben. Zur Durchsetzung des 

Rückgabeanspruchs bei Wohn- und Geschäftsräumen kann die Vermieterin bei 

Gericht um Ausweisung der Mieterin ersuchen (MÜLLER, in: SVIT-Kommentar, 

4. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2018, Art. 267-267a N. 26) und 

Vollstreckungsmassnahmen (d.h. einen Ausweisungsbefehl) beantragen (Art. 236 

Abs. 3 ZPO und Art. 337 Abs. 1 ZPO). 

3.3. Um eine solche Ausweisung kann im Sinne des Rechtsschutzes in klaren 

Fällen ersucht werden. Das Gericht gewährt nach Art. 257 Abs. 1 ZPO 

Rechtsschutz im summarischen Verfahren, sofern der Sachverhalt unbestritten 

oder sofort beweisbar (lit. a) und die Rechtslage klar ist (lit. b). Fehlt eine dieser 

Voraussetzungen, ist auf das Gesuch nicht einzutreten (Art. 257 Abs. 3 ZPO). Die 

Rechtslage gilt als klar, wenn sich die Rechtsfolge bei der Anwendung des 

Gesetzes – unter Berücksichtigung von Lehre und Rechtsprechung – ohne 

Weiteres ergibt, und damit die Rechtsanwendung zu einem eindeutigen Ergebnis 

führt (BGE 138 III 123 E. 2.1.2 S. 126 m.w.H.). Es muss auch in Anbetracht der 

Einwendungen und Einreden der beklagten Partei ein liquider Sachverhalt, d.h. 

ein klarer Fall, vorliegen. Offensichtlich haltlose bzw. offensichtlich unbegründete 

Behauptungen, über die sofort entschieden werden kann, genügen indessen 

nicht, um einen klaren Fall auszuschliessen (BGE 138 III 620 E. 5.1.1 S. 621-

622). 

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4. Sachverhalt und Würdigung 

4.1. Der Sachverhalt wurde vorne im Überblick dargestellt. Aus den von der 

Gesuchstellerin eingereichten Unterlagen und ihren unbestritten gebliebenen 

Ausführungen ist ersichtlich, dass der Gesuchsgegnerin die nach Art. 257d OR 

ausgestaltete Mahnung der Gesuchstellerin vom 15. Oktober 2020 tags darauf 

zugestellt wurde (act. 1 Rz. 12; act. 3/7-9). Mit diesen Mahnungen forderte die 

Gesuchstellerin die Gesuchsgegnerin entsprechend den gesetzlichen 

Anforderungen namentlich zur Bezahlung der ausstehenden Mietzinse für das 3. 

und 4. Quartal des Jahres 2020 innert einer Frist von dreissig Tagen auf. Was 

Ausstände aus dem 2. Quartal anbelangt (act. 2/4), welche unter Art. 2 der Covid-

19-Verordnung für Miete und Pacht vom 27. März 2020 fielen, wurde eine 

Zahlungsfrist von 90 Tagen angesetzt. Innert angesetzter 30-tägiger Frist und 

auch danach beglich die Gesuchsgegnerin die Ausstände nicht. Mithin war die 

Gesuchstellerin zur ausserordentlichen Kündigung berechtigt. 

4.2. Die daraufhin mittels des amtlichen Kündigungsformulars und eines 

Schreibens per 31. Dezember 2020 ausgesprochenen Kündigungen der 

Mietverhältnisse für die Büroräumlichkeiten und den Einstellplatz datieren vom 24. 

November 2020 und wurden am 27. November 2020 von der Gesuchsgegnerin in 

Empfang genommen (act. 3/10-13). Damit wurde der Gesuchstellerin unter 

Beachtung der gesetzlichen Vorgaben nach Ablauf der ihr angesetzten 

Zahlungsfrist unter Einhaltung der Formvorschriften sowie der gesetzlichen 

Kündigungsfrist und des gesetzlichen Kündigungstermins gekündigt (Art. 257d 

und Art. 266l OR). 

4.3. Die Gesuchsgegnerin erklärte in ihrer Stellungnahme lediglich, bereit zu 

sein, die fraglichen Büroräumlichkeiten per Ende Februar 2021 zu räumen. Dies 

sei der Gesuchstellerin spätestens anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 

22. Januar 2021 schon mündlich mitgeteilt worden, weshalb die Anhebung des 

Ausweisungsverfahrens nicht notwendig gewesen wäre. Mithin wurden weder mit 

Bezug auf den Sachverhalt noch hinsichtlich rechtlicher Belange Einwendungen 

geäussert. Zumal die Gesuchsgegnerin seit 1. Januar 2021 nicht mehr berechtigt 

ist, die Mietobjekte zu benutzen und sie nach wie vor nicht verlassen hat, sind die 

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Voraussetzungen für die Ausweisung trotz ihrer Bemerkungen als unbestritten 

sowie belegt zu betrachten, und die Rechtslage ist klar. Mithin ist ihr zu befehlen 

ist, die Mietobjekte zu räumen und zu verlassen. 

4.4. Der Vollständigkeit halber ist zu bemerken, dass die Gesuchsgegnerin sich 

zwar mit einem Formular "Kündigungsschutzbegehren" vom 9. Dezember 2020 

an die Schlichtungsbehörde Zürich gewandt hat (act. 3/14). Sie beantragte jedoch 

nicht die Ungültigerklärung der Kündigung, sondern lediglich eine Erstreckung des 

Mietverhältnisses. Gemäss Stellungnahme der Gesuchsgegnerin vom 3. Februar 

2021 hat die Schlichtungsverhandlung anscheinend am 22. Januar 2021 

stattgefunden. Über das Ergebnis schweigt sie sich aus. Aspekte, die für die 

vorliegende Beurteilung von Bedeutung sein könnten, werden von der 

Gesuchsgegnerin somit auch in dieser Hinsicht nicht dargetan. Angesichts des 

vorher dargelegten Zahlungsverzuges ändert somit auch das hängig gemachte 

Schlichtungsverfahren nichts am vorher gezogenen Fazit.  

4.5. Auch gegen die von der Gesuchstellerin beantragten 

Vollstreckungsmassnahmen ist nichts einzuwenden. Das Stadtammannamt 

Zürich … ist daher anzuweisen, den Ausweisungsbefehl auf erstes Verlangen der 

Gesuchstellerin zu vollstrecken. Aus Gründen der Rechtssicherheit ist diese 

Anweisung angemessen zu befristen. 

5. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

5.1. Ausgangsgemäss wird die Gesuchsgegnerin kosten- und – nachdem die 

Gesuchstellerin die Zusprechung einer Parteientschädigung fordert – 

entschädigungspflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Sie bittet zwar in ihrer Eingabe 

vom 3. Februar 2021 darum, bei der Kostenverlegung zu ihren Gunsten zu 

berücksichtigen, dass die Anhebung des Ausweisungsverfahrens gar nicht 

notwendig gewesen wäre, weil sie bereit sei, die Mietobjekte per Ende Februar 

2021 zu verlassen, was sie der Gesuchstellerin spätestens anlässlich der 

Schlichtungsverhandlung vom 22. Januar 2021 mitgeteilt habe. Da die 

Gesuchsgegnerin die Mietobjekte jedoch bereits am 1. Januar 2021 hätte räumen 

müssen, war die Gesuchstellerin berechtigt, das Ausweisungsbegehren zu 

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stellen. Die Schlichtungsverhandlung, an welcher der Gesuchstellerin mitgeteilt 

worden sein soll, die Gesuchsgegnerin sei bereit, die Räumlichkeiten zu 

verlassen, fand zudem erst nach Verfahrenseinleitung statt. Zumal die 

Mietobjekte auch heute noch nicht geräumt sind, ist das Verfahren auch nicht 

gegenstandslos geworden. Insgesamt besteht kein Anlass, von der gesetzlich 

vorgesehenen Kostenauflage an die unterliegende Partei abzuweichen. 

5.2. Praxisgemäss ist von einem Streitwert in der Höhe von sechs (Brutto-) 

Monatsmietzinsen auszugehen (ZR 114/2015 S. 61), was vorliegend 

CHF 44'432.70 ergibt. Die Gerichtsgebühr ist angesichts des geringen 

Schwierigkeitsgrades und der kurzen Stellungnahme auf CHF 2'400.00 

festzusetzen (§ 4 Abs. 1 in Verbindung mit § 8 Abs. 1 GebV OG). Die Kosten sind 

aus dem von der Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss zu decken 

(Art. 111 Abs. 1 ZPO). Der Gesuchstellerin ist hierfür das Rückgriffsrecht auf die 

Gesuchsgegnerin einzuräumen (Art. 111 Abs. 2 ZPO). Die Parteientschädigung 

an die anwaltlich vertretene Gesuchstellerin ist unter Beachtung derselben 

Aspekte auf CHF 3'000.00 (§ 4 Abs. 1 in Verbindung mit § 9 AnwGebV) 

festzusetzen. 

Die Einzelrichterin erkennt: 

1. Der Gesuchsgegnerin wird befohlen, die Büroräumlichkeiten (ca. 158.5 m²) 

im 4. Stock der Liegenschaft C._____-strasse …, … Zürich, samt 

Einstellplatz Nr. 1 im 2. Untergeschoss der Liegenschaft D._____-

strasse …, … Zürich, unverzüglich ordnungsgemäss geräumt und gereinigt 

zu verlassen und der Gesuchstellerin zu übergeben. 

2. Das Stadtammannamt Zürich … wird angewiesen, den Befehl gemäss 

Dispositiv-Ziff. 1 auf erstes Verlangen der Gesuchstellerin zu vollstrecken. 

Die Kosten der Vollstreckung sind von der Gesuchstellerin vorzuschiessen. 

Sie sind ihr aber von der Gesuchsgegnerin zu ersetzen. 

Diese Anweisung ist befristet bis 31. Mai 2021. 

3. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'400.00. 

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4. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziff. 3 werden der Gesuchsgegnerin auferlegt, 

jedoch vorab aus dem von der Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss 

gedeckt. Der Gesuchstellerin wird das Rückgriffsrecht für diese Kosten auf 

die Gesuchsgegnerin eingeräumt. 

5. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine 

Parteientschädigung von CHF 3'000.00 zu bezahlen. 

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin im Doppel für 

sich und zuhanden des Stadtammannamtes Zürich … sowie unter Beilage 

des Doppels von act. 7. 

7. Eine bundesgerichtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 
von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der 

Streitwert beträgt CHF 44'432.70. 

 

 
Zürich, 5. Februar 2021 

 
Handelsgericht des Kantons Zürich 

Einzelgericht 
 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Jan Busslinger 
 

	Urteil vom 5. Februar 2021
	Rechtsbegehren: (act. 1 S. 2)
	Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:
	1. Sachverhaltsüberblick und Prozessgeschichte
	1.1. Zwischen den Parteien bestanden gemäss Mietverträgen vom 11. bzw. 26. November 2019 Mietverhältnisse über Büroräumlichkeiten im 4. Stock der Liegenschaft C._____-strasse … in Zürich und über einen Einstellplatz im 2. Untergeschoss der Liegenschaf...
	1.2. Nach Abschluss einer Stundungs- und Ratenzahlungsvereinbarung für die Mietzinse des 2. Quartals in Zusammenhang mit der Corona Pandemie (act. 3/6), die von der Mieterin (fortan: Gesuchsgegnerin) jedoch nur teilweise eingehalten worden war, und na...
	1.3. An diese Ausstände wurde von der Gesuchsgegnerin nichts bezahlt (act. 3/7), worauf die Gesuchstellerin die Mietverhältnisse mit amtlichem Kündigungsformular bzw. mit Schreiben vom 24. November 2020 auf den 31. Dezember 2020 kündigte (act. 3/10-11).
	1.4. Mit Eingabe vom 8. Januar 2021 (Eingang am 12. Januar 2021) ersucht die Gesuchstellerin mit obigen Rechtsbegehren um Ausweisung der Gesuchsgegnerin (act. 1). Mit Verfügung vom 13. Januar 2021 wurde der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Kos...
	1.5. Der Vorschuss der Gesuchstellerin ging am 19. Januar 2021 fristgerecht ein (act. 6).
	1.6. Die Gesuchsgegnerin nahm mit Eingabe vom 3. Februar 2021 kurz Stellung (act. 7). Diese ist der Gesuchstellerin mit dem vorliegenden Entscheid zuzustellen. Das Verfahren ist spruchreif.

	2. Prozessvoraussetzungen
	2.1. Die Zuständigkeit des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich ergibt sich aus Art. 33 ZPO sowie aus Art. 6 ZPO in Verbindung mit § 44 lit. b GOG (BGE 142 III 515 E. 2.2.4 S. 517-518).
	2.2. Ob über das klägerische Begehren im Rahmen des Rechtsschutzes in klaren Fällen befunden werden kann, ist nachfolgend zu prüfen.
	3. Voraussetzungen für eine Mieterausweisung im Verfahren Rechtsschutz in klaren Fällen
	3.1. Ist eine Mieterin mit der Zahlung fälliger Mietzinse oder Nebenkosten im Rückstand, so kann die Vermieterin dieser schriftlich eine Zahlungsfrist ansetzen und ihr androhen, dass bei unbenütztem Ablauf der Frist das Mietverhältnis gekündigt werde...
	3.2. Nach beendetem Mietverhältnis muss die Mieterin der Vermieterin die Sache gemäss Art. 267 OR zurückgeben. Zur Durchsetzung des Rückgabeanspruchs bei Wohn- und Geschäftsräumen kann die Vermieterin bei Gericht um Ausweisung der Mieterin ersuchen (M...
	3.3. Um eine solche Ausweisung kann im Sinne des Rechtsschutzes in klaren Fällen ersucht werden. Das Gericht gewährt nach Art. 257 Abs. 1 ZPO Rechtsschutz im summarischen Verfahren, sofern der Sachverhalt unbestritten oder sofort beweisbar (lit. a) un...

	4. Sachverhalt und Würdigung
	4.1. Der Sachverhalt wurde vorne im Überblick dargestellt. Aus den von der Gesuchstellerin eingereichten Unterlagen und ihren unbestritten gebliebenen Ausführungen ist ersichtlich, dass der Gesuchsgegnerin die nach Art. 257d OR ausgestaltete Mahnung d...
	4.2. Die daraufhin mittels des amtlichen Kündigungsformulars und eines Schreibens per 31. Dezember 2020 ausgesprochenen Kündigungen der Mietverhältnisse für die Büroräumlichkeiten und den Einstellplatz datieren vom 24. November 2020 und wurden am 27. ...
	4.3. Die Gesuchsgegnerin erklärte in ihrer Stellungnahme lediglich, bereit zu sein, die fraglichen Büroräumlichkeiten per Ende Februar 2021 zu räumen. Dies sei der Gesuchstellerin spätestens anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 22. Januar 2021 s...
	4.4. Der Vollständigkeit halber ist zu bemerken, dass die Gesuchsgegnerin sich zwar mit einem Formular "Kündigungsschutzbegehren" vom 9. Dezember 2020 an die Schlichtungsbehörde Zürich gewandt hat (act. 3/14). Sie beantragte jedoch nicht die Ungültige...
	4.5. Auch gegen die von der Gesuchstellerin beantragten Vollstreckungsmassnahmen ist nichts einzuwenden. Das Stadtammannamt Zürich … ist daher anzuweisen, den Ausweisungsbefehl auf erstes Verlangen der Gesuchstellerin zu vollstrecken. Aus Gründen der ...

	5. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	5.1. Ausgangsgemäss wird die Gesuchsgegnerin kosten- und – nachdem die Gesuchstellerin die Zusprechung einer Parteientschädigung fordert – entschädigungspflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Sie bittet zwar in ihrer Eingabe vom 3. Februar 2021 darum, bei d...
	5.2. Praxisgemäss ist von einem Streitwert in der Höhe von sechs (Brutto-) Monatsmietzinsen auszugehen (ZR 114/2015 S. 61), was vorliegend CHF 44'432.70 ergibt. Die Gerichtsgebühr ist angesichts des geringen Schwierigkeitsgrades und der kurzen Stellun...

	Die Einzelrichterin erkennt:
	1. Der Gesuchsgegnerin wird befohlen, die Büroräumlichkeiten (ca. 158.5 m²) im 4. Stock der Liegenschaft C._____-strasse …, … Zürich, samt Einstellplatz Nr. 1 im 2. Untergeschoss der Liegenschaft D._____-strasse …, … Zürich, unverzüglich ordnungsgemäs...
	2. Das Stadtammannamt Zürich … wird angewiesen, den Befehl gemäss Dispositiv-Ziff. 1 auf erstes Verlangen der Gesuchstellerin zu vollstrecken. Die Kosten der Vollstreckung sind von der Gesuchstellerin vorzuschiessen. Sie sind ihr aber von der Gesuchsg...
	3. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 2'400.00.
	4. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziff. 3 werden der Gesuchsgegnerin auferlegt, jedoch vorab aus dem von der Gesuchstellerin geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. Der Gesuchstellerin wird das Rückgriffsrecht für diese Kosten auf die Gesuchsgegnerin einge...
	5. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Parteientschädigung von CHF 3'000.00 zu bezahlen.
	6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin im Doppel für sich und zuhanden des Stadtammannamtes Zürich … sowie unter Beilage des Doppels von act. 7.
	7. Eine bundesgerichtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ...