# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 15ffb1a2-b04d-52fd-b97c-aa1eb46d7bbd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-06-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.06.2021 C-2099/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2099-2021_2021-06-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2099/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 6 .  J u n i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Schweiz) 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, 

Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Zwangsanschluss, Eintretensvoraussetzungen  

(Verfügung vom 6. April 2021). 

 

 

 

C-2099/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (im Folgenden: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 6. April 2021 festgestellt hat, dass A._______ (im Folgen-

den: Beschwerdeführer), Inhaber der Einzelfirma B._______, seit dem 

1. Januar 2019 der Vorinstanz zwangsweise angeschlossen sei (Akten im 

Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1, Beilage 1), 

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung am 4. Mai 2021 Be-

schwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben hat (BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend den Zwangsanschluss an die 

Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 

und 33 Bst. h VGG), 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 6. Mai 2021 zur 

Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 7. Juni 2021 aufgefordert 

wurde, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (BVGer-

act. 2), 

dass diese per Einschreiben mit elektronischem Rückschein versandte 

Zwischenverfügung vom 6. Mai 2021 gemäss Sendungsverlauf am 

7. Mai 2021 dem Beschwerdeführer zugestellt wurde (vgl. BVGer-act. 3), 

dass der Beschwerdeführer den eingeforderten Verfahrenskostenvor-

schuss innert der bis zum 7. Juni 2021 gesetzten Frist nicht geleistet hat 

(vgl. BVGer-act. 4), 

dass er auch nicht schriftlich um Fristerstreckung oder um Wiederherstel-

lung der versäumten Frist ersucht hat, 

C-2099/2021 

Seite 3 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass es sich unter den vorliegenden Umständen rechtfertigt, auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten zu verzichten,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG; BGE 126 V 143 E. 4), 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite zu verweisen ist. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

C-2099/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

  

C-2099/2021 

Seite 5 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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