# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c6323108-c7e0-5b18-9c52-617c3e09d0ab
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 08.10.2018 IV 2016/252
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2016-252_2018-10-08.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2016/252

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 27.09.2019

Entscheiddatum: 08.10.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 08.10.2018
Art. 16 ATSG; Tabellenlohnabzug: 58-jähriger Beschwerdeführer, der 
zeitlebens als Rangierarbeiter erwerbstätig gewesen war und diese schwere 
Arbeit wegen beidseitiger Kniearthrosen nicht mehr ausüben kann. Er ist 
auch in leichten Arbeiten erheblich eingeschränkt. Ein Berufswechsel 
bedingt eine massive Umstellung. Es ist ein Tabellenlohnabzug von 20% zu 
gewähren. Damit resultiert ein Anspruch auf eine Viertelsrente (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. Oktober 2018, IV 
2016/252).

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz),

Marie Löhrer und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner

Geschäftsnr.  

IV 2016/252

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch B.___,

gegen

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ wurde am 12. November 2014 über seine Arbeitgeberin, die C.___ AG, bei 

der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug angemeldet (IV-act. 1, 2). Am 18. 

April 2013 waren beim Versicherten eine medial betonte Gonarthrose beidseits, eine 

angedeutete Retropatellararthrose beidseits, eine minimale Coxarthrose beidseits 

sowie eine Pistol-Grip Deformität beidseits durch Röntgenaufnahmen diagnostiziert 

worden (Bericht Klinik für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, Kantonsspital St. Gallen [KSSG], IV-act. 45). Das betriebliche 

Gesundheitsmanagement der C.___ AG hatte am 12. August 2014 entschieden, dass 

der Versicherte aus Gründen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes nicht 

mehr im Rangierdienst eingesetzt werden dürfe (vgl. Ausführungen in der Kündigung 

vom 18. Februar 2016, IV-act. 49; Einwand vom 1. Juli 2016, IV-act. 65-2; Beschwerde, 

act. G 1 S. 3). Gemäss seinem Hausarzt, Dr.med. D.___, Facharzt Innere Medizin FMH, 

war der Versicherte nach einer Leistenbruchoperation ab 22. September 2014 zu 100% 

adaptiert (Büroreinigung, Unterhaltsarbeiten Aussenbereich, Hauswart) arbeitsfähig und 

tätig gewesen. Die Tätigkeit als Rangierarbeiter war nicht mehr zumutbar 

(Arbeitsfähigkeit 0%) bzw. zu verantworten, da die Knie beim Bewegen zwischen Puffer 

und Schotter ihren Dienst versagten (Arztberichte Dr. D.___ vom 2. Dezember 2014, IV-

act. 12, vom 15. Juli 2015, IV-act. 39-7, und vom 11. Dezember 2015, IV-act. 39-2 ff.).

A.b  Die IV-Stelle organisierte eine berufliche Abklärung an der BEFAS Appisberg vom 

13. bis 24. April 2015 (Mitteilung vom 3. März 2015, IV-act. 24). In ihrem Schlussbericht 

vom 30. April 2015 hielt die Institution fest, der Versicherte verfüge über praktisch 

zupackende, handwerklich-technische Neigungen und weniger über intellektuell-

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

schulische Ressourcen. Im handwerklichen Bereich eigne er sich am ehesten für mittel- 

bis grob¬motorische Aufgaben ohne hohe Anforderungen an Fingerfertigkeit und 

Feinmotorik (IV-act. 28-3 f.). Behinderungsbestimmend seien bilaterale Gonarthrosen, 

kompliziert durch eine morbide Adipositas. Treppensteigen und Gehen auf unebener 

Unterlage seien nicht mehr zumutbar, weshalb zusammen mit der 

Beweglichkeitsstörung durch Adipositas der Einsatz als Rangierarbeiter nicht mehr 

möglich sei. In einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit, bei der zwischendurch bei 

Bedarf eine sitzende Position eingenommen werden könne, ohne Arbeiten in 

Zwangshaltungen vor allem kniend könne bei ganztägiger Anwesenheit 

abklärungsgestützt in einfacher Tätigkeit eine Leistung von ca. 60% erzielt werden. Die 

Leistungsminderung erkläre sich durch die kognitiv bedingte Langsamkeit, verminderte 

Lernfähigkeit und Flexibilität (IV-act. 28-6). Behinderungsangepasst seien Tätigkeiten 

als Staplerfahrer in einem vollautomatisierten Lager, Maschinenbedienungen und -

überwachungen sowie Verpackungs-, Versand- und Montagearbeiten. Nur bedingt 

geeignet seien Unterhalts- und Reinigungsarbeiten. Dabei benötige der 

Beschwerdeführer die Möglichkeit, sich gelegentlich hinsetzen zu können (IV-act. 28-7). 

Einsätze in der technischen Reinigung, in der Wäscherei und in der Bahnhofsreinigung 

seien nicht ideal, da die sitzenden Anteile jeweils gering seien. Entsprechend sei in den 

drei genannten Einsatzbereichen kaum eine volle Leistung möglich (IV-act. 28-7). 

Während der BEFAS-Abklärung habe der Beschwerdeführer eine Leistung von rund 

50% gezeigt bei einfachen, seriellen Montagearbeiten. Im Rahmen der Holzwerkstatt 

habe er eine Leistung von bis zu 60% bei einfachen seriellen Arbeiten erreicht (IV-act. 

28-7).

A.c  Ab Juni 2015 erfolgte ein Arbeitsversuch in der Bahnhofsreinigung (Notiz 

Schlussgespräch BEFAS Appisberg vom 31. August 2015, IV-act. 31). Der 

Gesundheitsmanager der C.___ AG hielt in einem Mail an die IV-Stelle vom 5. 

November 2015 fest, die vorgesehene Integrationsstelle für den Versicherten könne 

nicht geschaffen werden. Einerseits, weil nicht genügend angepasste Arbeiten – mit 

diversen Schonauflagen – angeboten werden könnten, und andrerseits, weil die 

Ressourcen des Versicherten stark eingeschränkt seien. Der Versicherte habe zwar 

guten Einsatz gezeigt, bei aber nun kälter werdendem Wetter häuften sich Absenzen 

bzw. frühzeitiges Arbeitsende (IV-act. 32). Die Eingliederungsverantwortliche schloss 

den Fall am 12. November 2015 ab, da die Unterstützungsmöglichkeiten ausgeschöpft 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

seien (IV-act. 34). Die IV-Stelle erliess am 25. November 2015 eine entsprechende 

Mitteilung an den Versicherten (IV-act. 36).

A.d  Der Gesundheitsmanager der C.___ AG hielt in einem Mail an die IV-Stelle vom 16. 

Dezember 2015 fest, der Versicherte arbeite mit 100% Präsenz in der 

Bahnhofreinigung. Die Leistung sei mit maximal 20% einzuschätzen, da die 

körperlichen Einschränkungen die manuellen Tätigkeiten doch erheblich einschränkten. 

Auch bezüglich Tempo könne er keinesfalls mit den Arbeitskollegen mithalten. Das 

Wetter spiele bezüglich Leistung/Präsenz ebenfalls eine grosse Rolle. Es bestehe keine 

Möglichkeit einer wirtschaftlich sinnvollen Tätigkeit und das Arbeitsverhältnis müsse 

vermutlich per Ende August 2016 aufgelöst werden (IV-act. 40; vgl. auch Mail vom 5. 

November 2015, IV-act. 32).

A.e  RAD-Arzt Dr.med. E.___, Facharzt für Innere Medizin, nahm am 7. Januar 2016 

zum BEFAS-Bericht Stellung, in einem körperlich adaptierten Tätigkeitsprofil, das um 

die Forderung kognitiv anspruchsloser Arbeitsabläufe ergänzt werde, könne davon 

aus-gegangen werden, dass die Arbeitsfähigkeit zwar nicht bei 100%, aber bei 80% 

liege (IV-act. 44).

A.f  Die C.___ AG löste das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten am 18. Februar 

2016 "wegen mangelnder medizinischer Tauglichkeit" auf den 31. August 2016 auf. Die 

am 12. August 2014 festgestellte Untauglichkeit liege auch heute noch vor. Im Rahmen 

des laufenden Anspruchs auf Lohnfortzahlung seien verschiedene 

Reintegrationsbestrebungen getroffen worden, um die Wiedereingliederung in den 

Arbeitsprozess zu ermöglichen. Trotz beidseitiger Bemühungen hätten diese 

Bestrebungen nicht zum angestrebten Ziel geführt. Eine Reintegration bei der C.___ bis 

zum Ablauf des Anspruchs auf Lohnfortzahlung am 4. August 2016 sei deshalb nicht 

möglich und auch nicht absehbar (IV-act. 49-2 f.).

A.g  Auf Empfehlung des RAD (Stellungnahme vom 19. Februar 2016, IV-act. 50), 

beauftragte die IV-Stelle Dr.med. F.___, Spezialarzt Orthopädie FMH, Medizinisches 

Gutachtenzentrum Region St. Gallen GmbH, mit der Erstattung eines orthopädischen 

Gutachtens (vom 4. April 2016, Untersuchungen vom 18. März 2016, IV-act. 56). Der 

Gutachter diagnostizierte eine Varuspangonarthrose links und eine Pangonarthrose 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

rechts mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (IV-act. 56-7). Die Kniegelenkschmerzen 

rechts und links und die abnormen Untersuchungsbefunde der Kniegelenke seien mit 

der radiologisch dokumentierten Pangonarthrose beidseits mit Varusfehlstellung links 

erklärt (IV-act. 56-8). Die Arbeitsfähigkeit als Reinigungsangestellter bei C.___, 

körperlich leicht, nicht selten in kalter und feuchter Umgebung, vorwiegend stehend 

und gehend, mit gelegentlichem Laufen auf Treppen, betrage seit dem Zeitpunkt der 

aktuellen Begutachtung bei voller Stundenpräsenz 60%. Körperlich leichte Tätigkeiten 

in temperierten Räumen, abwechslungsweise sitzend und stehend, ohne häufiges 

Gehen, insbesondere auf Treppen, Leitern und unebenem Boden und ohne kniende 

Positionen, könnten seit dem Zeitpunkt der aktuellen Begutachtung bei voller 

Stundenpräsenz zu 90% zugemutet werden (IV-act. 56-9).

A.h  Nachdem der RAD das Gutachten als hinreichend umfassend und 

widerspruchsfrei und die versicherungsmedizinischen Konklusionen als plausibel 

bezeichnet hatte (Stellungnahme vom 26. Mai 2016, IV-act. 57), errechnete die IV-Stelle 

einen Invaliditätsgrad von 23% und stellte dem Versicherten mit Vorbescheid vom 27. 

Mai 2016 die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht (IV-act. 60). Dagegen erhob 

die C.___ AG in Vertretung des Versicherten am 2. Juni 2016 (IV-act. 61) bzw. am 1. 

Juli 2016 (IV-act. 65) Einwand und machte geltend, gemäss BEFAS-Abklärung sei von 

einer Arbeitsfähigkeit von durchschnittlich 55% auszugehen, woraus ein 

Invaliditätsgrad von 53,87% und ein Anspruch auf eine halbe Rente resultierten (IV-act. 

65).

A.i Mit Verfügung vom 6. Juli 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren um Rente 

ab. Die Begutachtung beruhe auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtige die 

Vorakten, lege die medizinischen Zusammenhänge dar und beurteile die medizinische 

Situation einleuchtend. Die Schlussfolgerungen seien begründet und für den RAD 

nachvollziehbar. Es werde deshalb aus medizinischer Sicht an der 90%-igen 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit festgehalten. Das Valideneinkommen 

entspreche dem vom Arbeitgeber angegebenen AHV-pflichtigen Jahreseinkommen von 

Fr. 75'952.--. Keinen Lohnbestandteil bildende Fahrvergünstigungen und nicht jedes 

Jahr anfallende Treueprämien dürften nicht berücksichtigt werden. Da der resultierende 

Invaliditätsgrad von 23% unter 40% liege, bestehe kein Rentenanspruch (IV-act. 66).

B. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.a  Am 19. Juli 2016 lässt A.___, vertreten durch B.___, gegen die Verfügung vom 6. 

Juli 2016 Beschwerde erheben und beantragen, die angefochtene Verfügung sei 

aufzuheben und es sei ihm ab dem 1. August 2015 eine halbe Invalidenrente 

zuzusprechen. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 

durch Dr. F.___ sei nicht nachvollziehbar, da er von der angestammten Tätigkeit als 

Reinigungsangestellter und nicht als Rangierarbeiter ausgegangen sei. Die 

Stellungnahmen des Medical Service liessen hingegen hinreichend zuverlässige 

Schlüsse aus den Observationsergebnissen zu. Gemäss Bericht des Medical Service 

vom 12. August 2014 bestehe aus betriebsärztlicher Sicht eine medizinisch begründete 

Untauglichkeit für einen uneingeschränkten Einsatz in der angestammten Tätigkeit als 

Rangierangestellter. Somit bestehe für die angestammte Tätigkeit als Rangierarbeiter 

eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit. Die medizinische Einschätzung der 

Leistungsfähigkeit durch Dr. F.___ stehe in offensichtlicher und erheblicher Diskrepanz 

zu der Leistung, wie sie der Beschwerde¬führer im Rahmen der mehrtätigen 

beruflichen Abklärung in der BEFAS Appisberg habe realisieren können. Dort sei 

festgestellt worden, dass er in einfacher Tätigkeit eine Leistung von durchschnittlich 

55% erzielen könne bei einer Präsenzzeit von 100%. Die Beurteilungen der BEFAS-

Experten seien begründet und nachvollziehbar. Der Bericht sei umfassend und gehe 

auf die geklagten Beschwerden ein. Aus diesen Gründen dürfe der BEFAS-Abklärung 

nicht jegliche Aussagekraft für die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit abgesprochen 

werden. Bei den Fahrvergünstigungen (70% des Generalabonnements) handle es sich 

um einen AHV-pflichtigen (und somit auch für das Valideneinkommen zu 

berücksichtigenden) Lohnbestandteil. Auch die effektive, pro rata ausgerichtete 

Treueprämie sei an das Einkommen anzurechnen. Es resultiere ein Valideneinkommen 

für das Jahr 2015 von Fr. 79'624.--. Bei der angestammten Arbeit handle es sich um 

Schwerarbeit. Zum Zeitpunkt "des Rentenanspruchs" sei der Beschwerdeführer 57-

jährig gewesen und habe 42 Dienstjahre bei der C.___ AG gearbeitet. Zudem 

bestünden für eine leidensangepasste Tätigkeit gehäufte Schonauflagen. Zusätzlich sei 

die Leistungsfähigkeit eingeschränkt, da das Arbeitstempo aufgrund der Schmerzen 

verlangsamt sei und er mehr Pausen benötige. Zwar sei eine Präsenzzeit von 100% 

möglich, doch habe sich eine stark verminderte Leistungsfähigkeit gezeigt. Bei einem 

Invalideneinkommen von Fr. 36'731.90 (Fr. 66'785.25 x 55%) resultiere ein 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Invaliditätsgrad von 53,87%, was einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente 

begründe (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 23. August 2016 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Es sei Aufgabe des Arztes zu beurteilen, in welchen 

Tätigkeiten und in welchem Ausmass es einer versicherten Person zumutbar sei, zu 

arbeiten. Aufgabe des Berufsberaters bzw. der beruflichen Abklärungsstellen sei es 

demgegenüber festzustellen, inwieweit die versicherte Person die ärztlich festgestellte 

Arbeitsfähigkeit in konkreten Berufen verwerten könne und wie sich die 

invaliditätsbedingten Faktoren auf die Vermittlungsfähigkeit und die 

Erwerbsmöglichkeiten auswirkten. Es gehe daher nicht an, die Arbeitsfähigkeit einer 

versicherten Person aufgrund der Ergebnisse einer beruflichen Abklärung festzulegen. 

Es sei nämlich nicht möglich, den Anteil allfälliger Motivationsmängel vom willentlich 

nicht steuerbaren Unvermögen, eine volle Leistung zu erbringen, auszuscheiden. 

Demnach sei nicht auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung der BEFAS, sondern auf das 

Gutachten von Dr. F.___ abzustellen, zumal der Beschwerdeführer keine substantiellen 

Einwände gegen das Gutachten vorbringe. Für das Valideneinkommen müsse sich der 

Beschwerdeführer auf den Eintrag im individuellen Konto behaften lassen; für das Jahr 

2011 betrage es Fr. 76'889.--. Da der Beschwerdeführer nicht mehr arbeite, könne das 

Invalideneinkommen anhand von Tabellenlöhnen berechnet werden. Dem 

Beschwerdeführer stünden nach Eintritt der Invalidität eine Vielzahl von Stellen im 

Produktions- und Dienstleistungssektor offen. Für den Beschwerdeführer geeignete 

Tätigkeiten seien etwa leichtere Maschinenbedienungs-, Kontroll-, Sortier-, Prüf- sowie 

Verpackungsarbeiten, leichtere Arbeiten bei der Lager- und Ersatzteilbewirtschaftung 

oder eine Beschäftigung an einem Empfang oder als Telefonist. Der Beschwerdeführer 

könne nur noch leichte Tätigkeiten ausführen; demnach sei ein Tabellenlohnabzug von 

10% vorzunehmen. Das Invalideneinkommen betrage somit Fr. 50'147.--, woraus ein 

Invaliditätsgrad von 35% resultiere. Der Beschwerdeführer habe keinen Anspruch auf 

eine Invalidenrente (act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 13. September 2016 wird geltend gemacht, Beobachtungen aus 

dem Praxisalltag könnten massgebende Hinweise zuhanden der beurteilenden Ärzte 

geben. Diese seien in der Beurteilung der medizinischen Fachperson zu 

berücksichtigen. Beim Beschwerdeführer hätten keine Motivationsmängel festgestellt 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

werden können. Da eine Leistungsbeurteilung durch Vorgesetzte Qualität und Quantität 

der Arbeit umfasse, habe sie in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit eine hohe Aussagekraft 

und könne nicht leichthin umgangen werden. Das BEFAS-Fachpersonal sei spezialisiert 

auf die Abklärung und Beratung von Menschen mit körperlicher, geistiger und/oder 

psychischer Beeinträchtigung. Für die ganzheitliche Betrachtung arbeite es eng mit 

Berufsberaterinnen, Fachärzten, medizinischen Gutachtern und Berufsabklärern 

zusammen. Es seien keine Hinweise dafür ersichtlich, dass das 

Untersuchungsergebnis der BEFAS Appisberg unrichtig oder unvollständig 

zusammengefasst worden wäre. Weiter hält der Beschwerdeführer am Validenlohn für 

das Jahr 2015 von Fr. 79'624.-- (einschliesslich Fahrvergünstigung und Treueprämie 

pro rata) sowie am Invaliditätsgrad von 53,87% fest. Aufgrund der multiplen 

krankheitsbedingten sachlichen und zeitlichen Limitierungen der Leistungsfähigkeit 

sowie in Anbetracht des fortgeschrittenen Alters könne nicht einfach damit gerechnet 

werden, dass ein durchschnittlicher Arbeitgeber sowohl auf alle bereits vorhandenen 

Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit Rücksicht nehme als auch zusätzlich das 

Risiko einer weiteren Verschlimmerung der Krankheit in Kauf nehme. Demzufolge 

würde im Vergleich zu gesunden und voll einsetzbaren Mitarbeitenden kein voller Lohn 

ausgerichtet (act. G 6).

B.d  Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 8).

Erwägungen

1. 

1.1  Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) umschreibt Invalidität als voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

Erwerbsunfähigkeit ist der durch die gesundheitliche Beeinträchtigung verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende Verlust der 

Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 

ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar 

ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

1.2  Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person 

mindestens zu 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie wenigstens zu 60%, auf eine 

halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50%, und auf eine Viertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 40% invalid ist. Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das 

Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen, Art. 16 ATSG).

1.3  Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die 

beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt 

und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der 

Invaliditätsgrad bestimmen lässt. Soweit die fraglichen Erwerbseinkommen 

ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im 

Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und sind die so gewonnenen 

Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (BGE 128 V 30 E. 1). Für den 

Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des 

Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf 

zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der 

Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 

222, E.4.3.1).

1.3.1  Als Valideneinkommen gilt dasjenige Einkommen, das die versicherte Person im 

Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit ohne die Gesundheitsschädigung erzielt hätte. 

Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen 

Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer 

Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

fortgesetzt worden wäre; Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

erstellt sein. Insbesondere um eine berufliche Weiterentwicklung mit einem daraus 

resultierenden höheren Einkommen mitzuberücksichtigen, müssen konkrete 

Anhaltspunkte dafür gegeben sein, dass ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ein 

beruflicher Aufstieg und ein entsprechend höherer Verdienst tatsächlich realisiert 

worden wären (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Dezember 2016, 8C_728/2016, E. 

3.1, mit weiteren Verweisen).

1.3.2  Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 

primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 

Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei 

der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen 

ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, 

und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und 

nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als 

Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, 

namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 

oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, 

so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom 

Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 

oder die DAP-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 475, E. 4.2.1, mit weiteren 

Verweisen; Urteil vom 25. November 2016, 9C_532/2016, E. 4.1.1). Von diesen 

Voraussetzungen bezweckten die zwei erstgenannten, dass der versicherten Person 

nicht ein zu hohes, nicht erzielbares Invalideneinkommen angerechnet werde, während 

das Erfordernis der voll ausgeschöpften Restarbeitsfähigkeit als Ausfluss der 

Schadenminderungspflicht verhindere, dass sich die versicherte Person auf ein tieferes 

als ihr zumutbares Einkommen berufen könne (Urteil vom 11. Februar 2013, 

9C_720/2012, E. 2.3.2).

1.4  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

(BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; BGE 141 V 14 E. 6.3.1). Im Sinne einer Richtlinie 

ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten von externen 

Spezialärzten und -ärztinnen, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und 

Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 

Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, volle Beweiskraft 

zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise 

sprechen (BGE 137 V 227 E. 1.3.4; BGE 125 V 353 E. 3b/bb).

1.5  Im Sozialversicherungsrecht gilt der Untersuchungsgrundsatz. Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). Im Sozialversicherungsrecht hat 

das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, 

nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 

Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. 

Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen 

möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 

5b; BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen).

1.6  Für die Invaliditätsbemessung ist nicht massgeblich, ob eine invalide Person unter 

den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob 

sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn ein 

Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften bestünde 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

(ausgeglichener Arbeitsmarkt, Art. 16 ATSG). An der Massgeblichkeit des theoretisch 

ausgeglichenen Arbeitsmarktes vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass es 

für die versicherte Person im Einzelfall schwierig oder gar unmöglich ist, im 

tatsächlichen Arbeitsmarkt eine entsprechende Stelle zu finden. Der ausgeglichene 

Arbeitsmarkt umfasst auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und 

Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von 

Seiten des Arbeitgebers rechnen können. Eine Unverwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit ist hingegen in denjenigen Fällen anzunehmen, in denen die 

zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der 

ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem 

Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden 

einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil 

des Bundesgerichts vom 28. November 2014, 9C_485/2014, E. 2 und E. 3.3.1 mit 

Hinweisen). Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt 

eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze 

Invalidenrente begründet (BGE 138 V 460 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen).

2. 

2.1  Zunächst ist zu prüfen, ob die Aktenlage eine zuverlässige Beurteilung des 

Gesundheitszustandes sowie der Arbeitsfähigkeit in angestammter sowie adaptierter 

Tätigkeit erlaubt.

2.2  Betreffend die angestammte Tätigkeit bezeichnet Dr. F.___ im Gutachten vom 4. 

April 2016 irrtümlich die Tätigkeit als Reinigungsangestellter bei der C.___ als 

angestammte Tätigkeit und attestiert für diese eine Arbeitsfähigkeit von 60% (IV-act. 

56-9, Ziff. 8.1). Bei der Darstellung der Funktionseinschränkungen führt jedoch auch er 

aus, dass körperlich mittelschwere und schwere Arbeiten in kalter und feuchter 

Umgebung, auf Treppen und Leitern sowie auf unebenem Boden mit häufigen 

knienden Positionen nicht mehr (vollumfänglich) zumutbar seien (IV-act. 56-8, Ziff. 7.3). 

In Anbetracht der ansonsten übereinstimmenden Berichte ist davon auszugehen, dass 

der Beschwerdeführer die angestammte körperlich schwere Tätigkeit als 

Rangierangestellter bei den C.___ seit dem 4. August 2014 aus gesundheitlichen 

Gründen nicht mehr ausüben kann (vgl. unter anderem Bericht des Hausarztes vom 2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Dezember 2014, Ziff. 3, IV-act. 12-1; Bericht BEFAS Appisberg vom 30. April 2015, Ziff. 

3.1, S. 6, IV-act. 28-6; RAD-Stellungnahmen vom 5. Dezember 2014 und vom 7. Januar 

2016, IV-act. 14-1 und 44-2; vgl. Ausführungen in der Kündigung vom 18. Februar 

2016, IV-act. 49, betreffend den Entscheid des betrieblichen 

Gesundheitsmanagements der C.___ AG, dass der Versicherte aus Gründen der 

Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes ab 12. August 2014 nicht mehr im 

Rangierdienst eingesetzt werden dürfe).

2.3  Während der Beschwerdeführer davon ausgeht, dass seine adaptierte 

Arbeitsfähigkeit gemäss den Feststellungen im BEFAS-Bericht auf 55% festzulegen ist, 

stützt sich die Beschwerdegegnerin alleine auf die Einschätzung des orthopädischen 

Gutachters ab und geht von einer 90%-igen Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten 

aus. Steht eine medizinische Einschätzung der Leistungsfähigkeit in offensichtlicher 

und erheblicher Diskrepanz zu einer Leistung, wie sie während einer ausführlichen 

beruflichen Abklärung bei einwandfreiem Arbeitsverhalten/-einsatz einer versicherten 

Person effektiv realisiert und gemäss Einschätzung der Berufsfachleute objektiv 

realisierbar ist, vermag dies ernsthafte Zweifel an den ärztlichen Annahmen zu 

begründen und ist das Einholen einer klärenden medizinischen Stellungnahme 

grundsätzlich unabdingbar (Urteil des Bundesgerichts vom 4. Juli 2008, 9C_833/2007, 

E. 3.3.2 sowie Urteil des Bundesgerichts vom 17. September 2012, 9C_148/2012, E. 

2.3.2). Mit Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in adaptierten Tätigkeiten widersprechen sich 

die Feststellungen des BEFAS-Berichtes sowie jene des orthopädischen Gutachters 

jedoch lediglich auf den ersten Blick. Gemäss BEFAS-Bericht entfallen für den 

Beschwerdeführer Tätigkeiten mit Treppensteigen, Gehen auf unebenem Grund, 

ausschliesslich im Stehen sowie mit Heben und Tragen von Lasten über 7 kg und 

Arbeiten in Zwangshaltungen vor allem kniend (BEFAS-Bericht Ziff. 3.1, IV-act. 26-6). 

Der orthopädische Gutachter bestätigt damit übereinstimmend, dass körperlich leichte 

Tätigkeiten in temperierten Räumen, abwechslungsweise sitzend und stehend, ohne 

häufiges Gehen, insbesondere auf Treppen, Leitern und unebenem Boden und ohne 

kniende Positionen zugemutet werden könnten (Gutachten Ziff. 8.2, IV-act. 56-9). 

Während der BEFAS-Bericht für eine wechselbelastende Tätigkeit bei ganztägiger 

Anwesenheit in einfacher Tätigkeit abklärungsgestützt eine Leistung von ca. 60% für 

möglich hält, attestiert der orthopädische Gutachter eine Arbeitsfähigkeit von 90% bei 

voller Stundenpräsenz (Gutachten Ziff. 8.2, IV-act. 56-9). Gemäss BEFAS-Bericht sei 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

die Leistungsminderung durch die kognitiv bedingte Langsamkeit, verminderte 

Lernfähigkeit und Flexibilität bedingt. Der Arbeitsrhythmus sei zeitlebens geprägt 

gewesen durch kürzere intensive Einsätze und längere Pausen (BEFAS-Bericht Ziff. 3.1, 

IV-act. 28-6). Die Einschränkung der Leistung ergab sich bei den Arbeitsversuchen 

gemäss Bericht aufgrund der höheren Anforderungen bei der manuellen 

Geschicklichkeit beim Löcher Bohren, Draht Biegen sowie beim Verleimen von 

Rohrschellen. Der Beschwerdeführer bekundete offenbar Mühe, die Löcher für das 

Brettspiel genau zu bohren und kam beim für ihn gewöhnungsbedürftigen Drahtbiegen 

mit seiner Fingerfertigkeit an die Grenzen. Dementsprechend wurde ihm auch eine 

Eignung für mittel- bis grobmotorische Aufgaben ohne hohe Anforderungen an die 

Fingerfertigkeit und Feinmotorik attestiert. Die Verlangsamung rührte also von der 

Ungewöhnlichkeit der Arbeit sowie dem hohen Anspruch an die Fingerfertigkeit her. 

Von kognitiven Einschränkungen wurde an dieser Stelle im Bericht nichts vermerkt (vgl. 

BEFAS-Bericht Ziff. 2.3, IV-act. 28-4 f.). Es ist deshalb mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in Tätigkeiten, die 

kein feinmotorisches Geschick benötigen, nicht derart verlangsamt ist. Selbst wenn 

kognitive Einschränkungen vorliegen würden, könnte dem mit der Auswahl 

entsprechender Tätigkeiten Rechnung getragen werden. So hatte denn auch der RAD 

in der noch vor der Erteilung des Gutachtensauftrags abgegebenen Stellungnahme 

vom 7. Januar 2016 (IV-act. 44) bereits festgehalten, dass er eine Arbeitsfähigkeit in 

adaptierten Tätigkeiten ohne Anforderungen an die Kognition von 80% für möglich hält.

2.4  Nachdem in den Akten sonst an keiner Stelle Hinweise auf kognitive 

Einschränkungen oder Probleme aufscheinen, solche bzw. eine Verschlechterung vom 

Beschwerdeführer selbst auch nicht geltend gemacht werden und insbesondere auch 

vom orthopädischen Gutachter nicht festgestellt worden sind, durfte die 

Beschwerdegegnerin auf Abklärungen in dieser Hinsicht verzichten und sind auch jetzt 

keine weiteren Abklärungen in diese Richtung angezeigt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

vom 20. August 2018, 8C_137/2018, E.4.2.1, wo im Hinblick auf das Vorliegen von 

somatischen Einschränkungen festgestellt wurde, dass keine weiteren Abklärungen 

nötig waren). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer im BEFAS-Bericht mehrfach 

als gemütlicher Mensch bezeichnet wurde. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass 

sein Arbeitsrhythmus ein sehr spezieller gewesen sei. Trotz dieser Eigenschaften bzw. 

Voraussetzungen darf von ihm erwartet werden, dass er in einer angepassten Tätigkeit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

die Arbeitsfähigkeit voll ausschöpft. Als behinderungsangepasst beurteilt wurden 

Tätigkeiten als Staplerfahrer in einem vollautomatisierten Lager, 

Maschinenbedienungen und -überwachungen sowie Verpackungs-, Versand- und 

Montagearbeiten (BEFAS-Bericht Ziff. 3.2, IV-act. 28-7). Das Gutachten erfüllt überdies 

die von der Rechtsprechung verlangten Anforderungen, gegen dessen 

Schlussfolgerungen wurde konkret nichts vorgebracht und nicht zuletzt gab der 

Gutachter seine Einschätzung in Kenntnis des BEFAS-Berichts ab (vgl. IV-act. 56-2 

und 9). Es ist demnach von der vom orthopädischen Gutachter ermittelten adaptierten 

Arbeitsfähigkeit von 90% auszugehen.

3. 

Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei 

vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist auf das Feststehen der medizinischen 

Zumutbarkeit der (Teil-) Erwerbsfähigkeit abzustellen (BGE 138 V 461 E. 3.3, vgl. auch 

Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2014, 8C_248/2014, E. 2). Im Zeitpunkt, als 

die medizinisch zumutbare Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers auf Grund des 

Gutachtens vom 4. April 2016 feststand, war der Beschwerdeführer 58 Jahre und 4 

Monate alt. Gestützt auf die strenge Rechtsprechung des Bundesgerichts (vgl. dazu 

eine Auflistung in: Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 22. 

Januar 2016, IV 2013/633, E. 3, sowie Urteil des Bundesgerichts vom 31. August 2018, 

8C_117/2018, E. 3.3.4) ist die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers trotz des eingeschränkten leidensadaptierten Tätigkeitsbereichs zu 

bejahen. So wären für die bis zum Erreichen des Rentenalters der AHV verbleibenden 

fünfeinhalb Jahre diverse adaptierte Tätigkeiten möglich (vgl. z.B. BEFAS-Bericht, IV-

act. 28-7). Auch wenn der Beschwerdeführer ein Berufsmann ist, ist er nicht allein 

deswegen davon zu entlasten, sich in einem anderen Gebiet zu betätigen. Bei einem 

Wechsel in eine angepasste Tätigkeit ist nicht ein grösserer sozialer Abstieg zu 

befürchten. Zudem wird die weniger anforderungsreiche Arbeit bzw. die nicht zwingend 

nötige Berufsausbildung und das üblicherweise vorgenommene „Learning by Doing“ 

bei der Anrechnung eines tieferen Lohns bzw. des Tabellenlohns für Hilfsarbeiter 

berücksichtigt, was nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers gereicht.

4. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Es bleibt der Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich anhand eines Einkommensvergleichs 

(Art. 16 ATSG) zu ermitteln: Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 

Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 

invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

4.1  Der Beschwerdeführer war seit dem 4. August 2014 arbeitsunfähig für die 

angestammte Tätigkeit. Das Wartejahr lief am 4. August 2015 ab. Die IV-Anmeldung 

erfolgte am 12. November 2014. In Anwendung von Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG i.V.m. Art. 6 

ATSG sowie Art. 29 Abs. 2 IVG steht ein allfälliger Rentenanspruch ab dem 1. August 

2015 zur Diskussion. Für den Einkommensvergleich sind deshalb die Zahlen für 2015 

massgebend. Die ehemalige Arbeitgeberin meldete der Beschwerdegegnerin am 27. 

Januar 2016 einen mutmasslich entgangenen Lohn für das Jahr 2015 von Fr. 79'624.-- 

(IV-act. 47). Diesen macht auch der Beschwerdeführer geltend. Er setzt sich aus einem 

Jahreslohn von Fr. 70'013.--, ahv-pflichtigen Zulagen von Fr. 5'885.--, 

Fahrvergünstigungen für das Personal in Höhe von Fr. 2'559.-- und einer Pro-rata-

Treueprämie in Höhe von Fr. 1'167.-- zusammen (IV-act. 47 und act. G 1,12). Die 

Beschwerdegegnerin geht in der Beschwerdeantwort demgegenüber von einem 

Valideneinkommen gemäss IK von Fr. 76'889.-- aus (und vergleicht die Zahlen aus dem 

Jahr 2011 bzw. führt an, auf eine Aufrechnung könne verzichtet werden). Sie macht 

geltend, dass es nicht zulässig sei, von einem höheren als dem Lohn, auf welchem 

AHV-Beiträge bezahlt worden seien, auszugehen. Für das Jahr 2012 sind im IK Fr. 

77'280.-- und für 2013 Fr. 75'952.-- verbucht. Für das Jahr 2014 hat die Arbeitgeberin 

keine vollständigen Angaben gemacht (vgl. Arbeit¬geberbericht vom 12. November 

2014, IV-act. 3-4). Unkostenentschädigungen gehören gemäss Art. 9 Abs. 1 der 

Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) nicht 

zum massgebenden Lohn. Keine Unkostenentschädigungen sind regelmässige 

Entschädigungen für die Fahrt des Arbeitnehmers vom Wohnort zum Arbeitsort. Sie 

gehören zum massgeblichen Lohn (Art. 9 Abs. 2 AHVV). Die schweizerische 

Steuerkonferenz hat die steuerliche Behandlung der Gehaltsnebenleistungen an 

Mitarbeitende der dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) angeschlossenen 

Unternehmen (wozu auch die C.___ gehören) im Dezember 2012 ab dem 1. Januar 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2014 geregelt (seither sind weitere Fassungen geregelt worden). Unter anderem wurde 

festgeschrieben, dass bei geschäftlich nicht notwendigen Fahrvergünstigungen für das 

Personal in Form eines Generalabonnementes 2. Klasse 70% des kommerziellen 

Preises eines GA für Erwachsene als steuerbare Gehaltsnebenleistung gilt. Dieser 

Privatanteil wird auch im Lohnausweis entsprechend aufgeführt. Gemäss der 

Wegleitung über den massgebenden Lohn in der AHV, IV und EO (WML, Stand 1. 

Januar 2013) sollen die Ausgleichskassen den Entscheid der Steuerbehörden 

übernehmen, wenn diese ein Spesenreglement genehmigt haben (Rz 3012). 

Zusätzliche Monatslöhne (z.B. 13. Monatslohn), Gratifikationen, Treueprämien, 

Gewinnbeteiligungen, Dienstaltersgeschenke und Prämien für gute Vorschläge gehören 

in vollem Umfang zum massgebenden Lohn, unbekümmert um deren Höhe und ohne 

Rücksicht darauf, ob die Arbeitnehmenden einen rechtlichen Anspruch auf sie haben 

(Art. 7c lit. c AHVV, WML Rz 2006). Demnach ist von einem Valideneinkommen von Fr. 

79'624.-- auszugehen.

4.2  Der Beschwerdeführer konnte zunächst an einer anderen Stelle beim bisherigen 

Arbeitgeber weiterarbeiten und erhielt eine Lohnfortzahlung. Per 31. August 2016 

wurde jedoch diese Anstellung gekündigt (IV-act. 48f.). Seit Beendigung dieses 

Arbeitsverhältnisses ist der Beschwerdeführer ohne Arbeit bzw. hat seit dem 1. 

September 2016 Anspruch auf eine Invalidenpension der C.___. Für den 

Einkommensvergleich ist nicht auf den im Rahmen der Lohnfortzahlung erhaltenen 

Betrag abzustellen, sondern dieser ist anhand der Tabellenlöhne zu ermitteln. 

Nachdem er sein ganzes Berufsleben lang bei den C.___ gearbeitet hat, über keinerlei 

Büroerfahrung oder ähnliches verfügt, ist von einem Hilfsarbeiterlohn gemäss den 

Zahlen der Lohnstrukturerhebung auszugehen. Für das Jahr 2015 wäre ein Jahreslohn 

von Fr. 66'633.-- möglich gewesen (IV-Textausgabe 2018, Informationsstelle AHV/IV, 

2018, S. 222). Bei einer Arbeitsfähigkeit von 90% wäre ein Lohn von Fr. 59'969.70 

erzielbar.

4.3  Das Alter des Beschwerdeführers, die mit der Aufnahme einer adaptierten Tätigkeit 

erforderliche Umstellung sowie die erheblichen Einschränkungen selbst bei einer 

leichten Tätigkeit rechtfertigen gemäss vorstehenden Ausführungen zwar nicht die 

Annahme der Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit, jedoch einen höheren 

Tabellenlohnabzug. Der Beschwerdeführer verrichtete über sehr lange Zeit die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

körperlich anstrengende sowie in Intervallen zu erbringende Tätigkeit als 

Rangierarbeiter. Nun ist er auch bei leichten Arbeiten erheblich eingeschränkt. Da der 

Beschwerdeführer bereits 58-jährig ist und für ihn ein Wechsel zu einem anderen 

Arbeitgeber in ein anderes Tätigkeitsfeld eine massive Umstellung darstellt, ist ein 

Tabellenlohnabzug von gesamthaft 20% zu gewähren. Mithin ist von einem 

Invalideneinkommen von Fr. 47'976.-- auszugehen. Im Vergleich zum 

Valideneinkommen von Fr. 79'624.-- ergibt sich eine Erwerbseinbusse von Fr. 31'648.-- 

und ein IV-Grad von 39.74%, der aufgerundet auf 40% einem Anspruch auf eine 

Viertelsrente der IV entspricht.

4.4  Nachdem der Beschwerdeführer nach Ablauf des Wartejahres am 5. August 2015 

zu 40% invalid ist, entsteht der Rentenanspruch per 1. August 2015 (vgl. Art. 29 Abs. 3 

IVG).

5.

5.1  Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 6. Juli 2016 in teilweiser 

Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und der Beschwerdeführer hat ab 1. August 

2015 Anspruch auf eine Viertelsrente. Zur Festsetzung und Ausrichtung der 

Rentenleistung ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Hinsichtlich der 

Beschwerde gegen die Rentenverfügung gilt es zu beachten, dass gemäss 

bundesgerichtlicher Rechtsprechung zur Überklagung in 

sozialversicherungsrechtlichen Rentenfällen von einem vollständigen Obsiegen des 

Beschwerdeführers auszugehen ist (Urteil des Bundesgerichts vom 7. Januar 2016, 

9C_288/2015, E. 4.2). Die Beschwerdegegnerin hat daher die gesamten Gerichtskosten 

von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der geleistete Kostenvorschuss ist dem Beschwerdeführer 

zurückzuerstatten.

Entscheid

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 6. Juli 2016 

aufgehoben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. August 2015 eine 

Viertelsrente zugesprochen. Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung wird 

die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2. 

Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der vom 

Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihm zurückerstattet.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 08.10.2018
	Art. 16 ATSG; Tabellenlohnabzug: 58-jähriger Beschwerdeführer, der zeitlebens als Rangierarbeiter erwerbstätig gewesen war und diese schwere Arbeit wegen beidseitiger Kniearthrosen nicht mehr ausüben kann. Er ist auch in leichten Arbeiten erheblich eingeschränkt. Ein Berufswechsel bedingt eine massive Umstellung. Es ist ein Tabellenlohnabzug von 20% zu gewähren. Damit resultiert ein Anspruch auf eine Viertelsrente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. Oktober 2018, IV 2016/252).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte