# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 92374d39-b0c8-51bf-9148-153db2f86c94
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-24
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 24.06.2019 KV-Z 2017/10
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_KV-Z-2017-10_2019-06-24.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: KV-Z 2017/10

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: KV - Krankenversicherung

Publikationsdatum: 15.10.2019

Entscheiddatum: 24.06.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 24.06.2019
Krankentaggeld, VVG-Zusatzversicherung zur sozialen 
Krankenversicherung. Der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit zur 
Geltendmachung von Taggeldleistungen obliegt der versicherten Person. 
Würdigung medizinischer Berichte. Leistungsbegründende 
Arbeitsunfähigkeit in der strittigen Periode nicht nachgewiesen (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Juni 2019, KV-Z 
2017/10).

Entscheid vom 24. Juni 2019

Besetzung

Versicherungsrichterin Miriam Lendfers (Vorsitz), Versicherungsrichter Joachim Huber 

und Versicherungsrichterin Michaela Machleidt Lehmann; Gerichtsschreiber Philipp 

Geertsen

Geschäftsnr.

KV-Z 2017/10

Parteien

Oberstufenschulgemeinde A.___,

Klägerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Nathalie Glaus, MLaw, Glaus & Partner, Obergasse 28, 

Postfach 133, 8730 Uznach,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gegen

Sympany Versicherungen AG, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

Beklagte,

Gegenstand

Krankentaggelder für B.___

Sachverhalt

A.   

A.a  B.___ arbeitete seit 1. August 2006 als Oberstufenlehrperson in der 

Oberstufenschulgemeinde A.___ (act. G 9.3 im Verfahren KV-Z 2016/6) und war 

dadurch bei der Sympany Versicherung AG (nachfolgend Sympany) 

krankentaggeldversichert. Die Oberstufenschulgemeinde A.___ zeigte der Sympany am 

13. Januar 2014 an, dass der Versicherte seit 6. Januar 2014 krankheitsbedingt 

arbeitsunfähig sei (act. G 9.49 im Verfahren KV-Z 2016/6). Im ärztlichen Zeugnis vom 

21. Januar 2014 bescheinigte der seit gleichem Datum behandelnde Dr. med. C.___, 

Kinder- und Jugendpsychiater FMH, dass der Versicherte seit dem 6. Januar 2014 bis 

auf weiteres wegen einer psychischen Krankheit zu 100% arbeitsunfähig sei (act. 

G 9.51 im Verfahren KV-Z 2016/6 mit weiteren gleichlautenden ärztlichen Zeugnissen 

vom 14. Februar 2014 und 4. März 2014). Der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt 

für Allgemeine Medizin FMH, berichtete am 22. Januar 2014, der Versicherte leide an 

einer depressiven Episode. Seit 6. Januar 2014 sei er 100% arbeitsunfähig. Eine 

andere Tätigkeit sei ihm nicht zumutbar (act. G 9.50 im Verfahren KV-Z 2016/6).

A.b Am 27. März 2014 teilte die Sympany dem Versicherten mit, sie erbringe bis 

längstens am 31. März 2014 auf Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 100% 

Taggeldleistungen. Danach schliesse sie den Leistungsfall ab. Sollte er im April 2014 

weiterhin arbeitsunfähig sein, werde um einen ausführlichen psychiatrischen Bericht 

gebeten (act. G 9.53 im Verfahren KV-Z 2016/6). Dr. C.___ berichtete der Sympany 

(zum Fragekatalog der Sympany vom 11. März 2014 siehe act. G 9.52 im Verfahren KV-

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Z 2016/6) am 31. März 2014, dass der Versicherte an einer mittelgradigen depressiven 

Episode (ICD-10: F32.1) leide. Zunehmende destruktive, eskalierende und aufreibende 

Konflikte um neue Unterrichtsformen mit der Schulbehörde, einzelnen Kollegen und 

Eltern hätten schliesslich im Januar 2014 zu einer ausgeprägten Depression mit 

100%iger Arbeitsunfähigkeit geführt (act. G 9.54 im Verfahren KV-Z 2016/6). Der 

Versicherte nahm am 15. April 2014 Stellung zum Schreiben der Sympany vom 

27. März 2014 und machte geltend, dass er von Dr. C.___ für die ganzen Monate März 

und April 2014 voll arbeitsunfähig geschrieben worden sei (act. G 9.56 im Verfahren 

KV-Z 2016/6).

A.c  Offenbar im Auftrag der Oberstufenschulgemeinde A.___ bzw. von deren 

Rechtsvertreter (vgl. act. G 9.14 im Verfahren KV-Z 2016/6) wurde der Versicherte am 

27. Juni 2014 von Dr. med. E.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 

untersucht. Im Bericht vom 28. Juni 2014 führte dieser aus, der Versicherte leide an 

einem mittelgradig depressiven Zustandsbild (ICD-10: F32.11) und einer Persönlichkeit 

mit selbstunsicheren Anteilen (ICD-10: F60.6); er sei mit dem Druck von Seiten des 

Schulrates und der Eltern der Schulkinder psychisch überfordert gewesen. Dabei sei er 

von der Persönlichkeitsstruktur sehr sensibel und vulnerabel. Er leide an 

Insuffizienzgefühlen und könne mit Konflikten nicht umgehen. Zurzeit sei er aus 

psychiatrischer Sicht depressiv. Die Arbeitsfähigkeit betrage 0% auch für jede andere 

Tätigkeit. Die Grunderkrankung sei nicht arbeitsplatzbezogen. Die Belastung am 

Arbeitsplatz habe nur das "Fass zum Überlaufen gebracht". Ob der Versicherte die 

neue Anstellung ab August 2014 als "Schulleiter Stv." mit 80% bewältigen könne, sei 

fraglich (act. G 9.57 im Verfahren KV-Z 2016/6).

A.d Die Vertrauensärztin der Sympany, Dr. med. F.___, Fachärztin für Psychiatrie und 

Psychotherapie, nahm am 19. Juli 2014 Stellung zum Bericht von Dr. E.___. Dessen 

Einschätzung sei nicht schlüssig. Die Diagnose eines mittelgradigen depressiven 

Zustandsbilds sei zu hinterfragen bzw. sei mit den ungenauen Befunden nicht belegt. 

Für die diagnostizierte Persönlichkeitsstörung fänden sich keine Hinweise. Die 

bescheinigte Arbeitsunfähigkeit stelle sie in Frage, da der Versicherte ja bereits wieder 

eine Stelle gefunden habe. Offenbar sei er genügend aktiv, motiviert und überzeugend, 

um ein Bewerbungsverfahren zu bestehen. Dieses Funktionsniveau schliesse eine 

erhebliche Depressivität aus bzw. sei ein Widerspruch. Peinlich sei die abermals 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

wiederholte Formulierung in der Beurteilung von Dr. E.___ mit dem Tropfen und dem 

überlaufenden Fass. Auf dessen Bericht könne nicht abgestellt werden. Die Frage, ob 

ein Gutachten nötig sei, sei arbiträr (act. G 9.58 im Verfahren KV-Z 2016/6). Zur 

vertrauensärztlichen Stellungnahme äusserte sich Dr. E.___ am 3. September 2014. Er 

hielt an seiner Beurteilung fest (act. G 1.46).

A.e  Am 3. Juli 2015 teilte der Rechtsvertreter des Versicherten mit, zur Beendigung 

seines Arbeitsverhältnisses mit der Oberstufenschulgemeinde A.___ habe eine Lösung 

getroffen werden können. Darin sei u.a. die Abtretung allfälliger Ansprüche des 

Versicherten gegenüber der Sympany stipuliert worden. Die Abtretung werde der 

Sympany hiermit notifiziert (act. G 9.7 im Verfahren KV-Z 2016/6).

B.   

B.a  In der am 1. März 2016 erhobenen den Versicherten und zwei weitere 

Oberstufenlehrpersonen betreffenden Klage beantragt die Klägerin von der Beklagten 

unter dem Titel des vom Versicherten abgetretenen Taggeldanspruchs die Bezahlung 

von Fr. 37'521.10. Sie bringt im Wesentlichen vor, der Versicherte sei auch im Zeitraum 

vom 1. April bis 31. Juli 2014 durchgehend krankheitsbedingt zu 100% arbeitsunfähig 

gewesen (act. G 1 im Verfahren KV-Z 2016/6).

B.b Die Beklagte beantragt in der Klageantwort vom 11. Juli 2016 die Abweisung der 

Klage; unter "o-/e-Kostenfolge". Sie vertritt den Standpunkt, dass der Versicherte ab 

1. April 2014 wieder voll arbeitsfähig gewesen sei, da ab diesem Zeitpunkt kein 

relevanter (psychischer) Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

mehr vorgelegen habe (act. G 9 im Verfahren KV-Z 2016/6).

B.c  Die Parteien haben auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung zugunsten 

eines zweiten Schriftenwechsels verzichtet (siehe Schreiben des Versicherungsgerichts 

vom 13. September 2016; act. G 13 im Verfahren KV-Z 2016/6).

B.d In der Replik vom 10. Oktober 2016 hält die Klägerin unverändert an der Klage fest 

(act. G 14). Die Beklagte hält in der Duplik vom 14. November 2016 ihrerseits 

unverändert an der beantragten Klageabweisung fest (act. G 16 im Verfahren KV-

Z 2016/6).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.e  Das Versicherungsgericht teilte den Parteien am 26. Juli 2017 seinen Entschluss 

mit, die Klage in drei die jeweilige Oberstufenlehrperson separat betreffenden Verfahren 

zu behandeln. Die Klage betreffend die Krankentaggelder von B.___ werde unter der 

Verfahrensnummer KV-Z 2017/10 fortgeführt. Die Klägerin wurde ersucht, weitere 

Akten (die Kranken- und Behandlungsgeschichte über den Versicherten von 

Dres. D.___ und C.___) einzureichen (act. G 20 im Verfahren KV-Z 2016/6).

B.f Mit Eingabe vom 7. November 2017 reichte die Klägerin die Behandlungsunterlagen 

der Dres. D.___ und C.___ ein (act. G 1 und G 1.44 ff. im Verfahren KV-Z 2017/10). Die 

Beklagte stellte sich in der Eingabe vom 7. Mai 2018 auf den Standpunkt, aus den neu 

eingereichten Unterlagen könne die Klägerin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Sie gehe 

weiterhin davon aus, dass keine psychische Krankheit, sondern ein Arbeitsplatzkonflikt 

vorliege (act. G 7 im Verfahren KV-Z 2017/10).

B.g Im Schreiben vom 1. Juni 2018 bestreitet die Klägerin, dass die Krankschreibung 

im Zusammenhang mit einem Arbeitsplatzkonflikt erfolgt und dass B.___ nicht 

arbeitsunfähig gewesen sei. Sie beantragt die Zusprache einer Parteientschädigung 

von pauschal Fr. 9'500.-- (act. G 9 im Verfahren KV-Z 2017/10).

Erwägungen

1.  

1.1 Gemäss Ziff. 12 der vorliegend unbestrittenermassen anwendbaren Allgemeinen 

Versicherungsbedingungen (AVB) der Beklagten zur Lohnausfallsversicherung, 

Ausgabe 2011 (act. G 9.5; siehe auch act. G 1.3), steht der klagenden Partei bei 

Streitigkeiten aus dem Versicherungsvertrag wahlweise die Anrufung des Gerichts am 

schweizerischen Wohnort, am schweizerischen Arbeitsort oder am Geschäftssitz der 

Beklagten offen. Die Klägerin hat das Gericht am Arbeitsort des Versicherten (Kanton 

St. Gallen) angerufen. Die örtliche Zuständigkeit des Versicherungsgerichts ist damit 

gegeben.

1.2 Das Versicherungsgericht entscheidet gemäss Art. 9 des Einführungsgesetzes zur 

Schweizerischen Zivilprozessordnung (EGZPO; sGS 961.2) in Verbindung mit Art. 7 der 

Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) als einzige kantonale Instanz über 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Streitigkeiten aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung nach dem 

Bundesgesetz über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10). Darunter werden 

praxisgemäss auch Zusatzversicherungen wie die vorliegend zu beurteilende 

Kollektivtaggeldversicherung subsumiert, auf die das Bundesgesetz über den 

Versicherungsvertrag (VVG; SR 221.229.1) zur Anwendung gelangt (vgl. etwa BGE 138 

III 2 E. 1.1). Damit sind vorliegend auch die Voraussetzungen der sachlichen und 

funktionellen Zuständigkeit des Versicherungsgerichts erfüllt.

1.3 Vor der Klageanhebung beim Versicherungsgericht ist kein Schlichtungsverfahren 

gemäss Art. 197 ff. ZPO durchzuführen (vgl. BGE 138 III 564 E. 4.6).

2.  

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der an die Klägerin 

abgetretene Taggeldanspruch des Versicherten für den Zeitraum vom 1. April bis 

31. Juli 2014 (act. G 1 im Verfahren KV-Z 2016/6).

2.1 Der Versicherte hat seine Taggeldansprüche für den eingeklagten Zeitraum an die 

Klägerin abgetreten, was der Beklagten mit Schreiben vom 3. Juli 2015 mitgeteilt 

worden ist (act. G 9.7; siehe auch act. G 9.6 je im Verfahren KV-Z 2016/6). Im 

Privatversicherungsrecht ist die Abtretung von Ansprüchen aus 

Personenversicherungsverträgen zulässig (vgl. Art. 73 VVG). Die Beklagte hat die 

Gültigkeit der Abtretung bzw. die Aktivlegitimation zu keiner Zeit bestritten.

2.2 Klagen aus Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung sind gemäss 

Art. 243 Abs. 2 lit. f ZPO ohne Rücksicht auf den Streitwert im vereinfachten Verfahren 

zu behandeln, wobei gemäss Art. 219 ZPO die Bestimmungen über das ordentliche 

Verfahren sinngmäss gelten (vgl. Christoph Leuenberger/Beatrice Uffer-Tobler, 

Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2. Auflage, Bern 2016, N 11.154, N 11.157). 

Art. 247 Abs. 2 ZPO sieht vor, dass das Gericht in solchen Streitigkeiten den 

Sachverhalt von Amtes wegen feststellt. Diese sogenannte abgeschwächte oder 

soziale Untersuchungsmaxime gebietet es dem Gericht zwar, den Sachverhalt mit 

eigenen Mitteln abzuklären und mit vertretbarem Aufwand zu einem hinreichend 

sicheren Beweisergebnis zu gelangen. Es ist dabei aber nicht an die Beweisanträge 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gebunden und kann von sich aus Beweis erheben. Die Parteien werden dadurch auch 

nicht von der Mitwirkung an der Erhebung der Beweise und der Erstellung des 

Sachverhalts entbunden. Sie bleiben mitverantwortlich für die Beweisführung und 

haben insbesondere die Beweismittel zu benennen und beizubringen (vgl. BSK ZPO 

[2. Auflage] - Peter Guyan, Art. 153 N 3 ff., insbesondere N 9; Franz Hasenböhler in: 

Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], ZPO Kommentar, 2. Auflage Zürich/

Basel/Genf 2013 [nachfolgend zitiert mit ZPO Kommentar], Art. 153 N 5 ff.; Bernd 

Hauck in: ZPO Kommentar, Art. 247 N 33; sowie BGE 130 III 107 E. 2.2, BGE 125 III 

238 f. E. 4a und BGE 107 II 236 E. 2c mit weiteren Hinweisen).

2.3 Im Zivilprozess gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 157 ZPO). Das 

Gericht hat bei der Bewertung der erhobenen Beweise unabhängig von abstrakten 

Regeln nach seiner eigenen Überzeugung darüber zu befinden, ob es eine behauptete 

Tatsache als wahr oder unwahr einstuft. Dabei bleibt es dem Gericht überlassen, die 

Kraft eines Beweismittels nach seiner Überzeugung festzulegen (Urteil des 

Versicherungsgerichts vom 10. Februar 2015, KV-Z 2013/16, E. 2.2 mit Hinweis auf 

Hasenböhler, ZPO Kommentar, Art. 157 N 8 f.).

2.4 Nach Art. 8 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB; SR 210) hat, wo es das 

Gesetz nicht anders bestimmt, derjenige das Vorhandensein einer behaupteten 

Tatsache zu beweisen, der aus ihr Rechte ableitet. Demgemäss hat die Partei, die 

einen Anspruch geltend macht, die rechtsbegründenden Tatsachen zu beweisen, 

während die Beweislast für die rechtsaufhebenden bzw. rechtsvernichtenden oder 

rechtshindernden Tatsachen bei der Partei liegt, die den Untergang des Anspruchs 

behauptet oder dessen Entstehung oder Durchsetzbarkeit bestreitet. Der Eintritt des 

Versicherungsfalls ist nach diesen Grundsätzen vom Anspruchsberechtigten zu 

beweisen (BGE 141 III 241 E. 3.1). Da der Nachweis rechtsbegründender Tatsachen im 

Bereich des Versicherungsvertrags regelmässig mit Schwierigkeiten verbunden ist, 

geniesst die anspruchsberechtigte Person insofern eine Beweiserleichterung, als sie 

nur eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für das Bestehen des geltend gemachten 

Versicherungsanspruchs darzutun hat. Beim Beweismass der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit ist verlangt, dass die Möglichkeit, es könnte sich auch anders 

verhalten, zwar nicht ausgeschlossen ist, sie aber für die betreffende Tatsache weder 

eine massgebende Rolle spielen noch vernünftigerweise in Betracht fallen darf (Urteil 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

des Bundesgerichts vom 11. März 2015, 4A_516/2014, E. 4.1 mit Hinweis u.a. auf BGE 

130 III 325 E. 3.3).

2.5 Dass die Versicherung zunächst Taggelder ausbezahlt hat, ändert nichts an der 

Beweislast der anspruchsberechtigten Person. Macht die Versicherung geltend, die 

Umstände hätten sich geändert oder die Leistungen seien von vornherein zu Unrecht 

erbracht worden und die versicherte Person sei (wieder) arbeitsfähig, so hat die 

anspruchsberechtigte Person zu beweisen, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig ist und 

daher Anspruch auf Taggelder hat. Im Fall der Beweislosigkeit trägt mithin nicht die 

Versicherung, sondern die anspruchsberechtigte Person die Beweislast (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. August 2015, 4A_246/2015, E. 2.2 mit Hinweis).

2.5.1 Im Zivilprozess stellt ein Privatgutachten kein Beweismittel dar. Die 

sozialversicherungsrechtliche Rechtsprechung nach BGE 125 V 351 gilt unter dem 

Anwendungsbereich der ZPO nicht. Parteigutachten haben nicht die Qualität von 

Beweismitteln, sondern sind blosse Parteibehauptungen. Allerdings ist zu beachten, 

dass nur Tatsachenbehauptungen bewiesen werden müssen, die ausdrücklich 

bestritten sind. Bestreitungen sind so konkret zu halten, dass sich bestimmen lässt, 

welche einzelnen Behauptungen der klagenden Partei damit bestritten werden; die 

Bestreitung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegenpartei 

weiss, welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss. Der Grad der 

Substanziierung einer Behauptung beeinflusst insofern den erforderlichen Grad an 

Substanziierung einer Bestreitung; je detaillierter einzelne Tatsachen eines gesamten 

Sachverhalts behauptet werden, desto konkreter muss die Gegenpartei erklären, 

welche dieser einzelnen Tatsachen sie bestreitet. Je detaillierter mithin ein Parteivortrag 

ist, desto höher sind die Anforderungen an eine substanziierte Bestreitung. Diese sind 

zwar tiefer als die Anforderungen an die Substanziierung einer Behauptung; pauschale 

Bestreitungen reichen indessen nicht aus. Erforderlich ist eine klare Äusserung, dass 

der Wahrheitsgehalt einer bestimmten und konkreten gegnerischen Behauptung 

infrage gestellt wird. Parteibehauptungen, denen ein Privatgutachten zugrunde liegt, 

werden meist besonders substanziiert sein. Entsprechend genügt eine pauschale 

Bestreitung nicht; die Gegenpartei ist vielmehr gehalten zu substanziieren, welche 

einzelnen Tatsachen sie konkret bestreitet. Wird jedoch eine Tatsachenbehauptung von 

der Gegenpartei substanziiert bestritten, so vermögen Parteigutachten als reine 

http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&from_year=1954&to_year=2017&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=0&highlight_docid=atf%3A%2F%2F125-V-351%3Ade&number_of_ranks=0&azaclir=clir#page351

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Parteibehauptungen diese allein nicht zu beweisen. Als Parteibehauptungen mögen sie 

allenfalls zusammen mit - durch Beweismittel nachgewiesenen - Indizien den Beweis 

zu erbringen. Werden sie aber nicht durch Indizien gestützt, so dürfen sie als 

bestrittene Behauptungen nicht als erwiesen erachtet werden (zum Ganzen BGE 141 III 

437 f. E. 2.6).

2.6 Das grundsätzlich anwendbare VVG enthält mit Ausnahme von Art. 87 VVG, der 

das selbstständige Forderungsrecht des Begünstigten in der kollektiven Unfall- oder 

Krankenversicherung normiert, keine spezifischen Bestimmungen zum Krankentaggeld. 

Es sind deshalb vorab die vertraglichen Vereinbarungen der Parteien massgebend, 

vorliegend also die AVB der Beklagten.

2.6.1 Gemäss Ziff. 7.1.1 AVB gilt als Krankheit eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit, die nicht Folge eines Unfalls ist und die eine 

medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordert und eine Arbeitsunfähigkeit zur 

Folge hat. Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, 

Unfall oder Geburt ganz oder teilweise ausserstande ist, ihren Beruf oder eine andere 

zumutbare Erwerbstätigkeit auszuüben. Teilweise Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn 

eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25% besteht (Ziff. 7.1.4 AVB). Das versicherte 

Taggeld wird für die Dauer der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit nach Ablauf 

der vertraglich vereinbarten Wartefrist ausgerichtet. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit 

wird das Taggeld entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit ausgerichtet 

(Ziff. 7.2.1 Absatz 2 AVB).

2.6.2 Die versicherte Person hat alles zu tun, was zur Leistungsminderung beitragen 

kann. Die versicherte Person, welche in ihrem ursprünglichen Beruf voraussichtlich voll 

oder teilweise arbeitsunfähig bleibt, ist verpflichtet, ihre verbleibende Erwerbstätigkeit 

in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich zu verwerten resp. sie hat sich bei der 

Arbeitslosenversicherung anzumelden. Sympany fordert die versicherte Person unter 

Ansetzung einer angemessenen Frist auf, die bisherige Tätigkeit anzupassen oder 

einen Stellen- resp. Berufswechsel vorzunehmen (Ziff. 8.2 Abs. 1 AVB).

3.  

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.1 Zur Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs für die Dauer vom 1. April bis 

31. Juli 2014 ist zunächst die medizinische Aktenlage zu würdigen.

3.2 Im Bericht vom 31. März 2014 führte Dr. C.___ aus, der Versicherte leide an einer 

mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.1). Er bescheinigte ihm eine 100%ige 

Arbeitsunfähigkeit. Aus dem Bericht geht die herausragende Bedeutung des 

Arbeitsplatzkonflikts hervor. So berichtet Dr. C.___, dass eine leichte Verbesserung der 

depressiven Symptomatik eingetreten sei, jedoch trotz entsprechender Bemühungen 

des Versicherten "kaum Aussicht auf eine sinnvolle Konfliktlösung am bisherigen 

Arbeitsplatz" bestehe. Die bescheinigte Arbeitsunfähigkeit begründete er mit der "sehr 

ungünstigen Arbeitsplatzsituation". Dass der Arbeitsplatzkonflikt unmittelbar und einzig 

ursächlich für die geklagten Leiden bzw. depressive Symptomatik ist, geht auch aus 

der Antwort auf die Frage nach geplanten therapeutischen Massnahmen hervor, in der 

"mittelfristig" die "Suche eines neuen Arbeitsplatzes" empfohlen wurde. Ausserdem 

"scheint zurzeit aus gesundheitlichen Gründen" ein Wechsel der Arbeitsstelle 

"notwendig zu sein" (act. G 9.54 im Verfahren KV-Z 2016/6). Die Bedeutung des 

Arbeitsplatzkonflikts wird durch die Handnotizen von Dr. D.___ (act. G 1.45c im 

Verfahren KV-Z 2017/10) und dessen Schreiben vom 8. Januar 2014 bestätigt. Darin 

berichtete er, es bestehe eine belastende berufliche Situation "mit konsekutiver 

Burnout Symptomatik". Entstanden sei ein Konflikt zwischen dem Schulrat und den 

Lehrern, die neue Unterrichtsformen eingebracht hätten und in der Folge mit Eltern in 

Konflikte geraten seien (act. G 1.44a im Verfahren KV-Z 2017/10).

3.3 Auch den Angaben des Versicherten im Schreiben vom 15. April 2014 lässt sich 

entnehmen, dass nicht ein eigenständiger Gesundheitsschaden, sondern ein 

Arbeitsplatzkonflikt im Vordergrund des Arbeitsunfähigkeitsattests von Dr. C.___ stand. 

So machte er geltend, "in der jetzigen Situation und beim jetzigen Arbeitgeber ist das 

[Wiederlangen einer vollen Arbeitsfähigkeit] aber nicht denkbar. Ein Wechsel des 

Arbeitgebers erfolgt in der Lehrerbranche immer auf Beginn des neuen Schuljahres 

oder Semesters. Insofern bin ich im Moment gebunden" (act. G 9.56 KV-Z 2016/6). Aus 

diesen Überlegungen lässt sich zudem der Schluss ziehen, dass die 

Arbeitsunfähigkeitsatteste darauf abzielten, während der bis Ende des Schuljahres 

verbliebenen Dauer allein wegen des Arbeitsplatzkonflikts nicht mehr am Arbeitsplatz 

erscheinen zu müssen, und sie nicht Ausfluss krankheitsbedingter 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Funktionsbeeinträchtigungen für die Tätigkeit als Lehrperson sind, zumal mit den 

Schülern gemäss Dr. D.___ ein gutes Einvernehmen bestand (act. G 1.45c im Verfahren 

KV-Z 2017/10). Dass ab April 2014 noch eine psychiatrische Therapie stattgefunden 

hätte, die Rückschlüsse auf einen subjektiven Leidensdruck zulassen würde, ist nicht 

belegt (vgl. dazu auch die lediglich 2 kurzen Behandlungseinträge von Dr. C.___ vom 

28. April und 19. Mai 2014, act. G 1.44i, S. 3, im Verfahren KV-Z 2017/10). Hinzu 

kommt, dass der Versicherte offenbar ohne weiteres in der Lage war, zumindest 

mehrere Tage im Ausland zu verbringen (Schreiben vom 15. April 2014, act. G 9.56 im 

Verfahren KV-Z 2016/6).

3.4 Nichts anderes geht aus der Beurteilung von Dr. E.___ hervor. Beim Befund weist er 

darauf hin, dass das formale Denken des Versicherten eingeengt auf die eskalierte 

Situation an der Schule sei, wobei er sich ungerecht behandelt fühle. Die Kritik des 

Schulrates und der Eltern von Schülern habe er als persönlichen Angriff auf seine 

Integrität empfunden. Er habe sich gekränkt und ausgelaugt gefühlt. Eine Rückkehr an 

den alten Schulort halte der Versicherte für unmöglich (act. G 9.57 im Verfahren KV-

Z 2016/6). Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen und der tatsächlichen Umstände, 

wie sie vom Dr. C.___ und dem Versicherten selbst geschildert wurden (siehe 

vorstehende E. 3.2 f.), ist der Schluss von Dr. E.___ nicht nachvollziehbar, dass ein von 

den vom Versicherten empfundenen Belastungen am Arbeitsplatz unabhängiger 

Gesundheitsschaden bestehe und zu einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für "jede 

andere Tätigkeit" geführt habe. Bei der Bescheinigung einer vollständigen 

Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit handelt es sich um eine gerichtsnotorisch 

apodiktische Beurteilung von Dr. E.___ zugunsten von Versicherten (vgl. auch den 

Entscheid des Versicherungsgerichts vom 17. September 2018, KV-Z 2016/6, E. 3.2.1), 

die namentlich im Widerspruch zu den erfolgreichen Bewerbungsbemühungen des 

Versicherten steht, die in einer ab August 2014 beginnenden Anstellung als "Schulleiter 

Stv." in einer anderen Schulgemeinde mit einem 80%igen Pensum mündeten (act. 

G 9.57 im Verfahren KV-Z 2016/6). Dabei gilt es zu beachten, dass die Stellenzusage 

offenbar bereits Mitte Mai 2014 erfolgte (siehe die Handnotizen von Dr. C.___ vom 

19. Mai 2014, act. G 1.44i, S. 3, im Verfahren KV-Z 2017/10). Ergänzend kann auf die 

schlüssig begründete Stellungnahme von Dr. F.___ vom 19. Juli 2014 (act. G 9.58 im 

Verfahren KV-Z 2016/6) verwiesen werden.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.5 Die Frage, ob die Wiederaufnahme der Tätigkeit am bisherigen Arbeitsplatz aus 

krankheitsfremden arbeitsmässigen Gesichtspunkten dem Versicherten nicht mehr 

zumutbar gewesen ist, bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Streits. Nicht Zweck 

einer Krankentaggeldversicherung ist es, Arbeitsausfälle zu entschädigen, die nicht auf 

ein versichertes Risiko (siehe hierzu vorstehende E. 2.6.1), sondern ausschliesslich auf 

nicht (mehr) krankheitswertige Folgen begründende Arbeitsplatzkonflikte oder von den 

Versicherten empfundene Kränkungen zurückzuführen sind. Die Klägerin bestreitet, 

dass die Krankschreibung im Zusammenhang mit einem Arbeitsplatzkonflikt erfolgt sei, 

und beantragt, "sollte das Gericht Feststellungen zum Arbeitsverhältnis, zum Konflikt 

zwischen Schulleitung und Schulrat für relevant erachten", sei ihr Frist zur detaillierten 

Stellungnahme anzusetzen (act. G 9, Rz 2 f.). Wie aus den vorstehenden E. 3.2 ff. 

deutlich hervorgeht, fühlte sich der Versicherte durch die Situation am Arbeitsplatz 

belastet. Er empfand diese als konfliktträchtig und fühlte sich gekränkt. Das Ausmass 

des Arbeitsplatzkonflikts spielt für die vorliegende Beurteilung keine Rolle. Denn 

jedenfalls ist ein eigenständiger medizinischer Gesundheitsschaden spätestens ab 

1. April 2014 nicht (mehr) dargetan. Weitere Ausführungen der Klägerin zum 

Arbeitsverhältnis sowie zum Konflikt zwischen Schulleitung und Schulrat sind daher 

von vornherein für den vorliegend umstrittenen Taggeldanspruch nicht relevant, 

weshalb darauf zu verzichten ist. Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass sich 

auch aus der Stellungnahme der Klägerin im Verfahren KV-Z 2017/9 zum 

Arbeitsplatzkonflikt (act. G 21 im Verfahren KV-Z 2017/9) für das vorliegende Verfahren 

keine relevanten Erkenntnisse ergeben bzw. Rückschlüsse ziehen lassen.

3.6 Nach dem Gesagten ist spätestens per 1. April 2014 eine durch einen 

krankheitsbedingten Gesundheitsschaden bedingte Beeinträchtigung der 

Arbeitsfähigkeit nicht mehr dargetan. Selbst wenn im Übrigen davon ausgegangen 

würde, eine vollständige Arbeitsfähigkeit ab 1. April 2014 sei nicht bewiesen, änderte 

diese nichts am fehlenden Taggeldanspruch des Versicherten ab diesem Zeitpunkt. 

Denn auch diesfalls ist eine taggeldbegründende Arbeitsunfähigkeit ab 1. April 2014 

nicht rechtsgenüglich erstellt. Die Folgen dieser Beweislosigkeit hätte der Versicherte 

bzw. die Klägerin zu tragen. Von weiteren Abklärungen könnten in antizipierender 

Beweiswürdigung keine zusätzlichen entscheidwesentlichen Erkenntnisse mehr 

erwartet werden, nachdem die Symptomatik offenbar selbst nach der Sichtweise der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Klägerin spätestens per 31. Juli 2014 abgeklungen war (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

vom 16. Februar 2017, 4A_445/2016, E. 4.3).

4.  

4.1 Nach dem Gesagten ist die Klage vollumfänglich abzuweisen.

4.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 114 lit. e ZPO).

4.3 Die unterliegende Klägerin hat ausgangsgemäss keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung (Art. 106 Abs. 1 ZPO).

4.4 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts hat im Bereich der 

Zusatzversicherungen zur sozialen Krankenversicherung der obsiegende 

Versicherungsträger Anspruch auf eine Parteientschädigung, falls er durch einen 

externen Anwalt vertreten ist (Urteil des Bundesgerichtes vom 17. November 2010, 

4A_194/2010, E. 2.2.1, nicht publiziert in: BGE 137 III 47; Urteil des Bundesgerichts 

vom 9. Januar 2001, 5C.244/2000, E. 5 mit Hinweisen). Dies ist vorliegend nicht der 

Fall, weshalb die Beklagte keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 14 des sankt-gallischen Reglements über 

Organisation und Geschäftsgang des Versicherungsgerichtes (OrgR; sGS 941.114)

1.  

Die Klage wird abgewiesen.

2.  

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.  

Die Anträge der Parteien auf eine Parteientschädigung werden abgewiesen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 24.06.2019
	Krankentaggeld, VVG-Zusatzversicherung zur sozialen Krankenversicherung. Der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit zur Geltendmachung von Taggeldleistungen obliegt der versicherten Person. Würdigung medizinischer Berichte. Leistungsbegründende Arbeitsunfähigkeit in der strittigen Periode nicht nachgewiesen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. Juni 2019, KV-Z 2017/10).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T04:56:38+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen