# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 581717de-b7f0-5f98-8e8e-7e2c9d4bdd5a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.10.2025 PS250359
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250359_2025-10-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250359-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichterin lic. iur. A. 

Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. D. Tolic Hamming

Beschluss vom 29. Oktober 2025

in Sachen

A._____,
Schuldner und Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X1._____ und / oder Rechtsanwältin lic. iur. 

X2._____, 

gegen

SVA Zürich,
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Konkurssachen des 
Bezirksgerichtes Winterthur vom 9. Oktober 2025 (EK250683)

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Erwägungen:

1.1 Das Einzelgericht in Konkurssachen des Bezirksgerichtes Winterthur 

(fortan Vorinstanz) eröffnete mit Urteil vom 9. Oktober 2025 für eine Forderung 

der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gläubigerin) von Fr. 777.60 ein-

schliesslich Zinsen und Betreibungskosten (in der Betreibung Nr. … des Betrei-

bungsamtes Zell-Turbenthal) über den Schuldner und Beschwerdeführer (fortan 

Schuldner) den Konkurs (act. 10/6 = act. 9). 

1.2 Mit elektronischer Eingabe vom 27. Oktober 2025 (vgl. act. 6/1-2) liess 

der Schuldner Beschwerde gegen das Urteil vom 9. Oktober 2025 erheben (act. 2 

inkl. Beilagen act. 5/3-18). Er ersucht um Aufhebung des angefochtenen Ent-

scheids sowie u.a. um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 2 S. 2). 

1.3. Die Akten der Vorinstanz wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 10/1-8). Das Verfahren erweist sich als spruchreif.

2.1. Die Beschwerde gegen die Konkurseröffnung ist innert einer Frist von 

10 Tagen ab Zustellung des erstinstanzlichen Entscheides beim Obergericht ein-

zureichen und abschliessend zu begründen (Art. 174 Abs. 1 SchKG i.V.m. 

Art. 321 Abs. 1 ZPO). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wer-

den (Art. 143 Abs. 1 ZPO). Bei elektronischer Eingabe ist für die Wahrung der 

Frist der Zeitpunkt massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestä-

tigt, dass alle Schritte abgeschlossen sind, die auf der Seite der Partei für die 

Übermittlung notwendig sind (Art. 143 Abs. 2 ZPO).

2.2 Der Schuldner liess geltend machen, das vorinstanzliche Urteil vom 

9. Oktober 2025 sei ihm am 15. Oktober 2025 zugestellt worden. Mit der Be-

schwerde vom 27. Oktober 2025 sei die Beschwerdefrist gewahrt (act. 2 S. 3). 

Zum Beweis wurde der Empfangsschein aus den – wie beantragt beizuziehenden 

(act. 2 S. 2 f.) – vorinstanzlichen Akten offeriert. 

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2.3 Der Aktenbeizug erfolgte wie einleitend erwähnt (Erw. 1.3) von Amtes 

wegen. Gemäss Empfangsbestätigung der Post wurde das vorinstanzliche Urteil 

vom 9. Oktober 2025 dem Schuldner am 14. Oktober 2025 persönlich am Schal-

ter zugestellt (act. 10/7 Blatt 1). Die zehntägige Beschwerdefrist lief somit am 

Freitag, 24. Oktober 2025, ab. Die Beschwerde vom 27. Oktober 2025 (act. 2 und 

act. 6/1-2) erweist sich daher als verspätet. Auf die Beschwerde des Schuldners 

ist mangels Einhaltung der Beschwerdefrist somit nicht einzutreten.

3. Der Schuldner ist allerdings auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Kon-

kursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurde) beglichen sind oder 

von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Kon-

kurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

4.1 Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem 

Schuldner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheid-

gebühr ist in Anwendung von Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf 

CHF 750.– festzusetzen und wird mit dem vom Schuldner geleisteten Kostenvor-

schuss (vgl. act. 2 S. 5 und act. 5/7) bezogen. 

4.2 Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. Dem Schuldner nicht, 

weil er unterliegt (Art. 106 Abs. 1 Satz 2), der Gläubigerin nicht, weil ihr keine we-

sentlichen Umtriebe im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren entstan-

den sind.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Vorschuss ver-

rechnet.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage des Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksen-

dung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Turbenthal, ferner im 

Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das 

Betreibungsamt Zell-Turbenthal, je gegen Empfangsschein

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. D. Tolic Hamming

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