# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 40349865-7652-5dc4-aef3-dace785f9fb1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-24
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 24.09.2025 BK 2025 127
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-127_2025-09-24.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 127

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 24. September 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Horisberger,
Oberrichter Gerber
Gerichtsschreiber i.V. Steffen

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Rechtsanwalt B.________

Beschuldigte 1/Beschwerdeführerin

C.________

Beschuldigter 2

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern
v.d. Staatsanwalt D.________

Gegenstand Beschlagnahme

Strafverfahren wegen Pfändungsbetruges

Beschwerde gegen die Verfügung der Kantonalen Staatsanwalt-
schaft für Wirtschaftsdelikte vom 12. März 2025 (W 24 236)

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Erwägungen:

1. Die Kantonale Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte (nachfolgend: Staatsan-
waltschaft) führt gegen A.________ (Beschuldigte 1/Beschwerdeführerin; nachfol-
gend: Beschwerdeführerin) und C.________ (nachfolgend: Beschuldigter 2) ein 
Strafverfahren wegen Pfändungsbetrugs. Mit Verfügung vom 12. März 2025 be-
schlagnahmte die Staatsanwaltschaft den auf die Beschwerdeführerin eingetrage-
nen Personenwagen Porsche 911 SC 30 Targa, Fahrgestell-Nr. E.________, inkl. 
Zugehör (Schlüssel, Fahrzeugausweis etc.). Dagegen erhob die Beschwerdeführe-
rin, verteidigt durch Rechtsanwalt B.________, am 24. März 2025 Beschwerde bei 
der Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern (nach-
folgend: Beschwerdekammer) und beantragte die Aufhebung der Beschlagnahme, 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Die Verfahrensleitung der Beschwerde-
kammer eröffnete mit Verfügung vom 27. März 2025 ein Beschwerdeverfahren. Die 
Staatsanwaltschaft beantragte in ihrer delegierten Stellungnahme vom 11. April 
2025 die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 14. April 
2025 gab die Verfahrensleitung Kenntnis von der Stellungnahme. Auf die Durch-
führung eines zweiten Schriftenwechsels wurde verzichtet. Es gingen keine absch-
liessenden Bemerkungen ein.

2. Gegen Verfügungen der Staatsanwaltschaft kann bei der Beschwerdekammer in-
nert zehn Tagen schriftlich und begründet Beschwerde geführt werden (Art. 393 
Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der Schweizerischen Strafprozessordnung 
[StPO; SR 312.0], Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehör-
den und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Or-
ganisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Die Beschwerde-
führerin ist durch die Beschlagnahme des auf sie lautenden Fahrzeugs unmittelbar 
in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen und zur Beschwerdeführung le-
gitimiert (Art. 382 StPO). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist 
einzutreten.

3.

3.1 Die angefochtene Verfügung wird wie folgt begründet:
Vermögenswerte und Gegenstände einer beschuldigten Person oder einer Drittperson können be-
schlagnahmt werden, wenn sie als Beweismittel gebraucht werden, zur Sicherstellung von Verfah-
renskosten, Geldstrafen, Bussen, Entschädigungen und zur Deckung von Ersatzforderungen des 
Staates gemäss Artikel 71 StGB gebraucht werden, den Geschädigten zurückzugeben oder einzuzie-
hen sind (Art. 263 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 69 ff. StGB).

Gestützt auf die Strafanzeige von F.________ vom 13. Dezember 2024 hat der verstorbene Vater des 
Anzeigers, G.________, das vorher auf ihn zugelassene Fahrzeug und in seinem Eigentum befindli-
che Fahrzeug aus seiner Vermögensphäre verbracht, damit es nicht in die Konkursmasse fiel und zu 
Gunsten seiner privaten Gläubiger verwertet werden konnte. 

3.2 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Sie bringt 
zusammengefasst vor, dass es die Staatsanwaltschaft unterlassen habe auszu-
führen, welche Beschlagnahmeart bzw. zu welchem Zweck die Beschlagnahme er-
folgen solle, womit es der Beschwerdeführerin nicht möglich sei, die Verfügung 

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sachgerecht anzufechten. Ferner sei die sinngemässe Begründung des Tatver-
dachts sowie des Deliktszusammenhangs ungenügend. Es sei völlig unklar, was 
der Beschwerdeführerin überhaupt vorgeworfen werde und in welchem Zusam-
menhang das Fahrzeug damit stehen solle. Es erfolge lediglich ein pauschaler 
Hinweis auf die Strafanzeige von F.________ (nachfolgend: Anzeigeerstatter), de-
ren Inhalt der Beschwerdeführerin nicht bekannt sei, da ihr noch keine Aktenein-
sicht gewährt worden sei. Die Beschwerdeführerin werde in der angefochtenen 
Verfügung nicht einmal namentlich genannt. Eventualiter führt sie aus, dass selbst 
wenn die Staatsanwaltschaft eine Einziehungsbeschlagnahme in Betracht gezogen 
haben sollte, es am notwendigen Deliktszusammenhang fehle. Die Beschwerde-
führerin habe das streitgegenständliche Fahrzeug zu einem Kaufpreis von CHF 
80'000.00 von der H.________ AG erworben, nicht – wie in der angefochtenen 
Verfügung implizit suggeriert – von G.________ (nachfolgend: Vater des Anzeige-
erstatters). Es werde nicht substantiiert, in welchem Bezug der Kauf des Fahrzeu-
ges zu einem mutmasslichen Pfändungsbetrug stehen solle. Zudem habe die Be-
schwerdeführerin das Fahrzeug zu einem mindestens marktüblichen Preis erwor-
ben und diesen auch bezahlt, womit nicht von einer Gläubigerbenachteiligung ge-
sprochen werden könne. 

3.3 Die Staatsanwaltschaft hält in ihrer delegierten Stellungnahme dagegen, dass auf-
grund der Anzeige ein hinreichender Tatverdacht gegen die Beschwerdeführerin 
bestehe, wonach diese in einen Pfändungsbetrug verwickelt sei. Dies sei zum jet-
zigen Zeitpunkt des Verfahrens für die Beschlagnahme grundsätzlich hinreichend. 
Weiter habe die Staatsanwaltschaft durch ihre Begründung insbesondere auf die 
Restitutionsbeschlagnahme hingewiesen und die angewendeten Rechtsnormen 
genannt. In Bezug auf den Deliktskonnex führt die Staatsanwaltschaft ergänzend 
aus, dass sich das Fahrzeug bis zum 20. Januar 2022 im Eigentum des Vaters des 
Anzeigeerstatters befunden habe. Danach sei das Fahrzeug auf die H.________ 
AG überschrieben worden. Dies sei gemäss Strafanzeige geschehen, um es aus 
der Vermögenssphäre des Vaters des Anzeigeerstatters zu bringen, damit es nicht 
in die Konkursmasse falle und zu Gunsten seiner privaten Gläubiger habe verwer-
tet werden können. Die Beschwerdeführerin sei vom 15. Januar 2021 bis 5. Sep-
tember 2023 als Mitglied des Verwaltungsrats einziges Organ der H.________ AG 
gewesen. Seither sei an ihrer Stelle ihr Lebenspartner, der Beschuldigte 2, einziges 
Mitglied des Verwaltungsrats der H.________ AG. Diese habe gemäss Kaufvertrag 
vom 28. Dezember 2023 das Fahrzeug weiter an die Beschwerdeführerin veräus-
sert. Demnach habe sie das Fahrzeug von einer nahestehenden Gesellschaft er-
worben, womit nicht interessiere, welcher Preis an die H.________ AG entrichtet 
worden sei, da sie unter diesen Umständen keine gutgläubige Erwerberin gewesen 
sei.

4.

4.1 Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bun-
desverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101], Art. 6 Ziff. 1 
der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten [EMRK; SR 
0.101], Art. 3 Abs. 2 Bst. c StPO und Art. 107 StPO) verpflichtet die Behörden unter 
anderem, ihre Entscheide zu begründen (Art. 80 Abs. 2 StPO). 

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Ein Entscheid muss, um dem verfassungsmässigen Gehörsanspruch Genüge zu 
tun, dergestalt abgefasst sein, dass sich der Betroffene über seine Tragweite Re-
chenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Tatsachen an die höhere Instanz 
weiterziehen kann (BGE 143 IV 40 E. 3.4.3). In diesem Sinne müssen wenigstens 
kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten las-
sen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 142 II 49 E. 9.2 und 141 IV 249 E. 
1.3.1). Der Beschlagnahmebefehl hat lediglich eine summarische Begründung zu 
enthalten. Darzulegen sind der hinreichende Tatverdacht und ein Beschlagnahme-
grund. Die Anforderungen sind dann nicht hoch, wenn dem Betroffenen die wesent-
lichen Umstände bereits bekannt sind (SCHNELL/STEFFEN/BÄHLER, Schweizeri-
sches Strafprozessrecht in der Praxis, 2. Aufl., Bern 2024, S. 383).

4.2 In der Begründung der angefochtenen Verfügung werden die in Art. 263 Abs. 1 
StPO geregelten Beschlagnahmearten, namentlich die Beweismittelbeschlagnah-
me (Bst. a), die Deckungsbeschlagnahme (Bst. b), die Restitutionsbeschlagnahme 
(Bst. c) sowie die Einziehungsbeschlagnahme (Bst. d) lediglich allgemein um-
schrieben. Welche der genannten Beschlagnahmearten im vorliegenden Fall gege-
ben ist, wird in der Verfügung insoweit nicht explizit dargelegt. Jedoch ergibt sich 
der Zweck implizit aus der Begründung der angefochtenen Verfügung. Wenn in 
dieser festgehalten wird, dass der Vater des Anzeigeerstatters das Fahrzeug aus 
seiner Vermögensphäre verbracht habe, damit dieses nicht in die Konkursmasse 
gefallen sei und zu Gunsten seiner privaten Gläubiger habe verwertet werden kön-
nen, lässt sich daraus ohne Weiteres ableiten, dass der Zweck der Beschlagnahme 
in der Rückführung an die Gläubiger besteht. Dass der Beschwerdeführerin dies 
bekannt gewesen sein muss, zeigt sich zudem daran, dass sie in ihrer Beschwerde 
eventualiter geltend macht, die Voraussetzungen für eine Einziehung im Sinne von 
Art. 263 Abs. 1 Bst. d StPO – insbesondere das Erfordernis des Deliktskonnexes – 
seien nicht erfüllt. Daraus folgt, dass der Beschwerdeführerin der Zweck der Be-
schlagnahme hinreichend bekannt gewesen sein muss; andernfalls wäre es ihr 
nicht möglich gewesen, eine entsprechende Eventualbegründung zu verfassen. 
Daran ändert nichts, dass die Staatsanwaltschaft in ihrer delegierten Stellungnah-
me auf eine Restitutionsbeschlagnahme gemäss Art. 263 Abs. 1 Bst. c StPO Be-
zug nimmt, während sich die Beschwerdeführerin auf die Voraussetzungen der 
Einziehungsbeschlagnahme gemäss Art. 263 Abs. 1 Bst. d StPO bezieht. Denn die 
Voraussetzungen beider Beschlagnahmearten sind identisch und unterscheiden 
sich lediglich darin, ob die beschlagnahmten Vermögenswerte an den Verletzten 
zurückgegeben oder dem Staat zugeführt werden (vgl. BOMMER/GOLDSCHMID, in: 
Basler Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 50 
zu Art. 263 StPO). 

4.3 Soweit die Beschwerdeführerin jedoch rügt, die angefochtene Verfügung begründe 
den hinreichenden Tatverdacht nur ungenügend, ist ihr zuzustimmen. Es ist nicht 
zulässig, zur Begründung des Tatverdachts gegenüber Drittpersonen auf diesen 
nicht zugängliche Akten zu verweisen (Urteil des Bundesgerichts 1B_293/2011 
vom 14. September 2011 E. 5). Während die Begründung festhält, der Vater des 
Anzeigeerstatters habe das Fahrzeug aus seiner Vermögensphäre verbracht, damit 
es nicht in die Konkursmasse gefallen sei, ergibt sich daraus zwar implizit der Vor-
wurf, die Beschwerdeführerin habe daran mitgewirkt. Die angefochtene Verfügung 

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unterlässt es jedoch festzuhalten, in welcher Rolle (als Privatperson oder Verwal-
tungsrätin der H.________ AG) und durch welche Handlungen die Beschwerdefüh-
rerin an den mutmasslich strafbaren Handlungen des Vaters des Anzeigeerstatters 
mitgewirkt haben soll und inwiefern sie sich dadurch selbst strafbar gemacht habe. 

Es ist daran zu erinnern, dass der Vater des Anzeigeerstatters bereits vor Eröff-
nung des Strafverfahrens verstorben war. Der Tod stellt offensichtlich ein dauerhaf-
tes Prozesshindernis dar. Die Staatsanwaltschaft eröffnete das Strafverfahren da-
her richtigerweise nicht gegen ihn, sondern gegen die beiden Beschuldigten. Als 
Dritte gelten Personen, die wahrscheinlich nicht am inkriminierten Sachverhalts-
komplex beteiligt waren. Nicht als Dritte zu betrachten sind etwa Personen, hin-
sichtlich deren der Verdacht besteht, dass sie sich durch ihre Verhaltensweise im 
Zusammenhang mit inkriminierten Vermögenswerten aus einer Vortat eventuell der 
Geldwäscherei gemäss Art. 305bis StGB schuldig gemacht haben (HEIMGARTNER, 
Strafprozessuale Beschlagnahme, Wesen, Arten und Wirkungen, 2011, S. 274). 
Das bedeutet jedoch auch und hinsichtlich des Vorwurfs des Pfändungsbetrugs 
umso mehr, dass sich der Tatverdacht, der im Rahmen dieses Strafverfahrens ver-
folgt wird, auf strafbare Handlungen richten muss, die den Beschuldigten vorgewor-
fen werden. Andernfalls kommt einzig ein selbstständiges Einziehungsverfahren in 
Frage. 

4.4 Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist formeller Natur, womit seine Verletzung 
ungeachtet der materiellen Begründetheit des Rechtsmittels grundsätzlich zur Gut-
heissung der Beschwerde und zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führt. 
Nach der Rechtsprechung kann jedoch eine nicht besonders schwerwiegende Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betrof-
fene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu 
äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Von 
einer Rückweisung ist selbst bei einem schwerwiegenden Mangel abzusehen, 
wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu 
unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem Interesse der betroffenen Par-
tei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (vgl. 
statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 7B_81 6/2023 vom 12. Januar 2024 E. 3.1; 
VEST, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl., 2023, 
N. 6 zu Art. 107 StPO).

4.5 In ihrer delegierten Stellungnahme vom 11. April 2025 liefert die Staatsanwaltschaft 
eine hinreichende Begründung nach. Insbesondere äussert sie sich darin dazu, 
dass die Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt der Veräusserung des Fahrzeuges 
das einzige Mitglied des Verwaltungsrats der erwerbenden Gesellschaft gewesen 
sein soll. Diese Position habe danach ihr Lebenspartner, der Beschuldigte 2, über-
nommen und das Fahrzeug anschliessend an die Beschwerdeführerin verkauft. 
Damit äussert sich die Staatsanwaltschaft hinreichend zum Tatverdacht und Delikt-
skonnex. Ferner führt sie aus, weshalb die angeordnete Massnahme sich als ge-
eignet und erforderlich erweist. Mit Verfügung vom 14. April 2025 wurde von der 
delegierten Stellungnahme Kenntnis genommen und gegeben (Eingang bei 
Rechtsanwalt B.________: 15. April 2025). Der Beschwerdeführerin stand es ge-
stützt auf das ihr gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zustehende Replik-

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recht offen, sich zur Stellungnahme zu äussern, was insbesondere ihrem Rechts-
vertreter bekannt war.

4.6 Aus dem Verweis auf das Urteil des Bundesgerichts 1B_163/2013 vom 4. Novem-
ber 2013 kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, da die 
Ausgangslage eine andere war. In jenem Fall bezog sich die Verletzung des recht-
lichen Gehörs auf den Beschwerdeentscheid des Kantonsgerichts. Das Bundesge-
richt erkannte eine Gehörsverletzung darin, dass das Kantonsgericht die Voraus-
setzungen einer Ersatzforderungsbeschlagnahme bejahte und die Gehörsverlet-
zung der Staatsanwaltschaft als geheilt erachtete – obwohl Letztere in ihrer Stel-
lungnahme ausdrücklich eine Deckungsbeschlagnahme geltend gemacht hatte. 
Dadurch wurde dem dortigen Beschwerdeführer die Möglichkeit genommen, sich 
zur Ersatzforderungsbeschlagnahme zu äussern. Im vorliegenden Fall hat die 
Staatsanwaltschaft zwar das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin zunächst 
ebenfalls verletzt, jedoch in der Folge eine hinreichende Begründung nachgeliefert 
und insbesondere implizit und schliesslich explizit als Zweck die Restitutionsbe-
schlagnahme angegeben. Die Voraussetzungen dieser werden nachfolgend zu 
prüfen sein. Der Beschwerdeführerin wäre es offen gestanden, sich dazu zu äus-
sern.

5.

5.1 Als Zwangsmassnahme im Sinne von Art. 196 StPO kann eine Beschlagnahme 
angeordnet werden, wenn sie gesetzlich vorgesehen ist, ein hinreichender Tatver-
dacht vorliegt, sie verhältnismässig ist und durch die Bedeutung der Straftat ge-
rechtfertigt wird (Art. 197 Abs. 1 Bst. a bis d StPO). Die gesetzliche Grundlage der 
Beschlagnahme befindet sich in Art. 263 Abs. 1 StPO. Danach können Gegenstän-
de und Vermögenswerte einer beschuldigten Person oder einer Drittperson u.a. 
beschlagnahmt werden, wenn diese voraussichtlich den Geschädigten zurückzu-
geben sind (Bst. c; sog. Restitutionsbeschlagnahme). Im Gegensatz zum erken-
nenden Sachgericht hat das für die Beurteilung von Zwangsmassnahmen im Vor-
verfahren zuständige Gericht bei der Überprüfung des hinreichenden Tatverdachts 
(Art. 197 Abs. 1 Bst. b StPO) keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belasten-
der und entlastender Beweisergebnisse vorzunehmen. Bestreitet die beschuldigte 
Person den Tatverdacht, ist vielmehr zu prüfen, ob aufgrund der bisherigen Unter-
suchungsergebnisse genügend konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine 
Beteiligung der beschuldigten Person an dieser Tat vorliegen, die Strafbehörden 
somit das Bestehen eines hinreichenden Tatverdachts mit vertretbaren Gründen 
bejahen durften. Die Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen erheblich und 
konkreter Natur sein, um einen hinreichenden Tatverdacht begründen zu können 
(BGE 150 IV 239 E. 3.2; Urteil des Bundesgerichts 7B_795/2024 vom 10. Juli 2025 
E. 4.1). 

5.2 Gemäss Art. 263 Abs. 1 Bst. c StPO i.V.m. Art. 70 Abs. 1 in fine des Schweizeri-
schen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) können Gegenstände und Vermö-
genswerte einer beschuldigten Person beschlagnahmt werden, wenn die Ge-
genstände und Vermögenswerte voraussichtlich den Geschädigten zurückzugeben 
sind. Die Restitutionsbeschlagnahme bezweckt die vorläufige Sicherstellung von 

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Gegenständen und Vermögenswerten im Hinblick auf die Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustandes. Sie setzt voraus, dass die betreffenden Vermögenswer-
te durch eine Straftat erlangt worden sind (vgl. Art. 70 Abs. 1 StGB). Die Beschlag-
nahme stellt zudem lediglich eine provisorische, sichernde Massnahme dar. Es 
geht darum, Vermögenswerte im Hinblick auf eine spätere allfällige Disposition des 
urteilenden Gerichts sicherzustellen und zu verhindern, dass der gegenwärtig Ver-
fügungsberechtigte eine Rückgabe an die Geschädigten vereiteln kann. Dabei 
reicht es, dass ein Verdacht auf eine Verbindung zwischen dem Vermögenswert 
und der Straftat besteht (BOMMER/GOLDSCHMID, a.a.O., N. 41 zu Art. 263 StPO). 
Die Beschwerdekammer entscheidet nicht über das endgültige Schicksal der Ver-
mögenswerte. Dementsprechend sind bei der Zulässigkeitsbeurteilung nicht alle 
Tat- und Rechtsfragen abschliessend zu prüfen. Eine Beschlagnahme ist nur dann 
aufzuheben, wenn ihre Voraussetzungen offensichtlich nicht erfüllt sind (BGE 139 
IV 250 E. 2.1 mit Hinweisen; vgl. Urteil des Bundesgerichts 7B_224/2023 vom 16. 
Januar 2024 E. 5.1; Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern BK 20 483 vom 
18. Januar 2021 E. 4.3).

5.3 Werden inkriminierte Gegenstände oder Vermögenswerte im Herrschaftsbereich 
von Drittpersonen aufgefunden, ist eine Beschlagnahme zur Rückgabe an den Be-
rechtigten oder zur Einziehung grundsätzlich unter denselben Voraussetzungen 
wie beim Tatverdächtigen möglich. Der Gewahrsamsinhaber selber muss sich mit 
anderen Worten keiner Straftat schuldig gemacht oder in irgendeiner Weise daran 
beteiligt haben. Rechte von Dritten stehen einer Beschlagnahme nur entgegen, 
wenn aus materiell-rechtlichen Gründen eine Restitution gemäss Art. 70 Abs. 2 
StGB ausgeschlossen ist. Dies ist der Fall, wenn der Dritte einen Vermögenswert in 
Unkenntnis der Restitutionsgründe und im Rahmen eines synallagmatischen Ver-
trags erworben hat. Hinsichtlich inkriminierter Gegenstände bedarf es für einen zi-
vilrechtlich gutgläubigen Erwerb neben Gutgläubigkeit im Sinne von Art. 933 des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210), dass es sich um eine anver-
traute Sache, das heisst nicht um eine gestohlene oder anderweitig abhandenge-
kommene Sache handelt. Der Erwerb ist nur geschützt, wenn der Erwerber eine 
gleichwertige Gegenleistung erbracht hat (vgl. zum Ganzen: HEIMGARTNER, a.a.O., 
S. 280 ff. mit Hinweisen). 

6.

6.1 Der hinreichende Tatverdacht ergibt sich implizit aus der Stellungnahme der 
Staatsanwaltschaft. Dort wird ausgeführt, dass gemäss Anzeige der Vater des An-
zeigeerstatters sein Vermögen an die H.________ AG verbracht habe, die Gesell-
schaft seiner damaligen Berater (Ziffer 1 der Begründung). Aufgrund der Anzeige 
bestehe ein hinreichender Tatverdacht, dass die Beschwerdeführerin in einen 
Pfändungsbetrug verwickelt sei (Ziffer 2.1 der Begründung). Die Beschwerdeführe-
rin sei zum Zeitpunkt der Übertragung des Fahrzeugs an die H.________ AG als 
Mitglied des Verwaltungsrats einziges Organ des Unternehmens gewesen. Nach 
dem Ausscheiden aus dem Verwaltungsrat habe sie das Fahrzeug demnach von 
einer ihr nahestehenden Gesellschaft erworben (Ziffer 2.3 der Begründung). Diese 
Ausführungen genügen knapp, um einen hinreichenden Tatverdacht gegenüber der 
Beschwerdeführerin zu begründen.

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6.2 Wie die Staatsanwaltschaft zutreffend festhält, kann die Beschwerdeführerin aus 
dem Verweis auf den Kaufvertrag zwischen ihr und der H.________ AG nichts zu 
ihren Gunsten ableiten. Denn der Vorwurf des mutmasslichen Pfändungsbetrugs 
bezieht sich nicht auf den Erwerb des Fahrzeuges von der H.________ AG durch 
die Beschwerdeführerin, sondern auf die vorgängige Übertragung des Fahrzeugs 
zwischen dem Vater des Anzeigeerstatters und der H.________ AG. Zum Zeit-
punkt dieses mutmasslich simulierten Kaufvertrags war die Beschwerdeführerin 
einziges Mitglied des Verwaltungsrats und als einzige zeichnungsberechtigte Per-
son im Handelsregister eingetragen. Bei Einmann-Gesellschaften ist das Wissen 
der Gesellschafterin identisch mit demjenigen der Gesellschaft und entsprechend 
zurechenbar (GFELLER, Die Privatbestechung – Art. 4a UWG, 2010, S. 254). Unter 
diesen Umständen erfolgt die Beschlagnahme vorliegend nicht gegenüber einer 
gutgläubigen Drittperson, zumal sie im vorliegenden Strafverfahren des Pfän-
dungsbetrugs u.a. aufgrund dieser Transaktion beschuldigt wird. Im jetzigen Zeit-
punkt des Verfahrens darf bei der Beschwerdeführerin von der Kenntnis der mut-
masslich simulierten Natur des Kaufvertrags ausgegangen werden, so dass ein 
späterer Erwerb des Fahrzeugs von der H.________ AG nicht in Unkenntnis der 
Rückforderungsgründe und damit nicht gutgläubig erfolgt wäre.

6.3 Die Zwangsmassnahme erweist sich ebenfalls als verhältnismässig. Nur die vorläu-
fige Beschlagnahme ist geeignet, das Fahrzeug für eine allfällige spätere Verwer-
tung zugunsten der Gläubiger sicherzustellen und zu verhindern, dass die Be-
schwerdeführerin eine Rückgabe an diese vereiteln kann. Ein milderes Mittel ist 
weder dargetan noch erkennbar. Beim Straftatbestand des Pfändungsbetrugs 
durch einen helfenden oder anstiftenden Dritten (Art. 163 Ziff. 2 StGB) handelt es 
sich um ein Vergehen, mit welchem die Zugriffsrechte der Gläubiger auf das dem 
Zwangsvollstreckungsverfahren unterliegende Vermögen des Schuldners sowie 
das Zwangsvollstreckungsverfahren als Teil der Rechtspflege geschützt werden 
(HAGENSTEIN, in: Basler Kommentar zum Schweizerischen Strafgesetzbuch, 
4. Aufl. 2019, N. 1 zu Art. 163 StGB). Mit Blick auf den Strafrahmen und die ge-
schützten Rechtsgüter besteht ein nicht unerhebliches Interesse an der Aufklärung. 
Zumal es sich beim streitgegenständlichen Fahrzeug um ein Veteranenfahrzeug 
und nicht etwa um ein Kompetenzstück handelt, erweist sich das persönliche Inter-
esse der Beschwerdeführerin als geringer, wodurch die Beschlagnahme ebenfalls 
zumutbar erscheint.

6.4 Die angefochtene Beschlagnahmeverfügung ist rechtens. Die Staatsanwaltschaft 
hat das streitgegenständliche Fahrzeug zu Recht im Hinblick auf eine allfällige 
Rückgabe an die Geschädigten beschlagnahmt. Die hiergegen erhobene Be-
schwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen.

7. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens, be-
stimmt auf CHF 1'200.00, grundsätzlich der unterliegenden Beschwerdeführerin 
aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Aufgrund der festgestellten Verletzung des 
rechtlichen Gehörs erscheint es jedoch gerechtfertigt, ihr zwei Drittel der Verfah-
renskosten, ausmachend CHF 800.00 aufzuerlegen. Im Umfang der weiteren 
CHF 400.00 trägt die Verfahrenskosten der Kanton Bern.

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8. Da Rechtsanwalt B.________ keine Kostennote eingereicht und sich das Einrei-
chen einer solchen auch nicht vorbehalten hat, wird die Entschädigung praxis-
gemäss nach Ermessen des Gerichts festgesetzt. Gemäss Art. 41 Abs. 2 des Kan-
tonalen Anwaltsgesetzes (KAG; BSG 168.11) besteht die Tarifordnung für Straf-
rechtssachen aus Rahmentarifen. Gemäss Art. 17 Abs. 1 Bst. g Parteikostenver-
ordnung (PKV; BSG 168.811) reicht der Tarifrahmen bis zu CHF 5’000.00. Inner-
halb des Rahmentarifs bemisst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache 
gebotenen Zeitaufwand, der Bedeutung der Streitsache sowie der Schwierigkeit 
des Prozesses (Art. 41 Abs. 3 KAG). Mit Blick auf die unterdurchschnittliche Be-
deutung der Streitsache und die unterdurchschnittliche Schwierigkeit des Prozes-
ses (es geht einzig um ein beschlagnahmtes Fahrzeug ohne Kompetenzcharakter) 
sowie den entsprechend unterdurchschnittlichen Zeitaufwand erscheint eine Ent-
schädigung von CHF 2'100.00 (inkl. Auslagen und MWST) als angemessen. Die 
anteilige Entschädigung beläuft sich dem Ausgang des Verfahrens folgend auf die 
einen Drittel, ausmachend CHF 700.00 (inkl. Auslagen und MWST). Dieser Betrag 
ist vom Kanton Bern direkt Rechtsanwalt B.________ auszurichten (Art. 429 Abs. 3 
StPO).

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als festgestellt wird, dass die Kantonale 
Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte das rechtliche Gehör der Beschwerdeführe-
rin verletzt hat. Soweit weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'200.00, werden zu zwei 
Dritteln, ausmachend CHF 800.00, der Beschwerdeführerin auferlegt. Die Restanz 
von CHF 400.00 trägt der Kanton Bern.

3. Der Beschwerdeführerin wird für ihre Aufwendungen im Beschwerdeverfahren eine 
Teilentschädigung von CHF 700.00 (inkl. Auslagen und MWST) zugesprochen und an 
Rechtsanwalt B.________ ausgerichtet.

4. Zu eröffnen:
- der Beschuldigten 1/Beschwerdeführerin, v.d. Rechtsanwalt B.________ 

(per Einschreiben)
- dem Beschuldigten 2 (per Einschreiben)
- Staatsanwalt D.________, Kantonale Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte

(mit den Akten – per Einschreiben)

Mitzuteilen:
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Bern, 24. September 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Der Gerichtsschreiber i.V.:

Steffen
i.V. Gerichtsschreiberin Beldi

Die Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird durch die Beschwerdekammer in Strafsachen entrichtet. 
Es wird um Zustellung eines Einzahlungsscheins ersucht. 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

(Rechtsmittelbelehrung siehe nächste Seite)

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Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.