# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8eb3f06c-06eb-5ac6-bda1-c730b5b7e7a3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-08-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.08.2009 D-5083/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5083-2009_2009-08-18.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5083/2009
law/joc/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  A u g u s t  2 0 0 9

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;
Gerichtsschreiberin Claudia Jorns Morgenegg.

A._______, geboren (...), 
alias B._______, geboren (...), 
alias C._______, geboren (...),
Ukraine,
(...)
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 4. August 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5083/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführerin erstmals - zusammen mit ihrem Sohn - 
am 9. Mai 2005 in der Schweiz unter dem Namen C._______, geboren 
(...), um Asyl ersuchte, 

dass das BFM auf  dieses Asylgesuch am 23. Mai 2005 gestützt  auf 
Art.  32  Abs.  2  Bst.  c  des  Asylgesetzes  vom 26.  Juni  1998  (AsylG, 
SR 142.31)  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  verfügte 
und den Vollzug der Wegweisung anordnete,

dass  die  Beschwerdeführerin  am 19. April  2008  in  der  Schweiz  ein 
zweites Asylgesuch stellte, wobei sie ihre Personalien mit A._______, 
geboren (...), protokollieren liess, 

dass  das  BFM  auf  das  Asylgesuch  der  Beschwerdeführerin  vom 
19. April  2008 mit  Verfügung vom 20. Juni  2008 gestützt  auf  Art. 34 
Abs.1  AsylG nicht eintrat,  die Wegweisung aus der Schweiz verfügte 
und den Vollzug der Wegweisung anordnete, 

dass die  Beschwerdeführerin  mit  Eingabe vom 20. Juni  2008 gegen 
diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  ein-
reichte,  welche  durch  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil 
D-4149/2008 vom 18. November 2008 abgewiesen wurde, 

dass die Beschwerdeführerin am 22. April 2009 in der Schweiz erneut 
ein  Asylgesuch  stellte,  auf  welches  das  BFM  mit  Verfügung  vom 
4. August 2009 in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. e  AsylG, nicht 
eintrat, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den Vollzug der 
Wegweisung anordnete,

dass die Beschwerdeführerin beim Bundesverwaltungsgericht mit Ein-
gabe vom 11. August 2009 gegen diese Verfügung Beschwerde erhob 
und sinngemäss die Aufhebung des Entscheides des BFM sowie die 
Feststellung der Unzumutbarkeit des Vollzuges der Wegweisung bean-
tragte, 

Seite 2

D-5083/2009

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgül-
tig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG, 
SR 172.021])  des  BFM entscheidet  (Art. 105  AsylG i.V.m.  Art. 31-34 
des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  die  Beschwerdeführerin  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 52 Abs. 1 
VwVG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 

Seite 3

D-5083/2009

solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
der  Schweiz  bereits  ein  Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben 
oder während des hängigen Asylverfahrens in den Heimat- oder Her-
kunftsstaat zurückgekehrt sind, ausser es gebe Hinweise, dass in der 
Zwischenzeit  Ereignisse  eingetreten  sind,  die  geeignet  sind,  die 
Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen,  oder  die  für  die  Gewährung 
vorübergehenden Schutzes relevant sind (Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG),

dass der Nichteintretensgrund von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG somit 
ein formelles (früheres Asylverfahren) und ein materielles Erfordernis 
(fehlende Hinweise) enthält, welche im Einzelfall beide gleichzeitig er-
füllt sein müssen,

dass das formelle Erfordernis eines in der Schweiz erfolglos durchlau-
fenen Asylverfahrens offensichtlich  erfüllt  ist,  nachdem das BFM auf 
das - zweite - Asylgesuch der Beschwerdeführerin vom 19. April 2008 
mit  Verfügung  vom 20.  Juni  2008  nicht  eingetreten  und  dieser  Ent-
scheid  mit  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom 18. November 
2008 in  Rechtskraft  erwachsen ist  (vgl. EMARK 2006 Nr. 20 E. 2.1. 
S. 213; EMARK 1998 Nr. 1 E. 5 S. 5 ff.),

dass bei  der  Prüfung,  ob Hinweise auf  Ereignisse vorliegen,  welche 
geeignet  sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen,  vom engen 
Verfolgungsbegriff im Sinne von Art. 3 AsylG auszugehen ist,

dass jedoch gleichzeitig  ein gegenüber der Glaubhaftmachung redu-
zierter Beweismassstab zur Anwendung kommt, weshalb auf ein Asyl-
gesuch  bereits  dann  eingetreten  werden  muss,  wenn  sich  Hinweise 
auf  eine  relevante  Verfolgung  ergeben,  welche  nicht  von  vornherein 
haltlos sind (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3 S. 17),

dass die Beschwerdeführerin in ihrem Asylgesuch vom 22. April 2009 - 
erneut - geltend macht, in ihrer Heimat wegen ihres nigerianischen Ex-
Ehemannes sowie wegen des Verstosses gegen die behördliche Auf-
lage, auf Auslandreisen zu verzichten, behelligt worden zu sein,

Seite 4

D-5083/2009

dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  zutreffend  ausführt, 
diese Asylvorbringen der Beschwerdeführerin, die seit Abschluss ihres 
in der Schweiz durchlaufenen zweiten Asylverfahrens nicht in ihre Hei-
mat zurückgekehrt sei (vgl. act. C30 S. 3), seien bereits Gegenstand 
des damaligen Asylverfahrens gewesen und dabei vom BFM und vom 
Bundesverwaltungsgericht  für  haltlos  befunden  worden  und  daher 
nicht  geeignet,  als  Hinweise auf  die Flüchtlingseigenschaft  im Sinne 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG qualifiziert zu werden, 

dass  sich  das  Bundesverwaltungsgericht  ebenso  der  Einschätzung 
des BFM, auch das weitere Vorbringen der Beschwerdeführerin, in ih-
rem Heimatstaat gesucht zu werden, da sie als Spezialistin für Bioche-
mie geheime Informationen weitergegeben habe, sei als offensichtlich 
nicht glaubhaft zu qualifizieren, anschliesst, 

dass die Beschwerdeführerin, die angeblich bereits seit Juni 2008 von 
der behördlichen Suche nach ihr Kenntnis hat (vgl. act. C30 S. 7), we-
der im Rahmen des im Juni 2008 eingeleiteten Beschwerdeverfahrens 
vor Bundesverwaltungsgericht noch anlässlich der summarischen Erst-
befragung durch das BFM vom 6. Mai 2009 erwähnte, als Ingenieurin 
für  militärische  Biochemie  über  geheime  Informationen  verfügt  res-
pektive wegen der Weitergabe von solchen Informationen gesucht wor-
den zu sein,

dass die Beschwerdeführerin denn auch nicht in der Lage ist, substan-
ziierte Angaben zu ihrer Tätigkeit als Biochemiespezialistin respektive 
zu dem ihr  angeblich vorgeworfenen Verstoss der Weitergabe gehei-
mer  Informationen  und  der  in  diesem  Zusammenhang  erfolgten  be-
hördlichen Suche zu machen (vgl. act. C30 S. 5 ff.),

dass sich die Ausführungen in der Beschwerde hauptsächlich in Wie-
derholungen der bereits geltend gemachten und gewürdigten Sachver-
haltsvorbringen erschöpfen,

dass diese daher nicht geeignet sind, zu einer von jener des BFM ab-
weichenden Beurteilung zu führen, 

dass im Übrigen ohne weitere Erörterungen auf die zutreffenden Erwä-
gungen in  der  angefochtenen Verfügung verwiesen und festgehalten 
werden kann, dass das BFM zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e 
AsylG auf das Asylgesuch der Beschwerdeführerin vom 22. April 2009 
nicht eingetreten ist,

Seite 5

D-5083/2009

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb das BFM die Weg-
weisung aus der Schweiz zu Recht verfügt hat,

dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Be-
stimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesge-
setzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Auslän-
der [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
im  Sinne  von  Art.  3  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
ersichtlich sind, die in der Ukraine droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

Seite 6

D-5083/2009

dass  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatstaat  der  Beschwerde-
führerin  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Gefährdung  im 
Falle  einer  Rückkehr  schliessen  lassen,  da  eine  allfällig  angezeigte 
Weiterführung  der  von  der  Beschwerdeführerin  mit  Arztzeugnis  vom 
30.  Juli  2009  belegten  psychiatrischen  Behandlung  in  der  Ukraine 
grundsätzlich durchführbar sowie davon auszugehen ist, die gut aus-
gebildete  Beschwerdeführerin  verfüge  nebst  ihrem  minderjährigen 
Sohn und ihrem Bruder in ihrer Heimat über weitere Bekannte und da-
mit über ein genügendes soziales Beziehungsnetz (vgl. act. C11 S. 3),

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es der Beschwerdeführerin obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  der  Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 7

D-5083/2009

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt, mit den Akten Ref.-Nr. N (...) 

(per Kurier; in Kopie)
- (zuständige kantonale Behörde) ad (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Claudia Jorns Morgenegg

Versand: 

Seite 8