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**Case Identifier:** ee1840b3-7675-574f-b87d-7290dd7c2a71
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2008 B-8669/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-8669-2007_2008-11-18.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-8669/2007
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Philippe Weissenberger (Einzelrichter),
Gerichtsschreiberin Anita Kummer.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Trägerorganisation für die höhere Fachprüfung für 
Steuerexperten,
Erstinstanz,

und

Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT),
Vorinstanz,

Höhere Fachprüfung für Steuerexperten 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-8669/2007

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer im Jahr 2006 die höhere Fachprüfung für 
Steuerexperten ablegte und ihm die Trägerorganisation für die höhere 
Fachprüfung  für  Steuerexperten  (Erstinstanz)  mit  Verfügung  vom 
3. November  2006  mitteilte,  dass  er  die  Steuerexpertenprüfung  ge-
mäss Prüfungsreglement nicht bestanden habe,

dass der Beschwerdeführer gegen diese Verfügung am 2. Januar 2007 
Beschwerde beim Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (Vor-
instanz) erhob,

dass die Vorinstanz mit Entscheid vom 20. November 2007 diese Be-
schwerde abwies,

dass der Beschwerdeführer diese  Verfügung am 20. Dezember 2007 
beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat,

dass die Beschwerde gegen die angefochtene Verfügung an das Bun-
desverwaltungsgericht zulässig ist  (Art. 31 und 33 Bst. d des Verwal-
tungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),

dass der Beschwerdeführer am 24. Juni 2008 mitgeteilt hat, er werde 
die Steuerexpertenprüfung im August 2008 wiederholen,

dass  die  zuständige  Kammerpräsidentin  aus  Gründen  der  internen 
Geschäftslast am 3. September 2008 einen neuen Instruktionsrichter 
eingesetzt hat,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  das  Verfahren  mit  Zwischenent-
scheid vom 26. September 2008 bis zum Vorliegen eines Prüfungser-
gebnisses der Steuerexpertenprüfung 2008 sistiert hat,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer, die Vorin-
stanz und die Erstinstanz mit Verfügung vom 12. September 2008 ein-
geladen hat,  sich  zur  Frage der  allfälligen Gegenstandslosigkeit  des 
Verfahrens bei erfolgreich absolvierter Prüfung zu äussern,

dass die Erstinstanz mit Schreiben vom 26. September 2008 mitgeteilt 
hat, der Beschwerdeführer habe die Fachprüfung Steuerexperten 2008 
bestanden, 

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dass grundsätzlich mit  Bestehen der Prüfung das Rechtsschutzinter-
esse während des laufenden Verfahrens dahingefallen ist und das Ver-
fahren infolge Gegenstandslosigkeit praxisgemäss abzuschreiben ist,

dass der Beschwerdeführer zur Frage der Gegenstandslosigkeit nicht 
Stellung genommen hat und auch nicht geltend macht, er habe weiter-
hin ein aktuelles und praktisches Interesse an der Behandlung der Be-
schwerde (vgl. BVGE 2007/12 E. 2 ff. S. 123),

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als gegenstandslos abzuschreiben ist  (Art. 23 Abs. 1 Bst. a des Ver-
waltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]),

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 
deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reg-
lements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),

dass die Gegenstandslosigkeit  des Beschwerdeverfahrens durch das 
Bestehen  der  Steuerexpertenprüfung  2008  des  Beschwerdeführers 
herbeigeführt worden ist, 

dass aber die insgesamt lange Verfahrensdauer auch dazu beigetra-
gen hat, 

dass  es  deshalb  und  aufgrund  des  verhältnismässig  geringen  Auf-
wands für das Bundesverwaltungsgericht unverhältnismässig erschei-
nen  würde,  dem  Beschwerdeführer  Verfahrenskosten  aufzuerlegen 
(Art. 6 Bst. b VGKE),

dass  deshalb  das  Verfahren  infolge  Gegenstandslosigkeit  kostenlos 
abzuschreiben ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung 
ausgerichtet wird (Art. 7 ff. VGKE),

dass  dieser  Entscheid  nicht  mit  Beschwerde  an  das  Bundesgericht 
weitergezogen werden kann (Art. 83 Bst. t  des Bundesgerichtsgeset-
zes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), weshalb er endgültig ist.

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Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das  Beschwerdeverfahren  wird  infolge  Gegenstandslosigkeit  abge-
schrieben. 

2.
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. Der am 14. Januar 2008 
eingegangene Kostenvorschuss von Fr. 1'600.- wird dem Beschwerde-
führer aus der Gerichtskasse zurückerstattet.

3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.

4.
Dieser Entscheid geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Eingeschrieben; Akten zurück)
- die Erstinstanz (Eingeschrieben; Akten zurück)
- die Vorinstanz (Eingeschrieben; Akten zurück)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Philippe Weissenberger Anita Kummer

Versand: 18. November 2008

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