# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b74eebb1-5c9b-53d2-8376-bee9db4f4a40
**Source:** Zürich (entscheidsuche) (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.08.2025 PS250201
**Docket/Reference:** PS250201
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250201_2025-08-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250201-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler

Beschluss vom 21. August 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____ [Stiftung], 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Uster vom 8. Juli 2025 (EK250272)

- 2 -

Erwägungen:

1.1 Mit Urteil vom 8. Juli 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerich-

tes Uster (Vorinstanz) in der Betreibung Nr. 1 den Konkurs über die Schuldnerin 

für eine Forderungen der Gläubigerin (act. 3 [= act. 6/8]). 

1.2 Mit rechtzeitig erhobener Beschwerde vom 14. Juli 2025 beantragte die 

Schuldnerin die Aufhebung des Konkurses und die Gewährung der aufschieben-

den Wirkung. Sie macht geltend, leider einige Zahlungsfristen verpasst zu haben. 

Im Moment habe sie aber einige Grossaufträge. Bis spätestens Ende August 

2025 sollte sie über die gesamtfällige Summe verfügen und werde diese entspre-

chend einbezahlen (act. 2).

2.1 Mit Verfügung vom 16. Juli 2025 (act. 8) wurde festgehalten, dass die Ein-

gabe der Schuldnerin nicht unterzeichnet sei, weshalb ihr Nachfrist zur Behebung 

dieses Mangels angesetzt wurde (a.a.O., E. 3 und Dispositiv Ziff. 1). Die Schuld-

nerin wurde zudem auf die Voraussetzungen, unter welchen ein Konkurs aufge-

hoben werden kann und den Umstand, dass sie ihre Beschwerde bis Ablauf der 

Beschwerdefrist noch ergänzen könne, hingewiesen (a.a.O., E. 4.). Die aufschie-

bende Wirkung wurde der Beschwerde einstweilen verweigert (a.a.O., E. 6). Der 

Schuldnerin wurde Frist angesetzt, für das Beschwerdeverfahren einen Kosten-

vorschuss zu leisten (a.a.O., Dispositiv Ziff. 2).

2.2 Am 22. Juli 2025 ging bei der Kammer die Beschwerde mit Originalunter-

schrift ein, welche die Schuldnerin ursprünglich bei der Vorinstanz am 18. Juli 

2025 (Datum Poststempel: 17. Juli 2025) eingereicht hatte (act. 10). Mit Eingabe 

vom 29. Juli 2025 (Datum Poststempel: 28. Juli 2025) reichte die Schuldnerin der 

Vorinstanz weitere Unterlagen ein, welche die Vorinstanz der Kammer übermit-

telte (act. 12). Den Vorschuss leistete die Schuldnerin indes innert der ihr ange-

setzten Frist nicht. 

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2.3 Mit Verfügung vom 5. August 2025 wurde der Schuldnerin in Anwendung 

von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine Nachfrist von fünf Tagen ab Zustellung der Verfü-

gung angesetzt, um den Vorschuss zu leisten, unter dem Hinweis, werde der Vor-

schuss innert dieser Nachfrist nicht bezahlt, trete das Obergericht auf die Be-

schwerde nicht ein. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Frist zur Zahlung 

eingehalten sei, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten 

des Gerichtes der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bank-

konto in der Schweiz belastet  wurde, und dass die Frist während der Gerichtsfe-

rien nicht still stehe (Art. 143 Abs. 3 ZPO, Art. 145 ZPO) (act. 13).

2.4 Die Verfügung wurde der Schuldnerin am 7. August 2025 zugestellt 

(act. 14). Der letzte Tag der Frist fiel damit auf den 12. August 2025. Bis dahin hat 

die Schuldnerin den Vorschuss nicht bezahlt. Sie bezahlte den Vorschuss erst am 

18. August 2025 und damit verspätet (act. 15).

2.5 Androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist auf 

die gegen die Konkurseröffnung erhobene Beschwerde nicht einzutreten. 

3. Der Vollständigkeit halber ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. Art. 195 Abs. 2 SchKG) 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch den Kon-

kursrichter besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurde) beglichen sind oder 

von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Kon-

kurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

4. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.– 

der Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Parteientschädigung für 

das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht aufgrund 

ihres Unterliegens, dem Gläubiger nicht mangels Umtrieben in diesem Verfahren.

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Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Vorschuss verrechnet.

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Dübendorf, ferner im Urteils-Dispo-

sitiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betrei-

bungsamt Dübendorf, je gegen Empfangsschein.

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw M. Schnarwiler

versandt am:
21. August 2025