# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5b2a869c-1119-530e-9480-4f1fa9387585
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.04.2010 D-1743/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1743-2010_2010-04-08.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1743/2010/dcl
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  0 8 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Bendicht Tellenbach, 
mit Zustimmung von Richter Walter Lang;
Gerichtsschreiber Daniel Stadelmann.

A.______, Irak,
alias B.______, Iran,
alias C.______, Irak,
alias D._______, Iran,
alias E._______, Iran,
vertreten durch Dieter Roth, Advokat,
Advokatur Gysin + Roth, Zeughausplatz 34,
Postfach 375, 4410 Liestal,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 11. März 2010 / N_______

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-1743/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 13. Mai 2009 in der Schweiz sein zwei-
tes Asylgesuch gestellt hat,

dass  dem Beschwerdeführer  gestützt  auf  die  Tatsache,  dass  er  am 
2. Februar 2008 in Italien registriert  beziehungsweise daktyloskopiert 
worden ist und ein Asylgesuch eingereicht hat, am 15. Mai 2009 an -
lässlich  der  Befragung  im  F.______  diesbezüglich  das  rechtliche 
Gehör gewährt worden ist (vgl. B2, S. 8 f.),

dass er dabei ausgesagt hat, er könne nicht mehr in Italien leben, weil 
seine Feinde dort seien,

dass  seine  Feinde  in  Italien  ihn  umbringen  würden,  wenn  sie  ihn 
sehen würden,

dass das BFM gestützt  auf  den oben erwähnten Eurodac-Treffer am 
17. November 2009 an Italien ein Ersuchen um Übernahme des Be-
schwerdeführers gestellt hat,

dass Italien mit  Schreiben vom 4. Dezember 2009 diesem Ersuchen 
zugestimmt hat,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  11.  März  2010  –  eröffnet  am 
15. März  2010 –  in  Anwendung von  Art. 34 Abs. 2  Bst. d des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf  das Asylgesuch 
nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug 
anordnete,

dass  das  BFM  den  Beschwerdeführer  gleichzeitig  aufforderte,  die 
Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu ver-
lassen, und festhielt, einer Beschwerde gegen diese Verfügung komme 
keine aufschiebende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer sei am 2. Februar 2008 in Italien daktyloskopisch er-
fasst worden,

dass Italien gestützt  auf  das Abkommen vom 26. Oktober  2004 zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen 
Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und Verfahren zur  Bestimmung des 

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zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder 
in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsab-
kommen [DAA, SR 0.142.392.68])  und auf  das Übereinkommen vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 2004, 
SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,

dass Italien dem Antrag auf  Übernahme des Beschwerdeführers mit 
Schreiben vom 4. Dezember 2009 zugestimmt habe,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs keine 
relevanten Gründe, welche die Durchführung des Dublin-Verfahrens in 
Frage stellen würden, geltend gemacht habe,

dass auf sein Asylgesuch daher nicht einzutreten sei,

dass die Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Vollzugs zu 
bejahen seien,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  per  Telefax  vom 
21. März 2010  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerde  erhob  und  dabei  beantragte,  die  Verfügung  des 
BFM sei aufzuheben und festzustellen, dass er die Anforderungen an 
die Flüchtlingseigenschaft erfülle,

dass  der  Beschwerdeführer  in  formeller  Hinsicht  beantragte,  es  sei 
ihm die  unentgeltliche  Rechtspflege  zu  gewähren  und  insbesondere 
auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten,

dass  die  einzig  per  Telefax  eingereichte  Beschwerde  den  An-
forderungen  gemäss  Art.  52  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) nicht genügt, weil sie keine Originalunterschrift enthält,

dass  der  Instruktionsrichter  des  Bundesverwaltungsgerichts  deshalb 
den Beschwerdeführer mit Verfügung vom 25. März 2010 aufforderte, 
innert  drei  Tagen  ab  Erhalt  dieser  Verfügung  eine  Beschwerdever-

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besserung einzureichen, verbunden mit dem Hinweis  bei ungenutzter 
Frist werde auf die Beschwerde nicht eingetreten,

dass diese Verfügung dem Beschwerdeführer  am 29. März 2010 er-
öffnet wurde,

dass der seit  dem 30. März 2010 anwaltlich vertretene Beschwerde-
führer  am  1.  April  2010  (Poststempel)  und  somit  innert  Frist  durch 
seinen Rechtsvertreter eine Beschwerdeverbesserung und -ergänzung 
sowie  ein  Arztzeugnis  vom 29.  März  2010,  einen  ärztlichen  Bericht 
vom 19. Oktober  2009  und  ein  weiteres  Arztzeugnis  vom 3. August 
2009 einreichte,

dass  der  Rechtsvertreter  des  Beschwerdeführers  zusätzlich  um Be-
willigung  der  unentgeltlichen  Rechtsverbeiständung  gemäss  Art.  65 
Abs. 2 VwVG mit dem Unterzeichneten als Rechtsbeistand ersuchte,

dass  der  Rechtsvertreter  überdies  mit  Schreiben  vom 3. April  2010 
(Poststempel)  auch  das  Original  seiner  Vertretungsvollmacht  vom 
30. März 2010 nachreichte,

dass auf die Begründung der Beschwerde und die eingereichten Be-
weismittel  –  soweit  für  den  Entscheid  wesentlich  –  in  den  nach-
folgenden Erwägungen eingegangen wird,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

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dass  somit  auf  die  fristgerecht  eingereichte  und  formgerecht  ver-
besserte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und 
Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass nach dem Gesagten auf das Rechtsbegehren in Ziff. 2 der Be-
schwerde, soweit  sinngemäss die Zuerkennung der Flüchtlingseigen-
schaft beantragt wird, nicht einzutreten ist,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

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dass aufgrund der  Abklärungen des BFM bei  der EURODAC-Daten-
bank  die  Asylgesuchseinreichung  des  Beschwerdeführers  in  Italien 
feststeht und er diese auch nicht bestreitet,

dass  somit  Italien  für  die  Prüfung  seines  am  13.  Mai  2009  in  der 
Schweiz  eingereichten  Asylantrags  zuständig  ist  (vgl.  vorstehend 
S. 3 DAA sowie die Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 
des  Rates  vom  18.  Februar  2003  (Dublin  II-Verordnung)  zur  Fest-
legung der Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, 
der für die Prüfung eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem 
Mitgliedstaat gestellten Asylantrags zuständig ist [VO Dublin] und die 
Verordnung  [EG]  Nr. 1560/2003  der  Kommission  vom 2.  September 
2003  mit  Durchführungsbestimmungen  zur  Dublin  II-Verordnung  des 
Rates [DVO Dublin], insbes. Art. 10 Abs. 1 VO Dublin),

dass  die  italienischen  Behörden  dem  Ersuchen  der  Schweizer  Be-
hörden  um  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers  zugestimmt 
haben,

dass Asylsuchende in Italien zwar bei der Unterkunft, der Arbeit und 
dem Zugang zur medizinischen Infrastruktur gewissen Schwierigkeiten 
ausgesetzt sein können,

dass Italien aber sowohl  Signatarstaat  des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und 
der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist,

dass  keine  konkreten  Anhaltspunkte  vorliegen,  wonach  sich  Italien 
nicht  an  die  daraus  resultierenden  völkerrechtlichen  Verpflichtungen 
hält,

dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden bevorzugt  behandelt  werden und sich – neben den 
staatlichen  Strukturen  –  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisationen 
der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen,

dass  die  Organisation  F._______  seit  dem  1. Januar  2009  die 
Betreuung der  Flüchtlinge  im Flughafen Fiumicino  (Rom) organisiert 
und dort den Asylsuchenden kostenlose Rechtsberatung anbietet,

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dass unter diesen Umständen keine konkreten Anhaltspunkte dafür er -
sichtlich  sind,  der  Beschwerdeführer  würde  im Falle  einer  Rückkehr 
nach Italien in eine existenzielle Notlage geraten (vgl. auch Urteile des 
Bundesverwaltungsgerichts E-4109/2009 vom 17. August 2009 und E-
6195/2009 vom 30. Oktober 2009),

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1 AsylG),  vorliegend der  Kanton keine Aufenthalts-
bewilligung  erteilt  hat  und  zudem kein  Anspruch auf  Erteilung einer 
solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen steht  und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren  in  den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuches  zu-
ständigen Staat  handelt,  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 
des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Aus-
länderinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Dublin-Verfahrens stattfinden muss (vgl. vorgehende 
Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete,

dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde 
und die eingereichten Beweismittel einzugehen, da diese an der Wür-
digung des vorliegenden Sachverhalts nichts zu ändern vermögen,

dass sich der  Beschwerdeführer überdies betreffend die geltend ge-
machten gesundheitlichen Probleme an das italienische Gesundheits-
system wenden kann,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 

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rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der un-
entgeltlichen  Rechtspflege  gemäss  Art.  65  Abs.  1  und  2  VwVG un-
geachtet  der  Frage  der  Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers  abzu-
weisen  ist,  da  die  Begehren  –  wie  sich  auch  den  vorliegenden  Er-
wägungen ergibt – als aussichtslos zu bezeichnen sind, weshalb die 
kumulativen Voraussetzungen für  die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege nicht erfüllt sind,

dass zudem das Rechtsbegehren, es sei auf die Erhebung eines Kos-
tenvorschusses zu verzichten,  aufgrund  des direkten Entscheides in 
der Hauptsache gegenstandslos geworden ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 
Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt,  mit  den  Akten  Ref.-Nr.  N______ 
(per Kurier; in Kopie)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt, Dublin-Office, Ref.-Nr. N______ (per 
Telefax)

- (...)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Stadelmann

Versand:

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