# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a24d3dec-03a4-5d6c-9ecf-e9aa36975c63
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-07-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.07.2015 C-113/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-113-2014_2015-07-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-113/2014 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  J u l i  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer, Richterin Franziska Schneider,    

Gerichtsschreiber Urs Walker. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, XZ-Y._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue 

Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IVG-Rentenrevision; Verfügung der IVSTA vom  

8. Oktober 2013. 

 

 

 

C-113/2014 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, dass 

die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) mit Ver-

fügung vom 25. Februar 2008 dem kosovarischen Staatsangehörigen 

A._______ (nachfolgend: Versicherter oder Beschwerdeführer) eine halbe 

Rente mit Wirkung ab dem 1. Februar 2008 zusprach, mit der Begründung, 

er sei aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu 59% invalid 

(Akten der Vorinstanz [doc.] 42, 45), 

die Vorinstanz am 4. November 2011 eine Rentenrevision einleitete und 

mit Verfügung vom 18. April 2012 die Rente des Versicherten mit Wirkung 

ab dem 1. Juni 2012 einstellte, nachdem er trotz entsprechenden Auffor-

derungen die verlangten Unterlagen nicht einreichte (doc. 46, 50), 

die Vorinstanz mit angefochtener Verfügung vom 8. Oktober 2013 ihre Ver-

fügung vom 18. April 2012 ersetzte und den Anspruch des Versicherten auf 

eine halbe Rente ab dem 1. Juni 2012 bestätigte (doc. 88), nachdem er die 

verlangten Unterlagen eingereicht hatte und der RAD-Arzt in seiner Stel-

lungnahme vom 23. September 2013 feststellte, dass sich der Gesund-

heitszustand des Beschwerdeführers nicht wesentlich verändert habe 

(doc. 85), 

der Versicherte unter Beilage etlicher medizinischer Unterlagen am 16. No-

vember 2013 (Datum Poststempel) dagegen Beschwerde erhob und eine 

Erhöhung seiner Rente beantragte, mit der Begründung, sein Gesund-

heitszustand habe sich wesentlich verschlechtert (B-act. 1), 

der vom Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 1. Mai 

2014 (B-act. 7) und erfolgter Notifikation im Bundesblatt vom 13. Mai 2014 

(B-act. 10) verlangte Kostenvorschuss von Fr. 400.- am 30. Mai 2014 be-

zahlt wurde (B-act. 13), 

die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung vom 2. Juli 2014 die Abweisung 

der Beschwerde bzw. die Bestätigung der angefochtenen Verfügung bean-

tragte (B-act. 18), 

das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 25. Septem-

ber 2014 und Notifikation im Bundesblatt vom 7. Oktober 2014 den Schrif-

tenwechsel abschloss (B-act. 22, 24), nachdem es dem Beschwerdeführer 

mit Zwischenverfügung vom 11. Juli 2014 (B-act. 19) und Notifikation im 

Bundesblatt vom 22. Juli 2014 (B-act. 21) vergeblich Gelegenheit zur Ab-

gabe einer Replik einräumte, 

C-113/2014 

Seite 3 

das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 

69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invali-

denversicherung (IVG, SR 831.20) zur Beurteilung von Beschwerden ge-

gen Verfügungen von Vorinstanzen gemäss Art. 33 VGG zuständig ist,  

der Beschwerdeführer im Sinne von Art. 59 des Bundesgesetzes vom  

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) beschwerdelegitimiert ist, 

vorliegend von der Rechtzeitigkeit der Beschwerde auszugehen ist, zumal 

die Vorinstanz die angefochtene Verfügung ohne Rückschein eröffnete 

(doc. 88) und der Nachweis der verspäteten Beschwerdeführung ihr ob-

läge, 

die Beschwerde zudem frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 ATSG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss rechtzeitig ein-

bezahlt (Art. 63 Abs. 4 VwVG) wurde, weshalb auf die Beschwerde einzu-

treten ist, 

der Beschwerdeführer kosovarischer Staatsangehöriger ist und er laut Ak-

ten seit der Rückkehr in seine Heimat im Jahr 1993 im Kosovo (Y._______) 

lebt, 

gemäss Art. 6 Abs. 2 IVG ausländische Staatsangehörige nur anspruchs-

berechtigt sind, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt 

in der Schweiz haben, sofern keine abweichende zwischenstaatliche Ver-

einbarung besteht, 

die Schweizerische Eidgenossenschaft am 8. Juni 1962 mit der damaligen 

Föderativen Volksrepublik Jugoslawien ein Sozialversicherungsabkom-

men abgeschlossen hat (SR 0.831.109.818.1), 

das Bundesgericht in BGE 139 V 263 (vom 19. Juni 2013) befand, dass 

das Sozialversicherungsabkommen ab 1. April 2010 nicht weiter auf ko-

sovarische Staatsangehörige anwendbar sei, 

deshalb ein Rentenexport für Renten von Staatsangehörigen des Kosovos, 

die für den Zeitraum nach dem 31. März 2010 zugesprochen werden, nicht 

mehr möglich ist, 

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das Bundesgericht in einem weiteren Entscheid erkannte, laufende Renten 

würden gemäss Art. 25 des Sozialversicherungsabkommens den Besitz-

stand geniessen (BGE 139 V 335 E. 6; Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts C-3686/2013 vom 20. November 2014, E. 2.1.1), 

vorliegend im Rahmen eines Revisionsverfahrens umstritten ist, ob die 

halbe Rente des Beschwerdeführers auf eine Dreiviertels- oder auf eine 

ganze Rente zu erhöhen ist (Streitgegenstand), was der Beschwerdeführer 

wegen der Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend macht 

und die Vorinstanz unter anderem wegen der bundesgerichtlichen Recht-

sprechung zum Rentenexport in den Kosovo ablehnt, 

die Bundesgerichtspraxis, wonach ein Rentenexport ab dem 1. April 2010 

nicht mehr möglich ist (vgl. auch IV-Rundschreiben des BSV Nr. 322 vom 

24. September 2013), auch für allfällige Rentenerhöhungen gilt, worauf die 

Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zutreffend hinwies (B-act. 18 S. 2), 

somit vorliegend zum Vornherein feststeht, dass auch bei einer allfälligen 

wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Beschwer-

deführers keine Rentenerhöhung möglich wäre, 

anderseits von keiner Partei geltend gemacht wird, der Anspruch auf eine 

halbe Rente sei nicht mehr gegeben, was angesichts der eingereichten 

medizinischen Unterlagen nicht zu beanstanden ist, 

deshalb die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung vom 8. Oktober 

2014 zu Recht festgestellt hat, dass der Beschwerdeführer weiterhin An-

spruch auf eine halbe Rente hat (doc. 88), 

die obenstehenden Erwägungen auch für die vom Beschwerdeführer nicht 

explizit angefochtene, das Kind Adelina betreffende Verfügung vom 29. No-

vember 2013 gelten würden (doc. 96), 

deshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

das Verfahren kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 1bis und 2 IVG, wobei das 

Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrens-

kosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt, 

vorliegend der Beschwerdeführer als unterliegende Partei die Verfahrens-

kosten, welche auf Fr. 200.- festgesetzt werden, zu tragen hat,  

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Seite 5 

der Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss von Fr. 400.- geleistet hat, 

weshalb ihm nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils  

Fr. 200.- auf eine von ihm zu nennende Zahlungsadresse zurückzuerstat-

ten sind, 

weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die obsiegende Vo-

rinstanz Anspruch auf eine Parteientschädigung haben (Art. 64 Abs. 1 

VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

(VGKE, SR 173.320.2). 

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 200.- festgesetzt und sind vom Be-

schwerdeführer zu tragen. 

3.  

Dem Beschwerdeführer werden nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegen-

den Urteils Fr. 200.- auf eine von ihm zu nennende Zahlungsadresse zu-

rückerstattet. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Publikation im Bundesblatt) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

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Seite 6 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Urs Walker 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

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