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**Case Identifier:** 4f5906f9-2933-56fa-b878-340c3e6659c4
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-15
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 15.12.2023 B 2023/21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2023-21_2023-12-15.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2023/21

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 05.03.2024

Entscheiddatum: 15.12.2023

Entscheid Verwaltungsgericht, 15.12.2023
Baurecht, Verfahren, Art. 45 Abs. 1 VRP. Bestätigung des vorinstanzlichen 
Nichteintretens: Das Grundstück des Beschwerdeführers liegt über 100 m 
Luftlinie von demjenigen Teil des Gebäudes Assek.-Nr. 0001_ auf Parzelle Nr. 
0000_ entfernt, welcher umgenutzt und umgebaut werden soll. Trotz der 
bestehenden Sichtverbindung ist davon auszugehen, dass das strittige 
Bauvorhaben nur Immissionen verursacht, die den Beschwerdeführer nicht 
stärker betreffen als die Allgemeinheit (E. 7), (Verwaltungsgericht, B 
2023/21). Gegen dieses Urteil wurde Beschwerde beim Bundesgericht 
erhoben (Verfahren 1C_84/2024).

Entscheid vom 15. Dezember 2023

Besetzung

Abteilungspräsidentin Lendfers; Verwaltungsrichterin Zindel,

Verwaltungsrichter Steiner; Gerichtsschreiber Bischofberger

Verfahrensbeteiligte

A.__,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Urs Pfister,

Advokaturbüro Pfister, Bischofszellerstrasse 53, 9200 Gossau,

gegen

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Bau- und Umweltdepartement des Kantons St. Gallen,

Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

B.__ AG,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. David Brunner,

Advokaturbureau Brunner & Dudli, Hinterlauben 12, 9000 St. Gallen,

Politische Gemeinde C.__,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Nichteintreten

 

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

Die D.__ sind Eigentümerinnen des 87'787 m  grossen Grundstücks Nr. 0000_, 

Grundbuchkreis C.__, welches unter anderem mit dem ehemaligen Güterexpeditions-

gebäude Assek.-Nr. 0001_ (auf der projektierten Liegenschaft Nr. 0002_) überbaut ist. 

Nach dem Zonenplan der Politischen Gemeinde C.__ ist dieses Grundstück im Bereich 

des Gebäudes Assek.-Nr. 0001_ der Wohn-Gewerbe-Zone WG4 zugewiesen. 

Südöstlich resp. -westlich des Gebäudes Assek.-Nr. 0001_ verläuft die E.__-strasse 

(Gemeindestrasse zweiter Klasse) über die Grundstücke Nrn. 0003_ und 0000_. 

Südwestlich dieses Gebäudes befindet sich die Haltestelle C.__ E.__ der F.__ AG, G.__ 

auf Grundstück Nr. 0000_ (projektierte Liegenschaft Nr. 0004_, act. 37, https:// 

www.geoportal.ch, Stand: 21. November 2023).

2

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B.

Am 17. Juli 2020/18. August 2020 reichte die B.__ AG das Baugesuch Nr. 001_ für den 

Umbau und die Umnutzung eines Teils des ehemaligen Güterexpeditionsgebäudes 

Assek.-Nr. 0005_ auf Parzelle Nr. 0000_ (E.__-strasse 002_) in eine multifunktionale 

(Event-)Halle für bis zu 300 Personen ein, nachdem sie ihr vom 19. März 2020 bis 

1. April 2020 öffentlich aufgelegtes Baugesuch Nr. 003_ für ein Eventlokal an 

demselben Ort offenbar zurück-gezogen hatte. Während der öffentlichen Auflage 

dieses Baugesuchs vom 20. August 2020 bis 2. September 2020 gingen zwei 

Einsprachen ein, darunter diejenige von H.__, Eigentümerin der Parzellen Nrn. 0006 

und 0007_), I.__ (Eigentümerin der Parzelle Nr. 0008_), J.__ (Miteigentümerin der 

Parzellen Nrn. 0009 und 0010) sowie A.__ (Eigentümer der mit dem Mehrfamilienhaus 

Assek.-Nr. 0011 überbauten Parzelle Nr. 0012_). Gleichzeitig wurde auch das 

Baugesuch Nr. 0013_ der B.__ für eine Eventhalle für bis zu 1'800 Personen öffentlich 

aufgelegt. Am 14. Januar 2021/1. Februar 2021 reichte die B.__ ein Korrektur-gesuch 

ein, welches den Einsprechern im vereinfachten Verfahren bekanntgegeben wurde. Am 

13. Februar 2021 erhoben H.__, I.__, J.__ sowie A.__ dagegen sinngemäss Einsprache. 

Mit Entscheid vom 19. März 2021 (versandt am 1. April 2021) wies die 

Baubewilligungs-kommission der Stadt C.__ die Einsprachen sowohl in öffentlich-

rechtlicher Hinsicht als auch nach Art. 684 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 

(SR 210, ZGB) ab und bewilligte das (korrigierte) Baugesuch Nr. 001_ unter 

Nebenstimmungen sowie unter gleichzeitiger Eröffnung aller kantonalen und 

kommunalen Teilverfügungen und Stellungnahmen mitsamt der Zustimmung der D.__ 

als Gesamtentscheid (act. 9/7/1-6, 8-10, 17 f., 21-48, https://www.geoportal.ch, 

https://publikationen.sg.ch, beide Stand: 21. November 2023).

C.

Dagegen rekurrierte A.__ zusammen mit H.__, I.__ und J.__ mit Eingabe vom 

11. April 2021 und Ergänzung vom 20. Mai 2021 an das Baudepartement. Mit 

Entscheid vom 20. Januar 2023 trat das Bau- und Umweltdepartement (BUD, bis 

30. September 2021: Baudepartement) auf den Rekurs von A.__ kostenfällig nicht ein 

(Dispositiv-Ziff. 1b, 2b, 2c, 3b), hiess den Rekurs von H.__, I.__ und J.__ gut und hob 

den Gesamtentscheid der Baubewilligungskommission C.__ vom 19. März 2021 auf 

(Dispositiv-Ziff. 1a und 1c, act. 2, 9/1, 5; Rekursverfahren Nr. 21-3590).

D.

Gegen den Entscheid des BUD (Vorinstanz) vom 20. Januar 2023 erhob A.__ 

(Beschwerdeführer) durch seinen Rechtsvertreter mit Eingabe vom 3. Februar 2023 und 

Ergänzung vom 13. März 2023 Beschwerde beim Verwaltungsgericht (Verfahren 

B 2023/21) dem Sinn nach mit den Rechtsbegehren, es sei der angefochtene 

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Entscheid unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, zuzüglich Mehrwertsteuer, 

aufzuheben, soweit auf seinen Rekurs kostenfällig nicht eingetreten worden sei 

(Dispositiv-Ziff. 1b, 2b und 2c, 3b), und es seien die Dispositiv-Ziffern 1a (Gutheissung 

des Rekurses), 2a (Höhe der amtlichen Kosten zulasten der B.__ 

[Beschwerdegegnerin]) und 2c (Rückerstattung Kostenvorschuss) sowie 3a 

(ausseramtliche Kosten zulasten der Beschwerdegegnerin) entsprechend neu zu 

formulieren. Eventualiter seien die Dispositiv-Ziffern 1b, 2b und 3b des angefochtenen 

Entscheids aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zur nochmaligen 

Beurteilung zurückzuweisen. Am 21. März 2023 schloss die Vorinstanz auf Abweisung 

der Beschwerde. Die Politische Gemeinde C.__ (Beschwerdebeteiligte) verzichtete am 

12. April 2023 auf eine Stellungnahme und das Stellen eigener Anträge. Am 

1. Mai 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin durch ihren Rechtsvertreter, es sei die 

Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungsfolge, zuzüglich Mehrwertsteuer, 

abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. Am 6. Juni und 24. Juli 2023 

liess sich der Beschwerdeführer und am 27. Juni, 7. und 28. August 2023 die 

Beschwerdegegnerin nochmals vernehmen. Nachdem das Verwaltungsgericht den Fall 

am 21. September 2023 erstmals mündlich beraten hatte, führte es am 

26. Oktober 2023 im Beisein der Parteien einen Augenschein durch. Am 

17. November 2023 nahm der Beschwerdeführer zum Augenscheinprotokoll Stellung 

(act. 1, 5, 8, 11 f., 16, 19, 23 f., 26, 28, 37, 39).

Auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids, die Ausführungen der Verfahrens-

beteiligten zur Begründung ihrer Anträge und die Feststellungen anlässlich des 

Augenscheins sowie die Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen 

eingegangen.

 

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1.

Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe 

vom 3. Februar 2023 erfolgte rechtzeitig und erfüllt zusammen mit der Ergänzung vom 

13. März 2023 formell und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in 

Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Ungeachtet seiner 

Legitimation in der Sache ist der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 64 in Verbindung 

mit Art. 45 Abs. 1 VRP befugt, den angefochtenen Entscheid anzufechten, mittels 

welchem auf seinen Rekurs nicht eingetreten wurde (vgl. VerwGE B 2020/10 vom 

bis

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17. Juni 2022 E. 1 mit Hinweis). Sein Rechtsschutzinteresse ist noch aktuell und 

praktisch, da der angefochtene Entscheid auch in der Sache noch hängig ist (vgl. dazu 

den Zwischenentscheid des Verwaltungsgerichts B 2023/23 vom 26. Oktober 2023). 

Bei diesem Ergebnis kann dahingestellt bleiben, ob an der Beantwortung der vom 

Beschwerdeführer aufgeworfenen Rechtsfragen ein hinreichendes öffentliches 

Interesse bestände, um ausnahmsweise auf das Erfordernis des aktuellen praktischen 

Interesses zu verzichten (vgl. dazu BGE 142 I 135 E. 1.3.1; 146 II 335 1.3 und BGer, 

Urteil 2C_11/2012 vom 25. April 2012 E. 2.2, je mit Hinweisen). Auf die Beschwerde ist 

einzutreten.

Die D.__ (Eigentümerinnen der Parzelle Nr. 0000_), welche als Eisenbahnunternehmen 

dem diesem Streit zugrundeliegenden Bauvorhaben der Beschwerdegegnerin gestützt 

auf Art. 18m Abs. 1 Ingress und lit. a des Eisenbahngesetzes (SR 742.101, EBG) 

zugestimmt haben (act. 9/7/3), haben im vorinstanzlichen Rekursverfahren keine 

eigenen Anträge gestellt und deshalb stillschweigend von einer weiteren 

Verfahrensbeteiligung abgesehen. Sie sind daher im verwaltungsgerichtlichen 

Beschwerdeverfahren nicht mehr zu beteiligen (vgl. dazu VerwGE B 2022/173 vom 

12. Juli 2023 E. 1, mit Hinweisen).

2.

Das Verwaltungsgericht hat am 26. Oktober 2023 antragsgemäss einen Augenschein 

durchgeführt. Darüber hinaus stellt der Beschwerdeführer die Beweisanträge (act. 5, 

S. 4 f., 9-11, 16 Ziff. II/8, III/1, IV/A/2d, 3d, 4c, IV/C/3d, act. 6, Ziff. III/B, act. 17 Ziff. III/

B), es seien alle Bauakten zur Liegenschaft E.__-strasse 004_ und 002_, D.__, 

insbesondere auch diejenigen des Gesuchs Nr. 0013_ (Eventhalle für bis zu 1'800 

Personen), sowie die Akten zum Rekursverfahren Nr. 21-7798 beizuziehen; es sei eine 

Expertise zur Lärmausbreitung auf die Wohnbauten beidseits des E.__-areals unter 

Berücksichtigung der Topographie und von Reflektionen (Boden, Wärmedifferenzen, 

nächtliche Abkühlung in der Senke) einzuholen. Es besteht kein Anlass, den 

verbleibenden Beweisanträgen des Beschwerdeführers zu entsprechen. Die mit Blick 

auf die nachstehend zu schildernden Gegebenheiten entscheidrelevanten tatsächlichen 

Verhältnisse ergeben sich mit hinreichender Klarheit aus den Verfahrensakten, den 

unmittelbaren Wahrnehmungen am Augenschein vom 26. Oktober 2023 und dem 

Geoportal, welchem ein offizieller Anstrich anhaftet und dessen Beizug im vorliegenden 

Zusammenhang nahelag, weshalb die daraus stammenden Tatsachenangaben als 

notorisch betrachtet werden können (vgl. zu den nicht beweis-bedürftigen notorischen 

Tatsachen: BGE 149 I 91 E. 3.4; BGer, Urteil 1C_582/2018 vom 23. Dezember 2019 

E. 2.3, je mit Hinweisen, insbesondere auf BGE 143 IV 380 E. 1.2, in: Pra 2018 Nr. 61, 

und zur antizipierten Beweiswürdigung: BGE 144 V 361 E. 6.5; 144 II 427 E. 3.1.3 je mit 

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Hinweis[en], siehe davon teilweise abweichende Meinung von M. Bickel, Antizipierte 

Beweiswürdigung, Bern 2021, Rz. 530 ff.).

3.

Ob die Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör (Art. 29 

Abs. 2 BV; Art. 4 lit. c der Verfassung des Kantons St. Gallen; SR 131.225, sGS 111.1, 

KV; Art. 6 Ziff. 1 der Europäischen Konvention zum Schutze der Menschenrechte und 

Grundfreiheiten; SR 0.101, EMRK) im vorinstanzlichen Rekursverfahren verletzt hat (vgl. 

dazu act. 5, S. 14-18 Ziff. IV/C/2, 3a, 3c, 4, act. 16, S. 3, 5 lit. B/5, 11a, act. 23 Ziff. 1 

sowie act. 2, S. 8 f. E. 3), weil sie auf die von ihm beantragte Durchführung eines 

Augenscheins verzichtet hat, kann dahingestellt bleiben. Ein allfälliger 

Verfahrensmangel wurde im Beschwerdeverfahren, in welchem das Verwaltungsgericht 

das vorinstanzliche Nichteintreten sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher 

Hinsicht umfassend zu prüfen hat (vgl. dazu Art. 110 des Bundesgesetzes über das 

Bundesgericht, SR 173.110, BGG), mit der Durchführung des Augenscheins durch das 

Verwaltungsgericht am 26. Oktober 2023 geheilt (vgl. dazu VerwGE B 2023/145 vom 

20. September 2023 E. 2.2, mit Hinweisen).

4.

Der Beschwerdeführer behauptet vorab – unter Berufung auf das einen anderen 

Sachverhalt betreffende Rekursverfahren Nr. 21-7798 vor dem BUD (act. 5, S. 8-11 

Ziff. IV/A/2 f., 4c, act. 16, S. 3 f. lit. B/6) –, über die Frage, ob er die formellen 

Voraussetzungen für die Beteiligung am öffentlich-rechtlichen Bauverfahren 

(Einsprache, Rekurs, Beschwerde) erfülle, sei bereits mit Entscheid der 

Beschwerdebeteiligten vom 19. März 2021 rechtskräftig entschieden worden, zumal 

die Beschwerdegegnerin gegen das erstinstanzliche Eintreten keinen Rekurs erhoben 

habe. Diesbezüglich kann ihm nicht gefolgt werden. Zunächst blendet er aus, dass er 

zusammen mit H.__, I.__ und J.__ mit Rekurseingabe vom 11. April 2021 und -

ergänzung vom 20. Mai 2021 (act. 9/1, 5) bei der Vorinstanz selbst um vollumfängliche 

Aufhebung des Entscheids der Beschwerdebeteiligten vom 19. März 2021 (act. 9/5/1) 

ersucht hatte, weshalb der erstinstanzliche Entscheid nicht in formelle Rechtskraft 

erwachsen konnte. Darüber hinaus war die Vorinstanz von Amtes wegen, also 

unabhängig von allfälligen Rügen einer Gegenpartei, verpflichtet, die Legitimation des 

Beschwerdeführers als Prozess- bzw. Sachurteilsvoraussetzung des Rekursverfahrens 

zu prüfen, selbst wenn die Beschwerdebeteiligte im erstinstanzlichen Entscheid vom 

19. März 2021 (act. 9/5/1, S. 7 f. E. 1.2 f.) die Einsprachebefugnis des 

Beschwerdeführers bejaht hatte (vgl. dazu M. Pflüger, in: Herzog/Daum [Hrsg.], 

Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechts-pflege im Kanton Bern, 

2. Aufl. 2020, N 3 zu Art. 65 VRPG BE und N 3 zu Art. 79 VRPG BE). Im Übrigen wäre 

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die Beschwerdegegnerin auch gemäss dem vom Beschwerdeführer ins Feld geführten 

Rekursentscheid des BUD Nr. 88 (Verfahrensnummer 21-7798) vom 

20. Dezember 2021 (https://publikationen.sg.ch > Rechtsprechung Departemente, 

Stand: 21. November 2023), in dem die Rekurslegitimation der dortigen 

Baugesuchstellerin eben gerade nicht anerkannt und daher auf den Rekurs nicht 

eingetreten worden war (vgl. E. 1.3 des Rekursentscheids), aus folgenden Gründen 

mangels aktuellen praktischen Rechtsschutzinteresses gar nicht befugt gewesen, den 

erstinstanzlichen Entscheid, wie vom Beschwerdeführer gefordert, mit Rekurs 

anzufechten: Mit Entscheid der Beschwerde-beteiligten vom 19. März 2021 wurde die 

von ihr nachgesuchte Baubewilligung erteilt und ihr Antrag Ziff. I/1 in ihrer 

Stellungnahme vom 17. September 2020 (act. 9/7/16), es sei die Einsprache des 

Beschwerdeführers und der übrigen Einsprecher abzuweisen, soweit darauf 

eingetreten werden könne, insoweit gutgeheissen, als diese Einsprache sowohl in 

öffentlich-rechtlicher Hinsicht als auch gemäss Art. 684 ZGB (Dispositiv-Ziff. I/3 f.) 

abgewiesen worden ist (vgl. dazu auch die zutreffenden Ausführungen der 

Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung vom 1. Mai 2023, act. 12, S. 2-4 Ziff. III/

2-4).

5.

Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellt (act. 5, S. 12 Ziff. IV/A/5), 

Dispositiv-Ziff. 1b des angefochtenen Entscheids sei falsch formuliert worden, da das 

erstinstanzliche Eintreten darin nicht korrigiert worden sei, kann ihm nicht beigepflichtet 

werden. Dass die Vorinstanz von Amtes wegen die Rekurslegitimation des 

Beschwerdeführers gestützt auf Art. 45 Abs. 1 VRP geprüft hat, ist nicht zu 

beanstanden. Diesbezüglich ist auf die zutreffende Begründung in E. 1.2.1 f. des 

angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 7 f.) sowie vorstehende Erwägung 3 zu verweisen. 

Vor diesem Hintergrund bestand für die Vorinstanz keine Notwendigkeit, sich mit der 

Frage zu befassen, ob die Beschwerdebeteiligte ihrerseits auf die Einsprache des 

Beschwerdeführers nicht hätte eintreten sollen (vgl. dazu Daum bzw. Pflüger, in: 

Herzog/Daum [Hrsg.], a.a.O., N 43 zu Art. 20a VRPG BE; N 1 zu Art. 39 VRPG BE; N 2 

zu Art. 65 VRPG BE).

6.

Der Beschwerdeführer erhebt weitere Gehörsrügen (act. 5, S. 10-15, 17 f. Ziff. IV/A/4, 

IV/B, IV/C/3a, 4, act. 16, S. 4 lit. B/8, 10).

Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Vorinstanz habe ihm zu Unrecht 

vorgängig zur Aberkennung seiner Einsprachelegitimation, welche eine reformatio in 

6.1. 

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peius darstelle, das rechtliche Gehör nicht gewährt, kann ihm nicht gefolgt werden. 

Eine reformatio in peius (Schlechterstellung) liegt vor, wenn die Rechtsmittelbehörde 

zwar, wie vom Beschwerdeführer verlangt, die angefochtene Verfügung resp. den 

angefochtenen Entscheid aufhebt und anders entscheidet als die Vorinstanz, dies aber 

nicht – den Anträgen des Beschwerdeführers folgend – zu dessen Gunsten, sondern 

vielmehr zu dessen Ungunsten tut (vgl. T. Häberli, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], 

Praxiskommentar Verwaltungsver-fahrensgesetz, 3. Aufl. 2023, N 18 zu Art. 62 VwVG). 

Wenn die Rechtsmittelbehörde, wie hier die Vorinstanz, das Vorliegen einer 

Sachurteilsvoraussetzung verneint und auf das Rechtsmittel nicht eintritt, stellt dies 

demzufolge keinen Anwendungsfall einer reformatio in peius dar (vgl. dazu auch 

T. Kamber, in: Rizvi/Schindler/Cavelti [Hrsg.], Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege, 

Praxiskommentar, Zürich/St. Gallen 2020, N 9 zu Art. 56 VRP; Brunner/Zollinger, Das 

Verbot des überraschungsentscheids im schweizerischen Prozessrecht, in: SJZ 2022, 

S. 1077 ff., S. 1086, mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Deswegen war die 

Vorinstanz in dieser Hinsicht nicht gehalten, dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 29 

Abs. 2 BV im Voraus ihre Überlegungen zum Nichteintreten zur Stellungnahme zu 

unterbreiten (vgl. dazu BGer, Urteil 9C_440/2020 vom 25. Mai 2021 in BGE 147 V 259 

nicht publizierte E. 4.2.1, mit Hinweisen). Im Weiteren bestand für die Vorinstanz auch 

sonst keine Pflicht, dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zur beabsichtigten 

Begründung des Rekursentscheids zu gewähren (vgl. dazu BGE 145 I 167 E. 4.1, in: 

Pra 2019 Nr. 119, 142 III 355 E. 2.2, in: Pra 2017 Nr. 81, je mit Hinweisen), zumal die 

Rekurslegitimation des Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren umstritten 

war (vgl. dazu Rekursstellungnahme der Beschwerdegegnerin vom 15. Juni 2021, 

S. 1 f., Ziff. I/1, II/3).

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, im angefochtenen Entscheid fehle jede 

Begründung für das Nichteintreten auf den Rekurs gegen die Abweisung seiner 

privatrechtlichen Einsprache nach Art. 684 ZGB durch die Beschwerdebeteiligte, ist 

seiner Beschwerde ebenfalls kein Erfolg beschieden. Nach der kantonalrechtlichen 

Verfahrensordnung hatte der Beschwerdeführer die Wahl, seine zivilrechtlichen 

Ansprüche gemäss Art. 684 ZGB direkt vor den Zivilgerichten einzuklagen oder mittels 

privatrechtlicher Einsprache vor den Baube-willigungsbehörden geltend zu machen. 

Der Beschwerdeführer hat den Verwaltungsweg gewählt und seine Ansprüche gemäss 

Art. 684 ZGB mit der privatrechtlichen Einsprache (Art. 154 des Planungs- und 

Baugesetzes; sGS 731.1, PBG) vor der Beschwerdebeteiligten erhoben. Darauf ist er 

zu behaften. Folglich gelten die Verfahrensvorschriften des PBG und des VRP unter 

Beachtung der Minimalgarantien, wie sie sich aus der BV und der EMRK ergeben (vgl. 

6.2. 

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7.

Schliesslich wehrt sich der Beschwerdeführer gegen das vorinstanzliche Nichteintreten. 

Er begründet seine Legitimation damit, dass seine Liegenschaft, von welcher eine 

direkte Sichtverbindung zur geplanten Eventhalle bestehe, gegenüber dem Baugrund 

erhöht liege und er deshalb aufgrund der örtlichen Verhältnisse von den Lärm- und 

Lichtimmissionen des Bauvorhabens betroffen sei. Zudem wiesen die für das streitige 

Bauvorhaben zwingend erforderlichen Erschliessungsanlagen lediglich einen Abstand 

von ungefähr 75 m oder 85 m (Bahnhaltestelle D.__, E.__) und 70 m (E.__-strasse) zu 

seiner Liegenschaft auf (act. 5, S. 4, 7 f., 14-18 Ziff. II/6, IV/A/1, 5, IV/C/1, 3 f., act. 16, 

S. 3-6 lit. B/4, 5a, 6, 11b-11d, act. 23).

dazu BGer, Urteil 5A_156/2021 vom 9. Juni 2022 E. 2, mit Hinweisen). Demzufolge 

waren sowohl die Rekursbefugnis gegen die Abweisung der öffentlichen-rechtlichen 

Einsprache des Beschwerdeführers als auch diejenige gegen die Abweisung der 

privatrechtlichen Einsprache nach Art. 684 ZGB nach den Kriterien von Art. 45 

Abs. 1 VRP zu beurteilen. Folglich war die Vorinstanz nicht gehalten, in Erwägung 1.2.2 

des angefochtenen Entscheids (act. 2, S. 8) bei der Beurteilung der Rekursbefugnis des 

Beschwerdeführers ausdrücklich zwischen seinem Rekurs hinsichtlich der Abweisung 

seiner öffentlich-rechtlichen Einsprache und demjenigen bezüglich der Abweisung 

seiner privatrechtlichen Einsprache nach Art. 684 ZGB zu unterscheiden. Diesbezüglich 

kann der Vorinstanz keine unzureichende, lückenhafte Begründung vorgeworfen 

werden (vgl. dazu BGE 141 IV 244 E. 1.2.1, mit Hinweisen, allerdings in Bezug auf die 

Anwendung von Art. 82 Abs. 4 der Schweizerischen Strafprozessordnung; SR 312.0, 

StPO).

Die Regelung der Rekursberechtigung in Art. 45 Abs. 1 VRP ist in Anlehnung an Art. 89 

Abs. 1 BGG auszulegen (vgl. dazu [Art. 54 des Bundesgesetzes über den 

Umweltschutz, Umweltschutzgesetz; SR 814.01, USG, in Verbindung mit] Art. 111 

Abs. 1 BGG; Art. 33 Abs. 3 Ingress und lit. a des Bundesgesetzes über die 

Raumplanung, Raumplanungsgesetz; SR 700, RPG). Sie soll die Popularbeschwerde 

ausschliessen und den Charakter des allgemeinen Beschwerderechts als Instrument 

des Individualrechtsschutzes unterstreichen. Diese Anforderungen sind besonders 

bedeutend bei der Beschwerde eines Dritten, der nicht Verfügungsadressat ist. Der 

Beschwerdeführer muss durch den angefochtenen bzw. den zu erlassenden Entscheid 

stärker als ein beliebiger Dritter betroffen sein und in einer besonderen, 

beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache stehen. Neben der spezifischen 

Beziehungsnähe zur Streitsache muss der Beschwerdeführer einen praktischen Nutzen 

7.1. 

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aus einer allfälligen Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids ziehen, 

d.h. seine Situation muss durch den Ausgang des Verfahrens in relevanter Weise 

beeinflusst werden können. Das schutzwürdige Interesse besteht im Umstand, einen 

materiellen oder ideellen Nachteil zu vermeiden, den der angefochtene Entscheid mit 

sich bringen würde. Ein bloss mittelbares oder ausschliesslich allgemeines öffentliches 

Interesse begründet – ohne die erforderliche Beziehungsnähe zur Streitsache selber – 

keine Parteistellung. Die erforderliche Nähe der Beziehung zum Streitgegenstand muss 

bei Bauprojekten insbesondere in räumlicher Hinsicht gegeben sein. Liegt diese 

besondere Beziehungsnähe vor, braucht das Anfechtungsinteresse nicht mit dem 

Interesse übereinzustimmen, das durch die vom Beschwerdeführer als verletzt 

bezeichneten Normen geschützt wird. Er kann daher die Überprüfung eines 

Bauvorhabens im Lichte all jener Rechtssätze verlangen, die sich rechtlich oder 

tatsächlich in dem Sinne auf seine Stellung auswirken, dass ihm im Falle des 

Obsiegens ein praktischer Nutzen entsteht. Nachbarn sind zur Beschwerdeführung 

gegen ein Bauvorhaben legitimiert, wenn sie mit Sicherheit oder zumindest grosser 

Wahrscheinlichkeit durch Immissionen (Lärm, Staub, Erschütterungen, Licht oder 

andere Einwirkungen) betroffen werden, die der Bau oder Betrieb der fraglichen Anlage 

hervorruft. Als wichtiges Kriterium zur Beurteilung der Betroffenheit dient in der Praxis 

die räumliche Distanz zum Bauvorhaben bzw. zur Anlage. Die Rechtsprechung bejaht 

in der Regel die Legitimation von Nachbarn, deren Liegenschaften sich in einem 

Umkreis von bis zu rund 100 m befinden, ohne vertiefte Abklärungen. Bei grösseren 

Entfernungen muss eine Beeinträchtigung aufgrund der konkreten Gegebenheiten 

glaubhaft gemacht werden. Die Legitimationsvoraussetzungen sind in einer 

Gesamtwürdigung anhand der im konkreten Fall vorliegenden tatsächlichen 

Verhältnisse zu prüfen. Es ist nicht schematisch auf einzelne Kriterien abzustellen, wie 

beispielsweise die Distanz zum Vorhaben, die Sichtverbindung usw. (vgl. dazu VerwGE 

B 2022/175 vom 8. Mai 2023 E. 3.2, mit Hinweisen).

Der Beschwerdeführer ist Eigentümer des Grundstücks Nr. 0012_, welches einzig 

durch die K.__-strasse (Parzelle Nr. C0014_) vom 87'787 m  grossen Baugrundstück 

Nr. 0000_ getrennt liegt (https://www.geoportal.ch). Allerdings ist nicht umstritten, dass 

das Grundstück Nr. 0012_ mehr als 100 m von demjenigen Teil des Gebäudes Assek.-

Nr. 0005_ auf Parzelle Nr. 0000_ entfernt liegt, welcher umgenutzt und umgebaut 

werden soll. Aus dem Geoportal lässt sich ein Abstand von rund 160 m zum fraglichen 

Gebäudeteil hinter dem zweiten "Oblicht" von der Südwestseite des Gebäudes Assek.-

Nr. 0005_ aus betrachtet ermitteln (vgl. dazu act. 37, S. 4 Votum RA Dr. D. Brunner, 

https://www.geoportal.ch, siehe auch Gesamtentscheid der Beschwerdebeteiligten 

7.2. 

2

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vom 19. März 2021, act. 9/5/1, S. 8 E. 1.2, und angefochtener Entscheid, act. 2, S. 8 

E. 1.2.2, wonach der Abstand ebenfalls ca. 160 m beträgt). Nach dem Gesagten bedarf 

die besondere Betroffenheit des Beschwerdeführers deshalb näherer Erörterung.

Wie sich am Augenschein vom 26. Oktober 2023 gezeigt hat (act. 37), ist das Dach und 

teilweise die (Nord-)Westfassade des vom fraglichen Bauprojekt betroffenen 

Gebäudeteils von der Dachwohnung des Beschwerdeführers im fünften Stock des 

Mehrfamilienhauses Assek.-Nr. 0011__ auf der beschwerdeführerischen Parzelle 

Nr. 0012_ aus sichtbar, wenn auch teilweise durch Bäume, Fahrleitungsmasten und 

das Mehrfamilienhaus Assek.-Nr. 0015_ auf Parzelle Nr. 0016_ (K.__-strasse 005_) 

verdeckt. Allerdings verlaufen zwischen dem Grundstück Nr. 0012_ und dem davon 

diagonal versetzten Gebäude Assek.-Nr. 0005_ acht Bahngeleise der D.__ und der 

F.__, welche sowohl dem interkantonalen und -nationalen als auch dem regionalen 

Personen- (und Güter-)transport auf der Schiene dienen und vergleichsweise 

verkehrsreich und damit lärmintensiv sind. Gemäss dem unbestrittenen Votum des 

Vertreters der Vorinstanz am Augenschein vom 26. Oktober 2023 erfolgen darauf 400 

Zugbewegungen pro Tag (act. 37, S. 4). Zudem befindet sich in diesem Bereich auch 

ein Zugunterstand der D.__ (act. 37, Bild 1 f., 4-6, 8). Diese Anlagen unterbrechen den 

verlangten nahen Beziehungszusammenhang. Daran vermag nichts zu ändern, dass 

das Grundstück Nr. 0012_ auf 681 bis 685 m. ü. M., wie der Beschwerdeführer 

zutreffend dargetan hat, im Vergleich zum Gebäude Assek.-Nr. 0005_ auf 676 m. ü. M. 

erhöht liegt (vgl. dazu act. 37, S. 9 Bild 7, und https://www.geoportal.ch). Überdies gilt 

auf der E.__strasse ein Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder mit 

dem Vermerk Zubringerdienst gestattet (vgl. dazu Plan Situation 1:1000 - Sicherheit, 

Betrieb, Event vom 16. Juli 2020, act. 9/7/34). Für Besucher sollen dementsprechend 

lediglich Abstellplätze für Fahrräder, nicht für Motorfahrzeuge und -(fahr)räder 

ausgeschieden werden (vgl. dazu Grundriss Erd-geschoss vom 7. Januar 2021 und 

Bau-, Nutzungs- und Betriebskonzept vom 21. Juli 2020, S. 22, act. 9/7/29 f.). Insofern 

ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht weiter dargetan, 

inwiefern das fragliche Bauvorhaben zu einem relevanten Mehrverkehr auf der E.__-

strasse und dadurch zu wahrnehmbaren Lärmimmissionen auf dem der Darstellung 

des Beschwerdeführers gemäss 75 m von der E.___-strasse entfernten Grundstück 

Nr. 0012_ führen sollte. Ferner erscheint fraglich, dass das Bauvorhaben – bei maximal 

300 Personen pro Event – tatsächlich zu einer relevanten Mehrbeanspruchung der 

Bahnhalte-stelle D.__, E.__ führen wird. Unbesehen davon ist bei 

bestimmungsgemässer Nutzung der Haltestelle, welche gemäss gültigem Fahrplan 

nach 19 Uhr grundsätzlich halbstündlich bis 23.40 Uhr in beide Richtungen bedient 

wird (https://www.sbb.ch > Fahrplan, Stand: 21. November 2023), so oder anders nicht 

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8.

Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des Beschwerdever-

fahrens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr von CHF 3'500 ist angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der 

Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12, GKV). Der vom Beschwerdeführer geleistete 

Kostenvorschuss in der Höhe von CHF 2'000 wird angerechnet. Entsprechend der 

Verlegung der amtlichen Kosten hat der Beschwerde-führer die Beschwerdegegnerin 

für das Beschwerdeverfahren antragsgemäss ausseramtlich zu entschädigen (Art. 98 

Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 98  VRP). Die Entschädigung ist ermessensweise 

pauschal auf insgesamt CHF 3'500 zuzüglich CHF 140 Barauslagen (vier Prozent von 

CHF 3'500) festzulegen (Art. 30 Ingress und lit. b Ziff. 1 sowie Art. 31 Abs. 1 und 

2 AnwG; Art. 6, Art. 19, Art. 22 Abs. 1 Ingress und lit. b, Art. 28  der Honorarordnung, 

sGS 963.5, HonO). Da die Beschwerdegegnerin selbst mehrwertsteuerpflichtig ist und 

die ihr von ihrem Rechtsvertreter in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer als Vorsteuer 

von ihrer eigenen Steuerschuld abziehen kann, kann die Mehrwertsteuer 

unberücksichtigt bleiben (vgl. dazu Art. 29 HonO; VerwGE B 2020/94 vom 

17. Februar 2021 E. 8 mit Hinweis; https://www.uid.admin.ch, Stand: 

21. November 2023).

 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Der Beschwerdeführer bezahlt die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von 

CHF 3'500. Der von ihm geleistete Kostenvorschuss von CHF 2'000 wird angerechnet.

von wahrnehmbar stärkeren Lärmimmissionen auf dem gemäss Beschwerdeführer 

70 m entfernten Grundstück Nr. 0012_ auszugehen. Des Weiteren ergeben sich aus 

den Baugesuchsunterlagen keine Anhaltspunkte für die vom Beschwerdeführer 

befürchteten Lichtshows, welche seiner Darstellung gemäss durch die Oblichter die 

ganze Umgebung bestrahlen sollen. Aufgrund dieser konkreten Gegebenheiten ist trotz 

der bestehenden Sichtverbindung zum Bauvorhaben davon auszugehen, dass der 

Beschwerdeführer durch das geplante Bauvorhaben nur mit Immissionen zu rechnen 

hat, die ihn nicht stärker betreffen als die Allgemeinheit. Demzufolge durfte die 

Vorinstanz auf den Rekurs des Beschwerdeführers mangels Legitimation nicht 

eintreten, ohne Recht zu verletzen. Die Beschwerde ist abzuweisen.

bis

bis

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/13

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3.

Der Beschwerdeführer entschädigt die Beschwerdegegnerin für das 

Beschwerdeverfahren ausseramtlich mit insgesamt CHF 3'640 (inklusive Barauslagen), 

ohne Mehrwertsteuer.

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 15.12.2023
	Baurecht, Verfahren, Art. 45 Abs. 1 VRP. Bestätigung des vorinstanzlichen Nichteintretens: Das Grundstück des Beschwerdeführers liegt über 100 m Luftlinie von demjenigen Teil des Gebäudes Assek.-Nr. 0001_ auf Parzelle Nr. 0000_ entfernt, welcher umgenutzt und umgebaut werden soll. Trotz der bestehenden Sichtverbindung ist davon auszugehen, dass das strittige Bauvorhaben nur Immissionen verursacht, die den Beschwerdeführer nicht stärker betreffen als die Allgemeinheit (E. 7), (Verwaltungsgericht, B 2023/21). Gegen dieses Urteil wurde Beschwerde beim Bundesgericht erhoben (Verfahren 1C_84/2024).

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