# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5e40c7bc-cd57-5615-9621-8e8feb947e75
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-18
**Language:** de
**Title:** Übereinstimmende Anträge der Parteien.
**Docket/Reference:** UV.2016.00257
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2016.00257.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2016.00257
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Vogel
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiber Hübscher
Urteil vom 18. April 2017
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Marianne Ott
Stierlin Rechtsanwälte
Stadthausstrasse 39, Postfach 2411, 8401 Winterthur
gegen
Suva
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Nachdem die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) X.___ mit Verfügungvom 3. September 2015 (Urk. 10/69) bei einer Integritätsein
busse von 5 % eine Integritätsentschädigung von Fr. 6‘300.-- zugesprochen und die vom Versicherten dagegen erhobene Einsprache vom 22. September 2015 (Urk. 10/74) mit Einspracheentscheidvom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) abgewiesen hatte,
nach Einsicht in die Beschwerde vom 11. November 2016 (Urk. 1), die Beschwerde
antwort vom 23. Februar 2017 (Urk. 9) und die Stellungnahme des Beschwer
deführers vom 17. März 2017 (Urk. 13),
unter Hinweis darauf,
dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 11. November 2016 beantragte, es sei ihm in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) eine Integritätsentschädigung von mindestens 20 %, eventualiter von mindestens 15 %, zuzusprechen, und zudem Even
tualanträge auf Einholung eines Gerichtsgutachtens und Rückweisung der Sache an die Beschwerdegegnerin zur Neubeurteilung stellte (Urk. 1 S. 2),
dass die Beschwerdegegnerin mit Beschwerdeantwort vom 23. Februar 2017
bean
tragte, es sei die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen, als dem Beschwer
deführer eine Integritätsentschädigung basierend auf einem Integri
täts
scha
den von 20 % zuzusprechen sei (Urk. 9 S. 2),
dass der Beschwerdeführer am 17. März 2017 beantragte, es sei von der Anerken
nung seines Hauptantrages durch die Beschwerdegegnerin Vormerk zu neh
men, und ihm sei eine Integritätsentschädigung von 20 % zuzusprechen (Urk. 13),
in Erwägung,
dass übereinstimmende Parteianträge hinsichtlich Zusprache einer Integritäts
ent
schädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % vorliegen,
dass diese mit der Rechts- und Aktenlage im Einklang stehen, wobei insbesondere auf die Ärztliche Beurteilung von Dr. med. Y.___, M.H.A., Arbeitsarzt, Facharzt für Chirurgie FMH, Abteilung Versicherungsmedizin der Suva, vom 5. Januar 2017, gemäss welchem ein Integritätsschaden von 10 % bis 20 % ausgewiesen sei (Urk. 10/135 S. 2), hinzuweisen ist,
dass daher in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids vom 12. Oktober 2016 (Urk. 2) der Anspruch des Beschwerdeführers auf Integritätsentschä
di
gung bei einer Integritätseinbusse von 20 % festzustellen ist,
dass der vertretene Beschwerdeführer ausgangsgemäss Anspruch auf eine Pro
zess
entschädigung hat (§ 34 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversiche
rungs
gericht [GSVGer]),
dass seine Rechtsvertreterin mit Honorarnote vom 17. März 2017 (Urk. 14) einen Zeitaufwand von 8,51 Stunden und Barauslagen von Fr. 63.80 geltend machte, was mit Blick auf die knapp viereinhalbseitige Beschwerdeschrift vom 11. November 2016 (Urk. 1) gerade noch angemessen ist,
dass die Beschwerdegegnerin daher zu verpflichten ist, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘936.-- (8,51 h x Fr. 220.-- zuzüglich Bar
auslagen von Fr. 63.80, jedoch ohne MWSt [vgl. Urk. 13]) zu bezahlen,
erkennt das Gericht:
1.
In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid der
Beschwerde
geg
nerin
vom
12. Oktober 2016
aufgehoben, und es wird festgestellt, dass
der
Beschwerde
f
ührer
Anspruch auf eine
Integritätsentschädigung bei einer Inte
gri
tätseinbusse von 20 %
hat
.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine Prozessent
schädigung von
Fr. 1'936
.-- (inkl. Barauslagen) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Marianne Ott
-
Suva unter Beilage des Doppels von Urk. 13 und einer Kopie von Urk. 14
-
Bundesamt für Gesundheit
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesge
richt Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstHübscher