# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8b275f78-c86b-5957-b0fa-8b0d28a51c70
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-07-23
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.07.2015 725 2015 39 (725 15 39)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2015-39_2015-07-23.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 23. Juli 2015 (725 15 39) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Krankenversicherung 

 

 

Anspruch auf Physiotherapie bei chronischer Erkrankung 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantonsrichter 

Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin Margit Campell 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Markus Schmid, Rechts-
anwalt, Lange Gasse 90, 4052 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Easy Sana Krankenversicherung AG, Rue des Cèdres 5, 
1920 Martigny, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. A.____ ist seit dem 1. Januar 2008 bei der Easy Sana Krankenversicherung AG (Easy 
Sana) im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (Prime Care) für Krankheit 
und Unfall versichert. Am 28. März 2011 erlitt er einen Auffahrunfall als Lenker seines Perso-
nenfahrzeuges. In der Folge klagte er über Nackenbeschwerden und begab sich in medizini-
sche Behandlung. Er bedurfte seither Physiotherapie, für deren Kosten die Easy Sana zunächst 
aufkam. Am 25. September 2014 verfügte sie jedoch die Ablehnung der Kostengutsprache für 
weitere Physiotherapiebehandlungen ab dem 1. Januar 2014. Gegen diese Verfügung erhob 

 

 
 
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A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Schmid, am 27. Oktober 2014 Einsprache. Mit 
Entscheid vom 16. Dezember 2014 verneinte die Easy Sana ihre Leistungspflicht und hielt an 
ihrer Verfügung vom 25. September 2014 fest.  
 
B. Mit Schreiben vom 29. Januar 2015 erhob A.____ durch seinen Rechtsanwalt Be-
schwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht), und be-
antragte, der Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2014 sei aufzuheben und die Easy Sana 
sei zu verpflichten, über den 1. Januar 2014 hinaus die gesetzlichen Leistungen auszurichten. 
Eventualiter sei ein gerichtliches Gutachten einzuholen; unter o/e-Kostenfolge zulasten der Be-
schwerdegegnerin. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass gestützt auf die 
Ausführungen der behandelnden Ärzte die Wirksamkeit, die Zweckmässigkeit und die Wirt-
schaftlichkeit der Physiotherapie zu bejahen seien, weshalb die Beschwerdegegnerin zu ver-
pflichten sei, die Behandlung auch über den 1. Januar 2014 hinaus zu bezahlen.  
 
C. Die Easy Sana schloss in ihrer Beschwerdeantwort vom 13. März 2015 auf Abweisung 
der Beschwerde.  
 
D. In der Replik vom 15. April 2015 und in der Duplik vom 13. Mai 2015 hielten die Parteien 
sowohl an ihren Anträgen als auch an ihren Argumentationen fest. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 kann gegen Ver-
fügungen und Einspracheentscheide eines Sozialversicherungsträgers beim zuständigen Versi-
cherungsgericht innerhalb von 30 Tagen Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben werden. 
Zuständig ist gemäss Art. 58 Abs. 1 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in 
dem die versicherte Person zum Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Der 
Beschwerdeführer hat seinen Wohnsitz in B.____. Die örtliche und gemäss § 54 Abs. 1 lit. a 
des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezem-
ber 1993 auch die sachliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung 
Sozialversicherungsrecht, ist vorliegend somit gegeben. Als Adressat ist der Beschwerdeführer 
vom Einspracheentscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung. 
Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde kann deshalb eingetreten 
werden. 
 
2. Im vorliegenden Fall ist die Übernahme der Kosten für die Physiotherapie ab 1. Januar 
2014 durch die Krankenversicherung strittig. 
 
3.1 Nach Art. 24 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) vom 18. März 
1994 übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Kosten für die Leistungen 
gemäss den Art. 25 – 31 KVG nach Massgabe der in den Art. 32 – 34 KVG festgelegten 
Voraussetzungen. Als allgemeine Leistungen bei Krankheit übernimmt die obligatorische Kran-

 

 
 
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kenpflegeversicherung gemäss Art. 25 Abs. 1 KVG die Kosten für die Leistungen, die der Diag-
nose oder Behandlung einer Krankheit und ihrer Folgen dienen. Bei Unfällen werden die glei-
chen Leistungen wie bei Krankheit übernommen, sofern keine Unfallversicherung dafür auf-
kommt (Art. 28 KVG in Verbindung mit Art. 1a Abs. 2 lit. b KVG). Die Leistungen gemäss Art. 25 
Abs. 1 KVG umfassen u.a. die Untersuchungen, Behandlungen und Pflegemassnahmen, die 
ambulant durchgeführt werden von Personen, die auf Anordnung oder im Auftrag eines Arztes 
oder eine Ärztin Leistungen erbringen (Art. 25 Abs. 2 lit. a Ziffer 3 KVG). Dazu gehört die Physi-
otherapie (Art. 5 Abs. 1 über die Leistungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung 
[KLV] vom 29. September 1995).  
 
3.2 Nach Art. 32 Abs. 1 KVG müssen die Leistungen nach den Art. 25 – 31 KVG wirksam, 
zweckmässig und wirtschaftlich sein. Diese Voraussetzungen müssen kumulativ erfüllt sein 
(vgl. BBl 1992, Band I, S. 159; GEBHARD EUGSTER, Krankenversicherung, in: Soziale Sicherheit, 
SBVR Bd. XIV, 2. Aufl. 2007, Basel/Genf/München [nachfolgend: EUGSTER, Krankenversiche-
rung], S. 493; vgl. auch BGE 125 V 95 E. 2a). Zweckmässigkeit und Wirksamkeit setzen vo-
raus, dass die Massnahme geeignet ist, das angestrebte Ziel zu erreichen. Die Wirksamkeit, 
Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit müssen nach dem Wissen im Zeitpunkt der Therapie 
beurteilt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 25. September 2008, 9C_567/2007, 
E. 1.2). Den Ärzten steht dabei ein gewisser Ermessensspielraum zu (vgl. Urteil des Bundesge-
richts vom 11. September 2009, 9C_224/2009, E. 1.1).  
 
3.3.1 Wirksam ist eine Leistung im Sinne von Art. 32 Abs. 1 KVG, wenn sie objektiv den Erfolg 
der Behandlung der Krankheit erwarten lässt (vgl. GEBHARDT EUGSTER, Rechtsprechung des 
Bundesgerichts zum KVG, Zürich/Basel/Genf 2010, S. 199 ff.). Die Wirksamkeit (wie auch die 
Zweckmässigkeit) einer Behandlung beurteilt sich im Hinblick auf den durch sie angestrebten 
Nutzen im Einzelfall (BGE 130 V 299 E. 6.1). Der Begriff der Wirksamkeit definiert sich in erster 
Linie vom Ziel her, auf welches die in Frage stehende Massnahme gerichtet ist. Dagegen diffe-
renziert er nicht danach, ob es um die Bekämpfung der Ursachen der gesundheitlichen Beein-
trächtigung geht oder um die Behandlung der Symptome der Krankheit. Diese Unterscheidung 
ebenso wie die Dauer des Erfolges der Massnahme sind erst, aber immerhin bei der Beurtei-
lung der Zweckmässigkeit von Bedeutung. Unter dem Gesichtspunkt der Wirksamkeit der Leis-
tung als Voraussetzung für deren Übernahme durch die obligatorische Krankenpflegeversiche-
rung ist somit nicht in erster Linie die möglichst vollständige Beseitigung der körperlichen oder 
psychischen Beeinträchtigung entscheidend. Vielmehr ist danach zu fragen, ob das Ziel der 
Behandlung (Beschwerdefreiheit und/oder Wiederherstellung der körperlichen, geistigen und 
psychischen Funktionalität namentlich im Hinblick auf die Arbeitsfähigkeit) objektiv erreichbar ist 
(BGE 130 V 299 E. 6.1 und E. 6.2.1.1 mit Hinweisen; EUGSTER, Krankenversicherung, S. 494). 
Daraus, dass durch die Massnahme grundsätzlich eine möglichst vollständige Beseitigung der 
gesundheitlichen Beeinträchtigung erzielt werden soll (BGE 127 V 148 E. 5), lässt sich indes 
nicht schliessen, dass nur kurative, nicht aber adjuvante oder palliative Therapien wirksam wä-
ren (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 23. November 2010, 9C_334/2010, E. 5.2). So kann 
einer bestimmten Behandlung daher die Wirksamkeit nicht allein mit der Begründung abgespro-
chen werden, sie ändere nichts an der Progredienz des Leidens (Urteil des Bundesgerichts vom 
23. Dezember 2010, 9C_374/2010, E. 4.2). 

 

 
 
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3.3.2 Ob eine Leistung zweckmässig ist, beurteilt sich nach dem diagnostischen oder thera-
peutischen Nutzen der Anwendung im Einzelfall, unter Berücksichtigung der damit verbundenen 
Risiken, gemessen am angestrebten Heilerfolg der möglichst vollständigen Beseitigung der 
körperlichen oder psychischen Beeinträchtigung. Die Zweckmässigkeit fragt unter anderem 
nach der medizinischen Indikation der Leistung. Nach denselben Kriterien beurteilt sich, welche 
von zwei unter dem Gesichtspunkt der Wirksamkeit alternativ in Betracht fallenden medizini-
schen Massnahmen die zweckmässigere und im Hinblick auf den Umfang der Kostendeckung 
durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung grundsätzlich zu wählen ist (BGE 130 V 
304 E. 6.1 mit Hinweisen). 
 
3.3.3 Das Gebot der Wirtschaftlichkeit setzt Wirksamkeit und Zweckmässigkeit voraus und 
besagt, dass die Krankenversicherer die Leistungen auf das Mass zu beschränken haben, das 
im Interesse der Versicherten liegt und das für den Behandlungszweck erforderlich ist (vgl. 
EUGSTER, Rechtsprechung, S. 201 f.). Sind gleichzeitig mehrere Leistungen als zweckmässig 
zu qualifizieren, beurteilt sich die Leistungspflicht des Krankenversicherers unter dem Gesichts-
punkt der Wirtschaftlichkeit (vgl. Art. 56 KVG). Nach dieser Vorschrift haben die Krankenversi-
cherer die Leistungen auf jenes Mass zu beschränken, das im Interesse der Versicherten liegt 
und für den Behandlungszweck erforderlich ist (Abs. 1). Für Leistungen, die über dieses Mass 
hinausgehen, kann die Vergütung verweigert werden (Abs. 2). Indem das Gesetz auf das Inte-
resse der Versicherten Bezug nimmt, wird zum Ausdruck gebracht, dass der Begriff der Wirt-
schaftlichkeit der Behandlung nicht eng auszulegen ist. Dennoch haben die Krankenversicherer 
dort, wo gleichzeitig mehrere Massnahmen als wirksam und zweckmässig zu qualifizieren sind, 
nur für die kostengünstigere dieser Massnahmen aufzukommen (vgl. RKUV 1999 KV Nr. 64 S. 
67 f. E. 3a+b mit Hinweisen mit Hinweis). Zweck von Art. 32 KVG ist die Sicherstellung einer 
effizienten, qualitativ hochstehenden und zweckmässigen Gesundheitsversorgung zu möglichst 
günstigen Kosten (vgl. EUGSTER, Krankenversicherung, a.a.O., S. 495 ff., BGE 127 V 80 E. 3c). 
 
4.1 Gemäss Art. 5 Abs. 1 KLV (in der seit 1. Januar 2010 in Kraft stehenden Fassung) wer-
den die Kosten für die in lit. a bis c genannten Massnahmen (physiotherapeutische Untersu-
chung und Abklärung; Behandlung, Beratung und Instruktion; physikalische Therapie) über-
nommen, wenn sie auf ärztliche Anordnung hin von Physiotherapeuten und Physiotherapeutin-
nen im Sinne der Art. 46 und 47 KVV oder von Organisationen im Sinne von Art. 52a KVV und 
im Rahmen der Behandlung von Krankheiten des muskuloskelettalen oder neurologischen Sys-
tems oder der Systeme der inneren Organe und Gefässe, soweit diese der Physiotherapie zu-
gänglich sind, erbracht werden. 
 
4.2 Gemäss Art. 5 Abs. 2 KLV (in der seit 1. Juli 2009 in Kraft stehenden Fassung) über-
nimmt die Versicherung je ärztliche Anordnung die Kosten von höchstens 9 Sitzungen. Soll die 
Physiotherapie nach einer Behandlung, die 36 Sitzungen entspricht (Langzeitbehandlung), zu 
Lasten der Versicherung fortgesetzt werden, so hat der behandelnde Arzt oder die behandelnde 
Ärztin dem Vertrauensarzt oder der Vertrauensärztin zu berichten und einen begründeten Vor-
schlag über die Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten. Der Vertrauensarzt oder die Vertrau-
ensärztin prüft den Vorschlag und beantragt, ob und in welchem Umfang die Physiotherapie zu 

 

 
 
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Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden kann (Art. 5 Abs. 4 KLV, Fassung gültig bis 
30. Juni 2014). 
 
4.3 Die gesetzliche Vermutung, wonach die Krankheitsbehandlung den gesetzlichen Prinzi-
pien der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmässigkeit entspricht, gilt für Ärzte und Chi-
ropraktoren grundsätzlich (Art. 33 Abs. 1 KVG), für Physiotherapeuten hingegen nur, soweit 
deren (ärztlich angeordnete) Leistungen von der Positivliste nach Art. 5 Abs. 1 KLV erfasst sind 
(Art. 33 Abs. 2 KVG; BGE 129 V 167 E. 3.2 und E. 4). Überdies ist diese Vermutung aufgrund 
der in Art. 5 Abs. 4 KLV festgehaltenen formellen Anforderung einer vertrauensärztlichen Über-
prüfung auf den Umfang von 36 physiotherapeutischen Sitzungen beschränkt (Urteil des Bun-
desgerichts vom 23. Dezember 2010, 9C_374/2010, E. 3.2). Darüber hinausgehend soll der 
Miteinbezug des Vertrauensarztes sicherstellen, dass nicht über das erforderliche Mass thera-
piert wird (EUGSTER, Krankenversicherung, S. 519).  
 
5.1 Gemäss dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz 
(vgl. Art. 43 ATSG) hat die verfügende Behörde bzw. das Gericht die Abklärung des Sachver-
halts von Amtes wegen vorzunehmen. Danach haben sowohl der Sozialversicherungsträger als 
auch das Sozialversicherungsgericht von sich aus, ohne Bindung an die Parteibegehren, für die 
richtige und vollständige Feststellung des Sachverhaltes zu sorgen. Der Untersuchungsgrund-
satz schliesst die Beweislast im Sinne einer Beweisführungspflicht begriffsnotwendig aus. Im 
Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur inso-
fern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 
dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will. Nach der Praxis des damaligen 
Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG, heute: Schweizerisches Bundesgericht, sozial-
rechtliche Abteilungen) liegt die Beweislast bei anspruchsbegründenden Tatfragen demzufolge 
bei der Partei, welche den Anspruch geltend macht. Bei anspruchsaufhebenden Tatfragen liegt 
sie bei der Partei, welche sich auf das Dahinfallen des Anspruches beruft (vgl. RKUV 1994 
Nr. U 206 S. 328 E. 3b). Diese Beweisregeln kommen allerdings erst dann zur Anwendung, 
wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund 
einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahr-
scheinlichkeit für sich hat, der Wahrheit zu entsprechen (vgl. BGE 117 V 264 E. 3b mit Hinwei-
sen). 
 
5.2 Für die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch 
andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Solche ärztlichen Stellungnahmen sind, wie 
alle Beweise im Sozialversicherungsprozess, von der rechtsanwendenden Behörde frei sowie 
umfassend und pflichtgemäss zu würdigen (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 
2. Auflage, S. 278). Dabei ist für den Beweiswert grundsätzlich weder die Herkunft eines Be-
weismittels, noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme 
als Bericht oder Gutachten, sondern dessen Inhalt ausschlaggebend. Gerade die Krankenversi-
cherungen oder ihre Verbände sind gemäss Art. 57 Abs. 1 KVG sogar verpflichtet, nach Rück-
sprache mit den kantonalen Ärztegesellschaften Vertrauensärzte bzw. Vertrauensärztinnen zu 
bestellen. Diese wiederum haben die Krankenversicherungen gemäss Art. 57 Abs. 4 und 5 

 

 
 
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KVG in medizinischen Fachfragen zu beraten und insbesondere die Voraussetzungen der Leis-
tungspflichten zu überprüfen. Sie sind in ihrem Urteil unabhängig und weder die Krankenversi-
cherung noch die Leistungserbringer können ihnen Weisungen erteilen. Die Berichte und Gut-
achten ständiger Vertrauensärzte haben in beweisrechtlicher Hinsicht denn auch grundsätzlich 
den gleichen Stellenwert wie die verwaltungsinternen Arztberichte und Gutachten der UVG-
Versicherer (vgl.  EUGSTER, Krankenversicherung, N 209 ff.). Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist letztendlich aber entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfas-
send ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksich-
tigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu-
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a und 122 V 160 E. 1c 
mit weiteren Hinweisen; ALFRED BÜHLER, Versicherungsinterne Gutachten und Privatgutachten 
in: Rechtsfragen der medizinischen Begutachtung in der Sozialversicherung, St. Gallen 1997, 
S. 179 ff.). 
 
6.1 Im vorliegenden Fall ist eingangs festzustellen, dass die Beschwerdegegnerin zwi-
schen dem 22. Juni 2011 und dem 27. Februar 2014 die Kosten für 100 Physiotherapiebehand-
lungen des Beschwerdeführers übernommen hat. Zwar wäre die behandelnde Ärzteschaft im 
Sinne von Art. 5 Abs. 4 KLV gehalten gewesen, dem Vertrauensarzt oder der Vertrauensärztin 
der Beschwerdegegnerin nach 36 Sitzungen einen begründeten Vorschlag über die Fortsetzung 
der Therapie zu unterbreiten. Dies erfolgte unbestrittenermassen nicht. Auch die Beschwerde-
gegnerin selbst veranlasste jedoch keine vertrauensärztliche Überprüfung des Anspruchs und 
bezahlte bis Ende Dezember 2013 insgesamt 100 Sitzungen. Erst im Frühling 2014 holte sie 
bei den behandelnden Ärzten aktuelle Angaben zur physiotherapeutischen Behandlungsbedürf-
tigkeit des Beschwerdeführers ein. Diese Berichte, wie auch jene, die ursprünglich als An-
spruchsgrundlage dienten, werden nachfolgend aufgeführt. 
 
6.2 Gemäss Sprechstundenbericht vom 19. September 2012 des Spitals C.____, verfasst 
von Prof. Dr. med. D.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates/Sportmedizin SGSM, litt der Beschwerdeführer an schwerwiegenden peripheren Ra-
dikulopathien C5-C7 rechtsbetont mit ausstrahlenden Schulterschmerzen bis in den Kleinfinger 
rechts bei Status nach Auffahrunfall mit Heckkollision im Mai (recte März) 2011, fortgeschritte-
ner degenerativer Veränderung der Halswirbelsäule (HWS) und mässiggradigem subacromia-
lem Impingement der rechten Schulter. Der Auffahrunfall mit Heckkollision habe doch zu lang-
wierigen Problemen geführt. Obwohl beim Beschwerdeführer vorbestehende degenerative 
HWS-Veränderungen vorgelegen hätten, sei er bis zu diesem Ereignis völlig beschwerdefrei 
gewesen. Erst der Unfall habe zu einer ausserordentlichen Exazerbation geführt. Von den ver-
schiedenen durchgeführten Therapien hätten die Extensionsbehandlungen die beste Wirkung 
gezeigt. Diese sollte denn auch weiterhin ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden. 
 
6.3 Gemäss Angaben im Bericht vom 20. Dezember 2013 von Dr. med. E.____, FMH Neu-
rochirurgie, Spital C.____, litt der Beschwerdeführer an einem radikulären Reizsyndrom am 
ehesten dem Dermatom C7 rechts entsprechend. In der Beurteilung wurde festgehalten, dass 
die klinische Symptomatik durch die grosse Diskushernie auf Höhe HWK6/7 rechtsseitig verur-

 

 
 
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sacht werde. Aufgrund der ausgeprägten Kophyse im zerviko-thorakalen Bereich, welche dazu 
führe, dass das Segment C6/7 von ventral her chirurgisch kaum angegangen werden könne, 
ohne das Sternum zu öffnen, würde sich ein allfälliger operativer Eingriff als sehr komplex er-
weisen. Dr. E.____, erachtete eine Weiterführung der konservativen Behandlung mit Ausbau 
der Schmerzmitteltherapie als angebracht.  
 
6.4 In den Akten finden sich auch verschiedene ärztliche Überweisungen zur Physiothera-
pie. Am 11. Januar 2013 wurde durch das Spital F.____ als Behandlungsziel die Kräftigung der 
Muskulatur, die Stabilisierung und die Schmerzlinderung genannt. Der Verordnung vom 
25. Februar 2013 von PD Dr. med. G.____, FMH Chirurgie, ist als Diagnose ein Status nach 
Dezelerationstrauma und starke degenerative Veränderungen der HWS zu entnehmen. Als 
physiotherapeutische Massnahme wurde die Extensionsbehandlung der HWS empfohlen.  
 
6.5 Am 5. Mai 2014 diagnostizierte Dr. E.____ ein radikuläres Schmerzsyndrom, am ehes-
ten dem Dermatom C8 rechts, eventuell C7 entsprechend. In seiner Beurteilung hielt er fest, 
dass von einem operativen Eingriff abzusehen sei. Hingegen habe er den Beschwerdeführer für 
eine periradikuläre Infiltration angemeldet. 
 
6.6 Im Rahmen der Anspruchsprüfung ersuchte die Beschwerdegegnerin ihren Vertrau-
ensarzt um eine Einschätzung. Dr. med. H.____, FMH Chirurgie, führte am 5. Mai 2014 aus, 
dass die Physiotherapie bis Februar 2013 angemessen sei. Danach sei keine Indikation mehr 
gegeben.  
 
6.7 Prof. D.____ hielt auf entsprechende Anfrage der Beschwerdegegnerin am 7. Mai 2014 
fest, dass der Grund für die beim Beschwerdeführer durchgeführte Langzeittherapie in Form 
einer dauernden Erhaltungstherapie (1 bis 2 Mal wöchentlich) die chronischen, durch Unfall 
temporär verschlimmerten Rückenbeschwerden seien.  
 
6.8 Die Beschwerdegegnerin unterbreitete die Angaben von Prof. D.____ erneut ihrem 
Vertrauensarzt, worauf dieser am 19. Mai 2014 und 30. Juni 2014 unter Hinweis auf die unklare 
Indikation der Physiotherapie die Ablehnung des Gesuchs beantragte. Ebenso sei unklar, ob 
die Physiotherapie die Kriterien der Wirksamkeit, der Zweckmässigkeit und der Wirtschaftlich-
keit erfülle. 
 
6.9 In der Folge bestätigte der behandelnde Arzt Dr. med. I.____, FMH Innere Medizin, am 
2. September 2014, dass einzig mit der medizinischen Massage und der Physiotherapie eine 
Besserung der Beschwerden erreicht werden könne.  
 
6.10 Im Rahmen des Einspracheverfahrens hielt Dr. H.____ am 1. Dezember 2014 fest, 
dass der Beschwerdeführer aufgrund der Angaben der behandelnden Ärzte an einem radikulä-
ren Reizsyndrom am ehesten dem Dermatom C8 entsprechend, eventuell auch C7 leide. Damit 
bleibe die Aetiologie der Beschwerden unklar und die Zweckmässigkeit und Wirksamkeit der 
Fortsetzung von Manipulationen an der HWS könne kaum belegt werden. Ebenso würden An-
sätze für eine bessere Schmerzbehandlung erwähnt, ohne dass auf die Ursache der Schmer-

 

 
 
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zen eingegangen würde. Nach über 100 Sitzungen Physiotherapie sei denn auch keine Besse-
rung eingetreten. Unter diesen Umständen müsse bei einer weiteren Untersuchung nach der 
Schmerzursache gesucht werden. Begreiflicherweise werde bei diesen schwierigen lokalen 
Verhältnissen von einem operativen Eingriff so lange wie möglich abgesehen. Dies sollte aber 
nicht als Argument für die Fortsetzung der Physiotherapie gebraucht werden.  
 
7.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrem Einspracheentscheid vom 16. Dezember 
2014, mit welchem sie die Verfügung vom 25. September 2014 bestätigte, bei der Beurteilung 
des Anspruchs auf Physiotherapie des Versicherten vollumfänglich auf die Ergebnisse im Be-
richt ihres Vertrauensarztes Dr. H.____ vom 1. Dezember 2014. Sie ging demzufolge davon 
aus, dass der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Physiotherapie mehr habe, da deren 
Wirksamkeit und Zweckmässigkeit nicht ausgewiesen seien. Dieser Auffassung kann jedoch 
aus nachfolgenden Gründen nicht gefolgt werden. Wie oben in Erwägung 5.2 ausgeführt, haben 
die Berichte der Vertrauensärzte in beweisrechtlicher Hinsicht grundsätzlich den gleichen Stel-
lenwert wie die verwaltungsinternen Arztberichte und Gutachten der UVG-Versicherer. Dabei ist 
aber zu beachten, dass für den Beweiswert eines Arztberichtes letztlich entscheidend ist, ob er 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die ge-
klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 
Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind. Die Berichte 
von Dr. H.____ genügen diesen Anforderungen nicht. Seine im Verwaltungsverfahren einge-
reichten Stellungnahmen beruhen auf Kurzbeurteilungen, welche grundsätzlich keine genügen-
de Entscheidungsgrundlage bilden. Ebenso wenig kann aufgrund seiner Einschätzung vom 
1. Dezember 2014 geschlossen werden, dass die Wirksamkeit und Zweckmässigkeit der Phy-
siotherapie zu verneinen seien. Dr. H.____ bemängelt in Bezug auf die Berichte der behan-
delnden Ärzte insbesondere, dass die Aetiologie der Beschwerden unklar sei, weshalb weitere 
Manipulationen der HWS weder zweckmässig noch wirksam seien. Aufgrund der Angaben der 
behandelnden Ärzte steht jedoch fest, dass die Schmerzen ihre Ursache in einem radikulären 
Reizsyndrom auf Höhe C5 - C7 der HWS haben. Zudem weist der Beschwerdeführer degenera-
tive Veränderungen an der HWS auf. Zwar hält auch Dr. E.____ fest, dass die geklagten Be-
schwerden in den Dermatomen C7 und C8 angegeben würden, die bildgebenden Korrelate 
aber eher auf Höhe HWK5/6 vorhanden seien. In diesem Zusammenhang ist jedoch zu beach-
ten, dass beim Beschwerdeführer ein chronisches Leiden und ein chronifizierter Zustand an der 
HWS vorliegen, deren Ursachen meist ohnehin nicht restlos geklärt werden können. Zudem ist 
auch angesichts des vorgerückten Alters des Beschwerdeführers keine Heilung zu erwarten. 
Dies umso mehr, als ein operativer Eingriff nicht empfohlen wird und auch der medikamentösen 
Schmerzbehandlung enge Grenzen gesetzt sind. In dieser Situation ist jedoch angesichts der 
komplexen Problematik bereits eine Stabilisierung des Gesundheitszustandes als Behand-
lungserfolg zu werten (vgl. EUGSTER, Krankenversicherung, a.a.O., N 322). Unter diesen Um-
ständen kann aber die Zweckmässigkeit und Wirksamkeit nicht ohne weiteres verneint und eine 
adäquate Behandlung verweigert werden.  
 
7.2 Zu berücksichtigen ist weiter, dass auch die übrigen ärztlichen Berichte keine genü-
genden Entscheidungsgrundlage darstellen. Zwar bezeichnen sowohl Prof. D.____ am 7. Mai 

 

 
 
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2014 als auch Dr. I.____ am 2. September 2014 übereinstimmend die Weiterführung der physi-
otherapeutischen Behandlung als indiziert. Über die Auswirkungen und die Abläufe der beim 
Beschwerdeführer durchgeführten Therapie enthalten deren Ausführungen jedoch keine Anga-
ben und es finden sich diesbezüglich keine weiteren Unterlagen in den Akten. So fehlt es ins-
besondere an einem durch den behandelnden Physiotherapeuten bzw. der behandelnden Phy-
siotherapeutin verfassten Bericht, der Auskunft über die konkreten Behandlung und die Ergeb-
nisse derselben auf die Beschwerden gibt. Zwar hat die Beschwerdegegnerin selbst im Verwal-
tungsverfahren versucht, einen entsprechenden Bericht einzuholen. Dieser wurde ihr mit der 
Begründung, dass keine Entschädigung dafür bezahlt werde, nicht zugestellt. Unter diesen Um-
ständen hätte sie jedoch entweder unter Hinweis auf Art. 5 Abs. 4 KVV vom behandelnden Arzt 
einen entsprechenden Bericht des Physiotherapeuten oder der Physiotherapeutin einholen 
müssen oder nochmals - allenfalls unter Hinweis auf eine entsprechende Vergütung - selbst bei 
der zuständigen Person aktiv werden müssen. Indem sie dies offensichtlich unterliess, hat sie 
den rechtserheblichen Sachverhalt nicht genügend abgeklärt. 
 
7.3 Zusammenfassend steht fest, dass die vorhandenen medizinischen Unterlagen keine 
ausreichende Grundlage für eine abschliessende Beurteilung des fraglichen Anspruchs bilden. 
Die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit sie entweder direkt 
beim behandelnden Physiotherapeuten oder der behandelnden Physiotherapeutin oder über 
den Hausarzt Dr. I.____ einen Verlaufsbericht über die physiotherapeutische Behandlung ein-
holt. Gestützt auf die Ergebnisse der Aktenergänzung wird die Beschwerdegegnerin über den 
Anspruch des Versicherten neu zu befinden haben. Die Beschwerde ist in dem Sinne gutzu-
heissen. 
 
8.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Par-
teien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu er-
heben.  
 
8.2 Der Beschwerdeführer hat als obsiegende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten 
(vgl. Art 61 lit. g). Als Obsiegen im Sinne der genannten Bestimmung gilt auch die Rückweisung 
der Angelegenheit an den Versicherungsträger zur weiteren Abklärung (vgl. BGE 132 V 235 
E. 6.2). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem Beschwerdeführer deshalb eine 
Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der Rechtsvertreter 
des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 15. Juni 2015 für das vorliegende Ver-
fahren einen Zeitaufwand von 5.5 Stunden geltend gemacht, was sich umfangmässig in Anbe-
tracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Nicht zu 
beanstanden sind sodann die in der Honorarnote ausgewiesenen Auslagen von Fr. 157.00. 
Somit ist dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1‘643.75 
(5.5 Stunden à Fr. 250.-- + Auslagen von Fr. 147.00 zuzüglich 8 % Mehrwertsteuer) zu Lasten 
der Easy Sana zuzusprechen. 
 
9. Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-

 

 
 
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scheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können 
(Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endent-
scheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläu-
figes Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger 
zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern 
um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rück-
weisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-
rechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  
 
Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischenentscheid 
im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angele-
genheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraussetzun-
gen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende Rechts-
mittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 

 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einsprache-
entscheid vom 16. Dezember 2014 aufgehoben und die Angelegenheit 
zur erneuten Prüfung des Sachverhalts im Sinne der Erwägungen an 
die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 1‘643.75 (inkl. Auslagen und 8% 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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