# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 36704286-85d6-5b28-998e-e5300d7810f4
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-01-15
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht sonstiges 15.01.2021 1B 7/2021 (1B_7/2021)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_999_1B-7-2021_2021-01-15.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_7/2021
  
 

 

 

    
  Urteil vom 15. Januar 2021
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, 

Bäumleingasse 1, 4051 Basel. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

A.________ erhob mit Eingabe vom 6. Januar 2021 Beschwerde in Strafsachen gegen das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt wegen Verletzung der Strafprozessordnung. Das Appellationsgericht habe ihrem Verteidiger zugestanden, mündliche Beweisanträge anlässlich der Berufungsverhandlung vorzubringen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen. 

 

    
  2.
  
 

Die Beschwerde in Strafsachen ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen (Art. 80 Abs. 1 BGG). In einer Beschwerde muss der Beschwerdeführer gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG den angefochtenen Entscheid bezeichnen und andererseits darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. 

Die Beschwerdeführerin nennt keinen Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt, gegen welchen sich ihre Beschwerde richten sollte. Sie verweist lediglich auf ein Schreiben vom 11. Dezember 2020 ihres amtlichen Verteidigers an das Appellationsgericht, in welchem dieser u.a. ausführt, dass er sich die Stellung von allfälligen Beweisanträgen im Berufungsverfahren vorbehalte. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar, und solches ist auch nicht ersichtlich, dass das Appellationsgericht einen entsprechenden Entscheid gefällt hätte. Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG bzw. mangels eines letztinstanzlichen kantonalen Entscheids nicht einzutreten. 

 

    
  3. 
 

Ausnahmsweise ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
   Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 15. Januar 2021 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Chaix 

 

Der Gerichtsschreiber:    Pfäffli