# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3bbcfd63-2c96-54d5-b71e-7698d75933b9
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-05-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 08.05.2007 UV 2006/68
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-68_2007-05-08.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/68

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 08.05.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 08.05.2007
Art. 6 UVG, Art, 18 UVG und Art. 8 ATSG. Unfall mit Schleudertrauma der 
HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle. Typisches 
Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden nach dem Unfall 
bejaht. Die zum typischen Beschwerdebild gehörenden physischen Anteile 
haben relativ bald nach dem Unfall an Bedeutung verloren. 
Adäquanzbeurteilung der psychischen Störungen gemäss BGE 115 V 138 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. Mai 
2007, UV 2006/68).

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Susanne Bertschler

Entscheid vom 8. Mai 2007

In Sachen

C.___

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Büchi, Fürstenlandstrasse 39, 9500 Wil 

SG,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Versicherungsleistungen

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- a) Die 1971 geborene C.___ war mit einem Pensum von 80% bei der A.___ als 

Verkäuferin tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 

(Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als ihr Vater als 

Lenker und sie als Beifahrerin am 24. Dezember 2004 in einen Auffahrunfall verwickelt 

wurden. Der Vater spurte zwecks Einbiegens in eine Nebenstrasse zur Mittellinie ein, 

wo er wegen Gegenverkehrs seinen Personenwagen bis zum Stillstand abbremsen 

musste. Der Lenker des nachfolgenden Personenwagens konnte nicht mehr rechtzeitig 

bremsen und fuhr auf das Heck des stehenden Personenwagens des auf (Suva-act. 1, 

18). Die Versicherte begab sich noch am Unfalltag ins Spital B.___, dessen 

behandelnde Ärzte als Befunde Kopf- und Nackenschmerzen, eine 

Schmerzausstrahlung zwischen die Schulterblätter, Parästhesien der rechten Hand, 

Schwindel sowie eine Bewegungseinschränkung der HWS linksbetont erhoben, jedoch 

eine Bewusstlosigkeit und eine Amnesie verneinten. Die röntgenologische 

Untersuchung der HWS ergab keinen Hinweis auf Frakturen. Diagnostiziert wurde 

schliesslich eine HWS-Distorsion (Suva-act. 2, 3, 4). Im Erhebungsblatt der Suva für die 

Abklärung von HWS-Fällen vom 28. Januar 2005 gab die Versicherte sodann an, sofort 

nach dem Unfall unter Kribbelerscheinungen in den Fingerspitzen links, mit 

Ausdehnung über die linke Schulter bis in den Gesichtsbereich, Kopf- und 

Nackenschmerzen beidseits, einer Einschränkung der Kopfbeweglichkeit, Schwindel 

sowie Übelkeit gelitten zu haben. Innert Stunden nach dem Unfall seien 

Konzentrationsschwierigkeiten sowie Müdigkeit und drei Tage nach dem Unfall 

schliesslich Schlafstörungen hinzugekommen (Suva-act. 8). Die Suva erbrachte für den 

Unfall vom 24. Dezember 2004 die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten- und 

Taggeldleistungen).

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b) Am 10. Februar 2005 fand eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. C.___ 

statt. Der Kreisarzt äusserte sich im gleichentags erstellten Bericht zu den 

Untersuchungsergebnissen (Suva-act. 19).

c) In der biomechanischen Kurzbeurteilung vom 15. März 2005 errechneten die 

Spezialisten eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-V), die innerhalb 

oder oberhalb eines Bereichs von 10 - 15 km/h gelegen habe. Aus biomechanischer 

Sicht ergebe sich aufgrund der technischen Triage und der medizinischen Unterlagen, 

dass die anschliessend an das Ereignis bei der Versicherten festgestellten 

Beschwerden und Befunde durch die Kollisionseinwirkung im Normalfall eher erklärbar 

seien (Suva-act. 28).

d) Vom 17. Februar bis 16. März 2005 hielt sich die Versicherte in der Klinik D.___ zur 

stationären Rehabilitation auf. Im Austrittsbericht vom 21. März 2005 wurden ein 

chronisches posttraumatisches zervikozephales Schmerzsyndrom seit 24. Dezember 

2004 mit/bei Status nach HWS-Distorsionsstrauma (fremdverschuldeter Auffahrunfall 

als Autobeifahrerin) am 24. Dezember 2004, muskulärer Dysbalance, vegetativer 

Dystonie, neuropsychologischen Funktionsstörungen und psychosozialer 

Belastungssituation sowie ein Status nach Sturz vom Pferd 2003, ein verdachtsweise 

bestehendes Karpaltunnelsyndrom linksbetont und ein Status nach Kolitis (Koloskopie) 

2003 bei aktuell druckdolentem Kolonverlauf diagnostiziert. Im Weiteren wurde das 

Prozedere für einen therapeutisch begleiteten Arbeitsversuch festgehalten (Suva-ct. 

35). Diesem entsprechend hatte die Suva der Versicherten bereits mit Schreiben vom 

14. März 2005 mitgeteilt, es sei vorgesehen, dass sie vom 21. März bis 3. April 2005 je 

zwei bis drei Morgenschichten à fünf Stunden als "zusätzliche" Verkäuferin absolvieren 

werde. Es werde empfohlen, pro Schicht Pausen von insgesamt 60 Minuten 

einzuschalten. Dieser Einsatz werde als Arbeitstherapie betrachtet, weshalb hierfür die 

Leistungen der Suva auf der Basis einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit erbracht 

würden. Ab dem 4. April 2005 sei geplant, dass die Versicherte wieder selbständig eine 

Schicht übernehme und langsam die Präsenzzeit steigere (Suva-act. 27). Effektiv 

erreichte die Versicherte sodann ab 4. April bis 1. Mai 2005 eine Arbeitsfähigkeit von 

62% und ab 2. Mai 2005 eine solche von 86% (bezogen auf ihr 80%-Pensum; Suva-

act. 43, 46). Mit Schreiben vom 30. Mai 2005 teilte die Suva der Versicherten mit, dass 

bei einer Arbeitsunfähigkeit von 25% und weniger kein Taggeldanspruch mehr 

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bestehe, weshalb sie ihre Leistungen ab 1. Juni 2005 einstelle (Suva-ct. 46). Ab 1. Juni 

2005 arbeitete die Versicherte wieder zu 100% (bezogen auf ihr 80%-Pensum; Suva-

act. 49, 51).

e) Am 8. November 2005 wurde die Versicherte von der Suva einer neurologischen 

Untersuchung in der Klinik für Neurologie des Spital E.__ (nachfolgend: E.___) 

zugewiesen, deren Ergebnisse im Untersuchungsbericht vom 18. November 2005 

festgehalten sind (Suva-act. 59).

f) Mit Verfügung vom 9. Februar 2006 eröffnete die Suva der Versicherten, dass heute 

keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr vorliegen würden. Die jetzt noch 

geklagten Beschwerden seien organisch als Folge des erlittenen Unfalls nicht mehr 

erklärbar. Aufgrund der Akten seien psychische Gründe dafür verantwortlich. Diese 

stünden jedoch nicht in einem rechtserheblichen Zusammenhang zum Unfall vom 24. 

Dezember 2004. Ihre Leistungen würden deshalb auf den 31. März 2006 eingestellt. 

Aus medizinischer Sicht hinterlasse der Unfall vom 24. Dezember 2004 keine Folgen, 

welche die Erwerbsfähigkeit messbar beeinträchtigen könnten. Ebenso resultiere keine 

unfallbedingte bleibende Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität. Somit 

seien die Voraussetzungen für weitere Geldleistungen (Invalidenrente/

Integritätsentschädigung) nicht erfüllt (Suva-act. 63).

B.- Gegen diese Verfügung erhoben sowohl die Versicherte, vertreten durch 

Rechtsanwalt lic. iur. M. Büchi, Wil, als auch deren Krankenversicherung CSS 

Einsprache (Suva-act. 65, 66, 69). Mit Entscheid vom 3. Mai 2006 wies die Suva die 

Einsprachen ab (Suva-act. 74).

C.- a) Gegen diesen Einspracheentscheid liess die Versicherte durch ihren 

Rechtsvertreter mit Eingabe vom 4. August 2006 Beschwerde erheben mit den 

Anträgen, der Beschwerdeführerin seien auch nach dem 31. März 2006 bis heute und 

weiterhin die gesetzlichen Leistungen gemäss UVG auszurichten, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge.

b) In der Beschwerdeantwort vom 12. September 2006 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 3. Mai 2006.

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c) Mit Replik vom 13. November 2006 hielt der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

an seinen Anträgen fest. Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik 

verzichtet.

D.- Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften wird, soweit 

entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Beide Parteien 

haben auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung verzichtet.

II.

1.- Vorliegend anerkannte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich des 

Unfalls vom 24. Dezember 2004 und erbrachte entsprechende 

Versicherungsleistungen. Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin auch für die nach 

dem 31. März 2006 (Leistungseinstellung) geltend gemachten gesundheitlichen 

Probleme der Beschwerdeführerin in Form von Kopf- und Nackenschmerzen mit 

Ausstrahlung zwischen die Schulterblätter, Schmerzen im Bereich des linken 

Oberarms, Konzentrationsstörungen, Schwindel, Übelkeit und 

Bewegungeinschränkungen der HWS, Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Müdigkeit und 

Schlaflosigkeit sowie eines Kribbel- und Einschlafgefühls im Bereich der Finger der 

linken Hand aufzukommen hat.

2.- a) Gemäss ständiger Praxis des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG; seit 

1. Januar 2007: Sozialversicherungsrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) kann 

ein nach einem versicherten Unfall aufgetretenes Leiden nur dann als dessen Folge 

betrachtet werden, wenn und soweit es sicher oder doch zumindest überwiegend 

wahrscheinlich von jenem Unfall herrührt (natürliche Kausalität; BGE 115 V 133 und 

399 sowie 117 V 359 und 369). Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt 

für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 119 V 338 und 118 V 289). 

Der Unfallversicherer haftet sodann nur für jene Folgen, die mit dem Unfall adäquat-

kausal zusammenhängen, wobei für die Adäquanz nicht die subjektive, sondern die 

objektive Voraussehbarkeit des eingetretenen Erfolgs entscheidend ist (SVR 2000 UV 

Nr. 14 S. 45). Adäquat ist der Kausalzusammenhang dann, wenn ein Ereignis geeignet 

ist, den eingetretenen Erfolg zu bewirken, so dass an andere Ursachen 

vernünftigerweise nicht zu denken ist (BGE 117 V 359 und 112 V 30). Während es 

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Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist, den natürlichen Kausalzusammenhang zu 

beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Frage nach dem adäquaten 

Kausalzusammenhang zu beantworten (BGE 123 III 110 E. 3a). Nicht jeder natürliche 

Kausalzusammenhang ist zugleich in rechtlicher Hinsicht adäquat. Der adäquate 

Kausalzusammenhang ist ein Korrektiv zum naturwissenschaftlichen Ursachenbegriff, 

der vom Recht als natürliche Kausalität übernommen wurde, aber der Einschränkung 

bedarf, um für die rechtliche Verantwortlichkeit tragbar zu sein und eine vernünftige 

Begrenzung der Haftung zu ermöglichen (BGE 122 V 415 E. 2c und 123 III 110 E. 3a).

b) Im Bereich klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von nachweisbaren 

strukturellen Veränderungen (organisches Substrat konnte mit Bild gebenden 

Untersuchungsmethoden [Röntgen, Computertomogramm, EEG] nachgewiesen 

werden) spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu bejahen (BGE 

127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b, 118 V 291 E. 3a, 117 V 365 E. 5d/bb mit 

Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, 

bewirkt die Bejahung der natürlichen Kausalität nicht automatisch auch die Bejahung 

der adäquaten Kausalität, können doch gerade klinische Befunde erfahrungsgemäss 

auch psychisch ausgelöst werden. In diesen Fällen ist eine eigenständige 

Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu differenzieren ist: Es ist 

zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma 

erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 140 

E. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen, dass eine versicherte 

Person eine Schleudertraumaverletzung erlitten hat, muss geprüft werden, ob die zum 

typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen 

zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den 

Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 

115 V 140 E. 6c/aa für Unfälle mit psychischen Unfallfolgen aufgestellten Grundsätze 

massgebend (BGE 123 V 99 E. 2a), andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz 

gemäss den in BGE 117 V 366 E. 6a und 382 E. 4b festgelegten Kriterien (BGE 127 V 

103 E. 5b/bb). Die Anwendung der Rechtsprechung zum adäquaten 

Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der HWS setzt voraus, dass die 

psychischen Beschwerden aus dem Unfall hervorgehen und zusammen mit den 

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organischen Beschwerden, die ebenfalls auf das Unfallereignis zurückzuführen sind, 

ein komplexes Gesamtbild ergeben (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 E. 3b).

3.- Aus den Akten geht eindeutig hervor, dass die von der Beschwerdeführerin über 

den 31. März 2006 hinaus geklagten Beschwerden nicht mit klar ausgewiesenen 

organischen Befunden im Sinn nachweisbarer struktureller Veränderungen erklärbar 

sind. Die am Unfalltag im Spital durchgeführte Bild gebende röntgenologische 

Untersuchung der HWS erbrachte keine Hinweise auf Frakturen oder ossäre Läsionen. 

Als Befunde wurden einzig Bewegungseinschränkungen des Nackens erhoben. 

Druckschmerzen waren keine lokalisierbar (Suva-act. 2, 4). Angefügt sei, dass 

Druckdolenzen und Bewegungseinschränkungen laut Rechtsprechung des EVG 

grundsätzlich kein klar fassbares, organisches Substrat darstellen (vgl. Urteile des EVG 

vom 3. August 2005 [U 9/05] i/S M., E. 4; vom 23. November 2004 [U 109/04] i/S B., E. 

2.2). Die von der F.___ am 24. Januar 2005 durchgeführte vertebro-spinale 

Kernspintomogramm ergab sodann eine unbestrittenermassen degenerativ bzw. 

krankheitsbedingte kyphotische Fehlhaltung von C3-C6 sowie eine diskrete s-förmige 

skoliotische Fehlhaltung, cerviko-thorakal links-, in BWS-Mitte rechtskonvex. Im 

übrigen zeigte sich jedoch ein normales Alignement der Wirbelkörperhinterkanten 

sowie ein normales übriges cervikales und hoch thorakales vertebro-spinales 

Kernspintomogramm, ohne Zeichen einer Diskopathie oder einer diskoligamentären 

Läsion. Die paravertebralen und nuchalen Weichteile zeigten ebenfalls keine 

Auffälligkeiten (Suva-act. 12). Die in Klinik für Neurologie des E.___ am 8. November 

2005 durchgeführte neurologische Untersuchung ergab schliesslich keinen Hinweis für 

das Vorliegen eines Karpaltunnelsyndroms links oder einer Läsion des Nervus ulnaris 

links (Suva-act. 58).

4.- a) Gemäss medizinischen Akten sowie mit Blick auf den Unfallmechanismus vom 

24. Dezember 2004 - ein nachfolgener Personenwagen fuhr mit der Front gegen das 

Heck des Personenwagens, in dem die Beschwerdeführerin sass - ist davon 

auszugehen, dass die Beschwerdeführerin ein Schleudertrauma oder zumindest eine 

schleudertraumaähnliche Verletzung erlitten hat (vgl. Suva-act. 2, 3) und sich nach dem 

Unfall innerhalb der erforderlichen Latenzzeit (vgl. dazu RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29) für 

eine solche Verletzung typische Beschwerden in der Halsregion bzw. an der HWS 

manifestierten (Suva-act. 2, 3; Urteil der Sozialrechtlichen Abteilung des 

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Bundesgerichts vom 15. März 2007 [U 258/06] i/S G.). Entsprechend hat die 

Beschwerdegegnerin den diesbezüglichen Leistungsanspruch der Beschwerdeführerin 

bis 31. März 2006 anerkannt.

5.- a) Wenn sie nun geltend macht, ab 1. April 2006 seien keine Unfallfolgen mehr 

vorhanden, so ist darauf hinzuweisen, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers 

erst entfällt, wenn das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten 

Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein 

üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Da es 

sich um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als 

bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang 

gegeben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 

2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2 mit Hinweisen). Dabei muss nicht etwa der Beweis für 

unfallfremde Ursachen erbracht werden. Welche Ursachen ein nach wie vor geklagtes 

Leiden hat, ob es Krankheitsursachen, ein Geburtsgebrechen oder degenerative 

Veränderungen sind, ist unerheblich. Denn es ist nicht so, dass der Unfallversicherer 

bei einmal bejahter Unfallkausalität so lange haftet, als er unfallfremde Ursachen nicht 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachzuweisen vermag. Entscheidend ist allein, 

ob unfallbedingte Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung 

verloren haben, also dahin gefallen sind (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 329 E. 3b). Ebenso 

wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass 

kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder dass die versicherte Person nun bei voller 

Gesundheit sei (Urteile des EVG vom 18. Dezember 2003 [U 258/02] i/S Z.; vom 25. 

Oktober 2002 [U 143/02] i/S L., E. 3.2; vom 31. August 2001 [U 28500] i/S O.).

b) Bei der Prüfung der natürlichen Kausalität ist zu beachten, dass es auch im Bereich 

von schleudertraumatypischen Beschwerden für die Leistungsberechtigung gegenüber 

dem Unfallversicherer erforderlich ist, dass die geklagten Beschwerden medizinisch 

einer fassbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung zugeschrieben werden können und 

dass diese Gesundheitsschädigung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem 

ursächlichen (natürlichen) Zusammenhang mit dem versicherten Unfall steht (BGE 119 

V 341 E. 2b/bb). Dr. C.___ hält in seinem Bericht über die kreisärztliche Untersuchung 

vom 10. Februar 2005 fest, dass sieben Wochen nach dem craniozervikalen 

Beschleunigungsmechanismus ohne durchgemachte Commotio cerebri, keiner mild 

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traumatic brain injury (es fehlten die Kardinalsymptome Bewusstseinsverlust und/oder 

Amnesie), keinen neurologischen Ausfällen, keiner ossären Läsion, keiner 

diskoligamentären Schädigung oder Instabilität und keinen im MRI objektivierbaren 

Weichteilschäden (vgl. Suva-act. 12), die Prognose hier gut sein sollte. Leider habe 

offenbar atypischerweise und sehr früh eine Verarbeitungsstörung mit unzweifelhafter 

Chronifizierungstendenz eingesetzt. Hinzuweisen sei dabei auf ungünstige 

psychosoziale Voraussetzungen und Einflüsse (Suva-act. 19). Die rheumatologische 

sowie neurologische Untersuchung im Rahmen des stationären Aufenthalts in der Klinik 

D.___ vom 17. Februar bis 16. März 2005 ergab keinerlei auffällige Befunde. Die 

behandelnden Ärzte diagnostizierten im Austrittsbericht vom 21. März 2005 

insbesondere ein chronisches posttraumatisches zervikozephales Schmerzsyndrom 

seit 24. Dezember 2004 mit/bei Status nach HWS-Distorsionstrauma am 24. Dezember 

2004, muskulärer Dysbalance, vegetativer Dystonie, neuropsychologischen 

Funktionsstörungen mit/bei psychosozialer Belastungsstörung sowie ein 

verdachtsweise bestehendes Karpaltunnelsyndrom linksbetont (Suva-act. 35). Die 

Diagnose eines Schmerzsyndroms bedeutet keinesfalls automatisch auch das 

Vorliegen einer unfallkausalen organischen Gesundheitsschädigung. Laut ROCHE 

LEXIKON MEDIZIN (München 1984, S. 1540) handelt es sich bei einem Syndrom um 

ein sich stets mit etwa den gleichen Krankheitszeichen, d.h. einer Symptomatik mit 

weitgehend identischem "Symptommuster" manifestierendes Krankheitsbild mit 

unbekannter, vieldeutiger, durch vielfältige Ursachen bedingter oder nur teilweise 

bekannter Ätiogenese. Zur jeweiligen Diagnose führt mithin eher das vom jeweiligen 

Patienten subjektiv angegebene "Symptommuster" als ein objektiv erhobener 

organischer Befund. Der Zusatz "chronifiziert" weist gleichfalls nicht auf ein 

unfallkausales organisches Substrat hin. Im Verlauf einer Chronifizierung wird das 

ursprünglich erlittene Verletzungsmuster für das Ausmass der erlebten Behinderung 

immer bedeutungsloser. Andere Faktoren, wie zum Beispiel das Individuum selber, die 

Arbeitsumstände, das soziale Umfeld, das medizinische und legale System sowie 

ökonomische Umstände spielen eine massgebende Rolle (vgl. BÄR/BERTRAND/

KINER, Medizinische Mitteilungen der Suva Nr. 67 vom Dezember 1994, S. 45 ff.). Der 

Begriff "posttraumatisch" ist sodann im Sinn der Formel "post hoc, ergo propter hoc" 

zu verstehen und vermag damit nichts über eine allfällige Unfallkausalität auszusagen 

(ALFRED MAURER, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 

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460 N 1205; BGE 119 V 335 E. 2b/bb in fine), sondern drückt nur aus, dass gewisse 

Beschwerden zeitlich betrachtet nach einem Unfall aufgetreten sind. Die Ärzte der 

Klinik D.___ führen denn auch für ihre Diagnose des chronischen posttraumatischen 

zervikozephalen Schmerzsyndroms verschiedene dafür verantwortliche unfallfremde 

oder zumindest nicht als unfallkausal erwogene sowie kein fassbares, organisches 

Korrelat begründende bzw. rein deskriptive Diagnosen an. Das HWS-Distorsionstrauma 

wird letztlich nur in Form einer Status-Diagnose genannt. Eine solche Diagnose sagt 

nun aber lediglich aus, auf welchen Umstand der heutige Zustand des 

Beschwerdeführers zurückzuführen ist. Über die Unfallrestfolgen wird damit nichts 

Konkretes dargetan. Durch die Untersuchung in der Klinik für Neurologie des E.___ 

vom 8. November 2005 konnte zunächst der Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom 

und damit zusammenhängende Parästhesien ausgeräumt werden (Suva-act. 58). Sie 

beschränkte sich jedoch offensichtlich nicht nur auf diese Indikation. Laut 

Untersuchungsbericht vom 18. November 2005 war den Ärzten der Klinik durchaus 

bekannt, dass die Beschwerdeführerin am 24. Dezember 2004 ein HWS-Distorsions-

trauma erlitten hatte und seither über entsprechende Beschwerden klagte. Obwohl die 

Beschwerdeführerin bereits in der Klinik D.___ umfassend neurologisch untersucht 

worden war, erfolgte die gleiche Untersuchung nochmals in der Klinik für Neurologie 

des E.___. Beurteilend wurde ausgeführt, dass sich klinisch-neurologisch 

unterschiedlich verteilte Hypästhesien bei druckdolenten nuchalen und okzipitalen 

Sehnenansatzpunkten zeigten, die keinem peripheren, radikulären oder zentralen 

Ausfallsmuster zuzuordnen seien. Elektrophysiologisch hätten sich keine Hinweise für 

das Vorliegen eines Karpaltunnelsyndroms oder einer Nervus ulnaris-Läsion links 

gefunden. Aufgrund des hohen Analgetika-Konsums sei bezüglich der Kopfschmerzen 

die Diagnose eines analgetika-induzierten Kopfschmerzes zu stellen. Darüber hinaus 

bestünden bei der Beschwerdeführerin sehr unspezifische, nicht objektivierbare 

Beschwerden, so dass der Verdacht auf eine undifferenzierte Somatisierungsstörung 

bei stattgehabter HWS-Distorsion gestellt werde. Hinweise für eine Commotio cerebri 

hätten sich nicht gefunden. Es werde diesbezüglich eventuell eine psychiatrische 

Mitbetreuung empfohlen. Objektiv bestehe aktuell bei einer 80%-igen Arbeitsfähigkeit - 

die Beschwerdeführerin arbeitete ab 1. Juni 2005 gemäss ihrem Teilzeit-

Anstellungsvertrag wieder zu 80% (Suva-act. 46, 49) - sicherlich eine gute Prognose, 

wobei die Beschwerdeführerin selbst subjektiv von einem massiven Beschwerdebild in 

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Diskrepanz zu ihrer Arbeitsfähigkeit berichte. Die Klinik für Neurologie des E.___ 

diagnostizierte schliesslich einen Status nach HWS-Distorsionstrauma am 24. 

Dezember 2004 mit/bei chronischem Schmerzsyndrom und Verdacht auf eine 

undifferenzierte Somatisierungsstörung sowie einen analgetika-induzierten 

Kopfschmerz (Suva-act. 59). Auch aus diesem Untersuchungsbericht lassen sich mithin 

keine unfallkausalen Restfolgen herleiten, die einem fassbaren organischen Substrat 

zugeordnet werden könnten. Es ist zu betonen, dass sich die beteiligten Fachärzte der 

Klinik D.___ und der Klinik für Neurologie des E.___, aber auch der Kreisarzt, jeweils 

nach eingehenden eigenen und in Kenntnis der mittels Bild gebenden Verfahren 

erhobenen Befunde ihre Meinung gebildet haben. Von medizinischen 

Beweisergänzungen ist abzusehen, da hiervon keine entscheidrelevanten neuen 

Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 E. 4b; 

RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 E. 3.4 und 2002 Nr. U 469 S. 527 E. 2c). Allgemein ist 

anzufügen, dass auch von Seiten der medizinischen Forschung (GERHARD JENZER, 

Klinische Aspekte bei HWS-Belastungen durch Kopfanprall oder 

Beschleunigungsmechanismus; Grenzbereich zum leichten Schädel-Hirn-Trauma, SZS 

196, 462 ff.) festgehalten wird, der typische posttraumatische Verlauf nach einem 

leichten Schädel-Hirn-Trauma bzw. einer Beschleunigungsverletzung entspreche einer 

Erholung innert sechs bis zwölf Wochen (JENZER, a.a.O., S. 467). Ungewöhnlich lang 

dauernde und schwere Verläufe nach Beschleunigungsverletzung würden bei Fehlen 

der klinischen Kriterien einer traumatischen Hirn- bzw. HWS-Schädigung nach einer 

Interpretation ausserhalb einer hirnorganischen Schädigung bzw. Schädigung im HWS-

Bereich rufen (JENZER, a.a.O., S. 469 mit Hinweis und S. 463; vgl. auch B.P. 

RADANOV, Über den Stellenwert der neuropsychologischen Diagnostik bei Patienten 

nach Halswirbelsäulen-Distorsionen, SZS 1996, S. 471 ff. und S. 475). Die 

Beschwerdegegnerin hat für die von der Beschwerdeführerin am 24. Dezember 2004 

erlittene HWS-Verletzung während 15 Monaten Versicherungsleistungen erbracht. Dass 

sich aus biomechanischer Sicht aufgrund der technischen Triage und der 

medizinischen Unterlagen ergab, die anschliessend an das Ereignis bei der 

Beschwerdeführerin festgestellten Beschwerden und Befunde seien durch die 

Kollisionseinwirkung im Normalfall eher erklärbar (Suva-act. 28), vermag schliesslich 

ebenfalls nicht zu beweisen, dass die über den 31. März 2006 hinaus geklagten 

Beschwerden medizinisch einer fassbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung 

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zugeschrieben werden können und mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem 

ursächlichen (natürlichen) Zusammenhang mit dem versicherten Unfall stehen. 

Unfallanalytische und biomechanische Gutachten sind gegebenenfalls bei der 

Adäquanzprüfung zu berücksichtigen; dagegen entspricht es nicht der Rechtsprechung 

zu Schleudertrauma-Fällen, die - in erster Linie aufgrund medizinischer Fakten und 

ärztlicher Einschätzung zu beurteilende - natürliche Kausalität mit Überlegungen zur 

Auffahrgeschwindigkeit und der dabei auf das Auto der versicherten Person 

übertragenen Energie in Frage zu stellen. Eine unfalltechnische oder biomechanische 

Analyse vermag allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die 

Adäquanzprüfung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern; sie bildet 

jedoch in keinem Fall eine hinreichende Grundlage für die Kausalitätsbeurteilung (Urteil 

des EVG vom 24. Juni 2003 [U 193/01] i/S A., E. 3.2).

c) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass angesichts der dargelegten medizinischen 

Befunde mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon 

auszugehen ist, dass die beim Unfall vom 24. Dezember 2004 erlittene HWS-

Verletzung spätestens bis zur Einstellung der Versicherungsleistungen ab 1. April 2006 

vollständig abgeheilt war und deswegen eine natürliche Kausalität zwischen den 

geklagten Beschwerden (vgl. Erwägung Ziff. 1 und 5) und dem fraglichen Unfall im 

Sinne des Vorliegens von organischen Restfolgen der HWS-Verletzung zu verneinen ist. 

Der Hinweis des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin auf die anamnestisch vor 

dem Trauma gegebene Beschwerdefreiheit steht dem, wie bereits erwähnt, nicht 

entgegen. Er legt zudem in keiner Weise dar, worin er einen Nachweis für das 

Weiterbestehen von Restfolgen der am 24. Dezember 2004 erlittenen HWS-Verletzung 

über das Einstellungsdatum vom 31. März 2006 hinaus sieht. Erwägbar ist 

demgegenüber insbesondere mit Blick auf die Berichte des Kreisarztes, der Klinik 

D.___ und auch der Klinik für Neurologie des E.___ bzw. die darin gestellten Diagnosen 

eine psychische Komponente, welche die bestehende, die Beschwerdeführerin 

weiterhin einschränkende Symptomatik erklärt bzw. nun (spätestens seit 1. April 2006) 

massgeblichen Einfluss auf ihr Befinden hat. Angesichts der Ausführungen in Erwägung 

Ziff. 5b ergeben jedoch die psychischen Beschwerden zusammen mit denjenigen, die 

sich organisch bemerkbar gemacht haben - bei hinreichend abgeklärtem somatischen 

Zustand - kein komplexes Gesamtbild (vgl. RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 E. 3b). 

Vielmehr sind sie im Rahmen der am 24. Dezember 2004 erlittenen HWS-Verletzung als 

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Symptomausweitung zu deuten, welche zunehmend und in der Folge ausschliesslich 

die fortbestehenden Beschwerden bestimmt haben. Die zum typischen 

Beschwerdebild gehörenden physischen Anteile haben demgegenüber relativ bald 

nach dem Unfall an Bedeutung verloren. In diesem Zusammenhang weist die 

Beschwerdegegnerin denn auch nachvollziehbarerweise darauf hin, dass das 

unfallfremde schwierige Umfeld der Beschwerdeführerin allfällige psychische 

Beschwerden zu begünstigen vermocht habe: Drohende Kündigung, arbeitsloser 

Ehemann mit B-Bewilligung, Lohnpfändung (Suva-act. 9, 35). Dr. C.___ spricht von 

ungünstigen psychosozialen Voraussetzungen und Einflüssen (Suva-act. 19) und die 

Klinik D.___ vermerkte eine psychosoziale Belastungssituation (Suva-act. 35). Die 

Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs hat dementsprechend 

praxisgemäss (Erwägung Ziff. 2b) nicht nach den für Schleudertraumen und 

schleudertraumaähnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359 ff.), sondern nach 

den für psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff.) geltenden Regeln zu erfolgen (BGE 

123 V 98 ff.; RKUV 2002 Nr. U 465 S. 437 ff.).

6.- a) Bei der Prüfung, ob die bei der Beschwerdeführerin bestehenden psychischen 

Beschwerden als unfallkausal einzustufen sind, kann die Frage eines natürlichen 

Kausalzusammenhangs offen bleiben, wenn ein adäquater Kausalzusammenhang 

zwischen den psychischen Störungen und dem Unfall - wie im vorliegenden Fall - 

verneint werden muss (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67). Die Beschwerdegegnerin legte im 

angefochtenen Einspracheentscheid die rechtlichen Voraussetzungen des Vorliegens 

eines adäquat-kausalen Zusammenhangs zwischen Unfall und psychischer 

Gesundheitsschädigung zutreffend dar (Erwägung Ziff. 5); darauf kann verwiesen 

werden.

b) Die Parteien sind sich einig, dass der Unfall der Beschwerdeführerin bei der im 

Rahmen der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs vorzunehmenden 

Katalogisierung aufgrund des Geschehensablaufs, der biomechanischen Beurteilung, 

bei welcher von einer Geschwindigkeitsänderung knapp innerhalb oder oberhalb eines 

Bereichs von 10-15 km/h ausgegangen wurde (Suva-act. 28; dazu vergleichsweise 

Urteil des EVG vom 17. Juli 2006 [U 206/06] i/S Th.), sowie mit Blick auf die 

entsprechende Kasuistik (vgl. RUMO-JUNGO, Rechtsprechung des Bundesgerichts 

zum Sozialversicherungsrecht, UVG, 3. Aufl., S. 55 ff.) den mittelschweren Unfällen 

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zuzuordnen ist. Die Frage nach der genauen Zuteilung des Unfalls innerhalb der 

mittelschweren Unfälle braucht vorliegend nicht beantwortet zu werden, weil die 

folgende Beurteilung zeigt, dass keines der in diesem Bereich zu erfüllenden 

Zusatzkriterien in wesentlichem Ausmass erfüllt ist. Zu Recht wird nicht geltend 

gemacht, das Unfallereignis vom 24. Dezember 2004 sei besonders eindrücklich 

gewesen oder unter besonders dramatischen Begleitumständen abgelaufen. Der Unfall 

hat sich offensichtlich für die Beschwerdeführerin schnell und unvorbereitet, d.h. also 

ohne Konfrontation mit einer auf sie zukommenden Gefahr, abgespielt (Suva-act. 18). 

Das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung ist ebenso 

nicht erfüllt. Die nach dem HWS- bzw. Schleudertrauma aufgetretenen Beschwerden 

mögen zwar als unangenehm bezeichnet werden, um schwere gesundheitliche 

Beeinträchtigungen, wie sie nach Verkehrsunfällen auftreten können, handelt es sich 

jedoch dabei nicht. Strukturelle Schädigungen oder äussere Verletzungen hat die 

Beschwerdeführerin bekanntlich keine erlitten. Anzeichen für eine ärztliche 

Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hätte, sind aus den 

medizinischen Akten nicht ersichtlich. Im Zusammenhang mit der Frage der Dauer der 

ärztlichen Behandlung und der körperlichen Dauerschmerzen ist zu beachten, dass das 

nach dem HWS- bzw. Schleudertrauma aufgetretene Beschwerdebild - wie in 

Erwägung Ziff. 6b und c ausgeführt - spätestens 15 Monate nach dem Unfall nicht 

mehr durch organische, sondern wohl durch psychische Faktoren aufrechterhalten 

wurde, der psychische Gesundheitsschaden aber nicht in die Adäquanzbeurteilung 

einbezogen werden darf (BGE 123 V 99 E. 2a). Erstmals erwähnt wurden 

psychologische Faktoren sogar bereits im kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 

10. Februar 2005 (Suva-act. 19). Bei diesen Zeitspannen kann nicht von einer 

ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung gesprochen werden. 

Abgesehen von einem rund einmonatigen stationären Aufenthalt in der Klinik D.___ zur 

Therapie des zervikozephalen Schmerzsyndroms erfolgte sodann lediglich die Abgabe 

schmerzlindernder Medikamente im Rahmen hausärztlicher Kontrolluntersuchungen. 

Irgendwelche andere intensive Therapien wurden keine durchgeführt. Physio- und 

ergotherapeutische Behandlungen können jedenfalls nicht als solche betrachtet 

werden. Körperlich bedingte Dauerschmerzen sind dementsprechend ebenfalls zu 

verneinen. Dem Grad und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit kommt 

schliesslich auch kein besonderes Gewicht zu, nachdem die Beschwerdeführerin vom 

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Arzt ab April 2005 wieder zu 50% arbeitsfähig geschrieben war, vom 4. April bis 1. Mai 

2005 jedoch eine effektive Leistungs- bzw. Arbeitsfähigkeit von 62% und ab 2. Mai 

2005 eine solche von 80% (bezogen auf ihr 80%-Pensum) erzielte (Suva-act. 38, 40, 

43) und ab 1. Juni 2005 entsprechend ihrem Teilzeit-Anstellungsvertrag wieder 80% 

arbeitete und dieses Pensum offensichtlich bis zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung 

per 31. März 2006 bereits während dreiviertel Jahren einzuhalten (Suva-act. 49) 

vermochte. Dieser Sachverhalt wird durch den Einwand des Rechtsvertreters der 

Beschwerdeführerin, diese sei bereits am 2. März 2005 wieder zur Arbeitsaufnahme 

angehalten worden (vgl. dazu Suva-act. 27) und habe die Arbeit unter grösserer 

Aufopferung im angeordneten Umfang verrichtet, was ihr nur unter Einnahme starker 

Medikamente möglich gewesen sei, nicht beeinträchtigt. Die früheren Arbeitseinsätze 

wurden von der Beschwerdegegnerin ausdrücklich im Rahmen einer "Arbeitstherapie" 

unter gleichzeitiger Annahme einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit mit entsprechenden 

Versicherungsleistungen gefordert (Suva-act. 27). Mangels bleibender physischer 

Verletzung erübrigen sich schliesslich auch die Fragen nach der Schwierigkeit des 

Heilungsverlaufs und der Erheblichkeit von diesbezüglichen Komplikationen. Damit ist 

von den massgebenden Kriterien kein einziges erfüllt. Angesichts der geschilderten 

Umstände ist mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als erstellt 

zu erachten, dass der in Frage stehende Unfall nicht geeignet war, die bestehenden 

(psychisch) bedingten Beschwerden der Beschwerdeführerin auch über den 31. März 

2006 hinaus adäquat-kausal zu beeinflussen. Die Einstellung der Leistungen auf dieses 

Datum hin lässt sich daher nicht beanstanden. Infolge der Verneinung eines adäquaten 

Kausalzusammenhangs erübrigt sich schliesslich auch eine zusätzliche psychiatrische 

Begutachtung.

c) Selbst wenn die Adäquanzbeurteilung zugunsten der Beschwerdeführerin anhand 

der Rechtsprechung in BGE 117 V 366 ff. vorgenommen würde, bei der nicht zwischen 

organisch und psychisch bedingten Beschwerden unterschieden wird, hätte dies keine 

Bejahung der Adäquanz zur Folge. Die den Zusatzkriterien mehrheitlich zukommende 

zeitliche Komponente wäre nämlich auch in diesem Fall nicht erfüllt. Selbst mit der 

Bejahung andauernder Kopfschmerzen wären die zu berücksichtigenden Kriterien nicht 

in gehäufter oder auffallender Weise erfüllt. Dagegen spricht konkret vor allem die 

andauernde Arbeitsfähigkeit.

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7.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 3. Mai 2006 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 08.05.2007
	Art. 6 UVG, Art, 18 UVG und Art. 8 ATSG. Unfall mit Schleudertrauma der HWS ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle. Typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von Beschwerden nach dem Unfall bejaht. Die zum typischen Beschwerdebild gehörenden physischen Anteile haben relativ bald nach dem Unfall an Bedeutung verloren. Adäquanzbeurteilung der psychischen Störungen gemäss BGE 115 V 138 (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 8. Mai 2007, UV 2006/68).

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		2025-07-19T16:29:55+0200
	"9001 St.Gallen"
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