# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 115e335c-35ba-5c1c-a78a-f11e9daa0257
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-10-17
**Language:** de
**Title:** Bei ausgewiesener uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit ist keine Abklärung der gesundheitlichen Symptome notwendig.
**Docket/Reference:** IV.2022.00018
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2022.00018.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2022.00018
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Ersatzrichter Sonderegger
Gerichtsschreiberin Hediger
Urteil
vom
17. Oktober 2022
in Sach
en
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Nicole
Gierer
Zelezen
Knus
Gnädinger
Landolt, Rechtsanwälte
Molkereistrasse 1, Postfach, 8645 Jona
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Der 1964 geborene X.___
,
von Beruf Metallbearbeiter mit Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis,
war
zuletzt von April 2013 bis Ende März 2014
bei der
Y.___
GmbH
sowie
Z.___
GmbH und von April bis Ende 2014
bei der A.___
Gmb
H
angestellt
.
Seither bezog er Arbeitslosenentschädigung und ab April 2015 Sozialhilfe
(
vgl.
IK-Auszug vom
7.
Mai 2018
,
Urk.
8/
1
9/3
)
.
Am
9.
März 2018
mel
dete die zuständige Sozialberaterin den Versicherten
zuf
olge längerer krankheitsbedingter
Arbeitsunfähigkeit
bei der Sozialversicherungs
anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zur Früherfassung
an (
Urk.
8/
4
, vgl. auch
Urk.
8/
9/2 ff.). Nachdem am 28.
März
2018
ein Beratungsgespräch bei der IV
Stelle stattgefunden hatte (
Urk.
8/
5 f.), meldete sich der
Versicher
te am 2
5.
April
2018 unter Hinweis auf einen Bandscheibenvorfall, Arthrose und Schmer
zen in den Knien sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit im Rücken, der Arme und Schultern bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
8/
12
).
Mit Mitteilung vom 1
2.
März 2019 erteilte d
ie IV-
Stelle
dem Versicherten Kosten
gutsprache für einen Nothelferkurs (
Urk.
8/29)
.
Nachdem der Versicherte eine Arbeits
vermittlung ab
ge
lehnt
hatt
e (vgl. Protokoll der Eingliederungs
beratung,
Urk.
8/
34/6 f.),
schloss die IV-Stelle ihre Bemühungen in Sachen berufliche Eingliederung ab (
vgl.
Mittei
lu
ng vom
2.
Mai 2019,
Urk.
8/
33) und tätigte
im Hinblick auf die Ren
tenprüfung we
itere Abk
lärungen. Mit Schreiben vom 22.
November
2019
ersuchte der Versicherte
um eine
Arbeitsvermittlung
(Urk.
8/
48).
Daraufhin
erteilte
ihm
die IV-Stelle Kostengutsprache für eine Arbeitsvermittlung Plus (
vgl.
Mitteilung vom 1
8.
Dezember 2020,
Urk.
8/
61), welche aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig abgebrochen wurde (
vgl.
Mitteilung vom
1.
Juni 2021,
Urk.
8/
71
/1
).
Nach durchgeführtem Vorbescheid
verfahren (
Urk.
8/
82,
Urk.
8/
86,
Urk.
8/
88) verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2
5.
November 2021 einen Rentenanspruch des Versicherten (Urk. 2).
2.
Dagegen erhob X.___
am 1
2.
Januar
2022 (Eingang) Beschwerde und beantragte, es seien ihm in Aufhebung der angefochtenen V
erfügung vom 25.
November 2021 die gesetzlichen Leistungen, insbesondere eine teilweise Rente zuzusprechen. Eventualiter sei eine medizinische Begutachtung durchzu
führen und die vorliegende Angelegenheit zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zurückzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (
Urk.
1 S. 2). Mit Beschwerdeant
wort vom 1
6.
Februar 2022 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
7), was dem Beschwerdeführer am 1
0.
März 2022 zur Kenntnis
gebracht wurde; zeitgleich wurde sein
em
Gesuch um unentgeltliche Prozessfüh
rung
entsprochen
und Rechtsanwältin Nicole
Gierer
Zelezen
, Jona, als unentgelt
liche Rechtsvertreterin für das vorliegende Verfahren bestellt (
Urk.
11). In der Folge reichte der Besc
hwerdeführer
aktuelle Arbeitsunfähigkeitszeugnisse ein (
Urk.
13 ff.).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten.
In zeitlicher Hinsicht sind
vorbehältlich besonderer übergangsrechtlicher Rege
lungen
grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1, 144 V 210 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Da ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung beziehungsweise des streitigen
Einspracheentscheids
eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 144 V 210 E. 4.3.1, 132 V 215 E. 3.1.1, je mit Hinweisen), sind vorliegend die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesenen Rechtsvorschriften anwendbar, die nach
folgend auch in dieser Fassung zitiert werden.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose
voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank
heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
M
it BGE 143 V 418 entschied das Bundesgericht, dass grund
sätzlich sämtliche psychischen Erkrankungen für die Beurteilung der Arbeits
fähigkeit einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unter
ziehen sind (E. 6 und 7, Änderung der Rechtsprechung; vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2 speziell mit Bezug auf leichte bis mittelschwere Depressionen).
1.4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Den Berichten des regionalen ärztlichen Dienste (RAD), die zu den sogenannten versicherungsinternen Beurteilungen gehören, kann Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig er
scheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_19
8/
2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.7).
1.5
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder
herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier
telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG
in der vorliegend anwendbaren, bis Ende 2021 gültig gewesenen Fassung).
2.
2.1
In der angefochtenen Verfügung vom 2
5.
November 2021 erwog die Beschwer
degegnerin, aufgrund der medizinischen Abklärungen liege kein Gesundheits
schaden mit andauernden Auswirkungen auf die Erwerbsfähigkeit vor. Dem Beschwerdeführer sei jede körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit
,
ohne ständiges Bücken oder Verharren in Zwangshaltungen
,
zu 100
%
zumutbar. Es bestehe somit kein Rentenanspruch (
Urk.
2).
2.2
Dagegen wandte der Beschwerdeführer ein,
die behandelnden Somatiker gingen von einem hochgradigen Verdacht auf eine Somatisierung bzw. ein
fibromyalgi
sches
Schmerzsyndrom aus. Alsdann gehe der Hausarzt zusammen mit der Ein
gliederungs
stelle klar von einer Einschränk
ung der Erwerbsfähigkeit aus. Ein A
rbeitseinsatz im Spital B.___
habe denn auch ergeben, dass die Motivation des Beschwerdeführers aufgrund der Schmerzproblematik nicht
habe
aufrecht
erhalten werden könne
n
. Die Überwindbarkeit der Schmerzproblematik sei somit trotz grosser Motivation nicht möglich, weshalb sich wiederum die Frage nach einer psychischen Grunderkrankung, welche die Antriebskraft erheblich mindere, ergebe. Die vom Sozialamt angeordnete psychiatrische Abklärung sei nicht aus
sagekräftig, weil angesichts der kurzen Behandlungsdauer im Monatsintervall
keine somatoforme Schmerzstörung habe diagnostiziert werden können. Daher bedürfe es der Einholung weiterer Arztberichte bzw. Erstellung eines polydiszip
linären Gutachtens. Der RAD habe sich bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit nicht mit der möglichen Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung auseinandergesetzt. Zudem
sei
die diagnostizierte Kommunikationsstörung
mit 10%iger Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Endbeurteilung
nicht berücksichtigt
worden
. Zusammenfassend leide der Beschwerdeführer seit 2007 zunehmend an diversen körperlichen Beschwerden mit teilweise erheblichen Schmerzen, für welche es nur bedingt organische Ursachen gebe. Alsdann seien die bisherigen medizinischen Abklärungen
eher rudimentär ausgefallen. Insbe
sondere seien keine eingehenden psychiatrischen Untersuchungen durchgeführt worden; es lägen lediglich testpsychologische resp. psychoneurologische Abklä
rungen vor dem Hintergrund einer möglichen
Autismuserkrankung
vor. Die Untersuchungsergebnisse ergäben Hinweise auf eine geringe Einschränkung der Arbeitsfähigkeit; eine Gesamtbetrachtung mit Zuordnung des Beschwerdebildes
zu einem oder mehreren Fachgebieten sei ausgeblieben. Dies allenfalls auch, weil sich der Beschwerdeführer nicht ausreichend für sich selbst einsetzen könne. Den Akten sei zu entnehmen, dass er zwar häufig motiviert auftrete, es letztlich aber nicht schaffe, diese Motivation längerfristig aufrechtzuerhalten. Die sozial und finanziell angespannte Situation sowie auch geringe Antriebskraft verhinderten es zusätzlich, dass der Beschwerdeführer in Bezug auf die nötigen Behandlungen genügend fordernd auftrete. Mithin bedürfe es einer ganzheitlichen Betrachtung und Abklärung. Eine nicht fächerübergreifende Betrachtung werde der vorliegen
den Sache nicht gerecht (
Urk.
1).
3.
3.1
Dr.
med. C.___
, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, hielt im Bericht vom 2
7.
August 2018 (1) rezidivierende Arthralgien (Schultern/LWS) ohne spezifische rheumatologische Diagnose, (2) DD Fibromyalgie, Somatisierung,
Dekonditionie
rung
seit
20
16, (3) einen Status nach Diskushernie L5/S1
20
07 mit konservativer Therapie, (4) Adipositas BMI 32 sowie (5) den Verdacht auf eine Persönlichkeits
problematik
mit Somatisierung, sozialer Desintegration
fest
.
Es bestünden monatliche Kontrollen; eine stationäre Behandlung habe in den letzten Jahren nicht stattgefunden. Aus klinischer Sicht bestehe
ein mässiger
painful
arc
beid
seits, rechts mehr als links. Die LWS sei diffus druckdolent und es bestünden deutliche Bewegungseinschränkungen in alle Richtungen, ohne neurologische Ausfälle. Der Beschwerdeführer sei zudem adipös und befinde sich aufgrund ei
n
er allg
e
meinen Inaktivität in einem schlechten Trainingszustand. Er
sei seit Jahren nicht mehr vo
l
l arbeitsfähig mit den entsprechenden sozialen Folgen (prekäre Wohnsituation, allein, Arbeitsmassnahmen abgeschlossen, sozial abhängig). Hin
sichtlich einer wechselbelastenden, leichten
Tätigkeit
bestehe
seit 2016
eine
50
%
ige
A
rbeitsfähig
keit
(mit Unterbrüchen von 100%iger Arbeitsunfähigkeit)
; so etwa für Botengänge und Hilfsarbeiten
in Bädern oder am
Empfang
. Ein
schränkend seien Lumbalgien bei längerem Sitzen sowie Schulterbeschwerden bei schweren körperlichen Arbeiten
. Der Beschwerdeführer nehme blutdrucksen
kende Medikamente ein
(
Urk.
8/
22
/1-3
).
3.2
Im Verlaufsbericht vom 2
2.
Juni 2019 berichtete
Dr.
C.___
, der Beschwerde
führer sei sicher seit 2010 gefangen in einem Kreislauf von Arbeitslosigkeit, sozialer Abhängigkeit, schlechter Wohnsituation, Isolation und körperlichen Beschwerden. Theoretisch sei er sicherlich zu 50
%
fähig, leichte, wechselbelas
tende und ungelernte Arbeiten zu verrichte
n
(Kasse/
Empfang
/Theke/Hilfsarbeiten im Hallenbad). Therapeutische Anstrengungen, an der
Dekonditionierung
un
d
Beschwerden etwas zu ändern (P
hysiotherapie, medikamentöse Therapie
, rheu
matologische Abklärung, Psychotherapie
)
,
seien mehrmals im Sande verlaufen
(
Urk.
8/
38);
im Verlaufsbericht vom 2
1.
April 2020 hielt
Dr.
C.___
zudem eine Desintegration/Abhängigkeit sowie Diabetes II fest. Die Motivation des Beschwer
deführers hinsichtlich einer beruflichen Wiedereingliederung sei gering
; ein
schränkend seien auch die körperliche und psychische
Dekonditionierung
. Der Beschwerdeführer nehme keine Therapien wahr; di
e Psychotherapie bei der D.___
sei nach zwei Sitzungen abgebrochen worden
(
Urk.
8/
54
; zur diagnosti
zierten Diabetes
,
vgl. auch
Urk.
8/
58
).
3.3
Im Konsiliarbericht vom 1
2.
Juni 2018 diagnostizierte
Dr.
med.
E.___
, Fach
arzt FMH für Rheumatologie, Arthralgien unklarer Ätiologie und differenzial
diagnostisch eine Somatisierung (
Urk.
8/
22/4)
.
In klinischer Hinsicht habe der adi
pöse Beschwerdeführer eine Streckhaltung der LWS gezeigt. Die Sensibilität und Kraft der K
ennmuskulatur sei
u
nauffällig resp. normal
. Die LWS-
Lateroflexion
sei beidseits blockiert. Weitere Bewegungseinschränkungen
hätten
sich hinsicht
lich der oberen Extremitäten
ergeben
;
andererseits sei das Anziehen des Hemdes problemlos möglich gewesen.
Zudem
notierte
Dr.
E.___
eine
Druckdolenz
über dem Schultergürtel beidseits.
Aufgrund der Laborbefunde hätten sich
keine Hin
weise auf eine entzündlich rheumati
sche Erkrankung ergeben
. Bei alle dem bestehe der Verdacht auf eine Somatisierung bzw. auf ein
fibromyalgisches
Schmerzsyndrom. E
s empfeh
le sich eine aktive physiothera
peu
tische Intervention mit Übergang in ein Fitnessprogramm. Dies sei für den weiteren Verlauf unab
dingbar. Aus rheumatischer Sicht seien keine weiteren Kontrollen notwendig
(
Urk.
8/
22/5).
3.4
Dr.
med. F.___
, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD)
, kam
mit interner
Stellungnahme vom
5.
Juli
2019 zum Schluss
,
die psychosozialen Faktoren seien vorliegend nicht zu über
sehen.
Zudem sei die
hausärztlicherseits
post
ulierte Arbeitsfähigkeit von 50
% in einer – näher umschriebenen Verweistätigkeit – nicht plausibel. Vielmehr sei medizintheoretisch überwi
e
gend wahrscheinlich von einer quantitativ uneinge
schränkten, vollschichtigen Arbeitsfähigkeit für körperlich leicht
-
bis mittel
schwere, wechselbelastende Tätigkeiten ohne ständiges Bücken oder Verharren in Zwangsha
ndlung
en auszugehen (
Urk.
8/
81/4).
3.5
Aufgrund
einer
im Psychiatriezentrum
D.___
zur Abklärung des intellektuellen Leistungsniveaus
am 3
0.
September 2019 durchge
führten neuropsychologischen Untersuchung
wurde eine minimale kognitive Funktionsstörung, am ehesten im Rahmen der Schmerzen (ICD-10: R52.2), bei eine
m
durchschnittlichen
kognitiven Leistungsvermögen
diagnostiziert. Das Arbeits
tempo sowie der Antrieb des
Beschwerdeführers
seien deutlich reduziert
. Es habe lange
Antwortlatenzen
gegeben und die Ermüdbarkeit sei erhöht. Zudem habe der Beschwerdeführer Rück
en
schmerzen mit Stärke 8/10 geschildert
.
Sub
jektiv stünden diese
sowie seit längerem bestehende
Schlafprobleme im Vorder
grund. Im Übrigen
habe sich der Beschwerdefü
hrer als affektiv unauffällig b
eschrieben; seine Stimmung und d
er Antrieb seien normal. Zudem
sei er gut im analytischen Denken und stark im Lösen von Problemen. Er sei auch vielseitig interessiert,
so etwa an geschichtlichen Erei
gnissen, an der Vereinfachung von Abläufen (z. B. einfacheres Rechnen) sowie an Produkten, die es nicht in der Massenproduktion gebe. Ausserdem bastle er sehr viel und habe immer sehr viele
Ideen hierfür. Er
fotograf
iere
auch
sehr gern und habe ein hohes technisches Interesse
. Aus objektiver Sicht bestünden gewisse Merkmale
(Interessen, Hinweise auf systematisches Denken, Verhalten während der Untersuchung [Blickkontakt nicht immer aufrechterhaltend, psychomotorisch etwas unruhig])
, wie sie typisch seien für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Aufgrund des vorlie
genden Untersuchungsgrundes sowie
der
begrenzten Untersuchungszeit habe indes nicht näher darauf eingegangen werden können. Soweit sich der Verdacht erhärte, könne dies zu gegebener Zeit näher abgeklärt
werden
(
Bericht vom
5.
November 2019
,
Urk.
8/
46).
3.6
Die
nach
dem 1
6.
Juli 2019
an zwei Sitzungen (vgl.
Urk.
8/54/2)
behandelnden Psychologen
de
s Psychiatriezentrums D.___
hielten im Bericht vom 5.
März 2020 den Verdacht auf eine leichte Intelligenzminderung (ICD-10: F70.0), auf eine nichtorganische Insomnie (ICD-10: F51.0) sowie
auf einen
atypische
n
Autismus (ICD-10: F84.1) fest
(
Urk.
8/
52/3).
In objektiver Hin
sicht bestünden keine
eruierbaren
Aufmerksamkeits- und Auffassungsstörungen und keine auffälligen mnestischen Störungen. Das formale Denken des Beschwer
deführers sei geordnet. Affektiv sei er
euthym
und schwingungsfähig. Der Antrieb und die Psychomotorik seien
bis auf unwillkürliche Spasmen
unauffällig
.
Die Prognose sei grundsätzlich gut, da der Beschwerdeführer sehr motiviert sei. Es bestünden vorwiegend somatische Einschränkungen;
die kognitive Testung
sei
weitestgehend unauffällig verblieb
en
.
Zudem bestehe ein grosser Leidensdruck aufgrund der prekären sozio-ökonomischen Situation.
Als Medikamente nehme der Beschwerdeführer Blutdruckmedikamente sowie Schmerzmittel infolge Rücken
schmerzen ein
(
Urk.
8/
52).
3.7
Auf
entsprechende
Z
uweisung hin
wurde der Beschwerdeführer am
6.
Oktober 2020 zwecks
Autismusabklärung
erneut neuropsychologisch untersucht.
Dabei ergab sich
differenzialdiagnostisch
der Verdacht auf eine nicht nähere bezeich
nete K
ommu
n
i
kationsstörung (DSM-5 F80.9). Es hätten sich erneut auffällige
Antwortlatenzen
gezeigt. Zudem habe der Beschwerdeführer Fragen weitaus
holend
und umfassend beantwortet. Alsdann
hätten sich erneut Symptome einer Erkrankung aus dem autistischen Formenkreis ergeben. Der Beschwerdeführer habe Schwierigkeiten der sozial-emotionalen Gegenseitigkeit (z. B. Schwierig
keiten
Small
-Talk
zu führen sowie Hierarchien zu respektieren und relevante Infor
mationen nur auf explizite Frage zu geben) und leichte Defizite im nonver
balen Kommunikationsverhalten (z. B. schriftliche Kom
munikation ohne Emojis). Wei
ter
habe der Beschwerdeführer zwar Defizite in der Aufnahme, Aufrechter
haltung und im Verständnis von Bezi
e
hungen verneint. Allerdings sei es ihm schwerge
fallen, die Personen aus seinem Umfeld nach Enge der Beziehung einzu
teilen. Schliesslich habe der Beschwerdeführer Spezialinteressen und viele kleine Pro
jekte berichtet
, mit denen er sehr viel Zeit verbringe oder sich dafür Informa
ti
onsmaterial beschaffe. Insgesamt sei eine abschliessende Beurteilung einer Erkran
kung aus dem autistischen Formenkreis
bei allem dem
schwierig.
Die Ergebnisse spezifischer Testinstrumente zur Exploration der Sozialkompetenz hätten leicht auffällige Resultate gezeigt.
Der Beschwerdeführer sehe sich im All
tag allerdings nicht beeinträchtigt. Dies habe wohl zum unauffälligen Ergebnis der Selbstbeurteilungsinstrumente geführt. Lediglich der Fragebogen zur Syste
matisierung sei hochauffällig gewesen und sei ein Hinweis auf eine
A
utismus
erkrankung
; d
agegen
würden die nicht ausreichenden Hinweise auf einge
schränkte, repetitive Verhaltensmuster, Interessen und Aktivitäten sprechen (
Urk.
8/
59).
3.8
Die am 1
2.
Juni 2021 durchgeführte MRT-Untersuchung der
Lendenwirbelsäule (
LWS
)
inkl. untere
Brustwirbelsäule (
BWS
)
zeigte im Wesentlichen eine
Chrondrose
der Bandscheibe L5/S1
sowie
eine
flache dorsale Protrusion der B
and
scheibe L4/5
, beides
ohne Nachwei
s einer Nervenwurzelkompression; ferner
eine leichtgradige, nicht aktivierte Spondylarthrose L3/4 beidseits sowie mehrsegmen
tale, leicht- bis mässiggradige ventrale Spondylosen (
Urk.
8/
75).
3.9
Der
im Mai/Juni 2021
behandelnde
Dr.
med. G.___
, Facharzt FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates,
stellte im Bericht vom
5.
Juli 2021 keine Diagnosen und
attestierte dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 8 Stunden in einer
nicht näher umschriebenen leidens
angepassten Tätigkeit. Aus medizinischer Sicht sei die Prognose hinsichtlich einer Wiedereingliederung gut; dieser
stehe jedoch die psychosoziale Situation
des Beschwerdeführers im Wege (
Urk.
8/
78).
4.
4.1
In somatischer Hinsicht steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen unter rezidivierenden Arthralgien (Schultern/LWS) unklarer Ätiologie, ohne Hinweise auf ein entzündliches Geschehen oder eine anderweitige rheumatische Grunderkrankung und ohne erhebliche organische Ursachen leidet (
Urk.
8/22/4,
Urk.
1 S. 5). In Kenntnis des MRT-Befundes vom 1
2.
Juni
2021 (
Urk.
8/75) erachtete
Dr.
G.___
denn auch eine weitestgehend uneinge
schränkte Arbeitsfähigkeit von 8 Stunden täglich als zumutbar an (E. 3.9). Die Einschätzung von
Dr.
F.___
, der die von
Dr.
C.___
postulierte zeitliche Ein
schränkung (vgl. E. 3.2) auch in einer angepassten Tätigkeit als nicht plausibel erachtete (E. 3.4), erweist sich daher als schlüssig.
Die Vorbringen
des Beschwer
deführers, wonach einer möglichen psychischen Grunderkrankung und deren Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nachzugehen sei, ist nicht zu hören. Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die behandelnden Ärzte zwar mangels einer
Organizität
wiederholt eine zugrundeliegende mögliche Psychosomatik vermuteten bzw. die ungünstige psychosoziale Situation ins Feld führten, sich hieraus jedoch keine Abklärungspflicht der Beschwerdegegnerin nach möglichen psychischen Gesund
heitsschäden ergibt. Der medizinischen Aktenlage
sind
keine
Hinweis
e
auf eine massgebliche depressive Erkrankung (vgl.
Urk.
8/22/1: «keine depressive Stim
mungslage») oder auf schwerwiegende Einschränkungen
durch
die
Verdachts- oder Differenzialdiagnose
n
(
F
ibromyalgie bzw. Somatisierung,
Urk.
8/22/2,
Urk.
8/22/5,
Urk.
8/38,
Urk.
8/46/2 f.
,
Urk.
8/54) bzw.
durch die
leichte Intelli
genzminderung, nicht
organisch
e
Insomnie bzw.
durch den
allenfalls gegebenen atypischen
Autismus (
Urk.
8/52/3) zu entnehmen. Für eine Psychotherapie besteht - nach zweimaliger Konsultation - offensichtlich keine Motivation (vgl.
Urk.
8/38,
Urk.
8/54/2), was Rückschlüsse auf einen fehlenden Leidensdruck zulässt. Dasselbe gilt für die wiederholt als zumindest schmerzverstärkende Umstände genannte Adipositas und psychische/physische
Dekonditionierung
(
Urk.
8/22/5,
Urk.
8/38,
Urk.
8/54); diesbezüglich ist es dem Beschwerdeführer auch zuzumuten, in Eigenregie eine Verbesserung anzustreben. Die zweimalige neuropsychologische Abklärung erbrachte eine minimale kognitive Funktions
störung zu Tage (vgl.
Urk.
8/59/5) und nur einen Verdacht auf eine nicht näher bezeichnete Kommunikationsstörung, die den Beschwerdeführer jedoch offen
sichtlich im Alltag nicht einschränken (E. 3.7). Selbst wenn jedoch der Akten
beurteilung von
Dr.
med. H.___
, Facharzt FMH für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie (vgl. Eintrag vom 2
3.
April 2020,
Urk.
8/72/5) gefolgt und aufgrund der Verdachtsdiagnose Kommunikationsstörung eine 10%ige Ein
schränkung attestiert würde (vgl.
Urk.
8/72/2 und
Urk.
8/72/8), vermöchte dies
am Resultat nichts zu ändern. Weitere Abklärungen im Hinblick auf eine Gesamt
betrachtung mit Zuordnung des Beschwerdebildes zu einem oder mehreren Fach
gebieten ist daher aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht entgegen den beschwerdeweisen Vorbringen nicht notwendig.
Die nachgereichten Arbeitsunfähigkeitsatteste über den Zeitraum Juni (
Urk.
14), Juli (
Urk.
16) und August bis Oktober 2022 (
Urk.
18) beziehen sich ausschliesslich auf einen Sachverhalt nach Erlass der angefochtenen Verfügung und sind daher für die gerichtliche Beurteilung zum vornherein unbeachtlich (BGE 130 V 138 E. 2.1 mit Hinweis).
4.2
Ist dem Beschwerdeführer jedoch eine leichte bis höchstens mittelschwere Tätig
keit (zum vollständigen Anforderungsprofil einer angepassten Tätigkeit bzw. den qualitativen Einschränkungen vgl.
Urk.
8/81/4) in einem Pensum von jedenfalls 90
%
zuzumuten, kann ein rentenanspruchsbegründender Invaliditätsgrad ohne Weiterungen ausgeschlossen werden. Unter Zugrundlegung desselben tabellari
schen Wertes sowohl beim Validen- wie beim Invalideneinkommen (vgl. zu dieser rechnerischen Vereinfachung: Urteil des Bundesgerichts 8C_148/2017 vom 1
9.
Juni 2017 E. 4 unter Hinweis auf Urteil 9C_675/2016 vom 1
8.
April 2017 E. 3.2.1) und selbst unter Berücksichtigung des maximal zulässigen sogenannten Leidensabzugs von 25
%
(vgl. BGE 146 V 16 E. 7.2.1 mit Hinweisen) errechnete sich ein Invaliditätsgrad von unter 40
%
([90 x 0,75] - 100 = 32,5
%
).
4.3
Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Beschwerde.
5.
5.1
Gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert ermessensweise auf Fr. 700.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwer
de
führer aufzuerlegen, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichtskasse zu nehmen.
5.2
Die zur unentgeltlichen Rechtsvertreterin ernannte Rechtsanwältin Nicole
Gierer
Zelezen
, Jona
,
ist aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Mangels Honorarnote ist die Entschädigung unter Beachtung von § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer), des notwendigen Aufwands sowie des gerichtsüblichen Ansatzes von
Fr.
220.-- pro Stunde ermessensweise auf Fr. 1’800.-- (inklusive Barauslagen und Mehr
wert
steuer) festzusetzen (vgl.
§
7 f.
der Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht [
GebV
SVGer]).
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird
abgewiesen
.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt
, jedoch zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung einstweilen auf die Gerichts
kasse genommen. Der Beschwerdeführer wird auf
§
16
Abs.
4 GSVGer hingewiesen
.
3.
Die unentgeltliche Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers
, Rechtsanwä
lt
in
Nicole
Gierer
Zelezen
, Jona
,
wird mit
Fr.
1’800
.-- (inkl. Barauslagen und MWS
T
)
aus der Gerichtskasse entschäd
igt
.
Der Beschwerdeführer wird auf
§
16
Abs.
4 GSVGer hinge
wiesen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Nicole
Gierer
Zelezen
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von
Urk.
13-18
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten;
der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei
zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstHediger