# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 413c6531-75db-5861-abd6-3e77a924cd27
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.08.2010 C-4092/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4092-2010_2010-08-05.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-4092/2010/frj/fas
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  5 .  A u g u s t  2 0 1 0

Richter Johannes Frölicher (Vorsitz), 
Richter Stefan Mesmer, Richterin Franziska Schneider, 
Gerichtsschreiberin Susanne Fankhauser.

D._______, 
vertreten durch Willi Egloff, 
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidität (Verfügung vom 3. Mai 2010).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-4092/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass sich der am 9. März 1948 geborene spanische Staatsangehörige 
D._______  am  9. Juli  2009  über  den  spanischen  Sozialver-
sicherungsträger zum Bezug einer Rente der schweizerischen Invalid-
versicherung angemeldet hat (IV-Akt. 1),

dass  die  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland (IVSTA) nach  Eingang 
der  medizinischen  Unterlagen  bei  ihrem  medizinischen  Dienst  eine 
Stellungnahme  einholte  (IV-Akt. 24  und  29),  einen  Einkommensver-
gleich durchführte (IV-Akt. 27) und dem Versicherten mit Vorbescheid 
vom  2. Februar  2010  die  Abweisung  des  Leistungsbegehrens  in 
Aussicht  stellte,  weil  der  Invaliditätsgrad  lediglich  37 % betrage  und 
deshalb kein Anspruch auf eine Rente bestehe (IV-Akt. 30),

dass der  Versicherte  dagegen insbesondere einwendete,  in  Spanien 
sei ihm aufgrund seiner Gesundheitsbeeinträchtigungen eine vollstän-
dige Invalidität attestiert und eine Rente zugesprochen worden, sowie 
weitere medizinische Berichte einreichte (IV-Akt. 32 ff.),

dass die IVSTA – nachdem sie eine weitere Stellungnahme bei ihrem 
medizinischen Dienst  eingeholt  hatte (IV-Akt. 42) – das Leistungsbe-
gehren mit Verfügung vom 3. Mai 2010 abwies (IV-Akt. 43),

dass  D._______,  vertreten  durch  Rechtsanwalt  Dr. Willi  Egloff,  mit 
Datum vom 4. Juni  2010 Beschwerde erheben und die Zusprechung 
einer ganzen IV-Rente, eventualiter die Rückweisung an die IVSTA zur 
weiteren Abklärung, beantragen liess (Akt. 1),

dass  zudem  der  prozessuale  Antrag  gestellt  wurde,  es  sei  dem 
Beschwerdeführer Gelegenheit zu geben, die Beschwerdebegründung 
nach Einsichtnahme in die Vorakten zu ergänzen,

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 des Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung 
mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20) und Art. 33 Bst. d VGG zur 
Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist, 

dass der Instruktionsrichter mit Verfügung vom 10. Juni 2010 das Ver-
fahren vorerst  auf  die  Frage einer  allfälligen Verletzung der  Begrün-

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dungspflicht beschränkte und bei der IVSTA die Akten und eine Ver-
nehmlassung einforderte (Akt. 2),

dass  die  Vorinstanz  in  ihrer  Vernehmlassung  vom  21. Juni  2010 
ausführte, die angefochtene Verfügung genüge den Anforderungen der 
Rechtsprechung „knapp“, und beantragte, es sei dem Rechtsvertreter 
Gelegenheit zur Ergänzung der Beschwerde zu gewähren (Akt. 3),

dass in  der angefochtenen Verfügung – nach Darlegung der gesetz-
lichen Grundlagen – Folgendes ausgeführt wird:

 „II  ressort  du dossier qu'il  existe, dans l'exercice de la dernière activité 
lucrative, à cause de l'atteinte à la sante, une incapacité de travail de 100  %, 
au  sens  des  dispositions  susmentionnées.  En  revanche,  l'exercice  d'une 
activité lucrative plus légère,  mieux adaptée à l'état  de santé,  comme par 
exemple ouvrier non qualifié/manoeuvre dans une usine/fabrique/production 
en général ou surveillant de parking/musée (travaux non lourds en position 
assise  n'imposant  qu'une  marche  limitée),  est  exigible  à  100 % avec  une 
perte de gain de 37 %, taux d'invalidité insuffisant pour ouvrir le droit à une 
rente. II  est sans importance, pour l'évaluation du degré d'invalidité qu'une 
activité raisonnablement exigible soit  effectivement exercée ou non. De ce 
fait,  il  n'y a pas d'invalidité au sens des dispositions légales précitées. La 
documentation  médicale  jointe  à  la  réponse  de  l'assuré,  en  procédure 
d'audition (...),  confirme les atteintes à la santé connues et  n'apporte pas 
d'éléments  nouveaux.  En  procédure  d'audition,  nous  avons  soumis  la 
nouvelle documentation jointe à la réponse précitée à notre service médical,  
qui a confirme ses précédentes conclusions. Par ailleurs, l'assuré fait valoir  
que la sécurité sociale espagnole lui  a reconnu une invalidité permanente 
totale basée sur  une incapacité de travail  totale. Nous soulignons que les 
décisions de la Sécurité sociale étrangère ne lient pas assurance-invalidité 
suisse. L'invalidité selon le droit suisse n'est pas constituée de l'atteinte à la  
santé en tant que telle, mais par les répercussions de cette atteinte sur la  
capacité de gain. L'Office Al a également tenu compte des observations de 
l'assure du 23.02.2010 et est arrive à la conclusion qu'elles ne sont pas de 
nature à modifier le bien-fonde du projet de décision du 02.02.2010.“

dass der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 der Bundes-
verfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom  18. April 
1999 [BV, SR 101], Art. 42 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 
830.1]) der vom Entscheid in ihrer Rechtsstellung betroffenen Person 
insbesondere das Recht gewährleistet, sich vor Erlass des Entscheids 
zur  Sache zu äussern,  erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht  in 
die  Akten  zu  nehmen,  mit  erheblichen  Beweisanträgen  gehört  zu 
werden  und  an  der  Erhebung  wesentlicher  Beweise  entweder 
mitzuwirken  oder  sich  zumindest  zum  Beweisergebnis  zu  äussern, 
wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 
368 E. 3.1),

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dass der Gehörsanspruch die Behörde verpflichtet, die Vorbringen der 
betroffenen Person auch  tatsächlich  zu hören,  zu  prüfen und in  der 
Entscheidfindung zu berücksichtigen, weshalb sie ihren Entscheid zu 
begründen hat (BGE 134 I 83 E. 4.1),

dass  die  Pflicht  der  Behörde,  ihre  Verfügungen  –  sofern  sie  den 
Begehren  der  Parteien  nicht  voll  entsprechen  (Art. 49  Abs. 3  Satz 2 
ATSG) – zu begründen, insbesondere bezweckt, die betroffene Person 
in die Lage zu versetzen, eine Verfügung gegebenenfalls sachgerecht 
anfechten zu können (BGE 124 V 180 E. 1a, vgl. auch BGE 134 I 83 
E. 4.1 mit Hinweisen), 

dass die IV-Stelle gemäss Art. 57a Abs. 1 IVG der versicherten Person 
den  vorgesehenen  Endentscheid  über  ein  Leistungsbegehren  oder 
den Entzug oder  die  Herabsetzung einer  bisher  gewährten Leistung 
mittels  Vorbescheid  mitzuteilen  und  ihr  das  rechtliche  Gehör  zu 
gewähren hat,

dass sich die IV-Stelle in ihrer Verfügung mit den, im Vorbescheidver-
fahren  vorgebrachten,  relevanten  Einwänden auseinander  zu  setzen 
hat  (Art. 74  Abs. 2  der  Verordnung  vom  17. Januar  1961  über  die 
Invalidenversicherung  [IVV,  SR  831.201])  und  an  die  Begründungs-
pflicht  erhöhte  Anforderungen  zu  stellen  sind  (Urteil  BVGer  C-
7730/2007 vom 18. Mai 2009 E. 3.2.2 mit Hinweis),

dass aus dem Vorbescheid nicht hervorgeht, auf welche medizinische 
Beurteilungen sich die Verwaltung stützte, und weder die Stellungnah-
men des medizinischen Dienstes der IVSTA noch der Einkommensver-
gleich beigelegt oder im Vorbescheid wiedergegeben wurden,

dass der (damals noch nicht anwaltlich vertretene) Beschwerdeführer 
deshalb  gar  nicht  in  der  Lage  war,  sachbezogene  Einwände  gegen 
den  Vorbescheid  vorzubringen  (vgl.  dazu  auch  Urteil  BVGer  C-
6034/2009 vom 20. Januar 2010 E. 4.2.1 mit Hinweisen),

dass  die  Vorinstanz  dem Beschwerdeführer  die  massgebenden Ent-
scheidgrundlagen spätestens mit  der Verfügung hätte bekannt geben 
müssen und sich in ihrer Begründung nicht darauf beschränken durfte, 
auf die Einwände des Versicherten mit  kurzen, weitgehend allgemei-
nen Ausführungen einzugehen,

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dass  es  zwar  zutrifft,  dass  der  schweizerische  Versicherungsträger 
nicht  an  die  Invaliditätsbeurteilung  des  heimatlichen  Versicherers 
gebunden ist (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4, AHI 1996 S. 177 E. 1), dies 
die IV-Stelle jedoch nicht davon entbindet, zu begründen weshalb sie 
(oder  ihr  regionaler  ärztlicher  Dienst,  vgl.  Art. 59  Abs. 2bis IVG)  die 
Arbeitsfähigkeit  in  einer  dem  Leiden  angepassten  Tätigkeit  anders 
beurteilt  als  die  medizinischen  Fachleute  des  spanischen  Versiche-
rungsträgers, 

dass  vorliegend  eine  sachbezogene  Anfechtung  der  Verfügung  vom 
3. Mai  2010  nicht  möglich  war  und  die  Vorinstanz  demnach  ihrer 
Begründungspflicht nicht nachgekommen ist, 

dass der Anspruch auf rechtliches Gehör formeller Natur ist, weshalb 
die  angefochtene  Verfügung  grundsätzlich  ungeachtet  der  Erfolgs-
aussichten der Beschwerde in der Sache selbst aufzuheben ist (BGE 
132 V 387 E. 5.1),

dass zwar eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der Begrün-
dungspflicht  im  Beschwerdeverfahren  vor  Bundesverwaltungsgericht, 
welches über volle Kognition verfügt,  ausnahmsweise geheilt  werden 
kann, wenn diese nicht besonders schwer wiegt (vgl. BGE 133 I 201 
E. 2.3, BGE 126 V 130 E. 2b mit Hinweisen),

dass vorliegend die Verletzung einer wesentlichen Verfahrensgarantie 
jedoch  deshalb  besonders  schwer  wiegt,  weil  der  Beschwerdeführer 
bereits  im Vorbescheidverfahren  mangels  Begründung  bzw. mangels 
Kenntnis  der  nach  Ansicht  der  Vorinstanz  massgebenden  medizi-
nischen  Beurteilungen  die  in  Aussicht  gestellte  Entscheidung  nicht 
nachvollziehen konnte  und somit  keine Gelegenheit  erhalten hat,  zu 
den Feststellungen der Verwaltung Stellung zu nehmen,

dass damit der Anspruch des Beschwerdeführers, sich zumindest zum 
Beweisergebnis zu äussern, missachtet wurde,

dass das rechtliche Gehör aber nicht nur ein persönlichkeitsbezogenes 
Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids darstellt, welcher in die 
Rechtsstellung  einer  Person  eingreift,  sondern  auch  der  Sachauf-
klärung dient (BGE 132 V 368 E. 3.1), 

dass  mit  der  Heilung  einer  solchen  Gehörsverletzung  das  Vorbe-
scheidverfahren – welches den Dialog zwischen der IV-Stelle und der 

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versicherten  Person  sowie  deren  Einbezug  in  die  Ermittlung  des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  bezweckt,  um  die  Akzeptanz  der 
Entscheide  der  IV-Stellen  zu  verbessern  –  seine  Funktion  verlieren 
würde (vgl. Urteil  BVGer C-6034/2009 vom 20. Januar 2010 E. 4.3.2, 
Urteil BVGer C-7730/2007 vom 18. Mai 2009 E. 3.2.2 mit Hinweisen),

dass  es  zudem  nicht  Aufgabe  des  Bundesverwaltungsgerichts  sein 
kann, durch die Vorinstanz systematisch begangene Verfahrensmängel 
im  Beschwerdeverfahren  zu  heilen  (vgl.  Urteile  BVGer  C-6034/2009 
vom 20. Januar 2010, C-6355/2009 vom 4. März 2010 und C-18/2010 
vom 21. April 2010), 

dass  nach  der  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts  die  Verwaltung 
das Abklärungsverfahren nicht in ein Einspracheverfahren verschieben 
darf, da sonst der Zweck, die Gerichte zu entlasten, unterlaufen würde 
(BGE 132 V 368 E. 5, Urteil  BGer 9C_363/2009 vom 18. März 2010 
E. 3.1  in  fine)  und  dies  analog  auch  bei  Vorbescheidverfahren  – 
insbesondere  mit  Blick  auf  den  oben  angeführten  Zweck  –  Geltung 
haben muss, 

dass  bei  einer  Rückweisung  an  die  Vorinstanz  den  Parteien  alle 
Rechte,  insbesondere  der  doppelte  Instanzenzug,  gewahrt  bleiben 
(vgl. BGE 125 V 413 E. 2c, Urteil BGer 9C_272/2009 vom 16. Septem-
ber 2009 E. 4.1, Urteil BGer 8C_949/2008 vom 4. Mai 2009 E. 5.2), 

dass  die  angefochtene  Verfügung  daher  aufzuheben  und  die  Sache 
zur  Durchführung  eines korrekten Vorbescheidverfahrens und Erlass 
einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist, 

dass die Beschwerde in diesem Sinne gutzuheissen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  nach  der  bisherigen  Praxis  des  Bundes-
verwaltungsgerichts  keine  Verfahrenskosten  zu  erheben  sind  (vgl. 
bspw. Urteil BVGer C-7730/2007 vom 18. Mai 2009 E. 5.1),

dass der obsiegende Beschwerdeführer gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG 
in Verbindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE,  SR  173.320.2)  Anspruch  auf  eine  Parteientschädigung  zu 
Lasten der Verwaltung hat,

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dass  der  Rechtsvertreter  in  seiner  Kostennote  vom 6. Juli  2010  ein 
Anwaltshonorar  von  Fr. 1'750.-  und  Auslagen  von  Fr. 30.-,  zuzüglich 
Mehrwertsteuer ausweist,

dass  der  geltend  gemachte  Aufwand  angemessen  erscheint,  vorlie-
gend jedoch keine Mehrwertsteuer zu vergüten ist  (vgl. Art. 9 Abs. 1 
Bst. c VGKE, Art. 5 Bst. b in Verbindung mit Art. 14 Abs. 3 Bst. c des 
Mehrwertsteuergesetzes  vom  2. September  1999  [MWSTG,  SR 
641.20]), 

dass die Parteientschädigung somit auf Fr. 1'780.- festzusetzen ist.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung 
vom 3. Mai 2010 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zurück-
gewiesen wird, damit sie im Sinne der Erwägungen verfahre.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Dem  Beschwerdeführer  wird  eine  Parteientschädigung  in  der  Höhe 
von Fr. 1'780.- zugesprochen, die von der Vorinstanz zu leisten ist.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

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Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Johannes Frölicher Susanne Fankhauser

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  geführt  werden,  sofern  die 
Voraussetzungen gemäss den Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. 
Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene 
Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerde-
führende Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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