# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ba4b7a0c-3b62-5cb6-b29e-dffd1082da14
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-09-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.09.2014 IV 2013/239
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-239_2014-09-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/239

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 08.06.2020

Entscheiddatum: 23.09.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2014
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiswürdigung Gutachten. Rückweisung zur 
ergänzenden medizinischen Abklärung (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. September 2014, IV 
2013/239).

Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2014

Präsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterin Monika Gehrer-Hug, 

a.o. Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiberin Nadja Francke Zubair

Entscheid vom 23. September 2014

in Sachen

A.___

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Kurt Gemperli, advokatur am brühl, Scheffel­

strasse 2, 9000 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente

Sachverhalt:

A.    

A.a  A.___ meldete sich am 16. Juni 2010 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung bei der IV-Stelle des Kantons St. Gallen an (IV-act. 2).

A.b  Am 25. Juni 2010 berichtete der Arbeitgeber des Versicherten, das Alters- und 

Pflegeheim B.___, der Versicherte sei vom 1. September 1996 bis 20. Januar 2010 

vollzeitlich als Koch tätig gewesen. Das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten sei in­

folge von Leistungsschwanken und Problemen innerhalb des Teams per 31. März 2010 

aufgelöst worden (IV-act. 15).

A.c  Gemäss dem Austrittsbericht der Klinik Gais vom 18. Juni 2010 hatte der Ver­

sicherte vom 25. Februar bis 31. März 2010 einen stationären Aufenthalt absolviert. 

Anschliessend war bis 16. Juni 2010 eine ambulante Behandlung erfolgt. Die 

behandelnden Ärzte nannten als Diagnosen eine mittelgradige depressive Episode, 

einen Nikotinabusus sowie den Verdacht auf eine Hypercholesterinämie. Sie hielten 

fest, es sei beim Versicherten im Dezember 2009 zu einer akuten Belastungssituation 

im Zusammenhang mit einer für ihn unvorhersehbaren Arbeitsplatzkündigung 

gekommen. Daraus habe sich zunächst eine Anpassungsstörung mit Angst und 

depressiver Reaktion entwickelt, welche zunehmend in eine mittelgradige depressive 

Phase übergegangen sei. Klinisch habe ein ausgeprägtes gehemmt depressives 

Syndrom mit Somatisierung vorgelegen. Es hätten sich ausgeprägte Antriebs-, Affekt- 

und Denkstörungen gezeigt. Der Versicherte habe zunehmend die Befriedigung basaler 

Bedürfnisse vernachlässigt und es sei zu einem Nikotin- und Kaffeeabusus sowie einer 

unfreiwilligen Gewichtsabnahme von ca. 9 kg in den drei Monaten vor der 

Hospitalisierung gekommen. Im Behandlungsverlauf habe sich eine psycho-physische 

Stabilisierung mit Rückgang des depressiven Syndroms gezeigt. Im Rahmen der 

ambulanten Behandlung sei der Versicherte bei den Konsultationen erschöpft, affektiv 

gedrückt, antriebsgehemmt und psychomotorisch matt gewesen. Das formale Denken 

sei gehemmt, verlangsamt, zum Teil umständlich gewesen. Es habe sich eine 

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Reduktion der mnestischen Funktionen gezeigt, vor allem in Form von 

Konzentrationseinbussen. Die Compliance des Versicherten unter adäquater 

Psychopharmakotherapie sei gut. In den vergangenen vier Wochen habe sich die 

hirnorganische Leistungsfähigkeit verringert, ohne dass dies mit der depressiven 

Grunderkrankung zu erklären wäre. Es bestehe die Indikation zu einer differenzierten 

neuropsychologischen Untersuchung. Mittlerweile sei die Arbeitsfähigkeit dauerhaft 

gefährdet. Im Zeitpunkt der Entlassung aus der ambulanten Rehabilitation sei der 

Versicherte zu 100% arbeitsunfähig (IV-act. 21).

A.d  Am 6. August 2010 berichtete Dr. med. D.___, Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH, er habe den Versicherten vom 12. Januar bis 5. Februar 2010 ambulant be­

handelt. Als Diagnose liege eine mittelgradige depressive Episode vor, welche 

vermutlich seit ca. 2007 in schwankender Ausprägung bestehe. In der bisherigen 

Tätigkeit liege aufgrund der psychisch vermehrten Empfindlichkeit, der Resignation, der 

depressiven Hemmung sowie der erheblichen Konflikte am Arbeitsplatz seit dem 21. 

Januar 2010 keine Arbeitsfähigkeit mehr vor (IV-act. 25).

A.e  Die seit Februar 2011 ambulant behandelnde Psychiaterin Dr. med. E.___, 

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, nannte in ihrem Bericht vom 9. August 2011 als 

Diagnose eine depressiv ängstliche Anpassungsstörung mit prolongiertem Verlauf im 

Sinne einer Verbitterungsstörung. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gab sie 

die Diagnose eines Verdachts auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit zwanghaften 

und narzisstischen Anteilen an. Somatisch und geistig lägen keine Einschränkungen 

vor. In psychischer Hinsicht bestünden eine reduzierte Konzentrationsspanne, eine 

deutlich geminderte Belastbarkeit sowie eine fehlende Stressresistenz mit depressiv 

ängstlichen Einbrüchen. Die bisherige Tätigkeit sei dem Versicherten nicht mehr 

zumutbar. In einer behinderungsangepassten Tätigkeit sei der Versicherte seit August 

2011 zu 50% arbeitsfähig, wobei unter adäquater Behandlung eine Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit möglich sei (IV-act. 40).

A.f   Am 18. Januar 2012 erstattete Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie, einen Verlaufsbericht. Er gab an, den Versicherten seit dem 

stationären Aufenthalt in der Klinik Gais (Februar/März 2010) zu behandeln. Die 

Behandlung durch Dr. E.___ sei nur kurzfristig vertretungsweise erfolgt. Der 

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Gesamtzustand des Versicherten habe sich in den vergangenen Monaten nicht 

verbessert; es liege ein fluktuierender Behandlungsverlauf mit Chronifizierung vor. Eine 

Änderung der Diagnose habe sich nicht ergeben. Es bestehe eine monopolare affektive 

Psychose: endogene Depression. Dabei handle es sich um eine Major Depression, 

gegenwärtig mittelgradig ausgeprägt. Aus somatischer Sicht bestehe eine anhaltende 

diabetische Stoffwechsellage, welche sich zusätzlich einschränkend auf die 

Antriebslage auswirke. Im Zusammenhang mit den auffälligen hirnorganischen 

Leistungseinbussen sei im August 2010 eine neuropsychologische Untersuchung im 

Kantonsspital St. Gallen (KSSG) erfolgt. Bereits zu diesem Zeitpunkt habe eine leichte 

neuropsychologische Funktionsstörung objektiviert werden können. Im Vordergrund 

der kognitiven Befunde hätten mittelschwer beeinträchtigte exekutive Störungen im 

Sinne  einer verminderten geistigen Flexibilität und verminderten Arbeitsgedächtnis- 

und Monitoring-Prozesse gestanden. Die verbalen Lern- und Gedächtnisleistungen 

seien leicht beeinträchtigt gewesen. Aufgrund einer Zunahme der Beschwerden sei im 

November 2011 eine Nachuntersuchung im Rahmen der ambulanten Psychotherapie 

durch Frau Dipl. psych. G.___ erfolgt, wobei vergleichbare Befunde erhoben worden 

seien. Es bestehe der Eindruck, dass die persistierende depressive Symptomatik 

zusätzlich auch die kognitiven Leistungen beeinträchtige. Differentialdiagnostisch sei 

von einer depressiven Pseudo-Demenz im Rahmen einer endogenen Depression 

auszugehen. Derzeit seien keine den gesundheitlichen Leistungseinbussen 

angemessenen Tätigkeiten vorstellbar, vorrangig aufgrund der vorliegenden Antriebs-, 

Affekt- und Denkstörungen. Eine Verbesserung des Gesundheitszustandes bzw. der 

Arbeitsfähigkeit sei nicht zu erwarten (IV-act. 45). Der Regionale Ärztliche Dienst der IV-

Stelle (RAD) hielt am 29. März 2012 fest, dass gestützt auf den ausführlichen und 

medizinisch nachvollziehbaren Bericht von Dr. F.___ nicht mehr auf die Einschätzung 

von Dr. E.___, wonach der Versicherte zu 50% arbeitsfähig sei, abgestellt werden 

könne. Dies sei eine zu optimistische prognostische Einschätzung gewesen. Es sei 

vielmehr von einer bleibenden vollständigen Arbeitsunfähigkeit sowohl in der 

angestammten wie auch einer leidensangepassten Tätigkeit seit dem 21. Januar 2010 

auszugehen (IV-act. 47).

A.g  Auf Nachfrage des RAD (IV-act. 48-2) teilte Dr. F.___ am 23. Februar 2012 er­

gänzend mit, dass eine Wiedervorstellung des Versicherten in der neurologischen Ab­

teilung des KSSG auf Ende 2012 geplant sei. Bei der (neuropsychologischen) Unter­

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suchung durch Frau G.___ habe es sich lediglich um eine orientierende Untersuchung 

gehandelt, welche mit der neuropsychologischen Testung im KSSG im August 2010 

nicht vergleichbar sei. Betreffend die abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. 

E.___ führte Dr. F.___ aus, dass Dr. E.___ den Versicherten nur im Rahmen einer 

Ferienvertretung gesehen habe. In der Sprechstundensituation seien u.a. die kognitiven 

Störungen des Versicherten nicht gleich ersichtlich. Zudem neige der Versicherte zur 

Dissimulation (IV-act. 48-1).

A.h  Am 27. April 2012 hielt der zuständige Mitarbeiter des Rechtsdienstes der IV-Stelle 

fest, dass in sämtlichen relevanten medizinischen Berichten die diagnostizierte 

mittelgradige depressive Episode mit der für den Versicherten belastenden Kündigung 

seines Arbeitsplatzes per Ende März 2010 begründet worden sei. Dabei handle es sich 

um eine psychosoziale Problematik, welche für sich allein keine Invalidität im Sinne von 

Art. 8 Abs. 1 ATSG begründe. Etwas anderes gelte nur, wenn nebst den 

psychosozialen Faktoren eine davon abschichtbare ausgeprägte psychische Störung 

vorläge, was vorliegend aber nicht der Fall sei. Entgegen der Beurteilung Dr. F.___s 

gebe es auch keine Hinweise, dass beim Versicherten eine hirnorganisch bedingte 

Leistungseinbusse vorliege. Soweit Dr. F.___ eine solche aus dem (nicht vorliegenden) 

neurologischen Untersuchungsbericht des KSSG vom August 2010 ableite, sei dies 

nicht plausibel. Neuropsychologische Untersuchungen hätten für die Objektivierung 

von geklagten Beschwerden generell einen verminderten Beweiswert, da es unmöglich 

sei, zu bestimmen, ob die bei der neuropsychologischen Testung gefundenen 

Hirnleistungsschwächen auf fehlende Motivation, ein Unfallereignis oder auf die 

Erbanlage des Versicherten zurückzuführen sei. Auch psychische Beeinträchtigungen 

oder eine psychosoziale Problematik führten zwangsläufig zu entsprechend schwachen 

neuropsychologischen Testergebnissen, was diese zusätzlich relativiere. Eine 

hirnorganische Störung müsste zweifelsfrei von einem Neurologen diagnostiziert 

werden und zwar gestützt auf entsprechende neurologische Befunde, welche 

vorliegend nicht gegeben seien. Es lägen zurzeit keine Hinweise vor, dass die 

depressive Episode beim Versicherten aus anderen als psychosozialen Umständen 

ableitbar sei. Demnach erfülle die diagnostizierte Depression nicht die Kriterien für eine 

psychische Komorbidität, zumal auch keine Förster-Kriterien ersichtlich seien. Im 

Übrigen hätte selbst eine invalidisierende mittelgradige Depression nicht eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit zur Folge, wie dies von Dr. F.___ geltend gemacht 

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werde. Dr. E.___ habe denn auch lediglich eine Arbeitsunfähigkeit von 50% mit einer 

möglichen Arbeitsfähigkeitssteigerung angenommen (IV-act. 53).

A.i   Auf Aufforderung der IV-Stelle hin reichte die Klinik für Neurologie des KSSG den 

Untersuchungsbericht vom 5. August 2010 ein. Die untersuchende Psychologin hatte 

festgehalten, im Vordergrund der Befunde stehe die depressive Erkrankung des Ver­

sicherten. Neuropsychologisch hätten leichte neuropsychologische 

Funktionsstörungen objektiviert werden können mit den für depressive Patienten 

typischen exekutiven Störungen und verbalen Gedächtnisstörungen sowie einer  

reduzierten konzentrativen Belastbarkeit. Die übrigen Funktionsbereiche seien 

unauffällig. Somit seien die Befunde gut mit der depressiven Erkrankung vereinbar. 

Hinweise auf eine Demenz ergäben sich aus der Untersuchung nicht. Es hätten sich 

deutliche Diskrepanzen im Schweregrad zwischen den vom Versicherten 

wahrgenommenen starken Leistungseinbussen im Alltag und den in der strukturierten 

Untersuchungssituation objektivierten leichten neuropsychologischen Defiziten gezeigt. 

Diese Diskrepanz ergebe sich vermutlich zum einen durch die selektive Wahrnehmung 

und depressive Verarbeitungsweise des Versicherten. Zum anderen sei der Versicherte 

im Alltag aufgrund der gestörten Antriebs- und Handlungsinitiierung wahrscheinlich 

stärker beeinträchtigt als in der gut strukturierten und geführten 

Untersuchungssituation (IV-act. 55).

A.j   Auf Veranlassung des RAD (IV-act. 63) wurde der Versicherte am 9. Oktober 2012 

neurologisch und psychiatrisch von Dr. med. H.___, Arzt für Neurologie und 

Psychiatrie, untersucht. Im entsprechenden Gutachten vom 10. Oktober 2012 nannte 

Dr. H.___ als Diagnosen eine Persönlichkeitsstörung mit anankastischen und 

selbstunsicheren Zügen, eine neurasthenische Leistungsminderung sowie eine 

chronifizierte Depression. Zentral bezüglich der funktionellen Auswirkungen auf die 

soziale und berufliche Leistungsfähigkeit des Versicherten und die sekundär 

resultierenden Störungen in Form der neurasthenischen Leistungsminderung sowie der 

Depression sei die Persönlichkeitsstörung des Versicherten. Geprägt durch die 

besondere Konstellation im Elternhaus (übermächtig und unberechenbar erlebter Vater, 

ideal erlebte Mutter und Position als Jüngster von drei Brüdern) habe der Versicherte 

ein sehr heterogenes Persönlichkeitsbild entwickelt. Nach standardisierten 

Diagnosekriterien könne die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung aus dem 

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anankastischen Bereich gestellt werden. Die erweiterte Untersuchung habe aber auch 

Hinweise auf akzentuierte Wesenszüge aus den Bereichen selbstunsicher, abhängig, 

histrionisch, impulsiv und schizoid gezeigt. Die neurasthenische Leistungsminderung 

stehe diagnostisch hilfsweise für die im mehrjährigen Verlauf intrapsychisch verfestigte 

innere Überzeugung des Versicherten, er sei nur noch minimal belastbar bei 

gleichzeitig maximal erhöhtem Erholungsbedarf. Die Diagnose einer chronifizierten 

Depression ergebe sich aus der Angabe und Demonstration von Symptomen aus dem 

depressiven Bereich. Rein nominell wäre nach der einschlägigen Skala ein eben gerade 

mittelgradig ausgeprägtes depressives Syndrom zu diagnostizieren. Erheblich relativiert 

werde dieser Wert dadurch, dass der überwiegende Teil der zur Diagnose führenden 

Punkte aus Angaben des Versicherten stamme und nur zu einem geringen Anteil aus 

den erhobenen objektiven Befunden. Syndromal resultiere aus der Gesamtheit der 

vorgenannten psychiatrischen Störungen eine Beeinträchtigung der Stimmung, des 

Antriebs, der Wahrnehmung der eigenen Person, des Selbsterlebens, der affektiven 

Resonanz, des affektiven Ausdrucks und der affektiven Stabilität. Die Auswirkungen 

der Störungen auf der Ebene von Teilhabe und Partizipation in der Arbeit sowie im 

ausserberuflichen Alltag seien erheblich. Momentan liege ein stabiler 

Gesundheitsschaden vor. Bezugnehmend auf das Arztzeugnis von Dr. E.___ sei der 

Beginn der Gesundheitsstörung auf August 2011 festzulegen. Angesichts der 

psychiatrischen Diagnose einer neurasthenischen Leistungsminderung sei die Frage zu 

diskutieren, ob zumindest ein Teil der Beschwerden durch Aufbietung von zumutbarer 

Willensanspannung überwunden werden könnte. Auf Seiten der möglichen Ressourcen 

zu nennen seien die Bildung und Intelligenz des Versicherten, der Verlauf der 

Erwerbstätigkeit bis zum Bruch der Erwerbsbiografie 2009, die Bedeutung der 

beruflichen Tätigkeit bis zur Dekompensation, das prinzipiell vorhandene 

Krankheitsverständnis sowie die fördernden Faktoren des familiären Umfelds. Auf 

Seiten der hemmenden Kriterien seien zu nennen die psychiatrische Komorbidität in 

Form der Persönlichkeitsstörung, der mehrjährige Verlauf mit unveränderter 

Symptomatik, die unbefriedigenden Behandlungsergebnisse, der faktisch vollzogene 

Verlust der Integration in die Arbeitswelt sowie der partiell ausgewiesene soziale 

Rückzug. Nach Abwägung der Kriterien könne festgelegt werden, dass ein Teil der vom 

Versicherten empfundenen Beeinträchtigungen durch die Aufbietung einer zumutbaren 

Willensanspannung überwunden werden könne. In der angestammten Tätigkeit als 

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Koch in der freien Wirtschaft sei der Versicherte zu 40% arbeitsfähig. In einer 

leidensangepassten Tätigkeit (Koch in einer besonders verständnisvollen Umgebung, 

keine Notwendigkeit zur hierarchischen Einordnung) bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 

60% (IV-act. 67). Der RAD erachtete das bidisziplinäre Gutachten von Dr. Gut als 

überzeugend (IV-act. 68).

A.k  Am 21. Februar 2013 hielt der zuständige Mitarbeiter des Rechtsdienstes der

IV-Stelle fest, dass sich die von Dr. H.___ attestierte Einschränkung der Arbeitsfähig­

keit des Versicherten überwiegend aus der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung mit 

anankastischen und selbstunsicheren Zügen ergebe. Eine Persönlichkeitsstörung ent­

wickle sich bereits im Lauf der Kindheit bzw. im Jugendalter. Der Versicherte sei trotz 

dieser Störung als Erwachsener stets in der Lage gewesen, bis Ende Januar 2008 

(gemeint wohl: 2010) einer vollzeitlichen Erwerbstätigkeit nachzugehen und ein hohes 

Einkommen zu erzielen. Demnach habe die Persönlichkeitsstörung keinen 

massgeblichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten gehabt. Eine 

Persönlichkeitsstörung sei denn auch nicht per se invalidisierend. Dr. H.___ habe die 

Persönlichkeitsstörung vor allem aus der psychiatrischen Testung abgeleitet. Solche 

Testungen, welche auf den Selbstangaben und den vielfach pessimistischen 

Einschätzungen der versicherten Personen beruhten, ergäben jedoch 

rechtsprechungsgemäss keine massgeblichen Erkenntnisse für eine 

Arbeitsfähigkeitsschätzung. Es sei nach wie vor davon auszugehen, dass sich das 

psychische Leiden des Versicherten vor allem aufgrund der von ihm als belastend 

empfundenen Kündigung seines Arbeitsplatzes per Ende März 2010 entwickelt habe 

und diese psychosoziale Problematik für sich allein keine Invalidität begründe (IV-act. 

69)

A.l   Mit einem Vorbescheid vom 14. März 2013 stellte die IV-Stelle dem Versicherten 

die Abweisung seines Rentenanspruchs in Aussicht. Sie hielt zur Begründung fest, die 

Abklärungen hätten ergeben, dass die vorliegenden psychiatrischen Diagnosen nicht 

invalidisierend seien. Daher sei in der angestammten Tätigkeit als Koch sowie in einer 

leidensangepassten Tätigkeit von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen (IV-

act. 72).

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A.m  Dr. F.___ erklärte am 6. April 2013, dass der Versicherte mit dem Vorbescheid 

nicht einverstanden sei. Er führte in medizinischer Hinsicht aus, dass das Gutachten 

von Dr. H.___ in erheblichem Masse den diversen Vorbefunden aus den stationären 

und ambulanten Behandlungen widerspreche. Im Mittelpunkt der chronischen 

psychiatrischen Störung stehe eine monopolare affektive Psychose: endogene 

Depression. Die anhaltende diabetische Stoffwechsellage mit Beeinträchtigung der 

kognitiven Funktionen werde vom Gutachter gar nicht als relevant erachtet. Die 

Kündigung im März 2010 habe möglicherweise eine erneute depressive Phase 

ausgelöst, wie dies bei anderen endogenen Depressionen der Fall sei, jedoch seien 

keine weiteren psychosozialen Belastungsfaktoren erkennbar. Im Zusammenhang mit 

den hirnorganischen Leistungseinbussen habe das MRI des Neurokraniums im April 

2010 eine disseminierte zerebrale Parenchymschädigung vaskulärer Genese gezeigt. 

Der Gutachter habe in eigener Interpretation des Bildes "ganz diskret feinfleckige 

Alterationen im subkortikalen Marklager" beschrieben, habe den Befund aber nicht für 

pathologisch gehalten. Die Diagnose einer Neurasthenie sei falsch, da eine solche 

gemäss den Leitlinien ICD-10 nicht diagnostiziert werden könne, wenn die 

vorliegenden depressiven Symptome anhaltend schwer genug seien, um die Kriterien 

für eine der spezifischeren Störungen in der Klassifikation zu erfüllen. Bezüglich der 

diagnostizierten Persönlichkeitsstörung sei bemerkenswert, dass eine solche zuvor 

weder im Rahmen der stationären noch ambulanten Behandlung festgestellt worden 

sei. Eine Persönlichkeitsstörung sei im Längsschnitt zu diagnostizieren und keinesfalls 

in einer einmaligen Untersuchungssituation als sogenannte Querschnittsdiagnostik. 

Beim Versicherten bestehe bereits seit länger als einem Jahr ein andauernder 

Gesundheitsschaden. Es bestehe eine psychiatrische Komorbidität (endogene 

Depression, hirnorganisches Psychosyndrom). Es lägen körperliche 

Begleiterkrankungen vor (u.a. Hormonstörungen sowie diabetische Stoffwechsellage 

und Fettstoffwechselstörung, zerebrale Durchblutungsstörungen). Es sei zu einem 

Verlust der sozialen Integration mit zunehmenden sozialen Rückzug und Isolierkontakt 

mit der Ehefrau gekommen. Es bestehe ein ausgeprägter primärer, aber kein 

erkennbarer sekundärer Krankheitsgewinn. Im Längsschnitt handle es sich um einen 

mehrjährigen Krankheitsverlauf mit progredienter Symptomatik, ohne dass es 

zwischenzeitlich zu einer längerfristigen Remission gekommen sei. Die 

Behandlungsergebnisse seien trotz konsequent durchgeführter 

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allgemeinmedizinischer, internistischer, psychiatrischer sowie psychotherapeutischer 

Behandlungsmassnahmen unbefriedigend. Aus diesen Gründen habe der Versicherte 

keine Fähigkeit mehr, die psychischen Defizite zu überwinden. Es sei nicht mit einer 

relevanten Besserung des Gesundheitszustandes zu rechnen, zumal sogar 

Rehabilitationsbemühungen gescheitert seien (IV-act. 74).

A.n  Der Mitarbeiter des Rechtsdienstes hielt am 16. Mai 2013 fest, dass der Bericht 

von Dr. F.___ keine neuen Erkenntnisse bringe. Es lägen seither keine neuen 

neurologischen Erkenntnisse vor, die eine dementielle Entwicklung oder andere hirn­

organische Störungen objektivieren würden (IV-act. 75).

A.o  Mit einer Verfügung vom 17. Mai 2013 wies die IV-Stelle das Rentengesuch des 

Versicherten ab (IV-act. 76).

B.  

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 28. Mai 

2013. Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss die Aufhebung der Verfügung und 

die Zusprache von Rentenleistungen. Er macht im Wesentlichen geltend, dass auf das 

Gutachten von Dr. H.___ nicht abgestellt werden könne. Dr. H.___ habe die 

hirnorganischen Leistungseinbussen, welche bereits im April 2010 durch die 

neuropsychologische Testung im KSSG objektiviert worden seien, nicht berücksichtigt. 

Weiter seien die niedrigen Werte bezüglich Arbeitsgeschwindigkeit und 

Kurzzeitgedächtnis sowie die unterdurchschnittliche geistige Leistungsfähigkeit auf das 

Krankheitsgeschehen und nicht – wie von Dr. H.___  unterstellt – auf ein suboptimales 

Leistungsverhalten oder Selbstlimitierung zurückzuführen. Der Rechtsdienst der IV-

Stelle habe selbst die von Dr. H.___ attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

ignoriert und sei zu Unrecht von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen (act. 

G 1).

B.b  Am 29. Juli 2013 beantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der 

Beschwerde. Sie führt zur Begründung aus, beim Beschwerdeführer liege keine 

objektivierbare hirnorganische Leistungseinbusse vor. Die diagnostizierte 

Persönlichkeitsstörung habe sich in der Vergangenheit nie auf die Arbeitsfähigkeit des 

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Beschwerdeführers ausgewirkt und sei für sich allein auch nicht invalidisierend. Es sei 

davon auszugehen, dass das psychische Leiden des Beschwerdeführers auf die 

Kündigung des Arbeitsplatzes per Ende März 2010 zurückzuführen sei. Dabei handle 

es sich um eine psychosoziale Problematik, welche für sich allein keine Invalidität 

begründe. Eine von den psychosozialen Faktoren abschichtbare, allenfalls 

invalidisierende, ausgeprägte psychische Störung sei nicht ersichtlich (act. G 6).

B.c  Mit einer Replik vom 5. Dezember 2013 hält der Beschwerdeführer, nunmehr ver­

treten durch Rechtsanwalt Kurt Gemperli, an seinen Beschwerdeanträgen fest. Der 

Rechtsvertreter beantragt spezifizierend die Aufhebung der Verfügung vom 17. Mai 

2013 sowie die Zusprache mindestens einer Dreiviertelsrente. Zur Begründung führt 

der Rechtsvertreter zunächst aus, die Beschwerdegegnerin habe den Anspruch des 

Beschwerdeführers auf rechtsgleiche Behandlung verletzt, indem der während dem 

Abklärungsverfahren zuständige Mitarbeiter des Rechtsdienstes erneut beim 

Vorbescheidverfahren angefragt worden sei und derselbe schliesslich auch noch die 

Vertretung der Beschwerdegegnerin im vorliegenden Verfahren übernommen habe. 

Betreffend die Würdigung des Gutachtens von Dr. H.___ hält der Rechtsvertreter fest, 

die Beschwerdegegnerin sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass Aussagen eines 

Psychiaters nicht verwertbar seien, wenn sie auf der Anamnese, auf Tests oder auf 

neuropsychologischen Tests beruhten. Die psychiatrische Exploration berücksichtige 

von der Natur der Sache her wesentlich die vom Patienten gemachten Angaben. Es sei 

die Aufgabe des psychiatrischen Gutachters, die subjektiven Angaben zu würdigen, 

diese gestützt auf eigene Untersuchungsbefunde zu beurteilen und in dem Sinn zu 

objektivieren. Gängige Tests könnten zur Objektivierung in diesem Sinne beitragen und 

seien in ihren Ergebnissen daher ebenfalls nicht einfach irrelevant. Mit ihren 

Ausführungen zur gutachterlichen Diagnose einer Persönlichkeitsstörung greife die 

Beschwerdegegnerin zu Unrecht in den Kompetenzbereich der Mediziner ein. Ob eine 

Persönlichkeitsstörung Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit habe oder nicht, unterliege der 

Beurteilung des Mediziners. Psychosoziale Umstände wie sie beim Beschwerdeführer 

vorlägen, seien als invalidisierend zu berücksichtigen, wenn sie einen verselbständigten 

Gesundheitsschaden aufrecht erhielten oder den Wirkungsgrad seiner Folgen 

verschlimmerten. Dr. H.___ sei in seiner Beurteilung durchaus auch kritisch gewesen, 

habe jedoch nur vereinzelt Zweifel an der Plausibilität der vorgetragenen Beschwerden 

gehabt. Diese Zweifel habe er in seine Beurteilung miteinbezogen. Der Gutachter habe 

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eine Würdigung der Gesamtheit der psychischen Störungen vorgenommen und habe 

weder die Persönlichkeitsstörung noch die mittelgradige Depression für sich allein als 

invalidisierend betrachtet, sondern die Kombination der Störungen. Zwar komme Dr. 

H.___ entgegen der Beurteilung der behandelnden Ärzte zu Unrecht zum Schluss, dass 

eine teilweise Überwindbarkeit der Beschwerden gegeben sei, jedoch sei von 

medizinischer Seite her unbestritten, dass ein invalidisierender Gesundheitsschaden 

vorliege. Die vom Gutachter beschriebene leidensangepasste Tätigkeit als Koch in 

einer verständnisvollen Umgebung und ohne Notwendigkeit, sich hierarchisch 

einzuordnen, gebe es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nicht. Sollte auf die 

gutachterliche Einschätzung abgestellt werden, so wäre von einer 60%igen 

Arbeitsunfähigkeit auszugehen, was in der vorliegenden Konstellation eine Invalidität 

von 60% ergebe (act. G 14).

B.d  Am 9. Januar 2014 reicht der Rechtsvertreter einen Bericht des Instituts für 

Radiologie am KSSG vom 17. Dezember 2013 ein. Er hält fest, es werde im Bericht 

bestätigt, dass entsprechend der Ansicht Dr. F.___s beim Beschwerdeführer ein 

objektivierbarer hirnorganischer Schaden vorliege. Dies sei seit mindestens 19. April 

2010 der Fall (act. G 16). Aus dem genannten Bericht geht hervor, dass auf 

Veranlassung von Dr. F.___ beim Beschwerdeführer am 17. Dezember 2013 ein 

Verlaufs-MRI des Neurocranium nativ durchgeführt worden sei. Der untersuchende Arzt 

hielt in klinischer Hinsicht fest, dass offenbar eine disseminierte zerebrale 

Parenchymschädigung vaskulärer Genese vorliege. Die klinische Symptomatik des 

hirnorganischen Psychosyndroms habe sich verschlechtert. Ausserdem bestehe eine 

dysexekutive Funktionsstörung. Bezüglich des Befundes lägen vergleichend zur 

Voruntersuchung vom 19. April 2010 unverändert mehrere Glioseherde im Marklager 

beidseits bei frontaler Betonung mikroangiopathischen Aspektes vor. Ansonsten 

handle es sich um ein altersentsprechend normales Kernspintomogramm (act. G 16.1).

B.e  Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf die Einreichung einer Duplik (act. G 18).

Erwägungen:

1.

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1.1  Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers beanstandet zunächst in formeller 

Hinsicht, dass die Beschwerdegegnerin sowohl im Abklärungs- als auch im 

Vorbescheid- und Beschwerdeverfahren jeweils den gleichen Mitarbeiter des 

Rechtsdienstes mit der Bearbeitung des Leistungsbegehrens des Beschwerdeführers 

betraut habe. Dieses Vorgehen verletzte den Anspruch des Beschwerdeführers auf 

rechtsgleiche Behandlung. Der Rechtsvertreter geht offenbar davon aus, dass der 

zuständige Mitarbeiter des Rechtsdienstes aufgrund seiner Vorbefassung im 

Abklärungsverfahren nicht mehr in der Lage gewesen ist, die Angelegenheit im 

folgenden Vorbescheids- und Beschwerdeverfahren objektiv und unbefangen zu 

beurteilen und macht damit das Vorliegen eines Ausstandsgrunds geltend.

1.2  Gemäss Art. 36 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) treten Personen, die Entscheidungen über 

Rechte und Pflichten zu treffen oder vorzubereiten haben, in den Ausstand, wenn sie in 

der Sache ein persönliches Interesse haben oder aus anderen Gründen in der Sache 

befangen sein könnten. Den Bestimmungen über den Ausstand kommt nicht nur im 

Gerichtsverfahren, sondern auch im Verwaltungsverfahren Bedeutung zu. Die 

Unbefangenheit der Verwaltung ist eine massgebende Garantin, dass die Behörden 

gesetzmässig handeln (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., 2009, Art. 36 N 2). 

Rechtsprechungsgemäss stellt es jedoch keinen allgemeinen Ausstandsgrund dar, 

wenn sich die betreffende Person innerhalb des Verwaltungsverfahrens bereits mit der 

entsprechenden Sache befasst hat, da ansonsten eine Verwaltungstätigkeit nicht mehr 

möglich wäre (Ueli Kieser, a.a.O., Art. 36 N 12). Auch der Umstand, dass die mit der 

Angelegenheit vorbefasste Person zu ungünstigen Schlussfolgerungen für die 

versicherte Person gelangt ist, begründet allein noch keinen Grund für einen Ausstand 

(BGE 132 V 110). Der vorliegend zuständige Mitarbeiter des Rechtsdienstes ist zwar in 

jedem Verfahrensschritt zum Ergebnis gekommen, dass ein Leistungsanspruch des 

Beschwerdeführers abzuweisen sei. Jedoch hat er seine Beurteilungen jeweils mittels 

der ihm im entsprechenden Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Akten objektiv 

begründet. Konkrete Hinweise auf ein persönliches Interesse an einem 

leistungsabweisenden Entscheid in der Sache des Beschwerdeführers oder Hinweise 

auf andere Ausstandsgründe sind nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend 

gemacht. Aus diesem Grund erweist sich die Verfahrensrüge des Rechtsvertreters als 

unbegründet.

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2.

2.1  Streitig und zu prüfen ist im Folgenden der Anspruch des Beschwerdeführers auf 

eine Rente der Invalidenversicherung.

2.2  Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 

SR 831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht ein 

Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein 

Anspruch auf eine Viertelsrente. Gemäss Art. 16 ATSG ist zur Bemessung des 

Invaliditätsgrades das Einkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der 

Invalidität und nach der Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung zu setzen zum 

Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen). Das ausschlaggebende Element der Bemessung des zumutbaren 

Invalideneinkommens – und damit indirekt des Invaliditätsgrades – ist grundsätzlich der 

Grad der verbliebenen Arbeitsfähigkeit, so dass dessen Ermittlung normalerweise den 

ersten Schritt bei der Erhebung des massgebenden Sachverhalts bildet.

2.3  Um den Grad der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit und der Invalidität 

bemessen zu können, sind Verwaltung und Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe der ärztlichen Sachverständigen ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 

und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten 

die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit Hinweisen). 

Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die 

streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden 

ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).

3.

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3.1  Vorab zu klären ist die Frage, ob die medizinische Aktenlage eine rechtsgenügliche 

Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlaubt. Die 

Beschwerdegegnerin hat in rein medizinischer Hinsicht auf das Gutachten von Dr. 

H.___ vom 10. Oktober 2012 abgestellt. Bezüglich der Arbeitsfähigkeitsschätzung ist 

sie jedoch vom Gutachten abgewichen. Sie hat die von Dr. H.___ gestellten Diagnosen 

in rechtlicher Hinsicht als nicht invalidisierend erachtet und ist daher von einer 

100%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen. Zu beurteilen ist im 

Folgenden zunächst, ob das Gutachten von Dr. H.___ in medizinischer Hinsicht 

überzeugt und als Grundlage für eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung dienen kann.

3.2  Der behandelnde Psychiater Dr. F.___ hat am 6. April 2013 zum Gutachten von Dr. 

H.___ Stellung genommen. Er hat vorgebracht, dass die Ausführungen von Dr. H.___ in 

erheblichem Masse diversen Vorbefunden aus den stationären und ambulanten 

Behandlungen widersprächen (vgl. IV-act. 74-1 ff.). Dr. F.___ hat u.a. auf eine MRI-

Untersuchung des Neurokraniums vom April 2010 verwiesen und festgehalten, dass 

sich dabei eine disseminierte zerebrale Parenchymschädigung vaskulärer Genese 

gezeigt habe (vgl. IV-act. 74-2). Die Unterlagen betreffend die erwähnte MRI-

Untersuchung sind in den vorliegenden Akten nicht zu finden. Gemäss dem Bericht des 

Instituts für Radiologie am KSSG vom 17. Dezember 2013 ist ein Verlaufs-MRI des 

Neurokraniums durchgeführt worden. Der untersuchende Arzt hat festgehalten, dass 

vergleichend zur Voruntersuchung vom 19. April 2010 unverändert mehrere 

Glioseherde im Marklager beidseits bei frontaler Betonung mikroangiopathischen 

Aspekte bestünden (vgl. act. G 16.1). Dr. F.___ hat diesen objektiven Befund im 

Zusammenhang mit den anlässlich der neuropsychologischen Untersuchung im KSSG 

vom August 2010 festgestellten Funktionsstörungen des Beschwerdeführers gesehen 

und die Leistungseinbussen dementsprechend als hirnorganisch qualifiziert. Der 

Gutachter Dr. H.___ hat demgegenüber weder zu den MRI-Befunden vom April 2010 

noch zur Frage, ob eine hirnorganische Störung mit Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit gegeben ist, ausdrücklich Stellung genommen. Er hat lediglich im 

Rahmen des Aktenauszuges zu der darin zitierten MRI-Untersuchung vom 19. April 

2010 bemerkt, dass die Weite der inneren und äusseren Liquorräume im altersüblichen 

Rahmen liege. Im Hyrparenchym fänden sich nur im T2-Bild ganz diskrete, feinfleckige 

Alterationen im subkortikalen Marklager. Beurteilend hat er festgehalten dass kein 

wertbar pathologischer Befund intrakraniell bestehe (vgl. IV-act. 67-6). Die 

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neuropsychologischen Leistungseinbussen hat er somit nicht als durch eine 

hirnorganische Schädigung verursacht angesehen. Dr. H.___ hat anlässlich der 

Begutachtung diverse psychologische und neuropsychologische Testungen mit dem 

Beschwerdeführer durchgeführt. Zu den Testergebnissen hat er in der Beurteilung 

festgehalten, dass Hinweise auf Selbstlimitierung und verminderte 

Anstrengungsbereitschaft seitens des Beschwerdeführers bestanden hätten (vgl. IV-

act. 67-13). In ihrem Bericht vom 5. August 2010 hat die untersuchende 

Neuropsychologin der Klinik für Neurologie am KSSG festgehalten, dass die erhobenen 

leichten kognitiven Funktionsstörungen in Form von exekutiven Störungen, verbalen 

Gedächtnisstörungen sowie einer reduzierten konzentrativen Belastbarkeit mit der 

depressiven Erkrankung des Beschwerdeführers gut vereinbar seien. Die deutliche 

Diskrepanz zwischen der subjektiv erlebten starken kognitiven 

Leistungsbeeinträchtigung im Alltag und den objektivierten leichten 

neuropsychologischen Defiziten weise ebenfalls auf eine affektive Störung hin. 

Hinweise auf eine Demenz ergäben sich aus der Untersuchung nicht (vgl. IV-act. 55-4). 

Die Neuropsychologin hat demnach sämtliche erhobenen Befunde auf die depressive 

Störung des Beschwerdeführers zurückgeführt. Bezüglich der MRI-Untersuchung vom 

19. April 2010 hat sie in der Anamnese ausgeführt, dass die Untersuchung aufgrund 

des Verdachts auf eine zerebrale Parenchymschädigung vaskulärer Genese 

durchgeführt worden sei. Es hätten sich dabei einzelne kleine unspezifische, 

subkortikale, grosshemisphärische Glioseherde gefunden, jedoch kein im Sinne der 

Fragestellung relevanter pathologischer Befund (vgl. IV-act. 55-1). Sowohl die Neuro­

psychologin als auch Dr. H.___ haben also den MRI-Befund im Gegensatz zu Dr. F.___ 

als nicht relevant in Bezug auf die neuropsychologischen Beeinträchtigungen erachtet. 

Jedoch haben sich weder die Neuropsychologin noch H.___ ausführlich zum MRI-

Befund geäussert, sondern haben lediglich und ohne weitere Begründung festgestellt, 

dass der MRI-Befund nicht pathologisch sei. Angesichts der Umstände, dass beim 

Beschwerdeführer bereits im Vorfeld der MRI-Untersuchung im April 2010 ein Verdacht 

auf ein zerebrale Parenchymschädigung vaskulärer Genese bestanden hat, dass seit 

dem wiederholt neuropsychologische Defizite haben objektiviert werden können, dass 

Dr. F.___ in seiner Stellungnahme zum Gutachten vom 6. April 2013 erneut die 

Diagnose einer zerebralen Parenchymschädigung vaskulärer Genese als Ursache für 

die kognitiven Leistungseinbussen nicht ausgeschlossen hat und im Bericht des 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/19

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Verlaufs-MRI vom 17. Dezember 2013 (act. G 16.1), welcher diese Diagnose bestätigt, 

zudem eine Verschlechterung der klinischen Symptomatik des Beschwerdeführers 

festgestellt worden ist, erscheint die Frage nach einem allfälligen Zusammenhang 

zwischen einer hirnorganischen Schädigung und den Funktionsausfällen des 

Beschwerdeführers noch immer als offen. Die Beschwerdegegnerin hätte nicht ohne 

Weiteres davon ausgehen dürfen, dass beim Beschwerdeführer keine objektivierbare 

hirnorganische Schädigung vorliegt. Ein objektivierbarer Befund im Neurokranium hat 

sich im MRI vom 19. April 2010 sowie im Verlaufs-MRI vom 17. Dezember 2013 

gezeigt. Ob die neuropsychologischen Defizite auf diesen Befund zurückzuführen sind, 

wie es Dr. F.___ vermutet hat, wäre seitens der Beschwerdegegnerin vor Erlass der 

Verfügung ergänzend abzuklären gewesen. Demnach erweist sich der 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in neurologischer Hinsicht als 

ungenügend abgeklärt, weshalb auch nicht auf das Gutachten von Dr. H.___ abgestellt 

werden kann. Die Angelegenheit ist zur Vornahme ergänzender medizinischer 

Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Angezeigt erscheint eine 

erneute neurologische Untersuchung – sinnvollerweise in der Klinik für Neurologie am 

KSSG – und je nach objektivem Befund allenfalls eine erneute neuropsychologische 

Abklärung des Beschwerdeführers. Anschliessend sind die Untersuchungsergebnisse 

Dr. H.___ zur erneuten Beurteilung zu unterbreiten, Gleichzeitig soll der Gutachter auch 

zu den Einwänden Dr. F.___s vom 6. April 2013 – sowohl zu denen in neurologischer 

als auch zu jenen in psychiatrischer Hinsicht – Stellung nehmen. 

3.3  Da auf das Gutachten von Dr. H.___ nicht abgestellt werden kann, entfällt die er­

forderliche medizinische Grundlage für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Be­

schwerdeführers. Somit fällt auch die Arbeitsfähigkeitsschätzung der Beschwerde­

gegnerin, welche sich in medizinischer Hinsicht auf das nicht überzeugende Gutachten 

abstützt, dahin. Festzuhalten bleibt, dass dem Beschwerdeführer sowohl wiederholt 

von den behandelnden Ärzten als auch vom Gutachter Dr. H.___ eine mittelgradige 

depressive Störung diagnostiziert worden ist (vgl. IV-act. 21-1, 25-1, 45-1, 67-12), was 

aufgrund der erhobenen Befunde nachvollziehbar erscheint. Entgegen der Ansicht der 

Beschwerdegegnerin kann eine invalidisierende Wirkung dieser depressiven Störung 

nicht ohne Weiteres verneint werden. Bezüglich der Bedeutung psychosozialer 

Belastungsfaktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung der depressiven Störung 

finden sich in den Akten widersprüchliche Angaben. Die Beschwerdegegnerin ist davon 

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ausgegangen, dass die depressive Störung allein auf die Kündigung des Arbeitsplatzes 

per Ende März 2010 zurückzuführen sei (vgl. act. G 6). Demgegenüber hat der 

behandelnde Psychiater Dr. D.___ hat am 6. August 2010 angegeben, dass die 

depressive Episode vermutlich schon seit ca. 2007 in schwankender Ausprägung 

bestehe (vgl. IV-act. 25-1). Dr. F.___ hat der Kündigung – wenn überhaupt – lediglich 

eine auslösende Wirkung für eine erneute depressive Phase bei einer vorbestehenden 

endogenen Depression beigemessen (vgl. IV-act. 74-2). Dr. Gut hat die Depression als 

sekundär resultierende Störung der von ihm als vordergründig diagnostizierten 

Persönlichkeitsstörung gesehen (vgl. IV-act. 67-12). Vor diesem Hintergrund ist die 

Frage eines Zusammenhangs zwischen allfälligen psychosozialen Belastungsfaktoren 

und der depressiven Störung des Beschwerdeführers (d.h. ob diese rein reaktiver Natur 

ist oder selbstständigen Krankheitswert aufweist) im Rahmen der ergänzenden 

medizinischen Abklärungen nochmals aufzugreifen und eine Stellungnahme seitens 

des Gutachters Dr. H.___ einzuholen.

4.

4.1  Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung 

der angefochtenen Verfügung vom 17. Mai 2013 teilweise gutzuheissen und die 

Angelegenheit zur weiteren medizinischen Abklärung im Sinne der Erwägungen und 

entsprechender neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

4.2  Nach Art. 69 Abs. 1  IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um 

die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Ver­

sicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 

und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. 

Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit angemessen. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt praxisgemäss als 

volles Obsiegen (BGE 132 V 235 E. 6). Die unterliegende Beschwerdegegnerin hat 

deshalb die gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Dem 

Beschwerdeführer ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zurückzuerstatten.

4.3  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei An­

spruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungs­

bis

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gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der 

Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In der Verwaltungs­

rechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b 

HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Für den 

Vertretungsaufwand, wie es die vorliegende Angelegenheit erfordert hat, erscheint eine 

pauschale Parteientschädigung von Fr. 2'200.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) als angemessen. Die Beschwerdegegnerin hat somit dem Be­

schwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 2'200.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.      In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 

17.

Mai 2013 aufgehoben; die Sache wird zur weiteren medizinischen Abklärung im Sinne 

der Erwägungen und anschliessender neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen.

2.      Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen; der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist dem Beschwerdeführer zurückzu­

erstatten.

3.      Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 2'200.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.09.2014
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiswürdigung Gutachten. Rückweisung zur ergänzenden medizinischen Abklärung (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. September 2014, IV 2013/239).

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