# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 01b5d50b-98ce-5c01-865e-a34e4770ce3b
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-09
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 09.09.2021 725 20 353/246
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-20-353-246_2021-09-09.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 9. September 2021 (725 20 353 / 246) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs: Für die Bejahung eines natürlichen 

Kausalzusammenhangs genügt die Teilkausalität des Unfallereignisses; ungenügende 

Abklärung durch den Unfallversicherer 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Jürg Pulver, Kantons-

richterin Elisabeth Berger Götz, Gerichtsschreiberin Tina Gerber 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Daniel Altermatt, Rechts-
anwalt, Neuarlesheimerstrasse 15, Postfach 435, 4143 Dornach 

  
 
gegen 
 
 

 SOLIDA Versicherungen AG, Saumackerstrasse 35, Postfach, 
8048 Zürich, Beschwerdegegnerin, vertreten durch Martin Bürkle, 
Rechtsanwalt LL.M., Thouvenin Rechtsanwälte KLG, Klausstrasse 
33, 8024 Zürich 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1969 geborene A.____ arbeitet seit dem 1. April 2018 als Kundenberater bei der 
B.____ AG und ist in dieser Eigenschaft bei der SOLIDA Versicherungen AG obligatorisch gegen 
die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 22. Mai 2019 rutschte der Versi-

 

 
 
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cherte beim Rasenmähen seitwärts im Schräghang mit dem rechten Bein talwärts aus und ver-
spürte beim Versuch, sich aufzufangen, einen starken Schmerz im rechten Knie. Der zuständige 
Unfallversicherer anerkannte mit Schreiben vom 31. Mai 2019 seine Leistungspflicht. In der Folge 
wurde beim Versicherten eine mechanisch relevante Meniskusläsion mit transmuraler Ruptur und 
entsprechender Fragmentierung diagnostiziert. Am 11. Juni 2019 unterzog er sich einer arthro-
skopischen Teilmeniskektomie medial und einer Plica Resektion mediopatellar/intercondylär am 
rechten Knie. Nach Einholung einer versicherungsmedizinischen Stellungnahme bei ihrem Ver-
trauensarzt Dr. med. C.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, lehnte der Unfallversicherer mit 
formlosem Schreiben vom 12. September 2019 und – auf Verlangen des Versicherten – mit Ver-
fügung vom 25. September 2019 die Übernahme von Versicherungsleistungen ab 10. Juni 2019 
unter Hinweis auf den Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs ab. Eine dagegen vom 
Versicherten erhobene Einsprache wurde mit Entscheid vom 13. Juli 2020 abgewiesen. Zur Be-
gründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass der Meniskusriss als degenerativ und damit 
unfallfremd zu klassifizieren sei.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Rechtsanwalt Daniel 
Altermatt, am 14. September 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, es sei die Beschwerdegegnerin in Aufhebung des 
angefochtenen Einspracheentscheids vom 13. Juli 2020 zu verpflichten, dem Beschwerdeführer 
über den 10. Juni 2019 hinaus die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, unter o/e-Kostenfolge. 
Auf die rein versicherungsinterne Einschätzung von Dr. C.____ könne nicht abgestellt werden. 
Vielmehr sei mit dem behandelnden Facharzt von einer traumatischen Meniskusverletzung aus-
zugehen.  
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 17. Dezember 2020 schloss die Beschwerdegegnerin, 
nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Martin Bürkle, auf Abweisung der Beschwerde.  
 
D. Mit Replik vom 8. März 2021 und Duplik vom 10. Mai 2021 hielten die Parteien an ihren 
Begehren und Ausführungen fest. Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien ist soweit notwendig 
in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen.  
 
E. Mit Verfügung vom 17. Mai 2021 wurde der vorliegende Fall dem Gericht zur Beurteilung 
überwiesen.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 

 

 
 
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befindet sich dieser in D.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts zu bejahen 
ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige 
gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungs-
träger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Be-
schwerden zuständig. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde vom 14. Septem-
ber 2020 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen  
– namentlich die Übernahme der Heilbehandlungskosten – zu Recht per 10. Juni 2019 einstellte. 
In diesem Zusammenhang ist insbesondere zu prüfen, ob die vom Beschwerdeführer erlittene 
Meniskusläsion mit dem Unfall vom 22. Mai 2019 in einem rechtsgenüglichen Kausalzusammen-
hang steht. 
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. 
 
3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher Kau-
salzusammenhang besteht (BGE 129 V 177 E. 3.1). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausal-
zusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht 
als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kau-
salzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache 
gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit ande-
ren Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt 
hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die einge-
tretene gesundheitliche Störung entfiele. Für die Bejahung der natürlichen Unfallkausalität eines 
Beschwerdebilds genügt damit eine Teilursächlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 mit Hinweisen, Ur-
teil des Bundesgerichts vom 20. Mai 2019, 8C_437/2018, E. 2.1). Ob zwischen einem schädi-
genden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung oder im Streit-
fall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversiche-
rungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die 
blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs 
nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die 

 

 
 
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natürliche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur 
noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder 
der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status 
quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), 
erreicht ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). 
Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen 
jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem 
im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit (BGE 134 V 109 E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr 
gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um 
eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob 
ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versi-
cherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 
363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Der Beweis des 
Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen 
erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu 
verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei 
voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsscha-
dens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts 
vom 29. Januar 2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 
 
4.1 Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. Gestützt 
auf den Untersuchungsgrundsatz ist der Sachverhalt soweit zu ermitteln, dass über den Leis-
tungsanspruch zumindest mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschie-
den werden kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. März 2019, 9C_57/2019, E. 3.2). 
 
4.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – 
wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfas-
send und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle 
Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden 
hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 
gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 

 

 
 
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des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung 
der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuch-
tet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 
134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An 
die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 in fine mit Hin-
weis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). 
 
5. Zur Beurteilung des medizinischen Sachverhalts liegen im Wesentlichen folgende medi-
zinische Unterlagen vor: 
 
5.1 Gemäss Auszug aus der Patientenakte vom 27. Mai 2019 stellte der erstbehandelnde 
Arzt Dr. med. E.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsappara-
tes, der F.____ AG folgenden Befund fest: ein leichtgradiges Schonhinken rechts, eine Schmerz-
provokation beim versuchten Fersenstand im medialen Bereich des rechten Kniegelenks, ein 
leichtgradiger Erguss, eine Extension/Flexion von 0-2-120 (Gegenseite:  
0-0-140), eine Weichteilschwellung vor allem ventral/medial, ein stabiler Kapselbandapparat 
ohne vermehrte mediale Aufklappbarkeit im Seitenvergleich, eine deutliche Druckdolenz über 
dem medialen Gelenkspalt mit positivem Meniskuszeichen. Bei der Röntgenuntersuchung sei 
keine frische traumatisch bedingte Läsion erkennbar. Auch sonst fänden sich keine Auffälligkei-
ten, im Speziellen keine degenerativen Veränderungen.  
 
5.2 Im Rahmen eines am 29. Mai 2019 durchgeführten MRI des rechten Knies wurde ein 
radiär-vertikaler Lappenriss des inneren Drittels des medialen Meniskushinterhorns bis zur Un-
terfläche des hinteren Korpus festgestellt. Das mediale Hinterhorn sei leicht verkürzt und abge-
stumpft; es fände sich ein kleines disloziertes Fragment im Bereich der Eminentia intercondylaris 
medialis sowie eine Unterflächenläsion im hinteren Korpusbereich. Ferner seien eine leichtgra-
dige Chondromalazie Grad II der Belastungszone des medialen femorotibialen Kompartiments, 
eine leichtgradige umschriebene Chondromalazie Grad II femoropatellar, eine leichtgradige Zer-
rung des lateralen Kollateralbandes proximal sowie eine Zerrung (differenzialdiagnostisch eine 
Tendinose) der Popliteussehne proximal festzustellen. Das vordere und hintere Kreuzband seien 
intakt. 

 

 
 
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5.3 Dr. E.____ diagnostizierte im Operationsbericht vom 11. Juni 2019 eine Kniedistorsion 
mit fragmentierter medialer Meniskusruptur am rechten Knie. Patellofemoral hätten sich retropa-
tellar wie auch am femoralen Gleitlager gut erhaltene Knorpeloberflächen gezeigt. Der Knorpel-
überzug sei unauffällig. Es fände sich eine grössere Plica intercondylaris mit sichtbarer Friktion 
an der medialen Trochlea, sodass diese Plica reseziert worden sei. Im medialen Kompartiment 
seien femoral wie auch tibial gut erhaltene Knorpeloberflächen festzustellen. Der Meniskus zeige 
eine Komplexruptur im Hinterhornbereich mit grosser Lappenbildung. Der Lappen sei hochgradig 
instabil und sei offensichtlich beim Gehen immer wieder eingeklemmt geworden, was zu einer 
entsprechend starken Ausfransung geführt habe. Der Meniskus sei aber von guter Konsistenz. 
Es verblieben noch ungefähr 50% des Gesamtvolumens des medialen Hinterhorns. Im lateralen 
Kompartiment zeige der Meniskus im Korpusbereich Ausfransungen, welche zurückgestutzt wor-
den seien. Ansonsten sei der Meniskus absolut unauffällig und intakt. Es zeige sich auch ein 
unauffälliger Knorpelüberzug femoral und tibial.  
 
5.4 Der Patientenakte ist in der Folge ein ruhiger und zeitgerechter postoperativer Verlauf 
zu entnehmen. Der Patient blieb bis zum 14. Juni 2019 zu 100% arbeitsunfähig. 
 
5.5 Die Beschwerdegegnerin holte in der Folge eine versicherungsmedizinische Stellung-
nahme bei ihrem Vertrauensarzt Dr. C.____ ein. In seinem Aktengutachten vom 4. September 
2019 führte dieser aus, dass das Vorliegen eines Meniskusrisses nach einem Trauma keinen 
traumatischen Meniskusschaden beweise. Ein traumatischer Meniskusschaden sei nicht isoliert, 
sondern in einer synoptischen Betrachtung mit den Begleitverletzungen zu werten. In der medi-
zinischen Lehre sei argumentiert worden, dass ein isolierter Meniskusriss weder durch direkte 
noch durch indirekte Unfallmechanismen zu begründen sei. Eine Ausnahme sei der sogenannte 
Drehsturz, bei dem das gebeugte und rotierte Knie bei fest fixiertem Unterschenkel/Fuss plötzlich 
passiv in die Streckung gezwungen werde, sodass die Schlussrotation nicht ablaufen könne. Es 
handle sich hierbei um eine brüske Bewegung bei eingeklemmtem Fuss. Beim Versicherten liege 
keine Kombinationsverletzung vor: es seien bis auf den Meniskusschaden keine weiteren objek-
tivierbaren strukturellen traumatischen Läsionen oder andere Begleiterscheinungen, namentlich 
kein Bone Bruise, nachgewiesen worden. Dies spreche gegen eine traumatische Genese des 
Meniskusschadens und für einen überlastungsbedingten, degenerativen Meniskusschaden. Es 
liege auch kein geeigneter Drehsturzmechanismus vor, da die geforderte Fixation der beiden 
Gelenkpartner fehle. Dass der Versicherte bis zum Ereignis vom 22. Mai 2019 keine Kniebe-
schwerden gehabt habe, genüge nicht zur Annahme eines Kausalzusammenhangs. Gegen einen 
traumatischen Meniskusriss spreche ferner das Alter des Versicherten. Die Verletzung des Me-
niskus sei somit versicherungsmedizinisch als degenerativ und damit als unfallfremd zu klassifi-
zieren. Anerkannt werden könne maximal eine vorübergehende Verschlimmerung, die jedoch 
innert Tagen bis Wochen folgenlos abheile. Spätestens am 10. Juni 2019 sei der Status quo sine 
festzusetzen, der Eingriff vom 11. Juni 2019 sei folglich nicht auf die Behandlung von Unfallfolgen 
gerichtet gewesen. 
 

 

 
 
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5.6 Der behandelnde Facharzt Dr. E.____ äusserte sich am 7. November 2019 zuhanden 
der Rechtsschutzversicherung des Beschwerdeführers dahingehend, dass der Patient eine Dis-
torsionsverletzung bei absolut blander Vorgeschichte erlitten habe. Er habe sich fristgerecht kurz 
nach dem Unfall um eine Sprechstunde bemüht, anlässlich derer eine frische Verletzung mit gros-
sem Verdacht auf eine mediale Meniskusläsion habe festgestellt werden können. Diese Ver-
dachtsdiagnose sei mittels MRI bestätigt worden. Zwar könne im Rahmen eines MRI nicht zwi-
schen frischer und alter Verletzung unterschieden werden. Die radiäre Ausrichtung der Ruptur 
habe aber für eine frische, unfallbedingte Verletzung des Meniskus gesprochen. Alte, degenera-
tive Verletzungen seien hingegen meistens horizontal ausgerichtet, was beim Patient nicht vor-
gelegen habe. Bei der arthroskopischen Operation habe festgestellt werden können, dass der 
Meniskusriss deutlich grösser gewesen sei als im MRI abgeschätzt. Zeichen einer degenerativen 
Veränderung (gelbliche Verfärbung der Knorpelanteile, Delaminierung der Meniskusoberfläche, 
spröde Oberflächenkonsistenz, etc.) hätten sich nirgends gezeigt.  
 
5.7 Mit Schreiben vom 29. Januar 2020 nahm Dr. C.____ erneut zu den strittigen medizini-
schen Fragen Stellung. Unter diversen Hinweisen auf die medizinische Lehre hält er fest, dass 
das beschriebene Ereignis nicht geeignet sei, einen isolierten Meniskusriss hervorzurufen. Ferner 
beweise eine blande Vorgeschichte nicht, dass als Vorzustand kein Meniskusriss vorgelegen 
hätte. So sei auch das akute Auftreten von Beschwerden kein Beweis für eine traumatische Ur-
sache. Weder das MRI noch die arthroskopische Operation hätten relevante Begleitverletzungen 
gezeigt. Gemäss gutachterlicher Literatur sei die Form des Risses kein geeignetes Kriterium zur 
Abgrenzung von traumatischen und degenerativen Meniskusrissen. Zum Vorbringen von 
Dr. E.____, dass keine Zeichen degenerativer Veränderungen hätten festgestellt werden können, 
führt Dr. C.____ aus, dass eine histologische Untersuchung zur Unterscheidung Trauma versus 
Degeneration nicht stattgefunden habe.  
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 
13. Juli 2020 bei der Beurteilung der medizinischen Sachlage vollumfänglich auf die Aktenbeur-
teilungen der Vertrauensarztes Dr. C.____ vom 4. September 2019 und 29. Januar 2020. Sie 
ging demzufolge davon aus, dass es beim Unfallereignis vom 22. Mai 2019 lediglich zu einer 
Distorsion des Kniegelenks gekommen sei, anlässlich derer der krankhafte Vorzustand des Me-
niskusrisses akut symptomatisch geworden sei. Der Status quo sine habe sich spätestens am 
10. Juni 2019 eingestellt.  
 
6.2 Wie in Erwägung 4.3 hiervor ausgeführt, sind an die Beweiswürdigung strenge Anforde-
rungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall – wie hier – ohne Einholung eines externen Gut-
achtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und 
Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun-
gen vorzunehmen. Solche Zweifel an der Schlüssigkeit der Beurteilung des Vertrauensarztes er-
geben sich vorliegend einerseits aus der widersprechenden Einschätzung durch den behandeln-
den Facharzt Dr. E.____. So setzt sich Dr. C.____ bloss ungenügend damit auseinander, dass 
sich gemäss dem operierenden Orthopäden keine Anzeichen von degenerativen Veränderungen 
gezeigt hätten. Der Hinweis auf eine fehlende histologische Untersuchung genügt in diesem Zu-
sammenhang nicht. Die vom Vertrauensarzt zur Herleitung eines degenerativen Meniskusrisses 

 

 
 
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angeführten Argumente sind beinahe ausschliesslich aus der medizinischen Theorie hergeleitet 
und nehmen kaum Bezug auf den konkreten Einzelfall. Auch in Bezug auf den Unfallmechanis-
mus vermögen die Ausführungen des Vertrauensarztes nicht vollends zu überzeugen, zumal auf-
grund der vorgenommenen Abklärungen zum Unfallhergang nicht klar wird, dass der geforderte 
Drehsturz nicht stattgefunden hat. Insbesondere jedoch setzt sich Dr. C.____ nicht mit der rele-
vanten Frage nach einer Teilkausalität des Unfallereignisses auseinander. Wie bereits in Erwä-
gung 3.2 hiervor ausgeführt, gehören rechtsprechungsgemäss zu den leistungsbegründenden 
Ursachen auch Umstände, ohne deren Vorhandensein die gesundheitliche Beeinträchtigung 
nicht zur gleichen Zeit eingetreten wäre. Eine schadensauslösende traumatische Einwirkung wirkt 
also selbst dann leistungsbegründend, wenn der betreffende Schaden auch ohne das versicherte 
Ereignis früher oder später wohl eingetreten wäre, der Unfall somit nur hinsichtlich des Zeitpunkts 
des Schadenseintritts Conditio sine qua non war. Anders verhält es sich nur, wenn der Unfall nur 
Gelegenheits- oder Zufallsursache ist, welche ein gegenwärtiges Risiko, mit dessen Realisierung 
jederzeit zu rechnen gewesen wäre, manifest werden lässt, ohne im Rahmen des Verhältnisses 
von Ursache und Wirkung eigenständige Bedeutung anzunehmen (SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94; 
ANDREAS TRAUB, Natürlicher Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Gesundheitsschädi-
gung bei konkurrierender pathogener Einwirkung: Abgrenzung der wesentlichen Teilursache von 
einer anspruchshindernden Gelegenheits- oder Zufallsursache, in: SZS 2009 S. 479 ff.). Ob ohne 
das Unfallereignis vom 22. Mai 2019 jederzeit mit einem Meniskusriss bzw. mit dem Symptoma-
tischwerden eines vorhandenen Meniskusrisses hätte gerechnet werden müssen, respektive, ob 
eine Operation des Meniskusses auch ohne das Unfallereignis im selben Zeitpunkt notwendig 
geworden wäre, wird in der versicherungsinternen Beurteilung nicht angesprochen. Damit besteht 
ein Defizit in der Ermittlung des medizinischen Sachverhaltes. Eine abschliessende Beurteilung 
der streitigen Kausalitätsfrage ist folglich nicht möglich. Bei dieser Sachlage hat es die Beschwer-
degegnerin unterlassen, im Rahmen der ihr obliegenden Untersuchungspflicht (Art. 43 ATSG, 
vgl. E. 4.1 hiervor) ergänzende Abklärungen vorzunehmen. Der angefochtene Einspracheent-
scheid ist somit aufzuheben und die Angelegenheit ist an die Beschwerdegegnerin zur Vornahme 
weiterer Abklärungen in Bezug auf die Unfallkausalität zurückzuweisen. 
 
7. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann das Sozialversicherungsgericht 
nicht frei entscheiden, ob es eine Streitsache an die Verwaltung zurückweist. Die Beschwer-
deinstanz hat vielmehr im Regelfall selbst die nötigen Abklärungen vorzunehmen, wenn sie einen 
im Verwaltungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklä-
rungsbedürftig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht 
beweiskräftig ist (BGE 137 V 263 E. 4.4.1 ff.). Da die Beschwerdegegnerin den medizinischen 
Sachverhalt im vorliegenden Fall aber unvollständig abgeklärt hat und es nicht die Aufgabe des 
kantonalen Gerichts ist, im Verwaltungsverfahren versäumte Abklärungen nachzuholen, steht ei-
ner Rückweisung an die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der zitierten Rechtspre-
chung des Bundesgerichts nichts entgegen. Demzufolge ist die Angelegenheit zur weiteren Ab-
klärung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Diese muss die Unfallkausalität in Bezug 
auf die beim Versicherten über den 10. Juni 2019 hinaus bestehenden Beschwerden am rechten 
Knie und – falls ein natürlicher (Teil-)Kausalzusammenhang bejaht wird – die Frage des Errei-
chens des medizinischen Endzustands durch ein versicherungsexternes orthopädisches Gutach-
ten abklären lassen. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Aktenergänzung wird sie in der Folge 

 

 
 
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über den Leistungsanspruch des Versicherten neu zu befinden haben. Die Beschwerde ist in 
diesem Sinne gutzuheissen. 
 
8.1 Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 
erheben. 
 
8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem Beschwerdeführer 
deshalb eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. Der 
Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat in seiner Honorarnote vom 31. Mai 2021 für das vor-
liegende Verfahren einen Zeitaufwand von 11 Stunden sowie Auslagen von Fr. 89.-- geltend ge-
macht, was sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen 
als angemessen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxis-
gemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu 
entschädigen. Demnach ist dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in der geltend ge-
machten Höhe von Fr. 3'057.60 (11 Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 89.-- + 7,7% 
Mehrwertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) 
oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit 
einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen 
würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich 
bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und an-
schliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2).  
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 

  

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene 
Einspracheentscheid vom 13. Juli 2020 aufgehoben und die Angelegen-
heit zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen und zum Erlass 
einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen 
wird.  

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.  

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 3'057.60 (inklusive Auslagen und 7,7% 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
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