# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dc2c80d0-64d9-5844-a05d-c772ca93deba
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-20
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 20.11.2023 VBE.2023.35; VBE.2023.88
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2023-35--VBE-202_2023-11-20.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

1. Kammer 

 

VBE.2023.35; VBE.2023.88 / pm / nl 
Art. 119 

 

 

Urteil vom 20. November 2023 
 

 

Besetzung  Oberrichter Kathriner, Präsident  

Oberrichter Roth  

Oberrichterin Gössi  

Gerichtsschreiber Meier 

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____  

vertreten durch Dr. iur. Volker Pribnow, Rechtsanwalt,  

Stadtturmstrasse 10, Postfach, 5401 Baden 

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau  

 

 
   

Beigeladene   B._____  

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG Renten 

(Verfügungen vom 13. Dezember 2022 und 31. Januar 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Der 1964 geborene Beschwerdeführer meldete sich im Juli 2016 unter Hin-

weis auf diverse gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Beschwerde-

gegnerin zum Bezug von Leistungen (Berufliche Integration/Rente) der Eid-

genössischen Invalidenversicherung (IV) an. Die Beschwerdegegnerin tä-

tigte daraufhin diverse Abklärungen und gewährte dem Beschwerdeführer 

berufliche Massnahmen. Des Weiteren holte sie die Akten der Unfallversi-

cherung ein und liess ihn durch die MEDAS Interlaken GmbH polydiszipli-

när begutachten (Gutachten vom 25. November 2019). Mit Vorbescheid 

vom 21. Januar 2020 stellte die Beschwerdegegnerin rückwirkend ab dem 

1. Januar 2017 eine ganze sowie ab dem 1. Juni 2019 eine halbe Rente in 

Aussicht. Aufgrund der dagegen erhobenen Einwände stellte sie den ME-

DAS-Gutachtern Rückfragen, welche diese mit Schreiben vom 12. und vom 

18. Mai 2020 beantworteten. Mit Verfügungen vom 13. Dezember 2022 

und vom 31. Januar 2023 entschied die Beschwerdegegnerin schliesslich 

dem Vorbescheid entsprechend.  

 

2. 

2.1. 

Gegen die Verfügung vom 13. Dezember 2022 erhob der Beschwerdefüh-

rer mit Eingabe vom 24. Januar 2023 fristgerecht Beschwerde und stellte 

folgende Rechtsbegehren: 

 

 "Die Verfügung der IV-Stelle Aarau vom 13. Dezember 2022 sei aufzuhe-
ben und dem Beschwerdeführer sei eine unbefristete ganze Invalidenrente 
zuzusprechen. 
 
Eventualiter sei die Sache zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 
 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegeg-
nerin." 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 21. Februar 2023 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

2.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 23. Februar 2023 wurde die aus 

den Akten erkennbare berufliche Vorsorgeeinrichtung des Beschwerdefüh-

rers beigeladen und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt. Die 

Beigeladene liess sich in der Folge nicht vernehmen. 

 

 - 3 - 

 

 

2.4. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 8. November 2023 stellte das 

Versicherungsgericht Rückfragen an die G._____ AG, bei welcher der Be-

schwerdeführer ehemals tätig war. Hierzu nahm diese mit Schreiben vom 

16. November 2023 Stellung. 

 

2.5. 

Dieses Verfahren wurde unter der Verfahrensnummer VBE.2023.35 er-

fasst. 

 

3. 

3.1. 

Gegen die Verfügung vom 31. Januar 2023 erhob der Beschwerdeführer 

mit Eingabe vom 15. Februar 2023 fristgerecht Beschwerde und stellte fol-

gende Rechtsbegehren: 

 

 "Die Verfügung der IV-Stelle Aarau vom 31. Januar 2023 sei aufzuheben 
und dem Beschwerdeführer sei eine unbefristete ganze Invalidenrente zu-
zusprechen. 
 
Eventualiter sei die Sache zwecks Vornahme weiterer Abklärungen an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 
 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegeg-
nerin." 

 

Zudem stellte er folgende Verfahrensanträge: 

 

  "1. Das vorliegende Verfahren sei mit dem bereits hängigen Verfahren 
VBE.2023.35 zu vereinigen. 

 
 2. Es wird vorsorglich der Entzug der aufschiebenden Wirkung beantragt." 

 

3.2. 

Mit Vernehmlassung vom 24. Februar 2023 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

3.3. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 3. März 2023 wurde die aus den 

Akten erkennbare berufliche Vorsorgeeinrichtung des Beschwerdeführers 

beigeladen und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt, worauf die 

Beigeladene mit Schreiben vom 4. April 2023 verzichtete.  

 

3.4. 

Dieses Verfahren wurde unter der Verfahrensnummer VBE.2023.88 er-

fasst. 

 

  

 - 4 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde-

führer mit Verfügungen vom 13. Dezember 2022 (Vernehmlassungsbeilage 

[VB] 362) und vom 31. Januar 2023 (VB 365) zu Recht ab dem 1. Januar 

2017 eine ganze sowie ab dem 1. Juni 2019 eine halbe Rente zugespro-

chen hat. Aufgrund des bestehenden Sachzusammenhangs, der Beurtei-

lung eng verbundener Rechtsfragen und angesichts der Prozessökonomie 

ist die Sache gesamthaft zu beurteilen. Die beiden Beschwerdeverfahren 

VBE.2023.35 und VBE.2023.88 sind daher zu vereinigen. 

 

2. 

Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen betreffend Weiterentwicklung der 

IV (WEIV) in Kraft getreten. Weder dem IVG noch der IVV sind besondere 

Übergangsbestimmungen betreffend die Anwendbarkeit dieser Änderun-

gen im Hinblick auf nach dem 1. Januar 2022 beurteilte mögliche Ansprü-

che des Zeitraums bis zum 31. Dezember 2021 zu entnehmen. Es sind da-

her nach den allgemeinen übergangsrechtlichen Grundsätzen jene Bestim-

mungen anzuwenden, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden  

oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben beziehungs-

weise hatten (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_136/2021 vom 7. April 

2022 E. 3.2.1 mit Hinweis unter anderem auf BGE 144 V 210 E. 4.3.1 

S. 213). Da vorliegend Leistungen mit Anspruchsbeginn vor dem 1. Januar 

2022 streitig sind, ist für deren Beurteilung die bis zum 31. Dezember 2021 

geltende Rechtslage massgebend (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

8C_744/2022 vom 12. Mai 2023 E. 2.2). 

 

3. 

In medizinischer Hinsicht stützte sich die Beschwerdegegnerin in der an-

gefochtenen Verfügung im Wesentlichen auf das MEDAS-Gutachten vom 

25. November 2019, welches eine allgemein-internistische, eine rheumato-

logische, eine psychiatrische, eine neurologische sowie eine neuropsycho-

logische Beurteilung umfasst. Die Gutachter stellten folgende Diagnosen 

mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (VB 304.1 S. 7 f.): 

 

  "1. Polydegeneration des Bewegungsapparates, T.02.8 […] 
 2. Panvertebrales Schmerzsyndrom, M53.8 […] 

- Diffuse idiopathische skelettale Hyperostose Grad III der BWS 
- Degenerative Veränderungen der LWS mit Osteochondrose L4 bis S1 
- Keine radikulären sensomotorischen Ausfälle 

 3. Dysthymie, F34.1 
- in Verbindung mit anamnestisch berichteten rezidivierenden depres-

siven Störungen, gesamthaft allenfalls leichten bis mittelgradigen 
Ausmasses, F32.0 

- seit Antragstellung jedoch ohne relevante Komplikationen oder evi-
dente Veränderungen im Therapieregime 

 - 5 - 

 

 

 4. Minimale bis leichte neuropsychologische Störung mit Minderleistungen 
in Aufmerksamkeit und Exekutivfunktionen […]" 

 

In der bisherigen Tätigkeit als KV-Mitarbeiter könne vor allem aufgrund der 

somatischen Einschränkungen eine Restarbeitsfähigkeit von 50 % attes-

tiert werden. Bei komplexeren Anforderungen der Tätigkeit "vor allem an 

Stresstoleranz, mit verschiedenen Aspekten, die gleichzeitig berücksichtigt 

werden müssen und mit hoher Verantwortung" müsse allerdings zusätzlich 

eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit um 10 % erwartet werden. In 

einer angepassten Tätigkeit bestehe (in erster Linie aufgrund der körperli-

chen Einschränkungen) eine Restarbeitsfähigkeit von 50 %. Eine ange-

passte Tätigkeit dürfe kein repetitives Bücken und Aufrichten, kein repetiti-

ves Anheben und Tragen von Gewichten über 7 kg, keine Vorneigehaltun-

gen des Rumpfes, keine Arbeiten in kniender oder kauernder Position, 

keine Arbeiten, welche mit gehäuftem Treppensteigen oder längerem Ge-

hen einhergehen, sowie keine rein statischen Belastungen des Achsenske-

lettes im Stehen und Sitzen umfassen. Zudem dürften keine besonderen 

Anforderungen an die Teamfähigkeit und keine besonderen Anforderungen 

an die Stresstoleranz bestehen. Sodann müsse die Möglichkeit zu ver-

mehrten Pausen vorhanden sein. Die Tätigkeit müsse strukturiert sein und 

dürfe nur begrenzte Verantwortung, sowie keine Führungsaufgaben, 

Schichtdienste oder Publikumsverkehr beinhalten. Diese Einschätzungen 

gelten spätestens seit Austritt aus der Klinik I._____ am 23. Februar 2019. 

Der somatische Verlauf könne davor nicht mit vollständiger Sicherheit ab-

geschätzt werden. Er gelte seit 2017 jedoch weitestgehend als stabil 

(VB 304.1 S. 10 f.). 

 

4. 

4.1. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-

ser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 

beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 

Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medi-

zinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet 

und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 V 

231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352). 

 

4.2. 

Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingehol-

ten Gutachten von externen Spezialärzten, welche auf Grund eingehender 

Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Be-

richt erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergeb-

nissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerken-

nen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Exper-

tise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). 

 - 6 - 

 

 

Den Gutachten kommt somit bei Abklärungen im Leistungsbereich der So-

zialversicherung überragende Bedeutung zu (UELI KIESER, Kommentar 

zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-

rechts, 4. Aufl. 2020, N. 13 zu Art. 44 ATSG; vgl. auch BGE 132 V 93 

E. 5.2.8 S. 105). 

 

4.3. 

Der Beschwerdeführer wurde zur Erstellung des MEDAS-Gutachtens vom 

25. November 2019 fachärztlich umfassend untersucht. Dabei beurteilten 

die Gutachter die medizinischen Zusammenhänge sowie die medizinische 

Situation in Kenntnis der Vorakten (VB 304.2 S. 5 ff.) und unter Berücksich-

tigung der geklagten Beschwerden einleuchtend und gelangten zu einer 

nachvollziehbar begründeten Schlussfolgerung. Dem Gutachten kommt 

damit grundsätzlich Beweiswert im Sinne vorstehender Kriterien zu. 

 

5. 

5.1. 

Der Beschwerdeführer bringt zusammengefasst vor, auf das MEDAS-Gut-

achten vom 25. November 2019 könne nicht abgestellt werden, denn so-

wohl die rheumatologische, wie auch die psychiatrische Beurteilung seien 

mangelhaft. Insbesondere stünden die gutachterlichen Einschätzungen 

denjenigen der behandelnden Ärzte entgegen. 

 

5.2. 

Den vom Beschwerdeführer im Rahmen der Beschwerde eingereichten 

ärztlichen Unterlagen ist im Wesentlichen Folgendes zu entnehmen: 

 

5.2.1. 

Dr. med. C._____, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychi-

atrische Dienste D._____, diagnostizierte in ihrem Bericht vom 4. Novem-

ber 2021 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgra-

dige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11), aktenanamnes-

tisch eine Dysthymie (ICD-10: F34.1), ein chronisches Schmerzsyndrom 

nach einem Unfall von 1984 sowie einen Status nach Alkoholabhängigkeit 

(gegenwärtig abstinent seit 2017; ICD-10: F10.20). Aus psychiatrischer 

Sicht bleibe der psychische Zustand auf niedrigem Niveau, aber immerhin 

stabil. Der Beschwerdeführer sei nach wie vor zu 100% arbeitsunfähig. Auf-

grund des bisherigen Verlaufs sei von einer eher ungünstigen Prognose 

auszugehen (Beschwerdebeilage [BB] 5). 

 

5.2.2. 

Med. pract. E._____, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilita-

tion, Kantonsspital H._____, diagnostizierte im Bericht vom 21. Oktober 

2022 unter anderem ein chronisches Schmerzsyndrom mit chronischer 

Fatigue, ein lumbospondylogenes Schmerzsyndrom, eine depressive Stö-

rung, sowie eine leichte senso(-motorische) Polyneuropathie. Es sei nach 

 - 7 - 

 

 

wie vor eine deutliche depressive Stimmungslage vorhanden. Eine wesent-

liche Änderung habe sich nicht ergeben und es liege wiederum eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit (in einer angepassten Tätigkeit) vor (BB 3). 

 

5.3. 

5.3.1. 

Die Gutachter stützten sich auf umfassende Vorakten und gaben ihre Be-

urteilung insbesondere in Kenntnis des Unfallereignisses von 1984 und den 

daraus resultierenden Beeinträchtigungen ab (VB 304.2 S. 5 f.; vgl. Be-

schwerde vom 24. Januar 2023 N. 17 S. 6). Der rheumatologische Gutach-

ter begründete nachvollziehbar, weshalb aufgrund der mittelgradigen Ein-

schränkung der Belastbarkeit des Achsenskelettes sowie der Gelenke der 

unteren Extremitäten des Beschwerdeführers eine Reduktion der Arbeits-

fähigkeit vor allem in rückenbelastenden sowie die unteren Extremitäten 

belastenden Tätigkeiten besteht (VB 304.3 S. 13). Entgegen dem entspre-

chenden Vorbringen des Beschwerdeführers (Beschwerde vom 24. Januar 

2023 S. 7) wurde sodann auch die Diagnose einer diffusen idiopathischen 

skelettalen Hyperostose Grad III der BWS in die gutachterliche Beurteilung 

miteinbezogen und als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

qualifiziert (vgl. VB 304.1 S. 7 unten, 304.3 S. 13). Der Beschwerdeführer 

bringt sodann vor, es sei unerklärlich, weshalb im Hinblick auf die nach der 

Begutachtung datierenden neu vorliegenden medizinischen Unterlagen 

keine neue Bildgebung bzw. orthopädische Abklärung veranlasst worden 

sei (Beschwerde vom 24. Januar 2023 S. 6). In ihren Stellungnahmen vom 

12. und vom 18. Mai 2020 (zu den Ergänzungsfragen der Beschwerdegeg-

nerin vom 15. April 2020; VB 326) führten die Gutachter diesbezüglich ein-

leuchtend aus, die funktionelle Kapazität des Beschwerdeführers sei or-

dentlich erhalten und das formulierte Belastungsprofil für eine angepasste 

Tätigkeit nehme bereits Rücksicht auf die Problematik an der Hüfte und den 

Knien des Beschwerdeführers, weshalb von weiteren Bildgebungen keine 

neuen Einschätzungen erwartet werden könnten (VB 328 S. 2). Dabei ist 

insbesondere zu berücksichtigen, dass es den Gutachtern obliegt, die not-

wendigen Abklärungen vorzunehmen, damit die fachliche Güte und Voll-

ständigkeit der interdisziplinär erstellten Entscheidungsgrundlage gewähr-

leistet sind (BGE 139 V 349 E. 3.3 S. 352 f.).  

 

5.3.2. 

Was die Ergebnisse der durchgeführten Integrationsmassnahmen anbe-

langt ist darauf hinzuweisen, dass der entsprechende Eingliederungsbe-

richt vom 21. Dezember 2018 (VB 209) in der Aktenanamnese des Gutach-

tens aufgeführt wird (VB 304.2 S. 22) und auch im Gutachten erwähnt wird 

(VB 304.2 S. 34; 304.3 S. 6; 304.5 S. 2). Die gutachterliche Beurteilung 

erging demnach in Kenntnis dieses Berichts. Abgesehen davon kommt den 

Erkenntnissen von Eingliederungsfachpersonen im Rahmen von berufli-

chen Abklärungen bezüglich der Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfä-

higkeit ohnehin nur beschränkte Aussagekraft zu, da diese in der Regel 

 - 8 - 

 

 

nicht auf vertieften medizinischen Untersuchungen, sondern auf berufs-

praktischen Beobachtungen beruhen, welche in erster Linie die subjektive 

Arbeitsleistung der versicherten Person wiedergeben (Urteil des Bundes-

gerichts 8C_21/2020 vom 8. April 2020 E. 4.1.2 mit Hinweisen). 

 

5.3.3. 

Dem psychiatrischen Gutachter Dr. med. F._____ lagen namentlich die 

vom Beschwerdeführer angeführten, vor der Begutachtung datierenden 

Berichte der Psychiatrischen Dienste D._____ vor (vgl. VB 304.2 S. 14, 17, 

26; vgl. Beschwerde vom 24. Januar 2023 S. 12 ff.). In seinem Teilgutach-

ten ging er davon aus, der gegenwärtige Befund entspreche testpsycholo-

gisch und auch klinisch weniger demjenigen einer leicht- oder mittelgradi-

gen depressiven Störung, sondern eher einer Dysthymie (VB 304.4 S. 14). 

Ferner wies er darauf hin, es scheine in den letzten Monaten und Jahren 

nicht zu anhaltenden depressiven Rezidiven "gekommen zu sein", die etwa 

einen stationären Aufenthalt bedingt hätten oder zu Komplikationen, etwa 

in Form einer Wiederaufnahme des Suchtverhaltens, geführt hätten. Zu-

dem hätten keine relevanten Änderungen der Medikation oder eine "Erwei-

terung des Settings (etwa ambulante psychiatrische Spitex") stattgefunden. 

Auch sei keine teilstationäre tagesklinische Behandlung in Anspruch ge-

nommen worden (VB 304.4 S. 14 f.; vgl. auch VB 328 S. 7). 

 

In seiner Stellungnahme vom 12. Mai 2020 wies Dr. med. F._____ darauf 

hin, dass der nach der Begutachtung datierende Bericht der Psychiatri-

schen Dienste D._____ vom 27. August 2019 (VB 317 S. 9 f.) nicht geeig-

net sei, seine gutachterliche Einschätzung zu ändern (VB 328 S. 7). Dies 

leuchtet ein, denn dem Bericht sind keine Hinweise zu entnehmen, welche 

auf eine seit der Begutachtung eingetretene Verschlechterung der psychi-

schen Symptomatik des Beschwerdeführers hinweisen würden. Dasselbe 

gilt für den mit der vorliegenden Beschwerde eingereichten Bericht der Psy-

chiatrischen Dienste D._____ vom 4. November 2021. Darin wurde denn 

auch von einem stabilen Gesundheitszustand ausgegangen (BB 5). 

 

5.3.4. 

Dr. med. F._____ wies ferner darauf hin, dass aufgrund des jahrelangen 

bis jahrzehntelangen Missbrauchs und der Abhängigkeit von Alkohol kein 

klares Bild von einer prämorbiden Persönlichkeit vorliege (VB 304.4 S. 18). 

Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass Dr. med. F._____ 

keine zuverlässigen Aussagen betreffend eine allfällige Einschränkung des 

Aktivitätenniveaus tätigen konnte. Des Weiteren äusserte sich Dr. med. 

F._____ ausführlich zu der Ressourcenlage des Beschwerdeführers. So 

ging er von einer Ressourcenminderung durch einen krankheitsbedingten 

Rückzug und vom Fehlen einer kollegialen Unterstützung aus und ver-

neinte zudem das Vorliegen arbeitsplatzbezogener Ressourcen. Dagegen 

bestünden intellektuelle Ressourcen, da der Beschwerdeführer mehrfach 

im Leben die Fähigkeit zum zielgerichteten Handeln, Ehrgeiz und auch 

 - 9 - 

 

 

Ausdauer gezeigt habe (VB 304.4 S. 23). In seiner Stellungnahme vom 

12. Mai 2020 führte Dr. med. F._____ weiter aus, es habe kein Krankheits-

bild konsumierter Ressourcen aufgrund eines ständigen Abwehrkampfes 

gegen den Alkohol erkannt werden können, aus welchem eine dauerhafte 

Arbeitsunfähigkeit abgeleitet werden könnte (VB 328 S. 6). Diese Ausfüh-

rungen sind ohne Weiteres nachvollziehbar. Soweit der Beschwerdeführer 

bzw. dessen Rechtsvertreter dagegen eigene medizinische Beurteilungen 

vorbringt (vgl. Beschwerde vom 24. Januar 2023 S. 15 ff.), sind diese be-

reits deshalb unbehelflich, weil er als medizinischer Laie hierfür nicht befä-

higt ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_283/2017 vom 29. August 2017 

E. 4.1.2; 9C_614/2015 vom 21. Juni 2016 E. 5.1). 

 

Die Gutachter äusserten sich schliesslich auch ausreichend zu den übrigen 

mit BGE 141 V 281 eingeführten Indikatoren zur Beurteilung, ob ein psy-

chisches Leiden eine rentenbegründende Invalidität zu bewirken vermag 

(BGE 143 V 409 E. 4.5.2 S. 46; 143 V 418 E. 7.2 S. 429; vgl. GÄCH-

TER/MEIER, Praxisänderung zu Depressionen und anderen psychischen 

Leiden, Jusletter vom 15. Januar 2018 Rz. 22). So sind dem Gutachten 

Ausführungen zum Schweregrad der diagnostizierten psychischen Störun-

gen und zur Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde (VB 304.1 

S. 8 f.) zum Behandlungs- und Eingliederungserfolg (VB 304.3 S. 13 ff.; 

304.4 S. 19 f., 28 f.) sowie zum in diesem Zusammenhang ausgewiesenen 

Leidensdruck, zur Persönlichkeitsdiagnostik, zum sozialen Kontext sowie 

zur Konsistenz (vgl. VB 304.4 S. 8, 11 f., 20 ff.), inkl. Erhebungen zur All-

tagsgestaltung (vgl. VB 304.4 S. 9), zu entnehmen. Das Gutachten berück-

sichtigt damit die rechtsprechungsgemäss zu berücksichtigenden Indikato-

ren hinreichend. Es kann folglich – ohne juristische Parallelprüfung – auf 

die gutachterlichen Schlussfolgerungen abgestellt werden (vgl. statt vieler 

BGE 144 V 50 E. 4.3 und E. 6.1 S. 53 ff. sowie Urteil des Bundesgerichts 

8C_890/2017 vom 15. Mai 2018 E. 6.1.3) und es ist aus rechtlicher Sicht 

nicht von deren Arbeitsfähigkeitseinschätzung abzuweichen. 

  

5.3.5. 

Gesamthaft vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers das 

MEDAS-Gutachten vom 25. November 2019 nicht in Zweifel zu ziehen, 

weshalb diesem voller Beweiswert zuzuerkennen ist. 

 

6. 

6.1. 

Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist 

Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG; vgl. auch Art. 25 und 

26 IVV). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-

kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-

rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

 - 10 - 

 

 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung ge-

setzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in-

valid geworden wäre (Valideneinkommen). 

 

6.2. 

Die Beschwerdegegnerin ermittelte in der angefochtenen Verfügung ab 

dem Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns am 1. Januar 2017 

(vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG) unter Berücksichtigung einer in diesem Zeitpunkt 

vorliegenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit in jeglichen Tätigkeiten einen In-

validitätsgrad von 100 %. Ab dem 1. März 2019 errechnete sie sodann ge-

stützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwerdefüh-

rers des Jahres 2016 (VB 12.1 S. 3) und unter Berücksichtigung der Lohn-

entwicklung bis 2019 ein Valideneinkommen von Fr. 93'867.00. Das Invali-

deneinkommen setzte sie gestützt auf die Tabelle T17 der Schweizerischen 

Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik (BfS) des Jah-

res 2016, Ziff. 41, allgemeine Büro- und Sekretariatskräfte, unter Berück-

sichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit, der Lohnent-

wicklung bis 2019, einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tä-

tigkeit sowie einem Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 5 %, auf 

Fr. 39'717.00 fest. Bei einer Erwerbseinbusse von Fr. 54'150.00 ermittelte 

sie schliesslich einen Invaliditätsgrad von 58 %. 

 

6.3. 

6.3.1. 

Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, für die Festsetzung des Vali-

deneinkommens sei auf den Verdienst, welchen er bei der G._____ AG im 

Jahr 2010 verdient habe und der gemäss Auszug aus seinem individuellen 

Konto (IK) im Jahr 2010 Fr. 144'176.00 betragen habe, abzustellen. Dabei 

handle es sich um das Einkommen, dass er bei voller Gesundheit hätte 

erzielen können. Die Beschwerdegegnerin lege ihren Berechnungen dage-

gen ein Einkommen zugrunde, dass bereits von gesundheitlichen Ein-

schränkungen (namentlich der Alkoholabhängigkeit) beeinflusst worden sei 

(Beschwerde vom 24. Januar 2023 S. 20 ff.). 

 

6.3.2. 

Das Valideneinkommen ist dasjenige Einkommen, das die versicherte Per-

son erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG; 

Art. 28a Abs. 1 IVG). Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist recht-

sprechungsgemäss entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt 

des frühestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwie-

genden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde, und 

nicht, was sie bestenfalls verdienen könnte (BGE 131 V 51 E. 5.1.2 S. 53; 

Urteil des Bundesgerichts 9C_190/2019 vom 14. Mai 2019 E. 4.2). Dabei 

wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der 

realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da er-

 - 11 - 

 

 

fahrungsgemäss die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge-

setzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Erfahrungssatz müssen mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 58 E. 3.1 S. 59; 

vgl. auch BGE 135 V 297 E. 5.1 S. 300 f.; 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f.; Urteil 

des Bundesgerichts 8C_504/2018 vom 19. Oktober 2018 E. 3.5.2). 

 

6.3.3. 

Der Beschwerdeführer war seit 2001 bei der G._____ AG tätig (VB 304.2 

S. 30). Gemäss eigenen Aussagen habe er dabei viel Erfahrung sammeln 

können, so dass er später Leiter Verkauf Innendienst für die ganze Schweiz 

geworden sei. Dies sei "eigentlich gut gegangen bis er 2011 ausgetreten 

sei". Vorgängig hätten diverse Mitglieder der Führungsmannschaft ge-

wechselt. Sein neuer Chef habe "keine Ahnung vom Verkauf gehabt, nur 

auf dem Papier". Dies habe zu "Reibereien" mit dem Beschwerdeführer ge-

führt (VB 345.4 S. 105). "Nach Mobbing und Chefwechsel" sei er arbeitslos 

geworden (VB 304.2 S. 30). Die vom Versicherungsgericht an die G._____ 

AG gestellten Rückfragen, welche diese mit Schreiben vom 16. November 

2023 beantwortete, ergaben betreffend Kündigungsgründe – mangels noch 

vorhandener Unterlagen – keine relevanten weiteren Erkenntnisse. Bei die-

ser Sachlage ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, 

dass der Beschwerdeführer auch ohne Gesundheitsschaden nicht mehr 

weiterhin bei der G._____ AG tätig gewesen wäre. Somit ist nicht zu bean-

standen, dass die Beschwerdegegnerin bei der Ermittlung des Validenein-

kommens auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin des Beschwer-

deführers aus dem Jahr 2016 abgestellt hat. 

 

6.4. 

Der Beschwerdeführer beantragt schliesslich, bei der Berechnung des In-

valideneinkommens sei ihm aufgrund des Umstandes, dass er nur noch in 

einem Teilzeitpensum (50 %) tätig sein könne, ein Abzug vom Tabellenlohn 

in der Höhe von mindestens 15 % zu gewähren (Beschwerde vom 24. Ja-

nuar 2023 S. 22 ff.). Zu beachten ist diesbezüglich, dass die Beschwerde-

gegnerin aufgrund seines Teilzeitpensums bereits einen Abzug von 5 % 

gewährt hat. Vorliegend ist darauf hinzuweisen, dass sich das Alter des 

Beschwerdeführers bei Stellen ohne Kaderfunktion gar eher lohnerhöhend 

auswirkt (rund 10 % gemäss LSE 2018, Tabelle TA9, Monatlicher Brutto-

lohn nach Lebensalter, beruflicher Stellung und Geschlecht, Median; vgl. 

auch BGE 146 V 16 E. 7.2.1 S. 27; Urteile des Bundesgerichts 

8C_466/2021 vom 1. März 2022 E. 3.6.2; 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 

E. 6.3.3). Weitere Anhaltspunkte, welche einen zusätzlichen Tabellenlohn-

abzug zu rechtfertigen vermöchten, sind nicht aktenkundig. Bei einer Ge-

samtbetrachtung (BGE 148 V 174 E. 6.3 S. 182) ist daher nicht zu bean-

standen, dass die Beschwerdegegnerin (lediglich) einen 5%igen Abzug ge-

währt hat. 

 

 - 12 - 

 

 

6.5. 

Die übrigen Berechnungen werden vom Beschwerdeführer nicht gerügt 

und geben auch mit Blick auf die Akten zu keinen weiteren Ausführungen 

Anlass. 

 

7. 

Mit Ausfällung des vorliegenden Urteils wird der Antrag auf Entzug der auf-

schiebenden Wirkung der Beschwerde (vgl. Verfahrensantrag 2 der Be-

schwerde vom 15. Februar 2023) gegenstandslos. 

 

8. 

8.1. 

Nach dem Dargelegten hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdefüh-

rer mit Verfügungen vom 13. Dezember 2022 und vom 31. Januar 2023 zu 

Recht ab dem 1. Januar 2017 eine ganze sowie ab dem 1. Juni 2019 eine 

halbe Rente zugesprochen. Die dagegen erhobenen Beschwerden sind 

daher abzuweisen. 

 

8.2. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 800.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.  

 

8.3. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als Sozi-

alversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch auf 

Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht beschliesst: 

 

Die Verfahren VBE.2023.35 und VBE.2023.88 werden vereinigt. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerden werden abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.00 werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. 

 

 - 13 - 

 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 20. November 2023 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

1. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Kathriner Meier