# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c9c6c1c-3b33-597e-8574-21b3096f698f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-08-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.08.2018 B-614/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-614-2018_2018-08-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-614/2018 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 3 .  A u g u s t  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Hans Urech, 

Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ GmbH,  

vertreten durch Christoph Isler, Rechtsanwalt,  

_______, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Strassen ASTRA,  

Rechtsdienst und Landerwerb, 3003 Bern,    

Vergabestelle.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Öffentliches Beschaffungswesen - 100049 N1/38, 42 Ausbau 

Nordumfahrung Zürich BSA, D-3.1 Abluftventilatoren 

(SIMAP-Meldungsnummer 1001641; Projekt-ID 159116). 

 

B-614/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesamt für Strassen ASTRA, Abteilung Strasseninfrastruktur 

Ost, Filiale Winterthur (nachfolgend: Vergabestelle) am 21. Dezember 

2017 der A._______ B.V., Niederlanden, den Zuschlag betreffend das Pro-

jekt "100049 N1/38, 42 Ausbau Nordumfahrung Zürich BSA, D-3.1 Abluft-

ventilatoren" erteilte, 

dass diese Zuschlagsverfügung am 8. Januar 2018 auf der Internetplatt-

form simap.ch publiziert wurde (Meldungsnummer 1001641), 

dass die X._______ GmbH (im Folgenden: Beschwerdeführerin) diese Ver-

fügung mit Beschwerde vom 29. Januar 2018 vor dem Bundesverwaltungs-

gericht angefochten und unter anderem beantragt hat, der Beschwerde sei 

die aufschiebende Wirkung zu erteilen, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 31. Januar 2018 

unter anderem superprovisorisch angeordnet hat, bis zum Entscheid über 

die aufschiebende Wirkung hätten sämtliche Vollzugsvorkehrungen zu un-

terbleiben, und einen Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 11'000.– festge-

setzt hat, 

dass in Bezug auf die prozessualen Anträge (insbesondere der aufschie-

benden Wirkung) ein einfacher Schriftenwechsel durchgeführt worden ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 17. Juli 

2018 das Gesuch der Beschwerdeführerin um Erteilung der aufschieben-

den Wirkung abgewiesen hat, 

dass die Beschwerdeführerin ihre Beschwerde mit schriftlicher Erklärung 

vom 9. August 2018 zurückgezogen hat, 

dass das Beschwerdeverfahren folglich im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 

SR 173.32]), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

B-614/2018 

Seite 3 

dass daher die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen hat, 

dass die Verfahrenskosten aufgrund des Beschwerderückzugs vor dem 

materiellen Endentscheid, aber nach dem Zwischenentscheid über den An-

trag betreffend die aufschiebende Wirkung angemessen herabzusetzen 

sind, wobei bereits ein erheblicher Aufwand im Rahmen der Instruktion und 

der Entscheidfindung über den Antrag betreffend die aufschiebende Wir-

kung entstanden ist, 

dass es sich daher rechtfertigt, die Verfahrenskosten auf Fr. 5'000.– fest-

zulegen (Art. 6 VGKE), wobei dieser Betrag dem geleisteten Kostenvor-

schuss in Höhe von Fr. 11'000.– entnommen wird, 

dass der Restbetrag von Fr. 6'000.– der Beschwerdeführerin nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Abschreibungsentscheides zurückzuer-

statten ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

gesprochen wird (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos ge-

worden abgeschrieben. 

2.  

Der Beschwerdeführerin werden ermässigte Verfahrenskosten von 

Fr. 5'000.– auferlegt. Dieser Betrag wird dem Kostenvorschuss von 

Fr. 11'000.– entnommen. Der Restbetrag von Fr. 6'000.– wird der Be-

schwerdeführerin nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Ent-

scheids zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

  

B-614/2018 

Seite 4 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Rechtsvertreter; Gerichtsurkunde; Beilage: 

Rückerstattungsformular) 

– die Vergabestelle (Ref-Nr. SIMAP-Projekt-ID 159116; Gerichtsur-

kunde; Beilage: Doppel des Rückzugschreibens der Beschwerdefüh-

rerin vom 9. August 2018) 

– die Zuschlagsempfängerin (Einschreiben) 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Hans Urech Andrea Giorgia Röllin 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des Bundesgerichts-

gesetzes vom 17. Juni 2005, BGG; SR 173.110), wenn der geschätzte Wert 

des zu vergebenden Auftrags den massgebenden Schwellenwert erreicht 

und sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 83 

Bst. f Ziff. 1 und 2 BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Be-

gründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. 

Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die be-

schwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 14. August 2018