# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d9cd08c1-2dfc-5bdb-95b5-ef1342cefc74
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-27
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 27.02.2025 BZ 2025 11
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2025-11_2025-02-27.pdf

## Full Text

20250206_144216_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2025 11

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Sidler 
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 27. Februar 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Kantonsgericht des Kantons Zug, Einzelrichterin, Aabachstrasse 3, Postfach, 6301 Zug,

betreffend

Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung (Bilanzdeponierung)
(Beschwerde gegen den Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 7. Januar 2025)

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Sachverhalt

1. Am 6. Januar 2025 beantragte die A.________ AG (nachfolgend: Beschwerdeführerin) beim 
Kantonsgericht Zug, über sie sei gestützt auf Art. 725b Abs. 3 OR und Art. 192 SchKG we-
gen Überschuldung der Konkurs zu eröffnen (Vi act. 1). 

2. Mit Entscheid vom 7. Januar 2025,15.30 Uhr, eröffnete die Einzelrichterin am Kantonsgericht 
Zug über die Beschwerdeführerin den Konkurs. Die Gerichtskosten von CHF 200.00 aufer-
legte sie der Beschwerdeführerin (Vi act. 2; Verfahren EK 2025 5). 

3. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 17. Januar 2025 Beschwerde beim 
Obergericht des Kantons Zug und beantragte, es sei der Entscheid des Kantonsgerichts Zug 
vom 7. Januar 2025 (Konkursdekret) aufzuheben. In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchte 
sie um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 1). 

4. Mit Verfügung vom 23. Januar 2025 wies der Abteilungspräsident den Antrag auf Erteilung 
der aufschiebenden Wirkung ab. Das Konkursamt wurde aber angewiesen, über die notwen-
digen Sicherungsvorkehrungen hinaus einstweilen keine weiteren Vollstreckungshandlungen 
vorzunehmen (act. 2). 

5. Mit Eingabe vom 31. Januar 2025 nahm die Beschwerdeführerin zur Verfügung des Abtei-
lungspräsidenten Stellung (act. 5).

6. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung (act. 4). 

Erwägungen

1. Nach Art. 194 i.V.m. Art. 174 SchKG kann der Entscheid des Konkursgerichts über die Kon-
kurseröffnung ohne vorgängige Betreibung mit Beschwerde nach der ZPO angefochten wer-
den. 

1.1 Die Beschwerde ist innert einer Frist von 10 Tagen einzureichen und abschliessend zu be-
gründen. Dabei können unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich unrichtige Sachver-
haltsfeststellung geltend gemacht werden (Art. 320 ZPO). Die Ausführungen der Beschwer-
deführerin in der Eingabe vom 31. Januar 2025 erfolgten nach Ablauf der 10-tägigen Be-
schwerdefrist und können nicht mehr berücksichtigt werden. 

1.2 In der Beschwerde können neue Tatsachen geltend gemacht werden, wenn diese vor dem 
erstinstanzlichen Entscheid eingetreten sind (Art. 174 Abs. 1 SchKG). Diese Bestimmung 
bezieht sich auf sog. unechte Noven, d.h. Tatsachen, die zum Zeitpunkt der Konkurseröff-
nung bereits bestanden und dem erstinstanzlichen Gericht aus irgendeinem Grund nicht be-
kannt waren. Diese Tatsachen können uneingeschränkt vorgebracht und durch Urkunden 
bewiesen werden, sofern sie innerhalb der Beschwerdefrist geltend gemacht werden. 
Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann sich der Konkursit auch auf echte Noven berufen, d.h. 
auf Tatsachen, die nach der erstinstanzlichen Konkurseröffnung eingetreten sind und die in 
Ziff. 1-3 aufgeführt sind. Gemäss Rechtsprechung müssen auch diese echten Noven vor Ab-

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lauf der Beschwerdefrist vorgebracht werden. Nach dem klaren Wortlaut von Art. 174 Abs. 2 
SchKG sind weitere echte Noven nicht zugelassen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_625/2015 vom 18. Januar 2016 E. 3.6.1). Folglich sind im Rahmen einer Beschwerde 
gegen einen Konkursentscheid ohne vorgängige Betreibung grundsätzlich nur unechte No-
ven zulässig, da die in Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG abschliessend aufgezählten Fälle für 
diese Verfahrensart nicht relevant sind. Es kann somit nicht geltend gemacht werden, dass 
innerhalb der Beschwerdefrist die Überschuldung beseitigt wurde, eine neue Revisionsstelle 
zum Schluss gekommen ist, dass keine Überschuldung vorliegt, oder dass ein neu ein-
geräumter Rangrücktritt die richterliche Stellungnahme überflüssig macht (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 5A_243/2019 vom 17. Mai 2019 E. 3.1). 

1.3 Bei der Überschuldungsanzeige nach Art. 192 SchKG ist die betroffene Gesellschaft bzw. 
der Verwaltungsrat grundsätzlich legitimiert, den infolge Überschuldungsanzeige gefällten 
Entscheid weiterzuziehen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_625/2015 vom 18. Januar 2016 
E. 3.2.1; Giroud/Theus Simoni, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 14a f.). Da 
es sich bei der durch den Verwaltungsrat vorgenommenen Überschuldungsanzeige nicht um 
einen Antrag auf Konkurseröffnung, sondern um die Erfüllung einer gesetzlich vorgeschrie-
benen Pflicht handelt, ist die Konkursitin durch das Konkursdekret sowohl materiell als auch 
formell beschwert (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_625/2015 vom 18. Januar 2016 E. 3.2 
m.H.; s. auch Brunner/Boller/Fritschi, Basler Kommentar, a.a.O., Art. 192 SchKG N 16a). Die 
Beschwerdeführerin ist mithin zur Beschwerde legitimiert. Auf die Beschwerde vom 17. Ja-
nuar 2025 ist demnach einzutreten. 

2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, mit der Überschuldungsanzeige seien dem Konkursge-
richt zwei (revidierte) Zwischenbilanzen, eine zu Fortführungs- und eine zu Veräusserungs-
werten, vorzulegen. Im vorliegenden Fall sei indes nur eine Zwischenbilanz per 7. Januar 
2025 zu Fortführungswerten eingereicht worden, aufgrund derer der Konkurs nicht hätte 
eröffnet werden dürfen. Die Bilanz sei auch nicht von einem Revisor geprüft worden. Der 
Vorinstanz sei es somit aufgrund der vorhandenen Unterlagen nicht möglich gewesen zu prü-
fen, ob die vom Verwaltungsrat erstellte Zwischenbilanz den Tatsachen entspreche und ob 
die Beschwerdeführerin kumulativ zu Fortführungs- und Veräusserungswerten überschuldet 
sei. Unter diesen Voraussetzungen hätte die Vorinstanz den Konkurs nicht ohne Weiteres 
aussprechen dürfen (act. 1 Rz 5 ff.). 

2.1 Der Konkurs wird ohne vorgängige Betreibung von Amtes wegen eröffnet, wenn es das Ge-
setz so versieht (Art. 192 SchKG). Gemäss Art. 725b OR hat der Verwaltungsrat, wenn be-
gründete Besorgnis besteht, dass die Verbindlichkeiten der Gesellschaft nicht mehr durch die 
Aktiven gedeckt sind, unverzüglich je einen Zwischenabschluss zu Fortführungswerten und 
Veräusserungswerten zu erstellen. Auf den Zwischenabschluss zu Veräusserungswerten 
kann verzichtet werden, wenn die Annahme der Fortführung gegeben ist und der Zwischen-
abschluss zu Fortführungswerten keine Überschuldung aufweist. Ist die Annahme der Fort-
führung nicht gegeben, so genügt ein Zwischenabschluss zu Veräusserungswerten (Abs. 1). 
Der Verwaltungsrat lässt die Zwischenabschlüsse durch die Revisionsstelle oder, wenn eine 
solche fehlt, durch einen zugelassenen Revisor prüfen; er ernennt den zugelassenen Revisor 
(Abs. 2). Ist die Gesellschaft gemäss den beiden Zwischenabschlüssen überschuldet, so be-
nachrichtigt der Verwaltungsrat das Gericht. Dieses eröffnet den Konkurs oder verfährt nach 
Art. 173a SchKG (Abs. 3).   

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2.2 Aufgrund der Anzeige gemäss Art. 725b Abs. 2 OR hat das Konkursgericht im Verfahren der 
Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung zu prüfen, ob die materielle Voraussetzung 
der Überschuldung der Gesellschaft gegeben ist. Dem Richter sind zwei Bilanzen vorzule-
gen, eine zu Fortführungs- und eine zu Veräusserungswerten. Das Gericht muss sich von 
Amtes wegen davon überzeugen, dass eine Überschuldung zu beiden Werten vorliegt. Fehlt 
eine der beiden Bilanzen, so darf es den Konkurs nur eröffnen, wenn sich die entsprechende 
Überschuldung aufgrund anderer Dokumente unzweifelhaft ergibt. Auf das Erfordernis der 
Revision kann dann verzichtet werden, wenn sich die Überschuldung klar aus den übrigen 
Akten ergibt. Das gebietet der Gläubigerschutz (Brunner/Boller/Fritschi, a.a.O., Art. 192 
SchKG N 8 und 8c m.H.). Wenn sich der Verwaltungsrat bereits zu einer Überschuldungsan-
zeige durchgerungen hat, kann auf das Erfordernis der Revision verzichtet werden. Dann ist 
das Prüfungserfordernis eine unnötige Formalität, die Kosten verursacht und eine gebotene 
Konkurseröffnung zum Nachteil der Gesellschaftsgläubiger verzögert, was letztlich nieman-
dem dient. Die Prüfung bezweckt zu verhindern, dass die finanzielle Situation beschönigt 
wird. Eine Revisionsstelle wird sich in der Regel hüten, die finanzielle Lage positiver zu beur-
teilen als der Verwaltungsrat. Weiter ist zu berücksichtigen, dass eine Bilanzdeponierung 
entweder ein Zeichen ist, dass eine Gesellschaft objektiv nicht fortführungs- bzw. sanie-
rungsfähig ist oder deren Organe subjektiv nicht willens sind, eine Sanierung durchzuführen, 
was in der Regel eine Sanierung innert nützlicher Frist faktisch ausschliesst. Bei einer vom 
Verwaltungsrat festgestellten Überschuldung sollte eine Konkurseröffnung deshalb nicht zum 
Schaden der Gläubiger und der Allgemeinheit von allzu strengen Anforderungen an eine 
formelle Prüfung durch die Revisionsstelle abhängig gemacht werden. Wenn die Gesellschaft 
etwa ihre Aktivitäten eingestellt hat, keine wesentlichen Arbeitnehmerinteressen betroffen 
sind und keine Hinweise auf eine rechtsmissbräuchliche Bilanzdeponierung bestehen, bedarf 
es keiner weiteren Entscheidungsgrundlagen für einen gerichtlichen Entscheid. Der zu weit 
gehende Gesetzeswortlaut sollte in diesem Fall teleologisch reduziert werden und eine Kon-
kursanmeldung ohne Prüfung zugelassen werden, wenn der Verwaltungsrat rasch vorgehen 
will (vgl. Kägi/Zweifel/Wüstiner, Basler Kommentar, 6. A. 2024, Art. 725b OR N 30 mit zahl-
reichen Hinweisen). 

2.3 Der (einzelzeichnungsberechtigte) Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin, C.________, 
reichte im vorinstanzlichen Verfahren eine "Zwischenbilanz per 7. Januar 2025 (Konkur-
seröffnung)" zu Veräusserungswerten ein. Im Anhang machte er Angaben über die in der 
Jahresrechnung angewandten Grundsätze. Weiter äusserte er sich zum Darlehen an 
D.________ sowie zu den Beteiligungen an der E.________GmbH, Berlin, an der 
F.________GmbH, Berlin, und an der G.________GmbH, Berlin. Bezüglich des Darlehens 
an D.________ führte er aus, es bestehe ein Ausfallrisiko. Auch die Höhe des Darlehens sei 
nicht bekannt. Weiter erklärte er, die E.________GmbH habe keinen wirtschaftlichen Wert, 
weil das hohe Stammkapital von EUR 500'000.00 unter Missachtung des Einlagerückge-
währ-Verbotes an die Gesellschafter und den Geschäftsführer ausgeschüttet worden sei und 
weiteres Nettovermögen Ende 2022 nicht vorhanden gewesen sei. Der Gesellschafter 
D.________ habe die von ihm am 30. Dezember 2024 verlangten aktuellen Buchhaltungs-
zahlen nicht geliefert. Die F.________GmbH sei defizitär und überschuldet und die Be-
schwerdeführerin nicht in der Lage, Sanierungsbeiträge zu leisten. Die G.________GmbH 
sei am 25. April 2022 gegründet worden und Ende 2022 bereits überschuldet gewesen. Zu-
dem sei sie "abenteuerlich" finanziert worden (Kaufpreis Immobilie: EUR 4,5 Mio.; Hypothek: 

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EUR 4,0 Mio.). Aus all diesen Gründen wurden in der Zwischenbilanz per 7. Januar 2025 die 
im Anlagevermögen aufgeführten Beteiligungen auf je CHF 1.00 abgeschrieben und das Dar-
lehen an D.________ wurde mit einem Wert von CHF 15'000.00 aufgeführt (vgl. act. 1/5). Die 
Überschuldung ergab sich klar aus der Zwischenbilanz und dem Anhang. Es bestanden kei-
ne Hinweise auf eine rechtsmissbräuchliche Bilanzdeponierung. Aufgrund dieser Angaben 
und Belege durfte die Vorinstanz auf das Erfordernis der Revision und eine Bilanz zu Fort-
führungswerten verzichten. 

3. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, sie sei – entgegen der von ihr bei der Vor-
instanz eingereichten Zwischenbilanz – gar nicht überschuldet. 

3.1 Zunächst bringt sie vor, das Darlehen an D.________ in Höhe von CHF 75'000.00 gemäss 
Bilanz per 31. Dezember 2024 sei in der Zwischenbilanz per 7. Januar 2025 auf 
CHF 15'000.00 reduziert worden. Es sei nicht ersichtlich, weshalb innert der ersten sechs 
Januartage ein Ausfallrisiko entstanden sein solle. D.________ sei der Alleinaktionär der Be-
schwerdeführerin. Es bestehe kein Ausfallrisiko. Entsprechend sei der Wert des Darlehens 
nach wie vor mit CHF 75'000.00 zu bilanzieren (act. 1 Rz 6). Zum Nachweis dieser Behaup-
tung verweist die Beschwerdeführerin auf die Zwischenbilanz per 7. Januar 2025 und auf das 
Aktienbuch der Beschwerdeführerin (act. 1/5-6). Mit diesen Unterlagen lässt sich jedoch nicht 
belegen, dass der Wert des Darlehens effektiv CHF 75'000.00 beträgt, wie die Beschwerde-
führerin behauptet. Entsprechend bleibt es dabei, dass das Darlehen an D.________ mit ei-
nem Wert von CHF 15'000.00 per 7. Januar 2025 zu bilanzieren ist. 

3.2 Sodann moniert die Beschwerdeführerin, die Beteiligung an der E.________GmbH sei per 
31. Dezember 2024 mit einem Wert von CHF 287'000.00 bilanziert und per 7. Januar 2025 
auf CHF 1.00 reduziert worden. Diese Wertreduktion sei aufgrund persönlicher Ungeduld des 
Verwaltungsrats getätigt worden. Dies belege auch der Umstand, dass derselbe Verwal-
tungsrat die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin am 16. Januar 2025 zum Führen des 
vorliegenden Beschwerdeverfahrens ermächtigt habe. Die E.________GmbH sei eine solide 
und solvente Gesellschaft, deren Geschäftsführer der Alleinaktionär der Beschwerdeführerin 
sei. Wie der Steuerberater der E.________GmbH bescheinige, verfüge diese über ein Ei-
genkapital von EUR 550'000.00, wovon sie (die Beschwerdeführerin) 100 % halte (vgl. act. 1 
Rz 7). 

Die Beschwerdeführerin will diese Behauptungen mit der Anwaltsvollmacht vom 16. Januar 
2025, dem Handelsregisterauszug der E.________GmbH vom 16. Januar 2025 und der Be-
scheinigung des Steuerberaters, der H.________GmbH, vom 16. Januar 2025 belegen 
(act. 1/1, 1/7-8). All diese Belege wurden nach der Konkurseröffnung vom 7. Januar 2025 
ausgestellt. Es handelt sich um echte Noven, die im Rahmen einer Beschwerde gegen einen 
Konkursentscheid ohne vorgängige Betreibung nicht zugelassen sind (vgl. E. 1.2). Weiter be-
ruft sich die Beschwerdeführerin auf die Zwischenbilanz per 7. Januar 2025 und das Aktien-
buch der Beschwerdeführerin (vgl. act. 1/5-6). Damit lässt sich nicht belegen, dass die Betei-
ligung an der E.________GmbH effektiv einen Wert von CHF 287'000.00 hat. Folglich blei-
ben die Behauptungen der Beschwerdeführerin unbelegt. Entsprechend ist nicht zu bean-
standen, dass die Beteiligung an der E.________GmbH mit CHF 1.00 bewertet wurde. 

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3.3 Weiter rügt die Beschwerdeführerin, die F.________ GmbH sei ebenfalls keine überschulde-
te Gesellschaft. Sie sei Eigentümerin von Immobilien mit einem Buchwert von EUR 10.23 
Mio. Gemäss den Angaben des Steuerberaters der F.________ GmbH betrage der Ver-
kehrswert der Immobilien sogar EUR 12 Mio. Bei Berücksichtigung der Verkehrswerte ergebe 
dies ein Eigenkapital von EUR 1,6 Mio. Ihr Anteil an der F.________ GmbH betrage 10 %, 
mithin CHF 151'638.00 (vgl. act. 1 Rz 8). 

In diesem Zusammenhang reicht die Beschwerdeführerin einen Handelsregisterauszug der 
F.________ GmbH vom 16. Januar 2025 sowie eine Bescheinigung des Steuerberaters, der 
H.________ GmbH, vom 16. Januar 2025 zu den Akten (act. 1/8-9). Auch diese Belege wur-
den nach der Konkurseröffnung erstellt, weshalb es sich um echte Noven handelt. Im Be-
schwerdeverfahren gegen die Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung können echte 
Noven nicht berücksichtigt werden (vgl. E. 1.2). Folglich bleiben auch diese Behauptungen 
unbelegt. 

3.4 Ferner behauptet die Beschwerdeführerin, auch die G.________ GmbH sei nicht überschul-
det. Diese sei ebenfalls Eigentümerin von Immobilien. Deren Verkehrswert betrage gemäss 
Auskunft des Steuerberaters EUR 4,8 Mio. Der Anteil der Beschwerdeführerin belaufe sich 
auf 50 %, mithin zu Verkehrswerten auf CHF 11'358.00 (vgl. act. 1 Rz 9). 

Dazu verweist die Beschwerdeführerin zum einen auf den Handelsregisterauszug der 
G.________ GmbH vom 16. Januar 2025 und zum andern auf die Bescheinigung der Steu-
erberatungsgesellschaft H.________ GmbH vom 16. Januar 2025 (act. 1/8 und 1/10). Diese 
echten Noven sind im Beschwerdeverfahren gegen einen Konkursentscheid ohne vorgängige 
Betreibung nicht zugelassen (vgl. E. 1.2). Anhand der eingereichten Unterlagen lässt sich 
somit der Standpunkt der Beschwerdeführerin nicht belegen. Im Ergebnis ist somit von einem 
Anlagevermögen von CHF 15'003.00 gemäss Zwischenbilanz per 7. Januar 2025 auszuge-
hen (vgl. act. 1/5) und nicht von einem Anlagevermögen von CHF 398'752.53, wie die Be-
schwerdeführerin behauptet (vgl. act. 1 Rz 10). 

3.5 Schliesslich führt die Beschwerdeführerin aus, in den Passiven der Zwischenbilanz per 
7. Januar 2025 sei unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten unter anderem ein "Vorschuss 
I.________, Allschwil (J.________)" von CHF 47'400.00 verbucht. Zwischen I.________ bzw. 
der K.________ AG und ihr (der Beschwerdeführerin) bestehe eine Vereinbarung über die 
Erbringung von Finanzdienstleistungen aller Art. Aus dieser Vereinbarung schulde ihr 
I.________ bzw. die K.________ AG eine jährliche Grundvergütung von EUR 90'000.00. Das 
Darlehen von I.________ sei mit dieser Grundvergütung verrechnet worden, so dass es 
zurückbezahlt und mit einem Wert von CHF 0.00 zu bilanzieren sei. Die restlichen 
EUR 40'000.00 seien von I.________ bzw. der K.________ AG im Jahr 2024 erst im Umfang 
von EUR 20'000.00 einbezahlt worden, womit ihr (der Beschwerdeführerin) ein Restanspruch 
von EUR 20'000.00 zustehe. Dies ergebe sich aus dem Schreiben der E.________ GmbH 
vom 10. Januar 2025 und der Verrechnungsvereinbarung, welche von I.________ bzw. der 
K.________ AG am 27. Dezember 2024 und von ihr (der Beschwerdeführerin) per 16. Januar 
2025 unterzeichnet worden sei (vgl. act. 1 Rz 11).  

Das Schreiben der E.________ GmbH datiert vom 10. Januar 2025 und die Verrechnungs-
vereinbarung zwischen der K.________ AG bzw. I.________ und der Beschwerdeführerin 

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wurde seitens der Beschwerdeführerin erst am 10. Januar 2025 unterzeichnet (vgl. act. 1/13-
14). Beide Belege entstanden somit erst nach der Konkurseröffnung und sind als echte No-
ven im Beschwerdeverfahren gegen die Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung nicht 
mehr zugelassen (vgl. E. 1.2). Vor diesem Hintergrund besteht – entgegen der Ansicht der 
Beschwerdeführerin (vgl. act. 1 Rz 12) – kein Anlass, die Position "Vorschuss I.________, 
Allschwil (J.________)" mit CHF 0.00 und die Verbindlichkeiten der Beschwerdeführerin per 
31. Dezember 2024 mit lediglich CHF 54'689.36 zu bilanzieren. 

4. An diesem Ergebnis vermag die Erklärung des Verwaltungsrats der Beschwerdeführerin vom 
28. Januar 2025 nichts zu ändern, wonach "aufgrund einer Neubeurteilung aus heutiger Sicht 
die Überschuldungsanzeige nicht notwendig" gewesen sei (act. 5/15). Der einzelzeichnungs-
berechtigte Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin hat am 6. Januar 2025 selbst namens 
der Beschwerdeführerin die Überschuldungsanzeige beim Kantonsgericht Zug eingereicht. 
Die Konkursrichterin durfte die Überschuldungsanzeige vom Verwaltungsrat entgegenneh-
men und den Konkurs nach Art. 192 SchKG i.V.m. Art. 725b Abs. 3 OR eröffnen (vgl. E. 2 
und 3). Bei der Erklärung des Verwaltungsrats vom 28. Januar 2025 handelt es sich um ein 
echtes Novum, das im Beschwerdeverfahren gegen eine Konkurseröffnung ohne vorgängige 
Betreibung nicht mehr gehört werden kann (vgl. E. 1.2). 

5. Die Beschwerdeführerin ist aber auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die Möglichkeit 
eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursgericht besteht, wenn 
nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen beglichen sind oder von jedem Gläubiger 
eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nach-
lassvertrag zustande gekommen ist (Art. 332 Abs. 3 SchKG; vgl. dazu Diggelmann, in: 
Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar, 2. A. 2014, Art. 195 SchKG N 3, 3a und 5). 

6. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist daher abzuwei-
sen.  

Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin 
aufzuerlegen und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen (Art. 106 
Abs. 1 ZPO und Art. 111 Abs. 1 ZPO). Der Restbetrag ist zuhanden der Konkursmasse an 
das Konkursamt Zug zu überweisen. 

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Urteilsspruch

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Der Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren eine Spruchgebühr von 
CHF 750.00 auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'800.00 
verrechnet. Der Restbetrag von CHF 1'050.00 wird zuhanden der Konkursmasse an das 
Konkursamt Zug überwiesen. 

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Parteien
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichterin (EK 2025 5)
- Konkursamt Zug
- Handelsregisteramt Zug (im Dispositiv)
- Amt für Grundbuch und Geoinformation des Kantons Zug (im Dispositiv)
- Betreibungsamt Zug (im Dispositiv)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

versandt am: