# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eaf961ed-c771-506e-848e-f71c756a5299
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-07
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 07.03.2025 SV1 2025 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SV1-2025-4_2025-03-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 7. März 2025
mitgeteilt am 

Referenz SV1 25 4

Instanz Erste sozialversicherungsrechtliche Kammer

Besetzung Pedretti, Vorsitz
von Salis und Audétat
Hemmi, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführerin

gegen

Gemeinde B._____
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Sozialhilfe

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Sachverhalt

A. A._____, Jahrgang 1981, und ihre beiden Kinder (Jahrgang 2009 bzw. 2011) 
werden seit dem 1. Juni 2020 von der Gemeinde B._____ öffentlich-rechtlich 
unterstützt. 

B. Am 11. November 2024 ersuchte der Regionale Sozialdienst C._____ um 
Verlängerung der Sozialhilfe für den Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis zum 
31. Mai 2025.

C. Mit Verfügung vom 21. November 2024 entschied die Sozialkommission der 
Gemeinde B._____ in Gutheissung des Verlängerungsgesuchs insbesondere was 
folgt:

9. A._____ wird verpflichtet, umgehend das Arbeitspensum zu erhöhen. Sollte die 
Erhöhung des Pensums beim jetzigen Arbeitgeber nicht möglich sein, ist dem 
Sozialamt bis am 30. November 2024 eine schriftliche Bestätigung vom 
Arbeitgeber einzureichen und A._____ muss ab Dezember 2024 monatlich 
Arbeitsbemühungen gemäss Punkt 10 dieser Verfügung einreichen.

10. Mit dem Ziel das Arbeitspensum zu erhöhen, ist A._____ verpflichtet, jeweils 
bis zum 25. des Monats acht schriftliche Arbeitsbemühungen inkl. Stellen-
inserate und Absagen mit dem Formular "Nachweis der persönlichen 
Arbeitsbemühungen" beim Sozialamt der Gemeinde B._____ abzugeben. Die 
Auszahlung erfolgt erst nach Abgabe des Formulars oder der schriftlichen 
Absagen, normalerweise auf den ersten Arbeitstag des Monats. Bei Krankheit 
oder Unfall ist A._____ verpflichtet, monatlich ein Arztzeugnis vorzulegen. 

D. Im von der Gemeinde B._____ als Beschwerde entgegengenommenen 
Schreiben vom 20. Dezember 2024 führte A._____ insbesondere aus, ihr sei die 
Verfügung vom 21. November 2024 untergegangen. Bei ihrer jetzigen Arbeitgeberin 
sei es zurzeit nicht möglich, ihr Pensum auf 100 % zu erhöhen. Sie habe ihrer 
Sozialarbeiterin mitgeteilt, dass sie ab Sommer 2025 in einem 100 %-Pensum 
arbeiten wolle. 

E. Nachdem bei der Gemeinde B._____ in der Folge eine Bestätigung der 
Arbeitgeberin eingereicht worden war, wonach es nicht möglich sei, das 
Arbeitspensum von A._____ auf 100 % zu erhöhen bzw. ihr eine andere oder 
zusätzliche Tätigkeit anzubieten, wies der Gemeindevorstand B._____ die 
Beschwerde mit Entscheid vom 13. Januar 2025 ab (Dispositiv-Ziff. 1). Gleichzeitig 
verzichtete er einmalig aus Kulanz auf eine Kürzung des Grundbedarfs aufgrund 
von Pflichtverletzungen (Dispositiv-Ziff. 2) und verpflichtete A._____, ab dem 
1. Januar 2025 jeweils bis zum 25. des Monats acht schriftliche Arbeitsbemühungen 
einzureichen (Dispositiv-Ziff. 3). Werde die Auflage zum Nachweis von 
Arbeitsbemühungen erneut nicht umgesetzt, werde wegen wiederholter 

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Pflichtverletzung die Kürzung des Grundbedarfs um 30 % (CHF 197.40) ab dem 
1. Februar 2025 bis zum 30. April 2025 vollzogen (Dispositiv-Ziff. 4). 

F. Mit E-Mail vom 16. Januar 2025 bat die Sozialarbeiterin darum, von der 
Auflage betreffend Arbeitsbemühungen abzusehen, da A._____ per 1. April 2025 
eine Pensumserhöhung auf 80 % zugesichert worden sei und sie sich damit mit 
grosser Wahrscheinlichkeit von der Sozialhilfe lösen könne. 

G. Nachdem die Gemeinde B._____ in der Folge an ihrem 
Beschwerdeentscheid festgehalten hatte, bestätigte die D._____ AG am 24. Januar 
2025 die Erhöhung des Arbeitspensums von A._____ per 1. April 2025 auf 80 % bei 
einem monatlichen Bruttolohn von CHF 3'840.00.

H. Gegen den Entscheid der Gemeinde B._____ vom 13. Januar 2025 erhob 
A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 28. Januar 2025 Beschwerde an 
das Obergericht des Kantons Graubünden und beantragte sinngemäss die 
Aufhebung der Dispositiv-Ziffern 3 und 4 des angefochtenen Entscheids. Zur 
Begründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass sie ihr Pensum per 1. April 2025 
auf 80 % erhöhen könne und somit nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sein 
werde. Folglich sei nicht nachvollziehbar, weshalb sie der Gemeinde für die 
kommenden zwei Monate noch Arbeitsbemühungen zukommen lassen solle. 
Zudem sei von einer Kürzung des Grundbedarfs abzusehen, da sie auf das Geld 
angewiesen sei. 

I. Mit prozessleitender Verfügung vom 29. Januar 2025 erteilte die vorsitzende 
Richterin der Beschwerde von Amtes wegen die aufschiebende Wirkung.

J. Die Gemeinde B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer 
Vernehmlassung vom 5. Februar 2025 (Poststempel) sinngemäss auf Abweisung 
der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen aus, solange die 
Beschwerdeführerin auf öffentlich-rechtliche Unterstützung angewiesen bzw. ihr 
finanzieller Bedarf noch nicht vollständig durch ihr Erwerbseinkommen gedeckt sei, 
müsse sie Arbeitsbemühungen einreichen. 

K. Am 6. Februar 2025 reichte die Beschwerdegegnerin dem Gericht den 
Arbeitsvertrag vom 3./4. Februar 2025 ein. 

L. Am 28. Februar 2025 (Poststempel) replizierte die Beschwerdeführerin. 

M. Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 5. März 2025 auf die 
Einreichung einer Duplik.

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Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, den angefochtenen 
Entscheid sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG (BR 370.100) beurteilt das Obergericht des 
Kantons Graubünden Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden, soweit 
diese nicht bei einer anderen Instanz angefochten werden können oder nach 
kantonalem oder eidgenössischem Recht endgültig sind. Der vorliegend 
angefochtene Entscheid der Beschwerdegegnerin vom 13. Januar 2025 ist weder 
endgültig noch kann er bei einer anderen Instanz angefochten werden. Folglich stellt 
er ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem Obergericht des 
Kantons Graubünden dar. Als formelle und materielle Adressatin des 
angefochtenen Entscheids ist die Beschwerdeführerin davon überdies berührt und 
sie weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung bzw. Änderung auf 
(Art. 50 VRG). Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 
(Art. 38 Abs. 1 und 2 sowie Art. 52 Abs. 1 VRG) ist somit einzutreten.

2. Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob die Beschwerdegegnerin zu 
Recht ab dem 1. Januar 2025 an der Auflage zum Nachweis von 
Arbeitsbemühungen festgehalten hat. Zu prüfen ist ferner, ob sie zu Recht für den 
Fall der Nichtbefolgung dieser Auflage die Kürzung des Grundbedarfs um 30 % für 
den Zeitraum vom 1. Februar 2025 bis zum 30. April 2025 ausgesprochen hat.

3. Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch 
auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein 
unerlässlich sind (Art. 12 BV). Diese verfassungsmässigen Ansprüche werden 
durch die kantonale Gesetzgebung konkretisiert; jede bedürftige Person hat 
Anspruch auf persönliche und wirtschaftliche Hilfe. Gemäss Art. 1 Abs. 1 UG 
(BR 546.250) ist bedürftig, wer für seinen Lebensunterhalt und den seiner 
Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig 
aus eigenen Mitteln aufkommen kann. Diese Bestimmung bekennt sich zum 
Grundsatz der Subsidiarität, welcher das Sozialhilferecht durchdringt. Das 
Subsidiaritätsprinzip betont dabei den ergänzenden Charakter der Sozialhilfe und 
verlangt vom jeweiligen Ansprecher, dass er alles Zumutbare zur Behebung der 
eigenen Notlage unternimmt, insbesondere die eigene Arbeitskraft einsetzt und eine 
zumutbare Erwerbstätigkeit annimmt, bevor staatliche Fürsorgeleistungen in 
Anspruch genommen werden können (vgl. BGE 139 I 218 E. 3.3 und E. 3.5 sowie 
130 I 71 E. 5.3; PVG 2009 Nr. 18 E. 3c). Gemäss Art. 2 Abs. 1 Satz 1 UG bestimmt 

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die zuständige Sozialbehörde Art und Mass der Unterstützung nach dem 
ausgewiesenen Bedarf unter Würdigung der örtlichen und persönlichen 
Verhältnisse. Für die Bemessung der Unterstützung durch die zuständige 
Gemeinde sind gemäss Art. 1 Abs. 1 der Ausführungsbestimmungen zum UG 
(ABzUG; BR 546.270) die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe 
(SKOS) für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe (nachfolgend: SKOS-
Richtlinien) einschliesslich des Kapitels "Praxishilfen" mit gewissen 
Konkretisierungen und Einschränkungen massgebend (vgl. statt vieler: Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 23 65 vom 5. Dezember 2023 
E. 5.1). 

4. Aus den die Sozialhilfe prägenden Grundsätzen der Eigenverantwortung und 
der Subsidiarität folgt – wie bereits dargelegt (vgl. E. 3 hiervor) –, dass 
hilfesuchende Personen dazu verpflichtet sind, alles Zumutbare zur Behebung der 
eigenen Notlage zu unternehmen, insbesondere die eigene Arbeitskraft 
einzusetzen und eine zumutbare Erwerbstätigkeit anzunehmen. Ist eine 
hilfeempfangende Person objektiv in der Lage, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, 
ist sie verpflichtet, sich um eine solche zu bemühen. Es darf von ihr somit auch 
verlangt werden, dass sie entsprechende Bemühungen nachweist. Aus diesen 
Gründen sind solche Anordnungen grundsätzlich zulässig, sofern die Massnahme 
im Einzelfall zweckmässig und zumutbar ist. Was als zumutbare Arbeit gilt, wird im 
Sozialhilferecht nicht definiert, weshalb hilfsweise die 
arbeitslosenversicherungsrechtliche Umschreibung nach Art. 16 Abs. 2 AVIG 
(SR 837.0) herangezogen wird (vgl. BGE 130 I 71 E. 5.3; PVG 2009 Nr. 18 E. 3c; 
STUDER, Sozialhilferechtliche Beschäftigungsverhältnisse: zwischen Subsidiarität, 
Gegenleistung und Zumutbarkeit, Analyse der schweizerischen Praxis aus 
verfassungs- und völkerrechtlicher Sicht, Diss. 2021, S. 180 und S. 183, abrufbar 
über open access [Dike-Verlag]). Eine Arbeit gilt danach insbesondere dann als 
unzumutbar, wenn sie nicht angemessen auf die Fähigkeiten oder auf die bisherigen 
Tätigkeiten der versicherten Person Rücksicht nimmt (Art. 16 Abs. 2 lit. b AVIG), 
wobei ein Arbeitsangebot das Fähigkeits- oder Fertigkeitsniveau der betroffenen 
Person auch unterschreiten, nicht aber zu einer Überforderung führen darf (vgl. 
BGE 139 I 218 E. 4.4 und 130 I 71 E. 5.3; STUDER, a.a.O., S. 175), oder aber dem 
Alter, den persönlichen Verhältnissen oder dem Gesundheitszustand nicht 
angemessen Rechnung trägt (Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG). 

5. Vorliegend sind keine solchen Hinderungsgründe ersichtlich, welche die 
Auflage zum Nachweis von Arbeitsbemühungen als unzumutbar erscheinen lassen. 
Solche werden von der Beschwerdeführerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren 

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denn auch nicht dargetan. Die erst 43-jährige Beschwerdeführerin ist unstreitig seit 
dem 1. April 2021 bei der D._____ AG im Bereich Hauswartungen in einem 70 %-
Pensum angestellt (vgl. act. A.2, B.3, C.8 und I.1; siehe auch Stellungnahme der 
D._____ AG vom 22. Februar 2025, wonach die Beschwerdeführerin vom 
1. September 2020 bis zum 31. März 2021 in einem 60 %-Pensum tätig gewesen 
sei [act. B.3]), weshalb sie nur teilweise auf öffentlich-rechtliche Unterstützung durch 
die Beschwerdegegnerin angewiesen ist (vgl. act. C.1). Insofern ist die 
Beschwerdeführerin objektiv in der Lage, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, 
weshalb von ihr mit Blick auf die Grundsätze der Eigenverantwortung und der 
Subsidiarität bzw. das damit im Zusammenhang stehende Ziel der Förderung der 
finanziellen Selbstständigkeit auch verlangt werden kann, Arbeitsbemühungen 
nachzuweisen. Sodann ist die Beschwerdeführerin Mutter zweier Kinder im Alter 
von 13 sowie 15 Jahren und lebt unstreitig getrennt vom Kindsvater (vgl. act. A.2, 
B.1 = C.5 und C.1). Zwar hielt die Sozialarbeiterin in ihrer E-Mail vom 23. Dezember 
2024 fest, dass es das persönliche Ziel der Beschwerdeführerin sei, per Sommer 
2025 eine zusätzliche Anstellung zu finden, da ihre älteste Tochter dann eine Lehre 
beginne und für diese daher gut gesorgt sei (vgl. act. C.7). Abgesehen davon, dass 
sich diese Ausführungen auf die Möglichkeit einer Vollzeitstelle beziehen, hat die 
Beschwerdeführerin am 4. Februar 2025 einen unbefristeten Arbeitsvertrag für eine 
80%ige Tätigkeit bei ihrer jetzigen Arbeitgeberin mit Wirkung ab dem 1. April 2025 
unterzeichnet (vgl. act. I.1). Insofern ist davon auszugehen, dass die 
Betreuungspflicht der Beschwerdeführerin gegenüber ihren Kindern im 
Teenageralter ebenfalls nicht gegen die Zumutbarkeit der Auflage zum Nachweis 
von Arbeitsbemühungen spricht. Soweit die Sozialarbeiterin in ihrer E-Mail vom 
23. Dezember 2024 zudem ausführte, der Beschwerdeführerin sei es nicht möglich, 
bis am 25. Dezember 2024 acht Arbeitsbemühungen einzureichen, ist dies auf den 
Umstand zurückzuführen, dass die Beschwerdeführerin die Verfügung vom 
21. November 2024 zu spät gelesen hat und deshalb nicht mehr genügend Zeit zur 
Verfügung stand, bis am 25. Dezember 2024 das von ihrem Ex-Mann vernichtete 
Bewerbungsdossier zu erstellen und die technisch nicht versierte 
Beschwerdeführerin dabei zu unterstützen (vgl. act. C.6 und C.7). Vor diesem 
Hintergrund ergibt sich aus den dargelegten Umständen nicht, dass es der 
Beschwerdeführerin nicht möglich gewesen wäre, ab dem 1. Januar 2025 jeweils 
bis zum 25. des Monats acht Arbeitsbemühungen nachzuweisen (vgl. act. B.2 = 
C.9). Auch ergeben sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür, dass die 
Beschwerdeführerin aufgrund ihres aktuellen Gesundheitszustands nicht in der 
Lage wäre, Arbeitsbemühungen einzureichen. So lässt sich insbesondere dem 
Verlängerungsgesuch des Regionalen Sozialdienstes C._____ vom 11. November 
2024 entnehmen, dass die Beschwerdeführerin zwar im letzten halben Jahr 

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aufgrund eines Bandscheibenvorfalls vermehrt krankgeschrieben worden sei, es ihr 
allerdings aktuell wieder gut gehe und sie voll arbeitsfähig sei (vgl. act. C.2). Aus 
dem Gesagten erhellt, dass sich die Auflage zum Nachweis von 
Arbeitsbemühungen unter Berücksichtigung des Alters sowie der persönlichen, 
familiären und gesundheitlichen Situation der Beschwerdeführerin als zumutbar 
erweist. Ebenso ist sie zweckmässig. Im Folgenden ist auf die Verhältnismässigkeit 
der fraglichen Auflage näher einzugehen.

6.1. Nachdem der Regionale Sozialdienst C._____ am 11. November 2024 für 
die Beschwerdeführerin ein Gesuch um Verlängerung der Sozialhilfe für den 
Zeitraum vom 1. Dezember 2024 bis zum 31. Mai 2025 gestellt hatte (vgl. act. C.2), 
hiess die Beschwerdegegnerin dieses mit Verfügung vom 21. November 2024 gut 
und entschied insesondere was folgt (vgl. act. B.1 = C.5). 

9. A._____ wird verpflichtet, umgehend das Arbeitspensum zu erhöhen. Sollte die 
Erhöhung des Pensums beim jetzigen Arbeitgeber nicht möglich sein, ist dem 
Sozialamt bis am 30. November 2024 eine schriftliche Bestätigung vom 
Arbeitgeber einzureichen und A._____ muss ab Dezember 2024 monatlich 
Arbeitsbemühungen gemäss Punkt 10 dieser Verfügung einreichen.

10. Mit dem Ziel das Arbeitspensum zu erhöhen, ist A._____ verpflichtet, jeweils 
bis zum 25. des Monats acht schriftliche Arbeitsbemühungen inkl. Stellen-
inserate und Absagen mit dem Formular "Nachweis der persönlichen 
Arbeitsbemühungen" beim Sozialamt der Gemeinde B._____ abzugeben. Die 
Auszahlung erfolgt erst nach Abgabe des Formulars oder der schriftlichen 
Absagen, normalerweise auf den ersten Arbeitstag des Monats. Bei Krankheit 
oder Unfall ist A._____ verpflichtet, monatlich ein Arztzeugnis vorzulegen. 

In der Folge liess die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin ein Schreiben, 
datiert vom 20. Dezember 2024, zukommen, welches Letztere als Beschwerde 
entgegennahm (vgl. act. C.6 und B.2 = C.9). Darin führte die Beschwerdeführerin 
zu den Dispositiv-Ziffern 9 und 10 der besagten Verfügung aus, dass ihr diese 
untergegangen sei und ihre Sozialarbeiterin sie darauf aufmerksam gemacht habe. 
Bei ihrer jetzigen Arbeitgeberin (D._____ AG) sei es zurzeit nicht möglich, ihr 
Pensum auf 100 % zu erhöhen. Die entsprechende schriftliche Bestätigung ihrer 
Arbeitgeberin werde sie nachreichen. Zudem habe sie ihre Sozialarbeiterin darüber 
informiert, dass sie ab Sommer 2025 in einem 100 %-Pensum arbeiten wolle, um 
sich von der Sozialhilfe zu lösen. Bis jetzt habe sie sich nur mündlich um eine 
Arbeitsstelle bemüht. Die Beschwerdeführerin bat schliesslich darum, ihr Zeit bis im 
Sommer 2025 einzuräumen (vgl. act. C.6). Mit darauffolgender E-Mail vom 
23. Dezember 2024 teilte die Sozialarbeiterin der Beschwerdegegnerin 
insbesondere mit, dass die Beschwerdeführerin bemüht sei, ihr aktuelles 
Arbeitspensum von 70 % im Verlauf des nächsten Jahres zu erhöhen. Aktuell sei 
dies bei der jetzigen Arbeitgeberin aber nicht möglich. Der Ex-Mann der 
Beschwerdeführerin habe alle ihre persönlichen Dokumente, darunter Zeugnisse 

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bzw. Diplome und allgemeine Bewerbungsunterlagen, vernichtet. Zudem sei die 
Beschwerdeführerin bei technischen Angelegenheiten schnell überfordert und 
benötige Unterstützung. Da es der Beschwerdeführerin daher nicht möglich sei, bis 
am 25. Dezember 2024 acht Arbeitsbemühungen einzureichen, werde 
diesbezüglich um Aufschub ersucht (vgl. act. C.7). In der Folge ging bei der 
Beschwerdegegnerin eine Bestätigung der D._____ AG vom 23. Dezember 2024 
ein, wonach es ihr zurzeit nicht möglich sei, das Arbeitspensum der 
Beschwerdeführerin im Bereich Reinigung auf 100 % zu erhöhen bzw. ihr eine 
andere oder zusätzliche Tätigkeit anzubieten (vgl. act. C.8; siehe auch act. B.3). Die 
Beschwerdegegnerin wies in der Folge die Beschwerde mit Entscheid vom 
13. Januar 2025 ab (Dispositiv-Ziff. 1) und verpflichtete die Beschwerdeführerin, ab 
dem 1. Januar 2025 jeweils bis zum 25. des Monats acht schriftliche 
Arbeitsbemühungen einzureichen (Dispositiv-Ziff. 3) (vgl. act. B.2 = C.9). Nachdem 
daraufhin die Sozialarbeiterin die Beschwerdegegnerin am 16. Januar 2025 darüber 
informiert hatte, dass der Beschwerdeführerin per 1. April 2025 eine 
Pensumserhöhung auf 80 % zugesichert worden sei und sie sich damit 
höchstwahrscheinlich von der Sozialhilfe lösen könne, sowie gleichzeitig das 
Nachreichen des entsprechenden Arbeitsvertrages in Aussicht gestellt hatte (vgl. 
act. C.10), hielt die Beschwerdegegnerin am 22. Januar 2025 an ihrem 
Beschwerdeentscheid fest (vgl. act. C.11). Mit E-Mail vom 24. Januar 2025 
bestätigte die D._____ AG gegenüber der Beschwerdegegnerin, dass das 
Arbeitspensum der Beschwerdeführerin per 1. April 2025 auf 80 % erhöht werde, 
wobei der Bruttolohn CHF 3'840.00 pro Monat betragen werde (vgl. act. C.12). Der 
entsprechende Arbeitsvertrag wurde der Beschwerdegegnerin am 4. Februar 2025 
eingereicht (vgl. act. A.2 und I.1). 

6.2. Aus dem Gesagten erhellt, dass sich in Bezug auf die sich zum Zeitpunkt des 
Erlasses des angefochtenen Entscheids am 13. Januar 2025 präsentierende 
Sachlage aus den Akten keine Anhaltspunkte ergeben, welche auf eine kurz 
bervorstehende und anhaltende finanzielle Selbstständigkeit der 
Beschwerdeführerin hingedeutet hätten. Denn zu jenem Zeitpunkt durfte die 
Beschwerdegegnerin davon ausgehen, dass eine Erhöhung des bisherigen 
Pensums der Beschwerdeführerin von 70 % bei der D._____ AG nicht möglich war 
und sie die Suche nach einer zusätzlichen Anstellung erst per Sommer 2025 
angehen möchte (vgl. act. C.6, C.7 und C.8). Da somit aufgrund der damaligen 
Sachlage keine Aussicht auf eine in naher Zukunft absehbare Verbesserung der 
finanziellen Lage der Beschwerdeführerin bestand, ist die Auflage zum Nachweis 
von Arbeitsbemühungen zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen 
Entscheids am 13. Januar 2025 als verhältnismässig anzusehen. 

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Anders sieht die Sachlage allerdings in Bezug auf den darauffolgenden Zeitraum 
aus: Wie dargelegt, wurde die Beschwerdegegnerin am 16. Januar 2025 von der 
Sozialarbeiterin darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Beschwerdeführerin per 
1. April 2025 eine Pensumserhöhung auf 80 % zugesichert wurde und damit mit 
grosser Wahrscheinlichkeit ein Ablösen von der Sozialhilfe einhergehen können 
werde (vgl. act. C.10). Nachdem die D._____ AG gegenüber der 
Beschwerdegegnerin daraufhin am 24. Januar 2025 die Erhöhung des 
Arbeitspensums der Beschwerdeführerin auf 80 % per 1. April 2025 bei einem 
monatlichen Einkommen von brutto CHF 3'840.00 bestätigt hatte (vgl. act. C.12), 
wurde der Beschwerdegegnerin schliesslich am 4. Februar 2025 der entsprechende 
Arbeitsvertrag eingereicht (vgl. act. A.2 und I.1). Unter den Verfahrensbeteiligten ist 
unbestritten, dass die Beschwerdeführerin infolge der per 1. April 2025 im Rahmen 
eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses erfolgenden Pensumserhöhung von 
lediglich 10 % auf 80 % ab Ende April 2025 einen Bruttolohn von monatlich 
CHF 3'840.00 erzielen wird (vgl. act. A.2, C.10, C.12 und I.1). Abgesehen davon, 
dass die ohnehin nur zu einem kleinen Teil mit Sozialhilfe unterstützte 
Beschwerdeführerin somit bereits in wenigen Monaten finanzielle Selbstständigkeit 
erlangen wird (vgl. act. A.2, wonach die Beschwerdegegnerin in ihrer 
Vernehmlassung vom 5. Februar 2025 ausführte, dass die Beschwerdeführerin per 
1. Mai 2025 nicht mehr auf Sozialhilfe angewiesen sein werde; siehe ferner act. C.1, 
wonach die Beschwerdegegnerin in ihrer E-Mail vom 26. September 2024 festhielt, 
schon eine kleine Steigerung des Pensums genügte, um existenzsichernd leben zu 
können), darf dabei angesichts des bestehenden langjährigen Arbeitsverhältnisses 
in einem 70 %-Pensum sowie des unbefristeten Arbeitsvertrags vom 3./4. Februar 
2025 (vgl. act. I.1; siehe auch Stellungnahme der D._____ AG vom 22. Februar 
2025, wonach die Beschwerdeführerin als wertvolles Teammitglied geschätzt werde 
und sich die Arbeitgeberin auf die weiterhin gute Zusammenarbeit freue [act. B.3]) 
auch von einer anhaltenden Verbesserung der finanziellen Situation der 
Beschwerdeführerin ausgegangen werden. Es lässt sich nicht nachvollziehen, wenn 
die Beschwerdeführerin infolge zu tätigender Arbeitsbemühungen ihre stabile 
Arbeitssituation aufgeben müsste, obschon sie ihre existenzielle Bedürftigkeit 
infolge der bevorstehenden geringfügigen Pensumserhöhung bei ihrer langjährigen 
Arbeitgeberin schon bald überwinden kann. Insofern erweist sich die Auflage zum 
Nachweis von Arbeitsbemühungen angesichts der sich nach Erlass des 
angefochtenen Entscheids präsentierenden Sachlage als unverhältnismässig. Was 
die Beschwerdegegnerin dagegen vorbringt, verfängt nicht.

6.3. Soweit die Beschwerdegegnerin geltend macht, dass ihr die Gründe für eine 
Pensumserhöhung nicht bekannt seien bzw. es nicht nachvollziehbar sei, weshalb 

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die Anpassung des Arbeitsvertrages erst per 1. April 2025 habe erfolgen können, 
ist sie auf die Stellungnahme der D._____ AG vom 22. Februar 2025 hinzuweisen. 
Darin führte Letztere aus, dass eine Erhöhung des Arbeitspensums der 
Beschwerdeführerin auf 100 % bzw. eine zusätzliche Tätigkeit (z.B. im Garten- oder 
Bürobereich) gegen Ende des Jahres 2024 aufgrund der damaligen Auftragslage 
sowie logistischer Gegebenheiten nicht möglich gewesen sei. Per 1. April 2025 
seien allerdings mehrere neue Hauswartungsverträge abgeschlossen worden, so 
dass das Arbeitspensum der Beschwerdeführerin ab diesem Zeitpunkt auf 80 % 
erhöht werden könne (vgl. act. B.3). Zudem ist mit Blick auf den 
sozialhilferechtlichen Zweck der Überwindung der Bedürftigkeit massgeblich, dass 
die Beschwerdeführerin – wie dargelegt – unbestrittenermassen schon bald nicht 
mehr auf öffentlich-rechtliche Unterstützung angewiesen sein wird. Soweit die 
Beschwerdegegnerin sodann vorbringt, dass die Arbeitssuche als Absicherung 
diene, falls sich die Pensumssteigerung als instabil erweise oder kurzfristig ende, 
vermag dies nicht zu überzeugen. Wie bereits dargelegt (vgl. E. 6.2 hiervor), steht 
die Beschwerdeführerin seit vielen Jahren in einem stabilen Arbeitsverhältnis mit 
einem Pensum von 70 % und die bevorstehende Erhöhung des Pensums um 
lediglich 10 % erfolgt im Rahmen eines unbefristeten Arbeitsvertrags, weshalb 
keinerlei Anhaltspunkte für eine bloss vorübergehende bzw. instabile 
Pensumssteigerung bestehen. Solche Bedenken rechtfertigten sich eher bei einer 
Annahme einer allfälligen neuen Arbeitsstelle. Diesbezüglich ist ausserdem darauf 
hinzuweisen, dass angesichts der im neuen Arbeitsvertrag festgehaltenen 
dreimonatigen Kündigungsfrist (vgl. act. I.1) bzw. der Bestimmung zu den 
Kündigungfristen nach Ablauf der Probezeit gemäss Art. 335c OR davon 
auszugehen ist, dass die Kündigungsfrist bezüglich des jetzigen 
Arbeitsverhältnisses mindestens zwei Monate beträgt. Insofern könnte das 
bestehende Arbeitsverhältnis in Berücksichtigung des durchzuführenden 
Bewerbungsprozesses selbst bei einer Zusage infolge getätigter 
Arbeitsbemühungen nicht vor Ende März 2025 beendet werden. Soweit die 
Beschwerdegegnerin ferner geltend macht, dass die Arbeitsbemühungen der 
Beschwerdeführerin den Wechsel in eine andere Stelle mit besseren bzw. 
lukrativeren Konditionen ermöglichen könnten, vermag sie daraus ebenfalls nichts 
zu ihren Gunsten abzuleiten. Denn vorliegend ist einzig massgeblich, dass die 
Beschwerdeführerin – wie dargelegt – infolge der bervorstehenden 
Pensumserhöhung auf 80 % und des damit erzielbaren Einkommens von 
CHF 3'840.00 pro Monat Ende April 2025 nicht mehr auf öffentlich-rechtliche 
Unterstützung durch die Beschwerdegegnerin angewiesen sein wird. 

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7. Schliesslich ist auf die Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen Entscheids 
einzugehen. Darin hat die Beschwerdegegnerin für den Fall der Nichtbefolgung der 
Auflage zum Nachweis von Arbeitsbemühungen die Kürzung des Grundbedarfs um 
30 % für den Zeitraum vom 1. Februar 2025 bis zum 30. April 2025 ausgesprochen 
(vgl. act. B.2 = C.9). Wie bereits dargelegt (vgl. E. 6.1 hiervor), verpflichtete die 
Beschwerdegegnerin die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 21. November 
2024 für den Fall, dass eine Pensumserhöhung nicht möglich ist, ab Dezember 
2024 jeweils bis zum 25. des Monats acht schriftliche Arbeitsbemühungen 
einzureichen (vgl. act. B.1 = C.5, Dispositiv-Ziffern 9 und 10). Gleichzeitig wurde in 
Dispositiv-Ziffer 2 dieser Verfügung festgehalten, die Beschwerdeführerin sei 
verpflichtet, die Anordnungen der Beschwerdegegnerin einzuhalten und deren 
Auflagen Folge zu leisten. Bei Nichteinhaltung der Abmachungen werde der 
Grundbedarf um monatlich 15 % gekürzt. In schwerwiegenden oder wiederholten 
Fällen könne die Kürzung des Grundbedarfs auf 30 % angehoben werden (vgl. act. 
B.1 = C.5). Im als Beschwerde entgegengenommenen Schreiben vom 
20. Dezember 2024 äusserte sich die Beschwerdeführerin insbesondere zu der in 
Dispositiv-Ziffer 10 der besagten Verfügung angeordneten Auflage betreffend 
Arbeitsbemühungen (vgl. act. C.6). Vor diesem Hintergrund bildete einzig die Frage 
der Rechtmässigkeit der verfügten Auflage zum monatlichen Nachweis von 
Arbeitsbemühungen und der damit verbundenen Kürzungsandrohung 
Streitgegenstand dieses Beschwerdeverfahrens. Indem die Beschwerdegegnerin 
im angefochtenen Beschwerdeentscheid vom 13. Januar 2025 für den Fall der 
Nichtbefolgung dieser Auflage direkt schon die Kürzung des Grundbedarfs um 30 % 
ab dem 1. Februar 2025 für drei Monate ausgesprochen hat, ging sie über diesen 
hinaus. Die Beschwerdegegnerin war somit zur Anordnung der Kürzung des 
Grundbedarfs für den Fall der Nichtbeachtung der besagten Auflage im 
angefochtenen Entscheid nicht berechtigt. Insofern erweist sich der Entscheid vom 
13. Januar 2025 auch in diesem Punkt als nicht rechtmässig. Erst wenn der 
Beschwerdeentscheid betreffend Rechtmässigkeit der verfügten Auflage zum 
monatlichen Nachweis von Arbeitsbemühungen und der damit verbundenen 
Kürzungsandrohung rechtskräftig geworden wäre, hätte die Beschwerdegegnerin 
bei Missachtung der Auflage eine separate Kürzungsverfügung erlassen können, 
gegen welche wiederum der Rechtsmittelweg offen gestanden wäre (vgl. PVG 2022 
Nr. 11 E. 4.1 f.).

Im Übrigen erscheint fraglich, ob eine Kürzung des Grundbedarfs um 30 % 
überhaupt gerechtfertigt wäre. Abgesehen davon, dass die maximale Kürzung von 
30 % des Grundbedarfs für den Lebensunterhalt nur in schwerwiegenden oder 
(zeitnah) wiederholten Fällen im Sinne einer letztmöglichen Massnahme zulässig 

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ist, sind die Auswirkungen auf mitbetroffene Personen einer Unterstützungseinheit 
zu berücksichtigen. Insbesondere gilt zu beachten, dass Kinder und Jugendliche 
besonderen Schutz geniessen (vgl. Art. 11 Abs. 1 BV), weshalb ihren Interessen 
angemessen Rechnung zu tragen ist (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, 2. Aufl. 2023, 
Rz. 853; Erläuterungen zu Ziff. F.2 der SKOS-Richtlinien, Version vom 1. Januar 
2024, <https://skos.ch/>). Diesen Grundsätzen scheint im vorliegenden Fall nicht 
nachgelebt worden zu sein.

8. Im Ergebnis ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene 
Entscheid vom 13. Januar 2025 aufzuheben. 

9.1. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf 
Art. 73 Abs. 1 VRG der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, wobei es sich 
angesichts des Umstands, dass die Gutheissung der Beschwerde teilweise in einer 
dem Erlass des angefochtenen Entscheids nachfolgenden Entwicklung der 
Sachlage begründet ist, rechtfertigt, ihr eine reduzierte Staatsgebühr von 
CHF 500.00 (zzgl. Kanzleiauslagen) aufzuerlegen (vgl. Art. 75 Abs. 2 VRG). 

9.2. Der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin ist praxisgemäss keine 
Parteientschädigung zuzusprechen; eine solche hat sie denn auch nicht anbegehrt 
(vgl. Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 23 65 vom 
5. Dezember 2023 E. 8.1 und U 20 107 vom 13. April 2021 E. 14).

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Entscheid der 
Gemeinde B._____ vom 13. Januar 2025 aufgehoben. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 500.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 296.00

Total CHF 796.00

gehen zulasten der Gemeinde B._____.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung]