# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ee0db8d9-2831-5582-b1bf-c8151bd9c4ab
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.09.2025 200 2025 182
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-182_2025-09-11.pdf

## Full Text

IV 200 2025 182 
KOJ/PES/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 11. September 2025

Verwaltungsrichter Kölliker, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Isliker, Verwaltungsrichter Knapp
Gerichtsschreiber Peter

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 18. Februar 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Sept. 2025, IV 200 2025 182

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Sachverhalt:

A.

Im Dezember 2023 meldete sich der 1993 geborene A.________ (nachfol-
gend Versicherter bzw. Beschwerdeführer) wegen einer Depression sowie 
einer Thrombose mit Komplikationen bei der Invalidenversicherung für eine 
berufliche Integration/Rente an (Akten der Invalidenversicherung [act. II] 1). 
Nach ersten Abklärungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht (vgl. 
act. II 9 f., 13 ff., 17, 19) forderte die IV-Stelle Bern (nachfolgend IVB bzw. 
Beschwerdegegnerin) den Versicherten auf, mit seinem Therapeuten zu 
besprechen, wann ein Aufbautraining im geschützten Rahmen möglich sei 
(vgl. E-Mail vom 26. Februar 2024; act. II 25 S. 1), worauf der Versicherte 
mitteilte, dass voraussichtlich noch drei bis vier Monate nötig seien, bis 
eine solche Massnahme Sinn mache (act. II 25 S. 1). Am 3. April 2024 teil-
te der Versicherte der IVB mit, dass er auf den 1. April 2024 von ... nach ... 
gezogen sei und da gerne ein Studium (Umschulung) im Bereich ... ma-
chen würde (act. II 28). Das Dossier wurde in der Folge zwecks Übernah-
me der Berufsberatung und anschliessender Berichterstattung an die IV-
Stelle G.________ delegiert und dem Versicherten mitgeteilt, dass unklar 
sei, ob ihn die Invalidenversicherung bei seinen Plänen unterstützen könne, 
weil der Anspruch noch nicht geklärt sei und auch sonst keinerlei Abklärun-
gen hätten stattfinden können (act. II 28 f.). 

Nach Einholung aktueller Berichte bei den behandelnden Ärzten (vgl. 
act. II 35, 42, 49 f.) unterbreitete die IVB das Dossier dem Regionalen Ärzt-
lichen Dienst (RAD). Gestützt auf dessen Beurteilung vom 10. September 
2024 (vgl. act. II 58) erfolgte die Mitteilung, dass der Versicherte ein Auf-
bautraining mit einem 20%-Pensum beginnen könne. Zuvor müsse er noch 
einmalig eine Laboruntersuchung zur Objektivierung der angegebenen 
Suchtmittelabstinenz durchführen lassen (vgl. act. II 63, 65, 76.3 S. 8 f.). 
Zudem gewährte die IVB mit Mitteilung vom 17. September 2024 Beratung 
und Unterstützung zum Arbeitsplatzerhalt (act. II 64) sowie mit Mitteilungen 
vom 9. Oktober 2024 eine Fussheberorthese sowie orthopädische Serien-
schuhe, einschliesslich Fertigstellung nach ärztlicher Verordnung (act. II 
68 f.). 

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Am 20. November 2024 (act. II 76.1) informierte die Abteilung Eingliede-
rung der IV-Stelle G.________ über den Abschluss der Delegation resp. 
die Retournierung des Dossiers. Der Versicherte habe zu Beginn koopera-
tiv gewirkt, sich dann aber plötzlich nicht mehr gemeldet und als er sich 
wieder gemeldet habe, über einen Sinneswandel bezüglich des vereinbar-
ten Vorgehens für den Aufbau der Arbeitsfähigkeit mit Start im geschützten 
Rahmen mit einem niedrigen Pensum informiert. Er habe argumentiert, er 
fühle sich zu instabil für den Einsatz im zweiten Arbeitsmarkt, gleichzeitig 
aber berichtet, sich für Praktika im ... Bereich zu bewerben mit dem Ziel, im 
nächsten Jahr ... zu studieren. Dem Versicherten sei mitgeteilt worden, 
dass das von ihm gewünschte Vorgehen von der Invalidenversicherung 
nicht unterstützt werden könne, weil es der versicherungsmedizinischen 
Beurteilung widerspreche und somit als nicht erfolgsversprechend beurteilt 
werde. Auch die Laboruntersuchung habe der Versicherte trotz mehrfacher 
Aufforderung nicht durchführen lassen. Da der Versicherte weiterhin an 
seinem Plan festhalte, könne der Delegationsauftrag in der Eingliederung 
der IV-Stelle G.________ nicht ausgeführt werden.

Mit Schreiben vom 26. November 2024 forderte die IVB den Versicherten 
zur Mitwirkung auf. Er habe bis zum 31. Dezember 2024 bei seinem Haus-
arzt eine Laboruntersuchung zur Objektivierung seiner angegebenen 
Suchtmittelabstinenz durchführen und ihr die Ergebnisse zukommen zu 
lassen. Wenn er dieser Aufforderung nicht nachkomme, werde das Dossier 
gestützt auf Art. 43 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) 
geschlossen (act. II 79). Nachdem der Versicherte auf dieses Schreiben 
nicht reagiert hatte, hielt die IVB mit Vorbescheid vom 9. Januar 2025 fest, 
es sei vorgesehen, das Dossier in der beruflichen Eingliederung zu schlies-
sen und auf das Leistungsbegehren nicht einzutreten (act. II 80). Hiergegen 
erhob der Versicherte am 4. Februar 2025 Einwand (act. II 81 f.). Am 
12. Februar 2025 gingen der IVB zudem die einverlangten Blut- und Urin-
werte zu (act. II 84). Mit Verfügung vom 18. Februar 2025 (act. II 85) ver-
neinte die IVB ihrem Vorbescheid entsprechend einen Anspruch des Versi-
cherten auf Leistungen der Invalidenversicherung. Auf das Leistungsbe-
gehren werde nicht eingetreten. Auch wenn der Versicherte am 12. Februar 
2025 die geforderten Blut- und Urinresultate eingereicht habe, könne vor-

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liegend die Übernahme einer Umschulung ohne Aufbautraining nicht ge-
prüft werden. 

B.

Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte am 14. März 2025 Be-
schwerde mit den Anträgen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben 
und die Sache zur erneuten Beurteilung des Anspruchs auf Massnahmen 
zur beruflichen Eingliederung und auf allfällige weitere Massnahmen und 
Leistungen der IV an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Zudem 
stellte er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.

Mit Beschwerdeantwort vom 22. April 2025 schloss die Beschwerdegegne-
rin auf Abweisung der Beschwerde.

Mit Verfügung vom 24. April 2025 hiess der zuständige Instruktionsrichter 
das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gut.

Am 14. Juli 2025 kam dem Verwaltungsgericht eine Eingabe des Be-
schwerdeführers mit Beilagen zu. Ein Doppel inkl. Beilagen ging in der Fol-
ge an die Beschwerdegegnerin zur Einreichung einer allfälligen Stellung-
nahme bis 4. August 2025. 

Mit Stellungnahme vom 25. Juli 2025 hielt die Beschwerdegegnerin am 
Antrag auf Abweisung der Beschwerde fest. Ein Doppel dieser Stellung-
nahme wurde dem Beschwerdeführer zugestellt (vgl. prozessleitende Ver-
fügung vom 7. August 2025).

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Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 ATSG i.V.m. Art. 54 Abs. 1 
lit. a des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Be-
schwerden gegen solche Entscheide. Der Beschwerdeführer ist im vorin-
stanzlichen Verfahren mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen, durch 
den angefochtenen Entscheid berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse 
an dessen Aufhebung, weshalb er zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 
ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung [IVG; 
SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 ATSG) sowie 
Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des kantonalen Ge-
setzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege [VRPG; 
BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Angefochten ist die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 
18. Februar 2025 (act. II 85). Gemäss deren Dispositiv wird auf das Leis-
tungsbegehren nicht eingetreten und am Entscheid festgehalten. Aus dem 
Titel der Verfügung wie auch aus der Begründung (S. 1 letzter Absatz so-
wie S. 2) ergibt sich indessen, dass der Leistungsanspruch materiell abge-
wiesen wurde. Der Beschwerdeführer beantragt denn auch beschwerde-
weise nicht das Eintreten auf sein Gesuch, sondern die Rückweisung der 
Sache zur erneuten materiellen Prüfung. Streitig und zu prüfen ist somit der 
Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen – insbesondere berufli-
che Eingliederungsmassnahmen – der Invalidenversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs, da im Vorbescheid nur die fehlenden Blut- und Urin-
werte bemängelt und ihm deswegen ein Nichteintreten auf sein Leistungs-
begehren in Aussicht gestellt worden sei. Erst in der Verfügung sei darauf 
hingewiesen worden, dass weitere Leistungen der IV nicht geprüft würden, 
sofern er nicht an einem Aufbautraining teilnehme. Ihm sei somit die Mög-
lichkeit verwehrt worden, im Vorbescheidverfahren zu diesem Einwand 
Stellung zu nehmen und seine Begründung darzulegen (vgl. Beschwerde 
S. 2 f.).

2.2

2.2.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) und 
Art. 42 ATSG haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das 
rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, anderseits stellt es 
ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht der Verfahrensbeteiligten 
beim Erlass von Verfügungen dar, die ihre Rechtsstellung betreffen. Dazu 
gehört insbesondere das Recht der Betroffenen, sich vor Erlass eines sol-
chen Entscheides zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, 
Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu 
werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken 
oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeig-
net ist, den Entscheid zu beeinflussen. Der Anspruch auf rechtliches Gehör 
umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei ein-
zuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur 
Geltung bringen kann (BGE 143 V 71 E. 4.1 S. 72; SVR 2024 BVG Nr. 23 
S. 79, 9C_437/2023 E. 5.2).

2.2.2 Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung 
des Anspruchs auf rechtliches Gehör führt ungeachtet der Erfolgsaussich-
ten der Beschwerde in der Sache selbst grundsätzlich zur Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids (vgl. BGE 127 V 431 E. 3d aa S. 437; SVR 2021 
IV Nr. 43 S. 139, 9C_555/2020 E. 4.4.1). Nach der Rechtsprechung kann 
eine nicht besonders schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs 
jedoch als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, 

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sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt 
wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 
S. 197, 126 V 130 E. 2b S. 132; SVR 2021 IV Nr. 43 S. 139, 9C_555/2020 
E. 4.4.1, 2020 IV Nr. 57 S. 193, 8C_25/2020 E. 3.3.1). Von einer Rückwei-
sung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung 
ist im Sinne einer Heilung des Mangels selbst bei einer schwerwiegenden 
Verletzung des rechtlichen Gehörs abzusehen, wenn und soweit die Rück-
weisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzö-
gerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Inter-
esse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache 
nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197; SVR 2021 IV 
Nr. 43 S. 139, 9C_555/2020 E. 4.4.1, 2020 IV Nr. 57 S. 193, 8C_25/2020 
E. 3.3.1).

2.3 Da Gegenstand des Vorbescheids einzig das Nichteintreten auf das 
Leistungsbegehren war und in der angefochtenen Verfügung demgegenü-
ber eine materielle Abweisung des Leistungsanspruchs erfolgte (vgl. E. 1.2 
hiervor), wurde das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt, was 
auch von der Beschwerdegegnerin anerkannt wird (vgl. Beschwerdeant-
wort Ziff. 5). Diese verweist aber auf die Praxis betreffend Heilung der Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs (Beschwerdeantwort Ziff. 6; vgl. E. 2.2.2 
hiervor). Dem Beschwerdeführer war die Rechtsauffassung der Beschwer-
degegnerin aus dem Verwaltungsverfahren bestens bekannt (siehe 
act. II 71 S. 3, act. II 73, act. II 75 S. 1) und er konnte sich beschwerdewei-
se ausführlich zum streitigen Leistungsanspruch äussern. Selbst wenn von 
einer schweren Verletzung des rechtlichen Gehörs ausgegangen würde, 
wäre diese damit gemäss BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197 vorliegend geheilt; 
eine Rückweisung käme einem formalistischen Leerlauf gleich.

3.

3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-

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lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen 
Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem 
nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 
ATSG).

3.2 Gemäss Art. 7 Abs. 1 IVG muss die versicherte Person alles ihr 
Zumutbare unternehmen, um die Dauer und das Ausmass der Arbeitsun-
fähigkeit zu verringern und den Eintritt einer Invalidität (vgl. E. 3.1 hiervor) 
zu verhindern. Sie muss an allen zumutbaren Massnahmen, die zur Erhal-
tung des bestehenden Arbeitsplatzes oder zu ihrer Eingliederung ins Er-
werbsleben oder in einen dem Erwerbsleben gleichgestellten Aufgabenbe-
reich dienen, aktiv teilnehmen, insbesondere an Massnahmen der Frühin-
tervention, Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche 
Eingliederung, Massnahmen beruflicher Art, medizinischen Behandlungen 
und Massnahmen zur Wiedereingliederung von Rentenbezügerinnen und 
Rentenbezügern (Art. 7 Abs. 2 IVG). Als zumutbar gilt jede Massnahme, 
die der Eingliederung der versicherten Person dient; ausgenommen sind 
Massnahmen, die ihrem Gesundheitszustand nicht angemessen sind 
(Art. 7a IVG).

3.3 Als Integrationsmassnahmen gelten unter anderem gezielte, auf die 
berufliche Eingliederung gerichtete Massnahmen zur sozialberuflichen Re-
habilitation (Art. 14a Abs. 2 lit. a IVG). Als Massnahmen zur sozialberufli-
chen Rehabilitation gelten Massnahmen zur Gewöhnung an den Arbeits-
prozess, zur Förderung der Arbeitsmotivation, zur Stabilisierung der Per-
sönlichkeit, zum Einüben sozialer Grundfähigkeiten und zum Aufbau der 
Arbeitsfähigkeit (Art. 4quinquies Abs. 1 der Verordnung vom 17. Januar 1961 
über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]). 

Das Aufbautraining dient gemäss Rz. 1503 des Kreisschreibens des Bun-
desamts für Sozialversicherungen (BSV) über die beruflichen Eingliede-
rungsmassnahmen der Invalidenversicherung (KSBEM; vgl. zur Bedeutung 
von Verwaltungsweisungen: BGE 150 V 1 E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 
S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 E. 4.4.2 S. 228) der Gewöh-

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nung an den Arbeitsprozess, der Stabilisierung der Persönlichkeit und dem 
Aufbau der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person auf 50 %. Es kann in 
einer Institution oder im ersten Arbeitsmarkt stattfinden. Das Aufbautraining 
erfordert eine minimale Präsenz der versicherten Person von mindestens 
acht Stunden pro Woche (Rz. 1504 KSBEM). Für die versicherte Person 
sind in den Bereichen Gewöhnung an den Arbeitsalltag und Arbeitsprozes-
se, Sozial-, Selbst- und Methodenkompetenzen sowie Erlernen von Bewäl-
tigungsstrategien individuelle qualitative Ziele festzusetzen (vgl. Rz. 1505 
KSBEM). Als quantitatives Ziel wird die kontinuierliche Steigerung der Ar-
beitsfähigkeit der versicherten Person auf 50 % festgelegt. Ziel ist unter 
anderem, die Teilnahme an beruflichen Eingliederungsmassnahmen zu 
ermöglichen (vgl. Rz. 1506 KSBEM).

3.4 Kommen die versicherte Person oder andere Personen, die Leis-
tungen beanspruchen, den Auskunfts- oder Mitwirkungspflichten in unent-
schuldbarer Weise nicht nach, so kann der Versicherungsträger auf Grund 
der Akten verfügen oder die Erhebungen einstellen und Nichteintreten be-
schliessen. Er muss diese Personen vorher schriftlich mahnen und auf die 
Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Bedenkzeit ein-
zuräumen (Art. 43 Abs. 3 ATSG).

4.

4.1 Den medizinischen Akten lässt sich im Wesentlichen Folgendes 
entnehmen: 

4.1.1 Vom 12. September bis 29. Oktober 2023 befand sich der Versi-
cherte zur stationären psychiatrischen Behandlung in der Klinik 
B.________ (vgl. act. II 4 S. 1 ff.). Am 29. Oktober 2023 kam es beim Ver-
dacht auf eine Thrombose zu einer notfallmässigen Überweisung ins Spital 
C.________ (act. II 4 S. 12). Am 29. Oktober 2023 wurden bei Vorliegen 
eines Kompartmentsyndroms der Tibialis anterior-Loge und einer Throm-
bose der proximalen Fibularis-Venen eine Logenspaltung der Tibialis ante-
rior- und Peronalloge rechts und am 30. Oktober 2023 eine Spaltung der 
oberflächlichen und tiefen Flexorenloge durchgeführt mit anschliessend 
deutlicher Besserung der Schmerzsymptomatik, jedoch persistierendem 

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sensorischem Defizit auf dem Fussrücken rechts sowie kompletter Fusshe-
berparese rechts (act. II 14.2 S. 24 f.; vgl. act. II 17 S. 16-19). Am 9. No-
vember 2023 konnte der Versicherte wieder in die Klinik B.________ ent-
lassen werden (act. II 17 S. 18), wo er sich bis 5. Dezember 2023 erneut in 
stationärer psychiatrischer Behandlung befand (act. II 17 S. 1). Am 5. De-
zember 2023 erfolgte sodann ein Direktübertritt in die Klinik D.________ 
zur stationären qualitativen Entwöhnungstherapie bei u.a. bekannter Ab-
hängigkeitserkrankung bezüglich Kokain und Alkohol (vgl. act. II 17 S. 1 
und 6, act. II 34 S. 4 ff.). Nach fünfwöchiger Behandlung in der Klinik 
D.________ trat der Versicherte am 10. Januar 2024 aus dem stationären 
Setting aus. Die vereinbarte teilstationäre Weiterbehandlung in der Tages-
klinik D.________ (vgl. act. II 34 S. 5) wurde vom Versicherten durch 
Krankmeldung ohne Einhaltung der in der Tagesklinik für Krankheitsfälle 
geltenden Regelungen und sehr schlechte telefonische Erreichbarkeit wei-
testgehend verunmöglicht und am 1. Februar 2024 auf eigenen Wunsch 
vorzeitig abgebrochen (vgl. act. II 34 S. 2).

4.1.2 In der Klinik B.________ wurden beim Versicherten in psychiatri-
scher Hinsicht psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhän-
gigkeitssyndrom (ICD-10: F10.2), psychische und Verhaltensstörungen 
durch Kokain: Abhängigkeitssyndrom (ICD-10: F14.2), eine mittelgradige 
depressive Episode (ICD-10: F32.1) sowie eine einfache Aktivitäts- und 
Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F90.0) diagnostiziert (act. II 17 S. 1). 
Insgesamt habe im Behandlungsverlauf nur eine geringe Besserung der 
depressiven Symptomatik realisiert werden können. Aus Sicht des Behand-
lungsteams stünden hier vor allem begründete Schuldgefühle sowie eine 
mangelhafte Krankheitseinsicht bezüglich der Abhängigkeitserkrankungen 
im Wege (act. II 17 S. 6).

4.1.3 Den Austrittsberichten der Klinik D.________ vom 2. Februar 2024 
(act. II 34 S. 1 ff. und act. II 34 S. 4 ff.) sind als psychiatrische Diagnosen 
eine Alkoholabhängigkeit, gegenwärtig in beschützender Umgebung absti-
nent (ICD-10: F10.21), eine Kokainabhängigkeit, gegenwärtig in beschüt-
zender Umgebung abstinent (ICD-10: F14.21), eine rezidivierende depres-
sive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ohne somatisches Syn-
drom; ICD-10: F33.10), eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeits-

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störung (ICD-10: F90.0) sowie ein Verdacht auf eine posttraumatische Be-
lastungsstörung zu entnehmen (act. II 34 S. 1 und S. 4).

4.1.4 Gemäss Bericht von Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie 
und Psychotherapie, lagen beim Versicherten bei Behandlungsbeginn 2017 
Konzentrationsschwierigkeiten und eine Überforderung am Arbeitsplatz 
sowie eine leichte depressive Symptomatik vor. Nach einem Polizeieinsatz 
2021 sei es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung mit ausgepräg-
ter Angstsymptomatik und nur leichter Besserung im Verlauf gekommen. 
2023 habe sich der Allgemeinzustand verschlechtert. Der Versicherte habe 
mit Kokain zu kompensieren versucht. Im August 2023 sei es zu einer De-
kompensation mit anschliessendem Klinikeintritt gekommen (act. II 42 
S. 3). Seit Klinikaustritt sei der Versicherte abstinent. Die depressive Sym-
ptomatik habe sich nur leicht gebessert. Diagnostisch lägen eine einfache 
Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: 90.0), eine rezidivierende 
depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), 
psychische und Verhaltensstörungen durch Kokain: Abhängigkeitssyndrom, 
derzeit abstinent (ICD-10: F14.20) sowie ein Status nach posttraumatischer 
Belastungsstörung (ICD-10: F43.1) vor. Zum jetzigen Zeitpunkt könne kei-
ne zuverlässige Prognose zur Arbeitsfähigkeit abgegeben werden 
(act. II 42 S. 4; siehe auch die zahlreichen Arbeitsunfähigkeitszeugnisse 
von Dr. med. E.________ in act. II 19 S. 2, act. II 25 S. 4, act. II 26 S. 2, 
act. II 30 S. 2, act. II 38 S. 2 und act. II 62 S. 1]).

4.1.5 Gestützt auf die medizinischen Akten hielt der RAD mit Stellung-
nahme vom 10. September 2024 als relevante Diagnosen eine Polytoxiko-
manie, gegenwärtig abstinent (ICD-10: F19.20), eine rezidivierende de-
pressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1), eine 
einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung (ICD-10: F90.0) sowie 
eine Muskelschwäche des linken Unterschenkels nach Kompartmentsyn-
drom bei Thrombose mit Peroneuslähmung fest. Seit Januar 2024 bestehe 
gemäss dem behandelnden Psychiater in Bezug auf die Polytoxikomanie 
eine vollständige Abstinenz. Angesichts der hohen Rückfallgefahr sei die 
Abstinenz mittels Labor zu objektivieren (act. II 58 S. 7). Beim Versicherten 
bestehe gegenwärtig aus psychiatrischer Sicht kein stabiler medizinischer 
Endzustand. Bei gegebener objektivierter Abstinenz seien berufliche Ein-

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gliederungsmassnahmen per sofort in einem Pensum von 20 % in ange-
passter Tätigkeit zumutbar. Die bisherige Tätigkeit erscheine mindestens 
mittelfristig nicht zumutbar. Konform mit dem behandelnden Psychiater 
könne aufgrund des komplexen und langjährigen psychiatrischen 
Störungsbildes sowie des gegenwärtig noch instabilen Gesundheitszu-
stands zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschliessende Beurteilung der 
Arbeitsfähigkeit getroffen werden. Im Rahmen der beruflichen Eingliede-
rung seien Verlaufsberichte einzuholen. Orthopädisch bestehe eine gute 
Prognose. Unter Verwendung der Fussheberorthese und unter Beachtung 
des orthopädischen Zumutbarkeitsprofils (körperlich leichte bis ausnahms-
weise mittelschwere Tätigkeiten in wechselbelastender oder vorwiegend 
sitzender Position mit einer Gewichtsbelastung von maximal 10-15 kg [vgl. 
act. II 56 S. 2 und act. II 58 S. 9]) sei die Arbeitsfähigkeit aus orthopädi-
scher Sicht nicht wesentlich eingeschränkt (act. II 58 S. 8). 

4.2 Nach dem Dargelegten ist beim Beschwerdeführer aufgrund der 
diesbezüglich übereinstimmenden medizinischen Akten nach wie vor von 
einem instabilen Gesundheitszustand auszugehen, aufgrund dessen die 
Prognose zur Arbeitsfähigkeit medizinisch-theoretisch unklar resp. eine 
abschliessende Beurteilung der Arbeitsfähigkeit noch nicht möglich ist. Bei 
dieser Ausgangslage ist die Auffassung der Beschwerdegegnerin zutref-
fend, wonach ein Aufbautraining (vgl. E. 3.3 hiervor) zur Beurteilung allfälli-
ger weiterer Leistungsansprüche notwendig ist. Daran ändert die Stellung-
nahme des RAD vom 14. Februar 2025 nichts, wonach das Labor vom 
10. Februar 2025 keine Hinweise für einen übermässigen Alkohol- oder 
anderen Substanzkonsum zeigte (vgl. act. II 83), da neben der Polytoxiko-
manie (bei derzeitiger Abstinenz) gemäss den medizinischen Akten weitere 
psychische Störungsbilder bestehen, welche einen instabilen Gesundheits-
zustand begründen und der abschliessenden Beurteilung der Arbeitsfähig-
keit des Beschwerdeführers entgegenstehen (so eine ADHS-Symptomatik 
sowie eine rezidivierende depressive Störung; vgl. act. II 58 S. 8 f. sowie 
E. 4.1 hiervor). Bezüglich dieser psychischen Störungsbilder sind sowohl 
eine kontrollierte Medikamenteneinnahme als auch eine therapeutische 
Begleitung notwendige Voraussetzungen für eine Stabilisierung des Ge-
sundheitszustands (vgl. act. II 58 S. 8). Aufgrund der vorliegenden medizi-
nischen Berichte (siehe auch Stellungnahme von lic. phil. H.________, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Sept. 2025, IV 200 2025 182

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Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, vom 26. Februar 2025 [act. I 5], 
bei welcher es sich allerdings um keinen ärztlichen Bericht handelt) ist die 
notwendige Stabilität für die vom Beschwerdeführer angestrebte Umschu-
lung nach wie vor nicht ausgewiesen, womit sich Weiterungen zu den spe-
zifischen Anspruchsvoraussetzungen für eine Umschulung (Art. 17 IVG) 
erübrigen. Auch aus dem mit der Beschwerde neu zu den Akten gereichten 
Bericht von Dr. med. I.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, 
vom 3. März 2025 (act. I 4) kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen 
Gunsten ableiten. Zum einen finden sich in diesem Bericht keine neuen, 
vom RAD nicht bereits berücksichtigten Befunde, zum anderen steht ent-
gegen der Darstellung des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 3) die 
somatische Problematik klar im Hintergrund und vermag die Ablehnung 
eines Aufbautrainings im zweiten Arbeitsmarkt durch den Beschwerdefüh-
rer nicht zu rechtfertigen, finden sich in den gesamten Akten doch keine 
Anhaltspunkte, dass ein Aufbautraining im zweiten Arbeitsmarkt dem so-
matischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers nicht angemessen 
wäre (vgl. E. 3.2 und 4.1 hiervor). So besteht orthopädisch eine gute Pro-
gnose und ist die Arbeitsfähigkeit unter Verwendung der Fussheberorthese 
nicht wesentlich eingeschränkt, während eine internistische Diagnose mit 
Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit nicht vorliegt (vgl. act. II 58 S. 8 f. sowie 
E. 4.1.5 hiervor). 

Dass der Beschwerdeführer einen Studienplatz an der F.________, Stu-
dienzentrum ..., mit Beginn im Herbstsemester 2025 erhielt (vgl. Eingabe 
des Beschwerdeführers vom 1. Juli 2025), vermag die bisherige medizini-
sche Beurteilung nicht in Zweifel zu ziehen. Zwar wurde der Beschwerde-
führer nach zweieinhalb Monaten Praktikum von der Praxisorganisation als 
zur Aufnahme ins Studium ... geeignet erachtet (Akten des Beschwerdefüh-
rers [act. IB] 2), was eine gewisse Verbesserung des Gesundheitszustan-
des als möglich erscheinen lässt. Eine ausreichende und insbesondere 
anhaltende Stabilität des Gesundheitszustandes für die vom Beschwerde-
führer gewünschte Umschulung – abweichend von den bisherigen medizi-
nischen Einschätzungen im Zeitpunkt des Verfügungserlasses, welcher 
grundsätzlich den gerichtlichen Überprüfungshorizont bildet (vgl. BGE 144 
V 210 E. 4.3.1 S. 213, 131 V 242 E. 2.1 S. 243, 130 V 138 E. 2.1 S. 140; 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Sept. 2025, IV 200 2025 182

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SVR 2022 UV Nr. 46 S. 183, 8C_655/2021 E. 6.3.1) – ist damit jedoch nicht 
ausgewiesen. 

4.3 Indem der Beschwerdeführer gegenüber den Fachpersonen der 
Beruflichen Eingliederung – trotz der nach dem Dargelegten (vgl. E. 4.2 
hiervor) ausgewiesenen Notwendigkeit eines Aufbautrainings im zweiten 
Arbeitsmarkt zur Beurteilung allfälliger weiterer Leistungsansprüche – ein 
solches, ihm zumutbares, Aufbautraining ablehnte (vgl. act. II 70, 
act. II 76.14) und daran trotz Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht (vgl. 
act. II 71 S. 3, act. II 76.12 S. 3) und die Rechtsfolgen im Unterlassungsfall 
(vgl. act. II 73, 75, 76.5 und 76.7) festhielt (vgl. act. II 75, 76.6, 76.8 und 
76.10), hat er in schuldhafter Weise seine Mitwirkungspflicht verletzt. Unter 
diesen Umständen durfte die Beschwerdegegnerin gestützt auf Art. 43 
Abs. 3 ATSG (vgl. E. 3.4 hiervor) aufgrund der Akten verfügen. Angesichts 
des labilen Gesundheitszustands des Beschwerdeführers (vgl. E. 4.1 f. 
hiervor) liess sich sodann nicht beurteilen, ob bzw. welche Leistungen (von 
dem vom Beschwerdeführer verweigerten Aufbautraining abgesehen) für 
diesen überhaupt in Frage kommen (zu den invaliditätsmässigen An-
spruchsvoraussetzungen von Eingliederungsmassnahmen vgl. MEYER/ 
REICHMUTH, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Aufl. 2022, 
Art. 8 N. 14 f.), namentlich ob der Gesundheitszustand des Beschwerde-
führers die von ihm angestrebte Umschulung zugelassen hätte (vgl. dazu 
SVR 2020 IV Nr. 46 S. 159, 8C_2/2020 E. 5.1). Daher hat die Beschwer-
degegnerin das Leistungsbegehren zu Recht abgewiesen (vgl. dazu vorne 
E. 1.2). Die dagegen erhobene Beschwerde ist mithin unbegründet und 
abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Sept. 2025, IV 200 2025 182

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Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, sind entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer zur Bezah-
lung aufzuerlegen. Mit Verfügung vom 24. April 2025 wurde das Gesuch 
des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege gutgeheissen. 
Dieser ist folglich – unter Vorbehalt der Nachzahlungspflicht gemäss 
Art. 113 VRPG i.V.m. Art. 123 der Schweizerischen Zivilprozessordnung 
vom 19. Dezember 2008 (Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272) – von der 
Zahlungspflicht betreffend die Verfahrenskosten zu befreien.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG [Umkehr-
schluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt. Aufgrund der gewährten unentgeltlichen 
Rechtspflege wird der Beschwerdeführer – unter Vorbehalt der Nach-
zahlungspflicht gemäss Art. 123 ZPO – jedoch von der Zahlungspflicht 
befreit.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen
- Steuerverwaltung des Kantons Bern, Bereich Inkasso, Postfach 8334, 

3001 Bern

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Sept. 2025, IV 200 2025 182

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Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.