# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d06503b5-5c99-5378-b8d2-04a9b4ce4638
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.06.2008 D-3886/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3886-2008_2008-06-18.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3886/2008/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  J u n i  2 0 0 8

Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 
mit Zustimmung von Richterin Marianne Teuscher, 
Gerichtsschreiber Lorenz Mauerhofer.

A._______, geboren _______, unbekannter Herkunft 
(angeblich Zimbabwe, mutmasslich Gambia),
vertreten durch Felicity Oliver, 
_______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 5. Juni 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3886/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 29. April 2008 im Empfangs- und Ver-
fahrenszentrum des BFM in Vallorbe ein Asylgesuch einreichte, 

dass  am 15. Mai  2008 im Transitzentrum des BFM in  Altstätten  die 
Kurzbefragung  stattfand,  wobei  die  Personalien  des  Beschwerdefüh-
rers erhoben und er summarisch zu seinem Reiseweg und seinen Ge-
suchsgründen befragt wurde, 

dass er dabei vorbrachte, er stamme aus Zimbabwe und er habe seine 
Heimat verlassen, da es am 5. April 2008 – im Nachgang zu den Prä-
sidentschaftswahlen – zu einem Überfall auf seinen Vater von Seiten 
der Zanu-PF gekommen sei,  da sein  Vater  der  oppositionellen MDC 
angehört habe, 

dass er selbst bei diesem Ereignis niedergeschlagen worden sei, wor-
auf er sein Bewusstsein erst wieder in einem Park in Libyen wiederer-
langt habe, jedoch nicht wisse, wie er dorthin gekommen sei, 

dass Libyen ein Nachbarland von Zimbabwe sei und er dort bei einem 
Fischer gearbeitet habe, bis er – als das Fischerboot einmal an eine 
Sandbank  gekommen  sei  –  nach  Italien  gelangt  sei,  von  wo  er  die 
Schweiz erreicht habe, 

dass er daneben zu seiner Person angab, er stamme aus Victory, ei-
nem Vorort von Victoria Falls, sein Vater sei ein Zulu und seine Mutter 
sei eine Shona gewesen, seine Muttersprache sei Englisch, er verfüge 
jedoch über gute Kenntnisse der Sprache Fula, welche er durch zwei 
Schulfreunde erlernt habe, 

dass  ein  sprach-  und  länderkundiger  Experte  im  Auftrag  des  BFM 
– auf der Grundlage einer Gesprächsaufnahme von knapp 40 Minuten 
Dauer  – eine Sprach- und Herkunftsanalyse erstellte  (sog. "Lingua"-
Gutachten), 

dass der Experte in  seinem Bericht  vom 25. Mai  2008 zum Schluss 
gelangte,  die  durchgeführte  Analyse  ermögliche  eine  geographisch-
sprachliche  Zuordnung  des  Beschwerdeführers  mit  Sicherheit  zu 
Westafrika (Herkunftsregion) und mit Sicherheit zu Gambia (Herkunfts-

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land), wogegen jede andere Zuordnung, insbesondere Zimbabwe, mit 
Sicherheit auszuschliessen sei, 

dass dem Beschwerdeführer am 29. Mai 2008 – im Hinblick auf einen 
allfälligen Nichteintretensentscheid in  Anwendung von Art. 32 Abs. 2 
Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) – vom 
BFM  der  wesentliche  Inhalt  der  Sprach-  und  Herkunftsanalyse  zur 
Kenntnis  gebracht  und ihm zu deren Ergebnis  das  rechtliche Gehör 
gewährt wurde, 

dass der Beschwerdeführer bei dieser Gelegenheit an der geltend ge-
machten Herkunft aus Zimbabwe festhielt, 

dass das BFM mit Verfügung vom 5. Juni 2008 (eröffnet am gleichen 
Tag) in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch 
des Beschwerdeführers nicht eintrat und dessen Wegweisung aus der 
Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  aufgrund 
der Lingua-Analyse sei die geltend gemachte Herkunft aus Zimbabwe 
widerlegt, mithin der Beschwerdeführer gemäss dem Herkunftsgutach-
ten ohne Zweifel aus Gambia stamme, 

dass das BFM im Weiteren auf fehlende Länder- und Ortskenntnisse 
des Beschwerdeführers sowie auf fehlende Kenntnisse der in Zimbab-
we üblichen Stammessprachen verwies, 

dass das BFM schliesslich den Wegweisungsvollzug als zulässig, zu-
mutbar und möglich erkannte, 

dass der Beschwerdeführer am 12. Juni 2008 (vorab per Telefax) ge-
gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob, wobei er die vollumfängliche Aufhebung der angefochtenen Verfü-
gung  und  die  Gewährung  von  Asyl,  eventualiter  die  Aufhebung  der 
Wegweisungsverfügung und die Anordnung einer vorläufigen Aufnah-
me in der Schweiz beantragte sowie um Erlass der Verfahrenskosten 
ersuchte, 

dass  er  im  Rahmen  seiner  Beschwerdebegründung  seine  Sachver-
haltsschilderungen wiederholte und geltend machte, die Lage in Zim-
babwe könnte noch platzen, weshalb er zumindest  vorläufig auf  den 
Schutz der Schweiz angewiesen sei, 

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dass er betreffend das Lingua-Gutachten ausführte, der auf westafri-
kanische Sprachen spezialisierte Gutachter habe ihn dem Land Gam-
bia zugeordnet, ohne dass der Gutachter betreffend dieses Land über 
spezielle Kenntnisse verfügen würde, 

dass er schliesslich ausführte, er sei zur Zeit krank, mutmasslich auch 
beim Arzt gewesen, ein Arztzeugnis liege aber nicht vor, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 13. Juni 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (vgl. dazu Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen  Verfügungen  des  BFM  auf  dem  Gebiet  des  Asyls  entscheidet 
(Art. 105  AsylG i.V.m. Art.  31  -  34  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundes-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]), 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass der Beschwerdeführer legitimiert  ist,  weshalb auf  die  frist-  und 
formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108a AsylG 
und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 und 52 des Verwaltungsverfahrensge-
setzes vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]),

dass die vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt – of-
fensichtlich unbegründet ist, weshalb darüber in einzelrichterlicher Zu-
ständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG), 

dass gleichzeitig auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Be-
schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 
und 2 AsylG), 

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dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de grundsätzlich auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass demnach im Fall der Begründetheit des Rechtsmittels die ange-
fochtene Verfügung aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung 
an die Vorinstanz zurückzuweisen ist  (Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  daher  auf  den  Beschwerdeantrag,  das  Asylgesuch  des  Be-
schwerdeführers sei gutzuheissen, nicht einzutreten ist, 

dass hinsichtlich der Frage der Wegweisung und deren Vollzuges die 
Beurteilungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  be-
schränkt ist, weil sich das BFM diesbezüglich auch materiell zur Sache 
zu äussern hatte,

dass gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG auf ein Asylgesuch nicht ein-
getreten  wird,  wenn  Asylsuchende  die  Behörden  über  ihre  Identität 
täuschen und diese Täuschung aufgrund der  Ergebnisse der  erken-
nungsdienstlichen Behandlung oder anderer Beweismittel feststeht,

dass der  Begriff  der Identität  im asylrechtlichen Sinn unter  anderem 
die Staatsangehörigkeit, die Ethnie und den Geburtsort  umfasst (vgl. 
Art. 1 Bst. a  der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfah-
rensfragen [AsylV 1, SR 142.311]),

dass das BFM in seinem Entscheid das Vorliegen einer Identitätstäu-
schung feststellt, wobei es sich auf die Ergebnisse einer Lingua-Analy-
se abstützen kann, 

dass das Bundesverwaltungsgericht  Lingua-Analysen des BFM nicht 
als  Sachverständigengutachten (Art. 12  Bst. e  VwVG; Art. 57 ff. des 
Bundesgesetzes über den Bundeszivilprozess [BZP, SR 273] i.V.m. Art. 
19 VwVG), sondern als schriftliche Auskünfte einer Drittperson (Art. 12 
Bst. c VwVG; Art. 49 BZP i.V.m. Art. 19 VwVG) anerkennt, ihnen jedoch 
erhöhten Beweiswert zumisst, sofern bestimmte Anforderungen an die 
fachliche  Qualifikation,  Objektivität  und  Neutralität  des  Experten  wie 
auch an die inhaltliche Schlüssigkeit und Nachvollziehbarkeit der Ana-
lyse erfüllt sind (vgl. EMARK 2003 Nr. 14 E. 7 S. 89; 1998 Nr. 34 S. 284 
ff.),

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dass die aktenkundige Lingua-Analyse – welche von einer fachkundi-
gen Person erstellt wurde und als ausführlich und in sich schlüssig zu 
bezeichnen ist  –  nach den erwähnten Kriterien erhöhter  Beweiswert 
zukommt, 

dass die Zweifel des Beschwerdeführers an der Eignung des Lingua-
Gutachters aufgrund der Akten als unbegründet erscheinen, 

dass gemäss der Lingua-Analyse von einer Herkunft des Beschwerde-
führers mit Sicherheit aus dem westafrikanischen Gambia auszugehen 
ist,  wogegen  die  behauptete  Herkunft  aus  Zimbabwe  mit  Sicherheit 
ausgeschlossen werden kann, 

dass das BFM in seinen Erwägungen auf weitere Mängel in den Aus-
führungen des Beschwerdeführers verweisen konnte (offenkundig feh-
lende Länder-, Orts- und Sprachkenntnisse betreffend das behaupte-
ten Herkunftsland Zimbabwe), 

dass die Angaben und Ausführungen des Beschwerdeführers ohnehin 
über weite Strecken als offenkundig haltlos zu erkennen sind (nament-
lich das geltend gemachte „Erwachen“ in Libyen, einem angeblichen 
Nachbarstaat von Zimbabwe, sowie die Schilderungen über die Weiter-
reise nach Italien, angeblich von einer Sandbank aus), 

dass  auf  dieser  Grundlage  eine Identitätstäuschung mit  genügender 
Sicherheit feststeht (vgl. EMARK 1999 Nr. 19, E. 3d S. 125 f.; 2003 Nr. 
27 S. 174 ff.),

dass die Ausführungen in der Beschwerdeeingabe, welche sich über-
wiegend in einer Wiederholung der Sachverhaltsvorbingen erschöpfen, 
nicht  geeignet  sind,  die angefochtene Verfügung im Resultat  zu ent-
kräften, 

dass bei dieser Sachlage der Nichteintretensentscheid in Anwendung 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG zu bestätigen ist, 

dass die Anordnung der Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen 
Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da der Beschwerdeführer 
– abgesehen vom bisherigen Asylbewerberstatus – über keine Aufent-
haltsbewilligung verfügt und auch keinen Anspruch auf Erteilung einer 
solchen hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

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dass bei dieser Sachlage zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem 
Vollzug der Wegweisung entgegenstehen, da die Vorinstanz eine vor-
läufige Aufnahme von Ausländern anzuordnen hat,  wenn der Vollzug 
der Wegweisung als unzulässig, unzumutbar oder unmöglich zu erken-
nen ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes 
vom  16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer 
[AuG, SR 142.20]), 

dass  die  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Vollzugs 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 – 4 AuG) zwar grundsätzlich 
von  Amtes  wegen  zu  prüfen  sind,  die  Untersuchungspflicht  jedoch 
nach Treu und Glauben ihre Grenzen an der Mitwirkungspflicht der be-
schwerdeführenden Person findet (Art. 8 AsylG), welche auch die Sub-
stanziierungslast trägt (Art. 7 AsylG), mithin es nicht Sache der Asyl-
behörden sein kann, nach allfälligen Wegweisungshindernissen in hy-
pothetischen Herkunftsländern zu forschen,

dass  der  Beschwerdeführer  die  Folgen  seiner  mangelhaften  Mitwir-
kung respektive Verheimlichung seiner wahren Identität und Herkunft 
zu tragen hat, indem vermutungsweise davon auszugehen ist, es wür-
den  einer  Wegweisung  in  seinen  tatsächlichen  Herkunfts-  oder  Hei-
matstaat  keine landes- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse im 
Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG entgegen 
stehen (vgl. dazu EMARK 2005 Nr. 1 E. 3.2.2. S. 4 f.), 

dass im Übrigen betreffend den mutmasslichen Herkunftsstaat des Be-
schwerdeführers – Gambia – aufgrund der Akten keine Vollzugshinder-
nisse im Sinne von Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG zu erblicken sind, 

dass das in keiner Weise substanziierte Beschwerdevorbringen betref-
fend eine angebliche Erkrankung des Beschwerdeführers keinen ande-
ren Schluss zu rechtfertigen vermag, 

dass bei dieser Sachlage die Anordnung einer vorläufigen Aufnahme 
ausser Betracht fällt,  mithin der Wegweisungsvollzug zu Recht ange-
ordnet wurde, 

dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung 
zu bestätigen und die eingereichte Beschwerde als offensichtlich un-
begründet abzuweisen ist, 

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dass  das  Gesuch  um  Erlass  der  Verfahrenskosten  (im  Sinne  von 
Art. 65 Abs. 1 VwVG) abzuweisen ist, da sich die Beschwerde von An-
fang an als aussichtslos erwiesen hat, 

dass  demzufolge die  Kosten des  Verfahrens von Fr. 600.--  dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG sowie Art. 2 
und 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird – soweit darauf einzutreten ist – abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Erlass der Verfahrenskosten wird abgewiesen. 

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers  (vorab  per  Telefax; 
Einschreiben, Beilage: Einzahlungsschein und angefochtene Verfü-
gung im Original)

- das BFM, Transitzentrum Altstätten (per Telefax, zu den Akten Ref.-
Nr. N _______)

- _______ (per Telefax)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Nina Spälti Giannakitsas Lorenz Mauerhofer

Versand: 

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