# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3355070f-f2f7-5221-92d5-ea42ea196f0d
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 24.08.2020 III 2020 67
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-67_2020-08-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 67

Entscheid vom 24. August 2020 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Aaron Steiner, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien Flurgenossenschaft "F.", 6422 Steinen,
Beschwerdeführerin, 

gegen

1. Flurgenossenschaft "F", 6422 Steinen,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. B.________,
Beschwerdegegner,

Gegenstand Korporationsrecht (Flurgenossenschaftsbeschluss)

2

Sachverhalt:

A. Die Flurgenossenschaft 'F.' (nachstehend: Flurgenossenschaft) wurde am 
10. März 2004 gegründet. Der Perimeterplan umfasst die Grundbuchblätter Nrn. 

(_____) der Gemeinde Steinen. Die Flurgenossenschaft bezweckt den Unterhalt 

der Feinerschliessungsstrasse zu den erwähnten Grundstücken (die der Wohn-

zone W3 zugeordnet sind), welche zwei Bautiefen entlang der B. einnehmen. 

Mitglied der Flurgenossenschaft ist jeder Grundeigentümer innerhalb des Peri-

meterplans (RR-act. II/01, Beilage 1 und 17).

B. B.________ ist Eigentümer der innerhalb des Perimeterplans liegenden 
Grundstücke GB Nr. C.________ sowie der angrenzenden, nicht im Perimeter-

plan liegenden Liegenschaft GB Nr. D.________. Die beiden Grundstücke GB 

Nr. C.________ befinden sich am östlichen Rand des Perimeters, GB-Nr. _____ 

an die B. anstossend, GB Nr. E.________ südlich davon. Mit Beschluss vom 

25. Februar 2013 erteilte der Gemeinderat Steinen I. die Baubewilligung für den 

Neubau eines Einfamilienhauses auf GB Nr. E.________. 

C. Am 18. August 2017 erhielt B.________ von der Flurgenossenschaft erst-
mals eine Rechnung für Beitragsleistungen in der Höhe von Fr. 341.80 für das 

Grundstück GB Nr. E.________, da dieses in den Jahren 2013/2014 überbaut 

worden war (RR-act. I/01, Beilage 9; II/02, Beilage 18, Ziff. 5). Weil B.________ 

diese Rechnung nicht bezahlte, wurde er von der Flurgenossenschaft betrieben. 

Gegen den am 22. Juni 2019 zugestellten Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes 

Steinen erhob B.________ am 2. Juli 2019 Rechtsvorschlag. Das Rechtsöff-

nungsbegehren der Flurgenossenschaft wurde vom Rechtsöffnungsrichter am 

26. August 2019 abgewiesen im Wesentlichen mit der Begründung, die Be-

schwerdeführerin als juristische Person des öffentlichen Rechts könne ihren Mit-

gliedern nur mittels Verfügung Recht und Pflichten auferlegen. Eine Verfügung 

bezüglich der eingeforderten Beitragsleistungen und somit ein Rechtsöffnungsti-

tel liege jedoch nicht vor.

D. Bereits mit Schreiben vom 20. September 2017 und 16. Oktober 2018 hatte 
B.________ beim Vorstand um Entlassung der Parzellen GB Nr. F.________ 

und 0016 aus dem Perimeter der Flurgenossenschaft 'F.' ersucht (RR-act. I/01, 

Beilage 10). Am 16. Juli 2019 lud der Vorstand der Flurgenossenschaft zur Ge-

neralverssammlung ein (RR-act. I/01, Beilage 16). Mit Schreiben vom 12. August 

2019 stellte B.________ beim Vorstand folgende Anträge (RR-act. I/01, Beilage 

17; III/05, Ziff. 9):

3

"Antrag 1:
Die Grundstücke Nr. 0010 und Nr. 0016 sind aus dem Perimeter (Einzugsgebiet) 
der Flurgenossenschaft zu entlassen.

Antrag 2:
Für die Grundstücke Nr. 0010 und Nr. 0016 sind keine Beiträge zu erheben, solan-
ge auf diesen Grundstücken keine baulichen Anpassungen erfolgen, welche eine 
Benützung der Genossenschaftsstrasse erlauben.

Antrag 3:
Es ist eine unabhängige Schätzungskommission von 3 Mitgliedern zu wählen und 
ein Kostenverteilplan gemäss Gesetz über die Flurgenossenschaften zu erstellen."

Gemäss Protokoll zur Generalversammlung der Flurgenossenschaft 'F.' vom 29. 

August 2019 wurden die "Anträge F." behandelt und durch die Mitglieder jeweils 

mit acht zu zwei Stimmen abgelehnt (RR-act. III/05, Ziff. 9).

E. Gegen die zu seinen drei Anträgen gefassten Beschlüsse der Generalver-
sammlung erhob B.________ mit Eingabe vom 14. September 2019 Beschwerde 

beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen (RR-act. 

I/01):

1. Der Ablehnungsbeschluss der Flurgenossenschaft vom 29.08.2019 betreffend 
meinen Antrag 1 ist aufzuheben. Eventuell ist zumindest der Ablehnungsbeschluss 
betreffend meinen Antrag 2 aufzuheben. Subeventuell ist zumindest der Ableh-
nungsbeschluss betreffend meinen Antrag 3 aufzuheben.

2. Es ist anzuordnen oder der Flurgenossenschaft vorzuschreiben, dass gemäss 
meinem Antrag 1 (eventuell: Antrag 2, subeventuell: gemäss Antrag 3) vorzugehen 
ist.

3. Eventuell ist festzuhalten, dass das Abstimmungsverfahren und/oder die "Orien-
tierung" des Präsidenten nicht korrekt war, weshalb die Abstimmungen über meine 
Anträge 1-3 zu wiederholen sind.

4. Die Verfahrenskosten sind der Flurgenossenschaft zu belasten und dem Be-
schwerdeführer ist eine angemessene Entschädigung für den gehabten Aufwand 
zuzusprechen.

F. Mit Beschluss Nr. 204/2020 vom 24. März 2020 (Beschwerdeverfahren VB 
195/2019) entschied der Regierungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen. Der 
Kostenverteilplan der Flurgenossenschaft "F." ist an die neue 
Erschliessungssituation bezüglich der beschwerdeführerischen Grundstücke 
GB Nr. 0010 und GB Nr. E.________ anzupassen. Hierzu ist eine 
Schätzungskommission einzusetzen und das Verfahren nach § 8 FlGG 
durchzuführen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 800.-- 
werden dem Beschwerdeführer und der Vorinstanz je zur Hälfte auferlegt. 
(…).

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

4

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung und Zustellung). 

Der Regierungsrat erachtete es als rechtmässig, dass die Grundstücke von 
B.________ nicht aus dem Flurgenossenschaftsperimeter entlassen wurden, weil 
die Entwässerung nach wie vor über die Kanalisationsleitung der Flurgenossen-
schaft erfolge, während die strassenmässige Erschliessung nicht mehr durch den 
Perimeter erfolge (Erw. 4 f.). Da von B.________ somit nur noch ein reduzierter 
Beitrag für den Kanalisationsunterhalt (sowie ein allfälliges Fusswegrecht über 
die Quartierstrase [Flurgenossenschaftsstrasse]) gefordert werden könne, sei ei-
ne Anpassung des Kostenverteilplans erforderlich (Erw. 6.1). 

G. Gegen den Regierungsratsbeschluss Nr. 204/2020 vom 24. März 2020 
(Versand am 31.3.2020) erhebt die Flurgenossenschaft mit Eingabe vom 
18. April 2020 (Postaufgabe am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den Rechtsbegehren:

1. Der Entscheid des Regierungsrates des Kantons Schwyz, Beschluss 
Nr. 204/2020 vom 24.03.2020 ist aufzuheben.

2.a) Der Kostenverteilplan sowie der Perimeterplan/Erschliessungsplan der "Flur-
genossenschaft Feinerschliessung B." ist gemäss Regierungsratsbeschluss 
Nr. 747/2004 vom 02.06.2004 gültig zu erklären und von der Flurgenossen-
schaft entsprechend anzuwenden.

oder

   b) Alternativ zu Antrag 2. a) ist eine Anpassung des Erschliessungsplans seitens 
der Gemeinde zu veranlassen und die Grundstücke GB Nr. 0010 und GB Nr. 
E.________ aus dem Erschliessungsplan auszuschliessen (inkl. Kanalisation 
und   allen anderen Werkleitungen im Bereich des Erschliessungsperimeters).

3. Die der Beschwerdeführerin auferlegten Verfahrenskosten sind zu stornieren, 
respektive dem Beschwerdeführer aus dem Verfahren VB 195/2019 zu belas-
ten.

4. Sämtliche Kosten- und Entschädigungsfolgen aus den Verfahrensentscheiden 
gehen zu Lasten der Beschlussbehörde, respektive des Beschwerdeführers 
aus dem Verfahren VB 195/2019.

H. Mit Vernehmlassung vom 22. April 2020 beantragt das Sicherheitsdepar-
tement, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin 
abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. Mit Schreiben vom 12. Mai 
2020 lässt sich der Beschwerdegegner vernehmen und beantragt die Abweisung 
der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin, soweit dar-
auf eingetreten wird.

I. Die Beschwerdeführerin repliziert mit Eingabe vom 28. Mai 2020. Hierzu 
gingen keine Stellungnahmen ein. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 In Ergänzung zum im Ingress dargestellten Sachverhalt ist vorab die Vor-
geschichte zu rekapitulieren:

1.1.1 Der Vater des Beschwerdegegners, D. sel., war Eigentümer der sich in der 
Gemeinde Steinen und in der Landwirtschaftszone befindenden Liegenschaft GB 
Nr. D.________, welche bis ins Jahr 1998 eine Fläche von 43'827m2 umfasste 
(RR-act. II/01, Beilage 1). Die Liegenschaft grenzt südöstlich an die B. (GB Nr. 
G.________), welche im Eigentum des Bezirks Schwyz steht. Von dieser führt 
ein rund 60m langer Zufahrtsweg (am Ostrand des Flurgenossenschaftsperime-
ters) über GB Nr. D.________ zu einem Stallgebäude. Bei der Einfahrt in die B. 
befindet sich nordöstlich des Zufahrtweges das frühere Wohnhaus von D.sel.

1.1.2 Nach der Einzonung eines rund 40m breiten, über die ganze Liegenschaft 
GB Nr. D.________ resp. südöstlich/parallel der B. entlanglaufenden Streifens 
liess D.sel. 1997 elf neue Parzellen abparzellieren (vgl. RR-act. II/01, Beilage 1 
und 3). Gleichzeitig wurden neue Servitute errichtet, insbesondere wurde den 
Liegenschaften das gegenseitige Fuss- und Fahrwegrecht eingeräumt (RR-act. 
II/01, Beilage 1 S. 4 f.). Auf den neuen Parzellen waren für die Erschliessung ei-
ne Quartierstrasse, ein Fussweg sowie die Strassen- und Gebäudeentwässerung 
(Kanalisation) vorgesehen (RR-act. II/01, Beilage 4). 

Am 22. Mai 2000 liess D.sel. ab GB Nr. H.________ (Ostbereich) eine weitere 
Parzelle abparzellieren (GB Nr. 0018, vgl. RR-act. II/01, Beilage 2). In der Folge 
verkaufte er alle neuen Parzellen an Drittpersonen, ausser die beiden östlichsten 
Liegenschaften GB Nr. C.________, welche an GB Nr. 07 grenzen. Diese behielt 
er für seinen Sohn und seine Tochter als künftiges Bauland im Eigentum (RR-
act. II/01, S. 2). Die verkauften Parzellen wurden daraufhin bis ins Jahr 2000 
überbaut (RR-act. II/01, S, 2; vgl. Beilage 6).

1.1.3 Gemäss dem Perimeterplan für die Flurgenossenschaft der B. ag vom 31. 
Oktober 2001 (RR-act. II/01, Beilage 5) umfasst der Perimeter alle Liegenschaf-
ten GB Nrn. H.________ bis 0016 und 0018. Zudem zeigt der Plan die projektier-
te Erschliessung, d.h. den Verlauf der Quartierstrasse. Diese verläuft ab der B. 
zwischen GB Nr. I.________ ca. 20m in südöstliche Richtung. Dort gabelt sie 
sich zwischen den beiden Parzellenreihen in südwestliche und nordöstliche Rich-
tung. In nordöstlicher Richtung endet sie nach ca. 50m mit einem Wegstück von 
rund 2.5 m auf den beiden Liegenschaften GB Nrn. C.________ (vgl. RR-act. 

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II/01, Beilage 7), von wo ein Fussweg bis zur Liegenschaft GB Nr. 07 und von 
dort zur B. führt. 

1.1.4 Dem Protokoll zur "3. Vorbesprechung für die Bildung der Flurgenossen-
schaft der Eigentümer der Parz. 0006 bis 0016 und 0018" vom 12. November 
2003 lässt sich Folgendes entnehmen (RR-act. II/01, Beilage 15):

D., Eigentümer der Parz. 0010 und 0016, erläutert sein Anliegen:
- Die Parz. Nr. 0010 und 0016 sind zur Zeit unbebaut
- Zur Zeit der Einzonung wurden sie für seine beiden Kinder reserviert, damit sie 

Bauland für ein Eigenheim haben
- Da zurzeit seitens seiner Kinder kein Bedürfnis besteht zu bauen (Tochter im 

Ausland, Sohn ins Elternhaus eingezogen), werden die beiden Parzellen län-
gerfristig kaum bebaut, somit auch die Zufahrtsstrasse "Feinerschliessung B." 
längerfristig nicht benützt.

- Damit sein Sohn (zukünftiger Erbe) nicht mit Beiträgen an die Flurgenossen-
schaft "Feinerschliessung B." belastet wird, ohne die Erschliessungsstrasse zu 
nutzen, möchte Herr D. die unbebauten Parzellen bis zum Zeitpunkt einer 
Überbauung von Beiträgen (Amortisation und Unterhalt) ausschliessen.

- Im Gegenzug möchte er für entstandene Umtriebe und Unkosten eine einmali-
ge Entschädigung von Fr. 5'000.-- bezahlen.

Die Anwesenden waren sich zum einen einig, dass eine Beitragspflicht für unbe-
baute Parzellen rechtlich nicht durchsetzbar sei. Zum andern sprachen sie sich 
gegen den Ausschluss der beiden Liegenschaften GB Nrn. C.________ aus der 
Flurgenossenschaft aus, da dies zu einem späteren Zeitpunkt nur aufwendige 
(finanzielle) Neuregelungen zur Folge hätte. Ebenfalls aus finanziellen Überle-
gungen sprach man sich für einen Verzicht auf eine Neuberechnung des Kosten-
verteilplans ohne die beiden unbebauten Parzellen aus. So könnten bei der Be-
bauung der Parzellen die Beiträge ohne aufwendige Neuberechnungen und Ge-
nehmigungen erhoben werden. Des Weiteren war man der Auffassung, die Re-
gelung betreffend die Parzellen 0010 und 0016 sei nicht in den Statuten festzu-
halten (RR-act. II/01, Beilage 15 S. 2).

1.1.5 Am 10. März 2004 fand die Gründungsversammlung der Beschwerdeführe-
rin statt. Bei 18 stimmberechtigten Personen gemäss Grundeigentümerverzeich-
nis, was in Berücksichtigung der Eigentumsanteile 11 ganze Stimmen ergebe, er-
folgte der Gründungsbeschluss einstimmig, wobei drei abwesende Personen (im 
Sinne von § 3 Abs. 2 des Gesetzes über die Flurgenossenschaften [FlurG; 
SRSZ 213.110] vom 28.6.1979) als zustimmend zählten (RR-act. II/01, Beilage 
16). Eine Präsenzliste liegt dem aktenkundigen Gründungsprotokoll nicht bei. 
Dieses konkretisiert (leider) auch nicht weiter die berücksichtigten Eigentumsan-
teile. Der Kostenverteilplan vom 31. Oktober 2001/rev. 9. Mai 2013 (RR-act. II/01, 
Beilage 13) weist für die die sieben Parzellen GB-Nrn. J.________ sowie 0018 je 
zwei Grundeigentümer (je Ehepaare) aus und für die übrigen fünf Grundstücke 

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(GB-Nrn. 0010, 0011, 0014, 0015 und 0016) je einen Grundeigentümer bzw. 
Grundeigentümerin; die beiden Grundstücke GB-Nrn. C.________ gehör(t)en, 
wie erwähnt, dem Vater des Beschwerdegegners. Unklar ist mithin die Nennung 
von (nur) elf ganzen Stimmen in Berücksichtigung der Eigentumsanteile ange-
sichts der vom Perimeter erfassten zwölf Grundstücke. Da gemäss § 14 Abs. 1 
der Statuten vom 31. Oktober 2001/rev. 8. Mai 2003 jedes Mitglied eine Stimme 
hat, erklärt sich die Differenz von elf ganzen Stimmen und den zwölf Grundstü-
cken mit dem Eigentums von D.sel. an zwei Grundstücken (dies stünde aller-
dings im Widerspruch zu Erw. 2.2 des angefochtenen Beschlusses, wonach der 
Beschwerdegegner entsprechend seinem Eigentum an zwei Grundstücken über 
zwei Stimmen verfügt; diese Auffassung findet in den Statuten angesichts von 
§ 14 Abs. 1 [i.V.m. § 4] indes keine Stütze]: über das Grundeigentum wird nur die 
Mitgliedschaft definiert). 

An der Versammlung erfolgte auch eine kurze Diskussion über die spezielle Re-
gelung mit D.sel. bezüglich einer einmaligen Zahlung an die Flurgenossenschaft 
im Hinblick auf seine unbebauten Parzellen. Gemäss Gründungsprotokoll wurde 
dies zur Kenntnis genommen; da dies aber nicht Gegenstand der Gründungsver-
sammlung sei, würde der Vorstand diese Angelegenheit regeln resp. D.den Ein-
gang der bereits geleisteten Zahlung bestätigen (RR-act. II/01, Beilage 16 S. 3).

1.1.6 Mit RRB Nr. 747/2004 vom 2. Juni 2004 (RR-act.II/01/Beilage 11) geneh-
migte der Regierungsrat die Gründung und die Statuten der Beschwerdeführerin. 
Mit dieser Genehmigung wurde die Beschwerdeführerin zu einer juristischen 
Person des kantonalen öffentlichen Rechts (Disp.-Ziff. 1; Art. 1 der Statuten [RR-
act. II/01, Beilage 12], vgl. § 4 Abs. 3 FlurG). Unter anderem hielt der Regie-
rungsrat fest (Erw. 5), dass auf die Wahl der Schätzungskommission praxis-
gemäss habe verzichtet werden können, da für den Kostenverteilplan eine Ver-
ständigung angestrebt werde. Hinzuweisen sei darauf, dass der Kostenverteil-
plan der Genehmigung durch den Regierungsrat unterliege (RR-act. II/01, Beila-
ge 11 S. 2). 

1.1.7 Laut Statuten bezweckt die Genossenschaft den Unterhalt der Feiner-
schliessungsstrasse (§ 2 Abs. 1). Die von der Genossenschaft zu unterhaltenden 
Strassenflächen verbleiben im Eigentum der jeweiligen Grundeigentümer (§ 2 
Abs. 2). Der Perimeterplan "F." vom 9. Mai 2003 der B. ag umschreibt das Ge-
biet, auf das sich die Genossenschaft bezieht (§ 3). Mitglied der Genossenschaft 
ist jeder Grundeigentümer innerhalb des Perimeterplanes. Die Mitgliedschaften 
werden im Grundbuch angemerkt (§ 4). Bei Eigentumsänderungen an Grundstü-
cken, die in die Flurgenossenschaft einbezogen sind, geht die Mitgliedschaft oh-
ne weiteres auf den oder die Rechtsnachfolger über (§ 5). Die Beitragsleistungen 

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der Genossenschafter richten sich nach dem Kostenverteilplan. Der Vorstand 
stellt jeweils Rechnung (§ 8 Abs. 1 Satz 1 und 2). Der Kostenverteilplan ist auf 
das Grundstück anzupassen, wenn es bezüglich Nutzung oder zonenmässiger 
Nutzungsmöglichkeit eine wesentliche und dauernde Veränderung erfährt. Der 
Vorstand erteilt der Schätzungskommission einen entsprechenden Auftrag (§ 8 
Abs. 2).

1.1.8 Mit dem Kostenverteilplan der B. ag vom 31. Oktober 2001/rev. 9. Mai 2003 
wurden die prozentualen Kostenanteile der einzelnen Liegenschaften festgelegt 
(RR-act. II/01, Beilage 13). Der Anteil von GB Nr. 0010 beträgt 10.611 %, derje-
nige von GB Nr. E.________ beträgt 11.394 %, total also 22.005 %. Weder im 
Protokoll zur Gründung der Flurgenossenschaft am 10. März 2004 (RR-act. II/01, 
Beilage 16) noch im regierungsrätlichen Genehmigungsbeschluss wird Bezug auf 
den konkreten Kostenverteilplan genommen. 

1.1.9 Am 26. April 2006 fand die "1. Vorstandssitzung der Flurgenossenschaft F." 
statt. Dabei wurde beschlossen, die beiden unbebauten Parzellen 0010 und 0016 
von D.sel. bis zum Zeitpunkt einer Überbauung von Beiträgen (Amortisation und 
Unterhalt) zu befreien. Das Ziel der jährlichen Beitragszahlungen wurde auf Fr. 
3'000.-- festgelegt. Obwohl jährlich nur Fr. 2'339.90 eingezogen wurden (Fr. 
3'000.-- [Ziel] abzüglich 22.005% [Anteil D.sel.]), beschloss der Vorstand, die 
jährlichen Beiträge vorläufig beizubehalten. Da D.sel. eine einmalige Einlage von 
Fr. 5'000.-- geleistet habe, könne vorläufig auf eine Erhöhung verzichtet werden 
(RR-act. II/01, Beilage 17).

1.1.10  Nachdem der Beschwerdegegner die Liegenschaften GB Nr. K.________ 
von seinem Vater geerbt hatte, liess er in den Jahren 2013/2014 die Parzelle GB 
Nr. 0016 für den Eigengebrauch überbauen (RR-act. I/01, Beilagen 4, 5, 6). 

Die Erschliessung war über GB Nr. 07 vorgesehen. Der Gemeinderat erachtete 
es  für die künftige Erschliessbarkeit des landwirtschaftlichen Grundstückes GB 
Nr. 07 als "erforderlich, die Weichen zu stellen und die Zugänglichkeit notariell zu 
sichern". Die Regelung der Erschliessung von GB Nr. 07 sei "von öffentlichem In-
teresse, damit künftige Entwicklungen sichergestellt werden können" (Baubewilli-
gung vom 25.2.2013 [RR-act. I/01, Beilage 4] S. 1 lit. C und Disp.-Ziff. 3.6). Die 
Baubewilligung wurde entsprechend mit der Auflage erteilt, dass für die Er-
schliessung von GB Nr. 0016 von der B. her auf den Grundstücken GB Nr. 07 
und 0010 ein genügend breiter Streifen samt Einfahrtslenker für die Erschlies-
sung der beteiligten Grundstücke GB Nr. K.________ dauernd freizuhalten ist, 
was im Grundbuch anzumerken war (RR-act. I/01, Beilagen 2, 4 S. 1 f. und S. 6 
[Plan]).

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1.1.11  Der Vorstand der Beschwerdeführerin stellte an seiner Sitzung vom 
28. Juni 2017 fest, dass es versäumt worden war, beim Beschwerdegegner für 
die seit 2014 neu bebaute Liegenschaft GB Nr. 0016 die Beiträge einzufordern. 
Dies sei nachzuholen; die Befreiung sei bis zum Zeitpunkt einer Überbauung ge-
währt worden. Die Höhe richte sich nach dem Kostenverteilplan 2001/2003 (RR-
act. II/01, Beilage 18 S. 3).

1.1.12  Am 18. August 2017 stellte die Beschwerdeführerin dem Beschwerde-
gegner erstmals eine Rechnung für Beitragsleistungen 2017 in der Höhe von 
Fr. 341.80 für das Grundstück GB Nr. 0016 (vgl. vorstehend Ingress lit. B). Auch 
an der Generalversammlung vom 31. August 2017 wurden die versäumten Bei-
tragszahlungen thematisiert und unter anderem festgehalten, auf eine Nachver-
rechnung der nicht in Rechnung gestellten Beiträge werde kulanterweise verzich-
tet. Für die Parzelle GB-Nr. 0010 werde bis zum Zeitpunkt einer Bebauung auf 
die Perimeterbeiträge verzichtet gemäss der Abmachung mit D.sel. vom 12. No-
vember 2003 (RR-act. II/01, Beilage 19 S. 3).

1.2 Der Regierungsrat begründete seinen vorliegend angefochtenen Beschluss 
im Wesentlichen wie folgt:

Unbegründet sei die Rüge des Beschwerdegegners, der Präsident hätte über 
seine Anträge nicht mitabstimmen dürfen. Der Präsident sei stimmberechtigtes 
Mitglied der Flurgenossenschaft. Weder das FlurG noch die Statuten sähen vor, 
dass der Präsident nicht mitabstimmen dürfe (Erw. 2.2). Die Mitglieder hätten 
sich aufgrund der im Vorfeld der Generalversammlung vom 29. August 2019 zu-
gestellten Unterlagen hinreichend informieren können. Es könne daher nicht ge-
sagt werden, der Präsident habe unzutreffend orientiert. Zudem seien die Anträ-
ge des Beschwerdegegners im Plenum diskutiert worden (Erw. 2.3). Die Vorge-
hensweise, die (fristgerechten) Anträge auf Korrekturen und Ergänzungen des 
Protokolls der Generalversammlung vom 29. August 2019 an der nächsten Ge-
neralversammlng bei der Genehmigung des Protokolls zu behandeln, sei nicht zu 
beanstanden (Erw. 2.4). 

In den Statuten würden die Kanalisationsleitungen zwar nicht ausdrücklich er-
wähnt. Diese seien jedoch bereits von Gesetzes wegen vom Begriff der Er-
schliessung mitumfasst. Aus den aktenkundigen Plänen ergebe sich, dass unter 
der Quartierstrasse der Flurgenossenschaft eine Kanalisationsleitung für die Ge-
bäudeentwässerung bestehe, an welche auch die beiden Grundstücke des Be-
schwerdegegners angeschlossen seien. Diese gehörten gemäss der schriftlichen 
Auskunft der kommunalen Baukommission der Flurgenossenschaft. Der Be-
schwerdegegner ziehe aus der Flurgenossenschaft also weiterhin einen Nutzen. 

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Eine Entlassung seiner Grundstücke aus dem Flurgenossenschaftsperimeter fal-
le daher ausser Betracht (Erw. 4). 

Es könne ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass auch das noch unü-
berbaute Grundstück GB-Nr. 0010 nicht über die Quartierstrasse der Flurgenos-
senschaft erschlossen werde (Erw. 5). Es bestehe keine Verpflichtung des Be-
schwerdegegners, seine Grundstücke über die Quartierstrasse zu erschliessen. 
Mit der Pauschalzahlung von Fr. 5'000.-- des Vaters des Beschwerdegegners sei 
die Beitragspflicht für die beiden damals noch nicht überbauten Grundstücke ab-
gegolten worden (Erw. 5.1). Aus dieser "Übereinkunft" lasse sich keine Verpflich-
tung zur Erschliessung der beiden Grundstücke des Beschwerdegegners über 
die Quartierstrasse der Flurgenossenschaft ableiten. Vielmehr ergebe sich aus 
der Baubewilligung vom 25. Februar 2013, dass auch die Erschliessung von GB 
Nr. 0010 direkt über die B. vorgesehen sei, da sonst nicht die Sicherung einer 
Freihaltefläche im Grundbuch festgeschrieben worden wäre. Unter diesen Um-
ständen werde die ursprünglich vom Vater des Beschwerdeführers vorgesehene 
Ersatzerschliessung für Fahrzeuge über die Quartierstrasse der Flurgenossen-
schaft "definitiv" nicht mehr benötigt. Mit Bezug auf die ursprünglich angedachte 
Nutzung der Quartierstrasse zur Erschliessung der beiden Grundstücke GB-
Nr. 0010 und 0016 hätten sich die Verhältnisse somit dauerhaft geändert, was 
wiederum Auswirkungen auf die Beitragsleistungen der Genossenschafter bzw. 
den Kostenverteilplan habe (Erw. 5.2). Ergebe sich eine Mehrbelastung der übri-
gen Genossenschafter, sei das Verfahren nach § 8 FlurG durchzuführen. Für die 
Grundstücke des Beschwerdegegners könne nur noch ein reduzierter Beitrag für 
den Kanalisationsunterhalt erhoben werden (Erw. 6 f.). Anzumerken bleibe, dass 
es den Mitgliedern freistehe, sich im Rahmen einer einvernehmlichen Lösung auf 
einen neuen Kostenverteilplan zu einigen, was ein Verfahren nach § 13 Abs. 4 
FlurG und § 8 FlurG überflüssig machen würde (Erw. 6.2). 

1.3 Die Beschwerdeführerin macht beschwerdeweise formelle Fehler geltend. 
Einerseits werde das Verfahren nach § 8 FlurG vorgeschrieben, anderseits eine 
gütliche Einigung als nach wie vor offen bezeichnet (S. 3 Ziff. III.1.2 und S. 6 
Ziff. 3). Es werde auch kein Zeitpunkt definiert, ab welchem die Perimeterbeiträge 
nicht mehr zu leisten seien (S. 3 Ziff. III.1.2). Der angefochtene Entscheid weise 
inhaltliche Fehler auf und gebe den Sachverhalt nicht korrekt wieder. Der Beitritt 
zur Flurgenossenschaft sei verpflichtend gewesen; auf den Grundbuchblättern 
GB-Nrn. H.________ bis 0016 seien neue Servitute erstellt worden. Von einer 
Ersatzerschliessung oder Zweiterschliessung sei nie die Rede gewesen. Grun-
deigentümer, deren Grundstücke durch den Bau von Strassen, Kanalisationen 
und Wasserleitungen eine Wertvermehrung erführen, seien zu Leistungen von 

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Beiträgen an die erwachsenen Kosten verpflichtet. Ein genehmigter Erschlies-
sungsplan könne nicht auf Anregung eines einzelnen angepasst werden. Es sei 
falsch, dass eine Erschliessung von GB-Nrn. C.________ über die Quartierstras-
se ausgeschlossen sei. Gemäss der Baubewilligung vom 25. Februar 2013 
(Disp.-Ziff. 3.7) seien die Bestimmungen der Strassengenossenschaft zu beach-
ten. Die Pauschalzahlung von D.sel. sei niemals als Sicherstellung einer Ersatz-
zufahrt gedacht und lediglich ein Entgegenkommen der Flurgenossenschaft ge-
wesen und habe der Entlastung der Erben gedient. Ein öffentlich genehmigter 
Erschliessungsplan sei verbindlich (S. 3 ff. Ziff. 2). Auf die Fakten der Vorge-
schichte werde nicht eingegangen (S. 6 f. Ziff. 4). Teilmitgliedschaften ("Rosinen-
Picker") sehe der Gesetzgeber nicht vor (S. 7 Ziff. 5). Der Wendehammer auf 
GB-Nrn. 0010 und 0016 sei ebenfalls Bestandteil der Flurgenossenschaft. Ein 
Kostenausschluss der Grundstücke des Beschwerdegegners sei schon daher 
nicht möglich (S. 7 f. Ziff. 5.3). Anstelle einer Teilmitgliedschaft sei die Anpassung 
des Erschliessungsplanes zu prüfen (S. 8 Ziff. 6.1). Der Flurgenossenschaft dürf-
ten für das Verfahren keine Kosten entstehen (S. 8 Ziff. 7). Der angefochtene 
Beschluss wirke willkürlich. Eine Flurgenossenschaft sei eine solidarische Ge-
meinschaft. Punktuell könne es sein, dass für einzelne scheinbar aktuell Nachtei-
le bestünden (S. 9 Ziff. 7.3). 

2.1 Zur Durchführung von Bodenverbesserungen innerhalb und ausserhalb des 
Baugebietes, wie Weg- und Strassenanlagen, Trinkwasserversorgungen, Güter-
zusammenlegungen, Alpverbesserungen, Entwässerungen usw., können die be-
teiligten Grundeigentümer eine Flurgenossenschaft bilden (Art. 703 Schweizeri-
sches Zivilgesetzbuch [ZGB; SR 210] vom 10. Dezember 1907 i.V.m. § 68 Ein-
führungsgesetz zum schweizerischen Zivilgesetzbuch [EGzZGB; SRSZ 210.100] 
vom 14. September 1978). Können Bodenverbesserungen nur gemeinschaftlich 
in zweckmässiger Weise durchgeführt und unterhalten werden und hat die Mehr-
heit der beteiligten Grundeigentümer, denen zugleich mehr als die Hälfte des 
einbezogenen Bodens gehört, dem Unternehmen zugestimmt, so sind die übri-
gen Grundeigentümer zum Beitritt verpflichtet (§ 68 Abs. 2 EGzZGB). Gestützt 
auf § 68 Abs. 3 EGzZGB hat der Kantonsrat das Gesetz über die Flurgenossen-
schaften erlassen. 

Mit der Genehmigung der Gründung und der Statuten durch den Regierungsrat 
wurde die Flurgenossenschaft zur juristischen Person des öffentlichen Rechtes 
(vgl. § 4 Abs. 3 FlurG; vorstehend Erw. 1.1.6). 

2.2.1 Der Beschwerdegegner wirft die Frage auf, ob der Vorstand der Flurgenos-
senschaft befugt ist, einen Entscheid der Aufsichtsbehörde weiterzuziehen (Ver-
nehmlassung S. 1 Ziff. 1).

12

2.2.2 Es ist klarzustellen, dass der Regierungsrat den angefochtenen Beschluss 
nicht kraft seiner Aufsichtsfunktion (§ 4 Abs. 3 zweiter Teilsatz FlurG), sondern 
auf Beschwerde des Beschwerdegegners hin, d.h. als Beschwerdeinstanz, erlas-
sen hat. Dies steht im Einklang mit § 15 Abs. 1 FlurG, der für das Einsprache- 
und Beschwerdeverfahren das Verwaltungsrechtspflegegesetz (SRSZ 234.110; 
VRP) vom 6. Juni 1974 für anwendbar erklärt. Die Rechtsmittelbefugnis richtet 
sich nach § 37 VRP. Die Flurgenossenschaft als juristische Person ist dadurch, 
dass sie zur Anpassung des Kostenverteilplans verpflichtet wurde, zweifelsohne 
im Sinne von § 37 Abs. 1 VRP besonders berührt und hat ein schutzwürdiges In-
teresse an der Aufhebung oder Änderung dieses Entscheides. Der Vorstand ver-
tritt die Genossenschaft nach aussen (§ 18 Abs. 1 der Statuten). Mit der vorlie-
genden Beschwerde werden die (finanziellen) Interessen der Mitglieder der Flur-
genossenschaft (mit Ausnahme derjenigen des Beschwerdegegners, der indes-
sen die Entlassung aus der Flurgenossenschaft bzw. seiner Grundstücke aus 
dem Flurgenossenschaftsperimeter anstrebt) gewahrt. Die Beschwerdelegitimati-
on der Flurgenossenschaft ist mithin zu bejahen (vgl. VGE II 2012 136 vom 
20.2.2013 Erw. 1; VGE 927/99 vom 26.5.2000 [Bejahung der Beschwerdebefug-
nis einer Flurgenossenschaft  betreffend eine aufsichtsrechtliche Anordnung des 
Regierungsrates]). Die weiteren Entscheidungsvoraussetzungen sind unbestreit-
bar gegeben (§ 27 Abs. 1 VRP). 

2.3.1 Wenn die Beschwerdeführerin rügt, der Regierungsrat habe in seinem Be-
schluss wesentliche Punkte nicht berücksichtigt, macht sie sinngemäss eine Ver-
letzung des rechtlichen Gehörs geltend. 

2.3.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV gebietet, dass 
die Behörde die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich hört, prüft 
und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der 
Behörde, ihren Entscheid zu begründen (BGE 139 V 496 Erw. 5.1). Dabei ist es 
nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich ausein-
andersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann 
sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Be-
gründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die 
Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn müssen wenigs-
tens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat lei-
ten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 138 IV 81 Erw. 2.2 mit 
Hinweisen; Urteil BGer 2C_515/2017 vom 22.11.2017 Erw. 2.3.3; Urteil BGer 
1C_452/2012 vom 18.11.2013 i.Sa. A. et al. vs. VerwGer SZ Erw. 2.2).

13

Diesen Voraussetzungen wird der angefochtene Beschluss gerecht. Der RRB 
fasst die wesentlichsten Elemente der Vorgeschichte kurz zusammen (Ingress 
lit. A und B) und würdigt insbesondere auch die initiale Zahlung von Fr. 5'000.-- 
seitens des Vaters sel. des Beschwerdegegners (Erw. 5.1). Wenn der Regie-
rungsrat weitere Sachverhaltselemente der Vorgeschichte trotz Aktenkenntnis 
nicht weiter thematisierte, lässt sich hieraus schliessen, dass er ihnen keine Ent-
scheidrelevanz beimass.

2.4 Wenn der Regierungsrat im Dispositiv des angefochtenen Beschlusses die 
Einsetzung einer Schätzungskommission vorsieht, steht dies nicht im Wider-
spruch zur erwägungsweisen Feststellung, dass nach wie vor auch eine gütliche 
Lösung möglich ist, nachdem die Beschwerde "im Sinne der Erwägungen" teil-
weise gutgeheissen wurde. Zudem wurde bereits der erste Kostenverteilplan in 
Abweichung von § 20 Abs. 2 der Statuten nicht durch eine Schätzungskommissi-
on, sondern im Konsens der Mitglieder erstellt (vgl. vorstehend Erw. 1.1.6). In-
dessen bedeutet "einvernehmliche Lösung" (angefochtener Beschluss Erw. 6.2) 
im vorliegenden Fall, dass ein neuer Kostenverteilplan einstimmig und nicht mit 
der statutarisch vorgesehenen Mehrheit der abgegebenen Stimmen (§ 15 Abs. 1 
Statuten) verabschiedet werden muss. Andernfalls bleibt nur der Weg über die 
Einsetzung einer Schätzungskommission. 

2.5 Aus den vom Vater des Beschwerdegegners bezahlten Fr. 5'000.-- kann 
keine der Parteien etwas zu ihren Gunsten herleiten. Aufgrund des aktenkundi-
gen Protokolls (vorstehend Erw. 1.1.4) bestand zum einen Einigkeit, dass von 
den Eigentümern (bzw. dem Eigentümer) der (noch) nicht überbauten Parzellen 
mangels Nutzung keine Beiträge erhoben werden können.  Zum andern wollte 
der Zahlende gerade der Inanspruchnahme seiner zukünftigen Erben für Beiträ-
ge trotz unbebauter Grundstücke entgegenwirken und damit auch "entstandene 
Umtriebe und Unkosten" abgelten. Vorliegend entscheidend ist die Tatsache, 
dass die beiden Grundstücke GB-Nrn. 0010 und 0016 in den Perimeter miteinbe-
zogen wurden und es auch blieben und der Vater des Beschwerdegegners als 
Eigentümer (wie auch der Sohn als dessen Rechtsnachfolger) entsprechend Mit-
glied der Flurgenossenschaft war/ist. Anderweitige Annahmen des Zwecks der 
Fr. 5'000.-- (betreffend Ersatzzufahrt o.ä.; vgl. RR-act. I/01 S. 3; angefochtener 
Beschluss Erw. 5.2) sind Spekulation und finden keinen Widerhall in den Akten. 
Vielmehr spricht bereits die Abparzellierung der vom Perimeter erfassten Grunds-
tücke GB-Nrn. 0006 bis 0016 (und 0018) ab GB-Nr. 07 vom 11. März 1998 (RR-
act. II/01/Beilage 1) wie auch die Abparzellierung von GB-Nr. 0018 ab GB-
Nr. 0006 am 22. Mai 2000 (RR-act. II/01/Beilage 2) dafür, dass die Erschliessung 
aller dieser Grundstücke über die Quartiererschliessungsstrasse angedacht war. 

14

Dies ergibt sich namentlich daraus, dass bei der Parzellierung für die Eigentümer 
als Dienstbarkeit "gegenseitig ein Fuss- und Fahrwegrecht auf der projektierten 
Erschliessungsstrasse in einer Breite von (in der Regel) drei Meter ab der öffent-
lichen B." gemäss der beiliegenden Mutation Nr. 915 vom 21. Januar 1998 
grundbuchlich eingeräumt wurde. Im Verhältnis zu GB-Nr. 07 wurde hingegen 
nur ein gegenseitiges Fusswegrecht eingeräumt. Des Weiteren gestattete der Ei-
gentümer von GB-Nr. 0010 dem Eigentümer von GB-Nr. 07 ein Fuss- und Fahr-
wegrecht über die nordöstliche Ecke in GB-Nr. 0010 bei der B.; ein Fahrwegrecht 
zu Gunsten von GB-Nr. 0010 (und GB-Nr. 0016) auf GB-Nr. 07 wurde hingegen, 
soweit ersichtlich, nicht vereinbart. 

Die Beschwerdeführerin macht zu Recht geltend, dass die vom Beschwerdegeg-
ner erwähnte "Sicherung einer Option" nie ein Thema gewesen ist (Replik S. 1). 

2.6 Die Beschwerdeführerin hat keine Nachforderung der nicht in Rechnung 
gestellten Beiträge 2014 bis 2016 gegenüber dem Beschwerdegegner verfügt, 
sondern auf diese Beiträge kulanterweise verzichtet (RR-act. II/01, Beilage 19 
Ziff. 5; vorstehend Erw. 2.3.2). Strittig ist die erstmalige Rechnungsstellung vom 
18. August 2017 (Beitragsjahr 2017; RR-act. I/01 Beilage 9). Insofern ist der 
Zeitpunkt definiert, ab welchem der Beschwerdegegner allenfalls keine (oder 
modifizierte) Perimeterbeiträge zu leisten hat, und ist die diesbezüglich von der 
Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage hinfällig. 

3.1.1 Gemäss der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts sind in den Kreis 
der Beitragspflichtigen eines Werkes (Perimeterpflichtige) nur Grund- und Werk-
eigentümer aufzunehmen, für die das in Frage stehende Unternehmen einen 
Nutzen bringt. Das ist beispielsweise anzunehmen, wenn durch einen Strassen-
bau die Zugänglichkeit zu einem Grundstück verbessert wird, womit das Grunds-
tück an Wert gewinnt. Ein Einbezug in den Perimeter entfällt nur, wenn ein Son-
dervorteil zum vornherein klarerweise zu verneinen ist (EGV-SZ 1992 Nr. 15 
[VGE 552/95 vom 23.9.1992] Erw. 2; EGV-SZ 1996 Nr. 13 [VGE 359/95 vom 
10.4.1996] Erw. 2.b; EGV-SZ 2011 C 19.1 Erw. 5.2; VGE III 2017 215 vom 
23.02.2018 Erw. 2.1.2). In EGV-SZ 1996 Nr. 13 erwog das Verwaltungsgericht, 
der Umstand, dass ein Grundstück nur in abgeschwächter Weise von der betref-
fenden Strasse profitieren könne, sei bei der Festsetzung des massgebenden 
Kostenverteilplanes hinreichend zu berücksichtigen. In EGV-SZ 2011 C 19.1 er-
achtete der Regierungsrat den Einbezug eines Grundstückes für durchaus ge-
rechtfertigt, weil dieses "zumindest teilweise, wenn auch nicht in erster Linie" 
durch die fragliche Strasse erschlossen wurde (Erw. 5.3.1). Betreffend weitere 
Grundstücke mass der Regierungsrat der Benutzung "höchstens ein untergeord-
netes Interesse" zu. Sollte sich deren Interessenlage künftig ändern, könne das 

15

Beizugsgebiet nachträglich angepasst werden (Erw. 5.3.2). Sofern ein Einbezug 
in den Perimeter einem Grundstück (objektiv) einen zusätzlichen Nutzen bringt, 
können sich die Eigentümer bereits bestehender Bauten nicht dagegen zur Wehr 
setzen mit der Begründung, sie seien bereits erschlossen. Ob ein Grundei-
gentümer den ihm zukommenden Vorteil nutzen will, ist für den Einbezug uner-
heblich (VGE III 2017 37+38 vom 24.10.2017 Erw. 4.1 mit Hinweis auf Huwyler, 
Flurgenossenschaften im Kanton Schwyz, Manuskript des Vortrages anlässlich 
der Jahresversammlung des Schwyzerischen Gemeindeschreiberverbandes vom 
13.10.1983 in Lachen [Huwyler, Flurgenossenschaften], S. 5 lit. b mit Hinweis auf 
VGE 591/81 vom 30.3.1982 Erw. 3.b/cc). 

3.1.2 Der Grundeigentümer, dessen Grundeigentum in den Perimeter einer Flur-
genossenschaft einbezogen wird, ist grundsätzlich (nach Massgabe der Statuten 
dieser Flurgenossenschaft) nicht nur berechtigt, das betreffende Erschlies-
sungswerk der Flurgenossenschaft zu benützen (was den Zugang zur Flurge-
nossenschaftsstrasse miteinschliesst), sondern auch verpflichtet, entsprechend 
dem Nutzen des Unternehmens für das einzelne beteiligte Grundstück seinen im 
Kostenverteilplan festgelegten Anteil an die Erstellungs- und Unterhaltskosten zu 
leisten (vgl. § 4 Abs. 2 Ziff.3 i.V.m. § 7 FlurG; VGE 622/01 vom 16.11.2001 Erw. 
5b; VGE 623/01 vom 16.11.2001 Erw. 2.e). 

3.2.1 § 13 FlurG äussert sich zu nachträglichen Änderungen. Die Genossen-
schaftsversammlung beschliesst über Änderungen der Statuten, des Beizugsge-
bietes und des Ausführungsprojektes; diese bedürfen der Genehmigung des Re-
gierungsrates (Abs. 1). Ändert sich die Bewirtschaftung oder Nutzung eines be-
teiligten Grundstückes und wirkt sich diese Änderung auf das Interesse des Ge-
nossenschafters aus, ist das Kostentreffnis auf Antrag der Schätzungskommissi-
on vom Vorstand neu festzusetzen. Ergibt sich daraus eine Mehrbelastung der 
übrigen Genossenschafter, ist das Verfahren nach § 8 FlurG durchzuführen (§ 13 
Abs. 4 FlurG). § 8 Abs. 2 der Statuten bestimmt, dass der Kostenverteilplan auf 
das Grundstück anzupassen ist, wenn es bezüglich Nutzung oder zonenmässi-
ger Nutzungsmöglichkeit eine wesentliche und dauernde Veränderung erfährt. 
Der Vorstand erteilt der Schätzungskommission einen entsprechenden Auftrag. 

3.2.2 Mit VGE 711/98 vom 21. Dezember 1998 (Erw. 1, mit Verweis auf VGE 
324/93 vom 23.9.1993 betreffend dieselben Parteien) stellte das Verwaltungsge-
richt klar, dass eine nachträgliche Doppelerschliessung einer Liegenschaft 
grundsätzlich keine massgebliche Änderung im Sinne von § 14 FlurG (vormals 
Verordnung über die Flurgenossenschaften, nGS 185) zu begründen vermöge. 
Mit VGE 324/93 vom 23. September 1993 führte das Verwaltungsgericht unter 

16

anderem aus (Erw. 1.c), ob bei anderweitiger Erschliessung von einem Ände-
rungstatbestand zu sprechen sei, bedürfe einer differenzierteren Betrachtungs-
weise. Gleichzeitig hielt es fest, dass es sich bei der Flurgenossenschaft um ein 
Solidarwerk handle, dessen Grundlagen, zu denen auch der Kostenverteiler 
gehöre, eine gewisse Beständigkeit aufweisen sollte, andernfalls die Akzeptanz 
zur (Zwangs-)Mitgliedschaft darunter leiden und vor allem weitere Änderungen im 
Sinne einer Beitragsentlastung anbegehrt würden. In diesem Sinne vermöge 
nach Ansicht des Verwaltungsgerichts die nachträgliche Doppelerschliessung ei-
ner Liegenschaft grundsätzlich keine massgebliche Änderung im Sinne von § 13 
Abs. 4 FlurG (vormals Verordnung) zu begründen, zumal wenn das Erschlies-
sungswerk die Erschliessungsfunktion für die betroffene Liegenschaft nach wie 
vor zu erfüllen vermöge. 

Einer allfälligen Doppelerschliessung einer Liegenschaft ist gegebenenfalls bei 
der Festsetzung des massgebenden Kostenverteilplanes hinreichend bzw. durch 
entsprechende Abzüge Rechnung zu tragen (vgl. VGE 622/01 vom 16.11.2001 
Erw. 5.f, publ. in EGV-SZ 2001 B 5.3; VGE 359/95 vom 10.4.1996, Erw. 2h, publ. 
in EGV-SZ 1996, Nr.13; vgl. auch VGE 714/00 vom 31.8.2001, Erw. 6a, S.11 
oben: Reduktion bei Doppelerschliessungen; VGE II 2015 66 vom 15.9.2015 
Erw. 3.4; VGE II 2015 67 vom 15.9.2015, Erw. 1.4). 

3.2.3 Im Weiteren hat sich das Verwaltungsgericht zur Frage der Änderung der 
Bewirtschaftung oder Nutzung eines beteiligten Grundstückes gemäss § 13 
Abs. 4 FlurG (resp. gemäss dem gleichlautenden § 36 Abs. 4 Gesetz über land- 
und forstwirtschaftliche Flurgenossenschaften sowie Einzelmassnahmen zur Bo-
denverbesserung [LwFlurG; SRSZ 312.310] vom 28.6.1979), wie folgt geäussert:

- eine relevante Nutzungsänderung wurde bejaht aufgrund der Einrichtung ei-
ner Töpferei auf einer ursprünglich landwirtschaftlichen Liegenschaft, weil ei-
nerseits der Betrieb einer Töpferei und die Erteilung von Töpferkursen auf der 
Liegenschaft die Intensität der Strassenbenützung im Vergleich zur rein 
landwirtschaftlichen Nutzung erhöhte und andererseits weil bei der Bewer-
tung des Kostentreffnisses von Erstellungs- und Baukosten nicht mehr der 
Ertragswert, sondern vielmehr der Verkehrswert massgebend wurde (VGE 
707/03 vom 12.12.2003 Erw. 3d);

- ein Änderungstatbestand war im Sinne von § 36 Abs. 4 LwFlurG darin zu er-
blicken, dass der erste Unterhaltskostenverteilplan auf einem Gesamtprojekt 
basierte, welches in der Folge nicht vollständig bzw. teilweise anders reali-
siert wurde. Konkret wurden im Perimeterplan vorgesehene Strassenab-
schnitte nicht erstellt und war auch nicht damit zu rechnen, dass diese Stras-
senabschnitte noch inskünftig realisiert werden. Deswegen war der Kosten-

17

verteilplan anzupassen (VGE 710/00 vom 31.8.2001 Erw. 1c; 714/00 vom 
31.8.2001 Erw. 4d);

- die Nutzung der landwirtschaftlichen Liegenschaft wurde von einer teiljähri-
gen auf eine ganzjährige Nutzung ausgeweitet (VGE 714/00 vom 31.8.2001 
Erw. 4c); 

- es ist keine Entlastung oder Reduktion der Beitragspflicht an die Flurstrasse 
unter dem Titel "besondere Umstände" gerechtfertigt, wenn der betroffene 
Beschwerdeführer im Verbund einer einfachen Gesellschaft für die Finanzie-
rung einer weiteren Erschliessungsstrasse zur besseren Nutzung eines ihm 
gehörenden Grundstückes beiträgt oder beitragen muss (VGE 726/04 vom 
21.9.2004 Erw. 4.3).

3.3 Vor dem Hintergrund dieser Rechtsprechung ist der vorliegende Sachver-
halt wie folgt zu beurteilen:

3.3.1 Zum einen muss, was für die Aufnahme in den Perimeter einer Flurgenos-
senschaft gilt, e contrario auch für eine Entlassung gelten. Entfällt ein (initialer) 
Einbezug in den Perimeter nur, wenn ein Sondervorteil zum vornherein klarer-
weise zu verneinen ist, kann eine Entlassung aus einem Perimeter konsequen-
terweise nur entfallen, wenn auch der zunächst bejahte Sondervorteil ebenso 
klarerweise entfallen ist. Dies kann vorliegend nicht gesagt werden. 

Die Möglichkeit der Erschliessung über die Quartierstrasse besteht nach wie vor. 
Die Strasse führt bis an die beiden Grundstücke GB-Nrn. 0010 und 0016 heran 
bzw. endet, wie geplant, auf diesen (vgl. WebGis Kanton Schwyz, Luftaufnah-
me). Weiterhin bestehen auch die gegenseitig eingeräumten Fuss- und Fahrweg-
rechte der in den Perimeter der Flurgenossenschaft einbezogenen Grundstücke, 
welche auch für die beiden Grundstücke des Beschwerdegegners Gültigkeit ha-
ben. Ein Eigentümer dieser beiden Grundstücke kann sich mithin auch jederzeit 
auf diese Rechte berufen, um zu seinen Liegenschaften zu gelangen. Es ist auch 
nicht auszuschliessen, dass ein Eigentümer (dereinst) eine Erschliessung über 
die Quartierstrasse wieder bevorzugt. Derzeit kann dies auch für die bis anhin 
unüberbaute Parzelle GB-Nr. 0010 jedenfalls nicht gänzlich ausgeschlossen 
werden.  Des Weiteren wird zwar in der Baubewilligung vom 25. Februar 2013 
nur von der Erschliessung über GB-Nr. 07 (und GB-Nr. 0010) gesprochen. Eine 
Pflicht zu dieser Erschliessung oder ein Ausschluss der Erschliessung über die 
Quartierstrasse ist damit nicht verbunden. Aus der Baubewilligung ergibt sich 
insbesondere, dass seitens der Bewilligungsbehörde das öffentliche Interesse an 
der Sicherstellung künftiger Entwicklungen für die Erschliessung der Landwirt-
schaftsparzelle GB-Nr. 07 im Vordergrund stand, weshalb auch die dauernde 

18

Freihaltung eines genügend breiten Streifens samt Einfahrtslenker auf GB-
Nrn. 0010 und 07 ab der B. verlangt wurde. Gleichzeitig hat der Gemeinderat 
aber auch auf die Bestimmungen der Flurgenossenschaft hingewiesen. Was die 
Auffassung des Regierungsrates anbelangt, die Quartierstrasse werde für die Er-
schliessung von GB-Nr. 0010 und 0016 definitiv nicht mehr benötigt (angefochte-
ner Beschluss Erw. 5.2), könnte dieses Argument bei jeder Liegenschaft mit al-
ternativen Erschliessungsmöglichkeiten (Doppelerschliessung) auf die eine oder 
andere Erschliessung angewendet werden. 

3.3.2 Zum andern ist zu beachten, dass nach der Rechtsprechung eine 
(nachträgliche) Doppelerschliessung einer Liegenschaft grundsätzlich keine 
massgebliche Änderung im Sinne von § 14 FlurG (vormals Verordnung über die 
Flurgenossenschaften, nGS 185) darstellt. Gemessen an den erwähnten Beispie-
len kann auch die Überbauung eines (oder mehrerer) bis anhin nicht überbauter 
Grundstücke in einem Perimeter nicht ohne weiteres als relevante Änderung der 
Bewirtschaftung oder Nutzung eines beteiligten Grundstückes gelten. Dies muss 
insbesondere dann gelten, wenn wie vorliegend die Grundeigentümerbeiträge al-
ler vom Perimeter erfassten Grundstücke nach den gleichen Kriterien erhoben 
werden, von einem Bezug dieses Beitrages bei unüberbauten Grundstücken 
mangels einer Nutzung des Erschliessungswerkes jedoch abgesehen wird. Unter 
diesen Umständen drängt sich bei einer Überbauung des/der bis anhin unüber-
bauten Grundstückes/e auch keine Neuerstellung des Kostenverteilplanes auf. 

3.3.3 Rechnung zu tragen ist auch vorliegend dem Charakter einer Flurgenos-
senschaft als ein Solidarwerk. Im Perimeter peripher gelegenen Grundstücken ist 
es eigen, dass für sie eine Erschliessungsalternative eher in Betracht kommt als 
für die im Innern des Perimeters gelegenen Liegenschaften. Insbesondere käme 
vorliegend eine Erschliessungsalternative bei Einräumung einer entsprechenden 
Dienstbarkeit auch für die westlich gelegenen (Rand-)Grundstücke GB-Nrn. 
L.________ über GB-Nr. 05 in Betracht. Eine Entlassung (auch) dieser Grunds-
tücke würde somit bedeuten, dass die Kosten der Erschliessungsstrasse (bei 
nach wie vor eingetragenen Weg- und Fahrrechten der entlassenen Grundstü-
cke) von nunmehr allein den acht "eingeschlossenen" Parzellen getragen werden 
müssten. Dies stünde offensichtlich im Widerspruch zum Genossenschaftsge-
danken, der wie gesagt in besonderem Masse auf der Solidarität der Beteiligten 
aufbaut. 

3.3.4 Es erweist sich somit insgesamt, dass eine Entlassung des Beschwerde-
gegners bzw. von dessen Grundstücken aus dem Perimeter - auch eine partielle 
betreffend die strassenmässige Erschliessung über die Quartierstrasse - vorlie-

19

gend nicht in Frage kommen kann. Eine solche Entlassung hat der Regierungsrat 
zwar nicht konkret ausgesprochen. Faktisch stellt die regierungsrätliche Beurtei-
lung, wonach die bei der Gründung der Flurgenossenschaft im Jahr 2004 ange-
dachte (Ersatz-)Erschliessung für Fahrzeuge (inklusive Fahrräder) über die Fei-
nerschliessungsstrasse nicht mehr in Betracht falle (angefochtener Beschluss 
Erw. 6.1), eine solche dar. Es ist der Beschwerdeführerin beizupflichten, dass ei-
ne Teilmitgliedschaft im Gesetz nicht vorgesehen ist, sich unter anderem die von 
der Beschwerdeführerin aufgeworfenen Fragen allfälliger Teilnahme- und Stimm-
rechte stellen würden, und eine Teilmitgliedschaft grundsätzlich auch nicht als 
sinnvoll erscheint. Allfälligen unterschiedlichen Interessen an den verschiedenen 
Erschliessungswerken und unterschiedlichen Nutzungsintensitäten ist bei der 
Festsetzung des Kostenverteilplanes Rechnung zu tragen. 

3.4.1 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Beschluss ausgeführt, dass der 
Begriff der Erschliessung von Gesetzes wegen nicht nur die Zugänglichkeit für 
Fahrzeuge, Radfahrer und Fussgänger, sondern auch die Versorgung über Was-
ser-, Energie- und Kanalisationsleitungen umfasst. Gemäss den aktenkundigen 
Planunterlagen bestehe unter der Quartierstrasse eine Kanalisationsleitung für 
die Gebäudeentwässerung, an welche auch die Grundstücke GB-Nrn. 0010 und 
0016 angeschlossen seien. Hierbei handle es sich gemäss der schriftlichen Aus-
kunft der kommunalen Baukommission vom 20. Mai 2019 um eine private Ab-
wasserleitung, welche der Flurgenossenschaft gehöre (angefochtener Beschluss 
Erw. 4). 

3.4.2 Gemäss § 2 Abs. 1 der Statuten bezweckt die Genossenschaft (nur) den 
Unterhalt der Feinerschliessungsstrasse. Ebenso lassen sich den verschiedenen 
Protokollen zur Vorbesprechung der Gründung wie auch zu derselben keine 
Hinweise dafür entnehmen, dass neben der Feinerschliessungsstrasse auch an-
derweitige Erschliessungswerke mitumfasst werden sollten. Auf welche rechtliche 
Grundlage sich die Angabe der kommunalen Baukommission, die Kanalisation 
gehöre der Flurgenossenschaft, abstützt, ist nicht bekannt. Dem Kostenverteil-
plan lässt sich nicht entnehmen, ob bzw. inwieweit die Kanalisation erfasst wird. 
Flurgenossenschaften können schliesslich von Gesetzes wegen für einzelne Er-
schliessungswerke gegründet werden (vgl. vorstehend Erw. 2.1). 

Indessen werden die regierungsrätlichen Erwägungen zur Zugehörigkeit der Ab-
wasserleitung zum Aufgabenbereich der Flurgenossenschaft von keiner Partei in 
Frage gestellt. Vielmehr lässt der Antrag Ziff. 2.b der Beschwerdeführerin darauf 
schliessen, dass diese regierungsrätlichen Erwägungen richtig sind. Wie es sich 
hiermit verhält, ist daher nicht weiter zu prüfen. 

20

3.5.1 Der Regierungsrat hat die Beschwerde "im Sinne der Erwägungen teilweise 
gutgeheissen". Damit spricht er namentlich seine Schlussfolgerung in Erw. 6.1 
an, wo er folgert, dass bei der Anpassung des Kostenverteilplanes mit Blick auf 
den Beschwerdegegner "zu berücksichtigen ist, dass der Beschwerdeführer für 
seine beiden Grundstücke GB Nr. 0010 und Nr. 0016 nur mehr die Erschliessung 
mit Bezug auf die Kanalisationsleitung (und möglicherweise eines Fussweg-
rechts) in Anspruch nimmt". 

3.5.2 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen (insbesondere Erw. 3.1 ff.) ist 
zusammenfassend festzuhalten, dass zum einen entgegen der regierungsrätli-
chen Beurteilung die Erschliessungsfunktion der Quartierstrasse für die Grunds-
tücke GB-Nrn. 0010 und 0016 trotz der neuen Erschliessung von der Ostseite 
her über GB-Nr. 07 ihre Berechtigung nicht verloren hat, sondern dass nunmehr 
eine Doppelerschliessung vorliegt. Anderseits kann entgegen dem Antrag der 
Beschwerdeführerin der bestehende Kostenverteilplan aus dem Jahr 2004 nicht 
bestätigt werden. Vielmehr ist der angefochtene Beschluss insoweit zu bestäti-
gen, als - vorbehalten eine einvernehmliche Einigung der Betroffenen - in Über-
einstimmung mit dem angefochtenen Entscheid eine Schätzungskommission 
einzusetzen und das Verfahren nach § 8 FlurG durchzuführen ist. Dabei wird ne-
ben der Inanspruchnahme der Kanalisationsleitung durch die Grundstücke des 
Beschwerdegegners (GB-Nrn. 0010 und 0016) der veränderten Situation mit der 
(strassenmässigen) Doppelerschliessung von GB-Nr. 0016 (und GB-Nr. 0010) 
insoweit Rechnung zu tragen sein, als dass die prioritäre Erschliessung von Os-
ten her erfolgt und der Erschliessung über die Quartierstrasse nunmehr eine 
nachrangige Bedeutung zukommt.  

Insofern ist die Beschwerde in diesem Sinn teilweise gutzuheissen. 

3.6 Damit ist gleichzeitig auch gesagt, dass der Antrag Ziff. 2.b abzuweisen ist. 
Diesbezüglich ist fraglich, ob auf diesen Antrag überhaupt einzutreten wäre. Ein 
Ausschluss der Grundstücke GB-Nrn. 0010 und 0016 aus dem Erschliessungs-
plan im Sinne (auch) des Ausschlusses von Kanalisation und allen anderen  
Werkleitungen im Bereich des Erschliessungsperimeters war in dieser Form nicht 
Streitgegenstand der vorangegangenen Verfahren. 

Soweit die Beschwerdeführerin in Antrag Ziff. 2.b vom "Erschliessungsplan" 
spricht, ist zudem klarzustellen, dass vorliegend die Quartierstrasse im Perimeter 
der Flurgenossenschaft betroffen ist, welche im Eigentum der jeweiligen Grun-
deigentümer steht (vgl. § 2 der Statuten). Diese Quartierstrasse ist als Feiner-
schliessungsstrasse im Sinne von § 40 ff. des Planungs- und Baugesetzes (PBG; 
SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 zu qualifizieren und von der Groberschlies-

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sung zu unterscheiden. Für die Groberschliessung der Bauzonen sind die Ge-
meinden verantwortlich; sie bezeichnen die Anlagen der Groberschliessung in 
den Erschliessungsplänen (§ 38 Abs. 1 PBG). Fragen der Groberschliessung bil-
den nicht Verfahrensgegenstand. 

Das PBG kennt hingegen keine kommunale Erschliessungsplanung für Feiner-
schliessungsanlagen (vgl. J. Hensler, Die Mitbenützung privater Erschliessungs-
anlagen durch Dritte [sog. Erschliessungshilfe nach § 41 des Planungs- und 
Baugesetzes des Kantons Schwyz], in EGV-SZ 2004, S. 289 Ziff. 3.3 mit Verweis 
auf EGV-SZ 1999 Nr. 11, Erw. 4c). Eine Gemeinde hat weder die Pflicht noch 
das Recht eine Feinerschliessungsplanung, analog zur Groberschliessung, 
durchzuführen (VGE 1009 + 1014/99 vom 15.7.1999, in: EGV-SZ 1999 Nr. 11, 
Erw. 5d). Wie die Beschwerdeführerin selber ausführt, kann ein genehmigter Er-
schliessungsplan nicht auf Anregung eines Einzelnen angepasst werden (Be-
schwerde S. 4 Ziff. 2.3); für den Erlass eines Erschliessungsplans ist gemäss 
§ 22 ff. PBG (Vorprüfung, Auflage- und Einspracheverfahren, Beschlussfassung 
durch die Gemeindeversammlung) vorzugehen. Dem Verwaltungsgericht steht 
es nicht zu, die Gemeinde zu veranlassen, über Fragen einer Feinerschliessung 
zu verfügen, zumal der Erschliessungsplan resp. die Groberschliessung gar nicht 
Beschwerdegegenstand bilden.

3.7 Soweit der Frage des Zeitpunkts, ab welchem der Beschwerdegegner kei-
ne (oder modifizierte) Perimeterbeiträge zu leisten hat (vgl. hierzu vorstehend 
Erw. 2.6), vorliegend eine Relevanz zukäme, wäre hierfür sinngemäss auf § 13 
Abs. 4 FlurG abzustellen, wonach das Kostentreffnis bei Änderung der Bewirt-
schaftung oder Nutzung eines beteiligten Grundstückes neu festzusetzen ist. 
Dieser Zeitpunkt wäre vorliegend die Überbauung des Grundstückes GB-
Nr. 0016. In diesem Zusammenhang ist auch anzufügen, dass grundsätzlich von 
einer zehnjährigen Verjährungsfrist auszugehen ist (VGE 707/03 vom 12.12.2003 
Erw. 3.b betreffend Nachzahlung infolge Zweckänderung). Mithin besteht vorlie-
gend kein Anspruch des Beschwerdegegners auf eine allfällige Rückerstattung 
der von seinem Vater bezahlten Fr. 5'000.--. Umgekehrt würde die Beschwerde-
führerin mit einer allfälligen Nachforderung von Beiträgen angesichts ihres Ver-
zichts gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossen. 

4.1.1 Die Kosten für den Erlass eines Entscheides oder Zwischenbescheides 
werden in der Regel der unterliegenden Partei überbunden. Unterliegt sie nur 
teilweise, werden die Kosten auf die Parteien anteilsmässig verteilt (§ 72 Abs. 2 
VRP). Die Behörde kann von einer Partei, die den Erlass von Verfügungen oder 
eines Entscheides verlangt oder die Durchführung von Beweiserhebungen bean-
tragt, einen Kostenvorschuss erheben (§ 73 Abs. 1 VRP). Juristische Personen 

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des öffentlichen Rechts müssen keinen Kostenvorschuss leisten (§ 73 Abs. 2 
VRP). 

Juristische Personen des öffentlichen Rechts werden also nur von der Leistung 
eines Kostenvorschusses befreit, indessen nicht von der Übernahme der Verfah-
renskosten nach Massgabe des Verfahrensausganges.

4.1.2 Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich um eine juristische Person des 
öffentlichen Rechts. Sie hat daher, abhängig vom Verfahrensausgang, allfällige 
Verfahrenskosten zu tragen. Hieran ändert sich auch dadurch nichts, dass sie 
sich als eine Non-Profit-Organisation versteht und die Mitgliederbeiträge zweck-
gebunden sind. Dass der Zweck auch anderer juristischer Personen in der Regel 
nicht im Führen von Prozessen liegt, versteht sich von selbst, ändert aber nichts 
an der grundsätzlichen Pflicht zur Bestreitung der Verfahrenskosten in Abhängig-
keit vom Verfahrensausgang. Es kann auch nicht gesagt werden, der Regie-
rungsrat sei verantwortlich oder ursächlich für die Verfahrenskosten. Allfällige 
formelle oder andere Fehler eines angefochtenen Beschlusses wirken sich unter 
Umständen auf den Entscheid aus und somit allenfalls (mittelbar) auch auf die 
Verlegung der Verfahrenskosten. Indessen haben Verfahrenskosten nicht den 
Zweck, allfällige formelle oder materielle Mängel eines angefochtenen Entschei-
des zu sanktionieren. 

4.2.1 Die Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kanton 
Schwyz (GebO; SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975 regelt unter anderem die 
Gebühren für die Rechtspflege (vgl. § 1 Abs. 1 GebO). Die Verwaltungs- und Ge-
richtsgebühren sowie die Entschädigungen sind (unter Vorbehalt von § 3 Abs. 3 
[ausnahmsweise Überschreitung der Höchstansätze um bis zu 50 Prozent]) 
gemäss den gesetzlichen Ansätzen festzusetzen (§ 3 Abs. 1 GebO). Besteht ein 
Mindest- und Höchstansatz, so ist die Gebühr für den Einzelfall nach der Bedeu-
tung der Sache und nach Zeitaufwand festzusetzen (§ 3 Abs. 2 Satz 1 GebO). 
Gebühren und Auslagen können für Rechtsmittelverfahren als Pauschalbetrag 
festgesetzt werden (§ 3 Abs. 4 GebO). Für die Verwaltungsrechtsprechung gel-
ten die Ansätze des Verwaltungsgerichts (§ 24 Ziff. 26 GebO), d.h. für die Be-
handlung und den Entscheid einer Beschwerde gilt ein Gebührenrahmen von 
Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.-- (§ 25 Ziff. 29 GebO). 

4.2.2 Die vorinstanzlichen Verfahrenskosten von Fr. 800.-- bewegen sich im un-
ter(st)en Bereich des gesetzlich vorgesehenen Kostenrahmens. Bei einem ge-
setzlichen Maximalansatz von Fr. 180.-- pro Stunde (§ 3 Abs. 2 Satz 2 GebO) 
und unter Ausblendung der Kanzleikosten entspricht dies einem Arbeitsaufwand 
von kaum fünf Stunden. Diese Verfahrenskosten bedürfen keiner Korrektur.

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4.3 In Anwendung der vorerwähnten Grundsätze (Erw. 4.2.1) sind die Kosten 
(Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) für das vorliegenden Be-
schwerdeverfahren auf Fr. 1'200.-- festzusetzen. 

4.4.1 Der vorliegende Verfahrensausgang (teilweise Gutheissung, vgl. vorste-
hend Erw. 3.5.2; aber Abweisung der Anträge Ziff. 2 bis Ziff. 4) ist als Obsiegen 
der Beschwerdeführerin zu einem Viertel zu gewichten. 

4.4.2 Für die Kostenregelung des regierungsrätlichen Verfahrens bedeutet dies, 
dass die je hälftig verlegten Kosten um je einen Viertel zu korrigieren und neu im 
Umfang von Fr. 300.-- der Beschwerdeführerin (= Vorinstanz im regierungsrätli-
chen Verfahren) und von Fr. 500.-- dem Beschwerdegegner (= Beschwerdefüh-
rer im regierungsrätlichen Verfahren) aufzuerlegen sind. 

4.4.3 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens werden dem Verfah-
rensausgang entsprechend in der Höhe von Fr. 900.-- der Beschwerdeführerin 
und von Fr. 300.-- dem Beschwerdegegner auferlegt. 

4.5 Unbeanwalteten Parteien sind praxisgemäss keine Parteientschädigungen 
zuzusprechen. Dies gilt auch für das regierungsrätliche Verfahren.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen (insbesondere Erw. 3.5.2) 
insoweit teilweise gutgeheissen, als bei der Anpassung des Kostenverteil-
planes der Flurgenossenschaft "F." der veränderten Situation mit der stras-
senmässigen Doppelerschliessung von GB-Nr. 0016 und GB-Nr. 0010 in-
soweit Rechnung zu tragen ist, als dass die prioritäre Erschliessung von 
Osten her erfolgt und der Erschliessung über die Quartierstrasse nunmehr 
eine nachrangige Bedeutung zukommt. Im Übrigen wird die Beschwerde, 
soweit darauf einzutreten ist, abgewiesen. 

2. Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 800.-- 
werden neu zu Fr. 300.-- der Beschwerdeführerin (Vorinstanz im regie-
rungsrätlichen Verfahren) und zu Fr. 500.-- dem Beschwerdegegner (Be-
schwerdeführer im regierungsrätlichen Verfahren) auferlegt. 

3. Die verwaltungsgerichtlichen Kosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und 
Barauslagen) von Fr. 1'200.-- werden zu Fr. 900.-- der Beschwerdeführerin 
und zu Fr. 300.-- dem Beschwerdegegner auferlegt. Die Beschwerdeführe-
rin und der Beschwerdegegner haben die auf sie entfallenden Kostentreff-
nisse innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides auf das Postkonto 
60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

6. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- den Beschwerdegegner (R)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (2/EB)
- und das Sicherheitsdepartement (EB). 

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Schwyz, 24. August 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 11. September 2020