# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 95e9a449-1601-5816-9724-e780cef38190
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-02-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.02.2021 C-222/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-222-2020_2021-02-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-222/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  F e b r u a r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,  

Richterin Caroline Bissegger,    

Gerichtsschreiberin Tatjana Bont. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, 

Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG; Zwangsanschluss an die Auffangeinrichtung. 

 

 

 

C-222/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A. 

A.a Mit Formular vom 12. Februar 2019 teilte A._______ (Beschwerdefüh-

rer) gegenüber der Ausgleichskasse D._______ (Ausgleichskasse) mit, 

dass er seine Arbeitnehmer B._______ von September bis November 2018 

für einen Lohn von Fr. 2'362.95 und C._______ von August bis November 

2018 für einen Lohn von Fr. 8'546.60 beschäftigt habe. Im Fragebogen 

«Anschluss des Personals an die berufliche Vorsorge» teilte der Beschwer-

deführer am 18. April 2019 mit, er sei keiner Vorsorgeeinrichtung ange-

schlossen, da lediglich befristete Arbeitsverträge von höchstens 3 Monaten 

abgeschlossen worden seien und es sich bei den erfolgten Arbeitseinsät-

zen um gelegentliche und kurzfristige Aushilfen handle (B-act. 8 Beilage 1). 

A.b Am 12. Juni 2019 teilte die Ausgleichskasse der Stiftung Auffangein-

richtung BVG (Vorinstanz) mit, dass der Beschwerdeführer zwangsweise 

anzuschliessen sei, da es aufgrund fehlerhafter und unvollständiger Anga-

ben des Beschwerdeführers im Nachweisbogen («Anschluss des Perso-

nals an die berufliche Vorsorge») nicht möglich sei, den Fall zu bearbeiten 

(B-act. 8 Beilage 1). 

A.c Daraufhin teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Schreiben 

vom 3. September 2019 mit, dass er gemäss Mitteilung der Ausgleichs-

kasse weder den Nachweis eines Anschlusses per 1. August 2018 an eine 

Vorsorgeeinrichtung erbracht noch nachgewiesen habe, dass seine Arbeit-

nehmer nicht der obligatorischen Vorsorge zu unterstellen seien. Sie for-

derte in der Folge den Beschwerdeführer auf, innert zwei Monaten einen 

entsprechenden Nachweis zu erbringen (B-act. 8 Beilage 5). 

B.  

B.a Am 21. November 2019 erliess die Vorinstanz eine Verfügung, mit wel-

cher der Beschwerdeführer rückwirkend per 1. August 2018 an die Auffan-

geinrichtung angeschlossen wurde. Als Begründung hält sie fest, dass der 

Beschwerdeführer seit dem 1. August 2018 Arbeitnehmer beschäftige und 

ein Ausnahmetatbestand im Sinne von Art. 1j BVV2 nicht ersichtlich sei. 

Der Beschwerdeführer habe auch keinen Nachweis erbracht, der einen An-

schluss an die Stiftung Auffangeinrichtung als nicht notwendig erscheinen 

liesse. Ausserdem sei den Unterlagen zu entnehmen, dass zwischen dem 

Beginn der Vorsorge am 1. August 2018 und dem Datum der angefochte-

nen Verfügung ein oder mehrere Arbeitsverhältnisse aufgelöst worden 

C-222/2020 

Seite 3 

seien, welche Ansprüche auf Freizügigkeitsleistungen der beruflichen Vor-

sorge begründen (B-act. 2 Beilage 1). 

B.b Hiergegen erhob der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz mit Ein-

gabe vom 20. Dezember 2019 Beschwerde und beantragte, die Verfügung 

sei aufzuheben, da er kein BVG-pflichtiges Personal beschäftigt habe (B-

act. 1). 

B.c Mit Schreiben vom 10. Januar 2020 leitete die Vorinstanz die Be-

schwerde vom 20. Dezember 2019 zuständigkeitshalber an das Bundes-

verwaltungsgericht weiter (B-act. 2; 7). 

B.d Am 4. Februar 2020 ging der mit Zwischenverfügung vom 15. Januar 

2020 vom Beschwerdeführer einverlangte Kostenvorschuss in der Höhe 

von CHF 700.– fristgerecht beim Bundesverwaltungsgericht ein (B-act. 3; 

6).  

B.e Mit Stellungnahme vom 28. Februar 2020 beantragte die Vorinstanz, 

dass die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen sei. Als Begründung hielt 

sie fest, dass der Beschwerdeführer gemäss Lohnblatt 2018 den Arbeit-

nehmer C._______ von August bis November 2018 beschäftigt habe. Die 

Lohnsumme habe Fr. 8546.60 betragen und liege – hochgerechnet auf ein 

Jahreseinkommen – mit Fr. 25’639.80 über dem im Jahr 2018 gültigen Min-

destlohn. Ausserdem habe das Arbeitsverhältnis länger als drei Monate ge-

dauert. Der zweite für das Jahr 2018 gemeldete Arbeitnehmer B._______ 

sei nicht von Belang, da dieser die Eintrittsschwelle nicht erreicht habe und 

das Arbeitsverhältnis nicht länger als drei Monate gedauert habe. Dasselbe 

gelte für E._______ im Jahr 2015. Aufgrund der Auflösung des Arbeitsver-

hältnisses mit C._______ im Jahr 2018 sei ein Anspruch auf eine Freizü-

gigkeitsleistung entstanden. Der Zwangsanschluss basiere damit korrek-

terweise auf Art. 12 BVG und sei zu Recht unbefristet verfügt worden. Auch 

wenn der Beschwerdeführer im Jahr 2019 kein obligatorisch zu versichern-

des Personal beschäftigt habe, bestehe der Anschluss beim Ausbleiben 

einer Kündigung weiter (B-act. 8). 

B.f Mit Stellungnahme vom 18. März 2020 teilte der Beschwerdeführer mit, 

er habe bis Ende 2019 keine Arbeitnehmer beschäftigt, welche über ein 

BVG-pflichtiges Einkommen verfügten. Ausserdem habe er sich per 3. Ja-

nuar 2020 an die F._______, angeschlossen (B-act. 10). 

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Seite 4 

B.g Mit Verfügung vom 23. März 2020 wurde die Stellungnahme des Be-

schwerdeführers vom 18. März 2020 an die Vorinstanz weitergeleitet (B-

act. 11).  

B.h Mit Schreiben vom 13. Juli 2020 wurde den Parteien bekanntgegeben, 

dass das Beschwerdeverfahren von der Abteilung III des Bundesverwal-

tungsgerichts übernommen und die ursprüngliche Verfahrensnummer A-

222/2020 auf C-222/2020 geändert worden ist (B-act. 15). 

C.  

Auf den weiteren Inhalt der Akten sowie der Rechtsschriften der Parteien 

ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen. 

 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

 

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Zu den anfechtbaren Verfügun-

gen gehören jene der Auffangeinrichtung im Bereiche der beruflichen Vor-

sorge, zumal diese öffentlich-rechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 

33 lit. h VGG in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom 

25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvor-

sorge (BVG, SR 831.40). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, ist 

in casu nicht gegeben (Art. 32 VGG). 

 

1.2 Der Verwaltungsakt der Vorinstanz vom 21. November 2019 stellt eine 

Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 VwVG dar. Dagegen hat der Be-

schwerdeführer am 20. Dezember 2019 fristgerecht (Art. 50 in Verbindung 

mit Art. 22a Abs. 1 lit. b VwVG) und formgerecht (Art. 52 VwVG) Be-

schwerde erheben lassen. Als Adressat ist er durch die angefochtene Ver-

fügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 lit. a bis c VwVG). Nachdem auch 

der geforderte Kostenvorschuss fristgerecht geleistet worden ist, sind 

sämtliche Prozessvoraussetzungen erfüllt, weshalb auf die Beschwerde 

einzutreten ist. 

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Seite 5 

2.  

2.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich gemäss 

Art. 37 VGG grundsätzlich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts ande-

res bestimmt. 

2.2 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-

sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). 

2.3 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und, wenn – wie vorliegend – nicht eine kantonale Behörde 

als Beschwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit (Art. 49 

VwVG). 

2.4 Im Beschwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht ist der 

rechtserhebliche Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen (Art. 12 

VwVG). Das Gericht ist demnach nicht an die Beweisanträge der Parteien 

gebunden. Der Untersuchungsgrundsatz gilt jedoch nicht uneingeschränkt, 

sondern ist eingebunden in den Verfügungsgrundsatz, das Erfordernis der 

Begründung einer Rechtsschrift (Art. 52 Abs. 1 VwVG), die objektive Be-

weislast sowie in die Regeln der Sachabklärung und Beweiserhebung mit 

richterlichen Obliegenheiten und Mitwirkungspflichten der Parteien. Es ver-

hält sich dabei so, dass die Verfahrensbeteiligten die mit der Sache be-

fasste Instanz in ihrer aktiven Rolle zu unterstützen haben, indem sie das 

ihrige zur Ermittlung des Sachverhaltes beitragen, unabhängig von der 

Geltung des Untersuchungsgrundsatzes (zum Ganzen: MOSER et al., 

a.a.O., Rz. 1.49, mit weiteren Hinweisen). Die Beschwerdeinstanz ist je-

denfalls nicht verpflichtet, über die tatsächlichen Vorbringen der Parteien 

hinaus den Sachverhalt vollkommen neu zu erforschen (BGE 122 V 157 E. 

1a, BGE 121 V 204 E. 6c; BVGE 2007/27 E. 3.3; vgl. Urteile des BVGer A-

5832/2016 vom 18. April 2017 E. 1.6.1 und A-1746/2016 vom 17. Januar 

2017 E. 1.4; MOSER et al., a.a.O., Rz. 1.52).  

2.5 Nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung bildet sich das Bun-

desverwaltungsgericht unvoreingenommen, gewissenhaft und sorgfältig 

seine Meinung darüber, ob der zu erstellende Sachverhalt als wahr zu gel-

ten hat. Es ist dabei nicht an bestimmte förmliche Beweisregeln gebunden, 

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Seite 6 

die genau vorschreiben, wie ein gültiger Beweis zu Stande kommt und wel-

chen Beweiswert die einzelnen Beweismittel im Verhältnis zueinander ha-

ben (BGE 130 II 482 E. 3.2; vgl. Urteil des BVGer A-6660/2011 vom 29. 

Mai 2012 E. 4.2.1; MOSER et al., a.a.O., Rz. 3.140). Gelangt das Gericht 

gestützt auf die freie Beweiswürdigung nicht zum Ergebnis, dass sich ein 

rechtserheblicher Sachumstand verwirklicht hat, kommen die Beweislast-

regeln zur Anwendung. Gemäss der allgemeinen Beweislastregel hat, wo 

das Gesetz es nicht anders bestimmt, diejenige Person das Vorhandensein 

einer behaupteten Tatsache zu beweisen, die aus ihr Rechte ableitet (Art. 

8 ZGB). Bei Beweislosigkeit ist folglich zu Ungunsten derjenigen Person zu 

entscheiden, welche die Beweislast trägt (vgl. Urteile des BVGer A-

5063/2017 vom 21. März 2018 E. 1.4.2 und A-5832/2016 vom 18. April 

2017 E. 1.6.2, mit weiteren Hinweisen; MOSER et al., a.a.O., Rz. 3.149 ff.). 

3.  

3.1 Obligatorisch zu versichern ist jeder Arbeitnehmer, der das 17. Alters-

jahr vollendet hat und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetzlichen 

Jahres-Mindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG in Verbindung mit Art. 5 der 

Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielt und bei der AHV ver-

sichert ist (Art. 5 Abs. 1 BVG). Dieser Grenzbetrag wird vom Bundesrat 

gemäss Art. 9 BVG periodisch angepasst und betrug im Jahr 2018 

Fr. 21'150.- und im Jahr 2019 Fr. 21’330.- (Art. 2 Abs. 1 BVG i.V.m. Art. 7 

Abs. 2 BVG und den jeweils gültig gewesenen Fassungen von Art. 5 

BVV 2). Der Jahreslohn entspricht grundsätzlich dem massgebenden Lohn 

nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hin-

terlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10). Der Bundesrat kann Abwei-

chungen zulassen (Art. 7 Abs. 2 BVG; zu den Ausnahmen vgl. Art. 3 

BVV 2). Ist der Arbeitnehmer weniger als ein Jahr lang bei einem Arbeitge-

ber beschäftigt, so gilt als Jahreslohn der Lohn, den er bei ganzjähriger 

Beschäftigung erzielen würde (Art. 2 Abs. 2 BVG). Der Bundesrat regelt die 

Versicherungspflicht für Arbeitnehmer in Berufen mit häufig wechselnden 

oder befristeten Anstellungen. Er bestimmt, welche Arbeitnehmer aus be-

sonderen Gründen nicht der obligatorischen Versicherung unterstellt sind 

(Art. 2 Abs. 4 BVG). 

 

3.2 Gemäss Art. 1j Abs. 1 lit. b BVV 2 sind Arbeitnehmer mit einem befris-

teten Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten von der obligatorischen 

Versicherung ausgenommen. Wird das Arbeitsverhältnis über die Dauer 

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von drei Monaten hinaus verlängert, so sind sie vom Zeitpunkt an versi-

chert, in dem die Verlängerung vereinbart wurde. Mit dieser Bestimmung 

sollen vorübergehende kurze Beschäftigungen nicht erfasst werden, was 

einer administrativen Entlastung der Vorsorgeeinrichtungen dient. Die Drei-

monatsfrist findet eine entsprechende Norm in der AHV-Unterstellung von 

Arbeitnehmern, die sich nur vorübergehend in der Schweiz aufhalten (Art. 

2 Abs. 1 lit. b der Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung [AHVV, SR 831.101)]; HANS ULRICH STAUF-

FER, Berufliche Vorsorge, Zürich, Basel, Genf 2013, S. 221 N. 666). Ob 

dies der Fall ist, bestimmt sich mangels einer gesetzlichen Befristung nach 

dem übereinstimmenden Willen der Parteien beim Vertragsabschluss 

(BGE 126 V 303 E. 2d), wobei sich die Befristung auch aus dem Zweck der 

Anstellung ergeben kann, wie beispielsweise bei der Anstellung für die 

Dauer der Ernte (ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Berufliche Vorsorge, Zürich 

2013, Kommentar zu Art. 1 Abs. 1 lit. j BVV 2, S. 359). Gemäss Praxis des 

Bundesverwaltungsgerichts ist anhand der konkreten Verhältnisse zu prü-

fen, ob ein befristetes Arbeitsverhältnis vorliegt. Dabei ist auf den Partei-

willen bei Vertragsabschluss oder andere Umstände abzustellen. Entschei-

dend ist allerdings, dass die Dauer des Arbeitseinsatzes bei Vertrags-

schluss voraussehbar ist (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-

2376/2006 vom 4. Juni 2007, E. 4.3.1; C-2467/2006 vom 4. August 2008, 

E. 3.3 sowie C-4770/2007 vom 12. November 2008, E. 4.2.1). Für die Be-

urteilung der Dauer des Arbeitsverhältnisses (z.B. ob es sich um ein befris-

tetes oder unbefristetes Arbeitsverhältnis handelt) spielt es keine Rolle, ob 

der Arbeitseinsatz in dieser Zeit unregelmässig (z.B. auf Abruf, mit Unter-

brüchen) erfolgt. Massgebend ist allein die Gesamtdauer des Arbeitsver-

hältnisses an sich, wie sie die Parteien vereinbart haben (ZAK 185 S. 366). 

3.3 Nach Art. 334 Abs. 1 des Obligationenrechts vom 30. März 1911 (OR, 

SR 220) ist ein Arbeitsverhältnis dann im Sinne des Gesetzes befristet, 

wenn es ohne Kündigung endet. Beim echten befristeten Arbeitsvertrag 

beendigt der Fristenlauf ohne Weiteres die Anstellung. Das entspricht dem 

Wesen des Vertrags auf Zeit. Voraussetzung ist bloss, dass die Beendi-

gung klar genug abgemacht ist (ULLIN STREIFF/ADRIAN VON KAENEL/ROGER 

RUDOLPH, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar zu Art. 319−362 OR, 7. Aufl., 

Zürich 2012, N. 2 und 4 zu Art. 334). Alle Arbeitsverträge, bei welchen der 

Beendigungszeitpunkt nicht im Voraus von den Vertragsparteien vereinbart 

wurde und die damit mit einer Kündigung aufgelöst werden müssen, sind 

als unbefristete Verträge im Sinne von Art. 335 OR zu qualifizieren (vgl. 

Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes [heute Bundesgericht] 

B 90/00 vom 26. November 2001 E. 4b).  

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Seite 8 

3.4 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmende, die obligatorisch zu ver-

sichern sind, muss er eine in das Register für die berufliche Vorsorge ein-

getragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschlies-

sen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Verfügt der Arbeitgeber nicht bereits über eine 

Vorsorgeeinrichtung, hat er eine solche im Einverständnis mit seinem Per-

sonal oder der allfälligen Arbeitnehmervertretung zu wählen (Art. 11 Abs. 2 

BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils rückwirkend auf das Datum des Stel-

lenantrittes der zu versichernden Person (Art. 11 Abs. 3 in Verbindung mit 

Art. 10 Abs. 1 BVG). 

3.4.1 Gemäss Art. 11 Abs. 4 BVG überprüft die AHV-Ausgleichskasse, ob 

die von ihr erfassten Arbeitgeber einer registrierten Vorsorgeeinrichtung 

angeschlossen sind. Sie fordert Arbeitgeber, die ihrer Pflicht gemäss 

Art. 11 Abs. 1 BVG nicht nachkommen, auf, sich innerhalb von zwei Mona-

ten einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 Abs. 5 

BVG). Kommt der Arbeitgeber der Aufforderung der AHV-Ausgleichskasse 

nicht fristgemäss nach, so meldet diese ihn der Auffangeinrichtung rück-

wirkend zum Anschluss (Art. 11 Abs. 6 BVG). 

3.4.2 Die Auffangeinrichtung ist eine Vorsorgeeinrichtung und verpflichtet, 

Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung 

nicht nachkommen, anzuschliessen (Art. 60 Abs. 1 und 2 Bst. a BVG). Der 

Anschluss erfolgt rückwirkend (vgl. Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG). Gemäss 

Art. 60 Abs. 2bis BVG kann die Auffangeinrichtung zur Erfüllung dieser Auf-

gabe Verfügungen erlassen. Ein befristeter Anschluss wird in der Praxis 

dann verfügt, wenn zwar ein Anschluss bestand, für eine bestimmte Zeit-

spanne aber eine Lücke vorliegt (Urteile des BVGer A-5687/2016 

vom 6. April 2017 E. 2.4.2, A-1046/2016 vom 15. Dezember 2016 E. 2.7, 

A-532/2016 vom 7. Oktober 2016 E. 2.2.2, A-7102/2014 vom 11. Mai 2016 

E. 2.4.3). 

3.4.3 Eine besondere Konstellation ist in Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG ange-

sprochen: Gemäss Art. 12 Abs. 1 BVG haben die Arbeitnehmer oder ihre 

Hinterlassenen Anspruch auf die gesetzlichen Leistungen, auch wenn sich 

der Arbeitgeber noch keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen hat. Diese 

Leistungen werden, wie in Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG festgehalten, von der 

Auffangeinrichtung ausgerichtet. Entsteht der gesetzliche Anspruch eines 

Arbeitnehmers auf Versicherungs- oder Freizügigkeitsleistung zu ei-

nem Zeitpunkt, an dem sein Arbeitgeber noch keiner Vorsorgeeinrichtung 

angeschlossen ist, wird der Arbeitgeber gemäss Art. 2 Abs. 1 der Verord-

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Seite 9 

nung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrich-

tung der beruflichen Vorsorge (SR 831.434; nachfolgend: Verordnung Auf-

fangeinrichtung) «von Gesetzes wegen für alle dem Obligatorium unter-

stellten Arbeitnehmer der Auffangeinrichtung angeschlossen» (vgl. dazu 

auch BGE 129 V 237 E. 5.1; Urteile des BVGer A-3819/2016 vom 15. Juni 

2017 E. 3.6.3, A-6967/2016 vom 12. Mai 2017 E. 2.2.3). Der entspre-

chende Anschluss erfolgt (ebenfalls) rückwirkend auf den Zeitpunkt, in wel-

chem die zu versichernde Person erstmals ihre Stelle antritt (vgl. Art. 3 

Abs. 1 der Verordnung Auffangeinrichtung sowie Urteil A-3819/2016 E. 

3.7.3). 

3.4.4 Während die blosse Säumnis des Arbeitgebers, sich einer Vorsorge-

einrichtung anzuschliessen, zu einem Zwangsanschluss nach Art. 60 

Abs. 2 Bst. a BVG führt, richtet sich der Anschluss nach Art. 60 Abs. 2 

Bst. d BVG, sofern vor dem Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung Leis-

tungsansprüche entstanden sind. Das Bundesgericht hat denn auch in 

BGE 130 V 526 E. 4.3 festgehalten, dass es sich bei der Verfügung nach 

Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG um eine Gestaltungsverfügung handelt, durch 

welche dem Arbeitgeber neue Pflichten auferlegt werden. Der An-

schluss nach Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG hingegen erfolgt aufgrund des Ge-

setzes und die entsprechende Verfügung der Auffangeinrichtung hat des-

halb bloss feststellenden Charakter (vgl. dazu auch Urteile des BVGer 

A-5692/2016 vom 12. Juni 2017 E. 3.11.2, A-6967/2016 vom 12. Mai 2017 

E. 2.2.3). 

3.5 Gemäss Art. 11 Abs. 7 BVG stellen die Auffangeinrichtung und die AHV-

Ausgleichskasse dem säumigen Arbeitgeber den von ihm verursachten 

Verwaltungsaufwand in Rechnung. Dies wird auch in Art. 3 Abs. 4 der Ver-

ordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung 

der beruflichen Vorsorge (SR 831.434) erwähnt, wonach der Arbeitgeber 

der Auffangeinrichtung alle Aufwendungen zu ersetzen hat, die dieser in 

Zusammenhang mit seinem Anschluss entstehen. Detailliert geregelt sind 

die entsprechenden Kosten sodann im Kostenreglement der Auffangein-

richtung (gültig ab dem 1. Januar 2018 betreffend die Verfügung 

vom 8. Mai 2019). Dieses Reglement bildet auch im vorliegenden Fall in-

tegrierenden Bestandteil der Zwangsanschlussverfügung. Es sieht unter 

der Rubrik «Zwangsanschluss» für «Verfügung und Durchführung Zwangs-

anschluss» Kosten von Fr. 825.- vor.  

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Seite 10 

4. Streitig und zu prüfen ist, ob C._______ als obligatorisch zu versichern-

der Arbeitnehmer zu qualifizieren ist (vgl. E. 5) und der am 21. November 

2019 verfügte Zwangsanschluss zu Recht erfolgt ist (vgl. E. 6). 

5.  

5.1 Der Beschwerdeführer macht am 20. Dezember 2019 beschwerde-

weise geltend, er habe im Jahr 2018 keine Mitarbeiter beschäftigt, welche 

dem BVG-Obligatorium unterstehen (B-act. 1). In der Lohndeklaration 

2018 hält er fest, dass er beitragspflichtige Löhne ausbezahlt habe: Fr. 

2'362.95 an B._______ für den Zeitraum von September bis November 

2018 und Fr. 8'546.60 an C._______ für den Zeitraum von August bis No-

vember 2018 (B-act. 8 Beilage 4). Am 18. April 2019 teilte der Beschwer-

deführer mit, er sei keiner Vorsorgeeinrichtung angeschlossen, da seine 

Arbeitnehmer auf drei Monate befristet angestellt gewesen seien und es 

sich dabei um gelegentliche kurzfristige Aushilfen gehandelt habe (B-act. 8 

Beilage 1). In der Replik vom 18. März 2020 hält der Beschwerdeführer 

ausserdem fest, er habe sich per 3. Januar 2020 einer Vorsorgeeinrichtung 

angeschlossen (B-act. 10). Die Vorinstanz hingegen vertritt in ihrer Stel-

lungnahme vom 28. Februar 2020 die Meinung, der Beschwerdeführer 

habe einen Arbeitnehmer (C._______) beschäftigt, welcher hochgerechnet 

auf ein Jahr ein Einkommen von Fr. 25'639.80 erhalten habe und deshalb 

den im Jahr 2018 gültigen Mindestlohn von Fr. 21'150.- überschreite. Der 

Beschwerdeführer habe nicht nachgewiesen, dass das Arbeitsverhältnis 

auf drei Monate befristet gewesen sei. Der Zwangsanschluss sei somit 

rechtens erfolgt (B-act. 8).  

5.2 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2018 

zwei Arbeitnehmer beschäftigt hat. Wie der Beschwerdeführer selbst fest-

hält, war C._______ von August bis November 2018 für ihn tätig und hat 

eine Lohnsumme von Fr. 8‘546.80 bezogen. B._______ war von Septem-

ber bis November 2018 für den Beschwerdeführer tätig und hat in dieser 

Zeit einen Lohn von Fr. 2‘362.95 erhalten. Der Beschwerdeführer macht 

geltend, dass er mit beiden Arbeitnehmern einen befristeten dreimonatigen 

Arbeitsvertrag abgeschlossen habe (B-act. 8 Beilage 1). Dies steht bezüg-

lich C._______ im Widerspruch zur Lohndeklaration 2018, in welcher der 

Beschwerdeführer eine Beitragsdauer von August bis November im Jahr 

2018 angibt und damit von einer viermonatigen Beschäftigung auszugehen 

ist. Der Beschwerdeführer reicht auch keine weiteren Belege ein, die nach-

weisen, dass bei Vertragsabschluss ein befristeter dreimonatiger Arbeits-

vertrag vereinbart worden wäre und das Arbeitsverhältnis tatsächlich drei 

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Seite 11 

Monate gedauert hat (vgl. E. 3.2). Auch wenn es sich bei den Arbeiten um 

kurzfristige Einsätze/Aushilfen handelte, ändert dies nichts daran, dass 

C._______ von August bis November 2018 und damit für mehr als drei 

Monate beim Beschwerdeführer beschäftigt war. Nicht entscheidend ist, 

wie häufig es zum tatsächlichen Arbeitseinsatz kam, sondern ob das Ar-

beitsverhältnis zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auf drei Monate 

befristet worden ist (vgl. E.3.2). Gemäss der allgemeinen Beweislastregel 

hat diejenige Person das Vorhandensein einer behaupteten Tatsache zu 

beweisen, die aus ihr Rechte ableitet. Bei Beweislosigkeit ist folglich zu 

Ungunsten derjenigen Person zu entscheiden, welche die Beweislast trägt 

(vgl. E. 2.5). Der Beschwerdeführer reichte keine Unterlagen ein, welche 

seine Behauptungen eines bei Vertragsabschluss vereinbarten befristeten 

dreimonatigen Arbeitsverhältnisses stützen würden. C._______ war somit 

nicht im Sinne von Art. 1j Abs. 1 lit. b BVV 2 von der obligatorischen Versi-

cherung ausgenommen. Die Vorinstanz ist zu Recht davon ausgegangen, 

dass C._______ der obligatorischen Versicherung zu unterstellen ist. Zu 

Recht hat die Vorinstanz ausserdem festgestellt, dass B._______ nicht der 

obligatorischen Versicherung untersteht, da sein Jahreslohn unter der Ein-

trittsschwelle liegt und das Arbeitsverhältnis nicht länger als drei Monate 

dauerte (vgl. E. 3.1). Dasselbe gilt für das Jahr 2015, in welchem 

E._______ für knapp drei Wochen vom 19. Mai bis 5. Juni 2015 beim Be-

schwerdeführer beschäftigt war (B-act. 8 Beilage 4). 

 

6.  

Da C._______bereits im November 2018 wieder ausgetreten ist, ist ein ge-

setzlicher Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung entstanden zu einem 

Zeitpunkt, in welchem der Beschwerdeführer keiner Vorsorgeeinrichtung 

angeschlossen war. Die Vorinstanz hat folglich korrekterweise in Anwen-

dung von Art. 60 Abs. 2 Bst. d BVG einen Zwangsanschluss verfügt (vgl. 

E. 3.4.3). Dieser hat rückwirkend auf den Zeitpunkt des Stellenantrittes zu 

erfolgen. Der Anschluss hat – wie von der Vorinstanz verfügt – somit auf 

den 1. August 2018 zu erfolgen.  

 

7.  

7.1 Zu prüfen bleibt, ob der Zwangsanschluss zu Recht unbefristet verfügt 

worden ist. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe auch im Jahr 

2019 keine Arbeitnehmer beschäftigt, die zu versichern seien. Ab 3. Januar 

2020 habe er sich zudem der F._______ angeschlossen. Die Vorinstanz 

entgegnet hierzu, der Anschluss erfolge rückwirkend und habe auch Gül-

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Seite 12 

tigkeit für das Jahr 2019, selbst wenn der Beschwerdeführer kein obligato-

risch zu versicherndes Personal beschäftigt habe. Der Anschluss bestehe 

beim Ausbleiben einer Kündigung weiter. 

7.2 Beschäftigt ein Arbeitgeber vorübergehend kein obligatorisch zu versi-

cherndes Personal, so besteht ein unbefristeter Zwangsanschluss ohne 

Kündigung bzw. ohne neuen Anschluss an eine andere Vorsorgeeinrich-

tung grundsätzlich dennoch weiter, wobei in dieser Zeit keine Beiträge zu 

entrichten sind (vgl. statt vieler Urteil des BGer 9C_141/2013 vom 7. April 

2013 E. 2.1 sowie Urteile des BVGer A-7718/2015 vom 28. Juli 2016 E. 

4.4.1 und A-7102/2014 vom 11. Mai 2016 E. 3.2.2 je mit Hinweisen). Im 

vorliegenden Fall beschäftigte der Beschwerdeführer im Jahr 2019 gemäss 

Lohndeklaration drei Arbeitnehmer, die entweder nur einen Monat beschäf-

tigt waren (H._______ und I._______) oder mit einem auf ein Jahr hoch-

gerechneten Einkommen von Fr. 20'355.- (Fr. 15'266.- : 9 x 12) unter der 

Eintrittsschwelle für den im Jahr 2019 geltenden Mindestlohn von 

Fr. 21’330.- (J._______) lagen. Aktenkundig ist somit, dass der Beschwer-

deführer nach der Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit C._______ im 

November 2018 bis Ende 2019 kein versicherungspflichtiges Personal 

mehr beschäftigte und sich danach ab dem 3. Januar 2020 der F._______, 

anschloss (B-act. 10 Beilage). Der Umstand, dass mit dem Neuanschluss 

bei der F._______ ab Januar 2020 unbestrittenermassen eine Doppelver-

sicherung besteht, führt nicht zu einer formlosen Auflösung des rechtmäs-

sig verfügten Zwangsanschlusses. Wie das Bundesgericht im Urteil 

9C_141/2013 vom 7. April 2013 E. 2 ausdrücklich festhielt, ist ein recht-

mässig verfügter Zwangsanschluss – auch wenn zwischenzeitlich ein An-

schluss an eine andere Vorsorgeeinrichtung erfolgte und insofern eine un-

zulässige Doppelversicherung besteht (vgl. BGE 120 V 15 E. 4a) – ord-

nungsgemäss zu kündigen. Im vorliegenden Fall gilt diesbezüglich Folgen-

des: Gemäss Ziff. 2 des Dispositivs der Verfügung betreffend Zwangsan-

schluss per 1. August 2018 ergeben sich die Rechte und Pflichten aus den 

im Anhang beschriebenen Anschlussbedingungen, welche einen integrie-

renden Bestandteil der angefochtenen Verfügung bilden. Art. 6 der An-

schlussbedingungen sieht unter dem Titel „Ende“ vor, dass der Anschluss 

beidseitig unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist jeweils 

per Jahresende gekündigt werden kann. Indessen werde die Kündigung 

durch den Arbeitgeber u.a. nur dann wirksam, wenn der Arbeitgeber den 

Nachweis erbringe, dass die Personalvorsorge auf eine andere registrierte 

Vorsorgeeinrichtung übertragen werde. Damit ist auch die Nichtbefristung 

des Zwangsanschlusses durch die Vorinstanz zu bestätigen. 

 

C-222/2020 

Seite 13 

8.  

Nicht zu beanstanden und vom Beschwerdeführer auch nicht bestritten ist 

die Auferlegung der Kosten für die Verfügung sowie die Durchführung des 

Zwangsanschlusses in der Höhe von Fr. 825.– (vgl. E. 3.5). 

 

9.  

Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ist zusammenfassend festzuhal-

ten, dass die Vorinstanz zu Recht einen Zwangsanschluss i.S.v. Art. 60 

Abs. 2 Bst. d BVG verfügt hat, da C._______ obligatorisch zu versichern 

war (E. 5.2) und ein gesetzlicher Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung 

entstanden ist (vgl. E. 6). Der Anschluss ist zu Recht unbefristet erfolgt (vgl. 

7.2). Die Beschwerde ist damit abzuweisen und die angefochtene Verfü-

gung zu bestätigen.  

 

10.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung.  

 

10.1 Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer die Kosten für das Be-

schwerdeverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zu tragen (Art. 63 

Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 700.- festzusetzen (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. 

Art. 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]). 

Der einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten zu verwenden.  

 

10.2 Weder dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer noch der 

Vorinstanz ist eine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 

VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE).  

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 700.- werden dem Beschwerdefüh-

rer auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten verwendet.  

 

C-222/2020 

Seite 14 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tatjana Bont 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

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Seite 15 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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