# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe9b3e81-8dcc-5a3e-9a38-ef3b10b77444
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-05
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 05.01.2023 715 22 207 / 1 (715 2022 207 / 1)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_715-22-207---1_2023-01-05.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 5. Januar 2023 (715 22 207 / 1) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Arbeitslosenversicherung 
 
 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung aufgrund selbstverschuldeter Kündigung 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 

 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Raffaella Biaggi, Advo-
katin, Advokatur Biaggi, St. Jakobs-Strasse 11, Postfach 2102, 
4002 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland, Bahnhofstrasse 32, 
4133 Pratteln, Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff Einstellung in der Anspruchsberechtigung 

 
 
 
A. A.____ arbeitete ab 1. Juni 2021 bei der B.____ AG (Arbeitgeberin). Am 28. Oktober 
2021 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis per 31. Dezember 2021 (act. 32). Am 
31. Oktober 2021 meldete sich die Versicherte zur Arbeitsvermittlung per 1. Januar 2022 an und 
beantragte die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung ab 3. Januar 2022 (act. 37). Aufgrund 
einer krankheitsbedingten Abwesenheit der Versicherten während der Kündigungsfrist verlän-
gerte sich das Arbeitsverhältnis bis Ende Januar 2022 (vgl. act. 58). Per 3. März 2022 meldete 
sich die Versicherte von der Arbeitsvermittlung wieder ab, da sie selbst eine neue Arbeitsstelle 

 

 
 
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gefunden hatte (act. 221). Mit Verfügung vom 20. April 2022 (act. 254) stellte die Öffentliche 
Arbeitslosenkasse Baselland (Arbeitslosenkasse) A.____ für 36 Tage in der Anspruchsberechti-
gung ein. Als Grund für die vorübergehende Einstellung führte die Arbeitslosenkasse an, dass 
die Arbeitsstelle aufgrund unzureichender Arbeitsqualität gekündigt worden sei, womit die Versi-
cherte die Arbeitslosigkeit zum Teil selbst verschuldet habe. Die von der Versicherten am 2. Mai 
2022 erhobene Einsprache (act. 268) wies die Arbeitslosenkasse mit Einspracheentscheid vom 
22. Juni 2022 ab.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____, vertreten durch Advokatin Raffaella 
Biaggi, mit Eingabe vom 5. August 2022 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, 
Abteilung Sozialversicherungsrecht. Sie liess unter o/e-Kostenfolge beantragen, es sei der ange-
fochtene Einspracheentscheid aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verurteilen, ihr 
die gesetzlichen Leistungen ab 1. Februar 2022 ohne Einstellung in der Anspruchsberechtigung 
auszurichten. 
 
C. Die Beschwerdegegnerin schloss mit Vernehmlassung vom 24. Oktober 2022 auf Ab-
weisung der Beschwerde. 
 
D. Mit Verfügung der instruierenden Präsidentin vom 27. Oktober 2022 wurde die Angele-
genheit dem Präsidium zur Beurteilung überwiesen. 
 
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien und die Akten wird – soweit für die Entscheidung not-
wendig – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 
 
 
Die Präsidentin zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1.1 Die formellen Voraussetzungen (Einhaltung von Form und Frist, örtliche, sachliche und 
funktionelle Zuständigkeit des angerufenen Kantonsgerichts, Beschwerdelegitimation) sind er-
füllt, sodass auf die Beschwerde vom 5. August 2022 einzutreten ist. 
 
1.2 Gemäss § 55 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord-
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 entscheidet die präsidierende Person der Abteilung Sozi-
alversicherungsrecht des Kantonsgerichts Streitigkeiten bis zu einem Streitwert von Fr. 20'000.-- 
durch Präsidialentscheid. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Beschwer-
deführerin zu Recht wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit für die Dauer von 36 Tagen in der 
Anspruchsberechtigung einstellte. Bei einem Taggeld von Fr. 215.15 liegt der Streitwert von Fr. 
7'745.40 (36 Tage à Fr. 215.15) unter diesem Grenzbetrag. Über die Beschwerde ist demnach 
präsidial zu entscheiden. 
 
2.1 Nach Art. 30 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenver-
sicherung und die Insolvenzentschädigung (AVIG) vom 25. Juni 1982 ist die versicherte Person 
in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eigenes Verschulden arbeitslos ist. 
Die Arbeitslosigkeit gilt namentlich dann als selbst verschuldet, wenn die versicherte Person 

 

 
 
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durch ihr Verhalten, insbesondere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, dem Arbeit-
geber Anlass zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat (Art. 44 Abs. 1 lit. a der Ver-
ordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIV] vom 31. August 1983). 
 
2.2 Die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen selbstverschuldeter Arbeitslosig-
keit gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV setzt keine 
Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigen Gründen gemäss Art. 337 beziehungsweise 
Art. 346 Abs. 2 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilgesetz-
buches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR) vom 30. März 1911 voraus. Es genügt, dass das 
allgemeine Verhalten der versicherten Person Anlass zur Kündigung respektive Entlassung ge-
geben hat; Beanstandungen in beruflicher Hinsicht müssen nicht vorgelegen haben. Mithin ge-
hören dazu auch charakterliche Eigenschaften im weiteren Sinne, welche die Arbeitnehmerin o-
der den Arbeitnehmer für den Betrieb als untragbar erscheinen lassen. Eine Einstellung in der 
Anspruchsberechtigung kann jedoch nur verfügt werden, wenn das der versicherten Person zur 
Last gelegte Verhalten klar feststeht (BGE 112 V 242 E. 1, Urteile des Bundesgerichts vom 1. 
April 2019, 8C_19/2019, E. 2.3 f., und vom 31. Oktober 2018, 8C_476/2018, E. 2.2 f., je mit 
Hinweisen). Der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit genügt beim Einstellungsgrund nach Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV nicht (Urteil des 
Bundesgerichts vom 26. April 2006, C 6/06, E. 3.2). 
 
2.3 Das vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens Nr. 168 
der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungsförderung und den Schutz ge-
gen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8) vorsätzlich erfolgt sein, wobei Eventu-
alvorsatz genügt (Urteil des Bundesgerichts vom 3. Februar 2009, 8C_842/2008, E. 3.2 mit Hin-
weisen). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn die betroffene Person wissen konnte und musste, 
dass sie durch ihr Verhalten womöglich eine Kündigung bewirkt, und sie eine solche dennoch in 
Kauf nimmt (Urteile des Bundesgerichts vom 14. August 2014, 8C_326/2014 E. 2, und vom 6. 
Juni 2012, 8C_872/2011, E. 4.1, je mit Hinweisen). 
 
2.4 Bei Differenzen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten darf nicht ohne weiteres auf ein 
fehlerhaftes Verhalten der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers geschlossen werden, wenn 
der Arbeitgeber nur unbestimmte Gründe geltend zu machen vermag, für welche er keine Be-
weise anführen kann (Urteile des Bundesgerichts vom 22. Juni 2017, 8C_99/2017, E. 5.4, und 
vom 3. Februar 2009, 8C_842/2008, E. 3.2, je mit Hinweis auf BGE 112 V 242 E. 1; zum Ganzen 
vgl. auch THOMAS NUSSBAUMER, Arbeitslosenversicherung, in: Schindler/Tanquerel/- 
Tschannen/Uhlmann, Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht, Soziale Sicherheit, 3. Aufl., Ba-
sel 2016, Rz. 837). 
 
3.1 Zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin Anlass zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses 
gab und in diesem Zusammenhang die Folgen einer selbstverschuldeten Arbeitslosigkeit im 
Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG in Verbindung mit Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV zu tragen hat. Der 
rechtserhebliche Sachverhalt stellt sich wie folgt dar: 
 

 

 
 
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3.2 Im Kündigungsschreiben vom 28. Oktober 2021 (act. 32) hielt die Arbeitgeberin fest, 
dass sie den Arbeitsvertrag per 31. Dezember 2021 auflösen werde, was die Parteien bereits 
persönlich am gleichen Tag besprochen hätten. 
 
3.3 Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 17. November 2021 (act. 36) gab die Be-
schwerdeführerin unter der Rubrik "Grund der Kündigung" an, dass sie aufgrund eines Mangels 
in deutscher Korrespondenz nicht überall einsetzbar gewesen sei und es an Arbeit gemäss An-
stellungsvereinbarung gefehlt habe. In der undatierten separaten Stellungnahme (act. 42) listete 
die Beschwerdeführerin unter "Punkt 20: Grund der Kündigung" auf, was sie sich im Rahmen des 
Vorstellungsgesprächs als Tätigkeiten vorgestellt habe und was sie in der Anstellungszeit habe 
erledigen dürfen. Die Buchhalterin habe ihr die Arbeit nicht zeigen wollen, sie sei wie eine Aushilfe 
behandelt worden und sei sehr unterfordert gewesen. Trotz mehrerer Gespräche mit dem Vorge-
setzten habe sich die Situation nicht geändert. Beim Entlassungsgespräch sei ihr vorgeworfen 
worden, dass sie aufgrund des Mangels in deutscher Korrespondenz nicht überall eingesetzt 
werden könne. In ihrem Lebenslauf habe sie angegeben, dass sie Grundkenntnisse in Deutsch 
schriftlich habe, dies sei aber im Rahmen des Vorstellungsgesprächs kein Thema gewesen. 
Wenn die Buchhalterin die Arbeit aufgeteilt hätte, wäre für beide genug vorhanden gewesen. Die 
Buchhalterin arbeite aufgrund einer Teilrente Teilzeit und habe trotzdem mehr als 100 Überstun-
den. In Bezug auf die Krankheit während der Kündigungsfrist führte die Beschwerdeführerin aus, 
dass sie am 5. Januar 2021 von der C.____ AG nach 13 Jahren entlassen worden sei. Das habe 
zu einem Schock geführt und sie sei depressiv geworden. Sie habe aber schnell reagiert und 
habe noch in der Kündigungsfrist einen neuen Job gefunden. Am 28. Oktober sei sie wieder 
entlassen worden. Es sei ihr sehr unwohl geworden und sie habe nach Hause gehen müssen. 
Am gleichen Tag habe sie um sofortige Freistellung gebeten, was vom Vorgesetzten aber abge-
lehnt worden sei. 
 
3.4 Der Geschäftsinhaber der Arbeitgeberin und Vorgesetzte der Beschwerdeführerin gab 
im Rahmen der Arbeitgeberbescheinigung vom 9. November 2021 (act. 39) als Grund für die 
Kündigung eine Differenz zwischen der Arbeitnehmerin und den Stellenanforderungen an. Nach 
Aufforderung durch die Beschwerdegegnerin, weitere Angaben zum Grund der Kündigung zu 
machen, führte er im Schreiben vom 4. Februar 2022 aus (act. 216 ff.), dass sich schon bald nach 
Stellenantritt gezeigt habe, dass das Wissen der Versicherten Lücken aufgewiesen habe. Es 
seien zahlreiche Buchungsfehler passiert. Man habe zuerst vermutet, dass sich die Versicherte 
nicht mit der EDV zurechtfinde und habe ihr mehr Zeit dafür gegeben. Die Fehler seien aber nicht 
weniger geworden. Die Versicherte sei auch nicht in der Lage gewesen, kaufmännische Arbeiten 
zu erledigen, da auch ganz einfache Schreiben unzählige Schreibfehler aufgewiesen hätten, was 
ein schlechtes Licht auf die Firma geworfen habe. Zudem hätten sich etliche Anrufer darüber 
beklagt, dass die Versicherte die Anliegen nicht verstanden habe. Die Versicherte habe zudem 
die ausdrückliche Anweisung erhalten, keinerlei Auszahlung von Mieterguthaben an die Mieter 
auszulösen, die nicht vorher abgesprochen worden seien. Trotz dieser Anweisung habe sie Aus-
lösungen getätigt. Man sehe eine gewisse Unbelehrbarkeit, da sich die Versicherte Anweisungen 
öfters widersetzt habe und Aufgaben auf ihre Art ausgeführt habe, auch im Wissen darum, dass 
dies zu Folgefehlern und entsprechendem Ärger bei den Kunden und dem Team führen könne. 
In mehreren Gesprächen habe man versucht herauszufinden, wie man die Versicherte in ihren 

 

 
 
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Aufgaben unterstützen könnte. Man habe sie in vielen Aspekten von den Arbeitsgebieten entlas-
tet und habe ihr nur noch ganz einfache Aufgaben zugeführt. Sie habe ein ausdrückliches Verbot 
bekommen, schriftlich per Email oder Brief nach aussen zu kommunizieren, wenn nicht vorher 
jemand anderes einen Blick darauf geworfen habe. Leider habe sie diese Aufforderung zum Vier-
augen-Prinzip bereits nach wenigen Tagen ignoriert. Sie habe auch die Anweisung bekommen, 
morgens nicht mehr um 7:20 oder 7:40 Uhr zur Arbeit zu kommen. Sie sei immer alleine im Be-
trieb gewesen und man habe sich nicht vorstellen können, was sie ohne Posteingang zu dieser 
Zeit und bei ihrem damals bereits sehr eingeschränkten Aufgabenbereich überhaupt hätte erle-
digen wollen. Daher habe sie die Anweisung bekommen, um 8:30 Uhr zu beginnen, was von ihr 
bestätigt worden sei. Bereits drei Tage später habe sie sich dieser Anweisung widersetzt. Da die 
Fehler in der Verbuchungsarbeit trotz zahlreicher Erklärungen durch die Liegenschaftsbuchhal-
terin nicht weniger geworden seien, was zu Mehrbelastungen bei den anderen Mitarbeitern und 
einer spürbaren Verstimmung im Team und auch bei der Versicherten selbst geführt habe, habe 
er beschlossen, der Versicherten zu kündigen. Er könne die Frage, ob die Versicherte die Anfor-
derungen an die Funktion nicht habe erfüllen können oder nicht habe erfüllen wollen, nicht beant-
worten. Er könne auch nicht beantworten, ob sie alle Hilfestellungen, Anleitungen, Anweisungen 
oder auch Verwarnungen nicht habe aufnehmen können oder nicht habe aufnehmen wollen. Als 
Kleinstbetrieb arbeite man viel mit Gesprächen im Team und wenig mit personellen Führungsfor-
mularen. 
 
3.5 Im Rahmen des rechtlichen Gehörs führte die Beschwerdeführerin am 21. März 2022 zu 
vorstehenden Angaben des Vorgesetzten aus, dass die Kündigungsgründe nie besprochen wor-
den seien (act. 244). Sie bestreite sie vollumfänglich. Auf mündlicher Basis sei ihr anlässlich der 
Kündigung mitgeteilt worden, dass sie nicht für deutsche Korrespondenz eingesetzt werden 
könne. Das sei der Arbeitgeberin aber bereits im Zeitpunkt der Anstellung bekannt gewesen. Die 
Aussagen im Kündigungsschreiben stünden in krassem Widerspruch zu den Kündigungsgrün-
den, die nun gegenüber dem RAV angeführt würden, weshalb diese jeglicher Grundlage entbeh-
ren würden. Es liege auf der Hand, dass die Arbeitgeberin aufgrund ihrer Krankschreibung wäh-
rend der Kündigungsfrist verstimmt sei und sie deshalb beim RAV anschwärze. Sie akzeptiere 
keinen einzigen Einstelltag. 
 
3.6 In der Einsprache führte die Beschwerdeführerin aus, dass in der Kündigung kein Grund 
für die Kündigung erwähnt werde. Mündlich sei ihr mitgeteilt worden, dass man sie nicht für ge-
schäftliche Korrespondenz in Deutsch habe einsetzen können. Das KIGA habe nicht einen einzi-
gen Beweis für die Behauptungen der Arbeitgeberin. Ebenso sei ihre Seite nicht gewürdigt wor-
den. Sie habe den Beweis, dass sie arbeiten könne und wolle, schon längst angetreten. Die Ar-
beitgeberin sei sauer, weil sie ihr einen Monat länger habe Lohn entrichten müssen. Sie sei weder 
moniert noch verwarnt worden. Es sei schon im Zeitpunkt der Anstellung klar gewesen, dass sie 
nicht für Korrespondenz in Deutsch eingesetzt werden könne. Sie sei lediglich vier Monate bei 
der Arbeitgeberin angestellt und damit noch in der Einarbeitung gewesen. Im Übrigen habe keine 
Einarbeitung durch die Arbeitgeberin stattgefunden und sie sei falsch instruiert worden. 
 
3.7 Im Rahmen des Einspracheverfahrens nahm der Vorgesetzte ein weiteres Mal Stellung. 
In der Email vom 15. Juni 2022 (act. 277) legte er dar, dass die Versicherte in die Liegenschafts-

 

 
 
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Software eingeführt worden sei. Von mangelnder Einführung könne nicht die Rede sein. Sie habe 
aber weiterhin Fehler gemacht, weshalb der Arbeitsumfang habe eingeschränkt werden müssen. 
Sie habe andere Aufgaben erhalten, leider sei es dort auch zu Problemen gekommen. Auch bei 
einfacher Korrespondenz, bei der sie auf einen Fundus an Vorlagen habe zurückgreifen können, 
habe es nicht geklappt, da sie die Vorlagen abgeändert habe. Sie habe die Briefe zum Teil in 
einem sehr angriffigen Ton verschickt, teilweise sogar mit seiner digitalen Unterschrift versehen. 
Auch hier habe man ihre Befugnisse einschränken müssen und sie habe die Auflage erhalten, 
Briefe nur noch zu verschicken, wenn jemand anderes einen Blick darauf geworfen habe. Leider 
habe sie diese Weisung auch nicht immer befolgt. Auch die Weisung, erst um 8:30 Uhr ins Büro 
zu kommen, habe sie nach kurzer Zeit wieder missachtet und sei bereits um 7:20 oder um 7:40 
Uhr ins Büro gekommen. Die Arbeitgeberin verwies dabei auf das Zeitprotokoll Oktober 2021 der 
Versicherten, die Rechnung des Software-Anbieters D.____ vom 25. Juni 2021 und auf die 
WhatsApp-Nachricht vom 27. September 2021 betreffend Arbeitsbeginn. 
 
4.1 Gestützt auf diesen Sachverhalt führte die Beschwerdegegnerin im angefochtenen Ein-
spracheentscheid aus, dass sich die Versicherte der Weisung der Arbeitgeberin, später mit der 
Arbeit zu beginnen, bewusst widersetzt habe, da sie von der WhatsApp-Nachricht Kenntnis ge-
habt habe. Entgegen der Behauptung der Versicherten sei sie von der Arbeitgeberin eingearbeitet 
worden. Es sei erstellt, dass die Arbeitgeberin ihr nebst der Einarbeitung durch die Buchhalterin 
einen Kurs beim Software-Anbieter D.____ gekauft habe, wovon die Rechnung vom 25. Juni 
2021 zeuge. Es könne nicht davon ausgegangen werden, dass der Versicherten aufgrund der 
mangelnden Deutschkenntnisse gekündigt worden sei, da sie ansonsten gar nicht angestellt wor-
den wäre. Die Aussagen der Arbeitgeberin, sie habe die Versicherte einerseits wegen weisungs-
widrigem Verhalten und andererseits wegen schlechter Arbeitsleistung gekündigt, seien glaub-
haft. Damit habe die Versicherte die Kündigung des Arbeitsverhältnisses zumindest eventualvor-
sätzlich herbeigeführt. 
 
4.2 Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, dass die Beschwerdegegnerin die Ar-
beitgeberin erst im Rahmen des Einspracheverfahrens näher zu den Kündigungsgründen befragt 
habe. Dieser Einwand ist unbegründet. Bereits vor Erlass der Verfügung holte die Beschwerde-
gegnerin bei der Arbeitgeberin eine Stellungnahme ein (vgl. dazu Erwägung 3.4 hiervor). Der 
Vorgesetzte nahm zu den Umständen, die zur Kündigung führten, im Schreiben vom 4. Februar 
2022 und damit vor Erlass der Verfügung 20. April 2022 ausführlich Stellung und führte mehrere 
Gründe an – darunter auch das weisungswidrige Verhalten und die mangelhafte Arbeitsweise der 
Beschwerdeführerin –, die ihn letztlich zur Kündigung bewogen hatten. Darauf weist die Be-
schwerdegegnerin in der Vernehmlassung zur Recht hin. Sie kam ihrer Abklärungspflicht gemäss 
Art. 43 Abs. 1 ATSG im Vorfeld des Verfügungserlasses dementsprechend genügend nach. 
 
4.3 Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass eine in den Augen der Arbeitgeberin unzu-
reichende Arbeitsleistung im Sinne einer Unfähigkeit, die übertragenen Aufgaben zur Zufrieden-
heit zu lösen, kein Grund für eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung aufgrund selbstver-
schuldeter Kündigung darstelle, weshalb der in der Verfügung angegebene Grund für die Ein-
stelltage nicht zulässig und die Einstellung folglich unzulässig sei. Ausserdem seien allfällige nicht 
optimale Leistungen auf die ungenügende Einarbeitung und die unvollständige Instruktion durch 

 

 
 
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die Arbeitgeberin zurückzuführen. Der Beschwerdeführerin ist insofern zuzustimmen, als ein Ver-
lust der Arbeitsstelle aufgrund mangelndem Wissen und Können der versicherten Person nicht 
zur Einstellung in der Anspruchsberechtigung berechtigt, da die Arbeitslosigkeit in einem solchen 
Fall nicht als selbstverschuldet im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG gilt. Vorliegend führten aber 
letztlich nicht die mangelnden Fähigkeiten der Beschwerdeführerin in deutscher Korrespondenz 
oder in Buchhaltungsangelegenheiten zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses, sondern der Um-
stand, dass sie sich unterschiedlichen sachlich begründeten Anweisungen der Arbeitgeberin wie-
derholt widersetzte. Die Arbeitgeberin ergriff zweckmässige Massnahmen, um allfällig fehlendes 
Wissen der Beschwerdeführerin aufzufangen. So bezahlte sie einen EDV-Einzelkurs für die Be-
schwerdeführerin, der mit dem Rechnungsbeleg nachgewiesen ist. Soweit die Beschwerdeführe-
rin behauptet, dass allfällige nicht optimale Leistungen auf ungenügende Einarbeitung und un-
vollständige Instruktion zurückzuführen seien, kann ihr in diesem Punkt nicht gefolgt werden.  
 
4.4 Die Beschwerdeführerin macht zudem geltend, dass die Beschwerdegegnerin im Ein-
spracheentscheid als Grund für die Kündigung die Missachtung von Weisungen durch die Be-
schwerdeführerin nachschiebe, was nicht zulässig sei, da eine angebliche Nichtachtung von Wei-
sungen nicht Grundlage für die Berechnung der Einstelltage gewesen sei. Der Beschwerdefüh-
rerin ist insofern zuzustimmen, als die Beschwerdegegnerin den Schwerpunkt der Begründung 
von der Verfügung zum Einspracheentscheid hin änderte. Die Frage, ob sie mit ihrem Vorgehen 
den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundes-
verfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) vom 18. April 1999 verletzte oder ob 
eine substituierte Begründung zulässig ist, braucht indes nicht abschliessend geklärt zu werden. 
Selbst wenn eine Verletzung des Gehörsanspruches bejaht werden müsste, wäre diese jedenfalls 
vor dem Kantonsgericht als geheilt zu betrachten. Bei derartigen Gehörsverletzungen ist praxis-
gemäss eine Heilung möglich, sofern die Partei, deren rechtliches Gehör verletzt wurde, sich vor 
einer Instanz äussern kann, welche sowohl die Tat- als auch die Rechtsfragen uneingeschränkt 
überprüft (BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen). Dies ist in Bezug auf das Beschwerdeverfahren 
vor dem Kantonsgericht der Fall, sodass eine allfällige, beim Erlass des angefochtenen Ein-
spracheentscheids erfolgte Gehörsverletzung als geheilt zu betrachten wäre. 
 
4.5 Die Beschwerdeführerin stellt sich sodann auf den Standpunkt, der Antwort der Arbeit-
geberin vom 15. Juni 2022 sei zu entnehmen, dass diese ihr nicht gut gesinnt sei. Dies im We-
sentlichen aufgrund dessen, dass sich die Beschwerdeführerin nach der Kündigung habe krank-
melden müssen. Die Empörung der Arbeitsgeberin hierüber sei nicht nachvollziehbar, vor allem 
deshalb nicht, weil die Arbeitsqualität der Beschwerdeführerin angeblich schlecht gewesen sein 
soll. Es müsse deshalb berücksichtigt werden, dass die wütende und enttäuschte Arbeitgeberin 
wohl kaum eine objektive Stellungnahme abgegeben habe. Dieser Standpunkt verdient keine 
Zustimmung. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Arbeitgebenden gegenüber den Or-
ganen der Arbeitslosenversicherung wahrheitsgemäss berichten, wenn sie zu den Kündigungs-
gründen Stellung nehmen müssen. Ausnahmsweise sind die Angaben zu hinterfragen, wenn sie 
von der versicherten Person konkret bestritten werden. Ein solcher Fall ist vorliegend aber nicht 
gegeben. Die Akten enthalten keine Indizien, die auf einen Groll der Arbeitgeberin gegenüber der 
Beschwerdeführerin hindeuten würden. Die Äusserungen der Arbeitgeberin sind seit der ersten, 

 

 
 
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bereits sehr ausführlichen Stellungnahme vom 4. Februar 2022 in sich konsistent. Sie sind durch-
wegs sachlich abgefasst worden und es sind im Laufe des Verfahrens auch keine neuen Gründe 
für die Auflösung dazu gekommen bzw. nachgeschoben worden. Auch führt die Arbeitgeberin 
keine unbestimmten und diffusen Gründe für die Kündigung an. Damit liegen keine Indizien vor, 
die die Glaubwürdigkeit der Angaben der Arbeitgeberin in Zweifel ziehen würden, auch wenn sie 
nicht alle Vorhaltungen mit konkreten Beweisen belegen kann. Damit ist auf die Angaben der 
Arbeitgeberin grundsätzlich abzustellen. 
 
4.6 Die Angaben der Arbeitgeberin in Bezug auf die Arbeitszeiten und die Missachtung der 
diesbezüglichen Weisung durch die Beschwerdeführerin sind belegt und werden von der Be-
schwerdeführerin auch nicht bestritten. Die Beschwerdeführerin führt in der Beschwerde diesbe-
züglich zwar aus, dass sie keine Überstunden geltend gemacht und auch sonst keine Forderun-
gen an den Arbeitgeber gestellt habe, die bei Beachtung der Weisung nicht angefallen wären. Es 
sei auch nicht so, dass sie sich geweigert habe, länger zu arbeiten oder Arbeiten anzunehmen, 
die sie später hätte erledigen müssen. Sie habe sich aufgrund der Situation nur nicht dem Vorwurf 
aussetzen wollen, am Ende des Arbeitsverhältnisses Minusstunden aufzuweisen, die allenfalls 
zu einer Lohnkürzung hätten führen können. Natürlich wären diese Lohnkürzungen ungerecht-
fertigt gewesen, da die Arbeitgeberin ausdrücklich festgehalten habe, dass sie die Beschwerde-
führerin nicht habe auslasten können. Es liege in der Verantwortung der Arbeitgeberin, genügend 
Arbeit zuzuweisen. Die Beschwerdeführerin habe Angst vor entsprechenden Vorwürfen und Kür-
zungen gehabt und habe in dieser Weisung eine Falle gesehen. Sie sei daher wieder früher zur 
Arbeit gekommen, um der Arbeitgeberin zur Verfügung zu stehen. Nachteile seien dieser dadurch 
nicht entstanden. Diese Ausführungen der Beschwerdeführerin vermögen die Missachtung der 
Weisung keineswegs zu rechtfertigen. Die Arbeitgeberin zeigte konkret auf, weshalb sie auf einen 
späteren Arbeitsbeginn bestanden hatte. Gründe, die diese Weisung unsachlich oder schikanös 
erscheinen lassen würden, sind daher keine ersichtlich. Es wäre der Beschwerdeführerin offen 
gestanden, wie ihre Arbeitskolleginnen und -kollegen später am Morgen mit der Arbeit zu begin-
nen und dafür am Abend länger zu bleiben. Minusstunden wären so gar nicht erst entstanden. 
Die weiteren Vorhaltungen der Arbeitgeberin (eigenmächtige Änderung der Briefvorlagen, Miss-
achtung des Vieraugenprinzips) werden von der Beschwerdeführerin im Übrigen nicht bestritten. 
 
5. Damit steht das von der Arbeitgeberin beanstandete Verhalten der Beschwerdeführerin 
fest. Zudem besteht zwischen dem weisungswidrigen Verhalten der Beschwerdeführerin, der da-
mit zusammenhängenden ungenügenden Arbeitsleistung und der Kündigung ein kausaler Zu-
sammenhang. Weiter ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin mit ihrem Verhalten das Risiko, 
arbeitslos zu werden, zumindest eventualvorsätzlich in Kauf nahm, da sie sich bewusst mehreren 
Weisungen widersetzte. Demnach ist das Verschulden an ihrer Arbeitslosigkeit im Sinne von Art. 
30 Abs. 1 lit. a AVIG und Art. 44 Abs. 1 AVIV zu bejahen. Die von der Beschwerdegegnerin 
verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung erweist sich als rechtmässig. 
 
6.1 Zu prüfen bleibt, ob die Anzahl der Einstelltage korrekt ermittelt wurde. Die Dauer der 
Einstellung in der Anspruchsberechtigung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens und 
beträgt je Einstellungsgrund höchstens 60 Tage (vgl. Art. 30 Abs. 3 AVIG). Nach Art. 45 Abs. 2 

 

 
 
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AVIV wird die Einstellung in der Anspruchsberechtigung abgestuft; sie dauert 1-15 Tage bei leich-
tem (lit. a), 16-30 Tage bei mittelschwerem (lit. b) und 31-60 Tage bei schwerem (lit. c) Verschul-
den. Bei der individuellen Verschuldensbeurteilung im Bereich des schweren Verschuldens in-
nerhalb der von 31 bis 60 Tagen reichenden Skala ist zunächst grundsätzlich vom Mittelwert 
auszugehen, das heisst von einer durchschnittlichen Dauer von 45 Einstellungstagen. Unter Be-
rücksichtigung der gegebenen Umstände des konkreten Einzelfalls ermöglicht diese Vorgehens-
weise einerseits eine Verschärfung der verwaltungsrechtlichen Sanktion, wenn das Verschulden 
der versicherten Person besonders schwer wiegt, anderseits beim Vorliegen von Milderungsgrün-
den eine angemessene Reduktion. Sachgerechte Ermessensbetätigung erfordert, den gesamten 
Ermessensspielraum nach oben und unten in einer dem jeweiligen Verschulden entsprechenden 
Weise zu nutzen (BGE 123 V 150 E. 3c). Den Verfügungsinstanzen wird dabei ein grosser Er-
messenspielraum zugestanden, weshalb bei der Beurteilung der Einstellungsdauer durch das 
kantonale Versicherungsgericht Zurückhaltung geboten ist. Nach § 57 lit. c VPO hat die sozial-
versicherungsrechtliche Abteilung des Kantonsgerichts die angefochtene Verfügung auch auf de-
ren Angemessenheit zu überprüfen. Es darf aber sein Ermessen nicht ohne triftige Gründe an die 
Stelle desjenigen der Verwaltung setzen, sondern muss sich bei der Korrektur auf Gegebenheiten 
abstützen können, welche eine abweichende Ermessensausübung als naheliegender erscheinen 
lassen (vgl. BGE 123 V 150 E. 2 mit weiteren Hinweisen, vgl. auch BGE 126 V 353 E. 5d). 
 
6.2 Unter Berücksichtigung aller Umstände ist die vorinstanzliche Ermessensbetätigung 
nicht zu beanstanden. Die Beschwerdegegnerin qualifizierte das Verhalten der Beschwerdefüh-
rerin als schweres Verschulden. Die Beschwerdegegnerin ging zwar nicht vom Mittelwert von 45 
Einstellungstagen bei schwerem Verschulden aus, sondern von 36 Einstellungstagen. Dabei be-
rücksichtigte sie weder verschuldensmindernde noch -erschwerende Gründe. Vorliegend sind 
keine Gründe ersichtlich, die ein Eingreifen in das Ermessen der Beschwerdegegnerin rechtferti-
gen würden. 
 
7. Aus dem Gesagten ergibt sich, dass die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene 
Einstellung der Beschwerdeführerin in der Anspruchsberechtigung in der Höhe von 36 Einstellta-
gen nicht zu beanstanden ist, weshalb die vorliegende Beschwerde abzuweisen ist. 
 
8. Gemäss Art. 61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kosten-
pflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Sieht das Einzelgesetz keine Kos-
tenpflicht vor, kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, Gerichts-
kosten auferlegen. Da das AVIG keine Kostenpflicht vorsieht und sich die Parteien weder mutwil-
lig noch leichtsinnig verhalten haben, sind für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erhe-
ben. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird keine Parteientschädigung ausgerichtet 
(Art. 61 lit. g ATSG). 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

 
 
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 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 
 

 
 
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