# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 591cee2d-ee55-5d8d-b8af-448e9b08d818
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-03-13
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. zivilrechtliche Abteilung 13.03.2007 4P.275/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_004_4P-275-2006_2007-03-13.html

## Full Text

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

4P.275/2006 /len 

 

Urteil vom 13. März 2007 

I. zivilrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Corboz, Präsident, 

Bundesrichterinnen Klett, Rottenberg Liatowitsch, 

Bundesrichter Kolly, Bundesrichterin Kiss, 

Gerichtsschreiberin Hürlimann. 

 

Parteien 

A.________ AG, 

Beschwerdeführerin, 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Toller, 

 

gegen 

 

B.________, 

C.________, 

D.________, 

E.________, 

Beschwerdegegner, 

alle vier vertreten durch Rechtsanwalt Henri Zegg, 

Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer. 

 

Gegenstand 

Art. 9 und 29 BV (Zivilprozess), 

 

Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden, Zivilkammer, 

vom 3. Juli 2006. 

 

in Erwägung, 

 

dass die Beschwerdeführerin gleichzeitig mit der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerde eine Berufung einreichte, welche mit heutigem Datum gutgeheissen wurde, was zur Aufhebung des angefochtenen Urteils führt; 

dass damit das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos geworden ist, weshalb es abzuschreiben ist; 

dass bei Gegenstandslosigkeit des einen von zwei in der gleichen Sache eingelegten Rechtsmitteln derjenige kosten- und entschädigungspflichtig wird, der das unnütze Rechtsmittel ergriffen hat; 

dass deshalb die Kosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und diese zu verpflichten ist, die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren zu entschädigen; 

 

erkennt das Bundesgericht: 

1. 

Die staatsrechtliche Beschwerde wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben. 

2. 

Die Gerichtsgebühr von Fr. 5'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt. 

3. 

Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerdegegner für das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 15'000.-- zu entschädigen. 

4. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht von Graubünden, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. 

Lausanne, 13. März 2007 

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:                Die Gerichtsschreiberin: