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**Case Identifier:** 22868f01-401d-5da6-aa6b-e39952436d1f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.08.2021 100 2020 146
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2020-146_2021-08-24.pdf

## Full Text

100.2020.146U
KEP/TST/SPR

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 24. August 2021

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Verwaltungsrichter Keller
Gerichtsschreiber Tschumi

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Einwohnergemeinde B.________
Beschwerdegegnerin

und

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3011 Bern

betreffend Baubewilligungspflicht von Terrainveränderungen und 
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands (Entscheid der Bau- und 
Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 7. April 2020; BVD 120/2019/83)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24.08.2021, Nr. 100.2020.146U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ ist Eigentümer der 46'346 m2 grossen Parzelle B.________ 
Gbbl. Nr. 1________, die in der Landwirtschaftszone (LWZ) liegt und als 
Ackerfläche genutzt wird. Das Grundstück ist im kantonalen Inventar der 
Fruchtfolgeflächen verzeichnet und sein nördlicher Bereich wird von einem 
kommunalen archäologischen Schutzgebiet überlagert. Rund ein Zehntel 
der Parzellenfläche gilt als belasteter Standort gemäss der 
Umweltschutzgesetzgebung des Bundes. Am 6. August 2019 stellte die 
Baupolizeibehörde der Einwohnergemeinde (EG) B.________ fest, dass auf 
dem Grundstück mehrere Sanddepots mit einem Gesamtvolumen von rund 
200 m3 ohne Baubewilligung angelegt worden waren. Am selben Tag erliess 
sie eine Baueinstellungsverfügung, mit der sie die Vornahme weiterer 
Aktivitäten im Zusammenhang mit den Sanddepots bis auf weiteres verbot. 
Gleichzeitig gab sie A.________ bis zum 9. September 2019 Gelegenheit, 
zur Sache schriftlich Stellung zu nehmen, und wies ihn auf die Möglichkeit 
hin, innert gleicher Frist ein nachträgliches Baugesuch einzureichen, wovon 
A.________ allerdings keinen Gebrauch machte. Seine Beschwerde gegen 
die Baueinstellungsverfügung wies die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion 
des Kantons Bern (BVE; heute: Bau- und Verkehrsdirektion [BVD]) am 
16. September 2019 ab (BVE RA Nr. 120/2019/55). Auf das dagegen 
erhobene Rechtsmittel trat das Verwaltungsgericht mangels fristgerechter 
Bezahlung des verlangten Kostenvorschusses nicht ein (VGE 2019/343 vom 
21.11.2019), was unangefochten blieb.

Mit Wiederherstellungsverfügung vom 3. Oktober 2019 ordnete die 
EG B.________ an, A.________ habe die strittigen Sanddepots bis zum 
18. November 2019 vollständig zu entfernen bzw. abzutragen. Gleichzeitig 
wies sie ihn nochmals auf die Möglichkeit eines nachträglichen Baugesuchs 
hin, drohte bei Nichtbefolgung die Ersatzvornahme sowie eine Busse an und 
auferlegte ihm die Verfahrenskosten.

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B.

Gegen diese Verfügung reichte A.________ am 1. November 2019 Be-
schwerde bei der BVE ein. Die BVD wies die Beschwerde mit Entscheid vom 
7. April 2020 ab und bestätigte die Wiederherstellungsverfügung der 
EG B.________ vom 3. Oktober 2019. Die Frist zur Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustands setzte sie neu auf den 29. Mai 2020 an.

C.

Am 6. Mai 2020 (Postaufgabe: 7.5.2020) hat A.________ beim Verwaltungs-
gericht Beschwerde erhoben. In seiner Eingabe führt er aus, er habe die 
Sanddepots aufgrund günstiger Wetterverhältnisse unterdessen in den 
Acker eingepflügt und damit «die angefangenen Rekultivierungsarbeiten (…) 
mit Erfolg abgeschlossen». Er stellt die folgenden Rechtsbegehren:

«1.1 Die Einforderung von einem Baugesuch ist im vollen Umfang ab-
zuweisen.

1.2 Die Wiederherstellungsverfügung ist im vollen Umfang abzuwei-
sen.

1.3 Die Baubewilligungsfreiheit ist zu bestätigen.

1.4 Die geforderten Bussen- und Verfahrenskosten der Gemeinde 
B.________ und BVD sind im vollen Umfang abzuweisen.

1.5 Die beiden abgewiesenen Beschwerdeverfahren an der BVD und 
am Verwaltungsgericht sind mir im vollen Umfang zu entschädigen 
Verfahren 120/2019 und 100.2019.343.

1.6 Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (Parteientschädigung).»

Die EG B.________ ersucht mit Beschwerdeantwort vom 15. Juni 2020 um 
Abweisung der Beschwerde und teilt mit, dass sie gegen A.________ wegen 
Missachtung des Baustopps Strafanzeige eingereicht habe. Auch die BVD 
beantragt mit Vernehmlassung vom 18. Juni 2020, die Beschwerde sei ab-
zuweisen.

Mit prozessleitender Verfügung vom 26. Juni 2020 hat der Instruktionsrichter 
beim Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) einen 
Amtsbericht zur Bewilligungspraxis für Terrainveränderungen zur Bodenauf-
wertung ausserhalb der Bauzonen eingeholt. Zu diesem hat der Beschwer-
deführer am 7. September 2020 Stellung genommen.

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 49 Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 
[BauG; BSG 721.0]). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfah-
ren teilgenommen, ist als Adressat der Wiederherstellungsanordnung durch 
den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die 
Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 i.V.m. Art. 32 
VRPG). Auf die Beschwerde ist – unter Vorbehalt von E. 1.2 hiernach – ein-
zutreten.

1.2 Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ist auf den Streitgegen-
stand beschränkt. Ausgangspunkt für dessen Bestimmung bildet der ange-
fochtene Entscheid als Anfechtungsobjekt. Dieses gibt den Rahmen des 
Streitgegenstands vor, der grundsätzlich nicht über das hinausgehen kann, 
was die Vorinstanz geregelt hat (vgl. BVR 2017 S. 514 E. 1.2, 2011 S. 391 
E. 2.1). Angefochten ist hier der Beschwerdeentscheid der BVD vom 7. April 
2020; dieser ist an die Stelle der Wiederherstellungsverfügung der 
EG B.________ vom 3. Oktober 2019 getreten (sog. Devolutiveffekt der 
Beschwerde; vgl. BVR 2018 S. 528 E. 3.3, 2010 S. 411 E. 1.4; Ruth Herzog, 
in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 74 N. 26). Soweit der Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht neben 
der Aufhebung des Beschwerdeentscheids auch die «Abweisung» der 
Wiederherstellungsverfügung beantragt (Rechtsbegehren 1.2), ist auf die 
Beschwerde daher nicht einzutreten. Gleiches gilt für seine Anträge, «die 
Einforderung von einem Baugesuch» und «die geforderten Bussenkosten» 
seien «abzuweisen» (Rechtsbegehren 1.1 und 1.4). Die Gemeinde hat den 
Beschwerdeführer nicht verpflichtet, ein nachträgliches Baugesuch 
einzureichen. Vielmehr hat sie ihn lediglich darauf hingewiesen, dass er dies 
innert angesetzter Frist tun könne. Ebenso wenig hat sie dem 
Beschwerdeführer in der Wiederherstellungsverfügung eine Busse auferlegt, 

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sondern ihm eine solche nur angedroht (vgl. vorne Bst. A). Keine 
selbständige Bedeutung kommt dem Rechtsbegehren 1.3 zu, handelt es 
sich doch bei der Frage der Baubewilligungspflicht lediglich um eine 
Voraussetzung für die Rechtmässigkeit der strittigen Wiederher-
stellungsmassnahme. Schliesslich ist auf die Beschwerde auch nicht 
einzutreten, soweit der Beschwerdeführer für die Rechtsmittelverfahren 
gegen die Baueinstellungsverfügung vom 6. August 2019 eine 
Entschädigung verlangt (Rechtsbegehren 1.5), da über die Kostenfolgen 
dieser Verfahren bereits rechtskräftig entschieden wurde (vgl. Beschwerde-
entscheid der BVE RA Nr. 120/2019/55 vom 16.9.2019 Dispositiv-Ziff. 3 und 
4 sowie VGE 2019/343 vom 21.11.2019 Dispositiv-Ziff. 2 und 3; vorne 
Bst. A).

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die durch ihn ausgeführte Ter-
rainveränderung bzw. «Rekultivierung» entspreche den rechtlichen Vorga-
ben und bedürfe entgegen den Vorinstanzen auch keiner Baubewilligung. – 
Mit dem Erfordernis der Baubewilligung wird bezweckt, die Einhaltung der 
massgeblichen Normen präventiv sicherzustellen, d.h. vor Ausführung des 
Bauvorhabens. Deshalb dürfen baubewilligungspflichtige Vorhaben gemäss 
Art. 1a Abs. 3 BauG grundsätzlich erst begonnen werden, wenn die Baube-
willigung und die erforderlichen weiteren Bewilligungen oder die Gesamtbe-
willigung rechtskräftig erteilt sind. Ob die Baubewilligungspflicht bejaht oder 
verneint wird, ändert aber nichts an der Geltung der materiell-rechtlichen 
Vorschriften. Die Baubewilligungspflicht betrifft nur die Art und Weise, wie 
diese Vorschriften durchgesetzt werden (zum Ganzen BVR 2004 S. 508 
E. 4; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 
2020, Art. 1a N. 1 und 6).

2.2 Gemäss Art. 1a BauG sind alle künstlich geschaffenen und auf Dauer 
angelegten Bauten, Anlagen und Einrichtungen (Bauvorhaben) baubewilli-

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gungspflichtig, die in fester Beziehung zum Erdboden stehen und geeignet 
sind, die Nutzungsordnung zu beeinflussen, indem sie zum Beispiel den 
Raum äusserlich erheblich verändern, die Erschliessung belasten oder die 
Umwelt beeinträchtigen (Abs. 1). Baubewilligungspflichtig sind nach dem 
Gesetz ausdrücklich auch wesentliche Terrainveränderungen (Abs. 2). Ge-
mäss Art. 4 des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsver-
fahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1) ist für Bauten, Anlagen 
und Einrichtungen nach Art. 1a BauG eine Baubewilligung nur erforderlich, 
soweit das fragliche Vorhaben vom BewD nicht für bewilligungsfrei erklärt 
wird. Laut Art. 6 Abs. 1 Bst. i BewD bedürfen «Terrainveränderungen zur 
Umgebungsgestaltung bis zu 100 Kubikmeter Inhalt» in der Regel keiner 
Baubewilligung. Nach Art. 7 Abs. 1 BewD können ausserhalb der Bauzonen 
aber auch geringfügigere Terrainveränderungen baubewilligungspflichtig 
sein. Ausserdem unterliegt ein Bauvorhaben gemäss Art. 7 Abs. 2 BewD 
immer dann der Baubewilligungspflicht, wenn es Auswirkungen auf den 
Gewässerraum, den Wald, ein Naturschutz- oder Ortsbildschutzgebiet, ein 
Naturschutzobjekt, ein Baudenkmal oder dessen Umgebung hat und das 
entsprechende Schutzinteresse betroffen ist. In Ergänzung zu diesen ge-
setzlichen Vorgaben werden für landwirtschaftlich begründete Terrainverän-
derungen in der Praxis die «Richtlinien für Terrainveränderungen zur Boden-
aufwertung ausserhalb Bauzonen (Richtlinien Terrainveränderungen)» mit 
dazugehörigem «Merkblatt Terrainveränderungen zur Bodenaufwertung 
ausserhalb der Bauzonen (Merkblatt Terrainveränderungen)» herangezo-
gen, die das AGR, das Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern 
(LANAT) sowie das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) ge-
meinsam herausgegeben haben (vgl. die Information vom 22.12.2014 zur 
Änderung der kantonalen Bewilligungspraxis bei landwirtschaftlich begrün-
deten Terrainveränderungen, in Bernische Systematische Information Ge-
meinden [BSIG] Nr. 7/721.0/28.1; zur Massgeblichkeit von Richtlinien und 
Merkblatt vgl. VGE 2016/255 vom 16.5.2017 E. 3.2 f.; zum Ganzen auch 
Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 1a N. 29).

2.3 Nach Ziff. 5 dieser Richtlinien Terrainveränderungen in der Fassung 
vom Januar 2015 war bei Bodenaufwertungen ausserhalb der Bauzonen das 
Aufbringen von Oberboden bis zu einer Obergrenze von 100 m3 bewilli-
gungsfrei, sofern keine Naturschutzobjekte oder Grundwasserschutzzonen 

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betroffen waren. Weiter war vorgesehen, bei Bodenaufwertungen mit einer 
Fläche von mehr als 1'000 m2 durch eine zertifizierte bodenkundliche Bau-
begleitung (BBB) ein Bodenschutzkonzept erstellen zu lassen und dem Bau-
gesuch beizulegen. War eine kleinere Fläche betroffen, genügte es gemäss 
dem Merkblatt (S. 5), wenn zusammen mit dem Baugesuch das Meldeblatt 
für Terrainveränderungen eingereicht wurde (abrufbar unter: 
<www.weu.be.ch> Rubriken «Themen», «Umwelt», «Boden», «Boden-
schutz beim Bauen», «Bodenaufwertung»). Mit Revision der Richtlinien Ter-
rainveränderungen per 1. April 2017 haben AGR, LANAT und AWA im Rah-
men einer Praxisänderung die Obergrenze für einen bewilligungsfreien 
Oberbodenauftrag von 100 m3 auf 200 m3 angehoben (vgl. auch die Infor-
mation vom 15.1.2018 zur Teilrevision der bernischen Baugesetzgebung 
[Änderungen BauG und BauV]: Änderungen im Bodenschutz, in BSIG 
Nr. 7/721.0/33.1; zu den Gründen der Erhöhung Amtsbericht AGR vom 
11.8.2020, Antwort zu Frage A). Gleichzeitig wurde auch der Schwellenwert 
für die Pflicht zu einer bodenkundlichen Baubegleitung angepasst, da der 
seit dem 1. April 2017 in Kraft stehende Art. 34a der Bauverordnung vom 
6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) eine solche erst ab einem Volumen von 
2'000 m3 anstatt 1'000 m3 verlangt (Abs. 2). Diese Bestimmung hält neu auf 
Verordnungsstufe auch fest, dass bei Terrainveränderungen ausserhalb der 
Bauzone die Auswirkungen auf die Bodenqualität im Bewilligungsgesuch zu 
dokumentieren sind (Abs. 1).

2.4 Die Vorinstanz hat die Notwendigkeit einer Baubewilligung für die 
«Rekultivierung» wie folgt begründet: Das Vorhaben stelle eine wesentliche 
Terrainveränderung i.S.v. Art. 1a Abs. 2 BauG dar. Die Ausnahme von Art. 6 
Abs. 1 Bst. i BewD greife nicht, da die massgebliche Obergrenze von 100 m3 
überschritten sei. Zudem diene die Terrainveränderung auch nicht der Um-
gebungsgestaltung. Ohnehin komme im vorliegenden Fall der Vorbehalt von 
Art. 7 Abs. 1 BewD zum Tragen, da nicht ausgeschlossen werden könne, 
dass der eingemischte Sand die Bodenfruchtbarkeit und damit letztlich die 
Umwelt beeinträchtigen könnte. Dies gelte umso mehr, als es sich bei der 
Bauparzelle um eine Fruchtfolgefläche handle (angefochtener Entscheid 
E. 2c und 2d).

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2.5 Dem hält der Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht entgegen, er 
habe mit der «Rekultivierung» weder die Nutzungsordnung beeinflusst noch 
den Bodenaufbau negativ verändert. Das Gesetz untersage nur solche phy-
sikalischen Bodenbelastungen, die eine nachhaltige Beeinträchtigung der 
Bodenfruchtbarkeit bewirkten. Dies sei hier aber nicht der Fall. Vielmehr sei 
die Bodenfruchtbarkeit bereits vorher beeinträchtigt gewesen. Auf der betref-
fenden Fläche habe sich ursprünglich ein Flurweg befunden, der unterdes-
sen mit standortfremden Material «verfüllt» worden sei. Im fraglichen Bereich 
habe er nun zur Verbesserung der Bodenqualität den deponierten 
Schwemmsand in die oberste Bodenschicht eingemischt. Mit diesem Vorge-
hen könnten gemäss den Ausführungen des AGR organische Böden aufge-
wertet werden. Im vorliegenden Fall handle es sich um einen Gley- bzw. 
Pseudogleyboden. Es spreche nichts dagegen, dass auch die Qualität sol-
cher Böden mit derselben Technik «massiv» verbessert werden könne. Dies 
zeige unter anderem der auf der «rekultivierten» Fläche unterdessen ange-
pflanzte Körnermais. Es seien bisher keine Einschränkungen in der Wuchs-
freudigkeit oder Pflanzenvitalität zu erkennen. Im Übrigen sähen die entspre-
chenden Richtlinien des AGR eine Bewilligungspflicht ohnehin nur bei Ter-
rainveränderungen ab einer Obergrenze von 200 m3 «Material» vor. Die 
«Rekultivierung» könne daher – anders als die Vorinstanz meine – gar keine 
wichtigen räumlichen Folgen haben. Ausserdem sei es «überspitzter Forma-
lismus», wenn die Vorinstanz für das Bauvorhaben eine bodenkundliche 
Baubegleitung verlange (Beschwerde vom 7.5.2020, Stellungnahmen vom 
13.7.2020 und 7.9.2020).

3.

3.1 Mit der fraglichen «Rekultivierung» bezweckte der Beschwerdeführer 
eine landwirtschaftlich begründete Bodenaufwertung. Entsprechend könnten 
an sich die erwähnten Richtlinien und das Merkblatt (vorne E. 2.2) Anwen-
dung finden. Anders als der Beschwerdeführer meint, ergibt sich aus diesen 
Weisungen jedoch von vornherein nicht, dass er die «Rekultivierung» ohne 
Baubewilligung hätte vornehmen dürfen: Zwar trifft zu, dass nach Ziff. 5 der 
aktuellen Richtlinien für gewisse landwirtschaftlich begründete Terrainverän-
derungen bis zu einer Obergrenze von 200 m3 grundsätzlich keine Baube-

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willigung verlangt wird. Dies wird allerdings nur für Terrainveränderungen, 
bei denen Oberbodenmaterial (sog. A-Horizont) aufgetragen wird, so ge-
handhabt (vorne E. 2.3). Nach dem Amtsbericht des AGR handelt es sich 
beim vom Beschwerdeführer eingemischten Schwemmsand nicht um 
Oberboden, sondern um einen Teil der untersten Bodenschicht (sog. C-Ho-
rizont; Amtsbericht AGR vom 11.8.2020, Antworten zu Fragen B und C). Die 
in Ziff. 5 der Richtlinien Terrainveränderungen dargelegte Praxis kommt da-
her nicht zum Tragen. 

3.2 Wie die BVD zutreffend erwogen hat, sind nach Art. 6 Abs. 1 Bst. i 
BewD nur solche Terrainveränderungen bewilligungsfrei, die der Umge-
bungsgestaltung dienen und nicht grösser als 100 m3 sind. Beide Vorausset-
zungen sind hier unbestrittenermassen nicht erfüllt; vielmehr handelt es sich 
bei der «Rekultivierung» um eine selbständige Terrainveränderung, die von 
der Ausnahme nicht erfasst wird (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 1a N. 29). Auch 
sonst enthält das BewD keine Bestimmungen, welche die «Rekultivierung» 
für bewilligungsfrei erklärten. Angesichts der Menge des eingemischten San-
des (rund 200 m3) leuchtet vielmehr ein, wenn die Vorinstanz diese als we-
sentliche Terrainveränderung betrachtete und das umstrittene Vorhaben 
gestützt auf Art. 1a Abs. 2 BauG als baubewilligungspflichtig eingestuft hat. 
Denn das Einmischen von Sand in die oberste Bodenschicht führt zu einer 
Veränderung der natürlichen Schichtung des Bodenmaterials (vgl. Merkblatt 
S. 6 und E. 3.1 hiervor). Insofern erscheint es plausibel, wenn die Vorinstanz 
die Gefahr einer Verschlechterung von Bodenstruktur und Bodenfruchtbar-
keit bzw. einer Beeinträchtigung der Umwelt für nicht mehr vernachlässigbar 
hielt. Die negativen Auswirkungen müssen im Übrigen nicht bereits zum 
vornherein mit Sicherheit feststehen; angesichts der präventiven Funktion 
der Baubewilligungspflicht genügt es vielmehr, wenn eine genügend grosse 
Wahrscheinlichkeit einer Beeinträchtigung gegeben ist. Bei dieser Aus-
gangslage erweist sich eine vorgängige Beurteilung der «Rekultivierung» 
durch die zuständigen (Fach-)Behörden in einem Baubewilligungsverfahren 
als gerechtfertigt, zumal die möglicherweise nachteilige Veränderung der 
Bodenstruktur kaum mehr rückgängig gemacht werden kann (vgl. Amtsbe-
richt AGR vom 11.8.2020, Antwort zu Frage E, und hinten E. 4.3). Dies gilt 
im vorliegenden Fall umso mehr, als eine Fruchtfolgefläche betroffen ist, 
weshalb die Gefahr einer nachhaltigen Bodenschädigung umso schwerer 

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wiegt. Entsprechend kommt denn auch das AGR in seinem Amtsbericht zum 
Schluss, die Baubewilligungspflicht sei «ganz klar gegeben» (Amtsbericht 
AGR vom 11.8.2020, Antwort zu Frage C). Somit hat die Vorinstanz kein 
Recht verletzt, wenn sie die Baubewilligungspflicht für die «Rekultivierung» 
bejaht hat. Inwiefern ein Augenschein vor Ort zu einem anderen Ergebnis 
führen könnte, ist nicht ersichtlich. Der entsprechende Beweisantrag wird da-
her abgewiesen (zur antizipierten Beweiswürdigung statt vieler BVR 2017 
S. 255 E. 5.1).

3.3 Im Übrigen scheint der Beschwerdeführer zu übersehen, dass die 
Frage nach der Bewilligungspflicht von derjenigen nach der Bewilligungs-
fähigkeit zu trennen ist (vorne E. 2.1). Bei der Beurteilung der Baubewilli-
gungspflicht geht es nicht darum, ob das Bauvorhaben den materiell-recht-
lichen Vorschriften entspricht und nachträglich bewilligt werden kann. Ent-
scheidend ist vielmehr, ob aufgrund seiner potentiellen Auswirkungen auf die 
Nutzungsordnung eine vorgängige behördliche Kontrolle sachgerecht er-
scheint. Dies ist bei der umstrittenen «Rekultivierung» nach dem in E. 3.2 
hiervor Gesagten der Fall. 

4.

4.1 Die Gemeindebaupolizeibehörde hat darüber zu wachen, dass bei 
der Ausführung von Bauvorhaben die gesetzlichen Vorschriften sowie die 
Bestimmungen, Auflagen und Bedingungen der Baubewilligung eingehalten 
werden (Art. 47 Abs. 1 BewD). Bestehen Hinweise auf einen baurechtswid-
rigen Tatbestand, hat sie mindestens zu prüfen, ob ein unrechtmässiger Zu-
stand vorliegt bzw. ob die Wiederherstellung zu verfügen ist (Art. 46 Abs. 1 
und 2 BauG, Art. 47 Abs. 6 BewD; BVR 1998 S. 302 E. 3a; Zaugg/Ludwig, 
a.a.O., Art. 46 N. 2). Die Wiederherstellungsverfügung muss im öffentlichen 
Interesse liegen, verhältnismässig sein und darf den Vertrauensgrundsatz 
nicht verletzen, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 5 Abs. 2 und 3, 
Art. 9 und Art. 36 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung [BV; SR 101], Art. 47 
Abs. 6 BewD; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9 mit Hinweisen). Sie kann 
unterbleiben, wenn die Bauherrschaft gutgläubig war und nicht gewichtige 
öffentliche oder private (nachbarliche) Interessen sie gebieten (BVR 2003 

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S. 97 E. 3b; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b Bst. a). Reicht eine Bau-
herrschaft – wie hier – kein nachträgliches Baugesuch ein, so verwirkt ihr 
Anspruch auf materielle Prüfung der Baurechtskonformität grundsätzlich. 
Aus Gründen der Verhältnismässigkeit ist die materielle Rechtswidrigkeit im 
Wiederherstellungsverfahren in diesen Fällen bloss, aber immerhin wenigs-
tens summarisch zu prüfen (statt vieler BVR 2000 S. 416 E. 3a; Zaugg/Lud-
wig, a.a.O., Art. 46 N. 15a). 

4.2 Die zuständige Baupolizeibehörde hat nach dem Gesagten zu Recht 
ein Wiederherstellungsverfahren eingeleitet, als sie feststellte, dass der Be-
schwerdeführer ohne Baubewilligung Sanddepots auf der Parzelle 
Nr. 1________ angelegt hatte (vgl. vorne Bst. A). Die von der Gemeinde 
angeordnete Wiederherstellungsmassnahme (Entfernen der Sanddepots) 
beurteilte die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid wie folgt: Es könne 
zwar nicht ausgeschlossen werden, dass die beabsichtigte «Rekultivierung» 
bewilligungsfähig sei. Letztlich könne dies aber nur im Rahmen eines 
ordentlichen Baubewilligungsverfahrens, insbesondere unter Beizug des 
AWA, beurteilt werden. Es gehe nicht bloss um rechtliche, sondern um 
komplexe tatsächliche Fragen, zu deren Beantwortung detaillierte 
Planunterlagen und Nachweise bzw. weitere Abklärungen verschiedener 
Fachstellen (AWA, AGR und LANAT) notwendig seien, die den Rahmen 
eines baupolizeilichen Beschwerdeverfahrens bzw. einer summarischen 
Prüfung sprengten. Dies gelte umso mehr, als vorliegend nicht bloss Ober- 
bzw. Unterboden, sondern Sand und damit eine Fraktion von Untergrund 
verschoben werden soll und allenfalls sogar eine bodenkundliche 
Baubegleitung bzw. ein Bodenschutzkonzept nötig sei. Schliesslich gelte zu 
beachten, dass es nicht um die Beseitigung einer bereits erstellten Baute 
oder Anlage gehe, sondern lediglich um die Entfernung von Material 
(Sanddepots), das für ein Bauvorhaben (Bodenrekultivierung bzw. 
Terrainveränderung) angeschafft worden sei. Dies sei grundsätzlich möglich, 
ohne dass dabei die bereits getätigten Investitionen zerstört würden. So 
könne der Sand auch an einem anderen Ort verwendet oder gelagert 
werden. Im Übrigen seien die Sanddepots auch losgelöst von ihrem eigent-
lichen Zweck (Bodenrekultivierung) baubewilligungspflichtig. Gestützt auf 
eine summarische Prüfung seien sie jedoch nicht bewilligungsfähig, da auch 
eine bloss temporäre Ablagerung von Sand bzw. Aushub auf einer Frucht-

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folgefläche nicht zulässig sei und eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 
RPG mangels Standortgebundenheit nicht in Frage komme. Die von der EG 
B.________ angeordnete Entfernung der Sanddepots liege im öffentlichen 
Interesse, verletze den Vertrauensgrundsatz nicht und erweise sich als 
verhältnismässig. Die verfügte Wiederherstellungsmassnahme sei daher 
nicht zu beanstanden (zum Ganzen angefochtener Entscheid E. 2 ff.).

4.3 Diese vorinstanzlichen Erwägungen werden vom Beschwerdeführer 
nicht beanstandet und erscheinen ohne weiteres korrekt, zumal der Be-
schwerdeführer für die streitige «Rekultivierung» bis heute kein Baugesuch 
eingereicht hat. Vielmehr hat er nach Ergehen des angefochtenen Ent-
scheids die Ausgangslage insofern verändert, als er die Sanddepots unter 
Missachtung des Baustopps bereits in den Oberboden eingemischt hat. 
Nach Einschätzung des AGR ist eine Wiederherstellung des rechtmässigen 
Zustandes im Sinn einer Entmischung «mit normaltechnischem Aufwand» 
nicht (mehr) möglich. Stattdessen seien allenfalls Massnahmen zum Rücker-
halt der ursprünglichen Bodenfruchtbarkeit angezeigt, wenn der Sand auf 
einen mineralischen Oberboden aufgetragen worden sein sollte. In Frage 
käme etwa ein Kompostauftrag für die Erhöhung der organischen Substanz 
(Amtsbericht AGR vom 11.8.2020, Antwort zu Frage E). Das AGR schliesst 
aber auch nicht aus, dass die Terrainveränderung nachträglich bewilligt wer-
den kann. Eine bewilligungsfähige Bodenaufwertung mit Sand sei aus Sicht 
des Bodenschutzes jedoch nur möglich, wenn es sich um einen degradier-
ten organischen Boden handle. Je nachdem, wie dieser aufgebaut sei und 
welches bodenkundliche Problem gelöst werden solle, könne der Sandauf-
trag zu einer Bodenaufwertung führen. Bei entsprechenden Baugesuchen 
sei es daher wichtig, das Meldeblatt Terrainveränderungen auszufüllen (bei 
Flächen von weniger als 2000 m2) oder ein Bodenschutzkonzept erstellen zu 
lassen (bei Flächen von mehr als 2000 m2), um die notwendigen Angaben 
zur Beurteilung zu erhalten (Amtsbericht AGR vom 11.8.2020, Antwort zu 
Frage D). 

4.4 Die von der Gemeinde verfügten und von der BVD bestätigten Mass-
nahmen zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands sind hinfällig 
geworden, da die zu entfernenden Sanddepots gar nicht mehr bestehen. 
Laut den Ausführungen der Fachbehörde ist jedoch unklar, ob andere Wie-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24.08.2021, Nr. 100.2020.146U, 
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derherstellungsmassnahmen anzuordnen sind. Die Angelegenheit ist folglich 
an die EG B.________ als zuständige Baupolizeibehörde zurückzuweisen 
zur Prüfung allfälliger anderer Wiederherstellungsmassnahmen gestützt auf 
den neuen Sachverhalt.

5.

5.1 Zusammenfassend ist die Beschwerde dahin gutzuheissen, dass der 
angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur allfälligen Fortset-
zung des Verfahrens an die EG B.________ zurückzuweisen ist. Darin liegt 
indes kein Obsiegen des Beschwerdeführers im Sinn von Art. 108 Abs. 1 
VRPG, auch nicht ein teilweises: Der Beschwerdeführer hat durch die Miss-
achtung des Baustopps und die Ausführung des Bauvorhabens der streitigen 
Wiederherstellungsmassnahme die Grundlage entzogen. Er legt zudem 
nicht dar, inwiefern die von der EG B.________ angeordnete und von der 
Vorinstanz geschützte Wiederherstellungsmassnahme (Entfernen der 
Sanddepots) rechtwidrig (gewesen) ist. Da solches auch nicht ersichtlich ist, 
gilt er in Bezug auf das bisherige Verfahren als unterliegend und wird 
kostenpflichtig. Gleichzeitig ist das Ausrichten einer Parteientschädigung 
nach Art. 104 Abs. 2 VRPG von vornherein ausgeschlossen.

5.2 Nach dem Gesagten erweisen sich der angefochtene Entscheid so-
wie die Wiederherstellungsverfügung vom 3. Oktober 2019 im Zeitpunkt ih-
res Ergehens beide als rechtskonform. Die entsprechenden Kostenschlüsse 
sind daher zu bestätigen (vgl. BVR 2008 S. 193 E. 9.2, Begründung präzi-
siert mit Beschluss der Abteilungskonferenz vom 29.4.2014, Ziff. 5, wonach 
in solchen Fällen nicht an «besondere Umstände», sondern an das Unterlie-
gerprinzip anzuknüpfen ist; VGE 2015/349 vom 21.3.2017 E. 5.2; Ruth Her-
zog, a.a.O., Art. 108 N. 7). 

6.

Gegen das vorliegende Urteil steht grundsätzlich die Beschwerde in öffent-
lich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht offen (Art. 82 ff. des 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24.08.2021, Nr. 100.2020.146U, 
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Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesge-
richtsgesetz, BGG; SR 173.110]). Da es sich um einen Zwischenentscheid 
im Sinn von Art. 93 BGG handelt (vgl. BGE 135 II 30 E. 1.3, 133 V 477 
E. 4.1), ist die Beschwerde aber nur zulässig, wenn die zusätzlichen Voraus-
setzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird dahin gutgeheissen, dass der Entscheid der Bau- 
und Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 7. April 2020 aufgehoben 
und die Sache im Sinn der Erwägungen an die Einwohnergemeinde 
B.________ zurückgewiesen wird. Im Übrigen wird die Beschwerde 
abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. a) Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

b) Für das Verfahren vor Verwaltungsgericht werden keine Parteikosten 
gesprochen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor der Bau- und Verkehrsdirektion des Kan-
tons Bern, bestimmt auf Fr. 1’000.--, werden dem Beschwerdeführer auf-
erlegt. Für dieses Verfahren wird dem Beschwerdeführer keine Parteient-
schädigung zugesprochen. 

4. Die Kosten für die Wiederherstellungsverfügung der EG B.________ vom 
3. Oktober 2019, bestimmt auf Fr. 440.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24.08.2021, Nr. 100.2020.146U, 
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5. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Beschwerdegegnerin
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
- Bundesamt für Raumentwicklung

und mitzuteilen:
- Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.