# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f33ce8cc-170b-57ac-bbc2-49cadc691d6e
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-06-03
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 03.06.2010 UV 2009/40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2009-40_2010-06-03.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2009/40

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 03.04.2020

Entscheiddatum: 03.06.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 03.06.2010
Art. 6, 10, 16 und 24 UVG, Art. 11 UVV: Leistungspflicht Unfallversicherung 
nach stillschweigendem Fallabschluss und leistungsfreiem Intervall von fünf 
Jahren unter Aspekt Rückfall geprüft. Kausalität, besonders adäquate, 
verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 
3. Juni 2010, UV 2009/40). Abgeändert durch Urteil des Bundesgerichts 
8C_577/2010.

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider 

und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 3. Juni 2010

in Sachen

T.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Roger Peter, Neumünsterstrasse 30, 8008 Zürich,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

A.a   T.___, geboren 1973, war bis 4. August 1998 als Aufmachereiarbeiterin bei der 

A.___ tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) 

obligatorisch gegen Unfälle versichert (im Rahmen der Nachdeckung, nachdem das 

Arbeitsverhältnis nach Schwangerschaft und Geburt aufgelöst worden war). Am 

24. August 1998, als sie vor dem Abbiegen den Gegenverkehr abwartete, fuhr ein 

anderes Fahrzeug auf den von ihr gelenkten Personenwagen auf (UV-act. 1 und 5f.). 

Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, bei dem am Unfalltag die 

Erstbehandlung stattfand, diagnostizierte eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS; 

vgl. Fragebogen bei HWS-Verletzungen act. G 1.1 Beilage 3 sowie UV-act. 12 und 36). 

Röntgenaufnahmen der Halswirbelsäule am 27. Oktober 1998 zeigten keine sicheren 

Hinweise auf eine traumatische Läsion der Halswirbelsäule, aber als Veränderungen 

eine harmonische Skoliose nach links und eine leicht vermehrte Inklination C4/5 

(Beilage zu UV-act. 12). Bis 31. Oktober 1998 schrieb Dr. B.___ die Versicherte 100% 

arbeitsunfähig (UV-act. 11). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

(Heilbehandlung und Taggelder). - Aufgrund seiner konsiliarischen Untersuchung vom 

10. Februar 1999 stellte Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und 

Rehabilitation, speziell Rheumatologie, die Diagnose eines chronischen myofascialen 

Schmerz- bis Irritationssyndroms der Wirbelsäule bei Status nach Distorsion der 

Halswirbelsäule (UV-act. 6). Er attestierte der Versicherten ab 1. Februar 1999 wieder 

volle Arbeitsunfähigkeit (UV-act. 11). Ab dem 3. Juni 1999 wurde durch den Kreisarzt-

Stellvertreter Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Chirurgie, eine Arbeitsfähigkeit von 

50% festgelegt (UV-act. 15 bzw. 26). Am 1. September 1999 nahm die Suva das 

unfallanalytische Gutachten der Winterthur Versicherung vom 21. April 1999 zu den 

Akten, worin eine kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) zwischen 

4,5 und 8,5 km/h errechnet worden war (UV-act. 24). Mit Gutachten vom 16. November 

1999 diagnostizierte Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Neurologie, cervicale Weichteil-

Restbeschwerden nach HWS-Distorsion infolge Heckkollision am 24. August 1998, 

ohne neurologische und neuropsychologische Ausfälle. Für die frühere bzw. für eine 

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wechselbelastende Tätigkeit ohne Tragen von Lasten über 10 kg, ohne 

Überkopfarbeiten und ohne Verharren in gleicher Körperstellung ging der Gutachter 

von voller Arbeitsfähigkeit aus, sofern anfangs stündliche Pausen von 5 bis 10 Minuten 

eingelegt würden (UV-act. 32). Die Versicherte wurde über das Ergebnis des 

Gutachtens informiert (UV-act. 33). Mit Schreiben der Suva vom 1. Dezember 1999 

wurden die Taggeld-Zahlungen per 30. November 1999 eingestellt und die Übernahme 

weiterer unfallbedingter Behandlungen zugesichert (UV-act. 34). - Am 14. Februar 2000 

erkundigte sich die Suva, ob die ärztliche Behandlung abgeschlossen sei. Darauf 

berichtete die Versicherte am 2. März 2000, sie suche zurzeit eine Arbeit, werde 

vorläufig keine weiteren Therapien machen und erst entscheiden, ob solche nötig 

seien, wenn sie die neue Tätigkeit aufgenommen habe (UV-act. 35). Die Suva nahm 

auch die biomechanische Beurteilung vom 10. September 1999, die Prof. Dr. med. 

F.___, Facharzt FMH für Rechtsmedizin, im Auftrag der Winterthur Versicherung erstellt 

hatte, zu den Akten. Darin war der Experte zum Schluss gekommen, aus 

biomechanischer Sicht finde sich für die anschliessend an den Unfall beschriebenen 

Beschwerden keine Erklärung (UV-act. 36).

A.b   Am 25. Januar 2005 wurde der Suva die Aufnahme der Behandlung am 

13. Januar 2005 bei Dr. med. G.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, wegen 

Nackenschmerzen und dadurch bedingter Arbeitsunfähigkeit gemeldet (UV-act. 37). In 

seinem Bericht vom 7. Februar 2005 an den Kreisarzt schilderte der neue Hausarzt 

einen Zustand nach HWS-Trauma (UV-act. 40). Am 2. Mai 2005 wurde die Versicherte 

von Kreisarzt Dr. med. H.___, Facharzt FMH für Chirurgie, untersucht (UV-act. 47). Er 

veranlasste Röntgenaufnahmen der ganzen Wirbelsäule und ein 

Magnetresonanztomogramm (MRI) der Halswirbelsäule. Die Aufnahmen vom 12. Mai 

2005 zeigten eine skoliotische Fehlhaltung von Brust- und Lendenwirbelsäule sowie die 

bekannte linkskonvexe Skoliose der Halswirbelsäule. Die minime Stufenbildung von 

C4/5 zeigte sich gegenüber den Aufnahmen vom 15. Juli 1999 diskret prominenter. 

Dr. med. I.___, Facharzt für Radiologie, äusserte den Verdacht auf eine 

Gefügelockerung und hielt aufgrund des MRI eine Reizung des abgehenden Nervs 

C5/6 für möglich (UV-act. 47). Auf Veranlassung des zwischenzeitlich eingeschalteten 

Rechtsvertreters der Versicherten, Rechtsanwalt Dr. R. Peter, Zürich, beauftragte die 

Suva Dr. E.___, ein neurologisches Gutachten zu erstellen (UV-act. 83). Dieses datiert 

vom 9. Oktober 2006 (UV-act. 102). Der Neurologe erachtete weitere Abklärungen für 

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nötig. In der aktuellen Arbeitstätigkeit als Packerei-Vorarbeiterin hielt er die Versicherte 

für optimal eingegliedert und voll arbeitsfähig. Anlässlich der radiologischen Abklärung 

vom 9. August 2007 im Schweizer Paraplegiker Zentrum Nottwil dokumentierte 

Oberärztin Dr. med. J.___, Fachärztin für Radiologie, in Neutralstellung eine flachbogige 

Lordose der Halswirbelsäule und äusserte den Verdacht auf eine monosegmental 

gesteigerte Mobilität HWK4/5 (UV-act. 136). In der klinischen Untersuchung konnte laut 

Bericht vom 5. Dezember 2007 keine entsprechende segmentspezifische Störung 

gefunden werden und für eine Nervenwurzelirritation ergaben sich keine Hinweise (UV-

act. 137). Dr. E.___ nahm am 21. Januar 2008 in Kenntnis dieser Akten nochmals 

Stellung und schätzte die unfallbedingte Integritätseinbusse auf insgesamt 25% (UV-

act. 141). Mit Bericht vom 29. Oktober 2008 beurteilte Dr. med. K.___, Facharzt FMH 

für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats, Abteilung 

Versicherungsmedizin der Suva, Luzern, die bildgebenden Aufnahmen. Er kam zum 

Schluss, dass keine Instabilität C4/C5 vorliege, sondern die Wirbelkörper C4 und C5 

ungleich gross seien. Es lasse sich keine Schädigung an der Halswirbelsäule der 

Versicherten nachweisen, die auf den Unfall vom 24. August 1998 zurückgeführt 

werden könne. Aus orthopädisch-traumatologischer Sicht sei die Rückfallkausalität klar 

zu verneinen (UV-act. 180). - Gestützt auf die Beurteilung von Dr. K.___ lehnte die Suva 

eine Leistungspflicht für den Rückfall mit Verfügung vom 6. November 2008 ab und 

verneinte auch die adäquate Kausalität der Beschwerden (UV-act. 181). Dagegen liess 

die Versicherte durch ihren Rechtsvertreter am 17. November 2008 Einsprache 

erheben (UV-act. 189). Am 8. Dezember 2008 zog die Krankenversicherung Progrès 

Versicherungen AG ihre Einsprache zurück, die sie am 12. November 2008 erhoben 

hatte (UV-act. 186 und 192). Die Suva wies die Einsprache der Versicherten mit 

Entscheid vom 12. März 2009 ab.

A.c   Zwischenzeitlich hatte sich die Versicherte auch bei der Invalidenversicherung (IV) 

zum Bezug von Leistungen angemeldet. Mit Vorbescheiden vom 4. Februar 2009 

lehnte die Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons St. Gallen sowohl einen 

Anspruch auf berufliche Massnahmen als auch auf eine Invalidenrente ab (UV-act. 197).

B.        

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B.a   Gegen den Einspracheentscheid vom 12. März 2009 richtet sich die Beschwerde 

vom 7. April 2009 mit den Anträgen, der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die 

Suva sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin gestützt auf die durch die Suva im 

Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von Dr. E.___ vom 9. Oktober 2006 und 

21. Januar 2008 weiterhin die UVG-Leistungen (vorab Heilbehandlung und eine 

Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 25%) zu 

gewähren; unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der 

Beschwerdegegnerin. Zur Begründung wird angeführt, der Grundfall sei nie 

abgeschlossen worden, weshalb es nicht um die Beurteilung eines Rückfalls gehe und 

die Suva für den Wegfall der Unfallkausalität beweispflichtig sei. Dr. E.___ halte den 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 24. August 1998 und den 

Beschwerden/Diagnosen für überwiegend wahrscheinlich, die Hypermobilität C4/5 

ohne Unfallereignis nicht denkbar und die unfallbedingte Integritätseinbusse von 25% 

für ausgewiesen. Seinen Gutachten komme volle Beweiskraft zu und die 

Aktenbeurteilung von Suva-Arzt Dr. K.___ vermöge die gutachterliche Beurteilung 

weder zu erschüttern noch aufzuheben. Die Suva habe verschiedene Verfahrensregeln 

verletzt, indem sie sich nicht mit den Gutachten von Dr. E.___ auseinandergesetzt und 

sich lediglich auf die interne Beurteilung von Dr. K.___ bezogen habe, der keine 

Beweiskraft zukomme. Auch auf die biomechanische Beurteilung durch Prof. F.___ 

könne aus mehreren Gründen nicht abgestellt werden. Die Adäquanz sei gegeben, 

nachdem laut Gutachten von Dr. E.___ organisch nachweisbare Unfallrestfolgen 

vorlägen.

B.b   Mit Beschwerdeantwort vom 19. Mai 2009 lässt die Suva beantragen, die 

Beschwerde vom 7. April 2009 sei abzuweisen und der Einspracheentscheid vom 

12. März 2009 sei zu bestätigen. Zur Begründung führt die Beschwerdegegnerin an, die 

bei der leichten Heckauffahrkollision vom 24. August 1998 erlittene HWS-Distorsion 

habe keine bleibenden Einschränkungen bewirkt. Weder röntgenologisch noch neuro­

logisch hätten physische Gesundheitsschäden als überwiegend wahrscheinliche 

Unfallfolgen objektiviert werden können. Zwischen dem Fallabschluss Ende 1999 und 

der Rückfallmeldung im Januar 2005 habe die Beschwerdeführerin keinerlei 

Unfallversicherungsleistungen beansprucht. Unfallkausale Beschwerden seien für 

diesen Zeitraum von fünf Jahren nicht echtzeitlich dokumentiert. In beweisrechtlicher 

Hinsicht sei ihre Leistungspflicht unter dem Gesichtspunkt eines Rückfalls zu prüfen. 

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Ein unfallkausales organisches Substrat sei nie mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen und der Verdacht auf eine HWS-

Instabilität bzw. Hypermobilität C4/5 nie erhärtet worden. Vielmehr habe Dr. K.___ 

diesen Verdacht mit Sicherheit widerlegt. Sein Bericht vom 29. Oktober 2008 geniesse 

volle Beweiskraft, auch wenn Dr. K.___ ein Suva-interner Arzt sei. Demgegenüber sei 

der Bericht von Dr. E.___ vom 21. Januar 2008 aus mehreren Gründen nicht 

beweistauglich. Neben dem natürlichen sei auch der adäquate Kausalzusammenhang 

zu verneinen. Für die einzig strittigen Heilungskosten und den Anspruch auf eine 

Integritätsentschädigung fehle es auch an den rechtlichen Voraussetzungen; von 

weiterer Heilbehandlung sei keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands der 

Beschwerdeführerin zu erwarten und es fehle an einer dauerhaften wesentlichen 

Einschränkung ihrer Integrität.

B.c   Mit Replik vom 8. Juli 2009 ergänzte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

seinen Hauptantrag auf Gewährung von Versicherungsleistungen durch folgende 

Eventualanträge:

"Eventualiter habe das Gericht die interne Stellungnahme des Suva-Arztes Dr. K.___ 

vorab Gutachter Dr. E.___ zur Stellungnahme zu unterbreiten und anschliessend die 

Beschwerdeführerin durch einen erfahrenen und anerkannten Wirbelsäulenchirurgen 

begutachten zu lassen.

Subeventualiter sei der Einspracheentscheid aufzuheben und die Sache an die Suva 

zurückzuweisen, damit diese die interne Stellungnahme des Suva-Arztes Dr. K.___ 

vorab Gutachter Dr. E.___ zur Stellungnahme unterbreitet und anschliessend die 

Versicherte durch einen erfahrenen und anerkannten Wirbelsäulenchirurgen neu 

begutachten lässt."

Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin führt aus, die biomechanische Beurteilung 

von Prof. F.___ sei weder schlüssig noch beweiskräftig. Auch der internen 

Stellungnahme von Dr. K.___ vom 29. Oktober 2008 spricht er die Beweismittelfähigkeit 

und Verwertbarkeit ab, da sie sich auf die biomechanische Beurteilung abstütze. Da die 

Beschwerdeführerin nie beschwerdefrei gewesen und ihr die Übernahme weiterer 

Heilungskosten zugesagt worden sei, seien die Leistungen ab 13. Januar 2005 dem 

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Grundfall zuzuordnen und nicht als Rückfall zu behandeln. Der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin zweifelt die Fachkompetenz von Dr. K.___ an. Weiter leitet er her, 

Dr. E.___ stimme mit der Beurteilung von Dr. J.___ überein, und betont, der Gutachter 

führe organisch nachweisbare Unfallrestfolgen an, weshalb die Adäquanz gegeben sei. 

Die Beschwerdeführerin habe aufgrund von Art. 10 und Art. 21 Abs. 1 lit. b und c des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) Anspruch auf weitere 

Heilbehandlung und ihr Anspruch auf eine Integritätsentschädigung von 25% sei klar 

ausgewiesen.

B.d   Die Beschwerdegegnerin verzichtete mit Eingabe vom 13. August 2009 auf eine 

einlässliche Duplik und erneuerte ihren Antrag auf Abweisung der Beschwerde.

B.e   Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie die Ausführungen 

in den übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.        

1.1    Die Beschwerdegegnerin hat im angefochtenen Einspracheentscheid die 

rechtlichen Grundlagen für die Leistungspflicht des Unfallversicherers inklusive 

natürlichem und adäquatem Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und 

dem Gesundheitsschaden sowie die Grundsätze im Zusammenhang mit dem Vorliegen 

eines Rückfalls zutreffend dargelegt (Erwägung 1). Gleiches gilt für die Ausführungen zu 

Beweisregelung und Beweiswürdigung (Erwägungen 4a und 7). Darauf kann verwiesen 

werden.

1.2    Zusätzlich zu den Ausführungen der Beschwerdegegnerin über den Beweiswert 

von ärztlichen Berichten in Erwägung 2i des Einspracheentscheids ist auf die jüngste 

Rechtsprechung des Bundesgerichts in BGE 135 V 465 zum Beweiswert von 

Stellungnahmen versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzten hinzuweisen. Danach ist 

es auch unter Berücksichtigung der neueren Rechtsprechung des Europäischen 

Gerichtshofs für Menschenrechte zu Art. 6 Abs. 1 der Europäischen Konvention zum 

Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) grundsätzlich 

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zulässig, dass ein Gericht auf die vom Versicherungsträger korrekt erhobenen Beweise 

abstellt und auf ein eigenes Beweisverfahren verzichtet. Die von versicherungsinternen 

Ärztinnen und Ärzten erstellten Stellungnahmen und Berichte sind keine Gutachten im 

Sinn von Art. 44 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) und es kommt ihnen nicht derselbe 

Stellenwert zu wie einem im Rahmen von Art. 44 ATSG in Auftrag gegebenen 

Gutachten. Aus Art. 6 Abs. 1 EMRK folgt jedoch nicht, dass die Berichte und 

Stellungnahmen versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte unbeachtlich wären. 

Bestehen aber auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen. Es kann nicht bloss darauf verwiesen werden, diese Berichte erfüllten 

die Anforderungen an Gutachten gemäss BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 nicht oder nur 

unvollständig. Um solche Zweifel auszuräumen, wird das Gericht entweder ein 

Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache zur weiteren Begutachtung an den 

Versicherungsträger zurückzuweisen haben (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 

8C_907/2009 vom 12. Februar 2010 E. 1.1).

1.3    Zur Frage, ob ein Rückfall vorliegt oder die Leistungspflicht der 

Beschwerdegegnerin unter dem Aspekt des Grundfalls zu prüfen ist, verweisen beide 

Parteien in ihren Rechtsschriften auf einschlägige Urteile des Bundesgerichts: 

8C_185/2008 vom 17. Dezember 2008 E. 4.3, 8C_102/2008 vom 26. September 2008 

E.  4.3 sowie 8C_446/2007 vom 28. Dezember 2007 E. 3.2. Die Leistungspflicht des 

Unfallversicherers für Rückfälle ist gemäss Art. 11 der Verordnung über die 

Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) gegeben. Laut der einschlägigen 

Rechtsprechung wird ein Rückfall definiert als das Wiederaufflackern einer vermeintlich 

geheilten Krankheit, welche zu ärztlicher Behandlung und/oder zu (weiterer) 

Arbeitsunfähigkeit führt (BGE 118 V 293 E. 2c S. 296; RKUV 2006 U 570 S. 74 [U 

357/04] E. 1.5.2 sowie von den Parteien angeführte Urteile des Bundesgerichts). Wenn 

und solange die (weitere) Erbringung erheblicher Leistungen zur Diskussion steht, hat 

der Fallabschluss in Form einer Verfügung zu erfolgen (BGE 132 V 412 E. 4 S. 417). 

Erlässt der Versicherer stattdessen nur ein einfaches Schreiben, erlangt dieses in der 

Regel jedenfalls dann rechtliche Verbindlichkeit, wenn die versicherte Person nicht 

innerhalb eines Jahres Einwände erhebt (BGE 134 V 145). Standen zu einem 

bestimmten Zeitpunkt keine Leistungen mehr zur Diskussion, kann ein Rückfall auch 

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vorliegen, ohne dass der versicherten Person mitgeteilt wurde, der Versicherer 

schliesse den Fall ab und stelle seine Leistungen ein. In dieser Konstellation ist 

entscheidend, ob zum damaligen Zeitpunkt davon ausgegangen werden konnte, es 

werde keine Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit mehr auftreten. 

Dies ist im Rahmen einer ex-ante-Betrachtung unter Berücksichtigung der konkreten 

Umstände zu beurteilen. Dabei kommt der Art der Verletzung und dem bisherigen 

Verlauf eine entscheidende Rolle zu. Lag ein vergleichsweise harmloser Unfall mit 

günstigem Heilungsverlauf vor, welcher nur während relativ kurzer Zeit einen Anspruch 

auf Leistungen begründete, wird tendenziell eher von einem stillschweigend erfolgten 

Abschluss auszugehen sein als nach einem kompliziert verlaufenen Heilungsprozess. 

Andererseits ist der Leistungsanspruch unter dem Aspekt des Grundfalls und nicht 

unter demjenigen eines Rückfalls zu prüfen, wenn die versicherte Person während der 

leistungsfreien Zeit weiterhin an den nach dem Unfall aufgetretenen Beschwerden 

gelitten hat bzw. wenn Brückensymptome gegeben sind, die das Geschehen über das 

betreffende Intervall hinweg als Einheit kennzeichnen (Urteil des Bundesgerichts 

8C_185/2008 vom 17. Dezember 2008 E. 4.3 mit Hinweisen).

2.         

Zunächst ist zu prüfen, ob die ab Januar 2005 geklagten Beschwerden einen Rückfall 

im Sinn der zitierten Rechtsprechung (Erwägung 1.4) darstellen, oder ob der Grundfall 

zu jenem Zeitpunkt noch andauerte.

2.1    Die Suva schloss den Fall Anfang 2000 ohne Mitteilung an die 

Beschwerdeführerin ab, nachdem diese die chiropraktische Manualtherapie nicht 

weiterführte, von der Dr. E.___ im Gutachten vom 16. November 1999 noch eine 

wesentliche weitere Besserung erwartet hatte (UV-act. 32 und 35), und nachdem sie 

keine weitere Heilbehandlung mehr in Anspruch genommen hatte. Ein solcher 

formloser Fallabschluss entsprach damals dem üblichen Vorgehen der 

Unfallversicherer. Er ist rund eineinhalb Jahre nach dem Unfall erfolgt, zu einem 

Zeitpunkt, als keine Behandlungsbedürftigkeit mehr zu erwarten war. Während rund 

fünf Jahren (2000 bis 2004) machte die Beschwerdeführerin in der Folge gegenüber der 

Suva keinerlei Versicherungsleistungen geltend. Erst am 13. Januar 2005 suchte sie 

wegen eines Cervicalsyndroms (Exacerbation von bisher vorhandenen 

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Dauerschmerzen, UV-act. 38 und 40) Dr. G.___ auf. Am 22. März 2005 folgte die 

Therapieaufnahme bei Dr. L.___, Chiropraktor, (UV-act. 43), dem sich ein 

multisegmentales Geschehen mit Chronizität, massiver Blockierung C0/1 sowie 

weiteren Dysfunktionen im mittleren und unteren Bereich der Halswirbelsäule zeigte.

2.2    Die Beschwerdeführerin berichtete den behandelnden und begutachtenden 

Ärzten über mehr oder weniger starke Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule 

seit dem Unfall und nach Ende 1999 (UV-act. 38, 40, 44 und 102). Arztkonsultationen, 

Physio- oder andere schmerzlindernde Therapien oder der Bezug und die Einnahme 

von Medikamenten in diesem Zusammenhang sind zwischen Anfang 2000 und dem 

13. Januar 2005 indessen nicht dokumentiert. Die Beschwerdeführerin, die 

diesbezüglich beweisbelastet ist, macht auch keinerlei solche Massnahmen geltend. 

Auch im Verlauf der Schwangerschaft mit dem zweiten Kind, das offenbar im Juni 2003 

geboren worden war, sind keine Nacken- oder Rückenbeschwerden dokumentiert oder 

geltend gemacht worden, obwohl die Beschwerdeführerin noch für die Zeit der ersten 

Schwangerschaft (vor dem Unfall) über Rückenbeschwerden in der zweiten 

Schwangerschaftshälfte berichtet hatte (UV-act. 6 und 102). Als Beweis für das 

Andauern der Beschwerden verweist die Beschwerdeführerin einzig auf ihre Angaben 

gegenüber den Ärzten und offeriert ihre Befragung und diejenige ihres Ehegatten durch 

das Gericht (Replik [act. G 9] Ziffer 5.2). Als die Beschwerdegegnerin im Rahmen ihrer 

Abklärungen Unterlagen zur Anamnese - besonders zur Behandlung zwischen 2000 

und 2004 - einholen wollte, bekam sie die schriftliche Einwilligung der 

Beschwerdeführerin dazu nicht (UV-act. 74, 97 und 170).

2.3    Brückensymptome der Beschwerdeführerin, die auf ein Andauern des Grundfalls 

schliessen liessen, sind zwar möglich. Nach den vorstehenden Ausführungen 

(Erwägungen 2.1 und 2.2) sind sie jedoch nicht mit der erforderlichen überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen (vgl. dazu Th. Locher, Grundriss des 

Sozialversicherungsrechts, 3. Aufl., Bern 2003, S. 451f.). Von der Befragung der 

Beschwerdeführerin und ihres Ehegatten kann abgesehen werden, da davon keine 

wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, die über die bereits in den Akten 

enthaltenen Angaben gegenüber den behandelnden und begutachtenden Ärzten 

hinausgehen (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 und Urteil 

des Bundesgerichts 8C_956/2009 vom 9. März 2010 E. 4.2, je mit Hinweisen). Die 

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Nachteile, die sich aus dem fehlenden Nachweis von Brückensymptomen ergeben, 

gehen zu Lasten der Beschwerdeführerin, die daraus Ansprüche für sich ableiten 

möchte. Als Ergebnis daraus ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin ab 

Januar 2005 unter dem Aspekt eines Rückfalls zu prüfen. Das ergibt sich einerseits aus 

dem Zeitablauf (fünf Jahre) seit der formlosen Einstellung der Leistungen durch die 

Suva, als keine Behandlungsbedürftigkeit mehr zu erwarten war, und andererseits 

aufgrund des fehlenden rechtsgenüglichen Nachweises von Brückensymptomen. (Zu 

den Auswirkungen der Beweislosigkeit für das Bestehen des natürlichen 

Kausalzusammenhangs zwischen den 2005 aufgetretenen Beschwerden und der 

seinerzeit beim Unfall erlittenen Gesundheitsschädigung zu Ungunsten der 

Beschwerdeführerin, die als Leistungsansprecherin die Beweislast trägt, vgl. die Urteile 

des Bundesgerichts 8C_102/2008 vom 26. September 2008 E.  4.3 und 8C_446/2007 

vom 28. Dezember 2007 E. 3.2).

3.         

Bereits aufgrund der Tatsache, dass für den Zeitraum von fünf Jahren 

Brückensymptome nicht rechtsgenügend nachgewiesen wurden, erscheint der 

natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den Beschwerden 

(Cervicalgie, zeitweise mit Ausstrahlung in die Arme und Kraftlosigkeit; Kopfschmerzen 

und Schwindel), die ab Januar 2005 zu ärztlicher Behandlung und teilweise zu 

Arbeitsunfähigkeit Anlass gaben, fraglich. Diese Voraussetzung für eine erneute 

Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin - neben der zusätzlich nötigen adäquaten 

Kausalität - ist in der Folge auch aufgrund der Akten zu prüfen.

3.1    Bis Ende November 1999 war die Kausalität unbestritten und erbrachte die 

Beschwerdegegnerin auch die gesetzlichen Leistungen (Heilungskosten und 

Taggelder). Für weitere unfallbedingte Behandlungen hatte sie sich zudem weiterhin 

leistungspflichtig erklärt (aufgrund des Gutachtens von Dr. E.___ vom 16. November 

1999 [UV-act. 32]; UV-act. 34). Indessen wurden solche von der Beschwerdeführerin 

Ende 1999 / Anfang 2000 - und wie sich zwischenzeitlich herausstellte bis 12. Januar 

2005 - nicht in Anspruch genommen (vgl. UV-act. 35).

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3.2    Die biomechanische Beurteilung von Prof. F.___ vom 10. September 1999 hat die 

Beschwerdegegnerin offenbar erst am 22. Mai 2000 zu den Akten genommen (UV-

act. 36). Jedenfalls stand sie Dr. E.___ für sein Gutachten vom 16. November 1999 

nicht zur Verfügung (vgl. UV-act. 32). Prof. F.___ war darin zum Schluss gekommen, 

aus biomechanischer Sicht finde sich für die anschliessend an den Unfall 

beschriebenen Beschwerden keine Erklärung. Der Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin kritisiert, die Ausführungen von Prof. F.___ entsprächen nicht mehr 

dem neusten Stand der medizinischen Wissenschaft. Weiter bringt er vor, der 

Sachverständige sei medizinisch schlecht dokumentiert gewesen, da ihm lediglich der 

Fragebogen bei HWS-Verletzungen vom 3. November 1998 und der Bericht von 

Dr. B.___ vom 18. Januar 1999 vorgelegen hätten und ihm keine Röntgenbilder oder 

Akten über den Vorzustand unterbreitet worden seien. Es trifft offenbar zu, dass 

Prof. F.___ die Röntgenbilder nicht vorlagen. Der Fragebogen bei HWS-Verletzungen 

enthält jedoch unter Ziffer 4 den Befund und die Beurteilung der Funktionsaufnahmen 

vom 27. Oktober 1998 (vgl. Beilage zu UV-act. 12 und act. G 1.1 Beilage 3), womit 

Prof. F.___ klar war, dass bei der Verunfallten eine leichte Neigung der Halswirbelsäule 

nach rechts, eine abgeflachte Lordose sowie eine leichte Knickbildung nach vorn auf 

Höhe von C4/C5 bestanden. Der Sachverständige für Biomechanik schätzte diese 

Veränderungen an der Wirbelsäule der Beschwerdeführerin offenbar als unerheblich 

ein, führte er doch ausdrücklich aus, über vorbestandene krankhafte Veränderungen 

werde in den Akten nichts berichtet. Weiter kam er zum Schluss, dass dieser Fall 

weder vom Alter, noch von allfälligen biomechanisch sich ungünstig auswirkenden 

Umständen her ausserhalb des definierten Normalfalls (Alter nicht über 50/55 Jahre, 

keine mehr als unerheblichen vorbestandenen krankhaften Veränderungen im 

Wirbelsäulenbereich und keine Körperposition relativ zum Fahrzeug-Innenraum, die 

eine zusätzliche Belastung ergeben können) anzusiedeln sei (UV-act. 36 S. 2; eine 

zusätzliche Belastung aufgrund der Körperposition verneinte er aufgrund der Angaben 

der Versicherten gegenüber der Haftpflichtversicherung). Zum Zeitpunkt der Erstellung 

(September 1999) war die biomechanische Beurteilung von Prof. F.___ sehr wohl auf 

dem neusten Stand der medizinischen Wissenschaft. Zudem äusserte sie sich lediglich 

zur Frage, ob die anschliessend an den Unfall beschriebenen Beschwerden aus 

biomechanischer Sicht erklärbar seien. Wäre sie (neun bis zehn Jahre) später erstellt 

worden, wären Thematik und Inhalt gleich geblieben und sie hätte sich lediglich in der 

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Wortwahl unterschieden (vgl. Publikationen auf der Internetseite von Prof. F.___). Bei 

der Kausalitätsbeurteilung Ende 1999 hatte die biomechanische Beurteilung der 

Beschwerdegegnerin - wie ausgeführt - noch gar nicht vorgelegen. Die vorliegend zu 

prüfende Kausalitätsbeurteilung im Zusammenhang mit dem Rückfall hat sie der 

Gerichtspraxis entsprechend nicht allein aufgrund der biomechanischen Beurteilung 

vorgenommen, sondern letztere lediglich als Anhaltspunkt für die natürliche Kausalität 

im Unfallzeitpunkt gewertet (vgl. RKUV 2003 U 489 S. 357 E. 3.2 [U 193/01] und Urteil 

des Bundesgerichts 8C_735/2009 vom 2. November 2009 E. 5.2). In diesem Rahmen 

hat sie sich korrekt auf die Beurteilung von Prof. F.___ bezogen.

3.3    Dr. G.___ und Dr. L.___ stellten die erhobenen Befunde in einen zeitlichen 

Zusammenhang zum Unfall vom 24. August 1998 (UV-act. 38, 40 und 43; "Zustand 

nach HWS-Trauma", "typisch nach HWS-Distorsionstrauma"). Zum natürlichen 

Kausalzusammenhang (des Rückfalls bzw. der Behandlung fünf Jahre nach deren 

Einstellung) wurden weder der Hausarzt noch der Chiropraktiker konkret befragt, noch 

äusserte sich einer von ihnen dazu.

3.4    Demgegenüber ging Dr. E.___ in seiner Begutachtung vom 9. Oktober 2006 und 

in der Stellungnahme vom 21. Januar 2008 ausdrücklich auf den natürlichen 

Kausalzusammenhang ein (UV-act. 102 und 141).

3.4.1           Im Gutachten führte er aus, der Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 

24. August 1998 sei seines Erachtens aufgrund der konsistent geschilderten 

Beschwerden und auch der kontinuierlichen Aktenlage überwiegend wahrscheinlich 

(UV-act. 102, Antwort 6.1). Ob er die Aktenlücke zwischen dem ersten Gutachten vom 

16. November 1999 bzw. den schriftlichen Angaben der Beschwerdeführerin vom 

2. März 2000 (UV-act. 32 bzw. 35) und dem Schreiben von Dr. G.___ an die 

Beschwerdegegnerin vom 13. Januar 2005 (UV-act. 38) übersah, ist weder aus dem 

Gutachten selbst noch aus den übrigen Akten ersichtlich. Es fällt allerdings auf, dass er 

mehrfach von messerstichartigen Nackenschmerzen im Januar 2001 schreibt (S. 3 und 

S. 6). Solche sind jedoch erst im Januar 2005 (im Zusammenhang mit der Aufnahme 

der Behandlung durch Dr. G.___, UV-act. 38) dokumentiert. Die Akten der 

Beschwerdegegnerin weisen nun aber die beschriebene Lücke von rund fünf Jahren 

auf und machen das Argument der kontinuierlichen Aktenlage hinfällig. Damit ist der 

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natürliche Kausalzusammenhang einzig noch durch die "konsistent geschilderten 

Beschwerden" begründet, wobei diesbezüglich lediglich Angaben der 

Beschwerdeführerin vorliegen. Dies genügt für den Nachweis eines überwiegend 

wahrscheinlichen natürlichen Kausalzusammenhangs nicht. Die Angaben der 

Beschwerdeführerin werden im Gutachten in keiner Weise diskutiert und der Gutachter 

setzt sich auch nicht mit der Tatsache auseinander, weshalb während fünf Jahren 

keinerlei ärztliche Behandlung oder andere Massnahmen dokumentiert sind. Er stützt 

sich letztlich einzig auf die Argumentation, dass die Beschwerden nach dem Unfall 

aufgetreten und auf diesen zurückzuführen seien, weil die Beschwerdeführerin davor 

nicht an solchen gelitten habe. Dieser Schluss erbringt nach ständiger Rechtsprechung 

des höchsten Sozialversicherungsgerichts keinen Beweis für die Kausalität ("post hoc 

ergo propter hoc", vgl. SVR 2009 UV Nr. 13 E. 7.2.4 S. 54 mit Hinweisen).

3.4.2           In der abschliessenden Beantwortung der Gutachterfragen, die Dr. E.___ 

am 21. Januar 2008 in Kenntnis der Untersuchungsergebnisse des Schweizer 

Paraplegiker Zentrums (UV-act. 136f.) abgab, nahm er vor allem zum Status quo sine 

bzw. zur mutmasslichen Entwicklung des Vorzustands Stellung (UV-act. 141). Unter 

dem Aspekt des Rückfalls wären diese Fragen allerdings gar nicht zu stellen gewesen. 

Obwohl Dr. E.___ erwähnte, dass Dr. J.___ in ihrer radiologischen Beurteilung eine 

monosegmental gesteigerte Mobilität HWK4/5 lediglich als Verdacht geäussert und die 

weiteren Untersuchungen am Schweizer Paraplegiker Zentrum keine ausgesprochen 

segmentale Schmerzmanifestation oder segmentspezifische Störung nachgewiesen 

hatten, stellte er die Hypermobilität C4/C5 als gegeben und durch das Unfallereignis 

(mit)verursacht hin. Entsprechend überzeugt seine Stellungnahme nicht.

3.4.3           Auf die Beurteilungen von Dr. E.___ bezüglich natürlichen 

Kausalzusammenhangs kann somit nicht abgestellt werden.

3.5    Die Ärzte am Schweizer Paraplegiker Zentrum haben lediglich einen zeitlichen 

Zusammenhang zum Unfall hergestellt (UV-act. 137, "Nackenschmerz bei Status nach 

Autounfall am 24. August 1998") und bei der Schmerzanamnese im Anhang 

festgehalten: "Die Patientin führt die aktuellen Schmerzen auf den Unfall vom 

24. August 1998 zurück." Zum natürlichen Kausalzusammenhang wurden sie weder 

befragt, noch äusserten sie sich dazu (UV-act. 113, 120 und 136f.).

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3.6     

3.6.1           Mit der Beurteilung vom 29. Oktober 2008 (UV-act. 180) äusserte sich 

Dr. K.___ in erster Linie zur Frage, ob die von allen involvierten Radiologen (vgl. UV-act. 

12 [Beilage], 47 und 136) vermutete, aber nicht sicher diagnostizierte Instabilität 

zwischen dem 4. und 5. Halswirbel (C4/C5) bestehe. Dies tat er in Kenntnis der 

Aktenlage, insbesondere aller bildgebenden Unterlagen und gestützt auf die 

einschlägige Literatur. Er leitete schlüssig und nachvollziehbar begründet her, dass 

keine Instabilität bestehe, sondern die beiden Wirbelkörper unterschiedlich gross seien. 

Zusätzlich fand er (auf dem MRI vom 12. Mai 2005 [Bericht = UV-act. 47]) keine 

diskoligamentäre Schädigung mit gleichzeitiger Verletzung von vorderem und hinterem 

Längsband und der Bandscheibe, die bei einer traumatisch bedingten Instabilität zu 

erwarten wären. Aus diesen Tatsachen zog er den zulässigen Schluss, dass bei der 

Beschwerdeführerin keine Schädigung der Halswirbelsäule nachgewiesen werden 

könne, die auf den Unfall vom 24. August 1998 zurückzuführen sei. Diese Beurteilung 

findet weitere Stützen in den übrigen Akten, insbesondere auch in der Tatsache, dass 

die Ärzte am Schweizer Paraplegiker Zentrum keine ausgesprochen segmentale 

Schmerzmanifestation oder segmentspezifische Störung fanden (UV-act. 137). 

Dr. K.___ ist als Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparats durchaus kompetent, die Beurteilung vom 29. Oktober 2008 

vorzunehmen. An dieser bestehen für das Gericht keine Zweifel und nach der zitierten 

Rechtsprechung (vgl. Erwägung 1.3) darf darauf abgestellt werden, obwohl Dr. K.___ 

versicherungsinterner Arzt der Beschwerdegegnerin ist.

3.6.2           Dr. K.___ stützte sich in erster Linie auf die verschiedenen bildgebenden 

Unterlagen und nicht, wie vom Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin gerügt, auf die 

biomechanische Beurteilung von Prof. F.___. Letztere zitierte er, um die Richtigkeit 

seiner eigenen Erkenntnisse zu unterstreichen. Er schränkte seine Stellungnahme von 

Anfang an auf die Wahrscheinlichkeit der vermuteten Instabilität ein. Wäre er darin zu 

einem anderen Schluss gekommen, hätte er beabsichtigt, das Dossier anderen 

Fachärzten, besonders Neurologen, vorzulegen (vgl. UV-act. 166). Dr. K.___ mass sich 

auch nicht an, das neurologische Gutachten von Dr. E.___ zu diskutieren oder gar zu 

kritisieren. Auch diesbezüglich ging er korrekt vor und beschränkte sich auf seinen 

eigenen Fach- und Kompetenzbereich. Da sich Dr. K.___ auf einen Aspekt 

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konzentrierte, zu dem sich Dr. E.___ in seinen Gutachten nicht äusserte, ist seine 

Beurteilung weder als Entgegnung zu verstehen, noch gebieten die Verfahrensrechte 

der Beschwerdeführerin, dass ein Ergänzungs- oder Obergutachten in Auftrag gegeben 

wird. Diesbezüglich ist das Vorgehen der Beschwerdegegnerin daher ebenfalls nicht zu 

kritisieren.

3.6.3           Zum Einwand des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin, die 

Beschwerdegegnerin stütze ihre Ablehnung von Versicherungsleistungen ab Januar 

2005 nur auf die beweisuntaugliche Beurteilung von Dr. K.___, ist Folgendes 

anzumerken: Während der Verfügungstext (UV-act. 181) noch den Anschein erweckt, 

die Beschwerdegegnerin habe lediglich auf die Stellungnahme des 

versicherungsinternen Arztes abgestellt, trifft dies für den Einspracheentscheid vom 

12. März 2009 (UV-act. 200) nicht mehr zu. Vielmehr wird darin ausdrücklich dargelegt, 

weshalb das Gutachten von Dr. E.___ nicht als Beweis tauge und weshalb die 

Beurteilung von Dr. K.___ schlüssig sei (v.a. Erwägungen 2h und 2i). Weiter 

unterstreicht und begründet die Beschwerdegegnerin ihre Position durch die übrigen 

Unterlagen. Zwar wäre zu begrüssen gewesen, wenn die Beschwerdegegnerin die 

Beurteilung von Dr. K.___ der Beschwerdeführerin und ihrem Rechtsvertreter vor der 

verfügungsweisen Ablehnung ihrer Leistungspflicht zur Kenntnis gebracht hätte. Ihr 

Vorgehen verletzte aber Art. 42 ATSG nicht. Sie stellte der Beschwerdeführerin bzw. 

ihrem Rechtsvertreter die Beurteilung von Dr. K.___ zusammen mit der Verfügung zu. 

Letzterer nahm in der Einsprache vom 17. November 2008 ausführlich dazu Stellung 

und die Beschwerdegegnerin setzte sich im Einspracheentscheid vom 12. März 2009 

mit seinen Argumenten auseinander. Selbst wenn in diesem Zusammenhang von 

einem Verfahrensmangel gesprochen werden müsste, könnte dieser als geheilt gelten, 

weil sich die Beschwerdeführerin im Verfahren vor Versicherungsgericht vor einer 

Instanz, welche sowohl die Tat- als auch die Rechtsfragen uneingeschränkt überprüft, 

äussern konnte (BGE 132 V 387 E. 5 S. 390 mit Hinweisen).

3.6.4           Zusammenfassend kann somit auf die Erkenntnis von Dr. K.___ abgestellt 

werden, dass keine Instabilität zwischen dem 4. und 5. Halswirbelkörper besteht. 

Weitere Abklärungen zu dieser Frage sind weder nötig, noch zur Wahrung von 

Verfahrensrechten geboten.

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3.7    Entgegen den Ausführungen des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin kann 

aus keinem Aktenstück der Beschwerdegegnerin hergeleitet werden, sie anerkenne die 

natürliche Unfallkausalität der Beschwerden, die ab Januar 2005 zu ärztlicher 

Behandlung und zeitweise zu Arbeitsunfähigkeit Anlass gaben. Das gilt insbesondere 

auch nicht für die Stellungnahmen von Kreisarzt Dr. H.___ vom 8. April 2008 und 

15. Mai 2008 (act. G 1.1 Beilage 14, UV-act. 148). Das erste, mit Arbeitsvorbereitung 

(AVOR) gekennzeichnete und damit ursprünglich nur zum internen Gebrauch 

bestimmte Aktenstück erläuterte lediglich Vorgehensfragen. Weder darin noch in der 

Beurteilung vom 15. Mai 2008 äusserte sich Dr. H.___ zur Schlüssigkeit der Gutachten 

von Dr. E.___. Nachdem die Beschwerdegegnerin das Aktenstück vom 8. April 2008 

dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin zugestellt hatte, erscheint es unzulässig, 

dass sie es nachher aus dem Aktendossier entfernte bzw. dem Gericht nicht einreichte 

(vgl. einleitende Bemerkung in der Replik). An der inhaltlichen Beurteilung ändert dieser 

Verfahrensfehler indessen nichts.

3.8    Alle vorstehenden Erwägungen weisen darauf hin, dass der natürliche 

Kausalzusammenhang nicht gegeben ist. Diese Frage kann jedoch letztlich offen 

bleiben, da jedenfalls der allfällige natürliche Kausalzusammenhang nicht adäquat und 

damit nicht rechtsgenügend wäre, wie im Folgenden darzustellen ist (vgl. BGE 135 V 

465 E. 5.1 S. 472).

4.         

4.1    Bei der Beschwerdeführerin sind keine organischen Befunde im Sinn 

nachweisbarer struktureller Veränderungen erhoben worden, die auf den Unfall 

zurückzuführen sind. Der Grössenunterschied zwischen dem 4. und 

5. Halswirbelkörper und die dadurch verursachte Knickbildung der Halswirbelsäule 

haben eine anatomische Ursache und sind vorbestehend, wie Dr. K.___ am 

29. Oktober 2008 schlüssig nachgewiesen hat (UV-act. 180). Entgegen den Vorbringen 

des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin lassen sich aus den Gutachten von 

Dr. E.___ keine unfallbedingten strukturellen Veränderungen ersehen, aufgrund derer 

die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ohne weiteres zu bejahen wäre. Als solche 

gelten nach der Rechtsprechung reproduzierbare, von der untersuchenden Person und 

den Angaben des Versicherten unabhängige Abklärungsergebnisse, die mit 

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apparativen/bildgebenden Verfahren erhoben werden können (vgl. BGE 134 V 109 E. 9 

Ingress S. 121 f.; SVR 2007 UV Nr. 25, S. 81, E. 5.4 sowie Urteil des Bundesgerichts 

8C_124/2008 vom 17. Oktober 2008 E. 6.1 mit weiteren Hinweisen). Solche 

Abklärungsergebnisse liegen bei der Beschwerdeführerin nicht vor.

4.2    Beim Unfall vom 24. August 1998 hatte die Beschwerdeführerin gemäss Dr. B.___ 

ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule erlitten und bereits eine Stunde nach dem 

Ereignis über Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel und gelegentlich Übelkeit und 

Erbrechen geklagt (vgl. Fragebogen bei HWS-Verletzungen act. G 1.1 Beilage 3 und 

Bericht Dr. B.___ vom 16. April 1999 UV-act. 12). Bei der gutachterlichen Untersuchung 

durch Dr. E.___ am 2. Oktober 1999 hatte sie Schmerzen im Genick, die zur rechten 

Schulter ausstrahlen würden, und tägliche frontale Kopfschmerzen, gelegentlich mit 

Schwindel (mit Schwarzwerden vor den Augen und einem Drehcharakter von links nach 

rechts; UV-act. 102) geklagt. Die zum sogenannten typischen Beschwerdebild eines 

Schleudertraumas bzw. einer HWS-Distorsion gehörenden Symptome (diffuse 

Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Übelkeit, 

rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Affektlabilität, 

Depression, Wesensveränderungen usw., vgl. BGE 117 V 359 E. 4b S. 360; SVR 1995 

UV Nr. 23 S. 67 E. 2) waren damit unfallnah nur teilweise gegeben. Bei der 

Wiederaufnahme der ärztlichen Behandlung im Januar 2005 machte sie Schmerzen im 

Bereich der Halswirbelsäule geltend und Dr. G.___ diagnostizierte ein Cervicalsyndrom 

(UV-act. 38). Das typische Beschwerdebild ist im Zeitpunkt des Rückfalls nicht mehr 

dokumentiert. Da die Adäquanz vorliegend nach der für die Beschwerdeführerin 

günstigeren sogenannten Schleudertrauma-Praxis gemäss BGE 134 V 109 zu 

verneinen ist, wie nachfolgend zu zeigen sein wird, erübrigt sich eine Adäquanzprüfung 

nach BGE 115 V 133.

4.3    Das Ereignis vom 24. September 1998 (Auffahrunfall auf das stehende Fahrzeug 

der Beschwerdeführerin mit einer Geschwindigkeitsänderung [Delta-v] zwischen 4,5 

und 8,5 km/h) ist praxisgemäss höchstens als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu 

den leichten einzustufen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_879/2009 vom 29. Januar 

2010 E. 5.1 mit Hinweisen). Von den sieben Adäquanzkriterien, die die 

Beschwerdegegnerin in Erwägung 5b des Einspracheentscheids gemäss BGE 134 V 

109 zutreffend aufgelistet hat, ist keines erfüllt. Das gilt insbesondere auch für das 

http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=01.01.2009&to_date=31.12.2009&sort=relevance&subcollection_mI35=on&insertion_date=&top_subcollection_aza=any&query_words=%22Latenzzeit%22&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&number_of_ranks=0#page359

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Kriterium der erheblichen Beschwerden, die als andauernde Nackenschmerzen zwar 

geltend gemacht werden, von denen aber nicht nachgewiesen ist, dass sie die 

Beschwerdeführerin im Lebensalltag erheblich beeinträchtigten (vgl. BGE 134 V 109 

E. 10.2.4 S. 128 und Urteil des Bundesgerichts 8C_172/2009 vom 21. Juli 2009 

E. 5.3.3). So war sie bis zum Auftreten der akuten Nackenschmerzen am 13. Januar 

2005 neben einer Familie mit zwei Kindern (Jahrgänge 1998 und 2003) zu 100% 

arbeitsfähig und arbeitstätig und schilderte nur Erschwernisse bei einzelnen 

Haushaltsarbeiten (wie Fenster putzen, Bügeln, Staubsaugen und Einkaufen; 

vgl. Gutachten Dr. E.___ vom 9. Oktober 2006 UV-act. 102 S. 3f.). Bei der gegebenen 

Unfallschwere (höchstens mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen) wird 

nach der jüngeren Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Bejahung der Adäquanz 

verlangt, dass entweder ein Kriterium in ausgeprägter Weise oder mindestens vier 

Kriterien erfüllt sind (vgl. Urteile 8C_879/2009 vom 29. Januar 2010 E. 5.1 und 

8C_487/2009 vom 7. Dezember 2009 E. 5); Voraussetzungen, die vorliegend klar zu 

verneinen sind.

4.4    Die Voraussetzungen für eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin sind nicht 

gegeben; es fehlt jedenfalls der adäquate Kausalzusammenhang. Daher muss neben 

einem Anspruch der Beschwerdeführerin auf die Vergütung von Heilbehandlungen und 

die Ausrichtung von Taggeldern auch ein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung 

verneint werden. Bei dieser Ausgangslage erübrigt sich auch eine Auseinandersetzung 

mit den gesetzlichen Grundlagen für weitere Heilbehandlungen (Frage der analogen 

Anwendung von Art. 21 UVG).

5.         

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

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2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 03.06.2010
	Art. 6, 10, 16 und 24 UVG, Art. 11 UVV: Leistungspflicht Unfallversicherung nach stillschweigendem Fallabschluss und leistungsfreiem Intervall von fünf Jahren unter Aspekt Rückfall geprüft. Kausalität, besonders adäquate, verneint (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Juni 2010, UV 2009/40). Abgeändert durch Urteil des Bundesgerichts 8C_577/2010.

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