# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e7517beb-2f9c-5262-a83e-ab8f366bddf8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-01-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 25.01.2007 UV 2006/28
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2006-28_2007-01-25.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2006/28

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 25.01.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 25.01.2007
Art. 6 UVG. Natürliche Kausalität. Vorübergehende Verschlimmerung eines 
Vorzustandes nach Kontusionstrauma im Bereich der Wirbelsäule; Erreichen 
des Status quo sind bzw. ante (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 25. Januar 2007, UV 2006/28)

Vizepräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Wolfgang Mayer

Entscheid vom 25. Januar 2007

In Sachen

A.___

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Fiechter, Poststrasse 6, Postfach 239, 

9443 Widnau,

gegen

SWICA Versicherungen, Römerstrasse 37, Postfach, 8401 Winterthur,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- a) Der 1964 geborene A.___ war bei der W.___ als Barman angestellt und in dieser 

Eigenschaft bei der SWICA Gesundheitsorganisation (nachfolgend: SWICA) 

obligatorisch unfallversichert. Am 25. Mai 2003 stürzte er die Freitreppe vor dem 

Betriebsgebäude der Arbeitgeberin hinunter und zog sich dabei eine Kontusion im 

thoraco-lumbalen Übergang zu, was eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit nach sich zog 

(act. 2, 3, 4, 58). Vor Abschluss dieses Schadenfalls erlitt der Versicherte am 19. 

August 2003 einen weiteren Unfall. Er fiel erneut eine Treppe hinunter und zog sich 

dieses Mal eine Kontusion im rechten Beckenbereich mit einer Zerrung des proximalen 

Musculus rectus femoris und einem Abriss des Ursprungs des Musculus sartorius zu, 

was zu einer fortbestehenden 100%igen Arbeitsunfähigkeit führte (act. 13, 14, 24, 29, 

58). Unmittelbar vor den beiden vorgenannten Unfällen, d.h. am 14. Mai 2003, hatte die 

Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 30. Juni 2003 gekündigt 

(act. 22). Am 5. Februar 2004 beauftragte die SWICA die MEDAS mit einer 

polydisziplinären Begutachtung des Versicherten (act. 44). Aufgrund der Unfallscheine 

UVG war dieser bis 28. April 2004 zu 100% arbeitsunfähig (act. 57). Die SWICA 

erbrachte für die Unfälle vom 25. Mai und 19. August 2003 die gesetzlichen Leistungen 

(Heilkosten- und Taggeldleistungen). Ab 29. April 2004 liess sich der Versicherte wieder 

zu 100% arbeitsfähig schreiben, da er eine neue Stelle bei einer im Internet-Marketing 

tätigen Firma antreten konnte. Ab Juni 2004 hielt er sich für einen Arbeitseinsatz in 

Dubai auf, den er angeblich wegen ausbleibender Zahlungen und Schmerzen nach drei 

Wochen wieder aufgeben musste (act. 92). Inzwischen hatte am 24. Mai 2004 die 

MEDAS-Begutachtung stattgefunden, deren Ergebnisse in einem Gutachten von Dr. 

med. B.___, Spezialarzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 5. Juli 2004 

festgehalten wurden (act. 58). Vom 8. August bis 15. Oktober 2004 sowie vom 1. 

Dezember 2004 bis 30. April 2005 hatte der Versicherte eine Teilzeitstelle (telefonische 

Kundenaquisition, ca. 10 Stunden wöchentlich) bei der Firma O.___ inne. 

Wiederkehrende Schmerzattacken hatten eine vollzeitliche Anstellung ausgeschlossen 

und schliesslich per 30. April 2005 zur Kündigung geführt (act. 81, 92). Inzwischen 

hatte die SWICA dem Versicherten mit Verfügung vom 1. Oktober 2004 gestützt auf 

das Gutachten der MEDAS vom 5. Juli 2004 eine Integritätsentschädigung von Fr. 

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8'010.--, basierend auf einem Integritätsschaden von 7,5%, für Wirbelsäulenaffektionen 

zugesprochen (act. 63).

b) Am 27. Mai 2005 meldete der Versicherte einen Rückfall mit der Begründung, er 

habe sich aufgrund vermehrter Rückenbeschwerden wieder in Behandlung begeben 

müssen und sei seit ca. 1 ½ Monaten arbeitsunfähig. Zurzeit sei er arbeitslos. Die 

Behandlung finde bei Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädie und orthopädische 

Chirurgie statt (act. 66). Zur Beurteilung ihrer Leistungspflicht beauftragte die SWICA 

erneut die MEDAS mit einer polydisziplinären Begutachtung (act. 75). Am 11. 

November 2005 gab Dr. B.___ der SWICA ein Medizinisches Verlaufs-Gutachten, 

einschliesslich eines von Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, Allgemeine Medizin, 

Psychiatrie und Psychotherapie, erstatteten Psychiatrischen Konsiliargutachtens vom 

27. September 2005, ab (act. 92).

c) Mit Verfügung vom 21. November 2005 stellte die SWICA fest, dass der Schadenfall 

des Versicherten rückwirkend per 31. Dezember 2004 abgeschlossen werde. Ab dem 

1. Januar 2005 habe er keinen Anspruch mehr auf Heilbehandlungen, 

Kostenvergütungen und Taggelder aus der Unfallversicherung. Zur Begründung wurde 

ausgeführt, dass die überwiegend wahrscheinlich unfallbedingte Behandlung gemäss 

Gutachten der MEDAS vom 11. November 2005 höchstens bis Ende 2004 gedauert 

habe. Die im Frühjahr 2005 aufgetretene Verschlimmerung, insbesondere der 

Rückenbeschwerden, stehe nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem 

kausalen Zusammenhang mit den Unfällen vom 25. Mai und 19. August 2003. Somit 

könne die SWICA als Unfallversicherer keine Versicherungsleistungen für die 

entstandenen Kosten erbringen (act. 93).

B.- Die gegen diese Verfügung vom Versicherten erhobene Einsprache vom 19. 

Dezember 2005 (act. 98) wies die SWICA mit Einspracheentscheid vom 28. Februar 

2006 ab (act. 101).

C.- a) Gegen den Einspracheentscheid vom 28. Februar 2006 erhob der Versicherte mit 

Eingabe vom 9. April 2006 Beschwerde (act. 103). In der am 13. Mai 2006 

nachgereichten Verbesserung der Beschwerde beantragte er sinngemäss 132 

Taggelder, die Rückerstattung der aus den Arztbesuchen entstandenen Reisekosten, 

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eine Integritätsentschädigung, basierend auf einem Integritätsschaden von 7,5%, 

sowie die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung. Die als Rückfall 

gemeldeten Schmerzen würden sich ausschliesslich auf den Rücken beziehen. Die 

Verletzung infolge des Unfalls vom 19. August 2003 sei vollständig abgeheilt. Die im 

Frühjahr 2005 gemeldeten Rückenschmerzen seien dieselben wie diejenigen, welche er 

nach dem Unfall vom 25. Mai 2003 verspürt habe (act. 105).

b) In der Beschwerdeantwort vom 27. Juli 2006 beantragte die SWICA Abweisung der 

Beschwerde. Nach Angaben des Beschwerdeführers hätten sich die 

Rückenbeschwerden im Laufe des Herbstes 2004 wesentlich gebessert, weshalb die 

Rückenprobleme gestützt auf das Gutachten von Dr. B.___ vom 11. November 2005 

grosszügig terminiert bis Ende 2004 als überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt 

anzusehen seien. Die noch anhaltenden qualitativen Einschränkungen seien jedoch 

nicht mehr unfallbedingt. Das Persistieren funktioneller Nachteile in Bezug auf den 

Rücken sei sowohl als Folge einer Prädisposition als auch durch neue unfallfremde 

Faktoren zu erklären (vor allem Verschlechterung der psychosozialen Situation). Daraus 

lasse sich ohne weiteres folgern, dass die neuerlichen Beschwerden vom Frühling 2005 

nicht mehr kausal zu den Unfällen vom 25. Mai bzw. 28. August 2003 seien.

c) Am 28. August 2006 wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung durch Rechtsanwalt lic. iur. A. Fiechter, Widnau, für das 

vorliegende Verfahren bewilligt.

d) Mit Replik vom 11. Oktober 2006 stellte dieser die Anträge, der Einspracheentscheid 

vom 28. Februar 2006 sei vollumfänglich aufzuheben. Die Beschwerdegegnerin sei zu 

verpflichten, dem Beschwerdeführer Taggelder rückwirkend ab 2. Mai bis 10. 

September 2005 samt Zins von 5% seit 2. Mai 2005 basierend auf einem 

Arbeitsunfähigkeitsgrad von 100% zu entrichten. Eventualiter sei die Streitsache zu 

weiteren Abklärungen im Sinn der Erstellung eines neuen polydisziplinären Gutachtens 

betreffend die Arbeitsunfähigkeit vom 2. Mai bis 10. September 2005 und zur 

Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge.

e) Mit Duplik vom 27. Oktober 2006 hielt die Beschwerdegegnerin unverändert an 

ihrem Antrag fest.

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f) Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften wird, soweit 

entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. Beide Parteien 

haben auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung verzichtet.

II.

1.- Gegenstand des angefochtenen Einspracheentscheids und damit Gegenstand des 

hier streitigen Verfahrens ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 

Versicherungsleistungen (Heilkosten und Taggeldleistungen) ab 1. Januar 2005. Bis 31. 

Dezember 2004 ist ein solcher Anspruch unbestritten (vgl. dazu Verfügung vom 21. 

November 2005 [act. 93]). In der Replik vom 11. Oktober 2006 wird beantragt, die 

Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer Taggelder 

rückwirkend ab 2. Mai bis 10. September 2005 samt Zins von 5% seit 2. Mai 2005 

basierend auf einem Arbeitsunfähigkeitsgrad von 100% zu entrichten. Grundsätzlich 

wird der Anfechtungsgegenstand damit gegenüber dem Verfahrensgegenstand 

eingeschränkt. Nachdem jedoch der Beschwerdeführer gemäss Akten zwar erst ab 2. 

Mai 2005 arbeitsunfähig war, vor diesem Zeitpunkt aber offensichtlich 

Heilbehandlungen durchführen liess (vgl. act. 68), rechtfertigt es sich, seinen Anspruch 

auf Versicherungsleistungen entsprechend dem Verfahrensgegenstand ab 1. Januar 

2005 zu prüfen.

2.- a) Als Grund für weitergehende Versicherungsleistungen gibt der Beschwerdeführer 

an, wegen des am 25. Mai 2003 erlittenen Kontusionstraumas auf der Höhe des 

thoraco-lumbalen Übergangs über den 31. Dezember 2004 hinaus an Rückschmerzen 

im genannten Bereich gelitten zu haben und deshalb ab 2. Mai 2005 arbeitsunfähig 

gewesen zu sein. Die Beschwerdegegnerin geht demgegenüber davon aus, die 

überwiegend wahrscheinlich unfallbedingte Behandlung habe höchstens bis 31. 

Dezember 2004 gedauert. Die über dieses Datum hinaus geklagten 

Rückenbeschwerden seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallbedingt. 

Die im Rahmen des Unfalls vom 19. August 2003 erlittene Verletzung im rechten 

Beckenbereich mit einer Zerrung des proximalen Musculus rectus femoris und einem 

Abriss des Ursprungs des Musculus sartorius ist sodann laut Aussage des 

Beschwerdeführers ausgeheilt. Ein diesbezüglicher Anspruch auf 

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Versicherungsleistungen der Beschwerdegegnerin ist nicht strittig. Als Unfallereignis 

steht somit nur dasjenige vom 25. Mai 2003 zur Diskussion.

b) Die Leistungspflicht des Unfallversicherers gemäss Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) setzt voraus, dass zwischen dem Unfallereignis 

und dem eingetretenen Schaden ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang 

besteht. Ursachen im Sinn des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, 

ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als 

in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. 

Nicht erforderlich ist, dass der Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache 

gesundheitlicher Störungen ist. Es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen 

mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten 

Person beeinträchtigt hat und mithin eine Teilursache für gesundheitliche Störungen 

darstellt. Gemäss Art. 36 UVG werden die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen 

sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, wenn die 

Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalls ist. Diese Bestimmung 

beinhaltet eine Durchbrechung des Kausalitätsprinzips für Fälle, in denen ein 

Gesundheitsschaden durch das Zusammenwirken konkurrierender, teils 

unfallbedingter, teils unfallfremder Ursachen bewirkt worden ist (Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; ab 1. Januar 2007: Sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 18. Februar 2003, U 287/02, E. 4.4). Ob 

zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein 

natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung 

oder im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung 

nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu befinden hat (BGE 119 V 337 f. E. 1 und 118 V 289 f. E. 1b, je mit 

Hinweisen). Die Adäquanz hat schliesslich im Bereich der somatischen Unfallfolgen 

gegenüber dem natürlichen Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige 

Bedeutung (BGE 118 V 291 f. E. 3a).

c) Die Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs erfolgt aufgrund der 

Feststellungen bei den medizinischen Untersuchungen und ist Aufgabe des Arztes oder 

der Ärztin (BGE 112 V 33 E. 1b). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist 

entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 

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Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis 

der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begründet 

sind (BGE 122 V 160 E. 1c; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311 mit Hinweisen).

d) Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdegegnerin mit der Ausrichtung von 

Leistungen (Heilbehandlungskosten und Taggelder) die Unfallkausalität zwischen dem 

am 25. Mai 2003 vorgefallenen Ereignis und den zunächst aufgetretenen Störungen 

anerkannt hat. Ist die Unfallkausalität einmal gegeben, entfällt die deswegen 

anerkannte Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die 

natürliche Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also letzterer nur noch 

und ausschliesslich auf unfallfremden Tatsachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 

entweder der krankhafte Gesundheitszustand, wie er vor dem Unfall bestanden hat 

(Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 

schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher 

oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist. Beim Vorliegen eines 

krankhaften Vorzustandes umfasst die Frage nach dem Vorliegen des natürlichen 

Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und der Schädigung auch die Frage, ob 

dem Unfall natürliche Kausalität im Sinn einer bleibenden richtungweisenden 

Verschlimmerung des vorbestandenen Gesundheitsschadens zukommt oder ob der 

Unfall neu eine bleibende Gesundheitsschädigung im Sinn eines pathologischen 

Befundes am vorgeschädigten Körperteil verursacht hat (RKUV 1994 Nr. U 185 S. 80 E. 

3b). Das Dahinfallen der kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 

Gesundheitsschadens muss ebenfalls mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit gänzlich fehlender 

Auswirkungen des Unfalls genügt nicht (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 f. E. 3b). Auch im 

Rahmen der Prüfung des Dahinfallens der Leistungspflicht des Unfallversicherers 

genügt es sodann für die Bejahung des fortbestehenden natürlichen 

Kausalzusammenhangs, wenn der Unfall für die fragliche gesundheitliche Störung 

immer noch eine Teilursache darstellt.

3.- a) Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Beurteilung der Verneinung der natürlichen 

Kausalität zwischen den fraglichen Rückenschmerzen und dem Unfallereignis vom 25. 

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Mai 2003 ab 1. Januar 2005 insbesondere auf das Gutachten der MEDAS bzw. von Dr. 

B.___ vom 11. November 2005 ab. Das Gutachten wurde in Folge der Rückfallmeldung 

des Beschwerdeführers vom 27. Mai 2005 in Auftrag gegeben (act. 70, 78, 92). 

Betreffend Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin in Bezug auf das Unfallereignis 

vom 25. Mai 2003 wurde von Seiten der MEDAS bereits am 5. Juli 2004 ein Gutachten 

erstellt (act. 58). Allein dieser Umstand steht indessen dem Beweiswert des MEDAS-

Gutachtens vom 11. November 2005 nicht entgegen. Bei den Ärzten der MEDAS 

handelt es sich, gerade was die Erstellung von polydisziplinären Gutachten angeht, um 

qualifizierte, unabhängige Fachpersonen, denen die im Rahmen ihrer Gutachterstellung 

zentrale Pflicht zur Objektivität bestens bekannt ist. Insofern ist letztlich allein 

massgebend, ob ein Gutachten die in Ziff. 2c dargelegten Voraussetzungen betreffend 

Beweiswert eines Arztberichts bzw. Gutachtens erfüllt. Immerhin ist an dieser Stelle 

vorwegzunehmen, dass die MEDAS in ihrem ersten Gutachten vom 5. Juli 2004 die 

Frage des Zeitpunkts des Dahinfallens der natürlichen Kausalität zwischen dem 

fraglichen Unfallereignis und den geklagten Beschwerden noch gar nicht zu beurteilen 

hatte. Zum konkreten Fall ist sodann anzufügen, dass der Beschwerdeführer 

ausdrücklich seine Einwilligung zu einer weiteren Begutachtung durch die MEDAS 

gegeben hat (act. 72, 73). Seine diesbezügliche Motivation, möglichst rasch 

begutachtet zu werden, ist zwar nachvollziehbar, dient jedoch angesichts der 

grundsätzlich anerkannten Fachkompetenz der MEDAS als Gutachterin keineswegs 

dazu, den Beweiswert des Gutachtens der MEDAS in Frage zu stellen. Eine persönliche 

Abneigung seitens Dr. B.___ gegenüber dem Beschwerdeführer geht überdies aus dem 

Gutachten nicht hervor, weshalb auch dieser Einwand nicht gehört werden kann.

b) Der MEDAS-Gutachter Dr. B.___ diagnostizierte im Gutachten vom 11. November 

2005 in Bezug auf den Rücken ein rezidivierendes Thoraco-Lumbo-Vertebralsyndrom 

(ICD-10 M 54.5) bei/mit: Fehlhaltung (tief reichende Brustkyphose), radiologisch 

stationärem Befund September 2003 und August 2005 (leichte Osteochondrosen L1 

und L3, Schmorl'scher Knoten BWK 12), segmentalen Bewegungsstörungen mit 

mässig hypertonen Tendomyosen im distalen Erector trunci rechtsbetont sowie einem 

Status nach direktem Kontusionstrauma vom 25. Mai 2003. Zur Frage der natürlichen 

Kausalität zwischen den geklagten Rückenschmerzen und dem Unfallereignis vom 25. 

Mai 2003 über den 31. Dezember 2004 hinaus hält Dr. B.___ sodann fest, dass die vom 

Beschwerdeführer angegebenen Beschwerden klinisch und manualtherapeutisch-

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osteopathisch lokalisiert und nachgewiesen werden könnten und die Art und 

Lokalisation der geschilderten Beschwerden erklärten, nicht aber die seit Frühjahr 2005 

intensiven Schmerzexazerbationen in der geschilderten Art. Die neu angefertigten 

Röntgenbilder vom August 2005 zeigten sodann weitgehend identische Befunde mit 

den Voraufnahmen vom September 2003, d.h. keine radiologisch sich 

manifestierenden Veränderungen innerhalb zweier Jahre nach den Unfällen den 

Rücken betreffend. Im Bereich der Wirbelsäule könne dies als Indiz dafür gelten, dass 

durch den Unfall vom 25. Mai 2003 keine biomechanisch sich relevant auswirkende 

Funktionsschädigung und/oder strukturelle Läsion aufgetreten seien. Nach eigenen 

Angaben des Beschwerdeführers hätten sich die Beschwerden im Laufe des Herbstes 

2004 wesentlich gebessert, was dieser auf die Behandlung mit homöopathischen 

Medikamenten und Akupunktur zurückführte, so dass die Rückenprobleme grosszügig 

terminiert bis Ende 2004 als überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt anzusehen 

seien. Die jetzt noch erwähnten qualitativen Einschränkungen (bleibender Nachteil/

funktionelle Einschränkung: bei häufigem Heben und Tragen schwerer Gegenstände 

und/oder Tätigkeiten in unergonomischer Rückenstellung) bestünden weiter, seien aber 

nicht mehr unfallbedingt (bezüglich Rücken vor dem Unfall symptomlose 

Prädisposition). Das Persistieren funktioneller Nachteile in Bezug auf den Rücken sei 

also sowohl als Folge einer Prädisposition (siehe Röntgen- und MRI-Befunde) als auch 

durch neue unfallfremde Faktoren zu erklären (vor allem Verschlechterung der 

psychosozialen Situation). Aus somatischer Sicht (in Bezug auf den 

Bewegungsapparat) sei der Unfall vom 25. Mai 2003 für den Beginn der Beschwerden 

eine überwiegend wahrscheinliche Ursache. Nachdem jedoch nach eigenen Angaben 

des Beschwerdeführers die Unfallfolgen betreffend im Herbst 2004 eine deutliche 

Besserung zu verzeichnen gewesen sei und für die Verschlechterung ab Frühjahr 2005 

überwiegend wahrscheinlich unfallfremde Faktoren (Fehlhaltung, Osteochondrosen, 

psychosoziale Belastungen) verantwortlich seien bzw. ohne ersichtlichen äusseren 

Grund eine Verschlechterung eingetreten sei, sei bei grosszügiger Beantwortung davon 

auszugehen, dass die überwiegend wahrscheinlich unfallbedingte Behandlung bis 

Ende 2004 gedauert habe. Es handle sich demnach um eine vorübergehende 

Verschlimmerung eines Vorzustandes im Sinne der Prädisposition betreffend den 

Rücken mit unfallbedingtem Verlauf bis Ende 2004. Die sekundäre Verschlechterung 

anfangs 2005 sei überwiegend wahrscheinlich unfallfremd, die Auswirkungen in Bezug 

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auf die Belastung des Rückens aber als Folge der Prädisposition ähnlich. Aus 

psychiatrischer Sicht bestehe sowohl aktuell als auch in der Vergangenheit keine 

unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit rein aus psychischen Gründen. Hingegen fügt Dr. 

B.___ schliesslich an, dass sich als Folge der im Juni 2004 zerschlagenen Hoffnung auf 

ein neues Tätigkeitsfeld im Ausland die ganze psychosoziale Situation des 

Beschwerdeführers verschlechtert habe, was nicht ohne Einfluss auf das subjektive 

Schmerzempfinden geblieben sei (act. 92).

c) Dr. B.___ weist zunächst auf den im Rahmen der Kausalitätsbeurteilung 

massgebenden Vorzustand im Bereich des Rückens (vgl. dazu act. 34, 58, 92) hin. 

Gleichzeitig steht aufgrund der Akten fest, dass es sich bei der erlittenen Schädigung 

im Bereich des thoraco-lumbalen Übergangs nicht um ein Kontusionstrauma von 

besonderer Schwere gehandelt hat. Die Ärzte hatten zu keinem Zeitpunkt Hinweise auf 

ein pathologisches Substrat, insbesondere strukturelle Schädigungen (beispielsweise 

eine Fraktur oder eine lumbale Wurzel-Kompression) festgestellt. So hielt Dr. C.___ 

bereits in seinem Arztbericht vom 1. Dezember 2003 fest, dass sich für die geklagten 

Beschwerden bisher kein objektiv pathologisches Substrat aus der Sicht des 

Fachgebiets der Orthopädie habe nachweisen lassen (act. 19, 34). Daraus ergibt sich 

die von Dr. B.___ gezogene überwiegend wahrscheinliche Schlussfolgerung, dass der 

Beschwerdeführer anlässlich des Unfalls vom 25. August 2003 keine neue, bleibende 

Gesundheitsschädigung im Sinn eines pathologischen Befundes am vorgeschädigten 

Körperteil oder eine bleibende richtungweisende Verschlimmerung des 

vorbestandenen Gesundheitsschadens erlitten hat, sondern von einer 

vorübergehenden thoraco-lumbalen Traumatisierung gesprochen werden muss. 

Ebensolches wird - wie auch von Dr. B.___ festgehalten - dadurch bestätigt, dass im 

Rahmen der zweiten polydisziplinären Untersuchung vom September 2005 an 

somatisch nachweisbaren Faktoren (klinisch-rheumaorthopädisch und 

manualtherapeutisch-osteopathisch sowie vor allem auch radiologisch) gegenüber der 

ersten Untersuchung vom 24. Mai 2004 keine auf den Unfall zurückzuführende 

Verschlechterung festzustellen war (act. 92, S. 7, 8). Das Unfallgeschehen hatte 

demnach auf den Verlauf des degenerativen Prozesses offensichtlich keine 

Auswirkungen. Bei solchen Kontu-sionsverletzungen entspricht es der allgemeinen 

Erfahrung, dass diese mit der Zeit abheilen und sich die damit verbundenen 

Beschwerden gänzlich zurückbilden. Die Unfallversicherung übernimmt den durch das 

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Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub. Die medizinische Literatur (BÄR/

KIENER, Prellung, Verstauchung oder Zerrung der Wirbelsäule, in: Medizinische 

Mitteilungen Nr. 67 der Suva, S. 45 ff.) geht davon aus, dass nach einem Unfall mit 

fehlenden strukturellen Schädigungen der Wirbelsäule - wie er eben auch konkret 

vorliegt - nach spätestens einem Jahr eine vorübergehende Verschlimmerung als 

abgeschlossen zu betrachten ist. Im Übrigen ist von Bedeutung, dass eine 

gesundheitliche Schädigung nicht schon dann als durch den Unfall verursacht gelten 

kann, wenn sie zeitlich nach diesem aufgetreten ist (vgl. BGE 119 V 341 f.). Der 

Beschwerdeführer wurde von Seiten der MEDAS eingehend medizinisch untersucht. 

Die aus den Untersuchungen entnommenen Ergebnisse werden von seinem 

Rechtsvertreter in keiner Weise konkret in Frage gestellt und stehen auch der übrigen 

Aktenlage nicht entgegen. Dieser bringt in der Replik einzig vor, dass die Schmerzen 

des Beschwerdeführers nicht, wie von Dr. B.___ fälschlicherweise angenommen, erst 

im Frühjahr 2005 eingesetzt hätten. Vielmehr hätten die starken Schmerzattacken im 

Rückenbereich bereits im Herbst 2004 angefangen. Sie seien zu Beginn noch nicht so 

intensiv gewesen, als dass der Beschwerdeführer deshalb seine Arbeit hätte aufgeben 

müssen. Eine derartige Steigerung eben dieser Schmerzen sei erst im Frühjahr 2005 

eingetreten. Am 30. April 2005 habe er wegen der Intensität dieser Schmerzen seine 

Arbeitsstelle verloren. Somit sei festzustellen, dass die Rückenschmerzen zu einem 

Zeitpunkt angefangen hätten, in welchem sie gemäss dem MEDAS-Gutachten vom 11. 

November 2005 als überwiegend wahrscheinlich unfallbedingt eingestuft worden seien. 

Dieser Einwand bezieht sich zwar auf eine wesentliche Beurteilungsgrundlage von Dr. 

B.___. In seiner Darstellung vermag der Rechtsvertreter jedoch ebenfalls keine 

überwiegend wahrscheinliche (Teil-)Kausalität zwischen den Rückenschmerzen und 

dem fraglichen Unfallereignis über den 31. Dezember 2004 hinaus zu begründen. Die 

Beschwerdegegnerin stellt sich mit ihrer Beurteilung, von unfallbedingten Restfolgen 

sei mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit längstens bis zum 

vorgenannten Datum auszugehen, in keiner Weise auf den Standpunkt, der 

Beschwerdeführer sei im Bereich des Rückens jemals vollkommen beschwerdefrei 

gewesen. Dr. B.___ gesteht dem Beschwerdeführer denn auch andauernde 

Einschränkungen durch eine Rückenproblematik zu. Allein der Umstand, dass eine 

versicherte Person nach einem Unfallereignis fortdauernde Beschwerden beklagt, 

begründet jedoch nicht auch eine andauernde Leistungspflicht des Unfallversicherers. 

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Gerade bei Vorliegen einer vorübergehenden Verschlimmerung eines Vorzustandes 

endet die Leistungspflicht, wie bereits erwähnt, bei Erreichen des Status quo sine bzw. 

ante (vgl. Ziff. 2d). Der Übergang von der Leistungspflicht des Unfallversicherers zu 

deren Entfallen ist hier logischerweise immer fliessend. Dass er letztlich - auch wenn 

der Zeitpunkt der Leistungseinstellung offenkundig anhand genauer 

Beurteilungskriterien festgelegt wird - ein Stück weit theoretisch bleibt, versteht sich 

aus der Sache selbst. Entsprechend hält Dr. B.___ im MEDAS-Gutachten vom 11. 

November 2005 fest, dass eine genaue zeitliche Determinierung zwischen überwiegend 

wahrscheinlich unfallbedingten und unfallfremden Faktoren nicht möglich sei. Bei 

grosszügiger Beantwortung geht er jedoch schliesslich von einer überwiegend 

wahrscheinlichen Beendigung der unfallbedingten Behandlung per 31. Dezember 2004 

aus. Von Bedeutung ist für Dr. B.___ vor allem auch, dass der Beschwerdeführer laut 

Akten im Frühling 2005 einen akuten Beschwerdeschub erlitt. So teilte der 

Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin am 27. Mai 2005 telefonisch mit, dass er 

einen Rückfall habe, weshalb er seit ca. 1 ½ Monaten arbeitsunfähig sei (act. 66). 

DC.___ erwähnte in seinem Arztbericht vom 2. Juni 2006, dass ihn der 

Beschwerdeführer zuletzt am 29. März 2005 aufgesucht und über seit Jahren 

bestehende Rückenschmerzen geklagt habe, die akut ohne ersichtlichen 

Auslösemechanismus vor ca. drei Monaten aufgetreten seien (act. 68). Dr. B.___ folgert 

daraus überzeugend, dass insbesondere für diesen akuten Beschwerdeschub kein 

unfallkausaler Grund vorliege (keine radiologisch sich manifestierenden Veränderungen 

zwei Jahre nach dem Unfall; demgegenüber überwiegend wahrscheinliche 

Verantwortlichkeit unfallfremder Faktoren). Der von Dr. B.___ schliesslich angeführte 

Zusammenhang zwischen der unfallfremden psychosozialen Situation des 

Beschwerdeführers und seinem subjektiven Schmerzempfinden entspricht einer 

medizinischen Erfahrungstatsache. Damit ist der unfallfremde Charakter dieser 

Schmerzen ebenfalls nicht von der Hand zu weisen.

d) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass Dr. B.___ im MEDAS-Gutachten vom 11. 

November 2005 die von ihm als massgebend betrachteten medizinischen 

Zusammenhänge ausführlich und nachvollziehbar darlegt und seine 

Schlussfolgerungen überzeugen. Die vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

gegen das Gutachten erhobenen Einwände betreffend Befangenheit sowie Annahme 

eines unzutreffenden Sachverhalts sind unberechtigt bzw. unbehelflich. Das Gutachten 

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bildet demnach eine zuverlässige Grundlage zur Beurteilung der medizinischen 

Situation des Beschwerdeführers. Unter den gegebenen Umständen hat die 

Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht im Zusammenhang mit den geklagten 

Rückenbeschwerden ab 1. Januar 2005 zu Recht entsprechend dem MEDAS-

Gutachten von Dr. B.___ eingestellt. Der Nachweis, dass zwischen den 

Rückenbeschwerden und dem Unfall vom 25. August 2003 anfänglich eine 

(Teil-)Kausalität bestand, welche spätestens bis zum 31. Dezember 2004 dahingefallen 

ist und der Unfall für die weiterhin geltend gemachten Schmerzen nicht mehr 

verantwortlich gemacht werden kann, ist aufgrund der vorliegenden medizinischen 

Akten erbracht.

4.- Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen und der 

angefochtene Einspracheentscheid vom 28. Februar 2006 zu bestätigen. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG; SR 830.1). Zufolge Gewährung 

der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ist der Vertreter des Beschwerdeführers bei 

diesem Verfahrensausgang durch den Staat zu entschädigen (vgl. Art. 61 lit. f ATSG 

und Art. 99 Abs. 1 und Abs. 2 des kantonalen Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, in Verbindung mit Art. 281 f. des kantonalen 

Zivilprozessgesetzes, sGS 961.2). Dabei ist zu berücksichtigen, dass dem 

unentgeltlichen Vertreter nur ein um 20 % reduziertes Honorar zusteht (vgl. Art. 31 Abs. 

3 des Anwaltsgesetzes, sGS 963.70). Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat 

keine Honorarnote eingereicht, so dass die Entschädigung nach Ermessen 

festzusetzen ist. Ein ungekürztes Honorar von pauschal Fr. 1'800.-- erscheint mit 

Rücksicht auf die Bedeutung der Streitsache, die Schwierigkeit des Prozesses und den 

erst ab dem zweiten Schriftenwechsel erfolgten Einsatz des Vertreters als angemessen, 

so dass der Rechtsvertreter für die Verbeiständung vom Staat mit Fr. 1'440.-- (80% 

von Fr. 1'800.--) inklusive Mehrwertsteuer und Barauslagen zu entschädigen ist.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Fr. 1'440.--.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 25.01.2007
	Art. 6 UVG. Natürliche Kausalität. Vorübergehende Verschlimmerung eines Vorzustandes nach Kontusionstrauma im Bereich der Wirbelsäule; Erreichen des Status quo sind bzw. ante (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. Januar 2007, UV 2006/28)

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