# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7910b615-4f0a-554a-b17d-e0e7716082d7
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-08-17
**Language:** de
**Title:** Abschreiber zufolge Gegenstandslosigkeit; Wiedererwägung mit erneuter Vernehmlassung (Aufhebung der ablehnenden Verfügung und Zusprache von Berufsberatung).
**Docket/Reference:** IV.2016.00600
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2016.00600.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2016.00600
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann als Referent
Gerichtsschreiberin Schüpbach
Verfügung
vom
17. August 2016
in Sachen
X.___, geb. 1998
Beschwerdeführer
gesetzlich vertreten durch die Mutter Y.___
diese vertreten durch Dr. med. Z.___
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
1.
Mit Verfügung vom
28. April 2016
verneinte die Beschwerdegegnerin einen An
spruch des Beschwerdeführers auf Berufsberatung (Urk. 2/1). In
seiner
Be
schwerde vom
16. Mai 2016
beantragte
der Beschwerdeführer
sinngemäss die Aufhebung der Verfügung vom 28. April 2016 sowie die Gewährung der Be
rufs
beratung (Urk. 1). Die Beschwerdegegnerin hat mit ihrer erneu
ten Ver
nehm
lassung vom 16. August 2016 (Urk. 10/2) – in Abänderung ihrer Ver
nehm
lassung vom 1. Juli 2016 (Urk. 5) – den Anspruch des Beschwerdefüh
rers auf
Berufs
beratung bejaht und gleichentags entsprechend verfügt sowie um Ab
schrei
bung des Verfahrens zufolge Gegenstandslosigkeit ersucht (Urk. 10/1).
2.
Nach Art. 53 Abs. 3 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial
versicherungsrechts (ATSG) kann der Versicherungsträger eine Verfügung oder einen
Einspracheentscheid
, gegen die Beschwerde erhoben wurde, so lange wie
dererwägen, bis er gegenüber der Beschwerdebehörde Stellung nimmt. Die neue Verfügung oder der neue
Einspracheentscheid
beendet den Streit insoweit, als
damit den Anträgen der versicherten Person entsprochen wird (ZAK 1989 S. 56
3 E. 2a, vgl. auch ZAK 1989 S. 310).
3.
Mit dem Wiedererwägungsentscheid vom 16. August 2016 hat die Beschwerde
gegnerin, dem Antrag
des Beschwerdeführers
vollumfänglich entsprochen, wes
halb das Verfahren als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist.
4.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche
rung, IVG). Sie sind vorliegend aufgrund des geringen Aufwandes auf den Min
destbetrag festzusetzen und ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuer
legen.
Der Referent verfügt:
1.
Der Prozess wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2.
Die Gerichtskosten von Fr.
200
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt. Rechnung
und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
ge
stellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Dr.
Z.___, unter Beilage einer Kopie von Urk. 9 und Urk. 10/1-2
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die Gerichtsschreiberin
Schüpbach