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**Case Identifier:** aab95309-072d-574f-bc51-0ff26e325f22
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 13.02.2025 III 2024 148
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-148_2025-02-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 148

Entscheid vom 13. Februar 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

Genossame Lachen, Aastrasse 12/14, 8853 Lachen SZ,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. F.________,

Gegenstand Korporationsrecht (Mitgliederversammlung vom 11. September 
2024; Stimmrechtsbeschwerde)

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Sachverhalt:

A. Der Genossenrat der Genossame Lachen lud die Mitglieder auf den 
11. September 2024 zur a.o. Mitgliederversammlung ein. Traktandiert war u.a. 
ein Baukredit für drei Mehrfamilienhäuser, Seeblick 1. Etappe, Lachen (Traktan-
dum 4). Konkret unterbreitete der Genossenrat den Mitgliedern den Antrag:

Die Mitgliederversammlung beschliesst:

a) Für die Überbauung Seeblick wird ein Kredit von CHF 50'600'000 bewilligt.

b) Der Genossenrat wird bevollmächtigt, am Kapitalmarkt das für die Realisierung 
der drei Mehrfamilienhäuser Seeblick 1. Etappe, Lachen, notwendige Fremdka-
pital zu beschaffen.

c) Die weiteren Bestimmungen im Zusammenhang mit der Überbauung Seeblick 
werden vom Genossenrat festgelegt.

Gemäss Protokoll der a.o. Mitgliederversammlung, an welcher 148 Mitglieder 
teilnahmen, wurde dem Antrag mit 81 Ja- zu 45 Nein-Stimmen zugestimmt, 
nachdem die aus der Versammlung beantragte Rückweisung des Geschäftes 
abgelehnt wurden (mit 51 Ja zu 80 Nein).

B. Am 23. September 2024 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz fristgerecht (vgl. § 20 Einführungsgesetz zum schweizerischen 
Zivilgesetzbuch [EGzZGB; SRSZ 210.100] vom 14.9.1978) Beschwerde ein mit 
den Anträgen:

I. Verfahrensanträge

1.1 Es seien die Tonbandaufnahmen der Mitgliederversammlung vom 21. März 
2024 und vom 11. September 2024 beizuziehen;

1.2 Anhand der Tonbandaufnahmen seien die Rechte der Versammlungsteilneh-
mer zu überprüfen;

1.3 Der Genossenrat der Genossame sei anzuweisen, die drei Gutachten der 
B.________ vollständig herauszugeben;

1.4 Die drei Gutachten der B.________ seien dem Beschwerdeführer sofort zuzu-
stellen und durch eine unabhängige Fachstelle im Sinne der Empfehlung des 
Kurzgutachtens der Firma C.________ überprüfen zu lassen und den Verfah-
rensbeteiligten vorab zuzustellen. Der Verfahrensbeteiligte seien für den Bei-
zug eines Gutachters beizuziehen.

1.5 Dem Beschwerdeführer sei nach Zustellung des eingeholten Gutachtens die 
Möglichkeit einzuräumen, seine Beschwerde zu ergänzen oder allfällig 
zurückzuziehen.

1.6 Es sei eine öffentliche Verhandlung durchzuführen.

II. Materielle Anträge

2.1 Es sei festzustellen, welche Rechte die Mitglieder an einer Mitgliederver-
sammlung haben;

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2.2 Eventualiter sei der Beschluss über das Traktandum 4 der Mitgliederver-
sammlung vom 11. September 2024 aufzuheben;

2.3 Alles unter Kostenfolgen zu Lasten der Genossame Lachen.

C. Mit Vernehmlassung vom 24. Oktober 2024 beantragt die Genossame La-
chen:

1. Die Beschwerde sei, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, abzu-
weisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers.

Mit Schreiben vom 25. Oktober 2024 ersuchte der verfahrensleitende Richter die 
Genossame, die Tonaufnahme der a.o. Mitgliederversammlung vom 11. Sep-
tember 2024 einzureichen, was die Genossame am 29. Oktober 2024 tat. Eben-
falls am 29. Oktober 2024 ersuchte der Beschwerdeführer um Herausgabe und 
Zustellung der drei vollständigen Gutachten B.________ gemäss seinem Verfah-
rensantrag. Am 30. Oktober 2024 setzte der verfahrensleitende Richter dem Be-
schwerdeführer Frist zur Replik bis 25. November 2024 an und die Genossame 
wurde aufgefordert, die von B.________ erstellten Gutachten in der Sache einzu-
reichen. Nach deren Eingang beim Gericht wurden sie dem Beschwerdeführer 
am 4. November 2024 zugestellt. 

D. Mit Replik vom 25. November 2024 zog der Beschwerdeführer seinen Ver-
fahrensantrag Ziff. 1.6 zurück; im Übrigen hielt er an den gestellten Anträgen 
fest. Die Genossame bestätigte mit Duplik vom 4. Dezember 2024 ihre Anträge 
der Vernehmlassung vom 24. Oktober 2024.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Vor Erlass eines Entscheides prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind; ist eine Vor-
aussetzung nicht erfüllt, trifft das Gericht einen Nichteintretensentscheid (§ 27 
Abs. 1 und 2 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 
6.6.1974). 

Gemäss der Genossame ist auf die Beschwerde insoweit nicht einzutreten, als 
der Beschwerdeführer Beschwerde gegen den Präsidenten der Genossame er-
hebe und insoweit er mit Antrag Ziff. 2.1 einen Feststellungsantrag stelle. 

Die Sachurteilsvoraussetzung, dass die Beschwerde führende Partei ein schutz-
würdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Ent-
scheides haben muss, findet insbesondere auch darin ihren Niederschlag, als 
kein Anspruch auf ein blosses Feststellungsurteil besteht, wenn die Frage im 

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Rahmen einer Leistungsstreitigkeit beantwortet werden kann; das Feststellungs- 
ist gegenüber dem Leistungsbegehren subsidiär (vgl. Urteil BGer 2C_94/2019 
vom 1.10.2019 E. 1.1 m.V.a. BGE 137 II 199 E. 6.5; BGE 144 V 138 E. 4.2; VGE 
III 2018 182 vom 1.4.2020 E. 4.1). Mit vorliegender Beschwerde bezweckt der 
Beschwerdeführer die Aufhebung des Beschlusses Traktandum 4 der a.o. Mit-
gliederversammlung vom 11. September 2024. Das entsprechende Begehren 
stellt er mit dem Eventualantrag Ziff. 2.2. Damit aber ist, wie die Genossame zu 
Recht festhält, auf den Antrag Ziff. 2.1, mit welchem der Beschwerdeführer die 
Feststellung von Stimmrechtsverletzungen verlangt, nicht einzutreten, da dies 
geradezu Voraussetzung ist, damit der Versammlungsbeschluss überhaupt auf-
gehoben werden könnte. 

Zudem ist Vorinstanz des Verfahrens die Genossame Lachen, deren Beschluss 
angefochten ist. Der Genossen-Präsident hatte lediglich die Funktion, die a.o. 
Mitgliederversammlung zu leiten (vgl. § 21 EGzZGB i.V.m. § 23 des Gesetzes 
über die Organisation der Gemeinden und Bezirke [Gemeindeorganisationsge-
setz, GOG; SRSZ 152.100] vom 25.10.2017; siehe auch Ziff. 34 der Statuten der 
Genossame Lachen). Auch wenn er in dieser Funktion bisweilen über das Rede-
recht oder die Zulässigkeit von Anträgen zu entscheiden hat (vgl. Schönbächler, 
Das Verfahren der Gemeindeversammlung im Kanton Schwyz, 2. Aufl., Rz. 40) 
und mit einer Beschwerde eine rechtsverletzende Verfahrensleitung des Präsi-
denten gerügt wird, so richtet sich die Beschwerde dennoch nicht gegen den 
Präsidenten, sondern die Körperschaft (Gemeinde resp. Genossame), deren Be-
schluss angefochten ist (vgl. etwa VGE III 2022 133 vom 22.2.2023 Rubrum und 
E. 3; Schönbächler, a.a.O., Rz. 83 m.V.a. EGV-SZ 1991 Nr. 14, S. 49 [betreffend 
Anfechtbarkeit einer verfahrensleitenden Anordnung des Versammlungsleiters]; 
Huwyler/Beeler, Gemeindeorganisation des Kantons Schwyz, 2. Aufl., S. 133 
Fn 19; vgl. auch VGE 848/01 vom 18.5.2001 [Prot. 504 ff.] E. 5, wonach die Ver-
fahrensleitung [soweit sie nicht zu einer Stimmrechtsverletzung und damit Ge-
genstand einer Stimmrechtsbeschwerde führt] auch Gegenstand einer Aufsichts-
beschwerde sein kann. Siehe betreffend Aufsicht über Genossamen etwa auch 
Dettling, Die Schwyzer Korporationen im Wandel der Zeit, 2018, S. 13). Soweit 
sich daher die Stimmrechtsbeschwerde gegen den Präsidenten richtet und ein 
Feststellungsantrag gestellt wird, ist darauf nicht einzutreten. 

2.1 Angefochten ist ein Beschluss der a.o. Mitgliederversammlung der Genos-
same Lachen. Bei der Genossame Lachen handelt es sich um eine bestehende 
Genossenschaft im Sinne von Art. 59 Abs. 3 des Schweizerischen Zivilgesetzbu-
ches (ZGB; SR 210) vom 10. Dezember 1907 und damit um eine Genossen-
schaft des kantonalen öffentlichen Rechts (§ 18 EGzZGB). Enthalten das EGz-

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ZGB oder die Statuten keine Regel, so ist das GOG auf diese Genossenschaften 
sinngemäss anzuwenden (§ 21 EGzZGB; vgl. auch Dettling, a.a.O., S. 11 ff.). Als 
subsidiär und analog anzuwendendes Recht gilt gemäss Rechtsprechung eben-
so das Wahl- und Abstimmungsgesetz (WAG; SRSZ 120.100) vom 15. Oktober 
1970 (vgl. so ausdrücklich EGV-SZ 1979, S. 23 ff., E. 4.2 und 4.3; bestätigt mit 
Urteil des Bundesgerichts vom 5.10.1979, publiziert in ZBl 1980 S. 243 ff., 
S. 245). 

2.2 Das WAG gilt in erster Linie für Wahlen und Abstimmungen im Urnensys-
tem (§ 1 Abs. 1 WAG); es beansprucht Geltung auszugsweise aber auch für Ab-
stimmungen und Wahlen im Versammlungssystem (§ 1 Abs. 2 WAG). So ist für 
Beschlüsse der Mitgliederversammlung der Genossame Lachen namentlich der 
Grundsatz analog anzuwenden, dass kein Ergebnis einer Wahl oder Abstimmung 
anerkannt werden darf, das den Willen der Stimmenden nicht zuverlässig und 
unverfälscht wiedergibt (§ 1 Abs. 2 WAG i.V.m. § 54 Abs. 1 WAG; vgl. EGV-SZ 
1979, S. 23 ff., E. 4.3.1). 

2.3 Der in § 54 Abs. 1 WAG normierte Grundsatz entspricht der in der Bundes-
verfassung verankerten Garantie der politischen Rechte (Art. 34 Abs. 1 BV), wel-
che die freie Willensbildung und die unverfälschte Stimmabgabe schützt (Art. 34 
Abs. 2 BV). Geschützt wird namentlich das Recht der Stimmberechtigten, dass 
kein Abstimmungsergebnis anerkannt wird, das nicht den freien Willen der 
Stimmberechtigten zuverlässig und unverfälscht zum Ausdruck bringt (was kan-
tonal so in § 54 Abs. 1 WAG festgehalten ist). Es soll garantiert werden, dass je-
der Stimmberechtigte seinen Entscheid gestützt auf einen möglichst freien und 
umfassenden Prozess der Meinungsbildung treffen und entsprechend mit seiner 
Stimme zum Ausdruck bringen kann. Die Wahl- und Abstimmungsfreiheit ge-
währleistet die für den demokratischen Prozess und die Legitimität direktdemo-
kratischer Entscheidungen erforderliche Offenheit der Auseinandersetzung (BGE 
145 I 1 E. 4.1; 143 I 211 E. 3.1; je mit Hinweisen).

Aus Art. 34 Abs. 2 BV wird namentlich eine Verpflichtung der Behörden auf kor-
rekte und zurückhaltende Information im Vorfeld von Abstimmungen abgeleitet. 
Dies muss ebenso gelten anlässlich der Beratung eines Geschäftes in der Ge-
meindeversammlung resp. Mitgliederversammlung einer Genossame. Demnach 
unterliegen die behördlichen Informationen den Geboten der Sachlichkeit, der 
Transparenz und der Verhältnismässigkeit. Behördliche Informationen zu eige-
nen Vorlagen müssen geeignet sein, zur offenen Meinungsbildung beizutragen, 
und dürfen nicht in dominanter und unverhältnismässiger Art im Sinne eigentli-
cher Propaganda eine freie Willensbildung der Stimmberechtigten erschweren 
oder geradezu verunmöglichen (BGE 145 I 1 E. 5.2.1; 140 I 338 E. 5.1; mit Hin-

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weisen). Diesen Anforderungen genügen Informationen insbesondere dann, 
wenn die Aussagen wohl abgewogen sind und beachtliche Gründe dafür spre-
chen, wenn sie ein umfassendes Bild der Vorlage mit Vor- und Nachteilen abge-
ben und den Stimmberechtigten eine Beurteilung ermöglichen oder wenn sie 
trotz einer gewissen Überspitzung nicht unwahr und unsachlich bzw. lediglich 
ungenau und unvollständig sind (BGE 130 I 290 E. 3.2; VGE III 2017 152 vom 
2.11.2017 E. 5).

Verletzt eine Behörde ihre Pflicht zur objektiven Information, indem sie über den 
Zweck und die Tragweite einer Vorlage falsch orientiert, so kann dies eine uner-
laubte Beeinflussung der Willensbildung der Stimmbürger darstellen und das Ab-
stimmungsergebnis verfälschen (vgl. BGE 112 Ia 129 E. 1 mit weiteren Hinwei-
sen). So ist es unzulässig, für den Entscheid des Stimmbürgers wichtige Elemen-
te zu unterdrücken oder gegnerische Argumente falsch wiederzugeben (Urteil 
BGer 1C_315/2018 vom 10.4.2019 E. 4.2 mit Hinweis auf BGE 139 I 2 E. 6.2 
S. 14 mit Hinweisen). Erhebliche Unsicherheiten bei der Einschätzung von Aus-
gangssituationen sind offenzulegen (Transparenzgebot; Urteil BGer 
1C_385/2012 vom 17.12.2012 E. 2.5), wobei der Umstand allein, dass sich etwa 
Prognosen im Nachhinein als unzutreffend oder falsch erweisen, für sich ge-
nommen keine Irreführung der Stimmberechtigten und keine Verletzung der Ab-
stimmungsfreiheit darstellt (BGE 138 I 61 E. 8.4).

Ein Fehler infolge mangelhafter oder fehlerhafter Information kann nur dann ei-
nen nachteiligen Einfluss auf das Abstimmungsergebnis ausüben und dessen 
Gültigkeit in Frage stellen, wenn er für die Meinungsbildung der Stimmberechtig-
ten von erheblicher Bedeutung war, weil er über Zweck und Tragweite einer Vor-
lage falsch orientierte (VGE III 2017 232 vom 24.4.2018 E. 5.1; vgl. Thalmann, 
Kommentar zum Zürcher Gemeindegesetz, 3. Aufl. 2000, § 151 Rz. 4.2.3.2; Ur-
teil BGer 1C_315/2019 vom 10.4.2019 E. 6). 

2.4 Der Genossenrat hat gemäss dem auch für die Genossamen analog an-
wendbaren GOG die Geschäfte der Mitgliederversammlung vorzubereiten und zu 
jedem Gegenstand Anträge zu stellen (§ 21 GOG; vgl. oben E. 2.1). Anlässlich 
der Versammlung ist zu jedem Geschäft Bericht zu erstatten (§ 27 Abs. 1 GOG). 
Der Rat kann zu den Verhandlungen auch Fachleute beiziehen und diese mit 
Orientierungen und mit der Beantwortung von Fragen betrauen. Deren Aus-
führungen haben - wie jene des Rates (vgl. zuvor E. 2.3) - streng objektiv und 
sachlich zu sein (VGE 923/05 vom 26.1.2006 [Prot. 136] E. 4.3; Huwyler/Beeler, 
a.a.O., S. 137). Nach dieser Berichterstattung wird die Diskussion eröffnet. Die 
eigentliche Beratung des Geschäftes anlässlich der Versammlung ist im GOG 
nicht weiter normiert, sie bildet aber unbestrittenermassen wesentlicher Bestand-

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teil der Beschlussfassung, indem sie entscheidend ist für eine freie Willensbil-
dung und die unverfälschte Stimmabgabe (Art. 34 Abs. 2 BV; § 54 WAG). Rich-
tungsweisend sind dabei namentlich zum einen das Recht der Stimmberechtig-
ten, sich umfassend zu informieren (Fragen zu stellen) sowie sich umfassend zu 
äussern (eigene Meinung darzulegen), und zum andern der Gleichheitsgrund-
satz, indem im Hinblick auf eine faire und ausgewogene politische Auseinander-
setzung sowohl den Befürwortern als auch den Gegnern einer Vorlage die glei-
chen Informationsmittel zur Verfügung stehen müssen (Schönbächler, a.a.O., 
Rz. 38; Baumann, Aargauisches Gemeinderecht, 4. Aufl., S. 420). Es besteht ein 
Rederecht bzw. eine 'totale Redefreiheit' und die 'Freiheit der Informationsver-
mittlung'. Diese beinhaltet insbesondere das Recht der freien Wahl des Informa-
tionsmittels; ein Redner muss sich nicht auf die sprachliche Vermittlung be-
schränken, sondern darf sich zeitgemässer Mittel wie etwa einer Power-Point-
Präsentation bedienen (vgl. Urteil VG ZH VB.2019.00724 vom 19.12.2019 E. 5.3 
betreffend Power-Point-Präsentation [auszugsweise publiziert in ZBl 2021 S. 439 
ff.]; Baumann, a.a.O, S. 420 mit Hinweis auf ZBl 1990 S. 542, wo als damaliges 
Mittel eine Dia-Präsentation zur Diskussion stand; Schönbächler, a.a.O., Rz. 38; 
vgl. zum Ganzen auch Appert, Die Volksbeschlüsse in den Gemeinden des Kan-
tons Schwyz, S. 126 ff.: "Die Versammlungsteilnehmer unterliegen keinerlei Be-
schränkungen hinsichtlich der Anzahl und Dauer ihrer Diskussionsbeiträge, so 
dass eine totale Redefreiheit herrscht und erst recht die freie Meinungsäusse-
rung im Rahmen des Gesetzlichen und Schicklichen gewährleistet ist"). Der 
Gleichheitsgrundsatz bezieht sich sowohl auf das Verhältnis zwischen den 
Stimmberechtigten untereinander (so z.B. in ZBl 1990 S. 543) als auch von den 
Stimmberechtigten zum Gemeinde- bzw. Genossenrat (so z.B. in Urteil VG ZH, 
a.a.O.). Wenn der Gemeinde- bzw. Genossenrat technische Hilfsmittel verwen-
det, um Inhalt und Zweck eines Antrages zu verdeutlichen, muss in derselben 
Sache die Benützung dieser Mittel auch einem Stimmberechtigten zugestanden 
werden (vgl. Thalmann, a.a.O., § 46 Rz. 5.7). Dem Gemeinde- bzw. Genossenrat 
steht sodann nicht zu, inhaltliche Vorgaben zur Präsentation der Stimmberechtig-
ten zu machen oder diese vorgängig zu kontrollieren. Auch wenn es keine Pflicht 
ist, so mag es im Einzelfall für den Stimmberechtigten dennoch geboten sein, ei-
nen geplanten Vortrag und die beabsichtigten Hilfsmittel der Gemeinde resp. der 
Genossame vorab anzuzeigen (vgl. auch EGV-SZ 2023 B 7.1 E. 2.4.4 und 
2.5.4). Insgesamt ist es Sache des die Versammlung leitenden Präsidenten, für 
einen ordnungsgemässen und disziplinierten Gang der Beratungen zu sorgen 
und dabei sowohl dem Gleichheitsgrundsatz Nachachtung zu verschaffen wie 
auch einzuschreiten, sollte ein Vortrag den Rahmen des Gesetzlichen und 
Schicklichen verlassen. Diese Beratung wird fortgesetzt, bis niemand mehr das 

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Wort verlangt oder die Versammlung Schluss der Diskussion beschliesst (§ 27 
Abs. 2 GOG). Ein Antrag auf Schluss der Debatte darf die Meinungsbildung nicht 
beeinflussen oder grundlos beschränken. Er darf erst entgegengenommen wer-
den, wenn anzunehmen ist, dass weitere Voten nicht mehr wesentlich neue Ge-
sichtspunkte zu Tage fördern oder eine Störung der Versammlungsdisziplin zu 
befürchten ist. Über den Antrag ist sofort abzustimmen, wobei Teilnehmende, die 
sich bereits zuvor zu Wort gemeldet haben, ihr Votum noch halten dürfen (Huwy-
ler/Beeler, a.a.O., S. 141). 

2.5 Diese Grundsätze der offenen Beratung eines Geschäftes anlässlich der 
Versammlung sind wesentlich für die Gewährleistung der freien Willensbildung 
und unverfälschten Stimmabgabe. Müssen Mängel in der Vorstellung eines Ge-
schäftes und dessen Beratung, d.h. in der Vorbereitung und Durchführung einer 
Beschlussfassung anlässlich einer Versammlung, festgestellt werden, ist der 
Versammlungsbeschluss rechtsprechungsgemäss aber nur dann aufzuheben, 
wenn die gerügten Unregelmässigkeiten erheblich sind und das Ergebnis beein-
flusst haben können (vgl. § 54 Abs. 2 WAG). Die Beschwerdeführer müssen in 
einem solchen Fall zwar nicht nachweisen, dass sich der Mangel auf das Ergeb-
nis der Abstimmung entscheidend ausgewirkt hat. Es genügt, dass nach dem 
festgestellten Sachverhalt eine derartige Auswirkung im Bereich des Möglichen 
liegt. Hierzu ist sowohl in quantitativer wie in qualitativer Hinsicht zu prüfen, ob 
eine Verfälschung des Abstimmungsergebnisses möglich gewesen ist oder nicht 
(Schönbächler, a.a.O. Rz. 90 und Fn 271 f. m.V.a. VGE 870/00 vom 24.8.2000 
E. 4b). Abzustellen ist namentlich auf die Grösse des Stimmenunterschieds, die 
Schwere des festgestellten Mangels und auf dessen Bedeutung im Rahmen der 
gesamten Abstimmung. Erscheint die Möglichkeit, dass die Abstimmung ohne 
den Mangel anders ausgefallen wäre, nach den gesamten Umständen als derart 
gering, dass sie nicht mehr ernsthaft in Betracht kommt, so kann von der Aufhe-
bung der Abstimmung abgesehen werden (Schönbächler, a.a.O. Fn 272 m.H.a. 
BGE 119 Ia 273 f.; ZBl 2001, S. 152; EGV-SZ 1991 Nr. 14, S. 56; EGV-SZ 1985 
Nr. 5 S. 19; EGV-SZ 1983 Nr. 5 S. 30; Müller, Grundrechte in der Schweiz, 
3. Aufl., S. 376 ff.). Die Gesamtbeurteilung erfolgt im bundesgerichtlichen sowie 
im kantonalen Beschwerdeverfahren nach freier Kognition (BGE 145 I 207 E. 4.1; 
BGE 145 I 1 E. 4.2; Urteil BGer 1C_389/2018 vom 8.8.2019 E. 4.2; VGE III 2022 
169 vom 29.3.2023 E. 3.6; VGE III 2020 203 vom 15.12.2020 E. 6.2.2; VGE III 
2017 77 vom 24.7.2017 E. 4.1; VGE III 2017 152 vom 2.11.2017 E. 3.2; EGV-SZ 
1996 Nr. 10). Es gilt der Grundsatz: Je schwerer ein Eingriff im gesamten Zu-
sammenhang wiegt, desto weniger darf allein auf die Stimmendifferenz abgestellt 
werden und desto eher muss angenommen werden, das angefochtene Abstim-
mungsergebnis entspreche nicht einem freien und unverfälschten Willensbil-

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dungsprozess der Stimmberechtigten. Umgekehrt gilt, je geringfügiger der Ein-
griff zu werten ist, desto eher darf aus der Grösse des Stimmenunterschieds ge-
folgert werden, dass die Abstimmung auch ohne den betreffenden Mangel nicht 
anders ausgefallen wäre. Das Bundesgericht geht bei einer Stimmendifferenz 
von mehr als zehn Prozent in der Regel davon aus, dass ein anderes Abstim-
mungsergebnis kaum angenommen werden könne (VGE 870/00 vom 24.8.2000 
E. 4b).

3.1 Das Geschäft "Baukredit für drei Mehrfamilienhäuser, Seeblick 1. Etappe, 
Lachen", war mit dem wortgleichen Antrag wie in der a.o. Mitgliederversammlung 
vom 11. September 2024 (vgl. Bf-act. 1 und 2) bereits anlässlich der Mitglieder-
versammlung vom 21. März 2024 traktandiert (Traktandum 5). Es wurde damals 
ein Rückweisungsantrag angenommen, so dass über den eigentlichen Baukredit 
nicht abgestimmt wurde.

3.2 Die Stimmberechtigten der Genossame Lachen wurden auf den 11. Sep-
tember 2024 zur a.o. Mitgliederversammlung eingeladen, wobei ihnen der Bau-
kredit erneut zur Beschlussfassung vorgelegt wurde (vgl. Ingress Bst. A). 

3.2.1 In der Einladung zur Versammlung wurde das Geschäft auf den Seiten 3 
bis 14 vorgestellt. So wurde auf die Entstehungsgeschichte des Gestaltungspla-
nes Seeblick und den aktuellen Gestaltungsplan hingewiesen und das im Mai 
2023 bereits bewilligte Bauprojekt vorgestellt. Dieses betrifft aus der gesamten 
Gestaltungsplanüberbauung die erste Etappe, welche aus drei Mehrfamilienhäu-
sern mit total 74 Mietwohnungen, wovon 21 preisgünstige Wohnungen, besteht. 
Aufgezeigt wurde sodann der Wohnungsmix der ersten Etappe und der Kosten-
voranschlag von Fr. 50.6 Mio., aufgeschlüsselt nach Baukostenplan (BKP). Die-
ser sei durch Fachplaner überprüft worden, wobei keine Einsparungen hätten 
vorgenommen werden können. Vorgestellt wurden ebenso die Eckdaten einer 
durch B.________ durchgeführten Renditeberechnung und dazu ausgeführt: 
"Der errechnete Ertrag deckt sich in etwa mit den bisherigen Annahmen. Die zu 
erwartenden Kosten wurden bisher aber zu konservativ geschätzt, darum er-
rechnet sich neu auch eine höhere Rendite inkl. Landwert. Die Baukosten wer-
den als realistisch eingestuft" (Bf-act. 2 S. 13). Schliesslich wurde die Finanzie-
rung erläutert, dergemäss ein Nettoertrag pro Jahr von Fr. 1'265'000 (ca. 1.6% 
Nettorendite nach Finanzierungskosten) resultiert. Als Fazit wurde festgehalten, 
gemäss Beurteilung B.________ bestehe ein geringes Risiko, das Projekt sei 
rentabel und sollte realisiert werden und gemäss Abklärungen mit Finanzinstitu-
ten sei die geplante Fremdfinanzierung für das Projekt gut tragbar. Weiter wur-
den die Mitglieder eingeladen, Fragen oder Anregungen bis 2. September 2024 

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schriftlich einzureichen. Der Bericht endet mit dem Antrag des Genossenrates 
(vgl. Ingress Bst. A). Weiter erhielten die Mitglieder zusammen mit der Versamm-
lungseinladung und dem Bericht eine "Bewertung in Szenarien" des Projektes 
Seeblick von B.________ vom Juli 2024 sowie eine Broschüre "Seeblick - Nach-
haltig wohnen", in welcher das Bauprojekt vorgestellt wird (vgl. Vi-act. 
Vorinstanzliche Akten). 

3.2.2 Anlässlich der Versammlung wurde das Projekt durch die Vizepräsidentin 
vorgestellt sowie durch den Architekten des Bauprojektes, den Bauherrenvertre-
ter und einen Fachmann von B.________ (vgl. Protokoll a.o. MV vom 11.9.2024, 
S. 3). Die Vizepräsidentin zeigte die Entstehungsgeschichte, namentlich auch die 
Rückweisung vom März 2024 und die erteilte Baubewilligung, sowie die Immobi-
lienstrategie der Genossame auf. Der Architekt und der Bauherrenvertreter stell-
ten das konkrete Bauprojekt, namentlich die Themen Holzbau, Wohnungen, 
preisgünstiges Wohnen sowie Baukosten vor. Letztere hätten sich zum Frühjahr 
nicht verändert, sie seien optimiert, wobei Optimierungen in der Detailplanung 
und das Offertverfahren vorbehalten blieben. Die Baukosten von Fr. 50.6 Mio. 
seien erreichbar. Soweit die Kosten im Vorfeld als teurer im Vergleich zu andern 
Projekten bezeichnet worden seien, müsse die Vergleichbarkeit hinterfragt wer-
den, resp. sei das Projekt unter Berücksichtigung von Eigenheiten durchaus ver-
gleichbar (Vorleistungen, Minergie zertifiziert, Pfählung, Bauteuerung). Der 
Fachmann von B.________ ging hinsichtlich die Renditeberechnungen auf die 
drei Bewertungsszenarien ein, wozu drei Wertermittlungen durchgeführt worden 
seien (Wert per Fertigstellung; was würde ein potentieller Käufer für das fertigge-
stellte Projekt zu zahlen bereit sein und zwar je mit und ohne preisgünstiges 
Wohnen, sowie eine Wertermittlung per heute; was würde ein potentieller Käufer 
für das projektierte Projekt inkl. Land heute zu zahlen bereit sein). Schliesslich 
ging die Vizepräsidentin auf die Finanzierung ein, namentlich die Thematik Hypo-
thekarzins und das einzubringende Eigenkapital von Fr. 10 Mio. Der Genossen-
rat rechne mit einer Eigenkapitalrendite von 3.5%, so dass der Nutzen auch in 
Zukunft gesichert sei. (Gemäss Tonaufnahme dauerte die behördliche Präsenta-
tion von 23' bis 1h42', d.h. insgesamt 1h19’).

3.2.3 Anschliessend wurde die Diskussion eröffnet. Der erste Referent monierte, 
dass er die von ihm im Vorfeld erbetene Auskunft auf seine Fragen nicht erhalten 
habe; Auskunft habe er von andern Stellen zu andern Projekten umgehend erhal-
ten. Er habe nun keine Fragen zum Geschäft, sondern eine Darstellung, weil vie-
les, was vorgestellt worden sei, nicht stimme, "Fake news" seien. Er habe hierfür 
eine Power-Point-Präsentation, die er zeigen wolle. Hierauf wird der Redner vom 
Präsidenten unterbrochen (1h44'10''), weil er den Genossenrat der Falschinfor-

11

mation beschuldige, was nicht angehe. Das Zeigen der Präsentation werde dem 
Redner untersagt, hingegen könne er seine Fragen an den Genossenrat und die 
Fachleute stellen, auch könne er reden, soweit er keine Beschuldigungen äusse-
re. Der Redner protestierte, dass es ihm untersagt werde, seine vorbereiteten 
Entgegnungen auf die "Fake news" zu präsentieren, die Versammlung sei damit 
ungültig. Er habe im Vorfeld Fragen gestellt und keine beantwortet erhalten (der 
Präsident bestätigt dies, weil man alle erhaltenen Fragen gesammelt habe und - 
um allen den gleichen Informationsstand zu gewähren - in der heutigen Präsen-
tation beantwortet habe, was dem Redner wie allen Fragestellern im Vorfeld so 
angekündigt worden sei). In der Folge geht der Redner auf den Gestaltungsplan 
ein und die Möglichkeit dessen Anpassung resp. einer Zonenplanänderung sowie 
ein allfälliges Auszonungsrisiko. Eine Auszonung in Lachen sei nicht denkbar 
und falls doch, dann mit langen Übergangsfristen. Weiter geht er auf die Baukos-
ten mit Erstellungskosten 25% und Kosten Betrieb/Unterhalt von 75% ein, was 
der Rat so korrekt aufgezeigt habe. Bei vorliegendem Projekt ergebe dies auf 
100 Jahre Nutzungsdauer einen Verlust von Fr. 20 Mio. Das Ganze sei daher ein 
Minusgeschäft für die Genossame. Sein Fazit sei, dass das Risiko einer Auszo-
nung bei nicht umgehender Überbauung gleich Null sei, das Risiko einer Ver-
schuldung durch das vorliegende Projekt von Fr. 20 Mio. dagegen sei hoch. Es 
bestehe kein Zeitdruck, weshalb weitere Optionen geprüft werden sollen, wie 
dies bereits mit dem Rückweisungsantrag im Frühjahr verlangt, aber nicht umge-
setzt worden sei. Entsprechend stelle er den Antrag (1h53'10''), den Baukredit 
abzulehnen und den Genossenrat zu beauftragen, für die Abgabe der Landpar-
zelle im Baurecht mindestens drei Offerten einzuholen und der Versammlung zu 
unterbreiten. Abschliessend wiederholte er seine Überzeugung, dass das vorge-
legte Projekt ein Minus mit sich bringe und der Genossennutzen damit nicht si-
chergestellt sei. Hierauf nehmen der Genossenrat resp. die von ihm beigezoge-
nen Sachverständigen Bezug zu den vom Redner im Vorfeld gestellten Fragen, 
so namentlich zur Nettorendite (1.6%) resp. zur Eigenkapitalrendite (3.5%) sowie 
den Kosten Holzbau. Insgesamt seien seine gestellten Fragen durch die Präsen-
tation beantwortet worden, das Gegenteil zu behaupten sei nicht richtig und ge-
genüber dem Rat nicht fair. 

In der Folge meldeten sich weitere Redner mit Fragen und Meinungen zu Wort 
(Mieterspiegel, Ausnützungsziffer, Gestaltungsplan, Baustandard, Baukosten, 
Zuwarten / Variantenprüfung, neue Entscheidgrundlagen, nicht beantwortete 
Fragen, Mietzinsen) und es wurden zwei Rückweisungsanträge gestellt. Von den 
neun (in der Aufnahme verfolgbaren) Rednern äusserten sich drei positiv zum 
Geschäft, die weiteren kritisch bis ablehnend. 

12

3.2.4 Nach rund 2 ½ Stunden Versammlungsdauer schloss der Präsident die Be-
ratung (2h27'35'') und er schritt zur Abstimmung. Hierbei interpretierte er - nach 
Rücksprache - die (drei) gestellten Anträge als einen übereinstimmenden Rück-
weisungsantrag, über welchen er vorab abstimmen liess. Die Rückweisung wur-
de mit 51 Ja zu 80 Nein abgelehnt. Der den Stimmberechtigten danach zur Ab-
stimmung unterbreitete Antrag des Genossenrates wurde mit 81 Ja zu 45 Nein 
(bei 148 Stimmberechtigten) angenommen.

3.3.1 Vor Verwaltungsgericht macht der Beschwerdeführer geltend, die vom Ge-
nossenrat präsentierten Zahlen seien falsch. Vor der Versammlung hätten Mit-
glieder die drei B.________-Gutachten herausverlangt, aber nicht erhalten, ob-
wohl diese die Richtigkeit belegen sollten. Entsprechend seien die Grundlagen 
vor der Versammlung nicht überprüfbar gewesen. An der Versammlung hätten 
zuerst die Fachleute gesprochen. Auf die wesentliche Frage, warum die jährli-
chen Kosten von Fr. 1'080'200 im Frühjahr 2024 auf Fr. 547'000 im September 
reduziert werden konnten, seien sie nicht eingegangen. Die Begründung in der 
Botschaft, die Renditeberechnung sei durch B.________ überprüft worden, der 
Ertrag decke sich mit den Annahmen, die zu erwartenden Kosten seien bisher zu 
konservativ geschätzt worden, weshalb neu eine höhere Rendite resultiere, sei 
nie erläutert worden und daher nicht nachvollziehbar. Der Hinweis, die zu erwar-
tenden Kosten seien bisher zu konservativ geschätzt worden, sei irreführend und 
täuschend. Eine effektive Kostenreduktion von 50% könne nicht mit dem Hinweis 
auf eine konservative Schätzung abgetan werden. Nach den Ausführungen der 
Fachreferenten habe ein Redner eine Power-Point-Präsentation zeigen wollen, 
was ihm der Präsident untersagt habe. Ihm sei verweigert worden, was den 
Fachleuten erlaubt gewesen sei, nämlich sein Votum nachvollziehbar zu präsen-
tieren. Damit sei der Versammlung die Gegendarstellung einer Fachperson vor-
enthalten worden. Der Beschwerdeführer habe sein Stimmrecht nicht korrekt 
ausüben können, weil ihm für seine Meinungsbildung diese Gegendarstellung ei-
ner Fachperson mit langjähriger Erfahrung vorenthalten worden sei. Zum Ende 
habe der Präsident sodann abschliessen wollen und das Wort weiteren Personen 
verweigert. Die Abklärungen nach der Versammlung habe ihm gezeigt, dass der 
Redner 1 auf die Differenz der jährlichen Kosten (Fr. 1'080'200 vs. Fr. 547'000) 
habe eingehen und aufzeigen wollen, dass diese Reduktion um rund 50% 
schlichtweg unrealistisch sei. Da dem Redner die Präsentation verweigert wor-
den sei, sei das wichtigste Element für den Entscheid der Stimmberechtigten un-
terdrückt worden, weshalb der Beschluss aufzuheben sei. Im Weiteren macht der 
Beschwerdeführer Ausführungen, dass die Berechnungen von B.________ resp. 
des Genossenrates effektiv falsch seien.

13

3.3.2 Die Vorinstanz hält dem entgegen, der Beschwerdeführer kritisiere das Ge-
schäft und den Antrag des Genossenrates inhaltlich. Dies könne jedoch nicht 
Gegenstand einer Stimmrechtsbeschwerde sein. Er versuche mit eigenen Be-
rechnungen den beschlossenen Baukredit, mit welchem er inhaltlich nicht einver-
standen sei, aufheben zu lassen. Gegenstand einer Stimmrechtsbeschwerde 
könne indes nur sein zu prüfen, ob die freie und unverfälschte Willenskundgabe 
der Stimmberechtigten beeinträchtigt worden sei. Und zudem könnte bei Fest-
stellung von Mängeln eine Abstimmung nur aufgehoben werden, wenn der Man-
gel erheblich wäre und das Abstimmungsergebnis beeinflusst haben könnte. Vor-
liegend lägen keine, geschweige denn erhebliche Mängel vor. Das Geschäft sei 
an der a.o. Mitgliederversammlung ausgiebig und sachgerecht präsentiert wor-
den. Es seien Wortmeldungen und Rückweisungsanträge gefolgt. Letztere seien 
mit rund 61% Nein-Stimmen abgewiesen und der Antrag des Genossenrates mit 
einem klaren Votum (rund 64% Ja-Stimmen) angenommen worden. 

Weiter führt die Vorinstanz aus, Renditeberechnung und langfristige Finanzie-
rung seien durch B.________ überprüft worden; das Ergebnis sei den Mitgliedern 
zugestellt und an der Versammlung präsentiert worden. Auch der Mieterspiegel 
sei präsentiert worden. Eine Abgabe von Bauland im Baurecht schränke die 
Handlungsfreiheit der Genossame ein und entspreche nicht der strategischen 
Absicht des Rates, weshalb sie nicht gewünscht sei. Die Prüfung von verdichte-
tem Bauen mache keinen Sinn, da der beantragte Baukredit auf einem beste-
henden Gestaltungsplan und einer rechtskräftigen Baubewilligung fusse. Im 
Rahmen der Debatte um den Baukredit könne beides nicht angepasst werden. 
Die vorgängig eingereichten Fragen habe man nicht vorgängig beantwortet, son-
dern gesammelt für die Beantwortung an der Versammlung, was allen Fragestel-
lern, auch dem ersten Redner, so mitgeteilt worden sei. Auch seien zwar nicht 
die ausführlichen (rund 70zig-seitigen) Gutachten ausgehändigt worden, aber die 
Zusammenfassungen von B.________. Mithin habe man die Ergebnisse zur Ver-
fügung gestellt und ein Fachmann von B.________ sei an der Versammlung an-
wesend gewesen, um Fragen zu beantworten. Zutreffend sei, dass der Präsident 
dem Redner 1 die Präsentation untersagt habe, er habe aber reden dürfen und 
habe dies auch während rund 12 Minuten getan und sinngemäss einen Rückwei-
sungsantrag gestellt. Die ihm zustehenden Rechte seien vollständig gewährt 
worden. Weshalb der Beschwerdeführer behaupte, er habe nicht richtig abstim-
men können, bleibe unerfindlich. Unzutreffend sei auch, dass verschiedenen Vo-
tanten das Wort verweigert worden sei; wer gewollt habe, habe sich in der Ver-
sammlung äussern können. Zusammenfassend lägen damit keine Mängel, ge-
schweige erhebliche Mängel vor; das Recht zur unverfälschten Willenskundgabe 
sei nicht eingeschränkt worden. Zudem sei das Abstimmungsergebnis sowohl 

14

zum Rückweisungsantrag als auch zum Hauptantrag eindeutig. Die Beschwerde 
sei daher abzuweisen. 

3.4.1 Vorab gilt es auf einen vom Beschwerdeführer zwar nicht aufgegriffenen, 
aber im Zusammenhang mit der Beschlussfassung über einen Baukredit von 
Fr. 50.6 Mio. relevanten Punkt einzugehen: Einleitend wurde festgehalten, dass 
die Genossame Lachen eine Genossenschaft des kantonalen öffentlichen 
Rechts darstellt (§ 18 EGzZGB) und dass auf diese das GOG sinngemäss anzu-
wenden ist, soweit das EGzZGB oder die Statuten keine Regel enthalten (§ 21 
EGzZGB; oben E. 2.1). Weiter wurde aufgezeigt, dass so auch § 27 GOG analo-
ge Anwendung findet. Dieser Paragraph verlangt in Abs. 1, dass zu jedem Ge-
schäft durch einen Sprecher des Gemeinderates oder einer Spezialkommission, 
zu Voranschlag, Ausgabenbewilligungen und Rechnung zusätzlich durch die 
Rechnungsprüfer Bericht zu erstatten ist. Bei dieser Vorgabe, dass zu Ausga-
benbewilligungen (wie einem Baukredit) neben dem Antrag des Gemeinderates 
immer auch ein Bericht und Antrag der Rechnungsprüfungskommission vorliegen 
muss (vgl. auch § 51 Abs. 1 lit. b des Finanzhaushaltsgesetzes für die Bezirke 
und Gemeinden [FHG-BG; SRSZ 153.100] vom 30.5.2019), handelt es sich um 
eine für die freie Willensbildung und unverfälschte Stimmabgabe der kommuna-
len Stimmberechtigten und das rechtmässige Zustandekommen eines Beschlus-
ses wesentliche Voraussetzung. 

3.4.2 Vorliegend erhellt aus den Akten, dass den Stimmberechtigten zum Bau-
kredit von Fr. 50.6 Mio. ausschliesslich ein Bericht und Antrag des Genossenra-
tes vorgelegt wurde, jedoch keiner der Geschäftsprüfungskommission oder der 
externen Revisionsstelle (welche nebst Mitgliederversammlung und Genossenrat 
ebenfalls Organe der Genossame Lachen bilden; vgl. Ziff. 14 der Statuten). Sie 
äusserten sich auch anlässlich der a.o. Mitgliederversammlung nicht. Dies kann 
nur dann rechtens sein, wenn die analoge Anwendung von § 27 GOG für die 
Genossenschaften nach § 18 EGzZGB von diesen nicht verlangt, dass bei Aus-
gabenbeschlüssen ein Bericht und Antrag auch einer Rechnungsprüfungskom-
mission vorliegen muss. 

3.4.3 Auch wenn die Korporationen nach § 18 EGzZGB Genossenschaften des 
kantonalen öffentlichen Rechts darstellen und das GOG subsidiär anwendbar ist, 
so unterscheiden sich die Korporationen gerade auch in Bezug auf den Finanz-
haushalt doch wesentlich von den Gemeinden und Bezirken. So wie sich die 
Haushaltführung der mit Steuerhoheit ausgestatteten Gemeinden und Bezirke 
nach den eher strengen Grundsätzen der Haushaltführung nach FHG-BG zu 
richten hat (§ 3 FHG-BG), so ist die Rechnungsführung der Korporationen unter 

15

Einhaltung des verfassungsmässig stipulierten Verschleuderungsverbotes nach 
anerkannten kaufmännischen Grundsätzen und entsprechend fachmännisch 
ausgestalteter Selbstkontrolle auszugestalten (vgl. EGV-SZ 1989 Nr. 13 betr. 
Verwaltung des Genossenvermögens nach kaufmännischen Grundsätzen). Prä-
gend ist hier die betriebswirtschaftliche Sichtweise bei verfassungsmässig garan-
tierter Verwaltungs- und Nutzungsautonomie mit angemessenem Ermessens-
spielraum (vgl. Weisung für die Verstärkung der Finanzaufsicht des Regierungs-
rates über die Schwyzer Korporationen und Genossamen vom 8.1.2001 [ABl 
2001 S. 139 ff.]). Ertragsseitig können die Korporationen von ihren Mitgliedern 
keine Steuern erheben, sondern sind gehalten, ihre Ressourcen gewinnbringend 
am Markt einzusetzen, weshalb sie ihrer Finanzverwaltung die kaufmännische 
Denk- und Handlungsweise zugrunde zu legen haben (Dettling, a.a.O., S. 16 f.). 
Dem entsprechend stehen bei den Korporationen und Genossamen auch nicht 
die auf die öffentlichen Finanzhaushalte ausgerichteten strengen Vorgaben des 
FHG-BG im Vordergrund, sondern jene der kaufmännischen Buchführung. So-
weit das FHG-BG auf die Genossamen überhaupt analog anwendbar ist, so hat 
die sinngemässe Anwendung sicher da ihre Grenzen, wo der Zweck des FHG-
BG vom öffentlichen Finanzhaushalt und der Gemeindeorganisation geleitet Vor-
gaben macht, die mit der Organisation und kaufmännischen Buchführung der 
Genossamen nicht vereinbar sind (vgl. Bericht und Vorlage zum Finanzhaus-
haltsgesetz für die Bezirke und Gemeinden des RR an den KR, RRB 
Nr. 882/2017 vom 21. November 2017, S. 8 zu § 2, welcher davon ausgeht, dass 
die Korporationen und Genossamen gemäss der Umschreibung von § 2 Abs. 1 
FHG-BG nicht unter das FHG-BG fallen, für sie das FHG-BG aufgrund des spe-
zialgesetzlichen Verweises in § 21 EGzZGB auf das GOG aber sinngemäss gel-
te; gl.M. wohl auch Huwyler/Beeler, a.a.O., S. 34 Fn 36; gegen eine Anwendung 
Dettling, a.a.O., S. 17).

Nicht zuletzt bei der Rolle der Rechnungsprüfung unterscheiden sich Gemeinden 
und Genossamen wesentlich. Ihr kommt in der Genossame nicht die Bedeutung 
einer RPK einer Gemeinde zu (vgl. § 61 GOG und § 50 f. FHG-BG), sondern je-
ne einer Revision kaufmännischer Gesellschaften. Entsprechend sind auch die 
regierungsrätlichen Weisungen für die Verstärkung der Finanzaufsicht des Re-
gierungsrates über die Schwyzer Korporationen und Genossamen vom 8. Januar 
2001 ausgestaltet. Das Rechnungswesen ist sowohl formell wie auch materiell 
nach anerkannten kaufmännischen Grundsätzen zu führen (Ziff. 4a). Bezüglich 
Revision ist im Rahmen der Selbstkontrolle sicherzustellen, dass eine natürliche 
oder juristische Person mit hinreichender fachlicher Qualifikation jährlich die for-
melle und materielle Richtigkeit des Rechnungswesens prüft und dieselbe zu-
sammen mit einer separaten Erklärung über die Einhaltung des Verschleude-

16

rungsverbotes wie auch allfälliger statutarischer Vorschriften über das Korporati-
onsgut bestätigt (Ziff. 5b). Hingegen gehört es nicht zu den Aufgaben der Revisi-
on einer Genossame, u.a. zu jeder durch die Mitgliederversammlung zu bewilli-
genden Ausgabe Bericht zu erstatten und Antrag zu stellen. Vorbehalten sind 
entsprechende statutarische Vorgaben, welche bei der Genossame Lachen in-
des nicht bestehen (vgl. insb. Ziff. 27 ff. und Ziff. 31 ff. der Statuten).

3.4.4 Wenn somit zum beantragten Baukredit neben dem Bericht und Antrag des 
Genossenrates kein Bericht und Antrag der Geschäftsprüfungskommission 
und/oder der externen Revisionsstelle vorlag, so stellt dies keinen wesentlichen 
Verfahrensmangel dar, nachdem zu dieser Frage § 27 Abs. 1 GOG betreffend 
Rechnungsprüfer (vgl. auch § 51 Abs. 1 lit. b FHG-BG) nicht analog anwendbar 
ist und auch die Statuten keine entsprechende Vorgabe machen.

3.5.1 Der Beschwerdeführer sieht sein Stimmrecht insofern verletzt, als der Prä-
sident dem Redner 1 nicht gestattete, seine Präsentation so vorzutragen, wie er 
dies vorbereitet und beabsichtigt hatte. Der antragstellende Genossenrat selbst 
habe die um rund 50% reduzierten jährlichen Liegenschaftskosten nicht nach-
vollziehbar erklärt, die vorgetragenen Zahlen seien gar falsch. Dies habe Redner 
1 aufzeigen und mit einer Power-Point-Präsentation nachvollziehbar darstellen 
wollen. Das blosse Vortragen von vielen Zahlen sei zu komplex gewesen, als 
dass dies im Rahmen der Versammlung hätte verstanden werden können. Dem-
gegenüber habe der Genossenrat eine ausführliche Präsentation gehalten. Er 
habe daher seinen Willen nicht frei und unverfälscht bilden können.

3.5.2 Das schriftlichen Protokoll der a.o. Mitgliederversammlung vom 11. Sep-
tember 2024 gibt den effektiven Versammlungsablauf nicht wieder. So wird zum 
Redner 1 lediglich ausgeführt, er habe nach einigen Ausführungen seinerseits 
den Antrag gestellt, den Baukredit für die 1. Etappe abzulehnen. Dies entspricht 
so nicht dem Ablauf, wie er sich aus der Tonbandaufnahme ergibt. Der Redner 1 
monierte einleitend, vom Genossenrat vorab keine Antworten und Informationen 
auf seine im Voraus gestellten Fragen erhalten zu haben. Weiter warf er dem 
Genossenrat vor, die präsentierten Zahlen seien falsch, "Fake news". Hierauf 
griff der Präsident ein, der Redner 1 beschuldige ohne Grundlagen den Rat, was 
zu unterlassen sei. Anschliessend gab er Redner 1 das Wort wieder. Dieser wie-
derholte, dass er auf die präsentierten "Fake news" zu sprechen kommen wolle, 
wozu er eine Power-Point-Präsentation vorbereitet habe, welche er zeigen wolle 
und deshalb darum bete, seinen PC anschliessen zu können. Dies untersagte 
der Präsident, weil es nicht vorgesehen sei und nicht stattfinde; er dürfe aber 
gerne von seinem Platze aus seine Fragen stellen. Hierauf erläuterte Redner 1 

17

seinen Standpunkt und stellte abschliessend seinen Antrag (vgl. auch oben 
E. 3.2.3). 

3.5.3 Es ist dem Gericht nicht bekannt, was ggf. im Vorfeld der Mitgliederver-
sammlung oder früheren Versammlungen vorgefallen ist, namentlich zwischen 
dem Genossenrat, dessen Mitgliedern, Redner 1 oder dem Beschwerdeführer. 
Auffallend ist, dass einleitend zur Versammlung betont wurde, haltlose Beschul-
digungen oder persönliche Angriffe - wie an der letzten Mitgliederversammlung - 
seien zu unterlassen. Was nicht Hand und Fuss habe, sei nicht zu äussern, 
Falschaussagen, sogenannte "Fake news" seien zu unterlassen. Der Präsident 
sei mit der Verfahrensleitung betraut und behalte sich vor, in der Beratung ent-
sprechend einzuschreiten. Es mag dies mitunter den bisweilen gehässigen Ton, 
die Verwendung des Begriffs "Fake news" durch den Redner 1 sowie das präsi-
diale Einschreiten zu erklären. Letztlich ist aber über die Frage zu befinden, ob 
durch die Verfahrensleitung das Stimmrecht verletzt wurde oder nicht. Hierbei ist 
durchaus anzuerkennen, dass die Verfahrensleitung eine anspruchsvolle Aufga-
be ist und der Präsident unmittelbar während der Beratung rasch Entscheide tref-
fen muss, was den Verfahrensgang unter Umständen auch wesentlich beeinflus-
sen kann (vgl. auch VGE III 2022 133 vom 22.2.2023 E. 4.4 mit Hinweis auf 
EGV-SZ 1988 S. 108). 

Nüchtern betrachtet trug der Redner 1 vor, die vom Genossenrat vorgestellten 
Zahlen seien falsch. Er verwendete dabei - womöglich leider - den Begriff "Fake 
news", welchen der Präsident bereits einleitend verwendete und solche untersag-
te. Unter Fake news sind in den Medien und im Internet, besonders in sozialen 
Netzwerken, in manipulativer Absicht verbreitete Falschmeldungen bzw. Falsch- 
und Fehlinformationen zu verstehen (vgl. Definition unter www.duden.de und 
www.brockhaus.de; www.wiktionary.org führt als Synonym die Desinformation; 
eingesehen am 14.1.2025. Desinformation wird in www.ch.ch definiert als wis-
sentliches Teilen und Verbreiten von falscher oder irreführender Information, um 
Schaden anzurichten oder zum eigenen Profit; eingesehen am 9.1.2025). Mit an-
deren Worten unterstellte Redner 1 dem Genossenrat mit dieser Wortwahl die 
absichtliche Präsentation von wissentlich falschen Informationen, damit die Mit-
glieder dem Baukredit zustimmen. Ob dies beabsichtigt war oder ob er einfach 
den vom Präsidenten einleitend verwendeten Begriff aufgriff, kann offenbleiben. 
Nachvollziehbar ist, dass der Präsident einschritt und derlei Unterstellungen un-
tersagte. Zudem wurde Redner 1 das Wort anschliessend wieder erteilt.

Weiter führte Redner 1 - wiederum nüchtern betrachtet - aus, er habe keine Fra-
gen, sondern wolle die vom Genossenrat präsentierten Zahlen widerlegen, wozu 
er eine Präsentation vorbereitet habe, die er zeigen wolle. Damit aber hätte Red-

18

ner 1 genau das tun wollen, was der Präsident von den Mitgliedern eigentlich 
verlangt hatte, nämlich das Vortragen mit Fakten, das Belegen eigener Aussa-
gen. Es ist daher nicht nachvollziehbar (und höchstens mit dem vorangegange-
nen Zwist erklärbar), weshalb er dies dem Redner 1 nicht gestattete. Kommt hin-
zu, dass seine Begründung, eine Power-Point-Präsentation von Rednern sei 
nicht vorgesehen, nicht korrekt ist. Wie einleitend dargestellt, haben die Ver-
sammlungsteilnehmer 'totale Redefreiheit' und die 'Freiheit der Informationsver-
mittlung', was insbesondere auch die Unterstützung des Vortrages mit einer 
Power-Point-Präsentation mitumfasst (vgl. oben E. 2.4). Zudem erläuterte und 
begründete der Genossenrat seinen Antrag sehr ausführlich mit Sachverständi-
gen und Präsentationen, weshalb gestützt auf das Gleichheitsgebot bzw. im Sin-
ne der Waffengleichheit auch den Versammlungsteilnehmern und Projektgeg-
nern entsprechend Raum hätte geboten werden müssen. Entgegen der Ansicht 
der Vorinstanz (vgl. Duplik Rz. 25) spielt dabei die Unterscheidung zwischen 
Vorstellung des Sachgeschäftes (Berichterstattung) durch den Genossenrat und 
Beratung/Diskussion des Sachgeschäftes keine Rolle; der Genossenrat kann 
dadurch keine verschiedenartige (bzw. für sich vorteilhaftere) Verwendung von 
Hilfsmitteln begründen. Im Übrigen hatte der Redner 1 die Verwendung von 
Hilfsmitteln auch nicht bereits vor der Versammlung anzukündigen (vgl. zu Anträ-
gen und Fragen EGV-SZ 2023 B 7.1, E. 2.4.4 m.H. und E. 2.5.3). Weder dauerte 
die Versammlung bis dahin überlange, noch war der Redner 1 ausschweifend, so 
dass sich eine Beschränkung des Vortrages aufgedrängt hätte. Auch wurde 
Redner 1 bereits abgemahnt und angehalten, Beschuldigungen zu unterlassen, 
weshalb ihm in der Folge das Wort inkl. Präsentation hätte gewährt werden müs-
sen. Ein neuerliches Einschreiten wäre erst dann geboten gewesen, wenn die 
Präsentation haltlose Beschuldigungen enthalten hätte, und nicht bereits quasi 
präventiv. 

Damit aber kann festgehalten werden, dass dem Redner 1 zu Unrecht untersagt 
wurde, seine vorbereitete Präsentation zu zeigen. Im gesamten Verfahrensablauf 
ist darin entgegen der Darstellung der Vorinstanz ein Mangel zu sehen. 

3.6.1 Der Beschwerdeführer bemängelt des Weiteren eine Verletzung der Infor-
mationspflicht, indem der Gemeinderat im Vorfeld der Versammlung die drei 
vollständigen Gutachten der B.________ nicht herausgegeben habe, obwohl ein 
Mitglied dies verlangt habe und obwohl diese die neuen Renditeberechnungen 
belegen sollten. Vorgängig der Mitgliederversammlung hätten die Berechnungen 
der B.________ nicht überprüft werden können.

3.6.2 Die Vorinstanz bringt diesbezüglich vor, mit der Einladung zur a.o. Mitglie-
derversammlung sei den Mitgliedern einerseits die im Rahmen der eingeholten 

19

Gutachten erstellten Renditeberechnungen von B.________ zusammengefasst 
zur Kenntnis gebracht und andererseits die drei Berechnungen ebenfalls in kon-
zentrierter Form mit den relevanten Eckdaten, dargestellt mit mehreren Graphi-
ken, zugestellt worden. Eine detailliertere Mitteilung an die Mitglieder wäre nach 
Ansicht der Vorinstanz weder sachgerecht noch notwendig gewesen (Vernehm-
lassung Rz. 15). Zwar seien die detaillierten Gutachten der Einladung nicht bei-
gefügt worden (was gemäss Vorinstanz mit einem Umfang von rund 70 Seiten 
weder sachgerecht noch mitgliederfreundlich gewesen wäre), das in den Gutach-
ten Errechnete sei jedoch von B.________ zusammengefasst worden und diese 
Zusammenfassung sei der Einladung beigelegen (Vernehmlassung Rz. 28).

3.6.3 Den Statuten der Genossame Lachen ist lediglich zu entnehmen, dass die 
schriftliche Einladung zur Mitgliederversammlung mindestens 10 Tage vor der 
Versammlung unter Angabe der Traktanden und Anträge zu erfolgen hat 
(Rz. 20). Das GOG als subsidiäres Recht bestimmt, dass die Einladung zur (Ge-
meinde-)Versammlung mindestens zehn Tage vor der Versammlung mit Angabe 
von Ort, Zeit und Geschäftsverzeichnis ergeht und der Einladung die Beratungs-
unterlagen (Rechnungen, Berichte, Pläne usw.) beizufügen sind (§ 20 Abs. 2 
GOG), in denen der Gemeinderat die Stimmberechtigten objektiv, sachlich und in 
angemessener Weise über die zu behandelnden Geschäfte informiert (VGE III 
2021 148 vom 28.10.2021 E. 4.1.2; VGE III 2019 87 vom 21.11.2019 E. 2.3.1; je 
mit Verweis auf Schönbächler, a.a.O., Rz. 17). Die vollständigen Unterlagen zu 
den Geschäften der Gemeindeversammlung sind, soweit sie nicht der Geheim-
haltung unterliegen, vom Versand der Einladung an zur Einsichtnahme auf der 
Gemeindekanzlei öffentlich aufzulegen (§ 20 Abs. 3 GOG). Die Geschäfte, wel-
che an der Gemeindeversammlung zur Behandlung kommen, müssen ord-
nungsgemäss traktandiert sein. Die Stimmberechtigten haben grundsätzlich An-
spruch auf eine umfassende Orientierung zu jedem an der Gemeindeversamm-
lung traktandierten Geschäft (vgl. VGE III 2012 218 vom 12.3.2013 E. 3.2; hin-
sichtlich der Verpflichtung, objektiv und wahrheitsgetreu zu informieren, siehe 
auch EGV-SZ 2003 B.7.1, E. 3b m.H.). Der Sinn der frühzeitigen Zustellung der 
Geschäfte an die Stimmberechtigten besteht darin, dass sich jeder Bürger Klar-
heit über die Tragweite des Geschäftes machen kann, dass er die Unterlagen 
studieren und entscheiden kann, ob er an der Versammlung teilnehmen soll, ob 
er Auskunft verlangen und allenfalls Anträge stellen will und ob er der Vorlage 
zustimmen soll (vgl. VGE III 2017 76 vom 27.9.2017 E. 3.2 mit Verweis auf VGE 
III 2009 225 vom 15.4.2010 E. 4.5 und VGE 613/88, 614/88 vom 28.2.1989 E. 4). 
Die Informationspflicht und der Informationsanspruch der Öffentlichkeit sind zwar 
umfassend zu verstehen; sie gelten gleichwohl nicht unbeschränkt. Namentlich 
schutzwürdige öffentliche oder private Interessen können der Bekanntmachung 

20

entgegenstehen (vgl. VGE III 2017 76 vom 27.9.2017 E. 3.2 mit Hinweisen). Die-
se behördliche Vorbereitungs-, Orientierungs- und Informationspflicht ist ein In-
strumentarium, welches wichtige Rahmenbedingungen für qualitativ gute und 
durchdachte Versammlungsbeschlüsse setzt (vgl. VGE III 2021 148 vom 
28.10.2021 E. 4.1.3; VGE III 2009 225 vom 15.4.2010 E. 4.5; EGV-SZ 1997 
Nr. 10 E. 2c; Schönbächler, a.a.O., Rz. 21).

Je geringer die unmittelbare Information der Genossenbürger durch die Traktan-
denliste (inkl. Anträge) ist, desto grössere Bedeutung kommt der Auflagepflicht 
zu. Massgebendes Kriterium für das Ausmass der erforderlichen Information der 
Genossenbürger ist letztlich immer die Frage, ob der Genossenbürger sich damit 
genügend Klarheit über die Tragweite des zu behandelnden Geschäftes machen 
und somit verlässlich beurteilen kann, ob er an der Versammlung teilnehmen will 
oder nicht, oder im Falle, wo nebst dem Geschäftsverzeichnis kein zusätzliches 
Material abgegeben wird, ob er bei der Behörde um Einsicht in die entsprechen-
den Unterlagen nachsuchen soll. Aus der Auflagepflicht ist zwingend abzuleiten, 
dass der Auflageort für den Genossenbürger ohne weiteres auffindbar sein 
muss. Ein diesbezüglicher Hinweis auf der Traktandenliste mag deswegen ange-
zeigt bzw. erwünscht sein (vgl. VGE 613/88, 614/88 vom 28.2.1989 [Prot. 185] 
E. 4; VGE 672/92 vom 27.5.1993 [Prot. 600] E. 2b; beide betreffend § 19 Abs. 2 
aGOG; siehe auch VGE III 2019 87 vom 21.11.2019 E. 2.3.1 mit Verweis auf 
Schönbächler, a.a.O., Rz. 19 f.; EGV-SZ 1985 Nr. 4, S. 17). 

3.6.4 Das Vorgehen des Genossenrates, im Vorfeld der Versammlung Bemer-
kungen und Fragen der Mitglieder zu sammeln, um diese anlässlich der Ver-
sammlung möglichst fundiert und zuhanden aller Mitglieder zu beantworten, ist 
durchaus verständlich und sinnvoll. Nachvollziehbar ist auch, dass mit der Einla-
dung nicht die umfassenden drei Gutachten zugestellt wurden. Zutreffend ist 
ebenso, dass mit der Einladung ein Überblick sowie pro Gutachten die Zusam-
menfassung mitversandt wurden. Namentlich diese Zusammenfassung enthält 
die wesentlichen Kennzahlen und sie bestätigte die in der Botschaft zu Traktan-
dum 4 gemachten Ausführungen des Genossenrates. Es bestehen auch keine 
Zweifel, dass sich die Stimmberechtigten gestützt auf die zugestellten Unterlagen 
genügend Klarheit über die Tragweite des zu behandelnden Geschäftes machen 
und somit verlässlich beurteilen konnten, ob sie an der Versammlung teilnehmen 
wollen. Offenkundig befähigten die Unterlagen zumindest die interessierten 
Stimmberechtigten auch, konkrete Fragen zu formulieren und stellen. All dies 
rechtfertigt aber nicht, die Gutachten (und ggf. weitere Detailinformationen) nicht 
dennoch zur Einsicht aufzulegen (oder auf Anfrage gar herauszugeben), zumin-
dest soweit sie nicht der Geheimhaltung unterliegen. Eine Geheimhaltungspro-

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blematik wurde vorliegend nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. 
Im Weitern ist es nicht Sache der Vorinstanz resp. des Genossenrates darüber 
zu befinden, ob eine detailliertere Mitteilung an die Mitglieder sachgerecht oder 
notwendig ist. Sie kann nur entscheiden, ob Informationen mit der Einladung ver-
sandt oder zur Einsicht aufgelegt werden (oder der Geheimhaltung unterliegen). 
Entsprechend wäre die Vorinstanz bei Verzicht auf den Versand verpflichtet ge-
wesen, die Gutachten zur Einsichtnahme aufzulegen und Interessierten, etwa 
dem Redner 1, zu ermöglichen, noch vor der Versammlung die Gutachten im De-
tail einzusehen. In der Unterlassung dieser Auflage ist ebenso ein Mangel zu se-
hen.

3.7 Replizierend äussert sich der Beschwerdeführer zum Versammlungsablauf 
gemäss Tonbandaufnahme. Er äussert sich dabei kritisch, soweit es sich um das 
Geschäft unterstützende Voten handelte, und positiv, soweit es sich um das Ge-
schäft ablehnende Voten handelte. Dieser Interpretation kann bei Anhören der 
Aufnahme nicht gefolgt werden. Der Ablauf betreffend Redner 1 wurde bereits 
erörtert. Hinsichtlich des weiteren Verlaufs können hingegen keine Auffälligkeiten 
bemerkt werden, namentlich ist - vom erwähnten Punkt (vgl. oben E. 3.5) abge-
sehen - keine mangelhafte Verfahrensleitung feststellbar. Zutreffend ist, dass der 
Präsident nach rund 2 ½ h äusserte, die Beratung abschliessen zu wollen, noch 
eine Frage entgegen zu nehmen und dann zur Abstimmung zu schreiten. Ob 
damit gewillten Rednern das Wort vorenthalten wurde, kann nicht nachvollzogen 
werden. Allerdings steht fest, dass kein Teilnehmer opponierte und niemand zu-
sätzlich das Wort verlangte, ohne dass die vom Beschwerdeführer behauptete 
"Einschüchterung" nachvollziehbar wäre, weshalb dem Vorwurf des Beschwerde-
führers so auch nicht gefolgt werden kann. Soweit der Beschwerdeführer geltend 
macht, Redner 1 habe nicht einen Rückweisungsantrag, sondern einen Ableh-
nungsantrag gestellt, so ist dem zu entgegnen, dass der Präsident sich vor der 
Abstimmung über die gestellten Anträge vergewisserte und erst nach Rückspra-
che (mit den Rednern) erklärte, es lägen drei Rückweisungsanträge vor. Dies 
wiederholte er mehrfach, ohne dass ein Antragsteller intervenierte. Zudem ist der 
Antrag des Redners 1 in der Tat nicht einfach einzuordnen, stellte er doch aus-
drücklich einen Ablehnungsantrag (worüber nicht separat, sondern in der Sache 
selbst abzustimmen ist und abgestimmt wurde) und aber auch den Antrag, weite-
re Abklärungen zu treffen, was einem Rückweisungsantrag gleichkommt. Eine 
Stimmrechtsverletzung kann hierin nicht gesehen werden. 

3.8.1 Schwerer wiegt der Vorwurf des Beschwerdeführers, es liege eine Stimm-
rechtsverletzung vor, indem der Genossenrat die Mitglieder mit seiner falschen 
Berechnung irregeführt und getäuscht habe. Da der Genossenrat zur objektiven 

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und wahrheitsgetreuen Berichterstattung verpflichtet ist, käme dieser Vorwurf, 
sollte er zutreffen, einer Stimmrechtsverletzung gleich, da unwahre Behördenin-
formationen die freie und unverfälschte Willensbildung und Stimmabgabe verei-
teln. Gemäss der Rechtsprechung kann das Ergebnis einer Abstimmung ver-
fälscht werden, wenn die Stimmberechtigten über den Zweck und die Tragweite 
einer Vorlage falsch informiert werden. Es ist unzulässig, für den Entscheid der 
Stimmbürger wichtige Elemente zu unterdrücken oder Argumente von gegneri-
schen Referendums- oder Initiativkomitees falsch wiederzugeben (BGE 139 I 2 
E. 6.2 mit Hinweisen; Urteil BGer 1C_43/2024 vom 9.12.2024 E. 1.5). Das 
Transparenzgebot erfordert im Übrigen, dass erhebliche Unsicherheiten bei der 
Einschätzung von Ausgangssituationen offengelegt werden (Urteil BGer 
1C_315/2018 vom 10.4.2019 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen; BGE 145 I 207 
E. 2). Insofern kann der Vorinstanz nicht gefolgt werden, wenn sie im Vorbringen 
des Beschwerdeführers bloss eine andere Berechnung aber keine Begründung 
einer Stimmrechtsverletzung sieht. Sollte sich weisen, dass die Vorinstanz zur 
Begründung des Baukredites tatsächlich mit falschen Berechnungen argumen-
tierte, so kann dies eine Stimmrechtsverletzung darstellen.

3.8.2 Der Beschwerdeführer stellt den Berechnungen des Genossenrates bzw. 
den Gutachten B.________ jene des Redners 1 bzw. eines seinerseits im Rah-
men des vorliegenden Verfahrens eingeholten Kurzgutachtens gegenüber. Dar-
aus erhellen in der Tat verschiedene Zahlen. Allein darin liegt aber keine Stimm-
rechtsverletzung. Entscheidend ist, ob der Genossenrat falsche Zahlen präsen-
tierte, unsachlich, intransparent oder gar falsch informierte. 

Bezüglich Baukosten wurde anlässlich der a.o. Mitgliederversammlung erläutert, 
dass diese den Stand Baubewilligung wiedergeben, entsprechend diesem Stand 
optimiert seien und im Rahmen der Detailplanung ggf. noch Änderungen etwa in-
folge des Marktes eintreten können. Letztlich wurden die Fr. 50.6 Mio. aber als 
erreichbar deklariert und als mit andern Projekten vergleichbar. Auch 
B.________ erklärte, die Baukosten mit Projekten, welche sie anderweitig betreut 
haben, verglichen zu haben, und bestätigte die Korrektheit. Diesbezüglich wurde 
somit transparent offengelegt, wie die Baukosten ermittelt wurden und dass diese 
nicht definitiv, aber realistisch seien; dass eine gewisse Unsicherheit noch be-
steht, wurde somit offengelegt. Weiter wurden Renditeberechnungen angestellt, 
wobei B.________ erklärte, man habe drei Wertermittlungen bei drei Szenarien 
durchgeführt (vgl. oben E. 3.2.2). Offen deklariert wurde, dass die Bewertung 
nach der Discounted Cashflow-Methode vorgenommen wurde und wie diese 
funktioniere, sowie, dass allein dies bisweilen die unterschiedlichen Zahlen erklä-
re. Es sei pro Wohnungstyp geschätzt worden, was ein Mieter zu zahlen bereit 

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sei. Dies ergebe in der Summe ein Nettomietergebnis ohne Nebenkosten. Für 
die in der Berechnung eingesetzten Zahlen sei eine Schätzung vorgenommen 
worden. Erläutert wurde, worauf diese Schätzung basiere, nämlich auf einer 
durch B.________ seit 2005 durchgeführten Vollerhebung sämtlicher Inserateda-
ten in der Schweiz sowie den Daten von 15'000 bis 20'000 jährlich durchgeführ-
ten Bewertungen, aus denen B.________ die effektiven Mietkosten und die ef-
fektiven Betriebskosten, Instandhaltungs- und Instandsetzungskosten, Lehr-
standsdaten etc. der Liegenschaften zur Verfügung stünden. Auf Basis dieser 
Daten seien für das Projekt die Lehrstandskosten, Betriebskosten, Instandhal-
tungs- und Instandsetzungskosten eingerechnet worden, woraus ein Nettoertrag 
resultiere. Schliesslich sei eine Renditeerwartung eingerechnet worden, ausge-
hend von Erwartungen Mehrfamilienhäuser in der Schweiz, welche relativ tief 
seien, weshalb ein Diskontierungssatz real netto von 2.6% hinterlegt worden sei. 
Weiter erläuterte der Genossenrat die Finanzierung des Projektes, wobei die 
Genossame selber Fr. 10 Mio. Eigenkapital einsetzen wolle, den Rest fremdfi-
nanzieren. Gerechnet werde mit einer Eigenkapitalrendite von 3.5% (10 Mio. EK 
plus 20 Mio. Landwert plus 6.6 Mio. Risiken [total 36.6 Mio.] bei 1.265 Mio. Net-
toertrag/Jahr). Damit haben der Genossenrat und die beigezogenen Sachver-
ständigen ihre Berechnungen transparent und nachvollziehbar dargelegt und 
ebenso offengelegt, wo es sich auf welcher Basis um Schätzungen handelt und 
inwiefern bei der Umsetzung noch Veränderungen möglich sind, es sich um Pro-
gnosen handelt. Im Weiteren ergaben sich diese Angaben auch aus der Zusam-
menfassung, welche der Versammlungseinladung beigelegt wurde. Der Be-
schwerdeführer legt nun wohl andere Ergebnisse vor. Er zeigt aber mitnichten 
auf, inwiefern die Berechnungen der Genossame falsch sind, wo welche falschen 
Daten herangezogen wurden oder inwiefern die Methodik falsch oder falsch an-
gewendet worden wäre. Selbst wenn der Redner 1 eine Berechnung anhand bis-
heriger Immobilienzahlen der Genossame durchführte und zu einem abweichen-
den Ergebnis gelangt ist, belegt dies nicht eine Fehlerhaftigkeit der Marktwerter-
mittlungen des Projektes durch B.________, auf welche sich der Genossenrat in 
seiner Begründung abstützt. Es ist durchaus nachvollziehbar, dass man in Sa-
chen Methodik und eingesetzten Werten unterschiedlicher Überzeugung sein 
kann (unabhängig von der angewendeten Methode ist mit jeder Bewertung von 
Grundeigentum eine gewisse Ungenauigkeit verbunden; vgl. BGE 150 II 417 
E. 3.4.1 mit Verweisen). Es handelt sich dann aber um Ansichten und Annahmen 
und nicht falsche Daten oder gar Irreführungen und Täuschungen. Dass die vom 
Genossenrat transparent vorgelegten Renditeberechnungen falsch und irre-
führend gewesen wären, vermag der Beschwerdeführer durch Vorlage eigener 
Berechnungen und Verweise auf andere Methoden daher nicht zu belegen, wes-

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halb nicht von einer Stimmrechtsverletzung durch Falschinformation auszugehen 
ist. Zudem hatte der Redner 1 in seinen mündlichen Ausführungen deutlich auf-
gezeigt, dass die Berechnungen seines Erachtens nicht korrekt seien. Mithin war 
es für die Teilnehmenden offenkundig, dass man die Renditeerwartung auch an-
ders sehen konnte. Damit aber besteht auch keine Veranlassung zur Einholung 
eines vom Beschwerdeführer beantragten Gutachtens über die Richtigkeit der 
Gutachten B.________. 

3.9 Es bleibt somit dabei, dass ein Mangel in der Vorbereitung und Durch-
führung der Beschlussfassung zu Traktandum 4 der a.o. Mitgliederversammlung 
vom 11. September 2024 darin zu sehen ist, dass die drei Gutachten 
B.________ (und ggf. weitere Detailinformationen) vorgängig zur Versammlung 
nicht (mindestens) zur Einsicht aufgelegt wurden, sowie darin, dass der Ver-
sammlungsleiter dem Redner 1 untersagte, seine vorbereitete Präsentation zu 
zeigen.

3.9.1 Das Vorenthalten von Informationen sowie das Unterdrücken oder auch nur 
eingeschränkte Zulassen einer abweichenden Meinung können grundsätzlich ei-
ne Verletzung der freien Willensbildung und unverfälschten Stimmabgabe dar-
stellen. Eine Verletzung allein führt indes noch nicht zur Kassation des Beschlus-
ses. Vielmehr müssen die gerügten Unregelmässigkeiten erheblich sein und das 
Ergebnis beeinflusst haben können (vgl. § 54 Abs. 2 WAG). Dies ist umso eher 
der Fall, je gravierender die Verletzung ist und je knapper das Ergebnis. Diese 
Beurteilung hat anhand der gesamten Umstände zu erfolgen (vgl. oben E. 2.5).

3.9.2 Es war unbestrittenermassen nicht korrekt, Detailinformationen (wie die 
drei Gutachten) vorgängig nicht zur Einsicht aufzulegen und dem Redner 1 die 
Power-Point-Präsentation zu untersagen. Allerdings sind diese Mängel in Würdi-
gung der konkreten Gesamtumstände nicht als gravierend zu bewerten. Das Er-
gebnis der Gutachten wurde in der Botschaft wiedergegeben und erläutert. Auch 
erhielten vorab alle Stimmberechtigten eine Zusammenfassung, welche die we-
sentlichen Kennzahlen und die Ergebnisse enthielt. Sie entsprechen 1:1 den An-
gaben in den Gutachten, so dass die Stimmberechtigten die letztlich entschei-
denden, korrekten Daten erhielten, einzig Einsicht in die Detailberechnungen 
konnten sie nicht haben. Es ist dies nicht zu rechtfertigen, stellt aber keinen we-
sentlichen Mangel dar und verfälschte auch die Willensbildung nicht, nachdem 
die Zusammenfassung die Gutachten korrekt wiedergab. Diesbezüglich ist zu er-
gänzen, dass selbst der Redner 1 anlässlich der Versammlung keine Fragen 
stellen, sondern seinerseits eine Gegendarstellung präsentieren wollte, was Hin-
weis auf eine genügende Informationslage ist. In der Folge stand es den Stimm-

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berechtigten frei, ob sie gestützt auf die erhaltenen Informationen den Kredit ge-
nehmigen oder ablehnen oder das Geschäft wegen mangelhafter Information 
zurückweisen wollten. Wenn die Genossenmitglieder der Auffassung gewesen 
wären, das Traktandum könne aufgrund mangelhafter Informationen nicht ge-
nehmigt werden, hätten ein entsprechender Rückweisungsantrag gestellt bzw. 
den drei gestellten Rückweisungsanträgen zugestimmt oder die beantragte Zu-
stimmung zum Kredit verweigert werden können. Das haben sie jedoch mit deut-
licher Mehrheit nicht getan (vgl. VGE III 2017 76 vom 27.9.2017 E. 4 mit Verwei-
sen u.a. auf Urteil BGer 1P.557/2003 vom 12.12.2003 E. 5).

Dem Redner 1 wurde das Wort - wenn auch ohne Power-Point-Präsentation - 
weiterhin und ohne Unterbruch belassen. Soweit dies im Abgleich der Tonauf-
nahme und der mit der Replik eingereichten Folien nachvollzogen werden kann, 
hat er denn auch alle vorbereiteten Punkte angesprochen (Auszonungsrisiko; 
Baukosten Relation Erstellung vs. Unterhalt/Betrieb; Baukosten bestehende Bau-
ten; Beurteilung Nettorendite gemäss Antrag; Fazit, Antrag); Ausführungen zu 
den Mietzinsen waren gemäss Folien - entgegen der Replik - abgesehen von der 
Erwähnung im Fazit nicht vorgesehen. Fragen wollte er gar keine stellen. Auch 
wenn dem Beschwerdeführer beizupflichten ist, dass eine Präsentation mit Folien 
einprägsamer sein kann als der reine Sprachvortrag, schälte der Redner 1 seine 
Hauptkritikpunkte doch klar heraus, wiederholte diese zum Ende und begründete 
auch seinen Antrag konsequent. Von einem durchschnittlichen Versammlungs-
teilnehmer konnte daher erwartet werden, dass er den Ausführungen folgen 
konnte und insbesondere auch deren Intention verstand. Zudem hätte es auch 
jedem Versammlungsteilnehmer freigestanden, ebenso dem Redner 1 Verständ-
nisfragen zu stellen. 

Für die Gesamtbeurteilung ist aber auch der weitere Verhandlungsverlauf mitent-
scheidend. Dabei zeigt sich, dass auch weitere kritische Votanten das Wort er-
griffen und kritische Punkte des Geschäftes ansprachen und erläutert haben 
wollten. Insgesamt fielen gar mehr kritische als unterstützende Voten, weshalb 
das Fehlen der Präsentation des Redners 1 insgesamt für die freie Willensbil-
dung wenig ins Gewicht fiel. Desweitern wurden zuerst die Rückweisungsanträge 
zur Abstimmung gebracht. Diese wurden aber mit über 60% der Stimmen abge-
lehnt. D.h. die grosse Mehrheit sah keinen Bedarf nach weiteren Abklärungen 
und vertieften Entscheidgrundlagen oder gar der Vorlage von Varianten, sondern 
hatte ihren Willen gebildet. Auch die Abstimmung zum Baukredit selbst ergab ei-
nen Ja-Stimmen-Anteil von nicht ganz 2/3 der abgegebenen Stimmen, was ei-
nem sehr klaren Ergebnis entspricht. Bei dieser Deutlichkeit sowie dem gesam-
ten Verlauf der Versammlung ist geradezu ausgeschlossen, dass ein anderes 
Ergebnis möglich gewesen wäre, wären vor der Versammlung die Gutachten 

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nicht nur zusammengefasst, sondern integral zur Einsicht aufgelegen und hätte 
Redner 1 seine Präsentation vorzeigen können. Damit aber fehlt es an der Vor-
aussetzung zur Kassation der Beschlussfassung der a.o. Mitgliederversammlung 
zu Traktandum 4, auch wenn zu konstatieren ist, dass die Gutachten vor der 
Versammlung zu Unrecht nicht zur Einsicht aufgelegt wurden und dem Redner 1 
das Zeigen der von ihm vorbereiteten Präsentation zu Unrecht untersagt wurde.

4. Damit erweist sich die Beschwerde insgesamt als unbegründet, weshalb 
sie abzuweisen ist. Mit dem Untersagen der vom Redner 1 vorbereiteten Präsen-
tation wurde dessen Recht auf 'totale Redefreiheit' und die 'Freiheit der Informa-
tionsvermittlung' verletzt und auch die Nichtauflage der Gutachten ist mit dem 
sinngemäss anwendbaren GOG nicht vereinbar. Selbst wenn darin auch eine 
Verletzung des Stimmrechts der anwesenden Versammlungsteilnehmer zu se-
hen wäre, wäre aber der Mangel als wenig gravierend zu beurteilen, so dass in 
Würdigung der gesamten Umstände (namentlich auch des deutlichen Abstim-
mungsresultates) nicht ernsthaft in Betracht gezogen werden kann, dass ohne 
Mangel ein anderes Abstimmungsergebnis resultiert hätte.

5.1 Bei diesem Verfahrensausgang sind die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- 
(bestehend aus Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen (§ 72 VRP).

5.2 Nachdem die beanwaltete Vorinstanz im vorliegenden Verfahren obsiegt, 
ist ihr zu Lasten des Beschwerdeführers eine Parteientschädigung zuzusprechen 
(§ 74 Abs. 1 und 3 VRP). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des kantona-
len Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 
1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen 
Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 
des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des pflichtgemäs-
sen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festzu-
setzen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer aufer-
legt. Er hat am 2. Oktober 2024 einen Kostenvorschuss dieser Höhe geleis-
tet, so dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Der Beschwerdeführer hat der anwaltschaftlich vertretenen Vorinstanz eine 
Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- (inkl. MwSt und Barauslagen) zu leis-
ten. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R).

Schwyz, 13. Februar 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. März 2025