# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 09eff2ff-037e-554e-9e27-bda3cfa242ac
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.12.2018 I 2018 81
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-81_2018-12-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 81

Entscheid vom 14. Dezember 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin

Parteien C.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. D.________,
E.________,

gegen

E.________ AG, Recht & Compliance, E.________, 8081 Zürich,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Unfallkausalität; Fallabschluss)

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Sachverhalt:

A. C.________, geb. 7. Oktober 1953, arbeitet seit dem 1. Januar 2007 als 
Geschäftsführerin bei der A.________ GmbH, deren Gesellschafterin sie auch 
ist. Als solche ist sie bei der E.________ AG (nachfolgend E.________) gegen 
die Folgen von Unfällen versichert. Daneben arbeitet sie bei der O.________ AG, 
deren Verwaltungsrat sie angehört. Am 10. Dezember 2014 rutschte sie zu Hau-
se auf dem nassen Terrassenboden aus und verletzte sich dabei an der linken 
Hand (Vi-act. K1). Die E.________ erbrachte in der Folge Leistungen (Taggelder, 
Heilbehandlung). 

B. Nach Einholung eines orthopädischen Gutachtens vom 7. September 2017 
verfügte die E.________ am 19. Dezember 2017 die Einstellung der Leistungen 
per 7. Mai 2017. Der Status quo sine vel ante sei spätestens per 30. März 2015 
erreicht worden; auf eine allfällige Rückabwicklung des Schadenfalles werde je-
doch verzichtet (Vi-act. K95). 

C. Gegen diese Verfügung liess C.________ am 1. Februar 2018 Einsprache 
erheben mit dem Antrag, die Verfügung sei aufzuheben und es seien ihr weiter-
hin die gesetzlichen Leistungen zu erbringen, eventualiter sei eine neue medizi-
nische Beurteilung einzuholen (Vi-act. K97).

D. Mit Entscheid vom 16. August 2018 wies die E.________ AG die Einspra-
che ab. 

E. Gegen den Einspracheentscheid lässt C.________ mit Eingabe vom 11. 
September 2018 beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz fristgemäss Be-
schwerde erheben mit folgenden Anträgen:

1. Der angefochtene Einspracheentscheid der E.________ AG vom 16. August 
2018 sei dahingehend abzuändern, dass die E.________ AG der 
Beschwerdeführerin betreffend das Ereignis vom 10. Dezember 2014 bzw. 14. 
Februar 2013 und den nunmehr daraus resultierenden Handgelenksbeschwerden 
vollumfänglich (über den 7. Mai 2017 hinaus) die gesetzlichen Leistungen aus der 
obligatorischen Unfallversicherung zu erbringen hat. 

2. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen 
Einspracheentscheides der E.________ AG vom 16. August 2018 zu ergänzenden 
Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen. 

3. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin. 

F. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 3. Oktober 2018 die 
Abweisung der Beschwerde. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. 

1.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali-
dität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 
134 V 109 Erw. 2.1; BGE 129 V 177 Erw. 3.1 f.). 

1.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleini-
ge oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 
oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern 
Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge-
sundheitliche Störung entfiele; m.a.W. wenn der Unfall überwiegend wahrschein-
lich zumindest eine indirekte Teilursache der gesundheitlichen Beschwerden ist 
(BGE 134 V 109 Erw. 2.1; Urteil BGer 8C_588/2013 vom 16.1.2014 Erw. 4.3.4; 
RKUV 200 Nr. 8 395 S. 317 Erw. 3; BGE 119 V 337 Erw. 1; BGE 117 V 360 
Erw. 4a je mit Hinweisen). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer 
gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine 
Tatfrage, worüber die Verwaltung (im Beschwerdefall der Richter) im Rahmen 
der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üb-
lichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat (BGE 
138 V 218 Erw. 6; BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen). Die blosse Mög-
lichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsan-
spruchs nicht (BGE 129 V 177 Erw. 3.1; BGE 119 V 338 Erw. 1; BGE 118 V 289 
Erw. 1b).

1.2.2 Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt des Weiteren voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden ein adäquater 
Kausalzusammenhang besteht. Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 
sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Un-
fallversicherers spielt bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen prak-

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tisch keine Rolle, da sich hier die adäquate und natürliche Kausalität weitgehend 
decken (BGE 134 V 109 Erw. 2). 

1.3 Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht einmal anerkannt, entfällt 
diese erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des 
Gesundheitsschadens darstellt, der Gesundheitsschaden mit anderen Worten 
nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann 
zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor 
dem Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch 
ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine), erreicht ist (vgl. 
Urteil BGer 8C_331/2015 vom 21.8.2015 Erw. 2.1.1; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 12 
Erw. 3.2 mit Hinweisen [8C_901/2009]; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b). 
Trifft ein Unfall auf einen vorgeschädigten Körper und steht aus ärztlicher Sicht 
fest, dass weder der Status quo ante noch der Status quo sine je wieder erreicht 
werden können, so spricht die Rechtsprechung von einer richtunggebenden Ver-
schlimmerung (vgl. Rumo-Jungo/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts 
zum UVG, 4. A., Zürich/Basel/Genf 2012, S. 54; Bundesgerichtsurteil 8C_212/ 
2015 vom 10.7.2015 Erw. 2.2.1 m.H.). Bei einer bloss vorübergehenden Ver-
schlimmerung eines degenerativen Vorzustandes entfällt die Leistungspflicht des 
Unfallversicherers bei Eintritt des Status quo sine vel ante (vgl. Urteile BGer 
8C_331/2015 vom 21.8.2015 Erw. 2.1.1; 8C_557/2015 vom 7.10.2015 Erw. 5.2 
ff.; 8C_320/ 2013 vom 5.9.2013 Erw. 3.1). 

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss 
das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 
Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die 
blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des 
Unfalls genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage 
handelt, liegt die entsprechende Beweislast - anders als bei der Frage, ob ein 
leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht 
beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer. Der Beweis des Wegfalls des 
Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen 
erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den nega-
tiven Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder 
die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob 
unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung ver-
loren haben, also dahingefallen sind (Urteile BGer 8C_847/2008 vom 29.1.2009 
Erw. 2; 8C_126/2008 vom 11.11.2008 Erw. 2.3 und U 143/02 vom 25.10.2002 

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Erw. 3.2). Diese Beweisgrundsätze gelten sowohl im Grundfall als auch bei 
Rückfällen und Spätfolgen und sind für sämtliche Leistungsarten massgebend. 
Diese Rechtsprechung beschlägt dabei einzig die rechtlichen Folgen der Ab-
klärung, insofern als dem Unfallversicherer die Beweislast zugewiesen wird für 
den Fall, dass ungeklärt bleibt, ob dem Unfall (noch) eine kausale Bedeutung für 
den andauernden Gesundheitsschaden zukommt. Bevor sich aber überhaupt die 
Frage der Beweislast stellt, ist der Sachverhalt im Rahmen des Untersuchungs-
grundsatzes richtig und vollständig zu klären (vgl. SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9 Erw. 
2.2 [8C_354/2007]). 

2.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
es verlässlicher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Wie die einzelnen 
Beweismittel zu würdigen sind, ist in BGE 125 V 351 Erw. 3 S. 352 ff. festgelegt. 
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob 
dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 
Erw. 5.1 S. 232 mit Hinweis).

2.2 Den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens durch die Suva und durch 
UVG-Privatversicherer eingeholten Gutachten von externen Spezialärzten, wel-
che auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 
schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Beweiswürdigung volle Beweis-
kraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit 
der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 Erw. 1.3.4; BGE 125 V 351 Erw. 3b/bb). 
Zu beachten ist, dass die Suva bei der Einholung von solchen Gutachten nach 
Art. 44 ATSG sowie sinngemäss nach den Bestimmungen des Bundeszivilpro-
zesses zu verfahren und insbesondere die in Art. 57 ff. BZP genannten Mitwir-
kungsrechte der Verfahrensbeteiligten zu beachten hat (RKUV 1993 Nr. U 167 
S. 96 Erw. 5b; BGE 137 V 210 Erw. 3.4; Marco Weiss, Die Mitwirkungsrechte der 
Bundeszivilprozessordnung im Sozialversicherungsrecht, AJP 9/2016, S. 1212), 
was sinngemäss auch für die nach Art. 68 Abs. 1 UVG zugelassenen Privatversi-
cherer gilt (BGE 120 V 357 Erw. 1c).

2.3 Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungs-
gemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 

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gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311). Ein Anstel-
lungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon 
auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr be-
sonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurtei-
lung objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versicherungsfall jedoch 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 
Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztli-
chen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 
V 465 Erw. 4.4 mit Hinweisen). 

2.4 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen, weshalb den (unabhängigen) Fachärzten mehr Gewicht zu-
kommt (vgl. Urteil des BGer 8C_871/2008 vom 24.3.2009 Erw. 3.2 mit Hinwei-
sen; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dies gilt grund-
sätzlich nicht nur für Hausärzte (BGE 135 V 465 Erw. 4.5), sondern auch für spe-
zialärztlich behandelnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_609/2017 vom 
27.3.2018 Erw. 4.3.3; 8C_180/2017 vom 21.6.2017 Erw. 4.4.2). Mit Blick auf die 
Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag kann daher im 
Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-)Arztes abge-
stellt werden (vgl. statt vieler: Urteil des BGer I 701/05 vom 5.1.2007 Erw. 2 mit 
Hinweisen). 

3. Bezüglich des Unfallereignisses vom 10. Dezember 2014 und des Ge-
sundheitszustandes der Versicherten ergibt sich aus den medizinischen Akten 
was folgt:

3.1 Am Tag nach dem Unfall, d.h. am 11. Dezember 2014, konsultierte die 
Versicherte Dr. B.________, Chiropraktor, welcher (nach Einholung einer MRI- 
und CT-Abklärung) eine Distorsion des Daumengrundgelenks links mit knöcher-
nem Ausriss am Os trapezium und eine Zerrung der Gelenkskapsel und der an-
grenzenden Bänder diagnostizierte. Es wurde eine vollständige Arbeitsunfähig-
keit bis Ende Januar 2015 attestiert (Bericht vom 24. Januar 2015, Vi-act. M3). 

Dem Bericht über die am gleichen Tag durchgeführte MRI- und CT-Unter-
suchung an der Sport Clinic Zürich kann entnommen werden (Bericht Dr.med. 
P.________, Facharzt für Medizinische Radiologie, Vi-act. M1):

Das Daumensattelgelenk steht in Subluxation. Es findet sich eine deutliche 
Zerrung der Gelenkskapsel und ein Hämarthros. Im an der Basis der des Os 

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metakarpale, an der Basis des Os Trapezium besteht ein Knochenödem. Es findet 
sich ein Knorpeldefekt mit Verschmälerung des Gelenkspaltes bei STT Arthrose 
und bei zusätzlicher Rhizarthrose. Dabei finden sich Randzacke vor allem im 
radialen Bereich am Trapezium und an der Basis des Os metakarpale D I. Im 
Bereich des Kapselansatzes besteht ein nicht dislozierter kleiner knöcherner 
Ausriss, länglich. 

Beurteilung:

Wahrscheinlich traumatisierte Rhiz- und STT Arthrose mit alten osteophytären 
Veränderungen oder alten knöchernen Ausrissen. Verdacht auf nicht dislozierter 
gut stehendem knöcherner Ausriss am Os trapezium. Zerrung der Gelenkskapsel 
und der angrenzenden Bänder. 

3.2 PD Dr.med. F.________, Facharzt für Chirurgie, spez. Handchirurgie, dia-
gnostizierte am 13. Januar 2015 nach Einsicht in die MRI-Bilder eine traumati-
sierte Rhizarthrose links. In der Anamnese wird u.a. festgehalten, dass bereits 
zwei Jahre früher bei einer Knieverletzung nach Stockbelastung beider Hände 
eine Schmerzepisode am linken Daumen aufgetreten sei. In der Beurteilung führt 
Dr.med. F.________ aus, im Wesentlichen liege eine aktivierte Rhizarthrose vor, 
mit einem vor dem Trauma beschwerdearmen Zustand (bis auf die Schmerzepi-
sode nach Stockbelastung). Jetzt gelte es, diesen Vorzustand mit konservativen 
Massnahmen wieder zu erlangen (Vi-act. M2). 

3.3 Am 11. März 2015 wurde eine weitere MRI-Untersuchung an der Sport Cli-
nic Zürich durchgeführt. Im entsprechenden Bericht führt Dr.med. P.________ 
aus (Vi-act. M4):

Verglichen mit der Voruntersuchung vom 11.12.2014 ist das Knochenödem an der 
Basis des Os metakarpale I.

Weiterhin Rhizarthrose Stadium IV mit Peritrapezialarthrose, ausgeprägter 
Subluxation des Metacarpale I und beginnende Gelenksdestruktion. 

3.4 Am 17. April 2015 wurde die Versicherte durch Dr.med. G.________, 
Facharzt für Handchirurgie und Facharzt für Orthopädische Chirurgie, untersucht. 
Er diagnostizierte eine fortgeschrittene, schmerzhafte Peritrapezialarthrose links. 
Zu den am 11. Dezember 2014 durchgeführten bildgebenden Befunden führt er 
aus, dass eine deutliche Rhizarthrose und eine mässige STT-Gelenksarthrose 
vorliege, so-wie eine markante Subluxation des Metacarpale I. Die übrigen abge-
bildeten Gelenke seien altersentsprechend und schön erhalten. Es verbleibe zur 
Zeit eine Arbeitsunfähigkeit von 75% (Vi-act. M5). 

3.5 Am 28. April 2015 berichtete Dr. B.________ über einen protrahierten Ver-
lauf. Der Sturz habe die Problematik aktiviert. Eine Ruhigstellung reiche nicht 
aus. Es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 75% (Vi-act. M6). 

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3.6 Mit E-Mail vom 19. Juni 2015 wandte sich Prof.Dr.med. H.________, Fach-
arzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, als beratender Arzt der Vor-
instanz an Dr.med. G.________ und bat um eine Besprechung. Die Rhizarthrose 
sei die häufigste Arthrose beim Menschen. Die Versicherte habe schon vor dem 
Unfallereignis Symptome an der linken Hand gehabt und die zum Unfalltag sehr 
zeitnahe bildgebende Dokumentation zeige erhebliche arthrotische Veränderun-
gen inklusive der typischen Subluxation. In versicherungsmedizinischer Hinsicht 
müsste wenige Wochen nach dem Trauma von einem Erreichen des status quo 
sine gesprochen werden (Vi-act. K27). 

Mit Bericht vom 24. Juni 2015 hielt Prof.Dr.med. H.________ dann fest (Vi-act. 
M8), dass die Diagnose aktuell noch überwiegend wahrscheinlich in einem natür-
lichen Kausalzusammenhang zum Ereignis vom 10. Dezember 2014 liege. Ins-
besondere die MRI-Darstellungen zeigten strukturelle Veränderungen am Dau-
mensattelgelenk, die als Traumafolge anzusehen seien (Hämarthros, abge-
sprengtes Knochenstück, Knochenödem). Damit sei die Arthrose des Gelenkes 
in einen dauerhaft aktivierten Zustand versetzt worden. Die Rhizarthrose sei un-
fallfremd. Es handle sich um eine richtungsgebende Verschlimmerung, da trau-
matisch entstandene strukturelle Veränderungen nachweisbar seien. Als Ge-
schäftsführerin sollte die Versicherte zu ca. 75% arbeitsfähig sein. Administrative 
Arbeiten sowie Instruktionstätigkeiten könnten ohne Einschränkungen durchge-
führt werden. 

Aus dem Bericht von Prof.Dr.med. H.________ ergibt sich im Weiteren, dass 
dieser Dr.med. P.________ kontaktiert hatte, um eine vollständige Beurteilung 
der MRI-Untersuchung vom 11. März 2015 zu erhalten. Der vervollständigte MRI-
Bericht wird in Bericht von Prof.Dr.med. H.________ wie folgt zitiert:

Vergleichen mit der Voruntersuchung vom 11.12.2014 ist das Knochenödem an 
der Basis des Os metacarpale I leicht regredient. Auch das Ödem im Os trapezium 
ist ganz regredient. Der Gelenkserguss bzw. Hämarthros ist deutlich regredient. 

Der kleine knöcherne Ausriss im Beriech des Kapselansatzes ist aktuell fusioniert 
und nicht mehr gereizt. 

Weiterhin Rhizarthrose Stadium IV mit Peritrapezialarthrose, ausgeprägter 
Subluxation des Metacarpale I und beginnende Gelenksdestruktion. 

Beurteilung:

Fusionierter knöcherner Kapselausriss am Os trapezium, leichte Regredienz der 
Reizung der aktivierten Rhizarthrose.  

3.7 Am 21. September 2015 unterzog sich die Versicherte bei Dr.med. 
G.________ einer Operation am linken Daumengelenk (Trapezektomie, partielle 
Trapezoid-ektomie und Suspensions-Interpositionsarthroplastik nach Epping 

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links, Vi-act. M12). Nach der Operation bestand wiederum eine volle Arbeitsun-
fähigkeit (Vi-act. M13). 

3.8 Im Bericht vom 14. Oktober 2015 (Vi-act. M14) beschreibt Dr.med. 
G.________ eine Verbesserung der Schmerzsituation. Aktuell würde nur noch 
Paracetamol eingenommen (2 x 500 mg).

3.9 Mit Bericht vom 10. November 2015 hielt Dr.med. G.________ fest (Vi-act. 
M15):

Nach mittlerweile günstigem Verlauf ist Frau C.________ am 30.10.2015 gestürzt, 
wobei auch die operierte linke Hand zumindest in milder Form kompromittiert 
wurde. Frische ossäre Läsionen konnten radiologisch ausgeschlossen werden, 
und auch klinisch finden sich keine Anhaltspunkte für traumatische 
Veränderungen. Die Daumenbeweglichkeit ist unter Berücksichtigung des erst 6-
wöchigen operativen Verlaufs sehr gut. Schmerzen bestehen keine mehr. 

3.10  Am 16. Dezember 2015 berichtete Dr.med. G.________ über einen wei-
terhin günstigen Verlauf; nur noch in der Nacht würden Beschwerden angege-
ben. Die Beweglichkeit sei praktisch normal, die Kraft noch deutlich verringert. Es 
bestünden keine Einschränkungen in Bezug auf den Handeinsatz mehr (Vi-act. 
M17). 

3.11  Weil nach Durchführung einer Gesichtsmassage zeitlich verzögert wieder 
Schmerzen auftraten, untersuchte Dr.med. G.________ die Versicherte am 15. 
Januar 2016 ein weiteres Mal (Vi-act. M18). In der Beurteilung hielt er fest:

Knapp 4 Monate nach Sattelgelenksarthroplastik links ist die Belastbarkeit des 
linken Daumens nach wie vor eingeschränkt, was allerdings zeitlich absolut nicht 
aus dem Rahmen fällt. Strukturelle Probleme finden sich klinisch nicht, so dass 
nun doch einerseits selbstständig, andererseits aber auch unter begleitender 
Handtherapie der Kraftaufbau etwas forciert wird. (…). Einschränkungen 
hinsichtlich Belastbarkeit des Daumens bestehen grundsätzlich nicht mehr. 

Die Arbeitsunfähigkeit betrug bislang 100%, ab 14.01.2016 besteht wiederum die 
50%-ige Arbeitsfähigkeit, wobei insbesondere administrative Arbeiten möglich sind; 
manuelle Tätigkeiten sollen nun aber ebenfalls zunehmend ausgeführt werden. 

3.12  Auch mit Bericht vom 19. Februar 2016 schildert Dr.med. G.________ eine 
günstige Entwicklung hinsichtlich Beweglichkeit und Daumenkraft. Die linke Hand 
dürfe im Alltag ohne Einschränkungen eingesetzt werden. Ab dem 1. März 2016 
bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 30%; die fortbestehende Einschränkung sei 
durch den noch wenig belastbaren Spitz- und Schlüsselgriff bedingt, weshalb 
entsprechend auch eine eingeschränkte Einsatzfähigkeit im Kosmetikbereich be-
stehe (Vi-act. M19). 

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3.13  Am 1. April 2016 konsultierte die Versicherte Dr.med. G.________ ein wei-
teres Mal, wobei dieser in seinem Bericht vom 8. April 2016 festhielt (Vi-act. 
M20):

Gut 6 Monate nach Sattelgelenksarthroplastik links klagt Frau C.________ nach 
wie vor über störende Restbeschwerden, welche ihr den normalen Handeinsatz 
nicht erlauben. Insbesondere sind die im Kosmetikbereich notwendigen Massage- 
und Lymphdrainage-Griffe nach wie vor nicht möglich, dies einerseits aufgrund der 
reduzierten Kraft, andererseits aber auch koordinativ. Bei stärkerer Belastung 
treten offensichtlich doch wieder vermehrt Beschwerden auf, aber auch in Ruhe 
werden praktisch anhaltende krampfartige Restbeschwerden in den proximalen 
Thenarmuskelanteilen angegeben. Die Handtherapie konnte allerdings auch nur 
noch in ca. 3-4 wöchentlichen Abständen stattfinden, wobei die Patientin 
versichert, diese Massnahmen auch selber in ihrem Institut durchführen lassen zu 
können. Trotz allem erscheint mir ein sanftes Kraftaufbautraining dringend 
notwendig, da die muskuläre Situation dekonditioniert erscheint und ohne ein 
solches Krafttraining auch keine Kraftsteigerung erwartet werden darf. 

(…). In diesem Zusammenhang habe ich die Patientin einmal mehr darauf 
aufmerksam gemacht, dass die weitgehende Normalisierung der Daumenfunktion 
– wie bereits präoperativ besprochen – ca.12 Monate beanspruchen wird. 

In Bezug auf die milden dupuytren’schen Veränderungen insbesondere in der 
linken Hohlhand, welche sich in den vergangenen Wochen spontan und mehr oder 
weniger schlagartig entwickelt haben, hat sich die Patientin bereits über die elek-
tronischen Medien eingehend informiert. Da sie in ihrer Familie keine solche 
Erkrankung finden konnte, vermutet sie einen Zusammenhang mit der Operation; 
dies ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auszuschliessen. 

Die Arbeitsfähigkeit verbleibt vorderhand bei 30%. 

3.14 Nachdem die Versicherte am 27. April 2016 in den Ferien gestürzt war und 
sich dabei auf der linken Hand abstützte, konsultierte sie am 3. Mai 2016 Dr.med. 
G.________, wobei keine Auffälligkeiten festgestellt werden konnten 
(entsprechende Abklärungen mit demselben Ergebnis wurden offenbar bereits 
vorgängig in der Klinik Hirslanden gemacht). Die Situation in der linken Hand 
habe sich zwischenzeitlich nur unwesentlich verbessert, es bestünde nach wie 
vor eine Schmerzhaftigkeit in den eher proximalen Thenaranteilen und 
entsprechend auch eine Belastungsinsuffizienz der linken Hand, wobei ein 
Carpaltunnelsyndrom habe ausgeschlossen werden können. Weiterhin sei ein 
Kraftaufbau vordringlich (Vi-act. M21). 

3.15 Mit Bericht vom 17. September 2016 hielt der Chiropraktor Dr. B.________ 
auf Anfrage gegenüber der Vorinstanz fest, dass das operierte Daumengrundge-
lenk weiterhin Schmerzen verursache. Die Koordination der linken Hand hinke 
der rechten Hand hinterher. Therapien fänden wegen häufiger Auslandsabwe-
senheit der Patientin nur unregelmässig statt. Eine weitere Besserung sei noch 
zu erwarten. Es würden Koordinationsübungen, Triggerpunkttherapien sowie 

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auch die Kryotherapie weiter durchgeführt, um eine optimale Gelenksbewegung 
zu erhalten. Bei regelmässig durchgeführtem Koordinationstraining sollte die 
Hand für die benötigten Aufgaben in drei Monaten gerüstet sein (Vi-act. M22). 

3.16 Am 23. Januar 2017 hielt Dr.med. I.________, Facharzt Orthopädie und 
Traumatologie, K.________ Zürich, auf Anfrage hin gegenüber der Vorinstanz 
fest, der Daumen links werde fehlerhaft belastet. Es bestehe eine erhebliche 
Kraftminderung, eine Fehlhaltung des Daumens und eine unphysiologische Be-
lastung bei Arbeitsbewegungen. Die Versicherte könne mit der linken Hand kei-
nen Druck im Daumen aufbauen und keine schnellen Bewegungen ausführen. 
Es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 30%. Dr.med. I.________ 
schlägt insbesondere die Durchführung einer funktionellen Ergotherapie zur Bes-
serung des Zustandes vor (Vi-act. M23). 

3.17 Gemäss dem Bericht vom 23. April 2017 von Dr. B.________ bestünden 
weiterhin Schmerzen im Daumengrundgelenk, der Ruheschmerz habe gebes-
sert. Mit der operierten Hand könne die Versicherte nicht mehr Massagen durch-
führen. Auch das Öffnen einer Flasche sei z.B. nicht möglich. Seit September 
2016 hätten sich die Schmerzen leicht reduziert und eine leichte Belastungsstei-
gerung im Alltag sei möglich gewesen. Therapien seien bei ihm nicht durchge-
führt worden. Da die angewiesenen Übungen schmerzten, seien sie nicht mehr 
durchgeführt worden. Aus Sicht der Patienten sei der Zustand nicht ausreichend 
gut, da sie bei Daumenbelastung immer noch Schmerzen habe. Zur Arbeits-
fähigkeit hielt er fest (Vi-act. M24):

Die durchzuführenden Instruktionen, bei welchen die Funktion der Daumen 
benötigt würde, nehmen geschätzte 5 Tage pro Monat ein. Entsprechend bleibt 
eine Einbusse bei der Arbeitsunfähigkeit trotz aller durchgeführten Massnahmen 
bestehen. Diese bestünde bei der bisherigen Tätigkeit bei einem Prozentgrad von 
25% Arbeitsunfähigkeit und wird in naher Zukunft kaum ändern. 

Weitere Therapien seien nicht vorgesehen. 

3.18 Gegenüber der Vorinstanz hielt Dr.med. I.________ mit Bericht vom 2. Mai 
2017 (Vi-act. M25) fest, die Versicherte sei noch in laufender Behandlung in der 
Ergotherapie. Subjektiv hätten sich die Beschwerden nur unwesentlich verbes-
sert, objektiv bestehe eine deutliche Besserung der Handfunktion. Durch die wei-
tere Behandlung könne die Handfunktion weiter gebessert werden. Er schlage 
eine weitere Serie von Ergotherapien vor, wobei die Behandlungsfrequenz auf 
vierzehntäglich reduziert werden könne. Es bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 
20%. Mit einer vollständigen Wiederherstellung der Funktion des Daumens sei 
nicht zu rechnen, da das Daumensattelgelenk reseziert wurde, was immer zu ei-
ner Kraftminderung im Daumen führe. 

12

3.19 Prof.Dr.med. H.________ hielt zu Handen der Vorinstanz nach Einsicht in 
die Akten am 18. Mai 2017 (Vi-act. M26) fest, dass der Gesundheitszustand der 
Versicherten stationär sei. Die Therapie sei nur noch symptomatisch und es sei 
keine grundlegende Verbesserung des krankhaften Zustandes möglich. Zur Fra-
ge, ob eine Chronifizierung der Beschwerden mit Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit drohe, hielt Prof.Dr.med. H.________ fest: 

In der Stellungnahme des beratenden Arztes vor 2 Jahren (Juni 2015) wurde als 
realistisches Ziel die Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in einem Ausmass von 
75% angegeben. Dieser Ansatz wurde für eine ausschliesslich manuelle Tätigkeit 
postuliert, die de facto von der Versicherten wohl nicht zu leisten ist (…). 

(…).

Die bewährte OP nach Epping (…), die bei der Versicherten am 21.09.2015 
vorgenommen wurde, führt anerkannt zu günstigen funktionellen Resultaten auch 
was die Kraft für den Daumenstrahl anbetrifft. Tätigkeiten, die mit einer 
ausgesprochen kraftvollen Opposition des Daumens verbunden sind (z.B. 
vergleichsweise Kraft, die für das Auswringen eines Tuches benötigt wird), können 
allerdings nicht mehr uneingeschränkt ausgeführt werden. Ob solche den Pinch-
Grip fordernde Funktionen quasi den ganzen Tag über ständig von der 
Versicherten abverlangt werden, ist von hier nicht abschliessend einschätzbar, 
sollte ggf. hinterfragt werden. 

Für eine angepasste Tätigkeit (Bürotätigkeit) ohne repetitive Belastungen der 
linken Hand (eigentlich nur des linken Daumenstrahles) ist von einer 
uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit auszugehen. (…). 

Auf die Frage, ob mit einer unfallbedingten, bleibenden Beeinträchtigung zu 
rechnen sei, führte Prof.Dr.med. H.________ aus:

Ja, der Anteil unfallbedingten Beeinträchtigungen ist gering, da schon vorher eine 
wesentliche Rhizarthrose manifest war. 

Auf die Frage, ob ein Integritätsschaden vorliege, antwortete Prof.Dr.med. 
H.________:

Der durch den Unfall bedingte Anteil der IE erreicht nicht die Schwelle von 5% 
aufgrund des erheblichen Vorschadens einer Rhizarthrose. 

(…). 

3.20 Im Auftrag der Vorinstanz wurde die Versicherte am 15. August 2017 durch 
Dr.med. J.________, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie, SMAB AG, 
untersucht. Im Gutachten vom 7. September 2017 (Vi-act. M27) gelangte 
Dr.med. J.________ zu folgenden Diagnosen (S. 13):

Unfallrelevante Diagnosen
1. Kapsel-, Bänderzerrung des linken Daumensattelgelenkes bei 

vorbestehender Rhiz- und STT-Arthrose links infolge Unfallereignis vom 
10.12.2014

Nicht-unfallrelevante Diagnosen

13

1. St. n. Resektions-Supinations-Interpositionsarthroplastik des linken 
Daumensattelgelenkes 09/2015

2. Rhizarthrose rechts
3. Beginnender Hallux rigidus rechts

In der versicherungsmedizinischen Beurteilung führt Dr.med. J.________ aus: 

(…). Am 11.12.2014 erfolgten ein MRI und ein CT der linken Hand, die eine 
vorhandene Rhiz- und STT-Arthrose mit alten osteophytären Veränderungen oder 
alten knöchernen Ausrissen darstellten. Bei dieser zeitnahen Dokumentation 
wurden lediglich eine Zerrung der Gelenkkapsel und der angrenzenden Bänder als 
traumatische Folgen beschrieben, so dass von gutachterlicher Seite von einer 
vorübergehenden Verschlechterung eines vorbestehenden krankhaften Zustandes 
ausgegangen wird. Eine Zerrung der Gelenkkapsel und der angrenzenden Bänder 
des linken Daumensattelgelenkes werden nach etwa 3 Monaten posttraumatisch 
als ausgeheilt betrachtet. Zu diesem Zeitpunkt wird das Erreichen des Status quo 
sine vel ante eingeschätzt. Dies wird unterstrichen durch den Hinweis im Bericht 
von PD Dr.med. F.________ vom 13.01.2015 auf einen vor dem genannten 
Trauma beschwerdearmen Zustand (nicht beschwerdefreien Zustand) bis auf die 
Schmerzepisode nach Stockbelastung. Nach Angaben der Versicherten bezieht 
sich dieser Hinweis auf massive Schmerzen des linken Daumens beim Laufen mit 
Walking-Stöcken nach einem Skiunfall am 14.02.2014 [recte 2013] mit konservativ 
behandelter Fraktur des linken Schienbeines. Aufgrund dieser Schmerzen sei das 
Laufen an Stöcken nicht möglich gewesen, so dass sie zwischenzeitlich sogar im 
Rollstuhl gesessen habe. Trotz der massiven Beschwerden sei damals der 
Daumen weder untersucht noch behandelt worden. Im Rahmen der orthopädisch-
traumatologischen Untersuchung zeigte sich eine ausgeprägte Atrophie des linken 
Daumenballens. Die grobe Kraft beider Hände wurde seitengleich vermindert 
dargeboten. Übereinstimmend mit dem klinischen Befund stellen sich in den 
aktuellen Röntgenaufnahmen reguläre postoperative Verhältnisse im Bereich des 
linken Daumensattelgelenkes nach Resektionsarthroplastik mit einer geringen 
Verkürzung des linken Daumens dar, das rechte Daumensattelgelenk zeigt eine 
mässige Rhizarthrose. Mit der Entwicklung einer Rhizarthrose ist konsekutiv eine 
schmerzhafte Verminderung der groben Kraft verbunden. Bei der operativen 
Behandlung der Versicherten erfolgte die Durchführung einer Resektions- 
Suspensions-Interpositionsarthroplastik des linken Daumensattelgelenkes (…). 
Das Ziel aller Resektionsarthroplastiken ist das Erreichen einer Schmerzfreiheit 
beziehungsweise deutlichen Schmerzlinderung. (…). Die bereits im Rahmen der 
Arthroseentstehung verloren gegangene Kraft kann durch diese Eingriffe nicht 
wieder erreicht werden, (…). Zusammenfassend bedeutet dies, dass im Rahmen 
der hiesigen Untersuchung die angegebene Kraftminderung des linken Daumens 
als "normale" Folge der ehemaligen Arthrose und operativen Behandlung 
angesehen wird, die ausgeprägte Atrophie des linken Daumenballens unterstreicht 
dies eindrücklich. 

In Würdigung der medizinischen Akten hielt Dr.med. J.________ fest: 

Die vertretene Ansicht von Prof.Dr.med. H.________, (…), dass die Diagnose 
überwiegend wahrscheinlich in einem natürlichen Kausalzusammenhang zum 
Ereignis vom 10.12.2014 stehe, kann von gutachterlicher Seite nicht geteilt 
werden. Die dabei angeführten strukturellen Veränderungen am 
Daumensattelgelenk in den bildgebenden Verfahren (…) zeigen nicht das von ihm 

14

als Traumafolge angegebene Hämarthros oder Knochenödem. Das ebenfalls 
angeführte, "abgesprengte Knochenstück" wurde als "alte osteophytäre 
Veränderungen oder alte knöcherne Ausrisse" klassifiziert. Bei dieser zeitnahen 
Dokumentation wurden lediglich eine Zerrung der Gelenkkapsel und der 
angrenzenden Bänder als traumatische Veränderungen beschrieben, damit ist eine 
vorübergehende Aktivierung der vorhandenen Arthrose des Daumensattelgelenkes 
nachvollziehbar, jedoch nicht wie von ihm behauptet "ein dauerhaft aktivierter 
Zustand" des Gelenkes. Im Gegensatz zur Ansicht von Prof.Dr.med. H.________ 
handelt es sich deshalb hier nicht um eine richtungsgebende Verschlimmerung, 
sondern um eine vorübergehende Verschlechterung eines vorbestehenden 
krankhaften Zustandes. Auch die Angabe, dass laut dem Handchirurgen die 
Versicherte vor dem Ereignis von Seiten der linken Hand beschwerdefrei gewesen 
sei, entspricht nicht den Angaben der Versicherten und der Akten. 

Im Weiteren ergibt sich aus dem Gutachten, dass aktuell keine Behandlung 
durchgeführt werde (Einstellen der Ergotherapie im Mai 2017, Gutachten S. 10). 

Im Rahmen der SMAB-Begutachtung wurde auch eine Röntgenuntersuchung 
der Daumen beidseits durchgeführt. Im entsprechenden Bericht von Dr.med. 
M.________, Facharzt für Radiologie, vom 15. August 2017 wird im Befund aus-
geführt (Vi-act. M27 Anhang):

Leichtgradige Gelenkspaltverschmälerung im MCP I sowie im IP I links. Geringe 
osteophytäre Reaktionen am distalen Scaphoidpol sowie an der Basis des 
Metacarpale I. Status nach obengenanntem Eingriff. Kein Nachweis von 
Ossifikationen im Nearthros. 

Rechts mässige Arthrose im Daumensattelgelenk. Leichte Degeneration im MCP I 
rechts. 

3.21 Bei den Akten liegt im Weiteren ein ärztliches Zeugnis des Chiropraktors 
Dr. B.________ vom 1. Februar 2018. In diesem hält er fest (Vi-act. M28):

Ich bestätige, dass Frau C.________ am 14.2.2013 einen Sturz beim Skifahren mit 
Kopf-, Bein- und Handgelenksverletzung erlitten hatte. Sie war, als die 
Beschwerden nicht adäquat besserten, vom 24.2.2013 bis am 5.7.2013 deswegen 
bei uns in Behandlung. Es war wegen der Beinverletzung damals unumgänglich 
Krücken zu benutzen, welche damals aber wegen der Handgelenksverletzung 
schwierig zu gebrauchen waren. Um die verletzten Handgelenke möglichst zu 
schonen hatte ich damals den Krückengriff speziell gepolstert, um die damals 
verletzte Daumenpartie zu schonen. Die Handgelenksbeschwerden waren damals 
deutlich vorhanden, die Beinproblematik war jedoch im Vordergrund. 

Wie spätere Aufnahmen der Handgelenke zeigen (…) bestanden osteophytäre 
Veränderungen respektive alte knöcherne Ausrisse im linken Handgelenk, welche 
plausibel auf den Sturz vom 14.2.2013 zurückzuführen sind. Vorgängig bestanden 
keine Beschwerden in den Handgelenken und Daumen. 

(…). 

Ich bin der Ansicht, dass die unabhängige Bestätigung von alten traumatischen 
Handgelenksverletzung die Unfallkausalität bestätigt. Diese wurde am 10.12.2014 
durch einen erneuten Sturz weiter neu beschädigt. (…). 

15

4.1 Die Versicherte rügt zunächst einen verfrühten Fallabschluss. Von einer 
Fortsetzung der ärztlichen Behandlung sei gemäss dem Bericht von Dr.med.  
I.________ eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten. 

4.2 Rechtsprechungsgemäss folgt aus Art. 19 Abs. 1 UVG, dass dann, wenn 
von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 
Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr zu erwarten ist, der sog. 
Fallabschluss vorzunehmen ist: Heilbehandlungs- und Taggeldleistungen sind 
einzustellen und es ist der Anspruch der versicherten Person auf Invalidenrente 
und Integritätsentschädigung zu prüfen (BGE 134 V 109 Erw. 4.1; Rumo-Jun-
go/Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum UVG, 4. A., S. 143). Was 
unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes in diesem Sinne zu 
verstehen ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden 
Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit unfallbedingt be-
einträchtigt, wobei die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung 
ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 
134 V 109 Erw. 4; Urteil 8C_949/2009 vom 28.4.2010 Erw. 9.1). Damit setzt der 
Abschluss des Falles durch den Unfallversicherer nicht voraus, dass eine ärztli-
che Behandlung überhaupt nicht mehr erforderlich ist, sondern lediglich, dass 
von weiteren medizinischen Massnahmen keine namhafte Besserung mehr er-
wartet werden kann (Urteil Bundesgericht 8C_590/2008 vom 3.12.2008 Erw. 
4.2).

4.3 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass die Versicherte nach der 
operativen Behandlung vom 21. September 2015 noch eine Handtherapie (Ergo-
therapie) durchführte, allerdings spätestens seit Frühjahr 2016 offenbar nur noch 
in zeitlich grossen Abständen von drei bis vier Wochen (Vi-act. M20). Im Weite-
ren wurden keine relevanten medizinischen oder therapeutischen Massnahmen 
mehr durchgeführt. Dr.med. I.________ schlug zwar im Januar 2017 nochmals 
die Durchführung einer funktionellen Ergotherapie vor (Vi-act. M23) und gemäss 
Bericht vom 2. Mai 2017 wurden ergotherapeutische Massnahmen auch in An-
griff genommen (Vi-act. M25), ohne dass jedoch subjektiv eine Besserung des 
Zustandes eintrat. Gegenüber der Gutachterin gab die Versicherte dann (im Au-
gust 2017) an, mit der Ergotherapie im Mai 2017 aufgehört zu haben. 

Unter diesen Umständen ist der Fallabschluss per 7. Mai 2017 nicht zu be-
anstanden. Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht, dass 
von weiteren Heilbehandlungen eine namhafte Besserung im Sinne von Art. 19 
Abs. 1 UVG zu erwarten wäre.

16

5.1.1  Mit dem Fallabschluss ist – wie bereits erwähnt – der Anspruch der versi-
cherten Person auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung zu prüfen. Die 
Vorinstanz hat vorliegend eine entsprechende Prüfung nicht vorgenommen, da 
sie gestützt auf das SMAB-Gutachten davon ausgeht, dass kein Kausalzusam-
menhang zwischen dem Unfall vom 10. Dezember 2014 und den anhaltenden 
Beschwerden mehr bestünden. Bereits ab April 2015 stünden die Beschwerden 
einzig mehr im Zusammenhang mit der vorbestehenden Rhizarthrose. 

5.1.2  Die Versicherte macht geltend, die Vorinstanz könne den Wegfall jeglichen 
kausalen Zusammenhanges zwischen dem Unfallereignis vom 10. Dezember 
2014 und den fortbestehenden Beschwerden nicht rechtsgenüglich nachweisen. 
Das Gutachten der SMAB-AG sei nicht beweiskräftig, da die Gutachter keine 
Radiologen seien und den radiologischen Sachverhalt nicht fachkompetent ein-
schätzen könnten. Auch die Operation sei zumindest teilkausal zum Unfallereig-
nis. Da die Operation zu einer ausgeprägten Strukturveränderung geführt habe, 
könne der status quo ante gar nicht mehr erreicht werden. Das Gutachten stehe 
zudem im Widerspruch zur Einschätzung von Prof.Dr.med. H.________ . Auch 
sei aus dem Gutachten nicht erkennbar, weshalb der Unfall nur zu einer vorüber-
gehenden Verschlechterung und nicht zu einer richtungsgebenden Verschlimme-
rung geführt haben soll. 

5.2 Aus den medizinischen Akten ergibt sich, dass gemäss der zeitnah zum 
Unfallereignis durchgeführten MRI- und CT-Untersuchung bereits vor dem Unfall-
ereignis eine degenerative Veränderung im linken Daumengelenk bestand (Rhiz- 
und STT-Arthrose), welche durch die erlittene Distorsion traumatisiert wurde. Be-
reits PD Dr.med. F.________ stellte ca. einen Monat nach dem Unfallereignis in 
Berücksichtigung des MRI-Befundes einzig die Diagnose einer traumatisierten 
Rhiz-arthrose. In einem solchen Fall entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers – wie bereits erwähnt – erst, wenn der Gesundheitsschaden nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht (status quo ante vel sine), 
was vom Unfallversicherer mit dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden muss. 
Insgesamt ist mithin zu beurteilen, ob es durch das Unfallereignis vom 10. De-
zember 2014 zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des krankhaften Vor-
zustandes gekommen ist und der status quo sine spätestens mit der Leistungs-
einstellung im Mai 2017 erreicht worden ist, was eine weitere Leistungspflicht der 
Vorinstanz ausschliesst, oder ob es durch das Unfallereignis zu einer richtungs-
gebenden Verschlimmerung gekommen ist, welche den degenerativen Prozess 
beschleunigt hat, so dass das Unfallereignis für das Fortbestehen der geltend 

17

gemachten Beschwerden weiterhin zumindest teilkausal ist und damit die Unfall-
versicherung weiterhin leistungspflichtig ist.

5.3 In casu liegen sich widersprechende Beurteilungen über das Vorliegen ei-
ner richtungsgebenden Verschlimmerung vor. Prof.Dr.med. H.________, als die 
Vorinstanz beratender Arzt, spricht im Bericht vom 24. Juni 2015 von einer durch 
den Unfall "dauerhaft aktivierten" Arthrose des Gelenkes. In den vorhandenen 
MRI-Darstellungen kann er strukturelle Veränderungen am Daumensattelgelenk 
feststellen, welche als Traumafolge anzusehen seien (Hämarthros, abgespreng-
tes Knochenstück, Knochenödem). Prof.Dr.med. H.________ spricht denn auch 
ausdrücklich von einer richtungsgebenden Verschlimmerung durch den Unfall. Im 
Weiteren bejahte Prof.Dr.med. H.________ in der Beurteilung zu Handen der 
Vorinstanz vom 18. Mai 2017 die Frage, ob mit einer unfallbedingten, bleibenden 
Beeinträchtigung zu rechnen sei, auch wenn er den unfallbedingten Anteil in   
Berücksichtigung der vorbestehenden Rhizarthrose als gering einstufte (Vi-act. 
M26). Von einer (zumindest teilweisen) Unfallkausalität der Beschwerden am lin-
ken Daumengelenk geht auch der Chiropraktor Dr. B.________ aus. 

Andererseits gelangte die Gutachterin Dr.med. J.________ zum Schluss, dass 
nur eine vorübergehende Verschlechterung eines vorbestehenden krankhaften 
Zustandes vorliege. Für die Schlussfolgerung von Dr.med. J.________ spricht 
der Umstand, dass der behandelnde Arzt, Dr.med. G.________, nie von einer 
unfallbedingten Verletzung spricht. Die erhobenen Befunde beschränken sich auf 
die (bereits vorbestehenden) Rhiz- und STT-Arthrosen. Nach einem weiteren 
Sturz der Versicherten vom Oktober 2015 hielt Dr.med. G.________ fest, dass 
sich keine Anhaltspunkte für traumatische Veränderungen fänden (Vi-act. M15). 
Gegen eine richtungsgebende Verschlechterung spricht auch der Umstand, dass 
nirgends eine Progression der Arthrose aufgrund des Unfalles postuliert wird und 
auch in den bildgebenden Befunden – soweit ersichtlich – solches nicht nachge-
wiesen wird. Der im Rahmen der Begutachtung durchgeführte Röntgenbefund 
ergibt vielmehr, dass auch an der rechten, nicht durch einen Unfall versehrten 
Hand eine mässige Arthrose im Daumensattelgelenk besteht, mithin vergleichba-
re arthrotische Veränderungen vorliegen wie an der linken Hand. Die durchge-
führte Operation ist die klassische operative Behandlungsform einer Rhizarthro-
se, wie sie bei der Beschwerdeführerin schon vor dem Umfallereignis vorlag (vgl. 
https://ch.universimed.com/fachthemen/1405; vgl. auch unter www.schulthess-
klinik.ch/de/fachbereiche/medizinische-zentren/handchirurgie). Die durchgeführte 
Operation diente mithin der Behandlung der degenerativen Erkrankung und wur-
de von Dr.med. G.________ denn auch einzig aufgrund der stark fortgeschritte-
nen Arthrose empfohlen und dann auch durchgeführt. Die Distorsion an sich hät-

18

te keine Operation erfordert. Aus dem Bericht zur MRI-Untersuchung vom 11. 
März 2015 – mithin drei Monate nach dem Unfallereignis – ergibt sich denn auch, 
dass bereits zu diesem Zeitpunkt die Unfallfolgen weitgehend verheilt waren 
(Knochenödem an der Basis des Os metacarpale I regredient, Ödem im Os tra-
pezium ganz verschwunden, knöcherner Ausriss im Bereich des Kapselansatzes 
ist fusioniert, Hämarthros deutlich regredient; vgl. Vi-act. M8 S. 2). Gegen eine 
noch andauernde kausale Beteiligung des Unfalles spricht im Übrigen auch der 
Umstand, dass gemäss den Angaben von Dr.med. F.________ eine (vorüberge-
hende) schmerzhafte Episode bereits vor dem Unfallereignis bestanden hat, und 
zwar nach Stockbelastung beider Hände infolge einer Knieverletzung (Vi-act. 
M2). Dieser Umstand spricht klar dafür, dass durch den Unfall ein weiteres Mal 
ein degenerativer Vorzustand aktiviert, nicht aber verursacht bzw. richtungsge-
bend verschlimmert wurde. 

Insgesamt ergibt sich aus den medizinischen Akten, dass die Versicherte anläss-
lich des Unfallereignisses vom 10. Dezember 2014 zwar eine Distorsion, mithin 
eine leichte Verletzung des Daumensattelgelenkes erlitten hat, die andauernden 
Beschwerden aber mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die vorbestehende 
Rhiz- und STT-Arthrose zurückzuführen sind. Durch das Unfallereignis verur-
sachte strukturelle Veränderungen, welche für ein Fortbestehen von Beschwer-
den auch mehr als zwei Jahre nach dem Unfall verantwortlich sind, konnten nicht 
festgestellt werden. Insgesamt ist mithin nicht zu beanstanden, dass die Vor-
instanz gestützt auf das Gutachten von Dr.med. J.________ eine Leistungspflicht 
über den 7. Mai 2017 hinaus verneint hat, wobei offen bleiben kann, ob der sta-
tus quo sine tatsächlich bereits drei Monate nach dem Unfallereignis eingetreten 
ist, wie von Dr.med. J.________ postuliert wird. Jedenfalls ist mehr als zwei Jah-
re nach dem Unfallereignis mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, dass dem Sturz vom Dezember 2014 
keine kausale Bedeutung für die geltend gemachten Beschwerden mehr zu-
kommt. 

6.1 Im Weiteren macht die Versicherte geltend, sie habe sich bereits anlässlich 
eines Skiunfalles vom 14. Februar 2013 am linken Daumen verletzt. Sie verweist 
diesbezüglich auf den Bericht von Dr. B.________ vom 1. Februar 2018. Im 
SMAB-Gutachten werde nicht auf die Frage eingegangen, ob der Vorzustand ei-
ne Folge des Unfalles vom 14. Februar 2013 sei. 

6.2 Wie die Vorinstanz korrekt festhält, ergeben sich aus den Akten zum Unfal-
lereignis vom 14. Februar 2013 keinerlei Hinweise auf eine Verletzung des linken 
Daumens oder auf im Anschluss aufgetretene Schmerzen am linken Daumen. 
Die Versicherte hat anlässlich dieses Unfalles eine Impressionsfraktur im Bereich 

19

des lateralen Tibiaplateaus erlitten. Anderweitige Verletzungen sind nicht doku-
mentiert. Aus den (zeitnahen) medizinischen Akten ergeben sich keinerlei Hin-
weise darauf, dass im Rahmen des Skiunfalles auch der linke Daumen verletzt 
wurde. Auch aus der Unfallmeldung des Arbeitgebers (Vi-act. S1 und S2), wo 
ausdrücklich nach dem betroffenen Körperteil gefragt wird, ergibt sich kein Hin-
weis auf eine Daumenverletzung. Ebenso werden im Protokoll des Schadens-
inspektors vom 30. April 2013 (Vi-act. S6) keine Schmerzen im linken Daumen 
erwähnt. Dokumentiert sind einzig einige Zeit nach dem Unfall geltend gemachte 
Nackenschmerzen (Vi-act. S11). Zudem findet sich auch im Bericht von Dr. 
B.________ vom 29. August 2013 kein Hinweis auf eine Verletzung im Bereich 
des linken Daumens bzw. auf Schmerzen in diesem Bereich (Vi-act. A6). Dieser 
Bericht steht mithin im Widerspruch zu dem fünf Jahre später verfassten Zeugnis, 
wonach die Versicherte anlässlich des Skiunfalles eine Handverletzung erlitten 
haben soll (Vi-act. M28). Dass anlässlich des Skiunfalles eine relevante Verlet-
zung des linken Daumens stattgefunden hat, widerspricht auch dem Umstand, 
dass während mehreren Wochen nach dem Unfall gemäss den medizinischen 
Akten eine konsequente Stockentlastung durchgeführt werden konnte. Eine rele-
vante Verletzung des linken Daumens hätte eine Stockentlastung über mehrere 
Wochen wohl stark erschwert. Erst aus dem Bericht von PD Dr.med. F.________ 
vom 13. Januar 2015 ergibt sich, dass nach der Stockentlastung eine "Schmerz-
episode" im Bereich des linken Daumens aufgetreten ist, wobei nicht festgehal-
ten wird, dass diese Schmerzen auf eine unfallbedingte Schädigung zurückzu-
führen sind. Wie bereits erwähnt führt PD Dr.med. F.________ die Beschwerden 
auf die Rhizarthrose zurück, was nachvollziehbar ist, zumal die Beschwerden 
erst "nach" der Stockentlastung aufgetreten sind (Vi-act. M2). Insgesamt ist eine 
unfallkausale Verletzung des linken Daumens im Rahmen des Skiunfalles vom 
14. Februar 2013 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Entsprechend kann eine Leistungspflicht des 
Unfallversicherers auch nicht aus diesem Unfallereignis hergeleitet werden. 

7. Damit erweist sich die Beschwerde zusammenfassend als unbegründet 
und ist abzuweisen. Kosten werden keine erhoben, Anspruch auf Parteientschä-
digung besteht nicht (Art. 61 lit. a und lit. g ATSG).

20

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R) 
- die Vorinstanz (R)
- und an das Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern (A).

Schwyz, 14. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. Dezember 2018