# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3681dff0-0bc2-52d5-8bd8-06b46dd0eb95
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-12
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 12.11.2014 607 2013 22
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_010_607-2013-22_2014-11-12.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

607 2013 22

Entscheid vom 12. November 2014

Präsident des Steuergerichtshofs

Besetzung Präsident: Marc Sugnaux
Gerichtsschreiberin: Elisabeth Rime Rappo

Parteien A.________ und B.________, Beschwerdeführer, vertreten durch 
Rechtsanwalt Thomas Zbinden 

gegen

KANTONALE STEUERVERWALTUNG, Vorinstanz

Gegenstand Vermögenssteuer der natürlichen Personen; Zurechnung einer Forderung 
zum steuerbaren Vermögen

Beschwerde vom 12. Juni 2013 gegen den Einspracheentscheid vom 
17. Mai 2013; Kantonssteuern 2010 und 2011

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Sachverhalt

A. Mit Kaufvertrag vom 1998, welcher elf Tage später im Grundbuch eingetragen wurde, erwarb 
C.________, der Bruder des Beschwerdeführers B.________, von seinen Eltern D.________ und 
E.________ ein (vor der Neuvermessung mehr als zwanzig, danach noch drei Grundstücke 
umfassendes) landwirtschaftliches Heimwesen in F.________. Der Kaufpreis von 300'000 Franken 
wurde aufgrund des Ertragswertes von 250'886 Franken und einer angemessenen Erhöhung im 
Sinne von Art. 18 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1991 über das bäuerliche 
Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) festgesetzt. In Ziff. C./6 des Vertrages vereinbarten die 
Parteien "für den Fall, dass der Käufer Land zum Zweck der Kiesausbeutung verkaufen oder 
dieses zu diesem Zweck gegen Entgelt zur Verfügung stellen sollte, einen speziellen 
Gewinnanspruch. Der Erlös aus einem solchen Rechtsgeschäft wird in neun Teile aufgeteilt. Der 
Käufer bekommt zwei Teile, die übrigen Kinder des Verkäufers bekommen je einen Teil. Die An-
wendung der Art. 31 Abs. 4 (Besitzesdauerabzug), Art. 32 (Abzug für Realersatz) und Art. 33 (Ab-
zug für Ausbesserung und für Ersatz von Bauten und Anlagen) BGBB wird für diese Fälle ausge-
schlossen."

In der Folge schloss C.________ im 2001 mit der G.________ AG (später H.________ AG bzw. 
I.________ AG, F.________) einen Vorvertrag, gemäss welchem er dieser Firma zu Lasten seines 
Grundstücks Nr. jjj der Gemeinde F.________ ein Kiesausbeutungsrecht einräumte. Der 
Vorvertrag sah insbesondere vor, dass das Grundstück zu gegebener Zeit in drei volumenmässig 
ungefähr gleich grosse "Etappen" unterteilt und für jede ein gesonderter Kiesabbauvertrag 
abgeschlossen werden sollte, wobei die im Vorvertrag enthaltenen Absprachen integralen 
Bestandteil der zukünftigen Kiesabbauverträge bilden sollten.

Mit Kaufvertrag vom 2010, welcher am … des gleichen Jahres im Grundbuch eingetragen wurde, 
veräusserte C.________ der H.________ AG eine Parzelle Kiesabbauland (Grundstück Nr. kkk 
der Gemeinde F.________). Einleitend wurde dargelegt: "Die Parteien sind aus verschiedenen 
Gründen zur Auffassung gelangt, anstelle der im Vorvertrag vorgesehenen Kiesabbauverträge für 
jede der drei zu bildenden Etappen je einen Grundstückkaufvertrag abzuschliessen. Der 
vorliegende Kaufvertrag wird in teilweiser Erfüllung des Vorvertrages vom 2001 abgeschlossen, 
dessen Wirkungen ansonsten uneingeschränkt weitergelten. Dies mit der Einschränkung, dass die 
im zweiten Absatz von Seite 8 des Vorvertrages enthaltene Verpflichtung zu Lasten der 
H.________ AG und die in Ziffer 3.1 des Vorvertrages enthaltene Preisanpassungsklausel entfällt." 
Bezüglich des Kaufpreises von 2'079'925 Franken wurde Folgendes vereinbart:

"2. KAUFPREISTILGUNG

Die Käuferin verpflichtet sich, den Kaufpreis wie folgt zu vergüten: 

innerhalb von 30 Tagen nach Verurkundung
• CHF 16'639.40 auf das Konto IBAN lll des Verkäufers bei der M.________ Bank AG, in 

N.________,
• CHF 399'345.60 auf das Treuhandkonto IBAN ooo (Rubrik: C.________) des Notars bei der 

Freiburger Kantonalbank zur Sicherstellung der voraussichtlich anfallenden 
Grundstückgewinnsteuern (Kanton und Gemeinde),

bei Beendigung der Hälfte des Abbaus des Vertragsobjektes
• CHF 623'977.50 auf das Konto IBAN ppp des Verkäufers bei der M.________ Bank AG, in 

N.________,
• bei Beendigung von drei Vierteln des Abbaus des Vertragsobjektes

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• CHF 519'981.25 gemäss den Weisungen des Verkäufers,
bei Beendigung des Abbaus des Vertragsobjektes, wobei unter Beendigung des Abbaus der 
Abschluss der Abbauarbeiten zu verstehen ist, und nicht derjenige der Wiederinstandstellungs-
arbeiten
• CHF 519'981.25 gemäss den Weisungen des Verkäufers.

3. VERZUGSFOLGEN

Die vorgenannten Zahlungstermine sind Verfalltage. Bis zur Fälligkeit ist kein Zins geschuldet. Im 
Falle unpünktlicher Zahlung schuldet die Käuferin dem Verkäufer ab Fälligkeit ohne jegliche wei-
tere Mahnung einen Verzugszins von 6 (sechs) % p.a. Alle weiteren Verzugsfolgen (Art. 214, 102 
bis 109 OR) bleiben vorbehalten."

In den weiteren Vertragsbestimmungen wird insbesondere auf die Abbaubewilligung vom 
12. November 2004 Bezug genommen und betont, die Käuferin habe das Vertragsobjekt im Hin-
blick auf den Kiesabbau untersucht und sie kenne die auf das Vertragsobjekt anwendbaren Be-
stimmungen und Vorschriften. Zudem wird präzisiert, die Käuferin verpflichte sich, den Abbau auf 
dem Vertragsobjekt im Rahmen der Marktverhältnisse kontinuierlich und ohne grössere zeitliche 
Unterbrüche voranzutreiben. Zeitliche Unterbrüche von mehreren Monaten seien nur dann zuläs-
sig, wenn diese deshalb entstünden, weil die Käuferin ihre Betriebsabläufe in technischer oder 
personeller oder sonstiger Hinsicht optimiert habe, der Abbau gleicher oder vergleichbarer Mengen 
innert kürzerer Zeit möglich werde, so dass beispielsweise nur mehr während sechs oder sieben 
Monaten eines Jahres abgebaut, dabei aber die gleiche oder eine vergleichbare Menge an ver-
wertbaren Materialien abgebaut werde. Allerdings wird im Vertrag auch vorbehalten:

"Sollte sich während dem Abbau das Material aus Qualitäts- und wirtschaftlichen Gründen derart 
verschlechtern, dass ein weiterer Abbau nicht mehr lohnend ist, hat die Käuferin das Recht, den 
Abbau gegen Bezahlung einer Entschädigung von CHF 100'000.-- an den Verkäufer jederzeit zu 
beenden. Sie ist in diesem Fall verpflichtet, das Vertragsobjekt nach den oben erwähnten 
Bestimmungen wieder aufzufüllen und zu rekultivieren. Bei einer gestützt auf diese Bestimmung 
erfolgenden vorzeitigen Beendigung des Abbaus wäre der Verkäufer seinerseits verpflichtet, der 
Käuferin unter Berücksichtigung der abgebauten Menge einen verhältnismässigen Teil des Kauf-
preises zurückzuerstatten."

Schliesslich regelt der Vertrag noch verschiedene weitere Punkte, auf welche jedoch vorliegend 
nicht näher einzugehen ist.

B. Nachdem die Beschwerdeführer B.________ und A.________ für die Steuerperioden 2010 
und 2011 bereits ordentlich veranlagt worden waren, teilte ihnen die Kantonale Steuerverwaltung 
mit Schreiben vom 28. November 2012 – unter Ansetzung einer Frist zur Stellungnahme – 
Folgendes mit:

"Aus einer Meldung der Revisionsabteilung geht hervor, dass Sie eine Forderung von 
Fr. 184'882.00 gegenüber C.________ aus Kiesverkauf im Jahre 2010 haben.

Diese Forderung muss unter Code 3.210 Privatkapitalien im Vermögen besteuert werden.

In Anwendung der Bestimmungen von Art. 192 DStG sehen wir uns gezwungen, Ihre Veranla-
gungen 2010 und 2011 zu berichtigen, indem dieses Vermögen zusätzlich besteuert wird."

In der Folge wurden die beiden Veranlagungen mit Anzeigen vom 14. Februar 2013 entsprechend 
angepasst, wobei sich neu geschuldete kantonale Vermögenssteuerbeträge von 729.05 Franken 
(2010) und 848.50 Franken (2011) ergaben.

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C. Am 14. März 2013 erhoben die Beschwerdeführer gegen diese Veranlagungen Einsprache 
mit dem Hinweis, sie seien "nicht im Besitz ... von diesem Guthaben von Fr. 184'882.00". Im Ver-
laufe des Einspracheverfahrens brachten sie ergänzend vor, gemäss dem abgeschlossenen Ver-
trag habe die Käuferin das Recht, den Kiesabbau gegen Bezahlung eines Betrages von 100'000 
Franken jederzeit zu beenden, falls ein weiterer Abbau nicht mehr lohnend sei. Es sei also nicht 
klar, wann und wie viel bzw. ob sie überhaupt Geld erhielten. In Anwendung von Art. 57 des Ge-
setzes vom 6. Juni 2000 über die direkten Kantonssteuern (DStG; SGF 631.1) sei dem Grad der 
Verlustwahrscheinlichkeit Rechnung zu tragen.

Mit Entscheid vom 17. Mai 2013 wurde die Einsprache abgewiesen. Zur Begründung legte die 
Kantonale Steuerverwaltung insbesondere dar, mit dem im Grundbuch eingetragenen Grundstück-
verkauf sei ein fester Rechtsanspruch des Verkäufers auf die Forderung gegenüber der Käuferin 
entstanden. Dieser bestehende Rechtsanspruch sei weder bestritten noch unsicher oder gefähr-
det. Bisher seien keine Gründe dafür bekannt oder vorgebracht worden, dass diese Zahlungen von 
der Käuferin nicht geleistet werden könnten. Ebenso wenig werde der Nachweis erbracht, dass der 
Kiesabbau nicht mehr lohnend sei und ein Rücktritt vom Vertrag bevorstehe. Im Lichte der bun-
desgerichtlichen Rechtsprechung sei steuerlich der Forderungserwerb massgebend, sofern die 
Erfüllung der Forderung nicht unsicher sei. Somit sei vorliegend auch der vertraglich vereinbarte 
Anspruch auf den Gewinnanteil als Vermögen steuerbar. Der Einkommenssteuer würden dann die 
zukünftigen Auszahlungen unterstellt.

D. a) Mit Eingabe vom 12. Juni 2013 reichten die Beschwerdeführer, nunmehr vertreten durch 
Rechtsanwalt Thomas Zbinden, gegen den Einspracheentscheid beim Kantonsgericht Beschwerde 
ein mit folgenden Anträgen:

"1. Auf die vorliegende Beschwerde sei einzutreten.

2. Der Einspracheentscheid der kantonalen Steuerverwaltung vom 17. Mai 2013 sei aufzu-
heben.

3.1 Der Code 3.210 der Veranlagungsanzeigen 2010 und 2011 sei dahingehend abzuän-
dern, dass der noch offene Anspruch gegenüber C.________ nicht als Vermögen zu ver-
steuern sei.

3.2 Beim Code 3.210 der Veranlagungsanzeige 2010 sei vom Vermögen der Betrag von Fr. 
184'882.-- in Abzug zu bringen.

3.3 Beim Code 3.210 der Veranlagungsanzeige 2011 sei vom Vermögen der Betrag von Fr. 
184'882.-- in Abzug zu bringen.

4. Es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführer gegenüber C.________ aus Kiesverkauf 
im Jahre 2010 keinen festen Rechtsanspruch haben.

5. Zuviel bezahlte Steuerbeträge seien den Beschwerdeführern zurückzuvergüten.

6. Sämtliche Partei- und Verfahrenskosten des Verfahrens vor dem Kantonsgericht seien 
dem Staat aufzuerlegen."

Die Beschwerdeführer legen einleitend dar, ihr Gewinnanteil von 184'882.22 Franken betreffe den 
noch offenen restlichen Kaufpreis von 1'663'940 Franken. Es entziehe sich jedoch ihrer Kenntnis, 
ob die Hälfte des Abbaus des Vertragsobjekts beendet und damit eine nächste Rate von 
623'977.50 Franken fällig geworden wäre. Tatsache sei jedenfalls, dass seit den ersten beiden 
Ratenzahlungen von 16'639.40 Franken und 399'345.60 Franken keine Teilzahlungen mehr ge-
leistet worden seien und somit davon ausgegangen werden könne, dass die Hälfte des Abbaus 
des Vertragsobjekts momentan (noch) nicht erfolgt sei. Von den bis anhin geleisteten Teilzah-
lungen von insgesamt 415'985 Franken sei ihnen nicht ein Neuntel, d.h. 46'220.55 Franken, son-

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dern lediglich – wohl nach Abzug der Grundstückgewinnsteuern – ein Betrag von 17'954.80 Fran-
ken (1'848.80 Franken + 16'106 Franken) ausbezahlt worden.

Sodann berufen sich die Beschwerdeführer erneut auf die Vertragsklausel, wonach die Verkäuferin 
das Recht habe, den Kiesabbau gegen Bezahlung eines Betrages von 100'000 Franken sowie 
unter allfälliger anteilsmässiger Rückerstattung des Kaufpreises jederzeit zu beenden, falls sich 
während des Abbaus das Material aus Qualitäts- und wirtschaftlichen Gründen derart verschlech-
tern sollte, dass ein weiterer Abbau nicht mehr lohnend sei. 

Davon ausgehend machen die Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe in ihrem Ein-
spracheentscheid in Verletzung von Art. 57 Abs. 3 DStG und der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung zu Unrecht festgehalten, dass die Forderung nicht unsicher sei. Zwar sei der Kaufpreis tat-
sächlich in Raten fällig. Ob aber die Kiesausbeutung in Zukunft weiter vorgenommen werde, könne 
sich natürlich nicht aus den bisherigen Zahlungen der Käuferin ergeben. Die bisher vorgenomme-
nen Zahlungen seien aufgrund von bereits getätigten und nicht von zukünftigen Kiesausbeutungen 
vorgenommen worden. Wie es sich in Zukunft verhalte, sei jedoch völlig offen. Gerade die Tat-
sache, dass die Vertragsparteien im Kaufvertrag vom … mit jener Klausel einen Vorbehalt 
betreffend zukünftige Kiesausbeutung angebracht hätten, zeige per se auf, dass die 
Kiesausbeutung und damit auch die Forderung der Beschwerdeführer eben alles andere als sicher 
sei. Auch angeblich nicht vorhandene bisherige Zahlungsschwierigkeiten der Käuferin änderten an 
dieser Unsicherheit der zukünftigen Kiesausbeutung nichts. Es sei also durchaus möglich, dass 
sich in kurzer oder ferner Zukunft herausstelle, dass das noch nicht ausgebeutete Material derart 
schlechter sei, dass sich ein weiterer Abbau als nicht mehr lohnend erweise. Folge davon wäre 
sogar, dass die Beschwerdeführer riskierten, bereits erhaltene Zahlungen zurückerstatten zu müs-
sen. Entscheidend sei also einzig die Qualität des noch nicht und keineswegs des bereits abge-
bauten Materials. Wie es sich damit verhalte, sei ungewiss, was eben auch den Grund der besag-
ten vertraglichen Rücktrittsklausel darstelle. Da vorliegend der Rechtsanspruch bzw. die Erfüllung 
der Forderung als unsicher betrachtet werden müsse, sei gemäss der von der Vorinstanz selber 
angerufenen bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit der Besteuerung bis zur Erfüllung der Leis-
tung zuzuwarten.

b) Der mit Verfügung vom 17. Juni 2013 festgesetzte Kostenvorschuss von 500 Franken 
wurde fristgemäss einbezahlt.

c) In ihrer Beschwerdeantwort vom 19. August 2013 schliesst die Kantonale Steuerverwal-
tung auf Abweisung der Beschwerde (unter Kostenfolge). Sie hält an ihrem Standpunkt fest und 
legt insbesondere noch dar, es werde überhaupt kein Nachweis dafür erbracht, dass die Forde-
rung gefährdet sei. Es werde auch nicht der geringste Nachweis erbracht, dass der Abbau aus 
Qualitäts- und wirtschaftlichen Gründen nicht lohnend sei und die Käuferin von der vertraglichen 
Rücktrittsklausel Gebrauch mache. Es würden auch keine Zahlungsschwierigkeiten der Käuferin 
respektive des Verkäufers nachgewiesen. Ebenso wenig werde der Vorwurf einer Verletzung der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. die drei im angefochtenen Entscheid erwähnten Urteile) 
belegt.

Abschliessend verweist die Vorinstanz auf die rechtsgültig unterzeichneten, im Grundbuch einge-
tragenen Verträge. Zudem sei bei den direkt angrenzenden Nachbargrundstücken (Artikel Nr. qqq 
und rrr) der Kiesabbau praktisch beendet, wie sich aus dem beigelegten Satellitenfoto vom 
September 2012 und dem Grundstückplan ergebe. Auf dem (vorliegend zur Diskussion stehenden) 
Grundstückartikel Nr. kkk sei mit der Kiesausbeutung begonnen worden. Die Humusschicht sei 
bereits abgetragen worden (Stand der Arbeiten Juli 2013). Ebenfalls bei den angrenzenden 
Grundstücken sss, ttt, uuu und vvv sei in den letzten Jahren erfolgreich massiv Kies abgebaut 

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worden. Die Käuferin habe erst vor kurzem die Kiesaufbereitungsanlage im Dorf F.________ 
saniert und ausgebaut. Diese Investitionen wären wohl kaum vorgenommen worden, wenn 
zukünftig nicht in nächster Nähe Kies in der gewünschten Menge und Qualität abgebaut werden 
könnte.

d) In ihren Gegenbemerkungen vom 3. September 2013 weisen die Beschwerdeführer ins-
besondere darauf hin, dass nach den ersten zwei Zahlungen im Januar und Dezember 2010 nun 
schon seit bald zwei Jahren keine weitere Rate mehr geleistet worden sei. Mögliche Ursachen 
dafür könnten entweder Zahlungsschwierigkeiten der Käuferin oder aber ein geringerer Material-
abbau sein. Es gebe also sehr wohl Gründe, welche dazu führen könnten, dass die Beschwerde-
führer nicht die gesamten Zahlungen erhalten werden respektive dass sich diese auf lange Zeit 
hinauszögern könnten und somit als äusserst unsicher anzusehen seien. Zudem bestehe kein di-
rektes Forderungsrecht gegenüber der Käuferin, sodass ein doppeltes Verlustrisiko bestehe (Ge-
fahr, dass allenfalls nebst dem Käufer der Verkäufer seinerseits der Zahlungspflicht nicht nach-
kommen könne oder wolle).

Im Übrigen werden die Ausführungen der Vorinstanz zum Kiesabbau auf den Nachbargrund-
stücken "mit Nicht-Wissen bestritten". Den eingereichten Fotos lasse sich nicht entnehmen, wie 
weit der Kiesabbau dort fortgeschritten sei. Es sei ohne Weiteres möglich, dass in einem tieferen 
Bereich ein Kiesabbau erschwert werde. Auch sei keinesfalls auszuschliessen, dass die Boden-
qualität von Grundstück zu Grundstück ändere. Wenn der Kiesabbau auf dem Grundstück Nr. kkk 
so problemlos möglich wäre, hätte es keinen Sinn gemacht, den vertraglichen Vorbehalt einzufü-
gen. Letzterer beruhe jedoch gerade auf den Erfahrungen der Käuferin. Dass dreieinhalb Jahre 
nach dem Kauf erst die Humusschicht abgetragen worden sei, werfe ebenfalls Fragen auf. Sodann 
habe ein allfälliger Ausbau der Kiesaufbereitungsanlage, welcher – sofern überhaupt – nicht erst 
kürzlich erfolgt sei, nichts mit dem Kiesabbau auf dem Grundstück Nr. kkk zu tun. Und noch weni-
ger habe die Käuferin zu jenem Zeitpunkt genügend konkret respektive mit genügender Sicherheit 
wissen können, wie erfolgreich der Kiesabbau auf diesem Grundstück sein werde. Schliesslich 
könnte ein allfälliger Ausbau der Kiesaufbereitungsanlage auch auf andere Kiesanlagen (insbe-
sondere auf dem Gebiet der Gemeinde W.________) zurückzuführen sein.

e) Die Vorinstanz reichte am 23. September 2013 ihre Schlussbemerkungen ein. Darin zeigt 
sie sich erstaunt darüber, dass die Beschwerdeführer einfach Tatsachen "mit Nicht-Wissen" be-
stritten, obwohl sie sicher bestens über den Stand des Abbaus im Bilde seien. Bei einem kurzen 
Augenschein vor Ort erkenne auch ein Laie eine Kieswand von ungefähr 25-30m Höhe in nächster 
Nähe des Hofes des Verkäufers. Im Übrigen sei es auch nicht aussergewöhnlich, dass sich die 
Käuferin vertraglich für den Fall abgesichert habe, dass nicht die erwarteten Kiesvorkommen 
(Menge und Qualität) ausgebeutet werden könnten. Wie der Kiesabbau organsiert werde, sei den 
Steuerbehörden nicht bekannt und auch nicht von Belang. Solche Projekte würden wohl kaum in 
1-2 Monaten realisiert und abgeschlossen. Tatsache sei, dass mit dem Kiesabbau begonnen wor-
den sei. Gerade das Beispiel von W.________ zeige, dass Kiesabbauprojekte langwierige und 
schwierige Prozesse seien. Sodann wird darauf hingewiesen, dass die unmittelbaren Nachbar-
grundstücke, auf denen Kies ausgebeutet worden sei, zum grossen Teil bereits wieder renaturiert 
worden sind. Zudem ergebe sich aus der Jahresrechnung der Käuferin, dass die Kiesaufbe-
reitungsanlage in F.________ im Jahr 2008 saniert und ausgebaut worden sei. Massgebend er-
scheine vorliegend, dass das betroffene Grundstück zurzeit abgebaut werde und in der Ver-
gangenheit die Kiesvorkommen der Nachbargrundstücke erfolgreich ausgebeutet worden seien.

f) Diese Rechtsschrift gab Anlass zur abschliessenden Stellungnahme vom 26. September 
2013, in welcher die Beschwerdeführer an ihrem Standpunkt festhalten und sowohl die Rena-
turierung der Nachbargrundstücke als auch den Ausbau der Anlage im Jahr 2008 "mit Nicht-Wis-

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sen" bestreiten. Im Übrigen bestätige der Hinweis der Vorinstanz auf die langwierigen Prozesse in 
W.________, dass der weitere hier relevante Kiesabbau alles andere als sicher sei, sodass auch 
die Erfüllung der zur Diskussion stehenden Forderung als unsicher bezeichnet werden müsse.

Erwägungen

1. a) Gemäss Art. 52 des Gesetzes vom 6. Juni 2000 über die direkten Kantonssteuern 
(DStG; SGF 631.1) sowie Art. 13 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die 
Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) unterliegt 
der Vermögenssteuer das gesamte Reinvermögen.

Das steuerbare Vermögen bemisst sich grundsätzlich nach dem Stand am Ende der Steuerperiode 
oder der Steuerpflicht (Art. 67 Abs. 1 DStG und aArt. 66 Abs. 1 bzw. heute Art. 17 Abs. 1 StHG).

b) Steuerbar sind alle Aktiven, soweit sie nicht durch besondere gesetzliche Vorgabe von 
der objektiven Steuerpflicht ausgenommen sind. Es gilt somit ein Vermögensbegriff, der vom 
Grundsatz der Gesamtvermögenssteuer geprägt ist und dem Gedanken der Besteuerung nach der 
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entspricht; er umfasst sämtliche einer Person zivilrechtlich zu-
stehenden und rechtlich realisierbaren geldwerten Rechte an Sachen sowie an Forderungen und 
Beteiligungen, seien sie dinglicher oder obligatorischer Natur, unabhängig davon, ob es sich um 
privates oder geschäftliches, bewegliches oder unbewegliches Vermögen handelt. Steuerfrei ist 
nur, was keinen rechtlich realisierbaren Anspruch auf geldwerte Rechte darstellt oder was vom 
Gesetz ausdrücklich als steuerfrei bezeichnet wird, nämlich der Hausrat und die persönlichen Ge-
brauchsgegenstände. Ebenfalls nicht steuerbar sind Vermögenswerte, deren Geldwert zu unge-
wiss ist, z.B. selbstgeschaffener, nicht aktivierbarer Goodwill. Keine steuerbaren geldwerten 
Rechte stellen sodann blosse Anwartschaften dar, d.h. ungewisse Aussichten auf einen künftigen 
Rechtserwerb, z.B. solche auf künftige Vorsorgeleistungen oder auf künftige Erbschaft, auf eine 
Nacherbschaft oder andere aufschiebend bedingte Rechte. Das Gleiche gilt etwa für den auf ei-
nem Sperrkonto sichergestellten Preis zum Erwerb einer Liegenschaft, solange die Eigentums-
übertragung nicht stattgefunden hat. Keine Voraussetzung für die Zurechnung zum steuerbaren 
Vermögen ist hingegen die Fälligkeit einer Forderung (vgl. BGE 138 II 311 Erw. 3.1, und das Bun-
desgerichtsurteil 2C_821 und 822/2010 vom 4. April 2011, Erw. 4.4 sowie die dort erwähnten Ur-
teile und Autoren).

Bewertet werden die Aktiven grundsätzlich, d.h. unter Vorbehalt von Sondervorschriften, zum Ver-
kehrswert (Art. 53 Abs. 2 DStG und Art. 14 Abs. 1 StHG). Bei der Bewertung bestrittener oder un-
sicherer Rechte oder Forderungen ist gemäss Art. 57 Abs. 3 DStG dem Grad der Verlustwahr-
scheinlichkeit (also Risiken und Ungewissheiten) Rechnung zu tragen. Dabei trägt der Steuer-
pflichtige die Beweislast für die geltend gemachte Unsicherheit einer an sich bestehenden Forde-
rung.

c) Weitgehend analog verhält es sich umgekehrt mit den Schulden, welche gemäss Art. 60 
DStG voll abgezogen werden, sofern die steuerpflichtige Person dafür allein haftet. Um abzugsfä-
hig zu sein, müssen die geltend gemachten Schulden am Bemessungsstichtag tatsächlich beste-
hen. Nicht abzugsfähig sind demzufolge die bloss voraussehbaren, anwartschaftlichen Schulden 
wie beispielsweise Bürgschaftsverpflichtungen (vgl. RAINER ZIGERLIG / GUIDO JUD in Martin Zweifel 
/ Peter Athanas, Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bd. I/1, 2. Aufl., Basel 2002, N 9 
zu Art. 13 StHG). Keine Voraussetzung für den Abzug ist hingegen die Fälligkeit einer Schuld. Der 

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Rechtsgrund der Schuld muss jedoch in dem für die Bemessung massgebenden Zeitpunkt bereits 
entstanden sein (vgl. VGer BE 17.9.1990, BVR 1991, S. 15 Erw. 2). Bei aufschiebend (suspensiv) 
bedingten Schulden ist bis zum Eintritt der Bedingung ungewiss, ob die Schuld überhaupt entste-
hen wird. Ist die Bedingung vor dem Bemessungsstichtag  nicht eingetreten, liegt deshalb keine 
abziehbare Schuld vor (vgl. Steuerrekursgericht AG 2.5.1990, AGVE 1990, 358).

d) Im Übrigen kann auch auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung im Zusammenhang 
mit der Realisierung des Einkommens verwiesen werden. Danach sind Einkünfte allgemein dann 
als zugeflossen und damit als erzielt zu betrachten, wenn der Steuerpflichtige Leistungen verein-
nahmt oder einen festen Rechtsanspruch darauf erwirbt, über den er tatsächlich verfügen kann. In 
der Regel wird dabei bereits der Forderungserwerb als einkommensbildend betrachtet, sofern die 
Erfüllung nicht als unsicher erscheint. Nur unbedingte Leistungsansprüche können jedoch als rea-
lisiertes Einkommen betrachtet werden. Geschieht der Rechtserwerb allerdings nur suspensiv be-
dingt, handelt es sich – solange die Bedingung nicht eingetreten ist – um blosse Anwartschaften 
(das Bundesgerichtsurteil 2C_821 und 822/2010 vom 4. April 2011, Erw. 4.4.3 sowie die dort er-
wähnten Entscheide).

2. a) Im vorliegenden Fall ist umstritten, ob dem Beschwerdeführer B.________ aufgrund des 
"speziellen Gewinnanspruchs", welcher ihm im 1998 vertraglich eingeräumt worden ist, sowie des 
im Jahr 2010 erfolgten Verkaufs der "Parzelle Kiesabbauland" (Grundstück Nr. kkk) ein fester 
Rechtsanspruch auf seinen Anteil am künftig noch zu entrichtenden Teil des Kaufpreises (1/9 von 
1'663'940 Franken = 184'882.22 Franken) zusteht oder ob die entsprechende Forderung 
angesichts der Vorbehaltsklausel im Kaufvertrag vom 2010 bzw. aus anderen Gründen als 
dermassen unsicher zu betrachten ist, dass eine Vermögensbesteuerung ausser Betracht fällt.

b) Aufgrund der vorne dargelegten Bestimmungen des Vertrages vom 2010 ist davon 
auszugehen, dass der im Grundbuch eingetragene Parzellenkauf nicht (suspensiv) bedingt 
abgeschlossen und auch bereits tatsächlich vollzogen worden ist. Leistung (nämlich die Übertra-
gung der "Parzelle Kiesabbauland") und Gegenleistung (der insgesamt geschuldete Kaufpreis) 
wurden klar und definitiv bestimmt. Es handelt sich um ein von Anfang an wirksames Rechtsge-
schäft und mithin bei der Kaufpreis- bzw. der Gewinnanteilforderung (gemäss dem Vertrag von 
1998) um einen effektiven Rechtsanspruch. Dass ein Teil des vereinbarten Kaufpreises erst 
später, mit zunehmendem Verlauf des Kiesabbaus fällig werden sollte, lässt den Kaufvertrag nicht 
als (suspensiv) bedingt erscheinen. Ebenso wenig lässt sich aus der vertraglich vorbehaltenen 
vorzeitigen Beendigung des Kiesabbaus unter gewissen – objektiven, also vom Willen des Käufers 
weitgehend unabhängigen – Voraussetzungen auf einen bloss bedingten Kauf schliessen. Wie die 
Vorinstanz auch in dieser Hinsicht einleuchtend vorbringt, geht es mit einer solchen 
Vertragsklausel erfahrungsgemäss darum, dass sich Käufer praxisgemäss und vorsichtigerweise 
für den Fall absichern wollen, in dem entgegen der ursprünglichen Annahme doch nicht die 
erwarteten Kiesvorkommen (Menge und Qualität) ausgebeutet werden könnten. Dem kommt 
jedoch nicht der Charakter einer eigentlichen Suspensivbedingung zu.

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer ergibt sich aus diesem vertraglichen Vorbehalt auch 
kein zwingender Hinweis darauf, dass der noch offene Teil der Kaufpreisforderung sonstwie be-
sonders ungewiss sein könnte. In der Tat ist ein nachträglicher (Teil-)Rücktritt vom Vertrag, wel-
cher einen Teil des Kaufpreises hinfällig werden liesse, an strikte Voraussetzungen gebunden, 
deren Eintritt nicht ohne Weiteres als unmittelbar drohend oder zumindest wahrscheinlich er-
scheint. Es ist ja nicht zu übersehen, dass die Käuferin sowohl in Sachen Kiesabbau als auch be-
züglich der örtlichen Verhältnisse als besonders sachkundig gelten kann und dementsprechend 
den Vertrag in voller Kenntnis der tatsächlichen Verhältnisse abgeschlossen hat. Dabei konnte sie 
das Projekt nach dem Vorvertrag im Jahr 2001 und der im Jahr 2004 erhaltenen Abbaubewilligung 

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im Lichte der seitherigen Erfahrungen über längere Zeit ausreifen lassen. Wie unter Ziff. 3. (Ge-
währleistung) a. (Grundlagen) ausdrücklich festgehalten wird, hat sie "das Vertragsobjekt im Hin-
blick auf den Kiesabbau untersucht und sie kennt die auf das Vertragsobjekt anwendbaren 
Bestimmungen...". Ebenso dürfte es der Käuferin aufgrund ihrer grossen Erfahrung und im der-
zeitigen Markt leicht gefallen sein, die (zumindest mittelfristige) wirtschaftliche Rentabilität des 
Vorhabens abzuschätzen. Insofern erscheint das Risiko einer vorzeitigen Beendigung des Kiesab-
baus – erst recht aus der Sicht der vorliegend massgebenden Jahre 2010 und 2011 – als gering. 
Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdeführer auch nicht den geringsten Beweis dafür vorge-
bracht haben, dass sich das Material entgegen der ursprünglichen, wohl überlegten Annahme "aus 
Qualitäts- und wirtschaftlichen Gründen" derart verschlechtern könnte, dass ein weiterer Abbau 
nicht mehr lohnend erscheint. Dabei wäre es diesbezüglich wohl ohne grosse Schwierigkeiten 
möglich gewesen, direkt bei der Käuferin oder indirekt (über den Bruder des Beschwerdeführers 
als Verkäufer) den Lauf der Dinge in Erfahrung zu bringen und die entsprechenden Beweismittel 
für allenfalls tatsächlich drohende Probleme zumindest anzubieten. Auf jeden Fall lässt allein die 
Tatsache, dass bis zum Jahr 2013 noch nicht die Hälfte der Kiesvorhaben abgebaut und dement-
sprechend keine weiteren Zahlungen geleistet worden sind, keineswegs darauf schliessen, dass 
die im Vertrag erwähnten Schwierigkeiten aufzutauchen scheinen. Somit liegt kein genügendes 
Indiz dafür vor, dass die Rücktrittsklausel zum Tragen kommen könnte.

c) Nicht rechtsgenügend nachgewiesen ist sodann, dass die anteilsmässige Forderung des 
Beschwerdeführers infolge Zahlungsschwierigkeiten der Käuferin oder eventuell des Verkäufers 
(nach Erhalt des Kaufpreises) als unsicher erscheint. Auch diesbezüglich begnügen sich die Be-
schwerdeführer mit blossen Behauptungen, welche kaum substanziiert, geschweige denn bewie-
sen werden.

Bestand somit im massgebenden Zeitpunkt eine unbedingte Forderung, welche nicht als beson-
ders unsicher erscheint, so erweist es sich als gesetzeskonform, diese ungeachtet ihrer späteren 
(Teil-)Fälligkeit der Vermögenssteuer zu unterstellen. Demzufolge ist die Beschwerde abzuweisen.

3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Kosten den Beschwerdeführern aufzu-
erlegen (Art. 131 Abs. 1 VRG).

Im vorliegenden Fall erscheint es angemessen, die Gerichtsgebühr auf 500 Franken festzusetzen.

Kantonsgericht KG

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Der Präsident des Steuergerichtshofes entscheidet:

in Anwendung von Art. 100 Abs. 1 lit. c VRG

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

II. Die Kosten (Gebühr: 500 Franken) werden den Beschwerdeführern auferlegt. Diese 
Gerichtsgebühr wird mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

III. Zustellung.

Der vorliegende Entscheid kann gemäss Art. 73 StHG und 82 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) innert 30 Tagen seit Eröffnung mit einer 
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Lausanne, angefoch-
ten werden.

Gegen die Festsetzung der Höhe der Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die Einsprache an die 
Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird 
(Art. 148 VRG).

Freiburg, 12. November 2014/hca

Präsident Gerichtsschreiberin