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**Case Identifier:** 065b0932-0ba3-5e0f-90d2-e5cd13510a5b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-03-31
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 31.03.2022 100 2020 374
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2020-374_2022-03-31.pdf

## Full Text

100.2020.374U 
STE/SPR

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 31. März 2022

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Verwaltungsrichterin Steinmann 
Gerichtsschreiberin Geiser Keller 

A.________
Beschwerdeführer

gegen

B.________
Beschwerdegegner

und

Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern
Rechtsabteilung, Münsterplatz 3a, Postfach, 3000 Bern 8

betreffend Massnahme gegenüber Hundehalter; Rechtsverweigerung 
(Entscheid der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons 
Bern vom 2. September 2020; L2020-011)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31.03.2022, Nr. 100.2020.374U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ hat seine zwei Pferde in einer Pferdepension im Weiler 
C.________ in der Einwohnergemeinde (EG) … untergebracht. Am 
16. August 2019 meldete er dem Veterinärdienst des Kantons Bern (VeD; 
heute: Amt für Veterinärwesen [AVET]), dass D.________, der Hund seines 
in C.________ wohnhaften Mitpensionärs B.________, unbeaufsichtigt in 
der Umgebung herumstreune. Der Hund gehe regelmässig auf die einge-
zäunte Pferdeweide, verschmutze diese und treibe manchmal ein Pferd in 
die Flucht, indem er es anbelle und ihm «ein paar Sätze» hinterherjage. 
A.________ verlangte, es sei dem Hund zu verbieten, die Pferdeweide zu 
betreten. Nach einer Kontrolle vor Ort teilte der VeD A.________ am 
21. Januar 2020 mit, dass vom Hund keine Gefahr ausgehe und keine 
Massnahmen angezeigt seien; zudem wies der VeD A.________ darauf hin, 
dass er eine anfechtbare Verfügung verlangen könne. A.________ gelangte 
hierauf am 24. Januar 2020 an den Kantonstierarzt und verlangte, das 
Dossier sei einer unbefangenen und unvoreingenommenen Person zu 
übergeben, die mit Pferden vertraut sei. Weiter teilte er mit, er verzichte auf 
den Erlass einer Verfügung, wenn B.________ angewiesen werde, dafür zu 
sorgen, dass der Hund seine Weiden nicht mehr betrete. Am 5. Februar 2020 
teilte der Kantonstierarzt A.________ mit, eine Befangenheit der mit der 
Sache befassten Mitarbeiterin sei nicht ersichtlich und die Angelegenheit sei 
korrekt beurteilt worden.

B.

Mit Eingabe vom 27. Februar 2020 an die Wirtschafts-, Energie- und Um-
weltdirektion des Kantons Bern (WEU) erhob A.________ «Rechtsverwei-
gerungsbeschwerde gegen den VeD» und erstattete «Strafanzeige» gegen 
die mit der Sache befasste Mitarbeiterin sowie den Amtsvorsteher des VeD. 
Die WEU leitete die Eingabe zur Behandlung als aufsichtsrechtliche Anzeige 
an das Amt für Landwirtschaft und Natur des Kantons Bern (LANAT) weiter. 
A.________ zeigte sich damit nicht einverstanden und verlangte, seine 

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Rechtsverweigerungsbeschwerde sei durch die WEU zu beurteilen. Hierauf 
eröffnete die WEU mit Verfügung vom 19. März 2020 ein Beschwerdever-
fahren und wies die Beschwerde mit Entscheid vom 2. September 2020 ab. 
Der aufsichtsrechtlichen Anzeige hatte das LANAT bereits am 3. April 2020 
keine weitere Folge gegeben.

C.

Gegen den Entscheid der WEU hat A.________ am 5. Oktober 2020 Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt, der angefochtene Ent-
scheid sei aufzuheben und B.________ sei anzuweisen, seinen Hund rund 
um die Uhr von der Pferdeweide und dem angrenzenden Grasbord fernzu-
halten. 

B.________ hat keine Beschwerdeantwort eingereicht. Die WEU schliesst 
mit Vernehmlassung vom 17. November 2020 auf Abweisung der Be-
schwerde. A.________ hat am 21. Dezember 2020 eine Replik eingereicht 
und am 17. Mai 2021 u.a. mitgeteilt, dass B.________ neuerdings den 
Hundewelpen E.________ halte, der wie der ältere Hund D.________ 
Pferde jage. Er beantragt, E.________ in das Verfahren einzubeziehen und 
auch allfälligen weiteren Hunden, die B.________ gehören oder von ihm 
betreut werden, das Betreten seines Weideabschnitts und das Jagen seiner 
Pferde zu verbieten. Am 9. Juni 2021 hat B.________ eine Stellungnahme 
dazu eingereicht. A.________ hat sich am 15. Juli 2021 nochmals 
geäussert. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 

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vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat 
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 
Abs. 1 VRPG). Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten 
(Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist unter Vorbehalt 
der nachfolgenden Erwägung einzutreten.

1.2 Das Beschwerdeverfahren ist auf den Streitgegenstand begrenzt. 
Diesen bezeichnen die Parteien mit ihren Anträgen innerhalb des Rahmens, 
den der angefochtene Akt, das sogenannte Anfechtungsobjekt, vorgibt 
(BVR 2017 S. 514 E. 1.2, 2011 S. 391 E. 2.1; Ruth Herzog, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 72 N. 12 ff.). 
– Gegenstand des Verfahrens ist die Frage, ob das Verhalten des Hundes 
D.________ oder die diesen Hund betreffende Hundehaltung des 
Beschwerdegegners Massnahmen erfordert. Nur diesen Einzelfall hat der 
VeD abgeklärt mit dem Ergebnis, dass keine Massnahmen angezeigt seien 
(vorne Bst. A). Den Welpen E.________ hält der Beschwerdegegner erst, 
seitdem das D.________ betreffende Verfahren vor Verwaltungsgericht 
hängig ist. Dem Antrag des Beschwerdeführers, den Welpen E.________ 
und auch allfällige weitere Hunde des Beschwerdegegners in das Verfahren 
miteinzubeziehen (act. 13 S. 1), kann nicht stattgegeben werden, weil damit 
der Streitgegenstand unzulässig ausgeweitet würde. Insoweit ist auf die 
Beschwerde nicht einzutreten.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

2.

2.1 Die WEU hat das vom Beschwerdeführer erhobene Rechtsmittel als 
Rechtsverweigerungsbeschwerde entgegengenommen, ist darauf eingetre-
ten und hat die Beschwerde abgewiesen (vorne Bst. B; angefochtener Ent-
scheid E. 1). Dabei hat sie allerdings die (materielle) Frage nicht behandelt, 

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ob dem VeD eine Rechtsverweigerung vorzuwerfen ist (vgl. BVR 2018 
S. 310 [VGE 2016/163 vom 8.8.2017] nicht publ. E. 1.1 mit Hinweisen). 

2.2 Gemäss Art. 12 Abs. 1 des Hundegesetzes vom 27. März 2012 
(nachfolgend: HunG; BSG 916.31) ordnet die zuständige Stelle der WEU die 
erforderlichen Einschränkungen der Hundehaltung im Einzelfall an, wenn ein 
Hund Menschen oder Tiere verletzt hat (Bst. a), wenn er übermässiges Ag-
gressionsverhalten oder andere Verhaltensauffälligkeiten zeigt (Bst. b) oder 
wenn die Halterin bzw. der Halter nicht genügende Gewähr für eine sichere 
und verantwortungsbewusste Hundehaltung bietet (Bst. c). Der Beschwer-
deführer hat die Anordnung von solchen Massnahmen verlangt und damit 
ein Gesuch um Einleitung eines Verfahrens auf Erlass einer Verfügung ge-
stellt (Art. 50 Abs. 1 VRPG). Gemäss Art. 50 Abs. 2 VRPG ist auf ein solches 
Gesuch einzutreten, wenn ein schutzwürdiges Interesse nachgewiesen wird; 
andernfalls ist auf das Gesuch nicht einzutreten (BVR 2018 S. 310 E. 4.2; 
VGE 2016/358 vom 3.1.2019 E. 1.2; Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], 
Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 50 N. 3 f., 7). In bei-
den Fällen ist das Verfahren mit Verfügung abzuschliessen, es sei denn, das 
Gesetz sehe ausdrücklich etwas anderes vor oder verweise zur Streiterledi-
gung auf den Klageweg. Enthält das Gesetz – wie hier – keine besonderen 
Regeln, hat die Behörde demnach konsequent durch Verfügung zu handeln 
(Art. 50 Abs. 1 VRPG; Art. 49 Abs. 1 VRPG; Markus Müller, in Herzog/Daum 
[Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 N. 5; Mi-
chel Daum, a.a.O., Art. 50 N. 1).

2.3 Der VeD hat dem Beschwerdeführer am 21. Januar 2020 einerseits 
mitgeteilt, dass die Voraussetzungen für die Anordnung von Massnahmen 
nicht erfüllt seien, und anderseits den Erlass einer Verfügung angeboten. 
Der Forderung des Beschwerdeführers, es sei eine Verfügung zu erlassen, 
wenn die von ihm verlangte Massnahme nicht angeordnet werde, ist der VeD 
in der Folge nicht nachgekommen (vgl. vorne Bst. A; vgl. auch Beschwerde 
vom 27.2.2020 S. 7 Ziff. 6). Damit hat der VeD (implizit) den Erlass einer 
Verfügung verweigert (vgl. Markus Müller, a.a.O., Art. 49 N. 93 und 23; für 
ein Beispiel einer expliziten Rechtsverweigerung BVR 2011 S. 564 E. 2). Die 
Vorinstanz hätte die Beschwerde demnach gutheissen müssen, soweit der 
Beschwerdeführer eine Rechtsverweigerung rügte. 

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2.4 Die Gutheissung einer Rechtsverweigerungsbeschwerde führt nicht 
zu einer Beurteilung des Begehrens in der Hauptsache durch die Rechtsmit-
telbehörde, sondern grundsätzlich nur zur Anweisung der fehlbaren Be-
hörde, unverzüglich mit einem förmlichen Entscheid über die Sache zu be-
finden. Mit diesem Vorgehen wird für die betroffene Person der Instanzenzug 
gewahrt, indem gegen die erst zu erlassende Verfügung wiederum Be-
schwerde geführt werden kann. Daher haben Ausführungen dazu, wie die 
Verfügung bzw. der zu treffende Entscheid auszufallen hat, zu unterbleiben. 
In Einzelfällen kann es indes der Grundsatz der Prozessökonomie gebieten, 
dass die Rechtsmittelbehörde auf eine Rückweisung an die Vorinstanz ver-
zichtet und selbst einen Entscheid in der Sache fällt. Dieses Vorgehen wird 
der Interessenlage im Fall der Rechtsverweigerungsbeschwerde dort ge-
recht, wo der entscheidwesentliche Sachverhalt erstellt ist, die beschwerde-
führende Person eine materielle Auseinandersetzung mit ihren Anliegen be-
antragt und die Verkürzung des Instanzenzugs für die Verfahrensbeteiligten 
keinen erheblichen Nachteil darstellt (BVR 2011 S. 564 E. 3.1 mit Hinweisen 
auf Rechtsprechung und Literatur; Markus Müller, a.a.O., Art. 49 N. 101). 

2.5 Der Beschwerdeführer hat vor der Vorinstanz beantragt, der Be-
schwerdegegner sei in rechtsverbindlicher Form anzuweisen, dafür zu sor-
gen, dass der Hund D.________ die Weiden des Beschwerdeführers nicht 
mehr betritt. Damit hat er einen Antrag in der Sache gestellt (Beschwerde 
vom 27.2.2020 S. 7 Ziff. 10, ferner S. 22 Ziff. 66). Auch der VeD hat sich vor 
der Vorinstanz materiell geäussert und seinen Standpunkt klargemacht (Be-
schwerdevernehmlassung vom 10.4.2020, Akten WEU pag. 97 f.). Die Rück-
weisung der Sache hätte unter diesen Umständen einen formalistischen 
Leerlauf bedeutet und lediglich bewirkt, dass der VeD seine bereits bekannte 
Haltung in eine Verfügung kleidet; die damit verbundene Verfahrensverlän-
gerung wäre für den Beschwerdeführer ohne Gewinn gewesen. Die WEU 
durfte unter diesen Umständen nach den hiervor genannten Grundsätzen 
ungeachtet der Rechtsverweigerung auf eine Rückweisung an den VeD zum 
Erlass einer Verfügung verzichten und die Beschwerde materiell beurteilen 
(zu den Kostenfolgen der Rechtsverweigerung vgl. aber hinten E. 5.1). Ob 
ihre Beurteilung der Rechtskontrolle standhält, ist im Folgenden zu prüfen. 

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3.

3.1 Die WEU hat zunächst geprüft, ob dem Beschwerdeführer im Verfah-
ren vor dem VeD Parteistellung zugekommen wäre. Sie hat Zweifel geäus-
sert, die Frage letztlich aber offengelassen, weil die Beschwerde ohnehin 
abzuweisen sei (angefochtener Entscheid E. 2). Die Frage ist hier zu klären, 
da der Beschwerdeführer eine Gehörsverletzung durch den VeD geltend 
macht und nur eine Partei sich auf die allgemeinen Verfahrensgarantien be-
rufen kann (Michel Daum, a.a.O., Art. 12 N. 7). 

3.2 Im Verwaltungsverfahren gilt nach Art. 12 Abs. 1 VRPG als Partei, 
wer – abgesehen davon, dass sie oder er am Verfahren teilnimmt oder daran 
beteiligt wird – von der zu erlassenden Verfügung besonders berührt und in 
schutzwürdigen Interessen betroffen ist (sog. materielle Beschwer). Diese 
Anforderungen an das Rechtsschutzinteresse stimmen mit denjenigen an 
die Beschwerdelegitimation (Art. 65 Abs. 1 Bst. b und c und Art. 79 Abs. 1 
Bst. b und c VRPG) überein, welche Popularbeschwerden ausschliessen 
und den Charakter des allgemeinen Beschwerderechts als Instrument des 
Individualrechtsschutzes unterstreichen sollen. Personen, die nicht Verfü-
gungsadressatinnen oder -adressaten sind, müssen durch die angefochtene 
Verfügung oder den angefochtenen Entscheid stärker als eine beliebige 
Drittperson betroffen sein und in einer besonderen, beachtenswerten, nahen 
Beziehung zur Streitsache stehen. Neben der spezifischen Beziehungsnähe 
zur Streitsache müssen sie einen praktischen Nutzen aus einer allfälligen 
Aufhebung oder Änderung der angefochtenen Verfügung oder des ange-
fochtenen Entscheids ziehen, d.h. ihre Situation muss durch den Ausgang 
des Verfahrens in relevanter Weise beeinflusst werden können. Damit ein – 
aus der Sicht der Rechtspflege gewürdigt – ausreichender Anlass dafür be-
steht, dass sich Behörden und Gerichte mit der Sache befassen, genügt so-
mit nicht, dass jemand «besonders berührt» bzw. – infolge einer besonde-
ren, beachtenswerten, nahen Beziehung zur Streitsache – stärker als die All-
gemeinheit betroffen ist; zusätzlich erforderlich ist ein schutzwürdiges Inter-
esse (BGE 142 II 451 E. 3.4.1, 139 II 279 E. 2.2 f.; BVR 2015 S. 534 E. 2.1; 
VGE 2016/358 vom 3.1.2019 E. 2.1; Michel Daum, a.a.O., Art. 12 N. 14, 
16 f.; Michael Pflüger, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen 
VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 65 N. 12 ff.). 

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3.3 Der Beschwerdeführer verlangte, Parteirechte in einem Verfahren 
gemäss Art. 12 HunG auszuüben, weil der Hund des Beschwerdegegners 
unbeaufsichtigt in der Umgebung herumstreune, auf die eingezäunten Pfer-
deweiden gehe, diese verschmutze und Pferde in die Flucht treibe, indem er 
sie anbelle und ihnen hinterherjage, was für die Pferde eine hohe Verlet-
zungsgefahr begründe (kaltes Anlaufen, Kollision mit Zäunen). Seine Pferde 
seien von diesem Verhalten am meisten betroffen, da D.________ jeweils 
eine «Abkürzung» über seinen Weideabschnitt nehme, um zum 
Weideabschnitt des Beschwerdegegners zu gelangen. Die Vorinstanz stellte 
fest, dass der Beschwerdegegner mit seinem Hund beim 
Pferdepensionsbetrieb wohne, in dem sowohl der Beschwerdeführer als 
auch der Beschwerdegegner Pferde eingestallt hätten. Hund und Pferde 
könnten sich folglich begegnen. Sachverhaltlich könne als erstellt gelten, 
dass D.________ gelegentlich die Weiden des Beschwerdeführers 
durchquert habe und es selten vorgekommen sei, dass der Hund mit den 
Pferden «mitgesprungen» sei. Allerdings sei bestritten, dass D.________ die 
Pferde gejagt habe, und es sei kein Ereignis aktenkundig, bei dem ein Pferd 
des Beschwerdeführers oder andere Pensionspferde verletzt worden wären. 
Auch sei kein Aggressions- oder sonst auffälliges Verhalten des Hundes 
belegt und gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Beschwerdegegner 
nicht genügende Gewähr für eine sichere und verantwortungsbewusste 
Hundehaltung biete. Da kein einziges gefährliches Konfliktereignis mit 
D.________ rechtsgenüglich dokumentiert sei, sei nicht davon auszugehen, 
dass sich gefährliche Situationen wiederholen bzw. häufen könnten. Hinzu 
komme, dass D.________ ein Alter aufweise, das am Ende der 
durchschnittlichen Lebenserwartung eines Schäfermischlings liege, und ein 
allfälliges Konfliktpotenzial auch deshalb stetig abnehme. Schliesslich sei im 
Juni 2020 ein drittes Zaunband um die Pferdeweide montiert worden, so 
dass der Hund kaum mehr auf die Weide gelangen könne. 

3.4 Es ist unbestritten, dass D.________ (geb. 2007) seit jeher in 
C.________ lebt, dass er sich wie die anderen Hofhunde im kleinen 
Bauerndorf frei bewegt und dass er – jedenfalls bis zum Juni 2020 –, um zum 
Pferd des Beschwerdegegners zu gelangen, auch über den Weideabschnitt 
des Beschwerdeführers lief (vgl. Stellungnahme des Beschwerdegegners 
vom 30.8.2019, Akten VeD pag. 17). Da der Beschwerdegegner mit seinem 

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Hund bei der Pferdepension wohnt, in der auch der Beschwerdeführer seine 
beiden Pferde untergebracht hat, ist davon auszugehen, dass Hund und 
Pferde sich weiterhin begegnen. Anders als der Beschwerdeführer meint, ist 
er aber nicht «der einzige Betroffene». Wie die Vorinstanz zutreffend 
ausgeführt hat, betrifft diese Situation den Beschwerdeführer nicht intensiver 
als alle anderen Personen, die in C.________ Pensionspferde halten oder 
dort reiten. Davon gibt es gemäss Angaben der Vorinstanz zahlreiche: Allein 
im Pensionsstall, in dem die Parteien ihre Pferde halten, haben elf Personen 
insgesamt 14 Pferde eingestallt und in unmittelbarer Nähe gibt es weitere 
Pferdeställe, wobei in den beiden grössten weitere 16 bzw. 31 Pferde 
untergebracht sind (Vernehmlassung vom 17.11.2020, act. 4 und 4C). Wie 
die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, besteht zwar immer die Möglichkeit, 
dass es zu einem Vorfall zwischen Pferden und Hunden kommt. Das allein 
genügt aber nicht für eine hinreichende Betroffenheit. Selbst wenn man eine 
intensivere Betroffenheit des Beschwerdeführers bejahen wollte, weil 
D.________ weiterhin auf dessen Weide gelangen kann, fehlt dem 
Beschwerdeführer ein schutzwürdiges Interesse: Obwohl unbestritten ist, 
dass es in der Vergangenheit auf der Weide des Beschwerdeführers zu 
Begegnungen zwischen D.________ und den Pferden gekommen ist, ist 
kein einziger Vorfall aktenkundig, bei dem es zu einer gefährlichen Situation 
gekommen wäre, etwa weil der Hund ein Pferd gejagt hätte. Soweit der 
Beschwerdeführer geltend macht, seine Pferde würden «sporadisch» vom 
Hund in die Flucht gejagt und hätten letzten Winter Verletzungen erlitten, 
«die mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Folge des Gejagtwerdens durch 
den Hund waren» (Beschwerde S. 3, vgl. auch Schlussbemerkungen vom 
13.5.2020, Akten WEU pag. 112), bleibt er jeglichen Beleg (z.B. einen 
tierärztlichen Bericht) für diese Vermutung schuldig. Der VeD hätte das 
Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers folglich verneinen dürfen 
und das Verwaltungsverfahren mit einer Nichteintretens-Verfügung 
abschliessen sollen. Mangels Parteistellung konnte sich der 
Beschwerdeführer im Verfahren vor dem VeD auch nicht auf die allgemeinen 
Verfahrensgarantien wie den Anspruch auf rechtliches Gehör berufen (Be-
schwerde Ziff. 17, 25 ff.; BGE 139 II 279 E. 2.2).

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3.5 Die WEU hätte die Beschwerde ihrerseits bereits deshalb als unbe-
gründet abweisen können, weil dem Beschwerdeführer im Verfahren vor 
dem VeD keine Parteistellung zukam.

4.

4.1 Im Übrigen hält der angefochtene Entscheid der Rechtskontrolle 
auch insoweit stand, als die Vorinstanz festgehalten hat, es seien zu Recht 
keine Massnahmen nach Art. 12 HunG getroffen worden: Sie hat erwogen, 
es seien keine Hinweise aktenkundig, dass D.________ jemals einen 
Menschen oder ein anderes Tier verletzt hätte. Dass er für vom 
Beschwerdeführer behauptete, aber nicht weiter dokumentierte 
Verletzungen von dessen Pferden verantwortlich wäre, sei reine 
Spekulation. Ebenso wenig seien ein übermässiges Aggressionsverhalten 
oder andere Verhaltensauffälligkeiten des Hundes erstellt. Vielmehr werde 
dieser als sehr sozial beschrieben. Bei der Kontrolle vor Ort durch den VeD 
habe D.________ sich freundlich gezeigt und, wohl schon allein 
altersbedingt, langsam und bedächtig bewegt. Andere Hunde, Menschen 
oder Pferde hätten ihn nicht interessiert. Die Videos in den Vorakten 
bestätigten den Eindruck eines alten, gemächlichen Hundes. Es gebe keinen 
Grund, von den Einschätzungen der Fachbehörde abzuweichen, und keine 
Anhaltspunkte, dass der Beschwerdegegner nicht Gewähr für eine sichere 
und verantwortungsvolle Hundehaltung bieten würde. Mit der mittlerweile 
installierten dritten Zaunlitze könne der Hund kaum mehr auf die Weide des 
Beschwerdeführers gelangen. Die Voraussetzungen für Massnahmen gegen 
den Hundehalter gemäss Art. 12 HunG seien damit nicht gegeben und der 
VeD habe zu Recht keine solchen angeordnet (angefochtener Entscheid 
E. 3.9).

4.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht: Ob 
und gegebenenfalls welche Massnahmen zur Einschränkung der Hundehal-
tung erforderlich sind, ist aufgrund einer Sachverhaltsabklärung und in An-
wendung des Verhältnismässigkeitsprinzips im Einzelfall zu bestimmen 
(Art. 12 Abs. 1 HunG; Vortrag des Regierungsrats zum HunG, in Tagblatt 
des Grossen Rates 2012 [nachfolgend: Vortrag], Beilage 10 S. 12). Zwar 

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dürfen Hunde im öffentlichen Raum nicht unbeaufsichtigt laufen gelassen 
werden und sind jederzeit wirksam unter Kontrolle zu halten (Art. 5 Abs. 2 
HunG). Das gilt auch für Hofhunde (vgl. Vortrag S. 13), bedeutet aber nicht, 
dass diese generell angebunden werden müssen, wenn sie sich draussen 
aufhalten. Entscheidend ist, dass sie Menschen und Tiere nicht belästigen 
oder gefährden (Art. 5 Abs. 1 HunG; vgl. auch Votum Volkswirtschaftsdirek-
tor Andreas Rickenbacher, in Tagblatt des Grossen Rates 2012 S. 485). Der 
Hund des Beschwerdegegners lebt seit jeher in C.________, einem kleinen 
Bauerndorf, in dem sich unbestrittenermassen auch andere Hofhunde frei 
bewegen. Für die Behauptung des Beschwerdeführers, dass D.________ 
Pferde gejagt hat, gibt es keinerlei Belege. Zwar ist unbestritten, dass der 
Hund die Weide des Beschwerdeführers durchquert hat, solange ihm dies 
nicht mittels einer dritten Zaunlitze verunmöglicht war, und der 
Beschwerdegegner hat eingeräumt, dass es mitunter vorgekommen sei, 
dass D.________ mit den Pferden mitgerannt sei, wenn diese losgaloppiert 
seien. Darin ist aber entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers kein 
«Geständnis» zu erblicken, dass der Hund Pferde jagt oder gejagt hat. Der 
Beschwerdegegner hat vielmehr beteuert, dass D.________ noch nie ein 
Pferd angegriffen oder verletzt hat. Er hat D.________ als alten, gutmütigen 
Hund beschrieben, der sich wegen Arthrose-Beschwerden nur noch 
gemächlich bewegt und im Übrigen den Umgang mit Pferden von klein auf 
gewohnt ist (vgl. Stellungnahme Beschwerdegegner vom 30.8.2019, Akten 
VeD pag. 17). Der VeD hat diese Charakterisierung gestützt auf eine 
Kontrolle bestätigt (Aktennotiz der Kontrolle vom 14.1.2020, Akten VeD 
pag. 52). Weiter hat das Verhalten des Hundes in den vielen Jahren, in 
denen er in C.________ lebt, wo sich viele Pferde aufhalten, zu keinerlei 
(anderen) Beanstandungen Anlass gegeben. Schliesslich ist der 
Beschwerdegegner selber Pferdehalter, weshalb unwahrscheinlich ist, dass 
er einen Hund hält, der (auch seine) Pferde gefährden könnte. Es ist deshalb 
entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht erwiesen, dass 
D.________ Pferde in die Flucht schlägt und eine Gefahr für diese darstellt. 
Die Weide des Beschwerdeführers ist zudem seit Juni 2020 so eingezäunt, 
dass der Hund sie nicht mehr betreten kann (vgl. Eingabe des Beschwerde-
führers vom 15.7.2021, act. 18 Ziff. 6). Für die Behauptung, dass «die 
grösste Gefahr unverändert» weiterbestehe, wenn die Pferde auf die Weide 
geführt und dort freigelassen würden, weil der Hund den Pferden hinterher-

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sprinte und diese in Angst und Panik versetze, gibt es weder Belege noch 
Hinweise. Soweit der Beschwerdeführer ausführt, D.________ betrete die 
Weide weiterhin und hinterlasse Fäkalien, wenn die Pferde im Stall seien und 
das Weidetor offenstehe, beschlägt dies von vornherein keinen Tatbestand, 
der Massnahmen nach Art. 12 HunG rechtfertigen könnte. Schliesslich 
behauptet der Beschwerdeführer, am 5. Mai 2021 habe D.________ vom 
angrenzenden Weidestreifen aus erneut eines seiner Pferde gejagt und seit 
Ende 2020 hätten seine Pferde «insgesamt drei weitere Verletzungen auf 
der Weide erlitten» (Eingabe vom 17.5.2021, act. 13); Belege für den 
angeblichen Vorfall im Mai 2021 bzw. dafür, dass D.________ die 
Verletzungen der Pferde verursacht hätte, bleibt er wiederum schuldig. Der 
Vorinstanz ist folglich zuzustimmen, dass es nicht die geringsten 
Anhaltspunkte dafür gibt, dass D.________ für Pferde eine grössere 
Gefahrenquelle darstellt als jeder andere Hund, der in C.________ gehalten 
wird, den Halterinnen und Halter von Pensionspferden bei sich haben oder 
der an den Weiden vorbeispaziert (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.3, 
Vernehmlassung vom 17.11.2020 Ziff. 2, act. 4). Die allgemeinen 
Ausführungen des Beschwerdeführers zur Verhaltensbiologie und zum 
Konfliktpotenzial zwischen Hunden und Pferden ändern daran nichts (vgl. 
auch die vom Beschwerdeführer eingereichten Gutachten in Akten WEU 
pag. 127 ff.). Darauf musste die Vorinstanz nicht weiter eingehen. Die Vor-
instanzen haben den Sachverhalt, soweit rechtserheblich, abgeklärt und sich 
eingehend mit den Beanstandungen des Beschwerdeführers auseinander-
gesetzt. Eine Parteinahme zugunsten des Beschwerdegegners ist nicht zu 
erkennen. Die Beschwerde erweist sich mithin in der Sache als unbegründet. 

5.

5.1 Die Vorinstanz hat die Beschwerde nach dem Gesagten zu Unrecht 
vollumfänglich abgewiesen. Soweit der Beschwerdeführer eine Rechtsver-
weigerung geltend machte, hätte sie die Beschwerde gutheissen und diesem 
Ergebnis im Kostenpunkt Rechnung tragen müssen (vorne E. 2). Dem Be-
schwerdeführer hätten trotz seines teilweisen Unterliegens keine Verfah-
renskosten auferlegt werden dürfen, weil sein Anspruch auf eine rechtsstaat-
liche Entscheidung erst im Verfahren vor der WEU erfüllt wurde (vgl. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31.03.2022, Nr. 100.2020.374U, 
Seite 13

BVR 2011 S. 564 [VGE 2010/237 vom 29.6.2011] nicht publ. E. 5, 2008 
S. 97 E. 4). Dass die WEU trotz der Rechtsverweigerung durch den VeD in 
der Sache entschieden und die Beschwerde insoweit abgewiesen hat, ist 
hingegen nicht zu beanstanden. Diesbezüglich erweist sich die Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde als unbegründet und ist sie abzuweisen, soweit darauf 
einzutreten ist (vorne E. 3 und 4). Mit Blick darauf wäre es unbillig, dem Be-
schwerdegegner wegen des Verfahrensfehlers des VeD Kosten des Verfah-
rens vor der WEU aufzuerlegen (vgl. Art. 108 Abs. 1 VRPG). Dem VeD kön-
nen keine Kosten auferlegt werden (Art. 108 Abs. 2 VRPG). Es rechtfertigt 
sich deshalb, für das Verfahren vor der WEU auf die Erhebung von Verfah-
renskosten zu verzichten (vgl. Ruth Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 20 f., 23). 
Nach dem Gesagten ist Ziffer 1 des Dispositivs des angefochtenen Ent-
scheids dahin anzupassen, dass die Beschwerde hinsichtlich der Rechtsver-
weigerung gutgeheissen und im Übrigen abgewiesen wird. Ziffer 2 des Dis-
positivs des angefochtenen Entscheids ist insoweit zu ändern, als keine Ver-
fahrenskosten zu erheben sind. Parteikosten hat die WEU zu Recht nicht 
zugesprochen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG; Dispositiv Ziff. 3 des 
angefochtenen Entscheids). 

5.2 Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, von einem Ob-
siegen des Beschwerdeführers im Umfang von einem Drittel auszugehen; 
dementsprechend hat er zwei Drittel der Kosten des Verfahrens vor dem 
Verwaltungsgericht zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Der WEU können 
keine Kosten auferlegt werden (Art. 108 Abs. 2 VRPG). Nach dem Gesagten 
wäre es unbillig, dem Beschwerdegegner Verfahrenskosten aufzuerlegen. 
Es rechtfertigt sich deshalb, auf die Erhebung der restlichen Verfahrenskos-
ten zu verzichten (vgl. E. 5.1 hiervor). Parteikosten sind keine zu sprechen 
(Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31.03.2022, Nr. 100.2020.374U, 
Seite 14

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die Ziffern 1 und 2 des 
Entscheids der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons 
Bern vom 2. September 2020 werden wie folgt geändert:

«1. Die Beschwerde wird hinsichtlich der Rechtsverweigerung gutgeheis-
sen. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Für das Verfahren vor der Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion 
des Kantons Bern werden keine Verfahrenskosten erhoben.»

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten 
wird. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, werden dem Beschwerdeführer zu 
zwei Dritteln, ausmachend Fr. 2'333.35, auferlegt. Die restlichen Verfah-
renskosten werden nicht erhoben. 

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer
- Beschwerdegegner
- Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern
- Eidgenössisches Departement des Innern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31.03.2022, Nr. 100.2020.374U, 
Seite 15

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.