# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 60df5fcd-454d-5110-b40c-532ac62097c0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-03-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.03.2012 C-524/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-524-2012_2012-03-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-524/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  4 .  A p r i l  2 0 1 2  

Besetzung 

 
Richter Beat Weber (Vorsitz) 

Richter Stefan Mesmer, 

Richter Daniel Stufetti 

Gerichtsschreiber Urs Walker. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______, Z._______ (Kosovo), 

vertreten durch lic. iur. Daniel Christe, Rechtsanwalt, 

Y._______, 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

X._______, 

Vorinstanz 

 

Gegenstand 

 
Invalidenrente (Revision); Neuverlegung der Partei- 

entschädigung aus dem Verfahren C-7288/2009. 

 

 

C-524/2012 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-7288/2009 mit Urteil 

vom 28. Juni 2009 die Beschwerde von A._______ (nachfolgend Be-

schwerdeführer) vom 21. November 2009 insoweit teilweise guthiess, als 

es die revisionsweise Aufhebung der Rente bestätigte, die Invalidenrente 

jedoch entgegen der angefochtenen Verfügung vom 15. Oktober 2009 

erst mit Wirkung ab dem 1. Dezember 2009 aufhob, 

dass es gleichzeitig dem Beschwerdeführer, soweit er obsiege, eine Par-

teientschädigung zulasten der Vorinstanz in Höhe von Fr. 800.-, und so-

weit er unterliege, ein amtliches Honorar in Höhe von Fr. 1'700.- zu-

sprach, 

dass sowohl der Beschwerdeführer als auch die Vorinstanz gegen das 

Urteil des Bundesverwaltungsgerichts beim Bundesgericht Beschwerde 

erhoben haben, 

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 3. Januar 2012 die Beschwerde 

der Vorinstanz gutgeheissen und das Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts insoweit aufgehoben hat, und die Beschwerde des Beschwerdefüh-

rers abgewiesen hat,  

dass das Bundesgericht die Sache zur Neuverlegung der Parteientschä-

digung des vorangegangenen Verfahrens an das Bundesverwaltungsge-

richts zurückgewiesen hat, 

dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-7288/2009 

neu zu befinden ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzu-

erlegen sind (Art. 63 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]), 

dass angesichts des bundesgerichtlichen Urteils der Beschwerdeführer 

als vollständig unterliegende Partei zu gelten hat und ihm in Anwendung 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) 

grundsätzlich die auf Fr. 400.- festzulegenden Verfahrenskosten aufzuer-

legen wären,  

C-524/2012 

Seite 3 

dass dem Beschwerdeführer jedoch mit Zwischenverfügung vom 30. 

März 2010 die unentgeltliche Prozessführung gewährt wurde, weshalb 

ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind, 

dass die obsiegende Vorinstanz als Bundesbehörde gemäss Artikel 7  

Absatz 3 VGKE keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung hat, 

dass der Beschwerdeführer als unterliegende Partei im Verfahren  

C-7288/2009 ebenfalls keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung 

hat, 

dass ihm mit vorerwähnter Zwischenverfügung vom 30. März 2010 die 

unentgeltliche Verbeiständung für das Verfahren C-7288/2009 bewilligt 

worden ist, 

dass vorliegend das Honorar des amtlichen Anwaltes auf Fr. 2'500.- fest-

zusetzen ist, unter ausdrücklichem Hinweis darauf, dass keine Mehr-

wertsteuer geschuldet ist (vgl. bspw. Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts vom 12. April 2010 [C-6983/2009] E. 3.2).  

C-524/2012 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Für das Verfahren C-7288/2009 werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

2.  

Für das Verfahren C-7288/2009 wird keine Parteientschädigung zuge-

sprochen.  

3.  

Dem Vertreter des Beschwerdeführers wird ein amtliches Honorar von  

Fr. 2'500.- aus der Gerichtskasse ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Beat Weber Urs Walker 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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