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**Case Identifier:** 7371ba41-6d75-5011-8e13-c0830c7666e4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.03.2025 A-1141/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-1141-2024_2025-03-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 

Entscheid bestätigt durch BGer mit  

Urteil vom 15.07.2025 (9C_262/2025) 

 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-1141/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 9 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Iris Widmer (Vorsitz), 

Richterin Annie Rochat Pauchard,  

Richter Keita Mutombo,    

Gerichtsschreiberin Karolina Yuan. 
 

 
 

Parteien 
 1. A._______,  

2. B.________,  

beide vertreten durch  

lic. iur. Savary Caius, Rechtsanwalt, 

Dietsche Rechtsanwälte und Notare,  

Eisenbahnstrasse 41, 9401 Rorschach,  

Beschwerdeführende,  

  
 

 
gegen 

 
 

Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG),  

Direktionsbereich Strafverfolgung,  

Taubenstrasse 16, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Einfuhren von Biodiesel; Parteientschädigung. 

 

 

A-1141/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die Zollkreisdirektion C._______ erliess am 3. März 2017 gegenüber 

A._______ (nachfolgend: Steuerpflichtiger 1) und der B._______ (nachfol-

gend: Steuerpflichtige 2) hinsichtlich 58 als Biodiesel deklarierte Einfuhren 

je eine Nachforderungsverfügung, mit welcher sie die Verfügungsadressa-

ten solidarisch zur Entrichtung eines Betrags von insgesamt 

Fr. 1'522'870.50 (Mineralölsteuern von Fr. 809'057.55, Mineralölsteuerzu-

schlag von Fr. 529'141.50, Einfuhrsteuern von Fr. 107'055.90 und Verzugs-

zins von Fr. 77'615.55) verpflichtete.  

A.b Die gegen die Verfügungen der Zollkreisdirektion C._______ vom 

3. März 2017 erhobenen Beschwerden vom 3. April 2017 wies die Ober-

zolldirektion (nachfolgend: OZD) mit je separaten Beschwerdeentscheiden 

vom 26. April 2018 kostenpflichtig ab. 

Die Steuerpflichtigen 1 und 2 (nachfolgend: Beschwerdeführer 1 und Be-

schwerdeführerin 2 oder gemeinsam: Beschwerdeführende) gelangten so-

dann je mit Beschwerde vom 29. Mai 2018 ans Bundesverwaltungsgericht. 

B.  

B.a Das Bundesverwaltungsgericht vereinigte die Beschwerden vom 

29. Mai 2018 mit Urteil A-3193/2018, A-3194/2018 vom 7. Mai 2019 und 

hiess diese teilweise gut. Es setzte die von den Beschwerdeführenden un-

ter solidarischer Haftung nachzuleistenden Abgabebeträge neu auf 

Fr. 632'744.75 Mineralölsteuer, Fr. 413'829.- Mineralölsteuerzuschläge 

und Fr. 83'725.90 Einfuhrsteuer fest. Weiter wies es die Angelegenheit zur 

Neufestsetzung des gesetzlich geschuldeten Verzugszinses sowie der 

Kosten- und allfälligen Entschädigungsfolgen der vorinstanzlichen Be-

schwerdeverfahren an die OZD zurück. Dabei legte es den Beschwerde-

führenden Verfahrenskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 18'000.- auf 

und verpflichtete die OZD, diesen eine reduzierte Parteientschädigung von 

jeweils Fr. 9'000.- zu bezahlen. 

Gegen dieses Urteil des Bundesverwaltungsgerichts erhoben die Be-

schwerdeführenden am 7. Mai 2019 gemeinsam Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. 

B.b Mit Urteil 2C_535/2019 vom 23. Juli 2020 hiess das Bundesgericht die 

Beschwerde teilweise gut. Betreffend 29 der streitbetroffenen Einfuhren 

hob es das angefochtene Urteil des Bundesverwaltungsgerichts  

A-1141/2024 

Seite 3 

A-3193/2018, A-3194/2018 vom 7. Mai 2019 auf und wies die Angelegen-

heit zur neuen Entscheidung im Sinne der Erwägungen an die Eidgenössi-

sche Zollverwaltung zurück. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. Die 

Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 13'000.- verteilte es im Umfang von 

Fr. 3'250.- auf die Beschwerdeführenden bzw. von Fr. 9'750.- auf die Eid-

genössische Zollverwaltung. Zudem verpflichtete es die Eidgenössische 

Zollverwaltung (per 1. Januar 2022 umbenannt in Bundesamt für Zoll und 

Grenzsicherheit [nachfolgend: BAZG]), den Beschwerdeführenden eine 

Parteientschädigung von Fr. 10'000.- zu entrichten. Des Weiteren wies es 

die Sache zur Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen der 

Verfahren A-3193/2018, A-3194/2018 an das Bundesverwaltungsgericht 

zurück. 

B.c In der Folge setzte das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil  

A-4651/2021 vom 6. Oktober 2020 die Kosten des Verfahrens  

A-3193/2018, A-3194/2019 auf neu Fr. 4'400.- fest und verpflichtete die 

OZD, den Beschwerdeführenden eine reduzierte Parteientschädigung von 

jeweils Fr. 19'200.- zu bezahlen.  

C.  

Mit Verfügung vom 29. Januar 2024 hiess das BAZG die Beschwerde vom 

3. April 2017 im Umfang der Rückweisung durch das Bundesgericht gut. 

Die Verfahrenskosten setzte es im Umfang des Unterliegens neu auf ins-

gesamt Fr. 4'180.- fest und verfügte, dass die Kostenvorschüsse im Betrag 

von Fr. 17'820.- zurückzuerstatten seien und den Beschwerdeführenden 

zudem eine gesamthafte Parteientschädigung in der Höhe von 

Fr. 46'584.55 (inkl. MWST und aller weiterer Auslagen) nach Rechtskraft 

des Entscheids auszurichten sei. 

D.  

D.a Gegen die Verfügung vom 29. Januar 2024 erhoben die Beschwerde-

führenden am 21. Februar 2024 Beschwerde beim Bundesverwaltungsge-

richt. Sie beantragen, die Ziff. 3 der Verfügung vom 29. Januar 2024, wel-

che die Parteientschädigung betrifft, sei aufzuheben und diese sei auf 

Fr. 80'000.- zuzüglich MWST festzusetzen; dies unter Kosten- und Ent-

schädigungsfolgen. 

D.b Mit Vernehmlassung vom 5. April 2024 beantragt das BAZG (nachfol-

gend: Vorinstanz) die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulas-

ten der Beschwerdeführenden. 

A-1141/2024 

Seite 4 

D.c Mit unaufgeforderter Stellungnahme vom 17. April 2024 halten die Be-

schwerdeführenden an ihrer Beschwerde fest. 

D.d In ihrer frei gestellten Stellungnahme vom 21. Mai 2024 hält die Vor- 

instanz an ihren Anträgen fest. 

E.  

Mit Zwischenverfügung vom 31. Dezember 2024 teilt das Bundesverwal-

tungsgericht einen Wechsel der Gerichtsschreiberin mit. 

Auf die übrigen Vorbringen der Parteien und die Akten wird – soweit sie für 

den Entscheid wesentlich sind – im Rahmen der folgenden Erwägungen 

eingegangen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 des Verwal-

tungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021), sofern wie im vorliegenden Fall 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Das BAZG ist eine Behörde im 

Sinne von Art. 33 Bst. d VGG und damit eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung 

der vorliegenden Beschwerde zuständig. Das Verfahren richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG).  

1.2 Zur Beschwerde ist nach Art. 48 Abs. 1 VwVG berechtigt, wer vor der 

Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teil-

nahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung besonders 

berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 

oder Änderung hat (Bst. c). Die Beschwerdeführenden haben am vor- 

instanzlichen Verfahren teilgenommen. Zudem verfügen sie als Adressaten 

der angefochtenen Verfügung ohne Weiteres über ein schutzwürdiges In-

teresse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung. Sie sind folglich 

zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerde wurde im Übrigen frist- und 

formgerecht eingereicht (Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb 

darauf einzutreten ist.  

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Seite 5 

1.3 Das Bundesverwaltungsgericht kann die angefochtene Verfügung in 

vollem Umfang überprüfen. Die Beschwerdeführenden können neben der 

Verletzung von Bundesrecht und der unrichtigen oder unvollständigen 

Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts auch die Unangemes-

senheit rügen (Art. 49 VwVG). Ist eine Verfügung unangemessen, handelt 

es sich um eine einfache Verletzung des Ermessens, während die Ermes-

sensüber- oder -unterschreitung sowie der Ermessensmissbrauch qualifi-

zierte Ermessensfehler und damit Rechtsverletzungen darstellen. Eine 

rechtswidrige Ermessensunterschreitung liegt vor, wenn die Vorinstanz ih-

ren Ermessensspielraum nicht ausschöpft oder von vornherein ganz oder 

teilweise auf die Ermessensausübung verzichtet (vgl. zum Ganzen: BGE 

149 I 146 E. 3.4.1, 142 II 49 E. 4.4, 129 I 139 E. 4.1.1, 116 V 307 E. 2; 

BVGE 2007/17 E. 2.2; Urteile des BVGer A-3788/2021 vom 19. Dezember 

2022 E. 4.5, A-894/2020 vom 24. August 2022 E. 5.8.1 ff.; HÄFELIN/MÜL-

LER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Aufl., 2020, Rz. 439 ff., 

MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER/KAYSER, Prozessieren vor dem Bundesver-

waltungsgericht, 3. Aufl., 2022, Rn. 2.184 ff. mit Hinweisen, TSCHAN-

NEN/MÜLLER/ZIMMERLI, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., 2014, § 26 

Rz. 14 ff.).  

2.  

2.1 Gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG kann die Beschwerdeinstanz der ganz 

oder teilweise obsiegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zusprechen.  

Die Partei, die Anspruch auf Parteientschädigung erhebt, hat der Be-

schwerdeinstanz vor dem Beschwerdeentscheid eine detaillierte Kosten-

note einzureichen; reicht sie die Kostennote nicht rechtzeitig ein, so setzt 

die Beschwerdeinstanz die Parteientschädigung von Amtes wegen und 

nach Ermessen fest (Art. 8 Abs. 1 der Verordnung vom 10. September 

1969 über Kosten und Entschädigungen im Verwaltungsverfahren  

[SR 172.041.0; nachfolgend: Verordnung über Kosten und Entschädigun-

gen im Verwaltungsverfahren]). Unnötige Kosten, Kosten von Bundesbe-

hörden und in der Regel Kosten von anderen Behörden, die als Parteien 

auftreten, begründen keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 8 

Abs. 5 Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verwaltungsver-

fahren). Obsiegt die Partei nur teilweise, so ist die Parteientschädigung 

verhältnismässig zu kürzen (Art. 8 Abs. 6 Verordnung über Kosten und Ent-

schädigungen im Verwaltungsverfahren).  

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Seite 6 

Die Artikel 8 – 13 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, 

SR 173.320.2) sind sinngemäss auf die Parteientschädigung anwendbar 

(Art. 8 Abs. 2 Verordnung über Kosten und Entschädigungen im Verwal-

tungsverfahren). Danach umfasst die Parteientschädigung die Kosten der 

Vertretung sowie allfällige weitere Auslagen der Partei. Unnötiger Aufwand 

wird nicht entschädigt (Art. 8 VGKE). Die Kosten der Vertretung umfassen 

das Anwaltshonorar oder die Entschädigung für eine nichtanwaltliche be-

rufsmässige Vertretung, die Auslagen und die Mehrwertsteuer für die Ent-

schädigung, soweit eine Steuerpflicht besteht und die Mehrwertsteuer nicht 

bereits berücksichtigt wurde (Art. 9 Abs. 1 VGKE). Das Anwaltshonorar 

wird nach dem notwendigen Zeitaufwand des Vertreters oder der Vertrete-

rin bemessen. Der Stundenansatz beträgt für Anwälte und Anwältinnen 

mindestens Fr. 200.- und höchstens Fr. 400.-, wobei darin die Mehrwert-

steuer nicht enthalten ist (Art. 10 Abs. 1 und 2 VGKE; zum Ganzen: Urteil 

des BVGer A-6759/2018 vom 19. April 2019 E. 4.3). Bei Streitigkeiten mit 

Vermögensinteresse kann das Anwaltshonorar oder die Entschädigung für 

eine nichtanwaltliche berufsmässige Vertretung angemessen erhöht wer-

den (Art. 10 Abs. 3 VGKE). Ist der Beschwerdeführer vorsteuerabzugsbe-

rechtigt, kann vom Zusprechen der Mehrwertsteuer i.S.v. Art. 9 Abs. 1 

Bst. c VGKE abgesehen werden (Urteil des BVGer B-6815/2019 vom 

7. Januar 2020).  

2.2  

2.2.1 Das Bundesverwaltungsgericht setzt innerhalb der verordnungs-

rechtlichen Bandbreite von Fr. 200.- bis höchsten Fr. 400.- praxisgemäss 

und gestützt auf entsprechende Kostennoten Stundenansätze für Anwälte 

und Anwältinnen von bis zu Fr. 360.- fest, ohne dass es hierfür einer be-

sonderen Komplexität des Verfahrens bedürfte (Urteile des BVGer  

A-1460/2022 vom 4. Juli 2024 E. 11.3.1, B-2998/2020 vom 16. Juni 2020, 

B-44/2013 vom 19. Februar 2013, wo je ein Stundeansatz von Fr. 350.-, 

und A-6759/2018 vom 10. April 2019 E. 6.3, wo ein Stundenansatz von 

Fr. 360.- zugesprochen wurde; zu den Eigenheiten für bestimmte Rechts-

gebiete, beispielsweise im Enteignungsrecht oder im Verbandsbeschwer-

derecht, vgl. statt vieler: Urteile des BVGer A-4706/2022 vom 7. Mai 2024 

E. 2.3.1 mit Hinweis, A-883/2022 vom 20. Juli 2023 E. 4.3.1 [Entscheid an-

gefochten beim BGer], A-330/2013 vom 26. Juli 2013 E. 9.4.1). Zurückhal-

tender setzt das Bundesverwaltungsgericht Parteientschädigungen mit 

dem maximalen Stundenansatz von Fr. 400.- fest. Hierfür bedarf es der 

nachgewiesenen hohen Komplexität des Sachverhalts oder eines ausser-

gewöhnlich hohen Abklärungsaufwands (Urteile des BVGer B-5937/2020 

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Seite 7 

vom 22. Juni 2021, C-4797/2013 vom 17. Februar 2014, B-44/2013 vom 

19. Februar 2013).  

2.2.2 Die Frage, ob bei Streitigkeiten, bei denen Vermögensinteressen be-

troffen sind (Art. 10 Abs. 3 VGKE; zum Begriff der Vermögensinteressen: 

BGE 139 II 404 E. 12.1), diese Vermögensinteresse innerhalb der verord-

nungsrechtlichen Bandbreite von Fr. 200.- bis höchsten Fr. 400.- zu be-

rücksichtigen sind oder ein darüber hinaus liegender Stundenansatz fest-

gesetzt werden kann, wird in der Rechtsprechung uneinheitlich beantwor-

tet (Urteile des BGer 2C_26/2019 vom 22. Dezember 2021 E. 22.2.1, wo 

das BGer davon ausgeht, das BVGer habe die Vermögensinteressen im 

Stundenansatz von Fr. 400.- wohl implizit berücksichtigt; 2C_928/2010 

vom 28. Juni 2011 E.5, wo das BGer davon ausgeht, dass bei Vermögens-

interessen der Stundenansatz erhöht werden kann; Urteile des BVGer  

B-6815/2019 vom 7. Januar 2020, wo das BVGer Stundenansätze von 

Fr. 320.- und Fr. 575.- zugesprochen hat; B-6230/2016 vom 17. Dezember 

2019 E. 6.3, wo bei betroffenen Vermögensinteressen der geforderte Stun-

denansatz von Fr. 450.- auf Fr. 400.- gekürzt wurde; B-844/2015 vom 

19. Dezember 2017 E. 12.2.2 [aufgehoben durch Urteil des BGer 

2C_147/2018 vom 7. Oktober 2021], wonach die Vermögensinteressen 

nicht über eine Erhöhung des maximalen Stundenansatzes, sondern des 

Anwaltshonorars zu berücksichtigen sind; A-6537/2010 vom 7. März 2012 

E. 9.3 [aufgehoben durch Urteil des BGer 2C_364/2012], wo ein Stunden-

ansatz von Fr. 450.- zugesprochen wurde).  

3.  

Streitig und zu prüfen ist, ob der von der Vorinstanz zugesprochene Stun-

denansatz von Fr. 300.- zu tief angesetzt ist.  

3.1 Die Beschwerdeführenden rügen die Unangemessenheit der Parteient-

schädigung, wie sie die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung fest-

gesetzt hat. Einerseits habe es einen grossen Aufwand verursacht, die Vo-

raussetzungen der Steuernachforderung und ihre Berechnung zu prüfen. 

Die Vorinstanz habe hierbei für 58 Einfuhren von kältefestem Dieseltreib-

stoff durch die Beschwerdeführerin 2 umfangreiche Nachforschungen ge-

tätigt, um den Weg bis zum Öllieferanten zu konstruieren. Sie, die Be-

schwerdeführenden, hätten dies mit ihrem Rechtsvertreter nachprüfen 

müssen. Dabei habe sich die Annahme der Zollverwaltung, dass Diesel-

treibstoff nur durch Beimischung von Rapsöl kältefest gemacht werden 

könne, als wissenschaftlich fragwürdig erwiesen. Dies habe erst das Bun-

desgericht überzeugt. Angesichts dieser Komplexität des Falls sei 

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zwingend eine Parteientschädigung zum maximalen Stundenansatz von 

Fr. 400.- zu sprechen. Basierend auf dem nicht angefochtenen Aufwand 

von 178 Stunden, ergebe dies ein volles Grundhonorar von Fr. 71'200.-. 

Unter Berücksichtigung des teilweisen Obsiegens im Ausmass von 82 % 

(recte: 81%; vgl. E. 3.2.1) betrage dieses Fr. 58'384.- zuzüglich MWST. 

Weiter seien ihre Vermögensinteressen – so die Beschwerdeführenden – 

auch bei der Festsetzung des Stundenansatzes zu berücksichtigen, die 

von der Vorinstanz lediglich bei der Festsetzung der Spruchgebühr berück-

sichtigt worden seien. So habe die Vorinstanz ihnen gemeinsam Fr. 4'180.- 

als Spruchgebühr auferlegt, was einer «vollen» Spruchgebühr von 

Fr. 22'000.- entspreche. Die ursprüngliche Steuernachforderung habe rund 

1.5 Mio. Fr. betragen, welche die Beschwerdeführerin 2 – falls tatsächlich 

geschuldet – aus ihrer Substanz hätte begleichen müssen, zumal sie diese 

Steuernachforderung nicht auf ihre Kunden hätte abwälzen können. Sie, 

die Beschwerdeführenden, hielten es angesichts der auf dem Spiel stehen-

den Vermögensinteressen deshalb für geboten, die Parteientschädigung 

auf Fr. 80'000.- zzgl. MWST zu erhöhen.  

3.2 Demgegenüber hält die Vorinstanz fest, dass sie praxisgemäss einen 

Stundenansatz von Fr. 200.- bis Fr. 250.- zuspreche, dies je nach Schwie-

rigkeit und Umfang des Falles. Da es sich vorliegend um einen Fall von 

grosser Wichtigkeit und Komplexität handle, habe sie in Anwendung von 

Art. 10 Abs. 3 VGKE den Höchstansatz von Fr. 250.- auf Fr. 300.- pro 

Stunde heraufgesetzt. Da sie hierarchisch unter dem Bundesverwaltungs-

gericht angesiedelt sei, sei es gerechtfertigt, den Stundenansatz der von 

diesem angewendet werde, etwas zu unterschreiten. So entscheide sie nie 

in letzter Instanz, weshalb eine bei ihr pendente Beschwerde auch nicht 

mit einer Beschwerde vor Bundesverwaltungsgericht verglichen werden 

könne.  

Weiter habe sie vorliegend den Umfang und die Komplexität des Falls be-

rücksichtigt, indem sie eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden zugelassen 

habe. Auch habe sie angenommen, dass sich zwei Anwälte zu Recht en-

gagiert hätten. Die bewilligte Stundenanzahl von 178 Stunden Aufwand sei 

von den Beschwerdeführenden nicht bestritten worden. Die Beschwerde-

führenden würden Handlungen geltend machen, die allenfalls nicht Teil des 

hängigen Beschwerdeverfahrens seien und folglich auch nicht entschädi-

gungspflichtig wären, namentlich Aufwände aus dem Verwaltungsstrafver-

fahren. Ausserdem hätten die Beschwerdeführenden für die Verfahren vor 

Bundesverwaltungsgericht und vor Bundesgericht bereits je 

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Seite 9 

Entschädigungen in der Höhe von Fr. 19'000.- bzw. Fr. 10'000.- zu ihren 

(d.h. der Vorinstanz) Lasten erhalten. Ausserdem habe sie mit dem ange-

fochtenen Entscheid den Beschwerdeführenden eine Entschädigung im 

Umfang von Fr. 46'584.45 zugesprochen. Selbst mit der Kürzung im Um-

fang des Obsiegens auf 81 % erhielten die Beschwerdeführenden somit 

eine Gesamtentschädigung von Fr. 94'984.55. Anzumerken sei, dass der 

Beschwerdeführer 1 nach Einstellung des gegen ihn geführten Verwal-

tungsstrafverfahrens eine Entschädigung von Fr. 30'000.- erhalten habe.  

Schliesslich sei die Spruchgebühr der Verfügung [recte: Beschwerdeent-

scheide] vom 26. April 2018 auf je Fr. 11'000.- pro Beschwerdeführer fest-

gesetzt worden. Entgegen den Beschwerdeführenden handle es sich somit 

nicht um eine «volle» Spruchgebühr. Diese habe in erster Linie die Einfuhr-

beiträge und sekundär den aussergewöhnlichen Umfang und bzw. oder die 

Komplexität des Falles berücksichtigt und sei somit eher im unteren Be-

reich des Rahmens von Fr. 7'000.- bis Fr. 40'000.- für Verfahren mit einem 

Streitwert von 1 – 5 Mio. Fr. festgelegt worden.  

3.2.1 Unbestritten ist vorliegend, dass den Beschwerdeführenden für das 

Beschwerdeverfahren vor der Vorinstanz eine Parteientschädigung für 

178 Stunden Aufwand im Umfang ihres Obsiegens zusteht. Hinsichtlich 

dessen Umfang hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil A-4651/2020 

vom 6. Oktober 2020 festgehalten, dass die Beschwerdeführenden ge-

stützt auf das Rückweisungsurteil des Bundesgerichts 2C_535/2020 vom 

23. Juli 2020 «nunmehr insgesamt zu rund 81 % als obsiegend zu geltend 

hätten», weshalb infolge Rechtskraft dieses Urteils des Bundesverwal-

tungsgerichts auch vorliegend von diesem Umfang auszugehen ist.  

Gemäss Kostennote vom 10. August 2023 betrug das Stundenhonorar des 

Rechtsvertreters der Beschwerdeführenden für das Verwaltungsverfahren 

vor der Vorinstanz Fr. 800.- zuzüglich MWST (Akten der Vorinstanz C 31). 

Vorliegend fordern die Beschwerdeführenden eine pauschale Parteient-

schädigung in der Höhe von Fr. 80'000.- zuzüglich MWST. Dies entspricht 

einem Stundenhonorar von rund Fr. 555.- (Fr. 80’000.- / 81% / 178 Std. = 

Fr. 554.86). 

Für die Festlegung der Parteientschädigung sind die Artikel 8 – 13 VGKE 

sinngemäss anwendbar (E. 2.1). Nach eigenen Angaben setzt die Vor- 

instanz die Stundenansätze für Parteientschädigungen praxisgemäss zwi-

schen Fr. 200.- bis Fr. 250.- fest. In der vorliegenden Streitsache hat sie 

den Stundenansatz aufgrund der Wichtigkeit des Falls und der Komplexität 

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Seite 10 

des Verfahrens sowie aufgrund der Vermögensinteressen auf Fr. 300.- er-

höht. Somit setzt sie die Parteientschädigungen praxisgemäss im unteren 

Bereich der Bandbreite von Art. 10 Abs. 2 VGKE fest. Sie schöpft damit 

auch bei Fällen, deren Wichtigkeit, Komplexität und betroffenen Vermö-

gensinteressen sie anerkennt, nicht die volle Bandbreite der Verordnungs-

bestimmung von Art. 10 Abs. 2 VGKE aus. Die Argumente der Vorinstanz, 

mit welchen sie einen tieferen Höchststundenansatz begründet, überzeu-

gen indessen nicht: Der zu beurteilende Sachverhalt ist im Wesentlichen 

im (Beschwerde-)verfahren vor der Vorinstanz zu klären. In Bezug auf den 

Sachverhalt und dessen Liquidität nimmt die Vorinstanz die tragendere 

Rolle ein als das Bundesverwaltungsgericht, das – soweit streitig – noch 

für einzelne Sachverhaltselemente nachinstruiert bzw. diese feststellt. Der 

Schwierigkeitsgrad der Rechtsfragen unterscheidet sich sodann vor Bun-

desverwaltungsgericht nicht. Ausserdem entscheidet auch das Bundesver-

waltungsgericht bei der Mineralölsteuer und der Einfuhrsteuer nicht ab-

schliessend.  

Soweit die Vorinstanz im vorliegenden Fall vermutet, dass der zugespro-

chene Aufwand von 178 Stunden allenfalls nicht vollumfänglich für das Be-

schwerdeverfahren notwendig war, hätte es ihr oblegen, im Rahmen der 

Sachverhaltsermittlung den nicht notwendigen Aufwand auszuscheiden. 

Indem sie 178 Stunden als entschädigungsberechtigten Aufwand festge-

halten hat und versucht, allenfalls doch nicht notwendige Aufwendungen 

über einen tieferen Stundenansatz «wegzukompensieren», vermischt sie 

Sachverhalts- und Rechtsfrage, was nicht zulässig ist. Schliesslich kann 

für die Festsetzung des Stundenansatzes grundsätzlich nicht entscheidend 

sein, dass die Beschwerdeführenden für die Verfahren vor Bundesverwal-

tungsgericht und Bundesgericht bzw. der Beschwerdeführer 1 auch für das 

eingestellte Verwaltungsstrafverfahren bereits Parteientschädigungen er-

halten haben. Anders würde es sich verhalten, wenn eine belegte «Über-

entschädigung» vorläge oder Aufwand nachweislich doppelt entschädigt 

würde. Weder für das Eine noch das Andere werden Anhaltspunkte geltend 

gemacht. 

Gestützt auf diese Überlegungen lässt sich die Praxis der Vorinstanz be-

treffend Höchststundenansatz von Fr. 250.- mit einer Erhöhung bei beson-

deren Fällen auf Fr. 300.- nicht rechtfertigen. Vielmehr ist diese Praxis der 

Vorinstanz als Ermessensunterschreitung und damit als Rechtsverletzung 

zu qualifizieren, da sie von vornherein nicht die gesamte Bandbreite der 

Stundenansätze gemäss Art. 10 Abs. 2 VGKE ausschöpft, obschon ihr von 

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Seite 11 

der Verordnung her ein weitergehendes Ermessen eingeräumt wird 

(E. 1.3).  

3.2.2 Für die vorliegende Festsetzung des Stundenansatzes ist zwecks 

rechtsgleicher Anwendung von Art. 10 Abs. 2 VGKE auf die Praxis des 

Bundesverwaltungsgerichts abzustellen. Für Verfahren des Abgaberechts 

im Zuständigkeitsbereich des Bundesverwaltungsgerichts existieren weder 

spezialgesetzliche Bestimmungen betreffend die Parteientschädigung, 

noch hat sich diesbezüglich eine spezifische Praxis hierzu entwickelt. Es 

ist daher die allgemeine Praxis des Bundesverwaltungsgerichts heranzu-

ziehen, wonach Stundenansätze von bis zu Fr. 360.- zugesprochen wer-

den, ohne dass es hierfür einer besonderen Komplexität des Verfahrens 

bedürfte (E. 2.2). Zudem ist zu berücksichtigen, dass die im ursprünglichen 

Verfahren zu beurteilende Streitsache ohne Weiteres eine recht hohe Kom-

plexität hinsichtlich ihres Umfangs als auch der Schwierigkeit der zu beur-

teilenden Rechtsfragen aufwies. So waren Kenntnisse des Zollrechts, der 

Mehrwertsteuer sowie der Mineralölsteuer erforderlich, was selbst für ei-

nen im Abgaberecht tätigen Anwalt nicht alltägliche Rechtsgebiete darstel-

len (vgl. Urteil des BVGer A-3875/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 7.2). 

Umstritten waren insgesamt 58 Einfuhren. Daher erscheint es als ange-

bracht, den Stundenansatz auf Fr. 400.- festzusetzen. Damit werden auch 

die betroffenen Vermögensinteressen angemessen berücksichtigt. Da der 

Beschwerdeführer 1 nicht mehrwertsteuerpflichtig ist, ist die Mehrwert-

steuer hinzuzurechnen (E. 2.1).  

3.2.3 Nach dem Gesagten ergibt dies eine Parteientschädigung von total 

gerundet Fr. 62'343.- inkl. Mehrwertsteuerzuschlag im Sinne von Art. 9 

Abs. 1 Bst. c VGKE (178 Stunden à Fr. 400.- zu 81 % zuzüglich 8,1 % 

MWST; entspricht Fr. 57'672.- + Fr. 4'671.45 [MWST]) zulasten der Vo-

rinstanz. 

4.  

4.1 Bei diesem Verfahrensausgang obsiegt die Beschwerdeführerin im vor-

liegenden Verfahren zu rund40 %. Sie hat als teilweise unterliegende Par-

tei reduzierte Verfahrenskosten im Betrag von Fr. 1’800.- zu tragen (Art. 63 

Abs. 1 VwVG; Art. 1 ff. VGKE). Der einbezahlte Kostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 3'000.- ist im Umfang von Fr. 1’800.- zur Bezahlung der Ver-

fahrenskosten zu verwenden. Der Restbetrag in der Höhe von Fr. 1’200.- 

ist den Beschwerdeführenden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils 

zurückzubezahlen.  

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Seite 12 

4.2  

4.2.1 Die Beschwerdeführenden machen für vorliegendes Verfahren gel-

tend, die Erstellung der Beschwerdeschrift habe sich aufgrund der langen 

Zeitdauer des Verfahrens und der Aktenfülle als zeitaufwändig gestaltet. 

Für das Aktenstudium hätten bereits 15 Stunden aufgewendet werden 

müssen. Sie machen daher einen Stundenaufwand ihres Rechtsvertreters 

von 20.5 Stunden (15 Stunden plus 5.5 Stunden für die Rechtsschrift) zu 

einem mittleren Stundenansatz von Fr. 300.- sowie Kosten von 170 Kopien 

zu Fr. -.50 geltend, was eine ausseramtliche Entschädigung von Fr. 6'235.- 

zuzüglich MWST ergebe. Es sei ihnen schliesslich freigestanden, für das 

vorliegende Verfahren einen anderen Rechtsvertreter zu bezeichnen. 

Selbst wenn sie sich von vormaligen Rechtsvertretern auch für das vorlie-

gende Verfahren weiterhin hätten vertreten lassen, hätten sich diese in-

folge der langen Zeitdauer seit der Rückweisung durch das Bundesgericht 

nochmals in die Akten einlesen müssen. 

4.2.2 Aus Sicht der Vorinstanz ist die für das vorliegende Verfahren gefor-

derte Entschädigung überhöht, wenn nicht sogar ungerechtfertigt. Der nun 

mandatierte Rechtsvertreter sei nicht der Verteidiger, der in erster Linie den 

Fall bearbeitet habe. Die ursprünglich geltend gemachten Aufwendungen 

seien durch zwei andere Rechtsvertreter erbracht worden. Demnach habe 

der aktuelle Rechtsvertreter mehr Zeit benötigt, um sich mit dem Dossier 

vertraut zu machen. Dies habe ebenfalls einige Kopien für die Zusammen-

stellung des eigenen Dossiers erfordert. 

4.2.3 Soweit die Vorinstanz den Wechsel des bzw. der Rechtsvertreter kri-

tisiert, ist ihr entgegenzuhalten, dass es einer Verfahrenspartei freisteht, 

ihren Rechtsvertreter zu wechseln, zumal es sich um einen Auftrag im 

Sinne von Art. 396 ff. des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des 

Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (Fünfter Teil: Obligationenrecht) vom 

30. März 1911 (OR, SR 220) handelt, der jederzeit widerrufen oder gekün-

digt werden kann (Art. 404 Abs. 1 OR). Dass sich aus einem Rechtsvertre-

terwechsel gewisse Doppelspurigkeiten ergeben können, kann im Rahmen 

der Festsetzung der Parteientschädigung berücksichtigt werden. Da sich 

der vorliegend zu beurteilende Streitgegenstand nur auf die Parteientschä-

digung bezieht und der angefochtene Entscheid im Weiteren eine Gutheis-

sung betrifft, beschränkte sich das Aktenstudium auf wenige Dokumente, 

namentlich den angefochtenen Entscheid (12 Seiten), das Rückweisungs-

urteil des Bundesgerichts (ca. 10 Seiten) sowie die Stundenabrechnungen 

der vormaligen Rechtsvertreter. Der nun geltend gemachte Stundenauf-

wand erweist sich angesichts dessen als zu hoch und ist auf 10 Stunden 

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zu reduzieren. Der geltend gemachte Stundenansatz von Fr. 300.- liegt in 

der Bandbreite der verordnungsrechtlichen Stundenansätze. Da der Be-

schwerdeführer 1 nicht mehrwertsteuerpflichtig ist, ist die Mehrwertsteuer 

hinzuzurechnen (E. 2.1). Die Kosten für 170 Kopien à Fr. -.50 sind nicht zu 

beanstanden.  

4.3 Nach dem Gesagten ergibt dies eine Parteientschädigung von 

Fr. 1’200.- (10 Stunden à Fr. 300.- zu 40 %) zuzüglich der Kopierkosten in 

der Höhe von Fr. 85.- sowie der Mehrwertsteuer von 8,1 %. Insgesamt ist 

den Beschwerdeführenden somit eine Parteientschädigung von 

Fr. 1'389.10.- inkl. Mehrwertsteuerzuschlag im Sinne von Art. 9 Abs. 1 

Bst. c VGKE zuzusprechen.  

  

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Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen 

(E. 3.3.3). Die Vorinstanz wird verpflichtet, den Beschwerdeführenden für 

das Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung in der Höhe von 

Fr.  62'343.- zu bezahlen. 

2.  

Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 1’800.- festgesetzt. Der bereits ge-

leistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3‘000.- wird zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten verwendet. Der Restbetrag von Fr. 1’200.- wird den 

Beschwerdeführenden nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurück-

erstattet. 

3.  

Den Beschwerdeführenden wird für das vorliegende Verfahren eine Partei-

entschädigung in der Höhe von Fr. 1'389.10.- zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden und die Vorinstanz. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Iris Widmer Karolina Yuan 

 

 

  

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Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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