# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eee14559-e6ff-58b4-bfef-80fe4de569a7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.09.2025 D-6393/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6393-2025_2025-09-03.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6393/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Contessina Theis, 

mit Zustimmung von Richter Mathias Lanz; 

Gerichtsschreiber Martin Scheyli 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am [...], 

Türkei,  

[...],  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz  

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Wiedererwägungsgesuch;  

Verfügung des SEM vom 14. August 2025  

 

 

 

D-6393/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer, ein türkischer Staatsangehöriger kurdischer 

Ethnie, am 6. Mai 2024 in der Schweiz um Asyl ersuchte, 

dass das Staatssekretariat für Migration (SEM) mit Verfügung vom 23. Au-

gust 2024 das Asylgesuch ablehnte und die Wegweisung des Beschwer-

deführers aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,  

dass eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde durch das Bun-

desverwaltungsgericht mit Urteil D-5491/2024 vom 7. Mai 2025 abgewie-

sen wurde, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner damaligen Rechtsvertrete-

rin an das SEM vom 18. Juni 2025 in Bezug auf die Verfügung vom 23. Au-

gust 2024 ein Wiedererwägungsgesuch einreichte, 

dass das SEM auf dieses Gesuch mit Verfügung vom 14. August 2025 

(Datum der Eröffnung: 15. August 2025) nicht eintrat,  

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Eingabe vom 21. August 

2025 (Datum der Postaufgabe: 22. August 2025) beim Bundesverwal-

tungsgericht anfocht, 

dass er dabei die Aufhebung der genannten Verfügung, seine Anerken-

nung als Flüchtling und die Gewährung des Asyls, eventualiter seine vor-

läufige Aufnahme in der Schweiz wegen Undurchführbarkeit des Wegwei-

sungsvollzugs beantragte,  

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es seien ihm die unentgeltli-

che Prozessführung sowie die unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu ge-

währen und eventualiter sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung 

zu erteilen,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls über Be-

schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet 

(Art. 105 des Asylgesetzes [AsylG, SR 142.31] i.V.m. Art. 31‒33 VGG),  

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dass das Bundesverwaltungsgericht dabei – mit einer vorliegend nicht zu-

treffenden Ausnahme – endgültig entscheidet (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung besonders 

berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung hat, wo-

mit er zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und 

Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht wurde (Art. 108 

Abs. 3 AsylG, Art. 52 Abs. 1 VwVG), womit auf sie – mit nachfolgenden 

Einschränkungen – einzutreten ist, 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht im Anwendungs-

bereich des AsylG die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Miss-

brauch und Überschreitung des Ermessens, sowie die unrichtige oder un-

vollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt wer-

den können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),  

dass sich die Kognition des Gerichts im Bereich des Ausländerrechts nach 

Art. 49 VwVG richtet (BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten 

Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), 

dass es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche 

handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen 

ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wird, 

dass das SEM auf das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers 

gestützt auf Art. 111b Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 13 Abs. 2 VwVG nicht einge-

treten ist,  

dass somit die Beurteilungskompetenz der Beschwerdeinstanz grundsätz-

lich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht auf das Wie-

dererwägungsgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2014/39 E. 7.1), 

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-

scheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen materiellen Prü-

fung enthält, wobei sie die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache 

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zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. BVGE 2007/8 

E. 2.1 m.w.N.), 

dass weder die Fragen der Flüchtlingseigenschaft und des Asyls noch jene 

allfälliger Vollzugshindernisse vorliegend Verfahrensgegenstand bilden, 

weshalb auf die entsprechenden Beschwerdeanträge nicht einzutreten ist, 

dass das Wiedererwägungsverfahren im Asylrecht spezialgesetzlich gere-

gelt ist (Art. 111b ff. AsylG), wobei ein entsprechendes Gesuch dem SEM 

innert dreissig Tagen nach Entdeckung des Wiedererwägungsgrundes 

schriftlich und begründet einzureichen ist (Art. 111b Abs. 1 AsylG), 

dass ein Wiedererwägungsgesuch im Sinne von Art. 111b AsylG in seiner 

praktisch relevantesten Form die Anpassung einer ursprünglich fehler-

freien Asyl- und Wegweisungsverfügung an nachträglich eingetretene Tat-

sachen bezweckt, welche in der Regel die Durchführbarkeit des Wegwei-

sungsvollzugs betreffen (vgl. BVGE 2014/39 E. 4.5), 

dass gemäss herrschender Lehre und ständiger Praxis des Bundesge-

richts aus Art. 29 BV unter bestimmten Voraussetzungen ein verfassungs-

mässiger Anspruch auf Wiedererwägung abgeleitet wird (vgl. 

BGE 127 I 133 E. 6 m.w.N.),  

dass demnach auf ein Wiedererwägungsgesuch einzutreten ist, wenn sich 

der rechtserhebliche Sachverhalt seit dem ursprünglichen Entscheid be-

ziehungsweise seit dem Urteil der mit Beschwerde angerufenen Rechts-

mittelinstanz in wesentlicher Weise verändert hat und mithin die ursprüng-

liche (fehlerfreie) Verfügung an nachträglich eingetretene Veränderungen 

der Sachlage anzupassen ist, 

dass ein Wiedererwägungsgesuch gehörig begründet ist, wenn ihm genü-

gend substantiierte Wiedererwägungsgründe zu entnehmen sind (vgl. Ent-

scheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 

[EMARK] 2003 Nr. 7 E. 4a; BVGE 2014/39 E. 5.4 f.), 

dass unter anderem dann keine gehörige Begründung vorliegt, wenn in ei-

nem Wiedererwägungsgesuch ausschliesslich Gründe angeführt werden, 

welche schon im Rahmen eines ordentlichen Beschwerdeverfahrens hät-

ten vorgebracht werden können (Art. 66 Abs. 3 VwVG analog), 

dass eine Wiedererwägung nicht beliebig zulässig ist und namentlich nicht 

dazu dienen darf, blosse Urteilskritik zu üben, die Rechtskraft von Verwal-

tungs- und Gerichtsentscheiden immer wieder infrage zu stellen oder die 

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Fristen für die Ergreifung von Rechtsmitteln zu umgehen (vgl. BGE 136 II 

177 E. 2.1), 

dass, kommt eine gesuchstellende Person ihrer Begründungspflicht nicht 

nach, die entscheidende Behörde die Möglichkeit hat, gestützt auf Art. 111b 

Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 13 Abs. 2 VwVG auf das Wiedererwägungsgesuch 

nicht einzutreten (vgl. BVGE 2014/39 E. 7), 

dass der Beschwerdeführer sein Wiedererwägungsgesuch unter dem vor-

liegend einzig zu berücksichtigenden Aspekt der Durchführbarkeit des 

Wegweisungsvollzugs im Wesentlichen damit begründete, seit Erlass der 

Verfügung des SEM vom 23. August 2024 habe sich sein Gesundheitszu-

stand in massgeblicher Weise verschlechtert, 

dass er, nachdem sein Asylgesuch endgültig abgelehnt und er im Hinblick 

auf den Vollzug der Wegweisung in die Türkei durch das kantonale Migra-

tionsamt vorgeladen worden sei, zusammengebrochen und ins Spital ge-

bracht worden sei, 

dass er zufolge den vorliegenden ärztlichen Zeugnissen unter vielfältigen 

psychischen und körperlichen Beschwerden leide, sodass er seinen Alltag 

nicht richtig gestalten könne,  

dass er, auch weil sich seine Mutter in der Türkei vor seinem gewalttätigen 

Bruder verstecken müsse und die dortigen Behörden untätig seien, in sei-

nem Heimatstaat keinerlei Unterstützung habe, weshalb sein Leben ge-

fährdet sei, 

dass eine derart kranke Person ohne Vernetzung und Unterstützung im 

Falle einer Rückkehr in die Türkei einer unmenschlichen Behandlung im 

Sinne von Art. 3 EMRK ausgesetzt wäre, 

dass mit dem Wiedererwägungsgesuch hinsichtlich der geltend gemachten 

gesundheitlichen Probleme drei ärztliche Zeugnisse sowie zwei Vorladun-

gen zu Arztterminen eingereicht wurden,  

dass das SEM seinen Nichteintretensentscheid im Wesentlichen damit be-

gründete, der Beschwerdeführer habe bereits im ordentlichen Asylverfah-

ren geltend gemacht, dass er an diversen psychischen Erkrankungen, da-

runter Panikattacken, Posttraumatischen Belastungsstörungen sowie dis-

soziativen Episoden leide, 

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dass das mit dem Wiedererwägungsgesuch diesbezüglich eingereichte 

ärztliche Zeugnis, ein Austrittsbericht des Kantonsspitals B._______ vom 

23. Mai 2025, lediglich eine Diagnose enthalte, die sich nicht grundsätzlich 

von denen früherer medizinischer Berichte unterscheide, welche im or-

dentlichen Asylverfahren sowie im betreffenden Beschwerdeverfahren ein-

gereicht worden seien, 

dass sich sowohl das SEM im Asylentscheid vom 23. August 2024 als auch 

das BVGer in seinem Urteil vom 7. Mai 2025 bereits mit dem Gesundheits-

zustand des Beschwerdeführers auseinandergesetzt und dabei keine An-

haltspunkte festgestellt hätten, die zur Unzulässigkeit oder zur Unzumut-

barkeit des Wegweisungsvollzugs führen könnten, 

dass sich der Beschwerdeführer im Wiedererwägungsgesuch nicht mit den 

Erwägungen im Urteil des BVGer D-5491/2024 vom 7. Mai 2025 auseinan-

dergesetzt und insbesondere nicht begründet habe, weshalb zum heutigen 

Zeitpunkt abweichend von den damaligen Einschätzungen eine Behand-

lung seiner gesundheitlichen Probleme in der Türkei nicht mehr verfügbar 

oder finanzierbar sein sollte oder weshalb in sonstiger Hinsicht ein grund-

legend anderer Sachverhalt vorliegen würde, 

dass sich die Vorbringen im Wiedererwägungsgesuch folglich nicht we-

sentlich von jenen im ordentlichen Asylverfahren und im nachfolgenden 

Beschwerdeverfahren unterscheiden würden, womit die genannte Eingabe 

offensichtlich nicht gehörig begründet sei, 

dass das SEM im Übrigen feststellte, zwei der eingereichten Beweismittel 

(ein Austrittsbericht vom 12. November 2024 und eine Vorladung zu einem 

Abklärungsgespräch vom 25. November 2024 jeweils des Kantonsspitals 

B._______) würden aus dem Zeitraum vor dem Urteil des BVGer vom 

7. Mai 2025 datieren, 

dass diese beiden Beweismittel demnach im Rahmen eines allfälligen Re-

visionsverfahrens durch das BVGer zu beurteilen wären, womit das SEM 

auf die damit verbundenen Vorbringen mangels funktioneller Zuständigkeit 

nicht eintrete, 

dass die vorliegende Beschwerde im Wesentlichen und ausschliesslich un-

ter dem Aspekt der Flüchtlingseigenschaft und des Asyls damit begründet 

wird, der Beschwerdeführer sei in der Türkei in Gefahr, weil er dort von 

verschiedenen Privatpersonen verfolgt und durch die türkischen Behörden 

nicht geschützt werde, 

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dass – wie bereits festgestellt wurde – auf die vom Beschwerdeführer ge-

stellten Anträge unter anderem hinsichtlich der Flüchtlingseigenschaft und 

des Asyls gar nicht einzutreten ist, 

dass die Beschwerdeschrift sich auf die soeben genannten Aspekte be-

schränkt und keinerlei Vorbringen enthält, die sich auf den Verfahrensge-

genstand des Nichteintretens auf das Wiedererwägungsgesuch des Be-

schwerdeführers beziehen, 

dass im Übrigen der Vollständigkeit halber festzuhalten ist, dass die Vor-

instanz zutreffenderweise davon ausgegangen ist, ein Teil der mit dem 

Wiedererwägungsgesuch eingereichten Beweismittel sei allenfalls revisi-

onsrechtlich geltend zu machen, 

dass auch mit der vorliegend zu beurteilenden Rechtsmitteleingabe keiner-

lei Gründe vorgebracht werden, die in revisionsrechtlicher Hinsicht zu prü-

fen wären, 

dass schliesslich ebenfalls im Interesse der Vollständigkeit festzustellen ist, 

dass das SEM auch nicht gehalten war, auf das Wiedererwägungsgesuch 

des Beschwerdeführers einzutreten, weil Hinweise auf eine offenkundige 

Verletzung zwingender völkerrechtlicher Bestimmungen im Sinne der 

Rechtsprechung (vgl. EMARK 1995 Nr. 9 und BVGE 2013/22 E. 5.4) vor-

liegen würden, ergaben sich doch solche weder aus den Ausführungen im 

Wiedererwägungsgesuch noch aus den eingereichten Beweismitteln, 

dass in diesem Zusammenhang insbesondere festzuhalten ist, dass für die 

Behauptung im Wiedererwägungsgesuch, der Beschwerdeführer wäre im 

Falle einer Rückkehr in die Türkei einer unmenschlichen Behandlung im 

Sinne von Art. 3 EMRK ausgesetzt, keinerlei nachvollziehbare Begründung 

vorgebracht wurde, 

dass das SEM zusammenfassend auf das Wiedererwägungsgesuch des 

Beschwerdeführers zu Recht gestützt auf Art. 111b Abs. 2 AsylG i.V.m. 

Art. 13 Abs. 2 VwVG nicht eingetreten ist,  

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung das Bundesrecht 

nicht verletzt, 

dass die Beschwerde folglich abzuweisen ist, soweit auf sie einzutreten ist, 

dass sich angesichts dessen die Prüfung des Eventualantrags erübrigt, der 

Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen, 

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dass, nachdem sich die Beschwerde als aussichtslos erwiesen hat, die Ge-

suche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um unent-

geltliche Rechtsverbeiständung abzuweisen sind, 

dass die Kosten des Verfahrens somit dem Beschwerdeführer aufzuerle-

gen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG),  

dass die Verfahrenskosten praxisgemäss auf Fr. 1'500.– festzusetzen sind 

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] 

i.V.m. Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG). 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie einzutreten ist. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um 

unentgeltliche Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Kosten des Verfahrens in der Höhe von Fr. 1'500.– werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des 

Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Contessina Theis Martin Scheyli 

 

 

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