# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 505860c7-0bef-5260-aeec-7e52138b69b6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-09-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.09.2015 C-2712/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2712-2013_2015-09-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-2712/2013 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  S e p t e m b e r  2 0 1 5  

Besetzung 
 Richter Michael Peterli (Vorsitz), 

Richter David Weiss,  

Richter Vito Valenti,    

Gerichtsschreiberin Sandra Tibis. 
 

 
 

Parteien 
 X._______, Slowenien, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Verfügung vom 25. Januar 2013. 

 

 

 

C-2712/2013 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die am (…) 1959 geborene, verheiratete, slowenische Staatsangehörige 

X._______ lebt in Slowenien. Sie war in den Jahren 1988 bis 1999 in der 

Schweiz in der Gastronomie (Catering-Service) erwerbstätig und leistete 

dabei Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invali-

denversicherung (IV-act. 5 f. und 10 S. 6 ff.). Am 23. November 2011 stellte 

X._______ beim slowenischen Sozialversicherungsträger einen Antrag auf 

Ausrichtung einer Invalidenrente (IV-act. 1), den dieser an die IV-Stelle für 

Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) weiterleitete 

(Posteingang: 27. April 2012). 

B.  

Mit Verfügung vom 25. Januar 2013 (IV-act 33) wies die IVSTA das Leis-

tungsbegehren von X._______ ab. Zur Begründung führte sie aus, zwi-

schen dem 1. Dezember 2010 und dem 29. Februar 2012 bestehe zwar 

grundsätzlich ein Anspruch auf eine ganze Rente, da aber der Rentenan-

trag erst am 23. November 2011 gestellt worden sei, könne die Rente frü-

hestens ab 1. Mai 2012 ausgerichtet werden. Zu jenem Zeitpunkt sei der 

Rentenanspruch allerdings bereits wieder erloschen, weshalb es zu keiner 

Rentenzahlung komme.  

Die IVSTA stellte zur Beurteilung des Gesuchs namentlich auf folgende 

Unterlagen ab: den Formularbericht E 213 von Dr. med. A._______ (IV-

act. 4), dass Attest von Dr. med. B._______ (IV-act. 12), die von X._______ 

als Antwort auf den Vorbescheid vom 5. Oktober 2012 (IVSTA-act. 17) bei 

der IVSTA eingereichten Berichte aus den Jahren 2009 bis 2011, sowie die 

Berichte von Dr. med. C._______ des Regionalen Ärztlichen Diensts vom 

28. September 2012 und vom 17. Januar 2013 (RAD [IV-act. 16 und 32). 

Die Ärztin des RAD stellte im Wesentlichen fest, dass bei X._______ als 

Hauptdiagnosen mit Auswirkungen Brustkrebs rechts, Diagnose 09/2009, 

Behandlung 12/2009 (ICD-10 50.9) und ein beidseitiger, hormonell beding-

ter Tumor der Eierstöcke (laparoskopische Entfernung 11/2010) zu erwäh-

nen seien. Ferner nannte die RAD-Ärztin als Nebendiagnose ohne Auswir-

kungen auf die Arbeitsfähigkeit eine reaktive depressive Episode. Die 

RAD-Ärztin erachtete die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit vom 

8. Dezember 2009 bis zum 14. November 2011 als zu 100% eingeschränkt 

und ab Dezember 2011 nicht mehr eingeschränkt. Dr. med. B._______ 

ging indes von einer vollen Arbeitsunfähigkeit für die Zeit vom 8. Dezember 

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Seite 3 

2009 bis zum 6. Juni 2011 und von einer teilweisen Arbeitsunfähigkeit 

(50%) vom 7. Juni 2011 bis zum 14. November 2011 aus. 

C.  

Gegen die Verfügung der IVSTA vom 25. Januar 2013 erhob X._______ 

(nachfolgend: Beschwerdeführerin) mittels persönlicher Vorsprache beim 

slowenischen Versicherungsträger am 22. Februar 2013 Beschwerde, wel-

che am 10. Mai 2013 an das Bundesverwaltungsgericht weitergeleitet wor-

den ist (BVGer-act. 1). Zur Begründung führte die Beschwerdeführerin aus, 

sie sei vom 8. Dezember 2009 bis zum 15. November 2011 arbeitsunfähig 

gewesen und habe erst am 16. November 2011 die Arbeit wieder zu 50% 

aufgenommen. Sie habe den Rentenantrag am 23. November 2011, also 

umgehend nach Wiederaufnahme der Arbeit, beim slowenischen Versiche-

rungsträger deponiert und sie verstehe nicht, weshalb dieser zu spät ein-

gereicht worden sein soll, zumal die Einreichung beim ausländischen Ver-

sicherungsträger zulässig und die Antragstellung während der Krankheits-

dauer unzulässig sei. 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 26. Juli 2013 (BVGer-act. 9) beantragte die Vo-

rinstanz unter Verweis auf die Stellungnahmen des RAD und das vom slo-

wenischen Sozialversicherungsträger mit Schreiben vom 4. März 2013 kor-

rigierte Anmeldedatum (4. Mai 2011) die teilweise Gutheissung der Be-

schwerde. Wie sich den eingereichten Berichten entnehmen lasse, habe 

sich die gesundheitliche Situation der Beschwerdeführerin stabilisiert, da 

die operativen Eingriffe erfolgreich durchgeführt worden seien. Die attes-

tierte volle Arbeitsunfähigkeit vom 8. Dezember 2009 bis zum 14. Novem-

ber 2011 könne bestätigt werden, für die darauf folgende Zeit seien keine 

medizinischen Gründe ersichtlich, die einer Wiederaufnahme der Arbeits-

tätigkeit entgegenstehen würden. Eine anspruchsbegründende Invalidität 

sei somit nach Ablauf der einjährigen Wartefrist am 1. Dezember 2010 ent-

standen und am 29. Februar 2012 wieder erloschen. Mit Blick auf das kor-

rigierte Anmeldedatum sei somit von einem Anspruch auf eine ganze Rente 

zwischen dem 1. November 2011 und dem 29. Februar 2012 auszugehen. 

E.  

Am 30. August 2013 (vgl. BVGer-act 12) ist beim Bundesverwaltungsge-

richt der mit Zwischenverfügung vom 20. August 2013 (BVGer-act. 10) ein-

verlangte Kostenvorschuss von Fr. 400.- sowie ein zusätzlich geleisteter 

Betrag von Fr. 8.47 eingegangen. 

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Seite 4 

F.  

Mit Eingabe vom 25. September 2013 (BVGer-act. 13) reichte die IVSTA 

ein Schreiben des slowenischen Versicherungsträgers vom 10. September 

2013 ein, wonach die Beschwerdeführerin seit dem 1. November 2011 bis 

auf weiteres eine Invalidenrente beziehe. 

G.  

Am 15. Oktober 2013 (BVGer-act. 16) ging beim Bundesverwaltungsge-

richt ein von der Beschwerdeführerin eingereichtes ärztliches Attest vom 

1. Oktober 2013 ein. Am 17. Oktober 2013 (BVGer-act. 18) leitete die IV-

STA dasselbe Attest ebenfalls an das Bundesverwaltungsgericht weiter. 

H.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Beweis-

mittel ist – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nachfolgen-

den Erwägungen einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.   

1.1 Gemäss Art. 31 VGG (SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG 

und Art. 69 Abs. 1 lit. b IVG (SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungs-

gericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-

Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 

VGG liegt nicht vor. 

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis VwVG (SR 172.021) findet das VwVG keine 

Anwendung in Sozialversicherungssachen, soweit das ATSG (SR 830.1) 

anwendbar ist. Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des 

ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a bis 26bis IVG und 28 bis 70 

IVG) anwendbar, soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 

ATSG vorsieht. Dabei finden nach den allgemeinen intertemporalrechtli-

chen Regeln in formellrechtlicher Hinsicht mangels anderslautender Über-

gangsbestimmungen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, 

welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben 

(BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist als Verfügungsadressatin durch die ange-

fochtene Verfügung berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren 

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Aufhebung oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG be-

schwerdelegitimiert ist. 

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 

ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss frist-

gerecht geleistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

2.   

2.1 Die Beschwerdeführerin ist slowenische Staatsangehörige, so dass 

vorliegend das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizeri-

schen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft 

und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA, 

SR 0.142.112.681), insbesondere dessen Anhang II betreffend Koordinie-

rung der Systeme der sozialen Sicherheit, anzuwenden ist (Art. 80a IVG). 

Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 

14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Ar-

beitnehmer und Selbständige sowie deren Familienangehörige, die inner-

halb der Gemeinschaft zu- und abwandern (Verordnung Nr. 1408/71, 

SR 0.831.109.268.1) haben die in den persönlichen Anwendungsbereich 

der Verordnung fallenden, in einem Mitgliedstaat wohnenden Personen 

aufgrund der Rechtsvorschriften eines Mitgliedstaats grundsätzlich die 

gleichen Rechte und Pflichten wie die Staatsangehörigen dieses Staates. 

Ebenso zu beachten sind vorliegend die am 1. April 2012 für die Schweiz 

anwendbar gewordenen neuen EU-Verordnungen (insb. Verordnung [EG] 

Nr. 883/2004 und Verordnung [EG] Nr. 987/2009). 

2.2 Soweit das FZA beziehungsweise die auf dieser Grundlage anwendba-

ren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte keine abweichenden Bestim-

mungen vorsehen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens – unter 

Vorbehalt der beiden Grundsätze der Gleichwertigkeit sowie der Effektivität 

– sowie die Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen einer schweizerischen 

Invalidenrente grundsätzlich nach der innerstaatlichen Rechtsordnung 

(BGE 130 V 257 E. 2.4). Entsprechend bestimmt sich vorliegend der An-

spruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung 

ausschliesslich nach dem innerstaatlichen schweizerischen Recht, insbe-

sondere nach dem IVG, der IVV (SR 831.201), dem ATSG sowie der ATSV 

(SR 830.11).  

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Gemäss Art. 40 Abs. 4 der Verordnung Nr. 1408/71 ist die vom Träger eines 

Mitgliedstaates getroffene Entscheidung über die Invalidität eines Antrag-

stellers – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin – für den Träger 

eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den 

Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der 

Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt 

sind, was für das Verhältnis zwischen Slowenien und der Schweiz (ebenso 

wie das Verhältnis zwischen den übrigen EU-Mitgliedstaaten und der 

Schweiz) nicht der Fall ist. Gemäss Art. 40 der Verordnung Nr. 574/72 hat 

der Träger eines Mitgliedstaates aber bei der Bemessung des Invaliditäts-

grades die von den Trägern der anderen Staaten erhaltenen ärztlichen Un-

terlagen und Berichte sowie Auskünfte der Verwaltung zu berücksichtigen, 

soweit sie rechtsgenüglich ins Verfahren eingebracht werden (vgl. Art. 32 

VwVG). Jeder Träger behält jedoch die Möglichkeit, die antragstellende 

Person durch einen Arzt oder eine Ärztin seiner Wahl untersuchen zu las-

sen. Eine Pflicht zur Durchführung einer solchen Untersuchung besteht al-

lerdings nicht. 

2.3 Nach der Rechtsprechung stellt das Sozialversicherungsgericht bei der 

Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des 

Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (hier: 25. Januar 2013) ein-

getretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweis).  

2.4 In materiell-rechtlicher Hinsicht ist auf jene Bestimmungen des IVG, der 

IVV, respektive des ATSG und der ATSV abzustellen, die für die Beurteilung 

eines Rentenanspruchs jeweils relevant waren und in Kraft standen. Da die 

Beschwerdeführerin vorliegend einen Rentenanspruch ab Dezember 2010 

geltend macht, ist vorliegend auf die Fassungen gemäss den am 1. Januar 

2008 in Kraft getretenen Änderungen (5. IV-Revision; AS 2007 5129 und 

AS 2007 5155) abzustellen. Im Folgenden wird – ohne anderslautende Hin-

weise – jeweils auf diese Fassungen Bezug genommen. 

3.   

3.1 Anspruch auf eine ordentliche Rente haben gemäss Art. 36 Abs. 1 IVG 

die rentenberechtigten Versicherten, die bei Eintritt der Invalidität während 

mindestens drei Jahren Beiträge geleistet haben. 

3.2 Nach den Bestimmungen der 5. IV-Revision haben Anspruch auf eine 

Rente Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im 

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Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungs-

massnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können, wäh-

rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes-

tens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ablauf die-

ses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (Art. 28 Abs. 1 

lit. a bis c IVG). 

3.3 Wer eine Versicherungsleistung beansprucht, hat sich beim zuständi-

gen Versicherungsträger in der für die jeweilige Sozialversicherung gülti-

gen Form anzumelden (Art. 29 Abs. 1 ATSG). Für die Anmeldung und zur 

Abklärung des Anspruches auf Leistungen geben die Versicherungsträger 

unentgeltlich Formulare ab, die vom Ansprecher oder seinem Arbeitgeber 

und allenfalls vom behandelnden Arzt vollständig und wahrheitsgetreu aus-

zufüllen und dem zuständigen Versicherungsträger zuzustellen sind 

(Art. 29 Abs. 2 ATSG). Wird eine Anmeldung nicht formgerecht oder bei 

einer unzuständigen Stelle eingereicht, so ist für die Einhaltung der Fristen 

und für die an die Anmeldung geknüpften Rechtswirkungen trotzdem der 

Zeitpunkt massgebend, in dem sie der Post übergeben oder bei der unzu-

ständigen Stelle eingereicht wird (Art. 29 Abs. 3 ATSG). 

Der Rentenanspruch entsteht frühestens nach Ablauf von sechs Monaten 

nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, 

jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollendung des 18. Altersjahres 

folgt (Art. 29 Abs. 1 IVG; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts [BGer] 

9C_562/2012 E. 3).  

3.4 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In-

validität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 

oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krank-

heit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der durch Be-

einträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder 

teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen-

den ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Be-

einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufga-

benbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die 

zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück-

sichtigt (Art. 6 ATSG). 

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Seite 8 

3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche 

und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Auf-

gabe des Arztes im schweizerischen Invalidenverfahren ist es, den Ge-

sundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 

Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte 

arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind sodann eine wichtige 

Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 

Versicherten konkret noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 

E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc). 

3.6 Vor der Berechnung des Invaliditätsgrades muss jeweils beurteilt wer-

den, ob die versicherte Person als (teil-)erwerbstätig oder nichterwerbstätig 

einzustufen ist, was entsprechenden Einfluss auf die anzuwendende Me-

thode der Invaliditätsgradbemessung hat (allgemeine Methode des Ein-

kommensvergleichs, gemischte Methode, spezifische Methode des Betäti-

gungsvergleichs, vgl. Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a IVG). 

3.6.1 Zu prüfen ist, was die versicherte Person bei im Übrigen unveränder-

ten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung be-

stünde. So sind insbesondere bei im Haushalt tätigen Versicherten die per-

sönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse ebenso wie 

allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber Kindern, das Al-

ter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die persönlichen 

Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt 

sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der 

angefochtenen Verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische 

Annahme einer im Gesundheitsfall ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der 

im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit ausreicht (vgl. BGE 133 V 504 E. 3.3, 133 V 477 E. 6.3, 

125 V 146 E. 2c, je mit Hinweisen).  

3.6.2 Beim Einkommensvergleich wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 

durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage er-

zielen könnte (sogenanntes Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt 

zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (sogenanntes Valideneinkommen). Der Einkommensver-

gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothe-

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Seite 9 

tischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei-

nander gegenüber gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdiffe-

renz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allgemeine Methode des Ein-

kommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1). Für den 

Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypotheti-

schen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und 

Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli-

ge rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü-

gungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen 

sind (BGE 129 V 222 E. 4). Für die Ermittlung des Einkommens, welches 

der Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist 

entscheidend, was er im fraglichen Zeitpunkt nach dem im Sozialversiche-

rungsrecht allgemein gültigen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hin-

weisen) als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel 

am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom-

mensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer 

Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsscha-

den fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müssen 

ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, damit sie 

berücksichtigt werden können. Für die Bestimmung des Invalideneinkom-

mens ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in 

welcher die versicherte Person konkret steht. Ist kein tatsächlich erzieltes 

Erwerbseinkommen nach Eintritt der Invalidität mehr gegeben, namentlich 

weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine 

oder zumindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so 

sind nach der Rechtsprechung die gesamtschweizerischen Tabellenlöhne 

gemäss den vom BFS periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebun-

gen (LSE) heranzuziehen (vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Massgebend sind 

dabei die monatlichen Bruttolöhne (Zentralwerte) im jeweiligen Wirtschafts-

sektor 

3.7 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel zu 

würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren 

gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben Versiche-

rungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, das heisst 

ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu wür-

digen. 

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Seite 10 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-

chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-

nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 

Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Experten begrün-

det sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit we-

der die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereich-

ten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder als Gutach-

ten (vgl. dazu das Urteil des BGer I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, 

mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3.a).  

3.8 Gleichwohl erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 

freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung 

in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten auf-

zustellen (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil 

des BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahmen des 

Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, wel-

che aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie 

nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Be-

funde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung 

volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die 

Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb, mit wei-

teren Hinweisen). Berichte der behandelnden Ärzte schliesslich sind auf-

grund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten mit Vor-

behalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies gilt für den allgemein 

praktizierenden Hausarzt wie auch für den behandelnden Spezialarzt (Ur-

teil des BGer I 655/05vom 20. März 2006 E. 5.4 mit Hinweisen; vgl. aber 

Urteil des BGer 9C_24/2008vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2). 

4.  

Wird eine befristete Invalidenrente verfügt und diese Rente unmittelbar ab 

dem Ende der Befristung aufgehoben oder abgeändert, so stellt diese 

zweite Anordnung materiell eine Rentenrevisionsverfügung dar, auf die 

folglich die entsprechenden Bestimmungen anwendbar sind. Dies gilt auch 

dann, wenn die beiden Anordnungen zum selben Zeitpunkt und sogar in 

derselben Verfügung getroffen werden. Deshalb müssen nach der Recht-

sprechung und Lehre bei einer solchen Verfügung Revisionsgründe erfüllt 

sein (vgl. BGE 125 V 417 E. 2d, 112 V 372 E. 2b; URS MÜLLER, Die mate-

riellen Voraussetzungen der Rentenrevision in der Invalidenversicherung, 

Freiburg 2003, S. 207 f.). 

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Seite 11 

4.1 Gemäss Art. 17 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf Ge-

such hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgeho-

ben, wenn sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich ver-

ändert hat. Eine Änderung des Invaliditätsgrades wird namentlich durch 

eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes impliziert. Da-

gegen ist die unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unverän-

dert gebliebenen Sachverhalts kein Revisionsgrund; unterschiedliche Be-

urteilungen sind revisionsrechtlich nur dann beachtlich, wenn sie Ausdruck 

von Änderungen der tatsächlichen Verhältnisse sind (BGE 117 V 199 

E. 3B, 112 V 390 E. 1B; ZAK 1987 S. 36 ff.). 

4.2 Ob eine rentenrelevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten 

ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts im zeitlichen Geltungs-

bereich der ursprünglichen Verfügung mit demjenigen der streitigen Verfü-

gung (BGE 125 V 369 E. 2). 

Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist die anspruchsbeeinflussende Änderung vom 

Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass 

sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berück-

sichtigen, nachdem sie ohne wesentlichen Unterbruch drei Monate gedau-

ert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. 

5.  

Vorliegend ist sowohl das massgebende Anmeldedatum zum Leistungsbe-

zug als auch die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit strittig. Aufgrund des im 

vorliegenden Verfahren geltenden Untersuchungsgrundsatzes ist umfas-

send zu prüfen, welche Ansprüche die Beschwerdeführerin gegenüber der 

Invalidenversicherung hat. Nachfolgend ist demnach abzuklären, ob die 

Beschwerdeführerin grundsätzlich Anspruch auf eine Rente hat und, falls 

ja, auf welche und ab wann. 

Vorweg ist darauf hinzuweisen, dass – entgegen der Meinung der Be-

schwerdeführerin – keine Bindung an ausländische Entscheide besteht 

und somit die IVSTA grundsätzlich unabhängig von ausländischen Renten-

entscheiden entscheiden kann (vgl. bereits die diesbezüglichen Ausführun-

gen unter E. 2.2). Der Entscheid des slowenischen Versicherungsträgers 

vermag daher den Entscheid der IVSTA nicht zu beeinflussen. Ferner ist 

darauf hinzuweisen, dass die IVSTA nicht verpflichtet war, die Beschwer-

deführerin in der Schweiz untersuchen zu lassen, sofern die vorhandenen 

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ausländischen Gutachten den Anforderungen genügen und eine ausrei-

chende Grundlage bilden, um über den Anspruch der Beschwerdeführerin 

zu entscheiden. 

5.1 Die sich aus den medizinischen Berichten, namentlich dem Formular-

bericht E 213 von Dr. med. A._______ vom 27. März 2012 (IV-act. 4), dem 

Attest von Dr. med. B._______ vom 20. August 2012 (IV-act. 12), den RAD-

Berichten vom 28. September 2012 (IV-act 16) und vom 17. Januar 2013 

(IV-act. 32), sowie die von der Beschwerdeführerin bei der Vorinstanz ein-

gereichten Berichte aus den Jahren 2009 bis 2011 (IV-act. 22 bis 30) erge-

benden Diagnosen (Brustkrebs rechts, Diagnose 09/2009, Behandlung 

12/2009 [ICD-10 50.9] und ein beidseitiger, hormonell bedingter Tumor der 

Eierstöcke [laparoskopische Entfernung 11/2010] und eine reaktive de-

pressive Episode) sind grundsätzlich unbestritten, da diese von diversen 

Ärzten hinreichend dokumentiert worden sind, und überdies von der Be-

schwerdeführerin keine Angaben über weitere Gesundheitseinschränkun-

gen gemacht wurden. Die RAD-Ärztin hielt in ihrer Schlussstellungnahme 

in Würdigung aller medizinischer Unterlagen fest, dass zufolge erfolgrei-

cher Behandlung des Karzinoms im Jahr 2009, mangels Rezidiv und un-

problematischer Entfernung eines Tumors der Eierstöcke im Jahr 2011 von 

einem aus onkologischer Sicht stabilisiertem Gesundheitszustand auszu-

gehen sei und es daher keinen Grund gebe, für die Zeit nach dem 14. No-

vember 2011 weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit anzunehmen. Eine Arbeits-

unfähigkeit sei jeweils für zwei bis drei Monate postoperativ begründbar, 

aber darüber hinaus sei keine Arbeitsunfähigkeit mehr gerechtfertigt. Die 

Beschwerdeführerin machte zwar geltend, sie habe die Arbeit am 16. No-

vember 2011 lediglich zu 50% wieder aufgenommen, aber sie führte nicht 

aus, aus welchen Gründen ihr kein höheres Pensum zumutbar sein soll 

und aus ärztlicher Sicht liegen keine Bestätigungen über eine in diesem 

Zeitpunkt noch andauernde Arbeitsunfähigkeit vor. Für die Bestimmung 

des Invaliditätsgrades ist – entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin 

– nicht relevant, in welchem Umfang die Arbeit tatsächlich wieder aufge-

nommen wurde, sondern in welchem Umfang sie theoretisch möglich, also 

zumutbar, wäre. Gemäss den übereinstimmenden Feststellungen der 

Ärzte, ist vom 8. Dezember 2009 bis zum 6. Juni 2011 von einer Arbeits-

unfähigkeit von 100% auszugehen. Dr. med. B._______ attestierte der Be-

schwerdeführerin für die Zeit zwischen dem 7. Juni 2011 und dem 14. No-

vember 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 50%. Auch Dr. med. A._______ 

bestätigte gestützt auf einen Bericht vom 19. Oktober 2011 (vgl. IVSTA-

act. 14 S. 1) eine Arbeitsunfähigkeit von 50%, allerdings ohne näher aus-

zuführen, für welchen Zeitraum diese Einschätzung gilt. Die RAD-Ärztin 

C-2712/2013 

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ging indes für diese Zeitspanne weiterhin von einer Arbeitsunfähigkeit von 

100% und ab Dezember 2011 von der Wiedererlangung der vollen Arbeits-

fähigkeit aus. Es bleibt allerdings unklar, auf welchen Arztbericht sie sich 

dabei stützte, zumal die in den Akten befindlichen Berichte für den Zeitraum 

vom 7. Juni 2011 bis zum 14. November 2011 lediglich noch von einer Ar-

beitsunfähigkeit von 50% ausgehen und sie somit in dieser Hinsicht von 

deren Einschätzung ohne Begründung abweicht. In Bezug auf die Ein-

schätzung der Arbeitsfähigkeit zwischen dem 7. Juni 2011 und dem 14. No-

vember 2011 ist demnach nicht auf die unbegründete und deshalb nicht 

nachvollziehbare Einschätzung der RAD-Ärztin abzustellen, sondern in 

Übereinstimmung mit den anderen Arztberichten eine Arbeitsunfähigkeit 

von lediglich 50% in jeglichen Tätigkeiten anzunehmen. 

5.2 Zu prüfen bleibt, ob und gegebenenfalls ab wann der Beschwerdefüh-

rerin für die vorgenannte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit eine Rente 

auszurichten ist. In diesem Zusammenhang ist zu klären, wann sich die 

Beschwerdeführerin zum Rentenbezug angemeldet hat. 

Wie die IVSTA in ihrer Verfügung vom 25. Januar 2013 zu Recht festgehal-

ten hat, geht aus dem Formular E 204 des slowenischen Versicherungs-

trägers (IV-act. 1) hervor, dass sich die Beschwerdeführerin am 23. No-

vember 2011 zum Leistungsbezug angemeldet hat. Dies bestätigte die Be-

schwerdeführerin denn auch in ihrer Beschwerdeschrift vom 22. Februar 

2013 ausdrücklich. Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens reichte die Vo-

rinstanz das am 10. April 2013 bei ihr eingegangene Formular des slowe-

nischen Versicherungsträgers vom 28. April 2011 ein. Diesem Formular ist 

zu entnehmen, dass die behandelnde Ärztin der Beschwerdeführerin am 

4. Mai 2011 beim Versicherungsträger ein Gesuch betreffend Abklärung 

der Arbeitsfähigkeit eingereicht hat. Die Vorinstanz schloss daraus, dass 

dies mit einer Anmeldung zum Rentenbezug gleichzusetzen sei und bean-

tragte gestützt darauf die teilweise Gutheissung der Beschwerde. 

Gestützt auf die Akten, und wie von der Vorinstanz im Rahmen des Be-

schwerdeverfahrens beantragt, ist davon auszugehen, dass sich die Be-

schwerdeführerin somit bereits am 4. Mai 2011 zum Rentenbezug ange-

meldet hat und für den Leistungsbezug dieses Datum massgebend ist.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Beschwerdeführerin so-

mit am 4. Mai 2011 zum Leistungsbezug angemeldet hat. Der frühestmög-

liche Rentenbeginn ist aufgrund dieser Anmeldung der 1. November 2011 

(sechs Monate nach der Anmeldung, vgl. E. 3.3 hiervor). Die festgestellte 

C-2712/2013 

Seite 14 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit dauerte indes – wie oben ausgeführt – 

bis zum 14. November 2011 und der Anspruch erlosch gestützt auf Art. 88a 

Abs. 1 IVV wieder per 29. Februar 2012 weshalb die Beschwerdeführerin 

lediglich für die Zeit vom 1. November 2011 bis zum 29. Februar 2012 ei-

nen Anspruch auf Rentenzahlungen hat. Die Beschwerde ist somit teil-

weise gutzuheissen und der Beschwerdeführerin ist für die Zeit vom 1. No-

vember 2011 bis zum 29. Februar 2012 eine befristete halbe Invalidenrente 

zuzusprechen. Weitergehend ist die Beschwerde abzuweisen. 

6.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

6.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei 

auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Verfahrenskosten sind bei Streitigkei-

ten um Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen nach dem Ver-

fahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200-1'000 

Franken festzulegen (Art. 69 Abs.1bis IVG). Vorliegend sind die Verfahrens-

kosten auf Fr. 400.- festzusetzen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind 

der teilweise obsiegenden Beschwerdeführerin nur anteilmässig Gerichts-

kosten aufzuerlegen. Ihr Anteil ist vorliegend auf Fr. 200.- festzulegen und 

dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 408.47 zu entneh-

men. Der Rest ist ihr nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

auf ein von ihr bekannt zu gebendes Konto zurückzuerstatten. 

Einer (teilweise) unterliegenden Vorinstanz sind gemäss Art. 63 Abs. 2 

VwVG keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.  

6.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 

Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr er-

wachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Parteientschädigung um-

fasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere notwendige Ausla-

gen der Partei (Art. 8 VGKE).  

Als Bundesbehörde hat die IVSTA jedoch keinen Anspruch auf Parteient-

schädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). 

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Seite 15 

Die Beschwerdeführerin war nicht vertreten, weshalb davon auszugehen 

ist, dass ihr keine notwendigen und verhältnismässig hohen Kosten ent-

standen sind, weshalb sie keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat. 

  

C-2712/2013 

Seite 16 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, und der Beschwerdeführerin 

wird für die Zeit 1. November 2011 bis zum 29. Februar 2012 eine halbe 

Invalidenrente zugesprochen. Weitergehend wird die Beschwerde abge-

wiesen. 

2.  

Die reduzierten Verfahrenskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerde-

führerin auferlegt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss in 

der Höhe von Fr. 408.47 entnommen. Der Restbetrag von Fr. 208.47 wird 

ihr nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: For-

mular Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. …; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Michael Peterli Sandra Tibis 

 

  

C-2712/2013 

Seite 17 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Hän-

den hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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