# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** adaea89b-3fc3-5fc9-918d-ea8670d62947
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.10.2008 D-6355/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6355-2007_2008-10-20.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6355/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Richter Thomas Wespi (Vorsitz), 
Richterin Regula Schenker Senn, 
Richter Gérard Scherrer, 
Gerichtsschreiber Stefan Weber.

A._______, geboren S._______,
B._______, geboren T._______,
C._______, geboren U._______,
D._______, geboren V._______,
E._______, geboren W._______,
F._______, geboren X._______,
G._______, geboren Y._______,
H._______, geboren Z._______,
Kosovo,
alle vertreten durch Rolf G. Rätz, Fürsprecher, 
I._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), vormals Bundesamt 
für Flüchtlinge (BFF), Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Aufhebung der vorläufigen Aufnahme; Verfügung des 
BFM vom 23. August 2007 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6355/2007

Sachverhalt:

A.
Die  aus  J._______  (Kosovo)  stammenden  Beschwerdeführer 
ashkalischer Ethnie reichten am 11. Juni 1999 in der Schweiz ein ers-
tes Asylgesuch ein. Mit Verfügung vom 22. Juli 1999 wies das BFF die 
Asylgesuche der Beschwerdeführer ab und ordnete gleichzeitig deren 
Wegweisung  aus  der  Schweiz  an.  Gestützt  auf  den  Bundesratsbe-
schluss  (BRB)  vom  7.  April  1999  über  die  gruppenweise  vorläufige 
Aufnahme von Personen aus der Bundesrepublik Jugoslawien mit letz-
tem Wohnsitz im Kosovo wurden die Beschwerdeführer in der Schweiz 
vorläufig aufgenommen. Dieser Beschluss wurde am 16. August 1999 
wieder aufgehoben und den Beschwerdeführern eine Ausreisefrist auf 
den 31. Mai 2000 angesetzt.

Die  gegen die Verfügung des BFF vom 22. Juli  1999 betreffend die 
Wegweisung erhobene Beschwerde wies die Schweizerische Asylre-
kurskommission (ARK) mit Urteil vom 19. Januar 2000 ab, soweit dar-
auf eingetreten wurde, und überwies die Akten dem BFF zur Prüfung 
allfälliger individueller Vollzugshindernisse.

B.
Mit  Eingabe  vom  8.  Februar  2000  an  das  BFF  ersuchten  die  Be-
schwerdeführer erneut um Gewährung von Asyl.

C.
Mit  Verfügung  vom 30.  Oktober  2001  lehnte  das  BFF  die  erneuten 
Asylgesuche ab und ordnete die Wegweisung der Beschwerdeführer 
aus der  Schweiz an. Gleichzeitig  verfügte es wegen Unzumutbarkeit 
des Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme der Beschwerde-
führer, weil die Wahrscheinlichkeit einer konkreten Gefährdung für An-
gehörige der Minderheit der Ashkali im Kosovo nicht ausgeschlossen 
werden könne.

Die gegen diese Verfügung gerichtete Beschwerde vom 14. November 
2001 wurde mit Urteil der ARK vom 17. September 2002 abgewiesen.

D.
Mit Schreiben vom 28. März 2006 ersuchte das BFM im Rahmen der 
Überprüfung  der  vorläufigen  Aufnahme  der  Beschwerdeführer  das 
schweizerische Verbindungsbüro  in  K._______  um Abklärungen. Am 

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28. April  2006  übermittelte  das  schweizerische  Verbindungsbüro  der 
Vorinstanz seine Antwort.

E.
Mit  Schreiben  vom  10.  August  2006  teilte  das  BFM  den  Be-
schwerdeführern mit, dass sie in den letzten Jahren wiederholt gegen 
das Gesetz verstossen hätten, so insbesondere die Söhne C._______ 
und L._______, und sie offenbar Mühe bekunden würden, sich an die 
hiesige  Rechtsordnung  zu  halten.  Ferner  wurden  die 
Beschwerdeführer auf die fehlende berufliche Integration hingewiesen 
und  ihnen  zur  Kenntnis  gebracht,  dass  die  vorläufige  Aufnahme 
aufgehoben würde, sollten sie respektive ihre Kinder erneut zu Klagen 
Anlass geben.

Mit Schreiben vom 14. September 2006 nahmen die Beschwerdeführer 
zu diesen Vorhalten Stellung.

F.
In  der  Folge  beantragte  das  M._______  in  einem  an  das  BFM 
gerichteten  Schreiben  vom  14.  März  2007  die  Aufhebung  der 
angeordneten vorläufigen Aufnahme der Beschwerdeführer, da diese 
erneut zu Klagen Anlass gegeben hätten.

G.
Mit Schreiben des BFM vom 24. April  2007 wurde den Beschwerde-
führern - unter Beilage einer Kopie des Berichtes des schweizerischen 
Verbindungsbüros  in  K._______  -  im  Hinblick  auf  eine  eventuelle 
Aufhebung der vorläufigen Aufnahme das rechtliche Gehör gewährt.

Mit  Eingabe  vom  5.  Juni  2007  reichten  die  Beschwerdeführer  ihre 
Stellungnahme ein.

Auf Aufforderung des BFM vom 7. Juni 2007 gingen am 2. Juli  2007 
bei  der  Vorinstanz  Arztberichte  betreffend  die  Kinder  F._______, 
E._______ und D._______ ein.

H.
Mit  Schreiben  vom  3.  Juli  2007  übermittelte  das  BFM  den  Be-
schwerdeführern in Kopie das Resultat von Abklärungen des schwei-
zerischen Verbindungsbüros in K._______ vom 29. November 2006 im 
Verfahren betreffend einen Bruder des Beschwerdeführers A._______. 
Gleichzeitig  wurden  verschiedene  Strafverfügungen  bezüglich 

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A._______ aufgelistet und das Ergebnis von Erkundigungen zu seiner 
beruflichen  Betätigung  bekannt  gegeben.  Den  Beschwerdeführern 
wurde Gelegenheit gewährt, dazu Stellung zu nehmen. 

Mit Eingabe vom 20. Juli 2007 liessen sich die Beschwerdeführer dazu 
äussern.

Am  20.  August  2007  ging  beim  BFM  ein  Arztzeugnis  betreffend 
B._______ ein.

I.
Mit Verfügung vom 23. August 2007 - eröffnet am 24. August 2007 - 
hob das BFM die am 30. Oktober 2001 angeordnete vorläufige Auf-
nahme auf und forderte die Beschwerdeführer - unter Androhung von 
Zwangsmitteln  im  Unterlassungsfall  -  auf,  die  Schweiz  bis  zum 
12. Oktober 2007 zu verlassen.

J.
Mit Beschwerde vom 21. September 2007 beantragten die Beschwer-
deführer die Aufhebung der Verfügung des BFM vom 23. August 2007 
sowie die Aufrechterhaltung der vorläufigen Aufnahme.

K.
Mit Zwischenverfügung des Instruktionsrichters vom 15. Oktober 2007 
wurden  die  Beschwerdeführer  darauf  hingewiesen,  dass  sie  den 
Beschwerdeentscheid  in  der  Schweiz  abwarten  könnten.  Ferner 
wurden die Beschwerdeführer aufgefordert, bis zum 30. Oktober 2007 
einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 600.-- einzuzahlen, unter 
Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall.

L.
Am 28. Oktober 2007 wurde der mit Zwischenverfügung vom 15. Okto-
ber 2007 eingeforderte Kostenvorschuss von den Beschwerdeführern 
bezahlt.

M.
Mit  Vernehmlassung vom 23. November  2007 beantragte die Vorins-
tanz die Abweisung der Beschwerde.

N.
Mit  Zwischenverfügung  des  Instruktionsrichters  vom  6.  Dezember 
2007 wurde den Beschwerdeführern die vorinstanzliche Vernehmlas-

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sung zur Kenntnis gebracht.

Die Beschwerdeführer replizierten - nach einmalig gewährter  Frister-
streckung - mit Eingabe vom 21. Januar 2008.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Ju-
ni 2005  (VGG,  SR 173.32)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021). Das BFM gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und 
ist  daher  eine  Vorinstanz  des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  das 
Sachgebiet  betreffende  Ausnahme  im  Sinne  von  Art. 32  VGG  liegt 
nicht  vor. Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zuständig  für  die 
Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entscheidet in diesem 
Bereich  endgültig  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998 
[AsylG, SR 142.31];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

1.2 Die  Beschwerde  ist  form-  und  fristgerecht  eingereicht.  Die  Be-
schwerdeführer  sind durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  und 
haben ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungs-
weise  Änderung.  Die  Beschwerdeführer  sind  daher  zur  Einreichung 
der Beschwerde legitimiert  (Art. 6  AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 sowie 
Art. 50 und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrich-
tige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-
halts  und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  (Art.  106  Abs.  1 
AsylG).

2.
Eine in Anwendung von Art. 44 Abs. 2 AsylG angeordnete vorläufige 
Aufnahme  kann  dann  aufgehoben  werden,  wenn  deren  Vorausset-
zungen nicht mehr gegeben sind (Art. 84 Abs. 2 des Bundesgesetzes 
vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer 

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[AuG, SR 142.20]). Das BFM kann jederzeit die Aufhebung der vorläu-
figen  Aufnahme  verfügen,  wenn  die  Voraussetzungen  für  deren  An-
ordnung gemäss Artikel 83 Absätze 2-4 AuG nicht mehr gegeben sind. 
Verfügt  es  nicht  auf  Begehren  derjenigen  Behörde,  welche  die  vor-
läufige Aufnahme beantragt hat, so hört es diese vorher an. Das BFM 
setzt  eine  angemessene  Ausreisefrist  an,  sofern  nicht  der  sofortige 
Vollzug der Weg- oder Ausweisung angeordnet wird (Art. 26 Abs. 2 und 
3 der Verordnung vom 11. August 1999 über den Vollzug der Weg- und 
Ausweisung von ausländischen Personen [VVWA, SR 142.281]). Der 
Vollzug ist nicht möglich, wenn die ausländische Person weder in den 
Herkunfts- oder in den Heimatstaat noch in einen Drittstaat ausreisen 
oder dorthin gebracht werden kann. Er ist nicht zulässig, wenn völker-
rechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  aus-
ländischen Person in  ihren Heimat-,  Herkunfts-  oder  einen Drittstaat 
entgegenstehen. Der Vollzug kann für Ausländerinnen oder Ausländer 
nicht  zumutbar sein, wenn sie in  Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, 
allgemeiner Gewalt  und medizinischer Notlage im Heimat-  oder Her-
kunftsstaat konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG).

3.  

3.1 Zur Begründung der Aufhebung der vorläufigen Aufnahme führte 
die Vorinstanz im Wesentlichen aus, im heutigen Zeitpunkt sei der Voll-
zug  der  Wegweisung  in  das  Heimatland  der  Beschwerdeführer  als 
durchführbar zu erachten. 

Der  Wegweisungsvollzug  sei  zulässig,  da  die  Beschwerdeführer  die 
Flüchtlingseigenschaft nicht erfüllen würden. Es bestünden keine An-
haltspunkte, dass ihnen mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit eine durch 
Art. 3  der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101)  verbotene Strafe 
oder Behandlung drohe. 

Die Situation der ethnischen Minderheiten im Heimatland habe sich in 
letzter  Zeit  verbessert.  Eine  konkrete  Gefährdung  könne  allein  auf-
grund der in Frage stehenden Ethnie, mit Ausnahme einzelner Dörfer, 
ausgeschlossen werden. Zudem sei für die Ethnien der albanischspra-
chigen  Roma,  Ashkali  und  Ägypter  die  Bewegungsfreiheit  grund-
sätzlich im ganzen Kosovo gegeben. Auch sei der Zugang zu medizini-
schen und sozialen Strukturen in  aller  Regel  gewährleistet. Gemäss 
Rechtsprechung  des  Bundesverwaltungsgerichts  sei  der  Vollzug  der 

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Wegweisung  der  erwähnten  ethnischen Minderheiten  in  den Kosovo 
grundsätzlich zumutbar, wenn aufgrund einer Einzelfallabklärung fest-
stehe, dass bestimmte Reintegrationskriterien erfüllt seien. Die Abklä-
rungen  des  BFM  über  das  schweizerische  Verbindungsbüro  in 
K._______  hätten  ergeben,  dass  die  Grossfamilie  N._______,  zu 
deren  Kreis  die  Familie  der  Beschwerdeführer  gehöre,  in  ihrem 
Herkunftsdorf  Häuser und viel landwirtschaftliches Land besitze. Alle 
Mitglieder der Familie N._______ seien ausgewandert und die Häuser 
seien heute verlassen und das Land liege brach,  aber verschiedene 
Mitglieder  der  Familie  aus  der  Schweiz  würden  regelmässig  den 
Heimatort  besuchen.  Das  Haus  von  A._______  sei  nicht  oder  nur 
schwer  renovierbar.  Das  vierstöckige  Haus  eines  Onkels  (gemäss 
Stellungnahme der Beschwerdeführer ein weit entfernter Verwandter) 
könne mit den nötigen finanziellen Mitteln wieder bewohnbar gemacht 
werden;  die  Substanz  des  Hauses  sei  gut  erhalten.  Die  Familie 
N._______  sei  während  der  Angriffe  auf  das  Dorf  im  Mai  1999 
geflohen. Die albanischen Nachbarn könnten sich gut an die Familie 
N._______ erinnern und hätten offenbar eine gute Beziehung zu ihnen 
gehabt. Auch wenn keine näheren Verwandten mehr im Heimatdorf le-
ben würden,  sei  davon auszugehen, dass der  Beschwerdeführer mit 
seiner Familie im Ort über ein taugliches soziales Beziehungsnetz ver-
füge, zumal er dort aufgewachsen sei und bis zur Ausreise mit seiner 
Familie  dort  gelebt  habe. Aufgrund  der  regelmässigen  Besuche  von 
Mitgliedern  der  Familie  N._______  im  Heimatdorf  sei  davon 
auszugehen,  das  sie  im  Ort  über  einen  grossen  Freundeskreis 
verfügten,  da  sie  während  ihrer  Besuchsaufenthalte  immer  eine 
Unterkunft  finden  würden.  Die  albanischen  Nachbarn  hätten 
offensichtlich eine gute Beziehung zur Familie der Beschwerdeführer 
gehabt.  Bemerkenswert  sei,  dass  der  Sohn  L._______  bei  den 
Nachbarn ausgesprochen beliebt sei,  obwohl diese irrtümlicherweise 
davon  ausgehen  würden,  dass  er  eine  (...)  Mutter  habe.  Dieser 
Umstand sei für die Nachbarn offensichtlich belanglos. Weder aus den 
Abklärungsberichten  noch  aus  den  Stellungnahmen  der  Ausländer 
würden sich Hinweise ergeben, dass sie bei ihrer Rückkehr aufgrund 
ihrer  Zugehörigkeit  zu einer Minderheit  gefährdet  wären. Die Familie 
verfüge über ein umfangreiches soziales Beziehungsnetz am früheren 
Wohnort  und  könne  angesichts  des  Landbesitzes  auch  nicht  als 
mittellos gelten, auch wenn die Schaffung einer neuen wirtschaftlichen 
Existenz  für  die  Beschwerdeführer  zweifellos  mit  Schwierigkeiten 
verbunden  sein  werde.  Die  Bewirtschaftung  des  gegenwärtig  brach 
liegenden landwirtschaftlichen Landes dürfte mindestens zur Deckung 

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der Grundbedürfnisse der Beschwerdeführer ausreichen. Den gemäss 
den  Akten  relativ  jungen  und  arbeitsfähigen  Eltern  sowie  dem  im 
gemeinsamen Haushalt wohnenden erwachsenen Sohn L._______ sei 
es  folglich  zuzumuten,  sich  im  Heimatland,  allenfalls  mit  Hilfe  ihrer 
zahlreichen  im  Ausland  lebenden  Angehörigen,  eine  neue  Existenz 
aufzubauen.  Das  Familienoberhaupt  sei  jedenfalls  bis  zur  Ausreise 
durchaus in  der Lage gewesen, für  sich und seine Familie  finanziell 
aufzukommen. Es sei aufgrund der Akten nicht erkennbar, weshalb er 
die  wirtschaftliche  Verantwortung  nach  der  Rückkehr  nicht  erneut 
übernehmen könne. Die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach 
O._______ ihm das Haus nie zur Benutzung überlassen werde, weil 
sie  zerstritten  seien  und  das  Haus  ohnehin  nicht  bewohnbar  wäre, 
müsse angezweifelt werden. Einerseits sei bekannt, dass am Haus ge-
arbeitet  werde, und andererseits handle es sich bei der angeführten 
Familienfehde um eine nicht  belegte  Behauptung. Gleiches gelte  für 
die Behauptung, dass sie nicht auf die Solidarität der früheren Nach-
barn zählen könnten, widerspreche dieser Einwand doch den von die-
sen mehrmals wiederholten Aussagen von Sympathie und Dankbarkeit 
für  die  ihnen früher  von den Beschwerdeführern  gewährte  Hilfe  und 
Unterstützung. Folglich könne davon ausgegangen werden,  dass die 
Beschwerdeführer im Falle einer Rückkehr in den Kosovo nicht in eine 
existenzbedrohende  Situation  geraten  würden.  Zudem  sei  auf  das 
Rückkehrhilfeprogramm Westbalkan des BFM, das per 1. Januar 2007 
in Kraft gesetzt worden sei, zu verweisen. In Zusammenarbeit mit der 
kantonalen Rückkehrberatungsstelle könne vorliegend eine den indivi-
duellen Bedürfnissen der Ausländer angepasste Rückkehrhilfe ausge-
staltet werden.

Hinsichtlich  der  geltend  gemachten  gesundheitlichen  Probleme  von 
B._______ sei festzuhalten, dass die wegen einer Lungenerkrankung 
erforderlichen  regelmässigen  fachärztlichen  Kontrollen  auch  im 
Heimatland der Beschwerdeführer, beispielsweise im Regionalspital in 
P._______, durchgeführt werden könnten.

Ferner würden die Kinder wegen posttraumatischer Belastungsstörun-
gen bei Q._______ in ärztlicher Behandlung stehen, würden gemäss 
(...)  aufweisen  und  besuchten  ein  (...).  Gemäss  den  in  den  Akten 
liegenden  ärztlichen  Berichten  sei  die  Behandlung  nur  sehr 
unregelmässig  erfolgt  und  die  Kinder  seien  der  Therapie  unen-
tschuldigt ferngeblieben. Weiter habe sich bezüglich der Angaben des 
(...)  ergeben,  dass  sich  die  Familie  unkooperativ  verhalten  und 

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verschiedene  Hilfsangebote  ausgeschlagen,  Abmachungen  nicht 
eingehalten  sowie  falsche  Angaben  gemacht  habe  und  in  unzählige 
Streitigkeiten  involviert  gewesen  sei.  Von  den  älteren  Kindern 
L._______, C._______ und D._______ seien immer wieder Meldungen 
wegen bedrohlichen Verhaltens eingegangen. Die Begleitgruppe habe 
sich nach fünf Jahren aus Frustration über das Verhalten der Familie 
zurückgezogen. Am 13. und 20. Juni 2007 habe erneut eine ärztliche 
Untersuchung  stattgefunden.  Den  entsprechenden  Berichten  von 
Q._______ vom 28. Juni 2007 sei Folgendes zu entnehmen: Der Vater 
habe dem Arzt mitgeteilt, dass D._______ an grossen Ängsten leide. 
Nachdem das Bundesamt eine Untersuchung initiiert habe, habe sich 
die ganze Familie eine Woche im Wald versteckt. In der Folge habe der 
Notfallarzt  gerufen  werden  müssen.  Den  Eltern  und  den  älteren 
Kindern  (L._______,  D._______)  sei  eine  Beruhigungstablette 
verabreicht  worden. D._______ habe im Gespräch mit  dem Facharzt 
gesagt, dass er sich nicht zu beklagen habe und es ihm gut gehe. Bei 
E._______  sei  von  (...)  auszugehen. Eine  fachärztliche  Behandlung 
(regelmässige Psychotherapie) sei  an der fehlenden Kooperation der 
Familie  gescheitert.  Bei  F._______  bestehe  der  Verdacht  auf  (...). 
Aktuell finde keine Behandlung statt und der Arzt mache keine Anga-
ben zu einer allfälligen Behandlung. Die Kindsmutter habe mitgeteilt, 
dass  E._______  von  der  älteren  Schwester  hinsichtlich  der  Kriegs-
gräuel im Kosovo vermutlich beeinflusst werde. Keines der Kinder sei 
aktuell  bei  Q._______  in  fachärztlicher  Behandlung.  Der  Arzt  habe 
schliesslich angemerkt,  dass die Wohngemeinde eine Beistandschaft 
der  Kinder  prüfe,  weil  sich  die  Familie  nicht  kooperativ  verhalte  und 
vermutlich interfamiliär eine erhöhte Gewaltbereitschaft vorhanden sei. 
Aufgrund der vorliegenden fachärztlichen Berichte sei erstellt, dass die 
Kinder  der  Familie  N._______  aktuell  keine  ärztliche  Behandlung 
erhalten  würden.  Wenn  schon  keine  ärztliche  Behandlung  in  der 
Schweiz  stattfinde,  dann  könne  konsequenterweise  eine 
Behandlungsbedürftigkeit  nicht  als  Argument  gegen  die  Rückkehr 
verwendet  werden. Im Übrigen sei  festzuhalten,  dass  im Kosovo an 
verschiedenen  Orten  Zentren  für  geistige  Gesundheit  und 
psychiatrische  Abteilungen  bestünden  und  auch  nichtstaatliche 
Organisationen  (NGO)  Betreuungseinrichtungen  unterhalten  würden. 
Die Behandlungen und Medikamente seien kostenlos erhältlich. Damit 
sei  erstellt,  dass  eine  notwendige  und  gewünschte  ärztliche 
Behandlung  nach  der  Rückkehr  verfügbar  sei;  der  Vollzug  der 
Wegweisung sei daher unter diesem Aspekt zumutbar.

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Bedauerlicherweise seien es gerade die Eltern, die eine fachärztliche 
Behandlung  ihrer  Kinder  durch  ihr  unkooperatives  Verhalten  verun-
möglichten.  Es  sei  deshalb  inkonsequent,  dass  sie  gegenüber 
Q._______  angeben  würden,  dass  eine  durch  das  BFM  initiierte 
Untersuchung  die  Familie  verängstigt  habe  und  sie  sich  deswegen 
eine Woche lang im Wald versteckt hätten. Korrekt sei vielmehr, dass 
die  tatsachenwidrige  Behauptung,  wonach  die  Kinder  in  ärztlicher 
Behandlung stünden,  die Anforderung von Arztzeugnissen ausgelöst 
habe.  Soweit  der  älteste  Sohn  R._______  zur  Stützung  der 
angeführten  Kriegstraumatisierung  herbeigezogen  werde,  habe  sich 
der  Einwand,  wonach  dieser  wegen  der  drohenden  Ausweisung  in 
Panik untergetaucht sei, als unzutreffend erwiesen.

Weiter  sei  die  Behauptung,  wonach  sich  der  Beschwerdeführer 
A._______ seit seiner Einreise in die Schweiz nichts habe zuschulden 
kommen  lassen,  tatsachenwidrig.  Die  vom Rechtsvertreter  in  seiner 
Stellungnahme angeführten  Rechtfertigungsgründe  vermöchten  nicht 
zu überzeugen, sondern liessen vielmehr den Eindruck entstehen, der 
Ausländer  versuche,  sein  Verhalten  zu  bagatellisieren.  Anzumerken 
sei,  dass  der  Ausländer,  obwohl  vollständig  fürsorgeabhängig, 
offensichtlich in der Lage sei,  einen Wagen zu führen und die damit 
zusammenhängenden Kosten (Treibstoff, Bussgelder, Kollisionsfolgen, 
etc.) zu bezahlen.

Hinsichtlich  des  angeblichen  Arbeitsverhältnisses  von  A._______  in 
(...)  sei  erstellt,  dass  weder  ein  Gesuch  um  Stellenantritt  bei  den 
zuständigen  Behörden  eingereicht  worden  sei,  noch  die 
Fürsorgebehörden  über  die  Aufnahme  einer  Erwerbstätigkeit  und 
damit einhergehend über eine Veränderung der finanziellen Situation 
informiert  worden seien. Dass der  behauptete Stellenantritt  und das 
Erreichen  seiner  finanziellen  Selbstständigkeit  auf  ein  sprachliches 
Missverständnis  zwischen  dem  Rechtsvertreter  und  dem  Ausländer 
zurückzuführen  sei,  vermöge  angesichts  der  beim  BFM  als 
Beweismittel eingereichten Kopien (...) nicht zu überzeugen.

Zusammenfassend  sei  festzuhalten,  dass  die  Ausländer  in  der 
Schweiz  weder  beruflich  noch  sozial  integriert  seien und sich  keine 
dauerhafte  wirtschaftliche  Existenz  hätten  aufbauen  können.  Von 
einem klaglosen Verhalten könne ebenfalls nicht gesprochen werden, 
weshalb  eine  Rückkehr  der  Ausländer  in  ihr  Heimatland  demnach 
verhältnismässig erscheine.

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Sodann erweise sich der Vollzug der Wegweisung auch als möglich, 
zumal  es  den  Beschwerdeführern  zuzumuten  sei,  sich  die  für  die 
Rückkehr in den Heimatstaat allenfalls benötigten Reisedokumente bei 
der Vertretung des Heimatstaates ausstellen zu lassen.

Damit  sei  der  Vollzug der  Wegweisung heute  zulässig,  möglich  und 
zumutbar, so dass die vorläufige Aufnahme aufzuheben sei.

3.2 Demgegenüber führen die Beschwerdeführer in ihrer Rechtsmittel-
eingabe im Wesentlichen aus, es werde zunächst grundsätzlich auf die 
Ausführungen in den beiden Stellungnahmen vom 5. Juni und 20. Juli 
2007  verwiesen.  Darin  sei  bereits  begründet  worden,  dass  die 
durchgeführte  Einzelfallabklärung  vorliegend  völlig  ungenügend  und 
unsorgfältig,  somit  auch  falsch  ausgefallen  sei.  Klar  sei  einerseits, 
dass sie nicht in ihr eigenes Haus zurückkehren könnten,  da dieses 
unbewohnbar sei und nicht wieder in Stand gesetzt werden könne. Die 
Feststellung, dass ihnen entfernte Verwandte deren Liegenschaft nach 
einem  Erbstreit  einfach  so  zur  Verfügung  stellen  würden,  sei  als 
weltfremd  zu  erachten.  Zur  pauschalen  Feststellung,  dass  die 
Grossfamilie "N._______" über viel landwirtschaftliches Land verfüge, 
sei  anzumerken,  dass  nicht  abgeklärt  worden  sei,  ob  ihre  eigene 
Familie ebenfalls über entsprechendes Land verfüge. Eine eingehende 
Prüfung dieser  Sachlage hätte ergeben müssen,  das sie eben nicht 
über  viel  Land  verfügten.  Ausserdem  könnten  sie  nicht  einfach 
landwirtschaftliches Land der übrigen Mitglieder  der Grossfamilie  für 
sich beanspruchen. Im Übrigen sei bekannt, dass in dieser Region vor 
allem Weideland und weniger Kulturland anzutreffen sei, weshalb die 
Feststellung, das Land liege brach, unzutreffend sei.

Weiter  fürchte  der  Beschwerdeführer  A._______  nicht  seine 
unmittelbaren  Nachbarn,  sondern  einzelne  Personen,  mit  denen  er 
während des Krieges in  Kontakt  gestanden sei. So würden gewisse 
Kämpfer der Befreiungsarmee Kosovos (UCK) dem Beschwerdeführer, 
wegen seiner ethnischen Zugehörigkeit  zu den Ashkali  sowie wegen 
der damaligen Desertion noch immer nach dem Leben trachten, was 
durch die eingereichten Beschwerdebeilagen 2 bis 4 belegt werde.

Wenn sie nicht um Leib und Leben fürchten würden, hätten sie sich 
wohl kaum mit der gesamten Familie während einer Woche im Wald 
versteckt,  um der  befürchteten  Ausschaffung  zu  entgehen.  Dass  es 
sich  dabei  lediglich  um  eine  Abklärung  der  Vorinstanz  gehandelt 

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haben  soll  (was  bis  heute  nicht  klar  sei),  hätten  sie 
bezeichnenderweise nicht gewusst. Dies sei wohl auch der Grund für 
den  Einsatz  eines  Notfallarztes  und  die  Verabreichung  von 
Beruhigungsmitteln gewesen.

Ferner  sei  die  gesundheitliche  Versorgung  im  Spital  von  P._______ 
nicht gewährleistet und für sie auch nicht finanzierbar. Die kostenlose 
Versorgung  durch  NGO's  sei  nur  hinsichtlich  der  elementarsten 
Medikamente gewährleistet.

Weiter seien die Zweifel im Zusammenhang mit dem Gesuch um einen 
Stellenantritt befremdend, zumal (...) das fragliche Gesuch tatsächlich 
deponiert, aber noch keine Bestätigung erhalten habe. Derzeit sei es 
so, dass die ganze Familie, d.h. die Eltern und Sohn L._______ eine 
Arbeitsstelle hätten, wenn der Verbleib in der Schweiz gesichert wäre.

3.3 In  der  Vernehmlassung  vom  23.  November  2007  hält  die 
Vorinstanz  im  Wesentlichen  fest,  dass  die  Behauptungen  des 
Beschwerdeführers  im  Schreiben  vom  1.  September  2007 
(Beschwerdebeilage  Nr.  2),  wonach  er  von  der  UCK  gefangen 
genommen und die ganze Nacht misshandelt worden sei, nach einem 
Vergleich  seiner  Aussagen  anlässlich  der  kantonalen  Anhörung  als 
aktenwidrig  erachtet  werden  müsse. Weder  sei  in  seiner  damaligen 
Aussage  von  Misshandlungen  noch  von  Drohung  mit  dem  Tode die 
Rede. Die im Beschwerdeverfahren gemachten Aussagen seien daher 
nachgeschoben  und  könnten  nicht  geglaubt  werden.  Daran 
vermöchten auch die  mit  der  Rechtsmitteleingabe eingereichte  Liste 
von  Zeugen  und  angeblichen  Mitkämpfern  der  UCK  noch  die 
Bestätigung  (...)  (Beschwerdebeilagen  3  und  4)  etwas  zu  ändern; 
insbesondere  sei  die  Bestätigung  als  blosses  Gefälligkeitsschreiben 
ohne  Beweiswert  zu  erachten,  sei  dieses  doch  aufgrund  der 
Schilderungen des Beschwerdeführers abgegeben worden.

Hinsichtlich  der  Wohnmöglichkeiten  der  Beschwerdeführer  sei 
festzuhalten,  dass  die  individuellen  Wohnbedürfnisse  der 
Beschwerdeführer  gemeinsam  mit  den  zuständigen 
Rückkehrorganisationen  von  Bund  und  Kanton  ermittelt  und  deren 
Bereitstellung  organisiert  werden  könnten.  Nach  bisherigen 
Erfahrungen  des  BFM  habe  den  Rückkehrern,  welche  die  Hilfe  der 
Rückkehrberatungsstellen in Anspruch genommen hätten, in der Regel 
eine akzeptable und nachhaltige Lösung angeboten werden können.

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Weiter  sei  das  Vorbringen,  dass  im  Spital  in  P._______  die 
gesundheitliche  Versorgung  nicht  gewährleistet  sei,  als  reine 
Behauptung  zu  werten.  Hinweise  auf  eine  aktuelle  komplexe 
Behandlung, die im Heimatland zwingend fortgeführt  werden müsste, 
seien nicht erkennbar.

Hinsichtlich der angeführten erbrechtlichen Differenzen sei festzustel-
len, dass offensichtlich die ganze Verwandtschaft der Beschwerdefüh-
rer deren Reise in die Schweiz finanziert  und dafür  (...)  aufgebracht 
habe. Diese  Tatsache  deute  nicht  darauf  hin,  dass  die  Angehörigen 
dem  Beschwerdeführer  A._______  ihre  Unterstützung  verweigern 
würden.  Ausserdem  ergebe  sich  aus  den  Akten  des  Sohnes 
R._______,  dass  dieser  (...)  besucht  und  von  seinen  Verwandten 
finanzielle  Unterstützung  erhalten  habe.  Gestützt  auf  diese 
Informationen sei entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführer 
davon  auszugehen,  dass  diese  über  ein  verwandtschaftliches  Netz 
verfügten, das sie unterstütze.

Der  Vollzug  der  Wegweisung  sei  unter  Berücksichtigung  sämtlicher 
aktenkundiger Elemente als zumutbar zu erachten. Die Rückkehr der 
Beschwerdeführer sei zudem angesichts der fehlenden Integration und 
ihres häufig zu Klagen Anlass gebenden Verhaltens als angemessen 
zu  beurteilen.  Die  Beschwerdeführer  seien  mit  Schreiben  des  BFM 
vom 10. August 2006 darauf hingewiesen worden, dass die vorläufige 
Aufnahme aufgehoben werde, sollten sie weiterhin zu Klagen Anlass 
geben. Trotzdem habe der Beschwerdeführer A._______ (...) gebüsst 
werden müssen. Es müsse als stossend erachtet  werden, dass dem 
Beschwerdeführer A._______ trotz vollständiger Fürsorgeabhängigkeit 
seit Jahren ein Personenwagen zur Verfügung stehe und er (...) habe 
bestraft werden müssen.

3.4 In ihrer Replik vom 21. Januar 2008 wenden die Beschwerdeführer 
im  Wesentlichen  ein,  hinsichtlich  der  angeführten  Vorkommnisse  im 
Zusammenhang  mit  der  UCK  liessen  sich  aus  den  Akten  praktisch 
immer  Widersprüchlichkeiten  konstruieren,  so  auch  im  vorliegenden 
Fall, was auch durch sprachliche Schwierigkeiten bedingt sein könne. 
Tatsache bleibe, dass der Beschwerdeführer A._______ seinerzeit von 
der  UCK angegriffen  und praktisch zwangsrekrutiert  worden sei. Als 
Ashkali  habe er sich auf  der alleruntersten Stufe der UCK befunden 
und sei auch so behandelt worden. Hätten sich die Abklärungen des 
Verbindungsbüros  nicht  bloss  auf  den  Zustand  der  Hausruinen 

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beschränkt,  hätte  praktisch  jeder  Dorfbewohner  bestätigen  können, 
dass sich der Beschwerdeführer für die UCK betätigt habe. Es bestehe 
sogar Bildmaterial, das den Beschwerdeführer A._______ als Mitglied 
der  UCK  zeige.  Es  sei  diesem  aber  nicht  möglich  gewesen,  die 
entsprechenden  Fernsehaufnahmen -  der  Beschwerdeführer  sei  (...) 
interviewt worden - zu beschaffen.

Weiter  könnten  sie  sich  nicht  auf  die  vagen  Zusicherungen  der 
Vorinstanz  hinsichtlich  Rückkehrhilfe  bei  der  Suche  nach 
Wohnmöglichkeiten  verlassen.  Der  Verbindungsmann  habe  offenbar 
trotz  intensivster  Suche bis  heute nicht  herausgefunden,  welche der 
Ruinen ihrer  Familie zuzuordnen sei. Es sei  illusorisch anzunehmen, 
dass  eine  neunköpfige  Grossfamilie  einfach  bei  Drittpersonen 
untergebracht  werden  könne.  Alle  einigermassen  bewohnbaren 
Liegenschaften  seien  bewohnt.  Die  leerstehenden  Häuser  seien 
lediglich  Ruinen  und  könnten  innert  nützlicher  Frist  und  mit 
realistischem finanziellem Aufwand nicht in Stand gestellt werden.

Weiter hätten sie in ihrer Heimat klarerweise nicht die Möglichkeit, die 
nötige  ärztliche  Hilfe  für  die  traumatisierten  Kinder  in  Anspruch  zu 
nehmen. Es liege auf der Hand, dass sich die derzeit einigermassen 
stabile Situation (eine komplexe Behandlung sei im Moment in der Tat 
nicht  nötig)  bei  einer  Rückkehr  schlagartig  verändern  könne. Es  sei 
damit zu rechnen, dass die Folgen der Traumatisierung erneut zutage 
treten würden.

Ferner  bestehe  bezüglich  ihrer  familiären  Verhältnisse  bei  der 
Vorinstanz  nach  wie  vor  Unklarheit.  Die  (...)  habe  der 
Beschwerdeführer  A._______  von  seinem  (...)  Vater  erhalten,  und 
nicht  von  der  zerstrittenen  Familie  in  der  Heimat.  Dass  es  in  der 
Schweiz freundschaftliche Bande mit Familienmitgliedern gebe, sei nie 
bestritten  worden.  Dass  der  Sohn  R._______,  zu  welchem  kein 
Kontakt  bestehe,  nun  aber  von  (...)  nennenswerte  finanzielle 
Unterstützung  erhalten  haben  soll,  sei  zumindest  dem 
Beschwerdeführer  A._______  neu.  Die  entsprechenden  Akten  seien 
ihnen  nicht  bekannt  und  aus  datenschutzrechtlichen  Gründen  auch 
nicht  einsehbar,  weshalb  die  entsprechenden  Ausführungen  der 
Vorinstanz aus dem Recht zu weisen seien.

Schliesslich  sei  die  Behauptung  der  Vorinstanz,  dem 
Beschwerdeführer  A._______  stehe  seit  Jahr  und  Tag ein  Auto  zur 

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Verfügung,  eine  Unterstellung.  Dieser  habe  nie  ein  Auto  besessen, 
sondern  ein  solches  werde  ihm  bei  Bedarf  (...)  zum  Gebrauch 
überlassen. Dies sei auch gegenüber den Sozialbehörden von Anfang 
an entsprechend deklariert worden. Der Beschwerdeführer A._______ 
habe  am  fraglichen  13.  September  2007  das  Auto  spätabends  für 
einen Transport benutzt, wobei ihm der Zustand der Pneus nicht weiter 
aufgefallen  sei.  Eine  solche  Nachlässigkeit  sei  jedoch  kaum  als 
besonders gravierend einzustufen.

4.

4.1 Der  Vollzug  ist  nicht  zulässig,  wenn  völkerrechtliche  Verpflich-
tungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Aus-
länders in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat entgegen-
stehen (Art. 83 Abs. 3 AuG). 

So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus ei-
nem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Ge-
fahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]).

Gemäss  Art.  25  Abs.  3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Über-
einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-
same,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK,  SR 0.105)  und  der  Praxis  zu  Art.  3  EMRK darf  niemand der 
Folter  oder  unmenschlicher  oder  erniedrigender  Strafe  oder 
Behandlung unterworfen werden.

4.2 Die Vorinstanz wies in  ihrer  angefochtenen Verfügung zutreffend 
darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtrückschiebung nur Personen 
schützt,  die  die  Flüchtlingseigenschaft  erfüllen  (vgl.  MARIO GATTIKER, 
Das Asyl- und Wegweisungsverfahren, 3. Aufl., Bern 1999, S. 89). Da 
es den Beschwerdeführern, wie rechtskräftig festgestellt ist (vgl. Urteil 
der ARK vom  17. September 2002; oben Bst. C),  nicht gelungen ist, 
eine  asylrechtlich  erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder 
glaubhaft zu machen, kann das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des 
flüchtlingsrechtlichen  Non-Refoulements  im  vorliegenden  Verfahren 

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keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführer in den 
Kosovo ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.

Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der Beschwerdeführer 
noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer 
Ausschaffung in den Kosovo dort  mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit 
einer  nach  Art.  3  EMRK  oder  Art.  1  FoK  verbotenen  Strafe  oder 
Behandlung ausgesetzt wären. Gemäss Praxis des Europäischen Ge-
richtshofes  für  Menschenrechte  (EGMR)  sowie  jener  des  UN-Anti-
Folterausschusses müssten die Beschwerdeführer eine konkrete Ge-
fahr  ("real  risk")  nachweisen oder  glaubhaft  machen,  dass  ihnen  im 
Fall  einer  Rückschiebung  Folter  oder  unmenschliche  Behandlung 
drohen  würde  (vgl.  EMARK  2001  Nr.  16  S.  122,  mit  weiteren 
Hinweisen;  EGMR,  Bensaid  gegen  Grossbritannien,  Urteil  vom  6. 
Februar 2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Auch 
die  allgemeine  Menschenrechtssituation  im  Kosovo  lässt  den 
Wegweisungsvollzug  zum  heutigen  Zeitpunkt  nicht  als  unzulässig 
erscheinen.  Nach  dem  Gesagten  ist  der  Vollzug  der  Wegweisung 
sowohl  im  Sinne  der  asyl-  als  auch  der  völkerrechtlichen 
Bestimmungen zulässig.

4.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen 
und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunfts-
staat  auf  Grund von Situationen wie  Krieg,  Bürgerkrieg,  allgemeiner 
Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind.

4.3.1 Die  Beschwerdeführer  machten  unter  anderem  geltend, 
Angehörige  der  Volksgruppe  der  Ashkali  zu  sein.  Die 
Herkunftsanalysen  vom  24.  Oktober  2001  bestätigten  die 
Sozialisierung der Beschwerdeführer im Kosovo und deren Zuordnung 
zu einer albanischsprechenden ethnischen Minderheit  respektive der 
Ethnie der Ashkali (vgl. act. A24/7 und A25/6).

4.3.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  hielt  in  seinem  Urteil  vom 
23. April 2007 (vgl. BVGE 2007/10) an der Fortsetzung der bisherigen 
Praxis der ARK fest, wonach Angehörige von Minderheiten im Kosovo, 
namentlich  Angehörige  der  Volksgruppe  der  Ashkali,  unter  anderem 
aufgrund  einer  sorgfältig  durchgeführten  Einzelabklärung  vor  Ort, 
beispielsweise  durch  das  schweizerische  Verbindungsbüro  in 
K._______,  zu  einer  Rückkehr  in  ihr  Heimatland verpflichtet  werden 
können.  Eine  solche  Abklärung  individueller  Reintegrationskriterien 
wurde im vorliegenden Fall  vom schweizerischen Verbindungsbüro in 

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K._______ im April 2006 durchgeführt.

In  formeller  Hinsicht  bleibt  festzuhalten,  dass  vorliegend  den 
Beschwerdeführern  mit  Schreiben des BFM vom 24. April  2007 und 
unter  Beilage  einer  Kopie  des  Berichts  des  Verbindungsbüros  in 
K._______  das  rechtliche  Gehör  zur  beabsichtigten  Aufhebung  der 
vorläufigen  Aufnahme  eingeräumt  wurde  (vgl.  oben  Bst.  G).  Den 
Beschwerdeführern wurde dadurch in rechtsgenüglicher Weise zu den 
Resultaten des schweizerischen Verbindungsbüros in K._______ das 
rechtliche  Gehör  gewährt.  Ebenso  konnten  sie  zu  Abklärungen  im 
Verfahren eines Bruders des Beschwerdeführers A._______ Stellung 
nehmen (vgl. oben Bst. H).

4.3.3 Die  Vorinstanz  legte im  angefochtenen  Entscheid  das  Abklä-
rungsergebnis des Verbindungsbüros in K._______ vom 5. April 2006 
hinsichtlich der vorliegend zu berücksichtigenden individuellen Reinte-
grationskriterien  -  wie  berufliche  Ausbildung,  Gesundheitszustand, 
Alter,  ausreichende  wirtschaftliche  Lebensgrundlage  sowie  ein 
soziales  respektive  verwandtschaftliches  Beziehungsnetz  -  in 
einlässlicher  Weise  dar  (vgl.  auch  E.  3.1)  und  zeigte  daraus  ihre 
Schlussfolgerungen  bezüglich  der  persönlichen  Verhältnisse  der 
Beschwerdeführer  in  nachvollziehbarer  Weise  auf.  Das 
Bundesverwaltungsgericht  kann  sich  diesen  Schlussfolgerungen 
anschliessen  und  hält  dafür,  dass  die  Beschwerdeführer  bei  einer 
Rückkehr  angesichts  der  bestehenden  Strukturen  (auch  in 
medizinischer  Hinsicht),  des  verwandtschaftlichen  und  sozialen 
Beziehungsnetzes,  des  Alters,  der  beruflichen Ausbildung sowie  der 
gesundheitlichen Verfassung der Eltern und ihrer Kinder im Falle einer 
Rückkehr  in  den  Kosovo nicht  in  eine  existenzbedrohende  Situation 
geraten würden und eine solche Rückkehr angesichts der bisherigen 
mangelnden  Integration  der  Familie  sowie  deren  Verhaltens  in  der 
Schweiz auch als angemessen erscheint.

Die Beschwerdeführer bezweifeln in ihren Eingaben auf Beschwerde-
ebene die Richtigkeit und Korrektheit des Abklärungsergebnisses des 
Verbindungsbüros  und  insbesondere  auch  die  Möglichkeit,  in  ihr 
eigenes  respektive  in  das  Haus  eines  Verwandten  am  gleichen  Ort 
zurückkehren  zu  können.  Dem  entsprechenden  Bericht  des 
Verbindungsbüros  ist  diesbezüglich  zu  entnehmen,  dass  die  Familie 
N._______ verschiedene Häuser in J._______ bewohnt habe und das 
umliegende  Land  besitze.  Das  Haus  des  Beschwerdeführers 

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A._______,  das  Haus  des  Vaters  und  ein  Haus,  in  welchem  zwei 
Brüder gewohnt hätten, seien nicht oder nur schwer renovierbar. Das 
grosse 4-stöckige Haus eines  Onkels  könne jedoch mit  den nötigen 
finanziellen Mitteln wieder bewohnbar gemacht werden (vgl. act. C4/2). 
Soweit  die  Beschwerdeführer  wegen  eines  lange  zurückliegenden 
Erbstreits  auf  die  Unmöglichkeit  hinweisen,  eine  Liegenschaft  eines 
entfernten Verwandten benutzen zu können,  führte  die  Vorinstanz in 
zutreffender  Weise  an,  die  Finanzierung  der  Ausreise  der 
Beschwerdeführer durch sämtliche Verwandten deute nicht darauf hin, 
dass  die  Angehörigen  dem  Beschwerdeführer  A._______  ihre 
Unterstützung  verweigern  würden.  Soweit  die  Beschwerdeführer  in 
ihrer Replik vom 21. Januar 2008 einwandten, dass das Geld für die 
Ausreise vom (...) Vater des Beschwerdeführers A._______ gestammt 
habe,  lässt  sich  diese  Entgegnung  durch  die  entsprechenden 
Protokollaussagen jedenfalls nicht erhärten. Anlässlich der kantonalen 
Anhörung  vom  14.  Juli  1999  gab  der  Beschwerdeführer  A._______ 
unmissverständlich an, seine ganze Verwandtschaft  habe sie bei der 
Finanzierung  der  Ausreise  unterstützt  respektive  diese  hätten  die 
Ausreise  bezahlt  (vgl.  act.  A7/17,  S. 12  f.).  Die  Wahrheit  und 
Korrektheit  dieser  Aussage  bestätigte  der  Beschwerdeführer  nach 
Rückübersetzung in einer ihm verständlichen Sprache am Schluss der 
Befragung  mit  seiner  Unterschrift,  weshalb  er  sich  darauf  behaften 
lassen  muss.  Es  ist  denn  auch  nicht  einzusehen,  warum  der 
Beschwerdeführer  A._______  seine  ganze  Verwandtschaft  als 
Geldgeber  hätte  anführen  sollen,  wenn  effektiv  nur  sein  Vater  als 
einzige  Geldquelle  fungiert  hätte.  Dies  umso  mehr  als  der 
Beschwerdeführer  im  Rahmen  der  erwähnten  kantonalen  Anhörung 
die Situation seines Vaters erklärte und ebenso anführte, dass er bei 
diesem in Deutschland während ein bis zwei Monaten als Tourist zu 
Besuch gewesen sei  (vgl. act. A7/17,  S. 6  unten). Es  kann mit  Fug 
davon ausgegangen werden, dass anlässlich eines solchen Besuches 
die Finanzierung der Ausreise, falls sie tatsächlich in der geschilderten 
Art vonstatten gegangen wäre, dem Beschwerdeführer A._______ zur 
Kenntnis gelangt wäre und er dies auch so beim Kanton zu Protokoll 
gegeben  hätte. Dass  ein  Erbstreit  somit  einen  Hinderungsgrund  für 
eine  Wohnsitznahme im Heimatdorf  im Haus  eines  Onkels  (gemäss 
Stellungnahme vom 5. Juni 2007 ein weit entfernter Verwandter), das 
als  einziges  bewohnbar  gemacht  werden  könne,  darstellt,  erscheint 
angesichts  der  Aktenlage  und  obiger  Ausführungen  als  unbelegte 
Behauptung, zumal ein solcher Hinderungsgrund bezeichnenderweise 
in der oben erwähnten Stellungnahme auch nicht angeführt wurde. 

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Soweit  die  Beschwerdeführer  in  ihrer  Replik  anführen,  der 
Verbindungsmann habe bis heute nicht herausfinden können, welche 
der im Heimatdorf stehenden Ruinen ihnen zugeordnet werden könne, 
ist entgegenzuhalten, dass diese Behauptung als aktenwidrig erachtet 
werden  muss,  da  sie  nicht  mit  dem  Inhalt  des  entsprechenden 
Berichtes des Verbindungsbüros in Übereinstimmung gebracht werden 
kann. Auch wird im fraglichen Bericht  gerade nicht  ausgeführt,  dass 
die leerstehenden Häuser allesamt Ruinen seien und innert nützlicher 
Frist und mit realistischem finanziellem Aufwand nicht in Stand gestellt 
werden  könnten.  In  diesem  Zusammenhang  ist  mit  Nachdruck 
festzuhalten, dass der Beschwerdeführer A._______ eigenen Angaben 
zufolge eine langjährige Berufserfahrung als Maurer mitbringt  und in 
seinen  Söhnen  eine  nicht  unbedeutende  Stütze  im  (Wieder-)Aufbau 
respektive in der Renovation ihrer Wohnliegenschaft(en) besitzt, zumal 
die Söhne im erwerbsfähigen Alter sind und diese den Angaben in der 
Rechtsmitteleingabe zufolge alle eine Erwerbstätigkeit in der Schweiz 
ausüben könnten,  wenn der Verbleib in der Schweiz gesichert  wäre. 
Ausserdem  verkennen  die  Beschwerdeführer,  dass  es  sich  bei  der 
Inanspruchnahme  der  Rückkehrorganisationen  von  Bund  und 
Kantonen um blosse „vage Zusicherungen der Vorinstanz“ hinsichtlich 
Rückkehrhilfe  handelt.  Das  BFM  und  die  zuständigen  Behörden 
können diesbezüglich auf reale Erfahrungswerte und entsprechendes 
Wissen zurückgreifen. Es ist denn auch vorliegend nicht einzusehen, 
weshalb die Beschwerdeführer nicht  von dieser Möglichkeit  -  gerade 
auch  mit  Blick  auf  einen  Wiederaufbau  und  die  Bereitstellung 
entsprechender finanzieller  Mittel  -  Gebrauch machen und von einer 
nachhaltigen Rückkehrhilfelösung profitieren sollten.

Weiter  ist  festzustellen  und  wird  denn  auch  von  den 
Beschwerdeführern  nicht  bestritten,  dass  sie  -  nebst  einem 
aktenkundig ausgedehnten familiären Beziehungsnetz in der Schweiz 
sowie in Deutschland - in ihrer Heimat über ein weiterhin bestehendes 
soziales  Beziehungsnetz  verfügen,  zumal  laut  dem  Bericht  des 
Verbindungsbüros  hin  und  wieder  Mitglieder  der  Familie  N._______ 
dem  Heimatdorf  -  in  welchem  der  Beschwerdeführer  A._______ 
aufwuchs und mit seiner Familie bis zur Ausreise im Jahre 1999 auch 
lebte  -  einen  Besuch  abstatten  würden,  und  davon  auszugehen  ist, 
dass diese während ihres Aufenthaltes bei Bekannten und Freunden 
wohnen können.

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Es  kann  daher  vorliegend  davon  ausgegangen  werden,  dass  die 
Beschwerdeführer auch weiterhin beziehungsweise bei einer Rückkehr 
auf die Unterstützung von Familienangehörigen und Freunden werden 
zählen  können  und  diese  sich,  auch  wenn  dies  angesichts  der 
angespannten  wirtschaftlichen  Lage  in  ihrer  Heimat  mit 
Schwierigkeiten verbunden sein dürfte, in der Lage sein werden, sich 
gemeinsam eine (erneute) wirtschaftliche Existenz aufzubauen.

4.3.4 Was  die  vom  Beschwerdeführer  A._______  angeführten 
Schwierigkeiten im Zusammenhang mit  der UCK betreffen, so führte 
die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zu Recht und mit zutreffender 
Begründung aus, das sich die in der Beschwerdebeilage 2 enthaltenen 
Ausführungen  nicht  mit  denjenigen  anlässlich  der  kantonalen 
Anhörung  in  Übereinstimmung  bringen  lassen  und  als  aktenwidrig 
erachtet werden müssen. Jedenfalls vermag der pauschale und nicht 
näher begründete Einwand in der Replik, wonach sich hinsichtlich der 
angeführten Vorkommnisse im Zusammenhang mit der UCK praktisch 
immer  Widersprüchlichkeiten  konstruieren  liessen,  so  auch  im 
vorliegenden Fall, was auch durch sprachliche Schwierigkeiten bedingt 
sein  könne,  an  der  vom  BFM  zu  Recht  getroffenen  Einschätzung 
nichts zu ändern. So wurde bereits weiter oben zum Protokollinhalt der 
kantonalen  Anhörung  erläutert,  weshalb  sich  der  Beschwerdeführer 
bei  den  dortigen  Aussagen  behaften  lassen  muss.  Insbesondere 
bestätigte der Beschwerdeführer am Schluss der Anhörung mit seiner 
Unterschrift,  dass  alle  seine  Asylgründe vollständig  und  in  korrekter 
Weise  niedergeschrieben  worden  seien.  Dass  irgendwelche 
sprachlichen  Probleme  aufgetreten  wären,  wird  weder  aus  dem 
Protokoll  selber  ersichtlich  noch  vom  Beschwerdeführer  A._______ 
geltend gemacht. Sodann ist  darauf  hinzuweisen,  dass  die  während 
der Befragung anwesende Hilfswerkvertreterin, welche die Einhaltung 
des Verfahrens zu kontrollieren hat und entsprechende Bemerkungen 
zum  Befragungsverlauf  anbringen  kann,  keinerlei  Einwände  zur 
durchgeführten  Befragung  erhob  (vgl.  act.  A7/17).  Die 
dementsprechenden Einwände der Beschwerdeführer, die ohnehin in 
damaligen Beschwerdeverfahren (vgl. Bst. A) hätten erhoben werden 
sollen,  sind  daher  als  nachgeschoben  und  als  unglaubhaft  zu 
qualifizieren.

4.3.5 Weiter  stehen,  entgegen  den  anderslautenden  Ausführungen 
der Beschwerdeführer, auch keine gesundheitlichen beziehungsweise 
medizinischen  Gründe  einem  Wegweisungsvollzug  entgegen.  Die 

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Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid zu Recht an, dass die 
für  die  Beschwerdeführerin  B._______  erforderlichen  ärztlichen 
Kontrollen bezüglich ihrer Lungenerkrankung auch im Heimatland, so 
beispielsweise  im  Regionalspital  in  P._______,  durchgeführt  werden 
können.  Die  Beschwerdeführer  halten  dieser  Einschätzung,  ausser 
einem  generellen  Hinweis  auf  die  fehlenden  gesundheitlichen 
Versorgungsmöglichkeiten  in  ihrer  Heimat,  nichts  Stichhaltiges 
entgegen. Aus dem ärztlichen Zeugnis  von (...)  sind  keine Hinweise 
ersichtlich,  wonach  in  diesem  Zusammenhang  eine  aufwändige 
Behandlung  benötigt  würde,  zumal  gemäss dem erwähnten Zeugnis 
die Krankheit in Remission sei und regelmässige ärztliche Kontrollen 
lediglich noch angezeigt seien, um allfällig bei der Beschwerdeführerin 
auftretende Rezidive frühzeitig erfassen zu können.

Hinsichtlich  der  gesundheitlichen  Situation  der  Kinder  F._______, 
E._______  und  D._______  und  der  dabei  angeführten 
posttraumatischen  Belastungsstörung  sowie  der  deswegen 
durchgeführten ärztlichen Behandlung prüfte  die  Vorinstanz in  ihrem 
Entscheid  die  diesbezüglich  relevanten  fachärztlichen  Berichte  vom 
28.  Juni  2007  und  würdigte  diese  eingehend.  Zu  Recht  hielt  die 
Vorinstanz  in  diesem  Zusammenhang  fest,  dass  die  Kinder  der 
Beschwerdeführer  aktuell  keine  ärztliche  Behandlung  erhalten  und 
vom  betreffenden  Arzt  auch  keine  Angaben  zu  einer  allfälligen 
Behandlung  gemacht  werden.  Bezüglich  der  beiden  Mädchen 
F._______ und E._______ merkt der Arzt immerhin an, dass ihm die 
beiden  Mädchen  gefestigter  und  fröhlicher  erscheinen  würden,  als 
noch  vor  drei  Jahren  im  Zeitpunkt  des  Therapieabbruchs  (2004). 
Bezüglich Sohn D._______ fügt der Arzt an, dass dieser im Gespräch 
kaum angeben könne, warum er wieder mit  ihm in Kontakt stehe. Er 
(D._______) habe nichts zu beklagen und es gehe ihm gut (vgl. act. 
C24/9). Ferner ist den erwähnten ärztlichen Berichten zu entnehmen, 
dass  sich  die  Familie  respektive  die  Eltern  häufig  für  eine 
regelmässige  Psychotherapie  als  nicht  genügend  kooperativ  (sehr 
unregelmässige  Besuche,  immer  wieder  Abbrüche,  unentschuldigtes 
Fernbleiben, längere Phasen, in welcher keine Therapie stattgefunden 
habe)  gezeigt  habe.  Das  Bundesverwaltungsgericht  geht  mit  der 
Vorinstanz einig, aufgrund des Umstandes, dass die erwähnten Kinder 
aktuell  keine  ärztliche  Behandlung  erhalten  würden,  könne 
konsequenterweise eine Behandlungsbedürftigkeit nicht als Argument 
gegen die Rückkehr verwendet werden. Mit  diesem Verhalten lassen 
die  Beschwerdeführer  offensichtlich  erkennen,  dass  sie  eine 

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Behandlungsbedürftigkeit  selber  als  nicht  notwendig  erachten. 
Unbesehen dieses Umstandes wäre eine allfällige Weiterbehandlung 
im Kosovo angesichts der bestehenden medizinischen Strukturen, so 
insbesondere auch für die  Behandlung von psychischen Krankheiten, 
für die Beschwerdeführer ohne Weiteres möglich und auch zumutbar.

4.3.6 Weiter  nimmt das BFM im angefochtenen Entscheid auf  einen 
im fachärztlichen Bericht von Q._______ vom 28. Juni 2007 betreffend 
Sohn  D._______  erwähnten  Vorfall  Bezug:  Dort  wird  unter  anderem 
ausgeführt,  es  seien  gerade  die  Eltern,  die  eine  fachärztliche 
Behandlung  ihrer  Kinder  durch  ihr  unkooperatives  Verhalten 
verunmöglichen  würden.  Es  sei  deshalb  inkonsequent,  dass  sie 
gegenüber Q._______ angeben würden, eine durch das BFM initiierte 
Untersuchung  habe  die  Familie  verängstigt  und  diese  habe  sich 
deswegen eine Woche lang im Wald versteckt. Korrekt  sei  vielmehr, 
dass  die  tatsachenwidrige  Behauptung,  wonach  die  Kinder  in 
ärztlicher  Behandlung  stünden,  die  Anforderung  von Arztzeugnissen 
ausgelöst habe. Demgegenüber bringen die Beschwerdeführer in ihrer 
Rechtsmitteleingabe  vor,  sie  hätten  sich  wohl  kaum  während  einer 
Woche im Wald versteckt gehalten, wenn sie nicht um Leib und Leben 
fürchten  würden,  um  der  befürchteten  Ausschaffung  zu  entgehen. 
Dass  es  sich  dabei  lediglich  um  eine  Abklärung  der  Vorinstanz 
gehandelt  haben soll  -  dies sei  bis  heute nicht  klar  sei  -,  hätten sie 
bezeichnenderweise nicht gewusst. Dies sei wohl auch der Grund für 
den  Einsatz  eines  Notfallarztes  und  die  Verabreichung  von 
Beruhigungsmitteln gewesen. 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt diesbezüglich fest, dass sich der 
Beschwerdeführer  A._______  und  seine  Ehefrau  den  angeführten 
Vorfall,  sofern  dieser  tatsächlich  in  der  gegenüber  dem  Arzt 
vorgebrachten Form stattgefunden hat,  selber  zuzuschreiben haben, 
zumal  erfahrungsgemäss  Asylgesuchsteller  gestützt  auf  ihre 
Mitwirkungspflicht  bereits  im  vorinstanzlichen  Verfahren  zur 
Einreichung von medizinischen Unterlagen aufgefordert werden, wenn 
diese  anführen,  in  der  Schweiz  bereits  in  ärztlicher  Behandlung  zu 
stehen. An der  Behauptung,  dass Angst  um Leib und Leben für  die 
Beschwerdeführer der Auslöser dieser Aktion gewesen sein soll, sind 
aufgrund der Aktenlage jedoch gewisse Zweifel anzubringen. Gemäss 
dem  erwähnten  fachärztlichen  Bericht  soll  der  Beschwerdeführer 
A._______  am  11.  Juni  2007  den  Arzt  über  den  fraglichen  Vorfall 
telefonisch informiert  haben. Der Vorfall solle vor zirka zwei Monaten 

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stattgefunden  haben,  also  im  April  2007.  Diesbezüglich  erstaunt  es 
erst einmal, dass sich in den Akten für diesen Zeitraum kein Schreiben 
der  Vorinstanz  findet,  in  welchem  die  Beschwerdeführer  zur 
Einreichung von medizinischen Unterlagen respektive Arztzeugnissen 
aufgefordert  wurden.  Ein  solches  Schreiben  des  BFM,  wonach  die 
Beschwerdeführer  einen  aktuellen  Bericht  des  Spezialarztes  zum 
Gesundheitszustand  der  Kinder  einreichen  sollten,  wurde  erst  am 
7. Juni 2007 dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer zugestellt. In 
der Folge wurden die fachärztlichen Berichte von Q._______ vom 28. 
Juni  2007  eingereicht.  Weiter  erstaunt,  dass  der  Rechtsvertreter  in 
seiner Stellungnahme vom 5. Juni 2007 den angeführten Vorfall (Flucht 
in den Wald), der im April 2007 stattgefunden haben soll, mit keinem 
Wort  erwähnt,  obwohl  er  zur  gesundheitlichen  Situation  der  Kinder 
respektive  der  Familie  Stellung  bezieht.  Das  einzige  Schreiben  des 
BFM, das den Akten zufolge in zeitlicher Hinsicht in Frage kommt, ist 
dasjenige vom 24. April 2007, das die Androhung der Aufhebung der 
vorläufigen Aufnahme enthält. Der Rechtsvertreter schreibt in der oben 
erwähnten  Stellungnahme  diesbezüglich,  der  Vater  habe  sich  nach 
Erhalt  dieses  Schreibens  zur  Polizei  begeben,  um  in  Erfahrung  zu 
bringen,  was  seiner  Familie  vorgeworfen  werde.  Nennenswert  ist 
dabei, dass der Rechtsvertreter keine weiteren Angaben zu allfälligen 
Vorkehrungen oder Vorfällen macht,  die die Familie im Anschluss an 
dieses  Schreiben  getroffen  hätte  respektive  welche  sich  ereignet 
hätten. Das Bundesverwaltungsgericht bezweifelt daher, dass sich der 
lediglich  vom  Beschwerdeführer  A._______  gegenüber  dem  Arzt 
angeführte  Vorfall  überhaupt  zugetragen  hat,  was  auch  gewisse 
Zweifel  an  der  persönlichen  Glaubwürdigkeit  des  erwähnten 
Beschwerdeführers aufkommen lässt.

4.3.7 Sodann  ist  bezüglich  der  von  der  Vorinstanz  als 
verhältnismässig  erachteten Rückkehr  im Zusammenhang mit  der  in 
der  Schweiz  fehlenden  beruflichen  und  sozialen  Integration 
festzuhalten, dass aufgrund der aktuellen Aktenlage auch im heutigen 
Zeitpunkt nicht erstellt ist, dass der Beschwerdeführer A._______ oder 
auch  andere  Familienangehörige  in  der  Schweiz  eine  finanzielle 
Selbstständigkeit  erlangt  haben.  Weiter  kann  das  Verhalten  der 
Beschwerdeführer in der Schweiz alles andere als klaglos bezeichnet 
werden,  zeugen  doch  diverse  Strafanzeigen  sowohl  gegen  den 
Beschwerdeführer  A._______  als  auch  gegen  einige  seiner  Kinder 
davon,  dass  diese  trotz  wiederholter  anderslautender  Beteuerungen 
nicht gewillt sind, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten. 

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Bereits in der angefochtenen Verfügung zeigte die Vorinstanz diverse 
Verfehlungen  des  Beschwerdeführers  A._______  auf  und  hielt  in 
zutreffender Weise fest, dass es sich zumindest bei einer der zahlreich 
festgestellten  Geschwindigkeitsüberschreitungen  um  eine  ernsthafte 
Gefährdung anderer  Verkehrsteilnehmer im Sinne von Art. 90  Ziff. 2 
des  Strassenverkehrsgesetzes  vom  19.  Dezember  1958  (SVG,  SR 
741.01)  gehandelt  hat.  Der  in  der  Replik  vorgebrachte  Einwand, 
wonach  bezüglich  der  am 13. September  2007 durch (...)  verfügten 
Busse wegen (...) die vom Beschwerdeführer A._______ an den Tag 
gelegte  Nachlässigkeit  nicht  besonders  gravierend  sei,  ist 
entgegenzuhalten, dass die Nachlässigkeit nicht nur den Zustand der 
Pneus des geführten Wagens betraf, sondern auch das Fahren ohne 
Licht  bei  beleuchteter  Strasse  nachts.  Dieser  Umstand  ist  als  weit 
gewichtiger  einzustufen,  bestand  dadurch  insbesondere  für 
schwächere  Verkehrsteilnehmer  (Fussgänger,  Velo-  und 
Motorradfahrer) eine nicht unerhebliche Kollisionsgefahr.

4.3.8 Zusammenfassend  sind  vorliegend  keine  individuellen  Gründe 
ersichtlich, welche gegen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges 
sprechen  könnten.  Die  Rückkehrhilfe  der  Schweiz  wird  den 
Beschwerdeführern den Einstieg in ihrer Heimat ebenfalls erleichtern 
können. Aus diesen  Gründen  kann der  Vollzug  der  Wegweisung  als 
zumutbar  und  angesichts  der  fehlenden  beruflichen  und  sozialen 
Integration  der  Beschwerdeführer  als  verhältnismässig  bezeichnet 
werden.

4.4 Schliesslich  obliegt  es  den Beschwerdeführern,  sich  bei  der  zu-
ständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwen-
digen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb 
der  Vollzug  der  Wegweisung  auch  als  möglich  zu  bezeichnen  ist 
(Art. 83 Abs. 2 AuG).

4.5 Insgesamt  ist  bei  dieser  Sachlage  die  durch  die  Vorinstanz 
verfügte Aufhebung der vorläufigen Aufnahme zu bestätigen. 

5.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 
Bundesrecht  nicht  verletzt,  den rechtserheblichen Sachverhalt  richtig 
und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die Be-
schwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.

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6.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschwer-
deführern  aufzuerlegen  (Art.  63  Abs.  1  VwVG),  auf  insgesamt 
Fr. 600.-- festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 2 und 3 
des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und  Ent-
schädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2])  und  mit  dem  am  28.  Oktober  2007  in  gleicher  Höhe 
geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  den  Beschwerdeführern 
auferlegt und mit  dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 
verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (Einschreiben)
- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 

Akten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)
- M._______ (in Kopie)

Der Instruktionsrichter: Der Gerichtsschreiber:

Thomas Wespi Stefan Weber

Versand:

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