# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 07f4e150-25b9-534e-9aed-eb7b990fa7ad
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-13
**Language:** de
**Title:** 5F_72/2025 13.01.2026
**Docket/Reference:** 5F_72/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F13-01-2026-5F_72-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
5F_72/2025
Urteil vom 13. Januar 2026
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Bovey, Prsident,
Bundesrichter Herrmann, Josi,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Jonas Walker,
Gesuchstellerin,
gegen
Betreibungsamt Weggis-Greppen-Vitznau,
Luzernerstrasse 27, 6353 Weggis,
B.________ AG,
1. Schweizerische Eidgenossenschaft und Kanton Luzern,
2. Staat Luzern und Gemeinde Weggis,
[1] und [2] vertreten durch das Regionale Steueramt Weggis, Parkstrasse 1, 6353 Weggis,
3. Kanton Zrich und Gemeinde Mettmenstetten,
beide vertreten durch das Steueramt der Gemeinde
Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten.
Gegenstand
Fristwiederherstellungsgesuch im Verfahren 5A_821/2025 und eventuell Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_821/2025 vom 29. September 2025.
Erwgungen:
1.
Das Betreibungsamt Weggis-Greppen-Vitznau ist mit der Verwertung des im Miteigentum der Gesuchstellerin und ihres Ehemannes stehenden Grundstcks Nr. xxx, GB C.________, befasst. Am 15. Mai 2025 (Postaufgabe) gelangte die Gesuchstellerin an das Bezirksgericht Kriens und ersuchte um Aufhebung des Verwertungsbegehrens. Am 26. Mai 2025 wurde das Grundstck durch die B.________ AG im Auftrag des Betreibungsamtes versteigert. Am 14. Juni 2025 (Postaufgabe) verlangte die Gesuchstellerin, den Zwangsverkauf zu widerrufen. Mit Entscheid vom 18. Juni 2025 wies das Bezirksgericht die Beschwerde und die weiteren Antrge ab, soweit es darauf eintrat.
Dagegen erhob die Gesuchstellerin am 30. Juni 2025 Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern. Mit Entscheid vom 25. August 2025 wies das Kantonsgericht den Beschwerde-Weiterzug ab, soweit es darauf eintrat. Dieser Entscheid wurde dem damaligen Rechtsvertreter der Gesuchstellerin, Rechtsanwalt Dr. D.________, am 28. August 2025 zugestellt.
Dagegen erhob die Gesuchstellerin, nunmehr ohne anwaltliche Vertretung, mit einer auf den 6. September 2025 datierten Eingabe (Postaufgabe in Miami Beach am 8. September 2025) Beschwerde an das Bundesgericht. Mit gewhnlichem E-Mail vom 9. September 2025 reichte die Gesuchstellerin die Beschwerde auch dem Schweizerischen Generalkonsulat in Atlanta ein, das die Eingabe dem Bundesgericht bermittelte. Die Post-Sendung vom 8. September 2025 wurde von der US-amerikanischen Post an die Gesuchstellerin zurckgeschickt. Mit gewhnlichem E-Mail vom 22. September 2025 gelangte die Gesuchstellerin direkt an das Bundesgericht. Sie brachte vor, nach einer zweiten Rcksendung durch die Post eine Abklrung veranlasst zu haben, die ergeben habe, dass es sich um ein formales Problem gehandelt habe, das nicht auf ihrer Seite gelegen sei. Die Rcksendungen und Verzgerungen htten dazu gefhrt, dass die Frist nicht habe eingehalten werden knnen. Sie ersuchte um Fristverlngerung. Am 23. September 2025 reichte sie ein weiteres gewhnliches E-Mail ein. Am 20. September 2025 bergab sie die Beschwerde in den USA erneut der Post. Sie traf am 23. September 2025 in der Schweiz ein (Posteingang beim Bundesgericht am 26. September 2025). Mit Urteil 5A_821/2025 vom 29. September 2025 trat das Bundesgericht im vereinfachten Verfahren auf die Beschwerde infolge Versptung nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG). Dabei erwog es zusammengefasst, dass bereits die am 8. September 2025 der US-amerikanischen Post bergebene Beschwerde versptet war, da sie an jenem Tag (letzter Tag der Beschwerdefrist) der Schweizerischen Post htte bergeben werden mssen (Art. 48 Abs. 1 BGG), die bergabe an eine auslndische Post nicht genge und die Sendung nicht mehr am 8. September 2025 in der Schweiz eingetroffen wre (Urteil 5A_821/2025 vom 29. September 2025 E. 2).
Am 3. November 2025 hat die Gesuchstellerin, vertreten durch Rechtsanwalt Jonas Walker, um Fristwiederherstellung im Verfahren 5A_821/2025, eventuell um Revision des Urteils 5A_821/2025 vom 29. September 2025 ersucht. Sie verlangt die Aufhebung des genannten Bundesgerichtsurteils. Auf ihre Beschwerde vom 6. September 2025 sei einzutreten und diese sei inhaltlich zu behandeln. Am 10. Dezember 2025 (Postaufgabe 11. Dezember 2025) haben die Gesuchstellerin und E.________ persnlich eine weitere Eingabe eingereicht. Das Bundesgericht hat das Dossier des Verfahrens 5A_821/2025 beigezogen, aber keine Vernehmlassungen eingeholt.
2.
2.1. Ist eine Partei oder ihr Vertreter durch einen anderen Grund als die mangelhafte Erffnung unverschuldeterweise abgehalten wurde, fristgerecht zu handeln, so wird die Frist wiederhergestellt, sofern die Partei unter Angabe des Grundes innert dreissig Tagen nach Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versumte Rechtshandlung nachholt (Art. 50 Abs. 1 BGG). Die Wiederherstellung kann auch nach Erffnung des Urteils bewilligt werden; wird sie bewilligt, so ist das Urteil aufzuheben (Art. 50 Abs. 2 BGG).
Auf Wiederherstellung der Frist ist nur zu erkennen, wenn die Sumnis auf ein unverschuldetes Hindernis, also auf die objektive oder subjektive Unmglichkeit, rechtzeitig zu handeln, zurckzufhren ist. War die gesuchstellende Person wegen eines von ihrem Willen unabhngigen Umstands verhindert, zeitgerecht zu handeln, liegt objektive Unmglichkeit vor. Subjektive Unmglichkeit wird angenommen, wenn zwar die Vornahme einer Handlung objektiv betrachtet mglich gewesen wre, die betroffene Person aber durch besondere Umstnde, die sie nicht zu verantworten hat, am Handeln gehindert worden ist. Die Wiederherstellung ist nach der bundesgerichtlichen Praxis nur bei klarer Schuldlosigkeit zu gewhren (Urteile 4F_42/2025 vom 7. November 2025 E. 2.2; 5G_2/2016 vom 20. Mai 2016 E. 1.2; je mit Hinweisen).
2.2. Die Gesuchstellerin macht geltend, sie sei davon ausgegangen, dass die bergabe ihrer Beschwerde an die US-amerikanische Post fristwahrend wirke. Ihr damaliger Anwalt habe sich geweigert, eine Beschwerde zu verfassen, und sie habe keinen neuen gefunden. Am 4. September 2025 habe sie sich telefonisch beim Bundesgericht nach den Formalitten zur Einreichung der Beschwerde erkundigt. Die Mitarbeiterin des Bundesgerichts habe erklrt, dass es ausreiche, die Beschwerde am Montag, 8. September 2025, dem Bundesgericht zu bermitteln. Die Problematik der bergabe an eine auslndische Post sei dabei nicht besprochen worden. Sie sei jedoch nach diesem Gesprch davon ausgegangen, dass die Beschwerdefrist mit bergabe am 8. September 2025 an die US-amerikanische Post eingehalten werde. Zudem habe eine Rechtsanwltin die Gesuchstellerin am 6. September 2025 ohne bse Absicht in ihrer falschen Rechtsauffassung noch bestrkt. Im brigen sei die Regelung von Art. 48 Abs. 1 BGG, wonach die Frist nur durch die bergabe an die Schweizerische Post oder an eine schweizerische Vertretung im Ausland gewahrt wird, einer nicht anwaltlich vertretenen Person nicht bekannt und sie sei ihr nicht ohne Weiteres verstndlich. Sie weiche auch von der in vielen anderen Rechtsordnungen blichen Fristenpraxis ab. Die Regelung knne ausserdem zu stossenden Ergebnissen fhren, insbesondere fr unvertretene Parteien mit Wohnsitz im Ausland und bei sehr knappen Fristen. Eine verhltnismssige Anwendung von Art. 48 Abs. 1 BGG sei angesichts des Anspruchs auf Zugang zum Gericht (Art. 29a BV) und auf ein faires Verfahren (Art. 6 EMRK) geboten. Die Gesuchstellerin habe sich ernsthaft bemht, die Frist einzuhalten und in Anbetracht aller Umstnde treffe sie kein Verschulden an ihrem Rechtsirrtum.
2.3. Die Gesuchstellerin macht nicht geltend, dass sie die Beschwerdefrist aus objektiven Grnden nicht htte wahren knnen. Sie fhrt ausdrcklich aus, dass sie um eine fristwahrende Einreichung besorgt gewesen wre, wenn sie sich nicht im genannten Irrtum befunden htte, wofr noch gengend Zeit bestanden htte, was anhand der Datierung der Beschwerde (6. September 2025) ersichtlich sei. Es ist deshalb nicht weiter auf ihre Ausfhrungen zu den Schwierigkeiten einzugehen, denen sich Personen gegenbersehen knnen, die im Ausland wohnen, nicht vertreten sind und knappe Fristen zu wahren haben. Vielmehr beruft sich die Gesuchstellerin auf eine subjektive Unmglichkeit in der Form eines Rechtsirrtums.
Ein Irrtum kann zwar ein Wiederherstellungsgrund sein, allerdings nur dann, wenn er entschuldbar ist, d.h. der Partei oder ihrem Vertreter keinerlei Vorwurf gemacht werden kann (Urteil 8C_743/2019 vom 20. Dezember 2019 E. 4.3 mit Hinweisen). In Betracht fllt insbesondere der Fall, dass ein fehlerhaftes Verhalten einer Behrde den Irrtum verursacht hat (BGE 96 II 262 E. 1a mit Hinweisen). Die Gesuchstellerin behauptet nicht, dass ihr Irrtum durch die falsche Auskunft einer zustndigen Behrde verursacht wurde. Insbesondere gibt sie selber zu, dass die bergabe der Beschwerde an eine auslndische Post nicht Thema des Gesprchs mit einer Mitarbeiterin des Bundesgerichts war. Der blosse Umstand, dass ein Thema nicht angesprochen wurde, gengt grundstzlich nicht, um einen Irrtum zu verursachen oder einen vorbestehenden Irrtum zu bestrken. Auch die weiteren Umstnde lassen den Irrtum der Gesuchstellerin nicht als entschuldbar erscheinen: Es ist grundstzlich Sache der Parteien, sich um die Fristwahrung zu bemhen. Die Gesuchstellerin war vor Kantonsgericht anwaltlich vertreten, so dass sie sich bei ihrem damaligen Anwalt htte erkundigen knnen, unter welchen Voraussetzungen sie ohne Vertretung und aus den USA heraus Beschwerde an das Bundesgericht erheben kann. Gemss ihren Ausfhrungen hatte sie whrend der laufenden Beschwerdefrist nicht nur mit ihm, sondern auch noch mit weiteren Anwlten Kontakt. Sodann hielt die Rechtsmittelbelehrung des Entscheids des Kantonsgerichts Luzern vom 25. August 2025 ausdrcklich fest, dass dagegen "innert 10 Tagen nach den Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Zivilsachen erhoben werden" kann. Es wre an der Gesuchstellerin gelegen, die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes zu konsultieren, zu denen Art. 48 Abs. 1 BGG gehrt und der ausdrcklich vorschreibt, dass die Eingabe sptestens am letzten Tag der Frist der Schweizerischen Post bergeben werden muss. Es spielt keine Rolle, ob diese in Art. 48 Abs. 1 BGG festgehaltene Regelung von Fristenregelungen in auslndischen Rechtsordnungen abweicht. Ohnehin behauptet die Gesuchstellerin nicht, sie sei durch ihre Kenntnisse auslndischer Rechtsordnungen zu ihrem Irrtum verleitet worden.
Der Gesuchstellerin gelingt es somit nicht aufzuzeigen, dass sie unverschuldet davon abgehalten worden wre, ihre Beschwerde rechtzeitig aufzugeben. Das Fristwiederherstellungsgesuch ist abzuweisen.
3.
3.1. Fr den Fall, dass das Bundesgericht dem Fristwiederherstellungsgesuch nicht entsprechen sollte, ersucht die Gesuchstellerin um Revision des Urteils 5A_821/2025 vom 29. September 2025. Sie beruft sich auf Art. 121 lit. d BGG. Das Bundesgericht habe mehrere in der Beschwerde vorgebrachte Umstnde nicht bercksichtigt. Sie habe ausgefhrt, dass ihr (frherer) Anwalt ihr mitgeteilt habe, dass das Kantonsgericht angedeutet habe, ein Weiterzug ans Bundesgericht knne Strafzahlungen nach sich ziehen. Dies stelle - so die Gesuchstellerin in der damaligen Beschwerde weiter - eine unzulssige Einschchterung dar, die ihr rechtliches Gehr verletze. Sodann habe sie in der Beschwerde prekre Lebensbedingungen und starke emotionale Belastungen geltend gemacht. Wenn das Bundesgericht diese Punkte bercksichtigt htte, htte es bei der Beurteilung der Fristwahrung den gesamten prozessualen Kontext anders wrdigen knnen. Es wre fr das Bundesgericht besser nachvollziehbar gewesen, dass die Gesuchstellerin, stark verunsichert und ohne anwaltliche Vertretung, die Frist falsch eingeschtzt habe. Das Bundesgericht htte wohl zumindest geprft, ob eine Fristwiederherstellung von Amtes wegen oder eine mildere Anwendung von Art. 48 Abs. 1 BGG angezeigt gewesen wre.
3.2. Die von der Gesuchstellerin angefhrten Teile der Beschwerde bzw. die darin geltend gemachten Umstnde waren fr die Beurteilung der Rechtzeitigkeit der Beschwerde nicht von Belang. Sie haben keinen Bezug zur Frage der Fristwahrung. Auch gibt es weder eine Fristwiederherstellung von Amtes wegen (vgl. Art. 50 Abs. 1 BGG, wonach ein Gesuch erforderlich ist) noch eine mildere Anwendung von Art. 48 Abs. 1 BGG. Im brigen hat sich die Gesuchstellerin durch die angebliche Androhung von Strafzahlungen nicht davon abhalten lassen, Beschwerde zu erheben. Das Kantonsgericht wre auch gar nicht zustndig, um ihr oder ihrem Vertreter solche Strafzahlungen fr eine Beschwerde an das Bundesgericht anzudrohen. Ihre Ausfhrungen stehen offenbar im Zusammenhang mit Erwgung 9 des kantonsgerichtlichen Entscheids, in der auf Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG hingewiesen und fr das vorliegende Verfahren noch auf die Auflage einer Busse, Gebhren und Auslagen verzichtet wird. Der Hinweis des Kantonsgerichts bezieht sich somit nicht auf das bundesgerichtliche Verfahren, sondern auf allfllige hnliche, knftige Beschwerden an die kantonalen Aufsichtsbehrden. Was die in der Beschwerde geltend gemachten persnlichen Umstnde betrifft, so haben auch diese die Gesuchstellerin nicht von der Beschwerdefhrung abgehalten. Insbesondere zieht sie sie nicht heran, um das Fristwiederherstellungsgesuch (oben E. 2) zu begrnden.
Das Revisionsgesuch ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
4.
Einzugehen ist noch auf die von der Gesuchstellerin und E.________ persnlich eingereichte Eingabe vom 10. Dezember 2025. Die dem Bundesgericht vorliegende Eingabe ist nicht eigenhndig unterzeichnet, sondern enthlt nur Kopien der Unterschriften. Offenbar wurde die Eingabe zwar am 10. Dezember 2025 in Miami eigenhndig unterzeichnet, danach aber elektronisch in die Schweiz verschickt und hier am 11. Dezember 2025 der Post bergeben. Wie die nachfolgenden Erwgungen zeigen, kann davon abgesehen werden, die Eingabe zur Verbesserung zurckzuweisen (Art. 42 Abs. 5 BGG). Die Gesuchstellerin und E.________ (der nicht Partei des vorliegenden Fristwiederherstellungs- und Revisionsverfahrens ist) wenden sich in der genannten Eingabe gegen Handlungen der Ersteigerin der Liegenschaft, der F.________ AG. Handlungen der F.________ AG sind nicht Gegenstand des vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahrens, so dass darauf nicht einzugehen ist. Sie knnen auch nicht direkt zum Gegenstand eines bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens gemacht werden (Art. 75 BGG). Die Gesuchstellerin und E.________ berufen sich nicht auf einen vor Bundesgericht anfechtbaren Entscheid. Auf die Erffnung eines Beschwerdeverfahrens ist zu verzichten.
5.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens trgt die Gesuchstellerin die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1.
Das Fristwiederherstellungsgesuch wird abgewiesen.
2.
Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
3.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung als obere kantonale Aufsichtsbehrde ber Schuldbetreibung und Konkurs, mitgeteilt.
Lausanne, 13. Januar 2026
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Prsident: Bovey
Der Gerichtsschreiber: Zingg