# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df5a2754-06bf-5d3f-82ec-338b17077e03
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2012-09-26
**Language:** de
**Title:** funktionelle Befunde können keine organische Schädigung nachweisen und sind daher nicht geeignet, die gutachterliche Feststellung eines PÄUSBONOGs in Frage zu stellen
**Docket/Reference:** IV.2011.00355
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2011.00355.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.
2011.00355
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Hurst
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiber Ernst
Urteil
vom
26. September 2012
in Sachen
X._
_
_
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser
Anwaltskanzlei Kieser Senn Partner
Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Am 13. Juli 2008 meldete sich die 1958 geborene und bis zum 30. Juni 2008 mit einem Pensum von 80 % als Geschäftsstellenleiterin einer Bank im Rang einer Prokuristin tätig gewesene
X.___
bei der
Sozialversicherungs
anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
, zum Leistungsbezug an (Urk. 14/4). Bei der Anmel
dung wies sie auf eine bei einem Unfall im März 2004 erlittene Dis
torsion der Halswirbelsäule (HWS) mit diversen Symptomen hin, welche bereits zu Arbeitsunfähigkeiten vom 31. März 2004 bis zum 3. Januar 2005 sowie vom 17. bis zum 23. Juni 2005 geführt hatte und aktuell ärztliche Behandlungen durch
Y.___
, Allgemeine Innere Medizin FMH,
Z.___
, Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH, und
A.___
, Neurologie FMH, erforderte (Urk. 14/4/6-8).
Nach der Anmeldung zog die IV-Stelle die Akten des involvierten Unfall
versiche
rers (Urk. 14/10/1-55) sowie die Berichte
A.___
s vom 11. Januar und 29. Juli 2008 (Urk. 14/12-13),
Y.___
s vom 8. September 2008 (Urk. 14/15) und
Z.___
s vom 27. Oktober 2008 (Urk. 14/16) bei und holte beim Arbeitgeber Auskünfte ein (Arbeitgeberfragebogen vom 13. August 2008 [Ein
gangs
datum], Urk. 14/14). Sodann liess sie die Versicherte durch das
B.___
polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 11. Sep
tember 2009, Gutachter:
C.___
und
D.___
, beide Allgemeine Innere Medizin FMH,
E.___
, Psy
chiatrie und Psychotherapie FMH, sowie
F.___
, Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie FMH, Urk. 14/26). Gestützt auf dieses Gutachten stellte der
G.___
(
H.___
, Allgemeine Innere Medizin FMH) am 7. Oktober 2009 fest, dass kein IV
relevanter Ge
sundheitsschaden nachgewiesen sei (Urk. 14/30/3). Dementspre
chend eröff
nete die IV-Stelle der Versicherten mit Vorbescheid vom 3. November 2009, dass sie das Leistungsbegehren mangels Vorliegens eines invalidisierenden Gesund
heits
schadens abzuweisen gedenke (Urk. 14/32).
1.2
Dagegen wandte die Versicherte am 3. Dezember 2009 ein, es seien noch fach
ärzt
liche neurologische und neuropsychologische Abklärungen vorzu
nehmen (Urk. 14/35). Nachdem die IV-Stelle am 20. Januar 2010 beim
B.___
nachgefragt hatte, ob das bereits abgelieferte polydisziplinäre Gutachten durch ein ent
sprechendes Teilgutachten ergänzt werden könne (Urk. 14/37), reichte die Ver
sicherte Berichte ihrer
I.___
-Lehrerin (Urk. 14/39) und ihres Osteo
pathen (Urk. 14/40/1-2) sowie den Bericht über eine neuropsychologische Vor
abklärung vom 7. Januar 2010 bei
J.___
(Urk. 14/40/3-6) zu den Akten.
Am 28. Juni 2010 und am 6. Juli 2010 wurde die Versicherte von
K.___
, Facharzt für Neurologie, und
L.___
neurologisch und neuropsychologisch
abgeklärt; deren Beitrag zum polydisziplinären
B.___
-Gutachten wurde am 11. August 2010 zu den Akten gereicht (Urk. 14/45).
Der Versicherten wurde mit Schreiben vom 23. August 2010 Frist angesetzt, um sich dazu zu äussern. Gemäss Stellungnahme des
G.___
(
H.___
) vom 27. September 2010 ergab auch das neurologisch-neuropsychologische Teilgut
achten des
B.___
keine Hinweise auf einen invalidisierenden Gesundheits
schaden (Urk. 14/52/2).
Noch bevor die der Versicherten zur Stellungnahme angesetzte Frist abgelaufen war, erging am 7. Oktober eine anspruchsabweisende Verfügung der IV-Stelle (Urk. 14/51). Diese wurde mit Verfügung vom 26. Oktober 2010 (Urk. 14/54) wieder aufgehoben, nachdem die Versicherte am 13. Oktober 2010 fristgerecht ihre Stellungnahme (Urk. 14/53) eingereicht hatte. Mit Eingabe vom 9. No
vember 2010 (Urk. 14/56) reichte die Versicherte den audio-neurootologi
schen Bericht des
M.___
,
Oto-Rhino-Laryngologie
FMH, vom 21. Oktober 2010 (Urk. 14/55) zu den Akten. Nach Einschätzung des
G.___
(
H.___
) vom 7. Februar 2011 enthielt dieser Bericht keine neuen medizini
schen Befunde, welche geeignet waren, die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit durch das – neurologisch ergänzte –
B.___
-Gutachten in Frage zu stellen (Urk. 14/58/2). Dementsprechend erging am 28. Februar 2011 eine neue anspruchsabweisende Verfügung (Urk. 2).
2.
Gegen die Verfügung vom 28. Februar 2011 erhob die Versicherte Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei die angefochtene Verfügung unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin aufzuheben und die Sache zu weiteren Abklärungen und anschliessender Rentenzusprache, eventuell Gewährung von Eingliederungsmassnahmen, an die Beschwerde
gegnerin zurückzuweisen (Urk. 1 S. 2); dies unter Beilage einer Aktennotiz über die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit durch
J.___
(Urk. 3). Ferner stellte die Beschwerdeführerin die Einreichung eines Gutachtens von
J.___
in Aus
sicht (Urk. 1 S. 24).
Mit Eingabe vom 19. April 2011 (Urk. 7) reichte die Beschwerdeführerin den Bericht
J.___
s vom 11. April 2011 über die neuropsychologische Untersu
chungen der Beschwerdeführerin vom 24. und 31. März 2011 zu den Akten (Urk. 8).
Am 6. Mai 2011 nahm die Beschwerdegegnerin unter Einreichung ihrer Akten (Urk. 14/1-62) Stellung zur Beschwerde und zum nachgereichten Bericht
J.___
s, wobei sie die Abweisung der Beschwerde beantragte (Urk. 13).
Nachdem am 10. Mai 2011 der Beschwerdeführerin die Beschwerdeantwort zur Kenntnisnahme zugestellt worden war (vgl. Urk. 15), reichte diese mit Eingabe vom 29. September 2011 (Urk. 16) noch die Stellungnahme
M.___
s vom 22. September 2011 zur Beschwerdeantwort (Urk. 17/1) sowie die Ergänzung
J.___
s vom 20. Juni 2011 (Urk. 17/2) zu deren Bericht vom 11. April 2011 ein.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geis
tigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs
mög
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähig
keit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück
sichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG in der seit 1. Januar 2008 gel
tenden Fassung).
1.2
1.2.1
Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als rele
vant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Per
son bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu verwerten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt. Festzustel
len ist, ob und in welchem Umfang die Ausübung einer Erwerbstätigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt mit der psychi
schen Beeinträchtigung verein
bar ist. Ein psychischer Gesundheitsschaden führt also nur soweit zu einer Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG), als angenommen werden kann, die Verwer
tung der Arbeitsfähigkeit (Art. 6 ATSG) sei der versi
cherten Person sozial-prak
tisch nicht mehr zumutbar (BGE 131 V 49 E. 1.2 mit Hinweisen).
1.2.2
Eine fachärztlich (psychiatrisch) diagnosti
zierte anhaltende somatoforme Schmerz
störung begründet als solche noch keine Invalidität. Vielmehr besteht eine Vermutung, dass die somatoforme Schmerz
störung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwind
bar sind. Bestimmte Umstände, welche die Schmerzbewältigung intensiv und konstant behindern, können den Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzu
mutbar machen, weil die versicherte Person alsdann nicht über die für den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen verfügt. Ob ein solcher Ausnahmefall vorliegt, entscheidet sich im Einzelfall anhand verschiedener Kriterien. Im Vordergrund steht die Feststellung einer psychischen Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer. Massgebend sein können auch weitere Faktoren, so: chronische körperli
che Begleiterkrankungen; ein mehrjähriger, chronifizierter Krankheitsverlauf mit unveränderter oder progre
dienter Symptomatik ohne längerdauernde Rück
bildung; ein sozialer Rückzug in allen Belangen des Lebens; ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr beein
flussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missglückten, psychisch aber entlastenden Konfliktbewältigung (primärer Krankheitsgewinn; "Flucht in die Krankheit"); das Scheitern einer konsequent durchgeführten ambulanten oder stationären Behandlung (auch mit unter
schiedlichem therapeutischen Ansatz) trotz kooperativer Haltung der versicher
ten Person. Je mehr dieser Kriterien zutreffen und je ausgeprägter sich die ent
sprechenden Befunde darstellen, desto eher sind - ausnahmsweise - die Voraus
setzungen für eine zumutbare Willens
anstrengung zu verneinen (BGE 130 V 352). Diese im Bereich der somatoformen Schmerzstörungen entwickelten Grund
sätze werden rechtsprechungsgemäss bei der Würdigung des invalidi
sierenden Charakters von Fibromyalgien (BGE 132 V 65 E. 4 S. 70), dissoziati
ven Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen (SVR 2007 IV Nr. 45 S. 150, I 9/07 E. 4 am Ende), Chronic Fatigue Syndrome (CFS; chronisches Müdigkeits
syndrom) und Neurasthenie (Urteile 9C_662/2009 vom 17. August 2010 E. 2.3; 9C_98/2010 vom 28. April 2010 E. 2.2.2 und I 70/07 vom 14. April 2008 E. 5), bei dissoziativen Bewegungsstörungen (Urteil 9C_903/2007 vom 30. April 2008 E. 3.4), bei einer HWS-Verletzung (Schleu
dertrauma) ohne organisch nachweis
bare Funktionsfälle (BGE 136 V 279) sowie bei nicht organischer Hypersomnie (BGE 137 V 64 E. 4.1 und 4.2 mit Hinwei
sen) analog angewendet.
1.3
1.3.1
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwal
tung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztli
che und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beur
teilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zuge
mutet werden kön
nen (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b.cc).
1.3.2
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vor
lie
gen einander widersprechender medizinischer Be
richte den Prozess nicht erledi
gen, ohne das gesamte Beweisma
terial zu würdigen und die Gründe anzu
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 Erw. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztli
chen Gut
achtens ist im Lichte dieser Grundsätze ent
scheidend, ob es für die Beantwor
tung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen all
seitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt
was vor allem bei psychischen Fehlent
wicklungen nö
tig ist
, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den Vorakten abgegeben wor
den ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammen
hänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 Erw. 5.1; 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c; U. Meyer
Blaser, Die Rechtspflege in der Sozi
alversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in H. Fre
denhagen, Das ärztliche Gutachten, 3. Aufl. 1994, S. 24 f.).
1.3.3
In Erwägung 3.3 von BGE 136 V 279 umschrieb das Bundesgericht sodann spezi
fische beweisrechtliche Anforderungen für den Nachweis von Einschrän
kungen der (Rest)Arbeitsfähigkeit durch
somatoforme Schmerz
störung
en
und ähnliche pathogenetisch-ätiologisch unklare syndromale Beschwerdebilder ohne nachweisbare organische Grundlage
:
„Die ärztlichen Stellungnahmen zum psychischen Gesundheitszustand und zu dem aus medizinischer Sicht (objektiv) vorhandenen Leistungspotential bilden unabdingbare Grundlage für die Beurteilung der Rechtsfrage, ob und gegebe
nenfalls inwieweit einer versicherten Person unter Aufbringung allen guten Willens die Überwindung ihres Leidens und die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft zumutbar (E. 3.2.2) ist. Im Rahmen der freien Beweiswürdigung
(Art. 61 lit. c ATSG) darf sich dabei die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder über die (den beweisrechtlichen Anforderungen [BGE 125 V 351 E. 3a S. 352] genügenden) medizinischen Tatsachenfest
stellungen hinwegsetzen noch sich die ärztlichen Einschätzungen und Schlussfolgerungen zur (Rest)Arbeits
fähigkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Letzteres gilt namentlich dann, wenn die begutachtende Fachperson allein aufgrund der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung oder eines vergleichbaren Leidens eine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert. Die rechtsanwendenden Behörden haben diesfalls mit besonderer Sorgfalt zu prüfen, ob die ärztliche Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit auch invaliditäts
fremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mit berücksichtigt, wel
che vom sozialversicherungs
rechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind (vgl. BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; AHI 2000 S. 153, I 554/98 E. 3), und ob die von den Ärzten anerkannte (Teil
)Arbeitsunfähigkeit auch im Lichte der für eine Unüberwindlichkeit der Schmerzsymptomatik massgebenden rechtlichen Krite
rien standhält (BGE 130 V 352 E. 2.2.5 S. 355 f.).“
2.
2.1
Gemäss dem vom
G.___
in den Beurteilungen vom 7. Oktober 2009 (vgl. Urk. 14/30/3) und 27. September 2010 (vgl. Urk. 14/52/2) als umfassend und schlüssig angesehenen internistisch-rheumatologisch-psychiatrischen
B.___
-Gut
achten vom 11. September 2009 (Urk. 14/26) und seiner neurologisch-neu
ro
psychologischen Ergänzung vom 11. August 2010 (Urk. 14/45) konnten weder bei den somatischen noch bei den psychiatrischen Abklärungen Befunde für eine die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin einschränkende Gesundheits
störung von Krankheitswert erhoben werden und war eine organische Ursache der geklagten Schmerz- und Schwindelproblematik auch durch die Befunde von Voruntersuchern nicht nachzuweisen (Urk. 14/26/34 und Urk. 14/45/1). Aus psychiatrischer Sicht wurden die subjektiven Beschwerden als überwindbar bezeichnet (Urk. 10/26/34).
2.2
Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, das
B.___
-Gutachten stehe in Wider
spruch zu den Vorakten und insbesondere zu den Berichten der
A.___
,
J.___
,
M.___
und
Y.___
(Urk. 1 S. 8), trifft dies zunächst für die Befund
lage nicht zu. Strukturell-anatomische Befunde für eine organische Schädigung als Ursache der geklagten Schmerz- und Schwindelproblematik finden sich weder in den Berichten der Voruntersucher (
A.___
s vom 11. Januar und 29. Juli 2008, Urk. 14/12-13,
Y.___
s vom 8. September 2008, Urk. 14/15, und
Z.___
s vom 27. Oktober 2008, Urk. 14/16) noch in den nach Vor
liegen des
B.___
-Gutachtens verfassten Beurteilungen
M.___
s vom 21. Oktober 2010 (Urk. 14/55) und 22. September 2011 (Urk. 17/1).
In seinen Urteilen U 197/04 und U 254/04 vom 29. März 2006 - auf welche die Beschwerdeführerin hinweist (Urk. 1 S. 20) - hat das Bundesgericht nicht nur gestützt auf ein vom Versicherungsgericht des Kantons Solothurn eingeholtes Gut
achten die Wissenschaftlichkeit der - von
M.___
angewendeten - com
puterisierten dynamischen Posturographie (CDP) als Untersuchungsmethode anerkannt, sondern gleichzeitig auch auf deren fehlende Beweiskraft hinsicht
lich Ätiologie und Pathogenese hingewiesen. Dass
M.___
behauptet, seine Befunde seien „präzise nach topo-anatomischen und patho-physiologischen Kriterien“ dokumentiert und „anhand der objektiven audio-neuro-otometrischen aequilibriometrischen Befunde mit wissenschaftlichen Tatsachen erklärt und bekräftigt“ (Urk. 17/1 S. 2), ändert nichts daran, dass es sich dabei durch
wegs um Befunde für ein funktionelles Syndrom handelt. Einen „objektiven Beweis für posttraumatische Mikroläsionen“ können sie entgegen der Behaup
tung
M.___
s (Urk. 17/1 S. 3) nicht erbringen.
2.3
Unter diesen Umständen gehen die wiederholten Vorwürfe der Beschwerde
führe
rin, sie sei von den
B.___
-Gutachtern nicht umfassend genug abgeklärt worden (Urk. 1 S. 9, S. 10, S. 12 f., S. 15 f., S. 20 und S. 22), ins Leere.
2.3.1
Die Beschwerdeführerin stellt nicht in Abrede, dass sie mehrfach von den
B.___
Gutachtern der verschiedenen am Gutachten beteiligten Disziplinen klinisch untersucht wurde. Die Befunderhebungen konnten zwar aufgrund von der Beschwerdeführerin bei der Untersuchung geäusserter Beschwerden nicht in allen Bereichen umfassend durchgeführt werden (Urk. 1 S. 10, S. 18), doch ergaben nicht nur die eigenen (nur eingeschränkt möglich gewesenen) Untersu
chungen der
B.___
-Gutachter keine Hinweise auf eine strukturell-anatomische Schädigung als Ursache der geklagten Beschwerden, sondern waren auch den ihnen vorgelegenen Berichten der behandelnden Ärzte diesbezüglich keine reproduzierbaren Befunde zu entnehmen. Unter diesen Umständen hatten die
B.___
-Gutachter keinen Anlass, die von der Beschwerdeführerin verlangten Zusatzuntersuchungen zur Objektivierung der geklagten Beschwerden durch
zuführen oder durchführen zu lassen. Denn auch eine noch so umfassende Objektivierung (Vermessung) der Beschwerden, sei es durch die audio-neu
rootologische Diagnostik
M.___
s und andere funktionelle Untersuchun
gen zur Schwindelabklärung (Urk. 1 S. 9 f.), eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit nach
N.___
(Urk.  1 S. 6), funktionell bildgebende Diag
nostik (Urk. 1 S. 11), fremdanamnestische Angaben zur Leistungsfähigkeit (Urk. 1 S. 13 f.) oder weitere neuropsychologische Abklärungen (Bericht
J.___
vom 20. Juni 2011, Urk. 17/2), konnte (und kann) keinen Nachweis einer strukturell-anatomischen Schädigung als Ursache der geklagten Beschwer
den liefern.
2.3.2
Aufgrund der nur beschränkten Beweiskraft funktioneller Befunde hat das Bun
desgericht in seiner neueren Rechtsprechung denn auch mehrmals (Urteile 8C_587/2011 vom 23. Dezember 2011 E. 5, 8C_416/2010 vom 29. November 2010 E. 3.4, 8C_168/2010 vom 7. Juni 2010 E. 5.1 und 8C_964/2008 vom 1. September 2009 E. 3.2.3) bestätigt, dass ohne Verletzung des Untersuchungs
grundsatzes und der Gehörsrechte auf CDP-Untersuchungen zur Abklärung der Unfallkausalität verzichtet werden kann. Weiter hat das Bundesgericht in sei
nem Urteil 8C_102/2011 vom 27. April 2011 E. 5.3.1 bezüglich PET(Positronen
emissionstomographie)-Befunden festgehalten, dass solchen funktionell-bildge
ben
den Befunden die Beweiseignung nicht nur hinsichtlich einer allfälli
gen traumatischen Läsion fehlt, sondern sie sich ebenso wenig eignen, eine nicht unfall
kausale organische Schädigung nachzuweisen.
2.3.3
Auch im Rahmen der invalidenversicherungsrechtlichen Sachverhaltsfeststel
lung sind daher medizinische Abklärungen, welche höchstens das Ausmass funktioneller Beschwerden objektivieren können, aber nicht geeignet sind, eine diese Beschwerden verursachende strukturell-organische Schädigung nachzu
weisen, erst dann erforderlich, wenn (anderweitig) eine noch nicht abgeheilte Unfallverletzung (vgl. Bundesgerichtsurteil 8C_587/2011 vom 23. Dezember 2011 E. 6.3), eine andere dauerhafte strukturelle Körperschädigung oder die Unüberwindbarkeit einer funktionellen Störung im Sinne von vorstehender Erwägung 1.2.2 nachgewiesen ist. Solange es an einem rechtsgenüglichen Nachweis einer strukturell-organischen Schädigung oder einer unüberwindba
ren funktionellen Störung fehlt, liegt kein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Erwägung 1.1 vor und erübrigt es sich, das Ausmass der geklag
ten Einschränkungen durch Zusatzuntersuchungen zu objektivieren.
2.4
Im Lichte der vorstehenden Erwägungen erweist sich das
B.___
-Gutachten als für die gutachterliche Feststellung, dass kein invalidisierender Gesundheitsscha
den vorliegt (Urk. 14/45/1), umfassend genug. Die dafür erforderlich gewesenen allseitigen Untersuchungen wurden durchgeführt (Urk. 14/26/14-17, Urk. 14/26/20-23, Urk. 14/26/27-28, Urk. 14/45/3-6 und Urk. 14/45/13-15). Die geklagten Beschwerden wurden dabei auf eine organische Ursache und ihre Überwindbarkeit hin überprüft. Erstere wurde unter Berücksichtigung auch der Befunde aus den medizinischen Vorakten verneint (Urk. 14/26/32-34 und Urk. 14/45/6) und Letztere unter Würdigung des Verhaltens der untersuchten Person und deren anamnestischer Angaben bejaht (Urk. 14/26/33 f.). Mit der konsensualen gutachterlichen Feststellung, dass es sich bei den geklagten Beschwerden um ein bewusstseinsnahes psychogen unterhaltenes Geschehen handle, werden die medizinischen Gegebenheiten und Zusammen
hänge nach
vollziehbar und einleuchtend dargelegt (Urk. 14/26/32-34, Urk. 14/45/6 und Urk. 14/45/15).
2.5
2.5.1
Die ärztlichen Berichte, auf welche sich die Beschwerdeführerin beruft (
A.___
s vom 11. Januar und 29. Juli 2008, Urk. 14/12-13,
Y.___
s vom 8. Sep
tember 2008, Urk. 14/15,
Z.___
s vom 27. Oktober 2008, Urk. 14/16, sowie
M.___
s vom 21. Oktober 2011, Urk. 14/55, und 22. Sep
tember 2011, Urk. 17/1), enthalten demgegenüber vor allem ausführliche Be
schrei
bungen der Beschwerden und dokumentieren (teilweise:
Y.___
,
Urk. 14/15/2,
A.___
, Urk. 14/12/1,
M.___
, Urk. 14/55/8) anamnestische Angaben über Sturzereignisse mit Hirnverletzungen. Ärztliche Befunde über hirnorganische Läsionen oder auch nur äussere Kopfverletzungen aufgrund eines heftigen Kopfanpralls fehlen, insbesondere in den Beurteilungen des Neuro
logen
A.___
. Hinsichtlich der Ätiologie sprechen
A.___
und
Z.___
vielmehr von Beschwerden wahrscheinlich neurovegetativen Ursprungs; eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestieren sie nicht.
2.5.2
Die Beurteilungen
A.___
s und
Z.___
s stehen somit keineswegs in Widerspruch zu denjenigen der
B.___
-Gutachter. Denn, dass die Beschwerde
führerin an den von
A.___
und
Z.___
diagnostizierten Gesundheits
störungen unklarer Ätiologie leidet, wird von den
B.___
-Gutachtern nicht in Abrede gestellt (vgl. Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, Urk. 14/26/30); sie - insbesondere der neurologische und die neuropsychologi
sche Expertin des
B.___
(vgl. Urk. 14/45/6 und Urk. 14/45/15) - sind jedoch der Ansicht, dass das nach der subjektiven Beurteilung der Beschwerdeführerin ihre Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Ausmass dieser Beschwerden bewusst über
trieben dargestellt wird.
2.5.3
Ein Widerspruch zwischen den
B.___
-Gutachtern und anderen aktenkundigen ärztlichen (und psychologischen) Beurteilungen besteht lediglich insofern, als
Y.___
,
M.___
und
J.___
jegliche Hinweise auf Aggravation bzw. Simulation verneinen und der Beschwerdeführerin aufgrund der von ihnen selbst objektivierten oder anamnestisch erhobenen Symptomatik eine Ein
schränkung der Arbeitsfähigkeit attestieren. Dieser Widerspruch ist jedoch nicht entscheidrelevant, da auch eine gegebenenfalls objektivierbar die Arbeitsfähig
keit einschränkende Symptomatik weder eine strukturell-organische Läsion als deren Ursache (vgl. E. 2.3), noch die Unüberwindbarkeit der - gegebenenfalls nicht direkt willentlich beeinflussbaren - neurovegetativen Symptome im Sinne von Erwägung 1.2.2 nachzuweisen vermöchte.
In diesem Zusammenhang ist einmal mehr (vgl. Urteile des Sozialversicherungs
ge
richts UV.2007.00077 vom 12. Juli 2008 E. 3.4.3 und UV.2010.00146 vom 10. August 2011 E. 4.3.4) darauf hinzuweisen, dass hinrei
chend medizinisch-wissenschaftliche Evidenz dafür besteht, dass der blosse Glaube, eine Verletzung erlitten zu haben, welche – nach verbreiteter Auffas
sung – typischerweise be
stimmte Symptome verursacht, zum Auftreten dieser Symptome führen kann. Dass die Erwartung einer nicht direkt willentlich beeinflussbaren (heilsamen oder schädigenden) Reaktion des eigenen Körpers, die erwartete Reaktion tat
sächlich hervorrufen kann, lässt sich im Übrigen auch durch Erkenntnisse aus der Placebo-Forschung belegen (vgl. Georg Schönbäch
ler, Placebo, in Schweiz Med Forum 2007;7;205-210).
Selbst wenn
M.___
nachzuweisen vermöchte, dass es sich bei der Symp
to
matik der Beschwerdeführerin - entgegen der Beurteilung der
B.___
-Gut
achter (vgl. vorstehende E. 2.4) - nicht überwiegend um ein bewusstseinsnahes, son
dern um ein (nicht direkt willentlich steuerbares) neurovegetatives Gesche
hen handelt, wären damit lediglich bewusste Aggravation und Simulation als Ursachen ausgeschlossen, nicht aber, dass die Symptomatik gleichwohl psycho
gen (nämlich durch die Krankheitsüberzeugung der Beschwerdeführerin) unter
halten sein könnte. Sich von der – nach gründlicher Abklärung nicht der Befundlage entsprechenden (vgl. E. 2.2 und E. 2.5.1) – Überzeugung, bei einem Sturzereignis vom 17. März 2004 eine dauerhafte organische Schädigung erlit
ten zu haben (vgl. Urk. 1 S. 7), zu lösen, ist der sozial gut integrierten und unbestrittenermassen immer noch mit den von einer kaufmännischen Ange
stellten zu erwartenden kognitiven Fähigkeiten ausgestatteten (vgl. neuropsy
chologische Beurteilung
J.___
vom 11. April 2011 S. 7, Urk. 8) Beschwer
deführerin auf jeden Fall zumutbar – gegebenenfalls unter Inanspruchnahme einer unterstützenden Psychotherapie.
Da weder
Y.___
noch
M.___
Hinweise auf eine – ausnahmsweise – Nichtüberwindbarkeit der ihrer Ansicht nach die Arbeitsfähigkeit beeinträchti
genden Symptomatik geben können, vermögen sie die fachärztliche Beurteilung des psychiatrischen
B.___
-Gutachters, welcher die Überwindbarkeit der subjekti
ven Beschwerden klar bejaht (Urk. 14/26/29), nicht in Frage zu stellen.
2.5.4
Der Vollständigkeit halber sei noch darauf hingewiesen, dass auch nicht nach
voll
ziehbar ist, wie
J.___
(Urk. 8) aus neuropsychologischen Defizi
ten, welche der Differenz zwischen „dem aufgrund der schulischen und berufli
chen Ausbildung zu erwartenden Niveau“ und dem „Niveau der langjährigen und anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit als Geschäftsstellenleiterin einer Bank“ (Urk. 8 S. 7) entsprechen, eine Leistungseinschränkung von 40 % - 50 %
ableitet. Auch wenn - gegebenenfalls - eine „Kaderpopulation“ (Urk. 8 S. 8) in gewissen Bereichen deutlich bessere Testergebnisse erzielen würde, wäre damit noch nicht erklärt, weshalb die Beschwerdeführerin, welche als ehemalige Geschäftsstellen
leiterin einer ländlichen Bankfiliale kaum als „Top-Kader“ bezeichnet werden kann, trotz einem aufgrund der schulischen und beruflichen Ausbildung zu erwartenden kognitiven Niveau den objektiven Anforderungen ihrer einstigen Arbeitsstelle in diesem Ausmass nicht mehr gerecht werden kann.
2.6
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder die bereits bei der Beschwerde
geg
nerin aktenkundig gewordenen oder im vorliegenden Verfahren nachge
reich
ten Expertenbeurteilungen, noch die Vorbringen der Beschwerde
führerin selbst die Beweiskraft des
B.___
-Gutachtens schmälern, welches von der prinzi
piellen Überwind
barkeit der beschwerdeführerischen Schmerz- und Schwindel
pro
ble
matik ausgeht. Erst recht fehlt es an den beweismässigen Anforde
run
gen von Erwägung 1.3.3 genügenden ärztlichen Tatsachenfeststel
lungen, welche es erlauben würden, ausnahmsweise eine unüberwindbare und damit invalidi
sieren
de Ein
schränkung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit im Sinne von Erwägung 1.2.2 anzunehmen.
Deshalb ist die Beschwerde abzuwei
sen.
3.
Ausgangsgemäss sind die gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG nach dem Verfahrens
auf
wand zu bemessenden und hier auf Fr. 700.-- festzusetzenden Verfahrens
kosten der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdeführerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zuge
stellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Dr. Ueli Kieser
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage je einer Kopie von Urk. 16 sowie Urk. 17/1-2
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
EnglerErnst
RH/ET/MPversandt