# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7b61a3c4-acf2-5e9e-9123-6743e8dec925
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-01-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.01.2023 D-402/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-402-2023_2023-01-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-402/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 0 .  J a n u a r  2 0 2 3  

Besetzung 
 Richterin Chiara Piras (Vorsitz), 

Richterin Jenny de Coulon Scuntaro, 

Richterin Nina Spälti Giannakitsas, 

Gerichtsschreiberin Kathrin Rohrer.  

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan, 

vertreten durch MLaw Lukas Rathgeber, 

(…), 

Beschwerdeführer,  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 

D-2559/2022 vom "17. Januar 2022" / N (…). 

 

 

 

D-402/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil D-2559/2022 vom "17. Ja-

nuar 2022" – versandt am 17. Januar 2023 – die Beschwerde vom 8. Juni 

2022 abwies, 

dass in den am 17. Januar 2023 an die Parteien versandten Urteilsexemp-

laren im Rubrum jeweils als Urteilsdatum "17. Januar 2022" anstatt 17. Ja-

nuar 2023 steht, 

dass das Bundesverwaltungsgericht am 20. Januar 2023 auf das fehler-

hafte Urteilsdatum aufmerksam wurde, 

dass gemäss Art. 48 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesverwal-

tungsgericht vom 17. Juni 2005 (VGG; SR 173.32) für die Erläuterung und 

die Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; 

SR 173.110) sinngemäss anwendbar ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 129 Abs. 1 BGG auf 

schriftliches Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen das Dispositiv ei-

nes Urteils berichtigt, wenn es unklar, unvollständig oder zweideutig ist, 

seine Bestimmungen untereinander oder mit der Begründung im Wider-

spruch stehen oder es Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält (vgl. ELI-

SABETH ESCHER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2018, 

N 4 f. zu Art. 129 BGG; KARL SPÜHLER/HEINZ AEMISGGER/ANNETTE DOLGE/

DOMINIK VOCK, Praxiskommentar zum Bundesgerichtsgesetz [BGG], 

2. Auflage, 2013, N 5 zu Art. 129 BGG), 

dass gemäss Art. 69 Abs. 3 des Bundesgesetzes über das Verwaltungs-

verfahren vom 20. Dezember 1986 (VwVG; SR 172.021) die Beschwer-

deinstanz zudem Redaktions- oder Rechnungsfehler oder Kanzleiverse-

hen, die keinen Einfluss auf die Entscheidungsformel oder auf den erheb-

lichen Inhalt der Begründung ausüben, jederzeit berichtigen kann, 

dass ein falsches Urteilsdatum als Redaktionsfehler im Sinne von Art. 129 

Abs. 1 BGG zu qualifizieren ist (vgl. STEFAN VOGEL, in: AUER/MÜLLER/

SCHINDLER [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungs-

verfahren [VwVG], 2. Auflage, 2019, N 22 zu Art. 69), 

dass das fehlerhafte Urteilsdatum weder Auswirkungen auf das Dispositiv 

noch auf wesentliche Inhalte der Begründung hat, 

D-402/2023 

Seite 3 

dass aufgrund dieses offensichtlichen Redaktionsfehlers des Gerichts in 

Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG und Art. 69 

Abs. 3 VwVG das Urteilsdatum im Rubrum des Urteils D-2559/2022 vom 

"17. Januar 2022" entsprechend zu berichtigen ist, 

dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

D-402/2023 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Im Rubrum des Urteils D-2559/2022 vom "17. Januar 2022" wird das Da-

tum des Urteils wie folgt geändert:  

"Urteil vom 17. Januar 2023". 

2.  

Für das Berichtigungsverfahren werden keine Kosten erhoben. 

3.  

Diese Berichtigung geht an den Beschwerdeführer im Verfahren  

D-2559/2022, das SEM, die zuständige kantonale Migrationsbehörde, das 

Generalsekretariat EJPD und den EDÖB. 

 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Chiara Piras Kathrin Rohrer 

 

 

Versand: 

  

D-402/2023 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung:  

Gegen die Dispositivziffer 1 dieses Entscheids kann innert 30 Tagen nach 

Eröffnung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffent-

lich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Person in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG).