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**Case Identifier:** 0a47a520-7f60-5cc4-9c44-b6e587f08c85
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-14
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 14.04.2021 810 20 180
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-20-180_2021-04-14.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 14. April 2021 (810 20 180) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Prüfung von Erwachsenenschutzmassnahmen / Beschwerdelegitimation  

 
 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Stefan 

Schulthess, Markus Clausen, Daniel Ivanov, Niklaus Ruckstuhl,  
Gerichtsschreiberin Chiara Piras 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Balthasar Settelen, 
Advokat 

  
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 

  
 C.____, Beigeladene, vertreten durch Dr. Bernhard Bodmer, Advokat  

 
D.____, Beigeladener 
 
E.____, Beigeladene 
 
beide vertreten durch Dr. Yves Waldmann, Advokat 
 
 

Betreff Prüfung von Erwachsenenschutzmassnahmen  
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom  
2. Juni 2020) 

Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

A. C.____ (geb. 1931) ist Mutter von D.____ (geb. 1960), E.____ (geb. 1962) und A.____ 
(geb. 1962) und seit dem 28. Januar 2014 Witwe von F.____ (geb. 1926). Sie ist Eigentümerin 
von Liegenschaften in G.____, H.____ und I.____ (Schweden) und unterhält bei diversen Ban-
ken Konten und Wertschriften mit einem insgesamt beträchtlichen Vermögen.  
 
B. Im Februar 2014 wurde Prof. Dr. iur. J.____, Rechtsanwalt in K.____, als Willens-
vollstrecker eingesetzt. Sein Auftrag lautet, das gemeinsame eheliche Vermögen und die auf 
den Namen von C.____ lautenden Konten und Depots zu verwalten, bis die güterrechtliche 
Auseinandersetzung und die Erbteilung stattgefunden haben.  
 
C. Am 23. Februar 2014 unterzeichnete C.____ eine allgemeine Vollmacht für eine Bank-
beziehung bei der L.____ AG zugunsten ihrer Tochter.  
 
D. Am 14. August 2015 unterschrieb C.____ eine unbefristete Generalvollmacht zuguns-
ten ihrer Kinder D.____ und E.____. Damit wurden diese berechtigt, C.____ (gemeinsam) in 
sämtlichen Angelegenheiten jeder Art vermögensmässig und rechtlich zu vertreten. Am selben 
Tag unterzeichnete C.____ eine Patientenverfügung. Ihre Tochter wurde als erste und ihr Sohn 
D.____, im Falle einer Verhinderung ihrer Tochter, als zweiten Patientenvertreter bezeichnet.  
 
E. Am 19. August 2015 musste sich C.____ einer Lungenkarzinombehandlung unterzie-
hen lassen. Am 31. August 2015 erlitt sie einen ersten, am 6. September 2015 einen zweiten 
Hirnschlag. Aus den ärztlichen Berichten geht hervor, dass C.____ gleich nach den Schlagan-
fällen schwer eingeschränkt gewesen sei. Sie habe ihre rechte Körperhälfte nicht bewegen 
können, zusätzlich habe eine Aphasie (schwere Störung der Sprache) bestanden. Seit Ende 
Oktober 2015 werde sie Zuhause betreut. Sie habe pflegerische Betreuung und eine Haus-
haltshilfe rund um die Uhr. Ihr Hausarzt besuche sie einmal in der Woche (und später alle 14 
Tage), zusätzlich erhalte sie physiotherapeutische Behandlungen und regelmässige Ergothera-
pie. Ihr Zustand habe sich stabilisieren können. C.____ habe in der Folge zunehmend ihre rech-
te Körperhälfte wahrnehmen und eine leichte motorische Aktivität im rechten Arm und im rech-
ten Bein aufnehmen können. Sie könne mittlerweile frei sitzen. In Bezug auf die Aphasie könne 
sie einfache Befehle verstehen und ausführen. Weiterhin stark eingeschränkt sei ihre sprachli-
che Ausdrucksweise. Es bestehe ein gutes Sprachverständnis, sie sei jedoch nicht in der Lage, 
das auszudrücken, was sie sagen möchte, könne jedoch klare und einfache Befehle ausführen, 
mit Handbewegungen zeigen, ob sie etwas brauche und sie versuche zu schreiben. Ihre Fort-
schritte hätten derart zugenommen, dass der Hausarzt von einem "aussergewöhnlich guten 
Verlauf" sprach. Eine Hospitalisierung, um ihr Sprachverständnis neuropsychologisch abklären 
zu lassen, sei wegen der damit verbundenen somatischen und psychischen Belastungen medi-
zinisch indes nicht zu verantworten (vgl. Verlaufsberichte des Hausarztes vom 16. Mai 2016, 
vom 1. Mai 2017 und vom 30. September 2019 sowie Abklärungsbericht des Sozialarbeiters 
vom 3. Mai 2017 zuhanden der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde [KESB] B.____).  
 
F. Am 8. April 2016 sprachen die beiden bevollmächtigten Geschwister im Namen von 
C.____, vertreten durch Dr. Bernhard Bodmer, Advokat, mit sofortiger Wirkung ein Hausverbot 
gegenüber A.____ betreffend die Liegenschaft in G.____ aus.  

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G. Mit Schreiben vom 6. April 2017 wandte sich A.____, vertreten durch Dr. Balthasar 
Settelen, Advokat, mit einer Gefährdungsmeldung an die KESB B.____. Er stellte ein Gesuch 
um Einleitung der notwendigen Massnahmen zur Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft für 
die Vermögensverwaltung sowie die Vertretung im Rechtsverkehr gegenüber seiner Mutter. In 
verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte er unter anderem die Anordnung einer fachärztlich-
psychiatrischen und allgemeinmedizinischen Begutachtung des Gesundheitszustands seiner 
Mutter. A.____ begründete diesen Schritt damit, dass er seit 2015 nichts mehr von seiner Mut-
ter gehört habe, er sich aufgrund der ihm zugetragenen Informationen über ihren Gesundheits-
zustand grosse Sorgen mache und der Ansicht sei, dass seine Mutter in der Vermögensverwal-
tung unerfahren und mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr in der Lage sei, die von ihr be-
vollmächtigten Kinder – insbesondere ihren Sohn D.____ – zu kontrollieren und Vermögensver-
schiebungen zu ihren Ungunsten zu unterbinden. Für die Verwaltung ihres Vermögens brauche 
es deshalb eine fachkundige und neutrale Unterstützung.  
 
H. Am 6. Juli 2017 informierte die KESB B.____ A.____ darüber, dass das Verfahren be-
treffend Anordnung einer Erwachsenenschutzmassnahme hängig und bisher keine Erwachse-
nenschutzmassnahme verfügt worden sei. Ferner verneinte die KESB B.____ eine weiterge-
hende Auskunftsberechtigung, da A.____ weder am Verfahren beteiligt sei noch zu den nahe-
stehenden Personen gehöre und auch kein rechtlich geschütztes Interesse an der Sache auf-
weise. Mit Schreiben vom 18. Juli 2017 an die KESB B.____ verlangte A.____ diesbezüglich 
eine anfechtbare Verfügung, woraufhin die KESB B.____ am 24. August 2017 einen ent-
sprechenden Entscheid erliess und sein Gesuch um Akteneinsicht förmlich abwies.  
 
I. Für das Verfahren setzte die KESB B.____ am 31. Oktober 2017 den seit Februar 
2014 C.____ im Nachlass ihres Ehemanns vertretenden Dr. Bernhard Bodmer, Advokat, als 
ihren Rechtsvertreter ein.  
 
J. Eine von A.____ gegen die Verfügung der KESB B.____ vom 24. August 2017 erho-
bene Beschwerde hiess das Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 
(Kantonsgericht), mit Urteil vom 10. Januar 2018 (Dossier-Nr. 810 17 228) gut. Das Kantonsge-
richt entschied, dass A.____ als nahestehende Person im Sinne von Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. Dezember 1907 gelte und ihm deshalb eine 
Beschwerdelegitimation und damit ein Akteneinsichtsrecht zukomme. Die Angelegenheit wurde 
an die KESB B.____ zur Gewährung der Akteneinsicht zurückgewiesen. Diese habe über den 
konkreten Umfang des Einsichtsrechts zu entscheiden. Auf eine am 30. April 2018 dagegen 
erhobene Beschwerde von C.____ trat das Bundesgericht, II. zivilrechtliche Abteilung, mit Urteil 
vom 31. Oktober 2018 nicht ein (5A_371/2018).  
 
K. Zwei von der KESB B.____ in Auftrag gegebene Revisionen für die Zeiträume 2015 bis 
2017 und 2017 bis 2019 kamen zum Schluss, dass die Administration durch E.____ zuverlässig 
geführt werde (Zeitraum 2015/2017, Revision vom 1. September 2017) und, auch wenn ein 
enormer Vermögensschwund zu erkennen sei, kein unbegründeter Abgang von Geld oder 
Wertschriften festgestellt werden könne (Zeitraum 2017/2019, Revision vom 13. Dezember 
2019).  

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L. Mit Entscheiden der KESB B.____ vom 22. August 2019 und vom 15. Mai 2020 wurde 
das Akteneinsichtsrecht von A.____ konkretisiert. Beide Entscheide erwuchsen in Rechtskraft. 
 
M. Mit Zeugnis vom 27. August 2019 fasste der Neffe von C.____, Dr. med. M.____, 
N.____, seine Erkenntnisse aus den am 24. und am 25. August 2019 von ihm durchgeführten 
Untersuchungen zusammen:  
 
"Selon ma meilleure connaissance et compréhension, la patiente possède actuellement une compréhen-

sion auditive, un traitement mental, et la capacité de prendre des décisions suffisantes pour répondre à 

des questions simples telles que l’autorisation de la personne qui, en cas d'incapacité mentale, pourrait 

être responsable de faciliter ses soins, gérer ses avoirs et la représenter dans des procédures judiciaires 

contre des tiers, comme fait en ma présence." 

 
N. Am 9. Oktober 2019 unterzeichnete C.____ einen öffentlich beurkundeten Vorsorge-
auftrag mit den Anweisungen, dass wenn sie dauernd oder vorübergehend urteilsunfähig wer-
den würde, ihre Tochter E.____ die Personensorge und die Vermögenssorge übernehmen und 
sie im Rechtsverkehr vertreten solle. Sollte E.____ verhindert sein, gehe der Auftrag ersatzwei-
se an den Sohn D.____.  
 
O. Am 7. November 2019 führte der Präsident der KESB B.____ einen Hausbesuch bei 
C.____ durch.  
 
P. Mit Entscheid vom 2. Juni 2020 verfügte die KESB B.____, dass davon abgesehen 
werde, für C.____ eine Massnahme des Erwachsenenschutzrechts zu errichten (Ziff. 1); die 
Verfahrenskosten der KESB B.____ wurden auf Fr. 6’050.-- festgelegt und gingen zu Lasten 
von C.____ (Ziff. 2) und die Sicherheitsdirektion wurde beantragt, die Aufsichtsbeschwerde im 
Sinne der Erwägungen zu beantworten (Ziff. 3). Die KESB B.____ begründete ihren Entscheid 
im Wesentlich damit, dass C.____ zwei ihrer Kinder, insbesondere ihre Tochter, bewusst damit 
betraut habe, für sie die Angelegenheiten zu besorgen, die sie aus gesundheitlichen Gründen 
nicht mehr selbst ausführen könne. Dabei handelten die Vollmachtnehmenden innerhalb des 
Rahmens, den ihnen die Vollmachten gegeben hätten. Die persönliche Betreuung sei bestens 
organisiert, und die Erledigung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten funktionie-
re, soweit die Vermögensverwaltung nicht dem Willensvollstrecker obliege. An den nachweislich 
seit vielen Jahren bestehenden Familienstreitigkeiten könne eine Beistandschaft nichts ändern. 
Da die KESB B.____ davon überzeugt sei, dass eine behördliche Massnahme das Wohlbefin-
den von C.____ nicht verbessern könne, werde von der Anordnung von Erwachsenenschutz-
massnahmen abgesehen. 
 
Q. Am 3. Juli 2020 wandte sich A.____, vertreten durch Dr. Balthasar Settelen, Advokat, 
an das Kantonsgericht mit den Anträgen, der Entscheid der KESB B.____ vom 2. Juni 2020 in 
Sachen C.____ sei aufzuheben und an die Vorinstanz mit der Auflage zurückzuweisen, eine 
Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 und Art. 395 ZGB für 
C.____ anzuordnen (Ziff. 1); es sei die KESB B.____ anzuweisen, die Urteilsfähigkeit von 
C.____ durch eine lege artis durchgeführte fachärztliche Begutachtung überprüfen zu lassen 

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(Ziff. 2); sollte sich deren Urteilsfähigkeit durch eine lege artis durchgeführte fachärztliche Be-
gutachtung nicht zweifelsfrei erweisen lassen, sei die KESB B.____ anzuweisen C.____ einen 
Vertretungsbeistand gemäss Art. 395 ZGB zu ernennen (Ziff. 3); es sei dem Beschwerdeführer 
und seinem Rechtsvertreter die volle Einsicht in die Akten der KESB B.____ zu gewähren, mit 
dem Recht, diese auch kopieren zu dürfen (Ziff. 4); es seien die Akten des (kantonsgerichtli-
chen) Verfahrens Nr. 810 17 228 von Amtes wegen beizuziehen (Ziff. 5); unter o/e-Kostenfolge 
(Ziff. 6). Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen, dass die KESB B.____ die offensichtliche 
Schutzbedürftigkeit und eine zumindest eingeschränkte Urteilsfähigkeit seiner Mutter festge-
stellt, jedoch auf eine korrekte medizinische Abklärung verzichtet habe. Zudem bestreitet er, 
dass die von seiner Schwester vorgenommenen Zahlungen im Rahmen der vorliegenden Voll-
machten erfolgt seien und dem frei gebildeten Willen seiner Mutter entsprochen hätten. Er kriti-
siert insbesondere Zahlungen, die unter der Rubrik "Haushaltskosten" zugunsten seiner Ge-
schwister und diverser schwedischer Anwälte getätigt worden seien. Der Beschwerdeführer 
stellt sich deshalb auf den Standpunkt, dass die Urteilsfähigkeit seiner Mutter mit einem korrek-
ten medizinischen Gutachten festgestellt werden müsse und entsprechend dem Resultat des 
Gutachtens eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung anzuordnen sei. In 
seinen Augen könne nur so die freie Willensbildung seiner Mutter im Umgang mit ihrem Vermö-
gen den verdienten und gesetzlich vorgesehenen Schutz erhalten.  
 
R. Mit Schreiben vom 14. Juli 2020 reichte die KESB B.____ die Akten und ihre Vernehm-
lassung ein und beantragte sinngemäss die Abweisung der Beschwerde.  
 
S. Am 10. August 2020 liess C.____ ihre Stellungnahme mit den Begehren einreichen, 
auf die Beschwerde sei nicht einzutreten (Ziff. 1); eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen 
(Ziff. 2); es seien die Akten zum Urteil des Kantonsgerichts vom 10. Januar 2018 (Dossier-
Nr. 810 17 228) beizuziehen (Ziff. 3); unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 4). Sie stellt sich im Wesentli-
chen auf den Standpunkt, dass auf die Beschwerde nicht einzutreten sei, weil der Beschwerde-
führer keine nahestehende Person und deshalb nicht zur Beschwerde legitimiert sei. Das Kan-
tonsgericht habe im Verfahren Nr. 810 17 228 zu Unrecht die Beschwerdelegitimation des Be-
schwerdeführers bejaht, was im vorliegenden Verfahren zu korrigieren sei. Eventualiter sei die 
Beschwerde im Wesentlichen abzuweisen, weil die vom Beschwerdeführer monierten, an seine 
Geschwister erfolgten Zahlungen schon zu Lebzeiten des Vaters getätigt und nach dessen Tod 
durch C.____ weitergeführt worden seien (Schulgelder der Kinder von D.____, Erstattung von 
Reisekosten von D.____ und E.____ etc.). Es handle sich dabei um Gelegenheitsgeschenke im 
Sinne von Art. 632 ZGB. Ob diese einer Ausgleichspflicht unterliegen sollten, werde in einem 
allfälligen Zivilprozess zu entscheiden sein. Die erbrechtlichen Anwartschaften des Beschwer-
deführers im künftigen Nachlass seiner Mutter würden damit jedoch nicht geschmälert. Ferner 
weist C.____ jegliche Kritik des Beschwerdeführers an ihrer Urteils- und Handlungsfähigkeit 
zum Zeitpunkt der Beglaubigung des Vorsorgeauftrags zurück. Schliesslich habe die KESB 
B.____ unter Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips zu Recht entschieden, dass das bestehende 
Setting für C.____ optimal sei und nicht zu ihrem Nachteil geändert werde sollte.  
 
T. Am 11. August 2020 reichten D.____ und E.____, beide vertreten durch Dr. Yves 
Waldmann, Advokat, ihre Stellungnahme mit den Begehren ein, es sei auf die Beschwerde 

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nicht einzutreten (Ziff. 1); eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen (Ziff. 2); auf den Antrag, 
dem Beschwerdeführer und seinem Rechtsvertreter sei die volle Einsicht in die Akten der KESB 
B.____ zu gewähren, mit dem Recht diese auch kopieren zu dürfen, sei nicht einzutreten. Even-
tualiter sei der Antrag abzuweisen (Ziff. 3); unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 4). Sie stellen sich im 
Wesentlichen auf den Standpunkt, dass es dem Beschwerdeführer nicht um die Interessen oder 
um das Wohlergehen von C.____, sondern nur um seine eigenen finanziellen Interessen gehe. 
Seit dem Tod seines Vaters gehe er immer wieder rechtlich gegen seine Mutter vor. Diese sei 
jedoch immer noch in der Lage, Entscheidungen zu treffen und sei nicht dauernd und umfas-
send urteilsunfähig. Es bestehe keinerlei Erforderlichkeit, Erwachsenenschutzmassnahmen 
anzuordnen. Zudem weisen sie darauf hin, dass die drei Kinder durch Abschlagszahlungen 
durch den Willensvollstrecker den vermutlich grössten Anteil aus ihrem Erbe bereits erhalten 
hätten und dass der von der KESB B.____ eingesetzte Revisor keine Unstimmigkeiten in der 
Buchhaltung festgestellt habe. Die bisher erfolgten Zahlungen seien mit C.____ abgesprochen 
worden, so auch Reisekosten und die Schulkosten für die Kinder von D.____. Die vom Be-
schwerdeführer kritisierten Kosten für die schwedischen Rechtsvertreter von C.____ seien auf 
die Klagefreudigkeit des Beschwerdeführers zurückzuführen. Es gebe keine Zahlungen ohne 
Einverständnis von C.____. Diese bedürfe zwar dauernder Unterstützung im Alltag, sei jedoch 
sehr wohl in der Lage, einem Gespräch zu folgen, Fragen zu bejahen und zu verneinen und 
Zweifel auszudrücken. Die persönliche Betreuung sei bestens organisiert und die Erledigung 
der finanziellen und administrativen Angelegenheiten funktioniere einwandfrei. Allfällige Aus-
gleichsansprüche des Beschwerdeführers seien im Rahmen der Erbteilung und seine Zweifel 
an der Gültigkeit des Vorsorgeauftrags seien im Zeitpunkt der Validierung des Vorsorgeauftrags 
geltend zu machen. 
 
U. Mit Präsidialverfügung vom 29. Oktober 2020 wurde das Gesuch des Beschwerdefüh-
rers um Akteneinsicht im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen und verfügt, dass 
C.____ durch das Präsidium persönlich angehört werde.  
 
V. Am 22. Dezember 2020 fand eine persönliche Anhörung von C.____ durch das Präsi-
dium der Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht statt.  
 
W. Mit Verfügung vom 11. Januar 2021 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung über-
wiesen und verfügt, dass das Urteil schriftlich eröffnet werde. Der Antrag des Beschwerdefüh-
rers auf Einholung eines neurologischen Gutachtens wurde abgewiesen, die Rechtsvertreter 
des Beschwerdeführers und der Beigeladenen ersucht, ihre detaillierte Honorarnote enzu-
reichen und den Verfahrensbeteiligten eine Kopie des Anhörungsprotokolls vom 22. Dezember 
2020 zur Kenntnisnahme zugestellt.  
 
X. Am 20. Januar 2021, am 22. Januar 2021 und am 25. Januar 2021 reichten die Rechts-
vertreter ihre Honorarnoten ein. 
  

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer Erwachsenenschutzbehör-
de Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. Das Verfahren richtet sich nach den 
Art. 450 bis 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungspro-
zessrechts anwendbar (vgl. § 66 Abs. 2 des kantonalen Gesetzes über die Einführung des Zi-
vilgesetzbuchs [EG ZGB] vom 16. November 2006). Demnach ist die Fünferkammer der Abtei-
lung Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Kantonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden 
Beschwerde zuständig (§ 1 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung [VPO] vom 16. Dezember 1993). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Personen zur 
Beschwerde befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahe-
stehen (Ziff. 2) oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung 
des angefochtenen Entscheids haben (Ziff. 3). Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der 
Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unangemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht 
kommt bei der Beurteilung der vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
2.1 Im vorliegenden Verfahren machen die Beigeladenen zunächst geltend, der Be-
schwerdeführer sei nicht zur Beschwerde legitimiert, da er unter objektiven Gesichtspunkten 
nicht als geeignet erscheine, im Erwachsenenschutzverfahren die Interessen seiner Mutter zu 
vertreten. Er befinde sich mit der Mutter in einem Erbstreit, in welchem der Beschwerdeführer 
eigene fiskalische Interessen verfolge. Seine Beziehung zur Beigeladenen sei seit vielen Jahren 
von diesem Streit geprägt, weshalb der Beschwerdeführer nicht als nahestehende Person im 
Sinne des Gesetzes gelte. In diesem Zusammenhang verweist der Beschwerdeführer im We-
sentlichen auf das Urteil des Kantonsgerichts vom 10. Januar 2018. Darin habe das Gericht 
festgestellt, dass er als nahestehende Person zu gelten habe und ihm damit die Be-
schwerdelegitimation zustehe.  
 
2.2 Streitgegenstand des kantonsgerichtlichen Verfahrens Nr. 810 17 228 und somit des 
Urteils vom 10. Januar 2018 bildete die Frage, ob dem Beschwerdeführer ein Recht auf Akten-
einsicht hinsichtlich des seine Mutter betreffenden Erwachsenenschutzverfahrens zukomme. 
Das Gericht führte aus, dass ein gewisses fiskalisches Interesse des Beschwerdeführers an der 
Sache nicht von der Hand zu weisen sei, dennoch werde der Beschwerdeführer – als Sohn der 
Beigeladenen – auch ein Interesse an ihrem Wohlergehen haben, wie er dies auch nachweis-
lich bei seinem Vater gehabt habe. Das Kantonsgericht entschied sodann, dass der Beschwer-
deführer als Sohn der Beigeladenen als nahestehende Person gelte, ihm die Beschwerdelegi-
timation und damit ein Akteneinsichtsrecht zukommen würden. Es wies die Sache zur Gewäh-
rung des Akteneinsichtsrechts an die KESB B.____ zurück, damit sie über den konkreten Um-
fang des Einsichtsrechts entscheide (Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 10. Januar 2018 [810 17 228] E. 6.2 ff.). Auf die gegen dieses 
Urteil eingereichte Beschwerde der Beigeladenen trat das Bundesgericht mit Urteil 
5A_371/2018 vom 31. Oktober 2018 nicht ein, weil das Urteil des Kantonsgerichts kein Endent-
scheid im Sinne von Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (Bundesgerichtsge-
setz, BGG) vom 17. Juni 2005, sondern ein Zwischenentscheid darstelle.  

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2.3 Im Erwachsenenschutzrecht statuiert Art. 450 Abs. 2 ZGB, wer zur Beschwerde gegen 
Entscheide der Erwachsenenschutzbehörde befugt ist. Nahestehende Personen berufen sich 
deshalb in erster Linie auf Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB, wo sie als direkt Legitimierte ausdrücklich 
aufgeführt werden. Die Möglichkeit von nahestehenden Personen, Rechtsmittel gegen Ent-
scheide zu erheben, geht zurück auf Art. 397d aZGB der Bestimmungen zum altrechtlichen 
Fürsorgerischen Freiheitsentzug (FFE; jetzt: Fürsorgerische Unterbringung [FU]). Nahestehen-
de Personen wurden als beschwerdeberechtigt vorgesehen, um eine gerichtliche Überprüfung 
zu ermöglichen, wenn sich der Betroffene selbst nicht für sich wehren konnte. Dabei ging es um 
die Wahrung der Interessen des Betroffenen und nicht um Eigeninteressen. Dies zeigt sich 
auch darin, dass als nahestehende Personen im Sinne von Art. 397d aZGB diejenigen ausge-
schlossen waren, die eigene Interessen verfolgten. Eine Ausnahme galt nur, wenn die Eigenin-
teressen (im Sinne eines Anspruchs) hätten berücksichtigt werden müssen, diese mithin als 
schutzwürdig galten (ROLAND FANKHAUSER/NADJA FISCHER, Die Stellung nahestehender Perso-
nen im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, in: FamPra.ch 2019 S. 1069 ff., S. 1081 m.w.H.). 
Das Bundesgericht hat sich in seiner jüngsten Rechtsprechung klar dafür ausgesprochen, dass 
nahestehende Personen im Sinne von Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB nur legitimiert sind, wenn sie 
Interessen des Betroffenen wahrnehmen (Urteile des Bundesgerichts 5A_112/2015 vom 7. De-
zember 2015 E. 2.5.1.1, 5A_522/2016 vom 14. März 2017 E. 2.2.2 und 5A_746/2016 vom 
5. April 2017 E. 2.3.2). Das Wort "Nahestehen" meine – so das Bundesgericht – eine auf unmit-
telbarer Kenntnis der Persönlichkeit des Betroffenen, von diesem bejahte und von Verantwor-
tung für dessen Ergehen geprägte Beziehung, die den Dritten geeignet erscheinen lasse, Inte-
ressen des Betroffenen wahrzunehmen. Diese Beziehung bzw. die Anforderungen daran – (1.) 
unmittelbare Kenntnis der Persönlichkeit des Betroffenen, (2.) Bejahung durch den Betroffenen 
und (3.) Verantwortung für das Ergehen des Betroffenen – müssten glaubhaft gemacht werden 
(Urteil des Bundesgerichts 5A_112/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 2.5.1.2). Mit anderen Wor-
ten werden die vom Gesetzgeber für nahestehende Personen und Familienangehörige vorge-
sehenen (Partizipations-)Rechte diesen nicht zu ihren Gunsten eingeräumt. Sie stehen im 
Dienste der Betroffenen und haben eine dienende Funktion. Damit stützen sie die tragenden 
Gedanken des Erwachsenenschutzrechts, nämlich das Wohl der hilfsbedürftigen Betroffenen 
und die Stärkung derer Selbstbestimmung (FANKHAUSER/FISCHER, a.a.O., S. 1069 ff., S. 1072). 
Gestützt auf Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB ist somit nur legitimiert, wer der betroffenen Person na-
hesteht, dadurch geeignet erscheint, deren Interessen wahrzunehmen, und mit der Beschwerde 
auch tatsächlich die Interessen der betroffenen Person verfolgt. Nimmt die Drittperson eigene 
Interessen wahr, ist unerheblich, ob sie als nahestehende Person qualifizieren könnte. Ihre Be-
schwerdelegitimation richtet sich diesfalls nach den Voraussetzungen von Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 
ZGB (Urteil des Bundesgerichts 5A_112/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 2.5.1.1). Ein Dritter ist 
gestützt auf Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB jedoch nur dann zur Beschwerde legitimiert, wenn er die 
Verletzung eigener Rechte geltend macht und ein rechtliches Interesse verfolgt, das durch das 
Erwachsenenschutzrecht geschützt werden soll. Die Geltendmachung dieses eigenen (wirt-
schaftlichen oder ideellen) rechtlich geschützten Interesses ist nur zulässig, wenn es mit der 
fraglichen Massnahme direkt zusammenhängt bzw. mit der Massnahme geschützt werden soll 
und deshalb von der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde hätte berücksichtigt werden 
müssen (Urteil des Bundesgerichts 5A_112/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 2.5.1.3 m.w.H.). 
Wirtschaftliche Interessen des Dritten begründen indes keine Beschwerdebefugnis im Sinn von 

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Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB (Urteil des Bundesgerichts 5A_483/2015 vom 24. September 2015 
E. 3.2).  
 
3. Als Sohn der betroffenen Person ist der Beschwerdeführer vermutungsweise als nahe-
stehende Person anzuerkennen. Die Vermutung kann jedoch im Einzelfall widerlegt werden, 
wenn die genannten Anforderungen nicht vorliegen, das heisst er nicht geeignet erscheint, die 
Interessen der Betroffenen wahrzunehmen. Ferner kann sich nicht auf die Legitimation der na-
hestehenden Person berufen, wer gar nicht die Interessenwahrung der betroffenen Person ver-
folgt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_112/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 2.5.2). Das kan-
tonsgerichtliche Verfahren Nr. 810 17 228 nahm wenige Monate nach der Gefährdungsmeldung 
des Beschwerdeführers vom 6. April 2017 seinen Lauf und richtete sich gegen die Verfügung 
der KESB B.____ vom 24. August 2017, mit welcher dem Beschwerdeführer ein Akteneinsichts-
recht verweigert worden war. Die Vorinstanz hatte ihren Entscheid dahingehend begründet, 
dass der Beschwerdeführer als Sohn zwar vermutungsweise als nahestehende Person zu gel-
ten habe, aufgrund von Abklärungen jedoch Hinweise aufgetaucht seien, welche eine solche 
Stellung bezweifeln liessen. Namentlich habe zwischen dem Beschwerdeführer und der Beige-
ladenen kein hinreichender Kontakt bestanden, die Betroffene habe die Fürsorge durch den 
Beschwerdeführer abgelehnt und würde dies auch im Verfügungszeitpunkt noch tun. Die Vor-
instanz stellte deshalb fest, dass der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung dieser Umstän-
de keine nahestehende Person sei. Das Urteil des Kantonsgerichts Nr. 810 17 228 stützte sich 
auf die sich in den Akten befindenden Hinweise auf die Qualität der Beziehung zwischen dem 
Beschwerdeführer und der Beigeladenen, welche keinen eindeutigen Schluss zuliessen, der die 
Tatsachenvermutung der Beschwerdelegitimation widerlegen würde. Das Kantonsgericht konn-
te im Urteilszeitpunkt den Akten keine Anhaltspunkte entnehmen, welche darauf hingedeutet 
hätten, dass die Beigeladene eine ausgeprägte Ablehnung gegenüber dem Beschwerdeführer 
empfunden habe. Zur Frage, ob der Beschwerdeführer auch tatsächlich die Interessen seiner 
Mutter wahrnahm, äusserte sich das Gericht indes nicht (vgl. KGE VV vom 10. Januar 2018 
[810 17 228] E. 6.1 f.). Eine Verweigerung der Akteneinsicht war unter diesen Gesichtspunkten 
nicht zu rechtfertigen und das Akteneinsichtsrecht wurde aufgrund der Stellung des Beschwer-
deführers als Sohn der Betroffenen grosszügig erteilt, da das Gericht – trotz der Kenntnis eines 
erbrechtlichen Verfahrens – offensichtlich davon ausgegangen war, dass es sich beim Be-
schwerdeführer um eine nahestehende Person handelte, welche als geeignet erschien, die Inte-
ressen der Betroffenen zu wahren und dies auch tatsächlich beabsichtigte. An dieser Beurtei-
lung kann heute nicht mehr festgehalten werden. Aus den heute vorliegenden Akten geht für 
das Kantonsgericht klar hervor, dass der Beschwerdeführer nicht die Interessen seiner Mutter 
wahrnimmt, sondern für ihn vielmehr eigene finanzielle Interessen im Vordergrund stehen bzw. 
mit dem vorliegenden Verfahren überwiegend ein wirtschaftlicher Zweck verfolgt wird, nämlich 
den Schutz allfälliger erbrechtlicher Ansprüche gegenüber seiner Mutter und seinen Geschwis-
tern. Davon zeugen die weitschweifigen Ausführungen in der Beschwerdeschrift und in den 
Eingaben an die Vorinstanz über an seine Geschwister und an schwedische Anwälte erfolgte 
Zahlungen, über in seinen Augen verschwundene Vermögenswerte und die für ihn aus diesem 
Grunde verbundene Notwendigkeit der Einsetzung einer Vertretungsbeistandschaft für die 
Vermögensverwaltung. Klare Hinweise, dass er tatsächlich um das Wohlergehen der Mutter 
besorgt ist, sind keine ersichtlich. Zudem ist zu beachten, dass Parteien, die sich in einem strei-

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tigen gerichtlichen Verfahren gegenüberstehen, klarerweise nicht geeignet sind, in diesem Zu-
sammenhang Interessen der anderen Partei wahrzunehmen. Dasselbe gilt hinsichtlich der im 
Rahmen der Streitigkeit angeordneten erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 5A_112/ 2015 vom 7. Dezember 2015 E. 2.5.2.2). Das Kantonsgericht 
kommt heute deshalb zum Schluss, dass der Beschwerdeführer mit der vorliegenden Be-
schwerde offensichtlich nicht die Interessen seiner Mutter verfolgt, weshalb unerheblich ist, ob 
er als nahestehende Person zu gelten habe (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB). Im vorliegenden Zu-
sammenhang ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die vom Beschwerdeführer wahrgenommenen 
Interessen durch das Erwachsenenschutzrecht im Sinne von Art. 450 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB ge-
schützt sein könnten, er legt auch keine solchen dar, so dass nicht näher darauf einzugehen ist. 
Der Beschwerdeführer ist nach dem Vorstehenden somit auch nicht nach Art. 450 Abs. 2 Ziff. 3 
ZGB beschwerdelegitimiert. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer 
nicht zur Beschwerdeführung legitimiert ist und deshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten 
ist. Wäre auf die Beschwerde einzutreten, so weist das Gericht darauf hin, dass sie aus den 
folgenden Erwägungen ohnehin abzuweisen wäre. 
 
4.1 Der Beschwerdeführer hat mit Eingabe vom 6. April 2017 bei der Vorinstanz ein Ge-
such um Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung sowie für die 
Vertretung im Rechtsverkehr über seine Mutter gestellt. Die Vorinstanz wies dieses Gesuch ab 
und erwog im Wesentlichen, dass einerseits die persönliche Betreuung von C.____ optimal ein-
gerichtet sei. Andererseits sei bei der Prüfung der Notwendigkeit erwachsenenschutzrechtlicher 
Massnahmen bei der Besorgung der finanziellen und administrativen Angelegenheiten zu be-
rücksichtigen, dass die Vermögensverhältnisse in einem namhaften Umfang durch den Willens-
vollstrecker verwaltet würden. Die Vorinstanz führte aus, dass bei C.____ keine dauernde und 
umfassende Urteilsunfähigkeit vorliege. Sie sei indes schutzbedürftig, da sie in allen Bereichen 
umfassend auf die Hilfe Dritter angewiesen sei. Diese Schlussfolgerungen decken sich im We-
sentlichen mit den Einschätzungen der Präsidentin anlässlich ihres Besuchs vom 22. Dezember 
2020 und den Feststellungen in den Verlaufsberichten des Hausarztes aus den Jahren 2016, 
2017 und 2019, im Abklärungsbericht des Sozialarbeiters vom 3. Mai 2017 und im Zeugnis von 
Dr. med. M.____ vom 27. August 2019. Anlass zu einer Intervention der Erwachsenenschutz-
behörde bestünde nur insofern, als die Behörde zu Recht die Urteilsfähigkeit (Art. 16 ZGB) der 
Beigeladenen in Frage stellen würde. Der Begriff der Urteilsfähigkeit enthält zwei Elemente: Die 
intellektuelle Komponente besteht in der Fähigkeit, Sinn, Zweckmässigkeit und Wirkungen einer 
bestimmten Handlung zu erkennen; das Willens- bzw. Charakterelement im Vermögen, gemäss 
der vernünftigen Erkenntnis nach freiem Willen zu handeln und allfälliger fremder Willensbeein-
flussung in normaler Weise Widerstand zu leisten (BGE 124 III 5 E. 1a m.w.H.; Urteil des Bun-
desgerichts 5A_773/2013 vom 5. März 2014 E. 4.1). C.____ erscheint durchaus in der Lage zu 
sein, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie diese nur in stark begrenztem Ausmass mittei-
len kann. Es ist unbestritten, dass bei ihr eine Sprachstörung vorliegt, bei der die lautsprachli-
che Äusserung beeinträchtigt ist. Für die Annahme einer Störung des Sprachverständnisses 
liegen in den Akten dagegen keine Hinweise vor.  
 
4.2 Im Weiteren weist die Vorinstanz richtigerweise darauf hin, dass das Erwachsenen-
schutzrecht als zentrale Leitlinie die Stärkung der Solidarität der Familie, der Selbstbestimmung 

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und der eigenen Vorsorge festhält. Die zentrale Funktion des Erwachsenenschutzrechts liegt in 
der Fürsorge für hilfsbedürftige Personen, sowohl in persönlicher als auch finanzieller Hinsicht 
(Personen- und Vermögenssorge). Geschütztes Rechtsgut des Erwachsenenschutzrechts ist 
das Wohl der unterstützungsbedürftigen Person, der tragende Leitgedanke ist deshalb das 
"Wohl des Schwachen" (Art. 388 Abs. 1 ZGB; FANKHAUSER/FISCHER, a.a.O., S. 1070). Gleich-
zeitig sollen Erwachsenenschutzmassnahmen die Selbstbestimmung der betroffenen Person 
soweit wie möglich erhalten und fördern (Art. 388 Abs. 2 ZGB). Solange die betroffene Person 
selber in der Lage ist, die nötige Hilfe zu organisieren und zu überwachen, besteht kein Anlass 
für eine behördliche Massnahme. Namentlich bezüglich der Überwachungsmöglichkeiten sind 
nicht nur die eigenen Fähigkeiten der betroffenen Person von Bedeutung, sondern auch die 
verschiedenen Beziehungen im Umfeld. Je nach Familienkonstellation ist mehr oder weniger 
eigene Überwachung notwendig, weil sich das Umfeld unter Umständen gegenseitig ausrei-
chend kontrolliert. Insoweit sind die Voraussetzungen für das behördliche Eingreifen mit der 
Gesetzesrevision strenger geworden (Urteil des Bundesgerichts 5A_427/2017 vom 6. Februar 
2018 E. 2.3; zum früheren Recht vgl. BGE 134 III 385). In der Doktrin wird aus der neusten 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung abgeleitet, dass die eigene Vorsorge auch darin bestehen 
kann, dass jemand rechtzeitig, d.h. solange noch uneingeschränkte Handlungsfähigkeit besteht, 
einer Vertrauensperson gestützt auf Art. 35 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR) vom 30. März 1911 
resp. Art. 405 OR für alle nötigen Bereiche Vollmachten bzw. Aufträge erteilt, welche bei Eintritt 
einer Urteilsunfähigkeit nicht erlöschen. Dies namentlich um den Geist des revidierten Rechts, 
die Selbstbestimmung und den Subsidiaritätsgrundsatz bezüglich behördlicher Massnahmen 
des Erwachsenenschutzes (Art. 389 ZGB) ungeschmälert zum Zug kommen zu lassen (YVO 
BIDERBOST, Der Vorsorgeauftrag in der Beratung - ein Dutzend Fragen der Praxis, in: Schwei-
zerische Zeitschrift für Beurkundungs- und Grundbuchrecht [ZBGR] 101/2020 S. 337 ff., 342). 
Mit anderen Worten ist eine Massnahme dann nicht angezeigt, wenn jemand rechtzeitig, d.h. 
solange eine noch uneingeschränkte Handlungsfähigkeit besteht, einer vertrauenswürdigen 
Person für wichtige Bereiche Vollmachten und Aufträge erteilt, die bei Eintritt der Urteilsunfähig-
keit nicht erlöschen. Diese Ermächtigungen und Aufträge behalten ihre Gültigkeit, selbst wenn 
die Vollmacht bzw. Auftrag erteilende Person die Handlung der Bevollmächtigten nicht mehr 
überwachen kann (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts Glarus vom 2. April 2014 [VG.2013. 
00131] E. 4.2 m.w.H.). C.____ hat im Oktober 2019 einen Vorsorgeauftrag öffentlich beurkun-
den lassen. Darin vertraute sie sich in sämtlichen Belangen (Personensorge, Vermögenssorge 
und Vertretung im Rechtsverkehr) ihrer Tochter an. Die im vorliegenden Verfahren geäusserte 
Kritik des Beschwerdeführers am Vorsorgeauftrag läuft ins Leere. Wie er selbst darlegt, wurde 
kein Antrag auf Validierung des Vorsorgeauftrags gestellt, weshalb sich die Frage nach dessen 
Gültigkeit auch gar nicht stellt. Die Bestimmung von Art. 363 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB sieht nämlich 
vor, dass im Prüfungsverfahren im Hinblick auf die Validierung in einem ersten Schritt geklärt 
wird, ob der Vorsorgeauftrag "gültig errichtet worden ist". Die rechtsgültige Errichtung des zu 
validierenden Vorsorgeauftrags hängt von einer Reihe von Voraussetzungen ab, unter anderem 
vom Bestehen der Handlungsfähigkeit des Auftraggebers im Zeitpunkt der Errichtung des zu 
validierenden Vorsorgeauftrags (NICO RENZ, Der Vorsorgeauftrag und seine Validierung, Zürich/
Basel/Genf 2020, Zürcher Studien zum Privatrecht [ZStP], S. 159, S. 162 ff.). Der Beschwerde-
führer wird seine Bedenken in Bezug auf die Handlungsfähigkeit seiner Mutter somit im Rah-

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men des Validierungsverfahrens vorbringen können. Auch ohne Validierung des Vorsorgeauf-
trags zeigt das Vorgehen der Beigeladenen immerhin, dass sie ihrer Tochter volles Vertrauen 
für den Zeitpunkt schenkt, an dem sie mangels Urteilsfähigkeit die Handlungen der bevollmäch-
tigten Personen nicht mehr beurteilen kann. Ferner hat C.____ früher bereits spezifische Ein-
zelvollmachten zu Gunsten ihrer Tochter und eine Generalvollmacht mit kollektiver Zeichnungs-
befugnis zu Gunsten beider beigeladenen Kinder ausgestellt. In ihrer Generalvollmacht vom 
14. August 2015 hat sie anerkannt, dass die Vollmacht auch im Falle ihrer Handlungsunfähig-
keit unverändert weiterbestehen soll und unter anderem ausdrücklich vorgesehen, dass ihre 
beigeladenen Kinder auch Schenkungen machen, Liegenschaften veräussern und belasten und 
Zahlungen zu ihren Lasten vornehmen können. Die Zahlung der laufenden und gewöhnlichen 
Rechnungen fällt dabei aufgrund der Bankvollmacht der Tochter zu. Im persönlichen Bereich 
liegt ferner eine Patientenverfügung vor, bei der C.____ dieselben Kinder als Vertreter einge-
setzt hat. Die Betroffene hat somit offensichtlich von den rechtlichen Möglichkeiten der eigenen 
Vorsorge Gebrauch gemacht und in Bezug auf die Vertretung in administrativen und finanziellen 
Angelegenheiten unbestrittenermassen vorgesorgt. Die Integrität und Fachkompetenz der 
Tochter für diese Aufgabe werden auch vom Beschwerdeführer nicht in substantiierter Art an-
gezweifelt. Im Übrigen war C.____ bei der Erteilung der Vollmachten über das Zerwürfnis zwi-
schen den Geschwistern im Bilde und vertraute ihrer Tochter dennoch diese Aufgaben an. Hin-
weise darauf, dass C.____ bei der Vollmachterteilung nicht urteilsfähig gewesen wäre, können 
weder den Akten entnommen werden noch werden solche vorgebracht. Die Vorinstanz kam zu 
Recht zum Schluss, dass C.____ bewusst zwei ihrer Kinder und insbesondere ihre Tochter da-
mit betraut hat, für sie die Angelegenheiten zu besorgen, die sie aus gesundheitlichen Gründen 
nicht mehr selbst ausführen kann. Aufgrund dieser hinreichenden Eigenvorsorge ist dem Subsi-
diaritätsprinzip (Art. 389 Abs. 1 ZGB) Rechnung zu tragen (vgl. Botschaft vom 28. Juni 2006 zur 
Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kin-
desrecht] Bundesblatt [BBl] 2006 7042, Ziff. 2.2.1). Ist die gebotene Unterstützung der hilfsbe-
dürftigen Person auf andere Art – durch die Familie, andere nahestehende Personen (vgl. dazu 
Urteil des Bundesgerichts 5A_663/2013 vom 5. November 2013 E. 3) oder private oder öffentli-
che Dienste – schon gewährleistet, so ordnet die Erwachsenenschutzbehörde keine Massnah-
me an (Art. 389 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB). 
 
4.3 Die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach eine erwachsenenschutzrechtliche 
Massnahme vorliegend notwendig sei, weil beträchtliche Vermögenswerte verbraucht worden 
seien, vermag ebenfalls nicht zu überzeugen. Von keiner Seite wird bestritten, dass die Bezah-
lung der Schulgelder für die in den Vereinigten Staaten eingeschulten Grosskinder und die Er-
stattung von Reisekosten für Besuche in Europa schon vor längerer Zeit respektive bereits zu 
Lebzeiten des Ehemanns von C.____ etabliert worden waren. Die Vorinstanz hat zu Recht nicht 
daran gezweifelt, dass die Zahlungen und – ganz allgemein – die Begünstigung der beiden bei-
geladenen Kinder C.____s Willen entsprechen. Es ist jedoch ohnehin mit C.____ einig zu ge-
hen, dass die Frage, ob diese Zuwendungen in der Höhe von rund Fr. 320’000.-- in ihrem künf-
tigen Nachlass auf die Erbteile anrechenbar sein werden, von einem Zivilrichter zu entscheiden 
sein wird. Die erbrechtliche Behandlung von – allenfalls zu wertvollen – Gelegenheitsgeschen-
ken ist nicht Gegenstand des Verfahrens um Erlass von Erwachsenenschutzmassnahmen. Der 
Beschwerdeführer wird seine Beanstandungen in einem allfälligen Erbteilungsprozess vorbrin-

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gen können. An dieser Stelle bleibt jedoch darauf hinzuweisen, dass die Frage, inwiefern es 
sich bei Zuwendungen um (erlaubte) Gelegenheitsgeschenke handelt, im Lichte des Selbstbe-
stimmungsrechts der betroffenen Person grosszügig zu beurteilen ist (CHRISTOPH HÄFELI, 
Grundriss zum Kindes- und Erwachsenenschutz, 2. Aufl., Bern 2016, S. 244). Ganz allgemein 
gelangt das Kantonsgericht zum Schluss, dass insbesondere auch unter Berücksichtigung der 
Revisionsberichte aus den Jahren 2017 und 2019 die Ausgaben dokumentiert und nachvoll-
ziehbar sind, kein unbegründeter Abgang von Geld oder Wertschriften erkannt werden kann 
und sich aus den Akten keine Hinweise ergeben, die gegenüber den Geschwistern des Be-
schwerdeführers einen Vorwurf der Misswirtschaft bzw. der Bereicherung rechtfertigen würde. 
Zudem würde auch eine nach landläufiger Auffassung unvernünftige Art und Weise, wie eine 
Person mit ihrem Geld umgeht, allein nicht genügen, um die Betroffene zu verbeiständen. Es ist 
an dieser Stelle nochmals daran zu erinnern, dass das Erwachsenenschutzrecht dem Schutz 
der hilfsbedürftigen Person dient, nicht jenem ihrer Erben oder des Gemeinwesens. 
 
5. Zusammenfassend ist festzustellen, dass mangels Legitimation des Beschwerdefüh-
rers auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Im Übrigen wäre die Beschwerde nach dem vor-
stehend Dargelegten ohnehin abzuweisen. Damit erübrigen sich weitere Ausführungen zu den 
Begehren des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit einer fachärztlichen Begutachtung 
von C.____ und seinem Gesuch um volle Akteneinsicht.  
 
6.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren so-
wie die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem 
Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Demzufolge sind die Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 3’000.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1’800.-- zu verrechnen. Der Beschwerdeführer hat somit noch restliche Ver-
fahrenskosten in der Höhe von Fr. 1’200.-- zu bezahlen. 
 
6.2 Beim vorliegenden Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer den Beigelade-
nen eine Parteientschädigung auszurichten. Der Vertreter von C.____ macht in seiner Honorar-
note vom 20. Januar 2021 einen Aufwand von 33.7 Stunden à Fr. 500.-- und 7.7% MWST gel-
tend. Ferner macht er für die Auslagen eine Kleinspesenpauschale in der Höhe von 3% des 
Gesamthonorars geltend. Eine derartige Berechnung der Auslagen widerspricht § 16 Abs. 1 der 
Tarifordnung für die Anwältinnen und Anwälte (TO) vom 17. November 2011, wonach Telefon-
auslagen, Porti und ähnliche Auslagen nach dem tatsächlichen Aufwand in Rechnung zu stellen 
sind (§ 16 Abs. 1 TO). Da im vorliegenden Verfahren jedoch offensichtlich Spesen angefallen 
sind, erscheint eine pauschale Auslagenentschädigung in der Höhe von Fr. 500.-- als ange-
messen. Der ausgewiesene Aufwand von 33.7 Stunden erscheint als angemessen. Der geltend 
gemachte Aufwand ist praxisgemäss jedoch zu einem Ansatz von Fr. 250.-- pro Stunde zu ent-
schädigen und deshalb entsprechend zu kürzen. Der Vertreter von D.____ und E.____ bean-
tragt in seiner Honorarnote vom 22. Januar 2021 einen Aufwand von 36.8 Stunden à Fr. 300.-- 
sowie Auslagen in der Höhe von Fr. 983.60 und 7.7% MWST. Der ausgewiesene Aufwand von 
36.8 Stunden und die geltend gemachten Auslagen erscheinen für das vorliegende Verfahren 
als angemessen. Der geltend gemachte Aufwand ist ebenfalls praxisgemäss zu einem Ansatz 

Seite 14 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

von Fr. 250.-- pro Stunde zu entschädigen und deshalb zu kürzen. Demzufolge ist der Beigela-
denen C.____ eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 9’612.25 (inkl. Ausla-
genpauschale in der Höhe von Fr. 500.-- und 7.7% MWST) und den Beigeladenen D.____ und 
E.____ eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 10’967.75 (inkl. Auslagen und 
7.7% MWST) auszurichten. Die übrigen Parteikosten sind wettzuschlagen.  
  

Seite 15 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3’000.-- werden dem Be-

schwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
der Höhe von Fr. 1’800.-- verrechnet.  
 
Der Beschwerdeführer hat somit noch restliche Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 1’200.-- zu bezahlen.  

   
 3. Der Beschwerdeführer hat der Beigeladenen C.____ für das Verfahren 

vor Kantonsgericht eine reduzierte Parteientschädigung in der Höhe von 
Fr. 9’612.25 (inkl. Auslagen und 7.7% MWST) auszurichten. 
 
Der Beschwerdeführer hat den Beigeladenen D.____ und E.____ für das 
Verfahren vor Kantonsgericht eine reduzierte Parteientschädigung in der 
Höhe von Fr. 10’967.75 (inkl. Auslagen und 7.7% MWST) auszurichten.  
 
Die übrigen Parteikosten werden wettgeschlagen.  

 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 

Gerichtsschreiberin 
 
 
 

 
 
 
 
 
Gegen diesen Entscheid wurde am 25. Juni 2021 Beschwerde beim Bundesgericht (Verfah-
rensnummer 5A_522/2021) erhoben.