# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3c78ecc1-e0f1-5a37-8504-9ca9327f63b5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.11.2018 B-5734/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5734-2018_2018-11-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-5734/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  N o v e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Keita Mutombo, 

Gerichtsschreiberin Andrea Giorgia Röllin. 
 

 
 

Parteien 
 X._______,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung,  

Forschung und Innovation SBFI,  

Einsteinstrasse 2, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Eidgenössische Berufsmaturaprüfung 2018. 

 

 

 

B-5734/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass X._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 5. September 

2018 (eingegangen am 8. Oktober 2018) vor dem Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerde gegen einen Prüfungsentscheid der Eidgenössischen 

Berufsmaturitätskommission EBMK erhoben hat, 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. De-

zember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach 

Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der eidgenössischen Berufs-

maturität vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass vorliegend den in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren nicht 

klar zu entnehmen ist, ob die Beschwerdeführerin beantragt, die absol-

vierte Berufsmaturitätsprüfung habe als bestanden zu gelten, 

dass der Beschwerde ferner die angefochtene Verfügung nicht beigelegt 

worden ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit Zwi-

schenverfügung vom 8. Oktober 2018 gestützt auf Art. 52 Abs. 1 bis 3 

VwVG aufgefordert hat, innert 10 Tagen ab Erhalt jener Verfügung die 

Rechtsbegehren zu verbessern und die angefochtene Verfügung einzu-

reichen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin gleichzeitig 

das Nichteintreten auf die Beschwerde für den Säumnisfall androhte, 

dass die Beschwerdeführerin diese Zwischenverfügung vom 8. Oktober 

2018 am 16. Oktober 2018 entgegen genommen hat, wie aus dem ent-

sprechenden Rückschein der Schweizerischen Post hervorgeht, 

dass die vom Bundesverwaltungsgericht angesetzte 10-tägige Frist am 

26. Oktober 2018 abgelaufen ist, 

B-5734/2018 

Seite 3 

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesverwaltungsgericht eine auf den 

27. Oktober 2019 (recte: 2018) datierte Beschwerdebegründung einge-

reicht hat, die der Schweizerischen Post am 5. November 2018 übergeben 

wurde, 

dass diese Beschwerdebegründung somit verspätet eingereicht worden 

ist, und die Beschwerdeführerin die Beschwerde folglich innert der gesetz-

ten Frist nicht verbessert hat, 

dass die Beschwerdeführerin ferner die angefochtene Verfügung innert 

Frist nicht nachgereicht hat, 

dass deshalb androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 250.– der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.– der Beschwerdeführe-

rin im Umfang von Fr. 350.– auf ein von ihr zu bezeichnendes Konto zu-

rückzuerstatten ist, 

dass die Beschwerdeführerin als unterliegende Partei keinen Anspruch auf 

eine Parteientschädigung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 VGKE), 

dass dieses Urteil nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht weitergezo-

gen werden kann (Art. 83 Bst. t des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 

2005 [BGG, SR 173.110]) und somit endgültig ist. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die am 8. Oktober 2018 eingegangene Beschwerde wird nicht einge-

treten. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 250.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag wird dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 600.– 

B-5734/2018 

Seite 4 

entnommen. Der Restbetrag von Fr. 350.– wird der Beschwerdeführerin 

zurückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilagen: Rückerstattungs-

formular, Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Einschreiben) 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Keita Mutombo Andrea Giorgia Röllin 

 

 

Versand: 13. November 2018