# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2dc476b-12b3-5e9d-9fcb-99761d88d7a6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-08-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.08.2018 C-5216/2017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5216-2017_2018-08-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

Entscheid teilweise bestätigt durch 

BGer mit Urteil vom 07.05.2019 

(8C_660/2018) 

 
 
 
 

 
 

  

 

 Abteilung III 

C-5216/2017 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 1 .  A u g u s t  2 0 1 8  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richterin Caroline Bissegger, Richter David Weiss,    

Gerichtsschreiberin Tatjana Bont. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  Zustelladresse: c/o B._______, 

vertreten durch lic. iur. Nicolai Fullin, Advokat, Indemnis,  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Invalidenrente; Verfügung der IVSTA vom 21. Juli 2017. 

 

 

 

C-5216/2017 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) wurde am (…) 1959 gebo-

ren und ist indische Staatsangehörige. Im Jahr 1992 reiste sie in die 

Schweiz ein (IV-act. 1 S. 1). Von 1992 bis 1997 hielt sich die Beschwerde-

führerin in (…) auf und von 1997 bis 2002 in (…) (IV-act.1 S. 20). Sie ab-

solvierte von Oktober 1994 bis Juni 1998 eine vierjährige Ausbildung an 

der Schule C._______ in (…) (IV-act. 1 S. 17). Am 19. Februar 2002 heira-

tete die Beschwerdeführerin den im Ausland wohnhaften D._______. Die 

Beschwerdeführerin arbeitete von 1992 bis 2009 in der Schweiz (IV-act. 20 

S. 2). Zuletzt war sie bei der E._______ AG in (…) zu 50% als Haushalts-

hilfe/Raumpflegerin tätig. Seit 2. April 2009 ist die Beschwerdeführerin zu 

100% arbeitsunfähig (IV-act. 11). Am 12. Februar 2010 meldete sie sich bei 

der IV-Stelle F._______ (nachfolgend: IV-Stelle) zum Bezug von Massnah-

men für die berufliche Eingliederung an. Als Krankheitsgrund gab die Be-

schwerdeführerin präterminale Niereninsuffizienz bei sekundärem Hyper-

parathyreoidismus an (IV-act. 1).  

B.  

Nach Abklärungen der gesundheitlichen und beruflich-erwerblichen Ver-

hältnisse sowie Vornahme einer Haushaltsabklärung in der Wohnung in 

(…), Deutschland, stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 5. August 2010 

aufgrund eines Invaliditätsgrades von 54% die Ausrichtung einer halben 

Rente mit Wirkung ab 1. August 2010 in Aussicht (IV-act. 26). Dagegen 

erhob die Beschwerdeführerin Einwand, worauf die IV-Stelle eine erneute 

Überprüfung vornahm. Mangels Wohnsitz in der Schweiz gelangte die IV-

Stelle daraufhin zum Schluss, dass aufgrund fehlender Voraussetzungen 

kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe. Mit Verfügung der IV-Stelle 

für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA) vom 28. Juni 2012 wurde 

das Leistungsbegehren abgewiesen (IV-act. 73).  

 

C.  

Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht 

mit Entscheid vom 25. August 2014 (Verfahren B-4464/2012) ab (IV-act. 

78). Die Beschwerdeführerin erhob daraufhin Beschwerde beim Bundes-

gericht. Mit Urteil vom 4. Mai 2015 hiess das Bundesgericht (Verfahren 

8C_713/2014) die Beschwerde teilweise gut und wies die Sache zur kor-

rekten Feststellung des Sachverhalts und zu neuer Verfügung an die IVSTA 

zurück (IV-act. 85 S. 2). 

 

C-5216/2017 

Seite 3 

D.  

Die IV-Stelle holte mit Schreiben vom 28. Dezember 2015 bei der Stadt-

verwaltung G._______ Angaben über Wohnsitz und Steuerpflicht der Be-

schwerdeführerin ein (IV-act. 90). Gemäss Auskunft/Datenübermittlung der 

Stadt G._______ vom 11. Januar 2016 war der Ehemann der Beschwer-

deführerin vom 30. Oktober 1986 bis 10. April 2011 in (...) gemeldet. Die 

nachfolgende Adresse in den Vereinigten Staaten von Amerika sei unbe-

kannt. Die Beschwerdeführerin sei seit 24. Mai 2002 in (...) gemeldet. Als 

Herkunftsadresse wird (...) festgehalten (IV-act. 93). Mit Schreiben vom 16. 

März 2016 wurde eine Anfrage an das Finanzamt H._______ zur Steuer-

pflicht der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes gerichtet (IV-act. 95). 

Die Gemeindeverwaltung H._______ teilte am 16. August 2016 mit, dass 

die Beschwerdeführerin bis 2014 Wochenaufenthalterin in (...) gewesen sei 

und nicht der Steuerpflicht in (...) unterlegen sei (IV-act. 103). 

 

E.  

Mit Vorbescheid vom 14. November 2016 teilte die IV-Stelle mit, sie beab-

sichtige das Leistungsbegehren abzulehnen. Die Abklärungen hätten erge-

ben, dass der Lebensmittelpunkt der Beschwerdeführerin in Deutschland 

sei. Die Beschwerdeführerin sei amtlich ununterbrochen in (...) gemeldet 

gewesen und dort auch steuerlich geführt worden (IV-act. 106). Dagegen 

erhob die Beschwerdeführerin am 15. Dezember 2016 Einwand. Darin 

bringt sie im Wesentlichen vor, ihr Ehemann sei meist auf Tournee im Aus-

land gewesen. Ihr effektiver Lebensmittelpunkt sei die Schweiz. Am 21. Juli 

2017 verfügte die IVSTA, dass aufgrund des fehlenden Wohnsitzes der Be-

schwerdeführerin in der Schweiz kein Anspruch auf eine Leistung der In-

validenversicherung bestehe. 

F.  

Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 14. September 

2017 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie macht geltend, 

dass die IV-Stelle den Sachverhalt nach wie vor nicht genügend abgeklärt 

habe. So habe diese lediglich Auskünfte bei den Steuerbehörden einge-

holt, sich jedoch über den Aufenthaltsstatus des Ehemannes nicht genü-

gend erkundigt. Aufgrund der Umstände sei von einem Wohnsitz der Be-

schwerdeführerin in der Schweiz auszugehen. Sie bringt ausserdem vor, 

auch wenn man davon ausginge, dass der Ehemann seinen Wohnsitz in 

Deutschland habe, bestehe ein abgeleitetes Recht der Beschwerdeführe-

rin auf Invaliditätsleistungen in der Schweiz.  

 

G.  

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Seite 4 

Auf die weiteren Vorbringen und Unterlagen der Parteien wird – soweit für 

die Entscheidfindung notwendig – in den nachstehenden Erwägungen ein-

gegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 

Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invaliden-

versicherung (IVG, SR 831.20) sowie Art. 5 VwVG beurteilt das Bundes-

verwaltungsgericht Beschwerden von Personen im Ausland gegen Verfü-

gungen der IVSTA. Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht 

vor.  

1.2 Nach Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

Indes findet das VwVG aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG keine Anwen-

dung in Sozialversicherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Ok-

tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) anwendbar ist.  

1.3 Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men; sie ist durch die angefochtene Verfügung vom 21. Juli 2017 berührt 

und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Anfechtung (Art. 59 ATSG). 

Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert.  

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht eingereicht 

wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten (60 ATSG, Art. 52 VwVG). 

2.  

 

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 

Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20), in der vorliegend anwendbaren, 

seit dem 1. Januar 2003 in Kraft stehenden und bis zum Verfügungszeit-

punkt unverändert gebliebenen Fassung, sind ausländische Staatsange-

hörige nur anspruchsberechtigt, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnli-

chen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben und sofern sie beim 

Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge ge-

leistet oder sich ununterbrochen während zehn Jahren in der Schweiz auf-

gehalten haben. Vorbehalten bleiben abweichende Sonderregelungen in 

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Seite 5 

zwischenstaatlichen Vereinbarungen für ausländische Staatsangehörige, 

welche dieser Gesetzesbestimmung vorgehen (ULRICH MEYER, Bundesge-

setz über die Invalidenversicherung [IVG], in MURER/STAUFFER [Hrsg.], 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 2010, 

S. 64). 

2.2 Nicht zur Anwendung gelangt das Abkommen zwischen der Schweize-

rischen Eidgenossenschaft und der Republik Indien über soziale Sicherheit 

vom 3. September 2009, welches am 29. Januar 2011 in Kraft getreten ist. 

Ein Export von schweizerischen Rentenleistungen an indische Staatsan-

gehörige war ausdrücklich nicht beabsichtigt. Gestützt auf dieses Abkom-

men kann die Beschwerdeführerin keinen Anspruch geltend machen (Bot-

schaft vom 28. Oktober 2009 über die Genehmigung des Abkommens zwi-

schen der Schweiz und Indien über soziale Sicherheit, BBl 2009 7628 

S. 7636, Ziff. 4.1) 

 

2.3 Weiter vorbehalten bleiben gemäss Art. 80a Abs. 1 lit. a IVG das Ab-

kommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitglied-

staaten andererseits über die Freizügigkeit (nachfolgend: FZA) und die 

Verordnungen 1408/71 und 883/2004. Diese derogieren, soweit persönlich 

und sachlich anwendbar, Art. 6 Abs. 2 IVG, wenn die darin stipulierten spe-

ziellen versicherungsmässigen Voraussetzungen Angehörige der Mitglied-

staaten der EU ungleich behandeln oder direkt oder indirekt diskriminieren 

(Urteil BGer 8C_713/2014 vom 4. Mai 2015). Das FZA und insbesondere 

die Verordnung 1408/71 gelten in persönlicher Hinsicht für Arbeitnehmer 

und Selbstständige sowie für Studierende, für welche die Rechtsvorschrif-

ten eines oder mehrerer Mitgliedstaaten gelten oder galten, soweit sie 

Staatsangehörige eines Mitgliedstaates sind oder als Staatenlose oder 

Flüchtlinge im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, sowie für deren Fami-

lienangehörige und Hinterbliebene (Art. 2 Ziff. 1 Verordnung 1408/71). Per-

sonen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen und für die diese Ver-

ordnung gilt, haben die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechts-

vorschriften eines Mitgliedstaates wie die Staatsangehörigen dieses Staa-

tes, soweit besondere Bestimmungen dieser Verordnung nichts anderes 

vorsehen (Art. 3 Abs. 1 Verordnung 1408/71; BGE 138 V 186 E. 3.3 S. 

191). Die Verordnung 883/2004 ihrerseits gilt für Staatsangehörige eines 

Mitgliedstaates, Staatenlose und Flüchtlinge mit Wohnort in einem Mit-

gliedstaat, für die die Rechtsvorschriften eines oder mehrerer Mitgliedstaa-

ten gelten oder galten, sowie für ihre Familienangehörigen und Hinterblie-

benen (Art. 2 Abs. 1 Verordnung 883/2004). Sofern in dieser Verordnung 

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Seite 6 

nichts anderes bestimmt ist, haben Personen, für die diese Verordnung gilt, 

die gleichen Rechte und Pflichten aufgrund der Rechtsvorschriften eines 

Mitgliedstaates wie die Staatsangehörigen dieses Staates (Art. 4 Verord-

nung 883/2004) (Urteil BGer 8C_713/2014 vom 4. Mai 2015). 

 

2.4 Die Beschwerdeführerin macht (eventualiter) geltend, dass sie – selbst 

dann, wenn ihr Wohnsitz bei Eintritt der Invalidität in Deutschland gelegen 

hätte – aufgrund der Verordnung Nr. 1408/71 ein abgeleitetes Recht auf 

Invaliditätsleistungen in der Schweiz habe beziehungsweise eine Export-

verpflichtung für die Invalidenrente bestehe. Im konkreten Fall bringe es 

das Diskriminierungsverbot mit sich, dass Familienangehörige sich auf die 

Gesetzgebung desjenigen Staates berufen könnten, in welchem der an-

dere Ehegatte erwerbstätig sei. Die Beschwerdeführerin macht geltend, 

dass ihr Ehemann am ehesten einen sozialversicherungsrechtlichen Kon-

nex zu Deutschland habe und deshalb ein abgeleitetes Recht der Be-

schwerdeführerin auf Invaliditätsleistungen in der Schweiz bestehe. Dabei 

verweist sie auf das Urteil BGer 9C_984/2012 vom 12. Juli 2013 (BGE 139 

V 393).  

 

Die Beschwerdeführerin weist in der Beschwerde selber daraufhin, dass 

das Bundesgericht die Frage, ob die (dortige) Beschwerdeführerin einen 

solchen abgeleiteten Anspruch habe, in Erwägung 2.3.6 ausdrücklich of-

fengelassen habe. Daraus kann zum einen – entgegen der Würdigung der 

Beschwerdeführerin – nicht abgeleitet werden, das Bundesgericht habe 

zum Ausdruck gebracht, ein solcher Anspruch sei durchaus möglich. Zum 

anderen haben im vorliegend interessierenden Zeitraum – entgegen der 

BGE 139 V 393 zugrunde liegenden Sachlage – weder die Beschwerde-

führerin noch ihr Ehemann in der Schweiz gelebt beziehungsweise ihren 

zentralen Lebensmittelpunkt gehabt und sind einer Erwerbstätigkeit nach-

gegangen (vgl. dazu E. 4). Eine Leistungspflicht des schweizerischen Ver-

sicherungsträgers aufgrund des FZA kann deshalb nicht abgeleitet wer-

den.  

 

1.  

Zu prüfen bleibt, ob die Voraussetzungen für den Bezug einer Invaliden-

rente gemäss Art. 6 Abs. 2 IVG gegeben sind. Mit der angefochtenen Ver-

fügung vom 21. Juli 2017 hat die Vorinstanz infolge Fehlens eines Wohn-

sitzes in der Schweiz das Leistungsbegehren der Beschwerdeführerin er-

neut abgewiesen. Streitig und zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdefüh-

rerin im vorliegend relevanten Zeitraum ab 2010 Wohnsitz in der Schweiz 

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Seite 7 

begründet hat und die versicherungsmässigen Voraussetzungen für den 

Anspruch auf eine Invalidenrente erfüllt.  

 

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist in seinem Urteil vom 25. August 

2014 der Frage nach dem überwiegenden Wohnsitz der Beschwerdefüh-

rerin bereits mit eingehender Begründung nachgegangen. Das Bundesge-

richt hat jedoch mit Urteil vom 4. Mai 2015 (Verfahren 8C_713/2014) fest-

gehalten, dass die Akten Hinweise auf einen möglichen dauerhaften Wohn-

sitz des Ehemannes in den USA enthielten, was die Vorbringen der Be-

schwerdeführerin stützen würde, wonach sich der Mittelpunkt ihrer Lebens-

beziehungen effektiv in der Schweiz befinde. Bezüglich dieser (zentralen) 

Frage habe das Gericht von weiteren Abklärungen zu den konkreten Um-

ständen abgesehen, damit den Gehörsanspruch der Beschwerdeführerin 

verletzt und den Sachverhalt unvollständig festgestellt. Die Wohnsitzfrage 

bzw. die Frage nach dem Mittelpunkt ihrer Lebensbeziehungen ist daher 

unter Berücksichtigung der im nachfolgenden Verfahren getroffenen Abklä-

rungen nochmals eingehend zu prüfen. 

1.2 Gemäss Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 

Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20), in der vorliegend anwendbaren, 

seit dem 1. Januar 2003 in Kraft stehenden und bis zum Verfügungszeit-

punkt unverändert gebliebenen Fassung, sind ausländische Staatsange-

hörige nur anspruchsberechtigt, solange sie ihren Wohnsitz und gewöhnli-

chen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben und sofern sie beim 

Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge ge-

leistet oder sich ununterbrochen während zehn Jahren in der Schweiz auf-

gehalten haben. 

1.3  

1.3.1 Der Begriff des Wohnsitzes bestimmt sich nach dem innerstaatlichen 

Recht. Dabei gilt als Wohnsitz grundsätzlich jener nach den Bestimmungen 

des Zivilgesetzbuches. Gemäss Art. 23 Abs. 1 ZGB befindet sich der          

massgebende zivilrechtliche Wohnsitz einer Person am Ort, wo sie sich mit 

der Absicht dauernden Verbleibens aufhält und den sie sich zum Mittel-

punkt ihrer Lebensinteressen gemacht hat; für die Begründung eines 

Wohnsitzes müssen somit zwei Merkmale erfüllt sein: Ein objektives 

äusseres, der Aufenthalt, sowie ein subjektives inneres, die Absicht dau-

ernden Verbleibens. Nach der Rechtsprechung kommt es hierbei nicht auf 

den inneren Willen, sondern darauf an, auf welche Absicht die erkennbaren 

äusseren Umstände objektiv schliessen lassen (Urteil des Bundesgerichts 

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Seite 8 

I 400/02, E. 3.2). Die Absicht des dauernden Verbleibens manifestiert sich 

nach aussen dort, wo eine Person nach Massgabe der gesamten Um-

stände im Einzelfall die intensivsten familiären, beruflichen und gesell-

schaftlichen Beziehungen pflegt. Der Lebensmittelpunkt einer Person be-

findet sich dort, wo diese bewohnbare Räume benützt, schläft, ihre Freizeit 

mit Familie, Freunden oder Freizeitbeschäftigungen verbringt und etwa ei-

nen festen Telefonanschluss besitzt. Weitere Indizien sind u.a. der Erwerb 

von Wohneigentum und die Aufbewahrung der persönlichen Effekten. Nicht 

entscheidend sind letztlich die fremdenpolizeilichen Niederlassungs- und 

Aufenthaltsbewilligungen beziehungsweise der Ort der Schriftenhinterle-

gung und der Ausübung der politischen Rechte usw. HOTZ/SCHLATTER, Ers-

ter Titel: Die natürlichen Personen, in Büchler/Jakob [Hrsg.], Kurzkommen-

tar ZGB, 2018, Rz. 6 zu Art. 23 ZGB). 

1.3.2 Bei verheirateten Personen bestimmt sich der Wohnsitz gesondert 

für jeden Ehegatten gemäss Art. 23 ff. ZGB. Üblicherweise befindet sich 

der Wohnsitz beider Ehegatten am Ort der ehelichen Wohnung (BGE 115 

II 121). Verlässt ein Ehegatte die eheliche Wohnung, um an einem anderen 

Ort einen neuen Wohnsitz zu begründen, so muss er den entsprechenden 

Willen deutlich manifestiert haben (BGE 119 II 65). Möglich, jedoch selten, 

sind getrennte Wohnsitze bei Ehegatten, die das Zusammenleben nicht 

aufgegeben haben, wenn sie sich abwechslungsweise in beiden Wohnun-

gen treffen (HONSELL/VOGT/GEISER [Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivil-

gesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB, 5. Aufl., 2014, Rz. 10 zu Art. 23 ZGB). Bei 

verheirateten Personen befindet sich der Mittelpunkt der Lebensbeziehun-

gen üblicherweise am Wohnort der Familie, nicht am Arbeitsort. Dies gilt 

auch für Personen, welche am Arbeitsort übernachten und lediglich am 

Wochenende nach Hause fahren. Lässt die Arbeitszeit häufige Besuche 

nicht zu, so genügt eine Rückkehr zur Familie pro Monat zur Beibehaltung 

des Wohnsitzes am Wohnort der Familie (HONSELL/VOGT/GEISER [Hrsg.], 

ebd., Rz. 11 zu Art. 23 ZGB).  

3.4 Die Beschwerdeführerin ist indische Staatsangehörige und lebt fraglich 

in Deutschland respektive in der Schweiz. Die Frage des massgebenden 

Wohnsitzes ist, unter Berücksichtigung der zusätzlichen Abklärungen 

durch die IV-Stelle und der neu eingereichten Unterlagen der Beschwerde-

führerin, zu beurteilen.  

 

Im Jahr 2003 verlegte die Beschwerdeführerin ihren Wohnsitz von (...), 

Schweiz, nach (...), Deutschland. Aufgrund ihres geringen Einkommens 

bezogen sie und ihr Ehemann dabei mietfrei eine 3.5-Zimmerwohnung bei 

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Seite 9 

der Schwiegermutter in (...) (IV-act. 23). Die Beschwerdeführerin war in der 

Schweiz als Grenzgängerin gemeldet mit einer entsprechenden Bewilli-

gung seit 1. Juli 2007 bis 30. Juni 2010 (IV-act. 1). Seit November 2008 

wohnte die Beschwerdeführerin als Untermieterin und Wochenaufenthalte-

rin in einem Zimmer in (...), Schweiz (IV-act 74). Bei der IV-Anmeldung für 

Erwachsene vom 12. Februar 2010 gab die Beschwerdeführerin als Wohn-

sitz ihre Adresse in (...) an. Als Wohnsitz des Ehemannes nannte sie 

Deutschland/USA (IV-act. 1). Die Beschwerdeführerin arbeitete seit 1993 

in der Schweiz (IV-act. 20). Ab 1. Juni 2007 war sie zu 50% bei der 

E._______ AG in der Schweiz tätig (IV-act. 11). Die Haushaltsabklärung 

der IV-Stelle F._______ fand am 14. Juli 2010 in (...) statt (Bericht vom 15. 

Juli 2010; IV-act. 23). Gemäss Versicherungspolice der J._______ vom Ok-

tober 2011 ist die Beschwerdeführerin in der Schweiz krankenversichert. 

Aus den Akten ist nicht erkennbar, seit wann die Krankenversicherung in 

der Schweiz besteht. Aus der Leistungsabrechnung der J._______ vom 17. 

Februar 2010 ist jedoch ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin im Jahre 

2009 in der Schweiz verschiedene medizinische Behandlungen in An-

spruch nahm und Medikamentenbezüge tätigte (IV-act. 74). Seit dem Jahr 

2009 wird die Beschwerdeführerin hausärztlich von Dr. med K._______, 

Klinik L._______, in der Schweiz, begleitet. In ergänzender Einsprache 

vom 7. Oktober 2010 äusserte sich die Beschwerdeführerin dahingehend, 

dass die Wohnung in (...) eine Notlösung sei (IV-act. 36). Sie wohne prak-

tisch nur noch an den Wochenenden in Deutschland. Ab 2009 wohne und 

arbeite sie offiziell in der Schweiz (IV-act.42). In Ergänzung zur Haushalts-

abklärung vom 15. Juli 2010, welche in (...) stattfand, wird seitens der Be-

schwerdeführerin erwähnt, dass der Ehemann mehrheitlich zu Hause sei 

und ihm zusätzliche Hausarbeiten zugemutet werden können (IV-act. 52). 

 

4. 

 

4.1 Aufgrund des Urteils des BGer 8C_713/2014 vom 4. Mai 2015 holte die 

Vorinstanz zusätzliche Auskünfte hinsichtlich Wohnsitz und Steuerpflicht 

der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes ein. Gemäss Auskunft des 

Bürgerbüros in (...) vom 11. Januar 2016 (IV-act- 93) ist der Ehemann der 

Beschwerdeführerin in (…) geboren und deutscher Staatsangehöriger 

(was notabene im Widerspruch zur Aussage der Beschwerdeführerin steht, 

ihr Ehemann sei schweizerischer Staatsangehöriger, Sohn einer Schwei-

zerin und eines Amerikaners, aufgewachsen in den USA). Einzig von April 

2011 bis November 2013 war er in Deutschland nicht gemeldet. Der Wohn-

sitz des Ehemannes zu dieser Zeit sei unbekannt. Darüber hinaus lebt die 

Beschwerdeführerin seit 2003 bis heute ohne Unterbrechung in (...) (IV-act. 

C-5216/2017 

Seite 10 

98). Gemäss Auskunft der Gemeindeverwaltung H._______ war die Be-

schwerdeführerin in ihrer Gemeinde als Wochenaufenthalterin gemeldet. 

Die Abmeldung erfolgte im 2014 (IV-act. 103).  

 

Die Beschwerdeführerin macht darüber hinaus widersprüchliche Angaben 

zur Steuerpflicht, indem sie die Vermutung äussert, dass weder sie selbst 

noch ihr Ehemann in Deutschland steuerpflichtig sein dürften (IV-act. 101). 

In der Beschwerde hingegen anerkennt die Beschwerdeführerin die Steu-

erpflicht ihres Ehemannes in Deutschland (B-act. 1). Den Akten ist zudem 

zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin beim Finanzamt H._______ 

steuerlich geführt wurde (Bestätigung des Finanzamtes H._______ vom 

13. Januar 2012 [IV-act. 66] und zu keinem Zeitpunkt in (...) steuerpflichtig 

war (Bestätigung der Steuerabteilung der Gemeindeverwaltung H._______  

vom 16. August 2016 [IV-act. 103]).  

 

Zum Ehegatten führte die Beschwerdeführerin aus, als Musiker sei er fast 

ausnahmslos auf Reisen. Bei seiner Rückkehr habe er sich meist bei der 

Beschwerdeführerin in der Schweiz aufgehalten (B-act. 1). Aus den zusätz-

lich eingereichten Unterlagen der Beschwerdeführerin ist jedoch nach wie 

vor nicht ersichtlich, dass der Ehemann Wohnsitz ausserhalb von Deutsch-

land begründet hat, und für welche Dauer. Die eingereichten Bestätigun-

gen der Beschwerdeführerin über die Leitung von Seminaren und Tagun-

gen in Frankreich, Italien und USA sowie den Musikunterricht in den Jahren 

2010 bis 2015 lassen diesbezüglich keinen gegenteiligen Schluss zu und 

belegen auch keine längerfristigen Tourneen (IV-act. 127). Konkrete An-

haltspunkte für einen wiederkehrenden Aufenthalt im Zimmer der Be-

schwerdeführerin in (...) (vgl. E. 3.4) sind zudem nicht aktenkundig. 

 

Die Verlegung des Lebensmittelpunkts in das für die Beschwerdeführerin 

schweizerische Ausland mit Wohnsitznahme und Pflege der persönlichen 

Kontakte in (...) und Zusatzausgaben von monatlich Fr. 500.- für die Unter-

miete lässt sich schliesslich nicht vereinbaren mit den konkreten Angaben 

in der Haushaltsabklärung zur Pflege der ehelichen Gemeinschaft in (...) 

und der damit verbundenen konkret geschilderten Aufgabenteilung mit ih-

rem Ehemann in der ehelichen Wohnung. So wird im Bericht vom 15. Juli 

2010 festgehalten, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin zahlreiche 

Aufgaben im Haushalt übernehme wie das Reinigen schwerer Pfannen, 

Geschirr abwaschen, die Küchenreinigung, die Reinigung der Badewanne 

und der Plättli. Aber auch das Staubsaugen und der Einkauf für den tägli-

chen Bedarf sei nicht mehr möglich und werde ebenfalls vom Ehemann 

übernommen, Grosseinkäufe und der Einkauf schwerer Ware werde auch 

C-5216/2017 

Seite 11 

vom Ehemann übernommen (IV-act. 23). Insgesamt wird ersichtlich, dass 

die späteren Angaben darüber, dass der Ehemann immer unterwegs sein 

soll, nicht überzeugen.  

 

Des Weiteren liegen keinerlei Angaben zur Freizeitgestaltung oder zu den 

familiären Beziehungen der Beschwerdeführerin in der Schweiz oder in 

Deutschland vor. Zu letzterem macht die Beschwerdeführerin geltend, ihre 

Schwiegermutter lebe in der Schweiz; entsprechende Nachweise wurden 

von der Beschwerdeführerin jedoch nicht eingereicht. 

 

4.2 Aus den zusätzlich eingeholten Unterlagen ergibt sich, dass die Be-

schwerdeführerin ihren Wohnsitz in Deutschland (in einer eigenen 3.5-Zim-

merwohnung in [...]) seit ihrem Zuzug im 2003 nicht wieder aufgegeben hat 

(IV-act. 98), sie lediglich eine Grenzgängerbewilligung in der Schweiz be-

sass (IV-act. 1 S. 15) und im Jahre 2009 in (...) lediglich ein Zimmer mietete 

(in Untermiete). Dies spricht für das Vorliegen eines Wochenaufenthaltes 

in der Schweiz und steht zudem im Einklang mit den Angaben in der „An-

meldung für Erwachsene: Berufliche Integration/Rente“ vom 12. Februar 

2010, worin als gesetzlicher Wohnsitz die Anschrift in (...) und als aktueller 

Aufenthaltsort die Anschrift in (...) genannt wird (IV-act.1). Die Beschwer-

deführerin war zudem nie steuerpflichtig in der Schweiz (IV-act. 103). Es 

ist auch nicht belegt, dass ihr Ehemann in den Jahren 2011 bis zu seiner 

Rückkehr im November 2013 (neuen) Wohnsitz ausserhalb von Deutsch-

land begründet hat und die Beschwerdeführerin ihr Zimmer zur Untermiete 

in der Schweiz im 2014 aufgegeben hat (IV-act. 103). Schliesslich gibt es 

keinerlei Nachweise zur Freizeitgestaltung und zu familiären Beziehungen 

in der Schweiz.  

 

Insbesondere zu berücksichtigen ist, dass die möglichen Hinweise auf ei-

nen dauerhaften Wohnsitz des Ehemannes in den USA gemäss Urteil des 

Bundesgerichts vom 4. Mai 2015 (Verfahren 8C_713/2014) durch die zu-

sätzlich eingereichten Dokumente der Beschwerdeführerin nicht erhärtet 

werden konnten. So bestätigen die weiteren Abklärungen zwar, dass sich 

der Ehemann der Beschwerdeführerin am 11. April 2011 nach Unbekannt 

(USA) abgemeldet und am 20. November 2013 wieder in (...), Deutschland 

angemeldet hat. Ob der Ehemann zwischenzeitlich aber ausserhalb von 

Deutschland einen neuen Wohnsitz begründet hat und für welche Dauer, 

lässt sich aus den eingereichten Bestätigungen (IV-act. 127: Bestätigung 

der Einladung an Workshops, Seminare und Tagungen in Frankreich, Ita-

lien und USA) nicht entnehmen. 

 

C-5216/2017 

Seite 12 

Die Vorinstanz durfte deshalb davon ausgehen, dass sich der Lebensmit-

telpunkt der Beschwerdeführerin seit 2003 in Deutschland befindet. Der 

zentrale Lebensmittelpunkt hat sich in den vorliegend relevanten Jahren 

nicht von Deutschland zurück in die Schweiz verlagert (vgl. E. 3.3.2). Von 

einer ergänzenden Befragung des Ehemannes kann aufgrund der Akten-

lage abgesehen werden, da einer solchen keine Beweiskraft zukommen 

würde (Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 227/05 vom 

16. Januar 2006 E. 4.2). Die vorinstanzliche Verfügung ist daher zu bestä-

tigen und die Beschwerde abzuweisen. 

  

5.  

 

5.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten der Beschwer-

deführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Auf deren Erhebung ist an-

gesichts des mit Zwischenverfügung vom 7. Dezember 2017 gutgeheisse-

nen Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch 

zu verzichten. 

 

5.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführe-

rin keinen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG e 

contrario). Der obsiegenden Vorinstanz als Bundesbehörde ist ebenfalls 

keine Entschädigung auszurichten (vgl. Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

C-5216/2017 

Seite 13 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

2.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtskurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tatjana Bont 

 

  

C-5216/2017 

Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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