# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 19ace65b-d928-5a07-8835-8f723652ec6d
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-06-24
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 24.06.2020 6B 128/2019 (6B_128/2019)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-128-2019_2020-06-24.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_128/2019
  
 

 

 

    
  Verfügung vom 24. Juni 2020
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin van de Graaf, als Einzelrichterin, 

Gerichtsschreiber Moses. 

 

Verfahrensbeteiligte 

BVG-Sammelstiftung A.________in Liquidation, vertreten durch Dr. Michael Werder und/oder Claudio Kerber, Rechtsanwälte, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, Leitender Oberstaatsanwalt, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Verwendung zu Gunsten des Geschädigten (Art. 73 StGB), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug, Strafabteilung, vom 20. Dezember 2018 (S 2018 31). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

Am 4. Juli 2018 beantragte die BVG-Sammelstiftung A.________ in Liquidation, die im Strafverfahren gegen B.________ und C.________ eingezogenen Vermögenswerte seien zu ihren Gunsten zu verwenden. Das Strafgericht des Kantons Zug wies dieses Begehren am 7. August 2018 ab. Auf die von der Gesuchstellerin erhobene Berufung trat das Obergericht des Kantons Zug am 20. Dezember 2018 nicht ein. Dagegen erhob die BVG-Sammelstiftung A.________ in Liquidation am 29. Januar 2019 Be schwerde beim Bundesgericht. Am 13. März 2019 teilte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, sie habe beim Strafgericht des Kantons Zug ein neues Gesuch um Zuweisung der eingezogenen Vermögenswerte eingereicht. 

Das Verfahren vor dem Bundesgericht wurde am 22. August 2019 sistiert. Am 9. Juni 2020 teilte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht mit, das Strafgericht des Kantons Zug habe ihr den Verwertungserlös in der Zwischenzeit rechtskräftig zugesprochen. Das vor dem Bundesgericht hängige Verfahren sei deshalb als gegenstandslos ab zuschreiben. 

 

 

    
  Demnach verfügt die Einzelrichterin:
  
 

 

    
  1. 
 

Das Verfahren wird zufolge Gegenstandslosigkeit von der Geschäftskontrolle abgeschrieben. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 24. Juni 2020 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Instruktionsrichterin: 

 

Der Gerichtsschreiber: