# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 284049e7-283f-5f31-881b-442800ae3c8b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-07-18
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 18.07.2018 5A 591/2018 (5A_591/2018)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-591-2018_2018-07-18.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_591/2018
  
 

 

 

    
  Urteil vom 18. Juli 2018
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________, 

vertreten durch Rechtsanwältin Cinthia Sedo, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Eheschutz, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 11. Juni 2018 (LE180025-O/U). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

A.________ und B.________ haben zwei Kinder. Mit Eheschutzurteil vom 4. April 2018 übertrug das Bezirksgericht Winterthur die Obhut auf die Mutter, unter Regelung des Besuchsrechts des Vaters und dessen Zahlungspflicht. 

Mit Beschluss vom 11. Juni 2018 trat das Obergericht auf die hiergegen erhobene Berufung von A.________ nicht ein. 

Dagegen hat A.________ am 11. Juli 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde hat ein Begehren und eine Begründung zu enthalten, (Art. 42 Abs. 1 BGG). Weil das Eheschutzverfahren eine vorsorgliche Massnahme im Sinn von Art. 98 BGG darstellt (BGE 133 III 393 E. 5.1 S. 397), ist nur die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte möglich. Es gilt somit das strenge Rügeprinzip im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG und das Bundesgericht prüft in diesem Fall nur klar und detailliert erhobene Rügen, während es auf appellatorische Kritik nicht eintritt (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 140 III 264 E. 2.3 S. 266). 

 

    
  2. 
 

Die Beschwerde enthält weder ein Rechtsbegehren noch Verfassungsrügen; auch inhaltlich vermöchten die Ausführungen den bei Verfassungsrügen geltenden Substanziierungsanforderungen nicht zu genügen (vgl. dazu BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 141 I 36 E. 1.3 S. 41; 142 II 369 E. 2.1 S. 372; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). 

 

    
  3. 
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie im vereinfachten einzelrichterlichen Verfahren nicht einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). 

 

    
  4. 
 

Angesichts der konkreten Umstände wird auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise verzichtet (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 18. Juli 2018 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Escher 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli