# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7b33293e-4306-567e-aaf6-69c65eb6346c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.10.2021 UV 2020/87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2020-87_2021-10-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2020/87

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 22.02.2022

Entscheiddatum: 05.10.2021

Entscheid Versicherungsgericht, 05.10.2021
Art. 18 UVG. Art. 24 f. UVG. Beweiswürdigung kreisärztlicher Berichte. Im 
Zeitpunkt des Fallabschlusses lagen noch gewisse unfallkausale 
Beschwerden vor, die Beschwerdeführerin war jedoch in einer adaptierten 
Tätigkeit voll arbeitsfähig. Kein Anspruch auf eine Rente und eine höhere 
Integritätsentschädigung als bereits zugesprochen. Abweisung der 
Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 5. Oktober 2021, UV 2020/87).

Entscheid vom 5. Oktober 2021

Besetzung

Versicherungsrichter Joachim Huber (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Christiane 

Gallati Schneider und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Katja Blättler

Geschäftsnr.

UV 2020/87

Parteien

A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Roland Zahner, Studer Zahner Anwälte AG, 

Hauptstrasse 11a, Postfach 2125, 8280 Kreuzlingen,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ war bei der B.___ AG als Mitarbeiterin in der Werkstatt tätig und dadurch bei 

der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: Suva) obligatorisch 

gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 30. Juni 2017 klemmte sie sich beim 

Rückwärtsfahren mit einem Hubwagen den linken Fuss zwischen dem Hubwagen und 

einer Wand ein (Suva-act. 1). Die am Unfalltag erstbehandelnden Ärzte des Spitals 

C.___ diagnostizierten ein Quetschtrauma am Unterschenkel links sowie eine 

Schürfwunde am oberen Sprunggelenk (OSG) links. Sie führten bis zum 1. Juli 2017 

eine stationäre Logenüberwachung durch und entliessen die Versicherte dann mit einer 

deutlich regredienten Unterschenkelschwellung und in gutem Allgemeinzustand. Sie 

attestierten der Versicherten vom 30. Juni bis 3. Juli 2017 eine Arbeitsunfähigkeit von 

100 % (Suva-act. 7). Die Suva kam für die Folgen des Unfalls auf (Suva-act. 3, vgl. 

Suva-act. 139).

A.a. 

Eine am 8. August 2017 in der Radiologie D.___ durchgeführte MRI-Untersuchung 

des OSG links ergab unter anderem ein Knochenmarködem betreffend den 

Schaftbereich der Fibula mit Ausläufer bis zum Malleolus lateralis, geringe ossäre 

Ödemzonen an der distalen Tibia sowie am Processus anterior calcanei, eine etwas 

akzentuierte Ödemzone am Os naviculare in den plantarseitigen Anteilen mit fraglicher 

(nicht dislozierter) Frakturlinie, eine Zerrung der anterioren distalen Syndesmose, 

Vernarbungen medialseitig subkutan unter Beteiligung des Flexorenretinaculums und 

ein subkutanes Ödem lateralseitig über dem lateralen Malleolus (Suva-act. 14).

A.b. 

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Dr. med. E.___, Oberarzt mbF Orthopädie, Spital C.___, diagnostizierte am 

4. Oktober 2017 einen Bonebruise am Os naviculare Fuss links. Er verordnete der 

Versicherten Physiotherapie und attestierte weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit (Suva-

act. 18). Dr. med. F.___, Praktischer Arzt, berichtete am 27. November 2017, der 

Heilungsverlauf sei protrahiert, die Behandlung dauere voraussichtlich noch bis Anfang 

des Jahres 2018 (Suva-act. 25). Ab 13. Januar 2018 attestierte Dr. F.___ der 

Versicherten eine Arbeitsunfähigkeit von 60 %, ab dem 20. Februar 2018 eine solche 

von 50 % (Suva-act. 29 f., 38, abweichend davon war sie gemäss Angaben der 

Arbeitgeberin ab 8. Januar 2018 zu 50 % arbeitstätig; vgl. Suva-act. 27).

A.c. 

Am 5. März 2018 wurde die Versicherte durch Suva-Kreisarzt Dr. med. G.___, 

Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 

untersucht. Dieser beurteilte am 17. März 2018, es liege ein langsam rückläufiges 

Schmerzsyndrom am Sprunggelenk und der Fusswurzel vor. Es bestehe noch eine 

deutlich verminderte Belastbarkeit des linken Fusses bei recht guter Beweglichkeit und 

guten Muskelverhältnissen. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 66.66 % sei ab 9. 

April 2018 zumutbar (Suva-act. 39).

A.d. 

Nach Durchführung einer MRI-Untersuchung beurteilte Dr. med. H.___, Radiologie 

FMH, Radiologie D.___, am 18. April 2018, im Vergleich zur Voruntersuchung vom 8. 

August 2017 bestehe eine vollständige Regredienz der damaligen 

Knochenmarksödeme vor allem in der distalen Fibula sowie weniger auch der distalen 

Tibia, am Os naviculare und am Processus anterior calcanei. Neu aufgetreten sei ein 

fokales kleines subchondrales Knochenmarksödem an der medialen Talusrolle mit 

ebenfalls neu aufgetretenem Knorpelschaden an der medialen Trochlea tali. Die 

vordere distale Syndesmose zeige deutliche narbige Veränderungen bei Zustand nach 

wahrscheinlicher Partialruptur oder zumindest Zerrung (Suva-act. 43). Dr. F.___ hielt am 

4. Mai 2018 fest, aufgrund der neu aufgetretenen Befunde halte er die Beschwerden 

der Versicherten für plausibel und denke, dass eine Steigerung der Arbeitszeit (mehr 

als 50 %) noch verfrüht sei (Suva-act. 44). Dr. G.___ befand am 14. Mai 2018, die 

Versicherte sei entgegen seiner früheren Einschätzung sicher noch bis Ende Juni 2018 

zu 50 % arbeitsunfähig (Suva-act. 45).

A.e. 

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Dr. E.___ beurteilte am 29. Juni 2018, vermutlich sei der neu nachgewiesene 

Knorpelschaden im Bereich der Trochlea tali für die Beschwerden verantwortlich (Suva-

act. 59). Am 23. August 2018 führte er eine Arthroskopie OSG links mit 

Mikrofakturierung der Trochlea tali durch (Suva-act. 71). Er hielt am 3. Oktober 2018 

fest, die Versicherte sei weiterhin arbeitsunfähig (Suva-act. 80). Nach Durchführung 

einer MRI-Untersuchung (vgl. Suva-act. 88) beurteilte Dr. E.___ am 23. November 2018, 

es zeige sich eine Besserung des Knorpelüberzugs nach Mikrofrakturierung im Bereich 

der Trochlea tali. Die Versicherte belaste zunehmend mehr, zeitweise sei bereits schon 

eine volle Belastung möglich. Weitere Kontrollen bei ihm seien nicht vorgesehen (Suva-

act. 89).

A.f. 

Vom 5. Februar bis 1. März 2019 befand sich die Versicherte stationär im 

Rehazentrum I.___. Die zuständigen Ärztinnen berichteten am 6. März 2019 über 

weiterhin bestehende Mobilitätseinschränkungen. Für die Dauer des stationären 

Aufenthalts bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Ab 2. März 2019 liege aus 

rheumatologischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für adaptierte Tätigkeiten vor. 

Ab dem 17. März 2019 solle die weitere Beurteilung und eventuelle Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit durch den nachbehandelnden Arzt erfolgen (Suva-act. 111, vgl. auch 

Suva-act. 118). Die Versicherte war vom 2. bis 7. März 2019 zu 50 % bei ihrer 

Arbeitgeberin tätig, ab 8. März 2019 attestierte ihr Dr. F.___ jedoch wieder eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100 % (vgl. Suva-act. 113, 118, 125, 130-4).

A.g. 

Im Auftrag der Suva untersuchte Dr. med. J.___, Oberarzt Orthopädie, Klinik K.___, 

die Versicherte am 4. Juni 2019 im Sinne einer Zweitmeinung. In seinem Bericht vom 

11. Juni 2019 hielt er als Diagnosen Rückfussschmerzen links fest. Es bestehe der 

Verdacht auf eine persistierende osteochondrale Läsion der medialen Talusschulter 

sowie eine osteochondrale Läsion im Bereich des medialen Gutters tibial. Angesichts 

des beschriebenen schmerzhaften Knackens mit danach massiver Schmerzzunahme 

wäre zudem ein freier Gelenkskörper (nicht) auszuschliessen. Klinisch könnte des 

Weiteren ein anteromediales ventrales OSG-Impingement bestehen. Zur weiteren 

Abklärung schlage er ein Arthro-MRI des OSG vor. Zudem bestehe der Verdacht auf 

ein residuelles komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS), weshalb er ebenfalls 

eine Abklärung vorschlage (Suva-act. 143). Die empfohlene MRI-Untersuchung wurde 

am 24. Juni 2019 durchgeführt (Suva-act. 146).

A.h. 

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Dr. med. L.___, Teamleiterin Rehabilitation, Klinik K.___, beurteilte am 10. Juli 2019, 

die Diagnose eines floriden CRPS könne derzeit nicht gestellt werden. Ein Teil der 

Symptome und Befunde wäre durch das Vorliegen der degenerativen/

posttraumatischen Veränderungen erklärbar. Zur Ursachenabklärung wären allenfalls 

noch eine angiologische und neurologische Mitbeurteilung zu empfehlen (Suva-act. 

155, vgl. auch Bericht vom 19. August 2019; Suva-act. 156).

A.i. 

Eine am 17. September 2019 in der Klinik Q.___ durchgeführte Untersuchung 

ergab keinen Hinweis auf ein Lymphödem, ein Phlebödem oder eine arterielle 

Makroangiopathie (Suva-act. 167). Am 25. September 2019 wurde die Versicherte in 

der Klinik K.___ neurologisch und neurophysiologisch untersucht. Die abklärenden 

Ärzte berichteten gleichentags, die Versicherte beschreibe Beschwerden am gesamten 

linken Bein, die keinem Dermatom oder peripheren Nervenversorgungsgebiet 

zugeordnet werden könnten. Für eine spinale oder zentrale Genese der 

Sensibilitätsstörung ergebe sich kein objektivierbarer Befund. Die neurophysiologische 

Zusatzuntersuchung habe keinen Hinweis auf eine periphere Neuropathie ergeben. 

Differentialdiagnostisch sei eine Small-Fiber-Neuropathie erwogen worden, dies sei 

jedoch unwahrscheinlich (Suva-act. 173).

A.j. 

Nach einer Abschlussuntersuchung vom 5. November 2019 befand Suva-Kreisarzt 

Dr. G.___, es bestehe eine verminderte Belastbarkeit und Beweglichkeit des Fusses 

links. Da sich keine Behandlungsmassnahmen anböten, die den derzeitigen Zustand 

verbessern könnten, sei von einem Endzustand auszugehen. Die angestammte 

Tätigkeit sei der Versicherten nicht mehr zumutbar. Für eine adaptierte Tätigkeit sei sie 

hingegen ganztags einsetzbar (Suva-act. 183). Den Integritätsschaden schätzte Dr. 

G.___ auf 15 % (Suva-act. 184).

A.k. 

Die Suva kündigte der Versicherten am 28. November 2019 an, sie stelle die 

Heilkostenleistungen auf den 30. November 2019 ein. Für die Kosten der weiterhin 

notwendigen ärztlichen Kontrollen werde sie jedoch aufkommen. Über den Abschluss 

hinaus übernehme sie auch die Schmerzmedikation und elastische Binden bzw. OSG-

Bandagen. Per 31. Dezember 2019 stelle sie dann auch die Taggeldleistungen ein 

(Suva-act. 188).

A.l. 

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B.  

C.  

Mit Verfügung vom 30. Dezember 2019 sprach die Suva der Versicherten eine 

Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 15 % zu. Einen 

Rentenanspruch verneinte sie (Suva-act. 198).

A.m. 

Dagegen erhob die Versicherte am 16. Januar 2020 Einsprache (Suva-act. 204). 

Mit ihrer Einsprachebegründung vom 29. Mai 2020 reichte sie eine am 27. Mai 2020 

erstellte Stellungnahme von Dr. med. M.___, Spezialarzt FMH für Orthopädische 

Chirurgie, zur kreisärztlichen Abschlussuntersuchung von Dr. G.___ ein. Dr. M.___ hatte 

beurteilt, auch eine rein sitzende Tätigkeit sei der Versicherten nur zu maximal 60 % 

möglich und ein Integritätsschaden von 25 % sei gerechtfertigt (Suva-act. 218, 220).

B.a. 

Am 11. August 2020 wurde die Versicherte durch Suva-Kreisarzt Dr. med. N.___, 

Facharzt für Chirurgie, untersucht. Dieser befand am 18. August 2020, Folgen eines 

CRPS seien nicht vorhanden und zum Zeitpunkt der Untersuchung könne keine 

Schwellung nachgewiesen werden. Die Zumutbarkeit der noch möglichen Tätigkeiten 

könne vollumfänglich von der Beurteilung von Dr. G.___ vom November 2019 

übernommen werden. Auch die Beurteilung des Integritätsschadens bleibe 

unverändert. Der Endzustand sei erreicht (Suva-act. 226).

B.b. 

In ihrer Stellungnahme vom 7. September 2020 bemängelte die Versicherte den 

Bericht von Dr. N.___ und erachtete eine versicherungsexterne Expertise als notwendig 

(Suva-act. 228).

B.c. 

Am 22. September 2020 nahm Suva-Kreisarzt Dr. med. O.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Stellung zum 

Bericht von Dr. M.___ vom 27. Mai 2020 (Suva-act. 230, die Dres. G.___ und N.___ 

waren damals nicht mehr für die Suva tätig; vgl. Suva-act. 231).

B.d. 

Nach einer erneuten Stellungnahme der Versicherten (vgl. Suva-act. 232) wies die 

Suva die Einsprache mit Entscheid vom 10. November 2020 ab (Suva-act. 233).

B.e. 

Dagegen erhob die Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführerin) am 10. 

Dezember 2020 Beschwerde. Sie beantragte darin, der Einspracheentscheid vom 10. 

C.a. 

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Erwägungen

1.

Zwischen den Parteien umstritten und vorliegend zu prüfen ist der Anspruch der 

Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente und eine höhere Integritätsentschädigung, 

als die ihr von der Beschwerdegegnerin bereits zugesprochene. Dabei ist insbesondere 

umstritten, ob der medizinische Sachverhalt genügend abgeklärt ist.

November 2020 sei aufzuheben und es seien ihr die ihr zustehenden gesetzlichen 

Leistungen zuzusprechen. Eventualiter sei ein Gerichtsgutachten einzuholen. 

Subeventualiter seien weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen; alles unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G1). Sie reichte unter anderem eine 

Stellungnahme von Dr. M.___ vom 10. Dezember 2020 ein (act. G1.3).

Am 28. Januar 2021 beantragte die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) die 

Abweisung der Beschwerde (act. G3).

C.b. 

Die Beschwerdeführerin verzichtete am 4. März 2021 auf die Einreichung einer 

einlässlichen Replik und hielt an ihren Anträgen fest (act. G5).

C.c. 

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 % invalid, so hat 

sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]). Der Grad der für den Rentenanspruch 

massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) durch einen 

Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Erleidet die versicherte Person durch 

den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene 

Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG).

1.1. 

Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung bildet die 

Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, 

1.2. 

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2.

Vorab ist festzuhalten, dass die Zeitpunkte der Einstellung der Heilkostenleistungen per 

30. November 2019 und der Taggelder per 31. Dezember 2019 medizinisch 

die natürlich und adäquat-kausal mit einem versicherten Unfallereignis 

zusammenhängen (BGE 129 V 181 E. 3.1 f.; André Nabold, N 48 ff. zu Art. 6, in: Marc 

Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Kommentar 

zum schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 2018, [nachfolgend zitiert: KOSS UVG]; 

Irene Hofer, N 66 zu Art. 6, in: Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne Leuzinger/Kurt Pärli 

[Hrsg.], Unfallversicherungsgesetz, Basler Kommentar, 2019, [nachfolgend zitiert: BSK 

UVG]; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung zum 

Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 53 ff.).

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Um den Gesundheitszustand und insbesondere das Ausmass der 

Arbeitsfähigkeit beurteilen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das 

Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere 

Fachleute zur Verfügung zu stellen haben (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des 

Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a 

mit Hinweisen). Den Berichten und Gutachten, welche die Versicherungen während des 

Administrativverfahrens von ihren eigenen oder von beratenden Ärzten und Ärztinnen 

einholen, kann rechtsprechungsgemäss ebenfalls Beweiswert beigemessen werden 

(BGE 135 V 467 ff. E. 4 und BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee, je mit Hinweisen). In solchen 

Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen zu stellen. 

Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 471 E. 4.7; RKUV 1997 Nr. U 281 E. 1a S. 281 f.).

1.3. 

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ausgewiesen und unbestritten sind (vgl. Suva-act. 188, act. G1). Entsprechend erfolgte 

in zeitlicher Hinsicht die Prüfung eines Rentenanspruchs auf den 1. Januar 2020 zu 

Recht (vgl. Art. 19 Abs. 2 UVG). Dasselbe gilt in Bezug auf den Zeitpunkt der 

Festlegung der Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 2 UVG). Die Beschwerdeführerin 

hatte in diesem Zeitpunkt unbestritten noch unfallkausale Beschwerden am Fuss links. 

Im Folgenden ist jedoch zu prüfen, ob diese Beschwerden und die dadurch bedingte 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin rechtsgenüglich abgeklärt 

wurden.

Die Beschwerdegegnerin legte den Fall im Verlauf des Vorverfahrens drei 

unterschiedlichen Kreisärzten zur Beurteilung vor. Die Beschwerdeführerin macht 

geltend, dieses Vorgehen widerspreche der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Die 

Beschwerdegegnerin könne nicht stets noch eine weitere kreisärztliche 

(Akten-)Beurteilung - im Sinne einer "kreisärztlichen Oberbeurteilung" - einholen, statt 

einen versicherungsexternen Experten zu beauftragen (act. G1). Wie die 

Beschwerdegegnerin jedoch ausführt, hat sie nur deshalb unterschiedliche Kreisärzte 

mit der Beurteilung des Falls betraut, weil Dr. G.___ per Ende 2019 in den Ruhestand 

trat und der darauf in den Fall involvierte Dr. N.___ seit Ende August 2020 nicht mehr 

für die Beschwerdegegnerin tätig ist (Suva-act. 231). Es ist also davon auszugehen, 

dass die Beschwerdegegnerin nur aufgrund dieser Weggänge den Fall durch 

unterschiedliche Kreisärzte beurteilen liess und ansonsten stets den erstbefassten Dr. 

G.___ um weitere Stellungnahmen gebeten hätte (vgl. auch Suva-act. 233-5 f.). Das 

Vorgehen der Beschwerdegegnerin entspricht damit nicht einer "kreisärztlichen 

Oberbeurteilung". Auch hat die Beschwerdegegnerin jeweils nicht ohne Grund eine 

zusätzliche kreisärztliche Beurteilung eingeholt, sondern sah sich aufgrund der 

Einwände der Beschwerdeführerin bzw. der von ihr eingereichten Einschätzungen von 

Dr. M.___ dazu veranlasst, die Kreisärzte um eine ergänzende Stellungnahme zu bitten 

(vgl. Suva-act. 218, 220, 226, 228, 230). Dies entspricht dem üblichen Vorgehen im 

verwaltungsrechtlichen Verfahren und ist nicht zu beanstanden.

2.1. 

Kreisarzt Dr. G.___ hielt am 6. November 2019 fest, gemäss Angaben der 

Beschwerdeführerin betrage die Gehstrecke ca. 1.5 km, die Gehdauer eine halbe 

Stunde. Das Stehen über ein bis zwei Stunden sei ebenfalls möglich. Die 

Beschwerdeführerin nehme zweimal täglich Voltaren 50 sowie dreimal täglich Dafalgan 

1 g ein, Physiotherapie besuche sie seit Monaten nicht mehr und bezüglich der 

Unfallfolgen sei kein Arzttermin mehr vorgesehen. Es liege keine augenfällige 

Schwellung im Bereich des distalen Unterschenkels, Knöchels und Fusses vor. Als 

Diagnose hielt Dr. G.___ primär eine verminderte Belastbarkeit und Beweglichkeit des 

2.2. 

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linken Fusses bei/mit Rückfussschmerzen sowie osteochondraler Läsion der medialen 

Talusschulter und tibial fest. Die Beschwerdeführerin leide im Vergleich zur 

kreisärztlichen Untersuchung vom 5. März 2018 (vgl. Suva-act. 39) unverändert unter 

einem Dauerschmerz in der Sprunggelenkregion links mit Schmerzzunahme unter 

Belastung und bei Kälteexposition. Klinisch zeige sich eine Druckdolenz vor allem im 

Innervationsgebiet des Nervus peroneus, wahrscheinlich als Folge der 

Kompressionsverletzung. Ferner zeige sich eine Einschränkung der Beweglichkeit im 

OSG und unteren Sprunggelenk (USG). Bezüglich des OSG sei diese 

Bewegungseinschränkung durch den unfallkausalen Knorpelschaden erklärt. Die 

angestammte Tätigkeit als Produktionsmitarbeiterin in stehender Tätigkeit sei der 

Beschwerdeführerin nicht mehr zumutbar. Für eine Tätigkeit in Wechselbelastung, die 

überwiegend im Sitzen geleistet werden könne, sei die Beschwerdeführerin hingegen 

ganztags einsetzbar. Ein Begehen von unebenem Gelände, längere Gehstrecken, 

Tätigkeiten auf Leitern oder Gerüsten sowie Tätigkeiten in kauernder oder kniender 

Position seien nicht möglich (Suva-act. 183). Dr. N.___ übernahm die 

Arbeitsfähigkeitsbeurteilung von Dr. G.___ nach einer Untersuchung der 

Beschwerdeführerin vom 11. August 2020 vollumfänglich (Suva-act. 226).

Dr. M.___ führte am 27. Mai 2020 aus, die kreisärztliche Beurteilung von Dr. G.___ 

leuchte zwar ein und die derzeitige Situation werde genau beschrieben. Bei der 

neurologischen und neuropsychologischen Untersuchung vom 25. September 2019 in 

der Klinik K.___ seien jedoch als Hauptdiagose chronische Rückfussschmerzen links 

bei unter anderem einer OSG-Schwellung und einer Hypästhesie am Vorfuss 

festgestellt worden (vgl. Suva-act. 155, 173). Dr. G.___ habe dies nicht berücksichtigt, 

weshalb seine Schlussfolgerung einer ganztägigen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten 

Tätigkeit nicht "einfühlbar" sei (Suva-act. 220).

2.3. 

Dr. G.___ hielt im Gegensatz zur Diagnose der Klinik K.___ fest, es sei keine 

auffällige Schwellung im Bereich des distalen Unterschenkels, des Knöchels und des 

Fusses vorhanden. Bei den Umfangmessungen hielt er bei der Wade (maximal) einen 

seitengleichen Umfang, bei der Fessel links 1 cm mehr und beim Mittelfuss links 0.5 

cm mehr als rechts fest (Suva-act. 183). Auch Dr. N.___ befand am 18. August 2020, es 

sei weder eine Schwellung noch eine Atrophie der Oberschenkel- und 

Unterschenkelmuskulatur sichtbar. Er erhob am Oberschenkel sowie an der Fessel um 

0.5 cm unterschiedliche Umfangmasse zugunsten rechts bzw. links (Suva-act. 226).

2.3.1. 

Die abklärenden Ärzte der Klinik K.___ hielten zwar die erwähnte Hypästhesie am 

Vorfuss fest, fanden jedoch für eine spinale oder zentrale Genese der angegebenen 

2.3.2. 

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Sensibilitätsstörung keinen objektivierbaren Befund. Ebenso ergab die 

neurophysiologische Zusatzuntersuchung keinen Hinweis auf eine periphere 

Neuropathie und die angefertigten SEPs (somatosensorisch evozierte Potenziale) 

zeigten keinen pathologischen Befund, der auf eine spinale Leistungsstörung hindeuten 

würde. Schliesslich hielten die abklärenden Ärzte der Klinik K.___ fest, die 

differenzialdiagnostisch erwogene Small-Fiber-Neuropathie sei wenig wahrscheinlich, 

ausserdem bestünden keine Dysästhesien und die von der Beschwerdeführerin 

beschriebenen Sensibilitätsstörungen seien eher diffus als lokalisiert an den Füssen 

(Suva-act. 173). Insgesamt konnten sie damit die beklagte Sensibilitätsstörung nicht 

objektivieren und es ist nicht zu bemängeln, dass Dr. G.___ sowie am 18. August 2020 

auch Dr. N.___ (vgl. Suva-act. 226-4) festhielten, die Beschwerdeführerin klage zwar 

über entsprechende Beschwerden, eine eigentliche Hyperästhesie liege jedoch nicht 

vor.

Dr. M.___ führte weiter aus, es handle sich bei der vorliegenden Verletzung um 

eine Situation eines abortiven CRPS bzw. einer chronischen Schmerzsymptomatik, die 

knapp die Budapest-Kriterien für die Diagnose eines CRPS nicht erfülle (Suva-

act. 220). Er verwies dabei insbesondere auf die Beurteilung von Dr. L.___. Diese hatte 

am 10. Juli 2019 festgestellt, klinisch bestätigten sich ein Temperaturunterschied der 

Füsse von allerdings weniger als einem Grad, ein perimalleoläres Ödem sowie eine 

schmerzhafte leichte Bewegungseinschränkung des Sprunggelenks und Hypästhesien. 

Diese träten im Bereich des lateralen Fussrands sowie des medialen distalen 

Unterschenkels auf. Aktenanamnestisch habe die Beschwerdeführerin angegeben, vor 

mehreren Jahren eine Operation gehabt zu haben, welche zu diesen Hypästhesien 

geführt habe. Obwohl ein Teil der Budapest-Kriterien erfüllt sei, könne die Diagnose 

eines CRPS aktuell nicht gestellt werden. Ein Teil der Symptome und Befunde wäre 

durch das Vorliegen der degenerativen/posttraumatischen Veränderungen erklärbar 

(Suva-act. 155). Letztere Aussage stützt - wie von Dr. O.___ überzeugend vorgebracht 

(vgl. Suva-act. 230-3) - die kreisärztliche Diagnose von Dr. G.___ (verminderte 

Belastbarkeit und Beweglichkeit Fuss links; Suva-act. 183). Die von Dr. L.___ weiter 

vorgeschlagenen Abklärungen ergaben keine Erklärung für die geklagten Beschwerden 

(vgl. Suva-act. 156, 167, 173). Auch Dr. G.___, Dr. N.___ und Dr. O.___ verneinten die 

für die Diagnose eines CRPS wesentlichen Kriterien (vgl. Suva-act. 183, 226, 230).

2.3.3. 

Es ist damit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass kein 

CRPS vorlag und die geltend gemachten Hypästhesien nicht bzw. zumindest nicht in 

einem relevanten Ausmass objektivierbar sind. Zudem sind allfällige Hypästhesien nicht 

überwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 30. Juni 2017 zurückzuführen. Dies 

2.3.4. 

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auch, zumal die Beschwerdeführerin nach einem Unfall im Jahr 2008 zentral auf dem 

linken Fussrist operiert worden war und sie nun unter anderem dort Hypästhesien 

beklagt (vgl. Suva-act. 19). Wie Dr. N.___ überzeugend ausführte, ist zudem bei einem 

Zustand nach einer Exzision eines unfallfremden Morton-Neuroms interdigital Dig II bis 

III Fuss links erwartungsgemäss die Sensibilität dort nicht mehr vorhanden (vgl. Suva-

act. 226-4). Dr. O.___ führte im Übrigen überzeugend aus, die beklagte Gefühlsstörung 

im Fuss links (als Folge eines fraglichen CRPS) sei insofern nicht weiter zu diskutieren, 

als sich eine solche Störung weder im Zumutbarkeitsprofil noch in der Schätzung des 

Integritätsschadens auswirke (Suva-act. 230).

Dr. M.___ führte weiter aus, entgegen der Einschätzung von Dr. G.___ sei die 

Beschwerdeführerin in einer angepassten, vorwiegend sitzenden Tätigkeit nicht 

ganztags einsetzbar. Die Schmerzen nähmen am Nachmittag deutlich zu und es sei 

auch anzunehmen, dass die Schwellung im Tagesverlauf zunehme. Die 

Beschwerdegegnerin übernehme die Kosten der Schmerzmedikation auf unbestimmte 

Zeit, was doch vermuten lasse, dass die Schmerz-/Schwellungssituation erheblich sei 

(Suva-act. 220). Dr. G.___ hat bei seiner Beurteilung die Schmerzen sowie die 

(anlässlich seiner Untersuchung geringe) Schwellung jedoch berücksichtigt und 

entsprechende Adaptionskriterien festgelegt. Dr. M.___ befand, das von Dr. G.___ 

festgelegte Zumutbarkeitsprofil sei richtig. Die sitzende Tätigkeit sollte nicht 

überwiegend, sondern vorwiegend sein. Aufgrund der chronischen Schmerz-/

Schwellungssituation sei auch eine praktisch rein sitzende Tätigkeit nicht zu 100 % 

möglich. Eine halbtägliche Beschäftigung sei sicher möglich, ausgereizt dürfte sie bei 

einer Arbeitsfähigkeit von 60 % in einer rein sitzenden Tätigkeit sein. Die 40%ige 

Arbeitsunfähigkeit sei schmerzbedingt bzw. entspreche der Zeit, wo der linke Fuss zur 

Abschwellung in Ruhe hochgelagert werden müsse (Suva-act. 220). Dr. M.___ erklärte 

jedoch nicht überzeugend, weshalb die Beschwerdeführerin nicht zu 100 % in einer 

adaptierten, wechselbelastenden Tätigkeit arbeitsfähig sein sollte. Selbst wenn sie 

intermittierend den Fuss hochlagern müsste, wäre dies während des Sitzens 

grundsätzlich möglich. Dr. O.___ hielt dazu - auch im Sinne der vorherigen Erwägung 

2.3.1 - überzeugend fest, ein Schwellungszustand habe weder von Dr. L.___ noch im 

Rahmen der vorhergehenden kreisärztlichen Untersuchungen von Dr. G.___ und Dr. 

N.___ derart objektiviert werden können, dass sie eine entsprechende Begründung der 

zeitlichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit liefern könnte (Suva-act. 230).

2.4. 

Nachdem Dr. N.___ das Schreiben von Dr. M.___ vom 27. Mai 2020 zwar zur 

Kenntnis genommen, sich aber nicht ausdrücklich dazu geäussert hatte (vgl. Suva-act. 

226), nahm Dr. O.___ am 22. September 2020 Stellung dazu. Er führte unter anderem 

2.5. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/18

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aus, die Argumentation von Dr. M.___ sei wenig evidenzbasiert-wissenschaftlich, 

sondern deute auf Glaubhaftigkeitsinterpretationen hin. Dr. M.___ versuche nicht, die 

Schmerzen, welche er als ursächlich für die Einschränkungen angebe, mit 

objektivierbaren Kriterien zu korrelieren. Im Gegensatz dazu sei dies im Bericht von 

Dr. L.___ vom 10. Juli 2019 erfolgt und das Ausmass der Schmerzen diskutiert worden 

(vgl. Suva-act. 155). Dr. M.___ hielt am 10. Dezember 2020 dazu selbst fest, nach 

seiner beruflichen Erfahrung seien Schmerzen subjektiv. Wenn man die Beurteilung von 

Dr. O.___ lese, habe man eigentlich einen gut funktionierenden, normalen linken Fuss. 

Das letzte MRI des OSG links vom 24. Juni 2019 spreche aber eine andere Sprache 

(act. G1.3). Dieses MRI hatte im Wesentlichen stationäre postoperative Veränderungen 

mit Knorpeldegenerationen zur Darstellung gebracht. Ausserdem hatte sich eine neu 

aufgetretene geringe Knochenmarksreaktion im Os cuneiforme laterale, 

"Differentialdiagnose im Rahmen einer Fehlbelastung, Differentialdiagnose degenerativ" 

ergeben (Suva-act. 146). Dr. M.___ führte diesbezüglich aus, es sei anzunehmen, dass 

sich die Knorpel-/Knochensituation am OSG nicht verbessert habe, und das 

wahrscheinlich durch eine Fehlbelastung bedingte Knochenmarksödem im Os 

cuneiforme laterale sei von den Kreisärzten nicht berücksichtigt worden (act. G1.3). 

Sowohl Dr. G.___ als auch Dr. N.___ und Dr. O.___ hatten jedoch Kenntnis vom 

genannten MRI (vgl. Suva-act. 183-2, 226-2, 230-1). Obwohl sie sich nicht ausführlich 

dazu äusserten, ist davon auszugehen, dass sie den diesbezüglichen Befund bei ihrer 

Beurteilung berücksichtigten.

Weiter befand Dr. O.___, bezüglich des Medikamentenkonsums ergebe sich 

anamnestisch keine Übereinstimmung zwischen den kreisärztlichen Untersuchungen 

vom 5. November 2019 und 11. August 2020. Vielmehr weise der von der 

Beschwerdeführerin geschilderte verringerte Schmerzmittelkonsum eher auf eine 

zwischenzeitliche Besserung des Beschwerdebildes hin. Der erwähnte 

Medikamentenkonsum liesse sich zum Beispiel anhand von Rechnungsnachweisen 

oder Spiegelbestimmungen objektivieren (Suva-act. 230). Vorliegend besteht jedoch 

entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin kein Anlass für die erwähnte 

Spiegelbestimmung, da keine Zweifel an ihren anamnestischen Angaben betreffend 

den Medikamentenkonsum vorliegen.

2.6. 

Soweit Dr. M.___ am 10. Dezember 2020 bemängelte (act. G1.3), Dr. N.___ habe 

festgehalten, die freie Gehstrecke betrage circa 30 Minuten oder drei Kilometer (vgl. 

Suva-act. 226-3), handelt es sich dabei um eine unglückliche Formulierung. Es ist 

offensichtlich nicht plausibel, dass die Beschwerdeführerin trotz ihrer Einschränkungen 

drei Kilometer in 30 Minuten gehen kann. Ihre anlässlich der kreisärztlichen 

2.7. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/18

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3.

Basierend auf einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in einer adaptierten Tätigkeit ist im 

Rahmen eines Einkommensvergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln.

Untersuchung vom 11. August 2020 gemachten Angaben sind dahingehend zu 

interpretieren, dass sie in der Lage war, entweder 30 Minuten oder ca. drei Kilometer 

zu gehen bzw. sie die Distanzen nicht exakt einschätzen konnte. Ebenso handelt es 

sich bei der Angabe von Dr. N.___, wonach die Beschwerdeführerin eine 

Gefühlsstörung im gesamten rechten Fuss bis Mitte Unterschenkel links 

("sockenförmig") angebe (vgl. Suva-act. 226-4), um einen offensichtlichen Fehler in der 

Seitenangabe (richtigerweise beides links), welche die Beweiskraft des Berichts von Dr. 

N.___ entgegen der Ansicht von Dr. M.___ (act. G1.3) nicht schmälert.

Dr. M.___ verwies in seiner Stellungnahme vom 10. Dezember 2020 auch auf den 

Bericht der behandelnden Ärztinnen der Klinik I.___ vom 6. März 2019 (act. G1.3). 

Diese hatten befunden, die Beschwerdeführerin sei nach Austritt aus der Klinik ab 2. 

März 2019 zu 50 % arbeitsfähig für eine leichte wechselbelastende Tätigkeit. Ab dem 

17. März 2019 solle die weitere Beurteilung und eventuelle Steigerung der 

Arbeitsfähigkeit durch den nachbehandelnden Arzt erfolgen. Sie verschrieben der 

Beschwerdeführerin weitere ambulante Physiotherapie und medizinische 

Trainingstherapie zur Steigerung der Mobilität und Kraft (Suva-act. 111). Daraus ist zu 

schliessen, dass sie der Beschwerdeführerin lediglich unmittelbar nach dem Austritt 

aus der Klinik eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestierten und im weiteren Verlauf mit 

entsprechender Behandlung von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit ausgingen bzw. 

eine solche zumindest nicht ausschlossen. Die Einschätzung der behandelnden 

Ärztinnen der Klinik I.___ stellt die spätere Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die 

Kreisärzte damit nicht in Frage.

2.8. 

Insgesamt sind die Stellungnahmen von Dr. M.___, welcher die 

Beschwerdeführerin im Übrigen nicht persönlich untersucht hat, nicht geeignet, die 

überzeugenden Einschätzungen der Kreisärzte in Frage zu stellen. Dasselbe gilt auch 

für die Beurteilungen der behandelnden Ärzte. Weitere medizinische Abklärungen 

erübrigen sich damit.

2.9. 

Die Beschwerdeführerin war vor ihrem Unfall zuletzt als Mitarbeiterin in der 

Werkstatt bei der B.___ AG tätig (Suva-act. 1). Gemäss Angaben der Arbeitgeberin 

hätte die Beschwerdeführerin im Jahr 2019 dort einen Monatslohn von Fr. 3'650.-- (mal 

3.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/18

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13) sowie eine monatliche Zulage von Fr. 250.-- erhalten (Suva-act. 138). Daraus 

resultiert ein Einkommen von Fr. 50'450.-- (Fr. 3'650.-- x 13 + Fr. 250.-- x 12).

Art. 16 ATSG umschreibt das Invalideneinkommen als hypothetisches Einkommen. 

Nach der ständigen Verwaltungspraxis und Rechtsprechung steht für dessen 

Ermittlung der Beizug von Tabellen und vergleichbaren Übersichten im Vordergrund 

(Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Auflage 2020, Art. 16 N 66 f.). Da der 

Beschwerdeführerin nur noch Hilfsarbeiterinnentätigkeiten zumutbar sind, rechtfertigt 

es sich, das Invalideneinkommen gestützt auf die LSE, Total sämtlicher 

Wirtschaftszweige, Kompetenzniveau 1, Frauen, zu bestimmen. Der entsprechende 

Lohn belief sich im Jahr 2018 auf Fr. 4'371.-- monatlich bzw. Fr. 52'452.-- jährlich. 

Aufgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (2019, 

total) und angepasst an die Nominallohnentwicklung bis 2019 (Index 2018: 2'732, 

2019: 2'759) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 55'222.--. Bei den LSE-Daten 

handelt es sich allerdings lediglich um statistische Durchschnittswerte, was sich daran 

zeigt, dass die Beschwerdeführerin im vorliegenden Fall als Gesunde in einem Pensum 

von 100 % ein unter dem LSE-Wert liegendes Einkommen erzielt hätte (vgl. E. 3.1). Da 

die Akten keinerlei Anhaltspunkte dafür liefern, dass die Beschwerdeführerin freiwillig 

auf ein höheres Einkommen verzichtet hat, ist anzunehmen, dass die 

Unterdurchschnittlichkeit ihres Valideneinkommens auf die für die 

Invaliditätsbemessung nicht zu berücksichtigenden Zwänge des realen Arbeitsmarktes 

zurückzuführen ist. Aus diesem Grund ist das Valideneinkommen auf den LSE-Lohn 

anzuheben. Da demnach im vorliegenden Fall sowohl hinsichtlich des hypothetischen 

Valideneinkommens als auch bezüglich des Invalideneinkommens derselbe Lohn für 

ein Pensum von 100 % zugrunde zu legen ist, kann der Einkommensvergleich anhand 

des sogenannten Prozentvergleichs vorgenommen werden. Dabei entspricht der 

Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, allenfalls unter Berücksichtigung 

eines Abzugs vom Tabellenlohn (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 27. Januar 2017, 

9C_734/2016, E. 4.1, mit Hinweis).

3.2. 

Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten (Hilfsarbeiter)Tätigkeiten behindert 

sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren 

arbeitnehmenden Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit 

unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand 

Rechnung getragen, dass weitere persönliche und berufliche Merkmale einer 

versicherten Person, wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

3.3. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/18

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4.

Schliesslich ist die Höhe des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf eine 

Integritätsentschädigung zu beurteilen. Die Beschwerdegegnerin sprach ihr eine solche 

basierend auf einem Integritätsschaden von 15 % zu (Suva-act. 198, 233).

haben können (BGE 129 V 481 E. 4.2.3, vgl. auch BGE 134 V 327 E. 5.2). Wie Dr. G.___ 

und Dr. N.___ festhielten, hat die Beschwerdeführerin gewisse qualitative 

Einschränkungen ihrer Arbeitsfähigkeit (vgl. Suva-act. 183, 226. E. 2.2). Sie ist im 

Vergleich zu voll leistungsfähigen Arbeitnehmerinnen damit lohnmässig benachteiligt 

und muss mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen (vgl. zum Ganzen Philipp 

Geertsen, Der Tabellenlohnabzug, in Ueli Kieser/Miriam Lendfers [Hrsg.]: Jahrbuch zum 

Sozialversicherungsrecht 2012, S. 139 ff.). Es rechtfertigt sich vorliegend, den 

Tabellenlohnabzug - wie von der Beschwerdegegnerin zugestanden (vgl. Suva-act. 

198, 233) - auf 5 % festzusetzen. Für einen weitergehenden Abzug besteht kein Raum. 

Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für adaptierte Tätigkeiten und 

unter Berücksichtigung eines 5%igen Tabellenlohnabzugs ergibt sich im Rahmen eines 

Prozentvergleichs ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 5 % (0 % + [5 % 

von 100 %]).

3.4. 

Die Integritätsentschädigung wird gemäss Art. 25 Abs. 1 UVG entsprechend der 

Schwere des Integritätsschadens abgestuft. Bei einem gleichen medizinischen Befund 

ist der Integritätsschaden für alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalitär 

bemessen. Spezielle Behinderungen der betroffenen Person bleiben dabei 

unberücksichtigt (BGE 124 V 35 E. 3c, 113 V 221 E: 4b). Die Bemessung des 

Integritätsschadens hängt somit nicht von den besonderen Umständen des Einzelfalls 

ab; es geht vielmehr um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeinträchtigung 

der körperlichen und/oder geistigen Integrität, wobei subjektive Faktoren ausser Acht 

zu lassen sind (BGE 115 V 147 E. 1). Nach Art. 36 Abs. 2 der Verordnung über die 

Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) wird die Integritätsentschädigung gemäss den 

Richtlinien des Anhangs 3 zur UVV bemessen. Dieser Anhang enthält eine als 

gesetzmässig und nicht abschliessend anerkannte Skala. Die medizinische Abteilung 

der Suva hat in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala zusätzliche 

Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sogenannte Feinraster) erarbeitet. 

Diese Tabellen enthalten Richtwerte, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten 

gewährleistet werden soll; sie sind mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 

E. 1c mit Hinweis).

4.1. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/18

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5.  

Kreisarzt Dr. G.___ beurteilte am 5. November 2019, das Defizit der 

Beschwerdeführerin entspreche einer mässiggradigen Arthrose im USG und OSG. Die 

Suva-Tabelle 5 "Integritätsschaden bei Arthrosen" sehe für eine mässiggradige 

Sprunggelenksarthrose einen Spielraum von 10 bis 30 % ("Panarthrose OSG/USG") 

vor. Er schätze den Integritätsschaden daher auf 15 % (Suva-act. 184). Dr. N.___ 

befand am 18. August 2020, obwohl radiologisch noch keine Arthrose im OSG oder 

USG nachweisbar sei, habe Dr. G.___ in Analogie zu einer mässiggradigen Arthrose 

den Integritätsschaden unter Berücksichtigung der Schmerzsymptomatik auf 15 % 

geschätzt. Dies bleibe unverändert (Suva-act. 226). Auch Dr. O.___ bestätigte am 22. 

September 2020 die Schätzung des Integritätsschadens. Er führte aus, unfallbedingt 

bestehe eine osteochondrale Läsion. Zeichen einer über eine mittlere 

Arthrosepathologie hinausgehenden Veränderung seien nicht vorhanden. Wenn man 

eine Schmerzkomponente hinzuaddieren wolle, könne man in Analogie den von Dr. 

G.___ formulierten Wert von 15 % erreichen (Suva-act. 230).

4.2. 

Dr. M.___ führte am 27. Mai 2020 aus, ein Integritätsschaden von 15 % entspreche 

gemäss Suva-Tabelle 5 der Hälfte des Listenfalles für eine Panarthrose OSG/USG für 

eine mässige Arthrose. Dr. G.___ begründe die 15 % mit einem eher mässigen "Defizit" 

im linken Fuss. Das durch das Trauma entstandene "Defizit" am linken Fuss sei aber 

erheblich, so dass doch ein Integritätsschaden von 25 % gerechtfertigt sei (Suva-act. 

220). Dr. M.___ begründete seine abweichende Einschätzung jedoch nicht 

überzeugend. Zudem wies Dr. O.___ zu Recht darauf hin, dass das von Dr. M.___ 

angegebene "erhebliche Defizit" weder in der Funktion der Beweglichkeit noch im 

radiologischen Befund zu objektivieren sei (Suva-act. 230). Am 10. Dezember 2020 

hielt Dr. M.___ lediglich fest, die kreisärztliche Schätzung eines Integritätsschadens von 

15 % sei nicht nachvollziehbar. Er begründete dies jedoch nicht und gab keine eigene 

Schätzung ab (act. G1.3).

4.3. 

Die Stellungnahmen von Dr. M.___ sind damit nicht geeignet, die kreisärztlichen 

Einschätzungen eines Integritätsschadens von 15 % in Frage zu stellen.

4.4. 

Nach dem Gesagten ist der angefochtene Einspracheentscheid nicht zu 

beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.

5.1. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (aArt. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 

2020 gültigen, für das vorliegende Verfahren gemäss Art. 82a ATSG noch 

anwendbaren Fassung).

5.2. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/18

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung.

5.3. 

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	Entscheid Versicherungsgericht, 05.10.2021
	Art. 18 UVG. Art. 24 f. UVG. Beweiswürdigung kreisärztlicher Berichte. Im Zeitpunkt des Fallabschlusses lagen noch gewisse unfallkausale Beschwerden vor, die Beschwerdeführerin war jedoch in einer adaptierten Tätigkeit voll arbeitsfähig. Kein Anspruch auf eine Rente und eine höhere Integritätsentschädigung als bereits zugesprochen. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Oktober 2021, UV 2020/87).

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