# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dcc22de0-74c6-542d-b439-34bb1bef8a06
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-06-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 13.06.2013 725 2013 15 / 127 (725 13 15 / 127)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2013-15---127_2013-06-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 13. Juni 2013 (725 13 15 / 127) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Revision Invalidenrente (Einkommensvergleich [[[[insbesondere Einschätzung der Arbeits-

fähigkeit und leidensbedingter Abzug]]]], Zeitpunkt der Berücksichtigung einer Invaliditäts-

verminderung) 

 

 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Yves Thommen, Kantons-

richter Christof Enderle, Gerichtsschreiber i.V. Daniel Schaffner 
 
 

Parteien A.____, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, indemnis Rechtsan-
wälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1956 geborene A.____ hatte am 8. Mai 2006 einen Arbeitsunfall erlitten. Mit Verfü-
gung vom 20. August 2007 sprach ihm die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) 
für die verbleibenden Unfallfolgen mit Wirkung ab dem 1. Juni 2007 eine auf einem Invaliditäts-
grad von 14 % basierende Invalidenrente zu. Daran hielt die SUVA auf Einsprache des Versi-
cherten hin mit Einspracheentscheid vom 29. November 2007 fest. Eine von A.____ hiergegen 

 
 
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erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht), mit Urteil vom 3. September 2008 ab (Verfahrens-Nr. 725 08 
2/288). Am 18. April 2007 hatte sich A.____ auch bei der Eidgenössischen Invalidenversiche-
rung (IV) zum Leistungsbezug angemeldet, worauf ihm die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-
Stelle) als berufliche Massnahme für die Zeit vom 3. März 2008 bis zum 16. Oktober 2010 eine 
Umschulung zum Hauswart bei der Stiftung B.____ in C.____ gewährte. Der Beschwerdeführer 
schloss diese Umschulung am 6. Oktober 2010 erfolgreich ab. Am 7. Mai 2012 unterzeichnete 
er mit B.____ einen befristeten Arbeitsvertrag als Aushilfe im Fahrdienst (zu 50 – 60 %) für den 
Zeitraum vom 1. Januar 2012 bis voraussichtlich zum 31. Dezember 2013. 
 
B. Mit Verfügung vom 24. Mai 2012 wies die IV-Stelle ein vom 18. April 2007 datierendes 
Leistungsbegehren des Versicherten ab. Es bestehe kein Anspruch auf eine Invalidenrente, da 
ihm ab dem 23. März 2007 aus medizinischer Sicht die Ausübung einer leichten manuellen, 
dem Leiden angepassten Tätigkeit mit Einschränkungen des rechten Knies im Umfang von 
100 % zumutbar sei. 
 
C. Am 6. Juni 2012 verfügte die SUVA sodann die Aufhebung der Invalidenrente des Versi-
cherten per 1. Mai 2012 und begründete dies damit, dessen Erwerbssituation habe sich durch 
die Umschulung zum Hauswart erheblich verbessert, womit seit dem 1. November 2010 keine 
unfallbedingte Erwerbsbeeinträchtigung mehr vorliege. Zudem verpflichtete die SUVA den Ver-
sicherten zur Rückzahlung der für die Monate Mai und Juni 2012 bereits bezogenen Renten in 
Höhe von gesamthaft Fr. 1'193.30. 
 
D. Gegen die vorerwähnte Verfügung erhob der Versicherte am 9. Juli 2012, vertreten 
durch Nicolai Fullin, Advokat in Basel, Einsprache bei der SUVA, wobei er beantragte, es sei 
die angefochtene Verfügung aufzuheben und es sei ihm weiterhin eine Invalidenrente mit einem 
Invaliditätsgrad von 14 % zu leisten und sei auf die Rückforderung von Fr. 1'193.30 gegenüber 
dem Einsprecher zu verzichten. 
 
E. Mit Entscheid vom 3. Dezember 2012 wies die SUVA die Einsprache ab, wobei insbe-
sondere ausgeführt wurde, das Invalideneinkommen des Versicherten übersteige nach Ab-
schluss von dessen Umschulung zum Hauswart das massgebende Valideneinkommen, sodass 
kein Rentenanspruch mehr bestehe. 
 
F. Am 18. Januar 2013 erhob der Versicherte, wiederum vertreten durch Advokat Fullin, 
gegen den SUVA-Einspracheentscheid Beschwerde an das Kantonsgericht. Dabei beantragte 
er, jeweils unter o/e-Kostenfolge, es sei der Einspracheentscheid vom 3. Dezember 2012 auf-
zuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer weiterhin eine 
Invalidenrente mit einem Invaliditätsgrad von 14 % zu leisten. Eventualiter sei festzustellen, 
dass kein Rückforderungsanspruch der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdefüh-
rer über einen Betrag von Fr. 1'193.30 bestehe. 
 

 
 
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G. Mit Beschwerdeantwort vom 11. März 2013 nahm die Beschwerdegegnerin Stellung zu 
der durch den Versicherten eingereichten Beschwerde. Sie führte dabei aus, diese sei unbe-
gründet, und beantragte dementsprechend deren Abweisung. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in D.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsge-
richt als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide 
der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – 
Beschwerde des Versicherten vom 18. Januar 2013 ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist in einem ersten Schritt die Frage, ob der Versicherte, wie dies 
durch die Vorinstanz vertreten wird, zufolge seiner Erwerbsmöglichkeiten nach der Umschulung 
zum Hauswart keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente hat. Sollte sich erweisen, dass 
der Rentenanspruch des Versicherten tatsächlich revisionsweise zufolge relevanter Verbesse-
rung der Einkommensverhältnisse gegenüber dem der Verfügung vom 20. August 2007 
zugrunde gelegten Sachverhalt aufzuheben ist, so wäre in einem weiteren Schritt noch über die 
Frage der Rückleistungspflicht im Hinblick auf bereits erhaltene Leistungen zu befinden. 
 
3.1 Was zunächst die Frage nach dem Fortbestehen des Rentenanspruchs des Versicher-
ten anbelangt, so ist vorab festzuhalten, dass Invalidenrenten gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG bei 
erheblich verändertem Invaliditätsgrad der die Rente beziehenden Person revidiert – d.h. je 
nachdem erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben – werden können. Die Tatsache als solche, 
dass der Rentenanspruch des Versicherten in Revision gezogen wird, ist vorliegend gerichtlich 
nicht zu beanstanden. Insbesondere sind die Voraussetzungen von Art. 22 UVG nicht erfüllt, 
wonach eine Revision ausgeschlossen ist, wenn die betreffende Person eine Altersrente der 
Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) bezieht resp. spätestens bei Erreichen des Ren-
tenalters nach Art. 21 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(AHVG) vom 20. Dezember 1946. Ob sodann, wie von der Beschwerdegegnerin geltend ge-
macht, ein Grund für die verfügte Rentenaufhebung vorliegt, gilt es nachfolgend zu untersu-
chen. Der Fall wäre dies dann, wenn der Versicherte – verglichen mit dem Zeitpunkt des Erlas-
ses der rentenzusprechenden Verfügung vom 20. August 2007 – zufolge erheblicher Verbesse-
rung seiner Erwerbsmöglichkeiten keinen Anspruch auf eine Invalidenrente mehr hätte. 

 
 
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3.2 Nach Art. 18 Abs. 1 UVG hat derjenige Versicherte Anspruch auf eine Invalidenrente, 
der infolge des Unfalles zu mindestens 10 % invalid ist. 
 
Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im Bereich der Invalidenversicherung Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Invalidenversicherung [IVG] vom 19. Juni 1959). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zu-
mutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen 
(Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach 
Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be-
rücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver 
Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2). 
 
Unter einem Unfall ist gemäss Art. 4 ATSG die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beein-
trächtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat, zu verste-
hen. 
 
3.3.1 Ausgangspunkt der Ermittlung der Invalidität und damit eines allfälligen Rentenan-
spruchs bildet die Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesund-
heitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig ist. 
 
3.3.2 Nach Art. 6 ATSG ist unter Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der kör-
perlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 
bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1), zu verstehen. Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). 
 
3.3.3 Die Vorinstanz geht beim Beschwerdeführer bezüglich einer Tätigkeit als Hauswart von 
einer Arbeitsfähigkeit von 100 % aus. Dafür verweist sie auf die Verfügung der IV-Stelle vom 
24. Mai 2012, mittels welcher das auf Leistungen nach dem IVG bezogene Leistungsbegehren 
des Beschwerdeführers abgewiesen wurde. Unter Bezugnahme auf ärztliche Stellungnahmen 
erachtete besagte Verfügung der IV-Stelle aus medizinischer Sicht seit dem 23. März 2007 die 
Ausübung einer leichten manuellen, dem Leiden angepassten Tätigkeit mit Einschränkungen 
des rechten Knies im Umfang von 100 % als zumutbar, ebenso die Ausübung einer Hauswarts-
tätigkeit. 
 
Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, ein volles Pensum als Hauswart sei ihm nicht 
zumutbar. Dafür verweist er auf die Verfügung der SUVA vom 20. August 2007, gemäss wel-
cher ihm aus rein unfallkausaler Sicht nur noch leichte manuelle Tätigkeiten mit kurzen mittel-
schweren Intervallen ganztags zumutbar seien. Die Tätigkeit eines Hauswarts enthalte aber zu 

 
 
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einem nicht unwesentlichen Teil mittelschwere bis schwere Tätigkeiten, wobei an Reinigungs- 
und Gartenarbeiten sowie Schneeräumung zu denken sei. 
 
3.3.4 Der Argumentation des Beschwerdeführers kann nicht gefolgt werden. Es ist korrekt, 
im vorliegenden Fall unter Rückgriff auf die Einschätzung der, im Übrigen rechtskräftigen, Ver-
fügung der IV-Stelle vom 24. Mai 2012 von der Zumutbarkeit eines vollen Pensums als Haus-
wart auszugehen. Gemäss Ausführungen auf der Homepage der Eidgenössischen Berufsprü-
fung für Hauswarte (http://www.pruefung-hauswart.ch, besucht am 16. Juli 2013) – mithin der-
jenigen Prüfung, welche der Beschwerdeführer erfolgreich absolviert hat – bestehen die an ei-
nen Hauswart gestellten Anforderungen in einem guten Umgang mit Menschen, sozialem Ver-
halten, handwerklichem Geschick, technischem Verständnis sowie der Fähigkeit zu selbständi-
gem Handeln und Pflichtbewusstsein. Was den Aufgabenbereich anbelangt, so sorge ein 
Hauswart für die Werterhaltung der ihm anvertrauten Liegenschaften und sei Ansprechperson 
für Anliegen der Benutzer, Kunden und Mieter und helfe im Rahmen seiner Möglichkeiten. Dar-
aus ergibt sich, dass schwere bis mittelschwere Arbeiten nicht den Schwerpunkt einer Tätigkeit 
als Hauswart bilden. Im Vordergrund stehen in aller Regel vielmehr Kontrolltätigkeiten im Hin-
blick auf die Werterhaltung der zu betreuenden Liegenschaft, Organisations- und Koordinati-
onsaufgaben, die Funktion als Ansprechperson gegenüber der Benützer- resp. Mieterschaft 
sowie der flexible Einsatz hinsichtlich diverser kleinerer technischer Probleme. Der Beschwer-
deführer ist einem derartigen Pflichtenheft nicht nur zufolge seiner handwerklichen Ausbildung 
bezüglich der Fähigkeiten gewachsen, sondern auch gesundheitlich zu dieser Tätigkeit in einem 
Vollpensum in der Lage. Im Übrigen stellen gerade die vom Beschwerdeführer angeführten 
Reinigungsarbeiten, welche unstreitig regelmässig im Rahmen einer Hauswartstätigkeit anfallen 
dürften, nicht zwingend mittelschwere bis schwere Tätigkeiten dar, wie dies der Beschwerde-
führer vorbringt. Zu beachten ist des Weiteren, dass Hauswarten gerade in grösseren Betrieben 
ohnehin regelmässig Personal unterstellt wird (vgl. die Beschreibung des Hauswartsberufs un-
ter http://www.berufsberatung.ch, besucht am 16. Juli 2013), welches insbesondere für Reini-
gungs- und Gartenarbeiten zuständig ist und etwaig anfallende aufwändigere Aufgaben über-
nimmt. Dass schliesslich wohl vereinzelt Hauswartsstellen existieren, denen der Beschwerde-
führer zufolge bestehender gesundheitlicher Einschränkungen nicht gewachsen ist, bedeutet 
nicht, dass man ihn hinsichtlich derjenigen Stellen, welche von den Anforderungen her dem 
Durchschnitt entsprechen, nicht als zu 100 % arbeitsfähig erachten dürfte. Für eine unvermin-
derte Arbeitsfähigkeit als Hauswart lässt sich im Übrigen schliesslich auch der erfolgreiche Ab-
schluss der Umschulung zum Hauswart durch den Beschwerdeführer anführen. Insgesamt hat 
die Vorinstanz also ihrer Bestimmung der Invalidität des Beschwerdeführers zu Recht eine Ar-
beitsfähigkeit von 100 % als Hauswart zugrunde gelegt. 
 
3.4.1 Gemäss Art. 16 ATSG ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommensvergleichs zu 
bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; vgl. BGE 104 V 136 E. 2a und b). 
Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen 
durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invali-
deneinkommen) in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn 
sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Re-

 
 
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gel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig 
möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdiffe-
renz lässt sich dann der Invaliditätsgrad bestimmen. Berechnet wird das Valideneinkommen 
grundsätzlich anhand desjenigen Erwerbseinkommens, welches vor Eintritt der zur Invalidität 
führenden Gesundheitsschädigung erzielt wurde (zum Ganzen vgl. etwa GUSTAVO 
SCARTAZZINI/MARC HÜRZELER, Bundessozialversicherungsrecht, 4. Aufl., Basel 2012, S. 189). 
Das Abstellen auf Tabellenlöhne für die Fixierung des Valideneinkommens ist dann zulässig, 
wenn die Verhältnisse nicht in hinreichendem Masse festgestellt werden können. Das Invali-
deneinkommen wiederum wird unter Rückgriff auf Tabellenwerte festgelegt, es sei denn, dass 
es sich beim momentan ausgeübten Arbeitsverhältnis um ein besonders stabiles handelt, wel-
ches den Bezug auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erübrigt, die verbleibende Arbeitsfähigkeit 
voll ausgeschöpft und kein Soziallohn ausgerichtet wird; diesfalls ist das tatsächlich aktuell noch 
erzielte Einkommen heranzuziehen (BGE 135 V 301 E. 5.2, 117 V 8 E. 2c/aa; UELI KIESER, 
Schweizerisches Sozialversicherungsrecht, Zürich/St. Gallen 2008, S. 178). 
 
3.4.2 Für die Berechnung des Invalideneinkommens stellt die Vorinstanz in ihrem Einsprache-
entscheid auf die Tabelle der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung ([LSE] TA1 2010) ab. 
Auszugehen sei dabei vom sektorenübergreifenden Gesamtdurchschnitt des Anforderungsni-
veaus 3 (Männer), mithin monatlich Fr. 5'909.--. Nach Umrechnung auf die betriebsübliche Ar-
beitszeit von 41.6 Stunden (2010) und Addition der Teuerung von 1 % (2011) und geschätzten 
1.3 % (2012) ergebe sich so ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 75'450.--. Beim Valide-
neinkommen sei, was unbestritten geblieben sei, von Fr. 64'932.-- auszugehen. 
 
Der Beschwerdeführer wendet ein, es sei unrichtig, bei dem sektorenübergreifenden Durch-
schnittslohn im Hinblick auf die Bestimmung des Invalideneinkommens auf das tabellarische 
Anforderungsniveau 3 abzustellen, da er nur in der Tätigkeit als Hauswart über verwertbare 
Berufskenntnisse verfüge. Hinsichtlich anderer Tätigkeiten müsse er sich wiederum auf Stellen 
bewerben, bei welchen keine Berufskenntnisse vorausgesetzt seien. Entweder spezifiziere man 
tabellarisch im Hinblick auf die Tätigkeit und gehe vom Anforderungsniveau 3 bei Ziffer 81 der 
Tabelle („Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau“) aus oder man stelle hinsichtlich 
des sektorenübergreifenden Durchschnitts auf das Anforderungsniveau 4 ab. 
 
3.4.3 Was zunächst das Valideneinkommen anbelangt, so wird dessen Festsetzung auf 
Fr. 64'932.-- durch den Beschwerdeführer nicht bestritten und ist auch gerichtlich nicht zu bean-
standen. Bezüglich des Invalideneinkommens ist vorab festzuhalten, dass es korrekt ist, dieses 
im vorliegenden Fall tabellarisch zu bemessen. Auf den Arbeitsvertrag mit B.____ vom 7. Mai 
2012 kann – unabhängig von der Tatsache, dass sich dieses überdies nicht auf eine eigentliche 
Hauswartstätigkeit, sondern eine Arbeit als Fahraushilfe bezieht – diesbezüglich nicht abgestellt 
werden, da das Arbeitsverhältnis zum einen befristet ausgestaltet ist und der Beschwerdeführer 
zum anderen seine Arbeitskraft auch nicht voll ausschöpft, bezieht sich der Vertrag doch auf ein 
Pensum von 50 % bis 60 %. Hinsichtlich der Verortung der Tätigkeitsoptionen des Beschwerde-
führers innerhalb der LSE-Tabelle 2010 (TA 1) ist sodann zu bemerken, dass ein Abstellen 
spezifisch auf einen Unterbereich der angegebenen Wirtschaftssektoren anstelle des üblicher-
weise heranzuziehenden allgemeinen Durchschnittswerts männlicher Erwerbstätiger dann in 

 
 
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Frage kommt, falls es als überwiegend wahrscheinlich gelten kann, dass der Versicherte als 
Invalider im betreffenden Arbeitsbereich tätig sein kann. Dies ist vorliegend der Fall: Da der Be-
schwerdeführer gelernter Hausmeister ist, ist für die Berechnung seines Invalideneinkommens 
auf Ziffer 81 („Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau“ [Männer]) abzustellen. Der 
diesbezügliche Einwand des Beschwerdeführers ist folglich begründet. Zufolge des von ihm 
erworbenen Abschlusses als Hausmeister ist es sodann – ebenso im Einklang mit den Ausfüh-
rungen in der Beschwerde – angezeigt, innerhalb von Ziffer 81 auf das Anforderungsniveau 3 
abzustellen, welches Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzt. Tabellarischer Ausgangspunkt 
bildet also ein monatliches Einkommen von Fr. 5'151.--. Auf die betriebsübliche Arbeitszeit für 
das Jahr 2012 von 42.1 Stunden (Position „77 + 79-82 [ohne 78]“) hochgerechnet und unter 
Hinzurechnung der Teuerung für die Jahre 2011 (1 %) und 2012 (0.8 %) ergibt sich für ein vol-
les Pensum ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 66'233.10. Da mithin das Invalidenein-
kommen, bei einer Arbeitsfähigkeit von 100 % (vgl. oben E. 3.3.4), höher ausfällt als das Vali-
deneinkommen, ist der Beschwerdeführer nicht invalid und hat demnach keinen Anspruch auf 
eine Invalidenrente nach Art. 18 Abs. 1 UVG. 
 
3.4.4 Fraglich ist allerdings noch, wie es sich mit dem Einwand des Beschwerdeführers ver-
hält, ihm sei hinsichtlich der Bemessung des Invalideneinkommens ein leidensbedingter Abzug 
zuzugestehen. Der Beschwerdeführer begründet dies damit, dass ihm nur noch leichte Tätigkei-
ten zumutbar seien. 
 

3.4.5 Mittels Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs vom Invalideneinkommen sol-
len die statistischen Durchschnittslöhne, wie sie den entsprechenden Tabellen zugrunde liegen, 
an die individuell-konkreten Verhältnisse angepasst werden (vgl. PHILIPP GEERTSEN, in: Kie-
ser/Lendfers (Hrsg.), Jahrbuch zum Sozialversicherungsrecht, Zürich/St. Gallen 2012, S. 141). 
Der Abzug beträgt maximal 25 % und minimal 5 % (BGE 126 V 80 E. 5 b/cc; Urteil des Bun-
desgerichts 9C_418/2008 vom 17. September 2008 E. 3.3.3). In Frage kommen könnte im vor-
liegenden Fall ein Abzug dafür, dass der Beschwerdeführer nur noch eine leidensangepasste 
Tätigkeit ausüben kann, sodass er auf dem Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit gesundheitlich nicht 
eingeschränkten Mitbewerbenden benachteiligt ist (vgl. PHILIPP GEERTSEN, a.a.O., S. 150 mit 
Hinweisen). 
 
3.4.6 Ob dem Beschwerdeführer vorliegend ein derartiger Abzug zuzugestehen ist oder nicht, 
kann jedoch offen bleiben, würde ein solcher doch – in Höhe von 5 % oder auch von 10 % – 
nichts daran ändern, dass der für die Zusprechung einer Rente gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG 
erforderliche Invaliditätsgrad von 10 % nicht erreicht wird. Subtrahiert man 5 % (Fr. 3'311.70) 
vom Invalideneinkommen, so beläuft sich dieses auf Fr. 62'921.40, der Ausfall verglichen mit 
dem Valideneinkommen beträgt Fr. 2'010.60 und der Invaliditätsgrad folglich 3.1 %. Bei einem 
Abzug von 10 % (Fr. 6'623.30) beträgt das Invalideneinkommen Fr. 59'609.80 und der Ausfall 
demgemäss Fr. 5'322.20, was einem Invaliditätsgrad von 8.2 % entspricht. Die Berücksichti-
gung eines leidensbedingten Abzugs von mehr als 10 % erscheint im Übrigen vorliegend als 
nicht gangbar, da beim Beschwerdeführer, wie eben ausgeführt, im Hinblick auf die Abzugsbe-
messung einzig dem für ihn nachteiligen Umstand Rechnung zu tragen ist, dass er im Rahmen 
von Bewerbungen gegenüber gesundheitlich gänzlich unbeeinträchtigten Mitbewerbern benach-

 
 
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teiligt sein dürfte, jedoch darüber hinaus keine weiteren Faktoren (insbesondere nicht Alter oder 
Nationalität) ersichtlich sind, welche Anlass zu einem Abzug geben könnten. Gegen einen 10 % 
übersteigenden Abzug spricht im Übrigen auch, dass der Beschwerdeführer als Hauswart zu 
100 % arbeitsfähig ist und auch erfolgreich eine Ausbildung im Hinblick auf diese Tätigkeit ab-
solviert hat. Insgesamt kann damit festgestellt werden, dass auch unter Berücksichtigung eines 
leidensbedingten Abzugs in der vorliegend maximal möglichen Höhe von 10 % die durch Art. 18 
Abs. 1 UVG statuierte Schwelle einer Invalidität von 10 % nicht überschritten wird und demnach 
kein Anspruch auf eine Invalidenrente besteht. 
 
3.5 Fraglich ist dabei noch, ob die Verringerung des Invaliditätsgrades im Sinne von Art. 17 
Abs. 1 ATSG als erhebliche Veränderung zu qualifizieren ist. Dies ist nach bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung dann der Fall, wenn sich der Invaliditätsgrad um mehr als 5 % verändert 
(BGE 133 V 547 E. 6.2). Vorliegend ist dieses Erfordernis erfüllt: Ausgangspunkt bildet der In-
validitätsgrad von 14 %, wie durch die Verfügung vom 20. August 2007 festgestellt. Ohne lei-
densbedingten Abzug liegt keine Invalidität vor, unter Berücksichtigung eines Abzugs von 5 % 
ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 3.1 %, bei 10 % Abzug ein Invaliditätsgrad von 8.2 % (siehe 
oben E. 3.4.3 und E. 3.4.6). Dabei beträgt die Differenz zu den ursprünglich massgebenden 
14 % stets mehr als 5 %, womit das Erheblichkeitserfordernis nach Art. 17 Abs. 1 ATSG gege-
ben ist. 
 
3.6 Gegenüber dem Sachverhalt, wie er der Verfügung vom 20. August 2007 zugrunde ge-
legt wurde, hat sich der Invaliditätsgrad – im Sinne von dessen Verringerung – somit erheblich 
verändert, sodass die SUVA die dannzumal zugesprochene Invalidenrente zu Recht gestützt 
auf Art. 17 Abs. 1 ATSG aufgehoben hat. 
 
4.1 Zu prüfen ist noch, ab welchem Zeitpunkt die vorgehend festgestellte Verringerung des 
Invaliditätsgrades zu berücksichtigen ist und ab wann die Rente dementsprechend entfällt. Je 
nachdem besteht diesbezüglich eine entsprechende Rückzahlungspflicht des Beschwerdefüh-
rers oder nicht. 
4.2 Durch die angefochtene Verfügung werden die bereits ausbezahlten Renten für die Mo-
nate Mai 2012 und Juni 2012 in Höhe von gesamthaft Fr. 1'193.30 zurückgefordert. Ausgeführt 
wird, seit dem 1. November 2010, mithin nach Abschluss der Umschulung des Beschwerdefüh-
rers, bestehe bei diesem keine unfallbedingte Erwerbsbeeinträchtigung mehr. Die Rente werde 
aber erst ab dem 1. Mai 2012 aufgehoben. 
 
Der Beschwerdeführer macht geltend, die revisionsweise Rentenaufhebung sei nicht rückwir-
kend, sondern bloss für die Zukunft wirksam. Die bis zum Ergehen des Einspracheentscheides 
vom 3. Dezember 2012 erbrachten Leistungen müssten deswegen nicht zurückerstattet wer-
den. 
 
4.3.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG erfolgen revisionsweise Rentenanpassungen für die Zukunft. 
Das Bundesgericht hat dies als offene Umschreibung bezeichnet, welche das Abstellen auf ver-
schiedene Zeitpunkte ermöglichen würde (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 8. August 2011 
8C_90/2011 E. 8.4). Darüber hinaus kennen die sozialversicherungsrechtlichen Rechtsgrundla-

 
 
Seite 9   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

gen keine Regelung des Anpassungszeitpunkts im Bereich der Unfallversicherung. Anders ver-
hält es sich dagegen für dieselbe Problematik im Bereich der Invalidenversicherung. Hier be-
stimmt Art. 88bis Abs. 2 lit. a der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Ja-
nuar 1961, dass die Herabsetzung oder Aufhebung von Renten frühestens vom ersten Tag des 
zweiten der Zustellung der Verfügung folgenden Monats an erfolgt. Rückwirkung auf den Eintritt 
der Änderung hin wird durch lit. b von Art. 88bis Abs. 2 IVV für den Fall statuiert, dass die unrich-
tige Leistungsausrichtung darauf zurückzuführen ist, dass der Bezüger sie unrechtmässig er-
wirkt hat oder der ihm gemäss Art. 77 IVV obliegenden Meldepflicht nicht nachgekommen ist. 
 
4.3.2 Vorliegend hat man es, hinsichtlich der zu beurteilenden Frage der Festlegung des Zeit-
punkts, ab welchem eine festgestellte relevante Invaliditätsverminderung zur Anpassung einer 
unfallversicherungsrechtlichen Rente führt, mit einer Lücke im Gesetz zu tun (vgl. auch Urteil 
des Bundesgerichts 8C_90/2011 vom 8. August 2011 E. 8.6). Eine solche liegt vor, wenn das 
Gesetz auf eine bestimmte Frage keine Antwort gibt und gleichzeitig nicht von einem qualifizier-
ten Schweigen des Gesetzgebers auszugehen ist, in dem Sinne, dass das Gesetz mit der 
Nichtregelung doch eine Antwort geben würde (vgl. ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX 
UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Auflage, Zürich/St. Gallen 2010, N 234). Dies ist 
hier der Fall: Der entsprechende Auswirkungszeitpunkt wird für die Unfallversicherung nicht 
benannt und aus dem Schweigen des Gesetzes lassen sich auch keine Schlüsse ziehen; es 
bedarf sinnvollerweise einer entsprechenden Regelung, da ohne eine solche der unfallversiche-
rungsrechtliche Revisionsmechanismus gar nicht gehandhabt werden könnte. 
 
4.3.3 Fraglich ist, wie diese Lücke zu füllen ist. In seinem Urteil vom 8. August 2011 
(8C_90/2011 E. 8.7) hat das Bundesgericht diese Frage offen gelassen. In Betracht kommt eine 
Lückenfüllung mittels Analogieschlusses. Unter einem Analogieschluss ist die Anwendung einer 
gesetzlichen Regelung auf einen Sachverhalt zu verstehen, der zwar nicht unter den Wortlaut 
der Vorschrift subsumiert werden kann, auf den jedoch der Grundgedanke und der Sinn zutref-
fen; vorausgesetzt ist eine hinreichende Ähnlichkeit der Verhältnisse (ULRICH HÄFELIN/GEORG 
MÜLLER/FELIX UHLMANN, a.a.O., N 223). Als derartige Bestimmung kommt nun vorliegend 
Art. 88bis Abs. 2 IVV in Frage, da sich das Gesetz dort für die Invalidenversicherung exakt der 
hier für die Unfallversicherung in Frage stehenden Problematik annimmt. Die erforderliche hin-
reichende Ähnlichkeit der Verhältnisse ist gegeben, denn die übergeordnete Problematik ist in 
beiden Fällen dieselbe: Festzulegen ist, ab wann sich eine Veränderung der Verhältnisse des 
Versicherten auf einen bestehenden sozialversicherungsrechtlichen Rentenanspruch auswirkt. 
Es ist kein sachlicher Grund ersichtlich, Ansprüche aus der Unfallversicherung dabei anders zu 
behandeln als solche aus der Invalidenversicherung. Zu beachten ist in diesem Zusammenhang 
im Übrigen auch, dass die Rechtsprechung eine analoge Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 IVV 
bisher bereits für Renten nach dem Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- 
und Invalidenvorsorge (BVG) vom 25. Juni 1982 sowie dem Bundesgesetz über die Militärversi-
cherung (MVG) vom 19. Juni 1992 praktiziert hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_90/2011 
vom 8. August 2011 E. 8.6 mit Hinweisen). So erscheint es denn angemessen, Art. 88bis Abs. 2 
IVV analogieweise auch im unfallversicherungsrechtlichen Bereich zur Anwendung zu bringen; 
über die Frage des Zeitpunkts des Entfallens der Rente des Beschwerdeführers ist mithin an-
hand von Art. 88bis Abs. 2 IVV per analogiam zu entscheiden. 

 
 
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4.3.4 Dass der Beschwerdeführer vorliegend unrechtmässig die Auszahlung einer unrichtigen 
Leistungsausrichtung erwirkt hätte oder einer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen wäre, ist 
weder ersichtlich noch wird es seitens der Beschwerdegegnerin geltend gemacht. Art. 88bis 
Abs. 2 lit. b IVV kommt mithin nicht zur Anwendung, vielmehr ist über den Zeitpunkt der Renten-
relevanz der Invaliditätsminderung nach Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV zu entscheiden. Die Renten-
aufhebung kann also frühestens vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Verfügung fol-
genden Monats erfolgen. Die rentenaufhebende Verfügung der SUVA datiert vom 6. Juni 2012, 
womit die Invalidenrente des Beschwerdeführers – unter Hinzurechnung der gesetzlichen 
Zweimonatsfrist – ab dem 1. August 2012 eingestellt werden kann. Daraus erhellt, dass die von 
der Vorinstanz geschützte Rückforderung der Rentenauszahlung für die Monate Mai 2012 und 
Juni 2012 nicht rechtmässig ist und dementsprechend aufzuheben ist. Zudem hat der Be-
schwerdeführer noch Anspruch auf die Auszahlung einer Rente für den Monat Juli 2012. 
 

5. Zusammenfassend hat die SUVA in ihrem Einspracheentscheid zu Recht die verfügte 
Aufhebung der Invalidenrente des Beschwerdeführers bestätigt. Was den Aufhebungszeitpunkt 
anbelangt, so ging die Vorinstanz jedoch zu Unrecht von einem Wegfall per 1. Mai 2012 aus. 
Zutreffenderweise fällt der Rentenanspruch per 1. August 2012 weg, womit auch die durch die 
Vorinstanz gebilligte Rückforderung in Höhe von Fr. 1'193.30 zu Unrecht erfolgte. Die Be-
schwerde ist folglich teilweise gutzuheissen. 
 
6.1 Es bleibt über die Kosten des Verfahrens zu entscheiden. Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, 
dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind 
deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. 
 
6.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei eine angemes-
sene Parteientschädigung zugesprochen werden. Der Rechtsvertreter hat in seiner Honorarno-
te vom 21. März 2013 für das vorliegende Beschwerdeverfahren einen Zeitaufwand von 5.75 
Stunden zu Fr. 250.-- ausgewiesen, zuzüglich Auslagen von Fr. 44.-- und 8 % Mehrwertsteuer, 
was insgesamt (gerundet) Fr. 1'600.-- ergibt. Zufolge teilweiser Beschwerdegutheissung hat der 
Beschwerdeführer vorliegend teilweise obsiegt, weshalb ihm eine reduzierte Parteientschädi-
gung zuzusprechen ist. Da der Beschwerdeführer bloss mit dem Eventualbegehren hinsichtlich 
des Aufhebungszeitpunkts durchdringen konnte, nicht aber mit dem Hauptrechtsbegehren die 
Nichtaufhebung der Rente betreffend, erscheint es angemessen, die reduzierte Parteientschä-
digung auf Fr. 500.-- festzulegen. Im Übrigen werden die ausserordentlichen Kosten wettge-
schlagen. 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der angefochtene Ein-
spracheentscheid vom 3. Dezember 2012 wird in dem Sinne geändert, 
als die Invalidenrente des Beschwerdeführers mit Wirkung ab 
1. August 2012 eingestellt und die von der Beschwerdegegnerin gel-
tend gemachte Rückforderung in der Höhe von Fr. 1'193.30 aufgeho-
ben wird. 

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine reduzierte 
Parteientschädigung von pauschal Fr. 500.-- zu bezahlen.  

Im Übrigen werden die ausserordentlichen Kosten wettgeschlagen. 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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