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**Case Identifier:** 22ce0a31-db82-5475-a3f5-8149349e4e3a
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-18
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 18.03.2014 I/1-2013/130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2013-130_2014-03-18.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2013/130

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 18.03.2014

Entscheiddatum: 18.03.2014

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 18.03.2014
Art. 58 DBG (SR 642.11). Im Steuerrecht werden verbundene Gesellschaften 
je einzeln beurteilt; bei Geschäften zwischen Mutter- und 
Tochterunternehmen erfolgt keine Konzernbetrachtung. Im konkreten Fall 
erbrachte, ein Tochterunternehmen Leistungen an die Mutter in Form von 
Darlehenszinsen und Zahlungen für Managementleistungen. Die 
Steuerbehörde nahm zu Recht einen Drittvergleich vor. Die Aufrechnung 
geldwerter Leistungen zum Gewinn bei der Tochter erwies sich als zulässig 
(Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 18. März 2014, I/1-2013/130).

Präsident Thomas Vögeli, Richter Fritz Buchschacher und Markus Frei, 

Gerichtsschreiber Philipp Lenz

X AG, Beschwerdeführerin,

vertreten durch Z AG

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Abteilung 

Recht, Eigerstrasse 65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte

betreffend

Direkte Bundessteuer aufgrund der Rechnungsabschlüsse per 31. Dezember 2009, 

31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2011

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Sachverhalt:

A.- Die X AG mit Sitz in S. wurde am 8. Juli 1961 ins Handelsregister eingetragen. Das 

Aktienkapital in der Höhe von Fr. 70'000.– wird im vollen Umfang von der Z AG, 

gehalten. Beide Gesellschaften bezwecken im Wesentlichen den Erwerb, die 

Verwaltung und die Veräusserung von Immobilien ausschliesslich in der Schweiz. Die 

an der Berner Börse kotierte Z AG ist an weiteren Firmen beteiligt, unter anderem an 

der B AG und der C AG (bis 22. Juli 2011: C Management AG). Im Jahre 2009 belastete 

die C Management AG 50 Prozent ihrer Kosten den übrigen Konzerngesellschaften, 

davon Fr. 48'186.79 der X AG. Letztere gewährte verschiedenen Gruppenunternehmen 

Kredite; unter anderem auch der Z AG. Diese Darlehensschuld wurde in den Jahren 

2009, 2010 und 2011 mit Fr. 3'097'107.05, Fr. 3'424'137.30 bzw. Fr. 3'664'892.15 in 

den Büchern der X AG geführt.

Auf Anfrage der Veranlagungsbehörde äusserte sich die X AG zu den ihr von der 

C Management AG belasteten Kosten in der Höhe von Fr. 48'186.79 und dem Darlehen 

an die Z AG. Sie führte aus, für das Darlehen seien der Muttergesellschaft in 

Übereinstimmung mit den einschlägigen Rundschreiben der Eidgenössischen 

Steuerverwaltung die effektiven Hypothekarzinse zuzüglich eines Zuschlages von 0.5 

% verrechnet worden. Im Jahre 2009 habe die C AG den Aufwand der gesamten 

Gruppe getragen. Diese Gesellschaft habe das Personal, die Büros usw. für die 

anderen Gruppen-Gesellschaften zur Verfügung gestellt. Die Firmengruppe habe sich 

erst im Aufbau befunden, und aufgrund des Börsengangs sei der Verwaltungsaufwand 

hoch ausgefallen. Weiterer Aufwand sei durch einen Rechtsstreit im Zusammenhang 

mit der Beteiligung an einer weiteren Tochtergesellschaft (G AG) entstanden. Aufgrund 

dieser Umstände sei entschieden worden, den übrigen Gesellschaften lediglich 

50 Prozent des Gesamtaufwandes der C AG zu belasten. Die andere Hälfte der Kosten 

sei im Verhältnis des Umsatzes auf die weiteren Gruppengesellschaften verteilt 

worden. Die Kosten des Rechtsstreites seien folglich von der C AG getragen worden. 

Zudem habe die Zürcher Steuerbehörde im Rahmen einer Steuerrevision bei der Z AG 

die Meinung vertreten, den Tochtergesellschaften seien zu tiefe Kosten verrechnet 

worden.

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Mit Schreiben vom 27. Mai 2013 stellte die Veranlagungsbehörde der X AG die 

Berechnungen für die Steuerveranlagungen der Rechnungsabschlüsse per 31. 

Dezember 2009, 2010 und 2011 zu. Sie führte dazu unter anderem aus, die der Z AG 

gewährten Kredite (Darlehen und Kontokorrentkredit) seien teilweise mit Fremdkapital 

finanziert (Aufstockung der Hypotheken) und zu tief verzinst worden. In derartigen 

Fällen habe die Verzinsung zu Selbstkosten plus eines Zuschlages von 0.5 Prozent zu 

erfolgen. Die Differenz zu den tieferen effektiv verbuchten Zinserträgen stelle eine 

verdeckte Gewinnausschüttung dar, welche in den Jahren 2009 bis 2011 mit 

Fr. 26'324.–, Fr. 12'161.– und Fr. 4'783.– zu berücksichtigen sei. Im Weiteren sei es 

grundsätzlich möglich, den gesamten Aufwand einer Gruppe in einer Management-

Gesellschaft zu verbuchen. Die Verrechnung der Management-Fee müsse jedoch 

nachvollziehbar sein und direkt mit der Geschäftstätigkeit der betreffenden 

Gesellschaft zusammenhängen. Dies sei bei den im Jahre 2009 im Zusammenhang mit 

der Börsenregistrierung der Z AG angefallenen und bei der X AG verbuchten Kosten 

nicht nachgewiesen. Sie seien deshalb in der Höhe von Fr. 48'187.– aufzurechnen. 

Unter Berücksichtigung weiterer Korrekturen wurde die X AG für die Geschäftsjahre 

2009, 2010 und 2011 mit steuerbaren Reingewinnen von Fr. 416'100.–, Fr. 410'700.– 

und Fr. 366'700.– veranlagt. Die dagegen erhobene Einsprache hiess das Kantonale 

Steueramt mit Einspracheentscheid vom 9. Juli 2013 teilweise gut. Es befand, im Jahre 

2010 sei eine zusätzliche Zinsabgrenzung in der Höhe von Fr. 10'000.– zu 

berücksichtigen und korrigierte den steuerbaren Reingewinn für das Jahr 2010 auf 

Fr. 400'700.–. Die veranlagten Gewinne der beiden anderen Jahre blieben unverändert.

B.- Gegen den Einsprache-Entscheid vom 9. Juli 2013 erhob die X AG durch Eingabe 

der Z AG vom 8. August 2013 (Poststempel: 9. August 2013) Beschwerde bei der 

Verwaltungsrekurskommission. Sie beantragte, auf die Aufrechnung der 

Mindestverzinsung für Vorschüsse an Beteiligte (2009 bis 2011) und des als verdeckte 

Gewinnausschüttung erfassten Aufwandes (2009) sei zu verzichten.

Mit Stellungnahme vom 16. September 2013 beantragte die Vorinstanz die 

kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung 

verzichtete stillschweigend auf eine Vernehmlassung.

Auf die weiteren Ausführungen der Beschwerdebeteiligten wird, soweit wesentlich, in 

den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

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Erwägungen:

1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Rechtsmittelerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 8. August 2013 ist rechtzeitig 

eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, 

SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte 

Bundessteuer, sGS 815.1). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.- Zu prüfen ist, ob mit der – nach Ansicht der Vorinstanz zu tiefen – Verzinsung des 

Darlehens an die Z AG eine Vorteilungszuwendung zu Gunsten der empfangenden 

Gesellschaft bzw. eine verdeckte Gewinnausschüttung verbunden ist (hinten E. 2b). 

Weiter ist streitig, ob die Vorinstanz den mit Fr. 48'186.79 in der Jahresrechnung 2009 

erfassten "Aufwand für Drittleistungen" zu Recht als verdeckte Gewinnausschüttung 

dem steuerbaren Reingewinn des Jahres 2009 zurechnete (hinten E. 2c).

a) Gemäss Art. 58 Abs. 1 lit. b al. 5 DBG sind offene und verdeckte 

Gewinnausschüttungen und geschäftsmässig nicht begründete Zuwendungen an Dritte 

dem steuerbaren Reingewinn zuzurechnen. Besteht die verdeckte 

Gewinnausschüttung in einem unverzinslichen oder niedrig verzinslichen Darlehen an 

den Aktionär, stellt der Verzicht der Verzinsung bei der Aktiengesellschaft steuerbaren 

Ertrag dar. Solche geldwerten Leistungen unterliegen gemäss Art. 4 Abs. 1 lit. b des 

Bundesgesetzes über die Verrechnungssteuer (SR 642.21, abgekürzt: VStG) und Art. 

20 Abs. 1 der Verordnung über die Verrechnungssteuer (SR 642.211, abgekürzt: VStV) 

der Verrechnungssteuer. Für die Bemessung derselben stellt die Eidgenössische 

Steuerverwaltung auf die von ihr in jährlich publizierten Rundschreiben festgesetzten 

Zinssätze ab (vgl. Eidgenössische Steuerverwaltung, Kreisschreiben Nr. 3, Zinssätze 

für die Berechnung geldwerter Leistungen, 27. Januar 2003, und dazugehörende 

Rundschreiben vom 3. Februar 2009, 28. Januar 2010 und 3. Februar 2011, unter: 

www.estv.admin.ch). In der Veranlagungspraxis wird auf diese Rundschreiben 

abgestellt (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N 

124 zu Art. 58 DBG).

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Wenn eine Gesellschaft Vorteile an natürliche oder juristische Personen zuwendet, die 

dem Beteiligungsinhaber nahe stehen, stellt sich das Problem der sog. 

"Dreieckstherorie", die auch bei Vorteilszuwendungen zwischen 

Schwestergesellschaften Anwendung findet. Danach wird die geldwerte Leistung 

steuerlich einerseits als Ausschüttung an den Aktionär und andererseits als verdeckte 

Kapitaleinlage bei der begünstigten Gesellschaft behandelt (Richner/Frei/Kaufmann/

Meuter, a.a.O., N 146 ff. zu Art. 20 DBG). Auf die Aufrechnung beim 

Beteiligungsinhaber wird im Sinne der "modifizierten Dreieckstheorie" nur dann 

verzichtet, wenn sowohl die Beteiligungsrechte an der leistenden als auch diejenigen 

an der begünstigten Gesellschaft Geschäftsvermögen beim Inhaber der 

Beteiligungsrechte bilden, die geldwerte Leistung keinen Abschreibungsbedarf 

verursacht und auch tatsächlich keine Abschreibung der Beteiligung an der leistenden 

Gesellschaft vorgenommen worden ist. Zudem dürfen die Beteiligungsrechte an der 

begünstigten Gesellschaft während fünf Jahren nicht veräussert werden, und die 

Transaktion muss vorgängig von der Steuerbehörde bewilligt werden (Richner/Frei/

Kaufmann/ Meuter, a.a.O., N 142 zu Art. 58 DBG).

b) Die Vorinstanz erwog im Einsprache-Entscheid, die Eidgenössische 

Steuerverwaltung habe die Zinssätze für die Berechnung von geldwerten Leistungen in 

dem Kreisschreiben Nr. 3 vom 27. Januar 2003 geregelt und den Mindestzinssatz für 

das Kalenderjahr 2009 auf 2.5 % und für die beiden Folgejahre auf 2.25 % festgelegt. 

Das Darlehen an die Z AG sei deutlich unter diesen Mindestsätzen vergeben worden. 

Eine Gruppenbetrachtung, bei der die höher verzinsten Darlehen an die anderen 

Gruppen-Gesellschaften berücksichtigt würden – wie von der Beschwerdeführerin 

verlangt –, sei im schweizerischen Steuerrecht nicht vorgesehen. Es liege eine 

Aktionärsbegünstigung vor, so dass die entsprechende Leistung eine verdeckte 

Gewinnausschüttung nach Art. 58 Abs. 1 lit. b al. 5 DBG darstelle. Deshalb seien in den 

Steuerperioden 2009 bis 2011 Fr. 26'324.–, Fr. 12'161.– und Fr. 4'783.– als verdeckte 

Gewinnausschüttungen aufzurechnen.

Die Beschwerdeführerin führt zur betriebswirtschaftlichen Sicht aus, sowohl sie als 

auch die Z AG hielten Immobilien, die von derselben Bank finanziert worden seien. Sie 

habe die Hypotheken auf den von ihr gehaltenen Immobilien erhöht. Dies habe es 

ermöglicht, der Z AG ein Darlehen für den Kauf einer grösseren Liegenschaft zur 

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Verfügung zu stellen. Aufgrund des grösseren Gesamtvolumens hätten beide 

Unternehmen von besseren Finanzierungskonditionen profitiert. Sie habe folglich auch 

Profit daraus gezogen. Das Darlehen an die Z AG habe aus einem fremdfinanzierten 

und einem aus eigenen Mitteln der X AG finanzierten Teil bestanden. Während die 

Zinsen des fremdfinanzierten Teils zu Selbstkosten zuzüglich eines Zuschlags von 0.5 

% berechnet worden seien, habe sie die Zinsen für den aus eigenen Mitteln 

finanzierten Teil mit pauschal 3.5 % kalkuliert. Eine Gruppenbetrachtung sei nicht 

vorgenommen worden. In der Summe ergebe sich ein Mischsatz, der über der von der 

Beschwerdebeteiligten geforderten Mindestverzinsung liege.

Fest steht, dass die Z AG sämtliche Aktien der Beschwerdeführerin hält. Deshalb prüfte 

die Vorinstanz zu Recht, ob mit den Darlehen der Beschwerdeführerin an die 

Anteilseignerin Vorteilszuwendungen im Sinne der Dreieckstheorie verbunden waren. 

Das Kreditverhältnis stellte sich in den Jahren 2009, 2010 und 2011 wie folgt dar:

Spalte 1Spalte 2 Spalte 3 Spalte 4 Spalte 5 Spalte 6

    Darlehen   Verzinsung  

Jahr 1. Januar 31. Dezember Durchschnitt Jahreszins Ø-Verzinsung

2009 Fr. 2'744'281.10Fr. 3'097'107.05Fr. 3'097.107.05Fr. 48'966.881.58%

2010 Fr. 3'097'107.05Fr. 3'424'137.30Fr. 3'424'137.30Fr. 61'240.151.79%

2011 Fr. 3'424'137.30Fr. 3'664'892.15Fr. 3'664'892.15Fr. 73'891.852.02%

Die Durchschnittsverzinsung lag demnach in allen drei Jahren unter den in den 

Rundschreiben "Berechnung der geldwerten Leistungen" der Eidgenössischen 

Steuerverwaltung vorgeschriebenen Mindestzinssätzen. Diese sahen für Vorschüsse an 

Beteiligte im Jahre 2009 2.5 % und in den Jahren 2010 und 2011 2.25 % vor, und zwar 

unabhängig davon, ob die Vorschüsse (teilweise) durch Fremdkapital finanziert wurden 

oder nicht. Weder die Rundschreiben noch das ihr zugrunde liegende Kreisschreiben 

der Eidgenössischen Steuerverwaltung haben jedoch Gesetzescharakter. Sie dienen 

vielmehr den kantonalen Steuerverwaltungen für die Einschätzung der direkten 

Bundessteuer. Es wäre deshalb zu prüfen, ob die von der Eidgenössischen 

Steuerverwaltung publizierten – und vom Bundesgericht grundsätzlich anerkannten 

(vgl. StR 2005 S. 963) – Zinssätze für langfristige Darlehen absolut gelten oder ein 

Drittvergleich des Steuerpflichtigen zuzulassen wäre (vgl. StR 2008 S. 266 ff.). Dies 

kann jedoch offen bleiben, da die Beschwerdeführerin keinen solchen anstellt. Sie 

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bringt lediglich vor, der Zins auf dem Darlehen entspreche "ca. 3.5 % auf 

Darlehenspositionen" (act. 2/9) bzw. die Zinsen für den Teil (des Darlehens), der aus 

eigenen Mitteln finanziert worden sei, sei pauschal mit 3.5 % kalkuliert worden (act. 1 

S. 2). Diese Berechnung, die nach Angaben der Beschwerdeführerin zu einem über den 

vorgegebenen Mindestzinssätzen liegenden Mischsatz von 3.5 % geführt haben soll, 

ist indes nicht nachvollziehbar. Die effektiv verbuchten Zinserträge fielen – wie vorne 

dargestellt – deutlich tiefer aus. Insbesondere wird auch nicht aufgezeigt, wie hoch der 

Anteil der eingesetzten eigenen Mittel effektiv war. Zudem ist es fraglich, ob in den drei 

Jahren überhaupt genügend eigene Mittel vorhanden waren, um das Darlehen zu 

finanzieren. Aus den Abschlussunterlagen geht hervor, dass die Beschwerdeführerin in 

den fraglichen Jahren in hohem Masse fremdfinanziert war. Zudem führte sie im 

Schreiben an die Vorinstanz vom 24. Mai 2013 aus, bei dem Grossteil der 

gegenseitigen Darlehen handle es sich um Hypotheken, die von ihr aufgenommen 

worden und zur Finanzierung einer Liegenschaft in der Z AG verwendet worden seien. 

Es handle sich also um aus Fremdkapital finanzierte Darlehen. Dabei seien jeweils die 

effektiven Hypothekarzinsen zuzüglich eines Zuschlages von 0.5 % (gemäss 

Rundschreiben) weiterbelastet worden (act. 2/6). Dies entspricht im Übrigen der 

Finanzierungsvereinbarung, die die Beschwerdeführerin mit der Z AG abschloss (act. 6-

V/02). Damit wurde jedoch die vorgeschriebene Mindestverzinsung nicht erreicht. Die 

Vorinstanz stellte deshalb eigene Berechnungen an und legte dazu eine 

Zusammenstellung ins Recht, auf der die Zinsberechnungen für die Jahre 2009 bis 

2011 in nachvollziehbarer Weise dargestellt sind (act. 6-IV/01). Daraus geht hervor, 

dass sich die Zinsbetreffnisse unter Anwendung der in den Rundschreiben 

aufgeführten Mindestzinssätze in den Jahren 2009, 2010 und 2011 auf Fr. 75'290.92, 

Fr. 73'401.04 und Fr. 78'674.62 beliefen. Die Aufrechnungen von Fr. 26'324.– (Jahr 

2009), Fr. 12'161.– (Jahr 2010) und Fr. 4'783.– Jahr 2011) erfolgten deshalb zu Recht.

c)  aa) In der Jahresrechnung 2009 der Beschwerdeführerin wurden unter dem Konto 

"Aufwand für Drittleistungen" (Kto.-Nr. 4400) Fr. 48'186.79 ausgewiesen (act. 6-I/03). 

Die Vorinstanz befand, diesem Betrag habe keine angemessene Leistung der C AG 

entgegengestanden. Sie erwog, die Beschwerdeführerin sei nicht an der Berner Börse 

(Berne eXchange) registriert worden und habe deshalb auch keine entsprechenden 

Registrierungskosten (Shareholder-Costs) zu tragen gehabt. Ebenso verhalte es sich 

mit den Kosten, die im Zusammenhang mit der Beteiligung der Z Immobilien AG an der 

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Generalbau L AG angefallen seien. Es sei nicht erkennbar, inwiefern die 

Beschwerdeführerin in dieses Verfahren involviert gewesen sei. Die Ausführungen des 

kantonalen Steueramts Zürich bezüglich nicht weiterverrechneter Kosten entsprächen 

nicht den Tatsachen. Nach den ihr vorliegenden Unterlagen sei der Beschwerdeführerin 

im Geschäftsjahr 2009 von der Z AG ein "Kostenanteil Revision" in der Höhe von 

Fr. 10'000.– belastet worden. Sie habe zudem festgestellt, dass die 

Beschwerdeführerin in den zu beurteilenden Steuerperioden (2009 bis 2011) – 

abgesehen von den konzerninternen Darlehen – keine weitere Geschäftstätigkeit 

entfaltet habe. Die vier in ihren Büchern gehaltenen Liegenschaften seien durch Dritte 

verwaltet worden. Die Beschwerdeführerin sei deshalb aufgefordert worden, die 

Leistungen der C AG genauer zu umschreiben. Dies habe sie nicht getan. Der nicht 

nachgewiesene Aufwand in der Höhe von Fr. 48'186.79 sei deshalb als verdeckte 

Gewinnausschüttung aufzurechnen.

bb) Die Beschwerdeführerin hält dem in Ergänzung ihres Schreibens vom 24. Mai 2013 

entgegen, dass nur die Aktien und Partizipationsscheine der Z AG an der Berner Börse 

gehandelt würden, sei logisch, da sie eine 100 %-ige Tochter dieser Gesellschaft sei. 

Gleichwohl flössen ihre Vermögenswerte in der Konzernbetrachtung – und somit in der 

Betrachtung der Aktionäre und der Partizipanten – in die Z AG ein und bildeten einen 

Bestandteil davon. Sie (die Beschwerdeführerin) sei Teil der Z-Gruppe. Aus 

Anlegersicht sei nicht die einzelne Gesellschaft relevant, sondern die als Konzern 

zusammengefasste Gruppe. Es liege in der Natur der Sache, dass die die ganze 

Gruppe betreffenden Arbeiten in einer Gruppengesellschaft erledigt würden. Die dabei 

anfallenden Kosten seien jedoch auf die einzelnen Gesellschaften zu verteilen. Es habe 

sich bei den im Jahre 2009 verrechneten Kosten nicht um "Shareholder-Costs" 

gehandelt, sondern um Kosten, die direkt durch die von den Tochtergesellschaften 

gehaltenen Aktiven verursacht worden seien. Die Kosten seien in Form des 

Jahresabschlusses der C AG, die damals ausschliesslich für die anderen 

Gruppenunternehmen tätig gewesen sei, vollständig nachgewiesen worden. Beim 

Rechtsstreit um die Generalbau L AG habe es sich nicht um einen isolierten Vorgang in 

einer anderen Tochtergesellschaft gehandelt; vielmehr habe er die ganze Gruppe 

betroffen. Die dadurch verursachten Kosten seien jedoch vollumfänglich der C AG 

belastet worden. Aus steuerlicher Sicht sei dieser Punkt damit irrelevant. Im Weiteren 

sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Ausführungen eines anderen kantonalen 

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Steueramts grundsätzlich als unwahr qualifiziert würden. Es sei korrekt, dass 

Kostenanteile für die Revision, Buchhaltung und Dienstleistungen verrechnet worden 

seien. Das Steueramt des Kantons Zürich sei jedoch der Meinung, der 

weiterverrechnete Betrag sei zu gering ausgefallen.

cc) Vorab ist festzustellen, dass juristische Personen als Gebilde mit eigener 

zivilrechtlicher Persönlichkeit auch steuerrechtlich als eigenständige Steuersubjekte 

behandelt werden. Da das schweizerische Recht jede Gesellschaft als rechtlich 

selbständiges Gebilde betrachtet, besteht auch hinsichtlich der Besteuerung kein 

Konzernrecht (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 1 f. zu Art. 49 DBG). Demnach 

kommt vorliegend aus steuerrechtlicher Sicht eine Konzernbetrachtung nicht in Frage, 

und der steuerbare Reingewinn ist für jede Gesellschaft separat zu ermitteln. Dabei 

sind Rechtsgeschäfte zwischen Konzerngesellschaften zu den gleichen Bedingungen 

abzuwickeln, wie sie auch mit aussenstehenden Dritten vereinbart würden (Prinzip des 

dealing at arm's length). Insbesondere ist es der Konzernleitung nicht erlaubt, die von 

den verschiedenen Gesellschaften erzielten Gewinne (vielfach über solche 

Rechtsgeschäfte) frei auf diese Gesellschaften zu verteilen (ASA 65, S. 57). Ist wie 

vorliegend streitig, ob einer Leistung der Gesellschaft überhaupt eine Leistung des 

Beteiligten gegenübersteht, trägt die Gesellschaft die Beweislast für das 

Vorhandensein einer solchen Gegenleistung bzw. für die geschäftsmässige 

Begründetheit der Leistung (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 109 zu Art. 58 

DBG).

Die Beschwerdeführerin verweist auf den Jahresabschluss 2009 der C AG und eine 

Berechnung, aus der hervorgeht, wie die von den anderen Gesellschaften an die C AG 

zu leistenden Beträge berechnet wurden (act. 2/10). Dabei fällt auf, dass die 

Berechnung auf einem provisorischen Verlust von Fr. 452'592.78 basiert. Es ist deshalb 

davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin nicht Arbeitsleistungen in Rechnung 

gestellt wurden. Vielmehr musste sie sich unabhängig von der Gegenleistung am 

Verlust der C AG beteiligen. Damit ist aber nicht überprüfbar, ob den streitigen 

Fr. 48'186.79 eine angemessene Gegenleistung gegenüberstand, die einem 

Drittvergleich standgehalten hätte (dealing at arm's length). Dieses Vorgehen 

widerspricht dem sowohl in der Betriebswirtschaft als auch im Steuerrecht zu 

beachtenden Grundsatz, wonach nur die wirklichen Kosten auf die Untergesellschaft 

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überwälzt werden; jene Kosten also, die dem wirklich erzielten Nutzen entsprechen. 

Dazu gehören unter anderem auch zentrale Managementleistungen und andere 

Dienstleistungen, die den einzelnen Konzerngesellschaften zugutekommen und nach 

einem sachgerechten Schlüssel auf die Untergesellschaften verteilt werden (vgl. 

P. Böckli, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, S. 1302 f.). Was für Leistungen den von 

der Beschwerdeführerin zu bezahlenden Fr. 48'186.79 entgegenstanden, ist unklar. 

Aufgrund der Angaben der Beschwerdeführerin ist jedoch davon auszugehen, dass ein 

grosser Anteil der Kosten im Zusammenhang mit der Börsenregistrierung anfiel (act. 

2/6). Derartige mit der juristischen Struktur der Obergesellschaft zusammenhängende 

Aktionärs- bzw. Gesellschafterleistungen (auch als shareholder bzw. stewardship 

activities bezeichnet) fallen bei der Muttergesellschaft an und stellen keine entgeltliche 

Leistung dar (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts A-1518/2006 vom 6. 

November 2008 E. 3.3.2 mit Hinweisen, unter: www.bvger.ch). Kommt dazu, dass die 

Beschwerdeführerin vorbringt, im Jahr 2009 sei sämtlicher Aufwand der gesamten 

Gruppe von der C AG getragen worden und sich damit in Widerspruch zu ihrem 

Jahresabschluss 2009 setzt. Darin wurden Personalaufwand, Kosten für 

Sachversicherungen, Abgaben, Gebühren und Bewilligungen sowie Verwaltungs- und 

Informatikaufwand in der Gesamthöhe von Fr. 28'784.25 ausgewiesen. Die Aussage 

der Beschwerdeführerin, alles (Personal, Büro, Verwaltung, usw.) sei den 

Gesellschaften von der C AG zur Verfügung gestellt worden, ist nicht nachvollziehbar. 

Damit kommt die Beschwerdeführerin ihrer Beweispflicht nicht nach, und es ist nichts 

dagegen einzuwenden, dass die Vorinstanz den Betrag von Fr. 48'186.79 als Aufwand 

für Drittleistungen ohne Nachweis dem Jahresgewinn 2009 zurechnete. Daran vermag 

auch eine allenfalls andere Beurteilung der Steuerbehörde des Kantons Zürich nichts 

zu ändern. Ob eine solche für das Jahr 2009 tatsächlich vorliegt, ist offen, denn der 

den Akten angefügte Auszug aus den Revisionsunterlagen betrifft offensichtlich das 

Jahr 2010 (act. 2/5).

d) Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Die 

Aufrechnungen von Fr. 26'324.– (Jahr 2009), Fr. 12'161.– (Jahr 2010) und Fr. 4'783.– 

(Jahr 2011) im Zusammenhang mit der Mindestverzinsung der Darlehensschuld und 

von Fr. 48'186.79 (Jahr 2009) wegen nicht nachgewiesener Leistungen der Z AG 

erfolgten zu Recht.

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3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen (144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von 

Fr. 1'500.– ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122 

der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 1'500.– ist 

zu verrechnen.

Entscheid:

1.    Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.    Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten von Fr. 1'500.– unter 

Verrechnung

       des Kostenvorschusses in gleicher Höhe.

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		2025-07-19T10:01:45+0200
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