# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9c270055-9b1c-5fed-9a04-ec003dfe9cb2
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 03.09.2025 SBK 2025 71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SBK-2025-71_2025-09-03.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Entscheid vom 3. September 2025
mitgeteilt am 3. September 2025

Referenz SBK 25 71

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Guetg, Aktuar

Parteien A._____
Beschwerdeführer

B._____
Beschwerdeführerin

Gegenstand Zustellung Betreibungsurkunden

2 / 4

In Erwägung,

– dass A._____ und B._____ (fortan: die Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 22. 
August 2025 an das Obergericht des Kantons Graubünden die Aufhebung aller 
Massnahmen des Betreibungsamtes Prättigau/Davos in den Betreibungen Nr. 
C._____ und Nr. D._____ beantragen,

– dass sie darin ausführen, ihnen seien in den bezeichneten Betreibungen jeweils 
per Einschreiben Massnahmen angekündigt worden, was aufgrund ihres 
ausländischen Wohnsitzes durch ein deutsches Gericht zu erfolgen hätte und 
zur Nichtigkeit der Anordnungen führe,

– dass auf eine Vernehmlassung verzichtet wird,

– dass mit Ausnahme der Fälle, in denen das SchKG den Weg der gerichtlichen 
Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung eines Betreibungs- oder eines 
Konkursamtes bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung oder 
Unangemessenheit Beschwerde geführt werden kann (Art. 17 Abs. 1 SchKG),

– dass die Beschwerde binnen zehn Tagen seit dem Tage, an welchem der 
Beschwerdeführer von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, angebracht 
werden muss (Art. 17 Abs. 2 SchKG),

– dass es sich bei den Fristen nach Art. 17 Abs. 2 SchKG um gesetzliche Fristen 
handelt, die nicht erstreckt werden können, folglich innert der Beschwerdefrist 
eine rechtsgenügend begründete Beschwerdeschrift einzureichen ist,

– dass eine mangelhafte Begründung der Beschwerde nicht als verbesserlicher 
Fehler i.S.v. Art. 32 Abs. 4 SchKG gilt, sodass eine Nachfrist zur Behebung 
eines solchen Mangels von vornherein ausser Betracht fällt (vgl. zum Ganzen 
Urteil des Bundesgerichts 5A_814/2008 vom 12. März 2009 E. 3.3 m.w.H.), 

– dass die Eingabe der Beschwerdeführer den minimalen 
Begründungsanforderungen nicht genügt, 

– dass sie zwar die Unzulässigkeit von ihnen zugestellten Einschreiben in den 
Betreibungen Nr. C._____ und Nr. D._____ beanstanden,

– dass sie aber nicht angeben, worum es sich bei den Einschreiben handelt und 
es vielmehr dabei belassen, anzugeben, es handle sich um die "Ankündigung 
von Massnahmen",

– dass die entsprechenden Dokumente der Beschwerde auch nicht beiliegen,

3 / 4

– dass aus dieser Begründung nicht konkret hervorgeht, welche Einschreiben 
bzw. Massnahmen gerügt werden,

– dass damit nicht hinreichend konkret ersichtlich ist, welche Einschreiben bzw. 
Massnahmen beanstandet werden, sodass nicht bestimmt werden kann, ob 
überhaupt anfechtbare Verfügungen des Betreibungsamtes i.S.v. Art. 17 ff. 
SchKG vorliegen,

– dass aufgrund des Antrages "alle Massnahmen des Betreibungsamtes" 
überdies unklar bleibt, ob noch weitere Massnahmen aufgehoben werden 
sollen,

– dass die Beschwerde gemäss Art. 17 ff. SchKG nicht zur allgemeinen 
Überprüfung von Betreibungsverfahren dient,

– dass auf die Beschwerde folglich nicht eingetreten werden kann,

– dass sich die Aufsichtsbeschwerde als offensichtlich unbegründet erweist und 
dieser Entscheid in Anwendung von Art. 38 Abs. 3 GOG (BR 173.000) in 
einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,

– dass das Beschwerdeverfahren kostenlos ist (Art. 61 Abs. 2 lit. a GebVSchKG),

4 / 4

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]