# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8574ee82-6c1e-52b9-b9e4-eec673415d9e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-06
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 06.11.2025 III 2025 164
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2025-164_2025-11-06.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2025 164

Entscheid vom 6. November 2025

Besetzung Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Pascal Pfeifhofer, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,

2. Fürsorgebehörde B.________,

Vorinstanzen,

Gegenstand Sozialhilfe (Fahrkosten)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geboren __1965) wohnte mit ihren [Söhnen] B.________ und 
C.________ (Jahrgang xxx) bis vor Kurzem in einer 4½-Zimmerwohnung in 
D.________. Sie leidet seit Jahren an Beschwerden am Rücken und Bauch und 
musste sich deswegen mehreren operativen Eingriffen unterziehen. Sie musste 
in der Vergangenheit von der Fürsorgebehörde B.________ unterstützt werden. 
Zudem wurde bei A.________ im Oktober yyy durch das rheumatologische Zen-
trum des Unispitals E.________ das «Chronische Müdigkeitssyn-
drom/Myalgische Enzephalomyalitis (CFS/ME)» diagnostiziert.

B. Mit Beschluss vom 26. Oktober 2023 lehnte die Fürsorgebehörde 
B.________ die pauschale Übernahme der Kosten für den Fahrdienst 
F.________ zu ärztlichen Terminen vom 1. November 2023 bis 31. Oktober 2024 
in der Höhe von maximal Fr. 2'500.-- ab. Für andere situationsbedingte Leistun-
gen wurde die Kostengutsprache fortgeführt. Dagegen gelangte A.________ mit 
Eingabe vom 7. November 2023 an den Regierungsrat. Mit RRB Nr. 120/2024 
vom 20. Februar 2024 wies dieser die Beschwerde ab. Mit Entscheid III 2024 27 
vom 29. Mai 2024 hat das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die dagegen 
erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ebenfalls abgewiesen. Mit Urteil 
8C_393/2024 vom 4. September 2024 ist das Bundesgericht auf die dagegen er-
hobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht eingetreten.

C. Am 9. Dezember 2024 und am 31. Dezember 2024 reichte A.________ der 
Fürsorgebehörde B.________ zwei Krankenkassen-Abrechnungen ein, aus de-
nen hervorging, dass sie nicht versicherte Kosten von Fr. 49.75 und Fr. 106.65 
für Transport/Rettung in den Monaten September 2024 und Oktober 2024 selbst 
tragen musste. Die Fürsorgebehörde B.________ übernahm diese Kosten 
gemäss E-Mail vom 8. Januar 2025.

D. Am 13. Januar 2025 stellte A.________ folgende Anträge bei der Fürsor-
gebehörde B.________:

1. Die Anerkennung der ärztlichen Verordnung als ausreichend für die Geneh-
migung von Fahrdiensten zu medizinischen Terminen.

2. Den Verzicht auf die regelmässige Überprüfung jeder einzelnen Fahrt, da die-
se mein Krankheitsbild verschlimmert.

3. Eine schriftliche und detaillierte Begründung, falls diesem Antrag nicht statt-
gegeben wird.

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Mit Beschluss Nr. 2025/16 vom 30. Januar 2025 trat die Fürsorgebehörde 
B.________ auf das Gesuch von A.________ für die generelle Übernahme von 
Fahrkosten im Sinne der Erwägungen nicht ein.

E. Dagegen erhob A.________ mit Eingabe vom 11. Februar 2025 (Postauf-
gabe: 11.2.2025) Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. 
Sie stellte im Wesentlichen sinngemäss den Antrag, der Nichteintretensentscheid 
der Fürsorgebehörde D.________ sei aufzuheben und diese sei anzuweisen, ihr 
Gesuch materiell zu prüfen. Mit Entscheid III 2025 24 vom 13. Februar 2025 trat 
der Einzelrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz auf die Be-
schwerde vom 11. Februar 2025 nicht ein. Er leitete die Sache an den für die Be-
schwerde zuständigen Regierungsrat weiter. Der Regierungsrat nahm die Einga-
be vom 11. Februar 2025 als Beschwerde entgegen, eröffnete das Verfahren VB 
36/2025 und wies die Beschwerde mit Beschluss Nr. 647/2025 vom 2. Septem-
ber 2025 ab.

F. Im Nachgang zum RRB Nr. 647/2025 gelangte A.________ zunächst mit 
einer als "Beschwerde gegen die teilweise Ablehnung der Umzugskosten - Sozi-
alamt B.________" bezeichneten Eingabe vom 8. September 2025 an das Ver-
waltungsgericht Schwyz (VG-act. 26). Da sich diese Eingabe gegen den Be-
schluss Nr. 2025/173 der Fürsorgebehörde B.________ richtete und dafür 
gemäss § 37 des Gesetzes über die Sozialhilfe (ShG; SRSZ 380.100) vom 18. 
Mai 1983 der Regierungsrat zuständig ist, leitete der Vizepräsident die Eingabe 
gestützt auf § 10 Abs. 3 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 
234.110) vom 6. Juni 1974 zur weiteren Bearbeitung an den Regierungsrat wei-
ter.

G. Mit einer weiteren Eingabe ("Einsprache gegen Entscheid VB 36/2025 - An-
trag auf materielle Neubewertung und Entschädigung CHF 30'000") vom 
10. September 2025 (Postaufgabe: gleichentags) erhebt A.________ alsdann 
Beschwerde gegen den RRB Nr. 647/2025 vom 2. September 2025. Mit der Be-
schwerde vom 10. September 2025 und zahlreichen weiteren Eingaben verlangt 
A.________ im Wesentlichen

- die "Aufhebung des Entscheides VB 36/2025 des Regierungsrats";
- die "erneute materielle Neubewertung meines Antrags auf Fahrdienste und 

Haushaltsunterstützung auf Basis aktueller, vollständiger medizinischer Be-
funde";

- die "Anerkennung meiner ärztlich bestätigten Einschränkungen (ME/CFS, 
Bell-Score 20, PEM, PENE) als Grundlage für die Genehmigung von Fahr-

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diensten und Haushaltsunterstützung, ohne dass jede einzelne Fahrt er-
neut geprüft werden muss";

- die "Zahlung einer angemessenen Entschädigung für den durch das 
pflichtwidrige Verhalten der Behörde entstandenen Schaden in Höhe von 
CHF 30'000, einschliesslich zusätzlicher Belastungen, Verzögerungen und 
der zwingend erforderlichen Wohnsitzverlagerung in einen anderen Kan-
ton";

- "schriftliche, detaillierte Begründung, falls einem meiner Anträge nicht statt-
gegeben wird"; und

- eine "Rüge des schikanösen Vorgehen[s] der Fürsorgebehörde".

Mit weiteren Eingaben (zuletzt vom 31.10.2025 [Postaufgabe: 3.11.2025]) ver-
langt die Beschwerdeführerin insbesondere die Korrektur von Daten in den Un-
terlagen des Verwaltungsgerichts. Zudem macht sie Mängel in der Verfahrens-
führung durch die Fürsorgebehörde B.________, den Regierungsrat und das 
Verwaltungsgericht geltend.

Die Fürsorgebehörde B.________ teilt mit Schreiben vom 19. September 2025 
ihren Verzicht auf eine Stellungnahme mit. Der Regierungsrat beantragt mit Ver-
nehmlassung vom 25. September 2025 die Abweisung der Beschwerde unter 
Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin, soweit darauf einzutreten ist. 
Die Verfahrensbeteiligten wurden mit sämtlichen Eingaben der jeweils anderen 
Parteien bedient.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Vor Erlass eines Entscheids prüft das Verwaltungsgericht von Amtes we-
gen, ob die Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind (§ 27 Abs. 1 
VRP). Insbesondere prüft das Verwaltungsgericht die Rechtsmittelbefugnis und 
die Zulässigkeit des Rechtsmittels (vgl. § 27 Abs. 1 lit. d und lit. e VRP).

1.1 Dabei ist vorab zu beachten, dass der Prüfungsumfang des Verwaltungs-
gerichts auf den Streitgegenstand begrenzt ist. Gegenstand des Beschwerdever-
fahrens kann demnach nur sein, was bereits Gegenstand des angefochtenen 
Entscheids war oder bei richtiger Rechtsanwendung hätte sein müssen und mit 
den Beschwerdeanträgen angefochten wird (vgl. VGE III 2019 110 vom 
29.8.2019 E. 2.1; III 2014 180 vom 24.2.2015 E. 1.2). Im Verlaufe des Verfahrens 
kann der Streitgegenstand demnach eingeschränkt, aber grundsätzlich nicht 
mehr erweitert werden (vgl. BGE 144 II 359 E. 4.3; 136 II 165 E. 4).

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1.1.1 Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens bildeten die Anträge der Be-
schwerdeführerin, die sie der Fürsorgebehörde B.________ am 13. Januar 2025 
unterbreitete. In der Sache ging es bei diesen Anträgen um die Erteilung einer 
generellen Kostengutsprache für Fahrdienste zu medizinischen Terminen und 
der Verzicht auf die "Überprüfung jeder einzelnen Fahrt".

1.1.2 Die Fürsorgebehörde B.________ trat auf diese Anträge mit Beschluss 
Nr. 2025/16 vom 30. Januar 2025 nicht ein (RR-act. II/01/Beilage 1). Sie erwog 
dazu im Wesentlichen, das Anliegen sei bereits Gegenstand ihres Entscheids 
vom 26. Oktober 2023 gewesen, der vom Regierungsrat (mit RRB Nr. 120/2024 
vom 27.2.2024), dem Verwaltungsgericht (mit VGE III 2024 27 vom 29.5.2024) 
und letztinstanzlich vom Bundesgericht (mit Urteil 8C_393/2024 vom 4.9.2024) 
geschützt worden sei. Es bestehe kein Anlass, auf die identische rechtskräftig 
beurteilte Sache nochmals einzugehen.

1.1.3 Der Regierungsrat erwog in E. 3.2 des angefochtenen Entscheids, aus dem 
RRB Nr. 120/2024 vom 27. [recte: 20.] Februar 2024 und dem VGE III 2024 27 
vom 29. Mai 2024 gehe klar hervor, dass

- Kosten, die nicht in der obligatorischen Krankenversicherung eingeschlos-
sen seien, aber zur materiellen Grundsicherung gehören, situativ über-
nommen werden könnten und dazu auch Kosten für den Transport zur 
nächstgelegenen Behandlungsstelle gehörten;

- hingegen von Gesetzes wegen kein Anspruch auf die Übernahme sämtli-
cher Kosten zu Behandlungs- und Arztterminen bestehe, sondern Trans-
portkosten nur übernommen werden müssten, sofern die damit verbundene 
medizinische Behandlung sinnvoll sei;

- es daher angezeigt sei, die Begründetheit von Arztbesuchen im Einzelfall 
vom Hausarzt der Beschwerdeführerin bestätigen zu lassen, andernfalls es 
für die Vorinstanz nicht abschätzbar sei, ob eine medizinische Behandlung, 
für die sie die Fahrkosten übernehmen soll, überhaupt sinnvoll sei;

- demnach in jedem Einzelfall konkret darzulegen sei, um welche Behand-
lung es gehe und weshalb der Beschwerdeführerin die Benutzung des öf-
fentlichen Verkehrs (allenfalls mit unterstützender Begleitung) für den kon-
kreten auswärtigen Arzttermin nicht zumutbar sei; und

- die Vorinstanz entsprechend nicht verpflichtet sei, die Fahrkosten für künf-
tige Behandlungen pauschal zu übernehmen, sondern im Einzelfall zu prü-
fen ist, ob die Fahrkosten für medizinischen Behandlungen zu übernehmen 
sind.

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Gestützt auf diese Erwägungen kam der Regierungsrat zum Schluss, die Frage, 
ob Fahrkosten zu medizinischen Terminen ohne individuelle Prüfung übernom-
men werden müssten, sei bereits rechtskräftig beurteilt. Die von der Beschwerde-
führerin neu eingereichten Atteste ändern am massgeblichen Sachverhalt nichts. 
Unter diesen Umständen sei die Fürsorgebehörde B.________ auf das Gesuch 
vom 13. Januar 2025 zu Recht nicht eingetreten. Selbst wenn die Vorinstanz auf 
das Gesuch eingetreten wäre, wäre es nach Auffassung des Regierungsrats aus 
den in RRB Nr. 120/2024 vom 27. [recte: 20.] Februar 2024 und den in VGE III 
2024 27 vom 29. Mai 2024 genannten Gründen abzuweisen.

1.1.4 Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, gegenüber der Fürsorgebehörde 
B.________ sei eine Rüge auszusprechen, macht sie einen Aspekt zum Gegen-
stand des Verfahrens, der im erstinstanzlichen (und erst recht im vorinstanzli-
chen) Verfahren nicht Thema waren. Sie macht auch nicht geltend, die Vor-
instanz bzw. die Fürsorgebehörde B.________ hätten zu Unrecht darauf verzich-
tet, diesen Aspekt aufzugreifen. Dies ist für das Verwaltungsgericht auch nicht 
erkennbar. Auf die entsprechenden Anträge kann nicht eingetreten werden.

Möchte die Beschwerdeführerin damit sinngemäss eine Aufsichtsbeschwerde 
einreichen, ist sie darauf zu verweisen, dass gestützt auf § 9 Abs. 1 und § 10 
lit. a ShG i.V.m. § 2 Abs. 1 der Vollziehungsverordnung zum Gesetz über die So-
zialhilfe (Sozialhilfeverordnung, ShV; SRSZ 380.111) vom 30. Oktober 1984 das 
Amt für Gesundheit und Soziales die zuständige Behörde ist. Dies ist der Be-
schwerdeführerin bekannt, da sie in der Vergangenheit diverse Beschwerden 
dort hängig gemacht hat (vgl. Brief des Amts für Gesundheit und Soziales vom 
21.11.2024 [Sammelbeilage zu RR-act. I/01]). Auf eine Weiterleitung ist somit zu 
verzichten.

1.2 Die Beschwerdeführerin verlangt weiter die "Zahlung einer angemessenen 
Entschädigung für den durch das pflichtwidrige Verhalten der Behörde entstan-
denen Schaden in Höhe von CHF 30'000, einschliesslich zusätzlicher Belastun-
gen, Verzögerungen und der zwingend erforderlichen Wohnsitzverlagerung in ei-
nen anderen Kanton." Das Verwaltungsgericht ist zwar zuständig für die Beurtei-
lung öffentlich-rechtlicher Entschädigungsansprüche nach dem Gesetz über die 
Haftung des Gemeinwesens und die Verantwortlichkeit seiner Funktionäre vom 
20. Februar 1970 (Staatshaftungsgesetz, StHG; SRSZ 140.100; vgl. § 67 Abs. 1 
lit. c VRP i.V.m. § 14 Abs. 1 StHG). Für entsprechende Klagen sieht das Verwal-
tungsrechtspflegegesetz indes ein spezifisches Klageverfahren vor (vgl. § 67 ff. 
VRP). Entsprechende Entschädigungsansprüche können nicht in einem Be-
schwerdeverfahren gegen einen Beschluss des Regierungsrats anhängig ge-
macht werden, sondern sind separat rechtshängig zu machen. Dies gilt umso 

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mehr, als § 68 VRP ein Vorverfahren vorsieht und die Klage anderen inhaltlichen 
Anforderungen entsprechen muss als Rechtsmitteleingaben im Beschwerdever-
fahren (vgl. § 70 VRP i.V.m. Art. 221 ZPO; dazu: VGE III 2014 17 vom 24.6.2015 
E. 1.2.3 ff.). So reicht die Beschwerdeführerin dann auch keinerlei Beweise für ih-
ren behaupteten Schaden ein. Auch auf den Antrag auf Entschädigung ist daher 
nicht einzutreten, zumal die Eingaben der Beschwerdeführerin den von Art. 221 
ZPO verlangten Anforderungen nicht im Ansatz genügen.

1.3 Ein Entscheid des Verwaltungsgerichts setzt weiter voraus, dass die be-
schwerdeführende Partei ein schutzwürdiges Interesse aufweist (vgl. § 27 Abs. 1 
lit. d i.V.m. § 37 Abs. 1 lit. c VRP). Als schutzwürdig gilt im Grundsatz jedes prak-
tische oder rechtliche Interesse, das eine betroffene Person geltend machen 
kann. Mithin muss die betroffene Person einen praktischen oder rechtlichen Nut-
zen aus einem Entscheid ziehen können (vgl. BGE 142 II 80 E. 1.4.1).

1.3.1 Die Beschwerdeführerin verlangt mit verschiedenen Eingaben, dass aus ih-
rer Sicht falsche Darstellungen des Verwaltungsgerichts im Rahmen des Schrif-
tenwechsels zu korrigieren bzw. richtigzustellen seien. In der Mehrzahl geht es 
dabei um die Datierung von Eingaben, die das Verwaltungsgericht falsch vorge-
nommen haben soll. Ausserdem wendet sie sich gegen die Zustellung von 
Schreiben des Verwaltungsgerichts, die keine Unterschrift tragen würden, wobei 
sie sich dabei teilweise gar nicht auf das vorliegende, sondern ein anderes Ver-
fahren vor Verwaltungsgericht bezieht.

1.3.2 Soweit die Beschwerdeführerin moniert, das Verwaltungsgericht hätte ihre 
Eingabe vom 8. September 2025 nicht an den Regierungsrat weiterleiten dürfen, 
wurde ihr das (korrekte) Vorgehen bereits mit Schreiben vom 15. September 
2025 erläutert. Weitere angebliche Mängel sind auf Missverständnisse der Be-
schwerdeführerin zurückzuführen, so wenn sie etwa fehlende Unterschriften auf 
Schreiben des Verwaltungsgerichts moniert, die ihr bloss als Kopie zur Kenntnis-
nahme zugestellt wurden. Andere angebliche Mängel sind für das Verwaltungs-
gericht schlicht nicht nachvollziehbar, so wenn sie etwa (aktenwidrig) die Datie-
rung ihrer Eingaben als falsch bezeichnet.

1.3.3 Bei alldem kommt hinzu, dass für das Verwaltungsgericht nicht erkennbar 
ist, inwieweit die Beschwerdeführerin einen praktischen Nutzen aus einer Korrek-
tur der behaupteten Mängel ziehen könnte. Insbesondere macht die Beschwer-
deführerin nicht geltend und ist für das Verwaltungsgericht auch nicht ersichtlich, 
dass ihr aus den angeblichen Mängeln (insbesondere falsche Datierung von Ein-
gaben etc.) im vorliegenden oder in anderen Verfahren ein Nachteil entstehen 
könnte. Bei dieser Ausgangslage hat die Beschwerdeführerin kein schutzwürdi-

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ges Interesse an der Behandlung ihrer diesbezüglichen Anliegen. Auch darauf ist 
folglich nicht einzutreten (§ 27 i.V.m. § 37 Abs. 1 lit. c VRP).

2. Die Fürsorgebehörde B.________ trat erstinstanzlich auf die Anträge der 
Beschwerdeführerin nicht ein, da es sich um eine "identische rechtskräftig beur-
teilte Sache" handle. Der Regierungsrat wies die dagegen erhobene Beschwerde 
ab. Das Verwaltungsgericht hat daher im Grundsatz nur zu prüfen, ob der Nicht-
eintretensentscheid der Fürsorgebehörde bzw. die Abweisung der dagegen ge-
richteten Beschwerde durch den Regierungsrat zu Recht erfolgt ist (vgl. VGE II 
2024 90 vom 28.1.2025 E. 1.2.1; III 2021 136 vom 19.1.2022 E. 2.1.1; III 2019 52 
vom 29.8.2019 E. 1.3.2 m.H.).

2.1 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist das Vorgehen des 
Regierungsrats nicht zu beanstanden: Gemäss § 27 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 lit. g 
VRP trifft eine Behörde eine Nichteintretensverfügung oder einen Nichteintreten-
sentscheid, unter anderem wenn eine rechtskräftige Verfügung oder ein rechts-
kräftiger Entscheid in derselben Sache vorliegt. Der Regierungsrat legt überzeu-
gend dar, dass ein Gesuch der Beschwerdeführerin um generelle Übernahme 
von Fahrkosten in dem zum RRB Nr. 120/2024 vom 20. Februar 2024 bzw. zum 
VGE III 2024 27 vom 29. Mai 2024 führenden Verfahren abgewiesen und die 
Übernahme von Fahrkosten von einer vorgängigen Prüfung im Einzelfall abhän-
gig gemacht wurde. Mit ihren Anträgen, die sie der Fürsorgebehörde B.________ 
am 13. Januar 2025 unterbreitet hat, will die Beschwerdeführerin gerade das 
Gegenteil erreichen, nämlich den "Verzicht auf die regelmässige Überprüfung je-
der einzelnen Fahrt". Inhaltlich wurde dieses Begehren jedoch bereits im zum 
RRB Nr. 120/2024 vom 20. Februar 2024 bzw. zum VGE III 2024 27 vom 29. Mai 
2024 führenden Verfahren geprüft und rechtskräftig beurteilt. Der Streitgegen-
stand und die Parteien sind identisch (vgl. zum Begriff des Streitgegenstands 
auch BGE 142 III 210). Nach Massgabe von § 27 Abs. 2 VRP hat die Beschwer-
deführerin keinen Anspruch darauf, dass ihr inhaltlich übereinstimmendes Be-
gehren nochmals beurteilt wird.

2.2 Verfügungen können unter Umständen zwar abgeändert oder aufgehoben 
werden. Dies setzt aber geänderte Verhältnisse voraus (vgl. § 34 Abs. 1 VRP). 
Nichts entscheidend anderes ergibt sich aus Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfas-
sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999: 
Diese Bestimmung verleiht einen Anspruch auf Wiedererwägung, wenn sich die 
Umstände seit dem ersten Entscheid wesentlich geändert haben oder wenn der 
Gesuchsteller erhebliche Tatsachen und Beweismittel namhaft macht, die ihm im 
früheren Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu ma-

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chen für ihn rechtlich oder tatsächlich unmöglich war oder keine Veranlassung 
bestand (vgl. BGE 146 I 185 E. 4.1; 136 II 177 E. 2.1). Ob ein verfassungsrechtli-
cher Anspruch auf materielle Behandlung eines Wiedererwägungsgesuchs be-
steht, hängt dabei davon ab, ob sich der Sachverhalt oder bei Dauersachverhal-
ten die Rechtslage in einer Art geändert hat, dass ein anderes Ergebnis ernstlich 
in Betracht fällt (vgl. BGE 136 II 177 E. 2.2.1). Liegt kein Anspruch auf Wiederer-
wägung vor, ist die Behörde nicht verpflichtet, auf das entsprechende Gesuch 
einzutreten (§ 34 Abs. 2 VRP).

2.2.1 Die Beschwerdeführerin erwähnt in ihren Eingaben verschiedene Unterla-
gen (ärztliche Bestätigungen, Berichte etc.), die vor oder während der Rechts-
hängigkeit des zum VGE III 2024 27 vom 29. Mai 2024 führenden Verfahrens er-
stellt wurden (vgl. etwa VG-act. 1, S. 2 ["Beweise und Dokumentation"] und 
Sammelbeilage; VG-act. 2 S. 1 f. ["Vollständig ignorierte Unterlagen und Beweise 
"2023-2025)"]; Beilage zu VG-act. 4 [ärztliche Bestätigung vom 19.1.2024]). Dass 
sie diese Unterlagen den Behörden nicht bereits im damaligen Verfahren zur 
Verfügung stellte bzw. nicht zur Verfügung stellen konnte oder sich dazu aus zu-
reichenden Gründen nicht veranlasst sah, macht die Beschwerdeführerin nicht 
geltend und ist auch nicht ersichtlich. Dabei hätten die entsprechenden Unterla-
gen selbst bei erstmaliger Einreichung im verwaltungsgerichtlichen Verfahren 
noch berücksichtigt werden können (vgl. § 57 VRP). Entsprechend handelt es 
sich bei diesen Unterlagen und den darin erwähnten Umständen nicht um Tatsa-
chen oder Beweismittel, die einen Anspruch auf Wiedererwägung oder Anpas-
sung im Sinne von § 34 Abs. 1 VRP oder Art. 29 Abs. 1 BV verleihen.

2.2.2 Soweit die Beschwerdeführerin Tatsachen vorbringt oder sich auf Beweis-
mittel beruft, die nach dem mit dem Entscheid VGE III 2024 27 vom 29. Mai 2024 
abgeschlossenen Verfahren datieren, müssten diese für einen Anspruch auf ma-
terielle Behandlung ihrer Anträge vom 13. Januar 2025 nahelegen, dass ein an-
deres Ergebnis (d.h. die generelle Kostengutsprache für Fahrdienste zu medizi-
nischen Terminen) ernstlich in Betracht fällt (vgl. oben, E. 2.2). Das ist nicht der 
Fall: Zwar bringt die Beschwerdeführerin vor, es lägen "neue[], erhebliche[] medi-
zinische Tatsachen von 2025" vor und jüngere ärztliche Berichte würden die me-
dizinische Notwendigkeit einer pauschalen Fahrdienstbewilligung bestätigen. Die 
konkreten Diagnosen waren allerdings schon vor dem 29. Mai 2024 bekannt (vgl. 
etwa ärztliche Stellungnahme vom 30.7.2025 [Beilage zu VG-act. 9]; ärztlicher 
Bericht vom 18.6.2024 [in: Sammelbeilage zu RR-act. I/01]).

2.2.3 Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin ergibt sich aus den jün-
geren Unterlagen sodann weder, dass sich ihr Gesundheitszustand wegen der 

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fehlenden generellen Kostengutsprache verschlechtert habe, noch dass sie aus 
gesundheitlichen Gründen auf eine generelle Kostengutsprache angewiesen ist. 
Entnommen werden kann den Unterlagen soweit hier interessierend nur (aber 
immerhin), dass sich die Beschwerdeführerin beim Universitätsspital E.________ 
seit zzz in der Behandlung der Sprechstunde für chronische Müdigkeit bei einer 
myalgischen Enzephalomyelitis/einem chronischen Fatigue-Syndrom befinde 
(ME/CFS; nach ICD-10:G93.3, EM 2014), weiter ein schwerer Schweregrad der 
Erkrankung vorliege (vgl. ärztliche Stellungnahme vom 30.7.2025 [Beilage zu 
VG-act. 9]) und sie auf Transporte zu Arztterminen bzw. Fahrdienste angewiesen 
sei (vgl. ärztliches Attest vom 6.8.2025 [in: Sammelbeilage zu RR-act. I/01]; ärzt-
licher Bericht vom 18.6.2024 [in: Sammelbeilage zu RR-act. I/01]; Bestätigung 
vom 3.7.2024 [in: Sammelbeilage zu RR-act. I/01]).

2.2.4 Das wird aber soweit ersichtlich auch von der Fürsorgebehörde 
B.________ nicht in Abrede gestellt. Die Anträge der Beschwerdeführerin auf 
Übernahme konkreter Fahrkosten hat sie denn auch gutgeheissen (vgl. Ingress 
lit. C). Inwieweit dieses Vorgehen, das in dem zum RRB Nr. 120/2024 vom 20. 
Februar 2024 bzw. zum VGE III 2024 27 vom 29. Mai 2024 führenden Verfahren 
angeordnet wurde, der Beschwerdeführerin aufgrund neuer Tatsachen oder Be-
weismittel unzumutbar sein soll, ist für das Verwaltungsgericht nicht erkennbar. 
Dies gilt umso mehr, als es gemäss der ärztlichen Stellungnahme vom 30. Juli 
2025 um höchstens 1-2 Arzttermine pro Monat geht (vgl. Beilage zu VG-act. 9 
[ärztliche Stellungnahme vom 30.7.2025]) und ausserdem davon auszugehen ist, 
dass die behandelnden Ärzte die notwendigen Termine mit Zustimmung der Be-
schwerdeführerin gegebenenfalls auch direkt der Fürsorgebehörde melden kön-
nen, damit diese eine Kostengutsprache für die einzelnen Fahrdienste erteilen 
kann. Dass die Anträge der Beschwerdeführerin vom 13. Januar 2025 ein ande-
res Ergebnis, als im RRB Nr. 120/2024 vom 20. Februar 2024 festgehalten wur-
de bzw. das Verwaltungsgericht im VGE III 2024 27 vom 29. Mai 2024 festgehal-
ten hat, begründen mögen, fällt aufgrund der Vorbringen der Beschwerdeführerin 
nicht ernstlich in Betracht.

2.3 Bei dieser Ausgangslage hatte die Beschwerdeführerin gestützt auf § 27 
Abs. 2 und § 34 Abs. 1 VRP bzw. Art. 29 Abs. 1 BV keinen Anspruch auf neue 
Beurteilung ihrer inhaltlich identischen Anliegen. Nichts anderes ergibt sich aus 
den von der Beschwerdeführerin ebenfalls gerügten Verletzungen von Art. 6 und 
Art. 9 des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfah-
rensgesetz, VwVG; SR 172.021) vom 20. Dezember 1968 sowie Art. 9 BV (Will-
kürverbot). Die Art. 6 und Art. 9 VwVG sind hier offensichtlich nicht einschlägig 
und eine Verletzung von Art. 9 BV ist nicht zu erkennen, zumal das Vorgehen der 

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Vorinstanzen mit Art. 29 BV im Einklang steht. Die Fürsorgebehörde ist auf die 
Anträge der Beschwerdeführerin vom 13. Januar 2025 in zutreffender Weise 
nicht eingetreten und der Regierungsrat hat dieses Vorgehen zu Recht ge-
schützt. Die Beschwerde ist unbegründet.

3. Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf ein-
zutreten ist. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin 
grundsätzlich kostenpflichtig (vgl. § 72 Abs. 2 VRP), doch verzichtet das Verwal-
tungsgericht umständehalber auf eine Kostenerhebung. Parteientschädigungen 
sind nicht geschuldet.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann unter den Voraussetzungen von Art. 42 ff., 
Art. 82 ff. sowie Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht 
(BGG; SR 173.110) vom 17.6.2005 innert 30 Tagen seit Zustellung Be-
schwerde* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden.

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann unter den Voraussetzungen von Art. 113 ff. BGG innert 
30 Tagen seit Zustellung Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verlet-
zung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden. Bei gleichzeitiger 
ordentlicher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechts-
schrift einzureichen. 

4. Zustellung an:
- Beschwerdeführerin (R)
- Fürsorgebehörde B.________ (R)
- Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- und den Regierungsrat (EB).

Schwyz, 6. November 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 10. November 2025