# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 612f8712-58fe-5292-b16c-6b7bfb78b188
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-09-11
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 11.09.2014 6B 860/2014 (6B_860/2014)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-860-2014_2014-09-11.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_860/2014 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 11. September 2014
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Mathys, Präsident, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,
 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Massnahmenvollzug, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 18. August 2014. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Das Obergericht des Kantons Luzern verurteilte den Beschwerdeführer am 5. November 2007 wegen Vergewaltigung und weiterer Straftaten zu sieben Jahren Freiheitsstrafe. Der Vollzug wurde zugunsten einer stationären psychotherapeutischen Behandlung in einer spezialisierten, geschlossenen Einrichtung aufgeschoben. Nachdem sich der Beschwerdeführer als massnahmeunfähig erwiesen hatte, ordnete das Obergericht am 3. Dezember 2010 die Verwahrung an. 

 

 Am 14. November 2012 wurde der Beschwerdeführer in die Sicherheitsabteilung der Justizvollzugsanstalt Lenzburg eingewiesen. Diese Einweisung wurde drei Mal um jeweils sechs Monate verlängert, letztmals am 15. Mai 2014. Auf eine dagegen gerichtete Verwaltungsgerichtsbeschwerde trat das Kantonsgericht Luzern am 18. August 2014 nicht ein. 

 

 Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht. Er strebt eine Amnestie an bzw. eine Rückkehr in sein Heimatland Brasilien. 

 

    
  2.
  
 

 

 Das kantonale Verfahren betraf ausschliesslich die Verlängerung der Einweisung in die Sicherheitsabteilung Lenzburg und damit die Modalitäten des Massnahmenvollzugs. Weder eine Amnestie noch eine Rückkehr nach Brasilien waren Gegenstand des angefochtenen Entscheids. Folglich kann sich auch das Bundesgericht damit nicht befassen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

    
  3.
  
 

 

 Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden. 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 11. September 2014 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Mathys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn