# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8c6e4f29-e27c-5fd1-9854-d1c3f7be33ee
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.11.2025 C-1996/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1996-2025_2025-11-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1996/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Philipp Egli (Vorsitz), 

Richter Vito Valenti, Richter Beat Weber,    

Gerichtsschreiberin Julia Pandey. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Recht & Compliance,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss,  

Verfügung vom 27. Februar 2025, 

Wiedererwägungsverfügung vom 27. Juni 2025. 

 

 

 

C-1996/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Mit Schreiben vom 4. Dezember 2024 meldete die Ausgleichskasse 

des Kantons Bern (nachfolgend: Ausgleichskasse) der Stiftung Auffangein-

richtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz), dass der Verein «A._______» 

(nachfolgend: Arbeitgeber) obligatorisch in der beruflichen Vorsorge zu ver-

sichernde Personen beschäftige. Trotz Mahnung der Ausgleichskasse vom 

15. April 2024 habe es der Arbeitgeber unterlassen, den Anschluss an eine 

registrierte Vorsorgeeinrichtung zu belegen (vgl. Akten des Bundesverwal-

tungsgerichts [BVGer-act.] 11 Beilage 1). 

A.b Mit Schreiben vom 9. Dezember 2024 forderte die Vorinstanz den Ar-

beitgeber auf, bis zum 17. Februar 2025 die zur Anschlusskontrolle erfor-

derlichen Unterlagen einzureichen, ansonsten ein Zwangsanschluss bei 

der Vorinstanz erfolge und die dabei entstandenen Kosten dem Arbeitge-

ber überbunden würden (BVGer-act. 11 Beilage 2). Auf dieses Schreiben 

reagierte der Arbeitgeber nicht. 

A.c Mit Verfügung der Vorinstanz vom 27. Februar 2025 wurde der Arbeit-

geber rückwirkend per 1. Februar 2023 zwangsweise an die Vorinstanz an-

geschlossen (Dispositiv-Ziffer I). Weiter hielt die Vorinstanz fest, die Rechte 

und Pflichten aus dem Anschluss ergäben sich aus den im Anhang be-

schriebenen Anschlussbedingungen, die zusammen mit dem Kostenregle-

ment Bestandteile der Verfügung seien (Dispositiv-Ziffer II). In der Begrün-

dung führte die Vorinstanz aus, der Arbeitgeber habe innert der gesetzten 

Frist keinen rechtsgenügenden Nachweis erbracht, der einen Anschluss an 

die Vorinstanz als nicht notwendig erscheinen lasse (BVGer-act. 11 Beilage 

3). 

B.  

B.a Mit Eingabe vom 23. März 2025, eingereicht am 24. März 2025 (Post-

stempel), erhob der Arbeitgeber (nachfolgend: Beschwerdeführer) gegen 

die Verfügung der Vorinstanz vom 27. Februar 2025 Beschwerde beim 

Bundesverwaltungsgericht (BVGer-act. 1).  

Der Beschwerdeführer beantragte sinngemäss die Aufhebung der Verfü-

gung vom 27. Februar 2025. Zur Begründung brachte er vor, er sei seit 

1. Februar 2023 für die obligatorisch der beruflichen Vorsorge unterstellten 

Arbeitnehmenden bei der asga Pensionskasse berufsvorsorgeversichert, 

C-1996/2025 

Seite 3 

habe es jedoch aufgrund interner Unklarheiten über die Zuständigkeiten 

verpasst, rechtzeitig den Nachweis über den Anschluss an eine Vorsorge-

einrichtung einzureichen. Der Beschwerdeführer legte dabei den An-

schlussvertrag für die berufliche Vorsorge mit der asga Pensionskasse mit 

rückwirkendem Vertragsbeginn per 1. Februar 2023 sowie die Versi-

chertenverzeichnisse der Jahre 2023 und 2024 ins Recht (BVGer-act. 1 

inkl. Beilagen). 

B.b Da die Beschwerde nicht rechtsgenüglich unterzeichnet worden war, 

forderte der Instruktionsrichter den Beschwerdeführer mit Zwischenverfü-

gung vom 27. März 2025 (Zustellung: 29. März 2025) auf, innert 5 Tagen 

eine rechtsgenüglich unterschriebene Beschwerde einzureichen (BVGer-

act. 2 und 3). Am 3. April 2025 (Posteingang) reichte der Beschwerdeführer 

die Beschwerdeverbesserung ein (BVGer-act. 4) 

B.c Der mit Zwischenverfügung vom 4. April 2025 einverlangte Kostenvor-

schuss in Höhe von Fr. 800.- ging am 10. April 2025 bei der Gerichtskasse 

ein (BVGer-act. 5, 7). 

B.d Mit Wiedererwägungsverfügung vom 27. Juni 2025 hob die Vorinstanz 

die Verfügung vom 27. Februar 2023 (recte: 27. Februar 2025) betreffend 

Zwangsanschluss per 1. Februar 2023 auf (Dispositiv-Ziffer 1). Gleichzeitig 

auferlegte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Kosten für die aufge-

hobene Verfügung und den durchgeführten Zwangsanschluss in Höhe von 

Fr. 1'025.- sowie die Kosten für die Wiedererwägungsverfügung in Höhe 

von Fr. 450.- (Dispositiv-Ziffer 2). Dies begründete die Vorinstanz damit, 

dass der Beschwerdeführer nachträglich den Nachweis habe erbringen 

können, dass er ordnungsgemäss bei der asga Pensionskasse berufsvor-

sorgeversichert sei, den Anschluss jedoch erst während des Beschwerde-

verfahrens und damit verspätet behauptet habe (BVGer-act. 11 Beilage 4).  

B.e Mit Vernehmlassung 27. Juni 2025 beantragte die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde, soweit diese nicht zufolge Wiedererwägung ge-

genstandslos geworden sei, unter Kostenfolge zulasten des Beschwerde-

führers (BVGer-act. 11). 

B.f Mit Verfügung vom 1. Juli 2025 forderte der Instruktionsrichter den Be-

schwerdeführer auf, sich bis zum 2. September 2025 dazu zu äussern, ob 

er die Beschwerde im Kostenpunkt aufrechterhalten möchte oder ob er auf 

die Weiterführung der Beschwerde verzichte. Im Unterlassungsfall werde 

aufgrund der Akten entschieden (BVGer-act. 12). Der Beschwerdeführer 

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Seite 4 

liess sich zu der am 3. Juli 2025 zugestellten Verfügung (BVGer-act. 13) 

nicht mehr vernehmen. 

C.  

Auf die weiteren Vorbringungen der Parteien sowie die eingereichten Be-

weismittel ist – soweit erforderlich – in den nachfolgenden Erwägungen 

einzugehen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 VGG Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Die Vorinstanz erlässt 

in Erfüllung ihr übertragener öffentlich-rechtlicher Aufgaben des Bundes 

Verfügungen und ist damit eine Behörde nach Art. 33 VGG (Art. 33 Bst. h 

VGG i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis BVG [SR 831.40]). Eine das Sachgebiet betref-

fende Ausnahme liegt nicht vor (Art. 32 VGG). Deshalb ist das Bundesver-

waltungsgericht zur Beurteilung der Beschwerde zuständig. 

1.2 Der Beschwerdeführer ist als Adressat der angefochtenen Verfügung 

durch diese besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 

deren Aufhebung oder Änderung, sodass er beschwerdelegitimiert ist 

(Art. 48 Abs. 1 VwVG). Nachdem der Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt 

und die Beschwerdeschrift fristgerecht verbessert worden ist, ist auf die 

insgesamt frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten 

(Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG sowie Art. 63 Abs. 4 VwVG).  

2.  

2.1 In materiell-rechtlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechts-

sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden 

Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). 

2.2 Das Bundesverwaltungsgericht prüft gemäss Art. 49 VwVG die Verlet-

zung von Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung oder des Miss-

brauchs des Ermessens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung 

des rechtserheblichen Sachverhalts und, wenn - wie vorliegend - nicht eine 

kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemes-

senheit. 

C-1996/2025 

Seite 5 

3.  

Die Vorinstanz zog ihre Verfügung vom 27. Februar 2025 am 27. Juni 2025 

in Wiedererwägung. Dies wirkt sich wie folgt auf den Anfechtungs- und 

Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens aus: 

3.1 Gemäss Art. 58 Abs. 1 VwVG kann die Vorinstanz bis zu ihrer Ver-

nehmlassung die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen. Die 

Beschwerdeinstanz setzt die Behandlung der Beschwerde fort, soweit 

diese durch die neue Verfügung der Vorinstanz nicht gegenstandslos ge-

worden ist (Art. 58 Abs. 3 VwVG). Sofern diese neue Verfügung die Begeh-

ren der beschwerdeführenden Person nur teilweise erfüllt, ist eine Ab-

schreibung infolge Gegenstandslosigkeit unzulässig und die neue Verfü-

gung gilt durch die bereits erhobene Beschwerde gegen die ursprüngliche 

Verfügung als mitangefochten (Urteile des BVGer C-3316/2021 vom 

23. Februar 2023 E. 1.3.1; C-5526/2020 vom 5. Oktober 2021 E. 2.1; je mit 

Hinweisen). 

3.2 Vorliegend ist das Verfahren im Hauptpunkt (Zwangsanschluss) als 

durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzuschreiben (vgl. 

Wiedererwägungsverfügung vom 27. Juni 2025 [vgl. oben Bst. B.d]). Die 

Wiedererwägungsverfügung vom 27. Juni 2025 entspricht jedoch nicht 

vollständig dem Antrag des Beschwerdeführers, welcher sinngemäss die 

vollumfängliche Aufhebung der angefochtenen Verfügung beantragt hat. 

Strittig bleibt die Auflage der Kosten für die aufgehobene Verfügung und 

den durchgeführten Zwangsanschluss sowie für die Wiedererwägungsver-

fügung. Das Stillschweigen des Beschwerdeführers wird nicht als Be-

schwerderückzug betrachtet, weshalb androhungsgemäss aufgrund der 

Akten über die Kostenauflage zu entscheiden ist (vgl. oben Bst. B.f.). 

3.3 Die Kostenauflage wurde zwar nicht ausdrücklich in das Dispositiv der 

ursprünglichen Verfügung vom 27. Februar 2025 aufgenommen, aber es 

ergibt sich aus den Erwägungen und dem Kostenreglement, auf welches 

im Dispositiv (Dispositiv-Ziffer II) verwiesen wird, dass dem Beschwerde-

führer Fr. 450.- für die Verfügung des Zwangsanschlusses sowie Fr. 575.- 

für die Durchführung des Zwangsanschlusses in Rechnung gestellt werden 

sollten (BVGer-act. 11 Beilage 3). In der Wiedererwägungsverfügung vom 

27. Juni 2025 (BVGer-act. 11 Beilage 4) hat die Vorinstanz die ursprüngli-

che Verfügung vom 27. Februar 2023 (recte: 27. Februar 2025) insgesamt 

aufgehoben (Dispositiv-Ziffer 1). Die Kosten für die ursprüngliche Verfü-

gung vom 27. Februar 2023 (recte: 27. Februar 2025) und des Zwangsan-

schlussverfahrens in der Höhe von insgesamt Fr. 1'025.- sowie die Kosten 

C-1996/2025 

Seite 6 

für die Wiedererwägungsverfügung von Fr. 450.- wurden dem Beschwer-

deführer auferlegt (Dispositiv-Ziffer 2). 

3.4 Somit bilden die verfügten Kosten von insgesamt Fr. 1'475.- den Streit-

gegenstand des vorliegenden Verfahrens (vgl. auch Urteil des BVGer A-

856/2018 vom 25. Oktober 2018 E. 1.2.2). 

4.  

Zu prüfen ist demnach, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Kos-

ten in der Höhe von Fr. 1'475.- zu Recht auferlegt hat. 

4.1 Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss die Aufhebung des 

Zwangsanschlusses einschliesslich der Kostenfolge und führt zur Begrün-

dung aus, er sei seit dem 1. Februar 2023 bei der asga Pensionskasse 

angeschlossen (BVGer-act. 4). 

4.2 Die Vorinstanz ist der Auffassung, die Zwangsanschlussverfügung sei 

aufgrund der zu diesem Zeitpunkt bekannten Sach- und Rechtslage zu 

Recht erfolgt. Der Erlass der Verfügung vom 27. Februar 2025 und die da-

mit einhergehende Kostenfolge hätten durch den Beschwerdeführer ver-

hindert werden können, wenn dieser die notwendigen Belege rechtzeitig – 

und nicht erst im Beschwerdeverfahren – eingereicht hätte (BVGer-act. 11; 

vgl. auch oben Bst. B.d). 

4.3 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bei einem Arbeitgeber einen 

Jahreslohn von mehr als Fr. 22'050.- beziehen, unterstehen ab 1. Januar 

nach Vollendung des 17. Altersjahres für die Risiken Tod und Invalidität, ab 

1. Januar nach Vollendung des 24. Altersjahres auch für das Alter der ob-

ligatorischen Versicherung (Art. 7 Abs. 1 BVG; Betrag gemäss Art. 5 der 

Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- 

und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1] in der Fassung der Ände-

rung vom 12. Okt. 2022 [AS 2022 609], in Kraft vom 1. Januar 2023 bis 

31. Dezember 2024). Ist die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer weni-

ger als ein Jahr lang bei einem Arbeitgeber beschäftigt, so gilt als Jahres-

lohn der Lohn, den die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer bei ganzjäh-

riger Beschäftigung erzielen würde (Art. 2 Abs. 2 BVG). 

4.4 Der Arbeitgeber, der obligatorisch zu versichernde Arbeitnehmer be-

schäftigt, muss eine in das Register für berufliche Vorsorge eingetragene 

Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschliessen (Art. 11 

Abs. 1 BVG). Die Ausgleichskasse der AHV überprüft, ob die von ihr er-

fassten Arbeitgeber einer registrierten Vorsorgeeinrichtung angeschlossen 

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Seite 7 

sind (Art. 11 Abs. 4 BVG). Sie fordert Arbeitgeber, die ihrer Pflicht nach 

Art. 11 Abs. 1 BVG nicht nachgekommen sind, auf, sich innerhalb von zwei 

Monaten einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen (Art. 11 

Abs. 5 BVG). Kommt der Arbeitgeber der Aufforderung der Ausgleichs-

kasse der AHV nicht fristgerecht nach, so meldet diese ihn der Auffangein-

richtung (Art. 60 BVG) rückwirkend zum Anschluss (Art. 11 Abs. 6 BVG). 

4.5 Gemäss Art. 11 Abs. 7 BVG stellen die Auffangeinrichtungen und die 

AHV-Ausgleichskassen dem säumigen Arbeitgeber den von ihm verur-

sachten Verwaltungsaufwand in Rechnung. Dies wird auch in Art. 3 Abs. 4 

der Verordnung vom 28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangein-

richtung der beruflichen Vorsorge (SR 831.434) erwähnt, wonach der Ar-

beitgeber der Auffangeinrichtung alle Aufwendungen zu ersetzen hat, die 

dieser im Zusammenhang mit seinem Anschluss entstehen. Detailliert ge-

regelt sind die entsprechenden Kosten sodann im Kostenreglement der Vo-

rinstanz (gültig ab 1. Januar 2022). Dieses Reglement bildet auch im vor-

liegenden Fall integrierenden Bestandteil der Zwangsanschlussverfügung 

(Dispositiv-Ziffer II von BVGer-act. 11 Beilage 3]). Es sieht gemäss Art. 2 

Abs. 2 Bst. a und b betreffend Verfügung und Durchführung Zwangsan-

schluss Kosten von Fr. 1'025.- (Fr. 450.- plus Fr. 575.-) vor. Weiter werden 

die Kosten für eine Wiedererwägungsverfügung auf Fr. 450.- beziffert (vgl. 

Art. 2 Abs. 2 Bst. c des Reglements). 

4.6 Eine Auferlegung der Kosten für die Zwangsanschlussverfügung ist 

dann gerechtfertigt, wenn der Zwangsanschluss im Zeitpunkt des Erlasses 

der Verfügung der Vorinstanz (hier: 27. Februar 2025) nach der damaligen 

Sach- und Rechtslage zu Recht angeordnet wurde (vgl. Urteile 

C-3316/2021 E. 3.1; C-5526/2020 E. 3.2, je mit Hinweisen). Dabei liegt es 

weder an der Ausgleichskasse noch an der Vorinstanz, Nachforschungen 

zu veranlassen, ob und gegebenenfalls mit welcher Vorsorgeeinrichtung 

bereits ein Anschlussvertrag bestehen könnte (Urteil des BVGer 

C-3601/2022 vom 10. Februar 2023 E. 5.3). Im Rahmen der Überprüfung 

des Anschlusses an eine Vorsorgeeinrichtung ist der Arbeitgeber primär 

der zuständigen Ausgleichskasse gegenüber verpflichtet, alle für die Über-

prüfung seines Anschlusses notwendigen Auskünfte zu erteilen (Art. 9 

Abs. 1 BVV 2). Letztere meldet den Arbeitgeber gegebenenfalls zum An-

schluss an die Auffangeinrichtung (Art. 9 Abs. 3 BVV 2 i.V.m. Art. 11 Abs. 6 

BVG). Eröffnet die Auffangeinrichtung als Vorsorgeeinrichtung gemäss 

Art. 60 Abs. 1 BVG in der Folge ein Zwangsanschlussverfahren, so ist der 

Arbeitgeber jedoch auch ihr gegenüber verpflichtet, alle sachdienlichen An-

gaben zur Durchführung des Zwangsanschlusses – welcher zu den 

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Seite 8 

gesetzlichen Aufgaben der Vorinstanz gehört – zu erteilen (Art. 60 Abs. 2 

Bst. a i.V.m. Art. 11 Abs. 6 BVG und Art. 10 BVV 2). Es besteht demnach 

eine grundsätzliche Pflicht des Arbeitgebers, an der Feststellung des Sach-

verhalts betreffend Durchführung der beruflichen Vorsorge mitzuwirken 

(Urteil C-3601/2022 E. 6.3 mit Hinweisen). 

4.7 Unstrittig ist, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2023 und 2024 

eine dem Obligatorium unterstellte Person beschäftigt hat (vgl. die Lohn-

bescheinigung 2023 [BVGer-act. 11 Beilage 1] und die Versichertenver-

zeichnisse 2023 und 2024 [BVGer-act. 1 Beilagen]). Weiter ergibt sich aus 

den Akten, dass auf die Mahnung der Ausgleichskasse vom 15. April 2024 

keine Reaktion des Beschwerdeführers erfolgte, woraufhin jene am 4. De-

zember 2024 die Vorinstanz informierte (BVGer-act. 11 Beilage 1). Die Vo-

rinstanz ihrerseits gewährte dem Beschwerdeführer am 9. Dezember 2024 

das rechtliche Gehör, setzte ihm eine Frist zur Einreichung von Nachwei-

sen an und drohte im Unterlassungsfall den Zwangsanschluss an (BVGer-

act. 11 Beilage 2). Der Beschwerdeführer liess sich dazu nicht vernehmen. 

Die Vorinstanz verfügte in der Folge am 27. Februar 2025 den Zwangsan-

schluss des Beschwerdeführers rückwirkend per 1. Februar 2023 (BVGer-

act. 11 Beilage 3). In der Beschwerde vom 24. März 2025 führte der Be-

schwerdeführer aus, er habe es aufgrund interner Unklarheiten über die 

Zuständigkeiten verpasst, rechtzeitig den Nachweis seines Anschlusses an 

eine Pensionskasse einzureichen. Als Verein, der sich «in einer Professio-

nalisierungsphase» befinde, sei es nicht immer leicht, den Überblick zu be-

halten (BVGer-act. 1, 4). 

4.8 Der Beschwerdeführer unterliess es trotz entsprechender Aufforderung 

der Vorinstanz, die erforderlichen Unterlagen rechtzeitig in das vorinstanz-

liche Verfahren einzubringen, und liess sich bis zur Verfügung vom 

27. Februar 2025 gegenüber der Vorinstanz nicht vernehmen. Im Zeitpunkt 

der angefochtenen Verfügung lag der Vorinstanz somit kein Nachweis über 

einen erfolgten Anschluss an eine Vorsorgeeinrichtung oder eine andere 

sachdienliche Information vor. Der Beschwerdeführer ist damit seinen ver-

fahrensrechtlichen Mitwirkungspflichten nicht ausreichend nachgekommen 

(vgl. oben E. 4.6). Entsprechend hat er zu verantworten, dass ein Zwangs-

anschluss verfügt und in der Folge wiedererwägungsweise aufgehoben 

wurde. Vor diesem Hintergrund erweist es sich als gerechtfertigt, dass die 

Vorinstanz dem Beschwerdeführer die reglementskonformen Kosten (vgl. 

oben E. 3.3 und E. 4.5) von insgesamt Fr. 1'475.- auferlegt hat.  

C-1996/2025 

Seite 9 

4.9 Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit sie nicht gegenstandslos 

geworden ist. 

5.  

Zu befinden bleibt über die Verfahrenskosten und eine allfällige Parteient-

schädigung. 

5.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden die Verfahrenskosten in der Re-

gel der unterliegenden Partei auferlegt. Wird ein Verfahren gegenstands-

los, so werden die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt, 

deren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]). Da der Beschwer-

deführer durch sein Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat, wird 

er diesbezüglich kostenpflichtig. Im streitig gebliebenen Kostenpunkt un-

terliegt der Beschwerdeführer, weshalb er diesbezüglich ebenfalls die Ver-

fahrenskosten zu tragen hat. Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 800.- fest-

zusetzen und dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der geleistete Kosten-

vorschuss in der Höhe von Fr. 800.- ist zur Bezahlung der Verfahrenskos-

ten zu verwenden. 

5.2 Weder dem unterliegenden (nicht anwaltlich vertretenen) Beschwerde-

führer noch der Vorinstanz ist eine Parteientschädigung zuzusprechen 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 ff. VGKE). 

 

(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.) 

  

C-1996/2025 

Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit das Verfahren nicht zufolge Wie-

dererwägung gegenstandslos geworden ist. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der geleistete Kostenvorschuss in derselben Höhe wird zur Bezah-

lung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz, das BSV und 

die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Philipp Egli Julia Pandey 

 

  

C-1996/2025 

Seite 11 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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