# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9735eb9f-453d-5819-9dd6-80659eb56015
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-29
**Language:** de
**Title:** Das von der IV-Stelle eingeholte polydisziplinäre Gutachten bedarf der Ergänzung und der Präzisierung; Rückweisung (BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4).
**Docket/Reference:** IV.2017.00353
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2017.00353.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2017.00353
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiberin Gohl Zschokke
Urteil
vom
29. Juni 2018
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
Ronald
Pedergnana
Rorschacher
Strasse 21, Postfach 27, 9004 St. Gallen
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
,
geboren
1977
,
absolvierte in
Bosnien
die obligatorische Schulzeit und er
warb ein Diplom als Textiltechnikerin (
Urk.
7/1/4). Am 2
0.
Januar 2000 reiste sie
als Asylsuchende
in die Schweiz ein (Urk. 7/1/3). Hier war sie
seit
April 2001
als
Zimmermädchen im
Y.___
erwerbs
tätig
(
Urk.
7/1/5, 7/2
, 7/5/191
und
7/6
), als sie
a
m
13. Dezember 2002
bei der Arbeit ein
rund
75
Kilogramm schweres
Fenster öffnen
wollte. Dieses löste
sich aus der Verankerung und
fiel
auf sie.
Darauf war
die Versicherte
kurze Zeit bewusstlos und bemerkte anschlies
send eine blutende Wunde am Hinterkopf
. Es gelang ihr, telefonisch Hilfe anzu
fordern
(Urk.
7/5/77,
7/5/186 und 7/5/195)
.
Gleichentags wurde die Versicherte zur neurologischen Überwachung und zur Be
handlung ins
Z.___
gebracht, wo sie sich bis zum
1
6.
Dezember 2002
stationär
aufhielt
. Dort
wurden
eine Commotio cerebri
,
eine Rissquetsch
wunde hochparie
tal rechts und eine Prellmarke an der linken Spina
scapulae
diagnostiziert
. Wegen persistierender Kopfschmerzen
wurde
die Versicherte eine
n
Tag länger
neurolo
gisch
überwacht. D
er
GCS
sei konstant 15
und die Versicherte
sei
stets zeitlich und örtlich orientiert
gewesen
(
Urk.
7/5/78)
.
Eine auswärtig durchgeführte
Rön
t
genauf
nahme der Halswirbelsäule
in vier Ebenen
ergab
ke
i
nen Anhalt für
ossäre
Läsionen und
eine
leichte
Fehlhaltung der Halswirbelsäule
mit S-förmiger Skoli
ose
nach rechts
(
Urk.
7/5/64-65
, 7/5/67 und
7
/5/72-74
).
Mit einem
MRI
der Hals
wirbelsäule am 2
4.
Januar 2003
wurden
ebenfalls unauf
fällige Befunde er
hoben
(
Urk.
7/5/56
und 7/5/72
).
Die
ambulante
Behandlung im
Z.___
dauerte
bis zum
3.
Februar 200
3.
Bei der Abschlussunter
suchung
habe die Versicherte über
Schwindel und
Kopfschmerzen
geklagt und eine
leicht
eingeschränkte Beweg
lichkeit
d
er Halswirbelsäule gezeigt.
Es
wurde
ihr
deshalb
bis
zum 1
7.
Februar 2003
eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert
(Urk.
7/5/73
).
Dr.
med.
A.___
übernahm die medizinische Betreuung und attestierte der Versi
cherten weiterhin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 7/5/69)
. Am 2.
Mai 2003
veranlasste der Unfallversicherer, die Winterthur Versicherungen,
eine
ver
trauens
ärztliche Untersuchung
durch
Dr.
med.
B.___
, Facharzt
FMH
für I
nnere Medizin und Rheumatologie
(
Urk.
7/5/57-61). Vom
1.
bis zum 2
2.
Juli 2003 war die Versicherte in der
C.___
hospitalisiert (
Urk.
7/5/48-53 = 7/11/2-7 und 7/9). Anschliessend wurde sie durch den Psycho
therapeuten Rolf
J.___
(
vgl. Urk.
7/5/11
und 7/15
) und
Dr.
med.
D.___
, Fachärztin
FMH
für Innere Medizin
(vgl. Urk.
7/5/7-9
, 7/7 und 7/27/2-3
), behandelt.
Am 1
6.
August 2003 erstattete
Dr.
med. E.___
, Facharzt
FMH
für Psychiatrie und Psychotherapie,
ein psy
chiatrisches Gutachten
(Urk.
7/5/16-30).
Dr.
med.
F.___
, Facharzt für Innere
Medizin und Rheumaerkrank
ungen,
untersuchte die Versicherte
am 1
9.
August 2003
und
verfasste hernach ein rheu
matologisches Gutachten vom 2
3.
August 2003 (Urk.
7/5/31-
47).
1.2
Am
1
9.
Februar
200
4
meldete sich die Versicherte
bei der Sozialversicherungs
anstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an
, da sie an einem chronischen
zervikozephalen
und
spondylogenen
Schmerzsyndrom leide
(Urk.
7/1
). Die IV-Stelle
nahm die Unterlagen des Unfallve
rsicherers zu ihren Ak
ten (Urk.
7/5) und
tätigte
weitere
erwerbliche
(Urk.
7/2
und 7/6
)
und medizi
nische
(
Urk.
7/7, 7/9, 7/11-12 und
7/15)
Abklärungen.
Hernach holte sie
ein
Gut
achten des
G.___
vom
1.
April 2005
betref
fend die Fachbereiche Allgemein Innere Me
dizin, Rheumatologie und Psychiatrie
ein
(
Urk.
7
/3
0
; vgl. auch
Urk.
7/17
,
7/24
und 7/29
)
.
Darin wurde eine Anpas
sungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.21) als Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit fest
gehalten. Ohne Einfluss auf die Arbeits
fähigkeit seien ein
chronifiziertes
tendomyotisches
Zervikalsyndrom
, ein
thora
ko
vertrebrales
Schmerzsyndrom bei geringfügiger rechtskonvexer Rotations
sko
liose und eine psychosoziale Belas
tungssituation (
Urk.
7/30/15). Aufgrund der psychischen Problematik sei die Arbeitsfähigkeit der Versicherten generell um 50
%
eingeschränkt. Aus rheuma
tologischer Sicht bestehe für leichte bis mittel
schwere körperliche Tätigkeiten keine Einschränkung der Arbeits
fähigkeit. Für die angestammte Tätigkeit als Zim
mermädchen könne nach einer muskulären
Rekonditionierung
eine volle Arbeits
fähigkeit erreicht werden (Urk.
7/30/17-18).
Man empfehle eine Neubeurteilung in spätestens zwei Jahren (
Urk.
7/30/18).
Den retrospektiven Verlauf der Arbeits
fähigkeit zu beurteilen sei schwierig. Es sei anzunehmen, dass nach dem Unfall vom Dezember 2002 die Arbeitsfähigkeit aus somatischen Gründen während
etwa
sechs Wochen deutlich eingeschränkt gewe
sen sei. Der Verlauf lasse vermuten, dass die weitere Einschränkung der Arbeits
fähigkeit vor allem auf der psychi
schen Problematik gegründet und
zu
erst etwa 60
%
und seit Sommer 2004 etwa 50
%
betragen habe (
Urk.
7/30/18-19).
Gestütz
t
auf diese Beurteilung
s
prach die IV-Stelle der Versich
e
r
ten mit Verfügung vom
2
3.
November 200
5
ab dem
1.
Dezember 2003 eine
halbe
Invalidenrente, ab dem
1.
Januar
2004
eine
Drei
viertelsrente
und ab dem 1.
August 2004 eine halbe Invalidenrente zu
(
Urk.
7/38-40
;
vgl. das Feststellungsblatt für den Beschluss vom 2
5.
April 2005,
Urk.
7/33
, insbesondere
Urk.
7/33/5
)
.
1.3
Im
Mai 2006 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen eine Rentenüberprüfung ein
, indem sie
der Versicherten den Fragebogen für die Revision der Invalidenrente zu
sandte. Die Versicherte füllte diesen
am 2
9.
Mai 2006
aus und erklärte, ihre Konzentrationsfähigkeit habe sich gebessert
(
Urk.
7/47)
. Die IV-Stelle holte
da
rauf
einen aktuellen
IK
-Auszug (
Urk.
7/48), Arbeitgeberauskünfte
des
Y.___
, wo die Versicherte zu 50
%
arbeitete
(
Urk.
7/50) und einen Verlaufsbe
richt der be
handelnden Hausärztin
Dr.
D.___
vom
9.
Juni 2005
ein (
Urk.
7/49)
, wo von einer stationären Situation gesprochen wurde.
Am
4.
August 2006 teilte die IV-Stelle der Versicherten
schriftlich
mit, sie habe weiterhin Anspruch auf die bisherige halbe Invalidenrente
, da
sich
keine invaliditätsrelevanten Änderungen ergeben hätten
(
Urk.
7/
53
).
1.4
Im August 2014 leitete die IV-Stelle eine erneute Überprüfung des Renten
anspru
ches ein, worauf die Versicherte einen Bandscheibenvorfall vom Mai 2013 und im Übrigen unveränderte gesundheitliche Verhältnisse geltend machte (
Urk.
7/63).
Die IV-Stelle holte
deshalb
einen Bericht von
Dr.
med.
H.___
, Fach
arzt
FMH
für Rheumatologie, vom 2
5.
August 2014 ein (
Urk.
7/64). Überdies zog sie einen aktuellen
IK
-Auszug (
Urk.
7/65) und einen
weiteren
Ver
laufsbericht von
Dr.
D.___
vom 1
6.
Septemb
er 2016 (
Urk.
7/67) bei. Am 29.
Oktober 2014 teilte
Dr.
D.___
der IV-Stelle
aufgrund einer
entsprechende
n
Nachfrage (vgl. Urk. 7/68) mit, die Versicherte befinde sich nicht mehr in einer fach
psychologischen Behandlung. Bei Bedarf fänden stützende Gespräche und eine intermittier
e
nde Gabe von Antidepressiva in ihrer Praxis statt (
Urk.
7/70 = 7/73). Die IV-Stelle gab am 2
8.
November 2014 ein polydisziplinäres Gutachten in Auftrag (
Urk.
7/75
ff.), welches am 2
3.
November 2015 von der Medizinischen Abklärungsstelle
I.___
erstattet wurde (
Urk.
7/90).
Am 1
2.
April 2016 liess die IV-Stelle
die
beein
trächtigte Arbeitsfähigkeit in Beruf und Haushalt bei der Versicherten zuhause abklären (
Urk.
7/96; vgl. auch
Urk.
7/92). Mit Vorbescheid vom 1
3.
Oktober 2016 stellte
sie
der Versicherten die wiedererwägungsweise Auf
hebung der rentenzu
sprec
henden Verfügung vom 23. Novemb
e
r
2005 in Aussicht (
Urk.
7/98). Dage
gen liess
die Versicherte
Einwand erheben (
Urk.
7/100). Mit Ver
fügung
vom 20. Februar 2017
hob
die IV-Stelle die
halbe Invalidenrente
wie angekündigt auf Ende des der Zustellung der Verfügung folgenden Monats
wie
dererwägungsweise auf
(
Urk.
2
= 7/108
).
Sie entzog einer Beschwerde die auf
schiebende Wirkung (
Urk.
2 S. 1).
2.
Gegen die Verfügung vom 20. Februar 2017 erhob die Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Ronald
Pedergnana
, mit Eingabe vom 2
2.
März 2017 (
Urk.
1)
samt Beilage (
Urk.
3)
Beschwerde mit dem Antrag, die angefochtene Verfügung
sei aufzuheben und es sei ihr eine ganze Rente zuzusprechen. Eventualiter sei
unter
Beizug
eines Neurologen/Neuropsychologen
ein gerichtliches Gutachten zur Leistungsfähig
keit in angepasster Tätigkeit zu erstellen und gestützt darauf eine Rente zuzusprechen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Las
ten der Beschwerdegegnerin (Urk. 1 S. 2). Die IV-Stelle schloss am
1
5.
Mai 2017 auf Abweisung der Beschwerde
(
Urk.
6)
. Davon wurde der Beschwerde
füh
rerin mit Verfügung vom
1
6.
Mai
2017 Kenntnis gegeben (
Urk.
8
).
Auf die einzelnen Ausführungen in den Rechtsschriften
und die im Beschwerde
verfahren neu eingereichte Unterlage (
Urk.
3)
wird, soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des Sozialversicherungsrechts,
ATSG
). Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung,
IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden aus
geglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7 Abs. 1
ATSG
). Für die Beur
teilung des Vorlie
gens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheit
li
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7 Abs. 2
ATSG
).
1.2
Ändert sich der Grad der Invalidität eines Rentenbezügers oder einer Rentenbe
zügerin in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist die Rente laut
Art.
17
Abs.
1
ATSG
für die Zukunft entsprechend zu erhöhen, herabzusetzen oder auf
zuheben. Der Revisionsordnung gemäss
Art.
17
ATSG
geht jedoch der Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, zurückzukommen, wenn diese
zweifel
los unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (
BGE
110 V 176 E. 2a;
Art.
53
Abs.
2
ATSG
). Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Renten
verfügung auch dann abändern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des
Art.
17
Abs.
1
ATSG
nicht erfüllt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der ursprüng
lichen Rentenverfügung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf
Art.
17
Abs.
1
ATSG
gestützte Revisionsverfügung der Verwaltung mit dieser Begrün
dung schützen (
BGE
125 V 368 E. 2 mit Hinweisen). Nach der Recht
sprechung lässt sich eine allgemein gültige
betragliche
Grenze für die Voraussetzung der Erheblichkeit der Berichtigung nicht festlegen. Massgebend sind vielmehr die ge
samten Umstände des Einzelfalles. Bei periodischen Leistungen ist die Erheb
lich
keit der Berichtigu
ng zu bejahen (
BGE
119 V 475 E.
1c; Urteil des Bundesge
richts 9C_11/2008 vom 29. April 2008 E. 4.2 mit Hinweisen
)
.
1.3
Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht
ge
mäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozial
versicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stam
men, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizi
nische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (
BGE
134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a).
2.
2.1
In der angefochtenen Verfügung vertrat die Beschwerdegegnerin die Auffassung, die
Rentenzusprache
ab dem
1.
Dezember 2003 sei offensichtlich unrichtig gewe
sen, da sie aufgrund einer Anpassungsstörung, mithin eines vorüber
gehenden und daher nicht invalidisierenden Leidens erfolgt sei.
Für die Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustands sei auf das polydisziplinäre Gutachten
der
I.___
vom 2
3.
November 2015
abzustellen. Ein invalidenver
sicherungsrechtlich rele
vanter Gesundheitsschaden liege nicht vor. In einer angepassten Tätigkeit bestehe aus psychiatrischer Sicht eine 80
-
bis 90
%
ige Arbeitsfähigkeit. Damit könne die
Beschwerdeführerin ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen erzielen. Zu
dem sei die Beschwerdeführerin für längere Zeit nicht mehr in psy
chiatrischer Behandlung gewesen. Eine wesentliche Ein
schränkung der Arbeits
fähigkeit be
stehe nicht. Eine dauerhafte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit
sei weiter nicht gegeben (
Urk.
2
).
2.2
Demgegenüber liess
die
Beschwerdeführer
in
im Wesentlichen
vorbringen
,
für die Erstellung des polydisziplinären Gutachtens
vom 2
3.
November 2015
seien weder ein
Neurologe noch ein Neuropsychologe beigezogen
worden
, obwohl wiederum Konzentrationsstörungen und chronische Schmerzen festgestellt worden seien.
Insofern sei das Gutachten mangelhaft. Darüber hinaus sei zu berücksichtigen, dass sie gemäss den gutachterlichen Feststellungen in der angestammten Tätig
keit zu 100
%
und in einer angepassten Tätigkeit zu 80 bis 90
%
arbeitsunfähig sei
.
Gestützt
auf diese Beurteilung
hätte ihr eine ganze Invaliden
rente zuge
spro
chen werden müssen
(
Urk.
1)
.
2.3
In der Beschwerdeantwort vom 1
5.
Mai 2017 machte die Beschwerdegegnerin neu geltend, insbesondere der somatische Gesundheitszustand habe sich im Hin
blick auf das körperliche Belastungsprofil in revisionsrechtlich relevanter Weise verschlechtert. So seien der Beschwerdeführerin im Jahr 2005 noch leichte bis mittelschwere Tätigkeit zumutbar gewesen, während ihr aktuell nur noch leichte Tätigkeiten mit einem Pensum von 80
%
zugemutet werden könnten. Im verän
derten Belastungsprofil sei ein Revisionsgrund zu erblicken (
Urk.
6).
2.4
Es ist somit strittig und zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin die
halbe Invali
denrente
zu Recht per Ende März 2017 aufgehoben hat
oder ob sie
im Gegenteil
der Beschwerdeführerin eine ganze Rente hätte zusprechen müssen
. In diesem Zusammenhang wurde zwischen den Parteien insbesondere kontrovers diskutiert, ob
zur Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustands und der damit einher
ge
henden Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit
auf das Gutachten der
I.___
vom
23.
November 2015 abgestellt werden kann
(vgl.
Urk.
1,
2
und 6
).
3.
3.1
Im Gutachten der
I.___
vom 2
3.
November 2015 wurden die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt (
Urk.
7/90/18-19):
1.
Zervikovertebrales
Schmerzsyndrom (ICD-10: M54.82)
-
Status nach
HWS
-Distorsionstrauma 2002
-
leichte
skoliotische
Fehlhaltung der
HWS
-
keine sensomotorischen Ausfälle an der oberen Extremität
-
leichte Bewegungseinschränkung nach links, mit weichem Stopp
-
wenig
myofasziale
Beschwerden in der aktuellen Untersuchung
2.
Lumboradikuläres
Reizsyndrom S1 links (ICD-10: M54.16)
-
intermittierende Reizung der
L
5 Wurzeln links betont möglich
-
LWS
Übersicht- und Funktionsaufnahmen liegend/stehend, 07.05.2014
:
-
K
onstante und in allen Körperpositionen nicht veränder
li
che
Retrolist
hesis
L5 gegenüber S1 um etwa 5
mm bei schwerer Segmentdegeneration isoliert hier, wobei das Bewegungssegment nicht überbeweglich oder instabil ist.
-
MRI
LWS
02.04.2014:
-
Relativ isolierte,
lumbosakrale
Degeneration. L5/S1 mit Ret
roposition L5 um ca. 5 mm, Diskuswulst in der Stufe, links mit zusätzlichem
Luxat
, median und rechts lediglich mit
Protrusion
,
Foramina
frei.
-
keine sensomotorischen Ausfälle, kein Hinweis für das Vorliegen zusätzlicher
myofaszialer
Beschwerden
3.
Verdacht auf anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.40)
4.
Subsyndromale
posttraumatische Belastungsstörung
DD Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1)
5.
Mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1)
DD Rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgr
adige Episode (ICD-10:
F33.1).
Aus somatischer Sicht sei aufgrund der Verschlimmerung der Beschwerden am unteren Rücken seit 2013 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in der ange
stammten Tätigkeit auszugehen
. F
ü
r angepasste Tätigkeiten, bei denen auf Heben von Gewichten über 5 kg, auf anhaltende bückende Tätigkeiten und Tätigkeiten mit fehlender Möglichkeit der Wechselbelastung verzichtet werden könne, sei die Versicherte aus somatischer Sicht mindestens zu 80
%
arbeitsfähig Eine leichte und wechselbelastende Tätigkeit mit der Möglichkeit von Ruhephasen und einem leicht geminderten Arbeitstempo von gesamthaft 20
%
könne
durchaus ausgeübt
w
e
rden
(
Urk.
7/90/29-30).
Die affektiven Beschwerden in Form von depressiver Stimmung, Konzentrations
störungen, Affektlabilität und Anspannung schränkten die Anpassungsfähigkeit, Umstellungsfähigkeit, Durchhaltefähigkeit, Selbstbe
hauptungs
fähigkeit und Kon
taktfähigkeit zu Dritten mittelgradig ein. Durch die
subsyndromalen
posttrauma
tischen Beschwerden sei eine weitere Zunahme der vorhandenen Ein
schränkun
gen zu verzeichnen. Die chronischen Schmerzen seien als unüber
windbar einzu
schätzen und reduzierten die Anwendung fachlicher Kompetenzen sowie
die Durchhaltefähigkeit um ein W
eiteres. Die Persönlich
keits
struktur der Explorandin erschwere die Kontaktfähigkeit zu Dritten und die Selbstbe
hauptungsfähigkeit.
IV-fremde Faktoren wie das gesundheitlich belastete jüngste Kind sowie
die un
klare Rentensituation trügen zu einer weiteren Belastung bei. Insgesamt bestehe durch das komplexe Krankheitsbild mit gegenseitigen Wechselwirkungen und Verstärkungen derzeit auch aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit
von
100
%
. In einer körperlich weniger belastenden Tätigkeit könne aus psychi
atri
scher Sicht aktuell maximal 10 bis 20
%
Arbeitsfähigkeit erwartet werden. Inwie
weit die Versicherte diese tatsächlich realisieren könnte, sei fraglich (
Urk.
7/90/30).
3.2
Das Gutachten der
I.___
vom 2
3.
November 2015 wurde in Kenntnis der medizi
nischen
Vorakten
erstellt (vgl. Urk.
7/90/2,
7/90/12-17,
7/90/36-37
, 7/90/43-44
und
7/90/61-66
)
und basiert auf
den
fachärztlichen
internistisch-rheu
matologi
schen Untersuchungen vom
4.
September 2015 und
psyc
hiatrischen Untersuchun
gen vom 2
3.
Juni und 21. September 2015
(
vgl.
Urk. 7/
88
)
.
Die Gut
achter führten
jeweils
eine sorgfältige Anamnese- und Befun
derhebung durch (Urk.
7/90/37-42, 7/90/44-52 und
7/90-66
-
77
)
.
Den Umstand, dass die Beschwer
deführerin eine Kontaktaufnahme der psychiatrischen Teilgutachterin zum ehe
maligen Psycho
therapeuten
lic
. phil
.
J.___
abgelehnt hatte (Urk. 7/90/72), mithin keine fremd
anamnestischen Auskünfte des vormaligen Behandlers einge
holt werden konn
ten, hat die Beschwerdeführerin selbst zu vertreten.
Die
Gutachter
berücksichtigen
die
geklagten Beschwerden angemessen und be
antworteten die gestellten Fragen
weitgehend
.
Sie versäumten es indessen
,
die sich aus allen relevanten
(somatischen und psychischen)
gesundheitlichen Beein
trächtigungen je einzeln ergebenden Einschränkungen
der Arbeitsfähigkeit in ein Gesamtergebnis zu fassen, was
gerade
der Zweck eines interdisziplinären Gut
achtens ist
(
BGE
143 V 124 E. 2.2.4
mit Hinweisen
).
Insofern erweist sich das Gutachten der
I.___
vom 23.
November 2015
als
ergänzungsbedürftig.
3.3
Die
internistisch-rheumatologischen
Teilgutachten
stehen
im Einklang mit den medizinischen
Vorakten
(vgl.
Urk.
7/64 und 7/67/6).
Sie
wurde
n
na
chvollz
iehbar und schlüssig begründet.
Sämtliche von der Recht
spre
chung statu
ierten Anfor
derungen an ein medizi
ni
sches Gut
achten sind erfüllt (vgl.
BGE
134 V 231 E. 5.1 und 125 V 351 E. 3a). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde
gegnerin
darauf
abgestellt hat.
Demgegenüber wurde zu Recht moniert, dass auf die gutachterlich empfohlene elektrophysiologische Unter
suchung mit
EMG
durch einen Neurologen zum Ausschluss einer
Radikulopathie
, insbesondere der linken S1 Wurzel (
Urk.
7/90/21 und
7/90/56)
, verzichtet wurde
(
Urk.
1 S. 7)
. Eine entsprechende Abklärung wird nachzuholen sein.
Anders verhält es sich mit der von
Seiten der
Beschwerdeführer
in
beantragten
neurologische
n
oder neuropsychologische
n
Abklärung
der geklagten Konzen
t
ra
tions
störungen, welche bereits im Rahmen der Begutachtung durch das
G.___
versäumt worden sei (
Urk.
1 S. 4 und 8). Eine solche ist in Anbetracht der bereits vorhandenen medizinischen Unterlagen nicht
erforderlich.
Diesbezüglich wurde bereits
wiederholt festgehalten
,
dass keine wesentlichen neuen Erkenntnisse
da
von
zu erwarten sind (vgl. das Urteil UV.2004.00188 des Sozialversicherungs
gerichts vom 1
6.
Dezember 2005,
Urk.
7/43, insbesondere 7/43/18, und das Urteil U 84/06 des Bundesgerichts vom 2
3.
August 2006, Urk. 7/55, insbesondere 7/55/3-4).
3.4
Zum
psychiatrische
n Teilgutachten von
Dr.
med.
K.___
, Fachärztin
FMH
für Psy
chiatrie und Psychotherapie,
ist festzuhalten, dass
diese
zutreffend dar
legte, wes
halb die Diagnose einer p
osttraumatische
n
Bel
a
stungsstörung (ICD-10: F43.1) nicht gestellt werden kann
, so dass es mit
d
er entsprechenden Verdachts
diagnose sein Bewenden haben muss
(
Urk.
7/90/23
, 7/90/24-25
und
7/90/79). Diese Beur
teilung deckt sich auch mit den psychiatrisch-psychologischen Vorak
ten (
vgl.
Urk.
7/5/11,
7/5/26-30,
7/5/48,
7/9/3, 7/15/1, 7/30/14-15 und 7/30/23-14
)
.
Das
selbe gilt bezüglich der zur Diskussion stehenden Diagnose einer anhal
tenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10: 45.40), die sich
ebenfalls
nicht
anhand der
erforderlichen
klassifikatorischen
Vorgaben bejahen lässt
(
Urk.
7/90/18,
7/90/24-25,
7/90/77 und 7/90/80-81
; vgl. auch
BGE
143 V 124 E. 2.2.2 und 141 V 281 E. 2.1.1
).
Bei der diagnostizierten
s
ubsyndromale
n
posttrau
matische
n
Belastungsstörung (Urk.
7/90/22
, 7/20/77 und 7/90/78
)
handelt es sich um keine psychiatrische Diagnose im Sinne der
ICD
. Dennoch wurde diese nebst dem Ver
dacht auf eine anhaltende somatoforme Schmerz
störung unter den Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt und dementspre
chend bei der Arbeitsfähigkeits
beurteilung berücksichtigt (
Urk.
7/90/18, 7/90/77 und 7/90/85). Die gutachterliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in
der ange
stammten
und in
einer behinderungsangepassten
Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht vermag da
her nicht zu überzeugen. Dies muss umso mehr gelten, als sich au
ch
die Frage stellt, inwieweit IV-fremde Faktoren wie das gesundheitlich belastete jüngste Kind und die unklare Rentensituation in dieselbe miteingeflos
sen sind
(vgl. Urk.
7/90/30 und 7/90/85). Es wurde denn auch von einer durch einen positiven Rentenentscheid gewonnen Stabilität bezüglich der psychosozia
len Situation eine Besserung der depressiven Symptomatik erhofft (
Urk.
7/90/34 und 7/90/87).
Widersprüchlich und klärungsbedürftig sind
Dr.
K.___
Ausführungen zum Vor
liegen einer mittelgradigen depressiven Episode (ICD-10: F32.1). So
schien sie einerseits die
Auffassung
zu vertreten
,
die Voraussetzungen für
das Stellen einer
entsprechenden
Diagnose seien erfüllt
; eine nachvollziehbare Begründung an
hand der
ICD
-Kriterien lieferte sie indessen nicht
(vgl.
7/90/18, 7/90/23 und 7/90/79
-80
)
.
Andererseits war in diesem Punkt wiederholt bloss von einer Ver
dachtsdiagnose die Rede (vgl.
Urk.
7/90/77 und 7/90/78
).
Dabei wäre es für
eine leistungs-
,
insbesondere rentenbegründende Invalidität
von entscheidender Be
deutung,
dass eine
psychiatrische, lege
artis
gestellte
Diagnose vorliegt. Denn ge
rade mit Blick darauf, dass auch bei einem depressiven Leiden soziale Belas
tun
gen,
die direkt negative funktionelle Folgen
zeitigen, auszuklammern sind, setzt die vorzunehmende Abgrenzung zu reaktiven, invaliditätsfremden Gesche
hen auf psychosoziale Belastungen eine nachvollziehbare Diagnose
stellung voraus (
BGE
143 V 409 E. 4.5.2).
Insofern wird das psychiatrische Teilgutachten zu ergänzen bzw. zu präzisieren sein.
Da die
Beschwerdeführerin seit längerer Zeit keine psy
chiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mehr in Anspruch genommen
hat
(Urk.
7/45/
1, 7/70), sind nämlich
keine we
itere
n
medizinische
n
Unterlagen
vor
handen
, mit
denen
sich der psychische Gesund
hei
ts
zustand der Beschwerdefüh
rerin im Zeitpunkt der gutachterlichen Untersuchungen
beurteilen liesse.
3.5
Aus dem Gesagten folgt, dass der
angefoch
tene Entscheid aufzuheben und die Sache zur
Ergänzung und Präzisierung
des
polydisziplinären Gutachtens der
I.___
vom 2
3.
November 2015
und zu neuer Entscheidung an die Beschwer
de
geg
nerin zurückzuweisen
ist
(§ 26 des Gesetzes über das Sozial
versicherungs
gericht;
GSV
Ger
; vgl. auch
BGE
137 V 210 E.
4.4.1.4). In diesem Sinne ist die Beschwerde gutzuheissen.
4.
4.1
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG
) und auf Fr. 600.-- festzusetzen. Nach ständi
ger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen der
beschwerde
füh
renden
Partei (
BGE
137 V 57 E. 2.1 mit Hinweisen). Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der unterliegenden Beschwerde
gegnerin aufzuer
le
gen.
4.2
Überdies hat die obsiegende Beschwerdeführerin Anspruch auf den Ersatz der Parteikosten (§ 34 Abs. 1
GSVGer
). Die Höhe der gerichtlich festzusetzenden Ent
schädigung wird ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der
Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens be
mes
sen (§ 34 Abs. 3
GSVGer
). Vorliegend erscheint eine Prozessentschädigung von Fr. 1‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemes
sen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Ver
fügung vom 20. Februar 2017 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kan
tons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine Prozessent
schädigung von
Fr.
1'500
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
Ronald
Pedergnana
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht,
BGG
). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46
BGG
).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42
BGG
).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GrünigGohl Zschokke