# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** abe5b6cf-1d48-522f-a46f-6c99cebaea2f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.02.2025 100 2024 217
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-217_2025-02-11.pdf

## Full Text

100.2024.217U
HAT/FLN/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 11. Februar 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Häberli, Verwaltungsrichter Tissot
Gerichtsschreiberin Flückiger

A.________
B.________ AG
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. … und Rechtsanwalt Dr. …
Beschwerdeführer

gegen

C.________
D.________ AG
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdegegner 1

Einwohnergemeinde E.________
handelnd durch den Gemeinderat
Beschwerdegegnerin 2

und

Regierungsstatthalteramt Emmental
Dorfstrasse 21, 3550 Langnau im Emmental

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.217U, 
Seite 2

betreffend Vergabe von Nachführungsgeometerarbeiten (Entscheid der 
Regierungsstatthalterin des Verwaltungskreises Emmental vom 21. Juni 
2024; vbv 77/2021)

Prozessgeschichte:

A.

Am 1. und am 8. Juli 2021 publizierte die Einwohnergemeinde (EG) 
E.________ gemeinsam mit den anderen Gemeinden ... (namentlich den 
Gemeinden ...) die Ausschreibung «Amtliche Vermessung: Öffentliche Aus-
schreibung des Nachführungsmandates für die Restdauer der Periode 2018 
bis 2025». Jede Gemeinde trat dabei einzeln als Auftraggeberin auf. Bei der 
EG E.________ gingen innert Frist vier Offerten ein, darunter jene von 
A.________ (tätig für die B.________ AG, entstanden aus der Fusion u.a. 
mit der F.________ AG) und C.________ (tätig für die D.________ AG). Die 
EG E.________ bewertete ersteres Angebot mit 97,3 Punkten, letzteres mit 
97,8 Punkten und erteilte C.________ mit Verfügung vom 24. November 
2021 den Zuschlag.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 23. Dezember 2021 
Beschwerde beim Regierungsstatthalteramt (RSA) Emmental. Die Regie-
rungsstatthalterin wies die Beschwerde mit Entscheid vom 21. Juni 2024 ab. 

C.

Hiergegen hat A.________ am 23. Juli 2024 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Er beantragt, der Entscheid der Regierungsstatthalterin 
vom 21. Juni 2024 sei aufzuheben und der Zuschlag für die Nachführung der 
amtlichen Vermessung in der EG E.________ für die restliche Laufzeit der 

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Vertragsperiode 2018 bis 2025 sei ihm zu erteilen. Eventuell sei die Angele-
genheit zur neuen Beurteilung im Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz 
oder an die EG E.________ zurückzuweisen. 

Das Regierungsstatthalteramt hat mit Vernehmlassung vom 23. August 
2024 die Abweisung der Beschwerde beantragt. Die EG E.________ und 
C.________ schliessen mit Beschwerdeantwort vom 16. August 2024 bzw. 
vom 26. August 2024 je auf Abweisung der Beschwerde. 

Mit Eingabe vom 29. Oktober 2024 hat der Beschwerdeführer auf das Ein-
reichen einer Replik verzichtet und an den gestellten Rechtsbegehren fest-
gehalten. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilge-
nommen und ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt. Er 
hat zudem ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Ände-
rung (Art. 79 Abs. 1 VRPG), hat er doch als zweitplatzierter Anbieter die 
reelle Chance, im Fall der Gutheissung seiner Beschwerde mit dem hier in-
teressierenden Mandat betraut zu werden (vgl. zur insoweit vergleichbaren 
Beurteilung des Rechtsschutzinteresses im Beschaffungsrecht statt vieler 
BGE 141 II 307 E. 6.3; BVR 2021 S. 285 E. 2.1 f.). Der Beschwerdeführer ist 
damit zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde befugt. Die Bestimmungen über 
Form und Frist sind eingehalten (vgl. Art. 81 Abs. 1 und Art. 32 VRPG). Auf 
die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Soweit sich der Beschwerdeführer zur Gesamtrechtsnachfolge der 
B.________ AG äussert (Beschwerde Rz. 5; vgl. vorne Bst. A), ist dies als 

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Hinweis auf Veränderungen bei seiner Arbeitgeberin und – trotz dahingehen-
der Überschrift in der Beschwerde – nicht als Erklärung eines Parteiwechsels 
zu verstehen. Im vorliegenden Verfahren tritt (wie schon vor der Vorinstanz) 
allein der Beschwerdeführer als beschwerdeführende Partei auf.

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Vergabe eines Mandats 
durch die Gemeinde zur laufenden Nachführung im Bereich der amtlichen 
Vermessung. In zeitlicher Hinsicht geht es um die restliche Laufzeit der durch 
das kantonale Recht vorgegebenen Vertragsperiode 2018 bis 2025. Ein-
schlägig sind folgende rechtliche Grundlagen:

2.1 Gemäss Art. 75a Abs. 2 der Bundesverfassung (BV; SR 101) regelt 
der Bund die amtliche Vermessung (vgl. auch Art. 34 des Bundesgesetzes 
vom 5. Oktober 2007 über Geoinformation [Geoinformationsgesetz, GeoIG; 
SR 510.62] zur Aufgabenteilung zwischen Bund und Kanton). Auf Grundlage 
der amtlichen Vermessung, namentlich eines Plans für das Grundbuch, er-
folgt die Aufnahme und Beschreibung der einzelnen Grundstücke im 
Grundbuch (Art. 950 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; 
SR 210]). Dementsprechend stellt die amtliche Vermessung die Verfügbar-
keit der eigentümerverbindlichen Georeferenzdaten und der beschreibenden 
Informationen der Grundstücke sicher (Art. 29 Abs. 1 GeoIG). Sie umfasst 
gemäss Art. 29 Abs. 2 GeoIG insbesondere das Verdichten der 
geodätischen Bezugsrahmen (Bst. a), das Vermarken und Vermessen der 
Kantons-, Bezirks- und Gemeindegrenzen (Bst. b), das Vermarken und 
Vermessen der Grundstücksgrenzen (Bst. c), das Erheben, Nachführen und 
Verwalten der topografischen Informationen über die Grundstücke (Bst. d) 
und das Bereitstellen des Plans für das Grundbuch (Bst. e). Die Durch-
führung der amtlichen Vermessung hat der Bund den Kantonen übertragen 
(Art. 34 Abs. 2 Bst. a GeoIG).

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2.2 Sämtliche Bestandteile der amtlichen Vermessung unterliegen der 
Nachführungspflicht (Art. 22 der Verordnung vom 18. November 1992 über 
die amtliche Vermessung [VAV; SR 211.432.2]). Die Nachführung der topo-
grafischen Informationen über die Grundstücke (Art. 29 Abs. 2 Bst. d GeoIG) 
meint dabei die Anpassung der Bestandteile der amtlichen Vermessung an 
die veränderten rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse (Art. 18 Abs. 3 
VAV). Die Gesetzgebung unterscheidet insoweit zwischen laufender Nach-
führung (Art. 23 VAV) und periodischer Nachführung (Art. 24 VAV; vgl. auch 
Art. 2 Bst. a der Verordnung vom 21. Mai 2008 über Geoinformation [Geoin-
formationsverordnung, GeoIV; SR 510.620] sowie Art. 41 ff. des Kantonalen 
Geoinformationsgesetzes vom 8. Juni 2015 [KGeoIG; BSG 215.341]). Bei 
der laufenden Nachführung werden die Vermessungsdaten entweder ge-
stützt auf ein Meldesystem (z.B. Gebäude) oder auf Einzelaufträge (z.B. Aus-
arbeitung von Mutationsakten zur Nachführung der Grundstücksgrenzen) 
nachgeführt. Alle Veränderungen, die nicht mit einem Meldesystem erfasst 
werden können (z.B. Waldränder), unterliegen demgegenüber der periodi-
schen Nachführung (vgl. Vortrag des Regierungsrats zum KGeoIG, in Tag-
blatt des Grossen Rates 2015, Beilage 5 [nachfolgend: Vortrag KGeoIG] 
S. 14; vgl. auch Vortrag der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kan-
tons Bern [BVE; heute: Bau- und Verkehrsdirektion, BVD] betreffend die 
Totalrevision der Vermessungsgesetzgebung, in Tagblatt des Grossen 
Rates 1995, Beilage 48 S. 7), die sich jeweils über ein grösseres zusammen-
hängendes Gebiet zu erstrecken hat (Art. 24 Abs. 2 VAV). – Die streitige Ver-
gabe des Nachführungsmandats auf dem Gebiet der EG E.________ betrifft 
die Arbeiten der laufenden Nachführung.

2.3 Abgesehen von hier nicht interessierenden Ausnahmen sorgen im 
Kanton Bern die Gemeinden für die laufende Nachführung der Bestandteile 
der amtlichen Vermessung sowie die Nachführung der Vermarkung (Art. 41 
Abs. 2 KGeoIG). Sie schliessen mit einer Ingenieur-Geometerin als Nach-
führungsgeometerin oder einem Ingenieur-Geometer als Nachführungsgeo-
meter einen öffentlich-rechtlichen Vertrag ab, sofern sie – wie im Fall der 
EG E.________ – über keine eigene Dienststelle für Vermessung verfügen 
(Art. 42 Abs. 1 KGeoIG). Die Nachführungsverträge werden für den ganzen 
Kanton gleichzeitig für eine Dauer von jeweils acht Jahren geschlossen 
(Art. 43 Abs. 1 KGeoIG; die aktuell laufende Vertragsperiode dauert noch bis 

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zum 31.12.2025); muss ein Nachführungsvertrag in der Zwischenzeit neu 
geschlossen werden, so gilt er bis zur nächsten gesamtkantonalen Aus-
schreibung (Art. 43 Abs. 3 KGeoIG). Nachführungsverträge bedürfen zu 
ihrer Gültigkeit der Genehmigung durch das Amt für Geoinformation (AGI; 
Art. 45 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 3 KGeoIG und Art. 16a Bst. a der Verord-
nung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der 
Direktion für Inneres und Justiz [Organisationsverordnung DIJ, OrV DIJ; 
BSG 152.221.131]). Abzuschliessen sind sie mit einer Nachführungsgeome-
terin bzw. einem Nachführungsgeometer, die oder der im Register nach 
Art. 17 ff. der Verordnung vom 21. Mai 2008 über die Ingenieur-
Geometerinnen und Ingenieur-Geometer (Geometerverordnung, GeomV; 
SR 211.432.261) eingetragen ist (Art. 44 Abs. 1 VAV und Art. 42 Abs. 1 
KGeoIG).

2.4 Im Rahmen der Durchführung der amtlichen Vermessung regelt 
Art. 45 VAV die Arbeitsvergabe näher und sieht in Abs. 1 vor, dass u.a. Ar-
beiten der periodischen Nachführung nach den Vorschriften über das öffent-
liche Beschaffungswesen zu vergeben sind. Demgegenüber werden Arbei-
ten der laufenden Nachführung nicht dem Submissionsrecht unterstellt, müs-
sen aber immerhin – falls sie, wie das hier streitige Mandat, für ein bestimm-
tes Gebiet zur ausschliesslichen Ausführung vergeben werden – öffentlich 
ausgeschrieben werden (Abs. 2; vgl. dazu BVR 2016 S. 15 E. 3.2 f.; 
VGE 2013/54 vom 24.10.2014 E. 3.2 f.; kritisch dazu Martin Beyeler, Verga-
berechtliche Entscheide 2016/2017 [nachfolgend: Vergaberechtliche Ent-
scheide], 2018, S. 27). In Umsetzung dieser bundesrechtlichen Vorgabe 
sieht Art. 42 Abs. 2 KGeoIG eine öffentliche Ausschreibung des Nach-
führungsvertrags gemäss dem Bundesgesetz vom 6. Oktober 1995 über den 
Binnenmarkt (Binnenmarktgesetz, BGBM; SR 943.02) vor. Festzuhalten ist, 
dass das BGBM dabei nicht direkt, sondern bloss als subsidiäres kantonales 
Recht Anwendung findet. Dies weil keine «nicht hoheitliche, auf Erwerb ge-
richtete Tätigkeit» im Sinn von Art. 1 Abs. 3 BGBM, sondern eine nicht in den 
Geltungsbereich des BGBM fallende hoheitliche Tätigkeit in Frage steht: 
Gemäss Art. 48 Abs. 3 KGeoIG sind – neben der kantonalen Vermessungs-
aufsicht – einzig die Nachführungsgeometerinnen und Nachführungsgeome-
ter zur Abgabe von beglaubigten Auszügen und Auswertungen der amtlichen 
Vermessung zuständig; sie bescheinigen im Rahmen der laufenden Nach-

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führung unter anderem die Richtigkeit von Plänen für das Grundbuch (Art. 1 
Abs. 1 Bst. d sowie Anhang 1 Ziff. 1.2 Tarifposition 45.5 der Kantonalen Ver-
ordnung vom 5. März 1997 über die amtliche Vermessung [KVAV; 
BSG 215.341.1]). Solche durch eine Nachführungsgeometerin bzw. einen 
Nachführungsgeometer beglaubigte Auszüge sind öffentliche Urkunden im 
Sinn von Art. 9 ZGB (vgl. Art. 37 VAV); bei ihrer Erstellung und Abgabe han-
delt es sich um eine hoheitliche Tätigkeit. Ebenfalls hoheitlich handeln die 
Nachführungsgeometerinnen und Nachführungsgeometer etwa dadurch, 
dass sie Kosten für laufende Nachführungsarbeiten mittels Verfügung fest-
setzen (Art. 60 Abs. 1 KGeoIG; dazu ausführlich BVR 2016 S. 15 E. 4.2 und 
VGE 2013/54 vom 24.10.2014 E. 4.2, je mit Hinweisen; vgl. auch die Bot-
schaft des Bundesrats zum GeoIG, in BBl 2006 S. 7817 ff., 7873). 

2.5 Der Verweis von Art. 42 Abs. 2 KGeoIG auf das BGBM beschlägt 
dessen Art. 2 Abs. 7, gemäss dem die Übertragung der Nutzung kantonaler 
und kommunaler Monopole auf Private auf dem Weg der Ausschreibung zu 
erfolgen hat und Personen mit Niederlassung oder Sitz in der Schweiz nicht 
diskriminieren darf. Der kantonale Gesetzgeber wollte damit «ein möglichst 
einfaches Verfahren» zur Anwendung bringen, das «gleichzeitig die Rechts-
sicherheit und Chancengleichheit der Konkurrenten gewährleistet» (Vortrag 
KGeoIG S. 15). Dies entspricht der Zielsetzung des Bundesgesetzgebers, 
mit Art. 2 Abs. 7 BGBM auch im Bereich der Übertragung kantonaler und 
kommunaler Monopolkonzessionen Konkurrenz und Transparenz zu schaf-
fen, ohne dabei in die verfassungsmässig garantierten Kompetenzen der 
Kantone und Gemeinden einzugreifen (vgl. BGE 143 II 598 E. 4.1.2 [Pra 
107/2018 Nr. 91], 143 II 120 E. 6.2 f., insb. E. 6.3.1 [Pra 107/2018 Nr. 14], je 
mit Hinweisen; vgl. auch Botschaft des Bundesrats über die Änderung des 
BGBM, in BBl 2005 S. 465 ff., 475 f.). Seit dem 1. Januar 2025 enthält Art. 2 
Abs. 7 BGBM (in Übereinstimmung mit Art. 9 der Interkantonalen Vereinba-
rung vom 15. November 2019 über das öffentliche Beschaffungswesen 
[IVöB; BSG 731.2-1]) denn auch einen Vorbehalt zugunsten von spezialge-
setzlichen Bestimmungen (vgl. auch Botschaft zur Revision des CO2-Geset-
zes für die Zeit nach 2024, in BBl 2022 2651 S. 94 f.). Soweit (wie hier) keine 
derartigen Regelungen bestehen, ergeben sich aus Art. 2 Abs. 7 BGBM zum 
einen gewisse verfahrensrechtliche Verpflichtungen, indem die Gemeinwe-
sen gehalten sind, ein allen Interessierten offenstehendes Ausschreibungs-

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verfahren mit Rechtsschutz sicherzustellen. Zum anderen sind sowohl das 
Diskriminierungsverbot als auch das sich daraus ergebende Transparenz-
gebot in allen Verfahrensstadien zu beachten, also in Bezug auf die Festle-
gung der Auswahlkriterien, die Durchführung des Verfahrens und die Aus-
wahl der Konzessionärin bzw. des Konzessionärs (BGE 145 II 303 E. 6.4.1 
[Pra 190/2020 Nr. 33], 143 II 598 E. 4.1.2 [Pra 107/2018 Nr. 91], 143 II 120 
E. 6.3.2 und 6.4.1 f [Pra 107/2018 Nr. 14], je mit Hinweisen; vgl. auch Bel-
langer/Pirek, L’Etat et ses biens, in ZSR 2021 I S. 183 ff., 202 f.; Martin 
Beyeler, Der Geltungsanspruch des Vergaberechts, 2012, Rz. 791 ff.). 
Selbst unter dem Geltungsbereich von Art. 2 Abs. 7 BGBM steht dem betrof-
fenen Gemeinwesen bei einer Konzessionsvergabe aber ein im Vergleich 
zum öffentlichen Beschaffungsrecht grösserer Beurteilungsspielraum zu; es 
darf ein weniger formalisiertes Verfahren vorsehen und bei der Auswahl der 
Zuschlagskriterien öffentlichen Interessen weitergehend Rechnung tragen 
(vgl. BGE 145 II 303 E. 6.4.1 [Pra 190/2020 Nr. 33], 143 II 120 E. 6.3.3 und 
6.4.2 [Pra 107/2018 Nr. 14]; vgl. auch BVR 2016 S. 15 E. 3.4 zur Rollenver-
teilung in entsprechenden Vergaben). Soweit beschaffungsrechtliche 
Grundsätze auf die Übertragung von kantonalen oder kommunalen Mono-
polkonzessionen Anwendung finden, sind sie auf ihren wesentlichen Gehalt 
beschränkt (BGE 143 II 120 E. 6.3.2 [Pra 107/2018 Nr. 14]), sodass ihre 
Tragweite weitestgehend den verfassungsmässigen Rechten der Rechts-
gleichheit (Art. 8 BV und Art. 10 Abs. 1 der Verfassung des Kantons Bern 
[KV; BSG 101.1]), des Willkürverbots (Art. 9 Abs. 1 BV und Art. 11 Abs. 1 
KV), des Handelns nach Treu und Glauben (Art. 9 Abs. 2 BV und Art. 11 
Abs. 2 KV), der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV und Art. 23 KV) sowie des An-
spruchs auf gleiche und gerechte Behandlung in Verfahren vor Verwaltungs-
behörden (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 26 Abs. 1 KV) entspricht (vgl. zu den 
im vorliegenden Verfahren konkret massgebenden Grundsätzen auch S. 3 
der kantonalen Empfehlung zur «Nachführung der amtlichen Vermessung – 
Empfehlung zur Ausschreibung und Vergabe» in der Fassung vom 7.6.2021 
[nachfolgend: kantonale Empfehlung vom 7.6.2021]).

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3.

Den Akten lässt sich folgender entscheidwesentlicher Sachverhalt entneh-
men:

3.1 Auf den 31. Juli 2021 kündigte der von der EG E.________ für die 
Vertragsperiode 2018 bis 2025 mit der laufenden Nachführung im Bereich 
der amtlichen Vermessung betraute Nachführungsgeometer sein Ausschei-
den aus der F.________ AG an. Dieser Abgang führte nach einer Bestim-
mung des geltenden Nachführungsvertrags zu dessen «Erlöschen», wes-
halb das AGI die Gemeinde verpflichtete, (mittels Ausschreibung) für den 
Rest der Vertragsperiode eine neue Nachführungsgeometerin bzw. einen 
neuen Nachführungsgeometer zu bestimmen. Gleichzeitig betraute das Amt 
den ebenfalls in der F.________ AG tätigen Beschwerdeführer mit der lau-
fenden Nachführung in den betreffenden Gemeinden bis zur Genehmigung 
eines neuen Nachführungsvertrags (vgl. Protokollauszug der Sitzung der 
kommunalen Baukommission vom 17.11.2021 [nachfolgend: Protokollaus-
zug], Vorakten RSA [act. 5A] pag. 82 f.). 

3.2 Am 1. sowie am 8. Juli 2021 schrieb die EG E.________ gemeinsam 
mit den anderen in gleicher Weise betroffenen Gemeinden ... (namentlich 
den Gemeinden ...) den Auftrag «Amtliche Vermessung: Öffentliche Aus-
schreibung des Nachführungsmandates für die Restdauer der Periode 2018 
bis 2025» aus (Vorakten RSA [act. 5A] pag. 178). Dabei orientierten sich die 
Gemeinden an der vom AGI für die Ausschreibung der Nachführung der amt-
lichen Vermessung publizierten Mustervorlage (vgl. kantonale Empfehlung 
vom 7.6.2021 S. 3 f.) und legten die folgenden Eignungskriterien fest:

• «Berufliche Qualifikation (Nachweis: eidgenössisches Patent für 
Ingenieur-Geometer und Eintrag ins Geometerregister, inkl. Stellver-
tretung)

• Technische Schnittstellen: Nachweis für DM.01-AV-BE LV95, Ver-
sion 11 vom 24. Januar 2008; Einhaltung der amtlichen Vermes-
sungsschnittstelle AVS

• Leitende Stellung innerhalb der Firma (Nachweis: Auszug aus dem 
Handelsregister)

• Finanzielle Leistungsfähigkeit (Nachweis: Selbstdeklaration mit 
sämtlichen verlangten Nachweisen)»

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Die Zuschlagskriterien und deren Gewichtung definierten die Gemeinden 
weitgehend der Mustervorlage entsprechend wie folgt (vgl. Ausschreibung 
sowie kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 4):

Gewichtung Hauptkriterien Unterkriterien

50 %

Angebotene 
Dienstleistungen 

(schriftliche Offerte und 
Präsentation)

• Persönliche Präsentation der Offerte oder 
Dienstleistungskonzept 
(Gewichtung: 10 %)

• Erreichbarkeit für den Kunden 
(Gewichtung: 15 %)

• Bezug von Daten der amtlichen 
Vermessung 
(Gewichtung: 5 %)

• Personal und Infrastruktur am angegebe-
nen Bürostandort 
(Gewichtung: 15 %)

• Weitere Geomatik- und Vermessungs-
dienstleistungen im Rahmen der amtli-
chen Vermessung 
(Gewichtung: 5 %)

25 %
Erfahrung in der Nach-
führung der amtlichen 

Vermessung

• Erfahrung des Büros in ähnlichen 
Gemeinden 
(Gewichtung: 20 %)

• Führungserfahrung des Nachführungs-
geometers 
(Gewichtung: 5 %)

15 %

Preiskonditionen 
(vertraglicher Taxpunkt-

wert in % zum kanto-
nalen Taxpunktwert ge-

mäss Art. 16 KVAV)

10 % Qualitätssicherung

• Qualitätssicherung in der amtlichen 
Vermessung 
(Gewichtung: 5 %)

• Art der Sicherstellung der Stellvertretung 
des Nachführungsgeometers 
(Gewichtung: 5 %)

Ebenfalls auf Grundlage der kantonalen Empfehlung bzw. der in dieser ent-
haltenen Mustervorlage in der Fassung vom vom 7. Juni 2021 erstellten die 

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Gemeinden gemeinsam eine Tabelle zur Auswertung der eingehenden An-
gebote, die im Wesentlichen folgenden Punkteraster vorsah (Näheres zu 
den im Punkteraster zusätzlich definierten, hier nicht wiedergegebenen Be-
urteilungskriterien hinten E. 6 ff.):

Zuschlagskriterien Gewichtung Mögliche Punkte
Angebotene Dienstleistungen 4,0*

• Persönliche Präsentation der Offerte oder Dienst-
leistungskonzept 0.2 4,0

• Erreichbarkeit für den Kunden 0.3 4,0

• Bezug von Daten der amtlichen Vermessung 0.1 4,0

• Personal und Infrastruktur am angegebenen Büro-
standort 0.3 4,0

• Weitere Geomatik- und Vermessungsdienstleis-
tungen im Rahmen der amtlichen Vermessung 0.1 4,0

Erfahrung in der Nachführung der amtlichen Vermes-
sung 4,0*

• Erfahrung des Büros in ähnlichen Gemeinden 0.8 4,0

• Führungserfahrung des Nachführungsgeometers 0.2 4,0
Preiskonditionen 4,0
Qualitätssicherung 4,0*

• Qualitätssicherung in der amtlichen Vermessung 0.5 4,0

• Art der Sicherstellung der Stellvertretung des 
Nachführungsgeometers 0.5 4,0

*Berechnet durch Addition der mit ihrer jeweiligen Gewichtung multiplizierten Punkte der Un-
terkriterien

3.3 Innert Frist gingen bei der EG E.________ insgesamt vier Angebote 
ein, die geprüft und entsprechend dem Punkteraster bewertet wurden, nach-
dem sich die ausschreibenden Gemeinden am 12. November 2021 im Rah-
men einer gemeinsamen Sitzung über die eingegangenen Offerten und de-
ren Bewertung ausgetauscht hatten (vgl. Protokollauszug S. 1; Vergleichs-
tabelle zur Zuschlagsverfügung vom 24.11.2021, Vorakten RSA [act. 5A] 
pag. 22). Die Offertbewertung durch die Gemeinde ergab folgendes Ergeb-
nis:

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Kriterium Dienst-leistungen
Erfahrung 
in der AV

Preis-
konditionen

Qualitäts-
sicherung

Gewichtung 12,50 (50 %)
6,25 

(25 %)
3,75 

(15 %)
2,50 

(10 %)

Total Rang-folge

Anbieter 1 3,1 4,0 4,0 3,0 86,3* 4

Beschwerde-
gegner 1 4,0 4,0 3,4 4,0 97,8* 1

Beschwerde-
führer 3,9 4,0 4,0 3,5 97,3* 2

Anbieter 4 3,7 4,0 3,6 4,0 94,8* 3

*Berechnet durch Addition der mit ihrer jeweiligen Gewichtung multiplizierten (ungerundeten) 
Punktebewertung

Gestützt auf diese Bewertungsergebnisse beschloss der Gemeinderat, das 
ausgeschriebene Nachführungsmandat dem Beschwerdegegner 1 zu ver-
geben (Protokollauszug S. 1 f.); mit Verfügung vom 24. November 2021 er-
hielt dieser den Zuschlag (Vorakten RSA [act. 5A] pag. 20 f.).

4.

Zu prüfen ist zunächst, ob der Beschwerdegegner 1 (wie der Beschwerde-
führer geltend macht; Beschwerde Rz. 62 ff.) gestützt auf den per 1. Januar 
2024 revidierten Art. 44 Abs. 1 VAV wegen fehlender Unabhängigkeit und 
Weisungsfreiheit vom Verfahren hätte ausgeschlossen werden müssen.

4.1 Die Regierungsstatthalterin hat diesbezüglich erwogen, die Recht-
mässigkeit einer Verfügung sei grundsätzlich nach der Rechtslage im Zeit-
punkt ihres Ergehens zu beurteilen; die rückwirkende Anwendung neuen 
Rechts sei lediglich in besonderen Ausnahmefällen zulässig. Solche seien 
im vorliegenden Fall nicht ersichtlich, womit der revidierte Art. 44 Abs. 1 VAV 
hier nicht einschlägig sei (angefochtener Entscheid E. 19.5 f.). Darüber hin-
aus sei die Rüge des Beschwerdeführers selbst unter Berücksichtigung des 
neuen Rechts unbegründet: Weder die revidierte Bestimmung selber noch 
die zugehörigen Erläuterungen verlangten eine Mitgliedschaft im Verwal-
tungsrat. Diesem komme die strategische, nicht die fachliche Leitung zu. Ent-
sprechend könne der Beschwerdegegner 1 seine Arbeiten in fachlicher Hin-

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sicht weisungsfrei und unabhängig ausführen, auch wenn er nicht Teil des 
Verwaltungsrats sei (angefochtener Entscheid E. 19.7 f.). – Der Beschwer-
deführer hält den revidierten Art. 44 Abs. 1 VAV demgegenüber für anwend-
bar, da sich die Anforderungen an die Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit 
nicht auf einen in der Vergangenheit liegenden und insoweit abgeschlosse-
nen Sachverhalt bezögen, sondern die Mandatserfüllung in der Zukunft be-
träfen (Beschwerde Rz. 67 f.). Sodann verkenne die Vorinstanz die Trag-
weite des Weisungsrechts des Verwaltungsrats, könne dieser doch durch-
aus auch auf die operative Leitung bzw. die Geschäftsführung des Unterneh-
mens Einfluss nehmen. Der Verwaltungsrat der D.________ AG sei damit 
grundsätzlich befugt, dem Beschwerdegegner 1 für den Bereich der amtli-
chen Vermessung Weisungen zu erteilen oder die Rahmenbedingungen so 
zu setzen, dass die fachliche Arbeit erschwert oder verunmöglicht werde. 
Dies sei mit den Vorgaben zur Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit nicht zu 
vereinbaren (Beschwerde Rz. 73 ff.). 

4.2 Der strittige Zuschlag erfolgte am 24. November 2021 und damit weit 
vor Inkrafttreten des revidierten Art. 44 VAV auf Anfang 2024, weshalb in der 
Tat fraglich erscheint, wieweit eine Rechtsänderung – sollte es durch die Re-
vision zu einer solchen gekommen sein – hier überhaupt zu berücksichtigen 
wäre. Dies braucht indessen nicht vertieft zu werden: Mit der Vorinstanz ist 
festzuhalten (vgl. angefochtener Entscheid E. 19.6), dass die im Geome-
terregister eingetragenen Ingenieur-Geometerinnen und Ingenieur-Geome-
ter bereits bisher gehalten waren, ihren Beruf «unabhängig, in eigenem Na-
men und auf eigene Verantwortung» auszuführen, «sei es als Einzelperson, 
im Rahmen der Tätigkeit für eine juristische Person oder in der öffentlichen 
Verwaltung» (Art. 41 Abs. 3 Bst. g GeoIG i.V.m. Art. 22 Abs. 1 Bst. b 
GeomV), wobei diese Regelung im Zuge der Revision von Art. 44 VAV keine 
Anpassung erfahren hat. Sie berücksichtigt ausdrücklich, dass Ingenieur-
Geometerinnen und Ingenieur-Geometer für eine juristische Person tätig 
sein können, ohne konkrete Vorgaben zur Zeichnungsberechtigung oder zur 
hierarchischen Stellung im Unternehmen zu machen (zu den 
Voraussetzungen für die Eintragung ins Geometerregister vgl. insb. Art. 17 
Bst. d und Art. 18 Abs. 2 Bst. e GeomV). Allein der Umstand, dass der Be-
schwerdegegner 1 nicht Teil des Verwaltungsrats ist und nur über eine Kol-
lektivprokura zu zweien verfügt, stellt somit weder seine berufliche Unabhän-

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gigkeit (Art. 22 Abs. 1 Bst. b GeomV) noch seine Fähigkeit zur «eigenverant-
wortlichen» Berufsausübung (Art. 17 Bst. d GeomV) in Frage. Der Umstand, 
dass eine Beeinflussung der beruflichen Tätigkeit des Beschwerdegegners 1 
durch den Verwaltungsrat der D.________ AG nicht gänzlich unmöglich ist, 
genügt entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht, um Zweifel 
an der Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit zu begründen (vgl. auch ange-
fochtener Entscheid E. 19.8). Schliesslich ist mangels Anpassung der ein-
schlägigen Bestimmungen der GeomV nicht anzunehmen, dass die Revision 
von Art. 44 VAV zu einer Verschärfung des Unabhängigkeitsgebots geführt 
hat. Den einschlägigen Erläuterungen sind denn auch keine Hinweise zu ent-
nehmen, dass mit der Neuformulierung von Art. 44 Abs. 1 VAV konkrete Vor-
gaben zur Stellung von Ingenieur-Geometerinnen und Ingenieur-Geometern 
in einem Unternehmen hätten gemacht werden sollen. Massgebend ist viel-
mehr (auch) nach neuem Recht die fachliche Unabhängigkeit, indem die «im 
Geometerregister eingetragene» Ingenieur-Geometerin bzw. der eingetra-
gene Ingenieur-Geometer die Arbeiten «unmittelbar fachlich leiten» muss 
bzw. als «in die Hierarchie einer Organisation eingebundene Person in fach-
licher Hinsicht keine Weisungen von vorgesetzten Personen entgegenneh-
men bzw. befolgen muss» (vgl. Erläuterungen des Bundesamts für Landes-
topografie [swisstopo] vom Juli 2023 zur Änderung der VAV S. 18 [Hervor-
hebungen im Original], einsehbar unter: <www.swisstopo.admin.ch/de/
bundesrat-fuehrt-neues-geodatenmodell-der-amtlichen-vermessung-ein>). 
Dass der Beschwerdegegner 1 aufgrund seiner Stellung bei der D.________ 
AG in fachlicher Hinsicht ungenügend unabhängig wäre, ist entgegen dem 
Beschwerdeführer nicht anzunehmen.

4.3 Soweit der Beschwerdeführer im Hinblick auf die Unabhängigkeit und 
Weisungsfreiheit des Beschwerdegegners 1 geltend macht, dessen Angebot 
erfülle «ein zentrales Eignungskriterium für die Vergabe des Nachführungs-
geometermandats nicht» (Beschwerde Rz. 76), ist ihm Folgendes entgegen-
zuhalten: Die Ausschreibung verlangt – in Übereinstimmung mit den Vor-
schlägen des AGI (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 3) – von den 
Bewerberinnen und Bewerbern lediglich eine «Leitende Stellung innerhalb 
der Firma» (vgl. vorne E. 3.2). Gemäss Offerte gehört der Beschwerdegeg-
ner 1 «zur Geschäftsleitung der D.________ AG und ist Abteilungsleiter der 
Vermessungsabteilung» (Offerte des Beschwerdegegners 1 vom 31.8.2021 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.217U, 
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[nachfolgend: Offerte Beschwerdegegner 1] Ziff. 2.2, Vorakten RSA 
[act. 5C]), was den Anforderungen genügt (vgl. auch Ziff. 2.2 des Informati-
onsschreibens des AGI vom 15.10.2016 [nachfolgend: Informationsschrei-
ben AGI], BSIG-Nr. 2/215.341/1.6, wonach die beauftragte Person «inner-
halb der Firma zeichnungsberechtigtes Mitglied der Geschäftsleitung» sein 
muss; eine Einzelzeichnungsberechtigung wird nicht verlangt). 

4.4 Für einen Ausschluss des Beschwerdegegners 1 vom Verfahren be-
stand somit kein Grund. 

5.

Der Beschwerdeführer beanstandet weiter die Bewertung seines Angebots 
bei mehreren Zuschlagskriterien (vgl. hinten E. 6 f.) und erachtet bei einem 
Kriterium die Bewertung des Angebots des Beschwerdegegners 1 als 
rechtsfehlerhaft (vgl. hinten E. 8). Im Zusammenhang mit diesen Rügen ist 
in allgemeiner Hinsicht zunächst Folgendes festzuhalten: 

5.1 Wie die Regierungsstatthalterin richtig ausgeführt hat (vgl. angefoch-
tener Entscheid E. 13.5), steht der Vergabestelle bei der Auswahl und An-
wendung von Bewertungskriterien ein grosser Beurteilungsspielraum bzw. 
ein weites Ermessen zu. Als Auftraggeberin soll sie grundsätzlich frei bestim-
men können, welche Leistungen sie benötigt und welche konkreten Anforde-
rungen sie an die Angebote stellt (vgl. für das soweit hier interessierend ver-
gleichbare Vergaberecht statt vieler BVR 2019 S. 201 E. 3.1, 2015 S. 564 
E. 4.2 [je noch zum alten Recht]; letztmals VGE 2024/276 vom 13.12.2024 
E. 4.1 mit weiteren Hinweisen). Dies gilt erst recht, wenn die ausgeschriebe-
nen Kriterien (wie die hier streitigen) offen formuliert sind. Grenzen setzen 
insoweit bloss der Grundsatz von Treu und Glauben bzw. das Transparenz-
gebot (vgl. vorne E. 2.5), weshalb zu prüfen ist, wie das fragliche Zuschlags-
kriterium – und nicht das Bewertungskriterium – von den Interessentinnen 
und Interessenten in guten Treuen verstanden werden konnte (vgl. für das 
Vergaberecht BGE 141 II 14 E. 7.1; BGer 2C_111/2018 vom 2.7.2019, in ZBl 
2021 S. 57 E. 3.3.2; VGE 2024/276 vom 13.12.2024 E. 4.2, 2024/8 vom 
4.4.2024 E. 4.1.3, 2021/338 vom 22.8.2022 E. 11.2, je mit weiteren Hinwei-

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sen; Hans Rudolf Trüeb, in ders. [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizeri-
schen Beschaffungsrecht, 2020, Art. 2 IVöB/BöB N. 25 ff.). Massgebend 
sind im vorliegenden Fall daher die vorgängig bekanntgegebenen Haupt- 
und Unterkriterien. 

5.2 Dies lassen sowohl der Beschwerdeführer als auch die Regierungs-
statthalterin ausser Acht, wenn sie die Rechtskonformität der durch die Ge-
meinde vorgenommenen Angebotsbewertung unter Auslegung der in der 
Auswertungstabelle (vgl. vorne E. 3.2) enthaltenen Bewertungskriterien prü-
fen. Die Bewertungskriterien bildeten nicht Teil der Ausschreibung, sondern 
sind in der Auswertungstabelle bzw. dem «Bewertungsraster» enthalten. Da-
bei handelt es sich um ein internes Dokument, das zur rechtsgleichen Be-
wertung der eingegangenen Offerten erstellt wurde und das die Gemeinde 
den Anbietenden erst nach Zuschlagserteilung als Teil der Begründung ihres 
Entscheids zugestellt hat. Solange sie bei der Festlegung der Bewertungs-
kriterien sachlich und diskriminierungsfrei vorging (vgl. vorne E. 2.5) und sich 
an das hielt, was unter den ausgeschriebenen Zuschlagskriterien erwartet 
werden konnte (vgl. E. 5.1 hiervor), durfte sie die Auswertungstabelle ihren 
Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechend gestalten. Massgebend ist 
daher nicht, wie die Anbietenden die in der betreffenden Tabelle enthaltenen 
Kriterien verstehen konnten, sondern vielmehr allein, welche Bedeutung die 
Gemeinde den Bewertungselementen beimessen wollte und ob dies unter 
Berücksichtigung der ausgeschriebenen Zuschlagskriterien mit dem Trans-
parenzgebot bzw. dem Gebot von Treu und Glauben zu vereinbaren ist. 
Daran ändert nichts, dass die hier interessierenden Unterkriterien der kanto-
nalen Vorlage entnommen sind (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 
S. 5 f.). Bei diesem Dokument handelt es sich nur um eine «Empfehlung» 
bzw. ein «Beispiel» (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 3-6; vgl. 
auch Ziff. 2.5 Informationsschreiben AGI mit einem Hinweis auf die damals 
zum Download zur Verfügung stehende kantonale Empfehlung vom 
7.6.2021 inkl. passendem Auswertungsformular). Die Anbietenden durften 
sich daher nicht darauf verlassen, dass die effektive Bewertung ihrer Offerte 
genau nach der kantonalen Empfehlung erfolgen würde. Dies umso weniger, 
als es sich um eine kommunale Monopolkonzession handelt, sodass den 
Gemeinden im Vergleich zum Vergaberecht ein grösserer Beurteilungsspiel-
raum zukommt (vgl. ausführlich VGE 2024/34 vom 31.10.2024 E. 6.2.1 mit 

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weiteren Hinweisen; vorne E. 2.5; vgl. auch angefochtener Entscheid 
E. 10.8).

6.

Strittig ist unter anderem die Bewertung des Angebots des Beschwerdefüh-
rers beim Hauptkriterium «Angebotene Dienstleistungen» hinsichtlich des 
Unterkriteriums «Bezug von Daten der amtlichen Vermessung».

6.1 Gemäss ihrer Auswertungstabelle hat die Gemeinde beim hier inter-
essierenden Unterkriterium – in Übereinstimmung mit der kantonalen Mus-
tervorlage – folgende Punkteverteilung vorgenommen: Vier Punkte erhielt 
das Angebot, wenn die Daten der amtlichen Vermessung «im Internet (Web-
Portal) zur Ansicht und zum Download in mehreren Formaten für Gemeinde-
verwaltung und Bürger zur Verfügung» standen; drei Punkte, wenn die Daten 
«im Internet (Web-Portal) nur zur Ansicht und zur Bestellung per Mail für 
Gemeindeverwaltung und Bürger» zugänglich waren; zwei Punkte, wenn die 
Daten «im Internet (Web-Portal) zur Ansicht und zum Download nur für die 
Gemeindeverwaltung» verfügbar waren; einen Punkt, wenn die Daten «nur 
telefonisch oder im Büro des Nachführungsgeometers bestellt werden» 
konnten (Bewertung des Beschwerdeführers [nachfolgend: Angebotsbewer-
tung Beschwerdeführer] S. 1, Vorakten RSA [act. 5A] pag. 23 f., auch zum 
Folgenden; vgl. auch kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 5). Gestützt 
auf dieses Beurteilungsschema hat die Gemeinde das Angebot des Be-
schwerdeführers beim hier interessierenden Unterkriterium mit drei Punkten 
bewertet. Zur Begründung führte sie vor der Vorinstanz aus, über die Web-
seite der F.________ AG sei zum Zeitpunkt der Offertbewertung ein Herun-
terladen von Daten der amtlichen Vermessung nicht möglich gewesen. Die 
betreffenden Daten hätten nur mittels eines Onlineformulars bestellt werden 
können; auch ein Hinweis, dass ein Herunterladen auf dem Internetportal 
«https://be-geo.ch» möglich sei, habe auf der Webseite gefehlt. Soweit sich 
die Webseite heute anders präsentiere, sei der Link nachträglich aufgeschal-
tet worden (vgl. Beschwerdeantwort Gemeinde vor dem RSA vom 27.6.2022 
[nachfolgend: Beschwerdeantwort Gemeinde vor dem RSA] S. 4, Vorakten 
RSA [act. 5A] pag. 55 ff.). – Die Regierungsstatthalterin hat erwogen, in Be-

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zug auf das hier interessierende Kriterium habe die Gemeinde für das Errei-
chen der Maximalpunktzahl in zulässiger Weise verlangt, dass die Möglich-
keit zum Herunterladen der Daten auf der Webseite der Anbietenden klar 
ersichtlich sei bzw. zumindest ein Link auf das allgemein zugängliche Portal 
«https://be-geo.ch» bestehe (angefochtener Entscheid E. 13.7). Ob auf der 
Webseite der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers ein solcher Link vorhan-
den gewesen sei, lasse sich heute nicht mehr zuverlässig klären; weder die 
Gemeinde noch der Beschwerdeführer könnten ihre Standpunkte belegen. 
Da der Beschwerdeführer jedoch aus der Behauptung, dass die Daten der 
amtlichen Vermessung «via eigene Webseite» heruntergeladen werden 
konnten, etwas zu seinen Gunsten ableite, trage er die Folgen der Beweis-
losigkeit. Die Rüge, sein Angebot hätte mit vier Punkten bewertet werden 
müssen, erweise sich folglich als unbegründet (angefochtener Entscheid 
E. 13.8). 

6.2 Der Beschwerdeführer wiederholt vor Verwaltungsgericht die Bean-
standung, sein Angebot habe beim Unterkriterium «Bezug von Daten der 
amtlichen Vermessung» zu Unrecht nicht das Punktemaximum erhalten, zu-
mal er in seiner Offerte auf die Möglichkeit zum Herunterladen der Daten 
hingewiesen habe. Indem Vorinstanz und Gemeinde berücksichtigt hätten, 
ob auf der Webseite seiner Arbeitgeberin eine Verlinkung auf das Internet-
portal «https://be-geo.ch» bestanden habe, seien sie über die in der Auswer-
tungstabelle vorgesehenen Kriterien «hinausgegangen», was einen Ver-
stoss gegen das Transparenzgebot darstelle (Beschwerde Rz. 36 ff.). Zu-
dem lasse sich heute ohnehin nicht mehr überprüfen, ob ein entsprechender 
Link bestanden habe; massgebend seien daher einzig die Angaben in der 
Offerte (Beschwerde Rz. 39). – Im Licht der dargestellten rechtlichen Grund-
lagen ergibt sich hierzu Folgendes:

6.2.1 Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Transparenzge-
bots rügt, weil die Gemeinde «über den Wortlaut des Bewertungsrasters» 
hinausgegangen sei (Beschwerde Rz. 36), kann auf die Ausführungen vorne 
in E. 5.2 verwiesen werden: Die Gemeinde hat dem Beschwerdeführer die 
Auswertungstabelle erst nach Zuschlagserteilung zugestellt; er konnte diese 
bei der Ausarbeitung seines Angebots nicht berücksichtigen. Entsprechend 
kann er aus deren Wortlaut grundsätzlich nichts für sich ableiten, ist doch 

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unter Transparenzgesichtspunkten nicht massgebend, wie die Auswertungs-
tabelle genau abgefasst wurde. Es kommt allein darauf an, wie das in der 
Ausschreibung publizierte Unterkriterium von den Anbietenden in guten 
Treuen verstanden werden konnte. Dies gilt es zu prüfen.

6.2.2 Die Formulierung «Bezug von Daten der amtlichen Vermessung» 
macht deutlich, dass an dieser Stelle die Zugänglichkeit und Verfügbarkeit 
der Vermessungsdaten bewertet werden sollte. Das Wort «Bezug» legt 
nahe, dass Interessierte die Daten tatsächlich «beziehen», d.h. nicht nur ein-
sehen, sondern auch darüber verfügen können sollen. Angesichts der heuti-
gen technischen Möglichkeiten und der fortschreitenden Digitalisierung auch 
der Dienstleistungen der öffentlichen Hand mussten die Anbietenden damit 
rechnen, dass unter diesem Kriterium die Möglichkeit, Daten online einzuse-
hen und zu beziehen bzw. herunterzuladen, relevant sein würde. Der Be-
schwerdeführer behauptet im Übrigen nichts anderes. Entsprechend haben 
sowohl er selber als auch der Beschwerdegegner 1 in ihren Offerten die 
Möglichkeiten dargelegt, wie bei ihnen im Internet auf die Daten der amtli-
chen Vermessung zugegriffen werden könne (vgl. Offerte des Beschwerde-
führers vom 30.8.2021 [nachfolgend: Offerte Beschwerdeführer] Ziff. 3.1.4, 
Vorakten RSA [act. 5D]; Offerte Beschwerdegegner 1 Ziff. 3.1.3). In Bezug 
auf die Art und Weise des Datenbezugs kann es die Anbietenden sodann 
nicht überrascht haben, dass die Gemeinde die Benutzerfreundlichkeit 
berücksichtigt und bei der Bewertung der eingegangenen Angebote unter 
anderem danach unterschieden hat, wo die Daten für das Publikum zur Ver-
fügung stehen bzw. wie einfach sich ein entsprechender Zugang gestaltet. 
Die Maximalpunktzahl erteilte sie einem Angebot nur dann, wenn auf der 
Webseite der Arbeitgeberin der Nachführungsgeometerin bzw. des Nach-
führungsgeometers ein Datenbezug entweder direkt oder wenigstens indi-
rekt über einen Link möglich war. Dies ist nicht zu beanstanden: Wie die 
Regierungsstatthalterin zutreffend erwogen hat, wäre es wenig sinnvoll, für 
die Maximalbewertung ohne weiteres genügen zu lassen, dass die Daten 
über das allgemein zugängliche Portal «https://be-geo.ch» heruntergeladen 
werden können, ist dies doch unabhängig vom konkreten Angebot möglich. 
Die am Auftrag interessierten Nachführungsgeometerinnen und Nach-
führungsgeometer mussten bei diesen Gegebenheiten damit rechnen, dass 
es für die Bewertung ihres Angebots darauf ankommen würde, wieviel Ei-

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genleistung sie im Hinblick auf den elektronischen Datenbezug erbringen. 
Dies umso mehr, als es offenbar üblich ist, dass Unternehmen, die im Be-
reich der amtlichen Vermessung tätig sind, ein sog. Geografisches Informa-
tionssystem oder Geoinformationssystem (GIS) anbieten. Zumindest haben 
sowohl der Beschwerdeführer als auch der Beschwerdegegner 1 in ihren Of-
ferten auf die von ihnen verwendeten Systeme hingewiesen (vgl. Offerte Be-
schwerdeführer Ziff. 3.1.4 und Raster 10 «Anhang I»; Offerte Beschwerde-
gegner 1 Ziff. 3.1.3). Ein Verstoss gegen das Transparenzgebot liegt nach 
dem Gesagten nicht vor. Es bleibt zu klären, ob die Vorinstanz in Bezug auf 
den Link zu Recht auf Beweislosigkeit geschlossen hat oder ob davon aus-
zugehen ist, dass das Angebot des Beschwerdeführers diese Vorausset-
zung erfüllte.

6.2.3 Die Regierungsstatthalterin hat erwogen, weder der Beschwerdefüh-
rer noch die Gemeinde könnten hinsichtlich der Frage, ob die geforderte Ver-
linkung im Zeitpunkt der Offertbewertung bestanden habe, einen Nachweis 
erbringen, wobei diesbezüglich der Beschwerdeführer objektiv beweisbelas-
tet sei (vgl. vorne E. 6.1). Der Beschwerdeführer rügt insoweit einen Verstoss 
gegen den Untersuchungsgrundsatz und eine ungenügende bzw. fehlerhafte 
Sachverhaltsabklärung (Beschwerde Rz. 41 und 43 f.). Er übersieht dabei, 
dass der Untersuchungsgrundsatz seine Grenze in der Mitwirkungspflicht 
der Parteien findet (Art. 20 Abs. 1 VRPG; vgl. statt vieler BVR 2022 S. 537 
E. 2.6 mit Hinweisen [zur Mitwirkungspflicht im Steuerrecht]; Michel Daum, 
in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, 
Art. 18 N. 5 f., Art. 20 N. 1 ff.). Da der hier konkret abzuklärende Sachverhalt 
die Webseite der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers betraf, war ohne 
weiteres dessen Mitwirkung zu erwarten. Für den Beschwerdeführer hätte 
aufgrund der Ausführungen der Gemeinde zur Webseite Anlass bestanden, 
die Umstände der angeblichen Verlinkung konkret und substanziiert zu er-
läutern und insbesondere den Zeitpunkt der Aufschaltung darzutun. Dies 
umso mehr, als aufgrund des von der Gemeinde vorgebrachten (und mittels 
Screenshot plausibilisierten) Hinweises auf eine frühere Version der Web-
seite doch immerhin Indizien vorlagen, dass der Link zumindest am 4. Sep-
tember 2018 noch nicht vorhanden war (vgl. Beschwerdeantwort Gemeinde 
vor dem RSA S. 4). Letztlich braucht die Frage nach Untersuchungsgrund-
satz und Beweisführungslast jedoch nicht geklärt zu werden: Die Vorinstanz 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.217U, 
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stützt ihre Erwägungen zur Beweislosigkeit offenbar auf die Überlegung, 
dass sich bezüglich Verlinkung zwei sich widersprechende beweisbedürftige 
Parteibehauptungen gegenübergestehen. Dabei übersieht sie, dass die Ge-
meinde als Verwaltungsbehörde im Rahmen der Prüfung der eingegange-
nen Angebote den massgebenden Sachverhalt erhoben hat; ihre entspre-
chenden Abklärungen bildeten Grundlage für die Offertbewertung und haben 
in der Zuschlagsverfügung Niederschlag gefunden. Die Bewertung des An-
gebots des Beschwerdeführers beim hier interessierenden Kriterium beruht 
somit auf der Sachverhaltsfeststellung der Gemeinde, dass die Webseite 
seiner Arbeitgeberin zu diesem Zeitpunkt keine direkte oder indirekte Mög-
lichkeit zum Herunterladen von Daten der amtlichen Vermessung bot. Der 
Umstand, dass die Gemeinde diese entscheidwesentliche Feststellung we-
der in der Auswertungstabelle noch in der Verfügung vom 24. November 
2021 ausdrücklich festgehalten und den Beschwerdeführer erst im vorin-
stanzlichen Verfahren damit konfrontiert hat, mag einen Begründungsman-
gel darstellen (vgl. angefochtener Entscheid E. 10.6). Er führt aber nicht 
dazu, dass das Fehlen einer Möglichkeit zum Herunterladen der Daten zur 
blossen Parteibehauptung der Gemeinde wird, über deren beweismässige 
Erhärtung im vorinstanzlichen Verfahren erstmals zu befinden war. Vielmehr 
hatte die Regierungsstatthalterin im Bestreitungsfall zu prüfen, ob die Ge-
meinde den entscheidwesentlichen Sachverhalt unrichtig festgestellt hatte 
(Art. 66 Bst. a VRPG). Anlass dazu bestand jedoch nur insoweit, als der Be-
schwerdeführer eine entsprechende Rüge vortrug.

6.2.4 Obgleich die Gemeinde in der Beschwerdeantwort die Begründung 
für ihre Bewertung offengelegt und ihre Sachverhaltsfeststellung nachträg-
lich mit einem Hinweis auf eine frühere Webseitenversion zu belegen ver-
sucht hat (vgl. vorne E. 6.1 und E. 6.2.3 hiervor), hat der Beschwerdeführer 
im vorinstanzlichen Verfahren zu keinem Zeitpunkt konkret behauptet, diese 
Feststellung sei falsch (vgl. allgemein zur Substanziierungslast der Parteien 
insb. im Rechtsmittelverfahren Michel Daum, a.a.O., Art. 18 N. 6 mit Hinwei-
sen; weiterführend Markus Berger, Sachverhaltsermittlung im ursprüngli-
chen Verwaltungsverfahren und im Verwaltungsprozess, in BVR 2014 
S. 550 ff., 564 ff.). Er hat auch nie ausdrücklich geltend gemacht, entgegen 
der Gemeinde habe im Verfügungszeitpunkt ein Link existiert oder wäre ein 
Herunterladen der Daten über seine Webseite bzw. sein GIS direkt möglich 

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gewesen. Stattdessen hat der Beschwerdeführer sowohl im vorinstanzlichen 
als auch im verwaltungsgerichtlichen Verfahren primär betont, er habe in sei-
ner Offerte auf die Möglichkeit zum elektronischen Datenbezug über das 
Geoportal «https://be-geo.ch» hingewiesen. Die Frage, ob auf seiner Web-
seite oder dem offerierten GIS eine Verlinkung bestanden habe, liege «aus-
serhalb der Offerten» bzw. sei «irrelevant»; massgebend sei nur, dass ein 
Herunterladen grundsätzlich möglich gewesen sei (Beschwerde Rz. 38 f.; 
Replik vom 21.12.2022 vor dem RSA Rz. 10, Vorakten RSA [act. 5A] 
pag. 84 ff.). Auch wenn die Vergabebehörde die Angebote anhand der ein-
gereichten Offerten zu bewerten hat, ist selbstverständlich ohne weiteres 
zulässig (wenn nicht gar geboten), dass sie prüft, ob die offerierten Dienst-
leistungen tatsächlich verfügbar sind und ihren Bedürfnissen entsprechen. 
Hier bestand jedenfalls Anlass für eine Kontrolle, zumal die Angaben in der 
Offerte des Beschwerdeführers wenig klar erscheinen. So verweist das An-
gebot für den «Online-Zugriff auf die Daten der amtlichen Vermessung» auf 
drei verschiedene Internetseiten (vgl. Offerte Beschwerdeführer Ziff. 3.1.4), 
ohne dass erläutert wird, welche Dienstleistungen wo konkret verfügbar sind 
(vgl. zur diesbezüglichen Kritik auch angefochtener Entscheid E. 13.8). 
Ebenso wenig ergibt sich aus dem Angebot, dass eine direkte oder indirekte 
Möglichkeit zum Herunterladen der Daten auf der eigenen Webseite zwar 
angeboten würde, aber erst einzurichten wäre. Die Ausführungen des Be-
schwerdeführers überzeugen daher nicht und es erscheint fraglich, ob über-
haupt strittig ist, dass die infragestehende Verlinkung im Verfügungszeit-
punkt noch nicht existierte. Zumindest besteht vor diesem Hintergrund trotz 
der vorinstanzlich festgestellten Verletzung der Begründungspflicht kein An-
lass, an der Sachverhaltsfeststellung der Gemeinde zu zweifeln. Damit ist 
entgegen der Regierungsstatthalterin nicht von Beweislosigkeit auszugehen. 

6.3 Zusammenfassend stand es der Gemeinde angesichts ihres grossen 
Beurteilungsspielraums frei, beim Unterkriterium «Bezug von Daten der amt-
lichen Vermessung» für die Maximalbewertung zu verlangen, dass die An-
bietenden auf ihren Webseiten oder ihrem GIS zumindest eine Verlinkung 
auf das Geoportal «https://be-geo.ch» zur Verfügung stellen (vgl. vorne 
E. 6.2.1 f.). Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was an der behördlichen 
Sachverhaltsfeststellung der Gemeinde zweifeln liesse, wonach die Web-
seite der F.________ AG bzw. das vom Beschwerdeführer offerierte GIS we-

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der eine direkte Möglichkeit zum Herunterladen von Daten noch die gefor-
derte Verlinkung enthalten haben (vgl. vorne E. 6.2.3 f.). Im Ergebnis ist die 
Regierungsstatthalterin damit zu Recht zum Schluss gelangt, die Bewertung 
des Angebots des Beschwerdeführers beim Unterkriterium «Bezug von Da-
ten der amtlichen Vermessung» mit drei Punkten verletze kein Recht. Die 
Rüge des Beschwerdeführers erweist sich demnach als unbegründet. So-
weit andere an der hier interessierenden Ausschreibung beteiligte Gemein-
den den Beschwerdeführer an dieser Stelle anders bewertet haben als die 
EG E.________, ist dies für die Beurteilung der vorliegenden Streitigkeit 
nicht von Bedeutung. Es steht jeder dieser Gemeinden frei, die ausgeschrie-
benen Zuschlagskriterien ihren Bedürfnissen entsprechend zu bewerten und 
die Sachumstände unter Ausschöpfung des ihnen zukommenden grossen 
Ermessens- und Beurteilungsspielraums eigenständig zu würdigen (vgl. 
vorne E. 5.1). Der Antrag des Beschwerdeführers auf Edition der Bewer-
tungsunterlagen anderer Gemeinden (vgl. Beschwerde Rz. 40) wird daher 
abgewiesen (zur antizipierten Beweiswürdigung statt vieler BGE 147 IV 534 
E. 2.5.1, 146 III 73 E. 5.2.2; BVR 2022 S. 93 E. 4.5.4, 2021 S. 239 E. 5.6).

7.

Der Beschwerdeführer beanstandet zudem die Bewertung seines Angebots 
beim Hauptkriterium «Qualitätssicherung» in Bezug auf das erste der dort 
genannten Unterkriterien: «Qualitätssicherung in der amtlichen Vermes-
sung».

7.1 Gemäss der Auswertungstabelle, die insoweit mit der kantonalen 
Mustervorlage übereinstimmt (vgl. kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 
S. 6), bewertete die Gemeinde die Angebote beim Unterkriterium «Qualitäts-
sicherung in der amtlichen Vermessung» dann mit dem Maximum von vier 
Punkten, wenn ein «Qualitätsmanagementsystem nach ISO-Norm» verwen-
det wurde; drei Punkte vergab sie für ein «eigenes Qualitätsmanagement-
system», während ein Angebot ohne solches System keine Punkte erhielt 
(Angebotsbewertung Beschwerdeführer S. 1). – Der Beschwerdeführer ver-
fügt unbestrittenermassen über ein Qualitätsmanagementsystem, für das 
weder ein ISO-Zertifikat noch eine Zertifizierung einer anderen (gleichwerti-

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gen) Organisation ausgestellt wurde. Die Gemeinde hat das System des Be-
schwerdeführers daher als «eigenes Qualitätsmanagementsystem» qualifi-
ziert und entsprechend nur drei der vier möglichen Punkte vergeben. Die 
Regierungsstatthalterin hat diese Bewertung mit der Begründung für recht-
mässig erachtet, eine Zertifizierung durch eine unabhängige Drittperson 
stelle sicher, dass ein Qualitätsmanagementsystem tatsächlich der einschlä-
gigen ISO-Norm entspreche; sie biete für die Vergabebehörde einen wirkli-
chen Mehrwert und rechtfertige daher die Vergabe eines zusätzlichen Punk-
tes (vgl. angefochtener Entscheid E. 14.4). 

7.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz bzw. die Ge-
meinde hätten gegen das Gleichbehandlungs- und das Transparenzgebot 
verstossen: Weder in der Ausschreibung noch in der Auswertungstabelle 
werde ein besonderes Qualitätsmanagementsystem oder gar eine Zertifizie-
rung verlangt. Es sei daher für die Anbietenden nicht vorhersehbar gewesen, 
dass auf eine bestimmte Zertifizierung abgestellt werden würde, noch dazu 
«von einer privaten Organisation». Das System des Beschwerdeführers ent-
spreche «inhaltlich-strukturell» demjenigen nach ISO-Norm, womit ihm vier 
statt drei Punkte hätten vergeben werden müssen (vgl. Beschwerde 
Rz. 49 ff.). – Wie bereits dargelegt (vgl. vorne E. 5.1), steht der Vergabestelle 
bei der Festlegung und Auswertung von Bewertungskriterien ein grosser Be-
urteilungsspielraum bzw. ein weites Ermessen zu. So weist der Beschwer-
deführer zwar zu Recht darauf hin, dass gemäss Ausschreibung weder ein 
System nach ISO-Norm noch das Beibringen eines Zertifikats erwartet wird 
(vgl. vorne E. 3.2; vgl. auch kantonale Empfehlung vom 7.6.2021 S. 6). Dar-
aus folgt indessen nicht, dass die Anbietenden nicht damit rechnen mussten, 
dass die Gemeinde nur für ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem die 
Maximalpunktzahl vergeben würde. Die Ausschreibung lässt den konkreten 
Bewertungsmassstab vielmehr gänzlich offen, womit es der Gemeinde frei-
stand, die Kriterien für die Bewertung der von den Anbietenden verwendeten 
Qualitätssicherung bzw. die konkreten Elemente ihrer Bewertung zu bestim-
men. Grenzen setzten ihr dabei nur die Verpflichtung zu sachgerechtem und 
diskriminierungsfreiem Handeln (vgl. vorne E. 2.5), wobei für die Anbieten-
den kein Anlass bestand, von etwas anderem auszugehen. Von einer Ver-
letzung des Transparenzgebots kann hier also keine Rede sein. 

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7.3 Zu klären bleibt, ob der von der Gemeinde konkret angesetzte Mass-
stab im vorliegenden Fall sachgerecht ist: Zur Qualitätssicherung werden üb-
licherweise Qualitätsmanagementsysteme (QMS) eingesetzt, wobei die 
verbreitetste Norm, die Anforderungen an solche Systeme festlegt, jene der 
Internationalen Organisation für Normung (ISO) ist. So verweist etwa das 
Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in seinen Informationen für kleine 
und mittlere Unternehmen vorab auf die ISO-Norm 9001, welche die «welt-
weit führende QMS-Zertifizierung» darstelle (<www.kmu.admin.ch>, 
Rubriken: «Praktisches Wissen/Betrieb/Zertifizierung und Normierung/
Normierung/Qualitätsmanagement», auch zum Folgenden). Der Beschwer-
deführer bezieht sich mit seinem Qualitätsmanagementsystem, das er in sei-
ner Offerte ausführlich präsentiert, denn auch selber ausdrücklich auf die 
ISO-Norm 9001 (vgl. Offerte Beschwerdeführer Ziff. 3.4.1). Weiter erscheint 
eine Zertifizierung der Systeme im Bereich der Qualitätssicherung üblich und 
sinnvoll, dürfte es den Vergabebehörden doch, wie die Regierungsstatthal-
terin schlüssig erwogen hat (angefochtener Entscheid E. 14.4), mangels des 
nötigen Fachwissens regelmässig schwerfallen, die Konformität eines Qua-
litätsmanagementsystems mit den einschlägigen ISO-Normen selber zu be-
urteilen. Es ist daher durchaus sachgerecht, dass sich die Gemeinde bei der 
Bewertung des Zuschlagskriteriums nicht (ausschliesslich) auf die Angaben 
der Anbietenden verlassen, sondern für die Vergabe der Maximalpunktzahl 
eine Zertifizierung durch eine unabhängige Stelle vorausgesetzt hat. Ferner 
geht der Einwand des Beschwerdeführers, die in der Auswertungstabelle 
verwendete Formulierung eines Systems «nach ISO-Norm» verlange gerade 
keine ISO-Zertifizierung (Beschwerde Rz. 50), an der Sache vorbei (vgl. 
vorne E. 5.2).

7.4 Nach dem Gesagten durfte die Gemeinde bei der Bewertung des An-
gebots des Beschwerdeführers negativ berücksichtigen, dass dieser mit ei-
nem (bloss) auf der einschlägigen ISO-Norm basierenden bzw. diesem ent-
sprechenden Qualitätsmanagementsystem ohne Zertifizierung arbeitet. So-
weit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang auch einen Verstoss 
gegen das Gleichbehandlungsgebot andeutet (vgl. Beschwerde Rz. 49), ist 
weder substanziiert dargelegt noch ersichtlich, inwiefern eine Ungleichbe-
handlung vorliegen könnte. Insbesondere gibt es keinen Anlass für die Ver-
mutung, die Gemeinde hätte bei anderen Anbietenden auf eine Zertifizierung 

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verzichtet. Die Frage, wie mit einem möglicherweise gleichwertigen Zertifikat 
einer anderen Organisation als der ISO zu verfahren wäre, braucht hier nicht 
erörtert zu werden, verfügt der Beschwerdeführer doch unbestrittenermas-
sen über gar keine Zertifizierung. Die Vorinstanz hat daher zu Recht erwo-
gen, die Rüge des Beschwerdeführers in Bezug auf die Bewertung seines 
Angebots beim Unterkriterium «Qualitätssicherung in der amtlichen Vermes-
sung» sei unbegründet. 

8.

8.1 Streitig ist schliesslich die Bewertung des Angebots des Beschwer-
degegners 1 beim zweiten Unterkriterium der «Qualitätssicherung», der «Art 
der Sicherstellung der Stellvertretung des Nachführungsgeometers». Wie 
schon vor der Vorinstanz macht der Beschwerdeführer geltend, der Be-
schwerdegegner 1 sei bei diesem Zuschlagskriterium in rechtsfehlerhafter 
Weise mit vier statt mit zwei Punkten bewertet worden. Die Auswertungsta-
belle sehe vor, dass für eine Stellvertreterlösung nur dann die volle Punktzahl 
zu vergeben sei, wenn die Stellvertreterin bzw. der Stellvertreter «in der 
Firma» tätig sei, d.h. im selben Unternehmen wie die Nachführungsgeome-
terin bzw. der Nachführungsgeometer. Das Anstellungsverhältnis des als 
Stellvertreter des Beschwerdegegners 1 vorgesehenen G.________ bei der 
D.________ AG gehe aus dem Angebot selber nicht hervor und sei daher im 
Zeitpunkt der Angebotseinreichung nicht hinreichend belegt gewesen (Be-
schwerde Rz. 54 ff.). 

8.2 Die Vorinstanz hat hierzu erwogen, die Offerte des Beschwerdegeg-
ners 1 sei in Bezug auf die Art der Rechtsbeziehung, die zwischen 
G.________ und der D.________ AG bestehe, zwar «nicht völlig klar», seine 
Präsenz am Bürostandort sei jedoch hinreichend ersichtlich, sodass sich die 
Gemeinde mit ihrer Bewertung «im zulässigen Rahmen bewegt» habe (an-
gefochtener Entscheid E. 15.4). – Im Ergebnis ist der angefochtene Ent-
scheid auch insoweit nicht zu beanstanden: G.________ ist, worauf der Be-
schwerdegegner 1 und die Gemeinde zu Recht hinweisen, seit dem 1. Fe-
bruar 2021 (und damit deutlich vor der hier interessierenden Ausschreibung) 
zu einem Pensum von 50 % in der D.________ AG angestellt (vgl. «Anstel-

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lungsvertrag» vom 29.1.2021, Vorakten RSA [act. 5A4] pag. 226 f.). Er ist 
damit zumindest in einem Teilzeitpensum für dasselbe Unternehmen tätig 
wie der Beschwerdegegner 1. Letzterer offeriert also eine Stellvertretungslö-
sung «in der Firma», die auch nach Auffassung des Beschwerdeführers mit 
dem Punktemaximum zu bewerten ist; der Umstand, dass das Anstellungs-
verhältnis bei der D.________ AG in der Offerte bei den Ausführungen zu 
den beruflichen Qualifikationen von G.________ nicht ausdrücklich erwähnt 
wird (vgl. Offerte Beschwerdegegner 1 Ziff. 2.1.2), ändert daran nichts. Im 
Übrigen erschliesst sich das Anstellungsverhältnis bereits aus der der Of-
ferte beigelegten Personalliste (vgl. Personalliste Vermessung und Geoin-
formatik, Offerte Beschwerdegegner 1 «Anhang F»). Weiter wird 
G.________ in den Ausführungen zum Zuschlagskriterium «Personal und 
Infrastruktur am angegebenen Bürostandort» (Offerte Beschwerdegegner 1 
Ziff. 3.1.4) mehrfach genannt und hat insbesondere auch die im Namen der 
D.________ AG eingereichte Offerte mitunterzeichnet. Die Gemeinde hatte 
bei diesen Gegebenheiten keinen Anlass daran zu zweifeln, dass 
G.________ (auch) für dasselbe Unternehmen tätig ist wie der Beschwerde-
gegner 1 und von diesem insoweit zusätzliche Belege einzufordern; erst das 
Rechtsmittelverfahren gab zu Präzisierungen hinsichtlich des Anstellungs-
verhältnisses und zum Einreichen zusätzlicher Unterlagen Anlass. Dement-
sprechend liegt keine Veränderung oder Nachbesserung der ursprünglich 
eingereichten Offerte vor.

9.

9.1 Nach dem Gesagten sind weder Umstände ersichtlich, die den Aus-
schluss des Beschwerdegegners 1 gerechtfertigt hätten (vgl. vorne E. 4), 
noch ist die Bewertung der Angebote zu beanstanden, soweit sie zu über-
prüfen ist: Wie dargelegt erweisen sich die Rügen des Beschwerdeführers 
sowohl hinsichtlich des Unterkriteriums «Bezug von Daten der amtlichen 
Vermessung» (vgl. vorne E. 6) als auch bezüglich des Unterkriteriums «Qua-
litätssicherung in der amtlichen Vermessung» (vgl. vorne E. 7) als unbegrün-
det. Weiter liegt in Bezug auf den Beschwerdegegner 1 beim Unterkriterium 
«Art der Sicherstellung der Stellvertretung des Nachführungsgeometers» 
keine rechtsfehlerhafte Bewertung vor (vgl. E. 8 hiervor). Es erübrigt sich 

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deshalb auf die weitere Rüge des Beschwerdeführers betreffend die Ange-
botsbewertung beim Unterkriterium: «Persönliche Präsentation der Offerte 
oder Dienstleistungskonzept» näher einzugehen (Beschwerde Rz. 28 ff.). 
Selbst wenn die Beschwerde in dieser Hinsicht begründet und dem Angebot 
des Beschwerdeführers bei diesem Unterkriterium die volle Punktzahl zu 
vergeben wäre, könnte dieser maximal 97,5 Punkte erreichen. Da das An-
gebot des Beschwerdegegners 1 in Übereinstimmung mit der Vorinstanz 
bzw. der Gemeinde (ungerundet) mit 97,75 Punkten zu bewerten ist (vgl. 
vorne E. 3.3 und 8), bleibt jenes des Beschwerdeführers so oder anders auf 
dem zweiten Platz. Nach dem Gesagten besteht auch kein Anlass für die im 
Eventualstandpunkt beantragte Rückweisung an die Vorinstanz bzw. die Ge-
meinde (vgl. vorne Bst. C). Die Beschwerde erweist sich als unbegründet 
und ist abzuweisen. 

9.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdefüh-
rer und wird kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Weiter hat er dem an-
waltlich vertretenen Beschwerdegegner 1 die im verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren entstandenen Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 104 Abs. 1 VRPG). Diese sind nach den Kriterien von Art. 41 des Kan-
tonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) i.V.m. 
Art. 11 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Partei-
kostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; BSG 168.811) festzulegen. 
Gemäss Art. 11 Abs. 1 PKV beträgt das Honorar in Beschwerdeverfahren 
Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz. Innerhalb dieses Rahmentarifs bemisst 
sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand, 
der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 
Abs. 3 KAG). Da das Verfahren keinen besonderen Aufwand verursacht hat 
(insb. keine Beweismassnahmen erforderlich waren), der Rechtsvertreter 
durch sein Auftreten vor der Vorinstanz bereits mit dem Verfahrensgegen-
stand vertraut war, überdies eine Rechtsstreitigkeit mit durchschnittlichem 
Schwierigkeitsgrad vorliegt und lediglich ein einfacher Schriftenwechsel 
durchgeführt wurde (vgl. vorne Bst. C), ist das Anwaltshonorar auf pauschal 
Fr. 2'000.-- festzusetzen (inkl. Auslagen). Der Beschwerdegegner 1 tritt im 
vorliegenden Verfahren nicht als Privatperson, sondern als Kader seiner Ar-
beitgeberin auf, die deshalb letztlich für die Kosten des Rechtsstreits aufzu-
kommen hat. Die D.________ AG ist mehrwertsteuerpflichtig und kann des-

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halb die von der Rechtsvertretung überwälzte Mehrwertsteuer als Vorsteuer 
abziehen, sodass hier kein Aufwand für Mehrwertsteuer zu berücksichtigen 
ist (vgl. BVR 2015 S. 541 E. 8.2, 2014 S. 484 E. 6).

10.

Auf dem Gebiet der öffentlichen Beschaffungen ist die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur zulässig, wenn sich eine Rechts-
frage von grundsätzlicher Bedeutung stellt und der geschätzte Wert des zu 
vergebenden Auftrags den massgebenden Schwellenwert nach Art. 52 
Abs. 1 i.V.m. Anhang 4 Ziff. 2 des Bundesgesetzes vom 21. Juni 2019 über 
das öffentliche Beschaffungswesen [BöB; SR 172.056.1] erreicht (Art. 83 
Bst. f Ziff. 1 und 2 und Art. 113 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über 
das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110]; vgl. BVR 
2023 S. 443 [VGE 2023/75 vom 12.7.2023] nicht publ. E. 8, 2021 S. 285 
[VGE 2020/399 vom 22.4.2021] nicht publ. E. 7.1 f.). Sind diese Vorausset-
zungen nicht erfüllt, kann einzig subsidiäre Verfassungsbeschwerde erho-
ben werden. Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts ist die vorliegende 
Streitsache allerdings nicht beschaffungsrechtlicher Natur (vgl. vorne 
E. 2.4 f.), womit die Ausnahme gemäss Art. 83 Bst. f BGG nicht greifen 
dürfte. Das Urteil ist entsprechend mit einem Hinweis auf die Beschwerde in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zu versehen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11.02.2025, Nr. 100.2024.217U, 
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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'500.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe entnom-
men.

3. Der Beschwerdeführer hat dem Beschwerdegegner 1 die Parteikosten für 
das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf Fr. 2'000.-- (inkl. 
Auslagen), zu ersetzen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Beschwerdegegner 1
- Beschwerdegegnerin 2
- Regierungsstatthalteramt Emmental

und mitzuteilen:
- Amt für Geoinformation des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.