# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b1bd0a0f-30dd-587e-a0bd-8c8ef6c01182
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-04-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.04.2024 C-1130/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1130-2024_2024-04-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1130/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  A p r i l  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,    

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity, Eigerstrasse 60, 3007 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Marktüberwachung,  

Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 15. Februar 2024). 

 

 

 

C-1130/2024 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Swiss Sport Integrity (im Folgenden: Vorinstanz) nach 

Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 15. Februar 

2024 die Einziehung und Vernichtung der von der Zollstelle im August 2023 

zurückgehaltenen, an A._______ adressierten Dopingmittel (X._______), 

verfügt sowie eine Gebühr in der Höhe von Fr. 400.– erhoben hat (BVGer-

act. 1 Beilage), 

dass A._______ mit Email-Eingabe an die Vorinstanz am 16. Februar 2024 

ein für ihre Mutter, Frau B._______, gleichentags ausgestelltes ärztliches 

Rezept für «X._______» eingereicht und dabei gleichzeitig ausgeführt hat, 

sie hoffe, die Angelegenheit habe sich damit erledigt, 

dass die Vorinstanz diese Email von A._______ vom 16. Februar 2024 in-

klusive der gesamten vorinstanzlichen Akten mit Schreiben vom 21. Feb-

ruar 2024 zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht übermit-

telt hat,  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, die 

Stiftung Swiss Sport Integrity gemäss Art. 33 Bst. h VGG eine solche Be-

hörde darstellt und ihre Verfügungen betreffend die Einziehung und Ver-

nichtung von Dopingmitteln (vgl. Art. 20 Abs. 4 des Sportförderungsgeset-

zes [SpoFöG, SR 415.0]) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind 

(vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-6302/2013 vom 14. Septem-

ber 2015 [in BVGE 2015/46 nicht publizierte] E. 1.2), 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder eines 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

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ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass A._______ (nachfolgend auch Beschwerdeführerin) mit Zwischenver-

fügung vom 27. Februar 2024 darauf hingewiesen wurde, dass die im vor-

liegenden Beschwerdeverfahren per E-Mail eingereichte Eingabe vom 

16. Februar 2024 den gesetzlichen Anforderungen an eine formell rechts-

genügliche Beschwerde offensichtlich nicht genüge, da sie weder eine 

rechtsgültige Unterschrift noch Rechtsbegehren noch eine Begründung 

enthalte (vgl. BVGer-act. 6),  

dass zudem unklar sei, ob ein Beschwerdewille bestehe,  

dass A._______ daher mit gleicher Zwischenverfügung aufgefordert 

wurde, innert der 30-tägigen gesetzlichen Beschwerdefrist laufend ab der 

Zustellung der vorinstanzlichen Verfügung vom 15. Februar 2024 eine den 

Anforderungen von Art. 52 Abs. 1 VwVG genügende Beschwerdeschrift 

einzureichen, insbesondere eine original unterzeichnete Beschwerde-

schrift vorzulegen sowie innert derselben Frist Rechtsbegehren zu stellen 

und diese zu begründen, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten 

werde (vgl. BVGer-act. 6), 

dass die per Einschreiben mit Rückschein versandte Zwischenverfügung 

vom 27. Februar 2024 mit der Sendungsnummer "(…)" der Beschwerde-

führerin gemäss elektronischem Rückschein am 28. Februar 2024 eröffnet 

wurde (vgl. BVGer-act. 5),  

dass gemäss dem von der Vorinstanz vorgelegten Zustellungsnachweis 

die angefochtene Verfügung vom 15. Februar 2024 der Beschwerdeführe-

rin am 16. Februar 2024 zugestellt worden ist (BVGer-act. 7, Beilagen), 

dass daher die vom Bundesverwaltungsgericht angesetzte Frist zur Be-

schwerdeverbesserung vorliegend am 29. Februar 2024 zu laufen begon-

nen hat und, unter Berücksichtigung von Art. 20 Abs. 3 VwVG, wonach die 

Frist am nächstfolgenden Werktag endet, wenn der letzte Tag der Frist 

– wie vorliegend – ein Sonntag (17. März 2024) ist, am Montag, den 

18. März 2024, abgelaufen ist,  

dass die Beschwerdeführerin innert der gesetzten Frist die Beschwerde 

nicht verbessert hat, 

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dass die Beschwerdeführerin auch nicht schriftlich um Fristverlängerung  

oder um Wiederherstellung der versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die von der Vorinstanz weitergeleitete Email-Eingabe vom 16. Februar 

2024 nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),  

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), so dass im vorliegenden Fall umständehalber auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten verzichtet wird, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens zudem keine Parteientschädi-

gung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 16. Februar 2024 wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz und das VBS. 

 

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Seite 5 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat 

die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-

terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

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