# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bdffb7e3-13d2-504a-b26b-373ef7739bce
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.06.2008 D-3480/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3480-2008_2008-06-05.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3480/2008
law/bah
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  5 .  J u n i  2 0 0 8

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi, 
Gerichtsschreiber Christoph Basler.

A._______, geboren _______, Staatsangehörigkeit 
unbekannt,
vertreten durch Hans Peter Roth, 
Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende, _______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Vollzug der Wegweisung (Wiedererwägung); Verfügung 
des BFM vom 29. April 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3480/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer, eigenen Angaben gemäss ein Staatsan-
gehöriger Sierra Leones, am 10. April  2000 in der Schweiz um Asyl 
nachsuchte,

dass  das  Bundesamt  für  Flüchtlinge  (BFF, seit  1.  Januar  2005  Be-
standteil  des  BFM)  mit  Verfügung vom 21. Juni  2002 feststellte,  der 
Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, das Asylge-
such ablehnte, die Wegweisung aus der Schweiz verfügte und deren 
Vollzug anordnete,

dass die Schweizerische Asylrekurskommission (ARK) auf eine gegen 
diese Verfügung gerichtete Beschwerde vom 24. Juli  2002 mit  Urteil 
vom 27. August 2002 nicht eintrat,

dass  der  Beschwerdeführer  unter  Missachtung  der  am  24.  Oktober 
2002 abgelaufenen Ausreisefrist in der Schweiz verblieb,

dass das Generalkonsulat der Republik Sierra Leone dem Bundesamt 
am  6.  Mai  2003  im  Anschluss  an  eine  mit  dem  Beschwerdeführer 
durchgeführte  Anhörung  mitteilte,  die  anhörende  Kommission  könne 
diesen  keinesfalls  als  sierra-leonischen  Staatsangehörigen  anerken-
nen,

dass der Beschwerdeführer das Bundesamt durch seinen Rechtsver-
treter  am  27. Februar  2008  ersuchte,  wiedererwägungsweise  noch-
mals auf die Sache einzutreten und die Unzumutbarkeit der Wegwei-
sung festzustellen,

dass  zusammen  mit  der  Rechtsschrift  ein  ärztliches  Zeugnis  von 
Dr. B._______  eingereicht  wurde,  gemäss  welchem  der  Beschwer-
deführer,  der  sich  seit  dem  26.  November  2007  im  Sanatorium 
A._______  befinde,  an  paranoider  Schizophrenie  in  Verbindung  mit 
einer posttraumatischen Belastungsstörung leide,

dass  der  Beschwerdeführer  medikamentös  und  psychotherapeutisch 
behandelt werde und die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vom 
behandelnden Arzt verneint werde, weil der Beschwerdeführer suizidal 
gefährdet sei,

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dass im Heimatland die Gefahr eine Verwahrlosung bestehe, weil dort 
ein tragfähiges soziales Netz vermutlich nicht bestehe,

dass eine auf das Krankheitsbild des Beschwerdeführers zugeschnitte-
ne Behandlungsmöglichkeit in Sierra Leone nicht vorhanden sein dürf-
te,

dass das Bundesamt die Eingabe vom 27. Februar 2008 als Gesuch 
um Wiedererwägung der ursprünglichen Verfügung vom 21. Juni 2002, 
soweit dort der Vollzug der Wegweisung angeordnet worden war, ent-
gegennahm und  den  Beschwerdeführer  mit  Zwischenverfügung  vom 
18. März  2008  gestützt  auf  Art.  17b  Abs.  3  des  Asylgesetzes  vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) aufforderte, bis zum 2. April 2008 ei-
nen Gebührenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'200.--  zu leisten,  ver-
bunden mit der Androhung, bei ungenutzt abgelaufener Frist werde auf 
das Wiedererwägungsgesuch nicht eingetreten,

dass das Bundesamt die Erhebung eines Gebührenvorschusses insbe-
sondere damit begründete, die Begehren im Wiedererwägungsgesuch 
erwiesen sich als aussichtslos,

dass  der  Beschwerdeführer  seine  wahre  Herkunft  verschweige  und 
seine Identität somit nicht feststehe, so dass es dem Bundesamt nicht 
möglich sei, die Zumutbarkeit der Wegweisung ins Heimatland zu prü-
fen, da ihm dieses nicht bekannt sei,

dass die Untersuchungspflicht des Bundesamtes ihre Grenzen an der 
Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers finde und es nach ständiger 
Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts nicht Sache der Asyl-
behörden  sei,  bei  fehlenden  Hinweisen  seitens  der  Asylsuchenden 
nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypothetischen  Her-
kunftsländern zu forschen,

dass das BFM mit Verfügung vom 29. April 2008 – eröffnet am 2. Mai 
2008 – auf das Wiedererwägungsgesuch nicht eintrat, mit der Begrün-
dung, der Beschwerdeführer habe den Gebührenvorschuss innert an-
gesetzter Frist nicht geleistet,

dass es  im Verfügungsdispositiv die Rechtskraft und Vollstreckbarkeit 
der Verfügung vom 25. April 2002 bestätigte und feststellte, einer allfäl-
ligen Beschwerde komme keine aufschiebende Wirkung zu,

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dass  der  Beschwerdeführer  am  28.  Mai  2008  beim  Bundesverwal-
tungsgericht eine Beschwerde gegen die Nichteintretensverfügung ein-
reichen und beantragen liess,  der  Entscheid  vom 29. April  2008 sei 
aufzuheben,  das  Bundesamt  sei  anzuweisen,  auf  das  Wiedererwä-
gungsgesuch vom 27. Februar 2008 einzutreten, es sei auf die Erhe-
bung  eines  Kostenvorschusses  zu  verzichten  und  die  unentgeltliche 
Rechtspflege zu gewähren und das Migrationsamt des Kantons Zürich 
sei anzuweisen, bis zum Entscheid über die Aussetzung des Vollzugs 
von Vollzugshandlungen abzusehen,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) des Bundesam-
tes auf dem Gebiet des Asyls entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 
31,  32 und 33 Bst. d  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass vorliegend der  Entscheid vom 29. April  2008,  mit  welchem auf 
das Gesuch des Beschwerdeführers vom 27. Februar 2008 um Wie-
dererwägung  der  ursprünglichen  Verfügung  des  Bundesamtes  vom 
22. April  2002,  soweit  dort  der  Vollzug  der  Wegweisung  angeordnet 
worden war, nicht eingetreten wurde, eine Verfügung des Bundesam-
tes im Bereich des Asyls darstellt, die mit Beschwerde an das letztins-
tanzlich zuständige Bundesverwaltungsgericht  weitergezogen werden 
kann,

dass  hingegen  die  selbständig  eröffnete  Zwischenverfügung  vom 
18. März 2008, mit welcher das Bundesamt unter Darlegung der aus-
schlaggebenden Gründe die Aussichtslosigkeit des Wiedererwägungs-
gesuchs festgestellt  und den Beschwerdeführer  unter  Fristansetzung 
und Androhung der Nichteintretensfolge zur Leistung eines Gebühren-
vorschusses  aufgefordert  hat,  nicht  selbständig  beim Bundesverwal-
tungsgericht anfechtbar ist (vgl. BVGE 2007/18 E. 4 S. 215 ff.),

dass sich die Zwischenverfügung vom 18. März 2008 – mit ihren Erwä-
gungen zur Aussichtslosigkeit des Wiedererwägungsgesuchs und der 
daran  geknüpften  Gebührenvorschusserhebung –  jedoch  unmittelbar 

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auf den Inhalt  der Endverfügung vom 29. April  2008 ausgewirkt  hat, 
weshalb  sie  durch  Beschwerde  gegen  diese  Endverfügung  beim 
Bundesverwaltungsgericht angefochten werden kann (vgl. Art. 6 AsylG 
i.V.m. Art. 46 Abs. 2 VwVG),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers sich implizit auch gegen die 
Zwischenverfügung des Bundesamtes vom 18. März 2008 richtet (vgl. 
S. 2 und 3 der Beschwerde),

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor dem Bundesamt teilge-
nommen hat,  durch die Nichteintretensverfügung vom 29. April  2008 
besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an deren Auf-
hebung  beziehungsweise  Änderung  hat  (Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass er diese drei Teilvoraussetzungen der Beschwerdelegitimation in 
gleichem Masse auch in Bezug auf die Zwischenverfügung des Bun-
desamtes vom 18. März 2008 erfüllt,

dass gemäss Art. 108 Abs. 2 AsylG für die Beschwerde gegen Nicht-
eintretensentscheide die Frist 5 Arbeitstage beträgt,

dass die vorliegende Beschwerde vom 28. Mai 2008 gegen die am 2. 
Mai 2008 eröffnete Verfügung vom 29. April 2008 verspätet wäre, wenn 
die kurze Beschwerdefrist von 5 Arbeitstagen auch gegen Nichteintre-
tensentscheide gestützt auf Art. 17b Abs. 3 AsylG gelten würde,

dass das BFM in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfü-
gung vom 29. April  2008 festhielt,  gegen diesen Entscheid könne in-
nert 30 Tagen Beschwerde erhoben werden,

dass  dem  Beschwerdeführer  aus  dieser  (allenfalls)  fehlerhaften 
Rechtsmittelbelehrung  kein  Nachteil  erwachsen  darf  (vgl.  BEATRICE 
WEBER-DÜRLER,  Vertrauensschutz  im  öffentlichen  Recht,  Basel  und 
Frankfurt a.M., S. 168 mit Hinweisen), weshalb vorliegend ohnehin von 
der Rechtzeitigkeit der Beschwerdeeinreichung auszugehen ist,

dass demnach die Frage, ob die kurze Beschwerdefrist  gemäss Art. 
108 Abs. 2 AsylG auch bei Nichteintretensentscheiden nach Art. 17b 
Abs. 3 AsylG zur Anwendung kommt, offen bleiben kann,

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dass die Beschwerde in gültiger Form eingereicht wurde (Art. 6 AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG), weshalb auf diese einzutreten ist,

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art.  106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfol-
gend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeent-
scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel zu verzichten ist,

dass das BFM für das betreffende Verfahren eine Gebühr erhebt, wenn 
es ein nach rechtskräftigem Abschluss des Asyl-  und Wegweisungs-
verfahrens eingereichtes Wiedererwägungsgesuch ablehnt oder darauf 
nicht eintritt (Art. 17b Abs. 1 AsylG),

dass diese Gebühr – Verfahren von aussergewöhnlichem Umfang oder 
besonderer  Schwierigkeit  vorbehalten – Fr. 1'200.--  beträgt  (Art. 17b 
Abs. 5 AsylG i.V.m. Art. 7c Abs. 1 und 2 der  Asylverordnung 1 vom 
11. August 1999 über Verfahrensfragen (AsylV 1, SR 142.311),

dass das BFM von der um Wiedererwägung ersuchenden Person ei-
nen Gebührenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Verfahrens-
kosten verlangen kann, wobei es zu dessen Leistung unter Androhung 
des Nichteintretens eine angemessene Frist setzt,

dass auf einen solchen Gebührenvorschuss verzichtet wird, wenn die 
gesuchstellende  Person  bedürftig  ist  und  gleichzeitig  ihre  Begehren 
nicht  von vornherein aussichtslos erscheinen (Art. 17b Abs. 3 Bst. a 
i.V.m. Abs. 2 AsylG),

dass im konkreten Fall angesichts der hiervor skizzierten Prozessge-
schichte  ein  rechtskräftig  abgeschlossenes  Asyl-  und  Wegweisungs-
verfahren und damit für das Bundesamt die Grundvoraussetzung dafür 
vorlag, um einen Gebührenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen 

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Verfahrenskosten zu erheben und das Nichteintreten bei ungenutzter 
Frist anzudrohen (vgl. Art. 17b Abs. 3 AsylG),

dass demnach zu prüfen bleibt, ob nicht Verzichtsgründe im Sinne von 
Art. 17b Abs. 3 Bst. a AsylG einem solchen Vorgehen des Bundesam-
tes entgegenstanden,

dass das Bundesamt in seiner Zwischenverfügung vom 18. März 2008 
überzeugend dargelegt hat, aus welchen Gründen dem Beschwerde-
führer die behauptete Herkunft  aus Sierra Leone nicht geglaubt wer-
den kann,

dass auch das Bundesverwaltungsgericht nach Prüfung der Akten zum 
Schluss gelangt, der Beschwerdeführer stamme nicht aus Sierra Leo-
ne,

dass die Identität bzw. die Herkunft des Beschwerdeführers nicht fest-
steht,  weshalb es nicht  möglich ist,  sinnvoll  zu prüfen,  ob er  im tat-
sächlichen Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund der von ihm geltend 
gemachten  gesundheitlichen  Probleme im  Sinne  von Art.  83  Abs. 4 
des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. 
Dezember 2005 (AuG, SR 142.20) konkret gefährdet wäre,

dass der Beschwerdeführer verpflichtet  ist,  seine Identität  und damit 
seine Staatsangehörigkeit offen zu legen (Art. 8 Abs. 1 Bst. a AsylG; 
Art. 1 der Asylverordnung über Verfahrensfragen vom 11. August 1999 
[Asylverortnung1, AsylV 1, SR 142.311) und es deshalb nicht Sache 
der Asylbehörden sein kann,  nach allfälligen Wegweisungshindernis-
sen in hypothetischen Herkunftsländern zu forschen (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2005 Nr. 1 E. 3.2.2 S. 5 f.),

dass in der Beschwerde zur Frage der Identität und Herkunft des Be-
schwerdeführers bezeichnenderweise nicht Stellung genommen wird,

dass das Bundesamt aufgrund der konkreten Aktenlage die im Wieder-
erwägungsgesuch gestellten Begehren somit zu Recht als von vornhe-
rein aussichtslos im Sinne von Art. 17b Abs. 2 in fine AsylG beurteilte, 
und somit zur Erhebung eines Gebührenvorschusses bei gleichzeitiger 
Androhung des Nichteintretens befugt war,

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dass der Beschwerdeführer innert der bis zum 2. April 2008 laufenden 
Frist  den  vom  Bundesamt  einverlangten  Gebührenvorschuss  von 
Fr. 1'200.-- nicht geleistet hat,

dass das Bundesamt somit zu Recht auf das Wiedererwägungsgesuch 
vom 27. Februar 2008 nicht eingetreten ist, 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  die  Gesuche  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses und Anordnung vollzugshemmender Massnahmen durch den 
direkten Entscheid in der Hauptsache gegenstandlos werden,

dass sich die Beschwerde aufgrund der oben stehenden Erwägungen 
als  aussichtslos  darstellte,  weshalb  das  Gesuch um Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen 
ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 800.-- 
(Art. 16 Abs. 1 Bst. a VGG i.V.m. Art. 1, 2 und 3 des Reglements vom 
21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-
desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer 
aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 800.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist mittels beiliegendem Einzahlungsschein in-
nert  30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse 
zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-
ten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)

- (kantonale Behörde)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Lang Christoph Basler

Versand: 

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