# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e395e94-ded1-5153-97b9-29a8f024dccc
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-21
**Language:** de
**Title:** Fallabschluss rechtens; natürliche Kausalität kann offen gelassen werden; Adäquanz (nach BGE 134 V 210) zu verneinen; Taggeldanspruch und Teilerwerbstätigkeit. Abweisung.
**Docket/Reference:** UV.2013.00265
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2013.00265.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2013.00265
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Sager
Ersatzrichterin Lienhard
Gerichtsschreiberin Fonti
Urteil
vom
21. Januar 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
Fankhauser Rechtsanwälte
Herr Tobias Figi
Rechtsanwalt
Rennweg 10
8022 Zürich
gegen
AXA Versicherungen AG
Generaldirektion
General Guisan-Strasse 40, Postfach 357, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin
vertreten durch lic. iur.
W.___
Krepper Knecht Partner
Sophienstrasse 2, Postfach 1517, 8032 Zürich
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1967, ist
als Sachbearbeiterin
bei der
Firma Y.___
angestellt und in dieser Funktion bei der AXA Versicherungen AG (nach
fol
gend: AXA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 10. Dezem
ber 2011 erlitt sie einen Auffahrunfall, als sie mit ihrem Auto vor ei
nem F
uss
gänger
strei
fen stand und
ihr
das
nachfolgende Fahrzeug
ins Heck
fuhr (Urk. 13/1
).
Der Haus
arzt de
r
Versicherten,
Dr.
med.
Z.___
,
Facharzt FMH für
Innere Medizin
,
diagnostizierte ein
Beschleunigungstrauma der Hals
wirbelsäule (HWS; Urk. 13/M3)
. Die
AXA
richtete Taggelder
aus und übernahm die Heil
ungs
kosten. Mit Verfügung vom 2
2.
März
201
3
s
chloss sie den Fall per 31. Januar
201
3
infolge Erreichen des Status quo sine ab und stellte die bisheri
gen Versiche
rungsleistungen
auf diesen Zeitpunkt ein (Urk. 13/A60
). Die dage
gen am
23.
A
pril
201
3
erhobene Einsprache (Urk.
13/A74
) wies die
AXA
mit Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2013 ab (Urk. 13
/
A87 =
Urk.
2).
Zwischenzeitlich verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 1. Juli 2013 einen Rentenanspruch der Versi
cher
ten (Urk. 13/A86).
2.
Gegen den Einspracheentscheid vom 4. Oktober 2013 (Urk. 2) erhob die Versi
cherte am 5. November 2013 Beschwerde und beantragte,
dieser sei aufzuheben und es seien ihr bis am 3. März 2013 Taggelder auszurichten sowie die Kosten für die Heilbehandlung auch nach dem 31. Januar 2013 zu erbringen. Eventuell sei ein polydisziplinäres Gutachten inklusiv
e
Abklärung der Einschränkung in der Haushaltsführung in Auftrag zu geben (Urk. 1 S. 2). Mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2014 beantragte die AXA die Abweisung der Beschwerde
(Urk.
10). Am 27. Mai
2014 erstattete die Beschwerdeführerin eine Replik (Urk. 15).
Mit Duplik vom 2. September 2014 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Rechtsbegehren fest (Urk. 20), was der Beschwerdeführerin am 5. Septem
ber 2014 zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (Urk. 22).
3.
Gegen die im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren ergangene Verfü
gung vom
1. Juli 2013
erhob die Beschwerdeführerin am 29. August 2013 ebenfalls Beschwerde
a
m hiesigen Gericht. Das Verfahren ist unter der Num
mer IV.2013.00730 angelegt. Über die Beschwerde wurde mit Urteil vom heuti
gen Tag entschieden.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1
.1
Im angefochtenen Einspracheentscheid sind
die rechtlichen Erwägungen
über die Erfordernisse der natürlichen
und adäquaten
Kausalität zutre
ffend wieder
gegeben (
Urk.
2 S.
2
Ziff.
2.4
sowie S. 5 f. Ziff. 2.6
). Darauf kann, mit den nach
folgenden Ergänzungen, verwiesen werden.
1
.2
Nach
Art.
10
Abs.
1
des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG)
hat die versicherte Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung ihrer Unfall
folgen. Ist sie infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so steht ihr gemäss
Art.
16
Abs.
1 UVG ein Taggeld zu. Wird sie infolge des Unfalles zu mindestens 10
%
(
Art.
8
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozial
versicherungsrechts, ATSG
) invalid, so hat sie Anspruch auf eine Inva
li
den
rente (
Art.
18
Abs.
1
UVG
). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fort
setz
ung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Ge
sundheits
zustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (
Art.
19
Abs.
1 UVG).
Die Überwindbarkeitspraxis gemäss
BGE 136 V 279
und
BGE 130 V 352
findet
auf den UV-Heilbehandlungs- und Taggeldanspruch, und damit auch auf den Zeitpunkt des Fallabschlusses, keine Anwendung
(BGE
137 V 199
E. 2.
2.4
).
1
.3
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorak
ten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
1
.4
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be
gründet sowie in sich widerspruchs
frei
sind und keine Indizien gegen ihre Zu
ver
lässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt oder die be
fragte Ärztin in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpar
teilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick
auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversiche
rungs
recht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters oder der Gut
ach
terin
allerdings ein strenger Massstab anzulegen (RKUV 1999 Nr. U 356 S. 572; BGE 122 V 157 E.
1c; vgl. auch 123 V 331 E.
1c).
2
.
2
.1
Die Beschwerdegegnerin ging in
ihrem Einspracheentscheid vom
4.
Oktober
201
3
(
Urk.
2) davon aus, die vo
n der
Beschwerdeführer
in
noch beklagten Be
schwer
den
würden
nicht auf einem objektivierbaren organischen Substrat
beru
hen
, welches mit überwiegender Wahrsch
einlichkeit auf den Unfall vom 10
.
Dezem
ber
20
11
zurückzuführen wäre (S.
2
ff.
Ziff.
2
.4
). Sodann sei aufgrund d
er Adä
quanzprüfung gemäss BGE 134
V 1
09
der adäquate Kausalzusammen
hang zwi
schen den
über den 31
. Januar 2013 hinaus beklagten
Beschwerden und dem Un
fall zu verneinen (S.
5
f
f. Ziff.
2.6
).
Daran hielt die Beschwerdegegnerin in ihr
er Beschwerdeantwort
(Urk. 10) sowie in ihrer Duplik (Urk. 20)
fest
.
2
.2
Demgegenüber stellte sich die
Beschwerdeführer
in
beschwerdeweise (
Urk.
1)
auf den Standpunkt, zwischen dem
31. Januar und
A
nfang März 2013
habe durch
die Fortsetzung der Heilbehandl
ungen
eine Verbesserung des Gesundheitszu
standes erreicht
und die Arbeitsfähigkeit von 60 % auf 70 % gesteigert werden
können
. D
er Status quo sine sei am 3. März 2013 erreicht worden. Die Leis
tungsterminierung per 31. Januar 2013
sowie die Adäquanzprüfung
sei
damit
zu früh erfolgt (S. 9 ff. Ziff. 6.5 ff.).
Der Wegfall der natürlichen Kausalität habe von der Beschwerdegegnerin nicht bewiesen werden können (S. 12 f. Ziff. 8.3).
Die Beschwerdegegnerin habe sodann weiterhin für die Heilbehandlungen auf
zukommen, da insbesondere ohne Physiotherapie ein Rückfall drohe (S.
14 Ziff. 9.1
f.). Eventualiter sei ein polydisziplinäres Gutachten durchzuführen (S. 14 Ziff. 10.1 f.).
Daran hielt sie mit ihrer Replik fest (Urk. 15).
2
.3
Streitig und zu prüfen ist, ob eine über den Zeitpunkt der erfolgten Leis
tungs
ein
stellung per 31. Januar 2013 hinausgehende Leistungspflicht der Beschwerde
gegnerin besteht.
3
.
3.1
In der beim Hausarzt
Dr.
Z.___
durchgeführten Erstkonsultation vom 12. Dezem
ber 2011 (Urk. 13/M2) berichtete die Beschwerdeführerin über Kopf- und Nackenschmerzen sowie schmerzbedingte Schlafstörungen, welche 24 Stunden nach dem Unfall aufgetreten seien (Ziff. 4).
Dr.
Z.___
stellte Druck
schmerzen im Nackenbereich fest (Ziff. 6). Er diagnostizierte ein HWS-Be
schleunigungstrauma und attestierte der Beschwerdeführerin ab dem 12. Dezember 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
. Der Röntgenbefund habe keine ossäre
n
Läsionen
aufgezeigt und sei altersentsprechend ausgefallen
(Bericht vom 20. Februar 2012,
Urk. 13/M3
Ziff. 4,
5 und 8
).
3.2
In der am 2. Februar 2012 durchgeführten MRI-Untersuchung der HWS
habe
keine Veränderung
dargestellt werden können
, die traumatisch bedingt
sei
. Bild
gebend
zeigte sich eine kleine Diskushernie C5/6 median ohne neurale Kom
pression sowie eine
leichte zervikale Degeneration (Urk. 13/B M4/2).
3.3
Mit Bericht vom 28. September 2012 hielt
Dr.
Z.___
fest, seit Ende Juni 2012 könne
eine deutliche Verbesserung der Beschwerden konstatiert werden und die Arbeitsfähigkeit habe von 35 % (ab 27. Juni 2012, vgl. Bericht vom 27. Juni 2012, Urk. 13/M8) auf 50 % seit dem 13. September 2012 gesteigert werden können (Urk. 13/M11).
3.4
Am 14. Dezember 2012 wurde die Beschwerdeführerin im Auftrag der Be
schwerdegegnerin durch
Dr.
med.
A.___
, Facharzt FMH für Rheuma
tologie und Innere Medizin, untersucht (Bericht vom 20. Dezember 2012, Urk. 13/M14).
Aktuell gebe die Beschwerdeführerin noch immer Nacken- und Kopfschmerzen an, welche vor allem bei Kälte, Belastung und bei gewissen Be
wegungen auftreten und durch Ruhe, Wärme und Entspannung Linderung fin
den
würden. Die HWS sei vor allem für die Flexion und Extension, aber auch
ein wenig
für die Rotation beidseits eingeschränkt. Längeres Sitzen sei nicht mög
lich und der Schlaf sei nach wie vor gestört. Noch immer habe sie
ein we
nig
Konzentrationsstörungen. Sie habe auch Mühe, eine schwere Tasche zu tra
gen. Sie habe mit ihren Ärzten vereinbart,
A
nfang Januar 60 % und Ende Ja
nuar 70 % zu arbeiten (S. 5 unten).
Dr.
A.___
stellte folgende Diagnosen fest (S. 6 Mitte):
-
leichtgradiges zervikovertebrales Syndrom bei/mit
-
Status nach HWS-Distorsion nach Heckkollision vom 10. Dezember 2011
-
vorbestehender Segmentdegeneration C4/C5 und C5/C6
-
kernspintomographischer kleiner medianer Diskushernie C5/C6 ohne neurale Kompression, ohne posttraumatische Läsionen
-
myofaszialem Schmerzsyndrom im Schulter-Nacken-Bereich beidseits
-
muskulärer Dysbalance mit Fehlhaltung (Schulterhochstand links bei leichter Skoliose)
-
Status nach Frontalkollision 2003
-
Status nach Burn-out Symptomatik 2007-2009
In der klinischen Untersuchung habe eine schmerzhafte Bewegungseinschrän
kung für die Flexion und Extension, weniger stark auch für die Rotation und Seitneigung bestanden. Es sei ein aktives Gegenspannen bei der Bewegungs
prüfung der HWS aufgefallen. Aufgrund der Gesamtsituation sei aber davon aus
zugehen, dass ein deutlich besserer Bewegungsumfang vorliegen dürfte. Durch die aktive Anspannung bestehe auch eine chronifizierte myofasciale Schmerzproblematik mit muskulärer Dysbalance. Unfallfremd seien die leichte Fehlform beziehungsweise Fehlhaltung der Wirbelsäule mit Schulterhochstand links, eine leichtgradige lumbale rechtskonvexe Skoliose und eine Degeneration der mittleren HWS. Im neurologischen Status habe keine Auffälligkeit objekti
viert werden können. Auch der übrige rheumatologische Status sei altersent
sprechend bland ausgefallen (S. 6 f. unten). Aus rheumatologischer Sicht sei der Unfall per Ende Januar 2013 abzuschliessen. Ein Status quo sine sollte dann erreicht worden sein
. „Die Arbeitsfähigkeit würde ich anfangs Januar mit 60 % von 100 % angeben und ab 1. Februar 2013 dürfte eine 100 % Arbeitsfähigkeit bestehen“ (S. 7 Mitte).
3.5
Dr.
med.
B.___
, Facharzt FMH für Neurologi
e,
hielt im
Bericht
vom 29
. Januar 2013
fest, dass sich bei Status nach Beschleunigungstrauma der HWS
am 10. Dezember 2011 die cervico-cephalen Beschwerden und der be
gleitend auftretende Schwankschwindel bis auf einen leichten Ruheschmerz mit noch be
lastungsabhängigen Nacken- und Kopfschmerzen
„recht erfreulich“ zu
rück
ge
bildet hätten.
Die Beschwerdeführerin leide nachts noch an Schmerzen und da
mit einhergehend an wiederholten Schlafunterbrüchen, weshalb sie tags
über müd
e sei. Es würden keine neurologischen Ausfälle bestehen.
Er empfehle
die Arbeitsfähigkeit vorläufig auf dem Niveau von 60 % zu belassen. Er schätze aber doch, dass ab etwa 1. April 2013 die Arbeitsfähigkeit auf 70 %
gesteigert werden könne. Die Therapien würden im bisherigen Umfang
weiterhin benötigt (Urk. 13/M15 S. 3).
3.6
Der beratende Arzt der Beschwerdegegnerin,
Dr.
med.
C.___
, Facharzt FMH für Neurologie, ging in seiner Stellungnahme vom 6. März 2013 davon aus, die Einschätzung von
Dr.
A.___
sei nachvollziehbar. Der Status quo sine sei zwischenzeitlich erreicht und dürfe per 31. Januar 2013 angenommen werden (Urk. 13/M16 S. 2 Mitte f.).
3.7
Aus dem Bericht vom 5. April 2013 (Urk. 13/M17) von
Dr.
med.
D.___
, Facharzt FMH für Rheumatologie, geht hervor, dass die Beschwerdeführerin per 4. März 2013 ihre Arbeitstätigkeit ihrem Anstellungsgrad entsprechend (70 %) wieder habe aufnehmen können (S.
1 Ziff. 2a).
Dr.
D.___
führte aus, die Be
schwerdeführerin werde auch in Zukunft auf die Kräftigung der Nacken-, Schul
tergürtel- und gesamte
n
Brustwirbelsäulen-Muskulatur angewiesen bleiben. Zusätzliche Abklärungen und ärztliche Untersuchungen seien
seines Erachtens
zur
zeit
nicht notwendig (S. 2 Ziff. 3b).
4
.
Aus den von der Beschwerdegegnerin eingeholten Arztberichten gehen überein
stimmend keine organisch nachweisbaren objektiven Befunde hervor. Verhär
tungen und
Verspannungen der Muskulatur,
Druckdolenzen
,
Einschränkungen
der HWS-Beweglichkeit sowie Nackenverspannungen bei Streckhaltung der HWS
können nämlich für sich allein nicht als ausgewiesenes organisches Sub
strat
qualifiziert werden (Urteil des Bundesgerichts 8C
_
736/2009 vom 2
0.
Januar 2010,
E. 3.2). Organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen liegen nur vor, wenn die
erho
benen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen be
stätigt werden
können. Objektivierbar sind Ergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhän
gig sind (Urteil des Bundesgerichts 8C_806/2007 vom
7.
August 2008 E. 8.2 mit Hinweisen). Die im MRI vom 2. Februar 2012 (vgl. E. 3.2) festgestellten objekti
vierbaren Befunde (insbesondere eine kleine Diskushernie C5/6 und eine leichte zervikale Degeneration) sind
sodann
keine Unfallfolgen und dementsprechend vorlie
gend nicht von Belang.
Damit ist von organisch nicht hinreichend nachweisba
ren Unfallfolgeschäden auszugehen.
Im Weiteren kann, da - wie nachfolgend zu zeigen sein wird - die Adäquanz
kriterien gemäss der Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109) zu verneinen sind, offen gelassen werden, ob sich ein Schleudertrauma oder eine schleuder-traumaähnliche Verletzung im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung tatsächlich zugetragen hat und ob die geklagten Beschwerden natürlich kausal zum Unfallereignis vom 10. Dezember 2011 sind.
5.
5.1
Die Beschwerdeführerin machte geltend, die Beschwerdegegnerin habe die
Adä
quanzprüfung
zu früh vorgenommen
.
Den gesetzlich umschriebenen Anspruch auf Heilbehandlung sowie Taggeld
leistungen hat die versicherte Person so lange, als von der Fortsetzung der ärztlichen Be
handlung eine namhafte Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu und sind allfällige Einglie
de
rungsmass
nahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen, geht die Unfallver
sicherung zur Berentung über, wenn der Unfall eine Invalidität im Sinne von
Art.
8
Abs.
1 ATSG hinterlässt (
Art.
19
Abs.
1 UVG e contrario; BGE 116 V 41 E. 2c).
Demnach ist d
er Zeitpunkt des allfälligen Fallabschlusses - und damit der in diesem Zusammenhang gegebenenfalls vorzunehmenden Adäquanzprüfung -
dann gegeben, „wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine nam
hafte Besserung des - unfallbedingt beeinträchtigten - Gesundheitszustands mehr
erwartet werden kann“ (BGE 137 V 199 E. 2.2.3.1). Entscheidend ist die Prä
zi
sierung „unfallbedingt“: Nicht jede noch festgestellte Behandlungsbedürf
tigkeit genügt zum Hinausschieben des Fallabschlusses; wäre dies der Fall, so würden bis zur vollständigen Genesung Leistungen erbracht, dies auch für die Behand
lung von Beschwerden, die sich bei rechtzeitig erfolgter Adäquanzprü
fung als gar nicht unfallbedingt erwiesen hätten.
5.2
Dr.
A.___
führte in seinem Bericht aus, die Gründe für den verzögerten Hei
lungsverlauf seien multifaktoriell. Insbesondere würden somatische Gründe wie die vorbestehend
e unfallfremde Segmentdegneration
der HWS (C4/5 und C5/6), eine Fehlhaltung der Wirbelsäule und ein myofasciales Schmerzsyndrom im Schulter-Nacken-Bereich beidseits bestehen (vgl. Urk. 13/M14 S. 7 oben). Damit
stehen für die anhaltenden Beschwerden
Faktoren
im Vordergrund, die nicht unfallka
usal sind, weshalb die allfällige weitere
Behandlungsbedürftigkeit der Beschwerden nicht mehr von der Unfallversicherung zu tragen ist.
Der Bericht von
Dr.
A.___
entspricht auch den erforderlichen Kriterien (vgl. E. 1.3).
Dr.
A.___
legte nachvollziehbar dar, weshalb die noch bestehenden Be
schwerden nicht mehr unfallkausal waren. Soweit die Beschwerdeführerin seine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung bemängelt
e
(Urk. 1 S. 5 f. Ziff. 5.7, S.
10 Ziff. 6.8)
, ist auszuführen, dass die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit für die Frage, wann der Fallabschluss vorzunehmen ist, nicht ausschlaggebend ist. Diesbezüglich ist einzig die Frage der Unfallkausalität entscheidend.
Dr.
B.___
nahm zur Un
fallkausalität keine Stellung, weshalb sein Bericht entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (Urk. 1 S. 10 Ziff. 6.8) nicht sachdienlich ist.
Auf die vorge
brachte Kritik (vgl. Urk. 1 S.
9 ff. Ziff. 6.7 ff.) an den Stellungnahmen von
Dr.
med.
C.___
, Facharz
t FMH für Neurologie, beratender
Arzt der Be
schwerdegegnerin, vom 15. August 2012 (Urk. 13/M10) und vom 6. März 2013 (Urk. 13/M16),
muss nicht weiter eingegangen
werden, da das Vorliegen der natürli
chen Kausalität
ohnehin offen gelassen wurde.
5.3
Sch
liesslich scheitert ein über Januar 2013 hinausgehender
Taggeldanspruch
- wie die Beschwerdegegnerin zu Recht vorbrachte (vgl. Urk. 20 S. 9 Ziff. 39)
–
be
reits daran, dass es an der erforderlichen Mindest-Arbeitsunfähigkeit von 25 %
gemäss Art. 25 Abs. 3
der
Verordnung über die Unfallversicherung (UVV)
fehlt:
Aufgrund der strengen Orientierung der Taggelder am tatsächlichen Er
werbsausfall erfolgt
die Berechnung des Arbeitsunfähigkeitsgrades einer versi
cherten Person
gemäss Bundesgericht
gestützt auf das
vor dem Unfall zuletzt
ausgeübte Pensum. Es erfolgt keine Umrechnung auf ein 100 %-Pensum (BGE
135 V 287 E. 4).
Die Beschwerdeführerin
konnte ihrer Arbeitstätigkeit
im Januar
2013 wieder mit einem Pensum von 60 % nachgehen, was mit Blick auf ihren vertraglichen Beschäftigungsgrad von 70 % einer Arbeitsfähigkeit von rund 85 % beziehungsweise einer Arbeitsunfähigkeit von 15 % entsprach.
Mangels Vorliegen einer mindestens 25%igen Arbeitsunfähigkeit hatte sie demnach oh
nehin keinen Taggeldanspruch mehr.
5.4
Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den Fallabschluss per 31. Januar 2013
prüfte
.
Im Übrigen steht die Beurteilung, dass der Status quo sine
spätestens Ende Ja
nuar 2013 erreicht worden ist,
mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Einklang, wonach es der medizinischen Erfahrung entspricht, dass der organi
sche Zustand des Rückens nach allfällig erlittenen Verletzungen wie Prellung, Verstauchung oder Zerrung in der Regel sechs Monate beziehungsweise bei de
generativen Veränderungen spätestens ein Jahr nach dem Unfall wieder so weit hergestellt ist, wie er es auch wäre, wenn sich der Unfall nicht ereignet hätte (vgl. etwa Urteile des Bundesgerichts 8C_744/2008 vom 2
6.
November 2008, und 8C_29/2009 vom
1.
Mai 2009, E. 3.5, je mit Hinweisen).
6
.
6
.1
Es bleibt zu prüfen,
ob die noch geklagten und nicht objektivierbaren Be
schwerden in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 10. Dezember 2011 stehen.
6.2
Rechtsprechungsgemäss sind Auffahrkollisionen vor einem Fussgängerstreifen oder einem Lichtsignal regelmässig als mittelschweres, im Grenzbereich zu den leichten Unfällen liegendes Ereignis einzustufen (Urteile
des Bundesgerichts U
207/01 vom 2
2.
November 2002
E
. 5; U 99/01 vom
6.
November 2002
E. 4.1;
U 339/01 vom 2
2.
Mai 2002 E
. 4b/aa mit Hinweisen;
U 357/01 vom
8.
April 2002 E
. 3b/bb). In einzelnen Fällen ist demgegenüber ein leichter Unfall anzu
nehmen, so insbesondere bei einer niedrigen kollisionsbedingten Geschwindig
keitsverän
derung (Urteil
U 33/01
vom
7.
August
2001,
E
.
3a) und bei weitgeh
en
dem Feh
len von unmittelbar im Anschluss an den Unfall auftretenden Be
schwerden (Urteil
U 22/01 vom 2
9.
Oktober 2002
E. 7.1). Ausgehend von diesen Kriterien
ist der Auffahrunfall vom 10
.
Dezember 2011
als mittelschweres, im Grenzbe
reich zu den leichten Unfällen liegendes Ereignis zu betrachten.
Die Beschwerdeführerin zweifelte die Richtigkeit des berechneten Delta-v-Wer
tes an (vgl. Urk. 1 S. 4 Ziff. 5.3
, Urk. 15 S. 3 Ziff. 2.2
), ging selbst jedoch auch von einem Unfall im mittleren Bereich aus. Selbst wenn von einem im engeren
Sinne mittelschweren Unfall aufzugehen wäre, müsste eines der nachfolgend zu prüfenden Kriterien ausgeprägt erfüllt sein, um die Adäquanz zu bejahen
.
So
weit die Beschwerdeführerin aber einzig vorbringt, beim Unfall sei der Kinder
sitz beschädigt und von der Haftpflichtversicherung ersetzt worden,
ist dieses Vorbringen nicht geeignet
, um den errechneten Delta-v-Wert
(vgl. Unfallana
lyse vom 7. Mai 2012, Urk. 13/13)
in Frage zu stellen:
Wie die Beschwerdegeg
nerin zu Recht ausführte (vgl. Urk. 20 S. 2 f. Ziff. 2 ff.), wurde die Beschädigung des Kindersitzes in keiner Weise dokumentiert. Weiter legte
sie
nachvollziehbar dar, dass es der Praxis von Versicherungsgesellschaften entspricht, sich auf die Empfehlungen der Kindersitz-Hersteller zu stützen und die Kosten für Ersatz
anschaffungen in der Regel unbesehen davon, ob der Sitz strukturelle Schäden davon getragen hat oder nicht, zu ersetzen.
Hinweise, die gegen die Richtigkeit der in der Unfallanalyse festgehaltenen Ergebnisse sprechen würden, brachte die Beschwerdeführerin keine vor
,
und solche sind nach Lage der Akten auch nicht ersichtlich.
Im Übrigen kann
– wie ber
e
its erwähnt -
offen bleiben, o
b vorliegend ein Schleu
dertrauma oder eine
s
chleudertraumaähnliche Schädigung vorliegt, da selbst bei Anwendung der für die versicherte Person günstigeren Schleuder
traumapraxis der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen ist:
6.3
Weder besonders dramatische Begleitumstände noch eine besondere Eindrück
lichkeit des Unfalls sind vorliegend ersichtlich. Zu urteilen ist hierbei objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens beziehungsweise Angstgefühls der versicherten Person (Urteil des Bundesgerichts 8C_249/2009 vom
3.
August
2009 E.
8.2 mit Hinweisen).
Zu beachten ist, dass jedem mindestens mittel
schwe
ren Unfall eine gewisse Eindrücklichkeit eigen ist, welche somit noch nicht für
eine Bejahung des Kriteriums ausreichen kann.
Der Verkehrsunfall vom 10. Dezem
ber 2011 spielte sich aber weder unter besonders dramatischen Begleit
umständen ab, noch war er besonders eindrücklich.
6.4
Was sodann das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verlet
zung anbelangt, so ist darauf hinzuweisen, dass die Diagnose eines HWS-Schleudertraumas für sich allein die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung nicht zu begründen vermag (vgl. BGE 134 V 109 E. 10.2.2).
6.5
Die
Beschwerdeführerin
musste sich
nach dem Unfall keinen fortgesetzt spezifi
schen, belastenden ärztlichen Behandlungen bis zum Fallabschluss unterziehen.
So wurden ihr lediglich
physiotherapeutische Sitzungen,
Analgesie
(vgl. Urk. 13/M1
) und Akupunktur (vgl. Urk. 13/M7) verschrieben. Daneben begab sie sich in eine osteopathische Behandlung (vgl. Urk. 13/M6 Ziff. 3)
. Die bis zum Fallabschluss vorgenommenen medizinischen Untersuchungen dienten sodann
ausschliesslich der Abklärung.
Abklärungsmassnahmen und blosse ärztliche Kontrollen sind im Rahmen des Kriteriums der fortgesetzt spezifischen, belas
tenden ärztlichen Behandlung nicht zu berücksichtigen (Urteile des Bundesge
richts 8C_698/2008 vom 2
7.
Januar
2009 E.
4.4 und 8C_126/2008 vom 1
1.
November 2008 E. 7.3).
6.6
Adäquanzrelevant können nur in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallab
schluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Le
bensalltag erfährt (
Urteil des Bundesgerichts 8C_682/2013 vom 1
4.
Februar 2014
E.
11.2
mit Hinweis auf BGE 134 V 109 E.
10.2.4).
Die Beschwerdeführe
rin klagte
durchwegs über Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstö
rungen und schnelle Erschöpfbarkeit. Das Kriterium der erheblichen Beschwer
den kann als erfüllt betrachtet werden. Dies aber weder auffallend noch in be
sonders aus
ge
prägter Form, da die Beschwerden weder intensive und einschnei
dende Thera
piephasen und Massnahmen noch wiederholte Rehabilitationsauf
enthalte nötig machten.
6.7
Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlim
merte
, ist weder ersichtlich noch geltend gemacht worden.
6.8
Auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen (BGE 134 V 109 E. 10.2.6) darf nicht schon aus der blossen Dauer der ärztlichen Be
handlung und der geklagten Beschwerden geschlossen werden. Es bedarf viel
mehr besonderer Gründe, welche die Genesung bis zum Fallabschluss beein
trächtigt oder verzögert haben. Der Umstand, dass trotz verschiedener Therapien keine Beschwerde
frei
heit erreicht werden konnte und der Heilungsverlauf nicht linear verlief, genügt hiefür nicht (vgl. Urteile
des Bundesgerichts 8C_682/2013 vom 1
4.
Februar 2014
E. 11.3 und 8C_29/2010 vom 2
7.
Mai 2010 E. 5.3).
Sol
che Gründe bestehen hier nach Lage der Akten nicht.
6.
9
Beim Kriterium der Arbeitsunfähigkeit ist nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit
massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, die zu über
winden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Darin liegt
der Anreiz für die versicherte Person, alles daran zu setzen, wieder ganz oder teilweise arbeitsfähig zu werden. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, sich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Rechtsprechungsgemäss ist dieses Kriterium dann besonders ausgeprägt erfüllt, wenn die versicherte Person Be
mühungen, die eindeutig über das im Normalfall zu erwartende Ausmass hin
aus
gehen, nachzuweisen in der Lage ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_246/2009 vom
6.
April 2010 E. 5.2.1 mit Hinweis).
Drei Monate (
per
5. März 2012) nach dem Unfall nahm die Beschwerdeführerin ihre bisherige Tätigkeit stundenweise (25 %) wieder auf (Urk. 13/M4 S. 3) und steigerte ihr Arbeitspensum ab 27. Juni 2012 auf
35 % (Urk. 13/M8), ab 13. September 2012 auf 50 % (Urk. 13/M11 S. 1 unten) und ab 13. Januar 2013 auf 60 % (Urk. 13/M15 S. 2).
Bemühungen, die über das zu erwartende Ausmass hinausgehen, sind allerdings nicht ersichtlich.
6.10
Nachdem höchstens ein Kriterium erfüllt ist, dieses aber in nicht besonders aus
geprägter Weise vorliegt, ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den im Zeitpunkt des Fallabschlusses noch geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 10. Dezember 2011 zu verneinen.
Die Leistungseinstellung per 31. Januar 2013 erweist sich demnach als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.
Soweit die Beschwerdeführerin verlangt, es seien weitere Abklärungen durchzu
führen
(vgl. E. 2.2)
, kann darauf in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 127 V 491 E. 1b S. 494 mit Hin
weisen). Der Gesundheitszustand ist
aufgrund der medizinischen Akten hinreichend abgeklärt. Von weiteren Un
tersuchungen wären keine neuen Erkenntnisse zu erwarten.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Tobias Figi
-
lic. iur.
W.___
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannFonti