# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 958bf27f-a5f3-58d7-a43e-52b8a106a688
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-11
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 11.08.2020 I 2020 37
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-37_2020-08-11.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 37

Entscheid vom 11. August 2020

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. 1959, geschieden, Vater von 3 Söhnen, IV-act. 15) hat 
keine Berufsausbildung absolviert (IV-act. 13-2/3 oben). Seit 1976 war er "auf 
dem Bau" erwerbstätig, zunächst einige Jahre in der Zargenmontage und dann 
rund 25 Jahre im Bereich Boden- und Fliessbodenisolationen; anschliessend 
pflasterte er rund 2 Jahre Vorgärten und Garageneinfahrten sowie ab Mai 2015 
war er als Gerüstbaumonteur tätig (vgl. IV-act. 38-4/7 Ziff. 11). Das letzte Ar-
beitsverhältnis wurde per 31. Mai 2019 aufgelöst (IV-act. 24-11/35), nachdem 
A.________ einen Bandscheibenvorfall erlitten hatte und ihm seit dem 25. Fe-
bruar 2019 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt wurde (IV-act. 4).

B. Am 23. Mai 2019 ging bei der IV-Stelle eine Meldung zur Früherfassung ein 
(IV-act. 3). Das ursprünglich für den 18. Juni 2019 vorgesehene persönliche 
Gespräch (IV-act. 7) konnte in der Folge am 26. Juni 2019 durchgeführt werden 
(IV-act. 13). Daraufhin folgte am 8. Juli 2019 (= Eingangsdatum) die Anmeldung 
zum Bezug von IV-Leistungen (IV-act. 15). Nach Abklärungen kündigte die IV-
Stelle mit Vorbescheid vom 13. Januar 2020 an, das Leistungsbegehren abzu-
weisen (IV-act. 31). Dagegen liess A.________ am 19. Februar 2020 Einwände 
erheben (IV-act. 38).

C. Mit Verfügung vom 20. April 2020 hielt die IV-Stelle daran fest, dass das 
Leistungsbegehren abgewiesen werde.

D. Gegen diese am 23. April 2020 eingegangene Verfügung reichte 
A.________ rechtzeitig am 8. Mai 2020 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein 
mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 20. April 2020 sei 
dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer eine Invalidenrente 
zusteht.

2. Eventualiter sei die angefochtene Verfügung der IV-Stelle Schwyz vom 20. 
April 2020 dahingehend abzuändern, dass dem Beschwerdeführer Eingliede-
rungsmassnahmen zustehen (insbesondere berufliche Massnahmen).

3. Subeventualiter sei die Sache in Aufhebung der angefochtenen Verfügung der 
IV-Stelle Schwyz vom 20. April 2020 zu ergänzenden Abklärungen an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen oder das Gericht habe selber ergänzende 
Abklärungen vorzunehmen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

E. Mit Vernehmlassung vom 5. Juni 2020 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen. Mit Replik vom 17. Juni 2020 hielt der Beschwerde-
führer an seinen Anträgen fest. Die Duplik der IV-Stelle folgte am 14. Juli 2020.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 4 Abs. 1 des Invalidenversicherungsgesetzes (IVG; SR 831.20) 
in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) gilt als Invalidität die durch 
einen körperlichen oder geistigen Gesundheitsschaden verursachte, voraussicht-
lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähig-
keit. Gemäss Art. 7 Abs. 2 ATSG sind für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchti-
gung zu berücksichtigen; eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie 
aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist.

Die versicherte Person hat nach Art. 28 Abs. 2 IVG
- Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 70 Prozent, 
- Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, 
- Anspruch auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, 
- und Anspruch auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Prozent 

invalid ist. 

1.2 Der Invaliditätsgrad bestimmt sich nach Art. 16 ATSG, wonach zur Ermitt-
lung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behand-
lung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (= sog. hypothetisches 
Invalideneinkommen), zum Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt wird, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (= sog. hypothetisches 
Valideneinkommen). Es ist für die Invaliditätsbemessung nicht entscheidend, ob 
die versicherte Person ihre (Rest-)Arbeitsfähigkeit erwerblich verwertet, d.h. von 
der verbliebenen Erwerbsfähigkeit Gebrauch macht. Vielmehr ist die Invalidität 
stets auf der Grundlage desjenigen Erwerbseinkommens zu bemessen, das die 
versicherte Person durch eine ihr zumutbare Tätigkeit erzielen könnte (Meyer/ 
Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. A., Art. 28a N 27).

1.3 Die Invalidität bemisst sich somit nicht nach medizinischen, sondern nach 
wirtschaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsun-
fähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d). Wer 
nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig 
und mithin nicht invalid sein (vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

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1.4 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungs- und Verwaltungsgerichts-
beschwerdeverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (vgl. Art. 43 
Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungs-
gericht von sich aus für die richtige und vollständige Abklärung des Sachverhalts 
zu sorgen (BGE 122 V 157 Erw. 1a).

1.5.1  Die Verwaltung und im Beschwerdefall der Richter sind bei der Bemes-
sung des IV-Grades auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist 
es, den Gesundheitszustand des Versicherten zu beurteilen. Der Arzt hat auch 
dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeit 
der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine 
wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem 
Versicherten noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 Erw. 4).

1.5.2  In der Würdigung der Beweise ist der Sozialversicherungsrichter frei (vgl. 
Art. 61 lit. c ATSG). Er hat die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Be-
weisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Er hat alle Be-
weismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten (BGE 125 V 351 Erw. 3a).

1.6 Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwal-
tung oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, 
ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 
und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 
nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu verzichten (an-
tizipierte Beweiswürdigung; Kölz/Häner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 3. A., Rz. 153; BGE 134 I 140 Erw. 5.3). 

1.7.1  Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist anzunehmen, wenn die zu-
mutbare Tätigkeit in nur so eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der aus-
geglichene Arbeitsmarkt (vgl. Art. 7 Abs. 1 und Art. 16 ATSG; BGE 138 V 457 
Erw. 3.1 S. 459 f.) praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem 
Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das 
Finden einer entsprechenden Stelle daher von vorneherein als ausgeschlossen 
erscheint (Urteil des Bundesgerichts 9C_898/2017 vom 25.10.2018 Erw. 3.3). 

1.7.2  Das fortgeschrittene Alter wird in der Rechtsprechung, obgleich an sich ein 
invaliditätsfremder Faktor, als Kriterium anerkannt, das zusammen mit weiteren 
persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer 

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versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird und dass ihr deren 
Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungslast nicht mehr zumutbar 
ist. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das verbliebene Leis-
tungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich 
nicht nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umstän-
den des Einzelfalls ab. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Ge-
sundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Ein-
arbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, 
vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang 
oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein 
(BGE 138 V 457 Erw. 3.1 S. 459f.; BGE 107 V 17 Erw. 2c S. 21; Urteil des Bun-
desgerichts 8C_892/2017 vom 23.8.2018 Erw. 3.2). Fehlt es an einer wirtschaft-
lich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähig-
keit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (BGE 138 
V 457 Erw. 3.1 S. 460; Urteil des Bundesgerichts 9C_549/2018 vom 20.2.2019 
Erw. 3.1.1). Grundsätzlich richtet sich der Zeitpunkt, in dem die Frage nach der 
Verwertbarkeit der (Rest-) Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet 
wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-) Er-
werbstätigkeit. Diese gilt als ausgewiesen, sobald die medizinischen Unterlagen 
diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 138 V 
457 Erw. 3.3 S. 461f.). 

1.8 Arbeitsunfähige Versicherte, welche eingliederungsfähig sind, haben 
Anspruch auf aktive Unterstützung bei der Suche eines geeigneten 
Arbeitsplatzes (Art. 18 Abs. 1 lit. a IVG). Zur Begründung des Anspruchs auf 
Arbeitsvermittlung genügt der Eintritt einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit, welche 
quantitativ, qualitativ und zeitlich so beschaffen sein muss, dass sie den 
Versicherten bei der Arbeitssuche erheblich behindert. Vorausgesetzt ist die 
Eingliederungsfähigkeit des Versicherten, d.h. seine objektive Möglichkeit und 
subjektive Bereitschaft, von einem durchschnittlichen Arbeitgeber angestellt zu 
werden. Ist die Arbeitsfähigkeit einzig insoweit eingeschränkt, als dem 
Versicherten leichte Tätigkeiten voll zumutbar sind, bedarf es zur Begründung 
des Anspruchs auf Arbeitsvermittlung zusätzlich einer spezifischen 
Einschränkung gesundheitlicher Art (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_594/2016 
vom 18.11.2016 Erw. 3.2 mit Verweis auf Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 18 N 
3ff.).

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2. Was die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Versicherten anbelangt, 
sind den vorliegenden Akten u.a. die nachfolgend aufgeführten Angaben zu 
entnehmen.

2.1 Dr.med. C.________ (Facharzt Neurochirurgie/ Schmerztherapie, 
D.________klinik) stellte in seinem Bericht vom 29. April 2019 an den Hausarzt 
med.pract. E.________ (FMH Allgemeinmedizin) für den Versicherten folgende 
Diagnosen (IV-act. 9):

- Lokal lumbales belastungsabhängiges Schmerzsyndrom bei
o Spondylolisthesis L5/S1 (Meyerding Grad II), Vd. a. Spondylolyse L5
o nur fluktuierendes radikuläres Reizsyndrom L5 beidseits

- BV gesteuerte Facettengelenksinfiltrationen L4/5 und L5/S1 beidseits am 
15.04.2019

Im Rahmen der am 29. April 2019 durchgeführten Verlaufskontrolle führte 
Dr.med. C.________ u.a. aus, der Versicherte habe berichtet, dass nach der In-
filtrationsbehandlung die tieflumbalen Schmerzen sich regredient zeigen würden. 
Aufgrund der Veränderungen in der Lendenwirbelsäule sei eine Rückkehr in die 
ursprüngliche Tätigkeit als Gerüstbauer unrealistisch (IV-act. 9). 

2.2 In seinem Kurzbericht vom 11. Juni 2019 an die IV-Stelle wiederholte der 
Hausarzt med.pract. E.________ die von Dr.med. C.________ gestellte Diagno-
se und die Unzumutbarkeit der bisherigen Stelle als Gerüstbauer. Nach seiner 
Einschätzung komme eine Umschulung (beispielsweise in Richtung Gabelstap-
lerfahrer) in Betracht (IV-act. 8). 

2.3 In einem weiteren Bericht vom 15. Juli 2019 an die IV-Stelle nahm der 
Hausarzt folgende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste 
Tätigkeiten vor: "Grundsätzlich denke ich, dass Herr … in einer körperlich nur 
leicht belastenden Tätigkeit durchaus für noch mehrere Jahre arbeitstätig sein 
könnte" (IV-act. 23-2/7).

2.4 In einem Bericht vom 13. August 2019 an die IV-Stelle erneuerte Dr.med. 
C.________ die im April 2019 gestellten Diagnosen (vgl. oben, Erw. 2.1) und 
bestätigte, dass die ursprüngliche Tätigkeit als Gerüstbauer aufgrund der beste-
henden Veränderungen der Wirbelsäule bei Spondyloslisthesis Grad II nicht 
mehr zumutbar sei. Zur Arbeitsfähigkeit in einer den Diagnosen angepassten 
Tätigkeit äusserte sich dieser Arzt nicht, wies aber immerhin darauf hin, dass bei 
ihm keine weitere Behandlung geplant sei (IV-act. 25-4/6 oben).

2.5 Am 12. Dezember 2019 nahm der RAD-Arzt Dr.med. F.________ (Fach-
arzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates) 

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eine Auswertung der medizinischen Akten vor und fasste seine Ergebnisse wie 
folgt zusammen (IV-act. 29):

Beim Versicherten ist eine Spondylolisthesis Meyerding II mit wechselnder radi-
kulärer Symptomatik L5 beidseits ausgewiesen.
Die angestammte Tätigkeit als Gerüstebaumonteur ist auf Dauer nicht zumutbar, 
eine angepasste leichte bis gelegentlich mittelschwere, wechselbelastende Arbeit, 
im Wechsel zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, ohne Arbeit in einseitiger Kör-
perhaltung, gebückt oder mit repetitiven Rotationen des Oberkörpers, ohne Heben 
und Tragen über 10 kg sind dem Versicherten mit einem 100% Pensum zumutbar.

2.6 Am 14. Februar 2020 erfolgte eine MRI-Untersuchung im Spital 
G.________. Dr.med. H.________ (Leitender Arzt des Instituts Radiologie) um-
schrieb seine Abklärungsergebnisse wie folgt (IV-act. 39-2/2):

Befund
Anterolisthese LWK 5 auf SWK 1 um 10 mm (Meyerding Grad II) bei bilateraler 
Spondylolyse. Konsekutiv foraminaler Enge beidseits mit Kompression der Ner-
venwurzeln L5 beidseits. Sonst harmonisches ventrales und dorsales Alignement. 
Keine weitere Gefügestörung. Inhomogenes Knochenmark, Ödem an der ventralen 
Deckplatte LWK 3. Kleiner Anulus fibrosus Riss LWK 3/4. Tieflumbal betonte 
Facettengelenksarthrosen mit teilweiser Flüssigkeitseinlagerung.

Beurteilung
Anterolisthese LWK 5 auf SWK 1 um 10 mm (Meyerding Grad II) bei bilateraler 
Spondylolyse. Konsekutiv bilaterale foraminale Enge mit Kompression der Ner-
venwurzel L5 beidseits.

Diese Angaben kommentierte der Hausarzt in seinem Kurzbericht vom 12. März 
2020 an die IV-Stelle dahingehend, dass sich seit seinem Bericht vom 15. Juli 
2019 (= Erw. 2.3) "die Situation nicht grundlegend verändert" habe (vgl. IV-
act. 39-1/2).

3.1 Eine gerichtliche Würdigung der vorliegenden medizinischen Unterlagen 
ergibt offenkundig, dass dem Versicherten schwere körperliche Arbeiten, wozu 
auch die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Gerüstbauer mit ständigem Heben/ Tra-
gen von Gerüstteilen/ Gewichten gehört, nicht mehr zumutbar sind. Dies ist bei 
den Parteien unbestritten und anerkannt.

3.2.1  Sodann ist den Ausführungen der Vorinstanz bzw. ihres RAD-Arztes bei-
zupflichten, dass leichte (bis gelegentlich mittelschwere), wechselbelastende Ar-
beiten, welche den erwähnten Diagnosen angepasst sind (sowie namentlich ein-
seitige oder gebückte Körperhaltungen meiden, keine repetitiven Rotationen des 
Oberkörpers erfordern und eine Gewichtslimite von 10 kg einhalten), grundsätz-
lich dem Versicherten vollzeitlich zumutbar sind, ohne dass diesbezüglich eine 
zusätzliche Begutachtung nötig wäre. Dafür spricht einerseits namentlich, dass 
der behandelnde Hausarzt in seinem Bericht vom 15. Juli 2019 an die Vorinstanz 

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körperlich leichte Arbeiten prognostisch noch für mehrere Jahre als möglich er-
achtet hat und überdies in seinem letzten Bericht vor Erlass der angefochtenen 
Verfügung von einer unveränderten Situation seit dem 15. Juli 2019 ausgegan-
gen ist (vgl. oben, Erw. 2.3 und Erw. 2.6 in fine). 

3.2.2  Andererseits fällt massgeblich ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer in 
seiner Stellungnahme vom 19. Februar 2020 zum Vorbescheid selber ausführt: 
"Eine leichtere Tätigkeit kann er dagegen grundsätzlich ausüben, einfach nicht 
mit einer Leistungs-/ Erwerbsfähigkeit von 100%, sondern vielleicht von etwa 
70 - 80% (inkl. leidensbedingter Abzug, Pausen etc.)" (vgl. IV-act. 38-4/7 Ziff. 10; 
siehe auch Beschwerde, S. 6, Ziff. 21). Dass der bald 61-jährige Versicherte, 
welcher jahrzehntelang auf dem Bau gearbeitet hatte und für andere Tätigkeiten 
keine Ausbildung bzw. berufliche Erfahrungen aufweist, für den Rückenbe-
schwerden adaptierte, wechselbelastende Tätigkeiten grundsätzlich nicht die 
gleiche Leistung wie ein gesunder, etwas jüngerer Versicherter erbringen könnte, 
erweist sich ohne weiteres als nachvollziehbar. Diese Aspekte sind indessen im 
Rahmen des Einkommensvergleichs bei der Festsetzung des (hypothetischen) 
Invalideneinkommens bzw. bei der Frage eines leidensbedingten Abzuges mit zu 
berücksichtigen (siehe dazu nachfolgend).

3.2.3  Zusammenfassend ist im Rahmen einer zulässigen antizipierten Beweis-
würdigung nicht damit zu rechnen, dass bei einer Rückweisung der Sache zur 
Vornahme weiterer medizinischer Abklärungen für leidensangepasste wechsel-
belastende Tätigkeiten ein wesentlich geringerer Arbeitsfähigkeitsgrad resultieren 
würde, zumal der Versicherte beim Abklärungsgespräch vom 26. Juni 2019 (und 
mithin rund einen Monat nach dem Verlust der Stelle als Gerüstbauer per 
31.5.2019) gegenüber der Vorinstanz mitteilte, dass er "bereits auf Stellensuche 
für leichte Arbeiten" sei (ohne Hinweis darauf, dass er nur eine Teilzeitstelle su-
che, vgl. IV-act. 13-2/3, oberhalb der Mitte). Sodann ist den Ausführungen der 
Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung unter Ziffer 4 (3. Abs.) uneingeschränkt bei-
zupflichten. Dabei ist namentlich hervorzuheben, dass der erwähnte RAD-Arzt 
sich am 9. April 2020 auch noch mit der aktuellsten Bildgebung (kernspintomo-
graphische Untersuchung der LWS vom 14.2.2020) befasst hat und im Einklang 
mit dem Hausarzt von einer nicht grundlegend veränderten Situation ausgegan-
gen ist (vgl. IV-act. 42). 

3.3 Nicht zu hören ist im vorliegenden Fall auch der Einwand in der Beschwer-
de (S. 7, Ziff. 25), dass gemäss der neueren Rechtsprechung bei sog. somato-
formen Schmerzstörungen die tatsächliche Arbeits- und Leistungsfähigkeit in 
einem strukturierten Beweisverfahren anhand von Indikatoren zu ermitteln sei. 

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Dieser Argumentation wird in der vorinstanzlichen Vernehmlassung (S. 2, Ziff. 4 
1. Abs.) zutreffend entgegengehalten, dass aus den vorliegenden Akten keine 
Anhaltspunkte für das Vorliegen einer eventuellen IV-relevanten psychischen 
Störung zu entnehmen sind. Insbesondere hat der behandelnde Hausarzt den 
Versicherten anfangs Februar 2020 (und mithin rund 2 ½ Monate vor Erlass der 
angefochtenen Verfügung) dem Institutsleiter Radiologie des Spitals G.________ 
(Dr.med. H.________) zur Klärung der Fragestellung "Neuropathie? Diskus-
hernie? Ausmass der Spondylolisthese?" zugewiesen (vgl. IV-act. 39-2/2), ohne 
dass er anschliessend im Bericht vom 12. März 2020 an die IV-Stelle auch nur 
ansatzweise irgendwelche psychische Auffälligkeiten oder einen diesbezüglichen 
Abklärungsbedarf thematisierte (IV-act. 39-1/2). Bei dieser Sachlage läuft das 
erst vor Gericht formulierte Begehren um Durchführung einer psychiatrischen 
Abklärung unter Einbezug der Indikatoren-Rechtsprechung auf eine sogenannte 
"fishing expedition" hinaus (welche darauf abzielen würde, "irgendeine zusätz-
liche Beeinträchtigung zu finden"), was im vorliegenden Kontext keinen Rechts-
schutz verdienen kann. 

4.1 Was den Einkommensvergleich anbelangt, ermittelte die Vorinstanz ein 
jährliches Valideneinkommen von Fr. 65'000.-- (per 2018), welches sich mit dem 
Lohnausweis beim letzten Arbeitgeber deckt (vgl. IV-act. 5-5/5). Dazu wird vor 
Gericht nichts eingewendet, weshalb kein Anlass besteht, davon abzuweichen.

4.2 Bei der Festlegung des Invalideneinkommens berücksichtigte die Vor-
instanz den Durchschnittslohn gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhe-
bung (LSE) 2016 (Tabelle TA1, Total, Kompetenzniveau 1, hochgerechnet nach 
der Entwicklung des Lohnindexes bis 2018, umgerechnet auf 41.7 Arbeitsstun-
den pro Woche), was - noch ohne Berücksichtigung eines leidensbedingten 
Abzuges - einen Jahresverdienst von Fr. 67'430.-- ergibt (IV-act. 43-4/6 oben; 
IV-act. 44-2/5 oben). Dieser Ausgangswert wird vom beanwalteten Beschwerde-
führer vor Gericht nicht in Frage gestellt. Ob und inwieweit ein leidensbedingter 
Abzug anzurechnen wäre, kann hier offen bleiben, denn selbst dann, wenn der in 
der Beschwerde (S. 8, Ziff. 30) postulierte Abzug von zumindest 20% berücksich-
tigt würde, bliebe es dabei, dass kein rentenbegründender IV-Grad von mindes-
tens 40% resultieren würde. Den entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz 
in der Vernehmlassung (S. 3, 2. Abs.) ist vollumfänglich beizupflichten.

5.1 In der Folge ist das Begehren des Beschwerdeführers um Zusprechung 
von Eingliederungsmassnahmen zu prüfen. An sich würde das Gericht es be-
grüssen, dass dem Versicherten bei der Suche nach einer leidensangepassten 
Tätigkeit eine relevante Unterstützung durch die IV-Organe gewährt werden 

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könnte, nachdem er bereits 60-jährig ist, keine Berufsausbildung absolviert hat 
und seine langjährige, körperlich anstrengende Beschäftigung im Bausektor aus 
gesundheitlichen Gründen verloren hat. Eine solche Unterstützung würde sich 
erst recht aufdrängen, weil aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation die Arbeits-
losenzahlen zugenommen haben und die Arbeitssuche für ältere Personen noch 
schwieriger geworden ist, wie der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers über-
zeugend vorgebracht hat. 

5.2 Indessen hat die Vorinstanz vor Gericht an sich korrekt dargelegt, aus wel-
chen Gründen sie hier einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen ablehnen 
kann. Eine Umschulung wäre offenkundig unwirtschaftlich, nachdem der Ver-
sicherte am 2. Oktober 2020 61-jährig wird und nach Absolvierung einer noch zu 
evaluierenden Ausbildung höchstens noch eine kurze Zeitdauer bis zur ordent-
lichen Pensionierung (Übertritt ins AHV-Alter) verbliebe. Dass eine Umschulung 
kaum wirtschaftlich wäre, wird denn auch vom Beschwerdeführer in der Replik 
(S. 3 unten) ausdrücklich anerkannt.

Sodann benötigt der Beschwerdeführer (der keine Berufsausbildung absolviert 
hat und seine langjährigen, körperlich anstrengenden Beschäftigungen im Bau-
sektor wegen Rückenbeschwerden nicht mehr ausüben kann) für die Suche nach 
einer leidensangepassten Stelle als Hilfsarbeiter grundsätzlich keine Berufsbera-
tung, sondern Unterstützung bei der Arbeitsvermittlung. Allerdings hat die höch-
strichterliche Rechtsprechung bislang einen gesetzlichen Anspruch auf Arbeits-
vermittlung durch die IV verneint, wenn dem Versicherten leichte Tätigkeiten voll-
zeitlich zumutbar sind und die Schwierigkeiten bei der Stellensuche nicht einer 
spezifischen Einschränkung gesundheitlicher Art zugeordnet werden können 
(vgl. oben, Erw. 1.8, mit Verweis auf Meyer/ Reichmuth, a.a.O., Art. 18 IVG N 6). 
Darauf hat die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 6) an sich zutreffend 
hingewiesen.

5.3 Des Weiteren scheitert die Annahme der Unverwertbarkeit der dargelegten 
Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten grundsätzlich daran, dass der 
Versicherte mit einer Anstellung bis Ende Mai 2019 keine lange Absenz vom Ar-
beitsmarkt aufweist (keine relevante arbeitsmarktliche Desintegration) und nicht 
der derzeit aktuelle Arbeitsmarkt, sondern vielmehr ein (theoretisch) ausgegli-
chener Arbeitsmarkt massgebend ist. Ein derartiger ausgeglichener Arbeitsmarkt 
ist durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Ar-
beitskräften gekennzeichnet und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten 
auf (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_458/2018 vom 23.10.2018 Erw. 4.1 mit 
Verweis auf BGE 110 V 273 Erw. 4b S. 276). Bei der Einschätzung der zumut-
baren Arbeitsfähigkeit (nach Abklärungen nach der IV-Anmeldung) war der Ver-

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sicherte 60-jährig, was grundsätzlich noch einer 5-jährigen Aktivitätsdauer bis zur 
ordentlichen Pensionierung entspricht. Den diesbezüglichen Ausführungen der 
Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (S. 4f.) ist beizupflichten. Im Einklang mit der 
Vorinstanz ist der Versicherte zwar eingeschränkt auf leichte bis intermittierend 
mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeiten, ohne Arbeiten in einseitiger oder 
gebückter Körperhaltung oder mit repetitiven Rotationen des Oberkörpers (sowie 
mit Gewichtslimiten bis höchstens 10 kg), allerdings steht für solche Einschrän-
kungen grundsätzlich ein vergleichsweise weites Spektrum zumutbarer Hilfstätig-
keiten offen, zumal solche Arbeiten altersunabhängig nachgefragt werden. 

6. Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als grundsätzlich un-
begründet. Dennoch wird die Vorinstanz eingeladen zu prüfen, ob in Anbetracht 
der aussergewöhnlichen Situation, welche aufgrund der Corona-Auswirkungen 
eingetreten ist und bei der IV-Anmeldung (8.7.2019) grundsätzlich für niemanden 
vorstellbar war, nicht dennoch eine Unterstützung bei der Wiedereingliederung 
möglich wäre. Denn die Hauptaufgabe der Invalidenversicherung besteht u.a. 
in der bestmöglichen Verminderung der nachteiligen Auswirkungen eines Ge-
sundheitsschadens auf die Erwerbsfähigkeit der Versicherten (siehe auch Stefan 
Ritler und Andrea Lützi, Eingliederung und Wiedereingliederung aus der Sicht 
der IV, publ. in: SZS 60/2016, S. 722ff.). In diesem Sinne regt das Gericht an, 
anstelle eines eventuellen Weiterzugs ans Bundesgericht die Möglichkeiten eines 
Vergleichs nach Art. 50 ATSG zu prüfen. Dabei könnte eventuell ein Einarbei-
tungszuschuss im Sinne von Art. 18b IVG das Tor für einen Wiedereinstieg in 
eine erwerbliche (leidensangepasste) Tätigkeit öffnen. Anzufügen ist, dass es im 
konkreten Fall offenkundig sinnvoller wäre, grundsätzlich einen Einarbeitungszu-
schuss zu finanzieren, statt weitere Kosten durch eine zusätzliche medizinische 
Untersuchung zu verursachen (wobei letzteres wohl Gegenstand eines allfälligen 
Weiterzugs bilden würde).

7. Nachdem das Gericht der vorliegenden Beschwerde viel Verständnis ent-
gegenbringt und um eine angeregte Vergleichslösung zu erleichtern, wird aus-
nahmsweise auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet. Der einbezahlte 
Kostenvorschuss wird dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zurückerstat-
tet. Eine Parteientschädigung kann indes nicht zugesprochen werden.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Parteien werden eingeladen, unter Hinweis auf die Ausführungen in 
den Erwägungen (Ziff. 5.1 und 6) die Möglichkeiten eines Vergleichs zur 
Unterstützung des Versicherten bei der Wiedereingliederung zu prüfen.

3. Es werden ausnahmsweise keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Be-
schwerdeführer einbezahlte Kostenvorschuss von Fr. 500.-- wird seinem 
Rechtsvertreter aus der Gerichtskasse zurückerstattet.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen 
Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 11. August 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 24. August 2020