# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7bc66f85-0c97-5f55-a3df-54663a32d9bb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.08.2010 D-5510/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5510-2010_2010-08-06.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5510/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  6 .  A u g u s t  2 0 1 0

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Gérard Scherrer;
Gerichtsschreiberin Jacqueline Augsburger.

A._______, geboren [...], Nigeria,
c/o [...]
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 
(Dublin-Verfahren); 
Verfügung des BFM vom 20. Juli 2010 / N [...].

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5510/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge im Januar 2007 
Nigeria verliess und über Niger, Algerien und Libyen am 6. Juni 2008 
nach Italien gelangte, wo er fast zwei Jahre lebte, bis er am 30. Mai  
2010 illegal in die Schweiz einreiste und am selben Tag um Asyl nach-
suchte, 

dass sein in Rom gestelltes Asylgesuch nach einigen Monaten abge-
wiesen worden sei und er deshalb das Asylzentrum in Rom habe ver-
lassen müssen und seither vom Betteln gelebt habe, 

dass er zur Begründung des Asylgesuchs in der Schweiz im Wesentli-
chen geltend machte, er habe sich seit 2003 als Mitglied des "Move-
ment for the Actualization of the Sovereign State of Biafra" (Massob) 
für die Unabhängigkeit Biafras eingesetzt, und im Jahre 2005 sei des-
wegen gegen ihn ein Haftbefehl erlassen worden, 

dass das BFM mit Verfügung vom 20. Juli 2010 – eröffnet am 28. Juli 
2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Lit. d  des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
die Wegweisung nach Italien sowie den Vollzug anordnete,

dass  es  den  Beschwerdeführer  gleichzeitig  aufforderte,  die  Schweiz 
spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen und 
festhielt, einer Beschwerde gegen diese Verfügung komme keine auf-
schiebende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer  habe  in  Italien  ein  Asylgesuch  eingereicht,  sei  dort  
daktyloskopiert worden und später von dort direkt in die Schweiz ge-
reist, 

dass Italien gestützt  auf  das Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen 
Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung des 
zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder 
in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsabkom-
men  [DAA,  SR  0.142.392.68]) und  auf  das  Übereinkommen  vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 

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und  von  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 2004, 
SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,

dass gestützt auf die Eurodac-Treffer in Italien vom 23. Juni 2008 und 
27. Juni 2008 das BFM am 21. Juni 2010 an Italien ein Ersuchen um 
Übernahme des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 16 Abs. 1 Bst. e 
der  Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar  2003 
[Dublin-II-VO] zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Bestim-
mung des Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung eines von einem  Dritt-
staatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags  zu-
ständig ist, gestellt habe, 

dass Italien  bis  zum Ablauf  der  Frist  am 6. Juli  2010 das Ersuchen 
nicht  beantwortet  habe  und  die  Zuständigkeit  gestützt  auf  Art.  20 
Abs. 1 Bst. c der Dublin-II-VO deshalb auf diesen Staat übergegangen 
sei, 

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
oder Verlängerung (Art. 19 f. Dublin-II-VO) – bis spätestens am 5. Ja-
nuar 2011 zu erfolgen habe, 

dass im Rahmen des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführer erklärt 
habe, er wolle nicht nach Italien zurückkehren, weil sich dort niemand 
um  ihn  gekümmert  habe  und  eine  Rückkehr  nach  Italien  bedeuten 
würde, dass die ganze Welt ihn nicht wolle, 

dass diese Aussagen an der Zuständigkeit  Italiens nichts  zu ändern 
vermöchten, 

dass der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in dem er 
Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finde und 
deshalb das Non-Refoulement-Gebot bezüglich des Heimat- oder Her-
kunftsstaates nicht zu prüfen sei, 

dass ferner keine Hinweise bezüglich einer Verletzung von Art. 3  der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) im Falle seiner Rückkehr nach 
Italien bestünden, 

dass auf das Asylgesuch daher nicht einzutreten sei, 

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dass die Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Vollzugs zu 
bejahen seien,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom 2. August 2010  gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob,

dass er die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung beantragte so-
wie die Rückweisung der Sache an das BFM mit der Anweisung, sein 
Recht zum Selbsteintritt auszuüben und sich für das vorliegende Asyl-
verfahren als zuständig zu erklären,

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um den Erlass vorsorglicher 
Massnahmen beziehungsweise um die Erteilung der aufschiebenden 
Wirkung der Beschwerde sowie um die unentgeltliche Prozessführung 
samt Entbindung von der Vorschusspflicht (Art. 65 Abs. 1 des Verwal-
tungsverfahrensgesetzes  vom  20.  Dezember  1968  [VwVG, 
SR 172.021]) ersuchte, 

dass auf die Beschwerdebegründung – soweit  entscheidrelevant – in 
den nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung mit 
Zwischenverfügung vom 3. August 2010 provisorisch aussetzte, 

dass die vollständigen vorinstanzlichen Akten am 5. August 2010 beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwer-
de einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG), 

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichter li-
cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art.  111a 
Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass mit  dem vorliegenden Entscheid in  der Hauptsache der Antrag 
auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde im Sinne 
von Art. 107a AsylG gegenstandslos wird,

dass für das Gesuch um Verzicht auf Erhebung eines Kostenvorschus-
ses dasselbe gilt, 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der vorgängige Aufenthalt des Beschwerdeführers in Italien und 
das Einreichen eines Asylgesuchs in Rom am 27. Juni 2008 unbestrit-
ten sind (A1/11 S. 7; A12/5 S. 3), 

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dass das Asylgesuch in Italien nach einigen Monaten abgewiesen wur-
de und der Beschwerdeführer bis zu seiner Ausreise in die Schweiz il -
legal in Rom blieb (A1/11 S. 6 f.; A12/5 S. 3), 

dass die italienischen Behörden das Ersuchen der Schweizer Behör-
den vom 21. Juni  2010 um Rückübernahme des Beschwerdeführers 
(A12/5) unbeantwortet liessen, womit gestützt auf Art. 20 Abs. 1 Bst. c 
Dublin-II-VO die Zuständigkeit Italiens für die Prüfung des am 30. Mai 
2010 in der Schweiz eingereichten Asylgesuchs gemäss Dubliner Ver-
fahrensregelung definitiv geworden ist, 

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Rechtsmitteleingabe im Wesent li-
chen geltend macht, er sei in Italien wiederholt Opfer von rassistisch 
motivierten  Übergriffen  geworden,  habe  dort  weder  eine  Unterkunft 
noch eine sonstige Betreuung erhalten, sei keinem fairen Asylverfah-
ren sondern unmenschlicher Behandlung unterworfen, 

dass  ihm  bei  einer  Überstellung  nach  Italien  ferner  eine  Kettenab-
schiebung von dort über Libyen nach Nigeria und folglich eine Verlet-
zung des Non-Refoulement-Prinzips sowie von Art. 3 EMRK drohe, 

dass aus diesen Gründen das BFM die Pflicht  zum Selbsteintritt  ge-
mäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO habe, 

dass  hinsichtlich  der  grundsätzlichen  Vorbehalte  gegenüber  der  Be-
handlung  Asylsuchender  in  Italien  festzuhalten  ist,  dass  diese  dort 
zwar beim Zugang zu Unterkunft, Arbeit und medizinischer Infrastruk-
tur gewissen Schwierigkeiten ausgesetzt sein können, 

dass  indessen  Italien  sowohl  Signatarstaat  des  Abkommens  vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK, 
SR 0.142.30) als auch der EMRK ist und keine konkreten Anhaltspunk-
te  vorliegen,  wonach  sich  Italien  nicht  an  die  daraus  resultierenden 
völkerrechtlichen Verpflichtungen hält, 

dass  der  auf  Beschwerdeebene  geltend  gemachte  pauschale  Ein-
wand, dem Beschwerdeführer drohe eine Kettenabschiebung von der 
Schweiz über Italien nach Libyen und Nigeria,  somit nicht begründet 
ist, 

dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden bevorzugt behandelt werden, 

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dass sich – neben den staatlichen Strukturen – auch zahlreiche private 
Hilfsorganisationen der  Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlin-
gen annehmen, 

dass den allgemeinen Ausführungen in der Beschwerde bezüglich der 
geltend gemachten rassistischen Übergriffe in  Italien entgegenzuhal-
ten ist, dass der Beschwerdeführer sich bei Bedarf an die zuständigen 
italienischen Behörden oder an private Institutionen wenden kann, 

dass er bereits zwei Jahre lang in Italien gelebt hat und daher mit den  
bestehenden Begebenheiten und Hilfsangeboten vertraut sein dürfte, 

dass seine Ausführungen anlässlich der Gehörsgewährung am 10. Ju-
ni 2010 zu einer allfälligen Wegweisung nach Italien, dieser Staat habe 
sich nicht um ihn gekümmert und die ganze Welt wolle ihn nicht, nicht  
zuletzt deshalb unbehelflich sind, weil es sich beim Beschwerdeführer 
nicht um eine verletzliche Person handelt, sondern um einen erwach-
senen jungen Mann ohne aktenkundige gesundheitliche Probleme, 

dass  aufgrund  dieser  Erwägungen offensichtlich  keine  Veranlassung 
zu einem Selbsteintritt aus humanitären Gründen besteht, 

dass der Vorinstanz daher zuzustimmen ist, diese Aussagen vermöch-
ten an der Zuständigkeit Italiens für die Durchführung des Asylverfah-
rens nichts zu ändern,

dass das BFM den Beschwerdeführer somit in den Dublin-Staat Italien 
überführen darf, welcher für die Prüfung seines Asylgesuches staats-
vertraglich zuständig ist, 

dass das BFM in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu Recht 
auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen steht  und 
demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,

dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständi-
gen Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum bleibt  für  Ersatzmass-

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nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss (vgl.  vor-
gehende Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete,

dass der Beschwerdeführer demnach nicht darzutun vermag, inwiefern 
die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzen, den rechtserhebli-
chen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellen oder unange-
messen sein sollte  (Art. 106 AsylG),  weshalb die Beschwerde abzu-
weisen ist, 

dass aufgrund der Aussichtslosigkeit der Beschwerde das Gesuch im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. Die 
Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer aufer-
legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns-
ten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N [...]  (per 

Kurier; in Kopie)
- [die zuständige kantonale Behörde] (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Schmid Jacqueline Augsburger

Versand: 

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