# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cf6389d6-eaf9-5a25-b6fc-3b00c72ace4f
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-14
**Language:** de
**Title:** 5A_31/2026 14.01.2026
**Docket/Reference:** 5A_31/2026
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F14-01-2026-5A_31-2026&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
5A_31/2026
Urteil vom 14. Januar 2026
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Bovey, Prsident,
Gerichtsschreiber Mckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdefhrerin,
gegen
Kindes- und Erwachsenenschutzbehrde Prttigau/Davos, Talstrasse 2A, 7270 Davos Platz.
Gegenstand
Stationre Begutachtung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Graubnden, Erste zivilrechtliche Kammer, vom 11. Dezember 2025 (ZR1 25 148).
Sachverhalt:
Die KESB Prttigau/Davos errichtete fr die Beschwerdefhrerin im Dezember 2021 eine Vertretungsbeistandschaft mit umfassender Vermgensverwaltung und entzog ihr den Zugriff auf smtliche Vermgenswerte bis auf ein persnliches Unterhaltskonto.
Die mit der Mandatsfhrung in den Bereichen Wohnen und Gesundheit beauftragte Beistndin stellte der KESB am 24. Juli 2025 den Antrag, es sei eine stationre Begutachtung zu prfen. Nach Vornahme diverser Sachverhaltsabklrungen und persnlicher Anhrung ordnete die KESB am 5. November 2025 eine stationre Begutachtung durch die Psychiatrischen Dienste Graubnden in der Klinik B.________ an.
Die hiergegen eingereichte Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Graubnden mit Entscheid vom 11. Dezember 2025 ab.
Mit Eingabe vom 12. Januar 2025 wendet sich die Beschwerdefhrerin an das Bundesgericht mit dem Begehren um Aufhebung der stationren Begutachtung.
Erwgungen:
1.
Der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt ist fr das Bundesgericht grundstzlich verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbezglich kann nur eine willkrliche Sachverhaltsfeststellung gergt werden, fr welche das strenge Rgeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG ), was bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und belegte Rgen prft, whrend es auf ungengend substanziierte Rgen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 149 III 81 E. 1.3).
In rechtlicher Hinsicht hat die Beschwerde eine Begrndung zu enthalten, in welcher in gedrngter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Begrndung erfordert (BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).
2.
Es lsst sich keine konkret auf den angefochtenen Entscheid beziehende Begrndung ausmachen, mit welcher eine willkrliche Sachverhaltsfeststellung aufgezeigt oder eine falsche Rechtsanwendung dargelegt wrde. Die Beschwerdeschrift enthlt die sinngemsse Behauptung, die KESB habe keinen Schutzauftrag, sondern der Schutz der Grundrechte des Schweizervolkes obliege ausschliesslich dem Bundesgericht. Daraus ergibt sich ebenso wenig eine willkrliche Sachverhaltsfeststellung oder eine Rechtsverletzung wie aus den stichwortartigen Vermerken direkt auf dem angefochtenen Entscheid (wie: "es handelt sich um Flschungen", "Gerichte sind das bel", "habe niemanden als Vertrauensperson ernannt", "100 % Betrug", "Makulatur" etc.).
3.
Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begrndet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Prsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).
4.
Angesichts der konkreten Umstnde ist auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt der Prsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdefhrerin, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehrde Prttigau/Davos und dem Obergericht des Kantons Graubnden, Erste zivilrechtliche Kammer, mitgeteilt.
Lausanne, 14. Januar 2026
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Prsident: Bovey
Der Gerichtsschreiber: Mckli