# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3282038-d8a2-5295-be27-ef0bc2643f35
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.08.2025 D-6008/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6008-2025_2025-08-29.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-6008/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 9 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richter David R. Wenger;   

Gerichtsschreiberin Sara Steiner. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,   

vertreten durch Dr. iur. Eylem Copur, Rechtsschutz für Asyl-

suchende, Bundesasylzentrum Region Zürich,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl (ohne Wegweisungsvollzug; beschleunigtes Verfahren); 

Verfügung des SEM vom 31. Juli 2025. 

 

 

 

D-6008/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 2. Juni 2025 in der Schweiz um Asyl nach-

suchte und anlässlich der Erstbefragung vom 23. Juni 2025 sowie der An-

hörung zu den Asylgründen vom 22. Juli 2025 im Wesentlichen geltend 

machte, seine Familie sei aus dem Panjshirtal, wo sein Onkel bei der staat-

lichen Armee gewesen sei und sein Vater für die Sicherheit im Dorf gesorgt 

habe, 

dass sein Onkel und sein Vater beim Einfall der Taliban im Jahr 2021 im 

Panjshirtal Widerstand geleistet hätten, wobei der Onkel gestorben und der 

Vater verletzt worden sei, 

dass sein Vater, als er bei den Taliban die Herausgabe des Leichnams des 

Onkels verlangt habe, aufgrund seiner Tätigkeit für den Staat festgenom-

men und nach der Waffe des Onkels sowie der Zusammensetzung der Wi-

derstandsgruppe befragt, aber auf sein Versprechen, nach der Bestattung 

mit den Taliban zu kooperieren, freigelassen worden sei,  

dass er (der Beschwerdeführer) mit seiner Familie daraufhin zu Verwand-

ten nach Kabul geflüchtet sei, wo der Vater und er selber mitgenommen 

und nach der Waffe des Onkels sowie den Mitgliedern des Widerstands 

befragt (sein Vater unter Folter), nach einer Nacht aber wieder freigelassen 

worden seien, weil er durch einen Schlag auf den Kopf verletzt worden sei 

und sein Vater ihn ins Spital habe bringen müssen,  

dass sie in der Folge sie in den Iran ausgereist seien, wo sie knapp drei 

Jahre gelebt hätten, bevor er weitergereist sei, 

dass das SEM mit Verfügung vom 31. Juli 2025 – gleichentags eröffnet – 

die Flüchtlingseigenschaft des Beschwerdeführers im Rahmen des be-

schleunigten Verfahrens verneinte, dessen Asylgesuch ablehnte sowie 

seine Wegweisung aus der Schweiz anordnete, ihn aber wegen Unzumut-

barkeit des Wegweisungsvollzugs vorläufig aufnahm, 

dass der Beschwerdeführer mit der gleichen Verfügung dem Kanton (…) 

zugewiesen wurde, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 11. August 2025 gegen diese 

Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben hat, 

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Seite 3 

dass er dabei geltend macht, ihm sei Asyl zu gewähren und die Flüchtlings-

eigenschaft zuzuerkennen, eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz 

zurückzuweisen,  

dass er gleichzeitig gegen die Zuteilung in den Kanton (…) Beschwerde 

erhob, 

und der Beschwerdeführer in verfahrensrechtlicher Hinsicht die Gewäh-

rung der unentgeltlichen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhe-

bung eines Kostenvorschusses beantragt, 

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 

12. August 20225 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 1 

AsylG), 

 

und zieht in Erwägung, 

dass bezüglich der Frage der Kantonszuteilung ein separates Verfahren 

mit der Verfahrensnummer F-6077/2025 eröffnet worden ist und sich der 

Prozessgegenstand damit vorliegend auf die Fragen Asyl und Flüchtlings-

eigenschaft beschränkt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

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dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten (vgl. BVGE 

2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass das SEM den Sachverhalt vollständig und richtig festgestellt hat, 

dass der Beschwerdeführer nicht geltend gemacht hat, er habe Kenntnisse 

von den Waffen des Onkels oder weiterer Widerstandskämpfer gehabt, und 

es entgegen dem Vorbringen in der Beschwerde nicht am SEM gelegen 

hat, diese Sachverhalte weiter zu erfragen, wenn sie der Beschwerdefüh-

rer nicht von sich aus erwähnt, 

dass der Antrag um Rückweisung an die Vorinstanz vor diesem Hinter-

grund abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass das SEM in seiner Verfügung mit überzeugender Begründung zur Er-

kenntnis gelangt ist, die Vorbringen des Beschwerdeführers würden den 

Anforderungen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlichkeit 

nicht genügen,  

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dass auf die entsprechenden Erwägungen verwiesen werden kann und es 

dem Beschwerdeführer nicht gelingt, diesen Argumenten Stichhaltiges ent-

gegenzusetzen, 

dass gemäss Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts Angehö-

rige der Sicherheitskräfte oder der ehemaligen Regierung nahestehende 

Personen in Afghanistan einem erhöhten Verfolgungsrisiko und deren Ver-

wandte einer Reflexverfolgung ausgesetzt sein können, diese abstrakte 

Gefährdung sich aber individuell konkretisiert haben muss, was im jeweili-

gen konkreten Einzelfall abzuwägen ist (vgl. etwa Urteil des BVGer D-

3312/2024 vom 8. Januar 2025 E. 6.1 m.w.H. u.a. analog auf F-800/2022 

vom 5. Juni 2023 E. 6.2 [betreffend Visum aus humanitärem Gründen]), 

dass das SEM vor diesem Hintergrund richtig festgestellt hat, eine begrün-

dete Furcht vor einer flüchtlingsrechtlich relevanten Reflexverfolgung sei 

nur bei Vorliegen von besonderen Umständen gegeben, wenn etwa die be-

treffende Person bereits schwerwiegende Nachteile erlitten habe oder bei 

Verdacht eigener oppositioneller Aktivitäten,  

dass das SEM vorliegend zu Recht schlussfolgerte, solche besonderen 

Umstände seien vorliegend nicht zu erkennen, zumal das Interesse der 

Taliban dem Onkel und dem Vater des Beschwerdeführers gegolten habe, 

während er selber trotz der Verhaftung nicht über ein Profil verfüge, wel-

ches eine gesteigerte Aufmerksamkeit der Taliban auf seine Person lenken 

könnte,  

dass es auch richtig davon ausging, der Beschwerdeführer verfüge trotz 

der Tätigkeit seiner Verwandten nicht über einen familiären Hintergrund, 

weswegen er in den besonderen Verfolgungsfokus der Taliban geraten 

könnte, zumal er keine Kenntnisse über die Funktion und die Tätigkeiten 

seines Onkels beim Militär besitzt, welcher zudem verstorben ist, sein Vater 

trotz wiederholter Festnahmen durch die Taliban stets wieder freigelassen 

worden ist und die Familie Afghanistan unbehelligt verlassen konnte, 

dass es schliesslich richtig darauf hingewiesen hat, die geschilderten Vor-

fälle lägen bereits längere Zeit zurück – der Beschwerdeführer hat knapp 

drei Jahre im Iran gelebt – und es keine Anhaltspunkte gebe, wonach er 

oder seine Familie nach ihrer Ausreise durch die Taliban jemals gesucht 

worden seien, 

dass bereits der Einwand in der Beschwerde, der Vater und der Onkel des 

Beschwerdeführers und damit auch er selber würden zur Kategorie der 

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gefährdeten Personen gehören, angesichts der niederschwelligen Tätig-

keit des Vaters und der geringen Kenntnisse zur Tätigkeit des Onkels zu 

relativieren ist, 

dass der Vater des Beschwerdeführers und er selber aber ohnehin lediglich 

zur Befragung betreffend den Onkel mitgenommen aber wieder freigelas-

sen worden und unbehelligt ausgereist sind, was nicht auf eine akute Ge-

fährdungssituation hinweist, 

dass der in der Beschwerde geltend gemachte Umstand, der Vater sei nur 

unter dem Versprechen zu kooperieren beziehungsweise, weil er ihn (den 

Beschwerdeführer) habe ins Spital bringen müssen, freigelassen worden, 

daran nichts zu ändern vermag, da die Taliban ihn auch diesfalls nicht frei-

gelassen hätten, wenn ein tatsächliches Verfolgungsinteresse bestanden 

hätte, 

dass weiter der Einwand in der Beschwerde, wonach der Beschwerdefüh-

rer nicht über ein politisches Profil verfügen müsse, ins Leere stösst, zumal 

wie oben dargelegt praxisgemäss besondere Umstände – wie eigene poli-

tische Aktivitäten – zu einer Reflexverfolgungsgefahr führen könnten,  

dass in der Beschwerde weiter eingewendet wird, es sei nicht nachvoll-

ziehbar, dass es flüchtlingsrechtlich nicht relevant sein solle, dass ein On-

kel ermordet und der eigene Vater vor seinen Augen gefoltert worden sei,  

dass solche Ereignisse zwar praxisgemäss unter dem Aspekt der subjektiv 

begründeten Furcht vor zukünftiger Verfolgung zu berücksichtigen sein 

können, 

dass dies aber vorliegend zu keiner anderen Einschätzung führt, nachdem 

– wie bereits dargelegt – aus objektiver Sicht keine Anhaltpunkte für eine 

drohende Verfolgungsgefahr zu erkennen sind,  

dass das SEM auch aufgrund des jungen Alters des Beschwerdeführers 

schliesslich zu Recht auf ein mangelndes Verfolgungsinteresse an ihm ge-

schlossen hat, da er von den Taliban mit damals zwölf Jahren kaum als 

politischer Gegner qualifiziert worden ist, und dieser Faktor entgegen der 

Beschwerde nicht zu seinen Gunsten zu würdigen ist, 

dass auch der ethnische Hintergrund des Beschwerdeführers als Tad-

schike entgegen dem Vorbringen in der Beschwerde praxisgemäss und 

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auch angesichts der vorliegenden Gesamtumstände nicht zu einer begrün-

deten Verfolgungsfurcht zu führen vermag, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass die Wegweisungsvollzugshindernisse (Unzulässigkeit, Unzumutbar-

keit und Unmöglichkeit; vgl. Art. 83 Abs. 2–4 des Bundesgesetzes über die 

Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration vom 16. Dezember 

2005 [AIG; SR 142.20]) alternativer Natur sind und sobald eines von ihnen 

erfüllt ist, der Wegweisungsvollzug als undurchführbar zu betrachten und 

die weitere Anwesenheit in der Schweiz gemäss den Bestimmungen der 

vorläufigen Aufnahme zu regeln ist (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 und 

2009/51 E. 5.4, je m.w.H.), 

dass der Beschwerdeführer mit Verfügung des SEM vom 31. Juli 2025 we-

gen gegenwärtiger Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs vorläufig 

aufgenommen wurde, sodass sich praxisgemäss weitere Ausführungen 

zur Zulässigkeit und Möglichkeit des Wegweisungsvollzugs erübrigen, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass mit der Beschwerde ein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen 

Prozessführung gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG gestellt wurde und gemäss 

dieser Bestimmung von der Erhebung von Verfahrenskosten abgesehen 

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wird, wenn die Partei nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und ihre 

Beschwerde nicht aussichtslos erscheint,  

dass sich aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt, dass die Begeh-

ren des Beschwerdeführers von vornherein aussichtlos waren, weshalb 

das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abzuwei-

sen ist, 

dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 

mit dem Entscheid in der Hauptsache gegenstandslos wird. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

In Abweisung des Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Prozess-

führung werden die Verfahrenskosten von Fr. 750.– dem 

Beschwerdeführer auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand 

des Urteils zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Sara Steiner 

 

 

Versand: