# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c06f4f6c-4732-5532-b24f-8a0dfa9d87ba
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-11-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.11.2011 E-1693/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1693-2009_2011-11-24.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­1693/2009

U r t e i l   v om   2 4 .   No v embe r   2 0 1 1

Besetzung Richter Bruno Huber (Vorsitz),
Richter Walter Lang,
Richter François Badoud,
Gerichtsschreiberin Carmen Wittwer.

Parteien A._______, geboren (…),
dessen Ehefrau B._______, geboren (…),
und deren Kinder
C._______, geboren (…), 
D._______, geboren (…),
Pakistan,
(…),
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz. 

Gegenstand Asyl und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 11. Februar 2009 / N (…).

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Sachverhalt:

A. 
Die  aus  E._______  (…)  stammenden  Beschwerdeführenden  verliessen 
ihren Heimatstaat eigenen Angaben zufolge am (…) auf dem Luftweg und 
gelangten  über  F._______,  G._______  und  weitere,  ihnen  unbekannte 
Länder am 3. November 2008 auf dem Landweg in die Schweiz, wo sie 
gleichentags im Empfangs­ und Verfahrenszentrum (EVZ) H._______ um 
Asyl  nachsuchten.  Die  summarische Befragung  fand  am  11.  November 
2008 im EVZ und die Anhörung zu den Asylgründen gleichenorts am 22. 
Dezember 2008 statt.

B. 
Zur  Begründung  ihrer  Asylgesuche  machten  die  Beschwerdeführenden 
geltend,  sie  hätten  gegen  den  Willen  ihrer  Familien  geheiratet  und 
würden  daher  von  diesen  mit  dem  Tod  bedroht.  Schlichtungsversuche 
seien gescheitert, und die Familie der Beschwerdeführerin habe nach der 
Geburt ihrer Tochter die Wohnung zerstört, eine schriftliche Morddrohung 
hinterlassen und die Beschwerdeführerin nach mehreren Jahren an ihrem 
neuen  Aufenthaltsort  bei  einem  Onkel  in  I._______  aufgespürt  sowie 
bedroht.

Als  Beleg  für  ihre  Identität  reichten  sie  Kopien  ihrer  pakistanischen 
Pässe,  eine  Ehebestätigung  vom  (…),  eine  in  englischer  Sprache 
ausgestellte  Geburtsurkunde  der  Tochter  sowie  eine  diese  betreffende 
Abstammungsbestätigung und Kopien der Stammes­ID­Karten ein. 

C. 
Mit Verfügung vom 11. Februar 2009 – eröffnet  am 16. Februar 2009 – 
stellte  das  BFM  fest,  die  Beschwerdeführenden  erfüllten  die 
Flüchtlingseigenschaft nicht,  lehnte ihre Asylgesuche ab und ordnete die 
Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an.

D. 
Mit  Rechtsmitteleingabe  vom  16.  März  2009  (Formularbeschwerde  mit 
handschriftlichen Ergänzungen) beantragten die Beschwerdeführenden in 
materieller  Hinsicht  die  Aufhebung  der  vorinstanzlichen  Verfügung  und 
unter  Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft  die Gewährung  von Asyl, 
eventualiter  die  Feststellung  der  Unzulässigkeit,  Unzumutbarkeit  und 
Unmöglichkeit  des  Wegweisungsvollzuges  und  die  Anordnung  der 
vorläufigen Aufnahme.

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In prozessualer Hinsicht beantragten sie den Verzicht auf die Erhebung 
eines  Kostenvorschusses  und  die  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege.  Eventualiter  ersuchten  sie  um  Wiederherstellung  der 
aufschiebenden  Wirkung  der  Beschwerde,  um  vorsorgliche  Anweisung 
der  zuständigen  Behörde,  die  Kontaktaufnahme mit  den  Behörden  des 
Heimat­  oder  Herkunftsstaates  sowie  jegliche  Datenweitergabe  an 
dieselben  zu  unterlassen  und  bei  bereits  erfolgter  Datenweitergabe 
darüber in einer separaten Verfügung zu informieren.

E. 
Mit  Eingabe  vom  18.  März  2009  liess  das  Sozialamt  J._______  dem 
Bundesverwaltungsgericht  eine  die  Beschwerdeführenden  betreffende 
Unterstützungsbescheinigung zukommen.

F. 
Mit Zwischenverfügung vom 25. März 2009 stellte der  Instruktionsrichter 
fest,  die  Beschwerdeführenden  dürften  den  Ausgang  des 
Rechtsmittelverfahrens  in  der Schweiz  abwarten,  hiess  das Gesuch  um 
Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gut und verzichtete auf die 
Erhebung  eines  Kostenvorschusses.  Gleichzeitig  wurde  die  Vorinstanz 
zur Einreichung einer Vernehmlassung eingeladen.

G. 
In  seiner  Vernehmlassung  vom  30.  März  2009  hielt  das  BFM  fest,  die 
Beschwerdeschrift  enthalte  keine  neuen  erheblichen  Tatsachen  und 
Beweismittel,  welche  eine  Änderung  seines  Standpunktes  rechtfertigen 
könnten,  und  beantragte  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Diese 
Stellungnahme  wurde  den  Beschwerdeführenden  vom  Gericht  am  31. 
März 2009 zur Kenntnis gebracht.

H. 
Mit Schreiben vom 17. April 2009  teilten die Beschwerdeführenden dem 
Gericht mit, dass sie ein zweites Kind erwarteten.

Am (…) brachte die Beschwerdeführerin D._______ zur Welt.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 

1.1. Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021).  Das  BFM 
gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz 
des  Bundesverwaltungsgerichts.  Eine  das  Sachgebiet  betreffende 
Ausnahme  im  Sinne  von  Art.  32  VGG  liegt  nicht  vor.  Das 
Bundesverwaltungsgericht  ist  daher  zuständig  für  die  Beurteilung  der 
vorliegenden  Beschwerde  und  entscheidet  auf  dem  Gebiet  des  Asyls 
endgültig,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des 
Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 
105 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]; Art. 83 Bst. 
d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG,  SR 
173.110]).

1.2. Das  Verfahren  richtet  sich  nach  dem  VwVG,  dem  VGG  und  dem 
BGG, soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 
AsylG).

1.3.  Die  Beschwerde  ist  frist­  und  formgerecht  eingereicht.  Die  Be­
schwerdeführenden  haben  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen, sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
und  haben  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung.  Sie  sind  daher  zur  Einreichung  der 
Beschwerde legitimiert (Art. 108 Abs. 1 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. 
Art.  37  VGG  und       Art.  48  Abs.  1  und  Art.  52  VwVG).  Auf  die 
Beschwerde ist einzutreten.

2. 
Mit  Beschwerde  kann  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).

3. 

3.1.  Gemäss  Art.  2  Abs.  1  AsylG  gewährt  die  Schweiz  Flüchtlingen 
grundsätzlich  Asyl.  Flüchtlinge  sind  Personen,  die  in  ihrem Heimatstaat 
oder  im Land,  in dem sie zuletzt wohnten, wegen  ihrer Rasse, Religion, 

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Nationalität,  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder 
wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt 
sind  oder  begründete  Furcht  haben,  solchen  Nachteilen  ausgesetzt  zu 
werden. Als  ernsthafte Nachteile  gelten  namentlich  die Gefährdung  des 
Leibes,  des  Lebens  oder  der  Freiheit  sowie  Massnahmen,  die  einen 
unerträglichen  psychischen  Druck  bewirken.  Den  frauenspezifischen 
Fluchtgründen ist Rechnung zu tragen (Art. 3 AsylG).

3.2.  Wer  um  Asyl  nachsucht,  muss  die  Flüchtlingseigenschaft 
nachweisen  oder  zumindest  glaubhaft  machen.  Diese  ist  glaubhaft 
gemacht,  wenn  die  Behörde  ihr  Vorhandensein  mit  überwiegender 
Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält.  Unglaubhaft  sind  insbesondere 
Vorbringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich 
widersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich 
auf  gefälschte  oder  verfälschte  Beweismittel  abgestützt  werden  (Art.  7 
AsylG).

4. 

4.1. 

4.1.1.  Das  BFM  führte  zur  Begründung  seines  negativen  Entscheides 
aus,  die  Vorbringen  der  Beschwerdeführenden  hielten  den 
Anforderungen  an  die Glaubhaftigkeit  gemäss Art.  7  AsylG  nicht  stand, 
weshalb  ihre  Asylrelevanz  nicht  zu  prüfen  sei.  So  habe  der 
Beschwerdeführer bei der Erstbefragung von einem Versuch gesprochen, 
den Streit mit den Eltern wegen der vollzogenen Heirat zu schlichten, bei 
der  Anhörung  jedoch  behauptet,  es  hätten  zwei  solche  Versuche  und 
Kontakte  mit  den  Eltern  stattgefunden.  Zudem  habe  er  bei  der 
Erstbefragung  ausgesagt,  er  habe  während  seines  Aufenthaltes  in 
G._______  telefonisch die Mitteilung erhalten, seine Frau und sein Kind 
seien in Gefahr, worauf er nach Pakistan zurückgekehrt sei und dann mit 
der Familie das Land verlassen habe. In der Anhörung auf konkrete, die 
Flucht  auslösende  Ereignisse  angesprochen,  habe  er  indessen 
angegeben, es sei nichts vorgefallen.

4.1.2.  Des  Weiteren  seien  Vorbringen  tatsachenwidrig,  wenn  sie  in 
wesentlichen  Punkten  den  gesicherten  Erkenntnissen  des  BFM 
widersprechen  würden.  Der  Beschwerdeführer  habe  angegeben,  (…) 
Tage nach der Geburt seiner Tochter sei sein Haus zerstört und dabei ein 
Drohbrief seiner Familie hinterlassen worden. Auf die Frage, ob dies den 

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Gepflogenheiten  der  (…)  Stammesgesetze  entspreche,  habe  er  keine 
überzeugende Antwort zu geben vermocht, sondern pauschal erklärt, die 
K._______ handelten ohne zu überlegen. Gemäss allgemein bekannten 
und öffentlich zugänglichen Quellen bestünden die (…) Stammesgesetze, 
die L._______, jedoch aus einem klar geregelten und definierten Rechts­ 
und  Ehrenkodex,  worin  genau  festgehalten  sei,  bei  welcher  Art  von 
Streitigkeiten  wer  schlichte  und  wie  geschlichtet  werde.  Das  von  den 
Beschwerdeführenden vorgebrachte Abbrennen der Wohnung sowie das 
Hinterlassen eines Drohbriefes entspreche indessen in keiner Weise dem 
Vorgehen bei familienrechtlichen Streitigkeiten unter (…)familien.

4.1.3.  Zudem  hätten  die  Beschwerdeführenden  die  angeblichen 
Bedrohungen seitens der Eltern wenig detailliert, wenig überzeugend und 
wenig  lebensnah  geschildert.  Insbesondere  habe  der Beschwerdeführer 
auch auf konkrete Nachfrage hin nichts Schlüssiges mitzuteilen vermocht, 
und  seine  Aussagen  bezüglich  Ort,  Zeitpunkt  und  Dauer  der 
Nachstellungen  seien  vage  geblieben.  Aber  auch  die 
Beschwerdeführerin,  welche  nach  eigenen  Angaben  aufgrund  der 
familiären Übergriffe mehrere Jahre bei einem Onkel in I._______ gelebt 
haben wolle, sei nicht in der Lage gewesen, zu diesem Aufenthalt Details 
wie zeitliche Angaben oder Wohnadres­se zu liefern.

4.1.4.  Schliesslich  würden  die  Vorbringen  auch  der  allgemeinen 
Erfahrung  oder  der  Logik  des  Handelns  widersprechen.  So  seien  den 
Beschwerdeführenden  offenbar  am  (…)  (Beschwerdeführerin  und 
Tochter)  und  am  (…)  (Beschwerdeführer)  auf  regulärem  Wege  in 
E._______  Pässe  ausgestellt  worden,  was  sich  jedoch  nicht  mit  dem 
Umstand  vereinen  lasse,  dass  der  Beschwerdeführer  zu  diesem 
Zeitpunkt  in G._______  und  die Beschwerdeführerin  sowie  ihre Tochter 
versteckt bei einem Onkel in I._______ gelebt hätten. Im Übrigen würden 
die  Angehörigen  der  Beschwerdeführenden  auch  kaum  (…)  Jahre 
benötigt haben, um deren Aufenthaltsort herauszufinden.

4.1.5. Der Vollzug der Wegweisung sei zulässig, möglich und zumutbar. 
Der  (…)  und  (…)  sprechende  Beschwerdeführer  sei  ausgebildeter  (…) 
und  verfüge über  eine höhere Schulbildung, womit  es  ihm möglich  sein 
dürfte,  in seiner Heimat wieder ein Auskommen zu  finden und  für seine 
Familie zu sorgen. 

4.2. 

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4.2.1.  In  der Beschwerde hält  der Beschwerdeführer  der Argumentation 
des  BFM  entgegen,  er  sei  bei  der  Erstbefragung  aufgefordert  worden, 
sich  kurz  zu  fassen,  weshalb  er  dort  im  Unterschied  zur  Anhörung  nur 
einen Vermittlungsversuch erwähnt habe. Seine Aussage anlässlich der 
Anhörung, es sei nichts vorgefallen, stehe nicht im Widerspruch zu seiner 
Aussage anlässlich der Erstbefragung, er habe telefonisch erfahren, dass 
seine  Frau  und  seine  Tochter  in  Gefahr  seien,  weil  er  damit  lediglich 
gemeint  habe,  diese  seien  nicht  verletzt  worden.  Der  Vater  und  der 
Bruder hätten aber den Onkel aufgesucht und nach seiner Frau gefragt 
sowie  gedroht,  diese  umzubringen.  Weshalb  sich  der  Vater  und  der 
Bruder  nicht  an  die  Stammesgesetze  gehalten  hätten,  könne  er  auch 
nicht sagen, es sei ihm daraus kein Vorwurf zu machen. Dass seine Frau 
nicht  viel  über  den mehrjährigen Aufenthalt  in  I._______  habe  erzählen 
können, hänge damit zusammen, dass Frauen in Pakistan zuweilen sehr 
zurückgezogen leben würden. Wieso der Vater und der Bruder erst nach 
(…) Jahren gekommen seien, wüssten sie nicht. 

Sie stammten aus der (…)provinz, wo die Taliban die Macht übernommen 
hätten. Wer nicht nach deren strengen Regeln lebe, sei in Lebensgefahr. 
Durch  ihre Heirat seien sie bereits  in Konflikt mit den Stammesgesetzen 
geraten, so dass eine Rückkehr unzulässig sei.

Es  sei  für  ihn  nicht  schwierig  gewesen,  im  Jahre  (…)  einen  Pass  zu 
beantragen,  obwohl  er  in  G._______  gewesen  sei,  da  man  nicht 
persönlich vorsprechen müsse.

4.2.2. Der  Vollzug  der  Wegweisung  sei  undurchführbar,  weil  er  für  die 
Reise  nach  Europa  Schulden  gemacht  habe  und  in  Pakistan  von  den 
Gläubigern verfolgt würde. Ausserdem würden in E._______ immer mehr 
die  Taliban  die  Macht  übernehmen,  welche  ein  willkürliches 
Herrschaftsregime errichteten. Auch sonst komme es dort immer öfter zu 
Unruhen.

5. 

5.1.  Wie  bereits  dargelegt  muss,  wer  um  Asyl  nachsucht,  die 
Flüchtlingseigenschaft zumindest glaubhaft machen (Art. 7 Abs. 1 AsylG). 
Glaubhaft  gemacht  ist  die  Flüchtlingseigenschaft, wenn  die Behörde  ihr 
Vorhandensein  mit  überwiegender  Wahrscheinlichkeit  für  gegeben  hält 
(Art.  7  Abs.  2  AsylG).  Im  Gegensatz  zum  strikten  Beweis  genügt  es 
daher,  wenn  der  Richter  das  Vorhandensein  der  zu  beweisenden 

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Tatsache für wahrscheinlich hält, selbst wenn er noch mit der Möglichkeit 
rechnet,  dass  sie  sich  nicht  verwirklicht  haben  könnte  (WALTER  KÄLIN, 
Grundriss  des  Asylverfahrens,  Basel  1990,  S.  302  f.).  Die 
wahrheitsgemässe  Schilderung  einer  tatsächlichen  Verfolgung  ist  dabei 
durch  Korrektheit,  Originalität,  hinreichende  Präzision  und  innere 
Übereinstimmung gekennzeichnet (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen 
der  [vormaligen] Schweizerischen Asylrekurskommission  [EMARK] 1996 
Nr.  28  S.  270).  Unglaubhaft  wird  eine  Schilderung  von  Erlebnissen 
insbesondere  bei  wechselnden,  widersprüchlichen,  gesteigerten  oder 
nachgeschobenen  Vorbringen.  Bei  der  Beurteilung  der 
Glaubhaftmachung  geht  es  um  eine  Gesamtbeurteilung  aller  Elemente 
(Übereinstimmung  bezüglich  des  wesentlichen  Sachverhaltes, 
Substanziiertheit  und  Plausibilität  der  Angaben,  persönliche 
Glaubwürdigkeit  etc.),  die  für  oder  gegen  den  Beschwerdeführer 
sprechen.  Glaubhaft  ist  eine  Sachverhaltsdarstellung  nur,  wenn  die 
positiven  Elemente  überwiegen.  Für  die  Glaubhaftmachung  reicht  es 
demnach nicht aus, wenn der Inhalt der Vorbringen zwar möglich ist, aber 
in  Würdigung  der  gesamten  Aspekte  wesentliche  und  überwiegende 
Umstände gegen die vorgebrachte Sachverhaltsdarstellung sprechen.

5.2. 

5.2.1. Es ist mit der Vorinstanz einigzugehen, dass die Asylvorbringen der 
Beschwerdeführenden  den  Anforderungen  an  die  Glaubhaftigkeit  nicht 
genügen. 

Die  Aussagen  der  Beschwerdeführenden  sind  insgesamt  sehr 
oberflächlich und unbestimmt geblieben und  teilweise sogar  in zentralen 
Punkten  widersprüchlich  ausgefallen.  Während  die  Beschwerdeführerin 
bei der Erstbefragung erklärte,  sie habe nach der Heirat zu niemandem 
mehr  Kontakt  gehabt  und  in  I._______  nichts  mehr  von  ihrer  Familie 
gehört  (Akten  BFM  A  2/11  S.  7),  führte  der  Beschwerdeführer  aus,  er 
habe (…) Monate nach der Heirat eine ältere Familie zu beiden Familien 
geschickt, damit sie diesen mitteile, dass seine Frau schwanger sei, und 
die Familien ihnen verzeihen würden, was sie aber nicht getan hätten (A 
1/12 S. 7). 

Bei  der  Anhörung  erwähnte  der  Beschwerdeführer  erstmals  einen 
zweiten  Schlichtungsversuch,  welcher  (…)  nach  dem  ersten 
stattgefunden  habe,  jedoch  ebenfalls  gescheitert  sei  (A  14/12  F26).  Im 
Gegensatz  zu  ihrem  Ehemann  erklärte  die  Beschwerdeführerin  bei  der 

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Anhörung auf entsprechende Nachfrage jedoch, dass diese Leute nur zu 
ihren Eltern und nicht auch zur Familie ihres Mannes gegangen seien (A 
15/11 F53). 

Unterschiedlich fielen des Weiteren auch die Aussagen zu den Vorfällen 
in  der  Zeit  nach  der  Geburt  der  Tochter  aus,  indem  die 
Beschwerdeführerin  in  der Erstbefragung ausführte,  (…) Tage nach der 
Geburt  seien  sie  nach  Hause  gegangen,  wo  sie  ein  Durcheinander, 
verbrannte  Kleider  und  einen  Drohbrief  vorgefunden  hätten,  der 
Beschwerdeführer  jedoch  sogar  davon  sprach,  die  Familie  seiner  Frau 
habe ihr Haus niedergebrannt (A 2/11 S. 7 und A 1/12 S. 7).

Wenig  nachvollziehbar  ist  im  Übrigen  auch  das  von  den 
Beschwerdeführenden geschilderte Verhalten ihrer Familienangehörigen, 
welche zwar    ihren nach der Hochzeit gewählten Aufenthaltsort gekannt 
(A15/11 F56 und A14/12 F55­58), aber bis zur Geburt der Tochter nichts 
unternommen  hätten,  um  dann  ausgerechnet  während  des 
Spitalaufenthaltes  die Wohnung  zu  zerstören  und  eine Morddrohung  zu 
hinterlassen.  Kommt  hinzu,  dass  die  Familie  bei  bestehender 
Tötungsabsicht  wohl  kaum  weitere  (…)  Jahre  zugewartet  hätte,  um 
erstmals bei einem Onkel (…) in I._______ vorstellig zu werden und nach 
den  Beschwerdeführenden  zu  fragen,  war  dieser  Aufenthaltsort  als 
Fluchtort schliesslich sogar nach Aussage der Beschwerdeführerin doch 
naheliegend (A 15/11 F72).

5.2.2.  Um  Wiederholungen  zu  vermeiden  kann  für  die  weiteren 
Unglaubhaftigkeitselemente  auf  die  zutreffenden  Erwägungen  der 
Vorinstanz  in  der  angefochtenen  Verfügung  verwiesen  werden,  welche 
durch  die  äusserst  allgemein  und  pauschal  gehaltenen  und  damit  als 
Schutzbehauptungen  zu  qualifizierenden  Entgegnungen  in  der 
Beschwerde nicht entkräftet werden können.

5.2.3.  Nach  dem  Gesagten  halten  die  vorgebrachten  Asylgründe  den 
Anforderungen  an  die Glaubhaftigkeit  gemäss Art.  7  AsylG  nicht  stand, 
weshalb das BFM die Asylgesuche zu Recht abgelehnt hat. 

6. 

6.1. Lehnt  das Bundesamt  das Asylgesuch  ab  oder  tritt  es  darauf  nicht 
ein,  so  verfügt  es  in  der  Regel  die Wegweisung  aus  der  Schweiz  und 
ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit 
der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).

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6.2.  Die  Beschwerdeführenden  verfügen  weder  über  eine 
ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf 
Erteilung  einer  solchen.  Die  Wegweisung  wurde  demnach  zu  Recht 
angeordnet (Art. 44 Abs. 1 AsylG; BVGE 2009/50 E. 9).

7. 
Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht 
möglich, so regelt das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den 
gesetzlichen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von 
Ausländern  (Art.  44  Abs.  2  AsylG;  Art.  83  Abs.  1  des  Bundesgesetzes 
vom        16.  Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer 
[AuG,        SR 142.20]).

Bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen  gilt 
gemäss  ständiger  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  und  der 
vormaligen  ARK  der  gleiche  Beweisstandard  wie  bei  der 
Flüchtlingseigenschaft, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn der strikte 
Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. 
WALTER  STÖCKLI,  Asyl,  in:  Uebersax/Rudin/Hugi  Yar/Geiser  [Hrsg.], 
Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, Rz. 11.148).

7.1. 

7.1.1.  Der  Vollzug  ist  nicht  zulässig,  wenn  völkerrechtliche 
Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 
Ausländers  in  den  Heimat­,  Herkunfts­  oder  einen  Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG).

So  darf  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen  werden,  in  dem  ihr  Leib,  ihr  Leben  oder  ihre  Freiheit  aus 
einem  Grund  nach  Art.  3  Abs.  1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 
5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]).

Gemäss  Art.  25  Abs.  3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft  vom  18.  April  1999  (BV,  SR  101),  Art.  3  des 
Übereinkommens  vom  10.  Dezember  1984  gegen  Folter  und  andere 
grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK,          SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. 
November  1950  zum  Schutz  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten 

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(EMRK,       SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder 
erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.

7.1.2. Die  Vorinstanz  wies  in  ihrer  angefochtenen  Verfügung  zutreffend 
darauf hin, dass das Prinzip des  flüchtlingsrechtlichen Non­Refoulement 
nur Personen  schützt, welche die Flüchtlingseigenschaft  erfüllen. Da es 
den  Beschwerdeführenden  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen,  kann 
der  in  Art.  5  AsylG  verankerte  Grundsatz  der  Nichtrückschiebung  im 
vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  finden.  Eine  Rückkehr  der 
Beschwerde­führenden nach Pakistan ist demnach unter dem Aspekt von 
Art. 5 AsylG rechtmässig.

Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen der Beschwerdeführen­
den noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass sie für den Fall einer 
Ausschaffung  nach  Pakistan  dort  mit  beachtlicher  Wahrscheinlichkeit 
einer  nach  Art.  3  EMRK  oder  Art.  1  FoK  verbotenen  Strafe  oder 
Behandlung  ausgesetzt  wären.  Gemäss  Praxis  des  Europäischen 
Gerichtshofes  für  Menschenrechte  (EGMR)  sowie  jener  des  UN­Anti­
Folterausschusses  müssten  die  Beschwerdeführenden  eine  konkrete 
Gefahr  ("real  risk")  nachweisen  oder  glaubhaft  machen,  dass  ihnen  im 
Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Behandlung drohen 
würde (vgl. EGMR [Grosse Kammer], Saadi gegen Italien, Urteil vom 28. 
Februar  2008,  Beschwerde  Nr.  37201/06,  §§  124  –  127,  mit  weiteren 
Hinweisen).  Auch  die  allgemeine  Menschenrechtssituation  in  Pakistan 
lässt  den  Wegweisungsvollzug  zum  heutigen  Zeitpunkt  nicht  als 
unzulässig  erscheinen.  Nach  dem  Gesagten  ist  der  Vollzug  der 
Wegweisung  sowohl  im  Sinne  der  asyl­  als  auch  der  völkerrechtlichen 
Bestimmungen zulässig.

7.2. 

7.2.1. Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug  für Ausländerinnen 
und  Ausländer  unzumutbar  sein,  wenn  sie  im  Heimat­  oder 
Herkunftsstaat  auf  Grund  von  Situationen  wie  Krieg,  Bürgerkrieg, 
allgemeiner  Gewalt  und  medizinischer  Notlage  konkret  gefährdet  sind. 
Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 
83 Abs. 7 AuG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren.

7.2.2.  Wie  vom  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  zutreffend 
ausgeführt,  sprechen  weder  die  allgemeine  Lage  in  Pakistan  noch 

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individuelle  Gründe  –  die  Beschwerdeführenden  sind  jung  und  gesund 
und der Beschwerdeführer verfügt über eine höhere Schulbildung sowie 
mehrere  Jahre Berufserfahrung  als  (…)  –  gegen  die  Zumutbarkeit  ihrer 
Rückführung. An dieser Einschätzung vermögen auch die Ausführungen 
in der Beschwerde,  in Pakistan würden sie von den Gläubigern, welche 
die  Bezahlung  der  Schlepperkosten  ermöglicht  hätten,  verfolgt,  und  in 
E._______  würden  immer  mehr  die  Taliban  die  Macht  übernehmen, 
welche ein willkürliches Herrschaftsregime errichteten, nichts zu ändern, 
da  sie  keine  Hinweise  für  eine  konkrete  Gefährdung  der 
Beschwerdeführenden liefern.

Auch  unter  dem  Blickwinkel  des  Kindeswohls  steht  einer  Rückkehr  der 
Beschwerdeführenden  nach  Pakistan  nichts  entgegen,  da  die  beiden 
Kinder  mit  (…)  und  (…)  Jahren  vor  allem  auf  die  Eltern  als 
Bezugspersonen  fixiert  sind.  Mithin  lässt  auch  die  (doch  eher  kurze) 
Aufenthaltsdauer  in der Schweiz nicht auf eine Entwurzelung der Kinder 
schliessen.

Nach  dem  Gesagten  erweist  sich  der  Vollzug  der  Wegweisung  damit 
auch als zumutbar.

7.3.  Schliesslich  obliegt  es  den  Beschwerdeführenden,  sich  bei  der 
zuständigen  Vertretung  des  Heimatstaates  die  für  eine  Rückkehr 
notwendigen Reisedokumente zu beschaffen  (Art. 8 Abs. 4 AsylG; dazu 
auch  BVGE  2008/34  E.  12  S.  513  –  515),  weshalb  der  Vollzug  der 
Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 2 AuG).

7.4. Zusammenfassend  hat  die  Vorinstanz  den Wegweisungsvollzug  zu 
Recht als zulässig, zumutbar und möglich erachtet. Nach dem Gesagten 
fällt  eine Anordnung der  vorläufigen Aufnahme ausser Betracht  (Art.  83 
Abs. 1 – 4 AuG).

8. 
Aus  diesen  Erwägungen  ergibt  sich,  dass  die  angefochtene  Verfügung 
Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und 
vollständig  feststellt  und  angemessen  ist  (Art.  106  AsylG).  Die 
Beschwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.

9. 
Was  den  noch  nicht  behandelten  Antrag  der  Beschwerdeführenden  auf 
vorsorgliche Anweisung der zuständigen Behörde, die Kontaktaufnahme 
mit  den  Behörden  des  Heimat­  oder  Herkunftsstaates  sowie  jegliche 

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Datenweitergabe  an  dieselben  zu  unterlassen  und  bei  bereits  erfolgter 
Datenweitergabe  darüber  in  einer  separaten  Verfügung  zu  informieren, 
anbelangt,  so  wird  dieser  mit  vorliegendem  Entscheid  hinfällig.  Im 
Übrigen  finden  sich  in  den  Akten  bis  zum  heutigen  Zeitpunkt  keine 
Hinweise,  welche  auf  eine  allfällige  Bekanntgabe  der  in  Art.  97  Abs.  3 
Bstn.  a­c  AsylG  erwähnten  Personendaten  gegenüber  der  zuständigen 
ausländischen Behörde hindeuten würden.

10. 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten den Beschwerde­
führenden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). Da das Gesuch der 
Beschwerdeführenden  um Gewährung  der  unentgeltlichen Rechtspflege 
mit  Zwischenverfügung  vom 25. März  2009  jedoch  gutgeheissen wurde 
und  infolge  fehlender  Erwerbstätigkeit  nicht  von  einer  Veränderung  der 
finanziellen  Situation  auszugehen  ist,  sind  indessen  keine  Kosten 
aufzuerlegen.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Es werden keine Verfahrenskosten auferlegt. 

3. 
Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das BFM und das Amt 
für (…).

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Bruno Huber Carmen Wittwer

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