# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da2734e5-9739-5b28-b822-3a7efdae9d36
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.09.2025 C-7391/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7391-2024_2025-09-12.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-7391/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 2 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer, 

Richterin Caroline Bissegger,    

Gerichtsschreiber Fabian Zumbühl. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Österreich),   

vertreten durch Jeannine Marte-Pitschmann, Rechtsanwältin, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch, 

Verfügung der IVSTA vom 25. Oktober 2024. 

 

 

 

C-7391/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der am (…) 1967 geborene A._______ (nachfolgend: Versicherter oder 

Beschwerdeführer) ist geschieden und österreichischer Staatsangehöriger 

mit Wohnsitz in Österreich. Er arbeitete in der Zeit von Dezember 1988 bis 

Mai 1991 mit Unterbrüchen in der Schweiz als Schlossermeister und ent-

richtete dabei gemäss dem Auszug seines individuellen Kontos (IK) Bei-

träge an die obligatorische schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und In-

validenversicherung (Akten der IV-Stelle für Versicherte im Ausland [IV-

STA-act.] 2). Aus den Akten ergeben sich zudem Hinweise, wonach der 

Beschwerdeführer von Januar 1992 bis Juni 2021 wiederum mit Unterbrü-

chen unter anderem als Schlossermeister und Projektleiter gearbeitet hat 

(IVSTA-act. 113 S. 9 f.).  

B.  

B.a Am 2. Mai 2022 stellte der Versicherte einen Antrag auf Ausrichtung 

einer Rente der schweizerischen Invalidenversicherung. (IVSTA-act. 1 

S. 7). Den nachgereichten Arztberichten war insbesondere zu entnehmen, 

dass der Versicherte an einer Depression, einer Psoriasisarthritis, einer 

sensoneuronalen Schwerhörigkeit sowie einer Epicondylitis leidet (IVSTA-

act. 32 S. 3). 

B.b Mit Verfügung vom 25. Oktober 2024 wies die IV-Stelle für Versicherte 

im Ausland (nachfolgend: Vorinstanz) nach Durchführung des Vorbe-

scheidverfahrens das Leistungsgesuch des Versicherten ab (IVSTA-

act. 117; 128). 

C.  

C.a Gegen die Verfügung vom 25. Oktober 2024 erhob der Versicherte, 

vertreten durch Rechtsanwältin Jeannine Marte-Pitschmann, mit Eingabe 

vom 25. November 2024 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er 

beantragte sinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und 

die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente, eventualiter die Rückweisung 

an die Vorinstanz zur weiteren Abklärung und Neuverfügung (Akten des 

Bundesverwaltungsgerichts [BVGer-act.] 1). 

C.b Der Beschwerdeführer wurde mit Zwischenverfügung vom 2. Dezem-

ber 2024 aufgefordert, einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– 

bis zum 31. Dezember 2024 zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen 

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Seite 3 

(BVGer-act. 2). Der einverlangte Kostenvorschuss ging am 12. Dezember 

2024 in der Gerichtskasse ein (BVGer-act. 4). 

C.c Mit Zwischenverfügung vom 15. Januar 2025 wurde der Beschwerde-

führer insbesondere über die Medienmitteilung des Bundesgerichts vom 

21. November 2024 bezüglich des Urteils 8C_124/2024 vom 22. Oktober 

2024 (mittlerweile publ. BGE 151 V 66) in Kenntnis gesetzt. Es wurde Ge-

legenheit zur Ergänzung der Beschwerde eingeräumt (BVGer-act. 5). 

C.d Der Beschwerdeführer ergänzte seine Beschwerde mit Stellungnahme 

vom 3. März 2025 und hielt an seinen Anträgen fest (BVGer-act. 8). 

C.e Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 28. April 2025 die 

Gutheissung der Beschwerde im Sinne der Aufhebung der Verfügung und 

der Rückweisung an die Verwaltung (BVGer-act. 10). 

C.f Der Beschwerdeführer replizierte mit Eingabe vom 8. Mai 2025. Er be-

antragte, die Beschwerde gemäss den gleichlautenden Anträgen beider 

Parteien gutzuheissen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die 

Sache an die Vorinstanz zur neuerlichen Beurteilung zurückzuweisen. Die 

Rechtssache sei überdies aufgrund der gleichlautenden Anträge priorisiert 

zu behandeln. Ferner beantragte der Beschwerdeführer die amtliche Über-

setzung der Stellungnahme des ärztlichen Dienstes der Vorinstanz vom 

23. April 2025 in französischer Sprache durch das Bundesverwaltungsge-

richt oder die Vorinstanz. Schliesslich wurde eine Honorarnote in der Höhe 

von Fr. 12'658.47 eingereicht (BVGer-act. 12). 

C.g Die Vorinstanz führte in ihrer Duplik vom 5. Juni 2025 aus, dass sie an 

ihrem Antrag zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Rückwei-

sung an die IV-Stelle zur neuerlichen Beurteilung festhalte (BVGer-act. 14). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 

Abs. 1 Bst. b IVG (SR 831.20) ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beur-

teilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

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Seite 4 

1.2 Als direkter Adressat ist der Beschwerdeführer von der angefochtenen 

Verfügung berührt und er kann sich auf ein schutzwürdiges Interesse an 

deren Aufhebung oder Änderung berufen (Art. 59 ATSG [SR 830.1]; Art. 48 

Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

(Art. 60 ATSG; Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist, nachdem auch 

der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet wurde (Art. 63 Abs. 4 VwVG), 

einzutreten. 

2.  

2.1 Der Beschwerdeführer ist österreichischer Staatsangehöriger, wohnt in 

Österreich und war in der schweizerischen Alters-, Hinterlassenen- und In-

validenversicherung (AHV/IV) versichert. Es liegt offensichtlich ein grenz-

überschreitender Sachverhalt mit Bezug zur EU vor (vgl. dazu BGE 145 V 

231 E. 7.1; 143 V 354 E. 4; 143 V 81 E. 8.1). Damit gelangen das Freizü-

gigkeitsabkommen vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und die 

Regelwerke der Gemeinschaft zur Koordinierung der Systeme der sozialen 

Sicherheit gemäss Anhang II des FZA, insbesondere die für die Schweiz 

am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) Nr. 883/2004 (SR 

0.831.109.268.1) und Nr. 987/2009 (SR 0.831.109.268.11), zur Anwen-

dung. Seit dem 1. Januar 2015 sind auch die durch die Verordnungen (EU) 

Nr. 1244/2010, Nr. 465/2012 und Nr. 1224/2012 erfolgten Änderungen in 

den Beziehungen zwischen der Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten an-

wendbar. Das Vorliegen einer anspruchserheblichen Invalidität beurteilt 

sich indes auch im Anwendungsbereich des FZA und der Koordinierungs-

vorschriften nach schweizerischem Recht (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; Ur-

teil des BGer 9C_573/2012 vom 16. Januar 2013 E. 4; Art. 46 Abs. 3 und 

Anhang VII der Verordnung [EG] Nr. 883/2004). 

2.2 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-

geblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechts-

folgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 146 V 364 E. 7.1; 144 

V 210 E. 4.3.1). Am 1. Januar 2022 ist das revidierte Bundesgesetz über 

die Invalidenversicherung (IVG, SR 831.20; Weiterentwicklung der IV, Än-

derung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705; BBl 2020 5535) in Kraft getreten. 

Vorliegend sind in Anbetracht der am 2. Mai 2022 erfolgten Erstanmeldung 

Leistungen mit allfälligem Anspruchsbeginn nach dem 1. Januar 2022 strei-

tig (vgl. Art. 28 Abs. 1 Bst. b und Art. 29 Abs. 1 IVG; vgl. BGE 142 V 547 

E. 3). Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsät-

zen (BGE 146 V 364 E. 7.1; 144 V 210 E. 4.3.1) sind hier primär die Best-

immungen des IVG, der IVV (SR 831.201) und des ATSG (SR 830.1) in der 

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Seite 5 

ab dem 1. Januar 2022 geltenden Fassung anwendbar. Sie werden – so-

weit nicht anders vermerkt – im Folgenden jeweils in dieser Version zitiert. 

2.3 Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der erstinstanzliche Sozi-

alversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht 

(vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG; Art. 12 VwVG). Danach hat die Verwaltung und 

im Beschwerdeverfahren das Gericht von Amtes wegen für die richtige und 

vollständige Abklärung des erheblichen Sachverhalts zu sorgen (vgl. 

BGE 136 V 376 E. 4.1.1). Dieser Grundsatz gilt indessen nicht unbe-

schränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien 

(vgl. Art. 43 Abs. 3 ATSG; BGE 125 V 195 E. 2 und 122 V 158 E. 1a, je 

m.w.H.). Sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, gilt im So-

zialversicherungsrecht der Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-

lichkeit (BGE 143 V 168 E. 2; 138 V 218 E. 6). 

3.  

Anspruch auf eine ordentliche Rente haben Versicherte, die bei Eintritt der 

Invalidität während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet haben 

(Art. 36 Abs. 1 IVG). Für die Erfüllung der dreijährigen Mindestbeitrags-

dauer können Beitragszeiten, die in einem EU/EFTA-Staat zurückgelegt 

worden sind, mitberücksichtigt werden (Art. 6 und Art. 45 VO [EG] 

883/2004; vgl. auch BGE 131 V 390). Dabei muss aber mindestens ein 

Beitragsjahr in der Schweiz zurückgelegt worden sein (Art. 36 Abs. 2 IVG 

i.V.m. Art. 29 Abs. 1 AHVG). Vorliegend ergibt sich aus dem Auszug aus 

dem (IK) vom 29. Mai 1998 (IVSTA-act. 2) keine dreijährige Beitragszeit. In 

den Akten finden sich allerdings zahlreiche Anzeichen dafür, dass gegebe-

nenfalls zusätzliche Beitragszeiten zu berücksichtigen sein könnten (vgl. 

etwa IVSTA-act. 113 S. 10). Vor dem Hintergrund, dass die Angelegenheit 

zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen (vgl. dazu nachfolgend E. 5 und 

7) und im Hinblick auf eine allfällige IV-Rente zu überprüfen ist, wird die 

Vorinstanz abzuklären haben, ob der Beschwerdeführer weitere inländi-

sche Versicherungszeiten und/oder anrechenbare ausländische Beitrags-

zeiten aufweist und damit die Anspruchsvoraussetzung der Mindestbei-

tragsdauer erfüllen kann. 

4.  

4.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Die Invalidi-

tät kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 

Abs. 1 IVG) und gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des 

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Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht 

hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung 

der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und 

nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder 

teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen-

den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung 

des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen 

der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbs-

unfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht über-

windbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Be-

einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 

bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufga-

benbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die 

zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück-

sichtigt (Art. 6 ATSG). 

4.2 Anspruch auf eine Invalidenrente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG 

Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben-

bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a), während ei-

nes Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 

% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (Bst. b) und nach Ablauf die-

ses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (Bst. c). Gemäss 

Art. 28 Abs. 1bis IVG wird eine Rente nach Absatz 1 nicht zugesprochen, 

solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1bis 

und 1ter IVG nicht ausgeschöpft sind. 

4.3 Bei der Beurteilung der Arbeits(un)fähigkeit stützen sich die Verwaltung 

und – im Beschwerdefall – das Gericht auf Unterlagen, die von ärztlichen 

und gegebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Verfügung zu stellen 

sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tä-

tigkeiten die versicherte Person arbeitsfähig ist. Hinsichtlich des Beweis-

wertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob dieser für die streitigen Be-

lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die ge-

klagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammen-

hänge sowie der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schluss-

folgerungen der Expertinnen und Experten begründet sind (BGE 134 V 231 

E. 5.1; 125 V 351 E. 3a). Eine begutachtende medizinische Fachperson 

muss über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen (vgl. 

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Urteile des BGer 9C_546/2018 vom 17. Dezember 2018 E. 4.3 mit Verweis 

auf BGE 137 V 210; 9C_555/2017vom 22. November 2017 E. 3.1 m.H.). 

4.4 Nach der Rechtsprechung ist es dem Sozialversicherungsgericht nicht 

verwehrt, einzig oder im Wesentlichen gestützt auf Berichte versicherungs-

interner medizinischer Fachpersonen zu entscheiden. In solchen Fällen 

sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge Anforderungen in dem Sinne 

zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vor-

zunehmen sind (BGE 145 V 97 E. 8.5; 139 V 225 E. 5.2). Die Stellungnah-

men des regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) und des medizinischen 

Dienstes der IVSTA sind als versicherungsinterne Berichte zu würdigen 

(vgl. betreffend RAD: Urteile des BGer 9C_159/2016 vom 2. November 

2016 E. 2.2 f.; 8C_197/2014 vom 3. Oktober 2014 E. 4). 

4.5 Geht es um psychische Erkrankungen so sind für die Beurteilung der 

Arbeitsfähigkeit grundsätzlich systematisierte Indikatoren (Beweisthemen 

und Indizien) beachtlich, die es – unter Berücksichtigung von leistungshin-

dernden äusseren Belastungsfaktoren wie auch von Kompensationspoten-

tialen (Ressourcen) – erlauben, das tatsächlich erreichbare Leistungsver-

mögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2, E. 3.4–3.6 und 4.1; 145 V 361 

E. 3.1). 

4.6 Nach bisheriger und langjähriger höchstrichterlicher Rechtsprechung 

führten Suchterkrankungen als solche nicht zu einer Invalidität im Sinne 

des Gesetzes. Sie wurden im Rahmen der Invalidenversicherung erst re-

levant, wenn sie eine Krankheit oder einen Unfall bewirkt haben, in deren 

Folge ein körperlicher oder geistiger, die Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen-

der, Gesundheitsschaden eingetreten war, oder wenn sie selber Folge ei-

nes körperlichen oder geistigen Gesundheitsschadens waren, dem Krank-

heitswert zukam. Ein invalidisierender psychischer Gesundheitsschaden 

fehlte demgegenüber, wo in der Begutachtung im Wesentlichen nur Be-

funde erhoben wurden, welche in der Sucht ihre hinreichende Erklärung 

fanden (Hinweise zur bisherigen Rechtsprechung in BGE 145 V 215 E. 

4.1). Diese Rechtsprechung änderte das Bundesgericht mit BGE 145 V 

215 dahingehend, dass Abhängigkeitssyndromen beziehungsweise Sub-

stanzkonsumstörungen nicht zum vornherein jede invalidenversicherungs-

rechtliche Relevanz abgesprochen werden kann (E. 5.3.3), sondern diese 

vielmehr als invalidenversicherungsrechtlich beachtliche (psychische) Ge-

sundheitsschäden in Betracht fallen (E. 6). Es hat entschieden, dass fortan 

– gleich wie bei allen anderen psychischen Erkrankungen – nach dem 

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strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu ermitteln ist, ob 

und gegebenenfalls inwieweit sich ein fachärztlich diagnostiziertes Abhän-

gigkeitssyndrom im Einzelfall auf die Arbeitsfähigkeit der versicherten Per-

son auswirkt (E. 6.3). 

5.  

5.1 Der Beschwerdeführer bringt insbesondere vor, dass die Vorinstanz 

sich lediglich mit der Psoriasisarthritis auseinandergesetzt habe und von 

einer Arbeitsunfähigkeit von 20 % ausgegangen sei. Sämtliche weiteren 

Gesundheitsbeschwerden des Beschwerdeführers orthopädischer, rheu-

matologischer, opthalmologischer, oto-rhino-laryngologischer, pulmologi-

scher sowie psychiatrischer Natur seien zu wenig bzw. überhaupt nicht be-

rücksichtigt worden. Der Beschwerdeführer legt der Beschwerde diverse 

medizinische Unterlagen bei (BVGer-act. 1 S. 13 ff.; 8 S. 3 ff.).  

5.2 Die Vorinstanz führt im Wesentlichen aus, dass sie die Akten dem ärzt-

lichen Dienst der IV-Stelle unterbreitet habe. Unter Verweis auf dessen ent-

sprechende Stellungnahme beantrage man, die Beschwerde gutzuheis-

sen, die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Ver-

waltung zurückzuweisen. Die internistische Allgemeinmedizinerin des in-

ternen ärztlichen Dienstes der Vorinstanz führt in ihrer Stellungnahme vom 

23. April 2025 insbesondere aus, dass es mindestens einer rheumatologi-

schen, internistischen, psychiatrischen, neurologischen und neuropsycho-

logischen Begutachtung bedürfe. Dies sei insbesondere aufgrund der viel-

fältigen somatischen Beeinträchtigungen, namentlich im Bereich der Kno-

chen und Gelenke, der als invalidisierend angegebenen rheumatologi-

schen Erkrankung mit Psoriasis-Arthritis ohne rheumatologische Nach-

sorge sowie der psychischen Beeinträchtigung notwendig. Im Übrigen sei 

der Verlauf der Psoriasis-Arthritis des Beschwerdeführers nur ungenügend 

dokumentiert (BVGer-act. 10 Beilage). 

6.  

Streitig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen ist vorliegend der 

Anspruch des Beschwerdeführers auf Leistungen der Invalidenversiche-

rung. Hierbei ist insbesondere zu prüfen, ob die Vorinstanz ihrer Abklä-

rungspflicht im Sinne von Art. 43 Abs. 1 ATSG rechtsgenüglich nachgekom-

men ist (vgl. E. 2.3 vorstehend). 

6.1 Die Vorinstanz stützte ihre Beurteilung in der angefochtenen Verfü-

gung auf die (reine) Aktenbeurteilung der RAD-Ärzte der kantonalen IV-

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Seite 9 

Stelle, das heisst namentlich auf die Berichte der Allgemeinmedizinerin 

Dr. B._______ vom 27. Februar 2024 und 17. Juli 2024 (IVSTA-act. 99 und 

116), sowie des Psychiaters und Psychotherapeuten Dr. C._______ vom 

24. Juni 2024 (IVSTA-act. 114), die ihrerseits auf die ärztlichen Berichte der 

behandelnden Ärzte sowie die Einschätzungen der RAD-Ärzte abstellen 

bzw. verweisen. Gemäss den aktenkundigen Berichten hat die Vorinstanz 

– abgesehen von den erwähnten Aktenbeurteilungen ihres medizinischen 

Dienstes – im Rahmen der Erstanmeldung des Beschwerdeführers vom 

2. Mai 2024 keine eigenen medizinischen Abklärungen veranlasst. Dies ist 

– wie bereits vorstehend ausgeführt – nicht per se unzulässig. Wie nach-

folgend zu zeigen sein wird, liegen der Sachverhaltsabklärung jedoch meh-

rere Mängel zugrunde. Entsprechend beantragte die Vorinstanz im Be-

schwerdeverfahren selbst, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben 

und die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen zurückzuweisen sei. 

6.2  

6.2.1 In somatischer Hinsicht augenfällig ist, dass die rheumatologischen 

Beschwerden des Beschwerdeführers – wie dies auch die RAD-Ärztin der 

Vorinstanz zutreffend ausführt – ungenügend dokumentiert sind. Die Vor-

instanz erliess die angefochtene Verfügung vom 25. Oktober 2024 aus-

schliesslich unter Bezugnahme auf die Psoriasis-Arthritis des Beschwer-

deführers. Allerdings sind nur zwei Berichte eines Rheumatologen akten-

kundig, welche überdies äusserst knapp gehalten sind und sich nicht zu 

den Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers äussern 

(IVSTA-act. 44 und 49). In den vorhandenen ausländischen Gutachten fehlt 

die Disziplin der Rheumatologie gänzlich. Orthopädische Abklärungen sind 

zwar aktenkundig (vgl. zum Verhältnis zwischen den Fachdisziplinen 

Rheumatologie und Orthopädie/Traumatologie das Urteil des BGer 

8C_82/2017 vom 14. Februar 2018 E. 6.2). Eine detaillierte Einschätzung 

hinsichtlich der Psoriasis-Arthritis und den Auswirkungen derselben auf die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers findet allerdings auch hier nicht 

statt und die Befunde erschöpfen sich in vagen Prognosen und Vermutun-

gen (IVSTA-act. 72 S. 15). Soweit die Vorinstanz namentlich aufgrund der 

Psoriasis-Arthritis eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit des Beschwer-

deführers in der Höhe von 20 % festgelegt hat, liegt dieser Einschätzung 

eine ungenügende Sachverhaltsabklärung zugrunde. Im vorliegenden Fall 

ist eine polydisziplinäre Begutachtung angezeigt, welche im Idealfall auch 

eine Konsensbesprechung beinhaltet (vgl. die nachfolgenden Erwägun-

gen). 

C-7391/2024 

Seite 10 

6.2.2 So finden sich in den medizinischen Unterlagen Hinweise auf ver-

schiedene weitere somatische Beschwerden. Es sind dies: 

– Diverse zusätzlich zur bereits diskutierten Psoriasis-Arthritis beste-

hende orthopädische und rheumatologische Beschwerden (insbeson-

dere Impingement der Schulter rechts, AC-Gelenksarthrose, Tendova-

ginitis, Plantarfasziitis bzw. differentialdiagnostisch Fersensporn [vgl. 

etwa IVSTA-act. 102; 72 S. 9]) 

– Ono-rhino-laryngologische Beschwerden (namentlich beidseitige 

Hochtonperceptionsschwerhörigkeit und hochfrequenter Tinnitus [vgl. 

etwa IVSTA-act. 8])  

– Opthalmologische Beschwerden (insbesondere Nahexophorie dekom-

pensiert [vgl. etwa IVSTA-act. 87]) 

– Pulmologische Beschwerden (insbesondere obstruktives Schlaf-Ap-

noe-Syndrom sowie Dyspnoe aufgrund eines Post-Covid-19-Syndroms 

[vgl. etwa IVSTA-act. 81; 84]) 

– Internistische Beschwerden (zusätzlich zur nachstehend diskutierten 

(vgl. E. 6.2.4) Adipositas insbesondere Postcovidsyndrom mit Fatigue-

Syndrom sowie Lebersteatose [vgl. etwa IVSTA-act. 90 S. 13]) 

– Neurologische bzw. neuropsychologische Beschwerden (namentlich 

Contusionsnarbe nach erlittenem Schädel-Hirn-Trauma sowie Epilep-

sie, zudem in Überschneidung mit dem internistischen Gutachter Post-

covidsyndrom mit Fatigue-Syndrom [vgl. etwa IVSTA-act. 72 S. 14; 47 

S. 3]) 

 

Inwieweit trotz dieser zahlreichen somatischen Beschwerden keine zusätz-

lichen und insbesondere ganzheitlichen Abklärungen notwendig gewesen 

sein sollten, ist unklar. Jedenfalls sind die Ausführungen der Vorinstanz 

bzw. der zuständigen RAD-Ärztin, welche trotz all dieser Beschwerden die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht über die Psoriasis-Arthritis 

hinaus und gesamthaft nicht invalidisierend eingeschränkt sehen will (IV-

STA-act. 116), aufgrund der Aktenlage nicht ohne Weiteres nachvollzieh-

bar.  

6.2.3 Überdies liegen mehrere ärztliche Berichte vor, in welchen beim Be-

schwerdeführer psychiatrische Diagnosen (insbesondere depressive Stö-

rung mit mittelgradiger Episode sowie Soziophobie [vgl. etwa IVSTA-

act. 90 S. 14]) gestellt werden. In diesem Zusammenhang wird zusätzlich 

die Behandlung mit anti-depressiver Medikation (IVSTA-act. 50) oder gar 

die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit (IVSTA-act. 71) des Beschwerde-

führers beschrieben. Die knapp gehaltenen Ausführungen des RAD, 

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Seite 11 

wonach die teilweise gestellten psychiatrischen Diagnosen mit Auswirkun-

gen auf die Arbeitsfähigkeit nicht nachvollziehbar seien und keine Arbeits-

unfähigkeit vorliege (IVSTA-act. 114), sind vor diesem Hintergrund nicht 

ohne Weiteres nachvollziehbar. Es besteht dementsprechend auch hier un-

ter Berücksichtigung der Standardindikatoren gemäss der bundesgerichtli-

chen Rechtsprechung (vgl. E. 4.5 vorstehend) weiterer Abklärungsbedarf. 

6.2.4 Ferner ist deutlich, dass vorliegend die Adipositas-Rechtsprechung 

noch nicht eingehend hat berücksichtigt werden können. Diesbezüglich 

wird die Vorinstanz zu prüfen haben, wie mit der beim Beschwerdeführer 

gestellten Adipositas-Diagnose (128 kg bei einer Grösse von 180 cm, 

IVSTA-act. 116) vor dem Hintergrund der neuen bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung (vgl. Urteil des BGer 8C_104/2024 vom 22. Oktober 2024 

= BGE 151 V 66) zu verfahren sein wird. Namentlich wird zu prüfen sein, 

ob aus diesem aktenkundigen Übergewicht invalidisierende 

Einschränkungen resultieren und eine allfällige Arbeitsfähigkeit durch auf 

Gewichtsreduktion abzielende, zumutbare Massnahmen gesteigert 

werden könnte. Ebenso wird der erwähnte schädliche Nikotin- und 

Alkoholkonsum (IVSTA-act. 116 S. 2 und 3) des Beschwerdeführers 

hinreichend zu berücksichtigen und soweit notwendig im Sinne der 

entsprechenden Rechtsprechung in Verbindung mit Suchtproblematiken 

(vgl. E. 4.6 vorstehend) zu würdigen sein. 

6.3 Zusammenfassend legen die hievor dargelegten Punkte nahe, dass 

weiterer Abklärungsbedarf besteht und sich aus den RAD-Berichten im 

Mindesten geringe Zweifel an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit er-

geben. Weder der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers noch des-

sen momentane Leistungsfähigkeit lassen sich vorliegend abschliessend 

beurteilen. Die verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden des Be-

schwerdeführers wurden nicht umfassend und insbesondere nicht interdis-

ziplinär abgeklärt. Die auf einem unvollständig abgeklärten (medizinischen) 

Sachverhalt beruhenden Stellungnahmen der RAD-Ärzte vermögen somit 

den beweisrechtlichen Anforderungen nicht zu genügen, weshalb auf diese 

nicht abgestellt werden kann. 

7.  

Hinsichtlich einer allfälligen Invaliditätsbemessung rügt der Beschwerde-

führer überdies die Richtigkeit der Festlegung der angestammten Tätigkeit 

des Beschwerdeführers (vgl. BVGer-act. 8 S. 4). Die vorinstanzliche Ver-

fügung beruhte auf der Annahme, dass die angestammte Tätigkeit des Be-

schwerdeführers jene des Projektleiters sei (vgl. IVSTA-act. 128 S. 2). Die 

C-7391/2024 

Seite 12 

vorinstanzlichen Akten legen indes nahe, dass der Beschwerdeführer nur 

wenige Monate in dieser Tätigkeit gearbeitet (vgl. IVSTA-act. 62), hingegen 

die zuvor während mindestens 30 Jahre ausgeübte Tätigkeit als Schlosser 

aufgrund der Psoriasisarthritis aufgegeben haben dürfte (vgl. IVSTA-

act. 72 S. 8; 116 S. 5). Ob sich vor diesem Hintergrund die vorinstanzlich 

erfolgte Annahme der angestammten Tätigkeit des Projektleiters rechtfer-

tigt, wird die Vorinstanz im Rahmen der rechtserheblichen Feststellung des 

Sachverhaltes ebenfalls abzuklären haben. 

8.  

8.1 Die angefochtene Verfügung ist gestützt auf eine unvollständige Sach-

verhaltsabklärung ergangen, weshalb die Sache in Anwendung von Art. 61 

Abs. 1 VwVG zur Vornahme der notwendigen medizinischen Abklärungen 

und hernach neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen ist. Diese 

Rückweisung an die Vorinstanz erfolgt in Übereinstimmung mit der bun-

desgerichtlichen Rechtsprechung, gemäss welcher eine Rückweisung an 

die IV-Stelle im Falle einer notwendigen Erhebung einer bisher vollständig 

ungeklärten Frage möglich ist. Ebenso steht es dem Bundesverwaltungs-

gericht frei, eine Sache zurückzuweisen, wenn allein eine Klarstellung, Prä-

zisierung oder Ergänzung von gutachterlichen Ausführungen erforderlich 

ist (BGE 139 V 99 E. 1.1; 137 V 210 E. 4.4.1.4).  

8.2 Die Vorinstanz ist in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 VwVG anzuweisen, 

nach Aktualisierung und Vervollständigung der medizinischen Akten – na-

mentlich bezüglich der Psoriasis-Arthritis (vgl. E. 5.2 vorstehend) – eine 

interdisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers zu veranlassen. Mit 

Blick auf die im Raum stehenden Befunde und Diagnosen erscheinen Ex-

pertisen in den Fachbereichen Opthalmologie, Oto-Rhino-Laryngologie 

(beide unter vorheriger Berücksichtigung der Möglichkeit, die gegebenen-

falls eingeschränkte Arbeitsfähigkeit durch die Zusprache von Hilfsmitteln 

i.S.v. Art. 21 IVG zu erhalten oder zu verbessern), Rheumatologie, Pulmo-

logie, Innere Medizin, Neurologie, Neuropsychologie und Psychiatrie (letz-

tere insbesondere unter Berücksichtigung der Standardindikatoren ge-

mäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung [BGE 145 V 215; 143 V 418; 

143 V 409; 141 V 281]) erforderlich. Ob neben den genannten Fachdiszip-

linen auch noch weitere Spezialisten beizuziehen sind, ist dem pflichtge-

mässen Ermessen der Gutachter zu überlassen, zumal es primär ihre Auf-

gabe ist, aufgrund der konkreten Fragestellung über die erforderlichen Un-

tersuchungen zu befinden (vgl. dazu BGE 139 V 349 E. 3.3; Urteil des 

BGer 9C_361/2020 vom 26. Februar 2021 E. 4.4).  

C-7391/2024 

Seite 13 

8.3 Die interdisziplinäre Begutachtung hat grundsätzlich in der Schweiz zu 

erfolgen, da die Abklärungsstelle mit den Grundsätzen der schweizeri-

schen Versicherungsmedizin vertraut sein muss (Art. 7m ATSV 

[SR 830.11]; vgl. auch Urteil des BGer 9C_235/2013 vom 10. September 

2013 E. 3.2; statt vieler Urteil des BVGer C-3864/2017 vom 11. März 2019 

E. 7.5 m.w.H.). Im Weiteren ist die Gutachterstelle nach dem Zufallsprinzip 

gemäss Zuweisungssystem «SuisseMED@P» zu ermitteln (Art. 44 Abs. 7 

Bst. a ATSG i.V.m. Art. 72bis Abs. 2 IVV; vgl. auch BGE 139 V 349 E. 5.2.1) 

und der Beschwerdeführerin dem Beschwerdeführer sind die ihr ihm zu-

stehenden Mitwirkungsrechte einzuräumen (vgl. insb. Art. 44 Abs. 2 und 3 

ATSG). Die Beschwerde ist demnach dahingehend gutzuheissen, als die 

angefochtene Verfügung vom 25. Oktober 2024 aufzuheben ist und die Ak-

ten zur Durchführung weiterer Abklärungen im Sinne der vorstehenden Er-

wägungen und anschliessendem Erlass einer neuen Verfügung an die Vor-

instanz zurückzuweisen sind. 

9.  

Soweit der Beschwerdeführer überdies beantragt, es sei die französische 

Stellungnahme des RAD vom 23. April 2025 in die deutsche Sprache zu 

übersetzen, ist ihm entgegenzuhalten, dass Akten in einer anderen Amts-

sprache als der Verfahrenssprache grundsätzlich nicht zu übersetzen sind 

und sich aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör kein genereller Anspruch 

auf Übersetzung von Akten von einer Amtssprache in eine andere Amts-

sprache ableiten lässt (vgl. BGE 131 V 35 E. 3.3; Urteil des BGer 

2C_201/2013 vom 24. Januar 2014 E. 4.2 [nicht publiziert in BGE 140 II 

194]; vgl. auch Urteil des BVGer A-2674/2024 vom 23. August 2024 

E. 6.2.3.). Der entsprechende Verfahrensantrag ist damit abzuweisen. 

10.  

Zu befinden ist im Folgenden über die Verfahrenskosten sowie die Partei-

entschädigung. 

10.1 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. 

Art. 69 Abs. 2 IVG), wobei die Verfahrenskosten grundsätzlich der 

unterliegenden Partei auferlegt werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die 

Rückweisung der Sache zu erneuter Abklärung gilt für die Frage der 

Auferlegung der Gerichtskosten und der Parteientschädigung als 

vollständiges Obsiegen (vgl. BGE 137 V 210 E. 7.1; 132 V 215 E. 6; Urteil 

des BGer 8C_897/2017 vom 14. Mai 2018 E. 4.1). Entsprechend sind dem 

obsiegenden Beschwerdeführer keine Verfahrenskosten aufzuerlegen. 

Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– ist ihm nach Eintritt der 

C-7391/2024 

Seite 14 

Rechtskraft dieses Urteils auf ein von ihm zu bezeichnendes Bankkonto 

zurückzuerstatten. Der Vorinstanz sind ebenfalls keine Verfahrenskosten 

aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 

10.2 Der obsiegende, anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat gemäss 

Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 ff. des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2) Anspruch auf eine Parteient-

schädigung zu Lasten der Verwaltung.  

10.2.1 Die Parteientschädigung für Beschwerdeverfahren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige 

weitere Auslagen der Partei, wobei unnötiger Aufwand nicht entschädigt 

wird (vgl. Art. 8 VGKE). Die Kosten der Vertretung umfassen gemäss Art. 9 

Abs. 1 VGKE insbesondere das Anwaltshonorar, die Auslagen sowie die 

Mehrwertsteuer für diese Entschädigungen, soweit eine Steuerpflicht be-

steht. Hat die zu entschädigende Partei ihren Wohnsitz im Ausland, ist 

keine Mehrwertsteuer geschuldet (vgl. Art. 1 Abs. 2 Bst. a i.V.m. Art. 8 

Abs. 1 MWSTG [SR 641.20]). Das Anwaltshonorar wird nach dem notwen-

digen Zeitaufwand des Vertreters oder der Vertreterin bemessen, wobei 

der Stundenansatz mindestens 200 und höchstens 400 Franken beträgt 

(Art. 10 Abs. 1 und 2 VGKE). 

10.2.2 Dem Gericht steht bei der Festsetzung der Parteientschädigung ein 

weites Ermessen zu (Urteile des BGer 9C_637/2013 vom 13. Dezember 

2013 E. 5.2; 8C_928/2012 vom 26. April 2013 E. 6). Das Abstellen auf die 

den jeweiligen Zeitaufwand detailliert ausweisende Honorarnote eines 

Rechtsvertreters erscheint grundsätzlich als sachgerecht (Urteil des BGer 

9C_162/2013 vom 8. August 2013 E. 4.3.2). Dabei ist jedoch zu beachten, 

dass nur der notwendige Aufwand zu entschädigen ist (Urteil des BGer 

8C_426/2018 vom 10. August 2018 E. 5.3). Parteikosten sind dann als not-

wendig zu betrachten, wenn sie zur sachgerechten und wirksamen Rechts-

verfolgung oder Rechtsverteidigung unerlässlich erscheinen (MOSER et al., 

Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl. 2022, S. 304 

Rz. 4.68). Für den Fall, dass einzelne Posten der Honorarnote akzeptiert, 

andere hingegen herabgesetzt werden, ist jede Reduktion zumindest kurz 

zu begründen (BGE 141 I 70 E. 5.2 m.H.; Urteil des BGer 8C_833/2015 

vom 10. März 2016 E. 4.2). Der Schwierigkeitsgrad der Sache ist im Ver-

gleich zu ähnlich gelagerten Fällen ebenso beachtlich (Urteile des BGer 

8C_717/2014 vom 30. November 2015 E. 6.5; 9C_637/2013 E. 5.3) wie 

Synergieeffekte aus der Vertretung durch denselben Anwalt bereits im 

C-7391/2024 

Seite 15 

Verwaltungsverfahren (Urteil 9C_637/2013 E. 5.3; Urteil des BGer 

8C_723/2009 vom 14. Januar 2010 E. 4.3; einschränkend aber: Urteil des 

BGer 9C_138/2010 vom 12. Mai 2010 E. 4.3.2.1.1). 

10.3 Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hat ihre detaillierte Kos-

tennote vom 8. Mai 2025 eingereicht. Es wird eine Entschädigung von 

Fr. 12'658.47 (33 Stunden und 20 Minuten zu Fr. 350.– [Fr. 11'666.67] zu-

züglich Gerichtsgebühren [Fr. 800.–] und MwSt-pflichtige Auslagen 

[Fr. 191.80]) geltend gemacht. 

10.3.1 Im Bereich der Invalidenversicherung beträgt der vor Bundesver-

waltungsgericht übliche Stundenansatz Fr. 250.–. Der geltend gemachte 

Stundenansatz von Fr. 350.– ist entsprechend zu reduzieren (vgl. Urteile 

des BVGer C-6068/2020 vom 26. Januar 2023 E. 8.2.2 m.w.H.; C-

3286/2014 vom 15. Mai 2017 E. 6.2.2 m.H. auf Urteil des BGer 

9C_484/2010 vom 16. September 2010 E. 3). 

10.3.2 Im Zusammenhang mit dem Kontakt mit einer 

Rechtschutzversicherung werden neun Aufwandpositionen geltend 

gemacht. Dieser steht nicht im direkten Zusammenhang mit dem 

Beschwerdeverfahren, weshalb der Aufwand von gesamthaft 2 Stunden 

und 10 Minuten nicht zu entschädigen ist. Nicht ersichtlich ist überdies, 

inwiefern die Abklärung betreffend die Notwendigkeit einer Meldung an die 

Anwaltskammer in der Schweiz für die Vertretung hätte erforderlich sein 

sollen. Der geltend gemachte Aufwand vom 21. November 2024 in der 

Höhe von 1 Stunde ist damit gleichfalls nicht zu entschädigen. Sodann ist 

der Aufwand in der Höhe von 20 Minuten vom 24. Oktober 2024 angesichts 

des Datums der vorinstanzlichen Verfügung (25. Oktober 2024) nicht im 

Zusammenhang mit dem vorliegenden Beschwerdeverfahren angefallen 

und damit nicht zu entschädigen. Für die Vertretung nicht notwendig und 

damit nicht zu entschädigen ist überdies der Aufwand von gesamthaft 

50 Minuten für kanzleiinterne Besprechungen mit Dr. D._______. 

Schliesslich ist der geltend gemachte Aufwand in der Höhe von 1 Stunde 

für das Studium der Akten des ausländischen Verfahrens für die Vertretung 

im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht notwendig. 

10.3.3 Sodann werden mehrere Aufwände für diverse Mails an den Be-

schwerdeführer sowie ein Akteneinsichtsgesuch an die Vorinstanz geltend 

gemacht. Bei den E-Mails handelt es sich mehrheitlich um solche mit rei-

nem Informationscharakter über den Verfahrensstand. Der damit verbun-

dene Aufwand erweist sich als für die Vertretung nicht notwendig und kann 

C-7391/2024 

Seite 16 

insofern nicht entschädigt werden. Des Weiteren sind Kürzestaufwände 

von 5–10 Minuten ohnehin nicht zu entschädigen, weshalb die entspre-

chenden Aufwandposten teilweise bereits vor diesem Hintergrund nicht 

entschädigungspflichtig sind (vgl. Urteil des BGer I 819/05 vom 6. April 

2006 E. 5.2). Zu entschädigen ist im Zusammenhang mit der Korrespon-

denz per E-Mail mit dem Beschwerdeführer einzig der Aufwand von 40 Mi-

nuten hinsichtlich der Kontaktaufnahme mit dem Beschwerdeführer vom 

27. Januar 2025 bezüglich der Beschwerdeergänzung zur Adipositas-

Rechtsprechung. Der entsprechende Aufwand war aufgrund der mit Zwi-

schenverfügung vom 15. Januar 2025 des Bundesverwaltungsgerichts ex-

plizit eingeräumten Möglichkeit zur Beschwerdeergänzung für die Vertre-

tung notwendig. Sodann ist der geltend gemachte Aufwand von 20 Minuten 

für das gestellte Akteneinsichtsgesuch an die Vorinstanz zu entschädigen. 

10.3.4 Für eine Besprechung mit dem Beschwerdeführer sowie die eigent-

liche Ausarbeitung der Beschwerde wird ein Aufwand von 16 Stunden gel-

tend gemacht, wovon alleine für die Ausarbeitung der Beschwerde ein Auf-

wand von 15 Stunden angefallen sein soll. 

10.3.4.1 Die Beschwerdeschrift umfasst 15 Seiten (Seite 1 Deckblatt; Seite 

2 und 3 Beschwerdegründe, Begehren und Sachverhalt; Seite 3–12 Be-

gründung im Detail [Seite 3 und 4 Ausführungen zum anwendbaren Recht, 

zur nicht gewährten Akteneinsticht der Vorinstanz sowie zusammenfas-

sende Darstellung des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers; 

Seite 4 und 5 Ausführungen zur Psoriasisarthritis und inneren Medizin so-

wie Schwerhörigkeit; Seite 6–9 Ausführungen zu den psychischen Be-

schwerden; Seite 9–11 Ausführungen zu orthopädischen und augenärztli-

chen Beschwerden; Seite 11 und 12 Ausführungen zum Post-Covid- und 

Fatiguesyndrom sowie der Schlafapnoe und der Pulmologie]; Seiten 13–

15 Fazit und Anträge). Die Beschwerdeschrift erschöpft sich grösstenteils 

in der blossen Wiedergabe der medizinischen Akten der behandelnden 

Ärzte und damit im Wesentlichen in einer sehr detaillierten Sachverhalts-

darstellung. Sie erweist sich in dieser Hinsicht als unnötig lange, weshalb 

der entsprechende Aufwand auch vor dem Hintergrund des vorliegend gel-

tenden Untersuchungsgrundsatzes angemessen zu kürzen ist (vgl. E. 2.3 

vorstehend; betreffend die Kürzung von Honorarnoten aufgrund einer zu 

ausführlichen Sachverhaltsdarstellung: Urteil des BGer H 63/06 vom 

26. Januar 2007 E. 6.1.2).  

10.3.4.2 Bei der Beschwerdeschrift handelt es sich auch deshalb bloss um 

eine Darlegung des Sachverhalts, da in der Beschwerde vom 

C-7391/2024 

Seite 17 

25. November 2024 ausgeführt wird, dass bis zum 21. November 2024 

noch keine Einsicht in die Akten der Vorinstanz bestanden habe (BVGer-

act. 1 S. 4 und 14; vgl. auch IVSTA act. 131). Eine differenzierte rechtliche 

Beurteilung der vorinstanzlichen Verfügung sowie eine vertiefte Auseinan-

dersetzung mit der Argumentation der Vorinstanz ist mit anderen Worten 

offensichtlich erst nach der Einreichung der Beschwerde und mit der Be-

schwerdeergänzung vom 3. März 2025 erfolgt. Für die Annahme eines Auf-

wandes von 15 Stunden für das Erstellen der Beschwerdeschrift in Un-

kenntnis der Vorakten des schweizerischen IV-Verfahrens besteht damit 

keinerlei Grundlage. Die Ausführungen in der Replik, wonach mangels Vor-

liegen der Akten der Vorinstanz die umfangreichen Vorakten des österrei-

chischen Verfahrens hätten geprüft werden müssen, um die relevanten Ak-

ten für das vorliegende Verfahren ausfindig zu machen, verfangen nicht 

(BVGer-act. 12 S. 2). Relevant für das vorliegende Verfahren sind einzig 

die vorinstanzlichen Akten. Es wäre der Rechtsvertreterin im Übrigen un-

benommen geblieben, die Beschwerde unter Hinweis auf die noch nicht 

umfassende Aktenkenntnis summarisch zu verfassen und die Einräumung 

einer Nachfrist zur Ergänzung der Beschwerde zu beantragen. Der geltend 

gemachte Aufwand von 15 Stunden im Zusammenhang mit der Ausarbei-

tung der Beschwerdeschrift erscheint damit als massiv überhöht. Ein Auf-

wand von 3 Stunden inklusive Besprechung mit dem Beschwerdeführer er-

scheint vorliegend angemessen. 

10.3.5 Für die Ergänzung der Beschwerde sowie die Prüfung der Akten der 

Vorinstanz werden 7 Stunden berechnet. Der von der Rechtsvertreterin in 

ihrer Honorarnote explizit erwähnte Aktenumfang von ca. 600 Seiten ist für 

ein IV-Verfahren zumindest nicht ungewöhnlich hoch. Es ist darüber hinaus 

festzuhalten, dass komplexe Rechtsfragen, welche einen unüblich hohen 

Aufwand rechtfertigen würden, vorliegend auch angesichts der beantrag-

ten Rückweisung der Vorinstanz nicht ersichtlich sind. Die Beschwerdeer-

gänzungsschrift umfasst 8 Seiten (Seite 1 Deckblatt; Seiten 2 und 3 Aus-

führungen zur Adipositas des Beschwerdeführers; Seiten 3–8 Auseinan-

dersetzung mit den vorinstanzlichen Argumenten sowie Anträge). Die Aus-

gestaltung der Beschwerdeergänzung erscheint in deren Umfang von 

8 Seiten angesichts der erstmaligen Auseinandersetzung mit der vor-

instanzlichen Argumentation angemessen. Aufgrund des hievor Dargeleg-

ten ist trotz einer angemessenen Berücksichtigung des Aktenstudiums von 

einem überhöhten Aufwand auszugehen, weshalb dieser von 7 auf 5 Stun-

den zu kürzen ist. 

C-7391/2024 

Seite 18 

10.3.6 Schliesslich wird ein Aufwand von 1 Stunde im Zusammenhang mit 

der Ausarbeitung der Replik vom 8. Mai 2025 (BVGer-act. 12) geltend ge-

macht. Dieser erscheint angemessen und ist damit zu entschädigen. 

10.3.7 Nach dem Dargelegten ist der geltend gemachte Zeitaufwand von 

33 Stunden und 20 Minuten auf 10 Stunden (40 Minuten + 20 Minuten + 

3 Stunden + 5 Stunden + 1 Stunde [vgl. E. 10.3.3; 10.3.4.2; 10.3.5; 10.3.6 

vorstehend]) zu reduzieren. 

10.3.8 Die Spesen werden aufgrund der tatsächlichen Kosten ausbezahlt 

(Art. 11 Abs. 1 Satz 1 VGKE). Für Kopien können 50 Rappen pro Seite 

berechnet werden (Art. 11 Abs. 4 VGKE). Die geltend gemachten Auslagen 

von Fr. 191.80 sind mit Blick auf den Umfang der Vorakten (569 Seiten) 

und der im Beschwerdeverfahren jeweils in mehreren Exemplaren 

auszufertigenden Eingaben grundsätzlich nicht zu beanstanden. 

10.3.9 Für die anwaltliche Vertretung des in Österreich wohnhaften Be-

schwerdeführers ist keine Mehrwertsteuer geschuldet (vgl. E. 10.2.1 vor-

stehend). Entsprechend umfasst die Parteientschädigung keinen Mehr-

wertsteuerzuschlag im Sinne von Art. 9 Abs. 1 Bst. c VGKE. Für die Bar-

auslagen resultiert damit ein bereinigter Betrag von Fr. 177.45. 

10.3.10 Was die überdies geltend gemachten Fr. 800.– für die Gerichtsge-

bühren anbetrifft, so ist anzumerken, dass die Parteientschädigung aus-

schliesslich die Kosten der Vertretung sowie allfällige weitere Auslagen der 

Partei umfasst (Art. 8 Abs. 1 VGKE; vgl. E. 10.2.1 vorstehend). Bei den 

Gerichtsgebühren handelt es sich weder um Kosten der Vertretung i.S.v. 

Art. 9–11 VGKE noch um Auslagen der Partei (Art. 13 VGKE). Ohnehin 

werden die Verfahrenskosten bei dem vorliegenden Ausgang des Verfah-

rens zurückerstattet (vgl. E. 10.1 vorstehend). 

10.3.11 Die Parteientschädigung beläuft sich somit auf total Fr. 2'677.45 

(10 Stunden zu Fr. 250.– zuzüglich Auslagen von Fr. 177.45; ohne Mehr-

wertsteuerzuschlag). Dem Beschwerdeführer ist somit zulasten der Vor-

instanz eine Parteientschädigung in diesem Umfang zuzusprechen. 

10.4 Ergänzend ist anzumerken, dass im Bereich der Invaliden-

versicherung für ein Beschwerdeverfahren vor Bundesverwaltungsgericht 

mit doppeltem Schriftenwechsel und Urteil in der Sache bei Obsiegen der 

beschwerdeführenden Partei in der Regel eine pauschale Partei-

entschädigung von Fr. 2'800.– bis Fr. 3'500.– zugesprochen wird. Vor 

diesem Hintergrund und angesichts der auch von der Vorinstanz 

C-7391/2024 

Seite 19 

beantragten Rückweisung erscheint die vorliegend zugesprochene 

Parteientschädigung in Höhe von Fr. 2'677.45 für das vorliegende 

Verfahren als angemessen. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als die Verfügung vom 

25. Oktober 2024 aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung im 

Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen wird. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer 

geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.– wird ihm nach Ein-

tritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-

digung in der Höhe von Fr. 2'677.45 zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David Weiss Fabian Zumbühl 

  

C-7391/2024 

Seite 20 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen 

gemäss Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG gegeben sind. Die Frist ist gewahrt, 

wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundes-

gericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 

einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung 

übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat die Be-

gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

 

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