# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 43760806-cbf5-5395-b3c3-63e336a94ab6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-10-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.10.2020 C-1450/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1450-2020_2020-10-05.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1450/2020 

 

  
 

  U r t e i l  v o m  5 .  O k t o b e r  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Bosnien-Herzegowina),   

ohne Zustelldomizil in der Schweiz, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente, 

Verfügung IVSTA vom 12. Februar 2020. 

 

 

 

C-1450/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 

12. Februar 2020 das Leistungsbegehren von A._______ betreffend Inva-

lidenrente abgewiesen hat,  

dass A._______ die erwähnte Verfügung sowie ein Schreiben des Instituts 

für medizinische Beurteilung, (…), vom 15. März 2011 (samt Übersetzung), 

welches der Beschwerdeführerin einen Invaliditätsgrad von 100 % be-

scheinigt, am 27. Februar 2020 bei der IVSTA eingereicht hat, 

dass die Vorinstanz diese Eingabe von A._______ am 10. März 2020 zu-

ständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weitergeleitet hat 

(BVGer-act. 1),  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Invalidenversicherung vor 

dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder deren 

Vertreter zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass die Eingabe vom 27. Februar 2020 weder eindeutige Rechtsanträge 

noch entsprechende Ausführungen in der Sache, welche einen Beschwer-

dewillen von A._______ aufzeigen würden, enthält,  

dass es daher unklar ist, ob A._______ effektiv beabsichtigt hat, gegen die 

Verfügung vom 12. Februar 2020 Beschwerde beim Bundesverwaltungs-

gericht zu erheben, 

C-1450/2020 

Seite 3 

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ vorerst mit einem informel-

len Schreiben vom 13. März 2020 aufgefordert hat, eine Beschwerdeschrift 

mit Rechtsbegehren, einer kurzen Begründung, Angabe der Beweismittel 

und einer eigenhändigen Unterschrift einzureichen sowie ein Zustelldomizil 

in der Schweiz zu bezeichnen (BVGer-act. 3), 

dass das Bundesverwaltungsgericht anschliessend mit einer via EDA-Ver-

tretung in (…)/Bosnien-Herzegowina (vgl. BVGer-act. 6) versandten Verfü-

gung vom 28. Mai 2020 die Aufforderung zur Bezeichnung einer Zustella-

dresse in der Schweiz wiederholt und darauf hingewiesen hat, dass bei 

ungenutztem Fristablauf künftige Anordnungen und Entscheide durch Pub-

likation im Bundesblatt eröffnet würden (BVGer-act. 5), 

dass die Verfügung vom 28. Mai 2020 A._______ am 20. Juni 2020 konsu-

larisch zugestellt worden ist (BVGer-act. 7),  

dass die mit Verfügung vom 28. Mai 2020 angesetzte Frist in der Folge 

unbenutzt abgelaufen ist, weshalb sämtliche weiteren Verfügungen gegen-

über A._______ im vorliegenden Beschwerdeverfahren im Bundesblatt zu 

publizieren sind, 

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ hernach mit Verfügung 

vom 14. September 2020 aufgefordert hat, innert 5 Tagen ab Verfügungs-

eröffnung eine Beschwerdeschrift mit Rechtsbegehren, einer kurzen Be-

gründung, Angabe von Beweismitteln und einer eigenhändigen Unterschrift 

nachzureichen, wobei es darauf hingewiesen hat, dass es im Unterlas-

sungsfall respektive bei unbenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht 

eintreten würde (BVGer-act. 8), 

dass die Verfügung vom 14. September 2020 am 22. September 2020 im 

Bundesblatt publiziert worden ist (BVGer-act. 10), 

dass die mit Verfügung vom 14. September 2020 angesetzte Frist daher 

am 28. September 2020 abgelaufen ist, 

dass die Beschwerdeführerin innert dieser Frist dem Bundesverwaltungs-

gericht keine Beschwerdeverbesserung eingereicht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

C-1450/2020 

Seite 4 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung 

zuzusprechen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 Abs. 3 

VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Publikation im Bundesblatt) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV (Einschreiben) 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:  

   

Daniel Stufetti Marion Sutter  

C-1450/2020 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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