# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ae47ed65-117a-5caf-b760-68e31cf49e14
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-26
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 26.07.2018 200 2018 360
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2018-360_2018-07-26.pdf

## Full Text

200 18 360 AHV
FUE/ZID/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 26. Juli 2018

Verwaltungsrichter Furrer
Gerichtsschreiber Zimmermann

A.________
vertreten durch B.________, MLaw C.________
Beschwerdeführerin

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern 
Abteilung Beiträge und Zulagen, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 27. März 2018

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. Juli 2018, AHV/18/360, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1962 geborenen, bei der D.________ AG, ..., angestellt gewesenen 
A.________ (nachfolgend: Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) wurden 
im Jahr 2015 infolge voller oder teilweiser Arbeitsunfähigkeit Taggelder der 
Krankentaggeldversicherung ausgerichtet (Akten der Ausgleichskasse des 
Kantons Bern [nachfolgend: AKB bzw. Beschwerdegegnerin], Antwortbei-
lage [AB] 5). In der Folge wurde ihr mit Verfügung vom 20. Juli 2017 rück-
wirkend ab 1. Mai 2015 eine Invalidenrente der Eidgenössischen Invaliden-
versicherung (IV) zugesprochen (AB 6), was zu einer Rückforderung der 
Überentschädigung im Betrag von Fr. 22'241.-- führte (AB 3). Am 28. Sep-
tember 2017 meldete sich die Versicherte bei der AKB infolge Invalidität als 
Nichterwerbstätige ab dem 1. Januar 2017 an (AB 7). Mit Beitragsverfü-
gung vom 23. Januar 2018 qualifizierte die AKB die Versicherte bereits pro 
2015 als Nichterwerbstätige und setzte deren persönliche Beiträge definitiv 
auf Fr. 1'751.-- fest, womit nach Abzug der anrechenbaren Beiträge einer 
fremden Kasse von Fr. 790.20 und unter Hinzurechnung der Verwaltungs-
kostenbeiträge von Fr. 48.05 eine Nachzahlung von Fr. 1'008.85 resultierte 
(AB 4). Dabei stützte sich die AKB auf ein reines Renteneinkommen von 
Fr. 44'468.--, welches mit dem Faktor 20.0 kapitalisiert wurde, und auf ein 
Vermögen von Fr. 48'777.-- (AB 4). Auf Einsprache hin (AB 3) bestätigte 
die AKB mit Entscheid vom 27. März 2018 (AB 2) die Verfügung vom 
23. Januar 2018 (AB 4).

B.

Hiergegen lässt die Beschwerdeführerin, vertreten durch MLaw 
C.________ vom B.________, mit Eingabe vom 8. Mai 2018 Beschwerde 
erheben und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheids sei sie pro 2015 als Erwerbstätige zu qualifizieren, weshalb die 
Beiträge entsprechend neu zu berechnen seien, unter Verzicht auf Ver-
zugszinsen. Zur Begründung lässt sie im Wesentlichen vorbringen, gestützt 
auf die Lohnabrechnungen für das Jahr 2015 (Akten der Beschwerdeführe-

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rin, Beschwerdebeilage [BB] 3) seien für sie bereits Beiträge von ca. 
Fr. 950.-- abgerechnet worden (statt Fr. 790.20 gemäss AB 4). Aufgrund 
der tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten sei sie für das Jahr 2015 
als Erwerbstätige zu qualifizieren.

Mit Beschwerdeantwort vom 29. Mai 2018 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

Von der mit prozessleitender Verfügung vom 31. Mai 2018 eingeräumten 
Möglichkeit zur Einreichung von Schlussbemerkungen machten die Partei-
en keinen Gebrauch.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde grundsätz-
lich einzutreten (vgl. E. 1.2).

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1.2 Anfechtungsobjekt bildet der die Verfügung vom 23. Januar 2018 
(AB 4) bestätigende Einspracheentscheid vom 27. März 2018 (AB 2). Strei-
tig und zu prüfen sind die von der Beschwerdeführerin zu leistenden Bei-
träge pro 2015 und damit zusammenhängend, ob sie als Nichterwerbstäti-
ge oder Erwerbstätige zu qualifizieren ist.

In Bezug auf den von der Beschwerdeführerin beantragten, in der Folge 
aber nicht begründeten Verzicht auf die Verzinsung der Beitragszahlung 
(Beschwerde, S. 2 Ziff. I.2) hat es mit dem Hinweis sein Bewenden, dass 
über die Zinsen nicht verfügt wurde und deshalb im vorliegenden Verfahren 
nicht darüber zu befinden ist (BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164); insoweit ist 
auf die Beschwerde nicht einzutreten. Sollte die Beschwerdeführerin die 
Zinsen bestreiten wollen, so bliebe es ihr unbenommen, eine entsprechen-
de anfechtbare Verfügung bei der Beschwerdegegnerin zu verlangen.

1.3 Der Streitwert liegt mit Blick auf die für das Jahr 2015 festgesetzten 
Beiträge im Betrag von Fr. 1'751.-- (AB 4) offenkundig unter Fr. 20'000.--, 
weshalb die Beurteilung der Beschwerde in die einzelrichterliche Zustän-
digkeit fällt (Art. 57 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Versicherten der AHV sind beitragspflichtig, solange sie eine 
Erwerbstätigkeit ausüben (Art. 3 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG; 
SR 831.10]). Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Pro-
zenten des Einkommens aus unselbstständiger und selbstständiger Er-
werbstätigkeit festgesetzt (Art. 4 Abs. 1 AHVG). 

2.2 Nichterwerbstätige bezahlen einen Beitrag nach ihren sozialen Ver-
hältnissen. Der Mindestbetrag beträgt 392 Franken, der Höchstbetrag ent-
spricht dem 50-fachen Mindestbeitrag (Art. 10 Abs. 1 AHVG). Die Abstu-

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fung der Beiträge aufgrund der sozialen Verhältnisse erfolgt unter Berück-
sichtigung des Vermögens und Renteneinkommens (Art. 28 Abs. 1 der 
Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenver-
sicherung [AHVV; SR 831.101]). Verfügt ein Nichterwerbstätiger gleichzei-
tig über Vermögen und Renteneinkommen, so wird der mit 20 multiplizierte 
jährliche Rentenbetrag zum Vermögen hinzugerechnet (Art. 28 Abs. 2 
AHVV). Für die Berechnung des Beitrages ist das Vermögen einschliess-
lich des mit 20 multiplizierten jährlichen Rentenbeitrages auf die nächsten 
50'000 Franken abzurunden (Art. 28 Abs. 3 AHVV).

2.3 Der Bundesrat erlässt nähere Vorschriften über den Kreis der Per-
sonen, die als Nichterwerbstätige gelten, und über die Bemessung der Bei-
träge. Er kann bestimmen, dass vom Erwerbseinkommen bezahlte Beiträge 
auf Verlangen des Versicherten an die Beiträge angerechnet werden, die 
dieser als Nichterwerbstätiger schuldet (Art. 10 Abs. 3 AHVG). Gestützt 
darauf hat der Bundesrat in Art. 28bis Abs. 1 AHVV festgelegt, dass auch 
jene Personen als Nichterwerbstätige gelten, deren Erwerbstätigkeit in zeit-
licher und masslicher Hinsicht nur unbedeutend ist. Dies trifft – jedenfalls 
für Unselbständigerwerbende – einmal dann zu, wenn Erwerbstätigenbei-
träge unter dem Mindestbeitrag nach Art. 28 AHVV von 392 Franken (vgl. 
E. 2.2. hiervor) liegen (Art. 10 Abs. 1 dritter Satz AHVG). Für Versicherte, 
die nicht dauernd voll erwerbstätig sind, kann der Grenzbetrag auch höher 
liegen (Art. 10 Abs. 1 vierter Satz AHVG). Diese Beitragspflichtigen werden 
nach Art. 28bis Abs. 1 AHVV nicht als Nichterwerbstätige qualifiziert, son-
dern diesen gleichgestellt: Nicht dauernd voll Erwerbstätige leisten Beiträge 
wie Nichterwerbstätige, wenn ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen zu-
sammen mit denen ihres Arbeitgebers in einem Kalenderjahr nicht mindes-
tens der Hälfte des Beitrages nach Art. 28 AHVV (vgl. E. 2.2 hervor) ent-
sprechen. Ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen müssen auf jeden Fall 
den Mindestbeitrag nach Art. 28 AHVV (vgl. E. 2.2 hiervor) erreichen. Für 
das betreffende Jahr bezahlte Beiträge vom Erwerbseinkommen werden 
auf Verlangen angerechnet (Art. 28bis Abs. 2 i.V.m. Art. 30 AHVV; zum 
Ganzen: BGE 140 V 338 E. 1.1 S. 339).

2.3.1 Volle Erwerbstätigkeit im Sinn von Art. 28bis Abs. 1 AHVV liegt in der 
Regel vor, wenn für die (selbständige oder unselbständige) Tätigkeit ein 

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erheblicher Teil der im betreffenden Erwerbszweig üblichen Arbeitszeit auf-
gewendet wird. Nach der Verwaltungspraxis und Rechtsprechung trifft dies 
zu, wenn Personen während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit 
erwerbstätig sind (BGE 140 V 338 E. 1.2 S. 340; Bundesamt für Sozialver-
sicherungen [BSV], Wegleitung über die Beiträge der Selbständigerwer-
benden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [WSN], gültig ab 
1. Januar 2008, Rz.  2039). Als dauernd gilt die Erwerbstätigkeit, die 
während mindestens neun Monaten im Kalenderjahr ausgeübt wird (Rz. 
2035 WSN).

2.3.2 In Bezug auf die nicht als dauernd voll erwerbstätig Geltenden (vgl. 
E. 2.3.1 hiervor) ist nach Art. 28bis Abs. 1 AHVV eine Vergleichsrechnung 
zwischen ihren Beiträgen vom Erwerbseinkommen zusammen mit denen 
ihres Arbeitgebers und dem Nichterwerbstätigenbeitrag nach Art. 28 AHVV 
vorzunehmen. Wenn die Beiträge vom Erwerbseinkommen nicht den Min-
destbetrag erreichen oder nicht mindestens der Hälfte des Nichterwerbs-
tätigenbeitrags entsprechen, gilt die betreffende Person AHV-beitragsrecht-
lich als nicht erwerbstätig; es ist der Nichterwerbstätigenbeitrag geschuldet, 
wobei an diesen Beitrag die Beiträge vom Erwerbseinkommen (die jeden-
falls zu entrichten sind) angerechnet werden. Mit der Regelung von 
Art. 28bis Abs. 1 Satz 1 AHVV betreffend nicht dauernd voll erwerbstätige 
Personen wird verhindert, dass die Beitragspflicht als nicht erwerbstätige 
Person durch Ausübung einer geringfügigen oder bloss sporadischen Er-
werbstätigkeit umgangen werden kann (UELI KIESER, Alters- und Hinterlas-
senenversicherung, 3. Aufl. 2012, Art. 10 N. 6).

2.4 Die Beiträge werden für jedes Beitrags- bzw. Kalenderjahr festge-
setzt (Art. 29 Abs. 1 AHVV) und bemessen sich aufgrund des im Beitrags-
jahr erzielten Renteneinkommens und des Vermögens am 31. Dezember 
(Art. 29 Abs. 2 Satz 1 AHVV). Das Renteneinkommen wird nicht in ein Jah-
reseinkommen umgerechnet (Art. 29 Abs. 2 Satz 1 AHVV). Die kantonalen 
Steuerbehörden ermitteln das für die Beitragsbemessung massgebende 
Vermögen auf Grund der entsprechenden rechtskräftigen kantonalen Ver-
anlagung (Art. 29 Abs. 3 AHVV). Im Übrigen gelten für die Festsetzung und 
die Ermittlung der Beiträge Nichterwerbstätiger Art. 22 - 27 AHVV über die 

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Festsetzung und Ermittlung der Beiträge für Selbstständigerwerbende 
sinngemäss (Art. 29 Abs. 7 AHVV).

3.

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe im Jahr 2015 ununterbro-
chen in einem Arbeitsverhältnis gestanden, dies trotz Arbeitsunfähigkeit 
zwischen 70 % und 100 %. Entsprechend seien denn auch Beiträge von 
Fr. 790.20 (AB 4) bzw. ca. Fr. 950.-- (Total aus BB 3) abgerechnet worden, 
welche deutlich über dem Mindestbeitrag (von Fr. 392.--) lägen. Nach dem 
Willen des Gesetzgebers sei die Erbringung des Minimalbetrages ent-
scheidend für die Qualifikation als Erwerbstätige. Schliesslich könne es 
nicht angehen, eine Person, die krankheitsbedingt ihre arbeitsvertraglichen 
Pflichten nicht wahrnehmen könne, gleich zu behandeln wie eine Person, 
die aus anderen Gründen einer Tätigkeit mit geringem Pensum nachgehe 
(Beschwerde, S. 3).

3.1 Aufgrund des Auszugs aus dem Individuellen Konto (IK; AB 7 Beila-
ge) ist erstellt, dass die Beschwerdeführerin – obschon sie während des 
ganzen Jahres 2015 bei der D.________ AG angestellt war – ein beitrags-
pflichtiges Erwerbseinkommen von (lediglich) Fr. 7'672.-- erzielt hat. Das ist 
darauf zurückzuführen, dass sie von Januar bis Juni 2015 voll und von Juli 
bis Dezember 2015 zu 70 % arbeitsunfähig war (vgl. AB 5) und die infolge 
dessen ausgerichteten Versicherungsleistungen (Krankentaggelder; AB 5) 
gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV – da nicht von der Arbeitgeberin, sondern 
einer betriebsfremden Versicherung erbracht – nicht zum massgebenden 
Erwerbseinkommen gehören (BGE 128 V 176 E. 3e S. 180; KIESER, a.a.O., 
Art. 5 N. 179; FELIX FREY, AHVG/IVG Kommentar, Orell Füssli Kommentar, 
2018, Art. 5 AHVG N. 21). Gestützt auf den für das Jahr 2015 abgerechne-
ten Lohn von Fr. 7'672.-- belaufen sich die Beiträge auf Fr. 790.20 (10.3 %; 
vgl. AB 1 und 4).

Soweit die Beschwerdeführerin in der Beschwerde, S. 3 Ziff. V.1, vorbringt, 
den Lohnabrechnungen für das Jahr 2015 (BB 3) zufolge würden sich die 
abgerechneten AHV- und ALV-Beiträge auf rund Fr. 950.-- belaufen, geht 
sie fehl: Zunächst gilt es zu beachten, dass in mehreren Monaten (so Ja-

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nuar, März, April, Mai, Juni und August) die wegen (voller oder teilweiser) 
Arbeitsunfähigkeit ausgerichteten Taggelder die infolge Krankheit um 20 % 
reduzierte Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeberin (vgl. Art. 324b des 
Bundesgesetzes vom 30. März 1911 betreffend die Ergänzung des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht {OR}; 
SR220]) übertrafen und die in den Lohnabrechnungen deklarierten "Abzü-
ge" in diesen Monaten nicht auf eigentlichen Lohnzahlungen, sondern auf 
der (negativen) Differenz zwischen Taggeldern und der um 20 % reduzier-
ten Lohnfortzahlungspflicht vorgenommen worden sind, womit letztlich Hin-
zurechnungen zum Bruttolohn resultierten. Wenn sich nun die Beschwerde-
führerin auf Abzüge in der Grössenordnung von Fr. 950.-- beruft, erfolgte 
dies fälschlicherweise unter Berücksichtigung einerseits auch dieser 'nega-
tiven' Abzüge und andererseits der ALV-Beiträge. Letztere haben vorlie-
gend deshalb unberücksichtigt zu bleiben, weil die von der Beschwerde-
gegnerin berechneten Beiträge von 10.3 % ausschliesslich die Arbeitneh-
mer- und Arbeitgeberanteile für AHV/IV/EO von je 5.15 % und nicht zusätz-
lich die ALV-Beiträge (von je 1.1 %) umfassen. Werden nun gestützt auf die 
Lohnabrechnungen für das Jahr 2015 (BB 3) die eigentlichen Lohnzahlun-
gen, auf welchen die Sozialversicherungsbeiträge berechnet worden sind, 
addiert und gleichzeitig die die Lohnfortzahlung überschiessenden Taggel-
der, worauf – wohl EDV-systembedingt – ebenfalls Sozialversicherungsbei-
träge berechnet worden sind, subtrahiert, resultiert ein Total von 
Fr. 7'672.55, was sich mit dem beitragspflichtigen Erwerbseinkommen 
gemäss IK von Fr. 7'672.-- deckt. Gleich verhält es sich in Bezug auf die 
AHV-Beiträge; der Beschwerdeführerin wurden Beiträge von total Fr. 
589.85 in Abzug gebracht und von total Fr. 194.70 (zusätzlich zum Brutto-
lohn) gutgeschrieben, womit sich der effektive Abzug auf Fr. 395.15 
(Fr. 589.85 - Fr. 194.70) beläuft, was (abgesehen von einer unbedeutenden 
Rundungsdifferenz) dem hälftigen (5.15 %) (Arbeitnehmer-)Anteil des vor-
genommenen Gesamtabzugs von Fr. 790.20 (10.3 %) entspricht. Damit 
bestehen bei genauer Betrachtung keine Differenzen zwischen den im vor-
liegenden Verfahren aufgelegten Lohnabrechnungen (BB 3) und dem im IK 
ausgewiesenen Lohn von Fr. 7'672.-- (AB 7 Beilage) bzw. der gestützt dar-
auf berechneten Beiträge (AB 4).

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3.2 Nach dem unter E. 3.1 hiervor Dargelegten leisteten die Arbeitneh-
merin und die Arbeitgeberin je Beiträge von Fr. 395.10. Diese AHV-
Beiträge vom Erwerbseinkommen im Totalbetrag von Fr. 790.20 (10.3 % 
von Fr. 7'672.--) übersteigen zwar den Mindestbeitrag nach Art. 28 AHVV. 
Sie müssten jedoch überdies mindestens der Hälfte des AHV-Nichter-
werbstätigenbeitrags entsprechen (Art. 28bis Abs. 1 AHVV), damit die Be-
schwerdeführerin AHV-beitragsrechtlich als erwerbstätig zu qualifizieren 
wäre (vgl. E. 2.3 und insbes. E. 2.3.2 hiervor). Die Beschwerdegegnerin hat 
hierzu unter Berücksichtigung des Vermögens und Renteneinkommens 
(vgl. E. 2.2 hiervor) einen AHV-Nichterwerbstätigenbeitrag von Fr. 1'751.-- 
berechnet (AB 4). Dieser Betrag wird in masslicher Hinsicht nicht (mehr) 
bestritten und gibt zu keinen Beanstandungen Anlass. Insbesondere ist es 
korrekt, dass die Beschwerdegegnerin die 2017 erfolgte Rückzahlung an 
die Krankentaggeldversicherung im Betrag von Fr. 22'241.-- infolge Ver-
rechnung der Taggeldleistungen mit den Rentenbetreffnissen der IV (AB 3 
Beilage) nicht berücksichtigt hat, richten sich doch die Beiträge Nichter-
werbstätiger rechtsprechungsgemäss nach den effektiven wirtschaftlichen 
Verhältnissen, wie sie aus den Steuermeldungen für das betreffende Jahr 
hervorgehen (BGE 124 V 1 E. 3a in fine S. 5; bestätigt mit Entscheid des 
Bundesgerichts [BGer] vom 5. Juli 2010, 9C_342/2010, E. 3 und 4). Der 
hälftige AHV-Nichterwerbstätigenbeitrag von Fr. 875.50 (Fr. 1'751 : 2) 
übersteigt den effektiv von der Beschwerdeführerin und deren Arbeitgebe-
rin geleisteten Beitrag von Fr. 790.20, weshalb die AHV-beitragsrechtliche 
Qualifikation als Nichterwerbstätige gemäss Art. 28bis AHVV korrekt ist.

Dass die Beschwerdeführerin 2015 in einem Arbeitsverhältnis stand und 
das vertragliche Pensum krankheitshalber nicht erfüllen konnte (Beschwer-
de, S. 4 Ziff. 6), ändert daran nichts. Es ist in Erinnerung zu rufen (vgl. be-
reits E. 3.1 hiervor), dass Versicherungsleistungen bei Unfall, Krankheit 
oder Invalidität nicht zum Erwerbseinkommen gehören (Art. 6 Abs. 2 lit. b 
AHVV). Entsprechend können Taggeldleistungen infolge Krankheit oder 
Unfall zu einer Beitragslücke führen, was es – mittels Qualifikation der Be-
züger solcher Leistungen als Nichterwerbstätige – zu verhindern gilt. Darin 
ist denn auch keine Schlechterstellung von kranken oder verunfallten Men-
schen gegenüber solchen, die aus anderen Gründen keinem oder nur ei-
nem geringen Arbeitspensum nachgehen, zu erblicken. Kranke und verun-

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fallte Personen erhalten nämlich statt ihres Lohnes Taggeldzahlungen, auf 
denen keine Abzüge für die Sozialversicherungen vorzunehmen sind. Als 
Korrektiv werden diese Versicherungsleistungen indessen bei der Berech-
nung der Beiträge von Nichterwerbstätigen (vgl. E. 2.2 hiervor) berücksich-
tigt. Dabei führt die Festlegung eines Grenzbetrags unter Berücksichtigung 
der sozialen Verhältnisse der versicherten Person dazu, dass bei einer 
nicht dauernd vollen Erwerbstätigkeit die Höhe des Erwerbseinkommens 
darüber entscheidet, ob die Beiträge nach dem Vermögen und Rentenein-
kommen zu bemessen sind. Darin liegt zwar ein zufälliges Element, doch 
ergibt sich diese Folge unmittelbar aus dem Gesetz (SVR 2007 AHV Nr. 16 
S. 46 Ziff. 5.2).

4.

Nach dem Dargelegten ist der auf der Verfügung vom 23. Januar 2018 
(AB 4) beruhende angefochtene Einspracheentscheid vom 27. März 2018 
(AB 2) sowohl in Bezug auf die Qualifikation der Beschwerdeführerin als 
Nichterwerbstätige als auch in Bezug auf die Höhe der verfügten Beiträge 
korrekt. Die hiergegen erhobene Beschwerde ist deshalb abzuweisen, so-
weit darauf einzutreten ist.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG 
sind keine Verfahrenskosten zu erheben. 

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdeführer 
keine Parteientschädigung zuzusprechen (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 
AHVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG). 

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Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Beiträge und Zulagen  
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.