# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8eece7eb-4f2f-545a-9397-bf68aab2fa59
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-07-31
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 31.07.2014 725 2014 15 / 181 (725 14 15 / 181)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2014-15---181_2014-07-31.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 31. Juli 2014 (725 14 15 / 181) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Leistungseinstellung rechtmässig; Die Behandlung des verunfallten Knies ist abge-

schlossen 

 

 
Besetzung Präsident Andreas Brunner, Kantonsrichter Jgnaz Jermann, Kantons-

richter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin Vijitha Schniepper-
Muthuthamby 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Monica Armesto, Advo-
katin, indemnis, Spalenberg 20, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A. Die 1971 geborene A.____ bezog seit 22. September 2009 Arbeitslosenentschädigung 
und war durch die Öffentliche Arbeitslosenkasse Baselland bei der Schweizerischen Unfallver-
sicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss den 
Angaben in der "Bagatellunfall-Meldung UVG für arbeitslose Personen" war die Versicherte am 
3. April 2011 (recte: 26. April 2011) mit dem Fuss eingeknickt als sie auf den Bus hatte springen 
wollen. Dabei hatte sie sich am Knie verletzt. Anlässlich der ärztlichen Erstbehandlung vom 

 
 
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27. April 2011 diagnostizierte Dr. med. B.____, Innere Medizin FMH, mit Arztzeugnis vom 
11. Juli 2011 eine Kniegelenkdistorsion links bei Fehltritt. Anschliessend folgten Untersuchun-
gen in der Klinik C.____ sowie eine MRI-Abklärung im Institut D.____. Das MRI zeigte eine 
ausgedehnte trianguläre Rissbildung des lateralen Meniskus auf. Am 15. Juni 2011 fand in der 
Klinik C.____ eine Knie-Arthroskopie links mit lateraler Teilmeniscektomie statt. Nachdem die 
SUVA in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Heilkosten, Taggelder) für die Folgen dieses 
Unfalls erbracht hatte, stellte sie mit Verfügung vom 20. September 2013 die Heilkosten per 
30. Juni 2013 und die Taggelder per 30. September 2013 ein. Dies begründete die SUVA da-
mit, dass die Behandlung des linken Kniegelenkes per Ende Juni 2013 abgeschlossen sei und 
dass keine Funktionseinschränkungen mehr bestehen würden. Die geklagten Rückenbe-
schwerden stünden in keinem Zusammenhang mit dem Unfall vom 26. April 2011 und es be-
stehe keine adäquate Kausalität zwischen dem Unfall und den psychogenen Störungen. Daran 
hielt die SUVA auch auf Einsprache der Versicherten hin mit Entscheid vom 26. November 
2013 fest.  
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Advokatin Monica Armesto, am 15. Januar 
2014 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht 
(Kantonsgericht). Darin beantragte sie, in Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids 
sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr ab dem Einstellungsdatum die gesetzlichen 
Leistungen zu erbringen; unter o/e-Kostenfolge. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte sie 
die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung mit Advokatin Armesto als unentgeltliche 
Rechtsvertreterin.  
 
C. Mit Schreiben vom 21. Januar 2014 reichte die Beschwerdeführerin dem Kantonsgericht 
eine Verfügung der Sozialhilfebehörde E.____ vom 29. November 2013 ein.  
 
D. Die SUVA beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 3. März 2014 die Abweisung der 
Beschwerde.  
 
E. Mit Eingabe vom 25. März 2014 reichte die Beschwerdeführerin einen Bericht des Spi-
tals F.____ vom 17. März 2014 ein. Gestützt darauf beantragte die Beschwerdeführerin die Sis-
tierung des Verfahrens, um die bildgebenden Befunde und das weitere Vorgehen durch das 
Spital F.____ abzuwarten.  
 
F. Das Kantonsgericht wies den Sistierungsantrag mit Verfügung vom 3. Juni 2014 ab, da 
einerseits die SUVA mit dem Sistierungsantrag nicht einverstanden sei und andererseits keine 
zwingenden Gründe für eine Sistierung vorliegen würden.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g  : 
 
1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 

 
 
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vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in E.____, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 
und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die form- und fristgerecht erhobe-
ne Beschwerde vom 15. Januar 2014 ist somit einzutreten.   
 
2. Materiell strittig und zu prüfen ist die Frage, ob die Versicherte über den 1. Juli 2013 
bzw. 1. Oktober 2013 hinaus Anspruch auf Leistungen aus der obligatorischen Unfallversiche-
rung hat. Massgebend ist dabei der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass des angefochtenen 
Einspracheentscheides vom 26. November 2013 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet recht-
sprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 
E. 1.2).  
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80% des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entspre-
chend gekürzt (Art. 17 Abs. 1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am 
dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähig-
keit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 
UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des 
Unfalles zu mindestens 10% invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortset-
zung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der ver-
sicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der 
Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehand-
lung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). Erleidet die versicherte Person 
durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Integrität, so hat sie nach Art. 24 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine angemessene Integri-
tätsentschädigung. Diese wird mit der Invalidenrente festgesetzt oder, falls kein Rentenan-
spruch besteht, bei der Beendigung der ärztlichen Behandlung gewährt (Art. 24 Abs. 2 UVG).  
 
3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt voraus, dass zwischen 
dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Inva-
lidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und ein adäquater Kausalzusammenhang besteht 
(BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs 

 
 
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sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden 
kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusam-
menhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesund-
heitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beeinträchtigt hat, 
das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetre-
tene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). Ob zwischen ei-
nem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher Kausalzusam-
menhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung 
oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung nach dem im 
Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befin-
den hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leis-
tungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natür-
liche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines 
krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo si-
ne), erreicht ist (Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis 
[RKUV] 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Ebenso 
wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 
kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im 
Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlich-
keit (BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nun-
mehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hier-
bei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der 
Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei 
der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (Sozialversicherungsrecht – Recht-
sprechung [SVR] 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 
S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammen-
hangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig 
geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesund-
heitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Ent-
scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeu-
tung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 
8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen).  
 
4. Zur Abklärung medizinischer Sachverhalte – wie der Beurteilung des Gesundheitszu-
standes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im 

 
 
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Bereich der Medizin – ist die rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewie-
sen, die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (BGE 122 V 158 f. 
E. 1b mit zahlreichen weiteren Hinweisen). Das Gericht hat diese medizinischen Unterlagen 
nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung 
(vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozi-
alversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen 
und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung 
des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechen-
den medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial 
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medi-
zinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach ent-
scheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beur-
teilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin  
oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
5. Die Beschwerdeführerin hält in ihrer Beschwerde fest, dass sie stets unter Beschwerden 
am linken Knie leide. Wie bereits nach den ersten beiden Arthroskopien hätten sich die Be-
schwerden zunächst verbessert und anschliessend wieder verschlechtert. Die Behandlung im 
Spital G.____ habe sich aufgrund der überlagerten Rückenbeschwerden und den psychischen 
Beschwerden auf den Rücken und die Psyche konzentriert, obwohl sie die Ärzte auf die nach 
wie vor bestehenden Kniebeschwerden links hingewiesen habe. Der Hausarzt Dr. med. H.____ 
habe der SUVA telefonisch mitgeteilt, dass sie noch über Beschwerden am linken Knie klage. 
Es sei weder eine kreisärztliche Untersuchung durchgeführt noch anderweitig die geklagten 
Kniebeschwerden abgeklärt worden. Die SUVA habe sich lediglich darauf abgestützt, dass die 
Behandlung bei Dr. med. I.____ zwischenzeitlich abgeschlossen sei. Zu Dr. I.____ sei sie nicht 
mehr gegangen, da die stationäre Rehabilitation im Spital G.____ vorgesehen gewesen und sie 
deshalb davon ausgegangen sei, dass sie dort interdisziplinär behandelt werde. Im Dezember 
2013 sei ein neues MRI des linken Knies vorgenommen worden. Die entsprechenden Bilder 
werde sie mit dem Hausarzt im Januar 2014 besprechen. Die Befunde lägen ihr aber noch nicht 
vor. Nach wie vor habe sie Beschwerden am linken Knie, welche zwar durch die unfallfremden 
Rückenbeschwerden und psychischen Beschwerden überlagert seien, jedoch klar abgrenzbar 
seien und zu einer Arbeitsunfähigkeit sowie Behandlungsbedürftigkeit führen würden. Der Fall-
abschluss durch die SUVA sei deshalb zu früh erfolgt. Sie hätte nochmals kreisärztlich unter-
sucht werden müssen. Mit Ihrer Eingabe vom 25. März 2014 reicht die Beschwerdeführerin ei-
nen Bericht des Spitals F.____ vom 17. März 2014 ein. Daraus könne entnommen werden, 
dass sie noch immer unter behandlungs- und abklärungsbedürftigen Beschwerden am linken 
Knie leide und dass eine MRI-Untersuchung sowie weitere Röntgenuntersuchungen durchge-
führt worden seien.  
 
6. Vorweg ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde die Leis-
tungspflicht der SUVA damit begründet, dass nach wie vor Kniebeschwerden links bestünden. 

 
 
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Sie anerkennt, dass die Rückenbeschwerden und die psychischen Beschwerden unfallfremd 
sind. Gestützt darauf ist nachfolgend ein Leistungsanspruch lediglich im Zusammenhang mit 
dem linken Knie zu prüfen. 
 
7.1 Dr.  I.____ von der Klinik J.____ führte sechs Wochen nach einer dritten Arthroskopie 
vom 7. Mai 2013 eine Kontrolle durch. Er hielt im Bericht vom 20. Juni 2013 einen sehr erfreuli-
chen Heilungsverlauf des linken Kniegelenkes fest. Es liege ein reizloses Knie vor, ohne Er-
guss, mit vollständiger Normalisierung der Bewegungsausschläge und ohne Meniskuszeichen 
medial und lateral bei guter Gelenksstabilität. Zudem hielt Dr. I.____ fest, dass eine weitere 
Kontrolle des Knies durch ihn nicht mehr vorgesehen sei.  
 
7.2 Dr. med. K.____ des Spitals G.____ legte seinem Schreiben vom 2. September 2013 
einen Austrittsbericht der Versicherten vom 15. August 2013 bei und hielt fest, dass der Spital-
aufenthalt vom 25. Juli 2013 bis 10. August 2013 nicht als Rehabilitation durchgeführt worden 
sei. Es habe sich beim Aufenthalt um eine akute Spitalbedürftigkeit gehandelt. Dies sei auf-
grund kombinierter Beschwerden gemäss den Diagnosen 1 und 2 des Austrittsberichts erfolgt. 
Als Diagnosen 1 und 2 wurden im Austrittsbericht ein chronisches lumboradikuläres Reizsyn-
drom L5 rechts sowie eine mittelgradige bis schwere depressive Episode genannt. Als dritte 
Diagnose wurde ein Status nach Kniedistorsion festgehalten.  
 
7.3 Auf die Berichte von Dr. I.____ und Dr. K.____ stützte sich der Kreisarzt Dr. med. 
L.____, Facharzt für Chirurgie. In seinem Bericht vom 5. November 2013 hielt Dr. L.____ fest, 
dass die Behandlung des linken Kniegelenkes aus medizinischer Sicht abgeschlossen sei und 
eine weitere Behandlung aktuell keine Verbesserung mehr bringe. Deutlich im Vordergrund 
stünden die unfallfremden lumbalgieformen Beschwerden sowie die psychiatrische Symptoma-
tik.  
 
7.4 Die SUVA stützte sich im angefochtenen Einspracheentscheid vom 26. November 2013 
bei der Beurteilung des Gesundheitszustandes der Versicherten auf die Beurteilung des Kreis-
arztes Dr. L.____ und hielt an ihrer Leistungseinstellung fest.  
 
8.1 Gemäss Bericht von Dr. I.____ vom 20. Juni 2013 hat sich das Kniegelenk gut erholt 
und die Behandlung war diesbezüglich abgeschlossen. Eine weitere Kontrolle war nicht mehr 
vorgesehen gewesen. Der Aufenthalt im Spital G.____ erfolgte gemäss Schreiben von 
Dr. K.____ vom 2. September 2013 nicht aufgrund des Knies, sondern aufgrund der Rücken-
problematik sowie aufgrund des psychischen Zustandes. Im entsprechenden Austrittsbericht 
vom 15. August 2013 wurde der Status nach Kniedistorsion als Nebendiagnose aufgeführt, aber 
in den Ausführungen wurde kein Bezug mehr zum Knie genommen. Gestützt darauf sowie ge-
stützt auf den Bericht von Dr. L.____ vom 5. November 2013 ist nicht zu beanstanden, dass die 
SUVA die Behandlung des linken Kniegelenks per Ende Juni 2013 als abgeschlossen erachtet 
und demzufolge ihre Leistungen eingestellt hat. Im Zeitpunkt der Einstellung per 1. Juli 2013 
(Heilkosten) bzw. 1. Oktober 2013 (Taggelder) sind keine Hinweise vorhanden, dass weitere 
medizinische Massnahmen erforderlich gewesen wären.  
 

 
 
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8.2 Nichts zu ihren Gunsten ableiten kann die Beschwerdeführerin dem Bericht des Spitals 
G.____ vom 26. November 2013. Diesem Bericht ist zu entnehmen, dass am 25. November 
2013, einen Tag vor Erlass des Einspracheentscheides, bei der Beschwerdeführerin eine MRI-
Untersuchung durchgeführt wurde. Beim Kniegelenk rechts bestünden unauffällige Verhältnis-
se. Beim Kniegelenk links bestehe eine Restergussbildung bei Zustand nach Meniskektornie 
lateral im Intermetier- und Hinterhornbereich sowie eine geringe Aufrauhung des Knorpels im 
medialen Kompartiment mit weitgehend erhaltener Knorpeldicke. Dieses MRI wurde zuhanden 
des Hausarztes erstellt, welcher jedoch keine Stellung dazu nahm. Der Kreisarzt Dr. L.____ 
hielt in seiner Beurteilung vom 11. Februar 2014 fest, dass dieses MRI keine neuen Erkenntnis-
se liefere. Der beschriebene Resterguss erfordere keine spezielle Behandlung, sodass nach 
wie vor die Behandlung des linken Kniegelenkes am 30. Juni 2013 als abgeschlossen gelte.  
 
8.3 In der Beschwerde hielt die Beschwerdeführerin fest, dass im Dezember 2013 ein neues 
MRI des linken Knies erstellt wurde. Den entsprechenden Bericht wollte die Beschwerdeführerin 
nach Erhalt dem Kantonsgericht weiterleiten. Dies ist bis heute jedoch nicht erfolgt. Vielmehr 
reichte die Beschwerdeführerin am 25. März 2014 einen Bericht des Spitals F.____ vom 
17. März 2014 ein. Darin wird Bezug zur orthopädischen Behandlung vom 13. Februar 2014 
genommen. Die Versicherte klage über Dauerschmerzen im linken Knie. Vom klinischen Befund 
her würden sich reizlose Narbenverhältnisse nach mehrmaliger Arthroskopie zeigen. Im Bereich 
des Kniegelenkes finde sich eine ubiquitäre Druckdolenz mit Punctum maximum anterolateral 
im Bereich des Kniegelenkspaltes. Die Meniskuszeichen seien fraglich. Das vordere und das 
hintere Kreuzband würden stabil wirken. Das Spital F.____ geht davon aus, dass der aktuell 
klinische Befund allenfalls einen Zusammenhang mit dem Unfall vom 26. April 2011 haben 
könnte. Es werde eine weitere Röntgenuntersuchung sowie eine erneute MRI-Untersuchung in 
die Wege geleitet. Deshalb könne im Moment noch nicht ausgesagt werden, ob eine erneute 
Operation stattfinden werde. Dieser Bericht des Spitals F.____ nimmt Bezug auf eine Behand-
lung vom 12. Februar 2014 und beurteilt somit die gesundheitlichen Verhältnisse nach Erlass 
des Einspracheentscheides vom 26. November 2013. Der Zeitpunkt des Einspracheentschei-
des bildet die zeitliche Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (vgl. E. 2 hiervor), sodass 
der Bericht des Spitals F.____ vom 17. März 2014 vorliegend nicht berücksichtigt werden kann. 
Ohnehin sind die Ausführungen im Bericht sehr allgemein gehalten, weshalb sie nicht geeignet 
sind, die durch die SUVA verfügte Leistungseinstellung in Zweifel zu ziehen.  
 
9. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die SUVA berechtigt war, die für die Folgen 
des Unfallereignisses vom 26. April 2011 erbrachten Leistungen per 1. Juli 2013 bzw. 
1. Oktober 2013 einzustellen. Die gegen den betreffenden Einspracheentscheid vom 
26. November 2013 erhobene Beschwerde ist demnach als unbegründet abzuweisen. Bei allfäl-
lig neu auftretenden Beschwerden hat die Beschwerdeführerin die Möglichkeit, diese als Rück-
fallbeschwerden anzumelden.  
 
10. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass der Prozess vor dem kantonalen Gericht für die Partei-
en kostenlos zu sein hat. Es sind demnach für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu er-
heben. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen.  

 
 
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11.1 Die Beschwerdeführerin beantragte die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeistän-
dung mit Advokatin Armesto als unentgeltliche Rechtsvertreterin. Gemäss Art. 61 lit. f Satz 2 
ATSG wird der Beschwerde führenden Person, wo die Verhältnisse es rechtfertigen, ein unent-
geltlicher Rechtsbeistand bewilligt. Gemäss Rechtsprechung ist die unentgeltliche Verbeistän-
dung im kantonalen Beschwerdeverfahren zu bewilligen, wenn der Prozess nicht offensichtlich 
aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder 
doch geboten ist (vgl. Urteil des EVG vom 7. Juli 2003, U 356/02, E. 3.1; RUMO-JUNGO, a.a.O., 
S. 451 mit Hinweisen auf BGE 100  V 62 E. 3 und 98 V 117 E. 2; vgl. auch UELI KIESER, ATSG-
Kommentar, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2009, Art. 61 Rz. 104). Der am 21. Januar 2014 ein-
gereichten Verfügung der Sozialhilfebehörde E.____ zufolge wird die Beschwerdeführerin seit 
1. November 2013 durch die Sozialhilfe unterstützt. Deren Bedürftigkeit ist damit für das vorlie-
gende Verfahren ohne Weiteres nachgewiesen, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Verbei-
ständung zu bewilligen ist. Demzufolge ist die Rechtsvertreterin für ihre Bemühungen aus der 
Gerichtskasse zu entschädigen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für die Anwältinnen und 
Anwälte (TO) vom 17. November 2003 (in der bis Ende 2013 anwendbaren Fassung) beträgt 
das Honorar bei unentgeltlicher Verbeiständung Fr. 180.-- pro Stunde bzw. Fr. 200.-- pro Stun-
de (gemäss der seit Januar 2014 anwendbaren Fassung). Die Rechtsvertreterin der Beschwer-
deführerin hat in ihrer Honorarnote vom 3. Juli 2014 für das vorliegende Beschwerdeverfahren 
einen Zeitaufwand von 15 Stunden und 20 Minuten (inkl. Studium des Urteils und Nachbespre-
chung mit Klientin, welche zu entschädigen ist; vgl. dazu: Urteil des Kantonsgerichts [KGSV] 
vom 31. Januar 2013, 720 11 192) sowie Auslagen von 109.90 ausgewiesen. Dieser Aufwand 
erweist sich umfangmässig in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen 
innerhalb des Rahmens des Angemessenen, wenn auch am oberen Rand. Der Rechtsvertrete-
rin ist deshalb ein Honorar in der Höhe von Fr. 3'391.10 (1 Stunde und 50 Minuten à Fr. 180.-- + 
13 Stunden und 30 Minuten à Fr. 200.-- + Auslagen von Fr. 109.90 zuzüglich 8% Mehrwert-
steuer) aus der Gerichtskasse auszurichten.  
 
11.2 Die Beschwerdeführerin wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die 
Organisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2011 aufmerksam gemacht, wonach eine 
Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, 
sobald sie dazu in der Lage ist. 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung wird gutgeheissen. 

 3. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 4. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird der 
Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin ein Honorar in der Höhe von 
Fr. 3‘391.10 (inkl. Auslagen und 8 % Mehrwertsteuer) aus der Ge-
richtskasse ausgerichtet.