# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a7f45630-0ba9-52c7-bc4e-b900374f8e30
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.12.2025 F-9153/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-9153-2025_2025-12-04.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-9153/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  4 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regula Schenker Senn, 

mit Zustimmung von Richter Sebastian Kempe,  

Gerichtsschreiberin Annina Mondgenast. 

   

Parteien 

 
A._______,  

geboren am (…), 

Kamerun,  

(…),   

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration SEM, 

(…), 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren - Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG);  

Verfügung des SEM vom 20. November 2025. 

 

 

 

F-9153/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.   

A.a Die Beschwerdeführerin ersuchte am 28. Juni 2025 in der Schweiz um 

Asyl. Die Vorinstanz führte am 11. Juli 2025 eine Kurzbefragung nach 

Art. 26 Abs. 3 AsylG (SR 142.31) durch, um die Personalien, Identität, Her-

kunft sowie den Reiseweg der Beschwerdeführerin feststellen zu können. 

Die Beschwerdeführerin gab zu Protokoll, von Kamerun über Nigeria nach 

Rumänien geflogen zu sein und eine Aufenthaltsbewilligung für Rumänien 

erhalten zu haben.  

A.b Am 28. Juli 2025 fand mit der Beschwerdeführerin das persönliche Ge-

spräch statt gemäss Art. 5 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europä-

ischen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der 

Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prü-

fung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem 

Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist 

(nachfolgend: Dublin-III-VO). Dabei wurde ihr unter anderem das rechtliche 

Gehör zur Zuständigkeit Rumäniens für die Durchführung des Asyl- und 

Wegweisungsverfahrens gewährt und sie wurde zu ihrem Gesundheitszu-

stand befragt. 

Sie führte aus, nach ihrer Ausreise aus Kamerun an der Grenze zu Nigeria 

von einem Mann angesprochen worden zu sein. Dieser habe für sie ein 

Visum für Rumänien organisiert. Zuerst habe sie in Nigeria gearbeitet und 

danach habe sie sich etwa zehn Monate in Rumänien aufgehalten. Dort 

habe sie als Hausmädchen bei einer Familie gearbeitet. In Rumänien sei 

sie misshandelt worden und sie wisse nicht, wie sie in Rumänien ein Asyl-

gesuch stellen könne. Die rumänische Familie sei rassistisch gewesen und 

habe sie nicht gut behandelt. Sie habe keine medizinische Behandlung er-

halten und sei schlecht ernährt worden. Sie habe alle Hausarbeiten ver-

richten müssen und der Sohn habe ihr gegenüber sexuelle Annäherungs-

versuche gemacht. Sie sei im oft ungeheizten Keller untergebracht gewe-

sen. Momentan leide sie an Schlafproblemen und habe Ekzeme.  

A.c Aufgrund des Verdachts, dass die Beschwerdeführerin Opfer von Men-

schenhandel geworden sein könnte, wurde sie am 12. August 2025 dazu 

befragt. Sie machte ergänzende Ausführungen zu ihrem Aufenthalt in Ru-

mänien. Die Vorinstanz räumte ihr darauf gleichentags eine 30-tägige Er-

holungs- und Bedenkzeit mit Blick auf eine mögliche Zusammenarbeit mit 

der Polizei ein. Mit Erklärung vom 9. September 2025 stimmte sie einer 

allfälligen Kontaktaufnahme durch die Strafverfolgungsbehörden zu. 

F-9153/2025 

Seite 3 

A.d Am 29. Juli 2025 ersuchte die Vorinstanz die rumänischen Behörden 

um Informationen zur Beschwerdeführerin gestützt auf Art. 34 Dublin-III-

VO. Diese teilten mit Antwort vom 29. August 2025 mit, dass der Beschwer-

deführerin ein vom 10. August 2024 bis zum 5. Februar 2025 gültiges Vi-

sum ausgestellt worden war. Gestützt darauf ersuchte die Vorinstanz am 

3. September 2025 um Aufnahme der Beschwerdeführerin im Sinne von 

Art. 12 Abs. 4 Dublin-III-VO. Die rumänischen Behörden hiessen das Ersu-

chen am 6. Oktober 2025 gut.   

B.  

Mit Verfügung vom 20. November 2025 (eröffnet tags darauf) trat das SEM 

auf das Asylgesuch der Beschwerdeführerin nicht ein und verfügte die 

Wegweisung nach Rumänien sowie deren Vollzug und stellte fest, einer 

allfälligen Beschwerde gegen den Entscheid komme keine aufschiebende 

Wirkung zu. 

C.  

Mit Schreiben vom 21. November 2025 zeigte die zugewiesene Rechtsver-

tretung die Beendigung des Mandatsverhältnisses an.  

D.  

Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht vom 27. November 

2025 und Beschwerdeergänzung vom 28. November 2025 beantragte die 

Beschwerdeführerin, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und auf 

ihr Asylgesuch sei einzutreten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur wei-

teren Sachverhaltsabklärung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeven-

tualiter sei die Vorinstanz anzuweisen, von den zuständigen Behörden Zu-

sicherungen einzuholen, dass ab dem Zeitpunkt der Ankunft in Rumänien 

umgehend Obdach, Unterstützung und Schutz in Bezug zum erlebten 

Menschenhandel sowie eine adäquate und regelmässige psychologische 

Behandlung zur Verfügung stehe. In prozessualer Hinsicht beantragte sie 

die Gewährung der aufschiebenden Wirkung sowie der unentgeltlichen 

Rechtspflege unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses.  

E.  

Mit Verfügung vom 28. November 2025 setzte die Instruktionsrichterin den 

Vollzug der Wegweisung per sofort einstweilen aus. 

 

  

F-9153/2025 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1. Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig (Art. 105 AsylG; Art. 31 ff. 

VGG) und die Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, so dass auf die Be-

schwerde einzutreten ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG, Art. 108 Abs. 3 AsylG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG). Das Gericht entscheidet über diese endgültig 

(Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2. Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

1.3. Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.). 

1.4. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb 

sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines 

zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e 

AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-

scher Begründung, zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

2.  

2.1. Auf Asylgesuche wird in der Regel nicht eingetreten, wenn Asylsu-

chende in einen Drittstaat ausreisen können, der für die Durchführung des 

Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich zuständig ist (Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG). In diesem Fall verfügt das SEM in der Regel die Weg-

weisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug an (Art. 44 AsylG).  

2.2. Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem 

einzigen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als 

zuständiger Staat bestimmt wird. Das Verfahren zur Bestimmung des zu-

ständigen Mitgliedstaates wird eingeleitet, sobald in einem Mitgliedstaat 

erstmals ein Asylantrag gestellt wird (Art. 20 Abs. 1 Dublin-III-VO).  

Im Fall eines sogenannten Aufnahmeverfahrens (engl.: take charge) sind 

die in Kapitel III (Art. 8–15 Dublin-III-VO) genannten Kriterien in der dort 

aufgeführten Rangfolge (Prinzip der Hierarchie der Zuständigkeitskriterien; 

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Seite 5 

vgl. Art. 7 Abs. 1 Dublin-III-VO) anzuwenden, und es ist von der Situation 

im Zeitpunkt, in dem der Antragsteller erstmals einen Antrag in einem Mit-

gliedstaat gestellt hat, auszugehen (Art. 7 Abs. 2 Dublin-III-VO).  

2.3. Besitzt die antragsstellende Person ein gültiges Visum, so ist der Mit-

gliedstaat, der das Visum erteilt hat, für die Prüfung des Antrags auf inter-

nationalen Schutz zuständig (Art. 12 Abs. 2 Dublin-III-VO). Dasselbe gilt, 

wenn das Visum seit weniger als sechs Monaten abgelaufen ist, sofern die 

antragsstellende Person das Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten nicht ver-

lassen hat (Art. 12 Abs. 4 Dublin-III-VO). 

2.4. Gemäss Antwortschreiben der rumänischen Behörden wurde der Be-

schwerdeführerin ein vom 10. August 2024 bis 5. Februar 2025 gültiges 

Visum ausgestellt und sie hiessen das Aufnahmegesuch der Vorinstanz 

gestützt auf Art. 12 Abs. 1 Dublin-III-VO gut. Die grundsätzliche Zuständig-

keit Rumäniens ist somit gegeben und wird von der Beschwerdeführerin 

auch nicht bestritten.  

3.  

3.1. Die Vorinstanz hat korrekt erwogen, dass das Asylverfahren in Rumä-

nien keine systemischen Schwachstellen aufweist (Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-

VO) und Hinweise dafür fehlen, wonach das Land seinen völkerrechtlichen 

Verpflichtungen gegenüber der Beschwerdeführerin nicht nachkommen 

oder das Asylverfahren vorliegend nicht regelkonform durchführen würde 

(vgl. bspw. Urteil des BVGer F-3329/2025 vom 15. Mai 2025 E. 5 m.w.H.). 

3.2. Die Beschwerdeführerin vermag nicht konkret darzulegen, dass Ru-

mänien die Sicherheit von gestützt auf die Dublin-III-VO überstellten Per-

sonen nicht garantieren und deren Rechte gemäss dem internationalen 

Recht nicht einhalten würde, so insbesondere hinsichtlich der EMRK, des 

Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-

same, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK; 

SR 0.105), des Übereinkommens vom 21. Dezember 1965 zur Beseitigung 

jeder Form von Rassendiskriminierung (SR 0.104), des Abkommens vom 

28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (SR 0.142.30) und 

der Richtlinien des Europäischen Parlaments und des Rates 2013/32/EU 

vom 26. Juni 2013 zu gemeinsamen Verfahren für die Zuerkennung und 

Aberkennung des internationalen Schutzes (Verfahrensrichtlinie) sowie 

2013/33/EU vom 26. Juni 2013 zur Festlegung von Normen für die Auf-

nahme von Personen, die internationalen Schutz beantragen (Aufnahme-

richtlinie). Unter diesen Umständen ist die Anwendung von Art. 3 Abs. 2 

Dublin-III-VO nicht gerechtfertigt. 

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Seite 6 

3.3. Hinsichtlich des Umstandes, dass es sich bei der Beschwerdeführerin 

um ein potenzielles Opfer von Menschenhandel handelt, ist festzuhalten, 

dass die Vorinstanz die rumänischen Behörden im Aufnahmeersuchen da-

rauf aufmerksam gemacht hatte. Rumänien ist Signatarstaat der FoK und 

des Übereinkommens des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhan-

dels vom 16. Mai 2005 (ÜBM; SR 0.311.543) und hat die entsprechenden 

völkerrechtlichen Verpflichtungen zu beachten. Die Befürchtung der Be-

schwerdeführerin, in Rumänien erneut Opfer von Menschenhandel oder 

anderen Misshandlungen zu werden, erscheint spekulativ. Seit ihrer Flucht 

aus der geltend gemachten Gefangenschaft wurde sie gemäss eigenen 

Angaben nicht von der rumänischen Familie oder vom Mann in Nigeria 

kontaktiert. Es ist nicht mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass 

sie von diesen Personen ausfindig gemacht oder sie erneut in die Situation 

von Menschenhandel geraten wird (sog. Re-Trafficking). Bei Schutzbedarf 

ist sie gehalten, sich an die als schutzfähig und schutzwillig zu erachtenden 

rumänischen Behörden zu wenden. 

3.4. Was den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin angeht, macht 

sie geltend, von den Erlebnissen in Rumänien schwer traumatisiert zu sein 

und bei einer Rückkehr eine Retraumatisierung zu befürchten. Sie leide an 

akuten Stresssymptomen und schlafe zu wenig. Diesbezügliche medizini-

sche Berichte liegen nicht vor und aus den Akten ist nicht ersichtlich, dass 

sie sich an das BAZ gewandt hätte. Selbst bei Annahme einer Traumatisie-

rung scheint diese bereits aufgrund der nicht in Anspruch genommenen 

medizinischen Hilfe nicht als derart gravierend, dass bei einer Überstellung 

nach Rumänien mit dem realen Risiko einer ernsten, raschen und unwie-

derbringlichen Verschlechterung ihres Gesundheitszustands gerechnet 

werden müsste, der zu intensivem Leiden oder einer erheblichen Verkür-

zung ihrer Lebenserwartung führen würde. Folglich ist die hohe Schwelle 

einer bei Überstellung real drohenden Verletzung von Art. 3 EMRK nicht 

erreicht (vgl. Urteile des EGMR Paposhvili gegen Belgien vom 13. Dezem-

ber 2016, Grosse Kammer, 41738/10, §§ 180-193, bestätigt durch Savran 

gegen Dänemark vom 7. Dezember 2021, Grosse Kammer, 57467/15, 

§§ 121 ff.). Rumänien verfügt zudem über eine ausreichende medizinische 

Infrastruktur und ist gemäss Art. 19 Abs. 1 und 2 der Aufnahmerichtlinie 

verpflichtet, der Beschwerdeführerin bei Bedarf die erforderliche medizini-

sche Behandlung ihrer gesundheitlichen Probleme zukommen zu lassen. 

Antragstellenden mit besonderen Bedürfnissen ist die erforderliche medi-

zinische oder sonstige Hilfe einschliesslich einer geeigneten psychologi-

schen Betreuung zu gewähren. Es besteht kein Anlass für die Einholung 

individueller Zusicherungen bezüglich des Zugangs zu Unterbringung, Un-

terstützung und Schutz in Bezug auf den geltend gemachten 

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Seite 7 

Menschenhandel sowie medizinischer Versorgung, weshalb der entspre-

chende Subeventualantrag abzuweisen ist. 

4.  

Die Vorinstanz hat in rechtsfehlerfreier Ausübung des ihr nach Art. 17 

Abs. 1 Dublin-III-VO und Art. 29a Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. Au-

gust 1999 (AsylV 1, SR 142.311) zukommenden Ermessens von einem 

freiwilligen Selbsteintritt der Schweiz abgesehen. Sie ist demnach zu Recht 

in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch nicht 

eingetreten und hat in Anwendung von Art. 44 AsylG die Wegweisung nach 

Rumänien angeordnet. 

5.  

Die Beschwerde ist abzuweisen. Der am 28. November 2025 angeordnete 

Vollzugsstopp fällt mit vorliegendem Urteil dahin. Das Gesuch um Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung ist mit heutigem Entscheid gegenstandslos 

geworden.  

6.   

6.1. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist ab-

zuweisen, da die Begehren als aussichtslos zu bezeichnen sind und damit 

die Voraussetzungen von Art. 65 Abs. 1 VwVG nicht erfüllt sind.  

6.2. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten der Beschwerde-

führerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abge-

wiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regula Schenker Senn Annina Mondgenast 

 

 

Versand:   08.12.2025