# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 55c61677-fb42-575c-86c4-babc08dc8217
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-15
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 15.08.2018 KSK 2018 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-47_2018-08-15.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 15. August 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 18 47 20. August 2018

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Vorsitz Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

des X.____, Beschwerdeführer, 

gegen

den Arrestvollzug des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Plessur vom 
20. Juli 2018, in Sachen der Y . _ _ _ _ , Beschwerdegegnerin, vertreten durch 
Rechtsanwalt lic. iur. Luzi Bardill, Poststrasse 43, 7000 Chur, gegen den Be-
schwerdeführer

betreffend Arrestvollzug,

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 24. Juli 2018 (überbracht am 26. 
Juli 2018), in die Stellungnahme des Betreibungs- und Konkursamtes der Region 
Plessur vom 10. August 2018 samt mitgereichten Verfahrensakten sowie nach 
Feststellung und in Erwägung, 

– dass der Arrestrichter am Regionalgericht Plessur am 20. Juli 2018 auf Ge-
such der Y.____ gegen X.____ einen Arrestbefehl erliess, in welchem die 
Forderungssumme Fr. 5'025.-- zuzüglich Zins betrug und als Arrestge-
genstände ein Fahrzeug VW-Passat und Guthaben und Wertschriften bei der 
A.____ bezeichnet wurden,

– dass der Arrestvollzug dem Betreibungsamt Plessur übertragen wurde, 

– dass das Betreibungs- und Konkursamt der Region Plessur (im Folgenden 
Betreibungsamt Plessur) Guthaben und Wertschriften bei der A.____ rechts-
hilfeweise über das Betreibungsamt B.____ vollziehen liess, 

– dass gemäss Ausführungen des Betreibungsamtes Plessur sich der Dienst-
stellenleiter am 20. Juli 2018 in Begleitung eines Stadtpolizisten zur Wohnung 
von X.____ begab, um das genannte Fahrzeug zu verarrestieren,

– dass sich X.____ gemäss Angaben des Betreibungsamtes unkooperativ ver-
hielt und nähere Angaben zu seinen finanziellen Verhältnissen grösstenteils 
verweigerte, so dass die Berechnung des Existenzminimums verunmöglicht 
wurde,

– dass X.____ mit am 26. Juli 2018 dem Kantonsgericht als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs überbrachter Beschwerde den Ablauf des 
Arrestvollzuges rügte und verlangte, dass der Arrest unverzüglich aufgehoben 
und das Konto wieder freigegeben werde, 

– dass das Betreibungsamt am 10. August 2018 zur Beschwerde Stellung 
nahm,

– dass der Arrestschuldner zur Einreichung einer Beschwerde gemäss Art. 17 
SchKG gegen den Arrestvollzug berechtigt ist, indessen Rügen, welche die 
materiellen Voraussetzungen des Arrestes zum Gegenstand haben, in die Zu-
ständigkeit des Einspracherichters fallen (BGE 129 III 203 E. 2 und 3), 

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– dass aus diesem Grunde auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, ob die 
Mietforderung der Y.____ zu Recht besteht, im Beschwerdeverfahren nicht 
einzugehen ist, 

– dass entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ein vom Arrestrich-
ter des Regionalgerichts Plessur am 20. Juli 2018 erlassener Arrestbefehl vor-
liegt, der X.____ im Rahmen des Arrestvollzuges vom Betreibungsbeamten 
auch vorgezeigt wurde, 

– dass die Behauptung, das verarrestierte Fahrzeug werde von der Ehefrau des 
Schuldners für ihre Arbeitstätigkeit benötigt und mithin unpfändbar sei, durch 
nichts belegt wird,

– dass ebenfalls nicht belegt wird, dass das Guthaben auf dem verarrestierten 
Konto für den Unterhalt der Familie unbedingt notwendig sei und somit eben-
falls nicht pfändbar sei, 

– dass X.____ in diesem Zusammenhang nach wie vor verschweigt, welche 
Einkünfte er mit seiner Tätigkeit für die Firma C.____ erwirtschaftet, so dass 
nicht feststellbar ist, dass die Pfändung des Kontos bei der A.____ in das 
Existenzminimum des Schuldners eingreift, 

– dass sich die Beschwerde somit als unbegründet erweist und abzuweisen ist,

– dass das Beschwerdeverfahren gemäss Art. 20a Abs. 5 SchKG und Art. 61 
Abs. 2 lit. a GebVSchKG unentgeltlich ist, so dass die Kosten des Beschwer-
deverfahrens beim Kanton Graubünden verbleiben, 

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entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 800.—verbleiben beim Kan-
ton Graubünden. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: