# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d07e1501-ba8e-5c60-8e77-e864f0484302
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-03
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 03.03.2016 SK2 2015 28
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2015-28_2016-03-03.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 03. März 2016 Schriftlich mitgeteilt am:
SK2 15 28 10. März 2016

Verfügung
II. Strafkammer

Vorsitz Hubert
Aktuarin Aebli

In der strafrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Bettina 
Bonderer Wittmann, Minervastrasse 149, 8032 Zürich, 

gegen

die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 2. September 
2015, mitgeteilt am 4. September 2015, in Sachen des Beschwerdeführers,

betreffend Verletzung der Verkehrsregeln (Kosten),

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Der auf das Autovermietungsunternehmen A._____AG eingelöste Perso-
nenwagen mit dem Kontrollschild _____ überschritt am 15. März 2014 um 11.55 
Uhr in O.1_____ auf der richtungsgetrennten Autostrasse A13 in Fahrrichtung 
Norden die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nach Abzug der Tole-
ranz von 6 km/h um 24 km/h. Dasselbe Fahrzeug wurde am 16. März 2014 um 
00.03 Uhr in O.2_____ auf der Autostrasse A13 im B._____ Tunnel in Fahrtrich-
tung Süden erneut von einer Geschwindigkeitsmessung erfasst. Die Überschrei-
tung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h betrug dabei, nach Abzug 
der Toleranz von 5 km/h, 6 km/h.

B. Auf entsprechende Nachfrage der Kantonspolizei Graubünden hin gab die 
A._____AG die Wohnadresse des aus L.1_____ stammenden Fahrzeuglenkers 
sowie weitere Angaben bekannt. Indessen konnte der Übertretungsvorhalt diesem 
an der genannten Adresse in O.3_____ nicht zugestellt werden und es gelang in 
der Folge nicht, eine gültige Adresse, an welcher der Lenker hätte kontaktiert wer-
den können, zu ermitteln.

C. Mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 11. Juli 2014, mit-
geteilt 18. Juli 2014, wurde X._____, Geschäftsführer und Verwaltungsratspräsi-
dent der A._____AG, der mehrfachen Verletzung von Verkehrsregeln gemäss 
Art. 27 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 90 Abs. 1 SVG schuldig gesprochen und hier-
für mit einer Busse von CHF 360.-- bestraft. Zudem wurden ihm die Verfahrens-
kosten von CHF 260.-- auferlegt.

D. Gegen diesen Strafbefehl liess X._____, vertreten durch Rechtsanwältin lic. 
iur. Bettina Bonderer Wittmann, bei der Staatsanwaltschaft am 31. Juli 2014 Ein-
sprache erheben. Mit Eingabe vom 5. September 2015 wurde eine Ergänzung der 
Einsprache vorgenommen.

E. Die Staatsanwaltschaft Graubünden stellte mit Parteimitteilung vom 20. Au-
gust 2015 die Einstellung des Strafverfahrens in Aussicht. Daraufhin reichte die 
Rechtsvertreterin von X._____ mit Eingabe vom 25. August 2015 ihre Kostennote 
ein, mittels welcher sie einen Aufwand von 13.4 Stunden sowie eine Entschädi-
gung von insgesamt CHF 4'834.05 für das Einspracheverfahren geltend macht.

F. Mit der Begründung, dass X._____ seiner Pflicht gemäss Art. 6 Abs. 4 OBG 
nachgekommen sei und Name sowie Führerscheinnummer des Lenkers bekannt 
gegeben habe, stellte die Staatsanwaltschaft Graubünden das gegen ihn geführte 

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Strafverfahren mit Verfügung vom 2. September 2015, mitgeteilt am 4. September 
2015, ein. Im Weiteren wurde verfügt, dass der Kanton die Verfahrenskosten zu 
tragen habe und keine Entschädigung zugesprochen werde.

G. Bezüglich des Entschädigungspunktes liess X._____ am 17. September 
2015 Beschwerde an das Kantonsgericht von Graubünden führen, wobei er fol-
gende Anträge stellte:

„Es sei Ziffer 3 der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubün-
den vom 2. September 2015 aufzuheben und dem Beschuldigten eine Ent-
schädigung in Höhe von CHF 3'569.75 (inkl. MwSt. und Auslagen) auszu-
richten;

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Staatskasse.“

H. In ihrer Stellungnahme vom 5. Oktober 2015 beantragte die Staatsanwalt-
schaft Graubünden die Abweisung der Beschwerde und verwies auf die Akten so-
wie die angefochtene Einstellungsverfügung.

I. Auf die weitergehenden Ausführungen in der angefochtenen Einstellungs-
verfügung sowie in der Beschwerde wird, soweit erforderlich, in den nachfolgen-
den Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.a) Gemäss Art. 322 Abs. 2 sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO in Verbindung mit 
Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung 
(EGzStPO; BR 350.100) kann gegen Einstellungsverfügungen der Staatsanwalt-
schaft beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde geführt werden. Die 
Zuständigkeit der II. Strafkammer des Kantonsgerichts ergibt sich aus Art. 10 
Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung (KGV; BR 173.100). Ist die Beschwerdein-
stanz ein Kollegialgericht - wie es vorliegend der Fall ist (vgl. Art. 18 Abs. 1 des 
Gerichtsorganisationsgesetzes [GOG; BR 173.000]) - so beurteilt deren Verfah-
rensleitung die Beschwerde gemäss Art. 395 lit. b StPO in einzelrichterlicher 
Kompetenz, wenn diese die wirtschaftlichen Nebenfolgen eines Entscheids bei 
einem strittigen Betrag von nicht mehr als CHF 5‘000.-- zum Gegenstand hat. 
Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet die Frage, ob der 
Beschwerdeführer Anspruch auf Zusprechung der von ihm beantragten Parteien-
tschädigung in Höhe von CHF 3'569.75 (inkl. Auslagen und MwSt.) hat. Zu den 
wirtschaftlichen Nebenfolgen eines Entscheids zählen insbesondere die Entschä-
digungen und Genugtuung nach Art. 429 ff. StPO (Patrick Guidon, in: Nigg-

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li/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessord-
nung, Art. 196-457 StPO, 2. Aufl., Basel 2014, N 5 zu Art. 395 StPO). Da der strit-
tige Betrag weniger als CHF 5'000.-- beträgt, liegt die Zuständigkeit für die Beurtei-
lung der vorliegenden Beschwerde folglich bei der Verfahrensleitung gleichsam als 
Einzelrichter.

b) Die Beschwerde ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet einzureichen 
(Art. 322 Abs. 2 StPO; Art. 396 Abs. 1 StPO). In der Beschwerdebegründung ist 
genau anzugeben, welche Punkte des Entscheids bzw. der Verfügung angefoch-
ten werden, welche Gründe einen anderen Entscheid nahelegen und welche Be-
weismittel angerufen werden (Art. 385 Abs. 1 lit. a-c StPO). Mit Beschwerde kön-
nen gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschrei-
tung und Missbrauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge-
rung (lit. a), die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts 
(lit. b) sowie die Unangemessenheit (lit. c) gerügt werden. Die Legitimation zur 
Beschwerde richtet sich nach Art. 382 Abs. 1 StPO.

c) Vorliegend ist die Einstellungsverfügung am 4. September 2015 mitgeteilt 
und dem Beschwerdeführer am 7. September 2015 zugestellt worden. Die hierge-
gen erhobene Beschwerde vom 17. September 2015 erweist sich damit als fristge-
recht und entspricht im Übrigen auch den Formerfordernissen. Obschon das Ver-
fahren gegen den Beschwerdeführer eingestellt worden ist, weist er ein schutz-
würdiges Interesse an der Änderung der Einstellungsverfügung auf, da seinem 
Antrag auf Zusprechung einer Parteientschädigung nicht entsprochen worden ist 
(vgl. Verfügung der II. Strafkammer des Kantonsgerichts von Graubünden SK2 13 
21 vom 27. November 2013 E. 1a). Daher ist auf die Beschwerde einzutreten.

2. Gemäss Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO hat die beschuldigte Person bei gänzli-
chem oder teilweisem Freispruch sowie bei einer Einstellung des Verfahrens An-
spruch auf Entschädigung ihrer Aufwendungen für die angemessene Ausübung 
ihrer Verfahrensrechte.

a) Die Staatsanwaltschaft hält in der angefochtenen Verfügung fest, dass un-
ter diese Aufwendungen primär die Kosten der Wahlverteidigung fallen würden. 
Wenn ein blosser Bagatellfall Gegenstand des Vorverfahrens gewesen sei, beste-
he jedoch nicht ohne Weiteres ein Entschädigungsanspruch des Beschuldigten. 
Die Staatsanwaltschaft nimmt in der Folge Bezug auf die bundesgerichtliche 
Rechtsprechung sowie die Kriterien, welche für die Beurteilung der Angemessen-
heit des Beizugs eines Anwalts massgebend sind. Da dem Strafbefehl vorliegend 

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eine geringe Geschwindigkeitsüberschreitung im Ordnungsbussenbereich zugrun-
de gelegen habe und der Beschuldigte im Falle einer Verurteilung mit keinerlei 
Nachteilen administrativer oder haftpflichtrechtlicher Natur hätte rechnen müssen, 
bestehe keine Entschädigungspflicht für das Vorverfahren. Im Übrigen erscheine 
der in Rechnung gestellte Aufwand von 13.4 Stunden ohnehin als völlig unverhält-
nismässig.

b) In der Beschwerde wird begründend vorgebracht, dass die Aufwendungen 
der Verteidigung zu entschädigen seien, soweit sich der Beizug einer solchen an-
gesichts der tatsächlichen oder rechtlichen Komplexität als notwendig erweise. 
Entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft rechtfertige sich im vorliegenden 
Fall die Ausrichtung einer Entschädigung, zumal die Angelegenheit in tatsächli-
cher sowie rechtlicher Hinsicht komplex erscheine, das Verfahren mehr als ein 
Jahr gedauert und Auswirkungen auf die persönlichen und beruflichen Verhältnis-
se des Beschuldigten gezeitigt habe. Die Einstellung des Strafverfahrens sei auf-
grund einer neuen Praxis der Strafbehörde erfolgt, wobei diese zur Zeit der Ein-
sprache noch nicht bestanden habe und sich zum damaligen Zeitpunkt viele noch 
nicht geklärte juristische Fragen zum Ordnungsbussenverfahren, insbesondere 
zum neuen Art. 6 des Ordnungsbussengesetzes (OBG; SR 741.03), gestellt hät-
ten. Aufgrund dessen sei der Beizug einer Rechtsvertreterin als berechtigt anzu-
sehen. Dem Beschuldigten habe nicht zugemutet werden können, seine Einspra-
che selbst zu begründen, und aufgrund der Haltung der Staatsanwaltschaft, wel-
che unmissverständlich von einer vorwerfbaren Rechtsverletzung ausgegangen 
sei, sei es sinnvoll gewesen, gleich zu Beginn des Verfahrens eine Verteidigung 
beizuziehen. Der angefallene Aufwand der Rechtsvertreterin sei mittels detaillier-
ter Kostennote ausgewiesen. Die Verteidigungskosten seien teilweise auch da-
durch zu erklären, dass der im vorliegenden Fall ergangene Strafbefehl der erste 
gewesen sei, welcher dem Beschwerdeführer aufgrund der geänderten Gesetzes-
lage zugegangen sei. Da der Stundenansatz im Kanton Graubünden bei Fehlen 
einer aktenkundigen Parteivereinbarung bei CHF 240.-- liege, werde die geltend 
gemachte Entschädigung entsprechend auf CHF 3'569.75 (13.4 Stunden à 
CHF 240.-- zuzüglich Auslagen von CHF 96.48 und MwSt. von CHF 257.28) redu-
ziert.

3. Der Anspruch auf Parteientschädigung nach Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO 
setzt voraus, dass sowohl der Beizug eines Anwalts als auch der von diesem be-
triebene Aufwand angemessen sind (BGE 138 IV 197 E. 2.3.4 mit Verweis auf die 
Botschaft zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts vom 21. Dezember 2005, 
BBI 2006 1085 ff., Ziff. 2.10.3.1 S. 1329; vgl. auch Stefan Wehrenberg/Friedrich 

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Frank, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische 
Strafprozessordnung, Art. 196-457 StPO, 2. Aufl., Basel 2014, N 13 zu Art. 429 
StPO). Damit gilt es nachfolgend in einem ersten Schritt zu prüfen, ob der Beizug 
der Verteidigerin an sich im vorliegenden Fall gerechtfertigt erscheint. Bejahen-
denfalls ist in einem zweiten Schritt die Angemessenheit des geltend gemachten 
Aufwands zu beurteilen.

a) Einem Beschuldigten wird der Beizug eines Anwalts grundsätzlich zugebil-
ligt, wenn dem Deliktsvorwurf eine bestimmte Schwere zukommt. Es gilt zu beach-
ten, dass es im Rahmen von Art. 429 Abs. 1 lit. a StPO um die Verteidigung einer 
vom Staat zu Unrecht beschuldigten und gegen ihren Willen in ein Strafverfahren 
einbezogenen Person geht. Das materielle Strafrecht und das Strafprozessrecht 
erscheinen zudem komplex und stellen insbesondere für Laien eine Belastung und 
Herausforderung dar. Wer sich selbst verteidigt, dürfte deshalb gemeinhin 
schlechter gestellt sein. Dies gilt grundsätzlich unabhängig von der Schwere des 
Deliktsvorwurfs. Wie bereits aus der angefochtenen Verfügung hervorgeht, darf 
deshalb auch bei blossen Übertretungen nicht generell davon ausgegangen wer-
den, dass der Beschuldigte seine Verteidigerkosten als Ausfluss einer Art Sozial-
pflichtigkeit selbst zu tragen hat. Beim Entscheid, ob sich der Beizug eines Vertei-
digers als angemessen erweist, sind nebst der Schwere des Tatvorwurfs sowie 
der tatsächlichen und rechtlichen Komplexität des Falles insbesondere auch die 
Dauer des Verfahrens sowie dessen Auswirkungen auf die persönlichen und be-
ruflichen Verhältnisse des Beschuldigten zu berücksichtigen (vgl. zum Ganzen 
BGE 138 IV 197 E. 2.3.5 sowie Urteil des Bundesgerichts 1B_536/2012 vom 
9. Januar 2013 E. 2.2; vgl. auch Niklaus Oberholzer, Grundzüge des Strafprozess-
rechts, 3. Aufl., Bern 2012, Rz. 1738). Unabhängig vom Deliktsvorwurf müssen die 
rechtlichen Fragestellungen bei einer Übertretung nicht weniger komplex sein als 
bei Vergehens- oder Verbrechenstatbeständen (Stefan Wehrenberg/Friedrich 
Frank, a.a.O., N 14a zu Art. 429 StPO). Liegt allerdings ein Bagatellstraffall vor, 
der von der Strafverfolgungsbehörde ohne Schwierigkeiten rechtlicher oder 
tatsächlicher Natur untersucht und in der Folge eingestellt werden kann, hat die 
Öffentlichkeit bzw. der Staat die Kosten anwaltlicher Bemühungen nicht zu tragen 
(Niklaus Oberholzer, a.a.O., Rz. 1739 mit Verweis auf das Urteil des Bundesge-
richts 1P.805/2006 vom 14. September 2007 E. 4.2.3).

b) Ein in Zusammenhang mit einer Geschwindigkeitsübertretung geführtes 
Strafbefehlsverfahren wegen einer einfachen Verkehrsregelverletzung dürfte den 
Betroffenen meist nicht vor derart tatsächliche und rechtliche Schwierigkeiten stel-
len, dass sich der Beizug eines Anwalts rechtfertigt. Doch im vorliegenden Fall 

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verhält es sich anders. Der Beschwerdeführer ist Geschäftsführer eines Autover-
mietungsunternehmens und in dieser Funktion nach eigenen Angaben täglich mit 
mehreren hundert Übertretungsanzeigen konfrontiert. Mit Schreiben vom 21. März 
2014, 7. April 2014 sowie 11. April 2014 (vgl. StA act. 4, 9, 13 und 18) teilte die 
A._____AG der Kantonspolizei Graubünden die ihr bekannte Adresse des fehlba-
ren Fahrzeuglenkers, der den gemieteten Personenwagen _____ geführt hatte, 
mit. Mit E-Mail vom 4. April 2014 (vgl. StA act. 7/16) gab sie zudem dessen Tele-
fonnummer an und stellte der Kantonspolizei zugleich den schriftlich abgeschlos-
senen Mietvertrag zu. Da der fragliche Lenker an der angegebenen Adresse nicht 
aufgefunden und auch nicht anderweitig erreicht werden konnte, wurde der Be-
schwerdeführer mittels Strafbefehl als Fahrzeughalter ins Recht gefasst. Erst nach 
erhobener Einsprache wurde das Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft ein-
gestellt. Für den Beschwerdeführer war zum Zeitpunkt des Beizugs seiner Anwäl-
tin nicht absehbar, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen würde, 
nachdem sie seine Strafbarkeit im Strafbefehl bereits bejaht hat (vgl. auch Urteil 
des Bundesgerichts 1B_536/2012 vom 9. Januar 2013 E. 2.3). Auch wenn es sich 
nicht um einen komplexen Sachverhalt handeln mag und lediglich eine Ordnungs-
busse in Höhe von CHF 360.-- wegen einer einfachen Verkehrsregelverletzung 
nach Art. 90 Abs. 1 SVG und mithin einer Übertretung infrage stand, wirft das Zu-
sammenspiel von Halterhaftung und verschuldensabhängiger Verantwortlichkeit 
des Fahrzeuglenkers doch rechtliche Fragen von einer gewissen Komplexität auf. 
Zudem wird der Beschwerdeführer, sollte jeweils trotz ordnungsgemässer Mel-
dung der Fahrzeuglenkerdaten eine Halterhaftung nach Art. 6 Abs. 5 OBG ange-
nommen werden, in seiner beruflichen Stellung stark tangiert. Diese Umstände hat 
die Staatsanwaltschaft in der angefochtenen Verfügung unzureichend gewürdigt. 
Dem Urteil des Bundesgericht 6B_880/2015 folgend, welches in einem gleich ge-
lagerten Fall im Zusammenhang mit der Fahrzeughalterin A._____AG ergangen 
ist, erweist sich der Beizug eines Anwalts in der vorliegenden Konstellation damit 
entgegen der Auffassung der Staatsanwaltschaft als angemessen (Urteil 
6B_880/2015 vom 8. Dezember 2015 E. 1.4.3).

c) Nachdem der Beizug einer Verteidigung als berechtigt gilt, bleibt nun die 
Angemessenheit des konkret angefallenen Aufwands zu prüfen. Die Staatsanwalt-
schaft hielt in der Einstellungsverfügung fest, dass der in Rechnung gestellte Auf-
wand als unverhältnismässig erscheine, zumal keine Einvernahmen durchgeführt 
worden seien und das Aktenstudium nur wenige Minuten beansprucht haben dürf-
te. Zudem sei davon auszugehen, dass die Verteidigerin bereits für andere Ver-
fahren - nach eigenen Aussagen habe die A._____AG von Staatsanwaltschaften 

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aus der ganzen Schweiz Strafbefehle betreffend einfache Verkehrsregelverletzun-
gen erhalten - entsprechende Stellungnahmen verfasst habe und der Anpas-
sungsaufwand dementsprechend geringfügig gewesen sei. Die Verteidigerin weist 
in ihrer Kostennote vom 25. August 2015 einen Zeitaufwand von 13.4 Stunden 
aus. Begründend hält sie im beiliegenden Schreiben fest, dass die Angelegenheit 
trotz vermeintlich geringer Strafandrohung keine Bagatelle für ihren Mandanten 
darstelle. Dieser sei Geschäftsführer einer schweizweit tätigen Gesellschaft, wel-
che Fahrzeuge unter anderem auch an Personen ohne festen Wohnsitz in der 
Schweiz vermiete. Seit der Änderung des Ordnungsbussengesetzes (Art. 6 OBG) 
seien ihnen Strafbefehle von Staatsanwaltschaften schweizweit zugegangen, mit-
tels welcher ihr Mandant oder seine Arbeitgeberin der Begehung einfacher Ver-
kehrsregelverletzungen beschuldigt worden seien. Da es zum revidierten Ord-
nungsbussengesetz noch keine Rechtsprechung gegeben habe, hätten Materiali-
en konsultiert werden müssen. Der Umstand, dass die Bestimmung von Art. 6 
Abs. 5 OBG durch die Strafverfolgungsbehörden und das ASTRA unterschiedlich 
ausgelegt werde, zeige, dass die Angelegenheit durchaus sachlich und rechtlich 
kompliziert sei. In der an das Kantonsgericht erhobenen Beschwerde wird präzi-
sierend ausgeführt, dass die A._____AG als Halterin eines grossen Fuhrparks 
direkt von der Änderung des OBG tangiert werde, weil eine Vielzahl der Mietau-
toführer Verkehrsregelverletzungen begehen würden. So seien im Jahr 2014 pro 
Arbeitstag durchschnittlich 600 Übertretungsanzeigen und/oder Mahnungen be-
treffend Ordnungsbussen eingegangen, wovon schätzungsweise in mehr als der 
Hälfte der Fälle Fahrzeugführer mit ausländischem Wohnsitz betroffen gewesen 
seien, deren Wohnsitz nicht innerhalb von nützlicher Frist habe überprüft werden 
können. In Bezug auf den getätigten Aufwand wird geltend gemacht, die Höhe der 
Verteidigungskosten sei teilweise auch dadurch begründet, dass der im vorliegen-
den Fall ergangene Strafbefehl der erste gewesen sei, den der Beschwerdeführer 
aufgrund der geänderten Gesetzeslage erhalten habe.

d/aa) Der Arbeitsaufwand bzw. das Honorar des Anwalts müssen gerechtfertigt 
sein, damit die Kosten durch den Staat übernommen werden (Botschaft Strafpro-
zessrecht, a.a.O., Ziff. 2.10.3.1 S. 1329). Grundsätzlich hat sich der vom Verteidi-
ger zu betreibende Aufwand in Fällen, welche aus juristischer Sicht einfach er-
scheinen, auf ein Minimum zu beschränken. Allenfalls muss es gar bei einer einfa-
chen Konsultation sein Bewenden haben (BGE 138 IV 197 E. 2.3.5; vgl. auch Ni-
klaus Oberholzer, a.a.O., Rz. 1739). Massgebend für die Honorarfestsetzung sind 
die Umstände des Einzelfalles. Dabei sind insbesondere die Natur und die Bedeu-
tung des Straffalles, die tatsächlichen und rechtlichen Schwierigkeiten, der 

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Zeitaufwand und die Arbeitsqualität, das erzielte Ergebnis sowie die Verantwor-
tung, welche der Anwalt auf sich genommen hat, zu berücksichtigen. Abzustellen 
ist auf die Arbeitsweise eines erfahrenen Rechtsbeistands, der aufgrund seiner 
Fachkenntnisse und Erfahrung das Mandat zielgerichtet führt und sich auf die für 
die Wahrung der Interessen seines Mandanten notwendigen Massnahmen be-
schränkt (Niklaus Oberholzer, a.a.O., Rz. 479 mit Verweis auf BGE 122 I 1 E. 3a 
und GVP 2000 Nr. 56, wobei diese Bemessungsgrundsätze sowohl für den amtli-
chen als auch den privaten Verteidiger gelten, vgl. Niklaus Oberholzer, a.a.O., 
Rz. 1740). Entschädigungspflichtig sind nur jene Bemühungen, die in einem kau-
salen Zusammenhang mit der Wahrung der Rechte im Strafverfahren stehen, und 
die notwendig und verhältnismässig sind (BGE 141 I 124 E. 3.1, welcher sich zwar 
auf die amtliche Verteidigung bezieht, doch gilt dasselbe auch für die private Ver-
teidigung). Die Bemühungen des Anwalts müssen von ihrem Umfang her den 
Verhältnissen entsprechen, sachbezogen und angemessen sein. Dies bedeutet, 
dass die Verteidigungskosten sowohl in einem vernünftigen Verhältnis zur Schwie-
rigkeit des Falles als auch zur Wichtigkeit der Sache stehen müssen. Erscheinen 
die Aufwendungen als verfahrensfremd, unnötig oder übersetzt, sind sie nicht zu 
entschädigen, wobei auf die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beizugs des Verteidi-
gers abzustellen ist (Stefan Wehrenberg/Friedrich Frank, a.a.O., N 15 zu Art. 429 
StPO; vgl. auch Yvona Griesser, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommen-
tar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 2014, N 4 zu 
Art. 429 StPO; Jürg Aeschlimann, Einführung in das Strafprozessrecht, Bern 1997, 
Rz. 2069; BGE 115 IV 156 E. 2d und Urteil des Bundesgerichts 6B_652/2014 vom 
10. Dezember 2014 E. 2.3 je mit weiteren Verweisen). Ferner müssen die in der 
Kostennote aufgelisteten Aufwendungen nachvollziehbar und überprüfbar sein, 
d.h. es muss daraus hervorgehen, wie viel Zeit der Anwalt für jede einzelne Leis-
tung aufgewendet hat (Stefan Wehrenberg/Friedrich Frank, a.a.O., N 17c zu 
Art. 429 StPO). Die Entschädigung richtet sich nach dem Anwaltstarif desjenigen 
Kantons, in welchem das Strafverfahren geführt wird (BGE 141 I 124 E. 3.3 sowie 
Urteil des Bundesgerichts 6B_478/2015 vom 12. Februar 2016 E. 2.2.1).

bb) Vorab ist festzuhalten, dass sich aus der eingereichten Honorarnote vom 
25. August 2015 nicht detailliert ersehen lässt, welcher Aufwand für welche ein-
zelnen Tätigkeiten verrechnet wurde, da die Rechtsvertreterin jeweils sämtliche 
Mandatstätigkeiten pro Tag in einer Sammelposition zusammengefasst hat, was 
die Überprüfung der Angemessenheit des Aufwands etwas erschwert. Gemäss 
Honorarnote entfällt der grösste Teil des Aufwands auf rechtliche Abklärungen zur 
Halterhaftung und die Erstellung der Einsprache. Hierfür macht die Rechtsvertrete-

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rin insgesamt 7.8 Stunden geltend, wobei in diesen Positionen auch das Führen 
diverser Telefonate (mit dem Klienten, der Staatsanwaltschaft sowie dem ASTRA) 
und diverser E-Mail Verkehr mit ihrer Klientschaft enthalten sind. Die Begründung 
der Einsprache vom 31. Juli 2014 umfasst drei Seiten. Die am 5. September 2014 
eingereichte Ergänzung der Einsprache besteht aus rund einer Seite. Für Letzte-
res sowie die Übermittlung einer E-Mail an ihren Klienten hat Rechtsanwältin lic. 
iur. Bettina Bonderer gemäss Kostennote 2.2 Stunden benötigt. Damit werden 10 
Stunden bzw. - unter Ausklammerung der Telefonate und der E-Mail Korrespon-
denz - schätzungsweise rund 8 Stunden für die Vornahme rechtlicher Abklärungen 
sowie das Verfassen der Einsprache und der Einspracheergänzung aufgewendet. 
Es fragt sich, ob sich dies in Bezug auf den konkreten Fall als angemessen er-
weist. Es ging vorliegend lediglich um eine einfache Verkehrsregelverletzung, 
womit in Bezug auf den Tatvorwurf von einem Bagatelldelikt zu sprechen ist. Den-
noch handelte es sich wie dargelegt (vgl. vorstehend E. 3b) nicht um eine allzu 
einfache juristische Fragestellung, d.h. es drängten sich durchaus gewisse rechtli-
che Abklärungen auf. Zudem erwies sich der Fall - zwar nicht als einzelnes Ereig-
nis, wohl aber hinsichtlich seiner präjudiziellen Wirkung für die Geschäftsabläufe 
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 6B_880/2015 vom 8. Dezember 2015 E. 1.4.3) - für 
den Beschwerdeführer angesichts seiner beruflichen Tätigkeit als wichtig und 
wegweisend im Hinblick auf andere gegen ihn oder seine Arbeitgeberin geführte 
Strafverfahren. Die Argumentation des Beschwerdeführers, dass aufgrund des auf 
den 1. Januar 2014 in Kraft gesetzten revidierten Ordnungsbussengesetzes Ab-
klärungen nötig waren, aber mangels vorhandener Rechtsprechung erschwert 
wurden, überzeugt insoweit. Dass der vorliegende Strafbefehl, welcher vom 
11. Juli 2014 datiert und am 18. Juli 2014 mitgeteilt wurde, hingegen der erste ge-
wesen sein soll, welcher dem Beschwerdeführer unter der neuen Rechtslage zu-
gegangen ist, erscheint im Hinblick auf die Behauptung, dass die A._____AG seit 
der Änderung des OBG per 1. Januar 2014 Strafbefehle schweizweit bzw. im Jah-
re 2014 rund 600 Übertretungsanzeigen pro Arbeitstag erhalten haben soll, sehr 
fragwürdig. Auch wenn es sich kaum um 600 Anzeigen täglich gehandelt haben 
wird, so kann angesichts dieser Aussage doch davon ausgegangen werden, dass 
sich die Rechtsvertreterin bereits aufgrund anderer Fälle mit der vorliegenden Ma-
terie befasst und sich insbesondere auch mit der Gesetzesrevision vertraut ge-
macht hat. Daher ist anzunehmen, dass für die Einsprache vom 31. Juli 2014 zu-
mindest bereits auf getätigte Abklärungen im Zusammenhang mit den nach eige-
nen Aussagen zahlreichen anderen Verfahren zurückgegriffen werden konnte. Die 
Begründung der Einsprache war zudem fakultativ (vgl. Art. 354 Abs. 2 StPO). Was 
die Einspracheergänzung vom 5. September 2014 angeht, welche die Rechtsver-

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treterin nach Einsichtnahme in die Akten aus eigenem Antrieb einreichte, ist fest-
zuhalten, dass darin keine wesentlich neuen Argumente vorgebracht, sondern 
mehrheitlich jene der Einsprache wieder aufgegriffen wurden. Insofern erweist sie 
sich als entbehrlich. Vor diesem Hintergrund erscheint der geltend gemachte Auf-
wand überhöht und es rechtfertigt sich, diesen auf ein angemessenes Mass her-
abzusetzen (vgl. auch Art. 2 Abs. 2 Ziff. 2 der Verordnung über die Bemessung 
des Honorars der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte [Honorarverordnung, 
HV; BR 310.250], wonach der geltend gemachte Aufwand angemessen und für 
die Prozessführung erforderlich sein muss). Die mutmasslich für die rechtlichen 
Abklärungen sowie das Verfassen der Einsprache und der Einspracheergänzung 
aufgewendeten 8 Stunden sind, insbesondere auch in Anbetracht des beschei-
denen Aktenmaterials sowie des Begründungsumfangs der Eingaben, auf 4 Stun-
den zu kürzen. Damit resultiert ein zu entschädigender Zeitaufwand von total 9.4 
Stunden, was bei einem mittleren Stundenansatz von CHF 240.-- (vgl. Art. 3 
Abs. 1 HV) zuzüglich Barauslagen von 3% und Mehrwertsteuer von 8% eine Ent-
schädigung von CHF 2'509.55 ergibt.

4. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 
ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Das Obsiegen bzw. 
Unterliegen beurteilt sich anhand des Ausmasses, in welchem die gestellten An-
träge gutgeheissen wurden (Thomas Domeisen, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger 
[Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, Art. 196-457 
StPO, 2. Aufl., Basel 2014, N 6 zu Art. 428 StPO). Vorliegend ist der Beschwerde-
führer mit seinem Antrag auf Ausrichtung einer Parteientschädigung durchgedrun-
gen. Die Entschädigung konnte allerdings nicht in der geforderten Höhe zugespro-
chen werden, wobei dieser Punkt als untergeordnet erscheint. Da sich das teilwei-
se Obsiegen des Beschwerdeführers auf seinen Hauptantrag erstreckt, rechtfertigt 
es sich, ihm für das Rechtsmittelverfahren keine Kosten aufzuerlegen (Thomas 
Domeisen, a.a.O., N 7 zu Art. 428 StPO). Die Verfahrenskosten werden in An-
wendung von Art. 8 der Verordnung über die Gerichtsgebühren in Strafsachen 
(VGS; BR 350.210) auf CHF 2'000.-- festgesetzt und gehen nach dem Gesagten 
vollumfänglich zu Lasten des Kantons Graubünden. Für das Beschwerdeverfahren 
macht die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers mit Honorarnote vom 23. Ok-
tober 2015 einen Arbeitsaufwand von 5.7 Stunden und einen Anspruch von insge-
samt CHF 1'518.48 (inkl. 3% Barauslagen und 8% MwSt.) geltend, was sich unter 
Berücksichtigung des notwendigen Aufwands und der Schwierigkeit der Sache als 
angemessen erweist und dementsprechend zu entschädigen ist.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und Ziffer 3 der angefochte-
nen Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 
2. September 2015 wird aufgehoben.

2. X._____ wird für das erstinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung 
von CHF 2'509.55 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu Lasten des Kantons 
Graubünden zugesprochen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 2'000.-- gehen zu Lasten 
des Kantons Graubünden, welcher X._____ für das Beschwerdeverfahren 
zudem mit CHF 1'518.50 (inkl. Barauslagen und MwSt.) zu entschädigen 
hat.

4. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in 
Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

5. Mitteilung an: