# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c591c90a-473c-5c2b-8794-253745af2619
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-12-12
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 12.12.2013 RR.2013.292
**Docket/Reference:** RR.2013.292
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2013-292_2013-12-12

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Monaco. Herausgabe zur Einziehung (Art. 74a IRSG), Kostenvorschuss (Art. 63 Abs. 4 VwVG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Monaco. Herausgabe zur Einziehung (Art. 74a IRSG), Kostenvorschuss (Art. 63 Abs. 4 VwVG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Monaco. Herausgabe zur Einziehung (Art. 74a IRSG), Kostenvorschuss (Art. 63 Abs. 4 VwVG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Monaco. Herausgabe zur Einziehung (Art. 74a IRSG), Kostenvorschuss (Art. 63 Abs. 4 VwVG).

Entscheid vom 12. Dezember 2013  
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Nathalie Zufferey Franciolli und Cornelia Cova,  

Gerichtsschreiber Miro Dangubic  

   
 

Parteien 

  

A., 

 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

STAATSANWALTSCHAFT I DES KANTONS ZÜ-

RICH,  

 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Monaco 

 

Herausgabe zur Einziehung (Art. 74a IRSG), Kosten-

vorschuss (Art. 63 Abs. 4 VwVG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2013.292 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- mit Schlussverfügung vom 23. Juni 2009 die Staatsanwaltschaft I des Kan-

tons Zürich (nachfolgend "StA ZH") die Vermögenswerte des Kontos Nr. 1 

bei der Bank B. AG, Zürich, lautend auf A., sperrte; 

 

- die StA ZH mit Schlussverfügung vom 11. Oktober 2011 die Vermögens-

werte folgender Konten bei der Bank C. AG in Zürich sperrte: Kontonum-

mer 2, lautend auf A. as Trustees of the D. Trust, Kontonummer 3, lautend 

auf A. as Trustees of the E. Trust, und Kontonummer 4, lautend auf A.; 

 

- mit Rechtshilfeersuchen vom 11. Juli 2013 (ergänzt am 21. August 2013) 

die Generalstaatsanwaltschaft des Fürstentums Monaco um Herausgabe 

der obgenannten, gesperrten Vermögenswerte ersucht;  

 

- die StA ZH mit Verfügung vom 17. September 2013 dem Rechtshilfesu-

chen entsprach und die beteiligten Banken anwies, die Vermögenswerte 

auf die im Rechtshilfeersuchen genannten Konten zu überweisen und der 

Vollzugsbehörde anschliessend sämtliche Saldierungs- und Überwei-

sungsbelege einzureichen (act. 2); 

 

- A. dagegen mit in englischer Sprache verfasster Eingabe vom 18. Okto-

ber 2013 Beschwerde erhebt (act. 1);  

 

- der Beschwerdeführer am 20. November 2013 eingeladen wurde, bis zum 

5. Dezember 2013 einen Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- zu leisten und 

darauf aufmerksam gemacht wurde, dass bei Säumnis auf die Beschwerde 

nicht eingetreten wird (act. 3); die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschus-

ses gewahrt ist, wenn der Betrag rechtzeitig zu Gunsten der Behörde der 

Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der 

Schweiz belastet worden ist (Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 21 

Abs. 3 VwVG); der Beschwerdeführer zugleich aufgefordert wurde, inner-

halb der gleichen Frist ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen, an-

sonsten weitere Zustelllungen durch das Bundesstrafgericht grundsätzlich 

unterblieben; insbesondere würde bei Fehlen eines schweizerischen Zu-

stelldomizils der Schlussentscheid nicht zugestellt (act. 4);  

 

- am letzten Tag der Frist (5. Dezember 2013) der Beschwerdeführer dem 

Gericht telefonisch mitteilte, dass er die Überweisung veranlasst habe und 

die Bank ihm bestätigt habe, dass das Geld fristgerecht auf dem Konto des 

Bundesstrafgerichts eintreffen werde; der Beschwerdeführer auf die Mög-

- 3 - 

 

 

lichkeit einer Fristerstreckung hingewiesen wurde, von welcher er keinen 

Gebrauch machte (act. 8);  

 

- der Kostenvorschuss erst am 9. Dezember 2013 zu Gunsten dieses Ge-

richts der Schweizerischen Post übergeben worden ist, weshalb andro-

hungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 63 Abs. 4 

VwVG i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG); der Kostenvorschuss auch nur im 

Betrag von Fr. 4'986.-- geleistet wurde;  

 

- der Beschwerdeführer bei diesem Ausgang des Verfahrens kostenpflichtig 

wird (Art. 39 Abs. 2 lit. b StBOG i.V.m. Art. 63 Abs. 1 VwVG); für die Be-

rechnung der Gerichtsgebühren das Reglement vom 31. August 2010 des 

Bundesstrafgerichts über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in 

Bundesstrafverfahren (BStKR; SR 173.713.162) zur Anwendung gelangt 

(Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 53 Abs. 2 lit. a StBOG) und die Gerichts-

gebühr vorliegend auf Fr. 500.-- anzusetzen ist, unter Anrechnung des ent-

sprechenden Betrags am verspätet geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 4'986.--; die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, dem Beschwer-

deführer Fr. 4'486.-- zurückzuerstatten; 

 

- eine Partei, die im Ausland wohnt, gemäss Art. 80m Abs. 1 lit. b IRSG 

i.V.m. Art. 9 IRSV ein Zustelldomizil in der Schweiz bezeichnen muss, an-

sonsten die Zustellung unterbleiben kann;  

 

- der Beschwerdeführer der Aufforderung vom 20. November 2013 zur Be-

zeichnung eines Zustelldomizils in der Schweiz nicht nachgekommen ist, 

weshalb dieser Entscheid ihm androhungsgemäss nicht formell eröffnet 

wird und die Zustellung an den Beschwerdeführer anstelle dessen ad acta 

erfolgt.  

 

- 4 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt, un-

ter Anrechnung des entsprechenden Betrags am verspätet geleisteten Kos-

tenvorschuss von Fr. 4'986.--. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewie-

sen, dem Beschwerdeführer den Restbetrag von Fr. 4'486.-- zurückzuerstat-

ten.  

 

 

Bellinzona, 13. Dezember 2013 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 

- 5 - 

 

 

BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).