# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7f6719f8-742a-5476-94b6-4c48ecab1656
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-09-23
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 23.09.2008 SKG 2008 35
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SKG-2008-35_2008-09-23.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 23. September 2008 Schriftlich mitgeteilt am: 
SKG 08 35

Verfügung
Kantonsgerichtspräsidium

Vorsitz Vizepräsident Schlenker
Aktuar ad hoc Pers

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In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

der Z., Schuldnerin, Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,

gegen

den Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichtspräsidiums Hinterrhein vom 10. 
September 2008, mitgeteilt am 10. September 2008, in Sachen der Y . , Gläubigerin, 
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin, gegen die Schuldnerin, Gesuchsgegne-
rin und Beschwerdeführerin,

betreffend provisorische Rechtsöffnung,

hat sich ergeben:

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A. Am 21. November 2006 schloss Z. mit der Y. (nachfolgend Y. genannt) 
einen Vertrag über die Lieferung und Montage einer Einbauküche zum Gesamtbe-
trag von Fr. 28'300.00 ab. Aus diesem Vertrag ist nach der Darstellung der Gläubi-
gerin noch eine Restforderung von Fr. 5'500.00 zuzüglich Zinsen und Nebenkosten 
ausstehend. Trotz zwei an die Schuldnerin gerichteten Mahnungen blieb die Bezah-
lung des genannten Betrags aus.

B.1. In der Folge leitete die Y. beim Betreibungsamt Thusis gegen Z. die 
Betreibung ein. Aus dem am 29. Dezember 2007 ausgestellten Zahlungsbefehl mit 
der Betreibungs-Nr._ gehen eine Forderung von Fr. 5'500.00 nebst Zins zu 5 % seit 
dem 21. Februar 2007 sowie Bearbeitungskosten von Fr. 80.00 hervor. Als Forde-
rungsurkunde wird die „Rechnung Nr. 328,1450 vom 01.12.06 für 1 K, 212 Classic-
FF (Küche)“ angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde Z. am 5. Januar 2008 zuge-
stellt, die gleichentags Rechtsvorschlag erhob.

2. Mit Schreiben vom 7. Februar 2008 forderte die Y. Z. auf, ihr mitzutei-
len, weshalb die Forderung von ihr bestritten werde. Z. erklärte daraufhin mit Schrei-
ben vom 27. Februar 2008, dass aus finanziellen Gründen eine Bezahlung momen-
tan nicht möglich sei, und bat um 2 ½ Monate Aufschub für die Begleichung des 
Restbetrags. Im Übrigen sei bereits seit zwei Monaten die Ausführung von Garan-
tiearbeiten fällig, es habe sich jedoch entgegen aller Versprechen niemand bei ihr 
gemeldet. Die Forderung des in Betreibung gesetzten Betrags hingegen wurde aus-
drücklich anerkannt.

3. Am 8. März 2008 unterzeichnete X., der Ehemann von Z., eine Schuld-
anerkennung, wonach sich seine Ehefrau verpflichte, der Y. die Summe von insge-
samt Fr. 5'925.00 bis am 15. Mai 2008 zu bezahlen.

C. Mangels Bezahlung des genannten Betrags gelangte die Y. am 15. 
Juli 2008 an das Bezirksgerichtspräsidium Hinterrhein und ersuchte um provisori-
sche Rechtsöffnung.

D. Mit Stellungnahme vom 7. September 2008 beantragte X. im Auftrag 
seiner Ehefrau, das Rechtsöffnungsbegehren im Umfang von Fr. 1'100.00 abzuwei-
sen. Die Küche habe Garantiemängel, was der Y. bereits im Dezember 2007 mit-
geteilt worden sei. Mit Schreiben vom 27. Februar 2008 seien diese erneut gerügt 
worden. Die Y. sei ihrer Garantieverpflichtung jedoch nicht nachgekommen, wes-
halb eine Preisreduktion von Fr. 1'000.00 und eine Umtriebsentschädigung von Fr. 
100.00 verlangt werde. Für den Restbetrag von Fr. 4'200.00 könne eine Rechtsöff-
nung erfolgen; dieser Betrag werde der Y. bis zum 30. September 2008 überwiesen.

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E. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 10. September 2008, mitgeteilt glei-
chentags, erkannte das Bezirksgerichtspräsidium Hinterrhein wie folgt:

„1. In der Betreibung Nr._ des Betreibungsamtes Thusis wird für den Betrag 
von Fr. 5'500.00 nebst 5 % Zins seit 27. April 2007 provisorische 
Rechtsöffnung erteilt.

2. Die Kosten des Verfahrens im Betrage von CHF 300.00 gehen zulasten 
der Schuldnerin. Die Gläubigerin hat Anspruch auf Rückerstattung des 
von ihr geleisteten Kostenvorschusses von CHF 300.00 durch die 
Schuldnerin.

Aussergerichtlich entschädigt die Schuldnerin die Gläubigerin mit CHF 
150.00.

3. (Rechtsmittelbelehrung).

4. (Mitteilung).“

Zur Begründung wurde ausgeführt, die erste aktenkundige Mängelrüge der 
Schuldnerin datiere vom 27. Februar 2008, also erst nachdem die Gläubigerin die 
Restforderung von Fr. 5'500.00 in Betreibung gesetzt habe und nachdem sie die 
Schuldnerin aufgefordert habe, mitzuteilen, weshalb die Forderung bestritten 
werde. Im Schreiben vom 27. Februar 2008 erklärten Z. und X. ausdrücklich, sie 
seien bereit, die Forderung zu erfüllen und würden diese auch anerkennen. Im Üb-
rigen werde eine sofortige schriftliche Mängelrüge nicht einmal behauptet und auch 
ein Beleg dafür fehle. Sei eine gehörige Mängelrüge aber nicht glaubhaft gemacht, 
sei das Bestreiten der Ordnungsmässigkeit der erbrachten Leistung eine offensicht-
lich haltlose Behauptung im Sinne der Basler Rechtsöffnungspraxis und vermöge 
die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung nicht zu verhindern.

F. Dagegen erhob X. im Auftrag seiner Ehefrau Z. am 19. September 
2008 Beschwerde beim Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden mit dem Be-
gehren, Rechtsöffnung lediglich für den Betrag von Fr. 4'200.00 zu erteilen. Die Kos-
ten für die Instandstellung der Schäden, welche die Gläubigerin nicht gewillt sei, zu 
beheben, würden ca. Fr. 1'000.00 betragen. Die Schuldanerkennung vom 8. März 
2008 sei nicht mehr als rechtens zu betrachten, da diese unter Voraussetzungen 
gemacht worden sei, welche sich zum jetzigen Zeitpunkt als Irrtum herausgestellt 
hätten. Im Übrigen seien die Kosten des Verfahrens den beiden Parteien je zur 
Hälfte aufzuerlegen und auf eine Parteientschädigung sei zu verzichten.

G. Ein Vernehmlassungsverfahren wurde nicht durchgeführt.

Auf die weiteren Ausführungen in der Rechtsschrift sowie im angefochtenen 
Rechtsöffnungsentscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägun-
gen eingegangen.

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Das Kantonsgerichtspräsidium zieht in Erwägung:

1. Gegen Entscheide des Bezirksgerichtspräsidiums in Rechtsöffnungs-
sachen (Art. 15 Abs.1 Ziff. 2 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR 220.100]) kann gemäss Art. 
236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden (ZPO; BR 220.100) 
in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 Ziff. 2 und Art. 24 GVV zum SchKG innert zehn 
Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Rechtsöffnungsbeschwerde an den Kantons-
gerichtsausschuss von Graubünden erhoben werden. Für das Beschwerdeverfah-
ren in Rechtsöffnungssachen gelten die Bestimmungen der Zivilprozessordnung 
(Art. 24 GVV zum SchKG, Art. 236 Abs. 3 ZPO). Die Beschwerde hat schriftlich zu 
erfolgen, wobei mit kurzer Begründung anzugeben ist, welche Punkte des Ent-
scheids angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Auf die von Z. 
frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

Ist wie vorliegend eine Beschwerde offensichtlich unbegründet, weist sie der 
Vorsitzende ohne weiteres Verfahren ab (Art. 236 Abs. 2 ZPO, Art. 12 Abs. 3 des 
Gerichtsorganisationsgesetzes [GOG; BR 173.000]).

2. Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens gemäss Art. 80 ff. des 
Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) bildet 
ausschliesslich die Frage, ob für den in Betreibung gesetzten Betrag ein Rechtstitel 
besteht, der die hemmende Wirkung des Rechtsvorschlags zu beseitigen vermag. 
Das Rechtsöffnungsverfahren hat dabei ausschliesslich betreibungsrechtlichen 
Charakter. Es wird darüber entschieden, ob die Betreibung weitergeführt werden 
kann oder ob der Gläubiger auf den ordentlichen Prozessweg verwiesen wird. Da-
gegen hat der Rechtsöffnungsrichter über die materiellrechtliche Frage des Beste-
hens der entsprechenden Forderung nicht zu befinden. Die Prüfung der materiellen 
Begründetheit der Forderung ist dem ordentlichen Gericht vorbehalten (vgl. Fritz-
sche/Walder, Schuldbetreibung und Konkurs nach schweizerischem Recht, 3. Aufl., 
Zürich 1984, Band I, § 18 Rz. 22; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- 
und Konkursrechts, 8. Aufl., Bern 2008, § 19 N. 22).

3. Gemäss Art. 82 Abs. 1 SchKG kann der Gläubiger die provisorische 
Rechtsöffnung verlangen, wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde 
festgestellten oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht. Der 
Richter spricht dieselbe aus, sofern der Betriebene nicht Einwendungen, welche die 
Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft macht.

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a) Wer provisorische Rechtsöffnung begehrt, muss somit als Titel eine 
öffentliche Urkunde oder eine durch Unterschrift bekräftigte Schuldanerkennung 
vorlegen. Als Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 SchKG gilt die Privatur-
kunde, die den vollen und liquiden Beweis für die in Betreibung gesetzte Forderung 
erbringt, das heisst, die neben der Person des Schuldners auch diejenige des Gläu-
bigers nennt, die sich über die Höhe der Forderung äussert und aus der sich der 
klare Wille des Schuldners zur Zahlung seiner Schuld ergibt (vgl. Panchaud/Caprez, 
Die Rechtsöffnung, Zürich 1980, §1 N. 1; Amonn/Gasser, a.a.O., § 19 N. 74). Der 
Vertrag vom 21. November 2006 zwischen Z. und der Y. nennt die Person der 
Schuldnerin sowie der Gläubigerin und äussert sich über die Höhe der Forderung. 
Schliesslich trägt er auch die Unterschrift der Schuldnerin. Daraus ergibt sich dem-
nach der klare Wille der Schuldnerin zur Zahlung der darin genannten Summe. Die-
ser Vertrag stellt somit eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG 
dar.

b) Die Beschwerdeführerin macht nun geltend, sie habe die Y. sowohl im 
Dezember 2007 als auch am 27. Februar 2008 auf die Mängel der gelieferten Küche 
aufmerksam gemacht. Da die Firma sich jedoch nicht darum gekümmert habe, sei 
anzunehmen, diese sei nicht gewillt, die Mängel gemäss Garantie zu beheben.

c) Als die Schuldanerkennung entkräftende und somit zur Verweigerung 
der provisorischen Rechtsöffnung Anlass gebende Einwendungen gelten solche, 
die gegen die Entstehung der Schuldverpflichtung (Urteilsunfähigkeit, Nichtigkeit, 
Willensmängel usw.) und die bei synallagmatischen Verträgen auf die Nichterfüllung 
oder mangelhafte Erfüllung des Vertrags seitens der Gegenpartei gerichtet sind 
(Panchaud/Caprez, § 29 ff., § 71 ff.; Ammon/Gasser, a.a.O., § 19 N. 84). Zudem 
können Rügen, die sich auf das Erlöschen der Schuld beziehen (Zahlung, Verrech-
nung, Verjährung usw.), die Schuldanerkennung entkräften (Panchaud/Caprez, 
a.a.O., § 34 ff.). Schliesslich können Einwände, die sich auf die Mangelhaftigkeit der 
Betreibung und des Rechtsöffnungsverfahrens stützen (ungenaue Bezeichnung der 
Parteien, unrichtiger Rechtsöffnungsort usw.) Anlass zur Verweigerung der proviso-
rischen Rechtsöffnung geben (Panchaud/Caprez, a.a.O., § 43 ff.).

Beim vorliegenden Vertrag über die Lieferung und Montage einer Küche han-
delt es sich um einen synallagmatischen, also zweiseitigen Vertrag. Da bei diesem 
regelmässig die Pflicht zur Erbringung der eigenen Leistung grundsätzlich und auch 
in quantitativer Hinsicht davon abhängt, dass die Gegenleistung vertragsgemäss 
erfolgt, stellt er, soweit er ein Zahlungsversprechen enthält, keine vorbehaltlose 
Schuldanerkennung dar. Ein solcher Vertrag kann nur dann als Rechtsöffnungstitel 

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dienen, wenn der Rechtsöffnungskläger seinerseits die Gegenleistung vertragskon-
form erbracht hat oder wenn der Beklagte gemäss Vertrag vorzuleisten hat. Zum 
Klagefundament des aus einem synallagmatischen Vertrag Betreibenden gehört 
deshalb notwendigerweise der Beweis dafür, dass er selber vertragskonform erfüllt 
hat, beziehungsweise der Beweis dafür, dass er hiezu aus gesetzlichen oder ver-
traglichen Gründen nicht verpflichtet gewesen ist. Erst mit diesem Beweis erlangt 
der wesentlich zweiseitige Vertrag die Qualität eines Rechtsöffnungstitels im Sinne 
von Art. 82 Abs. 1 SchKG (vgl. PKG 1993 Nr. 21; Meyer, Die Rechtsöffnung auf-
grund synallagmatischer Schuldverträge, Zürcher Studien zum Verfahrensrecht, 
Band 34, Zürich 1979, S. 51 und 54). Der Gläubiger ist grundsätzlich für das Vorlie-
gen eines gültigen Rechtsöffnungstitels und somit im Bestreitungsfalle dafür be-
weispflichtig, dass er die Vertragsleistung ordnungsgemäss erbracht hat bezie-
hungsweise dazu nicht verpflichtet war. Demgegenüber obliegt es kraft ausdrückli-
cher gesetzlicher Bestimmung dem Schuldner, Einwendungen wie Formmangel des 
Vertrags, Irrtum, Täuschung, Nichtigkeit etc. zumindest glaubhaft zu machen (Art. 
82 Abs. 2 SchKG, PKG 1993 Nr. 21; PKG 1989 Nr. 31 mit weiteren Hinweisen). 
Allerdings ist eine Einschränkung anzubringen: Der an sich vom Gläubiger zu er-
bringende Beweis der Vertragskonformität der erbrachten Leistung, also das Fehlen 
von Erfüllungsmängeln, ist ohne Mitwirkung des Schuldners kaum je erbringbar. 
Dieser Umstand führt in der Praxis zu einer Umkehr der Beweislast. Erfüllungsmän-
gel sind in diesem Sinne vom Betriebenen lediglich darzulegen, wobei die Glaub-
haftmachung genügt. Es ist alsdann Sache des Gläubigers, den positiven Beweis 
der ordnungsgemässen Vertragsleistung zu erbringen (vgl. PKG 1993 Nr. 21; PKG 
1989 Nr. 31 mit weiteren Hinweisen).

d) Die Einrede der nicht gehörigen Erfüllung kann der Schuldner jedoch 
nur dann geltend machen, wenn er sich zivilrechtlich bei Nichterfüllung der Gegen-
leistung gemäss Art. 82 OR darauf berufen kann (Staehelin/Bauer/Staehelin, Kom-
mentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG I, Basel 
1998, N. 101 zu Art. 82 SchKG). Obliegen dem Schuldner, der die Leistung entge-
gengenommen hat, Prüfungs- und Rügepflichten, so genügt gemäss der Praxis das 
Bestreiten der Ordnungsmässigkeit der Gegenleistung nicht, sondern der Schuldner 
muss zudem glaubhaft machen, dass er rechtzeitig Mängelrüge erhoben hat. Die 
nicht ordnungsgemässe Erbringung der Gegenleistung hat nämlich nur dann Wir-
kungen auf die anerkannte Schuld, wenn rechtszeitig Mängelrüge erhoben wurde. 
Das Bestreiten der Ordnungsmässigkeit ohne Glaubhaftmachung der Mängelrüge 
ist somit eine offensichtlich haltlose Behauptung im Sinne der Basler Rechtsöff-
nungspraxis (Staehelin/Bauer/Staehelin, a.a.O., N. 105 zu Art. 82 SchKG).

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e) Z. hat am 21. November 2006 mit der Y. einen Vertrag über die Liefe-
rung und Montage einer Küche zu einem Preis von Fr. 28'300.00 abgeschlossen. 
Es ist unbestritten, dass die Küche bei der Schuldnerin eingebaut worden ist. So ist 
dem Abnahmeprotokoll vom 25. Januar 2007 zu entnehmen, dass die Möbel und 
Geräte gemäss Auftragsbestätigung fachgemäss und sauber montiert wurden, dass 
sie keine Beschädigungen oder Kratzer aufweisen und die Arbeiten anerkannt wer-
den. Trotzdem macht die Schuldnerin nun geltend, die Küche weise diverse Mängel 
auf.

Der Vertrag vom 21. November 2006 hält in seinen als integrierender Be-
standteil geltenden Verkaufs-, Lieferungs- und Montagebedingungen für Ein-
bauküchen und Bäder fest, dass Mängel unverzüglich schriftlich anzuzeigen sind 
(Ziff. 4.4). Die erste schriftliche Mängelrüge, die den Akten entnommen werden 
kann, datiert vom 27. Februar 2008 und somit erst nachdem die Gläubigerin mit 
Zahlungsbefehl vom 29. Dezember 2007 die Restforderung von Fr. 5'500.00 in Be-
treibung gesetzt hatte und nachdem sie die Schuldnerin am 7. Februar 2008 aufge-
fordert hatte, ihr mitzuteilen, weshalb die Forderung bestritten werde. In eben die-
sem Antwortschreiben der Schuldnerin vom 27. Februar 2008 werden denn auch in 
erster Linie finanzielle Schwierigkeiten als Grund aufgeführt, weshalb die Restfor-
derung noch nicht beglichen wurde. Die Forderung an sich wird ausdrücklich aner-
kannt. Erst in zweiter Linie macht die Schuldnerin geltend, dass bereits seit zwei 
Monaten Garantiearbeiten hätten ausgeführt werden sollen, da sich die Abdeck-
platte aufblähe und diverse Türen nicht mehr selbständig schliessen würden. Darauf 
habe sie die zuständige Kontaktperson der Y. im Dezember 2007 telefonisch auf-
merksam gemacht. Trotz Versprechen des zuständigen Verkäufers habe sich bis 
anhin niemand bei ihr gemeldet, um die Schäden zu beheben. Dass die Mängel der 
Gläubigerin bereits im Dezember 2007 schriftlich angezeigt worden sein sollen, wird 
somit von der Beschwerdeführerin nicht einmal behauptet. Auch in den Akten findet 
sich hierfür kein Beleg. Die Mängelrüge vom 27. Februar 2008 erfolgte somit offen-
sichtlich nicht unverzüglich. Wie bereits erwähnt, stellt jedoch das Bestreiten der 
Ordnungsmässigkeit ohne Glaubhaftmachung der rechtzeitigen Mängelrüge eine 
offensichtlich haltlose Behauptung im Sinne der Basler Rechtsöffnungspraxis dar.

f) Hinzu kommt, dass gemäss Ziff. 2.3 der Verkaufs-, Lieferungs- und 
Montagebedingungen die Berufung auf Mängel nicht von der Pflicht zur Einhaltung 
der Zahlungsbedingungen entbindet. Im Übrigen kommt eine Minderung, wie sie die 
Beschwerdeführerin verlangt, vorliegend auch deshalb nicht in Betracht, weil nach 
Ziff. 4.5 der Verkaufs-, Lieferungs- und Montagebedingungen bei Mängeln zunächst 
nur die Ausbesserung verlangt werden kann. Eine Minderung des Preises könnte 

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sie somit erst dann verlangen, wenn die Gläubigerin eine ihr angesetzte Nachbes-
serungsfrist unbenutzt hätte verstreichen lassen. Dass die Beschwerdeführerin der 
Gläubigerin eine solche Nachfrist angesetzt hat, geht aus den Akten nicht hervor 
und wird von ihr auch nicht geltend gemacht.

4. Der Einwand der Beschwerdeführerin, die von ihrem Ehemann am 29. 
Februar 2008 bzw. am 8. März 2008 unterzeichnete Schuldanerkennung über einen 
Betrag von Fr. 5'925.00 sei nicht mehr als rechtens zu betrachten, ist nach den 
vorangehenden Ausführungen gegenstandslos. Die Frage, ob es sich hierbei um 
eine rechtswirksame Schuldanerkennung handelt, die sich die Beschwerdeführerin 
entgegenhalten lassen muss, kann offen bleiben, da bereits der am 21. November 
2006 zwischen Z. und der Y. abgeschlossene Vertrag sowie das Schreiben vom 27. 
Februar 2008, in welchem die Forderung grundsätzlich anerkannt wird, einen 
Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG darstellen.

5. Ebenso erweist sich die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach die 
Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens beiden Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen 
seien und eine Parteientschädigung nicht gefordert werden könne, als unbegründet. 
Beim vorliegenden Ausgang des vorinstanzlichen Verfahrens gehen die Kosten zu 
Lasten der Schuldnerin (vgl. Art. 48 in Verbindung mit Art. 61 Abs. 1 der Gebühren-
verordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GebVSchKG, 
SR 281.35]). Die Höhe der an die obsiegende Partei zuzusprechenden angemes-
senen Entschädigung richtet sich dabei nach Art. 62 Abs. 1 GebVSchKG. Die von 
der Vorinstanz festgesetzte aussergerichtliche Entschädigung in der Höhe von Fr. 
150.00 erscheint unter Berücksichtigung des zeitlichen Aufwands als angemessen.

6.a) Nach dem Gesagten ist die Beschwerde als offensichtlich unbegrün-
det abzuweisen und der Rechtsöffnungsentscheid der Vorinstanz zu schützen. Es 
sei aber noch bemerkt, dass es der Beschwerdeführerin unbenommen bleibt, ihren 
Standpunkt in einem allfälligen Aberkennungsprozess – ein ordentliches Verfahren 
mit allen Angriffs- und Verteidigungsmitteln – darzulegen (Art. 83 Abs. 2 SchKG). 
Ob die Beschwerdeführerin mit einer solchen Klage durchzudringen vermag, kann 
an dieser Stelle nicht beantwortet werden und wird ausdrücklich offen gelassen.

b) Für das Beschwerdeverfahren werden weder Kosten erhoben noch 
aussergerichtliche Entschädigungen zugesprochen, da kein Vernehmlassungsver-
fahren durchgeführt worden ist.

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Demnach verfügt das Kantonsgerichtspräsidium:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als 30'000 Franken betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des 
Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das 
Schweizerische Bundesgericht geführt werden, falls sich eine Rechtsfrage 
von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen 
ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit 
Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss 
Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, 
die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das 
Verfahren der Beschwerden gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff., 113 ff. BGG. 

4. Mitteilung an:

__________

Für das Kantonsgerichtspräsidium von Graubünden 
Der Vizepräsident: Der Aktuar ad hoc: