# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ba2ac8ee-0243-5524-a191-359447f7a570
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-23
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 23.01.2023 II 2022 72
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2022-72_2023-01-23.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2022 72

Entscheid vom 23. Januar 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Oxana Straub, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beiträge für Nichterwerbs-
tätige 2015)

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Sachverhalt:

A. Die Ausgleichskasse Schwyz hat am 14. Oktober 2019 ein Abklärungsver-
fahren betreffend die AHV-Beitragspflicht als Nichterwerbstätige von A.________ 
(geb. 1971; nachstehend: Versicherter) eingeleitet. 

B. Nachdem die Ausgleichskasse Schwyz den IK-Auszug erhalten hatte, for-
derte sie den Versicherten mit Schreiben vom 23. Oktober 2019 auf, das dem 
Schreiben beiliegende Anmeldformular für Nichterwerbstätige auszufüllen und zu 
retournieren.

C. Mit E-Mail vom 29. Oktober 2019 meldete sich der Versicherte bei der Aus-
gleichskasse Schwyz und wollte wissen, ob es sich bei der Zusendung der An-
meldung für Nichterwerbstätige um ein Versehen handle, da er bereits seit Jah-
ren bei der Firma C.________ AG arbeite (Vi-act. 3). Mittels E-Mail vom 4. No-
vember 2019 teilte die Ausgleiskasse Schwyz dem Versicherten mit, dass es sich 
um kein Versehen handle und er die Anmeldung zusammen mit dem Arbeitsver-
trag und der Police der Unfallversicherung ausgefüllt einreichen soll. 

D. Aufgrund des Nichteinreichens der verlangten Unterlagen forderte die Aus-
gleichskasse Schwyz den Versicherten mit Schreiben vom 27. November 2019 
und 17. Januar 2020 erneut auf die Unterlagen einzureichen (Vi-act. 4). Am       
7. April 2020 reichte der Versicherte die Lohnausweise 2015 und 2016 ein (Vi-
act. 6). 

E. Mit Schreiben vom 24. Juli 2020 forderte die Ausgleichskasse Schwyz den 
Versicherten erneut auf, den Arbeitsvertrag sowie die Unfall-Police zuzustellen 
(Vi-act. 7). Am 26. Oktober 2020 kam der Versicherte dieser Aufforderung nach 
und reichte eine Bestätigung der Suva sowie den Arbeitsvertrag ein. 

F. Am 29. Oktober 2021 ersuchte die Ausgleichskasse Schwyz den Versicher-
ten um Zustellung der Geschäftsabschlüsse der Jahre 2015 bis 2019 der  
C.________ AG (Vi-act. 9).

G. Aufgrund der drohenden Verjährung erliess die Ausgleichskasse Schwyz 
am 1. Dezember 2020 trotz fehlender Geschäftsabschlüsse der Jahre 2015-2019 
die Beitragsverfügung als Nichterwerbstätiger für das Jahr 2015 (Vi-act. 10). Der 
Beitrag wurde auf Fr. 25'200.-- (Maximalbeitrag) inkl. Verwaltungskosten festge-
setzt. Die Verzugszinsen wurden für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 1. Dezem-
ber 2020 auf Fr. 6'198.50 festgesetzt. Die Verfügung wurde ausschliesslich zur 
Wahrung der Verjährungsfrist erlassen, weitere Abklärungen würden im Jahr 
2021 erfolgen, bei den Zahlen handle es sich um provisorische Zahlen (Vi-act. 
10). 

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H. Am 6. Januar 2021 erhob der Versicherte fristgerecht Einsprache gegen 
die vorliegende Verfügung (Vi-act. 11). Er verlangte die ersatzlose Aufhebung 
der Verfügung vom 1. Dezember 2020.

I. Mit Schreiben vom 12. Januar 2021 wurde der Versicherte erneut aufgefor-
dert die Geschäftsabschlüsse der Jahre 2015 bis 2019 zuzustellen (Vi-act .13). 
Am 15. Februar 2021 reichte der Versicherte die Geschäftsabschlüsse 2015 und 
2016 ein (Vi-act. 14). Auf die Aufforderungen der Ausgleichskasse Schwyz vom 
23. Februar, 6. April, 6. Mai, 7. Juni und 7. Juli 2021 ("letzte Erinnerung"; unter 
Hinweis auf die Mitwirkungspflicht) betreffend die Einreichung der Geschäftsab-
schlüsse der Jahre 2017-2019 regierte der Versicherte nicht (Vi-act. 16 bis 19). 

J. Der Versicherte wurde am 22. Oktober 2021 vom Rechtsdienst der Aus-
gleichskasse Schwyz erneut aufgefordert, die Geschäftsabschlüsse inkl. Kunden-
rechnungen 2017 bis 2020 sowie die NBU-Police zuzustellen (Vi-act. 20). Nach 
mehrmaliger Fristerstreckung wurden diese mit Schreiben vom 24. März 2022 
eingereicht (Vi-act. 23). 

K. Die Ausgleichskasse Schwyz hat mit Einspracheentscheid Nr. 1006/21 vom 
21. Juli 2022 wie folgt entschieden: 

1. Die Einsprache vom 6. Januar 2021 gegen die Verfügung vom 1. De-
zember 2020 wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Das Verfahren ist kostenlos.
3. (Rechtsmittelbelehrung).
4. (Zustellung).

L. Mit Eingabe vom 14. September 2022 (Postaufgabe am gleichen Tag) er-
hebt der Versicherte fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz mit folgenden Anträgen: 

1. Es sei der Einspracheentscheid der Vorinstanz vom 21.07.2022 (Ein-
sprache-Nr. 1006/21) aufzuheben.

2. Es seien in Gutheissung der Beschwerde die Beiträge für das Jahr 2015 
vom Beschwerdeführer als Erwerbstätigem zu erheben und von Beiträ-
gen als Nichterwerbstätigem abzusehen. 

3. Eventualiter sei der von der Vorinstanz provisorisch verfügte AHV-
Beitrag von Fr. 24'000.00, zzgl. Verwaltungskosten von Fr. 1'200.00 und 
Verzugszinsen von Fr. 6'198.50, aufzuheben und ersatzweise für ein 
Reinvermögen von     Fr. 5'695'000 für das Jahr 2015 festzusetzen, 
subeventualiter unter Rückweisung der Sache an die Vorinstanz.

4. Verfahrensantrag: Es seien die Akten aus dem Einspracheverfahren von 
der Vorinstanz beizuziehen. 

5. Alles unter Verfahrenskosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MWST).

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M. Die Vorinstanz beantragt mit Vernehmlassung vom 12. September 2022, 
die Verwaltungsbeschwerde sei abzuweisen unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zu Lasten des Beschwerdeführers. 

N. Innert letztmals bis 17. Januar 2023 erstreckter Frist bestätigt der Be-
schwerdeführer seine mit der Beschwerde vom 14. September 2022 gestellten 
Rechtsbegehren. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Entscheidungsvoraussetzungen (vgl. § 27 Abs. 1 des Verwaltungs-
rechtspflegegesetzes [SRSZ 234.110; VRP] vom 6.6.1974) sind gegeben. 

1.2.1 Nach Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlasse-
nenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 und Art. 28bis 
Abs. 1 der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; 
SR 831.1010) vom 31. Oktober 1947 gelten Personen, deren Erwerbstätigkeit in 
zeitlicher und masslicher Hinsicht unbedeutend ist, als Nichterwerbstätige. Diese 
Personen werden also nicht als Nichterwerbstätige qualifiziert, sondern diesen 
lediglich gleichgestellt ("gelten"), indem sie Beiträge wie Nichterwerbstätige zu 
leisten haben (BGE 140 V 338 Erw. 1.1; Urteil BGer 9C_272/2021 vom 
14.10.2021 = SVR 2022 AHV Nr. 10 i.Sa. AK Schwyz vs. VerwGer SZ u. L. 
Erw. 6.2). Der nichterwerbstätigen Person (im beitragsrechtlichen Sinn) steht die 
erwerbstätige Person (im beitragsrechtlichen Sinn) gegenüber, wobei sich diese 
Erwerbstätigkeit auf eine unselbständige wie selbständige Erwerbstätigkeit be-
ziehen kann. Quantitatives Kriterium für eine beitragsrechtliche Qualifikation als 
(selbständig wie unselbständig) erwerbstätige Person sind grundsätzlich Beiträge 
vom Erwerbseinkommen (bei unselbständiger Erwerbstätigkeit zusammen mit 
den Beiträgen der Arbeitgebenden) im Kalenderjahr von mindestens (im Jahr 
2015) Fr. 480.-- (AHV: Fr. 392.--; IV: Fr. 65.--; EO: Fr. 23.--) vgl. Frey/ Mosimann/ 
Bollinger, AHV/IVG-Kommentar, 2018, Art. 10 N 5). 

1.2.2 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens war nicht die Qualifikation des 
Beschwerdeführers als selbständigerwerbende oder unselbständigerwerbende 
Person, sondern dessen beitragsrechtliche Qualifikation als Nichterwerbstätiger 
(vgl. vorstehend Ingress lit. A. ff.). Mit der (begründeten) Einsprache vom 
24. März 2022 (Vi-act. 23) beantragte der beanwaltete Beschwerdeführer nur die 
Aufhebung der Verfügung vom 1. Dezember 2020 "i.S. Beiträge für Nichter-
werbstätige 2015" und nicht eine Feststellung seines Beitragsstatus als selbstän-
dig oder unselbständig erwerbende Person. Soweit er in der Begründung eine 

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selbständige Erwerbstätigkeit geltend machte, hielt die Vorinstanz im angefoch-
tenen Einspracheentscheid zutreffend fest (Erw. 10.7), dass der Beschwerdefüh-
rer nie eine entsprechende Anmeldung eingereicht hat und die Statusfrage 
selbständigewerbend/ unselbständigerwerbend nicht Gegenstand der angefoch-
tenen Verfügung war. 

1.2.3 Zwar wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz mit der Verwaltungsge-
richtsbeschwerde (zu Unrecht) vor, sie hätte von Amtes wegen prüfen müssen, 
ob er als Unselbständig- oder Selbständigerwerbender einzustufen sei (Be-
schwerde s. 21 unten). Indessen leitet er hieraus (zu Recht) nichts zu seinen 
Gunsten her bzw. erklärt sich mit beiden Möglichkeiten einverstanden; er lasse 
sich nur "nicht zu einer nichterwerbstätigen Person zurückstufen". 

1.3 Strittig bleibt mithin, ob der Beschwerdeführer beitragsrechtlich als Nich-
terwerbstätiger zu qualifizieren ist. 

2.1 Der AHV-Beitragspflicht unterliegt grundsätzlich, wer obligatorisch oder 
freiwillig versichert ist. Obligatorisch sind nach Art. 1a Abs. 1 lit. a und b AHVG 
natürliche Personen versichert, die in der Schweiz ihren zivilrechtlichen Wohnsitz 
haben und diejenigen, welche in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben (vgl. 
Scartazzini/ Hürzeler, Bundessozialversicherungsrecht, 4. Aufl., S. 124, RZ 30).

Der Versicherte ist beitragspflichtig, solange er eine Erwerbstätigkeit ausübt. Für 
Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach Vollendung des 
20. Altersjahres und dauert bis zum Ende des Monats, in welchem Frauen das 
64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (Art. 3 Abs. 1 AHVG). 

Der Beschwerdeführer mit Jahrgang 1971 war im Jahr 2015 dementsprechend 
beitragspflichtig, was auch nicht bestritten wird. 

2.2.1 Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten des 
Einkommens aus selbständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt 
(Art. 4 Abs. 1 AHVG). Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit 
wurde (Jahr 2015) ein Beitrag von 4.2% (sowie 0.7% IV und 0.25% EO, total 
5.15%, je Arbeitnehmer und Arbeitgeber; derzeit [2022] 4.35%, total 5.3% je Ar-
beitnehmer und Arbeitgeber) erhoben (Art. 5 Abs. 1 AHVG). Vom Einkommen 
aus selbständiger Erwerbstätigkeit wurde im Jahr 2015 grundsätzlich ein Beitrag 
von 7.8% (sowie 1.4% IV und 0.5% EO, total 9.7%; derzeit [2022] 8.1%, total 
10%) erhoben. 

2.2.2 Nichterwerbstätige, für die nicht der jährliche Mindestbeitrag gemäss Art. 
10 Abs. 2 AHVG vorgesehen ist, bezahlen einen Beitrag entsprechend ihren so-

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zialen Verhältnissen (Art. 10 Abs. 1 AHVG). Die Beiträge bemessen sich nach 
dem Vermögen und dem Renteneinkommen. Verfügt ein Nichterwerbstätiger 
gleichzeitig über Vermögen und Renteneinkommen, wird der mit 20 multiplizierte 
jährliche Rentenbetrag zum Vermögen hinzugerechnet (Art. 28 Abs. 1 und 2 
AHVV) und auf die nächsten Fr. 50'000.-- abgerundet (Art. 28 Abs. 3 AHVV). 
Beläuft sich dieser Betrag auf weniger als Fr. 300'000.--, war im Jahr 2015 der 
Mindestbetrag von Fr. 392.-- (bzw. Fr. 480.-- unter Einschluss des IV- und EO-
Beitrages) zu bezahlen (Art. 28 Abs. 1 AHVV).

2.2.3 Die Beiträge werden für jedes Beitragsjahr festgesetzt. Als Beitragsjahr gilt 
das Kalenderjahr (Art. 29 Abs. 1 AHVV). Massgebend ist das von der Aus-
gleichskasse ermittelte Renteneinkommen und das von den kantonalen Steuer-
behörden ermittelte Vermögen am 31. Dezember des Beitragsjahres (Art. 29 
Abs. 2-4 AHVV). Die Veranlagungen für die direkte Bundessteuer sind für die 
Ausgleichskasse verbindlich (Art. 29 Abs. 5 AHVV).

2.3.1 Personen, die nicht dauernd und nicht voll erwerbstätig sind, leisten Beiträ-
ge wie Nichterwerbstätige, wenn ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen zusam-
men mit denen ihres Arbeitgebers in einem Kalenderjahr nicht mindestens der 
Hälfte des Betrages nach Art. 28 AHVV entsprechen. Ihre Beiträge vom Er-
werbseinkommen müssen auf jeden Fall den Mindestbetrag nach Art. 28 AHVV 
erreichen (Art. 10 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 28bis AHVV). Betroffen von dieser Be-
stimmung sind Personen, die entweder nicht dauernd, nicht voll, oder nicht dau-
ernd und nicht voll erwerbstätig sind (vgl. Wegleitung über die Beiträge der 
Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [nach-
folgend: WSN], vom 1.1.2008, Stand 1.1.2023 Rz. 2033). Diese Personen Bei-
träge wie Nichterwerbstätige leisten, wenn die Beiträge vom Erwerbseinkommen 
(zusammen mit den Beiträgen der Arbeitgebenden) tiefer sind als die Hälfte der 
Beiträge, die sie als Nichterwerbstätige bezahlen müssten (WSN Rz. 2041). Die 
Beiträge vom Erwerbseinkommen können angerechnet oder zurückerstattet wer-
den (Art. 10 Abs. 3 AHVG; Art. 28 bis AHVV i.V.m. Art. 30 AHVV; WSN Rz. 2045; 
BGE 140 V 338 Erw. 1.1 m.w.H.). Wie bereits erwähnt (vorstehend Erw. 1.2.1) 
werden nicht dauernd und voll Erwerbstätige den Nichterwerbstätigen lediglich 
beitragsmässig gleichgestellt, d.h. an der grundsätzlichen Qualifizierung als 
selbständig- oder unselbständigerwerbende Person ändert sich nichts. 

2.3.2 Eine Erwerbstätigkeit gilt dann als dauernd, wenn sie während mehr als 
neun Monaten im Kalenderjahr ausgeübt wird (vg. WSN Rz. 2035). Dies ist vor-
liegend unbestritten. 

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2.3.3 Volle Erwerbstätigkeit liegt in der Regel vor, wenn für die (selbständige  
oder unselbständige) Tätigkeit ein erheblicher Teil der im betreffenden Erwerbs-
zweig üblichen Arbeitszeit aufgewendet wird. Diese Voraussetzung ist nach der 
Verwaltungspraxis und Rechtsprechung dann erfüllt, wenn die beitragspflichtige 
Person während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit (also 50%) tätig ist 
(BGE 140 V 338 Erw. 1.2 m.w.H; siehe auch WSN Rz. 2039). Im Steuerrecht 
wird bei ganzjähriger Vollzeittätigkeit in der Regel von 220 Arbeitstagen ausge-
gangen. 50% davon (volle Erwerbstätigkeit) entsprechen daher 110 Arbeitstagen. 
Ausgehend von einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von rund 42 Stunden er-
gibt dies 8.4 Stunden pro Tag, für 110 Arbeitstage müsste somit ein Jahressoll 
von rund 924 Stunden ausgewiesen werden können, um volle Erwerbstätigkeit 
zu begründen (VGE II 2020 115 Erw. 3.2; vgl. angefochtener Entscheid Erw. 
5.1).

2.3.4 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind die tatsächlichen 
Gegebenheiten und nicht die Höhe der Beiträge nach Art. 10 Abs. 1 AHVG aus-
schlaggebend für die Beurteilung, ob eine beitragspflichtige Person erwerbstätig 
ist (BGE 139 V 12 Erw. 5.2). Die volle Erwerbstätigkeit darf im Bereich der 
Selbständigkeit nicht schon aufgrund eines einfachen Vergleichs der erzielten 
Gewinne mit dem Durchschnittsverdienst aus einer entsprechenden unselbstän-
digen Erwerbstätigkeit verneint werden, wo eine selbständige Betätigung erst 
nach längerer Zeit zu Einkünften führt oder vorübergehende Ertragseinbrüche, 
Investitionen, Amortisationen oder Veränderungen die betriebliche Rechnung 
negativ beeinflussen. Die Erwerbsabsicht ist dann nicht in Frage gestellt, wenn 
die tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht auf Nichterwerbstätigkeit, 
bloss vorgegebene Erwerbstätigkeit oder Erwerbstätigkeit unbedeutenden Um-
fangs schliessen lassen (BGE 140 V 338 Erw. 2.3.1). Hingegen kann das Fehlen 
von Einkünften ein deutlicher Hinweis dafür sein, dass Nichterwerbstätigkeit, 
bloss vorgegebene Erwerbstätigkeit oder allenfalls Erwerbstätigkeit unbedeuten-
den Umfangs vorliegt, was von Fall zu Fall aufgrund der tatsächlichen wirtschaft-
lichen Gegebenheiten zu prüfen ist. Wird eine üblicherweise erwerbliche Tätigkeit 
auf Dauer ohne Gewinn ausgeübt, so lässt das Ausbleiben des finanziellen Er-
folges regelmässig auf das Fehlen erwerblicher Zielsetzung schliessen; denn wer 
wirklich eine Erwerbstätigkeit ausübt, wird sich in der Regel nach längeren beruf-
lichen Misserfolgen von der Zwecklosigkeit seines Unterfangens überzeugen und 
die betreffende Tätigkeit aufgeben (Urteil BGer 9C_428/2016 vom 22.5.2017 
Erw. 3.3.2).

2.4 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollstän-

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dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Die Verwal-
tung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine 
Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über-
zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern 
das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines be-
stimmten Sachverhaltes genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und 
die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von 
allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 
138 V 218 Erw. 6 mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 Erw. 3.2 und 3.3; Urteil 
BGer 8C_448/2020 vom 3.3.2021 Erw. 2.4.1).

Ab wann überwiegende Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, lässt sich kaum 
quantifizieren. Auch das Schrifttum äussert sich übereinstimmend mit der Recht-
sprechung dahingehend, dass die blosse Annahme einer Möglichkeit oder einer 
Hypothese nicht ausreicht, während andererseits auch nicht die strikte Annahme 
der zu beweisenden Tatsache (wie im Zivilprozess) zu verlangen ist (Cristina 
Schiavi, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts, 
2020, Art. 43 N 11). Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als der be-
gründeten Überzeugung keine konkreten Einwände entgegenstehen (Kieser, 
ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art.43 N 59).

3.1 Gemäss der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer aufgrund der dauernden 
aber nicht vollen Erwerbstätigkeit Beiträge wie ein Nichterwerbstätiger zu leisten. 
Begründet wurde dies damit, dass der Beschwerdeführer zwar dauernd, aber 
gemäss IK-Auszug und einem Einkommen von Fr. 4'800.-- vermutlich nur in ge-
ringem Umfang erwerbstätig sei. Die mindestens halbübliche Arbeitszeit (also 
50%) sei nicht erreicht worden (Einspracheentscheid Rz. 10.1 ff.). Die Argumen-
tation des Beschwerdeführers sei u.a. deshalb nicht überzeugend, da im Arbeits-
vertrag vom 28. Januar 2015 von einem 100%-Pensum die Rede ist, im Schrei-
ben vom 24. März 2022 aber von einem teilzeitlichen Pensum gesprochen werde 
und der Lohn lediglich Fr. 4'800.-- betrage (Einspracheentscheid Rz. 10.3). Hinzu 
komme, dass die vom Beschwerdeführer eingereichten Stundenrapporte wenig 
detailliert und aussagekräftig seien (Einspracheentscheid Rz. 10.4). Fraglich sei 
zudem die Aussage des Beschwerdeführers wonach er viel Kundenakquise be-
trieben habe, der Kundenstamm aber innerhalb von sechs Jahren nicht habe er-
weitert werden können. Von der Vorinstanz wurde einzig die Gewinnabsicht be-
jaht, was alleine aber nicht bedeute, dass die versicherte Person auch mindes-
tens die halbe übliche Arbeitszeit erwerbstätig gewesen sei (Einspracheent-
scheid Rz. 10.6).

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Betreffend die Äusserung des Beschwerdeführers, dass er selbständigerwerbend 
sei, fügt die Vorinstanz hinzu, dass er eine entsprechende Anmeldung nie einge-
reicht habe, im Gegenteil dazu habe er der Einsprachegegnerin einen Arbeitsver-
trag mit der C.________ AG zugestellt (Einspracheentscheid Rz. 10.7). Zudem 
sei dies nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung.

3.2.1 Der Beschwerdeführer begründet die geltend gemachte (dauernde und) 
volle Erwerbstätigkeit damit, dass er in einem 100%-Pensum arbeite, was der 
Arbeitsvertrag beweise (Vi-act. 8). Zudem komme er sehr wohl auf mehr als 
1'000 Arbeitsstunden, was er auch belegt habe, indem er Bestätigungen der ge-
leisteten Arbeitsstunden von den jeweiligen Kunden eingeholt habe. D.________ 
bestätige 320 Stunden, für E.________ AG und F.________ seien ca. 350-400 
Stunden bestätigt worden, für G.________ AG zwischen 300-350 und für die 
H.________ AG ca. 100 Stunden (vgl. Beschwerde Ziff. 14ff.). Dabei dürfe nicht 
vergessen werden, dass die Advisory-Dienste in diesen Stundenangaben nicht 
inkludiert seien. Zu betonen sei, dass die von der Vorinstanz verwendeten Stun-
densätze und Jahresarbeitszeiten unhaltbar seien, da unter anderem die konkre-
ten wirtschaftlichen Tatsachen nicht berücksichtigt worden seien (vgl. Beschwer-
de Ziff. 4ff.).

3.2.2 Hinzu komme, dass die Geschäftsstrategie der C.________ AG von der       
Vorinstanz nicht berücksichtigt worden sei. Die C.________ AG sei nämlich ein 
Start-up für Start-ups. Da sie vor allem für Start-ups tätig sei, sei die Erzielung 
von marktüblichen Beraterstundenlöhnen in der Höhe von Fr. 100.-- bis Fr.150.-- 
meist unmöglich, diese Stundensätze würden ganz klar an der Realität vorbeige-
hen (Beschwerde Ziff. 4ff.). Deshalb erbringe sie potenziellen zukünftigen Kun-
den, unter anderem Start-up-Unternehmen, kostenlose Vorleistungen als Teil der 
akquisitorischen Bemühungen (Beschwerde Ziff. 11). Zudem gelte es zu beach-
ten, dass der Beschwerdeführer, der auch Geschäftsführer ist, viele unbezahlte 
Aufwendungen tätige. Es sei auch Teil seiner Arbeit, sich auf dem Laufenden 
über Neues, Trends und Technologien zu halten. All dies beweise, dass er dau-
ernd und voll erwerbstätig sei. 

3.2.3 Nicht zu vergessen sei, dass die Merkmale der Erwerbstätigkeit eindeutig 
zu bejahen seien, was der Businessplan, die Aufbauarbeiten, die Akquisition, das 
Generieren von Umsätzen und die Arbeiten für Kunden zeigten. Sei der Be-
schwerdeführer eventualiter als nichterwerbstätig einzustufen, so sei der von der 
Vorinstanz verlangte maximale Beitrag in der Höhe von Fr. 25'200.-- zu hoch an-
gesetzt, da der Beitrag gemäss "Beitragstabellen Selbständigerwerbende und 
Nichterwerbstätige" bei einem Reinvermögen von Fr. 5.695 Mio. auf maximal 

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Fr. 15'707.50 angesetzt werden dürfe zzgl. Verwaltungskosten; entsprechend sei 
auch der Verzugszins anzupassen (Beschwerde, Ziff. 5). 

4.1 Der Beschwerdeführer war 2015 einziger Aktionär der am 16. Januar 2015 
im Handelsregister eingetragenen C.________ AG mit Sitz in I.________, zu 
100% deren wirtschaftlich Berechtigter und einziges Mitglied des Verwaltungsra-
tes (Bf-act. 8; Beschwerde S. 5 f. lit. B.7). Der Zweck der Gesellschaft liegt in der 
Beratung von natürlichen und juristischen Personen im Bereich von strategischen 
und operativen Fragestellungen sowie der Entwicklung von Lösungen in diesem 
Zusammenhang und deren Kommerzialisierung. 

Im Jahr 2015 erzielte die C.________ AG einen Betriebsertrag von Fr. 14'861.10 
(Bf-act. 15). Dies entspricht bei dem von der Vorinstanz angenommen Stunden-
satz von Fr. 150.-- einem zeitlichen Aufwand von knapp 100 Arbeitsstunden. 
Selbst wenn im Sinne des Beschwerdeführers noch Vor- und Nachbearbeitungs-
stunden in der Höhe von 297 Stunden berücksichtigt werden, resultiert bloss ein 
Gesamtarbeitspensum von 396 Stunden (was einem hypothetischen Stundenan-
satz von keinen Fr. 40.-- entspricht), das klar unter einem halben Pensum rund 
924 Stunden (vgl. vorstehend Erw. 2.3.3) liegt bzw. nicht einmal einem Viertel-
pensum entspricht. 

4.2 Mit der Einsprache vom 6. Januar 2021 liess der Beschwerdeführer durch 
seinen damaligen Vertreter (Treuhänder) eine handschriftliche Zeiterfassung ein-
reichen (Vi-act. 11 mit Beilagen [12 Seiten]). Diese Zeiterfassung besteht in Ein-
trägen auf monatlichen Kalenderblättern, welche überwiegend ein "A" ergänzt mit 
einer Zahl in Klammer (grossmehrheitlich 8 und 9) umfassen; gemäss Angabe in 
der Beschwerde (S. 11 Ziff. 12) soll damit ein Arbeitsaufwand von rund 1'697 
Stunden belegt werden. Dieser Zeiterfassung weist unbesehen des Fehlens ei-
ner Legende und ergänzender Angaben keinerlei Aussagekraft auf und ist für ei-
ne Beweisführung untauglich. Es kann hierfür auch auf die überzeugenden Aus-
führungen in der Vernehmlassung der Vorinstanz (S. 3 Ziff. 6) verwiesen werden. 

Nichts anderes gilt für die vom Beschwerdeführer mit der Einspracheergänzung/-
begründung vom 24. März 2022 eingereichten Unterlagen (Vi-act. 23). Diese Un-
terlagen beschlagen abgesehen davon - mit Ausnahme eines Schreibens der 
Suva vom 26. Februar 2015 an die C.________ AG betreffend die Nichtberufsun-
fallversicherung des Personals - nicht das Jahr 2015 bzw. nehmen nur Bezug auf 
Advisorverträge aus dem Jahr 2015.

Echtzeitliche Dokumente, welche Rückschlüsse auf den effektiv vom Beschwer-
deführer erbrachten zeitlichen Arbeitsaufwand erlauben könnten, wurden vom 
Beschwerdeführer im Einspracheverfahren nicht eingereicht und werden auch im 

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vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht beigebracht. Allein hieraus ist zu 
schliessen, dass solche Unterlagen/Belege nicht bestehen; anders lässt sich 
nicht erklären, dass der Beschwerdeführer trotz wiederholter Aufforderungen im 
Einspracheverfahren keine beweiskräftigen Unterlagen beibringen konnte. So-
weit der Beschwerdeführer dieses Säumnis vor dem Verwaltungsgericht mit ei-
nem "Missverständnis" zwischen ihm und seinem Treuhänder rechtfertigen will 
(Beschwerde S. 5 Ziff. 5), handelt es sich zum einen um eine blosse Schutzbe-
hauptung. Zum andern müsste sich der Beschwerdeführer ein allfälliges Fehlver-
halten seines Treuhänders als einer Hilfsperson anrechnen lassen. 

4.3.1 In der Beschwerde (S. 6 Ziff. 8 bis S. 11 Ziff. 9.6; vgl. Replik S. 3 Ziff. 3.1; 
S. 4 f. Ziff. 5) äussert sich der Beschwerdeführer zunächst zum Business- und 
Finanzplan der C.________ AG. Diese weitschweifigen Ausführungen gehen an 
der Sache vorbei und sind unbehelflich. 

4.3.2 Im Beschwerdeverfahren reicht der Beschwerdeführer Schreiben von Kun-
den ein, für die er Aufwände von 320 Arbeitsstunden (S.A.), 350 bis 400 Arbeits-
stunden (P.S.) und 300 bis 350 Arbeitsstunden (T.F.) erbracht haben soll (Be-
schwerde S. 12 ff. Ziff. 14 ff.). Die betreffenden Bestätigungen datieren indessen 
vom 24. August 2022, 17. August 2022 und 8. August 2022 (Bf-act. 16 f. und 35). 
Es handelt sich offensichtlich um Gefälligkeitsbestätigungen, erstellt über sechs 
Jahre nach den behaupteten Arbeitsleistungen. Eine echtzeitliche Arbeitserfas-
sung können sie nicht ersetzen. Festgehalten werden kann an dieser Stelle auch, 
dass Zeugenaussagen grundsätzlich nur als subsidiäre Beweismittel in Frage 
kommen (vgl. § 24 Abs. 1 lit. a-f sowie § 24 Abs. 2 VRP). Von einer Befragung 
von S.A. und P.S. wie weiterer offerierter Zeugen kann daher vorliegend - zumal 
angesichts der seit 2015 verstrichenen Zeit und des erwähnten Fehlens echtzeit-
licher glaubhafter und entsprechend (nur) zu verifizierender Angaben - ohne Ver-
letzung des Untersuchungsgrundsatzes und des rechtlichen Gehörs abgesehen 
werden. 

4.3.3 Es ist offensichtlich bzw. kann als notorisch gelten, dass für die Beurteilung 
von erbrachten Arbeitsstunden als Beweismittel Urkunden wie genaue und re-
gelmässig nachgeführte Zeiterfassungen sowie Lohnabrechnungen mit Ausweis 
namentlich der geleisteten Arbeitsstunden im Zentrum stehen. Dies gilt vorlie-
gend umso mehr, als in der Beschwerde (S. 13 bis 16 Ziff. 15.1 ff.; vgl. Replik 
S. 5 f. Ziff. 5.6 ff.) nunmehr nachträglich minutiös und umfassend dargelegt wird, 
welche Arbeitsleistungen angeblich erbracht worden seien. Die in der Replik ver-
schiedentlich vorgebrachten und ergänzenden Ausführungen und Erläuterungen 
zum angeblich erbrachten Zeitaufwand sind unbehelflich. Letztlich bleibt unerklärt 

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und nicht erklärbar, dass ein solcher Zeitaufwand nicht zeitecht und hinreichend 
präzis erfasst wurden. Mit Diskretionsgründen (Replik S. 5 Ziff. 5.5 ff.) lässt sich 
dies nicht begründen; die Diskretion lässt sich anderweitig sicherstellen. 

Es kann auch nicht angenommen werden, dass für die geltend gemachten Ar-
beitsleistungen zu Gunsten von S.A., P.S. und T.F. von über 1000 Arbeitsstun-
den, was rund 60 % der behaupteten, im Jahr 2015 erbrachten Arbeitsleistungen 
von 1'697 Stunden entspricht, sofern diese Angaben zutreffen sollten, keinerlei 
Rechnungen - nicht einmal pro forma-Rechnungen als Nachweis der erbrachten 
Arbeiten - gestellt wurden. Dies lässt sich mit der beruflichen Stellung und Eigen-
schaft des Beschwerdeführers als Verwaltungsrat von Unternehmungen und der 
damit verbundenen Erfahrung nicht in Einklang bringen. 

4.3.4 Der Beschwerdeführer reicht mit der Beschwerde zwei Rechnungen über 
Fr. 5'000.-- und Fr. 3'861.10 (Bf-act. 37 f.), zusammen Fr. 8'861.10, ein. Diese 
Rechnungen enthalten keine beweismässig verwertbaren Angaben zu den er-
brachten Leistungen. Bei der Rechnung über Fr. 5'000.-- handelt es sich offen-
sichtlich um eine Pauschale. Die Rechnung über Fr. 3'861.10 ist aufgeschlüsselt 
nach Advisory Services Q1 bis Q4 (Quartale) 2015, wobei für die Quartale 2 bis 4 
ein Betrag von je Fr. 1'250.-- eingesetzt wurde und für das erste Quartal von 
Fr. 110.--, dies mit dem Vermerk "(8 Tag vom 24.3.-31.3.2015)". Hieraus lassen 
sich keine Rückschlüsse auf konkrete Arbeitsleistungen, deren Art und Umfang 
ableiten. 

Des Weiteren verbleiben angesichts dieser beiden Rechnungen für andere Ar-
beitsleistungen, vorliegend also die vorerwähnten über 1'000 Arbeitsstunden, ge-
rade noch Fr. 6'000.--, was einem Stundenansatz von Fr. 6.-- entspricht. Dies ist 
realitätsfremd, auch bei einer Unternehmung, die sich erst im Aufbau befindet. 
Über die Herkunft dieser Fr. 6'000.-- bzw. zur Gegenleistung der C.________ AG 
für diesen Ertrag lässt sich den Akten im Übrigen - soweit ersichtlich - nichts ent-
nehmen. 

4.3.5 Der Beschwerdeführer macht für eine H.________ AG einen Aufwand von 
12 Tagen zu je 8.4 Stunden entsprechend 100.8 Stunden geltend (Beschwerde 
S. 18 Ziff. 18), auch dies ohne weitere Konkretisierung. Als einzigen Beweis offe-
riert er die Zeugenbefragung/Einholung einer schriftlichen Auskunft. Hiervon 
kann unter Verweis auf die vorstehend (Erw. 4.3.2 i.f.) dargelegte Beweiskraft 
von Zeugen ohne weiteres abgesehen werden. Das gleiche gilt hinsichtlich der in 
der Replik offerierten Zeugenbefragung und noch mehr betreffend die offerierte 
Parteibefragung (Replik S. 6 Ziff. 5.9). Abgesehen davon ist nicht ersichtlich, 
weshalb der Beschwerdeführer - anders als bei den beigebrachten nachträgli-

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chen Bestätigungen anderer geltend gemachter Geschäftskunden - in diesem 
Fall nicht selber eine Bestätigung einholen und einreichen konnte, was an der 
Beurteilung jedoch nichts ändern könnte.

4.3.6 Aus dem Verweis auf den Geschäftsgang und die erbrachten Arbeitsleis-
tungen sowie den bezogenen Lohn in späteren Jahren (Beschwerde S. 19 f. 
Ziff. 21 ff.) kann der Beschwerdeführer für das Jahr 2015 nichts zu seinen Guns-
ten herleiten. 

4.4.1 Irrelevant sind grundsätzlich die Ausführungen des Beschwerdeführers zur 
selbständigen Erwerbstätigkeit und Gewinnstrebigkeit (Beschwerde S. 21 ff. 
Ziff. 25 und 28). Allerdings ist der Vorinstanz beizupflichten (Vernehmlassung 
S. 3 f. Ziff. 9), dass der Beschwerdeführer als unselbständig Erwerbender zu 
qualifizieren ist. Aus den vom Beschwerdeführer in der Beschwerde verwiesenen 
Entscheiden (Beschwerde S. 21 Ziff. 25.4 mit Verweis auf VGE II 2020 94 vom 
18.3.2021 Erw. 3.2 mit Hinweis auf BGE 140 V 338 Erw. 2.3.1) lässt sich für den 
vorliegenden Fall nichts anderes ableiten. 

4.4.2 Beizupflichten ist hingegen der Vorinstanz (Vernehmlassung S. 2 Ziff. 5), 
dass der für das Jahr 2015 deklarierte Lohn von Fr. 4'800.-- einerseits gerade so 
hoch angesetzt ist, dass der Mindestbeitrag bezahlt werden müsste, falls die 
Frage der vollen Erwerbstätigkeit nicht näher geprüft würde. Anderseits steht 
dieser Lohn im Kontrast zum vormals erzielten Einkommen des Beschwerdefüh-
rers von Fr. 130'000.-- bis Fr. 195'000.-- bei der J.________ AG (vgl. Vernehm-
lassung der Vorinstanz S. 2 Ziff. 5; Vi-act. 1c). Diese Unternehmung, bei welcher 
der Beschwerdeführer während mehrerer Jahre (2005 bis Oktober 2012) als Vi-
zepräsident des Verwaltungsrates amtete, verfolgte überdies einen der 
C.________ AG vergleichbaren Zweck. 

4.5 Im Sinne der vorstehenden Erwägungen kann der Beschwerdeführer den 
Nachweis einer vollen Erwerbstätigkeit unbesehend des massgebenden Beweis-
grades der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht annähernd erbringen. Die 
Vorinstanz hat den Beschwerdeführer zu Recht als nicht voll erwerbstätig einge-
stuft. 

5. Eventualiter beantragt der Beschwerdeführer, dass der von der Vorinstanz 
verfügte Betrag zu hoch bzw. zu reduzieren sei. 

5.1 Vernehmlassend hält die Vorinstanz fest (S. 2 Ziff. 3), dass die provisori-
schen Beiträge mangels fehlender Angaben betreffend die Höhe des Vermögens 
des Beschwerdeführers mit dem Maximalbetrag festgesetzt wurden. Eine ent-

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sprechende Anpassung der provisorischen Beitragsverfügung sei natürlich mög-
lich. Wie bereits im Einspracheentscheid (Erw. 13) festgehalten, würden die Bei-
träge für das Jahr 2015 nach Erhalt der Steuermeldung ohnehin noch definitiv 
festzusetzen sein. 

5.2 Der Beschwerdeführer wiederholt in der Begründung seines Eventualan-
trages (Beschwerde S. 5 Ziff. 5) die im Eventualantrag gemachten numerischen 
Angaben und verweist auf die "definitive Veranlagung 2015" (Bf-act. 7). Hierbei 
handelt es sich jedoch nicht um die Veranlagung, sondern um die Steuerrech-
nung 2015. Es wird Sache des Beschwerdeführers (im Sinne seiner Mitwir-
kungspflicht) sein, die offensichtlich vorhandene (berichtigte) Steuerveranlagung 
2015 der Vorinstanz einzureichen, damit diese über die definitiven Sozialversi-
cherungsbeiträge für das Jahr 2015 verfügen kann. 

5.3 Bei dieser Sachlage kann auf den Eventualantrag vorliegend nicht eingetre-
ten werden.

6. Gemäss Art. 61 lit. fbis des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts [ATSG; SK 830.1] vom 6.10.2000) ist das Verfahren 
bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Ein-
zelgesetz vorgesehen ist, sieht das Einzelgesetz keine Kostenpflicht bei solchen 
Streitigkeiten vor, so kann das Gericht einer Partei, die sich mutwillig oder leicht-
sinnig verhält, Gerichtskosten auferlegen. Es ist das kantonale Recht anwendbar 
(Art. 61 ATSG; 71ff. VRP). 

Dem Verfahrensausgang entsprechend werden die Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 1'000.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) dem Be-
schwerdeführer auferlegt (§72 VRP). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf 
einzutreten ist.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 1'000.-- werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt. Der Beschwerdeführer hat am 26. September 
2022 einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- bezahlt. Den Restbetrag von 
Fr. 500.-- hat er innert 30 Tagen auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 
6002 2238 6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

3. Es wird keine Parteientschädigung ausgesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R; unter Beilage der Replik vom 17.1.2023)
- Das Bundesamt für Sozialversicherung BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 23. Januar 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 31. Januar 2023

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II