# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a12b5fcd-1dec-5116-aaaf-d64494e4c215
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.11.2025 III 2025 125
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2025-125_2025-11-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2025 125

Entscheid vom 26. November 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin 
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________,
2. B.________,

Beschwerdeführer,
beide vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. et lic.rer.publ. 
C.________, 

gegen

Gemeinde Schwyz, handelnd durch den Gemeinderat, 
Herrengasse 17, Postfach 253, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Politische Rechte (Stimmrechtsbeschwerde; 
Gemeindeversammlung vom 2. Juli 2025; Traktandum 2 
Schutzzonenplan, Revision)

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Sachverhalt:

A. Der Gemeinderat Schwyz lud die Stimmberechtigten auf den 2. Juli 2025 
zu einer a.o. Gemeindeversammlung ein. Zur Beratung und Überweisung an die 
Urne war als Traktandum 2 "Schutzzonenplan; Revision" vorgesehen mit den An-
trägen des Gemeinderates:

1. Die Revision der Schutzzonenplanung wird genehmigt.

2. Der Gemeinderat wird mit dem Vollzug beauftragt.

B. Am 26. Juni 2025 lassen A.________ und B.________ beim Verwaltungs-
gericht des Kantons Schwyz Stimmrechtsbeschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Für den Fall, dass die Stimmbürger der Gemeinde Schwyz dem unter Traktan-
dum 2 der Gemeindeversammlung vom 2. Juli 2025 traktandierten Geschäft 
"Schutzzonenplan; Revision" mit dem Antrag ("Die Revision der Schutzzonen-
planung wird genehmigt") an der Volksabstimmung vom 28. September 2025 
zustimmen, sei die diesbezügliche Abstimmung aufzuheben.

2. lm Sinne einer superprovisorischen Massnahme beantragen die Beschwerde-
führer, dass das unter dem Traktandum 2 traktandierte Geschäft "Schutzzo-
nenplan; Revision" von der auf den 2. Juli 2025 anberaumten Gemeindever-
sammlung abgesetzt und auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wird und 
dass das Verwaltungsgericht gleichzeitig den Gemeinderat anweist, den Antrag 
und Bericht zum Traktandum 2 "Schutzzonenplan; Revision" gemäss den nach-
stehenden Ausführungen inhaltlich rechtskonform anzupassen und den Stimm-
bürgerinnen und Stimmbürgern der Gemeinde Schwyz den so angepassten An-
trag und Bericht nochmals nach den Vorschriften von § 20 GOG zuzustellen 
und zur Beratung der modifizierten Vorlage eine neue Gemeindeversammlung 
einzuberufen.

3. Für den Fall, dass die unter Ziffer 2 beantragte superprovisorische Massnahme 
abgewiesen wird, sei prozessual nach Vorliegen des Protokolls der Gemeinde-
versammlung vom 2. Juli 2025 im Wortlaut, eventuell nach Edition der elektro-
nischen Aufzeichnung, ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen.

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegeg-
nerin.

C. Mit Zwischenbescheid III 2025 126 vom 27. Juni 2025 weist der verfahrens-
leitende Richter den Antrag Ziffer 2 auf superprovisorische Absetzung von Trak-
tandum 2 der a.o. Gemeindeversammlung vom 2. Juli 2025 ab. 

D. Am 14. Juli 2025 beantragt der Gemeinderat Schwyz vernehmlassend:

1. Die Beschwerde sei abzuweisen.

2. Unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführer.

E. Mit Replik vom 25. August 2025 halten die Beschwerdeführer an den An-
trägen vom 26. Juni 2025 fest. Zusätzlich stellen sie den Eventualantrag, im Fall 

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eines positiven Ausgangs der Volksabstimmung vom 28. September 2025 einen 
weiteren Schriftenwechsel zwecks Stellungnahme zum Abstimmungsausgang im 
Lichte der rechtswidrigen Vorbereitungshandlungen durchzuführen. Der Gemein-
derat verzichtet am 9. September 2025 auf die Einreichung einer Duplik.

F. An der Urnenabstimmung vom 28. September 2025 wurde der Revision der 
Schutzzonenplanung mit 3'427-Ja (60.48%) zu 2'239-Nein (39.52%) zugestimmt 
(eingegangene Stimmzettel 5'775, leere 108, ungültige 1; Stimmbeteiligung 
53.37%).

G. Mit Schreiben vom 29. September 2025 setzte der verfahrensleitende Rich-
ter den Beschwerdeführern Frist zur Stellungnahme an, wovon sie mit Eingabe 
vom 10. Oktober 2025 Gebrauch machten und beantragten:

1. Die Beschwerdeführer halten an den in der Beschwerdeschrift vom 26. Juni 
2025 unter Ziffer 1 gestellten Antrag sinngemäss fest und beantragen die Auf-
hebung der inzwischen erfolgten Volksabstimmung vom 28. September 2025 
über die Revision der Schutzzonenplanung in der Gemeinde Schwyz.

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gemeinde 
Schwyz.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss § 51 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) 
vom 6. Juni 1974 können Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Ergeb-
nisse von Wahlen und Sachabstimmungen des Volkes in den Bezirken und Ge-
meinden sowie von Bezirks- und Gemeindeversammlungsbeschlüssen (lit. d), 
Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Ergebnisse von kantonalen 
Sachabstimmungen des Volkes (lit. e) sowie die Verletzungen des Stimmrechts 
durch Organe der Bezirke, Gemeinden und Zweckverbände (lit. f) mit Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde beim Verwaltungsgericht angefochten werden.

Ein analoges Beschwerderecht sieht § 53b Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über 
Wahlen und Abstimmungen (WAG; SRSZ 120.100) vom 15. Oktober 1970 vor, 
wonach - wer ein schützenswertes Interesse nachweist - mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht Verletzungen des Stimmrechts durch Organe der Bezirke, 
Gemeinden und Zweckverbände (lit. a), Unregelmässigkeiten bei der Vorberei-
tung von Wahlen und Sachabstimmungen des Volkes in Bezirken und Gemein-
den (lit. b), Ergebnisse von Wahlen und Sachabstimmungen des Volkes in Bezir-
ken und Gemeinden sowie Bezirks- und Gemeindeversammlungsbeschlüsse (lit. 
c) und Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Ergebnisse von kantonalen 
Sachabstimmungen des Volkes (lit. d) anfechten kann (vgl. auch § 93 f. Gesetz 

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über die Organisation der Gemeinden und Bezirke [Gemeindeorganisationsge-
setz, GOG; SRSZ 152.100] vom 25.10.2017). 

1.2 Die Anfechtungsfrist beträgt 10 Tage (§ 56 Abs. 2 lit. a und c VRP; § 53b 
Abs. 2 WAG; § 94 Abs. 1 GOG). Fristauslösendes Ereignis bei einem Gemeinde- 
bzw. Bezirksversammlungsbeschluss ist der Tag, an dem die Gemeindever-
sammlung durchgeführt worden ist (vgl. VGE III 2012 95 vom 24.7.2012 E. 1.2.1 
mit Hinweisen). Bei Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durch-
führung von Wahlen und Abstimmungen etc. beginnt die Frist grundsätzlich mit 
dem Entdeckungsgrund, spätestens aber mit dem Versammlungs-, Wahl- oder 
Abstimmungstag, zu laufen (vgl. § 53b WAG; VGE III 2012 95 vom 24.7.2012 E. 
1.2.1 in fine; VGE III 2011 137 vom 26.10.2011 E. 1.2; VGE III 2010 17+22+41 
vom 20.5.2010 E. 2.2; Huwyler/Beeler, Gemeindeorganisation des Kantons 
Schwyz, 2. Aufl. 2023, S. 248; Markić, Das kantonale Rechtsschutzverfahren im 
Bereich der politischen Rechte, S. 156 ff.).

1.3 Die Beschwerdeführer sind Stimmberechtigte der Gemeinde Schwyz; als 
Stimmberechtigte ist ihr zur Beschwerde legitimierendes Interesse ohne Weiteres 
zu bejahen (§ 93 GOG; § 1 i.V.m. § 53b WAG). 

Die Beschwerde reichten sie am 26. Juni 2025 und damit noch vor der a.o. Ge-
meindeversammlung vom 2. Juli 2025 ein. Allerdings ist für die Fristwahrung 
massgebend, dass die Beschwerde innert 10 Tagen seit Entdeckung des ver-
meintlichen Mangels eingereicht wird. Wann die Beschwerdeführer von der als 
fehlerhaft gerügten Botschaft Kenntnis erlangt haben, ist nicht bekannt; gemäss 
eigener Darstellung haben sie die Einladung frühestens am Montag, 16. Juni 
2025 erhalten. Der Gemeinderat widerspricht dieser Darstellung nicht, sondern 
führt aus, die Einladung zur a.o. Gemeindeversammlung sei fristgerecht versandt 
worden, d.h. entsprechend § 20 Abs. 2 GOG mindestens zehn Tage vor der Ver-
sammlung. Damit kann die Darstellung der Beschwerdeführer zutreffen, womit 
von einer fristwahrenden Beschwerdeerhebung auszugehen ist. Auch ist die Be-
schwerde formgerecht (vgl. § 38 VRP) und sie wurde bei dem für Stimmrechts-
beschwerden zuständigen Gericht eingereicht, so dass auf die Beschwerde ein-
zutreten ist.

2.1 Die Beschwerdeführer rügen, die Botschaft zur a.o. Gemeindeversamm-
lung enthalte betreffend Traktandum 2, Schutzzonenplan - Revision, weder einen 
rechtskonformen Antrag noch das geänderte Schutzreglement inkl. massgebli-
chem Anhang und revidiertem Schutzzonenplan. Der Gemeinderat verletze damit 
seine umfassende Orientierungspflicht, auf welche die Stimmberechtigten einen 
gesetzlichen Anspruch hätten. Diese mangelhafte Information verletze § 6 der 

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Verfassung des Kantons Schwyz (KV; SRSZ 100.100) vom 24. November 2010 
und § 20 GOG sowie die in Art. 34 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizeri-
schen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 garantierte Abstim-
mungsfreiheit und unverfälschte Stimmabgabe, weshalb der Genehmigungsbe-
schluss der geplanten Volksabstimmung vom 28. September 2025 aufzuheben 
sei.

Das Grundrecht der Wahl- und Abstimmungsfreiheit verlange, dass die behördli-
che Information umfassend und nicht lückenhaft sei. Mit der Einladung müsse ein 
rechtskonformer Antrag des Gemeinderates, der zu revidierende Gesetzes-/ Re-
glementstext inkl. rechtsverbindlicher Anhänge und die zu revidierenden Schutz-
pläne im Sinne einer Minimalanforderung fristgerecht zugestellt werden. Die ein-
geladenen Stimmberechtigten müssten sich überlegen können, ob sie an der 
Versammlung teilnehmen und Auskunft über Details verlangen sollten, Anträge 
stellen oder einer Vorlage überhaupt zustimmen sollen. Der umfassenden Bera-
tungspflicht könne die Gemeindeversammlung nur dann gerecht werden, wenn 
die mit der Einladung mitgelieferten Unterlagen umfassend, rechtlich korrekt und 
ausgewogen seien. Dies verlange das GOG, die KV und die BV. 

Vorliegend sei schon der Antrag rechtswidrig. Es stelle sich die Frage, welche Er-
lasse und Pläne die "Revision der Schutzzonenplanung" umfasse und welches 
der konkrete Inhalt und die Ausgestaltung des revidierten Schutzreglements, sei-
ner Anhänge und der diversen Schutzzonenpläne sei. Dies falle umso mehr ins 
Gewicht, als weder ein Reglementstext noch Schutzzonenpläne in der Botschaft 
abgedruckt worden seien. Aufgrund der Einladung sei es für die Stimmberechtig-
ten schlichtweg nicht auszumachen, welchen Planungsinstrumenten er zustimme 
und welchen Inhalt diese im Detail hätten.

Es sei konstante Praxis von Bund, Kantonen und Gemeinden, den revidierten 
Gesetzestext in der Abstimmungsbotschaft im Volltext aufzuführen, den beste-
henden Text dem vorgeschlagenen gegenüberzustellen, um die Meinungsbil-
dung zu erleichtern. Dies gelte ganz besonders für eine Gemeindeversammlung, 
wo die Meinungsbildung vor Ort erfolge und ggf. direkt über Anträge (Rückwei-
sung, Verschiebung) entschieden werde. Indem der Gemeinderat dies in der 
Botschaft nicht abgedruckt habe, verletze er § 20 Abs. 2 GOG und damit die 
Meinungsfreiheit und unverfälschte Stimmabgabe.

Dies sei umso bedeutender, als es sich bei der vorliegenden Reglements- und 
Schutzplanrevision um eine bedeutende Änderung der Schutzplanungsinstru-
mente handle und sehr komplex daherkomme. So würden etwa neue Unter-
schutzstellungen getroffen, zusätzliche oder ausgeweitete Beitragstatbestände 
geschaffen, die amtliche Bauberatung mit möglichem Beizug kostenpflichtiger 

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Sachverständiger zu Lasten der Baugesuchsteller eingeführt, eine Generalkom-
petenz des Gemeinderates für Neuaufnahme, Anpassungen und Entlassungen 
von Schutzobjekten und Schutzzonen stipuliert. Die Folgen seien einschneidend 
und erforderten daher umfassend und ausführliche Beratungsunterlagen zuhan-
den der Gemeindeversammlung. Komme hinzu, dass es sich um eine Totalrevi-
sion des Schutzreglements handle, bei dem der Detailvergleich eine nicht zu un-
terschätzende Rolle spiele. Der Stimmberechtigte wolle anhand des Normenver-
gleichs wissen, was sich zumindest in den wesentlichen Punkten konkret ändere. 
Komme hinzu, dass das Mitwirkungsverfahren lange zurückliege (2020) und die 
ursprüngliche Vorlage durch zahlreiche Einsprachen mehrmals verändert worden 
sei. Gerade unter diesen Voraussetzungen sei die Mitlieferung bzw. der Abdruck 
eines rechtskonformen Antrages, des bereinigten Reglementstextes inkl. der 
massgeblichen Anhänge sowie der bereinigten Schutzzonenpläne mit der Einla-
dung zur Gemeindeversammlung eine conditio sine qua non, weil der Stimmbe-
rechtigte nur so wisse, über was er letztlich abstimme. Hieran ändere auch die 
am 1. Mai 2025 durchgeführte Informationsveranstaltung nichts, da diese eine 
rechtskonforme Einladung zur Gemeindeversammlung nicht zu ersetzen vermö-
ge. Nicht entscheidend sei auch der Hinweis auf dem Deckel der Botschaft, wo-
nach die detaillierten Dokumentationen auf der Website der Gemeinde oder di-
rekt bei der Abteilung Hochbau eingesehen werden könnten. Die Publikation im 
Internet genüge nicht, da hierfür eine gesetzliche Grundlage fehle. Auch ersetze 
das Internet den rechtskonformen Antrag und den Reglementstext samt Anhang 
und Schutzzonenpläne nicht. Sie seien gemäss klarem Gesetzeswortlaut mit der 
Einladung mitzuliefern, was eindeutig nicht erfolgt sei. 

In der Stellungnahme im Nachgang zur Urnenabstimmung (vgl. Ingress Bst. F) 
betonten die Beschwerdeführer, bei den gerügten Unregelmässigkeiten handle 
es sich um schwerwiegende Mängel, indem die gesetzliche Informations- und 
Publikationspflicht fundamental verletzt worden sei, die Gemeindebehörde erst-
mals von der klaren Gesetzesvorschrift abgewichen sei und dies ausgerechnet 
bei einer Totalrevision eines Schutzreglementes und Schutzzonenplans mit zahl-
reichen brisanten inhaltlichen Neuregelungen bzw. Änderungen, die Internetpu-
blikation die postalische Zustellung nicht zu ersetzen vermöge, und die Behörde 
den Orientierungsanlass und die a.o. Gemeindeversammlung terminlich so an-
setzte, das umständehalber mit schwacher Beteiligung zu rechnen gewesen sei 
und eine Diskussion gar nicht erst habe aufkommen lassen. In der ersten Sep-
temberwoche seien die Stimmunterlagen versandt worden, wobei im Begleittext 
die Vorlage neuerlich schöngeredet worden sei, ohne die Neuerungen auch nur 
am Rande zu erwähnen. Dabei sei augenfällig, dass im Titel der Vorlage 2 nur 
von Schutzzonenplan die Rede sei, die Abstimmungsfrage dann aber "Wollen 

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Sie die Revision der Schutzzonenplanung annehmen?" ausdrücklich der Termi-
nus Schutzzonenplanung verwendet werde, das bedeutungsvolle Schutzregle-
ment werde gar nicht erwähnt, was die Ungenauigkeit der Terminologie in der 
Behördenvorlage sichtbar mache und die Undurchschaubarkeit untermauere. 
Der rot dargestellte Hinweis auf dem Stimmzettel ("Der ausführliche Botschafts-
text [inklusive dem verbindlichen Schutzzonenplan und -reglement sowie weitere 
orientierende Detailunterlagen] kann bei der Abteilung Hochbau oder unter 
www.gemeindeschwyz.ch/abstimmungen/termine/6788899 eingesehen werden. 
Aufgrund der umfassenden Dokumentation wird auf einen separaten physischen 
Versand der Unterlagen verzichtet") sei insoweit unzureichend, als der Bot-
schaftstext den Schutzzonenplan und das Schutzreglement gerade nicht enthal-
ten hätten, weshalb der Hinweis ungenau formuliert sei und zu Verwirrung Anlass 
gebe. Zudem solle er wohl offensichtlich dazu dienen, die fehlende postalische 
Zustellung der Beschlussunterlagen zu ersetzen, was selbstverständlich rechtlich 
nicht angängig sei. 

2.2 Was den Antrag anbelange, so hält der Gemeinderat vernehmlassend fest, 
würde in der Botschaft mehrfach festgehalten, dass sich das besagte Planwerk 
aus dem Schutzzonenplan und dem zugehörigen Reglement zusammensetze. 
Es sei eine grafische Darstellung beigefügt, welche die eindeutige Unterschei-
dung zwischen verbindlichen und orientierenden Planmitteln ermögliche. Auch 
werde explizit ausgeführt, der Schutzzonenplan und das zugehörige Reglement 
würden nach Annahme durch die Stimmberechtigten und Genehmigung des Re-
gierungsrates in Kraft treten. In Kapitel 7.1 könne entnommen werden, welche 
Dokumente verbindlich seien und welche der Orientierung dienen würden. 

Weiter bestreitet der Gemeinderat die beschwerdeführerische Interpretation des 
Umfangs der mit der Botschaft mitzuliefernden Informationen. Würde deren For-
derung gefolgt, müssten neben dem Reglement und dem Schutzzonenplan auch 
sämtliche Objektblätter und Beilagen in der physischen Botschaft abgedruckt 
werden, was einen Umfang von mehreren hundert Seiten ausmachen würde. Ein 
flächendeckender Versand derart voluminöser Detailunterlagen sei vollkommen 
unverhältnismässig und sachlich nicht zu rechtfertigen. Der Gemeinderat habe 
sich bewusst entschieden, den Umfang der Botschaft auf die zentralen Informati-
onen zu beschränken, "also auf jene Inhalte, die zur sachgerechten Vorbereitung 
und Orientierung der Stimmberechtigten zwingend erforderlich sind". Gleichzeitig 
seien sämtliche ergänzenden Unterlagen vollständig und zeitgerecht online und 
physisch bei der Abteilung Hochbau zur Einsicht zugänglich gewesen, was in der 
Einladung klar kommuniziert worden sei. Damit sei den Stimmberechtigten in je-
der Hinsicht ein ausreichender, niederschwelliger und zumutbarer Zugang zu 

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sämtlichen relevanten Informationen gewährleistet worden. Wer ernsthaft inter-
essiert gewesen sei, habe sämtliche Möglichkeiten zur umfassenden Orientie-
rung gehabt. 

Zutreffend sei, dass die Gemeinde kommunale Normen grundsätzlich in die ge-
druckte Botschaft aufnehme. Diese seien in der Regel für sich aussagekräftig 
genug, damit sich die Stimmberechtigten ein Bild über das Sachgeschäft machen 
könnten. Bei der Revision Schutzzonenplanung sei dies grundlegend anders. 
Das Reglement allein sei für das Verständnis nicht ausreichend; ein Abdruck der 
Pläne in der Botschaft sei untauglich. Das gewählte Vorgehen mit der online-
Zurverfügungstellung sämtlicher Unterlagen sowie deren Auflage bei der Abtei-
lung Hochbau sei demgegenüber vorteilhaft. Wer unter diesen Umständen den-
noch eine ungenügende Information ins Feld führe, blende die tatsächlichen In-
formationskanäle bewusst aus und konstruiere ein Scheinproblem. Gemäss 
Bundesamt für Statistik hätten 95% der Stimmberechtigten regelmässigen Inter-
netzugang, selbst bei der Altersgruppe 65+ liege der Anteil bei über 75%. Damit 
habe die überwältigende Mehrheit bequem und barrierefrei Zugang zu sämtli-
chen relevanten Unterlagen. Für die wenigen Ausnahmen bestehe die Möglich-
keit, die Unterlagen physisch einzusehen. Eine weitergehende Verpflichtung zur 
physisch-flächendeckenden Zustellung sämtlicher Detailunterlagen lasse sich un-
ter diesen Umständen sachlich kaum begründen - und laufe letztlich auf eine 
künstliche Hürde hinaus, die mit einem modernen, zumutbaren und rechtsstaat-
lich tragfähigen Informationsverständnis unvereinbar sei.

3.1 Nach Art. 34 Abs. 1 BV sind die politischen Rechte gewährleistet. Die in 
Art. 34 Abs. 2 BV vorgesehene Garantie der politischen Rechte schützt die freie 
Willensbildung und die unverfälschte Stimmabgabe. Die in Art. 34 Abs. 2 BV ver-
ankerte Wahl- und Abstimmungsfreiheit gibt den Stimmberechtigten Anspruch 
darauf, dass kein Abstimmungsergebnis anerkannt wird, das nicht den freien Wil-
len der Stimmberechtigten zuverlässig und unverfälscht zum Ausdruck bringt. Es 
soll garantiert werden, dass jeder Stimmberechtigte seinen Entscheid gestützt 
auf einen möglichst freien und umfassenden Prozess der Meinungsbildung tref-
fen und entsprechend mit seiner Stimme zum Ausdruck bringen kann. Die Wahl- 
und Abstimmungsfreiheit gewährleistet die für den demokratischen Prozess und 
die Legitimität direktdemokratischer Entscheidungen erforderliche Offenheit der 
Auseinandersetzung (BGE 150 I 17 E. 4.1; BGE 146 I 129 E. 5.1; Urteil BGer 
1C_343/2022 vom 30.12.2022 E. 3.1; je m.H.). 

Die Bildung und Kundgabe des freien Willens durch die Stimmbürgerinnen und 
Stimmbürger setzt eine rechtzeitige und angemessene Information über den Ge-
genstand, über den abgestimmt werden soll, voraus. Die Art und Weise, wie die 

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Bürger informiert werden müssen, wird in erster Linie durch das kantonale Recht 
bestimmt (BGE 132 I 104 E. 3.1 m.H. = Pra 95 [2006] Nr. 139). Damit die Stimm-
berechtigten ihre Entscheidung gestützt auf einen gesetzeskonformen sowie 
möglichst freien und umfassenden Prozess der Meinungsbildung treffen können, 
werden allererst vorbereitende Informationen der Behörden vorausgesetzt. So 
vermittelt das Stimmrecht Anspruch auf rechtzeitige Festlegung der Termine, 
Ankündigung der Geschäfte und Zustellung der Unterlagen (vgl. BSK BV-
Tschannen, Art. 34 N 33 mit Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtspre-
chung).

Aus Art. 34 Abs. 2 BV wird namentlich eine Verpflichtung der Behörden auf kor-
rekte und zurückhaltende Information im Vorfeld von Abstimmungen abgeleitet 
(BGE 146 I 129 E. 5.1; BGE 145 I 282 E. 4.1). Bei Sachabstimmungen im eige-
nen Gemeinwesen kommt den Behörden eine gewisse Beratungsfunktion zu. 
Diese nehmen sie unter anderem mit der Redaktion der Abstimmungserläuterun-
gen wahr. Informationen im Vorfeld einer Abstimmung unterliegen dabei den Ge-
boten der Sachlichkeit, der Transparenz und der Verhältnismässigkeit. Behördli-
che Informationen zu eigenen Vorlagen müssen geeignet sein, zur offenen Mei-
nungsbildung beizutragen, und dürfen nicht in dominanter und unverhältnismäs-
siger Art im Sinne eigentlicher Propaganda eine freie Willensbildung der Stimm-
berechtigten erschweren oder geradezu verunmöglichen (BGE 145 I 1 E. 5.2.1; 
BGE 140 I 338 E. 5.1 mit Hinweisen). Das Gebot der Sachlichkeit verbietet, über 
den Zweck und die Tragweite einer Vorlage falsch zu orientieren, für die Mei-
nungsbildung bedeutende Gegebenheiten zu verschweigen oder Argumente von 
gegnerischen Referendums- oder Initiativkomitees falsch wiederzugeben (BGE 
145 I 282 E. 5.1 mit Hinweisen; Urteil BGer 1C_43/2024 vom 9.12.2024 E. 1.5). 
Diesen Anforderungen genügen Informationen insbesondere dann, wenn die 
Aussagen wohl abgewogen sind und beachtliche Gründe dafür sprechen, wenn 
sie ein umfassendes Bild der Vorlage mit Vor- und Nachteilen abgeben und den 
Stimmberechtigten eine Beurteilung ermöglichen oder wenn sie trotz einer ge-
wissen Überspitzung nicht unwahr und unsachlich bzw. lediglich ungenau und 
unvollständig sind (BGE 130 I 290 E. 3.2). Diese Anforderungen gelten nicht 
bloss für Abstimmungserläuterungen für eine Urnenabstimmung, sondern eben-
so für die Unterlagen zuhanden einer Gemeindeversammlung; auch sie unter-
stehen der Garantie der freien und unverfälschten Willensbildung und haben das 
Gebot der Sachlichkeit zu wahren (BGE 139 I 2 E. 6.3). 

Art. 34 Abs. 1 BV gewährleistet die politischen Rechte (auf Bundes- sowie Kan-
tons- und Gemeindeebene) in abstrakter Weise und ordnet die wesentlichen 
Grundzüge der demokratischen Partizipation im Allgemeinen. Der Gewährleis-
tung kommt Grundsatzcharakter zu. Der konkrete Gehalt der politischen Rechte 

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mit ihren mannigfachen Teilgehalten ergibt sich nicht aus der Bundesverfassung, 
sondern in erster Linie aus dem spezifischen Organisationsrecht des Bundes 
bzw. der Kantone (BGE 150 I 17 E. 4.1). Die Verletzung der betreffenden Be-
stimmungen bedeutet auch eine solche von Art. 34 Abs. 1 BV (BGE 147 I 206 
E.  2.2 mit Hinweis).

3.2 Gemäss § 6 KV fördert der Staat das politische Engagement von Einzelnen 
und Parteien sowie die demokratische Auseinandersetzung. Diese Verfassungs-
norm hat programmatischen Charakter. Der Staat ist aufgerufen, das Interesse 
der Bürger an der Politik zu wecken und sie zur Teilnahme an Wahlen und Ab-
stimmungen zu ermuntern. Eine besondere Rolle spielen die politischen Partei-
en. Sie sollen vom Staat ideelle, allenfalls auch finanzielle Unterstützung erfah-
ren. Die Verfassung gesteht ihnen aber keinen gerichtlich durchsetzbaren An-
spruch auf Hilfeleistung zu (vgl. Bericht und Vorlage der Verfassungskommission 
vom 17.12.2009 an den Kantonsrat, S. 32; VGE III 2023 64 vom 10.10.2023 
E. 3.1). Eine konkrete Anforderung an die Informationspflicht des Gemeinderates 
im Vorfeld von Abstimmungen über eigene Sachvorlagen kann aus § 6 KV hin-
gegen nicht abgeleitet werden, insbesondere keine über die bereits aus Art. 34 
Abs. 2 BV abgeleiteten wesentlichen Grundzüge.

3.3.1 Das Gemeinwesen tritt nicht bloss als Organisator von Abstimmungen und 
Wahlen und Garant von deren korrekten Durchführung auf, sondern vermittelt im 
Vorfeld von Urnengängen zahlreiche Informationen. Diese dienen zum Teil der 
geordneten Durchführung von Abstimmungen und Wahlen (Bekanntgabe von 
Listen, Vermittlung des Wortlautes von Vorlagen und anderes mehr). Was darü-
ber hinausreicht, sind Mitteilungen, die sich auf den Abstimmungsgegenstand 
beziehen (EGV-SZ 1996 Nr. 10 E. 3b; siehe auch VGE III 2021 148 vom 
28.10.2021 E. 4.1.1; je mit Verweis auf Steinmann, Interventionen des Gemein-
wesens im Wahl- und Abstimmungskampf, AJP 3/96, S. 255 ff., Ziff. 4, S. 259).

3.3.2 Eine Konkretisierung der Informationspflicht der Gemeinden (und Bezirke) 
findet sich im GOG. Für Sachvorlagen sieht § 14 GOG vor, dass den Stimmbe-
rechtigten mit den Abstimmungsunterlagen eine Kurzinformation zugestellt oder 
auf die schriftlichen Erläuterungen zur beratenden Gemeindeversammlung ver-
wiesen werden kann. Denn die der Urnenabstimmung unterliegenden Sachge-
schäfte sind zuvor an einer Gemeindeversammlung zwingend zu beraten (§ 13 
GOG). Die Einladung zu dieser Gemeindeversammlung muss mindestens zehn 
Tage vor der Versammlung mit Angabe von Ort, Zeit und Geschäftsverzeichnis 
ergehen, wobei der Einladung die Beratungsunterlagen (Rechnungen, Berichte, 
Pläne usw.) beizufügen sind (§ 20 Abs. 2 GOG). In den Beratungsunterlagen hat 

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der Gemeinderat die Stimmberechtigten objektiv, sachlich und in angemessener 
Weise über die zu behandelnden Geschäfte zu informieren (vgl. VGE III 2024 
148 vom 13.2.2025 E. 3.6; VGE III 2022 169 vom 29.3.2023 E. 3; VGE III 2021 
148 vom 28.10.2021 E. 4.1.2; VGE III 2019 87 vom 21.11.2019 E. 2.3.1; EGV-SZ 
2003 B. 7.1 E. 3b m.H.). Diese Information der Stimmberechtigten erfolgt in den 
meisten Gemeinden mit der sogenannten "Botschaft zur Gemeindeversamm-
lung". In dieser werden die Erläuterungen und Anträge des Gemeinderates zu al-
len Sachgeschäften, über die an der Gemeindeversammlung beraten (und allen-
falls entschieden) wird, zusammengefasst (vgl. RRB Nr. 495/2017 vom 
27.6.2017, Totalrevision GOG; Bericht und Vorlage an den Kantonsrat, S. 18). 
Die vollständigen Unterlagen zu den Geschäften der Gemeindeversammlung 
sind, soweit sie nicht der Geheimhaltung unterliegen, vom Versand der Einla-
dung an zur Einsichtnahme auf der Gemeindekanzlei öffentlich aufzulegen (§ 20 
Abs. 3 GOG). Je geringer die unmittelbare Information der Stimmberechtigten 
durch die Traktandenliste (inkl. Anträge) ist, desto grössere Bedeutung kommt 
dieser Auflagepflicht zu.

Die Stimmberechtigten haben grundsätzlich Anspruch auf eine umfassende Ori-
entierung zu jedem an der Gemeindeversammlung traktandierten Geschäft (VGE 
III 2024 148 vom 13.2.2025 E. 3.6.3; VGE III 2012 218 vom 12.3.2013 E. 3.2). 
Der Sinn der frühzeitigen Zustellung der Geschäfte an die Stimmberechtigten be-
steht darin, dass sich jeder Bürger Klarheit über die Tragweite des Geschäfts 
machen kann, dass er die Unterlagen studieren und entscheiden kann, ob er an 
der Versammlung teilnehmen soll, ob er Auskunft verlangen und allenfalls Anträ-
ge stellen will und ob er der Vorlage zustimmen soll (vgl. VGE III 2017 76 vom 
27.9.2017 E. 3.2 mit Verweisen; EGV-SZ 1997 Nr. 10 E. 2c; BGE 104 Ia 236 
E. 2b). Die Informationspflicht und der Informationsanspruch der Öffentlichkeit 
sind zwar umfassend zu verstehen; sie gelten gleichwohl nicht unbeschränkt. 
Namentlich schutzwürdige öffentliche oder private Interessen können der Be-
kanntmachung entgegenstehen (vgl. VGE III 2017 76 vom 27.9.2017 E. 3.2 mit 
Hinweisen). Diese behördliche Vorbereitungs-, Orientierungs- und Informations-
pflicht ist ein Instrumentarium, welches wichtige Rahmenbedingungen für qualita-
tiv gute und durchdachte Versammlungsbeschlüsse setzt (vgl. VGE III 2024 148 
vom 13.2.2025 E. 3.6.3 mit weiteren Hinweisen; siehe zum Ganzen auch Huwy-
ler/Beeler, a.a.O., S. 129 f.; Schönbächler, Das Verfahren der Gemeindever-
sammlung im Kanton Schwyz, 2. Aufl. 2001, Rz. 17 ff.; Hangart-
ner/Kley/Braun Binder/Glaser [Hrsg.], Die demokratischen Rechte in Bund und 
Kantonen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 2. Aufl. 2023, S. 973 ff.; Grif-
fel, in: Jaag/Rüssli/Jenni [Hrsg.], Kommentar zum Zürcher Gemeindegesetz, § 18 

12

N 10, § 19 N 5 ff.; Thalmann, Kommentar zum Zürcher Gemeindegesetz, § 43 
Ziff. 3).

3.4 Neben diesen allgemeingültigen Grundsätzen zur Vorbereitung der Ge-
meindeversammlung und Sachabstimmungen kennt das kantonale Recht auch 
weitergehende Spezialnormen. So verlangt etwa § 48 Abs. 3 des Finanzhaus-
haltsgesetzes für die Bezirke und Gemeinden (FHG-BG; SRSZ 153.100) vom 30. 
Mai 2019, dass mit der Einladung zur Gemeindeversammlung der Finanzplan 
und der Jahresbericht in der ordentlichen Darstellung im Sinne von § 4 Abs. 2 
FHG-BG zu versenden und zu publizieren sind und dass jedermann Einsicht in 
die detaillierte Darstellung nehmen kann; oder gemäss § 51 FHG-BG hat die 
Rechnungsprüfungskommission zum Voranschlag, zu den Nachtragskrediten, zu 
den Ausgabenbewilligungen und deren Erhöhungen sowie zur Jahresrechnung 
Antrag zu stellen und ihre Berichte und Anträge an die Gemeindeversammlung 
sind mit der Einladung zu versenden und zu veröffentlichen. Und abweichend 
vom ordentlichen Erlassverfahren sieht das Planungs- und Baugesetz (PBG; 
SRSZ 400.100) vom 14. Mai 1987 für den Erlass der kommunalen Nutzungsplä-
ne (wie die vorliegende Revision Schutzzonenplan) ein eigenständiges Verfahren 
vor (§§ 25 ff. PBG), wobei insbesondere zu erwähnen ist, dass der beratenden 
Gemeindeversammlung bereits ein Mitwirkungs- und Auflageverfahren mit Ein-
sprachemöglichkeit vorgeschaltet ist (§ 25 PBG) und an der beratenden Ge-
meindeversammlung selbst Abänderungsanträge zu Zonen- und Erschlies-
sungsplänen sowie den zugehörigen Vorschriften unzulässig sind (§ 27 Abs. 2 
PBG; vgl. hierzu VGE III 2025 72 vom 28.7.2025). 

4. Die Beschwerdeführer rügen eine rechtsfehlerhafte Antragstellung des 
Gemeinderates.

4.1 In der Einladung zur a.o. Gemeindeversammlung vom 2. Juli 2025 ist unter 
Traktandum 2, Revision Schutzzonenplan, am Ende folgender Antrag formuliert 
(vgl. Vi-act. 2, S. 14):

C. ANTRÄGE DES GEMEINDERATS 

1. Die Revision der Schutzzonenplanung wird genehmigt.

2. Der Gemeinderat wird mit dem Vollzug beauftragt.

Im Bericht führt der Gemeinderat aus, das Bundesrecht schütze Lebensräume 
von Tier- und Pflanzenarten wie namentlich Feucht- und Trockenwiesen, Feld- 
und Ufergehölze, Hecken und Trockenmauern; die Gemeinde stehe in der 
Pflicht, eine Planung zu erlassen, welche die Schutzobjekte bezeichne und den 
Umgang mit denselben regle. Die aktuelle Schutzzonenplanung gelte seit dem 
1. Januar 2002. Seither habe sich die Ausgangslage faktisch und von Seiten des 

13

Rechts massgeblich verändert. Sodann befinde sich das Dorfzentrum Schwyz im 
Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS), was in der 
Nutzungsplanung berücksichtigt werden müsse; gleichzeitig sei eine Siedlungs-
entwicklung nach innen zu gewährleisten. Dies zu vereinbaren sei herausfor-
dernd. Mit der revidierten Schutzzonenplanung solle all dem Nachachtung ver-
schaffen werden. Das Planwerk setze sich dabei zusammen aus dem Schutzzo-
nenplan und dem Schutzreglement. Orientierende Planungsmittel seien der Er-
läuterungsbericht sowie die Objektblätter zu den jeweiligen Schutzobjekten. Die 
Schutzzonenplanung sei im Wesentlichen in die Hauptthemenbereiche 'Natur- 
und Landschaftsschutz' sowie 'Ortsbildschutz' gegliedert.

Weiter erläuterte der Gemeinderat das bisherige Verfahren der Revision der 
Schutzzonenplanung mit Überarbeitung des geltenden Schutzzonenplans, Vor-
prüfung durch den Kanton, Information Direktbetroffener, Mitwirkungsverfahren, 
Auflage sowie Einsprache- und Beschwerdeverfahren und schliesslich verwies er 
auf eine Informationsveranstaltung im Vorfeld der Gemeindeversammlung. Nun 
berate die Gemeindeversammlung über das Sachgeschäft, welches der Urnen-
abstimmung unterliege; anlässlich der Gemeindeversammlung könnten keine 
Änderungen beantragt werden. Der Schutzzonenplan und das zugehörige Re-
glement würden nach der Annahme durch die Stimmberechtigten und mit der 
Genehmigung des Regierungsrats in Kraft treten.

Abschliessend führte der Gemeinderat die Vorlage würdigend aus:

Ziel der Revision ist es, den Schutzzonenplan und das zugehörige Reglement mit 
den übergeordneten Anforderungen und den tatsächlichen Gegebenheiten in 
Übereinstimmung zu bringen sowie eine aktualisierte Grundlage für die Bewirt-
schaftungsbeiträge zu schaffen. Im Hinblick auf die bundesrechtlich vorgegebene 
Siedlungsentwicklung nach innen soll die Planungs- und Rechtssicherheit für Bau-
vorhaben im geschützten Ortsbild erhöht werden. Mit dem Planwerk werden dem-
nach die Voraussetzungen für den Erhalt und die gezielte Weiterentwicklung des 
Orts- und Landschaftsbilds sowie für die Förderung der Lebensräume von schüt-
zenswerten Tier- und Pflanzenarten geschaffen. Die Schutzzonenplanung bildet 
eine wichtige Grundlage im Hinblick auf die bevorstehende Revision des Zonen-
plans und des Baureglements, aber auch um die vorhandenen Siedlungs- und öko-
logischen Qualitäten zu bewahren und weiter zu stärken. Der Gemeinderat ist 
überzeugt, dass durch die Sicherstellung dieser prägenden Elemente und durch 
die Mithilfe aller Betroffenen die Attraktivität der Gemeinde Schwyz als Wohn-, Ar-
beits-, und Erholungsort aufrechterhalten beziehungsweise zusätzlich gesteigert 
wird.

4.2 Aufgrund dieser Berichterstattung kann den Beschwerdeführern nicht ge-
folgt werden, der Antrag sei ungenau, unklar, unvollständig und damit rechtswid-
rig, weil unklar sei, welche Erlasse und Pläne die "Revision der Schutzzonenpla-
nung" umfasse. Aus der Botschaft erhellt nachvollziehbar und schlüssig, dass der 

14

Schutz der Natur und Landschaft sowie des Ortsbildes auf verschiedensten Pla-
nungsmitteln beruht, der eigentliche, rechtsverbindliche Schutzzonenplan als Teil 
der Nutzungsplanung (vgl. § 17 Abs. 1 PBG i.V.m. § 20 Abs. 1 und 2 PBG) aber 
lediglich aus dem kartographischen Schutzzonenplan und zugehörigem Schutz-
reglement besteht. Mehrfach wird betont, dass allein diesen beiden Grundlagen 
Verbindlichkeit zukommt, dass diese der Abstimmung und anschliessenden Ge-
nehmigung durch den Regierungsrat unterliegen. Bei den weiteren Planungsmit-
teln des Erläuterungsberichts sowie der Objektblätter zu den Schutzobjekten 
handle es sich demgegenüber um orientierende Unterlagen. Diese Erläuterung 
des Gemeinderates steht in Übereinstimmung und ergibt sich so aus dem Bun-
desrecht, wonach es sich beim kartographischen Schutzzonenplan und dazu-
gehörigem Schutzreglement um den für jedermann verbindlichen Nutzungsplan 
im Sinne von Art. 21 des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumpla-
nungsgesetz, RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 i.V.m. Art. 14 und Art. 17 RPG 
handelt (vgl. auch VGE III 2025 72 vom 28.7.2025 E. 3.1). Ebenso ergibt sich 
dies aus Art. 3 Schutzreglement, wonach die Planungsmittel nach diesem Re-
glement (und damit die verbindlichen Planungsmittel) das Schutzreglement inkl. 
Anhang sowie der Schutzzonenplan 1:10'000 sind. 

Neben der Wiedergabe der Botschaft zur Revision Schutzzonenplan verwies die 
Einladung zur a.o. Gemeindeversammlung auf die Möglichkeit, die detaillierte 
Dokumentation zum Sachgeschäft auf der Website der Gemeinde Schwyz oder 
direkt bei der Abteilung Hochbau einzusehen (Vi-act. 2). Zur Einsicht aufgelegt 
war da u.a. der Planungsbericht nach Art. 47 der Raumplanungsverordnung 
(RPV; SR 700.1) vom 28. Juni 2000 zur Revision Schutzzonenplanung. Auch 
dieser führt - übereinstimmend mit der Botschaft - die Bestandteile der Schutzzo-
nenplanung auf und deklariert einzig das Schutzreglement vom 21. Oktober 2024 
sowie den Schutzzonenplan vom 21. Oktober 2024, M 1:10'000, als verbindlich, 
die weiteren Bestandteile als orientierend. Im Übrigen ergibt sich dies auch aus 
den Dokumenten selbst. Zur Einsicht aufgelegt wurden den Stimmberechtigten 
als detaillierte Dokumentation zum einen der Schutzzonenplan mit dem Schutz-
reglement (als verbindliche Unterlagen) und zum andern die beiden orientieren-
den Unterlagen Planungsbericht nach Art. 47 RPV mit den Beilagen 1 bis 4 ei-
nerseits und die Objektblätter (415 Seiten) anderseits. Diese Gliederung ist we-
der unüberschaubar noch unsystematisch, sondern entspricht der Darstellung in 
der Botschaft, womit bestätigt wird, was effektiv der Abstimmung unterliegt. 

4.3 Damit steht fest, dass der Gemeinderat mit dem eingangs wiedergegebe-
nen Antrag die Stimmberechtigten um Zustimmung zur Revision Schutzzonen-
planung, nämlich zum Schutzreglement vom 21. Oktober 2024 sowie zum 

15

Schutzzonenplan vom 21. Oktober 2024, M 1:10'000, ersucht hat. Allein diese 
bilden die für jedermann verbindliche Schutzzonenplanung und unterliegen der 
Abstimmung der Stimmberechtigten der Gemeinde, was sich so zweifelsfrei aus 
der Botschaft ergibt. Die Beschwerde ist daher unbegründet, soweit die Be-
schwerdeführer den gemeinderätlichen Antrag als rechtsfehlerhaft rügen.

5. Des Weitern sehen die Beschwerdeführer eine Verletzung des Stimmrechts 
in der Tatsache, dass mit der Einladung zur a.o. Gemeindeversammlung vom 
2. Juli 2025 wohl eine Traktandenliste, ein Antrag sowie eine Botschaft des Ge-
meinderates, aber keine weiteren Unterlagen mitgeliefert wurden, namentlich 
keine Pläne, kein Reglementstext und kein Detail-Vergleich zwischen geltendem 
und revidiertem Reglement. 

5.1.1 Es trifft zu, dass in der Einladung zur a.o. Gemeindeversammlung vom 
2. Juli 2025 zu Traktandum 2 nach einer Kurz-Zusammenfassung ausschliesslich 
der Bericht des Gemeinderates (Bst. A), dessen Würdigung (Bst. B) und sein An-
trag (Bst. C) abgedruckt sind, nicht aber weitere Unterlagen (vgl. Vi-act. 2). Die 
Einladung enthält aber auch einen prominenten Verweis (inkl. QR-Code), wo-
nach die detaillierte Dokumentation zu beiden traktandierten und zu beratenden 
bzw. an die Urne zu überweisenden Sachgeschäften auf der Webseite der Ge-
meinde Schwyz oder direkt bei der Abteilung Hochbau eingesehen werden kön-
nen (vgl. Vi-act. 2, S. 2).

5.1.2 Zutreffend ist ebenso, dass in der Gemeinde Schwyz zur Abstimmung un-
terbreitete Reglementsentwürfe bisweilen in der Einladung zur Gemeindever-
sammlung abgedruckt waren (vgl. etwa Kurtaxenreglement, Gemeindeversamm-
lung vom 11.4.2018 [S. 34 ff.]; ZKRI-Statuten, Gemeindeversammlung vom 
14.12.2022 [S. 17 ff.]; Kompetenzreglement Zeughausareal, Gemeindeversamm-
lung 11.12.2024 [S. 12 ff.]; Personalreglement, Gemeindeversammlung 9.4.2025 
[S. 39 ff.]). 

Dieselbe Praxis zeigt ein Blick in online publizierte Einladungen zu Gemeinde-
versammlungen resp. Bezirksgemeinden im Kanton Schwyz (etwa Einsiedeln: 
Reglement zur Benützung des kommunalen Untergrundes des Bezirks Einsie-
deln, Bezirksgemeinde vom 18.4.2023 [S. 92 ff.] oder Etzelwerk-Konzession, 
Konzessionsverträge, Bezirksgemeinde vom 20.9.2022 [S. 24 ff.]; Sattel: Statu-
tenrevision ZKRI, Gemeindeversammlung 9.12.2022 [S. 28 ff.]; Altendorf: Revisi-
on des Friedhofreglementes, Gemeindeversammlung 28.4.2021 [S. 51 ff.]; Inner-
thal: Beschlussfassung über das Baureglement Innerthal, Gemeindeversamm-
lung 3.12.2020 [S. 6 ff.]; Ingenbohl: Beschlussfassung über die Kernzonenpla-
nung, Gemeindeversammlung vom 19.4.2021 [S. 58 ff.] oder Teilrevision der 

16

Nutzungsplanung, 9.12.2019 [S. 59 ff.]; Arth: Gemeindeversammlung vom 
14.12.2022 mit mehreren abgedruckten Reglementen [S. 54 ff.]). 

Auch der Bund druckt in den Abstimmungsbroschüren im Kapitel "Abstimmungs-
text" die Vorlagen ab und ebenso der Kanton in seinem Abstimmungsbüchlein 
unter "Wortlaut der Vorlage".

5.2.1 Soweit die Beschwerdeführer geltend machen, die Publikation der Unterla-
gen im Internet könne der gesetzlich normierten Informationspflicht nicht genü-
gen, so kann diese Frage vorliegend offengelassen werden (vgl. hierzu etwa 
Hangartner/Kley/Braun Binder/Glaser [Hrsg.], a.a.O., Rz. 2484; Huwyler/Beeler, 
a.a.O., S. 129). Denn unbestrittenermassen liess es der Gemeinderat nicht bei 
der online-Publikation bewenden, sondern er ermöglichte ebenso die (physische) 
Einsichtnahme direkt bei der Abteilung Hochbau. Damit aber genügte der Ge-
meinderat zweifelsfrei der gesetzlichen Vorgabe, wonach die vollständigen Un-
terlagen zu den Geschäften der Gemeindeversammlung, soweit sie nicht der 
Geheimhaltung unterliegen, vom Versand der Einladung an zur Einsichtnahme 
auf der Gemeindekanzlei öffentlich aufzulegen sind (§ 20 Abs. 3 GOG). Dass die 
Auflage nicht auf der Gemeindekanzlei, sondern der (sich im Nebengebäude be-
findlichen) Abteilung Hochbau erfolgte, kann dabei nicht massgeblich sein, än-
dert dies doch weder an der Erreichbarkeit des Auflageortes noch der Einseh-
barkeit der Unterlagen etwas. Hingegen bietet dieser Auflageort den Vorteil, dass 
bei der Einsichtnahme fachkundiges Personal, welches bei der Erarbeitung des 
revidierten Schutzzonenplanes mitwirkte, ggf. anwesend ist und direkt auch Fra-
gen beantworten kann.

5.2.2 Dass der Gemeinderat nicht alle für die Entscheidfindung zu Traktandum 2 
relevanten Unterlagen zur Einsichtnahme zur Verfügung gestellt (aufgelegt oder 
im Internet publiziert) hätte, erschliesst sich nicht. Aufgelegt bzw. im Internet pu-
bliziert waren neben der Botschaft zur a.o. Gemeindeversammlung der Schutz-
zonenplan M 1:10'000, das Schutzreglement, der Planungsbericht mit den Beila-
gen 1 bis 4 sowie die Objektblätter (vgl. www.gemeindeschwyz.ch/abstimmun-
gen/termine/6788899 oder www.gemeindeschwyz.ch/schwyzaktuell/2504539 
[eingesehen am 25.8.2025 und 7.11.2025]). Dies aber stellt die umfassende Do-
kumentation zur Revision Schutzzonenplan dar. Soweit die Beschwerdeführer 
einen fehlenden Detailvergleich des Schutzreglements mit der geltenden Schutz-
verordnung reklamieren, so gilt es dem entgegenzuhalten, dass zum einen die 
aktuelle Schutzverordnung vom 1. April 1999 (Erlass 4.90) in der Erlasssamm-
lung der Gemeinde ebenso publiziert ist und einen Vergleich sehr wohl ermög-
licht und zum andern Beilage 1 zum Planungsbericht nach Art. 47 RPV (beides 
publiziert bzw. aufgelegt) eine Auflistung aller neuen, veränderten und entlasse-

17

nen Schutzobjekte enthält, was der Nachvollziehbarkeit der Revision ebenso zu-
träglich ist. Mithin ist auch die Revision hinsichtlich Schutzobjekte als solche 
nachvollziehbar. 

5.3 Die Beschwerdeführer monieren insbesondere, die Versammlungseinla-
dung sei mangelhaft, weil sie weder das Schutzreglement, noch den Schutzzo-
nenplan, noch eine Synopse des Schutzreglements und der (geltenden) Schutz-
verordnung enthalte und damit eine freie Meinungsbildung nicht ermöglicht habe. 

5.3.1 Gemäss § 20 Abs. 2 Satz 2 GOG sind der Einladung zur Gemeindever-
sammlung die Beratungsunterlagen (Rechnungen, Berichte, Pläne usw.) beizu-
fügen. Diese Bestimmung wurde mit der WAG-Revision von 1999 eingeführt, 
wogegen zuvor eine Zustellung von Unterlagen nicht zwingend war (vgl. GOG 
vom 29.10.1969 [GS Band 15, S. 683 ff.], § 18 f.; vgl. auch Huwyler, Das Ge-
meindeorganisationsgesetz, Referat vom 9.11.1977, S. 32). Mit der Änderung 
verbunden war jedoch keine Pflicht, den Haushalten die vollständigen (Bera-
tungs-)Unterlagen zuzustellen. In den Erläuterungen zur Revision (RRB Nr. 
1836/1988 vom 27.10.1998, Revision WAG, Bericht und Vorlage an den Kan-
tonsrat, S. 11 betr. § 18 und § 19 aGOG) führte der Regierungsrat diesbezüglich 
aus: 

Die Gemeinden müssen im Hinblick auf die Gemeindeversammlung die Einladung 
und die Beratungsgrundlagen (Voranschlag, Rechnung, Botschaften zu Sachvor-
lagen) zusenden und dann im Hinblick auf die Abstimmung die Unterlagen für die 
Stimmrechtsausübung (Stimmrechtsausweis, Stimmzettel usw.). Während das re-
vidierte WAG die Zustellung der für die Stimmrechtsausübung notwendigen Unter-
lagen an alle Stimmberechtigten verlangt, können die Beratungsgrundlagen für die 
Gemeindeversammlung auch bloss den Haushaltungen zugestellt werden. Diese 
Differenzierung ist wegen des Umfangs des Materials, den namentlich Voran-
schlag und Rechnung aufweisen und mit Rücksicht auf die Versandkosten gerecht-
fertigt. 
Die Botschaften des Gemeinderates zu den einzelnen Sachvorlagen stellen sich 
regelmässig als Zusammenfassung der Entscheidungsgrundlagen des Gemeinde-
rates dar. Stimmberechtigte, die sich über ein Geschäft eingehender informieren 
möchten, sollen jedoch in die vollständigen Unterlagen Einsicht nehmen und damit 
den gleichen Informationsstand gewinnen können wie der Gemeinderat. Die 
vollständigen Unterlagen sind deshalb, soweit sie nicht der Geheimhaltung unter-
liegen, vom Versand der Einladung an öffentlich aufzulegen. Eine vergleichbare 
Vorschrift enthält heute § 19 Abs. 2.

Weder aus dem Gesetzestext noch den regierungsrätlichen Erläuterungen ergibt 
sich mit Klarheit, welche Unterlagen als Beratungsunterlagen (resp. Beratungs-
grundlagen) der Einladung beizufügen sind. Keinesfalls handelt es sich um die 
vollständigen Unterlagen (da diese öffentlich aufzulegen sind; § 20 Abs. 3 GOG). 
Der Gesetzgeber differenzierte anhand des Gesetzeswortlauts nicht nur zwi-

18

schen den 'Beratungsunterlagen' (Abs. 2) und den 'vollständigen Unterlagen' 
(Abs. 3), sondern widmete Letzteren einen eigenen Absatz. Während die Einla-
dung inkl. Beratungsunterlagen an alle Haushaltungen oder an alle Stimmbe-
rechtigten der entsprechenden Gemeinde versandt werden (§ 20 Abs. 1 und 2 
GOG), sind die vollständigen Unterlagen öffentlich aufzulegen, wodurch diese - 
infolge der Öffentlichkeit der Gemeindeversammlung (§ 22 Abs. 1 GOG) - von je-
dermann eingesehen werden können (vgl. RRB Nr. 495/2017, a.a.O., S. 20).

Immerhin aber fordert der Gesetzgeber, dass die Stimmberechtigten (bzw. die 
Haushalte) mit der Einladung zur Gemeindeversammlung eigentliche Beratungs-
unterlagen, resp. 'die' Beratungsunterlagen erhalten (die oben angeführten Erläu-
terungen sprechen von den 'Beratungsgrundlagen'), worunter namentlich auch 
eine Botschaft fällt (vgl. VGE 895/06 vom 15.9.2006 E. 2.1; so auch oben die Er-
läuterungen des Regierungsrates). Mit der Klammerbemerkung ("Rechnungen, 
Berichte, Pläne usw.") verdeutliche er dies zum einen und zum andern machte er 
klar, dass sich die Einladung nicht auf die Botschaft und den Antrag des Ge-
meinderates beschränken kann. Die Aufzählung möglicher Beratungsunterlagen 
("Rechnungen, Berichte, Pläne usw.") kann dabei in Anbetracht der Verschie-
denheit möglicher Geschäfte weder abschliessend sein (was auch durch das 
'usw.' verdeutlicht wird), noch kann sie als Pflicht zum Versand der vollständigen 
Unterlagen (welchen Absatz 3 gewidmet ist) gelesen werden. 

So erscheint es bezogen auf das vorliegende Sachgeschäft (Revision Schutzzo-
nenplan) als rechtens, dass die umfangreichen Unterlagen mit orientierendem 
Inhalt (Erläuterungsbericht sowie Objektblätter zu den Schutzobjekten) in der 
Botschaft nicht abgedruckt aber als Teil der vollständigen Unterlagen öffentlich 
aufgelegt sowie im Internet publiziert wurden. 

5.3.2 Nicht der Einladung bzw. der Botschaft beigefügt hat der Gemeinderat vor-
liegend aber auch die verbindlichen Unterlagen, über welche die Stimmberechtig-
ten ihre Stimme abgeben sollten, d.h. die Unterlagen, welche den eigentlichen 
Gegenstand des Antrags des Gemeinderates bildeten. Mit anderen Worten wur-
den jene Unterlagen, auf welche sich die Abstimmungsfrage ("Wollen Sie die Re-
vision der Schutzzonenplanung annehmen?") bezog und welche die Gemeinde-
versammlung beraten sowie (nach der Überweisung an die Urne) gutheissen 
oder ablehnen sollte, nicht an die Haushalte versandt, sondern nur die Erläute-
rung des Gemeinderates dazu (die Botschaft). Von den Beratungsunterlagen, 
welche gemäss der Vorschrift § 20 Abs. 2 Satz 2 GOG der Einladung beizulegen 
sind, wurden damit genau jene ausgenommen, welche der Beratung und Ab-
stimmung unterlagen (das, was auf eidgenössischer Ebene im Abstimmungs-

19

büchlein gemeinhin als "Abstimmungstext" abgedruckt wird oder in den kantona-
len Abstimmungserläuterungen als "Wortlaut der Vorlage").

Wohl hat der Gesetzgeber in der beispielhaften Auflistung von den der Einladung 
zur Gemeindeversammlung beizufügenden Beratungsunterlagen die 'Erlasse' 
nicht explizit erwähnt, obwohl solche immer in der Zuständigkeit der Stimmbe-
rechtigten liegen und damit zwingend Geschäfte der Gemeindeversammlung 
sind (vgl. § 12 Abs. 1 lit. b GOG i.V.m. § 13 Abs. 1 GOG). Auch erwähnte er nicht 
einen Sammelbegriff wie "Abstimmungstext" oder "Wortlaut der Vorlage". Ander-
seits werden die Rechnungen erwähnt und § 48 Abs. 3 FHG-BG konkretisiert, mit 
der Einladung zur Gemeindeversammlung seien der Finanzplan und der Jahres-
bericht in der ordentlichen Darstellung zu versenden, mithin jene Unterlagen, 
über welche die Stimmberechtigten zu beschliessen haben. Es spricht dies dafür, 
dass der verbindliche Teil einer Vorlage, welcher tatsächlich der Abstimmung un-
terliegt, d.h. über welchen die Stimmberechtigten anlässlich der Gemeindever-
sammlung zu beraten und daselbst oder an der Urne zu entscheiden haben 
(wofür die Begriffe Abstimmungstext, Wortlaut der Vorlage, Beschlusstext ge-
bräuchlich sind), Teil der Beratungsunterlagen zu bilden hat, der gemäss § 20 
Abs. 2 Satz 2 GOG der Einladung zur Gemeindeversammlung beizulegen ist. 
Denn Erlasse unterliegen der Abstimmung der Stimmberechtigten an der Urne 
(§ 12 Abs. 1 lit. b GOG); über sie ist zuvor an der Gemeindeversammlung zu be-
raten (§ 13 Abs. 1 GOG), womit der Erlass selbst Beratungsgegenstand der Ge-
meindeversammlung bildet und entsprechend als Beratungsunterlage den 
Stimmberechtigten (bzw. Haushalten) mit der Einladung zur Gemeindeversamm-
lung zuzustellen ist (§ 20 Abs. 2 GOG). Dem entspricht denn auch die zuvor auf-
gezeigte Praxis (vgl. oben E. 5.1.2). 

5.3.3 Unabhängig der kantonalgesetzlichen Regelung betreffend Umfang und 
Form der den Stimmberechtigten zur Verfügung zu stellenden Abstimmungsun-
terlagen stellte das Bundesgericht fest, je nach den konkreten Umständen könne 
direkt aus Art. 34 Abs. 2 BV (vgl. oben E. 3.1) eine Pflicht bestehen, den Stimm-
berechtigten mit den Erläuterungen den ganzen Abstimmungstext (Wortlaut der 
Vorlage, Beschlusstext) zu unterbreiten, so dass weder eine Publikation im Inter-
net oder im Amtsblatt noch die Auflage auf der Kanzlei (resp. alles zusammen) 
dies ersetzen könnten. Als Umstände, die zwecks Gewährleistung einer genü-
genden (vollständigen und objektiven) Information der Stimmberechtigten eine 
1:1-Zustellung verlangen würden, nannte das Bundesgericht beispielhaft die 
Komplexität der Vorlage, deren Tragweite für die Bevölkerung oder die Argumen-
te, die von beiden Seiten vorgetragen würden (BGE 132 I 104 E. 3.2 = Pra 95 
[2006] Nr. 139). 

20

5.3.4 Zur Abstimmung vorgelegt wurde die Revision der Schutzzonenplanung mit 
einem revidierten Schutzzonenplan und einem neuen Schutzreglement mit 30 Ar-
tikeln. Als Teil der Nutzungsplanung kommt den für jedermann verbindlichen 
Schutzreglement und Schutzzonenplan grosse Bedeutung zu (vgl. § 4 Abs. 2 
PBG). Neben der Definition von Zweck und Geltungsbereich (Art. 1-4) sowie all-
gemeinen Bestimmungen (Art. 5-12) enthält das Reglement Sondervorschriften 
für einzelne Zonen und Objekte (Art. 13-21) sowie Vollzugsbestimmungen 
(Art. 22-28) und einen Anhang mit dem Verzeichnis der betroffenen Zonen und 
Objekte (total 29 Seiten gemäss der im Internet publizierten Fassung). Als 
Grundsatz ist festgehalten, dass die Bestimmungen des Schutzreglements jenen 
des Baureglements vorgehen (Art. 4 Abs. 1). Geschaffen wird eine Grundlage 
zur Förderung des ökologischen Ausgleichs, wozu im kommunalen Finanzhaus-
halt eine Spezialfinanzierung einzurichten ist (Art. 5). Vorgeschrieben wird, dass 
Bauten, Anlagen und weitere Eingriffe in der unmittelbaren Umgebung der vom 
Schutzreglement erfassten Schutzobjekte und Schutzzonen so zu gestalten sind, 
dass deren schutzwürdige Substanz nicht beeinträchtigt wird (Art. 7). Verschie-
dene Massnahmen, welche Schutzzonen und Schutzobjekte betreffen, werden 
einer Bewilligungspflicht unterstellt, so eine Bewilligungspflicht für die Beseiti-
gung von geschützten Bäumen (Art. 8), Hecken, Feld- und Ufergehölzen (Art. 14 
Abs. 3) oder Trockenmauern (Art. 15 Abs. 3) sowie eine Bewilligungspflicht für 
jegliche Eingriffe in Schutzobjekte und Schutzzonen (Art. 10). Als Grundsatz gilt, 
dass für alle Schutzobjekte und Schutzzonen nur Massnahmen gestattet sind, 
die dem Schutzzweck nicht entgegenstehen (Art. 12 Abs. 1 Satz 1). Für die Na-
turschutzzonen werden Nutzungsbeschränkungen geregelt (Art. 13). Mit dem 
Schutzreglement erlangt auch dessen Anhang Verbindlichkeit, welcher die ein-
zelnen Schutzzonen und Schutzobjekte auflistet.

5.3.5 Insgesamt kann damit festgehalten werden, dass dem Schutzreglement als 
Teil der Nutzungsplanung wesentliche Bedeutung mit nicht zu unterschätzendem 
Einfluss für die Betroffenen zukommt. Es handelt sich um ein Reglement von 
grosser Tragweite, welches nicht bloss für die von den Schutzzonen und Schut-
zobjekten aktuell und direkt betroffenen Grundeigentümer gilt, sondern aufgrund 
seiner Wirkung für den öffentlichen Raum, die Raumplanung und auch den Fi-
nanzhaushalt ebenso sehr für die allgemeine Öffentlichkeit. Mit dem Entscheid 
über die Revision des Schutzzonenplans gestalten die Stimmberechtigten die 
Nutzungsplanung der Gemeinde wesentlich und entscheidend weiter und dies 
innerhalb und ausserhalb des Siedlungsgebietes auf dem gesamten Gemeinde-
gebiet. Versteht man daher Art. 34 Abs. 2 BV als Pflicht der Behörden, die 
Stimmberechtigten vor einer Abstimmung vollständig und objektiv zu informieren, 
damit sie sich Klarheit über die Tragweite einer Vorlage verschaffen können, so 

21

verlangt dies die Zustellung des Wortlauts der Vorlage zusammen mit der Einla-
dung zur Gemeindeversammlung. Nur bei dessen Lektüre vermag sich der 
Stimmberechtigte der Bedeutung des Erlasses effektiv gewahr zu werden. Die in 
der Einladung zur Gemeindeversammlung abgedruckte Botschaft kann dem nicht 
genügen. Allein schon der entscheidende Grundsatz, dass die Bestimmungen 
des Schutzreglements denjenigen des Baureglements vorgehen, findet sich in 
der Botschaft nicht. In dieser werden sodann wohl die Arten von Schutzzonen 
und Schutzobjekten angesprochen; aber die eigentlichen Folgen einer Unter-
schutzstellung lassen sich nur im Reglement erkennen. So werden etwa konkret 
die Bewilligungspflicht einzig beim Baumschutz erwähnt oder auf die vorgesehe-
nen Nutzungsbeschränkungen wird nicht hingewiesen, weshalb die Reglementie-
rung mit der Botschaft nicht abgebildet wird. 

5.3.6 Es ist nicht zu verkennen, dass die Gemeinde alle Unterlagen auf der Bau-
verwaltung öffentlich aufgelegt und auch im Internet publiziert hat. Somit waren 
alle Unterlagen für jedermann zugänglich. Dies vermag indes eine Zustellung der 
Abstimmungsvorlage mit der Einladung zur Gemeindeversammlung nicht zu er-
setzen. Es gilt dies ohne Zweifel für die Auflage auf der Bauverwaltung; nicht 
auszudenken, wenn nur schon 1% der Stimmberechtigten (rund 110 Personen) 
zwischen Erhalt der Einladung und der Gemeindeversammlung (mindestens 10 
Tage) hiervon Gebrauch machen würde. Abgesehen davon ist die Bauverwal-
tung während den üblichen Arbeitszeiten geöffnet, weshalb viele Interessierte be-
ruflich an der Einsichtnahme gehindert sein dürften. Zudem erscheint ein eigent-
liches Studium eines aufgelegten Erlasses auf der Kanzlei oder in den Räumlich-
keiten der Bauverwaltung wenig realistisch. Auch für die Beratung der Vorlage 
anlässlich der Gemeindeversammlung ist deren Auflage auf der Kanzlei oder an-
dern Verwaltungsabteilung wenig dienlich. Nicht zuletzt deshalb verlangt das 
GOG die Zustellung der 'Beratungs'-Unterlagen. Ungenügend erscheint aber - 
zumindest ohne klare gesetzliche Grundlage - auch die zusätzliche Publikation 
im Internet. Hieran ändert die grosse Abdeckung der Haushalte mit Internetzu-
gang nichts (gemäss BfS betrug die mobile Internetabdeckung in der Schweiz 
2023 100% [wobei auf 100 Einwohner 108 Abonnemente entfielen] und 2023 
griffen 98% der Bevölkerung mindestens 1/Wo aufs Internet zu, von den 15-88 
Jährigen 91.6% täglich oder fast täglich; vgl. Tabelle Internetnutzung vom 
19.5.2025; Tabelle Mobiles Internet vom 19.5.2025). Abgesehen davon, dass 
auch heute noch vereinzelte Stimmberechtigte vom Zugang ausgeschlossen 
sind, ist zum einen nach wie vor davon auszugehen, dass eine (aus demokratie-
politischen Überlegungen erwünschte) Auseinandersetzung der Stimmberechtig-
ten mit einer Abstimmungsvorlage eher erfolgt, wenn diese in die Einladung zur 
Versammlung eingebunden ist, als wenn hierfür gezielt das Internet aufgerufen 

22

werden muss. So ergab etwa die Vox-Analyse zur Abstimmung vom 9. Februar 
2025, dass das Abstimmungsbüchlein nach den Zeitungsartikeln für die Mei-
nungsbildung nach wie vor den zweithöchsten Nutzungsanteil mit 84% und von 
allen Quellen die höchste Nutzungsintensität von 6.8 (von 10) Punkten aufweist 
und damit auch heute noch markant mehr als das Internet (64% bei einer Inten-
sität von 5.5; Vox-Analyse Februar 2025, gfs.bern, März 2025). Für die Mei-
nungsbildung der Stimmberechtigten und damit nicht zuletzt für das Funktionie-
ren der Demokratie kommt dem Abstimmungsbüchlein resp. der Einladung zur 
Gemeindeversammlung damit nach wie vor eine herausragende Bedeutung zu 
(vgl. auch Keufer/Helfer, Das Abstimmungsbüchlein bleibt die wichtigste Informa-
tionsquelle, DeFacto vom 30. April 2025, htt-
ps://www.defacto.expert/2025/04/30/das-abstimmungsbuechlein-bleibt-die-
wichtige-informationsquelle/, abgerufen am 27.10.2025). Zum andern erscheint 
die Publikation einer Abstimmungsvorlage im Internet aber insbesondere auch 
wenig tauglich als Beratungsunterlage einer Gemeindeversammlung mit einer of-
fenen Diskussion. Es ist selbstredend nicht ausgeschlossen, dass auch an der 
Versammlung selbst über Mobilgeräte unmittelbar Einsicht in die Vorlage ge-
nommen werden kann, um einer Debatte mit Voten zu konkreten Reglementsbe-
stimmungen zu folgen. Mit Blick auf die ungeschmälerte Meinungsbildung der 
Stimmberechtigten und ihre gewünschte demokratische Mitwirkung vermag - je-
denfalls nach geltender Rechtslage - eine Publikation der Abstimmungsvorlage 
im Internet (sowie deren Auflage auf der Gemeindeverwaltung) ihre Zustellung 
als Bestandteil und wohl zentralste aller Beratungsunterlagen zusammen mit der 
Einladung zur Gemeindeversammlung nicht zu ersetzen. Beim Abstimmungstext 
/ Wortlaut der Vorlage / Beschlusstext handelt es sich um die Kern-
Beratungsunterlage (um die eigentlich zu beratende Unterlage), weshalb er von 
den Beratungsunterlagen gemäss § 20 Abs. 2 GOG als mitumfasst zu verstehen 
ist.

5.3.7 Der Verweis auf einen erhöhten Aufwand, namentlich finanzieller Art, ver-
mag die Notwendigkeit der Beilage der Abstimmungsvorlage nicht aufzuheben. 
Die Fassung des Schutzreglements inkl. Anhang umfasst in der im Internet publi-
zierten Version 29 Seiten. Mit geeigneter Layout-Wahl kann der Umfang ohne 
Einschränkung der Lesbarkeit sicher um die Hälfte reduziert werden. Der Auf-
wand für maximal 15 Druckseiten mehr kann in Bezug auf das Mehr an Informa-
tionsgehalt (bzw. in Bezug auf die gesetzliche Vorgabe) nicht als unverhältnis-
mässig bezeichnet werden. Zutreffend und nachvollziehbar ist, dass der Schutz-
zonenplan in der Einladung zur Gemeindeversammlung nicht sinnvoll im Mass-
stab 1:10'000 abgebildet werden kann. Eine Abbildung des Plans auf vier bis fünf 
A4 Seiten würde jedoch einen für die Meinungsbildung genügenden Informati-

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onsgehalt aufweisen, dies insbesondere zusammen mit dem Anhang zum 
Schutzreglement. Auch hierfür würde der Aufwand nicht ins Unverhältnismässige 
anwachsen (vgl. bezüglich Abdrucks von Zonenplänen etwa Einladung Gemein-
deversammlung Innerthal 3.12.2020; Einladung Gemeindeversammlung Ingen-
bohl 9.12.2019; Einladung Bezirksgemeinde Küssnacht 10.12.2018). Damit aber 
ist auch das vorinstanzliche Vorbringen entkräftet, der Abdruck des Schutzre-
glements für sich allein sei zu wenig aussagekräftig; es bedürfe der Konsultation 
des Plans und der Objektblätter. Zum einen liesse sich nach dem Gesagten Re-
glement und Plan in genügender Qualität und mit angemessenem Aufwand ab-
drucken und zum andern sind die Reglementsbestimmungen, namentlich hin-
sichtlich Schutzwirkung und -folgen, durchaus aus sich selbst heraus erklärend. 

5.4 Zusammenfassend ergibt sich, dass der Gemeinderat § 20 Abs. 2 Satz 2 
GOG i.V.m. Art. 34 Abs. 2 BV verletzt hat, indem er die eigentliche Abstim-
mungsvorlage nicht als Beratungsunterlage der Einladung zur Gemeindever-
sammlung vom 2. Juli 2025 beigefügt hat. Damit liegt eine Stimmrechtsverlet-
zung vor. Zu den Beratungsunterlagen, welche gemäss § 20 Abs. 2 GOG der 
Einladung zur Gemeindeversammlung resp. Bezirksgemeinde beizufügen sind, 
zählt zwingend (von begründeten Ausnahmen in Einzelfällen abgesehen) immer 
der Wortlaut der Vorlage / der Abstimmungstext.

6.1 Selbst wenn Mängel vor einer Abstimmung oder bei deren Durchführung 
festzustellen sind, ist die Abstimmung nach der Rechtsprechung nur dann aufzu-
heben, wenn die gerügten Unregelmässigkeiten erheblich sind und das Ergebnis 
beeinflusst haben können (vgl. § 54 Abs. 2 WAG). Die Beschwerdeführer müs-
sen in einem solchen Fall zwar nicht nachweisen, dass sich der Mangel auf das 
Ergebnis der Abstimmung entscheidend ausgewirkt hat. Es genügt, dass nach 
dem festgestellten Sachverhalt eine derartige Auswirkung im Bereich des Mögli-
chen liegt. Erscheint allerdings die Möglichkeit, dass die Abstimmung ohne den 
Mangel anders ausgefallen wäre, nach den gesamten Umständen als derart ge-
ring, dass sie nicht mehr ernsthaft in Betracht fällt, so kann von der Aufhebung 
der Abstimmung abgesehen werden. Der Einfluss von Unregelmässigkeiten auf 
das Ergebnis muss dabei nach den gesamten Umständen des konkreten Falles 
beurteilt werden: Sowohl in quantitativer wie in qualitativer Hinsicht ist zu prüfen, 
ob eine Verfälschung des Ergebnisses möglich gewesen ist oder nicht. Die Ge-
samtbeurteilung erfolgt im bundesgerichtlichen sowie im kantonalen Beschwer-
deverfahren nach freier Kognition (BGE 145 I 1 E. 4.2; VGE III 2022 169 vom 
29.3.2023 E. 3.6; VGE III 2023 146 vom 24.10.2023 E. 3.2.4; VGE III 2020 203 
vom 15.12.2020 E. 6.2.2). 

24

6.2 Die Beschwerdeführenden beurteilen die Vorbereitungshandlungen des 
Gemeinderates (Einladung mit unvollständigen Beratungsunterlagen) als grob 
fehlerhaft, weshalb sie dezidiert der Auffassung seien, dass die Überweisung an 
die Urne rechtsungültig sei, die Gemeindeversammlung erneut unter Beilage der 
relevanten Beratungsunterlagen neu einzuberufen und die Vorlage "Revision 
Schutzzonenplan" erneut zu beraten sei. Ob die Vorlage an der Urnenabstim-
mung angenommen worden sei, spiele gar keine Rolle; die Abstimmung sei zu 
kassieren. Die Kassation sei aber auch daher notwendig, weil die Unregelmäs-
sigkeiten in der Vorbereitung der Gemeindeversammlung als auch der Durch-
führung der Abstimmung im Einzelnen als auch nach den gesamten Umständen 
erheblich, schwerwiegend und kausal seien. Das angefochtene Abstimmungser-
gebnis entspreche nicht dem freien und unverfälschten Willensbildungsprozess 
der Stimmberechtigten. Da spiele die erreichte Stimmendifferenz von 3 zu 2 nur 
mehr - wenn überhaupt - eine untergeordnete Rolle, weil bloss die Möglichkeit 
gegeben sein müsse, dass die schwerwiegenden Unregelmässigkeiten das Ab-
stimmungsergebnis beeinflusst haben können. Eine solche Möglichkeit sei vor-
liegend zweifellos gegeben, auch wenn zufolge der nicht bezifferbaren Folgen 
der schwerwiegenden Verfahrensmängel sich der Einfluss im Einzelnen nicht 
nachweisen lasse. Bei gesetzeskonformer Abstimmungsvorbereitung sei nicht 
ausgeschlossen, dass das Abstimmungsergebnis anders hätte ausfallen können. 
Daher sei aufgrund einer Gesamtbetrachtung das angefochtene Abstimmungs-
ergebnis vom 28. September 2025 aufzuheben.

6.3 Der Überzeugung der Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Nach 
dem Gesagten liegt eine Stimmrechtsverletzung vor. Die Abstimmungsvorlage 
hätte als Beratungsunterlage der Einladung zur a.o. Gemeindeversammlung bei-
gefügt werden müssen. Fest steht ebenso, dass das Stimmvolk bei einer Stimm-
beteiligung von 53.37% (was relevant über dem Schnitt der letzten Jahre liegt) 
der Vorlage im Verhältnis von 3 zu 2 zugestimmt hat. Es hätten über 17 % der 
Zustimmenden oder rund jeder sechste Zustimmende zusätzlich ablehnen müs-
sen, damit ein anderes Abstimmungsergebnis resultiert hätte. Dies kann in Ge-
samtbeurteilung aller konkreten Umstände ausgeschlossen werden. Die Einla-
dung enthielt die gemeinderätlichen Erläuterungen zur Vorlage und den Antrag. 
Dass diese Informationen lückenhaft oder gar falsch oder irreführend gewesen 
wären, machen auch die Beschwerdeführer nicht geltend. Sodann enthielt die 
Einladung prominent den Hinweis, dass die umfassenden Unterlagen inklusive 
Schutzreglement und Schutzzonenplan bei der Bauverwaltung sowie im Internet 
eingesehen werden können. Mithin wurden sämtlichen Stimmberechtigten die 
umfassenden Unterlagen zur Verfügung gestellt, wenn gleich nicht als Teil der 
gedruckten Beratungsunterlagen. Es wurden keine Informationen verschwiegen, 

25

im Gegenteil wurde aktiv auf sie hingewiesen. Mithin bestand zweifelsohne für al-
le Stimmberechtigten die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren. Der Man-
gel besteht einzig darin, dass die Information nicht in gedruckter Form zusam-
men mit der Einladung vorgelegt wurde. Des Weitern handelt es sich um ein Ge-
schäft der Nutzungsplanung. Der beratenden Gemeindeversammlung ist hier ein 
Erlassverfahren mit gesetzlich vorgeschriebenen Mitwirkungsmöglichkeiten vor-
geschaltet (vgl. § 25 ff. PBG). Dieses wurde eingehalten, die Bevölkerung also 
laufend informiert. Für die von den Beschwerdeführern vorgetragenen Vorwürfe, 
wonach die Veranstaltungen so terminiert worden seien, dass eine Teilnahme 
und Beratung faktisch verhindert worden sei, und der Gemeinderat habe die poli-
tisch brisante Vorlage mit einigen zwar legalen, aber demokratisch fragwürdigen 
Verfahrenstricksereien über die Abstimmungshürde gebracht, sind ohne Sub-
stanz. Damit aber war die Gemeindeversammlung und Urnenabstimmung quasi 
nur noch der letzte Schritt des Nutzungsplanungsverfahrens unter Einbezug der 
Bevölkerung. Das Geschäft unterscheidet sich diesbezüglich nicht unwesentlich 
von andern Erlassvorlagen, in welche die Öffentlichkeit bis zur beratenden Ge-
meindeversammlung nicht einbezogen ist. Weiter ist zu konstatieren, dass die 
Stimmberechtigten - vom festgestellten Mangel abgesehen - ordentlich zur a.o. 
Gemeindeversammlung eingeladen wurden. Aufgrund der Unterlagen waren die 
Stimmberechtigten befähigt, sich über das Geschäft als solches ein Bild zu ma-
chen und sich für oder gegen eine Gemeindeversammlungsteilnahme zu ent-
scheiden. Auch steht fest, dass anlässlich der Versammlung keine der teilneh-
menden Personen Rügen betreffend die Vorbereitung vortrug oder eine Rück-
weisung oder Verschiebung beantragte mit der Begründung, die Beratungsunter-
lagen seien mangelhaft, eine Beratung sei nicht möglich (vgl. Urteil BGer 
1C_37/2010 vom 11.6.2010 E. 3.2).

Mit diesen Gesamtumständen unterscheidet sich der vorliegende Fall auch rele-
vant von der rechtsfehlerhaft durchgeführten Konsultativabstimmung, welche 
dem von den Beschwerdeführern zitierten BGE 104 Ia 236 zugrunde lag (wo die 
Gemeindebehörde den Stimmberechtigten eine Konsultativabstimmung in zwei-
einhalb Wochen ankündigte und sie erst im Verlaufe der Abstimmungswoche mit 
den Unterlagen dokumentierte). Trotz erkannter Stimmrechtsverletzung ist diese 
vorliegend weder nach ihrer Art noch nach ihrem Umfang als geeignet zu be-
trachten, das Ergebnis der Abstimmung vom 28. September 2025 (vgl. Ingress 
Bst. F) zu beeinflussen (Art. 54 Abs. 2 WAG). Von der Kassation ist daher abzu-
sehen.

7. Damit erweist sich die Beschwerde, mit welcher die Kassation der Urnen-
abstimmung vom 28. September 2025 beantragt wurde, als unbegründet, wes-

26

halb sie abzuweisen ist. Der vom Gemeinderat zu Traktandum 2 der a.o. Ge-
meindeversammlung formulierte Antrag ist nicht zu beanstanden. Indem die Ab-
stimmungsvorlage von Traktandum 2 "Revision Schutzzonenplan" den mit der 
Einladung zur a.o. Gemeindeversammlung vom 2. Juli 2025 zugestellten Bera-
tungsunterlagen nicht beigefügt wurde, wurde jedoch das Stimmrecht verletzt. 
Diese Stimmrechtsverletzung war aber weder nach ihrer Art noch nach ihrem 
Umfang geeignet, das Ergebnis der Abstimmung vom 28. September 2025 zu 
beeinflussen. 

8. Von der Erhebung von Verfahrenskosten wird abgesehen. Dem Ergebnis 
entsprechend wären die Verfahrenskosten an sich den Beschwerdeführern auf-
zuerlegen. Aufgrund der konkreten Umstände (und namentlich der Ausführungen 
unter Erwägungen 5.4 und 7) wird unpräjudiziell darauf verzichtet, Verfahrens-
kosten zu erheben.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben. Der von den Beschwerdeführern am 
7. Juli 2025 bezahlte Kostenvorschuss von Fr. 800 wir ihnen aus der Ge-
richtskasse zurückerstattet.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- und den Gemeinderat Schwyz (R)
- Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (A).

Schwyz, 26. November 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. November 2025