# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6f8c9efa-ca02-55e3-9c88-1253cae27ef4
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2026-01-19
**Language:** de
**Title:** 7B_1426/2025 19.01.2026
**Docket/Reference:** 7B_1426/2025
**URL:** https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F19-01-2026-7B_1426-2025&print=yes&zoom=

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fdral
Tribunale federale
Tribunal federal
7B_1426/2025
Urteil vom 19. Januar 2026
II. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Koch, als Einzelrichterin,
Gerichtsschreiberin Sauthier.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdefhrer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Abteilung 2 Emmen,
Reggisingerstrasse 29, 6020 Emmenbrcke.
Gegenstand
Verlngerung der Untersuchungshaft; amtliche Verteidigung; Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Verfgung des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 12. Dezember 2025 (2N 25 218 / 2U 25 80).
Erwgungen:
1.
Die Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern fhrt gegen A.________eine Strafuntersuchung unter anderem wegen mehrfacher Drohung. Im Rahmen dieser Untersuchung versetzte ihn das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Luzern mit Verfgung vom 30. August 2025 in Untersuchungshaft. Diese wurde mit Verfgung vom 26. November 2025 bis zum 27. Februar 2026 verlngert. Dagegen erhob A.________ Beschwerde an das Kantonsgericht Luzern, welches mit Verfgung vom 12. Dezember 2025 nicht auf die Beschwerde eintrat bzw. diese abwies. Mit drei Eingaben vom 25. Dezember 2025, die beim Bundesgericht am 31. Dezember 2025 beziehungsweise nach berweisung durch das Kantonsgericht am 6. Januar 2026 eingegangen sind, fhrt A.________ Beschwerde in Strafsachen gegen die Verfgung des Kantonsgerichts vom 12. Dezember 2025 betreffend Verlngerung der Untersuchungshaft und amtliche Verteidigung.
2.
2.1. Gemss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begrndung einer Beschwerde in gedrngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Um diesem Erfordernis zu gengen, muss die beschwerdefhrende Partei mit ihrer Kritik bei den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwgungen der Vorinstanz ansetzen (BGE 146 IV 297 E. 1.2; 140 III 86 E. 2). Auf ungengend begrndete Rgen oder bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 147 IV 73 E. 4.1.2 mit Hinweisen).
2.2. Der Beschwerdefhrer setzt sich mit den Erwgungen der Vorinstanz nicht in einer den Begrndungsanforderungen gengenden Weise auseinander. Seine Vorbringen erschpfen sich im Wesentlichen in appellatorischer Kritik am vorinstanzlichen Entscheid. Er beschrnkt sich darauf, pauschal geltend zu machen, es habe noch keine Einvernahme stattgefunden und er sei ohne Beweise festgenommen worden. Er wolle Gerechtigkeit und seine Freiheit. Darber hinaus macht er teilweise schwer nachvollziehbare Ausfhrungen zu den ihm vorgeworfenen Straftaten sowie zu einem angeblich internationalen Kartell in Luzern, welches von der Luzerner Polizei geschtzt werden soll. Die Beschwerdeschrift ist insgesamt wenig strukturiert und in weiten Teilen ohne klaren Bezug zum angefochtenen Entscheid. Der Beschwerdefhrer ussert sich vorwiegend zu materiellen Aspekten des hngigen Strafverfahrens, macht Ausfhrungen zum Vorgehen der Strafverfolgungsbehrden und beantragt einen Wechsel seiner Verteidigung, ohne darzulegen, inwiefern diese Gesichtspunkte fr die Beurteilung des vorinstanzlichen Nichteintretensentscheids erheblich sein sollen. Mit seinen Ausfhrungen zeigt der Beschwerdefhrer nicht hinreichend substanziiert auf, inwiefern die Vorinstanz, die nicht auf die Beschwerde eingetreten ist bzw. sie abgewiesen hat, diese rechtswidrig behandelt htte und inwiefern ihre Begrndung bzw. der Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Seine Einwnde bleiben damit appellatorischer Natur, was vor Bundesgericht unzulssig ist (vgl. E. 2.1 hiervor). Die Beschwerde gengt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
3.
Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdefhrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt die Einzelrichterin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdefhrer auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdefhrer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Abteilung 2 Emmen, dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Luzern und Rechtsanwalt Jiri Mischa Mensik, Meggen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Januar 2026
Im Namen der II. strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Einzelrichterin: Koch
Die Gerichtsschreiberin: Sauthier