# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9f3d8d02-b518-5250-9ad8-4136d474f939
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-29
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 29.05.2020 S 2018 143
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2018-143_2020-05-29.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und MLaw Ines Stocker
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 29. Mai 2020 
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Ausgleichskasse Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Alters- und Hinterlassenenversicherung 
(Schadenersatz gemäss Art. 52 AHVG)

S 2018 143

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Urteil S 2018 143

A. Die B.________ AG mit Sitz in C.________/ZG war der Ausgleichskasse Zug als 
beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen und rechnete mit ihr die paritätischen und 
FAK-Beiträge ab. Im Verwaltungsrat der B.________ AG sass ab 2007 A.________. Am 
18. April 2016 wurde über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet. Mit Abschluss des 
Konkursverfahrens am 7. November 2017 wurde sie im Handelsregister gelöscht (BF-
act. 6). Unter den Schulden der Gesellschaft befinden sich ausstehende 
Sozialversicherungsbeiträge, weswegen der Ausgleichskasse Zug ein Verlustschein im 
Betrag von Fr. 50'213.80 ausgestellt wurde (AK-act. 148). Mit Verfügung vom 
29. November 2017 verpflichtete die Ausgleichskasse Zug A.________ als ehemaligen 
Verwaltungsrat der B.________ AG zur Bezahlung von Schadenersatz in der Höhe von 
Fr. 50'213.80 (AK-act. 149). Im Einspracheverfahren wies dieser auf die Zuständigkeit der 
D.________ AG für sämtliche wirtschaftstreuhänderischen Aktivitäten wie Buchhaltung 
und Lohnverrechnung der B.________ AG sowie einer weiteren Gesellschaft, der 
E.________ AG, hin. Weiter machte er geltend, dass die E.________ AG – eine von 
F.________ geführte und inzwischen ebenfalls infolge Konkurses aufgelöste 
Gesellschaft – ihre Gehälter und Honorare über die B.________ AG ausbezahlt habe (AK-
act. 159).

Mit Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2018 wies die Kasse die Einsprache mit der 
Begründung ab, das von F.________ bezogene und im Ausland nicht abgerechnete 
Verwaltungsratshonorar unterstehe der AHV-Beitragspflicht in der Schweiz. Als 
Verwaltungsrat der B.________ AG habe der Einsprecher die Einhaltung der an eine 
Treuhandstelle delegierte Beitragszahlungspflicht ungenügend überwacht (AK-act. 160).

B. Dagegen erhob A.________ am 30. November 2018 Beschwerde mit dem 
sinngemässen Rechtsbegehren um Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids 
und Verneinung der Schadenersatzforderung, eventualiter um Reduktion der Lohnsumme 
um die Verwaltungsratshonorare an F.________ (act. 1 S. 2). Zur Begründung führte er 
aus, F.________ sei nie Verwaltungsrat der B.________ AG gewesen und habe daher 
auch kein Verwaltungsratshonorar beziehen können. Dazu entrichte er seine 
sozialversicherungsrechtlichen Abgaben in G.________. Bei den Überweisungen habe es 
sich um "Cash-Poolings" (konzerninterner Liquiditätsausgleich) gehandelt, womit kein 
Schaden entstanden sei (act. 1 S. 5–7). Unter Hinweis auf die Einsetzung eines lokalen 
Treuhänders mit Buchhaltung und AHV-Abrechnung sowie eines lokalen Revisors mit der 
Revision, auf die jeweils kurze Dauer der Ausstände und auf die stets fristgerechte 
Einreichung der Lohnbescheinigungen macht der Beschwerdeführer weiter eine höchstens 

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leichte Fahrlässigkeit geltend (act. 1 S. 6 f.). Auch aufgrund der Komplexität der versiche-
rungsrechtlichen Unterstellung des international tätigen F.________ könne ihm keine 
grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden (act. 1 S. 8).

C. Mit Vernehmlassung vom 19. Februar 2019 schloss die Verwaltung auf Abweisung 
der Beschwerde (act. 6 S. 2). Mit Bezug auf die erst beschwerdeweise geltend gemachten 
Cash-Poolings erinnert sie daran, dass F.________ als Verwaltungsrat der E.________ 
AG von der B.________ AG abrechnungspflichtige Zahlungen erhalten habe. Bei 
Unklarheiten bezüglich seiner Unterstellung hätten entsprechende Beträge bis zur 
Abklärung der Abrechnungspflicht bei der Ausgleichskasse zurückbehalten werden 
müssen (act. 6 S. 2–5). Angesichts der vielen Mahnungen und Betreibungen in den 
Jahren 2014 und 2015, als die Gesellschaft erstmals Löhne ausbezahlt habe, sei der 
Beschwerdeführer seinen Überwachungspflichten nicht hinreichend nachgekommen 
(act. 6 S. 4). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gegen Schadenersatzverfügungen nach Art. 52 AHVG kann ein Betroffener 
gemäss Art. 52 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) Einsprache erheben. Die Beschwerde 
gegen den Einspracheentscheid nach Art. 56 Abs. 1 ATSG ist gemäss Art. 52 Abs. 5 
AHVG – und in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG – beim Sozialversicherungsgericht 
am Wohnsitz des Arbeitgebers, bei einer juristischen Person am Sitz, bzw. am letzten Sitz 
der Gesellschaft zu erheben. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug beurteilt als 
einzige kantonale Gerichtsinstanz Beschwerden und Klagen aus dem Gebiet der 
eidgenössischen Sozialversicherung, für welche das Bundesrecht eine kantonale 
Rechtsmittelinstanz vorsieht (§ 77 und § 82 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; 
BGS 162.1]). 

Die B.________ AG hatte ihren letzten Sitz in der Gemeinde C.________/ZG (BF-act. 6). 
Somit ist das Verwaltungsgericht des Kantons Zug für die Beurteilung der Beschwerde 
örtlich und sachlich zuständig.

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1.2 Die Schadenersatzverfügung der Ausgleichskasse Zug datiert vom 29. November 
2017 (AK-act. 149). Dagegen wurde am 20. Dezember 2017 Einsprache erhoben (AK-
act. 150) und diese ist als im Sinne von Art. 52 Abs. 1 (30-tägige Einsprachefrist) in 
Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG rechtzeitig zu erachten. Die Ausgleichskasse 
erliess den Einspracheentscheid am 26. Oktober 2018 und versandte ihn an die letzte 
bekannte Adresse des Beschwerdeführers in der Schweiz (AK-act. 160). Da sich der 
Beschwerdeführer zu jener Zeit jedoch bereits in G.________ aufhielt, kam die 
eingeschrieben verschickte Sendung gemäss Track & Trace Auszug am 30. Oktober 2018 
an die Grenzstelle der schweizerischen Post an. Tags darauf übergab diese die Sendung 
der Post in G.________ zur Zustellung, welche am 31. Oktober 2018 erfolgte. 

Wer seinen Wohnsitz während eines laufenden Verfahrens verlässt und mit einer 
Zustellung während seiner Abwesenheit rechnen muss, hat die geeigneten Massnahmen 
zu treffen, damit ihm die behördlichen Mitteilungen eröffnet werden können (vgl. BGE 141 
II 429 E. 3.1). Mit Erteilung eines Nachsendeauftrags an seine aktuelle Adresse in 
G.________ kam der Beschwerdeführer der Pflicht nach, für die Nachreichung amtlicher 
Sendungen zu sorgen (vgl. dazu Urteil BGer 5P.425/2005 vom 20. Januar 2006 E. 3.3). 
Dementsprechend konnte ihm der an die letzte bekannte Adresse in der Schweiz 
versandte Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2018 am 31. Oktober 2018 in 
G.________ zugestellt werden. Damit erweist sich die am 30. November 2018 erhobene 
Beschwerde als rechtzeitig.

2.
2.1 Nach Art. 52 Abs. 1 AHVG hat ein Arbeitgeber, der durch absichtliche oder 
grobfahrlässige Missachtung von Vorschriften der Versicherung einen Schaden zufügt, 
diesen zu ersetzen. Handelt es sich beim Arbeitgeber um eine juristische Person, so 
haften subsidiär die Mitglieder der Verwaltung und alle mit der Geschäftsführung oder 
Liquidation befassten Personen. Sind mehrere Personen für den gleichen Schaden 
verantwortlich, so haften sie für den ganzen Schaden solidarisch (Art. 52 Abs. 2 AHVG).

Die Vorschriften über die Arbeitgeberhaftung nach Art. 52 AHVG sowie die dazu 
entwickelte Rechtsprechung des Bundesgerichts finden mangels eigener Bestimmungen 
sinngemäss Anwendung auf die Invalidenversicherungs- (Art. 66 IVG), Erwerbsersatz- 
(Art. 21 Abs. 2 des Bundesgesetzes über den Erwerbsersatz für Dienstleistende und bei 
Mutterschaft [EOG; SR 834.1]) und Arbeitslosenversicherungsbeiträge (Art. 6 des 

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Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 
Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0]) sowie auf jene an die 
Familienausgleichskassen (FAK) gemäss dem Bundesgesetz über die Familienzulagen 
(Art. 25 lit. c des Bundesgesetzes über die Familienzulagen [FamZG; SR 836.2]). Gleiches 
gilt für die nach kantonalem Recht erhobenen FAK-Beiträge gemäss dem 
Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über die Familienzulagen (BGS 844.4; BGE 134 I 
179 E. 6.2).

2.2 Der Beschwerdeführer war ab dem 18. Dezember 2007 bis zur Auflösung der der 
B.________ AG zuerst als Präsident des Verwaltungsrates, später als 
Verwaltungsratsmitglied mit Einzelunterschrift im Handelsregister eingetragen (BF-act. 6). 
Damit kam ihm formelle Organstellung zu und ist eine persönliche Haftung für einen 
Schaden aufgrund von durch die konkursite Arbeitgeberin unbezahlt gebliebenen 
Sozialversicherungsbeiträgen grundsätzlich möglich (Urteil BGer 9C_347/2013 vom 3. Juli 
2013 E. 3). Dies stellt der Beschwerdeführer zu Recht nicht in Abrede.

3.
3.1 Der Schaden gilt als eingetreten, sobald anzunehmen ist, dass die geschuldeten 
Beiträge aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht mehr erhoben werden können 
(BGE 126 V 443 E. 3a; 121 III 382 E. 3bb; 388 E. 3a, je mit Hinweisen). Dies trifft dann zu, 
wenn die Beiträge im Sinne von Art. 16 Abs. 1 AHVG verwirkt sind (vgl. beispielsweise 
BGE 112 V 156; 98 V 26) oder wenn ihre Entrichtung wegen Zahlungsunfähigkeit des 
beitragspflichtigen Arbeitgebers nicht mehr möglich ist (vgl. beispielsweise BGE 121 V 
234; 240). Im ersten Fall gilt der Schaden als eingetreten, sobald die Beiträge verwirkt sind 
(BGE 123 V 12 E. 5b; 170 E. 2a; 112 V 156 E. 2; 108 V 189 E. 2d, je mit Hinweisen). Im 
zweiten Fall gilt der Schadenseintritt als erfolgt, sobald die Beiträge wegen der 
Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht mehr im ordentlichen Verfahren nach Art. 14 
ff. AHVG erhoben werden können (BGE 123 V 12 E. 5b; 170 E. 2a; 121 III 382 E. 3bb; 113 
V 256; 112 V 156 E. 2).

3.2 Der Schadenersatzanspruch verjährt zwei Jahre, nachdem die zuständige 
Ausgleichskasse vom Schaden Kenntnis erhalten hat, jedenfalls fünf Jahre nach Eintritt 
des Schadens. Diese Fristen können unterbrochen werden. Der Arbeitgeber kann auf die 
Einrede der Verjährung verzichten (Art. 52 Abs. 3 AHVG; vgl. auch BGE 131 V 4 oben).

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3.3 Kenntnis des Schadens im Sinne von Art. 52 Abs. 3 AHVG ist in der Regel von 
dem Zeitpunkt an gegeben, in welchem die Ausgleichskasse unter Beachtung der ihr 
zumutbaren Aufmerksamkeit erkennen muss, dass die tatsächlichen Gegebenheiten nicht 
mehr erlauben, die Beiträge einzufordern, wohl aber eine Schadenersatzpflicht begründen 
können (BGE 131 V 425 E. 3.1; 129 V 193 E. 2.1; 128 V 15 E. 2a; 126 V 443 E. 3a; 452 
E. 2a; 121 III 386 E. 3b).

Im Falle eines Konkurses oder Nachlassvertrages mit Vermögensabtretung hat die Kasse 
nicht notwendigerweise erst Kenntnis des Schadens im Sinne von Art. 52 Abs. 3 AHVG, 
wenn sie in die Verteilungsliste und Schlussrechnung des Konkursamtes oder Liquidators 
Einsicht nehmen kann oder einen Verlustschein erhält; denn wer im Rahmen solcher 
Verfahren einen Verlust erleidet und auf Ersatz klagen will, hat praxisgemäss in der Regel 
bereits dann ausreichende Kenntnis des Schadens, wenn die Kollokation der Forderungen 
eröffnet beziehungsweise der Kollokationsplan (und das Inventar) zur Einsicht aufgelegt 
wird. In diesem Zeitpunkt ist oder wäre der Gläubiger im Allgemeinen in der Lage, den 
Stand der Aktiven, die Kollokation seiner Forderung und die voraussichtliche Dividende zu 
kennen (BGE 126 V 443 E. 3a; 119 V 89 E. 3, je mit Hinweisen).

3.4 Der Konkurs über die B.________ AG wurde am 18. April 2016 eröffnet (BF-
act. 6), weshalb die Ausgleichskasse mit Erlass der Schadenersatzverfügung vom 
29. November 2017 (AK-act. 149) die mit Ablauf der Auflagefrist des Kollokationsplans 
ausgelöste zweijährige Verjährungsfrist von Art. 52 Abs. 3 AHVG wahrte. Die 
streitgegenständliche Forderung ist demnach nicht verjährt.

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4.1 Voraussetzung für eine Haftung nach Art. 52 AHVG ist zunächst das Vorliegen 
eines Schadens. Dieser besteht darin, dass der AHV ein ihr gesetzlich geschuldeter 
Beitrag entgeht. Die Höhe des Schadens entspricht dabei dem Betrag, dessen die Kasse 
verlustig geht. Verwaltungs- und Betreibungskosten, Veranlagungs- und Mahngebühren 
sowie die Verzugszinsen bilden Bestandteil des Schadens, welcher der Ausgleichskasse 
zu ersetzen ist (BGE 121 III 382 E. 3bb). Im Hinblick auf die in Art. 14 Abs. 1 AHVG 
normierte Beitrags- und Abrechnungspflicht des Arbeitgebers gehören auch die 
Arbeitgeberbeiträge zum massgeblichen Schaden (BGE 98 V 26 E. 5).

4.2 Die Beschwerdegegnerin stützt ihre Forderung gegenüber dem Beschwerdeführer 
im Wesentlichen auf die vom Beschwerdeführer selber für die B.________ AG 

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bescheinigten Löhne der Jahre 2014 und 2015 (AK-act. 67 und 110) sowie auf den vom 
Revisor erstellten Bericht über die Arbeitgeberkontrolle vom 24. November 2016 (AK-
act. 138).

Der Beschwerdeführer anerkennt die von ihm bescheinigten, und an ihn ausbezahlten, 
Löhne, bestreitet dagegen eine Lohnzahlung an F.________.

4.3 Die Lohnbescheinigungen vom 19. Januar 2015 und 14. Januar 2016 weisen 
einen an den Beschwerdeführer ausbezahlten Lohn von Fr. 178'500.– für das Jahr 2014 
und von Fr. 66'000.– für das Jahr 2015 aus (AK-act. 67 und 110). Diese Beträge 
entsprechen auch den Angaben in der übrigen Korrespondenz (vgl. AK-act. 37, 43, 45 und 
48) und werden vom Beschwerdeführer nicht bestritten, weshalb darauf abzustellen ist.

4.4 Die Hinzurechnung der beiden Zahlungen an F.________ an die Lohnsumme 
beruht auf den Angaben der Revisionsstelle der Ausgleichskassen. 

4.4.1 Im Bericht vom 24. November 2016 stellten die Revisoren fest, über das Konto 
65035 Management Fees seien dem damals in H.________ wohnhaft gewesenen 
F.________ Verwaltungshonorare in der Höhe von Fr. 151'646.30 für das Jahr 2014 und 
von Fr. 150'000.– für das Jahr 2015 ausbezahlt worden. Auf die Nachfrage beim 
Beschwerdeführer, warum sie nicht abgerechnet worden seien, habe dieser mitgeteilt, 
F.________ sei in G.________ abrechnungspflichtig gewesen, was jedoch mangels eines 
Formulars A1 nicht habe bestätigt werden können (AK-act. 138).

4.4.2 Gegen die Anrechnung dieser zwei Zahlungen an F.________ an die 
Lohnsummen der Jahre 2014 und 2015 wendet der Beschwerdeführer ein, dass 
F.________ nie Verwaltungsrat der B.________ AG gewesen sei und daher auch kein 
Verwaltungsratshonorar habe beziehen können. Bei den Überweisungen habe es sich 
vielmehr um konzerninterne Liquiditätsausgleiche ("Cash-Poolings") gehandelt (act. 1 S. 5 
f.). 

Der Begriff Cash-Pooling oder Liquiditätsbündelung bezeichnet einen konzerninternen 
Liquiditätsausgleich durch ein zentrales, meist von der Konzernobergesellschaft 
übernommenes Finanzmanagement, das den Konzernunternehmen überschüssige 
Liquidität entzieht bzw. Liquiditätsunterdeckungen durch Kredite ausgleicht (vgl. 
https://de.wikipedia.org/wiki/Cash-Pooling besucht am 21. April 2020). Zwar ist nicht 

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auszuschliessen, dass solche Vorgänge auch im Konzern der B.________ AG üblich 
waren. Ein diesbezüglicher Zusammenhang mit den Zahlungen an F.________ persönlich 
ist jedoch lediglich aufgrund dieser vom Beschwerdeführer erstmals im 
Beschwerdeverfahren und nicht weiter substantiierten Behauptung keineswegs ersichtlich. 
Auch aus den Akten ergeben sich keinerlei Anhaltspunkte dafür. Somit besteht kein 
Anlass zur Vornahme zusätzlicher Abklärungen (vgl. zur richterlichen Abklärungspflicht 
BGE 110 V 48 E. 4a).

4.4.3 Gemäss dem Bericht vom 24. November 2016 über die Arbeitgeberkontrolle 
erscheinen die zwei strittigen Geldüberweisungen an F.________ in der Buchhaltung der 
B.________ AG als Management Fees (AK-act. 138). Als Management Fees werden 
Entgelte bezeichnet, die eine Holdinggesellschaft für Tätigkeiten zugunsten von anderen 
Konzerngesellschaften bezieht. Vorliegend handelt es sich aber bei den sog. Management 
Fees gemäss dem Buchhaltungskonto 65035 um Geldleistungen der Holdinggesellschaft, 
der B.________ AG an eine Privatperson. Für welche Dienstleistungen F.________ diese 
Entschädigungen erhalten hatte, bleibt undurchsichtig und kann letztlich offen bleiben, war 
er doch offensichtlich für die B.________ AG gegen Entgelt tätig. Selbst wenn es sich 
dabei um eine von der B.________ AG für die – von F.________ als Verwaltungsrat 
geführte – E.________ AG vorgenommene Lohnzahlung handeln sollte (vgl. AK-act. 64 
und 159), wäre dieses Einkommen abrechnungspflichtig.

Zur Untermauerung, dass F.________ der Sozialversicherungsanstalt in G.________ 
unterstellt sei, legte der Beschwerdeführer im Einspracheverfahren die 
Einkommenssteuererklärungen 2014 und 2015 von F.________ in G.________ sowie die 
von der Sozialversicherungsanstalt in G.________ an F.________ ausgestellten 
Kontoauszüge 2014 und 2015 zu den Akten (act. 159). Diese Dokumente erweisen sich 
aber als unbehilflich, denn daraus lässt sich die Deklaration eines bei der B.________ AG 
erwirtschafteten Einkommens nicht entnehmen, womit weder eine Besteuerung dieses 
Einkommens noch die Entrichtung von sozialversicherungsrechtlichen Abgaben in 
G.________ (act. 1 S.7 f.) belegt sind. 

Schliesslich kann der Beschwerdeführer aus dem eingereichten Kontoauszug für die Zeit 
vom 1. Januar 2015 bis 29. Februar 2016 (AK-act. 150) nichts zu seinem Gunsten 
ableiten, denn darin konnten die an F.________ bezahlten Löhne noch nicht berücksichtigt 
werden, wurden diese doch erst anlässlich der Arbeitgeberkontrolle nach 
Konkurseröffnung aufgedeckt (AK-act. 138; vgl. dazu auch AK-act. 160 S. 4).

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4.4.4 Zusammenfassend ist die Anrechnung der Zahlungen von Fr. 151'646.30 für das 
Jahr 2014 und von Fr. 150'000.– für das Jahr 2015 zur AHV-pflichtigen Lohnsumme der 
B.________ AG nicht zu beanstanden.

4.5 Der von der Beschwerdegegnerin verfügungsweise geltend gemachte Ausstand 
von Fr. 50'213.80 setzt sich wie folgt zusammen (vgl. AK-act. 139–141 sowie 149):

2014 2015
AHV-IV-EO-Beitrag Fr. 34'005.05Fr. 22'248.– 
Verwaltungskostenbeitrag Fr. 1'700.30Fr. 1'112.40
Beitrag an die Familienausgleichskasse Fr. 5'282.35Fr. 3'456.–
Beitrag an die Arbeitslosenversicherung Fr. 5'544.–Fr. 4'224.–
Solidarbeitrag an die Arbeitslosenversicherung Fr. 781.45 Fr. 240.–
Mahngebühren Fr. 290.– Fr. 220.–
Betreibungskosten Fr. 376.50 Fr. 1'046.50
Verzugszinsen Fr. 1'808.95Fr. 437.60
Abzüglich Zahlungen Fr. - 26'512.65Fr. - 6'046.65
Total Fr. 23'275.95Fr. 26'937.85

Die in Rechnung gestellten Sozialversicherungsbeiträge wurden aufgrund einer 
Lohnsumme von Fr. 330'146.30 für das Jahr 2014 und von Fr. 216'000.– für das Jahr 
2015 festgesetzt (AK-act. 139–140). Dies entspricht für das Jahr 2014 dem vom 
Beschwerdeführer deklarierten Jahreslohn von Fr. 178'500.– (AK-act. 37, 43, 45, 48 und 
67) zuzüglich den auf Fr. 151'646.30 veranlagten Lohn für F.________. Die Lohnsumme 
für das Jahr 2015 setzt sich aus dem vom Beschwerdeführer deklarierten Lohn von 
Fr. 66'000.– (AK-act. 64 und 110) sowie den auf Fr. 150'000.– veranlagten Lohn für 
F.________ zusammen. Die für F.________ veranlagten Lohnzahlungen entsprechen den 
von der Revisionsstelle der Ausgleichskasse anlässlich der Arbeitgeberkontrolle 
festgestellten Zahlungen von "Management Fees" (AK-act. 138) und sind AHV-pflichtig 
(vgl. E. 4.4.4).

Mangels offenkundiger Anhaltspunkte für Berechnungsfehler bzw. einer entsprechenden 
Rüge des Beschwerdeführers (vgl. act. 1 S. 5 ff.) ist die Schadensberechnung der 

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Ausgleichskasse zu bestätigen. Der Schaden in der Höhe von Fr. 50'213.80 ist demnach 
ausgewiesen.

5.
5.1 Artikel 14 Abs. 1 AHVG und die Art. 34 ff. der Verordnung über die Alters- und 
Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) schreiben vor, dass der Arbeitgeber bei 
jeder Lohnzahlung die Arbeitnehmerbeiträge in Abzug zu bringen und zusammen mit den 
Arbeitgeberbeiträgen der Ausgleichskasse zu entrichten hat. Die Arbeitgeber haben den 
Ausgleichskassen periodisch Abrechnungsunterlagen über die von ihnen an ihre 
Arbeitnehmer ausbezahlten Löhne zuzustellen, damit die entsprechenden paritätischen 
Beiträge ermittelt und verfügt werden können. Die Beitragszahlungs- und 
Abrechnungspflicht des Arbeitgebers ist eine gesetzlich vorgeschriebene öffentlich-
rechtliche Aufgabe. Die Nichterfüllung dieser öffentlich-rechtlichen Aufgabe bedeutet eine 
Missachtung von Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG und zieht die volle 
Schadendeckung nach sich (BGE 118 V 193 E. 2a; vgl. BGE 132 III 523 E. 4.6).

5.2 Wie bereits ausgeführt wurde (E. 4.5) richtete die B.________ AG von Januar 
2014 bis Ende Januar 2015 Lohnzahlungen von insgesamt Fr. 244'500.– an den 
Beschwerdeführer und Fr. 301'646.30 an F.________ aus. Aus den Akten ist auch 
ersichtlich, dass die Gesellschaft gleichzeitig der ihr als Arbeitgeberin obliegenden 
Zahlungsverpflichtung über viele Jahre hinweg nur unvollständig und oftmals erst auf 
Druck einer Betreibung nachkam. Letztlich musste die Beschwerdegegnerin einen 
Gesamtschaden von Fr. 50'213.80 verbuchen (vgl. E. 4.5). Es bedarf keiner weiteren 
Ausführungen, dass die B.________ AG Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG 
verletzt hat, weshalb der von ihr verursachte Schaden grundsätzlich voll zu decken ist.

6. Zu prüfen bleibt, inwieweit diese Missachtung öffentlichrechtlicher 
Arbeitgeberpflichten auf grobfahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten des 
Beschwerdeführers zurückzuführen ist.

6.1 Der Umstand, dass der Ausgleichskasse als Folge der Missachtung von 
Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 1 AHVG ein Schaden entstanden ist, erlaubt nicht 
ohne Weiteres den Schluss auf ein qualifiziertes Verschulden (Absicht oder grobe 
Fahrlässigkeit) des Arbeitgebers oder seiner Organe (BGE 121 V 243 E. 5). Die Haftung 
nach Art. 52 AHVG ist keine Kausalhaftung, sondern setzt nach klarem Wortlaut und Sinn 
des Gesetzes ein zumindest grobfahrlässiges Verhalten voraus (BGE 136 V 268 E. 3). 

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Vorausgesetzt ist ein Normverstoss von gewisser Schwere. Dabei gilt ein objektiver 
Verschuldensmassstab. Es ist danach zu fragen, inwiefern der Beschwerdeführer als 
verantwortliches Organ seinen Sorgfaltspflichten im Zusammenhang mit der Einhaltung 
der Beitragszahlungspflicht nachgekommen ist. Bei feststehender Widerrechtlichkeit gilt 
jedoch die Vermutung eines absichtlichen oder grobfahrlässigen Verhaltens des 
Arbeitgebers resp. seiner Organe (BGE 108 V 183 E. 1b; Urteil BGer 9C_228/2008 vom 
5. Februar 2009 E. 4.2.1). Die Ausgleichskasse, welche feststellt, dass sie einen durch 
Missachtung von Vorschriften entstandenen Schaden erlitten hat, darf davon ausgehen, 
dass der Arbeitgeber oder dessen Organ die Vorschriften absichtlich oder mindestens 
grobfahrlässig verletzt hat, sofern keine Anhaltspunkte für die Rechtmässigkeit des 
Handelns oder die Schuldlosigkeit des Arbeitgebers bestehen. Es obliegt grundsätzlich 
dem Arbeitgeber oder seinen Organen, Gründe zu behaupten, diesbezügliche Beweise zu 
liefern oder zu beantragen, welche eine Widerrechtlichkeit resp. ein Verschulden im Sinne 
von Absicht oder Grobfahrlässigkeit ausschliessen. Werden solche entlastende Umstände 
nicht geltend gemacht oder nicht hinreichend substanziiert, sind solche nicht ohne 
weiteres ersichtlich oder führen die Abklärungen zu keinem schlüssigen Ergebnis, hat die 
ins Recht gefasste Person die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (Art. 8 ZGB; Urteil 
BGer 9C_861/2018 vom 12. März 2019 E. 4.2.2, mit weiteren Hinweisen; Marco 
Reichmuth, Die Haftung des Arbeitgebers und seiner Organe nach Art. 52 AHVG, 2008, 
Rz. 741 ff.). Diese Regelung gilt auch in Bezug auf allfällige Rechtfertigungs- oder 
Exkulpationsgründe.

Nicht jedes einer Firma als solches anzulastende Verschulden muss auch ein solches 
ihrer Organe sein. Ob ein Organ schuldhaft gehandelt hat, hängt entscheidend von der 
Verantwortung und den Kompetenzen ab, die ihm von der juristischen Person übertragen 
wurden (BGE 108 V 199 E. 3a; ZAK 1985 S. 620 E. 3b). Bei einfachen Verhältnissen 
muss vom einzigen Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft, der als solcher die 
Verwaltung der Gesellschaft als einzige Person in Organstellung zu besorgen hat, in der 
Regel der Überblick über alle wesentlichen Belange der Firma verlangt werden, und dies 
selbst dann, wenn er seine Befugnisse weitgehend an einen Geschäftsführer delegiert hat. 
Er kann mit der Delegation der Geschäftsführung nicht zugleich auch seine Verantwortung 
als einziges Verwaltungsorgan an den Geschäftsführer delegieren (BGE 108 V 199 E. 3b).

6.2 Der Beschwerdeführer weist zu seiner Entlastung im Wesentlichen auf die 
Einsetzung eines lokalen Treuhänders mit Buchhaltung und AHV-Abrechnung sowie eines 
lokalen Revisors mit der Revision, auf die jeweils kurze Dauer der Ausstände und auf die 

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stets fristgerechte Einreichung der Lohnbescheinigungen hin. Daraus schliesst er auf eine 
höchstens leichte Fahrlässigkeit (act. 1 S. 6 f.). Keine grobe Fahrlässigkeit könne ihm 
weiter aufgrund der Komplexität der versicherungsrechtlichen Unterstellung des 
international tätigen F.________ vorgeworfen werden (act. 1 S. 8).

6.3 Der Beschwerdeführer war ab 2007 Verwaltungsrat der B.________ AG, einem 
relativ kleinen Unternehmen, das als Holdinggesellschaft Erwerb und Verwaltung von 
Beteiligungen an anderen Gesellschaften bezweckte (BF-act. 6). Die B.________ AG 
hatte eine einfache Verwaltungsstruktur. Die Zahl der Beschäftigten war in den Jahren 
2014 und 2015 mit F.________ und dem Beschwerdeführer selbst sehr klein. Bei derart 
leicht überschaubaren Verhältnissen muss vom Beschwerdeführer als damals 
hauptsächlich alleinigen Verwaltungsrat der B.________ AG verlangt werden, dass er den 
Überblick über alle wesentlichen Belange des Unternehmens hat.

Der Beschwerdeführer muss sich demnach den Vorhalt gefallen lassen, dass die 
B.________ AG der Beschwerdegegnerin relevante Sozialversicherungsbeiträge 
(inklusive Nebenkosten) in der Höhe von Fr. 50'213.80 schuldig blieb, aber von Januar 
2014 bis Dezember 2015 Lohnzahlungen von insgesamt Fr. 546'146.30 ausrichtete (vgl. 
E. 4.5). Es trifft nach Lage der Akten zwar zu, dass die Ausstände der Gesellschaft bis 
zum Konkurs erheblich abgetragen werden konnten. Soweit der Beschwerdeführer diesen 
Abbau der Ausstände als Rechtfertigungs- oder Schuldausschlussgrund anführen wollte 
(act. 1 S. 6 f.), stösst er damit jedoch ins Leere. Der Beschwerdeführer, der seit 2007 als 
meist alleiniger Verwaltungsrat für die Geschicke der B.________ AG verantwortlich 
zeichnete, muss sich nämlich verschuldensmässig anrechnen lassen, dass die 
Gesellschaft so hohe Ausstände auflaufen liess. Hätte er, wie es seine Pflicht gewesen 
wäre, dafür gesorgt, dass die Gesellschaft die geschuldeten Beiträge (zuzüglich 
Nebenkosten) zeitgerecht bezahlt, wäre es niemals zu derart hohen Beitragsausständen 
gekommen. Dass er den Ausstand durch (verspätet eingesetzte) Teilzahlungen reduzieren 
konnte, ändert nichts daran, dass er für den tatsächlich eingetretenen Schaden von 
immerhin über Fr. 50'000.– verantwortlich ist.

6.4 Fakt ist, dass die B.________ AG und der Beschwerdeführer in der einzigen 
Periode, in welcher Lohnzahlungen erfolgten (2014–2015), diesen vor der 
Beitragsentrichtung Priorität einräumten. Indem der Beschwerdeführer nicht gegen das 
pflichtwidrige Handeln der B.________ AG einschritt beziehungsweise selbst diese 
Vorgehensweise (prioritäre Behandlung der Lohnzahlungen) wählte, verletzte er seine 

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öffentlich-rechtlichen Pflichten als Verwaltungsrat einer Aktiengesellschaft. Er hätte 
nämlich dafür sorgen müssen, dass die B.________ AG nur Löhne ausrichtet, für die die 
Gesellschaft auch die entsprechenden Sozialversicherungsbeiträge zu leisten imstande ist 
(für viele etwa: Urteil EVG H 26/06 vom 10. April 2006 mit Hinweis). Zur Entlastung des 
Beschwerdeführers dient auch der Umstand nicht, dass dieser seinen eigenen Lohn von 
anfänglich Fr. 18'000.– schrittweise reduzierte (vgl. AK-act. 37, 43 und 45). Im Gegenteil 
zeigt dies auf, dass der Beschwerdeführer nicht zuletzt auch seinen eigenen 
Lohnzahlungen Priorität vor der Beitragsentrichtung einräumte.

6.5 Schliesslich vermag auch die Delegation von Buchhaltung und AHV-Abrechnung 
an einen lokalen Treuhänder (act. 1 S. 6) den Beschwerdeführer nicht zu exkulpieren, 
konnte er dem Treuhänder seine Verantwortung als (meistens) einziges Verwaltungsorgan 
auch nicht delegieren (vgl. E. 6.1). 

Mit Bezug auf die versicherungsrechtliche Unterstellung des offenbar international tätigen 
F.________ (act. 1 S. 8) hätte sich der Beschwerdeführer nach kurzer Konsultation des 
Internetauftritts der Beschwerdegegnerin und insbesondere der dort aufgeschalteten 
Merkblätter über die Versicherungsunterstellung (vgl. https://www.ahv-iv.ch/p/2.12.d 
besucht am 21. April 2020) bzw. Arbeitnehmer im Ausland (vgl. https://www.ahv-iv.ch/p/
10.01.d besucht am 21. April 2020) einen Überblick verschaffen und sich für weitere 
Auskünfte an die Beschwerdegegnerin wenden können, wie dies jeweils auf der letzten 
Seite der Merkblätter angeboten wird. Durch die Unterlassung jeglicher Abklärungen mit 
Bezug auf die an F.________ entrichteten Entgelte liess der Beschwerdeführer in seiner 
Position als Organ einer Arbeitgeberin ausser Acht, was jedem verständigen Arbeitgeber 
in gleicher Lage und unter gleichen Umständen als beachtlich hätte einleuchten müssen.

6.6 Das Verhalten des Beschwerdeführers (prioritäre Behandlung der Lohnzahlungen 
vor der Beitragsentrichtung) ist insgesamt zumindest als grobfahrlässig zu qualifizieren. 
Rechtfertigungs- oder Schuldausschlussgründe liegen nach dem Gesagten nicht vor.

7. Unter den gegebenen Umständen ist das Verhalten beziehungsweise die 
Passivität des Beschwerdeführers ohne Weiteres auch als adäquat kausal (BGE 119 V 
401 E. 4a mit Hinweisen) für den bei der Beschwerdegegnerin eingetretenen, vorliegend 
relevanten Schaden in der Höhe von Fr. 50'213.80 (vgl. E. 4.5) zu betrachten, weshalb er 
zu Recht verpflichtet wurde, dafür Schadenersatz zu leisten. 

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8. Nach Art. 61 lit. a ATSG ist das Verfahren kostenlos. Eine Parteientschädigung ist 
ausgangsgemäss nicht zuzusprechen (Umkehrschluss aus Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
die Ausgleichskasse Zug sowie an das Bundesamt für Sozialversicherungen, 
Bern.

Zug, 29. Mai 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am