# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 41fad54b-daed-5269-9cb3-7dd72d328974
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.09.2008 D-5622/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5622-2008_2008-09-09.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5622/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  9 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Jean-Pierre Monnet,
Gerichtsschreiber Philipp Reimann.

A._______, geboren (...), Kosovo
B._______, geboren (...), Kosovo
C._______, geboren (...), Kosovo
D._______, geboren (...), Kosovo
E._______, geboren (...), Kosovo
F._______, geboren (...), Kosovo
(...),
Beschwerdeführende,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 28. August 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5622/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass die Beschwerdeführenden - ethnische Roma - eigenen Angaben 
zufolge  von  Deutschland  her  kommend  am  26.  Juli  2008  in  die 
Schweiz gelangten, wo sie am gleichen Tag um Asyl nachsuchten,

dass das BFM am 4. August 2008 im Empfangs- und Verfahrenszent-
rum (EVZ) Basel die Personalien der Beschwerdeführenden erhob und 
A._______  und  B._______  summarisch  zum  Reiseweg  und  zu  den 
Asylgründen befragte,

dass die deutschen Behörden mit schriftlicher Mitteilung vom 5. August 
2008 der Rückübernahme der Beschwerdeführenden vorbehältlich der 
zum Reiseweg gemachten Angaben zustimmten, 

dass  das  BFM  A._______  und  B._______  am  18. August  2008  in 
Anwendung von Art. 29 Abs. 1  des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 
(AsylG, SR 142.31) direkt  zu den Asylgründen anhörte und ihnen im 
Rahmen  der  Anhörung  in  Bezug  auf  die  Rückübernahmeerklärung 
Deutschlands das rechtliche Gehör gewährte,

dass das BFM mit Verfügung vom 28. August 2008 in Anwendung von 
Art. 34 Abs. 2 Bst. a  AsylG auf  das Asylgesuch der  Beschwerdefüh-
renden nicht  eintrat,  die  Wegweisung aus der  Schweiz verfügte  und 
deren Vollzug anordnete,

dass die  Beschwerdeführenden mit  Eingabe vom 3. September 2008 
Poststempel. 4. September 2008) gegen diesen Entscheid beim Bun-
desverwaltungsgericht  Beschwerde erhoben und beantragten,  es  sei 
die Verfügung des BFM vom 28. August 2008 aufzuheben und es sei-
en die Asylgesuche zur materiellen Prüfung an die Vorinstanz zurück-
zuweisen; eventualiter sei die Flüchtlingseigenschaft festzustellen und 
ihnen  Asyl  zu  gewähren;  subeventualiter  sei  die  Unzulässigkeit  des 
Vollzugs der Wegweisung festzustellen und die vorläufige Aufnahe an-
zuordnen, 

dass sie in verfahrensrechtlicher Hinsicht  zudem beantragten, es sei 
von der Erhebung eines Kostenvorschusses abzusehen, 

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und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezem-
ber 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des 
BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsge-
richtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

dass  die  Beschwerdeführenden  durch  die  angefochtene  Verfügung 
berührt  sind, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung bzw. 
Änderung  haben  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert sind (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde - unter Vorbehalt der nachstehenden Erwägungen - einzutre-
ten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder 
unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die 
Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz - sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet - einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl. 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass deshalb auf den Eventualantrag, es sei den Beschwerdeführen-
den Asyl zu gewähren, nicht einzutreten ist,

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende  in  einen  sicheren  Drittstaat  im  Sinne  von  Art. 6a  Abs. 2 
Bst. b AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufge-
halten haben (Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet,  wenn Personen,  zu 
denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe An-
gehörige  in  der  Schweiz  leben,  oder  die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt,  oder Hin-
weise  darauf  bestehen,  dass  im  Drittstaat  kein  effektiver  Schutz  vor 
Rückschiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Art. 34 Abs. 3 Bst. a-c 
AsylG),

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen ausführte, der Bun-
desrat  habe  Deutschland  als  sicheren  Drittstaat  bezeichnet  und  die 
Beschwerdeführenden hätten sich gemäss eigenen Angaben vor der 
Einreise in die Schweiz in Deutschland aufgehalten, 

dass  die  deutschen  Behörden  am  7.  August  2008  einer  Rücküber-
nahme der Beschwerdeführenden zugestimmt hätten, 

dass in der Schweiz keine Personen, zu denen die Beschwerdeführen-
den eine enge Beziehung haben, und nahen Angehörigen leben wür-
den,

dass die Flüchtlingseigenschaft der Beschwerdeführenden zudem nicht 
offensichtlich zutage trete,

dass sie soziale und wirtschaftliche Probleme im Heimatstaat  geltend 
machen würden, die Asylbegründung damit ungeeignet sei, die Flücht-
lingseigenschaft gemäss Art. 3 AsylG geltend zu machen, 

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dass auch keine Hinweise darauf bestünden, dass in Deutschland kein 
effektiver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG 
bestehe, weshalb auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei,

dass Deutschland die Flüchtlingskonvention und die Europäische Men-
schenrechtskonvention  ratifiziert  habe  und  diese  in  der  Praxis  auch 
anwende,

dass Art. 33  des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstel-
lung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und Art. 3 der Konvention vom 
4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten  (EMRK,  SR  0.101) die  Rückschiebung  von  Personen,  deren 
Leben oder Freiheit wegen Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, ihrer 
Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 
politischen Überzeugungen bedroht seien, bzw. wenn diesen Folter so-
wie  unmenschliche,  erniedrigende  Strafen  oder  Behandlungen  droh-
ten, untersage,

dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, das BFM sei zu Un-
recht auf die Asylgesuche nicht eingetreten, da Art. 34 Abs. 2 Bst. a 
AsylG nicht zur Anwendung gelangen könne, wenn Hinweise auf Ver-
folgung im Sinne von Art. 34 Abs. 1 AsylG vorliegen würden,

dass sich aus den Befragungen zahlreiche Hinweise auf Verfolgung er-
geben würden, die nicht völlig haltlos seien, weshalb die Asylgesuche 
materiell zu prüfen seien,

dass die Beschwerdeführenden mit  dieser Argumentation verkennen, 
dass bei der Anwendung von Art. 34 Abs. 2 AsylG (sicherer Drittstaat) 
im Unterschied zu Art. 34 Abs. 1 AsylG (verfolgungssicherer Heimat- 
oder Herkunftsstaat) nicht zu prüfen ist, ob es Hinweise auf Verfolgung 
gebe, sondern lediglich die Ausnahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 Bst. b 
AsylG zu beachten ist, gemäss welchem Art. 34 Abs. 2 AsylG einzig 
dann  nicht  zur  Anwendung  gelangt,  wenn  die  asylsuchende  Person 
offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft erfüllt,

dass somit das BFM auch nicht darlegen muss, dass der Beschwerde-
führer  die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich  nicht  erfüllt,  sondern 
bereits die Feststellung genügt, dass die Flüchtlingseigenschaft jeden-
falls nicht offensichtlich zutage tritt,

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dass die Beschwerdeführenden vor ihrer Einreise in die Schweiz seit 
2001 in Deutschland gelebt haben,

dass  das  BFM zu  Recht  festgestellt  hat,  aufgrund  der  von den  Be-
schwerdeführenden  zur  Begründung  der  Asylgesuches  geltend  ge-
machten Vorbringen, wonach sie in Kosovo über kein Beziehungsnetz 
verfügen würden und sie dort keine Wohnung und keine Arbeit hätten, 
die Flüchtlingseigenschaft nicht offensichtlich zutage tritt,

dass  in  der  Schweiz  keine  nahen  Angehörigen  der  Beschwerdefüh-
renden oder andere Personen im Sinne von Art. 34 Abs. 3 Bst. a AsylG 
leben,  zu  denen  sie  eine  enge  Beziehung  haben,  was  in  der  Be-
schwerde denn auch nicht bestritten wird, 

dass bei der Anordnung einer Wegweisung in einen vom Bundesrat als 
sicher bezeichneten Drittstaat die Schweizer Behörden von der Vermu-
tung ausgehen, dass die asylsuchende Person dort  vor einer Verlet-
zung  des  Non-Refoulement-Gebotes  sowie  vor  Wegweisungshinder-
nissen im Sinne von Art. 44 AsylG sicher ist und dabei die Beweislast 
des Gegenteils, das heisst das Umstossen dieser Vermutung, der asyl-
suchenden Person obliegt (vgl. dazu: Botschaft  des Bundesrates zur 
Änderung des Asylgesetzes [BBl] 2002 6884),

dass die Beschwerdeführenden keine Nachteile durch die deutschen 
Behörden machen, die geeignet wären, die Vermutung der Sicherheit 
des Drittstaates Deutschland zu widerlegen,

dass insbesondere keine substanziierten  Anhaltspunkte  dafür  beste-
hen,  dass  die  Beschwerdeführenden  in  Deutschland  unmenschliche 
Behandlung oder eine Strafe im Sinne von Art. 3 EMRK oder eine Ge-
fahr für Leib, Leben oder Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 AsylG 
befürchten müssten,

dass Deutschland sowohl Vertragsstaat der FK als auch der EMRK ist 
und  den  sich  daraus  ergebenden  völkerrechtlichen  Pflichten  Folge 
leistet,

dass somit hinreichende Gewähr dafür besteht, dass die Beschwerde-
führenden von Deutschland nicht in ein Land ausgewiesen werden, in 
dem sie eine menschenrechtswidrige Bestrafung oder Behandlung er-
warten  würde,  sofern  sie  den  deutschen  Behörden  gegenüber  eine 
solche Gefährdung geltend machen,

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dass die in der Beschwerde erhobenen Einwände im Zusammenhang 
mit der Rückführungspraxis Deutschlands gegenüber Roma nach Koso-
vo an dieser Einschätzung nichts zu ändern vermögen, zumal sich aus 
den Akten - wie erwähnt - nicht schliessen lässt, die Beschwerdeführen-
den würden die Flüchtlingseigenschaft offensichtlich erfüllen,

dass die Beschwerdeführenden - wie vom BFM zutreffend erkannt - in 
den sicheren Drittstaat Deutschland zurückkehren können, da dessen 
Behörden mit Erklärung vom 7. August 2008 bzw. deren Verlängerung 
vom 22. August 2008 gegenüber der Schweiz die Rückübernahme der 
Beschwerdeführenden zugesichert haben,

dass die Prüfung der Akten ergibt, dass das BFM auf die Asylgesuche 
der Beschwerdeführenden gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG zu 
Recht nicht eingetreten ist, 

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer solchen hat, weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang 
mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist (Art. 44 
Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 
über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen  des Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005 über  die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige 
Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen  zulässig  ist  (Art.  83 
Abs. 3 AuG),  da die Beschwerdeführenden in  einen Drittstaat  reisen 
können,  in  dem sie  Schutz  vor  Rückschiebung  im  Sinne  von  Art.  5 
Abs. 1 AsylG findet, 

dass weder die allgemeine Situation in Deutschland noch individuelle 
Gründe zu einer existenziellen Gefährdung der Beschwerdeführenden 
im Falle der Rückkehr nach Deutschland führen, weshalb der Vollzug 
der  Wegweisung  nach  Deutschland  nicht  unzumutbar  im  Sinne  von 
Art. 83 Abs. 4 AuG ist

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dass schliesslich der Vollzug der  Wegweisung auch möglich ist  (vgl. 
Art. 83 Abs. 2 AuG),  da Deutschland einer Rückübernahme der Be-
schwerdeführenden zugestimmt hat, 

dass es den Beschwerdeführenden demnach nicht gelungen ist darzu-
tun, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletze, den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, soweit auf diese einzutreten ist,

dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-
ses  mit  dem Entscheid  über  die  Beschwerde im vorliegenden Urteil 
gegenstandslos wird,

dass  die  Kosten  des  Verfahrens  von  Fr. 600.--  (Art.  1-3  des  Regle-
ments vom 21. Februar  2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2])  den  Be-
schwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführenden  (Einschreiben;  Beilage:  Einzahlungs-
schein)

- das BFM, Empfangs- und Verfahrenszentrum Basel (per Telefax zu 
den Akten Ref.-Nr. N (...), mit der Bitte um Eröffnung des Urteils an 
die  Beschwerdeführenden  und  um  Zustellung  der  beiliegenden 
Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht)

- das (...) des Kantons (...) ad (...)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Lang Philipp Reimann

Versand: 

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