# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e5d97bb-f1f5-5e1d-b58d-0dddb13e057f
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 26.06.2024 HE240062
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE240062_2024-06-26.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht  

Geschäfts-Nr.: HE240062-O U/mk

Mitwirkend: Oberrichter Dr. Stephan Mazan, Vizepräsident, sowie 

Gerichtsschreiber Dr. Pierre Heijmen

Urteil vom 26. Juni 2024

in Sachen

A._____ AG, 
Gesuchstellerin

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____

gegen

B._____ AG, 
Gesuchsgegnerin

betreffend Rechtsschutz in klaren Fällen

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Rechtsbegehren:
(act. 1 S. 2-3)

"1. Es sei die Beklagte unter Androhung der Zwangsvollstreckung im 
Unterlassungsfalle zu verpflichten und es sei ihr demgemäss zu 
befehlen, die nachfolgenden, von ihr gemieteten Wohnungen (inkl. 
Kellerabteile) und Abstellplätze in der Liegenschaft C._____-
strasse 1, … Zürich, ordnungsgemäss geräumt und gereinigt sofort 
zu verlassen und der Klägerin zu übergeben:

Objekt Etage ca. m2

1 2.5-Zimmerwohnung Erdgeschoss 45.3

2 2.5-Zimmerwohnung Erdgeschoss 33.4

3 2.5-Zimmerwohnung 1. Obergeschoss 41.1

4 2.5-Zimmerwohnung 1. Obergeschoss 33.9

5 2.5-Zimmerwohnung 2. Obergeschoss 41.2

6 2.5-Zimmerwohnung 2. Obergeschoss 33.9

7 3.5-Zimmerwohnung 3. Obergeschoss 75.1

8 3.5-Zimmerwohnung Dachgeschoss 102.5

9 Aussenparkplatz Erdgeschoss

2. Es sei die Beklagte unter Androhung der Zwangsvollstreckung im 
Unterlassungsfalle zu verpflichten und es sei ihr demgemäss zu 
befehlen, die nachfolgenden, von ihr gemieteten Wohn- und Büro-
flächen (inkl. Kellerabteile) sowie Abstellplätze in der Liegenschaft 
D._____-strasse 2, … Zürich, ordnungsgemäss geräumt und ge-
reinigt sofort zu verlassen und der Klägerin zu übergeben:

Objekt Etage ca. m2

1 2.5-Zimmerwoh-
nung

2. Unterge-
schoss

60.1

2 2.5-Zimmerwoh-
nung

1. Unterge-
schoss

61.3

3 2.5-Zimmerwoh-
nung

Erdgeschoss 62.4

4 2.5-Zimmerwoh-
nung

1. Oberge-
schoss

57.6

5 1-Zimmerwoh-
nung

1. Oberge-
schoss

30.1

6 2.5-Zimmerwoh-
nung

2. Oberge-
schoss

57.6

7 1-Zimmerwoh-
nung

2. Oberge-
schoss

30.1

- 3 -

8 2.5-Zimmerwoh-
nung

3. Oberge-
schoss

57.6

9 1-Zimmerwoh-
nung

3. Oberge-
schoss

30.1

10 3.5-Zimmerwoh-
nung

Dachgeschoss 93.4

11 Büroraum Erdgeschoss 11.2

12 Garagenbox Erdgeschoss

13 Aussenparkplatz Erdgeschoss

14 Aussenparkplatz Erdgeschoss

3. Die zuständigen Vollzugsbehörden seien anzuweisen, die gemäss 
Rechtsbegehren Ziffern 1 und 2 zu erlassenden Ausweisungsbe-
fehle auf erstes Verlangen der Klägerin zu vollstrecken;

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Be-
klagten."

Der Einzelrichter zieht in Erwägung:

1. Prozessgeschichte

Mit eingangs genannten Rechtsbegehren ersuchte die Gesuchstellerin am 17. Mai 

2024 (Datum Poststempel) um Rechtsschutz in klaren Fällen (act. 1). Mit Verfü-

gung vom 22. Mai 2024 wurde der Gesuchstellerin Frist zur Leistung eines Vor-

schusses für die Gerichtskosten angesetzt und der Gesuchsgegnerin Gelegenheit 

zur Stellungnahme gegeben (act. 4). Der Kostenvorschuss wurde innert Frist ge-

leistet (act. 6). Die Verfügung vom 22. Mai 2024 konnte der Gesuchsgegnerin am 

24. Mai 2024 zugestellt werden (act. 5/2). Die der Gesuchsgegnerin angesetzte 

Frist von 20 Tagen zur Stellungnahme lief am 13. Juni 2024 ungenutzt ab. Andro-

hungsgemäss ist aufgrund der Akten zu entscheiden (vgl. act. 4). Das Verfahren 

erweist sich als spruchreif.

2. Formelles

Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Einzelgerichts des Handelsgerichts 

des Kantons Zürichs ist gegeben (Art. 33 ZPO sowie Art. 6 ZPO i.V.m. § 44 lit. b 

und § 45 lit. d GOG; BGE 142 III 515 E. 2.2; act. 3/III-IV). Die objektive Klagehäu-

fung ist vorliegend zulässig (vgl. Art. 90 ZPO).

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3. Rechtschutz in klaren Fällen

Gemäss Art. 257 Abs. 1 ZPO gewährt das Gericht Rechtsschutz im summarischen 

Verfahren, wenn der Sachverhalt unbestritten oder sofort beweisbar ist (lit. a) und 

die Rechtslage klar ist (lit. b).

4. Beurteilung

4.1. Sachverhalt

Die Gesuchstellerin schloss am 15. Juli 2022 mit der Gesuchsgegnerin einen Miet-

vertrag betreffend mehrerer Wohnungen und Abstellplätze an der C._____-strasse 

1, … Zürich, ab (act. 3/1). Der monatliche Bruttomietzins betrug zuletzt insgesamt 

CHF 24'610.– und war auf den Ersten eines jeden Monats fällig (act. 1 Rz. 15 ff., 

act. 3/1-2). Ebenfalls am 15. Juli 2022 schloss die Gesuchstellerin mit der Ge-

suchsgegnerin einen weiteren Mietvertrag betreffend mehrerer Wohnungen und 

Büroflächen an der D._____-strasse 2, … Zürich, ab (act. 3/3). Der monatliche Brut-

tomietzins betrug dafür zuletzt insgesamt CHF 32'119.– und war auf den Ersten 

eines jeden Monats fällig (act. 1 Rz. 19 ff., act. 3/3-4). Für alle Mietobjekte in den 

beiden Liegenschaften beliefen sich die monatlichen Mietzinsen auf insgesamt 

CHF 56'729.–. Nachdem die Gesuchsgegnerin die Mietzinsen für die Monate De-

zember 2023 und Januar 2024 im Umfang von insgesamt CHF 90'886.– für beide 

Liegenschaften nicht bezahlt hatte, mahnte die Gesuchstellerin die Gesuchsgeg-

nerin mit Schreiben vom 10. Januar 2024 ab und setzte ihr eine Frist von 30 Tagen 

ab Erhalt des Mahnschreibens an, um den Ausstand zu bezahlen. Die Mahnung 

wurde mit der Androhung verbunden, dass die Mietverhältnisse ausserordentlich 

im Sinne von Art. 257d OR gekündigt werden, für den Fall, dass die Gesuchsgeg-

nerin den offenen Betrag innert der angesetzten Frist nicht oder nicht vollständig 

bezahlt. Das Schreiben wurde von der Gesuchsgegnerin am 11. Januar 2024 in 

Empfang genommen (act. 1 Rz. 24-25; act. 3/6-8). Innert der angesetzten Frist gin-

gen zwei Zahlungen in der Höhe von CHF 32'119.– und CHF 24'810.– ein. Der 

noch offene Betrag beläuft sich auf CHF 33'957.– (act. 1 Rz. 26). Aufgrund der 

ausstehenden Mietzinse in Höhe von CHF 33'957.– kündigte die Gesuchstellerin 

mit zwei amtlichen Kündigungsformularen vom 22. Februar 2024 das Mietverhält-

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nis für die Liegenschaft an der C._____-strasse 1, … Zürich, und für die Liegen-

schaft an der D._____-strasse 2, … Zürich, androhungsgemäss unter Hinweis auf 

den Zahlungsverzug im Sinne von Art. 257 OR mit Wirkung auf den 31. März 2024. 

Die Einschreibesendung mit beiden Kündigungsformularen wurde der Gesuchs-

gegnerin am 23. Februar 2024 zugestellt (act. 1 Rz. 28; act. 3/12-14). Die Ge-

suchsgegnerin verweigert nach wie vor die Rückgabe der streitgegenständlichen 

Mietobjekte (act. 1 Rz. 29 f.).

Der Sachverhalt ist unbestritten. Es ist deshalb zu prüfen, ob die Rechtslage klar 

ist (Art. 257 Abs. 1 ZPO).

4.2. Rechtslage

Die Rechtslage ist klar, wenn sich die Rechtsfolge bei der Anwendung des Geset-

zes unter Berücksichtigung der Lehre und Rechtsprechung ohne Weiteres ergibt 

und damit die Rechtsanwendung zu einem eindeutigen Ergebnis führt (BGE 138 III 

123 E. 2.1.2; BGE 141 III 23 E. 3.2). Bei Zahlungsrückstand der Mieterin kann ihr 

die Vermieterin schriftlich eine Zahlungsfrist setzen und ihr androhen, dass bei un-

benütztem Ablauf der Frist das Mietverhältnis gekündigt werde. Diese Frist beträgt 

bei Wohn- und Geschäftsräumen mindestens 30 Tage (Art. 257d Abs. 1 OR). Sie 

beginnt mit dem Zugang des Schreibens bei der Mieterin. Bezahlt die Mieterin nicht 

fristgerecht, so kann die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos, bei Geschäftsräu-

men mit einer Frist von mindestens 30 Tage, auf Ende eines Monats kündigen 

(Art. 257d Abs. 2 OR). Nach beendetem Mietverhältnis muss die Sache gemäss 

Art. 267 Abs. 1 OR der Vermieterin zurückgegeben werden. Gleichzeitig hat, wer 

Eigentümer einer Sache ist, das Recht, sie gestützt auf Art. 641 Abs. 2 ZGB von 

jedem, der sie ihm vorenthält, heraus zu verlangen und jede ungerechtfertigte Ein-

wirkung abzuwehren. 

Da die Mietzinse für den Monat Dezember 2023 in Höhe von CHF 34'157.– und für 

den Monat Januar 2024 in Höhe von CHF 56'729.– für beide Liegenschaften offen 

waren, hat die Gesuchstellerin der Gesuchsgegnerin mit Schreiben vom 10. Januar 

2024 eine Zahlungsfrist von 30 Tagen angesetzt, mit der Androhung der ausseror-

dentlichen Kündigung des Mietverhältnisses. Dieses Schreiben wurde von der Ge-

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suchsgegnerin am 11. Januar 2024 in Empfang genommen und gilt damit als ihr 

zugestellt (act. 3/8). Die Zahlungsfrist von 30 Tagen lief somit bis am 12. Februar 

2024. Zwar zahlte die Gesuchsgegnerin innert dieser Frist einen Betrag von 

CHF 32'119.– für die Liegenschaft in der D._____-strasse 2 und einen Betrag von 

CHF 24'810.– für die Liegenschaft in der C._____-strasse 1 (vgl. act. 3/9), womit 

die Ausstände per 1. Dezember 2023 in Höhe von CHF 34'157 vollständig getilgt 

wurden. Allerdings wurden die Ausstände für beide Liegenschaften per 1. Januar 

2024 in Höhe von CHF 56'729.– nur in Höhe von CHF 22'772.– getilgt, weshalb 

nach Ablauf der Mahnfrist noch ein Betrag von CHF 33'957.– offen geblieben ist. 

Da weder der Mietzins für die Liegenschaft an der D._____-strasse 2 

(CHF 32'119.–) noch der Mietzins für die Liegenschaft an der C._____-strasse 1 

(CHF 24'810.–) vollständig getilgt worden ist, kündigte die Gesuchstellerin nach un-

benutztem Ablauf der Zahlungsfrist die Mietverhältnisse für beide Liegenschaften 

mit zwei amtlichem Kündigungsformularen vom 22. Februar 2024 (act. 3/10-11). 

Die Kündigungsschreiben wurden der Gesuchsgegnerin am 23. Februar 2024 zu-

gestellt (act. 3/13). Die Mietverhältnisse der Liegenschaft D._____-strasse 2 und 

der Liegenschaft C._____-strasse 1 wurden demnach form- und fristgerecht per 

31. März 2024 beendet. Die Gesuchsgegnerin hat der Gesuchstellerin die streitge-

genständlichen Mietobjekte indessen bis anhin nicht ordnungsgemäss zurückge-

geben, obwohl die Gesuchstellerin gemäss Art. 267 Abs. 1 OR und Art. 641 Abs. 2 

ZGB einen Rückgabeanspruch hat.

Die Rechtslage ist klar. Die Gesuchsgegnerin hat das Mietobjekt unverzüglich ord-

nungsgemäss geräumt und gereinigt zu verlassen und der Gesuchstellerin zurück-

zugeben.

5. Vollstreckungsmassnahmen

Auf Antrag der obsiegenden Partei ordnet das Gericht Vollstreckungsmassnahmen 

an (Art. 236 Abs. 3 ZPO und Art. 337 Abs. 1 ZPO). Dabei können gemäss Art. 343 

Abs. 1 ZPO bei einem Entscheid auf eine Verpflichtung zu einem Tun direkte oder 

indirekte Vollstreckungsmassnahmen angeordnet werden. 

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Auch gegen die von der Gesuchstellerin beantragten Vollstreckungsmassnahmen 

ist nichts einzuwenden. Sie verlangt, dass die zuständige Vollzugsbehörde anzu-

weisen sei, den zu erlassenden Ausweisungsbefehl auf erstes Verlangen ihrerseits 

zu vollstrecken. Vollstreckbar sind Urteile des Handelsgerichts schon mit deren 

Ausfällung bzw. Mitteilung an die Parteien (BGE 142 III 738 E. 5.5.4), zumindest 

bis das Bundesgericht allenfalls einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende 

Wirkung erteilt. Eine Aufschiebung der Zwangsvollstreckung zur Ermöglichung des 

freiwilligen Vollzugs ist vorliegend nicht gerechtfertigt, zumal sich die Gesuchsgeg-

nerin bereits über zwei Monate unrechtmässig in den Räumlichkeiten der Gesuch-

stellerin befindet und aufgrund ihres Verhaltens auch nicht davon ausgegangen 

werden kann, dass sie diese innert nützlicher Frist freiwillig verlassen würde. Damit 

sind die vorliegend angemessenen Vollstreckungsmassnahmen ohne Übergangs-

frist anzuordnen. Die zuständige Vollzugsbehörde für das Objekt in der C._____-

strasse 1, … Zürich, das Stadtammannamt Zürich …, ist daher anzuweisen, den 

Ausweisungsbefehl nach Eintritt der Rechtskraft auf erstes Verlangen der Gesuch-

stellerin zu vollstrecken. Die zuständige Vollzugsbehörde für das Objekt in der 

D._____-strasse 2, … Zürich, das Stadtammannamt Zürich …, ist daher anzuwei-

sen, den Ausweisungsbefehl nach Eintritt der Rechtskraft auf erstes Verlangen der 

Gesuchstellerin zu vollstrecken.

6. Kosten-und Entschädigungsfolgen

Ausgangsgemäss wird die Gesuchsgegnerin kosten- und entschädigungspflichtig 

(Art. 106 Abs. 1 ZPO).

Die Höhe der Gerichtsgebühr bestimmt sich nach der Gebührenverordnung des 

Obergerichts vom 8. September 2010 (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und 

richtet sich in erster Linie nach dem Streitwert bzw. nach dem Streitinteresse (§ 2 

Abs. 1 lit. a GebV OG). Ausgehend von einem Streitwert von CHF 340'374.–, was 

sechs Monatsmieten entspricht (BGE 144 III 346 ff. E. 1.2; vgl. act. 1 Rz. 10; 

act. 3/1-4), beträgt die Grundgebühr rund CHF 17'600.– (§ 4 Abs.1 GebV OG). In 

Anwendung von § 4 Abs. 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG sind die 

Gerichtskosten auf CHF 12'000.– festzusetzen. Die Kosten sind der Gesuchsgeg-

nerin aufzuerlegen und vorab aus dem von der Gesuchstellerin geleisteten Kosten-

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vorschuss zu decken. Der Gesuchstellerin ist das Rückgriffsrecht auf die Gesuchs-

gegnerin einzuräumen (vgl. Art. 111 Abs. 2 ZPO).

Die Höhe der Anwaltsgebühr bestimmt sich nach der Verordnung des Obergerichts 

über die Anwaltsgebühren (AnwGebV). Der Anspruch auf die Gebühr entsteht mit 

der Erarbeitung der Begründung (§ 11 Abs. 1 Satz 1 AnwGebV). Sie richtet sich in 

erster Linie nach dem Streitwert (§ 2 Abs. 1 lit. a AnwGebV). Beim vorliegenden 

Streitwert beträgt die nach § 4 Abs. 1 AnwGebV ermittelte Grundgebühr rund 

CHF 20'200.–. Unter Berücksichtigung von § 4 Abs. 2 sowie § 9 AnwGebV ist die 

Gesuchsgegnerin zu verpflichten, der Gesuchstellerin eine Parteientschädigung 

von CHF 14'000.– zu bezahlen.

Das Einzelgericht erkennt:

1. Der Gesuchsgegnerin wird befohlen, die nachfolgenden von ihr gemieteten 

Wohnungen (inkl. Kellerabteile) und Abstellplätze in der Liegenschaft 

C._____-strasse 1, … Zürich, ordnungsgemäss geräumt und gereinigt sofort 

zu verlassen und der Gesuchstellerin zu übergeben:

Objekt Etage ca. m2

1 2.5-Zimmerwohnung Erdgeschoss 45.3

2 2.5-Zimmerwohnung Erdgeschoss 33.4

3 2.5-Zimmerwohnung 1. Obergeschoss 41.1

4 2.5-Zimmerwohnung 1. Obergeschoss 33.9

5 2.5-Zimmerwohnung 2. Obergeschoss 41.2

6 2.5-Zimmerwohnung 2. Obergeschoss 33.9

7 3.5-Zimmerwohnung 3. Obergeschoss 75.1

8 3.5-Zimmerwohnung Dachgeschoss 102.5

9 Aussenparkplatz Erdgeschoss

2. Der Gesuchsgegnerin wird befohlen, die nachfolgenden von ihr gemieteten 

Wohn- und Büroflächen (inkl. Kellerabteile) sowie Abstellplätze der Liegen-

schaft D._____-strasse 2, … Zürich, ordnungsgemäss geräumt und gereinigt 

sofort zu verlassen und der Gesuchstellerin zu übergeben:

Objekt Etage ca. m2

1 2.5-Zimmerwohnung 2. Untergeschoss 60.1

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2 2.5-Zimmerwohnung 1. Untergeschoss 61.3

3 2.5-Zimmerwohnung Erdgeschoss 62.4

4 2.5-Zimmerwohnung 1. Obergeschoss 57.6

5 1-Zimmerwohnung 1. Obergeschoss 30.1

6 2.5-Zimmerwohnung 2. Obergeschoss 57.6

7 1-Zimmerwohnung 2. Obergeschoss 30.1

8 2.5-Zimmerwohnung 3. Obergeschoss 57.6

9 1-Zimmerwohnung 3. Obergeschoss 30.1

10 3.5-Zimmerwohnung Dachgeschoss 93.4

11 Büroraum Erdgeschoss 11.2

12 Garagenbox Erdgeschoss

13 Aussenparkplatz Erdgeschoss

14 Aussenparkplatz Erdgeschoss

3. Das Stadtammannamt Zürich … wird angewiesen, den Ausweisungsbefehl 

gemäss Dispositiv-Ziffer 1 nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist 

bzw. Nichtgewährung der aufschiebenden Wirkung auf ersten Verlangen der 

Gesuchstellerin zu vollstrecken. Die Kosten der Vollstreckung sind von der 

Gesuchstellerin vorzuschiessen. Sie sind ihr aber von der Gesuchsgegnerin 

zu ersetzen.

4. Das Stadtammannamt Zürich … wird angewiesen, den Ausweisungsbefehl 

gemäss Dispositiv-Ziffer 2 nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist 

bzw. Nichtgewährung der aufschiebenden Wirkung auf erstes Verlangen der 

Gesuchstellerin zu vollstrecken. Die Kosten der Vollstreckung sind von der 

Gesuchstellerin vorzuschiessen. Sie sind ihr aber von der Gesuchsgegnerin 

zu ersetzen.

5. Die Gerichtsgebühr wird auf CHF 12'000.– festgesetzt.

6. Die Kosten gemäss Dispositiv-Ziffer 5 werden der Gesuchsgegnerin aufer-

legt. Sie werden vorab aus dem von der Gesuchstellerin geleisteten Kosten-

vorschuss gedeckt, wobei der Gesuchstellerin das Rückgriffsrecht auf die Ge-

suchsgegnerin eingeräumt wird.

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7. Die Gesuchsgegnerin wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Parteient-

schädigung von CHF 14'000.– zu bezahlen.

8. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin dreifach für sich 

und zuhanden des Stadtammannamts Zürich … und des Stadtammannamts 

Zürich ….

9. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde 

richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (sub-

sidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bun-

desgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert beträgt 

CHF 340'374.–.

Zürich, 26. Juni 2024

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht

Gerichtsschreiber:

Dr. Pierre Heijmen