# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e404d7c2-3fba-5097-acf0-90e26a1988fe
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-04
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 04.08.2015 605 2013 133
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2013-133_2015-08-04.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2013 133

Urteil vom 4. August 2015

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Anne-Sophie Peyraud
Richter: Josef Hayoz, Gabrielle Multone
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt 
Daniel Zbinden

gegen

SUVA, Vorinstanz, vertreten durch Rechtsanwalt Pierre-Henri Gapany

Gegenstand Unfallversicherung – Berufskrankheit, Handekzem, Rente

Beschwerde vom 9. Dezember 2010 gegen den Einspracheentscheid vom 
9. November 2010

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. A.________, kosovarischer Staatsbürger, geboren 1956, verheiratet, wohnhaft in 
B.________, arbeitete seit dem 1. März 2000 als Bauarbeiter bei der C.________ AG. Im Rahmen 
dieser Anstellung war er bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend:Suva ), 
Freiburg, gegen Berufs- und Nichtberufsunfall sowie Berufskrankheiten versichert. Am 24. Oktober 
2002 wurde bei ihm ein Hautauschlag an beiden Händen und Vorderarmen festgestellt, der auf 
eine Zementallergie zurückzuführen war und deshalb eine Berufskrankheit darstellte. In der Folge 
wurde ihm eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert und am 7. Januar 2003 erliess die Suva eine 
Nichteignungsverfügung für das Arbeiten mit Zement und Chrom. Weiter wurde ihm am 18. April 
2005 eine Übergangsentschädigung rückwirkend ab 1. November 2004 zugesprochen, welche bis 
Ende Oktober 2008 ausgerichtet wurde.

Mit Verfügung vom 1. April 2010 gewährte ihm die Suva ab 1. November 2008 eine Invalidenrente 
für eine Erwerbsunfähigkeit von 13% sowie eine Integritätsentschädigung von CHF 21'360.- für 
eine Integritätseinbusse von 20%. In teilweiser Gutheissung der gegen diese Verfügung erho-
benen Einsprache passte die Suva die Rente mit Einspracheentscheid vom 1. Dezember 2010 
dahingehend an, dass der Invaliditätsgrad auf 27% erhöht wurde.

B. Die gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde wurde vom Kantonsgericht mit Urteil vom 
19. Dezember 2012 (Dossier 605 2010 371) abgewiesen. Eine dagegen am Bundesgericht einge-
reichte Beschwerde wurde von diesem am 11. Juni 2013 teilweise gutgeheissen und die Ange-
legenheit für die Vornahme einer dermatologischen-arbeitsmedizinischen Begutachtung an das 
Kantonsgericht zurückgewiesen. Die Expertise habe sich, unter der Mitberücksichtigung der medi-
zinischen Vorakten, dazu zu äussern, inwiefern die Arbeitsfähigkeit durch die Handekzeme einge-
schränkt sei und inwieweit hierbei Arbeitsausfälle zu erwarten seien.

C. Das Gericht nahm das Verfahren am 3. Juli 2013 wieder auf und gab zunächst dem Be-
schwerdeführer, weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Zbinden, Freiburg, und anschlies-
send der Suva, immer noch vertreten durch Rechtsanwalt Pierre-Henry Gapany, Freiburg, die 
Möglichkeit, Gutachtervorschläge sowie allfällige Fragen zu Handen der Experten einzureichen.

Am 4. Dezember 2013 erklärte sich das Gericht mit der vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen 
Fachärztin FHM in Dermatologie, Dr. med. D.________, wie bereits vorher die Suva, 
einverstanden. Als Facharzt FHM für Arbeitsmedizin schlug das Gericht den Parteien Dr. med. 
E.________ vor und stellte ihnen zudem den Fragenkatalog für die Experten zu. Die Parteien 
erklärten sich sowohl mit den vorgeschlagenen Experten als auch dem Fragenkatalog am 12. bzw. 
17. Dezember 2013 einverstanden.

Der Gutachtensauftrag wurde am 30. Dezember 2013 erteilt. Einer ersten unvollständigen Version 
des Gutachtens vom 13. Februar 2014 folgte das bidisziplinäre Gutachten vom 30. Mai 2014. Nach 
dem die Parteien dazu Stellung nehmen konnten, wurden den Gutachtern am 13. Januar 2015 Zu-
satzfragen gestellt, zu welchen sie sich am 2. Februar 2015 äusserten. Den Parteien wurde Gele-
genheit gegeben, hierzu eine eventuelle Stellungnahme einzureichen. Diese gaben ihre Vernehm-
lassung am 5. März bzw. 1. Mai 2015 ein.

Es fand kein weiterer Schriftenwechsel statt.

Kantonsgericht KG

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Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung massge-
bend sind, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1. Die Eintretensvoraussetzungen wurden bereits im Urteil vom 19. Dezember 2012 als erfüllt 
bertrachtet und daran ist festzuhalten.

2. a) Nach Art. 6 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) werden die Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen 
und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.

b) Ist der Versicherte infolge des Unfalls bzw. wie hier infolge einer Berufskrankheit (Art. 9 
UVG) zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über 
den allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1], welches hier aufgrund von 
Art. 1 Abs. 1 UVG zur Anwendung kommt), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 
Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere 
Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein-
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumut-
barer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmög-
lichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für 
die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge-
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, 
wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

Gemäss Art. 19 Abs. 1 UVG entsteht der Rentenanspruch, wenn von der Fortsetzung der ärzt-
lichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr 
erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge-
schlossen sind. Zu diesem Zeitpunkt kann der Unfallversicherer die Adäquanz prüfen und je nach 
Resultat den Fall abschliessen. Ob eine namhafte, ins Gewicht fallende Besserung noch möglich 
ist, bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederher-
stellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträchtigt ist. Unbedeutende Verbes-
serungen genügen nicht (Urteil BGer 8C_207/2011 vom 26. Juli 2011 E. 6).

c) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall 
das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt oder die Ärztin und gegebenenfalls andere 
Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe der medizinischen Fachperson ist es, den Ge-
sundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind ärztliche Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 
Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 133 E. 2).

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Per-
son nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-

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marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, 
wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Entscheidend ist, was der Versicherte trotz 
der Unfallfolgen zumutbarerweise noch zu erwerben fähig ist (BGE 115 V 133; RKUV 1993 S. 100 
E. 3b).

d) Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der Dar-
legung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a). 
Auch Gutachten, welche der Unfallversicherer während des Administrativverfahrens von seinen 
eigenen Ärzten einholt, sind beweistauglich, solange ihre Richtigkeit nicht durch konkrete Indizien 
erschüttert wird. Ebenso sind ärztliche Beurteilungen aufgrund der Akten nicht an sich unzuver-
lässig, wenn genügend Unterlagen von persönlichen Untersuchungen vorhanden sind (BGE 125 V 
351 E. 3b/bb). Auch muss ein Gutachten nicht allein deshalb neu gemacht werden, weil einer oder 
mehrere behandelnde Ärzte anderer Meinung als die Experten sind, ausser erstere würden sich für 
die Darstellung ihrer Sichtweise auf wichtige objektive Elemente abstützen, welche von den Ex-
perten nicht berücksichtigt worden sind (Urteil BGer 8C_184/2007 vom 19. Juni 2008 E. 3). Ferner 
ist zu beachten, dass behandelnde Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver-
trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, weshalb ihre Berichte 
mit Vorbehalt zu würdigen sind (Urteil BGer 8C_15/2012 vom 30. April 2012 E. 5.4; BGE 135 V 
465 E. 4.5).

3. Nicht streitig sind vorliegend die Höhe der zugesprochenen Integritätsentschädigung von 
20% sowie der grundsätzliche Anspruch auf eine Invalidenrente ab dem 1. November 2008 auf-
grund von als Berufskrankheit anerkannten Handekzemen. Streitig und zu prüfen ist hingegen der 
Grad der der Invalidenrente zugrunde zu legenden Erwerbsunfähigkeit.

a) Beim Beschwerdeführer hat sich ein Hautekzem, ausgehend von einer Unverträglichkeit 
der Haut zu Zement und Chrom, autonom entwickelt und führt hauptsächlich während den Winter-
monaten zu Einschränkungen.

Gemäss Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Arbeitsmedizin sowie Dermatologie und 
Venorologie der Suva seien generell bei solchen chronischen Ekzemen Arbeiten nicht zumutbar, 
die mit mittelstarker bis starker manueller Belastung verbunden sind, die mit deutlicher 
Hautverschmutzung einhergehen, die das Tragen von luftdichten Handschuhen aus Plastik oder 
Gummi mit Regelmässigkeit und über längere Perioden der Arbeitsschicht erfordern, die gehäuftes 
und intensives Hände waschen oder desinfizieren erfordern und bei denen immer wieder Kontakt 
zu hautirritierenden Chemikalien besteht. Es sei auch bekannt, dass Arbeiten in der Kälte und im 
sehr warmen Arbeitsmilieu mit Schwitzen an den Händen Ekzeme verschlimmern können. Beim 
Beschwerdeführer, der stets nur als Hilfsarbeiter manuell tätig gewesen sei, blieben auf dem 
allgemeinen Arbeitsmarkt lediglich Tätigkeiten in einem sehr eingeschränkten Spektrum offen. Am 
besten geeignet wäre eine trockene, saubere, manuell wenig belastende Arbeit, idealerweise eine 
reine Überwachungstätigkeit. Auch bei an sich geeigneten Einsatzmöglichkeiten sei damit zu 
rechnen, dass sich das Ekzem im Winterhalbjahr jahreszeitlich bedingt verschlechtere und 
vorübergehende Arbeitsausfälle auftreten würden. Er äusserte sich aber nicht zu deren 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Er schlug vor, beim behandelnden Dermatologen Dr. med. 

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G.________, Facharzt FMH für Dermatologie und Venerologie, genauere Angaben einzufordern 
(vgl. Bericht vom 28. September 2009).

Der daraufhin bei diesem eingeholten Bericht (bei der Suva eingegangen am 19. Oktober 2009) ist 
– wie vom Bundesgericht festgehalten – wenig aussagekräftig und gibt einzig Auskunft, wann in 
den letzten zwei Jahren Exkzemschüben zu beobachten waren. Der behandelnde Dermatologe 
sprach sich jedoch, wie bereits in seinem Vorbericht vom 5. Mai 2009, nicht konkret zur Arbeits-
fähigkeit aus.

Daraufhin äusserte sich Dr. med. H.________, Facharzt FMH für Arbeitsmedizin sowie für 
Allgemeine Innere Medizin der Suva, zum Fall. Es ergebe sich klar aus den Unterlagen, dass auch 
ohne Wiederaufnahme einer Arbeit sich Exkzemschübe ergeben würden, weshalb von einem 
chronischen autonomen Ekzem auszugehen sei. Er nahm dagegen weder zu den Arbeitsausfällen 
noch zur Arbeitsfähigkeit Stellung.

b) Aus dem vom Gericht eingeholten bidisziplinären Gutachten vom 30. Mai 2014 von Dr. 
med. D.________, Fachärztin für Dermatologie und Venerologie (Deutschland) sowie Allergologie 
und klinische Immunologie und Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Arbeitsmedizin sowie 
Prävention und Gesundheitswesen, ergibt sich was folgt: Die Experten bestätigen die Diagnose 
eines chronischen Handekzems (ICD-10: L23) mit/bei Typ-IV-Sensibilisierung auf Kaliumdichromat 
und Kobaltchlorid. Aus dermatologischer Sicht seien trotz flukturierendem Verlauf des chronischen 
Handekzems berufliche Tätigkeiten grundsätzlich zumutbar. Hierbei müsse jedoch darauf geachtet 
werden, dass die Allergenkarenz eingehalten werde, keine manuell belastbaren Tätigkeiten not-
wendig seien und im akuten Exkzemschub, insbesondere bei Befall der Fingerspitzen, die Feinmo-
torik eingeschränkt sein könne. Grundsätzlich seien alle Arbeiten zumutbar, bei denen die Hände 
keinen grossen mechanischen oder toxischen Einflüssen ausgesetzt seien (auch Schmutz, to-
xische Substanzen, häufiges Händewaschen, Arbeiten in feuchtem Milieu). Es könne am Zumut-
barkeitsprofil von Dr. med. F.________ festgehalten werden. Ideal wäre eine 
Überwachungstätigkeit ohne Nachtschichten. Angesichts des bisherigen Verlaufs sei mit seltenen 
und kurzen (1–2 Wochen) Arbeitsausfällen zu rechnen, die mit adäquater Therapie und unter 
Arbeitskarenz beherrschbar sein dürften. Neben den chemischen Noxen würden aufgrund des 
chronischen Verlaufs ebenfalls nicht chemische Belastungen, wie mechanische Irritationen und 
Trockenheit/Kälte im Winter zu einer verstärkten Ausprägung führen. Die Schübe würden eine 
geschätzte Leistungsminderung von 10% verursachen. Die Experten gehen insgesamt von einer 
geringeren zeitlichen zumutbaren Präsenz von 6 Stunden mit einer zusätzlichen 
Leistungsminderung von 15% aus. Unter Mitberücksichtigung einer 10%-igen Reduktion wegen 
der Schübe ergebe sich eine Arbeitsfähigkeit von 50%. Die Therapie der Ekzeme könne noch 
ausgebaut werden (z. B. UV-Lichttherapie oder Alitretinoin [Toctino]), wodurch eine Verbesserung 
der Arbeitsfähigkeit möglich sei.

Zusammen mit seiner Stellungnahme zum Gutachten reichte der Beschwerdeführer einen Bericht 
des behandelnden Dermatologen vom 9. Juli 2014 ein. Aus diesem ergibt sich, dass der Be-
schwerdeführer offenbar von September 2013 bis Februar bzw. April 2014 an einem Ekzemschub 
litt. Während dieser Zeit sei der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig gewesen. Ferner sei schon im 
Sommer 2012 während vier Monaten die von den Experten vorgeschlagene Behandlung mit 
Toctino durchgeführt worden, aber ohne Erfolg.

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Am 13. Januar 2015 wurde den Gutachtern der Bericht des behandelnden Dermatologen vom 
9. Juli 2014 zugestellt, verbunden mit der Frage, ob dieser zu einer Änderung der Einschätzung 
hinsichtlich der Ekzemschübe führe. Ferner wurden mehrere Präzisierungen verlangt, namentlich 
in dem Sinne, wie hoch die Arbeitsfähigkeit in einer optimal angepassten Tätigkeit, welche weder 
schwere mechanische Arbeiten noch feinmotorische Fähigkeiten erfordere, sei und, ob in einer 
solchen Arbeit die Ekzemschübe überhaupt eine Rolle spielen würden.

In ihrer Antwort vom 30. Januar 2015 weisen die Experten darauf hin, dass in der Vergangenheit 
bereits kleinste alltägliche Belastungen wie Wohnungsreinigung und das Tragen von Handschu-
hen beim Abwaschen zu einer Verstärkung der Beschwerden führten. Es bestehe also das Risiko 
einer arbeitsbedingten Verschlechterung des Gesundheitszustandes auch bei angepassten Tätig-
keiten. Die Leistungsfähigkeit sei durch das andauernde Vorhandensein (Chronizität sei erwiesen) 
von Hautveränderungen an den Händen durch Schmerzen, Juckreiz und eingeschränkte Feinmo-
torik reduziert. Dies führe zu verlängerter Regenerationszeit und wechselnder Leistungsfähigkeit 
(Produktivität). Die Folge davon sei eine geringere zumutbare zeitliche Präsenz von 2 Stunden pro 
Tag (Arbeitspräsenz 6 Stunden) mit zusätzlicher Leistungsminderung von 15% sowie einer 
weiteren Reduktion aufgrund der Schübe von 10%. Die Experten bestätigen damit die im Gut-
achten vom 30. April 2014 festgehaltene Arbeitsfähigkeit ebenfalls für eine optimal angepasste 
Arbeit. Zur Frage, ob die Arbeitsfähigkeit durch eine optimale Behandlung verbessert werden 
könne, erklären sie einzig, wegen des chronischen Hankekzems sei eine dauernde Behandlung 
notwendig, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten bzw. wieder herzustellen.

c) Der Beschwerdeführer ist in seiner Stellungnahme vom 5. März 2015 – in Bestätigung 
seiner Vernehmlassung vom 22. Juli 2014 – namentlich in dem Sinne nicht mit den Experten ein-
verstanden, als diese aufgrund der Ekzemschübe, die gemäss ihnen nur 1-2 Wochen dauern, von 
einer zusätzlichen Leistungsminderung von 10% ausgehen. Aus dem Bericht des behandelnden 
Dermatologen vom 9. Juli 2014 ergebe sich jedoch, dass er im Winter 2013/2014 an einem acht 
Monate dauernden Ekzemschub gelitten habe, weshalb die zu berücksichtigende zusätzliche 
Leistungsminderung grösser ausfallen müsse.

Die Suva ihrerseits bringt am 20. November 2014 keine besondere Bemerkungen zu den Gut-
achten vor, weist aber darauf hin, bezüglich der Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit müsse 
einem objektiven Massstab gefolgt werden. Die Erwägungen im Einspracheentscheid würden sich 
weitgehend mit den gutachterlichen Ausführungen decken, weswegen sie an jenem festhalte. Am 
1. Mai 2015 bestätigt sie ihre Sichtweise.

d) Zunächst ist anzumerken, dass die Gutachter explizit erklären, am Zumutbarkeitsprofil von 
Dr. med. F.________ könne festgehalten werden. Gemäss diesem ist für den Beschwerdeführer 
noch eine trockene, saubere, manuell wenig belastende Arbeit, idealerweise eine reine 
Überwachungstätigkeit möglich. Dies wird von den Experten bestätigt.

Bezüglich der Frage, in welchem Umfang dem Beschwerdeführer eine solche Arbeit zumutbar ist, 
sind die Berichte F.________ und H.________ so zu verstehen, dass ihm eine dem Leiden optimal 
angepasste Tätigkeit – ohne Ekzemschübe – voll zumutbar ist, da beide keine verminderte 
Arbeitsfähigkeit festhalten. Beide Ärzte haben aber den Beschwerdeführer selber nie gesehen und 
waren sich deshalb allenfalls nicht des ganzen Umfangs der Problematik des Falles bewusst. 
Dennoch ist es von Interesse, dass die Dermatologin im ersten unvollständigen Gutachten vom 
13. Februar 2014, welches von ihr alleine verfasst wurde, bei einer angepassten Arbeit und bei 

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adäquater Behandlung der Handekzeme aus rein dermatologischer Sicht ebenfalls eine 
Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit verneinte. Im bidisziplinären Gutachten vom 
30. Mai 2014 wird demgegenüber unter Berücksichtigung der arbeitsmedizinischen Aspekten noch 
von einer Arbeitsfähigkeit von 75% sowie einer zusätzlichen Leistungseinschränkung von 
insgesamt 25% (allgemeine Einschränkung von 15%, zusätzliche Einschränkung von 10% für die 
Ekzemschübe) ausgegangen, was konkret eine Arbeitsfähigkeit, unter Berücksichtigung der 
verminderten Leistungsfähigkeit, von 56.25% ergibt und nicht 50%, wie von den Experten 
fälschlicherweise festgehalten.

Keine Hilfe zur Frage der Arbeits- und Leistungsfähigkeit stellen im Gegensatz zur Ansicht des Be-
schwerdeführers die Berichte des behandelnden Dermatologen G.________ dar. In seinem Bericht 
vom 5. Mai 2009 erklärte dieser einzig, dem Beschwerdeführer seien manuelle Arbeiten nicht mehr 
regelmässig zumutbar. Angepasste nicht manuelle Tätigkeiten erachtete er damit damals selber 
noch als möglich an. In seinem nächsten Bericht vom Oktober 2009 finden sich keinerlei Angaben 
zu dieser Frage. Erst in seinem ärztlichen Verlaufsbericht vom 9. Juli 2014 zu Handen des Rechts-
vertreters des Beschwerdeführers und somit erst nachdem das bidisziplinäre Gutachten vorlag, 
gab er ohne jegliche Begründung an, wegen dem mehrmonatigen Ekzemschub vom Winter 
2013/14 sei der Beschwerdeführer nicht arbeitsfähig gewesen, was nicht genügen kann. Da er sich 
in seinen vorherigen Berichten nie in diesem Sinn geäussert hat, muss dieser neuste Bericht auch 
unter dem Blickwinkel gesehen werden, dass gemäss der Rechtsprechung bei behandelnden 
Ärzten eine Tendenz besteht, im Zweifelsfall zu Gunsten ihrer Patienten auszusagen.

Hinsichtlich der im Gutachten festgehaltenen Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer angepassten 
Tätigkeit sind nachfolgende Bemerkungen zu machen: 

Einerseits mag, wie es der Beschwerdeführer kritisiert, die zusätzliche von den Experten festge-
haltene Einschränkung von 10% bezüglich der Ekzemschübe auf den ersten Blick nicht nachvoll-
ziehbar erscheinen. Die Gutachter gingen von eher kurzen und nicht häufig auftretenden Schüben 
von 1–2 Wochen aus, wohingegen es gemäss dem neusten Bericht des behandelnden Dermato-
logen vom 9. Juli 2014 offenbar während dem Winter 2013/2014 zu einem mehrmonatigen Schub 
gekommen ist. Diesbezüglich erstaunt es, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Begutach-
tung durch die Gutachter nur die bekannte Verschlimmerung während der Winterzeit erwähnte, 
nicht aber den angeblich seit September 2013 dauernden Schub. Zudem wurde der aktuelle Be-
richt des behandelnden Dermatologen erst nach dem Gutachten verfasst. Ferner ergeben sich aus 
seinem früheren Bericht vom Oktober 2009 einzig kürzere Schübe von wenigen Wochen. Es er-
geben sich damit ernsthafte Zweifel am Bericht vom 9. Juli 2014, wie vorhin bereits bezüglich die 
darin enthaltene Aussage über die Arbeitsfähigkeit, weshalb dieser Bericht nicht weiter berück-
sichtigt werden kann. Auch ist festzuhalten, dass es sich bei Ekzemschüben um vorübergehende 
und nicht dauerhafte Beeinträchtigungen handelt und deshalb ebenfalls die Frage gestellt werden 
könnte, ob diese überhaupt eine weitere Einschränkung der Arbeits- bzw. Leistungsfähigkeit recht-
fertigen, zumal in einer optimal angepassten Tätigkeit. Dennoch halten die Experten – auf die kon-
krete Frage des Gerichts hin – eine solche zusätzliche Einschränkung explizit fest, weshalb 
diesbezüglich der Meinung der Experten zu folgen und eine um zusätzlich 10% eingeschränkte 
Leistungsfähigkeit anzunehmen ist.

Andererseits erscheint die von den Experten festgehaltene Arbeitsfähigkeit von 75% sowie die all-
gemeine Einschränkung von 15% als zu Gunsten des Beschwerdeführers, vor allem da aus rein 
dermatologischer Sicht gemäss dem ersten unvollständigen Gutachten vom 13. Februar 2014 

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noch von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit ausgegangen wurde. Der Beschwerdeführer bringt 
diesbezüglich keine Bemerkungen vor und ist damit implizit mit der Einschätzung der Experten ein-
verstanden. Die Suva ihrerseits ist in diesem Punkt mit den Experten nicht einig und hält weiterhin 
an ihrem Einspracheentscheid vom 9. November 2010 fest, spricht dem Gutachten aber seine Be-
weiskraft nicht ab. Aufgrund der schon erwähnten Tatsache, dass Dr. med. F.________ und Dr. 
med. H.________ den Beschwerdeführer nicht persönlich gesehen haben, was bei einer 
Handekzem-Problematik als notwendig erscheint, ist deshalb auch betreffend der Arbeitsfähigkeit 
von 75% und der allgemeinen Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 15% der Meinung der 
Experten zu folgen, welchen den Beschwerdeführer ausführlich untersucht haben und die 
Kenntniss der vollständigen Akten hatten.

Weitere Untersuchungen, von welchen nicht grundlegend neue Erkenntnisse zu erwarten sind, 
erübrigen sich damit. So ist es namentlich nicht notwendig, wie vom Beschwerdeführer in seinen 
Stellungnahmen vom 22. Juli 2014 und 5. März 2015 beantragt, hinsichtlich der allenfalls be-
stehenden kognitiven Einschränkungen wie Verlangsamung, mangelnde Arbeitsqualität und ver-
mehrter Anleitungsbedarf, zusätzliche Abklärungen vorzunehmen. Dies stützt sich auf Angaben im 
Gutachten, wonach die Experten erklären, es stelle sich die Frage, ob die im Bericht der Rehaklinik 
Bellikon über die berufliche Eingliederung vom 9. Juni 2004 festgehaltenenen vorerwähnten kog-
nitive Einschränkungen die Arbeitsfähigkeit zusätzlich einschränken würden, was nicht beurteilt 
werden könne und eine separate Abklärung erfordere. Dennoch gingen die Gutachter unter 
anderem infolge wechselnder Leistungsfähigkeit (Produktivität) von einer um 15% allgemeinen ein-
geschränkten Leistungsfähigkeit aus und haben damit bereits selber derartige Einschränkungen 
berücksichtigt. Ferner wurde während den Abklärungen in der Rehaklinik Bellikon zwar kognitive 
Einschränkungen festgehalten, deswegen aber nicht eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit attes-
tiert. Weiter ist es von Interesse, dass anlässlich einer im Rahmen der Arbeitsvermittlung der Inva-
lidenversicherung durchgeführten dreimonatigen Vorbereitungspraktikum (24. Januar bis 29. April 
2007) bei der I.________ erklärt wurde, der Beschwerdeführer habe seine Arbeit regelmässig und 
korrekt erledigt und keine Probleme aufgrund von kognitiven Einschränkungen vermerkt wurden. 
Ebenfalls die von den Gutachtern aufgeworfene Frage, ob dem Beschwerdeführer allenfalls die 
Wiederaufnahme einer Arbeit aus psychischen Gründen überhaupt noch zumutbar sei, muss nicht 
weiter vertieft werden, da sich aus den Dossier keine Hinweise auf eine psychische Problematik 
ergeben und eine solche auch vom Beschwerdeführer selber zu keiner Zeit geltend gemacht wird.

4. Wegen der festgestellten Arbeitsfähigkeit von 56.25%, muss nachfolgend die Berechnung 
des Invaliditätsgrades neu vorgenommen werden.

a) Gemäss ständiger Rechtsprechung hat die Ermittlung des ohne gesundheitliche Beein-
trächtigung mutmasslich erzielbaren Verdienstes (Valideneinkommen) so konkret wie möglich zu 
erfolgen. Es ist daher in der Regel vom letzten Lohn auszugehen, den der Versicherte vor Eintritt 
der Gesundheitsschädigung erzielt hat. Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist ent-
scheidend, was der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des frühstmöglichen Rentenbeginns nach dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei 
wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensent-
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bis-
herige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Hingegen 
kann sich das Valideneinkommen nicht auf den zuletzt bei dem früheren Arbeitgeber erzielten 
Lohn abstellen, falls der Beschwerdeführer diese Stelle aus invaliditätsfremden Gründen verliert 

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und als Gesunder nicht mehr an der bisherigen langjährigen Arbeitsstelle tätig wäre (Urteil BGer 
9C_5/2009 vom 16. Juli 2009 E. 2.3).

Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt 
sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile 
Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähig-
keit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeits-
leistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Ver-
dienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, na-
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls 
keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Recht-
sprechung entweder die Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundes-
amtes für Statistik oder die sogenannten DAP-Zahlen (DAP = Dokumentation von Arbeitsplätzen 
seitens der Suva ) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1; SVR 2005 UV Nr. 16 S. 52, 
Urteil EVG U 192/03 vom 22. Juni 2004 E. 3.1; je mit Hinweisen). 

Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durchschnittswerten ermittelt, 
ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug 
wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit kör-
perliche Schwerarbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens ebenfalls für 
leichtere Arbeiten nurmehr beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durch-
schnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ursprünglich nur bei Schwer-
arbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbe-
dingten Abzug, wobei die Rechtsprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere 
persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge-
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die 
Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann er-
folgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines 
oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge-
meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen verwerten kann. Bei der Be-
stimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Betracht fallenden Merkmale auf das 
Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und 
insgesamt auf höchstens 25% des Tabellenlohnes zu begrenzen. Dabei ist zu beachten, dass 
allfällige bereits bei der Parallelisierung der Vergleichseinkommen mitverantwortliche invaliditäts-
fremde Faktoren im Rahmen des sogenannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt 
werden dürfen (BGE 134 V 222 E. 5.2 mit Hinweisen). Das hohe Alter wirkt sich bei Männern im 
Alter von 40 bis 64/65 Jahren für Hilfsarbeitstätigkeiten im Anforderungsniveau 4 gemäss LSE 
aber sogar lohnerhöhend aus, weshalb unter diesen Umständen diesbezüglich kein Leidensabzug 
gerechtfertigt ist (vgl. hiezu Urteil BGer 8C_594/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 5).

b) In seiner Beschwerde vom 9. Dezember 2010 kritisiert der Beschwerdeführer in Bezug auf 
die Berechnung des Invaliditätsgrades nur, beim Leidensabzug sei nicht ersichtlich, welche Ele-
mente hierbei berücksichtigt worden seien. Es sei davon auszugehen, dass die Suva sowohl die 
eingeschränkte Arbeitsfähigkeit sowie invaliditätsfremde Aspekte miteinbezogen habe. Bezüglich 
der Festsetzung des Invalideneinkommens bringt der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme 
vom 5. März 2015 vor, die im Austrittsbericht der Klinik Bellikon vom 18. Mai 2004 erwähnten 

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reduzierten Eingliederungschancen aufgrund mangelnder Sprach- und einseitigen Berufskennt-
nissen sowie wegen der Tatsache, dass er ebenfalls für einfache Arbeiten viel Anleitung benötige, 
seien zu beachten. Zudem müsse die Festsetzung des Invalideneinkommens, auch wenn bereits 
ab dem 1. November 2008 Anspruch auf eine Rente bestehe, im Licht von Art. 28 Abs. 4 UVV 
vorgenommen werden, da er nächstes Jahr das 60. Altersjahr erreichen werde.

c) Der Beschwerdeführer hat unbestritten ab dem 1. November 2008 Anspruch auf eine 
Rente der Unfallversicherung, weshalb die Berechnung des Invaliditätsgrades grundsätzlich auf 
der Basis der Zahlen von 2008 zu erfolgen hat.

Gemäss den Angaben seines ehemaligen Arbeitgebers ergibt sich für das Jahr 2008 ein Validen-
einkommen von CHF 62'075.- (13 x 4'775.-).

Hinsichtlich des Invalideneinkommens hat sich die Suva in ihrem Einspracheentscheid vom 9. No-
vember 2010 auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik 
für das Jahr 2008, Tabelle A1, Zentralwert, somit CHF 4'806.- abgestützt, woran es nichts zu be-
anstanden gibt. Dies entspricht einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden, wobei diese aber 
bei 41.6 Stunden liegt. Mit dieser Arbeitszeit berechnet, beläuft sich der monatliche Lohn auf CHF 
4'998.24, bzw. das jährliche Einkommen auf CHF 59'978.88 (12 x 4'998.24). Unter der Berücksich-
tigung einer Arbeitsfähigkeit von 75% sowie einer um 25% eingeschränkten Leistungsfähigkeit er-
gibt sich ein Einkommen von CHF 33'738.12. Ferner ist ein Leidensabzug vorzunehmen. Da der 
von der Suva vorgenommene Leidensabzug von 25% auch invaliditätsbedingte Einschränkungen, 
namentlich wegen der damals nicht genauer definierten Ekzemschübe beinhaltete, welche bereits 
in der um 25% verminderten Leistungsfähigkeit miteingerechnet wurden, muss dieser neu festge-
legt werden. Weil dem Beschwerdeführer nur noch einfache Arbeiten möglich sind, er seit seiner 
Ankunft in der Schweiz 1984 einzig auf dem Bau tätig gewesen war und wegen seinen sprach-
lichen Schwierigkeiten, rechtfertigt sich ein Abzug von 10%. Das Alter kann demgegenüber nicht 
berücksichtigt werden, weil dieses sich, wie dargestellt, gemäss der Rechtsprechung sogar lohn-
erhöhend auswirkt. Damit ergibt sich ein Invalideneinkommen von CHF 28'677.40 und mithin eine 
Erwerbseinbusse von CHF 33'397.60, was einem Invaliditätsgrad von 53.8, gerundet 54% ent-
spricht.

Demgegenüber kommt vorliegend – im Gegensatz zur Ansicht des Beschwerdeführers – die 
Regelung von Art. 28 Abs. 4 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung 
(UVV; SR 832.202) nicht zur Anwendung, da der Beschwerdeführer im relevanten Zeitpunkt des 
von der Suva festgesetzten Rentenbeginns (1. November 2008) 52 Jahre alt und somit noch nicht 
in einem vorgerückten Alters war, welches hinsichtlich dieser Bestimmung in der Regel bei 60 
Jahren liegt (vgl. Urteil BGer U 538/06 vom 30. Januar 2007 E. 3.2, bestätigt in Urteil BGer 
8C_255/2009 vom 24. September 2009 E. 3.2.3, jeweils mit Hinweisen)

5. Schliesslich stellt sich die Frage, wer die Kosten des bidisziplinären Gutachtens 30. Januar 
2014 zu tragen hat.

a) In BGE 139 V 225 hat sich das Bundesgericht mit der Frage befasst, wer die Kosten eines 
gerichtlich angeordneten Gutachtens im Verfahren der Unfallversicherung zu tragen hat. Es hat er-
kannt, dass in sinngemässer Anwendung der gemäss BGE 137 V 210 für Verfahren der Invaliden-
versicherung geltenden Grundsätze die Kosten einer Expertise, welche das kantonale Gericht bei 
festgestellter Abklärungsbedürftigkeit in einem Verfahren der Unfallversicherung anstelle einer 
Rückweisung einholt, dem Unfallversicherer auferlegt werden können, wenn die Abklärungsergeb-

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nisse aus dem Verfahren vor dem Versicherungsträger in rechtserheblicher Weise nicht aus-
reichend beweiswertig sind, zur Durchführung der vom Gericht als notwendig erachteten Beweis-
massnahme an sich eine Rückweisung in Frage käme, eine solche indessen mit Blick auf die Wah-
rung der Verfahrensfairness entfällt. Daran ändert nichts, wenn die Gerichtsexpertise nicht bereits 
im ersten kantonalen Verfahren, sondern erst auf Anordnung des Bundesgerichts hin eingeholt 
wird (Urteil BGer 8C_71/2013 vom 27. Juni 2013 E. 2.1 und 2.2.3 in fine mit Hinweisen). Der Ent-
scheid über die Frage, wer die Kosten des vom Gerichts eingeholten Gutachtens zu tragen hat, 
muss begründet werden (Urteil BGer 9C_381/2013 vom 11. November 2013 E. 2.5).

b) Vorliegend wurde die Angelegenheit vom Bundesgericht an das Gericht zurückgewiesen, 
weil der rechtserhebliche Sachverhalt nicht vollständig erhoben worden war. Verlangt wurde die 
Einholung einer dermatologischen-arbeitsmedizinischen Begutachtung, welche sich unter Mitbe-
rücksichtigung der medizinischen Vorakten dazu zu äussern hatte, inwiefern die Arbeitsfähigkeit 
durch die Handekzeme eingeschränkt sei und inwieweit hierbei Arbeitsausfälle zu erwarten seien. 
Mit anderen Worten waren die Abklärungsergebnisse aus dem Verwaltungsverfahren in rechtser-
heblichen Punkten nicht ausreichend beweiswertig. Das vom Gericht eingeholte Gutachten erweist 
sich in seinem Ganzen als schlüssig und nachvollziehbar und hat die Fall-Lösung ermöglicht. Es 
rechtfertigt sich deshalb, die Kosten des bidisziplinären Gutachtens inklusive der Beantwortung der 
Zusatzfragen von insgesamt CHF 7'253.- der Suva aufzuerlegen.

6. Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer aufgrund seines chronischen Handekzems 
Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 
54% zuzüglich allfälliger Verzugszinsen. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Einsprache-
entscheid vom 9. November 2010 wird in dem Sinne angepasst, dass der Beschwerdeführer ab 
dem 1. November 2008 Anspruch auf eine Rente der Unfallversicherung auf der Basis eines Invali-
ditätsgrads von 54% hat.

Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens werden 
keine Gerichtskosten erhoben. Demgegenüber werden die Kosten der bidisziplinären Abklärung in-
klusive der Beantwortung der Zusatzfragen durch die Experten von insgesamt CHF 7'253.- der 
Suva auferlegt.

Da der Beschwerdeführer mit seinen Anträgen obsiegt, hat er Anspruch auf eine Parteientschädi-
gung. Diese ist angesichts des getätigten, notwendigen Aufwandes, des mehrfachen Schriften-
wechsels, der Komplexität der Angelegenheit und der eingereichten Kostenlisten seines Rechts-
vertreters vom 13. Dezember 2012 und 25. Juni 2015 für den Aufwand bis 31. Dezember 2010 auf 
CHF 1'820.85 (7 Stunden 55 Minuten à CHF 230.-) festzusetzen. Hinzu kommen die Auslagen 
(Kopien à CHF 0.40) in der Höhe von CHF 47.60 sowie die Mehrwertsteuer von CHF 142.- (7.6% 
von CHF 1'868.45), was einen Betrag von CHF 2'010.45 ergibt.

Hinsichtlich der ab dem 1. Januar 2011 angefallenen Arbeiten wird Rechtsanwalt Daniel Zbinden 
eine Entschädigung von CHF 4'523.35 (19 Stunden und 40 Minuten à CHF 230.-) sowie Auslagen 
(Kopien à CHF 0.40 Franken) von CHF 113.- angerechnet, was zusammen mit der Mehrwertsteuer 
von CHF 370.90 (8% von CHF 4'636.35) einen Betrag von CHF 4'894.25 ergibt. 

Der Totalbetrag von CHF 6'904.70 (CHF 2'010.45 + CHF 4'894.25) ist durch die Suva zu über-
nehmen.

Der Hof erkennt:

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I. Die Beschwerde von A.________ wird gutgeheissen.

Der Einspracheentscheid vom 9. November 2010 wird in dem Sinne angepasst, dass 
A.________ ab dem 1. November 2008 Anspruch auf eine Rente der Unfallversicherung auf 
der Grundlage eines Invaliditätsgrads von 54% hat.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. Demgegenüber werden die Kosten der 
bidisziplinären Begutachtung sowie der Beantwortung der Zusatzfragen durch die Experten 
von insgesamt CHF 7'253.- der Suva auferlegt.

III. A.________ wird zu Lasten der Suva für das vorliegende Verfahren eine 
Parteientschädigung für Honorar (CHF 6'344.20) und Auslagen (CHF 160.60) von 
CHF 6504'80, zuzüglich der Mehrwertsteuer von CHF 512.90 (7.6% von CHF 1'868.45 sowie 
8% von CHF 4'636.35) und damit insgesamt von CHF 6'904.70 zugesprochen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die 
Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen 
die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das 
Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der 
angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor 
dem Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 4. August 2015/bsc

Präsidentin Gerichtsschreiber-Berichterstatter