# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b8724173-3ba9-5369-b163-6d35d905a7b6
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-25
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 25.07.2023 IV 2021/178
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_IV-2021-178_2023-07-25.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2021/178

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 25.08.2023

Entscheiddatum: 25.07.2023

Entscheid Versicherungsgericht, 25.07.2023
Art. 23 BVG. Art. 26 BVG. Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Bindungswirkung 
zwischen Invalidenversicherung und beruflicher Vorsorge. Würdigung der 
Berichte von behandelnden Fachärzten. Rentenanspruch (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. Juli 2023, IV 
2021/178). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_571/2023.

Entscheid vom 25. Juli 2023

Besetzung

Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus und Tanja 

Petrik-Haltiner; Gerichtsschreiber Tobias Bolt

Geschäftsnr.

IV 2021/178

Parteien

Pensionskasse A.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Elisabeth Glättli, Probst Partner AG 

Rechtsanwälte, Bahnhofplatz 18, 8401 Winterthur,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 2/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdegegnerin,

am Verfahren beteiligt

B.___,

Beigeladener,

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Soluna Girón, schadenanwaelte AG, 

Alderstrasse 40, Postfach, 8034 Zürich,

Gegenstand

Rente (für B.___)

Sachverhalt

A.  

B.___ meldete sich im Mai 2013 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Die Stadtverwaltung C.___ berichtete im Mai 2013 

(IV-act. 4), der Versicherte habe ab dem 1. Juli 2010 als Pfänder und Teamleiter für sie 

gearbeitet. Er habe das Arbeitsverhältnis per 30. April 2013 gekündigt. Der letzte 

Arbeitstag sei der 8. Januar 2013 gewesen. Die D.___ AG teilte im Juni 2013 mit (IV-

act. 9), der Versicherte sei seit dem 7. Januar 2013 arbeitsunfähig. Er leide an einer 

mittelgradigen depressiven Episode mit einem somatischen Syndrom sowie an einem 

Tinnitus. Bis auf weiteres sei er vollständig arbeitsunfähig. In einem Austrittsbericht 

vom 30. April 2015 betreffend eine stationäre Behandlung in der Zeit vom 12. Januar 

2015 bis zum 27. Februar 2015 gab die D.___ AG an (IV-act. 87), der 

Gesundheitszustand des Versicherten habe sich verschlechtert. Klinisch seien 

Konzentrationsstörungen, eine formalgedankliche Hemmung, ein niedergeschlagener 

und hoffnungsloser Affekt, eine erheblich verminderte Schwingungsfähigkeit, ein stark 

reduzierter Antrieb mit einer deutlich sichtbaren Erschöpfung bei einer gleichzeitigen 

Anspannung und inneren Unruhe objektiviert worden. Bei einer Klärung der aktuellen 

Lebenssituation und des biographischen Hintergrundes seien die Auswirkungen 

A.a. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 3/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

schwerwiegender Traumatisierungen in der Kindheit und Jugend als für das aktuelle 

Erleben massgebend erkannt worden. Eine genauere Diagnostik habe bestätigt, dass 

die Kriterien einer posttraumatischen Belastungsstörung erfüllt seien. Diagnostisch 

leide der Versicherte an einer rezidivierenden depressiven Störung mit einer 

gegenwärtig schweren Episode ohne psychotische Symptome sowie an einer 

posttraumatischen Belastungsstörung. Der Psychiater Dr. med. E.___ vom IV-internen 

regionalen ärztlichen Dienst (RAD) qualifizierte den Austrittsbericht als überzeugend (IV-

act. 90). Nach der Würdigung eines Verlaufsberichtes der D.___ AG vom 7. September 

2015 (IV-act. 95) hielt der RAD-Psychiater Dr. E.___ am 14. September 2015 fest, der 

Versicherte sei bis auf weiteres vollständig arbeitsunfähig (IV-act. 97). Mit einer 

Verfügung vom 13. Januar 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten rückwirkend ab 

dem 1. Januar 2014 eine ganze Rente zu (IV-act. 118).

Auf eine gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde der Pensionskasse A.___ 

trat das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mangels eines schutzwürdigen 

Interesses der Pensionskasse nicht ein (Entscheid IV 2016/52 des St. Galler 

Versicherungsgerichtes vom 27. April 2018). Das Bundesgericht hob diesen 

Nichteintretensentscheid mit einem Urteil vom 16. November 2018 (9C_431/2018) auf; 

es wies die Sache zur neuen Entscheidung an das Versicherungsgericht zurück. Mit 

einem Entscheid vom 27. Juni 2019 (IV 2018/401) wies das Versicherungsgericht die 

Beschwerde der Pensionskasse gegen die Verfügung vom 13. Januar 2016 mit der 

Begründung ab, die Berichte der D.___ AG und die Aktenwürdigung des RAD-Arztes 

Dr. E.___ belegten mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherte ab Januar 2013 für sämtliche Tätigkeiten 

vollständig arbeitsunfähig und damit zu 100 Prozent invalid gewesen sei. Folglich stehe 

ihm für die Zeit nach dem Ablauf des sogenannten Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. 

b IVG eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu. Die Pensionskasse erhob am 13. 

September 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde gegen diesen Entscheid (vgl. 

IV-act. 150). Mit einem Urteil vom 16. Januar 2020 (9C_548/2019) hob das 

Bundesgericht den Entscheid IV 2018/401 des Versicherungsgerichtes des Kantons St. 

Gallen vom 27. Juni 2019 auf (vgl. IV-act. 155). Es hielt fest, die ausschlaggebende 

Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung sei in den medizinischen Akten 

nicht hinreichend überzeugend begründet worden. Der medizinische Sachverhalt 

A.b. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 4/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

erweise sich damit als unzureichend ermittelt. Die Sache sei an die IV-Stelle 

zurückzuweisen. Diese werde eine psychiatrische Begutachtung des Versicherten 

veranlassen und anschliessend neu über das Rentenbegehren entscheiden.

Im Auftrag der IV-Stelle erstattete der Psychiater Dr. med. F.___ am 15. Dezember 

2020 ein fachärztliches Gutachten (IV-act. 179). Er hielt fest, er habe den Versicherten 

am 18. September 2020 während drei Stunden untersucht, am 1. Oktober 2020 eine 

zweieinhalb Stunden dauernde strukturierte klinische Diagnostik durchgeführt und am 

22. Oktober 2020 eine weitere zweistündige Untersuchung vorgenommen. Am 3. 

Dezember 2020 habe er sich telefonisch mit dem leitenden Psychologen der D.___ AG 

ausgetauscht. Der Versicherte sei zu Beginn der Untersuchung misstrauisch und 

reizbar gewesen. Im Verlauf habe er scheu gewirkt. Der Blick sei oft in die Ferne 

gerichtet gewesen. Der Versicherte sei sehr affektlabil gewesen. Immer wieder hätten 

Absence-artige Sequenzen beobachtet werden können. Während der gesamten 

Untersuchung sei der Versicherte sehr deutlich angespannt gewesen. Ausserhalb von 

Affektadzerbationen (gemeint wohl: Affektexacerbationen) habe der Versicherte sehr 

leise und monoton gesprochen. Den Blickkontakt habe er nur selten aufgenommen. Die 

Mitarbeit in den Untersuchungen sei jedoch gut gewesen. Bereits im Vorfeld der 

Untersuchungen sei aufgefallen, dass sich der Versicherte sehr korrekt und akkurat 

verhalten habe. Vor der ersten Untersuchung habe er sich gemeldet, um darauf 

hinzuweisen, dass der Wochentag und das Datum auf der Einladung nicht 

übereinstimmten. Beim Beantworten der Fragebögen habe er durch Streichungen 

Fragen korrigiert, die offensichtliche Nonsens-Symptome abgefragt hätten. Teilweise 

habe er Kommentare hinzugefügt, damit sich sinnvolle Symptomschilderungen 

ergeben hätten. In den Untersuchungen seien praktisch keine freundlichen oder 

fröhlichen Affekte zu beobachten gewesen. Eine freundliche Zuwendung habe den 

Versicherten jeweils eher irritiert. Von den gestellten Fragen sei er immer wieder 

abgeschweift. Es sei kaum möglich gewesen, ihn in der Befragung zu strukturieren. Im 

Rahmen der ersten Untersuchung habe der Sachverständige im Verlauf des eigentlich 

geplanten strukturierten Interviews beschlossen, den Versicherten frei erzählen zu 

lassen und nur durch einzelne Nachfragen immer wieder relevante Informationen zu 

erhalten. Das Gefühl, die Kontrolle über das Gespräch zu haben, habe es dem 

Versicherten ermöglicht, seine Abwehrhaltung und sein Misstrauen besser zu 

A.c. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 5/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

überwinden. Bei den strukturierten klinischen Interviews habe sich der Versicherte 

dagegen an die vorgegebenen Fragen gehalten. Objektiv klinisch hätten keine 

Bewusstseinsstörungen festgestellt werden können. Der Versicherte sei zu allen 

Qualitäten voll orientiert gewesen. Zeitweise hätten aber vorübergehende leichte 

Beeinträchtigungen im Rahmen von „flash backs“ beobachtet werden können. Dem 

Versicherten sei es jedoch möglich gewesen, sich jeweils schnell wieder zu 

reorientieren. Die Auffassung sei ungemindert gewesen. Obwohl er sehr emotional 

reagiert habe, habe der Versicherte den Sinn des Untersuchungskontextes und der 

Fragen verstanden und adäquate Antworten gegeben. In einigen Momenten habe er 

verzögert reagiert, wobei er vermindert ansprechbar gewirkt habe, was im Sinne einer 

dissoziativen Symptomatik zu werten sei. Die Konzentration sei subjektiv deutlich, 

objektiv aber nur leicht bis mässig beeinträchtigt gewesen. Hinweise auf 

Gedächtnisstörungen, Paramnesien, Konfabulationen oder Zeitgitterstörungen hätten 

nicht festgestellt werden können. Formale Denkstörungen hätten nicht vorgelegen. 

Allerdings hätten sich eine leichte Einengung des Denkens sowie eine ausgeprägte 

Grübelneigung gezeigt. Sowohl in den Aussagen als auch in der Mimik und Gestik 

habe sich ein deutliches Misstrauen gezeigt. Ebenfalls deutlich erkennbar seien 

Phobien und eine Ängstlichkeit gewesen, vor allem soziale Situationen und 

Erinnerungen an traumatische Erlebnisinhalte betreffend. Anzeichen für Zwänge hätten 

nicht festgestellt werden können, jedoch seien gewisse Hinweise auf eine pedantisch-

zwanghafte Verarbeitungsweise im Sinne eines überdauernden 

Persönlichkeitsmerkmals aufgefallen. Sinnestäuschungen hätten nicht festgestellt 

werden können. Vereinzelt hätten Ich-Störungen im Sinne einer Derealisation und 

Depersonalisation beobachtet werden können. Sowohl zu Beginn als auch im Verlauf 

der Untersuchungen habe der Versicherte immer wieder sehr affektlabil imponiert. Im 

Verlauf sei er überwiegend teils depressiv herabgestimmt, teils gereizt und angespannt 

gewesen. Positive Affekte seien zu keinem Zeitpunkt feststellbar gewesen. 

Inhaltsbezogen sei eine sehr gesteigerte Affektlabilität zu beobachten gewesen: Der 

Versicherte sei immer wieder in Tränen ausgebrochen, habe am ganzen Körper 

gezittert. Er habe den Eindruck des Erschüttertseins vermittelt. Als er sich aus einer 

Flasche etwas Mineralwasser in sein Glas habe einschütten wollen, habe er so stark 

gezittert, dass er kaum das Glas getroffen habe. Dabei seien ihm die Tränen am 

Gesicht heruntergeflossen. Die affektive Schwingungsfähigkeit sei allgemein sehr stark 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 6/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

eingeschränkt gewesen. Eine Hoffnungslosigkeit sei deutlich ausgeprägt zum Ausdruck 

gebracht worden. Fragen nach der Zukunft seien allesamt mit negativen Erwartungen 

beantwortet worden. Der Versicherte habe angegeben, dass er nicht mehr könne, es 

gerade noch knapp schaffe, die Aufgaben im Haushalt zu bewältigen. Seine Antworten 

auf entsprechende Fragen hätten eine Anhedonie sowie eine sexuelle Abstinenz 

gezeigt. Schuldgefühle seien als ein chronischer Begleiter angegeben worden. Zudem 

habe der Versicherte ausgeprägte Schamgefühle und das Gefühl der Ohnmacht 

respektive des Ausgeliefertseins sowie der Hilflosigkeit angegeben. Die geschilderte 

Thematik habe nicht zu inadäquaten (wahnhaften) Schuldgefühlen im Sinne einer 

wahnhaften Depression gepasst, da sie einen konkreten und nachvollziehbaren Bezug 

zu den (im Gutachten sehr ausführlich und detailliert geschilderten, hier aus 

Persönlichkeitsschutzüberlegungen aber nicht wiedergegebenen) traumatischen 

Erlebnissen gehabt hätten. Misshandelte, vernachlässigte und missbrauchte Kinder 

entwickelten meist objektiv inadäquate, subjektiv aber scheinbare Sinnhaftigkeit 

vermittelnde Schuld- und Schamgefühle, die sich ohne korrigierende 

Beziehungserfahrungen lebenslang tradieren könnten. In der Untersuchung sei der 

Antrieb unauffällig gewesen. Themenabhängig sei eine Nervosität mit einer vermehrten 

motorischen Unruhe deutlich zu beobachten gewesen; der Versicherte habe dann 

jeweils als in einem belastenden Thema „gefangen“ gewirkt. Der motorische 

Grundtonus sei im Sinne einer chronischen erhöhten psychischen Anspannung erhöht 

gewesen. Eine Theatralik sei nicht aufgefallen. Bezüglich der Angaben zur kognitiven 

Minderleistung sei eine gewisse Verdeutlichungstendenz nicht ganz auszuschliessen. 

Hinweise auf eine offensichtliche Aggravation oder gar Simulation hätten vor dem 

Hintergrund eines zum beklagten Beschwerdebild und zur Anamnese passenden 

psychopathologischen Befundes jedoch nicht bestanden. Der Versicherte habe einen 

ausgeprägten sozialen Rückzug und ein selbstschädigendes Verhalten mit exzessivem 

Sport, Selbstverletzungen und schweren Alkoholabstürzen angegeben. Er habe eine 

ausgeprägte Suizidalität angegeben. In der Vergangenheit habe er bereits 

Suizidversuche unternommen. Die „Brief Symptom Checklist“ habe für die Skalen 

„unsicherer Sozialkontakt“, „Ängstlichkeit“ und „phobische Angst“ Maximalwerte 

gezeigt; in allen neun Skalen sei eine psychisch auffällige Belastung ersichtlich 

geworden. Das „Beck Depressions-Inventar“ habe einen einer schweren Depression 

entsprechenden Gesamtsummenwert geliefert. Auch der Gesamtsummenwert der 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 7/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

„Hamilton Depression Scale“ habe einer schweren Depression entsprochen. Im 

Fragebogen zu dissoziativen Symptomen habe der Versicherte vor allem das Symptom 

der Derealisation und Depersonalisation als deutlich vorhanden angegeben; diese und 

die übrigen Angaben passten zu einer posttraumatischen Belastungsstörung mit 

dissoziativen Symptomen nach DSM-5 respektive zur komplexen posttraumatischen 

Belastungsstörung nach ICD-11. Der „Childhood Trauma Questionnaire“ habe für alle 

Skalen sehr hohe Werte ergeben. Der strukturierte Fragebogen simulierter Symptome 

habe einen etwas über dem Cut Off liegenden Wert ergeben, der sich aber noch in 

einem uneindeutigen Graubereich befunden habe, zumal sich darunter mehrheitlich 

Items befunden hätten, die im Kontext einer diagnostizierbaren Störung durchaus als 

plausible Beschwerden gewertet werden könnten. Die strukturierten klinischen 

Interviews („International Trauma Interview“, „SCID-5-CV“ und „SCID-5-SPQ“) hätten 

mehrheitlich schwere bis extreme Beeinträchtigungen bezüglich der abgefragten 

Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung, das Vorliegen fast sämtlicher 

Kriterien für die Diagnose einer „major depression“, eines Substanzkonsums und einer 

Agoraphobie sowie gewisse Hinweise auf Persönlichkeitsstörungen ergeben. Die 

Berichte der behandelnden Fachärzte, der bei den aktuellen Untersuchungen 

gewonnene objektive klinische Befund, die Testergebnisse der strukturierten 

Fragebögen und die Schilderungen des Versicherten sowie des leitenden Psychologen 

der D.___ AG ergäben das in sich stimmige Gesamtbild einer Persönlichkeitsänderung 

nach einer Extrembelastung (ICD-10: F62.0) respektive einer komplexen 

posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-11: 6B41), einer persistierenden 

depressiven Störung nach DSM-5 mit einer aktuell rezidivierenden depressiven 

Episode gegenwärtig schweren Ausmasses (ICD-10: F33.20; F34.1), einer Agoraphobie 

mit Panikstörungen (ICD-10: F40.01), einer Alkoholabhängigkeit mit einem 

episodischen Substanzgebrauch (ICD-10: F10.26) sowie – ohne Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit – einer zwanghaften Persönlichkeitsakzentuierung (ICD-10: Z73.1). Der 

aktuelle Querschnittbefund lege nahe, dass der Versicherte gegenwärtig nicht 

arbeitsfähig sei und dass sich daran ohne Fortschritte in einer Behandlung auch nichts 

ändern werde. Das Hauptaugenmerk müsse auf der Therapie liegen. 

Erfahrungsgemäss änderten sich die überdauernden Probleme bei derartiger 

Ausprägung nur allmählich. Ab einem gewissen Zeitpunkt könne jedoch perspektivisch 

eine berufliche Wiedereingliederung geplant werden, auch wenn noch nicht alles 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 8/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

behandelt sei und problematische Muster des Verhaltens und Erlebens andauerten. 

Prognostisch könne gegebenenfalls nach zwei Jahren intensiver therapeutischer 

Bemühungen, allenfalls auch in einem stationären Rahmen mit einer spezialisierten 

Therapie in einem leidensgerechten Rahmen mit einem Wiedereinstieg gerechnet 

werden, zunächst allerdings in einem bescheidenen Rahmen. Der RAD-Arzt Dr. E.___ 

hielt am 4. Januar 2021 fest, auf das Gutachten müsse abgestellt werden; der 

Versicherte sei vollständig arbeitsunfähig (IV-act. 182).

Am 5. Februar 2021 teilte die IV-Stelle dem Versicherten in einem mit „Auflage bei 

Rentenzusprechung“ betitelten Schreiben mit (IV-act. 188), dass er „nach wie vor“ 

einen Anspruch auf eine ganze Rente habe. Die Arbeitsfähigkeit könne allerdings 

gemäss dem Gutachten von Dr. F.___ mittels einer gezielten Therapie gesteigert 

werden. Im Rahmen der Schadenminderungspflicht müsse sich der Versicherte einer 

intensiven störungsspezifischen traumafokussierten Therapie unterziehen. Im Rahmen 

der amtlichen Revision im März 2024 werde die IV-Stelle prüfen, ob eine solche 

Therapie in Angriff genommen worden sei. Sollte dies nicht der Fall sein, werde sie eine 

Einstellung oder Kürzung der Rente in Anwendung des Art. 21 Abs. 4 ATSG prüfen. Mit 

einem Vorbescheid vom selben Datum teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass 

sie die Zusprache einer ganzen Rente mit Wirkung ab dem 1. Januar 2014 vorsehe (IV-

act. 189). Dagegen liess die Pensionskasse am 15. März 2021 einwenden (IV-act. 193), 

das Gutachten von Dr. F.___ überzeuge nicht. Die Diagnosestellung nach ICD-11 sei 

unzulässig, weil der ICD-11 noch nicht „in Kraft getreten“ sei. Das Trauma sei nicht 

hinreichend belegt. Der Versicherte habe eine weitgehend unauffällige Schulzeit 

verbracht, eine kaufmännische Lehre absolviert und während 20 Jahren in stabilen 

Verhältnissen gelebt. Die Diagnose einer depressiven Störung überzeuge ebenfalls 

nicht, weil der Sachverständige sie ungenügend begründet habe. Auch die Diagnose 

einer Agoraphobie sei nicht nachvollziehbar, da der Versicherte offenkundig ein 

Fitnesscenter besuchen könne. Anhand des vom Bundesgericht definierten 

„Standardindikatoren-Kataloges“ lasse sich keine relevante Invalidität nachvollziehen, 

denn in erster Linie fehle es an der Compliance bezüglich der 

Schadenminderungspflicht. Der Versicherte müsse polydisziplinär begutachtet werden. 

Der RAD-Arzt Dr. E.___ hielt am 18. März 2021 fest, die Rechtsvertreterin der 

Pensionskasse bemängele als medizinischer Laie die gutachterlichen Ausführungen, 

A.d. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 9/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.  

führe aber keinen medizinischen Bericht an, der diese Zweifel belegen könnte (IV-act. 

194). Mit einer Verfügung vom 9. August 2021 sprach die IV-Stelle dem Versicherten 

mit Wirkung ab dem 1. Januar 2014 eine ganze Rente zu (IV-act. 206).

Am 14. September 2021 liess die Pensionskasse (nachfolgend: die 

Beschwerdeführerin) eine Beschwerde gegen die Verfügung vom 9. August 2021 

erheben (act. G 1). Sie liess die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die 

Rückweisung der Sache an die IV-Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) zur 

polydisziplinären Begutachtung und zur Prüfung von medizinischen und beruflichen 

Massnahmen beantragen. Zur Begründung führte sie aus, die Beschwerdegegnerin 

habe den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie 

sich nicht eingehend mit den Einwänden gegen den Vorbescheid befasst habe. Der 

Sachverständige Dr. F.___ sei kein zertifizierter Gutachter. Das Gutachten überzeuge 

nicht. Nur die Diagnose bezüglich der Suchterkrankung sei nachvollziehbar. Der 

medizinische Sachverhalt sei unvollständig ermittelt worden. Die Beschwerdegegnerin 

hätte medizinische Eingliederungsmassnahmen anordnen müssen.

B.a. 

Die Beschwerdegegnerin beantragte am 19. November 2021 die Abweisung der 

Beschwerde (act. G 4). Zur Begründung führte sie an, der Sachverständige Dr. F.___ 

sei ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, arbeite als leitender Arzt für einen 

kantonalen psychiatrischen Dienst, befasse sich schwerpunktmässig mit affektiven 

Erkrankungen inklusive Traumafolgestörungen, habe mehrere Jahre für den 

versicherungspsychiatrischen Dienst der Suva gearbeitet, sei entsprechend SIM-

zertifiziert und habe Schulungen zum Thema „Begutachtung von 

Traumafolgestörungen“ bei der asim in Basel gegeben. Damit sei er durchaus zur 

Begutachtung des Versicherten qualifiziert gewesen. Eine SIM-Zertifizierung sei 

übrigens von Gesetzes wegen nicht erforderlich. Das Gutachten von Dr. F.___ erfülle 

sämtliche Anforderungen gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Der RAD-

Psychiater Dr. E.___ habe das Gutachten gewürdigt und als überzeugend qualifiziert.

B.b. 

Die Beschwerdeführerin liess am 8. Februar 2022 an ihren Anträgen festhalten und 

zusätzlich beantragen, dass die Beschwerdegegnerin umgehend angewiesen werde, 

die Rentenzahlungen an den Versicherten einzustellen (act. G 9).

B.c. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 10/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Duplik (act. G 11).B.d. 

Der Versicherte (nachfolgend: der Beigeladene) liess am 16. Juni 2022 die 

Abweisung der Beschwerde, eventualiter das Stellen von Rückfragen an den 

Sachverständigen und subeventualiter eine Ergänzung des Gutachtens mit einer 

anschliessenden Gerichtsbegutachtung beantragen (act. G 19). Zur Begründung liess 

er ausführen, der Beschwerdeführerin sei es nicht gelungen, Zweifel an der 

Überzeugungskraft des Gutachtens von Dr. F.___ zu wecken. Sollte das 

Versicherungsgericht wider Erwarten zur Auffassung gelangen, dass das Gutachten 

von Dr. F.___ keine ausreichende Beweisgrundlage darstelle, seien Rückfragen an den 

Sachverständigen zu stellen.

B.e. 

Am 25. August 2022 nahm der Beigeladene persönlich Stellung zu den Eingaben 

der Beschwerdeführerin (act. G 24).

B.f. 

Die Beschwerdeführerin liess am 1. September 2022 Stellung zur Eingabe des 

Beigeladenen vom 16. Juni 2022 nehmen, wobei sie ausdrücklich an ihren Anträgen 

festhalten liess (act. G 25). Zur Eingabe vom 25. August 2022 liess sie am 21. 

September 2022 Stellung nehmen.

B.g. 

Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf eine Stellungnahme (act. G 32).B.h. 

Der Beigeladene liess am 24. Oktober 2022 Stellung zu den Eingaben der 

Beschwerdeführerin vom 1. und 21. September 2022 nehmen und die Durchführung 

einer öffentlichen Verhandlung einschliesslich einer Vorladung des Sachverständigen 

beantragen (act. G 36).

B.i. 

Mit einem Zwischenentscheid vom 14. Februar 2023 trat das Versicherungsgericht 

des Kantons St. Gallen nicht auf den Antrag der Beschwerdeführerin vom 1. 

September 2022 ein, die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, die Rentenzahlungen 

an den Beigeladenen einzustellen; es überwies die Sache an das Bundesamt für 

Sozialversicherungen (act. G 40). Zur Begründung führte es an, die 

Beschwerdegegnerin habe in der angefochtenen Verfügung keinen Entzug der 

aufschiebenden Wirkung einer allfälligen Beschwerde angeordnet und dem Gericht 

nach der Beschwerdeerhebung auch keinen Entzug der aufschiebenden Wirkung 

B.j. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 11/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

beantragt. Folglich sei die angefochtene Verfügung nicht vollstreckbar, weshalb keine 

Rentenzahlungen erfolgen dürften. Sollte die Beschwerdegegnerin trotzdem weiter 

Rentenzahlungen leisten, müsste sie von der zuständigen Aufsichtsbehörde, dem 

Bundesamt für Sozialversicherungen, angehalten werden, ihr gesetzwidriges Verhalten 

einzustellen.

Der Beigeladene zog seinen Antrag auf eine öffentliche Verhandlung am 1. März 

2023 zurück (act. G 41).

B.k. 

Das Versicherungsgericht ersuchte Dr. F.___ am 2. März 2023, Stellung zum 

Verlauf der Arbeitsfähigkeit in der Zeit von November 2013 bis Dezember 2020 zu 

nehmen (act. G 43). Am 4. Mai 2023 antwortete Dr. F.___ (act. G 53), beim 

Beigeladenen bestehe aufgrund einer fortgesetzten Traumatisierung und sehr 

ungünstigen Gedeihbedingungen seit der Kindheit eine psychische Störung, die sich 

als Folge dieser Umstände und seiner Reaktion respektive seiner Bemühung hierauf, 

mit diesen Umständen zurecht zu kommen, entwickelt habe. Bis es zu 

einschneidenden Änderungen in seinem Lebensentwurf gekommen sei, habe der 

Beigeladene versucht, seine ihn stark prägende Lebensgeschichte zu verdrängen und 

vor anderen zu verbergen. Mit dem Anliegen, einen „Schlussstrich“ unter seine 

Vergangenheit zu ziehen, habe er sich im Jahr 2010 auf ein Angebot für eine leitende 

Position beim Betreibungsamt der Stadt C.___ eingelassen. Diese Tätigkeit habe von 

ihm aber genau jene sozialen Fertigkeiten – auch unter Belastungsbedingungen – 

gefordert, die er bis dahin allenfalls rudimentär an der Oberfläche beherrscht, aber 

nicht wirklich verinnerlicht gehabt habe. Hinzu gekommen sei, dass er – mit dem 

erklärten Ziel, „so normal zu sein wie andere“ – geheiratet habe. Wie zu erwarten, sei 

das gründlich schief gegangen. Ab jenem Zeitpunkt habe allmählich die Laufbahn als 

Patient begonnen. Im Jahr 2011 habe er ein „Burnout“ erlitten. Im Oktober 2012 seien 

Angstzustände und Panikattacken, ein Tinnitus, Schlafstörungen und eine starke 

Erschöpfung eingetreten. Ab dem Jahr 2013 sei er dann fortgesetzt vom Hausarzt 

krank geschrieben worden. Die gesamte Problematik sei im Grossen und Ganzen 

erstmals in einem Bericht beschrieben worden, der im Mai 2014 erstellt worden sei. Die 

relevante gesundheitliche Problematik mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe 

sich somit mit dem ersten Herausfallen aus dem Arbeitsprozess in der zuletzt 

ausgeübten Tätigkeit, den zunehmenden psycho-physiologischen 

B.l. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 12/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Erwägungen

1.

Der Zweck dieses Beschwerdeverfahrens erschöpft sich in der Überprüfung der 

angefochtenen Verfügung auf deren Rechtmässigkeit, weshalb sein Gegenstand jenem 

des vorangegangenen Verwaltungsverfahrens entsprechen muss. Dieser hat in der 

Prüfung des im Mai 2013 gestellten Rentenbegehrens bestanden. Zwar hat die 

Beschwerdegegnerin bereits am 13. Januar 2016 eine Rentenzusprache verfügt, aber 

diese Verfügung ist vom Bundesgericht mit dem Urteil 9C_548/2019 vom 16. Januar 

2020 aufgehoben worden. Da jenes Bundesgerichtsurteil kassatorischer Natur 

gewesen ist und lediglich verbindliche Anweisungen bezüglich der 

Sachverhaltsabklärung im Verwaltungsverfahren enthalten hat, hat das ursprünglich im 

Erschöpfungssymptomen und dem Scheitern des ambitionierten Lebensentwurfes 

entwickelt, wobei sich das Vollbild im Laufe von Monaten bis zum Jahr 2014 allmählich 

entwickelt habe.

Der Beigeladene liess am 17. Mai 2023 geltend machen, Dr. F.___ habe die 

Diagnosestellung und das Arbeitsunfähigkeitsattest der behandelnden Ärzte – wie 

bereits davor der RAD-Arzt Dr. E.___ – bestätigt, weshalb kein Zweifel an der 

Rechtmässigkeit der Rentenzusprache mehr bestehen könne (act. G 55).

B.m. 

Die Beschwerdeführerin liess am 23. Juni 2023 einwenden (act. G 60), sie könne 

nicht nachvollziehen, weshalb das Versicherungsgericht Rückfragen an Dr. F.___ 

gestellt habe, da dessen Gutachten bereits grundsätzlich nicht überzeuge. Seit dem 1. 

Januar 2022 müssten Sachverständige über ein SIM-Zertifikat verfügen (Art. 71 Abs. 2 

IVV), was bei Dr. F.___ wohl nicht der Fall sei. Insofern bestünden „auch hinsichtlich der 

Person des Gutachters und den Umständen der Gutachtenserstellung grosse 

Einwände“. Der Sachverständige habe die Lebensgeschichte des Beigeladenen falsch 

dargestellt. Aus den Akten gehe hervor, dass der Beigeladene ein gravierendes und 

langjähriges Suchtproblem habe. Entscheidend ins Gewicht fielen lediglich diese 

suchtmittelspezifischen Faktoren sowie allenfalls somatische Probleme, nicht aber die 

von Dr. F.___ angeführten Gründe, die ohnehin nicht nachvollziehbar seien. In seiner 

Stellungnahme habe Dr. F.___ im Übrigen die Frage des Versicherungsgerichtes gar 

nicht beantwortet.

B.n. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Mai 2013 eröffnete Verwaltungsverfahren wieder „aufgelebt“, ohne dass sein 

Gegenstand durch die zwischenzeitlichen Gerichtsverfahren beeinflusst gewesen wäre. 

Den Gegenstand des mit der angefochtenen Verfügung vom 9. August 2021 

abgeschlossenen Verwaltungsverfahrens hat also die Frage nach einem 

Rentenanspruch des Beschwerdeführers ab dem 1. November 2013 (vgl. Art. 29 Abs. 1 

IVG) gebildet. Auch in diesem Beschwerdeverfahren ist folglich zu prüfen, ob der 

Beschwerdeführer ab dem 1. November 2013 einen Anspruch auf eine Rente der 

Invalidenversicherung gehabt hat. Auf das Begehren der Beschwerdeführerin, die 

Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, medizinische und berufliche Massnahmen zu 

prüfen, kann deshalb nicht eingetreten werden.

2.  

Gemäss dem Art. 28 Abs. 1 IVG hat eine versicherte Person, die ihre 

Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, 

erhalten oder verbessern kann, die während eines Jahres ohne einen wesentlichen 

Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist und die 

nach dem Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ist, einen Anspruch 

auf eine Rente der Invalidenversicherung. Für die Bemessung der Invalidität ist nach 

Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit dem Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das 

die versicherte Person nach dem Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung und nach 

der Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit bei einer 

ausgeglichenen Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung zu jenem 

Erwerbseinkommen zu setzen, das sie erzielen könnte, wenn sie gesund geblieben 

wäre.

2.1. 

Der Beigeladene hat eine kaufmännische Berufslehre abgeschlossen. Vor dem 

Eintritt der Gesundheitsbeeinträchtigung ist er als „Teamleiter Pfänder“ tätig gewesen. 

Der Jahreslohn hat sich im Jahr 2012 auf 98’189 Franken belaufen. Angesichts der 

Berufskarriere ist davon auszugehen, dass er ohne die Gesundheitsbeeinträchtigung 

auch weiterhin als „Teamleiter Pfänder“ gearbeitet hätte, weshalb das zuletzt erzielte 

Erwerbseinkommen als Valideneinkommen zu qualifizieren ist (vgl. dazu auch den 

Entscheid IV 2018/401 des St. Galler Versicherungsgerichtes vom 27. Juni 2019, E. 

3.2).

2.2. 

Für die Bestimmung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens ist 

entscheidend, welche Tätigkeiten dem Beigeladenen in welchem Umfang noch 

zugemutet werden können. Das Bundesgericht hat die Beschwerdegegnerin 

2.3. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 14/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

angehalten, eine psychiatrische Begutachtung des Beschwerdeführers zu veranlassen. 

Die Beschwerdeführerin hat geltend gemacht, ihres Erachtens stehe gar keine 

psychische Gesundheitsbeeinträchtigung zur Diskussion, was angesichts der Akten 

und der eindeutigen Ausführungen im von ihr erstrittenen Bundesgerichtsurteil nicht 

zutreffen kann. Die Beschwerdegegnerin hat den Psychiater Dr. med. F.___ mit einer 

fachärztlichen Administrativbegutachtung des Beigeladenen beauftragt. Wie die 

Beschwerdegegnerin überzeugend aufgezeigt hat, hat Dr. F.___ über hervorragende 

fachliche Qualifikationen für die Erstellung des Administrativgutachtens verfügt, woran 

das Fehlen eines SIM-Zertifikates nichts ändert, zumal die Beschwerdegegnerin im hier 

massgebenden Zeitpunkt der Erteilung des Gutachtensauftrages noch nicht 

verpflichtet gewesen ist, den Auftrag an einen SIM-zertifizierten Sachverständigen zu 

vergeben. Das Gutachten von Dr. F.___ weist eine im Vergleich zu übrigen 

Administrativgutachten in ähnlich gelagerten Fällen überdurchschnittliche Qualität auf. 

Der Sachverständige hat den Beigeladenen dreimal während jeweils mehreren Stunden 

untersucht, er hat zahlreiche strukturierte Testverfahren zur Anwendung gebracht, er 

hat beim leitenden Psychologen der D.___ AG fremdanamnestische Auskünfte 

eingeholt und er hat die medizinischen Vorakten eingehend gewürdigt. Damit hat er 

den für seine Beurteilung massgebenden medizinischen Sachverhalt in einer für eine 

Administrativbegutachtung nach den bisherigen Erfahrungen des 

Versicherungsgerichtes überdurchschnittlich hohen Qualität ermittelt. In seinem 

umfangreichen Gutachten hat Dr. F.___ sowohl die subjektiven Angaben des 

Beschwerdeführers als auch die von ihm erhobenen objektiven klinischen Befunde 

detailliert und anschaulich wiedergegeben, wobei er sorgfältig darauf bedacht gewesen 

ist, klar zwischen den subjektiven Angaben und den versicherungsmedizinisch 

massgebenden objektiven klinischen Befunden zu unterscheiden. Die Diagnosestellung 

ist akribisch, aber dennoch auch für medizinische Laien gut verständlich und 

nachvollziehbar hergeleitet worden. Der Sachverständige Dr. F.___ hat nachvollziehbar 

aufgezeigt, dass die vom ICD-10 vorgegebenen Diagnosekriterien dem vorliegenden 

Fall nicht völlig gerecht würden und deshalb eine Diagnosestellung nach ICD-11 und 

DSM-5 vorgenommen. Dennoch hat er auch festgehalten, welche Diagnosen nach 

ICD-10 zu stellen gewesen wären. Dabei hat er jeden einzelnen Teilschritt sowie 

sämtliche massgebenden differentialdiagnostischen Überlegungen in einem Umfang, in 

einer Transparenz und in einer Sorgfalt dargelegt, wie sie gerichtsnotorisch kaum je in 

einem Administrativgutachten anzutreffen sind. Das Gutachten zeichnet sich zudem 

durch eine Ausführlichkeit der Begründung für das Arbeitsfähigkeitsattest aus, wie man 

sie kaum je in einem Administrativgutachten antrifft. Noch immer scheinen die meisten 

Sachverständigen nämlich davon auszugehen, dass sich das Arbeitsfähigkeitsattest 

aus der Diagnose ergebe, weshalb die meisten Administrativgutachten 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 15/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gerichtsnotorisch zwar eine eingehende Begründung der Diagnosestellung, aber nur 

eine oberflächliche, summarische Begründung des Arbeitsfähigkeitsattestes enthalten. 

Dem Sachverständige Dr. F.___ muss dagegen bewusst gewesen sein, dass sich die 

versicherungsmedizinisch massgebende Arbeitsfähigkeit nicht aus der 

Diagnosestellung, sondern aus den objektiven klinischen Befunden ergibt. Er hat 

nämlich sein Arbeitsfähigkeitsattest anhand der objektivierbaren Einschränkungen des 

Beschwerdeführers bezüglich der verschiedenen Anforderungen einer Erwerbstätigkeit 

an die psychische Leistungsfähigkeit begründet. Das Gutachten weist keine 

Widersprüche auf. Zu allfälligen Inkonsistenzen und Diskrepanzen hat Dr. F.___ 

ausführlich und überzeugend Stellung genommen. Der erfahrene RAD-Psychiater Dr. 

E.___ hat das Gutachten als überzeugend qualifiziert und festgehalten, dass auf das 

Gutachten abgestellt werden müsse. Die von der Beschwerdeführerin nachträglich 

vorgebrachten Einwände gegen das Gutachten überzeugen nicht. Die Kritik an der 

Anwendung des IDC-11 erstaunt, denn Dr. F.___ hat nicht nur seine Entscheidung, die 

Diagnosen nach ICD-11 und DSM-5 zu verschlüsseln, ausführlich und sorgfältig 

begründet, sondern en détail erklärt, welche Diagnosen nach ICD-10 zu stellen wären, 

weshalb die Kritik der Beschwerdeführerin an der Diagnosestellung nicht überzeugt. 

Nicht nachvollziehbar ist, wie die Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin, die dem 

Beigeladenen wohl noch nie persönlich begegnet sein dürfte, zur Auffassung gelangt 

ist, sie könne – als medizinischer Laie – anhand der Akten eine überzeugendere 

medizinische Beurteilung abgeben als der Sachverständige Dr. F.___, der nicht nur 

über eine hohe fachliche Qualifikation verfügt, sondern den Beschwerdeführer äusserst 

sorgfältig persönlich untersucht hat. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die 

traumatischen Erlebnisse wirkten „vorgeschoben“, weil sie erst im Rahmen der 

Begutachtung durch Dr. F.___ explizit zur Sprache gekommen seien, ist haltlos, 

nachdem bereits in den Berichten der D.___ AG wiederholt auf einschneidende 

Traumata hingewiesen worden war und der Beschwerdeführer jahrelang darum 

gekämpft hat, die traumatisierenden Erlebnisse nicht einem breiteren Personenkreis 

offenlegen zu müssen. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, der Beschwerdeführer 

habe eine unauffällige Schulzeit verbracht und als Erwachsener jahrelang ganz normal 

gelebt, lässt sich nur mit einer unsorgfältigen Lektüre des Gutachtens von Dr. F.___ 

erklären, enthält dieses doch eine anschauliche, mit den Angaben in den Vorakten 

absolut stimmige und glaubhafte Schilderung des Lebenslaufs des Beschwerdeführers, 

der aufgrund der unmittelbar und wiederholt erlebten existenziell bedrohlichen 

Lebenssituation und der erforderlichen Anpassung an ungünstige Lebensbedingungen 

sowie Gewaltsituationen in der Kindheit gewiss nicht als „normal“ oder „unauffällig“ 

bezeichnet werden kann. Die in den Eingaben der Beschwerdeführerin enthaltene 

Sachverhaltsdarstellung ist aktenwidrig. Zu Recht hat der RAD-Arzt Dr. E.___ sich mit 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 16/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

dem Hinweis begnügt, die von der Rechtsvertreterin der Beschwerdeführerin als 

medizinischer Laie vorgebrachte Kritik am Gutachten wecke keinen Zweifel an der 

Überzeugungskraft des Gutachtens. Eine Verletzung des Anspruchs der 

Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör ist in diesem Zusammenhang nicht 

auszumachen, da sich aus der RAD-Stellungnahme klar hat entnehmen lassen, 

weshalb weder der RAD noch die Beschwerdegegnerin eine Veranlassung gehabt 

haben, sich vertieft mit den Einwänden der Beschwerdeführerin zu befassen. Jedenfalls 

ist es der Beschwerdeführerin nicht gelungen, Zweifel an der Überzeugungskraft des 

Gutachtens von Dr. F.___ zu wecken. Gestützt auf das Gutachten steht deshalb mit 

dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass der 

Beschwerdeführer zumindest im Zeitpunkt der Begutachtung vollständig arbeitsunfähig 

gewesen ist.

Das Gutachten enthält keine expliziten Ausführungen zum Verlauf der 

Arbeitsunfähigkeit in der Vergangenheit. Das Versicherungsgericht hat Dr. F.___ 

deshalb aufgefordert, sein Gutachten entsprechend zu ergänzen. Entgegen der von der 

Beschwerdeführerin vertretenen Ansicht hat Dr. F.___ die vom Versicherungsgericht 

gestellte Frage beantwortet. Er hat nämlich ausdrücklich festgehalten, dass die 

„Laufbahn“ des Beigeladenen als Patient im Verlauf des Jahres 2010 allmählich 

begonnen habe. Im Jahr 2011 habe der Beigeladene einen ersten Zusammenbruch 

erlitten, der damals als ein „Burnout“ bezeichnet worden sei. Im Oktober 2012 sei über 

Angstzustände, über Panikattacken, über einen Tinnitus, über Schlafstörungen sowie 

über eine starke Erschöpfung berichtet worden. Ab dem Jahr 2013 sei der Beigeladene 

fortgesetzt krank geschrieben worden. Das Vollbild der eigentlichen psychischen 

Problematik sei allerdings erst im Mai 2014 beschrieben worden. Retrospektiv hat sich 

die gesundheitliche Problematik folglich mit dem ersten Herausfallen aus dem 

Arbeitsprozess in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit manifestiert; das Vollbild habe ab 

dem Jahr 2014 bestanden. Diese Ausführungen sind nachvollziehbar und überzeugend. 

Sie lassen sich problemlos mit den Akten aus der damaligen Zeit und insbesondere mit 

den Aktenwürdigungen des RAD-Arztes Dr. E.___ aus jener Zeit vereinbaren, die von 

der Beschwerdegegnerin und dem Versicherungsgericht wiederholt als überzeugend 

qualifiziert worden sind. Der Umstand, dass Dr. F.___ kein genaues Datum für den 

Beginn der relevanten Arbeitsunfähigkeit genannt hat, spricht nicht gegen, sondern 

vielmehr für die Qualität seines Gutachtens (inkl. Ergänzung), denn rund zehn Jahre 

nach den damaligen Ereignissen hätte Dr. F.___ nur Mutmassungen über den präzisen 

Verlauf der Arbeitsfähigkeit anstellen können, weshalb eine tabellarische Auflistung von 

Daten und Arbeitsunfähigkeitsgraden unseriös gewesen wäre. Da Dr. F.___ die Berichte 

der behandelnden Ärzte aus der damaligen Zeit – wie bereits der RAD-Arzt Dr. E.___ – 

2.4. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 17/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.  

Die angesichts des überdurchschnittlichen Verfahrensaufwandes mit einem 

Zwischenentscheid und weiteren medizinischen Abklärungen auf 1’000 Franken 

festzusetzenden Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Der von ihr 

geleistete Kostenvorschuss von 600 Franken wird ihr an diesen Betrag angerechnet. 

Die unterliegende Beschwerdeführerin hat keinen Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Gemäss dem Wortlaut des Art. 61 lit. g ATSG kann nur eine 

beschwerdeführende Person einen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben. Da 

der Beigeladene nicht Beschwerde geführt, sondern nur als Beteiligter am Verfahren 

ein Begehren gestellt hat, könnte er nach dem klaren Wortlaut des Art. 61 lit. g ATSG 

an sich keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung haben. Augenscheinlich hat der 

Gesetzgeber bei der Formulierung des Art. 61 lit. g ATSG nur an die häufigste 

Verfahrenskonstellation gedacht, nämlich an eine Beschwerde einer versicherten 

Person gegen eine Verfügung eines Sozialversicherungsträgers. Er hat nicht bedacht, 

dass es Fälle gibt, in denen ein Sozialversicherungsträger eine Beschwerde gegen eine 

Verfügung oder einen Einspracheentscheid eines anderen Sozialversicherungsträgers 

erhebt, wobei die versicherte Person nur als am Verfahren beteiligte Person am 

als überzeugend qualifiziert hat, steht mit dem erforderlichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beigeladene ab Januar 2013 für 

sämtliche Tätigkeiten vollständig arbeitsunfähig gewesen ist (vgl. dazu auch den 

Entscheid IV 2018/401 des St. Galler Versicherungsgerichtes vom 27. Juni 2019, E. 

3.3).

Bei einem Arbeitsunfähigkeitsgrad von 100 Prozent kann der 

Einkommensvergleich unabhängig vom Betrag der Vergleichseinkommen kein anderes 

Ergebnis als einen Invaliditätsgrad von 100 Prozent ergeben. Da ab einem 

Invaliditätsgrad von 70 Prozent ein Anspruch auf eine ganze Rente der 

Invalidenversicherung besteht, hat der Beschwerdeführer einen Anspruch auf eine 

ganze Rente. Das sogenannte Wartejahr nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG hat im Januar 

2013 zu laufen begonnen und folglich am 31. Dezember 2013 geendet. Da sich der 

Beschwerdeführer mehr als sechs Monate vor dem 1. Januar 2014, nämlich schon im 

Mai 2013, zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet hat, hat er 

ab dem 1. Januar 2014 einen Anspruch auf eine ganze Rente der 

Invalidenversicherung. Die angefochtene Verfügung erweist sich damit als rechtmässig, 

weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

2.5. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 18/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdeverfahren teilnimmt. Der Art. 61 lit. g ATSG enthält also eine unechte 

Lücke, indem er vermeintlich eine nur scheinbar abschliessende Regelung betreffend 

die Parteientschädigungen enthält, die allerdings nicht in allen Konstellationen dem 

eigentlichen Sinn und Zweck der Bestimmung, nämlich dem Schadloshalten einer im 

weitesten Sinn „obsiegenden“ versicherten Person, gerecht wird. Diese unechte Lücke 

muss modo legislatoris gefüllt werden. Einen Anspruch auf eine Parteientschädigung 

hat nicht nur die obsiegende beschwerdeführende Person, sondern – ungeachtet ihrer 

Rolle im Beschwerdeverfahren – jede versicherte Person, die mit ihrem Anliegen 

durchdringt (vgl. dazu auch Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 61 N 220, 

mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin hat dem Beigeladenen folglich eine 

Parteientschädigung auszurichten, die angesichts des als überdurchschnittlichen 

Vertretungsaufwandes auf 5’000 Franken (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) festzusetzen ist. Die Kosten für die ergänzende Stellungnahme von Dr. 

F.___ im Betrag von 622.90 Franken sind der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen, da 

diese Kosten nur deshalb angefallen sind, weil die Beschwerdegegnerin es versäumt 

hatte, ihre Untersuchungspflicht vor der Eröffnung der angefochtenen Verfügung 

vollständig zu erfüllen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Auf das Begehren, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, medizinische und 

berufliche Massnahmen zu prüfen, wird nicht eingetreten.

2.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

3.

Die Beschwerdeführerin hat die Gerichtskosten von 1’000 Franken zu bezahlen; der 

von ihr geleistete Kostenvorschuss von 600 Franken wird an diesen Betrag 

angerechnet.

4.

Das Begehren der Beschwerdeführerin um eine Parteientschädigung wird abgewiesen.

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 19/19

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

5.

Die Beschwerdeführerin hat dem Beigeladenen eine Parteientschädigung von 5’000 

Franken auszurichten.

6.

Die Beschwerdegegnerin hat die Kosten für die ergänzende Stellungnahme von Dr. 

F.___ im Betrag von 622.90 Franken zu bezahlen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 25.07.2023
	Art. 23 BVG. Art. 26 BVG. Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Bindungswirkung zwischen Invalidenversicherung und beruflicher Vorsorge. Würdigung der Berichte von behandelnden Fachärzten. Rentenanspruch (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 25. Juli 2023, IV 2021/178). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 9C_571/2023.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2024-05-26T20:36:57+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen