# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ecf33d66-76be-5468-861b-f219fe73899a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 05.12.2018 KSK 2018 79
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2018-79_2018-12-05.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 05. Dezember 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 18 79 10. Dezember 2018

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Präsident Brunner

In der Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde

der X._____, Beschwerdeführerin, 

gegen

die Mitteilung der betreibungsamtlichen Schätzung durch das Betreibungs- und 
Konkursam der Region Albula vom 2. November 2018, in Sachen gegen die Be-
schwerdeführerin,

betreffend Schätzung,

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wird nach Einsichtnahme in die Beschwerde vom 22. November 2018, in die Stel-
lungnahme des Betreibungs- und Konkursamtes der Region Albula vom 03. De-
zember 2018 samt mitgereichten Verfahrensakten sowie nach Feststellung und in 
Erwägung,

– dass das Betreibungs- und Konkursamt der Region Albula (im folgenden Be-
treibungsamt Albula) am 11. April 2018 durch das Betreibungsamt Küsnacht-
Zollikon-Zumikon mit der Verwertung der Liegenschaft Nr. _____, Plan Nr. 
_____, in der Gemeinde O.1_____ betraut wurde,

– dass das Betreibungsamt Albula der Schuldnerin X._____ am 02. November 
2018 die betreibungsamtliche Schätzung des Grundstückes im Betrage vom 
CHF 3'837'700.00 zustellte und diese Mitteilung von der Schuldnerin am 12. 
November 2018 in Empfang genommen wurde,

– dass X._____ am 22. November 2018 beim Kantonsgericht von Graubünden 
als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde ein-
reichte und die Einholung einer neuen Schätzung des Grundstückes beantrag-
te,

– dass sich das Betreibungsamt Albula am 03. Dezember 2018 vernehmen liess 
und die Verfahrensakten zustellte, 

– dass gemäss Art. 99 Abs. 2 VZG das Ergebnis der Schätzung, wenn es nicht 
in die Steigerungspublikation nach Art. 29 hiervor aufgenommen wird, dem 
Gläubiger, der die Verwertung verlangt, so wie dem Schuldner und einem all-
fälligen Dritteigentümer mit der Anzeige mitzuteilen ist, 

– dass sie innerhalb der Beschwerdefrist bei der Aufsichtsbehörde eine neue 
Schätzung durch Sachverständige im Sinne des Art. 9 Abs. 2 hiervor verlan-
gen können, 

– dass das Begehren innert Frist eingereicht wurde, so dass darauf einzutreten 
ist,

– dass gemäss Art. 9 Abs. 2 Satz 1 VZG jeder Beteiligte berechtigt ist, innerhalb 
der Frist zur Beschwerde gegen die Pfändung bei der Aufsichtsbehörde gegen 
Vorschuss der Kosten eine neue Schätzung durch Sachverständige zu ver-
langen, 

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– dass eine neue Schätzung ohne nähere Begründung verlangt werden kann, 
wobei der Antragsteller allerdings für die Neuschätzung kostenvorschuss-
pflichtig ist, 

– dass das Gesuch um Neuschätzung somit gutzuheissen ist und das Betrei-
bungsamt Albula anzuweisen ist, nach Bezahlung des entsprechenden Kos-
tenvorschusses durch die Antragstellerin eine Neuschätzung der Liegenschaft 
Nr. _____ des Grundbuches der Gemeinde O.1_____ einzuholen,

– dass die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu Lasten der Beschwerdefüh-
rerin gehen (vgl. BGE 131 III 136 E.3.2)

– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 18 Abs. 3 GOG in einzelrichter-
licher Kompetenz ergeht,

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entschieden:

1. Der Antrag der Beschwerdeführerin wird gutgeheissen und das Betrei-
bungs- und Konkursamt der Region Albula wird angewiesen, nach Eingang 
des festzusetzenden Kostenvorschusses eine neue Schätzung der Liegen-
schaft Nr. _____, Plan Nr. _____, in der Gemeinde O.1_____ einzuholen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 150.00 gehen zu Lasten 
der X._____.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d BGG Be-
schwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schrift-
lich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Ent-
scheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzurei-
chen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: