# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d5107d3-5a66-5386-984d-0be18ecab77f
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-15
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 15.10.2025 RR.2025.96
**Docket/Reference:** RR.2025.96
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2025-96_2025-10-15

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an die Ukraine;
Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung (Art. 46a VwVG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an die Ukraine;
Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung (Art. 46a VwVG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an die Ukraine;
Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung (Art. 46a VwVG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an die Ukraine;
Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung (Art. 46a VwVG)

Entscheid vom 15. Oktober 2025 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Nathalie Zufferey und Felix Ulrich, 

Gerichtsschreiber Stefan Graf 

   
 

Parteien 

  

1. A., 

2. B. AG, 

3. C. Foundation, 

4. D. Limited, 

5. E. Limited, 

alle vertreten durch Me Olivier Cramer, 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESANWALTSCHAFT, 

Beschwerdegegnerin 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen 

an die Ukraine 

 

Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung 

(Art. 46a VwVG) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummern: RR.2025.96, RR.2025.97,  

RR.2025.98, RR.2025.99, RR.2025.100  

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- A., die B. AG, die C. Foundation, die D. Limited und die E. Limited mit ge-

meinsam erhobener Beschwerde vom 1. Juli 2025 vorbrachten, im von der 

Bundesanwaltschaft geführten Rechtshilfeverfahren mit der Verfahrensnum-

mer RH.21.0235 liege in Bezug auf ihren Antrag auf Freigabe von gesperrten 

Vermögenswerten eine Rechtsverweigerung, eventualiter eine Rechtsverzö-

gerung vor (act. 1); 

 

- deren Vertreter die Beschwerde am 8. Oktober 2025 zurückzog (act. 23). 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten die 

Bestimmungen des VwVG anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 

Abs. 2 lit. a Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (Art. 12 

Abs. 1 IRSG); 

 

- das Beschwerdeverfahren zufolge Rückzugs der Beschwerde als erledigt 

abzuschreiben ist (KIENER/RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Verfahrensrecht, 

3. Aufl. 2021, N. 1653); 

 

- die Partei, die ihre Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als unterliegende 

Partei gilt, weshalb ihr gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG die Verfahrenskosten 

aufzuerlegen sind (vgl. hierzu zuletzt u.a. die Entscheide des Bundesstraf-

gerichts RR.2025.36 vom 1. April 2025; RR.2024.58 vom 18. Juli 2024; 

RR.2023.163 vom 11. Januar 2024; jeweils m.w.H.); 

 

- die Gerichtsgebühr in Berücksichtigung des Kanzleiaufwands (u.a. mit zwei-

maligem Wechsel der Vertretung während des Beschwerdeverfahrens) auf 

Fr. 1’000.– festzusetzen ist (vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG 

und Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 

31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bun-

desstrafverfahren [BStKR; SR 173.713.162]), unter Anrechnung des ent-

sprechenden Betrags am geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 5'000.– 

(act. 3 und 4); 

 

- die Bundesstrafgerichtskasse anzuweisen ist, den Beschwerdeführern 

Fr. 4'000.– zurückzuerstatten; 

- 3 - 

 

 

und erkennt: 

 

1. Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als erledigt abgeschrieben. 

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1’000.– wird den Beschwerdeführern auferlegt, 

unter Anrechnung des entsprechenden Betrags am geleisteten Kostenvor-

schuss von Fr. 5’000.–. Die Bundesstrafgerichtskasse wird angewiesen, den 

Beschwerdeführern Fr. 4'000.– zurückzuerstatten. 

 

 

Bellinzona, 15. Oktober 2025 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Me Olivier Cramer 

- Bundesanwaltschaft 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag 
der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 
einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 
Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt 

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massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen 
sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).