# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa23c74d-6e9a-594f-9d7e-a8a138f811e5
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-11
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 11.09.2017 601 2017 113
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2017-113_2017-09-11.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

601 2017 113

Urteil vom 11. September 2017 

I. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Marianne Jungo 
Richter: Christian Pfammatter 

Dominique Gross 
Gerichtsschreiber-Praktikant: Elio Lopes

Parteien A.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt Elias 
Moussa    

gegen

DIREKTION FÜR ERZIEHUNG, KULTUR UND SPORT, Vorinstanz 

Gegenstand Schule und Bildung

Kostenübernahme für ausserkantonalen Schulbesuch

Beschwerde vom 18. Mai 2017 gegen den Entscheid vom 5. April 2017

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________ (Beschwerdeführerin), geboren im Jahr 2001, ist die Tochter von B.________ 
und C.________. Sie ist Mitglied des Nationalkaders (Junioren) im Synchronschwimmen und 
besitzt eine Swiss Olympic Talent Card National.

In den Schuljahren 2014/2015 und 2015/2016 besuchte die Beschwerdeführerin das 7. und 8. Se-
kundarschuljahr (9. bis 10. HarmoS) an der privaten Sportschule D.________ in Bern und im 
Schuljahr 2016/2017 ebendort die Sportquarta (11. HarmoS; GYM1). Die Direktion für Erziehung, 
Kultur und Sport (Vorinstanz) hatte die entsprechenden Gesuche um Übernahme der 
ausserkantonalen Schulkosten für diese Schulbesuche mit Entscheiden vom 7. April 2014,
20. April 2015 und vom 14. März 2016 bewilligt. 

Am 25. Januar 2017 stellte die Beschwerdeführerin betreffend das Schuljahr 2017/2018 ein Er-
neuerungsgesuch um Übernahme der ausserkantonalen Schulkosten für den Besuch der Tertia 
(GYM2) am Sportgymnasium D.________ in Bern.

B. Mit Entscheid vom 5. April 2017 hat die Vorinstanz dieses Gesuch abgelehnt. Zur Begrün-
dung führte sie insbesondere aus, dass gemäss Art. 16 Abs. 2 lit. e des kantonalen Reglements 
vom 20. Dezember 2011 über den Sport (SportR; SGF 460.11) für die Übernahme der ausser-
kantonalen Schulkosten unter anderem vorausgesetzt werde, dass der Nachwuchssportler die 
Zulassungsvoraussetzungen des Wohnsitzkantons und des Aufnahmekantons für die entspre-
chende Schulstufe erfülle. Bezüglich der Zulassungsvoraussetzungen im Kanton Freiburg habe 
das Amt für Sekundarstufe 2 die Beschwerdeführerin am 8. November 2016 informiert, dass es 
diese als erfüllt erachte (solange die Noten der Beschwerdeführerin weiterhin ausgezeichnet 
seien). Deshalb werde darauf verzichtet, die Beschwerdeführerin der Aufnahmeprüfung für die 
Zulassung zur Gymnasialausbildung im Kanton Freiburg zu unterziehen. Was die Zulassungs-
voraussetzungen zu den öffentlichen Gymnasien des Kantons Bern betreffe, erfolge die Aufnahme 
grundsätzlich auf Empfehlung der Schulbehörden; wer keine solche Empfehlung vorweisen könne, 
müsse eine Aufnahmeprüfung ablegen. Dies gelte insbesondere für Schüler von Privatschulen, für 
die der Wohnsitzkanton Beiträge an den Schulkanton ausrichte. In casu habe die Beschwerdefüh-
rerin am 20. März 2017 das Amt für Unterricht der Sekundarstufe 2 informiert, dass sie an der Auf-
nahmeprüfung des Kantons Bern gescheitert sei. Sie sei deshalb für Berner Gymnasien nicht zu-
lassungsberechtigt. Somit seien die Voraussetzung von Art. 16 Abs. 2 lit. e SportR nicht erfüllt und 
dem Gesuch um Übernahme der ausserkantonalen Schulkosten könne nicht stattgegeben werden. 

C. Am 18. Mai 2017 hat die Beschwerdeführerin hiergegen Beschwerde an das Kantonsgericht 
erhoben. Sie beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides; ihr Gesuch um Über-
nahme der Kosten für den Schulbesuch in einem anderen Kanton, nämlich für den Besuch des 
privaten Sportgymnasiums D.________ in Bern im Schuljahr 2017/2018, sei gutzuheissen. 
Eventualiter sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. In 
verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin zudem, dass von der Vorinstanz 
eine Liste jener Schüler mit Wohnsitz im Kanton Freiburg zu edieren sei, für welche die Vorinstanz 
die Kosten des privaten Sportgymnasiums D.________ übernehme, aufgeschlüsselt nach dem 
Kriterium, ob sie die Aufnahmeprüfung des Kantons Bern für die Zulassung zu den öffentlichen 
Gymnasien bestanden haben. 

D. Die Vorinstanz beantragt am 23. Juni 2017 die Abweisung der Beschwerde. 

E. Am 3. Juli 2017 nimmt die Beschwerdeführerin erneut zur Angelegenheit Stellung.

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F. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die Ent-
scheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.  

Erwägungen

1. Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 114 Abs. 1 lit. a des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1] in 
Verbindung mit Art. 18 Abs. 2 des kantonalen Sportgesetzes vom 16. Juni 2010 [SportG; SGF 
460.1]). Die Beschwerdeführerin ist zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 76 VRG). Die 
Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG). Auch wurde der Kostenvorschuss recht-
zeitig bezahlt (Art. 128 VRG). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten. 

2. Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliess-
lich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige 
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 77 VRG). Die Unangemes-
senheit kann vor dem Kantonsgericht nur gerügt werden, wenn die Angelegenheit das Gebiet der 
öffentlichen Abgaben oder der Sozialversicherungen betrifft, wenn sie der Beschwerde an eine zur 
Überprüfung dieser Rüge befugte Bundesbehörde unterliegt oder ein Gesetz diesen Beschwer-
degrund ausdrücklich vorsieht (Art. 78 Abs. 2 VRG). Dies ist vorliegend nicht der Fall; entspre-
chend ist in casu die Rüge der Unangemessenheit ausgeschlossen. 

3. Die Beschwerdeführerin begründet ihre Beschwerde im Wesentlichen damit, dass sie seit 
ihrem 8. Lebensjahr beim Synchronverein Bern Synchronschwimmen betreibe; sie sei seit sechs 
Jahren Mitglied des Nationalkaders und besitze seit dem 1. September 2013 eine Swiss Olympic 
Talent Card National. In Vorbereitung auf den Übertritt in die Sekundarschule sei ihr angesichts 
des hohen Trainingsaufwands von den zuständigen Behörden empfohlen worden, in die Sport-
schule D.________ in Bern überzutreten, da im Kanton Freiburg keine von der Vorinstanz 
anerkannte Ausbildungsstruktur bestehe und so das Training beim Synchronverein Bern als 
nationaler Leistungsstützpunkt von Swiss Olympic besser koordiniert werden könne. Die Gesuche 
um Übernahme der Schulkosten seien für die Schuljahre 2014/2015, 2015/2016 und 2016/2017 
jeweils bewilligt worden. Da die Beschwerdeführerin die Aufnahmeprüfung für die Zulassung zu 
den öffentlichen Gymnasien im Kanton Bern nicht bestanden habe, habe die Vorinstanz nun mit 
Entscheid vom 5. April 2017 das Erneuerungsgesuch für das Schuljahr 2017/2018 abgelehnt. Die 
Vorinstanz habe bei diesem Entscheid insbesondere ausser Acht gelassen, dass es sich beim 
Sportgymnasium D.________ um ein privates Gymnasium handle, das für die Aufnahme – anders 
als im Bereich der öffentlichen Gymnasien gemäss der Schulgesetzgebung des Kantons Bern – 
weder das Vorliegen einer Empfehlung noch das Bestehen der Aufnahmeprüfung voraussetze. Die 
einschlägigen Zulassungsvoraussetzungen seien vielmehr eine abgeschlossene obligatorische 
Schulzeit, das Absolvieren eines internen Eignungstests sowie ein Eintrittsgespräch. Die 
Vorinstanz habe demnach zu Unrecht verlangt, dass sie die Aufnahmeprüfung bestehen und damit 
ein Zulassungskriterium für die öffentlichen Gymnasien erfüllen müsse, obwohl dies für den 
Besuch des privaten Sportgymnasiums D.________ nicht erforderlich sei.

Auch seien die drei bisher bewilligten Gesuche um Übernahme der Schulkosten jeweils lediglich 
unter die Bedingungen gestellt worden, dass sie das laufende Schuljahr bestehe und die Schule 
regelmässig besuche. Erst auf Nachfrage der Eltern habe ihnen das Amt für Unterricht der Sekun-
darstufe 2 mitgeteilt, dass die Berner Aufnahmeprüfung zu bestehen sei. Die Vorinstanz habe dies 
sowie die Tatsache, dass sie bereits die Sekundarschule sowie das erste Gymnasialjahr (Sport-

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quarta) an der Sportschule D.________ absolviert habe, zu Unrecht nicht berücksichtigt. Sie habe 
sich in gutem Glauben auf die von der Vorinstanz in den letzten drei Jahren erlassenen Entscheide 
verlassen dürfen. Nach Ansicht der Beschwerdeführerin wäre es Aufgabe der Vorinstanz gewesen, 
sie bereits beim Wechsel in den Kanton Bern, spätestens jedoch beim Übertritt in die Quarta über 
die Pflicht zur Ablegung der Aufnahmeprüfung zu informieren; sie hätte sich dann intensiver auf 
diese Prüfung vorbereiten können. Schliesslich führt die Beschwerdeführerin aus, dass am Sport-
gymnasium D.________ gemäss der Auskunft der Direktion auch Schüler mit Wohnsitz im Kanton 
Freiburg studierten, für welche die Vorinstanz die Schulkosten übernommen habe, obwohl sie die 
Aufnahmeprüfung für die öffentlichen Gymnasien im Kanton Bern nicht absolviert bzw. nicht 
bestanden hätten. Damit sei auch der Anspruch auf Gleichbehandlung verletzt. Sie sehe sich 
schliesslich aufgrund des angefochtenen Entscheides durch die Vorinstanz gezwungen, ihre 
sportliche Karriere aufzugeben.   

4. a) Die bundesrechtlichen Mindestanforderungen über das Schulwesen sind insbesondere 
in Art. 19 und 62 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV; SR 101) geregelt. Nach Art. 62 
Abs. 1 BV sind für das Schulwesen die Kantone zuständig. Dabei verfügen sie über einen erhebli-
chen Gestaltungsspielraum. Sie sind, unter Vorbehalt verfassungs- und grundrechtlicher Schran-
ken, grundsätzlich frei, wie sie die Schule aufbauen, einteilen, organisieren und finanzieren, die 
Lehrziele definieren und die Lehrinhalte bestimmen wollen (EHRENZELLER, in Die schweizerische 
Bundesverfassung, 3. Aufl. 2014, Art. 62 N. 9). Art. 18 und 64 der Verfassung des Kantons Frei-
burg vom 16. Mai 2004 (KV; SGF 10.1) regeln die Grundsätze auf Kantonsebene; sie gehen indes 
nicht weiter als die bundesrechtlichen Mindestanforderungen.

b) Da das Schulwesen wie aufgezeigt Sache der Kantone ist (Art. 62 BV), sind 
unterschiedliche Regelungen in den Kantonen nicht ausgeschlossen. Müssten die Kantone die 
gleiche Ausbildung anbieten, würde ihre Schulhoheit ausgehöhlt. Nach der ständigen Rechtspre-
chung kommt der Vorinstanz bei der Frage der Übernahme von Schulgeldern bei auswärtigem 
Schulbesuch ein erheblicher Ermessensspielraum zu (vgl. Urteile KG FR 601 2010 104 vom
23. März 2011; 601 2009 132 vom 9. Oktober 2010; 601 2012 106 vom 19. Juli 2012; 601 2015 76 
vom 14. August 2015). Wie oben aufgezeigt, kann das Kantonsgericht vorliegend die Rüge der 
Unangemessenheit nicht prüfen, so dass es nur einschreiten kann, wenn die Vorinstanz das ihr 
zustehende Ermessen überschritten oder missbraucht hat. 

5. a) Vorliegend ist insbesondere das Regionale Schulabkommen vom 23. November 2007 
über die gegenseitige Aufnahme von Auszubildenden und Ausrichtung von Beiträgen (RSA 2009; 
SGF 416.4) zu beachten. Dieses Abkommen, dem unter anderem die Kantone Freiburg und Bern 
beigetreten sind, regelt für die Kindergärten, Volksschulen, allgemein bildenden Schulen auf der 
Sekundarstufe II sowie die vom Bund nicht anerkannten tertiären Bildungsgänge den interkanto-
nalen Zugang, die Stellung der Auszubildenden sowie die Abgeltung, welche die Wohnsitzkantone 
der Auszubildenden leisten (Art. 1 RSA 2009). Die Leistung von Kantonsbeiträgen für den ausser-
kantonalen Schulbesuch setzt die Erteilung einer Bewilligung durch den Wohnsitzkanton voraus 
(Art. 5 Abs. 1 RSA 2009). Die Liste der beitragsberechtigten Schulen und Ausbildungsgänge findet 
sich im Anhang II RSA 2009 (Art. 6 Abs. 1 RSA 2009). 

b) Für den Kanton Freiburg als Wohnsitz- bzw. Zahlkanton wurde das private Schulgymna-
sium D.________ in den Anhang II RSA 2009 aufgenommen; laut dieser Liste bedarf es für die 
Übernahme der Schulkosten für den Besuch dieser Schule der schriftlichen Bewilligung 
(Kostengutsprache) des zahlungspflichtigen Wohnsitzkantons, d.h. des Kantons Freiburg.  

Die Voraussetzungen für die Erteilung dieser Bewilligung richten sich in casu insbesondere nach 
dem SportG und der entsprechenden Ausführungsgesetzgebung.

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6. a) Gemäss Art. 7 SportG unterstützt der Staat den leistungsorientierten Nachwuchssport 
vorrangig mit den in der Schulgesetzgebung vorgesehenen Massnahmen (Abs. 1). Er kann auch, 
wenn die Umstände es rechtfertigen, für junge Nachwuchssportler, die einem regionalen oder nati-
onalen Kader oder einer Elitemannschaft in der Schweiz angehören und ihren Wohnsitz seit min-
destens zwei Jahren im Kanton haben, Beiträge an die Schulgelder für den ausserkantonalen 
Schulbesuch leisten. Der Staatsrat legt die Voraussetzungen für die Gewährung der Beiträge fest 
(Abs. 2). 

b) Nach Art. 12 Abs. 1 SportR schafft der Staat ein Förderprogramm "Sport-Kunst-Ausbil-
dung", das jungen Nachwuchssportlern erlauben soll, ihre schulische Ausbildung mit der Aus-
übung eines Spitzensports zu verbinden. Hinsichtlich der Übernahme von Schulkosten in einem 
anderen Kanton bestimmt Art. 16 Abs. 1 SportR weiter, dass der Staat Beiträge an die Schulkos-
ten leisten kann, wenn sich der Ausübungsort eines Spitzensports in einem anderen Kanton befin-
det, da im Kanton Freiburg keine von der Vorinstanz anerkannten Ausbildungsstrukturen vorhan-
den sind. Nach Art. 16 Abs. 2 SportR können einen Beitrag gemäss Abs. 1 junge Nachwuchs-
sportler erhalten, die ausserdem folgende Voraussetzungen erfüllen: Sie sind Mitglied in einem 
freiburgischen Verein oder Klub und haben eine Lizenz bei einem nationalen Verband (lit. a); sie 
gehören einem regionalen oder nationalen Kader und/oder einer Elitemannschaft in der Schweiz 
an (lit. b); sie erreichen das erforderliche sportliche Leistungsniveau nach den vom Amt für Sport 
festgelegten Kriterien (lit. c); sie trainieren während mindestens 10 Stunden pro Woche für ihren 
Sport (lit. cbis); sie weisen genügende Schulresultate auf (lit. d); sie erfüllen die Zulassungsvoraus-
setzungen des Wohnsitzkantons und des Aufnahmekantons für die entsprechende Schulstufe (lit. 
e); sie haben ihren gesetzlichen Wohnsitz seit zwei Jahren im Kanton Freiburg (lit. f); sie werden 
nachweislich medizinisch betreut (lit. fbis); und die finanziellen Möglichkeiten der gesuchstellenden 
Person, ihrer Eltern, ihres Ehegatten oder ihrer Ehegattin, ihres eingetragenen Partners oder ihrer 
eingetragenen Partnerin oder anderer gesetzlich zu ihrem Unterhalt verpflichteter Personen rei-
chen nachweislich nicht aus, um die Schulkosten in einem anderen Kanton zu decken (lit. g).

c) Nach dem Vorgesagten müssen Sportler gestützt auf Art. 16 Abs. 2 lit. e SportR – um 
einen Beitrag an die Schulkosten erhalten zu können – namentlich die Zulassungsvoraussetzun-
gen des Wohnsitzkantons und des Aufnahmekantons für die entsprechende Schulstufe erfüllen. 
Entsprechend sieht auch Art. 5 Abs. 3 RSA 2009 vor, dass die ausserkantonalen Auszubildenden 
auf der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe vom Standortkanton nur aufgenommen werden, so-
fern sie die Aufnahmebestimmungen des Standort- und Wohnsitzkantons erfüllen.

7. a) Vorliegend wurde davon abgesehen, von der Beschwerdeführerin die Aufnahmeprüfung 
zum gymnasialen Bildungsgang im Kanton Freiburg zu verlangen. Die Zulassungsvoraussetzun-
gen im Wohnsitzkanton sind folglich nicht streitig; sie gelten als erfüllt und sind nachfolgend nicht 
weiter zu prüfen. 

Die Beschwerdeführerin wurde in casu aufgefordert, im Hinblick auf ihren Übertritt in die Tertia am 
Sportgymnasium D.________ die Aufnahmeprüfung des Kantons Bern für den gymnasialen 
Bildungsweg anzutreten; sie hat diese Prüfung jedoch nicht bestanden. Streitig und nachfolgend 
zu prüfen ist demnach, ob die Vorinstanz mit ihrem Entscheid vom 5. April 2017 das 
Erneuerungsgesuch der Beschwerdeführerin um Kostenübernahme für den ausserkantonalen 
Schulbesuch, nämlich für den Besuch der Tertia (GYM2) am privaten Sportgymnasium 
D.________ in Bern im Schuljahr 2017/2018, zu Recht ablehnte, weil sie die Aufnahmeprüfung 
nicht bestanden hat. 

b) Im Kanton Bern (deutschsprachiger Sprachteil) erfolgen die Aufnahmen aus dem 8. und 
9. Schuljahr einer öffentlichen Schule des Kantons Bern in den gymnasialen Bildungsgang, auf 

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dessen Beginn hin (erstes Gymnasialjahr), entweder aufgrund einer Empfehlung der Volksschule 
oder aufgrund einer Aufnahmeprüfung (Art. 14 des bernischen Mittelschulgesetzes vom 27. März 
2007 [MiSG; BSG 433.12] in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 der bernischen Mittelschulverordnung 
vom 7. November 2007 [MiSV; BSG 433.121] und Art. 16 Abs. 1 und Art. 21 Abs. 1 der bernischen 
Mittelschuldirektionsverordnung vom 27. Mai 2008 [aMiSDV; aBSG 433.121.1]; zum zeitlichen 
Anwendungsbereich der aMiSDV betreffend Aufnahmeprüfungen bis zum Schuljahr 2017/2018 
siehe insbesondere Art. 143 und 147 der bernischen Mittelschuldirektionsverordnung vom 16. Juni 
2017 [MiSDV; BSG 433.121.1]; vgl. auch BGE 139 II 470 E. 4.2 und die Hinweise bei HÄFE-
LIN/MÜLLER/UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7. Aufl. 2016, N. 292 ff.). Schüler, die nicht 
ein 8. oder 9. Schuljahr an öffentlichen Schulen des Kantons Bern besuchen und in den gymnasi-
alen Bildungsgang (auf dessen Beginn hin) aufgenommen werden möchten, müssen eine einheit-
liche kantonale Aufnahmeprüfung absolvieren (Art. 21 Abs. 1 aMiSDV). Dabei ist die Schulleitung 
der prüfungsleitenden Schule die für die Aufnahmeprüfung zuständige kantonale Behörde. Sie 
entscheidet über die Aufnahme gestützt auf das Ergebnis der Prüfung, und eröffnet den Eltern den 
Entscheid mit einer Verfügung (Art. 20 aMiSDV). Aufnahmen in den gymnasialen Bildungsgang auf 
Beginn des 10. und 11. Schuljahres, d.h. in eine höhere als die erste Klasse am Gymnasium, er-
folgen nach Art. 30 aMiSDV grundsätzlich mittels einer Aufnahmeprüfung (Abs. 1). Auf eine Auf-
nahmeprüfung kann nur unter bestimmten Bedingungen verzichtet werden, namentlich wenn ein 
Schulwechsel aus zwingenden Gründen notwendig ist, insbesondere bei einem Wohnortswechsel 
oder wenn die Voraussetzungen für den Besuch eines Bildungsgangs, der besondere Begabun-
gen unterstützt, nicht mehr erfüllt sind und der Schüler in ein Gymnasium, dessen Maturitätsaus-
weise schweizerisch anerkannt sind, oder in eine ausländische, auf universitäre Studien vorberei-
tende Mittelschule eintreten könnte oder diese bereits besucht und weiterhin besuchen könnte 
(Abs. 2). Dabei wird bei der prüfungsfreien Aufnahme aus einem Gymnasium, dessen Maturitäts-
ausweise schweizerisch anerkannt sind, der Promotionsentscheid der abgebenden Schule über-
nommen (Abs. 3).  

Spezifische gymnasiale Bildungsgänge, die besondere Begabungen unterstützen, namentlich für 
Sportler, dauern im Kanton Bern gemäss Art. 4 Abs. 3 MiSV in der bis zum 31. Juli 2017 geltenden 
Fassung nachobligatorisch vier Jahre; diese Ausbildungen begannen demnach erst im zweiten 
gymnasialen Bildungsjahr und sie führten in vier (statt drei) Jahren zur Matura. Hintergrund dieser 
Regelung war, dass im Kanton Bern nicht alle Schüler bereits im ersten Jahr des gymnasialen Bil-
dungsgangs das Gymnasium besuchten, sondern dass teilweise ein gymnasialer Unterricht im 
9. Schuljahr an den Sekundarschulen angeboten wurde. Mit einer Änderung des MiSG wurde 
dann beschlossen, dass auf das Schuljahr 2017/2018 hin das erste Jahr des vierjährigen 
gymnasialen Bildungsgangs nur noch am Gymnasium besucht werden kann. Entsprechend 
beginnen nunmehr auch die Bildungsgänge, die besondere Begabungen unterstützen, bereits im 
ersten Jahr des gymnasialen Bildungsgangs. So wurde per 1. August 2017 auch Art. 4 Abs. 3 
MiSV angepasst; dieser sieht nun vor, dass gymnasiale Bildungsgänge, die besondere 
Begabungen unterstützen, fünf Jahre dauern (vgl. zum Ganzen die Ausführungen im Vortrag der 
Erziehungsdirektion an den Regierungsrat zur MiSV, online unter www.erz.be.ch/erz/de/in-
dex/mittelschule/mittelschule/rechtliche_grundlagen.assetref/dam/documents/ERZ/MBA/de/AMS/
ams_rechtsgrundlagen_vortrag_aenderung_misv_2017.pdf, letztmals besucht am 5. September 
2017). Entsprechend wurden auch in der MiSDV die Aufnahmebedingungen in Bildungsgänge, die 
besondere Begabungen unterstützen, geändert. Art. 35 aMiSDV hatte vorgesehen, dass 
Aufnahmen und Übertritte in Bildungsgänge, die besondere Begabungen unterstützen, auf Beginn 
des 10. Schuljahres erfolgen (Abs. 1). Zur Aufnahme müssten die Aufnahmebedingungen für den 
ordentlichen gymnasialen Bildungsgang, beim Übertritt aus dem ordentlichen gymnasialen 
Bildungsgang die entsprechenden Promotionsbedingungen erfüllt sein (Abs. 2). Hingegen 

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bestimmt Art. 47 der MiSDV vom 16. Juni 2017 neu, dass die Aufnahmen in Bildungsgänge, die 
besondere Begabungen unterstützen, auf den Beginn des ersten Jahres des gymnasialen 
Bildungsgangs erfolgen (Abs. 1). Es gelten die Aufnahmebedingungen für den ordentlichen 
gymnasialen Bildungsgang des deutsch- bzw. französischsprachigen Kantonsteils (Abs. 2).

c) Vorliegend ist insbesondere zu berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin bereits 
das 7. und 8. Sekundarschuljahr und sodann im Schuljahr 2016/2017 die Sportquarta an der pri-
vaten Sportschule D.________ in Bern besuchte. Nach dem Vorgesagten ist davon auszugehen, 
dass die gymnasiale Ausbildung im Kanton Bern mit der Quarta bzw. GYM1 beginnt, und dass 
nach dem Berner Recht (für Schüler mit Wohnsitz in Bern) bis zum Schuljahr 2016/2017 die 
Bildungsgänge zur Unterstützung besonderer Begabungen auf den Beginn des zweiten 
Gymnasialjahres (Tertia; GYM2) erfolgten, und ab dem Schuljahr 2017/2018 auf den Beginn des 
ersten Gymnasialjahres (Quarta; GYM1). Gestützt auf die vorerwähnten Regelungen hätte 
demnach von der Beschwerdeführerin im Hinblick auf den Eintritt in die Sportquarta im Schuljahr 
2016/2017 ggf. verlangt werden können, dass sie die entsprechenden Aufnahmebedingungen für 
den ordentlichen gymnasialen Bildungsgang erfüllt und folglich – da an der Privatschule keine 
Empfehlungen erfolgen können – die Aufnahmeprüfung bestehen muss. So müssen doch analog 
auch Berner Schüler bei der Aufnahme in die gymnasialen Bildungsgänge, die besondere 
Begabungen unterstützen, die ordentlichen Aufnahmebedingungen erfüllen, und für die Aufnahme 
in die Quarta muss – wenn keine Empfehlung durch die Volksschule erfolgte bzw. erfolgen kann –
eine Aufnahmeprüfung abgelegt werden. 

Die Vorinstanz hatte weiter argumentiert, dass der gymnasiale Unterricht im Kanton Bern bereits 
im 11. Schuljahr gemäss HarmoS, d.h. in der Quarta, beginnen könne; dennoch gehöre dieses 
Schuljahr im Kanton Freiburg noch zum obligatorischen Grundschulunterricht. Es sei deshalb fol-
gerichtig, dass der Kanton Freiburg die Berner Aufnahmeprüfung für die Beschwerdeführerin erst 
für das Schuljahr 2017/2018 verlangt habe, sprich zum Zeitpunkt des Übertritts an die Sekundar-
schule II in ihrem Wohnsitzkanton. Damit geht sie indes fehl: Vielmehr muss Art. 16 Abs. 2 lit. e 
SportR, welcher vorsieht, dass die Schüler "die Zulassungsvoraussetzungen […] des Aufnahme-
kantons für die entsprechende Schulstufe" erfüllen müssen, so verstanden werden, dass sich auch 
die Schulstufen nach dem Aufnahmekanton richten. Es geht entgegen der Argumentation der Vor-
instanz nicht an, zwar auf die Zulassungsvoraussetzungen des Aufnahmekantons abzustellen, 
jedoch hinsichtlich der Schulstufen bzw. hinsichtlich des Beginns des gymnasialen Bildungsgangs 
auf die Regelung im Wohnkanton; damit würden die gesetzlichen Voraussetzungen auf eine Weise 
vermischt und in einen neuen Kontext gestellt, der so vom Aufnahmekanton nicht angedacht war, 
was Art. 16 Abs. 2 lit. e SportR nicht entsprechen würde. Es besteht damit keine Rechtsgrundlage, 
um von der Beschwerdeführerin für den Übertritt von der Quarta in die Tertia eine Aufnahmeprü-
fung zu verlangen. Für diesen Übertritt bedarf es gemäss der dargestellten Berner Schulgesetzge-
bung keiner Aufnahmeprüfung. Auch kann nicht fingiert werden, dass die Beschwerdeführerin von 
der Quarta einer privaten Schule in die Tertia (GYM2) einer öffentlichen Schule übertreten möchte, 
um entsprechend sinngemäss gestützt auf Art. 30 Abs. 1 aMiSDV die Tertia-Aufnahmeprüfung zu 
verlangen, da doch die Aufnahme in den gymnasialen Bildungsgang für die Beschwerdeführerin 
gemäss dem Aufnahmekanton mit der Quarta erfolgte. Auch ist die von der Vorinstanz verlangte 
Aufnahmeprüfung keine Voraussetzung für den Besuch der Tertia am Sportgymnasium 
D.________ – welches im Anhang II zum RSA 2009 aufgelistet ist und für welches demnach mit 
entsprechender Bewilligung des Kantons Freiburg die Schulkosten übernommen werden können. 
So hat doch die E.________ AG mit Schreiben vom 24. April 2017 namentlich bestätigt, dass das 
erfolgreiche Bestehen der Aufnahmeprüfung auf die Fortsetzung des gymnasialen Weges am 
Sportgymnasium D.________ keinen Einfluss habe bzw. nicht erforderlich sei; eine erfolgreiche 
Prüfung berechtige "ausschliesslich" zum Besuch des öffentlichen Gymnasiums. Es geht nicht an, 

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ohne entsprechende Grundlage Zulassungskriterien zur Anwendung zu bringen, welche für die 
entsprechende Schulstufe im Aufnahmekanton bzw. für die entsprechende Schule gar nicht 
einschlägig sind. Wenn der Kanton Freiburg davon ausgehen sollte, dass die schulischen 
Anforderungen am Sportgymnasium D.________ generell ungenügend sind – wofür indes für das 
Kantonsgericht keine Anhaltspunkte bestehen –, bzw. wenn der Kanton Freiburg aus anderen 
Gründen hinsichtlich dieser Schule nicht zahlungsbereit sein sollte, steht es den zuständigen 
Behörden frei zu prüfen, ob die Schule für den Kanton Freiburg aus dem Anhang II RSA 2009 
gestrichen werden sollte.    

d) Weiter ist auch zu beachten, dass eine erfolgreich absolvierte Aufnahmeprüfung weder 
im Kanton Freiburg noch im Kanton Bern für den Übertritt in die gymnasialen Bildungsgänge den 
Regelfall bzw. eine stete Voraussetzung darstellt; vielmehr ist dies ein Ausnahmefall. Wie erwähnt, 
erfolgen gemäss Art. 16 Abs. 1 aMiSDV die Aufnahmen aus dem 8. und 9. Schuljahr einer öffentli-
chen Schule des Kantons Bern in den gymnasialen Bildungsgang grundsätzlich aufgrund einer 
Empfehlung der Volksschule. Diese Empfehlung erfolgt nach Art. 17 aMiSDV gestützt auf die Eig-
nung in der Erstsprache, der zweiten Landessprache, Mathematik und Natur – Mensch – Mitwelt 
im Hinblick auf den Unterricht in Biologie, Chemie, Physik, Geschichte und Geographie (Abs. 1). 
Fachlehrerkräfte beurteilen die Sachkompetenz sowie das Arbeits- und Lernverhalten in ihren Fä-
chern; die Klassenlehrerkraft stellt der Schulleitung der abgebenden Schule Antrag zur Aufnahme 
in dem gymnasialen Bildungsgang (Abs. 2). Zudem wird auch auf die Prüfung verzichtet bei Auf-
nahmen in den gymnasialen Bildungsgang auf Beginn des 10. und 11. Schuljahres, wenn ein 
Schulwechsel aus zwingenden Gründen notwendig ist, insbesondere wenn die Voraussetzungen 
für den Besuch eines Bildungsgangs, der besondere Begabungen unterstützt, nicht mehr erfüllt 
sind und der Schüler in ein Gymnasium, dessen Maturitätsausweise schweizerisch anerkannt sind, 
eintreten könnte bzw. dieses bereits besucht und weiterhin besuchen könnte. Vielmehr wird bei 
dieser prüfungsfreien Aufnahme aus einem Gymnasium, dessen Maturitätsausweise schweize-
risch anerkannt sind, der Promotionsentscheid der abgebenden Schule übernommen (Art. 30 
aMiSDV Abs. 2 und 3). Auch im Kanton Freiburg erfolgt der Übertritt aus dem Progymnasium an 
das Gymnasium (sofern die Promotion erreicht wurde) und unter bestimmten Voraussetzungen 
auch aus der allgemeinen Sekundarstufe prüfungsfrei. Die in casu an die Beschwerdeführerin ge-
stellten Anforderungen, wonach sie die Aufnahmeprüfung für die Tertia erfolgreich absolvieren 
musste, waren demnach nicht nur strenger als die Anforderungen an jene Schüler, welche die 
Möglichkeit haben, aufgrund einer Empfehlung bzw. einer Promotion in die gymnasiale Ausbildung 
übertreten zu können (vgl. auch die Ausführungen in der E-Mail vom 21. März 2017 von 
F.________, Vorsteher der Abteilung Mittelschulen bei der Erziehungsdirektion des Kantons Bern, 
an die Vorinstanz, wonach die Durchfallquote an den Aufnahmeprüfungen hoch sei und dieses 
Jahr lediglich 32 % der Teilnehmer bestanden hätten). Sie decken sich zudem auch nicht mit den 
Anforderungen an jene im Kanton Bern wohnhaften Schüler, die in einen gymnasialen 
Bildungsgang eintreten, der besondere (namentlich sportliche) Begabungen unterstützt, da diese 
bis zum Schuljahr 2016/2017 erst beim Übertritt in die Tertia in die entsprechenden besonderen 
Bildungsgänge eintraten bzw. ab dem Schuljahr 2017/2018 in die Quarta (GYM1) eintreten, so 
dass deren Situation nicht mit jener der Beschwerdeführerin übereinstimmt. Diese erhöhten 
schulischen Anforderungen und der damit verbundene grössere Schulaufwand stünde schliesslich 
auch Art. 12 Abs. 1 SportR entgegen, wonach es die kantonale "Sport-Kunst-Ausbildung" den 
jungen Nachwuchssportlern erlauben soll, ihre schulische Ausbildung mit der Ausübung eines 
Spitzensports zu verbinden. Ferner ist auch zu beachten, dass die Vorinstanz die 
Beschwerdeführerin offenbar erst kurzfristig aufgefordert hat, die Aufnahmeprüfung zu absolvieren, 
und dass dies beim Eintritt in das 7. und 8. Sekundarschuljahr bzw. in die Quarta noch kein Thema 

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war; damit waren ihre Voraussetzungen zum Bestehen der Aufnahmeprüfung noch zusätzlich 
erschwert. 

e) Die Vorinstanz legte schliesslich dar, dass der Kanton Freiburg bereit wäre, die Kosten 
für den Besuch der Sporthandelsschule D.________, die mit einem eidgenössischen 
Fähigkeitszeugnis (EFZ) Kaufmann/-frau abschliesst, zu tragen, da dieser Bildungsgang allen 
Schulabgängern der obligatorischen Schule offen stehe und somit auch der Beschwerdeführerin, 
welche die Aufnahmeprüfung nicht bestanden habe. Nach dem Vorgesagten und aufgrund der 
Schulleistungen der Beschwerdeführerin erscheint dieser Schulwechsel jedoch nicht erforderlich: 
So ist die Beschwerdeführerin offenbar eine gute Schülerin und sie weist gute Noten auf 
(abgesehen von einem etwas weniger guten Zeugnis im ersten Semester der Quarta, wobei sich 
die Noten im zweiten Semester offenbar wieder verbesserten; vgl. hierzu den Quartalsbericht der 
Sportschule D.________ zum 2. Semester der Quarta vom 8. Mai 2017). Zudem wurde sie von 
ihrer Schule vorbehaltlos für den gymnasialen Weg empfohlen und die Schule zeigte sich "sehr 
zuversichtlich", dass sie diesen Weg erfolgreich absolviere (vgl. das Schreiben der E.________ 
AG vom 24. April 2017). 

f) Im Ergebnis hat demnach die Vorinstanz von der Beschwerdeführerin, welche bereits 
drei Jahre an der D.________ Sportschule absolviert hatte, für den Übertritt in die Tertia (GYM2) 
zu Unrecht das Bestehen der entsprechenden Aufnahmeprüfung gefordert; es ist nach dem 
Vorgesagten davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin die Zulassungsvoraussetzungen 
des Aufnahmekantons für die jeweilige Schulstufe erfüllt (Art. 16 Abs. 2 lit. e SportR). Jedoch wäre 
es gerechtfertigt gewesen, von der Beschwerdeführerin für die Aufnahme in die Quarta, zum 
Beginn des gymnasialen Bildungsgangs, die erfolgreiche Absolvierung der Berner 
Aufnahmeprüfung zu verlangen. Die Vorinstanz hätte dabei die Beschwerdeführerin bzw. deren 
Eltern in geeigneter Form und frühzeitig, wenn möglich bereits beim Eintritt in die Sportschule 
D.________, über diese Voraussetzung informieren müssen (vgl. insbesondere auch Art. 8 der 
Richtlinien der Vorinstanz vom 25. April 2017 über die schulischen Massnahmen im Rahmen des 
Programms "Sport-Kunst-Ausbildung", wonach alljährlich zwischen dem Nachwuchstalent, seinen 
Eltern, dem Schulkoordinator des Ausbildungszentrums, der Schuldirektion und dem Sport-Kunst-
Koordinator eine Vereinbarung abgeschlossen wird, welche insbesondere auch die schulischen 
Massnahmen und das Verhalten des Schülers auf schulischer Ebene regelt). Auf die 
Anforderungen der Vorinstanz an die Beschwerdeführerin zur Finanzierung der Quarta kann 
jedoch vorliegend nicht mehr zurückgekommen werden, so dass sich weitere Ausführungen hierzu 
erübrigen. 

8. Damit ist die Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Die 
Vorinstanz hatte im angefochtenen Entscheid – aufgrund ihrer negativen Feststellung hinsichtlich 
der Zulassungsvoraussetzungen im Aufnahmekanton (Art. 16 Abs. 2 lit. e SportR) – nicht geprüft, 
ob die weiteren Kriterien zur Übernahme der ausserkantonalen Schulkosten (noch) erfüllt sind (vgl. 
insbesondere Art. 16 Abs. 2 SportR). Die Sache ist deshalb an die Vorinstanz zurückzuweisen, 
damit diese prüft, ob neben der Voraussetzung von Art. 16 Abs. 2 lit. e SportR auch sämtliche 
weiteren Kriterien für die Übernahme der ausserkantonalen Schulkosten für den Besuch des 
Sportgymnasiums D.________ (Tertia) durch die Beschwerdeführerin erfüllt sind, und sodann neu 
über die Angelegenheit entscheidet.  

9. a) Bei diesem Verfahrensausgang gilt die Beschwerdeführerin als obsiegende Partei. Es 
werden demnach keine Gerichtskosten erhoben (Art. 131 Abs. 1 VRG; Art. 133 VRG); der von der 
Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss wird zurückerstattet. 

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b) Die Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 137 Abs. 1 
VRG). Diese wird gemäss der Kostennote vom 4. September 2017 auf insgesamt CHF 5'595.40 
(Honorar: CHF 5'062.50; Auslagen: CHF 118.40; zuzüglich 8 % MwSt., ausmachend CHF 414.50) 
festgesetzt. Die Parteientschädigung wird dem Staat Freiburg auferlegt.

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird gutgeheissen, der angefochtene Entscheid wird aufgehoben und die 
Sache im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben. Der von der Beschwerdeführerin geleistete 
Kostenvorschuss in der Höhe von CHF 800.- wird dieser zurückerstattet.

III. Der Staat Freiburg wird verpflichtet, Rechtsanwalt Elias Moussa eine Parteientschädigung 
von insgesamt CHF 5'595.40 (inkl. MwSt. von CHF 414.50) zu bezahlen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht 
eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Parteientschädigung ist innert 30 Tagen 
die Einsprache an die Behörde, die entscheiden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des 
Entscheides angefochten wird (Art. 148 VRG). 

Freiburg, 11. September 2017/dgr

Präsidentin Gerichtsschreiber-Praktikant