# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** baa0b270-02b9-5986-b428-09779a57a759
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-09-22
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 22.09.2020 RR.2020.241
**Docket/Reference:** RR.2020.241
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2020-241_2020-09-22

## Full Text

Auslieferung an Deutschland. Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG). Akzessorisches Haftentlassungsgesuch.;;Auslieferung an Deutschland. Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG). Akzessorisches Haftentlassungsgesuch.;;Auslieferung an Deutschland. Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG). Akzessorisches Haftentlassungsgesuch.;;Auslieferung an Deutschland. Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG). Akzessorisches Haftentlassungsgesuch.

Entscheid vom 22. September 2020 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 
Roy Garré, Vorsitz, 
Cornelia Cova und Stephan Blättler,  
Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 
Parteien 

  
A., vertreten durch Rechtsanwalt Lucius Richard 
Blattner,  

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

BUNDESAMT FÜR JUSTIZ, Fachbereich Ausliefe-
rung,  

Beschwerdegegner 
 
 

Gegenstand  Auslieferung an Deutschland 
 
Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG); akzessori-
sches Haftentlassungsgesuch 
 
Rückzug der Beschwerde 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2020.241 
 
 
 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 
 

- mit Auslieferungsentscheid vom 19. August 2020 das Bundesamt für Justiz 
(nachfolgend «BJ») die Auslieferung des dänischen Staatsangehörigen A. 
an Deutschland für die dem Auslieferungsersuchen vom 16. Juli 2020 des 
Bayerischen Staatsministeriums der Justiz zugrunde liegenden Straftaten 
bewilligte (act. 1.1); 

 
- dagegen A. mit Beschwerde vom 17. September 2020 an die Beschwerde-

kammer des Bundesstrafgerichts gelangt und diverse Anträge stellt (act. 1); 
er zur Hauptsache die Aufhebung des Auslieferungsentscheids, die Abwei-
sung des Auslieferungsersuchens und seine umgehende Freilassung bean-
tragt (act. 1 S. 2); 

 
- der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 21. September 2020 seine Be-

schwerde zurückzog und sich mit seiner sofortigen Auslieferung an Deutsch-
land einverstanden erklärte (act. 5); 
 

- das Beschwerdeverfahren daher zufolge Rückzugs der Beschwerde als er-
ledigt abzuschreiben ist;   

- der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als 
unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG 
i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten 
zu tragen hat (Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2015.269 vom 25. No-
vember 2015);  

 
- dem Beschwerdeführer eine Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- aufzuerlegen ist. 

 
 

 

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 
 
1. Das Verfahren RR.2020.241 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt abgeschrieben. 
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 200.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 
 

Bellinzona, 22. September 2020 
 
Im Namen der Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- Rechtsanwalt Lucius Richard Blattner 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).