# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c782f2f1-8663-5823-8b5a-01c158664139
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PD250009-O1
**Docket/Reference:** PD250009-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PD250009-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PD250009-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw J. Camelin-Nagel

Beschluss vom 7. August 2025

in Sachen

A._____, 

Kläger und Beschwerdeführer

gegen

Stiftung B._____,

Beklagte und Beschwerdegegnerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____, 

betreffend Kündigungsschutz / Anfechtung / Sistierung

Beschwerde gegen eine Verfügung des Mietgerichtes Zürich vom 24. Juni 

2025 (MJ250044)

Erwägungen:

1.1. Mit Verfügung vom 24. Juni 2025 sistierte das Mietgericht Zürich (nachfol-

gend Vorinstanz) das bei ihm hängige Kündigungsschutzverfahren bis zur rechts-

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kräftigen Entscheidung im beim Einzelgericht Audienz des Bezirksgerichts Zürich 

hängigen Ausweisungsverfahren ER250098 (act. 5).

1.2. Dagegen erhob der Kläger und Beschwerdeführer (nachfolgend Beschwer-

deführer) mit Eingabe vom 7. Juli 2025 Beschwerde bei der Kammer mit folgen-

den Anträgen (act. 2 S. 2):

"1. Dem Beschwerdeführer sei eine URP inklusive eines rechtskundi-

gen Vertreter im vorliegenden Verfahren zu gewähren.

2.

3.

4.

5.

6.

7.

Die Präsidialverfügung des Mietgerichts Zürich vom 24. Juni 2025 
sei aufzuheben.

Das Mietgericht sei anzuweisen das Verfahren betreffend der 
Klage um Kündigungsschutz (Geschäfts-Nr. ER250098) fortzu-
führen. 

Es sei festzustellen, dass die Voraussetzungen für eine Sistierung 
gemäss Art. 126 ZPO nicht gegeben sind.

Eventualiter sei das Mietgericht anzuweisen, vorläufig vorsorgli-
che Massnahmen nach Art. 261 ff. anzuordnen, um die Auswei-
sung bis zum materiellen Entscheid über die Kündigung zu ver-
hindern. 

Es seien keine Gerichtskosten zu erheben, eventualiter seien dies 
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (vgl. Gesuch URP).

Eventualiter sei ein Härtefall anzunehmen, mit maximaler Erstre-
ckung des Mietverhältnisses."

1.3. Mit Eingabe vom 24. Juli 2025 teilte die Beklagte und Beschwerdegegnerin 

mit, dass sie bei der Vorinstanz die Aufhebung der Sistierung verlangt habe 

(act. 8 u. 9). 

1.4. Mit Verfügung vom 28. Juli 2025 hob die Vorinstanz die Sistierung auf und 

nahm das Verfahren wieder auf (act. 10).

1.5. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 6/1–14). Das Verfahren 

ist spruchreif.

2.

Die Vorinstanz hob die Sistierung des Verfahrens mit Verfügung vom 28. Juli 

2025 auf (act. 10). Damit ist der Gegenstand des vorliegenden Rechtsmittelver-

fahrens nachträglich dahingefallen. Entsprechend ist der Beschwerdeführer durch 

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den angefochtenen Entscheid nicht (mehr) beschwert. Das Beschwerdeverfahren 

ist im Sinne von Art. 242 ZPO als gegenstandslos abzuschreiben.

3.1. Umständehalber werden keine Kosten erhoben. Mangels geltend gemachter 

zu entschädigender Umtriebe werden keine Parteientschädigungen zugespro-

chen. 

3.2. Der Beschwerdeführer stellt für das Beschwerdeverfahren ein Gesuch um 

unentgeltliche Rechtspflege. Da ihm keine Kosten auferlegt werden, erweist sich 

das Gesuch als gegenstandslos und ist abzuschreiben.

Es wird beschlossen:

1.

Das Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege wird abgeschrieben.

Das Beschwerdeverfahren wird abgeschrieben.

Es werden keine Kosten erhoben. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, sowie unter Rücksendung der 

erstinstanzlichen Akten an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.

2.

3.

4.

5.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

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Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. 

Es handelt sich um eine mietrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert wurde nicht 
ermittelt.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw J. Camelin-Nagel

versandt am:
12. August 2025