# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7c3322eb-bdc4-5a22-b15d-9e557cc21edf
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 06.10.2025 120 2024 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_120-2024-19_2025-10-06.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

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3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
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www.bvd.be.ch/ra

BVD 120/2024/19

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 6. Oktober 2025

in der Beschwerdesache zwischen

C.________
Beschwerdeführer 1 / Beschwerdegegner 2

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt D.________

und

Frau E.________
Beschwerdeführerin 2 / Beschwerdegegnerin 1

vertreten durch Frau Rechtsanwältin A.________

sowie

Baupolizeibehörde der Stadt Burgdorf, Baudirektion, Lyssachstrasse 92, 3400 Burgdorf

betreffend die Verfügung der Baupolizeibehörde der Stadt Burgdorf vom 16. April 2024 (Baupoli-
zeiverfahren Nr. 2022-P0009; Lärmemissionen Tennisplatz V.________)

I. Sachverhalt

1. Der Beschwerdeführer 1 / Beschwerdegegner 2 (im Folgenden: Beschwerdeführer 1) be-
treibt auf der Parzelle Burgdorf Grundbuchblatt Nr. J.________ den Tennisplatz V.________. 
Grundeigentümerin der Parzelle ist die Einwohnergemeinde Burgdorf, der Beschwerdeführer 1 
verfügt über ein selbständiges und dauerndes Baurecht (Burgdorf Grundbuchblatt Nr. 
K.________). Die Parzelle liegt in der Zone für Sport und Freizeitanlagen F.________ 

Am 27. Oktober 1978 erteilte die Stadt Burgdorf dem Beschwerdeführer 1 eine Baubewilligung für 
vier Spielfelder mit sechs Beleuchtungsmasten, ein provisorisches Clubhaus als Baracke und ei-
nen Parkplatz für 25 Autoabstellplätze.1 Am 4. November 1982 erteilte die Stadt die Baubewilli-
gung für einen unbeleuchteten Tennisplatz mit zwei Spielfeldern (Erweiterung der Anlage gegen 

1 Vorakten Stadt Burgdorf Register 5, Akten Baugesuch Nr. 104/78.

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Westen).2 Eine Erweiterung gegen Süden wurde mit Entscheid vom 30. Oktober 1985 bewilligt, 
umfassend einen unbeleuchteten Zweifeldtennisplatz, einen Turnierplatz und einen Einfeldtennis-
platz sowie den Abbruch des provisorischen Clubhauses3, wobei der Einfeldplatz nie realisiert 
wurde. Für den Neubau eines Clubhauses mit Garderobengebäude sowie die Änderung der Park-
plätze und der Zufahrt erhielt der Beschwerdeführer 1 am 30. Oktober 1985 eine Baubewilligung.4 
Am 17. März 2009 teilte der Regierungsstatthalter Burgdorf dem Beschwerdeführer 1 mit, dass 
sein Lokal (das Clubhaus) gemäss Art. 3 Abs. 1 Bst. g GGG5 keine gastgewerbliche Betriebsbe-
willigung erfordere. Am 6. Juli 2016 erteilte das Regierungsstatthalteramt Emmental eine Baube-
willigung für das Erstellen eines Beachtennisfeldes mit Einfriedung aus verzinktem Drahtgeflecht.6 
Gemäss den unbestrittenen Ausführungen der Vorinstanz (angefochtene Verfügung, Rz. 29) um-
fasst der baubewilligte Zustand des Tennisplatzes im Wesentlichen sechs Spielfelder im Norden, 
davon vier mit sechs Beleuchtungsmasten, weitere drei Spielfelder im Süden, ein Beachtennisfeld 
im Süden, ein Clubhaus als Vereinslokal ohne Gastgewerbenutzung in der Mitte der Anlage, eine 
interne Durchwegung, eine Zufahrt im Osten ab der Q.________strasse, 28 offene Abstellplätze 
für Motorfahrzeuge, einen Bereich für offene Veloabstellplätze sowie diverse Terrainveränderun-
gen und Bepflanzungen. Ein Baugesuch des Beschwerdeführers 1 für den Ersatz der Leuchten 
an den am 27. Oktober 1978 baubewilligten sechs Beleuchtungsmasten wurde vom Regierungs-
statthalteramt Emmental am 19. Dezember 2024 bewilligt. 

Ein im Jahr 2015 vorgenommener Ersatz des Belags von vier Spielfeldern (herkömmlicher Sand-
belag zu synthetischem Sandbelag) wurde von der Stadt Burgdorf auf Anfrage hin als baubewilli-
gungsfreier Unterhalt beurteilt (vgl. angefochtene Verfügung, Rz. 36 und 99). Seit der Realisierung 
dieses Belagsersatzes verfügt der Tennisplatz damit über fünf Spielfelder mit Natursandbelägen 
und vier Spielfelder mit synthetischen Sandbelägen. 

2. Am 9. September 2022 reichte die Beschwerdeführerin 2 / Beschwerdegegnerin 1 (im Fol-
genden: Beschwerdeführerin 2) bei der Stadt ein Schreiben «Aufforderung zur Überprüfung der 
Lärmemissionen durch die Tennisplätze Lindenfeld») ein.7 Darin machte sie im Wesentlichen gel-
tend, dass sie die Lärmemissionen des Tennisplatzes als sehr störend empfinde, die Lärminten-
sität und insbesondere die Lärmdauer im Verlauf der vergangenen Jahre stets zugenommen habe 
(Ersatz Sandplatz durch Allwetterbelag, Umstellung von Halb- auf Ganzjahresbetrieb, stundenlan-
ger Tennisunterricht, Turnierbetrieb das ganze Wochenende lang, etc.). Sie ersuchte die Stadt um 
Überprüfung, ob alle vorsorglichen Lärmschutzmassnahmen ergriffen worden seien und falls nein, 
um Anordnung entsprechender Lärmschutzmassnahmen. Ebenfalls beantragte sei die Einholung 
eins Lärmgutachtens zur Ermittlung und Beurteilung von Sportlärm. 

Mit Verfügung vom 16. April 2024 erliess die Stadt Burgdorf folgende Anordnung (angefochtene 
Verfügung, Rz. 139 bis 145): 

«139. Der Tennisplatz hält sich an folgende Betriebszeiten:

140. Spielbetrieb:

Kalendarischer Frühling und Sommer: 

2 Vorakten Stadt Burgdorf Register 6, Akten Baugesuch Nr. 40/82.
3 Vorakten Stadt Burgdorf Register 7, Akten Baugesuch Nr. 35/85.
4 Vorakten Stadt Burgdorf Register 8, Akten Baugesuch Nr. 36/85.
5 Gastgewerbegesetz vom 11. November 1993 (GGG; BSG 935.11).
6 Vorakten Stadt Burgdorf Register 11, Akten Baugesuch Nr. 2016-B0055.
7 Vorakten Stadt Burgdorf Register 1, Akten Nr. 2022-P0009, pag. 11.

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Montag bis Samstag: 08.00 bis 22.00 Uhr
Sonntag: 09.00 bis 20.00 Uhr

Kalendarischer Herbst und Winter: 
Montag bis Samstag: 08.00 bis 21.00 Uhr
Sonntag: 09.00 bis 20.00 Uhr

Die Spielfeldbeleuchtungen dürfen nur zu den gleichen Zeiten eingeschaltet werden, falls sie für den 
Spielbetrieb überhaupt erforderlich sind.

141. Betrieb des Clubhauses: 

Montag bis Donnerstag:  07.30 bis 22.00 Uhr
Freitag und Samstag: 07.30 bis 00.30 Uhr des Folgetages
Sonntag: 08.30 bis 21.00 Uhr

Nach 22.00 Uhr darf eine Nutzung nur noch im Innern des Clubhauses erfolgen. Die Fenster und 
Türen sind geschlossen zu halten. 

142. Für Anlässe mit entgeltlicher Bewirtung im und um das Clubhaus ist eine gastgewerbliche Einzelbe-
willigung F (Festwirtschaft) beim Regierungsstatthalteramt zu beantragen. Gesuche sind bei der Ein-
wohner- und Sicherheitsdirektion der Stadt Burgdorf einzureichen (Art. 31 GGG). 

143. Betrieb von lärmintensiven Geräten:

Der Betrieb von lärmintensiven Geräten wie Rasenmähern, Häckslern und dergleichen im Freien ist 
untersagt. 

a. an Wochentagen vor 07.00 Uhr und nach 20.00 Uhr,
b. an Samstagen vor 08.00 Uhr und nach 18.00 Uhr,
c. während der Mittagsruhe von 12.00 bis 13.00 Uhr sowie
d. an Sonntagen und anderen öffentlichen Feiertagen.

144. An den hohen Festtagen (Karfreitag, Ostern, Auffahrt, Pfingsten, Eidgenössischer Dank-, Buss- und 
Bettag und Weihnachten) ist der Betrieb des Tennisplatzes komplett untersagt.

145. Der Tennisclub hat aufgrund dieser Einschränkungen entsprechende Dokumente wie Hausordnun-
gen und Reglemente zu erarbeiten oder anzupassen und diese den Mitgliedern in geeigneter Weise 
zur Kenntnis zu bringen. Zum Beispiel auch durch Aushang.»  

3. Gegen diese Verfügung reichten sowohl der Beschwerdeführer 1 als auch die Beschwerde-
führerin 2 je eine Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. 

Mit Beschwerde vom 2. Mai 2024 beantragt der Beschwerdeführer 1 die Aufhebung der Verfügung 
vom 16. April 2024. In formeller Hinsicht beantragt er, es sei festzustellen, dass die vorliegende 
Beschwerde aufschiebende Wirkung habe, eventualiter sei im Sinne einer vorsorglichen Mass-
nahme anzuordnen, dass der vorliegenden Beschwerde die aufschiebende Wirkung zukomme 
und die sofortige Vollstreckbarkeit der Verfügung vom 16. April 2024 aufgehoben werde. Über 
diesen Verfahrensantrag sei superprovisorisch, d.h. unmittelbar nach Eingang der vorliegenden 
Beschwerde und insbesondere vor dem Wochenende vom 4./5. Mai 2024 zu entscheiden. 

Die Beschwerdeführerin 2 beantragt mit Beschwerde vom 17. Mai 2024 Folgendes:

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«1. Die angefochtene Verfügung vom 16. April 2024 sei aufzuheben.
  2. Es sei ein Lärmgutachten gemäss Vollzugshilfe des BAFU zur Beurteilung von Sportanlagen, Ermitt-

lung und Beurteilung von Sportlärm über die Emissionen der Tennisanlage Lindenfeld und der Immis-
sionen auf dem Grundstück der Beschwerdeführerin anzuordnen.

  3. Es seien von Amtes wegen vorsorgliche Lärmschutzmassnahmen und allenfalls eine nachträgliche 
Lärmsanierung der Tennisanlage Lindenfeld anzuordnen.

  4. Der Beschwerdeführerin [hier: Beschwerdeführerin 2] sei nach Erhalt des Lärmgutachtens Gelegen-
heit zu geben, um ihre Rechtsbegehren dieser Beschwerde zu ergänzen.»

4. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet8, führte den Schriftenwech-
sel durch und holte die Vorakten ein. Mit Verfügung vom 3. Mai 2024 stellte es im Zusammenhang 
mit den formellen Anträgen des Beschwerdeführers 1 zudem fest, dass die Beschwerde von Ge-
setzes wegen aufschiebende Wirkung habe (Art. 68 Abs. 1 VRPG9). Mit Stellungnahme vom 
23. Mai 2024 liess sich die Stadt Burgdorf zur Beschwerde des Beschwerdeführers 1 vernehmen 
und beantragt dabei die Abweisung der Beschwerde. In ihrer Beschwerdeantwort vom 17. Juni 
2024 beantragte die Beschwerdeführerin 2 die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde des 
Beschwerdeführers 1. Mit Stellungnahme vom 17. Juni 2024 beantragt die Stadt Burgdorf auch 
die Abweisung der Beschwerde der Beschwerdeführerin 2. Der Beschwerdeführer 1 reichte 
schliesslich die Beschwerdeantwort vom 8. Juli 2024 zur Beschwerde der Beschwerdeführerin 2 
ein und beantragt darin, es sei festzustellen, dass sich die Beschwerdeführerin 2 mit ihrem Rechts-
begehren Nr. 1 seiner Beschwerde unterzogen habe. Die Rechtsbegehren Nr. 2 und Nr. 3 seien 
abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden könne. Mit einem Verfahrensantrag beantragt der 
Beschwerdeführer 1, es sei ihm nach einer allfälligen Ergänzung der Rechtsbegehren der Be-
schwerdeführerin 2 Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen.

5. Mit Verfügung vom 29. August 2024 forderte das Rechtsamt den Beschwerdeführer 1 auf, 
für die Beurteilung der Lärmsituation der Tennisanlage Lindenfeld ein Lärmgutachten eines von 
ihm beauftragten Akustikbüros unter Zurverfügungstellung des bestehenden (auch für die Zukunft 
vorgesehenen) Nutzungskonzepts und in Anwendung der Vollzugshilfe zur Ermittlung und Beur-
teilung von Sportlärm des Bundesamts für Umwelt (im Folgenden: Vollzugshilfe Sportlärm)10 ein-
zuholen. 

Mit Eingabe vom 9. September 2024 ersuchte die Beschwerdeführerin 2 das Rechtsamt, auf die 
Verfügung vom 29. August 2024 zurückzukommen und das beantragte Lärmgutachten in der 
Folge von Amtes wegen in Auftrag zu geben, unter Berücksichtigung der Mitwirkungsrechte der 
Parteien. Mit Verfügung vom 10. September 2024 machte das Rechtsamt die Beschwerdeführerin 
darauf aufmerksam, dass die Behörde die Lärmermittlungen nicht selber vornehmen oder in Auf-
trag geben müsse. Sie könne von der Anlagebetreiberin ein Lärmgutachten verlangen. Die Erstel-
lerin bzw. Betreiberin der Anlage sei zur Mitwirkung nach Art. 46 USG11 verpflichtet. Sie müsse 
nicht nur die nötigen Auskünfte erteilen und Abklärungen dulden, sondern auch das Lärmgutach-
ten in Auftrag geben, wenn die Behörde dies anordne. In diesem Fall bestimme sie selber den 
Experten. Es sei beabsichtigt, das vom Beschwerdeführer 1 einzureichende Lärmgutachten in 
einem zweiten Schritt durch die Kantonspolizei Bern, Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik als zu-

8 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).
9 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).
10 Bundesamt für Umwelt (BAFU), Ermittlung und Beurteilung von Sportlärm, Vollzugshilfe zur Beurteilung von Sport-
anlagen, 2017, zu finden unter den Publikationen zum Thema Lärm auf www.bafu.admin.ch.
11 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01).

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ständige Fachbehörde (Art. 3 Abs. 2 Bst. e KLSV12) auf Vollständigkeit, Plausibilität und Korrekt-
heit zu überprüfen. An der Verfügung vom 29. August 2024 werde daher festgehalten.

Nach zweifach gewährter Fristerstreckung reichte der Beschwerdeführer 1 mit Schreiben vom 
2. Dezember 2024 das Lärmgutachten der B.________ AG vom 25. November 2024 ein. Mit Fach-
bericht vom 14. Januar 2025 beurteilte die Kantonspolizei Bern, Fachstelle Lärmakustik/Laser-
technik die Lärmimmissionen der strittigen Anlage.

6. Nach Gewährung einer sowohl vom Beschwerdeführer 1 als auch von der Beschwerdefüh-
rerin 2 beantragten Fristerstreckung gingen die folgenden Eingaben ein: Mit Schlussbemerkungen 
vom 4. März 2025 hielt die Stadt an ihrer Verfügung vom 16. April 2024 fest. Der Beschwerdefüh-
rer 1 reichte die Schlussbemerkungen vom 6. März 2025 ein und bestätigte darin die Rechtsbe-
gehren gemäss der Beschwerde vom 2. Mai 2024 und der Beschwerdeantwort vom 8. Juli 2024. 
Mit Stellungnahme vom 7. März 2025 stellt die Beschwerdeführerin 2 die folgenden, neuen 
Rechtsbegehren:

 «1. Der in der Verfügung vom 16. April 2024 verfügte Spielbetrieb (Ziff. 140) ist wie folgt zu ändern: 

Kalendarischer Frühling und Sommer:
Montag bis Samstag: 08:00 bis 12:00 Uhr, 13:00 bis 22:00 Uhr
Sonntag und Feiertage: 09:00 bis 12:00 Uhr, 13:00 bis 20:00 Uhr
Die Plätze 6 und 7 dürfen täglich bis maximal 17:00 Uhr genutzt werden.

Kalendarischer Herbst und Winter: 
Montag bis Samstag: 08:00 bis 12:00 Uhr, 13:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag und Feiertage: 09:00 bis 12:00 Uhr, 13:00 bis 20:00 Uhr
Die Plätze 6 und 7 dürfen täglich bis maximal 17:00 Uhr genutzt werden.

Die Spielfeldbeleuchtungen dürfen nur zu den gleichen Zeiten eingeschaltet werden, falls sie für den 
Spielbetrieb überhaupt erforderlich sind.

Beschallungsanlagen sind auf den Tennisfeldern untersagt.

  2. Der in der Verfügung vom 16. April 2024 verfügte Betrieb von lärmintensiven Geräten (Ziff. 143) ist 
wie folgt zu ändern: 

Der Unterhalt der Tennisanlage hat mit einem elektrobetriebenen Laubbläser zu erfolgen.

Für den weiteren Unterhalt der Tennisanlage sind lärmintensive Geräte möglichst zu unterlassen.

Der Betrieb von lärmintensiven Geräten wie Rasenmähern, Häckslern und dergleichen im Freien ist 
untersagt: 

an Wochentagen vor 07:00 Uhr und nach 20:00 Uhr,
an Samstagen vor 08:00 Uhr und nach 18:00 Uhr,
während der Mittagsruhe von 12:00 bis 13:00 Uhr sowie
an Sonntagen und anderen öffentlichen Feiertagen.

  3. Ergänzend zur Verfügung vom 16. April 2024 sind mindestens folgende weiteren betrieblichen Lärm-
schutzmassnahmen anzuordnen, namentlich:

12 Kantonale Lärmschutzverordnung vom 14. Oktober 2009 (KLSV; BSG 824.761).

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a. Die Unterhaltsarbeiten sind täglich auf folgende Zeiten beschränkt: 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr;
b. Der Betrieb der Bewässerungsanlage ist nach 22:00 Uhr untersagt;
c. Der Tennisclub habe für die Durchführung von Matches und anderen Veranstaltungen jeweils 

eine Bewilligung der Baupolizei einzuholen. 

  4. Ergänzend zur Verfügung vom 16. April 2024 seien folgende baulichen Lärmschutzmassnahmen an-
zuordnen: 

a. Der Tennisclub habe Lärmschutzwände bzw. -dämme oder Erdwälle vorzusehen;
b. Der Tennisclub habe in Absprache mit der Fachbehörde eine geeignete Bepflanzung der Anlage 

mit schallabsorbierenden Sträuchern, Hecken, Bäumen o.ä. vorzusehen (siehe auch Bepflan-
zungsplan vom 12. März 1985, welcher Bestandteil der damaligen Baubewilligung war).»

7.  Mit Verfügung vom 21. März 2025 führte das Rechtsamt aus, dass aufgrund der Eingaben 
der Verfahrensbeteiligten (insb. der Stellungnahme der Beschwerdeführerin 2 mit angepassten 
Rechtbegehren) das Verfahren noch nicht abgeschlossen werden könne. Es gab ihnen einerseits 
Gelegenheit zur Stellungnahme zu den eingegangenen Eingaben. Andererseits führte das 
Rechtsamt in dieser Verfügung Folgendes aus: 

«Die Beschwerdeführerin 2 bringt in ihrer Stellungnahme u.a. vor, im Lärmgutachten sei das Nebengebäude 
S.________weg 12a zu Unrecht nicht als Berechnungspunkt berücksichtigt worden. Es handle sich dabei 
um einen Massivbau, ausgestattet mit Stromanschlüssen und eingerichtet als Wohnraum mit WLAN, wel-
cher sich ohne Lärmbelastung durch die Tennisanlage als Büro bzw. Homeoffice eigne. 

Massgebend als Ort der Ermittlung bei der lärmrechtlichen Beurteilung sind bei Gebäuden die lärmempfind-
lichen Räume (vgl. Art. 39 und Art. 41 LSV13). Lärmempfindliche Räume sind gemäss Art. 2 Abs. 6 Bst. a 
LSV Räume in Wohnungen, ausgenommen Küchen ohne Wohnanteil, Sanitärräume und Abstellräume.

Aufgrund einer ersten summarischen Einschätzung kommt das Rechtsamt zum vorläufigen Schluss, dass 
es sich beim Nebengebäude S.________weg 12a wohl nicht um einen «lärmempfindlichen Raum in einer 
Wohnung» und damit einen massgebenden Ermittlungsort handeln dürfte. Dieses Nebengebäude ist sowohl 
im Grundbuch als auch im Bauinventar als «Gartenhaus» verzeichnet. Weiter dürfte dieses Nebengebäude 
weder beheizt noch isoliert sein (jedenfalls wird solches von der Beschwerdeführerin 2 in ihrer Stellung-
nahme nicht ausgeführt), was auch gegen einen für die Lärmermittlung massgebenden Wohnraum sprechen 
dürfte. Schliesslich dürften nur rechtmässig bewilligte Wohnräume relevant sein und dürfte eine Umnutzung 
des Gartenhauses zu Wohnraum oder Büroraum das Vorhandensein einer Baubewilligung voraussetzen, 
welche von der Beschwerdeführerin 2 im Rahmen ihrer Stellungnahme nicht beigebracht wurde.»

Die Verfahrensbeteiligten erhielten Gelegenheit, zu dieser summarischen Einschätzung des 
Rechtsamts Stellung zu nehmen. 

8. Die Stadt nahm mit Eingabe vom 10. April 2025 zum Gebäude S.________weg 12a Stel-
lung. Nach Gewährung einer sowohl vom Beschwerdeführer 1 als auch von der Beschwerdefüh-
rerin 2 beantragten Fristerstreckung reichten diese ihre Stellungnahmen vom 5. Mai 2025 ein. Die 
Beschwerdeführerin 2 hielt dabei an den Rechtsbegehren gemäss ihrer Stellungnahme vom 7. 
März 2025 ausdrücklich fest. Der Beschwerdeführer 1 bestätigt die von ihm im vorliegenden Be-
schwerdeverfahren gestellten Rechtsbegehren. 

13 Lärmschutz-Verordnung des Bundesrats vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41).

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9. Auf die Rechtsschriften, das Lärmgutachten und den Fachbericht Lärm wird, soweit für den 
Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen, Verfahren

a) Angefochten ist eine Verfügung der Baudirektion der Stadt Burgdorf, welche diese als «Ver-
fügung, Verfahrensabschluss, Baupolizeiverfahren Nr. 2022-P0009» bezeichnete. Damit handelt 
es sich um eine Baupolizeiverfügung. Gemäss Art. 49 Abs. 1 BauG14 können baupolizeiliche Ver-
fügungen nach Art. 45 bis 48 BauG innert 30 Tagen seit Eröffnung mit Beschwerde bei der BVD 
angefochten werden. Sowohl der Beschwerdeführer 1 als Adressat als auch die Beschwerdefüh-
rerin 2 als Anzeigerin sind durch die angefochtene Verfügung beschwert und daher zur Be-
schwerde legitimiert (Art. 65 Abs. 1 VRPG).

b) Der Beschwerdeführer 1 vertritt jedoch die Ansicht, die Verfügung sei in einem falschen 
Verfahren ergangen. Die Vorinstanz gehe zu Recht davon aus, dass die Anlage zonenkonform 
sei, für sämtliche Bauten und Einrichtungen rechtskräftige Baubewilligungen vorliegen würden und 
keine der Baubewilligungen irgendwelche Auflagen bezüglich Lärmemissionen und oder Betriebs-
zeiten enthalte, obschon das Thema Lärm in den betreffenden Baubewilligungsverfahren regel-
mässig ein Thema gewesen sei. Er verfüge somit seit mindestens 1985 über eine ohne besondere 
Auflagen bezüglich Betriebszeiten rechtskräftig bewilligte und zonenkonforme Anlage. Mit den neu 
verfügten Auflagen sei die Vorinstanz mithin auf ein rechtskräftig abgeschlossenes Verfahren 
zurückgekommen und habe die ursprünglichen Baubewilligungen nachträglich um zusätzliche 
Auflagen ergänzt. Damit verstosse die Vorinstanz gegen das Prinzip der Rechtskraft von Verfü-
gungen, da die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme eines Verfahrens gemäss Art. 56 
VRPG klarerweise nicht erfüllt seien. Auch die Voraussetzungen für einen Widerruf gemäss Art. 
43 BauG seien nicht erfüllt. Die nachträglich verfügten Auflagen würden auch die aus der Eigen-
tumsgarantie und dem Gebot von Treu und Glauben abgeleitete Besitzstandsgarantie verletzen. 
Die erstmalig verfügten Einschränkungen wären (wenn überhaupt) richtigerweise nicht in einem 
(nachträglichen) Baupolizeiverfahren, sondern im Rahmen eines (ursprünglichen) Baubewilli-
gungsverfahren zu verfügen gewesen. Dafür bestehe aber kein Raum, da die betreffenden Bau-
bewilligungsverfahren längst durchgeführt und rechtskräftig abgeschlossen seien. Das Baupoli-
zeiverfahren sei nicht dazu da, eine bereits erteilte rechtskräftige Baubewilligung nachträglich zu 
ergänzen. Zweck eines Baupolizeiverfahrens sei vielmehr die Beseitigung von rechtswidrigen An-
lagen (Art. 46 Abs. 1 BauG). Davon könne vorliegend jedoch keine Rede sein, vielmehr halte die 
Vorinstanz selber ausdrücklich fest, dass die aktuelle Situation dem (bau-) bewilligten Zustand 
entspreche. Dazu komme, dass für die Durchführung des für die beschlossenen, erstmaligen zeit-
lichen Einschränkungen nötigen (ergänzenden) Baubewilligungsverfahrens nicht die Baupolizei-
behörde, sondern vielmehr die Baubewilligungsbehörde zuständig sei. Die Verfügung sei damit 
auch von der falschen Behörde erlassen worden. Vor diesem Hintergrund stelle sich die Frage, 
ob anstelle einer Aufhebung des angefochtenen Entscheids nicht sogar das gesamte Verfahren 
im Sinne von Art. 40 VRPG zu kassieren sei. Dies sei von Amtes wegen zu prüfen. In der Be-
schwerdeantwort vom 8. Juli 2024 betont der Beschwerdeführer 1 nochmals, die nachträgliche, 
nochmalige Prüfung einer Frage, mit welcher sich die zuständigen Behörden bereits einmal be-
fasst hätten, laufe auf einen unzulässigen Widerruf bzw. eine unzulässige Wiedererwägung der 
ursprünglichen Baubewilligung hinaus und verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glau-
ben.

14 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).

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Diesen Einwänden kann nicht gefolgt werden. Soweit der Beschwerdeführer 1 geltend macht, für 
die verfügten Einschränkungen bestehe kein Raum mehr, da die Baubewilligungsverfahren längst 
durchgeführt und rechtskräftig abgeschlossen seien, so trifft es zwar zu, dass die Einhaltung der 
umweltschutzrechtlichen Vorschriften grundsätzlich bereits im Baubewilligungsverfahren geprüft 
wird. Nachträgliche Massnahmen zur Emissionsbegrenzung sind jedoch auch bei rechtskräftig 
bewilligten Anlagen nicht ausgeschlossen: Wo die Immissionen bei Erteilen der Bewilligung nicht 
oder nicht vollständig vorausgesehen wurden oder wo eine zuverlässige Prognose schwierig ist, 
ist die Prüfung der nachträglichen Anordnung von Massnahmen zur Emissionsbegrenzung ange-
zeigt. Die Herstellung des rechtmässigen Zustands setzt in diesen Fällen eine umfassende Inter-
essenabwägung voraus. Dabei kommt dem Interesse an der Wahrung der Rechtssicherheit bzw. 
am Vertrauensschutz nicht dasselbe Gewicht zu wie beim vollständigen Widerruf einer Verfügung, 
zumal der Eingriff in die Rechtsposition des Betroffenen weniger stark ausfällt.15 Auch wenn der 
Lärm in den verschiedenen Baubewilligungsverfahren teilweise ein Thema gewesen zu sein 
scheint, so enthielten die verschiedenen Baubewilligungen weder Auflagen zum Lärmschutz (vgl. 
angefochtene Verfügung, Rz. 18 ff.), noch scheinen jemals nähere Abklärungen / Untersuchungen 
zum Lärm vorgenommen worden zu sein. Wie die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung 
selber ausführt (Rz. 96 und 98), wurden «in keinem der Baubewilligungsverfahren vor 2023 […] 
allfällige Lärmemissionen detailliert nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften überprüft» und hätten 
sich die Baubewilligungsbehörden «praktisch bei jedem Baubewilligungsverfahren mit möglichen 
Lärmemissionen befasst, auch wenn sie unter Umständen damals weitergehende materielle Prü-
fungen und Beweisaufnahmen hätten anordnen können / sollen.». Wenn die Vorinstanz in der 
angefochtenen Verfügung trotz dieser Ausführungen erwägt, die Anlage gelte damit formell trotz-
dem auch als emissionsüberprüft, so verhält sie sich widersprüchlich. Gleiches gilt für die Aus-
führungen der Stadt im Beschwerdeverfahren (Stellungnahme vom 17. Juni 2024, Rz. 4), wonach 
sich die jeweiligen Baubewilligungsbehörden im Laufe der Jahre zwar nicht detailliert mit mögli-
chen Lärmemissionen der Anlage befasst hätten, solche – verursacht durch Einsprachen – jedoch 
trotzdem Teil der materiellen Prüfung gewesen seien und trotz fehlender Verzeichnung in den 
Akten davon auszugehen sei, dass die prüfenden Sachbearbeiter und die entscheidbefugten Or-
gane bewusst keine möglichen Lärmemissionen erkannt hätten, welche zu Bauabschlägen oder 
entsprechenden Auflagen geführt hätten. Dieselbe Argumentation bringt auch der Beschwerde-
führer 1 vor (vgl. Beschwerdeantwort vom 8. Juli 2024, Rz. 34 f.). Wie die Vorinstanz selber an-
deutet, bestehen jedoch keine Indizien und schon gar nicht Belege dafür, dass die Lärmemissio-
nen in den vergangenen Baubewilligungsverfahren jemals Gegenstand näherer Abklärungen oder 
Untersuchungen gewesen wären. Das Gegenteil lässt sich – entgegen den Ausführungen der 
Stadt und des Beschwerdeführers 1 – weder aus dem Umstand ableiten, dass sich schon damals 
Einsprechende u.a. gegen den Lärm gewehrt haben, noch aus der Tatsache, dass im Bauent-
scheid zum Beachtennisfeld verfügt wurde, diese dürfe nur im selben zeitlichen Rahmen benutzt 
werden wie die weiteren Plätze der Tennisanlage. Der blosse Umstand, dass der Lärm teilweise 
an Einspracheverhandlungen thematisiert wurde, vermag keine genügende Überprüfung darzu-
stellen. Letztlich ergibt sich aus den Sachverhaltsausführungen der Vorinstanz (angefochtene Ver-
fügung, Rz. 17 ff.) in eindeutiger Weise, dass in den vorangegangenen Baubewilligungsverfahren 
allfällige Lärmemissionen nie im Detail überprüft wurden. Es kann daher gestützt auf diese Aus-
führungen nicht ausgeschlossen werden, dass die Immissionen bei Erteilung der Baubewilligun-
gen nicht vollständig vorausgesehen wurden. Dazu kommt, dass bei einer Anlage wie der Vorlie-
genden eine zuverlässige Prognose zum Voraus schwierig ist, was umso mehr gilt, als diese zu-
sätzlich laufend und schrittweise erweitert wurde. Schliesslich wurde mit dem im Jahr 2015 vor-
genommenen Ersatz des Belags von vier Spielfeldern (herkömmlicher Sandbelag zu syntheti-
schem Sandbelag) eine Änderung der Anlage vorgenommen, für welche kein Baubewilligungs-
verfahren durchgeführt wurde, womit die lärmrechtlichen Auswirkungen dieser Änderung nicht 

15 BGer 1C_177/2011 vom 9. Februar 2012, E. 4.2.

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überprüft wurden. Dies gilt unabhängig von der Frage der Baubewilligungspflicht dieses Belags-
wechsels, haben doch auch baubewilligungsfreie Bauten und Anlagen den Vorschriften des Um-
weltschutzgesetzes Rechnung zu tragen (vgl. Art. 1b Abs. 3 BauG), womit eine lärmrechtliche 
Überprüfung diesbezüglich in jedem Fall nötig ist. Unter diesen Umständen müssen daher 
nachträgliche Massnahmen grundsätzlich möglich sein. Der Beschwerdeführer 1 kann sich daher 
vorliegend weder auf das Prinzip der Rechtskraft von Verfügungen noch auf die Besitzstandsga-
rantie berufen. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers 1 ist in dieser Konstellation so-
dann das Baupolizeiverfahren das richtige Verfahren.16 Gemäss Art. 45 Abs. 2 BauG treffen die 
Organe der Baupolizei im Rahmen ihrer Zuständigkeit alle Massnahmen, die zur Durchführung 
dieses Gesetzes und der gestützt darauf erlassenen Vorschriften und Verfügungen erforderlich 
sind. Hierzu gehören auch die Vorschriften zum Umwelt- und Immissionsschutz (vgl. Art. 24 BauG, 
Art. 89 BauV17). Das Dispositiv der angefochtenen Verfügung wurde schliesslich von der Bau- und 
Planungskommission der Stadt Burgdorf als in Baubewilligungs- und Baupolizeisachen entscheid-
befugten Organ beschlossen18, womit sich auch die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwer-
deführers 1 als unbegründet erweisen und kein Anlass besteht für die von ihm verlangte Aufhe-
bung gestützt auf Art. 40 VRPG. 

c)  Von Amtes wegen zu prüfen ist, ob die Beschwerdesache überhaupt in den Zuständigkeits-
bereich der BVD als Rechtsmittelinstanz fällt. Diese ist gestützt auf Art. 49 BauG zuständig für 
Beschwerdeverfahren in baupolizeilichen Angelegenheiten. Stünde dagegen die Sanierung einer 
im Sinne des USG19 altrechtlichen Anlage zur Diskussion, so wäre die BVD nicht die zuständige 
Beschwerdeinstanz. So sind Sanierungen nach Art. 16 ff. USG gemäss Rechtsprechung der BVD 
primär im allgemeinen Verfahren nach VRPG zu vollziehen. Zu beachten ist gemäss dieser Recht-
sprechung insbesondere, dass eine Sanierung nach USG keine Wiederherstellung des rechtmäs-
sigen Zustands nach Art. 46 BauG darstellt.20 Bei einer Sanierung wäre daher nicht die BVD, son-
dern gestützt auf Art. 19 Abs. 3 KLSV die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern (SID) als erste 
Beschwerdeinstanz zuständig zur Behandlung der Beschwerde gegen die Verfügung der Stadt 
Burgdorf. 

Vorliegend ist jedoch nicht von einem Sanierungstatbestand im Sinne von Art. 16 ff. USG auszu-
gehen. Zwar steht fest, dass es sich bei der strittigen Tennisanlage um eine Anlage handelt, die 
schon vor Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 bestand. Von einer Sanierung einer altrecht-
lichen Anlage kann jedoch nur dann gesprochen werden, wenn die Anlage seit 1985 nicht (we-
sentlich) geändert wurde.21 Der Beschwerdeführer 1 vertritt in seiner Beschwerde (Rz. 117) die 
Meinung, im Vergleich zu der im Jahr 1978 bewilligten und seit 1982 auf den Luftbildern zu erken-
nenden Anlage handle es sich bei den nachträglich bewilligten Projekten bloss um Erweiterungen 
von untergeordneter Bedeutung, weshalb diese nicht als wesentliche Änderung der Anlage quali-
fiziert werden könnten. Dieser Beurteilung kann nicht gefolgt werden: Als wesentliche Änderungen 
ortsfester Anlagen gelten zunächst Umbauten, Erweiterungen und vom Inhaber der Anlage verur-
sachte Änderungen des Betriebs, wenn zu erwarten ist, dass die Anlage selbst oder die Mehrbe-
anspruchung bestehender Verkehrsanlagen wahrnehmbar stärkere Lärmimmissionen erzeugen 
(Art 8 Abs. 3 LSV). Die vorhersehbare Erhöhung der Lärmimmissionen ist jedoch nicht das einzige 
Kriterium für das Vorliegen einer wesentlichen Änderung. Es muss aufgrund einer gesamthaften 

16 Vgl. Auch Wolf, in Kommentar USG, 2000, Art. 25 N. 44.
17 Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV; BSG 721.1).
18 Vgl. Art. 20 des Kommissionsreglements der Stadt Burgdorf; Protokollauszug der Sitzung der Bau- und Planungs-
kommission vom 3. April 2024, Vorakten Stadt Burgdorf Register 1, Akten Nr. 2022-P0009, pag. 175.
19 Bundesgesetz vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01).
20 BVD 120/2021/94 vom 10. Mai 2022, E. 5 mit Verweis auf Entscheide der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des 
Kantons Bern (BVE, heute BVD) RA Nr. 12042-02 vom 2. Mai 2003 E. 3 und RA Nr. 120/2002/55 vom 9. Juli 2003 
E. 1.c (BVR 2005 S. 342).
21 Griffel/Rausch, Kommentar USG, Ergänzungsband, Art. 16 N. 11. 

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Betrachtung entschieden werden, ob die Änderung gewichtig genug ist, um als wesentlich qualifi-
ziert zu werden. Nach der Rechtsprechung können auch bedeutende Modernisierungen oder Ka-
pazitätserweiterungen einer wesentlichen Änderung gleichkommen, selbst wenn sie nicht wahr-
nehmbar stärkere Lärmimmissionen bewirken.22 Ebenso können Änderungen als wesentlich gel-
ten, wenn sie einen weitreichenden Eingriff in die Bausubstanz darstellen oder erhebliche Kosten 
verursachen.23 Hier wurde die Anlage nach dem massgebenden Stichtag (1. Januar 1985) mehr-
fach erweitert bzw. geändert (Erweiterung um drei Tennisplätze im Süden sowie Neubau Clubhaus 
Ende 1985, Beachtennisfeld im Jahr 2016, Belagsersatz auf vier Spielfeldern im Jahr 2015) und 
im Vergleich zum bewilligten Zustand vor diesem Stichtag von sechs Tennisfeldern mit provisori-
schem Clubhaus auf eine Anlage mit neun Tennisfeldern, einem Beachtennisfeld und einem 
neuen Clubhaus vergrössert. Dies stellt eine wesentliche Änderung der altrechtlichen Anlage dar, 
wie dies die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zu Recht feststellte (angefochtene Ver-
fügung, Rz. 121). Damit ist nicht von einem Sanierungstatbestand auszugehen. Die Stadt hat die 
Angelegenheit daher zu Recht in einem Baupolizeiverfahren beurteilt, womit die BVD (und nicht 
die SID) für die Beurteilung der Beschwerden zuständig ist. 

d) Auf die form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden ist damit – vorbehältlich der nach-
folgenden Erwägung – einzutreten.

e) Der Beschwerdeführer 1 beantragt in seiner Beschwerdeantwort vom 8. Juli 2024, es sei 
festzustellen, dass sich die Beschwerdeführerin 2 mit ihrem Rechtsbegehren Nr. 1 in der Be-
schwerde vom 17. Mai 2024 (Aufhebung der angefochtenen Verfügung) seiner Beschwerde vom 
2. Mai 2024 unterzogen habe. Dabei führt er aus, die Beschwerdeführerin beantrage nicht etwa 
die Bestätigung der von der Vorinstanz verfügten zeitlichen und betrieblichen Einschränkungen, 
sondern vielmehr deren Aufhebung. Damit unterziehe sie sich seiner Beschwerde, habe er doch 
in seiner Beschwerde vom 2. Mai 2024 ebenfalls die Aufhebung des Entscheids der Vorinstanz 
beantragt. Dieses Unterziehen der Beschwerdeführerin 2 unter sein Rechtsbegehren sei von der 
Rechtsmittelinstanz festzustellen.

Zunächst ist festzuhalten, dass dem Beschwerdeführer 1 in der Sache nicht gefolgt werden kann. 
So stellt die Beschwerdeführerin 2 den Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung aus 
anderen Gründen als er (der Beschwerdeführerin 2 gehen die angeordneten Massnahmen zu we-
nig weit, dem Beschwerdeführer 1 gehen diese zu weit). Aus diesem Grund stellt die Beschwer-
deführerin 2 in ihrer Beschwerde neben dem Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
(Ziff. 1 der Rechtsbegehen) zusätzlich die Anordnung von vorsorglichen Lärmschutzmassnahmen 
und allenfalls einer nachträglichen Lärmsanierung (Ziff. 3 der Rechtsbegehren). Diese Rechtsbe-
gehren sind zusammen zu lesen, womit feststeht, dass die Anträge der beiden Beschwerdeführen-
den nicht identisch sind und nicht von einem Unterziehen der Beschwerdeführerin 2 gesprochen 
werden kann. Weiter hat die Beschwerdeführerin 2 bereits in ihrer Beschwerde beantragt, ihr sei 
nach Erhalt des Lärmgutachtens Gelegenheit zu geben, um ihre Rechtsbegehren zu ergänzen 
(Ziff. 4 der Rechtsbegehren), was sie mit Stellungnahme vom 7. März 2025 auch gemacht hat. 
Spätestens mit diesen angepassten Rechtsbegehren – welche nach Beurteilung der BVD keine 
Ausdehnung des Streitgegenstands darstellen und damit entgegen der Ansicht des Beschwerde-
führers 1 (Stellungnahme vom 5. Mai 2025, Rz. 12) zulässig waren – wird deutlich, dass die Be-
schwerdeführerin 2 andere Anträge stellt als der Beschwerdeführer 1. Dazu kommt, dass auf das 
beantragte Feststellungsbegehren des Beschwerdeführers 1 nicht einzutreten ist. So kann eine 
Feststellungsverfügung nur verlangen, wer ein spezifisches Feststellungsinteresse geltend ma-
chen kann. Ein solches ist generell zu verneinen, wo mit einem Gestaltungsbegehren vorzugehen 

22 BGE 133 II 181 E. 7.2
23 BGer. 1C_506/2014 vom 14. Oktober 2014, E. 4.

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ist.24 Für den Fall der Gutheissung des Gestaltungsbegehrens des Beschwerdeführers 1 auf Auf-
hebung der angefochtenen Verfügung, erweist sich die beantragte Feststellung als unnötig. Inso-
weit ist ein zusätzliches Feststellungsinteresse zu verneinen. 

2. Rechtliches Gehör

a) Der Beschwerdeführer 1 bringt vor, die Vorinstanz habe seine Mitwirkungsrechte, insbeson-
dere sein Recht auf vorgängige Orientierung und Äusserung missachtet und damit das rechtliche 
Gehör verletzt. Die Vorinstanz habe nicht nur die Öffnungszeiten des Clubhauses eingeschränkt, 
sondern den Betrieb des Tennisplatzes an hohen Feiertagen gestützt auf das FRG25 komplett 
untersagt. Er sei von dieser Totalschliessung der Anlage an bestimmten Tagen komplett über-
rascht worden. Die Vorinstanz habe ihm zwar vor Erlass der Verfügung mehrfach Gelegenheit zur 
Stellungnahme gegeben. Die Anwendung des FRG und/oder eine vollständige Schliessung der 
Tennisanlage an bestimmten Tagen sei dabei aber nie Thema gewesen. Auch die Anzeigerin habe 
dies nie verlangt. Er habe daher bis zum Erhalt der Verfügung keine Kenntnis davon gehabt, dass 
ihm eine Komplettschliessung der Anlage an verschiedenen Tagen drohe, womit er auch keine 
Möglichkeit gehabt habe, sich hierzu zu äussern. Dies stelle eine Gehörsverletzung dar. Dasselbe 
gelte auch für den Entscheid, die Öffnungszeiten des Clubhauses drastisch zu beschränken. Eine 
Heilung der Gehörsverletzung sei nicht möglich, weil ihm dadurch eine Instanz verloren ginge. Die 
angefochtene Verfügung sei daher wegen der Verletzung des rechtlichen Gehörs aufzuheben.

b) Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 21 ff. VRPG gibt den Parteien das Recht, sich 
zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit 
erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise ent-
weder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern. Die Behörde hat die 
Parteien grundsätzlich vor ihrem Entscheid anzuhören. Damit wird sichergestellt, dass die Betrof-
fenen ihren Standpunkt wirksam in das Verfahren einbringen können. Die beabsichtigte Begrün-
dung der Verfügung oder des Entscheids oder gar ein Entwurf braucht den Parteien aber nicht 
vorgängig unterbreitet zu werden.26 Da die Behörden das Recht von Amtes wegen anzuwenden 
haben und insofern die Offizialmaxime gilt, besteht im Allgemeinen kein Anspruch, sich zur recht-
lichen Beurteilung der Sachfragen noch besonders zu äussern. Den Parteien ist jedoch Gelegen-
heit zur vorgängigen Äusserung einzuräumen, wenn sich die Behörden auf Rechtsnormen stützen 
will, die bisher nicht einbezogen oder angesprochen wurden und mit deren Heranziehen sie nicht 
rechnen mussten.27

c) Die Beschwerdeführerin 2 verlangte bereits in ihrer Anzeige vom 9. September 202228 die 
Überprüfung der Lärmemissionen der Tennisanlage, beanstandete dabei die lärmtechnisch äus-
serst ungünstige Lage sowohl der Tennisplätze als auch des Clubhauses und schlug als mögliche 
Massnahmen u.a. auch die Einschränkung der Betriebszeiten sowie die Einhaltung einer Mittags-
ruhezeit an Wochenenden und Feiertagen vor. Als Rechtsgrundlagen erwähnte sie ihrer Anzeige 
sodann das USG und die LSV. Die Einschränkung der Betriebszeiten – auch des Clubhauses – 
sowie die Rechtsgrundlagen USG und LSV waren damit von Beginn an Thema. Der Beschwerde-
führer 1 konnte sich im vorinstanzlichen Verfahren mehrfach äussern, wie er selber ausführt. Hin-
sichtlich der verfügten Einschränkung der Betriebszeiten sowohl des Tennisbetriebs als auch des 
Clubhauses liegt somit keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Was die weiteren, von der 
Gemeinde angewendeten Rechtsgrundlagen anbelangt (neben dem USG und der LSV), so wurde 

24 Markus Müller, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 49 N. 74.
25 Gesetz vom 1. Dezember 1996 über die Ruhe an öffentlichen Feiertagen (FRG; BSG 555.1).
26 Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 17.  
27 Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 22. 
28 Vorakten Stadt Burgdorf Register 1, Akten Nr. 2022-P0009, pag. 11.

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zwar das Gemeindepolizeireglement (GPR)29 von der Beschwerdeführerin 2 in den Schlussbe-
merkungen vom 8. Januar 202430 ausdrücklich erwähnt, womit der Beschwerdeführer 1 mit des-
sen Anwendung rechnen musste. Nie erwähnt (weder von der Beschwerdeführerin 2 noch von 
Stadt) wurde jedoch die Anwendung des FRG. Die Schliessung an hohen Feiertagen gestützt auf 
das FRG war damit im vorinstanzlichen Verfahren nie Thema. Dass die Beschwerdeführerin die 
Einhaltung einer Mittagsruhezeit an Feiertagen als mögliche Massnahme erwähnte und sich in 
der Eingabe vom 9. April 202431 auch über den übermässigen Lärm während Ostern beklagte, 
vermag daran nichts zu ändern, reichen doch diese Aussagen nicht aus, dass der Beschwerde-
führer 1 mit der Anwendung des FRG hätte rechnen müssen. Entgegen der Ansicht der Beschwer-
deführerin 2 (Beschwerdeantwort vom 17. Juni 2024, Rz. 16) ist eine Komplettschliessung an 
hohen Feiertagen nicht gleichzusetzen mit einer Einschränkung der Betriebszeiten. Zu der von 
der Stadt beabsichtigten und schliesslich auch verfügten Komplettschliessung der Anlage an ho-
hen Feiertagen gestützt auf das FRG hätte dem Beschwerdeführer 1 vor dem Entscheid Gelegen-
heit zur Äusserung gegeben werden müssen. Dies ist unterblieben, womit die Vorinstanz diesbe-
züglich den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführer 1 verletzt hat. 

Der Anspruch auf rechtliches Gehör ist ein formeller Anspruch; die Verletzung des rechtlichen 
Gehörs führt deshalb grundsätzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Eine Gehörs-
verletzung kann aber dann geheilt werden, wenn die Rechtsmittelinstanz dieselbe Kognition hat 
wie die Vorinstanz und der beschwerdeführenden Person aus der Heilung kein Nachteil erwächst. 
Eine Heilung kommt in erster Linie bei nicht besonders schwerwiegenden Gehörsverletzungen in 
Frage. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist aber auch bei schwerwiegenden 
Gehörsverletzungen eine Heilung nicht ausgeschlossen, wenn und soweit die Rückweisung zu 
einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem 
Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinba-
ren wären.32 Die Heilung des rechtlichen Gehörs ist allenfalls bei der Kostenverlegung zu berück-
sichtigen.33

Gemäss Art. 40 Abs. 3 BauG kommt der BVD als Beschwerdeinstanz die volle Überprüfungsbe-
fugnis zu. Der Beschwerdeführer 1 konnte sich im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfah-
rens zu dem gestützt auf das FRG verfügten Spielverbot an hohen Feiertagen äussern, was er mit 
seiner Beschwerde auch gemacht hat. Der vorliegende Beschwerdeentscheid geht sodann auf 
diese Thematik ein. Die Gehörsverletzung konnte so geheilt werden. Damit hat der Beschwerde-
führer 1 seine Rechte im Beschwerdeverfahren vollumfänglich wahrnehmen können; ihm ist durch 
diesen Verfahrensmangel kein Nachteil entstanden. Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, 
ist die angefochtene Verfügung aus materiellen Gründen aufzuheben. Die Gehörsverletzung muss 
daher bei der Kostenverlegung nicht berücksichtigt werden.

3. Aktueller Betrieb, vorinstanzliche Verfügung

a) Die strittige Tennisanlage Lindenfeld umfasst insgesamt neun Tennisplätze, wovon sich 
sechs im Norden der Parzelle und drei im Süden der Parzelle befinden. Die vier Tennisplätze im 
Nordosten der Parzelle verfügen über eine Beleuchtungsanlage mit sechs Beleuchtungsmasten 
sowie über einen synthetischen Sandbelag (welcher ganzjährig bespielbar ist), die übrigen Ten-
nisplätze sind nicht beleuchtet und weisen einen herkömmlichen Natursandbelag auf. Im Süden – 
zwischen den Parkplätzen und dem südöstlichen Einfeldtennisplatz und unmittelbar angrenzend 

29 Gemeindepolizeireglement vom 20. September 2010 mit Änderungen vom 15. September 2014.
30 Vorakten Stadt Burgdorf Register 1, Akten Nr. 2022-P0009, pag. 158. 
31 Vorakten Stadt Burgdorf Register 1, Akten Nr. 2022-P0009, pag. 177.
32 BGE 142 II 218 E. 2.8.1; Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 21 N. 9 bis 11.
33 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 108 N. 21 und 39.

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an Letzteren – befindet sich ein Beachtennisfeld. In der Mitte der Anlage liegt das Clubhaus, wel-
ches im nördlichen Teil über Garderoben, WC-Anlagen sowie ein kleines Büro und im südlichen 
Teil über einen Aufenthaltsraum und eine Küche sowie über Lager- und Technikräume im Keller 
verfügt. Auf der südlichen Seite des Clubhauses befindet sich eine Terrasse mit Aussensitzplät-
zen, auf dem nördlichen Teil eine Dachterrasse. Gemäss Ausführungen des Beschwerdeführers 1 
(angefochtene Verfügung, Rz. 37 ff.) halte man sich seit jeher an die folgenden, selbstauferlegten 
Betriebszeiten gemäss «Spielreglement und Platzordnung»: Montag bis Samstag von 08.00 Uhr 
bis 22.00 Uhr, Sonntag von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Im Herbst/Winter stünden vier von neun 
Spielfeldern zur Verfügung. Zu dieser Zeit seien der Küchen- und Aufenthaltsbereich sowie die 
Garderoben im Clubhaus geschlossen und es finde weder ein Trainingsbetrieb noch ein Wett-
kampfbetrieb statt. Gemäss ergänzendem «Reglement Spielbetrieb Herbst/Winter auf den Plätzen 
6 bis 9» sei der Spielbetrieb zu dieser Zeit freiwillig noch stärker eingeschränkt worden, indem 
das Spielen nur bis 21.00 Uhr möglich sei (und nicht bis 22.00 Uhr). Die Interclubmeisterschaft 
beschränke sich auf die Monate Mai bis Juni und der Club betreibe auch während dieser Meister-
schaft keine Beschallungsanlage und kein öffentliches Restaurant. Gemäss den Angaben der 
Vorinstanz (angefochtene Verfügung, Rz. 104) betrug die Mitgliederzahl über 21 Jahre hinweg 
(1998 bis 2022 exl. 2008-2011) 439 Mitglieder (zwischen rund 400 und 500). Gemäss aktuellen 
Angaben des Beschwerdeführers 1 (Stellungnahme vom 6. März 2025, Rz. 21) zählt der Club 
aktuell 535 Mitglieder (davon 449 Aktivmitglieder, davon 143 Juniorinnen und Junioren). Weiter 
führt der Beschwerdeführer 1 in dieser Stellungnahme (Rz. 13) hinsichtlich des Interclub-Betriebs 
aus, es würden während maximal sechs Runden pro Jahr Interclub gespielt, d.h. während maximal 
12 Tagen (sechs Runden à zwei Tage), wobei in der fünften und vor allem in der sechsten Runde 
deutlich weniger Spiele stattfinden würden. 

b) Die Stadt Burgdorf erliess die verfügten Einschränkungen der Betriebszeiten gestützt auf 
verschiedene kantonalrechtliche/kommunalrechtliche Grundlagen und nicht gestützt auf das Um-
weltschutz- bzw. Lärmschutzrecht des Bundes. So führt sie zu Letzterem zwar generell gewisse 
Grundlagen aus (angefochtene Verfügung, Rz. 113 ff.), kommt aber zum Schluss (Rz. 123 f.), 
dass die Anlage seit der Baubewilligung des Beachtennisfeldes vom 6. Juli 2016 keine wesentliche 
Veränderung erfahren habe und die Anlage weder baulich verändert noch der Betrieb soweit ver-
ändert worden sei, als dass eine Änderung im Sinne des Umweltschutzgesetzes entstanden sei. 
Ob der Tennisplatz an sich übermässigen, nicht gerechtfertigten Lärm, allenfalls zu gewissen Ta-
ges- und Wochenzeiten, emittiere, könne nur noch anhand weitergehender kommunal und kanto-
nal geregelter Ruhezeiten geprüft werden. In der Folge geht die Vorinstanz auf das GPR ein (an-
gefochtene Verfügung, Rz. 126 ff.), verfügt gestützt darauf aber einzig zeitliche Beschränkungen 
des Betriebs von lärmintensiven Geräten (Dispositiv der angefochtenen Verfügung, Rz. 143). Die 
im Vergleich zu den vom Beschwerdeführer 1 kommunizierten, geltenden Spielzeiten (angefoch-
tene Verfügung, Rz. 108 f.) verfügten Einschränkungen (Spielbeginn Sonntag jeweils um 09.00 
Uhr statt um 08.00 Uhr gemäss Dispositiv der angefochtenen Verfügung, Rz. 140, Spielverbot an 
den hohen Festtagen gemäss Dispositiv der angefochtenen Verfügung, Rz. 144) stützt die Stadt 
auf das FRG ab (angefochtene Verfügung, Rz. 130 ff.) Zu den neu verfügten Betriebszeiten des 
Clubhauses (Dispositiv der angefochtenen Verfügung, Rz. 141) schliesslich führt die Vorinstanz 
aus (angefochtene Verfügung, Rz. 136), auch wenn das Clubhaus nicht dem Gastgewerbegesetz 
und den Regeln zu den normalen Öffnungszeiten unterstellt sei, könne die Baupolizeibehörde zur 
Vermeidung der Störung der öffentlichen Ordnung Nutzungen zeitlich beschränken (Art. 45 Abs. 
2 BauG). Die Nutzung des Clubhauses sei zeitlich und in Abhängigkeit mit den Spielzeiten zu 
beschränken.

c) Im Folgenden ist zunächst auf das Umweltschutz- bzw. Lärmschutzrecht des Bundes ein-
zugehen (E. 4 bis E. 6). Danach geht es um die Frage der Zulässigkeit von betrieblichen Ein-
schränkungen gestützt auf die erwähnten kantonalen und kommunalen Rechtsgrundlagen (E. 7 
bis 10). 

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4. Lärmimmissionen nach Bundesrecht: Grundlagen

a) Das bundesrechtliche Lärmschutzrecht soll die Bevölkerung vor schädlichem und lästigem 
Lärm schützen, der beim Betrieb neuer und bestehender Bauten und Anlagen erzeugt wird (vgl. 
Art. 1 Abs. 1 und 7 USG, Art. 1 LSV). Das Umweltschutzrecht sieht die Begrenzung dieser uner-
wünschten Einwirkungen an der Quelle nach einem zweistufigen Konzept vor: Einwirkungen, die 
schädlich oder lästig werden könnten, sind im Sinne der Vorsorge frühzeitig zu begrenzen (Art. 1 
Abs. 2 USG). Dabei sind zunächst unabhängig von der bestehenden Umweltbelastung die Emis-
sionen soweit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar 
ist (Art. 11 Abs. 2 USG). In einem zweiten Schritt sind die Emissionsbeschränkungen zu verschär-
fen, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Berücksichtigung der beste-
henden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden (Art. 11 Abs. 3 USG). Ob die Vorausset-
zungen einer verschärften Emissionsbegrenzung gegeben sind, hat die Behörde anhand der Be-
lastungsgrenzwerte zu beurteilen. Zum massgebenden Lärm gehört einerseits der Lärm, der von 
der Anlage bzw. dem Betrieb selbst erzeugt wird, aber auch der Lärm, der von den Benützern 
innerhalb und ausserhalb der Anlage erzeugt wird, d.h. auch der von Menschen verursachte Ver-
haltenslärm.34 

b) Das Umweltschutzrecht sieht für Lärmimmissionen unterschiedliche Regelungen vor, je 
nachdem ob der Lärm von neuen oder von alten (vor Inkrafttreten des USG am 1. Januar 1985 
bestehenden) Anlagen ausgeht. Vorliegend ist unbestritten, dass die Tennisanlage Lindenfeld vor 
diesem Stichdatum bestand und es sich damit um eine altrechtliche Anlage handelt. Weiter steht 
– mit Verweis auf E. 1c – fest, dass die Anlage nach dem 1. Januar 1985 als massgebenden 
Stichtag wesentlich geändert wurde. Zu diesem Schluss kam auch die Vorinstanz in der ange-
fochtenen Verfügung (angefochtene Verfügung, Rz. 121). Ob die Anlage seit der letzten Baube-
willigung vom 6. Juli 2016 nicht mehr geändert wurde, wie dies die Vorinstanz vorbringt (ange-
fochtene Verfügung Rz. 122 f.), ist dabei irrelevant, ist doch für die Beurteilung der wesentlichen 
Änderung auf den erwähnten Stichtag vom 1. Januar 1985 abzustellen. Da es sich somit um eine 
wesentlich geänderte, altrechtliche Anlage handelt, steht einerseits – wie ausgeführt (E. 1c) – fest, 
dass nicht von einem Sanierungstatbestand im Sinne von Art. 16 USG auszugehen ist, und ande-
rerseits gelangt Art. 8 LSV zur Anwendung. Wird eine bestehende ortsfeste Anlage geändert, so 
müssen die Lärmemissionen der neuen oder geänderten Anlageteile zunächst nach den Anord-
nungen der Vollzugsbehörde so weit begrenzt werden, als dies technisch und betrieblich möglich 
sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 8 Abs. 1 LSV, vorsorgliche Emissionsbegrenzung, vgl. auch 
Art. 11 Abs. 2 USG). Gestützt auf Art. 8 Abs. 2 LSV müssen sodann die Lärmemissionen der 
gesamten Anlage mindestens so weit begrenzt werden, dass die Immissionsgrenzwerte nicht 
überschritten werden. Die Immissionsgrenzwerte werden vom Bundesrat festgelegt (Art. 13 USG), 
wobei die Immissionsgrenzwerte für Lärm so festzulegen sind, dass nach dem Stand der Wissen-
schaft oder der Erfahrung Immissionen unterhalb dieser Werte die Bevölkerung in ihrem Wohlbe-
finden nicht erheblich stören (Art. 15 USG). Fehlen Belastungsgrenzwerte, wie dies für den All-
taglärm oder Lärm von Sportanlagen der Fall ist, so müssen solche Lärmimmissionen von der 
Behörde im Einzelfall nach Art. 15 USG (Immissionsgrenzwerte) unter Berücksichtigung der 
Art. 19 USG (Alarmwerte) und Art. 23 USG (Planungswerte) beurteilt werden (Art. 40 Abs. 3 
LSV).35

34 BGE 133 II 292 E. 3.1.
35 Vgl. BGE 133 II 292 E. 3.3; Urs Walker Umweltrechtliche Beurteilung von Alltags- und Freizeitlärm, in URP 2009, S. 
65, 81.

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Die Beschwerdeführerin 2 weist in ihrer Stellungnahme vom 7. März 2025 (Rz. 57) darauf hin, im 
Fachbericht der KAPO sei richtigerweise festgestellt worden, dass bei bestehenden Anlagen, wel-
che Änderungen erfahren, die mit deutlich höheren Lärmimmissionen einhergehen, die Planungs-
werte und nicht die tiefer liegenden Immissionsgrenzwerte zur Anwendung gelangten. Dies werde 
im Fachbericht nicht näher dargelegt. Es trifft zu, dass auch die Änderung einer bereits vor dem 
1. Januar 1985 bestehenden Anlage als Neubau gilt, wenn bei einer gesamtheitlichen Betrachtung 
die geänderte Anlage einer neuen Anlage gleichkommt. Ein Neubau liegt etwa vor, wenn nach der 
Änderung der bestehende Teil gegenüber dem neuen Teil als unbedeutend erscheint.36 Auch die 
vollständige Zweckänderung von ortsfesten Anlagen und Bauten gilt als neue Anlage (Art. 2 Abs. 2 
LSV). Führt schliesslich die Änderung einer vor 1985 bestehenden Anlage, die bisher nur gering-
fügig Lärm verursachte, zu störendem Lärm, so gelten für sie die Vorschriften über neue 
Anlagen.37 Es ist unklar, ob die Beschwerdeführerin 2 mit ihrem Hinweis auf den Fachbericht über-
haupt vorbringt, dass die strittige Tennisanlage ihrer Ansicht nach einer neuen Anlage gleichzu-
setzen sei. Explizit bringt sie dies nicht vor und begründet entsprechend diese Ansicht auch nicht. 
Vielmehr spricht sie sowohl in ihrer Beschwerde (Rz. 20) als auch in ihrer Beschwerdeantwort 
(Rz. 22) noch selber von einer wesentlich geänderten Anlage im Sinne von Art. 8 Abs. 2 LSV. 
Dies zu Recht: Bei der vorliegenden Erweiterung der Anlage mit sechs Tennisfeldern mit proviso-
rischem Clubhaus (vor dem Stichtag vom 1. Januar 1985) zu einer Anlage mit neun Tennisfeldern, 
einem Beachtennisfeld und einem neuen Clubhaus kann nicht davon gesprochen werden, dass 
der bestehende Teil nach der Änderung gegenüber dem neuen Teil als unbedeutend erscheint. 
Ebenso wenig kann bei dieser Ausgangslage und angesichts der lärmrechtlichen Beurteilung (vgl. 
nachfolgend, E. 6) davon ausgegangen werden, dass die Änderungen der vor 1985 bestehenden 
Anlage zu störendem Lärm führten. Massgebend ist damit gemäss Art. 8 Abs. 2 LSV das für eine 
wesentliche Änderung einer altrechtlichen Anlage geltende Niveau anhand der Immissionsgrenz-
werte. Selbst wenn die Anlage – entgegen diesen Ausführungen – einer neuen Anlage gleichzu-
setzen wäre, so zeigen die nachfolgenden Ausführungen gestützt auf die Fachbeurteilung der 
Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik der KAPO, dass die bestehende Anlage zu höchstens ge-
ringfügigen Störungen führt und damit auch ein Immissions-Niveau anhand der strengeren Pla-
nungswerte eingehalten ist. 

Als Entscheidhilfe für die Einzelfallbeurteilung von Alltagslärm werden dabei etwa die Vollzugshilfe 
zur Ermittlung und Beurteilung des Lärms von öffentlichen Lokalen der Vereinigung kantonaler 
Lärmschutzfachleute, Cercle Bruit, oder bei Sportlärm die Vollzugshilfe Sportlärm 
herangezogen.38 Bei der vom BAFU im Jahr 2017 herausgegebenen Vollzugshilfe Sportlärm han-
delt es sich nicht um eine Norm, die zwingend beachtet werden müsste, sondern um eine Emp-
fehlung. Die darin enthaltene Methodik beruht im Grundsatz auf der deutschen Sportanlagenlärm-
schutzverordnung (18. BImSchV), kann aber als eigenständige Methode angewendet werden. Die 
Ermittlung von Sportlärm besteht gemäss Vollzugshilfe Sportlärm (S. 17) aus drei Schritten: Im 
ersten Schritt wird die Anlage beschrieben und eine rechtliche Einteilung vorgenommen. Die 
Lärmquellen werden identifiziert und die Lärmimmissionen bei den nächsten lärmempfindlichen 
Räumen oder den noch unbebauten Bauzonen ermittelt. Vorsorgliche, lärmmindernde Massnah-
men sind zu prüfen und falls vorhanden, umzusetzen. Im zweiten Schritt beurteilt die Vollzugs-
behörde das Ausmass der Störung durch den Sportlärm im Einzelfall anhand von Richtwerten und 
den vorsorglich umgesetzten, lärmmindernden Massnahmen. Die daraus resultierenden Rechts-
folgen werden dargelegt. Im letzten Schritt sind, sofern notwendig, weitergehende emissionsbe-
grenzende Massnahmen aufzuzeigen, auf ihre Umsetzbarkeit zu beurteilen und allenfalls zu ver-
fügen.

36 Schrade/Wiestner, USG-Kommentar, 2011, Art. 18 N. 25 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung; Griffel/Rausch, 
Kommentar USG, Ergänzungsband, Art. 25 N. 11.
37 Schrade/Wiestner, a.a.O., Art. 18 N. 25 mit weiteren Hinweisen; VGE 2011/333 vom 3. April 2012 E. 3.1. 
38 Vgl. VGE 2017/319 vom 6. Juni 2018 E. 4.2.2, m.w.H.

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c) Die Vollzugsbehörde ermittelt die Aussenlärmimmissionen ortsfester Anlagen oder ordnet 
deren Ermittlung an, wenn sie Grund zur Annahme hat, dass die massgebenden Belastungsgrenz-
werte überschritten sind oder ihre Überschreitung zu erwarten ist (Art. 36 Abs. 1 LSV). Die Beant-
wortung der Frage, ob eine solche Annahme gerechtfertigt ist, erfordert eine vorweggenommene 
Würdigung der Lärmsituation. Ist die Frage zu bejahen, so ist die Behörde zur Durchführung eines 
Beweis- und Ermittlungsverfahrens verpflichtet, ohne dass ihr insoweit noch ein Ermessensspiel-
raum zustünde. Dabei dürfen keine hohen Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit einer Über-
schreitung der Belastungswerte gestellt werden. Im Zusammenhang mit sogenanntem Alltagslärm 
sind Abklärungen allerdings nur nötig, wenn ernsthafte Gründe für die Annahme vorliegen, dass 
unzulässiger Lärm auftritt; bei Bagatellbelästigungen sind weder Messungen noch Lärmgutachten 
erforderlich.39

5. Lärmimmissionen nach Bundesrecht: Standpunkte, Lärmgutachten und Fachbeurteilung

a) Der Beschwerdeführer 1 bringt in seiner Beschwerde in diesem Zusammenhang vor, die 
Vorinstanz habe sich bei der von ihr angeordneten Massnahme (zu Recht) nicht auf die Umwelt-
schutzgesetzgebung berufen. Er habe seine Anlage gestützt auf entsprechende rechtskräftige 
Baubewilligungen in gutem Glauben ohne behördliche Einschränkungen, aber mit selbst auferleg-
ten Betriebszeiten genutzt. Weiter argumentiert er, die Anordnung von zusätzlichen Auflagen be-
züglich Betriebszeiten bzw. Lärm setze voraus, dass seine Anlage tatsächlich unzulässige Lär-
memissionen verursache. Zu diesem Zweck hätte zwingend abgeklärt und festgestellt werden 
müssen, wann, wo, wie stark und in welcher Form die Anlage Lärm verursache. Dies sei von der 
Vorinstanz in keiner Weise abgeklärt worden. Auch die angefochtene Verfügung enthalte keine 
diesbezüglichen Feststellungen. Ein Entscheid, mit welchem Auflagen bezüglich Lärm gemacht 
würden, ohne dass die Lärmsituation vorher umfassend abgeklärt worden wäre, sei mangelhaft, 
wenn nicht sogar willkürlich. Die angefochtene Verfügung müsse aus diesem Grund aufgehoben 
werden. 

Die Beschwerdeführerin 2 argumentiert in ihrer Beschwerde, die Tennisanlage sowie der Spielbe-
trieb seien in den letzten Jahrzehnten massiv erweitert worden, wodurch die Nutzungsintensität 
und die Lärmemissionen folgelogisch stark zugenommen hätten. Die Anlage umfasse unterdessen 
neun teilweise ganzjährig nutzbare Tennisplätze und einen Beachtennisplatz. Die Tennisanlage 
werde 7 Tage die Woche von morgen früh bis abends spät ohne Unterbruch betrieben. Es sei 
aktuell davon auszugehen, dass die Belastungsgrenzwerte in der Wohnzone 2 mit Lärmempfind-
lichkeitsstufe II durch den Betrieb der Tennisanlage nicht eingehalten werde. Die ständige Erwei-
terung der Anlage und die erhöhte Nutzung würden zu einer ausserordentlich hohen Lärmbelas-
tung in der Nachbarschaft führen, verursacht durch das eigentliche Tennisspiel, aber insbeson-
dere auch durch die Tennisspieler und durch das Publikum bei Anlässen. Sie habe daher im April 
2024 eine eigenständige Lärmmessung vorgenommen, welche die massive Lärmbelastung an 
einem durchschnittlichen Wochenende aufzeigen würden (Samstag 12.10 Uhr, konstante 72 dB, 
ohne Wind und bei Belegung von 3 bis 4 Plätzen; Sonntag 13.20 Uhr, zwischen 53 und 74 dB, 
praktisch windstill bei Belegung von 4 Plätzen). In der Hoch- und Turniersaison sei nochmals von 
deutlich höheren Messwerten auszugehen. Turniere hätten überdies generell eine hohe Lärmbe-
lastung zur Folge, einerseits aufgrund der Intensität und Emotionalität der Spiele, andererseits 
aufgrund des Zuschaueraufkommens. Auch der Tennisunterricht generiere mehr Lärm als ein 
Amateurspiel. Die Zunahme der Nutzungsintensität sei demnach entgegen der Ansicht der 
Vorinstanz sehr wohl baupolizeilich relevant. Dazu komme, dass die Sportanlage als Freizeitan-
lage genutzt werde. Schliesslich sei die Lage zu berücksichtigen: Die Anlage sei auf zwei Seiten 

39 Griffel/Rausch, Kommentar USG, Ergänzungsband, Art. 15 N. 25.

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von überbauten Hängen begrenzt, die den Lärm reflektieren und damit zusätzlich verstärken. Dies 
alles führe dazu, dass der Lärm auf ihrem Grundstück unerträglich sei. Die Ausführungen der 
Vorinstanz zu den umweltschutzrechtlichen Bestimmungen würden bestritten. Auch im Bereich 
der Sportanlagen würden Richtwerte bestehen, die es hinsichtlich Lärmemissionen zu berücksich-
tigen gelte. Gemäss Art. 36 LSV sei die Vorinstanz als zuständige Vollzugsbehörde dazu ver-
pflichtet, Aussenlärmemissionen ortsfester Anlagen zu ermitteln oder deren Ermittlung anzuord-
nen, wenn sie Grund zur Annahme habe, dass die massgebenden Belastungsgrenzwerte über-
schritten seien oder ihre Überschreitung zu erwarten sei. Dieser Ermittlungspflicht sei die 
Vorinstanz nicht nachgekommen, womit der Sachverhalt ungenügend abgeklärt worden sei. Sie 
beantrage daher weiterhin, dass ein Lärmgutachten gemäss Vollzugshilfe Sportlärm eingeholt 
werde und ihr nach Erhalt Gelegenheit zu geben sei, ihre Rechtsbegehren zu ergänzen. Neben 
einer fehlenden Überprüfung der Grenz- bzw. Richtwerte mittels Lärmgutachten habe die 
Vorinstanz unterlassen zu klären, welche vorsorglichen weiteren Lärmschutzmassnahmen anzu-
ordnen seien. Die Möglichkeiten für weitere bauliche Massnahmen seien vielfältig, zu denken sei 
etwa an die Errichtung von Lärmschutzwänden oder -wällen, eine Bepflanzung des Sportanlagen-
areals, die Verwendung lärmmindernder Ballfangzäune und Bodenbeläge, die Beschichtung von 
lärmreflektierenden Wänden mit schallschluckenden Materialien usw. Daneben hätten auch wei-
tergehende betriebliche Einschränkungen erfolgen können, insbesondere die Einhaltung der Mit-
tagsruhe. Die in der angefochtenen Verfügung vorgesehenen Betriebseinschränkungen gingen zu 
wenig weit. Nach erfolgter Instruktion passte die Beschwerdeführerin 2 mit Stellungnahme vom 7. 
März 2025 ihre Rechtsbegehren an und konkretisierte damit ihre Forderungen. Dabei verlangte 
sie – über die angefochtene Verfügung hinaus – insb. eine weitergehende Beschränkung der 
Spielzeiten (Spielverbot über die Mittagszeit zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr, Spielzeit von 
Montag bis Samstag am Abend im kalendarischen Herbst und Winter nur bis 20.00 Uhr statt bis 
21.00 Uhr, Nutzung der Plätze 6 und 7 ganzjährig nur bis maximal 17.00 Uhr, Ausdehnung der 
Spielzeiten an Sonntagen auf Feiertage), das Statuieren eines Verbots von Beschallungsanlagen, 
die Pflicht zur Nutzung eines elektrobetriebenen Laubbläsers für den Unterhalt, eine Beschrän-
kung von Unterhaltsarbeiten auf die Zeit zwischen 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr, ein Verbot des Be-
triebs der Bewässerungsanlage nach 22.00 Uhr, die Pflicht zur Einholung einer Bewilligung bei 
der Baupolizei für die Durchführung von Matches und anderen Veranstaltungen sowie als bauliche 
Lärmschutzmassnahmen wie Lärmschutzwände bzw. -dämme oder Erdwälle sowie eine geeig-
nete Bepflanzung mit schallabsorbierenden Sträuchern, Hecken, Bäumen o.ä. (im Detail, vgl. I. 
Sachverhalt, Ziff. 5). Des Weiteren kritisierte die Beschwerdeführerin 2 in ihrer Eingabe vom 7. 
März 2025 und vom 5. Mai 2025 das eingeholte Lärmgutachten sowie den Fachbericht der Fach-
stelle Lärmakustik/Lasertechnik der Kantonspolizei Bern als mangelhaft, indem die Gutachter wie 
auch die Fachstelle den rechtserheblichen Sachverhalt in verschiedenen Punkten nicht, ungenü-
gend oder falsch abgeklärt bzw. festgestellt hätten. 

Die Stadt führt in der Stellungnahme vom 23. Mai 2024 aus, es sei erkannt worden, dass es sich 
hier um eine seit Jahrzehnten zonenkonforme und baubewilligte ortsfeste Anlage handle. Es wäre 
daher unverhältnismässig gewesen die absoluten Emissionen des Tennisspiels ganz konkret fest-
zustellen bzw. zu messen. In der Stellungnahme vom 17. Juni 2024 führt die Stadt aus, sie habe 
bewusst auf die Einholung eines Lärmgutachtens verzichtet. Der Tennisplatz in den heute beste-
henden Ausmassen sei eine baubewilligte, zonenkonforme und nach der Umweltschutzgesetzge-
bung wesentlich geänderte, ortsfeste Anlage, deren Einwirkungen auf die Umgebung grundsätz-
lich zu dulden seien (Art. 89 BauV). Es sei daher vom Grundsatz und auch vom Aufwand her 
unverhältnismässig, diese altrechtliche Anlage mittels Berechnungen und/oder Messungen auf 
ihre absolute Zulässigkeit hin an sich neu zu überprüfen. 
 
b) Das Rechtsamt der BVD erachtete es vorliegend als angezeigt, vom Beschwerdeführer 1 
ein Lärmgutachten einzuholen. Dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer 1 mit der Einrei-
chung des Lärmgutachtens der B.________ AG vom 25. November 2024 (im Folgenden: Lärm-

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gutachten) nach. Darin werden zunächst die gesetzlichen Anforderungen und das Vorgehen näher 
umschrieben (Ziff. 2) und u.a. festgehalten, dass die Tennisanlage V.________ zu grossen Teilen 
vor 1985 baubewilligt worden sei, womit die Immissionsrichtwerte (IRW) massgebend seien. Wür-
den die die Lärmbelastungen unterhalb den IRW liegen, könne gemäss Vollzugshilfe Sportlärm 
davon ausgegangen werden, dass es sich nicht um eine erhebliche Störung handelt. Für die ex-
poniertesten Gebäude (Abbildung 1) in der Lärmempfindlichkeitsstufe II (ES II) sei tagsüber ein 
IRW von 60 dBA und abends von 55 dBA massgebend (Tabelle 1). Das Vorgehen bei der Beur-
teilung des Sportlärms basiere auf der Vollzugshilfe Sportlärm. Diese unterscheide zwischen dem 
(intensiven) Normalbetrieb, den sogenannten seltenen Ereignissen (wenige Tage pro Jahr) und 
den Veranstaltungen von herausragender Bedeutung. Da auf dem Tennisplatz weder seltene Er-
eignisse noch Veranstaltungen herausragender Bedeutung massgebend seien, sei einzig der Nor-
malbetrieb beurteilt worden. Unter dem Normalbetrieb werde gemäss Vollzugshilfe Sportlärm eine 
Sportwoche mit einer intensiven Nutzung verstanden, in welcher die Auslastung der Anlage am 
höchsten sei (typischerweise Sommer). Die Lärmbeurteilung /-ermittlung erfolge differenziert für 
die unterschiedlichen Beurteilungsperioden und mittels Unterteilung in zwei unterschiedliche 
Lärmphasen mit charakteristischen Lärmeigenschaften (Tennissport und Zuschauer), welche 
energetisch addiert würden (Methodik und Vorgehen, vgl. im Detail Ziff. 2.3 des Lärmgutachtens). 

Gemäss Ziff. 3 «Emissions- und Betriebsannahmen» würden die Emissionen der beiden Lärm-
quellen Tennissport und Zuschauer auf der VDI-Richtlinie 3770 «Emissionskennwerte technischer 
Schallquellen - Sport- und Freizeitanlagen» basieren, wobei die in der Vollzugshilfe Sportlärm 
erläuterten Anpassungen berücksichtigt worden seien. Die Emissions- und Betriebsannahmen für 
den Tennissport sind in Ziff. 3.1 aufgeführt, wobei bei dieser Lärmquelle vom (intensiven) Normal-
betrieb als Worst-Case ausgegangen wurde, wonach die neun Tennisplätze täglich sowohl tagsü-
ber als auch abends genutzt werden (Montag bis Samstag von 08.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Sonntag 
von 08.00 Uhr bis 20.00 Uhr). Für die Zuschauer sind die Emissions- und Betriebsannahmen in 
Ziff. 3.2 im Detail ausgeführt. Dabei wurde u.a. davon ausgegangen, dass bei den Trainings oder 
beim Freispiel keine Zuschauer anwesend seien. Im (intensiven) Normalbetrieb seien Zuschauer 
ausschliesslich bei den Interclub-Matches am Samstag und Sonntag tagsüber anwesend, welche 
sich auf die unterschiedlichen Zuschauerbereiche verteilen würden. Die Zuschauerbereiche wür-
den 5 Bänke (an den Feldern 3, 4, 6, 7) mit je 4 Zuschauern, eine Lounge (südlich vom mittig 
gelegenen Clubhaus) mit 12 Zuschauern und eine Tribüne (am Feld 1) mit 30 Zuschauern umfas-
sen (vgl. Abb. 1). Die Lage und Anzahl der Zuschauer könne natürlich variieren und stimme nicht 
immer gänzlich mit den hier getroffenen Annahmen für eine Intensivwoche überein. Es sei zu 
betonen, dass es sich bei den Annahmen um einen Worstcase handle. Meist seien weniger Zu-
schauer auf der Anlage als hier angenommen. Ausgegangen wurde sodann von den Annahmen, 
dass Zuschauer die Bänke, Lounge und Tribüne ca. 11 Stunden am Samstag und am Sonntag 
nutzen, dass ein Achtel der Zeit geklatscht wird und dass sich die Zuschauer bei einem Tennis-
match eher ruhig verhalten würden, weshalb als Art der Quelle das normale Klatschen gewählt 
worden sei. 

Die Lärmbelastung und -beurteilung findet sich in Ziff. 4 des Lärmgutachtens: Für den exponier-
testen Beurteilungspunkt der Nachbarschaft (BP 10: V.________weg 2d, vgl. Abb. 1) wurde dabei 
ein Beurteilungspegel während der Tagperiode werktags von 54 dBA, während der Tagperiode 
sonntags von 59 dBA und am Abend zwischen 20.00 und 22.00 Uhr werktags von 53 dBA errech-
net (Tabelle 6). Zum Mittelungspegel seien dabei die aufgeführten Zeitkorrekturen hinzuaddiert 
worden und für die Aufprallgeräusche der Tennisbälle sei gestützt auf die Vollzugshilfe Sportlärm 
ein Zuschlag der Impulshaltigkeit von 6 dBA, für das Klatschen der Tenniszuschauer ein solcher 
von 2 dBA vergeben worden. Die IRW würden nicht nur für den exponiertesten Beurteilungspunkt 
eingehalten, sondern auch bei allen anderen BP (vgl. Anhang I). An der Liegenschaft am 
S.________weg 12 (Beschwerdeführerin 2) würden die IRW tagsüber werktags und sonntags um 
mindestens 8 dBA und am Abend werktags um 4 dBA unterschritten. 

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Als Fazit kamen die Gutachter zum Schluss (Ziff. 5), dass die Lärmbeurteilungspegel für den 
Sportlärm auf der Tennisanlage Lindenfeld in Burgdorf für alle Beurteilungsperioden zum Teil 
deutlich unterhalb der IRW seien, namentlich auch an der Liegenschaft der Beschwerdeführerin 2 
am S.________weg 12. Dies unter der «Worstcase-Annahme», dass in der Intensivwoche kein 
Regen falle, da Sandplätze nur bei trockenen Bedingungen bespielt werden können, und dass 
auch auf den Feldern, welche über keine Beleuchtung verfügen, jeweils bis um 22.00 Uhr gespielt 
werde. Zudem sei bei den Zuschauern von einem «Worstcase» ausgegangen worden, sowohl 
hinsichtlich der Dauer des Klatschens als auch hinsichtlich der Zuschauermenge. Es könne des-
halb basierend auf den Ausführungen gefolgert werden, dass die Anforderungen des USG und 
der LSV für alle Nachbargebäude in Bezug auf die Beurteilung nach der Vollzugshilfe Sportlärm 
sowohl in der Tagperiode (werktags, sonntags) als auch abends (werktags) erfüllt seien.

c) Die Fachstelle Lärmakustik/Lasertechnik der Kantonspolizei Bern (im Folgenden: Fach-
stelle) beurteilte in der Folge mit Fachbericht vom 14. Januar 2025 (im Folgenden: Fachbericht 
Lärm) die zu erwartenden Lärmimmissionen der strittigen Anlage und nahm dabei zum Lärmgut-
achten Stellung. Die Fachstelle beurteilte dabei gemäss Ziff. 5 die strittige Anlage sowohl als Neu-
anlage (Einhaltung der Planungswerte) als auch als bestehende Anlage (Einhaltung der IGW). Im 
Zusammenhang mit dem Lärmgutachten und der darin beurteilten Tennisanlage führte sie aus 
(Ziff. 5.1.4 und 6.1.2), dass in diesem die zu erwartende Lärmbelastung durch die sportlichen 
Tätigkeiten auf Grundlage des zurzeit praktizierte Betriebskonzepts bzw. den Belegungsplan der 
Spielfelder dargelegt worden sei. Das Gutachten sei richtigerweise unter Beizug der Vollzugshilfe 
Sportlärm erstellt worden. Es weise eine folgerichtige Beurteilungsmethodik auf und berücksich-
tige die Lärmquellen Tennisspiel und Zuschauer. Die relevanten lmmissionspunkte seien in die 
Untersuchung mit einbezogen worden. In den Berechnungen werde von einem sog. «Worst-Case-
Szenario» ausgegangen. Es werde diesbezüglich eine Woche angenommen, in welcher während 
der ganzen möglichen Dauer der Spielzeit sämtliche neun Tennisfelder belegt seien. Das im Lärm-
gutachten angenommene «Worst-Case-Szenario» weise die Einhaltung der Immissionsgrenz-
werte an sämtlichen Beurteilungsstandorten aus. In Bezug auf die Einhaltung der Planungswerte 
werde der Richtwert der Vollzugshilfe Sportlärm in der am stärksten von den Immissionen betrof-
fenen Anwohnerschaft gemäss Gutachten sonntags um 4 dB und während der Woche abends um 
3 dB überschritten. Am Standort der Beschwerdeführerin werde der Richtwert während der Woche 
abends um 1 dB überschritten, sofern die Einhaltung des Planungswertes zur Geltung komme. Es 
sei aber zu erwähnen, dass das angewendete «Worst-Case-Szenario» das höchstmögliche Im-
missionsniveau des Tennisspiels auf der Tennisanlage abbilde. In der Praxis sei erfahrungs-
gemäss davon auszugehen, dass längst nicht an allen Wochentagen sämtliche Tennisfelder 
gleichzeitig – und dies während der ganzen möglichen Spielzeit – bespielt würden. Witterungsbe-
dingte Einflüsse (z.B. schlechtes Wetter, Regenfälle etc.) führten ebenfalls dazu, dass effektiv von 
einer tieferen Spielplatzbelegung ausgegangen werden müsse. Zwecks Verifizierung der tatsäch-
lichen Spielplatzbelegung während des saisonalen Betriebes sei ihnen Einsicht in das Platzreser-
vationssystem «GotCourts» gewährt worden. Summarisch sei dabei erkennbar, dass grossmehr-
heitlich mehrere Spielfelder nicht belegt gewesen seien und nur an einigen wenigen Tagen bis um 
22.00 Uhr Tennis gespielt worden sei. Ebenso könne berücksichtigt werden, dass durch einen 
Wechsel des Spielerteams auf einem Spielfeld variable Zeiten verursacht würden, in denen kein 
Tennisspiel praktiziert werde. Sämtliche Faktoren würden wesentlich zu einer Senkung der Lärm-
immissionen beitragen. Aus den dargelegten Gründen gehen die Fachstelle davon aus, dass die 
Lärmimmissionen – gegenüber dem Lärmgutachten – effektiv deutlich tiefer seien und sogar die 
Planungswerte an sämtlichen Beurteilungsstandorten eingehalten werden könnten. Das Tennis-
spiel auf der Tennisanlage würde sie deshalb, unter Berücksichtigung des Betriebskonzepts, als 
höchstens geringfügig störend einstufen.

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Gemäss Fachbericht Lärm seien im Gutachten allfällige Lärmimmissionen, die vom Clubhaus, den 
Unterhaltsarbeiten und von den Parkiervorgängen auf dem Parkplatz ausgehen würden, nicht 
berücksichtigt worden (Ziff. 5.1.4). Diese seien im Hinblick auf das Gesamtimmissionsniveau 
ebenfalls zu berücksichtigen. Aus diesem Grund nahm die Fachstelle eine Beurteilung dieser wei-
teren Lärmquellen vor: 

Hinsichtlich des Clubhauses (vgl. Ziff. 5.1.5 und 6.1.3) erachtete die Fachstelle eine Beurteilung 
anhand der Vollzugshilfe «Ermittlung und Beurteilung der Lärmbelastung durch den Betrieb öf-
fentlicher Lokale» des Cercle Bruit als angezeigt, auch wenn es sich dabei nicht um einen gast-
gewerblichen Betrieb handle. Unter Umschreibung und Berücksichtigung des Innenraums 
(Ziff. 5.1.5.1) sowie des Aussenbereichs (Ziff. 5.1.5.2) kam die Fachstelle bei ihrer Beurteilung 
zum Schluss (Ziff. 6.1.3), dass mit dem vorliegenden Konzept keine speziellen lärmintensiven 
Situationen erkennbar seien. Bei ordnungsgemässer Führung des Clubhauses gemäss der dar-
gelegten Konzeption (kein Musikkonzept) seien höchstens geringfügige Lärmimmissionen aus 
dem Innern des Clublokals und von der Nutzung des Aussenraumes in der Nachbarschaft zu er-
warten. 

Hinsichtlich der Unterhaltsarbeiten (vgl. Ziff. 5.1.6 und 6.1.4) habe ein Beurteilung des lmmissi-
onsniveaus nach Anhang 6 der LSV zu erfolgen. Auf eine vertieftere Betrachtung dieser Lärm-
quellen könne jedoch verzichtet werden. Konzeptionell und technisch seien keine signifikanten 
Anhaltspunkte vorhanden, die das Gesamtimmissionsniveau hierdurch wesentlich beeinflussen 
würden. Wie durch sie anlässlich von anderweitigen Untersuchungen von anderen Sportanlagen 
(Fussball-, Golfplätze) bereits mehrmals festgestellt, würden die Unterhaltsarbeiten und techni-
schen Anlagen nicht derart ins Gewicht fallen, dass dadurch mit einer Überschreitung von Pla-
nungs- oder gar der Immissionsrichtwerte gerechnet werden müsse. Dies sei mitunter auf die Be-
urteilungsmethodik beim Industrie- und Gewerbelärm zurückzuführen, bei welcher die Lärmimmis-
sionen auf ein jährliches Mittel berechnet werden. Unter der Voraussetzung, dass die lärminten-
siven Unterhaltsarbeiten zur Tageszeit und von Montag bis Samstag durchgeführt würden, stufe 
sie die Unterhaltsarbeiten als höchstens geringfügig störend ein (Planungswert eingehalten). Kon-
zeptionell sei dies in diesem Fall auch vorgesehen. Die durch die beiden Platzwarte durchgeführ-
ten Platzvorbereitungen in der Zeit zwischen 05.00 - 06.00 Uhr bzw. die Arbeiten vor 07.00 Uhr 
oder 08.00 Uhr am Sonntag seien als nicht lärmintensiv einzustufen. Ebenfalls höchstens gering-
fügig seien die Lärmimmissionen bei der Nutzung der Bewässerungsanlage und von den Parkier-
vorgängen einzustufen. Es sei deshalb nach ihrer Beurteilung nicht erforderlich, dass durch den 
Anlagebetreiber ein ergänztes Lärmgutachten eingereicht werden müsste.

Auch im Zusammenhang mit dem Sekundärlärm (vgl. Ziff. 5.2 und 6.3) kam die Fachstelle zum 
Schluss, dass bei einer ordnungsgemässen Nutzung der Anlage die zu erwartenden Lärmimmis-
sionen der Zu- und Weggänge von Personen erfahrungsgemäss als geringfügig einzustufen seien. 
Bei der Tennisanlage seien denn auch keine Anhaltspunkte ersichtlich, die zu einem übermässi-
gen Immissionsniveau von Sekundärlärmimmissionen beitrage. Die Sensibilisierung von Nutze-
rinnen und Nutzern der Gesamtanlage auf geeignete Art und Weise (z.B. mittels Reglementen, 
Verhaltensanweisungen, Nutzungsordnungen etc.) könne zur Lärmminderung beitragen.

Das Fazit des Fachberichts Lärm (Ziff. 7) lautet wie folgt: 

a) Beurteilung der Lärmimmissionen (Belastung/Störung der Nachbarschaft durch Lärm)

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Die dargelegte Nutzung der Tennisanlage des Tennisclubs Burgdorf (einschliesslich den Unterhaltsar-
beiten) führt zu höchstens geringfügigen Störungen in der Anwohnerschaft (Planungsgrenzwert einge-
halten, was gleichzeitig auch die Einhaltung des lmmissionsgrenzwertes beinhaltet). 
Der innerbetriebliche Lärm des Clublokals führt mit einem allfälligen Musikschallpegel von max. Leq 75 
dB(A)/10s zu höchstens geringfügigen Störungen in der Anwohnerschaft. 
Die Nutzung der Aussenfläche beim Clubhaus führt zu höchstens geringfügig einzustufenden Störun-
gen in der Anwohnerschaft.

b) Untersuchung des Sekundärlärms (Lärm ausserhalb der Anlage/des Betriebes durch Gäste inkl. 
Parkplatzsituation, Zu- und Wegfahrt) 
Die Zu- und Wegfahrt sowie die Parkplatznutzung führt gemäss Betriebskonzept zu höchstens gering-
fügigen Störungen in der Anwohnerschaft. 

c) Stellungnahme zum Lärmgutachten (Formelle Prüfung i.S. Anwendung von Richtlinien und Ge-
setzesgrundlagen) 
Das Lärmgutachten der Firma B.________ AG vom 25. November 2024 basiert auf der Vollzugshilfe 
BAFU zur Ermittlung und Beurteilung von Sportlärm. Es weist eine folgerichtige und schlüssige Beur-
teilungsmethodik des Tennislärms aus. 
Nicht berücksichtigt wurden allfällige Lärmimmissionen, die vom Clubhaus, den Unterhaltsarbeiten und 
von den Parkiervorgängen auf dem Parkplatz ausgehen. Deshalb kann für eine Beurteilung der Ge-
samtanlage nicht ausschliesslich auf das Lärmgutachten abgestützt werden. 
Die im Lärmgutachten nicht berücksichtigten Lärmquellen wurden durch unsere Fachstelle untersucht 
(vide Ziff. 5.1.5 ff.). Wir kommen zum Schluss, dass konzeptionell und technisch keine signifikanten 
Anhaltspunkte vorhanden sind, die das Gesamtimmissionsniveau der Tennisanlage hierdurch wesent-
lich beeinflussen und deshalb von untergeordneter Bedeutung sind. Es ist nach unserer Ansicht des-
halb nicht erforderlich, dass durch Anlagebetreiber ein ergänztes Lärmgutachten eingereicht werden 
müsste. […]

d) Vorschläge für Massnahmen/Auflagen zur Lärmminderung
Im Sinne der Vorsorge, sollten mind. ngt. Punkte in eine geeignete Bewilligung und/oder Entscheid 
einfliessen bzw. anderweitig verfügt werden: 
- Der Tennissport kann in folgenden Zeiten ausgeübt werden: 
▪ Mo - Sa: 08.00 - 22.00 Uhr 
▪ So: 08.00 - 20.00 Uhr 

- Die Nutzung des Clubhauses inkl. der Aussenfläche ist täglich bis 00.30 Uhr gestattet. 
- Im Aufenthaltsraum des Clubhauses ist allfällig höchstens ein Hintergrundmusikangebot (Leq 75 

dB(A)/10s) zulässig. 
- Bei jeglichem Musikangebot im Clubhaus und/oder anderweitigen lärmintensiven Situationen sind 

Türen und Fenster generell geschlossen zu halten. 
- Im Freien ist jegliche Beschallung und/oder musikalisches Angebot nicht gestattet. 
- Anlässe bzw. Veranstaltungen mit Musikbeschallungen und/oder einem hohen Besucheraufkom-

men sind im Einzelbewilligungsverfahren zu beurteilen. Die Anzahl lauter Anlässe richtet sich nach 
der ortsüblichen Praxis. 

- Die Anlagebetreiberin hat mittels geeigneten Massnahmen dafür zu sorgen, dass die Nutzungszei-
ten sowie Ruhe und Ordnung auf der Anlage eingehalten werden. Verhaltensregeln und geltende 
Öffnungszeiten sind den Vereinsmitgliedern auf geeignete Art und Weise zu kommunizieren.

- Lärmintensive Unterhaltsarbeiten haben von Montag bis Samstag während der Tageszeit (07.00 
Uhr bis 19.00 Uhr) zu erfolgen. Allfällige kommunale Bestimmungen über eine geltende Mittagsruhe 
sind zu berücksichtigen. Die Platzbewässerung darf nicht vor 07.00 Uhr in Betrieb genommen wer-
den.

6. Lärmimmissionen nach Bundesrecht: Beurteilung

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a) Die Beschwerdeführerin 2 beanstandet zunächst, dass im Lärmgutachten bei der Ermittlung 
der Lärmimmissionen das Nebengebäude ihrer Liegenschaft (S.________weg 12A) ausser Acht 
gelassen wurde. Dieses Gebäude sei ebenfalls als Berechnungspunkt zu berücksichtigen. Es 
handle sich bei diesem Nebengebäude um einen Massivbau mit Ziegeldach, drei Fenstern und 
drei Eingangstüren aus dem Jahr 1926. Alle Fenster und Eingangstüren verfügten über Fenster-
läden bzw. Jalousien. Die Decke der Innenräume des Nebengebäudes sei mit Stuckatur versehen, 
es verfüge über zwei eingebaute Eckschränke und sei mit einer Garage und (Neben-)räumen 
unterkellert. Das Gebäude sei ausgestattet mit Stromanschlüssen und eingerichtet als Wohnraum 
mit WLAN, so dass es sich ohne die Lärmbelastung durch die Tennisanlage als Büro bzw. als 
Homeoffice eignen würde. Es sei zwar nicht isoliert, die fehlende Isolation entspreche aber dem 
damaligen Baustandard. Es sei mit einem Versicherungswert von CHF 80 000.00 eigenständig 
versichert. Daraus folge, dass es sich bei dem Nebengebäude nicht bzw. nie um ein einfaches 
Gartenhaus handelte. Im Gegenteil, das Nebengebäude sei bereits in seiner ursprünglichen Bau-
weise ganz deutlich als Wohnraum zu qualifizieren. Es habe seit jeher dem Hauptgebäude mit 
zusätzlichem Wohnraum gedient, weshalb keineswegs von einer Umnutzung die Rede sein 
könne.

Massgebend als Ort der Ermittlung bei der lärmrechtlichen Beurteilung sind bei Gebäuden die 
lärmempfindlichen Räume (vgl. Art. 39 und Art. 41 LSV). Lärmempfindliche Räume sind gemäss 
Art. 2 Abs. 6 Bst. a LSV Räume in Wohnungen, ausgenommen Küchen ohne Wohnanteil, Sa-
nitärräume und Abstellräume. 

Das strittige Nebengebäude S.________weg 12a ist sowohl im Grundbuch als auch im Bauinven-
tar als «Gartenhaus» verzeichnet. Gemäss Eingabe der Stadt Burgdorf vom 10. April 2025 wurde 
es am 7. April 1926 baubewilligt. Auf den von der Stadt Burgdorf eingereichten, damaligen Pro-
jektplänen wird das Gebäude ebenfalls als «Gartenhaus» bezeichnet. Gemäss den unwiderspro-
chenen Ausführungen der Stadt liegen seither keine Baubewilligungen für eine allfällige Umnut-
zung des Gartenhauses zu Wohn- oder Büroraum vor, obwohl eine solche klar baubewilligungs-
pflichtig ist, zumal damit – entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin 2 – von der ursprüng-
lichen Zweckbestimmung abgewichen wird. Selbst wenn daher das Nebengebäude schon immer 
als Wohnraum genutzt wurde, wie dies die Beschwerdeführerin 2 ohne näheren Beleg behauptet, 
so handelt es sich dabei nicht um rechtmässig bewilligten Wohnraum, womit das Nebengebäude 
schon aus diesem Grund und unabhängig von der grosszügigen Ausführung und Ausstattung so-
wie dem Versicherungswert nicht als Wohnung und damit als lärmempfindlicher Raum im Sinne 
der erwähnten Bestimmungen gelten kann. Dazu kommt, dass das Nebengebäude weder beheizt 
noch isoliert ist und über keine Küche oder sanitäre Einrichtungen verfügt, weshalb auch nicht von 
einer/einem die Lärmermittlung massgebenden Wohnung bzw. Wohnraum ausgegangen werden 
kann. Insgesamt wurde daher das Nebengebäude S.________weg 12a zu Recht nicht als für die 
Lärmbeurteilung massgebenden Berechnungspunkt miteinbezogen. Auch sonst ist weder erkenn-
bar noch geltend gemacht, dass die im Lärmgutachten (Abb. 1) festgelegten Berechnungspunkte 
falsch oder unvollständig sein sollten.

b) Bereits in der Beschwerde machte die Beschwerdeführerin 2 geltend, die Tennisanlage so-
wie der Spielbetrieb seien in den letzten Jahrzehnten massiv erweitert worden, wodurch die Nut-
zungsintensität und die Lärmemissionen folgelogisch stark zugenommen hätten. Die Tennisan-
lage mit insgesamt neun teilweise ganzjährig nutzbaren Tennisplätzen werde 7 Tage die Woche 
von morgen früh bis abends spät ohne Unterbruch betrieben. In den weiteren Stellungnahmen im 
Beschwerdeverfahren ergänzt die Beschwerdeführerin 2, ein gravierender Mangel des Lärmgut-
achtens und des Fachberichts Lärm bestehe darin, dass die besonders starke Nutzungsintensität 
der Tennisanlage in keiner Weise berücksichtigt worden sei. Die streitbetroffene Tennisanlage 
diene als Kaderstützpunkt von Swiss Tennis sowie des Regionalverbands Berntennis und werde 

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täglich von professionellen Spielerinnen und Spielern zu Trainingszwecken genutzt. Dadurch un-
terscheide sich die Tennisanlage aufgrund der hohen Trainingsintensität von anderen Anlagen. 
Hinzu komme, dass die Tennisanlage häufig als Gastgeberin für Interclub-Matchs auftrete. Die 
zahlreichen Unterrichtslektionen und die stark frequentierte Nutzung durch professionelle Spieler 
führten zu einer immerwährenden nahezu vollen Auslastung der Anlage sowie Spielen und inten-
siven Trainings auf bis zu neun Plätzen gleichzeitig. Insgesamt herrsche auf vorliegender Anlage 
ein höherer Trainings- und Matchbetrieb als auf einer normalen Tennisanlage. Im Fachbericht 
werde zu Unrecht dargelegt, dass bei der Besetzung der Tennisplätze eine Variabilität bestehe. 
Dies entspreche nicht den tatsächlichen Gegebenheiten der Auslastung und führe zu einer unzu-
treffenden Einschätzung der Lärmbelastung. Insbesondere sei hierbei zu berücksichtigen, dass 
die Tennisplätze auch ohne Buchung in der GotCourts-App bespielt würden. So komme es regel-
mässig vor, dass Spielende ihre Spielzeit verlängern und so lange auf dem Platz bleiben wie sie 
wollen, wenn die nachfolgende Stunde nicht durch andere gebucht werde.

Es dürfte unbestritten sein, dass mit der stetigen Vergrösserung der Anlage in der Vergangenheit 
auch eine gewisse Nutzungsintensivierung einherging, welche auch zu mehr Lärm führte. Allein 
aus diesem Umstand kann die Beschwerdeführerin 2 jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten. 
Entscheidend ist vielmehr, ob die Tennisanlage im heutigen Zustand mit allen ihr zurechenbaren 
Lärmemissionen gesamthaft die lärmrechtlichen Voraussetzungen einhält. Sowohl das Lärmgut-
achten wie auch die Beurteilung der Fachstelle im Fachbericht Lärm, deren Fachleute eine Bege-
hung vor Ort durchführten, beruhen auf den aktuellen und damit für die Beurteilung massgebenden 
Gegebenheiten. Wenn die Beschwerdeführerin sodann geltend macht, bei dieser Beurteilung sei 
die besonders starke Nutzungsintensität der vorliegenden Tennisanlage in keiner Weise berück-
sichtigt worden, so geht dieser Einwand ebenfalls fehl. So basiert das Lärmgutachten bewusst 
und in mehrfacher Hinsicht und auf einem «Worst-Case-Szenario» und geht damit sehr wohl von 
einer starken Nutzungsintensität aus. Dies betrifft zunächst die Auslastung der Anlage, indem von 
einer Vollbelegung aller neun Tennisplätze während der ganzen Betriebszeit (von 8.00 Uhr bis 
22.00 Uhr von Montag bis Samstag, von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr am Sonntag) ausgegangen wird. 
Auch im Zusammenhang mit den Interclubspielen basieren die Annahmen der Gutachter sowohl 
hinsichtlich der Zuschauermenge sowie hinsichtlich der Dauer des Klatschens als auch hinsicht-
lich der Anzahl dieser Wettkämpfe auf «Worst-Case-Annahmen». 

Wie der Beschwerdeführer 1 überzeugend ausführt und auch die Fachstelle bestätigt (sowie an-
hand einer Einsicht in das Platzreservationssystem «GotCourts» verifizierte), ist in der Realität 
längst nicht von einer solchen Vollbelegung auf sämtlichen Plätzen über die ganze Betriebszeit 
auszugehen. Neben witterungsbedingten Einflüssen (kein Spiel möglich bei Regen, auch nicht auf 
den vier Spielfeldern mit synthetischem Sandbelag, zudem längere Abtrocknungszeit bei den 
herkömmlichen Sandplätzen) und jahreszeitlichen Einschränkungen (nur auf den vier beleuchte-
ten Plätzen kann die Betriebszeit ganzjährig ausgeschöpft werden), welche zu einer tieferen Spiel-
platzbelegung führen, ist auch glaubhaft, dass von einer Vollbelegung oftmals höchstens zu 
Spitzenzeiten (Mittag und Abends, an Wochenenden) und selten bis gar nie während der klassi-
schen Arbeitszeit (morgens und nachmittags an Werktagen) auszugehen ist. Die gegenteilige An-
sicht der Beschwerdeführerin 2, wonach bei der Besetzung der Plätze keine Variabilität bestehe, 
ist weder glaubhaft noch belegt. Entgegen ihrer Ansicht kann dabei das Platzreservationssystem 
«GotCourts» sehr wohl einen Anhaltspunkt für die Belegung geben, zumal sich ungebuchte Spiel-
zeiten bzw. Spielzeitverlängerungen und nicht stornierte Absagen etwa die Waage halten dürften. 
Dass ein Einblick in dieses Reservationssystem nach Aussagen der Fachstelle erkennen liess, 
dass an keinem Tag alle Plätze vollständig belegt waren, sondern vielmehr grossmehrheitlich 
mehrere Spielfelder nicht belegt und nur an wenigen Tagen bis um 22.00 Uhr gespielt wurde, wird 
von der Beschwerdeführerin 2 nicht bestritten und von der BVD nicht angezweifelt. Ebenso ist 
festzuhalten, dass Interclub-Begegnungen nicht jedes Wochenende stattfinden, sondern – den 
glaubhaften Ausführungen des Beschwerdeführers 1 folgend – bloss während maximal sechs 

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Runden und damit 12 Tagen pro Jahr. Auch die Annahmen im Gutachten zur Zuschauermenge 
und der dabei effektive lärmigen Zuschauerzeit durch Klatschen dürften zu hoch sein, zumal es 
sich diesen Amateurwettkämpfen im Tennissport nicht um publikumsintensive und (im Vergleich 
zu anderen Sportarten wie Fussball oder Eishockey) schon gar nicht um lärmintensive Anlässe 
handelt und sich allfälliges Klatschen auf eine kurze Phase nach den Ballwechseln beschränkt 
(und auch nicht nach jedem Ballwechsel geklatscht wird). Dass das Lärmgutachten von «Worst-
Case-Szenarien» ausging, ist im Sinne einer «vorsichtigen» Beurteilung dennoch nicht zu bean-
standen. Ebenso nachvollziehbar ist jedoch, dass die Fachstelle im Fachbericht Lärm aufgrund 
dieses von der Realität abweichenden «Worst-Case-Szenarios» zum Schluss kommt, dass die 
Lärmimmissionen – gegenüber dem Lärmgutachten – effektiv deutlich tiefer sind, sogar die Pla-
nungswerte an sämtlichen Beurteilungsstandorten eingehalten werden können und das Tennis-
spiel auf der Tennisanlage damit als höchstens geringfügig störend einzustufen ist.

Wieso sich die streitbetroffene Tennisanlage mit rund 450 Aktivmitgliedern (davon rund 140 Juni-
orinnen und Junioren) und insgesamt neun Plätzen (davon vier beleuchtete Alljahresplätze) hin-
sichtlich Nutzung, Spielzeiten sowie Trainings- und Wettkampfintensität von anderen Tennisanla-
gen abhebt – wie dies die Beschwerdeführerin 2 vorbringt – ist nicht nachvollziehbar und wird vom 
Beschwerdeführer 1 in seiner Stellungnahme vom 5. Mai 2025 (Rz. 36 ff.) widerlegt, ist aber oh-
nehin nicht relevant. So beruht die lärmrechtliche Beurteilung durch die Gutachter sowie der Fach-
stelle – wie ausgeführt – auf den konkreten Gegebenheiten der strittigen Anlage, unabhängig von 
der Frage, ob diese mit anderen Tennisanlagen vergleichbar ist oder nicht. Dennoch ist festzuhal-
ten, dass der Beschwerdeführer 1 in glaubhafter Weise ausführt, dass seine Anlage entgegen den 
Vorbringen der Beschwerdeführerin 2 weder als nationaler noch regionaler Kaderstützpunkt dient 
noch von professionellen Spielerinnen und Spielern zu Trainingszwecken oder für Wettkämpfe 
genutzt wird. 

c) Die Beschwerdeführerin 2 bringt weiter vor, das Lärmgutachten stütze sich auf veraltete 
Betriebszeiten, die auf einer früheren Nutzungsordnung basierten. Die eigentlichen Betriebszeiten 
der Tennisanlage würden sodann tatsächlich ausgedehnt. So habe sie vermehrt festgestellt, dass 
auch in den Wintermonaten bis um 21.00 Uhr auf der Tennisanlage gespielt werde, was im Lärm-
gutachten sowie im Fachbericht viel zu wenig berücksichtigt worden sei. 

Diese Einwände sind nicht nachvollziehbar. So erwähnt das Lärmgutachten beim Kapitel 1 «Aus-
gangslage» die aktuellen Betriebszeiten, welche sich der Beschwerdeführer 1 gemäss dem auf 
der Website aufgeschalteten Dokument «Spielreglement und Platzordnung» selber auferlegt hat 
(Montag bis Samstag 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Sonntag 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr). Sollte die Be-
schwerdeführerin 2 mit ihrem Einwand monieren, dass die ebenfalls selbst auferlegte Beschrän-
kung dieser Spielzeit im Herbst/Winter (Spielzeit nur bis 21.00 Uhr und nicht bis 22.00 Uhr) 
gemäss dem auf der Website auch aufgeschalteten «Reglement Spielbetrieb Herbst/Winter auf 
den Plätzen 6 bis 9» nicht berücksichtigt worden sei, so schadet dies nicht, zumal das Gutachten 
wenn schon im Winter «zuungunsten» des Beschwerdeführers 1 von einer Stunde Spielzeit mehr 
ausging. Allerdings erachtet gemäss der im Fachbericht Lärm verlangten Auflage auch die Fach-
stelle die generellen Spielzeiten ohne die erwähnte Beschränkung beim Winterbetrieb (Montag 
bis Samstag 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Sonntag 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr) als zulässig und damit 
massgebend, womit das Abstellen auf diese generellen Spielzeiten im Gutachten nicht zu bean-
standen ist. Schliesslich steht damit auch fest, dass die Feststellung der Beschwerdeführerin 2, 
wonach auch in den Wintermonaten bis um 21.00 Uhr auf der Tennisanlage gespielt werde, keine 
Ausdehnung der massgebenden und dem Lärmgutachten sowie dem Fachbericht zugrundelie-
genden Spielzeiten darstellt.

d) Im Zusammenhang mit den Lärmquellen rügt die Beschwerdeführerin 2 zunächst, das Lärm-
gutachten beziehe sich ausschliesslich auf die Ballgeräusche sowie das Klatschen von Zuschau-

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enden und verpasse dabei die Berücksichtigung weiterer wesentlicher Lärmemissionen. Zum 
Sportlärm gehöre neben dem bei der Sportausübung selbst erzeugte Lärm auch der Lärm, der 
von Trainern, Sportlern und Zuschauenden durch Rufe, Schreie und Pfiffe etc. ausgehe. Der Vor-
gehensweise der Gutachter sowie der Fachstelle, wonach unter anderem menschliche Lautäus-
serungen bei der Beurteilung einer Tennisanlage unerwähnt bleiben, könne deshalb nicht gefolgt 
werden. Völlig ausser Acht gelassen worden seien die menschlichen Lautäusserungen. Insbeson-
dere im professionellen Tennis sei das sog. «Grunting», also das laute Stöhnen bei einem Schlag 
auf den Ball, fester Bestandteil des Spiels und der Schlagtechnik. Das andauernde «Grunting» 
und die anderen Laute der Spielenden seien übermässig lärmintensiv und durch die Anwohner-
schaft deutlich wahrnehmbar. Sie würden eine erhebliche Störwirkung für deren Wohlbefinden 
darstellen. Beim Lärm der Zuschauenden seien Zu- und Anfeuerungsrufe, Jubelschreie und laute 
Konversationen unberücksichtigt geblieben. Gerade bei Matchs und Trainingseinheiten komme 
es abgesehen von dem in den Berechnungen berücksichtigten Klatschen naturgemäss zu lauten 
Zu- und Anfeuerungsrufen sowie Jubelschreien von den Spielenden, Zuschauenden und Coa-
ches. Auch laute Konversationen zwischen den Spielenden unter sich sowie mit den Coaches 
gehörten aufgrund der grossen Distanzen zum Spielbetrieb.

Es ist zutreffend, dass bei der Beurteilung von Sportanlagen alle dem Betrieb zurechenbaren Lär-
memissionen in die Betrachtung miteinzubeziehen sind, d.h. alle Geräusche, die durch die be-
stimmungsgemässe Nutzung der Anlage verursacht werden. Zum Sportlärm zählt dabei, neben 
dem bei der Sportausübung selber erzeugten Lärm auch der von Trainern, Sportlern und Zuschau-
ern durch Rufe, Schreie und Pfiffe etc. verursachte Lärm. Auch gemäss der der vorliegenden 
Beurteilung zugrunde gelegten Vollzugshilfe Sportlärm umfasst der beurteilte Sportlärm neben 
dem technischen Eigenlärm auch denjenigen Lärm, welcher von den Benutzenden der Sportan-
lage bei bestimmungsgemässer Nutzung innerhalb und ausserhalb der Anlage erzeugt wird, auch 
der von den Nutzenden und Zuschauenden durch Rufe, Schreie und Pfiffe etc. verursachte Lärm 
(Ziff. 1.2, Abschnitt 7 der Vollzugshilfe Sportlärm). Die Beurteilung im Fachbericht Lärm beruht auf 
dieser Prämisse, zumal diese von der Fachstelle auch ausdrücklich erwähnt wird (Ziff. 5.1.3). Im 
Fachbericht Lärm wird mehrfach von der Beurteilung der Gesamtanlage bzw. des Gesamtimmis-
sionsniveau der Anlage gesprochen, weshalb davon auszugehen ist, dass die Fachstelle bei ihrer 
Beurteilung – entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin 2 – sämtliche der Anlage zure-
chenbaren Lärmemissionen miteinbezog und damit neben dem technischen Eigenlärm auch den 
Lärm der Benutzenden und Zuschauenden. Weiter hat sie – entsprechend dieser Prämisse – auch 
die Lärmimmissionen, die vom Clubhaus und den Unterhaltsarbeiten sowie den Sekundärlärm 
beurteilt und in die Gesamtbeurteilung miteinbezogen. Für die BVD ist daher nicht erkennbar, dass 
die Fachstelle die massgebenden Lärmquellen der Tennisanlage nicht vollständig in die Beurtei-
lung miteinbezogen hätte. Auch wenn sich die Gutachter im Lärmgutachten – wie die Beschwer-
deführerin 2 zu Recht feststellt – auf den technischen Eigenlärm des Tennissports und den Lärm 
der Zuschauenden konzentrierten (und dabei die Aufprallgeräusche von Tennisbällen und das 
Klatschen von Zuschauenden als relevante Lärmquellen ins Zentrum stellten), so basiert die da-
nach vorgenommene Beurteilung der Fachstelle auf einer umfassenden Beurteilung der konkret 
zur Diskussion stehenden Gesamtanlage unter Berücksichtigung aller ihr zuzuordnenden Lärm-
quellen.  

Dass die Gutachter des Lärmgutachtens hinsichtlich des technischen Eigenlärms die Aufprall-
geräusche von Tennisbällen und hinsichtlich der Zuschauenden von Interclub-Spielen deren Klat-
schen als die vorab massgebenden Lärmquellen beurteilten und ihre Beurteilung auf diese Lärm-
quellen fokussierten, ist trotzdem nicht zu beanstanden. Was den technischen Eigenlärm anbe-
langt, so weist auch die Fachstelle darauf hin, dass die von Tennisanlagen verursachten 
Geräusche wesentlich durch die Ballschlagimpulse bestimmt werden (Fachbericht Lärm, 
Ziff. 5.1.3). Entgegen den pauschalen Behauptungen der Beschwerdeführerin 2 ist es sodann no-
torisch, dass Tennis als ruhige Sportart gilt. Dies trifft zunächst auf die Spielenden zu: Die meisten 

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menschlichen Lautäusserungen beim Tennisspiel gehen nicht über das Lärmniveau von «norma-
len» Unterhaltungen oder Gesprächen hinaus und sind daher vernachlässigbar. Zurufe oder An-
weisungen über das ganze Feld (etwa