# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4fec5677-17ab-5b47-9d51-f088c8bdf671
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.11.2018 III 2017 192
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2017-192_2018-11-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2017 192

Entscheid vom 28. November 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien 1.   A.________, 
2.   B.________,
3.   C.________, 
alle wohnhaft ________,
Beschwerdeführer,
Ziff. 1 – 3 vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. D.________, 

gegen

G.________ (Einbürgerungsbehörde),
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. E.________,

Gegenstand Einbürgerung

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Sachverhalt:

A. B.________ (Jg 1973, italienische Staatsangehörige, geboren in _______, 
Niederlassungsbewilligung Ausweis C) und A.________ (Jg 1968, italienischer 
Staatsangehöriger, Zuzug in die Schweiz 1989, Niederlassungsbewilligung Aus-
weis C) wohnen seit 1993 in der Gemeinde G.________. Sie haben zwei Söhne 
F.________ (Jg 1999) und C.________ (Jg 2006), die in der Schweiz geboren 
sind und über Niederlassungsbewilligungen verfügen. Die Familie ________ 
wohnt im eigenen 6½-Zimmer-Einfamilienhaus am _______ in M._______ (die 
Eheleute besitzen zudem eine 2½-Zimmer Wohnung in der Gemeinde).

A.________ ist einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Geschäftsführer 
der seit 31. Mai 2001 im schwyzerischen Handelsregister eingetragenen und in 
N.________ domizilierten H.________ GmbH. Die gleichen Funktionen über-
nimmt er auch bei der seit 18. Juli 2008 im schwyzerischen Handelsregister ein-
getragenen und in N.________ domizilierten I.________ GmbH, welche die Pro-
duktion und den Handel von Lebensmitteln, insb. von Glace bezweckt. 
B.________ ist ebenfalls einzelzeichnungsberechtigte Gesellschafterin der 
I.________ GmbH. Bis 11. März 2016 war sie zudem Gesellschafterin der 
H.________ GmbH (Tagesregister-Nr. _______). Bis 31. Mai 2014 war 
B.________ hauptberuflich kaufmännische Angestellte in Vollzeitpensum bei der 
J.________ AG. Vom 1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2015 war sie bei der Ar-
beitslosenkasse zum Leistungsbezug angemeldet, ehe sie auf den 1. September 
2015 eine 50% Stelle als Lohnbuchhalterin (vorerst als Zwischenverdienst) sowie 
eine zweite 50%-Stelle per 1. Januar 2016 als kaufmännische Angestellte auf-
nahm und bei der Arbeitslosenkasse abgemeldet wurde. 

B. Am 20. März 2015 reichte die Familie ________ bei der Gemeinde 
G.________ ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung ein. Die G.________ holte 
weitere Unterlagen und Auskünfte anderer Behörden ein (u.a. Betreibungsamt, 
Kantonspolizei, Steuerbehörde etc.). 

C. Am 29. Januar 2016 fand ein Gespräch zwischen A.________, B.________ 
und F.________ sowie dem Präsidenten und der Protokollführerin der 
G.________ statt. Hintergrund des Gesprächs waren Unklarheiten betreffend 
Gesuchsakten, insbesondere über die finanziellen Verhältnisse (vgl. Vi-act. weis-
ser Bund "Unterlagen und Anhörungen"). Gleichentags legten A.________, 
B.________ und F.________ den Test über die gesellschaftlichen und politi-
schen Kenntnisse ab, welchen A.________ und B.________ bestanden, 
während F.________ die geforderte Punktzahl (mind. 60%) nicht erreichte. Mit 

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Beschluss vom  16. März 2016 räumte die Einbürgerungsbehörde F.________ 
die Möglichkeit zum Gesuchsrückzug ein. 

D. Im Amtsblatt Nr. ________ wurden die Einbürgerungsgesuche von 
B.________, A.________, F.________ und C.________ publiziert. Es gingen 
keine Einwände ein. 

E. Im Sommer 2016 zog F.________ sein Einbürgerungsgesuch zurück, am 
28. September 2016 erging der separate Abschreibungsbeschluss der Einbürge-
rungsbehörde.

F. Am 22. Juni 2016 fand das Einbürgerungsgespräch von A.________, 
B.________ und C.________ statt. Mit Schreiben vom 30. Juni 2016 teilte die 
Einbürgerungsbehörde den Gesuchstellern mit, dass noch weitere Abklärungen 
notwendig seien. Es folgten weitere Abklärungen und Schriftenwechsel. Mit 
Schreiben vom 12. Dezember 2016 teilte die Einbürgerungsbehörde den Ge-
suchstellern mit, dass die Gesuche voraussichtlich negativ beurteilt würden, 
weshalb ihnen Gelegenheit zum Rückzug gegeben wurde, was die Gesuchsteller 
jedoch ablehnten.

G. Am 14. September 2017 beschloss die G.________ was folgt (Beschluss 
Nr. 29 vom 14.9.2017):

1. Das Einbürgerungsgesuch von A.+B.________ mit Sohn C.________, von 
Italien, wohnhaft in M_______, wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 

2. Die Kosten für die Beurteilung des Gesuchs betragen Fr. 5'200.00 (inkl. be-
reits abgeschlossenes Gesuch von Sohn F.________). Die Kostenvorschüsse 
im Betrag von Fr. 4'200.00 werden von diesem Betrag abgezogen. Die Ge-
suchsteller haben noch Fr. 1'000.00 zu bezahlen.

(3. Rechtsmittelbelehrung). 

H. Gegen den am 28. September 2017 zugestellten Beschluss lassen 
A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer Ziff. 1), B.________ (nachfolgend: 
Beschwerdeführerin Ziff. 2) und C.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer 
Ziff. 3) rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
einreichen mit den folgenden Anträgen:

a) Hauptanträge:

1. Es sei in Aufhebung des vorinstanzlichen Beschlusses vom 14. September 
2017 das Einbürgerungsgesuch der Ehefrau, des Ehemannes und des Soh-
nes C.________ gutzuheissen. 

2. Eventualiter sei in Aufhebung des vorinstanzlichen Beschlusses vom 14. Sep-
tember 2017 das Einbürgerungsgesuch der Ehefrau und des Sohnes 
C.________ gutzuheissen und das Einbürgerungsgesuch des Ehemannes zur 
separaten Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

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3. Subeventualiter sei der vorinstanzliche Beschluss vom 14. September 2017 
aufzuheben und das Einbürgerungsgesuch der Ehefrau und des Sohnes 
C.________ einerseits sowie des Ehemannes andererseits zur separaten 
Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

4. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

b) Verfahrensanträge:

1. Die Vorinstanz sei zu verpflichten, den Beschwerdeführern die Tonbandauf-
zeichnungen der Anhörungen der Beschwerdeführer vom 22. Juni 2016 vor 
der Vorinstanz auszuhändigen. 

2. Den Beschwerdeführern sei nach Erhalt der Tonbandaufzeichnungen der 
Vorinstanz im Sinne von Antrag Ziff. b.1 eine angemessene Frist von nicht 
weniger als 20 Tagen anzusetzen, um die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu 
ergänzen. 

I. Mit Vernehmlassung vom 25. Januar 2018 lässt die Vorinstanz die Abwei-
sung der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellten Anträge beantragen, 
soweit darauf überhaupt einzutreten sei, alles unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. 

Mit Replik vom 13. April 2018 halten die Beschwerdeführer an ihren Anträgen 
fest. 

Mit Duplik vom 2. Juli 2018 hält der Rechtsvertreter der Vorinstanz an den Anträ-
gen in der Vernehmlassung fest. Zusammen mit der Duplik werden die Tonband-
aufnahmen der Einbürgerungsgespräche der Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 vom 
22. Juni 2016 eingereicht. Die Duplik und Tonbandaufnahmen werden dem 
Rechtsvertreter der Beschwerdeführer zugestellt, der sich hierzu mit Stellung-
nahme vom 31. August 2018 äussert. Mit Eingabe vom 16. Oktober 2018 äussert 
sich der Rechtsvertreter der Vorinstanz zur Stellungnahme der Beschwerdeführer 
vom 31. August 2018, worauf die Beschwerdeführer am 31. Oktober 2018 eine 
weitere Stellungnahme einreichen. Am 16. November 2018 verzichtet die Vorin-
stanz auf eine Stellungnahme hierzu.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Art. 38 Abs. 2 der schweizerischen Bundesverfassung (BV; SR 101) 
vom 18. April 1999 erlässt der Bund Mindestvorschriften über die Einbürgerung 
von Ausländerinnen und Ausländern durch die Kantone und erteilt die Einbürge-
rungsbewilligung. Diese bundesrechtlichen Vorgaben werden im Bundesgesetz 
über den Erwerb und Verlust des Schweizer Bürgerrechts (Bürgerrechtsgesetz 
[BüG; SR 141.0]) vom 29. September 1952 konkretisiert. Nach der höchstrichter-
lichen Rechtsprechung und insofern weitgehend übereinstimmender Auffassung 

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im Schrifttum ist es den Kantonen grundsätzlich erlaubt, über die in Art. 38 Abs. 2 
BV ausdrücklich als Mindestvorschriften bezeichneten Voraussetzungen des 
Bundes für die ordentliche Einbürgerung hinaus zu gehen bzw. höhere Anforde-
rungen zu stellen oder zusätzliche Erfordernisse vorzusehen (Bundesgerichtsur-
teile 1D_1/2014 vom 1.10.2014 Erw. 3.6 [ZBl 2015 S. 105ff.], und 1D_17/2007 
vom 2.7.2008 Erw. 3 [ZBl 2009 S. 114ff.], vgl. auch BGE 138 I 305 Erw. 1.4.3 
S. 310f.; Bernhard Ehrenzeller/Benjamin Schindler/Rainer J. Schweizer/Klaus A. 
Vallender, Die schweizerische Bundesverfassung, St. Galler Kommentar, 3. Aufl., 
Zürich/St. Gallen 2014, Art. 38 N 8; VGE III 2014 125 und 126 vom 24.9.2014 
Erw. 1.1; vgl. auch VGE III 2013 186 vom 23.1.2014 Erw. 1.1 in fine; III 2016 140 
vom 31.1.2017 Erw. 1.1). 

Es ist an dieser Stelle festzuhalten, dass das neue Bürgerrechtsgesetz (BüG [SR 
141.0] vom 20.6.2014, in Kraft seit 1.1.2018) im vorliegenden Verfahren nicht zur 
Anwendung kommt, sondern gemäss Art. 50 Abs. 2 BüG das bis dahin geltende 
BüG, da vor dem Inkrafttreten des neuen BüG eingereichte Gesuche bis zum 
Entscheid über das Gesuch nach den Bestimmungen des bisherigen Rechts be-
handelt werden (die Bezeichnung "BüG" gilt nachfolgend für das vorliegend an-
wendbare Bürgerrechtsgesetz vom 29.9.1952).

1.2 Die bundesrechtlichen Mindestvorschriften im bei Gesuchseinreichung gel-
tenden Bürgerrechtsgesetz sehen in Art. 12 BüG vor, dass das Schweizer Bür-
gerrecht durch Einbürgerung im ordentlichen Verfahren erworben wird mit der 
Einbürgerung in einem Kanton und einer Gemeinde (Abs. 1), wobei die Einbürge-
rung nur gültig ist, wenn eine Einbürgerungsbewilligung des zuständigen Bun-
desamtes vorliegt (Abs. 2). Nach Art. 13 BüG wird die Einbürgerungsbewilligung 
vom zuständigen Bundesamt erteilt (Abs. 1), und zwar für einen bestimmten Kan-
ton (Abs. 2). Sie ist auf drei Jahre befristet und kann verlängert werden (Abs. 3). 
Vor Erteilung der Bewilligung ist nach Art. 14 BüG zu prüfen, ob der Bewerber 
zur Einbürgerung geeignet ist, insbesondere ob er in die schweizerischen Ver-
hältnisse eingegliedert ist (lit. a), mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, 
Sitten und Gebräuchen vertraut ist (lit. b), die schweizerische Rechtsordnung be-
achtet (lit. c) und die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährdet 
(lit. d). Alle Einbürgerungsvoraussetzungen müssen sowohl im Zeitpunkt der Ge-
suchseinreichung als auch in demjenigen der Einbürgerungsverfügung erfüllt 
sein (vgl. BGE 140 II 67 Erw. 2.1 mit Hinweis). Das Gesuch um Bewilligung kann 
nur der Ausländer stellen, der während insgesamt zwölf Jahren in der Schweiz 
gewohnt hat, wovon drei in den letzten fünf Jahren vor Einreichung des Gesu-
ches (Art. 15 Abs. 1 BüG). Für die Frist von zwölf Jahren wird die Zeit, während 
welcher der Bewerber zwischen seinem vollendeten 10. und 20. Lebensjahr in 

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der Schweiz gelebt hat, doppelt gerechnet (Art. 15 Abs. 2 BüG; VGE III 2014 125 
und 126 vom 24.9.2014 Erw. 1.2 mit Hinweis auf VGE III 2013 186 vom 
23.1.2014 Erw. 1.2; VGE III 2013 210 vom 25.6.2014 Erw. 1.2). In die Einbürge-
rung werden in der Regel die minderjährigen Kinder des Bewerbers einbezogen 
(Art. 33 BüG).

1.3 Im kantonalen Bürgerrechtsgesetz (KBüG; SRSZ 110.100) vom 20. April 
2011 hat der kantonale Gesetzgeber in § 3 Abs. 1 KBüG normiert, dass, wer das 
Einbürgerungsgesuch einreicht, im Besitz der Niederlassungsbewilligung sein 
und seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen Wohnsitz in der betreffenden 
Gemeinde haben muss. Nach § 4 Abs. 1 KBüG muss, wer sich um die Erteilung 
des Gemeinde- und Kantonsbürgerrechts bewirbt, eine Charta unterzeichnen, mit 
der er bekundet, die grundlegenden Werte der Verfassung zu akzeptieren (lit. a), 
und aufgrund seiner persönlichen Verhältnisse für die Erteilung des Bürgerrechts 
geeignet sein (lit. b). Gemäss § 4 Abs. 2 KBüG ist für eine Einbürgerung geeig-
net, wer in die kommunalen, kantonalen und schweizerischen Verhältnisse ein-
gegliedert ist (lit. a), mit den Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen in der 
Schweiz, im Kanton und in der Gemeinde vertraut ist (lit. b), einen tadellosen 
Leumund besitzt, die schweizerische Rechtsordnung beachtet und die innere und 
äussere Sicherheit der Schweiz nicht gefährdet (lit. c), die mit dem Bürgerrecht 
verbundenen Rechte und Pflichten kennt (lit. d), ausreichende schriftliche und 
mündliche Deutschkenntnisse zur Verständigung mit Behörden und Mitbürgern 
besitzt (lit. e) sowie geordnete persönliche und finanzielle Verhältnisse aufweist 
(lit. f). 

In § 6 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung vom 5. Juni 2012 (KBüV; SRSZ 
110.111) wird das Kriterium der Eignung hinsichtlich gesellschaftlicher und politi-
scher Grundkenntnisse konkretisiert und festgehalten, dass der Gesuchsteller 
über Grundkenntnisse der gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse in der 
Schweiz, im Kanton Schwyz und in der Gemeinde verfügen muss. Nach § 7 
Abs. 2 KBüG wird auf ein Einbürgerungsgesuch nicht eingetreten, wenn die in lit. 
a bis lit. c aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt sind (lit. a betrifft die Wohn-
sitzerfordernisse, lit. b betrifft den makellosen Strafregisterauszug und lit. c betrifft 
den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse). 

1.4 Der Gemeinde steht es grundsätzlich offen, in einem generell-abstrakten 
Erlass an die Erteilung der Einbürgerungsbewilligung strengere, über die vom 
kantonalen Recht festgelegten Mindestvorschriften hinausgehende Anforderun-
gen zu stellen und die Einbürgerungen von weiteren, sachlichen Kriterien ab-
hängig zu machen. Der Gemeinde kommt in diesem Bereich nach höchstrichter-

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licher Rechtsprechung Autonomie zu (vgl. Bundesgerichtsurteil 1D_2/2013 vom 
14.11.2013 Erw. 2.2 mit Verweis auf BGE 138 I 305 Erw. 1.4.5 S. 313).

Die Gemeinde G.________ hat von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch ge-
macht. Sie kennt nur ein Merkblatt (Version 2018 abrufbar auf der Gemeinde-
Webseite; vgl. auch Vi-act. weisser Bund "Beschlüsse und Anhörungen" ganz 
hinten, Version 2016), das im Wesentlichen die Einbürgerungsvoraussetzungen 
des Bundes- und kantonalen Rechts wiedergibt, differenziert nach den formellen 
(Mindestwohnsitzdauer; Niederlassungsbewilligung C) sowie materiellen Kriterien 
(u.a. Deutschkenntnisse; gesellschaftliche und politische Grundkenntnisse; ge-
ordnete finanzielle Verhältnisse; tadelloser Leumund).

1.5 Die Einbürgerung ist ein einseitiger hoheitlicher Verwaltungsakt, d.h. eine 
Verfügung, die einer bestimmten Person auf Antrag hin das Bürgerrecht verleiht. 
Die Erteilung des Schweizer Bürgerrechts liegt im freien Ermessen des Staates, 
und es besteht grundsätzlich hierauf kein Rechtsanspruch (vgl. Karl Hartmann/
Laurent Merz, in: Peter Uebersax/Beat Rudin/Thomas Hugi Yar/Thomas Geiser 
[Hrsg.], Handbücher für die Anwaltspraxis, Band VIII, Ausländerrecht, 2. Aufl., 
Basel 2009, N 12.12 zu § 12; siehe auch zitiertes Urteil 1D_17/2007 betr. Kt. SZ 
Erw. 3: "Weder das eidgenössische noch das kantonale Recht räumen einen An-
spruch auf Einbürgerung ein"; ZBl 2009 S. 116 unten). 

Die Gemeinde verfügt mithin beim Entscheid über eine ordentliche Einbürgerung 
über ein gewisses Ermessen (VGE III 2007 80 vom 29.8.2007 Erw. 2.3; Urteil 
BGer 1D_7/2017 vom 13.7.2018 Erw. 2.6). Obwohl diesem Entscheid auch eine 
politische Komponente innewohnt, ist das Einbürgerungsverfahren aber kein 
Vorgang in einem rechtsfreien Raum, wird doch darin über den rechtlichen Sta-
tus von Einzelpersonen entschieden. Insbesondere steht der Gemeinde auch 
kein Entschliessungsermessen zu (BGE 138 I 305 Erw. 1.4.3 und 1.4.5). Zu be-
achten sind daher die einschlägigen Verfahrensbestimmungen, und die Gemein-
de darf nicht willkürlich, rechtsungleich oder diskriminierend entscheiden und 
muss ihr Ermessen insgesamt pflichtgemäss ausüben (BGE 140 I 99 Erw. 3.1; 
BGE 138 I 305 Erw. 1.4.3; VGE III 2007 80 vom 29.8.2007 Erw. 2.3 am Ende). 

1.6 Im Verwaltungsverfahren gilt grundsätzlich das Untersuchungsprinzip, was 
bedeutet, dass die Verwaltungs- und Justizbehörden den Sachverhalt von Amtes 
wegen abklären und für die Beschaffung der Entscheidgrundlagen verantwortlich 
sind (§ 18 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). 
Dies gilt insbesondere auch im Einbürgerungsverfahren (BGE 141 I 60 Erw. 5.2). 
Ergänzt wird das Untersuchungsprinzip durch die Mitwirkungspflicht der Parteien 
(§ 19 VRP). Diese Pflicht kann sich aus dem Gesetz oder aus der Natur des zu 

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beurteilenden Rechts ergeben. Kann von einer privaten Partei ihre Mitwirkung 
erwartet werden und bleibt eine solche aus, so haben die Behörden nicht nach 
Tatsachen zu forschen, welche nicht aktenkundig sind (vgl. Häfe-
lin/Müller/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Auflage, Zürich 2010, Rz 
1625 ff.; BGE 132 II 113 Erw. 3.2). Parteien haben bei der Sachverhaltsermitt-
lung namentlich dann mitzuwirken, wenn sie besser als die Behörden in der Lage 
sind, bestimmte Tatsachen darzulegen und zu beweisen. Wirkt eine Partei mit, 
hat sie auch Anspruch darauf, dass die Behörde alle ihre erheblichen und recht-
zeitigen Vorbringen würdigt und die ihr angebotenen Beweise abnimmt, wenn 
diese zur Abklärung des Sachverhalts tauglich erscheinen. Davon kann dann ab-
gesehen werden, wenn die Behörde aufgrund der bereits abgenommenen Be-
weise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener 
(antizipierter) Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch 
weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 
236 f. mit Hinweisen). 

Die Beachtung der formellen Verfahrensanforderungen ist bei der ordentlichen 
Einbürgerung gerade deswegen umso bedeutsamer, weil die Gemeinde in inhalt-
licher Hinsicht über einen Ermessensspielraum verfügt.

1.7 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nach § 55 Abs. 1 VRP die 
unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
(lit. a) und die unrichtige Rechtsanwendung, einschliesslich der Überschreitung 
oder des Missbrauchs des Ermessens (lit. b) geltend gemacht werden. Sollte ein 
qualifizierter Ermessensfehler vorliegen (namentlich Ermessensmissbrauch, Er-
messensüberschreitung sowie Ermessensunterschreitung), so gelten diese als 
Rechtsfehler und können gemäss § 55 Abs. 1 lit. b VRP jederzeit überprüft wer-
den (Ulrich Häfelin/Georg Müller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 
7. Aufl., Zürich/St. Gallen 2016, N 442ff. und 1187). Dem Verwaltungsgericht 
steht im konkreten Fall die volle Kognition zu, mithin auch eine Prüfung der rich-
tigen Handhabung des Ermessens, weil es gestützt auf § 13 Abs. 1 KBüG als 
erste kantonale Beschwerdeinstanz fungiert (§ 55 Abs. 2 lit. a VRP). Allerdings 
kommt den Gemeinden im Bereich der Einbürgerungen ein weiter Ermessens-
spielraum zu, den es durch die kantonalen Behörden zu respektieren gilt (vgl. 
Erw. 1.5). Ein Entscheid ist daher nicht allein schon deshalb aufzuheben, weil er 
von der Rechtsmittelinstanz im Rahmen der Ermessensprüfung anders entschie-
den werden könnte. Die kantonalen Behörden dürfen einzig eingreifen, wenn die 
Gemeinde ihr Ermessen nicht pflichtgemäss ausübt. Das ist namentlich dann der 
Fall, wenn das Einbürgerungsorgan willkürlich entscheidet (Bundesgerichtsurteil 

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1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.5; VGE III 2007 80 vom 29.8.2007 Erw. 
2.4.3).

1.8 Willkür liegt nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht schon dann 
vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuzie-
hen wäre, vielmehr muss der angefochtene Entscheid nicht nur in der Begrün-
dung, sondern auch im Ergebnis geradezu unhaltbar sein. Willkür ist zurück-
haltend anzunehmen und liegt bei der Feststellung des Sachverhalts erst vor, 
wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Si-
tuation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht 
oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 138 I 
305 Erw. 4.3; BGE 137 I 1 Erw. 2.4; Bundesgerichtsurteile 1D_7/2014 vom 
11.11.2014 Erw. 3.3; 1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.6; 5P.424/2001 vom 
4.3.2002 Erw. 1a). Willkürlich ist ein Entscheid eines Einbürgerungsorgans dann, 
wenn er die Einbürgerungsanforderungen derart überspannt, dass er dem tra-
genden Grundgedanken der Einbürgerungsgesetzgebung widerspricht (zit. Bun-
desgerichtsurteil 1D_2/2013 vom 14.11.2013 Erw. 2.6).

2.1 Die Beschwerdeführer stellen zwei Verfahrensanträge bezüglich Heraus-
gabe der Tonbandaufnahmen des Einbürgerungsgesprächs vom 22. Juni 2016 
mit Möglichkeit zur anschliessenden Stellungnahme. Die besagten Tonbandauf-
nahmen wurden dem Verwaltungsgericht von der Vorinstanz mit Eingabe vom 
2. Juli 2018 zugestellt (nachdem in der Vernehmlassung vom 25.1.2018 noch 
mitgeteilt wurde, die Aufnahmen würden nicht mehr existieren) und vom Gericht 
an die Beschwerdeführer weitergeleitet mit der Möglichkeit zur Stellungnahme, 
wovon diese mit Eingabe vom 31. August 2018 Gebrauch machten. Es erübrigen 
sich damit weitere Ausführungen zu diesen Verfahrensanträgen. 

2.2 Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass sich das Verwaltungsge-
richt mit VGE III 2017 194 vom 24. April 2018 (abrufbar unter: htt-
ps://gerichte.sz.ch/vg) eingehend zur Protokollierung der Anhörung vor der Ein-
bürgerungsbehörde sowie der Tonbandaufnahme und deren Bedeutung geäus-
sert hat. In diesem Entscheid wurde festgehalten, dass die persönliche Anhörung 
ein zentraler Verfahrensschritt im ordentlichen Einbürgerungsverfahren ist und 
eine wesentliche Entscheidgrundlage für die Einbürgerung bildet sowie dass die 
Wahrnehmung des Akteneinsichts- und Beweisführungsrechts durch den von ei-
nem Entscheid Betroffenen eine Aktenführungspflicht der Verwaltung voraus-
setzt. Daraus ergibt sich die Pflicht zur Protokollierung der Anhörung der Ge-
suchsteller im Einbürgerungsverfahren (zit. VGE Erw. 5.1.2). Aus der Protokolli-
erungspflicht folgt zwar keine Pflicht, die Anhörung auf Tonband aufzunehmen. 

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Erfolgt anlässlich der Anhörung jedoch eine Tonaufzeichnung, so ist dies ge-
genüber dem Bewerber offen zu legen, wobei er die Aufzeichnung nicht ableh-
nen kann, sofern diese von der Einbürgerungskommission vorgesehen ist (zit. 
VGE Erw. 5.2.1). Die Aufzeichnungen sind zu den Akten zu nehmen und zu-
sammen mit dem Protokoll aufzubewahren, soll den Gesuchstellern nicht das 
Protokoll zum Lesen und Unterzeichnen vorgelegt werden (vgl. § 24 Abs. 3 VRP 
i.V.m. Art. 176 und 193 ZPO) (zit. VGE Erw. 5.2.2). Wird das Gespräch aufge-
zeichnet, so dass das Gespräch anhand der Tonaufnahme genau nachvollzieh-
bar ist, kann das Gesprächsprotokoll mit Verweis auf die vorhandene Tonauf-
nahme durchaus knapp und auf die entscheidenden Aussagen reduziert gehalten 
werden. Den an die Aktenführungspflicht aus Art. 29 Abs. 2 BV gestellten Anfor-
derungen ist genüge getan, sofern die Aufzeichnung nach der Finalisierung des 
Protokolls nicht vernichtet wird. Die Tonaufzeichnung muss als Teil der Akten 
aufbewahrt werden und insbesondere für allfällige Protokollberichtigungs- oder 
Rechtsmittelverfahren verfügbar sein. Damit steht auch fest, dass sich das Ak-
teneinsichtsrecht der angehörten Bewerber nicht bloss auf das schriftliche Proto-
koll, sondern ebenso auf die Tonaufnahme bezieht. Auf entsprechendes Ein-
sichtsgesuch hin ist die Aufnahme dem angehörten Bewerber herauszugeben 
resp. abzuspielen (zit. VGE Erw. 5.2.3).

Im Lichte dieser Ausführungen ist darauf hinzuweisen, dass in Einbürgerungsver-
fahren die angefertigten Tonbandaufnahmen das Schicksal der übrigen Verfah-
rensakten teilen und mithin klar davon abzusehen ist, die Tonbandaufnahme be-
reits nach der Finalisierung des Gesprächsprotokolls zu vernichten. 

2.3  Die Beschwerdeführer machen in ihrer Stellungnahme vom 31. August 
2018 - in welcher sie sich zu den ihnen vorgängig zugestellten Tonbandaufnah-
men der beiden Anhörungen vom 22. Juni 2016 äussern - zusammengefasst gel-
tend, erstens, die Tonbandaufnahmen seien nicht vollständig und zweitens, ge-
wisse Antworten des Ehemannes seien falsch oder unvollständig protokolliert 
worden. 

2.3.1  Zum ersten Einwand betreffend Kürzungen der Tonbandaufnahmen ist 
festzuhalten, dass die Länge der eingereichten Aufnahmen (Ehemann: 35min 
17sec; Ehefrau: 40min 44sec) mit den Zeitangaben auf den Anhörungsprotokol-
len vom 22. Juni 2016 übereinstimmen (Ehemann: 14.15 Uhr bis ca. 14.50 Uhr; 
Ehefrau: 15.00 Uhr bis ca. 15.45 Uhr). Diese Zeitangaben in den Protokollen 
werden von den Beschwerdeführern nicht bestritten. Es ist deshalb davon aus-
zugehen, dass die im vorliegenden Verfahren ins Recht gelegten Tonbandauf-
nahmen den tatsächlichen und ungekürzten Gesprächsinhalt wiedergeben. Im 
Übrigen ist auch nicht anzunehmen, dass bei Verwendung eines kommerziellen 

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Aufnahmegerätes ein "algorithmisches" Überschreiben innerhalb einer bestehen-
den Audiodatei (WAV, AIFF oder mp3) stattfindet (und dabei noch zufällig um-
strittene Inhalte löscht). Das Gericht konnte beim Abhören der vorliegenden Auf-
nahmen keine Hinweise auf solche Unregelmässigkeiten (wie etwa Aufnahme-
schnitte) feststellen. Ebenfalls nicht bestätigen lassen sich die Mutmassungen 
der Beschwerdeführer bezüglich Hintergrundgeräusche bzw. künstliche Hinter-
grundkulisse in den Aufnahmen. Das Gericht fertigt von Gerichtsverhandlungen 
zur Unterstützung der Protokollierung ebenfalls Tonbandaufnahmen an. Ein Ab-
gleich mit den vorliegenden Tonbandaufnahmen ergab keine relevanten Unter-
schiede in Bezug auf die Hintergrundakustik, welche Anhaltspunkte gäben, dass 
die Aufnahmen nachträglich bearbeitet worden wären. Bei dieser Sachlage ist die 
in der Stellungnahme der Vorinstanz vom 16. Oktober 2018 offerierte Anhörung 
der Tonbandaufnahme im Rathaus G.________ nicht notwendig.

2.3.2  Zum zweiten Einwand betreffend Falsch-/Nichtprotokollierung bestimmter 
Aussagen des Ehemannes sei exemplarisch auf die gestellte Frage "Wie heisst 
der Titel der Schweizerischen Landeshymne (oder erste Zeile)?" verwiesen. Im 
Anhörungsprotokoll wurde hierzu als Antwort des Beschwerdeführers "Weiss 
nicht" festgehalten. In der eingereichten Korrektur des Protokolls (Bf-act. 6) 
bemängeln die Beschwerdeführer, dass diese Antwort so nicht richtig sei. Statt-
dessen habe der Ehemann wie folgt geantwortet (in der Korrektur jeweils in rot 
gehalten): 

Von der Landeshymne weiss ich, dass es sie spez. in 3 Sprachen gibt und kann 
ich ihnen leider nicht sagen, habe es vergessen, entschuldigen Sie.

Ein Abgleich mit der Tonbandaufnahme zeigt zwar, dass die von den Beschwer-
deführern eingereichten Korrekturen dem genauen Wortlaut in der Aufnahme 
entsprechen. Allerdings ändert dies nichts daran, dass der Ehemann die Frage 
nicht beantworten konnte, weshalb die Protokollierung der Vorinstanz mittels des 
Passus "weiss nicht" ohne weiteres zulässig ist, zumal es sich beim Anhörungs-
protokoll nicht um ein Wortprotokoll handelt (vgl. Erw. 2.2.1). Wie die Beschwer-
deführer an anderer Stelle in ihrer Stellungnahme vom 31. August 2018 (zu 
Recht) festhalten (S. 10 ad Absatz 4), kann die Protokollierung auch stichwortar-
tig erfolgen, solange Sinn und Inhalt der Aussage erkenntlich bleibt und insbe-
sondere anhand einer Tonbandaufnahme verifiziert werden kann. So verhält es 
sich im ausgeführten exemplarischen Beispiel. Die Vorinstanz hat im Anhörungs-
protokoll alle Antworten des Ehemanns knapp, aber dem Sinn nach (was anhand 
der Tonaufnahme kontrolliert werden konnte) korrekt wiedergegeben. Gegenteili-
ges vermag die eingereichte Korrektur des Protokolls nicht darzulegen.

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3. Das Gesuch um Einbürgerung der Beschwerdeführer wurde mit Beschluss 
der Einbürgerungsbehörde vom 14. September 2017 abgelehnt. Ablehnende 
Entscheide über Einbürgerungen unterliegen gestützt auf Art. 29 Abs. 2 BV und 
Art. 15b aBüG (neu Art. 16 BüG) der Begründungspflicht. Der Beschluss vom 14. 
September 2017 enthält eine Begründung der Ablehnung. Anfechtungsobjekt 
(und auch Streitgegenstand) der vorliegenden Beschwerde bildet dieser begrün-
dete Beschluss. Eine nachträgliche Präzisierung der Begründung ist nicht 
grundsätzlich ausgeschlossen; unzulässig ist aber das Nachschieben neuer 
Gründe (BGE 138 I 305 Erw. 2.3). Im vorliegenden Verfahren muss konstatiert 
werden, dass die gegenseitigen Vorwürfe beider Parteien im Verlaufe der Schrif-
tenwechsel zugenommen haben und die Einbürgerungsbehörde in der Eingabe 
vom 16. Oktober 2018 den Beschwerdeführern schliesslich jegliche Integration in 
der Gemeinde abspricht. Dies findet im angefochtenen Beschluss so keine 
Grundlage und stellt auch keine noch akzeptierbare Präzisierung der Ableh-
nungsbegründung dar. Der angefochtene Beschluss vom 14. September 2017 ist 
strukturiert. Es wird begründet, dass eine gemeinsame und individuelle Prüfung 
der Einbürgerungsvoraussetzungen der Gesuchsteller erfolgt und das Ergebnis 
dieser Prüfungen wird festgehalten. Der Beschluss führt je die Gründe auf, wes-
halb das Einbürgerungsgesuch für die einzelnen Betroffenen abgelehnt wurde. 
Dieser begründete Beschluss bildet Gegenstand der gerichtlichen Überprüfung 
und die nachfolgende Prüfung orientiert sich an der Struktur des angefochtenen 
Beschlusses.

4. Unstrittig erfüllen die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 die für die ordentliche 
Einbürgerung erforderlichen Wohnsitzerfordernisse (§ 7 Abs. 2 lit. a KBüG; § 3 
Abs. 1 KBüG; Art. 15 BüG). Auch die übrigen Eintretenserfordernisse gemäss § 7 
Abs. 2 lit. b (makelloser Strafregisterauszug) und lit. c (Nachweis ausreichender 
Deutschkenntnisse; hierzu i.c. § 5 Abs. 2 lit. c KBüV) KBüG werden erfüllt. 

Hingegen wird den Beschwerdeführern im Rahmen der gemeinsamen Prüfung 
(angefocht. Beschluss ab S. 4 "Gemeinsame Beurteilung der Ehepartner") fol-
gendes vorgeworfen:

4.1.1  Mit Schreiben vom 26. Juli 2016 stellte die Vorinstanz gestützt auf die An-
zeigepflicht nach § 110 des Justizgesetzes (JG; SRSZ 231.110) vom 18. No-
vember 2009 bei der Kantonspolizei Schwyz den Antrag auf Einleitung eines 
Strafverfahrens gegen die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2. Hintergrund dieser 
Anzeige war, dass die Gesuchsteller im Gesuch Mieteinnahmen von 
Fr. 150.-- deklarierten. Die Erkundigungen der Einbürgerungsbehörde ergaben, 
dass sich im Juli 2015 ein Zuzügler mit italienischer Staatsbürgerschaft und Nie-
derlassungsbewilligung, Herr X._____, bei der Gemeinde G.________ mit der 

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Wohnadresse der Beschwerdeführer anmeldete, bei denen er zur Miete wohnte. 
Gemäss den Akten besitzt Herr X. _____ eine bis Ende 2019 gültige Niederlas-
sungsbewilligung (vgl. Vi-act. roter Bund "Unterlagen von der EBB eingeholt", 
Nichtanhandnahmeverfügung vom 14.10.2016 S. 2 Ziff. 6). Bei der Anhörung vor 
der Einbürgerungsbehörde vom 22. Juni 2016 seien die Beschwerdeführer über 
die Anwesenheit von Herrn X. _____ in ihrem Wohnhaus befragt worden, wobei 
sie angaben, dass dieser die Zeit mehrheitlich bei seiner Familie in Italien ver-
bringe und nur zu Kurzbesuchen in der Schweiz weile. Aufgrund dieser Aus-
führungen bestand für die Vorinstanz der Verdacht, dass sich Herr X. _____ 
rechtswidrig in der Schweiz aufhalte ("Scheindomizil") und sich die Beschwerde-
führer damit der Förderung des rechtswidrigen Aufenthalts gemäss Art.  116 Abs. 
1 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer (Ausländerge-
setz, AuG; SR 142.20) vom 16. Dezember 2005 strafbar gemacht hätten. Nach 
polizeilicher Befragung der Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 sowie Herrn X. _____ 
verzichtete die Staatsanwaltschaft Innerschwyz mit Nichtanhandnahmeverfügung 
vom 14. Oktober 2016 auf die Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die Be-
schwerdeführer. In der Begründung wurde festgehalten, dass sich der aus Italien 
stammende Herr X. _____ auf das Freizügigkeitsabkommen zwischen der 
Schweiz und der EU (SR 0.142.112.681) vom 21. Juni 1999 berufen könne und 
deshalb kein rechtwidriger Aufenthalt in der Schweiz vorliege, womit sich die Be-
schwerdeführer auch nicht der Förderung desselbigen strafbar machen könnten. 
Zudem sei auch gar nicht erwiesen, dass sich Herr X. _____ länger als sechs 
Monate ohne Abmeldung im Ausland aufgehalten habe und seine Niederlas-
sungsbewilligung dadurch erloschen sei; eine entsprechende Feststellungsverfü-
gung der zuständigen Behörde sei nicht bekannt (vgl. zum Ganzen Vi-act. roter 
Bund "Unterlagen von der EBB eingeholt", hinten, inkl. Mietvertrag, Nichtanhand-
nahmeverfügung u.w.).

4.1.2  In ihren Eingaben hält die Vorinstanz fest, dass sie die Nichtanhandnah-
meverfügung vom 16. Oktober 2016 weiterhin als falsch erachte. Herr X. sei sei-
nen Meldepflichten nicht nachgekommen, indem er eine Adresse angegeben ha-
be, wo er nicht wohnte. Es sei nicht korrekt, dass die Beschwerdeführer jeman-
dem zu einem Aufenthaltstitel verhelfen würden, wobei sie - aufgrund des engen 
Zusammenlebens in einer Wohnung - genau wüssten, dass diese Person eigent-
lich gar nicht anwesend sei. Gemäss Art. 120 Abs. 1 lit. a AuG und Art. 32 und 
32a Verordnung über die Einführung des freien Personenverkehrs (VEP; SR 
142.203) vom 22. Mai 2002 wären die Beschwerdeführer, so die sinngemässe 
Argumentation in der Vernehmlassung, weiterhin nach Art. 116 Abs. 1 lit. a AuG 
und Art. 118 AuG strafbar. Dies gelte auch bei EU-Bürgern.

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4.1.3  Soweit die Vorinstanz trotz rechtskräftiger Nichtanhandnahmeverfügung 
der Staatsanwaltschaft Innerschwyz den Beschwerdeführern weiterhin ein straf-
bares Verhalten im Zusammenhang mit der Anwesenheit von Herrn X. _____ in 
der Schweiz unterstellt, kann dem nicht gefolgt werden. Es besteht weder für die 
Vorinstanz noch für das Verwaltungsgericht eine Veranlassung, von der Beurtei-
lung der Nichtanhandnahmeverfügung abzuweichen. Herr X. _____ gab an der 
polizeilichen Befragung vom 14. September 2016 an, sich in der Zeit von Juli 
2015 bis Juli 2016 (= Zeitraum, in welchem er bei den Beschwerdeführern zur 
Miete wohnte) mehrheitlich in der Schweiz, aber nicht immer bei den Beschwer-
deführern aufgehalten zu haben. Dass dies nicht zutrifft, wird von der Vorinstanz 
nicht belegt und auch die Ausführungen in der Vernehmlassung der Vorinstanz 
(S. 8, Herr X. _____ als IV-Bezüger, geringer Mietzins) führen nicht dazu, dass 
von der Beurteilung in der Nichtanhandnahmeverfügung abgewichen werden 
müsste. Es ist davon auszugehen, dass Herr X. _____ weiterhin über eine 
rechtskräftige Niederlassungsbewilligung verfügt, womit ein damit im Zusam-
menhang stehendes strafbares Verhalten der Beschwerdeführer nicht erstellt ist. 
Schlüssig sind sodann auch die Aussagen der Beschwerdeführer (vgl. Protokolle 
vom 22.6.2016), wonach Herr X. _____ dem Beschwerdeführer Ziff. 1 Unterstüt-
zung leistete, als er in den 80er-Jahren in die Schweiz kam und man daher nun 
auch Herrn X. _____ in einer schwierigen Phase half. Dies sollte auf Zusehen 
sein, bis Herr X. _____ eine eigene Bleibe hätte. Dazu wurde ein förmlicher Miet-
vertrag abgeschlossen, mittels welchem sich Herr X. _____ bei der Gemeinde 
anmelden konnte. Und schliesslich hielten die Beschwerdeführer fest, 
Herr X. _____ sei unregelmässig anwesend, immer wieder, tage- und/oder wo-
chenweise. Keine Bestätigung findet die vorinstanzliche Annahme, dass er für 
länger als sechs Monate abwesend gewesen wäre. 

Nachdem sich zum soeben geschilderten Sachverhalt im angefochtenen Be-
schluss keine Ausführungen finden, ist davon auszugehen, dass dieser Sachver-
halt bei der ablehnenden Beurteilung der Vorinstanz keine oder zumindest keine 
entscheidwesentliche Rolle gespielt hat. Angesichts des vorliegenden Verfah-
rensausgangs (vgl. nachfolgend Erw. 6.1ff.) erübrigen sich Weiterungen hierzu 
ohnehin. 

4.2.1 Sodann wirft die Vorinstanz den Beschwerdeführern Ziff. 1 und 2 vor, sie 
hätten diverse Liegenschaften in Italien, die dem Beschwerdeführer Ziff. 1 von 
seinen Eltern übertragen worden seien, in den Steuererklärungen nicht deklariert 
und damit eine Steuerhinterziehung begangen. Die Höhe der Steuerhinterzie-
hung habe nicht festgestellt werden können, da bis heute keine Steuererklärung 
mit der entsprechenden Selbstanzeige vorliege. Auch würden der Einbürge-

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rungsbehörde keine Steuererklärungen 2015 und 2016 bzw. entsprechende Ver-
anlagungsverfügungen vorliegen. Aufgrund der Tatsache, dass der Tatbestand 
der Steuerhinterziehung zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichung bis mindestens 
zur Anhörung gegeben war, könne das vorliegende Gesuch nicht positiv beurteilt 
werden. Der tadellose Leumund müsse während des gesamten Verfahrens erfüllt 
sein (§ 8 Abs. 3 KBüV; angefocht. Beschluss S .4).

4.2.2 Mit den Gesuchsunterlagen deklarierten die Beschwerdeführer, Liegen-
schaften im Ausland zu besitzen. Diese erhielt der Beschwerdeführer Ziff. 1 im 
Rahmen eines Erbvorbezuges; sie würden unentgeltlich durch seine Eltern be-
wohnt. Der Verkehrswert wurde auf € 98'000 geschätzt mit dem Vermerk, in Itali-
en gebe es keine Vermögenssteuer, weswegen der Wert einer Liegenschaft erst 
bei Verkauf durch den Notar ermittelt werde. Trotz zahlreichen Aufforderungen 
habe man erst im Februar 2016, auf persönliche Vorsprache hin, eine hand-
schriftliche Zusammenstellung erhalten (Zusatzfragen betreffend Liegenschaft 
vom 26.4.2016; grünes Dossier). Am 26. Juli 2016 (nach der persönlichen An-
hörung) orientierte die Einbürgerungsbehörde die kantonale Steuerverwaltung 
über diesen Liegenschaftsbesitz, der steuerlich nicht deklariert worden sei. Die 
Steuerverwaltung wurde ersucht mitzuteilen, ob ein Verfahren auf Steuerhinter-
ziehung eröffnet werde oder nicht (gelbes Dossier "Korrespondenz"). In den vor-
instanzlichen Akten findet sich das Antwortschreiben der kantonalen Steuerver-
waltung vom 19. Oktober 2016. Darin wird festgehalten, dass die Beschwerde-
führer Ziff. 1 und 2 Liegenschaften in Italien (Vorerbbezug bzw. Schenkung der 
Eltern von Beschwerdeführer Ziff. 1) in den bisherigen Steuererklärungen nicht 
deklariert hätten (die Steuererklärung 2015 sei bisher noch nicht eingereicht wor-
den). Weil es sich um ins Ausland (Italien) auszuscheidende Liegenschaften des 
Beschwerdeführers Ziff. 1 handle, die ihm keine Erträge einbringen würden, wer-
de aus verwaltungsökonomischen Gründen auf die Einleitung eines Steuerstraf-
verfahrens gegen ihn verzichtet. Die Deklaration dieser Liegenschaften in Italien 
werde im Rahmen der Veranlagung 2015 abgeklärt (Vi-act. roter Bund "von der 
EBB eingeholt"). 

4.2.3 Vor Verwaltungsgericht reichen die Beschwerdeführer die Steuererklärung 
2010 samt Unterlagen ein. Diese umfassen insbesondere notarielle Dokumente 
in italienischer Sprache zum Vorerbbezug bzw. zur Liegenschaftsübertragung 
von 2009. In der Beschwerde wird hierzu geltend gemacht, der Beschwerdefüh-
rer Ziff. 1 habe die geerbte Liegenschaft in Italien im Rahmen dieser Steuerer-
klärung gemeldet, indem er alle Belege eingereicht habe, dass er aber keinen 
Eintrag im Liegenschaftsverzeichnis vorgenommen habe, da er über keinen 
Steuerwert dafür verfügt habe. In Italien gebe es nur dann einen offiziellen Lie-

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genschaftswert, wenn eine rechtsgeschäftliche Handänderung stattfinde, was bei 
einem Erbfall (bzw. Vorerbbezug) nicht der Fall sei. Man habe deshalb der Steu-
ererklärung 2010 die komplette italienische Dokumentation des Erbganges bei-
gelegt aber ohne einen Wert zu deklarieren, da ein solcher nicht bekannt gewe-
sen sei (Beschwerde S. 9 unten f.). 

4.2.4  In der Vernehmlassung hält die Vorinstanz daran fest, dass die Beschwer-
deführer ihrer Deklarationspflicht nicht nachgekommen seien. Der Kanton 
Schwyz kenne zwar für den Erbvorbezug / die Schenkung keine Steuer, das 
massgebende Vermögen sei aber wichtig für allfällige Berechnungen von Ergän-
zungsleistungen oder Prämienverbilligungen. Es sei sicher nicht ausreichend, der 
Steuerverwaltung einen Stapel mit Papieren in italienischer Sprache zu senden, 
auf denen es angeblich um eine Liegenschaft in Italien gehe. Die Beschwerde-
führer würden ihre Steuererklärungen durch eine Treuhandfirma erstellen lassen, 
denen es ein Leichtes gewesen wäre, den Steuerwert der Liegenschaft zu be-
stimmen (Vernehmlassung S. 8 unten f.). 

4.2.5  Angesichts der vor Verwaltungsgericht eingereichten Unterlagen kann es 
als erstellt gelten, dass die Beschwerdeführer im Rahmen der Steuererklärung 
2010 den Erbvorbezug bzw. die Schenkung der Liegenschaft in Italien gegenü-
ber der Steuerverwaltung offen gelegt haben. Ebenso wurde der Liegenschafts-
besitz im Ausland gegenüber der Vorinstanz deklariert und die gemachten Aus-
führungen sind schlüssig (insbesondere was die fehlende Vermögenssteuer in 
Italien sowie die Verkehrswertschätzung anbelangt). Nachdem die Steuerverwal-
tung einstweilen darauf verzichtet, gegen die Beschwerdeführer ein Nachsteuer-
verfahren wegen Nichtdeklaration zu eröffnen, kann es nicht angehen, dass die 
Vorinstanz den Beschwerdeführern im Einbürgerungsverfahren eine Steuerhin-
terziehung vorwirft bzw. ihnen deswegen die Eignung im Sinne von § 4 Abs. 2 
lit. c KBüG (tadelloser Leumund) abspricht (angefocht. Beschluss S. 4). Zwar ist 
den vernehmlassenden Ausführungen der Vorinstanz insoweit zuzustimmen, 
dass die Einreichung italienischsprachiger Dokumente ohne erläuternde Anga-
ben oder Ausführungen in der Steuererklärung wohl nicht als rechtsgenügliche 
Deklaration zu betrachten ist. Andererseits ergibt sich aus den der Steuerverwal-
tung 2010 unterbreiteten Unterlagen ohne weiteres, dass dem Beschwerdeführer 
Ziff. 1 2009 Liegenschaften in Italien übertragen wurden (wobei auch der in Itali-
en massgebliche Katasterwert angegeben wird), so dass es für die Steuerverwal-
tung ein Leichtes gewesen wäre, von den Beschwerdeführern weitere Erläute-
rungen nachzuverlangen, was indes nicht geschehen ist. 

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4.2.6  Dem Gesagten nach überspannt die Vorinstanz den ihr zukommenden 
Ermessenspielraum bei der Prüfung der Einbürgerungsanforderungen, wenn sie 
den Beschwerdeführern aufgrund der Übertragung der Liegenschaft in Italien bei 
der vorliegenden Aktenlage die Voraussetzungen zur Einbürgerung im Sinne der 
Bürgerrechtsgesetzgebung abspricht (vgl. vorn Erw. 1.8). 

4.3.1 Schliesslich bezweifelt die Vorinstanz, dass die Beschwerdeführer ihr ge-
genüber immer wahrheitsgemässe Auskünfte erteilt hätten. Namentlich ergäben 
sich Widersprüche zum Arbeitspensum der Angestellten der I.________ GmbH 
(Voll- oder Teilzeitanstellung?) bzw. zur wirtschaftlichen Situation dieser Firma 
(warum werde ein Verlust erzielt, obwohl sich die Beschwerdeführer keinen Lohn 
ausbezahlen?). Die Beschwerdeführer hätten sich eindeutig nicht an die Mitwir-
kungspflicht gehalten. In diesem Falle sei die Gesuchablehnung die logische 
Konsequenz (angefocht. Beschluss S. 5).

4.3.2  Auch hier überdehnt die Vorinstanz den ihr zukommenden Ermessenspiel-
raum hinsichtlich der Einbürgerungsvoraussetzungen. Einerseits ist den Aus-
führungen in der Beschwerde (S. 28) zuzustimmen, dass nicht ersichtlich ist, in-
wiefern es für das Einbürgerungsverfahren relevant wäre, ob beispielsweise die 
vom Beschwerdeführer Ziff. 1 geführte I.________ GmbH im Jahr 2016 einen 
Mitarbeiter im 50% oder im 100%-Pensum angestellt hatte. Die wirtschaftliche Si-
tuation der I.________ GmbH bzw. die Anstellung von Mitarbeitern wäre allen-
falls bei der Prüfung des Kriteriums der geordneten finanziellen Verhältnisse der 
Beschwerdeführer relevant (§ 4 Abs. 2 lit. f KBüG), welches indes bei den Be-
schwerdeführern unbestrittenermassen erfüllt ist. Anderseits wären selbst allfälli-
ge Widersprüche für das Einbürgerungsverfahren insoweit unbeachtlich, als die-
se nicht mit der Absicht erfolgten, die Behörde über Umstände zu täuschen, die 
für die Einbürgerung relevant sind. Dass es sich hier so verhält, ist nicht ersicht-
lich und wird auch nicht geltend gemacht. Namentlich nicht erhärtet hat sich der 
Verdacht, die Beschwerdeführer würden bei der I.________ GmbH illegal Perso-
nen beschäftigen (vgl. Schreiben der Vi an die Staatsanwaltschaft Innerschwyz 
vom 23.9.2016, Vi-act. gelber Bund "Korrespondenz"). 

4.3.3 Der Vorwurf widersprüchlicher Angaben lässt sich aber ohnehin nicht 
bestätigen. So trifft zwar zu, dass der Arbeitsvertrag der I.________ GmbH ein 
Tagesarbeitssoll von 8.5h nennt. Dies widerspricht indes nicht den Ausführungen 
der Beschwerdeführer, wonach auf Stundenbasis gearbeitet worden sei. Denn 
gleichzeitig hält der Vertrag auch explizit fest, dass Zeiten, zu denen (ausserhalb 
Ferien/Feiertag, Krankheit oder Unfall) wegen Schlechtwetter nicht gearbeitet 
werden könne, nachzuholen seien oder dann (falls kein Nachholen möglich ist) 

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zu einer Lohnkorrektur führen. Dies entspricht dem Beschrieb der Beschwerde-
führer, dass die Arbeitseinsätze sehr vom Wetter abhängig seien und letztlich die 
geleistete Arbeit auf Stundenbasis entschädigt wurde. Der Kundenkreis der 
I.________ GmbH war sodann nie Gegenstand der Untersuchungen der Vorin-
stanz. Entsprechend ist nicht nachvollziehbar, was gegen die Beschwerdeführer 
spricht, wenn deren Anwalt von gehobener Kundschaft spreche, wogegen die 
Vorinstanz davon ausgegangen sei, es werde nur das Lokal an der K._____-
strasse beliefert. Immerhin ist den Ausführungen der Beschwerdeführer zu ent-
nehmen, dass einem Angestellten in der Probezeit gekündigt werden musste, 
weil die Kundschaft Qualitätsmängel reklamierte, was eher für qualitätsbewusste 
Kunden spricht. Betreffend Verlust der I.________ GmbH weisen die Beschwer-
deführer sodann nachvollziehbar darauf hin, dass das Geschäft erst im Aufbau 
begriffen sei und die Erträge sowie zusätzliche Mittel der Inhaber in den Ausbau 
investiert würden. Zudem ist der finanzielle Leumund der Beschwerdeführer trotz 
des Verlustgeschäftes der I.________ GmbH nicht zu beanstanden (und wird 
auch von der Vorinstanz nicht beanstandet). Schliesslich besteht auch kein Wi-
derspruch zwischen der Aussage der Beschwerdeführerin Ziff. 2, sie langweile 
sich in den zwei 50%-Stellen bisweilen, und der Tatsache, dass sie die eine Stel-
le per 1. September 2016 wegen zu viel Arbeit aufgegeben habe. Aus der Ton-
bandaufnahme der Anhörung ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin Ziff. 2 
ausführte, Langeweile habe nichts mit der Arbeitsmenge zu tun, sondern dem 
Arbeitsinhalt, sie sei sich von früher anderes gewohnt. 

4.4 Als Zwischenfazit ist demnach festzuhalten, dass der angefochtene Be-
schluss, soweit darin die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 gemeinsam beurteilt 
werden (angefocht. Beschluss ab S. 4 "Gemeinsame Beurteilung der Ehepart-
ner"), vor dem Recht nicht standhält, da teilweise zu hohe Einbürgerungsvoraus-
setzungen gesetzt werden und der der Vorinstanz diesbezüglich zukommende 
Ermessensspielraum überschritten wird, teilweise finden die an die Adresse der 
Beschwerdeführer gerichteten Vorwürfe (Unwahrheiten, Nichtdeklaration, Wider-
sprüche etc.) entweder in den Akten keine Stütze und / oder sind letztlich als ne-
bensächlich zu beurteilen, so dass gestützt darauf die Einbürgerung nicht abge-
lehnt werden kann. 

5. Im angefochtenen Beschluss wurden der Beschwerdeführer Ziff. 1 und die 
Beschwerdeführerin Ziff. 2 zudem auch separat beurteilt, was Gegenstand der 
nachfolgenden Ausführungen bildet. 

6.1 In Bezug auf den Beschwerdeführer Ziff. 1 wird im angefochtenen Be-
schluss festgehalten, dieser könne nicht als geeignet im Sinne von § 4 Abs. 2 

19

lit. a und b KBüG gelten, da er die Mehrheit der Fragen zur Eingliederung in die 
schweizerischen Verhältnisse nur teilweise oder gar nicht habe beantworten 
können. Er wisse zu wenig über die Sitten und Bräuche in der Schweiz und in der 
Innerschweiz. Er sei mit den kommunalen Eigenheiten und der geografischen Si-
tuation nur ungenügend vertraut, das lokale Geschehen interessiere ihn kaum 
und drei von den vier von ihm genannten privaten Referenzpersonen hätten er-
klärt, er sei ihr Nachbar und man treffe sich nur zufällig auf der Strasse, woraus 
die Vorinstanz ableitet, dass der Beschwerdeführer Ziff. 1 zu wenig integriert sei 
(angefocht. Beschluss S. 2 f.). 

6.2 Hierzu ist den vorliegenden Akten u.a. folgendes zu entnehmen: 

Gemäss dem Protokoll zur Anhörung des Beschwerdeführers vor der Vorinstanz 
am 22. Juni 2016 (Vi-act. weisser Bund "Beschlüsse und Anhörungen". An-
hörungsprotokoll für den Beschwerdeführer Ziff. 1) wurden dem Beschwerdefüh-
rer Ziff. 1 zuerst Fragen zur Eingliederung in die schweizerischen Verhältnisse 
gestellt (Block 1 mit 20 Fragen). Danach folgten Fragen zur Eignung bzw. zur 
Abklärung der geordneten persönlichen Verhältnisse sowie der kulturellen und 
sozialen Integration gemäss § 4 Abs. 2 KBüG (Block 2 mit 24 Fragen bzw. Fra-
genblöcke). Der Block 1 hatte dabei die Funktion einer eigentlichen Tes-
tung/Prüfung des Beschwerdeführers Ziff. 1, während der Block 2 mehrheitlich 
als persönliche Anhörung ausgestaltet war.

6.3 Gemäss dem Protokoll konnte der Beschwerdeführer bei den 20 Fragen 
des 1. Blocks neun Mal die richtige Antwort nicht geben. Bei vier weiteren Fragen 
wird der Beschwerdeführer dahingehend protokolliert, dass er es nicht genau ha-
be beschreiben könne, er es nicht kenne bzw. es ihm nicht in den Sinn komme 
oder ihm nichts dazu einfalle. 

6.4 Ein Abgleich mit der dem Gericht vorliegenden Tonbandaufnahme zeigt, 
dass das Protokoll des 1. Blocks (des eigentlichen "Prüfungsteils") den Ge-
sprächsinhalt knapp aber im Wesentlichen und inhaltlich korrekt wiedergibt. Der 
Beschwerdeführer Ziff. 1 konnte die ihm gestellten Fragen zum grössten Teil 
nicht korrekt beantworten. Die Fragen wurden weder missverständlich gestellt 
noch verlangten sie vom Einbürgerungswilligen unzumutbare Kenntnisse der 
schweizerischen und schwyzerischen Verhältnisse. Auch geht der Vorwurf fehl, 
die Vorinstanz habe keine einzige Staatskunde-Frage gestellt; man frage sich, 
wozu man sich stundenlang einlesen und mit einem Staatskunde-Lehrer vorbe-
reiten würde, wenn dann Fragen zum Tiergehege im L._______-park kämen. Die 
Beschwerdeführer verkennen, dass ihnen mit Schreiben vom 9. Oktober 2015 
mitgeteilt wurde, dass die Bereiche Politik und Gesellschaft nicht mehr mündlich 

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an der Anhörung, sondern zu Beginn des Verfahrens schriftlich getestet würden 
und dass sie diesen Test am 22. Januar 2016 absolviert (und die Beschwerde-
führer Ziff. 1 und 2 bestanden) haben. Am 19. Mai 2016 erfolgte die Einladung 
zur Anhörung, wobei den Beschwerdeführern der Gesprächsinhalt mitgeteilt wur-
de: persönliche Verhältnisse, das Vertrautsein mit den Sitten und Bräuchen so-
wie die soziale und kulturelle Integration. Die entsprechenden Informationen 
enthält ebenso das auch den Beschwerdeführern abgegebene Merkblatt "Ordent-
liche Einbürgerung" der Gemeinde. Mithin wussten die Beschwerdeführer, was 
sie anlässlich der Anhörung erwartet und sie konnten sich entsprechend vorbe-
reiten. Das Gespräch orientierte sich denn auch an diesen Themen.

Entgegen der (sinngemässen) Argumentation des Beschwerdeführers Ziff. 1 
handelte es sich um Fragen, die von einem Gesuchsteller mit entsprechender 
Vorbereitung auf das Einbürgerungsgespräch zu beantworten gewesen wären 
(Beispiele der Fragen, die der Beschwerdeführer Ziff. 1 nicht oder nicht richtig 
beantworten konnte: Nennen Sie einige typisch schweizerische Eigenschaften. 
Was ist mit dem Röstigraben gemeint? Was ist ein Ländler? Wie heisst der Titel 
der Schweizerischen Landeshymne oder die erste Zeile?). Auch darf die Vor-
instanz von einem Gesuchsteller erwarten, dass er sich zu spezifisch kommuna-
len Gegebenheiten zumindest rudimentär äussern kann, was der Beschwerde-
führer Ziff. 1 indes grösstenteils nicht konnte. Nach der gerichtlichen Beurteilung 
darf von einem seit 1993 in der betreffenden Gemeinde ansässigen Gesuchstel-
ler etwa erwartet werden, dass er den "O.________ (Berggipfel)" kennt und dass 
er auch weiss, dass sich im L._______-park N.________ die _______ (Tiergat-
tung) und ______ (Tiergattung) ein Gehege teilen. Entgegen der Behauptung der 
Beschwerdeführer sind sodann die Iffelen auch eine G.______'er-Tradition (vgl. 
Klausengesellschaft G.________) und auf der Homepage der Gemeinde 
G.________ unter Bräuche / Traditionen beschrieben, mithin für die Beschwerde-
führer im Rahmen der Vorbereitung einfach greifbar. 

Das schlechte Abschneiden des Beschwerdeführers bei den Fragen des ersten 
Blocks durfte von der Vorinstanz als mangelhafte Eingliederung in die schweize-
rischen, schwyzerischen und kommunalen Verhältnisse gewertet werden. Das 
ungenügende Ergebnis lässt sich auch nicht mit einer allfälligen Nervosität 
während des Einbürgerungsgesprächs erklären (welche zwar - angesichts der 
aktenkundigen Vorgeschichte zwischen den Beschwerdeführern und der Behör-
de - nachvollziehbar ist); insbesondere deshalb nicht, weil es dem Beschwerde-
führer Ziff. 1 bei den anschliessenden Fragen des zweiten Blocks im Zusam-
menhang mit seinen Firmen und der Überschreibung der Liegenschaft in Italien 
ohne weiteres möglich war, seine Standpunkte klar darzulegen, mithin keine 
(übermässige) Nervosität erkennbar ist. Es gereicht der Vorinstanz dem Gesag-

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ten nach nicht zum Vorwurf, wenn sie aufgrund des Einbürgerungsgesprächs im 
angefochtenen Beschluss vom 14. September 2017 zum Ergebnis gelangt ist, 
dass beim Beschwerdeführer Ziff. 1 eine hinreichende Eingliederung in die 
schweizerischen, schwyzerischen und kommunalen Verhältnisse negativ zu be-
urteilen sei, respektive dass der Beschwerdeführer Ziff. 1 mit den Lebensge-
wohnheiten, Sitten und Gebräuchen in der Schweiz (bzw. im Kanton Schwyz 
bzw. in der betreffenden Gemeinde) nicht genügend vertraut sei. Diese Beurtei-
lung erweist sich als vertretbar und hält vor dem Willkürverbot stand (vgl. vorn 
Erw. 1.8). 

Daran ändern auch die Auskünfte der vier Referenzpersonen nichts, welche dem 
Beschwerdeführer Ziff. 1 ein durchschnittliches Ausmass an Kontakten und sozi-
aler Interaktion mit Nachbarn und Gemeindeeinwohnern attestieren (Vi-act. blau-
er Bund "Unterlagen eingeholt von EBB", acht ausgefüllte Formulare "Antworten 
zu Handen"). Zwar erweist es sich als nachvollziehbar, dass der Beschwerdefüh-
rer als Inhaber und Geschäftsführer zweier Firmen mit mehreren Angestellten be-
ruflich stark beansprucht ist und es ihm deshalb in zeitlicher Hinsicht nur be-
schränkt möglich ist, am gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde teilzuneh-
men. An dieser Stelle ist allerdings klar festzuhalten, dass der 1. Block des Ein-
bürgerungsgesprächs vorrangig Fragen beinhaltete, die auch von einem beruflich 
stark beanspruchten Gesuchsteller bei entsprechender Vorbereitung korrekt hät-
ten beantwortet werden können. 

6.5  Im 2. Block wurden dem Beschwerdeführer Ziff. 1 Fragen zu der von ihm 
unterzeichneten Charta gemäss § 4 Abs. 1 lit. a KBüG gestellt sowie zu seinem 
Gipser-Geschäft, zur ihm überschriebenen Liegenschaft in Italien, zu der eben-
falls vom Beschwerdeführer Ziff. 1 geführten I.________ GmbH, zum  Herrn X., 
der bei den Beschwerdeführern zur Miete wohnte, zur Freizeitgestaltung und 
zum gesellschaftlichen Engagement des Beschwerdeführers Ziff. 1 sowie zu den 
angegebenen Referenzpersonen.

Das Anhörungsergebnis des 2. Blocks vermag das schlechte Abschneiden beim 
1. Block nicht aufzuwiegen. Das gilt auch, wenn man die von der Vorinstanz (zu 
Unrecht) als negativ beurteilten Antworten des Beschwerdeführers Ziff. 1 zur 
überschriebenen Liegenschaft in Italien sowie betreffend Herrn X. bei der Beur-
teilung ausklammert. Entscheidend ist auch hier letztlich, dass der Beschwerde-
führer Ziff. 1 die Mehrheit der ihm gestellten Fragen zur Gemeinde und der Regi-
on bzw. den regionalen Gebräuchen und Sitten nicht beantworten konnte. Die 
Vorinstanz hat damit für den Beschwerdeführer Ziff. 1 zu Recht die Eignung im 
Sinne von § 4 Abs. 2 lit. a und b KBüG verneint.

22

7.1 Der Beschwerdeführerin Ziff. 2 wird vorgeworfen, ihren rechtlichen Ver-
pflichtungen aufgrund der unwahren Auskünfte sowohl gegenüber der Arbeitslo-
senkasse wie auch der Vorinstanz nicht korrekt nachgekommen zu sein und so-
mit könne der Leumund nicht als tadellos bezeichnet werden (§ 8 Abs. 1 KBüV); 
die Abklärungen der Vorinstanz beim RAV N.________ hätten ergeben, dass die 
Beschwerdeführerin Ziff. 2 ihre Teilhaberschaft an den beiden Firmen (vgl. In-
gress lit. A) nicht erwähnt habe, was aber gleich zu Beginn ihre Pflicht gewesen 
wäre; die Behauptung der Beschwerdeführerin Ziff. 2 an der Anhörung, sie habe 
von Beginn weg alles angegeben, sei damit nachweislich falsch; ebenfalls falsch 
sei dann die Beantwortung der Fragen der Arbeitslosenkasse durch die Be-
schwerdeführerin Ziff. 2, wonach sie lediglich aus "buchhalterischen Gründen" 
Gesellschafterin sei, da die Beschwerdeführerin Ziff. 2 gegenüber der Vorinstanz 
mitgeteilt habe, dass sie in den Firmen mitarbeite (angefocht. Beschluss S. 3).

7.2 Der Beschwerdeführerin Ziff. 2 wurden am Einbürgerungsgespräch vom 
22. Juni 2016 im 1. Block (Eingliederung in die schweizerischen Verhältnisse) die 
gleichen Fragen gestellt wie ihrem Ehemann (vgl. vorn Erw. 3.2 bis 3.4). Im Un-
terschied zu ihm konnte sie die Fragen grösstenteils gut beantwortet, was von 
der Vorinstanz positiv beurteilt wurde (vgl. Vi-act. weisser Bund "Unterlagen und 
Anhörungen", Feststellungsblatt positiv/negativ). 

7.3 Negativ beurteilt wurden hingegen die nach Auffassung der Vorinstanz vie-
len Ungereimtheiten in den Aussagen der Beschwerdeführerin Ziff. 2, namentlich 
im Zusammenhang mit der Anmeldung bei der Arbeitslosenkasse per 1. Juli 
2014. 

Den Akten lässt sich hierzu entnehmen: 

7.3.1 Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 arbeitete ab 1. März 2010 als Arbeitnehme-
rin bei der J.________ AG in R.______, ehe ihr aus betrieblichen Gründen auf 
den 31. Mai 2014 gekündigt wurde. Per 1. Juli 2014 beantragte sie Leistungen 
der Arbeitslosenversicherung (Vi-act. roter Bund "Unterlagen von der EBB einge-
holt"). Ab 1. September 2015 war sie im Zwischenverdienst als Lohnbuchhalterin/ 
Sekretärin 50% bei einer Firma in Schwyz angestellt. Ab 1. Januar 2016 nahm 
sie bei einer anderen Firma in Schwyz zusätzlich eine 50%-Stelle als kaufmänni-
sche Angestellte auf und meldete sich bei der Arbeitslosenversicherung wieder 
ab.

7.3.2 Die Arbeitslosigkeit der Beschwerdeführerin Ziff. 2 veranlasste die Vor-
instanz, Abklärungen vorzunehmen. Auf telefonische Nachfrage der Vorinstanz 
gab der Leiter des zuständigen Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) 

23

am 2. September 2015 zur Auskunft, dass die Beschwerdeführerin Ziff. 2 dem 
RAV nicht gemeldet habe, dass sie mit ihrem Ehemann an zwei Firmen beteiligt 
sei. Sie sei momentan teilzeitarbeitslos und suche weiterhin eine zweite 50%-
Stelle (Vi-act. roter Bund "Unterlagen von der EBB eingeholt"). 

Die Anfrage veranlasste dann das Amt für Arbeit, der Beschwerdeführerin Ziff. 2 
am 3. September 2015 je einen Fragebogen betreffend selbständige Tätigkeit in 
der Firma I.________ AG [recte GmbH] sowie H.________ GmbH zu unterbrei-
ten. Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 antwortete am 4. November 2015 in beiden 
Fragebogen gleichlautend, es bestehe kein Arbeitsverhältnis, keine auf Dauer 
ausgerichtete selbständige Tätigkeit; sie sei nur Gesellschafterin und dies aus 
buchhalterischen Gründen (Vi-act. roter Bund "Unterlagen von der EBB einge-
holt").

7.3.3  Am 9. Mai 2016 unterbreitete die Vorinstanz dem kantonalen Amt für Ar-
beit einen Fragebogen, den dieses am 10. Mai 2016 beantwortete (Vi-act. roter 
Bund "Unterlagen von der EBB eingeholt"). Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 sei 
vom 1. Juli 2014 bis 31. Dezember 2015 bei der ALV angemeldet gewesen. Auf-
grund von fehlenden Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist (bis zum 
Eintritt der Arbeitslosigkeit) wurden 11 Einstelltage gegen sie verfügt (Frage 2 mit 
Verweis auf Verfügung Amt für Arbeit vom 25.8.2014). Zwei weitere Einstelltage 
wurden gegen sie verfügt aufgrund fehlender Arbeitsbemühungen im März 2015. 
Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 habe zu Beginn der Arbeitslosigkeit nicht mitge-
teilt, dass sie zusammen mit ihrem Mann zwei Firmen besitze und bei diesen 
selbständige oder unselbständige Tätigkeiten verrichte (Frage 4). Die Beschwer-
deführerin Ziff. 2 wäre verpflichtet gewesen, die beiden Firmen anzugeben. Die-
ser Sachverhalt sei vom Amt für Arbeit abgeklärt und nicht sanktioniert worden 
aufgrund der Angabe der Beschwerdeführerin Ziff. 2, dass sie nur aus buchhalte-
rischen Gründen Gesellschafterin sei (Frage 5b). Zwar hätte sie ein Arbeitspen-
sum bei diesen Firmen angeben müssen (mit der allfälligen Konsequenz, dass 
"möglicherweise der Vermittlungsgrad […] gesenkt worden [wäre], was ein klei-
neres Taggeld zur Folge gehabt hätte"). Da die Versicherte die wohl geringen 
Arbeiten bei den beiden Firmen bereits während ihrer Anstellung bei der 
J.________ AG bis 30. Juni 2014 (recte: 31.5.2014) ausgeübt habe, könne da-
von ausgegangen werden, dass der Aufwand dieser gelegentlichen Arbeiten 
auch neben einer Vollzeittätigkeit z.B. am Abend oder am Samstag/ Sonntag er-
ledigt werden könne (Frage 6a). Des Weiteren hielt das Amt für Arbeit u.a. fest, 
dass die Arbeitsbemühungen der Versicherten quantitativ und qualitativ stets 
genügend gewesen seien; sie sei bei der Stellensuche unkompliziert und nicht 
wählerisch gewesen (Frage 8). 

24

7.4 Die Vorinstanz geht von einem getrübten Leumund der Beschwerdeführerin 
Ziff. 2 aus, weil sie gegenüber dem RAV nicht ab Beginn der Arbeitslosigkeit mit-
geteilt habe, dass sie an zwei Firmen beteiligt sei. Gegenüber der Vorinstanz ha-
be die Beschwerdeführerin Ziff. 2 an der Anhörung mitgeteilt, dass sie von Be-
ginn weg alles korrekt angegeben habe, was aber falsch sei. 

7.4.1  Das Verwaltungsgericht hat sich im Entscheid VGE III 2017 93 vom 
28. August 2017 eingehend mit dem Begriff des tadellosen Leumunds auseinan-
dergesetzt und namentlich auch Ausführungen dazu gemacht, ob und wann ein 
Arbeitslosentaggeldbezug den tadellosen Leumund zu trüben vermag (zit. VGE 
Erw. 3.3.1ff., publiziert unter: https://gerichte.sz.ch/vg/; vgl. auch VGE III 2007 80 
vom 29.8.2007 Erw. 2.4; Urteil BGer 1D_17/2007 vom 2.7.2008 Erw. 3). Es hat 
u.a. festgehalten, dass 

- über §§ 7 und 8 KBüV hinaus gesetzlich nicht näher konkretisiert werde, was 
unter tadellosem Leumund im Sinne von § 4 Abs. 2 lit. c KBüG i.V.m. § 8 
Abs. 1 KBüV zu verstehen sei (zit. VGE Erw. 3.3.2);

- der tadellose Leumund als unbestimmter Rechtsbegriff  keine Legaldefinition 
kenne (zit. VGE Erw. 3.3.2 mit Verweis auf BGE 104 Ia 187 Erw. 2a S. 
189f.); 

- bei der Beurteilung des "guten Leumunds" in formeller Hinsicht amtlich 
ausgewiesene Tatsachen ins Gewicht fallen (bspw. strafrechtlicher- und 
betreibungsrechtlicher Leumund) und im materiellen Sinne auch der sittliche 
Lebenswandel in die Beurteilung einzubeziehen ist;

- sich der gute Leumund aus einer Gesamtbetrachtung beider, der formellen 
und materiellen Aspekte ergibt, wobei die Beurteilung der unbescholtenen 
Lebensführung subjektiven Bewertungen unterliegt und daher mit der 
gebotenen Zurückhaltung und Sorgfalt zu erfolgen hat (zit. VGE Erw. 3.3.5);

- es für die Verneinung eines tadellosen Leumundes einer gewissen Schwere 
der Verfehlungen bedarf und diese mit der Verweigerung der Einbürgerung 
in einem vernünftigen Verhältnis (Grundsatz der Verhältnismässigkeit) 
stehen muss (zit. VGE Erw. 3.3.7);

- einerseits auf die Umstände des Einzelfalls bzw. das Verhalten während 
einer längeren Zeit abzustellen ist und andererseits der tadellose Leumund 
nicht anhand eines einzelnen Merkmals beurteilt werden darf (zit. VGE 
Erw. 3.3.7).

7.4.2  Des Weiteren wurde in VGE III 2017 93 vom 28. August 2017 Erw. 3.5.1 
festgehalten, dass es zulässig ist, bei der Prüfung der finanziellen Verhältnisse 

25

i.S.v. § 7 kBüV mehrmalige ALV-Taggeldbezüge der gesuchstellenden Person zu 
berücksichtigen, da ein wiederholter ALV-Taggeldbezug ein Indiz dafür sein 
kann, dass der Gesuchsteller beruflich nicht gut integriert ist und womöglich 
seine Lebenshaltungskosten und Unterhaltsverpflichtungen (§ 7 Abs. 1 lit. d 
kBüV) nicht oder nur mit Schwierigkeiten begleichen kann. Zudem hielt das 
Verwaltungsgericht fest, dass es Sache der Arbeitslosenkasse ist, Sanktionen 
gegen versicherte Personen zu verfügen, die nicht alles Zumutbare 
unternehmen, um ihre Arbeitslosigkeit zu vermeiden oder zu verkürzen, auch 
wenn es theoretisch denkbar wäre, dass die versicherte Person ein 
Fehlverhalten zeigt, welches durch die Versicherung nicht sanktioniert werde (zit. 
VGE Erw. 3.5.3 dritter Absatz). 

7.5 Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 wurde aufgrund fehlender Arbeitsbemühun-
gen während der Kündigungsfrist für 11 Tage in der Anspruchsberechtigung ein-
gestellt. Bei ungenügenden Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist ab 
3-monatiger Kündigungsfrist entspricht dies einem leichten Verschulden, welches 
eine Einstellung von 9 bis 12 Tagen zur Folge hat (vgl. Einstellraster des SECO, 
AVIG-Praxis ALE, D79 1.A Ziffer 3). Die zwei Einstelltage im März 2015 erfolgten 
nicht wegen effektiv ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen, sondern 
aufgrund des (nach Ostern) zu spät eingereichten Nachweises der Arbeits-
bemühungen; das Amt für Arbeit unterschritt das Einstellraster (5-9 Einstelltage) 
mit 2 verfügten Einstelltagen deutlich, weswegen auch hier nur ein leichtes Ver-
schulden vorliegt (Verfügung AfA vom 10.5.2016 mit Verweis auf AVIG-Praxis 
ALE D33a). Diese Verfehlungen der Beschwerdeführerin Ziff. 2, die zur Sanktio-
nierung durch die Arbeitslosenkasse führten, sind mithin als leicht zu bezeichnen 
und nicht geeignet, den Leumund der Beschwerdeführerin Ziff. 2 im Sinne des 
Bürgerrechtsgesetzes zu trüben. Die gegenteilige Beurteilung der Vorinstanz 
überspannt nach gerichtlicher Beurteilung die Einbürgerungsanforderungen (vgl. 
vorn Erw. 1.8), zumal für die Beschwerdeführerin Ziff. 2 sprechende Umstände 
dabei gänzlich ausgeblendet werden. So wird der Beschwerdeführerin durch das 
Amt für Arbeit insgesamt ein korrektes Verhalten mit quantitativ und qualitativ gut 
und genügenden Arbeitsbemühungen attestiert, sie habe sich bei der Stellensu-
che keineswegs wählerisch gezeigt. Entsprechend hat sie auch eine Zwischen-
verdiensttätigkeit aufgenommen und sie konnte sich vor Ablauf der Rahmenfrist 
wieder von der ALV abmelden. Die Einstelltage hat die Beschwerdeführerin ak-
zeptiert und ihre Begründungen (massive Überstundenleistung während der 
Kündigungsfrist infolge Geschäftsreorganisation und dadurch keine Zeit für Ar-
beitsbemühungen resp. Verpassen der fristgerechten Einreichung des Nachwei-
ses infolge Ostertage) erscheinen plausibel.

26

7.6 Das Gleiche gilt auch in Bezug auf den Umstand, dass die Beschwerdefüh-
rerin Ziff. 2 ihre Gesellschafterfunktionen gegenüber dem Amt für Arbeit nicht von 
Anfang an korrekt offengelegt hat. Zwar wäre von der Beschwerdeführerin Ziff. 2 
in der Tat verlangt gewesen, dass dies bereits in der ALE-Anmeldung offen ge-
legt wird. Entgegen der Behauptung in der Beschwerdeschrift (Beschwerdeschrift 
Ziff. 27), sie sei nur nach einer Beteiligung am Betrieb des letzten Arbeitgebers 
gefragt worden und sie habe dies korrekt mit 'nein' beantwortet, wurde sie in Ziff. 
28 des Formulars explizit auch gefragt "Sind Sie an einem andern Betrieb betei-
ligt oder gehören Sie einem obersten betrieblichen Entscheidungsgremium an?", 
was die Beschwerdeführerin Ziff. 2 klarerweise mit 'ja' hätte beantworten müssen 
(im Zeitpunkt der ALV-Anmeldung, 15.5.2014, war sie gemäss Handelsregister-
eintrag in der I.________ GmbH Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Ein-
zelunterschrift und bei der H.________ GmbH Gesellschafterin). Die Frage wur-
de von der Beschwerdeführerin Ziff. 2 indes überhaupt nicht beantwortet, weder 
mit ja noch nein (mithin hat sie unter Ziff. 28 nur eine Frage, diese aber korrekt 
beantwortet). Von Seiten des Amtes erfolgte allerdings auch nach der Offenle-
gung keine Sanktionierung, mit der Begründung, dass aufgrund des geringen 
Aufwands für die beiden Firmen die Beschwerdeführerin Ziff. 2 weiterhin ein Voll-
zeitpensum antreten konnte und somit kein zu hoher Taggeldbezug erfolgt sei. 
Dies deckt sich im Übrigen auch mit den glaubhaften Ausführungen der Be-
schwerdeführerin Ziff. 2. Sie und ihr Ehemann (Beschwerdeführer Ziff. 1) hätten 
sich bewusst dafür entschieden, dass die Beschwerdeführerin Ziff. 2 den famili-
eneigenen Gipserbetrieb 2009 verlasse und sich extern anstellen lasse, was 
mehr finanzielle Sicherheit biete und auch in der I.________ GmbH sei der Ge-
schäftsverlauf zu unregelmässig, als dass dies für sie eine Geschäftsmöglichkeit 
gewesen wäre. Glaubhaft ist ebenso der Beschrieb des geringen Umfanges ihres 
Einsatzes für die beiden Firmen, erscheint es doch nachvollziehbar, dass ein 
Ehepartner, selbst wenn er nicht angestellt ist, hie und da bei administrativen 
Tätigkeiten im Betrieb des Ehepartners Unterstützung leistet. Wie das Amt für 
Arbeit richtig festgestellt hat, hat dies die Beschwerdeführerin nie gehindert, den-
noch einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. 

Nicht geteilt werden kann die Auffassung der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin 
Ziff. 2 habe diesbezüglich auch ihr gegenüber unwahre Aussagen gemacht. Im 
Rahmen der Anhörung vom 22. Juni 2016 wurde sie (gemäss Protokoll) gefragt: 
"Sie haben schriftlich erklärt, dass Sie bei Ihrer Arbeitslosigkeit die Firmen auf ei-
nem Formular angegeben haben. Dies ist nicht korrekt. Wir hatten uns beim RAV 
im August 2015 über ihre Arbeitslosigkeit erkundigt. Daraufhin erhielten Sie das 
Formular, bei welchem Sie eine mögliche Arbeit verneinten. Die Arbeitslosenkas-
se hat uns schriftlich bestätigt, dass Sie von Anfang an die Firmen hätten offen-

27

legen müssen", worauf die Beschwerdeführerin Ziff. 2 (gemäss Protokoll) antwor-
tete: "Ich habe es angegeben. Es hatte eine Frage, ob ich Geschäftsführerin bin, 
da habe ich nein geantwortet. Sie haben einen Fragebogen geschickt. Ich kann 
kein Salär beziehen bei den Firmen." Das Thema wurde auch an der Bespre-
chung vom 29. Januar 2016 angesprochen; gemäss Protokoll sagten die Be-
schwerdeführer aus, man habe die beiden Firmen der Arbeitslosenkasse im ent-
sprechenden Formular mitgeteilt (Vi-act. Unterlagen "Beschlüsse und Anhörun-
gen). Aus der Tonaufnahme der Anhörung vom 22. Juni 2016 ergibt sich sodann, 
dass die Vorinstanz ausführte, man habe das Thema bereits im Januar ange-
sprochen, die Beschwerdeführerin habe zwei Firmen, an denen sie beteiligt sei, 
nicht angegeben, in der Besprechung aber habe sie behauptet, sie angegeben 
zu haben. Die Abklärungen hätten ergeben, dass sie nicht angegeben worden 
seien. Die Beschwerdeführerin antwortete hierauf, sie sei gefragt worden, ob sie 
irgendwo Geschäftsführerin sei, was sie mit nein beantwortet habe, da sie nicht 
Geschäftsführerin sei. Sie sei nicht gefragt worden, ob sie Gesellschafterin sei; 
das seien zwei verschiedene Sachen. Sie (die Arbeitslosenkasse) habe dann 
auch noch einen Fragebogen zugestellt, den sie ausgefüllt habe. Dort, wo die 
Frage gestanden habe, ob sie die Möglichkeit zu arbeiten habe, habe sie mit nein 
geantwortet, weil dies im Moment schlicht nicht möglich sei, sie könne nicht ir-
gendwo arbeiten, wo sie kein Salär beziehen könne (vgl. Tonbandaufnahme ab 
10'45''). 

Tatsache ist, dass die Beschwerdeführerin bei der ALV-Anmeldung am 15. Mai 
2014 eine Frage von Ziff. 28 richtig (soweit sich beide Teilfragen auf die letzte 
Arbeitgeberin beziehen) und die andere nicht beantwortet hat und die beiden am 
3. September 2015 zugestellten Fragebogen richtig ausgefüllt hat. Das erste Ge-
spräch fand am 29. Januar 2016 statt, als die Beschwerdeführerin die Angaben 
bereits korrekt gemacht hatte. In der Anhörung vom 22. Juni 2016 wurde nicht 
auf die verschiedenen Fragestellungen eingegangen, was zur vorliegenden Kon-
fusion geführt hat. Auch wurde sie mit den verschiedenen Formularen, die der 
Vorinstanz vorliegend waren, nicht konfrontiert, obwohl dies womöglich zur Auf-
lösung der Konfusion beigetragen hätte. Darüber hinaus ist es glaubhaft - und 
wurde auch vom Amt für Arbeit so angenommen - dass sich der Status der Be-
schwerdeführerin effektiv auf das Halten von Stammanteilen beschränkt hat (was 
bei Gründung der Gesellschaften, als es noch zwingend zwei Gesellschafter sein 
mussten, naheliegend war) und sie in den beiden Firmen nicht geschäftsführend 
oder sonst erwerblich tätig war (was für die Arbeitslosenentschädigung entschei-
dend ist). Mithin war der Mangel nicht geeignet, unrechtmässig Arbeitslosenent-
schädigung zu erlangen.

28

Wenn die Vorinstanz vor diesem Hintergrund für die Beschwerdeführerin Ziff. 2 
einen getrübten Leumund annimmt, überspannt sie damit die Einbürgerungsan-
forderungen. Jedenfalls kann die (ursprüngliche) Nichtdeklaration der Gesell-
schafterfunktion gegenüber der Arbeitslosenkasse im konkret vorliegenden Fall 
nicht als derart schwere Verfehlung gewertet werden, dass damit ein getrübter 
Leumund im Sinne der Bürgerrechtsgesetzgebung angenommen werden müss-
te. 

7.7 Nicht gefolgt werden kann der Vorinstanz, wenn sie ausführt, die Be-
schwerdeführerin Ziff. 2 habe in den ausgefüllten Formularen vom 4. November 
2015 zuhanden des Amtes für Arbeit weitere Falschaussagen gemacht, indem 
sie angab, gar nicht für die H.________ GmbH und die I.________ GmbH tätig 
zu sein. In den besagten Formularen gab sie gegenüber dem Amt für Arbeit für 
beide Firmen "nur Gesellschafterin, kein Arbeitsverhältnis" an (sowie "aus buch-
halterischen Gründen Gesellschafterin"). Dies deckt sich mit der schriftlichen Zu-
sammenfassung der Vorinstanz zur Anhörung der Beschwerdeführer vom 
29. Januar 2016 (Vi-act. weisser Bund "Beschlüsse und Anhörungen"), worin 
festgehalten wird, dass der Ehemann die Buchhaltung für die H.________ GmbH 
selber erledige und die Ehefrau sporadisch ohne Bezahlung mithelfe (Mails 
durchlesen, etc.). Auch die I.________ GmbH werde vor allem vom Mann ge-
führt, die Ehefrau helfe sporadisch bei der Produktion, an sich selber zahle das 
Ehepaar keine Löhne aus. Die Beschwerdeführerin Ziff. 2 ging somit davon aus, 
dass kein (faktisches) Arbeitsverhältnis zu den beiden Firmen besteht, was sie 
denn auch gegenüber dem Amt für Arbeit so mitteilte. Ob dies unter ALV-
rechtlichen Gesichtspunkten zutrifft, kann offen bleiben. Eine Sanktionierung 
durch die Arbeitslosenkasse erfolgte jedenfalls nicht und es wurde der Be-
schwerdeführerin Ziff. 2 namentlich auch nicht die Vermittlungsfähigkeit abge-
sprochen, weil sie als im Betrieb mitarbeitende Ehegattin zu betrachten wäre (im 
Sinne von Art. 31 Abs. 3 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Ar-
beitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0] vom 
25.6.1982). In diesem Zusammenhang ist auf die (nachvollziehbare) Begründung 
des Amtes für Arbeit hinzuweisen, wonach die Beschwerdeführerin bereits 
während ihrer Vollzeitanstellung bei der J.________ AG bis 30. Mai 2014 die 
Funktion als Gesellschafterin für die beiden Firmen innehatte, woraus abzuleiten 
ist, dass die (geringe) Mitarbeit in diesen beiden Firmen einer neuen Vollzeitstelle 
nicht entgegen gestanden hätte (und ihr mithin die Vermittlungsfähigkeit wohl zu 
Recht nicht abgesprochen wurde). Wäre das Amt für Arbeit von der Unrechtmäs-
sigkeit des Leistungsbezuges der Beschwerdeführerin überzeugt gewesen, hätte 
sie die Leistungen nach Erhalt der Informationen durch die Vorinstanz zurückfor-
dern können (vgl. Art. 95 AVIG i.V.m. Art. 25 ATSG), was das Amt indes nicht tat. 

29

Es kann deshalb nicht gesagt werden, die Beschwerdeführerin hätte gegenüber 
dem Amt für Arbeit bzw. der Arbeitslosenkasse und der Einbürgerungsbehörde in 
Bezug auf ihre Mitarbeit bzw. Funktion als Gesellschafterin der genannten beiden 
Firmen eigentliche Falschaussagen gemacht, dass damit ihr Leumund im Sinne 
der Bürgerrechtsgesetzgebung getrübt wäre. 

7.8 Angesichts der vorstehenden Ausführungen kann im Fall der Beschwerde-
führerin Ziff. 2 nicht gesagt werden, sie sei ihren rechtlichen Verpflichtungen auf-
grund unwahrer Auskünfte gegenüber der Arbeitslosenkasse und der Vorinstanz 
in einer Weise nicht korrekt nachgekommen, so dass ihr Leumund nicht mehr als 
tadellos bezeichnet werden könnte. Der konkrete ALV-Leistungsbezug der Be-
schwerdeführerin Ziff. 2, die damit einhergegangenen konkreten Sanktionierun-
gen sowie die in diesem Zusammenhang gemachten mündlichen und schriftli-
chen Angaben der Beschwerdeführerin Ziff. 2 gegenüber den jeweiligen Behör-
den stellen keinen Hinderungsgrund für die Einbürgerung dar. 

Damit halten die von der Vorinstanz vorgebrachten Einbürgerungshindernisse, 
welche in Bezug auf das Gesuch der Beschwerdeführerin Ziff. 2 den Ausschlag 
für die negative Beurteilung gaben (vgl. Auszug aus dem Protokoll der Vorinstanz 
vom 30.11.2016, vom Präsidium der Einbürgerungsbehörde vorgeschlagene 1. 
Möglichkeit [Vi-act. weisser Bund" Beschlüsse und Anhörungen"), einer gerichtli-
chen Prüfung nicht stand. Hinsichtlich des Einbürgerungsgesuches der Be-
schwerdeführerin Ziff. 2 ist die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur 
Fortsetzung des ordentlichen Einbürgerungsverfahrens an die Vorinstanz zurück 
zu weisen.

8.1 Schliesslicht hält die Vorinstanz im angefochtenen Beschluss vom 14. Sep-
tember 2017 fest, der Sohn C.________ (Beschwerdeführer Ziff. 3) habe bei Ein-
reichung des Einbürgerungsgesuchs sowie zum Zeitpunkt der Anhörung die 
Wohnsitzerfordernisse nicht erfüllt. Er werde deshalb zusammen mit den Eltern 
abgelehnt (angefocht. Beschluss S. 5).

8.2 Die Beschwerdeführer haben das Einbürgerungsgesuch zusammen als 
Familie eingereicht. Der ältere Sohn F.________, der im Verlauf des Einbürge-
rungsverfahrens das 16. Lebensjahr erreicht hat, wurde in der Folge separat be-
urteilt bzw. zog er sein Gesuch zurück (vgl. Beschluss der Vorinstanz vom 
16.3.2016, Vi-act. gelber Bund "Korrespondenz" ganz hinten; vgl. auch ange-
focht. Beschluss vom 14.9.2017 S. 1 zweiter Absatz mit Verweis auf Abschrei-
bungsbeschluss vom 28.9.2016). 

30

8.3 Nach Art. 33 BüG (vom 29.9.1952) werden die minderjährigen Kinder des 
Bewerbers in der Regel in seine Einbürgerung einbezogen (Prinzip der Einheit 
des Bürgerrechts). Gemäss dem Handbuch Bürgerrecht des Staatssekretariats 
für Migration (SEM) für Gesuche bis 31. Dezember 2017 (Kapitel 4: Gemeinsame 
Voraussetzungen und Einbürgerungskriterien), setzt der Einbezug des Kindes in 
die ordentliche oder erleichterte Einbürgerung (Art. 27 BüG) des in der Schweiz 
wohnhaften Elternteils voraus, dass das Kind ebenfalls in der Schweiz wohnt 
(nicht zwingend bei den Eltern) und im Wesentlichen das Erfordernis des Ver-
trautseins mit den schweizerischen Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräu-
chen erfüllt (Art. 14 Bst. b BüG; vgl. Urteil BGer 1C_281/2017 vom 21.9.2017 
Erw. 2.2 f.). Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren werden ohne weitere Ab-
klärungen einbezogen. Ältere Kinder werden einbezogen, wenn sie seit mindes-
tens zwei Jahren in der Schweiz wohnen, es sei denn, sie seien erst kurz vor ih-
rer Mündigkeit in die Schweiz gekommen. In letzterem Fall klärt das Staatssekre-
tariat für Migration ab, ob das Kind wirklich als genügend integriert im Sinne von 
Art. 33 BüG betrachtet werden kann. Der Grundsatz, dass Minderjährige in das 
Gesuch der Eltern einzubeziehen und Familien als Ganzes einzubürgern sind, 
kennt indes verschiedene Ausnahmen und Durchbrechungen: Ab dem 16. Alters-
jahr können Minderjährige nur mit ihrer schriftlichen Zustimmung eingebürgert 
werden (Art. 34 Abs. 2 BüG); Minderjährige können in begründeten Fällen auch 
vom Gesuch der Eltern ausgenommen werden, und sie können selbständig, d.h. 
ohne Eltern (nur durch sie vertreten) um Einbürgerung nachsuchen (Art. 34 Abs. 
1 BüG). Zudem muss das Kind bzw. der Jugendliche, das/der in ein Gesuch ein-
bezogen wird, grundsätzlich die Einbürgerungsvoraussetzungen seinem Alter 
entsprechend selber erfüllen (bsp. Integration, Beachten der Rechtsordnung). 
Daher kann eine Trennung der Gesuche und Nichteinbürgerung der Minderjähri-
gen im Einbezug gemäss Art. 33 BüG dann angezeigt sein, wenn gegen den 
Minderjährigen (nicht aber die Eltern) individuelle Einbürgerungshindernisse vor-
liegen (z.B. ungenügender strafrechtlicher Leumund; vgl. BVR 2012 S. 529 Erw. 
5; Handbuch Bürgerrecht, a.a.O., Ziff. 4.3.2.1, Praxis, Allgemeine Grundsätze). 
Eltern und Kinder können somit in bestimmten Fällen unabhängig voneinander 
eingebürgert werden und müssen nicht zwingend das gleiche Bürgerrecht tragen.

8.4 Der noch minderjährige Sohn C.________ erfüllt zweifelsfrei die soeben 
aufgeführten Voraussetzungen für den Einbezug gemäss Art. 33 BüG. Er wohnt 
seit Geburt in der Schweiz, mithin länger als zwei Jahre. Die Abklärungen der 
Vorinstanz bei der von Sohn C.________ besuchten Montessori-Tagesschule 
ergaben keine Einbürgerungshindernisse. Es ist davon auszugehen, dass die 
vorinstanzliche Begründung der Gesuchsablehnung mit dem fehlenden Wohnsit-
zerfordernis für Sohn C.________ vor dem Hintergrund einer eigenständigen, 

31

von den Eltern losgelösten Einbürgerung von Sohn C.________ erfolgte (die 
Ausführungen erfolgten am Schluss des angefochtenen Beschlusses, nachdem 
für die Eltern von C.________ die Einbürgerungsgesuche abgelehnt worden wa-
ren). Da gemäss dem vorliegenden Verfahrensausgang jedenfalls für die Mutter 
von C.________ das Einbürgerungsverfahren fortzusetzen ist, ist das Gesuch 
von Sohn C.________ weiterhin unter dem Gesichtspunkt des Einbezugs 
gemäss Art. 33 BüG zu beurteilen, mit der Konsequenz, dass die Wohnsitzerfor-
dernisse von Art. 15 BüG (vom 29.9.1952) nicht zur Anwendung gelangen. Damit 
ist die Beschwerde auch in Bezug auf den Beschwerdeführer Ziff. 3 gutzuheissen 
und die Sache zur Fortsetzung des ordentlichen Einbürgerungsverfahrens auch 
des Beschwerdeführers Ziff. 3 an die Vorinstanz zurück zu weisen. 

9. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als teilweise begründet. 
Die Vorinstanz hat in Überschreitung des ihr zukommenden Ermessenspielraums 
für die Beschwerdeführerin Ziff. 2 zu Unrecht die Erfüllung der Einbürgerungs-
voraussetzungen verneint und gestützt darauf das Gemeindebürgerrecht zu Un-
recht nicht erteilt. Da gegen den Beschwerdeführer Ziff. 3 keine individuellen 
Einbürgerungshindernisse vorliegen und eine gemeinsame Einbürgerung zu-
sammen mit seiner Mutter möglich ist, ist sein Gesuch mit jenem der Mutter wei-
ter zu bearbeiten. Hingegen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz dem 
Beschwerdeführer Ziff. 1 das Gemeindebürgerrecht nicht erteilt hat.

10. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten zu zwei Drit-
tel der Gemeinde G.________ und zu einem Drittel dem Beschwerdeführer Ziff. 1 
auferlegt. Die anwaltschaftlich vertretene Gemeinde G.________ hat den bean-
walteten Beschwerdeführern zudem eine diesem Ergebnis resp. Obsiegen ent-
sprechend reduzierte Parteientschädigung zu entrichten, welche nach Massgabe 
der im Gebührentarif für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Ja-
nuar 1975 enthaltenen Kriterien (siehe § 2 GebTRA: Wichtigkeit der Streitsache, 
Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung, notwendiger Zeitaufwand, und 
§ 14 GebTRA: ordentlicher Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.--) ermessens-
weise und unter Berücksichtigung des teilweisen Obsiegens der Vorinstanz auf 
Fr. 1'000.-- festgelegt wird.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung wird der angefochtene Beschluss vom 14. Sep-
tember 2017 aufgehoben, soweit damit das Einbürgerungsgesuch der Be-
schwerdeführer Ziff. 2 und 3 abgelehnt wurde. Die Vorinstanz wird im Sinne 
der Erwägungen angewiesen, das Gesuch der Beschwerdeführer Ziff. 2 
und 3 um Einbürgerung weiter zu behandeln. 

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2.1 Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und zu zwei Drittel (Fr. 600.--) der Gemein-
de G.________ und zu einem Drittel (Fr. 300.--) dem Beschwerdeführer 
Ziff. 1 auferlegt. 

2.2 Die Gemeinde G.________ hat ihr Treffnis (Fr. 600.--) innert 30 Tagen seit 
Zustellung auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu be-
zahlen. 

2.3 Die Beschwerdeführer haben am 24. Oktober 2017 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 800.-- einbezahlt, wovon ihnen Fr. 500.—zurückzuerstatten sind.

3. Den Beschwerdeführern wird zu Lasten der Gemeinde G.________ eine 
reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- (inkl. Barauslagen und 
Mwst) zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R; unter Beilage der Einga-

be der Vorinstanz vom 16.11.2018)
- den Rechtsvertreter der Vorinstanz (R)
- und das Departement des Innern. 

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Schwyz, 28. November 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 30. November 2018