# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 04a2a77a-4853-5a93-bff9-b9bb98e53005
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-10-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.10.2011 E-5624/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5624-2011_2011-10-14.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­5624/2011

U r t e i l   v om   1 4 .   O k t ob e r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Bruno Huber,
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard;  
Gerichtsschreiber Christoph Berger.

Parteien A._______, geboren (…),
Niger, 
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung
(Dublin­Verfahren);
Verfügung des BFM vom 29. September 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  am  4.  August  2011  in  der  Schweiz  ein 
Asylgesuch stellte, auf welches das BFM gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. 
d des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) mit Verfügung 
vom 29. September 2011 nicht eintrat,

dass das Bundesamt dem Beschwerdeführer anlässlich der summarisch­
en  Befragung  im  Empfangs­  und  Verfahrenszentrum  Chiasso  vom  9. 
August  2011  das  rechtliche  Gehör  bezüglich  der  mutmasslichen 
Zuständigkeit  Italiens  für  das  vorliegende  Asylverfahren  und  im  Falle 
eines Nichteintretensentscheides zu einer Wegweisung dorthin gewährte,

dass der Beschwerdeführer diesbezüglich einzig anmerkte, er erhalte  in 
Italien kein Asyl (vgl. Akten BFM A6/8 S. 6),

dass  das  Bundesamt  zur  Begründung  seiner  Verfügung  ausführte,  die 
Schweiz  habe  mit  der  Umsetzung  des  Abkommens  vom  26. Oktober 
2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der 
Europäischen  Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur 
Bestimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in  einem 
Mitgliedstaat  oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin­
Assoziierungsabkommen  [DAA],  SR  0.142.392.689)  verpflichtet,  die 
Dublin­II­Verordnung  (Verordnung  [EG]  Nr.  343/2003  des  Rates  vom 
18. Februar  2003  zur  Festlegung  der  Kriterien  und  Verfahren  zur 
Bestimmung  des  Mitgliedstaates,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrages 
zuständig ist [Dublin­II­VO]) anzuwenden,

dass  der  Beschwerdeführer  am  5.  Mai  2011  in  Italien  daktyloskopisch 
erfasst worden sei  (EURIODAC­Treffer)  und er dort  am 2. August 2011 
um Asyl nachgesucht habe,

dass die  italienischen Behörden zum Übernahmeersuchen  innerhalb der 
festgelegten Frist nicht Stellung genommen hätten und somit gestützt auf 
Art. 20 Abs. 1 Bst. c Dublin­II­VO die Zuständigkeit für die Durchführung 
des Asyl­ und Wegweisungsverfahrens an Italien übergegangen sei,

dass gemäss Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG auf ein Asylgesuch nicht einge­
treten werde, wenn Asylsuchende  in einen Drittstaat ausreisen könnten, 
der  für die Durchführung des Asyl­  und Wegweisungsverfahrens  staats­
vertraglich zuständig sei,

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dass die Überstellung nach  Italien  ­  vorbehältlich einer  allfälligen Unter­
brechung  oder  Verlängerung  der  Überstellungsfrist  ­  bis  spätestens  am  
3. März 2012 zu erfolgen habe,

dass  die  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  kein  Hindernis  für  eine 
Wegweisung  nach  Italien  darstellen  würden,  da  Italien  seinen 
rechtsstaatlichen Verpflichtungen nachkomme,

dass mithin auf das Asylgesuch nicht eingetreten werde,

dass  die  Folge  eines  Nichteintretensentscheides  gemäss  Art.  44 
Abs. 1 AsylG in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz sei und der 
Beschwerdeführer  in einen Drittstaat reisen könne, in dem er Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finden würde, weshalb 
das Non­Refoulement­Gebot nicht zu prüfen sei, und auch keine Hinwei­
se  auf  eine  Verletzung  von  Art.  3  der  Konvention  vom  4.  Novem­
ber 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, 
SR 0.101) im Falle einer Rückkehr nach Italien bestehen würden,

dass keine Gründe gegen die Zumutbarkeit der Wegweisung nach Italien 
sprächen,

dass der Vollzug der Wegweisung auch technisch möglich und praktisch 
durchführbar sei,

dass Italien der Rückübernahme stillschweigend zugestimmt habe,

dass  dem  Beschwerdeführer  die  vorinstanzliche  Verfügung  vom  29. 
September 2011 am 3. Oktober 2011 eröffnet wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  6.  August  2011 
(Poststempel)  irrtümlich  beim  BFM  eine  (handschriftlich  ergänzte 
Formular­)Be­schwerde  gegen  die  Verfügung  vom  29.  September  2011 
einreichte,

dass  das  Bundesamt  die  Beschwerde  am  11.  Oktober  2011 
zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht überwies,

dass  der  Beschwerdeführer  beantragt,  die  Verfügung  des  BFM  sei 
aufzuheben und es sei  festzustellen, dass die vorsorgliche Wegweisung 
in einen Drittstaat unzulässig, unzumutbar und unmöglich sei und er sich 
bis  zum  Abschluss  seines  Asylverfahrens  in  der  Schweiz  aufhalten 
könne,

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dass seine Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen und ihm Asyl zu erteilen 
sei,

dass  festzustellen  sei,  der  Vollzug  der  Wegweisung  sei  unzulässig, 
unzumutbar  sowie unmöglich,  und die  vorläufige Aufnahme anzuordnen 
sei,

dass der Beschwerdeführer von der Bezahlung von Verfahrenskosten zu 
befreien und kein Kostenvorschuss zu erheben sei,

dass  er  im  Weiteren  um  Beiordnung  eines  unentgeltlichen 
Rechtsbeistandes ersucht,

dass  die  aufschiebende  Wirkung  (der  Beschwerde)  wiederherzustellen 
sei,

dass die vollständigen vorinstanzlichen Akten am 12. Oktober 2011 beim 
Bundesverwaltungsgericht eingingen,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes über 
das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG, SR 172.021]) 
des BFM entscheidet, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens 
des Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht 
(Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31­33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32]  sowie  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz  teilgenom­
men  hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  ist,  ein 
schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise  Ände­   
rung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass die Beschwerde  frist­  und  formgerecht eingereicht wurde  (Art.  108 
Abs. 2 AsylG, Art. 52 Abs. 1 VwVG), weshalb auf diese ­ unter Vorbehalt 
nachfolgender Ausführungen ­ einzutreten ist,

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dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zweiten 
Richterin  entschieden  wird  (Art. 111  Bst. e  AsylG),  und  es  sich 
vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften­
wechsel verzichtet wurde,

dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es 
das BFM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über­
prüfen  (Art. 32­35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Beschwerde­
instanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt  ist, ob die Vorinstanz zu 
Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass demnach auf das Rechtsbegehren, es sei die Flüchtlingseigenschaft 
anzuerkennen und Asyl zu erteilen, nicht einzutreten ist,

dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn 
Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die 
Durchfüh­  rung  des Asyl­  und Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich 
zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  das  BFM  am  19.  August  2011  an  Italien  ein  Ersuchen  um 
Übernahme des Beschwerdeführers gestellt hat, 

dass  dieses  Ersuchen  bis  zum  Ablauf  der  festgelegten  Frist 
unbeantwortet  geblieben  und  demnach  die  Zuständigkeit  für  das 
vorliegende Verfahren auf Italien übergegangen ist,

dass der Beschwerdeführer somit ohne weiteres  in einen Drittstaat  (vor­
liegend Italien) ausreisen kann, welcher für die Prüfung seines Asylantra­
ges staatsvertraglich zuständig ist,

dass  keine  Hinweise  dafür  bestehen,  Italien  würde  sich  nicht  an  die 
massgebenden  völkerrechtlichen  Bestimmungen,  insbesondere  an  das 
Rückschiebungsverbot oder die einschlägigen Normen der EMRK, halten,

dass  Italien  unter  anderem  Signatarstaat  des  Abkommens  vom  28. Ju­
li 1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30),  der 
EMRK und des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

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oder  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung 
oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist,

dass  für  das  Bundesverwaltungsgericht  insbesondere  keine  Gründe 
ersichtlich sind, die das BFM zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts der 
Schweiz (Art. 3 Abs. 2 Dublin­II­VO) hätten veranlassen sollen,

dass  nach  Kenntnis  des  Bundesverwaltungsgerichts  Dublin­Rückkeh­
rende  und  verletzliche  Personen  bezüglich  Unterbringung  von  den  ita­
lienischen Behörden bevorzugt behandelt werden und sich  ­ neben den 
staatlichen  Strukturen  ­  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisationen  der 
Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen,

dass  gemäss  der  EU­Richtlinie  2003/9/EG  vom  27.  Januar  2003  zur 
Festlegung von Mindestnormen  für die Aufnahme von Asylbewerbern  in 
den  Mitgliedstaaten  den  Asylsuchenden  bei  besonderen  Bedürfnissen 
eine entsprechende medizinische Versorgung angeboten wird und diese 
Richtlinie auch in Italien umgesetzt worden ist,

dass  die  ­  wie  in  der  Rechtsmitteleingabe  geltend  gemacht  ­  in  der 
Schweiz  begonnene  medizinische  Behandlung  der  vom 
Beschwerdeführer nicht näher bezeichneten und nicht belegten Krankheit 
im Bedarfsfall auch in Italien fortgeführt werden könnte,

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Rechtsmitteleingabe  in 
entscheidwesentlicher Hinsicht  nichts Stichhaltiges  vorbringt,  das gegen 
die Rechtsbeständigkeit der angefochtenen Verfügung sprechen könnte,

dass das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss kommt, dass das BFM 
zu  Recht  in  Anwendung  von  Art.  34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  auf  das 
Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung 
aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), 

dass  der  Beschwerdeführer  keine  Aufenthaltsbewilligung  oder  einen 
Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  hat,  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass  in Verfahren  nach Art. 34 Abs. 2  Bst. d  AsylG  die  Frage  nach  der 
Zulässigkeit  und  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs  bereits 
Voraussetzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des 
Nichteintretensentscheides ist,

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dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs in 
Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht  unter  dem Aspekt  von 
Art. 83 Abs. 1 und 4 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über 
die Ausländerinnen und Ausländer  (AuG, SR 142.20)  stellt,  sondern vor 
der Prüfung des Nichteintretens im Rahmen der Ausübung des Selbstein­
trittsrechts  (Art. 3  Dublin  II­VO)  oder  gegebenenfalls  ­  wenn  sich  Fami­
lienmitglieder  in  verschiedenen  Dublin­Mitgliedstaaten  befinden  und  zu­
sammengeführt  werden  sollen  ­  bei  der  Ausübung  der  sogenannten 
Humanitären Klausel (Art. 15 Dublin II­VO),

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg­
weisung zu bestätigen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  seiner  Beschwerde  nicht  darzutun  ver­
mag,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder 
unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzuwei­
sen ist, soweit darauf einzutreten ist, und bei dieser Sachlage der Antrag 
um Anordnung vorsorglicher Massnahmen gegenstandslos wird,

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  600.− 
(Art. 1­3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG)  und  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege  und  um  Beiordnung  eines  unentgeltlichen 
Rechtsbeistandes abzuweisen ist,

dass  die  Gesuche  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines 
Kostenvorschusses  und  um  Erteilung  der  aufschiebenden  Wirkung  der 
Beschwerde mit  vorliegendem Urteil  in  der Hauptsache  gegenstandslos 
werden.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit auf diese eingetreten wird.

2. 
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  und  um 
Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes wird abgewiesen.

3. 
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.−  werden dem Beschwerdeführer auf­
erlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils 
zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  das 
Migrationsamt (…).

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bruno Huber Christoph Berger

Versand: