# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65ff2ffa-974c-5fbf-8b82-2e4d2664c5c3
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-10-14
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 14.10.2009 UV 2009/45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2009-45_2009-10-14.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2009/45

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 27.04.2020

Entscheiddatum: 14.10.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 14.10.2009
Art. 4 ATSG: Unfallbegriff; Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors im Sinn 
einer Überanstrengung bei einer Pflegefachfrau verneint, die sich beim 
Aufrichten einer gestürzten Patientin eine Kniedistorsion zugezogen hat 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 14. 
Oktober 2009, UV 2009/45).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Marcel Kuhn

Entscheid vom 14. Oktober 2009

in Sachen

F.____,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Fürsprecher lic. iur. Daniel Küng, Rosenbergstrasse 51, Postfach 1121, 

9001 St. Gallen,

gegen

Visana Versicherungen AG, Weltpoststrasse 19, Postfach 253, 3000 Bern 15,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

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Sachverhalt:

A.       

A.a   Die 1948 geborene F.___ ist beim A.___ als diplomierte Pflegefachfrau tätig und 

dadurch bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) gegen die Folgen von 

Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 5. Mai 2008 

hatte sich die Versicherte am 5. März 2008 beim Aufheben einer umgefallenen Patientin 

eine Zerrung am Knie zugezogen (UV-act. 1). Im Arztzeugnis vom 16. Mai 2008 (UV-

act. 2) diagnostizierte Dr. med. B.___, Allgemeine Medizin FMH, eine Distorsion am 

rechten Knie. Als Befunde wurden ein leichter Gelenkserguss und eine leichte 

Druckdolenz am lateralen Gelenkspalt erhoben. Es würden keine Anhaltspunkte für 

eine Meniskus- oder Bandläsion bestehen. Die Versicherte teilte Dr. B.___ mit, beim 

Aufheben eines Patienten (wohl: einer Patientin) einen plötzlichen heftigen Schmerz am 

rechten Knie dorsal verspürt zu haben. Dr. B.___ attestierte vom 9. bis 16. März 2008 

eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit.

A.b   Mit Verfügung vom 8. September 2008 (UV-act. 6) lehnte die Visana ihre 

Leistungspflicht für das Ereignis vom 5. März 2008 mit der Begründung ab, dass weder 

ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Die gegen diese 

Verfügung erhobene Einsprache wies die Visana mit Einspracheentscheid vom 30. 

März 2009 ab (UV-act. 31).

B.       

B.a   Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die von Fürsprecher lic. iur. Daniel 

Küng, St. Gallen, im Namen der Versicherten eingereichte Beschwerde vom 8. Mai 

2009 mit den Anträgen, der Einspracheentscheid vom 30. März 2009 und die 

Verfügung vom 8. September 2008 seien vollumfänglich aufzuheben; es sei 

festzustellen, dass der Unfallbegriff im Zusammenhang mit dem Ereignis vom 5. März 

2008 erfüllt sei, und es seien der Beschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen zu 

erbringen; eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme weiterer Abklärungen und 

anschliessender Neuverfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Zur 

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Begründung wird im Wesentlichen ausgeführt, dass der Vorfall vom 5. März 2008 eine 

Überanstrengung darstelle, welche den Rahmen des im Leistungsbereich Üblichen 

oder Alltäglichen überschreite. Damit sei der Unfallbegriff von Art. 4 ATSG erfüllt und 

die Beschwerdegegnerin leistungspflichtig.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 28. Mai 2009 beantragt die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin habe im Laufe des Verfahrens 

den Sachverhalt insofern abgeändert, dass es sich plötzlich um eine schwere Patientin 

gehandelt habe. Im Hinblick auf die Rechtsprechung zur Aussage der ersten Stunde sei 

auf den von der Beschwerdeführerin am 19. Juli 2008 ausgefüllten Fragebogen UVG 

hinzuweisen, wonach sich nichts Ungewöhnliches vorgetragen habe und der 

Bewegungsvorgang unter normalen Umständen abgelaufen sei. Die gesetzlichen 

Voraussetzungen zur Bejahung eines Unfallereignisses seien vorliegend nicht gegeben.

B.c   Mit Replik vom 26. Juni 2009 hielt der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin an 

den gestellten Anträgen fest.

B.d   Im Schreiben vom 1. Juli 2009 teilte die Beschwerdegegnerin mit, auf eine Duplik 

zu verzichten.

Erwägungen:

1.        

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin als obligatorischer 

Unfallversicherer für die Folgen des Vorfalls vom 5. März 2008 leistungspflichtig ist.

2.        

2.1    Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 

SR 832.20) werden die Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt.

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2.2    Als Unfall gilt die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 

ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 

Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge 

hat (Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]).

2.3    Auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung sind gemäss Art. 9 Abs. 2 der 

Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) folgende Körperschäden 

den Unfällen gleichgestellt: Knochenbrüche, sofern sie nicht eindeutig auf eine 

Erkrankung zurückzuführen sind, Verrenkungen von Gelenken, Meniskusrisse, 

Muskelzerrungen, Sehnenrisse, Bandläsionen und Trommelfellverletzungen.

2.4    Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. 

Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung 

des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Der Grundsatz gilt jedoch nicht 

uneingeschränkt. Er findet sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Parteien. Der 

Untersuchungsgrundsatz schliesst eine Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast 

begriffsnotwendig aus. Die Parteien tragen eine Beweislast aber insofern, als im Fall 

der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem 

unbewiesenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Das Gericht stellt auf jene 

Sachverhaltsdarstellung ab, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die 

wahrscheinlichste würdigt. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 

genügt den Beweisanforderungen nicht (BGE 117 V 360 E. 4a mit Hinweisen, BGE 126 

V 360 E. 5b). Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist zu beachten, 

dass die so genannten spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel 

unbefangener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder 

unbewusst von nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art 

beeinflusst sein können. Daher kommt den Angaben, welche die versicherte Person 

kurz nach dem Unfall gemacht hat, meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach 

Kenntnis einer Ablehnungsverfügung des Versicherers (vgl. statt vieler Urteil U 64/02 

des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007 sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 26. Februar 2004, E. 1.2).

3.        

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3.1    Die Begriffsmerkmale der plötzlichen, nicht beabsichtigten schädigenden 

Einwirkung sind vorliegend erfüllt. Zu prüfen bleibt, ob das Vorliegen eines 

ungewöhnlichen äusseren Faktors nachgewiesen werden kann.

3.2    Dabei bezieht sich das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit nicht auf die 

Wirkung des äusseren Faktors, sondern auf den Faktor selbst. Ohne Belang für die 

Prüfung der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls 

schwerwiegende, unerwartete Folgen nach sich zog (BGE 112 V 202 f. E. 1). Der 

äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er den Rahmen des im jeweiligen 

Lebensbereich Alltäglichen oder Üblichen überschreitet. Ob dies zutrifft, beurteilt sich 

im Einzelfall, wobei grundsätzlich nur die objektiven Umstände in Betracht fallen (RKUV 

2000 Nr. U 368 S. 99 E. 2b mit Hinweisen; BGE 122 V 233 E. 1, 121 V 38 E. 1a, je mit 

Hinweisen). Nach Lehre und Rechtsprechung kann das Merkmal des ungewöhnlichen 

äusseren Faktors auch in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 1999 Nr. U 333 S. 

199 E. 3c/aa und Nr. U 345 S. 422 E. 2b; ALFRED MAURER, Schweizerisches 

Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 176 f.) oder in einer ausserordentlichen 

Überanstrengung (vgl. BGE 116 V 139 E. 3b; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38 E. 2) 

bestehen.

3.3    Gemäss Unfallmeldung vom 5. Mai 2008 verletzte sich die Beschwerdeführerin 

am 5. März 2008 beim Aufheben einer umgefallenen Patientin am Knie. In einem von 

der Beschwerdegegnerin zugestellten Fragebogen teilte die Beschwerdeführerin am 

19. Juli 2008 (UV-act. 3) mit, dass sie eine gestürzte Patientin aufgerichtet habe. Auf 

die Frage, ob es sich dabei um eine gewohnte Tätigkeit gehandelt habe und ob diese 

unter normalen Umständen verlaufen sei, antwortete die Beschwerdeführerin mit "Ja". 

Die Frage, ob sich dabei etwas Besonderes (z.B. Sturz, Anschlagen etc.) ereignet habe, 

verneinte sie. In der Einsprachebegründung vom 2. Dezember 2008 (UV-act. 25) führte 

die Beschwerdeführerin bezüglich des Ereignisses vom 5. März 2008 dann aus, dass 

es sich gewichtsmässig um eine sehr schwere Patientin gehandelt habe. Die psychisch 

schwer kranke Person habe sich beim Aufrichten nicht beteiligt, wodurch sie noch 

schwerer geworden sei und in der Beschwerde teilte die Beschwerdeführerin mit, dass 

sie das ganze Körpergewicht der Patientin von ca. 65 kg aus den Knien heraus heben 

musste, da diese beim Aufstehen nicht ansatzweise mitgewirkt habe. 

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3.4    Bei unkoordinierten Bewegungen ist die Ungewöhnlichkeit praxisgemäss zu 

bejahen, wenn der normale Bewegungsablauf durch etwas Programmwidriges wie 

Ausgleiten, Stolpern oder Abwehren eines Sturzes unterbrochen beziehungsweise 

gestört wird (Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 3. Aufl. 2003, S. 

27 mit Hinweisen). Aufgrund der Sachverhaltsschilderungen kann vorliegend nicht von 

einem programmwidrigen Bewegungsablauf ausgegangen werden. Ein Ausgleiten, 

Stolpern oder dergleichen während dem Aufrichten der Patientin ist in den Akten nicht 

festgehalten und wurde von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht. Zu 

prüfen bleibt, ob gestützt auf die gesamten Umstände ein Unfall im Sinn einer 

Überanstrengung vorliegt.

3.5    Die Rechtsprechung bejaht das Vorliegen eines ungewöhnlichen äusseren 

Faktors auch dann, wenn beim Heben oder Verschieben einer Last ein ganz 

ausserordentlicher Kraftaufwand erfolgt und zu einer Schädigung führt. Es muss jedoch 

von Fall zu Fall geprüft werden, ob die Anstrengung im Hinblick auf Konstitution und 

berufliche oder ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person ausserordentlich 

war (BGE 116 V 139 Erw. 3b, mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 180 S. 38). Die 

Beschwerdeführerin gibt im Fragebogen des Unfallversicherers an, dass es sich beim 

Aufrichten einer gestürzten Patientin um eine gewohnte Tätigkeit gehandelt habe. Es ist 

somit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in ihrer beruflichen Tätigkeit 

bereits mehrere solche oder ähnliche Situationen erlebt hat. Diesbezüglich stellt das 

Aufrichten einer gestürzten Patientin für eine Pflegefachfrau keine aussergewöhnliche 

Tätigkeit dar. Es steht ausser Frage, dass das Ereignis vom 5. März 2008 eine gewisse 

körperliche Anstrengung erfordert hat und es dadurch zu einer Krafteinwirkung auf das 

rechte Knie gekommen ist. Allerdings ist aufgrund der Aktenlage keine 

ausserordentliche Anstrengung ausgewiesen. Eine solche wäre jedoch für die Bejahung 

eines ungewöhnlichen äusseren Faktors notwendig. Ausserdem ist dem ganzen Vorfall 

keine Programmwidrigkeit zu entnehmen, welche sich zusätzlich negativ auf die 

Belastungssituation des Knies ausgewirkt und zu einer Verstauchung des Knies geführt 

hätte. Die im Lauf des Verfahrens von der Beschwerdeführerin vorgebrachten 

Argumente, wonach es sich um eine sehr schwere Patientin gehandelt habe, welche 

aufgrund ihrer Krankheit beim Aufstehen überhaupt nicht mitgeholfen habe, vermögen 

an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung 

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zur Aussage der ersten Stunde ist auf die Aussage der Beschwerdeführerin 

abzustellen, dass es sich bei dem Vorfall um eine gewohnte Tätigkeit gehandelt hat. 

Diesbezüglich ist festzuhalten, dass selbst unter Berücksichtigung der Argumente der 

Beschwerdeführerin, eine ausserordentliche Anstrengung zu verneinen wäre. Beim 

Aufrichten einer gestürzten Person muss nicht das ganze Körpergewicht auf einmal 

hochgehoben werden. Ausserdem ist nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegt, dass die Patientin überhaupt nicht 

mitgeholfen hat, sich aufzurichten. Bezüglich allfälliger Konstitutionen der 

Beschwerdeführerin, welche sich negativ auf das vorliegend zu beurteilende Ereignis 

ausgewirkt haben könnten, ist den Akten kein Hinweis zu entnehmen; auch werden 

solche von der Beschwerdeführerin nicht geltend gemacht. Unter Berücksichtigung 

sämtlicher Umstände und mit Blick auf die Rechtsprechung (Rumo-Jungo, a.a.O., S. 

30ff.) kann vorliegend nicht von einer aussergewöhnlichen Anstrengung ausgegangen 

werden, weshalb die Ungewöhnlichkeit des äusseren Faktors und somit ein Unfall im 

Rechtsinn zu verneinen ist.

3.6    Zu prüfen bleibt, ob eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt. Dem 

Arztbericht vom 16. Mai 2008 ist keine in Art. 9 Abs. 2 UVV erwähnte 

Körperschädigung zu entnehmen. Eine Kniedistorsion ist nicht unter die unfallähnlichen 

Körperschädigungen zu subsumieren. Eine Meniskus- oder Bandläsion wurde von Dr. 

B.___ explizit ausgeschlossen. In der Rechtsprechung wurde wiederholt bestätigt, dass 

der in Art. 9 Abs. 2 UVV enthaltenen Aufzählung der unfallähnlichen 

Körperschädigungen abschliessender Charakter zukommt (BGE 114 V 302 E. 3d; 

RKUV 1989 Nr. U 67 S. 165). Somit kann vorliegend nicht von einer unfallähnlichen 

Körperschädigung ausgegangen werden.

4.        

In Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 30. März 2009 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

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1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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