# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e99087a2-c730-5f75-aba4-ef52c1b8fdb8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250312-O2
**Docket/Reference:** PS250312-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250312-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250312-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. E. Pahud und Ersatzrichterin Dr. M. Isler sowie 

Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic

Urteil vom 15. Oktober 2025

in Sachen

A._____,

Schuldner und Beschwerdeführer

gegen

B._____ AG,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischn 

Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 24. September 2025 

(EK250426)

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Erwägungen:

1.1.

Mit Urteil vom 24. September 2025 eröffnete das Konkursgericht des Be-

zirksgerichts Dietikon den Konkurs über den Schuldner für folgende Forderung 

der Gläubigerin (act. 3):

CHF

CHF

CHF

CHF

CHF

CHF

355.35 nebst Zins zu 5 % seit 31.08.2024

49.90 Leistungsabrechnung KVG vom 23.11.2023

33.30 Zins bis 30.08.2024

75.00 Mahnspesen vom 16.01.2024, 12.03.2024, 

16.04.2024

95.00 Inkassogebühren vom 30.08.2024

108.00 Betreibungskosten

1.2.

Gegen diesen Entscheid erhob der Schuldner mit Eingabe vom 29. Sep-

tember 2025 (Datum Poststempel: 30. September 2025) Beschwerde bei der 

Kammer und beantragte die Aufhebung des Konkurses (act. 2). Mit Verfügung 

vom 1. Oktober 2025 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung einst-

weilen nicht zuerkannt (act. 8). Zudem wurde der Schuldner darauf hingewiesen, 

dass er seine Beschwerde während der noch laufenden Beschwerdefrist im Sinne 

der Erwägungen ergänzen könne. Schliesslich wurde Frist angesetzt, um einen 

Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren zu leisten. Der Kostenvorschuss 

wurde fristgerecht bezahlt (act. 10 i.V.m. act. 8/1), hingegen ergänzte der Schuld-

ner seine Beschwerde nicht. Die Akten der Vorinstanz wurden beigezogen 

(act. 9/1-9). Das Verfahren ist spruchreif.

2.

Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwer-

deverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. 

3.

Der Schuldner belegt, dass er mit seiner Zahlung von CHF 754.95 ans 

Betreibungsamt am 29. September 2025 die gesamte Konkursforderung samt 

Zinsen und Betreibungskosten getilgt hat (act. 4/2-3). Wie bereits in der Verfü-

gung vom 1. Oktober 2025 erwogen, gehören allerdings zu den Kosten, welche 

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der Schuldner der Gläubigerin gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG zur Abwendung 

des Konkurses zu zahlen hat, nebst den Betreibungskosten auch die Kosten des 

Konkursamtes sowie des konkursrichterlichen Verfahrens (vgl. act. 7 E. 3.2.). 

Trotz Hinweises in der Verfügung reichte der Schuldner keine entsprechende Be-

stätigung des zuständigen Konkursamtes ein. Damit liegt kein gesetzlicher Kon-

kurshinderungsgrund vor. Darüber hinaus machte der Schuldner keinerlei Ausfüh-

rungen zu seiner Zahlungsfähigkeit und reichte auch keine entsprechende Belege 

ein. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen.

4.

Der Schuldner ist allerdings auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die 

Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursge-

richt besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also auch 

die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurde) beglichen sind oder von 

jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Konkursein-

gabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

5.

Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens dem 

Schuldner aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Spruchge-

bühr ist in Anwendung von Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf 

CHF 750.– festzusetzen und mit dem geleisteten Vorschuss zu verrechnen. 

Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen. Dem Schuldner nicht, 

weil er unterliegt, der Gläubigerin nicht, weil ihr keine wesentlichen Umtriebe im 

Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren entstanden sind.

1.

2.

Es wird erkannt:

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf CHF 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

3.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

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stanzlichen Akten) und das Konkursamt Dietikon, ferner im Urteils-Dispositiv 

an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt 

Dietikon, je gegen Empfangsschein.

4.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw B. Lakic

versandt am:
16. Oktober 2025