# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df98624f-7342-5f12-9c0c-e4b8b6d7546c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-07
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 07.06.2021 II 2021 10
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-10_2021-06-07.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 10

Entscheid vom 7. Juni 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Marcel Käselau, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch B.________, eidg.dipl. Steuerexperte, 
und Rechtsanwalt MLaw C.________,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (Beiträge 2017 bis 2020 
und Beitragsstatus)

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Sachverhalt:

A. Am 11. April 2018 stellte A.________ bei der Ausgleichskasse Schwyz ein 
Gesuch, um für seine Tätigkeit bei der D.________ im Bereich Unternehmensbe-
ratung rückwirkend ab dem 1. Januar 2014 als Selbständigerwerbender aner-
kannt zu werden (Vi-act. 1). Mit unangefochtener Verfügung vom 27. September 
2018 wies die Ausgleichskasse das Gesuch ab (Vi-act. 2).

B. Am 14. Januar 2019 reichte A.________ eine Anmeldung für Arbeitnehmer 
ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber (ANobAG) bei der Ausgleichskasse ein. 
Daraufhin forderte ihn die Ausgleichskasse mit Schreiben vom 23. Januar 2019 
auf, weitere Dokumente nachzureichen (Vi-act. 7). Dieser Aufforderung kam 
A.________ am 25. Januar / 6. Februar 2019 nach (Vi-act. 8 / 9).

C. Die Ausgleichskasse erliess in der Folge am 8. und 13. Februar 2019 die 
provisorischen Beitragsverfügungen (für ANobAG) für die Jahre 2017 bis 2019 
(Vi-act. 10 - 12). A.________ wurde rückwirkend auf den 1. Januar 2017 als Ar-
beitnehmer ohne beitragspflichtigen Arbeitgeber (ANobAG) erfasst. 

D. Mit Schreiben vom 29. Mai 2019 ersuchte die Ausgleichskasse A.________ 
darum, ergänzende Angaben (auf dem Beilageblatt) zu machen, um seine sozia-
lversicherungsrechtliche Unterstellung definitiv festlegen zu können (Vi-act. 13). 
Am 1. Juli 2019 ging das ausgefüllte Beilageblatt bei der Ausgleichskasse ein 
(Vi-act. 14).

E. lm Zusammenhang mit einem Einspracheverfahren der Ehefrau von 
A.________ wurden weitere Abklärungen betreffend dessen Erwerbstätigkeit 
vorgenommen. Diese Abklärungen führten dazu, dass A.________ als Nichter-
werbs-tätiger erfasst wurde. In der Folge erliess die Ausgleichskasse am 5. Mai 
2020 für die Jahre 2017 bis 2020 die entsprechenden provisorischen Beitrags-
verfügungen (Vi-act. 15 - 18). Es handelt sich dabei um nachfolgende Beiträge 
(inkl. Verwaltungskosten):

Jahr 2017: Fr. 18'331.45
Jahr 2018: Fr. 17'800.60
Jahr 2019: Fr. 17'787.35
Jahr 2020: Fr. 26'040.00

Gleichentags verfügte die Ausgleichskasse die Verzugszinsen für die Jahre 2017 
bis 2019 wie folgt (Vi-act. 19 - 21):

Jahr 2017: Fr. 2'036.85
Jahr 2018: Fr. 1'087.80
Jahr 2019: Fr.    197.65

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F. Gegen diese Verfügungen (Vi-act. 15 - 21) erhob A.________ mit Eingabe 
vom 5. Juni 2020 bei der Ausgleichskasse fristgerecht Einsprache und beantrag-
te die Aufhebung der Verfügungen (Vi-act. 22).

G. Mit Einspracheentscheid Nr. 1198/20 vom 10. Dezember 2020 hat die Aus-
gleichskasse die Einsprache abgewiesen und die angefochtenen Verfügungen 
vom 5. Mai 2020 bestätigt (Vi-act. 25).

H. Gegen den Einspracheentscheid Nr. 1198/20 erhebt der Beschwerdeführer 
mit Eingabe vom 25. Januar 2021 fristgerecht Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
und beantragt:

1. Die Verfügungen betreffend Akontobeiträge für Nichterwerbstätige für die 
Jahre 2017, 2018, 2019 und 2020 seien vollumfänglich aufzuheben und je-
weils mit CHF 0 festzusetzen.

2. Die Verzugszinsverfügungen für Beitragsforderungen für die Jahre 2017, 
2018 und 2019 seien vollumfänglich aufzuheben und jeweils mit CHF 0 fest-
zusetzen.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates.

I. Mit Eingabe vom 15. Februar 2021 beantragt die Vorinstanz die Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, ohne materiell zur Beschwerde Stellung 
zu nehmen.

J. Mit Schreiben vom 1. März 2021 forderte das Verwaltungsgericht den Be-
schwerdeführer auf, ergänzende Unterlagen einzureichen. Dieser Aufforderung 
kam er mit Eingabe vom 15. März 2021 nach und reichte die Zusatzakten 1 – 7 
ein. Die Vorinstanz teilte mit Schreiben vom 31. März 2021 ihren Verzicht auf ei-
ne Stellungnahme zu den eingereichten Unterlagen mit.

K. Nach einer ersten gerichtlichen Beratung am 19. April 2021 wurde der Be-
schwerdeführer mit Schreiben vom 20. April 2021 um die Beantwortung diverser 
Fragen ersucht sowie zur Einreichung weiterer ergänzender Angaben und Be-
weismittel aufgefordert.

L. Telefonisch liess der Beschwerdeführer am 22. April 2021 um die Möglich-
keit zur mündlichen Beantwortung der Fragen ersuchen. Hierauf wurden die Par-
teien mit Verfügung vom 22. April 2021 zur Anhörung/Beweisabnahme auf den 
19. Mai 2021 (13.30 Uhr) vorgeladen.

M. Am 18. Mai 2021 stellte der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht per 
E-Mail diverse Unterlagen inklusive einer schriftlichen Beantwortung der ihm am 

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20. April 2021 unterbreiteten Fragen zu. Das Verwaltungsgericht stellte diese Un-
terlagen gleichentags ebenfalls per E-Mail der Vorinstanz zu. 

N. Am 19. Mai 2021 erfolgte die mit Verfügung vom 22. April 2021 angeordne-
te Anhörung/Beweisabnahme unter Beisein des Beschwerdeführers (inkl. seines 
Vertreters) sowie Vertretern der Vorinstanz. Mit Schreiben vom 26. Mai 2021 
äussert sich die Vorinstanz zur Beweisabnahme. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Umstritten und vorliegend zu prüfen ist, ob die Vorinstanz den Beschwerde-
führer für die Jahre 2017 bis 2020 zu Recht der Beitragspflicht für Nichterwerbs-
tätige unterstellt und die dementsprechenden Beitrags- und Verzugszinsverfü-
gungen erlassen hat.

2.1 Der AHV-Beitragspflicht unterliegt grundsätzlich, wer obligatorisch oder 
freiwillig versichert ist. Obligatorisch versichert sind nach Art. 1a Abs. 1 des Bun-
desgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 
831.10) vom 20. Dezember 1946 unter anderem die natürlichen Personen mit 
Wohnsitz in der Schweiz (lit. a).

Die Versicherten sind beitragspflichtig, solange sie eine Erwerbstätigkeit ausü-
ben. Für Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach Voll-
endung des 20. Altersjahres und dauert bis zum Ende des Monats, in welchem 
Frauen das 64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (Art. 3 Abs. 1 
AHVG). Der Beschwerdeführer mit Jahrgang 19__ war im vorliegend zu beurtei-
lenden Zeitraum (2017 - 2020) dementsprechend unabhängig davon, ob er er-
werbstätig war oder nicht, beitragspflichtig.

2.2 Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten des 
Einkommens aus unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt 
(Art. 4 Abs. 1 AHVG). Vom Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit 
wird ein Beitrag von 4,35 Prozent erhoben (Art. 5 Abs. 1 AHVG), während vom 
Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit grundsätzlich ein Beitrag von 8,1 
Prozent erhoben wird (Art. 8 Abs. 1 AHVG), wobei bei selbständiger Erwerbs-
tätigkeit unter Umständen eine sinkende Beitragsskala nach Art. 21 der Verord-
nung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVV; SR 831.101) vom 
31. Oktober 1947 zur Anwendung gelangt. Arbeitnehmer, deren Arbeitgeber nicht 
beitragspflichtig ist, bezahlen auf ihrem massgebenden Lohn Beiträge von 8,7 
Prozent (Art. 6 Abs. 1 AHVG).

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2.3 Nichterwerbstätige, für die nicht der jährliche Mindestbeitrag gemäss 
Art. 10 Abs. 2 vorgesehen ist, bezahlen einen Beitrag entsprechend ihren sozia-
len Verhältnissen (Art. 10 Abs. 1 AHVG). Die Beiträge bemessen sich nach dem 
Vermögen und dem Renteneinkommen. Verfügt ein Nichterwerbstätiger gleich-
zeitig über Vermögen und Renteneinkommen, wird der mit 20 multiplizierte jährli-
che Rentenbetrag zum Vermögen hinzugerechnet (Art. 28 Abs. 1 und 2 AHVV) 
und auf die nächsten 50'000 Franken abgerundet (Art. 28 Abs. 3 AHVV). Ist eine 
verheiratete Person als Nichterwerbstätige beitragspflichtig, bemessen sich ihre 
Beiträge aufgrund der Hälfte des ehelichen Vermögens und Renteneinkommens 
(Art. 28 Abs. 4 AHVV).

Die Beiträge werden für jedes Beitragsjahr festgesetzt. Als Beitragsjahr gilt das 
Kalenderjahr (Art. 29 Abs. 1 AHVV). Massgebend ist das von der Ausgleichskas-
se ermittelte Renteneinkommen und das von den kantonalen Steuerbehörden 
ermittelte Vermögen am 31. Dezember des Beitragsjahres (Art. 29 Abs. 2 - 4 
AHVV). Die Veranlagungen für die direkte Bundessteuer sind für die Ausgleichs-
kassen verbindlich (Art. 29 Abs. 5 AHVV). Bei einer Beitragspflicht von weniger 
als einem Jahr werden die Beiträge im Verhältnis zur Dauer der Beitragspflicht 
erhoben. Massgebend für die Beitragsbemessung sind das auf ein Jahresein-
kommen umgerechnete Renteneinkommen und das von den Steuerbehörden für 
dieses Kalenderjahr ermittelte Vermögen. Auf Verlangen des Versicherten wird 
auf das Vermögen am Ende der Beitragspflicht abgestellt, falls dieses vom Ver-
mögen, das die Steuerbehörden ermittelt haben, erheblich abweicht (Art. 29 
Abs. 6 AHVV).

2.4.1  Personen, die nicht dauernd voll berufstätig sind, leisten Beiträge wie Nich-
terwerbstätige, wenn ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen zusammen mit de-
nen ihres Arbeitgebers in einem Kalenderjahr nicht mindestens der Hälfte des 
Betrages nach Art. 28 AHVV entsprechen. Ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen 
müssen auf jeden Fall den Mindestbeitrag nach Art. 28 AHVV erreichen (Art. 10 
Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 28bis AHVV). Betroffen von dieser Bestimmung sind Per-
sonen, die entweder nicht dauernd, nicht voll, oder nicht dauernd und nicht voll 
erwerbstätig sind (vgl. Wegleitung über die Beiträge der Selbständigerwerbenden 
und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [nachfolgend: WSN], vom 
1.1.2008, Stand 1.1.2020 Rz. 2039). Diese Personen müssen unter Umständen, 
nach Vornahme einer Vergleichsrechnung, Beiträge wie Nichterwerbstätige leis-
ten (WSN Rz. 2033). Die Vergleichsrechnung wird zwischen den eingezahlten 
Beiträgen und der Hälfte des hypothetischen Beitrags aufgrund der Vermögens- 
und Rentenverhältnisse vorgenommen. Ist der hypothetische Beitrag höher, so 
bezahlt die Person Beiträge wie Nichterwerbstätige (Art. 28bis AHVV; WSN Rz. 

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2041 ff.). Die Beiträge vom Erwerbseinkommen können angerechnet oder 
zurückerstattet werden (Art. 10 Abs. 3 AHVG; Art. 28bis AHVV i.V.m. Art. 30 
AHVV; WSN Rz. 2045; BGE 140 V 338 Erw. 1.1 m.w.H.).

Nicht dauernd voll Erwerbstätige werden nach Art. 28bis Abs. 1 AHVV jedoch 
nicht als Nichterwerbstätige qualifiziert, sondern diesen beitragsmässig gleichge-
stellt (vgl. BGE 140 V 338 Erw. 1.1). Dies ergibt sich denn auch aus dem Wort-
laut von Art. 28bis AHVV, gemäss dem nicht dauernd voll erwerbstätige Personen 
Beiträge wie Nichterwerbstätige leisten (Hervorhebung eingefügt).

2.4.2  Als dauernd gilt eine Erwerbstätigkeit von mehr als neun Monaten im Ka-
lenderjahr (WSN Rz. 2035). Volle Erwerbstätigkeit liegt in der Regel vor, wenn für 
die (selbständige oder unselbständige) Tätigkeit ein erheblicher Teil der im be-
treffenden Erwerbszweig üblichen Arbeitszeit aufgewendet wird. Diese Voraus-
setzung ist nach der Verwaltungspraxis und Rechtsprechung erfüllt, wenn die 
beitragspflichtige Person während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit 
(also 50%) tätig ist (BGE 140 V 338 Erw. 1.2 m.w.H; siehe auch WSN Rz. 2039). 
Im Steuerrecht wird bei ganzjähriger Vollzeittätigkeit in der Regel von 220 Ar-
beitstagen ausgegangen. 50% davon (volle Erwerbstätigkeit, vgl. Erw. 2.4.2) ent-
sprechen daher 110 Arbeitstagen. Ausgehend von einer wöchentlichen Normal-
arbeitszeit von rund 42 Stunden ergibt dies 8,4 Stunden pro Tag, für 110 Arbeits-
tage müsste somit ein Jahressoll von rund 924 Stunden ausgewiesen werden 
können, um volle Erwerbstätigkeit zu begründen (VGE II 2020 115 Erw. 3.2).

2.5 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollstän-
dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Die Verwal-
tung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine 
Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über-
zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern 
das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines be-
stimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und 
die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von 
allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 
138 V 218 Erw. 6 mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 Erw. 3.2 und 3.3; Urteil 
BGer 8C_448/2020 vom 3.3.2021 Erw. 2.4.1). 

Ab wann überwiegende Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, lässt sich kaum 
quantifizieren. Auch das Schrifttum äussert sich übereinstimmend mit der Recht-
sprechung dahingehend, dass die blosse Annahme einer Möglichkeit oder einer 

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Hypothese nicht ausreicht, während anderseits auch nicht die strikte Annahme 
der zu beweisenden Tatsache (wie im Zivilprozess) zu verlangen ist (Cristina 
Schiavi, in: Basler Kommentar, Allgemeiner Teil des Sozialversicherungsrechts, 
2020, Art. 43 N 11). Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als der be-
gründeten Überzeugung keine konkreten Einwände entgegenstehen (Kieser, 
ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 43 N 59). 

3.1 Die Vorinstanz geht davon aus, dass der Beschwerdeführer in den streit-
gegenständlichen Jahren 2017 bis 2020 dauernd erwerbstätig war (vgl. ange-
fochtener Entscheid Erw. 8). Näher geprüft hat die Vorinstanz, ob der Beschwer-
deführer auch als "voll erwerbstätig" zu qualifizieren ist. Die Vorinstanz um-
schreibt die Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers wie folgt:

Der Beschwerdeführer ist für die Firma D.________ mit Sitz in E.________ als 
lmmobilienverwalter tätig. Er übe von der Schweiz aus alle administrativen Tätig-
keiten wie Mietersuche und -betreuung, Vertragsabwicklung, Abrechnungsstellung, 
Buchhaltung, Mehrwertsteuererklärungen, Marketing, Einholung und Prüfung von 
Offerten sowie die Auswahl von Handwerkern für Renovations- und Reparaturar-
beiten aus. 30 Tage im Jahr sei er in E.________ vor Ort und mache Besichtigun-
gen und Übergaben, Kontrollen von Immobilien sowie der Handwerksarbeiten und 
nehme Termine mit Behörden wahr. Er arbeite an 120 Tagen im Jahr zu 8 Stunden 
pro Tag. Gemäss Arbeitsvertrag vom 1. Mai 2015 erhält der Beschwerdeführer ei-
nen jährlichen Lohn von 30'000.- Pfund Sterling (GBP) und zusätzlich je nach Ge-
schäftsverlauf einen Bonus. Den Geschäftsabschlüssen lässt sich entnehmen, 
dass im Jahr 2017 Einnahmen aus Mieterträgen und Verkäufen von GBP 78'929.- 
und im Jahr 2018 von GBP 82'095.- generiert wurden. Der Beschwerdeführer hat 
in dieser Zeit ein Beratungshonorar von GBP 40'000.- (2017) und GBP 55'000.- 
(2018) erhalten.

Da die D.________ jährlich lediglich Mieteinnahmen in Höhe von GBP 50'000.- 
generiere, könne der Beschwerdeführer im Gebiet E.________ kaum mehr als 
zwei bis drei Wohnungen normalen Standards vermieten, weswegen sich der 
Aufwand für die Mieterbetreuung und die Abrechnungen stark in Grenzen halte. 
Auch die Erlöse aus Verkäufen beliefen sich nur auf GBP 30'000.- jährlich. Die-
ser Umsatz stehe zu den behaupteten Aufgaben des Beschwerdeführers in kei-
nem angemessenen Verhältnis. Weiter seien pro Jahr GBP 1'789.- als Ausgaben 
für die Buchführung in den Erfolgsrechnungen verzeichnet, obwohl der Be-
schwerdeführer angebe, die Buchhaltung der Firma selber zu führen, was auf-
zeige, dass der Beschwerdeführer diese Aufgabe nicht (vollständig) selber erle-
dige oder der Aufwand ausserordentlich gering sei. Für Handwerkerarbeiten sei-
en in den Jahren 2017 und 2018 GBP 8'427.- bzw. GBP 10'130.- ausgegeben 
worden, was nicht für umfangreiche Renovations- und Reparaturarbeiten spre-
che und daher nur minimalen Aufwand (Beauftragung der Handwerker; Kontrolle 
der Bauarbeiten) für den Beschwerdeführer bedeuten dürfte. Betreffend Marke-
ting falle ausserdem auf, dass in der Erfolgsrechnung 2018 keine Ausgaben für 

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Werbung aufgeführt seien. Somit sei diesbezüglich zumindest im genannten Jahr 
kein Arbeitsaufwand seitens des Einsprechers entstanden.

Aus dem Gesagten folgert die Vorinstanz, dass der Beschwerdeführer mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit nicht in einem 60%-Pensum für die D.________ 
tätig ist. Im Arbeitsvertrag sei dann auch kein konkretes Arbeitspensum vorgese-
hen. Der Beschwerdeführer sei daher für die Jahre 2017 bis 2020 beitragsrecht-
lich als "nicht dauernd voll erwerbstätig" i.S.v. Art. 28bis AHVV zu qualifizieren.

3.2.1  Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei seit 2017 ununterbrochen mit 
einem Pensum von mindestens 60% bei der D.________ angestellt. Zum konkre-
ten Umfang seiner Erwerbstätigkeit bei der D.________ lässt der Beschwerde-
führer Folgendes ausführen:

Die Gesellschaft D.________ vermietet fünf möblierte Wohnungen in E.________, 
welche sich in zwei zwischen 1800 und 1850 erstellten Gebäuden befinden. Die 
Wohnungen werden üblicherweise für eine Dauer von 4 bis 12 Monaten gemietet, 
so dass ein steter Mieterwechsel stattfindet. Der Aufwand für die Mietersuche ist 
aufgrund des gewählten Geschäftsmodells hoch und umfasst insbesondere zahl-
reiche Korrespondenzen mit Mietinteressenten, Besprechungen mit Immobilien-
maklern im Zusammenhang mit der Mietersuche, die Bonitätsprüfung der potentiel-
len Mieter, die Kontrolle von Mobiliar und Wohnung beim Auszug der Mieter sowie 
Offerteinholung für und Überwachung von lnstandstellungsarbeiten. Zudem müs-
sen regelmässig Bewilligungen eingeholt bzw. Prüfungen und Kontrollen von In-
stallationen in den alten Häusern vorgenommen werden. Bei der Mietersuche 
durch einen Makler reduziert sich der hohe Aufwand des Beschwerdeführers nicht, 
denn konkrete Fragen der Mieter zum Mietobjekt, zu Einrichtungsgegenständen 
und Ausstattung der Wohnung oder zu abweichenden Konditionen müssen weiter-
hin durch diesen bearbeitet werden. A.________ überwacht zudem den Eingang 
der Mieteinnahmen, löst Zahlungen aus und reicht die erforderlichen Steuerer-
klärungen ein (als Geschäftsführer).

Betreffend die gemäss Einspracheentscheid fehlenden Marketingkosten für das 
Jahr 2018 führt der Beschwerdeführer aus, es sei wahrscheinlich, dass die Dritt-
kosten in einer anderen Position aufgeführt wurden oder irrtümlich vom Be-
schwerdeführer privat beglichen wurden oder beim Makler angefallen sind. Die 
von der Vorinstanz als Kosten für Buchführung durch Dritte angeführten Ausga-
ben betreffen Kosten für den englischen Steuerberater, welcher sich auch ver-
antwortlich zeichnet für die Erstellung des Abschlusses und der gesetzeskonfor-
men Bilanz und Erfolgsrechnung. 

Dieses lmmobilienvermietungs-Geschäftsmodell sei nicht vergleichbar mit der 
Vermietung eines nach aktuellem Standard erbauten Mehrfamilienhauses mit 
Dauermietern, weshalb die Mutmassung, der zeitliche Aufwand für die erzielten 
Mieteinnahmen von rund GPB 50'000 pro Jahr müsste gering sein, nicht korrekt 
ist. Der Beschwerdeführer benötige für die aufgeführten Arbeiten inkl. Reisetätig-
keiten nach eigenen Schätzungen jährlich rund 300 bis 350 Stunden.

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Neben der lmmobilienvermietung erbringe die D.________ Beratungsdienstleis-
tungen im Bereich lmmobilienentwicklung für verschiedene, in F.________ an-
sässige Gesellschaften, an welchen der Beschwerdeführer ebenfalls beteiligt sei. 
Die Entschädigung erfolge in einer fixen jährlichen Vergütung in der Höhe von 
EUR 33'500 sowie in einer variablen Vergütung, welche spätestens im Zeitpunkt 
der Veräusserung der lmmobilien (direkt oder indirekt) fällig werde. Die Dienst-
leistungseinnahmen für die Beratung seien von der Vorinstanz irrtümlich als 
"Verkäufe" bezeichnet worden. Bis heute sei zwar noch keine Immobilie veräus-
sert worden, es sei jedoch wahrscheinlich, dass im Jahr 2021 Immobilien  oder 
Anteile der lmmobiliengesellschaften verkauft würden. In den Jahren 2017 bis 
2020 habe der Beschwerdeführer nach eigenen Schätzungen zwischen 600 bis 
800 Arbeitsstunden für diese Beratungstätigkeiten aufgewendet.

3.2.2  Nebst seiner Tätigkeit für die D.________ habe der Beschwerdeführer am 
14. Oktober 2019 gemeinsam mit seiner Frau die G.________ AG mit Sitz in 
H.________ gegründet, welche einen Essens-Lieferservice aufbauen und betrei-
ben sollte. Der Beschwerdeführer und seine Frau seien seit der Gründung als 
Verwaltungsräte tätig gewesen. Gemäss Schätzungen des Beschwerdeführers 
betrug die für den Aufbau der G.________ AG investierte Zeit ab Oktober 2019 
bis Mai 2020 ca. einen Tag pro Woche. Eine Vergütung in Höhe von Fr. 4'150.- 
monatlich habe erst ab März 2020 stattgefunden. Im Juni 2020 hätten sie alle Ak-
tien der G.________ AG verkauft und ihre Anstellung aufgegeben.

Darüber hinaus habe der Beschwerdeführer am 21. März 2020 einen Arbeitsver-
trag mit der I.________ AG abgeschlossen. Die Arbeit als Kurier sei umgehend 
nach Unterzeichnung des Vertrags aufgenommen worden und das Arbeitsver-
hältnis dauere seither unverändert fort. Die Arbeitszeit betrage rund 10 Stunden 
monatlich.

3.3 Aus den genannten Gründen schulde der Beschwerdeführer für die Jahre 
2017 bis 2020 keine Beiträge als Nichterwerbstätiger. Somit seien auch die Ver-
zugszinsverfügungen hinfällig und aufzuheben. Implizit macht der Beschwerde-
führer somit geltend, er sei als dauernd und voll erwerbstätig zu qualifizieren.

4. Nachfolgend zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer in den Jahren 2017 – 
2020 i.S.v. Art. 28bis AHVV nicht dauernd und voll erwerbstätig war und somit 
Beiträge wie Nichterwerbstätige zu bezahlen hat.

4.1 Dass der Beschwerdeführer während des streitgegenständlichen Zeitrau-
mes (2017 – 2020) dauernd, also mehr als 9 Monate im Jahr (vgl. Erw. 2.4.2), 
erwerbstätig war, ist unbestritten (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 8, Be-

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schwerde Ziff. 3). Da der Beschwerdeführer gemäss Aktenlage (Vi-act. 4) seit 
dem 28. April 2004 (u.a.) für die D.________ tätig ist (der letzte Arbeitsvertrag 
datiert vom 1. Mai 2015 [Vi-act. 8]), ist dies nicht zu beanstanden und bedarf kei-
ner weiteren Prüfung.

4.2 Strittig ist hingegen, ob der Beschwerdeführer während der Jahre 2017 – 
2020 voll, also zu mehr als 50% eines normalen Arbeitspensums (vgl. Erw. 
2.4.2), erwerbstätig war. Da der Beschwerdeführer in diesem Zeitraum mehreren, 
sich zum Teil überschneidenden Tätigkeiten für verschiedene Arbeitgeber bzw. in 
selbständiger Stellung nachgegangen ist, müssen die jeweiligen Erwerbstätigkei-
ten des Beschwerdeführers nachfolgend zunächst gesondert beurteilt werden. 
Daraufhin ist zu überprüfen, ob der Beschwerdeführer für die einzelnen Beitrags- 
bzw. Kalenderjahre (vgl. Erw. 2.3; Art. 29 Abs. 1 AHVV) als voll erwerbstätig zu 
qualifizieren ist.

Da der Beschwerdeführer während des gesamten streitgegenständlichen Zeit-
raumes für die D.________ tätig war, ist mit der Prüfung dieser Tätigkeit zu be-
ginnen. Sollte sich ergeben, dass die Tätigkeit des Beschwerdeführers bei der 
D.________ bereits genügt, um volle Erwerbstätigkeit anzunehmen, kann eine 
Prüfung der übrigen Tätigkeiten unterbleiben.

4.2.1  Wie bereits mehrfach dargelegt, war der Beschwerdeführer unumstritten 
im gesamten Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2020 für die 
D.________ tätig (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 8, Beschwerde Ziff. 3). 
Dem Arbeitsvertrag des Beschwerdeführers (Vi-act. 8) ist zu entnehmen, dass 
die Stellenbezeichnung des Beschwerdeführers als "Property Manager" (über-
setzt: Immobilien-/Gebäudeverwalter) bezeichnet wird. Der Beschwerdeführer 
macht jedoch in der Beschwerde und in der Eingabe vom 15. März 2021 geltend, 
er sei Geschäftsführer der D.________ (vgl. u.a. Beschwerde Ziff. 7 Absatz 5). 
Dies entspricht denn auch der Aktenlage, wird der Beschwerdeführer doch u.a. 
im "Report of the Director and Unaudited Financial Statements" der D.________ 
(Bf-act. 4 und 5) der Jahre 2020 und 2018 als "Director" aufgeführt. Auch die Vor-
instanz hat in ihrer Verfügung vom 27. September 2018 (vgl. Ingress lit. A zweiter 
Satz) festgehalten, der Beschwerdeführer sei "Direktor/Manager" der 
D.________. Somit ist unumstritten, dass der Beschwerdeführer als Geschäfts-
führer und Immobilien-/ Gebäudeverwalter für die D.________ tätig ist. Darüber 
hinaus gibt der Beschwerdeführer an, einziger Mitarbeiter der Gesellschaft zu 
sein (vgl. Eingabe vom 15.3.2021 Ziff. 5), was von der Vorinstanz jedenfalls nicht 
bestritten wird.

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Der Aufgabenbereich des Beschwerdeführers bzw. die ihm obliegenden Pflichten 
werden im Arbeitsvertrag nicht genau beschrieben. Es wird lediglich festgehalten, 
er habe alle mit seiner Position verbundenen, essentiellen Funktionen und Pflich-
ten vorzunehmen (Vi-act. 8 Ziff. 2). Für den tatsächlichen (grösstenteils unum-
strittenen) Umfang des Aufgabenbereiches des Beschwerdeführers kann für die 
nachfolgenden Ausführungen auf die Erw. 3.1 und 3.2.1 verwiesen werden. Ein 
festgelegtes Arbeitspensum ergeht nicht aus dem Arbeitsvertrag.

4.2.2  Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer hauptsächlich deswegen als 
nicht voll erwerbstätig i.S.v. Art. 28bis AHVV qualifiziert, da mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit davon auszugehen sei, dass die vom Beschwerdeführer er-
brachte Arbeitsleistung für die D.________ weniger als die von diesem angege-
benen 60% eines normalen Arbeitspensums in Anspruch nimmt (vgl. Erw. 3.1). 
Dies ist unter Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer der Vorinstanz zum 
Zeitpunkt des Einspracheentscheides vorgelegten Akten und Informationen 
nachvollziehbar, insbesondere da der Beschwerdeführer in der Einsprache (Vi-
act. 22) gegen die provisorischen Beitragsverfügungen und die dazugehörigen 
Ausgleichszinsverfügungen das von ihm behauptete Arbeitspensum nicht sub-
stantiiert dargelegt bzw. nachgewiesen hat.

Hingegen hat der Beschwerdeführer in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (ins-
besondere in den Ziff. 7 und 8) bezugnehmend auf die vorinstanzlichen Erwä-
gungen ausgeführt, weswegen sein Arbeitspensum bei der D.________ 60% ei-
nes normalen Arbeitspensums betrage und er daher als dauernd und voll er-
werbstätig anzusehen sei. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung 
und hat damit die Ausführungen des Beschwerdeführers nicht bestritten. Ebenso 
hat die Vorinstanz am 31. März 2021 auf eine Stellungnahme zu den vom Ge-
richt beim Beschwerdeführer ergänzend eingeholten Unterlagen (vgl. nachste-
hend Erw. 4.2.3) verzichtet. 

4.2.3  Da im Verfahren betreffend die AHV-Beitragspflicht (auch vor dem erstin-
stanzlichen Versicherungsgericht) der Untersuchungsgrundsatz gilt (vgl. vorste-
hend Erw. 2.5) und die Ausführungen des Beschwerdeführers zwar konkreter als 
in der Einsprache an die Vorinstanz, jedoch noch immer nicht genügend substan-
tiiert bewiesen waren, hat das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit 
Schreiben vom 1. März 2021 aufgefordert, weitere Unterlagen einzureichen, wel-
che das von ihm behauptete Arbeitspensum von 60% darzulegen vermögen (vgl. 
Ingress lit. J).

Die vom Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. März 2021 eingereichten Unter-
lagen beinhalten unter anderem je ein "Time & Work Detail Sheet" für die Jahre 

12

2017 – 2020 (vgl. Bf-Zusatzakte 5). Darin führt der Beschwerdeführer detailliert 
auf, welche "Key Tasks" er monatlich erledigt habe und welche Arbeiten noch 
"Work in Progress" darstellten. Zusätzlich wird angegeben, an welchem Ort 
(Schweiz/F.________/J.________) die jeweiligen Arbeiten erledigt worden seien 
und wie viele Stunden monatlich die genannten Aufgaben in Anspruch genom-
men haben sollen. Es wird zusätzlich je eine durchschnittliche Wochenarbeitszeit 
sowie die Gesamtarbeitszeit des jeweiligen Jahres festgelegt. Darüber hinaus hat 
der Beschwerdeführer eine Beschreibung des ihm anfallenden Aufwandes für ei-
nen Mieterwechsel eingereicht (Bf-Zusatzakte 6), in der detailliert dargestellt wird, 
welche anfallenden Aufgaben ein Mieterwechsel für den Beschwerdeführer mit 
sich bringt (mit Verweis auf die in J.________ üblichen und mit dem Geschäfts-
modell der D.________ einhergehenden Besonderheiten). Zu Letzt hat der Be-
schwerdeführer eine Zusammenstellung des im Zusammenhang mit den Dienst-
leistungen der D.________ anfallenden E-Mail-Verkehrs (je für den Monat Au-
gust) der Jahre 2017 – 2020 eingereicht (Bf-Zusatzakte 7).

Bezüglich der Anzahl der vom Beschwerdeführer geleisteten Arbeitsstunden 
lässt sich den "Time & Work Detail Sheets" der Jahre 2017 – 2020 (Bf-Zusatz-
akte 5) entnehmen, dass der Beschwerdeführer in diesen Jahren 1154 Stunden 
(2017), 1037 Stunden (2018), 1265 Stunden (2019) und 1278 Stunden (2020) 
jährlich gearbeitet haben soll. Diese (behaupteten) Arbeitszeiten betragen mehr 
als die Hälfte (50%) der üblichen Arbeitszeit (vgl. Erw. 2.4.2) von 924 Stunden 
jährlich. Sie entsprechen einem Arbeitspensum zwischen 56% (2018) und 69% 
(2020).

4.2.4  Praxisgemäss billigt das Verwaltungsgericht Arbeits(zeit)dokumentationen, 
wie sie der Beschwerdeführer erst im vorliegenden Verfahren für den hier mass-
geblichen Zeitraum der Jahre 2017 - 2020 nachgereicht hat (vgl. Bf-Zusatz-
akte 5), grundsätzlich keinen Beweiswert zu, wenn es sich hierbei nicht um eine 
ersichtlich bzw. belegte echtzeitliche Dokumentation handelt (vgl. VGE II 2020 94 
Erw. 3.4.5; VGE II 2020 63 Erw. 4.4). Dem vom Beschwerdeführer eingereichten 
Arbeitsrapport kann jedoch nicht a priori jede Glaubwürdigkeit und Aussagekraft 
abgesprochen werden. Hierfür spricht der vertiefte Detaillierungsgrad der Anga-
ben (Angabe genauer Arbeitsstunden pro Monat, Bezeichnung der Orte und ins-
besondere Kurzbeschriebe der ausgeführten Arbeiten; Total der jährlich geleiste-
ten Arbeitsstunden). Darüber hinaus stimmen die vom Beschwerdeführer ange-
gebenen Tätigkeiten auf den "Time & Work Detail Sheets" der Jahre 2017 – 2020 
(Bf-Zusatzakte 5) mit dem ebenfalls eingereichten E-Mail-Verkehr des Be-
schwerdeführers im August des entsprechenden Jahres (Bf-Zusatzakte 7) gröss-
tenteils überein. Dass nicht alle vom Beschwerdeführer angegebenen Tätigkeiten 

13

in den E-Mails nachvollziehbar sind ist offensichtlich, bedürfen doch nicht alle 
Tätigkeiten einen E-Mail-Verkehr des Beschwerdeführers.

Jedoch fällt (insbesondere mit Blick auf die vom Beschwerdeführer eingereichten 
E-Mails) auf, dass die überwiegende Mehrheit der Korrespondenz des Be-
schwerdeführers auf Deutsch erfolgte, obwohl die D.________ Wohnungen in 
E.________ vermietet. Hinzu kommt, dass der E-Mail-Verkehr den Anschein er-
weckt, der Beschwerdeführer verwalte die Immobilien nicht in der Funktion eines 
(un)selbständig Erwerbstätigen (im Rahmen seiner Tätigkeit für die D.________), 
sondern er handle lediglich als ein stark auf die Geschäfts-
führung/Immobilienverwaltung Einfluss nehmender Eigentümer der vermieteten 
Liegenschaften.

4.2.5  Da die in der Beschwerde vom 25. Januar 2021 und der Eingabe vom 
15. März 2021 gemachten Angaben und eingereichten Unterlagen des Be-
schwerdeführers zwar grundsätzlich nachvollziehbar, jedoch mit einigen Zweifeln 
behaftet waren und somit keine Schlussfolgerung erlaubten, ob der Beschwerde-
führer mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dauernd und voll erwerbstätig i.S.v. 
Art. 28bis AHVV war, kam das Verwaltungsgericht bei einer ersten Beratung am 
19. April 2021 zum Schluss, den Beschwerdeführer zur Einreichung ergänzender 
Angaben und Beweismittel aufzufordern (vgl. Ingress lit. K). Auf telefonisches Er-
suchen des Beschwerdeführers hin wurden die Parteien mit Verfügung vom 
22. April 2021 zur Anhörung/Beweisabnahme auf den 19. Mai 2021 vorgeladen 
(vgl. Ingress lit. L). Bei der besagten Anhörung/Beweisabnahme machte der Be-
schwerdeführer (bezugnehmend auf den ihm am 20. April 2021 zugestellten Fra-
genkatalog des Verwaltungsgerichts) im Wesentlichen folgende Erläuterungen:

Er sei seit 20 Jahren Unternehmer, hauptsächlich in der Immobilienbranche in 
J.________ und F.________. Die Feststellung der Vorinstanz, dass die 
D.________, deren Inhaber und Geschäftsführer der Beschwerdeführer ist, in 
E.________ lediglich vier Wohnungen vermiete und dies einen dementsprechend 
überschaubaren Aufwand mit sich bringe, sei korrekt. Jedoch bestehe der Gross-
teil seiner Tätigkeit nicht aus der Vermietung/Verwaltung von Immobilien in 
E.________, sondern aus der Entwicklung von Immobilienprojekten in 
F.________. Zwischen der D.________ (deren einziger "Arbeitnehmer" der Be-
schwerdeführer ist) und fünf Immobiliengesellschaften in F.________, deren In-
haber ebenfalls der Beschwerdeführer ist, bestehe ein Beratungsvertrag für Be-
ratungsdienstleistungen im Bereich der Immobilienentwicklung. Die Beraterhono-
rare flössen an die D.________. Die Erfüllung der Aufgaben gemäss dem Bera-
tungsvertrag habe in den streitgegenständlichen Jahren 2017 - 2020 einen weit-
aus grösseren Teil der Zeit des Beschwerdeführers beansprucht als die Verwal-

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tungstätigkeit in E.________. Dass im Verfahren vor der Vorinstanz und auch in 
der Beschwerdeeingabe primär von seiner Tätigkeit in E.________ die Rede sei, 
während die Beratertätigkeit in F.________ nur am Rande erwähnt worden sei, 
sei sein Fehler und liege in einem Missverständnis begründet. So habe der Be-
schwerdeführer gedacht, es gehe nur um die Tätigkeit, welche er direkt für die 
D.________ in E.________ ausübe, den Beratungsvertrag habe er daher aussen 
vor gelassen.

Im Rahmen des Beratungsvertrages kümmere sich der Beschwerdeführer (als 
einziger "Angestellter" der D.________) um die gesamte Entwicklung der Immo-
bilienprojekte der fünf deutschen Immobiliengesellschaften. Insbesondere küm-
mere er sich um die äusserst zeitaufwendigen Sanierungen an den insgesamt 
170 Wohnungen/Geschäftsräumen in F.________, ebenso um deren Verkäufe, 
weitere Investitionen etc. Primäraufgabe des Beschwerdeführers sei es, eine 
Wertsteigerung der Immobilien in F.________ zu erreichen, um diese dann mit 
Gewinn verkaufen zu können. Angestellte gebe es bei den deutschen Immobili-
engesellschaften vier, wobei es sich um eine Vollzeit-Managerin und drei Mini-
Jobber handle, welche die Verwaltung/Vermietung der Immobilien übernähmen. 
Die grossen, zeitaufwendigen Entscheide über Sanierungen, Projektentwicklun-
gen etc. lägen jedoch beim Beschwerdeführer. Drei der deutschen Immobilien 
seien im Mai 2021 mit zufriedenstellendem Gewinn verkauft worden, der Gewinn 
fliesse in die D.________, wodurch das Salär des Beschwerdeführers für das 
Jahr 2021 einige Hunderttausend Franken betragen werde (inkl. der vertraglich 
vereinbarten Boni). Das Beratungsentgelt (ohne vertraglich vereinbarte Boni) in 
Höhe von rund 30'000 Euro jährlich sei deshalb so tief, da das Kapital in den Im-
mobiliengesellschaften verbleiben solle, um weitere Investitionen zu ermöglichen. 
Vor dem Verkauf der drei Immobilien (insb. in den Jahren 2019/2020) seien jähr-
lich Mietzinseinnahmen von rund 1.58 Mio. Euro erzielt worden. 

Der Beschwerdeführer anerkennt, dass sich aufgrund der bisherigen Unterneh-
mens- und Vertragsstruktur Probleme (vor allem im Bereich der Sozialversiche-
rungen) ergäben. Er sei mittlerweile mit seinen Steuer- bzw. Unternehmensbera-
tern daran, die Unternehmensstruktur zu überarbeiten, damit sozialversiche-
rungsrechtliche Fragen und steuerliche Gesichtspunkte für die Zukunft sauber 
geklärt sind.

Zusammenfassend hält der Beschwerdeführer fest, er sei während des streitge-
genständlichen Zeitraumes durchgehend zu rund 60% für die D.________ tätig 
gewesen, wobei ein Grossteil des Zeitaufwandes für die Immobilienentwicklung 
in F.________ angefallen sei. Dass das Unternehmens- bzw. Vertragskonstrukt 

15

etwas undurchsichtig bzw. schwer nachvollziehbar sei, sei sein Fehler. Allerdings 
handle es sich auf keinen Fall um einen Versuch, AHV-Bei-träge zu umgehen. 

4.2.6  Im Sinne einer Gesamtbetrachtung kann festgehalten werden, dass die 
vom Beschwerdeführer angegebenen jährlichen Arbeitszeiten (vgl. Erw. 4.2.3 
dritter Absatz), welche im streitgegenständlichen Zeitraum ein Pensum von zwi-
schen 56% und 69% darlegen, nicht als deutlich überrissen oder zu hoch ange-
setzt erscheinen. Unter Berücksichtigung des in Erw. 4.2.1 – 4.2.5 Ausgeführten 
erscheinen die gemachten Zeitangaben vielmehr als plausibel. Insbesondere 
durch die vom Beschwerdeführer an der Anhörung/Beweisabnahme vom 19. Mai 
2021 getätigten Äusserungen und eingereichten Unterlagen (vgl. Erw. 4.2.4) - 
überdies offerierte der Beschwerdeführer dem Gericht und der Vorinstanz vorbe-
haltlos Einblick in die in seinem Notebook abgespeicherte Geschäftskorrespon-
denz, wovon an der Anhörung auch in exemplarischem Sinn Gebrauch gemacht 
wurde - erscheinen die behaupteten Arbeitszeiten vertretbar, vor allem da die 
Tätigkeit des Beschwerdeführers im Bereich der Immobilienentwicklung in 
F.________ nachvollziehbarerweise durchaus zeitaufwendig zu sein scheint. 
Durch die ausführlichen Erläuterungen des Beschwerdeführers zum Umfang der 
von ihm im Namen der D.________ erbrachten Beraterdienstleistungen für die 
deutschen Immobiliengesellschaften kann auch nachvollzogen werden, weswe-
gen die Vorinstanz von einer Erwerbstätigkeit von weniger als 50% ausging, 
wusste sie doch (aufgrund der verspätet vorgebrachten Angaben des Beschwer-
deführers zu seiner Beratertätigkeit) nichts von dem dadurch anfallenden Ar-
beitsaufwand. Selbst wenn die vom Beschwerdeführer gemachten Angaben be-
treffend die Arbeitszeit als leicht zu hoch eingestuft würden, verbliebe anhand der 
in Erw. 4.2.3 (dritter Absatz) angegeben Arbeitszeit für die Jahre 2017, 2019 und 
2020 noch ein gewisser Kulanzrahmen von über 10%, um noch immer von einer 
Erwerbstätigkeit von über 50% auszugehen.

Nach dem im Sozialversicherungsrecht massgebenden Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 9.5; Urteile BGer 
9C_709/2011 vom 8.6.2012 Erw. 3.3; H 318/01 vom 10.7.2003 Erw. 3 [betr. Bei-
tragsstatus) ist somit zu folgern, dass der Beschwerdeführer im streitgegenständ-
lichen Zeitraum der Jahre 2017 - 2020 während mindestens der halben üblichen 
Arbeitszeit (50%) erwerbstätig war. Die Vorinstanz vertritt mit Schreiben vom 
26. Mai 2021 zwar die Auffassung, "Summa summarum" blieben "gewisse Fra-
gen/Punkte weiterhin offen bzw. ist der Sachverhalt nach wie vor nicht gänzlich 
nachvollziehbar". Allerdings bringt sie keine konkreten Einwände vor, welche der 
vorliegenden Schlussfolgerung, welche dem erforderlichen Beweisgrad gerecht 

16

wird, entgegenstehen könnten (vgl. vorstehend Erw. 2.5). Insbesondere hat sie 
solche konkreten Einwände auch an der Anhörung nicht verlautbaren lassen. 

4.3 Im Sinne der vorstehenden Ausführungen (insbesondere Erw. 4.2.1- 4.2.6) 
ist der Beschwerdeführer als dauernd und voll Erwerbstätiger zu qualifizieren. Es 
erübrigt sich daher, näher auf die Arbeitspensen des Beschwerdeführers bei sei-
ner Tätigkeit für die G.________ AG und die I.________ AG (vgl. Erw. 3.2.2) ein-
zugehen.

5. Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als begründet und ist 
vollumfänglich gutzuheissen. Der angefochtene Einspracheentscheid ist aufzu-
heben. Die Vorinstanz hat entsprechend über die Sozialversicherungsbeiträge 
des Beschwerdeführers für die Jahre 2017 bis 2020 sowie allfällige Verzugszin-
sen für die Jahre 2017 bis 2019 neu zu verfügen. 

6.1 Gemäss dem bis 31. Dezember 2020 gültigen Art. 61 lit. a ATSG i.V.m. 
Art. 1 Abs. 1 AHVG musste das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsge-
richt u.a. für die Parteien kostenlos sein. Für nach dem 1. Januar 2021 eingelei-
tete Verfahren gilt neu Art. 61 lit. fbis ATSG (vgl. Übergangsbestimmung Art. 83 
ATSG). Danach ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflich-
tig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Mithin wurde die allge-
meine Kostenlosigkeit gestrichen und es kommt bezüglich Verfahrenskosten das 
kantonale Recht zur Anwendung (Art. 61 Satz 1 ATSG; § 71 ff. des Verwaltungs-
rechtpflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6. Juni 1974), soweit nicht die 
Kostenlosigkeit gemäss neuem Art. 61 lit. fbis ATSG greift. Vorliegend handelt es 
sich um eine Streitigkeit über Beiträge, womit grundsätzlich Kosten auferlegt 
werden können.

6.2 Der vorliegende Verfahrensausgang ist als Obsiegen des Beschwerdefüh-
rers zu qualifizieren, weswegen ihm die Verfahrenskosten grundsätzlich nicht 
aufzuerlegen sind (vgl. Art. 72 Abs. 2 VRP). Die obsiegende Partei kommt jedoch 
für die Kosten auf, die sie durch ein pflichtwidriges Verhalten im Verfahren verur-
sacht hat (§ 72 Abs. 3 VRP). Dies ist namentlich der Fall, wenn die betreffende 
Partei bestimmte Mitwirkungspflichten nicht (rechtzeitig) erfüllt hat (vgl. VGE 
618/99 vom 17.12.1999 Erw. 4), beispielsweise ein bestimmtes ausschlagge-
bendes Beweisstück erst vor Verwaltungsgericht einreicht, obwohl es der Partei 
möglich und zumutbar gewesen wäre, dieses Beweisstück bereits im vorinstanz-
lichen Verfahren einzureichen (VGE II 2014 1 vom 15.4.2014 Erw. 4.2.1; VGE 
II  2011 79 vom 29.11.2011 Erw. 5.1; VGE 860/06 vom 29.8.2006 Erw. 4; VGE 
628/05 vom 16.2.2006 Erw. 3.2 mit Hinweisen). 

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Vorliegend hat der Beschwerdeführer wichtige Angaben und Ausführungen sowie 
Unterlagen, welche seine im vorliegenden Verfahren entscheidende Beratertätig-
keit in F.________ betreffen, im Einspracheverfahren überhaupt nicht und im 
verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht bereits mit der Beschwerde, sondern 
erst auf Aufforderung des Gerichtes hin und anlässlich der Anhörung eingereicht. 
Der Beschwerdeführer anerkannte an der Anhörung/Beweisabnahme vom 
19. Mai 2021 denn auch, dass es sein Fehler war, diese verfahrensrelevanten 
Tatsachen und Beweismittel erst verspätet vorzubringen. Hinzu kommt, dass die 
Anhörung/Beweisabnahme vom 19. Mai 2021 auf Ersuchen des Beschwerdefüh-
rers stattfand, wobei die dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 20. April 
2021 gestellten Fragen auch schriftlich hätten beantwortet und die Antworten be-
legt werden können. Dies zeigt sich bereits darin, dass der Beschwerdeführer am 
18. Mai 2019 (nota bene einen Tag vor der Anhörung) einen Teil der Fragen be-
reits schriftlich beantwortet dem Gericht zukommen liess und weitere Unterlagen 
einreichte. Dementsprechend rechtfertigt es sich, die Verfahrenskosten (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) in Höhe von Fr. 500.-- dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen (vgl. § 72 Abs. 3 VRP).

6.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 
Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Gericht 
festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der 
Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g 
ATSG).

Dem obsiegenden Beschwerdeführer stünde gestützt auf Art. 61 lit. g ATSG 
grundsätzlich eine Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz zu. Indes gel-
ten die vorstehenden Ausführungen (Erw. 6.2) gleichermassen auch hinsichtlich 
einer allfälligen Parteientscheidung, d.h. es rechtfertigt sich aus den dargelegten 
Gründen, von der Zusprechung einer Parteientschädigung abzusehen (vgl. BGE 
125 V 373 Erw. 2b; SVR 2018 IV Nr. 89, Urteile BGer 8C_672/2020 vom 
15.4.2021 Erw. 5.2; BGE 125 V 373 Erw. 2b; SVR 2018 IV Nr. 89, Urteil BGer 
8C_672/2020 vom 15.4.2021 Erw. 5.2). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheent-
scheid Nr. 1198/20 vom 10. Dezember 2020 aufgehoben.

Die Vorinstanz wird verpflichtet, über die vom Beschwerdeführer zu entrich-
tendem Sozialversicherungsbeiträge für die Jahre 2017 bis 2020 sowie all-
fällige Verzugszinsen für die Jahre 2017 bis 2019 im Sinne der Erwägun-
gen neu zu verfügen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat diesen Be-
trag innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das Postkonto    
60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Vertreter des Beschwerdeführers (2/R; unter Beilage des Schreibens 

der Vorinstanz vom 31.3.2021)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 7. Juni 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 10. Juni 2021