# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8f653c5d-36da-5862-813d-e3e72aaa5097
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-09-13
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 13.09.2021 III 2021 72
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-72_2021-09-13.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 72

Entscheid vom 13. September 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 

gegen

1. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3, Postfach 155, 8852 Alten-
dorf,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. C.________,
5. D.________,
6. E.________,
7. F.________,
8. G.________,
9. H.________,
10. I.________,

Beschwerdegegner,
alle Beschwerdegegner vertreten durch J.________,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Ersatzbau Schopf: nachträgliche Bau-
bewilligung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (nachfolgend: Bauherrschaft) ist Eigentümer der im übrigen 
Gemeindegebiet (üG) gelegenen Liegenschaft KTN 001.________, K.________ 
Altendorf. Am 2. April 2019 zeigte das Amt für Raumentwicklung (ARE) dem 
Bauamt der Gemeinde Altendorf nicht bewilligte Bauarbeiten auf KTN 
001.________ an. Die Gemeinde wurde eingeladen, bei der Bauherrschaft ein 
Baugesuch einzuverlangen, einen Baustopp und ggf. einen Nutzungsstopp zu er-
lassen, und ersucht, die nötigen Verfahrensschritte auszulösen (vgl. Vi-act. II-
01/1). 

B. Der Gemeindepräsident verfügte am 4. April 2019 betreffend 
KTN 001.________ einen Baustopp für sämtliche Bauarbeiten sowie ein Nut-
zungsverbot für die bereits erstellte Baute und forderte die Bauherrschaft gleich-
zeitig auf, ein nachträgliches Baugesuch für die ohne Baubewilligung getätigten 
Bauarbeiten einzureichen (Präsidialverfügung genehmigt mit Gemeinderatsbe-
schluss [GRB] Nr. 173 vom 12.4.2019; zum Ganzen Vi-act. II-01/2). Das in der 
Folge von der Bauherrschaft am 29. April 2019 (Posteingang) beim Gemeinderat 
eingereichte nachträgliche Baugesuch (Vi-act. II-01/3; III-03/B5) für den "Ersatz-
bau Schopf" wurde im Amtsblatt Nr. 18/2019 vom 3. Mai 2019 (S. 1016) publiziert 
und öffentlich aufgelegt. Hiergegen erhoben C.________, D.________, 
E.________, F.________, G.________, H.________ und I.________ mit ge-
meinsamer Eingabe vom 23. Mai 2019 öffentlich-rechtliche Einsprache beim 
Gemeinderat (Vi-act. II-01/5).

C. Nachdem der Bauherrschaft am 9. Januar 2020 sowie am 22. Juni 2020 
das rechtliche Gehör gewährt worden war, hat das ARE mit Gesamtentscheid 
vom 28. Juli 2020 was folgt verfügt (Vi-act. III-03/B2): 

1. Die kantonale Baubewilligung für das Baugesuch Nr. 2019-0560 von 
A.________, Altendorf, wird im Sinne der Erwägungen verweigert.

2. Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes ist die ohne 
Baubewilligung erstellte Feldscheune innert drei Monaten ab Rechtskraft dieser 
Verfügung im Sinne der Erwägungen zurückzubauen.

3. Die Einsprache der Schutzorganisationen wird aus kantonaler Sicht 
gutgeheissen.

4. Kommt der Verfügungsempfänger der in Dezisivziffer 2 aufgeführten 
Aufforderung nicht vollständig oder nicht fristgerecht nach, 

a) wird dieser nach Art. 292 des Strafgesetzbuches […] verzeigt. […].

b) wird diesem für jeden Tag der Nichterfüllung eine Ordnungsbusse zwischen 
CHF 100.00 und CHF 200.00 angedroht, wobei der Gemeinderat die Höhe 
der Busse in seiner Verfügung konkret festzusetzen […] hat. Zeigt sich 

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spätestens nach 90 Tagen, dass ein Fortbestand der 
Ordnungsbussenandrohung den Pflichtigen nicht zur Erfüllung anzuhalten 
vermag, so sind vollstreckbare Entscheide und Verfügungen mittels 
Ersatzvornahme oder unmittelbarem Zwang durchzusetzen.

5. (Ersuchen um Eröffnung Gesamtentscheid).

6. Die Gemeinde Altendorf wird mit dem Vollzug und der Kontrolle der 
Ruckführung beauftragt. […]. 

7.-10. (Verzeigung; Behandlungsgebühr; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

D. Mit GRB Nr. 508 vom 28. August 2020 verfügte der Gemeinderat Altendorf 
was folgt (Vi-act. III-03/B1):

Der kantonale Gesamtentscheid B2019-0560 vom 28. Juli 2020 wird der 
Bauherrschaft wie folgt eröffnet:

Bauverweigerung
1. Die baurechtliche Bewilligung für Ersatzbau Schopf, bereits erstellt auf 

Grundstück KTN 001.________ in der K.________ in Altendorf wird im Sinne 
der Erwägungen verweigert.

2. Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes ist die ohne 
Baubewilligung erstellte Feldscheune innert drei Monaten ab Rechtskraft dieser 
Verfügung im Sinne der Erwägungen zurückzubauen. 

3. Kommt der Verfügungsempfänger der in Dezisivziffer 2 aufgeführte 
Aufforderung nicht vollständig oder nicht fristgerecht nach, wird diesem für 
jeden Tag der Nichterfüllung eine Ordnungsbusse von CHF 100.00 angedroht.

Einsprache
4. Die Einsprache der Schutzorganisationen wird gutgeheissen.

5.-6. (Gebühren; Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

E. Gegen diesen GRB liess die Bauherrschaft am 1. Oktober 2020 Beschwer-
de beim Regierungsrat des Kantons Schwyz erheben mit den folgenden Anträ-
gen (Vi-act. I-01):

1. Der Beschluss des Gemeinderates Altendorf vom 28. August 2020 betreffend 
Gutheissung der Einsprachen und Verweigerung der nachträglichen 
Baubewilligung für den Ersatzbau des Schopfs auf Grundstück KTN 
001.________, K.________, 8852 Altendorf, sei vollumfänglich aufzuheben, auf 
die Einsprachen der Schutzverbände sei nicht einzutreten, eventuell seien die 
Einsprachen der Schutzverbände abzuweisen, und die nachträgliche 
Baubewilligung für das Baugesuch des Beschwerdeführers (Baugesuch Nr.: 
2019-0036) sei zu erteilen.

2. Der Gesamtentscheid des Amts für Raumentwicklung vom 28. Juli 2020 sei 
vollumfänglich aufzuheben, auf die Einsprachen der Schutzverbände sei nicht 
einzutreten, eventuell seien die Einsprachen der Schutzverbände abzuweisen, 
und die nachträgliche kantonale Baubewilligung für das Baugesuch des 
Beschwerdeführers (Kanton Reg. Nr.: B2019-0560) sei zu erteilen.

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3. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanzen 
zurückzuweisen.

4. Subeventuell sei von der Anordnung von Rückbaumassnahmen abzusehen. 

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz, 
eventuell zu Lasten der Beschwerdegegner.

F. Mit Beschluss (RRB) Nr. 220/2021 vom 30. März 2021 entschied der Re-
gierungsrat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird insoweit teilweise gutgeheissen, als die Dispositiv-Ziffer 2 
des Gesamtentscheids der Vorinstanz 2 vom 28. Juli 2020 und die Dispositiv-
Ziffer 2 des Beschlusses Nr. 508 der Vorinstanz 1 vom 28. August 2020 wie 
folgt angepasst werden:
"Zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes ist innert drei Monaten ab 
Rechtskraft dieser Verfügung entweder die ohne Baubewilligung erstellte 
Feldscheune im Sinne der Erwägungen zurückzubauen oder es ist ein 
Baugesuch für die Sanierung des ursprünglich bestehenden Schopfs (mit 
Rückbau auf das bisherige Ausmass) einzureichen."

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden dem Beschwerdeführer auferlegt […].

3. Der Beschwerdeführer hat den Beschwerdegegnern eine Parteientschädigung 
von Fr. 1300.-- zu bezahlen.

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung).

G. Gegen diesen RRB Nr. 220/2021 vom 30. März 2021 (Versand am 
6.4.2021) lässt die Bauherrschaft mit Eingabe vom 27. April 2021 (Postaufgabe 
am gleichen Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz erheben mit den folgenden Rechtsbegehren:

1. Der Beschluss Nr. 220/2021 des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 
30. März 2021 sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Der Beschluss des Gemeinderates Altendorf vom 28. August 2020 betreffend 
Gutheissung der Einsprachen und Verweigerung der nachträglichen 
Baubewilligung für den Ersatzbau des Schopfs auf Grundstück KTN 
001.________, K.________, 8852 Altendorf, sei vollumfänglich aufzuheben, auf 
die Einsprachen der Schutzverbände sei nicht einzutreten, eventuell seien die 
Einsprachen der Schutzverbände abzuweisen, und die nachträgliche 
Baubewilligung für das Baugesuch des Beschwerdeführers (Baugesuch Nr.: 
2019-0036) sei zu erteilen.

3. Der Gesamtentscheid des Amts für Raumentwicklung vom 28. Juli 2020 sei 
vollumfänglich aufzuheben, auf die Einsprachen der Schutzverbände sei nicht 
einzutreten, eventuell seien die Einsprachen der Schutzverbände abzuweisen, 
und die nachträgliche kantonale Baubewilligung für das Baugesuch des 
Beschwerdeführers (Kanton Reg. Nr.: B2019-0560) zu erteilen.

4. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

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5. Subeventuell sei von der Anordnung von Rückbaumassnahmen abzusehen.

6. Es sei ein Augenschein vor Ort durchzuführen.

7. Es sei eine öffentliche Verhandlung durchzuführen.

8. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz 
und der Beschwerdegegner. 

H. Mit Vernehmlassungen vom 30. April 2021 bzw. vom 6. Mai 2021 beantra-
gen das Sicherheitsdepartement des Kantons Schwyz bzw. das ARE die Abwei-
sung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers. Am 
18. Mai 2021 lassen die Beschwerdegegner beantragen, die Beschwerde sei 
vollumfänglich abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten 
des Beschwerdeführers. Der Gemeinderat reicht innert Frist keine Vernehmlas-
sung ein. 

I. Mit Schreiben vom 7. Juni 2021 erklärt der Beschwerdeführer sein Festhal-
ten sowohl an der beantragten öffentlichen Verhandlung als auch am beantrag-
ten Augenschein. Mit Schreiben vom 22. Juni 2021 lässt der Beschwerdeführer 
erneut um die Anordnung eines Augenscheins ersuchen. Hierauf setzte der ver-
fahrensleitende Richter den Vorinstanzen und den Beschwerdegegnern am 
23. Juni 2021 Frist an, sich zur Notwendigkeit eines Augenscheines zu äussern. 

Der Rechts- und Beschwerdedienst des Sicherheitsdepartements teilt am 30. Ju-
ni 2021 mit, dass von einem Augenschein keine neuen Erkenntnisse gewonnen 
werden könnten. Die Beschwerdegegner beantragen mit Eingabe vom 8. Juli 
2021 die Abweisung des Antrags des Beschwerdeführers auf Durchführung ei-
nes Augenscheines. Der Gemeinderat und das ARE haben keine Stellungnahme 
eingereicht. 

J. Mit Zwischenbescheid VGE III 2021 130 vom 28. Juli 2021 wurde der An-
trag des Beschwerdeführers auf Durchführung eines Augenscheines (Beschwer-
deantrag Ziff. 6) einzelrichterlich abgewiesen. Gleichzeitig wurden die Parteien 
zur öffentlichen Verhandlung auf den Donnerstag, 26. August 2021, vorgeladen. 

K. Mit Schreiben vom 19. August 2021 ersucht der Beschwerdeführer unter 
Hinweis auf seine Eingabe vom 22. Juni 2021 nochmals um die Anordnung eines 
Augenscheins. Der Einzelrichter sah indes keinen Anlass, auf den Zwischenbe-
scheid VGE III 2021 130 vom 28. Juli 2021 zurückzukommen, was den Parteien 
mit Schreiben vom 20. August 2021 mitgeteilt wurde. 

L. An der öffentlichen Verhandlung vom 26. August 2021 replizierte bzw. du-
plizierten der Beschwerdeführer bzw. die Vorinstanzen und die Beschwerdegeg-
ner und nahmen Stellung zu den jeweils anderen Parteivorträgen. 

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Das ARE hat im Gesamtentscheid vom 28. Juli 2020 dargelegt, die Ein-
sprachelegitimation der Schutzorganisationen sei gegeben (Erw. 2.a). Ausser-
halb der Bauzonen im Übrigen Gemeindegebiet (üG) könnten in Anlehnung an 
Art. 16a des Bundesgesetzes über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz; 
RPG; SR 700) vom 22. Juni 1979 nur jene Bauten und Anlagen als landwirt-
schaftlich standortbedingt beurteilt werden, welche für die landwirtschaftliche 
Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau sachlich notwendig sei-
en (Erw. 2.c). Weiter führt es - in Rekapitulierung und Bestätigung der Aus-
führungen des Amtes für Landwirtschaft (AFL) im Fachbericht - namentlich aus: 
die Feldscheune habe den ursprünglichen Zweck zufolge der Mechanisierung 
verloren; das Dürrfutter werde seit vielen Jahren ins Betriebszentrum geführt und 
die Weidescheune diene bloss noch als Lager für einige Heuballen für die Zufüt-
terung der im Herbst weidenden Rinder und als Lager für Zaunmaterial und 
Werkzeuge; aus dem Schätzbericht der Steuerverwaltung sowie den Gebäude-
versicherungsunterlagen gehe nicht hervor, dass die Scheune über einen Auf-
enthaltsbereich verfügt habe; die ausgeführten baulichen Massnahmen gingen 
über einen bewilligungsfreien Unterhalt der altrechtlichen Feldscheune hinaus; im 
Ergebnis sei die Feldscheune durch einen Neubau in einem weitaus höheren 
Ausbaustandard ersetzt worden, weshalb raumplanungsrechtlich von einem 
Neubau ausgegangen werde; für die Bewirtschaftung des kleinen Landwirt-
schaftsgrundstücks und des Waldes sei kein Gebäude mit Aufenthaltsraum im 
vorgesehenen Umfang und Ausbaustandard sachlich notwendig; es genüge ein 
einfacher, eingeschossiger Schopf; die nachträgliche Bewilligung für den Ersatz-
neubau könne nicht gestützt auf Art. 24 RPG in Aussicht gestellt werden. auch 
eine raumplanungsrechtliche Bewilligung nach Art. 24a bis Art. 24e RPG sei 
nicht möglich bzw. falle ebenfalls ausser Betracht (Erw. 2.c S. 10 f.). 

Zusammenfassend sprächen gewichtige öffentliche Interessen gegen den mas-
siven Neubau der einstigen einfachen Weidescheune, namentlich Raumpla-
nungs- und Waldrecht sowie Schutz des Auerhuhns und weiterer gefährdeter 
Tierarten. Die Neubaute lasse sich landwirtschaftlich nicht begründen und gehe 
mit einer unzulässigen Nutzungssteigerung einher. Eine nachträgliche kantonale 
Bewilligung sei zu verweigern und die Baute sei innerhalb von drei Monaten ab 
Rechtskraft vollständig zurückzubauen. Überdies stehe es dem Gesuchsteller 
frei, nach dem Abbruch des massiven Neubaus ein neues Baugesuch für einen 
Weideschopf im Rahmen des früheren Bestandes einzureichen. 

1.2 Der Regierungsrat erwog im angefochtenen Beschluss unter anderem, das 
Eintreten der Vorinstanzen auf die Einsprache der Beschwerdegegner sei nicht 

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zu beanstanden (Erw. 1.2 i.f.). Ein Augenschein erübrige sich (Erw. 2). KTN 
001.________ befinde sich ausserhalb der Bauzone im üG. Der Beschwerdefüh-
rer habe die bestehende, im Bestand geschützte, baufällige Feldscheune entfernt 
und einen neuen Schopf erstellt. Offensichtlich sei die Baubewilligungspflicht die-
ses Ersatzbaus (Erw. 3.2; 4.2). Bezüglich Bestandesschutz führt der Regierungs-
rat aus, der Beschwerdeführer dürfe die alte Feldscheune in ihrem Bestand er-
halten; allerdings bleibe klarzustellen, dass er den bestehenden Schopf "komplett 
modernisiert bzw. neugebaut" habe. Insbesondere habe der Beschwerdeführer 
das ursprünglich vorhandene Streifenfundament (Bruchsteinmauer) durch ein 
neues Betonfundament (Betonboden mit Sockelmauer) und die wetterseitig ver-
kleidete Gimwandkonstruktion aus Holz durch gemauerte Backsteinwände er-
setzt sowie die Dachkonstruktion neu erstellt. Hinzu komme, dass die Ersatzbau-
te im Vergleich zur alten Feldscheine einen viel höheren Ausbaustandard auf-
weise (Betonboden, geschlossene Massivbauweise mit Fenstern, Aufenthalts-
raum mit Tiba Holzofen). Ein solcher Ersatz- bzw. Wiederaufbau gehe offensicht-
lich über die verfassungsmässige Besitzstandsgarantie hinaus; keinen Einfluss 
auf diese Beurteilung habe dabei der etappenweise Ersatz einzelner Bauteile; 
faktisch handle es sich beim modernisierten Schopf um einen Neubau (Erw. 4.2). 
Die Frage, ob das Bauvorhaben in der Landwirtschaftszone zonenkonform sei, 
stelle sich nicht; indes stimme der Begriff der Standortgebundenheit nach Art. 24 
RPG bei landwirtschaftlichen Bauvorhaben im übrigen Gemeindegebiet mit dem 
Begriff der Zonenkonformität nach Art. 16a RPG in der Landwirtschaftszone übe-
rein (Erw. 5.2; vgl. Erw. 6.3). Es sei nicht ersichtlich und dargelegt worden, inwie-
fern für die vorgenommenen Abweichungen eine erleichterte Ausnahmebewilli-
gung gemäss Art. 24a ff. RPG erteilt werden könne. Da der alte Schopf - welcher 
in seinem Bestand garantiert gewesen sei - auch nach dem 1. Juli 1972 aussch-
liesslich landwirtschaftlich genutzt worden sei, falle er nicht unter den Begriff der 
altrechtlichen Baute i.S.v. Art. 24c RPG, weshalb er nicht vom Wiederaufbau-
recht bzw. von der erweiterten Besitzstandsgarantie profitieren könne (Erw. 6.2). 
Der neue Schopf halte sich zwar bezüglich Grundriss, Höhe und Dachform im 
Wesentlichen an die Masse des Altbaus; dem ARE sei jedoch insoweit bei-
zupflichten, als der realisierte Ausbaustandard (Betonboden, gemauerte Massiv-
bauweise, Isolationsfenster) für die Lagerung von Heuballen, Werkzeugen und 
Weidematerial nicht erforderlich sei; nicht einzusehen sei die Angewiesenheit auf 
einen Aufenthaltsraum (mit Tiba-Holzherd). Die Distanz zwischen Betriebszen-
trum und KTN 001.________ betrage 8.2 km bzw. via Alternativroute 13.4 km; 
der Beschwerdeführer müsse das Gebiet K.________ nur ab und zu, vor allem 
im Sommerhalbjahr, aufsuchen; eine kalte Mahlzeit könne ihm gerade in den 
wärmeren Monaten an einzelnen Tagen zugemutet werden; jedenfalls habe er 

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auch die Möglichkeit, für die Mittagspause ins Betriebszentrum zurückzukehren; 
der Ausbaustandard gehe weit über das für die Bewirtschaftung von KTN 
001.________ Nötige hinaus, weshalb die Standortgebundenheit der Ersatzbau-
te zu verneinen sei und dementsprechend die Anwendbarkeit von Art. 24 RPG 
bereits daran scheitere; ob überwiegende Interessen (insbesondere Wildtier-
schutz) entgegenstünden, könne offenbleiben (Erw. 6.4.2). 

Da das Bauvorhaben nicht unter die Besitzstandsgarantie falle, einen Waldab-
stand von lediglich ca. 3 m aufweise und der Beschwerdeführer indes keinen An-
spruch auf eine Ausnahmebewilligung zur Waldabstandsunterschreitung geltend 
mache, erübrigten sich weitere Ausführungen hierzu (Erw. 7). 

Der Beschwerdeführer habe den bestehenden Schopf eigenmächtig und in 
Kenntnis der Baubewilligungspflicht ohne vorgängiges Einholen einer Baubewilli-
gung durch einen Neubau ersetzt (Erw. 8.2). Es liege keine bloss unbedeutende 
Abweichung vom Erlaubten, sondern vielmehr eine grobe Verletzung der pla-
nungs- und baurechtlichen Ordnung vor; auf die Anordnung von Wiederherstel-
lungsmassnahmen im Sinne der Verhältnismässigkeit könne nicht verzichtet 
werden; die angeordnete Wiederherstellungsmassnahme sei geeignet; bezüglich 
Erforderlichkeit gehe eine uneingeschränkte Rückbauverpflichtung jedoch zu 
weit. Der Beschwerdeführer müsse die Möglichkeit haben, ein überarbeitetes 
Baugesuch für die Sanierung des bisher bestehenden, in seinem Bestand ge-
schützten Schopfs einzureichen. Da andere, mildere Massnahmen nicht in Be-
tracht kämen, der finanzielle Aufwand nicht als übermässig betrachtet werden 
könne, sich auf KTN 002.________ (L.________) des Beschwerdeführers im 
Gebiet K.________ zwei Ökonomiegebäude befänden, die zumindest überg-
angsmässig auch für die Bewirtschaftung von KTN 001.________ genutzt wer-
den könnten und auch die Wiederherstellungsfrist von drei Monaten ab Rechts-
kraft angemessen sei, seien die angepassten Wiederherstellungsmassnahmen 
verhältnismässig (Erw. 8.3). 

2.1 Der Antrag des Beschwerdeführers auf Durchführung eines Augenscheines 
(Beschwerdeantrag Ziff. 6) wurde mit dem Zwischenbescheid VGE III 2021 130 
vom 28. Juli 2021 abgewiesen. Dieser Zwischenbescheid wurde nicht angefoch-
ten. Es kann auf die dortigen Ausführungen verwiesen werden. Weder das 
Schreiben des Beschwerdeführers vom 19. August 2021 noch die mündlichen 
Vorbringen an der öffentlichen Verhandlung brachten neue Erkenntnisse, welche 
einen Augenschein als angezeigt erscheinen lassen. 

2.2.1 Der Beschwerdeführer bestreitet wie bereits vor dem Regierungsrat, dass 
die Beschwerdegegner zur Einsprache legitimiert gewesen seien. 

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2.2.2 Vor Erlass eines Entscheides prüft die Behörde von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Sie prüft unter anderem 
die Rechtsmittelbefugnis (§ 27 Abs. 1 lit. d des Verwaltungsrechtspflegegeset-
zes, [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht 
erfüllt, trifft die Behörde einen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP). Die 
obere Rechtsmittelinstanz prüft von Amtes wegen, ob die Prozessvoraussetzun-
gen bei der unteren Rechtsmittelinstanz gegeben waren (Bertschi in: Griffel 
[Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich 
[VRG], 3. Aufl.; Zürich 2014, Vorbem. zu §§ 19 – 28a N 57).

2.2.3 Der Regierungsrat hat im angefochtenen Entscheid (Erw. 1.1 f.) - wie be-
reits das ARE im Gesamtentscheid vom 28.7.2020 S. 9 Erw. 2.a) - die Einspra-
chelegitimation eines Teils der Einsprecher unter Anführung der gesetzlichen 
Grundlagen (namentlich Art. 12 Abs. 3 und 5 Bundesgesetzes über den Natur- 
und Heimatschutz [NHG; SR 451] vom 1.7.1966) zutreffend bejaht. Es kann da-
her auf die regierungsrätlichen Erwägungen verwiesen werden. Überdies kann 
auf die (dem Beschwerdeführer bekannten) Entscheide VGE III 2012 194 vom 
3. April 2012 sowie VGE III 2014 44 vom 28. Januar 2015 (Erw. 1.1 ff.) verwiesen 
werden, in welchen Verfahren G.________ sowie H.________ und I.________ 
(neben dem M.________) ebenfalls als Beschwerdeführer auftraten und in wel-
chen Verfahren das Baugrundstück des vorliegenden Beschwerdeführers mitbe-
troffen war. 

2.2.4 Zu ergänzen ist Folgendes: Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung (BGE 143 II 467) entspricht das Einspracheverfahren mit der vorgängigen 
Auflage sowohl im Bereich der Raumplanung als auch im Bereich der Baubewil-
ligung den Zwecken der Mitwirkung der betroffenen Bürger und tut dem An-
spruch auf rechtliches Gehör der betroffenen Dritten und ihrem Rechtsschutz 
genüge. Es erlaubt ausserdem der Behörde, in voller Kenntnis des Falles und 
unter Berücksichtigung der sachlichen, rechtlichen oder Zweckmässigkeitsein-
wände der interessierten Personen zu entscheiden, welche Einwände ohne die-
ses Verfahren ihr insbesondere im Rahmen der eine Interessenabwägung auf-
zwingenden Entscheide entgangen sein könnten (Erw. 2.4). 

Vorstehend spricht nichts dagegen, dass die Baubewilligungsbehörden (ARE und 
Gemeinde) auch unabhängig von den Einwänden der Einsprecher gegen das 
nachträgliche Baugesuch des Beschwerdeführers zu einem abschlägigen Be-
scheid gekommen wären. Gegen diese Verweigerung hat indes (naheliegender-
weise) nur der Beschwerdeführer Verwaltungs- und nunmehr auch Verwaltungs-
gerichtsbeschwerde erhoben bzw. erheben können. Den vormaligen Einspre-
chern kommt nunmehr nur noch eine Parteistellung zu. Als Verfahrenspartei gilt, 

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wer sich (selbst bei und trotz Fehlens der Rechtsmittellegitimation) am Verfahren 
in einer Weise beteiligt (hat), dass Verfahrensrechte und -pflichten ausgelöst 
werden (Bertschi, in: Kommentar VRG, a.a.O., Vorbem. zu §§ 21-21a N 15). 

3.1 Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder 
geändert werden (Art. 22 Abs. 1 RPG sowie § 75 Abs. 1 des Planungs- und Bau-
gesetzes [PBG; SRSZ 400.100] vom 14.5.1987). Bauten und Anlagen werden 
namentlich dann geändert, wenn sie äusserlich umgestaltet, erweitert, erheblich 
umgebaut oder einer neuen, baupolizeilich bedeutsamen Zweckbestimmung zu-
geführt werden (§ 75 Abs. 2 PBG). Ist ein baurechtserhebliches Verhalten trotz 
bestehender Bewilligungspflicht nicht vollumfänglich durch eine formell einwand-
freie Bewilligung gedeckt, ist es formell rechtswidrig (vgl. VGE III 2018 232 vom 
25.7.2019 Erw. 2.2.1 m.w.H.; Mäder, Das Baubewilligungsverfahren, Zürich 
1991, Rz. 614 ff.). Materielle Baurechtswidrigkeit liegt demgegenüber vor, wenn 
ein baurechtlich bedeutsames Verhalten gegen materielles Recht verstösst, das 
auf ein Bauvorhaben anwendbar ist (vgl. VGE III 2018 232 vom 25.7.2019 Erw. 
2.2.1 mit Hinweis auf Mäder, a.a.O., Rz. 623 f.).

3.2.1 Beim Bauen ausserhalb der Bauzonen definiert der Bundesgesetzgeber die 
baurechtliche (raumplanungsrechtliche) Bestandesgarantie (auch: "erweiterte 
Besitzstandsgarantie", vgl. Waldmann, in: FHB Öffentliches Baurecht, Rz. 6.68) 
abschliessend in Art. 24c, 24d und 37a RPG sowie Art. 41 - 43 der Raumpla-
nungsverordnung (RPV; SR 700.1) vom 28. Juni 2000. Am 1. November 2012 
sind die neuen Absätze 2 - 5 von Art. 24c RPG in Kraft getreten (Fassung 
gemäss Ziff. I des Bundesgesetzes vom 23.12.2011; AS 2012 5535). Die Revisi-
on bezweckte, den Anwendungsbereich von Art. 24c RPG auf alle nichtlandwirt-
schaftlich genutzten Wohnbauten auszudehnen, ohne dabei die übrigen Voraus-
setzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung zu erleichtern (vgl. Be-
richt der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrats 
vom 22.8.2011 zur Standesinitiative Bauen ausserhalb der Bauzone, BBI 2011 
7088 ff.; vgl. auch Urteil BGer 1C_187/2011 vom 15.3.2012 Erw. 3.3, in: ZBI 
113/2012 S. 610). Dasselbe gilt für die ebenfalls am 1. November 2012 in Kraft 
getretene Fassung von Art. 42 Abs. 1 RPV, welche wie bisher die Voraussetzun-
gen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c Abs. 2 RPG näher umschreibt 
(Fassung gemäss Ziff. I der Verordnung vom 10.10.2012; AS 2012 5537; vgl. er-
läuternder Bericht des ARE [Bundesamt] zur Teilrevision der Raumplanungsver-
ordnung, Oktober 2012, S. 8 ff.; vgl. zum Ganzen VGE III 2020 180 vom 
22.2.2021 Erw. 1.2). 

12

3.3 Stellt die Behörde eine formell rechtswidrige Bautätigkeit (bzw. ein formell 
rechtswidriges baurechtserhebliches Verhalten) fest, hat sie die Pflicht, ein 
nachträgliches Baubewilligungsverfahren durchzuführen. Es ist demzufolge Sa-
che der (Bau-)Behörde, das nachträgliche Baubewilligungsverfahren von Amtes 
wegen einzuleiten und durchzuführen. Ein nachträgliches Baugesuch im Sinne 
eines förmlichen Antrages ist zur Verfahrenseinleitung nicht notwendig (Ruoss 
Fierz, Massnahmen gegen illegales Bauen, Ziff. 2.6 S. 120 f.; Berner, Luzerner 
Planungs- und Baurecht, Bern 2012, Rz. 1076 S. 354; Baumann, in: Baumann et 
al., Kommentar zum Baugesetz des Kantons Aargau, Bern 2013, § 159 N 38; 
vgl. Waldmann, in: FHB Öffentliches Baurecht, Rz. 6.8). Im nachträglichen Bau-
bewilligungsverfahren ist zu prüfen, ob die formelle Widerrechtlichkeit durch die 
Erteilung einer nachträglichen Baubewilligung beseitigt werden kann (vgl. VGE 
III 2018 232 vom 25.7.2019 Erw. 2.2.2 u.a. mit Hinweis auf Beeler, Die wider-
rechtliche Baute, Zürich 1984, S. 62 f.).

Zum nachträglichen Baubewilligungsverfahren gehört auch die Prüfung einer 
nachträglichen Ausnahmebewilligung betreffend Ausnahmen innerhalb der Bau-
zone vgl. § 73 PBG bzw. für Ausnahmen ausserhalb der Bauzone vgl. Art. 24 ff. 
RPG). Als nachträgliche Ausnahmegründe können grundsätzlich jedoch nur jene 
Gründe berücksichtigt werden, die auch vor der Erstellung der Baute hätten vor-
gebracht werden können (vgl. VGE III 2018 232 vom 25.7.2019 Erw. 2.2.2 mit 
Hinweisen, u.a. auf Ruoss Fierz, Massnahmen gegen illegales Bauen, S. 140 f.).

3.4 Nicht mehr Bestandteil des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens, 
wohl aber der Sachverfügung, welche sich von der Vollstreckungsverfügung ab-
grenzt, sind die Wiederherstellungsmassnahmen (Jaag, in: Kommentar VRG, 
Zürich/Basel/Genf 2014, Vorbem. zu §§ 29-31 N 12 f., § 30 N 80 ff.). Formell 
rechtswidrige Bauten, die nachträglich nicht bewilligt werden können, müssen 
grundsätzlich beseitigt werden (BGE 136 II 359 Erw. 6 mit Hinweisen). Diese 
Rechtsprechung gilt analog auch betreffend die widerrechtliche Nutzung.

4. Im konkreten Fall ist grundsätzlich unbestritten, dass die fraglichen Bauar-
beiten, welche zur heutigen Abweichung im Vergleich zum früheren Schopf ge-
führt haben, ohne Baubewilligung vorgenommen wurden, obwohl eine Be-
willigungspflicht (vgl. Beschwerde S. 27) bestanden hätte bzw. besteht. Deshalb 
hat der Gemeindepräsident (nachträglich genehmigt vom Gemeinderat) zu Recht 
ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren eingeleitet (vgl. Ingress lit. C). 

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, das Grundstück KTN 001.________ 
befinde sich in der Landwirtschaftszone und entgegen der Auffassung des Regie-
rungsrats nicht im üG (Beschwerde S. 17 Ziff. 14, S. 21).

13

5.2.1 Die Gemeinde scheidet im Zonenplan die erforderlichen Bau-, Landwirt-
schafts-, Schutz- und Gefahrenzonen aus und sichert den Raumbedarf der Fliess-
gewässer. Schutz- und Gefahrenzonen können andere Zonen überlagern (§ 17 
Abs. 1 PBG). Es können weitere Zonenarten festgelegt werden (§ 17 Abs. 2 PBG). 
Landwirtschaftszonen umfassen Land, das sich für die landwirtschaftliche Be-
wirtschaftung oder den produzierenden Gartenbau eignet und zur Erfüllung der 
verschiedenen Aufgaben der Landwirtschaft benötigt wird oder das im Gesamtin-
teresse landwirtschaftlich bewirtschaftet werden soll. Soweit möglich werden 
grössere zusammenhängende Flächen ausgeschieden (§ 19 Abs. 1 PBG). Schutz-
zonen können ausgeschieden werden für historische Stätten, Natur- und Kultur-
denkmäler, Ortsbilder, besonders schöne Landschaften, Fluss- und Seeufer so-
wie für Lebensräume für schutzwürdige Tiere und Pflanzen (§ 20 Abs. 1 PBG).

5.2.2 Ist ein Gebiet weder einer Bau-, Landwirtschafts- noch Schutzzone zuge-
ordnet, so gilt es als übriges Gebiet, das den Bestimmungen über das Bauen 
ausserhalb der Bauzonen unterliegt (§ 16 Abs. 2 der Vollzugsverordnung zum 
Planungs- und Baugesetz [VVzPBG; SRSZ 400.111] vom 2.12.1997; vgl. Muggli, 
in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tannen, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb 
der Bauzone, Zürich 2017, Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 37a 
N 30). Gemäss Art. 52 des Baureglements der Gemeinde Altendorf (BauR) vom 
19. Mai 2019 (vom Regierungsrat genehmigt am 20.8.2019) bilden jene Gebiete 
das "Übrige Gemeindegebiet" (üG), die keiner Zone zugewiesen werden (Abs. 1). 
Die Bewilligung von Bauten und Anlagen im üG richtet sich nach den Bestim-
mungen des eidgenössischen und kantonalen Rechts (Abs. 2). Bauten und Anla-
gen bedürfen einer kantonalen Ausnahmebewilligung. Der Gemeinderat beurteilt 
die Bauvorhaben auf die Einhaltung der baupolizeilichen Vorschriften (Abs. 3). 

5.2.3 Der Zonenplan (Genehmigungsinhalt) der Gemeinde Altendorf umfasst 
nicht das ganze Gemeindegebiet von Altendorf; auch das Baugrundstück KTN 
001.________ wird nicht vom kommunalen Zonenplan (i.S. des Plan-
/Kartenausschnittes) erfasst (vgl. Vernehmlassung der Beschwerdegegner S. 7 
Ziff. 13 mit Fn 5) sondern liegt im üG (orientierender Planinhalt; vgl. Vernehmlas-
sung des Sicherheitsdepartements S. 2 Ziff. 2; Vernehmlassung des ARE S. 2 
5. Spiegelstrich). Es wird im Übrigen im südlichen Bereich von der kommunalen 
Naturschutzzone I belegt (bzw. gemäss ÖREB-Kataster S. 3 auch von der Natur-
schutzzone II), derweil das Bauobjekt von diesen Schutzzonen nicht erfasst wird 
(WebGIS/ Geokategorie Naturschutz/kommunale Planungszonen; vgl. Beilage 10 
zur Vernehmlassung des Beschwerdeführers vom 2.11.2019 im erstinstanzlichen 
Verfahren, in: Vi-act. II-01/B7). Rund 270 m in südlicher Richtung vom Bauobjekt 
entfernt verläuft durch das angrenzende Grundstück KTN 003.________, Alten-

14

dorf, ein Bewirtschaftungsweg und südlich von diesem verläuft eine nicht rechts-
kräftige (indes empfohlene) Wildruhezone N.________ 

5.2.4 Die kommunale Nutzungsplanung und Nutzungsordnung ist rechtskräftig 
(BauR vom 2.12.1990, genehmigt vom Regierungsrat am 26.3.1991 mit seitheri-
gen, ebenfalls vom Regierungsrat genehmigten Teilrevisionen, letztmals am 
19.5.2019 [RRB Nr. 522 vom 20.8.2019]) und einer akzessorischen Überprüfung 
im vorliegenden Verfahren entzogen (vgl. BGE 131 II 103 Erw. 2.4.1); jedenfalls 
bestehen keine Anhaltspunkte, welche vorliegend eine Abkehr von diesem 
Grundsatz erlauben würden (vgl. BGE 123 II 337 Erw. 3.a; BGE 119 Ib 480 
Erw. 5.c). Die namentlich in der mündlichen Replik wiederholt geäusserte Auffas-
sung des Beschwerdeführers, seine Liegenschaft sei einer falschen Zone zuge-
ordnet, ist mithin unbeachtlich. Entscheidend ist, dass das üG wie das Landwirt-
schaftsland keine Bauzone bildet bzw. ausserhalb der Bauzone liegt. 

5.3 Laut § 76 Abs. 2 PBG bedürfen Bauten und Anlagen ausserhalb der Bau-
zonen einer Raumplanungsbewilligung des vom Regierungsrat bezeichneten 
Amtes, d.h. des Amtes für Raumentwicklung (§ 46 Abs. 3 VVzPBG). Die Bewilli-
gungsbehörde der Gemeinde beurteilt solche Bauvorhaben auf Einhaltung der 
baupolizeilichen Vorschriften (vgl. auch Art. 52 Abs. 2 und 3 BauR).

Da das Grundstück KTN 001.________ ausserhalb der Bauzone liegt, hat der 
Regierungsrat also (angefocht. RRB Erw. 5.2) - unter vorgängiger Prüfung einer 
Bewilligungserteilung gestützt auf die Besitzstandsgarantie (vgl. angefocht. RRB 
Erw. 4.1 f., hiernach Erw. 6.1 ff.) - das Bauvorhaben zu Recht nach den Bestim-
mungen für Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen gemäss Art. 24 ff. 
RPG beurteilt (vgl. BGE 140 II 509; VGE III 2020 vom 22.2.2021 180 Erw. 1.3; 
EGV-SZ1985 Nr. 53 Erw. 2.b m.H.a. ZBl 1985 S. 267 ff.). 

6.1.1 Der Beschwerdeführer beanstandet (Beschwerde S. 13) sinngemäss die 
regierungsrätlichen Ausführungen (wie auch jene des ARE, des AFL sowie des 
Amts für Wald und Natur [AWN]), wonach sich der Beschwerdeführer deshalb 
nicht auf die Bestandesgarantie stützen könne, weil er den vormals bestehenden 
Schopf vollständig abgebrochen und einen Neubau in einem weitaus höheren 
Ausbaustandard erstellt habe. Der Schopf existiere sicher bereits seit 1932 und 
sei als altrechtliche Baute zu qualifizieren. Der Beschwerdeführer habe den 
Schopf nicht einfach abgerissen und neu aufgebaut; er habe ihn nach und nach 
erneuert bzw. stufenweise einzelne Teile, die baufällig und dann unpassend ge-
wesen seien, ersetzt. Anfangs sei nicht geplant gewesen, den gesamten Schopf 
zu erneuern (S. 14). Zweifellos sei von einem Ersatzbau mit Bestandesrecht für 
den alten Schopf auszugehen und nicht von einem Neubau. Weder Gebäude-

15

form noch -umfang bzgl. Grundriss, Volumen und Höhe hätten sich im Vergleich 
zum Altbau geändert; ferner seien die "seit jeher" bestehenden zwei Etagen vom 
Altbau übernommen worden (S. 15 1. Abschnitt). Der auf den aktenkundigen Fo-
tos ersichtliche Zustand entspreche nicht dem geplanten Endzustand. An der 
Aussenfassade soll noch eine Holzverkleidung angebracht und das Dach mit 
Ziegeln versehen werden, damit "die äussere Gestalt des Schopfs im Wesentli-
chen dem alten entspricht". Für einen unbefangenen Dritten sei damit ohne Wei-
teres erkennbar, dass es sich beim Schopf um einen Ersatzbau handle. Der 
Schopf soll weiterhin - wie schon seit Jahrzehnten - gleich genutzt werden; am 
Zweck ändere sich nichts, es ergäben sich keine neuen Auswirkungen auf die 
Erschliessung und die übrige Umwelt. Von einer Nutzungsintensivierung könne 
keine Rede sein. Von untergeordneter Bedeutung sei, dass die Holzwände durch 
Backsteine ersetzt worden seien; dem Beschwerdeführer könne nicht verwehrt 
werden, modernes Material zu benutzen und in der Detailgestaltung etwas zu va-
riieren. Gestützt auf die Besitzstandsgarantie bzw. das Wiederaufbaurecht sei 
zumindest eine Ausnahmebewilligung zu erteilen (S. 16 oben). 

6.1.2 An der mündlichen Verhandlung hielt der Beschwerdeführer replizierend an 
seinen Ausführungen in der Beschwerde fest. Er betonte, dass zwischen dem al-
ten und dem sanierten Schopf kein Unterschied bestehe; die Erscheinung nach 
aussen bleibe die gleiche. Der Schopf sei ganz einfach sanierungsbedürftig ge-
wesen. Zudem habe das Dach asbesthaltigen Eternit enthalten. Die Sanierung 
sei etappenweise erfolgt. Der Beschwerdeführer führte aus, wie er bei den ein-
zelnen Sanierungsschritten, die sich sukzessive aufgrund der sich ergebenden 
Erkenntnisse über den Zustand des alten Schopfes ergeben hätten, vorgegan-
gen sei. Der Dachstuhl zu guter Letzt sei auf Anraten des Holzbauers insgesamt 
ersetzt worden. Der sanierte Schopf solle noch mit Holz verkleidet werden. Die 
doppelverglasten Fenster stammten aus dem Jahr 1970 und hätten sich nicht 
richtig eingepasst, was bei einem Augenschein hätte verifiziert werden können. 
Der Beschwerdeführer habe im guten Glauben gehandelt. 

Weiter äusserte sich der Beschwerdeführer zur Bewirtschaftung (drei Grasschnit-
te pro Jahr bzw. zwei plus Beweidung durch Rindvieh). Im Schopf (vor allem im 
Obergeschoss) werde unter anderem Heu - 10 bis 20 Heuballen - für die Zufütte-
rung des Weideviehs vor Ort gelagert. Zudem werde schweres Material eingela-
gert, so beispielsweise rund 150 Holzpfähle zur Einzäunung der Weide, Holzer-
werkzeuge (wie Motorsäge, "Habegger", Ketten, Seile etc.) für den Holzschlag im 
Herbst/Winter, Geräte für die Heuernte und Weideputzete, Kuhglocken und Trei-
cheln und vieles mehr. Diese Lagerung sei erforderlich, weil kein Weg zur Hütte 
führe und alles mühsam zur Hütte gebuckelt werden müsse. Das Grundstück 

16

KTN 002.________ L.________, zu welchem ebenfalls keine Zufahrt führe, stelle 
keine Alternative für Lagerungszwecke dar. Die langfristige Nutzung des Schopfs 
sei gesichert, weil die beiden Söhne (Jahrgang 1997 und 1999) den landwirt-
schaftlichen Betrieb später übernehmen wollten. Der Bau einer Strasse stelle aus 
verschiedenen Gründen keine Alternative dar. Für den vom ARE und vom AFL 
angeordneten Abbruch gebe es keine gesetzliche Grundlage. Eine Entfernung 
des TIBA-Holzherdes könne akzeptiert werden. Es gäbe keine Nutzungsintensi-
vierung; der Beschwerdeführer brauche diesen Schopf für die aktuelle und künf-
tige Nutzung des Grundstückes. Andernfalls hätte er den in Kauf genommenen 
Aufwand nicht betrieben und den Schopf einfach zerfallen lassen. Die Hütte 
gehöre auch an den derzeitigen und bisherigen Standort am Waldrand bzw. im 
Schutz des Waldes. 

6.2 Die verfassungsrechtliche Bestandesgarantie, welche einen Teilgehalt der 
verfassungsrechtlichen Eigentumsgarantie (Art. 26 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 18.4.1999) darstellt, um-
fasst grundsätzlich die Möglichkeit, rechtmässig errichtete Bauten und Anlagen - 
im Rahmen der normalen Lebensdauer - in ihrem Bestand zu erhalten und die 
dafür nötigen Unterhaltsarbeiten vorzunehmen. Darunter fallen sämtliche Arbei-
ten zur Instandhaltung (Reparaturen) und Modernisierung (Renovationen), soweit 
Umfang, Erscheinung, Bestimmung und Wert unverändert bleiben (Urteil BGer 
1C_283/2017 vom 23.8.2017 Erw. 3.1 m.H.a. Waldmann, in: FHB Öffentliches 
Baurecht, Rz. 6.61). Nicht mehr in den Schutzbereich der verfassungsrechtlichen 
Bestandesgarantie fallen demgegenüber Umbauten, Erweiterungen, Zweckände-
rungen oder der Wiederaufbau (Waldmann, ebenda, Rz. 6.62). Zulässig sind 
mithin Massnahmen, die die Baute (bzw. Anlage) in ihrem hergebrachten Zu-
stand schützen, nicht aber vergrössern, in ihrer Zweckbestimmung ändern oder 
ihren Erhalt über die normale Lebensdauer hinaus sichern. Die zulässigen bauli-
chen Massnahmen aufgrund der verfassungsrechtlichen Bestandesgarantie um-
fassen somit Unterhaltsarbeiten und untergeordnete Renovationen (vgl. VGE III 
2019 67 vom 24.10.2019 Erw. 7.3.2; VGE III 2017 212 vom 23.2.2018 Erw. 4.5.1; 
VGE III 2019 77 vom 24.10.2019 Erw. 5.2.2). 

6.3.1 Die vom Regierungsrat aufgezeigten (vgl. Erw. 1.2 hiervor; vgl. auch die 
Ausführungen des ARE bzw. AFL Erw. 1.1), vom Beschwerdeführer ausgeführ-
ten baulichen Massnahmen sind unbestritten (vgl. auch Beschwerde S. 6 zweiter 
Abschnitt, S. 14 [i.f.] f.) und lassen sich verifizieren (namentlich durch die akten-
kundigen Fotos [vgl. Vi-act. I-01/Beilage 5; Vernehmlassung der Beschwerde-
gegner S. 6]; vgl. Planunterlagen [Vi-act. II-01/Beilage 3; III-03/B5]). Die regie-
rungsrätliche Beurteilung, wonach die vorgenommenen Bauarbeiten, namentlich 

17

der Ersatz der Bruchsteinmauer durch ein Betonfundament, der Ersatz der Gim-
wandkonstruktion durch Backsteinwände i.S. einer geschlossenen Massivbau-
weise mit (Isolations-)Fenstern, die Neuerstellung der Dachkonstruktion und 
-eindeckung, der Einbau des Tiba-Holzofens (mit nicht vorbestehendem) Kamin, 
weit über notwendige Unterhaltsarbeiten hinausgehen (vgl. auch Fachbericht des 
AFL, in: Vi-act. III-03/B2 S. 4 [unten]) bzw. nicht mehr unter die verfassungsrecht-
liche Besitzstandsgarantie fallen, gibt zu keinen Beanstandungen Anlass. 

6.3.2 Es kann nicht von einer untergeordneten Modernisierung/Renovation bzw. 
erst Recht nicht von Unterhalts- oder Instandhaltungsarbeiten (Reparaturen) im 
Sinne der aufgezeigten Rechtsprechung gesprochen werden kann. Vielmehr 
präsentiert sich eine komplette Modernisierung bzw. eine eigentliche Neubaute 
(vgl. angefocht. RRB. Erw. 4.2). Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde 
(S. 22) darf bzw. muss das Kriterium der Werterhaltung mit in die Waagschale 
gelegt werden (vgl. vorstehend Erw. 6.2). Kommt hinzu, dass durch die vorlie-
gend neu verbauten Baumaterialien erfahrungsgemäss eine im Vergleich zum 
vorbestehenden Schopf beständigere Baute geschaffen wurde (vgl. Urteil BGer 
1C_515+517/2012 vom 17.9.2013 Erw. 6.1) und insofern deren Lebensdauer 
mehr als durch den normalen Unterhalt verlängert bzw. gesichert wird, was sich 
im Lichte der verfassungsrechtlichen Besitzstandsgarantie als unzulässig er-
weist. Eine Bewilligung gestützt auf die verfassungsrechtliche Besitzstandsgaran-
tie wurde vom Regierungsrat zu Recht verweigert. Daran ändert nichts, dass der 
Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben die Bauarbeiten etappenweise vor-
genommen hat (vgl. anders in der Vernehmlassung der Beschwerdegegner S. 10 
Ziff. 27 [die von einem im Jahr 2018 und 1. Quartal 2019 in zusammenhängender 
Weise erfolgten Bau ausgehen]). Überdies erschiene es stossend, wenn der Be-
schwerdeführer aufgrund von - angeblich - etappenweise, aber weiterhin (jeweils) 
ohne Bewilligung vorgenommenen Arbeiten nun etwas zu seinen Gunsten ablei-
ten könnte. An diesem Ergebnis ändern ferner weder - wie das ARE und AFL zu 
duplizierend zu Recht ausführten - die noch geplanten Arbeiten, namentlich eine 
Holzverkleidung der Aussenwände (vgl. Beschwerde S. 11 und S. 15 zweiter Ab-
schnitt) noch die signalisierte Bereitschaft der Entfernung des Holzofens etwas 
(Beschwerde S. 22 unten). 

6.3.3 Unbehelflich sind die vom Beschwerdeführer insbesondere an der mündli-
chen Verhandlung betonten Verwendungszwecke des als neu zu qualifizierenden 
Schopfes. Ebenso ist nicht von der Hand zu weisen, dass - wie es das ARE und 
das AFL duplizierend ebenfalls zu Recht vertraten - diese Verwendungszwecke 
auf eine Nutzungsintensivierung gegenüber dem bestehenden Schopf hindeuten, 
wie sie ausserhalb der Bauzone ebenfalls grundsätzlich unzulässig ist. Jedenfalls 

18

ist nicht einzusehen, weshalb die landwirtschaftliche Nutzung des Grundstücks 
einen Schopf mit dem aktuellen Ausbaustandard bedingt, nachdem hierfür bis 
anhin ein einfacher Holzschopf vollauf genügte. Hinzu kommt, dass allein schon 
der nunmehrige Ausbaustandard des Schopfes unbesehen des ihm konkret zu-
gedachten Verwendungszweckes ein erhebliches Potential für eine Nutzungsin-
tensivierung/-änderung beinhaltet. 

Ebenso wenig kann der Beschwerdeführer aus der Erschliessungssituation et-
was zu seinen Gunsten herleiten. Zum einen kann nicht bestritten werden, dass 
der Schopf während vieler Jahre genutzt werden konnte, die Erschliessung also 
vollauf genügte. Zum andern besteht kein Anlass an der Darstellung des 
ARE/AFL zu zweifeln, wonach der Schopf mit einem landwirtschaftlichen Gefährt 
erreichbar ist. Anders lässt sich nicht erklären, dass bzw. wie sonst die schweren 
Backsteinpaletten, die auf den aktenkundigen Fotos gut erkennbar sind, zum 
Schopf hätten transportiert werden können. Die Ausführungen des Beschwerde-
führers, die rund 150 schweren Holzpfähle wie das weitere schwere Material 
müssten jeweils mühsam zur Hütte getragen werden, sind daher unbehelflich. 

7. Nachdem die strittige Baute weder gestützt auf Art. 16a RPG i.V.m. Art. 22 
RPG (Zonenkonformität) noch Art. 26 BV (verfassungsrechtliche Besitzstandsga-
rantie) bewilligt werden kann, hat der Regierungsrat im angefochtenen RRB ge-
prüft, ob eine nachträgliche Ausnahmebewilligung (vgl. Art. 24 ff. RPG) erteilt 
werden kann. 

7.1 Diesbezüglich wird beschwerdeweise (S. 23 f.; mit replizierendem Festhal-
ten an der Argumentation) im Wesentlichen vorgebracht, der Regierungsrat führe 
(zwar) aus, KTN 001.________ sei nicht als Nutzungszone zu betrachten. Den-
noch verwehre er die Anwendung von Art. 24c RPG, weil der Schopf angeblich 
nicht zonenwidrig geworden sei. Wenn die landwirtschaftliche Nutzung des 
Schopfs zonenkonform sei, sei die Bewilligungserteilung nach Art. 16a i.V.m. 
Art. 22 RPG zu beurteilen, andernfalls nach Art. 24c RPG. Der Regierungsrat wi-
derspreche sich und der Entscheid erscheine als treuwidrig und willkürlich (S. 23 
unten). Der Schopf sei rechtmässig erstellt worden und sei seit jeher bestim-
mungsgemäss nutzbar gewesen, auch unmittelbar vor den schrittweisen Erneue-
rungsarbeiten. Es bestehe ein ununterbrochenes Interesse am Schopf und der 
Ersatzbau sei an demselben Ort erstellt worden und entspreche in Grösse sowie 
Nutzung der bisherigen Baute. Könne keine nachträgliche Baubewilligung nach 
Art. 16a i.V.m. Art. 22 RPG erteilt werden, wäre eine Ausnahmebewilligung auch 
nach Art. 24c RPG zu erteilen. 

19

Sodann sei der Standort auf KTN 001.________ notwendig und überwiegende 
Interessen würden nicht entgegenstehen; eine nachträgliche Bewilligung wäre 
auch nach Art. 24 RPG zu erteilen (Beschwerde S. 16 unten, S. 26 unten). Es sei 
nicht zumutbar, dem Beschwerdeführer und seinen Helfern im Sommer einen 
schattigen Aufenthaltsbereich bzw. im Winter die Möglichkeit einer Pause in ei-
nem geschützten Bereich und die Zubereitung warmer Mahlzeiten vor Ort zu 
verwehren, zumal das fragliche Grundstück weit vom Betriebszentrum entfernt 
sei und so unnötige Zu- und Wegfahrten vermieden würden. Mit dem Aus-
baustandard und insbesondere den Isolationsfenstern solle verhindert werden, 
dass die gelagerten Gerätschaften und Maschinen in den kälteren Jahreszeiten 
festfrören oder beschädigt würden. Der Ausbaustandard, der Aufenthaltsbereich 
und der Tiba-Holzofen seien zweifellos sachlich notwendig. Der Schopf sei als 
Lagerraum und Aufenthaltsmöglichkeit aufgrund des langen Fahrwegs vom Be-
triebszentrum zu KTN 001.________ nötig, um letzteres überhaupt vernünftig 
bewirtschaften zu können. Es könne ferner nicht angehen, dass die über Jahr-
zehnte gehandhabte Nutzung des Schopfs aufgegeben werden müsse, nur weil 
sich auf einem 300 m Luftlinie entfernten und zudem von Wald umschlossen 
Grundstück noch andere Gebäude befänden. Die streckenmässige Entfernung 
zu diesen betrage 1 km, da "alles aussen herum" gegangen werden müsse. Un-
nötige Fahrten mit dem Auto oder landwirtschaftlichen Fahrzeugen wären not-
wendig, um Gerätschaften und Materialien zu transportieren (S. 24 [unten] f.). 
Der angeblich höhere Ausbaustandard könne ohnehin keine Rolle spielen; es 
müsse dem Beschwerdeführer überlassen werden, eine unterhaltsarme Bauwei-
se zu wählen. Dem Beschwerdeführer vorzuschreiben, ob er ein neues Funda-
ment und statt Holzwände ein Mauerwerk erstellen dürfe, könne nicht angehen. 
20 im Schopf gelagerte Hochdruckballen würden 4 m3 ausmachen; dazu komme 
der Raumbedarf für Werkzeuge und Gerätschaften, die gesamthaft beträchtlich 
Platz beanspruchten, sowie der Lagerraum für das gesamte Zaunmaterial, der 
den frei gewordenen Raum für die früher gehandhabte Lagerung von Heu und 
Emd kompensiere. Zudem müssten Heuballen als auch Geräte und Werkzeuge 
sowie Zaunmaterial leicht zugänglich sein, weshalb nicht alles zusammenge-
pfercht werden könne (S. 25 [unten] f.). 

7.2.1 Der Regierungsrat hat zutreffend dargelegt, dass Art. 24 ff. RPG und 
Art. 37a RPG für das hier zu beurteilende Baugesuch nicht einschlägig sind 
(Erw. 6.2). Gegenteiliges wird vom Beschwerdeführer hinsichtlich Art. 24a f. 
RPG, Art. 24d f. RPG und Art. 37a RPG nicht, jedenfalls nicht substantiiert, gel-
tend gemacht. 

20

7.2.2 Bezüglich Art. 24c RPG ist festzuhalten, dass altrechtliche landwirtschaftli-
che Ökonomiebauten, soweit sie nicht an eine altrechtliche landwirtschaftliche 
Wohnbaute angebaut sind, nicht in dessen Anwendungsbereich liegen (VGE III 
2019 88 vom 25.9.2019 Erw. 2.3.2 m.H.a. Muggli, Praxiskommentar RPG: Bauen 
ausserhalb der Bauzone, Art. 24c RPG N 19). Art. 41 Abs. 2 RPV hält explizit 
fest, dass diese Bestimmung (Art. 24c RPG) nicht anwendbar ist auf allein ste-
hende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen. Soweit der Be-
schwerdeführer dafürhält, Art. 24c RPG sei vorliegend einschlägig, kann ihm 
deshalb nicht gefolgt werden (zutreffend Vernehmlassung der Beschwerdegeg-
ner S. 10 Rz. 29). Dass der (ehemalige) Schopf eine allein stehende, unbewohn-
te landwirtschaftliche Baute ist, erhellt ohne Weiteres aufgrund der vorliegenden 
Akten (vgl. auch Landkarte sowie Satellitenbild im WebGIS) und kann nicht 
ernsthaft in Abrede gestellt werden. Die beschwerdeführerischen Vorbringen, der 
Schopf habe im Zuge der Heuernte, der Viehtreibung im Herbst sowie der Wald-
arbeiten im Winter als Schlafplatz gedient, vermögen an der Nichtanwendbarkeit 
von Art. 24c RPG nichts zu ändern. Wenn der Regierungsrat vorliegend eine 
Ausnahmebewilligung (auch) gestützt auf die erweiterte Bestandesgarantie nach 
Art. 24c RPG verweigert hat, ist dies im Ergebnis nicht zu beanstanden, weshalb 
sich Weiterungen hierzu (vgl. insbesondere Beschwerde S. 23 unten) erübrigen. 

7.2.3 Nach Art. 24 RPG können Bewilligungen abweichend von Art. 22 Abs. 2 lit. 
a RPG zur Errichtung von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen erteilt 
werden, wenn deren Zweck einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert 
(lit. a) und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b). Zwar genügt 
es nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wenn gewichtige Gründe ei-
nen Standort in der Nichtbauzone gegenüber Standorten innerhalb der Bauzone 
als erheblich vorteilhafter erscheinen lassen (sog. relative Standortgebundenheit. 
Dabei ist aber ein strenger Massstab anzulegen, um der Zersiedelung der Land-
schaft entgegenzuwirken. Die Voraussetzungen beurteilen sich nach objektiven 
Massstäben, und es kann weder auf die subjektiven Vorstellungen und Wünsche 
der Einzelnen noch auf die persönliche Zweckmässigkeit oder Bequemlichkeit 
ankommen (Urteil BGer 1C_240/2020 vom 26.2.2021 Erw. 3.1 m.H.).

7.2.4 Zu Recht weist der Regierungsrat (angefocht. RRB Erw. 6.3 i.f.) darauf hin, 
dass in Anlehnung an Art. 16a RPG im übrigen Gemeindegebiet jene Bauten und 
Anlagen als landwirtschaftlich standortgebunden zu beurteilen sind, welche für 
die landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau 
nötig sind (ebenso: Gesamtentscheid S. 4 oben). Eine Bewilligung darf nach 
(Art. 16a RPG i.V.m.) Art. 34 Abs. 4 RPV nur erteilt werden, wenn die Baute oder 
Anlage für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig ist (lit. a), der Baute oder 

https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=26.02.2021_1C_240-2020&q=%2B%22standort+ausserhalb+der+bauzonen+erfordert%22+%2Baufenthaltsraum&sel_lang=de#lsmark_0

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Anlage am vorgesehenen Standort keine überwiegenden Interessen entgegen-
stehen (lit. b) und der Betrieb voraussichtlich längerfristig bestehen kann (lit. c). 

Die Baute muss an die objektiven Bedürfnisse des Betriebs angepasst sein, na-
mentlich mit Bezug auf ihre Grösse, ihre Ausgestaltung und ihren Standort, und 
darf insbesondere nicht überdimensioniert sein (vgl. Urteil BGer 1C_429/2015 
vom 28.9.2016 Erw. 3; Waldmann/Hänni, Handkommentar, RPG 2006, Art. 16a 
RPG N 21). Wie bei der Standortfrage ist auch bei der betrieblichen Notwendig-
keit nicht nach subjektiven, sondern objektiven Gesichtspunkten zu beurteilen. 
Ökonomiebauten sind dann zonenkonform, wenn sie nach den Massstäben ver-
nünftiger bäuerlicher Betriebsführung und örtlich herrschenden Betriebsformen 
namentlich zur landwirtschaftlichen Produktion, Aufbereitung sowie Lagerung 
unmittelbar benötigt werden; verlangt wird eine gesamthafte Betrachtung. An der 
betrieblichen Notwendigkeit fehlt es offensichtlich, wenn die vorgesehene Nutzung 
in einer bereits vorhandenen Baute möglich wäre. Ebenso zonenwidrig ist ein 
Stall, der nach Betriebsablauf und örtlichen Siedlungsverhältnissen genauso gut 
beim Hof im Dorf errichtet werden könnte. Einstell- und Lagerräume für Bewirt-
schaftungsgeräte oder landwirtschaftliche Hilfsstoffe sind zonenkonform, wenn 
ihnen eine direkte betriebliche Hilfsfunktion zukommt (vgl. zum Ganzen Wald-
mann/Hänni, a.a.O., Art. 16a N 21 ff. m.H. auf die [bundesgerichtliche] Praxis). 

Das Bundesgericht hat sodann wiederholt entschieden, dass die Haltung und 
Überwachung von einer Schafherde grundsätzlich keine Unterkunft bedingt 
(Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 16a N 14 S. 386 oben m.H.). Wohnraum ist dann 
nötig, wenn der Bewirtschafter (bzw. dauernd beschäftigte Arbeitnehmer) für die 
Aufrechterhaltung des Betriebs dauernd beim Betrieb wohnen muss/müssen. 
Subjektive Zweckmässigkeits-, organisatorische und Wirtschaftlichkeitsüberle-
gungen sind wiederum nicht massgebend. Soweit betrieblich eine ständige An-
wesenheit des Personals nicht erforderlich ist, ist dessen Wohnraum nur zonen-
konform, wenn die nächste Wohnzone weit entfernt oder schwer erreichbar ist. 
Zu denken wäre an - selten gewordene - Fälle, in denen Leute auf einer Alp ar-
beiten, die nur in langem und beschwerlichem Fussmarsch erreicht werden kann, 
was nicht täglich zugemutet werden kann (Ruch/Muggli, in: Praxiskommentar 
RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Art. 16a N 53 m.H.). 

7.2.5 Das für landwirtschaftliche Bauvorhaben zuständige Amt für Landwirtschaft 
(§ 46 Abs. 2 PBV) hat (zuhanden des ARE, vgl. Gesamtentscheid S. 4) gestützt 
auf die Betriebsstrukturerhebung 2019 sinngemäss dargelegt (ein Betriebsdaten-
blatt 2019 ist soweit ersichtlich nicht aktenkundig), der Beschwerdeführer führe 
einen Landwirtschaftsbetrieb mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) von 
16.19 ha. Das Betriebszentrum befinde sich auf der Parzelle KTN 004.________ 

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(O.________), Altendorf. Der Betrieb erreiche bei einem Tierbestand (Rindvieh, 
Ziegen, Nutzgeflügel) von 19.513 Grossvieheinheiten (GVE) eine Betriebsgrösse 
von 1.437 Standardarbeitskräften (SAK). KTN 001.________ befinde sich in ca. 
3.4 km Entfernung (Luftlinie) zum Betriebszentrum und weise eine LN von 
2.17 ha (hiervon Selbstbewirtschaftung: 1.1 ha Dauerwiese sowie 0.84 ha exten-
sive Wiese, total 1.94 ha; verpachtet: 0.23 ha wenig intensiv genutztes Wiesland) 
sowie 0.96 ha Wald auf. Sodann bewirtschafte der Beschwerdeführer ebenfalls 
im Gebiet P.________/K.________ das in seinem Eigentum befindliche Grunds-
tück KTN 002.________, L.________, worauf zwei Ökonomiegebäude (Gebäude 
Nrn. 007.________ und 008.________) lägen, sowie Teile von 
KTN 005.________ (gepachtet). Diese Feststellungen sind unbestritten bzw. se-
hen sich durch die Beschwerdeschrift grundsätzlich, d.h. mit vernachlässigbaren 
Differenzen, da der Beschwerdeführer auf die Betriebsstrukturerhebung 2018 
abstellt, bestätigt (vgl. Beschwerde S. 5 Ziff. 9; vgl. auch Betriebsdatenblatt 2018, 
in: Vi-act. III-03/B5; ebenso: angefocht. RRB Erw. 6.4.2).

Das AFL hat sodann dargelegt (Gesamtentscheid S. 4 unten f.), dass die ausge-
führten baulichen Massnahmen an der vormals bestehenden altrechtlichen Feld-
scheune über einen bewilligungsfreien Unterhalt hinausgingen. Die traditionelle 
Feldscheune (bzw. "Schopf") mit offener (Gim-)Wandkonstruktion, nur wettersei-
tig mit Schindelschirm verkleidet, habe früher aufgrund der grossen Distanz von 
KTN 001.________ zum Betriebszentrum auf KTN 004.________ der Zwischen-
lagerung des vor Ort geernteten Dürrfutters, welches im Winter mit Schlitten ins 
Tal transportiert worden sei, gedient. Mit der zunehmenden Mechanisierung in 
der Landwirtschaft habe die Feldscheune "den ursprünglichen Nutzungszweck 
verloren (Abtransport des Dürrfutters ins Betriebszentrum)" und habe bloss noch 
als Lager für einige Heuballen gedient, welche für die Zufütterung der im Herbst 
vor Ort geweideten Rinder benötigt würden sowie der Lagerung für Zaunmaterial 
und Werkzeugen. Weder aus dem Schätzungsbericht der Steuerverwaltung (vom 
7.7.2006) noch aus den Unterlagen der Gebäudeversicherung (vom 19.7.2016, 
16.11.2011 und 11.7.2016; vgl. Beilagen 5 f. zur beschwerdeführerischen Einga-
be vom 18.7.2019, in: Vi-act. II-01/Beilage 6) gehe hervor, dass die Scheune 
über einen Aufenthaltsbereich verfügt habe (S. 4). Das AFL kommt unter Darle-
gung der von der Bauherrschaft vorgenommenen Bauarbeiten (Ersatz Bruch-
steinmauer durch Betonfundament, Ersatz Gimwandkonstruktion durch Back-
steinwände i.S. einer geschlossenen Massivbauweise mit Fenstern, Neuerstel-
lung der Dachkonstruktion und -eindeckung, Einbau Tiba-Holzofen) zum Schluss, 
dass im Ergebnis die vormals bestehende Scheune vollständig abgebrochen und 
durch einen Neubau in einem weitaus höheren Ausbaustandard ersetzt worden 
sei. Es werde von einem Neubau ausgegangen, welcher die Voraussetzungen 

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an einen standortgebundenen, landwirtschaftlichen Neubau im übrigen Gemein-
degebiet erfüllen müsse. 

Gegenüber dem Altbau weise die erstellte Baute einen weitaus höheren Aus-
baustandard auf (Gesamtentscheid S. 5). Für die Bewirtschaftung von 1.1 ha 
Dauerwiese, 0.23 ha wenig intensiv genutztem Wiesland und 0.84 ha extensiver 
Wiese in der Bergzone 3 und die Pflege von 0.96 ha Wald sei kein Gebäude mit 
Aufenthaltsraum im vorgesehenen Umfang und Ausbaustandard (mit Tiba-Herd) 
sachlich notwendig. Das Gebäude eigne sich von der Raumeinteilung und den 
Zugängen zudem nur bedingt für die von der Bauherrschaft geltend gemachte 
Nutzung. Zur Erfüllung dieses Zwecks genüge ein einfacher, eingeschossiger 
Schopf (Holzständerkonstruktion mit Bretterverschalung). Die nachträgliche Be-
willigung gestützt auf Art. 24 RPG könne nicht in Aussicht gestellt bzw. erteilt 
werden.

7.2.6 Zu fragen ist im Lichte des vorliegend beizuziehenden Art. 16a RPG (vgl. 
Erw. 7.2.4 hiervor), ob der Neubau aktuell für den landwirtschaftlichen Betrieb 
notwendig ist. Der (einstigen) Nutzungsweise des vormaligen Schopfs kann kei-
ne Massgeblichkeit beigemessen werden (zutreffend auch AFL, in: Gesamtent-
scheid [Vi-act. III-03/B2] S. 5 erster Abschnitt i.f.). 

Bei der Voraussetzung der Notwendigkeit ("nötig") gemäss Art. 16a Abs. 1 Satz 1 
RPG sowie Art. 34 Abs. 4 lit. a RPV handelt es sich um eine offene Normierung, 
womit der Gesetzgeber der verfügenden Behörde eine Entscheidungsbefugnis 
einräumen wollte, die von der Rechtsmittelbehörde zu respektieren ist (vgl. Urteil 
BGer 8C_818/2010 vom 2.8.2011 Erw. 3.4). 

Die dargelegte Argumentation des AFL als zuständige Behörde, welche über das 
fachtechnische Wissen verfügt (vgl. Schindler, in: Auer/Müller/Schindler, Kom-
mentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, VwVG, Art. 49 
Rz. 9), überzeugt. Dessen fachliche Beurteilung wird zu Recht auch vom Regie-
rungsrat gestützt (vgl. angefocht. RRB Erw. 6.4.2). 

Die gegenteilige Argumentation des Beschwerdeführers lässt sich von Zweck-
mässigkeitsüberlegungen bzw. subjektiven Wünschen bzw. Vorstellungen leiten 
und vermag nicht zu überzeugen. Das bereits realisierte Bauvorhaben erweist 
sich bei der gebotenen objektiven Betrachtungsweise als für den Landwirt-
schaftsbetrieb des Beschwerdeführers nicht betriebsnotwendig. Mit dem AFL und 
Regierungsrat (vgl. angefocht. RRB. Erw. 6.4.2) ist festzuhalten, dass das Ge-
bäude mit Betonboden, gemauerter Massivbauweise, (Isolations-)Fenstern (total 
5; pro Stockwerk eines an der Nordwestfassade, zwei an der Südwestfassade 
[Erdgeschoss], eines an der Südostfassade [Zwischenboden bzw. OG]), Tiba-

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Holzherd inkl. neu errichtetem Kamin für die Lagerung von Heuballen, Werkzeu-
gen und Weidematerial nicht erforderlich ist; die Baute ist damit den objektiven 
Bedürfnissen des Betriebs namentlich mit Bezug auf ihre Ausgestaltung nicht 
angepasst. Daran ändert nichts, wenn die zu beurteilende Baute sich grundsätz-
lich den Massen und dem Standort des vormaligen Schopfs annimmt, zumal dies 
bei der Prüfung der vorliegenden Neubaute keine Rolle spielt - insoweit gilt ein 
Gleiches wie für die bisherige Nutzung (vgl. hiervor). 

Hinzuweisen ist, dass der Beschwerdeführer im Obergeschoss (OG) des Gebäu-
des 10-20 Heuballen mit einem Gesamtvolumen von 4 m3 (Volumen bei 20 Bal-
len) lagern will, das OG derweil bereits bis zur Kniestockhöhe von ca. 1.2 m und 
ohne Berücksichtigung des Treppenbereichs mit einem Volumen von ca. 20 m3 
(1.2 m x 5 m x 3.4 m = 20.4 m3) ein Vielfaches des für die vorgesehene Heulage-
rung benötigten Platzes aufweist. Zusätzlich bietet das OG über der Kniestock-
höhe ein Volumen von ca. 12 m3 (= 1.4 m x 3.4 m x 5 m = 11.9 m3 [ohne Trep-
penbereich]). Nicht anzunehmen ist, dass die dort zusätzlich zur Lagerung vor-
gesehenen - vom Beschwerdeführer nicht weiter umschriebenen - "Gerätschaf-
ten für das Heuen" von KTN 001.________ viel Platz in Anspruch nehmen, zu-
mal diese Gerätschaften als Einzeleinheit in Anbetracht der nur (max.) 1 m brei-
ten Eingangstüre und des Treppenaufstiegs von ca. 0.9 m Breite ins OG relativ 
kleindimensioniert sein dürften. Nichts anderes gilt für das Erdgeschoss. Die rund 
150 Holzpfähle beanspruchen - bei angenommenen starken Dimensionen von 
15 cm x 15 cm und 1.6 m Länge - 5.4 m3 bzw. bei einer Stapelung von 15 x 
10 Pfählen auf einer Grundfläche von 2.25 m x 1.6 m eine Höhe von 1.50 m. 
Selbst unter Berücksichtigung des - indessen nur temporär - einzulagernden Hol-
zerwerkzeugs und der übrigen vom Beschwerdeführer genannten Gerätschaften 
erweist sich die Baute als überdimensioniert. Dabei ist zu berücksichtigen, dass 
die Lagerung der rund 150 Holzpfähle kein festgemauertes Gebäude bedingt, 
was die Erfahrungstatsache des bereits seit Langem bewirtschafteten Grunds-
tücks beweist. 

Die Baute erweist sich mithin als überdimensioniert und überdies, wie das AFL 
zu Recht erkannte, für die geltend gemachte Nutzung, namentlich Lagerung von 
Heu und Werkzeugen sowie Gerätschaften, höchstens bedingt geeignet; für die-
se Zweckerfüllung würde eine einfache, eingeschossige Holzständerkonstruktion 
mit Bretterverschalung genügen. Da gemäss Rechtsprechung in erster Linie zu 
prüfen ist, ob die vorgesehene Nutzung (allenfalls nach einem Umbau) in einer 
bereits vorhandenen Baute möglich ist (Urteil BGer 1C_429/2015 vom 28.9.2016 
Erw. 5.1), erscheint es im Übrigen angezeigt, dass der Beschwerdeführer für die 
Bewirtschaftung von KTN 006.________ Synergien mit den bereits auf 
KTN 002.________, L.________, und in seinem Eigentum befindlichen zwei 

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Ökonomiegebäuden nutzt. Er stellt nicht in Abrede, dass diese Gebäude ent-
sprechend für die vorgesehene, wenig Volumen beanspruchende Lagerung von 
Heuballen (max. 4 m3) bzw. Werkzeugen, Gerätschaften, Zaunmaterial etc. ge-
eignet sind (vgl. auch Vernehmlassung der Beschwerdegegner S. 4 Ziff. 8 erster 
Punk). Er hält dem lediglich sinngemäss entgegen, bei dieser Lagerungsvariante 
wäre es ihm unzumutbar, das Material zu Fuss über rund 1 km zu transportieren, 
weshalb unnötige, die Umwelt belastende Fahrten notwendig würden. Dies er-
weist sich als blosse Schutzbehauptung, zumal davon auszugehen ist, dass die 
Bewirtschaftung der beiden Grundstücke regelmässig gleichzeitig erfolgen dürfte, 
ungeachtet dessen die Anzahl zusätzlicher generierter Fahrten vernachlässigbar 
ist und die Wegstrecke sodann weder durch kommunale Naturschutzobjekte 
(namentlich 3.09; 3.14, vgl. WebGIS) noch die Wildruhezone Nr. 31.00 führt. 

7.2.7 Im Verfahren III 2014 44 vom 28. Januar 2015 betreffend die Bewilligungs-
fähigkeit des Bewirtschaftungsweges über KTN 003.________ (vgl. vorstehend 
Erw. 5.1) würdigte das Verwaltungsgericht bereits die Interessenlage des vorlie-
genden Beschwerdeführers (damals Beschwerdegegner), wobei im Vordergrund 
die Interessenlage seines Mitbeschwerdegegners stand. Das Verwaltungsgericht 
führte aus, das Interesse des vorliegenden Beschwerdeführers erscheine als 
"weniger ausgeprägt" als dasjenige seines Mitbeschwerdegegners. Gemäss dem 
regierungsrätlichen Beschwerdeentscheid müsse er die landwirtschaftliche 
Nutzfläche und den Wald nur ab und zu (vor allem in den Sommermonaten) 
aufsuchen. Wenn der Regierungsrat deswegen dem (vorliegenden) 
Beschwerdeführer ein (gleich) grosses Interesse an einer möglichst direkten 
Verbindung zwischen dem Betriebszentrum und dem Gebiet K.________ 
zugestehe, erscheine dies als fraglich, falls damit ein eigenständiger Anspruch 
auf eine Erschliessung über den umstrittenen Bewirtschaftsungsweg gemeint 
sein sollte, zumal sich die Aktivitäten hier vor allem auf die Sommermonate 
konzentrierten und die Wintererschliessung von keiner oder nur allenfalls 
marginaler Bedeutung sei. Diese (summarische) Beurteilung findet in der 
vorliegend dichten Begründung ihre Bestätigung. Bereits aufgrund der damaligen 
Erwägungen konnte der Beschwerdeführer nicht in guten Treuen von der 
Rechtmässigkeit eines Ersatzbaus ausgehen. 

7.2.8 Angesichts des Erscheinungsbildes des gemauerten Baus mit Isolations-
fenstern sowie des Ausbaustandards ist sodann die naheliegende Gefahr der 
Nutzung als Ferien- bzw. zumindest Wochenend- oder Freizeithaus (vgl. Fachbe-
richt Jagd und Wildtiermanagement, Gesamtentscheid S. 8 unten; Vernehmlas-
sung der Beschwerdegegner S. 8 oben) nicht von der Hand zu weisen. Zwar be-
tont der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang den fehlenden Stroman-

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schluss, fehlendes fliessendes Wasser und fehlende sanitäre Einrichtungen. Er 
ist indes auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung hinzuweisen, dass Einrich-
tungen wie Küchenkombinationen (bzw. vorliegend Tiba-Holzherd) zu nachträgli-
chen weiteren Baumassnahmen verleiten (vgl. Urteil BGer 1A.238/2003 vom 
17.6.2004 Erw. 2.3). Sowohl das EG als auch das OG eignen sich aufgrund des 
Ausbaustandards jedenfalls für einen vorübergehenden Aufenthalt, was sich be-
reits ohne Weiteres aus den vorliegenden Fotodokumentationen und Plänen er-
gibt. Der Beschwerdeführer stellt dies auch nicht in Abrede, sondern bezeichnet 
den Ausbaustandard in der Art des erstellten vielmehr als sachlich notwendig et-
wa für einen schattigen Aufenthalt, Pausen, die Zubereitung warmer Mahlzei-
ten/Getränke (Beschwerde S. 8, 10). Eine "Unterkunft" erweist sich in Nachach-
tung der Rechtsprechung namentlich aufgrund der vorliegenden strassenmässi-
gen Erschliessung als nicht nötig. 

Mit dem Regierungsrat ist ferner festzuhalten, dass es dem Beschwerdeführer 
zumutbar ist, an einzelnen Tagen fürs Mittagessen ins Betriebszentrum zurück-
zukehren oder ggf. vor Ort eine kalte Mahlzeit zu sich zu nehmen, was einer 
Vielzahl von Personen zugemutet wird. Hieran vermögen die geltend gemachten 
Distanzen (und Fahrzeiten; Beschwerde S. 9 f.) nichts zu ändern, zumal der Be-
schwerdeführer einerseits diese Distanzen motorisiert bewältigen kann, er eine 
Erschliessungsvariante (via Q.________; vgl. VGE III 2014 44 vom 28.1.2015 
Erw. 2.3) ausblendet und er für das vorliegende nachträgliche Baubewilligungs-
verfahren nichts von einer zukünftig allenfalls wegfallenden Erschliessungsvaria-
nte ableiten kann. Unbehelflich ist schliesslich der Hinweis des angeblich fehlen-
den Fahrwegrechts namentlich über das Grundstück KTN 005.________. Zum 
einen spricht nichts Stichhaltiges dagegen, dass das beschwerdeführerische Be-
fahren vom dortigen Eigentümer auch künftig geduldet werden sollte. Zum an-
dern muss KTN 005.________ auch beim "indirekten Weg über L.________" be-
fahren werden, um auf KTN 001.________ zu gelangen. 

Es ist ferner nicht davon auszugehen, dass sich der Beschwerdeführer im Winter 
zwecks Pflege des Waldes von 0.96 ha über einen längeren Zeitraum im fragli-
chen Gebiet aufhalten muss. Angesichts der Nutzung von KTN 006.________ 
(zwei Schnitte pro Jahr [1 x Heu, 1 x Emd], Rinderweide im Herbst [statt eines 
dritten Schnittes], Waldbewirtschaftung) ist die regierungsrätliche Feststellung, 
der Beschwerdeführer müsse das Gebiet nur ab und zu aufsuchen, nicht zu be-
anstanden. Der Vergandungsschutz (vgl. Beschwerde S. 25 2. Abschnitt) dürfte 
keine wesentlichen über den Heu-/Emdschnitt bzw. das Weidenlassen der Rin-
der hinausgehende zusätzlichen Arbeiten generieren (vgl. im Übrigen schon VGE 
III 2014 44 vom 28.1.2015 Erw. 5.11: "Gemäss dem regierungsrätlichen Be-
schwerdeentscheid müsse dieser [d.h. der vorliegende Beschwerdeführer] die 

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landwirtschaftliche Nutzfläche und den Wald nur ab und zu (vor allem in den 
Sommermonaten) aufsuchen […] zumal sich die Aktivitäten hier vor allem auf die 
Sommermonate konzentrieren und die Wintererschliessung von keiner oder nur 
allenfalls marginaler Bedeutung ist"). 

7.3 Zusammenfassend erweist sich die die Baute objektiv als nicht betriebs-
notwendig. Eine nachträgliche Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24 RPG 
kann für das im übrigen Gemeindegebiet gelegene Bauobjekt nicht erteilt werden 
bzw. wurde von den Vorinstanzen zu Recht versagt. 

8. Bei diesem Ergebnis erübrig(t)en sich Weiterungen betreffend Wildtier-
schutz (vgl. angefocht. RRB Erw. 6.4.2 i.f.). Das Gleiche gilt grundsätzlich hin-
sichtlich Waldabstand; diesbezüglich kann auf die Ausführungen im angefochte-
nen Beschluss (Erw. 7) verwiesen werden. Zu Recht hält der Regierungsrat unter 
Darlegung der zutreffenden Rechtsgrundlage (§ 67 Abs. 1 PBG; für die Massge-
blichkeit dieser kantonalen Bestimmung ausserhalb der Bauzone vgl. Urteil BGer 
1C_415/2014 vom 1.10.2015 Erw. 2.4 f. m.H.a. BGE 114 Ib 268 Erw. 3b i.f.; vgl. 
Muggli, a.a.O., Art. 24 N 24) fest, dass i) Bauten und Anlagen einen Mindestabs-
tand von 15 m ab Waldgrenze einzuhalten haben, ii) das bereits realisierte Bau-
vorhaben einen Waldabstand von ca. drei Metern aufweist, iii) eine Ausnahme-
bewilligung nicht erteilt worden war, iv) der Beschwerdeführer einzig darlege, der 
neue Schopf geniesse Bestandesschutz und die Waldabstandsvorschriften kä-
men nicht zur Anwendung, v) das Bauvorhaben indes nicht unter die Besitz-
standsgarantie falle. Im Verwaltungsbeschwerde- wie im Verwaltungsgerichtsver-
fahren trägt der Beschwerdeführer keine Gründe vor, inwiefern sich die Ge-
währung einer Ausnahmebewilligung zur Waldabstandsunterschreitung rechtfer-
tigen würde (vgl. Beschwerde S. 27 oben). Solche Gründe sind auch nicht er-
sichtlich. Eine nachträgliche (Ausnahme-)Baubewilligung kann somit auch auf-
grund der beträchtlichen, unzulässigen Waldabstandsunterschreitung nicht erteilt 
werden. 

9.1 Der Beschwerdeführer beanstandet schliesslich die (vom Regierungsrat 
angepassten) Wiederherstellungsmassnahmen. Es werde bestritten, dass er 
Kenntnis von der Bewilligungspflicht gehabt habe; von Bösgläubigkeit könne kei-
ne Rede sein (Beschwerde S. 27 Mitte). Die Besitzstandsgarantie erlaube ihm, 
den Fortbestand des Schopfs zu sichern. Die Abweichungen von der alten 
Schopf-Baute seien als gering und unbedeutend zu qualifizieren, erst Recht, 
wenn der Tiba-Holzofen ausgebaut werde, wozu er bereit wäre. Es könne nicht 
angehen, auf die Bauweise bzw. Materialisierung im Innenbereich abzustellen, 
denn es sei keinerlei Nutzungsintensivierung mit dem neuen Schopf verbunden. 

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Weder raumplanungsrechtliche Interessen noch das angebliche und bestrittene 
Auerhuhnbiotop oder die weit entfernte Wildruhezone würden die landwirtschaft-
lichen Interessen des Beschwerdeführers sowie die agrarpolitischen Interessen 
an einer langfristigen Bewirtschaftung des Grundstücks überwiegen, zumal der 
Schopf seit Jahrzehnten bestehe und seit jeher der Landwirtschaft gedient habe 
(S. 28 2. Abschnitt). 

9.2.1 Die Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands bedeu-
tet eine Eigentumsbeschränkung und ist folglich nur zulässig, wenn sie auf einer 
gesetzlichen Grundlage beruht (vgl. § 87 Abs. 2 PBG), im öffentlichen Interesse 
liegt und verhältnismässig ist (Art. 36 BV; vgl. Ruoss Fierz, Massnahmen gegen 
illegales Bauen, Zürich 1999, S. 146 ff.).

9.2.2 Der Anordnung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands kommt 
gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts massgebendes Gewicht für 
den ordnungsgemässen Vollzug des Raumplanungsrechts zu. Werden ausser-
halb der Bauzone illegal errichtete, dem RPG widersprechende Bauten nicht be-
seitigt, sondern auf unabsehbare Zeit geduldet, so wird der erwähnte fundamen-
tale Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet in Frage gestellt und 
rechtswidriges Verhalten belohnt. Aus dem Trennungsgrundsatz, der als unge-
schriebenes Verfassungsrecht gilt und mit der RPG-Revision vom 15. Juni 2012 
ausdrücklich als Ziel der Raumplanung in Art. 1 Abs. 1 RPG verankert wurde, 
folgt, vereinfacht gesagt, ein Bauverbot ausserhalb der Bauzone. Diese soll von 
allen nicht landwirtschaftlichen und nicht standortgebundenen Bauten freigehal-
ten werden. Formell rechtswidrige Bauten, die nachträglich nicht bewilligt werden 
können, müssen deshalb grundsätzlich beseitigt werden (BGE 136 II 359 Erw. 6 
mit Hinweisen; Urteil BGer 1C_469+483/2019 vom 28.4.2021 Erw. 5.5 [zur. Pu-
blikation vorgesehen]). Bei der Anordnung des Abbruchs bereits erstellter Bauten 
sind indessen die allgemeinen Prinzipien des Verfassungs- und Verwaltungs-
rechts zu beachten. Zu ihnen gehören namentlich das öffentliche Interesse und 
die Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV) sowie der Grundsatz von Treu und 
Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV). Die Anordnung der Wiederherstellung des 
rechtmässigen Zustands kann insbesondere unterbleiben, soweit diese unver-
hältnismässig wäre. Überdies können Gründe des Vertrauensschutzes der Wie-
derherstellung entgegenstehen, oder sie kann innerhalb der Bauzone aufgrund 
des Zeitablaufs verwirkt sein (BGE 136 II 359 Erw. 6-10). Ausserhalb der Bauzo-
ne hingegen verwirkt der Wiederherstellungsanspruch zufolge Zeitablauf (nach 
30 Jahren) nicht, wobei speziellen Situationen des Vertrauensschutzes mit 
massgeschneiderten Lösungen im Einzelfall Rechnung getragen werden kann 
(Urteil BGer 1C_469+483/2019 vom 28.4.2021 [zur. Publikation vorgesehen] 

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Erw. 5.5 f. insbesondere). Bei der Prüfung, ob ein Abbruch im öffentlichen Inter-
esse liegt und verhältnismässig ist, ist den kommunalen und kantonalen Behör-
den ein gewisser Ermessensspielraum zuzugestehen, wenn es um die Beurtei-
lung lokaler Gegebenheiten geht und sich ausgesprochene Ermessensfragen 
stellen (vgl. Urteil BGer 1C_406/2012 vom 5.2.2013 Erw. 3.2).

9.2.3 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Wiederherstellungs-
massnahmen bei Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone ist streng (vgl. 
Urteile BGer 1C_179/2013 vom 15.8.2013 betreffend den Rückbau des gegenü-
ber dem für eine hobbymässige Pferdehaltung bewilligten, aber mit der doppelten 
Fläche realisierten Allwetterplatzes [auf die von der Tierschutzgesetzgebung 
empfohlene Fläche]; 1C_270/2014 vom 4.6.2014 betreffend die Entfernung eines 
rund 1.5 m hohen Zauns mit Pfosten in der Höhe von 1.7 m bis 1.8 m in der 
Landwirtschaftszone; 1C_43/2015 vom 6.11.2015 betreffend Rückbau von sechs 
nicht bewilligten Pfählen, die im Rahmen der bewilligten Erneuerung eines 
Bootshafens in den See gerammt worden waren, um daran Boote befestigen zu 
können; 1C_533/2015 vom 6.1.2016 betreffend Rückbau eines Sitzplatzes mit 
Pergola, Stützmauern, Gartenzaun etc. bei geltend gemachten Wiederherstel-
lungskosten von Fr. 50'000.-- bis Fr. 100'000.-- und einem durch den Rückbau 
verursachten Wertverlust des Grundstückes von Fr. 100'000.-- [und mehr]; BGE 
111 Ib 213 "Gontenschwil": Widerruf der konsumierten Baubewilligung für ein 
Haus in der Landwirtschaftszone mit einem damit verbundenen Vermögensver-
lust von Fr. 2 Mio. zuzüglich Abbruch- und Wiederherstellungskosten).

9.3.1 Vor dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit hält ein Grundrechtseingriff 
stand, wenn er zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und erforderlich 
ist und das verfolgte Ziel in einem vernünftigen Verhältnis zu den eingesetzten 
Mitteln (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne; Zumutbarkeit), d.h. den zu sei-
ner Verwirklichung notwendigen Freiheitsbeschränkungen, steht (BGE 128 I 1 
Erw. 3e/cc). 

Die Eignung beschlägt die Frage, ob die behördlich angeordnete Wieder-
herstellungsmassnahme für das Erreichen des im öffentlichen (oder privaten) In-
teresse liegenden Zieles überhaupt zweckdienlich ist (vgl. Wiederkehr, in: Wie-
derkehr/Richli, Praxis des allgemeinen Verwaltungsrechts, 2012, Rz. 1778). Un-
ter dem Aspekt der Erforderlichkeit ist das mildestmögliche Mittel zu ergreifen, 
d.h. die Massnahme darf in sachlicher, räumlicher, zeitlicher und personeller Hin-
sicht nicht über das Notwendige hinausgehen (Wiederkehr, a.a.O., Rz. 1793). 

9.3.2 Die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands (einer nicht bewilligten 
und nicht bewilligungsfähigen Baute) kann unverhältnismässig sein, wenn die 

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Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die Wiederherstellung nicht 
im öffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn der Bauherr in gutem Glauben an-
genommen hat, die von ihm ausgeübte Nutzung stehe mit der Baubewilligung im 
Einklang, und ihre Fortsetzung nicht schwerwiegenden öffentlichen Interessen 
widerspricht (BGE 132 II 21 Erw. 6). Auf den Grundsatz der Verhältnismässigkeit 
kann sich auch ein Bauherr berufen, der nicht gutgläubig gehandelt hat. Er muss 
aber in Kauf nehmen, dass die Behörden aus grundsätzlichen Erwägungen, näm-
lich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baulichen Ordnung, dem Interesse 
an der Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands erhöhtes Gewicht bei-
messen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur 
in verringertem Masse berücksichtigen (BGE 132 II 21 Erw. 6.4; vgl. Urteil BGer 
1C_171/2017 vom 3.10.2017 Erw. 5.1 i.S. M. vs. Bau- und Umweltbehörde Ein-
siedeln; 1C_342/2014 vom 23.3.2015 Erw. 5.4 i.S. B. vs. Gemeinderat Lachen).

9.4 Mit § 87 Abs. 2 PBG ist die gesetzliche Grundlage für den angeordneten 
Rückbau zweifelsfrei gegeben. 

9.5.1 Die angeordneten Massnahmen sind grundsätzlich zur Wiederherstellung 
des rechtmässigen Zustandes geeignet, wie dies der Regierungsrat zu Recht 
festhält (vgl. hierzu angefocht. RRB Erw. 8.3). Zu prüfen sind die Erforderlichkeit 
und die Verhältnismässigkeit im engeren Sinn (Zweck-Mittel-Relation).

9.5.2 Im Lichte der Erforderlichkeit stellt sich - wie betreffend den Beseitigungs-
revers auf landwirtschaftlichen Ökonomiegebäuden (vgl. VGE III 2018 97 vom 
21.9.2018 Erw. 5.5.3) - spezifisch die Frage, ob nicht das mildere Mittel des 
Benützungsverbots, wie es gemäss Art. 16b Abs. 1 RPG bei Wegfall der zonen-
konformen Nutzung von Bundesrechts wegen gilt, oder allenfalls ein zusätzlich 
angeordnetes Zweckänderungsverbot, welches die Umnutzung nach Art. 24-24d 
RPG unterbindet, ausreichen würde. Entscheidend ist, ob eine erhöhte Gefahr 
für eine raumplanerisch unerwünschte Umnutzung des Ökonomiegebäudes zu 
nicht zonenkonformen Nutzungen besteht oder ob bei Wegfall dieser Nutzung 
besonders gewichtige Interessen für den Rückbau des Gebäudes sprechen. Dies 
kann aufgrund der Lage und örtlichen Situation oder auch der Art des Gebäudes 
der Fall sein. Gegen ein blosses Nutzungsverbot können beispielsweise die Situ-
ierung in einem landschaftlich sensiblen Gebiet, ein grosses Gebäudevolumen 
oder die Nähe zum Siedlungsgebiet mit Ausfransung in die Landwirtschaftszone 
oder die Situation oder die Struktur des betreffenden Landwirtschaftsbetriebes 
(z.B. absehbare Betriebsaufgabe) oder die Verhinderung von Rechtsumgehun-
gen sprechen (vgl. Jäger, Beseitigungsrevers bei landwirtschaftlichen Ökono-
miegebäuden, in: ZBl 2014, S. 115 ff., S. 129 f. lit. bb). Hinsichtlich der 

31

Erforderlichkeit der Wiederherstellungsmassnahme gilt es mitzuberücksichtigen, 
dass unter Umständen bereits ein Teilrückbau zu einem rechtmässigen Zustand 
führen kann oder die durch den Teilrückbau verbleibende materielle 
Baurechtswidrigkeit minimal ist und sich der vollständige Rückbau deshalb als 
unverhältnismässig erweisen könnte (vgl. VGE III 2020 192 vom 29.3.2021 
Erw. 3.4.3).

9.5.3 Dass die errichtete Baute nicht unter den verfassungsrechtlichen und er-
weiterten Besitzstandsschutz fällt, wurde aufgezeigt. Es kann dem Beschwerde-
führer nicht gefolgt werden, dass die vorliegenden Abweichungen im Vergleich 
zum vorbestehenden Schopf lediglich gering und unbedeutend seien, zumal 
massgebliche vorbestehende Bauteile (Gimwand) mit der Backsteinmauer und 
nicht vorbestehenden Fenstern gerade nicht durch gleichartige Elemente ersetzt 
wurden (vgl. Urteil BGer 1C_283/2017 vom 23.8.2017 Erw. 4.2). Vielmehr ist das 
Gegenteil der Fall. Entscheidend ist vorliegend, dass das bereits erstellte Gebäu-
de nicht (mehr) als Ökonomiegebäude zu betrachten ist. Mithin besteht aufgrund 
der Art des Gebäudes und angesichts des - wie ebenfalls aufgezeigt - nicht er-
forderlichen Ausbaustandards die erhöhte Gefahr für weitere Baumassnahmen 
und eine unerwünschte Nutzung. Da das als Ferien-, Wochenend- bzw. (mindes-
tens) Freizeithaus in Erscheinung tretende Gebäude für die künftige landwirt-
schaftliche Nutzung nicht betriebsnotwendig bzw. aufgrund zweier weiterer Öko-
nomiegebäude in zumutbarer Nähe, welche zumindest vorübergehend für die 
Bewirtschaftung von KTN 001.________ genutzt werden können, entbehrlich ist, 
wäre mit einem Zuwarten nichts gewonnen; der gegenwärtige rechtswidrige Zu-
stand bliebe lediglich bei gleich bleibender Gefahr unzulässiger Nutzung beste-
hen. Mildere Massnahmen - die im Übrigen nicht, jedenfalls nicht substantiiert 
beantragt werden, erweisen sich im Unterschied zum angeordneten Abbruch als 
nicht geeignet, den bestehenden rechtswidrigen Zustand zu beseitigen, und 
kommen daher nicht in Frage (vgl. Urteil BGer 1C_325/2018 vom 15.3.2019 
Erw. 8.6), zumal die Einhaltung eines Nutzungsverbots (i.S. eines Verbots der 
Nutzung als Unterkunft) - wenn überhaupt - nur mit grossem Aufwand kontrolliert 
werden und daher ein Benützugsverbot nur schwer durchsetzbar wäre (Urteile 
BGer 1C_283/2017 vom 23.8.2017 Erw. 4.1; 1C_126/2016 vom 30.8.2016 
Erw. 4.3 m.H.).

Anzufügen ist, dass der Regierungsrat die Erforderlichkeit für eine uneinge-
schränkte Rückbauverpflichtung als zu weit gehend betrachtet hat, was der be-
schwerdeführerischen Eventualbegründung im Verwaltungsbeschwerdeverfahren 
entspricht (Vgl. Vi-act. I-01 S. 28 Mitte). Der Beschwerdeführer müsse die Gele-
genheit haben bzw. er müsse ein überarbeitetes Baugesuch für die Sanierung 

32

des bisher bestehenden Schopfs ein(zu)reichen oder er müsse das Gebäude 
vollständig zurückbauen (angefocht. RRB Erw. 8.3, 9.1 und Disp.-Ziff. 1). Es ist 
zwar fraglich, ob diese Rechtsauffassung zutrifft. Namentlich wäre zu prüfen, ob 
mit dem Neubau eines Gebäudes, das sich - wie vorliegend - nicht auf das Wie-
deraufbaurecht stützt, nicht implizit das Wiederaufbaurecht betreffend die vorbe-
stehende Baute untergeht (das Wiederaufbaurecht insofern grundsätzlich vernei-
nend: Vernehmlassung des Sicherheitsdepartements S. 2 Ziff. 5; Erw. 6.2 hiervor 
m.H.a. Waldmann, in: FHB Öffentliches Baurecht, Rz. 6.62; vgl. Gisler, Das Wie-
deraufbaurecht, unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse im Kanton 
Schwyz, Zürich, 2003, S. 103 ff.). Indes ist dieser Frage nicht weiter nach zu ge-
hen. Würde das Wiederaufbaurecht untergehen, müsste dies zu einer Ver-
schlechterung (reformatio in peius) zu Ungunsten des Beschwerdeführers führen. 
Eine solche ist vor Verwaltungsgericht, das an die Parteianträge gebunden ist 
und weder zu Gunsten noch zu Ungunsten der Parteien über deren Begehren 
hinausgehen darf (§ 58 VRP), nicht zulässig (vgl. VGE III 2018 97 vom 21.9.2018 
Erw. 5.5.3). 

9.6 Der Beschwerdeführer macht betreffend (Un-)Zumutbarkeit geltend, die 
Wiederherstellungsmassnahmen bedeuteten für ihn einen übermässigen finanzi-
ellen Aufwand. Durch den Abriss verliere er praktisch das ganze verbaute Mate-
rial und für den Bau der Holzkonstruktion müsse er ein Holzbauunternehmen 
"anheuern". 

Es ist indes nicht ersichtlich, dass die Rückbaumassnahmen mit unzumutbar ho-
hen Kosten verbunden wären; solche werden auch nicht substantiiert aufgezeigt. 
Der Beschwerdeführer machte auch vor dem Regierungsrat nicht, jedenfalls nicht 
substantiiert, geltend, die mutmasslichen Rückbaukosten nicht tragen zu können 
(vgl. Verwaltungsbeschwerde S. 22, S. 28, vgl. immerhin Replik vom 25.1.2021 
S. 11 Mitte) bzw. er forderte demgegenüber - wie erwähnt - im Sinne einer Even-
tualbegründung die vom Regierungsrat gewährte Möglichkeit des Rückbaus auf 
das bisherige Ausmass. Bereits damals musste ihm jedoch klar sein, dass dies 
einen Baumaterialverlust und ggf. das Engagieren eines Holzbauunternehmens 
mit sich bringt. 

Im Übrigen handelte der Beschwerdeführer entgegen seiner Darstellung nicht 
gutgläubig; zufolge der Teilnahme an anderen (Rechtsmittel-)Verfahren (vgl. 
VGE III 2012 194 vom 3.4.2012 und VGE III 2014 44 vom 28.1.2015) betreffend 
Bautätigkeit ausserhalb der Bauzone - in demselben Gebiet - musste ihm die 
Baubewilligungspflicht ohne Weiteres bewusst gewesen sein. 

Weitere Vorbringen bezüglich Zumutbarkeit macht der Beschwerdeführer nicht 
substantiiert geltend. Soweit er einzig zusätzlich ins Feld führt, die Nutzung der 

33

Ökonomiegebäude auf KTN 002.________, L.________, seien für die Bewirt-
schaftung von KTN 001.________, Altendorf, nicht zweckmässig, kann auf das 
bereits hierzu Gesagte verwiesen werden. 

Unter Berücksichtigung dessen sowie infolge des hohen Gewichts des Prinzips 
der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet ist es nicht zu beanstanden, wenn 
die Vorinstanz die - von ihr angepassten - Rückbaumassnahmen insgesamt als 
zumutbar beurteilt hat.

9.7 Die vom Regierungsrat angeordneten Wiederherstellungsmassnahmen er-
weisen sich mithin als verhältnismässig und sind entsprechend als rechtmässig 
zu bestätigen. 

10. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
daher abzuweisen.

11.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten für das verwal-
tungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen 
sowie Kosten der öffentlichen Verhandlung und Kosten des Zwischenbescheids 
III 2021 130 vom 28.7.2021) von insgesamt Fr. 3'500.-- dem Beschwerdeführer 
aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). 

11.2 Ebenfalls dem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer 
den beanwalteten Beschwerdegegnern eine Parteientschädigung auszurichten 
(§ 74 Abs. 1 VRP). Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für 
Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentli-
cherweise für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 ei-
nen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungs-
kriterien erwähnt, unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insge-
samt Fr. 3'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) festgesetzt.

34

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen sowie Kosten der öffentlichen Verhandlung 
und Kosten des Zwischenbescheids III 2021 130 vom 28.7.2021) von ins-
gesamt Fr. 3'500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 
5. Mai 2021 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt. Der Be-
schwerdeführer hat die Restanz von Fr. 1'000.-- innert 30 Tagen seit Zu-
stellung des Entscheids auf das Postkonto 60-22238-6 des Verwaltungsge-
richts zu überweisen. 

3. Der Beschwerdeführer hat den beanwalteten Beschwerdegegnern eine 
Parteientschädigung von Fr. 3'000.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu be-
zahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegner (2/R)
- den Gemeinderat Altendorf (R)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB)
- das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), 3003 Bern (A)
- und das Bundesamt für Umwelt (BAFU), 3003 Bern (A).

Schwyz, 13. September 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

35

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 16. September 2021