# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5b75e9fc-ad8f-5d26-991e-f9ea41def9f4
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-11
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 11.09.2018 I 2018 59
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-59_2018-09-11.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 59

Entscheid vom 11. September 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Non-Show-Pauschale / Art. 45 Abs. 3 
ATSG)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________1962, Mutter von 3 zwischenzeitlich erwach-
senen Kindern) hatte sich am 5. Januar 2001 (damals mit Wohnsitz in ________ 
SO) für einen Rentenbezug angemeldet (eine Anmeldung für eine Hilflosenent-
schädigung folgte am 3.10.2002, IV-act. 4, 12). Die IV-Stelle Solothurn teilte ihr 
(am 21.11.2001) mit, es sei eine medizinische Abklärung beim Ärztlichen Begut-
achtungsinstitut D.________ nötig. Diese Mitteilung enthielt einen Hinweis, dass 
sinngemäss bei Ablehnung dieser Abklärung eine beschwerdefähige Verfügung 
verlangt werden könne (Vi-act. 10). Am 8. November 2002 erhielt die IV-Stelle 
Solothurn von der Gutachterstelle die Mitteilung, A.________ sei nicht zur Ab-
klärung erschienen (IV-act. 17). Der Hausarzt Dr.med. E.________ erläuterte in 
einem der IV-Stelle am 15. November 2002 eingegangenen Schreiben, 
A.________ habe am 19. September 2002 einen Autounfall erlitten und sei ge-
sundheitlich reduziert, weshalb es sinnvoll sei, die Abklärungen in AX._______ 
um einige Monate zu verschieben (IV-act. 18). 

Mit Verfügung vom 4. April 2003 hat die IV-Stelle Solothurn für die Auswirkungen 
einer Amblyopie mit Wirkung ab 1. September 2001 eine Hilflosenentschädigung 
leichten Grades zugesprochen (IV-act. 27). Am 17. September 2003 wurde das 
Gutachten der D.________ erstattet mit dem sinngemässen Ergebnis, dass mul-
tiple Beschwerden und unklare Befunde bestünden, weshalb derzeit noch keine 
Aussage hinsichtlich einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit möglich sei. Die 
D.________-Gutachter schlugen medizinische Massnahmen vor sowie eine 
Reevaluation der Arbeitsunfähigkeit in 1 bis 2 Jahren (IV-act. 30-26/27). 

Das zweite D.________-Gutachten (mit Untersuchungen vom 2. und 3. März 
2005) folgte am 20. April 2005 (IV-act. 56). Mit Verfügung vom 14. Juni 2005 hob 
die IV-Stelle Solothurn die bislang gewährte Hilflosenentschädigung leichten 
Grades auf (IV-act. 62). Eine dagegen erhobene Einsprache wurde am 12. Okto-
ber 2005 abgewiesen (IV-act. 74). 

In der Zwischenzeit hatte die IV-Stelle Solothurn A.________ mit Verfügung vom 
28. September 2005 auf der Basis eines ermittelten IV-Grades von 61% mit Wir-
kung ab 1. Januar 2005 eine Dreiviertelsrente zugesprochen (IV-act. 73). Zudem 
wurde die bislang zur IV-Rente des (damaligen) Ehemannes ausbezahlte Zusatz-
rente (sowie Kinderrenten) teilweise zurückgefordert (IV-act. 71). 

Am 11. Januar 2007 ist das Scheidungsurteil des Amtsgerichts ________ in 
Rechtskraft erwachsen. Mit Verfügung vom 5. April 2007 hat die IV-Stelle Solo-
thurn einen IV-Grad von 85% ermittelt sowie die bisherige Dreiviertelsrente auf 
eine ganze IV-Rente erhöht (IV-act. 117).

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In einer weiteren Verfügung vom 17. Juli 2009 hat die IV-Stelle Solothurn 
A.________ mit Wirkung ab 1. Dezember 2008 eine Hilflosenentschädigung mitt-
leren Grades zugesprochen (Vi-act. 157).

B. Nach dem Umzug nach F.________ (zusammen mit der Tochter 
B.________ und deren Sohn, vgl. IV-act. 191-3/8) ging am 1. Oktober 2012 bei 
der IV-Stelle Schwyz eine Anmeldung zum Bezug eines Assistenzbeitrages ein 
(IV-act. 166). Nach diversen Abklärungen erachtete der RAD-Arzt Dr.med. 
C.________ (Allgemeinmedizin FMH) am 26. Februar 2013 ein psychiatrisches 
Konsilium durch den RAD-Psychiater Dr.med. G.________ als angebracht (IV-
act. 177-2/3). Nachdem es A.________ abgelehnt hatte, sich von einem Mann 
psychiatrisch untersuchen zu lassen, empfahl Dr. G.________ die Einholung ei-
nes psychiatrischen Gutachtens durch die Psychiaterin med.pract. H.________ 
(Zürich, IV-act. 177-3/3 i.V.m. 178, 179). Mit Schreiben vom 16. Dezember 2013 
ersuchte A.________ um Festlegung einer Gutachterin im Raum Schwyz/ Zug, 
weil ihr die Fahrt nach Zürich zu anstrengend sei (IV-act. 180). Daraufhin verfüg-
te die IV-Stelle am 19. Dezember 2013, dass an einer Begutachtung durch 
med.pract. H.________ festgehalten werde (IV-act. 182). Mit Schreiben vom 12. 
Februar 2014 hat die vorgesehene Gutachterin A.________ zu einer am 28. Fe-
bruar 2014 vorgesehenen Abklärung eingeladen (IV-act. 187-2/2). In der Folge 
erklärte sich die IV-Stelle damit einverstanden, die Abklärungsgespräche mit 
A.________ durch die vorgesehene Gutachterin in einem Raum der IV-Stelle in 
Schwyz durchführen zu lassen (IV-act. 193). Die ursprünglich für den 10. und 12. 
März 2014 vorgesehenen Termine (IV-act. 193-4/5 unten) mussten wegen 
Krankheit auf Mitte April 2014 verschoben werden (IV-act. 194). Am 5. Dezember 
2014 teilte die IV-Stelle A.________ mit, es bestehe unverändert Anspruch auf 
eine Hilflosenentschädigung mittleren Grades (IV-act. 209). Am 28. Mai 2015 hat 
med.pract. H.________ ein 44 Seiten umfassendes psychiatrisches Gutachten 
erstattet (IV-act. 227). Am 9. Juli 2015 teilte die IV-Stelle A.________ mit, dass 
die Kosten für die leihweise Abgabe eines Rollstuhls im Betrage von rund Fr. 
7'000.-- übernommen werden (IV-act. 230). 

C. Mit Schreiben vom 1. Dezember 2015 forderte die IV-Stelle (gestützt auf 
das psychiatrische Gutachten vom 28. Mai 2015 sowie u.a. unter Hinweis auf die 
Schadenminderungspflicht) von A.________, sich stationär in einer geeigneten 
Klinik behandeln zu lassen (IV-act. 237). Die behandelnde Psychiaterin Dr.med. 
J.________ empfahl am 14. Dezember 2015 eine Behandlung in der Schmerz-
klinik des I.________ (IV-act. 239). Mit Eingabe vom 22. Dezember 2015 lehnte 
A.________ es (aus gesundheitlichen Gründen) ab, sich stationär behandeln zu 
lassen (IV-act. 241). 

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D. In der Folge teilte die IV-Stelle Schwyz A.________ am 15. März 2016 mit, 
dass eine bidisziplinäre medizinische Untersuchung (psychiatrisch und orthopä-
disch) bei der Gutachterstelle AD.________ angebracht sei. Zudem wurden die 
Namen der Gutachter bekanntgegeben und es wurde auf die Mitwirkungspflich-
ten sowie die Folgen bei fehlender Mitwirkung hingewiesen (vgl. IV-act. 247). 
Nach der Auftragserteilung am 5. April 2016 (IV-act. 249) hat die Gutachterstelle 
mit Schreiben vom 21. Juni 2016 A.________ für geplante Untersuchungen am 
14. und 18. Juli 2016 eingeladen (IV-act. 250). Am 12. Juli 2016 teilte 
A.________ telefonisch mit, dass sie die Termine nicht wahrnehmen könne (IV-
act. 251). Am 29. September 2016 folgte ein zweites Aufgebot für Untersu-
chungstermine am 20. und am 31. Oktober 2016 (IV-act. 253). Dr.med. 
K.________ (Facharzt für Orthopädie________) plädierte in einem bei der IV-
Stelle am 5. Oktober 2016 eingegangenen Schreiben für eine Verschiebung der 
Begutachtung um drei Monate (IV-act. 254). Daraufhin stornierte die IV-Stelle die 
im Oktober 2016 vorgesehene Begutachtung, wobei sie die Kosten der Gut-
achterstelle für die kurzfristige Terminabsage zu übernehmen hatte (IV-act. 256).

E. Mit Schreiben vom 2. Februar 2017 berichtete Dr.med. K.________ der IV-
Stelle wie folgt über den Gesundheitszustand von A.________ (IV-act. 260, 
Schreibweise - abgesehen vom Namen - gemäss Original):

Aus medizinischer Sicht ist die Gutachtung zur Feststellung eines Assistenzbetra-
ges nach wie vor mit erheblichen gesundheitlichen Belastungen und Anstrengun-
gen für Frau ________ verbunden. Auch wenn sich der Allgemeinzustand in den 
letzten 3 Monaten stabilisiert hat, ist sie nach wie vor erheblich eingeschränkt in ih-
rer Mobilität und Selbständigkeit. Sie wird selbst auf die Begutachtung zu verzich-
ten. Eine entsprechende Verzichtserklärung wird die Patientin einreichen.

In einem per 14. Februar 2017 datierten und am 20. Februar 2017 bei der IV-
Stelle eingegangenen Schreiben hat A.________ ihr Begehren um Zusprechung 
eines Assistenzbeitrages zurückgezogen (IV-act. 262f.). 

F. Nach einer Prüfung der IV-Akten empfahl der RAD-Arzt Dr.med. univ. 
Dr.phil. AE.________ (FMH Psychiatrie etc.) die Einholung eines polydiszi-
plinären Gutachtens mit den Fachrichtungen Neurologie, Psychiatrie, Innere Me-
dizin, Neuropsychologie und Orthopädie (IV-act. 266-7/7). Mit Schreiben vom 21. 
März 2017 informierte die IV-Stelle A.________ über die geplante Begutachtung 
(IV-act. 268). Der Begutachtungsauftrag wurde (via SuisseMED@P) der Gut-
achterstelle AD.________ zugelost (IV-act. 272), was A.________ von der IV-
Stelle mit Schreiben vom 21. April 2017 (inkl. Namen der Gutachter) mitgeteilt 
wurde (IV-act. 275). Mit Eingaben vom 3. Mai 2017 und vom 31. Mai 2017 liess 
A.________ durch einen Rechtsanwalt Einwände gegen die geplante Begutach-
tung erheben (IV-act. 278, 283). Nachdem die IV-Stelle mit Verfügung vom 20. 

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Oktober 2017 das Gesuch um Gewährung eines unentgeltlichen Rechtsbei-
stands im Verfahren vor der IV-Stelle abgelehnt hatte (IV-act. 288), hat der 
Rechtsanwalt das Mandat niedergelegt (IV-act. 297). Ebenfalls am 20. Oktober 
2017 hatte die IV-Stelle verfügt, dass an einer Abklärung durch die Gutachterstel-
le AD.________ festgehalten werde (IV-act. 289). Mit Schreiben vom 20. Oktober 
2017 setzte die AD.________ die Termine für ambulante Untersuchungen auf 
den 17. November 2017, 2. Dezember 2017 und 5. Dezember 2017 (jeweils für 
die 2. Tageshälfte) fest (IV-act. 291). Mit Schreiben vom 8. November 2017 an 
die IV-Stelle ersuchte der Hausarzt Dr.med. M.________ (FMH Allg. Innere Me-
dizin, ________) für seine Patientin A.________ sinngemäss um Ersetzung der 
vorgesehenen Gutachtern durch weibliche Gutachterinnen (IV-act. 294). Am 20. 
November 2017 erhielt die IV-Stelle die telefonische Mitteilung, dass A.________ 
am 17. November 2017 bei der Gutachterstelle nicht erschienen sei (IV-act. 296).

G. Mit Schreiben vom 15. Januar 2018 an die Gutachterstelle stimmte die IV-
Stelle dem Vorschlag der Gutachter zu, dass bei allen medizinischen Untersu-
chungen eine weibliche Person (aus dem Hilfspersonal) anwesend sein solle 
(vgl. IV-act. 300 i.V.m. IV-act. 298 und 299). Auf eine solche Begleitung wurde in 
der Einladung der Gutachterstelle vom 8. März 2018 (für ambulante Untersu-
chungen am 16., 20. und 23. März 2018) ausdrücklich hingewiesen (IV-act. 301). 
Am 15. März 2018 teilte die Tochter von A.________ der IV-Stelle telefonisch 
mit, ihre Mutter sei krank und es werde noch ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis zu-
gestellt (IV-act. 304). Ein solches vom Hausarzt am 15. März 2018 unterzeichne-
tes Arbeitsunfähigkeitszeugnis für den Zeitraum vom 15. bis zum 19. März 2018 
ging am 20. März 2018 bei der IV-Stelle ein (IV-act. 32). Am 21. März 2018 teilte 
die Gutachterstelle der IV-Stelle telefonisch mit, dass A.________ den Termin 
vom 20. März 2018 nicht eingehalten habe (IV-act. 303). Daraufhin forderte die 
IV-Stelle mit Schreiben vom 21. März 2018 die Procap March-Höfe (eine regiona-
le Sektion des Schweizerischen Invalidenverbandes), welche von A.________ 
bevollmächtigt worden war (IV-act. 242), umgehend auf darzulegen, weshalb die 
Klientin den Termin vom 20. März 2018 bei der Gutachterstelle nicht wahrge-
nommen habe. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass A.________ den Termin 
vom 23. März 2018 einzuhalten habe (IV-act. 304). Am 27. März 2018 teilte die 
Gutachterstelle der IV-Stelle telefonisch mit, dass die Explorandin zu allen drei 
Terminen nicht erschienen sei (IV-act. 305). 

H. Mit Einschreiben vom 3. April 2018 drohte die IV-Stelle A.________ sinn-
gemäss an, die IV-Leistungen infolge Verletzung der Mitwirkungspflichten zu kür-
zen oder einzustellen. Zudem wurde ausgeführt, dass die Kosten für das Nicht-
erscheinen bei der Gutachterstelle (sogenannte Non-Show-Pauschale) wegen 

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Selbstverschuldens überwälzt würden. Die IV-Stelle räumte A.________ das 
rechtliche Gehör ein und setzte ihr Frist bis zum 20. April 2018, um sich zur Sa-
che zu äussern (IV-act. 306). Daraufhin setzte sich der Hausarzt Dr.med. 
M.________ mit Schreiben vom 9. April 2018 an die IV-Stelle für seine Patientin 
ein (IV-act. 309). Die Gutachterstelle bescheinigte der IV-Stelle mit Schreiben 
vom 7. Mai 2018, dass nur für den ersten Untersuchungstermin vom 16. März 
2018 (am Vortag) eine telefonische Absage erfolgt sei (IV-act. 313). Dieses Er-
gebnis einer Rückfrage bei der Gutachterstelle unterbreitete die IV-Stelle mit 
Schreiben vom 11. Mai 2018 A.________ und gab ihr Gelegenheit, innert 5 Ta-
gen den Nachweis zu erbringen, dass sie sich rechtzeitig für alle Untersuchungs-
termine entschuldigt habe (IV-act. 315). Daraufhin erschien die Tochter von 
A.________ am 22. Mai 2018 am Schalter der IV-Stelle und ersuchte um Erstre-
ckung der angesetzten Frist (IV-act. 316). Am 25. Mai 2018 teilte die Tochter per 
Email der IV-Stelle mit, dass ihre Mutter an den betreffenden Terminen krank 
gewesen sei und der Hausarzt dazu ein Arztzeugnis direkt an die IV-Stelle zuge-
stellt habe (vgl. IV-act. 317, 319). In einem weiteren Schreiben vom 25. Mai 2018 
setzte sich der Hausarzt für seine Patientin ein (IV-act. 318). Mit Schreiben vom 
12. Juni 2018 informierte die IV-Stelle A.________, dass an der geplanten ME-
DAS-Begutachtung festgehalten werde, wobei darauf geachtet werde, dass pro 
Woche nur ein Untersuchungstermin anfallen sollte; zudem werde bei jeder Un-
tersuchung eine weibliche Person anwesend sein. Sodann wurde auf die Folgen 
eines erneuten Fernbleibens hingewiesen (IV-act. 320). 

I. Ebenfalls am 12. Juni 2018 verfügte die IV-Stelle, dass A.________ für die 
am 20. und 23. März 2018 nicht wahrgenommenen Untersuchungstermine eine 
Non-Show-Pauschale von Fr. 1‘500.-- auferlegt werde (IV-act. 321). Mit Schrei-
ben vom 3. Juli 2018 an die IV-Stelle ersuchte der Hausarzt sinngemäss, dass 
die Verfügung vom 12. Juni 2018, wonach seiner Patientin Kosten für die ver-
passten Begutachtungstermine auferlegt wurden, ersatzlos zu widerrufen sei (IV-
act. 323). In der Antwort vom 10. Juli 2018 hielt die IV-Stelle an ihrer Verfügung 
fest und wies darauf hin, dass noch der Beschwerdeweg offen stehe. Ebenfalls 
am 10. Juli 2018 wurde beim Verwaltungsgericht Schwyz eine per 3. Juli 2018 
datierte und von A.________ unterzeichnete Beschwerde gegen die Verfügung 
vom 12. Juni 2016 eingereicht mit dem sinngemässen Begehren, dass diese Ver-
fügung aufzuheben bzw. diese überwälzten Kosten zu erlassen seien. Mit Ver-
nehmlassung vom 14. August 2018 beantragte die IV-Stelle, die Beschwerde sei 
abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführerin.

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Dazu äusserte sich die Beschwerdeführerin in einer Eingabe vom 5. September 
2018, mit welcher noch eine zusätzliche Stellungnahme des Hausarztes Dr.med. 
M.________ eingereicht wurde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 43 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 prüft der Ver-
sicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes 
wegen vor und holt die erforderlichen Auskünfte ein. Soweit ärztliche oder fachli-
che Untersuchungen für die Beurteilung notwendig und zumutbar sind, hat sich 
die versicherte Person diesen zu unterziehen (Abs. 2). Kommen die versicherte 
Person oder andere Personen, die Leistungen beanspruchen, den Auskunfts- 
oder Mitwirkungspflichten in unentschuldbarer Wiese nicht nach, so kann der 
Versicherungsträger auf Grund der Akten verfügen oder die Erhebungen einstel-
len und Nichteintreten beschliessen. Er muss diese Personen vorher schriftlich 
mahnen und auf die Rechtsfolgen hinweisen; ihnen ist eine angemessene Be-
denkzeit einzuräumen (Abs. 3).

1.2 Muss der Versicherungsträger zur Abklärung des Sachverhaltes ein Gut-
achten einer oder eines unabhängigen Sachverständigen einholen, so gibt er 
gemäss Art. 44 ATSG der Partei deren oder dessen Namen bekannt. Diese kann 
den Gutachter aus triftigen Gründen ablehnen und kann Gegenvorschläge ma-
chen.

1.3 Nach Art. 45 Abs. 1 ATSG gilt, dass der Versicherungsträger die Kosten 
der Abklärungen übernimmt, soweit er die Massnahmen angeordnet hat. Hat er 
keine Massnahmen angeordnet, so übernimmt er deren Kosten dennoch, wenn 
die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs unerlässlich waren oder Be-
standteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden. Die Kosten können der 
Partei auferlegt werden, wenn sie trotz Aufforderung und Androhung der Folgen 
die Abklärung in unentschuldbarer Weise verhindert oder erschwert hat (Abs. 3).

1.4 Nach der Regelung von Art. 45 Abs. 3 ATSG und der Praxis kommt die 
Überwälzung der Kosten von (gescheiterten) Abklärungen nur in Ausnahmefällen 
in Frage. Verlangt wird ein unentschuldbares Verhalten (Locher/Gächter, Grund-
riss des Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl., S. 552 N.71), welches über den Tat-
bestand hinausgeht, in welchem sich die Person einer Massnahme entzieht oder 
widersetzt. Vielmehr ist zusätzlich ein klarerweise zu missbilligendes, tadelnswer-
tes Verhalten verlangt, was beinhaltet, dass ein stichhaltiger Grund für das Ver-

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halten nicht erkennbar ist und dass die Person bezogen auf die nicht befolgte 
Massnahme urteilsfähig ist (vgl. Ueli Kieser in: ATSG Kommentar, 3. Auflage, 
N.38ff. zu Art. 45 ATSG, mit Verweis auf Maeschi, Kommentar zum Bundesge-
setz über die Militärversicherung, N.8 zu Art. 90 MVG). Zusammenfassend kön-
nen die Kosten überwälzt werden, wenn sich eine Person einer Untersuchung 
entzieht oder widersetzt und ein stichhaltiger Grund für dieses Verhalten nicht er-
sichtlich ist (VGE I 2017 42 vom 23. Oktober 2017 Erw. 1.3).

2. Vorliegend ist streitig und zu prüfen, ob die Vorinstanz die Kosten für die im 
März 2018 gescheiterte MEDAS-Begutachtung im Betrag von Fr. 1'500.-- (Non-
Show-Pauschale) gestützt auf Art. 45 Abs. 3 ATSG der Beschwerdeführerin 
überwälzen darf.

2.1 Die Beschwerdeführerin beruft sich vor Gericht sinngemäss darauf, dass 
sie an den von der Gutachterstelle vorgesehenen Untersuchungsterminen krank 
gewesen sei, dafür ein Arztzeugnis eingeholt und sich bei der Gutachterstelle te-
lefonisch entschuldigt habe. Falls diese Angaben uneingeschränkt zuträfen, fiele 
es nach Massgabe der dargelegten Rechtslage und Praxis ausser Betracht, der 
Versicherten Kosten für die entfallenen Untersuchungstermine aufzuerlegen.

2.2.1  Nach der Aktenlage verhält es sich so, dass die Versicherte bereits zu den 
ursprünglich am 17. November 2017, am 2. Dezember 2017 sowie am 5. De-
zember 2017 vorgesehenen Untersuchungsterminen, welche ihr mit Schreiben 
vom 20. Oktober 2017 bekanntgegeben worden waren (= IV-act. 291), nicht er-
schienen ist (vgl. IV-act. 296), ohne dass diesbezüglich ein stichhaltiger Grund 
für das Fernbleiben gegeben ist. Wohl machte der Hausarzt Dr.med. 
M.________ in einem Schreiben vom 8. November 2017 an die IV-Stelle geltend, 
dass seine Patientin „nicht von männlichen Personen untersucht werden soll“. 
Weshalb er als männlicher Hausarzt die Patientin ohne weiteres betreuen könne, 
der Patientin indessen ein männlicher Gutachter unzumutbar sei, legte dieser 
Hausarzt nicht dar. Dies ist denn auch nicht ersichtlich, nachdem den vorliegen-
den Akten zu entnehmen ist, dass die Versicherte mehrfach ohne weiteres von 
männlichen Ärzten untersucht bzw. behandelt werden konnte (vgl. IV-act. 12-4/4, 
19-13/15 = Dr.med. N.________, Augenarzt; IV-act. 16-2/22 = 
Dr.med. O.________, Radiologe; IV-act. 16-4/22 = Dr.med. P.________, FMH 
Innere Medizin; IV-act. 16-9/22 = Dr.med. Q.________ = Facharzt FMH Hand-
chirurgie; IV-act. 16-22/22 = Dr.med. R.________, Assistenzarzt Chirurgie 
Bezirksspital ________; IV-act. 18 = Dr.med. S.________, FMH Allgem. Medizin; 
IV-act. 35-3/11 = Dr. AB.________, Assistenzarzt AG.________; besonders her-
vorzuheben ist, dass das zweite D.________-Gutachten vom 20. April 2005 zur 
Zeit der gerichtlichen Trennung vom 11. März 2005 [= IV-act. 75)] erfolgte [siehe 

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IV-act. 56-30/42 = Dr.med. T.________, D.________-Gutachter; IV-act. 56-17/42 
= Dr.med. U.________, D.________-Psychiater; IV-act. 56-12/42 = Dr.med. 
V.________, D.________-Rheumatologe] und auch noch nach der gerichtlichen 
Trennung weitere Untersuchungen bzw. Behandlungen durch männliche Ärzte 
erfolgten, vgl. IV-act. 85 = Dr.med. W.________, FMH ORL; IV-act. 105-2/6 = 
Dr.med. S.________; nach der Scheidung vom 15.1.2007 [IV-act. 110]: IV-act. 
141-11/28 = Dr.med. AA.________, FMH ORL; IV-act. 175-3/19 = Dr.med. 
X.________, Facharzt, FMH Neurologie; IV-act. 205-3/4 = Co-Chefarzt Dr.med. 
Y.________, FMH Anästhesiologie; IV-act. 254-3/3 = Dr.med. Z.________, 
Facharzt für Orthopädie). Im Lichte dieser zahlreichen Untersuchungen und Be-
handlungen der Versicherten durch verschiedene männliche Ärzte kann der Ar-
gumentation des erwähnten Hausarztes, wonach sinngemäss seine Patientin 
ausschliesslich durch Gutachterinnen zu untersuchen sei, nicht gefolgt werden. 
Abgesehen davon hat die IV-Stelle die Bedenken der Beschwerdeführerin ge-
genüber männlichen Gutachtern überzeugend dadurch entkräftet, dass sie für die 
Begutachtungen jeweils die Anwesenheit einer weiblichen Person vorgesehen 
hat (vgl. IV-act. 300). 

2.2.2  Was die von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Erkrankung für die 
vorgesehenen Untersuchungstermine im März 2018 (16., 20. und 23.3.2018) an-
belangt, fällt auf, dass der Hausarzt am 15. März 2018 (= Vortag vor dem ersten 
Untersuchungstermin) gestützt auf seine an jenem Tag vorgenommene Untersu-
chung den Verdacht auf eine Grippeerkrankung („V.a. Influenze/Grippe“) äusser-
te und eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bis zum 19. März 2018 attestierte (vgl. 
IV-act. 302). Mithin war die Beschwerdeführerin am 15. März 2018 in der Lage, 
von F.________ nach AC.________ in die Praxis des Hausarztes zu gelangen. 
Ob ihr - nachdem bloss ein Verdacht auf eine Grippeerkrankung geäussert wurde 
- die am 16. März 2018 vorgesehene Untersuchung in Zürich unzumutbar gewe-
sen wäre, ist namentlich in Anbetracht der ganzen Vorgeschichte (siehe Ingress 
lit. B, C, D, F) sehr fraglich, kann hier aber letztlich deshalb offen bleiben, weil der 
Hausarzt zum einen lediglich eine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hat (was nicht 
tel quel mit der Unzumutbarkeit einer medizinischen Untersuchungshandlung 
gleichzusetzen ist). Zum andern fällt zu Ungunsten der Versicherten ins Gewicht, 
dass der Hausarzt seine Bescheinigung bis zum 19. März 2018 befristet hat. 
Damit liegen für die beiden angekündigten Untersuchungstermine vom 20. und 
23. März 2018 keine ärztlichen Bescheinigungen vor, aus welchen abgeleitet 
werden könnte, dass der damals aktuelle Gesundheitszustand keine medizini-
sche Untersuchung in Zürich zuliess. Dafür spricht insbesondere auch das 
Schreiben vom 9. April 2018, in welchem der Hausarzt der IV-Stelle berichtete, 
dass er am 15. März 2018 „eine Krankschreibung bis inkl. 19.03.2018 an die IV 

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faxen“ liess (= IV-act. 309). In diesem Schreiben machte der Hausarzt mit keinem 
Wort geltend, dass seiner Patienten medizinische Untersuchungshandlungen an 
den weiteren Terminen vom 20. und 23. März 2018 unzumutbar gewesen seien. 
Vielmehr sprach er davon, dass seine (geschwächte) Patientin „die letzten Wo-
chen immer wieder an Erkältungen“ litt, was er demnächst genauer untersuchen 
werde. Mithin erachtete er konkludent Untersuchungen als zumutbar. Auf die 
Fragestellung, weshalb nur Untersuchungen durch ihn (den Hausarzt) selbst, 
nicht aber durch einen anderen Arzt zumutbar seien, ging der Hausarzt nicht ein. 
Es bleibt aber unerfindlich, weshalb nur ein Hausarzt, nicht aber ein Gutachter 
befugt sein soll, einen angeschlagenen Gesundheitszustand zu untersuchen. 
Dies gilt erst recht, als der Hausarzt im nachgereichten Schreiben vom 3. Juli 
2018 hinsichtlich der damals festgestellten Erkältungssymptome im Wesentlichen 
„Husten“ („und in weiterer Folge Zeichen einer akuten Sinusitis“, vgl. dazu noch 
nachfolgend) erwähnte, indessen kein Fieber registrierte (vgl. IV-act. 323-1/2).

2.2.3  Sodann ergaben die von der Vorinstanz getätigten Abklärungen, dass sich 
die Versicherte lediglich für den ersten Untersuchungstermin vom 15. März 2018 
telefonisch (durch die Tochter) entschuldigen liess, während für die beiden weite-
ren Termine vom 20. und 23. März 2018 keine Absagen von Seiten der Versi-
cherten erfolgten (IV-act. 313). Mit Einschreiben vom 11. Mai 2018 räumte die IV-
Stelle der Versicherten das rechtliche Gehör ein, um zum Abklärungsergebnis, 
wonach letztere bei den beiden letzten Untersuchungsterminen unentschuldigt 
nicht erschienen sei, Stellung zu nehmen (IV-act. 315). Innert der angesetzten 
Frist liess sich die Versicherte nicht vernehmen. Am 22. Mai 2018 meldete sich 
die Tochter der Versicherten am Schalter der Vorinstanz und ersuchte um eine 
längere Frist zur Stellungnahme (IV-act. 316). Mit Email vom 25. Mai 2018 mach-
te die Tochter geltend, dass sinngemäss ihre Mutter an allen Terminen krank 
gewesen sei und diesbezüglich der Hausarzt ein Zeugnis geschickt habe. Sie 
habe das Arztzeugnis selber nicht gesehen und es sei ihr nicht bewusst gewe-
sen, dass sie selbst oder der Hausarzt dieses Zeugnis auch an die Gutachterstel-
le hätte schicken müssen (IV-act. 319). Dieser Einwand ist allein schon deshalb 
nicht zu hören, weil die Tochter selber (nur aber immerhin) den ersten Untersu-
chungstermin bei der IV-Stelle telefonisch abgesagt hatte (IV-act. 313) und somit 
ihr bzw. der Versicherten bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit klar sein musste, 
dass auch die späteren Termine - soweit keine Reisefähigkeit gegeben war - ei-
ne telefonische Absage benötigt hätten. Anzufügen ist, dass das vorinstanzliche, 
bei der Gutachterstelle eingeholte Abklärungsergebnis, wonach nur für den ers-
ten Termin, nicht aber für die beiden weiteren Termine Abmeldungen von Seiten 
der Versicherten erfolgten (= IV-act. 315), von der Beschwerdeführerin nicht in 
Frage gestellt wurde. Zu beachten ist sodann auch, dass der Hausarzt in seinem 

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Schreiben vom 3. Juli 2018 an die IV-Stelle ausführte, dass er die Patientin zu-
letzt am 22. März 2018 behandelt habe, mithin die Versicherte an diesem Tag (= 
Vortag vor dem 3. Untersuchungstermin in Zürich) reisefähig war und sich in die 
Praxis ihres Hausarztes nach AC.______ begeben konnte.

2.2.4  Am vorliegenden Zwischenergebnis, wonach die Versicherte die beiden 
Untersuchungstermine vom 20. und 23. März 2018 ohne Abmeldung verstrei-
chen liess und damit die seit langem geplanten Abklärungen unnötig erschwerte, 
vermögen die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. 
Soweit sie sich auf das Schreiben ihres Hausarztes vom 3. Juli 2018 beruft, wo-
nach letzterer damals davon ausgegangen sei, dass die Patientin „logischerwei-
se nicht an den Abklärungen teilnehmen“ könne und „danach noch mehrere Wo-
chen brauchte, um sich einigermassen zu erholen“ (vgl. IV-act. 323; analog auch 
im Schreiben des Hausarztes vom 5.9.2018), drängen sich folgende Bemerkun-
gen auf. Erstens erklärte der Hausarzt nach der Aktenlage bis zur Einreichung 
der Beschwerde nie expressis verbis, dass der Versicherten medizinische Ab-
klärungsmassnahmen unzumutbar seien (er attestierte nur eine befristete Ar-
beitsunfähigkeit). Zweitens hat er nach der Aktenlage nur eine Arbeitsunfähigkeit 
bis zum 19. März 2018 bescheinigt; eine ärztlich attestierte Verlängerung liegt 
weder vor, noch wurde sie geltend gemacht. Insbesondere führte der Hausarzt in 
seinem Schreiben vom 5. September 2018 aus:

Ich hatte das Zeugnis vom 15-19.03. attestiert - länger wäre auch unseriös bei ei-
nem derartigen Infekt.

Drittens fällt auf, dass der Hausarzt offensichtlich widersprüchlich argumentiert. 
Während er am 9. April 2018 der IV-Stelle (unter Bezugnahme auf den Unter-
such vom 15. März 2018 und die Krankschreibung bis zum 19. März 2018) be-
richtete, dass die Patientin in den letzten Wochen immer wieder an Erkältungen 
gelitten habe, so dass er „diese Woche“ (im April!) die Patientin „genau untersu-
chen und versuchen“ wolle, „das zu objektivieren“ (vgl. IV-act. 318-5/6), erklärte 
der gleiche Hausarzt rund 3 Monate später (mit Schreiben vom 3.7.2018) der IV-
Stelle, dass die Patientin (IV-act. 323, Kursivdruck nicht im Original):

mich am Vortag des ersten Abklärungstermins konsultierte aufgrund von Erkäl-
tungssymptomen mit vor allem produktivem Husten und in weiterer Folge Zeichen 
einer akuten Sinusitis zeigte, die ich jeweils behandelte, zuletzt am 22.03.2018.

Verhielte es sich so, dass die Angaben im Schreiben vom 3. Juli 2018 vollum-
fänglich zutreffen, bliebe der Hausarzt im Schreiben vom 9. April 2018 die Ant-
wort schuldig, weshalb er damals nichts von einer (bereits früher festgestellten) 
akuten Sinusitis erwähnte und stattdessen davon sprach, nach dem 9. April 2018 
eine genauere Untersuchung der Patientin vorzunehmen (was er gemäss Anga-

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ben im Schreiben vom 3. Juli 2018 gar nicht vornahm, weil der Hausarzt nun da-
von sprach, die Versicherte „zuletzt am 22.03.2018“ behandelt zu haben, IV-act. 
323). Im Lichte dieser Inkonsistenzen sind die Angaben des Hausarztes zusam-
menfassend als untauglicher Versuch zu qualifizieren, die beiden Untersu-
chungstermine vom 20. und vom 23. März 2018, für welche sich die Versicherten 
bei der Gutachterstelle nicht abmeldete, wegen Erkältungssymptomen (Husten 
etc.) als unzumutbar erklären zu lassen.

2.2.5  Des Weiteren wurde die Versicherte hinreichend auf die Folgen bei Verlet-
zung der Mitwirkungspflichten aufmerksam gemacht. Bereits mit Schreiben vom 
15. März 2016, als es um ein bidisziplinäres Gutachten ging, wurde der Versi-
cherten unmissverständlich mitgeteilt (IV-act. 247-2/2 in fine):

Sollten Sie dieser Mitwirkungspflicht nicht nachkommen, können Ihnen die hieraus 
entstehenden Mehrkosten angelastet werden.

Nachdem die Versicherte die Untersuchungstermine für das bidisziplinäre Gut-
achten zweimal verschieben liess (vgl. Ingress, lit. D), folgte am 21. April 2017 
das Aufgebot für eine polydisziplinäre medizinische Untersuchung bei der ausge-
losten Gutachterstelle. Diesem Aufgebot konnte die Versicherte folgenden aus-
drücklichen Hinweis entnehmen (IV-act. 275-172 unten):

Es ist wichtig, dass alle Termine eingehalten werden. Verhinderungen sind der 
Gutachterstelle frühzeitig zu melden. Sie erhalten dann von der Gutachterstelle 
neue Termine. Wenn die Termine in unentschuldbarer Weise nicht eingehalten 
werden, können der versicherten Person die daraus entstehenden Kosten aufer-
legt werden (Art. 45 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts (ATSG).

Im Übrigen wurde die Versicherte (via ihre damals bevollmächtige Person der 
Procap) mit Schreiben vom 21. März 2018 ausdrücklich gemahnt, den Untersu-
chungstermin vom 23. März 2018 wahrzunehmen (IV-act. 304-2/5). 

3. Aus all diesen Gründen ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz 
der Beschwerdeführerin für das Fernbleiben an den beiden Untersuchungstermi-
nen vom 20. und 23. März 2018, für welches bei der Gutachterstelle keine Ab-
meldung erfolgte und keine hinreichenden Entschuldigungsgründe vorliegen, die 
entsprechend angefallene Pauschale der Gutachterstelle auferlegt hat. An die-
sem Ergebnis vermögen sämtliche Vorbringen der Versicherten nichts zu ändern. 
Unbehelflich ist namentlich auch der Einwand der Beschwerdeführerin, sie sei 
davon ausgegangen, dass ihr Hausarzt alles regle, denn die vom Gesetzgeber 
festgelegten Mitwirkungspflichten treffen grundsätzlich die Beschwerdeführerin 
selbst als versicherte Person, welche IV-Leistungen beanspruchen will bzw. in 
casu seit Jahren IV-Rentenleistungen bezieht. Ferner kann die Beschwerdefüh-

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rerin daraus, dass der Hausarzt sie nur für den ersten Begutachtungstag krank-
geschrieben hat und der Hausarzt gemäss seinen Ausführungen im Schreiben 
vom 5. September 2018 davon ausgegangen sei, dass damit der „gesamte  Ab-
klärungsblock verschoben werden würde“, mithin auch die Begutachtungstermine 
für die Zeit nach der Krankschreibung nicht zu wahren seien, hier nichts zu ihren 
Gunsten ableiten. Analoges gilt auch für den Einwand im Schreiben vom 5. Sep-
tember 2018, wonach der gewünschte Kontakt mit dem Vertrauensarzt der IV-
Stelle nicht zustande gekommen sei. 

4. Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegründet, wes-
halb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfah-
renskosten der Beschwerdeführerin auferlegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgesetzt und der Beschwer-
deführerin auferlegt. Sie hat diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung 
dieses Entscheids auf das Postkonto Nr. 60-22238-6 des Verwaltungsge-
richts zu überweisen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen (A).

Schwyz, 11. September 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 20. September 2018

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I