# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da2a60c0-2719-5e5e-a5f1-8d063c234a76
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.05.2008 E-3192/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3192-2008_2008-05-21.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-3192/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 1 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichter Kurt Gysi, 
mit Zustimmung von Richterin Christa Luterbacher, 
Gerichtsschreiber Nicholas Swain.

X._______, geboren (...),
Nigeria,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 15. Mai 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-3192/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat im Jahre 2007 verliess und am 13. April 2008 in der Schweiz um 
Asyl ersuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und Verfahrens-
zentrum A._______ vom 24. April  2008 sowie der direkten Anhörung 
durch das BFM vom 7. Mai 2008 zur Begründung seines Asylgesuchs 
im  Wesentlichen  vorbrachte,  er  stamme  aus  dem  Dorf  B._______, 
C._______ State, habe aber seit einiger Zeit in D._______ gelebt,

dass es in seinem Heimatdorf ein auch von einflussreichen Politikern 
und Regierungsmitgliedern besuchtes Orakel gegeben habe, welchem 
regelmässig Menschenopfer dargebracht worden seien,

dass er und sein Bruder zusammen mit einer Gruppe Jugendlicher im 
Februar 2007 das Orakel zerstört  hätten, um weitere Menschenopfer 
zu verhindern,

dass Mitte oder Ende des Jahres 2007 sein Vater und sein Bruder von 
Gefolgsleuten der wichtigen Persönlichkeiten, welche jeweils das Ora-
kel angebetet hätten, umgebracht worden seien, weil seine Familie als 
Hauptverantwortliche für die Zerstörung des Orakels bezeichnet wor-
den sei,

dass, nachdem seine Mutter seinen Lehrmeister über den Tod seiner 
Familienangehörigen informiert habe, dieser seine Ausreise organisiert 
habe,

dass er zusammen mit seinem Lehrmeister nach E._____ gereist sei,

dass er von dort per Schiff in ein unbekanntes Land in Europa und von 
dort in einem LKW in die Schweiz gelangt sei,

dass er einen Reisepass besessen habe, welchen er jedoch zu Hause 
gelassen habe,

dass er ohne Reisepapiere gereist sei und auf seiner Reise nirgends 
kontrolliert worden sei,

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dass das BFM mit Verfügung vom 15. Mai 2008 – gleichentags eröffnet 
–  in  Anwendung  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  a des  Asylgesetzes  vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwer-
deführers  nicht  eintrat  und  die  Wegweisung  aus  der  Schweiz  sowie 
den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der 
Beschwerdeführer  vermöge  keine  entschuldbaren  Gründe  für  das 
Nichtvorlegen von Identitätspapieren anzugeben,

dass seine Ausführungen betreffend die Reise in die Schweiz realitäts-
fremd und unsubstanziiert seien und auch seine Angaben, weshalb er 
nicht in der Lage sei, den angeblich im Heimatland verbliebenen Rei-
sepass beizubringen, nicht zu überzeugen vermöchten,

dass im Weiteren die Asylvorbringen des Beschwerdeführers in vielen 
Punkten nicht nachvollziehbar und unsubstanziiert seien und konstru-
iert wirkten, weshalb sie als offensichtlich unglaubhaft zu bezeichnen 
seien,

dass somit zusätzliche Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlings-
eigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses nicht erfor-
derlich seien,

dass sich schliesslich weder aus der allgemeinen Lage in Nigeria noch 
aus  der  individuellen  Situation  des  Beschwerdeführers  Hinweise  für 
das Bestehen eines Wegweisungshindernisses ergeben würden,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 15. Mai 2008 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die 
Sache zur materiellen Prüfung seines Asylgesuchs an die Vorinstanz 
zurückzuweisen,

dass er ferner in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG, 
SR 172.021) und um Erlass des Kostenvorschusses ersuchte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Mai 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

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und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM  entscheidet  (Art. 105 
AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form-  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist  (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6  AsylG 
i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist 
(vgl. Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylre-
kurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch 
gemäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

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dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand bildet (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs  Reise-  oder  Identitätspapiere  abgeben  (Art. 32  Abs. 2 
Bst. a AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 
Grund der Anhörung erweist, dass zusätzliche Abklärungen zur Fest-
stellung der Flüchtlingseigenschaft  oder eines Wegweisungsvollzugs-
hindernisses nötig sind (Art. 32 Abs. 3 Bst. c AsylG),

dass der Beschwerdeführer es unterliess, im Moment der Einreichung 
seines Asylgesuches beziehungsweise innert  48 Stunden danach ein 
Dokument  zu seiner  zweifelsfreien Identifizierung (vgl. BVGE 2007/7 
E. 5.1-5.2 S. 65 ff.) abzugeben,

dass darüber hinaus das BFM in der angefochtenen Verfügung aus-
führlich und - nach Prüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesver-
waltungsgerichts - überzeugend dargelegt hat, weshalb der Beschwer-
deführer  nicht  glaubhaft  zu  machen vermag,  dass  er  dazu aus ent-

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schuldbaren  Gründen  nicht  in  der  Lage  war  (Art. 32  Abs. 3  Bst. a 
AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 3.2),

dass angesichts der stereotypen, unsubstanziierten und realitätsfrem-
den  Aussagen  des  Beschwerdeführers  bezüglich  seiner  Reise  von 
Nigeria in die Schweiz als unglaubhaft erachtet werden muss, dass er 
in der geschilderten Weise ohne Identitätspapiere gereist ist, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  aufgrund der  Ausführungen des 
Beschwerdeführers davon ausgeht, er habe für seine Reise authenti-
sche Identitäts- und Reisepapiere verwendet, welche er jedoch innert 
48  Stunden  und  bis  heute  in  Verletzung  seiner  gesetzlichen  Mitwir-
kungspflicht  (vgl.  Art.  8  Abs.  1  Bst.  b  AsylG)  den  schweizerischen 
Behörden nicht aushändigte, zumal in der Beschwerde nichts geltend 
gemacht wird, was diesbezüglich allenfalls zu einer anderen Beurtei-
lung führen könnte, 

dass  im  Übrigen  aufgrund  der  pflichtwidrigen  Nichtabgabe  entspre-
chender  Dokumente  die  Identität  des  Beschwerdeführers  bis  heute 
nicht feststeht und dadurch auch seine persönliche Glaubwürdigkeit in 
Frage gestellt ist,

dass mithin zu prüfen bleibt, ob das BFM aufgrund der Anhörung zu 
Recht  die Flüchtlingseigenschaft  verneint  hat  und zusätzliche Abklä-
rungen zu deren Feststellung beziehungsweise derjenigen von Weg-
weisungsvollzugshindernissen als nicht erforderlich erachtet hat,

dass im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, wie sie sich nach 
der Direktanhörung vom 7. Mai 2008 präsentierte,  unter  Verzicht  auf 
zusätzliche  tatbeständliche  oder  rechtliche  Abklärungen  im  Rahmen 
einer bloss summarischen Prüfung der Schluss gezogen werden konn-
te, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offenkundig nicht, und ebenso 
offenkundig stünden einem Vollzug der Wegweisung keine Hindernisse 
entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b und c AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 5.5. 
und 5.6.),

dass das BFM in der Entscheidbegründung zu Recht ausführt, die Vor-
bringen des Beschwerdeführers seien in wesentlichen Aspekten reali-
tätsfremd und undetailliert  und daher  mangels  Glaubhaftigkeit  offen-
sichtlich flüchtlingsrechtlich nicht relevant, 

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dass  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen  vollumfänglich  auf  die 
zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu verwei-
sen ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 109 Abs. 3 BGG), 

dass  die  Ausführungen  in  der  Beschwerdeschrift,  in  welcher  im 
Wesentlichen  auf  die  Vorbringen  im  erstinstanzlichen  Verfahren  ver-
wiesen wird,  ohne auf  die Argumente des BFM zur Begründung der 
Unglaubhaftigkeit der Vorbringen des Beschwerdeführers im Einzelnen 
einzugehen, an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermögen, 

dass sich somit  die  Erkenntnis  ergibt,  es  bestehe weder  Anlass  zur 
Vornahme zusätzlicher Abklärungen zur Feststellung der Flüchtlingsei-
genschaft oder eines Wegweisungsvollzugshindernisses noch gar zur 
direkten Feststellung der Flüchtlingseigenschaft (Art. 32 Abs. 3 Bst. b 
und c AsylG sowie BVGE 2007/8 E. 2.1),

dass das  BFM demnach zu Recht  gestützt  auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-
bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2 AsylG; Art.  83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit 

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aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem 
sie Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu wer-
den (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens 
vom  28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung im Falle  einer Rückkehr schliessen lassen,  weshalb  der 
Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

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dass  schliesslich  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG ungeachtet der Frage der 
Bedürftigkeit  des  Beschwerdeführers  abzuweisen  ist,  da  die 
Beschwerdebegehren  nach  dem Gesagten  als  zum Vornherein  aus-
sichtslos zu bezeichnen sind,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.– 
(Art.  1-3  des  Reglements  vom 11. Dezember  2006  über  die  Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gemäss Art. 65  Abs. 1 
VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer durch  Vermittlung  des  A._______ 
(Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, A._______ (per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N _______, 
mit  der  Bitte  um Eröffnung  des  Urteils  an  den  Beschwerdeführer 
und um Zustellung der beiliegenden Empfangsbestätigung an das 
Bundesverwaltungsgericht)

- das F._______ Kanton G._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Kurt Gysi Nicholas Swain

Versand: 

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