# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 639cf50a-281c-58d5-b3c2-725a3efff1bf
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-11-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.11.2018 C-1402/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1402-2018_2018-11-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1402/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 5 .  N o v e m b e r  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

Versicherte 

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen, 

Neuanmeldung (Verfügung vom 14. Februar 2018). 

 

 

 

C-1402/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: 

Vorinstanz) mit Verfügung vom 14. Februar 2018 das Gesuch von 

A._______ (im Folgenden: Versicherte) um Leistungen der schweizeri-

schen Invalidenversicherung vom 29. Oktober 2015 abwies (vgl. Akten der 

Vorinstanz [im Folgenden: Dok.] 32), 

dass sich die Versicherte mit Schreiben vom 20. Februar 2018 unter Be-

zugnahme auf die Verfügung vom 14. Februar 2018 an die IVSTA wandte 

und die Vorinstanz diese Eingabe aufgrund der laufenden Beschwerdefrist 

am 6. März 2018 samt einer Kopie ihrer Verfügung vom 14. Februar 2018 

zuständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete (vgl. 

Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1),  

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 1732.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern 

keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch die IVSTA gehört, die mit Verfügungen über Leistungen der 

Invalidenversicherung befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 

Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-

rung [IVG, SR 831.20]), 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter die Eintre-

tensfrage zu klären ist, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass eine Eingabe nur dann als Beschwerde betrachtet werden kann, 

wenn darin zumindest erkenntlich der Wille zur Beschwerdeführung zum 

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Seite 3 

Ausdruck gebracht wird (vgl. FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN, in: Wald-

mann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar zum Bundesgesetz über 

das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 2016, N 83 zu Art. 52 VwVG), 

dass, wenn die Beschwerde führende Person es unterlassen hat, ihren An-

fechtungswillen zumindest erkenntlich zum Ausdruck zu bringen, das Bun-

desverwaltungsgericht gemäss Art. 52 Abs. 2 VwVG ohne Ansetzen einer 

Nachfrist auf eine Beschwerde nicht eintritt (RENÉ RHINOW/HEINRICH KOL-

LER/CHRISTINA KISS/DANIELA TURNHERR/DENISE BRÜHL-MOSER, Öffentli-

ches Prozessrecht, Grundlagen der Bundesrechtspflege, 3. Aufl., Basel 

2014, S. 458 Rz. 1619; FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN, a.a.O. Wald-

mann/Weissenberger, Praxiskommentar zum Bundesgesetz über das Ver-

waltungsverfahren, 2. Aufl. 2016, N 83 zu Art. 52), 

dass im Zweifelsfalle die Verfasserin der ungenügenden Eingabe anzufra-

gen ist, ob ihr Schreiben als Beschwerde zu verstehen sei, und ihr im Wei-

teren zu erläutern ist, dass falls dem so sei, sie die Eingabe innert kurzer 

Nachfrist verbessern müsse, ansonsten auf die Eingabe nicht eingetreten 

werden könne oder diese formlos aus dem Recht gewiesen werde (vgl. 

FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN, a.a.O., N 85 zu Art. 52 m.H.), 

dass die Versicherte mit Instruktionsverfügung vom 13. März 2018 einge-

laden wurde, dem Bundesverwaltungsgericht innert 10 Tagen ab Erhalt 

dieser Verfügung mitzuteilen, ob sie mit ihrem Schreiben vom 20. Februar 

2018 habe Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 14. Feb-

ruar 2018 erheben wollen, und für den Fall, dass dem so sei, sie gleichzei-

tig eingeladen wurde, innert der genannten Frist entsprechend Rechtsbe-

gehren zu stellen und diese zu begründen (vgl. BVGer-act. 2), 

dass die Versicherte im Weiteren mit genannter Instruktionsverfügung vom 

13. März 2018 darauf hingewiesen wurde, dass das Gericht bei ausblei-

bender Antwort innert der angesetzten Frist davon ausgehe, dass kein Be-

schwerdewille vorliege und folglich auf die von der Vorinstanz weitergelei-

tete Eingabe vom 20. Februar 2018 – ohne Kostenfolge – nicht eintreten 

werde (vgl. BVGer-act. 2),  

dass die eingeschrieben versandte Instruktionsverfügung vom 13. März 

2018 gemäss Auszug Track & Trace der Deutschen Post der Versicherten 

am 15. März 2018 eröffnet wurde (vgl. BVGer-act. 3), 

dass sich die Versicherte innert der mit Instruktionsverfügung vom 13. März 

2018 angesetzten Frist nicht vernehmen liess, 

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Seite 4 

dass die Versicherte auch kein Fristerstreckungs- oder Fristwiederherstel-

lungsgesuch einreichte, 

dass somit androhungsgemäss davon auszugehen ist, dass mit Schreiben 

vom 20. Februar 2018 kein Beschwerdewille vorliegt und dementspre-

chend auf die Eingabe vom 20. Februar 2018 im einzelrichterlichen Verfah-

ren nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei 

es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei 

aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Dispositiv befindet sich auf Seite 5) 

  

C-1402/2018 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Eingabe vom 20. Februar 2018 wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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