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**Case Identifier:** 5240674c-2eba-5fb2-9890-0cb3c91ea5ea
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-19
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 19.03.2024 810 2023 317 (810 23 317)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2023-317_2024-03-19.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 19. März 2024 (810 23 317) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutz 

 

 

Abänderung vorsorgliche Massnahmen / Wechsel der Beistandsperson 

 

 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Gerichtsschreiberin Nathalie 

Droeser 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin 
 
B.____, Beschwerdeführer 

  
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde C.____, Vorinstanz 
 
D.____, Beschwerdegegner, vertreten durch Urs Grob, Advokat 
 

  
  
Betreff Abänderung vorsorgliche Massnahmen / Wechsel der Beistandsperson 

(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde C.____ vom 
8. Dezember 2023) 

 
 
A. D.____ (geboren 1935, nachfolgend Beschwerdegegner genannt) ist der Vater von 
B.____ (geboren 1975) und A.____ (geboren 1972, nachfolgend Beschwerdeführer genannt) 
und seit dem 10. Mai 2018 Witwer von E.____ (geboren 1940). Am 1. August 2022 verheiratete 
sich der Beschwerdegegner mit F.____ (geboren 1959).  

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B. Zufolge einer Gefährdungsmeldung der Beschwerdeführer entzog die Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde (KESB) C.____ dem Beschwerdegegner mit superprovisorischem 
Entscheid vom 12. September 2022 die Handlungsfähigkeit in finanziellen Angelegenheiten, 
sperrte ihm und bevollmächtigten Drittpersonen den Zugang zu sämtlichen Vermögenswerten 
und forderte ihn auf, sich der Abklärung in der Memory Clinic Basel zu unterziehen. 
 
C. Nach Anhörung des Beschwerdegegners am 27. September 2022 errichtete die KESB 
C.____ mit Entscheid vom 25. Oktober 2022 für diesen vorsorglich eine 
Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 
i.V.m. Art. 395 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. Dezember 1907 für 
die Bereiche Administration und Finanzen. Als Beistand wurde vorsorglich G.____, ein vom 
Beschwerdegegner vorgeschlagener Bekannter, ernannt. Der Entzug der Handlungsfähigkeit 
betreffend sämtlicher Arten von Verpflichtungsgeschäften wurde vorsorglich bestätigt, insofern 
deren Höhe oder Inhalt nicht alleine mit den laufenden Einnahmen gedeckt werden kann. 
Unabhängig davon wurde die Handlungsfähigkeit für alle Rechtsgeschäfte vorsorglich 
entzogen, welche den Wert von Fr. 1'000.-- übersteigen (bei wiederkehrenden Verpflichtungen 
zählt die Dauer von 12 Monaten). Zudem wurde der Entzug des Zugriffs auf die 
Vermögenswerte vorsorglich bestätigt, mit Ausnahme des Zugriffs auf das Privatkonto bei der 
Credit Suisse (CS), welcher wieder aufgehoben wurde, sodass der Beschwerdegegner seither 
wieder frei über seine laufenden Einnahmen verfügen konnte. Weiter blieb der 
Beschwerdegegner aufgefordert, die bereits aufgegleisten Termine zur Abklärung seines 
Schutz- und Unterstützungsbedarfs in der Memory Clinic Basel wahrzunehmen.  
 
D. In der Folge kontaktierte der Beistand mehrfach die KESB C.____ und teilte unter 
anderem mit, dass er das Mandat abgeben wolle, sobald die nötigen Abklärungen für das 
weitere Vorgehen erfolgt seien und eine Nachfolge für das Beistandsmandat gefunden sei. 
 
E. Der Bericht der Memory Clinic Basel vom 25. April 2023 ging am 28. April 2023 bei der 
KESB C.____ ein. Beim Beschwerdegegner wurde eine majore neurokognitive Störung mit 
einem leichten Schweregrad diagnostiziert, was auf das Vorliegen einer Alzheimer Krankheit 
hindeute.  
 
F. Mit lnstruktionsverfügung vom 28. April 2023 informierte die KESB C.____ die 
Verfahrensbeteiligten unter anderem darüber, dass sie in Erwägung ziehe, Dr. H.____ als neue 
Beistandsperson für den Beschwerdegegner zu ernennen. Dieser beantragte mit Eingabe vom 
26. Mai 2023 die vollumfängliche Aufhebung sämtlicher vorsorglichen Massnahmen, 
eventualiter sei seine Ehefrau als Beistandsperson zu ernennen. Zudem stellte er unter 
anderem den Verfahrensantrag, es seien der Memory Clinic Basel diverse Ergänzungsfragen 
zu stellen.  
 
G. Der Beschwerdegegner reichte am 10. August 2023 zwei Arztberichte ein und hielt fest, 
diese beiden Dokumenten stünden in einem eindeutigen Widerspruch zu den Befunden der 
Memory Clinic Basel. Der Bericht von Dr. med. I.____, Facharzt für Innere Medizin, vom 

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13. Juni 2013 halte fest, dass er sich in einem guten, altersentsprechenden körperlichen und 
geistigen Zustand befinde. Es bestehe eine unbeschränkte, volle Geschäfts- bzw. 
Urteilsfähigkeit. Dr. J.____, Facharzt für Neurologie, halte mit Bericht vom 11. Juli 2023 zudem 
unter anderem fest, der Beschwerdegegner habe bei der kognitiven Testung einen 
einwandfreien Uhrentest absolviert, ohne jeglichen Hinweis auf visuospatiale oder räumliche 
konstruktive Defizite, wie sie bei Alzheimer-Demenz typisch seien. Mit ihm hätten problemlos 
fundierte Gespräche über komplexe Themen geführt werden können. Auch im Labor für 
behandelbare Demenzursachen seien keine Auffälligkeiten gefunden worden. Daher seien 
aktuell keine Anhaltspunkte vorhanden, die auf einen demenziellen Prozess hinweisen würden.  
 
H. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2023 hielt der Beistand erneut fest, dass er das 
Beistandsmandat kündigen wolle und reichte am 24. Oktober 2023 einen Bericht über die 
persönlichen Verhältnisse des Beschwerdegegners für die Zeit von Oktober 2022 bis Oktober 
2023 ein.  
 
I. Der Beschwerdegegner reichte mit Eingaben vom 1. und 12. September 2023 eine 
ärztliche Erstexpertise vom 15. März 2023 der HNO Praxis K.____, die Messresultate vom 27. 
März 2023 sowie den Anpass- und Abschlussbericht vom 27. April 2023 der Hörakustik L.____ 
AG & Co. ein und hielt fest, die genaue Interpretation dieser Dokumente müsste einem 
Fachmann überlassen werden. Offensichtlich erscheine aber, dass das Sprachverständnis 
aufgrund der Beeinträchtigung seines Hörvermögens stark reduziert sei, was sich zweifellos auf 
das Testresultat der Memory Clinic Basel ausgewirkt habe, da er damals noch nicht über ein 
Hörgerät verfügt habe.  
 
J. Nach Anhörung des Beschwerdegegners am 3. November 2023 und Kenntnis der 
persönlichen und genaueren wirtschaftlichen Verhältnisse änderte die KESB C.____ mit 
Entscheid vom 8. Dezember 2023 die vorsorglichen Massnahmen dahingehend ab, dass die 
Handlungsfähigkeit in der Vermögensverwaltung – inklusive das Eingehen sämtlicher Arten von 
Verpflichtungsgeschäften – nur noch bei grösseren Ausgaben (Fr. 2'000.--, bei 
wiederkehrenden Verpflichtungen zählt die Dauer von 12 Monaten) entzogen blieb. Der Zugriff 
auf das Depot bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) mit Wert von rund 
Fr. 500'000.-- blieb ebenfalls gesperrt, während für die übrigen Privat- und Sparkonten die 
eigenständige Zugriffsbefugnis des Beschwerdegegners wiederhergestellt wurde. Die 
vorsorgliche Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung wurde bezüglich des Depots 
bei der BLKB beibehalten. Als neue Beistandsperson wurde Dr. H.____ ernannt und der 
bisherige Beistand G.____ angewiesen, den Schlussbericht mit Rechnung per 31. Dezember 
2023 zu erstellen. Der Beschwerdegegner wurde zudem aufgefordert, die Abklärung seines 
Schutz- und Unterstützungsbedarfs bei der Memory Clinic Basel wahrzunehmen. Der 
Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.  
 
K. Mit Schreiben vom 13. Dezember 2023 teilte die KESB C.____ den 
Verfahrensbeteiligten mit, da Dr. H.____ die Übernahme des Beistandsmandates für den 
Beschwerdegegner zwischenzeitlich ablehne, sei M.____ per 1. Januar 2024 als 
Beistandsperson vorgesehen. Allfällige Einwände gegen diese Ernennung sei bis am 

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20.  Dezember 2023 mitzuteilen. Der Beschwerdegegner teilte am 19. Dezember 2023 der 
KESB C.____ mit, dass mit heutiger Eingabe beim Kantonsgericht Beschwerde gegen die 
Weiterführung der vorsorglichen Beistandschaft eingereicht worden sei. Da er sich generell 
gegen die Errichtung einer Beistandschaft wende, sei er auch gegen die Einsetzung von 
M.____. Es sei mehrfach zu Protokoll gegeben worden, dass eine Beistandschaft, wenn 
überhaupt, nur durch seine Ehefrau geführt werden sollte.  
 
L. Gegen den Entscheid der KESB C.____ vom 8. Dezember 2023 erhoben die 
Beschwerdeführer mit Schreiben vom 19. Dezember 2023 Beschwerde beim Kantonsgericht, 
Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), und beantragten, der Entscheid 
sei aufzuheben und die KESB C.____ anzuweisen, eine amtlich angeordnete Abklärung des 
geistigen Zustandes des Beschwerdegegners bei der Memory Clinic in Basel in Auftrag zu 
geben, wobei eine kurze Frist zur Auftragserteilung zu setzen sei. Der vorliegenden 
Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen, insbesondere Ziffer 4 des Entscheids 
aufzuheben und dem Beschwerdegegner der Zugriff auf seine sämtlichen Vermögenswerte zu 
entziehen. Unter o/e Kostenfolge zu Lasten der KESB C.____. 
 
M. Mit Schreiben vom 27. Dezember 2023 rügten die Beschwerdeführer eine 
Rechtsverweigerung und ersuchten das Kantonsgericht, über ihren Verfahrensantrag betreffend 
aufschiebende Wirkung umgehend zu entscheiden. Der Verfahrensantrag auf 
Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung wurde mit Verfügung vom 29. Dezember 2023 
superprovisorisch abgewiesen, wobei die Frage, ob darauf einzutreten sein werde, explizit 
offengelassen wurde. Mit Eingabe vom 31. Dezember 2023 wiesen die Beschwerdeführer 
darauf hin, dass das Kantonsgericht den angefochtenen Entscheid missverstehen würde und 
die Verfügung vom 29. Dezember 2023 auf unzutreffenden Annahmen beruhe. Auf den 
Verfahrensantrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung wurde mangels 
sachbezogener Begründung mit Verfügung vom 7. Februar 2024 nicht eingetreten. 
 
N. Der Beschwerdegegner und die Vorinstanz schlossen am 9. respektive 10. Januar 2024 
auf vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Eventualiter 
beantragte die Vorinstanz eine persönliche Anhörung des Beschwerdegegners. 
 
O. Für die Parteistandpunkte und die Erwägungen der Vorinstanz wird grundsätzlich auf die 
Akten verwiesen. Soweit erforderlich, ist nachfolgend darauf einzugehen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 445 Abs. 3 ZGB kann gegen Entscheide der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde über vorsorgliche Massnahmen Beschwerde beim zuständigen 
Gericht erhoben werden. Nach § 66 Abs. 1 des Gesetzes über die Einführung des 
Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 ist für die Beurteilung von Beschwerden 
gegen Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde das Kantonsgericht, Abteilung 
Verfassungs- und Verwaltungsrecht, zuständig. Über Beschwerden gegen 

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Zwischenverfügungen betreffend vorsorgliche Massnahmen entscheidet die präsidierende 
Person (§ 1 Abs. 3 lit. f in Verbindung mit § 43 Abs. 2bis lit. f des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung [VPO] vom 16. Dezember 1993). Die 
Beschwerdeführer als Kinder des Beschwerdegegners sind als nahestehende Personen zur 
Beschwerde legitimiert (Art. 450 Abs. 2 lit. b ZGB). Da auch die übrigen 
Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die vorliegende Beschwerde grundsätzlich 
einzutreten.  
 
1.2.1 Die Beschwerdeführer beantragen, die von Advokat Urs Grob eingereichte Beschwerde 
sei aus dem Recht zu weisen, eventualiter sei dieser anzuweisen, das Mandat umgehend an 
eine andere Kanzlei abzugeben, und es seien weitere Eingaben von ihm als Vertreter des 
Beschwerdegegners ohne weiteres aus dem Recht zu weisen. Begründet wird dieser Antrag 
damit, dass Advokat Urs Grob über die Vollmacht sowohl des Beschwerdegegners als auch von 
dessen Ehefrau in der gleichen Sache verfüge. Dieser könne jedoch nicht gleichzeitig die 
Interessen des Beschwerdegegners und dessen Ehefrau vertreten, da deren Interessen nicht 
dieselben seien. Es liege somit ein Interessenskonflikt vor.  
 
1.2.2 Nach § 6 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(Verwaltungsprozessordnung, VPO) vom 16. Dezember 1993 können die Parteien die Anträge, 
die sie im vorinstanzlichen Verfahren zur Sache gestellt haben, zwar einschränken, nicht aber 
ausdehnen oder inhaltlich verändern. Die Parteien können neue tatsächliche Behauptungen 
und Beweismittel bis zur gerichtlichen Beurteilung vorbringen, sofern ihnen dies unverschuldet 
nicht früher möglich war. Verspätete Vorbringen werden aus dem Recht gewiesen (§ 6 Abs. 2 
VPO). Die Beschwerdeführer waren unbestrittenermassen bereits im Verfahren betreffend 
Akteneinsicht / Rechtsverweigerung (KGE VV vom 31. August 2023 [810 23 130]) 
Verfahrenspartei. Damals wurde ihnen mit Verfügung vom 13. Juni 2023 die Beschwerde inkl. 
Beilagen des Beschwerdegegners vom 12. Juni 2023 zur Vernehmlassung gesandt, was von 
den Beschwerdeführern am 22. Juni 2023 auch wahrgenommen wurde. Der Beschwerde lag 
die Vollmacht vom 15. September 2022 bei (Beilage 1). Die Beschwerdeführer hatten somit 
bereits im Verfahren betreffend Akteneinsicht / Rechtsverweigerung Kenntnis von dem 
Vertretungsverhältnis und hätten ihre Rüge diesbezüglich dort vorbringen müssen. Dass ihnen 
dies unverschuldet nicht möglich gewesen sein soll, wird von den Beschwerdeführern nicht 
geltend gemacht. Auf den Antrag ist somit nicht einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 
(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die 
Unangemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3. Vorliegend ist die Frage zu beurteilen, ob die vorsorglichen Massnahmen im 
angeordneten Umfang zu Recht erfolgten. 
 
3.1 Die Erwachsenenschutzbehörde trifft auf Antrag einer am Verfahren beteiligten Person 
oder von Amtes wegen alle für die Dauer des Verfahrens notwendigen vorsorglichen Mass-

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nahmen (Art. 445 Abs. 1 ZGB). Vorsorgliche Massnahmen müssen unumgänglich, d.h. so 
dringlich sein, dass der ordentliche, spätere Entscheid nicht abgewartet werden kann, ohne 
einen erheblichen Nachteil für die betroffene Person in Kauf zu nehmen. Als vorsorgliche Mass-
nahmen kommen neben der Anordnung einer Beistandschaft Einzelmassnahmen wie die 
Blockierung des Zugangs zu einem Konto, eine Grundbuchsperre und der Entzug der 
aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde infrage (vgl. CHRISTOPH HÄFELI, Kindes- und 
Erwachsenenschutzrecht, 3. Aufl., Bern 2021, N 826 f.). Vorsorgliche Massnahmen ergehen 
gestützt auf eine bloss summarische Prüfung der Sach- und Rechtslage, wobei für deren 
Anordnung das Beweismass der Glaubhaftmachung genügt. Das reduzierte Beweismass ist 
bereits dadurch gerechtfertigt, dass der Rechtsschutz schnell gewährt werden soll und "nur" für 
einen beschränkten Zeitraum eingeräumt wird (vgl. LUCA MARANTA in: Geiser/Fountoulakis 
[Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, 7. Aufl., Basel 2022, N 11 zu Art. 445 ZGB).  
 
3.2 Eine Vertretungsbeistandschaft wird nach Art. 394 Abs. 1 ZGB errichtet, wenn die 
hilfsbedürftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten 
werden muss. Die Erwachsenenschutzbehörde kann die Handlungsfähigkeit der betroffenen 
Person entsprechend einschränken (Abs. 2). Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine 
Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, 
die vom Beistand oder von der Beiständin verwaltet werden sollen. Sie kann Teile des 
Einkommens oder das gesamte Einkommen, Teile des Vermögens oder das gesamte 
Vermögen oder das gesamte Einkommen und Vermögen unter die Verwaltung stellen (Art. 395 
Abs. 1 ZGB). Ohne die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person einzuschränken, kann ihr 
nach Art. 395 Abs. 3 ZGB die Erwachsenenschutzbehörde den Zugriff auf einzelne 
Vermögenswerte entziehen. 
 
4.1.1 Die Vorinstanz erwog, die relevante Frage nach dem Schutzbedarf und daraus 
erwachsendem Unterstützungsbedarf für den Beschwerdegegner sei nach wie vor ungeklärt. 
Ein solcher wäre zu verneinen, wenn dieser urteilsfähig sowie auch in der Lage wäre, gemäss 
der vernünftigen Erkenntnis nach freiem Willen zu handeln und sich allfälliger 
Willensbeeinflussung (Manipulations-/ Betrugsversuche durch Dritte oder emotionalem Druck 
von Dritten) in normaler Weise zu widersetzen. Diese Frage werde im Bericht der Memory Clinic 
Basel vom 25. April 2023 unter Einbezug der Ereignisse rund um die Vermögensdispositionen 
nicht klar beantwortet. So werde unter Ziffer 2 des Berichts festgehalten, der 
Beschwerdegegner sei betreffend die allgemeine Regelung seiner finanziellen Angelegenheiten 
inklusive Vermögensverwaltung nicht urteilsfähig. Gemäss Ziffer 4 wiederum sei dieser in der 
Lage, gemäss vernünftiger Erkenntnis und nach freiem Willen zu handeln und sich allfälliger 
Willensbeeinflussung in normaler Weise zu widersetzen. In Ziffer 5 werde demgegenüber 
ausgesagt, die Erkenntnisfähigkeit des Beschwerdegegners sei aufgrund seiner Defizite 
eingeschränkt. Der Bericht lasse sodann keine Einordnung der Tatsache zu, dass der 
Beschwerdegegner rund um seine Vermögensdispositionen an seine Kinder unklare bis 
widersprüchliche Angaben gemacht und sich auch dahingehend geäussert habe, dass ihm 
diese Vorgänge zu schnell gegangen seien, er habe sich "über den Tisch ziehen lassen" und 
wolle das Geld wieder zurück, zu. Hinzu komme, dass der Beschwerdegegner nach dem 
Vorliegen des Berichts der Memory Clinic Basel zwei Arztberichte eingereicht habe, welche 

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diesem teils widersprechen würden, wobei festzuhalten sei, dass aus diesen Berichten nicht 
hervorgehe, was der Inhalt der "komplexen Themen" in den Testgesprächen mit dem 
Beschwerdegegner gewesen sei. Auch würden sich beide Berichte weder zu den für die KESB 
C.____ relevanten Fragen, so wie sie der Memory Clinic Basel gestellt worden seien, noch in 
genereller Form zur Frage der Erkenntnis- und Durchsetzungsfähigkeit des 
Beschwerdegegners äussern. Somit gebe keiner der bislang vorliegenden Fachberichte eine 
eindeutige Einschätzung dazu ab, ob der Beschwerdegegner bezüglich der hier relevanten 
Fragestellungen urteilsfähig und in der Lage sei, gemäss der vernünftigen Erkenntnis nach 
freiem Willen zu handeln und sich allfälliger Willensbeeinflussung in normaler Weise zu 
widersetzen. 
 
Gestützt auf die bisherigen Abklärungen und Aussagen anlässlich der beiden Anhörungen 
insbesondere betreffend die ausserordentliche Finanzverwaltung sei es dem 
Beschwerdegegner nicht mehr möglich, die vollständigen Konsequenzen seines Handelns zu 
erkennen, zumal ihm schon allein der grobe Überblick über die finanzielle Situation fehle. Auch 
habe er rund um die bereits veranlassten Vermögensdispositionen bislang unklare bis 
widersprüchliche Angaben gemacht. Da der Beschwerdegegner immer noch erhebliches 
Vermögen habe, könnten auch weiterhin Dispositionen von erheblichem Ausmass zu seinem 
finanziellen Nachteil vorgenommen werden. Die Informationen rund um die entsprechenden 
früheren Ereignisse würden darauf schliessen lassen, dass sich dieser auf nahestehende 
Personen verlasse, diesen vertraue und infolge von deren Einfluss Vorkehrungen treffe, was 
jedoch keine ausreichende Grundlage für eine unabhängige, fundierte Meinungsbildung sei. 
Unbedingt davon, ob die Begünstigten seiner Verfügungen seine Kinder, seine Ehefrau oder 
unbekannte Drittpersonen seien, müsste sich der Beschwerdegegner zumindest über die 
wesentlichen Umstände selbst ein Bild machen und über allfällige Konsequenzen reflektieren 
und diese abwägen können, damit von Urteilsfähigkeit die Rede sein könne. Dass dies 
vorliegend der Fall sei, werde von der Erwachsenenschutzbehörde stark angezweifelt. Die 
Ereignisse, welche zur Meldung an die KESB C.____ geführt hätten, seien exemplarisch ein 
Hinweis darauf, dass der Beschwerdegegner zumindest seine ausserordentliche 
Finanzverwaltung nicht mehr selber wahrnehmen könne und hier ein Unterstützungsbedarf 
gegeben sei. Der Schutzbedarf ergebe sich vorliegend aus dem nach wie vor bestehenden 
Familienkonflikt, wobei sich der Beschwerdegegner zwischen den beiden Konfliktseiten, 
bestehend einerseits aus seiner Ehefrau und andererseits aus seinen Kindern, wiederfinden 
würde. Es dürfte von allen Seiten sehr viel Druck auf ihn ausgeübt werden und 
unbestrittenermassen sei er durch den Konflikt sehr belastet. Auch solche Belastungen könnten 
zu Handlungen veranlassen, die ansonsten nicht aus Eigeninitiative vorgenommen würden. Es 
sei daher sowohl von einem Unterstützungs- als auch Schutzbedarf des Beschwerdegegners 
auszugehen. Da diese Einschätzungen von ihm bestritten und die vorliegenden Berichte – wie 
bereits ausgeführt – sich nicht klar und explizit äussern würden, sei nochmals eine 
entsprechende fachliche Einschätzung dazu einzuholen. Solange diese Abklärungen nicht 
erfolgt seien, könne auch nicht definitiv darüber entschieden werden. 
 
Aufgrund des Gesagten sei der vorsorglich bestehende Entzug des Zugriffs auf die 
Vermögensverwerte, soweit es sich um das Depot bei der BLKB mit Wert von rund Fr. 500'000.-

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- handle, sowie die entsprechende Beschränkung der Handlungsfähigkeit beizubehalten, was 
bedinge, dass die vorsorglich bestehende Vertretungsbeistandschaft für die Verwaltung dieses 
Depots weiterzuführen sei, und, soweit hierfür notwendig, auch für den Bereich Administration. 
Bezüglich der übrigen Konten und der alltäglichen Finanzverwaltung erscheine es 
demgegenüber vertretbar, dass der Beschwerdegegner über diese Guthaben und sein 
laufendes Einkommen frei verfügen könne. Entsprechend sei ihm der Zugriff auf diese Konten 
zurück zu geben und auch die Beschränkung der Handlungsfähigkeit aufzuheben, soweit der 
Abschluss eines Verpflichtungsgeschäfts nicht den Zugriff auf das Depot bei der BLKB 
erfordere. 
 
Da der bisherige Beistand zunehmend durch die Situation allgemein und mit der 
Mandatsführung belastet sei sowie einen Antrag auf Entlassung aus dem Amt gestellt habe, sei 
vorsorglich ein Wechsel der Beistandsperson angezeigt. Der Beschwerdegegner wünsche sich 
seine Ehefrau als Beistandsperson. Aufgrund der unveränderten, angespannten Situation 
innerhalb der Familie sei es weiterhin unmöglich, dass eine der direktinvolvierten Personen 
diese Aufgabe übernehme, weshalb für die Vertretung in der Verwaltung des Vermögensdepots 
bei der BLKB eine neutrale, ausserfamiliäre Fachperson zu ernennen sei. 
 
4.1.2 Die Beschwerdeführer bringen dagegen insbesondere vor, die zweite Ehefrau des 
Beschwerdegegners setze alles daran, ihn vollkommen von seinen Kindern zu entfremden, zu 
isolieren, und damit von ihr allein abhängig zu machen sowie Abklärungen und Entscheide zu 
erschweren. Ihre Motivationslage sei allein von der Definitionsmacht über den 
Beschwerdegegner und sein Geld bestimmt. Auch habe sie sich anwaltlich erkundigt, ob ein 
Wohnsitzwechsel nach Z.____ nicht besser wäre, um damit die Arbeit der KESB C.____ ins 
Leere laufen zu lassen. Die Ehefrau des Beschwerdegegners habe mit allen Mitteln zu vereiteln 
versucht, dass sich die Memory Clinic in Basel mit dem Beschwerdegegner befasse. Die vom 
Beschwerdegegner am 10. August 2023 eingereichten Arztberichte seien unbrauchbar und 
reine Gefälligkeitszeugnisse. Trotzdem sehe sich die KESB C.____ nicht veranlasst, umgehend 
eine umfassende amtliche Abklärung bei der spezialisierten Memory Clinic Basel in die Wege 
zu leiten. Sie scheine die eingetretenen Entwicklungen sowie die Diagnose und Einschätzungen 
der Memory Clinic Basel nicht ernst zu nehmen. Der Beschwerdegegner könne seine eigenen 
finanziellen Verhältnisse und Transaktionen nicht mehr selber überwachen, wovon seine 
Ehefrau in eigenem Nutzen und zum eigenen Vorteil profitiert habe. So habe sie beispielsweise 
von seinem Euro Konto in Z.____ in Abwesenheit und in Unkenntnis des Beschwerdegegners 
Euro 1'000.-- abgehoben, was sie mutmasslich mehrfach wiederholt habe, jedoch jegliche 
Kontoauszüge bewusst zurückhalte, um nicht in Argumentationsnot zu geraten. Ebenso seien 
im Zeitraum über rund sechs Monate vor der Heirat am 1. August 2022 über Fr. 17'000.-- vom 
CS Konto bar abgehoben worden, wovon der Beschwerdegegner gemäss seiner Befragung 
durch die KESB C.____ keine Ahnung gehabt habe. Da die Ehefrau des Beschwerdegegners 
die Vollmachten der Beschwerdeführer kurz nach der Heirat habe löschen lassen, sei es ihnen 
nicht mehr möglich gewesen, Barbezüge vom CS Konto zu kontrollieren. Es sei infolgedessen 
davon auszugehen, dass die Ehefrau des Beschwerdegegners weiterhin hohe Barbezüge 
tätige. Dadurch könnte die Gefahr entstehen, dass beispielsweise hohe Steuerrechnungen nicht 
mehr vom Kontokorrentkonto bei der CS bezahlt werden könnten, sondern über das 

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Vermögenskonto bei der BLKB beglichen werden müssten. Anlässlich der Anhörung vom 3. 
November 2023 hätten weder der Beschwerdegegner noch sein Rechtsvertreter erwähnt, dass 
der Beschwerdegegner bei der BLKB einen Kredit von Fr. 570'000.-- offen habe. Die KESB 
C.____ scheine gar keinen Überblick über die finanzielle Situation des Beschwerdegegners zu 
haben. 
 
Obwohl die Vorinstanz an der Urteilsfähigkeit des Beschwerdegegners zweifle, erlasse sie den 
angefochtenen Entscheid ohne weitere und fundierte Abklärungen, die hier dringend angezeigt 
wären. Bis diese Abklärungen vorliegen würden, müsse ihm der Zugriff auf seine sämtlichen 
Vermögenswerte entzogen bleiben beziehungsweise entzogen werden. Die KESB C.____ habe 
es nicht einmal als angezeigt erachtet, eine Frist zu setzen, innert welcher sich der 
Beschwerdegegner erneut zu einer umfassenden Untersuchung und Beurteilung in die Memory 
Clinic Basel zu begeben habe. Zudem falle auf, dass die Memory Clinic Basel aufgefordert 
werde, die unbrauchbaren Arztberichte aus Z.____ zu würdigen. Deren Untauglichkeit zu 
erkennen, wäre jedoch Sache der KESB C.____ gewesen. 
 
4.2 Vorab ist betreffend den von den Beschwerdeführern gewünschten Kontakt zu ihrem 
Vater festzuhalten, dass in Anbetracht seiner Äusserungen im Rahmen der beiden Anhörungen 
davon auszugehen ist, dass er sich grundsätzlich Kontakt zu seinen Kindern und Enkelkindern 
wünscht. Die vorgebrachten Vermutungen und Befürchtungen der Beschwerdeführenden, dass 
ein Kontakt zwischen ihnen und ihrem Vater durch die Ehefrau verhindert werde, sind zwar 
nachvollziehbar, jedoch ist es nicht die Aufgabe der Erwachsenenschutzbehörde, den Kontakt 
zwischen den erwachsenen Familienangehörigen zu regeln.  
 
Auch sind die Schlussfolgerungen der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Eine angeordnete 
vorsorgliche Massnahme kann wieder abgeändert oder aufgehoben werden, wenn sich die 
Umstände geändert haben oder wenn sie sich im Nachhinein als ungerechtfertigt erwiesen hat 
(vgl. LUCA MARANTA in: Thomas Geiser/Christina Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Zivilgesetzbuch I Art. 1-456 ZGB, N 19 zu Art. 445 ZGB). Vorsorgliche Massnahmen sind 
demnach nur so lange aufrecht zu erhalten, als eine ernsthafte und konkrete Gefährdung des 
Wohls der schutzbedürftigen Person vorliegt. Es muss um die Abwendung erheblicher 
Nachteile gehen. Die Vorinstanz ist nach einer zweiten Anhörung des Beschwerdegegners 
sowie Kenntnis seiner persönlichen und genaueren wirtschaftlichen Verhältnisse zu Recht zum 
Schluss gekommen, dass angesichts des monatlichen Renteneinkommens von über Fr. 8'000.-- 
sowie Zinserträge und dem weiterhin gesperrten Wertpapiervermögen (Aktiendepot bei der 
BLKB) im Wert von ca. Fr. 500'000.-- keine ernsthafte Gefahr droht, dass es in naher Zukunft zu 
finanziellen Selbstschädigungen von erheblichem Ausmass kommen kann und der vermögende 
Beschwerdegegner in die Altersarmut abrutschen könnte. Dies muss umso mehr gelten, als 
dieser ohne Mitwirkung des vorsorglich eingesetzten Vertretungsbeistands gar keine grösseren 
Verpflichtungsgeschäfte abschliessen kann. Da seine wirtschaftliche Existenz auch mit den 
angefochtenen Massnahmen als gesichert erscheint, drohen ihm keine gravierenden Nachteile, 
welche die Beibehaltung des vollständigen Entzugs der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit 
rechtfertigen könnten. Zwar befinden sich in den Akten Kontoauszüge des Privatkontos bei der 
CS des Beschwerdegegners welche belegen, dass verschiedene grössere Barbezüge, teilweise 

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bei der Y.___ Sparkasse, in einem Zeitraum vom 2. Februar 2022 bis 6. April 2022 sowie vom 
12. September 2022 bis 15. September 2022 von rund Fr. 13'000.-- vorgenommen wurden, 
jedoch gibt es keine Anhaltspunkte dafür, dass das Geld unrechtmässig bezogen oder 
verwendet worden wäre (beispielsweise nicht vom Beschwerdegegner für seinen und den 
Unterhalt seiner Ehefrau in Deutschland verwendet wurde). Gleiches gilt für die Barbezüge vom 
CS-Konto im April 2023 von insgesamt Fr. 13'000.-- (vgl. Aktennotiz der KESB C.____ 
betreffend Anruf Beistand vom 11. Mai 2023), auch wenn sich die Ehefrau des 
Beschwerdegegners zu einem Bezug mit dem Vermerk "Windfang" dahingehend geäussert hat, 
dass man sich habe eindecken müssen. Selbst wenn hinsichtlich dieser Bezüge der 
Beschwerdegegner sowie seine Ehefrau keine genauen Auskünfte geben konnten, so ist 
gestützt auf die Rückmeldung des Beistands und mangels anderweitiger Hinweise davon 
auszugehen, dass die Ehefrau ihn im Rahmen ihrer gesetzlichen Ehegattenvertretung gehörig 
unterstützt und dafür sorgt, dass die nötigen administrativen Belange erledigt und die 
Rechnungen bezahlt werden. Die Behauptungen der Beschwerdeführer, die Motivationslage 
der Ehefrau des Beschwerdegegners sei allein von der Definitionsmacht über ihn und sein Geld 
bestimmt, und dass sie weiterhin hohe Barbezüge tätigen werde, sind reine Mutmassungen und 
werden in keinster Weise substantiiert.  
 
Entgegen der Meinung der Beschwerdeführer nimmt die KESB C.____ die eingetretenen 
Entwicklungen sowie die Diagnose und Einschätzungen der Memory Clinic Basel sehr wohl 
ernst. Ein Gutachten zeichnet sich in formeller Hinsicht durch einen klaren und systematischen 
Aufbau aus. Inhaltlich muss es vollständig, klar und schlüssig sein. Aus dem Gutachten muss 
erkennbar sein, von welchen Grundlagen die sachverständige Person ausgegangen ist und wie 
beziehungsweise aus welchen Quellen sie diese ermittelt hat. Das Gutachten sollte aus sich 
selbst heraus als Einheit verständlich sein und keine Widersprüche aufweisen. Da es Aufgabe 
der sachverständigen Person ist, dem Gericht respektive der Behörde die fehlende Fachkunde 
zu vermitteln, sollten ihre Ausführungen für alle Verfahrensbeteiligten nachvollziehbar sein (vgl. 
ANNETTE DOLGE in: Karl Spühler/Luca Renchio/Dominik Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, Basel 2017, N 9 und N 12 zu Art. 183 ZPO). Das 
Gutachten respektive der Bericht der Memory Clinic Basel vom 25. April 2023 ist 
widersprüchlich und die relevante Frage nach dem Schutzbedarf und der daraus erwachsende 
Unterstützungsbedarf für den Beschwerdegegner bleibt ungeklärt. Aus diesem Grund hat die 
Vorinstanz eine Überprüfung und Ergänzung dieses Berichts angefordert. Die Memory Clinic 
Basel wird dabei auch die beiden vom Beschwerdegegner eingereichten Arztberichte zu 
würdigen haben, wobei anzumerken ist, dass die KESB C.____ ihre Bedenken diesbezüglich in 
ihrem Entscheid festgehalten hat, welcher der Memory Clinic Basel gemäss Ziffer 6. des 
Entscheidsdispositiv ausgehändigt wird.  
 
Angesichts dieser Sachlage erweisen sich die vorsorglichen Massnahmen der KESB C.____ 
somit als geboten und verhältnismässig. Mit dem bleibenden Entzug des Zugriffs auf das Depot 
der BLKB und mit der bleibenden Einschränkung der Handlungsfähigkeit sind genügend 
Schutzmechanismen eingebaut, damit daraus nicht ein Nachteil zu Lasten des 
Beschwerdegegners entstehen kann.  
 

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4.3 Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass massgeblich die Verfahrensbeteiligten, 
vor allem die Beschwerdeführer, die lange Verfahrensdauer zu verantworten haben, indem 
zahlreiche Eingaben bei der Vorinstanz eingereicht werden (zum Beispiel Gesuch um 
Akteneinsicht, worüber das hiesige Gericht am 31. August 2023 entschieden hat; Antrag der 
Beschwerdeführer auf Kontaktrecht vom 3. Oktober 2023, welches später wieder 
zurückgezogen wurde; diverse E-Mails der Beschwerdeführer etc.). Die Vorinstanz hat auf die 
verschiedenen Eingaben jeweils innert angemessener Frist gehandelt. Auch gilt zu bedenken, 
dass das Einholen respektive Erstellen von Gutachten einige Zeit in Anspruch nimmt. Die KESB 
C.____ hat zudem mit Verfügung vom 21. September 2023 verschiedene Fragen an die 
Memory Clinic Basel gestellt, wobei diese der KESB C.____ mitteilte, dass sie dafür eine 
konkrete Zuweisung benötige (vgl. Aktennotiz der Vorinstanz betreffend Telefonate mit der 
Memory Clinic Basel vom 29. September 2023 sowie 19. Oktober 2023), was mit dem 
angefochtenen Entscheid erfolgt ist. Dass sich das Verfahren nun schon seit über einem Jahr 
hinzieht, hat die Vorinstanz nicht zu verantworten. 
 
5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde somit als unbegründet, und ist 
abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 
 
6. Gemäss § 20 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und 
Verwaltungsprozessordnung (Verwaltungsprozessordnung, VPO) vom 16. Dezember 1993 ist 
das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die 
Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass 
der ganz oder teilweise unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Die 
Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- sind ausgangsgemäss den unterliegenden 
Beschwerdeführern aufzuerlegen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 Abs. 1 VPO).  
 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.  
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden den 

Beschwerdeführern auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss 
in gleicher Höhe verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin