# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9f64337b-7c06-59cf-9785-dfc636467961
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-03-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.03.2022 C-6321/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6321-2020_2022-03-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6321/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  M ä r z  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Swiss Sport Integrity,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Einziehung und Vernichtung von Dopingmitteln, Vorbescheid 

(gegebenenfalls Verfügung) der Stiftung Antidoping Schweiz 

vom 10. Dezember 2020. 

 

 

 

C-6321/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Antidoping Schweiz (heute: Stiftung Swiss Sport Integrity 

[nachfolgend: Vorinstanz]) mit "Vorbescheid (gegebenenfalls Verfügung)" 

vom 10. Dezember 2020 A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit-

teilte, dass eine an ihn adressierte Sendung (60 Kapseln B._______; In-

halt: C._______; Dosierung: 40 mg) am 28. Oktober 2020 von der Zollstelle 

Zürich-Flughafen im Rahmen einer Postkontrolle zurückgehalten worden 

sei, da es sich um verbotene Dopingmittel handle, weshalb mit allfälliger 

Verfügung die zurückgehaltenen Inhalte eingezogen und vernichtet würden 

(Dispositiv-Ziff. 1) und die Gebühr für die Einziehung und Vernichtung auf 

Fr. 400.– festgelegt werde (Dispositiv-Ziff. 2 [BVGer-act. 1, Beilage]), 

dass die Vorinstanz in ihren Erwägungen auf Seite eins des "Vorbescheids 

(gegebenenfalls Verfügung)" ausführte, der Beschwerdeführer habe die 

Möglichkeit, bis am 25. Januar 2021 per Post oder Email an die Vorinstanz 

zu Einziehung und Vernichtung Stellung zu nehmen; telefonische Stellung-

nahmen würden nicht entgegengenommen, 

dass die Vorinstanz gestützt auf den Sachverhalt und die Erwägungen des 

Vorbescheids in ihren Erwägungen auf Seite drei des "Vorbescheids (ge-

gebenenfalls Verfügung)" ausführte, die "Rechtsform dieser Verfügung" 

trete ein, wenn der im Vorbescheid auf der ersten Seite vorgeworfene 

Sachverhalt nicht frist- und formgerecht bestritten werde, 

dass im Weiteren das Bundesverwaltungsgericht als Rechtsmittelinstanz 

für die gegen die Verfügung gerichtete Beschwerde angegeben wurde, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 12. Dezember 2020 Be-

schwerde an das Bundesverwaltungsgericht erhob und den ihm vorgewor-

fenen Sachverhalt bestritt (BVGer-act. 1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Marktüberwachung vor 

dem Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass es sich bei der Eingabe vom 12. Dezember 2020 offensichtlich um 

eine frist- und formgerechte Stellungnahme zum Vorbescheid gemäss 

C-6321/2020 

Seite 3 

Seite eins des "Vorbescheids (gegebenenfalls Verfügung)" handelt, welche 

bei der unzuständigen Stelle (dem Bundesverwaltungsgericht) eingereicht 

wurde, 

dass somit keine vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbare Verfügung im 

Sinne von Art. 5 VwVG vorliegt,  

dass aus diesen Gründen die Akten in Anwendung von Art. 8 Abs. 1 VwVG 

der Vorinstanz zur weiteren Veranlassung zu überweisen sind und im ein-

zelrichterlichen Verfahren auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen (Art. 6 Bst. b 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten und die Akten werden zur wei-

teren Veranlassung an die Vorinstanz überwiesen. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Eid-

genössische Departement des Innern. 

 

 

C-6321/2020 

Seite 4 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift hat 

die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-

terschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

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