# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a3727265-4325-5710-aa4e-aced4986f9cd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.06.2010 E-4060/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-4060-2010_2010-06-10.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-4060/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 0 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker;
Gerichtsschreiberin Chantal Schwizer.

X._______,
Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung
(Dublinverfahren); Verfügung des BFM vom 18. Mai 
2010 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-4060/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer, ein nigerianischer Staatsangehöriger mit 
letztem Wohnsitz in A._______, seinen Heimatstaat eigenen Angaben 
zufolge  am  25.  Februar  2008  verliess  und  nach  Aufenthalten  von 
weniger  als  einem  Monat  respektive  von  einem  Jahr  in  Niger  und 
Libyen nach Italien gelangte,  wo er  ungefähr  elf  Monate verbrachte, 
bevor er am 27. Februar 2010 unter Umgehung der Grenzkontrollen in 
die Schweiz einreiste, wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass das BFM anlässlich  der  Kurzbefragung vom 25. März  2010 im 
Empfangs- und Verfahrenszentrum (EVZ) B._______ die Personalien 
des Beschwerdeführers erhob und ihn summarisch zum Reiseweg und 
zu den Ausreisegründen seines Heimatlandes befragte, wobei er zur 
Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend machte, dass 
sein Vater (...) von C._______ gewesen sei,

dass  dieser  in  C._______  Land  aufgeteilt  habe,  womit  viele 
Dorfbewohner nicht einverstanden gewesen seien,

dass  sein  Zwillingsbruder  wegen  dieser  Parzellierung  im  Jahr  1999 
von fünf Dorfbewohnern (sog. "big boys") umgebracht worden sei und 
sie seiner Mutter gedroht hätten, ihn (den Beschwerdeführer) ebenfalls 
umzubringen,

dass  er  um  seiner  Sicherheit  willen  beim  Pastor  Y._______  der 
katholischen  Kirche  (...)  Schutz  gefunden,  sich  aber  dennoch 
entschieden habe, nach Libyen zu flüchten,

dass er  immer  noch  begründete  Angst  um sein  Leben habe,  zumal 
sein Vater im Dezember 2009 zu Hause umgebracht worden sei,

dass für  den Inhalt  der  weiteren Aussagen auf  die  Akten verwiesen 
werden kann,

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  der  Datenbank  Eurodac  am 
14. April 2009 in Italien daktyloskopisch erfasst worden ist,

dass ihm anlässlich der Befragung zu diesem Sachverhalt im Hinblick 
auf  eine  allfällige  Zuständigkeit  Italiens  am  25.  März  2010  das 
rechtliche Gehör gewährt wurde,

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dass  er  in  seiner  Stellungnahme  auf  entsprechende  Fragen 
antwortete,  im  Falle  einer  Rücküberstellung  nach  Italien  würde  er 
weder Hilfe noch Dokumente erhalten,

dass der Beschwerdeführer am 10. März 2010 wegen Verdachts auf 
Widerhandlungen gegen das des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 
2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  (AuG,  SR  142.20), 
wegen  Störung  der  öffentlichen  Sicherheit,  Ruhe  und  Ordnung,  von 
der Kantonspolizei Z._______ festgenommen und gleichentags wieder 
ins EVZ B._______ zurückgeführt wurde,

dass  das  BFM  mit  Schreiben  vom  8.  April  2010  die  italienischen 
Behörden  um Übernahme des  Beschwerdeführers  ersuchte  und  bis 
am 23. April 2010 keine Antwort auf das Ersuchen einging,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. Mai 2010  – eröffnet am 1. Juni 
2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
den  Beschwerdeführer  nach  Italien  wegwies,  ihn  aufforderte,  die 
Schweiz  spätestens  am  Tag  nach  Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu 
verlassen,  den Kanton W._______ mit  dem Vollzug der Wegweisung 
beauftragte,  festhielt,  eine Beschwerde gegen diese Verfügung habe 
keine  aufschiebende  Wirkung  und  dem  Beschwerdeführer  die 
editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte,

dass  es  zur  Begründung  anführte,  der  Beschwerdeführer  habe 
während elf Monaten in Bari eine Schule besucht, habe aber von den 
italienischen Behörden keine Dokumente erhalten,

dass  er  am  27.  Februar  2010  illegal  von  Italien  in  die  Schweiz 
eingereist sei,

dass zudem ein Eurodac-Treffer vom 14. April  2009 in Bari  vorliegen 
würde,

dass gestützt auf die einschlägigen staatsvertraglichen Bestimmungen 
(Abkommen vom 26. Oktober 2004 zwischen der Schweizerischen Eid-
genossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien 
und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung 
eines in einem Mitgliedstaat oder in der Schweiz gestellten Asylantrags 
[Dublin-Assoziierungsabkommen,  SR  0.142.392.68]  sowie  auf  das 
"Übereinkommen  vom  17. Dezember  2004  zwischen  der 

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Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  der  Republik  Island  und  dem 
Königreich  Norwegen  über  die  Umsetzung,  Anwendung  und 
Entwicklung  des  Schengen-Besitzstandes  und  über  die  Kriterien  und 
Verfahren  zur  Bestimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung 
eines  in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in  Norwegen  gestellten 
Asylantrags") Italien für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig 
sei,

dass die  Rückführung  – vorbehältlich  einer  allfälligen Unterbrechung 
(Art.  19  Abs.  3  der  Verordnung  (EG)  Nr.  343/2003  des  Rates  vom 
18. Februar  2003  zur  Festlegung  von  Kriterien  und  Verfahren  zur 
Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines Asylantrags 
zuständig  ist,  den  ein  Staatsangehöriger  eines  Drittlandes  in  einem 
Mitgliedstaat  gestellt  hat  [Dublin-II-VO])  oder  Verlängerung 
(Art. 19 Abs. 4 Dublin-II-VO) – bis spätestens am 23. Oktober 2010 zu 
erfolgen habe,

dass der Beschwerdeführer anlässlich der Gewährung des rechtlichen 
Gehörs  zu  einer  Wegweisung  nach  Italien  keine  Gründe  geltend  ge-
macht  habe,  die  praxisgemäss  einem Vollzug  nach  Italien  entgegen-
stünden, 

dass  Italien  seinen  aus  dem Abkommen vom 28. Juli  1951  über  die 
Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30)  und der Konvention 
vom  4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und 
Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  erwachsenen  Verpflichtungen 
nachkomme und  der  Beschwerdeführer  nicht  damit  rechnen  müsse, 
von  dort  aus  in  einen  möglichen  Verfolgerstaat  zurückgeschickt  zu 
werden, wenn er eine entsprechende Verfolgung geltend mache,

dass somit auf das Asylgesuch nicht einzutreten, die Wegweisung aus 
der  Schweiz  die  Regelfolge  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch 
und der Vollzug der Wegweisung nach Italien zulässig, zumutbar und 
möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 4. Juni 2010 (Datum 
Poststempel)  sinngemäss  beantragte,  die  vorinstanzliche  Verfügung 
vom 18. Mai  2010  sei  aufzuheben,  und  es  sei  auf  sein  Asylgesuch 
einzutreten,

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dass  auf  die  Begründung  der  Rechtsbegehren,  soweit  für  den 
Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen 
wird,

dass  der  stellvertretende  Instruktionsrichter  mit  Verfügung  vom 
7. Juni 2010 den Vollzug der Wegweisung im Sinne einer vorsorglichen 
Massnahme  gestützt  auf  Art.  56  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) vorsorglich aussetzte,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  8.  Juni  2010  beim  Bundesver-
waltungsgericht eingingen,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]);  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  einzu-
treten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  sowie Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 37 VGG und 52 Abs. 1 VwVG),

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich 
Missbrauch und Überschreitung des Ermessens,  die  unrichtige  oder 
unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-

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schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  – sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbstständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist 
(Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.), 

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters 
entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und es sich vorliegend, wie 
nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der 
Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist  (Art.  111a 
Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn 
Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die 
Durchführung des Asyl- und Wegweisungsverfahrens staatsvertraglich 
zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass sich aufgrund der Akten ergibt,  dass der Beschwerdeführer am 
14. April 2009 in Italien daktyloskopisch erfasst worden ist,

dass  somit  Italien  für  die  Prüfung  des  vom  Beschwerdeführer  am 
27. Februar 2010 in der Schweiz eingereichten Asylantrags zuständig 
ist (vgl. vorstehend S. 3, Dublin-Assoziierungsabkommen sowie Dublin-
II-VO  und  die  Verordnung  [EG]  Nr. 1560/2003  der  Kommission  vom 
2. September  2003  mit  Durchführungsbestimmungen  zur  Verordnung 
[EG]  Nr. 343/2003  des  Rates  [Dublin-II-VO]),  insbes.  Art.  10  Abs.  1 
Dublin-II-VO),

dass das BFM die italienischen Behörden am 8 April  2010 um Über -
nahme des Beschwerdeführers ersuchte (vgl. Art. 17 Abs. 1 Dublin-II-
VO) und diese die Frist zur Stellungnahme bis zum 23. April 2010 un-
genutzt verstreichen liessen, weshalb angesichts der Verfristung eine 
stillschweigende Zusage zur Rückübernahme des Beschwerdeführers 
vorliegt (vgl. Art. 20 Abs. 1 Bst. c Dublin-II-VO),

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dass  der  Beschwerdeführer  somit  ohne  weiteres  in  einen  Drittstaat 
(vorliegend  Italien)  ausreisen  kann,  welcher  für  die  Prüfung  seines 
Asylantrages staatsvertraglich zuständig ist,

dass Italien unter anderem Signatarstaat  des FK,  der EMRK und des 
Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter oder andere 
grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 
(FoK, SR 0.105) ist,

dass  keine  konkreten  Hinweise  dafür  bestehen,  wonach  Italien  sich 
nicht  an  die  massgebenden  völkerrechtlichen  Bestimmungen,  ins-
besondere  an  das  Rückschiebungsverbot  oder  die  einschlägigen 
Normen der EMRK, halten würde,

dass  damit  der  Einwand  in  seiner  Beschwerde,  angesichts  persön-
licher  und  politischer  Probleme  könne  er  nicht  in  sein  Heimatland 
zurückkehren, nicht geeignet ist, um zu einem anderen Schluss zu ge-
langen, 

dass auch die Ausführung in der  Rechtsmitteleingabe, wonach er in 
der  Schweiz  eine  (...)-schule  besuchen  möchte,  zu  keiner  anderen 
Betrachtungsweise führt,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), wobei 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG die Frage nach der Zu-
lässigkeit  und  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs  regelmässig 
bereits  Voraussetzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des  Nichtein-
tretensentscheides ist, weshalb sie hier nicht mehr zu prüfen ist,

dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unter dem Aspekt 
von Art. 83 Abs. 1 und 4 AuG stellt, sondern ebenfalls vor der Prüfung 
des Nichteintretens im Rahmen der Ausübung des Selbsteintrittsrechts 
oder gegebenenfalls – wenn sich Familienmitglieder in verschiedenen 
Dublin-Mitgliedstaaten befinden und zusammengeführt  werden sollen 
– bei der Ausübung der Humanitären Klausel (Art. 15 Dublin-II-VO),

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dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-  
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil  geht an den Beschwerdeführer, das BFM und das Amt 
für Migration des Kantons W._______. 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin:

Gabriela Freihofer Chantal Schwizer

Versand: 

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