# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e33df518-20a7-503d-9290-d49c5937148c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-12
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 12.05.2025 ZR1 2025 43
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2025-43_2025-05-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Entscheid vom 12. Mai 2025
mitgeteilt am 23. Mai 2025

Referenz ZR1 25 43

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Brun und Moses
Jakupi, Aktuar ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

Gegenstand fürsorgerische Unterbringung

Anfechtungsobj. ärztliche Einweisung vom 9. April 2025

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Sachverhalt

A. A._____ wurde von Dr. med. B._____ mit Verfügung vom 9. April 2025 für 
eine Dauer von sechs Wochen in der Klinik A._____ (nachfolgend: Klinik A._____) 
fürsorgerisch untergebracht.

B. Gegen die fürsorgerische Unterbringung erhob A._____ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 22. April 2025, eingegangen am 23. April 2025, 
Beschwerde beim Obergericht des Kantons Graubünden.

C. Am 23. April 2025 ersuchte der Vorsitzende der Ersten zivilrechtlichen 
Kammer die Klinik A._____ um einen kurzen Bericht zum Gesundheitszustand des 
Beschwerdeführers, zur Art der Behandlung und insbesondere darüber, inwiefern 
die Voraussetzungen für eine fürsorgerische Unterbringung aus ärztlicher Sicht 
gegeben seien. Die Klinik A._____ reichte den angeforderten Bericht mitsamt den 
wesentlichen Klinikakten über den Beschwerdeführer am 24. April 2025 beim 
Obergericht ein.

D. Mit prozessleitender Verfügung vom 24. April 2025 beauftragte der 
Vorsitzende der Ersten zivilrechtlichen Kammer Dr. med. C._____, Fachärztin für 
Psychiatrie und Psychotherapie FMH, mit der Erstellung eines Gutachtens über den 
Gesundheitszustand des Beschwerdeführers sowie über die Notwendigkeit der 
fürsorgerischen Unterbringung. Das Gutachten ging innert Frist am 27. April 2025 
beim Obergericht ein.

E. Dr. med. C._____ erwähnte in ihrem Gutachten, dass derzeit nicht von einer 
akuten Selbst- oder Fremdgefährdung auszugehen sei. Aus diesem Grund fragte 
das Obergericht die Klinik A._____ am 29. April 2025 an, ob an der fürsorgerischen 
Unterbringung weiterhin festgehalten werde.

F. Am 29. April 2025 teilte die Klinik A._____ mit, dass es zu einem schweren 
Zwischenfall zwischen dem Beschwerdeführer und einem weiteren Patienten der 
Klinik A._____ mit erheblicher Fremdgefährdung gekommen sei, weshalb an der 
fürsorgerischen Unterbringung festgehalten werde.

G. Mit prozessleitender Verfügung vom 30. April 2025 ersuchte der Vorsitzende 
die Gutachterin aufgrund des Zwischenfalls um eine Aktualisierung des Gutachtens 
vom 27. April 2025. Das ergänzte Gutachten vom 1. Mai 2025 ging innert Frist am 
2. Mai 2025 beim Obergericht ein.

H. Am 12. Mai 2025 fand die Hauptverhandlung in der Klinik A._____ statt, zu 
welcher mit Verfügung vom 6. Mai 2025 vorgeladen worden war. Der 

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Beschwerdeführer nahm an der Hauptverhandlung persönlich teil und wurde 
befragt. Nach durchgeführter Urteilsberatung wurde das vorzeitige 
Entscheiddispositiv dem Beschwerdeführer sowie der Klinik A._____ gleichentags 
zugestellt.

Erwägungen

1. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen die fürsorgerische 
Unterbringung vom 9. April 2025 (vgl. act. 04.2; Art. 426 ff. ZGB). Das Obergericht 
ist hierfür einzige kantonale Beschwerdeinstanz (vgl. Art. 439 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB 
i.V.m. Art. 450 Abs. 1 ZGB und Art. 60 Abs. 1 EGzZGB [BR 210.100]) und folglich 
zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die Beschwerde wurde 
am 22. April 2025 der Post übergeben (Poststempel). Nachdem das Ende der 10-
tägigen Beschwerdefrist auf den Karfreitag, 19. April 2025, gefallen ist, ist die am 
Osterdienstag, 22. April 2025 der Post aufgegebene Beschwerde rechtzeitig 
eingereicht worden. Die Beschwerde muss schriftlich, nicht aber begründet 
eingereicht werden (Art. 450 Abs. 3 ZGB und Art. 450e Abs. 1 ZGB). Auf die frist- 
und formgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

2.1. Das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz richtet sich nach Art. 
450a ff. ZGB. Ebenfalls zu beachten sind die in den Art. 443 ff. ZGB statuierten 
allgemeinen Verfahrensgrundsätze des erstinstanzlichen Verfahrens, die auch im 
Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz anwendbar sind, soweit das 
Gesetz in den Art. 450 ff. ZGB keine abweichenden Vorschriften aufstellt (DROESE, 
in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, 
Art. 450 N. 13). Dies gilt namentlich für die in Art. 446 ZGB verankerte 
uneingeschränkte Untersuchungs- und Offizialmaxime (Abs. 1 und 3) und das an 
gleicher Stelle festgeschriebene Prinzip der Rechtsanwendung von Amtes wegen 
(Abs. 4). Diese Verfahrensgrundsätze sind auch auf die Verfahren vor der 
gerichtlichen Beschwerdeinstanz anwendbar, wobei es im kantonalen 
Rechtsmittelverfahren zu punktuellen Einschränkungen kommt. So kommt etwa die 
Offizialmaxime nur im Rahmen des Anfechtungsobjektes zum Tragen (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_532/2020 vom 22. Juli 2020 E. 2; MARANTA, in: 
Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, Art. 
446 N. 1 f. sowie N. 40 ff.). Aus Art. 450a ZGB ergibt sich schliesslich, dass das 
Gericht Tat- und Rechtsfragen wie auch die Angemessenheit frei überprüft.

2.2. Das Gesetz schreibt ausdrücklich vor, dass das Gericht aufgrund eines 
Gutachtens entscheiden muss, wenn die betroffene Person an einer psychischen 
Störung leidet (Art. 439 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 450e Abs. 3 ZGB). Das Gutachten 

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muss von einer unabhängigen, im laufenden Verfahren noch nicht involvierten 
sachverständigen Person erstellt werden. Es muss in dem Sinne aktuell sein, dass 
es sich zu den sich im gerichtlichen Verfahren stellenden Fragen äussert (BGE 148 
III 1 E. 2.3.1; 143 III 189 E. 3.2 f.; GEISER/ETZENSBERGER, in: Geiser/Fountoulakis 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, Art. 439 N. 48 ff.; 
GEISER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. 
Aufl. 2022, Art. 450e N. 19). Vorliegend erstattete Dr. med. C._____ ein 
Kurzgutachten über den Beschwerdeführer welches in der Folge noch ergänzt 
wurde. Dieses basiert auf einer persönlichen Untersuchung des Beschwerdeführers 
vom 27. April 2025 sowie 1. Mai 2025 (siehe act. 06 und 10). Damit ist dem 
Erfordernis eines aktuellen Sachverständigengutachtens Genüge getan.

2.3. Gemäss Art. 450e Abs. 4 Satz 1 ZGB muss die gerichtliche 
Beschwerdeinstanz die betroffene Person in der Regel als Kollegium anhören, was 
faktisch zwingend zur Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung führt 
(BERNHART, Handbuch der fürsorgerischen Unterbringung, 2011, N. 848 f.). Das 
Gericht hat sich durch eigene Wahrnehmung davon zu überzeugen, dass die 
Voraussetzungen für eine fürsorgerische Unterbringung gegeben sind (GEISER, 
a.a.O., Art. 450e N. 22). Mit der Durchführung der mündlichen Hauptverhandlung 
am 12. Mai 2025 wurde diese Vorgabe umgesetzt.

3.1. Neben der gemäss Art. 428 Abs. 1 ZGB für die Anordnung der Unterbringung 
grundsätzlich zuständigen Erwachsenenschutzbehörde können die Kantone 
gemäss Art. 429 Abs. 1 ZGB Ärztinnen und Ärzte bezeichnen, welche eine 
fürsorgerische Unterbringung anordnen dürfen. Die Höchstdauer von sechs 
Wochen darf dabei nicht überschritten werden. Der einweisende Arzt hat die 
betroffene Person persönlich zu untersuchen, anzuhören und ihr anschliessend den 
Unterbringungsentscheid mit den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben 
auszuhändigen (Art. 430 ZGB). Dies bedeutet, dass die Untersuchung dem 
Einweisungsentscheid unmittelbar vorauszugehen hat (vgl. GEISER/ETZENSBERGER, 
a.a.O., Art. 429/430 N. 20 ff.). Der einweisende Arzt muss sich gestützt auf eine 
klinische Untersuchung und soweit möglich nach einem Gespräch mit der 
betroffenen Person eine Meinung bilden (vgl. GUILLOD, in: Büchler et al. [Hrsg.], 
FamKomm Erwachsenenschutz, 2013, Art. 430 N. 4).

3.2. Zur Anordnung einer fürsorgerischen Unterbringung für eine Höchstdauer 
von sechs Wochen ist im Kanton Graubünden jeder Amtsarzt befugt (Art. 429 Abs. 
1 ZGB i.V.m. Art. 51 Abs. 1 lit. b EGzZGB). Dr. med. B._____ war als 
stellvertretender Amtsarzt der Region Plessur demnach zur Anordnung einer 
fürsorgerischen Unterbringung befugt. Die ärztliche Untersuchung fand am 9. April 

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2025 statt. Zudem enthält die Verfügung vom 9. April 2025 (act. 04.2) die gemäss 
Art. 430 Abs. 2 ZGB vorgeschriebenen Minimalangaben. In formeller Hinsicht ist die 
fürsorgerische Unterbringung des Beschwerdeführers folglich nicht zu 
beanstanden.

4.1. Zu prüfen bleibt die Rechtmässigkeit der fürsorgerischen Unterbringung in 
materieller Hinsicht. Gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB darf eine Person, welche an einer 
psychischen Störung oder an einer geistigen Behinderung leidet oder schwer 
verwahrlost ist, in einer geeigneten Einrichtung untergebracht werden, wenn die 
nötige Behandlung oder Betreuung nicht anders erfolgen kann. Die Belastung und 
der Schutz von Angehörigen und Dritten sind zu berücksichtigen (Abs. 2). Die 
betroffene Person wird entlassen, sobald die Voraussetzungen der Unterbringung 
nicht mehr erfüllt sind (Abs. 3). Die Massnahme gelangt zur Anwendung, wenn eine 
Person der persönlichen Fürsorge oder Pflege bedarf (vgl. GEISER/ETZENSBERGER, 
a.a.O., Art. 426 – 439 N. 6). Die fürsorgerische Unterbringung dient dem Schutz der 
betroffenen Person und nicht der Umgebung (BGE 140 III 101 E. 6.2.3; vgl. dazu 
auch Botschaft zur Änderung des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 
[Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht] vom 28. Juni 2006, BBl 2006 
7001 [zit.: Botschaft], S. 7062). Für die Anordnung einer fürsorgerischen 
Unterbringung allein wegen Fremdgefährdung bildet Art. 426 ZGB grundsätzlich 
keine genügende gesetzliche Grundlage. Mit anderen Worten darf eine 
Fremdgefährdung für sich alleine nie ausschlaggebend für eine fürsorgerische 
Unterbringung sein (BGE 145 III 441 E. 8.3 f. m.w.H.).

4.2. Erste gesetzliche Voraussetzung für eine Anordnung der Massnahme ist eine 
der drei abschliessend genannten Schwächezustände: psychische Störung, 
geistige Behinderung oder schwere Verwahrlosung. Erforderlich ist sodann eine 
sich aus dem Schwächezustand ergebende Notwendigkeit der Behandlung oder 
Betreuung. Weitere Voraussetzung ist, dass der Person die nötige Behandlung oder 
Betreuung nicht auf andere Weise als durch eine Einweisung beziehungsweise 
Zurückbehaltung in einer Einrichtung gewährt werden kann. Gesetzlich verlangt ist 
schliesslich eine geeignete Einrichtung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_288/2016 vom 11. Juli 2016 E. 3.1). Die genannten Voraussetzungen bedingen 
sich gegenseitig und sind nur in ihrem Zusammenhang verständlich. Der 
Schwächezustand allein vermag eine fürsorgerische Unterbringung nie zu 
rechtfertigen, sondern immer nur zusammen mit der Notwendigkeit einer 
Behandlung oder Betreuung. Selbst bei Vorliegen einer solchen ist die 
freiheitsbeschränkende Unterbringung aber nur gesetzeskonform, wenn der Zweck 
der Unterbringung nicht mit einer milderen Massnahme erreicht werden kann 

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(Verhältnismässigkeitsprinzip) und die Unterbringung für den angestrebten Zweck 
auch tauglich ist (vgl. GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N. 7).

4.3.1. Zu klären ist also zunächst, ob der Beschwerdeführer an einem der in 
Art. 426 Abs. 1 ZGB genannten Schwächezustände leidet, welcher überdies eine 
Behandlung oder Betreuung notwendig werden lässt. Die psychische Störung 
umfasst die anerkannten Krankheitsbilder der Psychiatrie, das heisst Psychosen 
oder Psychopathien, seien sie körperlich begründbar oder nicht (vgl. Botschaft, 
a.a.O., S. 7062). Psychische Störung ist ein Begriff des Rechts, der sich auf die 
medizinische Terminologie abstützt. Der Begriff ist aus der modernen Medizin 
entnommen und entspricht der Klassifikation der WHO (ICD [International 
Classification of Disturbances]; vgl. GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 
N. 15 f.). 

4.3.2. Dr. med. B._____ hat den Beschwerdeführer gemäss Verfügung vom 9. April 
2025 aufgrund einer psychischen Störung fürsorgerisch untergebracht. In der 
Verfügung wird aufgeführt, dass beim Beschwerdeführer ein Drogenkonsum, 
hauptsächlich durch Kokain, bestehe. Es sei in den letzten Tagen zu diversen 
Polizeieinsätzen gekommen. Der Beschwerdeführer sei hoch aggressiv und befinde 
sich in einem emotional instabilen Zustand unter Substanzeinfluss. Zudem habe im 
Zeitpunkt der Untersuchung ein Kontrollverlust mit Fremdgefährdung bestanden 
(act. 04.2). Im Bericht der Klinik A._____ wird aufgeführt, der Beschwerdeführer sei 
seit 2010 bekannt und er habe sich vom 8. März 2025 bis 19. März 2025 bereits in 
der Klinik aufgehalten. Beim Beschwerdeführer liege eine Abhängigkeitserkrankung 
unter Einfluss von Kokain vor. Er habe zuletzt psychotische Symptome entwickelt. 
Im stationären Setting sei festgestellt worden, dass der Beschwerdeführer nur 
bedingt absprachefähig sei (act. 04). Im Eintrittsbericht der Klinik A._____ wird als 
Hauptdiagnose eine psychische- und Verhaltensstörung durch Kokain und eine 
psychotische Störung (F14.5) aufgeführt. Nebendiagnostisch auch durch Opioide 
und Heroin etc. (act. 04.1). Die Gutachterin führt auf, dass der Beschwerdeführer 
nachweislich seit ca. 20 Jahren von Kokain und Opiaten abhängig sei. Sie 
diagnostiziert psychische und Verhaltensstörungen durch die Kokainabhängigkeit 
als auch Abhängigkeit durch Opioide (F14.2 und 11.2) mit diversen 
Nebendiagnosen. Die Diagnosen würden dem Begriff einer Geistesschwäche 
entsprechen (act. 06 S. 5). Nach der zweiten, ausführlichen Exploration vom 1. Mai 
2025 würde sich ergeben, dass der Beschwerdeführer schon länger an Ich-
Störungen, Verfolgungswahn und Paranoia leiden würde. Klassische Ich-Störungen 
wie Fremdbeeinflussung, Gedankeneingebung etc. seien typisch für eine 
Schizophrenie. Zusammenfassend wird beim Beschwerdeführer zusätzlich eine 

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mögliche Schizophrenie (F20.0) wie auch eine Persönlichkeitsstörung diagnostiziert 
(act. 10 S. 7). Die Diagnose ist für das Obergericht aufgrund der eingeholten 
Berichte sowie auch aufgrund der Befragung vom 12. Mai 2025 nachvollziehbar. 
Anlässlich der Befragung vom 12. Mai 2025 führte der Beschwerdeführer 
insbesondere aus, dass er von einer Person seit längerer Zeit observiert werde. 
Dasselbe führt er schon in der Exploration mit der Gutachterin auf, was vorliegend 
auf eine mögliche Schizophrenie hinweisen kann. Die Diagnose der Gutachterin ist 
für das Obergericht somit schlüssig, zumal es sich dabei um psychische 
Erkrankungen im medizinischen Sinne handelt. Aufgrund dessen kann daraus 
geschlossen werden, dass beim Beschwerdeführer ein Schwächezustand im Sinne 
von Art. 426 Abs. 1 ZGB vorliegt.

4.4.1. Ein Schwächezustand vermag eine fürsorgerische Unterbringung nur zu 
rechtfertigen, wenn er eine Behandlung oder Betreuung in einer Einrichtung 
notwendig macht. Die Unterbringung in einer Einrichtung muss geeignet sein, den 
Zweck der beabsichtigten Behandlung zu erfüllen, ohne dass eine weniger 
einschneidende Massnahme genügen würde (vgl. dazu GEISER/ETZENSBERGER, 
a.a.O., Art. 426 N. 22 ff.). Eine Unterbringung fällt gemäss der Botschaft zum neuen 
Erwachsenenschutzrecht deshalb nur als ultima ratio in Betracht (Botschaft, a.a.O., 
S. 7062). Als mildere Massnahmen kommt den ambulanten Massnahmen und der 
Nachbetreuung nach kantonalem Recht sowie der freiwilligen Sozialhilfe 
entscheidende Bedeutung zu (GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N. 24). Der 
Grundsatz der Verhältnismässigkeit verlangt, dass eine fürsorgerische 
Unterbringung nur verfügt beziehungsweise nur solange aufrechterhalten werden 
darf, als mit einer konkreten Selbst- oder Fremdgefährdung von einem gewissen 
Ausmass zu rechnen ist. So hat das Bundesgericht festgehalten, dass es für die 
Beurteilung des Behandlungs- beziehungsweise Betreuungsbedarfs wesentlich sei, 
mit welcher konkreten Gefahr für die Gesundheit oder das Leben der betroffenen 
Person bzw. von Dritten zu rechnen sei, wenn die Behandlung der gutachterlich 
festgestellten Krankheit beziehungsweise die Betreuung unterbleibe (BGE 140 III 
105 E. 2.4, 140 III 101 E. 6.2.2).

4.4.2. Im Bericht der Klinik A._____ vom 24. April 2025 wird ausgeführt, der 
Beschwerdeführer habe gegenwärtig nur äusserst begrenzte Einsicht in seine 
Krankheit bzw. in die Behandlungsbedürftigkeit der schweren Abhängigkeit. Die 
Teilnahme an einem Substitutionsprogramm wie auch einen Entzug im stationären 
Rahmen habe er abgelehnt. Der Beschwerdeführer sei in der gegenwärtigen 
Verfassung nicht in der Lage, die Konsequenzen und die Tragweite seiner 
Entscheidungen und Handlungen ausreichend einzusehen (act. 04). Der 

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Beschwerdeentscheid hat sich nach Vorgabe von Art. 439 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 
450e Abs. 3 ZGB bei psychischen Störungen auf ein Sachverständigengutachten 
abzustützen. Die Gutachterin bestätigt in ihrem Gutachten die Notwendigkeit einer 
Behandlung. Sie führt des Weiteren aus, dass beim Beschwerdeführer aus 
medizinisch-psychiatrisch-forensischer Sicht aktuell ausschliesslich eine stationäre 
Behandlung in einer forensischen Facheinrichtung in Frage komme. Beim 
Beschwerdeführer bestehe keine Krankheits- und Behandlungseinsichtigkeit 
betreffend das psychotische Erleben sowie die Schizophreniesymptome. Die 
Einsicht in die Kokain- und Opiatsucht sei vorhanden, eine auf Abstinenz zielende 
Therapie werde abgelehnt. Der akute und dringend behandlungsbedürftige Zustand 
müsse zwingend forensisch-stationär behandelt werden (act. 10 S. 9). Die 
Beurteilungen der Klinik A._____ und der Gutachterin sind für das Obergericht 
nachvollziehbar, weshalb von einer notwendigen Behandlung der festgestellten 
psychischen Störungen, idealerweise im Rahmen eines stationären Aufenthalts, 
ausgegangen werden muss. Eine mildere, ambulante Massnahme ist für das 
Gericht derzeit ausgeschlossen, weshalb eine stationäre Unterbringung 
verhältnismässig ist. Ob eine stationäre Behandlung in einer forensischen 
Facheinrichtung möglich ist, ist im weiteren Verlauf der Unterbringung abzuklären 
(dazu nachstehend E. 4.6.). 

4.5.1. Erforderlich ist dafür jedoch eine konkrete Selbst- oder Fremdgefährdung von 
einem gewissen Ausmass. Die Klinik A._____ hielt in ihrem Bericht vom 24. April 
2025 fest, dass beim Beschwerdeführer aggressive Verhaltensweisen auch im 
stationären Setting auftreten würden. Bei Ausbleiben unmittelbarer 
Bedürfnisbefriedigung habe er gegen das Mobiliar getreten und sei verbal 
bedrohlich geworden. Zudem führte die Klinik A._____ aus, dass beim 
Beschwerdeführer Verwahrlosungstendenzen bestehen würden und er sich nicht 
ausreichend um seine täglichen Belange bemühen könne. Aus Sicht der Behandler 
stelle dies im Sinne der Selbstgefährdung eine Gefahr für sich und seine physische 
und psychische Gesundheit und Unversehrtheit dar (act. 04). Am 29. April 2025 
teilte die Klinik A._____ mit, dass es zu einem schweren Zwischenfall gekommen 
sei. Der Beschwerdeführer habe einen Mitpatienten ohne ersichtlichen Grund und 
ohne Vorwarnzeichen mit Faustschlägen und Tritten schwer verletzt. Nach einem 
Personenschutzalarm habe man grosse Mühe gehabt, den Beschwerdeführer zu 
beruhigen. Ohne das beherzte Eingreifen seitens der Klinik hätte der Übergriff 
potentiell tödliche Verletzungen hervorrufen können. Der Beschwerdeführer werde 
damit als deutliche Gefahr für andere gesehen, zudem habe er in diesem Setting 
keine illegalen Substanzen konsumiert, welche den Vorfall hätten begünstigen oder 
begründen können (act. 08).

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4.5.2. Die Gutachterin hielt in Bezug auf die konkrete Gefahr für die Gesundheit 
oder das Leben des Beschwerdeführers oder Dritten fest, dass an anderer Stelle 
forensisch-psychiatrisch sowie juristisch festgestellt werden müsse, ob eine 
Kausalität zwischen der offensichtlich akuten, unbehandelten Schizophrenie, 
zumindest seiner Realitätsverkennung und der stattgefunden folgenschweren 
Fremdgefährdung eines Mitpatienten auf der geschlossenen Station bestehe. Es 
stehe fest, dass die relevante Haupterkrankung des Beschwerdeführers seit 
geraumer Zeit nicht behandelt sei, und es müsse daher angenommen werden, dass 
der Vorfall vom 29. April 2025 etwas mit dem aktuellen psychischen Zustand des 
Beschwerdeführers zu tun habe. Da der Beschwerdeführer weiterhin die 
Medikamente ablehne, müsse bis zum Beweis des Gegenteils eine weiterhin akute 
Gefährdung für Dritte an Leib und Leben angenommen werden. Eine akute 
Selbstgefährdung stuft die Gutachterin derzeit als minimal ein (act. 10 S. 8 und 9).

4.5.3. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung bildet Art. 426 ZGB keine 
genügende gesetzliche Grundlage für die Anordnung einer fürsorgerischen 
Unterbringung allein wegen Fremdgefährdung. Es gehört jedoch zum Schutzauftrag 
des Staates, jemanden davon abzuhalten, eine schwere Straftat zu begehen. Der 
Schutz Dritter darf in die Beurteilung miteinbezogen werden (vgl. auch 
GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 426 N. 8 und 9 sowie N. 41 ff.), darf allerdings 
nicht für sich allein ausschlaggebend sein (BGE 145 III 441 E. 8.3 ff. m. w. H.).

4.5.4. Die Beschwerdeinstanz hat bei der Entscheidfindung auf den Zustand des 
Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Gerichtsverhandlung abzustellen. Anlässlich 
der Hauptverhandlung vom 12. Mai 2025 konnte sich die Beschwerdeinstanz ein 
eigenes Bild des Beschwerdeführers machen. Der Beschwerdeführer wirkte 
anlässlich der Befragung etwas nervös. Den Ausführungen des Vorsitzenden 
konnte er folgen und die Fragen dennoch ruhig beantworten. Der Beschwerdeführer 
erzählte, dass er in D._____ aufgewachsen sei. Fischen oder in der Natur sein, 
würden zu seinen Hobbies zählen. Er sei nun seit 21 Jahren drogenabhängig. Eine 
Lehre als Maurer habe er begonnen, jedoch nie abgeschlossen. Mit 15 1/2 Jahren 
sei er bereits drogenabhängig gewesen. Er beziehe eine IV-Rente. Der Kontakt zur 
Mutter bestehe, diese unterstütze ihn auch und kümmere sich bspw. um seine 
Rechnungen, der Kontakt zum Vater oder zur einzigen Schwester bestehe nicht. Er 
wohne in einem Studio in E._____, welches aber nun gekündigt worden sei. Auf die 
Frage, wohin er nach Austritt aus der Klinik gehe, gab der Beschwerdeführer als 
Antwort entweder die Notschlafstelle oder die Strasse an. Des Weiteren sei der 
Stadtpark sein Leben. Betreffend die fürsorgerische Unterbringung führte er aus, 
dass diese manipuliert sei. Er habe sich aber bisher Mühe gegeben und zudem 

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einen Heroin- und Kokainentzug gemacht. Eine mögliche Schizophrenie wird 
vehement bestritten, die Kokain- und Heroinabhängigkeit sieht er aber ein. 
Momentan fühle er sich besser, er habe jedoch Angst, dass er hier ein Leben lang 
eingesperrt würde. Er erhalte Mittel zur Beruhigung. Der Alltag in der Klinik sei 
psychisch sehr belastend. Zum Vorfall vom 29. April 2025 führte der 
Beschwerdeführer aus, dass er provoziert worden sei und er den Mitpatienten nur 
gepackt, aber nicht geschlagen habe. Zudem gab er an, dass er ohne die bisherige 
Unterstützung seiner Mutter längst kriminell geworden wäre. Zuletzt gab er an, dass 
er schon seit zwei Jahren von einer Person, deren Namen er nicht genau wisse, 
beobachtet würde. Er habe eine Person aus Versehen mit einem Messer schwer 
verletzt, indem er ihr die Halsartherie aufgeschnitten habe. Diese Person habe zum 
Glück überlebt. Er wolle das Heroin nicht mehr anrühren, betreffend Kokain sei es 
jedoch noch schwierig von diesem wegzukommen.

4.5.5. Die Gutachterin hält zwar fest, es bestehe keine akute Selbstgefährdung. 
Den Akten ist jedoch zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer durch sein 
aggressives Verhalten aufgefallen ist, als er stark gegen die Wand oder das Mobiliar 
geklopft und in der Nacht eine Art Aussetzer gehabt habe. Das Personal der Klinik 
A._____ habe er immer wieder massiv bedroht. Der Vorfall vom 29. April 2025 
widerspiegelt das Ausmass dieses Verhaltens. Der Beschwerdeführer führte dem 
Mitpatienten gemäss den Ausführungen der Gutachterin, welche sich auf den 
Bericht der Klinik stützt, durch Tritte und Schläge teils schwere Verletzungen zu und 
nur mit erheblicher Mühe sei es möglich gewesen, den Beschwerdeführer unter 
Kontrolle zu bringen. Ohne den Eingriff der Mitarbeiter hätte dieser Übergriff gemäss 
den Ausführungen der Klinik fatalere – wenn nicht tödliche – Folgen mit sich ziehen 
können (act. 10 S. 3 ff.). Anlässlich der Befragung gab der Beschwerdeführer an, 
früher eine andere Person mit einem Messer – durch Stiche in den Halsbereich – 
lebensbedrohlich verletzt zu haben, wobei dieser glücklicherweise überlebt habe. 
Für diesen vom Beschwerdeführer selber beschriebenen Vorfall liegen jedoch keine 
Akten vor. Seine diesbezüglichen Ausführungen wie auch der Vorfall vom 29. April 
2025 zeigen deutlich auf, dass der Beschwerdeführer die Konsequenzen seiner 
Handlung und das Ausmass der Verletzung nicht zu erkennen scheint. Eine akute 
und erhebliche Fremdgefährdung ist damit ohne Weiteres ausgewiesen.

Die Gutachterin schätzt die Selbstgefährdung des Beschwerdeführers als minimal 
ein, ohne jedoch auf die Auswirkungen der Nichtbehandlung des festgestellten 
psychischen Schwächezustandes einzugehen. Angesichts der Schwere der 
Übergriffe, insbesondere desjenigen vom 29. April 2025 gegenüber einem 
Mitpatienten, geht das Obergericht nicht nur von einer akuten Fremdgefährdung 

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aus. Vielmehr ist auch derzeit eine akute Selbstgefährdung anzunehmen. Diese 
äussert sich offensichtlich darin, dass sich der Beschwerdeführer durch sein 
aggressives – massiv fremdgefährdendes – Verhalten selbst in eine konkrete 
Gefahr für seine Gesundheit und sein Leben bringen könnte, in welcher sich 
Angegriffene und Dritte durch massive Abwehrhandlungen gegen Angriffe wehren 
(müssen). Somit ist entgegen der Gutachterin aktuell von einer akuten 
Selbstgefährdung des Beschwerdeführers auszugehen, würde dieser die Klinik 
verlassen. Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer laut eigenen Angaben 
aufgrund der Kündigung über keine Wohnung mehr verfügt. Ein Aufenthalt bei 
seiner Mutter, die ihn bisher unterstützt hat, ist nach Angaben des 
Beschwerdeführers nicht möglich. Die Wahrscheinlichkeit der Verwahrlosung und 
Obdachlosigkeit, ist derzeit als hoch anzusehen, weil zu befürchten ist, dass der 
Beschwerdeführer ohne eine Wohnung oder zumindest fehlender vorübergehender 
Bleibe auf der Strasse landen würde. Somit bekräftigt sich die Selbstgefährdung 
dahingehend, dass dies tatsächlich eintreten könnte. Für das Gericht ergeben sich 
somit weitere Hinweise auf eine akute und konkrete Selbstgefährdung aufgrund der 
diagnostizierten psychischen Störung und des zusätzlich langjährigen 
Drogenkonsums.

4.6.1. Die Rechtmässigkeit der fürsorgerischen Unterbringung bedingt schliesslich 
gemäss Art. 426 Abs. 1 ZGB das Vorhandensein einer für die notwendige 
Behandlung und Betreuung geeigneten Einrichtung. Der Begriff der Einrichtung ist 
weit auszulegen. Gemeint ist jede organisatorische Einheit, in der einer Person 
ohne oder gegen ihren Willen persönliche Fürsorge unter spürbarer Einschränkung 
der Bewegungsfreiheit erbracht werden kann (GEISER/ETZENSBERGER, a.a.O., Art. 
426 N. 35). Sie muss die wesentlichen Schutzbedürfnisse der eingewiesenen 
Person abdecken. Es kann nicht verlangt werden, dass geradezu eine ideale Anstalt 
zur Verfügung steht.

4.6.2. Gemäss den Ausführungen der Gutachterin muss der akute und dringend 
behandlungsbedürftige Zustand des Beschwerdeführers zwingend forensisch-
stationär behandelt werden (act. 10 S. 9 5.7). Es sei wichtig den Beschwerdeführer, 
sobald wie möglich in eine stationäre forensische Einrichtung zwecks Entlastung 
der Akutpsychiatrie und Beginn einer spezifischen Therapie zur Reduzierung der 
Gefahr für Dritte zu verlegen. Des Weiteren seien weitere Beobachtungen und 
Diagnostik dringend indiziert, um den Beschwerdeführer eine noch spezifischere 
Therapie angedeihen lassen zu können. Zielführend sei auch eine forensische 
Begutachtung im fachstationären Rahmen, damit die Erkrankung und die Straftaten 
sachgerecht eingeordnet werden können. Nach Auffassung der Gutachterin könne 

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die Akutpsychiatrie diese Aufgabe nicht erfüllen (act. 10 S. 9 ff.). Somit geht die 
Gutachterin nicht von einer Eignung der derzeitigen Einrichtung aus. Für das 
Gericht ist die Schlussfolgerung aufgrund der vorliegenden Situation und des 
langjährigen Drogenkonsums des Beschwerdeführers nachvollziehbar und scheint 
die Verlegung des Beschwerdeführers in eine forensisch-stationäre Einrichtung 
geeigneter. Allerdings ist festzuhalten, dass die ärztliche Unterbringung nach Ablauf 
der sechs Wochen bald enden wird und es Aufgabe der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde sein wird, im Rahmen einer behördlichen 
Unterbringung für eine geeignete Einrichtung zu sorgen. Für die restlichen Tage der 
ärztlichen Unterbringung ist daher aus Sicht des Obergerichts die Eignung der Klinik 
A._____ noch gegeben. Dies muss jedoch im weiteren Verlauf geprüft werden, 
insbesondere im Hinblick auf das baldige Ende der fürsorgerischen Unterbringung. 
Nebst dieser Einschätzung der Gutachterin erscheint die derzeitige Massnahme als 
angemessen.

5. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Voraussetzungen für 
eine fürsorgerische Unterbringung vorliegend erfüllt sind. Die Beschwerde gegen 
die fürsorgerische Unterbringung ist daher abzuweisen. 

6. Da der Beschwerdeführer vollumfänglich unterlegen ist, wären im die Kosten 
des Beschwerdeverfahrens aufzuerlegen (vgl. Art. 60 Abs. 5 EGzZGB i.V.m. Art. 
106 Abs. 1 ZPO). Es ist jedoch zu vermuten, dass der Beschwerdeführer nicht über 
die erforderlichen finanziellen Mittel zur Kostentragung verfügt, da er lediglich über 
eine IV-Rente verfügt. Unter Berücksichtigung der finanziellen Verhältnisse des 
Beschwerdeführers rechtfertigt es sich vorliegend, im Sinne von Art. 63 Abs. 3 
EGzZGB auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten. Daher verbleiben 
die Kosten des Beschwerdeverfahrens in der Höhe von CHF 4'435.70 
(Gerichtskosten von CHF 1'500.00, Gutachterkosten von CHF 2'935.70) beim 
Kanton Graubünden.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 4'435.70 (Gerichtskosten 
von CHF 1'500.00, Gutachterkosten von CHF 2'935.70) gehen zu Lasten des 
Kantons Graubünden. 

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]