# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6870c8ae-0675-54b8-8a55-ae3ff9bfd989
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-06-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.06.2021 C-2117/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2117-2021_2021-06-01.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2117/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  1 .  J u n i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Tatjana Bont. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Portugal), 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 AHV, Altersrente;  

Einspracheentscheid der SAK vom 10. März 2021. 

 

 

 

C-2117/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse (SAK; Vorinstanz) mit Verfü-

gung vom 3. Dezember 2020 A._______ (Versicherter) ab 1. Januar 2021 

eine ordentliche Altersrente in der Höhe von Fr. 1'130.– und eine ordentli-

che Kinderrente in der Höhe von Fr. 452.– zusprach (Beschwerdeakten [B-

act.] 1 Beilage), 

dass die Vorinstanz mit Schreiben vom 26. Januar 2021 dem Beschwerde-

führer mitteilte, sie habe seine Einsprache vom 14. Dezember 2020 erhal-

ten, und ihn aufforderte, diese innert 10 Tagen noch handschriftlich zu un-

terzeichnen (B-act. 1 Beilage),  

dass die Vorinstanz mit Nichteintretensentscheid vom 10. März 2021 fest-

hielt, dass der Beschwerdeführer auf das Schreiben vom 26. Januar 2021 

nicht reagiert habe und sie deshalb nicht auf die Einsprache vom 14. De-

zember 2020 eintrete (Beschwerdeakten [act.] 1 Beilage), 

dass der Versicherte mit Schreiben vom 22. März 2021 erklärte, es handle 

sich um ein Missverständnis, er habe ausschliesslich fragen wollen, wes-

halb die Höhe der Rente in einem Schreiben Fr. 1'230.– und in einem an-

deren Schreiben Fr. 1'130.– betragen habe, und er wolle nicht vor Gericht 

gehen (B-act. 1),  

dass die Vorinstanz mit Übermittlungsschreiben vom 4. Mai 2021 die Ein-

gabe des Versicherten vom 22. März 2021 und einer Kopie ihres Nichtein-

tretensentscheids vom 10. März 2021 an das Bundesverwaltungsgericht 

weitergeleitet hat (B-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz vor Bundesverwaltungsgericht anfecht-

bar sind, 

dass der Versicherte gegenüber der Vorinstanz mit Schreiben vom 22. 

März 2021 erklärte, er habe keine Klage erheben wollen, und dieses 

Schreiben dem Bundesverwaltungsgericht am 4. Mai 2021 von der Vo-

rinstanz weitergeleitet worden ist (B-act. 2), 

C-2117/2021 

Seite 3 

dass es sich aufgrund des Dargelegten beim Schreiben vom 22. März 2021 

nicht um eine Beschwerde gegen den Nichteintretensentscheid vom 10. 

März 2021 handelt, sondern vielmehr um ein Auskunftsbegehren des Ver-

sicherten gegenüber der Vorinstanz, 

dass Streitgegenstand in der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege das 

Rechtsverhältnis ist, welches Gegenstand der angefochtenen Verfügung 

bildet, soweit es im Streit liegt (ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ 

KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl., 

2013, Rz. 2.8), 

dass gemäss Aussage des Beschwerdeführers der Inhalt der angefochte-

nen Verfügung nicht im Streit liegt,  

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren auf-

grund des fehlenden Streitgegenstandes als gegenstandlos geworden ab-

zuschreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG) und die Sache hinsichtlich des 

Auskunftsbegehrens zuständigkeitshalber an die Vorinstanz zu überwei-

sen ist (Art. 8 VwVG),  

dass nach Art. 85bis Abs. 2 AHVG (in der ab 1. Januar 2021 gültigen Fas-

sung) das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen für die Parteien kos-

tenlos ist, einer Partei, die sich mutwillig oder leichtsinnig verhält, jedoch 

Kosten auferlegt werden können und sich die Kosten bei anderen Streitig-

keiten nach Art. 63 VwVG richten,  

dass das Verfahren kostenlos ist und zudem kein Streitgegenstand vor-

liegt, weshalb keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind, 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 1 und 3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

 

 

  

C-2117/2021 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge fehlenden Streitgegenstandes als 

gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […] ; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tatjana Bont 

 

  

C-2117/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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