# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0ad8a5b-6300-53ff-ac02-5ea7037dda91
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 20.08.2025 PS250200
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250200_2025-08-20.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250200-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler

Beschluss vom 20. August 2025

in Sachen

A._____ AG, 
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

B1._____ AG, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

vertreten durch B2._____ AG, 

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Zürich vom 11. Juli 2025 (EK251268)

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Erwägungen:

1.1 Mit Urteil vom 11. Juli 2025 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerich-

tes Zürich in der Betreibung Nr. 1 den Konkurs über die Schuldnerin für eine For-

derung der Gläubigerin ([act. 3 =] act. 8 [= act. 9/9]). 

1.2 Mit rechtzeitig erhobener Beschwerde vom 15. Juli 2025 beantragte die 

Schuldnerin die Aufhebung des Konkurses und die Gewährung der aufschieben-

den Wirkung. Einen Konkurshinderungsgrund machte die Schuldnerin nicht gel-

tend; vielmehr führte sie aus, zur Konkursverhandlung nicht vorgeladen worden 

zu sein (act. 2).

2.1 Mit Verfügung vom 18. Juli 2025 (act. 11) wurde festgehalten, dass die Ar-

gumentation der Schuldnerin, nicht zur Konkursverhandlung vorgeladen worden 

zu sein, mit Blick auf die vorinstanzlichen Akten nicht verfange (a.a.O., E. 2.). Die 

Schuldnerin wurde auf die Voraussetzungen, unter welchen ein Konkurs aufgeho-

ben werden kann, und den Umstand, dass sie ihre Beschwerde bis Ablauf der Be-

schwerdefrist noch ergänzen kann, hingewiesen (a.a.O., E. 3.). Die aufschie-

bende Wirkung wurde der Beschwerde in der Folge einstweilen verweigert 

(a.a.O., E. 4 und Dispositiv Ziff. 1). Der Schuldnerin wurde Frist angesetzt, für das 

Beschwerdeverfahren einen Kostenvorschuss zu leisten (a.a.O., E. 6 und Disposi-

tiv Ziff. 2).

2.2 Weitere Unterlagen der Schuldnerin gingen in der Folge nicht ein. Die 

Schuldnerin bezahlte sodann den Vorschuss innert Frist nicht. Mit Verfügung vom 

5. August 2025 wurde der Schuldnerin in Anwendung von Art. 101 Abs. 3 ZPO 

eine Nachfrist von fünf Tagen ab Zustellung der Verfügung angesetzt, um den 

Vorschuss zu leisten, unter dem Hinweis, werde der Vorschuss innert dieser 

Nachfrist nicht bezahlt, trete das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein. Zu-

dem wurde darauf hingewiesen, dass die Frist zur Zahlung eingehalten sei, wenn 

der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten des Gerichtes der 

Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bankkonto in der 

Schweiz belastet wurde (Art. 143 Abs. 3 ZPO).

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2.3 Die Verfügung wurde der Schuldnerin am 6. August 2025 zugestellt 

(act. 14). Der letzte Tag der Frist fiel damit auf den 11. August 2025. Bis dahin 

(und auch bis heute) hat die Schuldnerin den Vorschuss nicht bezahlt.

2.4 Androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist auf 

die gegen die Konkurseröffnung erhobene Beschwerde daher nicht einzutreten. 

3. Der Vollständigkeit halber ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. Art. 195 Abs. 2 SchKG) 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Kon-

kursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurde) beglichen sind oder 

von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Kon-

kurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

4. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 750.– 

der Schuldnerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Eine Parteientschädigung für 

das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht aufgrund 

ihres Unterliegens, der Gläubigerin nicht mangels Umtrieben in diesem Verfahren.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und der 

Schuldnerin auferlegt. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorg-

lich zur Kollokation angemeldet.

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstin-

stanzlichen Akten) und das Konkursamt Höngg-Zürich, ferner im Urteils-Dis-

positiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betrei-

bungsamt Zürich 10, je gegen Empfangsschein.

- 4 -

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw M. Schnarwiler

versandt am:
21. August 2025