# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7067cd7a-97ca-59f8-a85c-0c71d00e0145
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-20
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Sonstiges 20.01.2022 IV 2020/232
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Publikationen/SG_KGN_999_IV-2020-232_2022-01-20.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2020/232

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 01.06.2022

Entscheiddatum: 20.01.2022

Entscheid Versicherungsgericht, 20.01.2022
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Prüfung eines Rentenanspruchs unter 
Berücksichtigung eines polydisziplinären Gutachtens. Wartejahr nicht erfüllt. 
Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 20. Januar 2022, IV 2020/232). Das Bundesgericht ist 
auf die Beschwerde nicht eingetreten 8C_151/2022.

Entscheid vom 20. Januar 2022

Besetzung

Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug und Karin Huber-

Studerus; Gerichtsschreiberin Vera Kolb

Geschäftsnr.

IV 2020/232

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

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Gegenstand

Rente

Sachverhalt

A.  

A.___ meldete sich im August 2016 zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 5). Er 

gab an, er habe eine Berufslehre als B.___ absolviert. Am 16. September 2016 

berichtete Dr. med. C.___ (IV-act. 15), Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, 

der Versicherte habe 2008 einen Zeckenstich erlitten. Danach sei es zu generalisierten 

Gelenkbeschwerden gekommen. Der Versicherte habe über Fingergelenks-, 

Handgelenks-, Kniegelenks- und Ellbogengelenksschmerzen beidseits geklagt. Zum 

Teil, vor allem bei Anstrengung oder körperlicher Tätigkeit, sei eine Schwellung der 

Gelenke aufgetreten. Eine körperliche Tätigkeit sei daher weitgehend ausgeschlossen; 

dem Versicherten sei es am ehesten möglich, eine beratende, vorwiegend geistige 

bzw. intellektuelle Tätigkeit auszuführen. Am 19. Oktober 2016 berichtete Dr. med. 

D.___ (IV-act. 24-2), Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, er habe beim 

Versicherten am 20. Juni 2016 eine Kniearthroskopie links mit medialer 

Teilmeniskektomie vorgenommen; der Versicherte sei ab dem 26. September 2016 

wieder voll arbeitsfähig. Am 1. November 2016 gab Dr. med. E.___ (IV-act. 26), 

Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, an, der Versicherte leide an 

unspezifischen Arthralgien und Periarthralgien (DD: degenerativ, Gicht-Arthropathie) 

und an einem Status nach lang anhaltendem Immunkontakt mit Borrelia burgdorferi. 

Für die letzte Tätigkeit als Servicemonteur/-techniker bestehe eine volle 

Arbeitsunfähigkeit. Bereits am 21. Januar 2016 hatte Dr. E.___ gegenüber Dr. C.___ 

berichtet (IV-act. 26-7), bezüglich Borrelia burgdorferi, d.h. gegenüber der IgG-

Antikörpertiter, habe sich gegenüber der Voruntersuchung kein signifikant 

unterschiedliches Resultat ergeben. Damit könne mit Eindeutigkeit eine 

durchgemachte oder noch floride Lyme-Borreliose im Stadium II oder III als Ursache 

der Beschwerden ausgeschlossen werden. Der serologische Befund sei damit als 

"Narbe" ohne Krankheitswert zu interpretieren. Am 23. Dezember 2015 hatte Dr. D.___ 

berichtet (IV-act. 30-6), dass bereits am 14. Dezember 2015 eine Kniearthroskopie links 

A.a. 

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B.  

mit medialer Teilmeniskektomie vorgenommen worden sei. Am 21. Januar 2016 hatte 

er festgehalten (IV-act. 30-12), der Versicherte habe anlässlich der Untersuchung vom 

13. Januar 2016 weiterhin Schmerzen von Seiten einer Plica mediopatellaris 

angegeben. Die Arbeitsunfähigkeit betrage nach wie vor 100%. Am 4. Januar 2017 

notierte die RAD-Ärztin Dr. med. F.___ (IV-act. 35), die Arbeitsfähigkeit als 

Servicetechniker betrage 80% mit Steigerungspotential.

Mit einer Verfügung vom 2. März 2017 wies die IV-Stelle das Begehren um 

berufliche Eingliederungsmassnahmen ab (IV-act. 39). Mit einem Vorbescheid vom 1. 

Juni 2017 kündigte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des 

Rentenbegehrens an bei einem IV-Grad von 17% (IV-act. 44). Sie führte aus, dass für 

körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, ohne häufig oder über längere Zeit 

einzunehmende Zwangshaltungen eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Am 17. Juli 2017 

verfügte sie wie angekündigt (IV-act. 46). Die Verfügung erwuchs unangefochten in 

Rechtskraft.

A.b. 

Am 18. Oktober 2018 meldete sich der Versicherte erneut zum Bezug von IV-

Leistungen an (IV-act. 55). Er gab an, an Schwindel, Depression und körperlichen 

Beschwerden (Knie, Arme, Hände) zu leiden; dies sei auf einen Zeckenstich 

zurückzuführen. Am 14. November 2018 berichtete die letzte Arbeitgeberin (IV-act. 59), 

der Versicherte sei vom 1. Juni 2017 bis zum 31. Mai 2018 bei ihr als 

Aussendienstmitarbeiter tätig gewesen und habe ein monatliches Einkommen von Fr. 

6'000.-- erzielt. Ihm sei wegen zu vielen Krankheitstagen gekündigt worden. Dr. E.___ 

gab am 26. November 2018 unveränderte Diagnosen an (IV-act. 62). Der Versicherte 

sei seit dem 1. November 2016 als Servicemonteur voll arbeitsunfähig. Am 15. Januar 

2019 berichtete Dr. C.___ (IV-act. 68), der Versicherte leide neu an einer Depression 

und an multiplen degenerativen Veränderungen (Arthrosen). Am 7. Januar 2019 

berichtete Dr. med. G.___ (IV-act. 71), Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH, sie habe beim Versicherten folgende Diagnosen mit Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit erhoben: Mittelgradige depressive Episode (2018) und chronische 

Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (2018). Die RAD-Ärztin Dr. 

F.___ notierte am 11. Februar 2019 (IV-act. 72), der Versicherte sei in adaptierten 

B.a. 

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Tätigkeiten mindestens 50% arbeitsfähig. Sie nannte folgende Adaptionskriterien: 

Körperlich leicht, wechselbelastend, keine Zwangshaltungen der Wirbelsäule, 

regelmässige Pausen, kein hoher Zeit- oder Erfolgsdruck. Der 

Eingliederungsverantwortliche der IV-Stelle notierte am 16. April 2019 (IV-act. 77), der 

Versicherte habe seine enormen Einschränkungen (Energielosigkeit, Schmerzen beim 

Sitzen und Gehen, Schmerzen in den Schultern und Händen, Einschränkungen in allen 

Aufgaben zu Hause, etc.) detailliert geschildert. Diese Einschränkungen seien jedoch 

während des Gesprächs nicht sicht- oder spürbar gewesen. Der Versicherte habe 

energievoll von seinem Leben erzählt und nicht wirklich niedergeschlagen gewirkt. 

Auch körperliche Einschränkungen seien nicht sichtbar gewesen. Obwohl er erwähnt 

habe, während des Gesprächs enorme Schmerzen im Sitzen zu haben, habe er die 

Sitzposition ruhig gehalten und sei während einer Stunde nie aufgestanden.

Mit einer Mitteilung vom 17. April 2019 verneinte die IV-Stelle einen Anspruch des 

Versicherten auf berufliche Massnahmen (IV-act. 80).

B.b. 

Am 20. August 2019 gab Dr. E.___ an, das Beschwerdebild sei unverändert (IV-

act. 89). Dr. G.___ berichtete am 9. September 2019 von gleichgebliebenen Diagnosen 

(IV-act. 91). Sie führte aus, die depressive Symptomatik habe sich im Verlauf als 

rückläufig gezeigt. Der Versicherte habe aber weiterhin über Schmerzen (insb. 

Gelenkschmerzen) und eine rezidivierende Übelkeit geklagt. Der Versicherte könne 

nicht zu 100% arbeiten; eine Teilzeitstelle, bei welcher eine flexible Arbeitszeiteinteilung 

möglich sei, sei ihm aber zu 40% zumutbar.

B.c. 

Am 24. Dezember 2019 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit (IV-act. 95), zur 

Klärung der Leistungsansprüche erachte sie eine umfassende medizinische 

Untersuchung (Allgemeine Innere Medizin, Evaluation der funktionellen 

Leistungsfähigkeit [EFL], Psychiatrie und Rheumatologie) als notwendig. Am 4. August 

2020 erstattete die SMAB AG St.Gallen (nachfolgend: SMAB) ihr interdisziplinäres 

Gutachten (IV-act. 112). Die Sachverständigen gaben keine Diagnose mit Auswirkung 

auf die Arbeitsfähigkeit an. Folgende Diagnosen, denen sie keine Auswirkungen auf die 

Arbeitsfähigkeit zuschrieben, wurden von den Sachverständigen erhoben: 

Alkoholabusus, Polyarthralgien ohne somatisches Korrelat, Status nach 

Kniearthroskopie links wegen Meniskusläsion 12/2015 und 06/2016, Status nach 

B.d. 

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Zeckenbiss mit positiver Borrelien-Serologie (ohne Hinweise auf eine fortgeschrittene 

Borrelienerkrankung), Status nach Refluxösophagitis bei Hiatushernie 2015 

(regelmässige PPI-Einnahme), substituierte Hypothyreose und Nikotinabusus (über 30 

py). Die Sachverständigen gaben an, sowohl in der bisherigen Tätigkeit als auch in 

einer leidensangepassten Tätigkeit habe zu keinem Zeitpunkt eine länger andauernde 

Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestanden. Der psychiatrische Sachverständige 

führte in seinem Teilgutachten aus, die Suchterkrankung habe keine Einschränkung im 

Aktivitätenniveau zur Folge; solche seien vom Versicherten auch nicht angegeben 

worden. Weiter habe der Versicherte, wie dies auch der Eingliederungsverantwortliche 

am 11. April 2019 bemerkt habe (vgl. IV-act. 77), über Beschwerden berichtet, ohne 

dass diese während des Gesprächs sicht- oder spürbar gewesen wären. Eine 

Zuordnung dieser Diskrepanz sei aus psychiatrischer Sicht nicht möglich. Hinweise auf 

eine somatoforme Genese der multilokulären Gelenkbeschwerden lägen nicht vor. Der 

Hausarzt habe am 6. April 2018 von einer Erschöpfungsdepression gesprochen. Die 

behandelnde Psychiaterin habe in ihrem Bericht vom 7. Januar 2019 eine mittelgradige 

depressive Episode genannt; ausserdem habe sie eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren zugrundegelegt. Diese Diagnosen habe sie 

auch am 9. September 2019 wieder erwähnt. Die Therapie sei dann aber zwei Monate 

später eingestellt worden. Eine längere psychopharmakologische Behandlung habe 

nicht stattgefunden, eine zwischenzeitliche antidepressive Medikation sei wegen 

Unverträglichkeit abgesetzt worden. Somit sei fraglich, ob das seinerzeitige depressive 

Syndrom tatsächlich die Kriterien für eine mittelgradige depressive Episode erfüllt 

habe. Zumindest müsse die in den Unterlagen angegebene Dauer bezweifelt werden. 

Eine punktuelle Terminierung der Entwicklung einer allfälligen Depression lasse sich 

aber anamnestisch anhand der Aktenunterlagen nicht realisieren. Möglicherweise habe 

für einige Monate, höchstens ein Jahr, eine Depression bestanden. Die Diagnose einer 

chronischen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren könne nach 

der aktuellen Exploration nicht bestätigt werden, da dafür somatisch erklärbare 

Schmerzen vorliegen müssten, bei denen psychische Faktoren die Wahrnehmung und 

Aufrechterhaltung der Beschwerden ungünstig beeinflussen würden. Dies sei hier nicht 

der Fall. Aus psychiatrischer Sicht sei daher keine Arbeitsunfähigkeit zu begründen. Für 

einen Zeitraum von etwa 04/2018 bis 04/2019 könnte eine mittelgradige depressive 

Episode angenommen werden (eine punktuelle Terminierung der Entwicklung einer 

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solchen allfälligen Diagnose sei nicht möglich); dabei sei von einer Arbeitsunfähigkeit in 

einer Grössenordnung von 30% auszugehen. Für den Versicherten seien Tätigkeiten in 

der Personenbeförderung und andere Tätigkeiten mit besonderem Anspruch an die 

Fahrtauglichkeit (z.B. häufiges/langes Fahren) oder mit leichtem Zugang zu 

alkoholischen Getränken (zum Beispiel Gastronomie) nicht geeignet. Der 

rheumatologischer Sachverständige gab an, es hätten sich erhebliche Inkonsistenzen 

ergeben; die geschilderten Beschwerden seien wenig plausibel gewesen. So habe der 

Versicherte trotz der heftig beklagten Schmerzen während einer Dreiviertelstunde 

locker dem Sachverständigen gegenüber gesessen. Seine Bewegungen seien flüssig 

und unbehindert gewesen. Bei der klinischen Untersuchung und den 

Funktionsprüfungen am Bewegungsapparat seien keine Schmerzen provoziert worden. 

Dazu habe der Versicherte angegeben, die Schmerzen seien einfach immer da. Eine 

relevante Einschränkung im geschilderten Alltagsleben sei nicht erkennbar. Immerhin 

sei der Versicherte fähig, mit seinem Hund rund eine Dreiviertelstunde zu spazieren, 

den eigenen Haushalt zu besorgen und Auto zu fahren. Der Versicherte habe die 

Schmerzen kaum beschreiben können; die Angaben seien diffus und vage geblieben. 

In diesem Kontext sei die durch Dr. E.___ erfolgte Krankschreibung nicht 

nachvollziehbar. Aus rheumatologischer Sicht seien keine Hinweise auf eine 

Einschränkung der medizinischen Leistungsfähigkeit vorhanden. Die RAD-Ärztin Dr. 

F.___ notierte am 7. August 2020 sinngemäss (IV-act. 113), auf das SMAB-Gutachten 

könne abgestellt werden.

Mit einem Vorbescheid vom 7. August 2020 kündigte die IV-Stelle dem 

Versicherten die Abweisung des Rentenbegehrens an (IV-act. 116). Am 19. September 

2020 erhob der Versicherte Einwand gegen den Vorbescheid vom 7. August 2020 (IV-

act. 122). Zur Begründung gab er an, dass er mit dem Entscheid nicht einverstanden 

sei. Aufgrund eines Zeckenbisses im Jahr 2009 habe er eine Borrelieninfektion erlitten, 

welche diverse Beschwerden (Übelkeit, Gelenkschmerzen, Herzbeutelentzündung etc.) 

mit sich gebracht habe. Aufgrund von vielen Absenzen habe er seine letzten 

Arbeitsstellen verloren. Vor dem Zeckenbiss sei er kerngesund gewesen. Jetzt sei er 

physisch und psychisch am Ende, was sich auch im Alkohol- und Drogenmissbrauch 

niederschlage. Er verlange daher bessere Abklärungen durch die IV-Stelle und 

(sinngemäss) eine Invalidenrente ("Aufkommen für den körperlichen Schaden"). Am 30. 

B.e. 

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C.  

September 2020 verfügte die IV-Stelle auf der Grundlage eines IV-Grades von 0% die 

Abweisung des Rentenbegehrens (IV-act. 123). Sie begründete dies damit, dass der 

Versicherte gemäss ihren Abklärungen in der angestammten Tätigkeit als 

Aussendienstmitarbeiter wie auch für jede leidensangepasste Tätigkeit eine volle 

Arbeitsfähigkeit aufweise.

Am 29. Oktober 2020 erhob der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer) 

Beschwerde gegen die Verfügung der IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) 

vom 30. September 2020 (act. G 1). Er beantragte sinngemäss die Aufhebung der 

Verfügung, die Neubeurteilung seines Gesundheitszustandes, die Zusprache von 

beruflichen Eingliederungsmassnahmen und die Zusprache einer Invalidenrente (vom 

Beschwerdeführer als "Lösungen" angegeben). Zur Begründung führte er aus, sein 

angestammter Beruf sei nicht Aussendienstmitarbeiter, sondern B.___. Weiter gab er 

an, an Fibromyalgie zu leiden; als Folge dieser Krankheit könne er keinerlei Leistung 

erbringen.

C.a. 

In ihrer Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2021 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 7). Zur Begründung führte 

sie aus, der Beschwerdeführer sehe sich aus gesundheitlichen Gründen nicht in der 

Lage, regelmässig einer Arbeit nachzugehen; unter diesen Voraussetzungen seien 

berufliche Massnahmen nicht angezeigt. Dies sei dem Beschwerdeführer mitgeteilt 

worden. Da der Beschwerdeführer keine beschwerdefähige Verfügung eingefordert 

habe, sei die Mitteilung zwischenzeitlich in Rechtskraft erwachsen und damit nicht 

mehr anfechtbar. Auch bei einer rechtzeitigen Geltendmachung hätte kein Anspruch 

bestanden, da der Beschwerdeführer keine Mindesterwerbseinbusse von rund 20% 

erleide (mit Verweis auf BGE 130 V 488 E. 4.2 und BGE 124 V 108, E. 3). Weiter sei der 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers umfassend abgeklärt worden. Auf das 

SMAB-Gutachten vom 4. August 2020 könne abgestellt werden. Weitere Abklärungen 

würden keine zusätzlichen Erkenntnisse bringen.

C.b. 

Am 12. Januar 2021 bewilligte das Versicherungsgericht des Kantons St.Gallen 

dem Beschwerdeführer das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Befreiung von 

Gerichtskosten) für das Beschwerdeverfahren (act. G 8).

C.c. 

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Erwägungen

1.

Mit der angefochtenen Verfügung vom 30. September 2020 hat die 

Beschwerdegegnerin das Rentenbegehren des Beschwerdeführers abgewiesen. Da 

das Beschwerdeverfahren die Prüfung der Rechtmässigkeit dieser Verfügung zum Ziel 

hat, muss es sich auf den in der Verfügung enthaltenen Gegenstand beschränken. 

Folglich ist nur zu prüfen, ob der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Eröffnung der 

angefochtenen Verfügung einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung 

gehabt hat. Auf den Antrag um die Zusprache von beruflichen 

Eingliederungsmassnahmen (welche auch die Umschulung umfasst) kann schon 

deshalb nicht eingetreten werden, weil das Begehren um berufliche Massnahmen mit 

einer zwar formal rechtswidrigen (vgl. dazu Art. 74ter lit. b IVV, laut dem nur 

Leistungszusprachen ohne Verfügung erfolgen dürfen), aber trotzdem inzwischen 

verbindlichen Mitteilung vom 17. April 2019 (IV-act. 80) abgewiesen worden ist.

2.  

Der Beschwerdeführer liess die Frist zur Einreichung einer Replik unbenützt 

ablaufen (act. G 14).

C.d. 

Mit einem Schreiben vom 26. Oktober 2021 ersuchte das Versicherungsgericht die 

Beschwerdegegnerin um die Zustellung des in den Akten fehlenden EFL-Berichts (act. 

G 15). Am 4. November 2021 stellte die Beschwerdegegnerin dem 

Versicherungsgericht den angeforderten EFL-Bericht (Testung am 9. und 10. Juli 2020) 

zu (act. G 16 und G 16.1). Die Sachverständige hatte angegeben, die beobachtete 

Leistungsfähigkeit entspreche einer leichten bis mittelschweren Tätigkeit. Aufgrund der 

festgestellten Symptomausweitung könne von einer leicht höheren Belastbarkeit 

ausgegangen werden. Die Belastung sei ganztags möglich. Ein geringfügiges 

Leistungsdefizit sei bei vornüber geneigtem Stehen, bei Arbeiten über Schulterhöhe 

und beim Knien zu beobachten. Die letzte Tätigkeit als Aussendienstmitarbeiter 

entspreche einer körperlich sehr leichten Tätigkeit und sei ganztags ohne 

Einschränkungen zumutbar.

C.e. 

Einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung haben Versicherte, die 

ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht 

2.1. 

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durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder 

verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40% invalid sind (Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung, IVG, SR 831.20). Invalidität ist die voraussichtlich bleibende 

oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, 

SR 830.1). Erwerbsunfähigkeit ist der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung 

und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten 

auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

Gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 16 ATSG ist die Invalidität grundsätzlich durch 

einen Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares 

Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Einkommen, das sie erzielen könnte, 

wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen).

Die Beschwerdegegnerin hat auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung im Gutachten der 

SMAB AG abgestellt. Ein Gutachten hat vollen Beweiswert, wenn es für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation 

einleuchtet und die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (vgl. etwa BGE 

125 V 351, E. 3a). Die Sachverständigen haben die medizinischen Vorakten eingehend 

gewürdigt und die subjektiven Klagen des Beschwerdeführers umfassend 

wiedergegeben. In ihren Teilgutachten haben sie die von ihnen erhobenen objektiven 

klinischen Befunde anschaulich und vollständig dargelegt und in ihrer Art und Schwere 

gewürdigt, wobei sie sich auch mit den Angaben des Beschwerdeführers 

auseinandergesetzt haben. Sie haben ihre versicherungsmedizinische Beurteilung 

detailliert begründet. Es besteht kein Grund zur Annahme, dass sie eine wesentliche 

medizinische Tatsache übersehen oder versehentlich ignoriert hätten. Der für ihre 

Beurteilung massgebende medizinische Sachverhalt ist den Sachverständigen des 

SMAB vollumfänglich bekannt gewesen. Die Sachverständigen haben Diskrepanzen 

aufgezeigt. Insbesondere hat der psychiatrische Gutachter angegeben, dass die vom 

Beschwerdeführer berichteten Beschwerden während des Gesprächs nicht sicht- oder 

spürbar gewesen seien (IV-act. 112-31); eine Zuordnung dieser Diskrepanz sei aus 

2.2. 

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psychiatrischer Sicht nicht möglich. Auch der internistische Sachverständige hat 

ausgeführt, dass die geklagten Symptome und Funktionseinbussen aufgrund der 

Untersuchungsergebnisse nicht vollständig nachvollziehbar seien (IV-act. 112-43). Die 

von den SMAB-Sachverständigen abschliessend abgegebene interdisziplinäre 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ist einleuchtend und mit den in den beiden 

Teilgutachten enthaltenen Würdigungen vereinbar. Insbesondere ist aus 

psychiatrischer Sicht nachvollziehbar, dass sowohl der Alkoholabusus als auch die 

leichte Depression keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit haben. Der 

Alkoholabusus hat nämlich gemäss den eingehenden Abklärungen keine 

Einschränkungen zur Folge, zumal solche auch vom Beschwerdeführer nicht 

angegeben worden sind. Aufgrund der festgehaltenen Befunde ist ebenfalls 

nachvollziehbar, dass keine Depression mehr besteht. So ist denn auch die 

psychiatrische Therapie zwischenzeitlich eingestellt worden; sodann hat der 

Beschwerdeführer auch keine Psychopharmaka mehr eingenommen bzw. auch zuvor 

nie über einen längeren Zeitraum solche benötigt. Auch die Ausführungen des 

rheumatologischen Sachverständigen sind nachvollziehbar; so hat er anlässlich der 

Untersuchung keine relevanten Einschränkungen feststellen können, insbesondere sind 

durch die klinische Untersuchung und die Funktionsprüfungen am Bewegungsapparat 

keine Schmerzen provoziert worden. Die vom Beschwerdeführer geschilderten 

Beschwerden sind denn auch nur vage beschrieben worden und gemäss dem 

rheumatologischen Sachverständigen nicht plausibel gewesen. Bei dieser objektiven 

Befundlage überzeugt das interdisziplinäre Attest einer vollen Arbeitsfähigkeit für 

grundsätzlich jegliche Tätigkeiten (mit Ausnahme der vom Psychiater angegebenen 

maximalen 30%igen Arbeitsunfähigkeit vom 04/2018 bis 04/2019; vgl. dazu 

nachfolgend Erw. 2.5), wobei Tätigkeiten in der Personenbeförderung und andere 

Tätigkeiten mit besonderem Anspruch an die Fahrtauglichkeit (z.B. häufiges/langes 

Fahren) oder mit leichtem Zugang zu alkoholischen Getränken (zum Beispiel 

Gastronomie) aufgrund des Alkoholabusus zu vermeiden seien. Der psychiatrische 

Gutachter hat damit die vom Bundesgericht vorgegebenen Standardindikatoren (BGE 

141 V 281), die auch bei depressiven Störungen relevant sind (BGE 143 V 409) 

abgehandelt, womit das Gutachten vollständig ist. Zusammenfassend überzeugt das 

SMAB-Gutachten und die darin abgegebene Arbeitsfähigkeitsschätzung.

Der Einwand des Beschwerdeführers, er leide an Fibromyalgie, überzeugt nicht. 

Wie oben ausgeführt kann auf das SMAB-Gutachten abgestellt werden; die Diagnose 

der Fibromyalgie ist darin nicht erhoben worden. Würde der Beschwerdeführer an einer 

Fibromyalgie leiden, wäre diese Diagnose durch die SMAB-Sachverständigen erhoben 

worden. In den Vorakten hat nie eine medizinische Fachperson die Diagnose einer 

2.3. 

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Fibromyalgie gestellt. Der Beschwerdeführer hat ausserdem keinen medizinischen 

Bericht eingereicht, welcher die Diagnose einer Fibromyalgie erwähnen würde. Selbst 

wenn der Beschwerdeführer den medizinischen Bericht einer behandelnden 

Fachperson, welche die Diagnose einer Fibromyalgie gestellt hätte, eingereicht hätte, 

wäre zu beachten, dass diese Diagnose bzw. die daraus resultierende Arbeitsfähigkeit 

einer Prüfung der Standardindikatoren (BGE 141 V 281) standhalten müsste, damit sie 

überhaupt geeignet wäre, berechtigte Zweifel an der Arbeitsunfähigkeitsschätzung der 

Gutachter zu erwecken.

Weiter hat der Beschwerdeführer moniert, sein angestammter Beruf sei B.___ und 

nicht Aussendienstmitarbeiter. Da die SMAB AG in ihrem überzeugenden Gutachten 

keine Diagnose mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit angegeben und in der 

Konsequenz für sämtliche Berufe eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert (vgl. für die vom 

Psychiater angegebene 30% Arbeitsunfähigkeit vom 04/2018 bis 04/2019 

nachfolgende Erw. 2.5) hat, kann letztlich offen bleiben, welcher Beruf nun der 

angestammte Beruf des Beschwerdeführers ist. Denn sowohl als 

Aussendienstmitarbeiter als auch als B.___ hat stets eine volle Arbeitsfähigkeit 

bestanden.

2.4. 

Der psychiatrische Sachverständige hat zwar für einen Zeitraum von etwa 04/2018 

bis 04/2019 aufgrund einer mittelgradigen depressiven Episode eine Arbeitsunfähigkeit 

von maximal 30% angegeben. Diese Arbeitsunfähigkeit ist jedoch nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Der psychiatrische Gutachter hat 

seine Einschätzung nämlich nur gestützt auf die Berichte behandelnder Fachpersonen 

(insb. Dr. G.___) abgegeben. Bei den Berichten der behandelnden Psychiaterin Dr. 

G.___ ist zu beachten, dass diese lediglich auf die subjektiven Klagen des 

Beschwerdeführers abgestellt hat, ohne diese Klagen kritisch zu würdigen; ein 

Validierungsverfahren, um allfällige Diskrepanzen/Aggravationen auszuschliessen oder 

eben aufzudecken, fehlt. Bei der Würdigung der Behandlerberichte ist im Übrigen der 

Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass die behandelnden Ärzte aufgrund ihrer 

auftragsrechtlichen Vertrauensstellung im Zweifel eher zugunsten ihrer Patienten 

auszusagen pflegen und dazu neigen, die pessimistischen Beschwerdeschilderungen 

ihrer Patienten als objektiv ausgewiesen zu qualifizieren (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b.cc; 

Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 5. April 2004, I 814/03 E. 2.4.2). 

Daher überzeugt die angegebene Arbeitsunfähigkeit von etwa 04/2018 bis 04/2019 von 

30% nicht. Da von weiteren Abklärungen naturgemäss kein weiterer Aufschluss zu 

erwarten ist, muss in Anwendung der materiellen Beweislastverteilung davon 

ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer stets voll arbeitsfähig gewesen ist 

2.5. 

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 12/13

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3.  

Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Die Gerichtskosten sind angesichts des 

durchschnittlichen Verfahrensaufwandes auf Fr. 600.-- festzusetzen. Dem Ausgang des 

Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

Zufolge unentgeltlicher Rechtspflege ist er von der Bezahlung zu befreien. Eine Partei, 

der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur Nachzahlung der 

Gerichtskosten und zur Rückerstattung der Parteientschädigung verpflichtet, sobald 

sie dazu in der Lage ist (Art. 123 ZPO i.V.m. Art. 99 Abs. 2 VRP SG [sGS 951.1]).

Entscheid

und keine längerdauernde Arbeitsunfähigkeit (also eine solche, die länger als sechs 

Monate gedauert hat) von mindestens 40% bestanden hat. Das Wartejahr ist demnach 

nicht erfüllt.

Im Übrigen wäre selbst bei Erfüllung des Wartejahres keine rentenauslösende 

Invalidität gegeben. Da dem Beschwerdeführer sämtliche Tätigkeiten möglich und 

zumutbar sind, entspricht folglich auch das zumutbare erzielbare Invalideneinkommen 

während des gesamten massgebenden Zeitraums dem Valideneinkommen. Der 

Invaliditätsgrad ist deshalb anhand eines sogenannten Prozentvergleichs zu ermitteln, 

er entspricht also dem Arbeitsunfähigkeitsgrad, allenfalls (analog dem sog. 

Tabellenlohnabzug) korrigiert um einen zusätzlichen Abzug. Im hier zu beurteilenden 

Fall ist kein zusätzlicher Abzug gerechtfertigt, da ein potentieller Arbeitgeber bei der 

Beschäftigung des Beschwerdeführers keine betriebswirtschaftlich-ökonomischen 

Nachteile in Kauf nahmen müsste, denn der Beschwerdeführer weist keine IV-

relevanten gesundheitlichen Einschränkungen auf. Im Prozentvergleich resultiert damit 

ein IV-Grad von 0%. Damit sind die Anspruchsvoraussetzungen einer mindestens 

40%igen Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG) während eines Jahres (Art. 28 Abs. 1 lit. b 

IVG; sog. Wartejahr) und einer anschliessenden Invalidität von mindestens 40% nicht 

erfüllt.

2.6. 

Zusammenfassend hat die Beschwerdegegnerin daher einen Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine IV-Rente zu Recht verneint; die Beschwerde betreffend 

eine Invalidenrente ist abzuweisen.

2.7. 

bis

© Kanton St.Gallen 2024 Seite 13/13

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. Auf das Begehren um die Zusprache von beruflichen Massnahmen wird nicht 

eingetreten.

2. Das Begehren um die Zusprache einer Invalidenrente wird abgewiesen.

3. Der Beschwerdeführer wird zufolge unentgeltlicher Rechtspflege von der 

Bezahlung der Gerichtsgebühr in der Höhe von Fr. 600.-- befreit.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 20.01.2022
	Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Prüfung eines Rentenanspruchs unter Berücksichtigung eines polydisziplinären Gutachtens. Wartejahr nicht erfüllt. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. Januar 2022, IV 2020/232). Das Bundesgericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten 8C_151/2022.

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