# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 59fd8cd2-83a7-5a01-b48d-d76dc7fd94b4
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.08.2025 LF250065
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF250065_2025-08-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: LF250065-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. M. Stammbach und Oberrichterin lic. iur. R. 

Bantli Keller sowie Gerichtsschreiberin MLaw M. Schnarwiler

Beschluss vom 21. August 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 
Gesuchsgegnerin und Berufungsklägerin

betreffend Organisationsmangel

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen Verfahren 
des Bezirksgerichtes Hinwil vom 17. Juni 2025 (EO250014)

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Erwägungen:

1.1 Das Einzelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Hinwil 

(nachfolgend Vorinstanz) ordnete mit Urteil vom 17. Juni 2025 die Auflösung und 

Liquidation der A._____ GmbH (Gesuchsgegnerin und Berufungsklägerin, nach-

folgend Berufungsklägerin) nach den Vorschriften über den Konkurs an ([act. 3 =] 

act. 4 [= act. 5/7]).

1.2 Dagegen erhob die Berufungsklägerin mit Eingabe vom 11. Juli 2025 (Da-

tum Poststempel: 14. Juli 2025) Berufung (act. 2). Die vorinstanzlichen Akten wur-

den von Amtes wegen beigezogen (act. 5/1–8). Mit Verfügung vom 17. Juli 2025 

wurde der Berufungsklägerin Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses für das 

Berufungsverfahren angesetzt (act. 7). Den Vorschuss leistete die Berufungsklä-

gerin innert der ihr angesetzten Frist nicht. 

1.3 Mit Verfügung vom 6. August 2025 wurde der Berufungsklägerin in Anwen-

dung von Art. 101 Abs. 3 ZPO eine Nachfrist von fünf Tagen ab Zustellung der 

Verfügung angesetzt, um den Vorschuss zu leisten, unter dem Hinweis, werde 

der Vorschuss innert dieser Nachfrist nicht bezahlt, trete das Obergericht auf die 

Berufung nicht ein. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass die Frist zur Zahlung 

eingehalten sei, wenn der Betrag spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten 

des Gerichtes der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- oder Bank-

konto in der Schweiz belastet wurde, und die Frist während der Gerichtsferien 

nicht still stehe (Art. 143 Abs. 3 ZPO und Art. 145 ZPO) (act. 9).

1.4 Die Verfügung wurde der Berufungsklägerin am 9. August 2025 zugestellt 

(act. 10). Der letzte Tag der Frist fiel damit auf den 14. August 2025. Bis dahin 

(und auch bis heute) hat die Berufungsklägerin den Vorschuss nicht bezahlt.

1.5 Androhungsgemäss und in Anwendung von Art. 59 Abs. 2 lit. f ZPO ist auf 

die Berufung nicht einzutreten.

2. Ausgangsgemäss wird die Berufungsklägerin für das zweitinstanzliche Ver-

fahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO).

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Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren ist im Rahmen von § 8 

Abs. 4 GebV OG (Fr. 100.– bis maximal Fr. 7'000.–) in Würdigung des Streitwerts, 

des Zeitaufwandes und der Schwierigkeit des Falles festzusetzen (§§ 2 Abs. 1 

lit. a, c und d sowie 8 Abs. 4 i.V.m. § 10 Abs. 1 und § 12 Abs. 1 und 2 GebV OG). 

Unter Berücksichtigung des geringen Aufwandes des Gerichts erscheint eine Ent-

scheidgebühr von Fr. 400.– angemessen. Eine Parteientschädigung ist bei die-

sem Prozessausgang nicht zuzusprechen.

Es wird beschlossen:

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 400.– festgesetzt und der 

Berufungsklägerin auferlegt. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vor-

sorglich zur Kollokation angemeldet.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Berufungsklägerin, an das Handelsregisteramt 

des Kantons Zürich, an das Konkursamt Wald ZH und an das Betreibungs-

amt Rüti sowie unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten an das Ein-

zelgericht im summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Hinwil, je gegen 

Empfangsschein, sowie an die Obergerichtskasse.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen  von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 20'000.–.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw M. Schnarwiler

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