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**Case Identifier:** ff34850b-287c-5b0e-9293-e03772419eab
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-23
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 23.01.2018 IV 2015/180
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2015-180_2018-01-23.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2015/180

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 18.09.2019

Entscheiddatum: 23.01.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 23.01.2018
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiswürdigung Gutachten. Beweiskraft 
bejaht. Kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Januar 2018, IV 
2015/180).

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz),

Versicherungsrichter Joachim Huber und a.o. Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle 

Frei; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Geschäftsnr.  

IV 2015/180

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rainer Braun, Oberdorfstrasse 6, Postfach 29, 

8887 Mels, 

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rente

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 27. April 2010 zum Bezug von IV-Leistungen an (IV-act. 1). 

Zuvor befand sich der Versicherte vom 18. März bis 22. April 2010 zur Behandlung 

einer Periarthropathia humeroscapularis der linken Schulter, die nach einer H1N1-

Grippeimpfung im Herbst 2009 aufgetreten sei, in der Klinik Valens. Die dort 

behandelnden Ärzte hatten ihm beim Austritt aus der stationären Behandlung eine 

50%ige Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Allerdings bestehe eine hohe Gefahr einer 

frühzeitigen Überforderung, was zu einer psychischen Dekompensation bei 

angespannter Lage führen könne. Daher bleibe vorerst eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit 

aufrecht. Eine Neuevaluation der Arbeitsfähigkeit könne frühestens in ein bis zwei 

Monaten nach einer Stabilisierung vor allem des psychischen Gesundheitszustands 

erfolgen (Austrittsbericht vom 7. Mai 2010, IV-act. 18-5 ff.). Anlässlich des 

Frühinterventions-Gesprächs vom 6. Mai 2010 berichtete Dr. med. B.___, Arzt an der 

Klinik für Rheumatologie und Rehabilitation des Bewegungsapparates am 

Rehabilitationszentrum Valens, dem RAD-Arzt Dr. med. C.___, u.a. Facharzt für 

Rheumatologie, der Versicherte leide an einer Periarthropathia humeroscapularis links, 

einem cervikospondylogenen Schmerzsyndrom, und einer Hyperlipidämie. Ausserdem 

bestehe ein Verdacht auf einen latenten Diabetes mellitus II. Vorerst bestehe eine 

steigerbare Arbeitsfähigkeit von 50%. Vor einer Wiedereingliederung müsse die 

psychische Belastbarkeit noch abgeklärt werden (Protokoll vom 6./11. Mai 2010, IV-

act. 18-1 ff.).

A.b  Im Auftrag des Krankentaggeldversicherers wurde der Versicherte  am 9. Juli 2010 

von Dr. med. D.___, Spezialarzt FMH u.a. für Innere Medizin, speziell 

Rheumaerkrankungen, und am 3. August 2010 von Dr. med. E.___, Facharzt für 

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vertrauensärztlich untersucht. Dr. D.___ 

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diagnostizierte chronisch unspezifische Nacken-, Schulter- und Armschmerzen links 

ohne organmedizinisch objektivierbares Korrelat. Eine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf als CNC-Maschinenbediener lasse sich 

daraus nicht ableiten. Aus psychiatrischer Sicht leide der Versicherte an einer 

Anpassungsstörung „mit sonstigen nicht näher bezeichneten vorwiegenden 

Symptomen“ (ICD-10: F43.28), welche sich zur Zeit ausschliesslich in Form einer etwas 

hypochondrisch geprägten somatoformen Störung (den linken Arm und linken 

Halsbereich betreffend) zeige. Diese Störung hat nach der Einschätzung von Dr. E.___ 

keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (interdisziplinäre Gesamtbeurteilung vom 24. 

August 2010; Helsana-Akten). Der RAD-Arzt Dr. C.___ hielt die von den 

Vertrauensärzten bescheinigte 100%ige Arbeitsfähigkeit für nachvollziehbar 

(Stellungnahme vom 7. Oktober 2010, IV-act. 40).

A.c  Die seit 20. Mai 2010 (IV-act. 47) im Psychiatrie-Zentrum F.___ behandelnde Dr. 

med. G.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, teilte dem RAD-Arzt Dr. 

C.___ anlässlich des Gesprächs vom 17. Februar 2011 mit, der Versicherte leide an 

einer mittelschweren depressiven Symptomatik aufgrund einer Anpassungsstörung. 

Am 24. März 2011 orientierte sie den RAD-Arzt, dass der Versicherte am 1. März 2011 

eine Erwerbstätigkeit mit einem 100%igen Pensum aufgenommen habe (siehe zum 

Ganzen das Protokoll vom 17. Februar/24. März 2011, IV-act. 56; zur Anstellung als 

Operator siehe IV-act. 59-1). Daraufhin verfügte die IV-Stelle am 26. Mai 2011 den 

Abschluss der Eingliederungsberatung (IV-act. 60).

A.d  Am 22. Februar 2012 stürzte der Versicherte bei der Arbeit von einer Leiter (siehe 

Schadenmeldung vom 23. Februar 2012, Suva-act. 2, sowie Suva-act. 78-1) und wurde 

notfallmässig im Kantonsspital St. Gallen hospitalisiert (bis 28. Februar 2012, vgl. Suva-

act. 37). Vom 4. April bis 2. Mai 2012 befand sich der Versicherte in der Rehaklinik 

Bellikon. Die dort behandelnden medizinischen Fachpersonen diagnostizierten in 

Bezug auf den Unfall vom 22. Februar 2012 mit Sturz von der Leiter aus 3 m Höhe: eine 

Schulterkontusion links, eine Hüftkontusion links, eine BWS-/LWS-Kontusion und eine 

HWS-Distorsion. Die arbeitsrelevanten Probleme seien im Nacken, im 

Gleichgewichtsorgan sowie an der linken Hüfte zu sehen, wobei die Beschwerden 

durch mässige Symptomausweitung funktionell überlagert würden. Auch die 

psychische Störung (zu den psychiatrischen Diagnosen siehe Suva-act. 78-1) würde 

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die Beschwerdeausprägung in ihrer Intensität wahrscheinlich beeinflussen. Aktuell sei 

der Versicherte zu 100% arbeitsunfähig (Austrittsbericht vom 4. Mai 2012, Suva-act. 

78). Am 1. Mai 2012 wurde der Versicherte durch den Kreisarzt Dr. med. H.___, 

Facharzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, 

otoneurologisch untersucht. Dieser führte im Bericht vom 2. Mai 2012 aus, das Gehör 

sei normal und seitengleich. Das geklagte Summen im linken Ohr (Tinnitus links) sei 

wahrscheinlich cervical bedingt. Eine muskuläre Dysbalance könne zu solchen 

Geräuschempfindungen führen. Es hätten Zeichen einer vestibulären Dysfunktion 

nachgewiesen werden können. Diese stünden wahrscheinlich im Zusammenhang mit 

den cervicogenen Beschwerden und könnten als vestibuläre Migräne aufgefasst 

werden. Die Schwindelsymptomatik dürfte sich verbessern, falls sich auch die 

Schmerzsymptomatik verbessere (Suva-act. 71). Der Kreisarzt Dr. med. I.___, Facharzt 

für Chirurgie FMH, gelangte nach einer Untersuchung des Versicherten vom 10. Juli 

2012 zur Auffassung, die vielfältige Beschwerdesymptomatik des Versicherten könne 

unterdessen nicht mehr auf das Unfallereignis vom 22. Februar 2012 zurückgeführt 

werden. Im Vordergrund stehe nun die psychische Symptomatik mit 

Symptomausweitung und somatoformer Schmerzstörung. Es gebe keine strukturellen 

Befunde, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Unfall zurückgeführt 

werden könnten. Der Status quo sine sei erreicht. Es sei noch die bevorstehende 

neurologische Abklärung abzuwarten (Bericht vom 11. Juli 2012, Suva-act. 103). Am 2. 

August 2012 erhielt die IV-Stelle eine Meldung der Suva bezüglich allfälliger Ansprüche 

auf IV-Leistungen (IV-act. 62). Nach einer Untersuchung vom 8. August 2012 berichtete 

Prof. Dr. med. J.___, Facharzt FMH für Neurologie, der Suva, ihm sei ein sehr 

manieriert wirkendes Gangbild mit Gangunsicherheit bei komplexen Gangvarianten und 

Stockhilfe aufgefallen. Zudem habe der Versicherte eine Hyposensibilität der linken 

Gesichtshälfte und des linken Arms angegeben, die sich aber weder einem Dermatom 

noch einem Nervenversorgungsgebiet hätten zuordnen lassen. Relevante motorische 

Defizite, welche die Gangstörung begründen könnten, lägen nicht vor. Die ergänzenden 

Zusatzuntersuchungen seien sämtlich unauffällig gewesen. Die Gangstörung dürfte am 

ehesten einer Konversionsstörung entsprechen (Bericht vom 13. August 2012, IV-act. 

65).

A.e  Der RAD-Arzt Dr. med. K.___, Facharzt für Innere Medizin FMH, vertrat in der 

Aktennotiz vom 23. August 2012 die Auffassung, aktuell könne von einer mindestens 

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50%igen, steigerbaren Arbeitsfähigkeit sowohl für die angestammte als auch für eine 

andere Tätigkeit ausgegangen werden (IV-act. 67). Im Bericht vom 4. Dezember 2012 

führte Dr. G.___ aus, der Versicherte leide an einer rezidivierenden depressiven 

Störung, gegenwärtig leichte Episode (ICD-10: F33.1). Da die depressive Episode als 

reaktiv zu betrachten sei, gehe sie aus psychiatrischer Sicht nicht von einer 

langfristigen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus. Falls die somatischen Defizite 

weiter bestünden und der Versicherte seine Existenz als gefährdet ansehe, sei eine 

Chronifizierung der depressiven Episoden nicht ausgeschlossen (IV-act. 87). Im Auftrag 

der „FKB Die liechtensteinische Gesundheitskasse“ nahm der Versicherte an einer in 

der L.___ AG am 25. und 26. April 2013 durchgeführten Evaluation der funktionellen 

Leistungsfähigkeit (EFL) teil. Die mit der EFL betrauten medizinischen Fachpersonen 

gelangten zum Schluss, infolge erheblicher Symptomausweitung, Selbstlimitierung und 

Inkonsistenz seien die Resultate der EFL für die Beurteilung der zumutbaren 

Belastbarkeit nur teilweise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem Effort 

eine bessere Leistung erbracht werden könne. Das Ausmass der demonstrierten 

physischen Einschränkungen lasse sich mit den geringfügigen objektivierbaren 

pathologischen Befunden aus somatischer Sicht nicht erklären. Zusätzlich zu den 

muskuloskelettal bedingten Einschränkungen bestehe eine mindestens leichte 

Leistungsminderung infolge einer psychischen Störung mit Krankheitswert. Für die 

Tätigkeit als CNC-Maschinen-Operator bescheinigten sie eine 50%ige Arbeitsfähigkeit. 

Eine leichte, leidensangepasste Tätigkeit sei dem Versicherten ganztags unter 

Gewährung von zusätzlichen Pausen (insgesamt ca. 30 Minuten pro Tag) zumutbar 

(Bericht vom 7. Mai 2013, FKB-Akten).

A.f  Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (Vorbescheid vom 5. März 2013, IV-

act. 100; Einwand vom 18. März 2013, IV-act. 102) verfügte die IV-Stelle am 11. Juli 

2013 die Abweisung des Gesuchs um berufliche Massnahmen. Zur Begründung führte 

sie aus, der bisher als Hilfsarbeiter tätige Versicherte verfüge für eine 

leidensangepasste Tätigkeit über eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (IV-act. 112). Mit 

Vorbescheid vom 24. Juli 2013 stellte sie dem Versicherten in Aussicht, sein 

Rentengesuch abzuweisen (IV-act. 116). Dagegen erhob der Versicherte am 18. 

September 2013 Einwand und reichte verschiedene medizinische Berichte ein (IV-act. 

120). Die IV-Stelle holte daraufhin Verlaufsberichte der behandelnden medizinischen 

Fachpersonen ein (Verlaufsbericht von Dr. B.___ vom 13. Februar 2014, IV-act. 123; 

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Verlaufsbericht von Dr. med. M.___, Facharzt für Allgemeinmedizin FMH, vom 17. 

Februar 2014, IV-act. 124; Verlaufsbericht von Dr. med. N.___, Facharzt für Psychiatrie 

und Psychotherapie, vom 12. März 2014, IV-act. 126). Nach deren Durchsicht empfahl 

der RAD-Arzt Dr. K.___ eine polydisziplinäre Begutachtung des Versicherten 

(Stellungnahme vom 26. März 2014, IV-act. 130).

A.g  Am 7., 18. und 25. August 2014 wurde der Versicherte im BEGAZ 

Begutachtungszentrum BL, Binningen, polydisziplinär (allgemeininternistisch, 

psychiatrisch und rheumatologisch) untersucht. Im Gesamtgutachten vom 15. 

September 2014 führten die BEGAZ-Gutachter folgende Diagnosen „mit Auswirkungen 

auf die Arbeitsfähigkeit“ auf: eine rezidivierende depressive Störung, aktuell 

weitgehend remittiert mit geringfügiger Restsymptomatik (ICD-10: F33.4); einen Status 

nach Periarthropathia humero scapularis links (Supraspinatustendinose) und Status 

nach aktivierter AC-Gelenksarthrose sowie minimaler Bursitis subacromialis (ICD-10: 

M75.5 und M75.1). Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierten sie: 

deutliche Zeichen einer Schmerzfehlverarbeitung, keinem rheumatologischen 

Krankheitsbild entsprechend, mit funktionellen Bewegungseinschränkungen und 

pseudoneurologischen Ausfällen; einen Status nach Leitersturz am 22. Februar 2012 

mit Kontusion des Rückens, des Nackens und des linken Schultergelenks mit 

persistierenden Beschwerden im Sinn einer Schmerzfehlverarbeitung; eine muskuläre 

Dysbalance am Schultergürtel und Beckengürtel beidseits; ein 

Hypermobilitätssyndrom. Die BEGAZ-Gutachter gelangten gesamtmedizinisch zum 

Schluss, dass „mindestens ab heutigem Datum“ in jeglicher Tätigkeit eine volle 

Arbeitsfähigkeit bestehe mit einer Leistungseinschränkung von 20% (IV-act. 135). Der 

Versicherte brachte im Schreiben vom 9. Januar 2015 verschiedene Mängel gegen das 

BEGAZ-Gutachten vor und reichte eine Stellungnahme von Dr. N.___ vom 8. Januar 

2015 ein (IV-act. 140). Im Schreiben vom 1. April 2015 äusserten sich die BEGAZ-

Gutachter zur Kritik des Versicherten (IV-act. 146). Ausgehend von einer 100%igen 

Arbeitsfähigkeit verfügte die IV-Stelle am 18. Mai 2015 die Abweisung des 

Rentengesuchs (IV-act. 148).

B. 

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B.a  Gegen die Verfügung vom 18. Mai 2015 richtet sich die vorliegende Beschwerde 

vom 9. Juni 2015. Der Beschwerdeführer beantragt darin deren Aufhebung und die 

Zusprache einer Invalidenrente; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Er hält das 

BEGAZ-Gutachten nicht für beweiskräftig und rügt im Wesentlichen, dass keine 

neurologische oder HNO-ärztliche Untersuchung stattgefunden habe und sich die 

BEGAZ-Gutachter weder mit einer Konversionsproblematik noch den gescheiterten 

beruflichen Integrationsbemühungen auseinandergesetzt hätten. Für die Beurteilung 

des Rentenanspruchs sei von einer 70%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (act. G 1).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 30. Juli 2015 

die Abweisung der Beschwerde. Sie vertritt den Standpunkt, dass die BEGAZ-

Gutachter die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einschränkungen ausführlich 

abgeklärt hätten und deren Schätzung der Arbeitsfähigkeit beweiskräftig sei (act. G 4).

B.c  In der Replik vom 3. September 2015 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

der Beschwerde fest (act. G 6). Am 24. September 2015 hat er einen neurologischen 

Untersuchungsbericht von Dr. med. O.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 23. 

September 2015 eingereicht (act. G 8). Dieser fand für die geklagten Kopfschmerzen 

keinen neurologischen Befund. Eine MRI-Untersuchung der Lendenwirbelsäule vom 14. 

September 2015 (act. G 8.2) habe keine radikuläre Schädigung gezeigt. Die Gangataxie 

könne unter Berücksichtigung der klinischen und paraklinischen Befunde nicht 

eindeutig auf eine neurologische Schädigung zurückgeführt werden. Das Gangbild sei 

deutlich schmerzbedingt verändert und teilweise funktionell überlagert (act. G 8.1).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet (act. G 10).

Erwägungen

1. 

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers.

1.1  Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder 

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die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), 

während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40% 

arbeitsunfähig gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% 

invalid sind (lit. c). Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) die voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und 

Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 

dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für 

die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen 

der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit 

liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 

ATSG).

1.2  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswertes eines 

Arzt¬berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend 

ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 

in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 

352 E. 3a mit Hinweisen).

1.3  Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung 

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gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Art. 16 ATSG).

1.4  Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht 

ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 

ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

2. 

Zunächst ist die Frage zu beantworten, ob der medizinische Sachverhalt spruchreif 

abgeklärt worden ist. Die Beschwerdegegnerin stützt sich für die Abweisung des 

Rentengesuchs auf das polydisziplinäre BEGAZ-Gutachten vom 15. September 2014 

(siehe hierzu IV-act. 135). Der Beschwerdeführer bringt dagegen verschiedene Mängel 

vor (act. G 1 und act. G 6).

2.1  Vorab rügt der Beschwerdeführer, die Gleichgewichtsstörungen und 

Gangunsicherheit seien nicht näher abgeklärt worden (act. G 1, IV. Rz 2) und es fehle 

an einer neurologischen Beurteilung (act. G 1, IV. Rz 3 und Rz 5; vgl. auch act. G 6, III. 

Rz 1).

2.1.1  Die vom Beschwerdeführer geschilderten Leiden fanden Eingang in die 

Beurteilung der BEGAZ-Gutachter, namentlich im Rahmen der Erhebung des 

neurologischen Teilstatus (siehe etwa IV-act. 135-42, -46). Der rheumatologische 

BEGAZ-Gutachter wies auf zahlreiche bildgebende Abklärungsergebnisse hin, die 

immer nur diskrete Befunde ergeben hätten (siehe zu den durchgeführten Abklärungen 

und den im Wesentlichen unauffälligen Ergebnissen IV-act. 135-43 ff.). Betreffend die 

ausgeprägten neurologischen Symptome (siehe zur Leidenspräsentation etwa IV-act. 

135-46) bemerkte er, dass diese von Prof. J.___ umfangreich abgeklärt worden seien 

und kein neurologisches Krankheitsbild habe diagnostiziert werden können (IV-act. 

135-49). Im Rahmen einer Diskussion der Voraktenlage und der geklagten 

Gleichgewichtsstörungen wies er auf eine Schmerzfehlverarbeitung hin und legte 

Inkonsistenzen dar (IV-act. 135-49 f.). Die Gangstörung sowie die 

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Schwindelproblematik wurden vom psychiatrischen BEGAZ-Gutachter ebenfalls 

diskutiert (IV-act. 135-38).

2.1.2  Die BEGAZ-Gutachter verzichteten auf eine zusätzliche neurologische Abklärung 

mit folgender Begründung: Aufgrund der ausführlichen neurologischen Beurteilung mit 

Bericht vom 13. August 2012 von Prof. J.___ und in Anbetracht der immer noch 

gleichartig angegebenen Beschwerden bestehe keine Indikation für eine zusätzliche 

neurologische gutachterliche Beurteilung (IV-act. 135-55 f.; siehe auch IV-act. 135-49). 

Dr. O.___ führte im Bericht vom 23. September 2015 die vom Beschwerdeführer 

geltend gemachten Leiden nicht auf eine neurologische Schädigung zurück (act. G 8.1). 

Er gelangte im Wesentlichen zu gleichen Erkenntnissen wie Prof. J.___ (IV-act. 65). 

Diese liegen wiederum dem BEGAZ-Gutachten zugrunde. Ein Mangel an der 

Begutachtung ist daher zu verneinen.

2.2  Des Weiteren kritisiert der Beschwerdeführer, der psychiatrische BEGAZ-

Gutachter habe sich nicht mit der Thematik einer Konversionsstörung 

auseinandergesetzt (act. G 1, IV. Rz 4). Prof. J.___ vertrat die Auffassung, die im 

Untersuchungsbefund beschriebene Gangstörung dürfte am ehesten einer 

Konversionsstörung entsprechen (IV-act. 65-3). Im Austrittsbericht der Klinik Valens 

vom 6. August 2013 wurde die Frage aufgeworfen, ob betreffend den chronischen 

Schwindel differentialdiagnostisch ein „Konversionssyndrom“ zu stellen sei („DD i.R. 

Dg 4 Konversionssyndrom?“; IV-act. 120-7). Die in den Vorakten erwähnte 

Konversionsstörung wird nicht näher begründet und bildete dort nicht Gegenstand 

einer fachpsychiatrischen Beurteilung. Der psychiatrische BEGAZ-Gutachter setzte 

sich mit der Frage einer Konversionsstörung auseinander (IV-act. 135-38 oben). Er 

schloss diese Diagnose mit dem Fehlen von sich damit zu vereinbarenden Hinweisen 

aus der Lebensgeschichte und den Vorakten aus (IV-act. 135-38). Ferner wies er auf 

die Bedeutung psychosozialer Umstände hin (IV-act. 135-38; siehe auch IV-act. 

135-40).

2.3  Dass die BEGAZ-Gutachter, nachdem sie in ihrem jeweiligen Fachgebiet keine 

pathologische Grundlage für die geklagte Gangunsicherheit und den Schwindel zu 

erkennen vermochten, eine pathologische Grundlage im Fachgebiet des jeweils 

anderen mitbeteiligten Gutachters nicht ausschlossen (siehe die Ausführungen des 

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psychiatrischen BEGAZ-Gutachters in IV-act. 135-38 und diejenigen des 

rheumatologischen BEGAZ-Gutachters in IV-act. 135-50), vermag trotz der eher 

spärlich anmutenden polydisziplinären Diskussion vorliegend keinen relevanten Mangel 

zu begründen (zur Kritik des Beschwerdeführers siehe act. G 6, III. Rz 1). Die BEGAZ-

Gutachter brachten damit nämlich lediglich die Selbstverständlichkeit zum Ausdruck, 

dass Fachexperten ihre Schlussfolgerungen auf ihr Fachgebiet beschränken. Damit 

wird die Möglichkeit eines Gesundheitsschadens aus der Sicht eines anderen 

Fachgebiets nicht ausgeschlossen. Diese Aussage vermag für sich allein aber das 

Bestehen eines Gesundheitsschadens in einem anderen Fachgebiet nicht 

vorwegzunehmen.

2.4  Gegen die Beweiskraft der gutachterlichen Beurteilung führt der Beschwerdeführer 

ferner ins Feld, dass sie die mehrmals gescheiterten beruflichen 

Integrationsbemühungen nicht berücksichtige (act. G 1, IV. Rz 6; vgl. auch act. G 6, III. 

Rz 5). Dem EFL-Bericht vom 7. Mai 2013 kann entnommen werden, dass dem 

Beschwerdeführer im Vergleich zur Selbsteinschätzung eine höhere Leistungsfähigkeit 

zugemutet werden kann und dass eine erhebliche Symptomausweitung, 

Selbstlimitierung und Inkonsistenz vorliegen (FKB-Akten; siehe zur subjektiv starken 

Beeinträchtigung IV-act. 135-57 oben). Zudem wies der psychiatrische BEGAZ-

Gutachter darauf hin, dass sich der Beschwerdeführer sehr passiv verhalte und seine 

Bewältigungsstrategien sehr inneffizient seien (IV-act. 135-38 und -40). Vor diesem 

Hintergrund lassen die beruflichen Integrationsbemühungen des Beschwerdeführers, 

insbesondere diejenigen nach dem Unfallereignis vom 22. Februar 2012, keine 

aussagekräftigen Schlüsse auf seine objektiv zumutbare Arbeitsfähigkeit zu und sind 

allein schon deshalb nicht geeignet, die gutachterliche Einschätzung in Frage zu 

stellen.

2.5  Ausserdem hält es der Beschwerdeführer für einen Mangel, dass die BEGAZ-

Gutachter auf medizinische Abklärungsergebnisse in den Vorakten verweisen, die sich 

nicht auf den aktuellen Gesundheitszustand beziehen würden. Die otoneurologische 

Untersuchung durch den Kreisarzt Dr. H.___ habe im Mai 2012 und die neurologische 

Untersuchung durch Prof. J.___ im August 2012 stattgefunden (act. G 6, III. Rz 2). Was 

die Bezugnahme der BEGAZ-Gutachter auf die neurologische Untersuchung durch 

Prof. J.___ anbelangt, kann auf die Ausführungen in vorstehender E. 2.1.2 hingewiesen 

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werden. Ausserdem ergeben sich weder aus der neurologischen Beurteilung von Prof. 

J.___ (IV-act. 65) noch derjenigen von Dr. O.___ (act. G 8.1) Anhaltspunkte für einen 

zusätzlichen otoneurologischen Abklärungsbedarf. Die Kritik des Beschwerdeführers ist 

daher nicht stichhaltig.

2.6  Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, für die aus somatischer Sicht 

nicht hinreichend erklärbare Schmerzproblematik sei die geänderte Praxis gemäss 

BGE 141 V 281 anzuwenden (act. G 6, III. Rz 6). Vorab ist darauf hinzuweisen, dass die 

BEGAZ-Gutachter das Bestehen eines krankheitswertigen somatoformen Leidens bzw. 

einer entsprechenden Diagnose ausgeschlossen haben (IV-act. 146-4). Mangels 

Bestehens medizinisch nachvollziehbarer Einschränkungen erübrigt sich zwangsläufig 

die Beantwortung der Rechtsfrage bezüglich der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit 

im Sinn von Art. 7 Abs. 2 ATSG. Selbst wenn von einem medizinisch ausgewiesenen 

Leiden auszugehen wäre, das unter die Rechtsprechung von BGE 141 V 281 fiele, 

resultierte kein Mangel an der gutachterlichen Einschätzung. Denn diese ist Ergebnis 

einer nachvollziehbaren Ressourcen- und Konsistenzbeurteilung (IV-act. 135-36 ff.; IV-

act. 146-5). Der Beschwerdeführer legt denn auch weder dar noch ergibt sich aus den 

Akten, inwiefern die Praxis gemäss BGE 141 V 281 die gutachterliche Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit mangelhaft erscheinen lässt.

2.7  Bei der Würdigung des BEGAZ-Gutachtens ist weiter von Bedeutung, dass es auf 

eigenständigen Abklärungen beruht und für die streitigen Belange umfassend ist. Die 

medizinischen Vorakten wurden verwertet und diskutiert. Die vom Beschwerdeführer 

geklagten Beschwerden wurden umfassend berücksichtigt und objektiv gewürdigt. Die 

bescheinigte Arbeitsfähigkeit leuchtet in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. Weiter 

bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass objektiv wesentliche Tatsachen nicht 

berücksichtigt worden wären. Solche ergeben sich auch nicht aus den Ausführungen 

der behandelnden medizinischen Fachpersonen. Gestützt auf die gutachterliche 

Einschätzung ist - entgegen der in der angefochtenen Verfügung von der 

Beschwerdegegnerin vertretenen, nicht näher begründeten Annahme einer 100%igen 

Arbeitsfähigkeit (IV-act. 148) - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon 

auszugehen, dass der Beschwerdeführer über eine 80%ige Arbeitsfähigkeit für die 

Tätigkeit als CNC-Operator sowie für andere leidensangepasste Tätigkeiten verfügt (IV-

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act. 135-56). Diese Einschätzung gilt - abgesehen von vorübergehenden, nicht 

rentenwesentlichen Phasen höherer Arbeitsunfähigkeit - auch retrospektiv (IV-act. 

135-55).

3. 

Angesichts dessen, dass sich die bescheinigte 80%ige Arbeitsfähigkeit auch auf den 

angestammten Tätigkeitsbereich als Maschinenbediener/Operator bezieht (siehe hierzu 

IV-act. 75-1), besteht offensichtlich kein rentenbegründender Mindestinvaliditätsgrad 

von 40%, weshalb sich die Vornahme eines konkreten Einkommensvergleichs erübrigt. 

Dabei kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer auch in Bezug auf seine frühere, 

seit Dezember 2008 ausgeübte Nebenerwerbstätigkeit als „Zeitungsverträger“ (siehe 

hierzu IV-act. 1-6 und IV-act. 4-2) ganz oder teilweise arbeitsunfähig und ob der 

Nebenerwerb beim Valideneinkommen zu berücksichtigen ist. Denn selbst bei 

vollständiger Arbeitsunfähigkeit bezogen auf die Tätigkeit als „Zeitungsverträger“ führte 

der dadurch bedingte zusätzliche Verlust an Erwerbsfähigkeit zu keinem 

Invaliditätsgrad von mindestens 40%. Der monatliche Nebenerwerb betrug ca. Fr. 

560.-- (IV-act. 1-6), woraus ein Jahresverdienst von Fr. 6'720.-- resultiert. Dies 

entspricht etwa 11% des Jahreslohns aus dem Haupterwerb von ca. Fr. 60'000.-- (IV-

act. 14-19). Bei einem Valideneinkommen von insgesamt Fr. 66'720.-- und einem 

Invalideneinkommen von Fr. 48'000.-- (Fr. 60'000.-- x 0.8) ergibt sich ein 

Invaliditätsgrad von höchstens 28%.

4. 

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren ist 

kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom 

Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). 

Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie 

vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der von ihm geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm daran anzurechnen.

Entscheid

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im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 

Der Beschwerdeführer bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der von ihm 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihm daran angerechnet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 23.01.2018
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Beweiswürdigung Gutachten. Beweiskraft bejaht. Kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Januar 2018, IV 2015/180).

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