# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 08cf0c85-29c9-51e1-93bd-2b14b514e5f7
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.12.2008 D-8040/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-8040-2008_2008-12-19.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-8040/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 9 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Robert Galliker, 
mit Zustimmung von Richter Daniel Schmid;
Gerichtsschreiberin Daniela Brüschweiler.

A._______, geboren (...),
Türkei,
vertreten durch lic. iur. Salman Fesli, 

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 9. Dezember 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-8040/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 6. November 
2008 von Italien herkommend illegal  in  die Schweiz einreiste,  wo er 
gleichentags  im  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  C._______  um 
Asyl nachsuchte,

dass  er  anlässlich  der  dort  durchgeführten  Kurzbefragung  vom 
12. November 2008 unter anderem ausführte, er habe sich von 2001 
bis  2004  illegal  in  Frankreich,  Deutschland  und  Italien  aufgehalten, 
ohne ein Asylgesuch gestellt zu haben,

dass er 2004 in die Türkei zurückgekehrt sei,

dass er 2005 erneut nach B._______ gereist und dort ein Asylgesuch 
gestellt habe, welches jedoch abgelehnt worden sei,

dass  er  nicht  in  die  Türkei  zurückkehren  könne,  weil  ihn  dort  eine 
Strafe erwarten würde,  nachdem er  ein "schmutziges"  Schreiben an 
verschiedene türkische Behörden geschickt habe,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Stützung  seiner  Vorbringen  diverse 
Unterlagen, unter anderem Haftbefehle, in türkischer Sprache zu den 
Akten reichte,

dass  die  Vorinstanz  am  12. November  2008  die  Sicherheitsdienste 
D._______ mit  einer Anfrage bezüglich des Status des Beschwerde-
führers in B._______ beauftragte,

dass  am 13. November  2008 eine  Antwort  beim Sicherheitsdeparte-
ment D._______ einging, welche gleichentags an die Vorinstanz wei-
tergeleitet wurde,

dass dem BFM zudem am 17. November 2008 (per Fax) von den (...) 
Behörden diverse Unterlagen übermittelt wurden,

dass  die  Vorinstanz  am  5. Dezember  2008  eine  Anhörung  des  Be-
schwerdeführers  nach Art. 29  Abs. 1  des  Asylgesetzes  vom 26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31) durchführte,

dass das BFM mit  Verfügung vom 9. Dezember 2008 – gleichentags 
eröffnet –  in  Anwendung  von  Art. 32  Abs. 2  Bst. f AsylG  auf  das 

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Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie 
den Vollzug anordnete,

dass  das  BFM zur  Begründung  im Wesentlichen  anführte,  es  stehe 
fest,  dass  der  Beschwerdeführer  in  B.______  einen  ablehnenden 
Asylentscheid erhalten habe,

dass  keine  Hinweise  vorliegen  würden,  wonach  in  der  Zwischenzeit 
Ereignisse eingetreten seien, die geeignet seien, die Flüchtlingseigen-
schaft  zu  begründen,  oder  die  für  die  Gewährung  vorübergehenden 
Schutzes relevant seien,

dass der Vollzug der Wegweisung durchführbar und zumutbar sei und 
diesem keine triftigen Gründe entgegenstünden,

dass  der  Beschwerdeführer mit  Eingabe  vom  15. Dezember 2008 
(Poststempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerde erheben und beantragen liess, es sei die Verfügung 
des  BFM  vom  9.  Dezember  2008  aufzuheben  und  es  sei  auf  das 
Asylgesuch  einzutreten,  eventualiter  sei  die  Verfügung  aufzuheben 
und  die  vorinstanzliche  Behörde  anzuweisen,  auf  das  Asylgesuch 
einzutreten, subeventualiter sei die Verfügung aufzuheben und es sei 
dem Beschwerdeführer die Flüchtlingseigenschaft  anzuerkennen und 
Asyl zu gewähren, sub-subeventualiter sei die Verfügung aufzuheben 
und es sei festzustellen, dass die Wegweisung unzulässig sei, und es 
sei ihm in der Folge die vorläufige Aufnahme zu gewähren,

dass er  in  prozessualer  Hinsicht  die Gewährung der  unentgeltlichen 
Rechtspflege  und  den  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses beantragte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 16. Dezember 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  endgültig  über  Beschwerden 
gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezem-
ber 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des 
BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsge-
richtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

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dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  form-  und  fristgerecht  eingereichte 
Beschwerde  –  unter  Vorbehalt  der  nachfolgenden  Erwägungen  – 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und Gewährung von 
Asyl nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden und somit 
auf das entsprechende (Subeventual-)Begehren nicht einzutreten ist,

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
einem  Staat  der  Europäischen  Union  (EU)  oder  des  Europäischen 
Wirtschaftsraums  (EWR)  einen  ablehnenden  Asylentscheid  erhalten 
haben,

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn die Anhörung 
Hinweise  auf  zwischenzeitlich  eingetretene  Ereignisse  ergibt,  die 
geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen oder die für die 
Gewährung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  (Art. 32  Abs. 2 
Bst. f AsylG),

dass B._______ ein Staat der EU ist und vom Beschwerdeführer nicht 
bestritten  wird,  dort  einen  ablehnenden  Asylentscheid  erhalten  zu 
haben,

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  den  vorliegenden  Akten  am 
23. April 2001 in B._______ einen ersten Asylantrag einreichte, der mit 
erstinstanzlichem Bescheid vom 5. September 2001 beziehungsweise 
zweitinstanzlichem Urteil vom 16. Dezember 2004 abgewiesen wurde,

dass  der  Asylfolgeantrag  des  Beschwerdeführers  vom  23. Februar 
2005  mit  Bescheid  vom  1. September  2005  beziehungsweise  Urteil 
vom 23. August 2007 abgelehnt wurde,

dass der Beschwerdeführer nach eigenen Angaben die im derzeitigen 
schweizerischen  Asylverfahren  eingereichten  Beweismittel  (vgl. 
Beschwerde  S. 4  f.)  bereits  in  dem  in  B._______  geführten 
Asylfolgeverfahren zur Beurteilung vorgelegt hatte (vgl. A2/12 S. 6 und 
A12/8 S. 4),

dass  einzig  die  vom  Beschwerdeführer  eingereichte  Kopie  eines 
Bestätigungsschreibens eines türkischen Anwaltes vom 3. März 2008, 
wonach  er  (der  Beschwerdeführer)  zu  einer  Freiheitsstrafe  von  2 
Jahren  und  2  Monaten  bis  zu  6  Jahren  und  2  Monaten  verurteilt 
werden  könne,  nach  Abschluss  des  in  B._______  durchgeführten 
Asylverfahrens erstellt wurde,

dass dieses Schreiben jedoch, vom Inhalt ausgehend, nicht dergestalt 
ist,  dass es geeignet  wäre,  die Flüchtlingseigenschaft  zu begründen 

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oder für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wäre (vgl. 
EMARK 2006 Nr. 33),

dass sich die Vorbringen in der Rechtsmittelseingabe überwiegend auf 
rechtliche Ausführungen beschränken, ohne einen konkreten Bezug zu 
dem zu beurteilenden Fall herzustellen,

dass der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer weder geltend macht 
geschweige  denn  belegt,  der  Asylfolgeantrag  sei  von  den  (...) 
Behörden  ohne  Prüfung  der  eingereichten  Dokumente  abgelehnt 
worden,

dass  die  Ausführungen  in  der  Beschwerdeschrift  demnach  nicht 
geeignet  sind,  eine  Änderung  der  angefochtenen  Verfügung  zu 
bewirken,  da  der  vorinstanzlichen  Argumentation  keine  stichhaltigen 
Gründe entgegengesetzt werden,

dass  nach  dem  Gesagten  in  Übereinstimmung  mit  dem  BFM 
festzuhalten  ist,  dass  keine  Hinweise  auf  nach  ablehnendem 
Asylentscheid  eingetretene  Ereignisse  vorliegen,  welche  geeignet 
sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu  begründen  oder  die  für  einen 
vorübergehenden Schutz relevant sind,

dass der Vollständigkeit halber in Übereinstimmung mit der Vorinstanz 
festzustellen  ist,  dass  erhebliche  Zweifel  an  der  Echtheit  der 
eingereichten Beweismittel bestehen,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. f AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilligung  erteilt  hat  und  zudem  kein 
Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  EMARK  2001 
Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetz-
lichen Bestimmungen steht  und demnach vom Bundesamt zu Recht 
angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen  Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern 
regelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumut-

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bar  oder  nicht  möglich  ist  (Art. 44  Abs. 2 AsylG; Art.  83  Abs. 1  des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der 
Ausländerin  oder  des  Ausländers  in  den  Heimat-,  Herkunfts-  oder 
einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit 
aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem 
sie  Gefahr  läuft,  zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu 
werden (Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkom-
mens vom 28. Juli  1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, 
SR 0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtli-
chen Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung 
findet  und  keine  Anhaltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige 
Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer in der Türkei 
droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage in der Türkei noch individuelle Grün-
de auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen 
lassen, weshalb der Vollzug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass sich insbesondere aus den Akten keine konkreten Anhaltspunkte 
ergeben,  aufgrund  derer  allenfalls  geschlossen  werden  könnte,  der 
Beschwerdeführer geriete im Fall der Rückkehr in seinen Heimatstaat 
aus individuellen Gründen wirtschaftlicher, sozialer oder gesundheitli-
cher Natur in eine existenzbedrohende Situation,

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dass  der  Beschwerdeführer  zudem mit  seinen  Eltern  und  mehreren 
Geschwistern über ein soziales Beziehungsnetz in der Türkei verfügt, 
welches ihn bei der Rückkehr unterstützen kann,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  in  den 
Heimatstaat  schliesslich  möglich  ist,  da  keine  Vollzugshindernisse 
bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, 
bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art.  106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass mit dem vorliegenden Entscheid das Gesuch um Verzicht auf die 
Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos geworden ist,

dass  die  Beschwerde  angesichts  der  Erwägungen  als  aussichtslos 
bezeichnet  werden  muss,  weshalb  das  Gesuch  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art. 65  Abs. 1  VwVG 
abzuweisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (Einschreiben; Beilage: 
Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum  C._______  (per 
Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N [...])

- den (...) du canton (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Robert Galliker Daniela Brüschweiler

Versand: 

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