# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6e66ea58-5fec-54bb-b054-97fcc93d6d13
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-06-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 06.06.2018 100 2017 319
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2017-319_2018-06-06.pdf

## Full Text

100.2017.319U
STE/TST/ROS

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 6. Juni 2018

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Keller, Verwaltungsrichterin Steinmann 
Gerichtsschreiber Tschumi

A.________
Beschwerdeführer 

gegen

B.________
Beschwerdegegner 1

Einwohnergemeinde Toffen
Baubewilligungsbehörde, Bahnhofstrasse 1, 3125 Toffen
Beschwerdegegnerin 2

und

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern
Reiterstrasse 11, 3011 Bern

betreffend Baubewilligung für Split-Wärmepumpe (Entscheid der Bau-, 
Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern vom 18. Oktober 2017; 
RA Nr. 110/2017/41)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 06.06.2018, Nr. 100.2017.319U, 
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Sachverhalt:

A.

B.________ stellte am 30. November 2016 bei der Einwohnergemeinde 
(EG) Toffen ein Baugesuch für die Installation einer Split-Wärmepumpe 
(mit Innen- und Aussengerät) auf der Parzelle Toffen Gbbl. Nr. 1___. Diese 
liegt in der Wohnzone W2 und ist der Lärmempfindlichkeitsstufe (ES) II 
zugeordnet. Gegen dieses Bauvorhaben erhob A.________, Eigentümer 
der angrenzenden Parzelle Nr. 2___, Einsprache. Am 9. März 2017 erteilte 
die EG Toffen die Baubewilligung und wies die Einsprache von A.________ 
ab.

B.

Hiergegen erhob A.________ am 13. April 2017 Beschwerde bei der Bau-, 
Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Diese wies das 
Rechtsmittel mit Entscheid vom 18. Oktober 2017 ab und präzisierte die in 
der Baubewilligung angegebene Typenbezeichnung der Wärmepumpe von 
Amtes wegen.

C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 25. November 2017 Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde erhoben. Er beantragt, der angefochtene Ent-
scheid und die Verfügung der EG Toffen vom 9. März 2017 seien aufzu-
heben und die nachgesuchte Baubewilligung sei nicht zu erteilen. Eventuell 
sei die Baubewilligung aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an 
die Vorinstanz zurückzuweisen. Zudem sei der Beschwerde die auf-
schiebende Wirkung zuzuerkennen. 

Mit Verfügung vom 29. November 2017 hat der Abteilungspräsident 
A.________ darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
von Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt.

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Mit Beschwerdeantwort vom 11. Januar 2018 schliesst die EG Toffen auf 
Abweisung der Beschwerde. Mit Vernehmlassung vom selben Tag bean-
tragt die BVE ebenfalls Abweisung der Beschwerde; eventuell sei die Bau-
bewilligung mit einer Auflage zu ergänzen, wonach die Einhaltung der 
Lärmgrenzwerte nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe durch das Amt für 
Berner Wirtschaft (beco) kontrolliert werden müsse. B.________ hat sich 
nicht vernehmen lassen.

Mit Eingabe vom 18. Februar 2018 hat A.________ weitere Unterlagen 
eingereicht und an seinen Rechtsbegehren festgehalten.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. Abs. 2 
des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Auf die form- und 
fristgerecht eingereichte Beschwerde ist folglich unter Vorbehalt von E. 1.2 
hiernach einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ist der 
Entscheid der BVE vom 18. Oktober 2017; dieser ist an die Stelle der Ver-
fügung der Gemeinde vom 9. März 2017 getreten (sog. Devolutiveffekt der 
Beschwerde; vgl. BVR 2010 S. 411 E. 1.4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 60 N. 7). Soweit der Be-
schwerdeführer auch die Aufhebung der Verfügung der Gemeinde bean-
tragt, ist daher auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 06.06.2018, Nr. 100.2017.319U, 
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1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Der Beschwerdeführer macht verschiedene verfahrensrechtliche Mängel 
geltend. Diese Rügen sind vorab zu beurteilen.

2.1 Die Kritik des Beschwerdeführers, die Gemeinde sei auf seine Ein-
sprache nicht eingetreten, ist offensichtlich unbegründet. Wie die Vor-
instanz richtig festgehalten hat (angefochtener Entscheid E. 1b) und aus 
den Akten ersichtlich ist (Baubewilligung vom 9.3.2017 E. 2.5 und 3.6, 
Vorakten Gemeinde pag. 2 ff.), hat die Gemeinde die Legitimation des Be-
schwerdeführers bejaht und die Einsprache inhaltlich beurteilt. Es trifft zwar 
zu, dass sie im Dispositiv der Baubewilligung festgehalten hat, auf die Ein-
sprache werde nicht eingetreten (Ziff. 6). Allerdings handelt es sich hierbei 
offenkundig um ein Versehen und ändert nichts am Umstand, dass die 
Gemeinde die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Einwände geprüft hat.

2.2 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, der vorgesehene 
Standort für die Ausseneinheit der Wärmepumpe sei auf dem Situations-
plan zu Unrecht nicht vermasst worden. – Das Baugesuch hat alle für die 
baurechtliche Beurteilung des Vorhabens erforderlichen Angaben zu ent-
halten (VGE 2016/345 vom 23.5.2017 E. 2.3 [bestätigt durch 
BGer 1C_344/2017 vom 17.4.2018]; Zaugg/Ludwig, Kommentar zum ber-
nischen BauG, Band I, 4. Aufl. 2013, Art. 34 N. 4; Peter Hänni, Planungs-, 
Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 6. Aufl. 2016, S. 344). Dem 
Baugesuch sind der Situationsplan, die Projektpläne und die allenfalls er-
forderlichen weiteren Unterlagen beizulegen (Art. 10 Abs. 3 des Dekrets 
vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungs-
dekret, BewD; BSG 725.1]). Die Pläne sollen es den Behörden sowie 
Nachbarinnen und Nachbarn ermöglichen, das Bauvorhaben auf seine 
Baurechtskonformität hin zu überprüfen (VGE 2015/271 vom 31.5.2016 
E. 2.2). Wie bereits die Vorinstanz zutreffend erwogen hat (angefochtener 
Entscheid E. 2b), geht aus dem vom Beschwerdegegner 1 als Beilage zum 

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Baugesuch eingereichten Situationsplan (Vorakten Gemeinde pag. 60) 
eindeutig hervor, wo sich der für die Ausseneinheit vorgesehene Standort 
befindet. Insbesondere die Entfernung der Ausseneinheit von der Parzelle 
des Beschwerdeführers ist auf dem Plan vermasst (5,71 m). Mithin kann 
dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er geltend macht, er 
habe von der tatsächlichen Entfernung der zu installierenden Wärmepumpe 
zur Fassade seines Wohnhauses erst durch die Stellungnahme des beco 
vom 25. April 2017 (Vorakten BVE pag. 12 ff.) Kenntnis erlangt. Vielmehr 
konnte sich der Beschwerdeführer gestützt auf die Baugesuchsakten be-
reits zum Zeitpunkt der Projektauflage ein hinreichend klares Bild vom 
Standort der Ausseneinheit machen. Nichts anderes folgt aus dem Um-
stand, dass die Abstände des Standorts im Situationsplan nicht zu sämt-
lichen Nachbargrundstücken in Zahlen angegeben sind, wie dies Art. 13 
Bst. f BewD grundsätzlich vorsieht. Solange wie im vorliegenden Fall eine 
Prüfung der Baurechtskonformität des Bauvorhabens aufgrund der einge-
reichten Pläne ohne weiteres möglich ist, wäre es unverhältnismässig, die 
Baubewilligung nur deshalb aufzuheben, weil die Pläne in untergeordneten 
Punkten allenfalls mangelhaft sind (BGer 1C_663/2015 vom 5.4.2016 
E. 2.3, 1C_218/2008 vom 13.10.2008 E. 2.2).

2.3 Der Beschwerdeführer rügt sodann, die Gemeinde hätte das 
Bauvorhaben profilieren müssen. – Die Profilierung von Bauvorhaben 
bezweckt die Veranschaulichung und Publizität derselben, entbindet mög-
liche Einsprecherinnen und Einsprecher jedoch nicht davon, die letztlich 
massgebenden Baugesuchsakten und namentlich die Pläne zu 
konsultieren. Eine mangelhafte Profilierung ist nach Treu und Glauben so-
fort zu rügen. Wer durch den Mangel keinen Nachteil erlitten hat, kann sich 
nicht nachträglich für sich oder Dritte wehren (BVR 1994 S. 398 E. 2; 
VGE 2013/371 vom 4.3.2014 E. 3.1; VGE 2012/208 vom 31.1.2013 E. 2.4; 
Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 34 N. 20). Im vorliegenden Fall ist unbestritten, 
dass die Gemeinde das Bauvorhaben nicht profiliert hat. Es ist jedoch 
weder ersichtlich noch hat der Beschwerdeführer dargetan, inwiefern er 
aufgrund der fehlenden Profilierung einen Nachteil erlitten hat, zumal der 
Standort und die Dimensionen der (ursprünglich vorgesehenen) Wärme-
pumpe aus den Gesuchsakten ersichtlich sind (vgl. insb. Vorakten Ge-
meinde pag. 55, 56 und 60). Zudem hat der Beschwerdeführer gegen das 

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Projekt Einsprache erhoben und konnte damit seine Rechte vollumfänglich 
wahrnehmen. Aus der fehlenden Profilierung kann der Beschwerdeführer 
somit nichts für sich ableiten.

2.4 Ferner sieht der Beschwerdeführer seinen Anspruch auf rechtliches 
Gehör dadurch verletzt, dass die Gemeinde im Baubewilligungsverfahren 
zu Unrecht auf die Durchführung einer Einigungsverhandlung verzichtet 
habe. – Gemäss Art. 34 Abs. 1 BewD kann die Baubewilligungsbehörde 
eine Einigungsverhandlung durchführen, sofern die Beteiligten nicht darauf 
verzichten. Wie sich bereits aus dem Wortlaut der Bestimmung ergibt 
(«kann»), ist eine Einigungsverhandlung nicht obligatorisch, sondern steht 
im Ermessen der Baubewilligungsbehörde (BVR 2006 S. 335 
[VGE 21598/21602-21604U2 vom 14.6.2005] nicht publ. E. 3.4.2 [bestätigt 
durch BGer 1A.214/2005 vom 23.1.2006]; BVR 1998 S. 439 [VGE 20269 
vom 24.4.1998] nicht publ. E. 3). Wünscht die Bauherrschaft wie im 
vorliegenden Fall zudem ausdrücklich keine Einigungsverhandlung 
(Vorakten Gemeinde pag. 33), ist in der Regel auf eine solche zu 
verzichten, da angesichts der fehlenden Einigungsbereitschaft ohnehin nur 
eine unnötige Verfahrensverzögerung zu erwarten wäre (Heidi Walther 
Zbinden, Die Änderungen im Baubewilligungsverfahren auf den 1.1.1995 – 
Auswirkungen  auf die kleinen Gemeinden, in KPG-Bulletin 2000 S. 15 ff., 
22 f.). Da der Beschwerdeführer nach dem Gesagten keinen Anspruch auf 
Durchführung einer Einigungsverhandlung hatte, stellt der Verzicht darauf 
keine Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die Gemeinde dar. 

2.5 Der Beschwerdeführer weist zu Recht darauf hin, dass im Verlauf 
des Baubewilligungsverfahrens unterschiedliche Angaben zum Wärme-
pumpen-Modell gemacht wurden. Während der Beschwerdegegner 1 im 
ursprünglichen Baugesuch das Modell «Aeroheat AH FS 16ar» der Her-
stellerin CTA AG angab (Vorakten Gemeinde pag. 57), änderte er das 
Bauvorhaben nach einem Wechsel der von ihm beauftragten Projektver-
fasserin dahingehend ab, dass neu die Installation einer Wärmepumpe des 
Typs «PUHZ-HW140YHA» des Herstellers Mitsubishi Electric vorgesehen 
war (vgl. den nachgereichten Lärmschutznachweis der G.________ AG 
vom 7.2.2017, Vorakten Gemeinde pag. 53). Für dieses Wärmepumpen-
Modell erstellte das beco am 9. Februar 2017 den Fachbericht Immissions-

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schutz (vgl. Bericht des beco vom 30. August 2017, S. 2, Antwort zur Frage 
2b, in Vorakten BVE pag. 38 ff., nachfolgend: Bericht beco) und erteilte die 
Gemeinde am 9. März 2017 die Baubewilligung (Baubewilligung, S. 1). 
Während des hängigen Beschwerdeverfahrens vor der BVE teilte der Be-
schwerdegegner 1 am 20. August 2017 mit, er beabsichtige eine Wärme-
pumpe des Herstellers Mitsubishi Electric mit einer Inneneinheit des Typs 
«ERST20C-VM2C» und einer Ausseneinheit des Typs «PUHZ-
SHW140YHA» zu installieren (Vorakten BVE pag. 33). Diesen erneuten 
Wechsel des Wärmepumpen-Modells brachte die BVE dem Beschwerde-
führer mit Verfügung vom 31. August 2017 zur Kenntnis (Vorakten BVE 
pag. 46 f.).

2.6 Unbestrittenermassen hat die Gemeinde das rechtliche Gehör des 
Beschwerdeführers verletzt, indem sie ihm den Wechsel des Wärmepum-
pen-Modells während des Baubewilligungsverfahrens nicht mitgeteilt hat. 
Diese Gehörsverletzung hat bereits die Vorinstanz festgestellt (angefochte-
ner Entscheid E. 2h) und im Kostenpunkt berücksichtigt (angefochtener 
Entscheid E. 4a). Zu Recht hat die Vorinstanz allerdings auch erkannt, 
dass diese Gehörsverletzung im Beschwerdeverfahren geheilt wurde, 
nachdem der Beschwerdeführer mehrfach Gelegenheit hatte, sich nach-
träglich zum neuen Wärmepumpen-Modell zu äussern, und ihm insofern 
aus der zu Unrecht unterbliebenen Orientierung keine wesentlichen Nach-
teile erwachsen sind (angefochtener Entscheid E. 2h und 2i). Was den er-
neuten Wechsel des Wärmepumpen-Modells im Beschwerdeverfahren 
anbelangt, ist eine Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht erkennbar. Die 
BVE hat den Beschwerdeführer über die abermalige Änderung des Bau-
vorhabens unterrichtet und ihm Gelegenheit gegeben, sich dazu zu äu-
ssern (Vorakten BVE pag. 20 f.). Somit ist weder ersichtlich, dass die Vor-
instanz die durch die Gemeinde begangene Gehörsverletzung zu Unrecht 
geheilt noch dass sie ihrerseits das rechtliche Gehör des Beschwerde-
führers verletzt hätte.

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3.

In der Sache bringt der Beschwerdeführer vor, die Ausseneinheit der 
Wärmepumpe halte die massgeblichen Lärmgrenzwerte nicht ein.

3.1 Bei der Luft-Wasser-Wärmepumpe handelt es sich um eine orts-
feste Anlage im Sinn von Art. 7 Abs. 7 des Bundesgesetzes vom 
7. Oktober 1983 über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz, USG; 
SR 814.01) und Art. 2 Abs. 1 der Lärmschutz-Verordnung vom 
15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41), bei deren Betrieb Lärmemissionen 
verursacht werden und deshalb die bundesrechtlichen Bestimmungen über 
den Lärmschutz Anwendung finden. Nach Art. 25 Abs. 1 USG dürfen orts-
feste Anlagen nur errichtet werden, wenn die durch diese Anlagen allein 
erzeugten Lärmimmissionen die Planungswerte in der Umgebung nicht 
überschreiten. Gemäss Art. 40 Abs. 1 und Anhang 6 LSV, der unter ande-
rem die Belastungsgrenzwerte für den Lärm von Heizungs-, Lüftungs- und 
Klimaanlagen regelt (Ziff. 1 Abs. 1 Bst. e), gilt für die ES II ein Planungs-
wert von 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht (Ziff. 2). Der massge-
bliche Beurteilungspegel Lr ergibt sich aus der Summe des A-bewerteten 
Mittelungspegels Leq am Immissionsort und verschiedenen Pegelkorrektu-
ren, die der Störwirkung des Lärms und der Dauer der Lärmemissionen 
Rechnung tragen (Anhang 6 Ziff. 31 Abs. 2 LSV; zur Ermittlung des Beur-
teilungspegels vgl. auch Vollzugshilfe des Bundesamts für Umwelt «Er-
mittlung und Beurteilung von Industrie- und Gewerbelärm», 2016, 
Ziff. 3.3.2, einsehbar unter: <www.bafu.admin.ch>, Rubriken «The-
men/Lärm/Vollzugshilfen»).

3.2 Auch wenn die Planungswerte eingehalten sind, ist stets im Einzel-
fall zu prüfen, ob im Rahmen des Vorsorgeprinzips zusätzliche Emissions-
begrenzungen erforderlich sind. Danach sind die Lärmemissionen so weit 
zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaft-
lich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 Bst. a LSV). Als ver-
hältnismässig gelten weitergehende Emissionsbeschränkungen dabei, 
wenn mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche Reduktion der Emis-
sionen erreicht werden kann (BGE 141 II 476 E. 3.2, 124 II 517 E. 4b; 
BGer 1C_204/2015 vom 18.1.2016 E. 3.7, 1C_393/2014 vom 3.3.2016 
E. 6.2, je mit Hinweisen). Das gilt auch dann, wenn es sich um geringfügige 

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Emissionen handelt (BGE 140 II 33 E. 4.1 betreffend Lichtemissionen, 
133 II 169 E. 3.2 betreffend Geruchsemissionen; Griffel/Rausch, 
Kommentar USG, Ergänzungsband, Art. 11 N. 14 mit weiteren Hinweisen). 
Gemäss der Praxis des beco wird dem Vorsorgeprinzip bei der Installation 
einer Wärmepumpe genügend Rechnung getragen, wenn die von ihm 
festgelegten, unterhalb der Planungswerte liegenden sog. «Vorsorgewerte» 
eingehalten sind. Diese betragen für die ES II 43 dB(A) am Tag und 
33 dB(A) in der Nacht, wobei der massgebliche Beurteilungspegel – anders 
als bei den Planungswerten – dem Mittelungspegel Leq entspricht, da hier 
keine Pegelkorrekturen zu berücksichtigen sind und ein Dauerbetrieb anzu-
nehmen ist (Merkblatt «Schallpegelbegrenzung bei Einzelanlagen, 
Vorsorgewerte» vom 19.7.2016, einsehbar unter: <www.vol.be.ch>, Rubri-
ken «Luft & Immissionen/Lärm/Heizung, Lüftung & Klima» [nachfolgend: 
Merkblatt beco]; Fachbericht Immissionsschutz vom 9.2.2017, Vorakten 
Gemeinde pag. 15). Nach der Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts 
genügt das Einhalten der «Vorsorgewerte» des beco für sich allein aller-
dings nicht, um dem Vorsorgeprinzip Nachachtung zu verschaffen. Denn 
dieses verlangt, dass in jedem Einzelfall geprüft wird, ob mit weiteren Vor-
kehren (z.B. der Wahl eines Alternativstandorts oder technischen Schall-
schutzmassnahmen) bei zumutbarem Aufwand eine wesentliche Lärmre-
duktion erzielt werden kann (VGE 2016/82 vom 6.4.2017 E. 3.5).

4.

4.1 Gemäss Vorinstanz ergeben sich erhebliche Unterschiede beim für 
die «Vorsorgewerte» massgeblichen Beurteilungspegel, je nachdem ob 
dieser auf Grundlage des vom Hersteller angegebenen Schallleistungs- 
oder Schalldruckpegels berechnet wird. Die rechnerische Ermittlung des 
Beurteilungspegels aufgrund des Schalldruckpegels ergebe laut beco einen 
Wert von 40 dB(A) am Immissionsort. Ausgehend vom Schallleistungs-
pegel errechne sich dagegen ein Beurteilungspegel von 50 dB(A). Diese 
erhebliche Diskrepanz der prognostizierten Lärmimmissionen führt die Vor-
instanz gestützt auf die Auskünfte des beco auf «verschiedene Umrech-
nungsmethoden» zwischen dem herstellerseitig deklarierten Schallleis-
tungs- und Schalldruckpegel zurück. Die Angabe des Herstellers betreffend 

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Schalldruckpegel beruhe auf einer normierten Messung und werde vom 
beco daher als verlässlich eingestuft, weshalb im vorliegenden Fall für die 
Lärmberechnung darauf abgestellt werden dürfe. Es gebe keinen Anlass, 
von dieser Einschätzung der Fachbehörde abzuweichen, zumal auch die 
Vollzugshilfe 6.21 der Vereinigung kantonaler Lärmschutzfachleute, Cercle 
Bruit, unter gewissen Umständen ein Abstellen auf den Schalldruckpegel 
erlaube (angefochtener Entscheid E. 3e). Daher könne davon ausge-
gangen werden, dass die Ausseneinheit der geplanten Wärmepumpe den 
«Vorsorgewert» von 33 dB(A) in der Nacht einhalte, wenn zusätzlich be-
rücksichtigt werde, dass der Beschwerdegegner 1 – wie in der Auflage in 
Ziff. 5.1.3 der Baubewilligung vorgesehen – eine Schallschutzhaube instal-
liere, die eine Schallreduktion von rund 10 dB(A) bewirke (angefochtener 
Entscheid E. 3f). Wird bei der Lärmprognose hingegen auf den angege-
benen Schallleistungspegel abgestellt, ist gemäss dem Bericht beco davon 
auszugehen, dass die Ausseneinheit der Wärmepumpe den «Vorsorge-
wert» in der Nacht überschreitet, selbst unter der Annahme, dass der Be-
schwerdegegner 1 eine Schallschutzhaube installiert (Bericht beco, S. 2, 
Antwort zur Frage 2a).

4.2 Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, es sei bei der 
Lärmprognose auf den vom Hersteller angegebenen Schallleistungs- und 
nicht auf den Schalldruckpegel abzustellen. Der Schluss der Vorinstanz, 
wonach die Wärmepumpe die «Vorsorgewerte» und damit auch die Pla-
nungswerte mit einer Schallschutzhaube einhalten könne, sei willkürlich. 
Damit stellt sich die Frage, ob die Vorinstanz bei ihrer Lärmprognose zu 
Recht auf den vom Hersteller angegebenen Schalldruckpegel abgestellt 
hat.

4.2.1 Der Schallleistungspegel stellt ein Mass für die von einer Lärm-
quelle gesamthaft abgegebene Schallenergie pro Zeiteinheit dar. Demge-
genüber gibt der Schalldruckpegel an, wie gross die durch die Schallwellen 
erzeugten Druckschwankungen sind. Im Unterschied zum Schallleistungs-
pegel verändert sich der Schalldruckpegel mit der Distanz und der Orientie-
rung gegenüber einer Lärmquelle, da sich die von der Lärmquelle erzeug-
ten Druckschwankungen mit zunehmendem Abstand auf eine grösser wer-
dende Fläche verteilen (Abstandsabhängigkeit) und die Schallabstrahlung 

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in der Regel nicht in alle Richtungen gleichmässig erfolgt (Winkelabhängig-
keit). Die Angabe des Schalldruckpegels einer Lärmquelle ist folglich nur 
dann aussagekräftig, wenn bekannt ist, auf welche Entfernung und Orien-
tierung zur Schallquelle sie sich bezieht (vgl. SUVA, Schallemissionsmes-
sungen an Maschinen, S. 12 f.; einsehbar unter: <www.cerclebruit.ch>, 
Rubriken «Vollzugsordner/Industrie- und Gewerbelärm/Grundlagen»).

4.2.2 Gemäss der Vollzugshilfe 6.21 über die technische Beurteilung von 
Luft/Wasser-Wärmepumpen des Cercle Bruit vom 22. Dezember 2017 
(nachfolgend Vollzugshilfe des Cercle Bruit; einsehbar unter: 
<www.cerclebruit.ch>, Rubriken «Vollzugsordner/Industrie- und Gewerbe-
lärm/Wärmepumpen») soll der Mittelungspegel Leq wie folgt aus dem 
Schallleistungspegel LW,A der Wärmepumpe berechnet werden: Leq = LW,A 
– 11 + Dc – 20•log(s), wobei das Richtwirkungsmass «Dc» den am Aufstell-
ort zu erwartenden Schallreflexionen Rechnung trägt und «s» dem Abstand 
in Metern zwischen der Wärmepumpe und dem massgebenden 
Immissionsort entspricht. Liegen detailliertere Angaben wie zum Beispiel 
die Verteilung des Schalldruckpegels im Freifeld (Richtcharakteristik) vor 
und ist die Orientierung der Wärmepumpe bekannt, kann gemäss der Voll-
zugshilfe des Cercle Bruit anstelle des Schallleistungspegels mit dem ent-
sprechenden Schalldruckpegel gerechnet werden. Ansonsten ist mit dem 
Schallleistungspegel zu rechnen (zum Ganzen Ziff. 2.2 Vollzugshilfe des 
Cercle Bruit). Auch wenn die Vollzugshilfe des Cercle Bruit kein Gesetz, 
sondern (nur) eine fachlich abgestützte private Richtlinie darstellt, kann sie 
nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts als Entscheidungshilfe her-
angezogen werden (BGE 137 II 30 E. 3.4; BGer 1C_204/2015 vom 
18.01.2016 E. 3.2). 

4.2.3 Die in der Vollzugshilfe des Cercle Bruit verlangten Voraussetzun-
gen für ein Abstellen auf den Schalldruckpegel sind im vorliegenden Fall 
nicht erfüllt. Die zusätzlich zum Schalldruckpegel erforderlichen «detaillier-
teren Angaben» zur Charakteristik der Lärmquelle liegen hier nicht vor. Aus 
der technischen Dokumentation des Herstellers geht zwar hervor, dass der 
angegebene Schalldruckpegel im Freifeld in einem horizontalem Abstand 
von 1 m und in einer Höhe von 1,5 m über dem Boden gemessen wurde 
(«Planungshandbuch Ecodan 2018», S. 64; einsehbar unter: 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 06.06.2018, Nr. 100.2017.319U, 
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<www.mitsubishi-les.com>, Rubriken «Download/Technische Dokumenta-
tionen/Anleitungen und Dokumentationen»). Nicht bekannt ist indes, in 
welcher Orientierung zur Wärmepumpe die Messung des Herstellers 
vorgenommen wurde und welche Richtcharakteristik die von der 
Wärmepumpe erzeugten Schallemissionen aufweisen. Solche Angaben 
können jedenfalls weder der technischen Dokumentation noch den Verfah-
rensakten entnommen werden. Bei dieser Ausgangslage ist der vom Her-
steller angegebene Schalldruckpegel für die Charakterisierung der Wärme-
pumpe als Lärmquelle nur von beschränkter Aussagekraft (vgl. vorne 
E. 4.2.1). In Ermangelung zusätzlicher Angaben zu den Schallemissionen 
erscheint es daher als problematisch, die Lärmprognose auf den Schall-
druckpegel abzustützen. Anders als die Vorinstanz erwogen hat, können 
die scheinbar widersprüchlichen Angaben des Herstellers zum Schallleis-
tungs- und Schalldruckpegel ohne solche zusätzlichen Informationen nicht 
ohne weiteres damit erklärt werden, dass der vom Hersteller ermittelte Wert 
für den Schalldruckpegels verlässlicher sei als der angegebene Schallleis-
tungspegel, zumal beide Grössen gemäss der technischen Dokumentation 
nach den Vorgaben derselben Norm (DIN EN 12102) ermittelt worden sind 
(Planungshandbuch, S. 64). Dass der Schalldruckpegel im Unterschied 
zum Schallleistungspegel grundsätzlich einer direkten Messung zugänglich 
ist, ändert daran nichts.

4.2.4 Selbst wenn auf die aus den genannten Gründen mit erheblichen 
Unsicherheiten behaftete Lärmprognose der Vorinstanzen abgestellt 
würde, wäre der «Vorsorgewert» des beco in der Nacht nur verhältnis-
mässig knapp eingehalten. Unter diesen Umständen hätten sich weiter-
gehende Abklärungen aufgedrängt. Zur Beseitigung der bestehenden Un-
klarheiten genügte die vom beco eingeholte Auskunft beim mit der Installa-
tion der Wärmepumpe beauftragten Unternehmen jedenfalls nicht. Danach 
habe der Hersteller erklärt, der Schallleistungspegel sei nicht nach den be-
kannten (akustischen) Formeln, sondern unter Berücksichtigung von 
Messtoleranzen und Sicherheitszuschlägen berechnet worden (Bericht 
beco, Beilage 3). Es liegen keinerlei Belege für diese Auskunft des Her-
stellers und deren Richtigkeit vor, so dass nicht unbesehen darauf abge-
stellt werden kann. Dies gilt umso mehr, als der Hersteller selbst in der 
technischen Dokumentation eine Lärmprognose auf Grundlage des ange-

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gebenen Schallleistungspegels und nicht anhand des angegebenen 
Schalldruckpegels empfiehlt (Planungshandbuch, S. 20 ff.).

4.3 Zusammenfassend kann nach dem Gesagten nicht als erstellt gel-
ten, dass die Ausseneinheit der Wärmepumpe den massgeblichen Lärm-
schutzvorschriften entspricht. Einerseits bleibt aus den genannten Gründen 
unklar, ob sie die «Vorsorgewerte» des beco einhalten kann (vorne 
E. 4.2.3 f.). Mit Blick auf die erforderliche Einzelfallprüfung (vorne E. 3.2) 
wurden andererseits keine Feststellungen dazu getroffen, ob im Rahmen 
des Vorsorgeprinzips mit weiteren zumutbaren Massnahmen, insbesondere 
mit der Wahl eines Alternativstandorts, eine zusätzliche Schallreduktion zu 
erreichen wäre. Die Akten sind daher zur näheren Abklärung der 
Lärmsituation und zur Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zu-
rückzuweisen. Sollte sich herausstellen, dass bei der Lärmprognose auf 
den Schallleistungs- und nicht auf Schalldruckpegel abzustellen ist, wäre 
aufgrund der bisherigen Erkenntnisse von einer deutlichen Überschreitung 
der «Vorsorgewerte» um rund 7 dB(A) auszugehen. Vor diesem Hinter-
grund genügt es nicht, die Einhaltung der Lärmgrenzwerte mit einer Ab-
nahmemessung nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe sicherzustellen. 
Der dahingehende Eventualantrag der Vorinstanz ist deshalb abzuweisen.

5.

Soweit der Beschwerdeführer rügt, die von der Inneneinheit ausgehenden 
Lärmemissionen seien ungenügend abgeklärt worden, ist ihm hingegen 
nicht zu folgen. Die Vorinstanz hat zu Recht erwogen, dass die aufgrund 
der Inneneinheit zu erwartenden Lärmimmissionen in den Wohnräumen 
des Beschwerdeführers in der Gesamtbetrachtung vernachlässigt werden 
dürfen. Die Inneneinheit soll nach Angabe des Beschwerdegegners 1 im 
Abstellraum des separaten Nebengebäudes Nr. 3___ in einer Entfernung 
von 6,24 m von den Wohnräumen des Beschwerdeführers aufgestellt 
werden (Vorakten BVE pag. 33) und weist gemäss dem Hersteller einen 
Schallleistungspegel von lediglich 40 dB(A) auf. Angesichts der schalldäm-
menden Wirkung der Betonhülle des Nebengebäudes ist davon auszu-
gehen, dass die Lärmemissionen der Inneneinheit auf dem Grundstück des 

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Beschwerdeführers kaum wahrnehmbar sind. Im Übrigen hält auch die 
Vollzugshilfe des Cercle Bruit fest, dass Wärmepumpen, die im Innern von 
Gebäuden installiert werden, in der Regel keine Aussenlärmimmissionen 
aufweisen und eine Beurteilung des Aussenlärms nicht nötig sei (Vollzugs-
hilfe, Ziff. 1.1).

6.

Soweit auf die Beschwerde einzutreten ist, ist sie folglich insoweit gutzu-
heissen, als der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur 
Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz 
zurückzuweisen ist. Bei diesem Ergebnis dringt der Beschwerdeführer mit 
seinem Rechtsmittel nur teilweise durch. Praxisgemäss ist indes im Kosten-
punkt von einem vollumfänglichen Obsiegen auszugehen, sofern bei Vor-
liegen eines reformatorischen (Haupt-)Antrags ein Rückweisungsentscheid 
ergeht und die infolge Rückweisung vorzunehmende Neubeurteilung – wie 
hier – noch zu einer vollständigen Gutheissung des Begehrens führen 
kann. Demnach ist der Beschwerdeführer für die Kostenverlegung als voll-
ständig obsiegend zu betrachten und wird die unterliegende Beschwerde-
gegnerschaft kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2016 S. 222 
E. 4.1). Da die Gemeinde nicht in Vermögensinteressen betroffen ist, 
können ihr keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 108 Abs. 2 
Satz 2 VRPG). Die Verfahrenskosten sind damit vollumfänglich dem Be-
schwerdegegner 1 aufzuerlegen (BVR 2016 S. 507 [VGE 2016/73 vom 
22.8.2016] nicht publ. E. 6; BVR 2015 S. 541 E. 8.1; Praxisfestlegung der 
erweiterten Abteilungskonferenz vom 24.3.2015). Ersatzfähige Parteikosten 
sind keine angefallen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Soweit auf die Beschwerde eingetreten wird, wird sie dahin gutge-
heissen, dass der Entscheid der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion 
des Kantons Bern vom 18. Oktober 2017 aufgehoben und die Akten zur 
Fortsetzung des Verfahrens an diese zurückgewiesen werden. Soweit 
weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3'000.--, werden dem Beschwerde-
gegner 1 auferlegt.

3. Für das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht werden keine Partei-
kosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- dem Beschwerdegegner 1
- der Beschwerdegegnerin 2
- der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern
- dem Bundesamt für Umwelt

und mitzuteilen:
- dem Amt für Berner Wirtschaft (beco), Immissionsschutz

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.