# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 01efee84-3d5a-5a04-a79d-4e36d61d58d2
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-08-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 26.08.2010 UV 2009/75
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2009-75_2010-08-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2009/75

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 07.04.2020

Entscheiddatum: 26.08.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2010
Art. 6 UVG und Art. 11 UVV: Unfallkausalität von gesundheitlichen 
Beschwerden, welche im Rahmen eines Rückfalls gemeldet wurden 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. 
August 2010, UV 2009/75).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichter Joachim Huber und 

Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Walter Schmid

Entscheid vom 26. August 2010

in Sachen

G.___,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

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A.       

A.a   G.___ war bei der A.___ angestellt und dadurch bei der Suva unfallversichert, als 

er 25. Juni 2007 beim maschinellen Aufrollen von Stoff auf eine Walze mit der rechten 

Hand und dem rechten Arm in die Walze geriet. Er wollte eine Falte im Stoff mit der 

Hand glätten, versuchte dabei vergeblich, die Walze mit dem linken Arm zu stoppen 

und wurde vom Gesicht bis zum Oberkörper durch die Walzendrehung vom Stoff 

umwickelt, bevor die Maschine gestoppt wurde (UV-act. 1, 11, 19). Die Erstbehandlung 

des Versicherten erfolgte im Spital Heiden, wo eine Kontusion der rechten Schulter und 

des Oberarms, eine Rissquetschwunde rechts retroauriculär, eine HWS-Kontusion und 

eine Kontusion der rechten Hand festgestellt wurden (UV-act. 2). Die Suva anerkannte 

ihre Leistungspflicht. Im Bericht vom 17. Dezember 2007 bestätigte die B.___, dass der 

Versicherte am 17. September 2007 die Arbeit wieder vollumfänglich aufgenommen 

habe (UV-act. 4).

A.b   Am 18. Juli 2008 meldete die Arbeitgeberin der Suva einen Rückfall zum Unfall 

vom 25. Juni 2007 (UV-act. 8). Nach Durchführung von ärztlichen Behandlungen und 

Abklärungen eröffnete die Suva dem Versicherten mit Verfügung vom 22. Januar 2009, 

dass kein sicherer oder wahrscheinlicher Zusammenhang zwischen dem Unfall und 

den als Rückfall gemeldeten Beschwerden im Rücken, Nacken, im linken und im 

rechten Bein sowie im linken Unterarm bestehe. Sie sei demzufolge nicht 

leistungspflichtig (UV-act. 24). In der zu Protokoll erhobenen Einsprache gegen diese 

Verfügung erklärte der Versicherte, er habe seit dem Unfall je länger je mehr 

Schmerzen am ganzen Körper, welche vorher nicht vorhanden gewesen seien. Nach 

dem Unfall habe er seine Beine nicht bewegen können; er habe darin kein Gefühl 

gehabt. Es sei für ihn schwer zu begreifen, dass die Beschwerden nicht auf den Unfall 

zurückzuführen seien (UV-act. 25; vgl. auch UV-act. 27). Mit Entscheid vom 9. Juni 

2009 wies die Suva die Einsprache ab (UV-act. 30).

B.       

B.a   Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte am 6. Juli 2009 

Beschwerde zu Protokoll mit dem Antrag, der Entscheid sei aufzuheben, und es seien 

ihm für den am 18. Juli 2008 gemeldeten Rückfall zum Unfall vom 25. Juni 2007 

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Unfallversicherungsleistungen auszurichten. Zur Begründung führte der 

Beschwerdeführer aus, die bei ihm bestehende Symptomatik mit einer Polyneuropathie 

und cervikalen und lumbalen Diskushernien mit Fussheberschwäche und 

Peroneusneuropathie stehe aus seiner Sicht im Zusammenhang mit dem Unfall. Die 

Beschwerden seien sofort nach dem Unfall aufgetreten und danach nicht mehr 

abgeklungen. Dennoch habe er drei Monate nach dem Unfall die Arbeit wieder voll 

aufgenommen und seither die volle Arbeitsfähigkeit beibehalten. Er habe seine 

Arbeitsstelle nicht verlieren wollen. Der Umstand, dass er uneingeschränkt arbeite, 

rechtfertige die Ablehnung der Unfallkausalität und der dadurch notwendig werdenden 

Behandlungen nicht. Dr. med. C.___ sei zur Unfallbedingtheit der Beschwerden/

Behandlungen zu befragen. Im Weiteren stehe er auch in Behandlung bei Dr. med. 

D.___. Auch dieser Arzt könne unter Umständen zur Unfallkausalität Auskunft geben.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 8. Oktober 2009 beantragte die 

Beschwerdegegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 9. Juni 2009. Zur Begründung verwies sie auf die 

Darlegungen im angefochtenen Entscheid und führte unter anderem aus, sie habe im 

Dezember 2007 aufgrund des Unfallereignisses, der Art der Verletzung, des günstigen 

Heilungsverlaufs, den Angaben des behandelnden Arztes vom 17. Dezember 2007 (UV-

act. 4) und der Tatsache, dass es beim Beschwerdeführer lediglich zu einer 

Arbeitsunfähigkeit bis 17. September 2007 gekommen sei, davon ausgehen dürfen, 

dass keine Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit mehr auftreten 

werde. Somit sei Ende Dezember 2007 von einem stillschweigenden Abschluss des 

Grundfalls auszugehen gewesen. Es lägen keine Brückensymptome vor, die für die 

Annahme einer Unfallkausalität genügten. Bei den Schmerzen im linken Bein handle es 

sich nicht um unfallbedingte Beschwerden, da das linke Bein vom Unfall nicht betroffen 

gewesen sei (UV-act. 11). Die im Juli 2008 erneut aufflackernden starken 

Nackenbeschwerden und die übrigen Beschwerden, die zu einer neuen 

Arbeitsunfähigkeit geführt hätten, seien unter dem Aspekt des Rückfalls zu beurteilen. 

Auf die Beurteilung des Suva-Kreisarztes (UV-act. 17, 22) könne vollumfänglich 

abgestellt werden. Der Beschwerdeführer sei umfassend abgeklärt und medizinisch 

hinreichend dokumentiert, weshalb sich weitere Abklärungen nicht aufdrängen würden. 

Zwischen der geltend gemachten Symptomatik mit einer Polyneuropathie, cervikalen 

und lumbalen Diskushernien mit Fussheberschwäche und Peroneusneuropathie 

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beidseits und dem Unfallereignis vom 25. Juni 2007 bestehe - wenn überhaupt - 

lediglich ein möglicher Kausalzusammenhang. Sie sei somit nicht leistungspflichtig.

B.c    Mit Replik zu Protokoll vom 26. Oktober 2009 bestätigte der Beschwerdeführer 

seinen Standpunkt.

B.d   Eine Anfrage des Versicherungsgerichts vom 3. Mai 2010 beantwortete Dr. med. 

D.___, FMH Anästhesiologie/FA Interventionelle Schmerztherapie, mit Schreiben vom 

20. Mai 2010 (act. G 9, 10). Hierzu nahm die Beschwerdegegnerin am 15. Juni 2010 

Stellung (act. G 12).

Erwägungen:

1.        

1.1    Streitig ist, ob ein adäquat kausaler Zusammenhang zwischen den am 18. Juli 

2008 als Rückfall gemeldeten Beschwerden und dem Unfall vom 25. Juni 2007 besteht. 

Die Beschwerdegegnerin legte die rechtlichen Voraussetzungen des Bestehens einer 

natürlichen und adäquaten Unfallkausalität und die diesbezüglichen 

Beweisanforderungen im angefochtenen Entscheid (Erw. 1) zutreffend dar; darauf ist zu 

verweisen.

1.2    Am 7. Januar 2008 berichteten die Ärzte der Klinik für Neurologie am 

Kantonsspital St. Gallen, der Patient gebe klinisch nach wie vor eine Hypästhesie im 

Bereich der Zehen II-IV an beiden Füssen an; Paresen im Bereich der unteren 

Extremitäten, insbesondere die Grosszehenparese links, hätten nicht mehr 

nachgewiesen werden können. Im MRI des Beckens und des Oberschenkels vom 7. 

Dezember 2007 sei ein komprimierender Prozess im Bereich des Plexus lumbosacralis 

sowie im Bereich beider Nerven ischiadici ausgeschlossen worden. 

Elektroneurographisch habe sich wie in der Voruntersuchung vom 22. November 2007 

hauptbefundlich das Bild einer beidseitigen, linksbetonten, motorischen, axonalen 

Neuropathie des Nervus peroneus gezeigt. Zusammenfassend fänden sich chronische 

und subakute neurogene Veränderungen im M. tibialis anterior links, die für eine länger 

zurückliegende axonale Schädigung bzw. einen sich bereits im Gang befindenden 

Reinnervationsprozess sprechen würden. Da in einem lumbalen MRI kein Hinweis für 

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eine Wurzelkompression habe gefunden werden können und passend dazu auch in der 

paraspinalen Elektromyographie vom 22. November 2007 keine pathologische 

Spontanaktivität vorhanden gewesen sei, bleibe diese beidseitige axonale linksbetonte 

Neuropathie des N. peroneus unklar. Für eine generalisierte Polyneuropathie 

beständen in der aktuellen Untersuchung weder klinisch noch elektrophysiologisch 

genügend Hinweise, insbesondere da sich die Parese im Bereich des linken Fusses 

vollständig zurückgebildet habe. Auf eine weitere Diagnostik werde deshalb vorerst 

verzichtet, aber eine weitere Verlaufskontrolle in sechs Monaten empfohlen (UV-act. 

9.1). Gemäss Bescheinigung von Dr. med. E.___, Allgemeine Medizin FMH, vom 28. 

Juli 2008 bestand wegen muskulären Dysbalancen panvertebral eine volle 

Arbeitsunfähigkeit ab 25. Juli 2008 und eine solche von 0 % ab 4. August 2008. Im 

Bericht vom 28. Juli 2008 hielt der Arzt fest, die Psyche könne den Heilverlauf 

ungünstig beeinflussen (UV-act. 6, 9). Dr. med. C.___ bestätigte am 7. August 2008 die 

Diagnosen von cervikalen Diskushernien (DH) C5/6 und C6/7 (fraglich traumatisch 

bedingt), lumbalen Diskushernien (DH) L4/5 und L5/S1 mit Fussheberschwäche sowie 

einer linksbetonten Neuropathie des N. peroneus (UV-act. 10). Gegenüber dem Suva-

Aussendienstmitarbeiter erklärte der Beschwerdeführer am 21. August 2008 unter 

anderem, nachdem er die Arbeit am 17. September 2007 wieder aufgenommen habe, 

seien vor allem die Nackenschmerzen bestehen geblieben. Die letzte Behandlung sei 

am 3. Dezember 2007 erfolgt. Ganz schmerzfrei sei er zu jener Zeit im Nacken aber 

noch nicht gewesen. Im Verlauf der weiteren Wochen habe er immer wieder etwas 

Nackenschmerzen und Verspannungen gehabt. Wegen komischen Schmerzen im 

ganzen linken Bein bis zum Fuss, Gefühlsstörungen in den Zehen beider Füsse und 

teils auch Schmerzen in der LWS sei am 4. Januar 2008 noch eine Abklärung in der 

Klinik für Neurologie am Kantonsspital St. Gallen erfolgt. Wann diese Schmerzen 

aufgetreten seien, könne er nicht mehr sagen. Die Behandlung sei über die 

Krankenkasse gelaufen, denn das linke Bein habe er sich beim Unfall nicht verletzt. Die 

Nackenschmerzen seien auch im Verlauf des Jahres 2008 bestehen geblieben. Auch 

der Schmerz im linken Bein sei bestehen geblieben; dies bei längerem Stehen. Am 

Morgen des 18. Juli 2008 sei er mit extremen Nackenschmerzen aufgestanden. Etwas 

Unfallmässiges sei nicht passiert. Der Druck im rechten Oberschenkel/Hüftbereich sei 

ebenfalls dagewesen. Der Nacken schmerze weiterhin. Wenn er länger sitze, trete im 

Hüftbereich ein Schmerz auf. Beim Laufen bemerke er danach nichts mehr. Wenn er 

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länger an Ort stehe, dann fühle sich das linke Bein irgendwie schwach an. Ab und zu 

habe er auch etwas Schmerzen in der LWS. Er arbeite den ganzen Tag stehend/

gehend und müsse auch die Rollen ausspannen. Es würden Krane zur Verfügung 

stehen. Die kleineren Rollen müsse er von Hand ein- und ausspannen (UV-act. 11).

1.3    Eine weitere Abklärung in der Klinik für Neurologie am Kantonsspital ergab 

gemäss Bericht vom 17. September 2008 die Diagnose eines Verdachts auf 

traumatische N. ischiadicus Läsion beidseits (peronealer Anteil) mit/bei Status nach 

Arbeitsunfall vom 25. Juni 2007 mit Quetschungstrauma, neuropathischen Schmerzen 

im Bereich der Beine und (differentialdiagnostisch) einer Polyneuropathie unklarer 

Ätiologie. Die von dem Patienten angegebenen Schmerzen von brennendem und 

stechendem Charakter würden, vor allem bei elektrophysiologisch nachweisbaren 

axonalen Nervenläsionen der Nn. peronei und Nn. surales als neuropathische 

Schmerzen beurteilt; es werde eine medikamentöse Therapierung empfohlen. Es sei 

vorstellbar, dass es während des Arbeitsunfalls zu Quetschungen der Beine gekommen 

sei, die wiederum axonale Schäden des N. ischiadicus verursacht hätten. Jedoch seien 

sie (die Ärzte) über den genauen Unfallhergang nicht informiert, um hier eine eindeutige 

Korrelation zu bestätigen. Um auch mögliche andere Ursachen einer Polyneuropathie 

ausschliessen zu können, würden weitere Laboruntersuchungen empfohlen (UV-act. 

13.2). Im Bericht der Klinik für Neurologie vom 21. Oktober 2008 wurde unter anderem 

festgehalten, der Patient sei mit Verdacht auf eine vaskulitische Erkrankung DD F.___ 

zugewiesen worden. In der folgenden stationären Abklärung hätten sich jedoch keine 

diese Diagnose bestätigenden Befunde gefunden. Aufgrund der festgestellten Werte 

und des klinisch unauffälligen Patienten hätten die konsiliarisch angeforderten 

Rheumatologen keine Indikation zur Durchführung eigener Untersuchungen mehr 

gesehen. Die ergänzenden Neurographien der oberen Extremitäten hätten keine 

Hinweise auf eine Neuropathie ergeben. Das MRI der LWS habe degenerative 

Veränderungen gezeigt, jedoch keine stenosierenden Prozesse oder Hinweise für eine 

Radikulopathie. In einer komplikationslosen Lumbalpunktion hätten sich keine Hinweise 

auf ein entzündliches ZNS-Geschehen ergeben. Allerdings habe sich im Labor ein 

erniedrigter Wert für Vitamin B 12 gezeigt. Im physiotherapeutischen Assessment 

hätten die Kopfschmerzen und Schmerzen des linken Armes durch manuelle Therapie 

gut beeinflusst werden können; auch die Beinbeschwerden schienen durch 

Physiotherapie besserungsfähig. Zusammenfassend habe die stationäre Abklärung 

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keine Hinweise auf ein rheumatisches Geschehen ergeben. Inwiefern die wiederholt 

postulierte traumatische Ursache der Ischiadicusläsion die Beschwerden bedinge oder 

der Vitamin B 12-Mangel, müsse vorerst offen gelassen werden (UV-act. 14.1).

1.4    Im Bericht vom 11. November 2008 führte Suva-Arzt Dr. med. H.___, Facharzt 

FMH für Chirurgie, aus, seines Erachtens seien die Angaben des Beschwerdeführers 

sehr unklar. Im Bericht des erstbehandelnden Spitals Heiden seien vorwiegend die 

rechte Seite mit Kontusion im Schulterbereich, die Vorderhandquetschung rechts und 

eine HWS-Distorsion erwähnt worden. Worauf diese beruht habe, sei nicht klar. Ossäre 

Läsionen seien nicht vorgefunden worden. Eigentlich habe nach drei Monaten die 

Arbeitsfähigkeit wieder erreicht werden können. Deutlich abgesetzt davon seien die 

Beschwerden zunächst in beiden Beinen, dann linksbetont aufgetreten. In den 

neurologischen Untersuchungen hätte keine eigentliche Ursache dafür gefunden 

werden können. Die Symptomatik habe sich geändert, so dass er hier von einer 

Ausweitungssymptomatik im Zusammenhang mit einer psychischen Problematik im 

Sinn einer möglichen Belastungsstörung ausgehe. Einen direkten kausalen 

Zusammenhang zwischen dem ursprünglichen Ereignis und den heute im Vordergrund 

stehenden Beschwerden könne er nicht ausmachen. Für die Beschwerden in den 

unteren Extremitäten lägen genügend Gründe (Diskushernien) vor. Eine traumatische 

Läsion des Nervus ischiadicus durch den Einzug in die Abwicklungsmaschine sei für 

ihn nicht erklärlich, auch wenn er diese Maschine nicht kenne. Es sei deshalb allenfalls 

abzuklären, ob rein theoretisch ein starker Schlag gegen das Gesäss durch diese 

Abwicklungsmaschine möglich gewesen wäre. Dies erkläre dann allerdings kaum die 

Beidseitigkeit und den Wechsel der Symptomatik. Nach Vorlage der Abklärung müsse 

dann definitiv über die Annahme eines Rückfalls entschieden werden. Tendenzmässig 

sehe er jedoch eher eine Ablehnung (UV-act. 17). Am 26. November 2008 erklärte der 

Beschwerdeführer dem Suva-Aussendienstmitarbeiter, die Nacken- und 

Kopfbeschwerden sowie diejenigen am rechten Oberschenkel bzw. der rechten Hüfte 

seien noch die gleichen, wie er sie am 21. August 2008 angegeben habe. Im linken 

Bein habe er die meisten Beschwerden. Seit 6-7 Monaten habe er auch einen 

Ausstrahlschmerz vom Nacken in den linken Arm, den er vor allem beim Liegen auf der 

rechten Seite merke. Die Schmerzsituation schlage ihm auf die Psyche. Er wolle aber 

weiter 100 % arbeiten; er könne es sich nicht leisten, den Job zu verlieren. Neben der 

Medikamenten- und Vitamineinnahme gehe er einmal wöchentlich in die 

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Physiotherapie. Eine ärztliche Behandlung laufe im Moment nur beim Hausarzt Dr. 

C.___ (UV-act. 19). In der Beurteilung vom 9. Dezember 2008 kam Dr. H.___ unter 

Verweis auf seine Stellungnahme vom 11. November 2008 zum Schluss, die 

Echtzeitdokumentation des Spitals Heiden anlässlich der Erstbehandlung Ende Juni 

2007 gehe von einer Kontusion der rechten Schulter und des rechten Oberarmes, einer 

HWS-Distorsion und einer Kontusion der rechten Hand aus. Neurologische Störungen 

hätten nicht festgestellt werden können. Die jetzt präsentierte Symptomatik stehe 

deshalb, wenn überhaupt, nur möglicherweise in kausalem Zusammenhang zum 

ursprünglichen Unfall (UV-act. 22).

2.        

2.1    Der Fallabschluss hat in Form einer Verfügung zu erfolgen, wenn und solange die 

(weitere) Erbringung erheblicher Leistungen zur Diskussion steht (BGE 132 V 412 

Erw. 4 S. 417; Art. 124 UVV). Erlässt der Versicherer stattdessen nur ein einfaches 

Schreiben, erlangt dieses in der Regel jedenfalls dann rechtliche Verbindlichkeit, wenn 

die versicherte Person nicht innerhalb eines Jahres Einwände erhebt (BGE 134 V 145). 

Standen zu einem bestimmten Zeitpunkt indessen keine Leistungen mehr zur Diskus­

sion, kann ein Rückfall auch vorliegen, ohne dass der versicherten Person mitgeteilt 

wurde, der Versicherer schliesse den Fall ab und stelle seine Leistungen ein. In dieser 

Konstellation ist entscheidend, ob zum damaligen Zeitpunkt davon ausgegangen 

werden konnte, es werde keine Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit 

mehr auftreten. Dies ist im Rahmen einer ex-ante-Betrachtung unter Berücksichtigung 

der konkreten Umstände zu beurteilen. Dabei kommt der Art der Verletzung und dem 

bisherigen Verlauf eine entscheidende Rolle zu: Lag ein vergleichsweise harmloser 

Unfall mit günstigem Heilungsverlauf vor, welcher nur während relativ kurzer Zeit einen 

Anspruch auf Leistungen begründete, wird tendenziell eher von einem stillschweigend 

erfolgten Abschluss auszugehen sein als nach einem kompliziert verlaufenen 

Heilungsprozess. Andererseits ist der Leistungsanspruch unter dem Aspekt des 

Grundfalls und nicht unter demjenigen eines Rückfalls zu prüfen, wenn die versicherte 

Person während der leistungsfreien Zeit weiterhin an den nach dem Unfall 

aufgetretenen Beschwerden gelitten hat bzw. wenn Brückensymptome gegeben sind, 

die das Geschehen über das betreffende Intervall hinweg als Einheit kennzeichnen 

(Urteil des Bundesgerichts vom 26. September 2008 i/S B. [8C_102/2008), Erw. 4.1 mit 

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Hinweis). Brückensymptome liegen vor, wenn von allgemein üblichen, hin und wieder 

auftretenden Beschwerden sich deutlich unterscheidende Beschwerden bestehen, die 

eine gewisse Intensität und Konstanz haben (mehrmaliges Auftreten pro Monat), die die 

Lebensführung nachweisbar nachhaltig beeinflussen und die ein nachweisbares 

Absinken der Arbeitsleistung bewirken und den Patienten zu Selbsttherapie oder 

ärztlicher/physiotherapeutischer Behandlung zwingen (Ramseier/Debrunner, Die 

Begutachtung von Rückenschäden, Bern 1990, S. 64).

Als unmittelbare Folgen des Unfalls vom 25. Juni 2007, bei welchem der 

Beschwerdeführer mit der rechten Hand und dem rechten Arm in eine Walze geriet 

(UV-act. 1, 11, 19), wurden anlässlich der Erstbehandlung im Spital Heiden eine 

Kontusion der rechten Schulter und des Oberarms, eine Rissquetschwunde rechts 

retroauriculär (d.h. hinter dem Ohr), eine HWS-Distorsion und eine Kontusion der 

rechten Hand vermerkt (UV-act. 5), wobei im späteren Bericht vom 26. Juli 2007 

anstelle der HWS-Distorsion eine HWS-Kontusion angeführt wurde. Gestützt auf 

Röntgenuntersuchungen (HWS, Thorax, rechte Schulter, Oberarm, Ellbogen, Hand, 

rechter Unterschenkel, Becken in Übersicht) verneinten die Spitalärzte ossäre Läsionen 

und bescheinigten eine unauffällige Hämodynamik und Neurologie (UV-act. 2, 5). Nach 

dem Unfall bestand rund drei Monate lang (bis 16. September 2007) eine volle 

Arbeitsunfähigkeit. Danach nahm der Beschwerdeführer die vor dem Unfall ausgeübte 

Tätigkeit wieder vollumfänglich auf und arbeitete bis und mit 18. Juli 2008 (UV-act. 11). 

Von der B.___ (Dr. I.___) war am 17. Dezember 2007 bescheinigt worden, dass weitere 

Behandlungen nicht geplant seien bzw. nur bei Bedarf stattfänden. Es bestünden zum 

Teil noch Schmerzen in der HWS (UV-act. 4). Die Arbeitgeberin gab am 21. August 

2008 an, der Beschwerdeführer habe bis 18. Juli 2008 ganz normal gearbeitet, jedoch 

schon Wochen zuvor immer wieder über Rückenbeschwerden geklagt. Der 

Beschwerdeführer selbst erklärte dem Suva-Aussendienstmitarbeiter gleichentags, 

auch nach der letzten Behandlung am 3. Dezember 2007 habe er immer wieder 

Nackenschmerzen und Verspannungen sowie Hinterkopfschmerzen gehabt. Er habe 

teilweise Schmerztabletten genommen. Im Weiteren erwähnte er Schmerzen im 

rechten Oberschenkel/Hüftbereich und im linken Bein sowie in der LWS (UV-act. 11). 

Bei dieser Sachlage ist festzuhalten, dass nach dem 3. Dezember 2007 keine 

intensiven Behandlungen mehr durchgeführt wurden und überdies eine unverminderte 

Arbeitsleistung vorlag. Die im Januar 2008 durchgeführte neurologische Abklärung im 

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Kantonsspital St. Gallen erfolgte im Wesentlichen wegen Schmerzen im linken Bein, 

deren Unfallzusammenhang jedoch zu verneinen ist (vgl. nachstehende Erw. 2.2). Vor 

diesem Hintergrund lässt es sich nicht beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin 

hinsichtlich der im Juli 2008 gemeldeten Beschwerden von einem Rückfall ausging. 

Aber selbst wenn von einem fortdauernden Grundfall auszugehen wäre, müsste - wie 

nachstehend zu zeigen sein wird - die Unfallkausalität für die Zeit ab Juli 2008 verneint 

werden.

2.2    Die im Bericht der Klinik für Neurologie vom 7. Januar 2008 (UV-act. 9.1) und in 

weiteren ärztlichen Bescheinigungen (UV-act. 13.2) thematisierten Beschwerden 

bezogen sich auf die unteren Extremitäten (Beine, Zehen), welche nach Lage der Akten 

vom Unfall vom Juni 2007 überhaupt nicht betroffen waren und erst mehrere Monate 

nach dem Unfall (im November 2007) zu Vorabklärungen führten (vgl. UV-act. 9.1). Die 

anamnestische Angabe im Bericht des Kantonsspitals vom 17. September 2008, 

wonach die Schmerzen im Bereich beider Beine seit dem Unfall vom 25. Juni 2007 

bestünden (UV-act.13.2), wird durch die unmittelbar nach dem Unfall erstellten Berichte 

(UV-act. 2, 5) nicht bestätigt und kann daher nicht als belegt gelten. Die von den Ärzten 

der Klinik für Neurologie am 17. September 2008 gemachten Feststellungen erfolgten 

zudem - wie diese selbst anerkannten - ohne Kenntnis des genauen Unfallhergangs 

(UV-act. 13.2). Auch der Beschwerdeführer selbst bestätigte im Übrigen, dass er sich 

das linke Bein beim Unfall nicht verletzt habe (UV-act. 11 S. 2 oben). Weitere 

Abklärungen ergaben sodann keine Hinweise auf eine Neuropathie bzw. auf ein 

rheumatisches Geschehen (UV-act. 14.1). Die Schlussfolgerung von Dr. H.___, wonach 

- auch in Anbetracht der Änderung der Symptomatik längere Zeit nach dem Unfall 

(Auftreten von Beinbeschwerden linksbetont) - ein kausaler Zusammenhang zwischen 

dem Unfallereignis und den aktuell im Vordergrund stehenden Beschwerden 

(Schmerzen am ganzen Körper, vor allem aber auf der linken Seite im Bereich der 

dorsalen Oberschenkel bis in den äusseren Fussrand) nicht auszumachen sei (UV-act. 

17), leuchtet vor dem geschilderten Hintergrund ein.

2.3    Auch für den in verschiedenen Berichten erwähnten lumbalen Bereich (LWS) und 

der dort bestätigten degenerativen Veränderungen (UV-act. 6, 9, 9.1, 14.1) ist keine 

Unfallbeteiligung bzw. -verletzung ersichtlich. Was die von Dr. C.___ im Bericht vom 

7. August 2008 angeführten cervikalen und lumbalen Diskushernien (DH) betrifft, ist von 

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Bedeutung, dass die signifikante und dauernde Verschlimmerung einer 

vorbestandenen degenerativen Schädigung der Wirbelsäule, hervorgerufen durch einen 

Unfall, nur dann bewiesen ist, wenn die Radioskopie ein plötzliches Zusammensinken 

der Wirbel sowie das Auftreten und Verschlimmern von Verletzungen aufgrund eines 

Traumas aufzeigt (RKUV 2000, 45). Es entspricht einer medizinischen 

Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien durch degenerative 

Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, 

unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt. Als 

weitgehend unfallbedingt kann ein Bandscheibenvorfall lediglich dann betrachtet 

werden, wenn das Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine 

Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie 

(vertebrales oder radikuläres Syndrom) unverzüglich und mit sofortiger 

Arbeitsunfähigkeit auftreten. Wird die Diskushernie durch den Unfall lediglich 

ausgelöst, nicht aber (weitgehend) verursacht, übernimmt die Unfallversicherung den 

durch das Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub, spätere Rezidive dagegen 

nur, wenn eindeutige Brückensymptome gegeben sind (vgl. Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: sozialrechtliche Abteilungen des 

Bundesgerichts] vom 3. Januar 2005 [U 332/03] Erw. 1 mit Hinweisen; ZBJV 1996 S. 

489f; vgl. auch Ramseier/Debrunner, a.a.O., S. 54ff, insbesondere S. 56).

Für die Zeit unmittelbar nach dem Unfallereignis vom 25. Juni 2007 finden sich in den 

Akten keine Diskushernien-Symptome vermerkt. Das Unfallereignis war angesichts der 

dabei aufgetretenen Einwirkungen auf den Körper des Beschwerdeführers und der 

daraus resultierenden Verletzungen (Kontusion der rechten Schulter und des 

Oberarms, Rissquetschwunde rechts hinter dem Ohr, HWS-Distorsion bzw. -

Kontusion, Kontusion der rechten Hand; vgl. UV-act. 2, 5) überwiegend wahrscheinlich 

auch nicht geeignet, für sich allein eine Bandscheibenschädigung zu bewirken. Ein 

Anschlagen des Gesässes an der Walze während des Aufwickelns verneinte der 

Beschwerdeführer (UV-act. 19). Wenn Dr. H.___ in der Beurteilung vom 9. Dezember 

2008 zum Schluss kam, dass die jetzt vorgebrachte Symptomatik mit einer 

Polyneuropathie, cervikalen und lumbalen Diskushernien mit Fussheberschwäche und 

Peroneusneuropathie beidseits in der Erstbeschreibung nicht aufgeführt worden sei 

und der Beschwerdeführer keine direkte Kontusion im Becken- bzw. Gesässbereich 

angebe, weshalb die jetzt präsentierte Symptomatik nur möglicherweise, wenn 

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überhaupt, in kausalem Zusammenhang zum ursprünglichen Unfall stehe (UV-act. 22), 

so erscheint dies nachvollziehbar und begründet. Dieser Schlussfolgerung 

entgegenstehende radiologische Befunde oder ein plötzliches Zusammensinken der 

Wirbel sind nicht ausgewiesen. Der Beschwerdeführer hatte im Übrigen neben den 

Nacken- und Kopfschmerzen zu keinem Zeitpunkt über Beschwerden geklagt, welche 

im Rahmen einer schleudertraumaähnlichen Verletzung typischerweise auftreten. Auch 

hieraus liesse sich somit eine natürliche Unfallkausalität nicht herleiten.

Dr. D.___ vermerkte in der Stellungnahme vom 20. Mai 2010, aus dem 

Krankengeschichteeintrag von Dr. C.___ vom 29. Mai 2009 gehe hervor, dass der 

Patient anscheinend schon seit Jahren unter chronischen rezidivierenden 

panvertebralen Beschwerden leide. 1998 sei auf der Neurologie des Kantonsspitals St. 

Gallen die Diagnose eines Cluster-Kopfschmerzes gestellt worden. Ob ein eindeutiger 

Zusammenhang zwischen dem angegebenen Beschwerdebild (linksbetonte Nacken- 

und Kopfschmerzen sowie Schmerzen im gesamten Wirbelsäulenbereich) und dem 

Unfall bestehe, könne nicht mit letzter Sicherheit bestätigt werden. Möglicherweise sei 

es im Rahmen dieses Unfalls zu einer Dekompensation der degenerativ veränderten 

Strukturen mit den aktuell beklagten Beschwerden gekommen (act. G 10). Gemäss 

Bericht der Klinik für Neurologie vom 21. Oktober 2008 hatte ein MRI der HWS eine 

Streckfehlhaltung und degenerative Veränderungen ergeben und ein MRI der 

Wirbelsäule (L1-S4) unter anderem akzentuierte Degenerationen der Bandscheiben 

sowie eine akzentuierte Diskushernie L4/5 bzw. L5/S1 ohne Nervenwurzelkompression 

(act. G 10.3 S. 1 und 3, G 10.8). Ausgehend von der von Dr. D.___ (als Möglichkeit) in 

Betracht gezogenen Beschwerdeauslösung/Verschlimmerung durch den Unfall ist 

festzuhalten, dass nach der einschlägigen medizinischen Literatur (Bär/Kiener, 

Prellung, Verstauchung oder Zerrung der Wirbelsäule, Medizinische Mitteilungen Nr. 67 

der Suva, S. 45ff; Bär, Zerrung, Verstauchung oder Prellung der Wirbelsäule. Ein 

Update, Medizinische Mitteilungen Nr. 79 der Suva, S. 100ff) nach einem Unfall ohne 

strukturelle Schädigungen der Wirbelsäule eine vorübergehende Verschlimmerung der 

Beschwerden bei vorbestehenden degenerativen Veränderungen nach spätestens 

einem Jahr, d.h. im vorliegenden Fall im Juni 2008, als abgeschlossen zu betrachten 

wäre. Unter diesen Umständen könnten selbst bei (überwiegend wahrscheinlichem) 

Zutreffen der von Dr. D.___ erwähnten Möglichkeit die Beschwerden im lumbalen und 

cervikalen Bereich für die streitige Zeit ab Juli 2008 nicht mit überwiegender 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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Wahrscheinlichkeit weiterhin als adäquat kausal durch das Ereignis vom 25. Juni 2007 

verursacht bzw. verschlimmert gelten. Weitere medizinische Abklärungen vermöchten 

überwiegend wahrscheinlich nicht zu neuen oder "besseren" Erkenntnissen zu führen, 

weshalb von solchen abzusehen ist.

3.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 9. Juni 2009 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2010
	Art. 6 UVG und Art. 11 UVV: Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden, welche im Rahmen eines Rückfalls gemeldet wurden (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. August 2010, UV 2009/75).

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