# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65334e3a-5db8-57be-9dbe-0dd7a73562c0
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-06-02
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 02.06.2015 S 2014 130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2014-130_2015-06-02.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 14 130

3. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Moser
Richter Stecher, Audétat 

Aktuar Simmen

URTEIL

vom 2. Juni 2015

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____,

vertreten durch lic. iur. Olga Manfredi, 

Beschwerdeführer

gegen 

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden, 

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach IVG

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1. A._____ reiste im Jahr 1988 in die Schweiz ein, wo er als Bauarbeiter und 

als LKW-Chauffeur tätig war. Am 10. August 2003 erlitt er bei einem Auf-

fahrunfall unter anderem ein HWS-Distorsionstrauma. Nach einem weite-

ren Auffahrunfall vom 22. Dezember 2003 meldete sich A._____ am 

11. Februar 2004 bei der IV-Stelle des Kantons Graubünden (IV-Stelle) 

zum Bezug von IV-Leistungen an. 

2. Mit Vorbescheid vom 3. Mai 2007 stellte die IV-Stelle in Aussicht, A._____ 

ab dem 1. August 2004 eine ganze Invalidenrente auszurichten (Invali-

ditätsgrad 100 %). Mit Verfügung vom 25. September 2007 bestätigte die 

IV-Stelle den Vorbescheid vom 3. Mai 2007 und sprach A._____ dem 

1. August 2004 eine ganze Invalidenrente zu. 

3. Mit Verfügung vom 8. Juli 2008 gewährte die Schweizerische Unfallversi-

cherungsanstalt (SUVA) A._____ ab dem 1. März 2007 eine als Komple-

mentärrente berechnete Invalidenrente (Erwerbsunfähigkeit 100 %) und 

sprach ihm gleichzeitig eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer 

Integritätseinbusse von 45 % zu. Am 9. Juli 2011 teilte die SUVA A._____ 

mit, dass die Rente nicht geändert werde. 

4. Im Rahmen einer Rentenrevision stellte die IV-Stelle A._____ nach Einho-

lung diverser Arztberichte und Gutachten mit Vorbescheid vom 11. März 

2014 die Aufhebung der Rente in Aussicht (Invaliditätsgrad 35 %).

Dagegen erhob A._____ am 31. März beziehungsweise 8. Mai 2014 Ein-

wand und beantragte sinngemäss die Aufhebung des Vorbescheids vom 

11. März 2014 und die Einleitung weiterer Abklärungen. Eventualiter sei 

das Einwandverfahren zu sistieren. 

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Mit Verfügung vom 13. August 2014 hob die IV-Stelle die Rente auf Ende 

des auf die Zustellung der Verfügung folgenden Monats auf (Invaliditäts-

grad 35 %) und entzog einer allfälligen Beschwerde gegen diese Verfü-

gung die aufschiebende Wirkung. 

5. Dagegen erhob A._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) am 16. Sep-

tember 2014 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden mit folgenden Anträgen:

"1. Es sei die Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubün-
den vom 13.08.2014 aufzuheben und die Angelegenheit im Sinne der Erwä-
gungen an die Vorinstanz zurückzuweisen.

2. Es seien eventualiter Massnahmen zur nachhaltigen Klärung des gesund-
heitlichen Zustandes sowie der arbeitsintegrativen Massnahmen einzuleiten.

3. Subeventualiter sei das Verfahren zu sistieren und eine Frist einzuräumen, 
um ein privates, medizinisches Gegengutachten einreichen zu können. 

4. Subsubeventualiter seien die Massnahmen beruflicher Art einzuleiten. 

5. Alles unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Be-
schwerdegegnerin."

6. Die IV-Stelle (nachfolgend Beschwerdegegnerin) beantragte am 15. Ok-

tober 2014, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Eventualiter sei die 

Beschwerde abzuweisen. 

7. In einem weiteren Schriftenwechsel hielten die Parteien an ihren Anträgen 

fest und vertieften ihre Begründungen. 

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften so-

wie auf die angefochtene Verfügung vom 13. August 2014 wird, soweit er-

forderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen. 

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Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet die 

Verfügung vom 13. August 2014, mit welcher die Beschwerdegegnerin 

die Rente des Beschwerdeführers auf Ende des auf die Zustellung der 

Verfügung folgenden Monats aufgehoben und einer allfälligen Beschwer-

de gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung entzogen hat. 

Streitig und zu prüfen ist die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die Inva-

lidenrente des Beschwerdeführers gestützt auf das ABI-Gutachten vom 

11. November 2013 einschliesslich der Ergänzungen vom 6. und 18. Fe-

bruar 2014 zu Recht aufgehoben hat. Nachdem die angefochtene Verfü-

gung vom 13. August 2014 datiert, die hiergegen erhobene Beschwerde 

aber erst am 16. September 2014 (Poststempel) eingereicht wurde und 

die Beschwerdegegnerin einen Nichteintretensantrag gestellt hat, gilt es 

indessen vorab zu klären, ob auf die Beschwerde eingetreten werden 

kann. 

2. a) Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-

cherung (IVG; SR 831.20) sind Verfügungen der kantonalen IV-Stellen di-

rekt vor dem Versicherungsgericht am Ort der IV-Stelle anfechtbar. 

Art. 60 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So-

zialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) sowie Art. 52 Abs. 1 des Ge-

setzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; BR 370.100) bestimmen 

sodann, dass die Beschwerde gegen solche Verfügungen innerhalb von 

30 Tagen nach deren Eröffnung einzureichen ist. Für die Details im Zu-

sammenhang mit der Frist sind gemäss Art. 60 Abs. 2 ATSG die Art. 38 -

 41 ATSG sinngemäss anwendbar. Gemäss Art. 40 Abs. 1 ATSG kann 

die Frist nicht erstreckt werden. Die 30-tägige Frist beginnt gemäss 

Art. 38 Abs. 1 ATSG am Tag nach der Mitteilung der Verfügung zu laufen. 
Die Mitteilung erfolgt in dem Moment, in welchem die Verfügung für den 

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Versicherten zugänglich ist, eine effektive Kenntnisnahme wird von der 

Rechtsprechung nicht verlangt (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 

8C_526/2009 vom 23. Juni 2009). Die Beweislast für die Zugriffsmöglich-

keit des Versicherten auf die Verfügung liegt bei der eröffnenden Behör-

de. Dabei gilt der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit (KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., 

Zürich 2009, N. 5 f. zu Art. 39). Nach der Rechtsprechung bedingt dies in 

der Regel die Eröffnung der Verfügung mit eingeschriebenem Brief. Bei 

Zustellung mit A- oder B-Post vermag die Verwaltung den Wahrschein-

lichkeitsbeweis für die Zustellung der Verfügung nicht durch den blossen 

Hinweis auf den üblichen administrativen Ablauf zu erbringen. Wird die 

Tatsache oder das Datum der Zustellung der uneingeschriebenen Sen-

dungen bestritten, muss im Zweifel auf die Darstellung des Empfängers 

abgestellt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 8C_262/2012 vom 

8. Juni 2012 E.3 m.H.a. BGE 136 V 295 E.5.9; BGE 124 V 400 E.2a, 

114 III 51 E.3c, 103 V 63 E.2a). Nach Art. 39 Abs. 1 ATSG ist die 30-

tägige Frist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag 

der Frist beim Versicherungsgericht eingereicht oder zu dessen Handen 

der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen 

oder konsularischen Vertretung übergeben wird. Ist der letzte Tag der 

Frist ein Samstag, ein Sonntag oder ein vom Bundesrecht oder vom kan-

tonalen Recht anerkannter Feiertag, so endet sie am nächstfolgenden 

Werktag (Art. 38 Abs. 3 ATSG). Läuft die Frist unbenützt ab, so erwächst 

der Verwaltungsentscheid in (formelle) Rechtskraft mit der Wirkung, dass 

das erstinstanzliche Gericht auf eine verspätet eingereichte Beschwerde 

nicht eintreten darf (BGE 134 V 49 E.2). 

b) Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers führt in ihrer Beschwerde-

schrift vom 16. September 2014 hinsichtlich Fristenlauf aus, dass der an-

gefochtene Entscheid frühestens am 14. August 2014 bei ihr eingegan-

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gen sei, wobei aufgrund des Fristenstillstands die Frist frühestens am 

18. August 2014 zu laufen begonnen habe. Die 30-tägige Frist sei somit 

gewahrt. In der Replik vom 17. November 2014 hielt die Rechtsvertreterin 

des Beschwerdeführers sodann fest, dass die zugegebenermassen etwas 

unglückliche Formulierung in der Beschwerdeschrift dahingehend zu ver-

stehen sei, dass die Verfügung vom 13. August 2014, falls per A-Post zu-

gestellt, frühestens am Tag danach hätte eingehen können. Da die Verfü-

gung aber erst am 18. August 2014 bei der Beschwerdegegnerin (recte: 

bei der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers) eingetroffen sei, begin-

ne die Frist erst am 19. August 2014 zu laufen. Die Rechtsvertreterin des 

Beschwerdeführers arbeite freitags jeweils nicht und habe die Verfügung 

erst am darauffolgenden Montag (18. August 2014) abgeholt. Sie könne 

sich daran erinnern, weil sie am besagten Montag seitens der Post ange-

sprochen worden sei, weil das entsprechende Postfach nicht auf ihren 

Namen, sondern auf denjenigen ihres Vorgesetzen laute. 

c) Vorliegend sind sich die Parteien insofern einig, als die angefochtene Ver-

fügung vom 13. August 2014 der Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh-

rers nicht eingeschrieben zugestellt wurde. Dies führt − wie vorstehend 

dargestellt (vgl. E.2a) − grundsätzlich dazu, dass im Zweifelsfall auf die 

Darstellung des Empfängers abgestellt werden muss, wenn dieser die 

Tatsache oder das Datum der Zustellung der uneingeschriebenen Sen-

dung bestreitet. Vorliegend führt die Rechtsvertreterin des Beschwerde-

führers in ihrer Beschwerdeschrift vom 16. September 2014 − wie gese-

hen − indes selber aus, dass die angefochtene Verfügung vom 13. August 

2014 frühestens am 14. August 2014 bei ihr eingegangen sei, wobei auf-

grund des Fristenstillstands die Frist frühestens am 18. August 2014 zu 

laufen begonnen habe. Auf diese Aussage ist sie zu behaften, zumal ihre 

spätere Darstellung in der Replik vom 17. November 2014, wonach die 

unglückliche Formulierung in der Beschwerdeschrift dahingehend zu ver-

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stehen sei, dass die Verfügung vom 13. August 2014, falls per A-Post zu-

gestellt, frühestens am Tag danach hätte eingehen können, die Verfü-

gung tatsächlich aber erst am Montag, dem 18. August 2014, bei ihr ein-

gegangen sei, da sie freitags jeweils nicht arbeite, weder plausibel noch 

glaubhaft erscheint. Denn es darf einerseits wohl davon ausgegangen 

werden, dass sich in einer Anwaltskanzlei das Sekretariat um die Entge-

gennahme und den Versand der Post kümmert, zumal die beschwerde-

führerische Rechtsvertreterin gemäss eigenen Angaben jeweils freitags 

nicht arbeitet. Anderseits erstaunt vorliegend auch die Tatsache, dass 

weder die beschwerdeführerische Rechtsvertreterin noch deren Sekreta-

riat die eingegangene Verfügung vom 13. August 2014 mit einem Ein-

gangsstempel mit Datum versehen haben, gilt dies doch in Anwaltskanz-

leien, wo die Einhaltung von Fristen von grosser Wichtigkeit ist, als üblich. 

Vorliegend ist denn auch vielmehr davon auszugehen, dass die be-

schwerdeführerische Rechtsvertreterin fälschlicherweise davon ausge-

gangen ist, dass die Regelung von Art. 38 Abs. 3 ATSG, wonach die Frist 

am nächstfolgenden Werktag endet, wenn der letzte Tag der Frist ein 

Samstag, ein Sonntag oder ein vom Bundesrecht oder vom kantonalen 

Recht anerkannter Feiertag ist, auch für den Beginn des Fristenlaufs gilt. 

Wenn man nämlich davon ausgeht, dass die angefochtene Verfügung 

vom 13. August 2014 am 14. August 2014 bei der beschwerdeführeri-

schen Rechtsvertreterin eingegangen ist, hat der Fristenlauf − unter 

Berücksichtigung des Fristenstillstands vom 15. Juli bis und mit 15. Au-

gust gemäss Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG beziehungsweise Art. 39 Abs. 1 

lit. b VRG − am 16. August 2014 zu laufen begonnen. Der 16. August 

2014 war indes ein Samstag, weshalb die Annahme auf der Hand liegt, 

dass die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers fälschlicherweise da-

von ausgegangen ist, dass die Frist erst am darauffolgenden Montag, 

mithin am 18. August 2014, zu laufen begonnen hat. Dies zumal sie in ih-

rer Beschwerdeschrift vom 16. September 2014 − wie gesehen − selber 

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ausgeführt hat, dass aufgrund des Fristenstillstands die Frist frühestens 

am 18. August 2014 zu laufen begonnen habe. Wenn die 30-tägige Be-

schwerdefrist tatsächlich erst am 18. August 2014 zu laufen begonnen 

hätte, wäre die Beschwerdeschrift vom 16. September 2014 denn auch 

gerade noch fristgerecht erfolgt. Davon ist die beschwerdeführerische 

Rechtsvertreterin wohl − wenn auch fälschlicherweise − ausgegangen. 

Diese Nachlässigkeit muss sie gegen sich gelten lassen. 

d) Folglich ist vorliegend mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus-

zugehen, dass die angefochtene Verfügung vom 13. August 2014 bereits 

am 14. August 2014 bei der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers 

eingegangen ist, wie sie dies in ihrer Beschwerdeschrift vom 16. Septem-

ber 2014 − zumindest sinngemäss − auch eingestanden hat. Dement-

sprechend begann die 30-tägige Beschwerdefrist − unter Berücksichti-

gung des Fristenstillstands vom 15. Juli bis und mit 15. August (vgl. 

Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG sowie Art. 39 Abs. 1 lit. b VRG) − am 16. August 

2014 zu laufen. Die 30-tägige Beschwerdefrist hätte somit grundsätzlich 

am 14. September 2014 geendet. Da der 14. September 2014 indes ein 

Sonntag war, endete die Beschwerdefrist erst am darauffolgenden Mon-

tag, dem 15. September 2014 (vgl. Art. 38 Abs. 3 ATSG). Die Beschwer-

de vom 16. September 2014 ist damit verspätet erfolgt, so dass darauf 

nicht einzutreten ist.

3. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die angefochtene Verfügung 

vom 13. August 2014 mit Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist in formel-

le Rechtskraft erwachsen ist. Die Beschwerde vom 16. August 2014 ist 

damit nicht fristgerecht erfolgt, weshalb darauf nicht einzutreten ist. 

Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistun-

gen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach 

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dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 

Fr. 200.-- bis 1'000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Entsprechend 

dem Ausgang dieses Verfahrens rechtfertigt es sich, dem unterliegenden 

Beschwerdeführer Kosten von Fr. 300.-- zu überbinden. Die obsiegende 

Beschwerdegegnerin hat keinen Anspruch auf Ersatz der Parteikosten 

(Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

Demnach erkennt das Gericht:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Kosten von Fr. 300.-- gehen zulasten von A._____ und sind innert 30 

Tagen seit Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des 

Kantons Graubünden, Chur, zu bezahlen. 

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