# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eb422de2-49b8-5882-8c28-ce37b1edca14
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 14.12.2022 II 2022 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2022-70_2022-12-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2022 70

Entscheid vom 14. Dezember 2022 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin MLaw B.________

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Einstellung in der Anspruchsberechti-
gung infolge ungenügender, persönlicher Arbeitsbemühungen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1970) war seit dem 1. Mai 2021 bei der C.________ in 
D.________ angestellt (vgl. Vi-act. 1). Das Anstellungsverhältnis wurde am 22. 
November 2021 per 31. März 2022 im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst 
(vgl. Vi-act. 14; Bf-act. 4).

B. Per 25. März 2022 wurde A.________ zur Arbeitsvermittlung ab dem 1. 
April 2022 im Umfang eines Vollzeitpensums angemeldet (vgl. Vi-act. 2/1).

C. Am 6. April 2022 informierte das Amt für Arbeit A.________, gemäss 
Mitteilung des zuständigen RAV E.________ habe er in der Zeitspanne für die 
letzten drei Monate vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn 
am 1. April 2022 zu wenig persönliche Arbeitsbemühungen eingereicht; für die 
entsprechende Zeitspanne würden insgesamt 13 Arbeitsbemühungen vorliegen, 
was den gesetzlichen Bestimmungen nicht zu genügen vermöge. Alsdann wies 
das Amt für Arbeit A.________ darauf hin, dass es ihn in der Folge in der 
Anspruchsberechtigung einzustellen gedenke; gleichzeitig gewährte es ihm das 
rechtliche Gehör (vgl. Vi-act. 3). Hierzu liess sich A.________ mit E-Mail vom 12. 
April 2022 vernehmen (vgl. Vi-act. 4). Mit Verfügung vom 13. April 2022 stellte 
das Amt für Arbeit A.________ ab dem 1. April 2022 für die Dauer von 11 Tagen 
wegen ungenügenden Arbeitsbemühungen in den letzten Monaten bis zum 
Eintritt in die Arbeitslosigkeit bzw. bis zum Stempelbeginn in der 
Anspruchsberechtigung ein (vgl. Vi-act. 5).

D. Eine am 25. April 2022 bzw. 30. Mai 2022 (vgl. Vi-act. 6) - ergänzt mit 
Begründung vom 24. Juni 2022 sowie Schreiben vom 28. Juni 2022 (vgl. Vi-act. 
8/9) - hiergegen erhobene (vorsorgliche) Einsprache (vgl. Vi-act. 6) wies das Amt 
für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 164/22 vom 15. Juli 2022 ab (vgl. Vi-act. 
10).

E. Gegen diesen Einspracheentscheid Nr. 164/22 vom 15. Juli 2022 (Versand: 
gleichentags) liess A.________ am 12. September 2022 (Postaufgabe: 
gleichentags) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz erheben mit den folgenden Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid Nr. 164/22 vom 15.07.2022 und die Verfügung vom 
13.04.2022 seien aufzuheben und es seien keine Einstelltage zu verfügen.

2. Eventualiter seien der Einspracheentscheid Nr. 164/22 vom 15.07.2022 und die 
Verfügung vom 13.04.2022 aufzuheben und die Einstelltage substanziell 
herabzusetzen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz.

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F. Mit Vernehmlassung vom 7. Oktober 2022 beantragt das Amt für Arbeit die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die versicherte Person ist in der Anspruchsberechtigung einzustellen, wenn 
sie sich persönlich nicht genügend um zumutbare Arbeit bemüht (vgl. Art. 30 
Abs. 1 lit. c des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversiche-
rung und die Insolvenzentschädigung [Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; 
SR 837.0] vom 25.6.1982). Diese Regelung steht im Zusammenhang mit der in 
Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminderungspflicht, wonach die versicher-
te Person alles Zumutbare unternehmen muss, um eine Arbeitslosigkeit zu ver-
meiden oder zu verkürzen. Insbesondere ist sie verpflichtet, Arbeit zu suchen, 
nötigenfalls auch ausserhalb ihres bisherigen Berufes (vgl. AVIG-Praxis ALE, Juli 
2021, B307 ff.; vgl. BGE 114 V 285 Erw. 3; BGE 111 V 239 Erw. 2a; Urteil BGer 
8C_12/2010 vom 4.5.2010 Erw. 2.2).

1.2 Art. 26 der Verordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung, AVIV; 
SR 837.02) vom 31. August 1983 normiert die Anforderungen an die persönli-
chen Arbeitsbemühungen der Versicherten. Die versicherte Person muss den 
Nachweis der Arbeitsbemühungen für jede Kontrollperiode spätestens am fünften 
Tag des folgenden Monats oder am ersten auf diesen Tag folgenden Werktag 
einreichen. Nachgewiesene Arbeitsbemühungen werden nicht mehr berücksich-
tigt, wenn die versicherte Person die Frist verstreichen lässt und hierzu keinen 
entschuldbaren Grund geltend macht (vgl. Art. 26 Abs. 2 AVIV). Die zuständige 
Amtsstelle hat die Arbeitsbemühungen der Versicherten monatlich zu überprüfen 
(vgl. Art. 26 Abs. 3 AVIV). Arbeitsbemühungen sind unabhängig von den Erfolgs-
aussichten vorzunehmen (vgl. VGE 2014 68 vom 20.11.2014 Erw. 1.2 m.w.H.a. 
Gerhards, Kommentar zum AVIG, Bd. 1, Bern 1987, Art. 17 Rz. 14; VGE 432/97 
vom 17.12.1997 m.H.). Daraus folgt, dass vorbehältlich eines entschuldbaren 
Grundes die Arbeitsbemühungen unberücksichtigt bleiben und eine Einstellung in 
der Anspruchsberechtigung ausgesprochen werden kann, wenn die Nachweise 
der Arbeitsbemühungen nicht innert der gesetzlichen Frist eingereicht werden, 
ohne dass eine zusätzliche Frist gewährt werden müsste. Die versicherte Person 
muss ihre Bemühungen nachweisen können (vgl. AVIG-Praxis ALE B321 ff.). Ob 
die persönlichen Arbeitsbemühungen als genügend zu betrachten sind, ist mithin 
im Einzelfall unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (vgl. VGE 
319/04 vom 16.6.2004 Erw. 1; vgl. zum Ganzen auch: VGE II 2021 76 Erw. 1.2). 

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1.3 Eine versicherte Person hat nicht erst nach Eintritt der Arbeitslosigkeit, 
sondern bereits in der Kündigungsfrist bzw. vor der Meldung beim Arbeitsamt, 
Stellenbemühungen vorzunehmen (vgl. VGE II 2014 68 vom 20.11.2014 Erw. 1.2 
m.H.a. ARV 1993/94 Nr. 26 S. 184 Erw. 2b; vgl. auch ARV 2003 Nr. 10, S. 119 
Erw. 1). Insbesondere fallen auch intensive Arbeitsbemühungen während der 
Kündigungsfrist an, nötigenfalls auch ausserhalb des erlernten Berufes der versi-
cherten Person (vgl. AVIG-Praxis ALE, Januar 2021, B311). Persönliche Arbeits-
bemühungen sind mithin bereits vor der Meldung beim Arbeitsamt vorzukehren, 
bevor überhaupt von Seiten der Arbeitslosenversicherung entsprechende Infor-
mationen gezielt an von Arbeitslosigkeit bedrohte Versicherte abgegeben werden 
können (vgl. VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 Erw. 2.2 m.w.H.). Ausschlaggebend 
für den Zeitraum, den es für die Prüfung der Arbeitsbemühungen zu berücksich-
tigen gilt, ist der Zeitpunkt, ab dem die Person Kenntnis davon hat, dass sie ob-
jektiv von der Arbeitslosigkeit bedroht ist. Liegt dieser Zeitpunkt mehr als drei 
Monate vor der Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung, werden nur die drei 
letzten Monate vor der Anmeldung überprüft, ob die Person sich um eine Stelle 
bemüht hat (vgl. AVIG-Praxis ALE B314).

1.4 Bei der Beurteilung der Frage, ob sich eine Person genügend um zumutba-
re Arbeit bemüht hat, ist nicht nur die Qualität, sondern auch die Quantität ihrer 
Bewerbungen von Bedeutung (vgl. AVIG-Praxis ALE B315).

1.4.1 Das Quantitativ der Bewerbungen beurteilt sich nach konkreten Umstän-
den, wobei in der Praxis durchschnittlich zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro 
Monat in der Regel als genügend erachtet werden (vgl. Urteil BGer 8C_209/2018 
vom 14.11.2018 m.H.a. BGE 139 V 524 Erw. 2.1.4). Allerdings ist eine allgemein 
gültige Aussage über die erforderliche Mindestanzahl an Bewerbungen nicht 
möglich, das Quantitativ beurteilt sich vielmehr nach den konkreten Umständen 
(vgl. BGE 139 V 524 Erw. 2.1.4). So müssen etwa die Arbeitsbemühungen umso 
intensiver sein, je weniger Aussicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu 
finden (vgl. Kupfer Bucher, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosen-
versicherung und die Insolvenzentschädigung, 4. Aufl., Zürich 2013, S. 104). Da-
bei stehen sowohl Tatsache als auch Intensität, nicht aber der Erfolg dieser 
Bemühungen im Vordergrund (vgl. Urteil BGer 8C_21/2008 vom 3.6.2008).

1.4.2 Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist aber nicht nur die Quanti-
tät, sondern auch die Qualität der Bewerbungen von Bedeutung (vgl. ARV 1990, 
S. 133, Erw. 1 mit Hinweis). Das Mass der erforderlichen Qualität der Arbeits-
bemühungen hängt im Wesentlichen davon ab, in welcher Form sich die versi-
cherte Person um eine neue Arbeitsstelle bemüht (z.B. telefonische Bewerbun-

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gen im Vergleich zu vollständigen schriftlichen Bewerbungen mit Anschreiben, 
Lebenslauf, Zeugnisbeilagen, Referenzen etc.).

1.4.3 Auch sind die Arbeitsbemühungen unabhängig von den Erfolgsaussichten 
vorzunehmen (vgl. VGE II 2017 101 vom 20.2.2018 Erw. 3.2.2; AVIG-Praxis ALE 
B313; SECO, Ein Leitfaden für Versicherte Arbeitslosigkeit, Ausgabe 2019, S. 
12). Aus der Schadenminderungspflicht folgt, dass die versicherten Personen 
grundsätzlich jede nicht unzumutbare Arbeit unverzüglich anzunehmen haben 
(Art. 16 Abs. 1 AVIG) und sich die Unzumutbarkeit einer Stelle dabei nach Art. 16 
Abs. 2 AVIG bemisst (vgl. Urteil des BGer 8C_652/2015 vom 17.5.2016 Erw. 5.2 
f.). Dem entsprechend sind auch die Bewerbungen auszurichten. Die versicherte 
Person darf sich nicht einzig auf ihres Erachtens ihr angemessene Stellen be-
werben (vgl. VGE II 2018 20 vom 22.3.2018 Erw. 4.1.5). Weiter muss die versi-
cherte Person ihre Bemühungen nachweisen können. Ob die persönlichen Ar-
beitsbemühungen als genügend zu betrachten sind, ist mithin im Einzelfall unter 
Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (vgl. VGE 319/04 vom 
16.6.2004 Erw. 1, Prot. S. 654). Die Versicherung soll ihre Leistungen nur dann 
(voll) erbringen, wenn sich die versicherte Person so verhält, wie wenn es keine 
Arbeitslosenversicherung gäbe (vgl. AVIG-Praxis ALE B311).

1.4.4 Bei der Beurteilung der Frage, ob die Arbeitsbemühungen qualitativ und 
quantitativ genügend sind, steht der zuständigen Amtsstelle ein gewisser Ermes-
sensspielraum zu. Die erforderliche Anzahl von Bemühungen hängt u.a. ab vom 
Arbeitsmarkt und von den persönlichen Verhältnissen der versicherten Person 
wie Alter, Bildung, geographische Mobilität und sprachliche Hindernisse usw. 
(vgl. AVIG-Praxis ALE B316).

2. Vorliegend ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf Arbeitslosenent-
schädigung unbestritten. Strittig und zu beurteilen ist nachfolgend, ob die Vor-
instanz den Beschwerdeführer zu Recht für 11 Tage in der Anspruchsberechti-
gung eingestellt hat mit der Begründung, er sei seiner Pflicht nach persönlichen 
Arbeitsbemühungen in der Zeitspanne für die letzten drei Monate (d.h. für Janu-
ar, Februar und März 2022) vor Eintritt in die Arbeitslosigkeit am 1. April 2022 
nicht nachgekommen. Soweit ersichtlich beschlägt dies lediglich die quantitativen 
Arbeitsbemühungen (vgl. Einspracheentscheid vom 15.7.2022, S. 5f. Erw. 7/8), 
nicht jedoch deren Qualität (vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 18 Erw. 4).

3.1 Sachverhaltsmässig steht fest, dass das Arbeitsverhältnis zwischen dem 
Beschwerdeführer und der C.________ am 22. November 2021 per 31.  März 
2022 im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst wurde, weshalb der Beschwer-
deführer per 1. April 2022 Arbeitslosenentschädigung beantragte.

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3.2 Aktenmässig erstellt bzw. unstrittig ist, dass der Beschwerdeführer gemäss 
den von ihm beim RAV E.________ eingereichten Formularen "Nachweis der 
persönlichen Arbeitsbemühungen" für den Zeitraum vom 27. bis 31. Januar 2021, 
vom 10. bis 25. Februar 2002 sowie vom 14. bis 29. März 2022 drei, vier und 
sieben Arbeitsbemühungen einreichte (vgl. Vi-act. 12; Bf-act. 5; Beschwerde vom 
12.9.2022, S. 6 Ziff. 3.2; Einspracheentscheid Nr. 164/22 vom 15.7.2022, S. 6 
Erw. 7). Mithin reichte der Beschwerdeführer für den Zeitraum von drei Monaten 
vor Eintritt der Arbeitslosigkeit bis zum Stempelbeginn - d.h. vom 1. Januar bis 
31.  März 2022 - insgesamt 14 Arbeitsbemühungen ein.

3.3 Damit aber steht fest, dass der Beschwerdeführer die minimal - durch-
schnittlich zehn bis zwölf (vgl. vorstehend Erw. 1.4.1) - geforderten Stellenbe-
werbungen je für die Monate Januar, Februar und März (gesamthaft: mindestens 
30) nicht nachzuweisen vermag. Der Beschwerdeführer macht denn auch nicht 
geltend, er habe für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2022 tatsächlich 
mehr Bewerbungen getätigt bzw. nachgewiesen. Mit lediglich drei, vier und sie-
ben Bewerbungen in den Monaten Januar, Februar bzw. März hat er die quanti-
tative Anforderung an die persönlichen Arbeitsbemühungen klar nicht erfüllt.

4.1 Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sich zu Unrecht lediglich 
auf das Zählen der nachgewiesenen Bewerbungen für die Monate Januar bis 
März 2022 beschränkt zu haben; die sechs weiteren Stellenbewerbungen in den 
Monaten November und Dezember 2021 habe die Vorinstanz zu Unrecht völlig 
ausser Acht gelassen (vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 8 Ziff. 1; S. 9ff. Ziff. 2).

4.2 Tatsache ist, dass der Beschwerdeführer ab dem 22. November 2021 in 
gekündigter Anstellung war bzw. freigestellt wurde und mithin spätestens ab die-
sem Zeitpunkt eine neue Stelle suchen musste. Arbeitsbemühungen des Be-
schwerdeführers erfolgten sodann unstrittig bereits seit November 2021 (vgl. an-
gefochtenen Einspracheentscheid vom 15.7.2022, S. 6 Erw. 7) - am 23. Novem-
ber 2021 und am 12. Dezember 2021 schriftlich (vgl. Bf-act. 5) sowie bei der 
C.________ in mündlicher Form (vgl. Bf-act. 6/7/10). Hinsichtlich den mündlichen 
Bewerbungen bei der C.________ zeigt sich aus der Korrespondenz mit der HR 
Business Partnerin der C.________, dass der Beschwerdeführer sich um den 2. 
Dezember 2021 um eine Stelle beim Teamleiter F.________ bemühte sowie am 
3. Dezember 2021 das Gespräch hinsichtlich einer Beschäftigung mit dem Team-
leiter G.________ suchte (vgl. Bf-act. 6/7). Weitere konkrete Hinweise auf münd-
liche Arbeitsbemühungen bei der C.________ liegen gemäss 'Bestätigung von 
internen mündlichen Arbeitsbemühungen' der HR Business Partnerin vom 27. 
Juni 2022 vor, namentlich bei der Abteilungsleiterin H.________ sowie bei der 

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Teamleiterin I.________; eine vom Beschwerdeführer geltend gemachte, mündli-
che Blindbewerbung bei der Abteilung J.________ wird hingegen nicht erwähnt 
(vgl. Bf-act. 10). Insoweit sind je eine schriftliche Bewerbung im November 2021 
und im Dezember 2021 sowie vier mündliche Bewerbungen bei der C.________ 
während der Kündigungsfrist ausgewiesen (vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 
11 Ziff. 2.4.4/2.5; Bf-act. 10), wobei die Vorinstanz einzig auf die letzten drei Mo-
nate der Kündigungsfirst (d.h. Januar bis März 2022) abstellte und die obgenann-
ten sechs - während des Zeitraums November und Dezember 2021 erfolgten - 
Arbeitsbemühungen unberücksichtigt liess (vgl. vorstehend Erw. 3).

4.3.1 An der Tatsache ungenügender Arbeitsbemühungen vermögen die Ein-
wände des Beschwerdeführers nichts zu ändern. Denn selbst wenn die Stellen-
suchbemühungen des Beschwerdeführers vor Januar 2022 relevant sein sollten 
(vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 9 Ziff. 2), könnte dies angesichts der gerin-
gen Anzahl der lediglich sechs weiteren Arbeitsbemühungen für jenen Zeitraum 
an der Beurteilung nichts ändern (vgl. vorstehend Erw. 1.4.1). Für den Monat 
Dezember 2021 hätte er ohnehin insgesamt mindestens zehn qualifizierte Ar-
beitsbemühungen vorlegen müssen, was er mitnichten erreicht hat (vgl. vorste-
hend Erw. 4.2). Mithin müssten für den Zeitraum November und Dezember 2021 
noch einige Bewerbungen zu den sechs getätigten Stellensuchbemühungen hin-
zukommen, um diese im Sinne des Beschwerdeführers vor Januar 2022 zu 
berücksichtigen (vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 14 Ziff. 2.9/2.10).

4.3.2 Unbehelflich ist dabei auch der beschwerdeführerische Hinweis auf das 
bundesgerichtliche Urteil 8C_768/2014 vom 23. Februar 2015, wonach Bewer-
bungen ab Kündigung und somit während Kündigungsfristen von fünf Monaten 
berücksichtigt worden seien (vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 14 Ziff. 2.9). In 
jenem Entscheid hatte die Versicherte von sich aus das Arbeitsverhältnis auf-
gelöst und sich ins Ausland begeben (vgl. Ingress lit. A); dabei galt es bezüglich 
der entschuldbaren Gründe für die ungenügenden persönlichen Arbeits-
bemühungen (vgl. nachstehend Erw. 5.1) die Relevanz der nicht unmittelbar 
nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses beantragten Arbeitslosenentschädi-
gung zu beurteilen (vgl. Erw. 3.1). Ebenso erweist sich der Hinweis auf das Urteil 
8C_522/2018 vom 25. Juni 2019 als wenig hilfreich. Einerseits wurde der Versi-
cherten bereits während der Kündigungsfrist eine neue Stelle zugesichert, wes-
halb sie sich in der Folge lediglich um kurzfristige Anstellungen bemüht hatte, 
und andererseits galt es erst im Rahmen der Festsetzung der Einstelldauer das 
Verschulden der Versicherten zu beurteilen (vgl. Erw. 4.4; nachfolgend Erw. 7). 
Auch bestätigte das Verwaltungsgericht in VGE II 2021 8 vom 18. März 2021 - 
entgegen der beschwerdeführerischen Ansicht - die Auffassung, wonach der 

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Versicherte sich - in nicht entschuldbarer Weise (vgl. nachstehend Erw. 5) - in 
den drei Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit nur ungenügend persönlich um 
Arbeit bemüht hatte (vgl. Erw. 6.6). Auch hieraus kann der Beschwerdeführer 
hinsichtlich seiner Stellensuchbemühungen vor Januar 2022 nichts zu seinen 
Gunsten ableiten.

5.1 Des Weiteren liegen keine entschuldbaren Gründe für die ungenügenden 
persönlichen Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist vor. 

5.2 Die pauschalen Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach das Finden 
einer Arbeitsstelle infolge seines Alters (52) mit Verweis auf die Arbeitsmarktstu-
die des SECO's vom Februar 2020, des Jahresendes, der Pandemie und seiner 
Schulbildung bzw. Berufserfahrung nicht einfach sei (vgl. Beschwerde vom 
12.9.2022, S. 15ff. Ziff. 3.4-3.7), ändern hieran nichts. Dabei mag das Finden ei-
ner Arbeitsstelle insbesondere im Dezember bzw. generell aufgrund der Corona-
Pandemie nicht einfach (gewesen) sein; indes wäre der Beschwerdeführer ver-
pflichtet gewesen, gerade angesichts dieser schwierigen Situation bzw. dieser 
erschwerten Umstände (vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 19 Ziff. 4.5) noch in-
tensiver eine Arbeitsstelle zu suchen (vgl. vorstehend Erw. 1.4.1; BGE 139 V 524 
Erw. 2.1.3 m.H.). Denn es gilt den bundesgerichtlichen Grundsatz zu beachten, 
wonach die Arbeitsbemühungen umso intensiver sein müssen, je weniger Aus-
sicht eine versicherte Person hat, eine Stelle zu finden. Auch stehen sowohl Tat-
sache als auch Intensität, nicht aber der Erfolg dieser Bemühungen im Vorder-
grund (vgl. Urteil BGer 8C_21/2008 vom 3.6.2008 Erw. 3.2). Das erschwerte Fin-
den einer Stelle - namentlich im Dezember sowie zufolge der Corona-Pandemie, 
des Alters sowie der Berufserfahrung - rechtfertigt nicht die fehlende bzw. unge-
nügende Suche nach einer Arbeitsstelle (vgl. VGE II 2021 24 vom 19.4.2021 
Erw. 4.2.3). Auch der Kriegsausbruch in der Ukraine vermag in diesem Sinne 
nicht als entschuldbarer Grund zu verfangen, zumal dieser ohnehin erst Ende 
Februar 2022 ausgebrochen war, namentlich als der Beschwerdeführer bereits 
seit rund drei Monaten in einem gekündigten Arbeitsverhältnis stand.

5.3  Nicht zu hören ist schliesslich das Argument des Beschwerdeführers, er 
habe sich ab Dezember 2021 jeden Monat um neue Stellen bei den verantwortli-
chen Personen der C.________ erkundigt, wobei ihm zugesichert worden sei, 
dass er der Erste auf der Liste sei, wenn es eine passende offene Stelle gäbe 
(vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 10 Ziff. 2.4.1). Er habe seine Freistellungs-
zeit genutzt und noch innerhalb der Kündigungsfrist eine Weiterbildung bei der 
C.________ als Sicherheitsassistent absolviert, da er seitens C.________ die 
Rückmeldung erhalten habe, dass sein Profil nicht den Anforderungen entspre-

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che; den zusätzlich seitens C.________ anlässlich des Aufhebungsvertrages 
vom 22. November 2021 gewährte Newplacement-Betrag von Fr. 8'000.-- habe 
er daher sinnvoll investiert (vgl. Beschwerde vom 12.9.2022, S. 17 Ziff. 3.7).

Tatsache ist, dass der Beschwerdeführer per 22. November 2021 in gekündigter 
Anstellung war bzw. freigestellt wurde und eine neue Stelle suchen musste. Die 
C.________ sicherte dem Beschwerdeführer keine Weiterbeschäftigung zu; sie 
vermochte dem Beschwerdeführer unstrittig keine definitive, verbindliche Anstel-
lung anzubieten. Auch aus der Gewährung eines Newplacement-Betrages von 
Fr.  8'000.-- lässt sich keine entsprechende Annahme herleiten. Da mithin keine 
definitiv zugesicherte Stelle seitens C.________ vorlag, war der Beschwerdefüh-
rer aufgrund seiner gekündigten Anstellung auch nicht von der Stellensuche be-
freit gewesen, zumal die Neuanstellung bei der C.________ offenbar von sehr 
vielen weiteren, nicht beeinflussbaren Faktoren - namentlich nicht nur von der 
Weiterbildung bzw. dem Newplacement-Betrag - abhängig zu sein schien, als 
dass er sich auf eine Weiterbeschäftigung bei der C.________ hätte verlassen 
dürfen. Selbst wenn die zuständigen Ansprechspersonen der C.________ ihn in 
seinen Bemühungen fortwährend unterstützt haben (vgl. Bf-act. 10), so mag die-
ser Umstand für sich allein noch nicht das Suchen einer Stelle erschwert haben; 
dies konnte ihn weder daran hindern noch davon entbinden, sich um eine andere 
mögliche Stelle - ausserhalb der C.________ - zu bemühen bzw. hat ihn denn 
auch nicht in der übrigen Arbeitswelt von weiteren persönlichen Arbeits-
bemühungen abhalten bzw. entbinden können. Der Beschwerdeführer konnte 
und durfte nicht allein darauf vertrauen, dass die C.________ ihn weiterbeschäf-
tigt bzw. ihn wiederanstellt. Der Beschwerdeführer fand denn ja auch per 17. Juni 
2022 eine Arbeitsstelle bei einem externen Arbeitgeber. Allein mit seinem Ver-
trauen auf eine Weiterbeschäftigung bei der C.________ kann der Beschwerde-
führer nicht die Tatsache der ungenügenden Arbeitsbemühungen entschuldigen.

6. Im Lichte der oberwähnten Schadenminderungspflicht und der Rechtspre-
chung sind somit die vom Beschwerdeführer pro Monat und mithin die für den 
Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2022 gesamthaft 14 getätigten Arbeits-
bemühungen - selbst wenn man ab dem Kündigungsdatum (d.h. vom 
22.11.2021) bis zum Stempelbeginn am 1. April 2022, von insgesamt 20 Arbeits-
bemühungen ausgehen würde - als ungenügend zu werten. Die vorinstanzliche 
Feststellung, der Beschwerdeführer habe sich in nicht entschuldbarer Weise in 
den - drei - Monaten vor Eintritt der Arbeitslosigkeit nur ungenügend persönlich 
um Arbeit bemüht, ist daher nicht zu beanstanden.

7.1 Steht fest, dass das Fehlen persönlicher Arbeitsbemühungen nicht ent-
schuldbar ist, so ist dies zu sanktionieren (vgl. vorstehend Erw. 1.1). Die Vor-

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instanz verfügte in casu eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung für die 
Dauer von 11 Tagen (vgl. Einspracheentscheid vom 15.7.2022 Erw. 9). Da der 
Beschwerdeführer auch damit nicht einverstanden ist und eventualiter eine sub-
stantielle Reduktion der Einstelldauer beantragt (vgl. Beschwerde vom 
12.9.2022, S. 20f. Ziff. 5), gilt es nachfolgend die Dauer der Einstellung in der 
Anspruchsberechtigung zu beurteilen.

7.2.1  Die Dauer der Einstellung bemisst sich nach dem Grad des Verschuldens 
und beträgt je Einstellungsgrund höchstens 60 Tage (Art. 30 Abs. 3 AVIG). 
Gemäss Art. 45 Abs. 3 AVIV dauert die Einstellung 1 bis 15 Tage bei leichtem 
(lit. a), 16 bis 30 Tage bei mittelschwerem (lit. b) und 31 bis 60 Tage bei schwe-
rem Verschulden (lit. c). Im Übrigen hat das SECO in diesem Zusammenhang 
weitergehende Vorgaben für die Verwaltung publiziert. Diese gelten als Verwal-
tungsweisungen, die für das Gericht grundsätzlich nicht verbindlich sind. Es soll 
sie bei seiner Entscheidung aber berücksichtigen, sofern sie eine dem Einzelfall 
angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen 
Bestimmungen zulassen. Das Gericht weicht also nicht ohne triftigen Grund von 
Verwaltungsweisungen ab, wenn diese eine überzeugende Konkretisierung der 
rechtlichen Vorgaben darstellen. Insofern wird dem Bestreben der Verwaltung, 
durch interne Weisungen eine rechtsgleiche Gesetzesanwendung zu gewährleis-
ten, Rechnung getragen (vgl. BGE 141 V 362 Erw. 2.4).

7.2.2  Bei der Bemessung der Einstelldauer sind im Übrigen rechtsprechungs-
gemäss alle Umstände des konkreten Einzelfalls wie Beweggründe, persönliche 
Verhältnisse (z.B. Alter, Zivilstand, Gesundheit, soziales Umfeld, Bildungsgrad) 
und Begleitumstände zu berücksichtigen (vgl. VGE II 2021 76 vom 21.10.2021 
Erw. 4.2.2 m.H.a. VGE I 2008 85 vom 25.6.2008 Erw. 4.1 m.H.a. VGE 324/02 
vom 17.7.2002 Erw. 5b; AVIG-Praxis ALE D64). Massgebend ist das Gesamt-
verhalten der versicherten Person, das unter Berücksichtigung aller wesentlichen 
Umstände des Einzelfalls, d.h. der objektiven und subjektiven Gegebenheiten zu 
würdigen ist (vgl. BGE 130 V 125 Erw. 3.5). Es ist dabei vom Mittelwert des je-
weils definierten Rahmens für leichtes, mittleres und schweres Verschulden aus-
zugehen, welcher bei qualifiziertem Verhalten entsprechend verschärft und bei 
privilegiertem Verhalten gemindert werden kann (vgl. BGE 123 V 153 Erw. 3b; 
Urteil BGer 8C_24/2021 vom 10.6.2021 Erw. 6). 

7.2.3  Schliesslich stellt die Feststellung der Einstellungsdauer eine typische Er-
messensfrage dar; mithin steht der Vorinstanz ein Ermessen zu, das sie pflicht-
gemäss auszuüben hat. Das Gericht greift nur mit Zurückhaltung in dieses ein. 
Es setzt nicht sein Ermessen anstelle desjenigen der Vorinstanz, solange diese 
davon pflichtgemäss Gebrauch gemacht hat, also allen einschlägigen Gesichts-

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punkten gebührend Rechnung trägt (vgl. VGE II 2021 24 vom 19.4.2021 
Erw. 5.2.3 m.H.a. VGE II 2016 6 vom 22.3.2016 Erw. 4.1 und VGE II 2015 20 
vom 22.7.2015 Erw. 4.1).

7.3.1  Der Einstellraster des SECO (AVIG-Praxis ALE D79 Ziff. 1.A 3) beurteilt 
ungenügende Arbeitsbemühungen ab einer 3-monatigen Kündigungsfrist als 
leichtes Verschulden und gibt 9 bis 12 Einstelltage vor. Dabei zeigt sich, dass 
sich bei mangelhaften Arbeitsbemühungen während der Kündigungsfrist die Ein-
stelldauer proportional zur Dauer der Kündigungszeit erhöht. Mit Blick auf die 
Praxis, wonach in der Regel zehn bis zwölf Stellenbewerbungen pro Monat ver-
langt werden (vgl. BGE 139 V 524 Erw. 2.1.4), ist grundsätzlich nicht zu bean-
standen, dass sich die Länge der Zeitspanne, während der sich die versicherte 
Person in Nachachtung der in Art. 17 Abs. 1 AVIG statuierten Schadenminde-
rungspflicht (vgl. BGE 139 V 524 Erw. 2.1.1) um zumutbare Arbeit bemühen 
muss, auf die Höhe der Sanktion auswirkt, wenn sie ihrer Obliegenheit in keiner 
Weise oder ungenügend nachkommt (vgl. VGE 2021 8 vom 18.3.2021 Erw. 7.4 
m.H.a. BGE 141 V 365 Erw. 4.1). 

7.3.2  Die Vorinstanz hat die ungenügenden Arbeitsbemühungen des Beschwer-
deführers "angesichts der obigen Ausführungen" (vgl. Einspracheentscheid vom 
15.7.2022 Erw. 9) mit elf Einstelltagen sanktioniert. Welche spezifischen Kriterien 
bei dieser ermessensweisen Festsetzung in der oberen Hälfte des (engen) Spek-
trums von neun bis zwölf Tagen berücksichtigt wurden, wird mit dieser Begrün-
dung jedoch nicht näher konkretisiert. Es bleibt damit unklar, gestützt auf welche 
Umstände des konkreten Einzelfalls (Beweggründe, persönliche Verhältnisse) 
die Vorinstanz die Einstelldauer im oberen Drittel für leichtes Verschulden (1-15 
Tage) und in der oberen Hälfte gemäss SECO-Raster (9-12 Tage) festgesetzt 
hat. 

7.3.3 Gekündigt wurde im November 2021 per 31. März 2022, was einer mehr 
als dreimonatigen Kündigungsfrist entspricht. Der Beschwerdeführer hat wie dar-
gelegt, während der Kündigungsfrist von Januar bis März 2022 mit 14 von mind. 
30 Bewerbungen zweifellos ungenügende Arbeitsbemühungen nachgewiesen 
(vgl. vorstehend Erw. 3.3 und 6). Dies beschlägt jedoch einzig und allein die 
quantitativen Arbeitsbemühungen (vgl. vorstehend Erw. 2 m.H.a. angefochtenen 
Einspracheentscheid vom 15.7.2022 Erw. 7/8), nicht aber deren Qualität. Es 
kann auch nicht gesagt werden, es handle sich bei den belegten Arbeits-
bemühungen um "pro forma-Bewerbungen", um allein die geforderte Anzahl zu 
erreichen und keine Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu riskieren. Zu 
Gunsten des Beschwerdeführers kann auch gewürdigt werden, dass er unmittel-
bar nach seinem Aufhebungsvertrag mehrfach bei der C.________ für eine 

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adäquate Arbeit angefragt hatte (vgl. Bf-act. 6/7/10). Wenn dies auch die unge-
nügenden Arbeitsbemühungen nicht zu rechtfertigen vermag, darf es dennoch 
beim Sanktionsmass berücksichtigt werden; andernfalls schlüge sich dieses Ar-
gument in doppelter Weise zu Ungunsten des Beschwerdeführers nieder. Hinzu 
kommt, dass der Beschwerdeführer für die drei Monate Januar bis März 2022 mit 
insgesamt 14 Bewerbungen immerhin knapp die Hälfte der geforderten dreissig 
Bewerbungen - zusätzlich zu den zuvor erfolgten, schriftlichen und mündlichen 
Bewerbungen - sowie seit April 2022 unstrittig qualitativ und quantitativ genügend 
Arbeitsbemühungen (vgl. Vi-act. 13; Bf-act. 9) vorweisen kann. Es kann ihm 
schliesslich zu Gute gehalten werden, dass er den Replacement-Betrag von Fr. 
8'000.-- von der C.________ unstrittig zu Weiterbildungszwecken genutzt hat, um 
seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, sodass er denn auch bereits 
per 17. Juni 2022 wieder eine neue Anstellung erhielt (vgl. Bf-act. 8).

7.3.4  In Berücksichtigung der genannten Begleitumstände, des bisherigen sozia-
len und beruflichen Umfeldes sowie des Alters des Beschwerdeführers (vgl. Be-
schwerde vom 12.9.2022, S. 15ff. Ziff. 3.4-3.7) rechtfertigt es sich daher, die Zahl 
der Einstelltage auf neun Tage festzusetzen bzw. zu reduzieren und damit zum 
einen noch innerhalb des SECO-Rasters und zum andern wenig über der Mitte 
für leichtes Verschulden. Dies rechtfertigt sich umso mehr, als die Vorinstanz bei 
der ermessensweisen Festsetzung der Einstelltage die spezifischen Kriterien 
nicht näher zu konkretisieren vermochte (vgl. vorstehend Erw. 7.3.2). Insoweit ist 
die Beschwerde daher teilweise gutzuheissen. 

8.1 Mangels einer entsprechenden Bestimmung im AVIG sind für das vorlie-
gende Verfahren keine Kosten zu erheben (vgl. Art. 61 lit. fbis Bundesgesetzes 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 
6.10.2000).

8.2 Die (teilweise) obsiegende Beschwerde führende Person hat Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten, wobei ihr Obsiegen auf einen Viertel zu veranschlagen 
ist. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf 
den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit 
des Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. § 74 des Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). 

In Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 
280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Ver-
waltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und 
unter Einbezug der in § 2 GebTRA enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des 

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pflichtgemässen Ermessens ist dem beanwalteten Beschwerdeführer eine Par-
teientschädigung von Fr. 500.-- (inkl. MwSt und Barauslagen) zuzusprechen.

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid 
Nr. 164/22 vom 15. Juli 2022 sowie die Verfügung vom 13. April 2022 in-
soweit aufgehoben, als die Einstelldauer infolge fehlender Arbeits-
bemühungen vor Eintritt der Arbeitslosigkeit von elf auf neun Tage reduziert 
wird. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Vorinstanz hat dem beanwalteten Beschwerdeführer eine reduzierte 
Parteientschädigung von Fr. 500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezah-
len.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 14. Dezember 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

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Versand: 9. Januar 2023