# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 87dc1f17-d797-537d-958d-7efb711b1b1c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-08-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.08.2010 E-5408/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-5408-2010_2010-08-04.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-5408/2010/ame
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  4 .  A u g u s t  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Stöckli, 
mit Zustimmung von Richter Bendicht Tellenbach;
Gerichtsschreiber Thomas Hardegger.

A._______, Kosovo,
vertreten durch B._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 13. Juli 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-5408/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer – ein Rom aus  (...)  – eigenen Angaben 
zufolge von Deutschland her kommend mit seinem  (...)  und dessen 
Familie (E-5410/2010; N ...) sowie seinem  (...) (E-5439/2010; N ...) am 
14.  Mai  2010  in  die  Schweiz  einreiste  und  gleichentags  um  Asyl 
nachsuchte,

dass  er  zur  Begründung  des  Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend 
machte, er wolle auf keinen Fall in den Kosovo zurück, wo er und seine 
Verwandten im Kosovo unerwünscht seien,

dass sein  (...) Probleme mit UÇK-Angehörigen gehabt habe,

dass  er  als  Kind  im Kosovo oft  Hunger  gehabt  und  alles  gegessen 
habe, was er gefunden habe, selbst Mörtel, und sich habe operieren 
lassen müssen,

dass das Haus der Familie von maskierten Leuten aus ihm nicht näher 
bekannten Gründen niedergebrannt worden sei, worauf die ganze Fa-
milie nach Deutschland ausgereist sei,

dass  er  sehr  gelitten  habe  im  Kosovo,  indessen  keine  persönlichen 
Probleme mit der Polizei, der Armee, der UÇK oder den Behörden ge-
habt habe und ihm im Kosovo auch nichts persönlich passiert sei,

dass er ausführte, sich von 1999 an bis zum Zeitpunkt der Einreise in  
die Schweiz in Deutschland aufgehalten zu haben, wo er den Status 
einer Duldung besessen habe,

dass Deutschland sein Asylgesuch mangels Erhebung eines Rechts-
mittels rechtskräftig abgelehnt habe, und er im Falle der Überstellung 
nach Deutschland befürchte, von dort in den Kosovo ausgeschafft zu 
werden, 

dass er von einem Bekannten informiert worden sei, dass im Kosovo 
schon ein Rückkehrer verletzt und dessen Sohn die Hand abgeschnit-
ten worden sei,

dass das BFM dem Beschwerdeführer  anlässlich  der  Kurzbefragung 
vom 1. Juni 2010 zu einer allfälligen Wegweisung nach Deutschland 
das rechtliche Gehör gewährte,

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dass dieser wiederholte, nicht nach Deutschland zurückkehren zu kön-
nen,  da er  sonst  in  den Kosovo zurückgeschickt  würde,  was für  ihn 
nicht in Frage komme, da er in der Schweiz oder in Deutschland leben 
wolle,

dass  der  Beschwerdeführer  am  10.  Juni  2010  für  das  weitere  Ver-
fahren dem Kanton Zürich als Aufenthaltskanton zugewiesen wurde,

dass telefonische Abklärungen des BFM bei der zuständigen deutschen 
Behörde ergeben haben, dass der Beschwerdeführer in Deutschland 
am 10. Dezember 2001 eingereist sei und sein Asylgesuch (wie dasje-
nige seiner Eltern) vom 12. Dezember 2001 datiere,

dass das Asylgesuch in Deutschland in zweiter Instanz am 5. Novem-
ber 2002 und auch ein Aufenthaltsantrag abgelehnt worden seien,

dass das BFM mit  Verfügung vom 13. Juli  2010 in  Anwendung von 
Art. 34  Abs. 2  Bst. d  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998  (AsylG, 
SR 142.31)  auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat  und  den  Beschwerde-
führer nach Deutschland wegwies,

dass das BFM den Beschwerdeführer aufforderte, die Schweiz spätes-
tens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, und fest -
hielt,  einer  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung  komme  keine  auf-
schiebende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe gemäss eigenen Angaben während längerer Zeit 
in Deutschland gelebt und dort ein Asylverfahren durchlaufen,

dass das  BFM aufgrund  der  Aussagen  des  Beschwerdeführers  vom 
1. Juni 2010 ein Ersuchen um Übernahme des Beschwerdeführers im 
Sinne von Art.  9  der  Verordnung  [EG] Nr. 343/2003  des Rates  vom 
18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 
zuständig ist (Dublin II-VO), gestellt habe,

dass Deutschland gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 

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oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags (Dublin-Assoziierungsab-
kommen [SR 0.142.392.68]) und auf das Übereinkommen vom 17. De-
zember  2004 zwischen der  Schweizerischen Eidgenossenschaft,  der 
Republik Island und dem Königreich Norwegen über die Umsetzung, 
Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands und über die 
Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für 
die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwegen gestellten 
Asylantrags (Übereinkommen Schweiz/Island/Norwegen, SR 0.362.32) 
für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei und am 16. Juni 
2010 einer Übernahme des Beschwerdeführers zugestimmt habe,

und  die  Rückführung  – vorbehältlich  einer  allfälligen  Unterbrechung 
oder Verlängerung (Art. 19 f. Dublin II-VO) – bis spätestens am 16. De-
zember 2010 zu erfolgen habe,

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers anlässlich der Gewährung 
des  rechtlichen  Gehörs  kein  Hindernis  für  eine  Wegweisung  nach 
Deutschland darstellten, 

dass Deutschland seinen aus dem Abkommen vom 28. Juli 1951 über 
die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30)  und der  Konven-
tion  vom 4. November  1950  zum Schutze  der  Menschenrechte  und 
Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) erwachsenen Verpflichtungen nach-
komme  und  der  Beschwerdeführer  daher  auch  nicht  damit  rechnen 
müsse, von dort aus in einen möglichen Verfolgerstaat zurückgeschickt 
zu werden, 

dass der Vollzug der Wegweisung nach Deutschland zulässig, zumut-
bar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 28. Juli 2010 gegen die-
sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 
dabei  beantragte,  es  sei  auf  das  Asylgesuch  einzutreten  und  von 
einem Wegweisungsvollzug sowohl nach Deutschland als auch in den 
Kosovo sei aus Gründen der Unzulässigkeit und Unzumutbarkeit des 
Wegweisungsvollzugs  abzusehen,  weshalb  die  vorläufige  Aufnahme 
anzuordnen sei,

dass  gegebenenfalls  das  Dossier  dem BFM zur  Neubeurteilung  zu-
rückzugeben sei,

dass um unentgeltliche Rechtspflege ersucht wurde,

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht im Asylbereich endgültig über Be-
schwerden gegen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021]) 
des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwal-
tungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83 
Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 2005  [BGG, 
SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise Änderung hat, daher zur Einreichung der Beschwerde 
legitimiert  ist,  und  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. 
Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 und 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent -
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1.),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird  (Art. 111 Bst. e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie  nach-
folgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  in  der  Beschwerde  im  Wesentlichen 
geltend machte, er befürchte – vor allem wegen des in Deutschland 
negativ verlaufenen Asylverfahrens und des blossen Duldungsstatus –, 
von  Deutschland  in  den  Kosovo  zurückgeschafft  zu  werden,  wo  er 
Schlimmes erlebt und gehört habe und wo er gefährdet sei,

dass sein  (...) im Kosovo in ernsthaften Probleme mit der UÇK stecke 
und er und seine Verwandten dort unerwünscht seien,

dass zudem das Haus der Familie im Heimatland durch Maskierte be-
wusst zerstört worden sei und wegen des kürzlich ergangenen Urteils 
des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag nationalistische Strö-
mungen im Kosovo Aufwind  hätten  und  Minderheiten wie  die  Roma 
vermehrt diskriminiert würden,

dass  die  deutschen  Behörden  –  allen  gegenteiligen  Empfehlungen 
internationaler  Fachorganisationen zuwider  – Roma weiterhin in  den 
Kosovo ausschaffen würden,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  der  Beschwerdeführers  nach  seinen  Angaben  seit  1999  (nach 
Angaben  der  deutschen  Behörden  erst  seit  10.  Dezember  2001)  in 
Deutschland gelebt hat, wo er – eingeschlossen ins Asylgesuch seiner 
Eltern – sich legal aufhalten durfte,

dass er gemäss telefonischen Abklärungen des BFM bei den zuständi-
gen deutschen Stellen in Deutschland nach rechtskräftiger Abweisung 
seines Asylgesuchs den Status "Duldung mit Ausreisepflicht" hat,

dass die deutschen Behörden von der Schweiz am 14. Juni 2010 um 
Rückübernahme des Beschwerdeführers ersucht wurden und sie die-
sem Ersuchen am 16. Juni 2010 im Sinn von Art. 9 Abs. 1 Dublin II-VO 
zugestimmt haben,

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dass der Beschwerdeführer keine Gründe, die gegen die Zuständigkeit 
Deutschlands sprechen, vorgebracht hat,

dass Deutschland sowohl Signatarstaat des Abkommens vom 28.  Juli 
1951 über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge (FK,  SR 0.142.30)  als 
auch der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Men-
schenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist und keine An-
haltspunkte darauf hindeuten, Deutschland habe sich dem Beschwer-
deführer  gegenüber  nicht  an  seine  völkerrechtlichen Verpflichtungen 
gehalten oder werde dies künftig nicht tun,

dass dabei der Aufenthaltsstatus des Beschwerdeführers in Deutsch-
land irrelevant ist,

dass kein Anlass zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts im Sinne von 
Art. 3 Abs. 2 Dublin II-VO besteht,

dass die sich in der Schweiz aufhaltenden Verwandten allesamt nicht 
zum in Art. 2 Bst. i der Dublin II-VO als "Familienangehörige" bezeich-
neten  Personenkreis  gehören,  weshalb  sich  eine  Zuständigkeit  der 
Schweiz zur Durchführung des Asylverfahrens aus Art.  7 der Dublin II-
VO nicht ableiten liesse,

dass diesen Erwägungen zufolge eine Überstellung nach Deutschland 
zulässig ist,

dass  auch  die  vom Beschwerdeführer  geltend  gemachten  Probleme 
nicht gegen die Überstellung nach Deutschland sprechen,

dass das BFM somit in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG zu 
Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist 
und seine Wegweisung verfügt hat,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat  (Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  Zürich  keine  Auf-
enthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 
einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte 
Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht 
und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

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dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständi -
gen Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum bleibt  für  Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]),  sondern eine entsprechende Prü-
fung  soweit  notwendig  vielmehr  bereits  im  Rahmen  des  Dublin-Ver-
fahrens vorzunehmen ist (vgl. vorgehende Erwägungen),

dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde 
einzugehen,  da diese  an  der  Würdigung  des  vorliegenden  Sachver-
halts nichts zu ändern vermögen,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache die Anträge 
auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde respektiv 
Anordnung vollzugshindernder Massnahmen und um Verzicht auf Er-
hebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos geworden sind,

dass sich die Beschwerdebegehren aufgrund der vorstehenden Erwä-
gungen als  aussichtslos erweisen,  weshalb das Gesuch um Gewäh-
rung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG 
abzuweisen  ist  und  bei  diesem  Verfahrensausgang  die  Kosten  von 
Fr. 600.– (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-
ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 
SR  173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.– werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses  Urteil  geht  an  die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers, 
das BFM und die zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Walter Stöckli Thomas Hardegger

Versand:

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