# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aed580e7-648a-54d5-b077-5ea4d60b3287
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 19.01.2022 III 2022 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2022-4_2022-01-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2022 4

Zwischenbescheid vom 19. Januar 2022 
im Hauptverfahren  III 2021 214

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Beschwerdeführerin,

gegen

1. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, Post-
fach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. B.________ AG,
Beigeladene,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. C.________,

Gegenstand Öffentliches Beschaffungsrecht (Schulraumprovisorium Kantons-
schule Ausserschwyz; Vergabe für BKP 214 Lieferung, Montage 
und Miete Modulbauten für Provisorium; aufschiebende Wirkung)

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Sachverhalt:

A. Der Kanton Schwyz schrieb im Amtsblatt Nr. 42 vom 22. Oktober 2021 (S. 
2868) und gleichentags auf der Plattform www.simap.ch die Miete (Auftragsart 
Lieferung) eines Schulraumprovisoriums Kantonsschule (14 Klassenzimmer, 
Aufenthaltsräume, Bibliothek) im offenen Verfahren, dem Staatsvertragsbereich 
nicht unterliegend, aus. Angebote konnten bis 19. November 2021, 16 Uhr, ein-
gereicht werden (Vi-act. 1). 

Anlässlich der Offertöffnung vom 24. November 2021 konnten fünf Angebote pro-
tokolliert werden (Vi-act. 3). 

B. Mit RRB Nr. 870/2021 vom 7. Dezember 2021 vergab der Regierungsrat 
die Lieferung, Montage und Miete des Provisoriums für die Kantonsschule mit 
Verlängerungsoption an die B.________ AG, zum Offertpreis von netto 
Fr. 1'691'174.70 (Preis für drei Jahre). Das Hochbauamt wurde beauftragt, den 
Offerstellern die Arbeitsvergabe schriftlich zu eröffnen (Vi-act. 5). Mit Schreiben 
vom 9. Dezember 2021 wurde u.a. der B.________ AG und der A.________ AG 
die Vergabe an B.________ AG zum Preis von netto Fr. 2'412'592.65 (= Preis für 
fünf Jahre) mitgeteilt. Die Mitteilung enthielt die Begründung: "Nach der Prüfung 
der Eignungskriterien und der Prüfung und Bewertung der Angebote bezüglich 
der Zuschlagskriterien zeigte sich, dass die B.________ AG das wirtschaftlich 
günstigste Angebot aufweist. Massgebend waren hauptsächlich das Kriterium 
Preis sowie der Nachweis der Erfüllung des anspruchsvollen Terminplans" (Ord-
ner Vorakten Reg. 5). 

C. Gegen die Vergabe erhebt die A.________ AG beim Verwaltungsgericht 
des Kantons Schwyz am 15. Dezember 2021 Beschwerde.

D. Mit Verfügung vom 17. Dezember 2021 hat der instruierende Richter der 
Beschwerde einstweilen bis auf weiteres aufschiebende Wirkung erteilt, der Vor-
instanz wurde Frist zur Vernehmlassung bis 7. Januar 2022 angesetzt und die 
Zuschlagsempfängerin zum Verfahrensbeitritt als Beigeladene durch Einreichung 
einer Vernehmlassung innert derselben Frist eingeladen. Zudem sollten sich 
sämtliche Parteien zum Umfang der zu gewährenden Akteneinsicht äussern.

E. Mit Schreiben vom 21. Dezember 2021 teilt die Beschwerdeführerin mit, 
der Zuschlagsempfängerin, mit welcher man im Markt im Wettbewerb stehe, sei 
keine Akteneinsicht zu gewähren. Für eine objektive Prüfung der ausgeschriebe-
nen und eingereichten Unterlagen und des Vergabeentscheids sei es ausrei-
chend, wenn nur die Beschwerdeinstanz volle Akteneinsicht habe (VG-act. 05).

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Die Zuschlagsempfängerin reicht am 6. Januar 2022 eine Vernehmlassung ein 
und tritt dem Verfahren dadurch als Beigeladene bei. Sie beantragt, dass:

Vorab

i. der Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen sei;

Hauptsächlich

ii. die Unzulässigkeit der Beschwerde festgestellt sei;

iii. der Akteneinsicht verweigert sei;

iv. die Beschwerde abgewiesen sei,

v. A.________ AG die Verfahrenskosten und die Parteientschädigung trägt.

Zudem spricht sich die Beigeladene dagegen aus, der Beschwerdeführerin Zu-
gang zu den Akten des Vergabeverfahrens zu gewähren; eventualiter sei Zugang 
zu gewähren unter der Auflage eines Verbotes, Kopien jedweder Art herzustel-
len.

Das Baudepartement beantragt am 7. Januar 2022 vernehmlassend:

1. Der Beschwerde vom 15. Dezember 2021 sei die aufschiebende Wirkung wie-
der zu entziehen.

2. Die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit überhaupt darauf einge-
treten wird.

3. Alles unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin.

Betreffend Akteneinsicht verweist das Baudepartement auf die Vertraulichkeit 
gemäss § 17 der Verordnung zur Interkantonalen Vereinbarung über das öffentli-
che Beschaffungswesen (VIVöB; SRSZ 430.130) vom 15. Dezember 2004, wes-
halb auch keine Einsicht in die detaillierten Bewertungen zu gewähren sei.

F. Wegen Widersprüchen bezüglich Verfahrensbezeichnung in den Verfah-
rensakten ersucht das Gericht die Vorinstanz am 11. Januar 2022 um Stellung-
nahme. Am 14. Januar 2022 nimmt die Vorinstanz Stellung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Submissionsbeschwerde kommt von Gesetzes wegen keine aufschie-
bende Wirkung zu (Art. 17 Abs. 1 Interkantonale Vereinbarung über das öffentli-
che Beschaffungswesen [IVöB; SRSZ 430.120.1] vom 25.11.1994/15.3.2001). 
Die Beschwerdeinstanz kann jedoch auf Gesuch oder von Amtes wegen die auf-
schiebende Wirkung erteilen, wenn die Beschwerde als ausreichend begründet 
erscheint und keine überwiegenden öffentlichen oder privaten Interessen entge-
genstehen (Art. 17 Abs. 2 IVöB). 

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Die Beschwerdeführerin stellte mit Beschwerde vom 15. Dezember 2021 keinen 
Antrag, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen. Mit Verfügung vom 
17. Dezember 2021 wurde diese - praxisgemäss (vgl. unten Erw. 2.1) - von Am-
tes wegen einstweilen bis auf Widerruf erteilt (vgl. Art. 17 Abs. 2 IVöB). Die Vor-
instanz sowie die Beigeladene beantragen vernehmlassend den umgehenden 
Entzug der aufschiebenden Wirkung. Gegenstand des vorliegenden Zwischen-
bescheides bildet allein dieser Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung. 
Mithin ist zu prüfen, ob die Voraussetzungen hierzu gegeben sind.

1.2 Über ein Begehren um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ist 
ohne Verzug zu entscheiden (§ 42 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP, 
SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Das Nämliche gilt für den von der Vorinstanz so-
wie der Beigeladenen beantragten Entzug der aufschiebenden Wirkung. Nach-
dem die für das öffentliche Beschaffungswesen zuständige Gerichtskammer III 
zeitnah tagt, ist über den Antrag in Kammerbesetzung und nicht durch den Ein-
zelrichter zu befinden (vgl. betreffend die konkurrierende Zuständigkeit nach § 23 
Abs. 2 VRP VGE III 2014 2 vom 7.1.2014 Erw. 1.5 mit Hinweis auf EGV-SZ 1982 
Nr. 1 Erw. 2).

2.1 Einer Beschwerde kann keine aufschiebende Wirkung erteilt werden, wenn 
sie offensichtlich unbegründet ist. Mit diesem Erfordernis soll verhindert werden, 
dass offensichtlich unbegründete Rechtsmittel dazu verwendet werden, die 
Durchführung einer Beschaffung hinauszuzögern (BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3c; 
Galli/Moser/Lang/Steiner, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 3. Aufl. 
Zürich 2013, Rz. 1342). 

Das Kriterium der ausreichenden Begründung verlangt eine Prima-facie-Würdi-
gung der materiellen Rechtslage. Diese Würdigung erfolgt - praxisgemäss und 
soweit der Mangel nicht geradezu offensichtlich ist - nicht unmittelbar nach Ein-
gang der Beschwerde, sondern nach einstweiliger Erteilung der aufschiebenden 
Wirkung bis auf Widerruf hin auf entsprechenden Antrag zum Entzug der auf-
schiebenden Wirkung. Dem Antrag auf Entzug ist statt zu geben, wenn die sum-
marische Prüfung ergibt, dass auf die Beschwerde nicht einzutreten oder sie ab-
zuweisen ist.

2.2.1 Sind hingegen Erfolgschancen der Beschwerde vorhanden oder bestehen 
darüber Zweifel, bedarf es einer Interessenabwägung aufgrund einer summari-
schen Beurteilung der im Zeitpunkt des prozessualen Entscheids überblickbaren 
Rechts- und Sachlage (VPB 66.37 Erw. 2e; BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3a). Es gilt 
dabei einerseits zu beachten, dass die Anordnung der aufschiebenden Wirkung 
der erwähnten Verwirklichung eines ausreichenden Rechtsschutzes dient. Aus-

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gangspunkt ist mithin die Gewährung des effektiven Rechtsschutzes und die 
Verhinderung von Zuständen, die das Rechtsmittel illusorisch werden lassen (vgl. 
VPB 69.80 Erw. 2c; VPB 66.37 Erw. 2c). Dem Interesse der Auftraggeberin ist 
dabei nicht von vornherein ein stärkeres Gewicht beizumessen (vgl. Galli/Mo-
ser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1341). Wird die aufschiebende Wirkung nicht erteilt 
und ist der Vertrag bereits abgeschlossen, ist nämlich nurmehr ein Feststel-
lungsentscheid möglich (Art. 18 Abs. 2 IVöB; BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3a). Ander-
seits ist aber auch zu berücksichtigen, dass der Vergabestelle bei der Beurtei-
lung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien ein weiter Ermessensspiel-
raum zur Verfügung steht, in welchen das Gericht, dem keine Überprüfung der 
Angemessenheit des Entscheids zusteht (Art. 16 Abs. 2 IVöB), nicht eingreift 
(VGE III 2020 105 vom 21.12.2020 Erw. 1.4.3; BGE 141 II 353 Erw. 3; BEZ 2001, 
Nr. 39 Erw. 3c). Gleiches gilt analog auch bei der Festlegung der Eignungskrite-
rien (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 557 und 564; EGV-SZ 2003 B. 
1.3). 

2.2.2 Der Umstand, dass die aufschiebende Wirkung nicht ex lege gilt, gebietet 
nicht, die aufschiebende Wirkung nur ausnahmsweise zu gewähren. Vielmehr 
bedarf es einer individuellen Prüfung (BEZ 1999, Nr. 9 Erw. 1c; VPB 66.37 Erw. 
2c; BR 4/99, S. 149 Nr. S 53). Dabei soll aber die aufschiebende Wirkung nur bei 
Vorliegen guter Gründe gewährt werden, kommt doch dem öffentlichen Interesse 
an einer möglichst raschen Umsetzung des Vergabeentscheides von Vornherein 
einiges Gewicht zu (vgl. Verfügung BGer 2C_717/2020 vom 6.10.2020; VGE III 
2021 15 vom 27.1.2021 Erw. 2.3.2).

2.2.3 Das öffentliche Interesse ist vornehmlich in einer möglichst verzögerungs-
freien Beschaffung zu sehen. Soweit zeitliche Dringlichkeit geltend gemacht wird, 
darf darauf in der Regel nur abgestellt werden, wenn sich diese aus äusseren 
Umständen ergibt und nicht der eigenen unzureichenden Zeitplanung der verge-
benden Instanz zuzuschreiben ist (BEZ 2001, Nr. 39 Erw. 3b). Schon bei der 
Planung ist zu bedenken, dass gegen den Zuschlag ein Rechtsmittel ergriffen 
werden kann, dem gegebenenfalls die aufschiebende Wirkung erteilt wird (BR 
4/99, S. 149, S. 53). Beschaffungsgeschäfte samt Durchführung des eigentlichen 
Submissionsverfahrens sind nach Möglichkeit langfristig genug zu planen (Galli/ 
Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 1328; VPB 62.79 Erw. 3c; betr. zeitliche Dring-
lichkeit siehe auch EGV-SZ 2005 B 1.4 und 1.5).

2.2.4 Die Interessen einer beschwerdeführenden Partei liegen in der Chancen-
wahrung im Hinblick auf den Zuschlag, die des Zuschlagsempfängers in einem 
baldigen Vertragsabschluss (BEZ 1999, Nr. 2 Erw. 1c; zur aufschiebenden Wir-

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kung im Submissionsverfahren: VGE 1024/05Z vom 30.6.2005 Erw. 2). Diesbe-
züglich hält die bundesgerichtliche Praxis fest, dass dieses wirtschaftliche Inter-
esse der Beschwerde führenden Partei für sich allein zur Gewährung der auf-
schiebenden Wirkung grundsätzlich nicht genügt, ausser wenn bei provisorischer 
Einschätzung eine erhebliche Wahrscheinlichkeit für die Gutheissung der Be-
schwerde spricht oder wenn Umstände aufgezeigt werden, welche klar gegen die 
im Submissionsverfahren grundsätzlich zu vermutende Dringlichkeit bei der Um-
setzung des Vergabeentscheides sprechen (Verfügungen BGer 2C_717/2020 
vom 6.10.2020; 2C_1086/2017 vom 17.1.2018 Erw. 3.2; 2C_994/2016 vom 
17.11.2016 Erw. 2.1; VGE III 2021 15 vom 27.1.2021 Erw. 2.3.3).

2.3 Es gilt damit in einem ersten Schritt eine prima-facie-Würdigung der Eintre-
tensvoraussetzungen und der materiellen Rechtslage vorzunehmen; ergibt diese, 
dass auf Nichteintreten oder Abweisung der Beschwerde zu befinden ist, ist dem 
Antrag auf Entzug der aufschiebenden Wirkung statt zu geben. Andernfalls ist in 
einem zweiten Schritt die erwähnte Interessenabwägung vorzunehmen und dem 
Antrag dann statt zu geben, wenn das öffentliche Interesse am raschen Vollzug 
des Vergabeentscheides überwiegt (VGE III 2021 85 vom 31.5.2021 Erw. 2.4; 
VGE III 2021 15 vom 27.1.2021 Erw. 2.4; 

3. Die Beschwerdeführerin trägt mit ihrer Beschwerde vom 15. Dezember 
2021 vor, grosse Preisunterschiede unter den Angeboten seien ein Indiz für vage 
Ausschreibungen und damit unvollständige Feststellungen des Sachverhaltes; 
sie würden unterschiedliche Interpretationen bezüglich der zu erbringenden Leis-
tungen zulassen. Zudem gehe sie davon aus, dass die Angebote dieses Verga-
beverfahrens nicht miteinander korrespondieren würden, was einen adäquaten, 
nachhaltigen und gerechten Vergleich verunmögliche. Gemäss Art. 29 Abs. 1 
des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB; SR 
172.056.1) vom 21. Juni 2019 habe die Auftraggeberin die Angebote anhand 
leistungsbezogener Zuschlagskriterien zu prüfen und verschiedene, vom Gesetz 
aufgeführte Kriterien wie Qualität einer Leistung, technischen Wert oder Plausibi-
lität des Angebots zu berücksichtigen. Gemäss Art. 29 Abs. 3 BöB seien die Zu-
schlagskriterien und ihre Gewichtung in der Ausschreibung oder den Ausschrei-
bungsunterlagen bekannt zu geben. Konkret ersucht die Beschwerdeführerin, die 
eingereichten Angebote auf verschiedene, in der Beschwerde konkret aufgeführ-
te Punkte der technischen Anforderungen zu prüfen und offenzulegen. Der 
Preisunterschied sei ihres Erachtens im Verhältnis zu den geforderten kantona-
len Richtlinien und zum ausgeschriebenen Ausführungsminimum zu gross und 
könne auch bei technischen Varianten nur erreicht werden, wenn die Anforde-
rungen in den genannten Punkten nicht oder nur teilweise eingehalten würden. 

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Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, es liege ein unbegründetes 
Unterschreiten der 40-tägigen Frist zur Bearbeitung und Einreichung der Ange-
bote vor.

4. Was die Sachurteilsvoraussetzungen anbelangt, so kann festgehalten wer-
den:

4.1.1 Gegen Verfügungen der Vergabebehörde kann innert 10 Tagen seit Eröff-
nung der Verfügung schriftlich und begründet Beschwerde beim Verwaltungsge-
richt des Kantons Schwyz erhoben werden (Art. 15 Abs. 2 IVöB; § 3 KRB über 
den Beitritt des Kantons Schwyz zur IVöB). 

4.1.2 Dass die Beschwerdeführerin das Rechtsmittel innert 10 Tagen seit Mittei-
lung des Vergabeentscheides eingereicht hat (Vergabebeschluss vom 7.12.2021; 
Beschwerdeeinreichung vom 15.12.2021), ist unbestritten.

4.1.3 Allerdings weisen die Vorinstanz und die Beigeladene zu Recht darauf hin, 
dass mit der Anfechtung des Zuschlages nicht auch Rügen gegen die Ausschrei-
bung vorgetragen werden können, wenn die beanstandeten Mängel von der Be-
schwerdeführerin tatsächlich festgestellt wurden oder bei gebotener Aufmerk-
samkeit hätten festgestellt werden können (vgl. EGV-SZ 2017 B 11.1). Denn die 
Ausschreibung ist selbständig und ebenfalls innert 10 Tagen anzufechten (vgl. 
Rechtsmittelbelehrung in der Ausschreibung; Art. 15 Abs. 1bis lit. a IVöB).

Die Beschwerdeführerin rügt u.a. (sinngemäss), die Auftraggeberin müsse die 
Zuschlagskriterien und ihre Gewichtung in der Ausschreibung oder in den Aus-
schreibungsunterlagen bekannt geben. Sie verweist diesbezüglich zu Unrecht 
auf Art. 29 Abs. 3 BöB, der für kantonale Submissionsverfahren keine Anwen-
dung findet. Gemäss § 12 Abs. 1 lit. m VIVöB musste die Vorinstanz jedoch die 
Zuschlagskriterien sowie deren Rangordnung oder Gewichtung bekanntgeben. 
Unabhängig davon handelt es sich hierbei um eine Rüge, welche der Beschwer-
deführerin ohne weiteres bereits bei Lektüre der Ausschreibung resp. der Aus-
schreibungsunterlagen unweigerlich hätte auffallen müssen. Entsprechend wäre 
die Rüge innert 10 Tagen seit Kenntnisnahme der Ausschreibungsunterlagen 
einzureichen gewesen. Die entsprechende Rüge erfolgt verspätet, weshalb dar-
auf nicht einzutreten ist.

Des Weiteren rügt die Beschwerdeführerin, die Frist zur Bearbeitung und Einrei-
chung der Angebote sei ohne Begründung auf weniger als 40 Tage festgesetzt 
worden. Die von der Beschwerdeführerin genannte Frist von 40 Tagen wird ex-
plizit für Beschaffungen im Staatsvertragsbereich verlangt (vgl. § 19 Abs. 1 lit. a 
VIVöB); die vorliegende Submission unterlag jedoch gemäss Ausschreibung dem 

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Staatsvertragsbereich nicht (entgegen der Ausschreibung und entgegen der ef-
fektiv erfolgten Ausschreibung nennt der RRB NR. 870/2021 zwar, die Submissi-
on sei im offenen, dem Staatsvertragsbereich unterstellten Verfahren erfolgt; dies 
trifft offensichtlich nicht zu). Im Nicht-Staatsvertragsbereich sollen die Fristen in 
der Regel nicht weniger als 20 Tage betragen (§ 20 VIVöB). Dies wurde vorlie-
gend eingehalten (vgl. Ingress Bst. A). Unabhängig davon handelt es sich auch 
hier um eine Rüge, welche der Beschwerdeführerin ohne weiteres bereits bei 
Lektüre der Ausschreibung resp. der Ausschreibungsunterlagen hätte auffallen 
müssen. Entsprechend wäre die Rüge innert 10 Tagen seit Kenntnisnahme der 
Ausschreibungsunterlagen einzureichen gewesen. Die entsprechende Rüge er-
folgt verspätet, weshalb darauf nicht einzutreten ist.

Einzutreten wäre damit einzig auf Rügen, welche sich auf die Auswertung der 
Angebote und die Zuschlagserteilung beziehen. Solche Rügen macht die Be-
schwerdeführerin nicht substantiiert geltend, worauf nachfolgend einzugehen ist.

4.2 Die Beschwerde ist schriftlich und begründet einzureichen. In casu liegt ei-
ne schriftliche Beschwerde vor. Ob die Beschwerde auch genügend begründet 
ist, kann offenbleiben, da die aufschiebende Wirkung - aus nachfolgend darzule-
genden Gründen - ohnehin zu entziehen ist. Immerhin sei angefügt, dass bei der 
Beurteilung der genügenden Begründung zu berücksichtigen ist, dass die Be-
schwerdefrist nur 10 Tage beträgt und die Zuschlagsverfügungen ihrerseits in al-
ler Regel eher knapp begründet sind, was substantiierte Beschwerdeschriften nur 
bedingt zulässt. In Submissionsverfahren sind daher regelmässig erst die Repli-
ken umfassend begründet, wenn der beschwerdeführenden Partei mehr Informa-
tionen zur Verfügung stehen (vgl. auch Roth, in: Trüeb [Hrsg.], Handkommentar 
zum Schweizerischen Beschaffungsrecht, Art. 56 Rz. 11 ff.). Auch die vorliegen-
de Mitteilung des Zuschlages enthält zwar eine summarische Begründung und 
diese ist in Anbetracht der Auswertung der Offerten auch korrekt (entscheidend 
war der 'Preis' und das zweit gewichtigste Zuschlagskriterium war 'Termine'). Ei-
ne wirklich ausführliche Beschwerdebegründung lässt dies indes nicht zu.

4.3 Was das Rechtsbegehren der Beschwerde vom 15. Dezember 2021 anbe-
langt, so vertritt die Beigeladene die Ansicht, dass es sich weder um kassatori-
sche noch reformatorische Anträge handle, weshalb auch deshalb auf die Be-
schwerde nicht einzutreten sei. Der Beigeladenen ist insoweit beizupflichten, als 
es der Beschwerde an einem klaren Antrag mangelt. Anderseits handelt es sich 
um eine Laienbeschwerde, wo die formellen Anforderungen praxisgemäss nied-
riger angesetzt werden (vgl. Urteil BGer 2C 1053/2020 vom 22.12.2020 Erw. 
2.3.2; VGE III 2021 11 vom 5.3.2021 Erw. 1.5). Es genügt, wenn aus dem Zu-
sammenhang heraus und unter Zuhilfenahme der Begründung zumindest sinn-

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gemäss erkennbar ist, was die Beschwerde führende Partei will (vgl. VGE III 
2014 72 vom 22.5.2014 Erw. 1.1 m.H.). Auch eine Laienbeschwerde muss in-
dessen die deutliche Absicht zeigen, dass die Aufhebung oder Änderung eines 
Entscheids oder einer Verfügung verlangt wird (vgl. Urteil BGer 1P.585/2004 vom 
12.1.2005 Erw. 1.3; BGE 117 Ia 126 Erw. 5.c). Vorliegend fordert die Beschwer-
deführerin explizit die Überprüfung der Angebotsauswertung. Ob aus der Laien-
beschwerde auch genügend klar der sinngemässe Antrag auf Aufhebung oder 
Korrektur der Zuschlagsverfügung ergeht, kann bei vorliegendem Ausgang of-
fenbleiben.

4.4.1 Die Beschwerdeführerin hat am vorliegenden Submissionsverfahren unbe-
strittenermassen teilgenommen. Ihre Offerte wurde als geeignet beurteilt und 
ausgewertet, wobei der Zuschlag nicht ihr erteilt wurde. Mithin ist die Beschwer-
deführerin vom angefochtenen Zuschlagsbeschluss direkt betroffen.

4.4.2 Nach konstanter Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts reicht die unmit-
telbare Betroffenheit für die Bejahung der Beschwerdelegitimation indes nicht 
aus. Diese ist im Submissionsverfahren nur zu bejahen, wenn und soweit bei Be-
schwerdegutheissung die Stellung der Beschwerde führenden Partei unmittelbar 
beeinflusst wird (vgl. VGE III 2019 46 vom 24.4.2019 Erw. 1.3.1 mit zahlreichen 
Hinweisen; vgl. auch BGE 141 II 14 Erw. 5). Zeigen Zwischenergebnisse der ge-
richtlichen Beurteilung auf, dass keine Chancen für einen Zuschlag an die Be-
schwerde führende Partei mehr bestehen, werden die noch nicht beurteilten Rü-
gen praxisgemäss nicht weiter beurteilt (vgl. VGE III 2008 241 vom 30.1.2009 
Erw. 2.1, mit Hinweisen u.a. auf VGE 1053-1055/02 vom 17.4.2003 Erw. 1b, Ro-
bert Wolf, Die Beschwerde gegen Vergabeentscheide - Eine Übersicht über die 
Rechtsprechung zu den neuen Rechtsmitteln, in: ZBl 2003, S. 1 ff. v.a. S. 11 f.). 

4.4.3 Zu beachten ist, dass im Submissionsverfahren in ausgeprägtem Masse 
das Rügeprinzip anwendbar ist und der Vergabebehörde in vielen Bereichen ein 
grosser Ermessensspielraum zusteht. Wo dies der Fall ist (etwa bei der Auswahl 
der Eignungs- und Zuschlagskriterien sowie deren Auswertung oder bei Proble-
men vorwiegend technischer Natur), auferlegt sich das Gericht einer gewissen 
Zurückhaltung. Bei der Prüfung der Verfahrensregeln hat es hingegen nicht die 
gleiche Zurückhaltung an den Tag zu legen (BGE 141 II 353 Erw. 3). Eine 
Rechtsanwendung von Amtes wegen drängt sich bei schwerwiegenden Verfah-
rensmängeln geradezu auf. Dies ist beispielsweise der Fall bei der Wahl einer 
nicht den Vorschriften entsprechenden Verfahrensart (EGV-SZ 2006 B 11.1 Erw. 
4.1 sowie B 11.2 Erw. 3.2). 

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4.5 Damit die Beschwerdeführerin Chancen auf den Zuschlag hätte, müsste sie 
aufgrund der Angebotsauswertung auf dem ersten Platz rangieren. Hierzu wären 
die Beigeladene und eine Drittanbietern vom Verfahren auszuschliessen oder 
das Angebot der Beschwerdeführerin wäre besser als deren Angebote zu bewer-
ten, was es summarisch zu prüfen gilt.

4.5.1 Die Anbieter hatten zwei Eignungskriterien zu erfüllen und entsprechend zu 
belegen, nämlich 'fachliche und technische Leistungsfähigkeit' sowie 'wirtschaftli-
che und finanzielle Leistungsfähigkeit'. 

Weder behauptet die Beschwerdeführerin, die Beigeladene erfülle mindestens 
eines dieser zwei Kriterien nicht, noch erhellt derlei aus den Vergabeakten. Mit-
hin besteht aufgrund der Eignungskriterien keine Veranlassung, die Beigeladene 
vom Verfahren auszuschliessen. Dies würde ohnehin nicht dazu führen, dass der 
Zuschlag der Beschwerdeführerin zu erteilen wäre, ist sie doch lediglich Drittplat-
zierte; mithin wäre auch noch die Zweitplatzierte entweder auszuschliessen oder 
aber die Bewertung der Zuschlagskriterien wäre derart falsch erfolgt, dass es bei 
korrekter Auswertung zu einem Rangwechsel der Beschwerdeführerin mit der 
Zweitplatzierten käme. Solche Mängel liegen aufgrund der prima-facie-
Würdigung nicht vor.

4.5.2 Auf die Ausschreibung hin haben fünf Anbieter ein Angebot fristgerecht 
eingereicht (Vi-act. 3). Gemäss Bewertungsblatt erzielte die beigeladene Zu-
schlagsempfängerin total 470 von maximal 500 Punkten (Bewertungsblatt, Ord-
ner Vorakten Reg. 5). Die Beschwerdeführerin erreichte 253 Punkte und damit 
Rang 3. Ein nicht verfahrensbeteiligter Drittanbieter erzielte 357 Punkte und ran-
gierte damit zwischen der Zuschlagsempfängerin und der Beschwerdeführerin. 

Aus dem Bewertungsblatt ergibt sich zudem, dass das Kriterium 'Preis' mit 55% 
gewichtet wurde und die Punkte bei einer Preisspanne von 200% linear verteilt 
wurden (5 Pt. für tiefsten Preis, 0 Punkte ab 200% des tiefsten Preises). Die Bei-
geladene erreichte mit einem offerierten Preis von Fr. 1'705'603 (für drei Jahre, 
wobei hier anders gerechnet wurde, weshalb der Preis von jenem gemäss RRB 
Nr. 870/2021 abweicht) fünf (gewichtet 275) Punkte; die Beschwerdeführerin mit 
einem Preis von Fr. 2'836'818 1.6 (gewichtet 88) Punkte und die Drittanbieterin 
mit einem Preis von Fr. 2'224'829 3.4 (gewichtet 187) Punkte. 

Das zweite Zuschlagskriterium fassen die Ausschreibungsunterlagen mit "Termi-
ne" zusammen (vgl. Vi-act. 2). Konkretisiert wird das Kriterium mit Terminpro-
gramm Produktion / Montage; genügend technische und personelle Leistungs-
fähigkeit zur sach- und zeitgerechten Ausführung von Leistungen der ausge-
schriebenen Art, genügende Ausbildung und Erfahrung des verantwortlichen 

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Personals (Projektleiter und bauleitender Chefmonteur). Dem Bewertungsblatt 
(Ordner Vorakten Reg. 5) ist zu entnehmen, dass dieses Kriterium, hier als "Qua-
lität" aufgeführt und mit total 40% gewichtet ist sowie die Unterkriterien "Baulogis-
tik/Termine" 20%, "Fachkompetenz" 10%, "Infrastruktur/Personal" 5% und 
"Schlüsselperson" 5% aufweist. Die Bewertung der Angebote unterscheidet sich 
einzig im Unterkriterium "Infrastruktur/Personal" (Beigeladene 5, Drittanbieterin 3 
und Beschwerdeführerin 2 Punkte). In allen andern Unterkriterien haben alle An-
bietenden entweder das Maximum (5 Punkte) oder bei "Baulogistik/Termine" 4 
Punkte erhalten.

Beim mit 5% gewichteten Zuschlagskriterium 'Lernende' weist schliesslich einzig 
die Zuschlagsempfängerin Lernende aus und erzielte mit zwei Lehrlingen 3 (ge-
wichtet 15) Punkte. Sowohl die Beschwerdeführerin als auch die Drittanbieterin 
erhielten hier keine Punkte.

4.5.3 Beim Kriterium Preis gilt es festzuhalten, dass das Bewertungsblatt von 
"Gesamtangebot inkl. 5 Jahre Miete" spricht, obwohl die Punkte für den Vergleich 
der Kosten für drei Jahre vergeben wurden. Auch entspricht der Preis der Beige-
ladenen auf dem Bewertungsblatt (Fr. 1'705'603) nicht dem Preis im Zuschlags-
beschluss (Fr. 1'691'174.70) und dem Offertvergleich (Fr. 1'691'174.70), jedoch 
der von der Vergabebehörde auf dem Angebot der Beigeladenen handschriftlich 
angebrachten Berechnung. Auch der Vergabeantrag geht von Fr. 1'691'174.70 
aus. Diese Differenzen sind unschön, ändern aber am Ergebnis der Rangfolge 
nichts, da sie die Punkteverteilung nur minim (und zu Gunsten der Beschwerde-
führerin) verändern. Die Beigeladene hat das klar günstigste Angebot einge-
reicht.

Beim Kriterium Preis beträgt die Punktedifferenz der Beschwerdeführerin zur 
Beigeladenen 187 Punkte, zur Drittanbieterin 99 Punkte. Diese Punktezahl müss-
te sie mit den beiden anderen Zuschlagskriterien wettmachen, um den Zuschlag 
zu erhalten. Dass sie Lehrlinge ausbilden würde und deshalb zu Unrecht keine 
Punkte erhielt, behauptet die Beschwerdeführerin nicht. Das Kriterium Termine 
bzw. Qualität wurde mit 40% gewichtet. Die Beschwerdeführerin hat aber in die-
sem Kriterium, resp. den Unterkriterien, nur 35 gewichtete Punkte weniger als 
maximal möglich erreicht, weshalb der Drittanbieterin - würde die Beschwerde-
führerin die Maximalzahl von 200 Punkten erreichen - mindestens 65 von ihren 
erreichten 170 gewichteten Punkten abgezogen werden müssten, damit die Be-
schwerdeführerin mehr Punkte hätte als diese. Der Beigeladenen müssten gar 
153 von 180 erreichten gewichteten Punkten abgezogen werden, damit sie von 
der Beschwerdeführerin überholt würde. Beides ist rein theoretisch nicht ausge-

12

schlossen, aber faktisch auch nicht zu erwarten. Denn im Rahmen der prima-
facie-Würdigung sind keine derart groben Bewertungsfehler zu erkennen.

4.5.4 Zusammenfassend heisst dies: Die Beschwerdelegitimation bedingt, dass 
die Beschwerdeführerin im Falle der Gutheissung der Beschwerde eine reelle 
Chance auf den Zuschlag hätte. Gemäss Auswertung belegt sie Rang drei. Dass 
ein Grund vorliegt, die Beigeladene vom Verfahren auszuschliessen, ist - prima 
vista - nicht ersichtlich. Somit müsste die Beschwerdeführerin mehr Punkte als 
die Beigeladene erreichen. Da die Punktevergabe 'Preis' und 'Lehrlinge' - prima 
vista - korrekt ist, müsste die Beschwerdeführerin beim dritten Zuschlagskriterium 
die Maximalpunktezahl erreichen und der Beigeladenen müssten 153 von den 
aktuell erteilten 180 Punkten abgezogen werden können. Dies erscheint - prima 
vista - nicht realistisch zu sein. Und selbst wenn es so wäre, müsste auch noch 
die Drittanbieterin entweder vom Verfahren ausgeschlossen werden oder aber 
die Auswertung müsste derart korrigiert werden, dass auch diese weniger Punkte 
als die Beschwerdeführerin erreicht. Auch hierzu bestehen im Rahmen der pri-
ma-facie-Würdigung keine Anhaltspunkte. Mithin ist bei summarischer Prüfung 
nicht ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin eine Chance auf den Zuschlag 
hätte. 

4.6 Chancen auf Erfolg (im Sinne der Zuschlagserteilung bei einer Neuaus-
schreibung) bestehen für die Beschwerdeführerin aber auch dann, wenn das 
Verfahren als solches aufzuheben wäre wegen schwerwiegender Verfahrens-
mängel, welche es von Amtes wegen zu beachten gälte. 

4.6.1 Die Arbeiten "Schulraumprovisorium Kantonsschule" wurden im Amtsblatt 
und auf www.simap.ch am 22. Oktober 2021 wortgleich ausgeschrieben. So wird 
in der Ausschreibung u.a. ausgeführt (vgl. ABl Nr. 42 vom 22.10.2021 S. 2868 ff.; 
Vi-act. 1):

Auftragsart: Lieferauftrag
Staatsvertragsbereich: nein
Verfahrensart: offenes Verfahren
Art des Lieferauftrages: Miete
Gemeinschaftsvokabular: CPV 44211100 mobile, modulare Containergebäude

In der Ausschreibungsunterlage (Vi-act. 2) wird festgehalten, es handle sich um 
ein offenes Verfahren im nicht staatsvertraglichen Bereich. Im Titel wird zudem 
ausgeführt, es handle sich um ein "Angebot für Werkleistungen im offenen Ver-
fahren". Als Leistung wird BKP 214 vermerkt. 

Im Offertöffnungsprotokoll (Vi-act. 4) ist die Frage des Staatsvertragsbereichs of-
fengelassen. 

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Im Vergabeantrag wird als Bauvorhaben "Miete Schulraumprovisorium in Modul-
bauweise" genannt und BKP 214 wiederholt. Als Auftragsart wird hier das Bau-
hauptgewerbe angekreuzt (nicht Lieferung) und das Verfahren als im Staatsver-
tragsbereich qualifiziert, offenes Verfahren Art. 12bis Abs. 1 IVöB.

Im Vergabebeschluss RRB Nr. 870/2021 vom 7. Dezember 2021 führt der Regie-
rungsrat aus: "Die vorgesehenen Lieferungen, Montagearbeiten und die Miete 
über die Nutzdauer vom Juni 2022 bis August 2025 (bzw. Option August 2027) 
wurden in einem offenen Verfahren, welches dem Staatsvertragsbereich unter-
stellt ist, nach [der IVöB und VIVöB im Amtsblatt und auf www.simap.ch] ausge-
schrieben" (Vi-act. 5). 

Zusammenfassend liegen widersprüchliche Aussagen und Feststellungen vor, 
was die Frage der Unterstellung des Verfahrens zum Binnenmarktbereich resp. 
Staatsvertragsbereich anbelangt. Fakt ist, dass die Ausschreibung im Amtsblatt 
und auf www.simap.ch als Verfahren mit Auftragsart 'Lieferung' im Binnenmarkt-
bereich erfolgt ist. 

4.6.2 Am 11. Januar 2022 wurde die Vorinstanz eingeladen, sich zu dieser Un-
klarheit zu äussern. In der Stellungnahme vom 14. Januar 2022 bestätigt sie, 
dass die Ausschreibung als offenes Verfahren im Binnenmarktbereich erfolgt sei. 
"Ab Vergabeantrag bis hin zum Vergabebeschluss des Regierungsrates (RRB 
Nr. 870/2021) wird das Verfahren jedoch richtigerweise als Verfahren im Staats-
vertragsbereich deklariert". Mithin bestätigt die Vorinstanz, dass die Ausschrei-
bung nicht korrekt war, dass es sich richtigerweise um eine dem Staatsvertrags-
bereich unterliegende Submission handelte.

Gleichzeitig macht die Vorinstanz aber auch geltend, es handle sich dabei um ei-
nen mit der Ausschreibung ohne Weiteres erkennbaren Fehler, weshalb auch 
diese Rüge umgehend nach der Ausschreibung hätte erhoben werden müssen. 
Zudem seien die Verfahrensunterschiede zwischen Binnenmarktbereich und 
Staatsvertragsbereich nicht gross; sie bezögen sich lediglich auf das Publikati-
onsorgan und die Fristen. Vorliegend habe man indes freiwillig auch auf 
www.simap.ch publiziert und damit der Anforderung im Staatsvertragsbereich 
Genüge getan und für die Verkürzung der Fristen bestehe aufgrund der Dring-
lichkeit eine gesetzliche Grundlage. Damit liege kein schwerwiegender, von Am-
tes wegen zu berücksichtigender Verfahrensfehler vor. Komme hinzu, dass auf-
grund der Bagatellklausel Art. 7 Abs. 2 IVöB der Auftrag ohnehin gemäss Bin-
nenmarktbereich hätte ausgeschrieben werden können. Insgesamt bestehe da-
mit kein Grund, das Verfahren als solches von Amtes wegen aufzuheben.

14

4.6.3 Es ist unbestritten, dass die Ausschreibung fehlerhaft war. Strittig ist u.a., 
ob es sich dabei um einen schwerwiegenden, von Amtes wegen zu berücksichti-
genden Verfahrensfehler handelt oder nicht. Diese Frage lässt sich, nicht zuletzt 
auch mangels kantonaler Präjudizien, im Rahmen einer prima-facie-Würdigung 
nicht einfach klären. Indes kann aber die Verfahrensaufhebung auch nicht aus-
geschlossen werden. Damit kann die Beschwerdelegitimation nicht klarerweise 
negiert werden; es bestehen darüber Zweifel.  

5. Was die summarische Prüfung der materiellen Begründetheit der Be-
schwerde anbelangt, so gilt Folgendes.

5.1 Soweit auf vorgetragene Rügen gar nicht einzutreten wäre, ist hier nicht 
weiter darauf einzugehen (vgl. oben Erw. 4.1.3).

5.2 Es wurde bereits ausgeführt, dass eine summarische Prüfung nicht ergibt, 
dass die Beigeladene die in den Ausschreibungsunterlagen definierten Eig-
nungskriterien nicht erfüllen würde. Entsprechendes macht auch die Beschwer-
deführerin nicht geltend (vgl. oben Erw. 4.5.1).

5.3 Hinweise, dass die Zuschlagskriterien 'Preis' oder 'Lehrlinge' falsch ausge-
wertet worden wären, bestehen keine (vgl. aber oben Erw. 4.5.3).

5.4 Dass das Bewertungsblatt von einem auszuwertenden Zuschlagskriterium 
'Qualität' anstelle von 'Termine' (wie in den Ausschreibungsunterlagen) spricht, 
ist nicht schön. Unschön ist ebenso, dass der Regierungsrat im Zuschlagsbe-
schluss vier Zuschlagskriterien auflistet, wo es doch gemäss Ausschreibungsun-
terlagen deren drei sind. Beides ändert jedoch nichts daran, dass die Bewertung 
gemäss den publizierten Kriterien und entsprechender Reihenfolge erfolgt ist 
(Preis 55%, Termine resp. Qualität 40% [bestehend aus den Unterkriterien Bau-
logistik/Termine 20%, Fachkompetenz 10%, Schlüsselperson 5%, Infrastruk-
tur/Personal 5%], Lehrlinge 5%; Vi-act. 5). Dass die Auswertung derart falsch er-
folgt wäre, so dass die Beschwerdeführerin sowohl die 217 Punkte Differenz zur 
Beigeladenen und als auch die 104 Punkte Differenz zur Drittanbieterin aufholen 
könnte, um auf dem ersten Platz zu rangieren, ist bei summarischer Prüfung 
nicht ersichtlich (vgl. hierzu oben Erw. 4.5.3).

5.5 Die Beschwerdeführerin behauptet aber vor allem, aufgrund der erhebli-
chen Preisunterschiede müsse angenommen werden, dass die günstigen Ange-
bote die vom Kanton geforderten Richtlinien nicht einhalten würden. Mit anderen 
Worten behauptet sie, die Beigeladene habe ein Angebot eingereicht, das nicht 
der Ausschreibung entspreche, d.h. etwas Anderes offeriert, als der Kanton aus-

15

geschrieben hat / bestellen will. Entsprechend fordert sie, dass das Gericht eine 
Überprüfung der Angebote vornehme.

Dem ist entgegen zu halten, dass der Kanton in der Ausgabenbewilligung für das 
Schulraumprovisorium - wohl aufgrund getätigter Abklärungen - 1.8 Mio. Franken 
eingestellt hatte. Den Zuschlag erhielt die Beigeladene zum Offertpreis von netto 
Fr. 1'691'174.70 (vgl. dazu oben Erw. 4.5.3) für drei Jahre, was nur wenig tiefer 
liegt als der Kostenvoranschlag. Es spricht dies stark dafür, dass die Anforderun-
gen gemäss Ausschreibung erfüllt sind.

Auch eine prima-facie Würdigung der Angebotsunterlagen lässt keinen anderen 
Schluss zu, wobei anzufügen ist, dass die Überprüfungszuständigkeit des Ver-
waltungsgerichts im Submissionsverfahren eine beschränkte ist. Dies geht ein-
mal aus Art. 16 Abs. 2 IVöB hervor, wonach die Arbeitsvergabe auf die Ange-
messenheit hin nicht überprüft werden kann. Die verwaltungsunabhängige Be-
schwerdeinstanz hat in erster Linie Rechtsfragen zu beantworten, nicht aber 
Fachfragen der Verwaltung zu beurteilen (vgl. Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, Bern 
1997, Art. 80 N 1). Im Gegensatz zur Verwaltung verfügt das Gericht auch nicht 
über das hierfür zuständige Fachpersonal. Das Gericht hat sich deshalb bei 
Submissionsbeschwerden eine gewisse Zurückhaltung bei Problemen vorwie-
gend technischer Natur und bei reinen Ermessensfragen aufzuerlegen. Soweit 
aus den Angebotsunterlagen ersichtlich (die Beigeladene präzisiert ihr Angebot 
im Leistungsbeschrieb, den Plänen und dem technischen Beschrieb der Mietmo-
dule), werden die Anforderungen gemäss Leistungsbeschrieb erfüllt. Die von der 
Beschwerdeführerin vorgetragenen Rügen - soweit darauf überhaupt einzutreten 
ist - erweisen sich damit bei summarischer Prüfung nicht als mit erheblicher 
Wahrscheinlichkeit begründet.

5.6 Eine gewisse Erfolgschance vermag bestehen, sollte das Verfahren von 
Amtes wegen aufgrund schwerwiegender Verfahrensfehler als inkorrekt beurteilt 
werden müssen. Eine summarische Prüfung lässt diesbezüglich keine klare Aus-
sage zu; beides liegt im Bereich des Möglichen, was es im Rahmen des Haupt-
verfahrens vertieft zu klären gilt.

6. Steht aufgrund einer prima-facie-Würdigung der Eintretensvoraussetzun-
gen und der materiellen Rechtslage fest, dass weder die Beschwerdelegitimation 
klarerweise nicht gegeben ist, noch Erfolgschancen nicht ausgeschlossen wer-
den können, bedarf es in einem nächsten Schritt einer Interessenabwägung auf-
grund einer summarischen Beurteilung der im Zeitpunkt des prozessualen Ent-
scheids überblickbaren Rechts- und Sachlage (vgl. oben Erw. 2.2.1 ff.).

16

6.1 Die Beschwerdeführerin hat mit ihrer Beschwerde keine aufschiebende 
Wirkung beantragt und damit auch kein Interesse daran explizit geltend gemacht. 
Ihr privates Interesse an der - von Amtes wegen erteilten - aufschiebenden Wir-
kung liegt aber offensichtlich am Erhalt ihrer Chance, bei Obsiegen der Be-
schwerde den Zuschlag für die Arbeiten zu erhalten. Allerdings muss dies stark 
relativiert werden. Wie oben aufgezeigt, erscheint die Chance, direkt den Zu-
schlag zu erhalten als äusserst minim. Eine gewisse Chance könnte dann beste-
hen, falls das gesamte Verfahren von Amtes wegen aufzuheben wäre und die 
Submission neu durchgeführt werden müsste. Allerdings stünde sie dann erneut 
mit vielen potentiellen Anbietern im Wettbewerb, so dass die Chance primär 
theoretischer Natur wäre. Kommt hinzu, dass dieses wirtschaftliche Interesse für 
sich allein zur Gewährung der aufschiebenden Wirkung grundsätzlich nicht 
genügt, soweit nicht bei provisorischer Einschätzung eine erhebliche Wahr-
scheinlichkeit für die Gutheissung der Beschwerde spricht (was wie aufgezeigt 
nicht der Fall ist) oder wenn Umstände aufgezeigt werden, welche klar gegen die 
im Submissionsverfahren grundsätzlich zu vermutende Dringlichkeit bei der Um-
setzung des Vergabeentscheides sprechen (vgl. oben Erw. 2.2.3). Schliesslich 
teilt die Beigeladene dasselbe wirtschaftliche Interesse wie die Beschwerdeführe-
rin, weshalb sie auch den Entzug der aufschiebenden Wirkung beantragt.

6.2 Demgegenüber vermag die Vorinstanz nachvollziehbar darzulegen, dass 
ein grosses öffentliches Interesse an einem baldigen Vertragsabschluss mit der 
Beigeladenen besteht. Beim ausgeschriebenen Auftrag handelt es sich um die 
Lieferung, Montage und Miete von Modulbauten für ein Schulraumprovisorium. 
Es ist dies ein Teilprojekt und wesentliche Voraussetzung für die Erneuerung der 
Kantonsschule Ausserschwyz. Diese Arbeiten müssen zwingend während der 
anstehenden Sommerferien erfolgen, damit einerseits das Schuljahr beendet und 
anderseits das neue Schuljahr in den provisorischen Schulräumen gestartet wer-
den kann. Damit diese Planung erfolgreich umgesetzt werden kann, sind ver-
schiedene Vorarbeiten notwendig, weshalb die Verträge zeitnah abgeschlossen 
werden müssen. Dass die Vorinstanz das Projekt trölerisch bearbeitet hätte, er-
gibt sich aus den Unterlagen nicht. Mithin kann ihr nicht vorgeworfen werden, die 
Dringlichkeit selbstverschuldet verursacht zu haben.

6.3 Die Gegenüberstellung der Interessen ergibt damit, dass das vorinstanzli-
che, öffentliche Interesse an einer raschen Umsetzung ausgewiesen und höher 
zu gewichten ist als das private Interesse der Beschwerdeführerin an der Auf-
rechterhaltung der aufschiebenden Wirkung eines Verfahrens, das bei prima-
facie-Würdigung allenfalls höchstens theoretisch noch dazu führen könnte, dass 
sie den Zuschlag in einem Folgeverfahren erhalten könnte. 

17

7. Diesem Ergebnis entsprechend ist den Anträgen der Vorinstanz und der 
Beigeladenen auf Entzug der aufschiebenden Wirkung statt zu geben.

8.1 Der Beschwerdeführerin werden mit diesem Zwischenbescheid die Ver-
nehmlassung der Vorinstanz vom 7. Januar 2022 sowie jene der Beigeladenen 
vom 6. Januar 2022 und ebenso die Stellungnahme der Vorinstanz vom 14. Ja-
nuar 2022 zugestellt. Die Beigeladene erhält die Vernehmlassung und die Stel-
lungnahme der Vorinstanz sowie die beschwerdeführerische Eingabe vom 21. 
Dezember 2021. Diese erhält auch die Vorinstanz zusätzlich zur Vernehmlas-
sung der Beigeladenen.

8.2 Die Vernehmlassung der Vorinstanz enthält ein Beilagenverzeichnis. Auf 
Zustellung von Akten wird einstweilen verzichtet. Alle Beteiligten bezeichnen auf-
grund der Konkurrenzsituation weitgehend sämtliche Vorakten als vertraulich und 
schliessen eine Überlassung zur Einsichtnahme aus. Sollte die Beschwerdefüh-
rerin an der Beschwerde festhalten und zur Ausarbeitung einer Replik Einblick in 
Submissionsakten wünschen, so sind diese gegenüber dem Gericht genau zu 
bezeichnen. Das Gericht wird darauf bei der Vorinstanz und der Beigeladenen 
eine Stellungnahme einholen und über die Akteneinsicht entscheiden (nötigen-
falls mit einem anfechtbaren Zwischenbescheid). Zusätzlich ist auf den Vorschlag 
der Vorinstanz in der Stellungnahme vom 14. Januar 2022 für eine ausserge-
richtliche Einsichtnahme in die Vorakten bei ihr hinzuweisen, indem die Be-
schwerdeführerin dort innert nützlicher Frist Einsicht in die Angebotsunterlagen 
der Beigeladenen nimmt und die Beschwerde allenfalls zurückzieht (vgl. Stel-
lungnahme vom 14.1.2022 Ziff. IV).

8.3 Es wird ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet. Die Beschwerdeführerin 
hat die Replik dem Gericht bis spätestens 11. Februar 2022 einzureichen. 

Sollte die Beschwerdeführerin an der Beschwerde nicht weiter festhalten, ist die-
se innert derselben Frist schriftlich zurück zu ziehen. 

Ohne Replik und ohne Beschwerderückzug innert Frist geht das Gericht vom 
Festhalten an der Beschwerde, aber Verzicht auf Replik aus. 

9. Über die Kosten- und Entschädigungsfolge dieses Zwischenbescheides 
wird mit der Hauptsache befunden.

10. Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zu-
ständigkeit und über Ausstandsbegehren ist gemäss Art. 92 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) vom 17. Juni 2005 die Be-
schwerde ans Bundesgericht zulässig. Gegen andere selbständig eröffnete Vor- 

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und Zwischenentscheide ist die Beschwerde zulässig (Art. 93 Abs. 1 BGG), wenn 
sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (lit. a) oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen 
und damit einen unbedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufi-
ges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b). Des Weiteren ist zu beachten, dass 
dieser Entscheid betreffend aufschiebende Wirkung nur in dem Umfang beim 
Bundesgericht angefochten werden kann, als in der Hauptsache der Beschwer-
deweg ans Bundesgericht offensteht (vgl. Galli/Moser/Lang/Steiner, a.a.O., Rz. 
1354). 

Über die Anfechtbarkeit dieses Zwischenbescheides hat im Falle eines Weiter-
zuges das Bundesgericht zu entscheiden. Wenn dieser Zwischenbescheid, um 
allen Eventualitäten gerecht zu werden, mit einer Rechtsmittelbelehrung verse-
hen wird, kann die Vorinstanz hieraus im Falle eines Weiterzuges folglich nichts 
zu ihren Gunsten herleiten.

19

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Der Beschwerde vom 15. Dezember 2021 wird die aufschiebende Wirkung 
per sofort entzogen.

2. Der Beschwerdeführerin wird zur Einreichung einer Replik eine Frist bis  
11. Februar 2022 angesetzt; im Unterlassungsfall wird Verzicht angenom-
men.

3. Über die Kosten- und Entschädigungsfolge dieses Zwischenbescheides 
wird mit der Hauptsache entschieden.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, erhoben werden, wenn der staatsvertragliche Schwellenwert 
überschritten ist und soweit sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-
deutung stellt (Art. 42 und 82 ff., insbesondere Art. 83 lit f. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005). 

Im Übrigen kann ebenfalls innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre Ver-
fassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässi-
gen Rechten gerügt werden (Art. 113 ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentli-
cher Beschwerde sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift ein-
zureichen.

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R; unter Beilage der in Erw. 8.1 erwähnten Ak-

ten)
- den Rechtsvertreter der Beigeladenen (2/R; unter Beilage der in Erw. 

8.1 erwähnten Akten)
- die Vorinstanz (EB; unter Beilage der in Erw. 8.1 erwähnten Akten)
- und die Eidg. Wettbewerbskommission, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 19. Januar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

20

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 19. Januar 2022