# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a768a8e2-242c-5061-a1b4-13122cba1c36
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-05-07
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 07.05.2021 725 20 37/125
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-20-37-125_2021-05-07.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 7. Mai 2021 (725 20 37 / 125) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Unfallversicherung 
 
Zweifel an der Vollständigkeit und der Schlüssigkeit kreisärztlicher Berichte sowohl in Be-
zug auf die verbleibende Restarbeitsfähigkeit als auch hinsichtlich des aus dem erlittenen 
Unfall resultierenden Integritätsschadens.  
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richterin Susanne Afheldt, Gerichtsschreiber Stephan Paukner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Ana Dettwiler, Advokatin, 
Fischmarkt 12, 4410 Liestal 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin, vertreten durch Andrea Tarnutzer, Advokat, Advokatur am 
Bahnhof GmbH, Güterstrasse 106, 4053 Basel 
 

  
  
Betreff Leistungen  

 
 
 
A. Der 1969 geborene A.____ ist am 16. Mai 2017 bei der Arbeit auf einer Baustelle auf 
einer Leiter ausgerutscht und gestürzt. Dabei hat er sich am linken Handgelenk eine distale int-
raartikuläre und mehrfragmentäre dislozierte Radiusfraktur sowie eine SL-Bandruptur zugezo-
gen. Im Zeitpunkt seines Unfalls war der Versicherte in einem Vollpensum als Eisenleger tätig 
und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligato-
risch gegen die Folgen unter anderem von Berufsunfällen versichert gewesen. Noch am Unfalltag 

 
 
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ist am linken Handgelenk eine offene Reposition und Osteosynthese mit dorsaler Plattenosteo-
synthese sowie SL-Band-Naht mittels Mitek-Anker, Capsulodese und SL/SC-Transfixation mit 
Kirschnerdrähten erfolgt. Die Suva hat in der Folge die gesetzlichen Leistungen erbracht. Auf-
grund persistierender Schmerzen sind am 16. Juni 2017 eine Neuromexzision sowie eine Neuro-
lyse und eine Nervenrekonstruktion des Ramus superficialis Nervi radialis nach iatrogener Teillä-
sion vorgenommen und am 4. August 2017 schliesslich die Kirschnerdrähte entfernt worden. 
Nachdem Ende November 2017 mittels CT eine knöcherne Konsolidierung nachgewiesen wer-
den konnte, ist am 15. Januar 2018 eine diagnostische Handgelenksarthroskopie mit einer Oste-
osynthese-Materialentfernung und einer Radius Ulna-Verkürzungsosteotomie links erfolgt. Vom 
9. August bis 13. September 2018 befand sich der Versicherte in stationärer Rehabilitation, wel-
che aber keine Verbesserung der Schmerzsituation brachte, sondern zum Schluss kam, dass 
aufgrund der Arthrose im distalen Radioulnargelenk eine Implantation eine Endoprothese zu er-
wägen sei. Seitens des behandelnden Arztes wurde der Verlauf in Bezug auf die Problematik des 
Ramus superficialis des Nervus radialis im November 2018 als erfreulich bezeichnet, bezüglich 
Gesamtsituation der Verlauf aber als frustran bezeichnet. Weitere handchirurgische Massnah-
men wurden als nicht sinnvoll beurteilt. Diese Einschätzung wurde in der Folge im Dezember 
2018 auch durch den behandelnden Arzt des Spitals B.____ bestätigt. 
 
B. Am 29. Januar 2019 erfolgte durch med. C.____, FMH Chirurgie, eine kreisärztliche Be-
urteilung der dem Versicherten noch verbleibenden Arbeitsfähigkeit und des aus dem Unfaller-
eignis resultierenden Integritätsschadens. Gestützt darauf verneinte die Suva mit Verfügung vom 
8. April 2019 einen Rentenanspruch des Versicherten, sprach ihm aber eine Integritätsentschä-
digung basierend auf einer Integritätseinbusse von 5 % zu. Die hiergegen erhobene Einsprache 
wies die Suva mit Entscheid vom 6. Dezember 2019 ab. Sie begründete ihre Entscheidung damit, 
dass keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten und der Endzu-
stand eingetreten sei. Für einen leidensbedingten Abzug bestehe keine Veranlassung, da es dem 
Versicherten möglich sei, bei einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ein ren-
tenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Auch die Einschätzung des Integritätsschadens 
sei nicht zu beanstanden. 

 
C. Gegen diesen Entscheid hat der Versicherte, vertreten durch Advokatin Ana Dettwiler, am 
21. Januar 2020 Beschwerde am Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozi-
alversicherungsrecht (Kantonsgericht), erhoben und beantragt, in Aufhebung des angefochtenen 
Entscheides seien ihm auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 100% über den 31. Mai 2019 
hinaus weiterhin Taggelder der Unfallversicherung auszurichten. Eventualiter sei ihm eine Invali-
denrente gestützt auf einen IV-Grad von mindestens 85 % sowie eine Integritätsentschädigung 
auf der Basis einer Integritätseinbusse im Umfang von mindestens 15 % auszurichten, subeven-
tualiter sei eine unabhängige medizinische Begutachtung in Auftrag zu geben und gestützt darauf 
über den Anspruch auf weitere Unfalltaggelder oder auf eine Invalidenrente und auf eine Integri-
tätsentschädigung zu entscheiden. Zur Begründung wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass 
gemäss den übereinstimmenden Einschätzungen der behandelnden Ärzte Dr. D.____, 
FMH Chirurgie und Handchirurgie, Leitender Arzt Hand- und periphere Nervenchirurgie am Spital 
E.____, und PD Dr. med. F.____, FMH Handchirurgie und plastische, rekonstruktive und ästhe-
tische Chirurgie, Klinik für Plastische Chirurgie und Handchirurgie am Spital B.____, entgegen 

 
 
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der kreisärztlichen Beurteilung von einer Revisionsoperation des Ramus superficialis des Nervus 
radialis sowie von einem Ulnakopf-Ersatz nach der Ausheilung der Ulnaosteotomie eine Steige-
rung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden könne. Der Endzustand sei folglich noch nicht einge-
treten, so dass die Suva weiterhin die Taggeldleistungen zu erbringen habe. Im Weiteren sei die 
Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes nicht nachvollziehbar. Der Beschwerdeführer sei 
Linkshänder und könne seine dominante Hand daher nur noch als Hilfshand einsetzen. Sein Tä-
tigkeitsprofil sei deshalb derart eingeschränkt sei, dass eine ihm zumutbare Tätigkeit auf dem 
freien Arbeitsmarkt nicht mehr vorhanden sei. Der im Rahmen des invalidenversicherungsrecht-
lichen Verfahrens durchgeführte Arbeitsversuch habe gezeigt, dass er nur noch in der Lage sei, 
ein Pensum von 50% mit einer maximalen Leistung von 30% zu erbringen. Die Restarbeitsfähig-
keit liege daher bei 15%. Diese Restarbeitsfähigkeit könne der Beschwerdeführer als faktisch 
Einhändiger auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr verwerten, so dass von einem IV-Grad von 
100% auszugehen sei. Gehe man von einer Restarbeitsfähigkeit von 15% aus, so liege der IV-
Grad bei 85%. Ausserdem sei ein leidensbedingter Abzug von 25% zu berücksichtigen, was zu 
einem IV-Grad von 88% führe. Schliesslich sei auch die Integritätsentschädigung von 5% zu tief 
ausgefallen. Der Kreisarzt gehe von einer leichten bis mässigen Handwurzelarthrose aus und 
missachte die Berichte von Dr. E.____ und Dr. F.____, welche eine Radioulnararthrose, eine 
Rhizarthrose und eine STT-Arthrose attestiert hätten. Zudem sei bereits heute ein Gelenksersatz 
wahrscheinlich. Als angemessen erweise sich demnach eine Integritätsentschädigung basierend 
auf einer Integritätseinbusse von mindestens 15%. 
 
D. Mit Vernehmlassung vom 19. März 2020 schloss die Suva, vertreten durch Advokat An-
drea Tarnutzer, auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. 
 
E. In ihren Stellungnahmen zu den vom Kantonsgericht beigezogenen Akten der Invaliden-
versicherung (IV) vom 7. April 2020 und vom 28. Mai 2020 hielten die Parteien an ihren bereits 
gestellten Anträgen und Argumenten fest. 

 
F. Anlässlich der Urteilsberatung vom 19. November 2020 kam das Kantonsgericht zum 
Schluss, seinen Entscheid auszustellen und dem Beschwerdeführer Gelegenheit zur Stellung-
nahme zu geben. Dabei hielt es fest, dass sich nach pflichtgemässer Würdigung der vorhandenen 
ärztlichen Unterlagen insgesamt weder ein hinreichend nachvollziehbares Bild über den Gesund-
heitszustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten noch über die 
Höhe der aus dem erlittenen Unfallereignis resultierenden Integritätseinbusse ergebe. Die Frage, 
in welchem Ausmass der Beschwerdeführer weiterhin noch arbeitsfähig sei, und in welcher Höhe 
seine Integritätseinbusse ausfalle, sei nicht abschliessend beurteilbar. In Nachachtung der in 
BGE 137 V 314 dargelegten Praxis beschloss das Kantonsgericht daher, den Fall auszustellen 
und dem Beschwerdeführer Gelegenheit zu geben, seine Beschwerde allenfalls zurückzuziehen. 
Mit Eingabe vom 21. Dezember 2020 hielt der Beschwerdeführer an seiner Beschwerde fest.  
 
 
Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien ist soweit notwendig in den nachfolgenden Erwägun-
gen einzugehen.  

 

 
 
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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, 
in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend 
befindet sich dieser im Kanton Basel-Landschaft, weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantons-
gerichts zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwal-
tungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versiche-
rungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheent-
scheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behand-
lung der vorliegenden Beschwerden zuständig. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-
schwerde vom 21. Januar 2020 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsun-
fällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Gemäss Art. 10 UVG hat der 
Versicherte Anspruch auf Heilbehandlungen unter anderem in Form einer ambulanten Behand-
lung durch den Arzt oder auf dessen Anordnung durch eine medizinische Hilfsperson (Abs. 1 
lit. a). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie 
gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähig-
keit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend 
gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag 
nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem 
Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindes-
tens 10 % invalid ist und sich der Unfall vor Erreichen des ordentlichen Rentenalters ereignet hat.  
 
2.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 ATSG, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 ATSG 
in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 UVG auf die Unfallversicherung anwendbar sind, die voraussicht-
lich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Diese ent-
spricht dem durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachten und 
nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibenden ganzen oder teilweisen Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 
ATSG). Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 2007: sozialrechtli-
che Abteilungen des Bundesgerichts) aufgezeigt hat, brachte das ATSG hinsichtlich der unfall-
versicherungsrechtlichen Invaliditätsbemessung keine substanziellen Änderungen gegenüber 
der bis zum 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Normenlage. Die im ATSG enthaltenen Defi-
nitionen der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und der In-

 
 
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validität (Art. 8 ATSG) entsprechen ebenso wie die Vorschrift über die Bestimmung des Invalidi-
tätsgrades (bei erwerbstätigen Versicherten; Art. 16 ATSG) den bisherigen, in der Unfallversiche-
rung von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen und Grundsätzen. Die zur altrechtli-
chen Regelung ergangene Judikatur bleibt deshalb weiterhin massgebend (Kranken- und Unfall-
versicherung - Rechtsprechung und Verwaltungspraxis [RKUV] 2004 Nr. U 529 S. 573 ff. E. 1.2-
1.4; Urteil K. des EVG vom 28. Juli 2004, U 12/04, E. 1.2). Ein allfälliger Rentenanspruch entsteht 
erst, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Ge-
sundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliede-
rungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn 
fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 

2.3 In BGE 134 V 109 ff. hat sich das Bundesgericht einlässlich mit der Thematik befasst, in 
welchem Zeitpunkt der Unfallversicherer einen Fall abzuschliessen und - gegebenenfalls - den 
Anspruch auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung zu prüfen hat  (BGE 134 V 
113 E. 3.2). Dies habe, so das Bundesgericht, gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG in dem Zeitpunkt 
zu geschehen, in welchem von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Bes-
serung des Gesundheitszustandes der versicherten Person mehr erwartet werden könne und 
allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen seien (BGE 134 
V 113 ff. E. 4). Die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber verdeutliche 
dabei, dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen 
müsse. Unbedeutende Verbesserungen genügten nicht (BGE 134 V 115 E. 4.3 mit Hinweisen). 
Wenn eine entsprechende Verbesserung nicht erwartet werden kann, ist der Fall deshalb abzu-
schliessen.  
 
2.4 Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person schliesslich Anspruch auf eine 
angemessene Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde und erhebliche 
Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 
der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV) vom 20. Dezember 1982 gilt ein Integritäts-
schaden als dauernd, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in glei-
chem Umfang besteht (Satz 1); er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder psychische 
Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird (Satz 
2). Fallen mehrere körperliche, geistige oder psychische Integritätsschäden aus einem oder meh-
reren Unfällen zusammen, so wird die Integritätsentschädigung nach der gesamten Beeinträch-
tigung festgesetzt (Art. 36 Abs.  3 Satz 1 UVV). Laut Art. 25 Abs. 1 UVG wird die Integritätsent-
schädigung in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie wird entsprechend der Schwere des Integ-
ritätsschadens abgestuft, wobei sie den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten 
Jahresverdienstes nicht übersteigen darf. Letzteres gilt auch, wenn eine Gesamtentschädigung 
für mehrere körperliche, geistige oder psychische Integritätsschäden zur Ausrichtung gelangt 
(Art. 36 Abs. 3 Satz 2 UVV). Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der 
Entschädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gemäss Abs. 2 
dieser Vorschrift gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des An-
hangs 3. Darin hat der Bundesrat in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden 
Skala (BGE 113 V 219 E. 2a; Kranken- und Unfallversicherung - Rechtsprechung und Verwal-

 
 
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tungspraxis [RKUV] 1988 Nr. U 48 S. 236 E. 2a mit Hinweisen) häufig vorkommende und typi-
sche Schäden prozentual gewichtet. In Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala hat die Suva 
zusätzliche Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen 
der Medizinischen Abteilung der Suva Nr. 57 bis 59 herausgegebenen Tabellen (teilweise geän-
dert und ergänzt in den Mitteilungen Nr. 60, 62 und 66) sind, soweit sie lediglich Richtwerte ent-
halten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, mit dem 
Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 E. 1c, 116 V 157 E. 3a mit Hinweis). Auch voraus-
sehbare Verschlimmerungen eines Integritätsschadens werden gemäss Art. 36 Abs. 4 UVV an-
gemessen berücksichtigt, weshalb allfällige Revisionen nur ausnahmsweise möglich sind, sofern 
eine Verschlimmerung von grosser Tragweite ist und nicht voraussehbar war. 
 
3.1 Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. Februar 2008, 
8C_163/2007, E. 3.2). Dies gilt insbesondere auch für die Rechtsfrage, ob mit Blick auf den End-
zustand weiterhin von einer namhaften Verbesserung der gesundheitlichen Verhältnisse auszu-
gehen ist. Auch hier bilden Grundlage für die Beurteilung in erster Linie die ärztlichen Auskünfte 
zu den therapeutischen Möglichkeiten und der Krankheitsentwicklung, die in der Regel unter dem 
Begriff der Prognose erfasst werden (Urteil des Bundesgerichts vom 22. April 2020, 
8C_183/2020, E. 2.3).  
 
3.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidungsgrundlagen. Das Gericht hat diese nach dem für den Sozial-
versicherungsprozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c des Bun-
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG) - wie alle anderen 
Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht-
gemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, un-
abhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die ver-
fügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht 
erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es 
auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1, 
125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
3.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 

 
 
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und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu auch 
BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versiche-
rungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten. An 
die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststel-
lungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 E. 4.4 am Ende, mit 
Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3).  
 
4. Was zunächst die Frage des Fallabschlusses und in diesem Zusammenhang die Aus-
richtung weiterer Heilbehandlungskosten betrifft, sind zur Frage eines Endzustands die aktuells-
ten ärztlichen Berichte von Relevanz. Der Beschwerdeführer beruft sich in diesem Zusammen-
hang namentlich auf die Berichte seiner behandelnden Ärzte Dr. E.____ und Dr. F.____.  
 
4.1 Der behandelnde Chirurg Dr. E.____ führt in seinem Bericht vom 30. November 2018 
aus, dass die Beschwerden unverändert seien. Bezüglich der Problematik des Ramus superficia-
lis des Nervus radialis sei der Verlauf erfreulich. Die elektrisierenden Phänomene hätten abge-
nommen. Bezüglich der Gesamtsituation bleibe der Verlauf indessen frustran. Eine Belastung sei 
kaum möglich. Der Patient bemühe sich zwar, die Therapien konsequent durchzuführen. Eine 
deutliche Verbesserung sei jedoch keine eingetreten. Es sei absehbar, dass er nicht mehr in 
seinen angestammten Beruf integriert werden könne. Eine Reintegration ins Berufsleben unter 
Vollbelastung der rechten Hand und Benutzung auch der linken Hand sei sicherlich anzustreben. 
Die Arbeitsunfähigkeit bleibe mit Blick auf den angestammten Beruf jedoch bei 100%. Handchi-
rurgische Massnahmen seien vorerst keine sinnvoll (Suva-Dok 170).  
 
4.2 Zu diesem Bericht nimmt am 3. Dezember 2018 Dr. F.____ Stellung. Er führt aus, dass 
er mit der Beurteilung von Dr. E.____ einverstanden sei und denke, dass eine gewisse Beschwer-
deausweitung bestehe, so dass vordergründig einzig eine Revision des Ramus dorsali Nervi ra-
dialis sinnvoll sei. Jegliche Korrektur sei jedoch sehr vorsichtig in Angriff zu nehmen, da keine 
sichere Besserung der Arbeitsfähigkeit versprochen werden könne (Suva-Dok 167).  
 
4.3 Gestützt auf diese beiden Beurteilungen der behandelnden Ärzte hat die Suva am 
29. Januar 2019 eine Abschlussuntersuchung vorgenommen. Im entsprechenden Bericht vom 1. 
Februar 2019 (Suva-Dok 183) führt Kreisarzt Dr. C.____ aus, dass der Versicherte anlässlich der 
klinischen Untersuchung über mässige bis starke Ruheschmerzen am linken Handgelenk mit 
deutlicher Beschwerdezunahme unter Belastung geklagt habe. Unter Ergotherapie, die er regel-
mässig durchführe, spüre er keine Besserung der Beschwerden. Die aktive Handgelenksbeweg-
lichkeit links sei schmerzbedingt deutlich eingeschränkt, die passive Beweglichkeit sei im Ver-
gleich zur gesunden Seite nicht eingeschränkt. Klinisch gebe es keine Hinweise auf einen Infekt 
oder ein komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS). Es bestehe eine minimale Atrophie der 
Handmuskulatur, eine Funktionseinschränkung an den Fingern sei nicht festzustellen. Über der 
dorsalen Seite des linken Daumens bestehe eine deutliche Hypästhesie, ansonsten bestünden 

 
 
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keine neurologischen Defizite. Klinisch zeige sich am gesamten linken Unterarm eine gute Mus-
kulatur, aber auch eine erhebliche Kraftminderung. Im Rahmen der kreisärztlichen Untersuchung 
seien die bestehenden Beschwerden übertrieben demonstriert worden, und es seien Inkonsis-
tenzen festgestellt worden. Bei Ablenkung habe der Versicherte die erhebliche und schmerzhafte 
Einschränkung der Beweglichkeit des linken Handgelenks nicht mehr demonstriert. Die geklagten 
Beschwerden und Sensibilitätsstörungen seien medizinisch nur zum Teil erklärbar und in ihrer 
Intensität nicht nachvollziehbar. Auch die Kraftminderung sei bei fehlenden muskulären Defiziten 
nicht erklärbar. Insgesamt bestehe eine deutliche Symptomausweitung. Von chirurgischer Seite 
handle es sich um einen medizinisch stabilen Zustand, von weiteren Behandlungen sei mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu 
erwarten. Die bisherige Tätigkeit als Eisenleger sei dem Versicherten nicht mehr zumutbar, in 
einer angepassten, körperlich leichten Tätigkeit bestehe jedoch eine ganztägige Arbeitsfähigkeit 
mit folgenden Einschränkungen: Keine repetitiven, belastenden und höchstens sehr leichte Dreh-
bewegungen des linken Unterarmes und des linken Handgelenks, keine Tätigkeiten, welche mit 
Schlägen und/oder Vibrationen für den linken Arm verbunden seien, sowie keine Tätigkeiten unter 
schlechten Wetterverhältnissen wie Kälte und Nässe. 
 
4.4 Aus der Beurteilung von Dr. E.____ vom 16. April 2019 (Suva-Dok 207) geht hervor, 
dass die Beschwerden unverändert vorhanden seien. Am vergangenen Wochenende habe der 
Patient eine Kontusion erlitten, welche die elektrisierenden Beschwerden über dem radialen 
Handgelenk zunächst verschlimmert habe. Diese Beschwerden seien aktuell aber wieder regre-
dient. Es bestünden keine weiteren Möglichkeiten für den Patienten, als mit eingeschränkter Be-
lastbarkeit eine Arbeit aufzunehmen. Aus handchirurgischer Sicht bestehe aktuell keine Verbes-
serungsmöglichkeit. 
 
4.5 Dem Bericht von Dr. E.____ vom 3. Mai 2019 an die Rechtsvertreterin des Beschwerde-
führers ist zu entnehmen, dass der Ramus superficialis Nervi radialis bisher keine Erholungsten-
denz gezeigt habe. Zusätzlich würden die posttraumatischen Probleme der komplexen intraarti-
kulären distalen Radiusfraktur persistieren. Eine Revision in Form einer Neurolyse bzw. einer 
Neurotomie des Ramus superficialis Nervi radialis sei allenfalls nach wie vor sinnvoll. Jedoch 
könne nicht von einer überwiegenden Wahrscheinlichkeit einer Restitution gesprochen werden. 
Es bleibe ein Versuch, der auch scheitern könne. Auch der Ersatz des distalen Radioulnargelenks 
bzw. dessen Teilersatz werde als sinnvoll angesehen, weil damit zumindest die degenerativen 
Veränderungen und Schmerzen behandelt werden könnten. Inwiefern der Patient anschliessend 
aber belastende Tätigkeiten ausführen könne, bleibe dem Verlauf überlassen (Suva-Dok 218).  
 
4.6 In seinem aktuellsten Bericht vom 4. März 2020 führt Dr. E.____ schliesslich aus, dass 
es in der chronischen multifokalen Situation schwierig sei, dem Versicherten eine namhafte Ver-
besserung durch eine handchirurgische Massnahme anbieten zu können. Eine Reintegration in 
den ursprünglichen Beruf sei nicht mehr möglich. Natürlich könne eine Entfernung der Ulna-Ver-
kürzungsplatte diskutiert und eine Prothese eingesetzt werden. Die langfristigen Ergebnisse sol-
cher Eingriffe seien aber bei dem bestehenden diffusen Beschwerdebild fraglich. Eine namhafte 
Verbesserung durch diese Eingriffe mit einer vollständigen Reintegration ins Berufsleben sei nicht 
zu erwarten (IV-Dok 107). 

 
 
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4.7 Aus den zitierten Berichten geht eindeutig hervor, dass der Endzustand erreicht und im 
Zeitpunkt des vorliegend angefochtenen Einspracheentscheids anfangs Dezember 2019 von ei-
ner weiteren Behandlung keine namhafte Verbesserung im Sinne einer massgebenden Steige-
rung der noch verbleibenden Restarbeitsfähigkeit des Versicherten mehr zu erwarten war. Eine 
abweichende Einschätzung liegt entgegen der in der Beschwerdebegründung vertretenen Auf-
fassung keine vor. Der Versicherte selbst hatte bereits anlässlich der kreisärztlichen Abschluss-
unteruntersuchung am 29. Januar 2019 angegeben, dass die konservative Behandlung mit Er-
gotherapie keine Besserung mehr bringe. Ferner erachteten vor allem aber auch die behandeln-
den Ärzte weitere handchirurgische Massnahmen letztlich als nicht zielführend. Hintergrund bildet 
der Umstand, dass eine Revision des Ramus dorsalis Nervi radialis offenbar mit gewichtigen 
Risiken verbunden wäre. Eine überwiegende Wahrscheinlichkeit für eine Verbesserung der Ar-
beitsfähigkeit, wie sie für die Verneinung eines Endzustandes aber Voraussetzung wäre, ist damit 
jedenfalls keine verbunden. Dies bestätigt der behandelnde Handchirurg in seinem Bericht vom 
3. Mai 2019 denn auch explizit. Die zwischen den behandelnden Ärzten diskutierte Möglichkeit 
des Einsetzens einer Handgelenksprothese zu einem späteren Zeitpunkt bedeutet ebenso wenig, 
dass noch kein Endzustand erreicht worden wäre. Dies gilt umso mehr, weil sich die im letzten 
Bericht des behandelnden Handchirurgen Dr. E.____ vom 4. März 2020 (oben, Erwägung 4.6) 
geäusserten Bedenken hinsichtlich einer namhaften Steigerung der Arbeitsfähigkeit entgegen 
dem Einwand des Beschwerdeführers nicht nur auf den angestammten Beruf als Eisenleger, 
sondern auch auf eine angepasste Tätigkeit beziehen. Wenn der Kreisarzt der Suva in seiner 
Abschlussuntersuchung vom 29. Januar 2019 zum Schluss kommt, dass in chirurgischer Hinsicht 
ein stabiler Zustand vorliege, und von weiteren Behandlungen mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten sei, erweist sich 
diese Einschätzung mithin als nachvollziehbar und korrekt. Allenfalls auch nur geringe Zweifel, 
wie sie rechtsprechungsgemäss genügen würden, um die versicherungsinterne Beurteilung des 
Kreisarztes in Zweifel zu ziehen (oben, Erwägung 3.3), liegen in diesem Zusammenhang dem-
nach keine vor. Mit Blick auf Art. 19 Abs. 1 UVG ist als Zwischenergebnis somit festzuhalten, 
dass die Suva berechtigt war, den Fallabschluss vorzunehmen und in der Folge die Rentenfrage 
zu prüfen (oben, Erwägung 2.3.; BGE 134 V 113 ff. E. 4). 
 
5.1 Bei der hierfür erforderlichen Bemessung der dem Beschwerdeführer noch verbleiben-
den Restarbeitsfähigkeit ist die Suva gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung vom 1. Februar 
2019 von einer künftig noch vollzeitlich zumutbaren Beschäftigung in einer angepassten Ver-
weistätigkeit ausgegangen (oben, Erwägung 4.3). Dies vermag nicht zu überzeugen. Es ist in 
Erinnerung zu rufen, dass ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind, sobald auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit versicherungsinterner Feststellungen bestehen 
(oben, Erwägung 3.3.). So verhält es sich auch hier. In Bezug auf die angestammte Tätigkeit des 
Versicherten als Eisenleger gehen alle Ärzte von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus. In 
Bezug auf eine den unfallbedingten Leiden angepassten Verweistätigkeit besteht indes einzig 
seitens des Kreisarztes eine klare Einschätzung. Der Kreisarzt geht dabei von einer erheblichen 
Symptomausweitung und von einer inkonsistenten Beschwerdeschilderung aus, wonach die ge-
klagten Beschwerden und Sensibilitätsstörungen medizinisch nur zum Teil erklärbar und in ihrer 
Intensität nicht nachvollziehbar seien. Eine Symptomausweitung und eine schmerzfokussierte 

 
 
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Selbstlimitierung wird zwar auch im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 19. September 
2018 erwähnt. Während der Kreisarzt in Würdigung der Symptomausweitung eine vollschichtige 
Arbeitsfähigkeit annimmt und eine Beschränkung des Rendements aufgrund der als inkonsistent 
beurteilten Schmerzsituation verneint, hat die  Klinik G.____ die Zumutbarkeit in 
Bezug auf eine Verweistätigkeit indes als nicht abschliessend beurteilbar eingeschätzt (Suva-Dok 
154). In Kenntnis der Selbstlimitierung des Versicherten geht sie damit zumindest implizit gerade 
nicht von einer vollschichtigen Restarbeitsfähigkeit aus. In diesem Sinn ist auch die Beurteilung 
von Dr. E.____ im Bericht vom 4. März 2020 (IV-Dok 107) zu verstehen. Im Gegensatz sowohl 
zur Beurteilung des Kreisarztes als auch zur Einschätzung der Klinik G.____ bezeichnet Dr. 
E.____ den Versicherten in Bezug auf die berufliche Reintegration zudem als hochmotiviert. Den-
noch geht der behandelnde Handchirurg davon aus, dass keine vollständige Reintegration in das 
Berufsleben mehr zu erwarten sei. Diese Einschätzung impliziert, dass in Bezug auf eine Ver-
weistätigkeit eine vollschichtige Tätigkeit letztlich fraglich bleibt. In Bezug auf das qualitativ zu 
beachtende Arbeitsprofil weist Dr. E.____ in diesem Bericht ausserdem darauf hin, dass der Be-
schwerdeführer seine dominante linke Hand nur noch als Hilfshand einsetzen könne. Dieser Um-
stand deckt sich mit den anlässlich der beruflichen Massnahmen der Invalidenversicherung ge-
wonnenen Erkenntnissen (IV-Dok 74) und steht der kreisärztlichen Profilbeschreibung ebenfalls 
entgegen, wonach lediglich belastende repetitive und schwerere Schlag- und Drehbewegungen 
der linken Hand ausgeschlossen worden sind. 
 
5.2 Insbesondere aber die Berichte über die von der Invalidenversicherung durchgeführten 
beruflichen Massnahmen zeigen im Vergleich zur kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung ein 
letztlich deutlich diskrepantes Bild der Leistungsfähigkeit des Versicherten. Die abschliessende 
Beurteilung der sich aus einem Gesundheitsschaden ergebenden funktionellen Leistungsfähig-
keit obliegt zwar grundsätzlich dem Arzt oder der Ärztin und nicht den Fachleuten der Berufsbe-
ratung bzw. der beruflichen Eingliederung. Mit Blick auf die rechtsprechungsgemäss enge, sich 
gegenseitig ergänzende Zusammenarbeit zwischen der Ärzteschaft und der Berufsberatung ist 
einer konkret leistungsorientierten beruflichen Abklärung jedoch nicht jegliche Aussagekraft für 
die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit abzusprechen. Steht eine medizinische Einschätzung der 
Leistungsfähigkeit in offensichtlicher und erheblicher Diskrepanz zu einer Leistung, wie sie wäh-
rend einer ausführlichen beruflichen Abklärung bei einwandfreiem Arbeitsverhalten der versicher-
ten Person effektiv realisiert wurde und gemäss der Einschätzung der Berufsfachleute objektiv 
realisierbar ist, vermag dies ernsthafte Zweifel an den ärztlichen Annahmen zu begründen, und 
das Einholen einer klärenden medizinischen Stellungnahme ist grundsätzlich unabdingbar (Urteil 
des Bundesgerichts vom 14. November 2018, 8C_563/2018, E. 6.1.1 mit Hinweis). So verhält es 
sich auch hier. Die beruflichen Massnahmen wurden vorliegend am 17. Juni 2019 begonnen und 
am 16. Dezember 2019 abgeschlossen (IV-Dok 82). Allerdings war der Versicherte seit dem 29. 
Oktober 2019 krankgeschrieben, so dass für die Beurteilung seiner Leistung letztlich noch vier 
Monate verblieben sind (IV-Dok 97). Nichts desto trotz erweist sich diese Zeitspanne als ausrei-
chend, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu zeitigen. Im abschliessenden Bericht der beruflichen 
Eingliederung vom 16. Dezember 2019 wird ausgeführt, dass der Versicherte einen sehr grossen 
Willen gezeigt habe, Leistung zu zeigen und produktiv zu sein, wozu er dauernd über seine 
Schmerzgrenzen hinausgegangen sei. Trotz seiner massiven körperlichen Einschränkungen 
habe er qualitativ gute Arbeit geleistet und immer wieder versucht, seine rechte Hand besser 

 
 
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gebrauchen zu können. Nach den Beobachtungen der Eingliederungsfachleute sei er dabei an 
seine Leistungsgrenze gegangen. Er habe das vereinbarte Pensum von fünf Stunden an vier 
Wochentagen bis zum 17. Oktober 2019 erfüllt. Dies sei für ihn herausfordernd und bis an die 
Belastungsgrenzen machbar gewesen. Er habe in der Produktion gearbeitet, wo seine Leistung 
qualitativ gut gewesen sei und das Arbeitstempo den Mindestanforderungen entsprochen habe. 
Innerhalb des hälftigen Pensums von 50% habe er dabei eine Leistung von lediglich 20% bis 30% 
erbracht. Aktuell sei er deshalb weder für den ersten Arbeitsmarkt noch in einem geschützten 
Umfeld vermittelbar (IV-Dok 97, ebenso bereits Standortbestimmung vom 14. August 2019, IV-
Dok 74). Dieser Bericht steht nun nicht nur bezüglich Leistungsfähigkeit, sondern auch bezüglich 
der Motivation des Versicherten in einem geradezu krassen Gegensatz zur Einschätzung des 
Kreisarztes vom 1. Februar 2019 (oben, Erwägung 4.3). Bei dieser Aktenlage kann jedenfalls 
nicht gesagt werden, die in der kreisärztlichen Beurteilung vom 1. Februar 2019 vertretene Auf-
fassung einer künftig ganztags zumutbaren Verweistätigkeit würde den Anforderungen an eine 
zweifelsfreie Feststellung medizinischer Verhältnisse standhalten, wie es für versicherungsin-
terne Einschätzungen rechtsprechungsgemäss erforderlich ist (oben, Erwägung 3.3). 

6.  Unbesehen dieser Unzulänglichkeiten bestehen auch deutliche Zweifel hinsichtlich des 
aus dem erlittenen Unfall vom 16. Mai 2017 resultierenden Integritätsschadens. Bei dessen Be-
messung ist die Suva gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung vom 1. Februar 2019 von einer 
leichten bis mässigen Handgelenksarthrose links ausgegangen. Bei einer nur minimal objektivier-
baren Funktionseinschränkung des linken Handgelenks resultiere in Nachachtung der Tabelle 
5.2 (Integritätsschäden bei Arthrosen; vgl. oben, Erwägung 2.4) ein Integritätsschaden von 5%. 
Sollte es im weiteren Verlauf zu einer Zunahme der Arthrose kommen, sei die Höhe der Integri-
tätsentschädigung erneut zu evaluieren und gegebenenfalls anzupassen (Suva-Dok 182). Der 
Beschwerdeführer bringt hiergegen vor, dass der behandelnde Arzt Dr. F.____ von einer ausge-
prägten und bereits fortgeschrittenen Arthrose ausgegangen sei und einen Gelenksersatz als 
absehbar erachtet habe. Dieser Einwand ist berechtigt. So ist aufgrund des bildgebenden MRI-
Befunds im Sprechstundenbericht von Dr. F.____ bereits vom 20. August 2018 eine ausgeprägte 
Arthrose des distalen Radioulnargelenks ausgewiesen (Suva-Dok 154). Die Suva selbst hat diese 
Auffassung ursprünglich nicht in Frage gestellt; aus ihrer eigenen Aktennotiz vom 21. August 
2018 ergibt sich nämlich ebenso, dass im Bereich der Elle und Speiche eine fortgeschrittene 
Arthrose vorhanden sei (Suva-Dok 146). Im Sprechstundenbericht von Dr. F.____ vom 20. Au-
gust 2018 wird sodann über eine stark eingeschränkte aktive Beweglichkeit und eine sehr 
schmerzhafte passive Mobilisation berichtet. Auch dieser klinische Befund widerspricht den Er-
hebungen des Kreisarztes, der anlässlich seiner Abschlussuntersuchung am 29. Januar 2019 
von einer uneingeschränkten passiven Beweglichkeit berichtet hat. Mit Blick auf die Suva-Tabelle 
5.2 (Integritätsschaden bei Arthrosen), wonach eine schwere Handgelenk-Arthrose zu einem In-
tegritätsschaden von 10% bis 25% berechtigt, erweist sich die kreisärztliche Feststellung einer 
nur minimal objektivierbaren Funktionseinschränkung jedenfalls als widersprüchlich. Zudem ha-
ben sowohl Dr. F.____ als auch Dr. E.____ und bereits schon zuvor auch die Klinik G.____ eine 
mögliche operative Prothesenversorgung erwogen (Suva-Dok 153, 154, S. 2, 218 und IV-Dok 
107, S.3). Ein künftiger Gelenksersatz erscheint mit Blick auf die frustrane Gesamtsituation 
(Suva-Dok 170, S. 2) somit wahrscheinlich. Künftig zu erwartende Entwicklungen sind bei der 
Bemessung des Integritätsschadens jedoch mit zu berücksichtigen. Gemäss der zitierten Tabelle 

 
 
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5.2 beträgt der Integritätsschaden bei einer Endoprothese des Handgelenks alleine bei einem 
guten Resultat bereits 10%. Bei dieser Sachlage vermag die vorinstanzliche Bemessung auch 
des Integritätsschadens nicht zu überzeugen.  

 
7.1 Zusammenfassend bestehen Zweifel an der Vollständigkeit und der Schlüssigkeit der 
Ermittlung des relevanten medizinischen Sachverhalts. Die Beschwerdegegnerin hat es mit Blick 
auf die dargelegten Unzulänglichkeiten unterlassen, im Rahmen der ihr obliegenden Untersu-
chungspflicht ergänzende Abklärungen im Rahmen eines unabhängigen Gutachtens im Sinne 
von Art. 44 ATSG einzuholen. Dies wird nachzuholen und dabei sogleich auch zu klären sein, wie 
hoch der aus dem Unfall resultierende Integritätsschaden ausfällt. 
 
7.2 Der angefochtene Einspracheentscheid ist im Ergebnis demnach aufzuheben. Gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung können die Sozialversicherungsgerichte nicht mehr frei ent-
scheiden, ob sie eine Streitsache an die Verwaltung zurückweisen. Die Beschwerdeinstanz hat 
vielmehr im Regelfall selbst die nötigen Abklärungen vorzunehmen, wenn sie einen im Verwal-
tungsverfahren anderweitig erhobenen Sachverhalt überhaupt für gutachtlich abklärungsbedürf-
tig hält oder wenn eine Administrativexpertise in einem rechtserheblichen Punkt nicht beweiskräf-
tig ist (BGE 139 V 100 E. 1.1, BGE 137 V 263 E. 4.4.1 ff.). Da die Beschwerdegegnerin den 
massgebenden Sachverhalt nur unvollständig abgeklärt hat, und es nicht die Aufgabe des kan-
tonalen Gerichts ist, im Verwaltungsverfahren versäumte Abklärungen nachzuholen, steht einer 
Rückweisung an die Beschwerdegegnerin unter Berücksichtigung der zitierten Rechtsprechung 
des Bundesgerichts nichts entgegen. Demzufolge ist die Angelegenheit zur Einholung eines ver-
sicherungsexternen medizinischen Gutachtens nach Art. 44 ATSG und zur ergänzenden Abklä-
rung der dem Versicherten aus dem erlittenen Unfall vom 16. Mai 2017 resultierenden Restar-
beitsfähigkeit sowie des daraus resultierenden Integritätsschadens an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen. Gestützt auf die Ergebnisse ihrer Aktenergänzung wird sie in der Folge sowohl 
über die strittige Rentenzusprache als auch über die auszurichtende Integritätsentschädigung 
erneut zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
8.1 Art. 61 lit. a ATSG in der bis 31. Dezember 2020 gültigen, hier massgebenden Fassung 
hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein hat. 
Für das vorliegende Verfahren sind deshalb keine Kosten zu erheben. 
 

8.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz ihrer Parteikosten. Dem Verfahrensausgang entsprechend ist dem Beschwerdeführer 
demnach eine Entschädigung für seine Vertretungskosten zu Lasten der Beschwerdegegnerin 
zuzusprechen. Seine Rechtsvertreterin hat in ihrer Honorarnote vom 16. Juni 2020 für das vor-
liegende Verfahren einen Zeitaufwand von 14 Stunden und 20 Minuten geltend gemacht, was 
umfangmässig zwar als hoch, in Anbetracht der Komplexität der sich stellenden Sachverhalts- 
und Rechtsfragen letztlich aber angemessen und praxisgemäss mit einem zu entgeltenden Stun-
denansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen ist. Nicht zu beanstanden sind die in der Honorarnote 
ausgewiesenen Auslagen von insgesamt Fr. 183.30. Dem Beschwerdeführer ist deshalb insge-
samt eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 4'056.65 (inklusive Auslagen und 7,7% Mehr-
wertsteuer) zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 

 
 
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9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, 
wenn sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und 
damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren er-
sparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt 
es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und 
anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenent-
scheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückweisungsentscheid, mit 
dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiell-rechtlichen Anspruchsvorausset-
zungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene 
Einspracheentscheid der Suva vom 6. Dezember 2019 aufgehoben und 
die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen im Sinne der Erwägungen 
und zum Erlass einer neuen Verfügung an die Vorinstanz zurückgewie-
sen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 
 
Seite 14  http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteient-
schädigung in der Höhe von insgesamt Fr. 4'056.65 (inkl. Auslagen und 
7,7 % Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
 
Vermerk eines allfälligen Weiterzugs