# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2cf532a5-d80c-5590-8b5a-0695bcf5c13c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-09-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.09.2011 D-2710/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2710-2011_2011-09-05.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

Abteilung IV
D­2710/2011

U r t e i l   v om   5 .   S ep t embe r   2 0 1 1    

Besetzung Einzelrichter Daniele Cattaneo,
mit Zustimmung von Richter Bruno Huber;  
Gerichtsschreiber Alfred Weber.

Parteien A._______, geboren (…), dessen Ehefrau 
B._______, geboren (…), sowie deren Kinder
C._______, geboren (…),
D._______, geboren (…),
Serbien,  
(…),
Beschwerdeführende, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Vollzug der Wegweisung (Wiedererwägung); 
Verfügung des BFM vom 19. April 2011 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  10.  Juli  2009  die  Asylgesuche  der 
Beschwerdeführenden in Anwendung von Art. 3 und 7 des Asylgesetzes 
vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) ablehnte und die Wegweisung aus 
der Schweiz anordnete sowie den Vollzug verfügte,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Urteil  vom  9.  August  2010  die 
von den Beschwerdeführenden hinsichtlich des Vollzugs der Wegweisung 
erhobene Beschwerde abwies,

dass  das  Bundesamt  den  Beschwerdeführenden  eine  Frist  zum 
Verlassen der Schweiz bis zum 9. September 2010 einräumte,

dass das BFM mit Verfügung vom 19. April 2011 – eröffnet am 29. April 
2011  –  das  Wiedererwägungsgesuch  der  Beschwerdeführenden  vom 
6. September 2010 kostenpflichtig abwies und die Rechtskraft sowie die 
Vollstreckbarkeit  des  negativen  Asylentscheids  vom  10.  Juli  2009 
feststellte,

dass  es  weiter  festhielt,  einer  allfälligen  Beschwerde  komme  keine 
aufschiebende Wirkung zu,

dass  zur  Begründung  im  Wesentlichen  ausgeführt  wurde,  sowohl  das 
BFM  als  auch  das  Bundesverwaltungsgericht  seien  ausführlich  auf  die 
Frage der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs eingegangen,

dass  die  Einzelfallprüfung  zudem  ergeben  habe,  dass  für  die 
Beschwerdeführenden bei einer Rückkehr nach Kosovo die Aussicht auf 
eine existenzsichernde Lebensgrundlage bestehe,

dass  im  Wiedererwägungsgesuch  in  dieser  Hinsicht  keine  neuen 
erheblichen Tatsachen geltend gemacht würden,

dass aus dem eingereichten ärztlichen Zeugnis nicht zu entnehmen sei, 
die Beschwerdeführerin  (Ehefrau/Mutter)  benötige ärztliche Behandlung, 
die  in  Kosovo  nicht  gewährleistet  wäre,  oder  dass  ihre  gesundheitliche 
Situation  derart  wäre,  dass  von  der  Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs ausgegangen werden müsste,

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dass  eine  psychiatrische  Behandlung  der  Beschwerdeführerin – 
unabhängig von der Ursache – nach Bedarf in Kosovo fortgesetzt werden 
könne, 

dass  zum  schlechten  psychischen  Gesundheitszustand  der 
Beschwerdeführerin  ferner  festzuhalten  sei,  dass  dieses  Phänomen 
(depressive Entwicklung  bei  Asylsuchenden  nach Ablehnung  von  deren 
Asylgesuchen) einem Wegweisungsvollzug weder unter dem Aspekt von 
Art.  83  Abs.  4  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die 
Ausländerinnen und Ausländer  (AuG, SR 142.20) noch unter  jenem von 
Art.  3  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum  Schutze  der 
Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) entgegenstehe,

dass  es  umso  wichtiger  sei,  durch  eine  sorgfältige  Vorbereitung  der 
Ausreise  und  eine medizinische Begleitung  eine  innere Bereitschaft  zur 
Rückkehr  aufzubauen,  damit  sich  die  Symptome  nicht  verschärfen 
würden,

dass  sich  zur  Frage  der  Staatsangehörigkeit  das 
Bundesverwaltungsgericht ebenfalls ausführlich geäussert und in diesem 
Zusammenhang  festgestellt  habe,  dass  keine  praktischen 
Vollzugshindernisse bestünden,

dass  den  Vollzugsakten  darüber  hinaus  nicht  zu  entnehmen  sei,  die 
zuständigen  kosovarischen  Behörden  hätten  Einwände  gegen  die 
Rückkehr der Beschwerdeführenden,

dass  die  eingereichten  Unterlagen  zur  Integration  der 
Beschwerdeführenden  nicht  geeignet  seien,  zu  einem  anderen 
Verfahrensausgang  zu  führen,  zumal  bis  anhin  von  einer  relativ  kurzen 
Verfahrensdauer gesprochen werden könne,

dass  zum  Aspekt  des  Kindswohl  unter  anderem  festzuhalten  sei,  dass 
aufgrund  des  jungen  Alters  der  Kinder  (…)  die  Eltern  die  wichtigsten 
Bezugspersonen sein dürften, weshalb nicht von einer starken Integration 
in der Schweiz gesprochen werden könne, welche unter Umständen eine 
Entwurzelung im Heimatland zur Folge haben könnte,

dass die Beschwerdeführenden ferner den grössten Teil ihres bisherigen 
Lebens in ihrem angestammten Kulturkreis verbracht und folglich nicht in 
eine fremde Kultur und Umgebung zurückzukehren hätten,

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dass  es  den  Beschwerdeführenden  frei  stehe,  Rückkehrhilfe  gemäss 
Art. 93 AsylG zu beantragen, was in der Abgabe von Medikamenten, Hilfe 
bei der Organisation der Ausreise oder durch Unterstützung während und 
nach der Rückkehr gewährt werden könne,

dass  die  Beschwerdeführenden  durch  ihre  erstmandatierte 
Rechtsvertreterin  mit  Eingabe  vom  12.  Mai  2011  (Poststempel)  gegen 
diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erheben 
und  unter  Kosten­  und  Entschädigungsfolge  beantragen  liessen,  es  sei 
die Verfügung des BFM vom 10. Juli 2009 in Wiedererwägung zu ziehen, 
die  Unzulässigkeit  und  Unzumutbarkeit  des  Vollzugs  der  Wegweisung 
festzustellen  und  als  Folge  davon  die  vorläufige  Aufnahme  der 
Beschwerdeführenden anzuordnen,

dass in prozessualer Hinsicht beantragt wurde, es sei die aufschiebende 
Wirkung herzustellen und es seien umgehend vorsorgliche Massnahmen 
im Sinne von Art. 56 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über 
das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) anzuordnen,

dass die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren sei,

dass  mit  Zwischenverfügung  vom  1.  Juni  2011  der  Vollzug  der 
Wegweisung  nicht  ausgesetzt,  das  Gesuch  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art.  65  Abs.  1  VwVG 
abgewiesen und den Beschwerdeführenden Frist bis zum 16. Juni 2011 
zur  Bezahlung  eines  Kostenvorschusses  in  der  Höhe  von  Fr.  1200.­ 
angesetzt wurde,

dass  zur  Begründung  im  Wesentlichen  ausgeführt  wurde,  beim 
momentanem Stand der Akten dürfte keine gegenüber der Situation bei 
Eintritt  der Rechtskraft  der  ursprünglichen Verfügung  vom 10.  Juli  2009 
entscheidrelevant  veränderte  Sachlage  vorliegen,  zumal  die 
Beschwerdeführenden  lediglich  Sachumstände  vorbringen  würden,  die 
sie  bereits  im Rahmen  der  ordentlichen  Verfahren  vor  dem Bundesamt 
und vor dem Bundesverwaltungsgericht  in den Grundzügen eingebracht 
hätten respektive hätten einbringen können,

dass  die  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Vollzug  der 
Wegweisung der Beschwerdeführenden  im ordentlichen Verfahren einer 
einlässlichen Würdigung unterzogen worden sei,

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dass  insbesondere  unter  dem  Aspekt  der  Zumutbarkeit  die  geltend 
gemachten  psychischen  Probleme  der  Beschwerdeführerin 
(Ehefrau/Mutter)  in  Erwägung  4.3.3.  des  Urteils  des 
Bundesverwaltungsgerichts  vom  9.  August  2010  abgehandelt  worden 
seien,

dass eine Überprüfung der Erwägungen des BFM  in der angefochtenen 
Verfügung  durch  das  Bundesverwaltungsgericht  ergeben  würde,  dass 
diese nicht zu beanstanden sein dürften,

dass  das  Bundesamt  mit  Verweis  auf  besagtes  Urteil  des 
Bundesverwaltungsgericht (Anmerkung des Gerichts: E. 4.4. des Urteils) 
dargelegt  habe,  weshalb  die  Frage  der  Staatsangehörigkeit  keine 
praktischen Vollzugshindernisse darstellen würden, 

dass  es  die  Unterlagen  hinsichtlich  der  Integration  für  das  vorliegende 
Verfahren zutreffend als nicht von wesentlicher Bedeutung gehalten und 
überdies  im Einklang mit der Rechtsprechung (vgl. dazu BVGE 2009/28 
E.  9.3  S.  367  ff.)  den  Aspekt  des  Kindswohl  zu  Recht  verneint  haben 
dürfte,

dass die Vorbringen in der Beschwerde nicht geeignet sein dürften, eine 
Änderung der angefochtenen Verfügung zu bewirken,  zumal der bereits 
im ordentlichen Verfahren  festgestellte Sachverhalt nochmals wiederholt 
werde,

dass die Beschwerdeführenden im Grunde genommen bloss eine andere 
– zu ihren Gunsten ausfallende – Beurteilung des geltend gemachten und 
bereits  gewürdigten  Sachverhaltes  anstreben  würden,  eine 
entscheidende  und  massgebende  Auseinandersetzung  mit  den 
Ausführungen  in  der  angefochtenen  Verfügung  indessen  grundsätzlich 
unterbleibe,

dass  eine  Wiedererwägung  aber  nicht  in  Betracht  falle,  wenn  lediglich 
eine  neue  Würdigung  der  beim  früheren  Entscheid  bereits  bekannten 
Tatsachen herbeigeführt werden soll oder Gründe angeführt würden, die 
bereits  in  einem  ordentlichen  Beschwerdeverfahren  gegen  die  frühere 
Verfügung hätten geltend gemacht werden können (vgl. Entscheidungen 
und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission  [EMARK] 
2003 Nr. 17 E. 2b S. 104),

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dass  dem  Vollzug  der Wegweisung  der  Beschwerdeführenden  in  ihren 
Heimatstaat  aufgrund  der  gegenwärtigen  Aktenlage  auch  sonst  keine 
Wegweisungshindernisse entgegen stehen dürften,

dass dementsprechend die in der Beschwerde formulierten Begehren von 
vornherein aussichtslos sein dürften,

dass der Kostenvorschuss fristgerecht bezahlt wurde,

dass  mit  Eingabe  vom  27.  Juni  2011  die  Mandatsanzeige  durch  die 
zweitmandatierte Rechtsvertreterin erfolgte,

dass die erstmandatierte Rechtsvertreterin mit Eingabe vom 13. Juli 2011 
die Mandatsniederlegung mitteilte,

dass  die  zweitmandatierte  Rechtsvertreterin  mit  Eingabe  vom  30.  Juli 
2011 die Mandatsniederlegung mitteilte,

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht,  über  Beschwerden  gegen 
Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des 
Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 
105  Abs.  1  AsylG  i.V.m.  Art.  31  ­  33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom  17.  Juni  2005  [VGG,  SR  173.32];  Art.  83  Bst. d  Ziff.  1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass vorliegend der Entscheid vom 19. April 2011, mit welchem das von 
den Beschwerdeführenden gestellte Gesuch vom 6. September 2009 um 
Wiedererwägung  der  ursprünglichen  Verfügung  des  BFM  vom  10.  Juli 
2009 abgewiesen wurde, eine Verfügung des BFM im Bereich des Asyls 
darstellt,  die  mit  Beschwerde  an  das  letztinstanzlich  zuständige 
Bundesverwaltungsgericht weitergezogen werden kann,

dass  die  Beschwerdeführenden  am  Verfahren  vor  dem  BFM 
teilgenommen  haben,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders 
berührt  sind,  und  daher  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren 
Aufhebung beziehungsweise Änderung haben (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 
37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

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dass sie daher  zur Einreichung einer Beschwerde gegen die Verfügung 
des BFM vom 19. April 2011 legitimiert sind,

dass  somit  auf  die  frist­  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde  
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird 
(Art. 111  Bst. e  AsylG),  und  es  sich,  wie  nachstehend  aufgezeigt, 
vorliegend  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid 
nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass vorliegend gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf die Durchführung 
des Schriftenwechsels verzichtet wurde,

dass  nach  Art.  29  Abs.  1  und  2  der  Bundesverfassung  der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101; zu 
der  unter  Art.  4  aBV  entwickelten  Rechtsprechung  des  Bundesgerichts 
vgl. BGE 127  I 133 E. 6 S. 137) ein verfassungsmässiger Anspruch auf 
Wiedererwägung besteht, wenn erhebliche Tatsachen oder Beweismittel 
geltend gemacht werden, die im früheren Verfahren nicht bekannt waren 
oder damals noch nicht eingebracht werden konnten, oder wenn sich die 
Umstände  seit  der  letzten  Beurteilung  wesentlich  geändert  haben  und 
mithin  der  ursprüngliche  (fehlerfreie)  Entscheid  an  nachträglich 
eingetretene Veränderungen der Sach­ oder Rechtslage anzupassen  ist 
(vgl. EMARK 2003 Nr. 7 E. 1 S. 42 f.; BGE 124 II 1 E. 3a S. 6; 120 Ib 42 
E. 2b S. 46; 113 Ia 146 E. 3a S. 150 ff.),

dass  ungeachtet  dieses  verfassungsmässigen  Anspruchs  ein 
Wiedererwägungsgesuch  nicht  dazu  dienen  darf,  die  Verbindlichkeit 
eines  Verwaltungsentscheides  fortlaufend  in  Frage  zu  stellen  (vgl. 
EMARK 2003 Nr. 17 E. 2b S. 104),

dass das BFM in der angefochtene Verfügung dargelegt hat, weshalb die 
Vorbringen  im  Wiedererwägungsgesuch  nicht  geeignet  sind,  an  der 
ursprünglichen Verfügung etwas zu ändern,

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dass  sich  aufgrund  der  Akten  die  Ausführungen  in  der  angefochtenen 
Verfügung als in jedes Hinsicht zutreffend erweisen,

dass  daher  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen  auf  die  nicht  zu 
beanstandenden  Ausführungen  des  BFM  in  der  angefochtenen 
Verfügung verwiesen werden kann,

dass die Vorbringen in der Rechtsmitteleingabe nicht geeignet sind, eine 
Änderung der angefochtenen Verfügung herbeizuführen,

dass  den  Beschwerdeführenden  mit  Zwischenverfügung  vom  1.  Juni 
2011  ausführlich  und  teils  unter Angabe  der  jeweiligen Fundstellen  und 
der  Rechtsprechung  dargelegt  wurde,  weshalb  ihre  Vorbringen  in  der 
Beschwerde  ­  da  aussichtslos  ­  keine  Hindernisgründe  im 
Zusammenhang mit der Frage eines allfälligen Vollzugs der Wegweisung 
darzustellen vermöchten, 

dass eine Änderung der Sachlage hinsichtlich der Begehren von damals 
zwischenzeitlich nicht eingetreten ist,

dass, um Wiederholungen zu vermeiden, daher ebenfalls vollumfänglich 
auf  die  Ausführungen  in  der  erwähnten  Zwischenverfügung  verwiesen 
werden kann,

dass sich bei dieser Sachlage weitere Erörterungen erübrigen,

dass  es  den  Beschwerdeführenden  somit  nicht  gelingt,  erhebliche 
Tatsachen  oder  Beweismittel  oder  eine  wesentliche  Änderung  der 
Umstände  im  Sinne  der  wiedererwägungsrechtlichen  Bestimmungen 
darzulegen,

dass  das  BFM  nach  dem Gesagten  das Wiedererwägungsgesuch  vom 
6. September  2010  zu  Recht  abgewiesen  hat  und  die  Beschwerde 
demnach abzuweisen ist,

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  1200.– 
(Art. 1­3  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  den Beschwerdeführenden  aufzuerlegen  (Art.  63 Abs.  1 
VwVG) und mit dem am 16. Juni 2011  in der gleichen Höhe geleisteten 
Kostenvorschuss zu verrechnen sind.

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Seite 9

(Dispositiv nächste Seite)

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Seite 10

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Die Verfahrenskosten von Fr. 1200.– werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt und  mit dem am 16. Juni 2011 in der gleichen Höhe geleisteten 
Kostenvorschuss verrechnet.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  die  Beschwerdeführenden,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Daniele Cattaneo Alfred Weber

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