# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2e0d4a3f-58bc-5bce-8f3e-234514d641d8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.02.2025 D-1147/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1147-2025_2025-02-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-1147/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Lukas Müller, 

mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;   

Gerichtsschreiber Michal Koebel. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Syrien,  

c/o (…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(sicherer Drittstaat);  

Verfügung des SEM vom 13. Februar 2025 / N (…). 

 

 

 

D-1147/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 24. Juni 2024 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass eine Abfrage der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (EURO-

DAC) ergab, dass er bereits am 11. April 2024 in Griechenland ein Asylge-

such eingereicht hatte, 

dass das SEM am 27. Juni 2024 mit einem Informationsersuchen an die 

griechischen Behörden gelangte und Letztere dem SEM am 4. Juli 2024 

mitteilten, der Beschwerdeführer sei in Griechenland mit den Personalien 

B._______, geboren am (…), Nationalität Syrien, registriert worden und 

habe am 19. April 2024 den Flüchtlingsstatus erhalten, 

dass dem Beschwerdeführer am 12. Juli 2024 anlässlich der Erstbefra-

gung UMA (unbegleitete minderjährige Asylsuchende) unter anderem das 

rechtliche Gehör zur beabsichtigten Wegweisung nach Griechenland so-

wie zum Gesundheitszustand gewährt wurde,  

dass das SEM eine forensische Altersdiagnostik am Institut für Rechtsme-

dizin des (…) in Auftrag gab und im Gutachten der Schluss gezogen wurde, 

das im Auftrag angegebene Geburtsdatum (chronologisches Lebensalter 

17 Jahre und 6 Monate) könne zutreffen, 

dass das SEM am 7. Oktober 2024 die griechischen Behörden um Rück-

übernahme des Beschwerdeführers ersuchte, die das Ersuchen am 

12. Oktober 2024 guthiessen und (nochmals) bestätigten, dass der Be-

schwerdeführer am 19. April 2024 in Griechenland als Flüchtling anerkannt 

worden sei und über einen bis 18. April 2027 gültigen griechischen Aufent-

haltstitel verfüge,  

dass das SEM am 28. Oktober 2024 dem Beschwerdeführer schriftlich das 

rechtliche Gehör zum Nichteintretensentscheid, zur beabsichtigten Weg-

weisung nach Griechenland sowie zu dessen Gesundheitszustand ge-

währte und die Stellungnahme mit Eingabe vom 26. November 2024 er-

folgte, 

dass das SEM mit Verfügung vom 13. Februar 2025 auf das Asylgesuch 

des Beschwerdeführers nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz 

sowie deren Vollzug nach Griechenland anordnete, 

D-1147/2025 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 20. Februar 2025 beim Bun-

desverwaltungsgericht Beschwerde einreichte und beantragte, es sei die 

Verfügung vom 13. Februar 2025 aufzuheben, das SEM anzuweisen, auf 

sein Asylgesuch einzutreten, eventualiter die vorläufige Aufnahme zu ge-

währen, subeventualiter die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen und sub-subeventualiter seien spezifische Garantien von 

den griechischen Behörden einzuholen, um eine angebrachte Unterbrin-

gung sowie medizinische Versorgung sicherzustellen, 

dass er in prozessualer Hinsicht beantragte, es sei der Beschwerde die 

aufschiebende Wirkung zu gewähren, die Aussetzung des Wegweisungs-

vollzuges superprovisorisch zu erlassen und der zuständige Kanton über 

die Aussetzung der Wegweisung bis zum Entscheid über die vorliegende 

Beschwerde in Kenntnis zu setzen,  

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht weiter beantragte, es sei ihm zu-

folge Mittellosigkeit die Kostenbefreiung zu gewähren und auf einen Kos-

tenvorschuss zu verzichten, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 21. Februar 2025 

den Eingang der Beschwerde bestätigte,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig ist und 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – endgültig 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG), 

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Beschwerdefüh-

rung legitimiert (Art. 48 Abs. 1 VwVG) und auf die frist- und formgerecht 

eingereichte Beschwerde in der Hauptsache damit einzutreten ist (Art. 108 

Abs. 3 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass gemäss Art. 55 Abs. 1 VwVG die Beschwerde in Verwaltungssachen 

aufschiebende Wirkung hat und die Vorinstanz der Beschwerde diese nicht 

entzogen hat (vgl. Art. 55 Abs. 2 VwVG), weshalb auf die prozessualen An-

träge, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu gewähren, die 

Aussetzung des Wegweisungsvollzugs superprovisorisch zu erlassen und 

der zuständige Kanton über die Aussetzung der Wegweisung bis zum 

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Seite 4 

Entscheid über die vorliegende Beschwerde in Kenntnis zu setzen, man-

gels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten ist, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG und im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG richten (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin oder eines zweiten 

Richters entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich – wie nach-

folgend aufgezeigt wird – um ein solches Rechtsmittel handelt, weshalb 

das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf die Durchführung 

eines Schriftenwechsels verzichtet wurde, 

dass vorab festzustellen ist, dass die formellen Rügen (Verletzung von Treu 

und Glauben, unvollständige Sachverhaltsabklärung und lange Verfah-

rensdauer) unbegründet sind,  

dass das gerügte Verhalten der Vorinstanz offensichtlich nicht in den An-

wendungsbereich des Grundsatzes von Treu und Glauben fällt, geht es 

hierbei doch einerseits um die Frage, wie weit sich Privatpersonen auf eine 

im Widerspruch zum geltenden Recht stehende behördliche Auskunft ver-

lassen können, und andererseits darum, dass die Behörden nicht ohne 

sachlichen Grund einen einmal in einer Sache eingenommenen Stand-

punkt wechseln sollten (vgl. BGE 138 I 49 E. 8.3.1), 

dass auch keine andere Form treuwidrigen Handelns ersichtlich ist und na-

mentlich Willkür nicht schon dann vorliegt, wenn eine andere Lösung in 

Betracht zu ziehen oder sogar vorzuziehen wäre, sondern nur, wenn ein 

Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in kla-

rem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechts-

grundsatz klar verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsge-

danken zuwiderläuft (vgl. BGE 133 I 149 E. 3.1), 

dass in casu weder näher ausgeführt noch – im Sinne einer Prüfung von 

Amtes wegen – ersichtlich ist, dass und inwiefern die Erwägungen der  

Vorinstanz darunter zu subsumieren wären, 

dass der Beschwerdeführer sodann unter dem Titel der unvollständigen 

Sachverhaltsabklärung eine solche nicht begründet, sondern vielmehr 

oberflächliche Ausführungen zur Begründungspflicht macht,  

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Seite 5 

dass der Sachverhalt weder unvollständig noch fehlerhaft festgestellt 

wurde und die angefochtene Verfügung ausreichend begründet ist, zumal 

sich die Vorinstanz nicht mit jedem einzelnen Vorbringen auseinanderset-

zen muss (vgl. BGE 136 I 184 E. 2.2.1) und eine sachgerechte Anfechtung 

möglich war, was die Beschwerde selbst zeigt,  

dass der Beschwerdeführer schliesslich aus der Verfahrensdauer nichts zu 

seinen Gunsten abzuleiten vermag, waren doch alle Verfahrensschritte der 

Vorinstanz notwendig und ist diese nicht über einen bedeutenden Zeitraum 

untätig geblieben, 

dass die Tatsache, dass der Beschwerdeführer inzwischen älter bezie-

hungsweise volljährig geworden ist, in der Natur der Sache liegt und hieran 

nichts zu ändern vermag, 

dass somit kein Grund zur Rückweisung der Sache an die Vorinstanz be-

steht und das entsprechende Beschwerdebegehren abzuweisen ist,  

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.), 

dass bezüglich der Frage der Wegweisung und des Vollzugs das SEM eine 

materielle Prüfung vorgenommen hat, weshalb dem Gericht diesbezüglich 

volle Kognition zukommt, dass gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf ein 

Asylgesuch in der Regel nicht eingetreten wird, wenn die asylsuchende 

Person in einen nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG als sicher bezeichneten 

Drittstaat zurückkehren kann, in welchem sie sich vorher aufgehalten hat, 

dass der Bundesrat Staaten, in denen nach seinen Feststellungen effekti-

ver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht, 

als sichere Drittstaaten bezeichnet (Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG) und er 

durch Beschluss vom 14. Dezember 2007 sämtliche Länder der Europäi-

schen Union (EU) und der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA), 

somit auch Griechenland, als sichere Drittstaaten bezeichnet hat, 

dass die Vorinstanz somit zu Recht gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. a 

AsylG auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass sich auch aus der Beschwerdeeingabe nichts anderes ergibt, 

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Seite 6 

dass das SEM, wenn es auf ein Asylgesuch nicht eintritt, in der Regel die 

Wegweisung aus der Schweiz verfügt und den Vollzug anordnet (Art. 44 

AsylG), 

dass der Beschwerdeführer insbesondere weder über eine ausländerrecht-

liche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf einer solchen 

verfügt und die Vorinstanz die Wegweisung demnach zu Recht angeordnet 

hat (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführt, der Be-

schwerdeführer sei in Griechenland als Flüchtling anerkannt und Griechen-

land habe sich am 12. Oktober 2024 zur Rückübernahme bereit erklärt, 

dass der Beschwerdeführer in Griechenland Anspruch auf Sozialleistungen 

und Wohnraum habe, sich jedoch um diesen Zugang gemäss eigenen An-

gaben gar nie bemüht habe, sondern umgehend nach dem positiven Asyl-

entscheid und dem Ende des Aufenthalts im Camp für Asylsuchende in 

Griechenland in Richtung Schweiz weitergereist sei, 

dass er als anerkannter Flüchtling in Griechenland dort vollen Zugang zum 

Arbeitsmarkt habe, über Bildung verfüge und für den Zeitraum einer allen-

falls fortdauernden Arbeitsunfähigkeit Anspruch auf Sozialleistungen und 

weitere Unterstützung durch den griechischen Staat habe, 

dass keine Hinweise vorlägen, wonach der Beschwerdeführer in Griechen-

land notwendige medizinische Behandlung verweigert worden sei oder in 

Zukunft verweigert würde und die erforderliche Hilfe nötigenfalls auf dem 

Rechtsweg einzufordern wäre, 

dass auf die zutreffende Begründung der Vorinstanz verwiesen werden 

kann und es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, dieser etwas Stichhalti-

ges entgegenzuhalten, 

dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren – abgesehen 

von Hautausschlägen (Akne) und einem entzündeten Augenlid – keinerlei 

gesundheitliche Beschwerden geltend machte und ausserdem bestätigte, 

es gehe ihm gesundheitlich gut, 

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Seite 7 

dass er – ohne Details anzugeben – ausführte, in der Schweiz würden ein 

Onkel mütterlicherseits, ein Onkel väterlicherseits sowie ein (verwandt-

schaftlich) weit entfernten Cousin lebenden; diese Verwandten hätten ihn 

in Griechenland bereits unterstützt, 

dass die Vorinstanz zutreffend auf die geltende Rechtspraxis – insbeson-

dere das Referenzurteil des Bundesverwaltungsgerichts E-3427/2021,  

E-3431/2021 vom 28. März 2022 – hingewiesen hat,  

dass gemäss dieser Rechtsprechung der Wegweisungsvollzug nach Grie-

chenland für Personen, welche dort Schutzstatus erhalten haben, grund-

sätzlich zulässig und zumutbar ist (Regelvermutung gemäss Art. 83 Abs. 5 

AIG), mit Ausnahme von äusserst vulnerablen Personen (vgl. a.a.O. E. 11), 

dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren seine syrische 

Identitätskarte im Original ins Recht legte und diese den (…) als Geburts-

datum aufführt, 

dass die Vorinstanz aufgrund der widersprüchlichen Angaben des Be-

schwerdeführers dessen Alter von Amtes wegen abgeklärt hat und gemäss 

dem Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin des (…) damals ein Alter 

von (…) als zutreffend erachtet worden ist,  

dass der Beschwerdeführer inzwischen volljährig geworden ist, was auf 

Beschwerdeebene unbestritten bleibt, 

dass der Beschwerdeführer insgesamt nicht als besonders vulnerable Per-

son zu qualifizieren ist und somit keine Umstände zu erkennen sind, wel-

che der Zulässigkeit oder Zumutbarkeit einer Überstellung nach Griechen-

land entgegenstehen könnten (vgl. a.a.O. E. 11.5.3), 

dass sich sodann entgegen den unsubstantiierten Vorbringen in der Be-

schwerde weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers noch aus den 

Akten Anhaltspunkte dafür ergeben, dass er für den Fall einer Rückkehr 

nach Griechenland dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach 

Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausge-

setzt wäre,  

dass es ihm – ungeachtet der diesbezüglichen Beschwerdeausführungen 

inklusive Verweise auf die nationale und europäische Rechtsprechung – 

nicht gelingt, die oben dargelegte Regelvermutung gemäss Art. 83 Abs. 5 

AIG umzustossen, womit auch das entsprechende Beschwerdebegehren, 

es seien individuelle Garantien einzuholen, abzuweisen ist,  

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Seite 8 

dass der Beschwerdeführer in Griechenland einen Schutzstatus erhalten 

hat, weshalb er sich auf die Garantien der Qualifikationsrichtlinie 

(2011/95/EU) berufen kann (insbesondere die Regeln betreffend den Zu-

gang zu Beschäftigung [Art. 26], zu Bildung [Art. 27], zu Sozialhilfeleistun-

gen [Art. 29], zu Wohnraum [Art. 32] und zu medizinischer Versorgung 

[Art. 30]), auf die sich Griechenland als EU-Mitgliedstaat behaften lassen 

muss, 

dass schliesslich der Aufenthalt seiner Familienangehörigen (Onkel, 

Cousin) in der Schweiz an der Zulässigkeit des Wegweisungsvollzugs 

nichts zu ändern vermag, lässt sich aus Art. 8 EMRK doch kein Aufenthalts-

recht in der Schweiz ableiten, da diese nicht in die Kernfamilie fallen und 

auch kein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zwischen ihnen und dem 

Beschwerdeführer glaubhaft dargelegt wurde, 

dass vielmehr davon auszugehen ist, dass die in der Schweiz aufenthalts-

berechtigten Familienmitglieder den Beschwerdeführer bei Bedarf bei der 

wirtschaftlichen Integration in Griechenland erneut unterstützen können, 

dass nach dem Gesagten nicht davon auszugehen ist, der Beschwerde-

führer gerate bei einer Rückkehr nach Griechenland zwangsläufig in eine 

existenzbedrohende Situation oder eine medizinische Notlage, 

dass die Vorinstanz den Vollzug nach Griechenland demnach zu Recht als 

zulässig, zumutbar und möglich erachtet hat, womit die Anordnung einer 

vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG) und folg-

lich das entsprechende Eventualbegehren abzuweisen ist,  

dass demzufolge die angefochtene Verfügung zu bestätigen und die Be-

schwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen ist,  

dass mit dem vorliegenden Direktentscheid in der Sache das Gesuch des 

Beschwerdeführers betreffend Verzicht auf Erhebung eines Kostenvor-

schusses gegenstandslos geworden ist,  

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ab-

zuweisen ist, da sich die Beschwerdebegehren entsprechend den vorste-

henden Erwägungen als aussichtslos erwiesen haben (Art. 65 Abs. 1 

VwVG),  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem Beschwerdefüh-

rer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.‒ fest-

zusetzen sind (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

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Seite 9 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]).  

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 10 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen.  

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils 

zugunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Lukas Müller Michal Koebel 

 

 

Versand: