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**Case Identifier:** ffe552d2-7b7e-57a9-96f7-5f752b885815
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2007-01-19
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 19.01.2007 IV 2006/62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2006-62_2007-01-19.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2006/62

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 12.05.2020

Entscheiddatum: 19.01.2007

Entscheid Versicherungsgericht, 19.01.2007
Art. 4 Abs. 2 IVG, Art. 8 Abs. 1 ATSG. Der Leistungskatalog der 
Invalidenversicherung beruht auf dem Konzept des leistungsspezifischen 
Invaliditätsbegriffs. Die in Art. 8 Abs. 1 ATSG enthaltene Definition kann 
deshalb nicht für alle Leistungsarten massgebend sein. Art. 8 Abs. 1 IVG. 
Definition der für die Eingliederungsmassnahmen spezifischen Invalidität: Es 
muss eine rentenspezifische Invalidität drohen und die Eingliederung muss 
geeignet sein, den Eintritt der drohenden rentenspezifischen Invalidität zu 
verhindern (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 19. Januar 2007, IV 2006/62).

Präsident Franz Schlauri, Versicherungsrichterin Monika Gehrer-Hug, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Ralph Jöhl

Entscheid vom 19. Januar 2007

In Sachen

P.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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IV-Leistungen

hat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:

I.

A.- P.___ füllte am 17. September 2004 die Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen 

aus. Sie beantragte sinngemäss die Gewährung beruflicher 

Eingliederungsmassnahmen bzw. die Ausrichtung einer Invalidenrente. Gemäss ihrem 

Lebenslauf hatte die Versicherte eine Lehre als Textilverkäuferin absolviert. Zuletzt war 

sie von 2000 bis 2003 bei der A.___ AG als Vorarbeiterin in der Etikettenabteilung tätig 

gewesen. Sie hatte Bestellungen bearbeitet und Lagerarbeiten ausgeführt. Dr. med. 

X.___ berichtete der IV-Stelle am 21. Oktober 2004, die Versicherte sei in ihrer zuletzt 

ausgeübten Erwerbstätigkeit in der Fabrikation seit dem 17. September 2004 bis auf 

weiteres vollständig arbeitsunfähig. Zurückzuführen sei dies auf eine Adipositas 

permagna und auf eine schmerzhafte Exostose im Bereich des rechten Mittelfusses. 

Die Versicherte leide ausserdem an folgenden Krankheiten ohne Einfluss auf die 

Arbeitsfähigkeit: Diabetes mellitus Typ II, arterielle Hypertonie, St. n. 

Immunthyreopathie 09/01 und Colitis im Bereich des distalen Rektums. Dr. X.___ 

betrachtete eine ergänzende medizinische Abklärung als angezeigt, insbesondere weil 

die Versicherte noch nie hospitalisiert gewesen sei. Die Blutdruckeinstellung und die 

Einstellung des Diabetes mellitus sollten unter stationären Bedingungen erfolgen. Eine 

vorgesehene Operation des grossen Fersensporns rechts sei wegen der schlechten 

Blutdruck- und Blutzuckereinstellung unterblieben. Wegen des Fersensporns sei 

längeres Stehen nicht möglich. Auch die Adipositas vermindere die Leistungsfähigkeit 

der Versicherten. Dr. X.___ legte seinem Bericht an die IV-Stelle u.a. ein Schreiben der 

Rheumatologin Dr. Y.___ vom 1. Mai 2001 bei. Darin waren nur eine Adipositas und 

eine planetare Fascitis links angegeben worden. Die Hüft-, Knie- und Sprunggelenke 

der Versicherten waren bei der Untersuchung normal beweglich gewesen.

B.- a) Der RAD B.___ empfahl aufgrund der komplexen orthopädisch-internistischen 

Problematik eine polydisziplinäre Abklärung. Das MEDAS-Stelle führte in ihrem 

Gutachten vom 16. August 2005 aus, anlässlich der allgemeinmedizinischen Abklärung 

habe die Versicherte angegeben, als Beschwerden stünden eine verstärkte Müdigkeit 

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und eine gelegentliche Atemnot im Vordergrund. Diese Problematik bestehe seit 

Jahren, sie habe sich aufgrund der kontinuierlichen Gewichtszunahme laufend 

verschlimmert. Verschiedene Versuche zur Gewichtsabnahme seien gescheitert. Seit 

der Verwendung eines BiPAP-Gerätes wegen einer nächtlichen Atmungsproblematik 

könne sie nachts wieder sechs Stunden durchschlafen. Im Bereich des 

Bewegungsapparates bestünden beidseitige Fersenschmerzen. Sie hoffe, dass sich ihr 

Allgemeinzustand bessere, damit sie wieder arbeiten könne. Damit meine sie vor allem 

eine Reduktion des Körpergewichts und eine verbesserte Einstellung von Blutdruck 

und Blutzucker, damit auch die Problematik an den Füssen operativ behoben werden 

könne. Im Gutachten der MEDAS wurde weiter ausgeführt, bei der orthopädischen 

Untersuchung sei ein unauffälliges Gangbild auf der Treppe und auf ebenem Terrain 

mitsamt den geprüften Gangvarianten festgestellt worden. Lediglich der Kauergang sei 

nach einem problemlosen Einnehmen der Hocke nicht möglich gewesen. Die 

Untersuchung der Wirbelsäule habe eine freie und schmerzlose Beweglichkeit in 

sämtlichen Abschnitten gezeigt. Im Bereich der unteren Extremitäten habe sich die 

Problematik auf die beiden Füsse konzentriert. Die Valgusfehlstellung der Grosszehen 

habe zu einer mittelgradigen Pseudoexostenosebildung geführt. Hauptsächlich 

schmerzhaft seien jedoch die Exostosen dorsal des Talonavikulargelenks beidseits 

links mehr als rechts, die eine Reduktion der Gehstrecke zur Folge hätten. Die 

plantaren Fersenschmerzen hätten sich auch bei starkem Druck auf die Fersen kaum 

mehr provozieren lassen. Der Fersengang sei möglich. An den oberen Extremitäten 

bestehe eine freie und schmerzlose Beweglichkeit sämtlicher Gelenke bei sehr guter 

Kraftentfaltung. Die Versicherte habe hier anamnestisch nie Schmerzen verspürt. Auf 

neurologischer Ebene bestünden keine Hinweise auf eine Pathologie des peripheren 

Nervensystems. Die angegebenen Schmerzen liessen sich durch objektivierbare 

Befunde erklären. Die Schmerzen würden sich bei normalem Körpergewicht stark 

reduzieren. Zum Ergebnis der psychiatrischen Abklärung wurde im Gutachten 

ausgeführt, es hätten sich keine psychopathologischen Symptome gezeigt, so dass 

keine psychiatrische Diagnose gestellt werden könne. Aus psychiatrischer Sicht seien 

Diäten ohne jede Einschränkung zumutbar, es bestehe keine Kontraindikation gegen 

eine Gewichtsreduktion. Schliesslich wurde im Gutachten ausgeführt, dass auf eine 

spezialärztliche internistische Untersuchung verzichtet worden sei, weil in jüngster Zeit 

multiple Abklärungen in verschiedenen internistischen Fachdisziplinen durchgeführt 

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worden seien und da es aus dieser Sicht keine Hinweise auf eine Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit gebe.

b) Die Gesamtdiagnose lautete: metabolisches Syndrom (Adipositas, Diabetes mellitus 

schlecht eingestellt, arterielle Hypertonie medikamentös gut eingestellt, Dyslipidämie), 

chronische obstruktive Pneumopathie (persistierender Nikotinkonsum), obstruktives 

Schlafapnoesyndrom (erfolgreich mit BiPAP behandelt), dorsale Exostosen am 

Talonavikulargelenk beidseits links mehr als rechts, St. n. Fascitis plantaris beidseits 

mit radiologisch mässiggradigem knöchernem Fersensporn. Aufgrund des 

multidisziplinären Konsensus wurde festgehalten, die Versicherte fühle sich nicht in der 

Lage, einer Arbeitstätigkeit nachzugehen, ohne aber die Gründe dafür näher erläutern 

zu können. Die Tätigkeit als Verkäuferin sei zwar körperlich leicht bis mittelschwer, aber 

sie müsse im Stehen ausgeführt werden. Aus orthopädischer Sicht bestehe eine 

uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit in diesem Beruf, wenn die Versicherte stündlich 

mindestens zehn Minuten sitzend arbeiten könne. Eine ganztägig sitzende Tätigkeit sei 

der Versicherten uneingeschränkt zumutbar. Aus internistischer Sicht bestehe trotz der 

ausgeprägten Adipositas keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer körperlich 

leichten bis mittelschweren Tätigkeit. Nur für eine körperlich schwere Tätigkeit bestehe 

eine Einschränkung. Unter diesen Umständen sei die Selbsteinschätzung der 

Versicherten nicht klar nachvollziehbar. Eine Einschränkung im Beruf als Verkäuferin 

wäre nur dann anzunehmen, wenn die Versicherte effektiv den ganzen Tag stehen 

müsste. Eine massive Gewichtsreduktion würde eine deutlich bessere Einstellung des 

Diabetes mellitus erlauben, die Leberwerte normalisieren und die Einstellung der 

arteriellen Hypertonie erleichtern. Zudem würde sich das Schlafapnoesyndrom 

erheblich bessern, eventuell würde es sogar ganz verschwinden. Anzustreben sei auch 

ein radikaler Nikotinentzug. Zu diskutieren wäre das Anlegen eines Magenbandes. Aus 

orthopädischer Sicht wäre von einer Gewichtsabnahme eine Reduktion der 

Fussschmerzen zu erwarten. Die Adipositas habe aber keinen wesentlichen Einfluss auf 

die Arbeitsfähigkeit, da letztere für die in Frage kommenden Erwerbstätigkeiten keine 

limitierende Rolle spiele.

C.- Gestützt auf die Arbeitsfähigkeitsschätzung der Gutachter der MEDAS wies die IV-

Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten (berufliche Eingliederungsmassnahmen 

und Rente) mit einer Verfügung vom 13. September 2005 ab. Die Versicherte erhob am 

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11. Oktober 2005 Einsprache gegen diese Verfügung. Sie machte geltend, es sei ihr 

aufgrund ihrer Beschwerden unmöglich, eine leichte Tätigkeit zu 100% auszuführen. 

Sie strebe ein zweites Gutachten an. Am 13. Dezember 2005 ging bei der IV-Stelle ein 

Bericht des Rheumatologen Dr. med. U.___ an Dr. X.___ vom 1. Dezember 2005 ein. 

Laut diesem Bericht litt die Versicherte an folgenden muskuloskelettalen Problemen: 

Gonarthrose beidseits vor allem patellofemoral (Periarthropathia genus medial 

beidseits), Senk-/Spreizfüsse mit degenerativen Veränderungen talonavikular und 

tarsometatarsal, Fersensporn beidseits, Periarthropathie Ellbogen beidseits, 

chronisches Thorakokostosternalsyndrom und anamnestisch mögliches 

Karpaltunnelsyndrom beidseits. Dr. U.___ hatte dazu ausgeführt, die Versicherte habe 

seit zwei bis drei Jahren vor allem beim Treppensteigen und in der kalten Jahreszeit 

Knieschmerzen links mehr als rechts, seit ein bis zwei Jahren Schmerzen im Bereich 

der Hände palmar und der Ellbogen beidseits belastungabhängig, verstärkt beim 

Heben von schon leichten Gewichten, seit Jahren thorakale Rückenschmerzen und 

anteriore Thoraxschmerzen nicht nur bei Belastung. Thorakal sei die Rotation nach 

links schmerzhaft, im Bereich der sternokostalen Übergänge beidseits bestehe eine 

Druckschmerzhaftigkeit, dasselbe im Ellbogen periartikulär im Bereich von Epicondylus 

humeri ulnaris und radialis. Die Knie zeigten ebenfalls eine Druckschmerzhaftigkeit. 

Insgesamt bestehe eine chronische und komplexe muskuloskelettale Problematik, die 

durch die Adipositas ungünstig beeinflusst werde. Auch für eine leichte körperliche 

Arbeit lasse sich kaum eine Arbeitsfähigkeit realisieren. Der RAD A.___ hielt dazu am 3. 

Februar 2006 fest, Dr. U.___ liefere keine neuen medizinischen Fakten. Zudem fehle 

eine Begründung für die Arbeitsunfähigkeit. Es sei eine rein rheumatologische 

Stellungnahme. Die MEDAS-Begutachtung sei umfassender gewesen und habe sich 

auch mit der psychischen Seite der Beschwerden auseinandergesetzt. Es seien 

deshalb keine zusätzlichen medizinischen Abklärungen notwendig. Die IV-Stelle wies 

die Einsprache am 2. März 2006 mit der Begründung ab, dem Gutachten der MEDAS 

sei ein grösserer Stellenwert beizumessen als den Berichten der erfahrungsgemäss 

nicht ganz unbefangenen behandelnden Ärzte Dr. U.___ behandle nämlich seit 

mehreren Jahren die Tochter der Versicherten. Zudem sei sein Bericht weit weniger 

umfassend als derjenige der MEDAS.

D.- Die Versicherte erhob am 30. März 2006 Beschwerde gegen diesen 

Einspracheentscheid. Sie beantragte sinngemäss die Vornahme weiterer medizinischer 

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Abklärungen. Zur Begründung machte sie geltend, ihre gesundheitlichen Probleme 

hätten sich seit dem letzten Jahr verschlechtert. Es seien psychische Probleme 

hinzugekommen. Sie sei kürzlich mehrere Wochen in der Klinik V.___ hospitalisiert 

gewesen. Dr. X.___ reichte dem Gericht am 2. Mai 2006 den Bericht der Klinik V.___ 

vom 10. April 2006 über den stationären Rehabilitationsaufenthalt vom 20. Februar bis 

10. März 2006 ein. Gemäss diesem Bericht lautete die Diagnose: Anpassungsstörung 

mit depressiver Reaktion, KHK mit 1-Asterkrankung und V. a. hypertensive 

Herzerkrankung, metabolisches Syndrom mit Diabetes mellitus Typ II, arterieller 

Hypertonie, Hypercholesterinämie, Adipositas Klasse III, obstruktives 

Schlafapnoesyndrom und gastroösophager Reflux. Die Ärzte der Klinik V.___ hatten 

dazu ausgeführt, im Gefolge der diversen körperlichen Einschränkungen (KHK, 

metabolisches Syndrom, Schlafapnoe, Schmerzsyndrom an Händen und Füssen) habe 

sich eine depressive Stimmungslage manifestiert. Die Defizite imponierten als 

Konzentrationsstörungen, motivationale Probleme, Adynamie und Anhädonie. Die 

Versicherte sei normal gepflegt, bewusstseinsklar und in allen Dimensionen orientiert 

gewesen. Die mnestischen Funktionen seien intakt (subjektives Klagen über 

Konzentrationsstörungen) und das formale Denken sei geordnet und kohärent 

gewesen. Es hätten keine Hinweise auf Wahnideen, Halluzinationen oder Ich-

Störungen bestanden. Der Affekt sei leicht deprimiert, verunsichert, affektiv jedoch 

modulierbar, der Antrieb verlangsamt gewesen. Momentan bestehe eine 

Arbeitsunfähigkeit. Bei einer Verbesserung der gesundheitlichen Verfassung wäre eine 

leichte Arbeit sinnvoll und möglich.

E.- Die IV-Stelle beantragte am 12. Mai 2006 die Abweisung der Beschwerde.

II.

1.- Die Beschwerdeführerin hat mit ihrer Anmeldung zum Leistungsbezug sowohl ein 

Gesuch um berufliche Eingliederungsmassnahmen als auch ein Rentengesuch gestellt. 

Dementsprechend hat die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung vom 13. September 

2005 ausdrücklich sowohl das Gesuch um berufliche Eingliederungsmassnahmen als 

auch das Rentengesuch abgewiesen. Die Beschwerdeführerin hat sich bei der 

einspracheweisen Anfechtung dieser Verfügung nicht auf eine der verschiedenen 

geltend gemachten Leistungsarten beschränkt. Die Beschwerdegegnerin hat deshalb 

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im angefochtenen Einspracheentscheid vom 2. März 2006 erneut sowohl einen 

Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen als auch einen Anspruch auf eine 

Invalidenrente verneint. Da die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde sinngemäss 

die Rückweisung der Streitsache an die Beschwerdegegnerin zur weiteren Abklärung 

des Sachverhalts beantragt hat und da sie – wie schon in ihrer Einsprache – auf eine 

Beschränkung der von ihr beantragten Leistungen auf eine bestimmte 

Eingliederungsmassnahme oder auf eine Invalidenrente verzichtet hat, bildet die ganze 

Palette der mit der ursprünglichen Anmeldung zum Leistungsbezug geltend gemachten 

Leistungen den Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens.

2.- a) Gemäss Art. 4 Abs. 2 IVG gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die 

Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere 

erreicht hat. Der Leistungskatalog der Invalidenversicherung beruht also auf dem 

Konzept des leistungsspezifischen Invaliditätsbegriffs (vgl. Ulrich Meyer-Blaser, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz 

über die Invalidenversicherung, S. 23 unten). Nach diesem Konzept definiert jede 

einzelne Leistungsart ihre Anspruchsvoraussetzungen, d.h. ihre spezifische Invalidität 

selbst. Das bedeutet, dass die in Art. 8 Abs. 1 ATSG enthaltene Definition der Invalidität 

nicht verallgemeinerungsfähig ist. Diese Definition kann sich nur auf die Leistungsart 

'Invalidenrente' beziehen. Das lässt sich beispielsweise daran zeigen, dass die 

umschulungsspezifische Invalidität (Art. 17 Abs. 1 IVG) nicht die nach einer zumutbaren 

Eingliederung verbleibende Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 i.V.m. Art. 8 Abs. 1 ATSG) sein 

kann. Neben der Invalidenrente steht im vorliegenden Fall auch ein Anspruch auf 

berufliche Eingliederungsmassnahmen zur Diskussion. Die Grundlage der Definition der 

eingliederungsspezifischen Invalidität findet sich in Art. 8 Abs. 1 Satz 1 IVG: Es muss 

eine - rentenspezifische – Invalidität gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG drohen oder bereits 

bestehen. Dies allein genügt aber nicht als Definition der eingliederungsspezifischen 

Invalidität. Dem Schadenminderungszweck der Eingliederungsmassnahmen gemäss 

setzt die spezifische Invalidität voraus, dass der Eintritt einer drohenden 

rentenspezifischen Invalidität voraussichtlich verhindert bzw. dass deren Ausmass 

voraussichtlich so klein wie möglich gehalten werden kann oder dass eine bereits 

eingetretene rentenspezifische Invalidität vermindert bzw. sogar ganz beseitigt werden 

kann.

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b) Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, sie könne ihren erlernten Beruf 

der Verkäuferin, aber auch jede andere Erwerbstätigkeit behinderungsbedingt nicht 

mehr ausüben. Es droht also eine rentenspezifische Invalidität, so dass die in Art. 8 

Abs. 1 Satz 1 IVG geregelte Grundvoraussetzung der eingliederungsspezifischen 

Invalidität erfüllt ist. Die rentenspezifische Invalidität beinhaltet eine voraussichtlich 

bleibende oder längere Zeit dauernde vollständige oder teilweise Erwerbsunfähigkeit 

(Art. 7 ATSG) und die Erwerbsunfähigkeit ihrerseits setzt eine Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 

ATSG) voraus. Es muss sich, was die gesetzliche Definition der Arbeitsunfähigkeit nicht 

zum Ausdruck bringt, um eine voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

teilweise oder vollständige Arbeitsunfähigkeit handeln, damit eine 

eingliederungsspezifische Invalidität vorliegen kann, denn bei einer nur 

vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit droht keine rentenspezifische Invalidität. Die für 

die Beschwerdeführerin in Frage kommenden beruflichen Eingliederungsmassnahmen, 

nämlich die Umschulung (Art. 17 Abs. 1 IVG) zusammen mit der vorausgehenden 

Berufsberatung (Art. 15 IVG) und mit der nachfolgenden Arbeitsvermittlung (Art. 18 

Abs. 1 Satz 1 IVG), setzen also eine bleibende oder länger dauernde Arbeitsunfähigkeit 

im erlernten Beruf der Verkäuferin und in den anderen ohne berufliche Ausbildung 

möglichen Erwerbstätigkeiten (z.B. Lageristin) voraus. Daraus folgt, dass eine derartige 

Arbeitsunfähigkeit sowohl für die in Frage kommenden beruflichen 

Eingliederungsmassnahmen als auch für eine mögliche Invalidenrentenberechtigung 

(aufgrund ihrer Auswirkung auf das zumutbare Invalideneinkommen, vgl. Art. 16 ATSG) 

leistungsbegründend sein kann. Die beruflichen Eingliederungsmassnahmen setzen – 

als letztes Element ihrer spezifischen Invalidität – voraus, dass eine Aussicht besteht, 

die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Dieses Element der 

eingliederungsspezifischen Invalidität wird zwar nur in Art. 17 Abs. 1 und in Art. 18 Abs. 

1 Satz 1 IVG erwähnt, gilt aber selbstverständlich auch für Art. 15 IVG. Ist die 

Arbeitsunfähigkeit allerdings so beschaffen, dass sie sich auch auf all jene Berufe 

erstreckt, in welche die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer persönlichen Fähigkeiten 

umgeschult werden könnte, so besteht normalerweise keine eingliederungsspezifische 

Invalidität, d.h. eine berufliche Eingliederungsmassnahme kommt nicht in Frage, weil 

zum vornherein feststeht, dass keine Eingliederung möglich ist. (Die einzige Ausnahme 

ist die sogenannt "höherwertige" Umschulung.) Zu prüfen ist in einem solchen Fall nur, 

ob eine rentenspezifische Invalidität vorliegt, die tatsächlich einen Rentenanspruch 

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entstehen lässt. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die sowohl in bezug auf einen 

allfälligen Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen als auch in bezug auf 

einen allfälligen Rentenanspruch zuerst zu beantwortende Frage diejenige nach der 

qualitativen (Für welche Art von Erwerbstätigkeit besteht eine Einschränkung?) und 

nach der quantitativen (In welchem Ausmass ist die versicherte Person eingeschränkt?) 

Arbeitsunfähigkeit ist.

3.- a) Die dem Gericht vorliegenden ärztlichen Arbeitsfähigkeitsschätzungen 

widersprechen sich. Dr. X.___ hat am 21. Oktober 2004 eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin angegeben. Er hat diese Einschätzung nur 

mit der Adipositas und mit einer Exostose im Bereich des rechten Mittelfusses 

begründet. Gleichzeitig hat er aber darauf hingewiesen, dass er sich nicht in der Lage 

sehe, eine verlässliche Arbeitsfähigkeitsschätzung abzugeben, weshalb er eine 

weitergehende medizinische Abklärung vorschlage. Die Gutachter der MEDAS haben 

am 16. August 2005 ausgeführt, das metabolische Syndrom (Adipositas, Diabetes 

mellitus Typ II, arterielle Hypertonie, Dyslipidämie), die chronische obstruktive 

Pneumopathie, das obstruktive Schlafapnoesyndrom, die Exostosen und der St.n. 

Fascitis plantaris hätten in einer körperlich leichten bis mittelschweren, angepassten 

Erwerbstätigkeit keine Arbeitsunfähigkeit zur Folge. Auch aus psychiatrischer Sicht 

bestehe keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Dr. U.___ hat in seinem Bericht an 

Dr. X.___ vom 1. Dezember 2005 gestützt auf die neuen Diagnosen verschiedener 

muskuloskelettaler Probleme (Gonarthrose beidseits, Periarthropathie beider Ellbogen, 

chronisches Thorakokostosternalsyndrom, mögliches Karpaltunnelsyndrom beidseits) 

sowie einer koronaren Herzkrankheit nebst den bekannten Diagnosen sinngemäss eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit auch für eine körperlich leichte, angepasste 

Erwerbstätigkeit angegeben. Die Ärzte der Klinik V.___ haben gestützt auf die 

Erkenntnisse während des dreiwöchigen stationären Rehabilitationsaufenthalts am 10. 

April 2006 berichtet, es liege ein metabolisches Syndrom, ein obstruktives 

Schlafapnoesyndrom, eine koronare Herzkrankheit, ein gastroösophagealer Reflux und 

eine Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion vor. Sie sind davon ausgegangen, 

dass momentan keine Arbeitsfähigkeit gegeben sei, dass aber bei einer Verbesserung 

der gesundheitlichen Verfassung eine leichte Arbeit möglich und sinnvoll sei. Mit 

Ausnahme der Gutachter der MEDAS haben also alle Ärzte eine vollständige 

Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin angenommen.

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b) Dr. X.___ hat seiner Arbeitsfähigkeitsschätzung selbst nur Indizcharakter 

beigemessen, indem er auf das Fehlen der notwendigen Fachkenntnisse hingewiesen 

und weitergehende medizinische Abklärungen empfohlen hat. Der Widerspruch 

zwischen seiner Arbeitsfähigkeitsschätzung und derjenigen der Gutachter der MEDAS 

ist deshalb nicht geeignet, die Überzeugungskraft der Arbeitsfähigkeitsschätzung der 

Gutachter der MEDAS zu erschüttern. Dr. U.___ hat seine Arbeitsfähigkeitsschätzung 

zur Hauptsache auf eine rheumatologische Diagnose gestützt, für die sich aber weder 

im Bericht von Dr. X.___ noch im Gutachten der MEDAS oder im Bericht der Klinik 

V.___ eine Bestätigung findet. Anlässlich der Abklärung durch die Gutachter der 

MEDAS hat die Beschwerdeführerin weder bei der Anamneseerhebung noch bei der 

orthopädischen oder einer anderen Untersuchung gesundheitliche Probleme oder 

Schmerzen angegeben, die auf eine beidseitige Gonarthrose, auf eine Periarthropathie 

beider Ellbogen, auf ein Thorakokostosternalsyndrom oder auf ein beidseitiges 

Karpaltunnelsyndrom hingedeutet hätten. Bei der orthopädischen Untersuchung ist die 

Beschwerdeführerin auf den Zehen und auf den Fersen gegangen, sie ist in die Hocke 

gegangen und wieder aufgestanden, sie hat den Langsitz eingenommen und dabei die 

Fingerspitzen bis auf Mittelfusshöhe geführt, sie ist auf einem Bein gestanden und sie 

hat sich so weit gebückt, dass sie mit den Fingern den Boden berührt hat. Sie hat bei 

der Untersuchung der Wirbelsäule, der Hüften, der Knie, der Schultern, der Ellbogen 

und der Hände keine Druckdolenzen oder Bewegungsschmerzen verspürt. Es gibt 

keine Indizien dafür, dass die Beschwerdeführerin zwar Schmerzen verspürt, diese 

aber aus irgendeinem Grund nicht geäussert hätte. Sie ist mehrfach gefragt worden, 

warum sie sich arbeitsunfähig fühle, worauf sie jedesmal eine nachvollziehbare 

Begründung schuldig geblieben ist. Hätte sie bei den Untersuchungen Schmerzen 

verspürt, so hätte sie dies sicher angegeben, denn damit hätte sie ihre 

Arbeitsunfähigkeitsüberzeugung begründen können. Auf andere Beschwerden, nämlich 

auf die Fussschmerzen und auf die Frischblutablagerungen im Stuhl, hat sie denn auch 

hingewiesen. Die Beschwerdeführerin hat also bei keiner jener Untersuchungen 

Schmerzen angegeben, bei denen aufgrund der rheumatologischen Diagnosen von Dr. 

U.___ Schmerzen hätten auftreten müssen. Da zwischen der Abklärung durch die 

Gutachter der MEDAS und der Untersuchung durch Dr. U.___ nur fünf Monate liegen, 

kann nicht angenommen werden, die rheumatologischen Diagnosen seien erst nach 

der MEDAS-Begutachtung aufgetreten, zumal die Beschwerdeführerin gegenüber Dr. 

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U.___ angegeben hat, die Knie-, Hand- und Ellbogenschmerzen bestünden schon seit 

Jahren. Wenn die Schmerzen tatsächlich so aufträten, wie sie die Beschwerdeführerin 

gegenüber Dr. U.___ geschildert hat, dann hätte die Beschwerdeführerin sie sicherlich 

auch anlässlich der Rehabilitation in der Klinik V.___ wieder angegeben. Im Bericht der 

Klinik V.___ findet sich aber kein Hinweis auf entsprechende Schmerzangaben der 

Beschwerdeführerin, obwohl sich die Beschwerdeführerin einem körperlichen 

Aufbauprogramm unterzogen hat, in dessen Verlauf die gegenüber Dr. U.___ geklagten 

Schmerzen mit Sicherheit da und dort aufgetreten wären. Dies alles lässt nur den 

Schluss zu, dass die Beschwerdeschilderungen anlässlich der Untersuchung durch Dr. 

U.___ nicht korrekt waren. Da Dr. U.___ keine bildgebenden Verfahren angewendet hat 

und ihm das Gutachten der MEDAS offenbar nicht vorgelegen hat, ist es ihm nicht 

möglich gewesen, die Schmerzangaben als Falschangaben oder zumindest als starke 

Übertreibung zu erkennen. Seine Arbeitsfähigkeitsschätzung entbehrt also einer 

ausreichenden Überzeugungskraft.

c) Die Ärzte der Klinik V.___, die wohl ebenfalls nicht im Besitze des Gutachtens der 

MEDAS waren, haben ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht begründet. Da sich die 

Beschwerdeführerin jenen Übungen des Kraft- und Ausdauertrainings unterzogen hat, 

bei denen sie nicht durch die Schmerzen in den Füssen beeinträchtigt war, ist davon 

auszugehen, dass sie sich körperlich nicht in schlechterer Verfassung befunden hat als 

anlässlich der Abklärung durch die Gutachter der MEDAS. Der Bericht der Klinik V.___ 

enthält keinen Hinweis darauf, dass sich die Folgen des metabolischen Syndroms, der 

chronischen obstruktiven Pneumopathie, des obstruktiven Schlafapnoesyndroms oder 

der koronaren Herzkrankheit nach der Abklärung durch die Gutachter der MEDAS 

verstärkt hätten. Dasselbe gilt für die Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit. 

Die Arbeitsfähigkeitsschätzung der Klinik V.___ ist deshalb eine andere Einschätzung 

eines im wesentlichen seit der Abklärung durch die Gutachter der MEDAS unverändert 

gebliebenen Gesundheitszustandes. Die Differenz zwischen der 

Arbeitsfähigkeitsschätzung der Ärzte der Klinik und derjenigen der Gutachter der 

MEDAS muss demnach auf einer unterschiedlichen Interpretation des 

Zumutbarkeitskriteriums beruhen. Die Ärzte der Klinik V.___ sind offenbar davon 

ausgegangen, dass die aus den körperlichen Beeinträchtigungen und aus der - als 

Angststörung mit einer depressiven Reaktion qualifizierten - Beeinträchtigung der 

psychischen Gesundheit resultierende subjektive Arbeitsunfähigkeitsüberzeugung von 

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der Beschwerdeführerin auch bei einer zumutbaren Willensanstrengung nicht 

überwunden werden könne. In dieser Frage ist der - gegenteiligen - Einschätzung der 

arbeitsmedizinisch erfahrenen Gutachter der MEDAS eine deutlich grössere 

Überzeugungskraft beizumessen als den mit der Behandlung der Beschwerdeführerin 

betrauten Ärzten der Klinik V.___. Letztere dürften von einer konsequent umgesetzten 

subjektiven Krankheits- und Arbeitsunfähigkeitsüberzeugung und der zum Teil wohl 

auch daraus resultierenden Erfolglosigkeit der stationären Rehabilitation allzu stark 

beeindruckt gewesen sein, um die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin noch 

objektiv beurteilen zu können.

d) Keine der abweichenden Arbeitsfähigkeitsschätzungen vermag demnach die

Überzeugungskraft der Einschätzung der Gutachter der MEDAS zu erschüttern. Die 

Beschwerdegegnerin ist zu Recht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit der 

Beschwerdeführerin in einer der Behinderung angepassten leichten bis mittelschweren 

Erwerbstätigkeit ausgegangen. Da auch eine Tätigkeit im Verkauf der Behinderung 

gerecht werden kann, weil es auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

für diesen Beruf Arbeitsplätze gibt, an denen die Beschwerdeführerin in einem 

ausreichenden Ausmass sitzend tätig sein könnte (z.B. an der Kasse eines 

Supermarktes), besteht weder eine eingliederungs- noch eine rentenspezifische 

Invalidität. Die Beschwerdeführerin hat somit weder einen Anspruch auf berufliche 

Eingliederungsmassnahmen noch einen Anspruch auf eine Invalidenrente.

4.- Im Sinne der vorstehenden Ausführungen ist die Beschwerde abzuweisen. 

Gerichtskosten sind keine zu erheben (lit. c der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung der IVG vom 16. Dezember 2005).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 19.01.2007
	Art. 4 Abs. 2 IVG, Art. 8 Abs. 1 ATSG. Der Leistungskatalog der Invalidenversicherung beruht auf dem Konzept des leistungsspezifischen Invaliditätsbegriffs. Die in Art. 8 Abs. 1 ATSG enthaltene Definition kann deshalb nicht für alle Leistungsarten massgebend sein. Art. 8 Abs. 1 IVG. Definition der für die Eingliederungsmassnahmen spezifischen Invalidität: Es muss eine rentenspezifische Invalidität drohen und die Eingliederung muss geeignet sein, den Eintritt der drohenden rentenspezifischen Invalidität zu verhindern (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. Januar 2007, IV 2006/62).

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