# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f96a7a4a-b6de-5964-b4bc-5cc9ce675892
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.05.2008 D-1287/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1287-2007_2008-05-13.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1287/2007
zom/rep
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  M a i  2 0 0 8

Richter Martin Zoller (Vorsitz),
Richterin Claudia Cotting-Schalch, 
Richter Hans Schürch, 
Gerichtsschreiber Philipp Reimann.

A._______, geboren (...),
Elfenbeinküste,
wohnhaft (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung; Verfügung des BFM vom
18. Januar 2007 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-1287/2007

Sachverhalt:

A.
Der  Beschwerdeführer  -  ein  Angehöriger  der  Ethnie  der  B._______ 
aus Abidjan -  verliess  seinen Heimatstaat  eigenen Angaben zufolge 
am 4. Dezember 2006 auf dem Luftweg und gelangte nach einem Zwi-
schenhalt in einem ihm unbekannten Land am 5. Dezember 2006 per 
Flugzeug unter Verwendung eines gefälschten Reisepasses illegal in 
die Schweiz. Noch selbentags stellte er im Empfangs- und Verfahrens-
zentrum (EVZ)  C._______ ein  Asylgesuch. Nach  einem Transfer  ins 
EVZ  D._______  erhob  das  BFM  dort  am  21. Dezember  2006  die 
Personalien des Beschwerdeführers und befragte ihn summarisch zum 
Reiseweg und zu den Gründen für das Verlassen des Heimatlandes. 
Am 10. Januar 2007 hörte ihn das BFM im EVZ D._______ zu seinen 
Asylgründen an.

Zur Begründung seines Asylgesuchs machte der Beschwerdeführer im 
Wesentlichen geltend, er sei schon seit  langem Mitglied der Jugend-
sektion (E._______) der Partei F._______ und habe jeden Donnerstag 
an  einer  Parteisitzung  beim  Präsidenten  im  G._______-Quartier  in 
Abidjan  teilgenommen.  Weitere  Aktivitäten  zugunsten  dieser  Partei 
habe  er  nicht  ausgeübt.  Am Freitag,  dem 1. Dezember  2006  sei  er 
nicht arbeiten gegangen. Abends um sechs Uhr habe er seine Woh-
nung verlassen, um sich zum Abendgebet in die Moschee zu begeben. 
Nach dem Moscheebesuch habe er  -  auf  dem Heimweg befindlich - 
seinen Freund H._______ angetroffen, welcher ihm mitgeteilt habe, via 
weitere  Freunde  erfahren  zu  haben,  dass  mehrere  Personen  seine 
Wohnung aufgesucht und nach ihm gesucht hätten. Zunächst habe er 
spontan beabsichtigt, in seine Wohnung zurückzukehren und dort nach 
dem  Rechten  zu  sehen.  H._______  habe  ihn  schliesslich  dazu 
überreden  können,  dies  nicht  zu  tun,  sondern  unterzutauchen.  Auf 
seine  Bitten  hin  habe  H._______  indessen  zunächst  seine  -  des 
Beschwerdeführers - Verlobte hergeholt, die bei ihrem Erscheinen total 
verstört  gewesen  sei.  Sie  habe  ihm  erzählt,  dass  vier  grosse 
Allradautos bei ihnen vorgefahren seien,  denen Leute der I._______ 
im  Umfeld  von  J._______  entstiegen  seien.  Diese  hätten  nach  ihm 
gesucht und schliesslich an seiner Statt seinen Bruder mitgenommen. 
Sie selber sei mutmasslich nur deswegen in Ruhe gelassen worden, 
weil  sie  ihr  Kind in  den Armen gehalten habe. Die Leute hätten  die 
ganze  Wohnung  geplündert.  In  der  Folge  habe  er  seiner  Verlobten 
geraten,  zusammen  mit  ihrem  Kind  einstweilen  zu  ihrem  Vater  zu 

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gehen. Er selber habe den Entschluss gefasst,  sich zu einem guten 
Freund  seines  verstorbenen  Vaters,  der  ihm seit  dessen  Tod immer 
wieder geholfen und den er auch "Onkel" genannt habe, zu begeben. 
Zunächst  aber  sei  er  nach  G._______  an  den  Wohnort  des 
Präsidenten gefahren. Dort habe er dessen Frau angetroffen, welche 
ihm  erzählt  habe,  auch  ihr  Mann  sei  unlängst  von  Leuten  in 
Allradautos  mitgenommen worden. Dabei  habe  sich  ebenfalls  sein  - 
des  Beschwerdeführers  -  Bruder  in  deren  Gewahrsam  befunden. 
Anschliessend sei er zur Wohnung seines Onkels im neuen Quartier 
von K._______ weitergefahren. Bei  seiner  dortigen Ankunft  habe  er 
nur  dessen  Ehefrau  angetroffen  und  ihr  das  bisher  Geschehene 
rapportiert.  Etwa  eine  halbe  Stunde  später  sei  auch  sein  Onkel 
aufgetaucht,  den er  ebenfalls über das Vorgefallene informiert  habe. 
Noch selbentags sei  sein Onkel  in  seine -  des Beschwerdeführers - 
Wohnung  gegangen  und  habe  diese  verwüstet  und  geplündert 
vorgefunden.  Ausserdem  habe  sein  Onkel  mehrere  Polizeiposten 
aufgesucht, um seinen Bruder zu finden. Auch am Samstag Vormittag 
habe  der  Onkel  Nachforschungen  angestellt,  ohne  etwas 
herauszufinden.  Gegen  Mittag  sei  der  Onkel  heimgekehrt,  um  eine 
Kleinigkeit zu essen. Danach habe sich der Onkel zur Arbeit begeben, 
sei  indessen  bereits  um  zwei  Uhr  nachmittags  mit  der  Nachricht 
zurückgekehrt,  man habe den Bruder tot in den Wäldern von Banco 
zwischen  Yocubon  und  Adjame  aufgefunden.  Daraufhin  veranlasste 
der Onkel die Überführung der Leiche des Bruders in die Leichenhalle 
von  L._______.  Am  nächsten  Tag sei  der  Bruder  beerdigt  worden, 
wobei er - der Beschwerdeführer - aus Sicherheitsüberlegungen nicht 
an der Beerdigung teilgenommen habe. Wenig später habe sein Onkel 
ihn  mit  einem  Schlepper  bekannt  gemacht,  der  seine  Ausreise 
organisiert  habe.  Schliesslich  sei  er  am  Montag  spätabends  in 
Begleitung seines Onkels per Flugzeug aus seiner Heimat ausgereist, 
wobei er im Besitze eines gefälschten Reisepasses mit einem Visum 
für die Schweiz gewesen sei.

B.
Mit - gleichentags eröffneter - Verfügung vom 18. Januar 2007 stellte 
das BFM fest, der Beschwerdeführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft 
nicht,  und lehnte dessen Asylgesuch ab. Gleichzeitig verfügte es die 
Wegweisung aus der Schweiz. Zur Begründung führte es namentlich 
aus, die vom Beschwerdeführer im Zusammenhang mit  seiner Zuge-
hörigkeit zur Partei F._______ getätigten Aussagen seien derart vage 
und  unsubstanziiert,  dass  ihm  ein  entsprechendes  politisches 

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Engagement  und  eine  hierauf  gründende  persönliche 
Verfolgungssituation nicht geglaubt werden könne. Im Übrigen sei der 
Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich.

C.
Mit Eingabe vom 16. Februar 2007 erhob der Beschwerdeführer gegen 
diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde und be-
antragte, es sei ihm Asyl zu gewähren. Eventualiter sei ihm die vorläu-
fige Aufnahme zu gewähren. In verfahrensrechtlicher Hinsicht stellte er 
den Antrag, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen. 
Im Weiteren ersuchte er um Ansetzung einer Nachfrist zur Beschwer-
deergänzung und begründete diesen Antrag damit, bis anhin die Pro-
tokolle seiner Anhörungen noch nicht erhalten zu haben. Schliesslich 
stellte  er  die  Nachreichung mehrerer  Beweismittel  (Todesschein sei-
nes  Bruders,  Foto  des  zerstörten  Hauses  sowie  ein  Bestätigungs-
schreiben  der  E._______)  in  Aussicht.  Der  Beschwerdeführer  legte 
seiner  Rechtsmittelschrift  ein  an  den  Kantonalen  Sozialdienst 
M._______ gerichtetes Schreiben vom 7. Februar 2007 bei, worin er 
um  Ausstellung  einer  Fürsorgebestätigung  sowie  deren  direkte 
Zustellung an das Bundesverwaltungsgericht ersuchte.

D.
Mit Zwischenverfügung vom 9. März 2007 hielt der zuständige Instruk-
tionsrichter  des  Bundesverwaltungsgerichts  einleitend  fest,  der  Be-
schwerdeführer dürfe den Ausgang des Asylverfahrens in der Schweiz 
abwarten. Im Weiteren hielt  er  fest,  der Beschwerdeführer habe den 
Akten  zufolge  bereits  am 6. Februar  2007  mittels  der  entsprechend 
von  ihm  mandatierten  Rechtsberatungsstelle  für  Asyl  Suchende 
M._______  beim  BFM  ein  Akteneinsichtsgesuch  gestellt,  dem  die 
Vorinstanz am 7. Februar 2007 entsprochen habe, weshalb das zweite 
Akteneinsichtsgesuch des Beschwerdeführers vom 16. Februar 2007 
als  gegenstandslos  geworden  zu  betrachten  sei.  Gleichzeitig  setzte 
der  Instruktionsrichter  des  Bundesverwaltungsgerichts  dem 
Beschwerdeführer eine 30-tägige Frist zur Einreichung der von ihm in 
Aussicht  gestellten  sowie  allfälliger  weiterer  Beweismittel  an  und 
räumte  ihm  angesichts  der  gewährten  Beweismittelfrist  zudem  die 
Möglichkeit  ein,  innert  15  Tagen  ergänzende  Ausführungen  zur 
Beschwerdeeingabe  anzubringen.  Schliesslich  verwies  der 
Instruktionsrichter  das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen 
Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 

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20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) auf einen späteren Zeitpunkt.

E.
In seiner als "Beschwerdeergänzung" betitelten Eingabe vom 4. April 
2007 nahm der Beschwerdeführer zu einzelnen Argumenten des BFM 
in dessen Verfügung vom 18. Januar 2007 Stellung. Gleichzeitig wies 
er darauf hin, dass seine Verlobte Abidjan zufolge des Todes ihres Va-
ters  habe  verlassen  müssen,  nach  N._______  gegangen  und 
deswegen auch nicht in der Lage gewesen sei, ihm die seinerseits in 
Aussicht  gestellten  Beweismittel  in  die  Schweiz  nachzusenden.  Auf 
weitere Einzelheiten der Begründung wird, soweit in casu erforderlich, 
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

F.
Das BFM beantragte in seiner Vernehmlassung vom 8. Mai 2007 die 
Abweisung der Beschwerde.

G.
Mit Zwischenverfügung vom 25. Mai 2007 räumte der Instruktionsrich-
ter  des  Bundesverwaltungsgerichts  dem Beschwerdeführer  die  Mög-
lichkeit ein, bis zum 12. Juni 2007 zur Vernehmlassung des BFM vom 
8.  Mai  2007  Stellung  zu  nehmen.  Diese  Zwischenverfügung  wurde 
dem  Bundesverwaltungsgericht  von  der  Schweizer  Post  am  5.  Juni 
2007 mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" retourniert.

H. Wie diversen bei  den Akten befindlichen Polizeirapporten zu ent-
nehmen ist, wurde der Beschwerdeführer zwischen Februar 2007 und 
Februar 2008 verschiedene Male an einschlägigen Drogentreffpunkten 
in mehreren Schweizer Städten angetroffen, kontrolliert und dabei ver-
schiedentlich  des  Verstosses  gegen  das  Betäubungsmittelgesetz 
(Handel mit geringen Mengen von Kokain) überführt.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) beurteilt  das Bundesverwaltungsge-
richt  Beschwerden gegen Verfügungen nach  Art. 5  VwVG. Das BFM 

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gehört zu den Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorins-
tanz des Bundesverwaltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende 
Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesver-
waltungsgericht ist daher zuständig für die Beurteilung der vorliegen-
den  Beschwerde  und  entscheidet  in  diesem  Bereich  endgültig 
(Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998  [AsylG,  SR 142.31]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 2005 
[BGG, SR 173.110]).

1.2 Die  Beschwerde  ist  form-  und  fristgerecht  eingereicht.  Der  Be-
schwerdeführer ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat 
ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung.  Der  Beschwerdeführer  ist  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert  (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 50 
und 52 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2.
Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und die Unangemessenheit gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG).

3.

3.1 Gemäss  Art.  2  Abs.  1  AsylG  gewährt  die  Schweiz  Flüchtlingen 
grundsätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine ausländische Person aner-
kannt, wenn sie in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt 
wohnte, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu ei-
ner  bestimmten  sozialen  Gruppe  oder  wegen  ihrer  politischen  An-
schauungen  ernsthaften  Nachteilen  ausgesetzt  ist  oder  begründete 
Furcht hat,  solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden. Als ernsthafte 
Nachteile  gelten  namentlich  die  Gefährdung  von  Leib,  Leben  oder 
Freiheit  sowie  Massnahmen,  die  einen  unerträglichen  psychischen 
Druck bewirken (Art. 3 AsylG).

3.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachwei-
sen oder zumindest  glaubhaft  machen. Diese ist  glaubhaft  gemacht, 
wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit  für  gegeben hält. Unglaubhaft  sind insbesondere Vorbringen, 
die in  wesentlichen Punkten zu wenig begründet  oder in sich wider-
sprüchlich  sind,  den  Tatsachen  nicht  entsprechen  oder  massgeblich 
auf gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 
AsylG).

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4.

Der Beschwerdeführer  begründete sein Asylgesuch im Wesentlichen 
damit,  er habe am Freitag, dem 1. Dezember 2006, abends auf dem 
Nachhauseweg  via  seinen  Freund  H._______  vernommen,  dass 
Angehörige  der  I._______  aus  dem  Umfeld  J._______  an  seinem 
Wohnort erschienen seien, um ihn festzunehmen. Da sie seiner nicht 
habhaft  geworden  seien,  hätten  sie  an  seiner  Stelle  seinen 
anwesenden  Bruder  mitgenommen.  Wenig  später  habe  ihm  die 
Ehefrau  des  Ortspräsidenten  der  Partei  F._______  im  Quartier 
G._______ eröffnet, auch ihr Mann sei von Leuten festgenommen und 
zusammen mit seinem - des Beschwerdeführers - Bruder weggebracht 
worden.  Sowohl  sein  Bruder  als  auch  der  Ortspräsident  der 
F._______-Partei  seien  wenig  später  ermordet  worden.  Der 
Beschwerdeführer vertritt damit den Standpunkt, er werde zufolge sei-
ner Zugehörigkeit  zur  Partei  F._______ gesucht  und müsse im Falle 
einer Rückkehr in seine Heimat um sein Leben fürchten (vgl. act. A6 S. 
8, Antw. 88 i.V.m. S. 9, Antw. 93).

4.1 Vorab stellt das Bundesverwaltungsgericht mit der Vorinstanz fest, 
dass die Schilderungen des Beschwerdeführers hinsichtlich der Um-
stände,  wie  er  am  1.  Dezember  2006  von  der  behördlichen  Suche 
nach seiner Person erfahren und was sich bis zu seiner Ausreise am 
4. Dezember  2006  zugetragen  habe,  äusserst  detailliert  ausgefallen 
sind  und  damit  vordergründig  den  Anschein  von  Authentizität  erwe-
cken. So wies der Beschwerdeführer etwa anlässlich der Bundesanhö-
rung darauf hin, dass sein Freund H._______, welcher ihn unmittelbar 
danach über  die behördliche Suche nach seiner  Person in  Kenntnis 
gesetzt habe, ihn anlässlich ihrer Begegnung zunächst nicht bemerkt 
habe, worauf er ihn persönlich beim Namen gerufen habe, um sich be-
merkbar zu machen (vgl. act. A6 S. 2, Antw. 3). Darüber hinaus hielt er 
fest, seine Verlobte sei bei ihrem kurzen Wiedersehen nach dem Auf-
tauchen der I._______ völlig ausser Fassung gewesen und habe ihn 
im  Rahmen  der  Schilderung  des  Geschehenen  auch  darauf 
hingewiesen,  vermutlich nur deswegen in  Ruhe gelassen worden zu 
sein, weil sie ihr Kind in den Armen gehalten habe (vgl. act. A6 S. 2, 
Antw. 3). Inhaltlich dicht  erscheint  auch der  -  gleichsam beiläufige  - 
Hinweis des Beschwerdeführers, der von ihm um Hilfe angegangene 
nahe Freund seines Vaters habe erst Samstag nachmittags (3. Dezem-
ber 2006) nach mehreren vergeblichen vorgängigen Versuchen,  Hin-
weise über den verschwundenen Bruder zu erhalten, von dessen Tod 

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erfahren (vgl. act. A6 S. 3, Antw. 12 bis 14). Prononciert wirkt auch der 
Hinweis des Beschwerdeführers, sein "Onkel" habe kurz vor ihrer ge-
meinsamen Ausreise einen Fotografen in der Nachbarschaft herbeige-
rufen, um eine Fotografie von ihm anfertigen zu lassen, wobei er zu-
nächst nicht realisiert  habe, wozu diese Fotografie dienen solle (vgl. 
act. A6 S. 4, Antw. 18). Schliesslich wusste der Beschwerdeführer so-
wohl den Vor- als auch den Nachnamen der im für ihn bestimmten ge-
fälschten Reisepass erwähnten Person (O._______) zu benennen (vgl. 
act. A6 S. 4, Antw. 18) und fügte überdies an, dieser habe auch ein 
Visum für die Schweiz enthalten (vgl. act. A6 S. 5, Antw. 33 und 34).

4.2 Mit der vorstehend skizzierten Detaildichte hinsichtlich Einzelhei-
ten der Fluchtgeschichte kontrastiert nun aber das eklatante Unwissen 
des  Beschwerdeführers  im  Zusammenhang  mit  seinem  politischen 
Wirken im Kreise der Jugendsektion der Partei F._______ (P._______). 
So  vermochte  er  keine  Angaben  darüber  zu  machen,  welche 
Parteibezeichnung  sich  hinter  dem Kürzel  "F._______"  verbirgt  (vgl. 
act. A1 S. 4, Ziff. 15; act. A6 S. 5, Antw. 43) und wann er selbst dieser 
Partei beigetreten ist. Ebensowenig wusste der Beschwerdeführer zu 
sagen,  in  welchem  Zeitpunkt  der  Parteiführer  der  F._______  - 
Q._______ - (letztmals) aus dem Exil in die Elfenbeinküste zurückge-
kehrt ist (vgl. act. A6 S. 6, Antw. 48 und 49) und in welchem Land er 
sich im Exil befunden hat (vgl. act. A6 S. 6, Antw. 50). Ein derartiges 
Unwissen  über  Basisinformationen  der  F._______  und  ihre 
Führungsfigur  erstaunt  umso mehr, als der  Beschwerdeführer dieser 
Partei schon seit vielen Jahren angehören (vgl. act. A6 S. 5, Antw. 41 
und  42)  und  jeden  Donnerstag  eine  vom  Ortspräsidenten  der 
F._______  in  G._______  geleitete  Parteisitzung  besucht  haben  will 
(vgl. act. A6 S. 7, Antw. 72). Vor diesem Hintergrund erweist sich die 
vom Beschwerdeführer in  seiner Beschwerdeergänzung vom 4. April 
2007  vorgebrachte  Behauptung,  die  vorerwähnten  Wissenslücken 
seien  seiner  mangelnden  Bildung  zuzuschreiben,  als  unbehelflich. 
Ebenfalls nicht plausibel erscheint die - auf entsprechende Nachfrage 
hin  -  aufgestellte  Behauptung  des  Beschwerdeführers,  den 
Ortspräsidenten  der  F._______  nicht  namentlich  gekannt  zu  haben 
(vgl. act. A6 S. 7, Antw. 74). Angesichts des angeblich wöchentlichen 
Kontakts  zwischen dem Ortspräsidenten und dem Beschwerdeführer 
mutet  dessen  im  Rahmen  der  Beschwerdeergänzung  abgegebene 
Erklärung,  die  Menschen  in  Afrika  seien  sehr  obrigkeitsgläubig, 
weshalb  auch  er  den  Leiter  der  Parteisitzungen  als  "Präsidenten" 
angesprochen  habe,  ohne  dessen  persönlichen  Namen  gekannt  zu 

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haben, reichlich fadenscheinig an. Vor dem Hintergrund des Gesagten 
bestehen überwiegende Zweifel an der politischen Zugehörigkeit  des 
Beschwerdeführers  zur  F._______,  weshalb  auch  eine  hierauf 
gründende Verfolgungssituation als nicht glaubhaft erscheint.

4.3 Hinzu tritt die Tatsache, dass der Beschwerdeführer es bis heute 
unterlassen hat, die von ihm auf Rechtsmittelebene in Aussicht gestell-
ten  Beweismittel  (Todesschein  seines  Bruders,  Foto  des  zerstörten 
Hauses  des  Beschwerdeführers  und  Bestätigungsschreiben  der 
E._______)  ins  Recht  zu  reichen.  Der  Beschwerdeführer  behauptet 
zwar,  seine  Verlobte  habe  nach  dem  Tode  ihres  Vaters  nach 
N._______  wegziehen  müssen,  weshalb  sie  bis  anhin  nicht  in  der 
Lage  gewesen  sei,  ihm  die  genannten  Beweismittel  in  die  Schweiz 
nachzusenden,  was  er  zu  entschuldigen  bitte  (vgl. 
Beschwerdeergänzung S. 3 /  4). Selbst wenn diese Behauptung des 
Beschwerdeführers zutreffen sollte, hätte er indessen die Möglichkeit 
gehabt, diese Beweismittel via seinen Onkel in die Schweiz senden zu 
lassen, was er bezeichnenderweise ebenfalls unterlassen hat.

4.4 Zusammenfassend ist daher festzuhalten, dass es dem Beschwer-
deführer  nicht  gelungen  ist,  seine  geltend  gemachten  Asylgründe 
glaubhaft darzutun. Es erübrigt sich, auf weitere Ausführungen in der 
Beschwerde  einzugehen,  da  diese  am  Ergebnis  nichts  ändern.  Die 
Vorinstanz hat sein Asylgesuch daher zu Recht und mit  zutreffender 
Begründung abgelehnt.

5.

5.1 Lehnt das Bundesamt das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht 
ein, so verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und 
ordnet den Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Ein-
heit der Familie (Art. 44 Abs. 1 AsylG).

5.2 Der  Beschwerdeführer  verfügt  weder  über  eine  ausländerrechtli-
che Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung ei-
ner  solchen. Die Wegweisung wurde demnach zu Recht  angeordnet 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG; Entscheidungen und Mitteilungen der Schweize-
rischen Asylrekurskommission [EMARK] 2001 Nr. 21).

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6.

6.1 Ist  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar 
oder  nicht  möglich,  so  regelt  das  Bundesamt  das  Anwesenheitsver-
hältnis nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Auf-
nahme von Ausländern (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]).

6.2

6.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtun-
gen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Auslän-
ders in den Heimat-, Herkunfts- oder in einen Drittstaat entgegenste-
hen (Art. 83 Abs. 3 AuG).

So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus ei-
nem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Ge-
fahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 
5  Abs.  1  AsylG;  vgl.  ebenso  Art. 33  Abs. 1  des  Abkommens  vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]).

Gemäss  Art.  25  Abs.  3  der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen 
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101), Art. 3 des Über-
einkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-
same,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 der Konvention vom 4. No-
vember 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK, SR 0.101) darf niemand der Folter oder unmenschlicher oder 
erniedrigender Strafe oder Behandlung unterworfen werden.

6.2.2 Der  Grundsatz  der  Nichtrückschiebung  schützt  nur  Personen, 
welche  die  Flüchtlingseigenschaft  erfüllen  (vgl.  MARIO GATTIKER,  Das 
Asyl- und Wegweisungsverfahren,  3. Aufl.,  Bern  1999,  S. 89). Da es 
dem Beschwerdeführer  nicht  gelungen ist,  eine asylrechtlich erhebli-
che Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann das in 
Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refou-
lements  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  finden.  Eine 
Rückkehr des Beschwerdeführers in den Heimatstaat ist demnach un-
ter dem Aspekt von Art. 5 AsylG rechtmässig.

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Sodann ergeben sich weder aus den Aussagen des Beschwerdefüh-
rers noch aus den Akten Anhaltspunkte dafür, dass er für den Fall ei-
ner  Ausschaffung  in  den  Heimatstaat dort  mit  beachtlicher  Wahr-
scheinlichkeit  einer  nach  Art.  3  EMRK  oder  Art.  1  FoK  verbotenen 
Strafe oder Behandlung ausgesetzt wäre. Gemäss Praxis des Europäi-
schen  Gerichtshofes  für  Menschenrechte  (EGMR)  sowie  jener  des 
UN-Anti-Folterausschusses  müsste  der  Beschwerdeführer  eine  kon-
krete Gefahr ("real risk") nachweisen oder glaubhaft machen, dass ihm 
im Fall  einer  Rückschiebung Folter  oder  unmenschliche Behandlung 
drohen würde (vgl. EMARK 2001 Nr. 16 S. 122, mit weiteren Hinwei-
sen;  EGMR,  Bensaid  gegen  Grossbritannien,  Urteil  vom 6.  Februar 
2001, Recueil des arrêts et décisions 2001-I, S. 327 ff.). Die allgemei-
ne  Menschenrechtssituation  im  Heimatstaat des Beschwerdeführers 
hat sich seit dem Friedensabkommen von Ouagadougou im März ver-
gangenen Jahres schrittweise verbessert, wiewohl noch Vieles zu tun 
bleibt (vgl. unten Erw. 6.3). Jedenfalls lässt sie den Wegweisungsvoll-
zug zum heutigen Zeitpunkt nicht als unzulässig erscheinen.

6.2.3 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im 
Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig.

6.3

6.3.1 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AuG kann der Vollzug für Ausländerinnen 
und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunfts-
staat  auf  Grund von Situationen wie  Krieg,  Bürgerkrieg,  allgemeiner 
Gewalt  und medizinischer Notlage konkret  gefährdet  sind. Wird eine 
konkrete Gefährdung festgestellt, ist - unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 
7  AuG -  die  vorläufige  Aufnahme  zu  gewähren  (vgl.  Botschaft  zum 
Bundesgesetz  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  vom 8. März 
2002, BBl 2002 3818).

6.3.2 In Bezug auf die allgemeine Lage in der Elfenbeinküste kann auf 
die vom Bundesverwaltungsgericht  vorgenommene Einschätzung der 
Lage  in  einem  kürzlich  ergangenen  Urteil  verwiesen  werden 
(D-4477/2006, E. 8.2 und 8.3). Das Gericht stellt  dort  zusammenfas-
send fest, dass im Rahmen des Abkommens von Ouagadougou vom 
März 2007,  welches -  im Unterschied zu früheren Übereinkommen - 
die wichtigsten politischen Akteure in der Regierung vereint,  zahlrei-
che  offene  Fragen  gelöst  werden  konnten  beziehungsweise  mit  der 
Umsetzung erfolgreich  begonnen wurde. Insbesondere  sieht  es  eine 
positive  Entwicklung  der  allgemeinen  Sicherheits-  und  Menschen-

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rechtslage und kommt insgesamt zum Schluss, dass in der Elfenbein-
küste keine Kriegs- oder Bürgerkriegssituation und auch keine Situati-
on allgemeiner Gewalt herrsche. Für allgemein zumutbar erachtet es 
grundsätzlich die Rückkehr von jungen, gesunden Männern nach Abid-
jan, wenn sie bereits vor ihrer Ausreise dort  gelebt haben oder aber 
dort über ein familiäres Netz verfügen.

6.3.3 Was den R._______-jährigen Beschwerdeführer betrifft, so ist er 
aktenkundig gesund und hat sein gesamtes Leben bis zur Ausreise in 
Abidjan verbracht. Er hat einige Jahre die Schule besucht und laut ei-
genen Angaben vor der Ausreise Secondhand-Kleider verkauft. Es gibt 
keinen Grund für die Annahme, er könnte nach einer Rückkehr nach 
Abidjan  dort  sowohl  in  wirtschaftlicher  als  auch  in  sozialer  Hinsicht 
nicht wieder Fuss fassen. Darüber hinaus sollte er zumindest vorüber-
gehend die Hilfe seines Onkels in Anspruch nehmen können, welcher 
ihm seit  dem Tode seines Vaters immer wieder zur Seite  gestanden 
hat.

6.3.4 Nach dem Gesagten erweist  sich der Vollzug der Wegweisung 
auch als zumutbar.

6.4 Schliesslich  obliegt  es  dem  Beschwerdeführer,  sich  bei  der  zu-
ständigen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwen-
digen Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb 
der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 
83 Abs. 2 AuG).

7.
Insgesamt ist die durch die Vorinstanz verfügte Wegweisung zu bestä-
tigen. Die Vorinstanz hat deren Vollzug zu Recht als zulässig, zumut-
bar und möglich erachtet. Nach dem Gesagten fällt  eine Anordnung 
der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1-4 AuG).

8.
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 
Bundesrecht  nicht  verletzt,  den rechtserheblichen Sachverhalt  richtig 
und vollständig feststellt und angemessen ist (Art. 106 AsylG). Die Be-
schwerde ist nach dem Gesagten abzuweisen.

9.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten grundsätzlich 
dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 und 5 VwVG). Da 

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sich  dessen Vorbringen -  insbesondere mit  Blick  auf  die prima vista 
sehr ausführlich dargelegten und lebensnah wirkenden Fluchtumstän-
de (vgl. E Ziff. 4.1) - nicht als zum Vornherein aussichtslos erweisen, 
ist  sein Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG gutzuheissen und auf die Erhebung 
von Verfahrenskosten zu verzichten.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sin-
ne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird gutgeheissen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N (...) (per Kurier; in Kopie)
- (...)

Die vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Martin Zoller Philipp Reimann

Versand: 

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