# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 48d4bfad-11b4-55e9-b0df-bc73109e1536
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.02.2025 200 2024 524
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2024-524_2025-02-24.pdf

## Full Text

SCHG 200 2024 524 
SCI/SHE/LAB

Schiedsgericht in Sozialversicherungsstreitigkeiten 
des Kantons Bern

Urteil des Vorsitzenden vom 24. Februar 2025

Vorsitzender Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiber Schnyder

1. CSS Kranken-Versicherung AG (BAG Nr. 8) 
Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern

2. Aquilana Versicherungen (BAG Nr. 32)
Bruggerstrasse 46, 5400 Baden

3. Sumiswalder Krankenkasse (BAG Nr. 194)
Spitalstrasse 47, 3454 Sumiswald

4. Genossenschaft Krankenkasse Steffisburg (BAG Nr. 246)
Unterdorfstrasse 37, 3612 Steffisburg

5. CONCORDIA Schweiz. Kranken- und Unfallversicherung AG (BAG 
Nr. 290)
Bundesplatz 15, 6002 Luzern

6. Atupri Gesundheitsversicherung AG (BAG Nr. 312)
Laupenstrasse 18, 3008 Bern

7. Avenir Krankenversicherung AG (BAG Nr. 343) in eigener Sache 
und als Rechtsnachfolgerin der Easy Sana Assurance Maladie SA 
(BAG Nr. 774)
Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny

8. Krankenkasse Luzerner Hinterland (BAG Nr. 360)
Luzernstrasse 19, 6144 Zell LU

9. ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (BAG Nr. 455)
Bahnhofstrasse 13, 7302 Landquart

10. Vivao Sympany AG (BAG Nr. 509)
Peter Merian-Weg 4, 4052 Basel

11. Genossenschaft KRANKENKASSE SLKK (BAG Nr. 923)
Hofwiesenstrasse 370, 8050 Zürich

12. sodalis gesundheitsgruppe (BAG Nr. 941)
Balfrinstrasse 15, 3930 Visp

13. SWICA Krankenversicherung AG (BAG Nr. 1384)
Römerstrasse 37, 8400 Winterthur

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14. Galenos AG (BAG Nr. 1386)
Weltpoststrasse 19, 3015 Bern

15. Mutuel Krankenversicherung AG (BAG Nr. 1479) in eigener Sache 
und als Rechtsnachfolgerin der SUPRA-1846 SA (BAG Nr. 62)
Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny

16. Sanitas Grundversicherungen AG (BAG Nr. 1509)
Jägergasse 3, 8004 Zürich

17. Philos Krankenversicherung AG (BAG Nr. 1535)
Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny

18. Assura-Basis SA (BAG Nr. 1542)
Avenue C.-F. Ramuz 70, 1009 Pully

19. Visana AG (BAG Nr. 1555)
Weltpoststrasse 19, 3015 Bern 

20. Agrisano Krankenkasse AG (BAG Nr. 1560)
Laurstrasse 10, 5200 Brugg

21. sana24 AG (BAG Nr. 1568)
Weltpoststrasse 19, 3015 Bern 

22. vivacare AG (BAG Nr. 1570)
Weltpoststrasse 19, 3015 Bern 

alle vertreten durch A.________
und diese vertreten durch Rechtsanwalt und Notar B.________
Klägerinnen

gegen

C.________ AG  
vertreten durch Fürsprecher Dr. D.________
Beklagte

betreffend Rückerstattung Honorar (Dringlichkeits-Inkonvenienzpauschalen 
F); Klage vom 7. August 2024

Urteil des Schiedsgerichts in Sozialversicherungsstreitigkeiten des Kantons Bern
vom 24. Februar 2025, SCHG 200 2024 524

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Sachverhalt:

A.

Auf Klage von 29 Krankenversicherern, vertreten durch A.________, diese 
vertreten durch Rechtsanwalt und Notar B.________, hin stellte das 
Schiedsgericht in Sozialversicherungsstreitigkeiten des Kantons Bern mit 
Urteil SCHG 200 2022 67 vom 6. September 2023 fest, dass die 
E.________ AG (heute C.________ AG), vertreten durch Fürsprecher 
Dr. D.________, in der Zeit vom 1. Juni 2016 bis zum 28. Februar 2021 zu 
Unrecht von den Krankenversicherern für die TARMED-Tarifposition 
00.2505, Dringlichkeits-Inkonvenienzenpauschale F, Vergütungen im 
Umfang von Fr. 1‘040‘377.56 erhalten hatte. In (teilweiser) Gutheissung der 
Klage verurteilte das Schiedsgericht die E.________ AG (heute 
C.________ AG), den Klägerinnen diesen Betrag zurückzuerstatten. Die 
dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 
9C_663/2023 vom 24. Juni 2024 ab.

B.

Nach Erhalt des Urteils des Schiedsgerichts in 
Sozialversicherungsstreitigkeiten des Kantons Bern im Verfahren SCHG 
200 2022 67 beantragten 24 Krankenversicherer mit Gesuch zur 
Durchführung einer Vermittlungsverhandlung vom 28. Februar 2024, 
vertreten durch A.________ und diese vertreten durch Rechtsanwalt und 
Notar B.________, die C.________ AG sei zur Rückzahlung von 
mindestens Fr. 485'409.92 (für Forderungen betreffend Dringlichkeits-
Inkonvenienzpauschalen F, TARMED-Tarifposition 00.2505; Zeitraum: ab 
1. März 2021) zu verpflichten.

Nach gescheiterter Vermittlungsverhandlung erteilte das Schiedsgericht 
den Gesuchstellerinnen mit Urteil SCHG 200 2024 181 vom 27. Mai 2024 
die Klagebewilligung mit Klagefrist von drei Monaten ab Urteilsdatum. 

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C.

Mit Eingabe vom 7. August 2024 erhoben die 24 Krankenversicherer (nach-
folgend Klägerinnen), weiterhin vertreten durch A.________ und diese 
weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt und Notar B.________, Klage. Sie 
beantragen, die C.________ AG (nachfolgend Beklagte) sei unter Kosten- 
und Entschädigungsfolge zur Zahlung von mindestens Fr. 485'409.92 (für 
Forderungen betreffend Dringlichkeits-Inkonvenienzpauschalen F, 
TARMED-Tarifposition 00.2505 [Zeitraum: ab 1. März 2021]) zu verurteilen.

Mit Eingabe vom 2. Oktober 2024 nahm die Beklagte, weiterhin vertreten 
durch Fürsprecher Dr. D.________, Stellung zur Klage. Sie beantragt, die 
Klage sei gutzuheissen und sie, die Beklagte, sei zu verpflichten, den 
Betrag von Fr. 485'409.92 (Dringlichkeits-Inkonvenienzpauschale F, 
TARMED-Tarifposition 00.2505 [Zeitraum: ab 1. März 2021 bis 31. 
Dezember 2023]) zu bezahlen. Die Kosten des Verfahrens seien den 
Klägerinnen aufzuerlegen. Die Klägerinnen seien unter solidarischer 
Haftung zu verurteilen, der Beklagten die Parteikosten zu ersetzen.

Mit prozessleitender Verfügung vom 7. Oktober 2024 legte der neutrale 
Vorsitzende den Parteien das weitere Vorgehen dar und forderte die 
Rechtsvertreter der Parteien auf, ihre Kostennoten einzureichen.

Nachdem die Parteien die Sistierung des Verfahrens zwecks 
aussergerichtlichen Verhandlungen verlangt und später das Scheitern 
entsprechender Verhandlungen mitgeteilt hatten (vgl. Eingaben der 
Parteien vom 18. Oktober 2024, 21. Oktober 2024, 17. Dezember 2024 und 
31. Januar 2025 bzw. prozessleitende Verfügungen vom 22. Oktober 2024, 
18. Dezember 2024 und 3. Februar 2025), reichten der Rechtsvertreter der 
Klägerinnen dem Schiedsgericht am 10. Februar 2025 zwei Kostennoten 
inkl. Stellungnahme zur Kostenverteilung, am 11. Februar 2025 eine dritte 
Kostennote und der Rechtsvertreter der Beklagten am 12. Februar 2025 
eine Kostennote ein. 

Die Eingaben wurden den Parteien mit prozessleitender Verfügung vom 
13. Februar 2025 wechselseitig zugestellt.

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Erwägungen:

1.

1.1 Gemäss Art. 89 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 18. März 1994 
über die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) sind Streitigkeiten 
zwischen Versicherern und Leistungserbringern durch ein Schiedsgericht 
zu entscheiden. Die Kantone können die Aufgaben des Schiedsgerichts 
dem kantonalen Versicherungsgericht übertragen (Art. 89 Abs. 4 Satz 3 
Halbsatz 1 KVG), was der Kanton Bern getan hat (Art. 40 des kantonalen 
Gesetzes vom 6. Juni 2000 betreffend die Einführung der Bundesgesetze 
über die Kranken-, die Unfall- und die Militärversicherung [EG KUMV; 
BSG 842.11]).

1.2 Im vorliegenden Verfahren ist eine Streitigkeit zwischen 
Versicherern und einem Leistungserbringer zu beurteilen, weshalb die 
sachliche Zuständigkeit des Schiedsgerichts gegeben ist. Die Beklagte hat 
ihre ständige Einrichtung im Kanton Bern (Akten der Klägerinnen [act. I] 1; 
vgl. auch www.zefix.ch), womit das Schiedsgericht in 
Sozialversicherungsstreitigkeiten des Kantons Bern auch örtlich zuständig 
ist (Art. 89 Abs. 2 KVG).

Der Rechtsvertreter der Klägerinnen ist ordnungsgemäss bevollmächtigt 
(act. I 3). Auf die formgerechte (Art. 46 Abs. 2 EG KUMV i.V.m. Art. 32 Abs. 
2 und 3 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die 
Verwaltungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) und – mit Blick auf die 
Klagebewilligung vom 27. Mai 2024 (SCHG 200 2024 181) – fristgerechte 
Klage vom 7. August 2024 (Art. 45 Abs. 3 EG KUMV) ist somit einzutreten.

1.3 Die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) fin-
den gemäss Art. 1 Abs. 2 lit. e KVG beim Verfahren vor dem kantonalen 
Schiedsgericht (Art. 89 KVG) keine Anwendung. Das KVG schreibt vor, 
dass das Verfahren einfach und rasch zu sein und das Schiedsgericht die 
für den Entscheid erheblichen Tatsachen unter Mitwirkung der Parteien 

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festzustellen hat, wobei es die notwendigen Beweise erhebt und in der 
Beweiswürdigung frei ist. Der Kanton regelt das Weitere (Art. 89 Abs. 5 
KVG). Das Klageverfahren richtet sich vorbehältlich abweichender 
Regelungen des EG KUMV (Art. 46 Abs. 2 EG KUMV) nach dem VRPG.

2.

Mit Klage vom 7. August 2024 beantragen die Klägerinnen, die Beklagte 
sei zur Zahlung von Fr. 485'409.92 (für Forderungen betreffend 
Dringlichkeits-Inkonvenienzpauschalen F, TARMED-Tarifposition 00.2505 
[Zeitraum: ab 1. März 2021]) zu verpflichten.

Mit Klageantwort vom 2. Oktober 2024 beantragt die Beklagte, die Rück-
forderungsklage betreffend Dringlichkeits-Inkonvenienzpauschalen F, 
TARMED-Tarifposition 00.2505, sei im (eingeklagten) Umfang von 
Fr. 485'409.92 gutzuheissen. Damit hat die Beklagte die Forderung der 
Klägerinnen vollumfänglich anerkannt und sich unterzogen. Die Rückforde-
rung ist nicht mehr streitig, was zur Abschreibung des Verfahrens führt 
(Art. 39 Abs. 1 VRPG; vgl. Fritz GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 
2. Auflage, Bern 1983, S. 327).

Für diesen Entscheid ist der neutrale Vorsitzende als Einzelrichter zustän-
dig (Art. 57 Abs. 7 des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; 
BSG 161.1]).

3.

3.1 Gemäss Art. 109 Abs. 1 VRPG sind die Verfahrens- und Parteikos-
ten nach Massgabe des Unterliegens auf die Parteien zu verlegen. Hat die 
obsiegende Partei zuviel gefordert oder den Prozessaufwand durch unnöti-
ge Weitläufigkeiten vermehrt, so kann je nach den Umständen auf eine 
verhältnismässige Teilung der Verfahrens- und Parteikosten erkannt wer-
den (Art. 109 Abs. 2 VRPG). 

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Die Beklagte gilt mit der Unterziehung (vgl. E. 2 hiervor) als unterliegend 
und sie hat damit die Verfahrenskosten zu tragen und den Klägerinnen die 
Parteikosten zu ersetzen. Nicht gefolgt werden kann ihr, wenn sie mit Ver-
weis auf das prozessuale Vorgehen der Klägerinnen Gründe für eine An-
wendung von Art. 109 Abs. 2 VRPG, die ein Abweichen vom Grundsatz 
und die Auferlegung von Verfahrens- und Parteikosten an die Klägerinnen 
erlauben würden, geltend macht (vgl. Stellungnahme vom 2. Oktober 
2024). Die Klägerinnen haben den gesetzlich vorgesehenen und ihnen da-
mit zustehenden Weg der Vermittlungsverhandlung eingeschlagen. Nach 
deren Scheitern haben sie innert der zwingenden dreimonatigen Frist Klage 
eingereicht. Sie haben damit die für die Wahrung ihrer Rechte gesetzlich 
vorgesehenen Rechtsbehelfe in Anspruch genommen, was ihnen nicht zur 
Last gelegt werden kann. Die Beklagte ihrerseits hat die Forderung der Klä-
gerinnen erst im Klageverfahren anerkannt und die Klägerinnen haben we-
der zuviel gefordert, noch den Prozessaufwand durch unnötige Weitläufig-
keit vermehrt. Es besteht damit kein Anlass, für die Kostenverlegung vom 
gesetzlich vorgesehenen Grundsatz nach Art. 109 Abs. 1 VRPG abzuwei-
chen. 

3.2 Die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- des Vermittlungsverfahrens 
SCHG 200 2024 181 wurden unter Vorbehalt des nachfolgenden 
Klageverfahrens mit Urteil vom 27. Mai 2024 vorerst den Klägerinnen 
auferlegt. Über deren definitive Verlegung ist im vorliegenden Verfahren zu 
entscheiden. Denn die Kosten sind gemäss Art. 45 Abs. 4 EG KUMV i.V.m. 
Art. 207 Abs. 2 der Schweizerischen Zivilprozessordnung vom 19. 
Dezember 2008 (Zivilprozessordnung, ZPO; SR 272) zur Hauptsache zu 
schlagen.

Die Kosten des Vermittlungsverfahrens sind gestützt auf Art. 109 Abs. 1 
VRPG der unterliegenden Beklagten aufzuerlegen (vgl. E. 3.1). Die Kosten 
wurden dem entsprechenden Kostenvorschuss der Klägerinnen 
entnommen, weshalb die Beklagte verurteilt wird, den Klägerinnen die 
Kosten des Vermittlungsverfahrens SCHG 200 2024 181 von Fr. 1'500.-- zu 
ersetzen.

3.3 Für das Klageverfahren werden Kosten erhoben. Die Kosten richten 
sich gemäss Art. 47 Abs. 3 EG KUMV nach dem Dekret vom 24. März 

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2010 betreffend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (Verfahrenskostendekret, 
VKD; BSG 161.12). Sie sind nach Art. 52 VKD festzusetzen und nach
Massgabe des Unterliegens auf die Parteien zu verlegen (Art. 46 Abs. 2 
EG KUMV i.V.m. Art. 109 Abs. 1 VRPG).

Die Verfahrenskosten für das vorliegende Verfahren werden auf Fr. 1'000.-- 
festgesetzt und der Beklagten auferlegt. Sie werden dem von den 
Klägerinnen geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 6'000.-- entnommen; die 
Beklagte hat den Klägerinnen den Betrag von Fr. 1’000.-- zu ersetzen. Die 
Restanz des Kostenvorschusses von Fr. 5'000.-- ist den Klägerinnen nach 
Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückzuerstatten.

3.4 Die Parteikosten sind nach Massgabe des Unterliegens auf die 
Parteien zu verlegen (Art. 46 Abs. 2 EG KUMV i.V.m. Art. 109 Abs. 1 
VRPG). Gemäss Art. 104 Abs. 1 VRPG umfassen die Parteikosten den 
durch die berufsmässige Parteivertretung anfallenden Aufwand. Die 
Bemessung des Parteikostenersatzes richtet sich nach den Vorschriften 
der Anwaltsgesetzgebung. Gestützt auf Art. 41 Abs. 1 und 4 des 
kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) 
bemisst sich der Parteikostenersatz in sozialversicherungsrechtlichen 
Klage- und Beschwerdeverfahren ohne Rücksicht auf den Streitwert nach 
der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses, 
wobei der Tarifrahmen von Art. 13 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über 
die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; 
BSG 168.811) von Fr. 400.-- bis Fr. 11‘800.-- pro Instanz zur Anwendung 
gelangt. Gemäss Art. 16 i.V.m. Art. 9 PKV kann ein Zuschlag bis zu 100 % 
gewährt werden, wenn ein Verfahren besonders viel Zeit in Anspruch 
nimmt.

Der Rechtsvertreter der Klägerinnen macht für das Vermittlungsverfahren 
und das Klageverfahren einen Aufwand von Fr. 14'939.50 geltend. Die Kos-
tennoten überschreiten den maximalen Ansatz gemäss Art. 13 PKV. Das 
vorliegende Verfahren qualifiziert sich – auch unter Berücksichtigung des 
Vermittlungsverfahrens – nicht für eine Erhöhung des Ansatzes über das 
einfache Maximum von Fr. 11'800.-- hinaus. Das Ausschöpfen dieses An-
satzes ist zudem, auch wenn das Total der Kostennoten ihn überschreitet, 

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nicht gerechtfertigt. Die Klägerinnen konnten sich sowohl im Vermittlungs- 
wie auch im Klageverfahren auf die umfangreichen Erkenntnisse und das 
Vorwissen aus dem Verfahren SCHG 200 2022 67 (Urteil vom 6. Septem-
ber 2023) stützen, woran nichts ändert, dass das entsprechende Urteil an-
gefochten war und das höchstrichterliche Urteil erst wenige Wochen vor 
Ablauf der Klagefrist und der Klageeinreichung den Parteien eröffnet wur-
de. Entsprechend sind im vorliegenden Verfahren die Parteikosten des 
Rechtsvertreters der Klägerinnen, beinhaltend auch den Aufwand im Ver-
mittlungsverfahren, ermessensweise auf pauschal Fr. 8'000.-- festzulegen 
und die Beklagte ist zu verpflichten, diese Kosten den Klägerinnen zu er-
setzen.

Demnach entscheidet der Vorsitzende:

1. Es wird festgestellt, dass sich die Beklagte durch Anerkennung der 
Rückerstattungsforderung der Klägerinnen im vollen Umfang von 
Fr. 485'409.92 (Dringlichkeits-Inkonvenienzpauschale F, TARMED-
Tarifposition 00.2505, für den Zeitraum vom 1. März 2021 bis zum 
31. Dezember 2023) unterzogen hat; das Verfahren wird vom Ge-
schäftsverzeichnis abgeschrieben.

2. Die Beklagte wird verurteilt, den Klägerinnen die Verfahrenskosten des 
Vermittlungsverfahrens SCHG 200 2024 181 von Fr. 1'500.-- zu erstat-
ten.

3. Die Verfahrenskosten des vorliegenden Verfahrens, festgelegt auf 
Fr. 1'000.--, werden der Beklagten auferlegt. Sie werden dem von den 
Klägerinnen geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 6'000.-- entnommen. 
Die Restanz des Kostenvorschusses von Fr. 5'000.-- wird den Kläge-
rinnen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet. Die 
Beklagte wird verurteilt, den Klägerinnen die Verfahrenskosten dieses 
Verfahrens von Fr. 1'000.-- zu erstatten. 

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4. Die Beklagte hat den Klägerinnen Parteikosten von Fr. 8'000.-- zu er-
statten.

5. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt und Notar B.________ z.H. der Klägerinnen
- Fürsprecher Dr. D.________ z.H. der Beklagten 
- Bundesamt für Gesundheit

Der Vorsitzende: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-

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fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.