# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f0b76eb5-c532-52f9-ad82-4cc8d0912882
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-16
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 16.09.2025 BK 2025 430
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-430_2025-09-16.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 430

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 16. September 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichterin Hubschmid Volz
Gerichtsschreiber Pittet

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Rechtsanwalt B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern
v.d. Staatsanwalt C.________

Gegenstand Verlängerung Untersuchungshaft

Strafverfahren wegen Betrugs und betrügerischen Missbrauchs 
einer Datenverarbeitungsanlage

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonalen Zwangsmass-
nahmengerichts vom 29. August 2025 (KZM 25 1784)

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Erwägungen:

1. Die Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben (nachfolgend: Staats-
anwaltschaft) führt gegen A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) ein Straf-
verfahren (BA 25 424), in dessen Rahmen das Regionale Zwangsmassnahmenge-
richt Berner Jura-Seeland den Beschwerdeführer mit Entscheid vom 1. Februar 
2025 in Untersuchungshaft versetzte (ARR 25 17). Mit Entscheid vom 3. März 2025 
verlängerte das Kantonale Zwangsmassnahmengericht (nachfolgend: Zwangs-
massnahmengericht) die Untersuchungshaft um drei Monate (KZM 25 391). Am 
8. April 2025 stellte der Beschwerdeführer ein Haftentlassungsgesuch, welches das 
Zwangsmassnahmengericht am 17. April 2025 abwies (KZM 25 840). Die dagegen 
erhobene Beschwerde vom 17. April 2025 wies die Beschwerdekammer in Strafsa-
chen des Obergerichts des Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer) mit 
Beschluss vom 1. Mai 2025 ab (BK 25 168). Mit Entscheiden vom 30. Mai 2025 
(KZM 25 1160) und 29. August 2025 (KZM 25 1784) verlängerte das Zwangs-
massnahmengericht die angeordnete Haft jeweils um drei Monate. Gegen letzteren 
Entscheid erhob der Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
am 3. September 2025 Beschwerde und beantragte die Aufhebung des angefoch-
tenen Entscheids sowie die unverzügliche Haftentlassung. Mit Verfügung vom 
4. September 2025 gab die Verfahrensleitung dem Zwangsmassnahmengericht 
sowie der Generalstaatsanwaltschaft Gelegenheit zur Stellungnahme und zog die 
Haftakten inkl. Vorakten bei, den Antrag auf Edition der amtlichen Akten BA 25 424 
wies sie ab. Am 5. September 2025 verzichtete das Zwangsmassnahmengericht 
auf eine Stellungnahme. Die Staatsanwaltschaft reichte am 8. September 2025 ei-
ne delegierte Stellungnahme ein. Innert Frist gingen keine abschliessenden Be-
merkungen des Beschwerdeführers ein.

2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c der Schweizerischen Strafprozess-
ordnung (StPO; SR 312.0) können Entscheide über die Anordnung, Verlängerung 
und Aufhebung der Untersuchungshaft durch die verhaftete Person mit Beschwer-
de angefochten werden. Zuständig ist die Beschwerdekammer in Strafsachen 
(Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsregle-
ments des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist durch 
die Abweisung des Haftentlassungsgesuchs unmittelbar in seinen rechtlich ge-
schützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert 
(Art. 222 und Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die form- und fristgerechte Beschwerde ist 
einzutreten.

3. Die Untersuchungshaft setzt gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zunächst voraus, dass 
im Sinn eines allgemeinen Haftgrunds ein dringender Tatverdacht der Begehung 
eines Verbrechens oder Vergehens besteht.

3.1 Im Haftprüfungsverfahren geht es nicht darum, den Schuldbeweis zu erbringen, 
sondern den dringenden Tatverdacht zu belegen. Somit ist bei der Überprüfung 
des dringenden Tatverdachts keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belasten-
der und entlastender Beweise vorzunehmen. Zu prüfen ist vielmehr, ob genügend 
konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine Beteiligung der betroffenen Per-

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son daran vorliegen, die Untersuchungsbehörden somit das Bestehen eines drin-
genden Tatverdachts mit vertretbaren Gründen bejahen durften. Im Haftprüfungs-
verfahren genügt der Nachweis von konkreten Verdachtsmomenten, wonach das 
inkriminierte Verhalten mit erheblicher Wahrscheinlichkeit die fraglichen Tatbe-
standsmerkmale erfüllen könnte. Das Beschleunigungsgebot in Haftsachen lässt 
keinen Raum für ausgedehnte Beweismassnahmen. Zur Frage des dringenden 
Tatverdachts haben das Haftgericht und die Beschwerdekammer weder ein eigent-
liches Beweisverfahren durchzuführen noch dem erkennenden Strafgericht vorzu-
greifen. Vorbehalten bleibt allenfalls die Abnahme eines liquiden Alibibeweises (vgl. 
zum Ganzen: BGE 143 IV 330 E. 2.1; 143 IV 316 E. 3.1; Urteile des Bundesge-
richts 7B_203/2024 vom 11. März 2024 E. 5.1; 7B_184/2024 vom 4. März 2024 
E. 2.2; 7B_928/2023 vom 15. Dezember 2023 E. 4.1). Bei Beginn der Strafuntersu-
chung sind die Anforderungen an den dringenden Tatverdacht geringer als in 
späteren Stadien. Im Laufe des Strafverfahrens ist ein immer strengerer Massstab 
an die Erheblichkeit und Konkretheit des Tatverdachts zu stellen. Nach Durch-
führung der in Betracht kommenden Untersuchungshandlungen muss eine Verur-
teilung als wahrscheinlich erscheinen (BGE 143 IV 316 E. 3.2; Urteile des Bundes-
gerichts 7B_474/2023 vom 6. September 2023 E. 3.6.2; 7B_154/2023 vom 13. Juli 
2023 E. 5.2; 1B_232/2023 vom 30. Mai 2023 E. 3.2).

3.2 Das Zwangsmassnahmengericht verweist im angefochtenen Entscheid für den 
dringenden Tatverdacht zuerst auf seinen Entscheid KZM 25 1160 vom 30. Mai 
2025, in welchem es ausführte, dass in den bisherigen Haftentscheiden sowie im 
Beschwerdebeschluss des Obergerichts der dringende Tatverdacht bejaht worden 
sei. Insbesondere die dem Beschwerdeführer vorgehaltenen Chatnachrichten, wel-
che von seinem Mobiltelefon mit mutmasslichen Beteiligten ausgetauscht worden 
seien, führten zu einer Verdichtung des dringenden Tatverdachts. Die zumindest 
teilweise nicht nachvollziehbaren bzw. widersprüchlichen Antworten des Be-
schwerdeführers zu den ihm gemachten Vorhalten hätten den dringenden Tatver-
dacht demgegenüber nicht in Frage gestellt. Auch die Erklärung des Beschwerde-
führers, wonach sein Mobiltelefon von Dritten verwendet worden sei bzw. er dieses 
nicht bei sich gehabt habe, erscheine in Beachtung der üblichen Verwendung eines 
persönlichen Mobiltelefons, insbesondere aber vor dem Hintergrund des Sachver-
haltsbildes, wie es sich aus den bisherigen Ermittlungsergebnissen erkennen lasse, 
nicht glaubhaft. Insgesamt habe sich der dringende Tatverdacht weiter verdichtet. 
Zwar sei die Qualifikation der bandenmässigen Begehung weder beim Straftatbe-
stand des Betrugs noch bei dem des betrügerischen Missbrauchs einer Datenver-
arbeitungsanlage gesetzlich vorgesehen. Der dringende Tatverdacht umfasse in 
Beachtung der einzelnen Teilsachverhalte, der Deliktssumme sowie der erkennba-
ren finanziellen Verhältnisse des Beschuldigten auch die Qualifikation der Ge-
werbsmässigkeit. 

Im angefochtenen Entscheid ergänzt das Zwangsmassnahmengericht, dass der 
dringende Tatverdacht nach wie vor zu bejahen sei. Die Aussagen des Beschwer-
deführers vom 11. Juli 2025 stünden im Widerspruch zu denjenigen des 
D.________ sowie den Erkenntnissen aus den bisherigen Ermittlungen und na-
mentlich zur Aktennotiz des überwachten Besuchs vom 12. August 2025.

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3.3 Der Beschwerdeführer bestreitet den dringenden Tatverdacht nicht. Praxisgemäss 
beschränkt sich die Kammer daher auf eine summarische Prüfung.

3.4 Die Beschwerdekammer bejahte im Beschluss BK 25 168 vom 1. Mai 2025 den 
dringenden Tatverdacht (E. 3.4). Mit Verweis auf diesen Beschluss genügt es vor-
liegend, die seither durchgeführten Einvernahmen des Beschwerdeführers sowie 
die Aktennotiz zum überwachten Besuch vom 12. August zu beleuchten.

In der Einvernahme vom 21. Mai 2025 schilderte der Beschwerdeführer erneut sei-
ne Entführung nach Deutschland (Z. 150 ff.). Diese Schilderung weicht deutlich von 
den vorherigen ab. So erwähnte er etwa nicht mehr, dass sich in dem Keller auch 
eine andere Person befunden haben soll, die ebenfalls Schulden gehabt habe 
(Einvernahme vom 12. März 2025 Z. 165 ff.). Bei der Hafteröffnung vom 31. Januar 
2025 hatte der Beschwerdeführer noch ausgesagt, dass über 30 Personen im Kel-
ler gewesen seien (Z. 169). Generell wirkt die Schilderung in der Einvernahme vom 
21. Mai 2025 sehr karg, auf die meisten Fragen antwortete er einsilbig.

Weiter muten die Aussagen, dass sein Mobiltelefon auch von anderen Personen 
benutzt worden sei, als Schutzbehauptung an. In der Einvernahme vom 21. Mai 
2025 sagte er aus, dass E.________ sein Mobiltelefon für Gespräche mit 
D.________ benutzt habe (Z. 322 ff.). Auch D.________ habe manchmal sein Mo-
biltelefon benutzt (Einvernahme vom 15. August 2025, Z. 763); dies mit seinem 
Einverständnis (Z. 772). Auch F.________ und G.________ würden sein Mobiltele-
fon benutzen, da sie selbst Mobiltelefone mit deutschen Nummern hätten 
(Z. 746 ff.). Sie hätten es ihm weggenommen (Z. 747). Er habe ihnen den Code 
gegeben, als sie gefragt hätten (Z. 757). Bei der Einvernahme vom 21. Mai 2025 
brachte er ebenfalls vor, dass ihm diese beiden das Mobiltelefon weggenommen 
hätten (Z. 770 f.). 

Bei der Einvernahme vom 11. Juli 2025 gab der Beschwerdeführer zu, nicht die 
Wahrheit gesagt zu haben (Z. 56 und 108). Trotz dieses Geständnisses erscheint 
fraglich, wie erlebnisbasiert die weiteren Schilderungen in dieser Einvernahme 
sind. So brachte er vor, dass sich Fotos seiner Verletzungen auf dem Mobiltelefon 
seines Sohnes fänden, welches sich hundertprozentig in P.________ (Ort) befinde. 
Damit konfrontiert, dass sich sein Sohn zurzeit doch im H.________ befinde, räum-
te er ein, nicht genau zu wissen, wo das Mobiltelefon sei. Vielleicht habe er es ja 
zuhause gelassen (Z. 79 ff.). In der Folge wurde der Beschwerdeführer gebeten, 
seiner Frau mitzuteilen, diese Fotos an seinen Anwalt oder die Polizei weiterzulei-
ten. Der Aktennotiz zum überwachten Besuch vom 12. August 2025 lässt sich ent-
nehmen, dass der Beschwerdeführer seine Frau angewiesen haben soll, die Fotos 
ohne ersichtliches Datum weiterzuleiten. Bei der Einvernahme vom 15. August 
2025 widersprach der Beschwerdeführer der in der Aktennotiz festgehaltenen 
Wahrnehmung des Übersetzers, er habe seiner Frau gesagt, sie solle diese Fotos 
seinem Anwalt schicken (Z. 80 f.). Bereits vor diesem Vorhalt wollte der Beschwer-
deführer zwar über Fotos verfügen, diese jedoch erst beim Gericht einreichen (Z. 
34 ff.). Nur am Rande ist festzuhalten, dass Staatsanwaltschaft und Zwangsmass-
nahmengericht auf die Einvernahme des D.________ verweisen, sich diese jedoch 
nicht in den Haftakten findet. Der D.________ soll sich nicht an diese Verletzungen 
erinnern können. Der Beschwerdeführer stellte dies jedenfalls nicht in Abrede.

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Was die Aktennotiz zum überwachten Besuch vom 12. August 2025 anbelangt, ist 
festzuhalten, dass die abschliessende Beweiswürdigung dem Sachgericht vorbe-
halten bleibt. Der Beschwerdeführer widerspricht zentralen Inhalten der Aktennotiz. 
Gestützt auf das bisherige Aussageverhalten des Beschwerdeführers (vgl. oben) 
erscheint es jedoch plausibel, dass der Inhalt der Aktennotiz korrekt ist. Dies muss 
im Haftverfahren insbesondere im Licht des Beschleunigungsgebots genügen.

Nach dem Gesagten bestehen weiterhin gewichtige Zweifel an der Glaubhaftigkeit 
der Aussagen des Beschwerdeführers. Der Beschwerdeführer widerspricht sich in 
den Einvernahmen, die seit dem Beschluss BK 25 168 vom 1. Mai 2025 durchge-
führt worden sind, mehrfach. Der Glaubhaftigkeit ebenfalls nicht zuträglich ist, dass 
er die vorgebrachte Version mehrfach veränderte. Es ist der Staatsanwaltschaft 
beizupflichten, dass sich gestützt auf die Vorhalte und Aussagen bei der Einver-
nahme vom 11. Juli 2025 Hinweise auf eine umfassendere Verwicklung des Be-
schwerdeführers in die Geschehnisse ergeben haben. Es rückt – wie die Staats-
anwaltschaft dies richtig festhält – auch die Behauptung des Beschwerdeführers, 
mittels Drohung der Gewaltanwendung zu diesen Handlungen gezwungen worden 
zu sein, in den Hintergrund. Damit hat sich der dringende Tatverdacht weiter ver-
dichtet.

4. Neben dem dringenden Tatverdacht setzt die Untersuchungshaft einen besonderen 
Haftgrund im Sinne von Art. 221 Abs. 1 Bst. a bis c oder Abs. 1bis StPO voraus. 
Das Zwangsmassnahmengericht begründet die Anordnung der Untersuchungshaft 
zunächst mit Kollusionsgefahr.

4.1 Der Haftgrund der Kollusionsgefahr liegt vor, wenn ernsthaft zu befürchten ist, dass 
die beschuldigte Person andere Personen beeinflusst oder auf Beweismittel ein-
wirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Art. 221 Abs. 1 Bst. b StPO). 
Strafprozessuale Haft wegen Kollusions- bzw. Verdunkelungsgefahr soll verhin-
dern, dass die beschuldigte Person die wahrheitsgetreue Abklärung des Sachver-
halts vereitelt oder gefährdet. Die theoretische Möglichkeit, dass die beschuldigte 
Person kolludieren könnte, genügt indessen nicht, um Haft unter diesem Titel zu 
rechtfertigen. Es müssen vielmehr konkrete Indizien für die Annahme von Verdun-
kelungsgefahr sprechen. Das Vorliegen des Haftgrunds ist nach Massgabe der 
Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu prüfen. Konkrete Anhaltspunkte für Kollusi-
onsgefahr können sich namentlich aus dem bisherigen Verhalten der beschuldigten 
Person im Strafprozess, aus ihren persönlichen Merkmalen, aus ihrer Stellung und 
ihren Tatbeiträgen im Rahmen des untersuchten Sachverhalts sowie aus den per-
sönlichen Beziehungen zwischen ihr und den sie belastenden Personen ergeben. 
Bei der Frage, ob im konkreten Fall eine massgebliche Beeinträchtigung des Straf-
verfahrens wegen Verdunkelung droht, ist auch der Art und Bedeutung der von Be-
einflussung bedrohten Aussagen bzw. Beweismittel, der Schwere der untersuchten 
Straftaten sowie dem Stand des Verfahrens Rechnung zu tragen. Je weiter das 
Strafverfahren vorangeschritten ist und je präziser der Sachverhalt bereits abge-
klärt werden konnte, desto höhere Anforderungen sind an den Nachweis von Ver-
dunkelungsgefahr zu stellen (BGE 137 IV 122 E. 4.2; 132 I 21 E. 3.2 f.; Urteil des 
Bundesgerichts 7B_12/2025 vom 22. Januar 2025; je mit Hinweisen).

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4.2 Das Zwangsmassnahmengericht verweist im angefochtenen Entscheid für die Kol-
lusionsgefahr zuerst auf seinen Entscheid KZM 25 1160 vom 30. Mai 2025, in wel-
chem es auf die bisherigen Haftentscheide und insbesondere auf den Beschluss 
des Obergerichts verweist, in welchen die Kollusionsgefahr bejaht wurde. Die 
Staatsanwaltschaft führe nachvollziehbar aus, dass Befragungen wesentlicher Tat-
beteiligter noch ausstehend seien, weshalb weiterhin von Kollusionsmöglichkeiten 
auszugehen sei. Gleiches gelte hinsichtlich des Vorliegens einer Kollusionsbereit-
schaft. Das zumindest teilweise nicht nachvollziehbare bzw. widersprüchliche Aus-
sageverhalten des Beschwerdeführers im Rahmen seiner Befragung vom 21. Mai 
2025 zeige auf, dass er seine Handlungen bzw. seine Beweggründe als möglichst 
harmlos darzustellen versuche. Der Beschwerdeführer erkläre, dass es der Staats-
anwaltschaft seit längerem möglich gewesen sei, die von ihm genannten Personen 
zu befragen. Dem sei zu entgegnen, dass er bisher mehrere grundsätzlich ver-
schiedene Versionen der Geschehnisse vorgebracht habe. Zumindest bei einem 
Teil der zu befragenden Personen bzw. der möglichen Kollusionsadressaten dürfte 
es sich um Mitbeteiligte handeln. Es erscheine somit nachvollziehbar, wenn zeitlich 
vor deren Befragung versucht werde, den Sachverhalt möglichst klar zu ermitteln. 
Nur so könnten Sachverhaltselemente vorgehalten und Einvernahmen zielführend 
durchgeführt werden. Es könne kein pflichtwidriges Versäumnis vorzunehmender 
Ermittlungshandlungen erkannt werden. 

Im angefochtenen Entscheid ergänzt das Zwangsmassnahmengericht, dass in der 
Anweisung des Beschwerdeführers an seine Ehefrau eine Kollusionsbereitschaft 
zu erblicken sei. Die verworrene Sprache bzw. die schnellen thematischen Über-
gänge könnten ohne Weiteres ein Indiz für eine Kollusionsbereitschaft sein, indem 
die Kommunikation so gesteuert werde, dass sie für Aussenstehende schwer zu 
durchschauen sei und keine klaren Aussagen oder belastbaren Informationen ge-
geben würden, um die Überwachung zu umgehen. Dies umso mehr, als dass sonst 
keine derart «verworrenen» Gesprächsverläufe des Beschuldigten dokumentiert 
seien. Die Aussagen des Beschuldigten seien nach wie vor inkonstant und er räu-
me selbst ein, falsche Angaben gemacht zu haben. Gemäss Ausführungen der 
Staatsanwaltschaft stehe zudem eine Anhaltung von involvierten Personen an. Die 
zu erhebenden Aussagen seien in hohem Masse kollusionsanfällig, weshalb auch 
in Bezug auf diese Personen das Vorliegen einer Kollusionsgefahr zu bejahen sei.

4.3 Der Beschwerdeführer bringt zusammengefasst vor, dass die Staatsanwaltschaft 
im Mai 2025 die Kollusionsgefahr mit noch ausstehenden Einvernahmen tatbeteilig-
ter Personen begründet habe. Heute sei die Ausgangslage exakt dieselbe. Es sei 
zu befürchten, dass sich die Staatsanwaltschaft und die Vorinstanz auch in drei 
Monaten wieder so äusserten. Wenn Anhaltungen bevorstünden und nie umgesetzt 
würden, dann ende die Kollusionsgefahr auch nicht. Es sei davon auszugehen, 
dass eine parallele und zeitnahe Anhaltung möglich sei. Das sei jedoch unerheb-
lich, da diese Personen durch die Anhaltung des Beschwerdeführers längst ge-
warnt seien. Durch längeres Zuwarten werde diesen Personen die Möglichkeit ge-
geben, sich abzusprechen. Der Beschwerdeführer bestreitet die Erklärung des 
Übersetzers zum überwachten Besuch. Es sei viel wahrscheinlicher, dass der 
Übersetzer überfordert gewesen sei. Der Beschwerdeführer habe alle Aussagen 
gemacht und es sei schlicht nicht nachvollziehbar, was die Staatsanwaltschaft von 

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ihm noch erwarte, was noch ermittelt werden solle und was er noch beeinflussen 
solle. Es handle sich um eine rein theoretische Kollusionsgefahr, da er die von ihm 
belasteten Personen unter Druck setzen müsste, damit sich diese selbst belaste-
ten. Das sei ein offensichtliches Fantasiekonstrukt.

4.4 Der Beschwerdeführer erklärt, er habe alle Aussagen gemacht. Es sei nicht nach-
vollziehbar, was die Staatsanwaltschaft von ihm noch erwarte, was noch ermittelt 
werden solle und was er noch beeinflussen solle. Hier ist darauf hinzuweisen, dass 
der Beschwerdeführer seine Aussagen mehrfach relevant änderte. Es ist also mit-
nichten so, dass der Beschwerdeführer bereits seit längerer Zeit alles gesagt hat. 
Sein Aussageverhalten zeigt gerade, dass die Staatsanwaltschaft jede Aussage 
nachprüfen und ihm weitere Beweismittel vorhalten muss. 

Wie oben dargelegt, obliegt die abschliessende Beweiswürdigung dem Sachge-
richt. Im vorliegenden Verfahren kann dennoch auf die Aktennotiz vom 12. August 
2025 abgestellt werden (E. 3.4). Sie weist gleich mehrfach auf die konkrete Kollusi-
onsbereitschaft des Beschwerdeführers hin. Hinter den Äusserungen zur chinesi-
schen Hauptstadt und den schnellen Übergängen ist eine solche zwar nur zu ver-
muten. Die Äusserung «Syrien Al-Assad» gegenüber dem Übersetzer ist ohne Wei-
teres als Einschüchterungsversuch zu werten. Entscheidend ist jedoch die Anwei-
sung an seine Ehefrau, die Fotos ohne ersichtliches Datum an den Anwalt weiter-
zuleiten. 

Damit ist nicht nur weiterhin vom Vorliegen von Kollusionsgefahr auszugehen, die-
se hat sich darüber hinaus weiter konkretisiert. Dagegen vermag der Beschwerde-
führer nichts auszurichten, wenn er äussert, dass die anderen Beteiligten durch 
seine Verhaftung bereits gewarnt worden seien und sich hätten absprechen kön-
nen. Hierbei handelt es sich einzig um eine Vermutung, welche noch dazu die An-
nahme von Kollusionsgefahr nicht generell verunmöglichen würde.

Nachdem sich die Kollusionsgefahr weiter konkretisierte, wie dies die bundesge-
richtliche Rechtsprechung bei voranschreitendem Verfahren fordert, sind die Rügen 
zur Untätigkeit der Staatsanwaltschaft, die der Beschwerdeführer bereits unter dem 
Titel der Kollusionsgefahr vorbringt, bei der Rüge der Verletzung des Beschleuni-
gungsgebotes zu prüfen (E. 6).

5. Neben der Kollusionsgefahr begründet das Zwangsmassnahmengericht die Anord-
nung der Untersuchungshaft mit Fluchtgefahr.

5.1 Das Bundesgericht hat mehrfach darauf hingewiesen, dass die kantonalen Instan-
zen nach dem Beschleunigungsgebot in Haftsachen sowie aus Gründen der Pro-
zessökonomie grundsätzlich gehalten sind, sämtliche infrage kommenden Haft-
gründe zu prüfen. Damit soll verhindert werden, dass die Rechtsmittelinstanz die 
Haftsache bei (teilweiser) Gutheissung der Beschwerde zur Prüfung weiterer Haft-
gründe zurückweisen muss (Urteil des Bundesgerichts 7B_1035/2024 vom 19. No-
vember 2024 E. 3.1 mit Hinweisen).

5.2 Fluchtgefahr liegt gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO vor, wenn ernsthaft zu be-
fürchten ist, dass sich die beschuldigte Person durch Flucht der Strafverfolgung 
oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Im Vordergrund steht dabei eine mögli-

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che Flucht ins Ausland, denkbar ist aber auch ein Untertauchen im Inland 
(BGE 143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 7B_365/2024 vom 16. April 
2024 E. 3.2, 7B_200/2024 vom 8. März 2024 E. 3.2.1, 7B_1001/2023 vom 8. Janu-
ar 2024 E. 3.2, auch zum Folgenden). Nach der Rechtsprechung des Bundesge-
richts darf die Schwere der drohenden Sanktion als ein Indiz für Fluchtgefahr ge-
wertet werden. Sie genügt jedoch für sich allein nicht, um einen Haftgrund zu beja-
hen. Vielmehr müssen die konkreten Umstände des betreffenden Falls, insbeson-
dere die gesamten Lebensverhältnisse der beschuldigten Person, in Betracht ge-
zogen werden (BGE 145 IV 503 E. 2.2, 143 IV 160 E. 4.3, 125 I 60 E. 3a; je mit 
Hinweisen). So ist es zulässig, ihre familiären und sozialen Bindungen, ihre berufli-
che Situation und Schulden sowie Kontakte ins Ausland und Ähnliches mitzu-
berücksichtigen, ebenso besondere persönliche Merkmale (wie z.B. eine Tendenz 
zu überstürzten Aktionen, ausgeprägte kriminelle Energie usw.), die auf eine 
Fluchtneigung schliessen lassen können (vgl. FORSTER, in: Basler Kommentar, 
Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 5 zu Art. 221 StPO; 
BGE 145 IV 503 E. 2.2, 143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 
7B_577/2024 vom 6. Juni 2024 E. 3.1, 1B_5/2023 vom 23. März 2023 E. 2.4; je mit 
Hinweisen). Bei einer Person ausländischer Nationalität sind ferner der Aufent-
haltsstatus, die Anwesenheitsdauer in der Schweiz und die familiären Beziehungen 
von Bedeutung. Ein gewichtiges Indiz für Fluchtgefahr stellen auch unklare Wohn- 
und Arbeitsverhältnisse dar (vgl. FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, in: Kommentar zur 
Schweizerischen Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2020, N. 17 zu Art. 221 StPO).

5.3 Das Zwangsmassnahmengericht führt im angefochtenen Entscheid aus, dass der 
Beschwerdeführer seit 2006 in der Schweiz lebe, verheiratet sei und zwei Kinder 
habe, die in der Schweiz eingeschult worden seien. Die Einschulung der Kinder in 
der Schweiz verbessere deren Perspektive. Trotzdem nimmt das Zwangsmass-
nahmengericht Fluchtgefahr an und stützt dies auf die H.________ Staatsangehö-
rigkeit und den regelmässigen Kontakt zu verschiedenen Personen im H.________ 
sowie in I.________, J.________ und K.________. Zu einem Teil dieser Personen 
bestünden familiäre Verbindungen, was die Wahrscheinlichkeit erhöhe, dass der 
Beschwerdeführer in den jeweiligen Ländern Unterstützung finden würde. Weiter 
weise dieser erhebliche ausstehende Betreibungen sowie nicht getilgte Verlust-
scheine auf. Beim überwachten Besuch der Ehefrau und der Kinder beim Be-
schwerdeführer vom 12. August 2025 solle allgemein die Rede davon gewesen 
sein, mit der bisherigen Situation abzuschliessen und einen Neustart zu ermögli-
chen, was der Beschwerdeführer jedoch bestreite. Schliesslich müsse der Be-
schwerdeführer im Fall einer Verurteilung mit einer Landesverweisung rechnen.

5.4 Der Beschwerdeführer entgegnet in der Beschwerde zusammengefasst, es sei 
nicht belegt, dass er ein Haus im H.________ habe. Jemanden in J.________, 
I.________ oder K.________ zu kennen, bedeute nicht, dass man Frau und Kind in 
der Schweiz zurücklasse. Es handle sich dabei um rein theoretische Ausführungen. 
So halte das Zwangsmassnahmengericht denn auch nie fest, dass eine ernstliche 
Fluchtgefahr vorliege. Es lägen keine konkreten und ernstlichen Anhaltspunkte für 
die Annahme einer Fluchtgefahr vor. Die finanzielle Situation habe grösstenteils 
schon vor der Verhaftung bestanden, deshalb habe sich der Beschwerdeführer 

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dennoch nicht ins Ausland abgesetzt. Die prekäre finanzielle Situation habe aber 
auch mit der langanhaltenden Untersuchungshaft zu tun.

5.5 Vorweg kann auf die Auflistung fluchtfördernder Faktoren im angefochtenen Ent-
scheid verwiesen werden. Der Beschwerdeführer hat drei Kinder, zwei davon ge-
meinsam mit seiner Ehefrau (Einvernahme des Beschwerdeführers vom 30. Januar 
2025, Z. 25 f.). Das ältere der gemeinsamen Kinder wurde erst kürzlich einge-
schult, das jüngere geht gar erst in den Kindergarten (Haftverlängerungsantrag 
vom 22. August 2025, S. 3). Dies steht der Annahme der Fluchtgefahr daher nicht 
entgegen. Der Beschwerdeführer und seine Ehefrau wurden im H.________ gebo-
ren, sind H.________ Staatsangehörige und N.________ Muttersprache. Der Be-
schwerdeführer spricht deutsch, seine Ehefrau kann es offenbar nur lesen (Einver-
nahme vom 7. Mai 2025, Z. 2 und 706 f.). Hierbei handelt es sich jedoch mehrheit-
lich um Indizien. Massgebend erscheinen der Beschwerdekammer die Äusserun-
gen des Beschwerdeführers hinsichtlich eines Neustarts, die der Aktennotiz zum 
überwachten Besuch vom 12. August 2025 entnommen werden können. Diese 
können im Kontext mit der finanziellen Situation des Beschwerdeführers, seiner 
Familie sowie der L.________ (Unternehmen) vernünftigerweise nur als Hinweise 
auf eine Flucht verstanden werden. Der Beschwerdeführer ist offenbar die einzige 
Person, die für die L.________ arbeitet. Von diesem Unternehmen bestreitet die 
Familie ihren Lebensunterhalt (Einvernahme M.________ vom 7. Mai 2025, Z. 237 
ff.). Mit der Staatsanwaltschaft ist festzustellen, dass das Konto der L.________ am 
7. April 2025 einen Saldo von CHF 1.42 aufwies. Nach dem Gesagten ist nicht von 
einer Veränderung der Situation auszugehen. Die Annahme der Fluchtgefahr er-
weist sich damit als rechtens.

6. Die Haft muss überdies verhältnismässig sein. Freiheitsentziehende Zwangsmass-
nahmen sind aufzuheben, sobald Ersatzmassnahmen zum gleichen Ziel führen 
(Art. 212 Abs. 2 Bst. c StPO).

6.1 Gemäss Art. 31 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft (BV; SR 101) und Art. 5 Ziff. 3 der Konvention zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) hat eine in strafprozessualer Haft 
gehaltene Person überdies Anspruch darauf, innerhalb einer angemessenen Frist 
richterlich abgeurteilt oder während des Strafverfahrens aus der Haft entlassen zu 
werden. Eine übermässige Haftdauer stellt eine unverhältnismässige Beschrän-
kung dieses Grundrechts dar. Sie liegt dann vor, wenn die Haft die mutmassliche 
Dauer der zu erwartenden freiheitsentziehenden Sanktion übersteigt (vgl. auch 
Art. 212 Abs. 3 StPO). Bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit der Haftdauer ist 
namentlich der Schwere der untersuchten Straftaten Rechnung zu tragen. Das Ge-
richt darf die Haft nur so lange erstrecken, als sie nicht in grosse zeitliche Nähe der 
(im Fall einer rechtskräftigen Verurteilung) konkret zu erwartenden Dauer der frei-
heitsentziehenden Sanktion rückt (BGE 143 IV 168 E. 5.1).

Im Weiteren kann eine strafprozessuale Haft die bundesrechtskonforme Dauer 
auch dann überschreiten, wenn das Strafverfahren nicht genügend vorangetrieben 
wird. Eine Haftentlassung kommt allerdings nur bei besonders schwer wiegenden 
bzw. häufigen Versäumnissen in Frage, die erkennen lassen, dass die verantwortli-

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chen Strafbehörden nicht gewillt oder nicht in der Lage sind, dem Beschleuni-
gungsgebot in Haftsachen Rechnung zu tragen. Die Frage, ob eine Haftdauer als 
übermässig bezeichnet werden muss, ist aufgrund der konkreten Verhältnisse des 
einzelnen Falles zu beurteilen (Urteil des Bundesgerichts 7B_698/2024 vom 12. Ju-
li 2024 E. 3.1 mit Hinweisen).

6.2 Das Zwangsmassnahmengericht führt im angefochtenen Entscheid aus, dass sich 
der Beschwerdeführer nach Ablauf der angeordneten Dauer zehn Monate in Unter-
suchungshaft befunden haben werde. Im Falle einer Verurteilung müsse er mit ei-
ner deutlich schwerwiegenderen Sanktion rechnen, es drohe also keine Überhaft. 
Die von der Staatsanwaltschaft nachvollziehbar aufgeführten geplanten, kollusi-
onssensiblen Ermittlungshandlungen, so insbesondere die Identifizierung und an-
schliessende Befragung von mutmasslichen Mitbeteiligten und die Konfrontation 
des Beschuldigten mit den entsprechenden Ermittlungsergebnissen, dürften zu ei-
nem Zeitbedarf führen, der eine Verlängerung der Untersuchungshaft um drei Mo-
nate als angezeigt und notwendig erscheinen lasse. Ersatzmassnahmen, welche 
die Kollusions- und die Fluchtgefahr gleichzeitig zu bannen vermöchten, seien nicht 
ersichtlich. 

Es sei weiterhin keine Verletzung des Beschleunigungsgebots zu erkennen. Unter-
suchungen von Vorwürfen wie den vorliegenden seien gerichtsnotorisch zeit- und 
ressourcenaufwendig. Hierzu verweist das Zwangsmassnahmengericht auf seinen 
Entscheid vom 30. Mai 2025. Die Staatsanwaltschaft führe die geplanten Ermitt-
lungshandlungen und prozessualen Schritte nachvollziehbar auf.

6.3 Der Beschwerdeführer äussert sich nicht direkt zur Verhältnismässigkeit der Haft. 
Jedoch rügt er sinngemäss eine Verletzung des Beschleunigungsgebots, indem er 
zusammengefasst vorbringt, dass die Staatsanwaltschaft aus nicht nachvollziehba-
ren Gründen damit zuwarte, die weiteren Personen anzuhalten, sofern sie dies 
überhaupt machen werde. Die Situation präsentiere sich heute genau gleich wie 
vor drei Monaten. Es sei davon auszugehen, dass eine parallele und zeitnahe An-
haltung möglich sei. Das sei jedoch unerheblich, da diese Personen durch die An-
haltung des Beschwerdeführers längst gewarnt seien. Durch längeres Zuwarten 
werde diesen Personen die Möglichkeit gegeben, sich abzusprechen.

6.4 Der Beschwerdeführer wird sich mit Ablauf der Verlängerung zehn Monate in Un-
tersuchungshaft befunden haben. Der dringende Tatverdacht richtet sich auf ge-
werbsmässig begangenen Betrug und betrügerischen Missbrauch einer Datenver-
arbeitungsanlage (vgl. Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts KZM 25 1160 
vom 30. Mai 2025 E. 2.1). Der Strafrahmen für diese Delikte beträgt Freiheitsstrafe 
von sechs Monaten bis zu zehn Jahren (Art. 146 Abs. 2 und Art. 147 Abs. 2 des 
Schweizerischen Strafgesetzbuches [StGB; SR 311.0]). Angesichts des mutmassli-
chen Deliktsbetrags naht damit keine Überhaft.

Taugliche Ersatzmassnahmen, die sowohl Kollusions- als auch Fluchtgefahr ban-
nen könnten, sind nicht ersichtlich. Solche werden durch den Beschwerdeführer 
ausserdem weder genannt noch beantragt.

Bereits aus den Haftakten lässt sich schliessen, dass es sich um ein umfangrei-
ches Verfahren handelt. So wurden dem Beschwerdeführer zahlreiche Text- und 

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Sprachnachrichten vorgehalten, deren Übersetzung und Auswertung erfahrungs-
gemäss viel Zeit in Anspruch nimmt. Mit dem Zwangsmassnahmengericht ist an 
den geplanten Ermittlungshandlungen der Staatsanwaltschaft nichts auszusetzen. 
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers hat sich die Situation in den letzten 
drei Monaten dahingehend verändert, als dass die weiteren Beschuldigten offenbar 
zweifelfrei identifiziert werden konnten. Dies stellt offensichtlich einen wichtigen 
Schritt auf dem Weg zur Anhaltung dar. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht zu bean-
standen, dass die Staatsanwaltschaft die weiteren Beschuldigten noch nicht ange-
halten hat, weil sie auf eine geeignete Gelegenheit wartet. Damit ist keine Verlet-
zung des Beschleunigungsgebots ersichtlich.

7. Der Beschwerdeführer rügt schliesslich, nicht hafterstehungsfähig zu sein.

7.1 Im Allgemeinen rechtfertigt eine Krankheit die Entlassung einer beschuldigten Per-
son aus der Untersuchungshaft nicht. Der Grundsatz der Verhältnismässigkeit ver-
langt jedoch, dass die Untersuchungshaft aufgehoben wird, wenn sie aufgrund des 
Gesundheitszustands des Häftlings zu schwerwiegenden Folgen führen könnte, die 
in keinem vernünftigen Verhältnis zu ihrem Zweck stehen. Daher muss in jedem 
Fall eine Interessenabwägung vorgenommen werden, bei der insbesondere der 
Zweck der Untersuchungshaft, die Schwere des Gesundheitsschadens und die 
Möglichkeiten der medizinischen Behandlung in der Strafvollzugsanstalt berück-
sichtigt werden. Nach der im Zusammenhang mit Art. 92 StGB entwickelten Recht-
sprechung ist der geltend gemachte medizinische Grund immer dann schwerwie-
gend, wenn die Fortsetzung des Vollzugs das Leben des Verurteilten konkret ge-
fährdet. In anderen Fällen kann die erforderliche Schwere erreicht werden, wenn 
die Fortsetzung des Vollzugs zwar nicht unmittelbar das Leben der verurteilten 
Person bedroht, aber dennoch eine ernsthafte Gefahr für ihre Gesundheit darstellt 
(Urteil des Bundesgerichts 7B_1009/2023 vom 6. Februar 2024 E. 7.1.2 mit Hin-
weisen). 

7.2 Das Zwangsmassnahmengericht führt im angefochtenen Entscheid aus, dass die 
medizinische Betreuung insoweit gewährleistet sei, als der Beschwerdeführer in ei-
ne Fachinstitution verlegt werde, wenn dies nötig sein sollte. Die Prüfung der Haf-
terstehungsfähigkeit obliege primär den Vollzugsbehörden. Angesichts der Konsul-
tationen vom 10. Juli 2025 und 19. August 2025 kämen die Vollzugsbehörden ihrer 
Verantwortung nach.

7.3 Der Beschwerdeführer erklärt, seine gesundheitliche Situation werde inzwischen 
zwar ernstgenommen, von der Oberarztsprechstunde vom 19. August 2025 habe 
er jedoch keine Kenntnis gehabt.

7.4 Bei der Einvernahme vom 11. Juli 2025 sprach der Beschwerdeführer davon, so 
etwas wie einen Schlaganfall erlitten zu haben (Z. 27). Ob darin ein Druckversuch 
zu erblicken ist, wie die Staatsanwaltschaft im Haftverlängerungsantrag vom 
22. August 2025 vorbringt, muss an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Dem 
Bericht zur Notfallkonsultation vom 10. Juli 2025 kann entnommen werden, dass 
keine Hinweise auf einen Schlaganfall vorlagen. Es wurde ein MRT des Schädels 
durchgeführt, was offenbar ein Standardvorgehen darstellt (vgl. Website des Lu-
zerner Kantonsspital: https://www.luks.ch/was-wir-behandeln/schlaganfall; zuletzt 

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abgerufen am 12. September 2025). Am ehesten habe es sich um Clusterkopf-
schmerzen gehandelt. Dies ist trotzdem ernst zu nehmen, zählen diese doch zu 
den am stärksten empfundenen Kopfschmerzen überhaupt (Website des Inselspi-
tals Bern: https://neurochirurgie.insel.ch/funktionell-schmerz/schmerz/cluster-
kopfschmerzen, zuletzt abgerufen am 12. September 2025).

Anhand der vorliegenden Akten kann die Beschwerdekammer nicht abschliessend 
nachvollziehen, ob der Termin bei der Universitätsklinik für Augenheilkunde im Zu-
sammenhang mit den obgenannten Symptomen stand. Sollte der Beschwerdefüh-
rer die Termineinladung für den 19. August 2025 nicht rechtzeitig erreicht haben, 
so wäre dies bedauerlich. Allerdings handelte es sich zu diesem Zeitpunkt gestützt 
auf den Bericht zur Notfallkonsultation vom 10. Juli 2025 nicht um einen Notfall. 
Ausserdem stammte die Termineinladung für den 19. August 2025 vom 11. August 
2025, woraus wohl zu schliessen ist, dass Termine bei der Universitätsklinik für 
Augenheilkunde relativ kurzfristig verfügbar sind. So oder anders führen die Sym-
ptome des Beschwerdeführers nicht zur Unverhältnismässigkeit der Haft.

8. Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die Verfahrenskosten dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Zufolge seines Unterlie-
gens hat er keinen Anspruch auf eine Entschädigung.

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1’500.00, werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt.

3. Es wird keine Entschädigung gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, v.d. Rechtsanwalt B.________ 

(per Einschreiben)
- Staatsanwalt C.________, Kantonale Staatsanwaltschaft für Besondere Aufgaben

(per Einschreiben)

Mitzuteilen:
- dem Kantonalen Zwangsmassnahmengericht, Gerichtspräsident O.________ 

(mit den Akten – per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Bern, 16. September 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Der Gerichtsschreiber:

Pittet

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.