# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 04f0ab4e-22ba-5e59-a39f-b0094357be70
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 19.08.2025 UE240348
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE240348_2025-08-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer 

Geschäfts-Nr.: UE240348-O/U/GRO

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Flury, Präsident i.V., Oberrichterin lic. iur. 

C. Gerwig, Ersatzoberrichterin Dr. iur. C. Schoder sowie Gerichts-

schreiberin Dr. iur. E. Welte

Beschluss vom 19. August 2025

in Sachen

A._____, 
Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X._____

gegen

1. B._____, 
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, 
Beschwerdegegner

1 amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____

betreffend Einstellung

Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft 
Zürich-Sihl vom 26. August 2024

- 2 -

Erwägungen:

I.

1. Am 24. März 2023 rapportierte die Stadtpolizei Zürich gegen B._____ (nach-

folgend: Beschwerdegegner 1) wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs zum 

Nachteil von A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer), dem Betreiber der 

"C._____ AG" sowie der "D._____." Demnach soll sich der Beschwerdegegner 1 

im Zeitraum vom 17. März 2023 bis zum 19. März 2023 mit seinem Werkstattsch-

lüssel in die Garage des Beschwerdeführers begeben, zwei Personenwagen der 

Marken Ferrari und Rolls-Royce entwendet und diese sodann beim Strassenver-

kehrsamt mit einem Wechselschild eingelöst haben. 

2. Mit Verfügung vom 26. August 2024 nahm die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl 

(nachfolgend: Staatsanwaltschaft) eine Strafuntersuchung gegen den Beschwer-

degegner 1 nicht an die Hand (Urk. 3).

3. Hiergegen erhob der Beschwerdeführer am 30. September 2024 fristgerecht 

Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, die angefochtene Verfügung sei auf-

zuheben und die Strafuntersuchung gegen den Beschwerdegegner 1 sei fortzufüh-

ren (Urk. 11).

4. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2024 wurde dem Beschwerdeführer aufgege-

ben, ein mit seiner Originalunterschrift versehenes Exemplar der Beschwerde-

schrift einzureichen und zur Deckung der ihn allfällig treffenden Prozesskosten eine 

Prozesskaution zu leisten, welche Zahlung innert Frist einging (Urk. 6; Urk. 17). Am 

10. Oktober 2024 ging die Beschwerdeschrift mit Originalunterschrift ein (Urk. 11). 

5. Wie zu zeigen sein wird, erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbe-

gründet, weshalb in Anwendung von Art. 390 Abs. 2 Satz 1 StPO auf die Durchfüh-

rung eines Schriftenwechsels verzichtet werden kann. Die Untersuchungsakten 

wurden beigezogen (Urk. 26). Das Verfahren ist spruchreif. 

6. Infolge Abwesenheit eines Kammermitglieds und in Nachachtung des Be-

schleunigungsgebots ergeht vorliegender Entscheid – entgegen der Ankündigung 

- 3 -

(vgl. Urk. 6 S. 4) – teilweise in anderer Besetzung bzw. zufolge hoher Geschäftslast 

unter Mitwirkung einer Stellvertretung des Kammerpräsidenten.

II.

1. Angefochten ist eine Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft. Dagegen 

ist die Beschwerde bei der hiesigen Strafkammer zulässig (Art. 393 Abs. 1 lit. a 

StPO und § 49 GOG).

2. Die Beschwerde ist zu begründen, d. h. es ist genau anzugeben, welche 

Punkte des Entscheids angefochten werden, welche Gründe einen anderen Ent-

scheid nahelegen und welche Beweismittel angerufen werden (Art. 396 Abs. 1 

i. V. m. 385 Abs. 1 StPO). Bei Laienbeschwerden ist hinsichtlich der Begründungs-

pflicht praxisgemäss ein grosszügiger Massstab anzuwenden. Es genügt, wenn die 

Eingabe den Rechtsstandpunkt bzw. die Argumente des Beschwerdeführers hin-

reichend deutlich werden lässt und diese sich in sachlicher sowie gebührender 

Form auf das Verfahren beziehen (Urteil des Bundesgerichts 6B_721/2018 vom 

19. November 2018 E. 2.1 m. H.). Der Laie muss in der Beschwerde mindestens 

kurz angeben, was an der Verfügung der Staatsanwaltschaft seiner Ansicht nach 

falsch ist (Urteil des Bundesgerichts 1B_204/2020 Urteil vom 22. Dezember 2020 

E. 3.2 m. H.).

In der sehr kurzen Beschwerdeschrift wird nur marginal auf die Erwägungen 

in der angefochtenen Verfügung eingegangen. Der Beschwerdeführer wiederholt 

darin seine – den Ausführungen in der angefochtenen Verfügung widersprechende 

– Darstellung und moniert, dass die behauptete Zahlung von Fr. 26'000.– im Jahr 

2022 nie erfolgt sei und keine Quittungen ausgestellt worden seien, ausser über 

den Kauf einer Spritzkabine für Fr. 100'000.–. Zudem seien weitere Maschinen und 

Material im Wert von bis zu Fr. 150'000.– gestohlen worden (Urk. 11). Nachdem es 

sich beim Beschwerdeführer um einen juristischen Laien handelt und bei Laienbe-

schwerden hinsichtlich der Begründungspflicht (wie erwähnt) ein grosszügiger 

Massstab anzusetzen ist, sind die Anforderungen an die Beschwerdebegründung 

als erfüllt zu betrachten. Die weiteren Eintretensvoraussetzungen geben zu keinen 

Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist einzutreten.

- 4 -

3. Die Staatsanwaltschaft erwog in der angefochtenen Verfügung, der Be-

schwerdegegner 1 habe in seiner polizeilichen Befragung am 22. März 2023 ange-

geben, die Räumlichkeiten betreten zu haben, nachdem er beide Fahrzeuge im 

November 2022 für Fr. 26'000.– vom Beschwerdeführer gekauft habe, er jedoch 

nie einen Fahrzeugschlüssel oder den Fahrzeugausweis im Original erhalten habe. 

Deshalb habe er die Fahrzeuge am 17. und am 19. März 2023 aus den Räumlich-

keiten der C._____ AG abtransportiert. Diese befänden sich jetzt in einer gemiete-

ten Garage in E._____. Der Beschwerdeführer habe bei seiner polizeilichen Ein-

vernahme vom 20. März 2023 angegeben, am Sonntag, den 19. März 2023 von 

einer Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) "abgehauen" zu sein und sich in 

seine Werkstatt begeben zu haben, wo er festgestellt habe, dass sein Fahrzeug 

der Marke Ferrari gefehlt habe. Er habe ein zerrüttetes Verhältnis mit seinem Mie-

ter, dem Beschwerdegegner 1, welcher überdies einen Schlüssel zur Werkstatt be-

sitze, und er gehe davon aus, dass dieser die Fahrzeuge entwendet habe. Dass 

das Fahrzeug der Marke Rolls-Royce nicht mehr vor Ort gewesen sei, habe er zu-

nächst nicht festgestellt. Die Schlüssel und die Fahrzeugausweise seien in seinem 

Besitz. Er habe die Fahrzeuge nie verkaufen oder verschenken wollen. Sie seien 

auch nicht Bestandteil einer Vereinbarung mit dem Beschwerdegegner 1.

Die Widersprüche zu den Eigentumsverhältnissen (und ggf. Retentionsrechte 

des Beschwerdegegners 1) hätten nicht geklärt werden können. Diese Frage sei 

eine primär zivilrechtliche, weshalb sie auf den Zivilweg zu verweisen sei. Das als 

ultima ratio konzipierte Strafrecht diene nicht dazu, jedes zivilrechtlich fragwürdige 

Verhalten strafrechtlich zu verfolgen und zu bestrafen und solle nur dort greifen, wo 

Verfehlungen deutlich über einfache zivilrechtliche Pflichtwidrigkeiten oder Rechts-

verstösse hinausgingen oder wo mit dem Zivilrecht allein der Rechtsfriede nicht 

wiederhergestellt werden könne. Dies sei hier nicht der Fall (Urk. 3). 

4. Gemäss Art. 308 Abs. 1 StPO besteht der Zweck der Untersuchung darin, den 

Sachverhalt in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht so weit abzuklären, dass das 

Vorverfahren abgeschlossen werden kann. Bei der Verfolgung dieses Zwecks steht 

der Staatsanwaltschaft ein gewisser Ermessensspielraum zu. Insbesondere hat sie 

diejenigen Vorkehrungen zu treffen, die zur Klärung des Falles Wesentliches bei-

- 5 -

zutragen vermögen. Nach Beendigung des Untersuchungsverfahrens entscheidet 

die Staatsanwaltschaft, ob ein Strafbefehl zu erlassen, Anklage zu erheben oder 

das Verfahren einzustellen ist (Art. 318 StPO). Eine vollständige oder teilweise Ein-

stellung erfolgt nach Art. 319 Abs. 1 StPO u.a., wenn sich ein Tatverdacht nicht in 

einem Mass erhärten lässt, der eine Anklage rechtfertigt (lit. a). Eine Anklage ist in 

der Regel nur dann zu erheben, wenn genügend Anhaltspunkte vorliegen, welche 

es rechtfertigen, das Verfahren weiterzuführen, und die Staatsanwaltschaft die Tat-

beteiligung sowie eine Strafe bzw. Massnahme im Zeitpunkt der Anklageerhebung 

für wahrscheinlich hält. Keine Anklage ist zu erheben, wenn mit Sicherheit oder 

grosser Wahrscheinlichkeit mit einem Freispruch zu rechnen ist. Sinn und Zweck 

des Art. 319 StPO ist es, die beschuldigte Person vor Anklagen zu schützen, die 

mit einiger Sicherheit zu Freisprüchen führen müssten (BGE 138 IV 186 E. 4.1; 

Urteil des Bundesgerichts 1B_184/2012 vom 27. August 2012 E. 3.3).

Bei zweifelhafter Beweis- bzw. Rechtslage hat jedoch nicht die Untersu-

chungsbehörde über die Stichhaltigkeit des strafrechtlichen Vorwurfs zu entschei-

den, sondern das für die materielle Beurteilung zuständige Gericht. Der Grundsatz 

"in dubio pro reo" nach Art. 10 Abs. 3 StPO spielt hier nicht. Vielmehr gilt nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung der Grundsatz "in dubio pro duriore" 

(BGE 138 IV 86 E. 4.1.1 = Pra 101 [2012] Nr. 114; BGE 137 IV 219 E. 7). Eine zu 

restriktive Rechtsanwendung würde allerdings dazu führen, dass selbst bei gerin-

ger Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung ein Anklagezwang bestünde. Der Grund-

satz "in dubio pro duriore" verlangt lediglich, dass bei Zweifeln (über die Straflosig-

keit bzw. betreffend Prozesshindernisse) eine gerichtliche Beurteilung erfolgt. Als 

praktischer Richtwert kann daher gelten, dass Anklage erhoben werden muss, 

wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher erscheint als ein Freispruch (BGE 138 IV 

86 E. 4.1.1 = Pra 101 [2012] Nr. 114; BGE 137 IV 219 E. 7; JOSITSCH/SCHMID, 

Schweizerische Strafprozessordnung, 4. Aufl. 2023, Art. 319 N 5).

- 6 -

5.

5.1. Der Beschwerdeführer führte im Rahmen seiner protokollarischen telefoni-

schen Befragung durch die Polizei aus, da er mit dem Beschwerdegegner 1 ein 

zerrüttetes Verhältnis habe, gehe er davon aus, dass dieser ihm die beiden Fahr-

zeuge gestohlen habe, zumal er als Mieter eines Teils der Liegenschaft einen 

Schlüssel zu seiner (des Beschwerdeführers) Werkstatt habe. Er habe nie die Ab-

sicht gehabt, die Fahrzeuge zu verkaufen oder zu verschenken. Ebenso wenig 

seien diese Bestandteil der mit dem Beschwerdegegner 1 getroffenen Vereinba-

rung gewesen. Die Fahrzeuge seien in seiner Garage gestanden und der Be-

schwerdegegner 1 habe dort nichts verloren (Urk. 26/D1/1 S. 5). 

5.2. Demgegenüber gab der Beschwerdegegner 1 an, er habe die beiden Fahr-

zeuge im November 2022 für Fr. 26'000.– vom Beschwerdeführer erworben. Die-

sen Betrag habe er in bar bezahlt. Über den Kaufvertrag verfüge er nicht, da der 

Beschwerdeführer ihm sein Exemplar desselben gestohlen habe. Die Fahrzeuge 

seien Teil seiner Sachen gewesen, die er habe mitnehmen dürfen. Auch die weite-

ren mitgenommenen Gegenstände, u.a. sein Werkzeug, habe ihm der Beschwer-

deführer verkauft. Hernach habe dieser ihm die Sachen gestohlen und er habe sie 

nun zurückgeholt (Urk. 26/D1/3 F/A 8 ff., 44). Der Beschwerdeführer habe ihm viel 

Schaden verursacht und er habe wenigstens seine Sachen bzw. wenigstens einen 

Wert von ca. Fr. 10'000.– wegnehmen wollen (Urk. 26/D1/3 F/A 48). 

5.3. Gemäss den vorliegenden Akten sind die Parteien seit längerer Zeit zerstritten 

und es kam zur Erstattung von diversen Strafanzeigen (vgl. Urk. 26/D1/1). So soll 

der Beschwerdeführer u.a. wiederholt Gegenstände aus den an den Beschwerde-

gegner 1 vermieteten Räumlichkeiten entwendet haben (vgl. Urk. 26/D1/1 S. 6). 

Sodann sind sich die Parteien uneinig, wem die in den betroffenen Räumlichkeiten 

befindlichen Gegenstände, darunter die beiden angeblich entwendeten Fahrzeuge, 

gehören. Aktenkundig ist diesbezüglich einzig eine Vereinbarung (Urk. 26/D1/2/7), 

wonach der Beschwerdegegner 1 ab dem 28. Oktober 2022 den Nordost-Teil des 

Werkstattgebäudes inkl. Parkplätzen mietete im Hinblick auf dessen späteren käuf-

lichen Erwerb. Dabei bezahlte der Beschwerdegegner 1 in drei Raten insgesamt 

Fr. 100'000.– an den Beschwerdeführer für den Kauf des Inventars, wobei sich aus 

- 7 -

den Akten nicht erschliesst, wem welches Inventar gehört und ob die geplante 

Übernahme des Inventars durch den Beschwerdegegner 1 auch die beiden fragli-

chen Fahrzeuge umfasste. Ob insoweit ein separates schriftliches Dokument, na-

mentlich ein Kaufvertrag, existiert, ist aufgrund der divergierenden Aussagen der 

Parteien nicht klar. So macht der Beschwerdeführer – im Widerspruch zur Darstel-

lung des Beschwerdegegners 1 – geltend, es sei nie ein entsprechender Kaufver-

trag abgeschlossen worden, weder mündlich noch schriftlich (Urk. 11). 

5.4. Wie die Staatsanwaltschaft zu Recht festhielt, ist unklar, wie es sich im mut-

masslichen Tatzeitpunkt mit den Eigentumsverhältnissen hinsichtlich der beiden 

betroffenen Fahrzeuge verhielt. Die Frage, ob diese für den Beschwerdegegner 1 

fremd im Sinne des Diebstahlstatbestands waren, ist indes für die Beurteilung der 

strafrechtlichen Relevanz von dessen Vorgehen von entscheidender Bedeutung. 

Dabei handelt es sich um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit, die nicht im Straf-

verfahren, sondern vor einem Zivilgericht zu klären ist. Anders zu entscheiden 

würde bedeuten, dass jeder in guten Treuen geführte Streit über die Eigentümer-

stellung über das Strafrecht gelöst werden könnte. Eine solche Rechtslage wäre 

mit dem Gedanken der Subsidiarität des Strafrechts aber nicht vereinbar (vgl. 

BGE 115 IV 207 E. 1b/aa). Somit hat die Staatsanwaltschaft zu Recht die Einstel-

lung der Strafuntersuchung verfügt.

5.5. Anzufügen bleibt, dass der Beschwerdeführer aus seiner Eingabe an die 

Staatsanwaltschaft, eingegangen am 9. Oktober 2024 (Urk. 14/2), nichts zu seinen 

Gunsten abzuleiten vermag. Dabei handelt es sich um eine blosse Auflistung diver-

ser angeblich vom Beschwerdegegner 1 gestohlener Gegenstände, ohne dass 

darin Bezug genommen wird auf die Erwägungen der Staatsanwaltschaft in der 

angefochtenen Verfügung und auf die angeblich gestohlenen Fahrzeuge. 

6. Somit erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuweisen. 

III.

Ausgangsgemäss hat der Beschwerdeführer die Kosten des Beschwerdeverfah-

rens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Angesichts der Bedeutung und Schwierigkeit 

- 8 -

des Falls sowie des Zeitaufwands des Gerichts ist die Gerichtsgebühr für das Be-

schwerdeverfahren auf Fr. 1'200.– festzusetzen (§ 17 Abs. 1 und § 2 Abs. 1 GebV 

OG). Ausgangsgemäss ist der Beschwerdeführer nicht zu entschädigen. Der Be-

schwerdegegner 1 wurde nicht zur Stellungnahme eingeladen. Es rechtfertigt sich, 

dem amtlichen Verteidiger für die Kenntnisnahme und die Besprechung des vorlie-

genden Entscheids mit seinem Klienten eine Entschädigung von Fr. 200.– zuzu-

sprechen. Die Entschädigungspflicht trifft den unterliegenden Beschwerdeführer, 

nachdem es sich wie aufgezeigt um eine rein zivilrechtliche Angelegenheit handelt 

und die Beschwerdeerhebung folglich nicht im öffentlichen Interesse lag.

Die Gerichtsgebühr und die Entschädigung des amtlichen Verteidigers des Be-

schwerdegegners 1 sind aus der vom Beschwerdeführer geleisteten Prozesskau-

tion zu beziehen. Im Restbetrag (Fr. 400.–) ist die Kaution dem Beschwerdeführer 

nach Ablauf der Rechtsmittelfrist oder nach Erledigung allfälliger Rechtsmittelver-

fahren gegen den vorliegenden Entscheid unter Vorbehalt des staatlichen Verrech-

nungsrechts zurückzuerstatten.

Es wird beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 1'200.– festgesetzt und dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

3. Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ für 

das Beschwerdeverfahren mit Fr. 200.– zu entschädigen.

4. Die Gerichtsgebühr sowie die Entschädigung des amtlichen Verteidigers des 

Beschwerdegegners 1 werden aus der geleisteten Prozesskaution bezogen. 

Im Restbetrag (Fr. 400.–) wird die Prozesskaution dem Beschwerdeführer 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Entscheids zurückerstattet, 

unter Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates.

5. Schriftliche Mitteilung an:

- 9 -

 Rechtsanwältin MLaw X._____, zweifach, für sich und den 
Beschwerdeführer (per Gerichtsurkunde)

 Rechtsanwalt lic. iur. Y._____, zweifach, für sich und den 
Beschwerdegegner 1 (per Gerichtsurkunde)

 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl ad … (gegen Empfangsbestätigung)
 die zentrale Inkassostelle der Gerichte

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an:

 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl ad … unter Rücksendung der 
beigezogenen Akten (Urk. 26; gegen Empfangsbestätigung).

6. Rechtsmittel:

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den.

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
gemäss Art. 35 und 35a BGerR zuständigen Strafrechtlichen Abteilung des 

Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichts-

gesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen.

- 10 -

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichtsge-

setzes.

Hinweis: Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht einge-
reicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplo-

matischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden.

Zürich, 19. August 2025

Obergericht des Kantons Zürich
III. Strafkammer

Der Präsident i.V.:

lic. iur. A. Flury

Die Gerichtsschreiberin:

Dr. iur. E. Welte