# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 42411639-adda-5e60-b9b0-cf9102051fff
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.05.2008 D-3430/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3430-2008_2008-05-29.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3430/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichter Robert Galliker,
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch,
Gerichtsschreiber Martin Maeder.

A._______, geboren (...),
Sri Lanka,
vertreten durch Martin Zwahlen, Fürsprecher, (...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 22. Mai 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3430/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer, ein srilankischer Staatsangehöriger tamili-
scher  Ethnie  aus  B._______,  Jaffna,  eigenen  Angaben  zufolge  von 
Frankreich herkommend am 22. April 2008 illegal in die Schweiz ein-
reiste, wo er am gleichen Tag um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und Verfahrens-
zentrum (EVZ) Basel vom 24. April 2008 sowie der direkten Anhörung 
vom 16. Mai 2008 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen 
geltend  machte,  er  sei  im Jahre  2001  zusammen mit  seinen  Eltern 
nach Frankreich gezogen, wo er zunächst in das Asylverfahren seiner 
Eltern einbezogen worden sei,

dass er sich im Jahre 2004 mit seinen Eltern zerstritten habe und nach 
Paris  gezogen  sei,  wobei  er  den Kontakt  mit  seinen  Eltern  verloren 
habe,

dass er sich in der Folge bei einem Bekannten aufgehalten habe, mit 
dem er dann aber Probleme bekommen habe,

dass er in der Folge im Kreis einer christlichen Familie gelebt habe, 
weswegen tamilische Jugendliche ihn bedroht hätten,

dass er in Frankreich zuletzt über keine Aufenthaltsbewilligung, keine 
Arbeit und über keinen Bekanntenkreis verfügt habe,

dass er schliesslich nach negativ verlaufenem Asylverfahren in Frank-
reich in die Schweiz gereist sei, wo er sich im Übrigen schon einmal im 
Alter von vier Jahren aufgehalten habe,

dass die französischen Behörden am 25 April 2008 einem Rücküber-
nahmebegehren der Schweiz zustimmten,

dass das BFM dem Beschwerdeführer am 16. Mai 2008 bezüglich ei-
ner allfälligen Rückkehr nach Frankreich das rechtliche Gehör gewähr-
te,

dass für weitere Einzelheiten in den Aussagen des Beschwerdeführers 
auf die Protokolle zu verweisen ist,

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dass das BFM mit Verfügung vom 22. Mai 2008 – eröffnet am gleichen 
Tag – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwer-
deführers nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz anordne-
te, mit dem Hinweis, der Beschwerdeführer habe die Schweiz am Tag 
nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe sich vor der Einreise in die Schweiz über sieben 
Jahre in Frankreich aufgehalten,

dass  die  französischen  Behörden  einer  Rückübernahme zugestimmt 
hätten,

dass der Bundesrat Frankreich als sicheren Drittstaat bezeichne und 
der Beschwerdeführer keine Gründe vorgebracht habe, welche die Ver-
mutung  der  Beachtung  des  Non-refoulement-Gebotes  widerlegen 
könnten,

dass  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  nach  Art.  3  AsylG nicht  offen-
sichtlich  zutage  trete,  zumal  der  Beschwerdeführer  Sri  Lanka  als 
zwölfjähriger Junge verlassen und in Bezug auf eine Rückkehr nach 
Sri Lanka geltend gemacht habe, auf Grund sprachlicher und sozialer 
Defizite könne er sich dort nicht mehr einleben,

dass  keine  Hinweise  vorlägen,  wonach  in  Frankreich  kein  effektiver 
Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG bestünde,

dass auch keine anderen Gründe gegen eine Rückkehr des Beschwer-
deführers nach Frankreich sprächen,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 26. Mai 2008 (Poststem-
pel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerde erhob und beantragte,  es sei  der Nichteintretensentscheid 
des BFM vom 22. Mai 2008 aufzuheben, das Asylgesuch materiell zu 
prüfen und auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten,

dass die vorinstanzlichen Akten am 27. Mai 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

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über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist  (Art. 108 Abs. 2  AsylG sowie Art. 6  AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass im vorliegenden Fall die Voraussetzungen für die Ausfällung ei-
nes Beschwerdeentscheides während noch laufender Beschwerdefrist 
gegeben sind (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizeri-
schen Asylrekurskommission [EMARK] 1997 Nr. 13),

dass die vorliegend zu beurteilende Beschwerde sich gegen eine Ver-
fügung richtet, laut deren Dispositiv das BFM auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist (Ziffer 1 des Verfügungsdispo-
sitivs),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das BFM der Form nach ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründet-
heit hin zu überprüfen (Art. 32-35 AsylG), die Beurteilungskompetenz 

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der Beschwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt ist, ob 
die Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  dementsprechend  die  Beschwerdeinstanz,  erachtet  sie  das 
Nichteintreten auf das Asylgesuch als unrechtmässig, sich einer selb-
ständigen materiellen  Prüfung zu enthalten,  die angefochtene Nicht-
eintretensverfügung  aufzuheben  und  die  Sache  zu  neuer  Entschei-
dung an die Vorinstanz zurückzuweisen hat (vgl. EMARK 2004 Nr. 34 
E. 2.1. S. 240 f.),

dass  das  BFM  den  angefochtenen  Nichteintretensentscheid  auf  der 
Grundlage von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG getroffen hat,

dass gemäss der revidierten,  am 1. Januar 2008 in  Kraft  getretenen 
Bestimmung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf Asylgesuche in der 
Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  einen  sicheren 
Drittstaat  nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in 
welchem sie sich vorher aufgehalten haben,

dass diese Voraussetzung im vorliegenden Fall erfüllt ist,

dass  sich  der  Beschwerdeführer  -  wie  aufgrund  der  Akten  ausser 
Zweifel steht - längere Zeit in Frankreich aufgehalten hatte, ehe er in 
die Schweiz gelangte und hier um Asyl nachsuchte,

dass Frankreich (und ebenso alle anderen EU- und EFTA Staaten) am 
14. Dezember 2007 vom Bundesrat als sicherer Drittstaat bezeichnet 
worden ist,

dass die französischen Behörden am 25. April  2008 einer Rücküber-
nahme des Beschwerdeführers zugestimmt haben,

dass demnach mit  Bezug auf Frankreich die in Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG vorgeschriebene Rückkehrmöglichkeit gegeben ist,

dass nach Art. 34 Abs. 3 AsylG die Bestimmung von Abs. 2 dieses Ar-
tikels keine Anwendung findet, wenn Personen, zu denen die asylsu-
chende Person enge Beziehungen hat,  oder nahe Angehörige in der 
Schweiz  leben  (Bst.  a),  die  asylsuchende  Person  offensichtlich  die 
Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt (Bst. b) oder Hinweise 
darauf  bestehen,  dass im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz vor Rück-
schiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Bst. c),

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dass keiner  der  genannten Gründe vorliegt,  welcher die Anwendung 
von Art. 34 Abs. 2 AsylG im vorliegenden Fall ausschliessen würde,

dass  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Befragung  im  EVZ Basel 
nicht  geltend machte,  in der Schweiz würden nahe Angehörige oder 
andere Personen leben, zu denen er eine enge Beziehung habe, wes-
halb der Einwand in der Beschwerde, er verfüge über zahlreiche Be-
kannte in der Schweiz, als nachgeschoben und unglaubhaft zu erach-
ten ist,

dass auch die vorinstanzliche Feststellung zu bestätigen ist, wonach in 
Frankreich  effektiver  Schutz  vor Rückschiebung im Sinne von Art.  5 
Abs. 1 AsylG besteht und keine gegenteiligen Hinweise vorliegen, zu-
mal Frankreich das Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstel-
lung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und die Konvention vom 4. No-
vember 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 
(EMRK, SR 0.101) ratifiziert hat,

dass ergänzend anzuführen ist, dass bei Anwendung des neuen Nicht-
eintretenstatbestandes von Art. 34 Abs. 2 AsylG (sicherer Drittstaat) 
und im Unterschied zu Abs. 1 der gleichen Bestimmung (safe country 
im Sinne von verfolgungssicheres Herkunftsland)  nicht  zu prüfen ist, 
ob Hinweise auf eine Verfolgung vorliegen, sondern lediglich die Aus-
nahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 Bst. b AsylG zu beachten ist, wonach 
von einer Wegweisung in den Drittstaat  dann abgesehen wird,  wenn 
die  asylsuchende  Person  offensichtlich  die  Flüchtlingseigenschaft 
nach dem klassischen ("engen") Verständnis von Art. 3 AsylG erfüllt,

dass das BFM als Folge der Schutzklausel von Art. 34 Abs. 3 Bst. b 
AsylG nicht das offensichtliche Fehlen der Flüchtlingseigenschaft dar-
zulegen,  sondern  umgekehrt  lediglich aufzuzeigen hat,  dass im kon-
kreten  Fall  die  Flüchtlingseigenschaft  zumindest  nicht  offensichtlich 
zutage tritt,

dass vorliegend die Flüchtlingseigenschaft  nicht offensichtlich zutage 
tritt,

dass diesbezüglich mangels substanziierter Entgegnungen in der Be-
schwerde zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zu bestätigen-
den Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden 
kann,

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dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 34 Abs. 2 Bst. a 
AsylG auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass deshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzli-
chen Bestimmungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht an-
geordnet wurde,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgebenden 
völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da der Be-
schwerdeführer in einen Drittstaat reisen kann, in dem er Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet, 

dass Frankreich seinen aus der FK und der EMRK erwachsenen Ver-
pflichtungen nachkommt,

dass der Beschwerdeführer in der Rechtsmittelschrift moniert, von ihm 
im  EVZ  Basel  abgegebene  Akten  betreffend  eine  bei  der  Polizei  in 
Mulhouse erstattete Anzeige würden nirgends erwähnt,

dass sich in den Akten keine entsprechenden Unterlagen befinden,

dass  abgesehen  davon  der  in  diesem  Zusammenhang  in  der  Be-
schwerde erhobene Einwand, der französische Staat sei offensichtlich 
nicht bereit oder in der Lage, den Beschwerdeführer vor Landsleuten 
zu schützen, mangels konkreter Belege eine Behauptung darstellt, die 
in dieser Form in den Akten keine Stütze findet,

dass weder die in Frankreich herrschende allgemeine Lage noch sons-
tige Gründe gegen die Zumutbarkeit eines Wegweisungsvollzuges des 
Beschwerdeführers nach Frankreich sprechen,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Frank-
reich schliesslich möglich ist,  da keine Vollzugshindernisse bestehen 
(Art. 83 Abs. 2 AuG) und die französischen Behörden die Rücküber-
nahme zugesichert haben,

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dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass mit Ergehen des vorliegenden Urteils das Gesuch um Erlass des 
Kostenvorschusses gegenstandslos wird,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1, 2 und 3 Bst. a des Reglements vom 11. Dezember 2006 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE,  SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind 
(Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Rechtsvertreter  des  Beschwerdeführers  (Einschreiben,  vorab 
per  Telefax;  Beilagen:  BFM-Verfügung  im  Original,  Einzahlungs-
schein)

- das BFM, EVZ Basel, per Telefax zu den Akten Ref.-Nr. N (...)
- das C._______ des Kantons D._______ (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Robert Galliker Martin Maeder

Versand: 

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