# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aa76c082-967e-5065-9275-6fff15242881
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-02-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.02.2019 BVGE 2019 IV/1
**Docket/Reference:** BVGE-2019-IV-1
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2019-IV-1_2019-02-19

## Full Text

March&eacute;s publics | Öffentliches
Beschaffungswesen. Gleichbehandlung. Transparenzprinzip. Teilnahmebedingungen Vergabeverfahren.
Nichtbezahlung der Sozialabgaben. Falsche Auskünfte. Unterschreitung des Ermessens.
	
	

			

				Art. 1 Abs. 1 Bst. a und Abs. 2, Art. 11 Bst. b und c BöB.
		

			

				1.      Die Bezahlung der
Sozialabgaben ist eine gesetzliche Voraussetzung für die Teilnahme am Vergabeverfahren, deren
Verletzung für sich allein zum Ausschluss führen kann. Ebenso kann die bewusste Erteilung
von falschen Auskünften für sich alleine zum Ausschluss führen. (E. 3). 
			

			

				2.      Aufhebung des Zuschlags;
die Vergabestelle hätte den Anbieter aufgrund der vorliegenden Umstände vom Verfahren ausschliessen
müssen (E. 4).
			

			

2019-10-08T06:47:30Z