# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 80684259-1f65-5303-9b00-3d7f352e6fe3
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-04-28
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht sonstiges 28.04.2022 1B 206/2022 (1B_206/2022)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_999_1B-206-2022_2022-04-28.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  1B_206/2022
  
 

 

 

    
  Urteil vom 28. April 2022
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jametti, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Störi. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

1. B.________, 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Alexander Kernen, 

2. Géraldine Kipfer, 

c/o Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, Region Emmental-Oberaargau, Dunantstrasse 11, 3400 Burgdorf, 

Beschwerdegegner, 

 

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern. 

 

Gegenstand 

Strafverfahren; Beweisanträge/Ausstand, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts 

des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 8. Februar 2022 (BK 22 43). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1. 
 

Mit Beschluss vom 8. Februar 2022 wies das Obergericht des Kantons Bern die Beschwerde der Straf- und Zivilklägerin A.________ gegen einen Beweisbeschluss der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau und das Ausstandsgesuch gegen die fallführende Staatsanwältin Kipfer ab, soweit es darauf eintrat. 

Mit als "Dringender Hilferuf: systematische seelische Folter Berner Behörden, um Amtsmissbrauch & ungetreue Amtsführung zu vertuschen" betitelten Eingabe vom 25. April 2022 stellt A.________ verschiedene Anträge, etwa die sofortige Einstellung der Strafverfahren gegen sie, die Löschung aller Einträge in ihrem Strafregisterauszug, etc. 

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt. 

 

    
  2. 
 

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer strafrechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 78 ff. BGG offen. Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt (BGE 135 III 127 E. 1.6; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2; je mit Hinweisen). 

Die von der Beschwerdeführerin gestellten Anträge haben keinen direkten Bezug zum angefochtenen Entscheid, und auch in der Beschwerdebegründung befasst sie sich nicht damit und legt nicht dar, inwiefern er Bundesrecht verletzt. Sie ersucht denn auch, soweit verständlich, vielmehr um Unterstützung in ihren vielfältigen Auseinandersetzungen mit den Berner Gerichts-, Gemeinde-, Schul- sowie Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden; dafür ist das Bundesgericht indessen nicht zuständig. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Auferlegung von Gerichtskosten ausnahmsweise verzichtet werden kann. 

 

 

    
  Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien, der Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 28. April 2022 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Jametti 

 

Der Gerichtsschreiber:    Störi