# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fdfbe5f7-450b-515e-aeb7-23c9eec04fef
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-01-16
**Language:** de
**Title:** Beweiswert RAD-Untersuchungsbericht. Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes zwischen Vorbescheid und Verfügung nicht abgeklärt. Rückweisung zwecks psychiatrischer Abklärung.
**Docket/Reference:** IV.2018.01072
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2018.01072.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2018.01072
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Ersatzrichterin Tanner Imfeld
Gerichtsschreiber Nef
Urteil
vom
1
6.
Januar 2020
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt Ivo Baumann
Grieder
Bugada
Baumann Lerch, Rechtsanwälte
Badenerstrasse
21, Postfach, 8021 Zürich 1
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1973, war seit dem Jahr 1998 als Paketbote bei der
Y.___
angestellt, als er am 1
8.
September 2015 in eine Auffahrkollision verwickelt war und sich ein Schleudertrauma
zuzog
(Schadenmeldung UVG vom 2
5.
Sep
tember 2015 [
Urk.
7/6/117]).
U
nter Angabe von
seit d
em Unfall bestehenden
Kopf-
und
Nackenschmerzen
,
Schwindel
und
Vergesslichkeit meldete er sich am
8.
März 2016
zum Bezug von Leistungen der In
validenversicherung an (
Urk.
7/1
Ziff.
6
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinischen
und beruflichen Verhältnisse ab und zog die Akten der Suva bei (vgl.
Urk.
7/6, 7/19 ff.)
.
Am
2
0.
September 2016
teilte
die IV-Stelle
mit, dass
berufliche
Eingliederungsmassnahmen
nicht
möglich seien
, da sich der Versi
cherte gesund
heitlich nicht in der Lage sehe
die
ange
stammte
Tätigkeit weiter zu steigern oder in der ange
pass
ten Tätigkeit einen langsamen Einstieg zu versuchen
(
Urk.
7/16).
Die Suva stellte ihre
Versicherungsleistungen per 28
.
Februar 2017 ein (Verfügung vom 1
0.
Februar 2017 [
Urk.
7/20]).
Am 3
1.
Oktober 2017 liess die IV-Stelle den Versicherten durch ihren regionalen ärztlichen Dienst (RAD),
Dr.
Z.___
, Facharzt für Chirurgie, untersuchen (Bericht vom
1.
November 2017 [
Urk.
7/41]
). M
it
Vorbescheid
vom
8.
Januar 2018 (
Urk.
7/4
4
) stellte sie die Verneinung eines Anspruchs auf eine Inval
idenrente in Aussicht
. Dagegen erhob der Versicherte am 3
0.
Ja
nuar 2018 vorsorglich (
Urk.
7/45
) und nach mehreren Fristerstreckungsgesuchen (
Urk.
7/48, 7/53, 7/56
)
am 1
4.
Juni 2018
begründet
Einwand
unter
Einreichun
g eines Berichts
des
praktizierenden
Arztes
A.___
(
Bericht
vom 1
3.
Juni 2018
der Praxis
B.___
unter Leitung von
Dr.
C.___
, FMH Psychiatrie und Psychotherapie [
Urk.
7/57
]
)
. Nach
dem
die
Akten der Krankentaggeldversicherung
und ein
Formularbericht
von
Dr.
C.___
vom 2
7.
August 2018
(
Urk.
7/
62
und
Urk.
7/
63) eingegangen waren und die IV-Stelle
die Unterlagen ihrem
RAD-Arzt
Dr.
Z.___
zur Stellung
nahme vorgelegt hatte (
Urk.
7/
67 S. 3
), wies sie das Begehren mit Verfügung vom
8.
November 2018 (
Urk.
2) ab.
2.
Dagegen erhob der
Versicherte am 1
0.
Dezember 2018 Beschwerde mit den Anträgen
(
Urk.
1 S. 2),
die Verfügung vom
8.
November 2018 sei aufzuheben,
ihm
seien
die gesetz
lichen Leistungen auszurichten und die
Beschwerdegegnerin
sei
zu verpflichten,
die Kosten für den
Bericht von
Dr.
A.___
vom 13.
Juni 2018 in H
öhe von
Fr.
160.-- zu ersetzen; a
lles unter Kosten- und Ent
schädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.
Die IV-Stelle schl
oss mit Beschwerdeantwort vom 2
3.
Januar
2019 (
Urk.
6) auf A
bweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 2
5.
Januar
2019 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
8).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil
des Sozialversicherungsrechts, ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung, IVG
).
1.3
Nach
Art.
43
Abs.
1 ATSG prüft der Versicherungsträger die Begehren, nimmt die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen vor und holt die erforderlichen Aus
künfte ein (Satz 1). Das Gesetz weist dem Durchführungsorgan die Aufgabe zu, den rechtserheblichen Sachverhalt nach dem Untersuchungsgrundsatz abzuklä
ren, sodass gestützt darauf die Verfügung über die in Frage stehende Leistung ergehen kann (Susanne
Leuzinger-Naef
, Die Auswahl der medizinischen Sach
verständigen im Sozialversicherungsverfahren [
Art.
44 ATSG], in: Riemer-Kafka/
Rumo-Jungo
, Soziale Sicherheit–Soziale Unsicherheit, Bern 2010, S. 413 f.). Auf dem Gebiet der Invalidenversicherung obliegen diese Pflichten der (zuständigen) Invalidenversicherungsstelle (
Art.
54 - 56 in Verbindung mit
Art.
57
Abs.
1
lit
. c - g IVG).
Dabei hat die Verwaltung den Sachverhalt im Zeitpunkt der Verfügung
zu erhe
ben und im Beschwerdeverfahren das Sozialversicherungsgericht
auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt abzu
stellen (
vgl.
BGE 132 V 220 E. 3.1.1 mit Hinweisen).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel
che Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorakten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusam
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
mit Hinweis). In solchen Fällen sind jedoch an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versiche
rungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzu
nehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 mit Hinweis).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die Verneinung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente
in ihrem Entscheid
(
Urk.
2) damit,
dass zur Klärung des Leistungs
anspruchs eine orthopädische/chirurgische Untersuchung durch
ihren
RAD
durc
hgeführt worden sei. Aus medizinischer
Sicht sei
dem Beschwerdeführer
die Tätigkeit als Zusteller bei der
Y.___
noch zu 50
%
zumutbar, währen
d
in einer körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe. Als Mitarbeiter Zustellung bei der
Y.___
sei
ihm
ein Jahresein
kommen (
Va
lideneinkommen
) von
Fr.
70'282.--
möglich und in einer angepass
ten Tätigkeit ein Jahreseinkommen (Invalideneinkommen) gestützt auf statisti
sche Wert
e
von
Fr.
67'052.36 zumutbar. Daraus resultiere ein IV-Grad von 5
%
und kein Anspruch auf Rentenleistungen. Bei der geltend gemachten
psychischen Einschränkung handle
es sich versicherungsmedizinisch nicht um einen Gesund
heitsschaden, der die Arbeitsfähigkeit langandauernd und erheblich einschränke.
Die Verschlechterung des psychischen Befindens sei als reaktives Geschehen auf die erfolgte Kündigung zu
werten, zähle
zu den sogenannten psychosozialen Fak
toren und
gelte
als IV-fremd.
2.2
Der Beschwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt (
Urk.
1 S. 3), er leide an einer schweren psychischen Störu
ng, welche es ihm nicht erlaube
,
einer Arbeitstätigkeit im Umfang von 100
%
nachzugehen. Die Diagnose laute im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung: Anpassungsstörung mit langanhalten
der depressiver Reaktion (ICD-10 F43.22).
Psychiatrisch sei er nie untersucht wor
den und ein strukturiertes Beweisverfahren sei angezeigt
. Die Beschwerdegegne
rin habe lediglich Abklärungen im Rahmen einer orthopädischen Untersuchung durch den RAD sowie
eine
Würdigung der Arztberichte vorgenommen.
Er sei seit
1.
Oktober 2018
eine
Anstellung bei der
D.___
GmbH mit einem Arbeitspensum von 30
%
eingegangen und dies entspreche seinem derzeitigen Zumutbarkeitsprofil.
3.
3.1
Dr.
E.___
, Allgemeine Medizin FMH,
wies im Bericht
vom
1
6.
März 2017 (
Urk.
7/22/1-6) auf
die
ambulante Behandlung
des Beschwerdeführers
seit
26.
März 1997 mit letzter Kontrolle vom
3.
März 2017 hin
(
Ziff.
1.2)
.
Zur
Patien
tenanamnese
führte
die Ärztin
aus,
beim Beschwerdeführer sei es
a
m 18.
Septem
ber 2015
zu einem HWS-Distorsionstrauma in Folge eines Autounfalles
gekom
men
.
Die am
gleichen Tag
durchgeführten
radiologische
n
, konventionelle
n
Untersuchung
en
seien unauffällig gewesen und das MRI HWS habe g
ering aus
geprägte degenera
tive Veränderungen im Sinne von
Spondylosen zwischen C4 und C
7 und
Spondylarthrosen
C7/TH1 und ein w
inziger
Anulusriss
auf Höhe C4/5
gezeigt
. Im Übrigen
hätten
sich kein
e
pathologi
schen Befunde
ergeben
und die neurologische Untersuchung keine Ausfälle
gezeigt
. Seit Juli 2016
stehe
er
wegen diversen Beschwerden in Folge des Unfalles in psychiatrisch
er Behandlung (Schlafstörungen, Panikattacken, Ängste).
Wegen anhaltendem Schwindel sei eine ORL-Abklärung durchgeführt worden, die die Diagnose eines
Verdacht
s
auf
cervikogenen
Schwindel und
posttraumatische
n
Tinnitus
ergeben
habe
.
Es bestehe eine leichte
sens
in
oneurale
Schwerhörigkeit
beidseits.
Es sei e
ine
m
anu
elle
Therapie
wegen Blockierung
von
C1/2
rechts und wegen verspanntem
Mus
culus
Trapezius
links
durchgeführt
worden
, jedoch
gemäss Angaben des Beschwerdeführers ohne Erfolg geblieben. Die Suva habe
die Leistungen für den Autounfall vom
1
8.
September 2015
eingestellt. Der
Beschwerdeführer fühle sich aber
nach wie vor
zu
mehr als 50
%
arbeitsunfähig und auch
leichteste Arbeit
en könne
er nach seiner Behauptung nicht
mehr machen
(
Ziff.
1.4)
. Die weitere
Behandlung laufe
unt
er chronischem HWS/LWS-Syndrom und seit 2
9.
Februar 2016 bestehe e
ine medizinisch begründete Arbeitsunfähigkeit für
die zuletzt aus
geübte Tätigkeit
von
50
%
(
Ziff.
1.6).
3.2
Dr.
F.___
, Fachärztin für Psyc
hiatrie und Psychotherapie FMH
,
nannte
im Bericht vom 1
5.
Mai 2017 (
Urk.
7/27) die Diagnose einer Anpassungsstörung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle ICD-10 F43.23 (
Ziff.
1.1). Eine ambulante Behandlung habe vom 2
4.
August 2016 bis 3
0.
Januar 2017 stattge
funden (
Ziff.
1.2.).
Die Konzent
ration sei leicht eingeschränkt gewesen und d
er Beschwerdeführer
habe
über Schlaflosigkeit wegen nächtlichen Nackenschmer
zen, beginnendes Grübeln und Existenzängste wegen seiner persistierenden Nac
kenbeschwerden, Schwindelgefühl und
rasche Erschöpfbarkeit
geklagt
. Hin
weise auf eine signifikante depressive Verstimmung, psychische Traumatisierung durch den Unfall,
eine
psychotische Symptomatik oder Selbst-und Fremdgefähr
dung
bestünden keine und d
ie Prognose hange im Wesentlichen vom Verlauf der Schmerzproblematik ab, und könne
von
psychiatrischer
Seite
nicht beurteilt wer
den
(
Ziff.
1.4)
.
Die
Behandlung
habe
aus p
sychotherapeutisch
en
stützende
n
Gespräche
n
und Beratung
bestanden und
sei insgesamt fünfmal
d
urchgeführt worden (
Ziff.
1.5).
3.3
Dr.
G.___
, Spezialarzt FMH für physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumatologie,
wies
im Bericht vom 2
1.
Mai 2017
(
Urk.
7/30)
als Ursache der Arbeitsunfähigkeit
auf
den Autounfall mit Heckkollision vom 1
8.
September 2015 mit persistierenden HWS-Schmerzen
hin
und
stellte
die Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung (
Ziff.
1.1). Es bestünden keine neurologischen Ausfäl
le und die HWS-Beweglichkeit sei
unauffällig (
Ziff.
1.4). Körperliche Ein
schränkungen
ergäben sich
keine (
Ziff.
1.7) und es könne mit einer Wiederauf
nahme der beruflichen Tätigkeit ab sofort mit 100
%
gerechnet werden (
Ziff.
1.9).
3
.4
Der RAD Arzt
Dr.
Z.___
führte im Untersuchungsbericht vom
1.
November 2017 (
Urk.
7/41) aus
(S. 1)
, der Beschwerdeführer gebe an, dass er zurzeit noch Schmerzen im Bereich des linken Hodens nach
Hydrocelen
-Operation links vor zweieinhalb Wochen habe. Im bisherigen postoperativen Verlauf sei es aber immer besser geworden. Am meisten würde ihn aber immer
noch
der Schwindel beeinträchtigen
, welcher
insbesondere unter Stresssituatione
n auftrete
. Übelkeit oder Erbrechen
,
wie zu Beginn der Beschwerden
,
habe er aber nicht mehr. Wei
terhin habe er Schmerzen im Bereich der linken Halsseite/Nacken, die auch Kopf
schmerzen und anschliessend Magenschmerzen auslös
t
en. Ausstrahlungen
der Schmerzen
in die A
rme
bestünden nicht. E
r
habe eher einen brennenden Schmerz, der dann na
ch oben in den Kopf ziehe
. In Behandlung sei er bei seiner Hausärztin
Dr.
E.___
, die ihn auch weiter zu 50
%
krankschreibe
. Eine psychiatrische The
rapie
habe
seit einem Jahr nicht mehr
statt
gefu
nden und er nehme auch
aus
schliesslich
nur Schmerzmedikamente zu sich.
Als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit bestünden
(S.
7
f.)
:
Geringer Bewegungsschmerz der HWS
(Halswirbelsäule)
mit/bei
-
zeitweiligem Schwindel
-
zeitweiligen Kopfschmerzen
-
aktuell ohne neurologische Wurzelsymptomatik
-
radiologisch geringen Spondylosen C4-C7,
Spondylarthrosen
C7/Th11
(MRI 9/2015)
-
Status nach H
W
S-Schleudertrauma vom 1
8.
September 2015
Diagnosen o
hne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit
seien
:
Hydrocele
links mit/bei
-
Status nach Operation 10/2017
Leistenhernie links
Leistenhernierezidiv
rechts mit/bei
-
Status nach offene
r
Leistenhernien Operation rechts 1980
-
Status nach endoskopischer
Leistenhernienoperation
beidseits 11/2015
Multiple Gallenblasenpolypen mit/bei
-
Status nach
laparoskopischer
Cholecystektomie
11/2015
Status nach Distorsionstrauma linkes OSG 9/2014
Rezidivierendes LWS-Syndrom mit/bei
-
aktuell beschwerdefrei
Anpassungsstörung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle ICD-10 F43.2
3.
Seit Januar 2017 keine fachärztliche psychiatrische Behand
lung mehr.
Zur Beurte
ilung der Arbeitsfähigkeit führ
t
e
der
RAD-Arzt aus
(S. 9)
,
beim
44-jährigen
Beschwerdeführer sei als
Paketzusteller bei der
Y.___
aufgrund der
Akten und der körperlichen Untersuchung vom 3
1.
Oktober 2017 ein somatischer Gesundheitsschaden ausgewiesen, der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtige. In sei
ner bisherigen Tätigkeit als Paketzusteller bei der
Y.___
bestehe
eine
50%ige Arbeitsfähigkeit seit dem 3
1.
Oktober 2017.
Aufgrund der
Schädigung der Hals- und der Lendenwirbelsäule bestehe eine
ver
minderte Belastbarkeit für
regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten über Kopf- und Schulterhöhe, auf Leitern und Gerüsten, mit Schlag- und Vibrationsbelastungen des Schulter
gürtels, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkeiten in körperlichen Zwangshaltungen. Leichte (angepasste) Tätigkeiten in Wechselbelastung ohne Heben, Tragen und Transportieren von Lasten grösser als 10 kg, ohne Verharren in Zwangshaltungen, ohne dauerhafte Armvorhaltebelas
tungen und Überkopfarbeiten seien
jedoch
weiterhin z
u 100
%
zumutbar, wobei die 100
%
ige
Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit seit März 2016 anzuneh
men sei.
Es hätten sich
während der klinischen Untersuchung
auch keine
Kon
zentrationsschwächen oder Ermüdungszeichen
gezeigt.
3.5
Dr.
H.___
, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation FMH und Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH
sowie
leitender Arzt
am Reha
bilitationszentrum
I.___
berichtete am 3
1.
Januar 2018 (
Urk.
7/62/23-25) anlässlich einer konsiliarischen Abklärung für die Krankentaggeldversicherung, der Beschwerdeführer gebe an, dass er seit dem 1
8.
September 2015 nach einem Autounfall mit damaligem HWS-Distorsionstrauma Schmerzen im Nacken und Kopf habe. Aktuell seien die Schmerzen weiterhin im Nacken- und Kopfbereich vorhanden, er fühle sich insgesamt lustlos
und antriebslos. Die lange Zeit
durch
geführte
Craniosacraltherapie
bi
s Anfang 2017 und im Verlauf
die
am
bulante Phys
iotherapie hätten
keine grosse Verbess
erung erbracht. In den letzten zwei
Jahren sei
en die Beschwerden immer
gleich geblieben
. Seit einem
Monat sei er noch zusätzlich in psychiatrischer Behandlung,
wobei
er
schon Mitte
2016 einmal in psychiatrischer Behandlung
gewesen sei
, die
s aber laut seinen
Angaben
nur für kurze Zei
t. Der Beschwerdeführer sei
in
gutem Allgemein
-
und Ernährungs
zustand u
nd der allgemein-internistische
Status sei unauffällig. Von rheumato
logischer Seite zeige sich
die
Beweglichkeit der HWS in Seitenneigung und Rotation nach links um ein
en
Drittel eingeschränkt, ansonsten in allen Ebenen frei. Die Beweglichkeit der Kopfgelenke HWK1/2 sei in Rotation frei. Es bestünden
Druckdolenzen
im
Musculus
trapezius
Pars
ascendens
beidseits und im Ansatz
Musculi
scaleni
beidseits ohne auslösbare
Triggerpunktausstrahlung
. Die Beweg
lichkeit der Schultern beidseits sowi
e der BWS und
LWS
sei
frei. D
er Finger-Boden-Abstand
betrage 30 cm. Es bestehe ein
Beckengeradestand und
eher
eine
Streckstellung der gesamten Wirbelsäu
le. Die Beweglichkeit der Hüft
en
und
der
Kn
ie sei beidseits frei. Neurologi
sch zeigten sich keine sensomotorischen Ausfälle und die Reflexe an allen Extremitäten
seien
symmetrisch
und
mittellebhaft aus
lösbar. Der
Spurlingtest
und
L
asè
gue
seien
beidseits negativ und
es zeige sich ein
normales Gangbild
.
Aus rein
rheumatologischer Sicht bestünden
keine Diagno
sen, die
eine
Arbeitsunfähig
keit bedinge
n könnten
,
und in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit
bei der
Y.___
bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Eine 100%ige Arbeitsfähigkeit bestehe auch aus rein rheumatologischer Sicht in einer anderen mittelschweren Tätigkeit ohne regelmässiges Über-Kopf Arbeiten.
Unter Therapie und Prog
nose hielt der Gutachter fest, e
s sollte unbedingt eine unabhängige Beurteilung durch einen Psychiater/
Psychosomatiker
erfolgen, da in der durchgeführten Untersuchung nicht ganz klar gewesen sei, ob dem Beschwerdebild noch eine psychische Symptomatik zu Grunde liege. Insgesamt sei die Prognose schwierig einzuschätzen und eine unabhängige psychiatrische/ psychosomatische Beurteilung sollte zur abschliessenden Beurteilung der Arbeits
fähigkeit eingeholt werden
.
3.6
Der
in der Praxis
B.___
praktizierende
Arzt
A.___
nannte im Bericht vom 1
3.
Juni 2018 (
Urk.
7/57) die Diagnose einer
Anpassungsstörung mit lang
anhaltend
er depressive
r
Reaktion (ICD-10
F43.22)
. Der Beschwerdeführer sei sehr traurig und nervös, werde schnell gereizt und unruhig. Er leide unter Ein- und Durchschlafstörungen, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Antriebsschwäche, Lustlosig
keit, Interessenlosigkeit, Konzentra
tionsschwäche, Vergesslichkeit und sozialem Rückzug. Er habe
Angst mit dem Auto zu
fahren und fühle sich unsicher und es bestehe ein
Selbstwertverlust. Er
habe Alpträume, a
ktuell
bestünden
keine lebens
müden Gedanken und
keine
Fremdgefährdung. Der Beschwerdeführer sei mit schweren depressiven Symptomen zu therapeutischen Gesprä
chen, zuerst einmal,
später zweimal wöchentlich
,
gekommen. In dieser Zeit sei er zu 100
%
arbeitsun
fähig gewesen.
3.7
Dr.
C.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH,
Praxis
B.___
,
nannte
im Bericht vom 2
7.
August 2018
(
Urk.
7/63) als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine seit 1
7.
Januar 2018 bestehende «F 43.2 Anpassungsstörung mit depressiven Reaktionen» (
Ziff.
2.5). Der Beschwerdefüh
rer
komme
seit 1
7.
Januar 2018 mit einer Frequenz von ein bis zweimal wöchent
lich in
die
Behandlung (
Ziff.
1.1
f.)
. Der Beschwerdeführe befinde sich in einer bedrückten, traurigen Stimmungslage, habe Angst sich etwas anzutun, sei wei
nerlich, enttäuscht und die innerliche Wut habe man im Gespräch feststellen kön
nen.
Ab
3.
April 2018
seien
Arbeitsunfähigkeit
en
von
80
%
bis 3
1.
August 2018 attestiert
worden
(
Ziff.
1.3). Ab
1.
September 2018 könne die Arbeitsunfähigkeit auf 70
%
«erhöht» werden und weitere Erhöhungen seien geplant (
Ziff.
2.7).
4.
4.1
Die medizinische
n
Akten stimm
en
darin überein, dass
dem Beschwerdeführer
aus rein somatischer Sicht
in einer körperlich angepassten Tätigkeit die Verwertung einer
Arbeitsfähigkeit
zu 100
%
zumutbar ist
. Etwas Anderes
wird
den auch
vom Beschwerdeführer
zu Recht
nicht geltend
gemacht
. Was die psychische Sympto
matik anbelangt, ist der Beschwerdegegnerin darin zu
folgen
,
dass
der
Beschwer
deführer noch Ende August 2017 angegeben
hat
,
dass er
seit mehr als drei Monaten nicht mehr
bei
Dr.
F.___
in psychiatrischer B
ehandlung
sei
,
und
er
da
rauf hingew
ies
en hat
, dass es
ihm sehr gut gehe
und
eine
Behandlung nicht mehr
n
otwendig sei (
ELAR-Notiz
Urk.
7/38).
Aus
der Berichterstattung von
Dr.
F.___
ergibt
sich
, dass
die
letzte
Behandlung
tatsächlich
viel früher, nämlich
bereits
am
30.
Januar 2017
stattgefunden hat
(
Urk.
7/27)
.
Anhaltspunkte für eine psychische Symptomatik
konnten auch a
nlässlich der rheumatologischen Unter
suchung
vom 3
1.
Oktober 2017 durch den
RAD
Arzt
Dr.
Z.___
nicht
erho
ben
werden
,
und es
ergaben insbesondere auch die
klinischen Untersuchung
en
keine
Hinweise für
Konzentrationssc
hwächen oder Ermüdungszeichen
(E. 3.4 hiervor).
Dem RAD ist auch in seiner späteren Stellungnahme vom 3
1.
Oktober 2018 (vgl.
Urk.
7/67/3) darin zu folgen, dass e
rst nachdem
mit
Vorbescheid vom
8.
Januar 2018
dem Beschwerdeführer
in Aussicht gestellt worden war
, der Anspruch auf eine Invalidenrente
werde verneint
,
dieser
sich
am 1
7.
Januar 2018
wi
eder in
psychiatrische Behandlung
begeben hat
.
D
ie
vom
praktizierende
n
Arzt
A.___
und
Dr.
C.___
diagnostizierte
Anpassungsstörung mit langanhal
tender depressiver Reaktion (ICD-10 F43.22)
und die
ab
3.
April 2018
bescheinig
ten
Arbeitsunfähigkeit
en
von 80
%
(vgl. E
.
3.6 und E
.
3.7 hiervor)
vermögen
damit bereits vom Verlauf her nicht zu überzeugen.
Auch setzen d
ie diagnosti
schen Leitlinien
bei einer Anpassungsstörung
im Allgemeinen
das Auftreten der Störung
innerhalb eines Monats nach
einem
belastenden Ereignis
voraus
,
wobei
die Symptome meist nicht länger als sechs Monate an
halten
.
Im Weiteren
müssen
f
ür das
Vorliegen eines
belastend
en
Ereignis
ses
,
ohne dass die Diagnose
nicht zu stellen ist, überzeugende Gründe sprechen
.
Solche führten
die Behandler
jedoch nicht auf
(
vgl.
klinisch-diagnostische Leitlinien der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation, ICD-10 Kapitel V [F],
Dilling
/
Mombour
/Schmidt, Hrsg., 1
0.
Überarbeitete Auflage, Bern 2015, S.
209 f.).
Auf die Berichterstattung der behandelnden Ärzte
A.___
und
Dr.
C.___
kann damit nicht abgestellt werden.
4.2
Jedoch erachtete auch d
er
leitende
Arzt
der Klinik
I.___
Dr.
H.___
auf
grund seiner Abklärung
am 3
1.
Januar 2018 (
Urk.
7/62/23-25)
eine psychiatri
sche
/psychosomatische
Abklärung für unumgänglich
,
dies
mit dem Hinweis, dass
in der durchgeführten Untersuchung nicht ganz klar gewesen sei, ob dem
Beschwerdebild noch eine psychi
sche Symptomatik zu Grunde lieg
e
. Nachdem
eine
solche Abklärung nicht erfolgt
ist
, bestehen
somit
zumindest
geringe Zweifel
(E. 1.4 hiervor)
an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinter
nen ärztlichen Feststellungen
insofern
,
als
nicht auszuschliessen
ist
, dass
nach der Untersuchung im RAD am 3
1.
Oktober 2018 und nach Erlass des Vorbeschei
des vom
8.
Januar 2018
eine
die Arbeitsfähigkeit einschränkende
psychische Symptomatik
aufgetreten ist
. Jedenfalls durfte
die Beschwerdegegnerin
bei dieser Sachlage,
insbesondere
aufgrund der erheblichen zeitlichen Latenz
zwischen dem Vorbescheid und der Verfügung,
-
sie
gewährte
in grosszügiger Weise
Fristerstre
ckungen
-
,
einer
möglicherweise
veränderten
psychischen Symptomatik
ohne entsprechende fachärztliche Abklärung nicht einfach keine Bedeutung zumessen
.
Denn
der Sachverhalt
ist nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung
im Verfügungszeitpunkt zu erheben
,
und sämtliche Entwicklungen
sind infolgedes
sen
bis zu diesem Zeitpunkt zu berücksichtigen (vgl. E. 1.3 hiervor).
5.
5.1
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen,
besonders
wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (
§
26
Abs.
1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
; vgl. auch BGE 139 V 99 E.
1.1 und 137 V 210 E. 4.4.1.4).
5.2
Vorliegend erweist sich der medizinische Sachverhalt in Bezug auf die Beurtei
l
ung der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers
in
psychischer
Hinsicht im Verfügungszeitpunkt als ungenüg
end abgeklärt (vorstehend E. 4.2
).
Der angefochtene Entscheid ist daher aufzuheben und zur entsprechenden medi
zinischen Abklärung
mit
zeitnaher
Neuverfügung an die Besc
hwerdegegnerin zurückzuweisen.
6.
6.1
Die Kosten des Verfahrens gemäss
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG sind unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 200 - 1'000 Franken festzulegen und vorliegend auf
Fr.
800.-- festzusetzen.
6.2
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwal
tung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E. 2.2), weshalb
der
vertretene Beschwerdeführer Anspruch auf
eine Prozessentschädigung hat.
Demzufolge ist die Beschwe
rdegegnerin zu ver
pflichten, dem
Beschwerdeführer
eine angemessene Prozessentschädigung (inklu
sive Barauslagen und Mehrw
ertsteuer) in der Höhe von
Fr.
1‘6
0
0.
-- zu bezahlen.
Die beantragte Kostenübernahme für den Arztbericht von
A.___
von
Fr.
160.--
(
z
um
Antrag vgl.
Urk.
1 S. 2) ist unbegründet
und fällt, da
dieser Bericht
für d
en vorliegenden Entscheid ir
relevant
ist
,
ausser Betracht.
Das Gericht erkennt:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 8. November 2018 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu ver
füge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine Prozessentschä
digung von
Fr.
1’600
.-- (inkl. Barauslagen und
MWSt
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt Ivo Baumann
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizu
legen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GräubNef