# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 395c268b-bb84-5817-9625-9aacd4eea617
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 07.12.2021 LC210029
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LC210029_2021-12-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LC210029-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. D. Tolic Hamming 

Beschluss vom 7. Dezember 2021 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Kläger und Berufungskläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

gegen 

 

B._____,  
Beklagte und Berufungsbeklagte 

 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Y._____,  

 

betreffend Ehescheidung  
 
Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im ordentlichen Verfahren 
des Bezirksgerichtes Uster vom 15. September 2021; Proz. FE180134 
 

Erwägungen: 

1. Am 21. Oktober 2021 ging die Berufungsschrift des Berufungsklägers vom 

20. Oktober 2021 ein (act. 98). Mit Verfügung vom 1. November 2021 wurde dem 

Berufungskläger Frist angesetzt, um einen Kostenvorschuss zu leisten (act. 101). 

Die Frist wurde alsdann bis 2. Dezember 2021 erstreckt (Prot. S. 2; act. 103). Mit 

- 2 - 

Schreiben vom 2. Dezember 2021, beim Obergericht eingegangen am 3. Dezem-

ber 2021, zog der Berufungskläger die Berufung zurück. Das Verfahren ist ent-

sprechend abzuschreiben. 

2. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und 

Entschädigungsfolgen rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten 

des Rechtsmittelverfahrens dem Berufungskläger aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 

ZPO). Mangels erheblicher Umtriebe ist der Berufungsbeklagten für das Rechts-

mittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 600.– festgesetzt. 

3. Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden dem Berufungskläger 

auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila-

ge von act. 105, sowie an das Bezirksgericht Uster und an die 

Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist wird die Scheidung gemäss 

Urteil der Vorinstanz durch Formular dem Zivilstandsamt C._____ gegen 

Empfangsschein mitgeteilt. 

Die Vorinstanz wird darauf hingewiesen, dass ihr die Mitteilung an das 

Grundbuchamt D._____ gemäss Dispositiv Ziffer 3 des Scheidungsurteils 

obliegt. 

- 3 - 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-
nert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  
Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 742'689.00. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

lic. iur. D. Tolic Hamming 
 
 
versandt am: 
 
 

	Beschluss vom 7. Dezember 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 600.– festgesetzt.
	3. Die Kosten des zweitinstanzlichen Verfahrens werden dem Berufungskläger auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beilage von act. 105, sowie an das Bezirksgericht Uster und an die Obergerichtskasse, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...