# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7ef4aee9-5f4b-5b0d-8edc-5157ec2cd336
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-14
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 14.04.2016 PS160055
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS160055_2016-04-14.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PS160055-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. A. Katzenstein, Vorsitzende, Oberrichterin 

lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichter lic. iur. H. Meister sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Kröger 

Urteil vom 14. April 2016 

in Sachen 

 

A._____,  

Schuldner und Beschwerdeführer, 

 

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____, 

 

gegen 

 

B._____ Versicherungen AG,  

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 

betreffend Konkurseröffnung 
 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 17. März 2016 (EK160297) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. 

1.1. Mit Urteil vom 17. März 2016 eröffnete das Konkursgericht des Bezirksge-

richtes Zürich über den Schuldner den Konkurs (act. 3 = act. 7 = act. 8/7).  

1.2. Mit Beschwerde vom 29. März 2016 (Datum Poststempel) beantragte der 

Schuldner die Aufhebung des Konkurses sowie die Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung unter Beilage diverser Unterlagen (act. 2; act. 5/2; act. 5/4-12). Mit Ver-

fügung vom 31. März 2016 wurde der Beschwerde einstweilen keine aufschie-

bende Wirkung zuerkannt und der Schuldner auf die Möglichkeit hingewiesen, 

seine Beschwerde innert der Beschwerdefrist zu ergänzen. Gleichzeitig wurde 

dem Schuldner Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses für das Beschwerde-

verfahren angesetzt (act. 9). Am 1. April 2016 reichte der Schuldner eine ergän-

zende Eingabe ein (act. 11). Der verlangte Kostenvorschuss wurde ebenfalls 

rechtzeitig geleistet (act. 12; act. 15). Mit Verfügung vom 4. April 2016 wurde der 

Beschwerde einstweilen die aufschiebende Wirkung erteilt (act. 13). Am 6. April 

2016 reichte der Schuldner weitere Unterlagen zur Glaubhaftmachung seiner 

Zahlungsfähigkeit ein (act. 16; act. 17/1-11). Die Akten der Vorinstanz wurden 

beigezogen (act. 8/1-9). Das Verfahren ist spruchreif. 

2.  

2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerde-

verfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und einen der drei gesetz-

lich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubi-

gerverzicht) urkundlich nachweist. Neue Behauptungen und Urkundenbeweise 

sind unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem erstinstanzlichen Entscheid er-

gangen sind, zulässig, müssen indes vor Ablauf der Beschwerdefrist beigebracht 

werden (BGE 136 III 294 und BGE 139 III 491). Da es sich bei der Beschwerde-

frist um eine gesetzliche Frist handelt, ist die Gewährung einer Fristerstreckung 

bzw. einer Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 ZPO). 

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2.2. Der angefochtene Entscheid wurde dem Schuldner am 18. März 2016 zuge-

stellt (act. 8/9). Die zehntägige Beschwerdefrist lief damit während der Betrei-

bungsferien ab (7 Tage vor und nach Ostern, d.h. 20. März bis 3. April 2016; 

Art. 56 Ziff. 2 SchKG). Sie verlängerte sich daher bis zum dritten Arbeitstag nach 

Ablauf der Betreibungsferien und endete somit am 6. April 2016 (Art. 63 SchKG; 

vgl. OGer ZH PS130227 vom 15. Januar 2014, E. II./2.). Die Beschwerdeschrift 

sowie auch die nachträglichen Eingaben des Schuldners wurden damit rechtzeitig 

eingereicht.  

2.3. Die Konkurseröffnung erfolgte für eine Forderung von Fr. 2'744.20 nebst 

Zins zu 5 % seit 6. April 2015 sowie Fr. 120.– Mahnspesen und Fr. 80.– Um-

triebsspesen zuzüglich Betreibungskosten (act. 7). Der Schuldner belegt, dass er 

für die Konkursforderung samt Zinsen sowie Mahnspesen, Umtriebsspesen und 

Betreibungskosten bei der Rechtsmittelinstanz innert der Beschwerdefrist einen 

Betrag von insgesamt Fr. 3'220.85 zuhanden der Gläubigerin hinterlegt hat 

(act. 5/12; act. 12). Im Weiteren hat der Schuldner beim Konkursamt Wiedikon-

Zürich zur Deckung der Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens und des Kon-

kursverfahrens bis zu einer allfälligen Konkursaufhebung Fr. 1'200.– sichergestellt 

(act. 5/11). Damit ist der Konkurshinderungsgrund der Hinterlegung erfüllt. 

2.4. Der Schuldner hat überdies wie erwähnt seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft 

zu machen. Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende, liquide Mittel vor-

handen sind, mit denen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt 

werden können. Der Schuldner hat deshalb aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, 

in näherer Zukunft seinen laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die 

bestehenden Schulden abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkei-

ten lassen den Schuldner noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders ver-

hält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung seiner fi-

nanziellen Lage zu erkennen sind und der Schuldner deshalb auf unabsehbare 

Zeit hinaus als illiquid erscheint. Auch wenn der Schuldner die Zahlungsfähigkeit 

nicht strikt beweisen, sondern nur glaubhaft machen muss, so genügen seine Be-

hauptungen allein nicht. Er muss die Angaben durch objektive Anhaltspunkte un-

termauern, so dass das Gericht den Eindruck hat, dass die Behauptungen zutref-

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fend sind, ohne das Gegenteil ausschliessen zu müssen (BGE 132 III 715 E. 3.1.; 

BGE 132 III 140 E. 4.1.2; BGer 5A_297/2012 E. 2.3). Nach Praxis der Kammer 

genügt es zur Annahme der Zahlungsfähigkeit, wenn glaubhaft gemacht ist, dass 

der Schuldner die aktuell dringendsten Verpflichtungen bedienen kann und innert 

längstens zwei Jahren neben den laufenden Verbindlichkeiten auch die Altlasten 

wird abtragen können (OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014). 

2.5. Der Schuldner ist seit Oktober 2010 als Inhaber des Einzelunternehmens 

"A'._____ Sanitär und Heizung" im Handelsregister eingetragen, welches die Aus-

führung von Sanitär- und Heizungsarbeiten bezweckt (vgl. act. 6). Zur Glaubhaft-

machung der Zahlungsfähigkeit führt er vorab aus, die Liquiditätsprobleme gingen 

zurück auf einen Wasserschaden, den er im Jahr 2014 im Rahmen seiner werk-

vertraglichen Arbeiten verursacht habe. Die totale Schadenssumme habe sich auf 

Fr. 99'830.15 belaufen. Diesen Betrag habe er beglichen, indem er einerseits die 

für seine Arbeiten bereits erhaltene Akontozahlung von Fr. 64'750.85 zurück ver-

gütet habe. Anderseits habe er mit der Geschädigten eine Reduktion der verblei-

benden Schadenssumme von Fr. 35'079.30 auf Fr. 27'000.– vereinbart. Diesen 

Betrag habe er in fünf Raten gemäss Zahlungsvertrag vom 5. August 2014 be-

zahlt. Neben diesem grossen Posten habe der Wasserschaden zur Folge gehabt, 

dass die verbleibende Entlöhnung aus dem Werkvertrag ausgeblieben sei. 

Dadurch sei er vorübergehend nicht mehr in der Lage gewesen, seinen laufenden 

Verpflichtungen nachzukommen. Aufgrund der aktuellen Ertragslage des Unter-

nehmens sowie angesichts eines grösseren in Aussicht stehenden Auftrages sei 

es ihm möglich, die Ausstände abzubezahlen sowie auch seinen laufenden Ver-

pflichtungen vollständig nachzukommen (act. 2 S. 4 ff.). Dass die Zahlungs-

schwierigkeiten des Schuldners hauptsächlich mit dem im Jahr 2014 verursachten 

Wasserschaden entstanden sind, ist aufgrund der eingereichten Belege grund-

sätzlich glaubhaft (act. 5/4-6). Eine Korrektur ist hinsichtlich der Höhe des Scha-

dens anzubringen. Der Schuldner bezifferte diesen auf insgesamt Fr. 157'896.– 

(Zahlung von Fr. 27'000.– und Einnahmeausfall von Fr. 130'896.–; vgl. act. 2 

Rz. 7). Das vereinbarte Honorar für seine Arbeit, die zum Schaden führte, betrug 

Fr. 130'896.–. Als Akontozahlungen erhielt der Schuldner Fr. 66'145.15. Die Diffe-

renz von Fr. 64'750.85 wurde mit dem Schaden verrechnet. Hinzu kam eine 

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Schlusszahlung von Fr. 27'000.–. Belege dafür, dass der Schuldner die Akonto-

zahlungen hätte zurückerstatten müssen, fehlen. Sein Schaden belief sich damit 

insgesamt auf rund Fr. 92'000.– (vgl. act. 5/4-6). 

Im Folgenden bleibt mit Blick in die Zukunft die Glaubhaftigkeit der Zahlungsfä-

higkeit des Schuldners zu prüfen. 

2.6. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage vermittelt insbesondere das Betreibungsregister. Gemäss der eingereichten 

Auskunft des Betreibungsamtes Zürich 3 bestehen gegenüber dem Schuldner per 

24. März 2016 insgesamt 29 offene Betreibungen über einen Gesamtbetrag von 

Fr. 124'124.86 (act. 5/7). Der Schuldner weist darauf hin, er habe dem Betrei-

bungsamt seit Oktober 2014 insgesamt Fr. 41'685.70 zur Tilgung von betriebenen 

Forderungen zahlen können (act. 2 S. 5). Aus der eingereichten Zahlungsliste 

vom 24. März 2016 ergibt sich, dass diese Zahlungen zugunsten von Betrei-

bungsforderungen erfolgten, welche nicht mehr im Auszug der offenen Betreibun-

gen erscheinen (act. 5/8). Somit ist davon auszugehen, dass nach wie vor 29 Be-

treibungen im Betrag von rund Fr. 124'000.– offen sind (vgl. act. 5/7). Davon ist in 

6 Betreibungen bereits die Konkursandrohung erfolgt (Code "KA"). In 5 Betrei-

bungen besteht eine laufende Einkommenspfändung (Code "L"). In 6 weiteren 

Betreibungen wurde ebenfalls eine Einkommenspfändung verfügt, nachdem eine 

vorhergehende Pfändung eine ungenügende Deckung ergab (Code "VUL"). In ei-

ner Betreibung wurde das Fortsetzungsbegehren gestellt (Code "FB"). Die weite-

ren 11 Betreibungen befinden sich im Stadium der Zustellung des Zahlungsbe-

fehls (Code "ZB"). Dass der Schuldner neben der Begleichung der Restschuld für 

den entstandenen Wasserschaden von Fr. 27'000.– seit Oktober 2014 insgesamt 

rund Fr. 41'500.– an Schulden abzahlen konnte, ist zu seinen Gunsten zu werten. 

Nicht zu übersehen ist aber, dass der Betreibungsregisterauszug nach wie vor of-

fene Betreibungen in beträchtlicher Höhe aufweist, welche sich überdies gröss-

tenteils in einem fortgeschrittenen Betreibungsstadium befinden.  

2.7. Der Kreditorenliste lassen sich weitere Ausstände von rund Fr. 25'500.– ent-

nehmen (act. 17/7). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Verwand-

ten von Fr. 6'000.–. Diese dürften nicht kurzfristig zurückzuzahlen sein, weshalb 

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sie vorliegend ausser Acht gelassen werden können. Die Bilanz des Einzelunter-

nehmens des Schuldners weist gemäss Zwischenabschluss per 5. April 2016 

Verpflichtungen ("Sozialabzüge", "Quellensteuer", "Mehrwertsteuer", "Darlehen 

C._____") inklusive transitorische Passiven von Fr. 117'450.– aus (act. 16 und 

17/8). Mangels Kommentierung dieser Zahlen ist unklar, in welchem Umfang die-

se Posten, insbesondere die Sozialabzüge, Quellensteuer und Mehrwertsteuer, 

im vorstehend erwähnten Auszug über offene Betreibungen bereits enthalten 

sind. Noch nicht in Betreibung gesetzt ist jedenfalls das "Darlehen C._____" im 

Betrag von rund Fr. 25'000.–. Mit diesem Betrag und den rund Fr. 20'000.– ge-

mäss Kreditorenliste belaufen sich die offenen Schulden auf jedenfalls rund 

Fr. 169'000.–.  

2.8. An liquiden Mitteln weist die Bilanz per 5. April 2016 einen Kassabestand 

von Fr. 100.– sowie ein Bankguthaben von Fr. 8'900.– aus. Ferner sind Debitoren 

von rund Fr. 15'500.– bilanziert (act. 17/8). Das vorhandene Bankguthaben ent-

spricht dem im Kontoauszug des Firmenkontos bei der UBS AG ersichtlichen Sal-

do per 31. März 2016 (act. 17/4-5). Die Debitorenliste des Schuldners weist unter 

"Betreibung" eine Forderung gegenüber D._____ im Betrag von netto 

Fr. 15'231.45 auf (act. 17/6). Über den Entstehungsgrund und die Fälligkeit dieser 

Forderung ist allerdings nichts bekannt. Auch für die geltend gemachte Rechnung 

für den "Umbau …-Gasse" fehlen Belege. Demgegenüber scheint die Debitoren-

forderung gegenüber der E._____ AG im Betrag von rund Fr. 4'320.– mehrheitlich 

bereits fakturiert zu sein, weshalb mit entsprechenden Zahlungseingängen in 

nützlicher Frist gerechnet werden darf (vgl. Anhang zu act. 17/6). Die weiteren bi-

lanzierten Aktivposten (Maschinen/Apparate/Werkzeuge; Mobiliar; Autoleasing) 

haben bei der Liquiditätsprüfung ausser Acht zu bleiben, da sie keine realisierba-

ren Werte darstellen, welche zur Schuldentilgung herangezogen werden könnten. 

Auch die Steuererklärungen des Schuldners der Jahre 2014 und 2015 weisen 

kein nennenswertes Vermögen aus (act. 17/1-2). Unter Berücksichtigung der 

zweifelhaften Positionen "D._____" und "Umbau …-Gasse" stehen dem Schuld-

ner damit aktuell höchstens Mittel in der Höhe von rund Fr. 30'000.– zur Verfü-

gung. Die hohen Verbindlichkeiten des Schuldners sind dadurch bei weitem nicht 

gedeckt.  

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2.9. Der Schuldner macht geltend, die Ertragslage seines Einzelunternehmens 

ermögliche es ihm, die betriebenen Ausstände abzahlen zu können. So habe er 

zwischen Oktober 2015 und März 2016 einen Umsatz von Fr. 116'531.60 erzielt 

(act. 2 S. 6). Der eingereichte Kontoauszug zeigt zwar, dass das Unternehmen 

des Schuldners Einnahmen in der geltend gemachten Höhe generieren konnte. 

Der Kontoauszug führt jedoch nur die Kontogutschriften auf. Die Belastungen sind 

nicht ersichtlich (vgl. act. 5/9). Die Zahlungseingänge allein sagen noch nichts 

über den Geschäftserfolg einer Unternehmung aus. Das Konto wies per 31. März 

2016 lediglich einen Saldo von Fr. 8'900.– aus (act. 17/4), weshalb den Einnah-

men ein Aufwand in ungefähr derselben Höhe gegenüber stehen dürfte. Die gel-

tend gemachten Umsatzzahlen ermöglichen deshalb keine Prognose über den 

künftigen Gewinn des Unternehmens. Der Schuldner reicht weiter eine Aufstel-

lung seines aktuellen Auftragsvolumens ein (act. 17/11). Von den vier aufgeführ-

ten Aufträgen sind zwei durch entsprechende Auftragserteilungen belegt (Anhän-

ge zu act. 17/11). Nach Abzug der bereits erhaltenen Akontozahlungen darf ge-

mäss Angaben des Schuldners aus diesen Aufträgen mit Zahlungseingängen im 

Betrag von insgesamt rund Fr. 12'500.– gerechnet werden (act. 17/11). Demge-

genüber wurde für einen weiteren geltend gemachten Auftrag über rund 

Fr. 28'000.– erst eine Offerte gestellt. Eine weitere Arbeit im Umfang von rund 

Fr. 5'000.– ist erst in Planung (act. 17/11). Die diesbezüglich geltend gemachten 

zukünftigen Einnahmen erscheinen damit noch nicht hinreichend konkret, wes-

halb sie nicht berücksichtigt werden können. Zudem wäre von diesen ebenfalls 

zunächst der Aufwand abzuziehen. Dadurch relativiert sich auch der für die in 

Aussicht stehenden Aufträge zu erwartende Gewinn. Mit den eingereichten Unter-

lagen vermag der Schuldner nicht glaubhaft zu machen, dass er innert nützlicher 

Frist über genügend flüssige Mittel verfügen wird, um die bestehenden Schulden 

zu tilgen und gleichzeitig für die laufenden Verbindlichkeiten aufzukommen. Die 

Zahlungsschwierigkeiten des Schuldners können damit nicht mehr bloss als vo-

rübergehend bezeichnet werden. Konkrete Anhaltspunkte für eine nachhaltige 

Verbesserung der finanziellen Situation sind nach dem Gesagten nicht ersichtlich. 

Damit erscheint die Zahlungsfähigkeit des Schuldners nicht hinreichend glaubhaft. 

Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Aufhebung der Konkurseröffnung sind 

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deshalb nicht gegeben. Entsprechend ist die Beschwerde abzuweisen. Da der 

Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt worden ist, ist der Konkurs 

neu zu eröffnen. 

3. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Schuldner auch für das Beschwer-

deverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO).  

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über den Schuldner wird mit Wirkung 

ab 14. April 2016, 13.30 Uhr, der Konkurs eröffnet. 

2. Das Konkursamt Wiedikon-Zürich wird mit der Durchführung des Konkurses 

beauftragt. 

3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet. 

4. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag 

von Fr. 3'220.85 (Fr. 3'198.40 und Fr. 22.45) dem Konkursamt Wiedikon-

Zürich zuhanden der Konkursmasse zu überweisen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz (unter Rück-

sendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Wiedikon-Zürich, 

ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kantons Zü-

rich und an das Betreibungsamt Zürich 3, je gegen Empfangsschein. 

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6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Kröger 
 
versandt am: 
14. April 2016 
 
 

	Urteil vom 14. April 2016
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über den Schuldner wird mit Wirkung ab 14. April 2016, 13.30 Uhr, der Konkurs eröffnet.
	2. Das Konkursamt Wiedikon-Zürich wird mit der Durchführung des Konkurses beauftragt.
	3. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	4. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag von Fr. 3'220.85 (Fr. 3'198.40 und Fr. 22.45) dem Konkursamt Wiedikon-Zürich zuhanden der Konkursmasse zu überweisen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Wiedikon-Zürich, ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt...
	6.  Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. ...