# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c2bb5fc6-de3c-5a85-8e28-35bd5bc3758c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-09-10
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 10.09.2019 PS190133
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS190133_2019-09-10.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: PS190133-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter lic. iur. 

et phil. Glur und Oberrichter Dr. P. Higi sowie Gerichtsschreiberin 

lic. iur. K. Houweling-Wili 

Urteil vom 10. September 2019 

in Sachen 

 

A._____ GmbH,  
Schuldnerin und Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

B._____ Management AG,   
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, 

 
betreffend Konkurseröffnung 

 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich 
vom 13. August 2019 (EK191120) 
 
 

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Erwägungen: 
 

1. Das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zürich eröffnete mit Urteil vom 

13. August 2019 über die Beschwerdeführerin den Konkurs (act. 3). Dagegen er-

hob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 16. August 2019 und Nachtrag vom 

20. August 2019 rechtzeitig Beschwerde, beantragte die Aufhebung des Konkur-

ses zufolge Hinterlegung und stellte ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung (act. 2 und act. 8). Die Beschwerdeführerin hatte am 16. August 2019 bei 

der Obergerichtskasse Fr. 5'090.-- bereits hinterlegt (act. 7/1) und leistete gleich-

zeitig unaufgefordert den usanzgemäss erhobenen Kostenvorschuss in Höhe von 

Fr. 750.-- (act. 7/2). Mit Verfügung vom 23. August 2019 wurde der Beschwerde 

die aufschiebende Wirkung einstweilen verweigert und die Beschwerdeführerin 

darauf hingewiesen, dass sie ihre Beschwerde bis zum Ablauf der Rechtsmittel-

frist hinsichtlich der Darlegung der Zahlungsfähigkeit ergänzen könne (act. 10). 

Am 28. August 2019 machte die Beschwerdeführerin innert Frist eine weitere Ein-

gabe (act. 12). Mit Verfügung vom 28. August 2019 wurde die Erteilung der auf-

schiebenden Wirkung nach wie vor verweigert (act. 15). Schliesslich reichte die 

Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 2. September 2019 am letzten Tag der 

Beschwerdefrist eine weitere Eingabe ein (act. 19).  

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerde-

verfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Die Beschwerde ist innert einer Frist von 

10 Tagen einzureichen und abschliessend zu begründen. Das bedeutet, dass der 

Schuldner sowohl einen der drei Konkurshinderungsgründe als auch seine Zah-

lungsfähigkeit innert der Rechtsmittelfrist mit Urkunden nachzuweisen bzw. 

glaubhaft zu machen hat. Neue Behauptungen und Urkundenbeweise über kon-

kurshindernde Tatsachen kann er innert der Rechtsmittelfrist aber selbst dann 

vorbringen, wenn sie nach dem erstinstanzlichen Entscheid ergangen sind. Nach-

fristen sind hingegen keine zu gewähren (vgl. dazu BGE 136 III 294).  

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3. Die Beschwerdeführerin hinterlegte mit Zahlung vom 16. August 2019 inner-

halb der Rechtsmittelfrist beim Obergericht des Kantons Zürich einen Betrag in 

Höhe von Fr. 5'090.-- (act. 7/1). Dieser Betrag deckt die Konkursforderung ein-

schliesslich der Betreibungskosten (Fr. 5'074.40; act. 3). Zudem bezahlte die Be-

schwerdeführerin dem Konkursamt Zürich (Altstadt) Fr. 1'500.-- zur Deckung der 

Kosten des Konkursamtes und des Konkursgerichtes im Falle der Konkursaufhe-

bung (act. 9/15). Damit hat die Beschwerdeführerin den Konkursaufhebungsgrund 

der Hinterlegung im Sinne von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG durch Urkunden 

nachgewiesen (vgl. auch act. 10). 

4.1. Die Zahlungsfähigkeit eines Schuldners ist glaubhaft, wenn für ihr Vorhan-

densein gewisse objektive Elemente sprechen, so dass das Gericht den Eindruck 

hat, sie sei gegeben, ohne aber ausschliessen zu müssen, es könne auch anders 

sein (BGE 130 III 321 E. 3.3; BGE 132 III 140 E. 4.1.2; BGE 132 III 715 E. 3.1). In 

diesem Bereich dürfen keine zu strengen Anforderungen gestellt werden, insbe-

sondere wenn die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des schuldnerischen Unterneh-

mens nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann. Es genügt, wenn die 

Zahlungsfähigkeit wahrscheinlicher ist als die Zahlungsunfähigkeit. Zahlungsfä-

higkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden sind, mit denen die 

Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. Der Schuld-

ner hat also aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, seinen laufenden Verbindlichkei-

ten nachzukommen sowie die bestehenden Schulden abzutragen. Grundsätzlich 

als zahlungsunfähig erweist sich ein Schuldner, der beispielsweise Konkursan-

drohungen anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst klei-

nere Beträge nicht bezahlt. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten las-

sen den Schuldner noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen, ausser wenn keine 

wesentlichen Anhaltspunkte für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu 

erkennen sind und er auf unabsehbare Zeit als illiquid erscheint (BGer, 

5A_297/2012 vom 10. Juli 2012, E. 2.3; BGer, 5A_115/2012 vom 20. April 2012, 

E. 3; BGer, 5A_118/2012 vom 20. April 2012, E. 3.1; 5A_328/2011 vom 

11. August 2011, E. 2). 

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4.2. Die Beschwerdeführerin ist als GmbH seit dem tt.mm.2019 mit Sitz in 

C._____ im Handelsregister des Kantons Aargau eingetragen und bezweckt die 

Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen in den Bereichen Allfinanz- und 

Versicherungsberatungen, die Terminvermittlung für Aussendienstmitarbeiter so-

wie die Vermittlung von Kredit und Versicherungen (act. 5). Davor war die Be-

schwerdeführerin seit dem tt.mm.2015 mit Sitz in D._____ [Ort] im Handelsregis-

ter des Kantons Appenzell Ausserrhoden und ab dem tt.mm.2017 mit Sitz in Zü-

rich im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragen (act. 18/1-2). Einziger 

Gesellschafter ist der Geschäftsführer. 

4.3. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners vermittelt insbesondere das Betreibungsregister. Die Be-

schwerdeführerin hat insgesamt drei Betreibungsregisterauszüge eingereicht. Die 

Auszüge des Betreibungsamtes Lenzburg-Ammerswil (act. 9/5) und des Betrei-

bungsamtes Appenzeller Hinterland (act. 9/12) vermögen indes keinen Aufschluss 

über das Zahlungsverhalten zu vermitteln: Ersterer nicht, weil er vom 

28. Mai 2019 datiert und damit nicht aktuell ist. Zudem ist er auch deshalb nicht 

aussagekräftig, weil die Beschwerdeführerin ihren Sitz nur gerade fünf Tage vor-

her in diesen Betreibungskreis verlegt hatte. Und der Zweite zeigt nur die erste 

von zwei Seiten, nämlich das Deckblatt. Schliesslich bleibt noch der dritte Betrei-

bungsregisterauszug des Betreibungsamtes Zürich … (act. 9/11). Dieser weist per 

16. August 2019 keine Verlustscheine und 20 Betreibungen im Gesamtbetrag von 

Fr. 146'263.26 aus, wovon vier Betreibungen über Fr. 8'190.40 allerdings bereits 

durch Bezahlung an das Betreibungsamt oder den Gläubiger erledigt worden 

sind. Demnach bestehen abzüglich der hinterlegten Konkursforderung (im Regis-

terauszug mit Fr. 4'829.90 vermerkt) derzeit noch 15 offene Betreibungen im Be-

trag von Fr. 133'242.96. Dabei handelt es sich um fünf Betreibungen über 

Fr. 17'653.40, bei welchen der Zahlungsbefehl zugestellt wurde, um eine Betrei-

bung über Fr. 11'528.30, bei welcher Rechtsvorschlag erhoben wurde, und um 

neun Betreibungen über Fr. 104'061.26, bei welchen ebenfalls bereits die Kon-

kursandrohung zugestellt wurde.  

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4.4. Zu diesen Schulden gibt die Beschwerdeführerin zunächst an, es sei betref-

fend die weitere Forderung der Beschwerdegegnerin in Höhe von Fr. 54'350.55 

(Betr.-Nr. 1) eine Reduktion des Betrages und ein Zahlungsplan vereinbart wor-

den (act. 2 S. 2). Zum Beleg reicht die Beschwerdeführerin einen Nachtrag 2 zum 

Mietvertrag vom 5. Juli 2017 ein (act. 4), wonach der Mietvertrag per 15. Juli 2019 

als aufgelöst gelte und die Beschwerdeführerin aus der Haftung der Mietzinse, 

Marketingkosten und Nebenkosten entlassen werde. Ferner wird festgehalten, 

dass der Inhalt des Mietvertrages vom 5. Juli 2017 im Übrigen unverändert gelte. 

Ohne Einsicht in den genannten Mietvertrag ist diese Darstellung unvollständig 

und es lässt sich daraus nichts zugunsten der Behauptung der Beschwerdeführe-

rin ableiten, zumal keine Rückschlüsse auf den geschuldeten und bereits im Feb-

ruar 2019 in Betreibung gesetzten Betrag bzw. auf die Höhe der behaupteten Re-

duktion gemacht werden können. Im Nachtrag vom 20. August 2019 fügt die Be-

schwerdeführerin dazu weiter an, es handle sich um eine Kautionsforderung per 

Vertragsbeginn, die jedoch mit dem Rückbau der Mietfläche vollumfänglich und 

zur Zufriedenheit der Verwaltung erledigt sei, was schriftlich bestätigt worden sei 

(act. 8 S. 3). Tatsächlich wird im Nachtrag 2 bestätigt, dass die Beschwerdeführe-

rin "das Mietobjekt zurückgebaut an die Vermieterin [vertreten durch die Be-

schwerdegegnerin] am 29. Juli 2019 abgegeben" habe. Einen Zusammenhang 

mit der Forderung von Fr. 54'350.55 und in welchem Umfang sich dieser Betrag 

dadurch reduziert habe, geht aus den Behauptungen und Unterlagen aber noch 

immer nicht hervor. Auffallend ist auch, dass die Beschwerdeführerin zunächst 

behauptet, die Forderung sei reduziert und mittels einer Zahlungsvereinbarung zu 

bezahlen und dann aber geltend macht, die Forderung sei gänzlich zurückgezo-

gen worden. Die Behauptungen der Beschwerdeführerin sind nicht schlüssig. Da-

her ist hier weiterhin von einer Forderung in Höhe von Fr. 54'360.55 auszugehen.  

Des Weiteren behauptet die Beschwerdeführerin eine Stundung bzw. Vereinba-

rung über eine Ratenzahlung bis zum 31. Dezember 2019 betreffend die Betrei-

bung Nr. 2 über Fr. 4'500.-- (act. 8 S. 1 f.) sowie die Bezahlung der Forderung 

über Fr. 3'796.-- in der Betreibung Nr. 3 (act. 12 S. 1). Entsprechende Belege feh-

len indes auch hier. Insbesondere kann dem eingereichten Chat-Verlauf keine 

vollständige Zahlungsbestätigung entnommen werden; im Gegenteil scheinen 

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noch Fr. 1'850.-- offen zu sein (vgl. act. 13/1). Immerhin ist der hier zu berücksich-

tigende Betrag aber von Fr. 3'796.-- auf Fr. 1'850.-- zu reduzieren. Sodann fehlt 

auch für die behauptete Tilgung der Betreibung Nr. 4 über Fr. 9'453.35 ein Beleg 

(act. 8). Das dazu eingereichte Schreiben stammt von der Beschwerdeführerin 

selber und enthält keine der Gläubigerin zuzuordnende Bestätigung (act. 13/3). 

Ebenso belegt auch das zur der Betreibung Nr. 5 über Fr. 640.10 eingereichte 

Dokument die behauptete Tilgung nicht (act. 8 S.2 und act. 13/4). Weiter belegt 

die Beschwerdeführerin zwar eine Stundung der in Betreibung gesetzten Forde-

rung über Fr. 6'788.90 (Betr.-Nr. 6) bis zum 30. August 2019 (act. 13/5). Dass 

diese Zahlung geleistet wurde, weist die Beschwerdeführerin indes nicht nach. 

Sodann gibt die Beschwerdeführerin an, in der Betreibung Nr. 7 der Sozialversi-

cherungsanstalt des Kantons Zürich über Fr. 11'528.30 Rechtsvorschlag erhoben 

zu haben, weil die Summe auf einer falschen Deklaration der Lohnsummen beru-

he. Sie erwarte nun eine korrigierte Rechnung (act. 8 S. 3). Das wird lediglich be-

hauptet, ohne dass die Beschwerdeführerin aber konkrete Angaben über die zu 

erwartende Summe macht, weshalb es hier einstweilen bei der Berücksichtigung 

des ganzen Betrages bleibt. Schliesslich bestreitet die Beschwerdeführerin die 

Betreibung Nr. 107'488 über Fr. 5'089.-- und anerkennt die Betreibung Nr. 8 über 

Fr. 5'007.85 (act. 8 S. 3). Die restlichen Betreibungen über Fr. 6'682.80, 

Fr. 646.20 und Fr. 227.55 (Betr.-Nrn. 9, 10 und 11) bleiben ohne Kommentar. 

Demgegenüber vermag die Beschwerdeführerin die Stundung der Forderung über 

Fr. 3'780.-- in der Betreibung Nr. 12 bis zum 15. Dezember 2019 (act. 13/2), die 

Stundung der Forderung über Fr. 3'900.-- in der Betreibung Nr. 13 bis zum 

30. Oktober 2019 (act. 13/6) sowie die Stundung der Forderung über 

Fr. 16'852.36 in der Betreibung Nr. 14 bis zum 26. Oktober 2019 (act. 13/7) zu be-

legen. 

4.5. Die Schuldensituation der Beschwerdeführerin ist demnach wie folgt zu-

sammenzufassen: Gegen die Beschwerdeführerin bestehen derzeit in Betreibung 

gesetzte, offene Forderungen in Höhe von über Fr. 131'296.96.--. Davon sind 

Fr. 77'582.90 (Betr.-Nrn. 2, 3, 4, 5, 6 und 1 im Stadium der Konkursandrohung) 

sofort und weitere Fr. 24'532.36 (Betr.-Nrn. 12, 13 und 14 im Stadium der Kon-

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kursandrohung mit Stundung) in den nächsten Monaten fällig. Darüber hinaus 

macht die Beschwerdeführerin keine Angaben zu weiteren konkreten Kreditoren. 

Sie führt einzig aus, als reines Dienstleistungsunternehmen würden bloss Lohn- 

und Raumkosten generiert, wobei im Zuge der Sanierung die Raumkosten in Hö-

he von jährlich Fr. 113'384.93 durch Aufgabe externer Räumlichkeiten beseitigt 

worden seien, der Geschäftsführer von seiner als Gesellschaftssitz dienenden 

Privatadresse aus arbeite, die angestellten Mitarbeiter überwiegend im Aussen-

dienst tätig seien und ansonsten ebenfalls von zu Hause aus arbeiten würden 

(act. 8 S. 4). Diese Angaben decken sich mit der Jahresrechnung 2018, gemäss 

welcher sich der gesamte Aufwand in Höhe von Fr. 536'235.73 hauptsächlich aus 

dem Raumaufwand (Fr. 113'284.93) und dem Personalaufwand (Fr. 383'435.12) 

zusammensetzt (act. 9/9). Zum Beleg des Sanierungsschrittes reicht die Be-

schwerdeführerin allerdings einzig den Nachtrag 2 zum Mietvertrag vom 

5. Juli 2017 ein (act. 4). Wie vorstehend bereits ausgeführt, geht daraus allerdings 

hervor, dass offenbar noch ein Mietvertrag vom 5. Juli 2017 besteht, dessen In-

halt unverändert gelten soll (vgl. vorstehend E. 4.3). Damit bleibt die gesamte 

Schuldensituation undurchsichtig, insbesondere auch deshalb, weil die Be-

schwerdeführerin ihre Einträge im Betreibungsregister von Lenzburg-Ammerswil 

nach der Sitzverlegung bzw. nach dem tt.mm.2019 nicht offenlegt.  

5.1. Den Schulden der Beschwerdeführerin stehen gemäss ihren Ausführungen 

per Ende August 2019 eine zu erwartende Debitorenforderung in Höhe von 

Fr. 60'000.-- gegenüber, womit sie die Schulden tilgen will (act. 8 S. 2 ff.). Die da-

zu eingereichten Unterlagen weisen eine Debitorenforderung für den Monat Au-

gust 2019 aus (Provisionsabrechnung der E._____ für August 2019, act. 14), wo-

bei die Debitorin die Zahlung von Fr. 45'396.-- für den Fall der Aufhebung des 

Konkurses mit Schreiben vom 30. August 2019 zugesichert hat (act. 20/1). Zudem 

behauptet die Beschwerdeführerin flüssige Mittel in Form eines Bankguthabens in 

Höhe von Fr. 76.68 (act. 20/2). Dieser Betrag wurde durch kein offizielles Doku-

ment der Bank belegt. Auf Grund der geringen Höhe ist dieser Betrag aber ohne-

hin vernachlässigbar. Auch aus den eingereichten Auszügen des auf die Be-

schwerdeführerin lautenden Firmenkontos bei der F._____ AG [Bank] für die Zeit 

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 und vom 1. Januar bis 16. August 2019 

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lässt sich nicht anderes ableiten (act. 9/13-14). Es handelt sich dabei lediglich um 

Adhoc-Postenauszüge der Buchungen, ohne dass ein Saldo erkennbar wäre. 

Auch wenn aus der Differenz zwischen den Belastungen und Gutschriften eine 

Akkumulation von total Fr. 136'432.42 festgestellt werden kann, sagt das nichts 

darüber aus, über welchen Betrag die Beschwerdeführerin heute verfügen kann. 

Schliesslich macht die Beschwerdeführerin keine weiteren flüssigen Mittel gel-

tend, die unmittelbar zur Schuldentilgung herangezogen werden könnten. Solche 

ergeben sich auch nicht aus den vorliegenden Unterlagen.  

5.2. Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, sie habe ihre Finanzen 

im Griff gehabt und es sei nur aus privaten Gründen zur Konkurseröffnung ge-

kommen, weil ihr einziger Gesellschafter und Geschäftsführer durch die Geburt 

seines dritten Kindes und damit zusammenhängenden medizinischen Komplika-

tionen in den Monaten Juli und August 2019 bei seiner Familie sein musste und 

das Geschäft vernachlässigt habe (act. 19 und act. 20/3-5). Das zeigt sich aller-

dings nicht anhand der eingereichten Unterlagen, zumal sich heute zehn Betrei-

bungen im Stadium der Konkursandrohung befinden und allesamt bereits in den 

Jahren 2017 und 2018 bzw. im Januar und Februar 2019, jedenfalls aber deutlich 

vor der Geburt des Kindes, eingeleitet worden waren. Auch die der vorliegenden 

Konkurseröffnung zu Grunde liegende Konkursandrohung datiert vom 

20. Februar 2019 (act. 6/2/2). Das ist als Indiz zu werten, dass bereits seit länge-

rer Zeit Zahlungsschwierigkeiten bestehen. Die Beschwerdeführerin vermag nicht 

aufzuzeigen, dass die Illiquidität nur vorübergehend war oder dass die Kon-

kurseröffnung bloss auf Nachlässigkeiten in der Finanzverwaltung zurückzuführen 

ist. Den aufgeführten Schulden in Höhe von Fr. 131'296.96.-- stehen lediglich 

flüssige Mittel von rund Fr. 46'000.-- gegenüber. Mit diesen Mitteln kann die Be-

schwerdeführerin die sofort fälligen Forderungen augenscheinlich nicht bezahlen, 

geschweige denn die weiteren dargestellten Schulden innerhalb einer angemes-

senen Frist tilgen. Bei diesem Ergebnis kann hier auch offen bleiben, ob seit 

Mai 2019 sogar noch weitere Betreibungen dazugekommen sind und ob die Ge-

sellschaft darüber hinaus noch weitere Kreditoren hat. Im Ergebnis bleibt festzu-

stellen, dass die Beschwerdeführerin ihre Zahlungsfähigkeit im Sinne des Geset-

zes nicht glaubhaft machen kann, was zur Abweisung der Beschwerde führt. 

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5.3. Immerhin ist die Beschwerdeführerin aber auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, 

wonach die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch den 

Konkursrichter besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen 

beglichen sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den 

Rückzug seiner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande ge-

kommen ist (dazu insbesondere KUKO SchKG-DIGGELMANN, 2. Aufl. 2014, 

Art. 195 N. 3 und 5). 

6. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in Höhe von Fr. 750.-- sind aus-

gangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen und aus dem geleisteten 

Vorschuss zu beziehen. Es ist der Beschwerdeführerin wegen ihres Unterliegens 

und der Beschwerdegegnerin mangels entstandener Umtriebe keine Prozessent-

schädigung zuzusprechen.  

Der bei der Obergerichtskasse zugunsten der Beschwerdegegnerin hinterlegte 

Betrag von Fr. 5'090.-- ist dem Konkursamt Zürich (Altstadt) zuhanden der Kon-

kursmasse der Beschwerdeführerin auszuzahlen. 

Es wird erkannt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.-- festgesetzt, der 

Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvor-

schuss verrechnet. 

3. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen. 

4. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr zugunsten der Be-

schwerdegegnerin hinterlegten Betrag von Fr. 5'090.-- an das Konkursamt 

Zürich (Altstadt) zu überweisen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage des Doppels von act. 2, act. 8 und act. 12, sowie an die Vorinstanz 

(unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten), das Konkursamt Zü-

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rich (Altstadt), ferner mit besonderer Anzeige an das Handelsregisteramt 

des Kantons Aargau, an das Betreibungsamt Zürich … und das Betrei-

bungsamt Lenzburg-Ammerswil, je gegen Empfangsschein. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. K. Houweling-Wili 
 
versandt am: 
12. September 2019 
 
 

	Urteil vom 10. September 2019
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.-- festgesetzt, der Beschwerdeführerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.
	3. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
	4. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr zugunsten der Beschwerdegegnerin hinterlegten Betrag von Fr. 5'090.-- an das Konkursamt Zürich (Altstadt) zu überweisen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage des Doppels von act. 2, act. 8 und act. 12, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten), das Konkursamt Zürich (Altstadt), ferner mit beson...
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...