# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 138c73c4-4f3e-5718-82a4-9ab89d891267
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.12.2010 E-8381/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8381-2010_2010-12-10.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-8381/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 0 .  D e z e m b e r  2 0 1 0  

Einzelrichter Bruno Huber, 
mit Zustimmung von Richter Kurt Gysi;
Gerichtsschreiberin Carmen Wittwer.

A._____, geboren (...), Nigeria,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung
(Dublin-Verfahren);
Verfügung des BFM vom 18. November 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Gegenstand

Besetzung

Parteien

E-8381/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 16. Mai 2010 in der Schweiz ein erstes 
Asylgesuch  gestellt  hat,  auf  welches  das  BFM  mit  Verfügung  vom 
3. August 2010 gestützt auf Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat und am 17. September 
2010 die Wegweisung nach Italien vollzog,

dass er eigenen Angaben zufolge am 25. September 2010 trotz  ver-
hängtem Einreiseverbot mit dem Zug von Rom nach Chiasso gelangte, 
wo er gleichentags ein zweites Mal um Asyl nachsuchte,

dass der Beschwerdeführer in Italien erkennungsdienstlich erfasst wor-
den war (EURODAC-Treffer, Fingerabdruck-Vergleich),

dass das BFM dem Beschwerdeführer  am 8. Oktober 2010 anlässlich 
der summarischen Befragung im B._____ bezüglich der Zuständigkeit 
Italiens  für  das  vorliegende  Asylverfahren  und  zu  einer  allfälligen 
Wegweisung dorthin das rechtliche Gehör gewährte,

dass er dabei lediglich geltend machte, er habe in Italien keine Woh-
nung und keine Arbeit und dies ihm Stress verursache,

dass das BFM mit Verfügung vom 18. November 2010 – eröffnet am 
30. November 2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d  AsylG 
auf  das  Asylgesuch  nicht  eintrat  und  den  Beschwerdeführer  nach 
Italien wegwies,

dass das Bundesamt ihn aufforderte, die Schweiz spätestens am Tag 
nach Ablauf  der Beschwerdefrist  zu verlassen,  und den zuständigen 
Kanton (...) mit dem Vollzug der Wegweisung beauftragte,

dass die Vorinstanz festhielt,  eine allfällige Beschwerde gegen diese 
Verfügung habe keine aufschiebende Wirkung, und die Aushändigung 
der  editionspflichtigen  Akten  gemäss  Aktenverzeichnis  an  den  Be-
schwerdeführer anordnete,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe gemäss dem EURODAC-Treffer am 24. Juli 2008 
in Italien ein Asylgesuch eingereicht und sei nach abgewiesenem Asyl-
gesuch vom 16. Mai 2010 aufgrund der Zuständigkeit Italiens gemäss 

Seite 2

E-8381/2010

Dublin-Verordnung  am  17. September 2010  aus  der  Schweiz  nach 
Italien ausgeschafft worden,

dass   Italien  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens  zuständig  sei, 
dies  gestützt  auf  das  Dublin-Assoziierungsabkommen  (DAA, 
SR 0.142.392.68) und  das  Übereinkommen  vom  17. Dezember  2004 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik Island 
und dem Königreich Norwegen über die Umsetzung, Anwendung und 
Entwicklung des Schengen-Besitzstands und über die Kriterien und Ver-
fahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines 
in der Schweiz, in Island oder in Norwegen gestellten Asylantrags,

dass das BFM am 15. Oktober 2010 an Italien ein Ersuchen um Über-
nahme des  Beschwerdeführers  im  Sinne  von  Art.  16  Abs.  1  Bst.  e 
Dublin-II-Verordnung  (Verordnung  [EG]  Nr. 343/2003  des  Rates  vom 
18. Februar 2003 zur Festlegung von Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung des  Mitgliedstaates,  der  für  die  Prüfung  eines  von einem 
Drittstaats-angehörigen in  einem Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 
zuständig ist) gestellt habe,

dass Italien am 15. November 2010 auf das Ersuchen antwortete, sich 
für zuständig erklärte und mitteilte  die Rückführung habe – vorbehält-
lich einer allfälligen Unterbrechung oder Verlängerung – bis spätestens 
am 30. April 2011 zu erfolgen,

dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Gründe nicht ge-
eignet seien, die Zuständigkeit Italiens zu verneinen und seine Rück-
führung dorthin zu verhindern, zumal für die allfällige Erteilung einer 
Aufenthalts-  oder  Arbeitsbewilligung  die  italienischen  Behörden  zu-
ständig seien und sich der Beschwerdeführer bezüglich Unterkunft an 
die zuständigen Stellen oder an eine karitative Organisation wenden 
könne,

dass Italien staatsvertraglich für das Asylverfahren zuständig sei, wes-
halb der Beschwerdeführer dort um Asyl nachsuchen und seinen Auf-
enthalt legalisieren könne,

dass  sich  aus  den  Akten  keine  konkreten  Hinweise  darauf  ergeben 
würden, Italien halte sich nicht an die massgebenden völkerrechtlichen 
Bestimmungen oder an die einschlägigen Normen der Konvention vom 
4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei-
heiten (EMRK, SR 0.101),

Seite 3

E-8381/2010

dass auf das Asylgesuch somit nicht einzutreten sei,

dass die Wegweisung aus der Schweiz die Regelfolge des Nichteintre-
tens auf ein Asylgesuch sei (Art. 44 Abs. 1 AsylG),

dass der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in dem er 
Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG finde, und 
das  Non-Refoulement-Gebot  bezüglich  des  Heimat-  oder  Herkunfts-
staates nicht zu prüfen sei, 

dass ferner keine Hinweise auf eine Verletzung von Art. 3 EMRK im 
Falle  einer  Rückkehr  des  Beschwerdeführers  nach  Italien  bestehen 
würden,

dass der Vollzug der Wegweisung nach Italien zulässig, zumutbar und 
möglich sei und die Zustimmung dieses Landes vorliege,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  6.  Dezember  (Post-
stempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde (handschriftlich ergänzte Formularbeschwerde) erhob und in 
materieller Hinsicht beantragt, die angefochtene Verfügung sei aufzu-
heben, es sei ihm Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Unzulässig-
keit,  Unzumutbarkeit  und  Unmöglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs 
festzustellen und die vorläufige Aufnahme anzuordnen,

dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  um  die  Gewährung  der  unentgelt -
lichen  Rechtspflege und den Verzicht auf die Erhebung eines Kosten-
vorschusses ersucht,  

dass das Bundesverwaltungsgericht mit per Telefax übermittelter Ver-
fügung vom 7. Dezember 2010 den Vollzug der Wegweisung per so-
fort aussetzte,

dass  die  Fachstelle  Migration  des  Kanton  (...)  das  Gericht  mit 
Schreiben  vom  7.  Dezember  2010  auf  die  Ausgrenzung  des  Be-
schwerdeführers  aus  dem  Kanton  (...)  aufgrund  wiederholten  Ver-
dachts  der  Widerhandlung  gegen  das  Betäubungsmittelgesetz  auf-
merksam machte,

dass die vollständigen vorinstanzlichen Akten am 9. Dezember 2010 
beim Bundesverwaltungsgericht eingingen,

Seite 4

E-8381/2010

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesge-
setzes  über  das  Verwaltungsverfahren  vom  20.  Dezember  1968 
[VwVG,  SR  172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  am Verfahren  vor  der  Vorinstanz  teilge-
nommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, 
ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise 
Änderung hat  und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert 
ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde, 
vorbehältlich der nachstehenden Erwägungen, einzutreten ist (Art. 108 
Abs. 2  AsylG  und  Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 37  VGG  und  Art. 52 
VwVG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschie-
den wird  (Art. 111 Bst. e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend,  wie  nach-
folgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb der Beschwerde-
entscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbstständigen  mate-
riellen  Prüfung enthält,  die  angefochtene Verfügung aufhebt  und die 
Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (Ent-

Seite 5

E-8381/2010

scheidungen und Mitteilungen der vormaligen Schweizerischen Asyl-
rekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell  geprüft  hat,  weshalb  dem Bundesverwaltungsgericht  diesbezüg-
lich grundsätzlich volle  Kognition  zukommt,  wobei  sich diese Fragen 
–  namentlich  diejenigen  hinsichtlich  des  Bestehens  von  Vollzugs-
hindernissen (Durchführbarkeit  der  Überstellung an den zuständigen 
Staat)  –  in  den  Dublin-Verfahren  bereits  vor  Erlass  des  Nichteintre-
tensentscheides stellen,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass das BFM am 15. Oktober 2010 an Italien ein Ersuchen um Über-
nahme des Beschwerdeführers gestellt hat,

dass mit am 15. November 2010 beim Bundesverwaltungsgericht ein-
getroffener Mitteilung Italien dieser zugestimmt hat und die Übernah-
me bis am 29. April 2011 zu vollziehen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  somit  ohne  weiteres  in  einen  Drittstaat 
(vorliegend  Italien) ausreisen kann, welcher für die Prüfung des Asy-
lantrages staatsvertraglich zuständig ist,

dass Italien unter anderem Signatarstaat des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30),  der 
EMRK  und  des  Übereinkommens  vom  10.  Dezember  1984  gegen 
Folter oder andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be-
handlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) ist,

dass keine Hinweise dafür bestehen, Italien würde sich nicht  an die 
massgebenden völkerrechtlichen Bestimmungen, insbesondere an das 
Rückschiebungsverbot  oder  die  einschlägigen  Normen  der  EMRK, 
halten,

dass  für  das  Bundesverwaltungsgericht  insbesondere  keine  Gründe 
ersichtlich sind,  die das BFM zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts 
der  Schweiz  (Art. 3  Abs. 2  Dublin-II-Verordnung)  hätten  veranlassen 
sollen,

Seite 6

E-8381/2010

dass  zwar  das  italienische  Fürsorgesystem für  Asylsuchende  in  der 
Kritik steht, in den Aufenthalts- und Verfahrensbedingungen für Perso-
nen, welche sich im Rahmen eines Asylverfahrens in Italien aufhalten, 
indessen  insgesamt  kein  Vollzugshindernis  zu  erkennen  ist  (s. bei-
spielsweise Urteile des Bundesverwaltungsgerichts E-6195/2009 vom 
30. Oktober 2009 und E-1826/2010 vom 29. März 2010),

dass  nach  Kenntnis  des  Bundesverwaltungsgerichts  Dublin-Rück-
kehrende und verletzliche Personen bezüglich Unterbringung von den 
italienischen Behörden bevorzugt behandelt werden und sich – neben 
den  staatlichen  Strukturen  –  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisa-
tionen der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen,

dass sich vor diesem Hintergrund die Befürchtung des Beschwerde-
führers anlässlich der Gewährung des rechtlichen Gehörs, nach seiner 
Rückkehr ohne Unterkunft in Italien leben zu müssen, als unbehelflich 
erweist,

dass das BFM demzufolge zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst.  d  AsylG  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  ein-
getreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), wobei in 
Verfahren  nach  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  AsylG  die  Frage  nach  der  Zu- 
lässigkeit  und  Möglichkeit  des  Wegweisungsvollzugs  bereits  Voraus-
setzung  (und  nicht  erst  Regelfolge)  des  Nichteintretensentscheides 
und deshalb vorliegend nicht zu prüfen ist,

dass sich die Frage nach der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in Verfahren nach Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG nicht unter dem Aspekt 
von  Art. 83  Abs. 1  und  4  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember 
2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]) stellt, 
sondern  vor  der  Prüfung  des  Nichteintretens  im  Rahmen  der  Aus-
übung des Selbsteintrittsrechts (Art. 3 Dublin-II-Verordnung) oder ge-
gebenenfalls – wenn sich Familienmitglieder in verschiedenen Dublin-
Mitgliedstaaten  befinden  und  zusammengeführt  werden  sollen  –  bei 
der  Ausübung  der  sogenannten  Humanitären  Klausel  (Art. 15  Dub- 
lin-II-Verordnung),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

Seite 7

E-8381/2010

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde, die sich auch nicht  
ansatzweise mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinandersetzt und 
in  der  Wiederholung  bereits  gemachter  Vorbringen  erschöpft,  nicht 
darzutun vermag, inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht 
verletzt,  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvoll-
ständig feststellt oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die 
Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, abzuweisen ist,

dass  das  Gesuch  um Anweisungen  an  die  Vorinstanz  mit  dem vor-
liegenden Entscheid hinfällig wird und das Gesuch um Gewährung der 
unentgeltlichen Prozessführung abzuweisen ist, da sich die gestellten 
Rechtsbegehren als aussichtslos erwiesen haben,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.− 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 8

E-8381/2010

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.− werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM und  die  zu-
ständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Bruno Huber Carmen Wittwer

Versand:

Seite 9