# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cce6bda5-ea8b-5fc9-9315-a63e22d81f70
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-26
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 26.01.2023 III 2022 123
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2022-123_2023-01-26.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2022 123

Entscheid vom 26. Januar 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________

gegen

1. Gemeinderat Morschach,
Schulstrasse 6, 6443 Morschach,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz,
Bahnhofstrasse 9, Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Teilrevision Nutzungsplanung Morschach)

2

Sachverhalt:

A. Der Gemeinderat Morschach hat mit Beschluss (GRB) Nr. 2016-00165 vom 
15. März 2016 das Mitwirkungsverfahren für die geplante "Teilrevision Nutzungs-
planung 2016+" eröffnet (Vi-act. II.-03, in Ordner "Aktenbeschwerde Morschach", 
Reg. 7) und den Entwurf der Nutzungsplanrevision vom 24. März 2016 (Vi-act. II.-03, 
Beilagen) unter Bekanntgabe im Amtsblatt Nr. 13 vom 1. April 2016 (S. 761 f.) 
während 30 Tagen öffentlich aufgelegt. 

Die vormalige Eigentümerin der Liegenschaft KTN 001.________ brachte im Rah-
men des Mitwirkungsverfahrens am 3. Mai 2016 Einwendungen und Vorschläge 
vor, zu denen sich der Gemeinderat am 28. Oktober 2016 äusserte (Vi-act. II.-04, 
Beilagen).

B. Zur "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" mit den verbindlichen und orien-
tierenden Unterlagen vom 20. September 2016 (Vi-act. II.-03, Beilagen) erging am 
4. August 2017 ein erster Vorprüfungsbericht des Volkswirtschaftsdepartements 
des Kantons Schwyz und zur daraufhin überarbeiteten Nutzungsplanteilrevision 
vom 30. Oktober 2019 (Vi-act. III.-02, Beilagen) am 14. Juli 2020 ein zweiter Vor-
prüfungsbericht (vgl. Vi-act. II.-03, in Ordner "Aktenbeschwerde Morschach", Reg. 
8).

C. Im Amtsblatt Nr. 44 vom 30. Oktober 2020 (S. 2683 f.) hat der Gemeinderat 
die überarbeitete "Nutzungsplanrevision 2016+" vom 20. Oktober 2020 publiziert 
und die Zonenpläne "Dorf", "Stoos" und "Landschaft", die Erschliessungspläne 
"Dorf" und "Stoos", das Erschliessungsreglement, das Baureglement, die Schutz-
verordnung und die orientierenden Beilagen dazu während 30 Tagen öffentlich 
aufgelegt (Vi-act. II.-02, Mappen: "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+"). 

D. Dagegen reichte die A.________ AG am 27. November 2020 Einsprache ein 
(Vi-act. II.-03, in Ordner "Aktenbeschwerde Morschach", Reg. 3), welche der Ge-
meinderat mit Einspracheentscheid (GRB) Nr. 2021-0349 vom 8. Juni 2021 im 
Sinne der Erwägungen abwies (Vi-act. I.-01, Beilage 1).

E. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob die A.________ AG am 9. Juli 
2021 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz (Vi-act. I.-01), welche 
dieser mit Beschluss (RRB) Nr. 559/2022 vom 5. Juli 2022 (Versand: 12.7.2022) 
abwies. 

F. Gegen den RRB Nr. 559/2022 erhebt die A.________ AG am 26. Juli 2022 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den An-
trägen:

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I.
1. In Aufhebung der angefochtenen Beschlüsse seien die Teilrevision 

Nutzungsplanung 2016+, Zonenplan Dorf, vom 20.10.2020, sowie die 
Änderung des Baureglements gemäss Revisionsvorlage vom 20.10.2020 in der 
vorliegenden Form (Publikation im Amtsblatt Nr. 44 vom 30. Oktober 2020) 
nicht zu erlassen.

2. Es sei insbesondere darauf zu verzichten, KTN 001.________ Grundbuch 
Morschach, Teilfläche C.________, neu in die Landwirtschaftszone zu 
verweisen, mithin sei diese Fläche weiterhin in der Intensiverholungszone I zu 
belassen.

3. a) Es sei darauf zu verzichten, die Intensiverholungszonen I nicht mehr 
ausdrücklich für die Nutzung als Badeanlagen, Camping- und Zeltplätze, 
Spielplätze aller Art und Familiengärten vorzusehen, mithin sei Art. 73 Abs. 2 
BauR materiell im Wesentlichen beizubehalten und nicht aufzuheben.

b) Art. 41 Abs. 1 BauR-neu sei deshalb wie folgt zu fassen:
«Die Intensiverholungszone I ist für Bauten und Anlagen im Sinne von § 18 Abs. 2 
Best. g PBG bestimmt. Hochbauten sind gestattet soweit sie für die Nutzung der 
Anlagen erforderlich sind. Gastgewerbliche Einrichtungen sind im Sinne von 
Nebenanlagen zulässig. Wohnbauten sind, ausgenommen in der IEZ Stoosseeli, für 
das betriebsnotwendige an den Standort gebundene Personal gestattet».

c) Es sei Art. 41 Abs. 2 BauR-neu wie folgt zu fassen:
«Dem Zweck der Intensiverholungszone 1 (IEEZ 1) entsprechen insbesondere 
Badeanlagen, Camping- und Zeltplätze, Spielplätze aller Art und Familiengärten».

d) Art. 41 Abs. 2 BauR-neu gemäss der Revisionsvorlage vom 20.10.2020 soll 
als Art. 41 Abs. 3 BauR-neu erlassen werden. 

II. Eventualiter sei der angefochtene Beschluss aufzuheben, und es sei die 
Streitsache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

III. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen.

G. Das den Regierungsrat instruierende Sicherheitsdepartement verzichtet am 
8. August 2022 auf eine Vernehmlassung; an den Erwägungen des angefochtenen 
RRB Nr. 559/2022 werde festgehalten. Die Gemeinde Morschach schliesst mit 
Stellungnahme vom 25. August 2022 auf Abweisung der Beschwerde; unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführerin. 

H. Die Beschwerdeführerin hält mit Replik innert erstreckter Frist vom 16. 
September 2022 an ihren Anträgen aus der Beschwerde vom 26. Juli 2022 fest. 
Am 17. November 2022 dupliziert der Gemeinderat Morschach. Hierzu äussert 
sich die Beschwerdeführerin mit Triplik vom 19. Dezember 2022.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Der Bund legt die Grundsätze der Raumplanung fest. Diese obliegt den Kan-
tonen und dient der zweckmässigen und haushälterischen Nutzung des Bodens und 
der geordneten Besiedlung des Landes (Art. 75 Abs. 1 der Bundesverfassung der 

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Schweizerischen Eidgenossenschaft [BV; SR 101] vom 18.4.1999). Bund, Kan-
tone und Gemeinden sorgen dafür, dass der Boden haushälterisch genutzt und das 
Baugebiet vom Nichtbaugebiet getrennt wird. Sie stimmen ihre raumwirksamen 
Tätigkeiten aufeinander ab und verwirklichen eine auf die erwünschte Entwicklung 
des Landes ausgerichtete Ordnung der Besiedlung. Sie achten dabei auf die natür-
lichen Gegebenheiten sowie auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft 
(Art. 1 Abs. 1 des Raumplanungsgesetzes [RPG; SR 700] vom 22.6.1979; vgl. 
auch § 1 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes [PBG; SRSZ 400.100] vom 
14.5.1987). Bund, Kantone und Gemeinden unterstützen mit Massnahmen der 
Raumplanung u.a. die Bestrebungen, die natürlichen Lebensgrundlagen wie Bo-
den, Luft, Wasser, Wald und die Landschaft zu schützen, die Siedlungsentwick-
lung nach innen zu lenken, unter Berücksichtigung einer angemessenen Wohn-
qualität und kompakte Siedlungen zu schaffen (Art. 1 Abs. 2 lit. a, abis und b RPG). 
Zu den Planungsgrundsätzen, welche die mit Planungsaufgaben betrauten Behör-
den zu beachten haben, gehört die Schonung der Landschaft (Art. 3 Abs. 2 RPG); 
u.a. sollen insbesondere der Landwirtschaft genügende Flächen geeigneten Kul-
turlandes, insbesondere Fruchtfolgeflächen, erhalten bleiben (lit. a), Siedlungen, 
Bauten und Anlagen sich in die Landschaft einordnen (lit. b), naturnahe Landschaf-
ten und Erholungsräume erhalten bleiben (lit. d) und die Wälder ihre Funktionen 
erfüllen können (lit. e). Die Siedlungen sind nach den Bedürfnissen der Bevölke-
rung zu gestalten und in ihrer Ausdehnung zu begrenzen. Insbesondere sollen u.a. 
Massnahmen getroffen werden zur besseren Nutzung der brachliegenden oder un-
genügend genutzten Flächen in Bauzonen und der Möglichkeiten zur Verdichtung 
der Siedlungsfläche (Art. 3 Abs. 3 lit. abis RPG).

1.2.1 Das hauptsächliche Planungsinstrument zur Umsetzung des Verfassungsauf-
trags von Art. 75 Abs. 1 BV sind die Nutzungspläne. Diese ordnen die zulässige 
Nutzung des Bodens. Nutzungspläne unterscheiden vorab Bau-, Landwirtschafts- 
und Schutzzonen (Art. 14 RPG). Sie sind für jedermann verbindlich (Art. 21 Abs. 1 
RPG). Haben sich die Verhältnisse erheblich geändert, werden sie überprüft und 
nötigenfalls angepasst (Art. 21 Abs. 2 RPG; vgl. Erw. 4 hiernach). Nach Ablauf des 
Planungshorizontes, der für Bauzonen 15 Jahre beträgt (Art. 15 Abs.1 und Abs. 4 
lit. b RPG; § 15 Abs. 2 und § 18 Abs. 1 PBG), sind Zonenpläne grundsätzlich einer 
Überprüfung zu unterziehen und nötigenfalls anzupassen. Im Rahmen dieser Ge-
samtrevision können auch veränderte politische Vorstellungen zum Ausdruck 
kommen. Je näher eine Planungsrevision dieser Frist kommt, desto geringer ist 
deshalb das Vertrauen auf die Beständigkeit des Plans, und umso eher können 
auch geänderte Anschauungen und Absichten der Planungsorgane als zulässige 
Begründung für eine Revision berücksichtigt werden. Das gilt umso mehr, wenn 
die Frist bereits abgelaufen ist (vgl. Urteile BGer 1C_391/2021 vom 8.7.2022 

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Erw. 4.2; 1C_358/2020 vom 9.7.2021 Erw. 5.4; 1C_300/2020 vom 1.12.2020 
Erw. 2.1, je mit Hinweisen). 

1.2.2  Stehen den Behörden bei Erfüllung und Abstimmung raumwirksamer Auf-
gaben Handlungsspielräume zu, so wägen sie die Interessen gemäss Art. 3 Abs. 
1 der Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1) vom 28. Juni 2000 gegeneinan-
der ab, indem sie die betroffenen Interessen ermitteln (lit. a), diese Interessen be-
urteilen und dabei insbesondere die Vereinbarkeit mit der anzustrebenden räumli-
chen Entwicklung und die möglichen Auswirkungen berücksichtigen (lit. b) und 
diese Interessen aufgrund der Beurteilung im Entscheid möglichst umfassend 
berücksichtigen (lit. c). Sie legen die Interessenabwägung in der Begründung ihrer 
Beschlüsse dar (Abs. 2). Neben den Zielen und Grundsätzen von Art. 1 und 3 RPG 
sind auch die betroffenen öffentlichen und privaten Interessen ausserhalb der 
Raumplanung zu berücksichtigen. Bei der Gewichtung der Interessen spielen zu-
dem rechtliche Vorgaben auf Ebene Verfassung und Gesetz eine grosse Rolle. 
Von zentraler Bedeutung bei der Nutzungsplanung sind die Festlegungen des kan-
tonalen Richtplans. Geht es um die Gewichtung von Schutzanliegen, kommt den 
Schutzinventaren des Natur- und Heimatschutzes (NHG; SR 451 vom 1.7.1966) 
grosse Bedeutung zu. Die ermittelten und gewichteten Interessen sind einem Ent-
scheid zuzuführen. Ziel ist, dass die wichtigen Interessen am Ende möglichst um-
fassend wirksam werden können. Dabei stellen sich auch Fragen der Verhältnis-
mässigkeit (vgl. Aemisegger/Kissling, in: Praxiskommentar RPG (nachfolgend: 
PK-RPG]: Nutzungsplanung 2016, Vorbemerkungen zur Nutzungsplanung N 14 
ff.; BGE 127 II 273 Erw. 4c).

1.3.1  Bei der Erfüllung ihrer Planungspflicht sind die Gemeinden im Rahmen der 
Vorschriften und der übergeordneten Interessen des Bundes und des Kantons frei 
(Art. 15 Abs. 3 PBG). Sie scheiden im Zonenplan die erforderlichen Bau-, 
Landwirtschafts-, Schutz- und Gefahrenzonen aus und sichern den Raumbedarf 
der Fliessgewässer (§ 17 Abs. 1 PBG). Das Baureglement enthält Bestimmungen, 
die den Zonenplan näher umschreiben, mindestens solche über die Bauweise, die 
Art und das Ausmass der Nutzung in den einzelnen Zonen (§ 21 Abs. 1 und Abs. 2 
lit. a PBG).

1.3.2  Gemäss Art. 15 RPG sind Bauzonen so festzulegen, dass sie dem voraus-
sichtlichen Bedarf für 15 Jahre entsprechen (Abs. 1). Überdimensionierte Bauzo-
nen sind zu reduzieren (Abs. 2). Lage und Grösse der Bauzonen sind über die 
Gemeindegrenzen hinaus abzustimmen; dabei sind die Ziele und Grundsätze der 
Raumplanung zu befolgen. Insbesondere sind die Fruchtfolgeflächen zu erhalten 

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sowie Natur und Landschaft zu schonen (Abs. 3). Land kann neu einer Bauzone 
zugewiesen werden, sofern es sich für die Überbauung eignet (Abs. 4 lit. a). 

Neben Wohn-, Kern-, Gewerbe-, und Industriezonen sieht § 18 Abs. 2 PBG, noch 
weitere Bauzonen vor, welche zum Siedlungsgebiet zählen, so die Zonen für öf-
fentliche Bauten und Anlagen, Grünzonen innerhalb von oder zwischen Siedlun-
gen, sowie Intensiverholungszonen für Bauten und Anlagen zu Erholungszwecken 
wie Camping- und Zeltplätze, Sport- und Reithallen. 

1.4.1  Im Rechtsmittelverfahren gemäss § 26 Abs. 2 PBG kommt dem Regierungs-
rat als erste Beschwerdeinstanz (§ 45 Abs. 1 lit. b VRP) prinzipiell volle Überprü-
fungszuständigkeit zu (Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG). Dem steht der Grundsatz, dass 
den nachgeordneten Planungsträgern der nötige Ermessensspielraum zu belas-
sen ist (Art. 2 Abs. 3 RPG; § 15 Abs. 3 PBG), nicht entgegen. Der Regierungsrat 
hat zu prüfen, ob das Planungsermessen richtig und zweckmässig ausgeübt wor-
den ist, freilich im Bewusstsein seiner spezifischen Rolle als kantonale Rechtsmit-
telinstanz und nicht als kommunale Planungsinstanz. Die Überprüfung hat sich 
sachlich vor allem dort zurückzuhalten, wo es um lokale Angelegenheiten geht, bei 
deren Wahrnehmung Sachnähe, Ortskenntnis und örtliche Demokratie von Bedeu-
tung sein sollen sowie bei ausgesprochenen Ermessensfragen. Sie hat aber so 
weit auszugreifen, dass die übergeordneten, vom Kanton zu sichernden Interes-
sen angemessen gewährleistet werden. Die Rechtsmittelbehörde hat sich zudem 
institutionell auf ihre Kontrollfunktion zu beschränken, d.h. sie darf nichts Neues 
schöpfen, sondern sie hat die kommunale Planung an einem Sollzustand zu mes-
sen. Sie hat dann einzuschreiten, wenn die vorgesehene Lösung aufgrund über-
kommunaler öffentlicher Interessen als unzweckmässig erscheint oder den für die 
Raumplanung wegleitenden Grundsätzen und Planungszielen nicht entspricht (vgl. 
statt vieler VGE III 2018 206 vom 24.4.2019 Erw. 2.5.1; EGV-SZ 2009 C 10.4; BGE 
127 II 238 Erw. 3b/aa; Aemisegger/Haag, in: PK-RPG: Baubewilligung, Rechts-
schutz und Verfahren 2020, Art. 33 N 11 und 82 ff.; Waldmann/Hänni, Handkom-
mentar RPG, 2006, Art. 33 N 64 ff.). 

Der Rechtsschutz will die Gesetzmässigkeit die Durchsetzung des Rechts gewähr-
leisten und zielt nicht direkt auf die Beeinflussung der politischen Entscheide ab 
(Muggli, in: PK-RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren 2020, Art. 4 
N 10). 

1.4.2  Dem Verwaltungsgericht kommt gestützt auf § 55 Abs. 1 VRP sowie in Be-
achtung von Art. 110 BGG und Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) vom 4. November 1950 als zweite 
Beschwerdeinstanz nur mehr eine beschränkte Kognition zu, nämlich eine Rechts-

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kontrolle inkl. Sachverhaltsüberprüfung, indes keine Ermessenskontrolle (vgl. statt 
vieler VGE III 2018 206 vom 24.4.2019 Erw. 2.5.2 mit Hinweisen; BGE 131 II 81 
Erw. 6.6; Waldmann/Hänni, a.a.O., Art. 33 N 80a, 81). Als Rechtsverletzungen 
gelten auch qualifizierte Ermessensfehler (vgl. Wiederkehr/Plüss, Praxis des 
öffentlichen Verfahrensrechts, 2020, N 2659), ebenso eine rechtsfehlerhafte 
Interessenabwägung (Tschannen, in: PK-RPG: Richt- und Sachplanung, Interes-
senabwägung 2019, Art. 2 N 81). Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG wird Genüge getan, 
wenn einer übergeordneten und von der planfestsetzenden Behörde unabhängi-
gen Beschwerdeinstanz, welche nicht ein Gericht sein muss, volle Kognition zu-
kommt (vgl. statt vieler VGE III 2016 34 vom 28.9.2016 Erw. 2.4; BGE 127 II 238 
Erw. 3b/bb; Aemisegger/Haag, in: PK-RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und 
Verfahren 2020, Art. 33 N 11).

2.1 Mit der "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+" vom 20. Oktober 2020 (in Vi-
act. II.-02, Mappen: "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+") soll die komplett von 
Wald umschlossene Teilfläche "C.________" mit einer Fläche von 3'324 m2 mit 
der Planänderungen M06 der "C.________" von der Intensiverholungszone 1 (lEZ 
1) in die Landwirtschaftszone (LZ) um- resp. ausgezont werden (vgl. Zonenplan 
Dorf" vom 20.10.2020, in Vi-act. II.-02, ebenda). Zudem soll die Regelung der 
IEZ 1 (Art. 73 des Baureglements der Gemeinde Morschach vom 26.9.1997 [nach-
folgend: BauR]) angepasst und in Art. 41 des Baureglement-Entwurfs vom 20. Ok-
tober 2020 (nachfolgend: BauR-Entwurf) neu geregelt werden.

2.2.1  Im Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV vom 20. Oktober 2020 (in Vi-act. 
II.-02, Mappen: "Teilrevision Nutzungsplanung 2016+") wurde zur Änderung M06 
(Auszonung Fläche "C.________") auf S. 21 ausgeführt, die lEZ 1 "C.________" 
sei nur über Waldareal zugänglich und momentan nicht erschliessbar. Zudem wür-
den neben der Wasserversorgung auch Anlagen für Abwasser und Elektrizität feh-
len. Diese Fläche werde aufgrund der im Vorprüfungsverfahren vorgeschlagenen 
Weisung von der IEZ 1 in die Landwirtschaftszone ausgezont.

Der entsprechende Vorbehalt [V] des Vorprüfungsberichts vom 14. Juli 2020 (Vi-
act. II.-03, in Ordner "Aktenbeschwerde Morschach", Reg. 8) lautet wie folgt (S. 4):

Die Intensiverholungszone 1 C.________ ist nur über Waldareal zugänglich und da-
mit derzeit nicht erschliessbar. Vor diesem Hintergrund ist eine Auszonung zu prü-
fen. Mit der aktuell gewählten Darstellung eines Erschliessungskorridors im Zonen-
plan Dorf als "übriges Gemeindegebiet" wird keine planungsrechtliche Grundlage für 
eine künftige Erschliessung geschaffen. Hierzu müsste im Nutzungsplanverfahren 
ein Erschliessungskorridor durch das Waldareal ausgeschieden werden indem z.B. 
die Erschliessungstrasse ebenfalls der IEZ 1 zugewiesen würde. Eine solche Einzo-
nung müsste ferner mit einem Rodungsverfahren koordiniert werden. Aus heutiger 

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Sicht kann hierfür keine positive Prognose gestellt werden (beschränkte Überbaubar-
keit einer vollständig von Wald umgebenen Fläche, Widerspruch zur haushälteri-
schen Bodennutzung, fehlende Landschaftsverträglichkeit, Widerspruch zum Kon-
zentrationsgebot).

2.2.2  Die Intensiverholungszonen (IEZ) 1 und 2 mit Gestaltungsplanpflicht sind 
nach Art. 73 Abs. 2 BauR für die Intensivnutzung bzw. für die flächenbeanspru-
chende Nutzung des Bodens durch Bauten und Anlagen zu Erholungszwecken 
bestimmt. Laut Art. 73 Abs. 2 BauR entsprechen insbesondere Badeanlagen, 
Camping- und Zeltplätze, Spielplätze aller Art sowie damit verbundene Autoab-
stellflächen und Familiengärten dem Zweck der IEZ 1. Unzulässig in der IEZ 1 sind 
laut Art. 73 Abs. 3 BauR Sporthallen (wie Tennis-, Schwimmhallen und derglei-
chen).

Im BauR-Entwurf vom 20. Oktober 2020 wird die Intensiverholungszone I neu in 
Art. 41 wie folgt geregelt: 

1 Die Intensiverholungszone I ist im Sinne von § 18 Abs. 2 Bst. g PBG für Bauten 
und Anlagen bestimmt, die Sport- und Erholungszwecken dienen. Hochbauten sind 
gestattet, soweit sie für die Nutzung der Anlagen erforderlich sind. Gastgewerbliche 
Einrichtungen sind im Sinne von Nebenanlagen zulässig. Wohnbauten sind ausge-
nommen in der IEZ Stoosseeli, für das betriebsnotwendige an den Standort gebun-
dene Personal gestattet. Beherbergungsbetriebe gelten nicht als Sport. und Frei-
zeitanlagen.
2 Es besteht, ausgenommen in der IEZ Stoosseeli, Gestaltungsplanpflicht. Die Über-
bauungsvorschriften und das Nutzungsmass (Nutzungsfläche und Gebäudevolu-
men) werden in den Sonderbauvorschriften festgesetzt, wobei gegenüber angren-
zenden Zonen deren Abstandsbestimmungen als Mindestgrenzabstände gelten.

2.3 Die Beschwerdeführerin ist Eigentümerin des Grundstücks KTN 
001.________. Sie beanstandet - wie bereits in den vorinstanzlichen Einsprache- 
und Verwaltungsbe-schwerdeverfahren (Ingress lit. D und E hiervor) - die Umzo-
nung der auf KTN 001.________ situierten Teilfläche "C.________" vom Sied-
lungsgebiet (IEZ 1) in die Landwirtschaftszone und wehrt sich gegen die Änderung 
im BauR-Entwurf, welche die Nutzung der Intensiverholungszone betrifft.

3.1.1 Der Gemeinderat hat im Einspracheentscheid Nr. 2021-0349 in Erw. 1.2 (Vi-
act. I.-01, Beilage 1) u.a. ausgeführt, die Auszonung der Teilfläche "C.________" 
auf KTN 001.________ folge der Empfehlung des Vorprüfungsberichts des Volks-
wirtschaftsdepartements vom 14. Juli 2020 (vgl. Erw. 2.2.1 hiervor). Der 
"C.________" liege auf einer Hügelkuppe und sei allseitig von Wald umgeben; er-
schlossen werde er lediglich mit einem unbefestigten Fussweg über Wiesland und 
durch Waldareal. Eine Erschliessung mit den Strängen der Ver- und Entsorgung 
fehle. Unter Einhaltung des ordentlichen Waldabstandes bleibe eine bebaubare 
Fläche von knapp einem Fünftel (500 m2 bis 600 m2 von 3'324 m2). Auch für eine 

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zurückhaltende, extensive Nutzung des "C.________" wäre eine Zufahrt erforder-
lich. Laut dem Amt für Feuer und Zivilschutz (AMFZ) müsste der "C.________" 
beim Bau von Unterkünften für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr zugänglich sein. 
Die Strasse müsste zwangsläufig durch Waldareal und damit Nichtbauzone 
führen, was eine Einzonung (Erschliessungskorridor) und Rodungen bedinge. Ob 
die Voraussetzungen hierfür erfüllt wären (Art. 5 des Bundesgesetzes über den 
Wald [WaG; SR 921.0] vom 4.10.1991), sei offen. Abgesehen davon erscheine es 
realitätsfremd, dass die gesamte Ver- und Entsorgung eines "glamourous camping 
(Glamping)-Projekts" (vgl. "Nutzungskonzeption, D.________ Glamping auf dem 
C.________" [= Beilage 2 der Einsprache vom 27.11.2020, in Vi-act. II.-03, Ordner 
"Aktenbeschwerde Morschach", Reg. 3]) mit Veloanhänger erfolgen könne. Ohne 
eine mit Motorfahrzeugen befahrbare Zufahrt sei alleine der erforderliche Unterhalt 
der Anlage nicht zu gewährleisten. Es sei absehbar, dass eine einmal etablierte 
"Glamping-Nutzung" zu Sachzwängen hinsichtlich einer optimierten Zugänglich-
keit sowie Ver- und Entsorgung führen würde.

Die Belassung des "C.________" als unerschlossene, extensiv genutzte Waldlich-
tung, der eine wichtige Ausgleichsfunktion für Natur und Landschaft zukomme, 
liege im öffentlichen Interesse. Eigentumsrechtlich stehe einer Auszonung des un-
erschlossen "C.________" nichts entgegen. Das "Glamping-Projekt D.________" 
bewege sich erst auf dem Niveau einer Idee. Behördliche Zusicherungen lägen 
nicht vor. Die Berufung auf den Vertrauensschutz gehe fehl. Im Vergleich zur Mitte 
der neunziger Jahre, auf welche die Einzonung zurückgehe, seien aktuell ökologi-
sche Überlegungen stärker in den Vordergrund gerückt. Eine Auszonung des 
"C.________" stehe im Einklang mit den übergeordneten Vorgaben von Bund und 
Kanton, wonach alle privaten und öffentlichen Interessen in diesem Zusammen-
hang zu berücksichtigen seien. Eine nach Art. 22 RPG bewilligungspflichtige Nut-
zung des "C.________" stehe nach aktueller Erkenntnis in Widerspruch zu § 1 
Abs. 2 PBG. Eine Verletzung des Vertrauensschutzes sowie der Grundsätze von 
Treu und Glauben und der Planbeständigkeit seien unter den gegebenen Umstän-
den zu verneinen. 

3.1.2  Nach der Auszonung des "C.________" werde eine Zulassung von Cam-
ping- und Zeltplätzen in den IEZ 1 obsolet. Denn die IEZ Stoos (Teilfläche Süd der 
Spezialzone Hinter Balmberg) sei dazu ebenso wenig geeignet wie die auf dem 
D.________ noch verbleibende IEZ 1. Zudem liege die ausserhalb des 
"C.________" gelegene IEZ I D.________ grösstenteils innerhalb des Perimeters 
des Gestaltungsplanes Golfplatz D.________ und sei Bestandteil der 9-Loch-Gol-
fanlage (Driving Range). Es bestehe deshalb kein Anlass, die alte Formulierung 
des Baureglements beizubehalten (vgl. GRB Nr. 2021-0349 Erw. 2.1). 

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3.2.1  Der Regierungsrat hat im angefochten RRB Nr. 559/2022 u.a. erwogen, auf-
grund der Zielsetzungen der Raumplanung (vgl. dazu Erw. 1.1 hiervor; Erw. 6.2.1 
hiernach) müssten lnselbauzonen, wie der vollständig von Waldareal umschlos-
sene "C.________", vermieden werden. Diese lnselbauzone lasse sich nur durch 
die geplante Auszonung verhindern. Deren Zuweisung zur Landwirtschaftszone 
sei dringend geboten. Durch den spezialgesetzlichen Waldabstand von 15 m (§ 67 
Abs. 1 PBG) werde die tatsächlich nutzbare Fläche auf dem "C.________" auf 
weniger als 25% der Gesamtfläche reduziert; über 75% seien nicht zonenentspre-
chend nutzbar, Daher dränge sich eine Auszonung auch wegen der Verletzung 
des Gebots der haushälterischen Nutzung des Bodens auf. Die Eignung des 
"C.________" als Bauzone bzw. Intensiverholungszone (IEZ) 1 sei nicht gegeben 
(Erw. 4.1). 

Die IEZ 1 auf dem "C.________" sei nur über unbefestigte Fusswege durch das 
Waldareal zugänglich. Für eine "Glamping-Nutzung" auf dem "C.________" sei die 
bestehende Erschliessung nach der Beurteilung des Gemeinderates unzurei-
chend. Darüber hinaus wäre die Zugänglichkeit für Einsatzfahrzeuge der Feuer-
wehr oder Rettungsfahrzeuge selbst dann nicht gewährleistet, wenn der 
"C.________" ohne strassenmässige Erschliessung auskommen würde, weil:

 der notwendige Betriebsunterhalt und das Housekeeping mit E-Bikes und Bug-
gies mit Anhängern (wie auf Golfplätzen) möglich wäre,

 die Stromversorgung durch Solarpanels erfolgen könnte, und

 die sanitäre Abwassererschliessung durch Komposttoiletten und die Verwen-
dung der kompostierten Fäkalien als Dünger sichergestellt werden könnte.

Hieran würde auch das Vorhandensein eines genügend grossen und funktionie-
renden Wasserreservoirs auf dem "C.________" nichts ändern. Es könne daher 
offengelassen werden, ob die bestehenden Waldwege für den Betriebsunterhalt 
einer "Glamping-Nutzung" eine ausreichende Erschliessung darstellten. Unbestrit-
tenerweise fehle es an einer genügenden strassenmässigen Erschliessung für 
Rettungsfahrzeuge. Die Teilfläche "C.________" sei auch aus diesem Grund für 
die in der IEZ 1 zulässigen Nutzungsarten nicht geeignet (Erw. 4.2). 

Seit der Genehmigung der Einzonung der Teilfläche "C.________" im Jahr 1998 
habe sich in der Raumplanung der Fokus auf die lnnenentwicklung verstärkt. Mit 
den zentralen Zielen der RPG-Revision vom 15. Juni 2012 (in Kraft seit 1.5.2014) 
wie sorgsamer Umgang mit dem Boden, massvolle Festlegung der Bauzonen, 
Schaffung kompakter Siedlungen, Innenentwicklung, Eindämmung von Kulturland-
verschleiss und Vermeidung hoher Erschliessungskosten lägen erheblich verän-
derte Verhältnisse vor. Diesen veränderten Ansprüchen werde die komplett von 
Wald umschlossene Teilfläche "C.________" nicht gerecht (Erw. 5.1).

11

Mit der im Einspracheentscheid Nr. 2021-0349 erwähnten Bedeutung des unbe-
bauten Zustandes der Waldlichtung "C.________" als Ausgleichsfunktion für Natur 
und Landschaft und den im Vorprüfungsbericht vom 14. Juli 2020 erwähnten raum-
planungsrechtlichen Interessen und Argumente (zitiert in Erw. 2.2.1 hiervor) 
sprächen insgesamt gewichtige öffentliche Interessen und zentrale Anliegen der 
Raumplanung für die Auszonung der Teilfläche "C.________". Diese überwögen 
die wirtschaftlichen Interessen der Beschwerdeführerin. Die verschiedenen Pläne 
zur Nutzung des "C.________" seien nie umgesetzt worden; der "C.________" sei 
nie entsprechend der Zonenzuweisung in die IEZ 1 genutzt worden. Die volkswirt-
schaftlichen Argumente bezüglich der angestrebten Logiernächte und Umsatzzah-
len würden daran nichts ändern (Erw. 5.2). 

Die Landwirtschaftszone umfasse auch Gebiete, die aufgrund der Topographie le-
diglich extensiv genutzt werden könnten. Auf dem kantonalen Geoportal (WebGIS: 
Zeitreise Luftbilder; https://map.geo.sz.ch) sei erkennbar, dass die Waldlichtung 
"C.________" bereits aktuell landwirtschaftlich genutzt werde (Erw. 6.2). 

Erhöhte Anforderungen an das Kriterium der "veränderten Verhältnisse" würden in 
der Praxis vorab für die Änderung von Sondernutzungsplänen gefordert, wobei 
dies nur für die ins Detail gehenden Vorgaben eines Sondernutzungsplanes gelte 
und nicht für allgemein gehaltene Aussagen. Bei der IEZ 1 handle sich um eine 
allgemein gehaltene Norm und nicht um eine stark ins Detail gehende Regelung 
der Nutzungsmöglichkeiten. Es resultierten daraus keine erhöhten Anforderungen 
an die Zulässigkeit der Plananpassung. Nach Ablauf des Planungshorizontes von 
15 Jahren (Art. 15 RPG und § 18 PBG) würden generell weniger hohe Anforde-
rungen an die Anpassung eines Nutzungsplanes gestellt. Zudem überwiege das In-
teresse der Anpassung eines Nutzungsplanes an die Anforderungen des revidier-
ten RPG das Interesse an der Planbeständigkeit. 

Die Ausführungen der Beschwerdeführerin zur ergänzenden Funktion der 
Teilfläche "C.________" und zu den ausgedehnten, mit Bildern illustrierten, teil-
weise jahrzehntealten Nutzungsabsichten würden daran nichts ändern. Das Ver-
waltungsgericht habe im VGE III 724/95 + 726/95 + 730/95 vom 30. April 1996 
(Erw. 5.d) die Ausführungen der Vorinstanzen geschützt, wonach sich u.a. der Be-
darf an der Intensiverholungszone mit der touristischen Entwicklung begründen 
lasse. Die Teilfläche "C.________" hätte dabei die touristische Nutzung der umlie-
genden Zonen (bloss) ergänzen sollen. Allerdings seien die Ideen und Projekte für 
den "C.________" nie umgesetzt worden. Dieser werde weiterhin nicht entspre-
chend den Möglichkeiten in der IEZ 1 genutzt. Daran ändere auch das während 
des laufenden Nutzungsplanungsverfahrens entworfene "Glamping-Projekt" nichts 
(Erw. 7.2).

12

3.2.2  Zu den das Baureglement betreffenden Rügen habe sich der Gemeinderat 
im Einspracheentscheid Nr. 2021-0349 nachvollziehbar geäussert. Diese Äusse-
rungen würden von der Beschwerdeführerin in der Verwaltungsbeschwerde weder 
bestritten, noch werde sonst wie begründet, warum dieser Argumentation nicht zu 
folgen sei. Dementsprechend erübrigten sich bei der vorliegenden Ausgangslage, 
bei der die Auszonung der Teilfläche "C.________" vom Regierungsrat als recht-
mässig bestätigt werde, auch weitere Ausführungen zum Baureglement (Erw. 8). 

4. Einerseits kann ein Zonenplan seinen Zweck nur erfüllen, wenn er eine ge-
wisse Beständigkeit aufweist (BGE 144 II 41 [= Pra 2018 Nr. 129] Erw. 5.1; 132 II 
408 Erw. 4.2; 120 Ia 227 Erw. 2b mit Hinweisen). Andererseits sind Pläne revidier-
bar, da dem Grundeigentümer kein Anspruch auf dauernden Verbleib seines Lan-
des in derselben Zone zukommt und Planung und Wirklichkeit bei Bedarf in Über-
einstimmung gebracht werden müssen (BGE 123 I 175 Erw. 3a). Für die Beurtei
lung, ob die Veränderung der Verhältnisse erheblich ist und damit ein öffentliches 
Interesse an einer Planänderung besteht, bedarf es einer Interessenabwägung. 
Art. 21 Abs. 2 RPG unterscheidet mit Blick auf die Änderung von Nutzungsplänen 
zwei Stufen: In einem ersten Schritt wird geprüft, ob sich die Verhältnisse so er-
heblich geändert haben, dass die Nutzungsplanung überprüft werden muss; in ei-
nem zweiten Schritt erfolgt nötigenfalls die Plananpassung (BGE 140 II 25 Erw. 3). 

Ob eine Plananpassung (zweite Stufe) aufgrund veränderter Verhältnisse gerecht-
fertigt ist, beurteilt sich aufgrund einer Interessenabwägung (vgl. Erw. 1.2.2 hier-
vor). Zu berücksichtigen sind insbesondere die bisherige Geltungsdauer des Nut-
zungsplans, das Ausmass seiner Realisierung und Konkretisierung, das Gewicht 
des Änderungsgrunds, der Umfang der beabsichtigten Planänderung und das öf-
fentliche Interesse daran (vgl. BGE 140 II 25 Erw. 3.1; 132 II 408 Erw. 4.2, 128 I 
190 Erw. 4.2). 

Im Rahmen der ersten Stufe sind geringere Anforderungen zu stellen: Eine Über-
prüfung der Grundordnung ist bereits geboten, wenn sich die Verhältnisse seit der 
Planfestsetzung geändert haben, diese Veränderung die für die Planung massge-
benden Gesichtspunkte betrifft und erheblich ist. Die Erheblichkeit ist auf dieser 
Stufe bereits zu bejahen, wenn eine Anpassung der Zonenplanung im fraglichen 
Gebiet in Betracht fällt und die entgegenstehenden Interessen der Rechtssicher-
heit und des Vertrauens in die Planbeständigkeit nicht so gewichtig sind, dass eine 
Plananpassung von vornherein ausscheidet. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, 
so ist es Aufgabe der Gemeinde, die gebotene Interessenabwägung vorzunehmen 
und zu entscheiden, ob und inwiefern eine Anpassung der Zonenplanung nötig ist 
(BGE 140 II 25 Erw. 3.2, mit Hinweisen, Urteile BGer 1C_459/2020 vom 
27.10.2022 Erw. 2.1; 1C_249/2021 vom 12.7.2022 Erw. 2.1).

13

5.1 Die Einzonung der Teilfläche "C.________" auf KTN 001.________ in die 
IEZ 1 geht auf eine Revision der Zonenpläne von Morschach und Stoos zurück, 
welche im März/ April 1994 öffentlich aufgelegt wurde und über die das Verwal-
tungsgericht in VGE III 724/95 + 726/95 + 730/95 vom 30. April 1996 - betreffend 
die Ortsplanung Morschach im Gebiet D.________ - zu befinden hatte (dort: In-
gress lit. A). Die Einzonung des "C.________" in die IEZ 1 stand dabei im Konnex 
mit der Zuweisung einer weiteren Teilfläche von KTN 001.________ 
("D.________") in die Hotel- und Touristikzone (Art. 71 BauR) sowie der Zuwei-
sung des Grundstücks KTN 002.________ in die IEZ 2 (Golfanlage; vgl. Art. 73 
Abs. 4 BauR). 

Das Verwaltungsgericht hat im besagten Entscheid u.a. festgehalten, das im auf-
gelegten Plan als Intensiverholungszonen (1 und 2) ausgeschiedene Gebiet liege 
- wie die Hotel- und Touristikzone und das ganze Dorf Morschach - im Perimeter 
des BLN-Objektes Nr. 1606 (Vierwaldstättersee) und sei zur Zeit "Übriges Gemein-
degebiet". Im kantonalen Richtplan werde es als Futterbaugebiet qualifiziert, womit 
es als Landwirtschaftszone auszuscheiden sei, sofern kein überwiegendes Inter-
esse die Zuweisung in eine andere Nutzungszone aufdränge. Zudem sei dieses 
Gebiet dem Streu- und Hofsiedlungsgebiet zugeordnet und verdiene damit im be-
sonderen Masse grösstmögliche Schonung. Bei Projekten sei aufzuzeigen, inwie-
fern Natur und Landschaft betroffen würden und ob sie der Zielsetzung einer 
grösstmöglichen Erhaltung bzw. Schonung entsprächen (Erw. 5a). Die Intensiver-
holungszonen seien - wie die Hotel- und Touristikzone - vom parallel laufenden 
(kommunalen) Richtplanverfahren "D.________" tangiert (mit Hinweis auf vorste-
hende Erw. 4b). Der Gemeinderat habe im Einspracheverfahren die Überarbeitung 
des aufgelegten Richtplanes angeordnet (Erw. 5c; vgl. auch das Zitat in Erw. 4c 
Ziff. 3 letzter Absatz): 

Anstelle der Tennishalle kann nur ein offener Tennisplatz mit zwei Spielfeldern rea-
lisiert werden. Der in der Waldlücke vorgesehene Tennisplatz wird durch einen 
Spielplatz ersetzt. Die in der Waldlichtung zugelassene Badeanlage wird dahinge-
hend präzisiert, dass nur ein offenes Schwimmbecken, nicht aber eine Schwimm-
halle zugelassen wird. Diese Abweichungen vom ursprüngliche Richtplan werden 
u.a. damit begründet, dass zwischen den Infrastrukturen der Gebiete D.________ 
und E.________ bezüglich Sport- und Freizeitgestaltung Synergieeffekte entstehen 
und gefördert werden sollen (z.B. Golfnutzung im Gebiet D.________, Hallentennis 
im Gebiet E.________).

In Erw. 5d hielt das Verwaltungsgericht im Wesentlichen fest, dass der Gemeinde-
rat das Festhalten an den ausgeschiedenen Intensiverholungszonen resp. den Be-
darf für die Spezialzonen (KS/HTZ/IEZ) mit der vorgesehenen touristischen Ent-
wicklung in Morschach begründe und der Regierungsrat den kommunalen Ent-
scheid bestätigt habe. Die Durchsetzung des Synergieeffektes mit dem Verzicht 

14

auf Sporthallen komme dem Landschaftsschutz entgegen. Im Rahmen einer um-
fassenden Golf-Planung könne eine umwelt-, natur- und landschaftsgerechte    
Golfanlage erstellt werden. Es sei keine Absage an den Natur- und Landschafts-
schutz, dass den Interessen der wirtschaftlichen Entwicklung und des Tourismus 
der Vorrang gegeben worden sei, sondern Auftrag zu einer anspruchsvollen, um-
welt- und landschaftsschonenden Gesamtplanung im Rahmen eines Gestaltungs-
planes.

In Erw. 5e führte das Verwaltungsgericht schliesslich u.a. aus, für das Nutzungs-
planverfahren sei insbesondere der mit dem Gebiet E.________ angestrebte Syn-
ergieeffekt bedeutsam (mit Hinweis auf Erw. 5c), weil er einerseits den berechtig-
ten touristischen Interessen gerecht werde, anderseits aber landschaftliche Ein-
griffe auf das Minimum einschränke. Dementsprechend seien in der IEZ 1 Sport-
hallen (wie Tennis- und Schwimmhallen) zu untersagen (vgl. Erw. 5e).

5.2 Die revidierten Zonenpläne Morschach und Stoos, das Baureglement, die 
Schutzverordnung, sowie der Landwirtschafts-, Schutz- und Wintersportplan wur-
den am 3. Juni 1998 vom Regierungsrat genehmigt. Eine im Jahr 2008 in Angriff 
genommene Gesamtrevision der Nutzungsplanung wurde aufgrund der damals 
noch laufenden, am 1. Mai 2014 in Kraft getretenen Teilrevision des RPG (vgl. 
dazu BGE 144 II 41 Erw. 5.2; 1C_300/2020 vom 1.12.2020 Erw. 2.2) im Januar 
2014 abgebrochen (vgl. Erläuterungsbericht nach Art. 47 RPV vom 20.10.2020,  
S. 5 f.). 

5.3.1 Die letzte Zonenplanrevision der Gemeinde Morschach liegt demnach ge-
raume Zeit zurück; der Planungshorizont von 15 Jahre ist längst abgelaufen. Somit 
ist eine umfassende Überprüfung des Zonenplans geboten (vgl. Urteil BGer 
1C_358/2020 vom 9.7.2021 Erw. 5.4; Erw. 1.2.1 hiervor).  

5.3.2 Die planungsrechtlich vorgesehene Nutzung des "C.________" auf KTN 
001.________ ist bislang kaum bzw. nicht konkretisiert und in keiner Weise reali-
siert worden. Unbestrittenermassen wird der auf einer Hügelkuppe situierte, allsei-
tig von Wald umgebene "C.________" lediglich mittels unbefestigten Fusswegen 
über Wiesland und durch Waldareal erschlossen; ansonsten fehlt jede Erschlies-
sung. 

Zur Verwirklichung der im überarbeiteten, kommunalen "Richtplan D.________" 
zugelassenen Nutzung des "C.________" als Spielplatz und offenes Schwimmbe-
cken, die im Sinne der damals vorgesehenen touristischen Entwicklung Anlass für 
die Einzonung des "C.________" in die IEZ 1 gebildet hatte (vgl. Erw. 5.1 hiervor; 
Erw. 6.2.3 hiernach; VGE III 724/95 + 726/95 + 730/95 vom 30.4.1996 Erw. 5d; 

15

vgl. auch Heer, Die raumplanerische Erfassung von Bauten und Anlagen im Nicht-
baugebiet, Ziff. 2.2, S. 152 f.), sind soweit ersichtlich keine (planerischen) Anstren-
gungen aktenkundig.

Umgesetzt wurde bis anhin der Gestaltungsplan "Golfplatz D.________" vom 31. 
August 2004 (vom Regierungsrat genehmigt mit RRB Nr. 993/2005 vom 9.8.2005) 
auf KTN 002.________. Zudem hat der Regierungsrat mit RRB Nr. 526/2019 vom 
20. August 2019 den am 2. April 2019 erlassenen Gestaltungsplan "D.________" 
auf KTN 002.________ (ohne die Teilfläche "C.________") genehmigt. 

Für den Gestaltungsplanentwurf "D.________" vom 8. November 2016, welcher 
innerhalb der IEZ 1 "C.________" saisonal genutzte Unterkünfte in Form von Zel-
ten, Jurten oder Modulbauten (in gehobenem Ausbaustandard) enthielt und inner-
halb des "Baufelds C.________" die Realisierung von permanenten, ganzjährig 
nutzbaren Infrastrukturbauten und -anlagen für die saisonale Nutzung vorsah, wie 
Nasszellen, Saunas, Aufenthalts-, Seminar- und Lagerräume, konnte das ARE im 
Vorbericht vom 21. April 2017 vornehmlich mangels planungsrechtlicher Grund-
lage für die erforderliche Erschliessung (durch das Waldareal) keine Bewilligung 
in Aussicht stellen; ebensowenig der Gemeinderat am 18. Juli 2017 in der Verab-
schiedung des am 12. Juni 2017 neu eingegebenen Gestaltungsplans zur kanto-
nale Vorprüfung (vgl. Vi-act. II.-03, in Ordner "Aktenbeschwerde Morschach", Reg. 
6). 

Bei der von der Beschwerdeführerin mit Einsprache vom 27. November 2020 ge-
gen die "Nutzungsplanrevision 2016+" vom 20. Oktober 2020 eingebrachten "Nut-
zungskonzeption D.________ Glamping auf dem "C.________" handelt es sich 
lediglich um eine rudimentär skizzierte Projektidee (Vi-act. II.-03, in Ordner "Akten-
beschwerde Morschach", Reg. 3), erstellt angesichts der drohenden Auszonung 
(vgl. Erw. 3.2.1 i.f. hiervor).

5.4 Damit sind die Anforderungen der ersten Stufe (erheblich geänderte Verhält-
nisse) als Voraussetzung für die Änderung von Nutzungsplänen (vgl. Erw. 4 hier-
vor) zweifellos erfüllt. Die öffentlichen und privaten Interessen an der Beständigkeit 
der geltenden Zonenordnung können eine Plananpassung nicht von vornherein 
ausschliessen (vgl. BGE 140 II 25 Erw. 5.3). Anzumerken ist diesbezüglich, dass 
die Darstellung der Beschwerdeführerin, wonach die Eigentümer von KTN 
001.________ aufgrund der engen Nutzungsumschreibung in Art. 73 Abs. 2 BauR 
und der gewünschten Synergien zum Tourismus auf KTN 001.________ immer 
eine Camping-ähnliche-Nutzung geplant hätten (Beschwerdeschrift vom 
26.7.2022 lit. B.e), durch die Aktenlage widerlegt wird. Der erwähnte erste akten-
kundige Gestaltungsplanentwurf, welcher eine Camping-ähnliche-Nutzung auf 
dem "C.________", vorsah, datiert vom 8. November 2016, mithin einem Zeitpunkt 

16

nach Ablauf des 15-jährigen Planungshorizonts. Dessen Verwirklichung scheiterte 
entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin (Beschwerdeschrift vom 
26.7.2022 lit. B.g) an der fehlenden Bewilligungsfähigkeit (vgl. Erw. 5.3.2 hiervor) 
und nicht am Ableben des wirtschaftlich Berechtigten der Voreigentümerin von 
KTN 001.________.

6.1 Mit Blick auf die erforderliche Interessenabwägung, ob eine Plananpassung 
(zweite Stufe) aufgrund veränderter Verhältnisse gerechtfertigt ist (vgl. Erw. 4 hier-
vor), macht die Beschwerdeführerin geltend, das von den Vorinstanzen u.a. ange-
führte Postulat der Reduktion überdimensionierter Bauzonen (Art. 15 Abs. 2 RPG) 
sei nicht unbesehen auf alle Bauzonen anwendbar. Zonen wie die IEZ 1, die Ba-
deanlagen, Camping- und Zeltplätze sowie Spielplätze und Familiengärten vor-
sähen (Art. 73 Abs. 2 BauR), seien in Morschach nicht überdimensioniert vorhan-
den. Zudem handle es sich bei der IEZ 1 gemäss Art. 73 Abs. 2 BauR nicht um 
eine Bauzone "i.(e.)S." von Art. 15 Abs. 1 RPG. Art. 15 Abs. 2 RPG sei auf den 
"C.________" nicht anwendbar (Beschwerdeschrift vom 26.7.2022 lit. B.a; Replik 
vom 31.10.2022 lit. a und f).

6.1.1  Als überdimensioniert gelten grundsätzlich alle Bauzonen, die den Kriterien 
des heutigen Art. 15 RPG und den Zielen und Planungsgrundsätzen des RPG (Art. 
1 und 3 RPG; vgl. dazu Erw. 1.1 hiervor) widersprechen (Aemisegger/Kissling, in: 
PK-RPG: Nutzungsplanung 2016, Art. 15 N 58). Das RPG verlangt auch, dass 
Lage und Grösse der Bauzonen den Zielen und Grundsätzen der Raumplanung 
entsprechen (Art. 15 Abs. 3 RPG). Massgebend für die Rückzonungen sind aus-
schliesslich raumplanerische Überlegungen. Private und insbesondere finanzielle 
Gründe ändern nichts an der Rückzonungspflicht (EspaceSuisse, Überdimensio-
nierte Bauzonen zurückzonen, in: Raum&Umwelt, April 1/2021, Ziff. 1.1 S. 8 f., mit 
Hinweise auf Jeannerat/Moor, in: PK-RPG: Nutzungsplanung 2016, Art. 14 N 43 
sowie 1P.115/2003 / 1P.101/2003 vom 11.7.2003 Erw. 4.3). 

Gestützt auf die Ziele und Grundsätze des RPG (Art. 1 und 3 RPG) und die Anfor-
derungen zur Ausscheidung und Dimensionierung an Bauzonen (Art. 15 Abs. 3 
und 4 RPG) kommen für eine Rückzonung namentlich Flächen in Frage (Espace-
Suisse, Überdimensionierte Bauzonen zurückzonen, a.a.O.; Ziff. 3.3, S. 16):

 die sich für die Landwirtschaft eignen (Art. 1 Abs. 2 Bst. a, Art. 3 Abs. 2 Bst. a, 
Art. 16 Abs. 1 und 2 RPG);

 deren Überbauung Natur, Landschaft und schöne Ortsbilder beeinträchtigen 
(Art. 1 Abs. 2 Bst. a, Art. 3 Abs. 2 Bst. c/d, Art. 17 RPG);

 deren bauliche Nutzung das Konzentrationsgebot verletzen (Art. 1 Abs. 2 Bst. b 
RPG) und Kulturland zerstückeln (Art. 15 Abs. 4 Bst. c RPG);

 die schlecht erschlossen sind (Art. 19 Abs. 1 RPG, Art. 32 Abs. 3 RPV).

17

Unter dem Aspekt der Reduktion überdimensionierter Bauzonen steht somit nicht 
bloss in Frage, ob einzelne Zonen überdimensioniert vorhanden sind. Vielmehr 
bilden insbesondere auch die Kriterien zur Ausscheidung und Dimensionierung 
von Bauzonen sowie die Ziele und Grundsätze der Raumplanung massgebliche 
Grundlagen für Rückzonungen. Diese Kriterien stellten denn auch die massgebli-
che Entscheidbasis für den vom Regierungsrat geschützten Rückzonungsent-
scheid des Gemeinderates dar. 

6.1.2  Die Intensiverholungszonen werden in § 18 PBG der Bauzone zugeordnet 
(vgl. Erw. 1.3.2 hiervor). 

Vorliegend bildete die im überarbeiteten kommunalen "Richtplan D.________" be-
absichtigte touristische Entwicklung in Morschach, welche die Nutzung des 
"C.________" als Spielplatz und offenes Schwimmbecken vorsah, Anlass und 
Grundlage für die Einzonung dieser Teilfläche in die IEZ 1 (vgl. Erw. 5.1 und Erw. 
5.3.2 hiervor). Eine derartige Nutzung verlangt von ihrem Hauptzweck her regel-
mässig Bautätigkeiten, welche mit bodenverändernden Nutzungen verbunden 
sind; das gilt insbesondere für ein "Schwimmbecken mit den dazugehörenden Gar-
deroben und ein[em] Kiosk", welche laut dem kommunalen "Richtplan 
D.________" in der "Waldlichtung" ("C.________") zugelassen werden sollten 
(vgl. VGE III 724/95 + 726/95 + 730/95 vom 30.4.1996 Erw. 4c Ziff. 3 letzter Absatz 
i.V.m Erw. 5c; Erw. 5.1 hiervor). 

Bei diesem konkreten Vorhaben handelt es sich - anders als bei standortabhängi-
gen Zonen für den Golf- (oder Ski-)Sport (vgl. BGE 143 II 588 Erw. 2.5.3 mit zahl-
reichen Hinweisen) - nicht um eine standortspezifische (Erholungs)Anlage, welche 
auf eine Positionierung ausserhalb der Bauzonen angewiesen ist. Dies akzentuiert 
sich auch darin, dass derartige Anlagen gemäss Art. 71 Abs. 3 BauR ausdrücklich 
auch im benachbarten - auf derselben Parzelle KTN 001.________ situierten - Ge-
staltungsplangebiet "D.________" zulässig sind, welches der Hotel- und Touristik-
zone zugeordnet ist. 

Mithin liegt mit der IEZ 1 "C.________" von Bundesrechts wegen eine Bauzone 
vor, für welche die Voraussetzungen des Art. 15 RPG gelten (vgl. Erw. 1.3.1 f. hier-
vor). Anzufügen ist, dass der aktuelle kantonale Richtplan vom 26. Juni 2020 (vom 
Regierungsrat erlassen mit RRB Nr. 289 vom 14.4.2019, vom Bundesrat geneh-
migt am 26.6.2020) im Richtplangeschäft B-6, Weitere Bauzonen (S. 47), für die 
Siedlungserweiterungen für Intensiverholungszonen eine bedarfs- und projektbe-
zogene Planung verlangt, welche namentlich bei der Dimensionierung und der 
Standortwahl das Grundprinzip der haushälterischen Bodennutzung berücksichtigt 
(vgl. auch Muggli, in: in PK-RPG Nutzungsplanung 2016 Art. 18 N 22).

18

6.2 Die Beschwerdeführerin hält dafür, die Beibehaltung von "Inselbauzonen" 
sei raumplanerisch nicht per se ausgeschlossen. Es sei diesbezüglich die konkrete 
standortbezogene Nutzung zu beurteilen. Der Umstand, dass es sich beim 
"C.________" um eine "Inselbauzone" handle, trage dazu bei, dass der Erholungs-
zweck der IEZ 1 gemäss Art. 73 Abs. 2 BauR erfüllt werde, und lasse ein "Glamping-
Projekt" auf dem "C.________" als realisierbar erscheinen. Die "Inselbauzonen-
Qualität" sei diesbezüglich somit erwünscht und lasse sich nicht als öffentliches 
Interesse für eine Auszonung anführen. Der "C.________" sei nur zu Fuss (ca. 7 
bis 10 Minuten über den südlichen Zustiegspfad) erreichbar (Beschwerdeschrift 
vom 26.7.2022 lit. B.b). Soweit der Regierungsrat argumentiere, es widerspreche 
dem Grundsatz der haushälterischen Bodennutzung, dass die tatsächlich nutzbare 
Fläche auf dem "C.________" wegen des einzuhaltenden Waldabstandes auf we-
niger als einen Viertel der Gesamtfläche reduziert werde, so verkenne er, dass 
gerade der Wald und mithin der einzuhaltende Waldabstand den angestrebten Er-
holungszweck der gemäss geltendem BauR zulässigen "Glamping-Nutzung" des 
"C.________" ermögliche. Es sei nicht Zweck der IEZ 1, die ihr zugewiesene 
Fläche baulich maximal zu nutzen; um den Erholungszweck nicht zu vereiteln, soll-
ten bauliche Nutzungen im Gegenteil: nur zurückhaltend erfolgen (Beschwerde-
schrift vom 26.7.2022 lit. B.c).

6.2.1 Das raumplanerische Konzentrationsprinzip verlangt, Bauten und Anlagen 
grundsätzlich auf räumlich zusammenhängende, vom umliegenden Nichtsied-
lungsgebiet klar abgegrenzte und auf das Notwendige beschränkte Zonen zu kon-
zentrieren (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. abis RPG; BGE 116 Ia 335 Erw. 4; Urteil BGer 
1C_361/2020 vom 18.1.2021 Erw. 4.2; vgl. auch BGE 145 II 83 Erw. 6.2.1; 136 II 
204 Erw. 6.2.2). Das Bundesgericht hat wiederholt festgestellt, dass isolierte Klein-
bauzonen nicht nur unzweckmässig, sondern grundsätzlich gesetzwidrig sind, 
wenn dadurch das raumplanerische Ziel unterlaufen wird, die Siedlungstätigkeit in 
Bauzonen zusammenzufassen und die Streubauweise für nicht freilandgebundene 
Bauten zu verhindern (BGE 124 II 391 Erw. 3a; 121 I 245 Erw. 6e; 116 Ia 339 Erw. 
4b). Eine Ausnahme kann aus besonderen Gründen beispielsweise dann gerecht-
fertigt sein, wenn angrenzend an eine bestehende Bauzone eine flächenmässig 
begrenzte und objektiv gerechtfertigte Zone ausgeschieden werden soll oder wenn 
es um den Erhalt einer bestehenden Kleinsiedlung ausserhalb der Bauzone geht 
(Aemisegger/Kissling, in: PK-RPG: Nutzungsplanung 2016, Art. 15 N 85; Urteil 
BGer 1C_361/2020 vom 18.1.2021 Erw. 4.2).

6.2.2 Unter Verweis auf die gemeinderätlichen und regierungsrätlichen Feststel-
lungen (vgl. Erw. 3.1.1 f. hiervor), denen vorbehaltlos gefolgt werden kann, ist der 
"C.________" als eine isolierte Kleinbauzone ohne Siedlungszusammenhang zu 

19

qualifizieren, welche sich inmitten eines unverbaubaren Gebiets (Wald) und über-
dies innerhalb des BLN-Objekt 1606 befindet. Eine solche Inselbauzone unterläuft 
das raumplanerische Ziel, den Boden haushälterisch zu nutzen und widerspricht 
dem Grundsatz der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet. 

Soweit die Beschwerdeführerin diese "Inselzonen-Qualität" als für ein "Glamping-
Projekt" erwünscht erachten, ist diese Auffassung vom subjektiven Nutzungsinter-
esse geleitet, wie sie sich für jedes Nutzungsvorhaben abseits des bebauten Sied-
lungsgebietes gleichermassen ins Feld führen lässt. Eine Ausnahmesituation für 
das Beibehalten einer isolierten Kleinbauzone wird damit nicht dargetan.

6.2.3 Es ist davon auszugehen, dass gemäss Art. 73 Abs. 2 BauR in der IEZ 1 
D.________ grundsätzlich auch Camping- und Zeltplätze zulässig sind, worunter 
sich das von der Beschwerdeführerin skizzierte "Glamping-Projekt" wohl subsu-
mieren lässt (vgl. Erw. 2.2.2 hiervor). 

Anlass und Grundlage für die Einzonung, also massgebliches raumplanerisches 
Motiv (vgl. dazu Muggli, in: in PK-RPG Nutzungsplanung 2016 Art. 18 N 23), der 
Kleinbauzone "C.________" bildete indessen primär eine Nutzung als Spielplatz 
und offenes Schwimmbecken (mit den dazugehörenden Garderoben und einem 
Kiosk, vgl. auch Erw. 5.3.2 und Erw. 6.1.3 hiervor) als Ergänzung zum der Hotel- 
und Touristikzone zugeordneten Gestaltungsplangebiet "D.________" (vgl. 
Erw. 5.1 und 6.1.2 hiervor). 

Zur Möglichkeit einer Campingnutzung des Gebietes "C.________" - das im be-
sonderen Masse grösstmögliche Schonung verdient (vgl. VGE III 724/95 + 726/95 
+ 730/95 vom 30.4.1996 Erw. 5a) - hatte sich das Verwaltungsgericht nicht zu äus-
sern. Eine solche Nutzungsmöglichkeit bildete, soweit ersichtlich, damals nicht Teil 
der vorgesehenen touristischen Entwicklung in Morschach. Entsprechend flossen 
solche Überlegungen auch nicht in die Interessenabwägung ein, was seinen Nie-
derschlag zweifellos auch im VGE III 724/95 + 726/95 + 730/95 vom 30. April 1996 
(insb. Erw. 5d; vgl. Erw. 5.1 hiervor) gefunden hätte. Nachdem mit anderen Worten 
die erforderliche Abwägung der räumlichen Interessen (vgl. Muggli, in: in PK-RPG 
Nutzungsplanung 2016 Art. 18 N 23 und 29) für die Schaffung einer Camping-
ähnlichen Nutzung auf dem "C.________" nicht stattgefunden hat, kann im von der 
Beschwerdeführerin skizzierten "Glamping-Projekt" auf dem "C.________" kein 
gewichtiges Interesse an einer Beibehaltung der Inselbauzone erkannt werden, 
welches das öffentliche Interesse an deren Eliminierung neutralisieren bzw. über-
wiegen könnte. Die in der (Voralpen-)Bergwelt vielerorts - und vielerorts erheblich 
intensiver - erlebbare Möglichkeit des Gefühls der Abgeschiedenheit ist für die Be-
urteilung ohne erkennbare Relevanz. Von einem Augenschein kann ohne Weiteres 
(antizipierte Beweiswürdigung) abgesehen werden. 

20

6.2.4 Der Umstand, dass die Waldlichtung zu rund vier Fünftel grundsätzlich nicht 
bebaubares Waldabstandsgebiet umfasst, führt nicht dazu, dass eine weitestge-
hende Ausnützung des bebaubaren Fünftels dieser Fläche als haushälterische Bo-
dennutzung zu bewerten wäre. In der deutlich eingeschränkten Bebaubarkeit die-
ser Waldlichtung manifestiert sich im Gegenteil der Widerspruch deren Zuweisung 
bzw. Beibehalt in der Bauzone zum Grundsatz der haushälterischen Bodennut-
zung und des raumplanerischen Konzentrationsprinzips. Wenn die aktuellen Richt-
linien "Waldabstandsvorschriften des Amts für Wald und Naturgefahren des Kan-
tons Schwyz (Revision 2018, Ziff. 8.1, S. 7)" verlangen, dass die Zonengrenzen 
nur im Ausnahmefall im Waldabstandsbereich liegen sollen, darf hierin im Übrigen 
allenfalls auch eine geänderte Anschauung und Absicht der Planungsorgane er-
kannt und entsprechend berücksichtigt werden (vgl. Erw. 1.2.1 hiervor).

6.3.1 Die Beschwerdeführerin rügt sodann, die Vorinstanzen würden übersehen, 
dass die Anforderungen an die rechtsgenügliche Erschliessung eines Grundstücks 
je nach Nutzungszone unterschiedlich seien. Bereits bei der Zuweisung zur IEZ 1 
im Jahre 1998 sei der "C.________" "nur" über das Waldareal zugänglich gewe-
sen, was die Raumplanungsbehörden nicht daran gehindert habe, das Grundstück 
vom übrigen Gemeindegebiet in die Bauzone umzuzonen. Die diesbezüglich rele-
vanten Verhältnisse hätten sich seither nicht (erheblich) geändert. Die Erschlies-
sung sei heute nicht anders zu beurteilen. Selbst der Gemeinderat scheine bis dato 
davon ausgegangen zu sein, dass dem bestehenden Wegtrassee eine Erschlies-
sungsfunktion zukomme, sei es doch im aktuellen Erschliessungsplan enthalten 
(Beschwerdeschrift vom 26.7.2022 lit. B.d). 

6.3.2 Die Anforderungen an eine rechtsgenügliche Erschliessung regeln Art. 19 
Abs. 1 RPG sowie im kantonalen Recht § 37 Abs. 1 PBG. Eine rechtsgenügliche 
Erschliessung setzt eine hinreichende Zufahrt sowie den ohne erheblichen Auf-
wand möglichen Anschluss an die erforderlichen Wasser-, Energie- und Abwas-
serleitungen voraus. Die Erschliessung der einzelnen Grundstücke ist in weitem 
Mass polizeilich begründet. Es kann weder mit der ordentlichen noch mit der Aus-
nahmebewilligung von der Erschliessungspflicht dispensiert werden. Die Er-
schliessungsanlagen sind im Einzelnen auf die jeweilige Nutzung zu dimensionie-
ren (vgl. Ruch, in: PK-RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren 2020, 
Art. 22 N 92; Jeannerat, in PK-RPG Nutzungsplanung 2016, Art. 19 N 22). 

6.3.3 Die allseitig von Wald umgebene Teilfläche "C.________" wird unbestritte-
nerweise lediglich mittels unbefestigten Fusswegen über Wiesland und durch 
Waldareal erschlossen; eine Erschliessung mit den Strängen der Ver- und Entsor-
gung ist nicht vorhanden. Es ist den Vorinstanzen beizupflichten (vgl. angefochte-

21

ner RRB Nr. 559/2022 Erw. 4.2, in Bestätigung des Einsprache-Entscheides Nr. 
2021-0349 Erw. 1.2), dass selbst für eine zurückhaltende, extensive Nutzung (vor-
liegend des "C.________") eine hinreichende Zufahrt zu verlangen ist. Das AMFZ 
hat eine Zugänglichkeit für die Notfalldienste, insbesondere für die Einsatzfahr-
zeuge der Feuerwehr, zu Recht aus sicherheitstechnischen Gründen für notwen-
dig erachtet. Auch wenn allenfalls andernorts ein Zugang mittels Fussweg oder 
Seilbahn zu genügen vermag, ist die Beurteilung der Vorinstanzen, die den ihnen 
zustehenden Ermessensspielraum klar wahrt, nicht zu beanstanden. Die beste-
henden Erschliessungswege genügen als Zufahrt für die Notfalldienste offenkun-
dig nicht. 

6.3.4 Wie weit der von der Beschwerdeführerin in Betracht gezogene Betriebsun-
terhalt mit E-Bikes und Buggies mit Anhängern praxistauglich/realistisch (so die 
Beschwerdeführerin) oder aber - eher - untauglich/realitätsfremd (Ansicht des Ge-
meinderates) ist, muss nicht geprüft werden. Ein Augenschein erübrigt sich. Fest-
zuhalten ist aber immerhin, dass die Kanalisations-Anschlusspflicht nach Art. 11 
und Art. 17 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (Gewässer-
schutzgesetz, GSchG; SR 814.20) vom 24. Januar 1991 a priori die Annahme 
nicht zulässt, eine mögliche Verwendung von Komposttoiletten beim Bau von Un-
terkünften auf dem "C.________" könnte von der Pflicht zur hygienischen Entsor-
gung der Abwässer entbinden (vgl. Erw. 6.3.2 hiervor). Es kann auch nicht ange-
nommen werden, dass eine solche Dauerlösung gemeinhin - nicht nur beim Ziel-
publikum auf dem D.________ - auf Verständnis und Akzeptanz stossen würde. 

6.3.5  Ohne Bedeutung ist, dass im aktuellen Zonenplan Dorf ein Erschliessungs-
korridor durch das Waldareal (ab der IEZ 1 auf KTN 002.________ und auf KTN 
001.________, nördlich des den "C.________" umgebenden Waldes) eingetragen 
ist. Wie das Volkswirtschaftsdepartement bereits im Vorprüfungsbericht 14. Juli 
2020 zutreffend festgehalten hat, wird mit dieser Darstellung eines Erschliessungs-
korridors keine planungsrechtliche Grundlage für eine künftige Erschliessung ge-
schaffen (hierzu vgl. Keller, in: Abt/Norer/Wild/Wisard [Hrsg.] a.a.O., Art. 4 N 4; 
Ruch, in PK-RPG: Baubewilligung, Rechtsschutz und Verfahren 2020, Art. 22 N 
107). 

Ebenso kann die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten herleiten, dass bei 
der Einzonung die Erschliessbarkeit des "C.________" grundsätzlich bejaht wor-
den sein muss. Dies steht einer späteren Rück-/Auszonung nicht entgegen. Dies-
bezüglich ist anzumerken, dass nach der Rechtsprechung das Inkrafttreten der 
RPG-Revision vom 15. Juni 2012 (am 1.5.2014) - insbesondere die Verpflichtung, 
überdimensionierte Bauzonen zu reduzieren (Art. 15 Abs. 2 RPG) - jedenfalls dann 

22

als erhebliche Veränderung der Verhältnisse einzustufen ist, wenn andere Um-
stände dazukommen, die eine Rückzonung einer Bauparzelle als wahrscheinlich 
oder zumindest als eine ernstlich in Betracht fallende Option erscheinen lassen, 
wie die periphere Lage der Bauparzelle, ihre ungenügende Erschliessung oder das 
Alter des Plans (Urteil BGer 1C_592/2017 vom 15.6.2018 Erw. 6.2 mit Hinweis auf 
BGE 144 II 41 Erw. 5.2 und Erw. 5.3). Die Voraussetzungen sind vorliegend offen-
sichtlich alle erfüllt. 

6.4.1 Die Beschwerdeführerin macht einen einschneiden Eingriff in die Eigentums-
garantie geltend, womit die Gründe für eine Anpassung des Nutzungsplans umso 
gewichtiger sein müssten. Solche Gründe lägen nicht vor. Die Auszonung lasse 
sich nicht mit der fehlenden strassenmässigen Erschliessung rechtfertigen. Auch 
der volkswirtschaftliche Nutzen der Umsetzung "Glamping-Projekts" müsse als öf-
fentliches Interesse in die Interessenabwägung einfliessen. Auch wenn es sich 
hierbei nicht um eine projektbezogene Nutzungsplanung handle, seien wegen der 
einschränkenden Nutzungsvorgaben in der IEZ 1 erhöhte Anforderungen an die 
Zulässigkeit einer Plananpassung zu stellen. Daher habe die Beschwerdeführerin 
auf die Planbeständigkeit vertrauen dürfen. Das "Glamping-Projekt" der Beschwer-
deführerin sei umweltverträglich und nachhaltig, Die "Ausgleichsfunktion" der 
Teilfläche "C.________" werde dadurch nicht torpediert (Beschwerdeschrift vom 
26.7.2022 lit. B.e).

6.4.2 Nach konstanter bundesgerichtlicher Rechtsprechung gibt die Eigentumsga-
rantie dem Grundeigentümer keinen Anspruch darauf, dass sein Land dauernd in 
der Zone bleibt, in die es einmal eingewiesen worden ist (BGE 116 Ib 185 Erw. 3c 
mit Hinweisen; vgl. BGE 123 I 175 Erw. 3a; BGE 120 Ia 227 Erw. 2b; vgl. Urteil 
BGer 1C_305/2015 vom 14.12.2015 Erw. 3.1; Urteil BGer 1C_210/2015 vom 
26.10.2015 Erw. 5.2). Planungen führen nach der Rechtsprechung dann zu Eigen-
tumsbeschränkungen, die einer Enteignung gleichkommen, wenn einem Eigentü-
mer der bisherige oder ein voraussehbarer künftiger Gebrauch seines Grundei-
gentums untersagt oder in einer Weise eingeschränkt wird, die besonders schwer 
wiegt, weil ihm eine aus dem Eigentumsinhalt fliessende wesentliche Befugnis ent-
zogen wird. Die Möglichkeit einer zukünftigen besseren Nutzung der Sache (i.d.R. 
die Möglichkeit der Überbauung eines Grundstücks) ist dabei nur zu berücksichti-
gen, wenn anzunehmen ist, sie lasse sich mit hoher Wahrscheinlichkeit in naher 
Zukunft verwirklichen (Urteil BGer 1C_653/2017 vom 12.3.2019 mit Hinweisen 
Erw. 2.2).

23

6.4.3 Soweit die Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Eigentumsgaran-
tie die Erschliessungsproblematik thematisiert, ist auf die vorstehenden Erwägun-
gen zu verweisen. Ergänzend ist auf den Vorprüfungsbericht vom 14. Juli 2020 zu 
verweisen. Wegen der beschränkten Überbaubarkeit der Insel-Kleinbauzone in ei-
ner unerschlossenen, extensiv genutzten Waldlichtung im BLN-Gebiet kann für die 
raumplanerische Ausscheidung eines Erschliessungskorridors durch das Wald-
areal mit Rodungsverfahren keine positive Prognose gestellt werden (zum Grund-
satz der Erschliessung einer Bauzone durch das Siedlungsgebiet führen vgl. BGE 
133 II 321 Erw. 4.3.1; 132 II 21 Erw. 6.4; Jeannerat, in PK-RPG Nutzungsplanung 
2016 Art. 19 N 34 und N 56). Mithin scheint es - unbesehen des Alters des beste-
henden Nutzungsplanes - unwahrscheinlich, dass sich das angedachte "Glamping-
Projekt" in naher Zukunft verwirklichen lässt (vgl. Urteil BGer 1C_653/2017 vom 
12.2.2019 Erw. 2.2). Insofern kann in Berücksichtigung der absehbaren Nutzungs-
möglichkeit nicht von einem einschneidenden Eingriff in die Eigentumsgarantie der 
Beschwerdeführerin gesprochen werden. Die aktuelle landwirtschaftliche Nutzung 
bleibt unverändert möglich. 

6.4.3 Angesichts des Alters des bestehenden Planes sowie zudem des Umstan-
des, dass der "C.________" der IEZ 1 und damit einer beschränkten Bauzone zu-
gewiesen ist, ist kein Interesse an einer erhöhten Planbeständigkeit auszumachen, 
aus welcher sich ein Vertrauensschutz der Beschwerdeführerin ableiten lässt. 
Frühere (planerische) Anstrengungen zur zonenkonformen Nutzung sind nicht ak-
tenkundig. Das Glamping-Projekt ist noch nicht weit gediehen und dies ohnehin 
erst nach Ablauf des raumplanungsrechtlichen Planungshorizontes von 15 Jahren. 
Seitens der Raumplanungsbehörden wurden hierfür keine Zusicherungen erteilt, 
vielmehr haben sie das Vorhaben als nicht bewilligungsfähig beurteilt (vgl. Erw. 
5.3.2 hiervor). Die Ausführungen der Beschwerdeführerin zum historischen Tou-
rismusressort "D.________" und Planabsichten früherer Eigentümer (vgl. Be-
schwerdeschrift vom 26.7.2022 lit. B.g) ändern hieran nichts. Dasselbe gilt für die 
in der Replik vom 31. Oktober 2022 (lit. b) angeführten Gründe, weswegen auf 
dem "C.________" kein (Camping-ähnliches) Projekt habe realisiert werden kön-
nen. Eine Vertrauensgrundlage besteht nicht. 

6.4.4 Der von der Beschwerdeführerin im "Glamping-Projekt" erkannte volkswirt-
schaftliche Nutzen erscheint rein spekulativ. Jedenfalls dürfte der Beitrag des 
"C.________" an die geltend gemachten ca. 30'000 Logiernächte pro Jahr im Rah-
men der Hotel- und Touristikzone E.________ marginal sein und vermag das öf-
fentliche Interesse an einer Freihaltung des "C.________" nicht zu kompensieren. 

24

6.4.5 Das öffentliche Interesse an der Auszonung der Insel-Kleinbauzone 
"C.________" als einer isolierten Waldlichtung liegt insbesondere in den Zielen 
und Grundsätzen der Raumplanung (vgl. Erw. 1.1.1 hiervor) begründet, vornehm-
lich in der Eliminierung einer ungenügend erschlossenen, weder konkretisierten 
noch realisierten Inselbauzone, welche den raumplanerischen Zielen zuwiderläuft, 
den Boden haushälterisch zu nutzen, Bau- und Nichtbaugebiet zu trennen, die 
Siedlungstätigkeit auf räumlich zusammenhängende von den umliegenden Nicht-
bauzonen klar abgegrenzte Bauzonen zusammenzufassen und die Streubauweise 
zu verhindern, sowie dem raumplanerischen Ziel, naturnahe Landschaften und Er-
holungsräume (inmitten eines unverbaubaren Gebiets [Wald] innerhalb des BLN-
Objekt 1606) und deren ökologische Ausgleichsfunktion zu erhalten (vgl. Art. 3 
Abs. 2 lit. d RPG; hierzu Ruch/Muggli, in PK-RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone 
2017, Art. 16 N 18). 

6.5 Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, dem "C.________" komme keine 
Versorgungsfunktion zu, sie sei für eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung i.S.v. 
Art. 3 Abs. 2 lit. a RPG ungeeignet, (vgl. Beschwerdeschrift vom 26.7.2022 lit. B.f), 
so trifft es wohl zu, dass zu den Flächen, die sich für die Landwirtschaft eignen, 
insbesondere die Fruchtfolgeflächen gehören. Dies heisst jedoch nicht, dass nur 
die wertvollsten landwirtschaftlichen Böden für eine Rückzonung in Frage kom-
men. Der multifunktionalen Landwirtschaftszone (vgl. Espace Suisse, Überdimen-
sionierte Bauzonen zurückzonen, a.a.O.; Ziff. 3.3.1, S. 17 f.) kann auch Land zu-
geordnet werden, was weniger wertvoll ist, aber im Gesamtinteresse landwirt-
schaftlich bewirtschaftet werden soll (Art. 16 Abs. 1 lit. b RPG).

Die Landwirtschaftszone umfasst in diesem Sinn regelmässig auch Gebiete, die 
aufgrund der Topographie lediglich extensiv genutzt werden können. Die Eignung 
des "C.________" für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung im Sinne von Art 16 
Abs. 1 RPG ist fraglos gegeben, dies namentlich auch unter dem Aspekt des öko-
logischen Ausgleichs. Der Durchführung eines Augenscheins bedarf es hierzu 
nicht. Dass dieses Gebiet grundsätzlich als Landwirtschaftszone auszuscheiden 
ist, wurde im Übrigen bereits in VGE III 724/95 + 726/95 + 730/95 vom 30. April 
1996 (Erw. 5a) festgehalten (vgl. Erw. 5.1 hiervor; vgl. auch RRB Nr. 559/2022 
Erw. 6.2). 

7.1 Zusammenfassend ist die Umzonung (Auszonung) des "C.________" 
(Planänderung M06 der Teilrevision Nutzungsplanung 2016+) von der Intensiver-
holungszone 1 (lEZ 1) in die Landwirtschaftszone (LZ) nicht zu beanstanden. 
Diese Planänderung beruht unstreitig auf einer gesetzlichen Grundlage (vgl. Erw. 
1.2.1 ff. und Erw. 6.1.1 hiervor). Der Planungshorizont (15 Jahre) des zu revidie-

25

renden Nutzungsplans ist längst abgelaufen, womit dem Vertrauen in die Bestän-
digkeit des zu revidierenden Planes nur noch ein geringes Gewicht zukommt. Der 
"C.________" ist eine isolierte Kleinbauzone (3'324 m2) ohne Siedlungszusam-
menhang inmitten eines unverbaubaren Gebiets (Wald), was die Überbaubarkeit 
angesichts des zu wahrenden Waldabstandes auf (weniger) als einen Fünftel der 
Fläche beschränkt, und liegt zudem innerhalb des BLN-Objekt 1606. Er ist weder 
erschlossen noch wurden bis anhin entsprechende Anstrengungen unternommen; 
eine zonenkonforme Nutzung ist weder konkretisiert noch realisiert. Die IEZ 1 
"C.________" läuft damit den raumplanerischen Grundsätzen und Zielen (vgl. vor-
stehend Erw. 1.1, 6.2.2 und 6.2.4) zuwider. (Nicht nur) aus der Retrospektive stellt 
sich die Frage nach der Rechtmässigkeit der Einzonung des "C.________" Mitte 
der 1990-er Jahre bzw. der Vereinbarkeit dieser Einzonung mit den (bereits) da-
mals geltenden raumplanungsrechtlichen Grundsätzen (zur Rechtswidrigkeit und 
Unzweckmässigkeit von Kleinbauzonen sowie zum Konzentrationsprinzip/-gebot 
vgl. Erw. 6.2.1 hiervor; BGE 119 Ia 300 Erw. 3.b; Urteil BGer 1A.256/1999 + 
1P.298/1999 vom 12.4.2000 Erw. 2.b). Das (raumplanerische) öffentliche Inter-
esse an der Eliminierung dieser Inselbauzone ist hoch zu veranschlagen und ent-
spricht dem zentralen Anliegen der am 1. Mai 2014 in Kraft getretenen RPG-Revi-
sion vom 15. Juni 2012.

7.2 Die der Auszonung entgegenstehenden privaten Interessen erweisen sich 
demgegenüber als vergleichsweise sehr bescheiden. Zwar stellt die Auszonung 
eine Eigentumsbeschränkung dar. Indes haben sich nicht nur die Verhältnisse seit 
der Zuweisung des C.________ in die IEZ 1 erheblich verändert, sondern fehlt es 
bis anhin unter der seit nunmehr über 20-Jahren geltenden Zonenordnung an kon-
kreten und ausgereiften Nutzungsabsichten wie auch an der (faktischen) Realisie-
rungswahrscheinlichkeit des von der Beschwerdeführerin in neuester Zeit in Be-
tracht gezogenen "Glamping-Projekts". Vielmehr wurde der "C.________" auch 
unter der noch geltenden Nutzungsordnung unverändert (extensiv) landwirtschaft-
lich genutzt. 

7.3 Mit der raumplanungsrechtlich gebotenen Eliminierung der lnselbauzone 
"C.________" lässt sich Plan und Wirklichkeit (wieder) in Übereinstimmung brin-
gen. Weniger weitreichende Massnahmen, um dieses Ziel zu verwirklichen, beste-
hen nicht. Damit wird die Um-/Auszonung des "C.________" in die Landwirt-
schaftszone auch dem Verhältnismässigkeitsprinzip (vgl. Erw. 1.2.2 hiervor) ge-
recht: sie erweist sich als erforderlich, geeignet und ist der Beschwerdeführerin, 
die dadurch keinen nennenswerten (Rechts-)Nachteil erfährt, zumutbar (Verhält-
nismässigkeit im engeren Sinn).

26

8. Angesichts der Rechtmässigkeit der Um-/Auszonung des "C.________" ist 
dem Gemeinderat beizupflichten (GRB Nr. 2021-0349 Erw. 2.1), dass eine Zulas-
sung von Camping- und Zeltplätzen in den IEZ 1 obsolet wird. Dass weder die IEZ 
Stoos (Teilfläche Süd der Spezialzone Hinter Balmberg) noch die auf dem 
D.________ verbleibende IEZ 1 (nördlich des den "Hasenstein" umgebenden Wal-
des), welche grösstenteils innerhalb des Perimeters des Gestaltungsplanes Golf-
platz D.________ liegt und Bestandteil der 9-Loch-Golfanlage (Driving Range) bil-
det (vgl. dazu den Gestaltungsplan "Golfplatz D.________" vom 31.8.2004), hierzu 
geeignet sind, wird von der Beschwerdeführerin nicht, jedenfalls nicht substantiiert, 
bestritten. Der Beschwerde lässt sich, soweit ersichtlich, auch nichts entnehmen, 
was die Rechtmässigkeit dieser Änderung im Baureglement in Frage stellen 
würde. Aus § 18 Abs. 2 lit. g PBG ergibt sich keine Verpflichtung der Gemeinden, 
Intensiverholungszonen auszuscheiden, welche die Möglichkeit einer Nutzung als 
Camping- und/oder Zeltplätze vorsehen. Dies liegt im Ermessensspielraum der 
Gemeinde.

9. Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. 
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten für das verwaltungsge-
richtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von insge-
samt Fr. 3'000.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP). Partei-
entschädigungen sind keine zuzusprechen (§ 74 VRP). 

10. Für den Weiterzug eines verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeentscheides 
in Angelegenheiten kommunaler Nutzungsplanverfahren ans Bundesgericht gilt 
die in EGV-SZ 2009 B 8.4 in Erw. 8 (insb. Erw. 8.5) publizierte Besonderheit (vgl. 
statt anderer auch VGE III 2018 206 vom 24.4.2019 Erw. 6.1 f.), wonach der ver-
waltungsgerichtliche Entscheid grundsätzlich erst nach einem positiven Beschluss 
der Gemeindeversammlung über die kommunale Nutzungsplanung sowie den re-
gierungsrätlichen Genehmigungsbeschluss beim Bundesgericht angefochten wer-
den kann. Insofern besteht keine Weiterzugsmöglichkeit dieses Entscheids ans 
Bundesgericht. 

27

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 3'000.-- werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt. Sie hat am 4. August 2022 einen Kostenvor-
schuss in dieser Höhe geleistet, womit die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann bis zum Vorliegen des Gemeindeversamm-
lungsbeschlusses und des regierungsrätlichen Genehmigungsbeschlusses 
sowie der anschliessenden allfälligen inhaltlichen Koordination durch das 
Verwaltungsgericht keine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten beim Bundesgericht in Lausanne erhoben werden (vgl. Erw. 10).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- den Gemeinderat Morschach (2/R; unter Beilage der Triplik der Be-

schwerdeführerin vom 19.12.2022)
- den Regierungsrat des Kantons Schwyz (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 

Beilage der Triplik der Beschwerdeführerin vom 19.12.2022)
- das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Triplik der 

Beschwerdeführerin vom 19.12.2022)
- das Bundesamt für Raumentwicklung ARE, 3003 Bern (A)
- und das Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern (A).

Schwyz, 26. Januar 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

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*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 9. Februar 2023