# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3d764df-0938-5f2e-9a4e-dbd1d17d2d1f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-24
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 24.10.2023 200 2023 70
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-70_2023-10-24.pdf

## Full Text

200 23 70 IV
WIS/ISD/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 24. Oktober 2023

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiber Isliker

A.________
vertreten durch Fürsprecher B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 15. Dezember 2022

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1973 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer), 
damals als ... bei der C.________ AG, ..., in einem Vollzeitpensum tätig, 
meldete sich im November 2018 unter Hinweis auf Kopf- und Nacken-
schmerzen, Gefühllosigkeit des rechten Armes und Schwindel im Zusam-
menhang mit einem Autounfall vom 1. August 2013 bei der Invalidenversi-
cherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV-Stelle Bern [IVB bzw. 
Beschwerdegegnerin], Antwortbeilage [AB] 1). Die IVB traf erwerbliche und 
medizinische Abklärungen, insbesondere holte sie die Akten der 
D.________ (D.________; AB 6.1-6.118) und ein vom 6. Januar 2020 da-
tierendes polydisziplinäres Gutachten (AB 65.1-65.8) ein, und stellte mit 
Vorbescheid vom 29. Dezember 2020 (AB 89) die Abweisung des Leis-
tungsbegehrens in Aussicht. Nachdem der Versicherte dagegen Einwand 
erhoben hatte (AB 92, 105), holte die IVB weitere medizinische Unterlagen 
ein, stellte Rückfragen an die Gutachterstelle (vgl. AB 107 f.) und wies das 
Leistungsbegehren – nach erneut durchgeführtem Vorbescheidverfahren 
(vgl. AB 110, 114) – mit Verfügung vom 15. Dezember 2022 ab (AB 117).

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Fürsprecher B.________, 
mit Eingabe vom 30. Januar 2023 Beschwerde und beantragte die Aufhe-
bung der angefochtenen Verfügung sowie rückwirkend ab dem 4. Septem-
ber 2019 – eventualiter seit wann rechtens – die Zusprache einer Invaliden-
rente in der Höhe von 52 % – eventualiter von 42.5 % – einer ganzen Ren-
te. Die Angelegenheit sei zur Berechnung der Rentenhöhe und zur Rege-
lung der Auszahlungsmodalitäten an die Beschwerdegegnerin zurückzu-
weisen. Im Eventualbegehren beantragte der Beschwerdeführer die Aufhe-
bung der angefochtenen Verfügung und die Rückweisung der Sache an die 
Beschwerdegegnerin zur Vervollständigung des rechtserheblichen Sach-
verhaltes und zum neuen Entscheid. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 3

Mit Beschwerdeantwort vom 3. März 2023 beantragte die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 15. Dezember 2022 
(AB 117). Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 4

2.

2.1 Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen vom 19. Juni 2020 des IVG 
(Weiterentwicklung der IV) und weiterer Erlasse (insbesondere des ATSG) 
in Kraft getreten (AS 2021 705). Vorbehältlich besonderer übergangsrecht-
licher Regelungen sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen 
Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden 
oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 148 V 
162 E. 3.2.1 S. 166, 144 V 210 E. 4.3.1 S. 213). Zwar erging die angefoch-
tene Verfügung vom 15. Dezember 2022 (AB 117) nach dem Inkrafttreten 
der IVG-Änderung vom 19. Juni 2020. Jedoch liegt der frühestmögliche 
Zeitpunkt der potentiellen Entstehung eines Rentenanspruchs mit Blick auf 
das hier zu beurteilende Leistungsgesuch von November 2019 (AB 1) vor 
dem 1. Januar 2022 (vgl. Art. 29 Abs. 1 ATSG; vgl. hinten E. 2.4), während 
ein Revisionsgrund ab Januar 2022 nicht besteht (vgl. hinten E. 3.4). Folg-
lich sind die Bestimmungen des IVG und diejenigen der Verordnung vom 
17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) in der 
bis 31. Dezember 2021 gültigen Fassung (aArt.) massgebend (vgl. auch 
Bundesamt für Sozialversicherungen [BSV], Kreisschreiben über Invalidität 
und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR] Rz. 9100 f.; zur Bedeutung 
von Verwaltungsweisungen vgl. BGE 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 
E. 4.4.2 S. 228).

2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG).

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Un-
fähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu 
leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem ande-
ren Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

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2.3 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG so-
wie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Be-
fundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann 
anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchti-
gung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 145 V 
215 E. 5.1 S. 221). Die Sachverständigen sollen die Diagnose so begrün-
den, dass die Rechtsanwender nachvollziehen können, ob die klassifikato-
rischen Vorgaben tatsächlich eingehalten sind (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 
S. 127, 141 V 281 E. 2.1.1 S. 285). Gemäss höchstrichterlicher Rechtspre-
chung erfolgt die Prüfung, ob ein psychischer Gesundheitsschaden eine 
rentenbegründende Invalidität zu bewirken vermag, schliesslich anhand 
eines strukturierten normativen Prüfungsrasters (BGE 143 V 418 E. 7 
S. 427, 141 V 281 E. 4.1 S. 296). Dies gilt für sämtliche psychischen 
Störungen (BGE 143 V 418 E. 7.2 S. 429).

2.4 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss aArt. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente. Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG 
frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des 
Leistungsanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 ATSG.

Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-

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nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG).

3.

3.1

3.1.1 Die angefochtene Verfügung vom 15. Dezember 2022 (AB 117) 
basiert in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen auf dem polydisziplinären 
Gutachten der Medas E.________ (nachfolgend: Medas) vom 6. Januar 
2020 (AB 65.1 [interdisziplinäre Gesamtbeurteilung], AB 65.2-65.8). Darin 
diagnostizierten die Dres. med. F.________, Fachärztin für Orthopädische 
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, G.________, 
Facharzt für Neurologie, H.________, Fachärztin für Allgemeine Innere 
Medizin, und med. prakt. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-
therapie, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine zervikoradikuläre 
Irritation C6 rechts bei HWS-Degeneration mit Prolaps HWK5/6 (ICD-10 
M54.12), eine lumboradikuläre Irritation S1 rechts bei Spondylolisthesis 
LWK5/SWK1 (ICD-10 M54.17) und eine chronische Schmerzstörung mit 
somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41). Als Diagnosen 
ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten die Gutachter eine de-
pressive Episode, gegenwärtig remittiert (ICD-10 F33.4), eine arterielle 
Hypertonie und eine chronisch inaktive Hepatitis B (AB 65.1/5 f. Ziff. 4.2). 

Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Gutachter fest, in der bisherigen Tätigkeit im 
... Bereich bestehe beim Beschwerdeführer durch die Möglichkeit der Aus-
lösung radikulärer Irritationen bei längerer gleichförmiger Körperposition 
eine Leistungsminderung von 20 %, somit bei prinzipiell erhaltener zeitli-
cher Präsenz eine Arbeitsfähigkeit von 80 % (bezogen auf ein 100 %-
Pensum); dies unter Berücksichtigung der die Schmerzen akzentuierenden 
psychischen Störung in der Schmerzempfindung durch eine chronische 
Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren. Vorzuschla-
gen sei eine Arbeitsfähigkeit mit quantitativer Reduktion auf sechs bis sie-
ben Stunden täglich, wobei dann keine zusätzliche qualitative Leistungs-

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einschränkung bestehe (bezogen auf ein 100 % Pensum). Nachdem die 
aktuelle Tätigkeit als gut angepasst anzusehen sei und eine auch psy-
chisch mitbestimmte Schmerzsymptomatik vorliege, die sich ständig auf die 
muskuloskelettale Funktion auswirke, bestehe in einer angepassten Tätig-
keit dieselbe Arbeitsfähigkeit. Zumutbar seien leichte bis mittelschwere 
Tätigkeiten ohne dauernde Überkopfarbeiten und ohne regelmässiges He-
ben von Lasten über 20 kg. Schwerstarbeiten sollten vermieden werden. 
Aufgrund der Möglichkeit der Auslösung zervikoradikulärer Irritationen C6 
rechts bzw. lumboradikulärer Irritationen S1 rechts seien auch Tätigkeiten 
in körperlicher Zwangshaltung sowie in längerer Haltungskonstanz und 
Arbeiten unter thermischer Belastung möglichst zu vermeiden. Eine Ein-
schränkung der sozialen Interaktionsfähigkeit sei nicht zu erkennen. Die 
Gesamt-Arbeitsunfähigkeit sei bestimmt durch die belastungsabhängig 
auslösbare radikuläre Schmerzsymptomatik zervikal und lumbal, eher ge-
ringer durch die Degeneration der Wirbelsäule selbst. Allerdings reiche die 
isolierte Betrachtung der somatischen Schmerzsymptomatik nicht aus, da 
diese durch eine leicht ausgeprägte Schmerzstörung mit somatischen und 
psychischen Faktoren etwas akzentuiert werde (AB 65.1/7 Ziff. 4.7-4.9).

Hinsichtlich des zeitlichen Verlaufs der Arbeitsfähigkeit ist dem orthopädi-
schen Teilgutachten zu entnehmen, dass zumindest seit dem 15. Januar 
2015 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten adaptierten 
Tätigkeit bestehe (AB 65.2/8 Ziff. 8.1). Gemäss dem psychiatrischen Teil-
gutachten bestand gestützt auf den Bericht der Rehaklinik J.________ vom 
10. Oktober 2018 (vgl. dazu AB 19) formal während der Dauer des Klinik-
aufenthalts vom 3. September bis 6. Oktober 2018 eine vollständige Ar-
beitsunfähigkeit. Anschliessend sei die Arbeitsfähigkeit spätestens bis zur 
psychiatrischen Begutachtung am 6. November 2019 zu maximal 30 % und 
ab dem 7. November 2019 noch zu 20 % eingeschränkt gewesen 
(AB 65.4/11 f.). 

3.1.2 In der ergänzenden gutachterlichen Stellungnahme vom 13. Juni 
2022 (AB 108) hielt der neurologische Gutachter in Bezug auf die im Vor-
bescheidverfahren eingereichten medizinischen Berichte (vgl. dazu 
AB 99/3 f., 104, 106) zusammenfassend fest, daraus würden sich keine 
Veränderungen im diagnostischen Konzept oder etwa neue Erkenntnisse 

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ergeben. Eine nochmalige persönliche Untersuchung des Beschwerdefüh-
rers sei daher auch nicht notwendig. Den Behandlungsunterlagen der 
Schmerztherapie des Zentrums K.________ (vgl. dazu AB 106) lasse sich 
entnehmen, dass eine weitere Stabilisierung durch die somatischen Mass-
nahmen hinsichtlich Schmerzbewältigung, interventionelle Massnahmen 
und die Schmerztherapie habe erreicht werden können, wenngleich keine 
Remission der Beschwerden. Insofern könne tendenziell von einer Zu-
standsverbesserung, zumindest von einer Stabilisierung, ausgegangen 
werden. Daher habe die Beurteilung im Gutachten unverändert Gültigkeit 
und es ergäben sich keine Änderungen an der interdisziplinären Gesamt-
beurteilung.

3.2 Das Medas-Gutachten vom 6. Januar 2020 (AB 65.1) einschliess-
lich dessen Teilgutachten (AB 65.2-65.5) und die ergänzende gutachterli-
che Stellungnahme vom 13. Juni 2022 (AB 108) erfüllen die Anforderungen 
der Rechtsprechung an den Beweiswert einer versicherungsexternen me-
dizinischen Expertise und erbringen vollen Beweis (vgl. BGE 143 V 124 
E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 E. 3a S. 352). Die dar-
in enthaltenen Feststellungen und Ausführungen beruhen auf eingehenden 
fachärztlichen Abklärungen und sind in Kenntnis bzw. Würdigung der Vor-
akten sowie unter Berücksichtigung der geklagten Einschränkungen getrof-
fen worden. Gestützt darauf haben die Gutachter die Befundlage, die medi-
zinischen Zusammenhänge und die daraus zu ziehenden Schlüsse zum 
Gesundheitszustand sowie zur medizinisch-theoretisch zumutbaren Ar-
beitsfähigkeit nachvollziehbar dargestellt und überzeugend begründet. So-
dann fanden die Ergebnisse der einzelnen fachärztlichen Untersuchungen 
Eingang in die umfassende interdisziplinäre Konsensbeurteilung (vgl. BGE 
143 V 124 E. 2.2.4 S. 128; 137 V 210 E. 1.2.4 S. 224). Das Gutachten ist 
im Übrigen in sich widerspruchsfrei, schlüssig sowie überzeugend und es 
finden sich dazu in den medizinischen Akten keine massgebenden entge-
genstehenden Anhaltspunkte. Die Beschwerdegegnerin hat unter diesen 
Umständen zu Recht auf die gutachterliche Beurteilung des Gesundheits-
zustandes sowie der Arbeits- und Leistungsfähigkeit abgestellt, was denn 
auch zwischen den Parteien unbestritten geblieben ist. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 9

3.3

3.3.1 Der Beschwerdeführer war bei seiner aktuellen Arbeitgeberin, der 
C.________ AG, zwischen 2001 und 2012 als "... / ...", zwischen 2013 und 
2014 als "... / ...", zwischen 2015 und 2018 als "..." und seit 2019 als "... / 
..." tätig (vgl. AB 27/2). Den ab 2013 ausgeübten Tätigkeiten ist gemein, 
dass sie zu wesentlichen bzw. zunehmenden Teilen ... Aufgaben beinhal-
ten (vgl. dazu AB 6.24/15 f., 6.58/3, 72.1). Zu berücksichtigen ist, dass der 
Beschwerdeführer (spätestens bis zum Erhalt der für ihn geschaffenen 
Stelle als ... [vgl. AB 95]) unabhängig von den geltend gemachten Gesund-
heitsschäden Karriere gemacht hat und spätestens ab 2015 in seiner Funk-
tion als ... (AB 72/2) keine schweren Arbeiten mehr zu verrichten hatte. 
Mithin ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer trotz der erfolgten betriebsin-
ternen Umplatzierung bei gleichen Anstellungsbedingungen (vgl. AB 6.62) 
ab 2013 eine zusätzlich zur gutachterlich beschriebenen Einschränkung 
der Arbeitsfähigkeit hinausgehende anspruchsrelevante Minderung der 
funktionellen Leistungsfähigkeit erlitten hat. Dabei vermögen alleine die 
stattgehabten Umplatzierungen keine Arbeitsunfähigkeit im Sinne von 
Art. 6 ATSG und damit auch keine Invalidität zu begründen.

3.3.2 Gestützt auf das beweiskräftige Medas-Gutachten vom 6. Januar 
2020 (AB 65.1) bestand bzw. besteht – mit Ausnahme der Dauer der stati-
onären Behandlung in der Rehaklinik J.________ vom 3. September bis 
6. Oktober 2018 mit einer formal attestierten Arbeitsunfähigkeit von 100 % 
(vgl. dazu AB 19) – im zeitlichen Verlauf eine medizinisch begründete Ein-
schränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit von höchstens 30 % (vgl. 
AB 65.4/11 f. i.V.m. AB 19). Eine höhergradige Einschränkung der Arbeits-
fähigkeit im Rahmen des medizinischen Zumutbarkeitsprofils (vgl. 
AB 65.1/7 Ziff. 4.7-4.9) lässt sich demgegenüber für den gesamten an-
spruchsrelevanten Zeitraum weder der interdisziplinären Konsensbeurtei-
lung noch den einzelnen Teilgutachten entnehmen. Vielmehr wurde na-
mentlich aus orthopädischer Sicht eine mindestens seit Januar 2015 be-
stehende 100%ige Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübte Tätigkeit attes-
tiert (vgl. AB 65.2/8 Ziff. 8.1). Angesichts der inhaltlichen Vergleichbarkeit 
der vom Beschwerdeführer seit 2013 ausgeübten Tätigkeiten (vgl. E. 3.3.1 
hiervor) hat die gutachterliche Beurteilung der Arbeits- und Leistungsfähig-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 10

keit – mit Ausnahme einzelner, körperlich (schwer) belastender Aufgaben 
(vgl. dazu auch E. 3.3.3 hiernach) – auch für die zwischen 2013 und 2018 
ausgeübten Tätigkeiten Gültigkeit.

3.3.3 Sodann ist festzustellen, dass im Nachgang zum Unfallereignis vom 
1. August 2013 (vgl. AB 6.116) durch den Behandler keine Einschränkung 
der Arbeitsfähigkeit (vgl. AB 6.101) und durch den Kreisarzt der 
D.________ in der Beurteilung vom 25. April 2014 (AB 6.79) als ... eine 
volle Arbeitsfähigkeit attestiert sowie durch die obligatorische Unfallversi-
cherung keine Taggelder ausgerichtet wurden (vgl. AB 6.104). Mit Urteil 
vom 11. September 2015, UV/2015/421 (vgl. dazu AB 6.12), des Verwal-
tungsgerichts des Kantons Bern wurde der kreisärztlichen Beurteilung vom 
25. April 2014 (AB 6.79) Beweiskraft zuerkannt und die von der 
D.________ per 31. Januar 2015 vorgenommene Leistungseinstellung (vgl. 
AB 6.35) bestätigt. Zumindest aus unfallkausaler Sicht bestand bzw. be-
steht damit kein Gesundheitsschaden, welcher eine massgebende Ein-
schränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit zu begründen vermöchte. 

Daran ändert nichts, dass mit Blick auf das medizinische Zumutbarkeitspro-
fil (vgl. AB 65.1/7 Ziff. 4.8) nun eine vollständige Erfüllung sämtlicher in der 
Tätigkeit als ... anfallenden Aufgaben, namentlich körperlich (sehr) belas-
tende Arbeiten (vgl. dazu AB 6.58/3 [unterstrichene Aufgaben], 6.24/15), 
nicht mehr vollumfänglich möglich sind. Denn zwischenzeitlich wurde der 
Beschwerdeführer betriebsintern bei unveränderten Anstellungsbedingun-
gen (vgl. AB 6.62) erfolgreich in eine ... bzw. ebenfalls ... Tätigkeit umplat-
ziert und in dieser Tätigkeit bestanden seit dem 1. August 2013 nahtlos 
eine durchschnittliche massgebende Arbeitsunfähigkeit von höchstens 
30 % (vgl. AB 65.1/7 Ziff. 4.7 f.) und keine darüber hinausgehende gesund-
heitsbedingte Erwerbseinbusse (vgl. insbesondere AB 18/4 Ziff. 2.11 f.). 
Unter diesen Umständen lag bzw. liegt höchstens eine arbeitsplatzbezoge-
ne teilweise Arbeitsunfähigkeit vor (vgl. dazu MEYER/REICHMUTH, Recht-
sprechung des Bundesgerichts zum IVG, 4. Aufl. 2022, Art. 4 N. 6 mit Hin-
weisen). Für die im Jahr 2013 erfolgte Pensumsreduktion als ... bestanden 
keine unfallkausalen medizinischen Gründe (vgl. AB 6.79/7). 

3.3.4 Hinsichtlich der bis im August 2013 ausgeübten Nebenbeschäfti-
gungen als ... bei der L.________ AG (vgl. AB 6.81) und als ... bei der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 11

M.________ AG (vgl. AB 105/12 ff.) ist mit Blick auf die Einträge im Indivi-
duellen Konto (IK) zwar festzustellen, dass der Beschwerdeführer diese 
Tätigkeiten im Nachgang zum Unfall vom 1. August 2013 reduziert bzw. 
zwischenzeitlich aufgegeben hatte (vgl. dazu AB 73). In den medizinischen 
Akten finden sich indes keine objektivierbaren Befunde oder anderweitige 
fachärztlich schlüssig dargelegten Gründe, aufgrund derer eine (vollständi-
ge und dauerhafte) Arbeitsunfähigkeit in diesen Nebenbeschäftigungen 
anzunehmen wäre. Selbst wenn für den Beschwerdeführer bei der Aufgabe 
dieser Tätigkeiten nach dem Unfall vom 1. August 2013 gesundheitliche 
Überlegungen im Vordergrund gestanden haben mögen, kann dies ohne 
ein entsprechendes medizinisches Korrelat keine anspruchsrelevante Ar-
beitsunfähigkeit i.S.v. Art. 6 ATSG begründen. Ebenso ist mit Blick auf das 
medizinische Zumutbarkeitsprofil des Medas-Gutachtens (vgl. AB 65.1/7 
Ziff. 4.7 f.) und des D.________-Kreisarztes vom 25. April 2014 (vgl. 
AB 6.79/7) erstellt, dass dem Beschwerdeführer die Ausübung der entspre-
chenden Tätigkeiten – insbesondere jene des ... bei der L.________ AG 
(AB 6.81), die finanziell von Bedeutung war und welche nicht als schwere 
Tätigkeit qualifiziert werden kann (vgl. etwa www.....html) – aus gesundheit-
lichen Gründen weiterhin möglich gewesen wären. Mithin ist von einer inva-
liditätsfremden Aufgabe der Nebenbeschäftigung auszugehen. Daran ver-
mögen namentlich die verschiedenen hausärztlichen Arbeitsunfähigkeitsat-
teste von Dr. med. N.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin 
(vgl. dazu AB 6.47, 6.14/6 f.; zur beweisrechtlichen Bedeutung der auf-
tragsrechtlichen Vertrauensstellung von Hausärzten und behandelnden 
Spezialärzten vgl. BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; statt vieler: Entscheid 
des Bundesgerichts [BGer] vom 15. April 2021, 8C_129/2021, E. 3 in fine 
mit Hinweisen), mangels Begründung nichts zu ändern.

3.4

3.4.1 Die Anmeldung zum Leistungsbezug erfolgte im November 2018 
(AB 1), weshalb der Rentenanspruch unter Berücksichtigung der sechsmo-
natigen Wartefrist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG (vgl. vorne E. 2.4) frühestens 
ab dem 1. Mai 2019 entstanden sein kann. Entsprechend muss in diesem 
Zeitpunkt während eines Jahres, das heisst zwischen dem 1. Mai 2018 und 
dem 30. April 2019, eine durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit von mindes-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 12

tens 40 % ohne wesentlichen Unterbruch bestanden haben (sog. Warte-
jahr; vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG). Dem Voranstehenden zufolge lag insbe-
sondere gestützt auf das beweiskräftige Medas-Gutachten vom 6. Januar 
2020 (AB 65.1), die früheren Abklärungen durch die Unfallversicherung 
(vgl. insb. AB 6.79) und die erfolgte betriebsinterne Umplatzierung des Be-
schwerdeführers (vgl. AB 6.62, 18/3) zwischen dem 1. August 2013 und 
dem Erlass der hier angefochtenen Verfügung vom 15. Dezember 2022 
(AB 117) als Endzeitpunkt des vorliegenden Beschwerdeverfahrens (BGE 
131 V 242 E. 2.1 S. 243, 130 V 138 E. 2.1 S. 140) keine durchschnittliche 
Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 6 ATSG (vgl. vorne E. 2.2) von min-
destens 40 % vor (vgl. vorne E. 2.4). Folglich ist die kumulative Vorausset-
zung des absolvierten Wartejahres gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG nicht 
erfüllt (siehe zu den verschiedenen Funktionen dieser Fristen: BGE 142 V 
547 E. 3.2 S. 550 f.), womit von vornherein kein Anspruch auf eine Rente 
der Invalidenversicherung besteht.

3.4.2 Unter diesen Umständen ist nicht weiter auf die von der Beschwer-
degegnerin vorgenommenen Einkommensvergleiche (vgl. AB 117/2 f.) und 
die diesbezügliche Kritik des Beschwerdeführers (vgl. Beschwerde S. 4 ff.) 
einzugehen. Immerhin ist aber darauf hinzuweisen, dass selbst unter der 
Annahme, das Wartejahr sei erfüllt – angesichts der gutachterlich attestier-
ten Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit von mindestens 70 % 
(vgl. AB 65.1/ Ziff. 4.7-4.9) sowie der nicht gesundheitsbedingten und damit 
nicht anrechenbaren Aufgabe der Nebenbeschäftigungen (vgl. vorne 
E. 3.3.4) – sich ein ziffernmässiger Einkommensvergleich grundsätzlich 
erübrigen würde, da der Invaliditätsgrad offensichtlich weniger als 40 % 
betragen würde (vgl. Entscheid des BGer vom 19. Juli 2019, 9C_27/2018, 
E. 6.3 mit Hinweisen). 

3.4.3 Schliesslich ist auch die vom Beschwerdeführer im Zusammenhang 
mit der Bestimmung des Valideneinkommens geltend gemachte Verletzung 
der Begründungspflicht (Art. 49 Abs. 3 ATSG, Art. 29 Abs. 2 der Bundes-
verfassung [BV; SR 101]; vgl. dazu BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236, 124 V 
180 E. 1a S. 181; SVR 2022 IV Nr. 37 S. 122 E. 5.1) nicht ersichtlich, da 
die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung die von ihr her-
angezogenen Berechnungsgrundlagen offenlegte (vgl. AB 117/2 f.). Dem 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 13

Beschwerdeführer war damit eine sachgerechte Anfechtung der Verfügung 
respektive eine wirksame Darlegung der eigenen Standpunkte ohne Weite-
res möglich. Schliesslich wäre selbst im Falle der Annahme einer Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs diese als nicht als besonders schwerwiegend 
zu werten und im vorliegenden Beschwerdeverfahren vor dem mit umfas-
sender Kognition entscheidenden Verwaltungsgericht gleichsam als geheilt 
zu betrachten (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.3.2 S. 197, 126 V 130 E. 2b S. 132; 
SVR 2021 IV Nr. 43 S. 140 E. 4.4.1, 2020 IV Nr. 57 S. 194 E. 3.3.1). 

4.

Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung vom 15. Dezember 
2022 (AB 117) im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene 
Beschwerde ist abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei 
Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht 
kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unab-
hängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festzule-
gen. Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden ent-
sprechend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer zur Be-
zahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe 
entnommen.

5.2 Ausgangsgemäss besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 24. Okt. 2023, IV/23/70, Seite 14

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Fürsprecher B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.