# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6cfcb2b4-b443-551d-945b-ae4c10e11ed5
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-09-30
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 30.09.2014 6B 788/2014 (6B_788/2014)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-788-2014_2014-09-30.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_788/2014 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 30. September 2014
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Mathys, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8090 Zürich,
 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Nichtanhandnahme (Amtsmissbrauch), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 10. Juli 2014. 

 

 

    
  Der Präsident zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1. 
 

Der Beschwerdeführer erstattete am 14. Dezember 2013 Strafanzeige wegen Verleumdung und Amtsmissbrauch gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber und dessen Schwager, der angeblich bei den Zürcher Behörden eine einflussreiche Stellung inne haben soll. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich nahm das Verfahren am 9. April 2014 nicht an die Hand. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 10. Juli 2014 ab. 

Der Beschwerdeführer beantragt beim Bundesgericht, den obergerichtlichen Beschluss aufzuheben und das Strafverfahren an die Hand zu nehmen. Seit Jahren würden ihm seine Rechte nach und nach weggenommen. Er könne weder Verwandte und Freunde besuchen noch ins Ausland gehen, sich nicht weiterbilden oder sich eine Lebenspartnerin suchen. Dahinter stünden sein ehemaliger Chef und dessen ihm nicht näher bekannten Schwager, welche ihn aktuell daran hindern würden, eine Arbeitsstelle zu finden, indem sie Schlechtes über ihn berichteten. 

 

    
  2. 
 

Die Vorinstanz kommt zum Schluss, die Staatsanwaltschaft habe die Untersuchung zu Recht nicht an die Hand genommen. Es liessen sich keine Hinweise auf ein strafbares Verhalten erkennen. Der Beschwerdeführer mache weder zu den Vorwürfen der Verleumdung und des Amtsmissbrauchs noch zur Identität und Funktion des Schwagers seines ehemaligen Arbeitgebers substanziierte Angaben (angefochtener Entscheid, S. 5 f.). Auch aus der Eingabe des Beschwerdeführers vor Bundesgericht ergibt sich nichts, was auch nur einigermassen konkret und nachvollziehbar auf ein strafbares Verhalten der angeblich fehlbaren, zum Teil nicht näher bezeichneten Personen hindeuten würde. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern der angefochtene Beschluss gegen das Recht im Sinne von Art. 95 StGB verstossen könnte. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, ohne dass geprüft werden müsste, ob die Voraussetzungen von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 erfüllt sind. 

 

    
  3. 
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 30. September 2014 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Mathys 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill