# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8313ed23-4db5-5f42-b53f-81394f8be361
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-09-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.09.2025 B-6763/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-6763-2024_2025-09-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-6763/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  S e p t e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Chiara Piras (Vorsitz), 

Richter David Aschmann, Richter Jean-Luc Baechler,    

Gerichtsschreiber Okan Yildiz. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Schweizerischer Nationalfonds SNF,  

Wildhainweg 3, Postfach, 3001 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Verfügung des SNF vom 26.09.2024  

(Gesuch Nr. […]). 

 

 

 

B-6763/2024 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Am 3. April 2024 reichte A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) 

beim Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftli-

chen Forschung (SNF; nachfolgend: Vorinstanz) ein Gesuch um Finanzie-

rung seines Projekts "[…]" (Gesuch Nr. […]) ein. 

B.  

Mit Verfügung vom 26. September 2024 teilte die Vorinstanz dem Be-

schwerdeführer mit, sein Gesuch werde nach Abschluss des Evaluations-

verfahrens nicht für eine Finanzierung berücksichtigt. 

C.  

Gegen diese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 28. Oktober 2024 

Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht mit folgenden Rechtsbegeh-

ren: 

"1.  Die Verfügung der Vorinstanz vom 26. September 2024 sei aufzuhe-

ben und das Beitragsgesuch Nr. (…) vom 03.04.2024 sei gutzuheis-

sen, und die Vorinstanz sei anzuweisen, die beantragten Forschungs-

gelder zu gewähren. 

2.  Eventualiter sei das Verfahren zur Neubeurteilung im Sinne der Erwä-

gungen an die Vorinstanz zurückzuweisen und die Vorinstanz wie folgt 

anzuweisen: 

a.  Die Personen, welche die in der Verfügung vom 26. September 

2024 enthaltenen Entscheidungspunkte formuliert und veran-

lasst haben, seien von der weiteren Beurteilung aller diesjähri-

gen und zukünftigen Gesuche des Beschwerdeführers auszu-

schliessen. 

b.  Die Kommission für wissenschaftliche Integrität (SNF) sei über 

die vom Beschwerdeführer eingereichten Dokumente zu ent-

scheiden und ihren Bescheid zu veröffentlichen, da dies für die 

Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Be-

urteilung des Gesuchs entscheidrelevant ist. 

3.  In formeller Hinsicht wird die Einreichung einer Übersetzung englisch-

sprachiger Akten und Beilagen offeriert. 

4.  In formeller Hinsicht wird die Einreichung zusätzlicher Dokumente für 

das Verfahren betreffend die wissenschaftliche Integrität und des un-

lauteren Wettbewerbs offeriert. 

B-6763/2024 

Seite 3 

5.  Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwerde-

gegners bzw. Bundeskasse." 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 10. Januar 2025 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge, soweit darauf einzutreten 

sei. 

E.  

In der Replik vom 25. Februar 2025 beantragte der Beschwerdeführer im 

Rahmen von vorsorglichen Massnahmen den Ausschluss der referieren-

den Person von der Beurteilung aller Gesuche des Beschwerdeführers. Er 

änderte ausserdem das Rechtsbegehren Ziffer 2.a dahingehend, dass 

nunmehr auch jene Personen, welche die Vernehmlassung vom 10. Ja-

nuar 2025 formuliert und veranlasst haben, von der weiteren Beurteilung 

aller diesjährigen und zukünftigen Gesuche des Beschwerdeführers aus-

zuschliessen seien. Im Übrigen hielt er an seinem Standpunkt fest und 

führte seine Begründung weiter aus. 

F.  

Mit Zwischenverfügung vom 3. März 2025 wies das Bundesverwaltungs-

gericht den Antrag auf Erlass vorsorglicher Massnahmen ab. Zudem wurde 

das abgeänderte Rechtsbegehren Ziffer 2.a zur weiteren Behandlung an 

die Vorinstanz überwiesen. 

G.  

Mit Duplik vom 27. März 2025 nahm die Vorinstanz diese Zwischenverfü-

gung zur Kenntnis, hielt an ihren Ausführungen in der Vernehmlassung fest 

und äusserte sich punktuell zu den Aspekten der Replik. 

H.  

Mit freiwilliger Stellungnahme vom 9. April 2025 hielt der Beschwerdefüh-

rer an seinem Standpunkt fest und bekräftigte seine Begründungen erneut. 

I.  

Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird, soweit 

erforderlich, im Rahmen der folgenden Erwägungen eingegangen. 

  

B-6763/2024 

Seite 4 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig für die Beurteilung von 

Beschwerden gegen Verfügungen der Vorinstanz über Forschungsbeiträge 

(Art. 31 f. und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 

2005 [VGG; SR 173.32] i.V.m. Art. 13 des Bundesgesetzes vom 14. De-

zember 2012 über die Förderung der Forschung und der Innovation [FIFG; 

SR 420.1] i.V.m. Art. 31 des Reglements des Schweizerischen National-

fonds vom 27. Februar 2015 über die Gewährung von Beiträgen [nachfol-

gend: Beitragsreglement SNF; http://www.snf.ch/de > Förderung erhal-

ten > So geht’s > Beitragsreglement, zuletzt abgerufen am 27.08.2025]). 

1.2  

1.2.1 Die Beschwerde ist nur im Rahmen des Streitgegenstands zulässig. 

Dieser wird durch den Gegenstand des angefochtenen Entscheids und 

durch die Parteibegehren bestimmt, wobei der angefochtene Entscheid 

den möglichen Streitgegenstand begrenzt (BGE 142 I 155 E. 4.4.2; 133 II 

35 E. 2; Urteile des BGer 1C_475/2021 vom 3. November 2022 E. 1.2; 

2D_42/2020 vom 28. September 2020 E. 2.1). Im Laufe des Beschwerde-

verfahrens kann der Streitgegenstand nur eingeschränkt und nicht erwei-

tert oder qualitativ verändert werden (vgl. BGE 143 V 19 E. 1.1; 142 I 155 

E. 4.4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 136 II 457 E. 4.2; Urteile des BGer 

2D_42/2020 vom 28. September 2020 E. 2.1; 4A_489/2018 vom 3. Januar 

2019 E. 4.4, nicht publiziert in: BGE 145 III 85 je m.w.H.; BVGE 2024 IV/2 

E. 1.4 m.w.H.). Im Beschwerdeverfahren sind sämtliche Begehren und 

Eventualbegehren in der Beschwerdeschrift vorzubringen (Art. 52 Abs. 1 

VwVG). Erst während des Schriftenwechsels gestellte, inhaltlich neue Be-

gehren bzw. Varianten davon sind unzulässig und auf sie ist nicht einzutre-

ten, sofern sie nicht eine Einschränkung der Rechtsbegehren darstellen 

(vgl. BGE 136 II 165 E. 5 m.w.H.; 133 II 30 E. 2; Urteil des BGer 

2D_42/2020 vom 28. September 2020 E. 2.1 m.w.H.; BVGE 2011/54 

E. 2.1.1 m.w.H.). 

1.2.2 Der Streitgegenstand wird vorliegend von der angefochtenen Verfü-

gung vom 26. September 2024 begrenzt. Gegenstand dieser Verfügung 

bildet die Evaluation des Gesuchs Nr. (…). Soweit sich Anträge, Rügen und 

weitere Ausführungen des Beschwerdeführers in seinen Eingaben nicht di-

rekt auf den vorliegenden Streitgegenstand beziehen, kann darauf nicht 

eingetreten werden. Auf das Rechtsbegehren Ziffer 2.b, das auf die 

http://www.snf.ch/de

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Seite 5 

Verfügung vom 27. September 2017 (Projekt-Nr. […]) bzw. die Verfügung 

betreffend Nichteintreten vom 21. November 2017 mit derselben Projekt-

nummer Bezug nimmt (vgl. Beschwerde vom 28. Oktober 2024 [nachfol-

gend: Beschwerde], Beilage 6), ist folglich nicht einzutreten. Auf die in die-

sem Zusammenhang vom Beschwerdeführer offerierten zusätzlichen Do-

kumente (Rechtsbegehren Ziffer 4) ist deshalb ebenfalls nicht näher einzu-

gehen.  

1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men, ist als Adressat der angefochtenen Verfügung besonders berührt und 

hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Änderung oder Aufhebung 

(Art. 48 Abs. 1 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 20. Dezember 

1968 [VwVG; SR 172.021]). Die Beschwerdefrist wurde eingehalten 

(Art. 50 Abs. 1 VwVG), die Anforderungen an Inhalt und Form der Be-

schwerde sind erfüllt (Art. 52 Abs. 1 VwVG) und der Kostenvorschuss 

wurde rechtzeitig geleistet (Art. 63 Abs. 4 VwVG). 

1.4 Auf die Beschwerde ist daher im dargelegten Umfang einzutreten. 

2.  

2.1 Im vorliegenden Beschwerdeverfahren kann nur die Verletzung von 

Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermes-

sens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachver-

halts gerügt werden (Art. 13 Abs. 3 FIFG; Art. 49 Bst. a und b VwVG). Un-

zulässig ist die Rüge der Unangemessenheit des angefochtenen Ent-

scheids (Art. 13 Abs. 3 FIFG in Abweichung von Art. 49 Bst. c VwVG). 

2.2 Das Bundesverwaltungsgericht auferlegt sich in Bezug auf die Rechts-

anwendung und die Sachverhaltsfeststellung Zurückhaltung bei der Über-

prüfung von Entscheiden über Forschungsbeiträge, soweit sich die Rügen 

auf die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität des Projekts und der 

wissenschaftlichen Qualifikation der Gesuchstellenden durch die Vor-

instanz beziehen (vgl. die Botschaft vom 9. November 2011 zur Totalrevi-

sion des Forschungs- und Innovationsförderungsgesetzes, Bundesblatt 

[BBl] 2011 8827, 8881 m.w.H. [nachfolgend: BBl 2011 8827]). Bei der Vor-

instanz handelt es sich um eine gesetzlich vorgesehene Fachinstanz 

(Art. 10 Abs. 1 FIFG). In Bezug auf die Beantwortung von Fragen, die be-

sonderes fachtechnisches Wissen voraussetzen, weicht das Bundesver-

waltungsgericht nicht ohne Not von der Beurteilung durch die erstinstanz-

liche Fachbehörde und durch deren Fachgremien ab. Es schreitet hier erst 

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Seite 6 

ein, wenn die Behörde sich von sachfremden oder sonst wie offensichtlich 

unhaltbaren Erwägungen hat leiten lassen, so dass ihr Entscheid als nicht 

mehr vertretbar erscheint (BVGE 2007/37 E. 2.1 f.; Urteile des BVGer 

B-4950/2023 vom 20. März 2025 E. 2.3; B-2881/2022 vom 22. April 2024 

E. 2.2; B-5411/2021 vom 26. September 2023 E. 2.2; B-2298/2019 vom 

8. April 2020 E. 3). 

2.3 Da Forschungsbeiträge in kompetitiven Verfahren vergeben werden 

(vgl. E. 7.4.3 hiernach), hat das Bundesverwaltungsgericht zudem zu be-

rücksichtigen, dass es sich im Rechtsmittelverfahren kein zuverlässiges 

Bild über die Projekte anderer Bewerberinnen und Bewerber machen kann 

und das Gesuch einer Beschwerdeführerin bzw. eines Beschwerdeführers 

insofern auch nicht im Vergleich mit den Gesuchen der anderen Bewerbe-

rinnen und Bewerber beurteilen kann (Urteile des BVGer B-2881/2022 vom 

22. April 2024 E. 2.2; B-18/2006 vom 23. August 2007 E. 2.1). 

2.4 Keine Zurückhaltung auferlegt sich das Gericht, soweit die fehlerhafte 

Auslegung oder die unrichtige Anwendung gesetzlicher Bestimmungen 

oder Mängel im Verfahren geltend gemacht werden (BVGE 2007/37 E. 2.2; 

Urteile des BVGer B-4950/2023 vom 20. März 2025 E. 2.3; B-2881/2022 

vom 22. April 2024 E. 2.2). 

3.  

3.1 Die Vorinstanz ist das Förderorgan des Bundes für die wissenschaftli-

che Forschung in allen Disziplinen, die an einer Hochschulforschungsstätte 

vertreten sind (Art. 10 Abs. 1 FIFG). Im Rahmen der wissenschaftlichen 

Selbstverwaltung (Art. 9 Abs. 1 FIFG) erlässt sie die für die Forschungsför-

derung notwendigen Bestimmungen in ihren Statuten und ihren Reglemen-

ten selbst (Art. 9 Abs. 3 Satz 1 FIFG). Die zentralen Bestimmungen sind in 

vom Bundesrat zu genehmigenden Reglementen zu erlassen (Art. 9 Abs. 3 

Satz 2 FIFG); solche von beschränkter Tragweite können durch unterge-

ordnete Organe in Ausführungsbestimmungen niedergelegt werden (Art. 9 

Abs. 3 Satz 3 FIFG; vgl. Botschaft vom 24. Februar 2016 zur Förderung 

von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2017-2020, BBl 2016 

3089, 3253). 

3.2 Über die Gesuche entscheidet die Vorinstanz gestützt auf die Unterla-

gen, die ihr mit dem Gesuch eingereicht werden (Art. 23 Abs. 1 Satz 1 Bei-

tragsreglement SNF). Die Gesuchstellenden haben keinen Anspruch, ihr 

Gesuch nachträglich zu ergänzen (Art. 23 Abs. 1 Satz 2 und Art. 23 Abs. 3 

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Seite 7 

Satz 2 Beitragsreglement SNF), mit Ausnahme der Mängelbehebung nach 

Absatz 4 (Art. 23 Abs. 1 Satz 3 und Art. 23 Abs. 4 Beitragsreglement SNF). 

Die massgebenden Kriterien für die Zusprache von Förderungsbeiträgen 

sind die wissenschaftliche Qualität des beantragten Forschungsvorhabens 

und die wissenschaftliche Qualifikation der Forschenden (Art. 24 Abs. 1 

Beitragsreglement SNF). Für die wissenschaftliche Beurteilung der Gesu-

che zieht die Vorinstanz die schriftlichen Gutachten externer Expertinnen 

und Experten bei (Art. 25 Abs. 1 Beitragsreglement SNF). 

3.3 Auch ihr Verfahren auf Erlass von Verfügungen über Beiträge regelt die 

Vorinstanz selbst (Art. 13 Abs. 1 Satz 1 FIFG). Sie ist dabei an die Grund-

rechte gebunden (Art. 35 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizeri-

schen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101]) und muss die 

Anforderungen nach Art. 10 und 26–38 VwVG erfüllen (Art. 13 Abs. 1 

Satz 2 FIFG). 

4.  

4.1 In formeller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer zunächst eine Verlet-

zung des Anspruchs auf rechtliches Gehör.  

4.2 Er macht in diesem Zusammenhang geltend, die Begründung der an-

gefochtenen Verfügung sei summarisch sowie teils widersprüchlich erfolgt. 

Zudem habe die Vorinstanz ihre Vorbringen nicht substantiiert oder konkre-

tisiert (Beschwerde, S. 18, 23 und 27; Replik vom 25. Februar 2025 [nach-

folgend: Replik], S. 12 und 20 f.); damit sei sie ihrer Begründungspflicht 

nicht nachgekommen. 

4.3 Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt unter 

anderem die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu be-

gründen (sog. Begründungspflicht). Die Parteien haben Anspruch auf eine 

ausreichende und nachvollziehbare Begründung behördlicher Entscheide. 

Sie sollen erfahren, wieso die Behörde entgegen ihren Anträgen entschie-

den hat, und den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kön-

nen. Zudem soll verhindert werden, dass sich die Behörde von unsachli-

chen Motiven leiten lässt. Die Begründungspflicht dient insofern auch der 

wirksamen Selbstkontrolle der Behörde (BGE 134 I 83 E. 4.1; 129 I 232 

E. 3.3; 112 Ia 107 E. 2b; Urteil des BVGer B-3923/2012 vom 21. Mai 2013 

E. 5.1 je m.w.H.). Damit sich sowohl die Betroffenen als auch die Rechts-

mittelinstanzen ein Bild über die Tragweite des Entscheids machen kön-

nen, müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von 

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Seite 8 

denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid 

stützt. Nicht erforderlich ist, dass sich die Begründung mit allen Partei-

standpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen 

ausdrücklich widerlegt; vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid 

wesentlichen Punkte beschränken (BGE 151 IV 18 E. 4.4.4; 146 II 335 

E. 5.1; 142 II 324 E. 3.6 m.w.H.; BVGE 2023 IV/2 E. 5.1). Die Anforderun-

gen an die Begründung sind jedoch umso höher, je grösser der Entschei-

dungsspielraum der Behörde ist und je vielfältiger die tatsächlichen Vor-

aussetzungen sind, die bei der Betätigung des Ermessens zu berücksich-

tigen sind (BGE 142 II 324 E. 3.6; 112 Ia 107 E. 2b; Urteil des BGer 

1C_617/2018 vom 24. Juni 2019 E. 3.2). Gerade in solchen Fällen kann 

die Begründungspflicht zur Rationalisierung der Entscheidfindung beitra-

gen (BGE 129 I 232 E. 3.3 m.w.H.). Eine sachgerechte Anfechtung und 

Überprüfung von Ermessensentscheiden ist zudem nur möglich, wenn die 

zuständige Instanz die Gründe für ihren Entscheid darlegt (BGE 129 I 232 

E. 3.3; vgl. auch Urteile des BVGer B-2881/2022 vom 22. April 2024 E. 6.3; 

B-50/2014 vom 10. April 2015 E. 5.2). 

4.4 Der Vorinstanz kommt bei Entscheiden über Forschungsbeiträge ein 

erheblicher Ermessensspielraum zu (BVGE 2007/37 E. 2.1 f.; Urteile des 

BVGer B-2881/2022 vom 22. April 2024 E. 6.4; B-2046/2008 vom 17. De-

zember 2008 E. 3 je m.w.H.), was an sich hohe Anforderungen an die Be-

gründung zur Folge hat. Aus verfahrensökonomischen Gründen gesteht 

die Rechtsprechung der Vorinstanz jedoch zu, Entscheide über For-

schungsförderungsbeiträge angesichts der hohen Zahl von Gesuchen nur 

summarisch zu begründen. Im Beschwerdeverfahren hat die Vorinstanz 

die Begründung allerdings eingehender auszuführen, soweit es sich auf-

grund der Begründungspflicht als nötig erweist (Urteile des BVGer 

B-2257/2023 vom 22. Juli 2024 E. 4.4; B-2881/2022 vom 22. April 2024 

E. 6.4; B-1320/2022 vom 4. Oktober 2022 E. 2.1 f.; B-5027/2019 vom 

5. Oktober 2020 E. 4.1; B-50/2014 vom 10. April 2015 E. 5.2). 

4.5 Die Vorinstanz hielt sich in der angefochtenen Verfügung vom 26. Sep-

tember 2024 zwar kurz, erwähnte jedoch einerseits die positiven Aspekte 

der Bewertung des Vorhabens des Beschwerdeführers und andererseits 

jene Aspekte, welche der Gutheissung des Gesuchs um Finanzierung sei-

nes Projekts entgegenstanden und somit zur Ablehnung seines Antrags 

führten. Die Vorinstanz verstösst nicht gegen die oben dargelegte Recht-

sprechung, zumal sie ihre Begründung im Beschwerdeverfahren eingehen-

der ausführte. Vielmehr erscheint die Begründung ausreichend, um dem 

Beschwerdeführer die sinnvolle Ausübung seines Rechtsmittels zu 

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Seite 9 

ermöglichen. Die Begründung der angefochtenen Verfügung mit den Gut-

achten der Expertinnen und Experten, die dem Beschwerdeführer zur Ver-

fügung gestellt wurden, und die zusätzlichen Ausführungen im Beschwer-

deverfahren ermöglichen es dem Beschwerdeführer, die Gründe für die Ab-

lehnung des Gesuchs um Finanzierung seines Projekts nachvollziehen zu 

können. Dem Beschwerdeführer war daher bewusst, wieso die Vorinstanz 

sich gegen sein Gesuch entschieden hat, und er hatte die Möglichkeit, den 

Entscheid in voller Kenntnis der Sachlage sachgerecht anzufechten. Dies 

zeigt sich auch darin, dass er in seiner Beschwerde unter Beizug der Gut-

achten im Detail auf die einzelnen Punkte der Verfügung und die Ausfüh-

rungen im Beschwerdeverfahren eingehen konnte. 

4.6 Nach dem Gesagten lässt sich keine Verletzung der Begründungs-

pflicht gegenüber dem Beschwerdeführer feststellen.  

5.  

5.1 Der Beschwerdeführer rügt weiter, die Vorinstanz habe den rechtser-

heblichen Sachverhalt falsch erhoben und als Folge dessen die Kriterien 

für die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität eines Projekts sowie der 

wissenschaftlichen Fähigkeiten der Forschenden nicht richtig angewendet. 

Er macht dabei verschiedene Unregelmässigkeiten geltend.  

5.2  

5.2.1 Einerseits bringt der Beschwerdeführer vor, dass die von der 

Vorinstanz angebrachte Kritik bereits in seinem Gesuch abgehandelt wor-

den sei. Hierfür argumentiert er, dass er sich in seinem Gesuch mehrfach 

sowohl konzeptionell als auch methodisch intensiv mit der Thematik der 

mRNA-Translation befasst habe; im Forschungsvorhaben seien insbeson-

dere vier Methoden beschrieben, welche die Translation messen würden 

(Beschwerde, S. 4 f.; Replik, S. 2). Des Weiteren macht der Beschwerde-

führer geltend, er habe im Gesuch sowohl korrelative Daten als auch me-

chanische Erkenntnisse geliefert, weshalb der in der angefochtenen Verfü-

gung erwähnte Kritikpunkt betreffend fehlende mechanische Erkenntnisse 

nicht nachvollziehbar sei (Beschwerde, S. 12 f.; Replik, S. 8 f.). Ferner führt 

er aus, er habe die Kategorien der UTRs von Typ I und Typ II in seinem 

Gesuch – entgegen den Ausführungen in der angefochtenen Verfü-

gung – erwähnt und definiert; dadurch habe er genügend Hintergrundinfor-

mationen zu dieser Thematik geliefert (Beschwerde, S. 15 f.; Replik, S. 10 

f.). 

B-6763/2024 

Seite 10 

5.2.2 Andererseits ergänzt der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfah-

ren mehrfach sein Gesuch und macht zusätzliche, teils präzisierende Aus-

führungen zum Gesuch. Er bringt diesbezüglich insbesondere vor, dass die 

Polysomenprofilierung subzellulärer Fraktionen in der Kompetenz seines 

Labors liege, da solche Experimente Routine in seinem Labor seien und er 

mit seinem Team bereits Ergebnisse mit diesem Experiment publiziert habe 

(Beschwerde, S. 8 ff.; Replik, S. 3 f.). 

5.2.3 Er kritisiert sodann die Rückmeldung der Vorinstanz, wonach die Bild-

unterschriften der Abbildungen 4-6 nicht vom übrigen Text zu unterschei-

den seien, da diese jeweils mit einem Absatzumbruch und einem neuen 

Abschnittstitel oder mit einer kompletten Leerzeile (bzw. einem zusätzli-

chen Seitenumbruch) getrennt worden seien (Beschwerde, S. 16; Replik, 

S. 11). Ausserdem habe er – entgegen den Behauptungen der 

Vorinstanz – im Gesuch ausdrücklich erklärt, dass es sich bei der Abbil-

dung 5 um Hefedaten handle (Beschwerde, S. 13 f.; Replik, S. 9 f.). 

5.2.4 Darüber hinaus erklärt er in seiner Beschwerde erneut, wie die Opti-

mierung der metabolischen Markierung funktioniere und dass aus dem Ge-

such eindeutig hervorgehe, wie die metabolische Markierung verwendet 

werde (Beschwerde, S. 16 f.; Replik, S. 11 f.). Auch die Auswirkungen der 

Regulation des Ionentransports auf die Invasivität von Hirntumoren seien 

ausreichend begründet, da im Gesuch hierfür genügende Einzelheiten be-

reitgestellt worden seien (Beschwerde, S. 19 f.). 

5.3  

5.3.1 Die Vorinstanz präzisiert in der Vernehmlassung vom 10. Januar 

2025 die Ablehnungsgründe und führt aus, der Forschungsplan sei im Re-

ferat verschiedentlich mangels angemessenen Detaillierungsgrades be-

mängelt worden (insbesondere unter den Titeln "Overall assessment", "As-

sessment of the scientific relevance, originality and topicality" und "Asses-

sment of suitability of methods and feasibility"). Folglich habe der For-

schungsplan nicht vertieft und hinsichtlich der Evaluationskriterien beurteilt 

werden können. Dabei sei unter anderem die Evaluation der vorgeschla-

genen Methodik und deren Eignung zur Beantwortung der wissenschaftli-

chen Fragestellungen erschwert sowie die Hypothese und das erwartete 

Resultat nicht oder nicht genügend beschrieben gewesen; auch habe es 

an einem Ausweichplan gefehlt. Die Vorinstanz bringt daher vor, dass de-

tailliertere Ausführungen eine bessere Würdigung der wissenschaftlichen 

Qualität des Forschungsvorhabens erlaubt hätten (Vernehmlassung vom 

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Seite 11 

10. Januar 2025, S. 2-4 und 7 f. [nachfolgend: Vernehmlassung]; Duplik 

vom 27. März 2025, S. 3 [nachfolgend: Duplik]).  

5.3.2 Sie führt zudem aus, es sei selbst für die beigezogenen Fachleute 

schwer verständlich oder gar missverständlich gewesen, welche Erkennt-

nisse durch das Vorhaben und die einzelnen Experimente hätten gewon-

nen werden können. Die unpräzisen Beschreibungen der Experimente 

habe die referierende Person daher als Schwäche des Gesuchs gewertet 

(Vernehmlassung, S. 5; Duplik, S. 3). Weiter halte die referierende Person 

daran fest, dass es sich bei UTRs vom Typ I und Typ II um eine sehr spe-

zielle und unter Expertinnen und Experten kontrovers diskutierte Kategori-

sierung handle, die der Beschwerdeführer in seinem Gesuch nicht erkläre 

(Vernehmlassung, S. 7). 

5.3.3 Die Vorinstanz macht ferner geltend, in der Legende von Abbildung 5 

sei die Hefe als solche nicht erwähnt, weshalb ihre Kritik zutreffe. Allerdings 

handle es sich dabei im Vergleich zu den hauptsächlichen Schwächen des 

Gesuchs ohnehin um einen Punkt von nicht ausschlaggebender Tragweite. 

In Bezug auf die Ausführungen zu den Bildunterschriften seien die Bemer-

kungen des Beschwerdeführers nicht falsch, aber es handle sich auch hier 

um einen Punkt von untergeordneter Bedeutung (Vernehmlassung, S. 7).  

5.3.4 Schliesslich hält die Vorinstanz fest, dass die referierende Person in 

Bezug auf die korrelativen Daten und die Optimierung der metabolischen 

Markierung unterschiedliche wissenschaftliche Einschätzungen habe, wo-

bei sich ihre Meinung nicht auf falsche tatsächliche Annahmen oder auf 

sachfremde Erwägungen abstützen würden (Vernehmlassung, S. 6 f.). 

5.4  

5.4.1 Unrichtig ist eine Sachverhaltsfeststellung namentlich, wenn der Ver-

fügung ein aktenwidriger oder nicht weiter belegbarer Sachverhalt zu-

grunde gelegt, rechtserhebliche Umstände nicht geprüft, oder wenn Be-

weise unzutreffend gewürdigt wurden (Urteile des BVGer B-4950/2023 

vom 20. März 2025 E. 5.2; B-3329/2024 vom 6. Januar 2025 E. 4.2; 

B-4357/2022 vom 24. April 2023 E. 3.2). In Bezug auf die Erhebung des 

massgeblichen Sachverhalts hält das Beitragsreglement der Vorinstanz 

ausserdem ausdrücklich fest, dass Gesuche für Forschungsbeiträge an-

hand der mit ihnen eingereichten Unterlagen beurteilt werden (Art. 23 

Abs. 1 Beitragsreglement SNF). 

B-6763/2024 

Seite 12 

5.4.2 Massgebend ist der rechtserhebliche Sachverhalt (Art. 49 Bst. b 

VwVG; Art. 13 Abs. 3 Bst. b FIFG). Rechtserhebliche Tatsachen sind jene 

faktischen Entscheidgrundlagen, die für die Regelung des in Frage stehen-

den Rechtsverhältnisses relevant sind (BGE 143 II 425 E. 5.1 m.w.H.; vgl. 

auch Urteil des BVGer B-4950/2023 vom 20. März 2025 E. 5.4.3). Im Zu-

sammenhang mit der Zusprache von Förderungsbeiträgen sind Tatsachen, 

die Auskunft zur wissenschaftlichen Qualität eines Forschungsprojekts 

oder zur wissenschaftlichen Fähigkeit der Forschenden geben, rechtser-

heblich (vgl. Art. 24 Beitragsreglement SNF). 

5.5  

5.5.1 Im Zusammenhang mit der Rüge der unrichtigen Sachverhaltsfest-

stellung ist vorab darauf hinzuweisen, dass die Gesuche bereits bei der 

Einreichung alle für die Beurteilung erforderlichen Angaben enthalten müs-

sen; die Unterlagen, die mit dem Gesuch eingereicht wurden, stellen den 

massgeblichen Sachverhalt dar (Art. 23 Abs. 1 Beitragsreglement SNF). 

Angesichts der besonderen Natur des Verfahrens zur Vergabe von For-

schungsbeiträgen ist es nämlich Sache der Gesuchstellenden, die 

Vorinstanz von Anfang an davon zu überzeugen, dass ihr Projekt förde-

rungswürdig ist. Eine Verbesserung des Gesuchs ist daher entgegen den 

Ausführungen des Beschwerdeführers nicht vorgesehen (Beschwerde, 

S. 27). Aus diesem Grund kann er mit erklärenden und präzisierenden Aus-

führungen zu seinem Gesuch nichts zu seinen Gunsten ableiten, da dieses 

von Beginn an von sich aus hätte verständlich sein müssen.  

5.5.2 Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich bereits aus dem Ge-

such. Zwar erklärt der Beschwerdeführer verschiedentlich, weshalb er sich 

bereits in seinem Gesuch mit den entsprechenden Themen auseinander-

gesetzt habe. Er missachtet dabei allerdings die grundlegende Kritik der 

Vorinstanz, wonach es im Forschungsplan an einem angemessenen De-

taillierungsgrad mangelte und daher eine zuverlässige Einschätzung der 

Eignung der Methoden und der Machbarkeit sowie die Nachvollziehbarkeit 

des Forschungsvorhabens, insbesondere bezüglich der beabsichtigten Ex-

perimente, nicht gewährleistet gewesen sei. Gestützt darauf hat die Vor-

instanz die Schwächen des vorliegend zu beurteilenden Gesuchs erkannt. 

In diesem Zusammenhang war es sodann dem Beschwerdeführer ver-

wehrt, das Gesuch zu ergänzen und verbessern. Das von der Vorinstanz 

festgelegte Verfahren dient einerseits der Praktikabilität, indem es ermög-

licht, eine grosse Zahl von Gesuchen innert kurzer Fristen zu bewältigen. 

Andererseits stellt es die rechtsgleiche Behandlung der Gesuche sicher 

B-6763/2024 

Seite 13 

(BVGE 2014/2 E. 5.5.2.3; Urteile des BVGer B-2933/2020 vom 1. März 

2022 E. 7.2.2; B-2881/2022 vom 22. April 2024 E. 5.9). Alleine aus einer 

unterschiedlichen Bewertung in Bezug auf den Detaillierungsgrad und da-

mit zusammenhängend die wissenschaftliche Einschätzung der Vorinstanz 

vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, der rechtserhebliche 

Sachverhalt sei unrichtig festgestellt worden. Die Vorinstanz hat insbeson-

dere keinen aktenwidrigen oder sonst nicht weiter belegbaren Sachverhalt 

zugrunde gelegt, sondern sich vielmehr mit den Ausführungen im Gesuch 

im Detail auseinandergesetzt. Indem die Vorinstanz bei der Beurteilung der 

Qualität des Forschungsprojekts eine andere Auffassung vertritt als der Be-

schwerdeführer, kann ihr nicht zum Vorwurf gemacht werden, sie habe den 

Sachverhalt in Bezug auf die angesprochenen Themen unrichtig festge-

stellt. Sie stützt sich insbesondere nicht auf einen aktenwidrigen Sachver-

halt, sondern auf die Unterlagen und Angaben im Gesuch, und prüft – wie 

sich nachfolgend zeigen wird – sämtliche rechtserhebliche Umstände.  

5.6 Die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe den Sachver-

halt falsch festgestellt, zielt damit ins Leere.  

6.  

6.1 In materieller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe 

die Kriterien für die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität eines Pro-

jekts sowie der wissenschaftlichen Fähigkeiten der Forschenden nicht rich-

tig angewendet. 

6.2 Er macht diesbezüglich im Wesentlichen geltend, dass die referierende 

Person eine ihm entgegengesetzte Meinung habe. Insgesamt sei das im 

Gesuch skizzierte Vorgehen als machbar anzusehen, da die beschriebe-

nen Experimente und Methoden Routine in seinem Labor seien (Be-

schwerde, S. 8-10 und 28; Replik, S. 3 f.; freiwillige Stellungnahme vom 

9. April 2025 [nachfolgend: freiwillige Stellungnahme], S. 2 f.). Ausserdem 

sei nicht ersichtlich, inwiefern die Experimente als nicht detailliert genug 

oder unklar anzusehen seien (Replik, S. 8 f., 12 und 14; freiwillige Stellung-

nahme, S. 3). Darüber hinaus bringt er vor, die Vorinstanz habe zu grosses 

Gewicht auf die Nebenkriterien des Forschungsplans gelegt (Beschwerde, 

S. 13 ff., 20, 23 und 26 ff.; Replik, S. 9 ff., 17 f. und 24). 

6.3 Kriterien für die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität eines Pro-

jektes sind die wissenschaftliche Bedeutsamkeit, Aktualität und Originalität, 

Eignung der Methoden und Machbarkeit (Art. 24 Abs. 2 Bst. a Beitrags-

B-6763/2024 

Seite 14 

reglement SNF und Art. 15 Abs. 2 Bst. a und b des Reglements über die 

Projektförderung vom 5. April 2023 [nachfolgend: Projektförderungsregle-

ment]). Als wichtigste Gesichtspunkte zur Beurteilung der wissenschaftli-

chen Fähigkeiten der Forschenden gelten der wissenschaftliche Leistungs-

ausweis, d.h. dessen Ausbildung und die bisherige wissenschaftliche Tä-

tigkeit, sowie die Kompetenz mit Bezug auf das gewählte Forschungsvor-

haben. Auch die ausserwissenschaftliche Bedeutsamkeit wird bei der an-

wendungsorientierten Forschung berücksichtigt (Art. 24 Abs. 2 Bst. b Bei-

tragsreglement SNF; Art. 15 Abs. 3 Projektförderungsreglement Botschaft 

vom 18. November 1981 über ein Forschungsgesetz, BBl 1981 III 1021, 

1065). 

6.4  

6.4.1 Sofern der Beschwerdeführer kritisiert, die Vorinstanz habe die Krite-

rien für die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität des Projekts sowie 

der wissenschaftlichen Fähigkeiten der Forschenden nicht richtig ange-

wendet, ist festzuhalten, dass sich vorliegend zwei wissenschaftliche Auf-

fassungen gegenüberstehen, wobei die Argumente des Beschwerdefüh-

rers im Wesentlichen darauf abzielen, die eigene Auffassung als die "rich-

tige" darzustellen. Um seine Meinung zu belegen, verweist er auf Studien 

und Publikationen (vgl. Beschwerde, S. 9). Selbst wenn diese Studien die 

Auffassung des Beschwerdeführers stützen, gibt es angesichts der Vielfalt 

der wissenschaftlichen Meinungen und Methoden (vgl. Art. 6 Abs. 1 Bst. a 

FIFG; CHRISTOPH ERRASS, Rechtliche Probleme staatlicher Forschungsför-

derung, in: Boillet/Favre/Martenet [Hrsg.], Le droit public en mouvement, 

2020, S. 191 ff., 195; VERENA SCHWANDER, Grundrecht der Wissenschafts-

freiheit, 2002, S. 164; BEAT KÖNIG, Grundlagen der staatlichen For-

schungsförderung, 2007, S. 294) Raum für anderslautende Auffassungen. 

Fortschritte in der Forschung beruhen sogar fast immer auf der kritischen 

Konfrontation unterschiedlicher wissenschaftlicher Fragestellungen und 

Methoden (BBl 2011 8827, 8872). In diesem Sinne müssen gleichzeitig al-

ternative, sich widersprechende Ansätze und Perspektiven Gültigkeit ha-

ben, und bereits gewonnene Erkenntnisse stets wieder kritisch in Frage 

gestellt werden (KÖNIG, a.a.O., S. 26 m.w.H.). Daher kann es zur Förde-

rung der wissenschaftlichen Qualität sogar wünschenswert sein, wenn eine 

mitunter kritische fachliche Auseinandersetzung mit dem unterbreiteten 

Projekt erfolgt (Urteile des BVGer B-4950/2023 vom 20. März 2025 

E. 5.4.3; B-3069/2015 vom 27. März 2017 E. 6.3; B-3923/2012 vom 

21. Mai 2013 E. 3.4; B-5333/2009 vom 10. November 2010 E. 3.6). 

B-6763/2024 

Seite 15 

6.4.2 Das infrage stehende Gesuch Nr. (…) wurde von der Vorinstanz ab-

gewiesen, weil es sich aufgrund der durchgeführten Evaluation als von un-

genügender wissenschaftlicher Qualität erwiesen hat. Dabei verweist die 

Vorinstanz jeweils auf die verschiedenen Gutachten und legt nachvollzieh-

bar dar, was im Detail als Hauptschwäche des Gesuchs identifiziert wurde. 

Sie bemängelt, dass aufgrund des fehlenden Detaillierungsgrades im Ge-

such die Evaluation der vorgeschlagenen Methodik und deren Eignung zur 

Beantwortung der wissenschaftlichen Fragestellungen erschwert gewesen 

seien. Mangels erforderlicher Informationen im Forschungsplan habe das 

Gesuch nicht vertieft und hinsichtlich der Evaluationskriterien beurteilt wer-

den können. Sie erklärt auch schlüssig, dass nicht die Kritikpunkte von un-

tergeordneter Bedeutung für die Abweisung des Gesuchs ausschlagge-

bend gewesen seien; daher seien diese nicht ins Gewicht gefallen. 

6.4.3 Indem es dem Gesuch des Beschwerdeführers in verschiedener Hin-

sicht an detaillierten Ausführungen fehlte, war die Vorinstanz folglich nicht 

in der Lage, die wissenschaftliche Qualität des Gesuchs, insbesondere die 

Eignung der Methodik und die Machbarkeit des Vorhabens, zu beurteilen. 

Da es sich dabei um die massgebenden Hauptkriterien für die Zusprache 

von Förderbeiträgen handelt (Art. 24 Beitragsreglement SNF), ist nicht er-

sichtlich, inwiefern die Vorinstanz diese Regelung nicht richtig angewendet 

haben soll. Sie hat insbesondere einen begründeten Entscheid anhand der 

erwähnten, reglementarisch vorgesehenen Kriterien getroffen. Da sich die 

Vorinstanz nicht durch sachfremde oder sonst wie offensichtlich unhaltbare 

Erwägungen hat leiten lassen, kann das Bundesverwaltungsgericht ohne-

hin nicht in die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität des Gesuchs 

eingreifen (vgl. E. 2.2 hiervor). Somit sind die diesbezüglichen Ausführun-

gen der Vorinstanz nicht zu beanstanden; unter diesen Umständen war es 

ihr erlaubt, das Gesuch gestützt auf die von ihr hervorgehobenen Schwä-

chen nicht zu finanzieren. 

6.4.4 Des Weiteren geht die Vorinstanz auf die einzelnen Vorbringen des 

Beschwerdeführers ein und erklärt in Bezug auf die mRNA-Translation 

nachvollziehbar, inwiefern es einer detaillierteren Beschreibung des Vorha-

bens und der einzelnen Experimente fehlte. Ergibt sich nicht bereits aus 

dem Gesuch selbst, wie vorgegangen wird bzw. ist dessen Inhalt für die 

beigezogenen Fachleute schwer verständlich, liegt es im Rahmen des Er-

messens der Vorinstanz, dies als Schwäche des Gesuchs zu werten. 

Gleich verhält es sich mit der Polysomenprofilierung subzellulärer Fraktio-

nen, denn selbst wenn es sich bei solchen Experimenten um Routine im 

Labor des Beschwerdeführers handelt, hätte dies bereits aus dem Gesuch 

B-6763/2024 

Seite 16 

hervorgehen müssen. Indem das Experiment unpräzise beschrieben 

wurde und auch Fachleute aus dem Forschungsgebiet des Beschwerde-

führers nicht einfach herauslesen konnten, wie die Experimente durchge-

führt werden, war es der Vorinstanz erlaubt, bei der Beurteilung der wis-

senschaftlichen Qualität des Gesuchs dies als Schwäche zu qualifizieren. 

Ferner kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden, sie habe die Aus-

führungen zu den korrelativen Daten und zur Optimierung der metaboli-

schen Markierung falsch verstanden, da sie hierbei vielmehr eine unter-

schiedliche wissenschaftliche Einschätzung vertritt, welche sich nicht von 

sachfremden Erwägungen leiten lässt. Betreffend die Kategorisierung der 

UTRs vom Typ I und Typ II liegt ebenfalls eine unterschiedliche wissen-

schaftliche Einschätzung vor, wobei die Vorinstanz nachvollziehbar erklärt, 

dass das Gesuch diesbezüglich nicht den erforderlichen Detaillierungsgrad 

aufweist, was als Mangel in der wissenschaftlichen Qualität des Gesuchs 

bewertet wurde. 

6.4.5 Während die Bemerkungen des Beschwerdeführers zu den Hefeda-

ten und Bildunterschriften zutreffen mögen, hat die Vorinstanz in ihrer Ver-

nehmlassung aufgezeigt, dass sich ihre Beurteilung nicht primär auf diese 

Nebenpunkte fokussierte. Folglich verfängt das Argument nicht, die Vor-

instanz habe sich nicht genügend auf die Hauptkriterien gestützt. 

6.5 Die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe die Kriterien für 

die Beurteilung der wissenschaftlichen Qualität des Projekts sowie der wis-

senschaftlichen Fähigkeiten der Forschenden nicht richtig angewendet, er-

weist sich somit ebenfalls als unbegründet. Damit ist die Beschwerde auch 

in diesem Punkt abzuweisen. 

7.  

7.1 In materieller Hinsicht rügt der Beschwerdeführer des Weiteren, die 

Vorinstanz habe ihr Ermessen überschritten und die Gutachten nicht 

pflichtgemäss gewürdigt. 

7.2 Er macht in diesem Zusammenhang geltend, dass viele der Entschei-

dungspunkte in der Verfügung nicht oder nur teilweise mit dem Inhalt der 

externen Gutachten übereinstimmen würden (Beschwerde, S. 4; Replik, 

S. 17 f.). Er bringt zudem vor, die Referierenden der Vorinstanz hätten eine 

fehlerhafte Interpretation des Gutachtens (…) übernommen und sich daher 

durch sachfremde Erwägungen leiten lassen (Beschwerde, S. 11 f.; Replik, 

S. 18 f.). Ausserdem weist er mehrfach darauf hin, dass verschiedene 

B-6763/2024 

Seite 17 

Aussagen von der Vorinstanz und nicht aus den Gutachten stammen wür-

den (Beschwerde, S. 13 f., 16, 19 f., 27 f.) und dass die Referierenden pau-

schalisierte Aussagen zugefügt hätten, die sich nicht auf das konkrete For-

schungsvorhaben beziehen würden, sondern auf eine verzerrte Darstel-

lung der Vorinstanz (Beschwerde, S. 20). Dabei vermische die Vorinstanz 

die Meinungen in den Gutachten mit jener der Referierenden und würdige 

die Gutachten nicht in ihrem pflichtgemässen Ermessen, was zu einer 

Fehlinterpretation der Referierenden führe (Beschwerde, S. 27 f.; Replik, 

S. 18 f.). Infolgedessen habe sie die Vorgaben von Art. 24 Beitragsregle-

ment SNF willkürlich angewendet und ihr Ermessen missbraucht (Be-

schwerde, S. 26 f.). 

7.3 Die Vorinstanz führt aus, dass die Mitglieder des Forschungsrats – ein-

gesetzt als Referierende – die eingeholten Gutachten im Rahmen ihres 

pflichtgemässen Ermessens analysieren und gewichten würden. Demnach 

würden die Referierenden ihre eigene Fachmeinung äussern, ohne dass 

die entsprechenden Inhalte in den Gutachten in gleicher Weise erwähnt 

sein müssten. Folglich seien die Referierenden in ihrer eigenen wissen-

schaftlichen Würdigung der Gesuche frei und würden die Gesuche als An-

gehörige der Vorinstanz aufgrund ihrer eigenen Fachkenntnisse beurteilen 

(Vernehmlassung, S. 4 und 6). 

7.4  

7.4.1 Das für die Förderentscheide zuständige Organ der Vorinstanz ist der 

Forschungsrat (Art. 9 Abs. 2 Bst. e der Statuten des Schweizerischen Na-

tionalfonds [SNF] vom 10. Mai 2023 [nachfolgend: Statuten SNF]). Er setzt 

über Fachausschüsse bzw. über entsprechende Komitees in der Regel 

Evaluationspanels für die wissenschaftliche Beurteilung der Gesuche und 

Beiträge ein (Art. 20 Abs. 1 des Organisationsreglements des Nationalen 

Forschungsrats vom 14. November 2007 [nachfolgend: Organisationsreg-

lement Forschungsrat 2007] bzw. Art. 13 Abs. 1 des Organisationsregle-

ment für den Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds [SNF] 

vom 24.04.2024 [nachfolgend: Organisationsreglement Forschungsrat 

2024]). Die Panels unterbreiten ihre Beurteilung der Gesuche dem Komitee 

zur Entscheidung über die Förderung (Art. 20 Abs. 2 Organisationsregle-

ment Forschungsrat 2007 bzw. Art. 14 Abs. 2 Organisationsreglement For-

schungsrat 2024). Schliesslich trifft der Forschungsrat die Förderentschei-

dungen (Art. 9 Abs. 2 Bst. a Statuten SNF). 

B-6763/2024 

Seite 18 

7.4.2 Gemäss Art. 25 Abs. 1 Beitragsreglement SNF zieht die Vorinstanz 

für die wissenschaftliche Begutachtung der Gesuche die schriftliche Mei-

nung bzw. die schriftlichen Gutachten externer Expertinnen und Experten 

bei; sie muss pro Gesuch mindestens zwei externe Gutachten einholen 

(Art. 25 Abs. 2 Beitragsreglement SNF). Die Vorinstanz würdigt die Mei-

nung der Expertinnen und Experten im Rahmen ihres pflichtgemässen Er-

messens (Art. 26 Beitragsreglement SNF). Daher ist die Vorinstanz befugt, 

von den Schlussfolgerungen der angeforderten Gutachten abzuweichen 

oder sich zu Punkten zu äussern, die in den Gutachten nicht behandelt 

wurden (BVGE 2014/2 E. 5.5.2.1 m.w.H.; Urteile des BVGer B-5621/2022 

vom 24. April 2023 E. 4.4; B-3923/2012 vom 21. Mai 2013 E. 4.1.4). Die 

Referate der Referierenden und der Korreferierenden stellen somit zusam-

men mit den Gutachten von mindestens zwei externen Expertinnen und 

Experten die Grundlage für die Beratung und Benotung der Gesuche durch 

das zuständige Gremium dar (Art. 23 Abs. 5 Bst. a Organisationsreglement 

Forschungsrat 2007 bzw. Art. 19 Abs. 5 Bst. a Organisationsreglement 

Forschungsrat 2024). 

7.4.3 Aus den dargelegten Bestimmungen über die Organisation der Vor-

instanz sowie die Voraussetzungen und das Verfahren der Vergabe von 

Förderbeiträgen geht hervor, dass die Vorinstanz diese jeweils in einem 

kompetitiven Verfahren vergibt. Aufgrund der finanziellen Beschränkungen 

hat die Vorinstanz bei der Auswahl der zu finanzierenden Projekte strenge 

Kriterien anzulegen. Es kommt folglich häufig vor, dass sie ein Gesuch trotz 

hervorragenden Qualifikationen der Gesuchstellerinnen und Gesuchsteller 

bzw. trotz der hohen wissenschaftlichen Qualität des Projekts die beantrag-

ten Beiträge ablehnen muss, weil sie eine strenge Auswahl unter den ein-

gereichten Gesuchen trifft (vgl. BVGE 2014/2 E. 5.5.2.3 m.w.H.). Das Ver-

fahren ist im Hinblick auf die Beurteilungsgrundlagen, die Beurteilungskri-

terien und das Beurteilungsverfahren stark vereinheitlicht und vorstruktu-

riert. Jedes Gesuch um Forschungsbeiträge muss deshalb von Beginn weg 

alle zu seiner Beurteilung nötigen Elemente enthalten (BVGE 2014/2 

E. 5.5.2.3; Urteile des BVGer B-4950/2023 vom 20. März 2025 E. 3.5; 

B-2881/2022 vom 22. April 2024 E. 5.7). 

7.4.4 Die (Kor-)Referierenden sowie die externen Gutachterinnen und Gut-

achter bereiten die Entscheide der Vorinstanz vor, indem sie die einge-

reichten Gesuche nach den vorgesehenen wissenschaftlichen Gütekrite-

rien beurteilen. Wie das Bundesverwaltungsgericht in Bezug auf die exter-

nen Gutachten zu Forschungsförderungsgesuchen festgehalten hat, die-

nen diese nicht der Klärung von Sachverhaltsfragen, die von den 

B-6763/2024 

Seite 19 

Mitgliedern des Entscheidgremiums mangels Fachkenntnisse nicht selbst 

beurteilt werden können. Sie haben entsprechend nicht den Charakter von 

Gutachten im Sinne von Art. 12 Bst. e VwVG (BVGE 2014/2 E. 5.5.2.4 f.) 

und weisen somit keinen Beweischarakter auf. Dies gilt umso mehr für die 

Empfehlungen der Referierenden. Letztere beurteilen die ihnen zugewie-

senen Gesuche als Angehörige der Vorinstanz aufgrund ihrer eigenen 

Fachkenntnisse. Sie bereiten Entscheide der Vorinstanz vor, indem sie die 

eingereichten Gesuche nach den vorgesehenen wissenschaftlichen Güte-

kriterien beurteilen (Urteile des BVGer B-4950/2023 vom 20. März 2025 

E. 4.2; B-2881/2022 vom 22. April 2024 E. 5.8). Im vorinstanzlichen Ver-

fahren ging es also nicht darum, ein Forschungsprojekt im Sinne von 

Art. 12 Bst. e VwVG zu begutachten, sondern ein Gesuch um Forschungs-

förderung nach wissenschaftlichen Kriterien zu beurteilen (vgl. Art. 24 Bei-

tragsreglement SNF).  

7.4.5 Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers gehört es somit zum 

reglementskonformen Ablauf des Gesuchsverfahrens, dass die Vorinstanz 

für die Beurteilung der Forschungsprojekte schriftliche Gutachten externer 

Expertinnen und Experten einholt und deren Meinung im Rahmen ihres 

pflichtgemässen Ermessens würdigt. Folglich ist sie auch befugt, von den 

Schlussfolgerungen der angeforderten Gutachten abzuweichen oder sich 

zu Punkten zu äussern, die in den Gutachten nicht behandelt wurden. Der 

Beschwerdeführer kann somit mit den verschiedentlich angebrachten Rü-

gen, bestimmte Aussagen würden von der Vorinstanz und nicht aus den 

Gutachten stammen, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Im Übrigen hat 

der Beschwerdeführer für einen Ermessensmissbrauch weder dargetan, 

dass sich die Vorinstanz von unsachlichen, dem Zweck der massgebenden 

Vorschriften fremden Erwägungen leiten liess, oder allgemeine Rechtsprin-

zipien, wie das Verbot von Willkür und von rechtsungleicher Behandlung, 

das Gebot von Treu und Glauben sowie den Grundsatz der Verhältnismäs-

sigkeit, verletzt (BGE 141 V 365 E. 1.2; 137 V 71 E. 5.1) noch ist dies vor-

liegend ersichtlich. 

7.5  

7.5.1 Die Vorinstanz hat sich mit allen Gutachten auseinandergesetzt und 

diese entsprechend den Vorgaben gewürdigt (vgl. E. 6.3 hiervor), wie aus 

den Anträgen der (Kor-)Referierenden und dem Individual Minutes zu Ge-

such Nr. (…) hervorgeht (vgl. Vernehmlassung, Beilage 3 und 6 sowie an-

gefochtene Verfügung vom 26. September 2024). Die hauptsächlichen 

Vorbehalte der Vorinstanz beziehen sich auf den fehlenden angemessenen 

B-6763/2024 

Seite 20 

Detaillierungsgrad, damit eine zuverlässige Einschätzung der Eignung der 

Methoden und Machbarkeit und die Nachvollziehbarkeit des Forschungs-

vorhabens, insbesondere bezüglich der beabsichtigten Experimente, ge-

währleistet ist. Ferner wurden zu wenige eingehende Ausführungen zur 

Methodik identifiziert. Fehlende Informationen zur Methodik und zum Aus-

weichplan haben die Machbarkeit zusätzlich infrage gestellt; die Umstel-

lung der Reihenfolge der Experimente hat die referierende Person in ihrer 

wissenschaftlichen Einschätzung als nicht ausreichend explizit für einen 

Ausweichplan angesehen (Duplik, S. 3). Wenn die Vorinstanz im Rahmen 

der angefochtenen Verfügung mehrheitlich Kritikpunkte übernommen hat, 

die nur gewisse Gutachten (in dieser Deutlichkeit) aufgebracht haben, so 

ist dies nicht zu beanstanden, soweit diese Expertin bzw. dieser Experte 

die Einwände konkret belegt oder nachvollziehbar begründet hatte und die 

anderen Expertinnen und Experten sich zu diesen Fragen nicht (oder we-

niger überzeugend) geäussert hatten, was vorliegend der Fall ist. Eine Er-

messensüberschreitung oder -unterschreitung und damit eine Rechtsfeh-

lerhaftigkeit bei der Würdigung der Gutachten liegen jedenfalls nicht vor. 

7.5.2 Schliesslich hat die Vorinstanz dem Gesuch des Beschwerdeführers 

eine im Vergleich zu den übrigen Gesuchen niedrigere Förderungspriorität 

zugesprochen. Förderungsbeiträge liegen immer in einem begrenzten Um-

fang vor und können nur den besten Gesuchen zugesprochen werden. Da 

die verschiedenen Gesuche miteinander in einem Wettbewerb standen, 

schied alsdann dieses Projekt im Vergleich zu den anderen Projekten aus. 

Dass Experten ein Gesuch unterschiedlich beurteilen und sich in einzelnen 

Punkten widersprechen, ist in der Wissenschaft nicht unüblich. Dass die 

Expertisen im vorliegenden Fall nicht alle zu den genau gleichen Schlüs-

sen gelangen, stellt daher für sich allein keinen Grund dar, den angefoch-

tenen Entscheid als rechtsfehlerhaft einzustufen. Der Grund für die gerin-

gere Förderungspriorität lag gemäss der Vorinstanz darin, dass in den Ex-

pertisen verschiedene Punkte betreffend die wissenschaftliche Qualität 

des beantragten Forschungsvorhabens kritisiert wurden. Selbst wenn alle 

Expertisen als völlig gleich aussagekräftig und überzeugend eingestuft und 

ihre Aussagen lediglich kumulativ gewürdigt werden, ergeben sich aus 

ihnen insgesamt verschiedene Kritikpunkte. Unter diesen Umständen ist 

nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit der Vergabe einer vergleichs-

weise niedrigeren Priorisierung den ihr zustehenden Beurteilungs- und Er-

messensspielraum unter- oder überschritten oder missbraucht haben sollte 

(so auch Urteil des BVGer B-5333/2009 vom 10. November 2010 E. 3.6). 

B-6763/2024 

Seite 21 

7.6 Im Ergebnis hat die Vorinstanz die Gutachten im Sinne der vorinstanz-

lichen Reglemente behandelt und im Rahmen ihres pflichtgemässen Er-

messens gewürdigt. Aus diesem Grund kann der Vorinstanz nicht vorge-

worfen werden, sie habe die Gutachten falsch interpretiert, indem sie Aus-

sagen gemacht habe, die sich nicht mit jenen in den Gutachten decken. 

8.  

8.1 Der Beschwerdeführer bemängelt schliesslich, die Vorinstanz habe 

willkürlich formelle Kriterien festgesetzt, auf die sie ihren Entscheid beruht 

habe, indem sie ein Gantt-Diagramm und eine detaillierte Ressourcenbe-

schreibung verlangt habe, obwohl diese Vorgaben nicht in den Richtlinien 

zum Forschungsplan erwähnt seien. Ferner seien den Gutachterinnen und 

Gutachtern die genauen Regeln für den Forschungsplan ohnehin unbe-

kannt gewesen, sodass diese Voraussetzung nicht gelten könne (Be-

schwerde, S. 17 f.; Replik, S. 12 ff.). Weiter erklärt der Beschwerdeführer, 

sei es irreführend, zu behaupten, der Forschungsplan umfasse lediglich 

vier Seiten, da der "Stand der eigenen Forschung" und der "detaillierte For-

schungsplan" eine nahezu untrennbare Einheit bilden würden. Folglich 

seien Inhalte des Standes der eigenen Forschung, wie beispielsweise die 

Methoden, Datensätze und Analysen, zugleich auf den detaillierten For-

schungsplan übertragbar, sodass eine Wiederholung nicht erforderlich sei 

(Beschwerde, S. 19; Replik, S. 14). 

8.2 Mit der Erwähnung des Gantt-Diagramms setzt die Vorinstanz keine 

neuen Kriterien für den Forschungsplan fest, sondern begründet bloss ih-

ren Entscheid, wonach das Gesuch keine detaillierte Beschreibung des 

Vorhabens und auch keinen Ausweichplan enthält; sie nennt das Gantt-

Diagramm vielmehr als Beispiel zur Verbesserung des Gesuchs. Aus dem 

Umstand, dass die genauen Regeln für die Gutachterinnen und Gutachter 

unbekannt seien, kann der Beschwerdeführer ebenfalls nichts zu seinen 

Gunsten ableiten, zumal in den Gutachten trotz dieser fehlenden Kenntnis 

ein Gantt-Diagramm und die Beschreibung der Ressourcen als erforderlich 

erachtet wurden. Schliesslich stützt sich die Kritik der Vorinstanz nicht auf 

die Länge des Forschungsplanes per se, sondern auf die fehlenden detail-

lierten Ausführungen, welche eine bessere Würdigung der wissenschaftli-

chen Qualität des Forschungsvorhabens erlaubt hätte (vgl. E. 6.4.5 und 

7.5.1 hiervor). 

B-6763/2024 

Seite 22 

8.3 Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Vorinstanz bei der 

Beurteilung des Gesuchs keine willkürlichen formellen Kriterien festgesetzt 

hat. 

9.  

Die Beschwerde erweist sich im Hauptbegehren als unbegründet und ist 

abzuweisen. Gleiches gilt diesbezüglich für die eventualiter beantragte 

Rückweisung zur Neubeurteilung an die Vorinstanz. 

10.  

10.1 Des Weiteren offeriert der Beschwerdeführer die Einreichung einer 

Übersetzung englischsprachiger Akten und Beilagen (Rechtsbegehren Zif-

fer 3). 

10.2 Das Gericht ist nicht verpflichtet, die Übersetzungen der Dokumente 

einzuholen, falls es den Sachverhalt bereits als hinreichend abgeklärt er-

achtet (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 141 I 60 E. 3.3; vgl. auch Urteil 

des BVGer B-2257/2023 vom 22. Juli 2024 E. 5.2 m.w.H.). Aufgrund des 

Grundsatzes der freien Beweiswürdigung ist es auch nicht verpflichtet, alle 

offerierten Beweise abzunehmen, und entscheidet nach seiner freien Über-

zeugung darüber, ob ein Beweis erbracht wurde (Art. 19 VwVG i.V.m. 

Art. 40 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszi-

vilprozess [BZP, SR 273]; vgl. auch BGE 143 II 646 E. 3.3.8; 139 II 185 

E. 9.2).  

10.3 Vorliegend ist der Antrag auf Übersetzung der Akten und Beilagen ab-

zuweisen, da daraus keine neuen Erkenntnisse für den zu beurteilenden 

Sachverhalt zu erwarten sind. 

11.  

11.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrenskosten dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die Gerichtsge-

bühr richtet sich nach Umfang und Schwierigkeit der Streitsache, Art der 

Prozessführung und der finanziellen Lage der Parteien (Art. 63 Abs. 4bis 

VwVG, Art. 2 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]). In Streitigkeiten mit Vermögensinteressen bemisst sich die 

Gerichtsgebühr nach dem Streitwert (Art. 4 VGKE). Die Kosten des vorlie-

genden Verfahrens sind daher mit Fr. 9'000.– zu beziffern und dem vom 

B-6763/2024 

Seite 23 

Beschwerdeführer in gleicher Höhe geleistetem Kostenvorschuss zu ent-

nehmen. 

11.2 Die Vorinstanz hat keine Entschädigung beantragt und ist in der Regel 

auch nicht entschädigungsberechtigt (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

12.  

Gegen das vorliegende Urteil ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 

Angelegenheiten an das Bundesgericht unzulässig, da es sich bei den 

streitigen Forschungsbeiträgen um Subventionen handelt, auf die kein An-

spruch besteht (Art. 83 Bst. k des Bundesgerichtsgesetzes [BGG, 

SR 173.110] i.V.m. Art. 1 Abs. 2 Beitragsreglement SNF; vgl. Urteil des 

BGer 2C_394/2008 vom 30. Mai 2008 E. 2; Urteile des BVGer 

B-4950/2023 vom 20. März 2025 E. 7; B-2881/2022 vom 22. April 2024 

E. 17). Es ist deshalb endgültig. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

B-6763/2024 

Seite 24 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 9'000.– werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Dieser Betrag wird dem in gleicher Höhe einbezahlten Kosten-

vorschuss entnommen. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. 

 

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Chiara Piras Okan Yildiz 

 

 

 

Versand: 9. September 2025 

 

  

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Seite 25 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beschwerdebeilagen zurück) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Vorakten zurück)