# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 83435a25-cad1-5169-a6b4-c1d793f24a9d
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 05.05.2025 VR3 2025 2
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2025-2_2025-05-05.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 5. Mai 2025

Referenz VR3 25 2

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Brun, Vorsitz
Audétat und Schmid Christoffel
Gross, Aktuar

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

Gemeinde Domleschg
Beschwerdegegnerin

Amt für Raumentwicklung Graubünden
Beschwerdegegner

B._____
Beschwerdegegner

Gegenstand Baugesuch (BAB)

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Sachverhalt

A. Der B._____ (B._____) betreibt auf der Parzelle Z.1._____ in der Gemeinde 
Domleschg einen Schiesstand am östlichen Dorfrand der Fraktion C._____. Mit 
Gesuch vom 29. Juli 2024 ersuchte der B._____ um die Bewilligung für die 
Erneuerung eines Bürogebäudes auf Parzelle Z.1._____. Das Baugesuch lag vom 
16. August bis 4. September 2024 öffentlich auf. Während der Auflagefrist erhob 
A._____ dagegen Einsprache bei der Gemeinde. Der Einsprecher ist Eigentümer 
der Parzelle Z.2._____ mit Wohnhaus im Dorfzentrum sowie der Parzellen 
Z.3._____, Z.4._____ und Z.5._____ in der Landwirtschaftszone (mit Safrananbau) 
entlang der D._____ oberhalb des Schützenhauses/Erneuerung Bürobaute auf 
Parzelle Z.1._____ in einer Entfernung von rund 430 m. Sein Wohnhaus im 
Dorfzentrum C._____ auf Parzelle Z.2._____ befindet sich rund 800 m vom 
Schützenhaus/Büroneubauprojekt auf Parzelle Z.1._____ entfernt.

B. Mit Baubescheid betreffend BAB Gesuch Nr. TU 2024-10 vom 28. November 
2024 (Ersatzbau Bürogebäude auf Parzelle Z.1._____, Fraktion C._____) wies die 
Baukommission Domleschg die Einsprache von A._____ ab. Gestützt auf die BAB-
Bewilligung mitsamt Einspracheentscheid des Amtes für Raumentwicklung 
Graubünden vom 18. November 2024 wurde die Baubewilligung mit elf Auflagen 
erteilt.

C. Mit Klage (recte: Beschwerde) vom 2. Januar 2025 beantragte A._____ 
(nachfolgend: Beschwerdeführer) beim Verwaltungsgericht (ab 1. Januar 2025 
Obergericht) des Kantons Graubünden die Zurückweisung (Abweisung) des 
Baubescheids (inkl. vorgängiger BAB-Bewilligung/Einspracheentscheid). Zur 
Begründung brachte er hauptsächlich vor, dass die Ausschreibung "Ersatzbau 
Bürogebäude" nicht korrekt erfolgt sei, da das Bürogebäude vergrössert werden soll 
und dafür keine Bauprofilstangen gestellt worden seien. Der BAB-Entscheid sei ihm 
nicht mitgeteilt worden. Das andauernde Bauen in der Landwirtschaftszone und 
zwischen mehreren Strassen und Wanderwegen sei nicht mehr tragbar 
(unzumutbar).

D. Mit Stellungnahme vom 4. Februar 2025 beantragte der Präsident des 
B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegner), E._____, die Zurückweisung des 
Einspruchs (Abweisung der Beschwerde), weil der Büroneubau im Vergleich zu 
heute zu keiner Vergrösserung der Lärmemissionen, keiner Beeinträchtigung der 
landwirtschaftlichen Tätigkeit sowie keinem höheren Verkehrsaufkommen führe. 
Durch die Anpassung der Dachkonstruktion an die der Nachbargebäude ergebe 
sich eine Verbesserung der optischen Darstellung.

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E. In ihrer Vernehmlassung vom 10. Februar 2025 beantragte die Gemeinde 
Domleschg (sinngemäss) die Abweisung der Einsprache (Beschwerde). Die 
verspätete Profilierung habe praktisch keine nennenswerten Auswirkungen in 
Bezug auf den Einsprecher gehabt, weil dieser seine Informations- und 
Verteidigungsrechte – dank der öffentlichen Publikation des Baugesuchs und der 
Möglichkeit der Einsichtnahme auf dem Bauamt – trotzdem vollumfänglich habe 
wahrnehmen können und somit deswegen keine zählbaren Rechtsnachteile für 
seine Rechtspositionen und deren Verteidigung erlitten habe. Hinzu komme, dass 
die eingereichten Pläne und Visualisierungen in den Baugesuchunterlagen ein 
ausreichend gutes Bild über das geplante Projekt vermittelt hätten, um sich dagegen 
allenfalls gezielt wehren zu können (vgl. VGer R 14 95, E. 4c).

F. Mit Vernehmlassung vom 11. Februar 2025 beantragte das Amt für 
Raumentwicklung Graubünden (ARE/GR) die kostenfällige Abweisung der 
Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Begründend wurde im Wesentlichen 
vorgebracht, dass ausschliesslich der Ersatzbau des Bürogebäudes der 
Bauherrschaft (B._____) Gegenstand des vorliegenden BAB-Verfahrens sei. 
Dieses Vorhaben erweise sich, wie bereits in der BAB-Bewilligung mit 
Einspracheentscheid vom 18. November 2024 dargelegt, als bewilligungsfähig. 
Entsprechend erübrigten sich Weiterungen hierzu.

G. Mit Replik vom 3. März 2025 wiederholte, ergänzte sowie bekräftigte der 
Beschwerdeführer nochmals seine früheren Standpunkte gegen das Bauprojekt auf 
Parzelle Z.1._____ einschliesslich Begleitnachteile. In der Schusslinie auf 350 m 
betreibe er als Safranbauer eine landwirtschaftliche Fläche von einer Hektare. Von 
August bis Dezember seien dort täglich bis zu 20 Erntehelfer im Einsatz, auch an 
Wochenenden. Die Lärmemissionen seien besonders häufig und bei Föhnwind 
besonders stark ausgeprägt. Zusätzlich stelle die Umweltbelastung durch 
Bleikugeln und Bleistaub eine nicht zu vernachlässigende Problematik dar. Die 
Sicherheit in und um die Schiessanlage im offenen Feld und Wald sei in keiner 
Weise gewährleistet. Besonders bei grossen Schützenfesten, wie dem Kantonalen 
oder im nächsten Jahr dem Eidgenössischen, werde die Belastung erheblich 
steigen. Geplant sei, dass an fünf aufeinanderfolgenden Wochen durchgehend 
geschossen werde. Die Angaben im Baugesuch seien für ihn nicht nachvollziehbar, 
da im Innern schon seit September 2024 umgebaut werde. Der B._____ bezeichne 
die 80 m2 grosse Eventanlage als Vereinslokal, obwohl sie in der 
Landwirtschaftszone errichtet worden sei. Tatsächlich werde diese Anlage aber 
gewerblich als Restaurationseinrichtung genutzt, die täglich ab 17.00 Uhr bis 
Mitternacht von Gästen aus dem gesamten Tal besucht werde. Das Dorf habe sich 

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in den letzten Jahren erheblich vergrössert und der Tourismus nehme stetig zu. Mit 
der Expansion der Schiessanlage würde auch die Lärmbelastung steigen, während 
es gleichzeitig an adäquaten Parkierungsmöglichkeiten fehle. Besonders 
besorgniserregend sei die Tatsache, dass auch Kinder und Jugendliche die 
Schiessanlage frequentierten. Dies berge erhebliche Risiken, die nicht ignoriert 
werden dürften. Nach dem Schiessen werde jeweils in erheblichem Masse Alkohol 
konsumiert. Diese Entwicklungen seien der Grund gewesen, weshalb er aus dem 
B._____ ausgetreten sei.

H. Mit Duplik vom 14. März 2023 hielt der Beschwerdegegner fest, dass es hier 
weniger um den Neubau des Büros als den B._____ und das Schiesswesen als 
Solches gehe. Zwischen dem Safrananbau auf Parzellen Z.3._____, Z.4._____ und 
Z.5._____ und dem Schiessstand läge die Kantonsstrasse von C._____ nach 
F._____ und G._____. Aus Sicherheitsgründen sei anfangs der 90-er Jahre vor dem 
Schiesstand eine Blende errichtet worden, um allfällige Fehlschüsse abzufangen. 
Belege für eine Überschneidung der Schiesssaison (März bis August) und des 
Safran-Ernteeinsatzes (im Oktober) seien keine vorgelegt worden. Der 
Beschwerdegegner habe 2008 durch die Installation von Schiesstunnels 
Massnahmen ergriffen, um die Lärmemissionen zu minimieren. Die Schiesszeiten 
– in der Regel Samstagvormittag – betrügen 2-3 Std./Woche oder 12-15 
Halbtage/Jahr mit einem 3-4-wöchigen Unterbruch im Juli. Die Messwerte von 
Kontrollen seitens des Kantons lägen unterhalb der Grenzwerte. Im Jahr 2002 sei 
der Kugelfang einer vollständigen Sanierung unterzogen worden. Damals sei der 
kontaminierte Boden grossflächig abgetragen und entsorgt worden. Zudem seien 
Auffangkästen eingebaut worden, damit die Kugeln nicht mehr ins Erdreich 
gelangen könnten. 2023/2024 sei der Kugelfang nochmals komplett renoviert und 
auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden. Sicherheit sei das oberste 
Gebot jedes Schiesstandes. Die Massnahmen des B._____ entsprächen den 
gültigen Standards und würden jährlich vom Eidgenössischen Schiessoffizier 
kontrolliert. An den Absperrketten befänden sich jeweils eine Tafel mit dem Hinweis 
auf die Schiessgefahr. Die 300 m Schusslinie zwischen Scheibenstock und 
Schiesstand führten über ein Maisfeld und die Wege rund um den Schiesstand 
seien abgesperrt. Die Anzahl der Schützen habe sich in den letzten Jahren nicht 
erhöht. Die Trainingszeiten seien von vier auf drei Stunden gesenkt worden. Am 
Eidgenössischen Schützenfest 2026 werde nicht während 5 Wochen, sondern an 4 
Wochenenden geschossen. Die letzten kantonalen Schützenfeste des B._____ 
hätten 1992 und 2012 stattgefunden. Die Bauarbeiten, die seit Ende 2024 im 
Gebäude stattfänden, dienten zur Vorbereitung der Installation der neuen 
Trefferanzeige (inzwischen erfolgt) und der Beseitigung von Schäden an 

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elektrischen Kabeln durch Mäuseverbiss. Es handle sich um den Ersatz eines mehr 
als 40 Jahre alten, maroden Gebäudes. Durch das undichte Dach komme es immer 
wieder zu Wasserschäden an der Elektronik. Ausserdem sei dort der Tresor für die 
ordnungsgemässe Lagerung der Munition eingebaut. Auch andere "Eventanlagen" 
würden von ihren Eigentümern vermietet, um die laufenden Kosten zu decken. Das 
Vereinslokal könnten nur Mitglieder des B._____ (ab Alter 18 Jahre) für ein Treffen 
nutzen. Das Lokal werde in Selbstbedienung betrieben. Ein Gewinn werde nicht 
erwirtschaftet und Gäste aus dem "gesamten Tal" gebe es nicht. Die Profilstangen 
seien zum Zeitpunkt der Einreichung des Baugesuchs nicht gestellt gewesen. Nach 
der Beanstandung des Beschwerdeführers seien sie aber zeitnah errichtet worden. 
Durch die Anpassung der Dachkonstruktion an den Schiesstand und das 
Vereinslokal ergebe sich baubedingt eine Vergrösserung der nutzbaren Fläche von 
etwa 5 m2. Die Zahl der Vereinsmitglieder sei in den letzten Jahren stabil geblieben. 
Eine Zunahme der Lärmemissionen sei auch nach dem Neubau des Büros nicht zu 
erwarten. Während des Trainings seien ausreichend Parkmöglichkeiten für die 
Schützen vorhanden. Der ganze Verein unterliege der Verordnung über das 
Schiesswesen ausser Dienst.

I. Mit Duplik vom 17. März 2025 betonte das ARE/GR, dass die vom 
Beschwerdeführer bewirtschafteten Parzellen Z.3._____, Z.4._____, Z.5._____ 
nichts daran änderten, dass ihm die Legitimation zur Beschwerdeerhebung fehle. 
Die Grundstücke seien mehr als 430 m vom Bauvorhaben entfernt. Inwiefern er von 
der Renovation des Bürogebäudes mehr betroffen sein sollte als die Allgemeinheit, 
vermöge er nicht nachzuweisen. Seine Einwände richteten sich gegen den Betrieb 
der Schiessanlage am bestehenden Standort und nicht gegen den Umbau des 
Bürogebäudes an sich. Der Schiessbetrieb sei jedoch nicht Gegenstand des 
vorliegenden BAB-Verfahrens. 

J. Die Gemeinde Domleschg liess sich nicht weiter zur Sache vernehmen.

Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG (BR 370.100) beurteilt das Obergericht 
Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden, soweit diese nicht bei einer 
anderen Instanz angefochten werden können oder nach kantonalem oder 
eidgenössischem Recht endgültig sind. Der angefochtene kommunale Baubescheid 
vom 28. November 2024 (inkl. BAB-Bewilligung mit Einspracheentscheid vom 18. 
November 2024) ist weder endgültig noch kann er bei einer anderen Instanz 
angefochten werden und stellt damit ein taugliches Anfechtungsobjekt vor 

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Obergericht dar. Die Beurteilung der Beschwerde fällt demnach in die Zuständigkeit 
des angerufenen Obergerichts. 

1.2. Nach Art. 50 VRG ist zur Beschwerde an das Obergericht legitimiert, wer 
durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse 
an seiner Aufhebung oder Änderung hat oder wer durch besondere Vorschrift dazu 
ermächtigt ist. Fehlt es von Beginn weg an dieser formellen 
Anspruchsvoraussetzung, kann auf eine solche Beschwerde von vornherein nicht 
eingetreten werden.

1.3. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind Nachbarn zur 
Beschwerdeführung gegen ein Bauvorhaben legitimiert, wenn sie mit Sicherheit 
oder zumindest grosser Wahrscheinlichkeit durch Immissionen (Lärm, Staub, 
Erschütterungen, Licht oder andere Einwirkungen) betroffen werden, die der Bau 
oder Betrieb der fraglichen Anlage hervorruft. Als wichtigstes Kriterium zur 
Beurteilung der Betroffenheit dient in der Praxis die räumliche Distanz zum 
Bauvorhaben bzw. zur Anlage. Die Rechtsprechung bejaht in der Regel die 
Legitimation von Nachbarn, deren Liegenschaften sich in einem Umkreis von bis zu 
rund 100 m befinden. Bei grösseren Entfernungen muss eine Beeinträchtigung 
aufgrund der konkreten Gegebenheiten glaubhaft gemacht werden. Es darf 
allerdings nicht schematisch auf einzelne Kriterien (insbesondere Distanzwerte) 
abgestellt werden; vielmehr ist eine Gesamtwürdigung anhand der konkreten 
Verhältnisse vorzunehmen (zum Ganzen: BGE 140 II 214 E. 2.3). Besteht die 
spezifische Beziehungsnähe, sind alle Rügen zulässig, die sich rechtlich oder 
tatsächlich in dem Sinn auf die Stellung des Nachbarn auswirken, dass ihm im Falle 
des Obsiegens ein praktischer Nutzen entsteht (BGE 141 II 50 E. 2.1; überdies 
Urteile des Bundesgerichts 1C_313/2019 vom 28. April 2020 E. 2.3, 1C_488/2015 
vom 24. August 2016 E. 1.2.3, 1C_340/2007 vom 28. Januar 2008 E. 2.2). Der 
Beeinträchtigung muss ein gewisses Gewicht zukommen, um eine Betroffenheit zu 
begründen, die grösser ist als diejenige der Allgemeinheit (siehe Urteile des 
Bundesgerichts 1C_487/2020 und 489/2020 vom 12. November 2021 E. 4.3.1 
sowie 1C_87/2020 vom 16. Juli 2021 E. 2.2 mit Hinweisen).

1.4. Im konkreten Fall ist sachverhaltsmässig erstellt, dass der Beschwerdeführer 
im Dorfzentrum der Fraktion C._____ auf Parzelle Z.2._____ wohnt und damit 
mindestens 800 m von der Bauparzelle Z.1._____ entfernt, auf welcher die 
Erweiterung des Bürogebäudes um eine Fläche von 5 m2 sowie die Sanierung des 
Daches vorgesehen ist. Im Weiteren verfügt der Beschwerdeführer über die 
landwirtschaftlichen Parzellen Z.3._____, Z.4._____ und Z.5._____, auf denen er 
Safrananbau betreibt, im Herbst jeweils 20 Erntehelfer beschäftigt und sich durch 

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den Schiesslärm ab Parzelle Z.1._____, welche rund 430 m von seinen 
Landwirtschaftsparzellen entfernt liegt, belästigt fühlt. Die räumlichen Distanzen von 
430 m bzw. 800 m liegen damit weit über den üblichen 100 m für die 
Beschwerdebefugnis eines Nachbarn und stellen bereits ein gewichtiges Indiz dar, 
dass dem Beschwerdeführer die Legitimation zur Anfechtung des geplanten 
Bauprojekts (Erweiterung/Umbau/Dachsanierung des Vereinsbüros B._____) fehlt. 
Der Beschwerdeführer ist mit anderen Worten nicht mehr berührt, als die in der 
näheren oder weiteren Umgebung des Schiessstands auf Parzelle Z.1._____ 
wohnhaften Personen und demnach die Allgemeinheit. Es handelt sich bei der 
Beschwerde folglich um eine 'Popularbeschwerde', auf welche das Gericht im 
Voraus nicht eintritt. Streitgegenstand bildet nicht der Schiessstand und der daraus 
gegebenenfalls saisonal resultierende Schiesslärm, sondern einzig und allein die 
Erweiterung (5 m2) und Sanierung (neue Dachvorrichtung; Auswechseln 
Elektrokabel wegen Mäuseverbiss) des Bürotrakts auf Parzelle Z.1._____ (act. 
C.2.5 [Situationsplan], C.2.6 [Grundrissplan EG], C.2.7 [Schnittplan], C.2.8 [Ansicht 
Südwest], C.2.9 [Ansicht Nordost]). 

Zur Begründung der fehlenden Anfechtungsbefugnis kann im Übrigen auf die schon 
in der BAB-Bewilligung mit Einspracheentscheid enthaltene Begründung verwiesen 
werden (act. C.2.1 S. 3 der Erwägungen). Diese Darstellung ist zutreffend.  

Dem ist hier umso mehr zuzustimmen, als der Beschwerdeführer offenkundig auch 
keine weiteren Argumente vorzubringen vermochte, die seine besondere Nähe zum 
Bauprojekt auf Parzelle Z.1._____ oder einen speziellen Nachteil für ihn glaubhaft 
dokumentiert hätten. Zudem konnten seine konkreten Einwände inhaltlich vom 
Beschwerdegegner in der Duplik vom 14. März 2023 allesamt einleuchtend und 
überzeugend entkräftet werden, weshalb die Beschwerde – selbst bei Eintreten des 
Gerichts auf dieselbe – materiell vollständig abzuweisen gewesen wäre (vgl. dazu 
Lit. H und Lit. I hiervor). Die Bewilligungsvoraussetzungen von Art. 24 RPG 
(SR 700) sind nämlich erfüllt, da der ausserhalb der Bauzone gelegene Schiesstand 
(inkl. Bürotrakt) standortgebunden ist (Art. 24 lit. a RPG) und dem Bauprojekt keine 
überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 lit. b RPG). Die 
Inanspruchnahme der zusätzlich erforderlichen Grundfläche darf zudem als noch 
gering und nicht raumrelevant bezeichnet werden

1.5. Zusammengefasst ergibt sich, dass auf die Beschwerde vom 2. Januar 2025 
wegen fehlender Beschwerdebefugnis (Art. 50 VRG) nicht einzutreten ist.

2. Es bleibt damit noch über die Kosten- und Entschädigungsfolge zu befinden.

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2.1.  Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten, bestehend 
aus einer Staatsgebühr sowie den Kanzleigebühren und Auslagen, gestützt auf Art. 
73 Abs. 1 VRG dem Beschwerdeführer – als Verursacher des 
Beschwerdeverfahrens – aufzuerlegen. Das Gericht erachtet dabei vorliegend nach 
freiem Ermessen eine Staatsgebühr von CHF 1'500.00 für angemessen und 
gerechtfertigt (vgl. Art. 75 Abs. 2 VRG). Die Gerichtskosten sind mit dem vom 
Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss von CHF 2'500.00 zu verrechnen; 
der Restbetrag ist zurückzuerstatten.

2.2. Aussergerichtlich werden keine Parteientschädigungen zugesprochen, da 
der am Verfahren teilnehmende B._____ (B._____) nicht anwaltlich vertreten war 
und in seinem ureigenen Interesse gehandelt hat (Art. 78 Abs. 1 VRG).

2.3. Dem Verfahrensbeteiligten Amt für Raumentwicklung (ARE/GR) steht 
ebenfalls keine Parteientschädigung zu, da es einzig im Rahmen seines amtlichen 
Wirkungskreises tätig wurde (Art. 78 Abs. 2 VRG). Dasselbe gilt für die Gemeinde 
Domleschg, die sich zudem nur kurz zur Sache äusserte und auf eine Duplik 
verzichtete. 

Es wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 1'500.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 270.00

Total CHF 1'770.00

gehen zulasten von A._____ und werden mit dem von ihm geleisteten 
Kostenvorschuss von CHF 2'500.00 verrechnet. Der Restbetrag von 
CHF 730.00 wird zurückerstattet.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

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