# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1db1b2b3-f2f4-569c-994a-0b75c4b8fcf3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-09-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.09.2021 C-4340/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4340-2018_2021-09-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4340/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  S e p t e m b e r  2 0 2 1   

Besetzung 
 Richter Daniel Stufetti (Vorsitz), 

Richter David Weiss,  

Richter Christoph Rohrer,    

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

 Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente, 

Verfügung IVSTA vom 25. Juni 2018. 

 

 

 

C-4340/2018 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) wurde am (…) 1955 geboren 

und ist deutscher Staatsangehöriger. Von Januar 1992 bis Mai 1997 war 

der gelernte Schlosser als Inbetriebssetzungsfachmann im Maschinenbau 

in der Schweiz erwerbstätig und leistete entsprechende Beiträge an die 

obligatorische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 

(AHV/IV). In den Monaten Juni bis August 1997, Dezember 1999 und Ja-

nuar bis April 2000 leistete er darüber hinaus Beiträge an die AHV/IV zu-

folge Bezugs von Arbeitslosenentschädigungen (ein IK-Auszug [vgl. 

BVGer-act. 16] fehlt in den vorliegenden Vorakten). Danach übte er – mit 

Unterbrüchen infolge Arbeitslosigkeit – in Deutschland verschiedene beruf-

liche Tätigkeiten aus (IV-act. 61). Zuletzt war er vom 1. Januar 2005 bis 

zum 30. März 2008 bei der Gaststätte B.________ als Koch tätig (vgl. Fra-

gebogen für den Arbeitgeber vom 29. November 2008 in  

IV-act. 10 S. 7 f.) sowie anschliessend ab dem 1. November 2010 – befris-

tet für ein Jahr – bei der C._______ GmbH als Gruppenhelfer/Projektbe-

treuer für behinderte Menschen angestellt (vgl. Fragebogen für den Arbeit-

geber vom 25. Januar 2013 in IV-act. 67 S. 6 f.). Seit dem 1. September 

2014 übt er bei der D._______ GmbH, Niederlassung (…), eine geringfü-

gige Tätigkeit (von 604 Stunden im Jahr 2016) als Dienstbote aus (vgl. Fra-

gebogen für den Arbeitgeber vom 12. Januar 2017 in IV-act. 190 S. 6 f. 

[Anm.: im Formular fehlen Angaben zum Einkommen]).  

B.  

B.a Am 9. Juni 2008 meldete sich der Beschwerdeführer über den deut-

schen Versicherungsträger bei der IV-Stelle für Versicherte im Ausland 

(nachfolgend: IVSTA oder Vorinstanz) zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). 

Den vom Beschwerdeführer eingereichten medizinischen Unterlagen ist zu 

entnehmen, dass dieser am 31. März 2008 einen akuten Herzinfarkt (Vor-

derwandmyokardinfarkt) erlitten hatte (IV-act. 5 f.). Aufgrund der medizini-

schen und erwerblichen Unterlagen sprach die Vorinstanz dem Beschwer-

deführer mit Wirkung ab dem 1. März 2009 eine halbe Rente zu (Anm.: 

wann genau die Verfügung erlassen wurde, geht aus den Akten nicht her-

vor, da diese lediglich den Begründungsteil der Verfügung – nicht aber die 

Verfügung als solche – enthalten [vgl. IV-act. 19]). Zur Begründung führte 

sie aus, der Beschwerdeführer sei seit dem 1. März 2009 in der zuletzt 

ausgeübten Tätigkeit als Koch zu 70 % arbeitsunfähig. Hingegen sei ihm 

ab dem 26. Juli 2008 die Ausübung einer leichteren, dem Gesundheitszu-

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Seite 3 

stand besser angepassten Tätigkeit, zum Beispiel als Parkwächter, Muse-

umswächter, Rezeptionist oder im Bereich der Datenerfassung/Scannage 

zu 50 % zumutbar, dies mit einer Erwerbseinbusse von 57 %.  

B.b Mit Schreiben vom 4. Dezember 2009 kündigte die Vorinstanz dem 

Beschwerdeführer die Durchführung eines Rentenrevisionsverfahrens an 

(IV-act. 23). Nach Eingang des vom Beschwerdeführer ausgefüllten Frage-

bogens für die IV-Rentenrevision vom 18. Dezember 2009 (IV-act. 26), des 

von der deutschen Krankenversicherung eingeholten sozialmedizinischen 

Gutachtens vom 21. August 2008 (IV-act. 29) und des Schlussberichts des 

regionalen ärztlichen Dienstes (nachfolgend: RAD) vom 26. April 2010  

(IV-act. 39) sowie nach der Durchführung des Einkommensvergleichs vom 

26. Mai 2010 (IV-act. 40) teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit 

Vorbescheid vom 13. Juli 2010 mit, aufgrund der eingereichten medizini-

schen Unterlagen habe sich sein Gesundheitszustand stabilisiert, weshalb 

kein Rentenanspruch mehr bestehe (IV-act. 41). Nach Prüfung des Ein-

wands des Beschwerdeführers vom 10. August 2010 (IV-act. 44) sowie Ein-

holung einer erneuten RAD-Stellungnahme vom 24. August 2010 (IV-

act. 46) hob die Vorinstanz mit Verfügung vom 30. August 2010 die dem 

Beschwerdeführer bisher geleistete Invalidenrente mit Wirkung ab dem 

1. November 2010 auf (Anm: diese Verfügung liegt nicht in den Vorakten 

[vgl. RAD-Bericht vom 25. Juni 2013 in IV-act. 87 S. 1]; in den im vorange-

henden Beschwerdeverfahren C-4400/2014 beim Bundesverwaltungsge-

richt eingegangenen Vorakten lag die Verfügung offenbar in IV-act. 52a 

[jene Vorakten wurden indessen nach Abschluss des Beschwerdeverfah-

rens C-4400/2014 wieder an die Vorinstanz zurückgesandt]). Diese Verfü-

gung trat in der Folge unangefochten in Rechtskraft.  

B.c Am 21. Mai 2012 reichte der Beschwerdeführer bei der Vorinstanz eine 

Neuanmeldung zum Leistungsbezug ein (Anm: die Neuanmeldung des Be-

schwerdeführers fehlt in den vorliegenden Akten; vgl. IV-act. 59 und 110). 

Daraufhin gingen bei der Vorinstanz insbesondere das Sachverständigen-

gutachten an das Sozialgericht H.________ von Dr. med. E._______ (In-

ternist/Kardiologe) vom 1. April 2011 (IV-act. 55), das Sachverständigen-

gutachten von Prof. Dr. med. F._______ und Dr. med. G._______ (Klinik 

für Kardiologie) vom 9. Dezember 2011 (IV-act. 72) und das Gutachten 

vom 31. Januar 2013 an das Sozialgericht H.________, bestehend aus 

dem chirurgischen Gutachten von Dr. med. I._______ und einem internis-

tischen Zusatzgutachten von Dr. med. J._________ (IV-act. 104), ein. 

Nach Eingang der RAD-Stellungnahme vom 12. Februar 2014 (IV-act. 112) 

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Seite 4 

stellte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 8. April 

2014 die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht (IV-act. 117).  

B.d Mit Eingabe vom 7. Mai 2014 (Eingang bei Vorinstanz: 12. Mai 2014) 

erhob der Beschwerdeführer hiergegen Einwand bei der Vorinstanz (IV-act. 

116). Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens reichte der Beschwerdefüh-

rer sodann am 21. Mai 2014 (Eingang bei Vorinstanz: 26. Mai 2014) die 

folgenden medizinischen Unterlagen bei der Vorinstanz ein (IV-act. 128):  

– Entlassungsbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 12. Feb-
ruar 2013 (IV-act. 120),  

– ärztlicher Befundbericht vom 14. Februar 2014 (IV-act. 123; [Anm.: 
handschriftlicher Bericht, der Name des Arztes respektive der Ärz-
tin ist nicht entzifferbar {allenfalls handelt es sich um Dr. med. 
K.________; vgl. IV-act. 157 S. 2}]),  

– ärztlicher Befundbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 
18. März 2014 (IV-act. 124),  

– ärztlicher Befundbericht von Dr. med. L.________ vom 3. April 
2014 (IV-act. 125),  

– Arztbericht von Dr. med. Y._______, Facharzt für Radiologie, vom 
29. April 2014 (IV-act. 126),  

– Befundbericht von Dr. med. O.________, Facharzt für Orthopädie, 
vom 15. Mai 2014 (IV-act. 127).  

Mit Formularbrief der deutschen Rentenversicherung vom 2. Juni 2014 

(Eingang bei Vorinstanz: 12. Juni 2014) liess der Beschwerdeführer der 

Vorinstanz sodann – nebst einigen der bereits am 26. Mai 2014 eingereich-

ten Unterlagen – die nachfolgenden weiteren Medizinalakten zukommen 

(IV-act. 1574):  

– Befundbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 17. Juni 2013 
(IV-act. 212),  

– Entlassungsbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 26. Juli 
2013 (IV-act. 122),  

– Arztbericht des M.________ Zentralklinikums vom 24. Juli 2008 
(IV-act. 134),  

– Arztbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 7. November 
2012 (IV-act. 138),  

– Kurzbericht von Dr. med. L.________, Fachärztin für Innere Medi-
zin, vom 2. Dezember 2013 (IV-act. 139),  

– Arztbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 3. Mai 2013  
(IV-act. 142),  

– Arztbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 26. Juli 2013  
(IV-act. 143),  

C-4340/2018 

Seite 5 

– Arztbericht von Dr. med. N._______, Fachärztin für Radiologie, 
vom 28. Januar 2014 (IV-act. 147),  

– ärztlicher Befundbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 
27. März 2014 (IV-act. 150), 

– ärztlicher Befundbericht von Dr. med. O.________ vom 15. Mai 
2014 (IV-act. 153).  

B.e Mit Schlussbericht vom 17. Juli 2014 nahm RAD-Ärztin Dr. med. 

P._______ zum Kurzbericht von Dr. med. L.________ vom 2. Dezember 

2013, zum handschriftlichen Befundbericht vom 14. Februar 2014, zu den 

ärztlichen Befundberichten der Klinikum H.________ GmbH vom 18. März 

2014 und 27. März 2014 sowie zum Befundbericht von Dr. med. 

O.________ vom 15. Mai 2014 – nicht aber zu den weiteren vom Be-

schwerdeführer eingereichten Unterlagen – Stellung (IV-act. 156). Mit Ver-

fügung vom 23. Juli 2014 bestätigte die Vorinstanz ihren Vorbescheid vom 

8. April 2014 und wies das neue Leistungsbegehren des Beschwerdefüh-

rers ab. Sie führte zur Begründung insbesondere aus, in der zuletzt ausge-

übten Tätigkeit als Koch bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 

70 %. Hingegen sei der Beschwerdeführer in der Lage, eine leichtere, dem 

Gesundheitszustand besser angepasste gewinnbringende Tätigkeit auszu-

üben. Die Einkommenseinbusse betrage 70 % ab dem 10. Mai 2012, 20 % 

ab dem 26. Juni 2012, 70 % ab dem 17. April 2013 und 20 % ab dem 

4. Mai 2013. Damit bestehe kein Rentenanspruch. Die im Vorbescheidver-

fahren neu eingereichten Unterlagen seien dem RAD zur Beurteilung vor-

gelegt worden. Dieser habe seine vorgängige Stellungnahme bestätigt. Die 

neu eingereichten Unterlagen würden die bisherigen Diagnosen bestätigen 

und keine neuen Elemente enthalten (IV-act. 157). 

C.  

Hiergegen liess der Beschwerdeführer, nunmehr vertreten durch 

Rechtsreferent Ass. iur. Steffen Rudat des Sozialverbands VdK Hessen-

Thüringen, mit Eingabe vom 7. August 2014 Beschwerde erheben und die 

Zusprechung einer Invalidenrente beantragen (Beschwerdedossier  

C-4400/2014, act. 1).  

Mit Urteil C-4400/2014 vom 26. Mai 2016 führte das Bundesverwaltungs-

gericht aus, das von der Vorinstanz eingereichte Dossier genüge den 

Anforderungen an eine systematische Aktenführung nicht. Die Akten seien 

offensichtlich nicht vollständig (insbesondere fehle die leistungszu-

sprechende Verfügung des Jahres 2009, ein IK-Auszug sowie verschie-

dene vom Beschwerdeführer eingereichte Unterlagen). Ausserdem seien 

die Akten nicht so erfasst worden, dass ersichtlich würde, wer wann 

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Seite 6 

welches Dokument eingereicht habe. Es forderte die Vorinstanz auf, die 

Akten auf Unvollständigkeiten zu überprüfen und entsprechend zu 

ergänzen. Ausserdem erkannte das Bundesverwaltungsgericht eine 

schwere Verletzung des rechtlichen Gehörs. So habe die Vorinstanz die 

Begründungspflicht verletzt, indem sie sowohl im Vorbescheid als auch in 

der angefochtenen Verfügung erwähnt habe, der Beschwerdeführer sei in 

seiner zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Koch zu 70 % arbeitsunfähig, 

tatsächlich jedoch für die Bestimmung des Valideneinkommens auf die 

bisherige Tätigkeit des Beschwerdeführers als Gruppenhelfer/Projektleiter 

in einer Werkstatt für behinderte Menschen abgestellt habe. Ausserdem 

hätten in der Verfügungsbegründung grundlegende Angaben zum 

Einkommensvergleich gefehlt. Schliesslich seien die für die Verwaltung 

massgebenden RAD-Berichte dem Beschwerdeführer weder mit dem 

Vorbescheid noch mit der angefochtenen Verfügung zugestellt worden. 

Darüber hinaus habe sich die RAD-Ärztin in der RAD-Stellungnahme vom 

12. Februar 2014 nicht zu sämtlichen in den vorliegenden Medizinalakten 

gestellten Diagnosen geäussert und ihre Würdigung weise 

Unstimmigkeiten auf. Deshalb könne auf diese – nicht auf eigenen 

Untersuchungen beruhende – Einschätzung des RAD nicht abgestellt 

werden. Das Bundesverwaltungsgericht wies die Sache daher an die 

Vorinstanz zur Einholung einer interdisziplinären Begutachtung 

insbesondere in den Fachrichtungen Innere Medizin, Rheumatologie, (evtl. 

Orthopädie) und Psychiatrie sowie zum Erlass einer erneuten Verfügung 

zurück (Beschwerdedossier C-4400/2014, act. 22).  

D.  

D.a Mit Schreiben vom 15. Dezember 2016 holte die Vorinstanz beim Be-

schwerdeführer zur Aktualisierung der Unterlagen neue Fragebögen für 

den Versicherten und für Arbeitgebende sowie allfällige sich in seinem Be-

sitz befindliche medizinische Unterlagen ab dem 13. Dezember 2014 ein 

(IV-act. 185). Mit Schreiben vom 25. Januar 2017 (IV-act. 191) reichte der 

weiterhin durch Rechtsreferent Ass. iur. Steffen Rudat des Sozialverbands 

VdK Hessen-Thüringen vertretene Beschwerdeführer insbesondere den 

Fragebogen für den Versicherten vom 27. Dezember 2016 (IV-act. 190 

S. 1-5) und den Fragebogen für den Arbeitgeber (ausgefüllt von der AHG 

GmbH) vom 12. Januar 2017 (IV-act. 190 S. 6 f.) ein. Mit Formularbrief der 

deutschen Rentenversicherung vom 25. Januar 2017 (Eingang bei  

Vorinstanz: 31. Januar 2017) liess der Beschwerdeführer der Vorinstanz 

sodann diverse bereits in den Akten liegende Arztberichte der Jahre 2012 

bis 2014 sowie den Rentenbescheid der Deutschen Rentenversicherung 

vom 7. Mai 2014, mit welchem dem Beschwerdeführer eine unbefristete 

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Seite 7 

Rente wegen voller Erwerbsminderung ab dem 1. Juli 2014 zugesprochen 

wurde (vgl. IV-act. 195), zukommen (IV-act. 214).  

D.b Mit Schreiben vom 7. März 2017 teilte die Vorinstanz dem Beschwer-

deführer mit, sie werde ohne seinen Gegenbericht innert 10 Tagen die vom 

Bundesverwaltungsgericht angeordnete Begutachtung bei einer polydis-

ziplinären Gutachterstelle in Auftrag geben und gewährte ihm die Möglich-

keit, in Bezug auf den ihm zugestellten Fragebogen an die Gutachter Er-

gänzungsfragen einzureichen (IV-act. 217). Am 7. April 2017 erteilte die 

Vorinstanz der MEDAS Q._______ (nachfolgend: MEDAS) den Auftrag für 

die Gutachtenserstellung (IV-act. 219). Mit Schreiben vom 15. Mai 2017 

bot die Vorinstanz den Beschwerdeführer zu der auf den 7. August 2017 

festgesetzten Begutachtung auf (IV-act. 224). Das MEDAS-Gutachten vom 

16. Oktober 2017 ging am 10. November 2017 bei der  

Vorinstanz ein (IV-act. 236). Zu diesem nahm RAD-Arzt Dr. med. 

R.________ mit Schlussbericht vom 29. November 2017 Stellung (IV-act. 

239). Nach Durchführung des Einkommensvergleichs vom 24. Januar 

2018 (IV-act. 242) kündigte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Vor-

bescheid vom 31. Januar 2018 an, sein (neues) Leistungsbegehren werde 

abzuweisen sein (IV-act. 243).  

D.c Hiergegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 7. März 2018 

Einwände bei der Vorinstanz (IV-act. 248). Mit Einwandergänzung vom 

12. April 2018 reichte er bei der Vorinstanz den Arztbericht von Dr. med. 

S.________ vom 13. April 2018 ein (IV-act. 252), zu welchem RAD-Arzt Dr. 

med. R.________ am 29. Mai 2018 Stellung nahm (IV-act. 255). Mit Stel-

lungnahme vom 7. Juni 2018 hielt RAD-Psychiater Dr. med. T.________ 

darüber hinaus gestützt auf die psychiatrischen Aspekte des MEDAS-Gut-

achtens sowie des Dossiers fest, der Beschwerdeführer weise aus psychi-

atrischer Sicht keine funktionellen Einschränkungen auf (IV-act. 257). Mit 

Verfügung vom 25. Juni 2018 wies die Vorinstanz das (neue) Leistungsbe-

gehren des Beschwerdeführers ab (IV-act. 258). 

E.  

E.a Gegen die Verfügung vom 25. Juni 2018 erhob der Beschwerdeführer 

mit Eingabe vom 26. Juli 2018 Beschwerde beim Bundesverwaltungsge-

richt mit den Anträgen, diese sei aufzuheben und es sei die Vorinstanz zu 

verpflichten, ihm eine Invalidenrente zu entrichten (BVGer-act. 1). 

E.b Mit Zwischenverfügung vom 15. August 2018 forderte das Bundesver-

waltungsgericht beim Bundesverwaltungsgericht einen Kostenvorschuss in 

C-4340/2018 

Seite 8 

der Höhe von Fr. 800.– ein. Am 11. September 2019 wurde der Gerichts-

kasse des Bundesverwaltungsgerichts eine Zahlung des Beschwerdefüh-

rers im Betrag von Fr. 827.32 gutgeschrieben (BVGer-act. 4).  

E.c Mit Vernehmlassung vom 16. Oktober 2018 beantragte die Vorinstanz, 

die Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfügung sei zu 

bestätigen (BVGer-act. 8). 

E.d Mit Replik vom 19. November 2018 hielt der Beschwerdeführer im 

Wesentlichen an seiner Beschwerde fest (BVGer-act. 11).  

E.e Mit Duplik vom 20. Dezember 2018 hielt die Vorinstanz ihrerseits eben-

falls an ihrer Vernehmlassung sowie den darin gestellten Anträgen fest 

(BVGer-act. 13). 

E.f Mit Verfügung vom 4. Januar 2019 schloss das Bundesverwaltungs-

gericht den Schriftenwechsel ab (BVGer-act. 14).  

F.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen 

wird – soweit erforderlich und rechtserheblich – in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

den Vorschriften des VGG, des VwVG [vgl. auch Art. 37 VGG]) sowie des 

ATSG (SR 830.1; vgl. auch Art. 3 Bst. dbis VwVG). 

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern – wie im vorlie-

genden Fall – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Als Vorinstanzen 

gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen gehört die  

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. Art. 69 

Abs. 1 Bst. b IVG [SR 831.20]). Das Bundesverwaltungsgericht ist somit 

zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

C-4340/2018 

Seite 9 

1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men; er ist als Adressat der angefochtenen Verfügung durch diese beson-

ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung  

oder Abänderung, weshalb er zur Erhebung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 48 Abs. 1 VwVG; siehe auch Art. 59 ATSG).  

1.4 Nachdem auch der Kostenvorschuss rechtzeitig geleistet wurde, ist auf 

die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten (Art. 50 

Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 und Art. 63 Abs. 4 VwVG; siehe auch Art. 60 ATSG). 

2.  

Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstands des vor-

liegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet die 

Verfügung vom 25. Juni 2018, mit welcher die Vorinstanz das neue Leis-

tungsgesuch des Beschwerdeführers abgewiesen hat. Streitig und vorlie-

gend vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen ist daher die Frage, ob der 

Beschwerdeführer Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invali-

denversicherung hat.  

3.  

Vorab ist zu prüfen, welche Rechtsnormen im vorliegenden Verfahren zur 

Anwendung gelangen.  

3.1 Der Beschwerdeführer ist deutscher Staatsangehöriger und wohnt in 

Deutschland, weshalb das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen 

vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft ei-

nerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten 

andererseits über die Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) sowie die ge-

mäss Anhang II des FZA anwendbaren Verordnungen (EG) des Europäi-

schen Parlaments und des Rates Nr. 883/2004 vom 29. April 2004 sowie 

Nr. 987/2009 vom 16. September 2009, welche am 1. April 2012 die Ver-

ordnungen (EWG) des Rates Nr. 1408/71 vom 14. Juni 1971 sowie 

Nr. 574/72 vom 21. März 1972 abgelöst haben, anwendbar sind. Gemäss 

Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen Sicherheit koordiniert, 

um insbesondere die Gleichbehandlung aller Angehörigen der Vertrags-

staaten zu gewährleisten. Soweit – wie vorliegend – weder das FZA und 

die gestützt darauf anwendbaren gemeinschaftsrechtlichen Rechtsakte ab-

weichende Bestimmungen vorsehen noch allgemeine Rechtsgrundsätze 

dagegen sprechen, richtet sich die Ausgestaltung des Verfahrens und die 

Prüfung des Rentenanspruchs alleine nach der schweizerischen Rechts-

ordnung (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; Urteil des BGer 9C_573/2012 vom 

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Seite 10 

16. Januar 2013 E. 4 m. w. H.), was sich auch mit dem Inkrafttreten der 

oben erwähnten Verordnungen am 1. April 2012 nicht geändert hat (vgl. 

Urteil des BVGer C-3985/2012 vom 25. Februar 2013 E. 2.1). Demnach 

richtet sich die Beurteilung der vorliegend streitigen Frage des Anspruchs 

des Beschwerdeführers auf eine schweizerische Invalidenrente alleine 

nach schweizerischem Recht. 

3.2 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-

sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verwaltungsverfügung (hier: 25. Juni 2018) eingetretenen Sachverhalt ab 

(BGE 132 V 215 E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verän-

dert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsver-

fügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b).  

3.3 In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-

gebend, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden oder zu Rechts-

folgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 132 V 215 E. 3.1.1), 

weshalb jene Vorschriften Anwendung finden, die spätestens beim Erlass 

der Verfügung vom 25. Juni 2018 in Kraft standen; weiter aber auch Vor-

schriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft getreten waren, die 

aber für die Beurteilung allenfalls früher entstandener Leistungsansprüche 

von Belang sind.  

3.4 Das Bundesverwaltungsgericht prüft die Verletzung von Bundesrecht 

einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, 

die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).  

3.5 Es ist gemäss dem Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes we-

gen nicht an die Begründung der Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 

Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner Kognition kann es die Beschwerde auch 

aus anderen als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den an-

gefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die 

von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. Urteil des BGer 2C_393/2015 vom 

26. Januar 2016 E. 1.2; BGE 132 II 47 E. 1.3 m. w. H.).  

4.  

Die angefochtene Verfügung verstösst – wie nachfolgend aufzuzeigen ist 

– sowohl in formeller als auch in materieller Hinsicht gegen das Bundes-

recht.  

C-4340/2018 

Seite 11 

4.1 Zunächst ist die Vorinstanz ihrer Aktenführungspflicht in Bezug auf die 

Vorakten, welche bereits im Zeitpunkt des Urteils des Bundesverwaltungs-

gerichts C-4400/2014 vom 26. Mai 2016 vorlagen, weiterhin nicht nachge-

kommen. 

4.1.1 Gemäss ständiger Rechtsprechung bildet die Aktenführungspflicht 

von Verwaltung und Behörden das Gegenstück zum (aus Art. 29 Abs. 2 BV 

fliessenden) Akteneinsichts- und Beweisführungsrecht, indem die Wahr-

nehmung des Akteneinsichtsrechts durch die versicherte Person eine Ak-

tenführungspflicht der Verwaltung voraussetzt (BGE 130 II 473 E. 4.1, 124 

V 372 E. 3b, 124 V 389 E. 3a).  

4.1.2 Die Behörde ist verpflichtet, ein vollständiges Aktendossier über das 

Verfahren zu führen, um gegebenenfalls ordnungsgemäss Akteneinsicht 

gewähren und bei einem Weiterzug diese Unterlagen an die Rechtsmittel-

instanz weiterleiten zu können. Die Behörde hat alles in den Akten festzu-

halten, was zur Sache gehört (BGE 124 V 372 E. 3b, 115 Ia 97 E. 4c). Der 

verfassungsmässige Anspruch auf eine geordnete und übersichtliche Ak-

tenführung verpflichtet die Behörden und Gerichte, die Vollständigkeit der 

im Verfahren eingebrachten und erstellten Akten sicherzustellen (SVR 

2011 IV Nr. 44 [8C_319/2010] E. 2.2.1; Urteil des BGer 5A_341/2009 vom 

30. Juni 2009 E. 5.2). Für die dem Allgemeinen Teil des Sozialversiche-

rungsrechts unterstellten Versicherer wurde in Art. 46 ATSG die Aktenfüh-

rungspflicht auf Gesetzesstufe konkretisiert. Danach sind für jedes Sozial-

versicherungsverfahren alle Unterlagen, die massgeblich sein können, 

vom Versicherungsträger systematisch zu erfassen (BGE 138 V 218 

E. 8.1.2). Ferner sind die Unterlagen von Beginn weg in chronologischer 

Reihenfolge abzulegen; bei Vorliegen eines Gesuchs um Akteneinsicht und 

spätestens im Zeitpunkt des Entscheids ist das Dossier zudem durchge-

hend zu paginieren (8C_319/2010 E. 2.2.2). In der Regel ist auch ein Ak-

tenverzeichnis zu erstellen, welches eine chronologische Auflistung sämt-

licher in einem Verfahren gemachter Eingaben enthält (Urteil des BGer 

2C_327/2010 vom 19. Mai 2011 E. 3.2 [nicht publiziert in BGE 137 I 247]; 

8C_319/2010 E. 2.2.2; Urteil des BGer 8C_616/ 2013 vom 28. Januar 2014 

E. 2.1). 

4.2 Wie im Sachverhalt Bst. C dargelegt, hat das Bundesverwaltungsge-

richt mit seinem Rückweisungsentscheid C-4400/2014 vom 26. Mai 2016 

bereits festgestellt, dass die Vorinstanz – in Bezug auf die bis zu jenem 

Zeitpunkt vorliegenden Vorakten – ihrer Aktenführungspflicht nicht nachge-

kommen ist. Es hat die Unvollständigkeit der Akten bemängelt, gleichfalls 

C-4340/2018 

Seite 12 

wie die mangelhafte Erfassung der verschiedenen Unterlagen, aufgrund 

derer nicht ersichtlich wird, wer welche Unterlagen bei der Vorinstanz ein-

gereicht hat. Deshalb hat es die Vorinstanz aufgefordert, die Akten auf Un-

vollständigkeiten zu überprüfen und entsprechend zu ergänzen.  

4.3 Vorab ist anzumerken, dass die Vorinstanz nach dem Rückweisungs-

entscheid des Bundesverwaltungsgerichts C-4400/2014 vom 26. Mai 2016 

die seither ergangenen Unterlagen systematisch abgelegt hat, dies sowohl 

in einer chronologischen Abfolge als auch in Bezug auf die Herkunft der 

einzelnen Aktenstücke nachvollziehbaren Art und Weise, und damit dies-

bezüglich ihrer Aktenführungspflicht nachgekommen ist. Dies gilt jedoch 

nicht für die Vorakten, welche bereits im Zeitpunkt des Rückweisungsent-

scheids des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. Mai 2016 vorlagen. Wie 

den verschiedenen Anmerkungen im vorangehend dargestellten Sachver-

halt zu entnehmen ist, fehlen in diesen weiterhin verschiedene, für das Ver-

ständnis des rechtserheblichen Sachverhalts wesentliche Aktenstücke. So 

fehlt vorliegend weiterhin – wie bereits in den Vorakten des Beschwerde-

dossiers C-4400/2014 – die leistungszusprechende Verfügung des Jahres 

2009 (vgl. Sachverhalt Bst. B.a) und der IK-Auszug des Beschwerdefüh-

rers (vgl. Sachverhalt Bst. A [Anm.: das Bundesverwaltungsgericht hat die-

sen im vorliegenden Beschwerdeverfahren bei der Vorinstanz nachgefor-

dert]). Darüber hinaus fehlen in den vorliegend eingereichten, vor dem 

26. Mai 2016 datierenden Vorakten noch weitere Unterlagen, welche in 

den Vorakten des Beschwerdedossiers C-4400/2014 offenbar noch vor-

handenen waren (so die in Rechtskraft getretene Verfügung vom 30. Au-

gust 2010 [vgl. Sachverhalt Bst. B.b] und die Neuanmeldung des Be-

schwerdeführers vom 21. Mai 2012 [vgl. Sachverhalt Bst. B.c]). Aufgrund 

der vom vorherigen Dossier abweichenden Nummerierung der vorliegend 

eingereichten (vor dem 26. Mai 2016 datierenden) Vorakten erweist sich 

sodann die Nachprüfung einiger im Dossier selbst enthaltener Aktenver-

weise zumindest als unnötigerweise erschwert.  

4.4 Nach dem Gesagten hat die Vorinstanz – entgegen der Anweisung des 

Bundesverwaltungsgerichts im Rückweisungsentscheid C-4400/2014 vom 

26. Mai 2016 – offenbar keine Überprüfung der zu jenem Zeitpunkt bereits 

vorgelegenen Vorakten auf Unvollständigkeiten sowie entsprechende Er-

gänzungen vorgenommen. Die Qualität der Aktenführung des bereits im 

Beschwerdeverfahren C-4400/2014 eingereichten Dossiers (datierend bis 

zum 26. Mai 2016) hat sich damit nicht ansatzweise verbessert, sondern 

im Gegenteil sogar noch verschlechtert, indem die Vorinstanz offenbar 

C-4340/2018 

Seite 13 

noch weitere zur Sache gehörende Aktenstücke aus jenen Vorakten her-

ausgenommen hat, dies bei weiterhin fehlender systematischer Erfassung 

der einzelnen Aktenstücke. Damit liegt aktuell – zumindest in Bezug auf die 

bis zum 26. Mai 2016 datierenden Vorakten – weiterhin eine Verletzung der 

Aktenführungspflicht der Vorinstanz vor. Bereits aus diesem Grund ist die 

angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur 

Verbesserung ihrer Aktenführung zurückzuweisen.  

4.5 Aus prozessökonomischen Gründen sind darüber hinaus im Hinblick 

auf die durch die Vorinstanz erforderliche Neubeurteilung im Nachfolgen-

den mehrere, auf einer summarischen materiellen Prüfung der ab dem 

26. Mai 2016 datierenden Vorakten – bezüglich welcher die Vorinstanz 

nach dem Gesagten der Aktenführungspflicht nachgekommen ist (vgl. 

E. 4.3 erster Satz hiervor) – basierende Vorbehalte anzubringen. 

5.  

5.1 Tritt die Verwaltung auf eine Neuanmeldung ein, weil eine anspruchs-

erhebliche Änderung glaubhaft gemacht worden ist (Art. 87 Abs. 3 in Ver-

bindung mit Abs. 2 IVV) hat sie das neue Leistungsbegehren in tatsächli-

cher und rechtlicher Hinsicht umfassend zu prüfen (SVR 2014 IV Nr. 33 

[8C_746/2013] E. 2; Urteil des BGer 8C_902/2015 vom 29. März 2016 

E. 2.1). Es gilt der Untersuchungsgrundsatz (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG; BGE 

136 V 376 E. 4.1.1). Die Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die 

für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hin-

reichende Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Be-

züge zum – auf Verwaltungs- und Gerichtsstufe geltenden – Grundsatz der 

freien Beweiswürdigung auf. Führen die im Rahmen des Untersuchungs-

grundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen den Versi-

cherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver 

und inhaltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 393 E. 4.1) zur Über-

zeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich 

(BGE 126 V 353 E. 5b; 125 V 193 E. 2, je m. w. H.) zu betrachten und es 

könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden Ergebnis 

nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise 

keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierte Be-

weiswürdigung; BGE 134 I 140 E. 5.3; 124 V 90 E. 4b S. 94). Bleiben je-

doch erhebliche Zweifel an Vollständigkeit und/oder Richtigkeit der bisher 

getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit 

von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Er-

kenntnisse zu erwarten sind (Urteil des BGer 8C_616/2013 vom 28. Januar 

2014 E. 2.1 m. w. H.). 

C-4340/2018 

Seite 14 

5.2 Es trifft zwar zu, dass der schweizerische Versicherungsträger nicht an 

die Invaliditätsbeurteilung des heimatlichen Versicherers gebunden ist. Die 

IV-Stelle kann den Versicherten in der Schweiz begutachten lassen, wenn 

die vom zuständigen Versicherungsträger übermittelten medizinischen Ak-

ten keine hinreichende Grundlage für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 

bilden (vgl. Urteil des BVGer C-5958/2012 vom 20. Mai 2014 E. 5). Über-

dies kann der zuständige schweizerische Versicherungsträger ein ärztli-

ches Gutachten am Wohnort der versicherten Person erstellen lassen (vgl. 

Art. 82 VO 883/2004, Art. 87 VO 987/2009). Es ist aber zu gewährleisten, 

dass die sich nach Massgabe des schweizerischen Leistungsrechts stel-

lenden versicherungsmedizinischen Fragen unter Einhaltung der spezifi-

schen beweisrechtlichen Anforderungen geklärt werden (Urteil des BGer 

9C_573/2012 vom 16. Januar 2013 E. 5.1). Der schweizerische Versiche-

rungsträger hat dem Träger, der mit der Durchführung des Gutachtens be-

auftragt ist, nach Art. 87 Abs. 1 VO 987/2009 mitzuteilen, welche besonde-

ren Voraussetzungen zu erfüllen und welche Aspekte im Gutachten zu be-

rücksichtigen sind (vgl. auch BASILE CARDINAUX, § 7 Beweiserhebung im 

Ausland, in: Recht der Sozialen Sicherheit, 2014, Rz. 7.14 und 7.23; Urteil 

des BGer 9C_952/2011 E. 2.3; ANDREAS TRAUB, Zum Stellenwert ärztlicher 

Berichte aus dem EU-/EFTA-Wohnsitzstaat im Abklärungsverfahren der In-

validenversicherung, SZS 2013 S. 390 ff.; Urteil des BVGer  

C-2838/2014 vom 20. Mai 2015 E. 5.3.5).  

6.  

6.1 Den nach dem 26. Mai 2016 datierenden Vorakten (vgl. E. 4.3 und 4.5 

hiervor) ist zu entnehmen, dass die Vorinstanz – wie vom Bundesverwal-

tungsgericht mit Rückweisungsentscheid C-4400/2014 vom 26. Mai 2016 

angeordnet – eine interdisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers 

in der Schweiz hat durchführen lassen. Das gestützt auf diese Begutach-

tung verfasste MEDAS-Gutachten vom 16. Oktober 2017 basiert in der 

Hauptsache auf der internistischen Untersuchung vom 7. August 2017 und 

umfasst darüber hinaus ein orthopädisches Teilgutachten vom 28. August 

2017 (IV-act. 236 S. 52 ff.), ein rheumatologisches Teilgutachten vom 

17. August 2017 (IV-act. 236 S. 55 ff.) sowie ein psychiatrisches Teilgut-

achten vom 13. September 2017 (IV-act. 236 S. 61 ff.). In den Beilagen des 

Gutachtens finden sich sodann einige von der Gutachterstelle angeordnete 

Laborbefunde (IV-act. 236 S. 30 ff.) sowie verschiedene vom Beschwerde-

führer an die Untersuchung mitgebrachte Befundberichte älteren Datums 

(IV-act. 236 S. 33 ff.).  

C-4340/2018 

Seite 15 

6.2 Mit Schlussbericht vom 29. November 2017 stellte Dr. med. 

R.________, Facharzt für Allgemeinmedizin des RAD Z.______, aufgrund 

des MEDAS-Gutachtens vom 16. Oktober 2017 bezüglich der bisherigen 

beruflichen Tätigkeit des Beschwerdeführers als Koch für die Jahre 2008 

und 2009 eine volle Arbeitsunfähigkeit sowie für das Jahr 2010 eine volle 

Arbeitsfähigkeit bei einer Einkommenseinbusse von 30 % fest. In einer an-

gepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer ab 2008 voll arbeitsfähig bei 

einer Einkommenseinbusse von 30 % (IV-act. 239). Als Beispiel einer zu-

mutbaren Tätigkeit gab er Magaziner/Lagerist an (vgl. IV-act. 239 S. 4).  

6.3 Hinsichtlich des MEDAS-Gutachtens vom 16. Oktober 2017 hat der 

Beschwerdeführer im vorliegenden Beschwerdeverfahren (wie auch be-

reits im Vorbescheidverfahren) verschiedene inhaltliche Kritiken ange-

bracht. So macht er geltend, die MEDAS-Gutachter hätten die volle Er-

werbsminderung nach deutschem Recht unzutreffend beurteilt. Entgegen 

der Darstellung im Gutachten sei ein höherer Hinzuverdienst als EUR 

450.– (Hinzuverdienstgrenze) nicht verboten. Ein solcher würde lediglich 

zu einer Rentenkürzung führen. Ebenfalls werde im MEDAS-Gutachten zu 

Unrecht davon ausgegangen, dass sich die Zeitrente in Deutschland im 

Wesentlichen auf die nicht gegebene Wegefähigkeit, welche in der 

Schweiz nicht zu berücksichtigen sei, stütze. Tatsächlich sei ihm die Rente 

wegen der Erwerbsminderung, das heisst einem Leistungsvermögen von 

unter sechs beziehungsweise unter drei Stunden täglich auf dem allgemei-

nen Arbeitsmarkt, zugesprochen worden. Die Gutachter hätten sodann 

seine Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die Tätigkeit als Gruppenleiter und Pro-

jektleiter in einer Werkstätte für behinderte Menschen festgestellt, ohne 

dass ihnen eine konkrete Tätigkeitsbeschreibung dieses geistig-psychisch 

sehr anspruchsvollen Berufs vorgelegen hätte. Diesbezüglich habe der Be-

rufsverband der Fachkräfte zur Arbeits- und Berufsförderung eine Muster-

stellenbeschreibung des Jahres 2012 herausgegeben. Diese Musterstel-

lenbeschreibung gab der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde – ohne 

Angabe einer Fundstelle – wieder und lautet (gemäss dem Beschwerde-

führer) wie folgt: 

Ziel des Stelleninhabers ist es, Menschen mit Behinderungen eine Teilhabe 

am Arbeitsleben und die Eingliederung in das Arbeitsleben zu ermöglichen; 

dabei ist der lnklusionsgedanke der Leitfaden des beruflichen Handelns. Der 

Stelleninhaber soll dabei den Menschen mit Behinderung in die Lage verset-

zen, ein Höchstmaß an Selbstbestimmung zu erreichen und zu bewahren, un-

ter Einbeziehung voller Teilhabe in allen Aspekten und Bereichen des Lebens. 

Eine umfassende Förderung bzw. Entwicklung der körperlichen, geistigen, so-

zialen und beruflichen Fähigkeiten ist dafür Voraussetzung. Das Aufgaben-

C-4340/2018 

Seite 16 

spektrum ist verknüpft mit unterschiedlichen Kompetenzen, über die der Stel-

leninhaber verfügen muss. Insbesondere sind das Fachkompetenz, Metho-

denkompetenz, Sozialkompetenz, Individual- bzw. persönliche Kompetenz, 

strategische Kompetenz sowie interkulturelle Kompetenz.  

Zur Fachkompetenz gehört dabei das Planen des Teilhabe- und Rehabilitati-

onsverlaufes, Erkennen der Neigung und Eignung des Menschen mit Behin-

derung, Erstellen eines Profils des Menschen mit Behinderung über dessen 

Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnisse und Bedürfnisse. Darüber hinaus Über-

wachung der Einhaltung des Arbeit- und Umweltschutzes, Assistenzbeglei-

tung bei Maßnahmen der unterstützten Beschäftigung und Sicherstellen der 

Aufsichtspflicht. 

Im Rahmen der Methodenkompetenz geht es unter anderem um das Gestal-

ten und Anpassen von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen an die Bedürfnisse 

und Anforderungen von Art und Schwere der Behinderung bzw. an die Anfor-

derungen des allgemeinen Arbeitsmarktes. Ferner gehören dazu die Arbeits-

vorbereitung, Arbeitssteuerung und Arbeitskontrolle. 

Im Rahmen der Sozialkompetenz geht es um Kommunikation und Zusammen-

arbeit mit den Menschen mit Behinderung und ihrem Umfeld durch Grund-

kenntnisse in unterstützter und körperorientierter Kommunikation oder Gebär-

densprache. Es muss die Fähigkeit bestehen, Konflikte anzunehmen, zu ver-

stehen und auf eine Lösung hinzuwirken. Es müssen Arbeitstugenden und So-

zialverhaltensregeln vermittelt werden. Die Menschen mit Behinderungen 

müssen motiviert werden, Gruppen müssen moderiert werden. 

Hinsichtlich der Individual- bzw. persönlichen Kompetenz geht es um die Fä-

higkeit, sich selbst zu reflektieren und andere zu motivieren, um Einfühlungs-

vermögen und das angemessene und ruhige Reagieren auf Krisensituationen. 

Der Stelleninhaber muss Methoden über den Umgang mit physischen und 

psychischen Belastungen kennen und nutzen. Erforderlich sind Geduld bei der 

Kommunikation und im Umgang mit Menschen mit Behinderung sowie die fle-

xible Reaktionsmöglichkeit auf unterschiedliche und sich schnell ändernde Si-

tuationen. 

In der strategischen Kompetenz geht es vorwiegend um Planungen; in der in-

terkulturellen Kompetenz schließlich geht es um das Erkennen von Bedürfnis-

sen von Menschen mit Behinderungen aus einem fremden Kulturkreis. 

Beim Beschwerdeführer gehörten lediglich die pflegerischen und therapeu-

tischen Aspekte nicht zum skizzierten Tätigkeitsfeld. Aufgrund seiner er-

heblichen psychischen Vorbelastung und psychischen Erkrankungen so-

wie aufgrund seiner chronischen Schmerzen sei er nicht mehr in der Lage, 

diesen Tätigkeiten auch nur stundenweise nachzugehen. Damit hätten die 

Gutachter die Arbeitsfähigkeit in einer völligen Unkenntnis des Aufgaben-

spektrums des Gruppenleiters und Projektbetreuers in einer Werkstatt für 

behinderte Menschen festgestellt. Auch sei er davon überzeugt, dass auch 

C-4340/2018 

Seite 17 

die medizinische Beurteilung nicht den Tatsachen entspreche. Das darge-

stellte Leistungsbild überschätze völlig das tatsächliche Leistungsvermö-

gen. Der Behauptung im Gutachten, wonach er sich als psychisch gesund 

erlebe und mit seiner Lebenssituation zufrieden sei, widerspreche er vehe-

ment. Vielmehr belaste ihn die gesundheitsbedingte Aufgabe seiner Frei-

zeitbeschäftigung "Sport" immer noch sehr. Auch leide er unter seinen viel-

fältigen Gesundheitsstörungen. Es werde ihm die eigene Krankheit tagtäg-

lich bewusst und er sei auf die Unterstützung und Hilfe der Familie zur Kri-

senbewältigung angewiesen.  

6.4 Zu diesen Kritiken hat sich die Vorinstanz weder in der angefochtenen 

Verfügung noch in der im vorliegenden Beschwerdeverfahren eingereich-

ten Vernehmlassung geäussert. Mangels einer entsprechenden Rüge des 

Beschwerdeführers ist vorliegend indessen keine allfällige Verletzung des 

rechtlichen Gehörs des Beschwerdeführers (namentlich eine Verletzung 

der Begründungspflicht) zu prüfen. Eine Auseinandersetzung der Vorin-

stanz mit dem vom Beschwerdeführer wiedergegebenen (wenn auch nicht 

mit einer entsprechenden Fundstelle belegten) Anforderungsprofil der von 

ihm zuletzt ausgeübten beruflichen Tätigkeit als Gruppenleiter und Projekt-

betreuer in einer Werkstatt für behinderte Menschen, welche im MEDAS-

Gutachten (mit einer Leistungseinbusse) als grundsätzlich nach wie vor zu-

mutbar erachtet wurde, hätte sich indessen zumindest bei der Vornahme 

der Arbeitsfähigkeitsbemessung aufgedrängt. Der Beschwerdeführer rügt 

daher zu Recht, dass die MEDAS-Gutachter (sowie in der Folge die  

Vorinstanz) die von ihm zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit als Gruppen-

leiter und Projektbetreuer in einer Werkstatt für behinderte Menschen als 

(zumindest teilweise) weiterhin zumutbar eingestuft haben, ohne dass 

ihnen ein entsprechendes Anforderungsprofil vorgelegen hätte.  

6.5 Darüber hinaus erscheint die im MEDAS-Gutachten vorgenommene 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auch aus den 

nachfolgenden Gründen nicht nachvollziehbar.  

6.5.1 In der interdisziplinären Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hielten die 

MEDAS-Gutachter fest, sie erachteten den Beschwerdeführer für seine in 

den Jahren 2010/2011 zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Projektbetreuer für 

behinderte Menschen und alle solchermassen angepassten Arbeitstätig-

keiten für voll arbeitsfähig, dies mit einer Leistungsminderung von 30 %. 

Eine solche Tätigkeit erlaube individuell zu wählende Wechselpositionen 

ohne repetitive Arbeiten in Vorneigehaltung, in gebückter oder kauernder 

C-4340/2018 

Seite 18 

Stellung und ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 10 Kilo-

gramm (IV-act. 236 S. 27). 

Im Gegensatz hierzu erkannten die Teilgutachter in den entsprechenden 

Fachgutachten eine Arbeitsunfähigkeit von insgesamt 15 %. So hielt 

Dr. med. U.________, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere 

Medizin, im rheumatologischen Teilgutachten vom 17. August 2017 fest, 

die vom Beschwerdeführer zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Maschinenbau-

Ingenieur in einer Projektleitung 3D-Konstruktion sei diesem ohne Weite-

res noch im Umfang von 8 Stunden pro Tag zuzumuten, dies mit einer me-

dizinisch-theoretisch korrigierbaren Leistungsminderung von maximal 

10 % (IV-act. 236 S. 60). Im orthopädischen Teilgutachten vom 28. August 

2017 stellten Dres. med. V._______ und W._______, beide Fachärzte für 

orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 

eine Arbeitsunfähigkeit von 5 % in einer angepassten Tätigkeit ohne Rota-

tionsbewegungen und Ausschluss von Heben von Lasten über 10 Kilo-

gramm fest (IV-act. 236 S. 54). Im Teilgutachten Psychiatrie vom 13. Sep-

tember 2017 stellte Dr. med. X.________, Facharzt für Psychiatrie und 

Psychotherapie, demgegenüber in psychiatrischer Hinsicht keine Diagno-

sen mit einer Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, womit er folgerte, die Ar-

beitsfähigkeit sei aus rein psychiatrischer Sicht als gegeben zu betrachten 

(IV-act. 236 S. 70).  

6.5.2 Darüber hinaus stellte der Rheumatologe Dr. med. U.________ im 

rheumatologischen Teilgutachten vom 17. August 2017 als zuletzt ausge-

übte Tätigkeit auf die berufliche Tätigkeit Maschinenbau-Ingenieur in einer 

Projektleitung 3D-Konstruktion ab, während im interdisziplinären Gutach-

ten als zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit die in den Jahren 2010/2011 

vom Beschwerdeführer ausgeübte Tätigkeit als Gruppenleiter und Projekt-

betreuer in einer Werkstatt für behinderte Menschen angenommen wurde.  

6.5.3 Diese widersprüchlichen Annahmen und Arbeitsfähigkeitsbeurteilun-

gen einerseits in der interdisziplinären Begutachtung und andererseits in 

den einzelnen Teilgutachten werden im MEDAS-Gutachten weder erkannt 

noch in einer nachvollziehbaren Weise begründet. Damit erweist sich die 

im MEDAS-Gutachten vorgenommene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers bereits im Rahmen einer summarischen Prüfung als 

nicht schlüssig. Die Vorinstanz hätte damit für die Festlegung der Arbeits-

fähigkeit des Beschwerdeführers nicht ohne Weiteres auf das MEDAS-Gut-

achten vom 16. Oktober 2017 abstellen dürfen. 

C-4340/2018 

Seite 19 

6.6 Ferner ist festzustellen, dass die MEDAS-Gutachter im Gutachten vom 

16. Oktober 2017 nicht sämtliche zu jenem Zeitpunkt bereits in den Akten 

liegenden medizinischen Unterlagen des Beschwerdeführers berücksich-

tigt haben. So fehlen bei der von den Gutachtern wiedergegebenen Akten-

lage (vgl. IV-act. 236 S. 3 ff.) insbesondere die nachfolgenden, mehrfach 

in den Akten enthaltenen Arztberichte: 

– Kurzbericht von Dr. med. L.________, Fachärztin für Innere Medi-
zin, vom 2. Dezember 2013 (IV-act. 139, 205),  

– ärztlicher Befundbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 
27. März 2014 (IV-act. 150, 210), 

– ärztlicher Befundbericht von Dr. med. L.________ vom 3. April 
2014 (IV-act. 125, 151, 211). 

– Arztbericht der Klinikum H.________ GmbH vom 3. Mai 2013  
(IV-act. 142, 200),  

Damit basiert die MEDAS-Begutachtung vom 16. Oktober 2017 bei sum-

marischer Betrachtung nicht auf der vollständigen medizinischen Akten-

lage. 

6.7 In der Invaliditätsbemessung vom 14. Dezember 2017 berechnete die  

Vorinstanz sodann Einkommenseinbussen von 70 % für die Zeit vom 

31. März 2008 bis zum 25. Juli 2008, von 57 % für die Zeit vom 26. Juli 

2008 bis zum 31. Oktober 2010 und von 30 % für die Zeit ab dem 1. No-

vember 2010 (IV-act. 240). In einer weiteren Invaliditätsbemessung vom 

24. Januar 2018 erklärte die Vorinstanz darüber hinaus, der Beschwerde-

führer habe am 30. September 2010 eine Weiterbildung zur Berufs- und 

arbeitspädagogischen Qualifikation abgeschlossen und sei vom 1. Novem-

ber 2010 bis zum 31. Oktober 2011 als Gruppenhelfer/Projektbetreuer in 

einer Werkstatt für behinderte Menschen tätig gewesen. Diese Weiterbil-

dung und Tätigkeit sei als berufliche Eingliederung anerkannt und der dafür 

zuletzt im Jahr 2011 bezogene Lohn (EUR 1'800.– pro Monat) zur Bestim-

mung des Validenlohns berücksichtigt worden (IV-act. 242).  

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Tätigkeit des 

Gruppenhelfers/Projektbetreuers in einer Werkstatt für behinderte Men-

schen nur dann als Grundlage für die Bemessung des Validenlohns be-

rücksichtigt werden darf, wenn medizinisch eine volle Arbeitsfähigkeit in 

dieser Tätigkeit, das heisst ein voller Eingliederungserfolg, rechtskonform 

festgestellt wurde. Mangels Vorliegens einer entsprechenden medizini-

schen Bestätigung in den vorliegenden Akten wird die Vorinstanz diese 

C-4340/2018 

Seite 20 

Frage ihrem RAD, der sich bisher lediglich zur Arbeitsfähigkeit des Be-

schwerdeführers in seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit als Koch geäus-

sert hat (vgl. E. 6.8 hiernach) ergänzend zu unterbreiten haben.  

6.8 Abweichend von der dargelegten Auffassung der Vorinstanz, wonach 

die Tätigkeit des Beschwerdeführers als Gruppenhelfer/Projektbetreuer in 

einer Werkstatt für behinderte Menschen als angestammte berufliche Tä-

tigkeit gelte, hat RAD-Arzt Dr. med. R.________ mit Schlussbericht vom 

29. November 2017 als angestammte berufliche Tätigkeit auf die vormalige 

Tätigkeit des Beschwerdeführers als Koch abgestellt und diesbezüglich für 

die Jahre 2008 und 2009 eine volle Arbeitsunfähigkeit bescheinigt. Für eine 

angepasste Tätigkeit sei der Beschwerdeführer ab 2008 voll arbeitsfähig, 

dies bei einer Einkommenseinbusse von 30 %. Als funktionelle Einschrän-

kungen gab er die Erfordernisse von vermehrten Pausen, der Einnahme 

von sitzend-stehend-wechselnden Arbeitspositionen, dem Heben von Ge-

wichten bis maximal 10 Kilogramm sowie der Vermeidung von schweren 

Arbeiten, Rumpfdrehungen, wiederholten Zwangshaltungen und vorüber-

gehenden Stresses an. Als Beispiel einer zumutbaren Tätigkeit nannte er 

die Tätigkeit eines Magaziners/Lageristes (IV-act. 239). Damit hat sich der 

RAD nicht zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bezüglich seiner in 

den Jahren 2010/2011 ausgeübten beruflichen Tätigkeit als Gruppenleiter 

und Projektbetreuer in einer Werkstatt für behinderte Menschen, auf wel-

che die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung als angestammte be-

rufliche Tätigkeit abgestellt hat, geäussert.  

6.9 In seiner Stellungnahme vom 29. Mai 2018 hat sich RAD-Arzt 

Dr. med. R.________ ferner zu dem vom Beschwerdeführer im Vorbe-

scheidverfahren eingereichten Arztbericht von Dr. med. S.________ vom 

13. April 2018, wonach beim Beschwerdeführer auch für die Arbeit als 

Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in einer Werkstatt für behin-

derte Menschen erhebliche Einschränkungen psychischer Natur bestün-

den, dieser insbesondere psychisch nicht belastbar sei und über nur ein-

geschränkte Fähigkeiten zur Stressbewältigung sowie Konfliktlösung ver-

füge (vgl. IV-act. 253), geäussert und im Wesentlichen seine vorangehend 

wiedergegebene Stellungnahme vom 29. November 2017 bestätigt. Die in 

der Stellungnahme vom 29. November 2017 aufgeführten funktionellen 

Einschränkungen hat er indessen ergänzt um das Erfordernis, dass aus-

serdem sämtliche Arbeiten, die das Bewältigen stressiger Situationen er-

forderten, zu vermeiden seien (wörtlich: "eviter tous travaux exigeant la 

maîtrise de situations stressantes" [vgl. IV-act. 255]).  

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6.10 Die Vorinstanz hat demgegenüber in der vorliegend angefochtenen 

Verfügung vom 25. Juni 2018 festgehalten, es gehe aus den Akten hervor, 

dass eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % in der Ausübung der Tätigkeit als 

Gruppenleiter und Projektbetreuer in einer Werkstatt für behinderte Men-

schen sowie auch anderen angepassten Tätigkeiten bestehe. Dieser lnva-

liditätsgrad gebe kein Recht auf eine Rente. Als angepasst seien Tätigkei-

ten zu betrachten, bei denen häufige Pausen möglich seien, und die in 

wechselnder Arbeitshaltung ausgeführt werden könnten. Zudem seien 

schwere Arbeiten und das Heben von Gewichten über 10 Kilogramm zu 

vermeiden. Dies gelte ebenso für Rumpfdrehungen und wiederholte 

Zwangshaltungen sowie vorübergehenden Stress.  

Von psychiatrischer Seite her bestehe keine lang andauernde Arbeitsunfä-

higkeit, die eine Invalidität im Sinne des Gesetzes verursache. Die Anpas-

sungsstörung mit reaktiver Depression leichten Grades sei zum Zeitpunkt 

der polydisziplinären Begutachtung vom 16. Oktober 2017 vollständig re-

mittiert gewesen. Zum selben Zeitpunkt hätten die Schädigungen der Wir-

belsäule erneut bestätigt werden können. Die daraus entstehenden funkti-

onellen Einschränkungen seien nicht vereinbar mit der Tätigkeit als Koch, 

die von 2005 bis 2009 ausgeübt worden sei. Allerdings sei vorliegend für 

das Zweitgesuch als angestammte Tätigkeit jene als Gruppenleiter und 

Projektbetreuer in einer Werkstatt für behinderte Menschen heranzuzie-

hen. Diese sei bereits ab 2010 als vollschichtige Tätigkeit ausgeübt wor-

den. Die Sachverständigen seien sich einig, dass bei dieser Tätigkeit sowie 

weiteren den Gesundheitsproblemen angepassten Tätigkeiten eine Leis-

tungseinbusse von 30 % hinzunehmen sei (dies aufgrund der etwas häufi-

ger einzuhaltenden Pausen sowie den im Zusammenhang mit dem Wirbel-

säulenleiden zu vermeidenden Arbeitshaltungen). Zudem sei auch vo-

rübergehender Stress zu meiden.  

6.11 Offenbar hat die Vorinstanz damit in der angefochtenen Verfügung die 

Ergänzung der beim Beschwerdeführer zu berücksichtigenden funktionel-

len Einschränkungen gemäss der RAD-Stellungnahme vom 29. Mai 2018 

(vgl. E. 6.9 hiervor) übersehen, indem sie – entsprechend der früheren Be-

urteilung von Dr. med. R.________ vom 29. November 2017 (vgl. E. 6.8 

hiervor) – mehrfach erwähnte, es sei "vorübergehender Stress" zu meiden. 

Unter Einbezug des gemäss RAD zusätzlich zu berücksichtigenden Erfor-

dernisses, dass die dem Beschwerdeführer zumutbare berufliche Tätigkeit 

keine Situationen, welche eine Stressbewältigung erfordern, beinhalten 

sollte, drängt sich – insbesondere auch angesichts der vom Beschwerde-

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Seite 22 

führer beispielhaft angeführten Musterstellenbeschreibung (vgl. E. 6.3 hier-

vor) – die Frage auf, ob die vom Beschwerdeführer zuletzt in den Jahren 

2010/2011 ausgeübte berufliche Tätigkeit als Gruppenleiter und Projektbe-

treuer in einer Werkstatt für behinderte Menschen tatsächlich nach wie vor 

als eine dem Beschwerdeführer zumutbare Tätigkeit betrachtet werden 

kann. Die Vorinstanz hätte in diesem Zusammenhang zumindest prüfen 

müssen, ob die erwähnte Tätigkeit dem Erfordernis des Vermeidens von 

Arbeiten, welche die Bewältigung von stressigen Situationen erfordern 

würden, gerecht wird. 

7.  

Zusammenfassend ist die Vorinstanz in Bezug auf die bis zum 26. Mai 

2016 vorliegenden Vorakten ihrer Aktenführungspflicht – wie bereits im Ur-

teil des Bundesverwaltungsgerichts C-4400/2014 vom 26. Mai 2016 fest-

gestellt – nach wie vor nicht nachgekommen (vgl. E. 4.4 hiervor). Da unter 

diesen Umständen eine Rückweisung an die Vorinstanz bereits aus formel-

len Gründen (zwecks Verbesserung der Aktenführung mit Blick auf die bis 

zum 26. Mai 2016 vorliegenden Vorakten) vorzunehmen ist, wird die  

Vorinstanz aus prozessökonomischen Gründen gleichzeitig auch aufgefor-

dert, die Aktenlage in materieller Sicht zu verbessern, soweit diese weder 

ein schlüssiges Gutachten zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, 

insbesondere mit Blick auf seine zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit als 

Gruppenleiter und Projektbetreuer in einer Werkstatt für behinderte Men-

schen (vgl. E. 6.5 ff.), noch eine umfassende RAD-Stellungnahme zu sämt-

lichen von der Vorinstanz verfügungsweise berücksichtigten Punkten ent-

hält respektive die Vorinstanz die von ihr verfügungsweise vorgenommene 

Abweichung von der Einschätzung des RAD nicht (nachvollziehbar) be-

gründet hat (vgl. E. 6.7-6.11 hiervor). Damit hat die Vorinstanz den rechts-

erheblichen Sachverhalt nicht vollständig festgestellt und gewürdigt 

(vgl. Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 12 VwVG). Mangels einer rechtskonformen 

Aktenführung kann der rechtserhebliche Sachverhalt aufgrund der vorlie-

genden Akten nicht vollständig nachvollzogen werden.  

7.1 Nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung hat das Gericht, das den 

Sachverhalt als ungenügend abgeklärt erachtet, die Wahl, die Sache zur 

weiteren Beweiserhebung an die Verwaltung zurückzuweisen oder selber 

die nötigen Instruktionen vorzunehmen. Bei festgestellter Abklärungsbe-

dürftigkeit verletzt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung als sol-

che weder den Untersuchungsgrundsatz noch das Gebot eines einfachen 

und raschen Verfahrens. Anders verhielte es sich nur dann, wenn die Rück-

C-4340/2018 

Seite 23 

weisung an die Verwaltung einer Verweigerung des gerichtlichen Rechts-

schutzes gleichkäme (beispielsweise dann, wenn auf Grund besonderer 

Gegebenheiten nur ein Gerichtsgutachten beziehungsweise andere ge-

richtliche Beweismassnahmen geeignet wären, zur Abklärung des Sach-

verhalts beizutragen, vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4), oder wenn die Rückwei-

sung nach den konkreten Umständen als unverhältnismässig bezeichnet 

werden müsste (BGE 122 V 163 E. 1d; vgl. zum Ganzen: Urteil des BVGer 

C-1767/2015 vom 7. Februar 2017 E. 4.5).  

7.2 Nachdem die Vorinstanz vorliegend dem Bundesverwaltungsgericht 

bereits in zwei verschiedenen Beschwerdeverfahren (zumindest teilweise) 

unvollständige sowie nicht systematisch erfasste Vorakten überlassen und 

den medizinischen Sachverhalt weiterhin nicht vollständig abgeklärt hat, 

indem für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nach 

wie vor eine schlüssige und beweiskräftige medizinische Grundlage fehlt, 

erscheint eine Rückweisung an die Vorinstanz gerechtfertigt – dies auch 

unter dem Gesichtspunkt, dass damit dem Beschwerdeführer der doppelte 

Instanzenzug gewahrt bleibt (vgl. BGE 137 V 210, E. 3.4). Die angefoch-

tene Verfügung vom 25. Juni 2018 ist daher aufzuheben und die Sache an 

die Vorinstanz zurückzuweisen, damit diese die vor dem 26. Mai 2016 da-

tierenden Vorakten vollständig und systematisch erfasse sowie die Arbeits-

fähigkeit des Beschwerdeführers erneut gutachterlich abkläre, sei es mit-

tels der Einholung eines interdisziplinären Ergänzungsgutachtens bei der 

MEDAS oder eines neuen interdisziplinären (arbeitsmedizinischen) Gut-

achtens. Hierfür hat es der mit der ergänzenden Begutachtung der Arbeits-

fähigkeit zu betrauenden Gutachterstelle vorgängig sämtliche vorliegenden 

Medizinalakten zur Verfügung zu stellen und ihnen insbesondere die spe-

zifischen Berufsanforderungen hinsichtlich der vom Beschwerdeführer vor 

seiner Neuanmeldung zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Gruppenleiter und 

Projektbetreuer in einer Werkstatt für behinderte Menschen bekannt zu ge-

ben. 

8.  

8.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG auferlegt das Bundesverwaltungsgericht 

die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei. Der Vor-

instanz sind indessen keine Verfahrenskosten aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 2 

VwVG). Eine Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Ab-

klärung und neuer Verfügung gilt praxisgemäss als volles Obsiegen der 

beschwerdeführenden Partei (BGE 137 V 57 E. 2.1 m. H.). Dem obsiegen-

den Beschwerdeführer sind daher ebenfalls keine Verfahrenskosten aufzu-

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Seite 24 

erlegen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 939.96 ist ihm entspre-

chend nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils auf ein von 

ihm zu benennendes Konto zurückzuerstatten.  

8.2 Der obsiegende und nichtanwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat 

Anspruch auf eine Parteientschädigung zu Lasten der Verwaltung (Art. 64 

Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht ([VGKE, SR 173.320.2]). Da er keine Kostennote eingereicht hat, 

ist die Entschädigung aufgrund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 Satz 

2 VGKE). Unter Berücksichtigung des Verfahrensausgangs, des gebote-

nen und aktenkundigen Aufwands, der Bedeutung der Streitsache und der 

Schwierigkeit des Verfahrens sowie in Anbetracht der in vergleichbaren 

Fällen gesprochenen Entschädigungen ist eine Parteientschädigung von 

Fr. 800.– (inkl. Auslagen) gerechtfertigt (Art. 9 Abs. 1 i. V. m. Art. 10 Abs. 2 

VGKE). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.) 

  

C-4340/2018 

Seite 25 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird insoweit gutgeheissen, als die angefochtene Verfü-

gung vom 25. Juni 2018 aufgehoben und die Sache an die Vorinstanz zu-

rückgewiesen wird, damit diese in Bezug auf die vor dem 16. Mai 2016 

datierenden Vorakten ihre Aktenführung verbessere und nach erfolgten er-

gänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu über das Leis-

tungsgesuch verfüge. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der vom Beschwerdeführer 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 939.96 wird diesem nach Eintritt der 

Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

3.  

Dem Beschwerdeführer wird eine Parteientschädigung von Fr. 800.– zu 

Lasten der Vorinstanz zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein;  

Beilage: Formular Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Marion Sutter 

 

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Seite 26 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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