# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0c368fd1-0ce5-50e6-8128-e752d66e9f2c
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-11
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Aufsichtsbehörde Schuldbetreibung und Konkurs Basel-Landschaft 11.02.2021 725 20 270 / 47 (725 2020 270 / 47)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_005_725-20-270---47_2021-02-11.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
Vom 11. Februar 2021 (725 20 270 / 47) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Würdigung des medizinischen Sachverhalts hinsichtlich einer UVG-Invalidenrente und 

einer Integritätsentschädigung. 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Beat Hersberger, 

Kantonsrichter Daniel Noll, Gerichtsschreiberin Katja Wagner 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Nico Baumgartner, 
Rechtsanwalt, MUGGLI ERHART Rechtsanwälte AG, Hauptstrasse 
52, Postfach 564, 4127 Birsfelden 

  
 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen  
 
 
 
A.a Der 1959 geborene A.____ ist Inhaber der B.____ AG. Am 2. Juni 2005 erlitt er einen 
Unfall, wobei er sich eine Kontusion am linken Ellenbogen zuzog. In der Folge entwickelte sich 
eine Epicondylitis humeri radialis (Tennisellenbogen). Die Schweizerische Unfallversicherungs-
anstalt (Suva), bei welcher der Versicherte obligatorisch gegen Unfälle versichert war, erbrachte 
in der Folge die gesetzlichen Leistungen. Mit Verfügung vom 1. Juni 2010 sprach sie dem Ver-

 

 
 
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sicherten eine UVG-Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 25% sowie eine 
Integritätsentschädigung entsprechend einer Integritätseinbusse von 5% zu.  
 
A.b Mit Verfügung vom 21. März 2014 wurden die Rentenleistungen revisionsweise per 
1. April 2014 aufgehoben. Zur Begründung wurde angeführt, die Überprüfung der erwerblichen 
Verhältnisse habe ergeben, dass die Erwerbsfähigkeit nicht mehr beeinträchtigt sei, obwohl 
noch geringe Unfallfolgen ausgewiesen seien. 
 
A.c Mit Schadenmeldung UVG vom 21. August 2015 meldete A.____ der Suva einen 
Rückfall. Der Unfallversicherer erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen, übernahm 
die Heilungskosten und richtete Taggelder aus. Mit Schreiben vom 30. August 2016 wurde der 
Fall abgeschlossen und die Versicherungsleistungen wurden per 31. August 2016 eingestellt. 
 
A.d Am 18. Dezember 2017 erlitt A.____ einen weiteren Unfall. Der Schadenmeldung UVG 
vom 19. Dezember 2017 zufolge ist der Versicherte auf einem schneebedeckten Gitterrost aus-
gerutscht und hat sich dabei mit dem rechten Arm abgestützt. Hierbei erlitt er ein indirektes 
Trauma der rechten Schulter. Mit Verfügung vom 6. Mai 2019 sprach die Suva dem Versicher-
ten für die verbleibenden Restfolgen der erlittenen Unfälle eine UVG-Invalidenrente auf der Ba-
sis eines Invaliditätsgrads von 19% sowie eine Integritätsentschädigung gestützt auf eine Integ-
ritätseinbusse von insgesamt 7,5% (zusätzlich 2,5%) zu. Eine hiergegen gerichtete Einsprache 
hiess sie mit Einspracheentscheid vom 10. Juni 2020 insoweit teilweise gut, als sie feststellte, 
dass dem Versicherten ab 1. Mai 2019 in Abänderung der angefochtenen Verfügung eine Inva-
lidenrente auf der Basis eines Invaliditätsgrads von 20% ausgerichtet werde.  
 
B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte, vertreten durch Nico 
Baumgartner, Advokat, mit Eingabe vom 13. Juli 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht des 
Kantons Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin bean-
tragte er, in Aufhebung des Einspracheentscheids vom 10. Juni 2020 sei ihm rückwirkend ab 
1. Mai 2019 eine UVG-Invalidenrente von mindestens 30%, basierend auf einem Invaliditäts-
grad von mindestens 37,495%, zuzusprechen, zuzüglich aufgelaufener Zinsen. Ferner sei ihm 
rückwirkend ab 1. Mai 2019 eine zusätzliche Integritätsentschädigung im Betrag von mindes-
tens Fr. 9'340.-- (Fr. 5'340.-- + Fr. 4'000.--), eventualiter Fr. 4'000.--, zuzusprechen, zuzüglich 
aufgelaufener Verzugszinsen. Eventualiter sei die Angelegenheit zur erneuten Überprüfung und 
zur Neuverfügung im Sinne der Rechtsbegehren 2 und 3 an die Vorinstanz zurückzuweisen; 
unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung brachte er im Wesentlichen vor, im Hinblick auf die er-
werblichen Verhältnisse würden die der Rentenberechnung zugrunde gelegten Faktoren seinen 
persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen nicht ausreichend Rechnung tragen. Alsdann 
sei der leidensbedingte Abzug mit 10% viel zu tief festgesetzt worden. Schliesslich sei eine In-
tegritätsentschädigung für die verbleibenden Folgen aus beiden Unfällen zuzusprechen. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 24. Juli 2020 schloss die Suva auf Abweisung der Be-
schwerde. 
 

 

 
 
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D. Mit Replik vom 28. September 2020 hielt der Beschwerdeführer grundsätzlich an sei-
nen Anträgen fest, änderte jedoch sein Rechtsbegehren 2 dahingehend ab, als ihm eine IV-
Rente von 37,495%, eventualiter aber mindestens von 30% zuzusprechen sei. Ergänzend 
brachte er vor, dass sich sein Gesundheitszustand erheblich schwerer präsentieren würde, als 
dies von der Beschwerdegegnerin angenommen worden sei. Mit Duplik vom 6. Oktober 2020 
hielt auch die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag und ihren wesentlichen Begründungen fest. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und frist-
gerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.  
 
2. Streitig und zu prüfen ist die Höhe des Rentenanspruchs sowie der Integritätsentschä-
digung. 
 
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 
20. März 1981 hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, soweit das 
Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufs-
unfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers setzt 
voraus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Invalidität, 
Integritätseinbusse) ein natürlicher (vgl. dazu BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen) und ein 
adäquater (vgl. dazu BGE 129 V 177 E. 3.2 mit Hinweis) Kausalzusammenhang besteht.  
 
3.2 Ist die versicherte Person infolge des Unfalls zu mindestens 10 Prozent invalid, so hat 
sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 
ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs-
unfähigkeit. Diese wiederum entspricht dem durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geis-
tigen Gesundheit verursachten und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verblei-
benden ganzen oder teilweisen Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom-
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil 
des Sozialversicherungsrechts [ATSG] vom 6. Oktober 2000).  
 
3.3 Bei der Beurteilung eines unfallversicherungsrechtlichen Rentenanspruchs ist jeweils 
als erstes zu prüfen, in welchem Ausmass die versicherte Person unfallbedingt arbeitsunfähig 
ist. Gemäss der Legaldefinition von Art. 6 ATSG ist Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beein-
trächtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähig-
keit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer 
Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich be-
rücksichtigt (Satz 2).  
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beur-
teilung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall 
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fach-

 

 
 
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leute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der 
versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinwei-
sen).  
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) − wie alle an-
deren Beweismittel − frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Be-
weismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme 
als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit 
der Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach 
ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine nicht schon auf man-
gelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Diesen Be-
richten kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG 
eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, sie 
sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer 
Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7). 
 
5.1 Für die Beurteilung des medizinischen Sachverhalts stehen zahlreiche medizinische 
Akten zur Verfügung, welche allesamt vom Gericht gewürdigt wurden. In der Folge werden in-
dessen lediglich entscheidrelevante Arztberichte und Gutachten wiedergegeben: 
 
5.2 Wie eingangs dargelegt, erlitt der Versicherte am 2. Juni 2005 eine heftige Kontusion 
des linken Ellenbogens mit posttraumatischer Epicondylitis humeris radialis (vgl. Suva-act. 6 

 

 
 
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und 8). Es erfolgte primär eine konservative Behandlung (Physiotherapie, Analgetika), wobei 
insbesondere durch Stosswellenbehandlungen eine erhebliche Schmerzreduktion herbeigeführt 
werden konnte (vgl. Suva-act. 8 und 55). Am 12. April 2007 erfolgte eine offene Revision der 
Extensorensehnen, eine Denervation und Mikrofrakturierung (Suva-act. 11). Nachdem die 
Restbeschwerden am linken Ellenbogen unter der vollen Arbeitsbelastung wieder zugenommen 
hatten, erfolgten am 14. April 2008 und 16. Februar 2009 weitere Revisionen mit Débridement 
des Extensor carpi radialis brevis, Fragmententfernung, Forage des Epicondylus und Refixation 
des Extensor carpi radialis longus (Suva-act. 22 und 30). Anlässlich der kreisärztlichen Ab-
schlussuntersuchung vom 25. Januar 2010 (Suva-act. 55) führte Dr. med. C.____, FMH Chirur-
gie, aus, dass der Versicherte nach drei operativen Eingriffen ohne körperliche Belastung weit-
gehend beschwerdefrei sei. Aufgrund des bisherigen Verlaufs müsse dieser Zustand als End-
zustand gewertet werden. Es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70%. Bei rein administrativer 
respektive körperlich weniger belastender Tätigkeit sei der Versicherte nicht eingeschränkt. 
Nicht mehr zumutbar seien Schlag- und Vibrationsbelastungen für den linken Arm. Auch kräfti-
ge Zug- und Stossbelastungen seien nicht oder nur ganz kurzfristig möglich. Ferner seien auch 
forcierte Drehbewegungen gegen Widerstand nur eingeschränkt möglich.  
 
5.3 Am 21. August 2015 meldete der Versicherte einen Rückfall. Ein Röntgen vom 17. No-
vember 2015 ergab intakte ossäre Strukturen des linken Ellenbogengelenks und kein Gelen-
kerguss. Erhoben wurden ein kleiner Knochensporn am Olekranon an der Ansatzstelle des 
Musculus triceps brachii und eine kleine Exostose am Epicondylus humeris lateralis (Suva-act. 
106). Im Rahmen einer kreisärztlichen Untersuchung vom 23. März 2016 hielt Dr. C.____ im 
Wesentlichen fest, dass sich die Funktionswerte sowie die Beweglichkeit des linken Ellenbo-
gens gegenüber der letzten Untersuchung 2010 nicht verändert hätten. Zur weiteren Diagnostik 
sei jedoch eine MRI-Untersuchung zu veranlassen (Suva-act. 126). Das MRT vom 19. Mai 2016 
ergab eine osteochondrale Läsion II mit Signalalteration des Knorpels, subchondralem Ödem 
und kleiner Zyste des Radiusköpfchens (eine beginnende humeroradiale Arthrose) (Suva-act. 
141). Nach Sichtung der medizinischen Unterlagen gelangte Dr. C.____ am 7. Juli 2016 zur 
Auffassung, dass seit der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 25. Januar 2010 keine 
wesentliche Veränderung der Unfallfolgen eingetreten sei.  
 
5.4 Am 18. Dezember 2017 erlitt der Versicherte einen weiteren Unfall, wobei der rechte 
Arm und die rechte Schulter betroffen waren. Im Rahmen eines am 20. Dezember 2017 veran-
lassten MRI wurden folgende Befunde erhoben: eine teils retrahierte Partialruptur des muskulo-
tendinösen Übergangs des anterioren bis mittleren Drittels des Musculus supraspinatus, eine 
kleine nicht retrahierte Partialruptur der distalen Sehneninsertion des Musculus subscapularis 
vom kranialen bis mittleren Sehnendrittel, eine vollständige retrahierte Ruptur der proximalen 
langen Bizepssehne, ein eingerissenes superiores Labrum sowie eine Bursitis subacromialis.  
 
5.5 Mit Sprechstundenbericht vom 8. Januar 2018 stellte Dr. med. D.____, FMH Orthopä-
dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, die Diagnosen einer AC-
Arthrose rechts, einer Tendinopathie Subscapularis, Supraspinatus mit Partialruptur Supraspi-
natus sowie einer Ruptur der langen Bizepssehne. Der Patient sei am 18. Dezember 2017 im 
Schnee ausgerutscht, habe dann eine Abwehrbewegung gemacht und dadurch ein indirektes 

 

 
 
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Trauma in der rechten Schulter erlitten, wo seither anteriore Schmerzen vorhanden seien. Der 
Patient habe noch eine gut bewegliche Schulter. Auffällig sei das druckdolente AC-Gelenk mit 
dem massiven Horizontalabuktionsschmerz. Die Rotatorenmanschette sei suffizient. Die Bi-
zepssehne, welche abgerissen sei, sei im Sulcusbereich noch erkennbar. Es sei eine relative 
Indikation, diese Sehne zu rekonstruieren. Die relativ häufige Ruptur inferior einer Insertions-
stelle führe oft zur Frustration, sodass sich die Operation nicht zwingend anbiete. Dr. D.____ 
empfahl Bewegungs- und Physiotherapie. Es bestehe weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit von 
100%. 
 
5.6 In einem Verlaufsbericht vom 23. April 2018 berichtete Dr. D.____ über eine Be-
schwerderegredienz durch die Physiotherapie. Die Schulter rechts leide vor allem aufgrund der 
AC-Degeneration. Die Bizepsruptur habe das Bizepssehnenschmerzsyndrom praktisch erledigt. 
Es bestehe aber auch eine Pathologie einer Partialläsion im Bereich der Supraspinatussehne. 
Es sei nochmals über eine allfällige AC-Resektion gesprochen worden. Inwiefern dadurch eine 
Steigerung der Arbeitsfähigkeit möglich sei, sei schwierig vorauszusagen.  
 
5.7 Anlässlich der Kreisarztuntersuchung vom 10. Juli 2018 gelangte Dr. med. E.____, 
FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, zur Auffassung, 
dass mit keiner namhaften Änderung des aktuellen Befundes mehr zu rechnen sei. Am linken 
Ellenbogen bestehe nach wie vor ein bereits 2016 festgestellter medizinischer Endzustand. Bei 
insgesamt durchaus alltagstauglicher Funktion der rechten Schulter begrüsse er die bisherige 
zurückhaltende Haltung gegenüber einem operativen Eingriff. Das neue Ereignis mit einer neu 
aufgetretenen Problematik an der rechten Schulter habe das fragile System des Versicherten 
dekompensieren lassen. Aufgrund der Problematik am linken Ellenbogen, welche schon seit 
Jahren bestehe, habe der Versicherte viele Dinge vornehmlich mit dem rechten Arm erledigt. 
Das gehe nun auch nicht mehr. Die angestammte Tätigkeit im Karosseriebetrieb (Pneu wech-
seln, Ausbeulen etc.) sei nicht mehr möglich. Möglich seien dem Versicherten leichte, gelegent-
lich auch mittelschwere Arbeiten ganztags.  
 
5.8 In seiner ergänzenden Beurteilung vom 10. August 2018 führte Dr. E.____ aus, dass 
die angestammte Tätigkeit nicht ohne namhafte Einschränkungen möglich sei. Administrative 
Tätigkeiten und Arbeiten im Zusammenhang mit Kundenkontakt, wie das Vorführen von Autos 
etc., seien ohne Einschränkungen möglich. Der Versicherte sei noch in der Lage ganztags 
leichte, gelegentlich auch mittelschwere Tätigkeiten auszuführen. Es würden folgende Ein-
schränkungen gelten: Überkopfarbeiten mit dem rechten Arm nicht dauerhaft und nur leichte 
Tätigkeiten. Für den linken Arm keine Schlag- und Vibrationsbelastungen. Für den rechten Arm 
seien Schlag- und Vibrationsbelastungen gelegentlich möglich, aber nicht dauerhaft und nicht 
repetitiv.  
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich bei der Beurteilung des medizinischen Sachver-
halts und der zumutbaren Arbeitsfähigkeit in erster Linie auf die Ergebnisse, zu denen der 
Kreisarzt Dr. E.____ in seinen Beurteilungen vom 10. Juli und 10. August 2018 gelangt war. Sie 
ging demzufolge davon aus, dass dem Versicherten aufgrund der ausgewiesenen unfallbeding-
ten Restfolgen am linken Ellenbogen und der rechten Schulter die angestammte Tätigkeit als 

 

 
 
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Karosseriespengler nicht mehr ohne namhafte Einschränkungen möglich sei. In einer leidens-
adaptierten, leichten, gelegentlich auch mittelschweren, Tätigkeit bestehe hingegen, unter Be-
rücksichtigung der Einschränkungen von Seiten der rechten Schulter sowie des linken Ellenbo-
gens, eine volle Arbeitsfähigkeit.  
 
6.2 Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist nicht zu beanstanden. Die Beurteilung von 
Dr. E.____ vom 10. Juli 2018 erfüllt sämtliche Voraussetzungen, die das Bundesgericht an eine 
beweistaugliche Beurteilungsgrundlage stellt (vgl. E. 4.3 hiervor). Dr. E.____ setzt sich hinrei-
chend mit den wesentlichen medizinischen Unterlagen auseinander und vermittelt insgesamt 
ein vollständiges Bild des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers. Alsdann nimmt 
Dr. E.____ gestützt auf seine eingehende persönliche Untersuchung und Befunderhebung eine 
schlüssige Beurteilung der unfallbedingten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit vor. Seine Be-
urteilung steht auch im Einklang mit dem Gesundheitszustand, wie er in den vorhandenen me-
dizinischen Unterlagen dokumentiert wird. Unter diesen Umständen vermag aber der mit Replik 
vom 28. September 2020 geltend gemachte pauschale Einwand des Beschwerdeführers, wo-
nach sich bei einer "angemesseneren Würdigung der medizinischen Aktenlage eine stärkere 
Beeinträchtigung seiner Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit zeige", nicht zu überzeugen. Dies 
umso weniger, als sich der Beschwerdeführer zur Bekräftigung seines Standpunktes mit einem 
Hinweis auf eine chronologische Auflistung medizinischer Unterlagen begnügt, ohne seine Be-
hauptung dabei auch nur ansatzweise mit konkreten Anhaltspunkten zu untermauern oder As-
pekte zu benennen, die bei der kreisärztlichen Untersuchung unerkannt oder ungewürdigt ge-
blieben wären. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang ferner geltend macht, 
dass es ihm aufgrund seiner körperlichen Einschränkungen nicht mehr möglich sei, eine Viel-
zahl von Reparatur- und Garagistenarbeiten auszuführen, verkennt er, dass die Beschwerde-
gegnerin diese Tatsache auf der Grundlage der kreisärztlichen Beurteilung nicht in Abrede 
stellt, zumal sie ihm die angestammte Tätigkeit – ausser in Form von administrativen Arbeiten 
und solchen mit Kundenkontakt – nicht mehr als zumutbar erachtet. Die unfallbedingten, objek-
tiv ausgewiesenen Restbeschwerden äussern sich der übereinstimmenden medizinischen Ak-
tenlage zufolge insofern, als eine Bewegungseinschränkung des rechten Schultergelenkes bzw. 
namentlich ein Endphasenschmerz bei der Horizontalabduktion besteht und belastungsabhän-
gige Schmerzen am rechten Arm zu verzeichnen sind. Diesen fortbestehenden funktionellen 
Einbussen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wird aber in der fachärztlichen Beurteilung 
von Dr. E.____ durch ein entsprechend eingeschränktes Zumutbarkeitsprofil vollumfänglich 
Rechnung getragen. Dies wird im Übrigen vom Beschwerdeführer denn auch nicht in Frage 
gestellt. Ferner sind auch aus den Akten keine Hinweise ersichtlich, die Anlass geben könnten, 
an der Richtigkeit der Feststellungen von Dr. E.____ auch nur geringe Zweifel zu wecken.  
 
7. Als Zwischenergebnis ist es nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin auf 
der Basis des von Dr. E.____ attestierten Zumutbarkeitsprofils über den Anspruch auf eine 
UVG-Invalidenrente befunden hat.  
 
8.1 Streitig und im Folgenden zu prüfen sind ferner die erwerblichen Auswirkungen der 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Gemäss Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Inva-
liditätsgrades einer erwerbstätigen versicherten Person das Erwerbseinkommen, das diese 

 

 
 
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nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkom-
men, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der 
Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypotheti-
schen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüberge-
stellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt 
(sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; vgl. BGE 104 V 136). Insoweit die fragli-
chen Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach 
Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annähe-
rungswerte miteinander zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Me-
thode für Nichterwerbstätige ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach 
Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten 
erwerblichen Situation zu bestimmen (ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 128 V 
29 E. 1, Urteil vom 17. November 2015, 8C_492/2015, E. 2.1).   
 
8.2.1 Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Person ohne Invalidität 
erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was sie im massgebenden Zeitpunkt auf 
Grund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Da nach empirischer 
Feststellung in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, 
ist Anknüpfungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich der letzte vor 
Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkom-
mensentwicklung angepasste Verdienst (BGE 139 V 28 E. 3.3.2). Die Einkommensermittlung 
hat so konkret wie möglich zu erfolgen.  
 
8.2.2 Zu ergänzen ist, dass das Einkommen von Selbstständigerwerbenden angesichts der 
in Art. 25 Abs. 1 IVV vorgeschriebenen Parallelisierung der IV-rechtlich massgebenden hypo-
thetischen Vergleichseinkommen mit den AHV-rechtlich beitragspflichtigen Einkommen grund-
sätzlich auf Grund der Einträge im individuellen Konto (IK) der versicherten Person bestimmt 
werden kann (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Mai 2018, 9C_771/2017, E. 3.6.2 und vom 
10. Februar 2009, 8C_576/2008, E. 6). Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen 
starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen auf, ist dabei 
auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil 
des Bundesgerichts vom 29. Mai 2018, 9C_771/2017, E. 3.6.2 mit zahlreichen Hinweisen).  
 
8.2.3 Vorliegend ermittelte die Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad des Versicherten 
anhand der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs. Hinsichtlich des Validenein-
kommens ging sie davon aus, der Beschwerdeführer wäre ohne die gesundheitlichen Beein-
trächtigungen weiterhin als selbstständiger Karosseriespengler tätig gewesen. Aufgrund des 
Lohnjournals des Versicherten 2016 und 2017 (Suva-act. 47 und 74) sowie der Auszüge aus 
dem Individuellen Konto vom 27. Juni 2013 (Suva-act. 77) und vom 21. Juli 2016 (Suva-act. 

 

 
 
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144) veranschlagte sie für das Jahr 2019 ein mutmassliches Valideneinkommen in der Höhe 
von Fr. 80'000.--.  
 
8.2.4 Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Für die Zeit vom 18. Dezember 2016 bis 
17. Dezember 2017 resultiert ein durchschnittlicher Bruttojahreslohn von Fr. 76’695.-- (Suva-
act. 74) und auch den IK-Einträgen lässt sich kein Fr. 80'000.-- übersteigendes Jahreseinkom-
men entnehmen. Die gegen die Bemessungsgrundlagen des Valideneinkommens im Rahmen 
der Einsprache geltend gemachten Einwände hat der Beschwerdeführer im vorliegenden Be-
schwerdeverfahren denn auch – zu Recht – nicht weiter aufrechterhalten, zumal er sich im 
Nachgang an das Gespräch mit dem Aussendienstmitarbeiter der Suva vom 30. Oktober 2018 
und nach Rücksprache mit seinem Buchhalter (vgl. Suva-act. 51 und 53) mit diesem mutmass-
lichen Jahreseinkommen einverstanden erklärt hatte. Der Beschwerdeführer macht indessen in 
Bezug auf das Valideneinkommen geltend, dass die Faktoren eines Minderverdienstes und die 
Voraussetzungen für eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen vorliegen würden. Das 
Valideneinkommen sei auf invaliditätsfremde Gründe zurückzuführen, so vor allem auf sein 
fortgeschrittenes Alter, die nicht günstige Marktlage in der Umgebung (Konkurrenz- und Preis-
druck aus dem grenznahen Ausland) und den Umstand, dass er als Inhaber seines eigenen 
Unternehmens und des Standorts aus wirtschaftlichen und finanziellen Gründen sehr unflexibel 
für das dynamische Marktumfeld und für einen Berufswechsel sei.  
 
8.2.5 Zunächst unterlässt es der Beschwerdeführer rechtsgenüglich anhand konkreter 
Grundlagen darzulegen, inwiefern es sich bei dem von ihm erzielten Einkommen in tatsächli-
cher Hinsicht um ein unterdurchschnittliches Einkommen handelt bzw. die Voraussetzungen für 
einen Minderverdienst gegeben sind (vgl. BGE 135 V 303 E. 6.1.2 und 6.1.3, 134 V 322 E. 4.1). 
Alsdann ist in Erinnerung zu rufen, dass die Rechtsprechung zur Einkommensparallelisierung 
nur sicherstellen will, dass die beiden Vergleichseinkommen auf gleichen Grundlagen ermittelt 
werden; sie ist aber nicht so zu verstehen, dass allen invaliditätsfremden (namentlich auch wirt-
schaftlichen) Aspekten, die zu einem unterdurchschnittlichen Valideneinkommen geführt haben, 
ohne weiteres durch Aufrechnung auf ein durchschnittliches Einkommen Rechnung zu tragen 
wäre (BGE 135 V 58 E. 3.4.3). Zwar schliesst die bundesgerichtliche Rechtsprechung nicht aus, 
dass auch bei Erwerbstätigen unter Umständen nicht auf das zuletzt erzielte Einkommen abge-
stellt wird. Das trifft bei selbstständig Erwerbenden dann zu, wenn aufgrund der Umstände mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass der Versicherte im Gesundheitsfall 
seine nicht einträgliche selbstständige Tätigkeit aufgegeben und eine besser entlöhnte andere 
Tätigkeit angenommen hätte, oder dann, wenn die vor der Gesundheitsbeeinträchtigung aus-
geübte selbstständige Tätigkeit wegen ihrer kurzen Dauer keine genügende Grundlage für die 
Bestimmung des Valideneinkommens darstellt, zumal in den ersten Jahren nach Aufnahme der 
selbstständigen Erwerbstätigkeit üblicherweise aus verschiedenen Gründen (hohe Abschrei-
bungsquote auf Neuinvestitionen etc.) die Betriebsgewinne gering sind (BGE 135 V 58 E. 3.4.6 
mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind – wie die Beschwerdegegnerin zutreffend einwen-
det – vorliegend nicht als erfüllt zu betrachten. Wie sich dem IK-Auszug vom 27. Juni 2013 bzw. 
21. Juli 2016 entnehmen lässt, ist der Beschwerdeführer seit Jahren als selbstständiger Karos-
seriespengler tätig und übte diese Tätigkeit auch nach dem Unfallereignis im Jahr 2005 weiter 
aus. Es bestehen somit gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass sich der Beschwerdeführer aus 

 

 
 
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freien Stücken mit seinem (tiefen) Einkommen begnügte. Damit besteht vorliegend kein Anlass 
für eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen.  
 

8.3.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär 
von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 
steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – beson-
ders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleiben-
de Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen 
aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsäch-
lich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkom-
men gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so 
können nach der Rechtsprechung entweder die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstruk-
turerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik oder die von der Suva geschaffene Dokumen-
tation von Arbeitsplätzen (DAP-Zahlen) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 4.2.1 mit 
Hinweisen). 
 
8.3.2 Die Beschwerdegegnerin ermittelte in ihrem Einspracheentscheid vom 10. Juni 2020 
das zumutbare Invalideneinkommen in Anwendung der LSE. Grundlage hierfür bildete die Ta-
belle TA1 der LSE 2018. Anhand des privaten Sektors, Kompetenzniveau 2, Spalte Männer, 
und damit eines monatlichen Einkommens von Fr. 5’649.--, errechnete sie bei einer betriebsüb-
lichen Arbeitszeit von 40 Stunden und nach Anpassung des Betrags an die branchenübliche 
Nominallohnentwicklung per 2019 ein Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 71’022.35. Un-
ter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 10% resultierte ein Invalidenein-
kommen von Fr. 63'920.10. 
 
8.3.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Anwendung dieser Tabelle erweise sich als 
unrealistisch. Sie trage den realen Verhältnissen seiner Garage, der bestmöglichen und zumut-
baren Verwertung seiner verbleibenden Arbeitsfähigkeit und Ausbildung nicht genügend Rech-
nung. Es sei daher angemessen, für das Invalideneinkommen die Tabelle TA1_Sp (recte: 
TA1_b) der LSE 2016, Sektor 3 Dienstleistungen (Handel, Instandhaltung und Reparatur von 
Motorfahrzeugen) heranzuziehen.  
 
8.3.4 Die Rechtsprechung wendet für die Bestimmung des Invalideneinkommens anhand 
von Tabellenlöhnen in der Regel die Monatslöhne gemäss Tabelle TA1 (Monatlicher Bruttolohn 
[Zentralwert] nach Wirtschaftsabteilungen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Ge-
schlecht - Privater Sektor), Zeile "Total", an. Bisweilen wird aber auch auf Löhne einzelner Sek-
toren (Sektor 2 "Produktion" oder 3 "Dienstleistungen") oder gar einzelner Branchen abgestellt, 
wenn dies als sachgerecht erscheint, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung 
der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen. Dies geschieht namentlich bei Perso-
nen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem Bereich tätig gewesen sind und 
bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen kaum in Frage kommt. Es besteht jedoch kein 
Grundsatz, wonach stets auf die Tabelle TA1 abzustellen ist. So kann es sich nach den konkre-
ten Umständen des Einzelfalls rechtfertigen, stattdessen auf die Tabelle TA7 resp. T17 (ab 

 

 
 
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2012) abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaubt und 
der versicherten Person der entsprechende Sektor offen steht und zumutbar ist (Urteil des Bun-
desgerichts vom 13. Juni 2018, 8C_212/2018, E. 4.4.1). 
 
8.3.5 Auf den Wert "Total Privater Sektor" abzustellen rechtfertigt sich namentlich dort, wo 
der versicherten Person die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist und sie darauf an-
gewiesen ist, ein neues Betätigungsfeld zu suchen, wobei grundsätzlich der ganze Bereich des 
Arbeitsmarktes zur Verfügung steht. Wie aus den vorstehenden Erwägungen erhellt, ist dem 
Beschwerdeführer den beweiskräftigen kreisärztlichen Ausführungen zufolge die angestammte 
Tätigkeit – ausser in Form von administrativen Arbeiten und solchen mit Kundenkontakt – gera-
de nicht mehr zumutbar (vgl. E. 5.7 und 5.8 hiervor). Zumutbar sind ihm hingegen leichte, gele-
gentlich auch mittelschwere Arbeiten ganztags. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach 
auf die Branche "Handel, Instandhaltung und Reparatur von Motorfahrzeugen" der LSE TA1_b 
abzustellen sei, lässt sich gerade nicht mit der Tatsache vereinbaren, dass ihm seine ange-
stammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar ist.  
 
9. Anhand der Gegenüberstellung der im Einspracheentscheid vom 10. Juni 2020 veran-
schlagten Vergleichseinkommen von Fr. 80’000.-- und Fr. 63'920.10 (unter Berücksichtigung 
eines leidensbedingten Abzuges von 10%) resultiert der von der Beschwerdegegnerin ermittelte 
Invaliditätsgrad von 20%, was nach dem Dargelegten nicht zu beanstanden ist. Ein höherer 
leidensbedingter Abzug ist vorliegend nicht gerechtfertigt, da den verbleibenden gesundheitli-
chen Einschränkungen im Rahmen der Restarbeitsfähigkeit von 100% mit dem gewährten Ab-
zug von 10% bereits weitgehend Rechnung getragen wurde. Alsdann kommt dem Alter im Zu-
sammenhang mit dem Leidensabzug nur beschränkte Bedeutung zu. Der Umstand, dass die 
Stellensuche altersbedingt erschwert sein mag, fällt dabei als invaliditätsfremder Faktor regel-
mässig ausser Betracht (Urteile des Bundesgerichts vom 31. August 2018, 8C_327/2018, 
E. 4.4.2, und vom 14. Juni 2018, 8C_227/2018, E. 4.2.3.4). Ferner fehlen Hinweise, wonach der 
Versicherte in seiner Anpassungs- und Umstellungsfähigkeit beeinträchtigt wäre und die der 
Tatsache entgegenstehen würden, dass er aufgrund seiner langen Berufserfahrung als selbst-
ständiger Karosseriespengler auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt profitieren und den Anpas-
sungs- und Angewöhnungsaufwand minimal halten kann. Im Übrigen kann diesbezüglich auf 
die zutreffenden Ausführungen der Beschwerdegegnerin im angefochtenen Einspracheent-
scheid vom 10. Juni 2020 verwiesen werden.  
 
10.1 Zu prüfen bleibt die Höhe der dem Versicherten zugesprochenen Integritätsentschädi-
gung. Gemäss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene 
Integritätsentschädigung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der 
körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 UVV gilt ein 
Integritätsschaden als dauernd, wenn er voraussichtlich während des ganzen Lebens mindes-
tens in gleichem Umfang besteht (Satz 1); er ist erheblich, wenn die körperliche, geistige oder 
psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträch-
tigt wird (Satz 2). Laut Art. 25 Abs. 1 UVG wird die Integritätsentschädigung in Form einer Kapi-
talleistung gewährt. Sie wird entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft, wo-
bei sie den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Jahresverdienstes nicht 

 

 
 
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übersteigen darf. Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entschädi-
gung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gemäss Abs. 2 dieser 
Vorschrift gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3. 
Darin hat der Bundesrat in einer als gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala 
(BGE 113 V 219 E. 2a; RKUV 1988 Nr. U 48 S. 236 E. 2a mit Hinweisen) häufig vorkommende 
und typische Schäden prozentual gewichtet.  
 
10.2 Für die im Anhang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädi-
gung im Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten Ver-
dienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführte Integritätsschä-
den wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet (Ziff. 1 Abs. 2 Satz 1). In die-
sem Zusammenhang hat die SUVA in Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala zusätzliche 
Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizi-
nischen Abteilung der SUVA Nr. 57 bis 59 herausgegebenen Tabellen (teilweise geändert und 
ergänzt in den nachfolgenden Mitteilungen) sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit 
denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gewährleistet werden soll, mit dem Anhang 3 
zur UVV vereinbar (BGE 124 V 32 E. 1c, 116 V 157 E. 3a mit Hinweis).  
 
10.3 Bei der Bestimmung des Schweregrades einer gesundheitlichen Beeinträchtigung 
handelt es sich um eine Tatfrage, für deren Beantwortung Verwaltung und Gerichte ebenfalls 
auf fachärztliche Mithilfe angewiesen sind. Dem Gericht ist es nicht möglich, die Beurteilung 
aufgrund der aktenkundigen Diagnosen selber vorzunehmen, da die Ausschöpfung des in den 
Tabellen offen gelassenen Bemessungsspielraums entsprechende Fachkenntnisse voraussetzt 
und von einem medizinischen Laien keine zuverlässige Zuordnung erwartet werden kann. Die 
Beurteilung der einzelnen Integritätseinbussen obliegt somit den ärztlichen Sachverständigen 
(Urteil des Bundesgerichts vom 23. April 2007, U 121/06, E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). 
 
10.4 Im angefochtenen Einspracheentscheid vom 10. Juni 2020 sprach die Suva dem Be-
schwerdeführer für die verbliebene Beeinträchtigung aus dem Ereignis vom 2. Juni 2005 eine 
Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von insgesamt 7.5% (zusätz-
lich 2.5%) zu. Eine auf einer Integritätseinbusse von 5% basierende Integritätsentschädigung 
wurde dem Beschwerdeführer bereits mit Verfügung vom 14. Mai 2010 ausgerichtet. Die Be-
schwerdegegnerin stützte sich vorliegend auf die Beurteilung von Dr. E.____ vom 26. März 
2019. Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, dass ihm auch für die gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen an der rechten Schulter (Ereignis vom 18. Dezember 2017) eine Integritäts-
entschädigung zuzusprechen sei. Dabei sei auf die Tabelle gemäss Anhang 3 UVV abzustellen, 
wobei analog der Wert einer habituellen Schulterluxation beizuziehen sei.  
 
10.5 Was die somatischen Folgen an der rechten Schulter anbelangt, so bestehen gemäss 
der Beurteilung von Dr. E.____ vom 26. März 2019 in Übereinstimmung mit dem dokumentier-
ten Gesundheitszustand endgradige Funktionseinschränkungen. Indessen konnte er anhand 
der Bildgebungen keine namhafte Arthrose sowie einen gut erhaltenen Gelenkspalt ausma-
chen, weshalb er keine Integritätsentschädigung als angezeigt erachtete (vgl. Suva-act. 72). 
Diese Beurteilung erweist sich mit Blick auf die medizinische Aktenlage als sachgerecht. Der 

 

 
 
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Beschwerdeführer beanstandet die Höhe der zugesprochenen Integritätsentschädigung, ohne 
näher zu begründen, weshalb die Beurteilung von Dr. E.____ nicht zutreffen sollte bzw. ohne 
seine Ausführungen mit fachärztlichen Berichten zu untermauern, welche Hinweise für die Zu-
sprache einer (höheren) Integritätsentschädigung enthalten würden. Zumal sich auch den übri-
gen Akten keine Anhaltspunkte entnehmen lassen, die im Rahmen der Rechtsanwendung von 
Amtes wegen ein Abweichen von der beweiskräftigen kreisärztlichen Beurteilung rechtfertigen 
würden, ist die Festsetzung des Integritätsschadens im Umfang von insgesamt 7.5% für die 
mässige Arthrose am Ellenbogen nicht zu beanstanden. 
 
11. Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist der angefochtene Einspracheentscheid 
vom 10. Juni 2020 nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde abzuweisen. 
 
12. Gemäss Art. 61 lit. a ATSG in der bis Ende 2020 gültig gewesenen, hier anwendbaren 
Fassung (vgl. Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. Januar 2021) hat der Prozess vor 
dem kantonalen Gericht für die Parteien kostenlos zu sein. Es sind demnach für das vorliegen-
de Verfahren keine Kosten zu erheben. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen (Art. 61 lit. g ATSG). 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Eine Parteientschädigung wird nicht ausgerichtet.  
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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