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**Case Identifier:** a1d2c93c-3f30-5114-9a67-c937bcb01576
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-21
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 21.08.2025 PS250217
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250217_2025-08-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250217-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. M. Sarbach 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Schmidt

Urteil vom 21. August 2025

in Sachen

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____, 

gegen

Kanton Zürich, 
Gläubiger und Beschwerdegegner

vertreten durch Kantonales Steueramt Zürich, 

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 
Zürich vom 8. Juli 2025 (EK251218)

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Erwägungen:

1.

1.1. Der Schuldner und Beschwerdeführer (nachfolgend: Schuldner) ist Inhaber 

des Einzelunternehmens B._____, welches seit tt.mm.2013 im Handelsregister 

des Kantons Zürich eingetragen ist. Gemäss Handelsregistereintrag bezweckt 

das Unternehmen den Betrieb eines Geschäftes mit Gourmet Delikatessen (Le-

bensmitteln), Wein, Spirituosen, Zubehör dafür und Geschenken (act. 7).

1.2. Mit Urteil vom 8. Juli 2025 (act. 3 = act. 10 [Aktenexemplar] = act. 11/8) er-

öffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Zürich (nachfolgend: Vorinstanz) 

den Konkurs über den Schuldner in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes 

Zürich 11 für eine Forderung des Gläubigers und Beschwerdegegners (nachfol-

gend: Gläubiger) von Fr. 10'760.– nebst 4.75 % Zins seit 29. Oktober 2024, 

Fr. 442.65, Fr. 1'103.35, Fr. 108.30 und Fr. 222.20 Betreibungskosten, mithin für 

eine Forderung von total Fr. 12'969.35.

1.3. Dagegen erhob der Schuldner mit Eingabe vom 23. Juli 2025 samt Beila-

gen (act. 2; act. 5/1-7) Beschwerde mit folgenden Anträgen: 

1. Es sei der mit Urteil des Bezirksgerichtes Zürich vom 8. Juli 2025 
über den Beschwerdeführer eröffneten Konkurs (Betr. 256'450 / 
KA 17.01.25) zu widerrufen.
alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen und zusätzlich 
Mehrwertsteuerzusatz zulasten der Beschwerdegegnerin.

Prozessualer Antrag:
Es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

1.4. Mit Verfügung vom 24. Juli 2024 wurde der Beschwerde einstweilen keine 

aufschiebende Wirkung zuerkannt. Gleichzeitig wurde der Schuldner darauf hin-

gewiesen, dass er bis zum Ablauf der Beschwerdefrist einen Beleg für die Tilgung 

der Forderung, die zur Konkurseröffnung geführt habe, eine Bestätigung des Kon-

kursamtes Oerlikon-Zürich, wonach der vom Schuldner dem Konkursamt überwie-

sene Betrag von Fr. 1'200.– (vgl. act. 5/1b) zur Deckung der Kosten des Konkurs-

gerichts und des Konkursamtes ausreiche sowie weitere sachdienliche Ausfüh-

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rungen oder Unterlagen hinsichtlich seiner Zahlungsfähigkeit einreichen bzw. er-

gänzen könne (act. 8). 

1.5. In der Folge ging am 31. Juli 2025 die Bestätigung des Konkursamtes 

Oerlikon-Zürich vom 30. Juli 2025 ein (act. 12). Mit Eingabe vom 6. August 2025 

machte der Schuldner weitere Ausführungen und reichte ergänzende Unterlagen 

zur Beschwerde ein (act. 13; act. 14/1-4). Die Eingabe erfolgte am letzten Tag der 

Beschwerdefrist (vgl. act. 11/11) und ist folglich zu beachten.

1.6. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 11/1-11). Der Kostenvorschuss für das Beschwerdeverfahren wurde am 

22. Juli 2025 bereits geleistet (vgl. act. 5/1c und act. 6). Das Beschwerdeverfah-

ren erweist sich als spruchreif. Dem Gläubiger sind zur Kenntnisnahme Kopien 

der Beschwerdeschrift vom 23. Juli 2025 (act. 2) sowie der Eingabe des Schuld-

ners vom 6. August 2025 (act. 13) zuzustellen.

2.

2.1. Obwohl der Schuldner einen Widerruf des über ihn eröffneten Konkurses 

beantragt, sind seine Eingaben vom 23. Juli / 6. August 2025 (act. 2 und act. 13) 

gemäss ihrer Bezeichnung als Beschwerde bzw. Beschwerdeergänzung entge-

genzunehmen. Die Voraussetzungen von Art. 195 SchKG sind vorliegend klarer-

weise nicht erfüllt.

2.2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwer-

deverfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Die Kosten des Konkursamtes und des 

erstinstanzlichen Konkursgerichts sind praxisgemäss (ebenfalls vor Ablauf der 

Beschwerdefrist) beim zuständigen Konkursamt sicherzustellen (vgl. OGer ZH 

PS110095 vom 6. Juli 2011 E. 2.2; PS220175 vom 22. November 2022 E. 2; 

PS230091 vom 22. Juni 2023 E. 2a).

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2.3. Neue Behauptungen und Urkundenbeweise über konkurshindernde Tatsa-

chen sind im Beschwerdeverfahren unbeschränkt zugelassen, unabhängig davon, 

ob sie vor oder nach dem erstinstanzlichen Entscheid entstanden sind (Art. 174 

Abs. 2 SchKG; BGE 139 III 491 E. 4.4; BGE 136 III 294 E. 3). Jedoch muss die 

Begründung samt Belegen vollständig innert der zehntägigen Beschwerdefrist er-

folgen (Art. 321 Abs. 1 und 2 ZPO). Da es sich bei der Beschwerdefrist um eine 

gesetzliche Frist handelt, ist die Gewährung einer Fristerstreckung bzw. einer 

Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 ZPO).

3.

3.1. Der Schuldner beruft sich auf den Konkurshinderungsgrund der Tilgung 

(Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG) und reichte hierzu mit der Beschwerde vom 

23. Juli 2025 eine Überweisungsanzeige ins Recht, aus welcher hervorgeht, dass 

dem Gläubiger am 21. Juli 2025 ein Betrag von Fr. 14'770.75 überwiesen wurde 

(act. 5/1a). Nachdem der Schuldner mit Verfügung vom 24. Juli 2025 (act. 8) dar-

auf hingewiesen wurde, dass trotz dieses Zahlungsbelegs unklar sei, ob die For-

derung, welche zur Konkurseröffnung geführt habe, bezahlt worden sei, führte der 

Schuldner in seiner ergänzenden Eingabe vom 6. August 2025 lediglich aus, er 

habe entgegen der Auffassung des Obergerichts in der Beschwerde bereits auf-

gezeigt, welchen Betrag er bezahlt habe und wie sich dieser zusammensetze 

(act. 13, Rz. 3). 

3.2. Wie bereits in der Verfügung vom 24. Juli 2025 erwogen wurde (vgl. act. 8, 

E. 3.2), erscheint die Tilgung der dem Konkurs zugrunde liegenden Forderung 

trotz der Zahlung an den Gläubiger fraglich. Dies, weil bei der Überweisung nicht 

auf die Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Zürich 11 Bezug genommen 

wurde, die Höhe nicht mit der zu tilgenden Forderung übereinstimmt und gleich-

zeitig aus dem eingereichten Betreibungsregisterauszug (act. 5/2) hervorgeht, 

dass der Gläubiger zahlreiche Forderungen gegen den Schuldner in Betreibung 

gesetzt hat. Obwohl der Schuldner explizit auf die fehlende Nachvollziehbarkeit 

der Forderungstilgung hingewiesen worden war, legte er diese in seinen ergän-

zenden Ausführungen vom 6. August 2025 nicht deutlicher dar, sondern verwies 

auf die Ausführung in der Beschwerde, wonach der von ihm überwiesene Betrag 

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auf seiner Zinsberechnung beruhe und – neben den im angefochtenen Urteil auf-

geführten Beträgen – Fr. 1'800.– für Gerichts- und Betreibungskosten enthalte. 

Selbst wenn man zugunsten des Schuldners berücksichtigt, dass der überwie-

sene Betrag der Forderung, welche zur Konkurseröffnung geführt hat, bei einer 

Addition von Fr. 1'800.– zumindest annähernd entspricht (vgl. vorstehend, E. 1.2), 

scheint die Tilgung der Forderung, welche zur Konkurseröffnung geführt hat, un-

klar. Dem Konkurs lag eine Forderung des Gläubigers bezüglich der direkten Bun-

dessteuer 2020 zugrunde (vgl. act. 11/1) und der Überweisungsauftrag wurde of-

fenbar unter Verwendung eines QR-Einzahlungsscheins für eine Rechnung be-

treffend die direkte Bundessteuer 2020 geleistet (vgl. act. 5/1a Vor- und Rück-

seite). Der verwendete QR-Einzahlungsschein betrifft eine Forderung des Gläubi-

gers über Fr. 14'720.30 (act. 5/1a), während die Betreibung, welche zur Konkurs-

eröffnung geführt hat, eine Grundforderung von Fr. 10'760.– betraf (act. 11/2/1-2). 

Nachdem der Beschwerdeführer selbst ausführt, es habe aufgrund des Nachzugs 

seiner Ehefrau Nachsteuerverfahren gegeben (act. 2, Rz. 7), muss eine Rech-

nung für die direkte Bundessteuer nicht mit der Forderung im Zusammenhang 

stehen, welche zur Konkurseröffnung geführt hat. Damit ist bereits die erste Vor-

aussetzung für eine allfällige Gutheissung der Beschwerde (Tilgung der Forde-

rung, welche zur Konkurseröffnung geführt hat) nicht zweifelsfrei nachvollziehbar 

dargelegt. Da es, wie sogleich zu zeigen sein wird, zudem an der Glaubhaftma-

chung der Zahlungsfähigkeit des Schuldners mangelt, muss über diesen Aspekt 

nicht abschliessend entschieden werden.

4.

4.1. Um die Aufhebung der Konkurseröffnung zu erreichen, hat der Schuldner 

seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen (vgl. Art. 174 Abs. 2 SchKG). Zah-

lungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit de-

nen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. Der 

Schuldner hat deshalb aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, in näherer Zukunft 

seinen laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die bestehenden 

Schulden (praxisgemäss innert längstens zweier Jahre; vgl. statt vieler OGer ZH 

PS140068 vom 29. April 2014, E. 2.2 und PS230169 vom 22. September 2023 

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E. 4.1) abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den 

Schuldner noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich je-

doch, wenn keine Anhaltspunkte für eine Verbesserung der finanziellen Lage zu 

erkennen sind und der Schuldner deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid 

erscheint. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Schuldner Konkursandrohun-

gen anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Be-

träge nicht bezahlt. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf einem auf-

grund der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Gesamtein-

druck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 2.3; BGer 

5A_115/ 2012 vom 20. April 2012 E. 3; BGer 5A_33/2021 vom 28. September 

2021 E. 2.2).

4.2. Auch wenn der Schuldner die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, son-

dern nur glaubhaft machen muss, so genügen seine Behauptungen allein nicht. 

Er muss die Angaben durch objektive Anhaltspunkte untermauern, sodass das 

Gericht zur Überzeugung gelangen kann, dass die Behauptungen zutreffend sind, 

auch wenn das Gegenteil noch für möglich gehalten wird (BGE 132 III 715 E. 3.1; 

BGer 5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 

2012 E. 2.3). In der Regel unabdingbar ist ein Auszug aus dem Betreibungsregis-

ter mit entsprechenden Angaben zu den offenen Betreibungen. Zudem muss an-

hand von Unterlagen wie Bankauszügen, Geschäftsabschlüssen oder Debitoren- 

und Kreditorenlisten ein mindestens grobes Bild der Unternehmung und ihrer nä-

heren finanziellen Zukunft entstehen, welches abzuschätzen erlaubt, ob die er-

wähnten Voraussetzungen der Zahlungsfähigkeit erfüllt sind. Erhöhte Anforderun-

gen an die Glaubhaftmachung sind zu stellen, wenn Verlustscheine vorhanden 

sind. Gleiches gilt, wenn andere Betreibungen vorliegen, die sich bereits im Sta-

dium der Konkursandrohung befinden bzw. bei Betreibungen nach Art. 43 SchKG 

im Stadium der Pfändungsankündigung oder gar Pfändung (vgl. BGer 

5A_251/2018 vom 31. Mai 2018 E. 3.1; 5A_181/2018 vom 30. April 2018 E. 3.1; 

OGer ZH PS210224 vom 28. Januar 2022 E. 4.1).

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5.

5.1. Vorab ist festzuhalten, dass der Schuldner zu seinem Einzelunternehmen 

ausführt, dieses sei aktuell nicht geschäftstätig. Die Firma sei ursprünglich errich-

tet worden, um hobbymässig mit Feinkostprodukten aus Spanien Handel zu trei-

ben. Die Einzelfirma sei 2013 im Handelsregister eingetragen worden. 2020 und 

2021 habe der Schuldner die erforderlichen Handelslizenzen erworben, bis heute 

aber nie Handel getrieben. Er generiere mit dem Einzelunternehmen aktuell keine 

Einkünfte und könne daher keine Aufträge nachweisen. Auch eine Jahresrech-

nung bestehe nicht. Er miete seit dem Erwerb der Handelslizenz ein Lager, habe 

damit aber nur Kosten und keine Erträge. Seit der Registrierung und dem Erwerb 

der Handelslizenz seien weder Importe noch Verkäufe getätigt worden. Er prüfe 

aktuell eine mögliche Auflösung des Einzelunternehmens (act. 13, Rz. 7 f.). 

5.2. Die Ausführungen des Schuldners zu dessen Einzelunternehmen sind alle-

samt unbelegt. Geht man von der wirtschaftlichen Inaktivität des Einzelunterneh-

mens aus, erscheint zwar grundsätzlich plausibel, dass keine (Buchhaltungs-)Be-

lege vorliegen. Das Fehlen jedweder Belege ist jedoch nicht nachvollziehbar, zu-

mal der Schuldner nach eigenen Angaben ein Lager angemietet hat. Zweifel an 

der Darstellung des Schuldners wecken auch zwei im Betreibungsregisterauszug 

des Schuldners aufgeführte, zwischenzeitlich bezahlte Betreibungen der Schwei-

zer Weinhandelskontrolle aus den Jahren 2022 und 2024. Da ausreichende kon-

krete Anhaltspunkte fehlen, wird die nachfolgende Prüfung der Zahlungsfähigkeit 

ohne Berücksichtigung einer allfälligen Geschäftstätigkeit des Einzelunterneh-

mens fortgesetzt. 

5.3. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finanzielle 

Lage eines Schuldners gibt das Betreibungsregister. Der vom der Schuldner ein-

gereichte Betreibungsregisterauszug (act. 5/2) weist per 14. Juli 2025 25 Betrei-

bungen im Gesamtbetrag von Fr. 290'165.80 aus, indes keine Verlustscheine. 15 

dieser Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 66'968.25 wurden durch Zahlung 

an das Betreibungsamt oder den Gläubiger beglichen bzw. sind mittlerweile erlo-

schen. Geht man zugunsten des Schuldners davon aus, auch die Konkursforde-

rung (im Betreibungsregisterauszug mit Fr.12'394.30.– vermerkt) sei bereits be-

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zahlt worden (vgl. zur diesbezüglichen Unsicherheit vorstehend, E. 3.1 f.), beste-

hen derzeit noch neun offene Betreibungen im Gesamtbetrag von Fr. 210'803.25, 

wobei bei zwei Betreibungen über Fr. 545.25 (Betreibung-Nr. 2) bzw. 

Fr. 13'545.05 (Betreibung-Nr. 3) die Konkursandrohung ausgestellt wurde. In drei 

der offenen Betreibungen hat der Schuldner Rechtsvorschlag erhoben.

5.4.

5.4.1. Der Schuldner stellt sich auf den Standpunkt, zahlungsfähig zu sein. Er 

führt aus, die im Betreibungsregister aufgeführten Betreibungen bezögen sich 

überwiegend auf Forderungen seitens der Steuerbehörden, welche nicht vorbe-

haltlos anerkannt würden. Gegen mehrere Zahlungsbefehle sei fristgerecht 

Rechtsvorschlag erhoben worden, da der Schuldner die zugrunde liegenden 

Steuerforderungen als materiell ungerechtfertigt sowie in ihrer Höhe als unverhält-

nismässig erachtet habe. Es handle sich somit um strittige Forderungen, deren 

materielle Rechtmässigkeit noch nicht abschliessend festgestellt worden sei. Der 

Eintrag im Betreibungsregisterauszug könne nicht mit einer anerkannten oder 

rechtskräftig festgestellten Schuld gleichgesetzt werden (act. 2, Rz. 14). Er habe 

in den vergangenen Jahren infolge vieler Schicksalsschläge (diverse schwere 

Krankheitsfälle, ein Todesfall, lange schwere Krankheit sowie ein Unfall seiner 

Ehefrau, die bis auf weiteres auf einen Rollstuhl angewiesen sei) das Ausfüllen 

der Steuererklärungen vernachlässigt, wodurch er mehrmals das Einschätzungs-

verfahren durchlaufen habe. Dies habe zu übermässig hohen Steuerforderungen 

geführt. Zudem würden diverse Forderungen auf einem Nachsteuerverfahren be-

ruhen, da die Ehefrau des Schuldners zusammen mit den gemeinsamen Kindern 

nicht gleichzeitig mit dem Schuldner in die Schweiz gezogen sei. Er erkenne und 

bedaure, dass er seine Pflichten als steuerpflichtige Person in den letzten Jahren 

nicht wahrgenommen habe, bemühe sich aber dies nachzuholen und habe bereits 

einen Steuerberater beauftragt. Zusammen mit dem Steuerberater sei er aktuell 

mit der Aufarbeitung der Finanzen, insbesondere dem Ausfüllen der Steuererklä-

rungen der Jahre 2023 und 2024 befasst. Der Steuerberater stehe aktuell bereits 

in Kontakt mit den Steuerbehörden und werde im Anschluss an die Aufarbeitung 

der Finanzen mit dem Gläubiger Kontakt aufnehmen, damit die übermässigen 

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Steuerforderungen reduziert würden. Ziel sei, eine einvernehmliche Lösung zu fin-

den, damit er faire und verhältnismässige Steuerforderungen begleiche, die sei-

nen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprächen (act. 2, Rz. 7 ff.). 

5.4.2. Zu seinen finanziellen Verhältnissen führt der Schuldner aus, er sei als Ar-

beitnehmer bei der C._____ Ltd, D._____, E._____ in Zürich angestellt, wobei er 

ein jährliches Einkommen von Fr. 180'000.– erziele (act. 2, Rz. 16; act. 13, Rz. 7; 

act. 5/3). Zudem könne er auf die Unterstützung seiner Ehefrau zählen, mit der er 

im Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung lebe. Seine Ehefrau erziele ein mo-

natliches Einkommen von ca. Fr. 18'000.–. Zusammen mit seiner Ehefrau sei der 

Schuldner Eigentümer (Miteigentum zu je 50 %) zweier Liegenschaften, nament-

lich einer Liegenschaft in der Schweiz (F._____-strasse …, … Zürich) und in 

Deutschland (G._____-strasse …, … H._____). Sollte es die finanzielle Situation 

erfordern, bestehe notfalls die Möglichkeit, die betreffenden Liegenschaften zu 

veräussern (act. 2, Rz. 15 ff.; act. 5/4 und act. 5/5). Die Liegenschaft an der 

F._____-strasse sei aktuell für einen monatlichen Mietzins von Fr. 3'170.– vermie-

tet. Die Liegenschaft in Deutschland stehe seit kurzem leer. Vergangene Mietver-

träge würden zeigen, dass mit Mieteinnahmen von ca. EUR 970.– zu rechnen sei 

(act. 2, Rz. 18; act. 5/6 und act. 5/7). Zusammen nehme das Ehepaar monatlich 

rund Fr. 35'000.– ein. Die monatlichen Kosten und Verbindlichkeiten beliefen sich 

auf ca. Fr. 26'196.– (act. 13, Rz. 13; act. 14/3). Der aktuelle Kontostand des 

Schuldners belaufe sich auf Fr. 3'111.37, jener seiner Frau auf Fr. 20'330.80 

(act. 13, Rz. 12; act. 14/1-2). Ergänzend führte der Schuldner in seiner Eingabe 

vom 6. August 2025 zu einer – mutmasslich im Alleineigentum der Ehefrau des 

Schuldners stehenden Liegenschaft in Deutschland (vgl. act. 13, Rz. 14 sowie die 

Aufstellung der Liegenschaften in act. 14/3) – aus, er und seine Ehefrau hätten 

beschlossen die Liegenschaft zu verkaufen. Diese sei seit Kurzem zum Kaufpreis 

von EUR 1'299'000.– zum Verkauf ausgeschrieben. Bis jetzt habe aber noch kein 

Käufer gefunden werden können. Infolge des beabsichtigten Verkaufs würde der 

Schuldner mittelfristig eine erhebliche Liquiditätsreserve erlangen, mit welcher alle 

offenen Steuerforderungen beglichen werden könnten (act. 13, Rz. 14 f.; 

act. 14/4). 

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5.5. Zugunsten des Schuldners ist zu berücksichtigen, dass er – bzw. seine 

Ehefrau (vgl. die Zahlungsbelege act. 5/1a-c) – in der Lage war, am 21. Juli 2025 

Fr. 14'770.75 und am 22. Juli 2025 weitere Fr. 1'950.– aufzubringen. Zudem ver-

fügen die Ehegatten offenbar über solide monatliche Einkünfte, deren tatsächliche 

Bezahlung allerdings unbelegt ist. Zugunsten des Schuldners fällt ins Gewicht, 

dass in den vergangenen Jahren bereits Betreibungen in beträchtlichem Umfang 

durch Zahlung getilgt werden konnten. Gleichzeitig besteht aber weder ein klares 

noch ein umfassendes Bild von der finanziellen Situation des Schuldners. So feh-

len Ausführungen über die bestehenden Schulden und deren Fälligkeit. Aus der – 

abgesehen vom Arbeitsvertrag des Schuldners und eines Mietvertrags für die Lie-

genschaft in der F._____-strasse – nicht näher belegten Aufstellung über die mo-

natlichen Einnahmen und Ausgaben wird zwar ersichtlich, dass neben den in Be-

treibung gesetzten Forderungen weitere Schulden bestehen müssen (Cembra 

Kredit, Hypotheken). Unklar ist jedoch in welcher Höhe und mit welcher Fälligkeit. 

Dies erschwert die Beurteilung der finanziellen Situation des Schuldners. Wenig 

überzeugend ist auch, dass der Schuldner zwar behauptet, seine Frau und er ver-

fügten über einen monatlichen Einnahmenüberschuss von rund Fr. 8'800.– gleich-

zeitig aber Betreibungen im Umfang von rund Fr. 210'803.25 offen sind. Diese 

Angaben lassen sich auch nicht mit den derzeitigen Kontoständen der Ehegatten 

in Einklang bringen. Äusserst zweifelhaft erscheinen in diesem Zusammenhang 

auch die Ausführungen des Schuldners, wonach die in Betreibung gesetzten offe-

nen Steuerforderungen des Gläubigers zu hoch seien und mithilfe des Steuerbe-

raters herabgesetzt werden könnten. Inwiefern hier noch realistische Anfech-

tungsmöglichkeiten bestehen sollen, wird nicht rechtsgenüglich dargelegt, zumal 

der Schuldner bereits seit dem Jahr 2021 mehrfach im Zusammenhang mit Steu-

erforderung betrieben wurde und – auch unter Berücksichtigung schwieriger fami-

liärer Umstände – nicht verständlich wird, weshalb die Aufarbeitung der finanziel-

len Situation erst jetzt mithilfe eines Steuerberaters an die Hand genommen wor-

den sei. Auch diese Behauptung ist im Übrigen unbelegt geblieben. Mit Blick auf 

den Betreibungsregisterauszug fällt zudem auf, dass auch verhältnismässig tiefe 

Forderungen erst mittels Betreibungseinleitung durchgesetzt werden mussten 

bzw. aktuell sogar eine relativ tiefe Forderung über Fr. 545.25 bis in das Stadium 

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der Konkursandrohung fortgeschritten ist. Dies spricht für erhebliche Zahlungs-

schwierigkeiten und lässt den behaupteten, nicht näher belegten Einnahmenüber-

schuss zweifelhaft erscheinen. Besonders schwer wiegt, dass sich eine weitere 

Betreibung im Umfang von Fr. 13'545.05 im Stadium der Konkursandrohung be-

findet, wodurch erhöhte Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zahlungsfä-

higkeit zu stellen sind. Selbst wenn diese Forderung mithilfe des derzeitigen Kon-

tostands der Ehefrau getilgt werden könnte, ist nicht zu übersehen, dass im Jahr 

2025 weitere Steuerforderungen in erheblicher Höhe in Betreibung gesetzt wor-

den sind. Wenn sich der Schuldner in diesem Zusammenhang darauf beruft, mit-

telfristig durch den Verkauf einer Liegenschaft in Deutschland Liquidität schaffen 

zu können, hilft dies vorliegend nicht weiter. Abgesehen davon, dass derzeit kein 

Kaufinteressent vorhanden zu sein scheint, erscheint ein rechtzeitiger Mittelzu-

fluss alles andere als gesichert. Abgesehen davon sind weder die konkreten Ei-

gentumsverhältnisse noch die Belastung der Liegenschaft belegt, sodass unklar 

scheint, mit welchem Mittelzufluss überhaupt gerechnet werden könnte. Da kein 

umfassendes Bild der finanziellen Situation des Schuldners vorliegt, lässt sich 

nicht abschliessend beurteilen, ob es dem Schuldner möglich wäre, in näherer 

Zukunft seinen laufenden Verbindlichkeiten nachzukommen sowie die bestehen-

den Schulden innert zwei Jahren abzutragen.

5.6. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass schon die Begleichung der For-

derung, welche zur Konkurseröffnung geführt hat, nicht nachvollziehbar dargelegt 

wurde. Infolge der fehlenden umfassenden Darstellung seiner Finanzlage, man-

gelnder Belege und der fehlenden Glaubhaftmachung seiner Behauptungen ist es 

dem Schuldner überdies nicht gelungen, seine Zahlungsfähigkeit hinreichend dar-

zutun. Der Schuldner wurde den (vorliegend geltenden) erhöhten Anforderungen 

an die Glaubhaftmachung nicht gerecht. Entsprechend ist die Beschwerde abzu-

weisen.

5.7. Es bleibt, den Schuldner auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die 

Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursge-

richt besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen beglichen 

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sind, oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug sei-

ner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

6. Ausgangsgemäss wird der Schuldner für das Beschwerdeverfahren kosten-

pflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen: 

Dem Schuldner nicht, weil er unterliegt, dem Gläubiger nicht, weil ihm im Be-

schwerdeverfahren keine zu entschädigenden Umtriebe entstanden sind.

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gläubiger unter Beilage von 

Doppeln von act. 2 und act. 13, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksendung 

der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Oerlikon-Zürich, ferner im 

Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das 

Betreibungsamt Zürich 11, je gegen Empfangsschein.

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

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