# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5d357c00-e7a4-5e6b-a777-43c969456f28
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 27.08.2021 SB210423
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210423_2021-08-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210423-O/U/mc 
 

Mitwirkend: Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, Oberrichter lic. iur. Stiefel und 

Oberrichterin lic. iur. Schärer sowie Gerichtsschreiberin MLaw Meier 

Beschluss vom 27. August 2021 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, vertreten durch den Leitenden 
Staatsanwalt Dr. iur. Oertle,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

sowie 

 

A._____,  
Privatkläger 

 

gegen 

 

B._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Fürsprecher X._____,  

 

betreffend versuchte schwere Körperverletzung   
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Strafgericht, vom 
17. Dezember 2020 (DG200011) 
 
 
  

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Erwägungen: 

Am 23. Dezember 2020 meldete die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich ge-

gen das Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Strafgericht, vom 17. Dezember 2020 

Berufung an (Urk. 28). 

Mit Eingabe vom 16. August 2021, eingegangen am 17. August 2021, hat die 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die Berufung zurückgezogen (Urk. 34). 

Das Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben. 

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das 

Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwalt-

schaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (SCHMID/JOSITSCH, StPO 

Praxiskommentar, 3. Aufl. 2018, N 3 zu Art. 428 StPO). Ausgangsgemäss hat die 

zweitinstanzliche Gerichtsgebühr daher ausser Ansatz zu fallen. Allfällige weitere 

Kosten sind auf die Gerichtskasse zu nehmen. Mangels erkennbarer Umtriebe ist 

dem Privatkläger keine Entschädigung zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Uster, Strafgericht, vom 

17. Dezember 2020 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere 

Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Be-
schuldigten 

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich  
− den Privatkläger 

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 27. August 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Meier 
 

 
 
 

	Beschluss vom 27. August 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden der Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich
	 den Privatkläger
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.