# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fd742c1e-a151-5a80-ac9c-917944f2b22a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PA250013-O2
**Docket/Reference:** PA250013-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PA250013-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PA250013-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichterin lic. iur. A. 

Strähl sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. D. Tolic Hamming

Beschluss vom 24. Juni 2025

in Sachen

A._____,

Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur.X._____

sowie

Psychiatrische Universitätsklinik Zürich,

Verfahrensbeteiligte

betreffend fürsorgerische Unterbringung

Beschwerde gegen ein Urteil der 10. Abteilung (Einzelgericht) des 

Bezirksgerichtes Zürich vom 11. Juni 2025 (FF250112)

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Erwägungen:

1.

Die an das Bezirksgericht Zürich (fortan Vorinstanz) adressierte (E-

Mail) Eingabe der Beschwerdeführerin vom 13. Juni 2025 mit der Überschrift "Be-

schwerde gegen Zwangsmedikation" wurde dem Obergericht am 16. Juni 2025 

unter Hinweis auf das vorinstanzliche Verfahren-Nr. FF250116 übermittelt 

(vgl. act. 2 und act. 3 [= act. 5/1]). Nach Beizug der vorinstanzlichen Verfahrens-

akten FF250116 (act. 5/1-12) stellte sich heraus, dass das Verfahren betreffend 

Zwangsmedikation gestützt auf eben diese Beschwerde der Beschwerdeführerin 

vom 13. Juni 2025 (act. 5/1 [= act. 3]) mit Verfügung der Vorinstanz vom 13. Juni 

2025 als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben worden war (vgl. 

act. 5/7 = act. 4). 

2.1 Abklärungen ergaben, dass die dem Obergericht weitergeleitete Ein-

gabe der Beschwerdeführerin vom 13. Juni 2025 das bezirksgerichtliche Verfah-

ren in Sachen fürsorgerische Unterbringung mit der Geschäfts-Nr. FF250112 be-

treffen musste (act. 6 und act. 5/10; vgl. auch act. 9). Diese Akten wurden in der 

Folge ebenfalls beigezogen (act. 12/1-25).

2.2 Aktenkundig ist, dass die Beschwerdeführerin am 5. Juni 2025 per ärzt-

lichem Unterbringungsentscheid in die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich 

eingewiesen wurde (vgl. act. 12/9/1). Dagegen erhob sie gleichentags Be-

schwerde bei der Vorinstanz (act. 12/1). Mit Urteil vom 11. Juni 2025 wurde ihre 

Beschwerde abgewiesen (act. 12/20 [im Dispositiv] und act. 12/21 = act. 11 [be-

gründete Ausfertigung]. Der begründete Entscheid wurde der Beschwerdeführerin 

am 17. Juni 2025 zugestellt (act. 12/23).

3. Mit Schreiben der Kammer vom 19. Juni 2025 wurde die Beschwerde-

führerin darauf hingewiesen, dass sie ihre Beschwerde vom 13. Juni 2025 bis 

zum Ablauf der Beschwerdefrist ergänzen könne, wobei Eingaben mit gewöhnli-

cher E-Mail nicht gültig seien (act. 8). 

4. Mit Schreiben vom 19. Juni 2025, beim Obergericht eingegangen am 

20. Juni 2025, zog Rechtsanwalt lic. iur. X._____ namens und mit Vollmacht der 

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Beschwerdeführerin die Beschwerde zurück (act. 9 und act. 10). Das Verfahren 

ist entsprechend abzuschreiben.

5.

Beim vorgenannten Ausgang des Verfahrens würde die Beschwerde-

führerin grundsätzlich auch für das zweitinstanzliche Verfahren kostenpflichtig. 

Umständehalber ist aber auf die Erhebung von Kosten für dieses zu verzichten. 

Eine Parteientschädigung entfällt bei diesem Prozessausgang von vornherein und 

wurde auch nicht beantragt.

1.

2.

3.

4.

Es wird beschlossen:

Das Verfahren wird abgeschrieben.

Für das Beschwerdeverfahren werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin, die verfahrensbeteiligte 

Klinik sowie – unter Rücksendung der vorinstanzlichen Akten – an die 

10. Abteilung (Einzelgericht) des Bezirksgerichtes Zürich, je gegen Emp-

fangsschein.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO).

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. D. Tolic Hamming

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