# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 783e6239-fc79-5b5d-baec-c317dc8cd86c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-08-05
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 05.08.2019 IV 2017/51
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2017-51_2019-08-05.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2017/51

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.09.2019

Entscheiddatum: 05.08.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 05.08.2019
Art. 28, 29 und 48 IVG; Art. 28 IVG; Art. 6, 7, 8 und 61 ATSG; Art. 29bis und 
88a IVV. Beginn des Rentenanspruchs. Intertemporales Recht. Eintritt der 
Invalidität bei instabilem Gesundheitszustand. Freie Beweiswürdigung und 
Folgen der Beweislosigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 5. August 2019, IV 2017/51).

Entscheid vom 5. August 2019

Besetzung

Präsidentin Marie Löhrer, Versicherungsrichterinnen Michaela Machleidt Lehmann und 

Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiberin Felicia Sterren

Geschäftsnr.

IV 2017/51

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Simon Kehl, Baumgardt Rechtsanwälte & Notare, 

Rothaldenstrasse 21, 9055 Bühler,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Rente (Rentenbeginn)

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ meldete sich erstmals am 11. Dezember 2002 nach elf Operationen wegen 

eines Chondrosarkoms des rechten Oberschenkels zum Bezug von IV-Leistungen an 

(IV-act. 1). Mit Verfügung vom 19. August 2003 erteilte die IV-Stelle eine 

Kostengutsprache für Hilfsmittel (Schuhzurichtungen oder orthopädische 

Spezialschuhe; IV-act. 20), am 28. Januar 2004 lehnte sie das Gesuch um 

Invalidenrente ab (IV-act. 29).

A.b Am 11. Januar 2006 meldete der Versicherte sich erneut zum Bezug von IV-

Leistungen an. Als Behinderung gab er "Bruch der Stahlplatte im Oberschenkel und 

Bruch des Oberschenkelknochens" an (IV-act. 30). Er hatte am 21. Januar 2005 infolge 

eines Implantat- und Oberschenkelbruchs bei einem Arbeitsunfall vom 14. Januar 2005 

operiert werden müssen und im September 2005 beim Spazieren einen Plattenbruch 

distal erlitten, welcher am 4. November 2005 erneut eine Operation notwendig gemacht 

hatte (vgl. IV-act. 123-2 und UV-act. 1-5).

A.c  Am 8. Februar 2007 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengutsprache für 

eine Umschulung (Schweisskurs; IV-act. 61), da dadurch eine Arbeitsfähigkeit von 

100% in adaptierter Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin, der B.___ AG 

(nachfolgend: B.___) erhofft wurde (vgl. IV-act. 58). In der Folge bestand der 

Versicherte die Schweissprüfung nicht. Eine Wiederholung wurde nicht als sinnvoll 

erachtet (vgl. IV-act. 81-1 f.; UV-act. 6-25).

A.d Der Suva-Kreisarzt Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Chirurgie, speziell Allgemein- 

und Unfallchirurgie, ging nach einer Untersuchung am 23. Oktober 2007 davon aus, 

der Versicherte könne in einer adaptierten Tätigkeit vollschichtig arbeiten und Gewichte 

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vom Boden bis 15 kg, gelegentlich bis 20 kg und von Tischhöhe bis 20 kg, selten bis 

25 kg heben und tragen (UV-act. 6-12).

A.e  Mit Verfügung vom 21. Dezember 2007 sprach die Suva dem Versicherten bei 

einem Invaliditätsgrad von 15% eine Invalidenrente ab 1. Februar 2008 sowie eine 

Integritätsentschädigung zu (UV-act. 7). Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, 

vertreten durch Rechtsanwalt Simon Kehl, am 28. Januar 2008 Einsprache (UV-

act. 9-86 f.). Am 2. Juni 2009 reichte er der Suva eine Einspracheergänzung ein (UV-

act. 13-100 ff.).

A.f Die B.___ kündigte das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per Ende Januar 

2008 (vgl. IV-act. 81-2). Mit Bericht vom 3. Juli 2008 beschrieb die Stiftung D.___ den 

Versicherten, der bei ihr an einem Einsatzprogramm teilgenommen hatte, als freundlich, 

offen, ehrlich, kommunikativ, interessiert und angenehm mit sehr guten 

Umgangsformen. Er sei team- und kritikfähig, kooperativ, arbeite qualitativ sehr gut, 

motiviert und handwerklich geschickt. Seine Leistungsfähigkeit liege bei 40%. Er 

arbeite generell langsam, da er sich müde fühle und dauernd Schmerzmittel einnehmen 

müsse (UV-act. 13-113).

A.g Nach vermehrten Schmerzattacken wurde dem Versicherten am 2. September 

2008 operativ Metall aus dem rechten Oberschenkel entfernt (IV-act. 122-6).

A.h Am 4. November 2008 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten Beratung und 

Unterstützung bei der Stellensuche (IV-act. 87). Am 27. Mai 2009 veranlasste sie eine 

berufliche Abklärung bei der D.___ (IV-act. 101). Mit Kurzbericht vom 9. Juni 2009 hielt 

die D.___ fest, dass trotz hoher Motivation des Versicherten dessen Leistungsfähigkeit 

nicht über 40% habe gesteigert werden können (vgl. IV-act. 103). Am 22. Juni 2009 

teilte der Versicherte der IV-Stelle mit, dass sein Bein wieder gebrochen sei (IV-

act. 105; vgl. auch UV-act. 13-79). Diese schloss die beruflichen 

Eingliederungsmassnahmen vorläufig ab (IV-act. 107). Am 24. Juni 2009 wurde der 

Versicherte neuerlich am rechten Bein operiert (IV-act. 122-5).

A.i Am 9. April 2010 musste der Versicherte wegen fünf gebrochener Schrauben am 

rechten Femur erneut operiert werden, am 14. Mai 2010 wurde eine Re-Osteotomie mit 

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einer Wellenplatte am rechten Femur vorgenommen (IV-act. 122-2 f.). Am 23. Juni 2010 

berichtete Dr. med. E.___, Orthopädie F.___, es zeige sich ein sehr schwerer Verlauf. 

Sicher bis Ende 2010 sei mit einer vollen Arbeitsunfähigkeit zu rechnen (IV-act. 123-3).

A.j Der Suva-Kreisarzt Dr. C.___ hielt mit Bericht vom 4. März 2011 fest, eine leichte, 

adaptierte Tätigkeit sei dem Versicherten vollschichtig zumutbar (UV-act. 15-9). Der 

Versicherte nahm daraufhin am 1. April 2011 im Rahmen eines 

Wiedereingliederungsprogramms der Suva zuerst bei seiner früheren Arbeitgeberin, der 

B.___, einen Arbeitsversuch auf, den er ab 15. August 2011 in einer besser adaptierten 

Tätigkeit bei der G.___ AG weiterführte. Im Februar 2012 rutschte er bei der Arbeit mit 

dem Fuss leicht ab. In der Folge wurden wieder Risse im Oberschenkelknochen und 

eine neue Fraktur festgestellt. Der Arbeitsversuch musste abgebrochen werden und der 

Versicherte wurde am 13. April 2012 erneut operiert (vgl. UV-act. 15-2, 17, 19, 21 und 

23-16 sowie IV-act. 151). Im Schlussbericht der beruflichen Eingliederung vom 7. Mai 

2012 wurde festgehalten, eine Wiedereingliederung sei wegen des 

Gesundheitszustands nicht möglich. Die Problematik mit den Rissen im Knochen trete 

immer wieder auf. Der Fall werde zur Rentenprüfung weitergegeben (IV-act. 152).

A.k  Am 20. Juni 2013 gewährte die IV-Stelle dem Versicherten erneut Beratung und 

Unterstützung bei der Stellensuche und am 4. Juli 2013 erteilte sie Kostengutsprache 

für die berufliche Abklärung ab 5. August 2013 bis 4. November 2013 (IV-act. 164 und 

IV-act. 173). Die berufliche Abklärung fand erneut bei der D.___ statt. Mit Brief vom 

22. Oktober 2013 an den behandelnden Orthopäden, Dr. med. H.___, Orthopädie 

F.___, schrieb der Case Manager der Suva das Anforderungsprofil bei der D.___ sei 

wechselbelastend (wählbar sitzen/stehen/gehen). Die zu verrichtenden Arbeiten seien 

leicht und "absolut wenig" belastend. Die Belastungsanforderungen seien nicht 

strenger als gewöhnliche alltägliche Bewegungsabläufe zu Hause (UV-act. 34). Im 

Rahmen der beruflichen Abklärung konnte die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten 

Tätigkeit und mit vermehrtem Pausenbedarf nicht über 50% gesteigert werden (IV-

act. 181 und IV-act. 184). Am 24. Juli 2014 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, 

nachdem es trotz ihrer Bemühungen und Unterstützung seit Juni 2013 nicht gelungen 

sei, ihn in den Arbeitsmarkt zu integrieren, bestehe kein Anspruch auf weitere 

berufliche Massnahmen (IV-act. 191).

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A.l Gestützt auf seine Untersuchung vom 7. April 2014 hielt der Suva-Kreisarzt 

Dr. med. I.___ fest, die Präsenzzeitreduktion (bzw. die fehlende Steigerung der 

Präsenzzeit bei der D.___) sei bei fehlenden klinischen sowie radiologischen Zeichen für 

strukturelle Veränderungen im Bereich des rechten Hüft-, Knie- und Sprunggelenks 

nicht zu erklären (UV-act. 36-3 ff.). Dr. H.___ berichtete daraufhin am 22. August 2014, 

es würden strukturelle Veränderungen des rechten Beines, insbesondere eine 

Verkürzung des Femur von ca. 5 cm und deutlich sichtbare Atrophie der Muskulatur 

sowie ein Reizzustand am rechten Hüftgelenk, leichtgradig auch am rechten 

Kniegelenk vorliegen. Für ihn sei nicht nachvollziehbar, wieso die Arbeitsfähigkeit von 

maximal 50% bei tendenziell zunehmenden Beschwerden steigerungsfähig sein solle. 

Aus seiner Sicht sei eine Steigerung nicht möglich, was aufgrund der klinischen 

Befunde durchaus erklärbar sei (UV-act. 38-2 f.). Am 28. August 2014 äusserte 

Dr. I.___, es gebe keine Belege für strukturelle Veränderungen oder Reizzustände an 

Hüft- und Kniegelenk. Deshalb könne der Argumentation der behandelnden Ärzte nicht 

gefolgt werden (UV-act. 38-1).

A.m  Mit Bericht zur Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) hielt PD 

Dr. med. J.___, Chefarzt Rheumatologie der Kliniken Valens am 4. Februar 2015 fest, 

dem Versicherten sei die berufliche Tätigkeit als Hilfsschlosser nicht mehr zumutbar. 

Eine leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit sei ihm halbtags vier Stunden pro Tag bei 

zusätzlichen Pausen (insgesamt ca. eine halbe Stunde pro Tag) zumutbar. Er listete 

diverse Einschränkungen auf, die für eine adaptierte Tätigkeit zu berücksichtigen seien 

(UV-act. 39-2 ff.).

A.n Am 1. April 2015 erliess die Suva gestützt auf einen Vergleich mit dem Versicherten 

(UV-act. 42-20) eine neue Verfügung, mit welcher die Einsprache gegen die Suva-

Verfügung vom 21. Dezember 2007 erledigt und die Rente rückwirkend per 1. März 

2014 von 15% auf 60% erhöht wurde (UV-act. 41).

A.o Mit Vorbescheid vom 2. Februar 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten bei 

einem Invaliditätsgrad von 60% eine Dreiviertelsrente ab 1. März 2014 in Aussicht (IV-

act. 215). Dagegen wandte der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Simon Kehl, 

ein, der Rentenbeginn per 1. März 2014 sei unrichtig. Der Rentenanspruch beginne ein 

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Jahr nach Eintritt der Erwerbsunfähigkeit und der Anmeldung bei der 

Invalidenversicherung, also am 11. Januar 2007 (IV-act. 218).

A.p Mit Verfügung vom 29. Dezember 2016 sprach die IV-Stelle dem Versicherten eine 

Dreiviertelsrente ab 1. März 2014 zu. Sie stütze sich auf den Entscheid der Suva vom 

1. April 2015 ab. Aufgrund des IV-Grads von 60% bestehe demnach ab 1. März 2014 

der Anspruch auf eine Dreiviertelsrente. Die Suva habe sämtliche vorhandenen 

Einschränkungen als Unfallfolgen akzeptiert, weshalb die IV-Stelle grundsätzlich auf 

deren Beurteilung abstelle. Weiter habe die Suva in der angestammten Tätigkeit als 

ungelernter Hilfsschlosser eine Arbeitsunfähigkeit von 100% anerkannt. Indes habe bis 

zur ausgewiesenen Verschlechterung des Gesundheitszustandes per 1. März 2013 eine 

nicht rentenbegründende adaptierte Arbeitsfähigkeit bestanden. Ab der 

Verschlechterung bestehe durchgehend auch für adaptierte Tätigkeiten eine 

rentenbegründende Arbeitsunfähigkeit, sodass der Rentenanspruch per 1. März 2014 

entstehe (IV-act. 230).

B.   

B.a  Gegen diese Verfügung erhob A.___ am 2. Februar 2017 Beschwerde. Er 

beantragt, die Verfügung vom 29. Dezember 2016 sei unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei anzuweisen, ihm 

ab dem 11. Januar 2007 eine Dreiviertelsrente auszurichten. Zur Begründung bringt er 

vor, er habe sich am 11. Januar 2006 bei der Beschwerdegegnerin angemeldet. Seit 

seinem Unfall vom 14. Januar 2005 sei er durchgehend erwerbsunfähig gewesen. Dass 

die Erwerbsunfähigkeit nicht erst per 1. März 2013 eingetreten sei, zeige die 

Taggeldübersicht der Suva, welche ihm vom 17. Januar 2005 bis zum 28. Februar 2014 

– mit Ausnahme des Zeitraums vom 1. Februar 2008 bis zum 30. Juli 2008 – 

durchgehend Taggelder für hohe Arbeitsunfähigkeiten ausgerichtet habe. Rückblickend 

sei für den kurzen Zeitraum vom 1. Februar 2008 bis zum 30. Juli 2008 von einer 

arbeitsmedizinischen Fehlbeurteilung auszugehen. Im Rahmen der beruflichen 

Abklärung im Frühjahr 2008 habe der Beschwerdeführer denn auch eine 

Leistungsfähigkeit von lediglich 40% erzielt. Dass er seit seinem Unfall dauernd in 

rentenbegründendem Ausmass erwerbsunfähig gewesen sei, ergebe sich zudem aus 

den diversen beruflichen Abklärungen, welche ihm bei guter Compliance eine 

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Leistungsfähigkeit von höchstens 50% attestiert hätten. Die Behauptung der 

Beschwerdegegnerin, sein Gesundheitszustand habe sich erst per 1. März 2013 

rentenbegründend verschlechtert, finde in den Akten keinerlei Stütze (act. G1).

B.b Mit Beschwerdeantwort vom 12. Mai 2017 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Sie sei bei der Festsetzung des Rentenbeginns auf den 

1. März 2014 davon ausgegangen, dass die Wartezeit am 1. März 2013 begonnen 

habe. Ab diesem Zeitpunkt habe sie die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit als 

erheblich erachtet. Dabei habe sie sich auf die Beurteilung der Suva gestützt. Dr. J.___ 

halte in seinem Gutachten vom 4. Februar 2015 fest, dass seit November 2013 eine 

Arbeitsunfähigkeit von 50% bestehe. Auch Dr. med. K.___, Facharzt für 

Allgemeinmedizin, habe in seinem Bericht vom 11. August 2013 vermerkt, dass eine 

Arbeitsfähigkeit von 50% in einer leichten überwiegend sitzenden Tätigkeit vorliege. 

RAD-Ärztin Dr. L.___ habe in ihrer Stellungnahme vom 22. Dezember 2015 notiert, dass 

auf diese Einschätzung abgestützt werden könne, weil der behandelnde Orthopäde 

Dr. H.___ die Arbeitsfähigkeit gleich einschätze. Im Jahr 2009 sei der Beschwerdeführer 

mehrheitlich arbeitsfähig gewesen. Mit Schreiben vom 17. Februar 2009 habe die Suva 

dem Beschwerdeführer nämlich mitgeteilt, dass er für leichte bis mittelschwere 

Tätigkeiten vollschichtig einsetzbar sei. Dasselbe ergebe sich auch aus der 

Zumutbarkeitsbeurteilung der Suva vom 4. März 2011 und der kreisärztlichen 

Untersuchung vom 29. Juli 2013. Am 7. April 2014 habe der Kreisarzt festgehalten, es 

gebe keinen Grund, das in der kreisärztlichen Untersuchung vom 29. Juli 2013 

formulierte Zumutbarkeitsprofil zu revidieren. Es seien keine medizinisch unfallfremden 

Faktoren erkennbar, welche eine geringere Leistungsfähigkeit begründen würden. Der 

Beschwerdeführer habe mehrere berufliche Abklärungen sowie Arbeitsversuche 

absolviert. Vom 1. Februar 2008 bis 30. Juli 2008 sei ihm von der Suva kein Taggeld 

ausbezahlt worden. Er sei somit in diesem Zeitraum arbeitsfähig gewesen. Die 

gesetzlich vorgeschriebene Wartezeit sei somit mehrmals unterbrochen worden. Der 

Beschwerdeführer habe in den vergangenen Jahren mehrere Rückfälle gehabt und sei 

deshalb mehrfach am rechten Oberschenkel operiert worden. Dementsprechend habe 

ein instabiler Gesundheitszustand und somit noch keine voraussichtlich bleibende oder 

längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit vorgelegen. Beim 

Beschwerdeführer könne in den letzten Jahren von einer vollen Arbeitsfähigkeit auf 

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dem Arbeitsmarkt ausgegangen werden. Erst seit November 2013 bestehe laut 

Gutachten Dr. J.___s vom 4. Februar 2015 eine Arbeitsunfähigkeit von 50% (act. G4).

B.c  Mit Replik vom 15. Juni 2017 bringt der Beschwerdeführer vor, die 

Beschwerdegegnerin habe sich punkto Rentenbeginn dem Entscheid der Suva 

angeschlossen. Dieser beruhe auf einem Vergleich mit ihm. Das mit der Suva in diesem 

Rahmen einvernehmlich vereinbarte Datum vom 1. März 2014 beruhe nicht auf 

medizinischen Tatsachen, sondern habe sich primär aus den administrativen Abläufen 

bei der Suva ergeben und sei von den Parteien letztlich willkürlich festgesetzt worden. 

Da die Suva bis zum 28. Februar 2014 stets ein volles Taggeld ausgerichtet habe, habe 

das genaue Datum des Rentenbeginns für die Parteien im Ergebnis keine Rolle 

gespielt, weshalb der Rentenbeginn unabhängig von der medizinischen Situation 

pragmatisch auf den 1. März 2014 festgelegt worden sei. Aus den Akten würden sich 

hingegen keine Anhaltspunkte ergeben, dass sich eine rentenbegründende 

Verschlechterung erst per 1. März 2013 ergeben habe. Dr. J.___ habe nicht den Verlauf 

der Arbeitsunfähigkeit beurteilt und habe bereits für frühere Zeiträume 

Einschränkungen angenommen, ohne sich allerdings zum exakten Zeitpunkt des 

Eintritts der Arbeitsunfähigkeit zu äussern. Dass sich die medizinische Situation nicht 

per 1. März 2013 verschlechtert haben könne, ergebe sich unter anderem auch aus 

dem RAD-Bericht vom 11. Novembrer 2014, in welchem explizit festgehalten werde, 

dass sich per 17. Oktober 2014 im Vergleich zu den früheren Beurteilungen keine 

Änderungen ergeben hätten. Die Taggeldleistungen der Suva seien für die Festlegung 

des Rentenbeginns massgebend, da sie die tatsächliche medizinische Situation und 

somit den Verlauf der Arbeitsfähigkeit korrekt widerspiegelten. Gestützt darauf sei der 

Beschwerdeführer seit dem 17. Januar 2005 als arbeitsunfähig anzusehen. Seitens der 

Suva sei zu Recht nie auf die kreisärztlichen Beurteilungen abgestellt worden, sondern 

einzig auf die überzeugenden Berichte der behandelnden Ärzte und der Stiftung D.___. 

Der Beschwerdeführer sei auch von Februar bis Juli 2008 rentenbegründend 

eingeschränkt gewesen. Dem Bericht der D.___ vom 3. Juli 2008 sei zu entnehmen, 

dass er im zweimonatigen Einsatz im Mai und Juni 2008 eine Leistungsfähigkeit von 

lediglich 40% aufgewiesen habe. Ursache dafür seien starke Schmerzen gewesen, 

welche ihm früher eingesetzte Metallimplantate bereitet hätten und welche daher am 

2. September 2008 in einer weiteren Operation wieder hätten entfernt werden müssen. 

Sollte die Frage zum exakten Verlauf der Arbeitsunfähigkeit nicht bereits 

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rechtsgenügend geklärt sein, beantrage er, Dr. J.___ um entsprechende Ergänzung 

seines Gutachtens vom 4. Februar 2015 zu ersuchen und gestützt darauf die 

Rentenleistung festzulegen (act. G6).

B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 10. August 2017 auf die Einreichung einer 

Duplik (act. G8).

Erwägungen

1.  

1.1 Nachdem die Feststellungen der Beschwerdegegnerin (vgl. IV-act. 214) betreffend 

Grad der Arbeitsfähigkeit adaptiert ab 1. März 2013 (45%), Höhe des 

Valideneinkommens (Fr. 67'600.--), des Invalideneinkommens (Fr. 65'172.--) und 

Tabellenlohnabzugs (8%) nicht bestritten werden und korrekt erscheinen, kann 

nachfolgend darauf abgestellt werden. Anfechtungs- und Streitgegenstand des 

vorliegenden Verfahrens bildet einzig der Zeitpunkt des Beginns der zugesprochenen 

Rentenleistungen.

1.2 Zur Bestimmung des Rentenbeginns kann nur beschränkt darauf abgestellt 

werden, für welchen Zeitraum die Suva Taggelder sowie eine Rente geleistet hat. Denn 

es besteht keine Bindungswirkung der Invaliditätsschätzung der Unfallversicherung für 

die Invalidenversicherung. Zumindest rechtskräftig abgeschlossene 

Invaliditätsschätzungen dürfen jedoch nicht unbeachtet bleiben. Vielmehr müssen sie 

als Indizien für eine zuverlässige Beurteilung gewertet und als solche in den 

Entscheidprozess erst später verfügender Versicherungsträger miteinbezogen werden 

(BGE 136 V 279 E. 4.1; BGE 133 V 549 E. 6 mit Hinweisen). Die Verfügung der Suva 

vom 1. April 2015 sowie die bis 28. Februar 2014 geleisteten Suva-Taggelder sind 

deshalb zwar als Indizien zu werten, jedoch kommt ihnen – insbesondere für den 

Rentenbeginn – vorliegend keine Bindungswirkung zu.

2.  

2.1 Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision und am 1. Januar 2012 die 

aufgrund der IV-Revision 6a geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

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Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20), der Verordnung über die Invalidenversicherung 

(IVV; SR 831.201) und des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. In materiell-rechtlicher 

Hinsicht gilt der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene 

Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des angefochtenen Entscheids 

beziehungsweise im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen 

Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 466 E. 1 und BGE 

126 V 134 E. 4b, je mit Hinweisen).

2.2 Die Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen erfolgte am 11. Januar 2006 (IV-

act. 30). Die angefochtene Verfügung ist am 29. Dezember 2016 ergangen (IV-act. 230). 

Somit ist ein Sachverhalt zu beurteilen, der vor dem Inkrafttreten der revidierten 

Bestimmungen der IV-Revisionen 5 und 6a begonnen hat. Daher und aufgrund dessen, 

dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung (Invalidenrente) betrifft, über die noch nicht 

rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen 

Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 bzw. bis 31. Dezember 2011 auf die damals 

geltenden Bestimmungen und ab 1. Januar 2012 auf die neuen Normen der IV-

Revision 6a abzustellen (vgl. BGE zur 4. IV-Revision 130 V 445; Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. Juni 2006, I 428/04, E. 1). Nachfolgend werden grundsätzlich 

die seit 1. Januar 2012 gültigen Bestimmungen des ATSG und IVG wiedergegeben. 

Altrechtliche Bestimmungen werden mit einem ausdrücklichen Vermerk 

wiedergegeben, soweit sie sich von den gültigen Bestimmungen unterscheiden und für 

die vorliegende Angelegenheit relevant sind.

3.  

3.1 Gemäss aArt. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen 

Fassung hat ein Versicherter Anspruch auf eine Rente, wenn er zu mindestens 40% 

invalid ist. Nach Art. 28 Abs. 1 IVG (sowohl in der bis 31. Dezember 2011 gültig 

gewesenen wie auch in der aktuell geltenden Fassung) haben Versicherte, die ihre 

Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 

zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 

können, während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

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mindestens 40% arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses Jahres zu 

mindestens 40% invalid sind, Anspruch auf eine Rente.

3.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 

Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Bleibende Erwerbsunfähigkeit liegt vor, wenn aller 

Wahrscheinlichkeit nach feststeht, dass sich der Gesundheitszustand der versicherten 

Person künftig weder bessern noch verschlechtern wird (aArt. 29 IVV in der bis 31. 

Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung). Sie setzt somit einen (weitgehend) 

stabilen, irreversiblen Gesundheitszustand voraus. Weil sich oft nicht von vornherein 

bestimmen lässt, ob ein Leiden von lebenslanger Dauer sein wird und die 

Invalidenversicherung bei längeren Krankheiten die ausfallenden Leistungen der 

Krankengeldversicherung ersetzen soll, liegt Invalidität auch dann vor, wenn die 

Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit von längerer Dauer ist. Deshalb sollte eine 

Invalidenrente gemäss der Botschaft zum IVG auch dann gewährt werden, wenn ein 

Leiden mindestens ein Jahr ohne Unterbruch gedauert hat und danach – gleichgültig 

wie lange – weiter besteht. Dies gilt selbst dann, wenn die Erwerbsunfähigkeit nicht für 

unbegrenzte Zeit fortbesteht, sondern ein Ende des Leidens absehbar ist. Ein 

Rentenanspruch entsteht somit auch dann, wenn der Gesundheitszustand nach einem 

Jahr noch nicht stabil ist (vgl. zum Ganzen Nadeshna Ley, Der stabile 

Gesundheitszustand – Voraussetzung für die Zusprache einer Rente der 

Invalidenversicherung?, in: JaSo 2019, S. 143 ff., mit Hinweisen; Botschaft des 

Bundesrates zum Entwurf eines Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung und 

eines Bundesgesetzes betreffend die Änderung des Bundesgesetzes über die Alters- 

und Hinterlassenenversicherung vom 24. Oktober 1958, BBl 1958 1137 ff. [1161]).

3.3 Von der Erwerbsunfähigkeit ist die Arbeitsunfähigkeit zu unterscheiden. 

Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder 

psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf 

oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die 

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zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 

(Art. 6 ATSG).

3.4 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

mindestens zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht 

ein Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% 

ein Anspruch auf eine Viertelsrente.

3.5 Nach altem Recht wird der Rentenanspruch vom Beginn des Monats an 

ausgerichtet, an dem der Anspruch entsteht, jedoch frühestens von jenem Monat an, 

der auf die Vollendung des 18. Altersjahres folgt. Der Anspruch entsteht nicht, solange 

der Versicherte ein Taggeld nach Art. 22 IVG beanspruchen kann (aArt. 29 Abs. 2 in der 

bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung). Meldet sich ein Versicherter mehr 

als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruchs an, so werden gestützt auf aArt. 48 

IVG (in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) die Leistungen in 

Abweichung von Art. 24 Abs. 1 ATSG grundsätzlich lediglich für die zwölf der 

Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet. Seit 1. Januar 2008 entsteht der 

Rentenanspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ablauf von sechs Monaten 

nach Geltendmachung.

3.6 Wurde die Rente nach Verminderung des Invaliditätsgrades aufgehoben, erreicht 

dieser jedoch in den folgenden drei Jahren wegen einer auf dasselbe Leiden 

zurückzuführenden Arbeitsunfähigkeit erneut ein rentenbegründendes Ausmass, so 

werden bei der Berechnung der Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG früher 

zurückgelegte Zeiten angerechnet (Art. 29 IVV). Eine Verbesserung der 

Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist für die 

Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen, 

in dem angenommen werden kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. 

Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung 

drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. Eine 

Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu 

betätigen, ist zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung drei 

Monate gedauert hat. Art. 29 IVV ist sinngemäss anwendbar (Art. 88a IVV).

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bis 

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4.  

4.1 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 

Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswertes eines 

Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 

auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der 

medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob 

die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a mit 

Hinweisen).

4.2 Im Sozialversicherungsrecht gelten der Untersuchungsgrundsatz und der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Verwaltung und 

Sozialversicherungsgericht haben von sich aus für die richtige und vollständige 

Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen (BGE 122 V 158 E. 1a). 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den 

streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben 

Verwaltungsbehörden und das Sozialversicherungsgericht zusätzliche Abklärungen 

stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn hierzu aufgrund der 

Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebenden Anhaltspunkte 

hinreichender Anlass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a). Der Untersuchungsgrundsatz gilt 

indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der 

Parteien (BGE 125 V 195 E. 2, 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Er schliesst die 

Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur 

insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei 

ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. 

Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im 

Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen 

Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der 

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Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 138 V 218 E. 6 mit Hinweisen). Im 

Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht 

etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu fällen (vgl. BGE 126 V 360 E. 5b; BGE 125 V 195 E. 2, je mit 

Hinweisen).

5.  

5.1 Um den Beginn und die Entwicklung des Rentenanspruchs bestimmen zu können, 

muss ermittelt werden, ab wann und in welchem Umfang der Beschwerdeführer 

arbeitsunfähig bzw. invalid geworden ist und wie sich seine Arbeits- und 

Erwerbsfähigkeit danach entwickelt hat.

5.2 Es sei vorausgeschickt, dass der Beschwerdeführer bereits im Jahr 2002 zahlreiche 

Operationen am rechten Oberschenkel hinter sich hatte und deswegen längere Zeit 

arbeitsunfähig gewesen war (vgl. IV-act. 1). Er war danach aber wieder in der Lage, 

über längere Zeit als Hilfsschlosser zu arbeiten (vgl. IV-act. 43-5), sodass keine 

Invalidität vorlag und die Beschwerdegegnerin ihm keine Rente zusprach (IV-act. 29).

6.  

6.1 Auslöser für die neuerliche Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin war der 

Berufsunfall vom 14. Januar 2005, bei dem der Beschwerdeführer das Implantat im 

rechten Oberschenkel (Platte) und das Femur gebrochen hatte (vgl. UV-act. 1-24 und 

1-46 f.). Auf diesen Sachverhalt ist das damalige Recht, insbesondere das IVG in seiner 

bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung, anwendbar (vgl. E. 2 obenstehend).

6.2 Ab dem Berufsunfall vom 14. Januar 2005 bestand eine volle Arbeitsunfähigkeit 

sowohl in der angestammten als auch in jeglicher anderen Tätigkeit. Diese 

Arbeitsunfähigkeit dauerte nach der Operation vom 21. Januar 2005 bis zum 29. Mai 

2005 fort (vgl. UV-act. 1-37, 1-40 f. und 1-87). Ab 30. Mai 2005 war der 

Beschwerdeführer zwar wieder zu 50% an seiner Arbeitsstelle als Hilfsschlosser 

präsent. Er übte jedoch nicht seine angestammte Tätigkeit aus, sondern eine leichte, 

adaptierte Tätigkeit, bei der er das rechte Bein möglichst wenig belasten musste (vgl. 

UV-act. 1-35 und 1-37 f.). In der angestammten, schweren Tätigkeit, die ein Hantieren 

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mit Gewichten bis 60 kg beinhaltete, bestand weiterhin eine volle Arbeitsunfähigkeit. 

Per 29. August 2005 wurde die adaptierte Arbeitsfähigkeit auf 75% gesteigert. Das 

Heben von Gewichten war weiterhin auf maximal 10 kg limitiert, sodass in der 

angestammten Tätigkeit nach wie vor keine Arbeitsfähigkeit vorlag (vgl. UV-act. 1-24 

f.). Bevor die Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit auf 100% gesteigert werden 

konnte, erlitt der Beschwerdeführer beim Spazieren am 25. September 2005 neuerlich 

einen Platten- und Knochenbruch (UV-act. 1-4 und 1-15 sowie IV-act. 43-7). Nachdem 

zuerst eine konservative Behandlung geprüft worden war, wurde eine erneute 

Operation unumgänglich (UV-act. 1-8 und IV-act. 43-7). Die Arbeitsunfähigkeit in 

jeglicher Tätigkeit betrug 100% (UVG-act. 1-3 ff.). Der Hausarzt Dr. K.___ berichtete am 

31. Januar 2006, frühestens im April 2006 könne ein Arbeitsversuch zu ca. 25% 

aufgenommen werden. Aus seinem Bericht geht hervor, dass die voraussichtliche 

Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit umzusetzen sei. Ob der 

Beschwerdeführer je wieder schwere Arbeit wie die angestammte Tätigkeit verrichten 

könne, könne noch nicht gesagt werden (vgl. IV-act. 43-4). Auch der Facharzt Dr. E.___ 

ging am 7. März 2006 von einer partiellen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers ab 

April 2006 (und somit bis zu diesem Zeitpunkt von einer vollständigen 

Arbeitsunfähigkeit) aus (UV-act. 4-26) und korrigierte diese Einschätzung am 7. Juni 

2006 dahingehend, erst ab 1. Juni 2006 bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 25% im 

Sinne einer vollen Leistung während zwei Stunden, wobei es im Betrieb des 

Beschwerdeführers keine leichte Arbeit gebe (UV-act. 4-14). Daraus ist zu schliessen, 

dass die Arbeitsfähigkeit von 25% eine adaptierte Tätigkeit betraf und die Tätigkeit bei 

der damaligen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers nicht optimal adaptiert war.

6.3 Nach dem Gesagten war der Beschwerdeführer trotz Ausschöpfung der 

medizinischen Behandlung und der beruflichen Wiedereingliederungsbemühungen vom 

14. Januar 2005 über den 1. April 2006 hinaus – und somit während mehr als eines 

Jahres –

in seiner angestammten Tätigkeit als Hilfsschlosser durchgehend zu 100% 

arbeitsunfähig. Er erfüllt damit die Voraussetzung von aArt. 28 Abs. 1 lit. a und b IVG. 

Es ist weiter zu prüfen, ob er nach Ablauf dieses Jahres, mithin nach dem 14. Januar 

2006 zu mindestens 40% invalid war. Zu diesem Zweck ist zu klären, ob der 

Beschwerdeführer zu mindestens 40% erwerbsunfähig war. Für den Zeitraum bis zum 

31. Mai 2006 kann das ohne Weiteres bejaht werden, da der Beschwerdeführer sich 

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damals von der letzten Operation erholte, sein Bein erst nach und nach wieder belasten 

durfte und noch vollauf mit dem Heilungsprozess beschäftigt war. Damit hatte er für 

diesen Zeitraum keine Erwerbsmöglichkeit auf dem in Betracht kommenden 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. Art. 7 Abs. 1 ATSG).

6.4 Ab dem 1. Juni 2006 wurde dem Beschwerdeführer eine Arbeitsfähigkeit von 25% 

attestiert. Die behandelnden Ärzte hatten dabei zwar die Tätigkeit des 

Beschwerdeführers bei der B.___ vor Augen, welche nicht optimal adaptiert war (vgl. 

UV-act. 4-14). Auch in einer anderen angepassten Tätigkeit war die Arbeitsfähigkeit 

aber überwiegend wahrscheinlich nicht wesentlich höher. Die Arbeitsfähigkeit fiel im 

Juli und August phasenweise sogar wieder vollständig dahin, konnte dann aber erneut 

auf 25% gesteigert werden (UV-act. 4-6 f.). Am 25. Oktober 2006 berichtete Dr. E.___, 

der Beschwerdeführer sei 25% arbeitsfähig bei halbtägiger Anwesenheit und werde 

versuchen, die Belastung und Dauer des Arbeitseinsatzes zu steigern (UV-act. 5-8). Es 

war demnach trotz der Bemühungen des Beschwerdeführers, der gestützt auf die 

Akten als äusserst eingliederungswillig erachtet werden darf (vgl. beispielhaft UV-

act. 1-45, IV-act. 43-5 und 70), und jener der B.___, dem Beschwerdeführer leichte 

Aufgaben zu geben und ihn bestmöglich zu unterstützen (vgl. UV-act. 6-38), in einem 

Zeitraum von rund fünf Monaten nicht möglich, seine Arbeitsfähigkeit zu steigern. Am 

10. Januar 2007 berichtete Dr. E.___, er habe nun die Arbeitsfähigkeit beim 

Beschwerdeführer angehoben auf 40% bei ganztägiger Anwesenheit und leichter 

Arbeit. Die B.___ habe ihm mitgeteilt, dass es teilweise schwierig sei, für einen ganzen 

Tag leichte Arbeit zu finden (UV-act. 6-59). Der Beschwerdeführer hat also zu jener Zeit 

bei der B.___ leichte Tätigkeiten verrichtet. Eine höhere Arbeitsfähigkeit in einer 

anderen zumutbaren Tätigkeit erscheint somit auch für diesen Zeitraum nicht als 

überwiegend wahrscheinlich. Folglich ist die bis zum 7. Januar 2007 attestierte 

Arbeitsunfähigkeit mit der Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 7 Abs. 1 ATSG 

gleichzusetzen. Da diese Erwerbsunfähigkeit längere Zeit dauerte, lag Invalidität vor. 

Ein stabiler Gesundheitszustand ist hierfür nicht erforderlich. Invalidität ist selbst dann 

gegeben, wenn ein Ende des Leidens, das die Erwerbsunfähigkeit verursacht, 

absehbar ist (vgl. E. 3.2 obenstehend). Nachdem die Invalidität 40% oder mehr betrug, 

hat der Beschwerdeführer gestützt auf aArt. 28 Abs. 1 IVG Anspruch auf eine 

Invalidenrente.

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6.5 Nach altem Recht wird der Rentenanspruch vom Beginn des Monats an 

ausgerichtet, an dem der Anspruch entsteht, jedoch maximal zwölf Monate 

rückwirkend ab der Anmeldung (aArt. 29 i.V.m. aArt. 48 IVG). Das Wartejahr wurde ein 

Jahr nach dem Berufsunfall vom 14. Januar 2005 erfüllt. Der Rentenanspruch entstand 

somit per 1. Januar 2006. Da der Beschwerdeführer sich am 11. Januar 2006 zum 

Bezug von IV-Leistungen angemeldet hatte, steht ihm der Rentenanspruch ab 

1. Januar 2006 zu.

6.6 Am 30. März 2007 verfasste Dr. E.___ einen Arztbericht und hielt fest, der 

Beschwerdeführer arbeite bei der B.___ 50%. Es gehe um die Frage einer Berentung 

oder um berufliche Massnahmen. Da der Patient sehr arbeitswillig sei, solle eine 

Berentung in jedem Fall umgangen werden. Wenn man beim Beschwerdeführer eine 

Umschulung oder eine Umplatzierung in eine Arbeitsstelle erreichen könne, wo er 

leichte Arbeiten ausführen könne, wäre er 100% arbeitsfähig. Darum solle man bei der 

IV-Stelle alles versuchen, um beim Beschwerdeführer eine Umschulung oder 

Umplatzierung zu erreichen (IV-act. 70). Dr. E.___ hatte bei dieser Schätzung somit 

berufliche Massnahmen im Auge, die erst noch hätten implementiert werden müssen 

und durch die eine volle Arbeitsfähigkeit erst hätte erreicht werden können. Zu jenem 

Zeitpunkt wurde aber noch versucht, den Beschwerdeführer an seiner Arbeitsstelle bei 

der B.___ wieder einzugliedern. Es kann dem Beschwerdeführer deshalb nicht 

entgegengehalten werden, er wäre bereits ab 1. April 2007 adaptiert 100% arbeitsfähig 

gewesen.

6.7 Nach einer zehntägigen (und damit für die Rentenprüfung unbeachtlichen) Phase 

der vollständigen Arbeitsunfähigkeit Anfang Oktober 2007 (UV-act. 6-6) beurteilte der 

Kreisarzt Dr. C.___ den Beschwerdeführer am 23. Oktober 2007 als zu 100% 

arbeitsfähig in einer adaptierten Tätigkeit (UV-act. 6-12). Auch der Hausarzt Dr. K.___ 

ging am 5. Februar 2008 von einer vollständigen Arbeitsfähigkeit in adaptierter Tätigkeit 

aus. Bei der B.___ könne der Beschwerdeführer unter Spezialbedingungen ca. 40% 

arbeiten (IV-act. 79). Das Arbeitsverhältnis mit der B.___ wurde dem Beschwerdeführer 

per Ende Januar 2008 gekündigt (vgl. IV-act. 81-2). Damit erscheint überwiegend 

wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer ab 23. Oktober 2007 für eine adaptierte 

Tätigkeit vollständig arbeitsfähig war. Ob die Einschätzung Dr. C.___s betreffend 

Belastbarkeit zutraf, kann dahingestellt bleiben, zumal auch Dr. K.___ jedenfalls für eine 

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leichte, angepasste Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit attestierte. Gestützt auf Art. 88a 

IVV fällt damit der Rentenanspruch drei Monate nach der Verbesserung des 

Gesundheitszustandes, mithin per Ende Januar 2008 dahin.

6.8 Der Beschwerdeführer war vom 14. Januar 2006 bis 9. Januar 2007 zu 100% bzw. 

75%, und vom 10. Januar bis 23. Oktober 2007 zu 60% arbeitsunfähig. Bei einer 

Arbeitsfähigkeit von 25% resultiert ein Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers von 

über 70%, was dem Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Invalidenrente 

einräumt. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 40% resultiert ein Invaliditätsgrad von über 

60%, sodass der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Dreiviertelsrente hat (vgl. für die 

Berechnung des Invaliditätsgrades IV-act. 214). Ihm ist somit vom 1. Januar 2006 bis 

30. April 2007 (bis der verbesserte Gesundheitszustand volle drei Monate angedauert 

hat) eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Vom 1. Mai 2007 bis 31. Januar 2008 

(drei Monate nach der weitergehenden Verbesserung des Gesundheitszustandes) ist 

ihm eine Dreiviertelsrente zuzusprechen.

7.  

7.1 Bereits im Jahr 2008 verschlechterte sich die Symptomatik des 

Beschwerdeführers. Es trat erneut eine volle Arbeitsunfähigkeit ein (UV-act. 9-29 und 

9-34). Auf diesen Sachverhalt ist für den Zeitraum bis 31. Dezember 2011 das vom 

1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2011 gültige Recht, danach das aktuell gültige Recht 

anwendbar (vgl. E. 2 obenstehend).

7.2 Da innert drei Jahren wieder eine auf dasselbe Leiden zurückzuführende 

Verminderung der Arbeitsfähigkeit eintrat, werden frühere Zeiten für die Berechnung 

des Wartejahres angerechnet und ein neuerlicher Rentenanspruch entsteht, wenn die 

Verschlechterung des Gesundheitszustandes mindestens 30 aufeinanderfolgende Tage 

gedauert hat (vgl. Art. 29 ; Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen 

[BSV] über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH], gültig ab 1. 

Januar 2001, Rz 4003; Urteil des Bundesgerichts vom 14. Mai 2014, 8C_18/2014, 

E. 3.2). In der angestammten Tätigkeit als Hilfsschlosser erlangte der 

Beschwerdeführer nie mehr seine Arbeitsfähigkeit zurück (vgl. auch IV-act. 54-2). Zu 

prüfen ist, wann die Verschlechterung des Gesundheitszustandes, und damit eine 

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Arbeitsunfähigkeit auch in adaptierter Tätigkeit, eintrat. Aus den medizinischen Akten 

geht der Zeitpunkt der Verschlechterung nicht klar hervor. Sie ist jedenfalls am 3. Juli 

2008 eingetreten, zumal Dr. K.___ dem Beschwerdeführer ab diesem Zeitpunkt eine 

volle Arbeitsunfähigkeit auch für leichte Arbeiten attestierte (UV-act. 9-35 i.V.m. UV-

act. 9-34). Die Suva richtete, nachdem sie per 1. Februar 2008 ihre Taggeldleistungen 

eingestellt hatte, ab 1. August 2008 neuerlich Unfalltaggelder aus (vgl. act. G1.3).

7.3 Der Beschwerdeführer bringt vor, auch von Februar bis Juli 2008 

rentenbegründend eingeschränkt gewesen zu sein. Er verweist auf den Bericht der 

D.___ vom 3. Juli 2008, wonach er im zweimonatigen Einsatz von Mai bis Juni 2008 

wegen starker Schmerzen aufgrund der Metallimplantate lediglich eine 

Leistungsfähigkeit von 40% erreicht habe. Dem kann nicht gefolgt werden. Zwar zeigte 

der Beschwerdeführer stets eine hohe Motivation und guten Arbeitseinsatz (vgl. 

beispielhaft UV-act. 1-45, IV-act. 43-5, 70 und 95-2). Für den Zeitraum vom 

23. Oktober 2007 bis 3. Juli 2008 liegen jedoch keine ärztlichen Berichte und keine 

Eintragungen auf dem Unfallschein vor, welche regelmässige Arztbesuche bzw. eine 

Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine zu hohe Belastung durch den 

Arbeitsversuch bei der D.___ ausweisen würden. Dr. K.___ schrieb in seinem Bericht 

vom 12. August 2008, es bestehe eine Verschlechterung der Symptomatik mit 

Schmerzattacken bei Anstrengungen (UV-act. 9-34). Da Dr. K.___ diese 

Verschlechterung auf dem Unfallschein per 3. Juli 2008 ausweist (UV-act. 9-35), ist 

anzunehmen, dass sie zu diesem Zeitpunkt eingetreten ist. Der Auslöser für die 

Verschlechterung der Arbeitsfähigkeit war nicht ein erneuter Bruch der Implantate oder 

des Femurs, sondern Schmerzen aufgrund des Metalls, welches sich im Oberschenkel 

befand. Der Beschwerdeführer konnte im ersten Halbjahr 2008 sein Bein somit 

grundsätzlich gebrauchen, wenn auch unter Schmerzen. Insgesamt erscheint eine 

Arbeitsunfähigkeit zwischen Oktober 2007 und Juni 2008 nach dem Gesagten nicht 

überwiegend wahrscheinlich. Die Folgen der Beweislosigkeit hat der Beschwerdeführer 

zu tragen. Ein neuerlicher Rentenanspruch konnte somit frühestens ab Juli 2008 

entstehen.

7.4 Dr. E.___ bescheinigte dem Beschwerdeführer eine volle Arbeitsunfähigkeit bis 

31. Dezember 2008 (UV-act. 9-7, 13-162 und 13-166). Danach gingen sowohl er wie 

auch Dr. K.___ von einer teilweisen Arbeitsfähigkeit in kleinem Umfang aus (25%; IV-

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act. 92 und 95). Diese leichte Verbesserung des Gesundheitszustandes ist nicht 

rentenrelevant. Bei einem Invaliditätsgrad von über 70% hat der Beschwerdeführer 

weiterhin Anspruch auf eine ganze Rente.

7.5 Der Beschwerdeführer arbeitete zwar im Mai und Juni 2009 zu 40% in der D.___ 

und RAD-Arzt Dr. M.___ ging mit Stellungnahme vom 13. Mai 2009 von einer vollen 

Arbeitsfähigkeit aus (IV-act. 101 und 103; IV-act. 98). Der Zeitraum des Einsatzes bei 

der D.___ war jedoch zu kurz, um eine Herabsetzung der Rente auszulösen (vgl. 

Art. 88a IVV) und die Einschätzung von Dr. M.___ erwies sich als unzutreffend. Der 

Beschwerdeführer musste am 24. Juni 2009 wegen einer durch Ermüdung ausgelösten 

Refraktur des Femurs erneut operiert werden (IV-act. 122-5; vgl. auch UV-act. 13-79) 

und war wieder voll arbeitsunfähig (UV-act. 13-47 und 13-56). Auf die Beurteilung von 

Dr. M.___ vom 13. Mai 2009 kann daher nicht abgestellt werden.

7.6 Am 30. April 2010 schrieb Dr. K.___: "Der Fehler bei der Einschätzung der 

Arbeitsfähigkeit ab März 2009 lag einzig bei uns Ärzten (…) Die Arbeitsfähigkeit war 

längst noch nicht gegeben. Der erneute Ermüdungsbruch hat dies bestätigt. 

Rückblickend muss aus medizinischer Sicht zugegeben werden, dass dies 

voraussehbar war." Der Beschwerdeführer sei seit 2008 de facto nie mehr arbeitsfähig 

gewesen (UV-act. 14-55 f.). Dieser Aussage wird weder von den behandelnden Ärzten 

noch dem Suva-Kreisarzt oder dem RAD-Arzt der Beschwerdegegnerin widersprochen. 

Am 9. April 2010 musste sich der Beschwerdeführer erneut operieren lassen, weil die 

Schrauben des Implantats gebrochen waren (UV-act. 13-5 und IV-act. 122-3).

7.7 Nachdem der Beschwerdeführer erneut einen Plattenbruch erlitten hatte, wurde er 

am 14. Mai 2010 wieder operiert (UV-act. 14-53, 14-51 und IV-act. 122-2). Die 

vollständige Arbeitsunfähigkeit von Mai bis Ende Dezember 2010 ist anhand der 

Arztberichte in den Akten ausgewiesen und unbestritten (IV-act. 123-3; RAD-

Stellungnahme vom 13. Juli 2010, IV-act. 124-2). Mit Arztbericht vom 2. Februar 2011 

wollte Dr. E.___ keine Arbeitsfähigkeit bestimmen, brachte aber zum Ausdruck, dass in 

einer adaptierten Tätigkeit eine Teilarbeitsfähigkeit bestehe (vgl. IV-act. 132). Dr. C.___ 

ging am 4. März 2011 zwar von einer vollen Arbeitsfähigkeit adaptiert aus (UV-

act. 15-9). Diese Annahme erwies sich jedoch noch im gleichen Jahr als unzutreffend 

(vgl. UV-act. 22-20). Dr. M.___ ging am 28. März 2011 von einer Arbeitsfähigkeit von 

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50% für möglichst sitzende Tätigkeiten aus (IV-act. 133). Am 18. April 2011 trat der 

Beschwerdeführer einen Arbeitsversuch bei der B.___ in einem 50%-Pensum an (UV-

act. 15-2). Er konnte dieses Arbeitspensum trotz teilweise auch mittelschweren 

Arbeiten bis zum 5. Juli 2011 grundsätzlich einhalten (vgl. UV-act. 17 ff.). Danach 

wechselte der Beschwerdeführer zur G.___ AG (vgl. UV-act. 19). Auch bei dieser neuen 

Arbeitgeberin, welche eine besser adaptierte Tätigkeit anbot, konnte der 

Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit halten, indes nicht über 50% steigern (vgl. 

UV-act. 22-24 f. und 22-20). Nachdem er sich am 18. Januar 2012 bei der Arbeit 

verletzt hatte, wurde er am 27. Januar 2012 zu 100% arbeitsunfähig und musste 

wieder operiert werden (vgl. UV-act. 21, 22-14 und 23-16).

7.8 Mit dem RAD ist deshalb von einer Verbesserung des Gesundheitszustands ab 28. 

März 2011 auszugehen. Im Zusammenhang mit einer Herabsetzung der 

Rentenleistungen ist diese Verbesserung nach vollen drei Monaten, mithin ab 1. Juli 

2011 zu berücksichtigen. Eine erneute Verschlechterung trat am 27. Januar 2012 ein, 

als die Arbeitsfähigkeit wieder vollständig dahinfiel, und führt zu einer 

Rentenanpassung ab 1. Mai 2012.

7.9 Nach dem Gesagten hat der Beschwerdeführer vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2011 

Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vom 1. Juli 2011 bis 30. April 2012 

Anspruch auf eine halbe Invalidenrente (vgl. für die Berechnung des Invaliditätsgrads 

IV-act. 214).

8.  

8.1 Nachdem der Beschwerdeführer ab 27. Januar 2012 seine Arbeit niederlegen 

musste und am 13. April 2012 operiert worden war, blieb er bis zum 30. Oktober 2012 

zu 100% arbeitsunfähig (vgl. UV-act. 23-13, 23-5 f. und 24-8). Bis zum 30. März 2013 

bestand höchstens eine vernachlässigbar geringe Arbeitsfähigkeit, ab 1. April 2013 

wurde die Arbeitsfähigkeit erneut auf 50% festgesetzt (vgl. UV-act. 26-13, 26-3 f. und 

32-70). Die von der Beschwerdegegnerin behauptete rentenrelevante Verschlechterung 

des Gesundheitszustandes per 1. März 2013 lässt sich somit anhand der Akten nicht 

bestätigen. Es ist im Gegenteil von einer leichten Verbesserung des 

Gesundheitszustands per 1. April 2013 auszugehen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 22/25

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8.2 Zwar kam der Suva-Kreisarzt Dr. I.___ am 29. Juli 2013 zum Schluss, der 

Beschwerdeführer sei für leichte Tätigkeiten vollschichtig mit vermehrten Pausen 

arbeitsfähig (UV-act. 32-10 ff.) und die RAD-Ärztin Dr. L.___ erachtete diese 

Einschätzung in ihrer Stellungnahme vom 1. Oktober 2013 als plausibel und 

nachvollziehbar (IV-act. 179). Der behandelnde Facharzt Dr. H.___ sah jedoch eine 

Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf über 50% am 14. Oktober 2013 als unrealistisch an 

(UV-act. 36-43 f.) und die Beschwerdegegnerin vertrat am 12. Juni 2014 ebenfalls den 

Standpunkt, es würde eine Arbeitsfähigkeit von lediglich 50% in einer adaptierten 

Tätigkeit bestehen (IV-act. 186). Obwohl die Tätigkeit bei der D.___, die der 

Beschwerdeführer im Sommer 2013 aufnehmen konnte (vgl. IV-act. 164 und 173), 

wechselbelastend sowie äusserst leicht war und nicht anstrengender als alltägliche 

Bewegungsabläufe zu Hause hätte sein sollen (vgl. UV-act. 34), konnte der 

Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit nicht über 50% bei vermehrtem Pausenbedarf 

steigern und litt unter Schmerzen und strukturellen Veränderungen, wie Dr. H.___ am 

22. August 2014 darlegte (IV-act. 181 und 184; UV-act. 38-2 f.). Deshalb hatte Dr. K.___ 

im Juli und August 2013 zeitweise eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert. Er hatte 

ebenfalls darauf hingewiesen, dass Warnsignale aufgetreten seien. Die Kräftigung des 

höchst lädierten Knochenbereiches benötige seiner Meinung nach mindestens zwei bis 

drei Jahre (UV-act. 31; vgl. auch UV-act. 32-7). Zwar entgegnete der Kreisarzt Dr. I.___, 

es gebe keine klinischen Hinweise auf strukturelle Veränderungen (UV-act. 38-1). Seine 

Ausführungen leuchten indes mit Blick auf die langjährige Krankengeschichte mit 

zahlreichen Rückfällen und Refrakturen und angesichts der auch durch den Haus- 

sowie behandelnden Facharzt immer wieder tendenziell zu positiv eingeschätzten 

Heilungsverlauf nicht ein, zumal der Beschwerdeführer als sehr arbeitswillig und fleissig 

beschrieben wird, der gegenüber seiner ehemaligen Arbeitgeberin kaum über 

Schmerzen klagte (UV-act. 1-45 und 13-113). Dr. L.___ korrigierte in ihrer 

Stellungnahme vom 22. Dezember 2015 denn auch ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung auf 

50% (IV-act. 192 und 210), nachdem Dr. J.___ am 4. Februar 2015 gestützt auf eine 

EFL die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf halbtags vier Stunden pro Tag bei 

zusätzlichen Pausen von insgesamt ca. einer halben Stunde pro Tag geschätzt hatte 

(UV-act. 39-2 f.).

8.3 Nach dem Gesagten überzeugt die Begründung der Beschwerdegegnerin, wonach 

im März 2013 eine rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 23/25

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eingetreten sei, nicht. Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, welche eine 

rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustands ab 1. März 2013 stützen 

würden. Auch hat die Suva dieses Datum in ihrer Zusammenfassung der 

Entscheidungsgrundlagen für die Rentenfestsetzung (UV-act. 42-9) nicht erwähnt. 

Dr. J.___ behauptete ebenfalls nicht, dass die von ihm festgelegte Arbeitsfähigkeit seit 

November 2013 bestehe. Er hielt lediglich fest, seine Einschätzung würde sich mit den 

Erfahrungen anlässlich der praktischen Berufserprobung der D.___ vom 5. Juni 2013 

bis 4. November 2013 decken (UV-act. 39-3). Daraus kann nicht abgeleitet werden, 

Dr. J.___ gehe vor diesem Zeitpunkt von einer höheren Arbeitsfähigkeit aus.

8.4 Somit erscheint eine volle Arbeitsunfähigkeit vom 27. Januar 2012 bis 30. März 

2013 sowie eine Arbeitsfähigkeit von vier Stunden pro Tag mit zusätzlichen Pausen von 

ca. einer halben Stunde ab 1. April 2013 bis zum Verfügungszeitpunkt als überwiegend 

wahrscheinlich. Der Beschwerdeführer hat demnach vom 1. Mai 2012 bis 30. Juni 2013 

Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vom 1. Juli 2013 an Anspruch auf eine 

Dreiviertelsrente.

9.  

9.1 Zusammenfassend hat der Beschwerdeführer wie folgt Anspruch auf eine 

Invalidenrente:

- vom 1. Januar 2006 bis 30. April 2007: ganze Rente

- vom 1. Mai 2007 bis 31. Januar 2008: Dreiviertelsrente

- vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2011: ganze Rente

- vom 1. Juli 2011 bis 30. April 2012: halbe Rente

- vom 1. Mai 2012 bis 30. Juni 2013: ganze Rente

- ab 1. Juli 2013: Dreiviertelsrente

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Trotz des Unterbruchs des Rentenanspruchs vom 1. Februar 2008 bis 30. Juni 2008 ist 

die Beschwerde damit weitgehend gutzuheissen und entspricht das Ergebnis einem 

Obsiegen des Beschwerdeführers. Zur Festsetzung und Ausrichtung der 

Rentenleistung ist die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Bei der 

Ausrichtung der Rentenleistung wird die Beschwerdegegnerin zu beachten haben, 

dass der Beschwerdeführer teilweise IV-Taggeldleistungen bezog (vom 5. Februar 2007 

bis 2. März 2007, vom 4. Mai 2009 bis 3. Juni 2009 und vom 5. August 2013 bis 

4. November 2013; siehe IV-act. 66, 108 und 177). Dies führt – unter Vorbehalt von 

Art. 20  Abs. 1 IVV – dazu, dass für die IV-Taggeldperioden keine Rentenleistungen 

geschuldet sind bzw. der Rentenanspruch unterbrochen wird (Art. 29 Abs. 2 IVG; Ulrich 

Meyer/Marco Reichmuth, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung [IVG], in Hans-

Ulrich Stauffer/Basile Cardinaux [Hrsg.], Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, 3. Aufl., Zürich/ Basel/Genf 2014, Art. 29 N 12).

9.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint als angemessen. Die Beschwerdegegnerin hat ausgangsgemäss die gesamte 

Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen.

9.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach 

Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten (HonO; 

sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. Der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers hat keine Honorarnote eingereicht. Der Bedeutung und dem 

Aufwand der Streitsache angemessen erscheint eine Parteientschädigung von 

pauschal Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

ter

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 25/25

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1.  

Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und dem Beschwerdeführer werden wie 

folgt Rentenleistungen zugesprochen:

vom 1. Januar 2006 bis 30. April 2007: ganze Rente

vom 1. Mai 2007 bis 31. Januar 2008: Dreiviertelsrente

vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2011: ganze Rente

vom 1. Juli 2011 bis 30. April 2012: halbe Rente

vom 1. Mai 2012 bis 30. Juni 2013: ganze Rente

ab 1. Juli 2013: Dreiviertelsrente

Zur Festsetzung und Ausrichtung der Rentenleistung wird die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.  

Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr in der Höhe von Fr. 600.--. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3.  

Die Beschwerdegegnerin bezahlt dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in 

Höhe von Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 05.08.2019
	Art. 28, 29 und 48 IVG; Art. 28 IVG; Art. 6, 7, 8 und 61 ATSG; Art. 29bis und 88a IVV. Beginn des Rentenanspruchs. Intertemporales Recht. Eintritt der Invalidität bei instabilem Gesundheitszustand. Freie Beweiswürdigung und Folgen der Beweislosigkeit (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. August 2019, IV 2017/51).

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