# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1dd74c0a-be08-5bbb-b493-a7f6d658e604
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-02-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.02.2022 C-5370/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5370-2021_2022-02-15.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-5370/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 5 .  F e b r u a r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Tanja Jaenke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Einstellung Invalidenrente;  

Verfügung der IVSTA vom 23. November 2021. 

 

 

 

C-5370/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA) mit Verfügung vom 

23. November 2021 festgestellt hat, dass A._______ (nachfolgend Be-

schwerdeführer) keinen Anspruch mehr auf eine IV-Rente habe und die 

Aufhebung der Rente unter Entzug der aufschiebenden Wirkung mit dem 

ersten Tag des zweiten Monats nach Zustellung der Verfügung erfolge 

(B-act. 2 Beilage), 

dass der Beschwerdeführer der IVSTA mit Schreiben vom 29. November 

2021 mitteilte, er sei gehalten, gemäss Artikel 227 AEUV Beschwerde im 

Rahmen der Petition bei der Europäischen Kommission in Brüssel einzu-

reichen (B-act. 1), 

dass die IVSTA das erwähnte Schreiben des Beschwerdeführers am 8. De-

zember 2021 als Beschwerdeeingabe gegen die Verfügung vom 23. No-

vember 2021 an das Bundesverwaltungsgericht zur weiteren Veranlassung 

weitergeleitet hat (B-act. 2), 

dass gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 

Bundesverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 173.32) 

das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach 

Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-

tungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG, SR 172.021) beur-

teilt, sofern – wie hier – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der IVSTA im Bereich des Rentenanspruchs vor Bun-

desverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder 

Vertreters zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen, und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art.  52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

C-5370/2021 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 29. Dezember 

2021 aufgefordert wurde, innert 5 Tagen seit Zustellung dieser Verfügung 

zu erklären, ob es sich bei seinem Schreiben vom 29. November 2021 um 

eine Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht handle, und, sofern er 

Beschwerde führen wolle, zudem aufgefordert wurde, ebenfalls innert 5 Ta-

gen ab Zustellung Rechtsbegehren zu stellen, ansonsten auf das Rechts-

mittel nicht eingetreten werde (B-act. 4), 

dass der Beschwerdeführer mit derselben Zwischenverfügung ausserdem 

aufgefordert wurde, innert 30 Tagen ab Zustellung der Verfügung einen 

Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.- zu leisten, ansonsten auf das 

Rechtsmittel nicht eingetreten werde (B-act. 4), 

dass dem Beschwerdeführer die Zwischenverfügung vom 29. Dezember 

2021 gemäss Track & Trace Auszug und Rückschein am 31. Dezember 

2021 zugestellt worden (vgl. B-act. 5 und 6; vgl. dazu auch analog Urteil 

des Bundesgerichts 2C_713/2015 vom 13. Dezember 2015 E. 3.3) und 

entsprechend die Frist zur Beschwerdeverbesserung am 5. Januar 2022 

beziehungsweise die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses am 

31. Januar 2022 abgelaufen ist, 

dass der Beschwerdeführer innert Frist bis zum 5. Januar 2022 keine Be-

schwerdeverbesserung eingereicht hat, 

dass der Beschwerdeführer ausserdem innert Frist bis zum 31. Januar 

2022 keinen Kostenvorschuss geleistet hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten dem Beschwerdefüh-

rer als unterliegender Partei aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG),  

dass indes in der vorliegenden Konstellation auf die Erhebung von Verfah-

renskosten zu verzichten ist (Art. 6 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]),  

dass bei diesem Verfahrensausgang zudem keine Parteientschädigungen 

zuzusprechen sind (Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). 

 

C-5370/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das Bun-

desamt für Sozialversicherungen. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tanja Jaenke 

 

 

 

 

 

 

C-5370/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bundesge-

richt, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen An-

gelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist ge-

wahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesge-

richt eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben wor-

den ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 

und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismit-

tel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen 

(Art. 42 BGG). 

 

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