# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f84a45f-4dd5-5c5c-b276-19233c8406bd
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 26.09.2017 UE170207
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE170207_2017-09-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: UE170207-O/U/TSA 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Th. Meyer, Präsident, die Ersatzoberrichter 

lic. iur. A. Schärer und lic. iur. Th. Vesely sowie Gerichtsschreiber 

Dr. iur. S. Christen 

 

Beschluss vom 26. September 2017 
 

 

in Sachen 

 

A._____, lic. iur.,  

Beschwerdeführer 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,  

Beschwerdegegner 

 

betreffend Nichtanhandnahme  
 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwalt-
schaft Zürich - Sihl vom 4. Juli 2017, F-1/2017/10002822 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Am 1. und 2. November 2016 erstattete B._____ Strafanzeige gegen Be-

zirksrichter A._____ bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich. Er warf 

ihm Amtsmissbrauch vor (Urk. 16/2-3). A._____ stellte am 25. Januar 2017 Straf-

antrag gegen B._____ wegen Ehrverletzung bei der Staatsanwaltschaft Win-

terthur/Unterland (Urk. 16/1). 

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl erliess am 4. Juli 2017 eine Nichtanhandnah-

meverfügung betreffend den Vorwurf der Ehrverletzung (Urk. 3). 

2. A._____ erhebt Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich (Urk. 2). 

Er beantragt die Aufhebung der Verfügung vom 4. Juli 2017. Die Sache sei an die 

Staatsanwaltschaft zur Durchführung einer ordentlichen Untersuchung zurückzu-

weisen. 

Die Verfahrensleitung der Beschwerdeinstanz kautionierte A._____ mit Verfügung 

vom 19. Juli 2017 (Urk. 5). B._____ hat diese Verfügung zur Kenntnis erhalten 

und daraufhin eine Eingabe eingereicht, mit welcher er sich in einem offenkundi-

gen Irrtum dagegen wehrte, dass ihm eine Kaution auferlegt worden sei (Urk. 7). 

Nachdem die Kaution innert Frist einbezahlt wurde, setzte die Verfahrensleitung 

B._____ mit Verfügung vom 23. August 2017 eine Frist, um zur Beschwerde Stel-

lung nehmen zu können (Urk. 11). B._____ hat die Annahme dieser Verfügung 

verweigert (vgl. Urk. 15). Sie gilt als zugestellt, da er Kenntnis vom Beschwerde-

verfahren hatte und mit einer Zustellung rechnen musste (vgl. Art. 85 Abs. 4 lit. a 

StPO). Die Staatsanwaltschaft hat auf eine Stellungnahme verzichtet (Urk. 17). 

II.  

1. Angefochten ist eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft. 

Dagegen ist die Beschwerde beim Obergericht zulässig (Art. 310 Abs. 2 i.V.m. 

Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO sowie § 49 GOG). Die Eintretens-

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voraussetzungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die Beschwerde ist 

einzutreten. 

2. Gemäss Art. 310 Abs. 1 StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Nichtan-

handnahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, 

dass: a) die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen ein-

deutig nicht erfüllt sind; b) Verfahrenshindernisse bestehen; c) aus den in Art. 8 

StPO genannten Gründen auf eine Strafverfolgung zu verzichten ist. 

Die Frage, ob ein Strafverfahren durch die Strafverfolgungsbehörde über eine 

Nichtanhandnahme erledigt werden kann, beurteilt sich nach dem aus dem Lega-

litätsprinzip abgeleiteten Grundsatz "in dubio pro duriore". Danach darf eine 

Nichtanhandnahme durch die Staatsanwaltschaft gestützt auf Art. 310 Abs. 1 lit. a 

StPO nur in sachverhaltsmässig und rechtlich klaren Fällen ergehen (Urteil 

6B_342/2017 vom 4. August 2017 E. 2.3 mit Hinweisen). Obschon das Gesetz 

dies nicht ausdrücklich erwähnt, kann eine Nichtanhandnahme auch verfügt wer-

den, wenn zwar ein Straftatbestand erfüllt ist, aber offenkundig ein Rechtferti-

gungsgrund besteht (Urteile 6B_324/2014 vom 25. September 2014 E. 1.3; 

6B_1242/2014 vom 15. Oktober 2015 E. 2.3; 6B_831/2016 vom 13. Februar 2017 

E. 2.1.1). 

3. 

3.1 Der üblen Nachrede nach Art. 173 Ziff. 1 StGB macht sich auf Antrag straf-

bar, wer jemanden bei einem andern eines unehrenhaften Verhaltens oder ande-

rer Tatsachen, die geeignet sind, seinen Ruf zu schädigen, beschuldigt oder ver-

dächtigt, wer eine solche Beschuldigung oder Verdächtigung weiterverbreitet. 

Nach ständiger Rechtsprechung beschränkt sich der strafrechtliche Schutz der 

Ehrverletzungsdelikte auf den menschlich-sittlichen Bereich. Geschützt wird der 

Ruf, ein ehrbarer Mensch zu sein, d.h. sich so zu benehmen, wie nach allgemei-

ner Anschauung ein charakterlich anständiger Mensch sich zu verhalten pflegt 

(sittliche Ehre bzw. ethische Integrität). Den Tatbestand erfüllen danach nur Be-

hauptungen sittlich vorwerfbaren, unehrenhaften Verhaltens. Äusserungen, die 

geeignet sind, jemanden in anderer Hinsicht, z.B. als Geschäfts- und Berufsmann, 

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als Politiker oder Künstler, in seiner gesellschaftlichen Geltung oder sozialen 

Funktion herabzusetzen (gesellschaftliche oder soziale Ehre) sind demgegenüber 

nicht ehrverletzend, solange die Kritik nicht zugleich die Geltung als ehrbarer 

Mensch betrifft (Urteile 6B_558/2012 vom 16. Oktober 2012 E. 2; 6B_584/2016 

vom 6. Februar 2017 E. 3.1.2). Die sittliche Ehre ist namentlich tangiert beim 

Vorwurf, jemand habe eine strafbare Handlung begangen (Urteile 6B_666/2011 

vom 12. März 2012 E. 1.2; 6B_584/2016 vom 6. Februar 2017 E. 3.1.2). 

3.2 Die Staatsanwaltschaft geht in der angefochtenen Verfügung zutreffend da-

von aus, dass namentlich der Vorwurf des Amtsmissbrauchs ehrverletzend und 

die berufliche Tätigkeit des Beschwerdeführers betroffen ist (Urk. 3 S. 2). Fehl 

geht die Erwägung, wonach dadurch die sittliche Ehre nicht angegriffen wird. Die 

nicht unter die Ehrverletzungstatbestände zu subsumierende Herabsetzung als 

Berufsmann betrifft den gesellschaftlichen Ruf. Beim Vorwurf einer strafbaren 

Handlung ist die sittliche Ehre tangiert. Auch wenn der Vorwurf der strafbaren 

Handlung im Zusammenhang mit der Ausübung des Berufs des Beschwerdefüh-

rers erhoben wurde, ist damit seine sittliche Ehre tangiert. Der objektive Tatbe-

stand der üblen Nachrede (Art. 173 Ziff. 1 StGB) ist erfüllt. 

4. 

4.1 Wer der üblen Nachrede beschuldigt wird, hat - sofern nach Art. 173 Ziff. 3 

StGB zulässig - die Möglichkeit, den Entlastungsbeweis nach Art. 173 Ziff. 2 StGB 

zu erbringen: Beweist der Beschuldigte, dass die von ihm vorgebrachte oder wei-

terverbreitete Äusserung der Wahrheit entspricht, oder dass er ernsthafte Gründe 

hatte, sie in guten Treuen für wahr zu halten, so ist er nicht strafbar (Art. 173 

Ziff. 2 StGB). 

Der beschuldigten Person steht auch die Anrufung eines Rechtfertigungsgrundes 

offen: Wer handelt, wie es das Gesetz gebietet oder erlaubt, verhält sich recht-

mässig, auch wenn die Tat nach diesem [StGB] oder einem andern Gesetz mit 

Strafe bedroht ist (Art. 14 StGB).  

Der Rechtfertigungsgrund von Art. 14 StGB hat Vorrang vor dem Entlastungsbe-

weis im Sinne von Art. 173 Ziff. 2 StGB (vgl. BGE 131 IV 154 E. 1.3.1; Urteile 

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6B_118/2015 vom 16. Juli 2015 E. 3.4.2; 6B_575/2015 vom 27. April 2016 

E. 3.1). 

4.2 Gemäss Art. 301 Abs. 1 StPO ist jede Person berechtigt, Straftaten bei einer 

Strafverfolgungsbehörde schriftlich oder mündlich anzuzeigen. 

Dabei handelt es sich um ein allgemeines Anzeigerecht (vgl. Botschaft vom 21. 

Dezember 2005 zur Vereinheitlichung des Strafprozessrechts, BBl 2006 1259). 

Adressaten der Strafanzeige sind grundsätzlich die Strafverfolgungsbehörden im 

Sinne von Art. 12 StPO. Das Recht, eine Strafanzeige einzureichen, bildet keinen 

Freipass für ehrverletzende Äusserungen (BGE 116 IV 205 E. 3c). Es ist Ein-

schränkungen unterworfen. 

Die Bestimmung erlaubt jeder Person, eine Strafanzeige zu erstatten. Die Straf-

anzeige ist eine Wissenserklärung (Christof Riedo/Barbara Borer, in: Nig-

gli/Heer/Wiprächtiger (Hrsg.), Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozess-

ordnung, 2. Auflage, Basel 2014, N. 4 zu Art. 301 StPO). Das Wissen bezieht sich 

in erster Linie auf Tatsachen. Ob davon auch (reine oder gemischte) Werturteile 

umfasst sein können, kann hier offen bleiben.  

Die Stellung der anzeigeerstattenden Person ist ähnlich derjenigen einer polizeili-

chen Auskunftsperson. Beide sind grundsätzlich nicht zur Aussage verpflichtet 

(vgl. Andreas Donatsch, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber (Hrsg.), Kommentar zur 

Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Auflage, Zürich/Basel/Genf 2014, N. 2 

zu Art. 179 StPO; Roland Kerner, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger (Hrsg.), Basler 

Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Auflage, Basel 2014, N. 1 

zu Art. 181 StPO). Wer in der Praxis eine Strafanzeige auf einem Polizeiposten 

erstattet, wird regelmässig (unmittelbar oder zu einem späteren Zeitpunkt) als po-

lizeiliche Auskunftsperson befragt. Das Anzeigerecht kann daher nicht weiter ge-

hen, als das Recht der polizeilichen Auskunftsperson. Nach der Rechtsprechung 

des Bundesgerichts kann sich die polizeiliche oder richterlich befragte Auskunfts-

person im Falle ehrenrühriger Äusserungen unter vergleichbaren Voraussetzun-

gen, wie sie für andere Verfahrensbeteiligte gelten, auf den Rechtfertigungsgrund 

von Art. 14 StGB berufen und ist insofern von der Last des Gutglaubensbeweises 

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im Sinne von Art. 173 Ziff. 2 StGB befreit (vgl. BGE 135 IV 177 E. 4). Dasselbe 

muss für die anzeigeerstattende Person gelten, weil ihre Position mit derjenigen 

der polizeilichen Auskunftsperson vergleichbar ist. 

Die anzeigeerstattende Person darf daher keine Tatsachen wider besseres Wis-

sen behaupten, ansonsten sie sich nach der falschen Anschuldigung (Art. 303 

StGB), der Irreführung der Rechtspflege (Art. 304 StGB), der Begünstigung 

(Art. 305 StGB) oder der Verleumdung (Art. 174 StGB) strafbar machen kann. 

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, vermag Art. 301 Abs. 1 StPO die einer Straf-

anzeige immanenten ehrverletzenden Tatsachenbehauptungen im aufgezeigten 

Rahmen zu rechtfertigen. 

4.3 Der Beschwerdegegner 1 hat am 1. und 2. November 2016 bei der Ober-

staatsanwaltschaft des Kantons Zürich Strafanzeige gegen den Beschwerdefüh-

rer erstattet (vgl. Urk. 16/2-3). Er hat in der Strafanzeige den Lebenssachverhalt 

dargestellt, der nach seiner Auffassung eine strafbare Handlung des Beschwerde-

führers begründen soll. 

Die Oberstaatsanwaltschaft ist eine Strafverfolgungsbehörde (vgl. § 86 Abs. 1 

lit. b Ziff. 3 GOG/ZH). Dass der Beschwerdegegner 1 den Vorwurf gegenüber ei-

ner anderen Person als den Strafverfolgungsbehörden geäussert hat, behauptet 

der Beschwerdeführer nicht. 

4.4 Der Beschwerdegegner 1 hat bei einer Strafverfolgungsbehörde eine schrift-

liche Anzeige gegen den Beschwerdeführer erstattet. Der Rechtfertigungsgrund 

von Art. 301 StPO ist gegeben, sofern der Anzeigeerstatter in seiner Strafanzeige 

nicht wider besseres Wissen wahrheitswidrige Tatsachen behauptete. 

4.5 Der Beschwerdeführer behauptet, der Beschwerdegegner 1 habe wahr-

heitswidrig den Verdacht vorgebracht, dass von ihm damals eingereichte Urkun-

den vorsätzlich "entsorgt", das hiesse unterdrückt worden seien (Urk. 2). Der Be-

schwerdegegner 1 führte in der Strafanzeige vom 2. November 2016 aus, er habe 

ein Schreiben vom Beschwerdeführer erhalten, in welchem dieser sinngemäss 

schreibe, dass die Eingaben teils ohne Weiteres entsorgt würden. Es sei daher 

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nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdeführer Dokumente entsorgt habe 

(Urk. 16/3). 

Der Beschwerdeführer macht in der Beschwerde nicht geltend, der Beschwerde-

gegner 1 habe das erwähnte Schreiben nicht erhalten. Der Beschwerdegegner 1 

behauptete in der Strafanzeige nicht, der Beschwerdeführer habe Dokumente etc. 

entsorgt, sondern äusserte aufgrund eines (sinngemäss interpretierten) Schrei-

bens den Verdacht, dass eine Entsorgung nicht ausgeschlossen sei. Hierfür hatte 

er ernsthafte Gründe. Damit ist keine Tatsachenbehauptung wider besseres Wis-

sen dargetan. Es liegen keine Hinweis auf ein Verhalten wider besseres Wissen 

des Beschwerdegegners 1 vor.  

4.6 Der Rechtfertigungsgrund nach Art. 14 StGB i.V.m. Art. 301 Abs. 1 StPO ist 

gegeben. Die Staatsanwaltschaft hat im Resultat zu Recht eine Nichtanhandnah-

meverfügung erlassen. 

5. 

5.1 Die Beschwerde ist abzuweisen. Der Beschwerdeführer unterliegt. Er hat die 

Kosten des Beschwerdeverfahrens zu tragen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Angesichts 

der Bedeutung und Schwierigkeit des Falls sowie des Zeitaufwands des Gerichts 

ist die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren auf Fr. 800.-- festzusetzen 

(§ 17 Abs. 1 und § 2 GebV OG). 

5.2 Da der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren unterliegt, ist er nicht zu 

entschädigen. Da der Beschwerdegegner 1 im Beschwerdeverfahren betreffend 

die Beschwerde keine Anträge gestellt und sich dazu auch inhaltlich nicht an-

satzweise geäussert hat, hat er ebenfalls keinen Anspruch auf eine Entschädi-

gung. 

5.3 Der Beschwerdeführer hat für das Beschwerdeverfahren eine Sicherheits-

leistung für allfällige Kosten- und Entschädigungen von Fr. 1'500.-- bezahlt 

(Art. 383 StPO; Urk. 5 und Urk. 10). Die ihm auferlegten Kosten sind von der Si-

cherheitsleistung zu beziehen. Im Restbetrag ist ihm die Sicherheitsleistung zu-

rückzuerstatten - unter Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates. 

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Es wird beschlossen: 
 

1. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 800.-- festge-

setzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. 

3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Entschädigungen zugespro-

chen. 

4. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten werden von der Sicherheits-

leistung bezogen. Im Restbetrag wird die Sicherheitsleistung dem Be-

schwerdeführer zurückerstattet - unter Vorbehalt allfälliger Verrechnungsan-

sprüche des Staates. 

5. Schriftliche Mitteilung an: 

− den Beschwerdeführer, per Gerichtsurkunde 
− den Beschwerdegegner 1, per Gerichtsurkunde 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, ad F-1/2017/10002822, gegen 
Empfangsbestätigung 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, ad F-1/2017/10002822, unter 
gleichzeitiger Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 16), gegen 
Empfangsbestätigung 

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte 

6. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei 

der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in 

der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schrift-

lich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwer-

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devoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen 

des Bundesgerichtsgesetzes. 

 
 
Zürich, 26. September 2017 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Th. Meyer 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. iur. S. Christen 
 

	Beschluss vom 26. September 2017
	
	Erwägungen:
	I.
	II.

	1. Die Beschwerde ist abzuweisen.
	2. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 800.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	3. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Die dem Beschwerdeführer auferlegten Kosten werden von der Sicherheitsleistung bezogen. Im Restbetrag wird die Sicherheitsleistung dem Beschwerdeführer zurückerstattet - unter Vorbehalt allfälliger Verrechnungsansprüche des Staates.
	5. Schriftliche Mitteilung an:
	 den Beschwerdeführer, per Gerichtsurkunde
	 den Beschwerdegegner 1, per Gerichtsurkunde
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, ad F-1/2017/10002822, gegen Empfangsbestätigung

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, ad F-1/2017/10002822, unter gleichzeitiger Rücksendung der beigezogenen Akten (Urk. 16), gegen Empfangsbestätigung
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte

	6. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bunde...