# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1b23bc9c-8c5c-5e47-a26f-c82b734e5eb3
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 26.08.2015 RA150017
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RA150017_2015-08-26.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RA150017-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin 

Dr. M. Schaffitz und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichts-

schreiber lic. iur. F. Rieke 

Beschluss vom 26. August 2015 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Kläger und Beschwerdeführer 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 

B._____ AG,  

Beklagte und Beschwerdegegnerin 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X1._____ und / oder  

Rechtsanwältin lic. iur. X2._____ 

 

betreffend arbeitsrechtliche Forderung (Kostenvorschuss) 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss des Arbeitsgerichtes Zürich, 1. Abtei-
lung, vom 16. Juni 2015 (AN150049-L) 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. a) Mit Schreiben vom 21. August 2015, beim Obergericht eingegan-

gen am 24. August 2015, hat der Kläger seine am 24. Juni 2015 eingereichte Be-

schwerde (Urk. 1) gegen den Beschluss der Vorinstanz vom 16. Juni 2015, mit 

welchem ihm Frist zur Leistung eines Gerichtskostenvorschusses angesetzt wor-

den war, zurückgezogen (Urk. 7). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben 

(Art. 241 Abs. 3 ZPO). 

b) Das vorliegende Beschwerdeverfahren war mit Verfügung vom 3. Juli 

2015 bis zum Entscheid des Bundesgerichts über die Beschwerde betreffend das 

Urteil der Kammer vom 7. Mai 2015 im Verfahren RA150008 sistiert worden (Urk. 

6). Nachdem das Bundesgericht jenes Verfahren mit Urteil vom 17. Juli 2015 ab-

geschlossen hat (Nichteintreten auf die Beschwerde; RA150008 Urk. 6), ist die 

Sistierung beendet und eine förmliche Wiederaufnahme des vorliegenden Be-

schwerdeverfahrens (zwecks Abschreibung desselben) erübrigt sich. 

2. a) Ausgangsgemäss sind die Kosten des vorliegenden Beschwerde-

verfahrens dem Kläger aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

b) Der Aufwand der Beklagten im vorliegenden Beschwerdeverfahren be-

schränkte sich auf eine sehr kurze Stellungnahme zum Sistierungsgesuch des 

Klägers (Einverständniserklärung; Urk. 5). Dies ist noch nicht als erheblicher Auf-

wand, der die Zusprechung einer Parteientschädigung rechtfertigen würde, anzu-

sehen (Art. 95 Abs. 3 ZPO). Demgemäss sind für das Beschwerdeverfahren keine 

Parteientschädigungen zuzusprechen (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

Es wird beschlossen: 

1. Das Beschwerdeverfahren wird als durch Rückzug der Beschwerde erledigt 

abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 400.-- festgesetzt. 

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3. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren werden dem Kläger auferlegt. 

4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage des 

Doppels von Urk. 7, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

Die vorinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine 
nicht vermögensrechtliche arbeitsrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 

 
Zürich, 26. August 2015 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. F. Rieke 
 

 
 
versandt am: 
mc 

	Beschluss vom 26. August 2015
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Beschwerdeverfahren wird als durch Rückzug der Beschwerde erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 400.-- festgesetzt.
	3. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren werden dem Kläger auferlegt.
	4. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagte unter Beilage des Doppels von Urk. 7, sowie an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...