# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8ed65b1e-dea2-5a05-9142-8120a6354715
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-20
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 20.12.2023 BS 2023 65
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BS-2023-65_2023-12-20.pdf

## Full Text

20231205_160533_ANOM.docx

I. Beschwerdeabteilung BS 2023 65

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Beschluss vom 20. Dezember 2023 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, II. Abteilung, An der Aa 4, Postfach, 6301 Zug,
vertreten durch Staatsanwältin C.________, 
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Sistierung / Einstellung

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Sachverhalt

1. Das Tribunal d'Arrondissement de et à Luxembourg, Cabinet du juge d'instruction, stellte am 
18. November 2020 ein Rechtshilfeersuchen an die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, 
das zuständigkeitshalber von der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vollzogen wurde (Ver-
fahren RHI 2021 30). Die ersuchende Behörde führt eine Strafuntersuchung gegen die 
D.________ S.A. bzw. Angestellte der Bank sowie gegen unbekannt betreffend Verdacht auf 
Betrug, Urkundenfälschung, Verwendung gefälschter Urkunden etc. nach luxemburgischem 
Code Pénal (act. 1/2; Verfahren Az 14261/16/CD, Az. 9921/17/CD und Az. 17779/17/CD).

2. Mit Eingabe vom 22. Februar 2022 erstattete die A.________, Luxemburg, als Privatklägerin 
bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug Strafanzeige gegen E.________ und die 
F.________ AG betreffend Verdacht auf Geldwäscherei. Die F.________ AG hatte ihr Domi-
zil bis mindestens Februar 2022 in Zug. Zur Begründung wurde zusammengefasst geltend 
gemacht, die Beschuldigten hätten sich Vermögenswerte russischer Anleger von insgesamt 
rund USD 56 Mio. unrechtmässig angeeignet und teilweise über Fonds bei Schweizer Ban-
ken "gewaschen". Fondsverwalterin sei die F.________ AG gewesen, deren Verwaltungsrat 
E.________ sei (act. 1/1; Verfahren 2A 2022 35). 

3. Mit Schreiben vom 21. März 2022 ersuchte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug das 
Cabinet du juge d'instruction in Luxemburg um Übernahme der Strafuntersuchung gegen 
E.________. Das Bundesamt für Justiz vollzog das Ersuchen der Staatsanwaltschaft des 
Kantons Zug mit Schreiben vom 4. April 2022 zuhanden des Procureur général d'Etat in 
Luxemburg und mit zwei weiteren Schreiben vom 12. Oktober 2022 sowie vom 14. April 
2023. Seitens der ersuchten Behörde ist keine Rückmeldung eingegangen (act. 1/2). 

4. Mit Einstellungs- und Sistierungsverfügung vom 19. Juli 2023 sistierte die Staatsanwaltschaft 
des Kantons Zug die Strafuntersuchung gegen E.________ betreffend Geldwäscherei bis zur 
Strafübernahme durch das Cabinet du juge d'instruction in Luxemburg bzw. längstens bis zu 
einem rechtskräftigen Entscheid aus den Aktenzeichen Az. 14261/16/CD, Az. 9921/17/CD 
und Az. 17779/17/CD (Dispositiv-Ziffer 1). Weiter hielt sie fest, dass die Sistierungsverfügung 
zur definitiven Einstellungsverfügung werde, wenn bis zum Eintritt der Verfolgungsverjährung 
(mutmasslich ab 2024 einsetzend) keine Wiederaufnahme des Verfahrens erfolge, wobei 
dann das Strafverfahren als definitiv eingestellt gelte (Dispositiv-Ziffer 2; act. 1/2). 

5. Dagegen erhob die A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 3. Au-
gust 2023 Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug und stellte folgende Anträge 
(act. 1): 

1. Es sei die Sistierungs- und Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 
19. Juli 2023 in der Untersuchung gegen E.________ betreffend Geldwäscherei aufzuheben.

2. Es sei die Sache an die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zur Fortsetzung des Strafverfahrens 
und zur Durchführung der Untersuchung gegen E.________ betreffend Geldwäscherei zurückzu-
weisen.

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Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen und zusätzlich Mehrwertsteuerzusatz von 7,7 % 
zulasten der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug. 

6. In der Beschwerdeantwort vom 14. August 2023 beantragte die Staatsanwaltschaft des Kan-
tons Zug, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventualiter sei die Beschwerde abzu-
weisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdeführerin (act. 4). 

7. E.________ wurde mit Schreiben vom 4. August 2023 zur freigestellten Vernehmlassung 
eingeladen. Das Schreiben wurde mit dem postalischen Vermerk "Adresse insuffisante" bzw. 
"Pas de boîte à ce nom" an das Obergericht des Kantons Zug zurückgesandt (act. 5).  

Erwägungen

1. Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei der I. Be-
schwerdeabteilung des Obergerichts des Kantons Zug innert 10 Tagen schriftlich und be-
gründet Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 StPO, § 7 
Abs. 1 der Geschäftsordnung des Obergerichts [GO OG; BGS 161.112]). Jede Partei, die ein 
rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheids hat, ist zur 
Einlegung eines Rechtsmittels befugt (Art. 382 Abs. 1 StPO). Partei ist namentlich die Privat-
klägerschaft (Art. 104 Abs. 1 lit. b StPO). Als Privatklägerschaft gilt die geschädigte Person, 
die ausdrücklich erklärt, sich am Strafverfahren im Straf- oder Zivilpunkt zu beteiligen 
(Art. 118 Abs. 1 StPO). Geschädigt ist, wer durch die Straftat in seinen Rechten unmittelbar 
verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). In seinen Rechten unmittelbar verletzt ist, wer 
Träger des durch die verletzte Strafnorm geschützten oder zumindest mitgeschützten 
Rechtsguts ist. Der Rechtsmittelkläger muss also selbst und unmittelbar in seinen Interessen 
tangiert sein. Keine Beschwer liegt demgegenüber vor, wenn der Entscheid (nur) für andere 
nachteilig ist (vgl. Schmid/Jositsch, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 
4. A. 2023, Art. 382 StPO N 1 f.). Die Beschwerdelegitimation ist als Eintretensvoraussetzung 
von Amtes wegen zu prüfen (vgl. Mazzucchelli/Postizzi, Basler Kommentar, 3. A. 2023, 
Art. 118 StPO N 12b; Bähler, Basler Kommentar, 3. A. 2023, Art. 382 StPO N 4).

Die Beschwerdeführerin hat sich in ihrer Strafanzeige als Privatklägerin im Zivil- und Straf-
punkt konstituiert. Dabei hat sie ausgeführt, dass Vermögenswerte, die sie der D.________ 
S.A. anvertraut habe, unrechtmässig von Angestellten der Bank entwendet und anschlies-
send auf Schweizer Bankkonten zweifelhafter Fonds einbezahlt worden seien, wobei ver-
schiedene Personen dabei sich selbst und auch Dritte bereichert hätten. Personen in der 
Schweiz müssten anschliessend Geldwäschereihandlungen in Form von Vermögensverfü-
gungen vorgenommen haben (act. 1/2 Rz 6). Damit hat sie hinreichend dargetan, dass sie 
durch die zur Anzeige gebrachten deliktischen Handlungen geschädigt und damit in ihren 
Rechten unmittelbar verletzt ist. Als Privatklägerin und Verfügungsadressatin ist sie somit 
auch von der Sistierung des Strafverfahrens unmittelbar in ihren rechtlich geschützten Inter-
essen betroffen und damit zur Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristgerecht 
erhobene Beschwerde ist mithin einzutreten. 

2. Die Staatsanwaltschaft begründete die Einstellungs- und Sistierungsverfügung wie folgt: 
Der angezeigte E.________ sei Luxemburger Staatsangehöriger und wohne seit dem 

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31. Januar 2012 in G.________/Luxemburg. Per 15. Februar 2022 sei er "aus der 
F.________ AG ausgetragen" worden, und die Gesellschaft habe ihr Domizil nach 
H.________/SG verlegt. Der Grund für das Strafübernahmebegehren sei der, dass das Ca-
binet du juge d'instruction in Luxemburg den Sachverhalt bereits untersucht, der hierorts an-
gezeigte E.________ seit dem Jahr 2012 in Luxemburg wohne und ohnehin fraglich sei, ob 
je ein Tatort in der Schweiz bzw. mutmasslich am Domizil der F.________ AG auszumachen 
sei. Bis zur Beantwortung des Strafübernahmebegehrens sei demgemäss die hiesige Stra-
funtersuchung zu sistieren. Für den Fall einer Ablehnung des Strafübernahmebegehrens ha-
be die Sistierung aufrechterhalten zu bleiben bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils 
betreffend allfällige Vortaten zu den hierorts geltend gemachten Geldwäschereihandlungen. 
Über die Zuständigkeit der Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zug werde dannzumal 
entschieden (vgl. act. 1/2). 

3. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin Folgendes vor: 

3.1 Sie sei eine Vermögensverwaltungsgesellschaft für Familienvermögen nach luxemburgi-
schem Recht und mit Sitz in Luxemburg. Im Jahr 2001 seien Vermögenswerte von mindes-
tens USD 56,9 Mio. und im Jahr 2007 nochmals Vermögenswerte von mindestens USD 98,2 
Mio. eingebracht worden. Wirtschaftlich berechtigt an der Beschwerdeführerin sei 
I.________. Sie habe über Bankkonten bei der D.________ S.A., einer Luxemburger Bank, 
verfügt. Die Bank sei nur zur Ausführung derjenigen Aufträge berechtigt gewesen, die aus-
drücklich von I.________ erteilt worden seien. Ab 2008 seien unautorisierte Vermögensver-
fügungen im Umfang von mindestens USD 56 Mio. erfolgt. Die D.________ S.A. habe unau-
torisiert namens und für Rechnung der Beschwerdeführerin Fondsanteile von sechs dubio-
sen Fonds gekauft. Schweizer Banken (J.________ und K.________) hätten Depots von 
mindestens vier der sechs Fonds geführt. Die F.________ AG, mit damaligem Sitz in Zug, 
und E.________, Verwaltungsrat mit Einzelunterschrift der F.________ AG, hätten mutmass-
lich über die auf den Konten der Schweizer Depotbanken eingegangenen Vermögenswerte 
verfügt. Wohin die verloren gegangenen Beträge von Schweizer Konten der Fonds geflossen 
seien, sei nicht bekannt. 

3.2 Vor einer Sistierung müsse die Staatsanwaltschaft die Beweise erheben, deren Verlust zu 
befürchten sei (Art. 314 Abs. 3 StPO). Wenn die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug die 
Strafuntersuchung jetzt sistiere, um das Handeln der Luxemburger Strafverfolgungs- und 
Ermittlungsbehörden abzuwarten, sei zu befürchten, dass wichtige und leicht erhebbare Be-
weise verlorengehen würden, und zwar aus zwei Überlegungen. Einerseits sei anzunehmen, 
dass die durch die Vortaten erfolgten Vermögensverfügungen zu Lasten der Bankkonten der 
Beschwerdeführerin bei der D.________ S.A. und zu Gunsten der Bankkonten der Fonds bei 
den Schweizer Depotbanken (J.________ und K.________) erfolgt seien, und zwar im Zeit-
raum ab 2008. Sie lägen daher teilweise länger zurück als die für Banken geltende zehnjäh-
rige Rechenschafts- und Aufbewahrungspflicht. Dessen ungeachtet sei aber nicht auszusch-
liessen, dass bei den Banken immer noch Informationen und Unterlagen aus dem bereits 
mehr als zehn Jahre zurückliegenden Zeitraum vorhanden seien. Diese Beweise seien si-
cherzustellen. Anderseits müsse davon ausgegangen werden, dass E.________ und die 
F.________ AG mit diesen deliktischen Vermögenswerten Geldwäschereihandlungen vorge-
nommen hätten. Für den Zeitraum von 2008 bis 2012 würden die gleichen Überlegungen wie 
für die Vortaten gelten. Der Zeitraum ab 2013 liege zwar noch innerhalb der zehnjährigen 

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Rechenschafts- und Aufbewahrungspflicht der Banken, jedoch falle mit jedem verstreichen-
den Tag ein weiterer Tag aus der Rechenschafts- und Aufbewahrungspflicht heraus. 

3.3 Mit E.________ und der F.________ AG sei die in Frage kommende Täterschaft bekannt. 
Die Voraussetzungen von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO für eine Sistierung seien daher nicht ge-
geben. Der Ausgang des Schweizer Strafverfahrens hänge nicht von demjenigen in Luxem-
burg ab. Aufgrund des dichten Tatkonnexes mit der Schweiz und Zug sei es angezeigt und 
angemessen, dass die Zuger Staatsanwaltschaft selbst das Strafverfahren fortsetze. Die 
Voraussetzungen von Art. 319 Abs. 1 lit. b-d StPO seien nicht gegeben. 

3.4 Die Staatsanwaltschaft scheine davon auszugehen, dass aufgrund der Verjährung Prozess-
voraussetzungen nicht mehr erfüllt sein könnten. Das sei aber nicht der Fall. Weder für die 
Vortaten noch für die Geldwäschereihandlungen stehe die Verfolgungsverjährung unmittelbar 
bevor. 

3.5 Gemäss Sistierungs- und Einstellungsverfügung erfolge die Sistierung bis zur Strafübernah-
me durch das Cabinet du juge d'instruction in Luxemburg bzw. längstens bis zu einem 
rechtskräftigen Entscheid in den in der Verfügung genannten Aktenzeichen. Es sei völlig of-
fen, wie sich die Verfahren in Luxemburg entwickeln würden, ob diese fortgeführt und wie 
lange sie dauern würden. Die Sistierungsdauer bleibe damit völlig unvorhersehbar und unbe-
stimmt. Abgesehen davon sei völlig unklar, wann mit der Verfahrenseinstellung zu rechnen 
sei. Mangels Durchführung irgendwelcher Untersuchungshandlungen sei völlig offen, in wel-
chem Zeitraum die für die Verjährung relevanten Handlungen vorgenommen worden seien. 
Der Eintritt der Verfolgungsverjährung, welche die definitive Verfahrenseinstellung bewirken 
solle, sei demnach völlig unbestimmt. 

4. Gemäss Art. 314 Abs. 1 StPO kann die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung sistieren, 
wenn die Täterschaft oder ihr Aufenthalt unbekannt ist oder andere vorübergehende Verfah-
renshindernisse bestehen (lit. a), wenn der Ausgang des Strafverfahrens von einem anderen 
Verfahren abhängt und es angebracht erscheint, dessen Ausgang abzuwarten (lit. b), wenn 
ein Vergleichsverfahren hängig ist und es angebracht erscheint, dessen Ausgang abzuwar-
ten (lit. c) oder wenn ein Sachentscheid von der weiteren Entwicklung der Tatfolgen abhängt 
(lit. d). Eine Sistierung gestützt auf Art. 314 Abs. 1 lit. b StPO ist nur möglich, wenn das 
Strafverfahren vom Ergebnis des konnexen Verfahrens abhängt, das Beschleunigungsgebot 
nicht verletzt wird und insbesondere nicht die Verjährung droht. So ist ein Geldwäschereiver-
fahren zu sistieren, wenn in einem anderen Verfahren abgeklärt wird, ob eine strafbare Vortat 
gegeben ist (vgl. Landshut/Bosshard, in: Donatsch/Lieber/Summers/Wohlers [Hrsg.]. Kom-
mentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 3. A. 2020, Art. 314 StPO N 23; 
Schmid/Jositsch, a.a.O., Art. 314 StPO N 6; Vogelsang, Basler Kommentar, 3. A. 2023, 
Art. 314 StPO N 15; Beschluss des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer, BB.2014.124-
125 vom 6. Februar 2015 E. 3.2 ff.). Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Sistierung zu ver-
fügen ist, kommt der Staatsanwaltschaft ein gewisser Ermessenspielraum zu (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 1C_188/2019 vom 17. September 2019 E. 2.2). 

4.1 Eine im Kanton Zug zu führende Strafuntersuchung wegen des Verdachts auf Geldwäscherei 
hängt in zweifacher Hinsicht von der Strafuntersuchung in Luxemburg ab. 

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4.1.1 Zum einen ist die Ermittlung der Vortaten Voraussetzung dafür, dass die Zuständigkeit für die 
mutmasslichen Geldwäschereihandlungen festgelegt werden kann. Das betroffene Vermö-
gen war in Luxemburg angelegt. Die mutmasslichen Tathandlungen gegen das Vermögen 
wurden mutmasslich in Luxemburg verübt (zur Anzeige gebracht wurden "unautorisierte 
Vermögensübertragungen" bzw. "autorisierte Transaktionen" durch Angestellte der Bank 
D.________ S.A.). Der Angezeigte hat seit dem Jahr 2012 Wohnsitz in Luxemburg (vgl. 
act. 4 S. 2 f.). Schon die Frage der Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug 
hängt somit von der Vortatenermittlung in Luxemburg ab.  

4.1.2 Zum andern ist die Ermittlung der Vortaten unabdingbar für die Ermittlung wegen Geldwä-
scherei. Der Tatbestand der Geldwäscherei verlangt den Nachweis der Vortat (vgl. Art. 305bis 
Ziff. 1 StGB; BGE 145 IV 335 E. 3.1). Wie eingangs erwähnt, führt das Tribunal d'Arrondis-
sement de et à Luxembourg, Cabinet du juge d'instruction, eine Strafuntersuchung gegen die 
D.________ S.A. bzw. Angestellte der Bank sowie gegen unbekannt betreffend Verdacht auf 
Betrug, Urkundenfälschung, Verwendung gefälschter Urkunden etc. nach luxemburgischen 
Recht. Bei dieser Strafuntersuchung soll abgeklärt werden, ob das bei der Bank angelegte 
Vermögen der Beschwerdeführerin durch "unrechtmässige Vermögensübertragungen" bzw. 
"unautorisierte Transaktionen" auf Schweizer Bankkonten verschoben wurde. Mithin soll un-
tersucht werden, ob Gelder aus einer verbrecherischen Vortat auf Schweizer Bankkonten 
flossen. Vom Ergebnis der luxemburgischen Untersuchung hängt ab, ob das gegen 
E.________ eröffnete Strafverfahren wegen Geldwäscherei weitergeführt werden kann. Un-
ter diesen Umständen drängt sich eine Sistierung des Strafverfahrens gegen E.________ be-
treffend Geldwäscherei bis zur Strafübernahme durch das Cabinet du juge d'instruction in 
Luxemburg bzw. längstens bis zu einem rechtskräftigen Entscheid aus den Aktenzeichen 
Az. 14261/16/CD, Az. 9921/17/CD und Az. 17779/17/CD auf. 

4.2 Was die Beschwerdeführerin gegen die Sistierung vorbringt, vermag nicht zu überzeugen.

4.2.1 Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin ist Art. 314 Abs. 3 StPO nicht verletzt. Nach 
dieser Bestimmung hat die Staatsanwaltschaft vor der Sistierung die Beweise zu erheben, 
deren Verlust zu befürchten ist. Die Beschwerdeführerin macht geltend, durch die Sistierung 
würden "wichtige und leicht erhebbare Beweise" bzw. "wichtige Beweise über den Eingang, 
den Verbleib und die weiteren Wege der deliktischen Vermögenswerte" verloren gehen (vgl. 
act. 1 Rz 29 ff.). Mit ihren pauschalen Ausführungen substanziiert sie nicht, welche konkreten 
und erheblichen Beweise ihr definitiv verloren gehen könnten, wenn diese nicht sofort sicher-
gestellt würden. Bereits aus diesem Grund kann ihr nicht gefolgt werden. Selbst wenn die 
Beschwerdeführerin ihrer Substanziierungspflicht hinreichend nachgekommen wäre, wäre ihr 
nicht geholfen. Gemäss Strafanzeige verlangt die Beschwerdeführerin die Sperre der Ver-
mögenwerte, die sich bei der J.________ und der K.________ befinden und über welche die 
F.________ AG und/oder E.________ und/oder die Fonds verfügen konnten und können, um 
sie anschliessend "beschlagnahmen und zurückführen" zu können. Zudem beantragt sie die 
Edition sämtlicher Unterlagen der Konten bei der J.________ und der K.________ seit 2008, 
über welche die F.________ AG und/oder E.________ und/oder die Fonds verfügen konnten 
und können, insbesondere Kontoauszüge und Fondsunterlagen (vgl. act. 1/1 S. 25). Nach 
der Rechtsprechung des Bundesgerichts gehört die der Beschlagnahme vorangehende Edi-
tion von Bankunterlagen zwar nicht zu den strafprozessualen Zwangsmassnahmen, da es 
die Bank selbst in der Hand hat, ob sie die Unterlagen herausgeben will oder nicht. Falls die 

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Bank es jedoch ablehnt, die Unterlagen zu edieren, kommen Zwangsmassnahmen in Be-
tracht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1S.4/2006 vom 16. Mai 2006 E. 1.4). Für die Beschlag-
nahme als Zwangsmassnahme gelten die allgemeinen Voraussetzungen für Zwangsmass-
nahmen nach Art. 196 ff. StPO. Gemäss Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO können Zwangsmass-
nahmen nur ergriffen werden, wenn ein hinreichender Tatverdacht besteht. Vorliegend fehlt 
es – zur Zeit – an einem hinreichenden Tatverdacht, nachdem die Vortaten nach Angaben 
der Beschwerdeführerin in Luxemburg stattfanden, die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug 
das Cabinet du juge d'instruction in Luxemburg um Übernahme der Strafuntersuchung gegen 
E.________ ersucht hat und für den Fall der Abweisung des Strafübernahmebegehrens ein 
rechtskräftiges Urteil betreffend allfällige Vortaten zur den hierorts geltend gemachten Geld-
wäschereihandlungen abgewartet werden muss (vgl. E. 4.1). Im Lichte dieser Überlegungen 
besteht kein Anlass, "wichtige und leicht erhebbare Beweise sicherzustellen". 

Daran ändert die für Banken geltende zehnjährige Frist zur Aufbewahrung der Geschäfts-
bücher nichts (vgl. Art. 958f Abs. 1 OR). Wie dargelegt, fehlt vorliegend der hinreichende 
Tatverdacht für die Erhebung von Zwangsmassnahmen. Entsprechend besteht keine Grund-
lage, Vermögenswerte zu sperren und Bankunterlagen zu edieren, die älter als zehn Jahre 
sind. Hinzu kommt, dass für Finanzdienstleister zusätzliche aufsichtsrechtliche Dokumentati-
ons- und Rechenschaftspflichten bestehen. Die Rechenschaftsablage gegenüber der Kundin 
oder dem Kunden erfolgt auf einem dauerhaften Datenträger zu den mit der Kundin oder 
dem Kunden vereinbarten Zeitintervall bzw. auf deren Anfrage hin (vgl. Art. 15 f. des Bun-
desgesetzes über Finanzdienstleistungen [Finanzdienstleistungsgesetz, FIDLEG; SR 950.1] 
und Art. 18 f. der Verordnung über die Finanzdienstleistungen [Finanzdienstleistungsverord-
nung, FIDLEV; SR 950.11]). Folglich müssten bei den Banken auf einem "dauerhaften Da-
tenträger" nicht mehr aufbewahrungspflichtige Dokumente vorhanden und auffindbar sein. 

4.2.2 Es liegen – entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin – objektive Gründe für eine 
Sistierung vor. Art. 314 Abs. 1 StPO ist nicht verletzt. Wie dargelegt hängt der Ausgang des 
Schweizer Strafverfahrens von demjenigen in Luxemburg ab (Art. 319 Abs. 1 lit. b StPO; vgl. 
vorne E. 4.1). Weitere Sistierungsgründe (Art. 319 lit. a, c oder d StPO) bestehen nicht (vgl. 
act. 1 Rz 37 ff.).  

4.2.3 Zum gegenwärtigen Zeitpunkt droht keine Verjährung, wie die Beschwerdeführerin selbst ein-
räumt (vgl. act. 1 Rz 41 ff.). Geldwäscherei setzt den Nachweis eines Verbrechens voraus, 
das im Zeitpunkt der Vereitelungshandlung nicht verjährt ist. Ist die Vortat im Ausland be-
gangen worden, beurteilt sich deren Verjährung in erster Linie nach dem ausländischen 
Recht (vgl. BGE 126 IV 255 E. 3). Nach Luxemburger Recht beträgt die Verfolgungsver-
jährung für die ungetreue Geschäftsbesorgung fünf Jahre bzw. für Urkundenfälschung zehn 
Jahre, wird aber durch Handlungen der Strafverfolgungsbehörden jeweils unterbrochen (vgl. 
act. 1 Rz 42). Die Geldwäschereihandlungen sollen ab 2008 über mehrere Jahre begangen 
worden sein (vgl. act. 1 Rz 43). Die Verfolgungsverjährung der Vortaten steht demnach noch 
nicht unmittelbar bevor. Für Geldwäscherei im Sinne von Art. 305bis Ziff. 1 StGB wird eine 
Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren angedroht. Wenn die für die Tat angedrohte Höchst-
strafe eine Freiheitsstrafe von drei Jahren ist, verjährt die Strafverfolgung in 10 Jahren 
(Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB). Folglich steht auch die Verfolgungsverjährung der Geldwäscherei 
noch nicht unmittelbar bevor. 

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4.2.4 Nicht zu beanstanden ist weiter, dass die Sistierung gemäss Ziff. 1 der Verfügung der Staats-
anwaltschaft "bis zur Strafübernahme durch das Cabinet du juge d'instruction in Luxemburg 
bzw. längstens bis zu einem rechtskräftigen Entscheid aus den Aktenzeichen Az. 14261/ 
16/CD, Az. 9921/17/CD und Az 17779/17/CD" erfolgt (vgl. act. 1 Rz 48 f.). Die Staatsanwalt-
schaft des Kantons Zug ersuchte mit Schreiben vom 21. März 2022 das Cabinet du juge d'in-
struction in Luxemburg um Übernahme der Strafuntersuchung gegen E.________. Das Ersu-
chen ist noch hängig. Wird dem Strafübernahmebegehren stattgegeben, ist die Staatsan-
waltschaft des Kantons Zug nicht mehr zuständig. Damit würde auch die Sistierung dahinfal-
len. Wird das Strafübernahmebegehren hingegen abgewiesen, muss die Staatsanwaltschaft 
des Kantons Zug zuwarten, bis die Vortaten für die beanzeigten Geldwäschereinhandlungen 
untersucht sind. Diesfalls würde die Sistierung bis zu einem rechtskräftigen Entscheid über 
die Vortaten aufrechterhalten. Insoweit ist die Verfügung der Staatsanwaltschaft klar und hin-
reichend bestimmt.  

5. Schliesslich moniert die Beschwerdeführerin, Dispositiv-Ziffer 2 der Verfügung der Staatsan-
waltschaft, wonach die Sistierungsverfügung zur definitiven Einstellungsverfügung werde, 
wenn bis zum Eintritt der Verfolgungsverjährung (mutmasslich ab 2024 einsetzend) keine 
Wiederaufnahme des Verfahrens erfolge, sei unklar und unbestimmt (vgl. act 1 Rz 50 f.).

5.1 Die Sistierung des Verfahrens erfolgt durch einen verfahrensleitenden Entscheid und führt zu 
einer vorübergehenden Aussetzung der Strafverfolgung. Die Sistierung stellt eine Verfah-
renserledigung lediglich prozessualer Natur dar und gilt daher nicht als eigentliche oder ech-
te Erledigungsart. Dies unterscheidet sie von der Nichtanhandnahme gemäss Art. 310 StPO 
und der Verfahrenseinstellung gemäss Art. 319 ff. StPO, die gemäss Art. 321 StPO einem 
freisprechenden Urteil gleichzusetzen ist. Dementsprechend bedingen die Sistierung und die 
Einstellung zwei Verfahrensschritte. Erst wenn die Voraussetzungen für die Sistierung weg-
gefallen sind, kann die definitive Einstellung verfügt werden (vgl. Urteil des Obergerichts des 
Kantons Thurgau SW.2015.91 vom 24. September 2015 E. 2a). Tritt in einer sistierten Stra-
funtersuchung die Verfolgungsverjährung ein, ist folglich die Untersuchung wieder aufzu-
nehmen und mit Einstellungsverfügung abzuschliessen (vgl. Weisung der Oberstaatsanwalt-
schaft des Kantons Zürich für das Vorverfahren [WOSTA] vom 24. Januar 2023 Ziff. 12.7.7; 
zum Ganzen: Urteil des Obergerichts Zug BS 2023 28 vom 7. November 2023 E. 4.1-4.3). 

5.2 Die Anordnung der Staatsanwaltschaft in Ziff. 2 der Verfügung vom 19. Juli 2023, wonach die 
Sistierungsverfügung zur definitiven Einstellungsverfügung wird und das Strafverfahren als 
definitiv eingestellt gilt, wenn bis zum Eintritt der Verfolgungsverjährung keine Wiederauf-
nahme des Verfahrens erfolgt, ist somit nicht mit Art. 319 StPO vereinbar. Das von der 
Staatsanwaltschaft gewählte Vorgehen mag zwar pragmatisch und prozessökonomisch sein. 
Es fehlt aber eine unbedingte verfahrenserledigende Verfügung, die in Form und Inhalt 
Art. 80 f. StPO genügt. Jede Einstellungsverfügung muss gemäss Art. 320 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 81 Abs. 2 lit. b StPO datiert werden. An diesem Erfordernis fehlt es bei dem von der 
Staatsanwaltschaft gewählten Vorgehen. Dies kann zu Schwierigkeiten bei der Erhebung 
von Rechtsmitteln führen. Gemäss Art. 322 Abs. 2 StPO können die Parteien die Einstel-
lungsverfügung innert 10 Tagen bei der Beschwerdeinstanz anfechten. Wenn die Sistie-
rungsverfügung bei Eintritt der Verfolgungsverjährung automatisch als Einstellungsverfügung 
gelten würde, hätten die Betroffenen keine genaue Kenntnis, wann die Rechtsmittelfrist ge-
gen die (definitive) Einstellungsverfügung zu laufen beginnt. Das Vorgehen der Staatsan-

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waltschaft zwingt zudem die Parteien, ein allfälliges Rechtsmittel bereits gegen die Sistie-
rungsverfügung zu ergreifen, obwohl noch gar nicht sicher ist, ob das Strafverfahren gegen 
die Beschuldigten tatsächlich definitiv eingestellt werden kann (vgl. Urteil des Obergerichts 
des Kantons Thurgau SW.2015.91 vom 24. September 2015 E. 2b). Hinzu kommt, dass die 
Leitung der Staatsanwaltschaft gemäss § 3 Abs. 3 lit. j der Verordnung über die Staatsan-
waltschaft (VO STA; BGS 161.3) die Einstellungsverfügungen bei Verbrechen und Vergehen 
zu genehmigen hat. Auch aus diesem Grund ist eine automatische Umwandlung einer Sistie-
rungsverfügung, die nicht zu genehmigen ist, in eine Einstellungsverfügung mehr als proble-
matisch. Somit ist Ziff. 2 der Einstellungs- und Sistierungsverfügung vom 19. Juli 2023 auf-
zuheben.  

6. Im Ergebnis ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und Ziff. 2 der Einstellungs- und Sis-
tierungsverfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 19. Juli 2023 aufzuheben. 

7. Die Beschwerdeführerin dringt mit ihren Anträgen zu rund einem Drittel durch. 

7.1 Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin zu 
zwei Dritteln aufzuerlegen und im restlichen Umfang auf die Staatskasse zu nehmen 
(Art. 428 Abs. 1 StPO).  

7.2 Weiter steht der Beschwerdeführerin aufgrund dieses Verfahrensausgangs für die anwaltli-
che Vertretung im Rechtsmittelverfahren eine entsprechend reduzierte Entschädigung zu 
(Art. 436 Abs. 1 StPO i.V.m. Art. 429 f. StPO). Eine vollumfängliche Entschädigung ist er-
messensweise auf CHF 1'800.00 (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu veranschla-
gen. Davon ist der Beschwerdeführerin ein Drittel, d.h. ein Betrag von CHF 600.00, zuzu-
sprechen.

Beschluss

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird Ziff. 2 der Einstellungs- und Sistierungs-
verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug vom 19. Juli 2023 aufgehoben. Im Übri-
gen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Kosten dieses Verfahrens betragen

CHF 1'500.00Gebühren
CHF 30.00 Auslagen
CHF 1'530.00Total

und werden zu zwei Dritteln, d.h. im Umfang von CHF1'020.00, der Beschwerdeführerin 
auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Im übrigen Umfang werden 
sie auf die Staatskasse genommen. Der zu viel bezahlte Betrag von CHF 480.00 wird der 
Beschwerdeführerin zurückerstattet.

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3. Die Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren mit CHF 600.00 (inkl. MWST) aus 
der Staatskasse entschädigt. 

4. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 78 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach Art. 95 ff. BGG. 
Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich, begründet und 
mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheides und der Beweismittel (vgl. 
Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.

5. Mitteilung an:
- Parteien 
- E.________ (zu den Akten)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
I. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

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