# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 43feb9af-1c09-5110-98c9-38c6d67e1614
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-07-01
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 01.07.2025 SK.2025.27
**Docket/Reference:** SK.2025.27
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2025-27_2025-07-01

## Full Text

Rückzug der Einsprache, Abschreibung des Verfahrens.;;Rückzug der Einsprache, Abschreibung des Verfahrens.;;Rückzug der Einsprache, Abschreibung des Verfahrens.;;Rückzug der Einsprache, Abschreibung des Verfahrens.

Verfügung vom 1. Juli 2025 
Strafkammer 

Besetzung  Bundesstrafrichterin Sylvia Frei, Einzelrichterin 
Gerichtsschreiber David Heeb  

Parteien  BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch Staats-
anwalt des Bundes Vincens Nold 
 
und 
 
als Privatklägerschaft: 
 
B., vertreten durch Rechtsanwältin Julia Schwitter 
 

 gegen 
 

  A. 
 

Gegenstand  Rückzug der Einsprache; 
Abschreibung des Verfahrens 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer: SK.2025.27 

- 2 - 

SK.2025.27 

Die Einzelrichterin erwägt, dass: 

– die Bundesanwaltschaft mit Strafbefehl und Vereinigungsverfügung vom 29. Novem-
ber 2024 A. wegen Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 59 PBG) zu einer 
Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit 
von zwei Jahren, und zur Bezahlung der Verfahrenskosten von Fr. 500.-- verurteilte 
(BA pag. 03-00-0001 ff.); 

– A. am 12. Dezember 2024 Einsprache gegen den Strafbefehl erhob (BA pag. 16-01-
0001); 

– die Bundesanwaltschaft nach Durchführung weiterer Beweiserhebungen am Strafbe-
fehl mit Vereinigungsverfügung festhielt (Art. 355 Abs. 3 lit. a StPO) und am 16. Juni 
2025 dem hiesigen Gericht den Strafbefehl als Anklageschrift zwecks Durchführung 
eines Hauptverfahrens überwies (Art. 356 Abs. 1 StPO); 

– die Einsprache bis zum Schluss der Parteivorträge zurückgezogen werden kann 
(Art. 356 Abs. 3 StPO) und diesfalls der Strafbefehl zum Urteil wird und in Rechtskraft 
erwächst (DAPHINOFF, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2023, Art. 356 StPO N. 24; 
GILLIÉRON/KILLIAS, Commentaire romand, Code de procédure pénale suisse, 2. Aufl. 
2019, Art. 356 N. 13); 

– A. mit Schreiben vom 23. Juni 2025 die Einsprache innert des in Art. 356 Abs. 3 StGB 
genannten Zeitraums zurückzog (SK pag. 5.521.001); 

– der Rückzug unwiderruflich ist (DAPHINOFF, a.a.O., Art. 356 StPO N. 24; 
GILLIÉRON/KILLIAS, a.a.O., Art. 356 N. 13); 

– der Strafbefehl der Bundesanwaltschaft vom 29. November 2024 somit zum Urteil 
wird und in Rechtskraft erwächst;  

– das Verfahren SK.2025.27 infolgedessen als gegenstandslos abzuschreiben ist; 

– sich die Kosten des gerichtlichen Verfahrens und deren Verlegung nach Art. 422–428 
StPO bestimmen; 

– zur Regelung der Kostenfolge bei der Gegenstandslosigkeit des Verfahrens grund-
sätzlich auf das allgemeine Kriterium abzustellen ist, wonach die entstandenen Ver-
fahrenskosten von jener Partei zu tragen sind, die das gegenstandslos gewordene 
Verfahren verursacht hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 2C_237/2009 vom 28. Sep-
tember 2009 E. 3.3); 

- 3 - 

SK.2025.27 

– wenn der Einspracherückzug nach Überweisung der Akten an das erstinstanzliche 
Gericht erfolgt (Art. 356 Abs. 1 StPO), die Rückzug erklärende Person die Kosten zu 
tragen hat (statt vieler: Verfügung des Bundesstrafgerichts SK.2023.45 vom 18. De-
zember 2023; DAPHINOFF, Das Strafbefehlsverfahren in der Schweizerischen Straf-
prozessordnung, Diss. 2012, S. 626; GILLÉRON/KILLIAS, a.a.O., Art. 356 N. 14); 

– A. demnach – neben den ihm im (nun rechtskräftigen) Strafbefehl auferlegten Kosten 
des Strafbefehlsverfahrens – die Gerichtskosten zu tragen hat; 

– der Rückzug der Einsprache kurz nach der Eröffnung des Gerichtsverfahrens erfolgte 
und der Aufwand des Gerichts minim war; 

– in Anwendung von Art. 73 Abs. 1 lit. a und b des Bundesgesetzes über die Organisa-
tion der Strafbehörden des Bundes vom 19. März 2010 (StBOG; SR 173.71) i.V.m. 
Art. 1 Abs. 4, Art. 5 und Art. 7 lit. a des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 
31. August 2010 über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstraf-
verfahren (BStKR; SR 173.713.162) eine minimale Pauschalgebühr von Fr. 200.-- 
festzusetzen ist. 

  

- 4 - 

SK.2025.27 

Die Einzelrichterin verfügt: 

1. Das Verfahren SK.2025.27 wird infolge Rückzugs der Einsprache als gegenstands-
los abgeschrieben. 

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 200.-- werden A. auferlegt. 

3. Diese Verfügung wird den Parteien schriftlich eröffnet. 

Im Namen der Strafkammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Einzelrichterin Der Gerichtsschreiber 

 
 
 
 
 
 
Beilage: (für Bundesanwaltschaft und Privatklägerschaft) 
− Schreiben von A. vom 23. Juni 2025 (Rückzug der Einsprache) 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an 
− Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 

Rechtsmittelbelehrung 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 
schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 

Mit der Beschwerde können gerügt werden: a. Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; b. die unvollständige oder unrichtige 
Feststellung des Sachverhalts; c. Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 

Einhaltung der Fristen 

Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist bei der Strafbehörde abgegeben oder zu deren Handen 
der Schweizerischen Post, einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung oder, im 
Falle von inhaftierten Personen, der Anstaltsleitung übergeben werden (Art. 91 Abs. 2 StPO). 
 
 
 

 Versand: 1. Juli 2025 

	Die Einzelrichterin erwägt, dass:
	– die Bundesanwaltschaft mit Strafbefehl und Vereinigungsverfügung vom 29. November 2024 A. wegen Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 59 PBG) zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit vo...
	– A. am 12. Dezember 2024 Einsprache gegen den Strafbefehl erhob (BA pag. 16-01-0001);
	– die Bundesanwaltschaft nach Durchführung weiterer Beweiserhebungen am Strafbefehl mit Vereinigungsverfügung festhielt (Art. 355 Abs. 3 lit. a StPO) und am 16. Juni 2025 dem hiesigen Gericht den Strafbefehl als Anklageschrift zwecks Durchführung eine...
	– die Einsprache bis zum Schluss der Parteivorträge zurückgezogen werden kann (Art. 356 Abs. 3 StPO) und diesfalls der Strafbefehl zum Urteil wird und in Rechtskraft erwächst (Daphinoff, Basler Kommentar, 3. Aufl. 2023, Art. 356 StPO N. 24; Gilliéron/...
	– A. mit Schreiben vom 23. Juni 2025 die Einsprache innert des in Art. 356 Abs. 3 StGB genannten Zeitraums zurückzog (SK pag. 5.521.001);
	– der Rückzug unwiderruflich ist (Daphinoff, a.a.O., Art. 356 StPO N. 24; Gilliéron/Killias, a.a.O., Art. 356 N. 13);

	– der Strafbefehl der Bundesanwaltschaft vom 29. November 2024 somit zum Urteil wird und in Rechtskraft erwächst;
	– das Verfahren SK.2025.27 infolgedessen als gegenstandslos abzuschreiben ist;
	– sich die Kosten des gerichtlichen Verfahrens und deren Verlegung nach Art. 422–428 StPO bestimmen;
	– zur Regelung der Kostenfolge bei der Gegenstandslosigkeit des Verfahrens grundsätzlich auf das allgemeine Kriterium abzustellen ist, wonach die entstandenen Verfahrenskosten von jener Partei zu tragen sind, die das gegenstandslos gewordene Verfahren...
	– wenn der Einspracherückzug nach Überweisung der Akten an das erstinstanzliche Gericht erfolgt (Art. 356 Abs. 1 StPO), die Rückzug erklärende Person die Kosten zu tragen hat (statt vieler: Verfügung des Bundesstrafgerichts SK.2023.45 vom 18. Dezember...
	– A. demnach – neben den ihm im (nun rechtskräftigen) Strafbefehl auferlegten Kosten des Strafbefehlsverfahrens – die Gerichtskosten zu tragen hat;
	– in Anwendung von Art. 73 Abs. 1 lit. a und b des Bundesgesetzes über die Organisation der Strafbehörden des Bundes vom 19. März 2010 (StBOG; SR 173.71) i.V.m. Art. 1 Abs. 4, Art. 5 und Art. 7 lit. a des Reglements des Bundesstrafgerichts vom 31. Aug...
	Die Einzelrichterin verfügt: