# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 78f471f4-16db-5a6a-be73-64b5a5eceb63
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-08-29
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Öffentlich-rechtliche Abteilung 29.08.2016 1F 23/2016 (1F_23/2016)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_001_1F-23-2016_2016-08-29.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          1F_23/2016 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 29. August 2016
  
 

 

    
  I. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident, 

Bundesrichter Karlen, Chaix, 

Gerichtsschreiber Pfäffli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Gesuchsteller, 

 

    
  gegen
  
 

 

1. B._______, 

2. C.________, 

3. D.________, 

Gesuchsgegner, 

 

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt Gossau, 

Anklagekammer des Kantons St. Gallen. 

 

Gegenstand 

Revisionsgesuch gegen das Urteil vom 28. Juli 2016 des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_223/2016. 

 

 

    
  In Erwägung,
  
 

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 28. Juli 2016 (1C_223/2016) auf eine von A.________ gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen erhobene Beschwerde mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht eintrat; 

dass A.________ mit Eingabe vom 15. August 2016 (Postaufgabe 16. August 2016) "Rekurs" gegen das bundesgerichtliche Urteil 1C_223/2016 vom 28. Juli 2016 erhob; 

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist; 

dass die Eingabe vom 15. August 2016 somit als Revisionsgesuch entgegenzunehmen ist; 

dass der Gesuchsteller sich auf keinen Revisionsgrund beruft (Art. 121 ff. BGG) und nicht ansatzweise aufzeigt, inwiefern ein solcher vorliegen sollte; 

dass Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist; 

dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) nicht einzutreten ist; 

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG); 

dass sich das Bundesgericht vorbehält, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen; 

 

 

    
  erkennt das Bundesgericht:
  
 

 

    
  1.
  
 

Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten. 

 

    
  2.
  
 

Es werden keine Kosten erhoben. 

 

    
  3.
  
 

Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt Gossau, und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 29. August 2016 

 

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Fonjallaz 

 

Der Gerichtsschreiber:    Pfäffli