# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1c6bd599-68cd-50a4-bd9e-c21055df9f2b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-21
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 21.02.2025 SBK 2025 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SBK-2025-1_2025-02-21.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Entscheid vom 21. Februar 2025

Referenz SBK 25 1

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Bergamin und Moses
Guetg, Aktuar

Parteien A._____
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Carlo Häfeli
Scheuchzerstrasse 72, 8006 Zürich

gegen

B._____
Beschwerdegegner
vertreten durch C._____

D._____
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Pfändungsankündigung

Anfechtungsobj. Pfändungsankündigung Betreibungs- und Konkursamt der Region 
Maloja vom 16. Dezember 2024

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Sachverhalt

A. Am 7. Mai 2024 stellte das Betreibungsamt der Region Maloja (fortan: 
Betreibungsamt) A._____ den Zahlungsbefehl vom 15. April 2024 in der Betreibung 
Nr. E._____ für einen Forderungsbetrag von CHF 184'245.50 zzgl. Zinsen und 
Betreibungskosten zu. Als Gläubiger sind der B._____ und die politische D._____, 
vertreten durch die letztgenannte, aufgeführt. Als Forderungsgrund wurden die 
"Staats- und Gemeindesteuern 2020 Rechnung vom 17.04.2023" aufgeführt. 
A._____ erhob gleichentags Rechtsvorschlag gegen die gesamte Forderung.

B. Mit Eingabe vom 24. Mai 2024 beantragte der B._____ und die politische 
D._____ beim Regionalgericht Maloja in der Betreibung Nr. E._____ für den Betrag 
von CHF 184'245.50 zzgl. Verzugszinsen und Betreibungskosten die definitive 
Rechtsöffnung. 

C. Mit Entscheid ohne schriftliche Begründung vom 8. November 2024, 
mitgeteilt am 12. November 2024, hiess der Einzelrichter des Regionalgerichts 
Maloja das Gesuch gut und erteilte in der Betreibung Nr. E._____ die definitive 
Rechtsöffnung für den begehrten Betrag.

D. Mit Begehren vom 12. Dezember 2024 beantragte die D._____ die 
Fortsetzung der Betreibung Nr. E._____.

E. Mit Pfändungsurkunde vom 12. Dezember 2024 lud das Betreibungsamt 
A._____ auf den 6. Januar 2025 zur Pfändung am Schalter des Betreibungsamtes 
vor. Die Pfändungsankündigung wurde A._____ am 17. Dezember 2024 zugestellt. 

F. A._____ (fortan: Beschwerdeführerin) erhob dagegen mit Eingabe vom 23. 
Dezember 2024 an das Regionalgericht Maloja Beschwerde gemäss Art. 17 ff. 
SchKG mit folgenden Anträgen:

1. Die angefochtene Pfändungsankündigung sei wegen Verletzung von 
Art. 41, 51 Abs. 2 und 52 SchKG sowie wegen Verfahrensverletzungen 
und falscher willkürlicher Sachdarstellung aufzuheben.

2. Dieser Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen und die 
Parteien in Kenntnis zu setzen, dass der Pfändungstermin vom 
6.1.2025 vorläufig als hinfällig bzw. verschoben gilt bis zur Rechtskraft 
eines gerichtlichen Entscheids.

3. Es seien die Akten dem Unterzeichneten durch da Betreibungsamt 
zuzustellen, um die Voraussetzungen der Pfändungsankündigung 
prüfen zu können und das Gericht soll dem Unterzeichneten Frist 
ansetzen, um diese Beschwerdeschrift zu ergänzen. Ich selber bin bis 
am 6.1.2026 ab dem 25.12.2024 abwesend, weshalb mit der Zustellung 
der Akten bis zu meiner Rückkehr aus den Ferien abzuwarten sei.

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4. Es seien die Akten einzuholen beim C._____ bezüglich der 
Steuerforderung gegenüber F._____ und A._____, nach Zustellung 
dieser Akten sei dem Unterzeichneten Frist zur anzusetzen für die 
Ergänzung dieser Beschwerde. 

G. Das Regionalgericht Maloja leitete die Beschwerde samt Beilagen mit 
Einschreiben vom 27. Dezember 2024 zuständigkeitshalber an das (damalige) 
Kantonsgericht von Graubünden weiter. 

H. Nach Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde durch den 
Vorsitzenden der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Obergerichts am 3. 
Januar 2025 nahmen der B._____ und die D._____ (fortan: Beschwerdegegner 
[Pl.]), vertreten durch die D._____, zur Beschwerde mit Schreiben vom 6. Januar 
2025 Stellung. Darin beantragen sie die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. 

I. Das Betreibungsamt übermittelte dem Obergericht mit Eingabe vom 8. 
Januar 2025 sämtliche Betreibungsakten und verzichtete auf eine Stellungahme zur 
Beschwerde. 

J. Mit weiterer Eingabe vom 20. Januar 2025 nahm die Beschwerdeführerin zu 
den Ausführungen der Beschwerdegegner Stellung. Diese Eingabe ergänzend 
reichte die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 22. Januar 2025 weitere 
Urkunden ein.

K. Die Beschwerdegegner liessen sich zu diesen Eingaben vom Schreiben vom 
29. Januar 2025 vernehmen. 

L. Die Sache ist spruchreif.

Erwägungen

1. Gemäss Art. 17 Abs. 1 und 2 SchKG kann mit Ausnahme der Fälle, in denen 
das SchKG den Weg der gerichtlichen Klage vorschreibt, gegen jede Verfügung 
eines Betreibungs- oder eines Konkursamtes innert zehn Tagen wegen 
Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde bei der 
Aufsichtsbehörde geführt werden. Als einzige kantonale Beschwerdeinstanz ist im 
Kanton Graubünden das Obergericht (vormals Kantonsgericht) für die Beurteilung 
solcher Beschwerden zuständig (Art. 13 EGzSchKG [BR 220.000]). Innerhalb des 
Obergerichts ist die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zuständig (Art. 11 
Abs. 1 OGV [BR 173.010]).

2. Mit der Beschwerde nach Art. 17 SchKG können lediglich Verfahrensfehler 
gerügt werden; über materiell-rechtliche Fragen wird im Beschwerdeverfahren 

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grundsätzlich nicht entschieden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 7B.11/2002 vom 5. 
März 2002 E. 3a). Die Nichtigkeit einer Verfügung kann indes jederzeit geltend 
gemacht werden und ist von der Aufsichtsbehörde von Amtes wegen zu beachten 
(Art. 22 Abs. 1 SchKG). 

3. Die vorliegend angefochtene Pfändungsankündigung des Betreibungsamts 
wurde der Beschwerdeführerin am 17. Dezember 2024 zugestellt (BA-act. 6). Die 
dagegen erhobene Beschwerde vom 23. Dezember 2024 wurde zwar an das 
unzuständige Regionalgericht Maloja versandt, welches die Beschwerde am 27. 
Dezember 2024 an das (damalige) Kantonsgericht von Graubünden weiterleitete. 
Die Frist ist damit unter Berücksichtigung von Art. 32 Abs. 2 und Art. 63 SchKG in 
jedem Fall eingehalten. Die übrigen Voraussetzungen geben grundsätzlich zu 
keinen Bemerkungen Anlass. Unter Vorbehalt von jeweils im konkreten Sachverhalt 
zu prüfenden Ausnahmen ist auf die Beschwerde einzutreten.

4. Eine Pfändungsankündigung im Sinne von Art. 90 SchKG setzt voraus, dass 
zuvor das Einleitungsverfahren nach Art. 38 Abs. 2 SchKG vollständig durchlaufen 
sowie ein frist- und formgerechtes Fortsetzungsbegehren nach Art. 88 SchKG 
gestellt wurde (SIEVI, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. Aufl. 2021, Art. 89 N. 3). 
Die Fortsetzung der Betreibung bedingt, dass das Einleitungsverfahren 
abgeschlossen ist, d.h. ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl vorliegt und die 
gesetzlichen Fristen eingehalten sind. Ein rechtskräftiger Zahlungsbefehl liegt unter 
anderem dann vor, wenn der vom Schuldner erhobene Rechtsvorschlag beseitigt 
wurde (VOCK/AEPLI-WIRZ, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Kommentar zum 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung- und Konkurs, SchKG, 4. Aufl. 2017, Art. 88 
N. 2). Sind die Voraussetzungen zur Fortsetzung der Betreibung gegeben, ist das 
Betreibungsamt gemäss Art. 89 und 90 SchKG verpflichtet, nach Eingang des 
Fortsetzungsbegehrens unverzüglich die Pfändung zu vollziehen und spätestens 
am vorhergehenden Tage die Pfändungsankündigung zu erlassen. Dabei hat das 
Betreibungsamt – im Rahmen einer bei der Aufsichtsbehörde mit Beschwerde 
anfechtbaren Verfügung (Art. 17 SchKG) – von Amtes wegen die formellen 
Voraussetzungen für den Erlass der Pfändungsankündigung zu prüfen (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_17/2018 vom 4. Juli 2018 E. 2.1). Hingegen ist das 
Betreibungsamt weder berechtigt noch verpflichtet, die Berechtigung des 
Gläubigers am geltend gemachten Anspruch, dessen Umfang oder materielle 
Begründetheit zu prüfen (BGE 140 III 481 E. 2.3.1). Dies steht einzig dem Zivilrichter 
oder gegebenenfalls den Verwaltungsinstanzen zu. Davon abweichend ist freilich 
die Situation zu beurteilen, wenn der zu vollstreckende Rechtsöffnungstitel selbst 

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an erheblichen und offensichtlichen Mängeln leidet, sodass er nichtig wäre. Ist ein 
Urteil nichtig, so existiert es nicht (oder nur zum Schein) und hat keinerlei 
Rechtswirkungen. Es kann daher auch nicht als Rechtsöffnungstitel dienen (BGE 
129 I 361 E. 3.2). Der Rechtsvorschlag bleibt dann unbeseitigt und nicht nur der 
nicht eröffnete Rechtsöffnungs- bzw. Rechtsvorschlagsbeseitigungsentscheid 
erweist sich als nichtig, sondern auch allfällige, auf diesen Entscheid gestützte 
Handlungen des Betreibungsamts (BGE 130 III 396 E. 1.2.2 m.w.H; Urteil des 
Bundesgerichts 5A_755/2011 vom 17. Januar 2012 E. 2.1). Das Betreibungsamt 
soll nicht Handlungen trotz eines (noch) wirksamen Rechtsvorschlages vornehmen, 
welche nichtig wären (BGE 130 III 396 E. 1.2.2 m.w.H.). Die Nichtigkeit eines 
Entscheides ist jederzeit und von sämtlichen rechtsanwendenden Behörden von 
Amtes wegen zu beachten (BGE 122 I 97 E. 3a). Sie kann auch im Rechtsmittel- 
und selbst noch im Vollstreckungsverfahren geltend gemacht werden (BGE 129 I 
361 E. 2). Im Vollstreckungsverfahren ist sie dabei von den Vollstreckungsbehörden 
bzw. der Aufsichtsbehörde vorfrageweise zu prüfen. Mit Blick auf die 
Rechtssicherheit bildet die Nichtigkeit einer Verfügung indessen die Ausnahme. 
Eine Verfügung ist nur dann nichtig, wenn der ihr anhaftende Mangel besonders 
schwer wiegt bzw. offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und zudem die 
Annahme der Nichtigkeit die Rechtssicherheit nicht ernsthaft gefährdet (KREN 
KOSTKIEWICZ, SchKG Kommentar, 20. Aufl. 2020, Art. 22 N. 2). 

5. Ganz allgemein zeigt sich vorliegend folgende Ausgangslage: Gegen die 
Beschwerdeführerin wurde mit Begehren vom 11. April 2024 die Betreibung für die 
ordentlichen Staats- und Gemeindesteuern 2020 beim Betreibungsamt eingeleitet 
(act. C.1). Die Beschwerdeführerin erhob gegen den Zahlungsbefehl vom 15. April 
2024 am 7. Mai 2024 Rechtsvorschlag (act. C.2). Mit Eingabe vom 21. Mai 2024 
ersuchten die Beschwerdegegner das Regionalgericht Maloja um Erteilung der 
definitiven Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. E._____ für Staats- und 
Gemeindesteuern 2020 (act. C.3). Als Rechtsöffnungstitel reichten sie einen 
Einschätzungsentscheid betreffend die Beschwerdeführerin vom 5. April 2023 
sowie die Schlussrechnung für die Staats- und Gemeindesteuern 2020 vom 17. 
April 2023 ein (vgl. act. C.3). Mit unbegründetem Rechtsöffnungsentscheid vom 8. 
November 2024, mitgeteilt am 12. November 2024, hiess das Regionalgericht 
Maloja das Gesuch gut und erteilte in der Betreibung Nr. E._____ für den Betrag 
von CHF 184'245.50, zzgl. Verzugszins von CHF 1'182.90 und von CHF 7'438.90 
bis 10. April 2024 sowie Zins von 4.5 % ab 11. April 2024, definitive Rechtsöffnung 
(act. C.4). Am 6. Dezember 2024 bestätigte das Regionalgericht Maloja die 
Vollstreckbarkeit des Entscheids (seit 6. November 2024). Infolge des 
vollstreckbaren und rechtskräftigen Rechtsöffnungsentscheid lag grundsätzlich ein 

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rechtskräftiger Zahlungsbefehl vor. Da auch die übrigen Voraussetzungen von Art. 
88 SchKG erfüllt waren, durfte dem Fortsetzungsbegehren prima vista stattgegeben 
werden.

6. Die Beschwerdeführerin moniert diverse Rechtsverletzungen und – soweit 
ersichtlich – Nichtigkeit der Pfändungsankündigung. Ihre Ausführungen sind dabei 
nicht leicht nachzuvollziehen. Die Aufsichtsbehörde ist nicht gehalten, sich mit 
jedem einzelnen Vorbringen auseinanderzusetzen, sondern nur mit 
entscheidrelevanten Aspekten (BGE 138 I 232 E. 5.1). Soweit eine 
Auseinandersetzung in den Augen der Beschwerdeführerin unterblieben sein soll, 
ist diese als nicht entscheidwesentlich bzw. gänzlich unverständlich zu betrachten.

7.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet den Bestand rechtskräftiger 
Steuerveranlagungsverfügungen und macht geltend, die Pfändung könne nur für 
die Geldsumme verlangt werden, für welche sie als Ehefrau des Hauptschuldners 
hafte. Im Rahmen einer Haftungsverfügung sei vorerst die Solidarität aufzubrechen 
und entsprechend reduziere sich der zu bezahlende und zu pfändende Geldbetrag 
um 2/3 bzw. 4/5. Die genaue Zahl sei vorerst mittels Verfügung des Steueramtes 
festzusetzen und erst dann sei eine Pfändungsankündigung möglich. Die 
Pfändungsankündigung sei entsprechend aufzuheben. Deshalb seien die 
anbegehrten Vorakten relevant, um diese Einwendungen urkundlich durch den 
Unterzeichneten nachzuweisen (act. A.1, Ziff. 2). In ihrem Nachtrag vom 20. Januar 
2025 wies die Beschwerdeführerin sodann darauf hin, von der Möglichkeit der 
Haftungsaufteilung zwischen ihr und ihrem Ehemann Gebrauch machen zu wollen. 
Sodann macht sie geltend, die Voraussetzungen der Haftungsaufteilung seien 
erfüllt, da die Zahlungsunfähigkeit des Ehemannes offensichtlich sei. Die 
Beschwerdeführerin erkennt darin einen Nichtigkeitsgrund (act. A.4).

7.2. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin zielt auf den Bestand bzw. Umfang 
der Forderung. Nun ist weder das Betreibungsamt noch die Aufsichtsbehörde 
berechtigt oder verpflichtet, die Berechtigung des Gläubigers am geltend 
gemachten Anspruch, dessen Umfang oder materielle Begründetheit zu prüfen 
(BGE 140 III 481 E. 2.3.1). Dies steht einzig dem Zivilrichter oder gegebenenfalls 
den Verwaltungsinstanzen zu. Auf das Vorbringen ist nicht einzutreten. Eine in 
diesem Zusammenhang bestehende qualifizierte Rechtsverletzung, welche die 
Pfändungsankündigung nichtig erscheinen liesse, ist vorliegend nicht ersichtlich. 
Solange nämlich die Steuerbehörde noch keine Haftungsverfügung erlassen hat, 
bildet die rechtkräftige Veranlagungsverfügung einen Rechtsöffnungstitel für die 
gesamte Steuerschuld (Urteil des Bundesgerichts 5A_888/2014 vom 12. Februar 
2015 E. 5). Zum Zeitpunkt der Stellung des Fortsetzungsbegehrens bzw. 

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Ankündigung der Pfändung lag anerkanntermassen noch keine Haftungsverfügung 
vor. Der von der Beschwerdeführerin einverlangte Beizug der Steuerakten erübrigt 
sich daher, sodass der entsprechende Antrag abzuweisen ist. 

8.1. Sodann macht die Beschwerdeführerin geltend, die Liegenschaft der 
Eheleute in Rüti sei am 7. März 2024 arrestiert oder/und gepfändet worden, so dass 
das Prinzip der Vorausverwertung des Pfandes zum Zuge komme. Sie erhebt 
entsprechend den Einwand der Vorausverwertung und rügt eine Verletzung von Art. 
41 SchKG (act. A.1, Ziff. 3). 

8.2. Wird für eine pfandgesicherte Forderung Betreibung auf Pfändung oder 
Konkurs eingeleitet, so kann der Schuldner mit Beschwerde gemäss Art. 17 ff. 
SchKG verlangen, dass der Gläubiger vorerst das Pfand in Anspruch nehme (Art. 
41 Abs. 1bis SchKG). Mit ihrem Vorbringen übersieht die Beschwerdeführerin 
jedoch, dass es sich beim Arrest betreffend die – im Alleineigentum ihres 
Ehemannes stehenden – Liegenschaft in D._____ um eine vorsorgliche 
Massnahme handelt, die es dem Gläubiger erlaubt, unter gewissen 
Voraussetzungen Vermögenswerte des Schuldners mit amtlichem Beschlag zu 
belegen, die er ohne das Durchlaufen des Betreibungsverfahrens nicht pfänden 
oder inventarisieren könnte. Der Arrest ist aber keine Vollstreckungsmassnahme im 
eigentlichen Sinn; er begründet keinerlei Vorzugsrecht materieller Natur (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_928/2018 vom 12. September 2019 E. 4.2.2). Es handelt sich 
hierbei nicht um ein Pfandrecht (vgl. zum Begriff: Art. 37 SchKG) i.S.v. Art. 41 Abs. 
1bis SchKG. Entsprechend ins Leere zielt denn auch die Rüge der fehlenden 
örtlichen Zuständigkeit des Betreibungsamtes, wonach der aus dem Arrestrecht 
abgeleitete Betreibungsort in Rüti liege. 

9.1. Die Beschwerdeführerin führt weiter aus: "[…]. Ebenfalls wurden 
Arrestbefehl/Arresturkunde und ein Verwaltungsgerichtsentscheid in Sachen 
F._____ gegen C._____ der Beschwerdeführerin nicht zugestellt, so dass sie ihre 
Rechte nicht wahren konnte, sei es im Rechtsöffnungsverfahren nach Betreibung 
oder jetzt im Pfändungsverfahren. Deshalb sind meine Editionsbegehren 
gutzuheissen. Der Zahlungsbefehl an die Adresse der Beschwerdeführerin lautet 
nur auf Steuerrechnung vom 17.4.2023 für die Steuern von 2020, basiert nicht auf 
einem Gerichtsentscheid, der Verwaltungsgerichtsentscheid ist vom Juni 2024, also 
nach dem Betreibungsbegehren, und hat die Situation vollkommen steuerrechtlich 
verändert, so dass das Fortsetzungsbegehren auf falschem Sachverhalt und 
falschen Rechtsgrundlagen beruht, nämlich noch auf dem Steuerentscheid ohne 
Berücksichtigung des Verwaltungsgerichtsentscheids Zürich, so dass die Rechte 
der Beschwerdeführerin nicht gewahrt sind, sie wurde nicht informiert, sie war nicht 

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Partei und sie hat sich fremde Gerichtsentscheide als Drittpartei nicht anzurechnen, 
geschweige denn hätte das C._____ sie als Mithaftende in die Korrespondenz und 
die Verfügungen miteinbeziehen müssen. Sie ist Partei im Steuerverfahren wie im 
Betreibungsverfahren, da verheiratet, und Entscheide sind nur nach rechtsgültiger 
Eröffnung an den Steuerpflichtigen gültig, was hier nicht der Fall ist. Ebenfalls ist es 
ja so, dass sich das C._____ auf eine Rechnung vom 17. April 2023 bezieht, der 
Zahlungsbefehl wird der Beschwerdeführerin am 7. Mai 2024 zugestellt und 
gleichentags Rechtsvorschlag erhoben, das Verwaltungsgerichtsurteil G._____ 
datiert vom 3.7.2024 also nach Zahlungsbefehl, enthält nur F._____ als Rekurrent 
betrifft aber die gemeinsamen Steuern 2020 bis 2024, weshalb das Steueramt diese 
Entscheidung hätte berücksichtigen müssen und neu betreiben, was nicht der Fall 
ist, so dass die Betreibung nichtig ist, weil dem Verwaltungsgerichtsentscheid 
widersprechend und das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin nicht gewahrt 
wurde und deren Steuerbetrag nicht neu nach dem 3.7.2024 festgelegt wurde […]". 
(vgl. act. A.1, Ziff. 5). 

9.2. Dem von der Beschwerdeführerin erwähnten Urteil des Verwaltungsgerichts 
des Kantons G._____ H._____ vom 3. Juli 2024 (act. B.4) lag eine Beschwerde des 
Ehemannes der Beschwerdeführerin gegen eine ihn betreffende 
Sicherstellungsverfügung des Kantons G._____ und der D._____ zugrunde (vgl. 
act. B.4). Es handelt sich hierbei um eine reine Sicherungsmassnahme infolge 
Wegzuges des Ehemannes ins Ausland (vgl. § 181 Abs. 1 Satz 1 des 
Steuergesetzes des Kantons G._____ [LS 631.1; StG/ZH]) und nicht um ein auch 
die Beschwerdeführerin betreffendes Veranlagungsverfahren. Folglich hat das 
Urteil keinerlei Auswirkungen auf das vorliegende Vollstreckungsverfahren von 
rechtskräftig und vollstreckbar veranlagten Staats- und Gemeindesteuern 2020 (so 
war diese Steuerforderung im Verfahren denn auch anerkannt [vgl. act. B.4, E. 3.3]). 
Die ohnehin kaum verständlichen (formellen) Rügen mit Hinweis auf jenes Urteil 
zielen mithin mangels Bezugs zur vorliegenden Streitsache von Beginn an ins 
Leere. Gleiches ist hinsichtlich der Ausführungen im Zusammenhang mit dem 
basierend auf die Sicherstellungsverfügung erlassenen Arrestbefehl festzuhalten 
(vgl. act. B.3). Entsprechend abzuweisen ist denn auch das Begehren um Edition 
der Steuer- bzw. Arrestakten. 

10. Weitere Rügen gegen den Inhalt bzw. die formellen Modalitäten der 
Zustellung der Pfändungsankündigung selbst werden nicht erhoben. Für die 
Aufsichtsbehörde bestehen sodann keine Anhaltspunkte, welche auf Nichtigkeit der 
angefochtenen Verfügung hindeuten würden. 

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11. Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf 
einzutreten ist. 

12. Das Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Aufsichtsbehörde ist 
kostenlos; Parteientschädigungen dürfen in diesem Verfahren nicht zugesprochen 
werden. Vorbehalten bleibt bös- bzw. mutwilliges Prozessieren, wovon vorliegend 
nicht auszugehen ist (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 f. GebV SchKG [SR 
281.35]). 

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung]

4. [Mitteilungen]