# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20972ae1-1b88-5fa1-95de-956f1be2a15b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-05-27
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 27.05.2010 UV 2009/53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2009-53_2010-05-27.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2009/53

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 03.04.2020

Entscheiddatum: 27.05.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 27.05.2010
Art. 6 UVG: Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden im 
Nachgang zu einem Arbeitsunfall (mit leichtem Schädelhirn-Trauma). 
Verneinung der Adäquanz (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 27. Mai 2010, UV 2009/53).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiber Walter Schmid

 Entscheid vom 27. Mai 2010

in Sachen

B.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Peter Schmucki, Marktgasse 3, Postfach, 

9004 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 

6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Fürsprecherin Dr. iur. Marianne Sonder, Rossimattstrasse 17, 

3074 Muri b. Bern,

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betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.       

B.___ war als Betriebsmitarbeiter/Pulverbeschichter bei der A.___ tätig und dadurch bei 

der Suva unfallversichert, als am 15. März 2007 ein Fenstermetallrahmen auf ihn kippte 

und ihn an Kopf und Schulter traf (UV-act. 1). Anlässlich der Hospitalisation im Spital 

Flawil vom 15. bis 19. März 2007 wurden eine Commotio cerebri, eine 

Rissquetschwunde am Schädel und ein Zahnschaden (5 abgebrochene Zähne; UV-act. 

15f) diagnostiziert. Eine cranio-cerebrale Computertomographie ergab keinen 

Nachweis einer intracraniellen Hämorrhagie und keine Zeichen einer 

Schädelkalottenfraktur (UV-act. 2). Nach Durchführung von stationärer und ambulanter 

ärztlicher Behandlung/Therapie sowie weiteren Abklärungen - unter anderem einer 

MEDAS-Begutachtung (UV-act. 103 - stellte die Suva mit Verfügung vom 10. Dezember 

2008 die Leistungen auf Ende Dezember 2008 ein mit der Begründung, die noch 

geklagten Beschwerden seien organisch als Folge des erlittenen Unfalls nicht mehr 

erklär- und nachweisbar. Die Adäquanz sei zu verneinen. Die Beschwerden im 

Lendenbereich stünden nicht in einem wahrscheinlichen Zusammenhang zum Unfall. 

Die Voraussetzungen für die Ausrichtung von Rentenleistungen und einer 

Integritätsentschädigung seien nicht erfüllt (UV-act. 115). Die gegen diese Verfügung 

erhobene Einsprache (UV-act. 116) wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 7. April 

2009 ab (UV-act. 128).

B.       

B.a   Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwalt Dr. Peter Schmucki, 

St. Gallen, für den Versicherten mit Eingabe vom 19. Mai 2009 Beschwerde mit den 

Anträgen, der Entscheid sei aufzuheben und es seien dem Beschwerdeführer die 

gesetzlichen Versicherungsleistungen, eine Rente und eine Integritätsentschädigung 

zuzusprechen. Mit Eingabe vom 9. Juni 2009 ergänzte der Rechtsvertreter die 

Beschwerde. Zur Begründung legte er unter anderem dar, der Unfall vom 15. März 

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2007 sei als schwer zu qualifizieren, allein schon wegen des Gewichts der insgesamt 

drei Fensterrahmen, welche auf den Beschwerdeführer gefallen seien. Der Aufprall 

habe zu Verletzungen am Kopf sowie an Schulter und Hals geführt. Zudem seien fünf 

Zähne ausgeschlagen worden. Er sei nur knapp dem Tod entronnen. Selbst wenn 

davon ausgegangen werde, dass ein mittelschwerer Unfall vorliege, sei ein gewichtiger 

Teil der für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs erforderlichen 

Kriterien erfüllt. Diesbezüglich werde auf die Einsprache verwiesen, deren Inhalt zum 

integrierenden Bestandteil der Beschwerdeschrift erklärt werde. Der Beschwerdeführer 

verkenne nicht, dass die heute bestehende Arbeitsunfähigkeit nicht in vollem Umfang 

durch den streitigen Unfall verursacht worden sei. Er sei aber der Auffassung, dass 

zumindest teilweise ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den 

heutigen invalidisierenden Beschwerden bestehe. Auch bei Annahme einer Teilursache 

sei die adäquate Kausalität zu bejahen.

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 10. August 2009 beantragte Rechtsanwältin Dr. 

M. Sonder, Muri, für die Beschwerdegegnerin vollumfängliche Abweisung der 

Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf die Darlegungen im angefochtenen 

Entscheid und führte unter anderem aus, aufgrund des Geschehensablaufs, wie er sich 

aus den Beschreibungen des Beschwerdeführers und der Zeugen ergebe, sei das 

streitige Unfallereignis sicher nicht zu den schweren, sondern zu den mittelschweren 

Unfällen im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen zu zählen. Eine Todesgefahr oder 

-angst sei im Erstgespräch vom Beschwerdeführer nicht erwähnt worden. Es treffe 

nicht zu, dass der Beschwerdeführer Orte oder Situationen vermeide. Das Kriterium der 

Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung sei nicht erfüllt. Nach dem 

Unfall sei keine fortgesetzt spezifische, den Beschwerdeführer belastende ärztliche 

Behandlung notwendig gewesen. Gleiches gelte bezüglich der Kriterien der ärztlichen 

Fehlbehandlung und eines schwierigen Heilungsverlaufs und erheblichen 

Komplikationen. Das Kriterium der erheblichen Beschwerden sei zumindest nicht in 

besonders ausgeprägter Weise erfüllt. Selbst wenn die festgestellte Arbeitsunfähigkeit 

als erheblich angesehen werde, könnte dieses Kriterium nicht als in besonders 

ausgeprägter Weise erfüllt betrachtet werden. Damit sei die Adäquanz des 

Kausalzusammenhangs zu verneinen. Da dauernde organische Unfallfolgen nicht 

nachgewiesen seien und die leistungseinschränkenden Beschwerden nicht mehr in 

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einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall stünden, fehle es auch an 

einem durch die Beschwerdegegnerin zu entschädigenden Integritätsschaden.

B.c   Mit Replik vom 2. September 2009 und Duplik vom 18. September 2009 hielten 

die Parteien an ihren Anträgen und Ausführungen fest.

Erwägungen:

1.        

1.1    Streitig ist, ob die Leistungen, welche von der Beschwerdegegnerin aufgrund des 

Unfallereignisses vom 15. März 2007 ausgerichtet wurden, auf den 31. Dezember 2008 

eingestellt werden durften oder nicht. Die Leistungspflicht des Unfallversicherers 

entfällt, wenn das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen 

eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist. Da es sich dabei 

um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei 

der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist 

- nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 

363 S. 46 Erw. 2 mit Hinweisen). Dabei muss der Unfallversicherer jedoch nicht den 

Beweis für unfallfremde Ursachen erbringen. Welche Ursachen ein nach wie vor 

geklagtes Leiden hat, ist unerheblich. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte 

Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben (RKUV 

1994 Nr. U 206 S. 329 Erw. 3b). Ebenso wenig hat der Unfallversicherer den negativen 

Beweis zu erbringen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder dass die 

versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteile des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche Abteilungen des 

Bundesgerichts] vom 18. Dezember 2003 i/S Z. [U 258/02], vom 25. Oktober 2002 i/S 

L. [U 143/02] und vom 31. August 2001 i/S O. [U 285/00]).

1.2    Gemäss ständiger Praxis des EVG kann ein nach einem versicherten Unfall neu 

aufgetretenes Leiden nur dann als dessen Folge betrachtet werden, wenn und soweit 

es sicher oder doch zumindest überwiegend wahrscheinlich von jenem Unfall herrührt 

(natürliche Kausalität; BGE 115 V 133 sowie 117 V 359 und 134 V 109). Die blosse 

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Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung des 

Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 181 Erw. 3.1; BGE 119 V 338 Erw. 1 und 118 V 

289 Erw. 1b je mit Hinweisen). Der Unfallversicherer haftet sodann nur für jene Folgen, 

die mit dem Unfall adäquat-kausal zusammenhängen (SVR 2000 UV Nr. 14 S. 45). 

Während es Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Fragen nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang zu beurteilen (BGE 123 III 110 Erw. 3a). Im Bereich 

klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von nachweisbaren strukturellen 

Veränderungen (ein organisches Substrat konnte mit Bild gebenden 

Untersuchungsmethoden [Röntgen, Computertomogramm, EEG] nachgewiesen 

werden) spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu bejahen (BGE 

127 V 103 Erw. 5b/bb, 123 V 102 Erw. 3b, 118 V 291 Erw. 3a, 117 V 365 Erw. 5d/bb 

mit Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) fassbar, ist 

eine eigenständige Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu 

differenzieren ist: Hat die versicherte Person beim Unfall kein Schleudertrauma bzw. 

keine schleudertraumaähnliche Verletzung erlitten, gelangt die Rechtsprechung 

gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen indessen 

das Vorliegen einer Schleudertraumaverletzung, muss geprüft werden, ob die zum 

typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen 

zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den 

Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 

115 V 140 Erw. 6c/aa für Unfälle mit psychischen Folgen aufgestellten Grundsätze 

massgebend (BGE 123 V 99 Erw. 2a). Andernfalls erfolgt die Beurteilung der Adäquanz 

gemäss den in BGE 117 V 359 festgelegten und in BGE 134 V 109 präzisierten 

Kriterien. Die Anwendung der Rechtsprechung zum adäquaten Kausalzusammenhang 

bei Schleudertraumen der HWS setzt voraus, dass die psychischen Beschwerden aus 

dem Unfall hervorgehen und zusammen mit den organischen Beschwerden, die 

ebenfalls auf das Unfallereignis zurückzuführen sind, ein komplexes Gesamtbild 

ergeben (RKUV 2000 Nr. U 397 S. 328 Erw. 3b).

2.        

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2.1    Im Nachgang zu einer neuropsychologischen Untersuchung im Kantonsspital St. 

Gallen wurde im Bericht vom 14. Mai 2007 festgehalten, der Beschwerdeführer habe 

ab der 2./3. Klasse eine Sonderschule besucht und eine zweijährige Anlehre absolviert. 

Ein Teil der festgestellten Defizite (Schreiben, Rechnen, Lernen) dürfte deshalb 

vorbestehend sein. Inwiefern durch den Unfall eine Verschlechterung der kognitiven 

Leistungen vorliege, könne nicht beurteilt werden. Eine neuropsychologische Therapie 

sei nicht indiziert; eventuell sei ein vorbereitendes Arbeitstraining sinnvoll (UV-act. 13). 

Der Hausarzt Dr. med. C.___, Innere Medizin FMH, erachtete am 29. Mai 2007 eine 

psychotherapeutische Behandlung als erforderlich (UV-act. 17). Eine solche wurde in 

der Folge aufgenommen (UV-act. 22, 65). Eine Kernspintomographie des Neuro­

craniums vom 14. Juni 2007 ergab im Wesentlichen eine unauffällige Darstellung des 

Gehirns ohne Anhalt für umschriebene oder diffuse Strukturdefekte (UV-act. 23). Vom 

8. August bis 7. September 2007 hielt sich der Beschwerdeführer zur stationären 

Rehabilitation in der Rehaklinik Bellikon auf, wo ein Arbeitsunfall vom 15. März 2007 

mit leichter traumatischer Hirnverletzung, Rissquetschwunde am Kopf, Zahnschäden 

und cervicobrachialem Schmerzsyndrom rechtsbetont sowie ein rezidivierendes 

lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei Status nach Diskushernienoperation L4/L5 

rechts am 4. Januar 2001 und ein Verdacht auf fluktuierende dissoziative Störung mit 

mindestens einmaliger Episode von Depersonalisation und akzentuierten 

Persönlichkeitszügen bei histrionischen Anteilen diagnostiziert wurden. Zusätzlich zu 

den muskuloskelettal bedingten Einschränkungen liege eine leichte bis mittelschwere 

kognitive Leistungsminderung infolge einer neuropsychologischen Funktionsstörung 

vor, die nicht Folge einer primär hirnorganischen Schädigung sei. Eine klare Trennung 

von unfallkausalen und nicht unfallkausalen Einschränkungen sei schwierig. Aufgrund 

des Abbruchs der Hospitalisation durch den Patienten habe keine abschliessende 

Testung und Beurteilung durchgeführt werden können. Infolge Selbstlimitierung und 

Inkonsistenz seien die Resultate von physischen Leistungstests für die Beurteilung der 

zumutbaren Belastbarkeit nur teilweise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei 

gutem Effort eine bessere Leistung erbracht werden könnte, als bei den Tests und 

Therapien gezeigt worden sei. Das Ausmass der demonstrierten physischen 

Einschränkungen lasse sich mit den geringfügigen objektivierbaren pathologischen 

Befunden der klinischen Untersuchung sowie der Diagnose aus somatischer Sicht 

(bezüglich Kopf und Nacken) nur ungenügend erklären. Es sei nicht auszuschliessen, 

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dass die vorbestehenden intermittierenden lumbalen Schmerzen mit Ausstrahlung in 

die Beine durch den Unfall vom 15. März 2007 verschlechtert worden seien. Bei Eintritt 

in die Klinik hätten allerdings die Kopfschmerzen klar im Vordergrund gestanden. LWS-

Beschwerden seien nur am Rand geklagt worden. Eine Exazerbation der lumbalen 

Schmerzen sei während eines Wochenendurlaubs geschehen. Bei Klinikaustritt wurde 

dem Beschwerdeführer - hinsichtlich der Folgen der erlittenen MTBI (bzw. Commotio 

cerebri) - in der angestammten Tätigkeit wieder eine Arbeitsfähigkeit von 100 % 

attestiert, wobei für den Wiedereinstieg während vier bis sechs Wochen eine reduzierte 

Leistung von 50 % als gerechtfertigt erachtet wurde. Aufgrund der lumbalen 

Problematik sei die teils schwere Arbeit nicht mehr vollumfänglich zumutbar. Zumutbar 

seien aktuell leichte Arbeiten ohne rückenbelastende Zwangspositionen und ohne 

längeres Gehen, Stehen und Sitzen am Stück während einer ganztägigen Arbeitszeit. 

Diese Beurteilung sei im Rahmen einer BEFAS-Abklärung ähnlich festgelegt worden 

(UV-act. 40). Im neuropsychologischen Bericht der Rehaklinik Bellikon wurde unter 

anderem festgehalten, die kognitiven Schwierigkeiten seien sehr wahrscheinlich durch 

multiple Faktoren bedingt, hauptsächlich jedoch wahrscheinlich durch die 

Schmerzproblematik. Eine primär traumatisch-somatisch-organische Ursache sei 

sechs Monate nach durchgemachter MTBI unwahrscheinlich, allenfalls möglich, stehe 

aber, so vorhanden, mit hoher Wahrscheinlichkeit im Hintergrund (UV-act. 38).

2.2    Suva-Arzt Dr. med. D.___ kam in seiner Beurteilung vom 27. September 2007 

zum Schluss, aus dem Jahr 2001 sei eine Bandscheibenoperation bekannt. Bekannt 

sei auch eine reduzierte körperliche Arbeitsfähigkeit wegen der Restproblematik mit 

Rückenschmerzen unter Belastung und einer Ausstrahlungssymptomatik ins rechte 

Bein. Der Unfall vom 15. März 2007 könne nicht die Ursache für den erneuten 

Bandscheibenvorfall sein. Die Kostenübernahme für die vorgesehene Operation sei 

deshalb abzulehnen (UV-act. 44). Die Arbeitgeberin löste das Arbeitsverhältnis mit dem 

Beschwerdeführer auf Ende Oktober 2007 auf (UV-act. 45). Ende September 2007 war 

im Spital Herisau eine Rückenoperation im LWS-Bereich vorgenommen worden (UV-

act. 53, 60). Eine Abklärung durch Dr. med. E.___, Augenärztin FMH, ergab gemäss 

Bericht vom 3. Dezember 2007 einen im Rahmen der ophthalmologischen 

Untersuchung erhobenen altersentsprechenden und unauffälligen morphologischen 

Befund. Auffällig sei eine Exophorie in die Nähe gewesen, die aber gut kompensiert 

werden könne und die Beschwerden nicht erkläre. Einzig die Tränenaufreisszeit sei 

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deutlich im Sinne einer Sicca-Symptomatik reduziert gewesen. Diesbezüglich werde 

die Fortführung der Therapie empfohlen (UV-act. 59). Am 8. Dezember 2007 berichtete 

Dr. C.___, die postoperative Phase sei abgeschlossen und die von den Diskushernien 

herrührenden Beschwerden seien deutlich abgeklungen. Unverändert heftig seien aber 

die vom Unfall herrührenden Beschwerden (Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, 

Nebelsehen, Angstzustände). Ein Zusammenhang der Sehstörungen mit dem Unfall 

habe nicht erhärtet werden können. Die bisherigen Behandlungsergebnisse seien 

dürftig. Die erwähnten Beschwerden seien multifaktoriell bedingt und teilweise die 

Folge einer schon vor dem Unfall bestehenden ungünstigen Disposition des Patienten 

(UV-act. 60; act. G 9 Beilage 4). Suva-Arzt Dr. D.___ hielt am 19. Dezember 2007 fest, 

er sehe höchstens einen möglichen kausalen Zusammenhang zwischen der erneuten 

Diskushernie und dem Trauma vom 15. März 2007, welches die mit grösster 

Wahrscheinlichkeit schon vorher vorhandene Diskushernie möglicherweise klinisch 

habe symptomatisch werden lassen. Jedenfalls habe die Rückenproblematik nach dem 

Unfall nicht im Vordergrund der ärztlichen Bemühungen gestanden (UV-act. 63). Die 

Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, lic. phil. F.___, hielt im Bericht vom 

14. Januar 2008 fest, mit dem Beschwerdeführer hätten im Juni 2007 zwei Sitzungen 

stattgefunden; weitere vereinbarte Termine habe er nicht wahrgenommen. Es sei die 

Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung zu stellen. Der Beschwerdeführer 

wolle ohne Wiedereingliederungsmassnahmen eine Stelle suchen (UV-act. 68). Dr. 

C.___ bestätigte am 30. Januar 2008 eine unklare, teils lagerungsabhängige 

rezidivierende Übelkeit (UV-act. 74). Eine Vestibularisabklärung im Kantonsspital St. 

Gallen musste gemäss Bericht vom 27. Februar 2008 abgebrochen werden, nachdem 

der Beschwerdeführer über eine massive Übelkeit klagte. Die Anamnese spreche aber 

sicher gegen das Vorliegen einer peripher-vestibulären Störung (UV-act. 83). Suva-Arzt 

Dr. med. G.___, Facharzt für Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie FMH, hielt im 

Bericht vom 27. März 2008 fest, ein direktes Augentrauma könne vorliegend 

ausgeschlossen werden. Bei der Sicca handle es sich um ein krankhaftes Geschehen. 

Die Nahexophorie sei etwas sehr Häufiges in der Bevölkerung. Die Myopie und der 

Astigmatismus seien angeboren. Die Siccasymptomatik, die Nahexophorie und die 

Myopie stünden nicht mit genügender Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang mit dem 

Unfall vom 16. März 2007. Eine weitere ophthalmologische Abklärung sei unfallbedingt 

nicht indiziert (UV-act. 87).

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2.3    Eine multidisziplinäre MEDAS-Begutachtung des Beschwerdeführers ergab 

gestützt auf Abklärungen vom Juni und Juli 2008 gemäss Bericht vom 21. August 2008 

die Hauptdiagnosen (mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) eines (1) Status nach 

leichter traumatischer Hirnverletzung, RQW Scheitel und Zahnschäden am 15. März 

2007, (2) einer persistierenden Kopfschmerzproblematik bei MTBI und unklarer, teils 

lagerungsabhängiger rezidivierender Übelkeit und Schwindelattacken schon bei 

geringer körperlicher und geistiger Anstrengung, (3) einer multifaktoriell bedingten 

leichten kognitiven Störung bei Status nach leichter traumatischer Hirnverletzung, (4) 

von vorbestehenden habituellen kognitiven Teilleistungsschwächen, (5) eines 

persistierenden lumbovertebralen Schmerzsyndroms und (6) einer psychischen 

Überlagerung der Ganzkörperschmerzsymptomatik. Die Gutachter kamen unter 

anderem zum Schluss, für die angelernte Tätigkeit als Plattenleger bestehe aus 

orthopädischer Sicht wegen Rückenbeschwerden eine volle Arbeitsunfähigkeit. Für die 

zuletzt ausgeübte Tätigkeit in der Pulverbeschichtung bestehe aus orthopädischer 

Sicht unter Berücksichtigung der qualitativen Einschränkungen (keine Lasten 

wiederholt über 25 kg heben, keine Arbeiten in Zwangshaltung) keine weitere 

Einschränkung. Zusätzlich seien aufgrund der posttraumatischen 

Kopfschmerzproblematik Einschränkungen im Ausmass von 10-20 % aufgrund nicht 

voraussehbarer schmerz- und schwindelbedingter Ausfälle zu berücksichtigen. 

Psychiatrischerseits werde eine ca. 20 %ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

bestätigt. Neuropsychologischerseits werde derzeit höchstens von leichten kognitiven 

Störungen ausgegangen, welche bezüglich der bisherigen oder einer anderen 

Hilfsarbeitertätigkeit theoretisch zu einer leichten Einschränkung (bis 20 %) in 

leistungsmässiger Hinsicht führen könnten. Polydisziplinär werde von einer rund 20-30 

%igen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für adaptierte Tätigkeiten ab dem Zeitpunkt 

der MEDAS-Untersuchung ausgegangen, wobei zuvor unfallbedingt ab 15. März 2007 

volle Arbeitsunfähigkeiten zu berücksichtigen seien. Psychiatrischerseits würden 

medizinische Massnahmen als kaum durchführbar beurteilt. Berufliche Massnahmen 

seien im Rahmen einer BEFAS-Abklärung wünschenswert, um die weiteren 

Möglichkeiten eines Arbeitseinsatzes zu prüfen. Somatischerseits ergäben sich keine 

Empfehlungen, die zu einer wegweisenden Verbesserung der Arbeitsfähigkeit bzw. 

einer namhaften Verbesserung des Gesundheitszustandes führen würden. 

Orthopädischerseits sei keine weitere Behandlung notwendig. Bezüglich der 

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Schmerzproblematik sei der Einsatz von Analgetika zu erwägen. Aus orthopädischer 

Sicht werde festgehalten, dass es an typischen Nackenbeschwerden fehle. Eine 

typische HWS-Distorsion sei mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht abgelaufen. Die 

Beschwerden (Kopfschmerzen, Schwindel, Unverträglichkeit von lauten Geräuschen, 

Müdigkeit, Schlafrhythmusstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten) seien als 

typisch infolge eines protrahierten Verlaufs nach leichtem Schädel-Hirn-Trauma zu 

beurteilen. Bezüglich Kopfschmerzproblematik könne ein morphologisches Korrelat 

nicht gefunden werden. Eine Unfallkausalität der Kopfschmerzen könne nach 

objektiven Kriterien weder bewiesen noch ausgeschlossen werden. 

Orthopädischerseits bestünden keine unfallkausalen Beschwerden; die degenerativen 

Veränderungen der LWS seien unfallfremd. Eine schwere, mit CTI oder MRI 

nachweisbare Hirnverletzung habe nicht objektiviert werden können. 

Ophthalmologischerseits unfallfremd seien die Sicca-Problematik, die leichtgradige 

Exophorie und die leichte Myopie. Unfallfremd sei auch die psychische Problematik. 

Die Gesundheitsstörungen im Zusammenhang mit dem typischen Beschwerdebild 

nach HWS-Distorsionstrauma würden gegenüber den psychischen Beschwerden nicht 

in den Hintergrund treten (UV-act. 103 S. 31-34). Am 2. September 2008 erklärte der 

Beschwerdeführer unter anderem, die angegebenen Medikamente wolle er nicht 

einnehmen, da er sich davon keine Verbesserung verspreche (Uv-act. 105). Am 4. 

November 2008 berichtete das Psychiatrische Zentrum St. Gallen, zum aktuellen 

Zeitpunkt werde keine ausreichende Motivation des Patienten für eine Behandlung 

gesehen. Eine Behandlung werde von ihm nicht gewünscht (UV-act. 110). Dr. C.___ 

wies im Schreiben vom 18. Dezember 2008 darauf hin, aus hausärztlicher Sicht sei 

nachvollziehbar, dass die Beschwerdegegnerin einen Zusammenhang der 

Lendenwirbelbeschwerden mit dem Unfall vom 15. März 2007 ablehne. Es bestünden 

aber erhebliche Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen und eine bei Belastung 

auftretende Übelkeit. In der Suva-Verfügung vom 10. Dezember 2008 sei nur auf 

organisch nachweisbare Beschwerden abgestellt worden, nicht aber auf 

psychosomatische Beschwerden. Das erhebliche Vermeidungsverhalten des Patienten 

weise auf eine schwere psychische Beeinträchtigung durch den Unfall hin (Beilage zu 

UV-act. 116). Mit Verfügung vom 21. April 2009 gab die IV-Stelle des Kantons St. 

Gallen dem Versicherten bekannt, es werde Beratung und Unterstützung bei der 

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Arbeitsplatzerhaltung und Stellensuche durch die Eingliederungsberaterin gewährt (UV-

act. 129).

3.        

3.1    Von organisch-strukturell objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann erst dann 

gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden 

Abklärungen bestätigt werden (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 9, 117 V 359 Erw. 5d/aa; SVR 

2007 UV Nr. 25 S. 81 Erw. 5.4 mit Hinweisen [U 479/05]). Diese 

Untersuchungsmethoden müssen zudem wissenschaftlich anerkannt sein (BGE 134 V 

231 Erw. 5.1 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 17. Oktober 2008 i/S H.B.-

G. [8C_124/2008] mit vielen Hinweisen, sowie vom 7. Februar 2008 i/S D. [U 13/07] 

Erw. 3.2 und 3.3). Nach Lage der medizinischen Akten fehlt es vorliegend an 

somatisch-strukturellen Befunden, welche auf das Unfallereignis vom 15. März 2007 

zurückzuführen sind. Hiervon geht auch der Beschwerdeführer aus (act. G 3 S. 3).

Ist ein Schleudertrauma der HWS oder eine äquivalente Verletzung (vorliegend: Status 

nach leichter traumatischer Hirnverletzung) diagnostiziert und liegt kein fassbarer 

organischer (unfallbedingter) Befund an der HWS vor, muss für die Bejahung der 

natürlichen Kausalität ein typisches Beschwerdebild mit einer Häufung von 

Beschwerden wie diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und 

Gedächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit und Visusstörungen, Reizbarkeit, 

Affektlabilität, Depression, Wesensveränderung usw. gegeben sein (BGE 117 V 359 

Erw. 4b; vgl. auch BGE 117 V 369 Erw. 3e; Bestätigung in BGE 134 V 109 Erw. 9).

3.2    Im Bericht des Spitals Flawil vom 22. März 2007 wurden im Nachgang zum 

streitigen Unfall gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers unter anderem 

Schmerzen am Schädel und an der Schulter mit Übelkeit und anterograder Amnesie 

und ein vernebelter Visus sowie Kopf- und Nackenschmerzen vermerkt (UV-act. 2). Am 

13. April 2007 gab der Beschwerdeführer an, er sei vielleicht eine Sekunde "weg" 

gewesen. Eine Bewusstlosigkeit habe aber nicht bestanden (UV-act. 9). Gemäss 

Bericht des Kantonsspitals St. Gallen vom 12. April 2007 klagte der Beschwerdeführer 

über typische Beschwerden eines protrahierten Verlaufs nach leichtem Schädel-

Hirntrauma wie Kopfschmerzen, Schwindel, Unverträglichkeit von lauten Geräuschen, 

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Müdigkeit, Schlafrhythmusstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten (UV-act. 12). 

Angesichts der geschilderten Aktenlage ist ohne weiteres vom Auftreten eines 

typischen Beschwerdebilds mit einer Häufung von Beschwerden auszugehen. 

Ärztlicherseits wurde sodann bei - allerdings höchstens kurzzeitiger - unfallbedingter 

Bewusstseinsbeeinträchtigung/Amnesie und äusserlich sichtbarer Kopfverletzung 

(Rissquetschwunde) eine leichte traumatische Hirnverletzung (MTBI) bestätigt (vgl. 

dazu S. Johannes/R. Schaumann-von Stosch, Grundlegende Aspekte der leichten 

traumatischen Hirnverletzung, Medizinische Mitteilungen der SUVA Nr. 78 [2007], 74ff). 

Die Beschwerdegegnerin ging im Resultat von einer - wenn auch zeitlich befristeten - 

Unfalleinwirkung aus, indem sie ihre Leistungspflicht für die Erst-Behandlung bis Ende 

Dezember 2008 anerkannte.

Es gibt Fälle, in denen bei sonst unauffälligen Untersuchungsbefunden neuro­

psychologische Abklärungen Hirnleistungsstörungen aufzeigen können und der 

neuropsychologische Befund der einzig verlässliche Parameter ist (BGE 117 V 378 

Erw. 3d). Jedenfalls bei eindeutigem, nicht diffusem Befund kann der 

neuropsychologischen Diagnostik - im Rahmen einer neurologischen 

Gesamtwürdigung - nach der Rechtsprechung auch bei der Kausalitätsbeurteilung ein 

Aussagewert zukommen (BGE 119 V 343 Erw. 3c). Hingegen vermag es die 

Neuropsychologie nach derzeitigem Wissensstand nicht, selbständig die Beurteilung 

der Genese abschliessend vorzunehmen (RKUV 2000, 316 Erw. 3). Nach B.P. Radanov 

(Über den Stellenwert der neuropsychologischen Diagnostik bei Patienten nach HWS-

Distorsion, SZS 1996, S. 471 ff) sind psychologische Probleme (und die 

eingenommenen Medikamente) geeignet, die kognitiven Leistungen negativ zu 

beeinflussen (S. 477). Psychologische Probleme bzw. die Interrelation psychologischer 

und kognitiver Funktionen könnten die reduzierte Leistungsfähigkeit mit erklären (S. 

475). - Aufgrund der in Erw. 2 dargelegten einschlägigen medizinischen Akten ist davon 

auszugehen, dass die kognitiven Funktionen beim Beschwerdeführer durch 

vorbestehende Defizite (im Schreiben, Rechnen, Lesen; UV-act. 13) und durch den 

psychischen Befund (UV-act. 38 S. 6) sowie das Schmerzerleben (UV-act. 101) mit 

beeinflusst wurden und die neuropsychologischen Einschränkungen damit eine 

vielschichtige Ursache aufweisen. Damit können neuropsychologische Unfall-

Restfolgen im Sinn eines selbständigen, klar abgrenzbaren Befunds nicht als 

nachgewiesen gelten. Neuropsychologische Einschränkungen können hingegen Teil 

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des typischen Beschwerdebilds nach leichtem Schädelhirn-Trauma bilden. Inwiefern 

dies konkret tatsächlich der Fall ist, kann offenbleiben, nachdem das typische 

Beschwerdebild wie dargelegt unabhängig davon zu bejahen ist.

3.3    Die ärztliche Behandlung des Beschwerdeführers nach dem streitigen Unfall 

zeigte geringe Ergebnisse (UV-act. 60) bzw. wurde teilweise vorzeitig abgebrochen 

(UV-act. 40, 74). Gestützt auf das MEDAS-Gutachten ist davon auszugehen, dass per 

Ende Dezember 2008 keine unfallbedingte Behandlungsbedürftigkeit mit der Aussicht 

auf eine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr vorlag. Die 

Beschwerdegegnerin nahm somit zu Recht den Fallabschluss im Sinn von Art. 19 Abs. 

1 UVG - als Voraussetzung für die Adäquanzprüfung (BGE 134 V 109) - an. Das 

Vorliegen eines Schädel-Hirntraumas, worunter sämtliche Hirnfunktionsstörungen mit 

oder ohne morphologisch fassbare Schädigung des Gehirns und seiner Hüllen, 

einschliesslich Gehirnschädel und Kopfschwarte subsumiert werden (Trentz/Bühren, 

Checkliste Traumatologie, Stuttgart/New York 2001, S. 122 ff.), rechtfertigt die analoge 

Anwendung der Schleudertrauma-Praxis nur, wenn die erlittene Hirnerschütterung 

mindestens im Grenzbereich zwischen Commotio und Contusio cerebri liegt. Leichte 

Hirnerschütterungen hingegen reichen hierfür nicht aus (Urteil des EVG i/S K. vom 6. 

Mai 2003 [U 6/03]). Die Schwere eines Schädel-Hirntraumas wird üblicherweise nach 

dem Punktwert in der Glasgow-Coma-Skala (GCS) eingeteilt. In dieser Skala erhält der 

Patient für bestimmte Reaktionen (wie Augenöffnen, Reaktion auf Schmerzreize und 

sprachliche Äusserungen) eine Anzahl von Punkten, welche zum Schluss addiert 

werden. Der schlechteste Wert beträgt 3, der beste 15. Von einem leichten Schädel-

Hirntrauma spricht man bei einem GCS-Wert von 13 bis 15 (mittelschwer: 9 bis 13, 

schwer: 3 bis 8; vgl. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 260. Aufl., Berlin/New York 

2004, zu "Bewusstseinsstörung"; Trentz/Bühren, a.a.O., S. 123; Urteil des EVG vom 13. 

Juni 2005 i/S S. [U 276/04] Erw. 2.2.1). Vorliegend ist nach Lage der Akten von einer 

leichten traumatischen Hirnverletzung (UV-act. 40, 103) auszugehen, womit sich die 

Anwendung der so genannten Schleudertraumapraxis rechtfertigt. Die Adäquanz 

beurteilt sich damit nach Massgabe der in BGE 117 V 359 Erw. 6 entwickelten und in 

BGE 134 V 109 Erw. 10 präzisierten Kriterien. Dabei ist auf eine Differenzierung 

zwischen psychischen und physischen Komponenten zu verzichten, fehlt es doch nach 

Lage der Akten (UV-act. 103 S. 33) an einer Dominanz psychischer Probleme (vgl. BGE 

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123 V 98 Erw. 2a). Letzteres trifft sowohl bezogen auf den Zeitraum bis Ende 2008 als 

auch für die Zeit danach zu.

4.        

4.1    Der in Frage stehende Unfall - ein bzw. mehrere auf einen Transportwagen 

geladene Fensterstahlrahmen mit einem Gesamtgewicht von 250-300 kg kippten 

wegen mangelnder Sicherung auf die Seite, wobei einer davon den Beschwerdeführer 

am Kopf und an der rechten Schulter traf (UV-act. 1, 9, 11, 57) - kann nicht als ein 

ausserordentlich schweres, lebensbedrohliches Geschehen im Sinn der Praxis 

(dargestellt in RKUV 1995, 91) eingestuft werden (vgl. auch Urteil des EVG vom 13. Juni 

2005 [U 276/04] Erw. 2.3). Nach Darstellung des Beschwerdeführers schützten die von 

ihm bereit gestellten Böcke (aus Holz) ihn davor, dass der (rund 100 kg schwere) 

Fensterstahlrahmen auf ihn fiel (vgl. UV-act. 9); die Holzböcke hätten den Schlag auf 

den Kopf abgefedert (act. G 3 S. 2) und damit tödliche Verletzungen verhindert (act. G 

3 S. 3). Die Unterscheidung zwischen mittelschweren Unfällen im Grenzbereich zu den 

schweren Unfällen und solchen im mittleren Bereich ist insofern von Bedeutung, als bei 

Unfällen im mittelschweren Bereich nach der Praxis mehrere Zusatzkriterien erfüllt sein 

müssen, um die Adäquanz bejahen zu können, wobei die Zahl um so geringer sein 

kann, je näher das Ereignis bei den schweren Unfällen liegt (vgl. dazu BGE 115 V 133 

Erw. 6c/bb). Es scheint konkret gerechtfertigt, von einem mittelschweren Unfall 

auszugehen, allerdings - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - nicht im 

Grenzbereich zu den schweren Ereignissen (vgl. dazu etwa die Sachverhalte in den 

Urteilen des EVG vom 14. April 2000 i/S S. [U 257/99]) und vom 24. August 2007 i/S K. 

[U 497/06] Erw. 4.2). Die Adäquanz des Kausalzusammenhangs ist somit zu bejahen, 

wenn ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden Kriterien in besonders 

ausgeprägter Weise vorliegt oder die zu berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder 

auffallender Weise gegeben sind (BGE 117 V 359 Erw. 6b). Von besonders 

dramatischen Begleitumständen oder einer besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls 

kann nicht gesprochen werden. Sodann vermögen die Diagnosen eines leichten 

Schädelhirn-Traumas mit Rissquetschwunde am Kopf sowie Höcker- und 

Kronenfrakturen an fünf Zähnen - "ausgeschlagene" Zähne (act. G 3 S. 2) lagen nicht 

vor (vgl. Bebilderung in UV-act. 15) - die Schwere oder besondere Art der Verletzung 

für sich alleine nicht zu begründen. Es bedarf hierzu einer besonderen Schwere der für 

http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=Diskushernie+HWS&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F117-V-359%3Ade&number_of_ranks=0#page359

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Schädelhirn-Traumen typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das 

Beschwerdebild beeinflussen können. Diese können beispielsweise in einer beim Unfall 

eingenommenen Körperhaltung und den dadurch bewirkten Komplikationen bestehen. 

Solche Umstände sind hier nicht gegeben. Wenn der Beschwerdeführer geltend 

machen lässt, er meide auch heute noch das Aufsuchen der Unfallstelle (act. G 3 S. 3), 

ist dies mit seiner Angabe gegenüber den behandelnden Personen des Psychiatrischen 

Zentrums, wonach ein Vermeiden von Orten und Situationen nicht vorliege (UV-act. 

110), nicht in Einklang zu bringen. Es liegt auch keine besondere Schwere der für das 

Schleudertrauma typischen Beschwerden vor (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 10.2.2 mit 

Hinweisen).

4.2    Was das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen 

Behandlung (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 10.2.3) betrifft, ist festzuhalten, dass der 

Beschwerdeführer nach dem Unfall vom 15. März 2007 bis Ende 2008 in ärztlicher 

Behandlung stand. Dabei handelte es sich zum einen um die Durchführung einer 

Physiotherapie bzw. Osteopathie (vgl. zum Ganzen UV-act. 103 S. 6-12). Den 

stationären Aufenthalt in der Rehaklinik Bellikon (UV-act. 40) brach der 

Beschwerdeführer - gleich wie die psychotherapeutische Behandlung (UV-act. 68) - 

vorzeitig ab. Die Ende September 2007 durchgeführte LWS-Operation (UV-act. 44, 53, 

60) betraf keine Unfallfolgen. Weitere Abklärungsmassnahmen (UV-act. 59, 103) 

ergaben die Unfallfremdheit des Augenbefundes und der psychischen Problematik. In 

Anbetracht dieser Aktenlage kann eine fortgesetzt spezifische, den Beschwerdeführer 

belastende ärztliche Behandlung im Sinn der Rechtsprechung (vgl. Urteil des 

Bundesgerichts vom 13. Juni 2008 i/S S. [8C_331/2007], Erw. 4.2.3) nicht bzw. 

höchstens geringgradig als belegt gelten.

Adäquanzrelevant können im Weiteren in der Zeit zwischen dem Unfall und dem 

Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG ohne wesentlichen Unterbruch bestehende 

erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften 

Schmerzen und nach der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die 

Beschwerden im Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.4). Der 

Beschwerdeführer leidet gemäss den anamnestischen Angaben im 

neuropsychologischen Konsiliargutachten vom 22. Juli 2008 an ständigen 

Kopfschmerzen mit Ausstrahlung bis in den Nacken und die Schultern. Die Schmerzen 

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würden hin und her gehen, seien überall. Er habe grosse Schwierigkeiten mit dem 

Schlucken (Würgereiz). Im Zusammenhang mit den Kopfschmerzen habe er oft 

Schwindel. Zudem habe er Rückenprobleme. Bei starken Kopfschmerzen sei jeweils 

die ganze Konzentration weg (UV-act. 101 S. 4). Auch unter Ausklammerung der 

unfallfremden Beschwerden im Rücken lässt sich das Kriterium der ohne wesentlichen 

Unterbruch bestehenden erheblichen Beschwerden nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit in Abrede stellen, wobei der Beschwerdeführer jedoch weiterhin 

Auto fahren und soziale Kontakte pflegen kann. Auch fünfstündige Fahrten sind mit 

entsprechenden Pausen offenbar möglich (act. G 3 S. 4; UV-act. 102 S. 3, UV-act. 103 

S. 24). Das Kriterium ist somit erfüllt, wenn auch in nicht sehr ausgeprägter Weise. Im 

Weiteren können ein schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen nicht 

schon dann angenommen werden, wenn die Therapien zu keinem Heilungserfolg 

führten. Dieses Kriterium ist deshalb nicht erfüllt. Ebenso wenig kann von einer 

ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat, 

gesprochen werden.

4.3    Was schliesslich das Kriterium der Arbeitsfähigkeit anbelangt, ist gemäss BGE 

134 V 109 Erw. 10.2.7 dem Umstand Rechnung zu tragen, dass bei leichten bis 

mittelschweren Schleudertraumen der HWS und leichten Schädelhirntraumen ein 

längerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen 

Standpunkt aus eher ungewöhnlich erscheint. Nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist 

daher massgebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, die zu 

überwinden die versicherte Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Konkret 

muss ihr Wille erkennbar sein, sich durch aktive Mitwirkung raschmöglichst wieder in 

den Arbeitsprozess einzugliedern. Solche Anstrengungen der versicherten Person 

können sich insbesondere in ernsthaften Arbeitsversuchen trotz allfälliger persönlicher 

Unannehmlichkeiten manifestieren. Sodann können Bemühungen um alternative, der 

gesundheitlichen Einschränkung besser Rechnung tragende Tätigkeiten ins Gewicht 

fallen. Nur wer in der Zeit bis zum Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG in 

erheblichem Masse arbeitsunfähig ist und solche Anstrengungen auszuweisen vermag, 

kann das Kriterium erfüllen (BGE 134 V 109 Erw. 10.2.7). - Nachdem Dr. C.___ im 

Nachgang zum Unfall eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert hatte (UV-act. 58), wurde 

von Seiten der Rehaklinik Bellikon für die Zeit nach Klinikaustritt und nach einer 

Wiedereinstiegszeit von vier bis sechs Wochen (50 %) von einer vollen Arbeitsfähigkeit 

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ausgegangen (UV-act. 40). Die MEDAS-Gutachter erachteten - unter anderem mit 

Hinweis auf die posttraumatische Kopfschmerzproblematik - Einschränkungen im 

Ausmass von 10-20 % aufgrund nicht voraussehbarer schmerz- und 

schwindelbedingter Ausfälle als gegeben (UV-act. 103 S. 31, wobei sie die bezüglich 

Kopfschmerzproblematik geäusserten Beschwerden mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 15. März 2007 zurückführten (UV-act. 

103 S. 33), andernorts jedoch ausführten, eine Unfallkausalität der Kopfschmerzen 

könne nach objektiven Kriterien weder ausgeschlossen noch bewiesen werden (UV-

act. 103 S. 34). Im Schreiben an das RAV vom 9. Februar 2009 erachtete Dr. C.___ den 

Beschwerdeführer für eine leichte behinderungsadaptierte Arbeit vermittelbar (act. G 9 

Beilage 5). Selbst wenn im hier streitigen Einstellungszeitpunkt von einer 20 %igen 

unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit auszugehen wäre, könnte damit eine erhebliche 

Arbeitsunfähigkeit nicht bejaht werden. Im Weiteren sind Anstrengungen im oben 

erwähnten Sinn aus den Akten in keiner Form ersichtlich. Der Einwand des 

Beschwerdeführers, die fehlenden Arbeitsversuche seien eine Folge der fehlenden 

Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt (act. G 1 S. 4), hilft hier nicht weiter. Vielmehr 

ergibt sich daraus, dass keine Wiedereingliederungs-Versuche unternommen wurden. 

Wenn der Beschwerdeführer in der Beschwerde auf einen (damals geplanten) 

Arbeitsversuch auf Veranlassung des RAV im Juni 2009 hinweisen lässt (act. G 1 S. 4), 

so ist festzuhalten, dass dieser Sachverhalt an den fehlenden Bemühungen bis zum 

Zeitpunkt des Behandlungsabschlusses bzw. der Adäquanzprüfung nichts zu ändern 

vermag. Dementsprechend kann dieses Kriterium nicht als erfüllt gelten.

Dem Unfall vom 15. März 2007 kann somit - bei höchstens zwei eher geringgradig 

erfüllten Kriterien - keine adäquanzrechtlich massgebende Bedeutung für die über den 

31. Dezember 2008 hinaus andauernden Beschwerden mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit zugemessen werden. Eine weitere medizinische Begutachtung kann 

bei diesem Ergebnis unterbleiben. Die Einstellung der Taggeldleistungen und 

Heilungskosten auf Ende Dezember 2008 lässt sich demgemäss nicht beanstanden.

4.4    Den Anspruch auf Rente und Integritätsentschädigung verneinte die 

Beschwerdegegnerin mit Hinweis auf den fehlenden adäquat-kausalen Zusammenhang 

der noch bestehenden Beschwerden zum streitigen Unfall, ohne die weiteren 

Anspruchsvoraussetzungen zu prüfen. Die MEDAS-Gutachter verneinten einen 

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unfallbedingten Integritätsschaden mit dem Hinweis, dass orthopädischerseits die 

Reduktion der Belastbarkeit der Wirbelsäule als unfallfremd zu bezeichnen sei. 

Bezüglich der Kopfschmerzproblematik könne ein morphologisches Korrelat nicht 

gefunden werden (UV-act. 103 S. 34). Anhaltspunkte, aufgrund welcher diese 

Einschätzung in Frage zu stellen wäre, sind weder aus den Akten ersichtlich noch 

werden solche geltend gemacht. Im Weiteren bejahten die MEDAS-Gutachter zwar wie 

dargelegt - gleich wie Dr. C.___ (act. G 9 Beilage 5) - eine natürliche Unfallkausalität der 

Kopfschmerzproblematik bzw. bezeichneten eine solche nach objektiven Kriterien als 

weder bewiesen noch ausgeschlossen (UV-act. 103 S. 33 oben und S. 34) und leiteten 

hieraus folgend eine 10-20 %ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ab (UV-act. 103 S. 

32). Rentenleistungen sind jedoch insofern nicht näher zu prüfen, als es an einem 

morphologischen Korrelat für die Kopfschmerzen fehlt (UV-act. 103 S. 34) und die 

Adäquanz der Beschwerden zu verneinen ist. Dabei ist hinsichtlich Arbeitsfähigkeit 

auch zu berücksichtigen, dass Dr. C.___ den Beschwerdeführer wie erwähnt für eine 

leichte behinderungsadaptierte Arbeit als vermittelbar erachtete (act. G 9 Beilage 5). 

5.        

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde in Bestätigung des 

Einspracheentscheids vom 7. April 2009 abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu 

erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 27.05.2010
	Art. 6 UVG: Unfallkausalität von gesundheitlichen Beschwerden im Nachgang zu einem Arbeitsunfall (mit leichtem Schädelhirn-Trauma). Verneinung der Adäquanz (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. Mai 2010, UV 2009/53).

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		2025-07-19T13:46:21+0200
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