# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 080326ae-5792-5bde-beef-8331a87e832c
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.06.2021 III 2021 7
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-7_2021-06-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 7

Entscheid vom 28. Juni 2021 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Josef Mathis, Gerichtsschreiber

Parteien 1. A.________ GmbH, vertreten durch 
ihren Gesellschafter und Geschäftsführer B.________,

2. C.________,
Beschwerdeführer,

gegen
1. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3, Postfach 155, 

8852 Altendorf,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. E.________STWEG, vertreten durch F.________AG,
Beschwerdegegnerin,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (Anpassung Umgebung, Motorfahrzeug-
abstellplätze: nachträgliche Baubewilligung)

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Sachverhalt:

A. Mit Beschluss (RRB) Nr. 84 vom 19. Januar 1988 genehmigte der Regie-
rungsrat des Kantons Schwyz für das in der Wohn- und Gewerbezone (Zonenplan 
vom 12.6.1978; heute: WG 4) gelegene Grundstück KTN 001.________ in Alten-
dorf den Quartiergestaltungsplan G.________. Der Gemeinderat Altendorf erteilte 
am 22. Juli 1988 die Baubewilligung für die Überbauung G.________, Gebäude (A 
und B, C und D sowie [Büro- und Gewerbehaus] E und F) auf KTN 001.________ 
(VGE III 2017 233 vom 27.7.2018 Ingress lit. A. und Erw. 3.2.1). Am 15. Oktober 
2014 reichte die damalige Liegenschaftsverwalterin der E.________STWEG ein 
Baugesuch für die Sanierung der Unterniveau-Garage und die Änderung der Um-
gebung der Überbauung G.________ ein, wogegen drei Einsprachen eingereicht 
wurden. Am 5. Dezember 2014 wurde das Baugesuch zurückgezogen und danach 
vom Gemeinderat am Protokoll abgeschrieben. 

B. Der Gemeinderat bewilligte in der Folge im Meldeverfahren die Sanierung 
der Unterniveau-Garage ohne Veränderung der Umgebung resp. unter der Bedin-
gung, dass die Umgebung wiederhergestellt werde. Am 5. Oktober 2016 meldete 
die A.________ GmbH dem Bauamt Altendorf, dass im Zuge der Garagensanie-
rung beim G.________ die Umgebung neu gestaltet und drei neue Parkplätze er-
stellt worden seien und sie erkundigte sich nach der Bewilligungssituation. Die 
Baukommission Altendorf forderte in der Folge am 26. Oktober 2016 die damalige 
Liegenschaftsverwalterin auf, für die im Zusammenhang mit der Sanierung der 
Unterniveau-Garage ausgeführten baulichen Veränderungen ein nachträgliches 
Baugesuch einzureichen. Am 25. November 2016 reichte diese ein Baugesuch 
betreffend "Anpassung Umgebung" sowie "sechs zusätzliche Fahrzeugabstell-
plätze" ein, welches mit dem Vermerk "bereits ausgeführt" publiziert (Abl 2016 …) 
und öffentlich aufgelegt wurde. Dagegen erhoben die A.________ GmbH und wei-
tere Personen am 21./22. Dezember 2016 gleichlautende Einsprachen beim Ge-
meinderat. 

C. Das Amt für Raumentwicklung (ARE) erteilte mit Gesamtentscheid vom 
1. Februar 2017 die kantonale Baubewilligung (unter einer Auflage des Tiefbau-
amts) und trat auf die Einsprachen nicht ein, soweit kantonale Zuständigkeit be-
stand. Unter gleichzeitiger Eröffnung dieses kantonalen Gesamtentscheids erteilte 
der Gemeinderat mit Beschluss (GRB) Nr. 143 vom 6. März 2017 die baurechtliche 
Bewilligung für die Anpassung der Umgebung sowie sechs zusätzliche Fahrzeu-
gabstellplätze auf KTN 001.________ in Altendorf gemäss den eingereichten Un-
terlagen, unter Auflagen und Nebenbestimmungen und wies die Einsprachen ab, 
soweit er darauf eintrat. Die dagegen von der A.________ GmbH und weiteren 

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Personen erhobenen, identischen Beschwerden wies der Regierungsrat mit RRB 
Nr. 872 vom 21. November 2017 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz 
hiess die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem in Rechts-
kraft erwachsenen Entscheid VGE III 2017 233 vom 27. Juli 2018 gut, und hob den 
angefochtenen RRB Nr. 827 vom 21. November 2017 sowie den GRB Nr. 143 vom 
6. März 2017 im Sinne der Erwägungen auf. 

D. Auf Aufforderung der Baukommission vom 23. August 2018 hin, bis 31. Ok-
tober 2018 ein vollständiges Baugesuch für sämtliche bis anhin (d.h. seit 1988) 
vorgenommenen und noch nicht bewilligten baulichen Änderungen in der Über-
bauung G.________ einzureichen, liess die neue Liegenschaftsverwalterin der 
E.________STWEG, die F.________AG, innert mehrfach erstreckter Frist am 11. 
November 2019 ein (nachträgliches) Baugesuch betreffend "13 zusätzliche Park-
plätze und Anpassung Erschliessung (bereits erstellt)" bei der Gemeinde Altendorf 
einreichen. Das Baugesuch wurde publiziert (Abl 2019 …) und öffentlich aufgelegt. 
Dagegen erhoben A.________ GmbH und C.________ am 5. Dezember 2019 Ein-
sprache beim Gemeinderat. 

E. Die Schweizerischen Bundesbahnen AG (SBB AG) erteilte am 20. Novem-
ber 2019 die eisenbahnrechtliche Zustimmung (unter Auflagen und Bedingungen) 
und das ARE mit Gesamtentscheid vom 18. März 2020 die kantonale Baubewilli-
gung (unter Auflagen und Nebenbestimmungen i.S. der Erwägungen). Auf die Ein-
sprachen trat das ARE nicht ein, soweit kantonale Zuständigkeit bestand. 

Unter gleichzeitiger Eröffnung des kantonalen Gesamtentscheids und der eisen-
bahnrechtlichen Zustimmung der SBB AG erteilte der Gemeinderat mit GRB 
Nr. 232 vom 27. April 2020 die baurechtliche Bewilligung für die bereits erstellten 
zusätzlichen 13 Parkplätze sowie die Anpassungen der Erschliessung und Umge-
bung auf KTN 001.________ gemäss den eingereichten Unterlagen im Sinne der 
Erwägungen; unter Nebenbestimmungen und Auflagen. Die Einsprachen der 
A.________ GmbH und von C.________ wurden bezüglich Nutzungszuordnung 
der Besucherparkplätze, rollstuhlgerechter Parkfelder und grundbuchlicher Siche-
rung des Tennisplatzes sowie Wegrodel gutgeheissen und im Übrigen abgewie-
sen, soweit darauf eingetreten wurde. 

F. Die von der A.________ GmbH und von C.________ gegen diesen GRB Nr. 
232 vom 27. April 2020 erhobenen Beschwerde vom 22. Mai 2020 (Datum 
Postaufgabe) beurteilte der Regierungsrat mit RRB Nr. 893/2020 vom 1. Dezem-
ber 2020 (versendet am 7. Dezember 2020) wie folgt: 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

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2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- wer-
den den Beschwerdeführern auferlegt und mit deren Kostenvorschuss 
(Fr. 1'500.--) verrechnet. 

3. Der Gemeinde Altendorf wird eine Parteientschädigung von insgesamt 
Fr. 500.-- zugesprochen, welche von den Beschwerdeführern (diese unter so-
lidarischer Haftbarkeit) zu tragen ist.

(4.-6. Rechtsmittelbelehrung/Zustellung).

G. Gegen diesen, von ihnen je am 16. Dezember 2020 am Postschalter abge-
holten Regierungsratsbeschluss reichen die A.________ GmbH sowie 
C.________ am 5. Januar 2021 (Postaufgabe) rechtzeitig Beschwerde beim Ver-
waltungsgericht des Kantons Schwyz ein mit den folgenden Anträgen:

I Der hiermit angefochtene Entscheid des Regierungsrates vom 1.12.2020 sei 
aufzuheben.

II Der mit angefochtene Beschluss des Gemeinderates vom 27.04.2020 sei 
ebenfalls aufzuheben. 

III Der mit angefochtene Gesamtentscheid des Amts für Raumentwicklung vom 
18.03.2020 sei ebenfalls aufzuheben.

IV Die Vorinstanzen seien unmissverständlich anzuweisen, die Rechtsgrundla-
gen des vom Regierungsrat am 19.1.1988 genehmigten Quartiergestaltungs-
plan G.________ (QGP) und den diesbezüglichen Sonderbauvorschriften 
(SBV) vollständig einzuhalten.

V Die Vorinstanzen seien unmissverständlich anzuweisen, die Auflagen der am 
22.07.1988 erteilten Baubewilligung (Teil 1, 2 und 3) und des damit am 
31.05.1988 erstellten als Bestandteil der Baubewilligungen zwingend verbind-
lichen Prüfbericht vom Büro I.________AG vollständig einzuhalten. 

VI Dem Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 27. Juli 
2018 sei vollständig Folge zu leisten, indem sämtliche Abweichungen von den 
Rechtsgrundlagen und Auflagen korrekt dem tatsächlichen aktuellen Sach-
verhalt entsprechend festgestellt werden müssen, um "sämtliche bis anhin 
(d.h. seit 1988) vorgenommenen (noch) nicht bewilligten baulichen Änderun-
gen integral zum Gegenstand des nachträglichen Baubewilligungsverfahren 
zu machen."

VII Die Vorinstanzen seien unmissverständlich anzuweisen, gegen die eindeuti-
gen Vergehen infolge gesetzeswidrig ohne Baubewilligung ausgeführten Bau-
ten und Anlagen (so wie bei anderen) entsprechend ihrer Anzeigepflicht un-
verzüglich Strafanzeige einzureichen.

VIII Kosten zu Lasten der verantwortlichen Gesetzesbrecher.

I. Am 12. Januar 2021 verzichtet das ARE auf die Einreichung einer Vernehm-
lassung. Die Beschwerdegegnerin lässt mit Eingabe vom 12. Januar 2021 ohne 
Antrag Stellung zur Beschwerde nehmen. Das Sicherheitsdepartement beantragt 
am 15. Januar 2021 vernehmlassend die Abweisung der Beschwerde unter Kos-
tenfolgen zulasten der Beschwerdeführer, soweit überhaupt darauf eingetreten 
werden könne. Der Gemeinderat hat sich nicht vernehmen lassen. 

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J. Mit Replik innert erstreckter Frist vom 6. April 2021 nehmen die Beschwer-
deführer Stellung zu den eingegangenen Vernehmlassungen und lassen sinn-
gemäss an den Anträgen aus der Beschwerde vom 5. Januar 2021 festhalten. 

K. Die Beschwerdegegnerin lässt mit Duplik vom 9. April 2021 die Abweisung 
der Beschwerde beantragen, soweit darauf einzutreten sei. Das Sicherheitsdepar-
tement verzichtet mit Eingabe vom 26. April 2020 auf weitere Ausführungen zur 
Sache.

L. Mit Triplik vom 17. Mai 2018 lassen die Beschwerdeführer sinngemäss an 
den Anträgen aus der Beschwerde vom 5. Januar 2021 festhalten.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach konstanter Praxis wird der Umfang der Tätigkeit des Verwaltungsge-
richts als Beschwerdeinstanz durch den Anfechtungsgegenstand abgegrenzt. Es 
kann grundsätzlich nur das Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sein, was 
auch Gegenstand der zugrunde liegenden Verfügung war bzw. nach richtiger Ge-
setzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über welche die erste Instanz 
bzw. die Vorinstanz zu Recht nicht entschieden hat, fallen nicht in den Kompe-
tenzbereich des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE 
III 2017 233 vom 27.7.2018 Erw. 2.3 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung; vgl. 
auch Bertschi, in: Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz 
des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, Vorbem. zu §§ 19-28a, Rz. 44-49; Kölz/Hä-
ner/Bertschi, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. 
Aufl. 2013, Rz. 685 ff.; EGV-SZ 1979, S. 122).

1.2.1 Das Verwaltungsgericht hat mit dem Entscheid VGE III 2017 233 vom 
27. Juli 2018, auf welchen sich die Beschwerdeführer vorliegend verschiedentlich 
berufen (vgl. insb. Beschwerdeantrag Ziff. VI), eine Beschwerde u.a. der heutigen 
Beschwerdeführerin gegen eine nachträgliche Anpassung der Umgebung und be-
reits erstellte Motorfahrzeugabstellplätze im Sinne der Erwägungen gutgeheissen. 
In Erw. 2.2.1 hat das Verwaltungsgericht u.a. ausgeführt, die Behörde, welche eine 
formell rechtswidrige Bautätigkeit (ein nicht vollumfänglich durch eine formell ein-
wandfreie Bewilligung gedecktes baurechtserhebliches Verhalten) feststelle, habe 
die Pflicht, von Amtes wegen ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durch-
zuführen, in welchem zu prüfen sei, ob die formelle Widerrechtlichkeit durch die 
Erteilung einer nachträglichen Baubewilligung beseitigt werden könne. Gegen-
stand des nachträglichen Baubewilligungsverfahrens bilde der Umfang der 
tatsächlich ausgeführten Arbeiten und nicht die von der Bauherrschaft nachträglich 

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eingereichten Pläne und Unterlagen. Als Grundlage für ein ordnungsgemässes 
und effizientes nachträgliches Baubewilligungsverfahren erweise es sich als unab-
dingbar, den Ist-Zustand entweder gesamthaft oder zumindest in den von sämtli-
chen nachträglichen baulichen Änderungen betroffenen Bereichen vollständig und 
in einer Weise zu erfassen, welche den Vergleich mit den bewilligten Plänen (bzw. 
Bauten/Anlagen) ohne weiteres ermögliche. Üblicherweise würden auf Plänen be-
stehende und nicht bestehende bzw. bewilligte und nicht bewilligte wie auch nicht 
mehr bestehende oder zu beseitigende (etc.) Bau- und Anlagenteile farblich diffe-
renziert (Erw. 2.2.3; vgl. auch Art. 59 Abs. 2 des aktuellen kommunalen Bauregle-
ments "1996" vom 2.12.1990, mit Teilrevisionen vom 9.6.1996, 12.2.2005, 
15.5.2011 und 19.5.2019; nachfolgend BauR). 

1.2.2 Gemäss dem GRB Nr. 143 vom 6. März 2017 (Sachverhalt lit. B "Einleitung") 
seien seit der Bewilligung des Bauprojektes für die Überbauung G.________ am 
22. Juli 1988 baurechtlich relevante Änderungen der Umgebung weder beantragt 
noch bewilligt worden. Es sei fragwürdig, allfällige (und zu Unrecht) nicht vom 
nachträglichen Baugesuch erfasste (bereits ausgeführte) bauliche Massnahmen 
in ein weiteres nachträgliches Baubewilligungsverfahren verweisen zu wollen. 
Auch im Sinne der allgemeinen Grundsätze zur Bestimmung des Streitgegenstan-
des hätten richtigerweise die gegenüber der Baubewilligung aus dem Jahre 1988 
bis anhin vorgenommenen und (noch) nicht bewilligten Änderungen integral einem 
nachträglichen Baubewilligungsverfahren unterzogen werden müssen. Die Baube-
willigungsbehörde wäre gehalten gewesen, die planerische Erfassung sämtlicher 
bereits vorgenommener baulicher Massnahmen im Rahmen des nachträglichen 
Baubewilligungsverfahrens zu veranlassen/verlangen (vgl. VGE III 2017 233 vom 
27.7.2018 Erw. 3.2.1 und Erw 3.3.1 f.).

1.2.3 Die Baugesuchsunterlagen und insbesondere die Pläne hätten alles zu ver-
deutlichen, was (mit den bewilligten Bauplänen aus dem Jahr 1988 noch) nicht 
bewilligt worden sei. Die eindeutige und unmissverständliche planerische Doku-
mentation sei auch deshalb erforderlich, weil die (Plan-)Unterlagen für den Fall der 
Nichtbewilligungsfähigkeit als Grundlage für die Wiederherstellung dienen können 
müssten. Die kommunale Baubewilligungsbehörde habe die Bauherrschaft zu ver-
pflichten, einerseits sämtliche bis anhin (d.h. seit 1988) vorgenommenen (noch) 
nicht bewilligten baulichen Änderungen integral zum Gegenstand des nachträgli-
chen Baubewilligungsverfahrens zu machen. Anderseits habe die Bauherrschaft 
rechtsgenügliche Plan- und Baugesuchsunterlagen zu erstellen, aus welchen der 
bewilligte Zustand sowie die seither vorgenommenen (noch) nicht bewilligten bau-
lichen Änderungen in nachvollziehbarer Weise hervorgehen würden (vgl. VGE III 
2017 233 vom 27.7.2018 Erw. 3.3.4 f.).

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1.2.4  Im besagten Entscheid VGE III 2017 233 vom 27. Juli 2018 Erw. 4.2 f. hat 
das Verwaltungsgericht sodann klargestellt, dass allfällige von den Beschwerde-
führern geltend gemachte Versäumnisse der vormaligen Baubehörden (wie feh-
lende Bauabnahme, Disponibelräume o.ä.) sowie privatrechtliche Angelegenhei-
ten (wie die fehlende Zustimmung der Stockwerkeigentümer für die Umgebungs-
änderungen oder Fragen wie jene, wem die neuen Parkplätze gehören) nicht Ge-
genstand dieses nachträglichen Baubewilligungsverfahrens bilden. Ebensowenig 
ist im vorliegenden Verfahren die im Jahr 1988 erteilte Baubewilligung als solche 
zu beurteilen (vgl. VGE III 2017 233 vom 27.7.2018 Erw.4.4.2).

1.3 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet somit die mit GRB Nr. 232 
vom 27. April 2020 erteilte nachträgliche baurechtliche Bewilligung durch den Ge-
meinderat für die bereits erstellten zusätzlichen 13 Parkplätze sowie die bis anhin 
(d.h. seit 1988) vorgenommenen und (noch) nicht bewilligten Anpassungen der 
Erschliessung und Umgebung auf KTN 001.________ resp. die Abweisung der 
dagegen erhobenen Beschwerde durch den angefochtenen RRB Nr. 893/2020 
vom 1. Dezember 2020. 

In Übereinstimmung mit den in vorstehender Erw. 1.2.1 - Erw. 1.2.4 auszugsweise 
wiedergegebenen Erwägungen in VGE III 2017 233 vom 27. Juli 2018 hat der Re-
gierungsrat im angefochten RRB Nr. 893/2020 in Erw. 1.2 f. zu Recht festgestellt, 
dass auf Rügen der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit früher erteilten Bau-
bewilligungen für die Überbauung G.________ (vgl. dazu die Liste der vom Ge-
meinderat behandelten Baugesuche in Vi-act. I.-01 Bel. 29), auf (Bau)Mängel bei 
der im Jahre 2015 im Meldeverfahren bewilligten Sanierung der Tiefgarage sowie 
privatrechtliche Angelegenheiten (wie die fehlende Zustimmung der Stockwerkei-
gentümer für die Umgebungsänderungen oder Fragen wie jene, wem die neuen 
Parkplätze gehören) nicht einzutreten ist. Hierüber hatte der Gemeinderat im Rah-
men der Beurteilung des nachträglichen Baugesuchs für die bereits erstellten zu-
sätzlichen 13 Parkplätze sowie die bis anhin (d.h. seit 1988) vorgenommenen und 
(noch) nicht bewilligten Anpassungen der Erschliessung und Umgebung auf KTN 
001.________ nach richtiger Gesetzesauslegung nicht zu befinden (vgl. Erw 1.1 
hiervor).

2.1 Laut der "Aussenparkplatz-Buchhaltung" der Beschwerdegegnerin vom 
11. September 2019 (Beilage u.a. in Vi-act. II.-03, Dossier 2) zeigt der auf dem 
Orthofoto vom 28. Februar 2019 (Mst. 1:500) ausgewiesene und im Katasterplan 
(Mst. 1:500) vom 11. September 2019 sowie im Situationsplan (Mst. 1:200) (alle 
vom Gemeinderat bewilligt am 27.4.2020) (in Vi-act. II.-03, Anhang zu Dossier 2, 
grüne Mappe) planerisch festgehaltene Stand an Anzahl Parkfelder bei Gesuch-
seingabe am 11. September 2019 gegenüber dem Projektplan 'Überbauung 

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G.________' (Mst. 1:200) vom 23. März 1987 (vom Gemeinderat bewilligt am 
22.7.1988) (in Vi-act. II.-03, Anhang zu Dossier 2, grüne Mappe) folgende (zusam-
mengefasste) Änderungen bei den Parkfeldern:

Parkfelder-Bereich Stand: Gesucheingabe 
am 11.9.2019

Stand: Baubewilligung 
vom 22.7.1988

Bereich Containerplatz bei Einfahrt Süd/Ost (Pos. 1)   2 (Nrn. 94-95)   0
Entlang der Ostgrenze zu KTN 949 / 796 (Pos. 2) 12 (Nrn. 75-83; 91-93)   6 (Nrn. 75-80)
Nördlich der Tiefgarageneinfahrt Ost (Pos. 3)   3 (Nrn. 71-73)   3 (Nrn. 81-83)
Südlich der Tiefgarageneinfahrt Ost (Pos. 4)   5 (Nrn. 55-58; 84)   4 (Nr. 60-63)
Südlich der Erschliessungsstrasse (parallel zur 
H.________strasse) ab Einfahrt Süd/Ost bis Aus-
fahrt Süd/West (Pos. 5-13)

57 (Nrn. 59; 1-5; 74; 6-
16; 85; 18-23; 62; 25-
27; 90; 29-54; 60);

59 (Nrn. 1-59)

Östlich der Tiefgaragenausfahrt (Pos. 14)   4 (Nrn. 68-70; 89)   0
Südöstlich vor Haus F (22a) (Pos. 15)   0   1 (Nr. 74)
Zwischen Häuser C1 (20a) u. E (16a) (Pos. 16-17) 13 (Nrn. 61-67; 17; 24; 

28; 86-88)
  9 (Nr. 65-73)

Südöstlich vor Haus E (16a) (Pos. 18)   0   1 (Nr. 64)
Total Aussenparkplätze 96 83

2.2 Der Gemeinderat hat dazu im GRB Nr. 232 vom 27. April 2020 (Erw. 7a) 
zutreffend festgehalten, der Vergleich des Situationsplans Mst. 1:200 vom 11. Sep-
tember 2019 mit dem Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 zeige, dass die 
Anzahl offener Parkfelder von ursprünglich 83 um +13 auf 96 erhöht worden sei, 
was in Übereinstimmung mit den Angaben im Baugesuchsformular Z01 vom 
11. November 2019 (Eingang bei der Gemeinde), der "Parkplatz-Buchhaltung" der 
Projektverfasserin und der Publikation im Amtsblatt (Abl 2019 Nr. 46, S. 2660) 
stehe. Es sei nicht zu beanstanden, dass in den vorliegenden Baueingabeplänen 
insgesamt 21 Parkfelder rot (als neu) dargestellt seien, da von diesen die 7 gelb 
(als abzubrechende) dargestellten Parkfelder in Abzug zu bringen seien. Indessen 
verbleibe die Differenz von einem Parkfeld zwischen der "Parkplatz-Buchhaltung" 
der Projektverfasserin und der Plandarstellung (+ 13) und der Plandarstellung (+21 
[rot] - 7 [gelb] = +14). 

Diese Differenz hat der Gemeinderat korrekt in der "nicht tadellosen" planerischen 
Wiedergabe der Lage und Anzahl der rot und gelb markierten Parkfelder bei den 
Positionen 6 und 7 verortet. Während in dem vom Gemeinderat am 22. Juli 1988 
bewilligten Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 in diesem Bereich 18 Park-
felder eingetragen sind (Nrn. 7 bis 24), aber (noch) keine Fussgängerverbindung 
zum Trottoir der H.________strasse (dafür eine Rabatte zwischen den Nrn. 18 und 
19), vermitteln die aktuellen Plandarstellungen der Projektverfasserin, mit je zwei 
neuen (rot ausgefüllt) und zwei abgebrochenen (gelb ausgefüllt) Parkfeldern in die-
sem Bereich den unzutreffenden Eindruck, dass ursprünglich wie aktuell je 17 
Parkfelder verbindlicher Planinhalt gewesen seien. Zutreffend ist vielmehr die 
"Parkplatz-Buchhaltung" mit einem Saldo von +13 Parkfeldern, denn tatsächlich 
weist der aktuelle Ist-Zustand mit 17 Parkfeldern im Bereich der Positionen 6 und 

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7 ein Parkfeld weniger aus, als die ursprünglich 18 Parkfelder im bewilligten Pro-
jektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 im selben Bereich.

Anzufügen ist, dass die planerische Darstellung im Situationsplan Mst. 1:200 vom 
11. September 2019 und im Katasterplan Mst. 1:500 vom 11. September 2019 so-
wohl die Lage und Anzahl der aktuell (rot umrandet) 17 Parkfelder (vgl. Orthofoto 
Mst. 1:500 vom 28.2.2019) als auch jene der (gelb umrandet) 18 Parkfelder im 
bewilligten Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 im Bereich der Positionen 6 
und 7 an sich korrekt wiedergibt und auch deren Anzahl richtig festgehalten wird 
(neu: 9 + 8; ursprünglich 12 + 6). Unzutreffend ist einzig die identische Anzahl der 
mit rot (neu) und gelb (abgebrochen) ausgefüllten Parkfelder in diesem Bereich, 
was zur Folge hat, dass die planerische Darstellung (+21 [rot ausgefüllt] - 7 [gelb 
ausgefüllt] = +14) die zutreffende "Parkplatz-Buchhaltung" mit einem Saldo von 
+13 Parkfeldern nicht korrekt wiedergibt. 

2.3 Im Ergebnis ist mit der zutreffenden, durch das Orthofoto Mst. 1:500 vom 
28. Februar 2019 belegten "Aussenparkplatz-Buchhaltung" der Beschwerdegeg-
nerin vom 11. September 2019 (Beilage u.a. in Vi-act. II.-03, Dossier 2) sowie der 
Berechnung des Regierungsrats in Erw. 2.6 des angefochtenen RRB 
Nr. 983/2020, worauf verwiesen werden kann, indessen nicht zweifelhaft, dass ak-
tuell insgesamt 96 oberirdische Parkfelder auf KTN 65 bestehen, was gegenüber 
den im bewilligten Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 ausgewiesenen 83 
Parkfeldern eine Zunahme um 13 Parkfelder entspricht. 

Sowohl die neu erstellten Parkfelder als auch die Verschiebung und Aufhebung 
bestehender d.h. im bewilligten Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 enthal-
tener Parkfelder werden im Situationsplan Mst. 1:200 vom 11. September 2019 
und im Katasterplan Mst. 1:500 vom 11. September 2019 plausibel und in Überein-
stimmung mit dem Orthofoto Mst. 1:500 vom 28. Februar 2019 dargestellt. Die 
erwähnte, geringfügige planerische Fehldarstellung bei der Anzahl der als neu (rot 
ausgefüllt) und abgebrochen (gelb ausgefüllt) hervorgehobenen Parkfelder im Be-
reich der Positionen 6 und 7 wie auch die willkürliche anmutende und unsystema-
tische Parkplatznummerierung im Situationsplan Mst. 1:200 vom 11. September 
2019 und die doppelte Verwendung der Parkfeldnummer 62 (sowohl bei den Park-
feldern Pos. 8 als auch Pos. 16) ändern hieran nichts. Wie der Regierungsrat im 
angefochtenen RRB Nr. 983/2020 Erw. 2.6 zutreffend festgestellt hat, werden die 
Baugesuchsunterlagen dadurch weder falsch noch irreführend. 

2.4 Im Situationsplan Mst. 1:200 vom 11. September 2019 werden neben den 
neu erstellten, verschobenen und aufgehobenen Parkplätzen diverse weitere Än-
derungen zwischen dem aktuellen Ist-Zustand und dem bewilligte Projektplan Mst. 

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1:200 vom 23. März 1987 mittels roter (neu) und gelber (abgebrochen) Umrah-
mung ausgewiesen, so namentlich bei der Wegführung der internen Erschlies-
sungswege, Aussentreppen, Anböschung und Stützmauern nordwestlich von 
Haus 16a, Fussgängerverbindung zum Trottoir der H.________strasse bei der 
Bushaltestelle, Containerplätze/Entsorgungsstationen bei der Einfahrt Süd/Ost, 
beidseitig der Tiefgaragenausfahrt an der südwestlichen Grundstückgrenze und 
zwischen den Parkfeldern Nrn. 30 und 31 sowie Nrn. 51 und 52, Bepflanzungen 
sowie Verlängerung resp. Verbreiterung der Zufahrtsstrasse zu den neuen Park-
plätzen bei Position 2 an der östlichen Grundstücksgrenze und der Lärmschutz-
wand vor dem Haus A, bei der nördlichen Grundstückgrenze. Überdies hat der 
Gemeinderat in GRB Nr. 232 vom 27. April 2020 Erw. 7a ergänzend vermerkt, 
dass im Vergleich zum Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 die Lage und 
die Dimension des Bassins leicht verändert ausgeführt wurde und die Grünflächen 
in den Innenhöfen weniger stark modelliert und bepflanzt wurden.

2.5 Der Publikationstext: "13 zusätzliche Parkplätze und Anpassung Erschlies-
sung … (bereits ausgeführt)" im Amtsblatt 2019 Nr. 46, S. 2660 gibt die wesentli-
chen Elemente des (nachträglichen) Baugesuchs der Beschwerdegegnerin wieder 
und ermöglichte den potentiell Betroffenen den Entscheid darüber, ob sie die Ge-
suchsunterlagen einsehen wollen (vgl. Dussy, in Griffel et. al. [Hrsg.], Fachhand-
buch Öffentliches Baurecht, 2016, Rz 7.116). Die Beurteilung der Vorinstanzen, 
wonach die Publikation ihren Zweck erfüllt habe und die Beschwerdeführer in ihrer 
Interessenwahrung dadurch nicht benachteiligt worden seien, dass 'nur' die wich-
tigsten Punkte dieses Baugesuchs publiziert wurden, ist nicht zu beanstanden. 

Die eingereichten Baugesuchsunterlagen ermöglichen einen Vergleich der 
nachträglichen baulichen Änderungen mit dem bewilligte Projektplan Mst. 1:200 
vom 23. März 1987 und lassen eine materielle Beurteilung der bereits ausgeführ-
ten Anlagen resp. deren Verträglichkeit mit den massgeblichen Vorschriften zu 
(vgl. GRB Nr. 232 Erw. 7a; RRB 893/2019 Erw. 2.8), wenngleich ein Beschrieb der 
planerisch dargestellten baulichen Veränderungen zwischen dem aktuellen Ist-Zu-
stand und dem bewilligte Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 bei einzelnen 
Anlagen durchaus hilfreich gewesen wäre (vgl. § 77 Abs. 1 PBG). 

3.1 Bezüglich der für die materielle Beurteilung massgeblichen Vorschriften hat 
das Verwaltungsgericht im Entscheid VGE III 2017 233 vom 27. Juli 2018 in Erw. 
4.4.3 (mit Hinweis auf den damals angefochtenen RRB Nr. 872/2017 [Erw.3.1]) 
dargelegt, dass in materieller Hinsicht in erster Linie auf den geltenden (altrechtli-
chen) Gestaltungsplan (mit den Sonderbauvorschriften) sowie das alte Baugesetz 
(aBauG; GS Bd. 15 S. 749 ff.) vom 30. April 1970 bzw. das alte Baureglement der 

11

Gemeinde Altendorf vom 12. Juni 1978 (aBauR) abzustellen ist (soweit die Son-
derbauvorschriften keine Regelung enthalten), weil grundsätzlich davon auszuge-
hen ist, dass die Änderung der Grundordnung sich nicht automatisch auf Sonder-
vorschriften eines Gestaltungsplanes auswirkt. In der Regel ist vielmehr der Ge-
staltungsplan im (aktuell) gesetzlich vorgesehenen Verfahren anzupassen (vgl. 
EGV-SZ 2012 B 8.3 Erw. 3.2 mit Hinweisen; § 94 Abs. 3 PBG). Für formelle Fragen 
ist auf das geltende Recht, insbesondere das aktuelle PBG und das gegenwärtige 
BauR abzustellen (vgl. auch angefochtener RRB 893/2020 Erw. 2.1).

3.2 Gestaltungspläne dürfen sich nicht über sämtliche Einzelheiten 
aussprechen, sondern müssen den Bauherren noch einen angemessenen 
Spielraum beim Projektieren der Bauten belassen, andernfalls das zweistufige 
Verfahren (Gestaltungsplanverfahren einerseits und Baubewilligungsverfahren 
anderseits) seines Sinnes entleert würde. Kommt ein Gestaltungsplan einem 
konkreten Bauprojekt gleich, kann er nicht bewilligt werden. Anderseits hat der 
Gestaltungsplan aber gegenüber dem Zonenplan einen höheren 
Konkretisierungsgrad aufzuweisen. Aus dem Gestaltungsplan, d.h. aus dem Plan 
und den Vorschriften soll immerhin die Erfüllung der Anforderungen erkennbar 
sein, welche die Ausnahmen von den kantonalen und kommunalen Vorschriften 
der Grundordnung erlauben. Letztlich aber bleibt der Gestaltungsplan ein 
kommunales Planungsinstrument (was sich auch aus der systematischen 
Einordnung des Gestaltungsplanes im PBG ergibt). Ziel des Verfahrens ist es 
somit, einen Sondernutzungsplan zu erlassen resp. zu genehmigen und nicht ein 
Bauprojekt.

Die Sonderbauvorschriften haben zusätzlich Aussagen über die geplante Nutzung 
zu enthalten. Auch sind darin die mit dem Gestaltungsplan zu verwirklichenden 
(wesentlichen) Vorteile sowie die zu gewährenden Abweichungen von der Grund-
ordnung aufzuführen. Daneben sind viele weitere Planinhalte möglich, denen in 
der Regel jedoch nur orientierender Charakter zukommt (vgl. VGE III 2017 233 
vom 27.7.2018 Erw. 4.4.3 mit Hinweisen). 

3.3 Nach Art. 37 Abs. 2 aBauR ist bei Quartiergestaltungsplänen, die eine we-
sentlich bessere Überbauung als die Einzelbauweise gewährleisten, Art. 39 an-
wendbar; dies trifft zu wenn: 

a) der Quartiergestaltungsplan eine zweckmässige Erschliessung gewährleistet;
b) grössere, zusammenhängende Grünflächen und Kinderspielplätze im Ausmass 

von mindestens 25% der Bruttonutzfläche entstehen; 
c) der Fussgänger- und Fahrverkehr getrennt wird; 
d) die erforderlichen Motorfahrzeugabstellplätze zweckmässig zusammengefasst 

und mindestens 50% unteririsch angelegt werden;

12

e) eine gute architektonische Gestaltung und Gliederung der Bauten erzielt wird 
und die Wohnungen einwandfrei belüftet und besonnt sind.

Gemäss Art. 38 Abs. 1 aBauR haben die Quartiergestaltungspläne zu enthalten:

a) Situationsplan im Massstab von mindestens 1:500, auf Grundbuchplan mit 1 m 
Höhenkurven; 

b) Strassenführung mit allfälligen Baulinien;
c) Technische Erschliessung (Wasser, Abwasser, Energie);
d) Lage, Grösse, Stellung und Farbgebung der Bauten;
e) Geschosszahl, Gebäude- und Firsthöhe;
f) Anlage der Motorfahrzeugabstellplätze (Garagen, Unterniveaugaragen, Park-

plätze);
g) Fusswege und Hauszugänge;
h) Terraingestaltung;
i) Kinderspielplätze;
j) Grünflächen- und Umgebungsgestaltung (Bepflanzung)

Wenn ein Quartiergestaltungsplan alle Voraussetzungen der Art. 37 und Art. 38 
aBauR erfüllt, dann können laut Art. 39 Abs. 1 aBauR folgende Abweichungen von 
den Vorschriften dieses Reglements bewilligt werden:

a) Erhöhung der Ausnützungsziffer um 10% (…);
b) Erhöhung der Gebäudelängen;
c) Aufhebung oder Herabsetzung des Mehrlängenzuschlages;
d) Reduktion der Grenz und Gebäudeabstände:
e) Erhöhung der Geschosszahl (…)

4.1 Der am 19. Januar 1988 vom Regierungsrat genehmigte Quartiergestal-
tungsplan G.________ vom 24. August 1987 und die gleichentags genehmigten 
Sonderbauvorschriften (SBV) G.________ vom 25. August 1987 unterscheiden 
nicht zwischen verbindlichem, wegleitendem und orientierendem Planinhalt. 
Gemäss Ziff. I.1 in fine der SBV G.________ sind die einzelnen Bauten innerhalb 
der in den Plänen vorgesehen Begrenzungen zu errichten. Der Quartiergestal-
tungsplan G.________ bildet mithin das Richtprojekt ab, wie der Gemeinderat zu-
treffend festgehalten hat (GRB Nr. 232 Erw. 7b), welches für die Projektierung der 
einzelnen Bauten noch einen angemessenen Spielraum belässt (vgl. Erw 3.2 hier-
vor).

4.2.1 Im Quartiergestaltungsplan G.________ vom 24. August 1987 sind 95 Un-
terniveaugaragenplätze und 86 oberirdische Parkplätze vorgesehen. Die SBV 
G.________ äussern sich zu der ober- und unterirdischen Parkierung lediglich be-
züglich derer Erschliessung (Ziff. IV.1). Gemäss Ziff. V.1.1 - 1.5 SBV G.________ 
werden die nach Art. 39 Abs. 1 aBauR möglichen Abweichungen von den Vor-
schriften dieses Reglements jedoch voll ausgenützt, was bedingt, dass alle Vor-

13

aussetzungen der Art. 37 und Art. 38 aBauR erfüllt sein müssen (vgl. Art. 39 Abs. 
1 aBauR; Erw. 3.3 hiervor).

Laut dem am 22. Juli 1988 vom Gemeinderat bewilligten Baugesuch 'Eingabe Teil 
3 -Gewerbe E und F Unterniveaugarage' vom 17. November 1987 (Vi-act. I.-01 
Bel. 19) waren 95 Garagenplätze und 86 Abstellplätze geplant, wobei im am sel-
ben Tag vom Gemeinderat bewilligten Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 
- wie bereits in Erw. 2.2 f. hiervor erwähnt - 83 Parkfelder ausgewiesen sind. Be-
züglich der genauen Anzahl bewilligter oberirdischer Parkplätze besteht mithin 
eine Divergenz von 3 Parkfeldern zwischen den Angaben im Baugesuch und im 
Situationsplan, welche vorliegend jedoch nicht interessiert. Die im Quartiergestal-
tungsplan vom 24. August 1987 wie auch im Baugesuch 'Eingabe Teil 3 -Gewerbe 
E und F Unterniveaugarage' vom 17. November 1987 übereinstimmend genannte 
Anzahl von 95 unterirdisch angelegten Parkplätzen, für welche am 22. Juli 1988 
auf KTN 65 die Baubewilligung erteilt wurde, ist dagegen unbestritten.  

4.2.2 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB Nr. 983/2020 Erw. 3.1 zutref-
fend festgehalten, dass weder in den SBV G.________ noch im damals geltenden 
Baureglement vom 12. Juni 1978 eine Obergrenze der Parkflächen enthalten ist 
und im Gestaltungsplan und in den dazugehörenden Sonderbauvorschriften die 
Anzahl der Motorfahrzeugabstellplätze nicht verbindlich geregelt wurde (vgl. dazu 
auch Erw. 3.2 hiervor).  

Die mit dem Quartiergestaltungsplan G.________ vom 24. August 1987 in An-
spruch genommenen Abweichungen von den Vorschriften des damaligen Baure-
glements bedingen indessen explizit (Art. 39 Abs. 1 aBauR), dass alle Vorausset-
zungen der Art. 37 und Art. 38 aBauR erfüllt sind (vgl. Erw. 4.2.1 hiervor). Somit 
findet vorliegend weiterhin Art. 37 Abs. 2 lit. d aBauR Anwendung, mit der Folge, 
dass mindestens 50% der erforderlichen Motorfahrzeugabstellplätze unterirdisch 
angelegt sei müssen. Demnach ist in casu maximal dieselbe Anzahl oberirdischer 
Parkplätze bewilligungsfähig, wie die 95 bewilligten und erstellten unterirdische 
Motorfahrzeugabstellplätze (Erw. 3.3.1 hiervor). Mit zwischenzeitlich 96 erstellten 
oberirdischen Parkfeldern ist diese Obergrenze um ein Parkfeld überschritten. 
Mehr als 95 oberirdische Parkfelder lassen sich entgegen der Ansicht der Vorin-
stanzen mit dem Quartiergestaltungsplan G.________ resp. den damit in An-
spruch genommenen Abweichungen (Ziff. V.1.1 - 1.5 SBV G.________) nicht ver-
einbaren.  

Einer der bereits erstellten oberirdischen Parkplätze ist daher zurückzubauen. 
Hierfür sind dieselben Regelungen anzuwenden, welche der Gemeinderat im GRB 
Nr. 232 Disp.-Ziff. 4 bezüglich der Verpflichtung zur Schaffung von zwei behinder-

14

tengerechten Parkfeldern angeordnet hat. Anzufügen ist, dass es dem Gemeinde-
rat obliegt, nach der fristgerecht erfolgten Baumeldung mit den im kantonalen 
Recht vorgesehenen Instrumenten (vgl. § 78 f. des Gesetzes über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974) und unter Wahrung der 
rechtsstaatlichen Grundsätze für eine unverzügliche Umsetzung dieser Anordnun-
gen besorgt zu sein (vgl. Waldmann, in Griffel et. al. [Hrsg.], Fachhandbuch Öf-
fentliches Baurecht, a.a.O., Rz 6.50 mit Hinweisen).

4.3 Hinsichtlich der Abmessungen der neuen (und verschobenen) Parkfelder hat 
der Gemeinderat im GRB Nr. 232 Erw. 7c die erforderlichen Dimensionen gemäss 
VSS SN 40 291a bei Schrägparkfeldern (45°) der Komfortstufe A (Parkfeldbreite 
von 3.30 m und Parkfeldlänge von 4.90 m bei einer Breite der Fahrgasse von 
3.00 m) korrekt dargelegt. Es besteht in Übereinstimmung mit der Feststellung im 
angefochtenen RRB Nr. 983/2020 Erw. 4. kein Grund daran zu zweifeln, dass die 
vom Gemeinderat aus dem Plan gemessenen, normenkonformen Dimensionen 
der neuen (und verschobenen) Parkfelder, welche durch das Orthofoto Mst. 1:500 
vom 28. Februar 2019 bestätigt werden, diese Mindestwerte einhalten.

Anzufügen ist, dass aufgrund der planerischen Darstellung im Situationsplan Mst. 
1:200 vom 11. September 2019 in Verbindung mit dem Orthofoto Mst. 1:500 vom 
28. Februar 2019 sowie den öffentlich zugänglichen Aufnahmen entlang der inter-
nen Erschliessungsstrasse ab Einfahrt Süd/Ost bis Ausfahrt Süd/West (parallel zur 
H.________strasse) auf 'google/Street View' ebenfalls keine begründeten Zweifel 
bestehen, dass die senkrecht und in einem anderen Winkel (grossmehrheitlich 
60°) angeordneten Schrägparkfelder auf KTN 65 die hierfür einschlägigen Min-
destwerte der VSS SN 40 291a gleichermassen einhalten. Substantiierte Einwen-
dungen hiergegen werden von den Beschwerdeführern denn auch nicht vorgetra-
gen.

4.4 Soweit sich der Gemeinderat im GRB Nr. 232 Erw. 7c mit dem Parkplatzbe-
darf der seit 1988 innerhalb der Gebäude vorgenommenen Nutzungsänderungen 
auseinandergesetzt hat, ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der hierfür al-
lenfalls benötigte Mehrbedarf an Abstell- oder Garagenplätzen Gegenstand der 
einzelnen (nachträglichen) Baubewilligungsverfahren der jeweiligen Sondernut-
zungsberechtigten (vgl. Vi-act. I.-01 Bel. 29) war (vgl. Art. 12 aBauR; Art. 14 BauR). 
Im Rahmen der Beurteilung des nachträglichen Baugesuchs für die bereits erstell-
ten zusätzlichen 13 Parkplätze sowie die bis anhin (d.h. seit 1988) vorgenomme-
nen und (noch) nicht bewilligten Anpassungen der Erschliessung und Umgebung 
auf KTN 65 ist über diese bereits früher erteilten Baubewilligungen nicht zu befin-
den (vgl. Erw 1.1 und 1.3 hiervor; VGE III 2017 233 vom 27.7.2018 Erw. 4.2 und 
Erw. 4.4.2). 

15

Insofern bedarf es vorliegend auch keiner näheren Erörterung darüber, dass die 
Prüfung des Parkplatzbedarfs durch den Gemeindesrat - entgegen dem von ihm 
vermittelten Eindruck (vgl. die 'Definition' von "aBauR" in GRB Nr. 232 Erw. 7b 
Abs. 1 mit Hinweis auf VGE III 2017 233 Er. 4.4.3) - offensichtlich nicht auf den 
Vorschriften des "alten kommunalen Baureglements (aBauR) vom 12. Juni 1978" 
basiert, sondern wohl auf den Vorschriften des an der Urnenabstimmung vom 
2. Dezember 1990 beschlossenen und vom Regierungsrat am 26. März 1991 ge-
nehmigten kommunalen Baureglements (nachfolgend: BauR90). Anzufügen ist le-
diglich, dass die in Art. 12 aBauR verlangte Anzahl an Abstell- oder Garagenplätze 
geringer ist, als in der vom Gemeinderat in GRB Nr. 232 Erw. 7c wiedergegeben 
Regelung von Art. 14 (BauR90), wobei grundsätzlich auf den Rechtszustand ab-
zustellen wäre, welcher im Zeitpunkt der Errichtung resp. der Änderung (oder Um-
nutzung) einer Baute gegolten hat (vgl. dazu Waldmann, in Griffel et. al. [Hrsg.], 
Fachhandbuch Öffentliches Baurecht, a.a.O., Rz 6.9 mit Hinweisen).

4.5 Ob im Rahmen der erwähnten (nachträglichen) Baubewilligungsverfahren 
der jeweiligen Sondernutzungsberechtigten (vgl. Vi-act. I.-01 Bel. 29) Abstell-
flächen auch für Motoräder oder Fahrräder zu fordern gewesen waren/wären, 
hängt gleichermassen vom massgebenden Rechtszustand ab, welcher zum Zeit-
punkt der erfolgten Umnutzung gegolten hat. Auch hierüber ist im vorliegenden 
Verfahren nicht zu befinden (vgl. Erw. 4.4 hiervor). Die für das vorliegende Verfah-
ren relevanten Vorschriften, insb. die SBV G.________ und das aBauR, verlangen 
keine Abstellflächen für Motoräder oder Fahrräder. Die Ausführungen des Gemein-
derates in GRB Nr. 232 Erw. 7d zum vorliegend nicht einlässlichen Art. 14 Abs. 3 
(BauR90) ändern daran nichts. 

4.6 Bezüglich der angeordneten zwei behindertengerechten Parkfeldern ist den 
zutreffenden Ausführungen der Vorinstanzen (GRB Nr. 232 Erw. 7e; RRB 
Nr. 893/2020 Erw. 4.2) nichts hinzuzufügen, darauf kann abgestellt werden. 

5.1 Im Entscheid VGE III 2017 233 vom 27. Juli 2018 Erw. 4.4.3 hat das Verwal-
tungsgericht festgestellt, dass sich die damals fraglichen zusätzlich erstellten Park-
plätze auf Grünflächen befinden. Diese Grünflächen seien jedoch im Gestaltungs-
plan nicht besonders definiert. Die wesentlichen allgemeinen Spiel- und Erho-
lungsflächen würden von den zusätzlich erstellten Parkplätzen nicht tangiert. Die 
SBV G.________ enthielten keine spezifischen Vorschriften über die Grösse, die 
Erhaltung oder die Gestaltung der Grün- und Erholungsflächen, womit die allge-
meinen gesetzlichen Baurechtsbestimmungen anwendbar seien. Aus den SBV 
G.________ ergebe sich, dass von den Ausnahmen der Zonenvorschriften 

16

gemäss Art. 39 aBauR Gebrauch gemacht worden sei (vgl. auch Erw 4.2.1 hier-
vor), womit u.a. auch die Voraussetzungen von Art. 37 Abs. 2 lit. b aBauR betref-
fend die Grünflächen und Kinderspielplätze hätten eingehalten werden müssen. 
Folglich müssten im Gestaltungsplangebiet G.________ "grössere, zusammen-
hängende Grünflächen und Kinderspielplätze von mindestens 25% der Bruttonutz-
fläche" vorhanden sein. Anhand einer aktenkundigen Berechnung betreffend eine 
verfügbare Gesamtausnutzung von 12'121.30 m2 vom 13. November 1987 schloss 
das Verwaltungsgericht, dass im Gestaltungsplangebiet "G.________" Grün-
flächen und Kinderspielplätze von mindestens 3'030.33 m2 (25% von 
12'121.30 m2) vorhanden sein müssten. 

5.2 Diese Aussagen haben weiterhin Gültigkeit. Gemäss dem Grundstückbe-
schrieb im beglaubigten Grundbuchauszug vom 5. November 2019 (in Vi-act. II.-
03, Dossier 2) weist die Gartenanlage auf KTN 65 eine Fläche von 8'439 m2 auf, 
womit die verbindlichen Vorgaben des Quartiergestaltungsplanes G.________ 
und der SBV G.________ durch die auf Grünflächen erstellten zusätzlichen Park-
feldern, insb. bei der Position 14 (Nr. 68-70; 89) und bei der Position 2 (Nrn. 75-
77; 91-83) offensichtlich nicht verletzt werden.

Entgegen den Ausführungen des Gemeinderates in GRB Nr. 232 Erw. 7 f. findet 
das BauR90 (Art. 9) auch hier keine Anwendung; die darauf beruhende Berech-
nung des Gemeinderates ist für vorliegendes Verfahren ohne Relevanz. Die für 
den Quartiergestaltungsplan G.________ diesbezüglich einschlägige Bestimmung 
von Art. 37 Abs. 2 lit. b aBauR (vgl. Erw. 5.1 hiervor) unterscheidet nicht zwischen 
Wohn- und Gewerbenutzung. Der geforderte - und auf KTN 65 weiterhin vorhan-
dene - Anteil an grösseren, zusammenhängenden Grünflächen und Kinderspiel-
plätzen von mindestens 25% bezieht sich auf die gesamte Bruttonutzfläche inner-
halb des Gestaltungsplangebietes und nicht auf den Bereich "Wohnen". 

Immerhin verdeutlichen die vom Gemeinderat hier hervorgehobenen Flächen: 
Spielplatz 1, Spielplatz 2, Tennisplatz, Spielwiesen (im Innenhof des Gebäudes 
Nr. 1962 und über der Autoeinstellhalle), Schwimmbassin mit Umgebung und Lie-
gewiese sowie Teich (vgl. Situationsplan Mst. 1:200 vom 11.9.2019), dass alleine 
die 'Spiel- und Erholungsflächen' eine Fläche von ca. 3'000 m2 beschlagen. Unab-
hängig von der Frage, ob der Begriff "Erholungsflächen" gemäss Art. 9 Abs. 1 
BauR90 deckungsgleich mit den Begriffen "Grünflächen und Kinderspielplätzen" 
gemäss Art. 37 Abs. 2 lit  b aBauR ist bzw. diese beiden Begriffe beinhaltet, und 
der Tennisplatz und das Bassin bei den "Grünflächen und Kinderspielplätzen" ein-
zurechnen sind, kann nicht zweifelhaft sein, dass die vom Gemeinderat erwähnten 
Spielplatzbereiche, Spielwiesen und Teich zusammen mit den grossen zusam-

17

menhängenden Grünflächen entlang der westlichen Grundstücksgrenze, im In-
nenhofbereich des Gebäudes Nr. 1571 sowie zwischen den Gebäuden Nr. 1571 
und Nr. 1962 den verlangten Mindestanteil an Grünflächen und Kinderspielplätze 
von 3'030.33 m2 beträchtlich übersteigen.

5.3 Die verbindlichen Vorgaben des Quartiergestaltungsplanes G.________ und 
der SBV G.________ sowie die Vorschriften von Art. 37 ff. aBauR werden durch 
die erfolgten Anpassungen der Umgebung und der arealinternen Erschliessungs-
wege demnach nicht verletzt. Daran vermag letztlich auch nichts zu ändern, dass 
die im bewilligten Projektplan Mst. 1:200 vom 23. März 1987 an der Ostgrenze 
(gegenüber dem Hauseingang 14b) und südlich der Spielwiese zwischen Haus C 
und D eingetragenen 'Plätze für Mutter und Kind mit Bänken' nicht vorhanden sind 
und die Parkfelder 92 und 93 (bei Pos. 2) den Bereich des erstgenannten 'Platzes 
für Mutter und Kind' tangieren. Der Verzicht auf die im bewilligten Projektplan Mst. 
1:200 vom 23. März 1987 vorgesehenen, kleinen 'Mutter und Kind-Plätze' wie auch 
die gegenüber diesem Plan leicht geänderte Lage und Dimension des Bassins und 
die weniger ausgeprägte Bepflanzung und Modellierung der Innenhöfe hält vor Ziff. 
III.1 der SBV G.________ stand (vgl. Erw 3.2 hiervor).

Auch mit der Schaffung von sechs zusätzlichen Parkplätzen bei der Position 2 und 
der damit einhergehenden Verlängerung resp. Verbreiterung der diese erschlies-
senden Zufahrtsstrasse wird der Verkehr auf KTN 65 insgesamt weiterhin auf den 
Bereich der parallel zur H.________strasse verlaufenden Erschliessungsstrasse 
konzentriert, womit sich diese geänderte Erschliessung mit Ziff. IV.1 der SBV 
G.________ vereinbaren lässt.

6.1 Soweit die Beschwerdeführer die Einhaltung der Auflagen der am 22. Juli 
1988 erteilten Baubewilligung und des Prüfberichts der I.________AG vom 31. Mai 
1988 verlangen, ist festzustellen, dass der Gemeinderat in Bezug auf die grund-
buchliche Sicherung der Nutzungszuordnung der Besucherparkplätze sowie des 
Tennisplatzes und der Widmung der Fusswegverbindung Dorf-Bahnhof zum Ge-
meingebrauch im damaligen Baubewilligungsentscheid enthaltenen Auflagen als 
Auflagen des GRB Nr. 232 vom 27. April 2020 aufgenommen hat (Erw. 7c, 7f und 
11; Disp.-Ziff. 3 und 9). 

Darüber hinaus legen die Beschwerdeführer nicht substanziiert dar, inwiefern die 
in casu zu beurteilende nachträgliche Baubewilligung für die bereits erstellten zu-
sätzlichen 13 Parkplätze inkl. Anpassungen der Erschliessung und der Umgebung 
auf KTN 65 und/oder die Nichtbeachtung von weiteren Auflagen des Prüfberichts 
der I.________AG vom 31. Mai 1988 resp. der Baubewilligung vom 22. Juli 1988 
- die als solche nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet (vgl. VGE III 

18

2017 vom 27.7.2018 Erw. 4.4.2) - gegen die massgelblichen Vorschriften (Quar-
tiergestaltungsplan, SBV G.________, aBauR) verstossen sollte.

6.2 Hinsichtlich des von den Beschwerdeführern beantragten, aufsichtsrechtli-
chen Einschreitens des Verwaltungsgerichts ist mit Hinweis auf VGE III 2017 233 
Erw. 4.5 erneut festzustellen, dass den Justizbehörden keinerlei Aufsichtsfunktion 
und Weisungsbefugnis gegenüber dem Regierungs- oder dem Gemeinderat zu-
kommt. Eine aufsichtsrechtliche Anweisung des Verwaltungsgerichts fällt daher 
ausser Betracht.

7.1 Zusammenfassend ist die Beschwerde insoweit teilweise gutzuheissen, als 
die Beschwerdegegner einen der bereits erstellten oberirdischen Parkplätze 
zurückzubauen haben (Erw. 4.2.2 hiervor). Im Übrigen ist die Beschwerde abzu-
weisen, soweit darauf einzutreten ist. 

7.2.1 Der Gutheissung der Beschwerde betreffend den Rückbau eines zu viel er-
stellten oberirdischen Parkplatzes stehen eine Vielzahl an Rügen gegenüber, mit 
welchen die Beschwerdeführer nicht durchdringen. Anderseits hat der Gemeinde-
rat seinen Baubewilligungsentscheid zu wesentlichen Teilen auf nicht einschlägige 
Reglementsbestimmungen (BauR90) abgestellt. Es rechtfertigt sich daher, die 
Kosten des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 2'400.-- zur Hälfte den Be-
schwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit) und zu je einem Sechstel (je 
Fr. 400.--) der Gemeinde Altendorf, der Beschwerdegegnerin und dem Kanton auf-
zuerlegen (§ 72 Abs. 2 VRP).

7.2.2 Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen.

7.3.1 Ebenso sind analog die Kosten und Parteientschädigungen des regierungs-
rätlichen Verfahrens neu zu regeln. Die Verfahrenskosten von insgesamt 
Fr. 1'500.-- werden neu zur Hälfte (Fr. 750.--) den Beschwerdeführern (unter soli-
darischer Haftbarkeit) sowie je zu einem Viertel (je Fr. 375.--) der Gemeinde und 
der Beschwerdegegnerin auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). 

7.3.2 Die Beschwerdeführer - unter solidarischer Haftbarkeit - haben der beanwal-
teten Gemeinde für das regierungsrätliche Beschwerdeverfahren neu eine redu-
zierte Parteientschädigung von insgesamt Fr. 250.-- zu bezahlen. 

19

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird insoweit im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheis-
sen, als die Beschwerdegegner einen der bereits erstellten oberirdischen 
Parkplätze zurückzubauen haben (insb. Erw 4.2.2). Im Übrigen wird die Be-
schwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 1'500.--
werden neu zur Hälfte (Fr. 750.--) den Beschwerdeführern (unter solidari-
scher Haftbarkeit) sowie zu je einem Viertel (je Fr. 375.--) der Gemeinde und 
der Beschwerdegegnerin auferlegt. 

2.2 Der beanwalteten Gemeinde wird für das regierungsrätliche Beschwerdever-
fahren neu zu Lasten der solidarisch haftenden Beschwerdeführer eine re-
duzierte Parteientschädigung von Fr. 250.-- zugesprochen. 

3.1 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanz-
leikosten und Barauslagen) von Fr. 2'400.-- werden zur Hälfte (Fr. 1'200.--) 
den Beschwerdeführern (unter solidarischer Haftbarkeit) und zu je 1/6 (je 
Fr. 400.--) der Gemeinde Altendorf, der Beschwerdegegnerin und dem Kan-
ton auferlegt. 

Die Beschwerdeführer haben am 11. Januar 2021 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 1'500.-- geleistet, so dass ihnen Fr. 300.-- aus der Gerichtskasse 
zurückzuerstatten sind.

Die Gemeinde und die Beschwerdegegnerin haben ihre Betreffnisse von je 
Fr. 400.-- innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheids auf das Post-
konto Nr. 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

Auf die kantonsinterne Verrechnung wird verzichtet.

3.2 Im verwaltungsgerichtlichen Verfahren werden keine Parteientschädigungen 
zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerin 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 
14, erhoben werden (Art. 42 und 82 ff. des Bundesgesetzes über das Bun-
desgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zuläs-
sig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt wer-
den (Art. 113 ff. BGG). 

20

5. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin Ziff. 1(R)
- den Beschwerdeführer Ziff. 2 (R)
- die Beschwerdegegnerin (R; unter Beilage der Eingabe der Beschwerde-

führer vom 17.5.2021)
- den Rechtsvertreter des Gemeinderates Altendorf (2/R; unter Beilage der 

Eingabe der Beschwerdeführer vom 17.5.2021)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement (EB; unter Beilage der Eingabe der Be-

schwerdeführer vom 17.5.2021)
- und das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der Ein-

gabe der Beschwerdeführer vom 17.5.2021).

Schwyz, 28. Juni 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat; 
der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 8. Juli 2021