# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4dba7feb-9cd4-56ef-ae84-a9d73457fe0a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-06-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 08.06.2016 SB160083
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB160083_2016-06-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB160083-O/U/cwo 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. P. Marti, Präsident, Oberrichterin lic. iur.  

Ch. von Moos und Ersatzoberrichter lic. iur. M. Gmünder  

sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Grieder 

 

Urteil vom 8. Juni 2016 

 

in Sachen 

 

A._____, 

Beschuldigter und Berufungskläger 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, 

vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. P. Zanolla,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte 

betreffend 
qualifizierte Widerhandlung gegen das 

Bundesgesetz über die Betäubungsmittel 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur 
vom 10. Dezember 2015 (DG150062) 

 

 

 

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Anklage:  

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 12. Oktober 

2015 ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 27/2) 

Urteil der Vorinstanz: 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig der qualifizierten Widerhandlung ge-

gen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel (BetmG) im Sinne von 

Art. 19 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG. 

2. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 

4 Jahren, wovon 470 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft (ge-

rechnet bis und mit 10. Dezember 2015) erstanden sind. 

3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

4. Die unter der Sachkaution Nr. … aufbewahrte externe Festplatte Samsung 

320 GB, Ref-Nr.: …, wird bei den Verfahrensakten aufbewahrt. 

5. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich 

vom 1. September 2015 beschlagnahmten Beweismittel werden eingezogen 

und bei den Verfahrensakten aufbewahrt: 

− 3 x 10-Tagesvignetten Österreich Quittungen, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit GPS Daten Navigationssystem B._____, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit SIM-Datenauswertung, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …; 

− Notizbüchlein rot von A._____, Asservat Nr. …; 

− 6 Quittungen für Benzin und Autobahngebühren von A._____, Asservat 

Nr. …. 

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6. Über die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons  

Zürich vom 3. September 2014 beschlagnahmten Gegenstände: 

− 1 Starterbatterie für PW Skoda, Asservat Nr. …; 

− 4 Kugeln Heroin eingepackt in blauer Plastikfolie, Asservat Nr. …; 

− 1 weisser Plastiksack, "Apotheke", Asservat Nr. …; 

− 1 schwarze Wurst (eingepackt) enthaltend Kokain, Asservat Nr. …; 

− 1 Knittersack (Streckmittel), Asservat Nr. …; 

− 1 Papiertasche mit Einweghandschuhen, Asservat Nr. …; 

− Verpackungen mit BM Rückständen, Asservat Nr. …; 

− 1 Küchenwaage, Asservat Nr. …; 

− Diverse Verpackungsmaterialien wie Plastiksäcke, Alufolie (Ver-

packungsbehälter), Asservat Nr. …; 

 wird in den Verfahren gegen die Mitbeteiligten zu befinden sein. Es wird Sa-

che der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich sein, die entsprechenden 

Anträge zu stellen. 

7. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 3'000.00   Gebühr für das Vorverfahren; 

Fr. 783.00   Auslagen MIG; 

Fr. 1'366.65   Auslagen (Gutachten); 

Fr. 70.00   Auslagen; 

Fr. 2'100.00   Telefonkontrolle; 

Fr. 200.00   Auslagen Polizei; 

Fr. 475.00   Entschädigung Dolmetscher Vorverfahren; 

Fr. 21'703.15   amtliche Verteidigung (inkl. Auslagen und MwSt.); 

Fr. 33'297.80   Total 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

8. Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, ein-

schliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldig-

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ten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung indessen einstweilen 

auf die Gerichtskasse genommen. Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. 

9. (Mitteilungen) 

10. (Rechtsmittel)  

Berufungsanträge: 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 67) 

1. Der Beschuldigte sei vollumfänglich freizusprechen. 

2. Für die erstandene Haft sei dem Beschuldigten ein Schadenersatz in der 

Höhe von Fr. 2'000.-- pro Monat sowie eine Genugtuung in der  

Höhe von Fr. 120.-- pro Tag zu bezahlen. 

3. Die persönlichen Gegenstände, die beschlagnahmt wurden, sind dem  

Beschuldigten auszuhändigen. 

4. Die Kosten des Verfahrens und der amtlichen Verteidigung seien ausgangs-

gemäss auf die Staatskasse zu nehmen. 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

(schriftlich; Urk. 56) 

Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils 

Erwägungen: 

I. Verfahrensgang / Prozessgeschichte 

1. Prozessgeschichte 

1.1. Der Verlauf des Verfahrens bis zum vorinstanzlichen Urteil ergibt sich aus 

dem Entscheid vom 10. Dezember 2015 (Urk. 48 S. 4 f.). 

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1.2. Mit dem vorstehend aufgeführten Urteil sprach die Vorinstanz den Be-

schuldigten der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die 

Betäubungsmittel (BetmG) im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit 

Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG schuldig und bestrafte ihn mit einer Freiheitsstrafe von 

4 Jahren abzüglich 470 Tage erstandener Untersuchungs- und Sicherheitshaft. 

Es wurde über diverse beschlagnahmte Gegenstände entschieden. Die Kosten 

der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen 

der amtlichen Verteidigung, wurden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung wurden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen un-

ter Vorbehalt von Art. 135 Abs. 4 StPO (Urk. 48 S. 40-43).  

1.3. Am 10. Dezember 2015 erging das Urteil (Prot. I S. 23-27, Urk. 37). 

Gleichzeitig wurde mit Beschluss die Sicherheitshaft bis zur Berufungsverhand-

lung vor dem Obergericht des Kantons Zürich bzw. längstens bis zum 9. Juni 

2016 verlängert (Prot. I S. 27-28; Urk. 38). Gegen das Urteil liess der Beschuldig-

te mit Eingabe vom 11. Dezember 2015 Berufung erheben (Urk. 40). Das be-

gründete Urteil konnte der Staatsanwaltschaft und der amtlichen Verteidigerin des 

Beschuldigten je am 10. Februar 2016 zugestellt werden (Urk. 45).  

1.4. Mit Verfügung vom 17. Februar 2016 überwies die Vorinstanz die Akten 

dem Obergericht (Urk. 46 = Urk. 49).  

1.5. Am 29. März 2016 reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten die 

Berufungserklärung ein (Urk. 52).  

1.6. Mit Präsidialverfügung vom 15. März 2016 (Urk. 54) wurde die Kontrolle 

der ein- und ausgehenden Post des Beschuldigten während der Sicherheitshaft 

der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich übertragen. Sodann wurde der 

Staatsanwaltschaft eine Kopie der Berufungserklärung zugestellt, um gegebenen-

falls Anschlussberufung zu erheben oder Nichteintreten auf die Berufung zu bean-

tragen.  

1.7. Mit Eingabe vom 1. April 2016 teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie 

auf Anschlussberufung verzichte, die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils be-

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antrage und um Dispensation von der Teilnahme an der Verhandlung ersuche 

(Urk. 56).  

1.8. In der Folge wurde am 13. April 2016 auf den 8. Juni 2016 zur Berufungs-

verhandlung vorgeladen (Urk. 57).  

1.9. Mit Schreiben vom 2. Mai 2016 der Verfahrensleitung wurden die amtliche 

Verteidigerin und die Staatsanwaltschaft darauf hingewiesen, dass anlässlich der 

Berufungsverhandlung über die Sicherheitshaft zu entscheiden sei. Der Staats-

anwalt wurde sodann ersucht, entweder persönlich an der Berufungsverhandlung 

teilzunehmen oder sich vorgängig zur Sicherheitshaft zu äussern (Urk. 59). Mit 

Eingabe vom 23. Mai 2016 stellte der Staatsanwalt entsprechende Anträge 

(Urk. 60). 

1.10. Am 8. Juni 2016 fand die Berufungsverhandlung statt, an welcher der Be-

schuldigte und seine amtliche Verteidigerin teilnahmen (Prot. II S. 3).  

2. Umfang der Berufung 

Berufung erhoben hat einzig der Beschuldigte. Er lässt Ziff. 1 bis 3 sowie Ziff. 8 
des vorinstanzlichen Urteils anfechten (Prot. II S. 4 f.).  

3. Allgemeines 

3.1. Soweit für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des eingeklagten 

Sachverhaltes auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird, geschieht dies 

in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO, ohne dass dies bei jedem Hinweis aus-

drücklich erwähnt wird. 

3.2. Die urteilende Instanz muss sich nicht mit allen Parteistandpunkten ein-

lässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen widerlegen 

(vgl. Entscheid des Bundesgerichts 6B_170/2011 vom 10. November 2011 

E.1.2.). Die Berufungsinstanz kann sich somit auf die für ihren Entscheid wesent-

lichen Punkte beschränken.  

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II.  Schuldpunkt 

1. Anklagevorwurf 

Der Anklagevorwurf ergibt sich aus der Anklageschrift vom 12. Oktober 2015 

(Urk. 27/2), welche dem vorinstanzlichen Urteil beigeheftet ist (Urk. 48).  

2. Sachverhalt 

2.1. Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, anerkannte der Beschuldigte den 

äusseren Sachverhalt im Wesentlichen (Urk. 48 S. 6 Ziff. 2.1.). Die in der An-

klageschrift aufgeführte Panne in der Nähe von Wien und die aus diesem Grund 

erfolgte Rückkehr nach C._____ (SK) bestritt der Beschuldigte. Ebenfalls bestritt 

der Beschuldigte, gewusst zu haben, dass sich im Kurierfahrzeug Betäubungsmit-

tel befunden haben und machte geltend, dass er, hätte er das gewusst, das Fahr-

zeug nicht in die Schweiz gefahren hätte (Urk. 48 S. 7 Ziff. 2.2.). 

2.2. Der Beschuldigte bestreitet nach wie vor, gewusst zu haben, dass sich im 

Kurierfahrzeug Betäubungsmittel befunden haben. Im Rahmen des Berufungsver-

fahrens lässt er ausführen, dass es die Vorinstanz alleine aufgrund der Telefon-

gespräche zwischen B._____ und "D._____" (wohl identisch mit "D'._____"; Urk. 

66 S. 9) als erwiesen ansehe, dass der Beschuldigte von dem Drogentransport 

gewusst habe, weil er mit der präparierten Batterie eine Panne gehabt habe und 

in die Slowakei habe zurückkehren müssen, um die Batterie neu ins Fahrzeug 

einzusetzen. Dabei werde alleine auf die Telefongespräche von D._____ abge-

stellt. Die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass es sich bei der Behauptung, der Ku-

rier habe zurückkehren müssen, lediglich um eine Ausrede gegenüber dem Emp-

fänger der Drogen handeln könne, dies umso mehr, als D._____ mehrmals in den 

Telefongesprächen unwahre Angaben gemacht habe. Weitere Beweise dafür, 

dass der Beschuldigte von den Drogen gewusst habe, gebe es nicht. Weder habe 

B._____ noch eine andere Person bestätigt, dass der Beschuldigte von den Dro-

gen gewusst habe, noch seien irgendwelche Spuren des Beschuldigten an der 

Batterie oder gar an den Drogen gefunden worden. Es seien auch keine Belege 

vorhanden, die die Theorie der Polizei, der Beschuldigte sei bereits am 26. Au-

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gust 2014 losgefahren, bestätigen würden und dies obwohl sonst alle Belege von 

Benzin- und Vignettenkauf vorhanden seien. Damit habe die Vorinstanz die Be-

weise, die für die Unschuld des Beschuldigten sprächen, ausser Acht gelassen 

(Urk. 52).  

2.3. Somit ist nachfolgend zu prüfen, ob der Sachverhalt, wie in der Anklage-

schrift umschrieben, mittels der vorhandenen Beweismittel erstellt werden kann. 

Die Vorinstanz hat die relevanten Beweismittel korrekt benannt (Urk. 48 S. 8 Ziff. 

3.2). 

2.4. Auf die korrekten Ausführungen der Vorinstanz betreffend die Beweiswür-

digung im Allgemeinen kann zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen 

werden (Urk. 48 S. 7 Ziff. 3.1.).  

2.5. Die Vorinstanz hat die einzelnen Beweismittel korrekt wiedergegeben und 

einer ausführlichen Würdigung unterzogen (Urk. 48 S. 8-33).  

2.6. Entgegen der Behauptung der Verteidigung stützt sich die Vorinstanz nicht 

nur auf die Telefongespräche von D._____, sondern auch auf die Aussagen der 

Mitbeteiligten B._____ und E._____, auf das daktyloskopische Gutachten sowie 

die übrigen Erkenntnisse aus der Aktion "F._____".  

2.7. Zur Verdeutlichung sind nochmals die wesentlichsten Aussagen von 

B._____ aufzuführen.  

2.7.1. Anlässlich seiner Befragung bei der Kantonspolizei Zürich vom 30. Januar 

2015 (Urk. 4/13) führte er auf die Frage, wie die letzte Heroinlieferung zustande 

gekommen sei, aus, er sei in der Slowakei gewesen. Er habe E._____ gebeten, 

dass er ihm einen Fahrzeugausweis abholen solle, da er beabsichtigt habe, in die 

Schweiz zu kommen. Dann sei dieser Unbekannte ('der von da Unten' oder 

D._____) in die Slowakei gekommen. Dieser habe gewusst, dass er wegen dem 

Ausweis in die Schweiz fahren würde und ihm gesagt, dass dieser Kontakt mit 

E._____ habe, aber dieser jenem nicht traue. Als dieser bei ihm gewesen sei, ha-

be er diesem das Telefon gegeben, damit dieser mit E._____ habe sprechen 

können. Er sei dann in die Schweiz gereist und der Fahrer sei dann ein oder zwei 

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Tage später gekommen (Urk. 4/13 S. 5). Das Auto, welches der Kurier gehabt 

habe, habe er zwei Monate zuvor schon einmal angemietet gehabt und er sei mit 

diesem in der Slowakei und Deutschland herum gefahren. Der Chef der Autover-

mietung in der Slowakei mache Autovermietung und Leasing. Er habe seine Fir-

ma kaufen wollen. Der Skoda sei auf eine andere Firma zugelassen gewesen und 

habe dann das Fahrzeug auf diesen G._____ umgeschrieben/finanziert. Er habe 

diese Firma kaufen wollen. Es sei ja nicht dazu gekommen. Auf die Frage, wie es 

dazu gekommen sei, dass der Kurier in den Besitz von diesem Skoda gekommen 

sei, sagte B._____, dass ein Fahrzeug kaputt gegangen sei. Deshalb habe der 

Unbekannte in der Slowakei den Skoda gemietet und habe ihn dem Jungen ge-

geben. Auf die Frage, ob er den Lenker dieses Skoda zuvor schon einmal gese-

hen habe, sagte B._____, dass er diesen einmal in der Slowakei gesehen habe 

(Urk. 4/13 S. 5).  

2.7.2. B._____ gab anlässlich seiner Befragung bei der Kantonspolizei Zürich vom 

10. Februar 2015 (Urk. 4/14) zu Protokoll, dass er es gewesen sei, welcher Kon-

takt zum Drogenorganisator (dem von unten) gehabt habe. Bevor der Kurier los-

gefahren sei, habe E._____ 'dem von unten' mitgeteilt, dass er bereit sei. Der von 

unten habe zu E._____ gemeint, dass dieser CHF 10'000 bereit haben solle für 

den Kurier. Und E._____ habe wieder gelogen. Dieser habe kein Geld gehabt. 

E._____ habe sich erkundigt, wann der Drogenkurier abfahren und in der Schweiz 

eintreffen würde und oder wo sich der Drogenkurier aufhalte. Er sei mit E._____ 

zusammen gewesen und dieser habe ihn immer wieder gefragt, dies habe er 

dann 'dem von unten' weitergeleitet. 'Der von unten' habe zu den jeweiligen Dro-

genkurieren Kontakt gehabt. Er selber habe einfach geholfen, das Geld einzu-

sammeln. Er habe auch Geld bekommen und habe die Zeit mit seinen Freudinnen 

in der Schweiz geniessen können. Was die machten, habe ihn nicht interessiert. 

'Den von unten' habe er im Jahr 2013 kennen gelernt und zwar im Restaurant des 

Bruders von E._____. Er habe nicht wirklich gewusst, was E._____ mit so vielen 

Personen zu tun gehabt habe. Die entsprechenden Drogenmenge sei an E._____ 

E._____ gegangen. Auf entsprechenden Vorhalt der TK-Gespräche vom 

25.2.2014 und 26.2.2014, wonach er und E._____ eine Drogenlieferung bereits 

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am 26.02.2014 erwartet hätten, sagte B._____, dass es sein könne (Urk. 4/14 S. 

4 ff.).  

2.7.3. In der Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 

8. April 2015 (Urk. 4/18), gab B._____ zu Protokoll, im Februar 2014 sei ein Auto 

gekommen und er hätte dann hier sein sollen. Er habe sich mit E._____ getroffen 

und dieser habe ihm gesagt, wo das Auto ankommen solle. Er sei mit E._____ in 

dessen Auto zu einem Parkplatz bei einem Hotel in … gefahren. Dann sei ein Au-

to mit bulgarischen Kennzeichen gekommen. Darin seien zwei Leute gewesen. 

Mit einem dieser Leute sei er ins Restaurant gegangen und habe etwas getrun-

ken. E._____ sei mit dem Chauffeur weitergefahren. E._____ sei mit dessen Auto 

vorausgefahren und der Chauffeur sei diesem gefolgt. 15 oder 20 Minuten später 

seien sie zurückgekommen. Sie seien weitergefahren und E._____ habe ihn ins 

Hotel zurückgebracht. Bei diesem Treffen mit den bulgarischen Fahrern sei es um 

das gleiche gegangen. Die Frage, ob es um Heroin gegangen sei, bestätigte 

B._____ und sagte dazu: "Ich denke schon. Ich habe damals nicht gesehen, wie 

sie es rausgenommen haben". E._____ habe ihm gesagt, dass er auf ein Auto 

warte, aber er habe sich gedacht, dass das was mit Drogen zu tun habe. Er hätte 

ihm dann Geld geben sollen um es runter zu schicken. Er habe das aber immer 

verschoben. Der Mann, dessen Namen er nicht nennen wolle, habe ihn angerufen 

und gefragt, was los sei. E._____ habe ihn immer hingehalten und ihm das Geld 

nicht gegeben (Urk. 4/18 S. 3). Er habe eben versprochen, dass er bezahlen wür-

de, sobald der Wagen gekommen sei. Er habe dann nicht bezahlt. (…). Er habe 

immer Ausreden gehabt. Zum fraglichen Transport sagte B._____, dass E._____ 

gesagt habe, dieser Transport sei, um die Schulden zu bezahlen. E._____ habe 

ihn vom Hotel abgeholt und sie seien zur Tankstelle H._____ gefahren. Der Fah-

rer sei E._____ nachgefahren. Sie hätten zu E._____ in die Garage gewollt. Er sei 

im Auto geblieben und E._____ sei ausgestiegen. Dann sei die Polizei gekom-

men. In der Garage von E._____ hätte das Transportfahrzeug entladen werden 

sollen. Er sei allerdings nicht in der Garage gewesen, er habe im Auto bleiben sol-

len. E._____ sei in die Garage gegangen mit dem Transporteur. In der Garage 

habe E._____ das Auto entladen wollen. E._____ hätte dem Fahrer zwischen Fr. 

7'000.- und Fr. 10'000.- mitgeben sollen. Er wisse nicht, ob jener das Geld gehabt 

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habe. Auf jeden Fall habe E._____ es mit dem Mann in Mazedonien abgemacht 

(Urk. 4/18 S. 5f.). Seine Aufgabe sei gewesen, bei E._____ kein Geld zu lassen, 

weil dieser es immer ausgegeben habe. Der Lieferant habe kein Vertrauen zu 

E._____ gehabt, weil dieser immer Ausreden gehabt habe. Und dann hätte er 

vermutlich bezeugen sollen, dass E._____ die Lieferung bekommen habe. Weil 

der Lieferant kein Vertrauen zu diesem gehabt und vermutlich befürchtet habe, 

E._____ werde sagen, er habe nichts bekommen (Urk. 4/18 S. 6).  

2.7.4. Anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 12. Juni 2015 (Urk. 4/19) be-

stätigte B._____, es sei zutreffend, dass er den Kurier in der Slowakei einmal in 

einem Kaffee getroffen habe (Urk. 4/19 S. 1). Der unbekannte Drogenorganisator 

(D._____) sei bei diesem Treffen auch dabei gewesen. Er habe den Beschuldig-

ten und D._____ zwei Mal getroffen. Auf die Frage, ob der Beschuldigte gewusst 

habe, dass er Drogen transportiere, sagte B._____, dass er das direkt nicht sagen 

könne. D._____ und der Beschuldigte würden sich schon lange kennen. Sie seien 

aus der gleichen Stadt. So wie er mitbekommen habe, habe der Beschuldigte 

Geld bei D._____ geliehen. Um die Schulden zu begleichen, habe der Beschul-

digte das Fahrzeug in die Schweiz überführen müssen. D._____ habe ihm ge-

sagt, dass der Beschuldigte Euro 2'000.- schuldig sei (Urk. 4/19 S. 2). Wo die 

Drogen genau im Auto gewesen seien, habe der Beschuldigte – so glaube er, 

B._____, – nicht gewusst. D._____ erzähle diesbezüglich in der Regel nichts. Der 

Beschuldigte hätte aber seine Schulden bei D._____ begleichen sollen. Drogen-

gespräche hätten sie nie geführt. Auf die Frage, ob D._____ entsprechende Ge-

spräche geführt habe, sagte B._____, dass D._____ und der Beschuldigte die 

ganze Zeit zusammen gewesen seien. Als er sich mit D._____ getroffen habe, sei 

der Beschuldigte immer mit dabei gewesen. Diese seien auch zusammen mit ei-

nem Fahrzeug aus Mazedonien gekommen. D._____ habe "alles instruiert". Die-

ser habe dem Beschuldigten gesagt, "wo" er fahren müsse und wo er sich melden 

müsse. D._____ habe ihm gesagt, dass der Beschuldigte mit dem Transport sei-

ne Schulden begleichen könne (Urk. 4/19 S. 3). Auf die Frage, weshalb er bereits 

am 27. August 2014 früh morgens auf der Raststätte H._____ auf die Lieferung 

gewartet habe, sagte B._____, dass er an diesem Tag in die Schweiz gekommen 

sei, um einen Fahrzeugausweis von E._____ zu holen. Er habe gegenüber 

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D._____ bestätigen sollen, dass E._____ das Kurierfahrzeug vom Beschuldigten 

erhalten habe (Urk. 4/19 S. 3 f.). Auf die Frage, weshalb die Lieferung verspätet 

gekommen sei, sagte B._____, dass er mitbekommen habe, dass das Fahrzeug 

kaputt gegangen sei. Mehr wisse er auch nicht. Es sei zwei Tage später gekom-

men. Die Frage, ob der Beschuldigte eine Panne gehabt habe, bejahte B._____. 

Er sei eigentlich nur für einen Tag in der Schweiz gewesen. Er habe danach ei-

gentlich wieder nach Deutschland abreisen wollen. D._____ habe ihm am Telefon 

von der Batteriepanne kurz vor Wien erzählt. Er habe ihm auch erzählt, dass der 

Beschuldigte zurückgekommen sei (Urk. 4/19 S. 4). Es sei richtig, dass D._____ 

der Kleber gefehlt habe, um die Batterie neu zu verkleben (Urk. 4/19 S. 5). 

2.7.5. Am 2. September 2015 fand bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons  

Zürich die Konfrontationseinvernahme zwischen dem Beschuldigten und B._____ 

statt (Urk. 3/14). Anlässlich dieser Befragung bestätigte B._____, dass er den Be-

schuldigten zweimal und in Begleitung von D._____ in der Stadt C._____ getrof-

fen habe. Das erste Treffen sei im August gewesen, drei oder vier Tage bevor er 

in die Schweiz gereist sei. Er habe den Beschuldigten auch vor seiner Abreise in 

die Schweiz nochmals gesehen. Die beiden Treffen hätten während ein bis zwei 

Tagen stattgefunden (Urk. 3/14 S. 3 f.). Als der Beschuldigte dabei gewesen sei, 

sei nicht über Drogengeschäfte gesprochen worden (Urk. 3/14 S. 4). Auf die Fra-

ge, wann und wo B._____ mit D._____ über die geplante Einfuhr des Heroins für 

Ende August 2014 gesprochen habe, sagte B._____, dass das E._____ mit 

D._____ abgemacht habe, dass diese Ware in die Schweiz kommen solle. Er ha-

be bei E._____ in der Schweiz einen Autoausweis abholen müssen. E._____ und 

D._____ hätten abgemacht, dass das Kurierfahrzeug in die Schweiz kommen sol-

le. Und E._____ hätte dem Kurier CHF 7'000 bis 10'000 mitgeben sollen. Auf die 

Frage, wann er erfahren habe, dass mit dieser Reise effektiv Heroin eingeführt 

werden solle, sagte B._____, dass er am 26. in die Schweiz gekommen sei und 

hier auf die Ankunft des Fahrzeugs hätte warten sollen. Am Morgen habe ihn 

dann D._____ angerufen und ihm erzählt, dass der Kurier eine Panne gehabt ha-

be und wieder in die Slowakei zurückgefahren sei. Dieser komme dann einen Tag 

später. Auf die Frage, ob er schon vor seiner Einreise in die Schweiz am 26. Au-

gust 2014 gewusst habe, dass eine Drogeneinfuhr geplant gewesen sei, sagte 

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B._____, dass er in die Schweiz habe kommen wollen, um den Ausweis bei 

E._____ abzuholen. D._____ habe ihm dann gesagt, wenn er sowieso schon in 

der Schweiz vor Ort sei, solle er schauen, dass das Drogenfahrzeug bei E._____ 

ankomme und ihm (D._____) das bestätigen. Der Beschuldigte sei bei einem die-

ser Gespräche mit D._____, wo es konkret um die Einfuhr der 1'615 Gramm He-

roin für Ende August gegangen sei, nicht dabei gewesen. Auf die Frage, ob er 

gewusst habe, dass das Heroin in einer präparierten Autobatterie in die Schweiz 

eingeführt werden sollte, sagte B._____, dass er das ungefähr gewusst habe, er 

aber nie konkret gesehen habe, wie das Heroin in einer solchen Batterie unterge-

bracht worden sei (Urk. 3/14 S. 5). Die Frage, wie es dazu gekommen sei, dass 

ausgerechnet der Beschuldigte das Fahrzeug mit dem Heroin in die Schweiz ge-

fahren habe, sagte B._____ das Folgende. "Das weiss ich nicht, was der D._____ 

mit ihm abgemacht hat. Ich habe ja noch nie mit ihm gesprochen, weil ich spreche 

ja Albanisch und er nicht. Was er mit dem D._____ besprochen hat, weiss ich 

nicht". Es treffe zu, dass ihm D._____ gesagt habe, dass der Beschuldigte EUR 

2'000.00 Schulden bei ihm habe. Ob er die Fahrt zur Schuldentilgung gemacht 

habe, wisse er nicht. Auf den Vorhalt, wonach der Beschuldigte gesagt habe, 

dass er ihm das Fahrzeug, d.h. den Skoda Octavia, hätte bringen müssen, weil es 

auch ihm gehöre, sagte B._____, dass das nicht stimme (Urk. 3/14 S. 6). B._____ 

bestätigte nochmals, dass ihm D._____ gesagt habe, dass dieser den Beschul-

digten als Kurier in die Schweiz schicken werde und dass dieser den Beschuldig-

ten über "alles" instruiert habe, d.h. "wo" er fahren und sich melden müsse 

(Urk. 3/14 S. 7). Mit diesen Angaben konfrontiert, führte der Beschuldigte aus, 

dass er nicht wisse, was der andere B._____ erzählt habe. Er habe dieses Auto 

lediglich in die Schweiz bringen müssen und hätte dann Tagesschilder ausstellen 

lassen sollen, damit hätte er einen Audi A 3 nach Mazedonien überführen sollen. 

Aber er habe nicht gewusst, dass sich im Fahrzeug Drogen befunden hätten. 

Wenn er es gewusst hätte, dann hätte er dieses Fahrzeug nicht in die Schweiz 

gefahren. Und dass er dem anderen EUR 2'000.00 geschuldet habe, das treffe 

nicht zu. Das höre er jetzt zum ersten Mal (Urk. 3/14 S. 8). B._____ führte weiter 

aus, es sei vorgesehen gewesen, dass der Beschuldigte wiederum mit dem  

Skoda Octavia in die Slowakei zurückfahre. Die Lieferung mit dem Heroin hätte 

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eine Woche vorher erfolgen sollen, sei aber immer wieder verschoben worden. 

D._____ habe ihm gesagt, dass der Lenker des Kurierfahrzeuges am 26. August 

2014 der Beschuldigte gewesen sei (Urk. 3/14 S. 9). D._____ habe ihm gesagt, 

dass der Beschuldigte eine Panne gehabt habe und wieder zurück gefahren sei. 

Dieser solle nun zwei bis drei Stunden schlafen und er (D._____) werde die Auto-

batterie reparieren, danach solle der Beschuldigte wieder losfahren. Auf Vorhalt 

des TK Protokolls vom 27.08.2014 (Urk. 64 zur EV vom 12. Juni 2015), wonach 

die präparierte Autobatterie wohl nicht mehr gezündet habe und das Fahrzeug ir-

gendwo vor Wien auf der Strasse stehen geblieben sei und er – der Kurier – dann 

eine neue Batterie gekauft und die defekte, präparierte Batterie ins Gepäck getan 

habe, sagte B._____, dass ihn D._____ so über den Vorfall informiert habe 

(Urk. 3/14 S. 10). Der Beschuldigte sagte zu diesen Aussagen von B._____, dass 

sie am 26. August 2014 unterwegs nach Budapest gewesen seien. Es seien drei 

oder vier Kolleginnen von diesem D'._____ (D._____) gekommen, die nach Bu-

dapest gemusst hätten. D'._____ (D._____) habe auch eine Kollegin nach Bratis-

lava gefahren. Sie hätten sich irgend ein Arbeitsvisum ausstellen lassen müssen. 

Dann habe dieser ihm gesagt, er solle das Fahrzeug in die Schweiz bringen, dort 

Zollschilder ausstellen lassen und dann diesen Audi A3 nach Mazedonien über-

führen. Dafür habe er ihm versprochen, ihm EUR 500.00 zu bezahlen. Aber es sei 

keine Rede von irgendwelchen Zehntausenden von Franken gewesen. Und als er 

am 27. August von der Slowakei losgefahren sei, habe dieser ihm gesagt, er solle 

von der Fahrt mit den Frauen nach Budapest dem B'._____ (B._____) nichts er-

zählen, denn er habe damit nichts zu tun (Urk. 3/14 S. 11). Auf Vorhalt des Resul-

tates des Gutachtens des Forensischen Dienstes der Kantonspolizei St. Gallen 

vom 29. Juli 2015, wonach die an einer in St. Gallen sichergestellten Autobatterie 

hinterlassenen Fingerabdrücke nur vom Beschuldigten stammen könnten, gab der 

Beschuldigte zu Protokoll, dass er dazu nichts zu sagen habe. Er habe bei 

I._____ und J._____ etwa 15 oder 20 Tage gearbeitet, als diese am Umziehen 

gewesen seien. Das sei im November oder Dezember 2013 gewesen, er erinnere 

sich nicht genau. Auf Vorhalt, dass er gewusst habe, mit der besagten Fahrt Dro-

gen in die Schweiz einzuführen und er zumindest davon habe ausgehen können, 

dass sich Drogen in der Autobatterie befunden hätten, sagte der Beschuldigte, 

- 15 - 

dass er das nicht gewusst habe. Er erklärte weiter, dass er diese Fahrt nicht un-

ternommen hätte, wenn er gewusst hätte, dass sich im Fahrzeug Drogen befän-

den. Seine einzige Schuld bestehe darin, dass er vertrauensselig gewesen sei, 

den Leuten geglaubt habe und dafür büsse er jetzt (Urk. 3/14 S. 13). Auf Vorhalt, 

wonach er von D._____ dahingehend instruiert worden sei, nach erfolgter Dro-

genlieferung Drogengelder in der Höhe zwischen CHF 7'000 bis CHF 10'000 in 

die Slowakei zu transportieren, sagte der Beschuldigte, dass er das zum ersten 

Mal höre. D._____ habe ihm nur gesagt, er müsse Zollschilder lösen und das  

Auto nach Mazedonien überführen. Die Frage, bei wem er diesen Audi A3 hätte 

holen müssen, beantwortete der Beschuldigte wie folgt: "Das weiss ich nicht. Der 

E._____ hätte mir das sagen sollen. Er hätte mich zu diesem Büro begleiten sol-

len, wo man solche Zollschilder bekommt" (Urk. 3/14 S. 13 f.). Er hätte dieses Au-

to seinem Bruder oder sonst einem Verwandten in Mazedonien überbringen sol-

len. Das Auto hätte dann dort verzollt werden sollen (Urk. 3/14 S. 14). B._____ 

sagte zu den Ausführungen des Beschuldigten, dass D._____ den Beschuldigten 

bezüglich des Audi A3 angelogen habe, weil dieses Fahrzeug sich in der  

Tschechoslowakei und nicht in der Schweiz befunden habe (Urk. 3/14 S. 14).  

2.8. Die Vorinstanz hat die übrigen Aussagen des Beschuldigten aus-

führlich und zutreffend wiedergegeben (Urk. 48 S. 17-22 Ziff. 3.6.). Anlässlich der 

Berufungsverhandlung bestätigte der Beschuldigte seine bisherigen Aussagen 

(Urk. 66 S. 4 ff.). Nach umfassender Würdigung kommt die Vorinstanz zum 

Schluss, dass die Aussagen des Beschuldigten – sofern er überhaupt Aussagen 

gemacht habe – weder mit den Erkenntnissen aus den Telefonkontrollen noch mit 

den Aussagen der Mitbeschuldigten B._____ und E._____ in Einklang zu bringen 

seien. Sie würden sich als weitestgehend unglaubhaft erweisen, weshalb nicht auf 

sie abgestellt werden könne (Urk. 48 S. 24). Auf diese zutreffenden Erwägungen 

der Vorinstanz kann verwiesen werden.  

2.9. Wie die Vorinstanz weiter zutreffend festhält (Urk. 48 S. 22 lit. b), hat 

der Beschuldigte sich im Laufe der Untersuchung und auch an der Hauptverhand-

lung immer wieder in Widersprüche verstrickt. Die Vorinstanz hat diese Wider-

sprüche und vor allem die Änderungen der Aussagen des Beschuldigten nach-

- 16 - 

vollziehbar aufgezeigt und dann daraus den richtigen Schluss gezogen, dass sich 

seine Aussagen als weitestgehend unglaubhaft erweisen, weshalb nicht darauf 

abgestellt werden könne. Der Beschuldigte hat beispielsweise immer wieder  

betont, nichts mit Drogen zu tun gehabt zu haben und nichts davon gewusst zu 

haben, dass er Drogen transportiere bei seiner Fahrt in die Schweiz. Mit der Vor-

instanz (Urk. 48 S. 24) steht damit jedoch die Aussage in der ersten polizeilichen 

Einvernahme im Widerspruch, wonach er D._____ gefragt habe, ob das Fahrzeug 

in Ordnung sei, was dieser bejahte habe und der Beschuldigte dann den Koffer-

raum und die Motorhaube geöffnet, überall geklopft und auch die Türen kontrol-

liert, jedoch nichts Verdächtiges entdeckt habe (Urk. 3/2 S. 2 f.), was er anlässlich 

der Berufungsverhandlung bestätigte (Urk. 66 S. 6). Wenn der Beschuldigte tat-

sächlich keine Ahnung gehabt hätte, dass in dem von ihm zu fahrenden Auto 

Drogen eingebaut waren, hätte er selbsterklärend das Auto nicht untersucht.  

2.10. Nicht zuletzt musste dem Beschuldigten auch aus folgenden Gründen 

klar sein, dass er Drogen transportierte: Er musste im Auftrag von D._____ ein 

Auto in die Schweiz überführen, für welchen Zweck er extra eine slowakische 

SIM-Karte von D._____ erhielt (Urk. 66 S. 6 unten). Dann hätte am Ziel des 

Transports gemäss Aussagen B._____s (Urk. 4/18 S. 5 f., Urk. 3/14 S. 5) und  

E._____s (Urk. 5/13 S. 12) Letzterer dem Beschuldigten Geld – und nicht ein Audi 

A3 – übergeben sollen. Es ist davon auszugehen, dass dem Beschuldigten be-

kannt war, dass es sich dabei um für den Drogenhandel bzw. -transport typische 

Elemente handelt.  

Weiter erklärte der Beschuldigte anlässlich der Berufungsverhandlung, D._____ 

alias D'._____ vor fünf Jahren anlässlich Malerarbeiten bei dessen Schwester  

kennengelernt zu haben (Urk. 66 S. 10), widerspricht damit aber den Aussagen 

B._____s, wonach der Beschuldigte und D._____ sich schon lange kennen wür-

den und aus der gleichen Stadt seien (Urk. 4/19 S. 2).  

2.11. Weiter kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass der Ablauf der Gescheh-

nisse, wie er sich aus den Aussagen von B._____ und E._____ sowie den ge-

mäss den Telefonkontrollen geführten Gesprächen und Nachrichten ergebe, zu-

dem durch das daktyloskopische Gutachten sowie der übrigen Erkenntnisse aus 

- 17 - 

der Aktion "F._____" unterstützt werde (Urk. 48 S. 29). Es ist in diesem Zusam-

menhang festzuhalten, dass sich auf der im Rahmen der Aktion "F._____" sicher-

gestellten präparierten Autobatterie die Fingerabdrücke des Beschuldigten befan-

den. Das daktyloskopische Gutachten betreffend dieser Autobatterie zeigt klar 

auf, dass zwei ab der Alufolie innerhalb der ausgehöhlten Autobatterie hinterlas-

senen daktyloskopischen Spuren sowie die daktyloskopische Spur ab der Motor-

radbatterieverpackung, welche in die ausgehöhlte Autobatterie eingebaut war, 

zweifelsfrei vom Beschuldigten stammen (Urk. 13/10). Weiter stellt das Gutachten 

fest, dass alle drei Spuren nur bei geöffnetem Deckel der Autobatterie auf den 

Spurenträger gesetzt werden konnten (Urk. 13/10 S. 6). Der Beschuldigte erklärte 

seine Fingerabdrücke im Inneren dieser Autobatterie letztmals an der Berufungs-

verhandlung damit, dass er im November/Dezember 2013 I._____ in St. Gallen 

beim Umziehen geholfen habe, wobei er dabei diverse Gegenstände wie Folien, 

Felgen und Autobatterien berührt habe (Urk. 66 S. 8f. S. 10). Die diesbezüglichen 

Aussagen des Beschuldigten wirken konstruiert und sind unglaubhaft. Im Übrigen 

wurden auf der Innenseite der Autobatterie Kokainspuren festgestellt (act. 16/7/2). 

Damit ist auch die Behauptung des Beschuldigten widerlegt, wonach er nie etwas 

mit Drogen zu tun gehabt habe. Es drängt sich der zwingende Schluss auf, dass 

der Beschuldigte bereits im Verfahren "F._____" etwas mit der Präparation der 

fraglichen Autobatterie zu tun hatte. Auf der Autobatterie des aktuellen Kurier-

fahrzeugs fand man zwar nur ein verwertbares DNA-Profil einer unbekannten 

männlichen Person (Urk. 12/6 S. 3), es handelt sich jedoch hinsichtlich der Präpa-

ration um denselben modus operandi wie bei der Batterie, die man im Rahmen 

der Aktion "F._____" anlässlich der Hausdurchsuchung in St. Gallen fand. Dem-

zufolge liegt auf der Hand, dass der Beschuldigte mit der Präparation der Autobat-

terie bzw. mit dem Verstecken der Drogen in derselben im vorliegenden Fall 

gleichermassen etwas zu tun gehabt hat. 

2.12. Es fällt auf, dass der Beschuldigte sich zwar als Opfer und von D._____  

alias D'._____ reingelegt fühlt (Urk. 66 S. 6, S. 10, Prot. II S. 6), diesen jedoch 

nicht einmal dann verrät, nachdem der Drogentransport aufgeflogen war (Urk. 66 

S. 9 f.). In diesem Zusammenhang ist auch erwähnenswert, dass der Beschuldig-

te die Nummer von D'._____ im Natel unter "S" abgespeichert hat, wohl um die-

- 18 - 

sen Kontakt zu verschleiern. Darauf anlässlich der Berufungsverhandlung ange-

sprochen, erklärte der Beschuldigte, D'._____ habe diese Nummer selber im Te-

lefon des Beschuldigten abgespeichert, wobei er auf die Frage, wieso D'._____ 

seinen Namen unter einem falschen Anfangsbuchstaben abspeichern würde, kei-

ne nachvollziehbare Antwort geben konnte ("Albanische Sachen…", vgl. Urk. 66 

S. 9).  

2.13. In Bezug auf die vermeintliche Panne des Beschuldigten und der Rückkehr 

an den Startort ist auf die Protokolle der Telefonkontrollen zu verweisen, wonach 

D._____ B._____ in einem Telefongespräch um 7.09 Uhr am 27. August 2014 

mitteilte, dass "ihm" das Auto kaputt gegangen sei und er nun zu ihm zurückge-

kehrt sei (Urk. 3/6 Beilage 58). Nur drei Minuten später ruft B._____ D._____ an, 

welcher jenem mitteilt, dass "ihm" "das Teil" kaputt gegangen sei und er gerade 

dabei sei "das" zu öffnen, um es anzuschauen (Urk. 3/6 Beilage 60). In zwei wei-

teren Gesprächen zwischen den beiden nur wenige Minuten später ist die Rede 

von "Kleber" und dass es "ihm" nicht "gezündet" habe, bzw. dass "er" eine/n 

neue/n" kaufen gegangen und "die/den" ins Gepäck getan habe und dass er nun 

auswärts Kleber holen gehe (Urk. 3/6 Beilage 61 u. 64). Diese Äusserungen ma-

chen nur im Zusammenhang mit der Autopanne des Beschuldigten und seiner 

Rückkehr an den Startort C._____ Sinn, wo D._____ die neue Autobatterie mit 

Heroin beladen und in der Folge schliessen und verkleben musste. Diese An-

nahme deckt sich auch mit den Aussagen B._____s (Urk. 4/19 S. 4 f.). 

2.14. Im Zusammenhang mit den im Skoda Octavia gefundenen Quittungen und 

der Vignette ist unter Hinweis auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen 

festzuhalten, dass daraus nichts zugunsten oder zulasten des Beschuldigten ab-

geleitet werden kann (Urk. 48 S. 31), da nicht erwiesen ist, wer – der Beschuldigte 

oder eine Drittperson – diese Quittungen und die Vignette ins Auto gelegt hat. 

2.15. Mit der Vorinstanz ist somit davon auszugehen, dass der Beschuldigte am 

26. August 2014 ein erstes Mal von C._____ losfuhr, irgendwo vor Wien infolge 

einer Fehlzündung der Autobatterie eine Panne hatte, worauf er eine neue Auto-

batterie erstand. Entgegen der Verteidigung (Urk. 67 S. 3) können Autobatterien 

bei Autobahn-Tankstellen rund um die Uhr in kürzester Zeit gekauft werden, wes-

- 19 - 

halb es für den Beschuldigten nach dessen Panne ein Leichtes gewesen sein 

dürfte, eine Autobatterie zu besorgen. Weiter ist erstellt, dass der Beschuldigte 

sodann selbständig und ohne Anweisung von D._____ den Entscheid traf, mit der 

defekten Autobatterie im Gepäck wieder an seinen Startort zurückzufahren, einen 

Entscheid, den nur jemand treffen konnte, der wusste, dass sich in der defekten 

Batterie Betäubungsmittel befanden. Die Rückkehr hatte einzig den Zweck, die 

Betäubungsmittel umzupacken, um mit der erneut präparierten Autobatterie die 

Einfuhr in die Schweiz zu tätigen. Hätte der Beschuldigte nämlich nicht gewusst, 

dass die Autobatterie mit Heroin "beladen" ist, so hätte er mit der neuen Batterie 

einfach weiterfahren und die defekte Batterie entsorgen oder mit sich führen kön-

nen. Die Verteidigung geht aufgrund der Fahrzeiten von einem mehrstündigen 

Zeitüberschuss aus, welchen der Beschuldigte wohl nicht mit Pausen "verplem-

pert" haben könne (Urk. 67 S. 3). Wie ausgeführt, musste D._____ die Autobatte-

rie erneut präparieren, was eine gewisse Zeit in Anspruch genommen haben dürf-

te. Es kann grundsätzlich offen bleiben, was der Beschuldigten in diesen Stunden 

gemacht hat, da es sich bei dieser überschüssigen Zeit um Nachtstunden gehan-

delt hat, ist jedoch durchaus denkbar, dass der Beschuldigte diese Zeit mit Schla-

fen verbrachte, was sich mit den Aussagen von B._____ deckt (Urk. 3/14 S. 10).  

2.16. Somit ergibt sich, dass sowohl der ganze äussere als auch der innere Sach-

verhalt erstellt ist.  

III. Rechtliche Würdigung 

Die von der Vorinstanz vorgenommene und von der Verteidigung nicht bestrittene 

rechtliche Würdigung erweist sich als zutreffend und ist zu bestätigen. Der Be-

schuldigte ist somit der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bundesgesetz 

über die Betäubungsmittel im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit 

Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG schuldig zu sprechen.  

- 20 - 

IV. Sanktion 

1. Strafzumessung 

Das Bundesgericht hat die Grundsätze der Strafzumessung gemäss Art. 47 ff. 

StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4. ff; 135 IV 130 E. 5.3.1.; 132 IV 

102 E. 8.1.; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Da lediglich der 

Beschuldigte Berufung erhoben hat, gilt es das Verschlechterungsverbot zu be-

achten (Art. 391 Abs. 2 Satz 1 StPO).  

2. Strafrahmen 

Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass der Strafrahmen von einem bis zwanzig 

Jahren Freiheitsstrafe sowie allenfalls zusätzlich von einem bis zu 360 Tagessät-

zen Geldstrafe reicht. Strafschärfungs- oder Strafmilderungsgründe liegen keine 

vor (Urk. 48 S. 34 f.) 

3. Objektive Tatschwere 

Den Ausführungen der Vorinstanz betreffend die objektive Tatkomponente ist zu-

zustimmen mit dem Hinweis, dass der Beschuldigte nicht mit Heroin gehandelt, 

sondern dieses transportiert hat (Urk. 48 S. 35 Ziff. 2.2.). Das Verschulden ist als 

noch nicht erheblich zu qualifizieren. 

4. Subjektive Tatschwere 

Auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erläuterungen zur subjektiven Tatschwere 

kann verwiesen werden (Urk. 48 S. 36 Ziff. 2.3.).  

5. Täterkomponente 

5.1. Bezüglich Werdegang des Beschuldigten kann auf die Ausführungen der 

Vorinstanz (Urk. 48 S. 36 f. Ziff. 3) verwiesen werden. Ausser gesundheitlicher 

Probleme des Beschuldigten ergaben sich seit der vorinstanzlichen Hauptver-

handlung keine Äderungen.  

- 21 - 

5.2. Der Werdegang des Beschuldigten ist strafzumessungsneutral zu ge-

wichten.  

5.3. Der Beschuldigte hat in der Schweiz keine Vorstrafen (Urk. 51), was sich 

ebenfalls strafzumessungsneutral auswirkt.  

5.4. Auch anlässlich der Berufungsverhandlung war der Beschuldigte nicht ge-

ständig, so dass entsprechend auch keine Reue, Einsicht oder ein anderes die 

Strafe reduzierendes Nachtatverhalten ersichtlich ist.  

5.5. Hingegen fallen die gesundheitlichen Probleme des Beschuldigten leicht 

strafmindernd ins Gewicht: so musste er sich offenbar sieben Zähne ziehen las-

sen, ohne jedoch eine Prothese dafür erhalten zu haben (Urk. 66 S. 2), wodurch 

er eine grosse Einbusse an Lebensqualität erlitt (Schwierigkeiten beim Essen 

etc.).  

5.6. Insgesamt ist somit eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten dem 

Verschulden und den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten ange-

messen.  

5.7. Der Beschuldigte wurde am 28. August 2014 verhaftet und befindet sich 

seither ununterbrochen in Untersuchungs- und Sicherheitshaft. Der Anrechnung 

der erstandenen Haft von inzwischen 651 Tagen (bis und mit heute) steht nichts 

entgegen (Art. 51 StGB).  

V. Vollzug der Strafe 

Ein bedingter oder teilbedingter Vollzug der ausgefällten Freiheitsstrafe ist bereits 

aus objektiven Gründen nicht möglich, da der Beschuldigte zu einer Freiheits-

strafe von mehr als 36 Monate zu verurteilen ist (Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 1 

StGB).  

VI. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

1. Die vorinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 8) ist ausgangsgemäss zu bestätigen. 

- 22 - 

2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ih-

res Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte unter-

liegt mit seine Anträgen vollumfänglich. Die Kosten des Berufungsverfahrens, 

ausgenommen diejenige der amtlichen Verteidigung, sind dem Beschuldigten 

aufzuerlegen. Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Ge-

richtskasse zu nehmen. Die Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO 

bleibt vorbehalten (Art. 138 Abs. 1 StPO; Art. 422 Abs. 2 lit. a StPO). Die Redukti-

on der Freiheitsstrafe gegenüber dem vorinstanzlichen Entscheid stellt einen 

wohlwollenden Ermessensentscheid dar, welcher ohne Einfluss auf die Kosten-

folge bleibt (Art. 428 Abs. 2 lit. b StPO). 

Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahrens ist auf Fr. 3'000.- festzusetzen.  

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 

10. Dezember 2015 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"Es wird erkannt: 

1. (…) 

2. (…) 

3. (…) 

4. Die unter der Sachkaution Nr. … aufbewahrte externe Festplatte Samsung 320 GB, 

Ref-Nr.: …, wird bei den Verfahrensakten aufbewahrt. 

5. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 

1. September 2015 beschlagnahmten Beweismittel werden eingezogen und bei den 

Verfahrensakten aufbewahrt: 

− 3 x 10-Tagesvignetten Österreich Quittungen, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit GPS Daten Navigationssystem B._____, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit SIM-Datenauswertung, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …; 

− 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …; 

− Notizbüchlein rot von A._____, Asservat Nr. …; 

− 6 Quittungen für Benzin und Autobahngebühren von A._____, Asservat Nr. …. 

- 23 - 

6. Über die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 

3. September 2014 beschlagnahmten Gegenstände: 

− 1 Starterbatterie für PW Skoda, Asservat Nr. …; 

− 4 Kugeln Heroin eingepackt in blauer Plastikfolie, Asservat Nr. …; 

− 1 weisser Plastiksack, "Apotheke", Asservat Nr. …; 

− 1 schwarze Wurst (eingepackt) enthaltend Kokain, Asservat Nr. …; 

− 1 Knittersack (Streckmittel), Asservat Nr. …; 

− 1 Papiertasche mit Einweghandschuhen, Asservat Nr. …; 

− Verpackungen mit BM Rückständen, Asservat Nr. …; 

− 1 Küchenwaage, Asservat Nr. …; 

− Diverse Verpackungsmaterialien wie Plastiksäcke, Alufolie (Verpackungsbehäl-

ter), Asservat Nr. …; 

wird in den Verfahren gegen die Mitbeteiligten zu befinden sein. Es wird Sache der 

Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich sein, die entsprechenden Anträge zu stel-

len. 

7. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 3'600.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 3'000.00   Gebühr für das Vorverfahren; 

Fr. 783.00   Auslagen MIG; 

Fr. 1'366.65   Auslagen (Gutachten); 

Fr. 70.00   Auslagen; 

Fr. 2'100.00   Telefonkontrolle; 

Fr. 200.00   Auslagen Polizei; 

Fr. 475.00   Entschädigung Dolmetscher Vorverfahren; 

Fr. 21'703.15   amtliche Verteidigung (inkl. Auslagen und MwSt.); 

Fr. 33'297.80   Total 

  Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

 8. (…) 

 9. (Mitteilungen) 

 10. (Rechtsmittel)" 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

- 24 - 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des Verbrechens im Sinne von 

Art. 19 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. a des Bundesgesetz 

über die Betäubungsmittel (BetmG). 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 

9 Monaten, wovon 651 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft bis 

und mit heute erstanden sind. 

3. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 8) wird bestätigt. 

4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'000.-- ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 4'200.--   amtliche Verteidigung 

5. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtli-

chen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der 

amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genom-

men. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO vorbehalten. 

6. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich (versandt) 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste (unter Beilage einer Kopie der Haftverfügung)  

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich  

− die Bundesanwaltschaft  

- 25 - 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A  

− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 
Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

− der Kantonspolizei Zürich, Asservats-Triage, Postfach, 8021 Zürich 
(hinsichtlich Disp.-Ziff. 6); 

7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen 

erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

Zürich, 8. Juni 2016 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. P. Marti 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. C. Grieder 
 

 

	Urteil vom 8. Juni 2016
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel (BetmG) im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG.
	2. Der Beschuldigte A._____ wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren, wovon 470 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft (gerechnet bis und mit 10. Dezember 2015) erstanden sind.
	3. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	4. Die unter der Sachkaution Nr. … aufbewahrte externe Festplatte Samsung 320 GB, Ref-Nr.: …, wird bei den Verfahrensakten aufbewahrt.
	5. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 1. September 2015 beschlagnahmten Beweismittel werden eingezogen und bei den Verfahrensakten aufbewahrt:
	 3 x 10-Tagesvignetten Österreich Quittungen, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit GPS Daten Navigationssystem B._____, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit SIM-Datenauswertung, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …;
	 Notizbüchlein rot von A._____, Asservat Nr. …;
	 6 Quittungen für Benzin und Autobahngebühren von A._____, Asservat Nr. ….

	6. Über die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons  Zürich vom 3. September 2014 beschlagnahmten Gegenstände:
	 1 Starterbatterie für PW Skoda, Asservat Nr. …;
	 4 Kugeln Heroin eingepackt in blauer Plastikfolie, Asservat Nr. …;
	 1 weisser Plastiksack, "Apotheke", Asservat Nr. …;
	 1 schwarze Wurst (eingepackt) enthaltend Kokain, Asservat Nr. …;
	 1 Knittersack (Streckmittel), Asservat Nr. …;
	 1 Papiertasche mit Einweghandschuhen, Asservat Nr. …;
	 Verpackungen mit BM Rückständen, Asservat Nr. …;
	 1 Küchenwaage, Asservat Nr. …;
	 Diverse Verpackungsmaterialien wie Plastiksäcke, Alufolie (Verpackungsbehälter), Asservat Nr. …;

	wird in den Verfahren gegen die Mitbeteiligten zu befinden sein. Es wird Sache der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich sein, die entsprechenden Anträge zu stellen.
	7. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	8. Die Kosten des Vorverfahrens und des gerichtlichen Verfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt, diejenigen der amtlichen Verteidigung indessen einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Art...
	9. (Mitteilungen)
	10. (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge:
	1. Der Beschuldigte sei vollumfänglich freizusprechen.
	2. Für die erstandene Haft sei dem Beschuldigten ein Schadenersatz in der Höhe von Fr. 2'000.-- pro Monat sowie eine Genugtuung in der  Höhe von Fr. 120.-- pro Tag zu bezahlen.
	3. Die persönlichen Gegenstände, die beschlagnahmt wurden, sind dem  Beschuldigten auszuhändigen.
	4. Die Kosten des Verfahrens und der amtlichen Verteidigung seien ausgangsgemäss auf die Staatskasse zu nehmen.

	Erwägungen:
	I.  Verfahrensgang / Prozessgeschichte

	1. Prozessgeschichte
	1.1. Der Verlauf des Verfahrens bis zum vorinstanzlichen Urteil ergibt sich aus dem Entscheid vom 10. Dezember 2015 (Urk. 48 S. 4 f.).
	1.2. Mit dem vorstehend aufgeführten Urteil sprach die Vorinstanz den Beschuldigten der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel (BetmG) im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. a Be...
	1.3. Am 10. Dezember 2015 erging das Urteil (Prot. I S. 23-27, Urk. 37). Gleichzeitig wurde mit Beschluss die Sicherheitshaft bis zur Berufungsverhandlung vor dem Obergericht des Kantons Zürich bzw. längstens bis zum 9. Juni 2016 verlängert (Prot. I S...
	1.4. Mit Verfügung vom 17. Februar 2016 überwies die Vorinstanz die Akten dem Obergericht (Urk. 46 = Urk. 49).
	1.5. Am 29. März 2016 reichte die amtliche Verteidigerin des Beschuldigten die Berufungserklärung ein (Urk. 52).
	1.6. Mit Präsidialverfügung vom 15. März 2016 (Urk. 54) wurde die Kontrolle der ein- und ausgehenden Post des Beschuldigten während der Sicherheitshaft der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich übertragen. Sodann wurde der Staatsanwaltschaft eine K...
	1.7. Mit Eingabe vom 1. April 2016 teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sie auf Anschlussberufung verzichte, die Bestätigung des vorinstanzlichen Urteils beantrage und um Dispensation von der Teilnahme an der Verhandlung ersuche (Urk. 56).
	1.8. In der Folge wurde am 13. April 2016 auf den 8. Juni 2016 zur Berufungsverhandlung vorgeladen (Urk. 57).
	1.9. Mit Schreiben vom 2. Mai 2016 der Verfahrensleitung wurden die amtliche Verteidigerin und die Staatsanwaltschaft darauf hingewiesen, dass anlässlich der Berufungsverhandlung über die Sicherheitshaft zu entscheiden sei. Der Staatsanwalt wurde soda...
	1.10. Am 8. Juni 2016 fand die Berufungsverhandlung statt, an welcher der Beschuldigte und seine amtliche Verteidigerin teilnahmen (Prot. II S. 3).

	2. Umfang der Berufung
	Berufung erhoben hat einzig der Beschuldigte. Er lässt Ziff. 1 bis 3 sowie Ziff. 8 des vorinstanzlichen Urteils anfechten (Prot. II S. 4 f.).

	3. Allgemeines
	3.1. Soweit für die tatsächliche und rechtliche Würdigung des eingeklagten Sachverhaltes auf die Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wird, geschieht dies in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO, ohne dass dies bei jedem Hinweis ausdrücklich erwähnt wird.
	3.2. Die urteilende Instanz muss sich nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen widerlegen (vgl. Entscheid des Bundesgerichts 6B_170/2011 vom 10. November 2011 E.1.2.). Die Berufungsinstanz kann s...
	II.  Schuldpunkt

	1. Anklagevorwurf
	Der Anklagevorwurf ergibt sich aus der Anklageschrift vom 12. Oktober 2015 (Urk. 27/2), welche dem vorinstanzlichen Urteil beigeheftet ist (Urk. 48).

	2. Sachverhalt
	2.1. Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, anerkannte der Beschuldigte den äusseren Sachverhalt im Wesentlichen (Urk. 48 S. 6 Ziff. 2.1.). Die in der Anklageschrift aufgeführte Panne in der Nähe von Wien und die aus diesem Grund erfolgte Rückk...
	2.2. Der Beschuldigte bestreitet nach wie vor, gewusst zu haben, dass sich im Kurierfahrzeug Betäubungsmittel befunden haben. Im Rahmen des Berufungsverfahrens lässt er ausführen, dass es die Vorinstanz alleine aufgrund der Telefongespräche zwischen B...
	2.3. Somit ist nachfolgend zu prüfen, ob der Sachverhalt, wie in der Anklageschrift umschrieben, mittels der vorhandenen Beweismittel erstellt werden kann. Die Vorinstanz hat die relevanten Beweismittel korrekt benannt (Urk. 48 S. 8 Ziff. 3.2).
	2.4. Auf die korrekten Ausführungen der Vorinstanz betreffend die Beweiswürdigung im Allgemeinen kann zur Vermeidung von Wiederholungen verwiesen werden (Urk. 48 S. 7 Ziff. 3.1.).
	2.5. Die Vorinstanz hat die einzelnen Beweismittel korrekt wiedergegeben und einer ausführlichen Würdigung unterzogen (Urk. 48 S. 8-33).
	2.6. Entgegen der Behauptung der Verteidigung stützt sich die Vorinstanz nicht nur auf die Telefongespräche von D._____, sondern auch auf die Aussagen der Mitbeteiligten B._____ und E._____, auf das daktyloskopische Gutachten sowie die übrigen Erkennt...
	2.7. Zur Verdeutlichung sind nochmals die wesentlichsten Aussagen von B._____ aufzuführen.
	2.7.1. Anlässlich seiner Befragung bei der Kantonspolizei Zürich vom 30. Januar 2015 (Urk. 4/13) führte er auf die Frage, wie die letzte Heroinlieferung zustande gekommen sei, aus, er sei in der Slowakei gewesen. Er habe E._____ gebeten, dass er ihm e...
	2.7.2. B._____ gab anlässlich seiner Befragung bei der Kantonspolizei Zürich vom 10. Februar 2015 (Urk. 4/14) zu Protokoll, dass er es gewesen sei, welcher Kontakt zum Drogenorganisator (dem von unten) gehabt habe. Bevor der Kurier losgefahren sei, ha...
	2.7.3. In der Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 8. April 2015 (Urk. 4/18), gab B._____ zu Protokoll, im Februar 2014 sei ein Auto gekommen und er hätte dann hier sein sollen. Er habe sich mit E._____ getroffen und dieser...
	2.7.4. Anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 12. Juni 2015 (Urk. 4/19) bestätigte B._____, es sei zutreffend, dass er den Kurier in der Slowakei einmal in einem Kaffee getroffen habe (Urk. 4/19 S. 1). Der unbekannte Drogenorganisator (D._____) ...
	2.7.5. Am 2. September 2015 fand bei der Staatsanwaltschaft II des Kantons  Zürich die Konfrontationseinvernahme zwischen dem Beschuldigten und B._____ statt (Urk. 3/14). Anlässlich dieser Befragung bestätigte B._____, dass er den Beschuldigten zweima...
	2.8. Die Vorinstanz hat die übrigen Aussagen des Beschuldigten ausführlich und zutreffend wiedergegeben (Urk. 48 S. 17-22 Ziff. 3.6.). Anlässlich der Berufungsverhandlung bestätigte der Beschuldigte seine bisherigen Aussagen (Urk. 66 S. 4 ff.). Nach ...
	2.9. Wie die Vorinstanz weiter zutreffend festhält (Urk. 48 S. 22 lit. b), hat der Beschuldigte sich im Laufe der Untersuchung und auch an der Hauptverhandlung immer wieder in Widersprüche verstrickt. Die Vorinstanz hat diese Widersprüche und vor alle...
	2.10. Nicht zuletzt musste dem Beschuldigten auch aus folgenden Gründen klar sein, dass er Drogen transportierte: Er musste im Auftrag von D._____ ein Auto in die Schweiz überführen, für welchen Zweck er extra eine slowakische SIM-Karte von D._____ er...
	Weiter erklärte der Beschuldigte anlässlich der Berufungsverhandlung, D._____ alias D'._____ vor fünf Jahren anlässlich Malerarbeiten bei dessen Schwester  kennengelernt zu haben (Urk. 66 S. 10), widerspricht damit aber den Aussagen B._____s, wonach d...
	2.11. Weiter kommt die Vorinstanz zum Schluss, dass der Ablauf der Geschehnisse, wie er sich aus den Aussagen von B._____ und E._____ sowie den gemäss den Telefonkontrollen geführten Gesprächen und Nachrichten ergebe, zudem durch das daktyloskopische ...
	2.12. Es fällt auf, dass der Beschuldigte sich zwar als Opfer und von D._____  alias D'._____ reingelegt fühlt (Urk. 66 S. 6, S. 10, Prot. II S. 6), diesen jedoch nicht einmal dann verrät, nachdem der Drogentransport aufgeflogen war (Urk. 66 S. 9 f.)....
	2.13. In Bezug auf die vermeintliche Panne des Beschuldigten und der Rückkehr an den Startort ist auf die Protokolle der Telefonkontrollen zu verweisen, wonach D._____ B._____ in einem Telefongespräch um 7.09 Uhr am 27. August 2014 mitteilte, dass "ih...
	2.14. Im Zusammenhang mit den im Skoda Octavia gefundenen Quittungen und der Vignette ist unter Hinweis auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen festzuhalten, dass daraus nichts zugunsten oder zulasten des Beschuldigten abgeleitet werden kann...
	2.15. Mit der Vorinstanz ist somit davon auszugehen, dass der Beschuldigte am 26. August 2014 ein erstes Mal von C._____ losfuhr, irgendwo vor Wien infolge einer Fehlzündung der Autobatterie eine Panne hatte, worauf er eine neue Autobatterie erstand. ...
	2.16. Somit ergibt sich, dass sowohl der ganze äussere als auch der innere Sachverhalt erstellt ist.
	III.  Rechtliche Würdigung
	Die von der Vorinstanz vorgenommene und von der Verteidigung nicht bestrittene rechtliche Würdigung erweist sich als zutreffend und ist zu bestätigen. Der Beschuldigte ist somit der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubun...
	IV.  Sanktion

	1. Strafzumessung
	Das Bundesgericht hat die Grundsätze der Strafzumessung gemäss Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4. ff; 135 IV 130 E. 5.3.1.; 132 IV 102 E. 8.1.; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Da lediglich der Beschuldigte Be...

	2. Strafrahmen
	Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass der Strafrahmen von einem bis zwanzig Jahren Freiheitsstrafe sowie allenfalls zusätzlich von einem bis zu 360 Tagessätzen Geldstrafe reicht. Strafschärfungs- oder Strafmilderungsgründe liegen keine vor (Urk. 4...

	3. Objektive Tatschwere
	Den Ausführungen der Vorinstanz betreffend die objektive Tatkomponente ist zuzustimmen mit dem Hinweis, dass der Beschuldigte nicht mit Heroin gehandelt, sondern dieses transportiert hat (Urk. 48 S. 35 Ziff. 2.2.). Das Verschulden ist als noch nicht e...

	4. Subjektive Tatschwere
	Auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erläuterungen zur subjektiven Tatschwere kann verwiesen werden (Urk. 48 S. 36 Ziff. 2.3.).

	5. Täterkomponente
	5.1. Bezüglich Werdegang des Beschuldigten kann auf die Ausführungen der Vorinstanz (Urk. 48 S. 36 f. Ziff. 3) verwiesen werden. Ausser gesundheitlicher Probleme des Beschuldigten ergaben sich seit der vorinstanzlichen Hauptverhandlung keine Äderungen.
	5.2. Der Werdegang des Beschuldigten ist strafzumessungsneutral zu gewichten.
	5.3. Der Beschuldigte hat in der Schweiz keine Vorstrafen (Urk. 51), was sich ebenfalls strafzumessungsneutral auswirkt.
	5.4. Auch anlässlich der Berufungsverhandlung war der Beschuldigte nicht geständig, so dass entsprechend auch keine Reue, Einsicht oder ein anderes die Strafe reduzierendes Nachtatverhalten ersichtlich ist.
	5.5. Hingegen fallen die gesundheitlichen Probleme des Beschuldigten leicht strafmindernd ins Gewicht: so musste er sich offenbar sieben Zähne ziehen lassen, ohne jedoch eine Prothese dafür erhalten zu haben (Urk. 66 S. 2), wodurch er eine grosse Einb...
	5.6. Insgesamt ist somit eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten dem Verschulden und den persönlichen Verhältnissen des Beschuldigten angemessen.
	5.7. Der Beschuldigte wurde am 28. August 2014 verhaftet und befindet sich seither ununterbrochen in Untersuchungs- und Sicherheitshaft. Der Anrechnung der erstandenen Haft von inzwischen 651 Tagen (bis und mit heute) steht nichts entgegen (Art. 51 St...
	V.  Vollzug der Strafe
	Ein bedingter oder teilbedingter Vollzug der ausgefällten Freiheitsstrafe ist bereits aus objektiven Gründen nicht möglich, da der Beschuldigte zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 36 Monate zu verurteilen ist (Art. 42 Abs. 1 und Art. 43 Abs. 1 StGB).
	VI.  Kosten- und Entschädigungsfolgen
	1. Die vorinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 8) ist ausgangsgemäss zu bestätigen.
	2. Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Der Beschuldigte unterliegt mit seine Anträgen vollumfänglich. Die Kosten des Berufungsverfahrens, ausgenommen diejeni...

	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Winterthur vom 10. Dezember 2015 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"Es wird erkannt:
	1. (…)
	2. (…)
	3. (…)
	4. Die unter der Sachkaution Nr. … aufbewahrte externe Festplatte Samsung 320 GB, Ref-Nr.: …, wird bei den Verfahrensakten aufbewahrt.
	5. Die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 1. September 2015 beschlagnahmten Beweismittel werden eingezogen und bei den Verfahrensakten aufbewahrt:
	 3 x 10-Tagesvignetten Österreich Quittungen, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit GPS Daten Navigationssystem B._____, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit SIM-Datenauswertung, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …;
	 1 CD mit Datenauswertung RTI A._____, Asservat Nr. …;
	 Notizbüchlein rot von A._____, Asservat Nr. …;
	 6 Quittungen für Benzin und Autobahngebühren von A._____, Asservat Nr. ….

	6. Über die folgenden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 3. September 2014 beschlagnahmten Gegenstände:
	 1 Starterbatterie für PW Skoda, Asservat Nr. …;
	 4 Kugeln Heroin eingepackt in blauer Plastikfolie, Asservat Nr. …;
	 1 weisser Plastiksack, "Apotheke", Asservat Nr. …;
	 1 schwarze Wurst (eingepackt) enthaltend Kokain, Asservat Nr. …;
	 1 Knittersack (Streckmittel), Asservat Nr. …;
	 1 Papiertasche mit Einweghandschuhen, Asservat Nr. …;
	 Verpackungen mit BM Rückständen, Asservat Nr. …;
	 1 Küchenwaage, Asservat Nr. …;
	 Diverse Verpackungsmaterialien wie Plastiksäcke, Alufolie (Verpackungsbehälter), Asservat Nr. …;

	wird in den Verfahren gegen die Mitbeteiligten zu befinden sein. Es wird Sache der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich sein, die entsprechenden Anträge zu stellen.
	7. Die Entscheidgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	8. (…)
	9. (Mitteilungen)
	10. (Rechtsmittel)"
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist schuldig des Verbrechens im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 lit. a des Bundesgesetz über die Betäubungsmittel (BetmG).
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 9 Monaten, wovon 651 Tage durch Untersuchungs- und Sicherheitshaft bis und mit heute erstanden sind.
	3. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 8) wird bestätigt.
	4. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	5. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschul...
	6. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich (versandt)
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste (unter Beilage einer Kopie der Haftverfügung)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich
	 die Bundesanwaltschaft
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 der Kantonspolizei Zürich, Asservats-Triage, Postfach, 8021 Zürich (hinsichtlich Disp.-Ziff. 6);

	7. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.