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**Case Identifier:** 54002169-78ae-513f-8f33-ad70133f1290
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-24
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 24.06.2020 II 2019 51
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2019-51_2020-06-24.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2019 51

Entscheid vom 24. Juni 2020

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Marco Lacher, a.o. Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch B.________, 

gegen

Kantonale Steuerkommission/Kantonale Verwaltung für die 
direkte Bundessteuer, Bahnhofstrasse 15, Postfach 1232, 
6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagung 2015; 
gewerbsmässiger Wertschriftenhandel)

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Sachverhalt:

A. Mit Veranlagungsverfügung 2015 vom 2. August 2017 (Versand) wurde 
A.________ (nachstehend: Steuerpflichtiger) von der kantonalen Steuerverwal-
tung (StV)/Verwaltung für die direkte Bundessteuer (VdBSt) kantonal mit einem 
steuerbaren (und satzbestimmenden) Einkommen von Fr. 109'400.-- und einem 
steuerbaren Vermögen von Fr. 0.-- sowie bei der direkten Bundessteuer mit ei-
nem steuerbaren (und satzbestimmenden) Einkommen von Fr. 115'800.-- veran-
lagt. Ein Verlust von Fr. 2'291'325.-- aus geltend gemachtem gewerbsmässigem 
Wertschriftenhandel wurde nicht zum Abzug zugelassen (Code 405; vgl. Steuer-
akten 2015 act. 4, 41, 45, 47). Bereits im Vorjahr war ein Gewinn von Fr. 15'094.-
- nicht als Einkommen aus gewerbsmässigem Wertschriftenhandel besteuert 
worden (vgl. Steuerakten 2015 act. 4; Steuerakten 2014 act. 2).

B. Gegen diese Veranlagungsverfügung 2015 liess der Steuerpflichtige am 
31. August 2017 Einsprache bei der kantonalen Steuerkommission (StK)/VdBSt 
erheben mit dem folgenden Antrag:

Das steuerbare Einkommen sei auf CHF 0 festzusetzen.

Hierzu nahm die StV am 14. September 2017 Stellung und empfahl dem Steuer-
pflichtigen den Rückzug der Einsprache (Einspracheakten 2015 act. 34 f.). Tele-
fonisch sowie mit Schreiben vom 19. Oktober 2017 liess der Steuerpflichtige 
Festhalten an der Einsprache mitteilen (Einspracheakten 2015 act. 30-33). Die 
StV hielt mit Schreiben vom 31. Oktober 2017 an ihrer Beurteilung der fehlenden 
Gewerbsmässigkeit des Steuerpflichtigen als Wertschriftenhändler fest und er-
suchte ihn um Rücksendung des Erledigungsvorschlags (Einspracheakten 2015 
act. 23 f.). Am 21. November 2017 äusserte sich der Steuerpflichtige hierzu und 
insbesondere zur von der StV aufgeworfenen Frage des Wohnsitzes (Einspra-
cheakten 2015 act. 13 ff.). Am 27. November 2017 überwies die StV die Einspra-
che zur Behandlung an die StK (Einspracheakten 2015 act. 11). Am 12. April 
2019 liess der Steuerpflichtige Festhalten an der Einsprache erklären (Einspra-
cheakten 2015 act. 9). 

C. Mit Entscheid Nr. 85/2017 vom 13. Mai 2019 wies die StK/VdBSt die Ein-
sprache ab (Disp.-Ziff. 1) und auferlegte die Verfahrenskosten von Fr. 1'200.-- 
dem Einsprecher (Disp.-Ziff. 2). 

D. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 20.5.2019) lässt der 
Steuerpflichtige mit Eingabe vom 18. Juni 2019 (Postaufgabe am gleichen Tag) 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben 
mit den folgenden Anträgen:

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1. Der Entscheid der Vorinstanz sei aufzuheben.

2. Das steuerbare Einkommen sei auf CHF 0 festzusetzen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz. 

E. Die Vorinstanzen beantragen mit Vernehmlassung vom 10. Juli 2019, die 
Beschwerde sei unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers vollumfäng-
lich abzuweisen. 

F. Mit Schreiben vom 4. März 2020 ersuchte das Verwaltungsgericht den 
Beschwerdeführer um ergänzende und erhellende Angaben zur Gewinn- und 
Verlustermittlung in den Jahren 2012 bis 2015. 

Diesem Ersuchen kam der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Mai 2020 
nach. Er erläuterte die Zusammensetzung der Erfolge aus dem Wertschriften-
handel und die Änderung des Layouts der Finanzberichte durch die D.________ 
Bank ab 2013. Des Weiteren erklärte er den immensen Verlust im Jahre 2015 
damit, dass die D.________ Bank am 15. Januar 2015 bei der Aufhebung des 
EUR-Mindestkurses durch die Nationalbank und damit verbundenem Zusam-
menbruch der Märkte nicht in der Lage gewesen sei, die Positionen rechtzeitig zu 
schliessen. Der Beschwerdeführer und die D.________ Bank hätten am 10. Au-
gust 2018 einen Vergleich geschlossen, welcher eine Restzahlung von 
Fr. 26'000.-- per Saldo aller Ansprüche und einen Forderungsverzicht der 
D.________ Bank im Umfang von Fr. 1'935'595.88 beinhaltet habe. Der Netto-
verlust 2015 betrage daher neu Fr. 504'720.90 (Verlust investiertes Kapital per 
1.1.2015 Fr. 463'579.60, Zahlung per Saldo aller Ansprüche von Fr. 26'000.--, 
Schuldzinsen E. Fr. 3'680.15, Mietwert Büro Fr. 3'600.--, Verwaltungsaufwand 
Fr. 7'861.15). 

Die Vorinstanzen liessen sich hierzu nicht vernehmen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer bis Ende 2012 bei 
der H.________ tätig war. Nach einer vorübergehenden Arbeitslosigkeit in der 
ersten Hälfte 2013 ist er seit 1. Juli 2013 bei der Bank F.________ unselbständig 
erwerbstätig.

Gemäss eigenen Angaben (Beschwerde S. 2 lit. b Rz. 1) ist der Beschwerde-
führer bei der Bank F.________ als Berater und Verkäufer für Foreign Exchange 
(Forex, FX) und Precious Metals (PM) Produkte tätig. Zudem ist er persönlich seit 
2012 über ein Depot bei der D.________ Bank im Handel mit FX- und PM-
Derivaten (Optionen, Forwards und Swaps) und Devisen (FX cash spot) tätig. 

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1.1.2 In den Jahren 2012 bis 2013 (wie auch im Vorjahr 2011) hat der Be-
schwerdeführer keine Einkünfte (oder Verluste) aus selbständiger Erwerbstätig-
keit als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler deklariert bzw. keine solche gel-
tend gemacht (Steuerakten 2011 act. 22; Steuerakten 2012 act. 24; Steuerakten 
2013 act. 25). 

1.2.1 Mit der Steuererklärung 2014 vom 7. Oktober 2015 deklarierte der 
Beschwerdeführer ein Geschäftsvermögen von Fr. 463'580.--, Geschäfts-
schulden von Fr. 90'194.--, geschäftliche Schuldzinsen von Fr. 6'356.-- sowie 
Einkünfte aus selbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 15'094.-- (Nettoumsatz von 
Fr. 31'830.-- minus Unkosten von Fr. 16'736.--; Steuerakten 2014 act. 59 f. und 
15). 

Mit Schreiben vom 15. Februar 2016 ersuchte die StV den Beschwerdeführer um 
Zustellung der "Buchhaltung/Aufzeichnungen Wertschriftenhandel" (Steuerakten 
2014 act. 11 und 9 = 10). Mit Mahnung vom 15. März 2016 wurde dem 
Beschwerdeführer für den Säumnisfall eine Ermessensveranlagung angedroht 
(Steuerakten 2014 act. 8). Mit E-Mail vom 21. März 2016 reichte der Be-
schwerdeführer eine (undatierte) Übersicht über Auslagen ein (Steuerakten 2014 
act. 6 f.) und mit E-Mail vom 30. März 2016 teilte er mit, seine Einkünfte er-
rechneten sich aus der Differenz zwischen Fr. 463'579.60 ("End Equity") und 
Fr. 431'750.-- ("Total") (Steuerakten 2014 act. 5). Hierbei nahm er (offensichtlich) 
Bezug auf das "Financial Statement" der D.________ Bank vom 7. September 
2015 (Steuerakten 2014 act. 48). 

1.2.2 Die Steuerverwaltung hat dieses deklarierte Einkommen aus gewerbsmäs-
sigem Wertschriftenhandel von Fr. 15'094.-- mit Veranlagung vom 31. Mai 2016 
nicht besteuert, da die Bedingungen des Kreisschreibens Nr. 36 der Eidgenössi-
schen Steuerverwaltung (ESTV) aus dem Jahre 2012 nicht erfüllt seien; somit 
handle es sich um steuerfreien Kapitalgewinn (Steuererklärung 2014 act. 1 f. 
[Code 405]). 

1.2.3 Gegen diese Veranlagung 2014 erhob der Beschwerdeführer mit Schreiben 
vom 29. Juni 2016 - einen Tag vor Ablauf der Einsprachefrist (vgl. Steuerakten 
2014 act. 86 = 105) - Einsprache; eine Begründung "in Sachen 
Wertschriftenhandel" wurde für die nächsten Tage in Aussicht gestellt 
(Steuerakten 2014 act. 101). Die StV teilte dem Beschwerdeführer hierauf am 
26. Juli 2016 mit, auf die Einsprache könne mangels Begründung nicht 
eingetreten werden (Steuerakten 2014 act. 82 f. = 103 f.). Im Übrigen werde 
darauf hingewiesen, dass die Anforderungen für das Vorliegen von 
gewerbsmässigem Wertschriftenhandel hoch seien. Eine Qualifikation als 

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gewerbsmässiger Wertschriftenhändler wäre selbst bei Eintreten auf die 
Einsprache höchst zweifelhaft. 

Mit Schreiben vom 22. August 2016 an die StV liess der Beschwerdeführer 
an seinem Standpunkt eines gewerbsmässigen Wertschriftenhandels festhalten, 
zog die Einsprache indes zurück, weil er nicht beschwert sei (Steuerakten 2014 
act. 79 ff. = 108 ff. = Bf-act. 6). Die StV hielt ihrerseits mit Schreiben vom 
23. August 2016 am gegenteiligen Standpunkt fest, wies indes darauf hin, dass 
jede Steuerperiode neu zu beurteilen sei (Steuererklärung 2014 act. 106 = Bf-
act. 7).

1.3.1 In der Steuererklärung 2015 vom 27. Dezember 2016 hat der Beschwerde-
führer Geschäftsschulden von Fr. 1'830'613.--, Schuldzinsen auf Geschäfts-
schulden von Fr. 142'966.-- und einen Verlust aus selbständiger Erwerbstätigkeit 
von Fr. 2'291'235.-- deklariert (Steuerakten 2014 act. 22, 54 und 56). 

Am 30. Mai 2017 (Steuererklärung 2015 act. 18) ersuchte die StV um Zustellung 
einer detaillierten Aufstellung über Wertschriftentransaktionen mit Gewinn- und 
Verlustausweis pro Position, eines Schuld- und Zinsausweises der D.________ 
Bank per 31. Dezember 2015 (bei vorhandenem Beleg per 22.1.2015) und Erläu-
terungen der Kreditsicherheiten für diesen Kredit. Mit Schreiben vom 21. Juni 
2017 liess der Beschwerdeführer einen Kontoauszug 2015 der D.________ Bank 
(Konto C.________/6702760) sowie zwei Verkaufsbelege vom 15. Januar 2015 
einreichen (Steuererklärung 2015 act. 45-49). Bei den zwei Transaktionen handle 
es sich um die einzigen im Jahr 2015, da der Beschwerdeführer aufgrund des 
Euro-Crashs am 15. Januar 2015 grosse Verluste erlitten und den Handel zwi-
schenzeitlich unterbrochen habe. Im Zusammenhang mit den Verlusten (Nega-
tivsaldo) von Fr. 2'361'650.-- gegenüber den Anschaffungskosten verlange die 
D.________ Bank einen Schuldzins von Fr. 144'605.21; Kreditsicherheiten 
bestünden keine. 

1.3.2 Mit Einschätzungsvorschlag vom 4. Juli 2017 beurteilte die StV die Be-
dingungen für den gewerbsmässigen Wertschriftenhandel wie in der Vorperiode 
als nicht erfüllt. Bei den zwei Transaktionen, die im Jahr 2015 getätigt worden 
seien, liege kein Handel vor. Es handle sich um einen privaten Kapitalverlust 
(Steuerakten 2015 act. 16 f.). Hieran hielt die StV mit der Veranlagung vom 
2. August 2017 fest (vgl. vorstehend Ingress lit. A). 

1.4 Mit dem angefochtenen Einspracheentscheid haben die Vorinstanzen im 
Wesentlichen erwogen, es fehle bereits an den Erfordernissen, welche an die 
handels- und steuerrechtliche Aufzeichnungspflicht gestellt würden. Eine eigent-
liche Aufstellung über Aktiven und Passiven, Einnahmen und Ausgaben sowie 

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Privatentnahmen und Privatauslagen habe der Beschwerdeführer für das Jahr 
2015 nicht eingereicht. Es finde sich lediglich eine handschriftliche Aufstellung zu 
den Ausgaben mit beigelegten Monatsrechnungen der Swisscom und eine 
Rechnung von M. Avvocati vom 11. Januar 2016 (vgl. Steuerakten 2015 
act. 57 ff.). Die Zuordnung dieser Belege sei nicht schlüssig. Die Aufstellung 
sei weder datiert noch unterschrieben. Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der 
Aufstellung seien zu verneinen. Schon daher sei die steuerliche Abzugsfähigkeit 
der 2015 erlittenen Verluste zu verneinen (angefochtener Entscheid Erw. 4.1). 
Die Abzugsfähigkeit sei aber auch zu verneinen, weil es an den Voraussetzun-
gen für eine selbständige Erwerbstätigkeit bzw. für gewerbsmässigen Wertschrif-
tenhandel mangle (Erw. 4.2). Das Transaktionsvolumen im Jahr 2015 mit drei 
Wertschriftentransaktionen bei einem Volumen von Fr. 2'372'000.-- (nicht wie 
vom Beschwerdeführer behauptet Fr. 92'500'000.--) betrage das 70-fache (und 
nicht wie behauptet das 230-fache) des Vermögens. Im Jahr 2014 habe das 
Transaktionsvolumen bei 26 Wertschriftentransaktionen dem 1.1-fachen des 
Vermögens entsprochen. Das Transaktionsvolumen sei zwar relativ hoch, im 
Rahmen einer dynamischen privaten Vermögensverwaltung aber durchaus noch 
realistisch. Beim Darlehen von Fr. 90'194.-- bzw. Fr. 14'919.-- bei der 
G.________ Bank per Ende 2014 bzw. 2015 sei die Fremdfinanzierung im Ver-
hältnis zum Nettolohn (Fr. 171'815.-- bzw. Fr. 185'030.--) noch nicht erheblich. 
Der Beschwerdeführer handle, soweit eruierbar, mindestens seit 2012 mit Deriva-
ten. Erstmals 2014 habe er ein Einkommen aus gewerbsmässigem Wertschrif-
tenhandel deklariert. Es sei nicht nachvollziehbar, inwiefern sich die Verhältnisse 
zu den Vorjahren verändert haben sollten. Die Steuererklärung 2014 datiere vom 
7. Oktober 2015, also zu einem Zeitpunkt, da dem Beschwerdeführer klar gewe-
sen sei, dass im Folgejahr 2015 mit einem hohen Verlust zu rechnen sei. Allein 
der Umstand, dass der Beschwerdeführer im Jahr 2014 bei der G.________ 
Bank einen Kredit von rund Fr. 90'000.-- aufgenommen habe, rechtfertige es 
nicht, die während vielen Jahren als Privatvermögen deklarierten Optionen im 
Depot nun plötzlich als Geschäftsvermögen und die damit verbundenen Akti-
vitäten als gewerbsmässigen Wertschriftenhandel zu qualifizieren. Zudem habe 
der Beschwerdeführer bereits zuvor einen Konsumkredit bei der Bank Now und 
Rückstände bei Kreditkartenrechnungen verzeichnet. Was die objektive Seite der 
Gewinnstrebigkeit anbelange, sei festzustellen, dass der Beschwerdeführer mit 
Ausnahme des Jahres 2014 stets Verluste, im Jahr 2015 einen exorbitanten Ver-
lust, erzielt habe. 

1.5 Streitgegenstand bildet vorliegend die Frage, ob der Handel des 
Beschwerdeführers mit Devisen und Optionen im Jahr 2015 als gewerbsmässig 

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zu qualifizieren ist (Standpunkt des Beschwerdeführers) oder nicht, d.h. als 
private Vermögensverwaltung (Standpunkt der Vorinstanz). 

2.1 Gemäss § 19 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Schwyz (StG; 
SRSZ 172.200) vom 9.2.2000 sind alle Einkünfte aus selbständiger Erwerbs-
tätigkeit steuerbar (vgl. für die Direkte Bundessteuer: Art. 18 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] vom 
14.12.1990).

Bei selbständiger Erwerbstätigkeit können von den steuerbaren Einkünften die 
geschäfts- oder berufsmässig begründeten Kosten abgezogen werden (§ 29 
Abs. 1 StG bzw. Art. 27 Abs. 1 DBG).

2.2.1 Eine selbständige Erwerbstätigkeit ist gemäss ständiger Praxis des 
Bundesgerichts bei einer Tätigkeit gegeben, bei der ein Unternehmer auf eigenes 
Risiko, unter Einsatz von Arbeit und Kapital, in einer frei gewählten Organisation 
und mit der Absicht der Gewinnerzielung am Wirtschaftsverkehr teilnimmt. Nicht 
verlangt wird, dass die steuerpflichtige Person nach aussen sichtbar am 
Wirtschaftsverkehr teilnimmt bzw. ein selbständiger Marktauftritt vorliegt und ein 
Unternehmen, Gewerbe oder Geschäft betrieben wird. Ob eine selbständige 
Erwerbstätigkeit vorliegt, ist stets nach den gesamten Umständen des Einzelfalls 
zu beurteilen. Sie kann haupt- oder nebenberuflich sowie dauernd oder temporär 
ausgeübt werden. Nach Art. 18 DBG bedarf es zur steuerrechtlichen Qualifikation 
als selbständig Erwerbender weder der Eintragung im Handelsregister noch der 
Führung einer Buchhaltung (vgl. Reich/von Ah, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Art. 18 
DBG N 13 f.; BGE 125 II 113 Erw. 5b S. 120 f.; BGE 122 II 446 Erw. 5a S. 452 f.; 
Urteile BGer 2C_375/2015 vom 1.12.2015 Erw. 2.2; 2C_188/2015; 2C_189/2015 
vom 23.10.2015 Erw. 2.2).

Keine selbständige Tätigkeit liegt vor, wenn lediglich das eigene Vermögen 
verwaltet wird (vgl. BGE 125 II 113 Erw. 2c S. 118; Urteile BGer 2C_1062/2014 
vom 14.7.2015 Erw. 2.2.2; 2C_186/2014 vom 4.9.2014 Erw. 2; 2C_14/2013 vom 
30.5.2013 Erw. 4 und 2C_206/2011 vom 12.4.2011 Erw. 4). Das gilt auch dann, 
wenn das Vermögen erheblich ist und professionell verwaltet wird (Urteil BGer 
2C_27/2015 vom 10.9.2015 Erw. 2.3).

2.2.2 Ob einfache Vermögensverwaltung oder auf Erwerb gerichtete Tätigkeit 
vorliegt, ist unter Berücksichtigung der gesamten Umstände des Einzelfalls zu 
beurteilen. Als Indizien für eine selbständige Erwerbstätigkeit fallen nach der 
konstanten und langjährigen Praxis etwa in Betracht: Systematische oder 
planmässige Art und Weise des Vorgehens, Häufigkeit der Transaktionen, kurze 
Besitzdauer, enger Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit der 

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steuerpflichtigen Person, Einsatz spezieller Fachkenntnisse oder erheblicher 
fremder Mittel zur Finanzierung der Geschäfte, Verwendung der erzielten 
Gewinne bzw. deren Wiederanlage in gleichartige Vermögensgegenstände. 
Jedes dieser Indizien kann zusammen mit andern, unter Umständen jedoch auch 
allein zur Annahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit im Sinne von Art. 18 
DBG ausreichen. Dass einzelne typische Elemente einer selbständigen 
Erwerbstätigkeit im Einzelfall nicht erfüllt sind, kann durch andere Elemente 
kompensiert werden, die besonders ausgeprägt vorliegen. Entscheidend ist, dass 
die Tätigkeit in ihrem gesamten Erscheinungsbild auf Erwerb ausgerichtet ist 
(BGE 125 II 113 Erw. 3c). 

Im Urteil 2C_868/2008 vom 23. Oktober 2009 Erw. 2.7 (= StE 2010 B. 23.1 
Nr. 68, StR 2010 S. 205 ff.) hat das Bundesgericht seine Praxis dahin gehend 
präzisiert, dass beim Wertschriftenhandel - wo die Verhältnisse allerdings etwas 
anders liegen als beim Liegenschaften- oder Kunsthandel - die systematische 
und planmässige Vorgehensweise sowie der Einsatz spezieller Fachkenntnisse 
nur noch eine untergeordnete Bedeutung - etwa im Sinne von Ausschluss-
kriterien - haben; dagegen sind die Kriterien der Höhe des Transaktionsvolumens 
und der Einsatz erheblicher fremder Mittel stärker zu gewichten (vgl. Urteile 
BGer 2C_766+767/2010 vom 29.7.2011 Erw. 2.3; 2C_375/2015 vom 1.12.2015 
Erw. 2.2). In diesem Präjudiz (Urteil 2C_868/2008), in welchem das 
Bundesgericht entgegen der Vorinstanz auf gewerbsmässigen 
Wertschriftenhandel erkannte, stellte das Bundesgericht auch fest, dass Derivate 
und strukturierte Produkte ebenso wie Anteile an Hedge Fonds mittlerweile auch 
bei Privatanlegern weit verbreitet seien, wie die umfangreiche einschlägige 
Werbung in seriösen Tageszeitungen zeige, und Optionen auch in ein "normales" 
Portefeuille gehören dürften. Der Optionshandel könne jedoch auf 
gewerbsmässiges Vorgehen hindeuten, wenn die Optionen nicht in erster Linie 
zur Absicherung von Risiken verwendet würden, was konkret nicht der Fall war 
(Erw. 3.2 f.). 

2.2.3 Gemäss dem Kreisschreiben Nr. 36 der Eidgenössischen Steuerverwaltung 
(ESTV) vom 27. Juli 2012 gehen die Steuerbehörden in jedem Fall von einer 
privaten Vermögensverwaltung bzw. von steuerfreien privaten Kapitalgewinnen 
aus, wenn die nachfolgenden Kriterien kumulativ erfüllt sind:

1. Die Haltedauer der veräusserten Wertschriften beträgt mindestens 6 Monate.

2. Das Transaktionsvolumen (entspricht der Summe aller Kaufpreise und 
Verkaufserlöse) pro Kalenderjahr beträgt gesamthaft nicht mehr als das Fünf-
fache des Wertschriften- und Guthabenbestands zu Beginn der Steuer-
periode.

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3. Das Erzielen von Kapitalgewinnen aus Wertschriftengeschäften bildet keine 
Notwendigkeit, um fehlende oder wegfallende Einkünfte zur Lebenshaltung zu 
ersetzen. Das ist regelmässig dann der Fall, wenn die realisierten 
Kapitalgewinne weniger als 50% des Reineinkommens in der Steuerperiode 
betragen.

4. Die Anlagen sind nicht fremdfinanziert oder die steuerbaren Vermögens-
erträge aus den Wertschriften (wie z.B. Zinsen, Dividenden, usw.) sind 
grösser als die anteiligen Schuldzinsen.

5. Der Kauf und Verkauf von Derivaten (insbesondere Optionen) beschränkt sich 
auf die Absicherung von eigenen Wertschriftenpositionen.

Sind diese Kriterien nicht kumulativ erfüllt, kann gewerbsmässiger 
Wertschriftenhandel nicht ausgeschlossen werden. Die entsprechende 
Beurteilung erfolgt hierbei auf Grund sämtlicher Umstände des konkreten 
Einzelfalls (vgl. Ziff. 4). Bei Wertschriftenportefeuilles stehen die Kriterien der 
Höhe des Transaktionsvolumens, des Einsatzes erheblicher fremder Mittel zur 
Finanzierung der Geschäfte und der Einsatz von Derivaten im Vordergrund 
(Ziff. 4.3.2). 

2.3 In Bezug auf die Beweislast ist festzuhalten, dass der Nachweis für 
steuerbegründende oder -erhöhende Tatsachen der Steuerbehörde, der Beweis 
für steueraufhebende oder -mindernde Tatsachen grundsätzlich dem 
Steuerpflichtigen obliegt (BGE 133 II 153 Erw. 4.3; 121 II 257 Erw. 4c/aa). 
Dementsprechend obliegt der Nachweis, dass eine selbständige Erwerbstätigkeit 
vorliegt, grundsätzlich der Steuerbehörde. Ist in einem konkreten Fall aber 
streitig, ob eine bestimmte verlustbringende Betätigung überhaupt eine 
selbständige Erwerbstätigkeit darstellt, ist hierfür die steuerpflichtige Person 
beweispflichtig (StE 2018 DBG/BE B 23.1 Nr. 89 Erw. 2.7). 

3.1.1 Der Beschwerdeführer hat in den Jahren 2012 bis 2014 gemäss seiner 
Darstellung folgende Gewinne und Verluste realisiert (Beschwerde S. 2 lit. b 
Ziff. 1 mit Hinweis auf Bf-act. 3 und 4 [Formulare Financial Statements der 
D.________ Bank für die Jahre 2012 und 2013]):

2012 Devisen Verlust Fr. - 2'059.73
Optionsgewinn Fr. 9'620.91
Total Gewinn Fr. 7'561.18

2013 Devisen Verlust Fr. - 11'553.11
Optionsgewinn Fr. 8'162.31
Total Verlust Fr. - 3'390.80

2014 Total Gewinn Fr. 15'094.00

Betreffend den Gewinn 2014 durch den Handel über die D.________ Bank wird 
pauschal auf die Steuerklärung 2014 samt Beilagen verwiesen. Aus der Steuer-

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erklärung 2014 ergibt sich, dass der Beschwerdeführer einen Nettoumsatz von 
Fr. 31'830.-- (Differenz von "End Equity" von Fr. 463'579.60 abzüglich "Total" von 
Fr. 431'750.-- gemäss dem Financial Statement der D.________ Bank vom 
7.9.2015 = Steuerakten 2014 act. 48) ermittelte und hiervon Geschäftsunkosten 
von insgesamt Fr. 16'736.-- in Abzug brachte (Steuererklärung 2014 act. 59). 

Des Weiteren hat der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben aus Wert-
schriften- und Derivativgeschäften bei der Bank F.________ im Jahr 2014 Kapi-
talgewinne von Fr. 7'026.-- erzielt (Beschwerde S. 3 oben; Übersicht "Perfor-
mance" der Bank F.________ vom 31.12.2014 = Steuerakten 2014 act. 31). Eine 
Einsprache gegen die Nichtbesteuerung dieser Einkommen sei mangels Be-
schwer nicht möglich gewesen. 

Am 15. Januar 2015 (Tag der Aufhebung des EUR-Mindestkurses) habe er auf 
zwei Positionen mit insgesamt 9.5 Mio. EUR den in der Steuererklärung 2015 
deklarierten Verlust erlitten. Daraus sei die Schuld gegenüber der D.________ 
Bank (Fr. 1'960'298.-- per 31.12.2015) entstanden. Dieser Verlust habe den Be-
schwerdeführer zu einem vorübergehenden Unterbruch der Handelstätigkeit, 
nicht aber der Geschäftstätigkeit gezwungen. Bis zum Juni 2016 habe der Be-
schwerdeführer sein Darlehen an die E.________ Bank zurückzahlen können 
(Beschwerde S. 3 mit Beilage 8). Danach habe der Beschwerdeführer seine 
Handelstätigkeit im Juni 2016 über ein Depot der Bank F.________ wieder auf-
genommen. Im Jahr 2016 habe er Gewinne von insgesamt Fr. 11'285.--, im Jahr 
2017 Verluste von insgesamt Fr. 16'783.-- gemacht (Beschwerde S. 3 mit Bei-
lagen 9 und 10 [Formular 4 der Steuererklärungen 2016 und 2017]). 

3.1.2 Der Beschwerdeführer erachtet die 2015 entstandenen Verluste bereits mit 
der Steuererklärung und den Beilagen ausreichend dokumentiert. Eine doppelte 
Buchhaltung mit sämtlichen Buchungsbelegen werde der Beschwerde aber noch 
beigelegt (Beschwerde S. 3 Ziff. 2 mit Bf-act. 11). Der Beschwerdeführer sei 
Spezialist im Bereich des Handels mit FX- und PM-Produkten und verfüge über 
die notwendigen fachlichen Qualifikationen zur Beurteilung des objektiven Ge-
winnpotentials seiner Handelsgeschäfte. Vom Entscheid der Nationalbank, den 
EUR-Mindestkurs gegenüber dem Schweizer Franken fallen zu lassen, sei aber 
auch er überrascht worden (Beschwerde S. 4). 

3.1.3 Gemäss seinen Angaben (Beschwerde S. 4 f. Ziff. 3) hat der 
Beschwerdeführer im Jahr 2012 mit FX- und PM-Cash-Produkten ein 
Handelsvolumen von rund Fr. 880'000.-- und mit FX- und PM-Derivaten ein 
solches von rund Fr. 3.9 Mio. umgesetzt. Dies entspreche bei einem Endbestand 
des Wertschriften- und Guthabenverzeichnisses von Fr. 361'703.-- (vgl. 

11

Steuerveranlagung 2012 vom 28.1.2004, Code 900) rund dem 13-fachen des 
persönlichen Vermögens. 

Im Jahr 2013 habe er mit FX- und PM-Cash-Produkten ein Handelsvolumen von 
rund Fr. 16.275 Mio. und mit FX- und PM-Derivaten ein solches von rund 
Fr. 17.125 Mio. umgesetzt. Dies entspreche bei einem Endbestand des 
Wertschriften- und Guthabenverzeichnisses von Fr. 367'993.-- (bzw. 
Fr. 368'003.--, vgl. Steuerveranlagung 2013 vom 18.2.2015, Code 900) rund dem 
230-fachen des persönlichen Vermögens. 

Im Jahr 2014 habe er ein Transaktionsvolumen über das Depot bei der 
D.________ Bank von ungefähr Fr. 92.5 Mio. abgewickelt. Bei einem 
Endbestand des Wertschriften- und Guthabenverzeichnisses 2014 von 
Fr. 402'214.-- (Wertschriften/ Guthaben gem. Wertschriftenverzeichnis von 
Fr. 493'669.-- abzüglich [private] Schulden von Fr. 91'455.--) entspreche dies 
rund dem 230-fachen des persönlichen Vermögens. Die meisten Positionen 
seien weniger als sechs Monate gehalten worden, da die 
Fremdwährungsoptionen weder Zinsen noch Dividenden abwürfen. 

Im Jahr 2015 habe er beim Verlust die erwähnten zwei Positionen mit insgesamt 
EUR 9.5 Mio. gehalten. 

Ab Juni 2016 habe er mit zahlreichen Transaktionen ein Handelsvolumen von 
über Fr. 10 Mio. umgesetzt, was bereits wieder das 121-fache seines Depot-
wertes ausmache. Im Jahr 2017 habe er ein Handelsvolumen von rund 
Fr 25.775 Mio. umgesetzt, was rund das 265-fache des persönlichen Vermögens 
betrage. 

Das Kriterium der Höhe des Transaktionsvolumens (Häufigkeit der Geschäfte 
und kurze Besitzdauer) sei erfüllt. 

3.1.4 Das Darlehen bei der E.________ Bank habe sich Ende 2014 auf 
Fr. 90'194.-- und somit rund 18 % des Gesamtvermögens belaufen. Er habe es 
bis Juni 2016 zurückbezahlt. Im Dezember 2016 habe er sich bei Cashgate 
verschuldet, um den Handel erneut zu leveragen. Er besitze keine 
Liegenschaften als Sicherheiten. Die Schuldzinsen hätten über laufende 
Vermögenserträge gedeckt werden können.

Erfüllt sei somit auch das Kriterium des Einsatzes erheblicher fremder Mittel zur 
Finanzierung der Geschäfte (Beschwerde S. 5 f.). 

3.1.5 Der Einsatz von Derivaten sei nicht nur zur Absicherung von Aktienver-
mögen, sondern ausschliesslich zur Erzielung von kurzfristigen Kapitalgewinnen 

12

erfolgt. Die eingegangenen Risiken hätten sich mit den 2015 erlittenen Verlusten 
realisiert. Da er mit einem hohen Leverage gearbeitet und am 15. Januar 2015 
auf seinem Konto die Fr. 11.4 Mio., um die EUR 9.5 Mio. bei der Auslieferung zu 
bezahlen, nicht zur Verfügung gehabt habe, habe die D.________ Bank die 
Schliessung der Position erzwungen (Beschwerde S. 7). 

3.1.6 Gegeben sei auch die systematische oder planmässige Art und Weise des 
Vorgehens wie auch der enge Zusammenhang der Geschäfte mit der beruflichen 
Tätigkeit. 

3.2 Im erwähnten höchstrichterlichen Präjudiz (2C_868/2008 vom 23.10.2009) 
erkannte das Bundesgericht entgegen der Vorinstanz auf gewerbsmässigen 
Wertschriftenhandel. Konkret hatten die Steuerpflichtigen in der betreffenden 
Steuerperiode 32 Aktientransaktionen mit Haltedauern von durchschnittlich nicht 
länger als einem Monat durchgeführt und bei einem umgesetzten Volumen von 
Fr. 2'800'000.-- einen Kapitalgewinn von Fr. 143'000.-- erzielt. Zudem hatten sie 
69 Mal mit Call- und Put-Optionen auf Aktien sowie Futures auf dem SMI 
gehandelt mit einem Umsatz von Fr. 1'850'000.-- und einem Gewinn von 
Fr. 407'245.--. Weiter hatten sie in Devisengeschäfte investiert, wobei sie mit 82 
Käufen und Verkäufen bei einem Umsatz von rund Fr. 30 Mio. einen Gewinn von 
Fr. 359'982.-- erzielten. Zur Finanzierung wurde die Hypothek um Fr. 300'000.-- 
erhöht, was vom Bundesgericht im Verhältnis zum Vermögen (rund Fr. 2.2 Mio. 
anfangs der Steuerperiode, d.h. rund 14%) als verhältnismässig bescheiden 
erachtet wurde. 

Mit Urteil 2C_375/2015 vom 1. Dezember 2015 hatte das Bundesgericht zu 
prüfen, ob ein Handel an der Börse mit Optionsscheinen (ab Januar 2010 bis 
ca. Mitte 2012) und Verlusten in drei Jahren von jeweils rund Fr. 10'000.-- bis 
Fr. 40'000.-- als gewerbsmässiger Wertschriftenhandel zu qualifizieren sei. Das 
Bundesgericht erachtete ein durchschnittliches Guthaben während der Steuer-
periode von Fr. 8'000.-- bei einem Transaktionsvolumen von Fr. 620'000.-- als 
äusserst erheblich; die Anzahl von 200 Transaktionen spreche für eine sehr rege 
Handelstätigkeit und auch für ein systematisches Vorgehen. Ob die Fremdmittel 
von insgesamt rund Fr. 50'000.-- direkt in den Optionshandel geflossen sind oder 
zur Bestreitung der allgemeinen Lebenshaltungskosten verwendet wurden, sei 
nicht entscheidend, da sich die Drittmittel nach deren Aufnahme mit den eigenen 
Mitteln des Steuerpflichtigen vermengten. Der Steuerpflichtige verfüge auch über 
vertiefte Kenntnisse derivativer Finanzinstrumente, auch wenn er hauptberuflich 
(als Revisor und Berater im Bereich Wirtschaftsprüfung) nicht in diesem Bereich 
arbeite. Insgesamt sei dennoch eine Gewerbsmässigkeit zu verneinen. Zwar sei 
mit den Vorinstanzen davon auszugehen, dass die subjektive Gewinnstrebigkeit 

13

beim Steuerpflichtigen vorhanden sei. Indes fehle es an der objektiven Seite der 
Gewinnstrebigkeit, nachdem er in der zu beurteilenden Steuerperiode (2010) wie 
auch in den beiden folgenden - welche gemäss bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung ebenfalls zur Beurteilung der Gewinnstrebigkeit herangezogen 
werden dürften - kein positives Ergebnis erzielt habe. 

Mit Urteil 2C_389/2018 vom 9. Mai 2019 hat das Bundesgericht die vorinstanz-
liche Verweigerung des Verlustabzuges aus geltend gemachtem gewerbs-
mässigem Wertschriftenhandel bestätigt. Konkret hatten die Steuerpflichtigen 
88 Transaktionen (77 mit Gewinn, 11 mit Verlust) in einem Umfang von rund 
Fr. 5.7 Mio. Fr. getätigt. Dies spreche zwar an sich gegen eine private 
Vermögensverwaltung oder ein Hobby. Wie bereits in den Vorjahren sei die 
ausgeübte Finanztätigkeit jedoch verlustträchtig gewesen, was die Merkmale der 
objektiven Gewinnstrebigkeit ausschliesse. 

Im in StE 2018 B 23.1 Nr. 89 publizierten Urteil des Verwaltungsgerichts des 
Kantons Bern vom 31. August 2017 hatten die Steuerpflichtigen in den Jahren 
2009 bis 2013 zwischen jährlich rund 100 bis mehr als 1'700 Transaktionen mit 
einem Volumen bis knapp Fr. 600 Mio. pro Jahr (und einem Verlust von rund 
Fr. 1.4 Mio. im gleichen Jahr (2011) bei einem durchschnittlichen 
Wertschriftenbestand von knapp Fr. 1 Mio.) getätigt. Gewerbsmässiger 
Wertschriftenhandel und objektive Gewinnstrebigkeit wurden für das Jahr 2011 
bejaht, obwohl die Steuerpflichtigen mit Ausnahme des Jahres 2009 (rund 
Fr. 600'000.--) in den folgenden Jahren 2010 bis 2013 nur Verluste erzielten, 
wobei ins Gewicht fiel, dass die Steuerpflichtigen sich nach dem hohen Verlust 
von Fr. 1.4 Mio. während zwei Jahren geordnet aus dem Anlagegeschäft 
zurückzogen. 

3.3 Im Jahr 2014 hat der Beschwerdeführer gemäss den vorinstanzlichen 
Angaben 26 Transaktionen getätigt (vgl. vorstehend Erw. 1.4). Diese Anzahl lässt 
sich anhand der Akten verifizieren (Bf-act. 12). Von einer besonderen Häufigkeit 
kann im Lichte der vorerwähnten Rechtsprechung somit jedenfalls nicht 
gesprochen werden. Auch wenn diese Positionen in der Mehrzahl gemäss den 
Angaben des Beschwerdeführers weniger als sechs Monate gehalten wurden, 
kann hierin im konkreten Fall kein gewichtiges Indiz für eine Gewerbsmässigkeit 
erkannt werden. 

3.4.1 Das für das Jahr 2014 geltend gemachte (und belegte, vgl. Bf-act. 12) 
Transaktionsvolumen ist mit rund Fr. 92.50 Mio. und dem rund 230-fachen 
Umschlag des Wertschriftenguthabens zweifelsohne hoch. 

14

Indes ist bei der Bemessung des Transaktionsvolumens, d.h. der Summe aller 
Kaufpreise und Verkaufserlöse (vgl. Urteil BGer 2C_375/2015 vom 1.12.2015 
Erw. 2.2; StE 2018 DBG/BE B 23.1 Nr. 89 Erw. 2.2) angesichts der Hebelwirkung 
des hohen Leverage, mit welchem der Beschwerdeführer gemäss seinen An-
gaben arbeitete, fraglich, ob auf die den Optionen unterlegten Werte ("underlying 
assets") abgestellt werden darf, oder ob es nicht sachgerechter ist, das Trans-
aktionsvolumen durch Addition der mit den Depotauszügen ausgewiesenen 
verbuchten Beträge ("Booked Amount") zu ermitteln, wie es der Ansicht der Vor-
instanzen entspricht (vgl. angefochtener Entscheid Erw. 4.2.1). 

3.4.2 Im Jahr 2015 stehen drei Transaktionen im Januar zu Buche über Beträge 
von Fr. 1'747'900.--, Fr. 613'750.-- sowie Fr. 10'350.-- (vgl. Bf-act. 11). Auch 
wenn mittels Leverage-Effekt damit ein Volumen von Fr. 92'500'000.-- bewegt 
wurde, kann auch hiermit das Kriterium der Häufigkeit der Handelsgeschäfte 
sowie der Höhe des Transaktionsvolumens nicht als erfüllt erachtet werden. Ins-
besondere zeigt sich hierbei die Unzulänglichkeit des Abstellens auf das 
Transaktionsvolumen angesichts eines Verlustes von "nur" rund Fr. 2.3 Mio. 

3.4.3 Dass der Zahl der Transaktionen unter Einschluss der Haltedauer und der 
Höhe des Transaktionsvolumens vorliegend kein besonderes Gewicht 
beigemessen werden darf, zeigt sich auch angesichts des Vergleichs mit den 
beiden Vorjahren, namentlich dem Jahr 2013, in welchem der Beschwerdeführer 
bereits ein ähnliches Volumen umsetzte wie im Jahr 2014. Indes hat sich der 
Beschwerdeführer dennoch in den Vorjahren selber nicht als gewerbsmässiger 
Wertschriftenhändler erachtet und entsprechend weder den Gewinn 2012 noch 
den Verlust 2013 deklariert. 

3.5.1 Der Beschwerdeführer erachtet auch das Kriterium des Einsatzes erheb-
licher Fremdmittel als erfüllt. 

3.5.2 Aus den Akten ergibt sich, dass der Beschwerdeführer bei der H.________, 
wo 
er bis Ende 2012 tätig war, im Jahr 2011 einen Bruttolohn von Fr. 225'000.-- er-
zielte (Steuerakten 2011 act. 24), ebenso 2012 zuzüglich Kapitalleistungen von 
Fr. 78'000.-- (Steuerakten 2012 act. 26). 

Nach einer vorübergehenden Arbeitslosigkeit in der ersten Hälfte 2013 erzielte er 
bei der Bank F.________ für die Zeit von Juli bis Dezember 2013 einen Brutto-
lohn von Fr. 75'800.-- (vgl. Steuerakten 2013 act. 25, 27, 29), im Jahr 2014 von 
Fr. 151'910.-- zuzüglich unregelmässige Leistungen (Bonus) von Fr. 45'250.-- 

15

(Steuerakten 2014 act. 51 f.) und im Jahr 2015 von Fr. 151'600.-- zuzüglich un-
regelmässige Leistungen von Fr. 60'250.-- (Steuerakten 2015 act. 43 f.). 

Die Vermögenswerte des Beschwerdeführers beliefen sich 2011 auf Fr. 266'643.-- 
und (private) Schulden von Fr. 4'716.--, 2012 auf Fr. 369'703.-- und (private) 
Schulden von Fr. 2'005.--, 2013 auf Fr. 373'003.-- und (private) Schulden von 
Fr. 5'968.--, 2014 auf Fr. 469'169.-- und (private) Schulden von Fr. 91'455.-- 
sowie 2015 auf Fr. 35'060.-- sowie (private) Schulden von Fr. 1'962'793.-- (vgl. 
jeweilige Steuerveranlagungen). Bei den Schulden im Jahr 2014 handelt es sich 
im Wesentlichen um das Darlehen von Fr. 90'194.--; die Schulden im Jahr 2015 
sind Folge des Totalverlustes. 

3.5.3 Es fällt zwar auf, dass die Fremdmittel im Jahr 2014 ein Mehrfaches der 
Vorjahre betrugen. Bei einem Anteil von 18 % am Gesamtvermögen können 
diese Fremdmittel jedoch noch nicht als erheblich qualifiziert werden. Zudem 
zeigt die Vermögensentwicklung der Jahre 2011 bis 2014, dass der 
Beschwerdeführer auf diese Fremdmittel für seine Wertschriftengeschäfte 
grundsätzlich nicht angewiesen war. Die Bedeutung dieser Fremdmittel wird 
einerseits auch dadurch relativiert, dass das Erzielen von Kapitalgewinnen für 
den Beschwerdeführer neben seiner Tätigkeit als unselbständiger 
Bankangestellter keinerlei Notwendigkeit bildete, fehlende oder wegfallende 
Einkünfte zur Lebenshaltung zu ersetzen (vgl. vorstehend Erw. 2.2.3; Urteil BGer 
2C_389/2018 vom 9.5.2019 Erw. 4.3). Im Jahr 2012 entsprach der Gewinn von 
rund Fr. 7'500.-- gerade einmal 2.5 % seines Bruttoverdienstes von rund 
Fr. 300'000.-- und im Jahr 2014 rund 7.6 % seines Bruttoverdienstes von rund 
Fr. 196'000.-- (vgl. vorstehend Erw. 3.4.2). Anderseits konnte der 
Beschwerdeführer trotz des Totalverlusts im Jahr 2015 das Darlehen von rund 
Fr. 90'000.-- innert rund 18 Monaten zurückzahlen. Auch wenn der 
Beschwerdeführer nicht in der Lage war, diese Fremdmittel mit Zinserträgen 
und/oder Dividenden zu begleichen, kann diesen Fremdmitteln daher mit Blick 
auf die Qualifikation als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler vorliegend keine 
besondere Bedeutung beigemessen werden. 

3.6 Soweit ersichtlich ist zutreffend, dass der Beschwerdeführer den 
Derivatehandel nicht zur Absicherung eines Aktienvermögens einsetzte, sondern 
seine Handelstätigkeit als (rein) spekulativ zu charakterisieren ist. Indes ist 
hierbei zu berücksichtigen, dass die erzielten Gewinne/Verluste in den Vorjahren 
2012 bis 2014 von rund Fr. 3'400.-- (Verlust) bis Fr. 15'000.-- (Gewinn) 
angesichts der geltend gemachten Transaktionsvolumen als sehr bescheiden zu 
qualifizieren sind. Nicht anders sieht es in den Folgejahren 2016 (Gewinn von 
rund Fr. 11'000.--) und 2017 (Verlust von rund Fr. 17'000.--) aus. Abgesehen 

16

davon, dass der Beschwerdeführer - wie bereits gesagt - auf ein Einkommen aus 
dem Wertschriftenhandel nicht angewiesen war, ist mithin auch zweifelhaft, wie 
weit effektiv von einer Gewinnstrebigkeit der Handelstätigkeit des 
Beschwerdeführers im Sinne einer Erwerbsausrichtung ausgegangen werden 
kann. Jedenfalls ist angesichts eines Nettogewinnes von knapp Fr. 20'000.-- in 
den drei Jahren 2012 bis 2014 (und eines Verlustes von rund Fr. 6'000.-- in den 
Jahren 2016 und 2017) fraglich bzw. kann nicht davon ausgegangen werden, 
dass es dem Beschwerdeführer jemals gelingt, den im Jahr 2015 erlittenen 
Verlust zu kompensieren. 

3.7 Des Weiteren fällt auf, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2012 und 
2013 keine Einkünfte (oder Verluste) aus selbständiger Erwerbstätigkeit als ge-
werbsmässiger Wertschriftenhändler deklariert hat. Der Beschwerdeführer hat 
erst mit der Steuererklärung 2014, welche er nach dem anfangs 2015 erlittenen 
grossen Verlust einreichte (vgl. vorstehend Erw. 1.1.2 und 1.2.1), einen gewerbs-
mässigen Wertschriftenhandel geltend gemacht. Mit der Höhe des im Jahr 2014 
erzielten Gewinnes lässt sich diese persönliche Umqualifizierung nicht erklären. 
Es liegt auf der Hand, dass die eigene Einstufung als gewerbsmässiger Wert-
schriftenhändler erst aufgrund des grossen Verlustes und der Möglichkeit eines 
steuerlichen Abzugs erfolgte und durch diese motiviert wurde. 

3.8 Abgesehen vom Fehlen der vorerwähnten Kriterien für eine Qualifizierung 
als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler ist die Geltendmachung der Verluste 
aus der Tätigkeit des Beschwerdeführers im Jahr 2015 auch vor dem Hinter-
grund des Fehlens einer Buchführung oder jeglicher Aufzeichnungen mit Gewähr 
für eine vollständige und zuverlässige Erfassung des Geschäftseinkommens und 
-vermögens zu würdigen. Die Vorinstanzen durften daher auch angesichts des 
Fehlens solcher Aufzeichnungen, welche mit der Steuererklärung einzureichen 
sind (vgl. § 143 Abs. 2 StG; Art. 125 Abs. 2 DBG), gegen eine selbständige 
Erwerbstätigkeit erkennen und die steuerliche Abzugsfähigkeit der im Jahr 2015 
erlittenen Verluste verneinen. Es kann hierfür auf die zutreffenden Erwägungen 
des angefochtenen Entscheides verwiesen werden (Erw. 4.1). Erst auf Rückfrage 
des Verwaltungsgerichts wurden die vom Beschwerdeführer eingereichten Bank-
auszüge nachvollziehbar erläutert und erhielt auch die Rechtsvertretung des 
Beschwerdeführers Kenntnis vom Vergleich mit der D.________ Bank (vgl. vor-
stehend Ingress lit. F; Schreiben des Beschwerdeführers vom 19.5.2020 S. 4). 

3.9 Es erweist sich mithin, dass die Vorinstanzen dem Beschwerdeführer die 
Qualifikation als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler für die Steuerperiode 
2015 zu Recht abgesprochen haben.

17

4. Dem Verfahrensausgang entsprechend (§ 128 StG i.V.m. § 72 Abs. 2 des 
Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974 
bzw. Art. 144 Abs. 1 DBG) sind die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzlei-
kosten und Barauslagen) im Betrag von Fr. 2'500.-- dem Beschwerdeführer auf-
zuerlegen. 

Eine Parteientschädigung ist dem unterliegenden Beschwerdeführer nicht zu-
zusprechen (§ 74 Abs. 1 VRP). 

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf insgesamt Fr. 2'500.-- festge-
setzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat am 25. Juni 2019 einen 
Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt, so dass die Rechnung ausge-
glichen ist.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- die Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanzen (2)
- den T. (A; im Dispositiv)
- und die Eidg. Steuerverwaltung, Hauptabteilung direkte Bundessteuer, 

Bern (A).

Schwyz, 24. Juni 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der a.o. Gerichtsschreiber:

19

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. Juli 2020