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**Case Identifier:** 7a28910b-f31b-5fd0-963b-53d8637e67cd
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.08.2025 IV 2024/234
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-234_2025-08-28.pdf

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© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/17

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/234

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 30.09.2025

Entscheiddatum: 28.08.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2025
Art. 7 ATSG und Art. 28 und 29 IVG. Verwertbarkeit der 
(Rest-)Erwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt bei sehr 
eingeschränktem Adaptionsprofil und zusätzlicher invaliditätsfremder 
Einschränkungen, insbesondere Alter (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 28. August 2025, IV 2024/234).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
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Versicherungsgericht 
Abteilung I 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 28. August 2025 

Besetzung  Versicherungsrichterin Michaela Machleidt Lehmann (Vorsitz),  
Versicherungsrichterin Marie Löhrer und Versicherungsrichter  
Michael Rutz; Gerichtsschreiberin Felicia Sterren  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/234 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Andreas Wiget,  
rtwp rechtsanwälte & notare, Rosenbergstrasse 42b, 9000 St. Gallen,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/234 
 

 

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Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ (nachfolgend: Versicherter) meldete sich am 9. bzw. 15. Oktober 2018 (Posteingang AHV-
Zweigstelle bzw. SVA) zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (IV-act. 1). Einem 

Bericht der Kliniken Valens vom 19. Oktober 2018 sind folgende Diagnosen zu entnehmen: 

cervicobrachiales Syndrom links; lumbospondylogenes Syndrom DD radikuläres L5/S1 Syndrom links; 

sekundäres Weichteilrheuma; Diabetes Mellitus Typ 2; chronische Pankreatitis ED 06/2018 (IV-act. 9-

1). In der Folge holte die IV-Stelle umfangreiche Arztberichte ein (vgl. IV-act. 9 ff.).  

A.b Im Auftrag des Krankentaggeldversicherers wurde im Mai 2019 eine neurologisch-orthopädische 
Untersuchung durchgeführt. Die Untersucher kamen mit Kurzbeurteilung vom 28. Mai 2019 zum 

Ergebnis, die Authentizität der vorgetragenen Beschwerden müsse kritisch hinterfragt werden. Die 

Arbeitsfähigkeit betrage 100 % sowohl adaptiert wie auch in der angestammten Tätigkeit als Z.___ 

(fremd-act. 3). Der RAD schloss sich mit Stellungnahme vom 12. Juni 2019 dieser Einschätzung an (IV-

act. 66-3 f.). 

A.c Mit Schreiben vom 1. Juli 2019 äusserte Dr. med. B.___, Facharzt für Innere Medizin und 
Rheumatologie, einlässlich Kritik am neurologisch-orthopädischen Kurzbericht zuhanden des 

Krankentaggeldversicherers. Namentlich würden wesentliche Punkte bagatellisiert oder 

ausgeklammert, die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei völlig unrealistisch und es fehle eine 

rheumatologisch-psychiatrische Einschätzung (IV-act. 83). 

A.d Am 29. November 2019 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass das Leistungsbegehren 
um berufliche Massnahmen abgewiesen werde, da er sich vollständig arbeitsunfähig und deshalb nicht 

in der Lage fühle, an Eingliederungsbemühungen mitzuwirken (IV-act. 93).  

A.e Nach weiteren Abklärungen und Aktualisierung der medizinischen Aktenlage (IV-act. 95 ff.) 
veranlasste die IV-Stelle via SuisseMED@P eine umfassende medizinische Untersuchung 

(Allgemeine/Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Rheumatologie und Endokrinologie) bei der 

SMAB AG St. Gallen (nachfolgend: SMAB; vgl. IV-act. 123 ff.). 

A.f Mit Gutachten vom 17. März 2021 stellten die SMAB-Gutachtenspersonen dem Versicherten 
folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: zervikale Myelopathie (ICD-10: M50.0); 

chronisches cervikospondylogenes Syndrom (ICD-10: M47.0) bei ausgeprägter degenerativer 

Veränderung der HWS (MRI 05/2020); lumbospondylogenes Syndrom (ICD-10: M47.26) bei 

degenerativen Veränderungen der LWS (MRI 05/2020); atypisches polymyalgisches Schmerzsyndrom 

(ICD-10: M35.0), Arbeitshypothese Polymyalgie rheumatica ohne Entzündungszeichen. Als Diagnosen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannten sie: chronische Pankreatitis, arterielle Hypertonie, 

Hypercholesterinämie, Übergewicht (BMI 28.2), sekundäre Nebenniereninsuffizienz bei längerfristiger 

Kortisoltherapie, Diabetes mellitus Typ 2, pankreaoprive Komponente, und Status nach pathologischem 

Spielen (ICD-10: 63.0; siehe zu den Diagnosen: IV-act. 175-8). Die Arbeitsfähigkeit betrage in der 

angestammten Tätigkeit als Z.___ 0 % seit Ende Mai 2018. In einer adaptierten Tätigkeit bestehe seit 
Juni 2019 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Eine seriöse Einschätzung der adaptierten Arbeitsfähigkeit 

vor dieser Zeit sei mangels Angaben nicht schlüssig möglich (IV-act. 175-10). 

A.g Mit Vorbescheid vom 21. April 2021 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung seines 
Rentenbegehrens in Aussicht (IV-act. 179). Gegen diesen Vorbescheid erhob der Versicherte, 

unterstützt durch Procap, St. Gallen, mit Schreiben vom 26. Mai 2021 und Ergänzung vom 29. Juni 

2021 Einwand (IV-act. 186). 

A.h Mit Verfügung vom 20. August 2021 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab (IV-act. 198). 
Dagegen erhob der Versicherte, nun vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Wiget, mit Eingabe vom 

22. September 2021 und Ergänzung vom 14. Dezember 2021 Beschwerde (IV-act. 209 und 216). Am 

10. Februar 2022 widerrief die IV-Stelle die angefochtene Verfügung, da noch weitere medizinische 

Abklärungen bzw. Behandlungen laufen würden und der Fall nach Vorliegen der neuen medizinischen 

Akten nochmals überprüft werden sollte (vgl. IV-act. 237 und 236). In der Folge liess der Versicherte 

diverse medizinische Berichte einreichen (vgl. IV-act. 243 ff.). Mit Verfügung vom 29. März 2022 schrieb 
das Versicherungsgericht das Beschwerdeverfahren ab (IV 2021/186; IV-act. 262). 

A.i Anlässlich einer interdisziplinären Besprechung kam die IV-Stelle am 25. April 2022 zum Schluss, 
dass der Gesundheitszustand des Versicherten instabil und noch eine Operation der rechten Halsrippe 

geplant sei. Diese Operation inkl. der Verlauf (ca. drei Monate) seien abzuwarten (IV-act. 268). In der 

Folge gingen zahlreiche Arztberichte bei der IV-Stelle ein (IV-act. 270 ff.) und diese unternahm 

medizinische Abklärungen (vgl. beispielhaft IV-act. 295). 

A.j Am 22. Mai 2023 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, dass sie eine Verlaufsuntersuchung 
(Allgemeine/Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Rheumatologie) bei der SMAB als notwendig 

erachte (IV-act. 315). Am 26. Mai 2023 und 7. Juni 2023 beantragte der Versicherte, eine andere 

Gutachterstelle zu beauftragen (IV-act. 318 und 321). Mit Zwischenverfügung vom 14. Juni 2023 hielt 

die IV-Stelle an der Gutachtensstelle fest (IV-act. 324). Dagegen erhob der Versicherte am 14. Juli 2023 

Beschwerde (IV-act. 329). Mit Entscheid vom 14. März 2024 wies das Versicherungsgericht die 

Beschwerde ab (IV 2023/117; IV-act. 340).  

A.k Mit Verlaufsgutachten vom 22. Juli 2024 attestierten die SMAB-Gutachtenspersonen dem 
Versicherten eine zervikale Myelopathie (ICD-10: M50.0), ein chronisches cervikospondylogenes 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Syndrom (ICD-10: M47.0) bei St.n. ventraler mikrotechnischer Diskektomie, Cage Fusion C3/4 03/2021 

und St.n. Thoracic-Outlet-Syndrom mit Resektion Rippe I 01/2022 links und 11.11.2022 rechts, ein 

lumbospondylogenes Syndrom rechtsbetont (ICD-10: M47.26) bei Spondylolyse L5 mit Listhese Grad 

1 und beidseitiger foraminaler Stenosierung (MRI 04/2022), ein atypisches polymyalgisches Schmerz-

syndrom (ICD-10: M35.0), Arbeitshypothese Polymyalgie rheumatica ohne Entzündungszeichen und 
Status unter Actemra Infusionen vierwöchentlich sowie eine Verkalkung der Supraspinatussehne der 

Schulter links (ICD-10: M75.1; IV-act. 354-7). Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit 

nannten sie einen Diabetes mellitus Typ 2, ED 2006, mit pankreopriver Komponente bei chronischer 

Pankreatitis mit endogener Dysfunktion unter laufender Insulintherapie und liegendem Glukosesensor 

mit Hypowarnfunktion, milde diabetische Retinopathie (ICD-10: E11.9), eine Hypercholesterinämie, 

eine sekundäre Nebenniereninsuffizienz bei längerfristiger Kortisoltherapie, arterielle Hypertonie (ICD-

10: 10.0), eine chronische Pankreatitis, ED 2018, mit exo- und endokriner Insuffizienz, 

Substitutionstherapie mit Creon (ICD-10: K85.9), rezidivierende Synkopen unklarer Ätiologie, eine 

Ektasie/aneurysmatische Erweiterung der rechten Nierenarterie, ED 2021, stabiler Zustand über die 

letzten Jahre (ICD-10: N28.0) und ein Opiatabhängigkeitssyndrom (ICD-10: F11.25; IV-act. 354-8). 

Nach wie vor gebe es keine Gründe, um auch für eine adaptierte Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit 

anzunehmen, zumal psychiatrischerseits keine Diagnose mit quantitativer Einschränkung der 

Erwerbsfähigkeit vorliege. Die Arbeitsfähigkeit betrage weiterhin 100 % (IV-act. 354-8). Die 
Adaptionskriterien bzw. das Adaptionsprofil der angepassten Tätigkeit legten sie im Detail fest (IV-

act. 354-9). Für die Zeit nach dem neurochirurgischen Eingriff (14. März 2021) und den 

Rippenresektionen (Januar und November 2022) sei für den Zeitraum bis vier Wochen von einer 

vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (IV-act. 354-11). Die Behandlungsmöglichkeiten seien 

ausgeschöpft, es handle sich um degenerative Erkrankungen mit anzunehmender Progredienz (IV-

act. 354-11). 

A.l Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (siehe insbesondere IV-act. 360 und 364) wies die 
IV-Stelle das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 17. Oktober 2024 ab. Zur 

Begründung führte sie im Wesentlichen aus, zwar könne der Versicherte seine angestammte Tätigkeit 

als Z.___ seit Juni 2018 gesundheitsbedingt nicht mehr ausführen. Jedoch sei ihm aus medizinisch-

theoretischer Sicht eine leidensadaptierte Tätigkeit ab Juni 2019 zu 100 % zumutbar. Bis Dezember 

2023 betrage der IV-Grad 34 %, danach 28 %. Ein fortgeschrittenes Alter, eine niedrige berufliche 

Qualifikation und mangelnde Sprachkenntnisse würden keinen Abzug vom Invalideneinkommen 

rechtfertigen. Die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit sei gegeben. Es kämen Hilfsarbeitertätigkeiten wie 
Kontroll-, Aufsichts- oder Sortiertätigkeiten in Frage (IV-act. 367). 

B.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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B.a Gegen diese Verfügung richtet sich die Beschwerde vom 18. November 2024. Der 
Beschwerdeführer, weiterhin vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Wiget, beantragt, ihm sei unter 

Kostenfolge eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Zur Begründung bringt er im Wesentlichen vor, 

die Beschwerdegegnerin habe die psychosozialen Faktoren zu Unrecht nicht berücksichtigt. Ihm sei im 

Jahr 2006 (richtig: 2005, vgl. hierzu beispielhaft IV-act. 101-17 und 175-53) bei einem Unfall die rechte 
Hand abgetrennt worden. Nachdem ihm diese wieder angenäht worden sei, habe er sich von diesem 

Unfall wieder vollständig erholt. Dementsprechend sei klar, dass er nicht leichthin psychiatrische 

Behandlung in Anspruch nehme und sich nicht hinter einer psychiatrischen Diagnose verstecke. Er 

leide an diversen Erkrankungen, welche sich auch gegenseitig negativ beeinflussen würden. Dies sei 

von den SMAB-Gutachtern und der Beschwerdegegnerin nicht berücksichtigt bzw. kleingeredet 

worden. Gerade bei polydisziplinären Gutachten sei der Interferenz verschiedener Erkrankungen und 

dem Nebenwirkungspotential der applizierten Behandlungen gebührend Beachtung zu schenken, denn 

dies seien klassische «Ressourcenfresser». Aufgrund der Polymorbidität und der fehlenden 

Ressourcen sei die Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

nicht mehr verwertbar. Die Beschwerdegegnerin habe ihm denn auch keinen Arbeitsplatz aufgezeigt, 

der den Adaptionskriterien entsprechen würde. Dass in einem derart komplexen Fall wie dem 

vorliegenden ein deutscher Gutachter beigezogen worden sei, welcher sowohl Neurologe als auch 

Psychiater sei, spreche nicht für die Qualität des SMAB-Gutachtens. Es komme der Anschein auf, dass 
dieser Gutachter, um die offenbar für ihn lukrative Tätigkeit zu behalten, seine Beurteilung nicht ohne 

Not zuungunsten der IV abgebe. Der Beschwerdeführer sei aus medizinischen und sozioökonomischen 

Gründen nicht vermittelbar, weshalb ein Rentenanspruch bestehe (act. G1.1). 

B.b Mit Beschwerdeantwort vom 3. Februar 2025 beantragt die Beschwerdegegnerin, die 
Beschwerde sei abzuweisen. Die SMAB-Gutachten seien beweiskräftig, sodass auf diese abzustellen 

sei. Die Kritik des Beschwerdeführers, welche weder neu noch durch fachärztliche Berichte untermauert 

sei, ergebe keine konkreten Indizien, welche gegen die Zuverlässigkeit der Gutachten spreche. 

Insbesondere sei die Polymorbidität von den Gutachtern berücksichtigt worden, die psychischen 

Belastungen und die zeitweise erlittenen Ohnmachtsanfälle hinreichend gewürdigt worden und 

nachvollziehbar in die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit eingeflossen. Die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers sei nicht unverwertbar. Die Einschränkungen seien nicht derart gravierend, dass 

geeignete Stellen auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nicht denkbar wären. Nach Auskunft einer Beraterin 

der Abteilung "Berufliche Integration" vom 14. Oktober 2024 kämen Hilfsarbeitertätigkeiten in Frage, in 

Form von Kontroll- und Aufsichtstätigkeiten. Auch seien Sortierarbeiten möglich. Zusammenfassend 
habe die Beschwerdegegnerin den Sachverhalt ausreichend abgeklärt und die verbleibende 

Erwerbsfähigkeit von 100 % in einer adaptierten Tätigkeit sei auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

verwertbar (act. G6). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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B.c Mit Replik vom 14. Februar 2025 hält der Beschwerdeführer an seinem Begehren fest. Die 
Beschwerdegegnerin übersehe, dass in der Beschwerde einige Ungereimtheiten des Gutachtens 

aufgezeigt worden seien. Die Gutachter würden einerseits trotz eingestandener körperlicher Probleme 

eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit postulieren, andererseits würden die körperlichen Probleme ein 

derartiges Ausmass erreichen, dass es nicht nachvollziehbar sei, dass die Gutachter keinerlei 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit erkennen bzw. eine Integration in den Arbeitsprozess bejahen 

würden. Betreffend Polymorbidität würde die Beschwerdegegnerin übersehen, dass eine Häufung von 

für sich allein die Arbeitsfähigkeit nicht beeinträchtigenden Diagnosen in ihrer Gesamtheit eben doch 

zu Einschränkungen führen könne und vorliegend auch führe. Die Polymorbidität werde in keiner Weise 

gewürdigt. Ohne Begründung werde darauf beharrt, für adaptierte Tätigkeiten bestünde eine volle 

Arbeitsfähigkeit. Die Beschwerdegegnerin liefere erneut keinen einigermassen konkreten Hinweis auf 

eine berufliche Tätigkeit, in welcher der Beschwerdeführer zu gebrauchen sei und etwas anderes als 

einen Soziallohn erzielen könnte. Sie verweigere sich auch einer Stellungnahme zur Einschätzung des 

rheumatologischen Gutachters, wonach eine Integration in den Arbeitsprozess kaum realistisch sei 

(act. G11). 

B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtet am 17. März 2025 auf eine Duplik (act. G13). 

Erwägungen 
1.  

1.1 Am 1. Januar 2022 trat das revidierte Bundesgesetz über die Invalidenversicherung (IVG; SR 
831.20) in Kraft (Weiterentwicklung der IV [WEIV]; Änderung vom 19. Juni 2020, AS 2021 705, BBl 

2017 2535). Per 1. Januar 2024 trat zudem eine Änderung betreffend die Bestimmung des 

Invalideneinkommens (Art. 26bis Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung [IVV; SR 
831.201]) in Kraft. Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 

V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu 

diesem Zeitpunkt ein Rentenanspruch entstanden ist. Trifft dies zu, so erfolgt ein allfälliger Wechsel 

zum neuen stufenlosen Rentensystem nur unter bestimmten, in den Übergangsbestimmungen 

vorgesehenen Umständen (vgl. lit. b und c der Übergangsbestimmungen des IVG zur Änderung vom 

19. Juni 2020; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts vom 5. Juni 2023, 9C_540/2022, E. 3.1). 

1.2 Vorliegend hat der Beschwerdeführer sich am 9. Oktober 2018 zum Bezug von Leistungen der 
Invalidenversicherung angemeldet. Aufgrund der Karenzfrist von sechs Monaten (Art. 29 Abs. 1 IVG) 

kann der zu prüfende Rentenanspruch somit frühestens per April 2019 entstanden sein. Demnach sind 

nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) und unter 

Beachtung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in zeitlicher Hinsicht vorliegend grundsätzlich 

noch die materiellen Bestimmungen in der bis 31. Dezember 2021 gültigen Fassung anwendbar. Da 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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der Beschwerdeführer am 1. Januar 2022 das 55. Altersjahr bereits zurückgelegt hat, bleibt für ihn 

übergangsrechtlich auch nach diesem Datum das bisherige Recht anwendbar, es sei denn, der zu 

prüfende Rentenanspruch wäre tatsächlich erst nach dem 31. Dezember 2021 entstanden. Die 

materiellen Bestimmungen werden dementsprechend nachfolgend in der bis 31. Dezember 2021 

anwendbaren Fassung zitiert. 

2.  

2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, seine Arbeitsfähigkeit sei auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht 
verwertbar. Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine vollständige 

Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (BGE 138 V 457 

E. 3.1). Hinsichtlich des Adaptionsprofils haben die SMAB-Gutachter ihre Einschätzung nachvollziehbar 

begründet (vgl. IV-act. 354-9). Die Parteien stellen das Adaptionsprofil an sich denn auch zu Recht nicht 

in Frage. Sollte die dem Beschwerdeführer bescheinigte Arbeitsfähigkeit nicht mehr verwertbar sein, 

hätte der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Invalidenrente und vertiefte Ausführungen zu den 

SMAB-Gutachten und deren Beweiswert würden sich erübrigen. Die Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit 

wird deshalb anhand dieses Adaptionsprofils vorab geprüft. 

2.2 Die Möglichkeit einer versicherten Person, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem 
allgemeinen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt von den konkreten Umständen des 

Einzelfalls ab. Massgebend sind rechtsprechungsgemäss die Art und Beschaffenheit des 
Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und 

in diesem Zusammenhang auch die Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, 

Ausbildung, beruflicher Werdegang oder die Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem 

angestammten Bereich (Urteil des Bundesgerichts vom 15. Juni 2022, 9C_21/2022, E. 2.3.1). 

2.3 Bei der Frage der Verwertbarkeit der (Rest-)Arbeitsfähigkeit handelt es sich um eine rechtliche 
Frage, die von den medizinischen Sachverständigen nicht allein beantwortet werden kann. Für die 

Verwertung der (Rest-)Arbeitsfähigkeit ist der hypothetisch ausgeglichene Arbeitsmarkt massgebend 

(Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]). Nach der Rechtsprechung handelt es sich dabei um einen theoretischen und abstrakten 

Begriff, der dazu dient, den Leistungsbereich der Invalidenversicherung von demjenigen der 

Arbeitslosenversicherung abzugrenzen. Der Begriff umschliesst einerseits ein bestimmtes 

Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderseits bezeichnet er 

einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offenhält, und 

zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen Voraussetzungen wie auch 
hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Es kann daher nicht leichthin angenommen werden, die 

verbliebene Leistungsfähigkeit sei unverwertbar. Nach diesen Gesichtspunkten bestimmt sich im 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Einzelfall, ob die invalide Person die Möglichkeit hat, ihre restliche Erwerbsfähigkeit zu verwerten, und 

ob sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder nicht (Urteil des 

Bundesgerichts vom 2. Dezember 2020, 8C_416/2020, E. 4; BGE 110 V 273 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 

f. E. 3b). 

2.4 Daraus folgt, dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine invalide 
Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermittelt werden kann, sondern darauf, ob sie 

die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Arbeitsplätze 

dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI-Praxis 6/1998 S. 291). An die Konkretisierung 

von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind keine übermässigen Anforderungen zu stellen. 

Je restriktiver indessen das medizinische Anforderungsprofil umschrieben ist, desto eingehender ist in 

der Regel die Verwertbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abzuklären und nachzuweisen. Der 

ausgeglichene Arbeitsmarkt umfasst zwar auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also 

Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des 

Arbeitgebers rechnen können. Von einer Arbeitsgelegenheit kann aber dann nicht mehr gesprochen 

werden, wenn die zumutbare Tätigkeit – unabhängig vom Alter – nurmehr in so eingeschränkter Form 

möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht 

realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden 

einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (siehe zum Ganzen: 
Urteile des Bundesgerichts vom 15. Juni 2022, 9C_21/2022, E. 2.3.1, vom 17. Dezember 2021, 

8C_202/2017, E. 5.2.2, vom 30. Januar 2019, 8C_710/2018, E. 7.1, und vom 24. April 2012, 

8C_869/2011, E. 4.3.5, je mit Hinweisen). 

2.5 Auch das vorgerückte Alter an sich kann – obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor – 
zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen, dass die einer 

versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird. Der Einfluss des Lebensalters auf die Möglichkeit, das 

verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, lässt sich nicht 

nach einer allgemeinen Regel bemessen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. 

Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der 

absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch 

Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang 

oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein. Die Möglichkeit, die 

verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt 
davon ab, welcher Zeitraum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für 

einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht. Als massgeblicher Stichtag für die 

Beantwortung der Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter ist der 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Zeitpunkt, in welchem die medizinische Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit feststeht. Dies ist der 

Fall, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung 

erlauben (Urteile des Bundesgerichts vom 2. Juni 2025, 9C_119/2025, E. 4.2.1, und vom 17. Dezember 

2021, 8C_202/2017, E. 5.2.2, BGE 143 V 431 E. 4.5.1, BGE 138 V 457 E. 3.3 und E. 3.4, sowie BGE 

137 V 457 E. 3.1 und E. 3.2, je mit Hinweisen). 

2.6 Das Bundesgericht verneinte unter anderem die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit einer 
62½-jährigen Beschwerdeführerin ohne erlernten Beruf, die zuletzt während sieben Jahren als 

Montagemitarbeiterin tätig war und diese Arbeit nicht mehr ausüben konnte. Ihr waren körperlich leichte 

bis teilweise mittelschwere wechselbelastende Tätigkeiten ohne Zeitdruck und Hektik vollumfänglich 

zumutbar (Urteil des Bundesgerichts vom 14. Oktober 2016, 9C_416/2016, E. 3 und 5.1). Gleich 

entschied es in Bezug auf eine ebenfalls 62½-jährige Beschwerdeführerin, die während rund 20 Jahren 

ein eigenes Reinigungsinstitut geführt hatte und der sämtliche bisher ausgeübten Tätigkeiten nicht mehr 

zumutbar waren (Urteil des Bundesgerichts vom 7. Oktober 2019, 9C_642/2018, E. 3.6 f.). Ebenfalls 

verneinte es die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit eines 61-jährigen ehemaligen 

Kunststoffbeschichters, der aufgrund einer chronisch obstruktiven Lungenkrankheit nur noch vor allem 

feinmotorische Tätigkeiten hätte ausführen können, in denen er nie Vorkenntnisse erwerben konnte 

(Urteil des Bundesgerichts vom 23. Oktober 2003, I 392/02, E. 3.2 f.). Das Sozialversicherungsgericht 

des Kantons Zürich verneinte die Verwertbarkeit bei einer zum massgebenden Zeitpunkt 59-jährigen 
Person mit einer Restarbeitsfähigkeit von 100 %, bei der erhebliche Einschränkungen aufgrund von 

Rücken-, Schulter- und Knieproblemen bestanden und die seit Jahren nicht mehr berufstätig gewesen 

war, keine Berufsausbildung und lediglich eine achtjährige Schulbildung besass (Urteil des 

Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich IV.2016.01061 vom 9. Januar 2018, E. 7.4). 

2.7 Hingegen bejahte das Bundesgericht die Verwertbarkeit bei einem im massgeblichen Zeitpunkt 
63½-jährigen Beschwerdeführer, der in angepassten Tätigkeiten – Gewichtslimite von 10 kg und eher 

sitzend – zu 100 % arbeitsfähig war. Im Unterschied zum vorliegenden Fall verfügte der 

Beschwerdeführer in jenem Fall über Deutschkenntnisse und war nicht nur ausgebildeter 

Servicetechniker mit Berufserfahrung als Hauswart, sondern verfügte auch über ein Handelsdiplom. 

Das Bundesgericht erwog, dass ihm angesichts des erworbenen Handelsdiploms nebst Sortier- und 

Überwachungsaufgaben auch einfache Bürotätigkeiten offen stünden (Urteil des Bundesgerichts vom 

30. Dezember 2015, 9C_847/2015, E. 4.2 f.). Zur selben Erkenntnis kam es im Fall eines 61-jährigen 

Beschwerdeführers, der – im Unterschied zum hier zu beurteilenden Fall – kein sehr einschränkendes 

Adaptionsprofil aufwies (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 19. August 2015, 8C_330/2015, E. 3.2). 

3.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3.1 Zwar attestieren die SMAB-Gutachter dem Beschwerdeführer in jeder einzelnen Fachdisziplin in 
einer adaptierten Tätigkeit eine quantitativ uneingeschränkte 100%ige Arbeitsfähigkeit. Jedoch sind in 

jeder Disziplin Einschränkungen zu berücksichtigen, die in ihrer Kombination die Arbeitsfähigkeit 

durchaus entscheidend beeinträchtigen. Nebst den muskuloskelettalen Einschränkungen in 

verschiedenen Bereichen (Problematiken insbesondere sowohl an der Hals- wie auch an der 
Lendenwirbelsäule) leidet der Beschwerdeführer auch an internistischen Krankheiten, unter anderem 

Diabetes, Pankreatitis und Nebenniereninsuffizienz, die permanent der (medikamentösen) Behandlung 

und Überwachung bedürfen und ihm auch eine gute Compliance abfordern. Zudem musste er sich 

mehrfach operieren lassen und leidet nach wie vor an Schmerzen. In diesem Zusammenhang ist darauf 

hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer seine gesundheitlichen Einschränkungen stets sachgerecht 

hat abklären lassen, sich den ärztlich vorgeschlagenen Behandlungen vorbildlich unterzogen hat und 

die ihm verordneten Medikamente einnimmt. Der psychiatrische SMAB-Gutachter hielt denn auch fest, 

der Beschwerdeführer demonstriere eine eindrückliche generelle und muskuloskelettale Multimorbidität 

(IV-act. 354-72). Er wies zudem auf die hohe Anzahl der regelmässig eingenommenen Medikamente 

hin (26 Medikamente; IV-act. 354-69). 

3.2 Die SMAB-Gutachter haben dem Beschwerdeführer dementsprechend ein sehr umfangreiches 
qualitatives Adaptionsprofil attestiert. Wie sich aus dem Erst- und Verlaufsgutachten ergibt, sei eine 

körperlich leichte, wechselbelastende Beschäftigung, die abwechselnd stehend, gehend und sitzend 
ausgeübt werden könne, geeignet. Körperlich schwere Arbeiten seien ungeeignet, auch 

bewegungsstereotype und haltungsmonotone Verrichtungen, insbesondere Überkopfarbeiten sowie 

Arbeiten auf Gerüsten und Leitern oder in der Dunkelheit. Dasselbe gelte für Personenbeförderung oder 

andere Tätigkeiten mit besonderem Anspruch an die Fahrtauglichkeit sowie häufiges/langes Fahren. 

Eher ungeeignet bzw. ungünstig seien Schichtarbeit, Arbeiten an gefährlichen Maschinen, solche mit 

Absturzgefahr oder sehr differenzierte Arbeiten, welche eine hohe Aufmerksamkeit verlangen würden, 

z.B. Überwachungs-, Prüf- und Kontrollarbeiten in der Industrie, Bedienen und Überwachen von (halb-

)automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten, Sortierarbeiten sowie Arbeiten an 

verletzungsträchtigen Maschinen (IV-act. 354-9, 354-62, 354-87, 175-71 und 175-99). Die 

Sachverständigen hielten im Verlaufsgutachten ausdrücklich fest, dass sich der Gesundheitszustand 

des Beschwerdeführers seit der Erstbegutachtung nicht wesentlich verschlechtert habe (vgl. IV-

act. 354-12 und die Beantwortung der Zusatzfrage in den einzelnen Teilgutachten), sodass das 

beschriebene Adaptionsprofil bereits im Zeitpunkt der SMAB-Erstbegutachtung galt. 

3.3 Mit Blick auf dieses weitgehende Adaptionsprofil ist tatsächlich nicht leichthin ersichtlich, welche 
berufliche Tätigkeit der multimorbide Beschwerdeführer auf dem ersten Arbeitsmarkt noch sollte 

ausüben können. Wegen des restriktiven Adaptionsprofils hätte die Beschwerdegegnerin die 

Verwertbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt eingehender abklären und die verbleibenden 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Arbeitsgelegenheiten konkreter umschreiben müssen (vgl. hierzu E. 2.4 vorstehend). Zwar hat sie am 

10. Oktober 2024 eine interne Anfrage an eine Beraterin der Abteilung "Berufliche Integration" gestellt, 

in welcher sie das Adaptionsprofil gemäss Gutachten zusammenfasste und fragte, ob die 100%ige 

adaptierte Arbeitsfähigkeit verwertbar sei oder ob es sich um eine medizinisch-theoretische 

Arbeitsfähigkeitsschätzung handle, welche gar nicht umgesetzt werden könne, und welche Tätigkeiten 
der Beschwerdeführer sonst noch aus Sicht der Eingliederung mit den Adaptionskriterien umsetzen 

könnte. Die Antwort der Beraterin fiel jedoch sehr kurz aus und lautete: "Es kommen 

Hilfsarbeitertätigkeiten in Frage. Die Verwertbarkeit der AF ist gegeben. Es handelt sich um Kontroll- 

und Aufsichtstätigkeiten. Auch Sortierarbeiten wären möglich" (IV-act. 366). Auf diese Auskunft kann 

aus mehreren Gründen nicht abgestellt werden. Einerseits ist sie angesichts des komplexen 

Adaptionsprofils sehr oberflächlich. Aufgrund der zahlreichen Kriterien für eine angepasste Tätigkeit 

hätte ausführlicher geklärt und – beispielsweise unter der Nennung von konkreten 

Berufsbezeichnungen oder Wirtschaftszweigen – umschrieben werden müssen, welche konkreten 

Tätigkeiten der Beschwerdeführer ausführen könnte. Andererseits wurde bei den Adaptionskriterien, 

welche der Beraterin vorgelegt wurden, explizit festgehalten, dass Überwachungs-, Prüf- und 

Kontrollarbeiten und Sortierarbeiten ungünstig seien (IV-act. 366-1), sodass die Antwort der Beraterin, 

dass gerade solche Tätigkeiten möglich wären ohne weitere Begründung (IV-act. 366-2) von 

Vornherein nicht überzeugt. Im Rahmen des vorliegend geltenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 
lit. c ATSG) ist deshalb eine vertiefte Prüfung der Verwertbarkeit im Beschwerdeverfahren 

vorzunehmen. 

3.4 Der Beschwerdeführer hat in seinem Heimatland lediglich die Grundschule absolviert und verfügt 
über eine (ausländische) Ausbildung sowie langjährige Berufserfahrung als Z.___ (vgl. die Angaben 

anlässlich der Erstbegutachtung, IV-act. 175-41). Dabei handelt es sich um eine unstreitig nicht mehr 

zumutbare schwere, körperlich belastende Arbeit. Er kann folglich weder seine handwerkliche 

Ausbildung noch seine Berufserfahrung für eine adaptierte Tätigkeit nutzen. Er ist vielmehr einem 

Arbeitnehmer ohne jegliche Ausbildung und Berufserfahrung gleichzustellen, jedoch mit den 

zusätzlichen Handicaps seines fortgeschrittenen Alters, lediglich rudimentärer Schulbildung, fehlender 

Sprachkenntnisse, langer Abwesenheit vom Arbeitsmarkt und zahlreicher gesundheitlicher 

Limitierungen. Jegliche körperlich belastenden Hilfstätigkeiten kommen aufgrund der rheumatologisch-

orthopädischen Einschränkungen für den Beschwerdeführer zum Vornherein nicht in Frage. Andere – 

leichte – wechselbelastende Hilfstätigkeiten erfordern demgegenüber in der Regel eine gewisse 

Konzentrationsfähigkeit und Zuverlässigkeit, die der Beschwerdeführer aufgrund seiner Insulintherapie 
und der von den SMAB-Gutachtern angenommenen Opiatabhängigkeit nicht gewährleisten kann. Dabei 

ist festzuhalten, dass die angenommene Opiatabhängigkeit iatrogen verursacht wurde und die SMAB-

Gutachter keine Änderung der Medikation vorgeschlagen haben, sodass diese Problematik auch künftig 

bestehen bleiben wird.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3.5 Das Bedienen, aber auch schon das Überwachen von Maschinen, erfordert bereits eine gewisse 
Konzentration und Zuverlässigkeit, was zahlreiche Hilfstätigkeiten in der Industrie als mögliche 

Arbeitsstellen für den Beschwerdeführer ausschliesst. Dies gilt – entgegen der Meinung der 

Beschwerdegegnerin – auch für andere Sortier- und Überwachungsaufgaben. Kein Arbeitgebender wird 

den Beschwerdeführer für Sortier- oder Aufsichtstätigkeiten anstellen, nachdem ihm in einer 
polydisziplinären Konsensbeurteilung attestiert wurde, dass solche Arbeiten für ihn ungünstig seien. 

Faktisch müsste in einem solchen Fall ein anderer Mitarbeiter die Arbeit des Beschwerdeführers 

überprüfen oder sogar begleiten, denn der Arbeitgebende könnte sich nicht darauf verlassen, dass der 

Beschwerdeführer diese einwandfrei durchzuführen vermag. Auch leichte Tätigkeiten wie 

Platzanweiser, Zusteller von Werbeprospekten, Pizzakurier oder ähnliches sind aufgrund der 

Kombination der Einschränkungen des Beschwerdeführers nicht denkbar, da diese typischerweise 

immer mindestens eines der Einschränkungskriterien erfüllen (Zusteller Werbeprospekte und 

Platzanweiser: nicht sitzend/Pizzakurier: Fahren im Strassenverkehr, etc.). Eine Anstellung auf dem 

ersten Arbeitsmarkt erscheint auch bei einem sozialen Entgegenkommen eines Arbeitgebenden unter 

diesen Umständen nicht realistisch und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein 

als ausgeschlossen. 

3.6 Hinzu kommt beim Beschwerdeführer, wie bereits erwähnt, sein fortgeschrittenes Alter. Zur 
Frage, welcher Zeitpunkt für die Bestimmung des relevanten Alters des Beschwerdeführers 
heranzuziehen ist, ist auf Folgendes hinzuweisen: Das erste SMAB-Gutachten datiert zwar vom März 

2021 (IV-act. 175). Zum damaligen Zeitpunkt war aber der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers 

noch instabil (vgl. IV-act. 236 f. und 268), es folgten diverse Abklärungen und Behandlungen, 

insbesondere mehrere gravierende Operationen, sodass im Jahr 2021 die medizinische Zumutbarkeit 

einer Erwerbstätigkeit noch nicht feststand. Das zweite SMAB-Gutachten datiert vom 22. Juli 2024. 

Dieses Datum ist als massgebender Zeitpunkt für die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit anzunehmen. 

Damals war der Beschwerdeführer 61 Jahre und fünf Monate alt. 

3.7 Sein Alter wirkt sich dabei in mehrerlei Hinsicht ungünstig aus. Einerseits haben ältere 
Arbeitnehmende statistisch betrachtet bereits eine schlechtere Chance auf Wiedereingliederung in den 

Arbeitsmarkt (vgl. hierzu Staatssekretariat für Wirtschaft [Seco], Indikatoren zur Situation älterer 

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Schweizer Arbeitsmarkt, Grundlagen für die nationale 

Konferenz vom 15. November 2021, S. 4, 14, 17 f. und 20, online abrufbar unter 

https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/wirtschaftslage-wirtschaftspolitik/wirtschaftspolitik 

/arbeitsmarkt/aeltere-arbeitnehmende.html, abgerufen am 26. Juni 2025). Andererseits dürfte es dem 
Beschwerdeführer aufgrund seines Alters und weiterer persönlicher Faktoren wie etwa der langen 

Abwesenheit vom Arbeitsmarkt sowie des völligen Fehlens von berufsfremder Arbeitserfahrung (der 

Beschwerdeführer war seit Jugendalter immer als Z.___, nie in einem anderen Beruf tätig, vgl. IV-

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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act. 175-63) schwerfallen, sich in ein neues Arbeitsumfeld zu integrieren und eine neue Arbeitstätigkeit 

zu erlernen und auszuführen. Der Einarbeitungs- sowie Umstellungsaufwand wären sowohl ihm als 

auch einem potenziellen Arbeitgebenden wohl nicht zumutbar. Hinzu treten eine ausgeprägte 

arbeitsmarktliche Desintegration und die Sprachbarriere. Aufgrund seiner schlechten 

Deutschkenntnisse wäre es einerseits für einen potenziellen Arbeitgebenden anspruchsvoll, dem 
Beschwerdeführer eine für ihn neue Tätigkeit zu erklären und ihm Anweisungen zu erteilen, 

andererseits wäre es ebenso für den Beschwerdeführer schwierig, bei Unklarheiten nachzufragen, bei 

Schwierigkeiten Hilfe zu holen oder mit Dritten (Team, Lieferanten, Kunden, etc.) zu kommunizieren. 

3.8 Zudem zu beachten ist, dass der Beschwerdeführer unter degenerativen Erkrankungen leidet, 
welche im Verlauf weiter zunehmen werden (vgl. IV-act. 354-11). Selbst sozial entgegenkommende 

Arbeitgebende werden den Beschwerdeführer unter diesen Voraussetzungen nicht anstellen (und 

hätten dies auch 2019 schon nicht mehr getan), da absehbar ist, dass er aufgrund seines sich mit 

fortschreitendem Alter weiter verschlechternden Gesundheitszustands zunehmend und möglicherweise 

irgendwann dauerhaft ausfallen wird. Dass der Beschwerdeführer bereits relativ kurz vor der 

Pensionierung steht, würde einen durchschnittlichen Arbeitgeber davon abhalten, die mit seiner 

Beschäftigung verbundenen Risiken (berufliche Unerfahrenheit, altersbedingt geringe 

Anpassungsfähigkeit, krankheitsbedingte Ausfälle) einzugehen, zumal behindertengerechte, 

wechselbelastende Arbeitsplätze von Behinderten in jungem und mittlerem Alter ebenfalls stark 
nachgefragt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 10. Mai 2013, 9C_954/2012, E. 3.2.2). 

3.9 Die SMAB-Gutachter begründen ihre Arbeitsfähigkeitsschätzung unter anderem mit dem 
Aktivitätsniveau des Beschwerdeführers. Diesbezüglich ist darauf hinzuweisen, dass der 

Beschwerdeführer in seinem Privatleben kaum fixe Termine oder feste Verpflichtungen wahrnimmt. 

Soweit in den Gutachten erwähnt wird, er verbringe Zeit mit seinem Enkelkind oder gehe mit dem Hund 

spazieren (den seine Frau ihm geschenkt habe, damit er weniger allein sei), unterstützt oder entlastet 

seine Ehefrau ihn offensichtlich so weit gerade nötig. Ebenso leistet der Beschwerdeführer nur einen 

Beitrag an Haushaltsarbeiten, wenn er sich dazu in der Lage fühlt (vgl. zum Ganzen IV-act. 175 und 

354). Seine Aktivitäten sind damit nicht vergleichbar mit einer beruflichen Tätigkeit, auch nicht bei einem 

sozial entgegenkommenden Arbeitgebenden. 

3.10 Aus der Gesamtwürdigung der für die Zumutbarkeitsfrage vorliegend massgebenden objektiven 
und subjektiven Umstände resultiert, dass die dem multimorbiden Beschwerdeführer verbliebene 

Einsatzfähigkeit mit einer Vielzahl von Einschränkungen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt – auch 

mit Blick auf sein fortgeschrittenes Alter – unter den Umständen des vorliegenden Einzelfalls nicht mehr 
nachgefragt wird. Die verbleibende Restarbeitsfähigkeit ist demnach nicht mehr verwertbar (vgl. Urteil 

des Bundesgerichts vom 10. Mai 2013, 9C_954/2012, E. 3.2 in fine). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4.  

4.1 Nachdem festgestellt wurde, dass die Resterwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers wirtschaftlich 
nicht mehr verwertbar ist, hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine ganze Invalidenrente (vgl. E. 2.1 

vorstehend). Zu prüfen ist der Beginn dieses Rentenanspruchs. 

4.2 Gemäss dem SMAB-Verlaufsgutachten ist seit dem Erstgutachten keine wesentliche 
Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten (vgl. IV-act. 354-12 und die Beantwortung der 

Zusatzfrage in den einzelnen Teilgutachten). Demnach gilt das Adaptionsprofil im Zeitpunkt des SMAB-

Erstgutachtens. Diesem ist zu entnehmen, dem Beschwerdeführer dürfte eine körperlich angepasste 

Tätigkeit retrospektiv ab Juni 2019 möglich gewesen sein. Eine seriöse Einschätzung für den davor 

gelegenen Zeitraum sei mangels Angaben nicht schlüssig möglich. In der angestammten Tätigkeit habe 

seit Ende Mai 2018 keine Arbeitsfähigkeit mehr bestanden (IV-act. 175-10). Das Wartejahr gemäss 

Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG (mindestens 40%ige durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit in der angestammten 

Tätigkeit seit Ende Mai 2018) ist damit im Mai 2019 abgelaufen. Zu diesem Zeitpunkt war auch die 

Karenzfrist von sechs Monaten (Art. 29 Abs. 1 IVG) seit der Anmeldung (Oktober 2018) bereits 

abgelaufen. Im SMAB-Gutachten wird die adaptierte Arbeitsfähigkeit ab Juni 2019 attestiert und keine 

Einschätzung für den davor gelegenen Zeitraum abgegeben. Aus den Akten ergeben sich indes 

keinerlei Hinweise darauf, dass der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Mai 2019 besser 

gewesen wäre als im Juni 2019. Im Gegenteil wurde Ende März 2019 fachärztlich eine stationäre 
Behandlung diskutiert (vgl. IV-act. 53-3) und im April 2019 denn auch durchgeführt (vgl. IV-act. 65). 

Dass die SMAB-Gutachter auf den Juni 2019 abstellten, begründeten sie mit einem Bericht des 

Hausarztes des Beschwerdeführers vom 6. Juni 2019 (fremd-act. 6-473; vgl. IV-act. 175-100). Dieser 

Bericht des Hausarztes war eine Reaktion auf die neurologisch-orthopädische Kurzbeurteilung vom 

28. Mai 2019 (fremd-act. 3), deren Einschätzung sich – wie der Hausarzt zu Recht bereits damals 

darlegte – als unzutreffend erwies. Überwiegend wahrscheinlich lag das extensive Adaptionsprofil für 

eine angepasste Tätigkeit demnach bereits im Mai 2019 vor. Wie weit zurückreichend dieses bereits 

bestanden hat, kann offenbleiben, da der Rentenanspruch aufgrund des Wartejahrs nicht vor Mai 2019 

entstehen konnte. Der Beschwerdeführer hat somit ab Mai 2019 Anspruch auf eine ganze 

Invalidenrente. 

4.3 Zwar war der Beschwerdeführer im Mai 2019 erst 56 Jahre und drei Monate alt und damit noch 
rund achteinhalb Jahre von der Pensionierung entfernt. Daraus darf aber nicht geschlossen werden, 

das Alter des Beschwerdeführers habe keinen Einfluss auf die Verwertbarkeit seiner Arbeitsfähigkeit 

oder der Rentenanspruch könne dann noch nicht begonnen haben. Wie dargelegt ist dasjenige Alter 
relevant, welches der Beschwerdeführer zu dem Zeitpunkt hatte, als die medizinische Zumutbarkeit 

einer (Teil-)Erwerbstätigkeit feststand, was vorliegend erst im Juli 2024 der Fall war (vgl. E. 2.5 und 

E. 3.5 f. vorstehend). Das kann dem Beschwerdeführer (und übrigens auch der Beschwerdegegnerin) 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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nicht angelastet werden, denn bei diesem zeigten sich ab 2018 diverse gesundheitliche Problematiken, 

welche er stets zeitnah und sachgerecht hat abklären und behandeln lassen und über welche er die 

Beschwerdegegnerin jeweils auf dem Laufenden hielt (vgl. hierzu die Vorakten, welche eine 

umfangreiche medizinische Dokumentation enthalten). 

4.4 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen und die angefochtene Verfügung vom 
17. Oktober 2024 ist aufzuheben. Dem Beschwerdeführer ist eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab 

1. Mai 2019 zuzusprechen. Die Sache ist zur Festsetzung und Ausrichtung der Leistung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. 

5.  

5.1 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand 
und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis 

IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit 

als angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie vollumfänglich der 

Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist dem 

Beschwerdeführer zurückzuerstatten. 

5.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 

Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des 
Prozesses bemessen. In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht 

nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.-

-. Im hier zu beurteilenden Fall erscheint mit Blick auf vergleichbare Fälle eine pauschale 

Parteientschädigung von Fr. 4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. 

  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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16/16 

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 17. Oktober 2024 aufgehoben. 

Dem Beschwerdeführer wird ab 1. Mai 2019 eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Die Sache wird 

zur Festsetzung und Ausrichtung der geschuldeten Leistungen an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen. 

2.  
Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.  

3.  
Die Beschwerdegegnerin bezahlt dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung in Höhe von 

Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer). 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2025
	Art. 7 ATSG und Art. 28 und 29 IVG. Verwertbarkeit der (Rest-)Erwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt bei sehr eingeschränktem Adaptionsprofil und zusätzlicher invaliditätsfremder Einschränkungen, insbesondere Alter (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. August 2025, IV 2024/234).

		2026-01-28T04:10:28+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen