# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ad47a2c2-3a50-5d77-9c4f-70f3d72108ed
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-15
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 15.04.2025 BZ 2025 25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2025-25_2025-04-15.pdf

## Full Text

20250403_111014_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2025 25

Oberrichter St. Scherer, Abteilungspräsident
Oberrichter P. Huber
Oberrichter M. Siegwart
Gerichtsschreiberin D. Huber Stüdli

Urteil vom 15. April 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

C.________ AG,
vertreten durch C.________ AG, D.________, 
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Konkurseröffnung in der Betreibung Nr. E.________ des Betreibungsamtes Baar
(Beschwerde gegen den Entscheid der Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug vom 25. Februar 
2025)

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Sachverhalt

1. Mit Entscheid vom 25. Februar 2025 eröffnete die Einzelrichterin am Kantonsgericht Zug 
auf Antrag der C.________ AG (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) in der Betreibung 
Nr. E.________ des Betreibungsamtes Baar über die A.________ AG (nachfolgend: Be-
schwerdeführerin) den Konkurs (Forderungsbetrag inkl. Zinsen und Kosten: CHF 10'230.50). 
Zur Begründung hielt die Einzelrichterin im Wesentlichen fest, die Parteien seien auf den 25. 
Februar 2025, 09.00 Uhr, zur Konkursverhandlung vorgeladen worden. Ein Vertreter der Be-
schwerdeführerin sei zwar an der Konkursverhandlung erschienen, habe jedoch lediglich 
einen Zahlungsnachweis über einen Teilbetrag vorweisen können. Da auch 
innert der von der Konkursrichterin angesetzten Frist (bis 15.00 Uhr) keine weitere Zahlung 
beim Betreibungsamt Baar eingegangen sei, sei der Entscheid auf Grundlage der Akten zu 
fällen. Die Beschwerdeführerin sei als Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen und 
unterliege daher der Konkursbetreibung. Im vorliegenden Verfahren seien die Voraussetzun-
gen für die Konkurseröffnung erfüllt, weshalb über die Beschwerdeführerin gestützt auf 
Art. 171 f. SchKG und Art. 251 ZPO der Konkurs zu eröffnen sei (act. 1/2; EK 2025 37). 

2. Dagegen reichte die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 7. März 2025 Beschwerde beim 
Obergericht des Kantons Zug ein und beantragte, die Konkurseröffnung sei aufzuheben. In 
prozessualer Hinsicht stellte sie den Antrag, der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung 
zu erteilen (act. 1).

3. Mit Verfügung vom 12. März 2025 wies der Abteilungspräsident den Antrag auf Erteilung der 
aufschiebenden Wirkung ab (act. 2). Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 11. April 
2025 Beschwerde beim Bundesgericht (5A_273/2025). 

4. In der Beschwerdeantwort vom 17. März 2025 erklärte die Beschwerdegegnerin, die gesamte 
Konkursforderung inkl. Kosten sei an das Betreibungsamt Baar überwiesen worden. Deshalb 
sei die Beschwerde gutzuheissen und die Konkurseröffnung aufzuheben (act. 4). 

5. Am 24. März 2025 nahm die Beschwerdeführerin zur Präsidialverfügung vom 12. März 2025 
Stellung (act. 6). 

6. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung (act. 5). 

Erwägungen

1. Die Voraussetzungen zur Konkurseröffnung waren im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Ent-
scheids erfüllt. Es lagen damals keine Konkurshinderungsgründe vor, weder in formell- noch 
in materiellrechtlicher Hinsicht (Art. 172 ff. SchKG). Namentlich war in jenem Zeitpunkt die 
Schuld weder getilgt noch gestundet (Art. 172 Ziff. 3 SchKG). Die Vorinstanz war daher ver-
pflichtet, dem Konkursbegehren ohne Weiteres stattzugeben und über das in der Schweiz 
gelegene Vermögen der Beschwerdeführerin den Konkurs zu eröffnen.

 
2. Nach Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Konkurseröffnung aufheben, 

wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden beweist, 

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dass inzwischen die Schuld, einschliesslich der Zinsen und Kosten, getilgt ist (Ziff. 1), der 
geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhanden des Gläubigers hinterlegt ist 
(Ziff. 2) oder der Gläubiger auf die Durchführung des Konkurses verzichtet (Ziff. 3). 

Bei der 10-tägigen Rechtsmittelfrist von Art. 174 Abs. 1 SchKG handelt es sich um eine ge-
setzliche Frist. Die Konkursaufhebungsgründe gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1-3 SchKG sind 
daher nur zu berücksichtigen, wenn sie sich innert der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben 
und urkundlich nachgewiesen werden. Ferner muss innert der Rechtsmittelfrist die Zahlungs-
fähigkeit glaubhaft gemacht werden. Es ist nicht statthaft, die Frist zur Beibringung der 
gehörigen Unterlagen zu verlängern (vgl. BGE 139 III 491 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 
5A_977/2022 vom 28. Februar 2023 E. 2.1.2).

3. Die Beschwerdeführerin hat gemäss Zahlungsbelegen der H.________ mit Valuta vom 
25. Februar 2025 einen Betrag von CHF 10'097.45 und mit Valuta vom 27. Februar 2025 
einen Betrag von CHF 200.00 an das Betreibungsamt Baar zuhanden der Beschwerdegeg-
nerin überwiesen (act. 1/4-6). Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist eine Tilgung 
der Schuld beim Betreibungsamt im Sinne von Art. 12 SchKG bis zum Ablauf der Beschwer-
defrist möglich. Auch wenn es von der zeitlichen Abfolge her nach der erstinstanzlichen Kon-
kurseröffnung an sich keine Spezialexekution mehr gibt – so das Bundesgericht –, hat 
Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG offensichtlich nicht nur die direkte Bezahlung an den Gläubiger 
im Auge (vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_865/2013 vom 21. Januar 2014 E. 3). Damit ist 
der Nachweis erbracht, dass die Forderung der Beschwerdegegnerin in Höhe von 
CHF 10'230.50 gedeckt und der in Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1 SchKG erwähnte Konkursaufhe-
bungsgrund gegeben ist. 

Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, es sei nur wegen einer um wenige Stunden zu spät 
erfolgten Verbuchung der Zahlung der Kosten von CHF 200.00 beim Betreibungsamt Baar zu 
der Konkurseröffnung gekommen, ist darauf hinzuweisen, dass gemäss Art. 172 Ziff. 3 
SchKG die Schuld, Zinsen und Kosten inbegriffen [Hervorhebung hinzugefügt], bis zur Kon-
kursverhandlung getilgt sein muss, damit das erstinstanzliche Konkursgericht das Konkurs-
begehren abweisen kann. Vorliegend hat die Beschwerdeführerin nicht nachgewiesen, dass 
sie die Schuld inkl. Zinsen Kosten vollumfänglich vor der Konkurseröffnung vom 25. Februar 
2025, 15.15 Uhr, beglichen hat. Dies räumt sie denn auch selber ein (vgl. act. 1 Rz 6 und 
act. 6 Rz 1). Nach der Praxis des Obergerichts des Kantons Zug wird bei Überweisungen via 
E-Banking auf den Zeitpunkt der Belastung des Senderkontos abgestellt, da ein Schuldner 
den Zeitpunkt des Zahlungseingangs beim Gläubiger im Allgemeinen nicht nachzuweisen 
vermag (vgl. Urteil des Obergerichts Zug BZ 2024 62 vom 4. Juli 2024 E. 1.1). Die Zahlung 
des Restbetrages von CHF 200.00 wurde erst am 27. Februar 2025 und damit nach der Kon-
kurseröffnung auf dem Konto der Beschwerdeführerin abgebucht (vgl. act. 1/6). Damit ist 
eine vollständige Begleichung der Schuld inkl. Zinsen und Kosten vor Konkurseröffnung nicht 
nachgewiesen. Im Folgenden bleibt daher zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin ihre Zah-
lungsfähigkeit glaubhaft gemacht hat.  

4. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache dann, wenn für ihr Vorhandensein gewisse Elemente 
sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht ver-
wirklicht haben könnte. Im Hinblick auf die Aufhebung der Konkurseröffnung bedeutet dies, 
dass die Zahlungsfähigkeit des Schuldners wahrscheinlicher sein muss als seine Zahlungs-

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unfähigkeit. In diesem Bereich dürfen keine zu strengen Anforderungen gestellt werden, ins-
besondere wenn die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des schuldnerischen Unternehmens 
nicht von vornherein ausgeschlossen werden kann. Es liegt am Schuldner, Beweismittel vor-
zulegen, die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu lassen. Der 
Schuldner muss namentlich nachweisen, dass gegen ihn kein Konkursbegehren in einer 
ordentlichen Konkurs- oder in einer Wechselbetreibung hängig ist und dass keine weiteren 
vollstreckbaren Betreibungen vorliegen. Wichtigstes bzw. unerlässliches Dokument zum 
Glaubhaftmachen der Zahlungsfähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister; vorzu-
legen ist ein Betreibungsregisterauszug mindestens der letzten drei Jahre. Zahlungsfähigkeit 
bedeutet, dass ausreichend liquide Mittel zur Begleichung der fälligen Schulden vorhanden 
sind. Grundsätzlich als zahlungsunfähig erweist sich ein Schuldner, der beispielsweise Kon-
kursandrohungen anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere 
Beträge nicht bezahlt. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen den Schuldner 
noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen, ausser wenn keine wesentlichen Anhaltspunkte 
für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind und er auf unabsehbare 
Zeit als illiquid erscheint. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht auf einem aufgrund 
der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck. Dabei sind 
auch Betreibungen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde, im Rahmen der Gesamt-
betrachtung der Zahlungsgewohnheiten zu berücksichtigen. Der Schuldner ist daher 
grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungsregister nicht als erledigt aufgeführten Forde-
rung Stellung zu nehmen und behauptete Zahlungsvereinbarungen und geleistete Raten zu 
belegen (Urteile des Bundesgerichts 5A_353/2022 vom 31. August 2022 E. 2.3 und 2.5.2 
und 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 und 3.3, je mit Hinweisen). Bei der 
Beurteilung der Zahlungsfähigkeit kommt dem Richter ein weiter Ermessensspielraum zu 
(vgl. Giroud/ Theus Simoni, Basler Kommentar, 3. A. 2021, Art. 174 SchKG N 26).

5. Zur Zahlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist Folgendes festzuhalten:

5.1 Gemäss dem von der Beschwerdeführerin eingereichten Betreibungsregisterauszug des Be-
treibungsamtes Baar vom 5. März 2025 (act. 1/7) wurden gegen sie – nebst der Betreibung 
der Beschwerdegegnerin, die zur Konkurseröffnung geführt hat und mittlerweile durch Zah-
lung des geschuldeten Betrags erledigt ist – seit Dezember 2021 vier Betreibungen über ins-
gesamt CHF 353'291.06 angehoben. Die Forderung aus der Betreibung Nr. F.________ über 
CHF 5'650.00, die sich im Stadium der Konkursandrohung befand, wurde nachweislich getilgt 
(act. 1/10). Die Betreibung Nr. G.________ für eine Forderung von CHF 2'656.41, welche 
durch Rechtsvorschlag gehemmt ist, soll gemäss Darstellung der Beschwerdeführerin "nicht 
mehr aktuell" sein (vgl. act. 1 Rz 8e). Zugunsten der Beschwerdeführerin ist sie daher einst-
weilen ausser Acht zu lassen. Bezüglich der Betreibungen Nrn. I.________ und J.________ 
über CHF 344'984.65, welche ebenfalls durch Rechtsvorschlag gehemmt sind, macht die 
Beschwerdeführerin geltend, sie verhandle mit der Gläubigerin wegen wechselseitiger Forde-
rungen und verfüge über Gegenforderungen in mindestens der gleichen Höhe (vgl. act. 1 
Rz 8b) bzw. in der Höhe von CHF 150'000.00 (vgl. act. 6 Rz 3), die sie zur Verrechnung stel-
le. Es ist aber gerichtsnotorisch, dass die Beschwerdeführerin mit Urteil des Kantonsgerichts 
Zug vom 27. April 2023 verpflichtet wurde, der betreffenden Gläubigerin CHF 141'128.38 
nebst Zins zu 5 % auf CHF 6'029.48 seit 10. August 2021 und auf CHF 135'098.90 seit 
3. November 2021 sowie die Betreibungskosten von CHF 414.60 zu bezahlen (Verfahren 
A3 2020 20). Die I. Zivilabteilung des Obergerichts Zug bestätigte diesen Entscheid am 

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8. Mai 2024 auf Berufung der Beschwerdeführerin hin (Verfahren Z1 2023 21) und das Bun-
desgericht wies am 27. September 2024 die gegen dieses Urteil gerichtete Beschwerde ab 
(Verfahren 4A_335/2024). Allein aus diesen Verfahren schuldet somit die Beschwerdeführe-
rin der betreffenden Gläubigerin einschliesslich Zins, Kosten und Parteientschädigung rund 
CHF 200'000.00. Zum Nachweis der behaupteten Gegenforderungen legt die Beschwerde-
führerin Lieferscheine, Rechnungen sowie ein (undatiertes) Schreiben an die Gläubigerin vor 
(vgl. act. 1/8). Diese Belege sind jedoch nicht zur Glaubhaftmachung der entsprechenden 
Gegenforderung geeignet, weshalb eine Tilgung durch Verrechnung nicht rechtsgenügend 
dargetan ist. Insgesamt ist damit von offenen Betreibungsforderungen im Umfang von 
CHF 200'000.00 auszugehen. 

5.2 Die Beschwerdeführerin hat nach eigenen Angaben per 1. März 2025 weitere fällige Verbind-
lichkeiten in Höhe von CHF 7'078.00. Es handelt sich um die Miete für das Domizil in Baar 
von CHF 40.00, die Telefonkosten von CHF 103.00, die Hallenmiete von CHF 671.00, eine 
weitere Parteientschädigung an die Beschwerdegegnerin in Höhe von CHF 3'000.00 sowie 
den Lohn und die Sozialabgaben für den Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin von 
CHF 3'264.00 (vgl. act. 1 Rz 9). Damit erhöhen sich die Schulden auf insgesamt rund 
CHF 207'000.00. 

5.3 Die Beschwerdeführerin behauptet, es seien ausreichend finanzielle Mittel vorhanden, um 
die Fortführung des Geschäftsbetriebs und ihr Fortbestehen zu gewährleisten (vgl. act. 1 
Rz 11). Zur Glaubhaftmachung dieser Behauptung reichte sie – nebst den einzelnen Konto-
auszügen per 3. März 2025 – das Vermögensverzeichnis der H.________ vom 5. März 2025 
ein. Danach verfügte die Beschwerdeführerin per 28. Februar 2025 über liquide Mittel und 
Wertschriften von insgesamt CHF 95'187.02 (vgl. act. 1/15). Sodann führte die Beschwerde-
führerin in der Beschwerdeschrift aus, ihr Alleinaktionär und Verwaltungsrat, K.________, 
habe sich zwecks weiterer Stärkung der Liquidität entschlossen, ihr aus seinem Guthaben in 
der dritten Säule ein Darlehen mit Rangrücktritt über CHF 21'304.70 zu gewähren. Dazu liegt 
ein schriftlicher Darlehensvertrag vom 21. Februar 2025 bei den Akten. Demgemäss gewähr-
te K.________ der Beschwerdeführerin ein unbefristetes, sofort auszuzahlendes Darlehen in 
Höhe von CHF 21'304.70 (vgl. act. 1/17). Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, sie 
habe Anfang Februar 2025 vier Fahrzeuge aus ihrem Anlagevermögen verkauft. Ein Teil des 
Verkaufspreises stehe noch aus und sei fällig. Es würden noch CHF 14'800.00 fliessen (vgl. 
act. 1 Rz 10h). Zu den behaupteten Verkaufsgeschäften liegen vier Verträge über den Ver-
kauf der Occasionsfahrzeuge vor (vgl. act. 1/17-18). Wann die Zahlungen für die verkauften 
Fahrzeuge noch eintreffen werden, erschliesst sich aus den vorliegenden Unterlagen indes 
nicht. Mit den (belegten) finanziellen Mitteln von ca. CHF 95'000.00 kann die Beschwerdefüh-
rerin ihre fälligen Schulden in Höhe von rund CHF 207'000.00 – auch unter Berücksichtigung 
eines Darlehens ihres Verwaltungsrates über CHF 21'304.70 – offensichtlich nicht beglei-
chen. 

5.4 Insgesamt vermag die Beschwerdeführerin somit nicht glaubhaft zu machen, dass sie in der 
Lage ist, nebst den laufenden Verbindlichkeiten die offenen, in Betreibung gesetzten Schul-
den innert angemessener Frist abzutragen. Es kann deshalb nicht davon ausgegangen wer-
den, dass die Konkurseröffnung bloss auf eine vorübergehende Illiquidität zurückzuführen ist. 
Die Beschwerdeführerin gilt daher als zahlungsunfähig, was zur Abweisung der Beschwerde 
führt. Da der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zuerkannt wurde, muss das Datum 

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der Konkurseröffnung nicht neu auf den Zeitpunkt des vorliegenden Beschwerdeentscheids 
festgesetzt werden. Es bleibt beim Entscheid der Einzelrichterin, wonach der Konkurs am 
25. Februar 2025 eröffnet wurde. 

6. Die Beschwerdeführerin ist aber auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, wonach die Möglichkeit 
eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Konkursgericht besteht, wenn 
nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen beglichen sind oder von jedem Gläubiger 
eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nach-
lassvertrag zustande gekommen ist (Art. 332 Abs. 3 SchKG; vgl. dazu Diggelmann, in: 
Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar, 2. A. 2014, Art. 195 SchKG N 3, 3a und 5). 

7. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Beschwerdeführerin auf-
zuerlegen und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen (Art. 106 Abs. 1 
und Art. 111 Abs. 1 ZPO). Der Restbetrag ist zuhanden der Konkursmasse an das Konkur-
samt Zug zu überweisen.  

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Urteilsspruch

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Der Beschwerdeführerin wird für das Beschwerdeverfahren eine Spruchgebühr von 
CHF 750.00 auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von CHF 1'800.00 
verrechnet. Der Restbetrag von CHF 1'050.00 wird zuhanden der Konkursmasse an das 
Konkursamt Zug überwiesen. Zudem wird das Betreibungsamt Baar angewiesen, den von 
der Beschwerdeführerin bei ihm einbezahlten Betrag von insgesamt CHF 10'297.45 zuhan-
den der Konkursmasse an das Konkursamt Zug zu überwiesen.

3. Gegen diesen Entscheid ist die Beschwerde in Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) zulässig; die Beschwerdegründe richten sich nach den Art. 95 ff. 
BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids schriftlich 
begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage des Entscheids und der Be-
weismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ein-
zureichen. Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende 
Wirkung.

4. Mitteilung an:
- Parteien
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichterin (EK 2025 37)
- Konkursamt Zug
- Handelsregisteramt Zug (im Dispositiv)
- Amt für Grundbuch und Geoinformation des Kantons Zug (im Dispositiv)
- Betreibungsamt Baar (im Dispositiv)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

St. Scherer D. Huber Stüdli
Abteilungspräsident Gerichtsschreiberin

versandt am: