# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fdbb3201-f756-5318-9b51-f89fe60e85ca
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-02
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 02.05.2025 V 2024 80
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2024-80_2025-05-02.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: MLaw Patrick Trütsch, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiberin: MLaw Miriam Habegger-Schneider

U R T E I L  vom 2. Mai 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA lic. iur. Felix A. Hollinger und RA Dr. iur. Philipp Skaru-
pinski, Zeltweg Rechtsanwälte, Zeltweg 11, Postfach 554, 8032 Zürich

gegen

Gesundheitsdirektion des Kantons Zug, Neugasse 2, Postfach, 6301 Zug
vertreten durch das Amt für Gesundheit des Kantons Zug, Aegeristrasse 56, 
6300 Zug
Beschwerdegegner 

betreffend

Gesundheitswesen
(Berufsausübungsbewilligung)

V 2024 80

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Urteil V 2024 80

A. Der 1962 geborene Prof. Dr. med. A.________ stellte am 11. März 2020 beim Amt 
für Gesundheit (AFG) des Kantons Zug ein Gesuch um Erteilung einer Berufsausübungs-
bewilligung als Arzt (AFG-act. 1). Mit Schreiben vom 18. März 2020 und 20. April 2020 
forderte das AFG den Gesuchsteller zur Einreichung weiterer Dokumente sowie zur Be-
antwortung von vier Fragen auf (AFG-act. 2 und 5). Auf das Letztere folgte keine Reaktion 
mehr.

Am 18. Januar 2024 stellte Prof. Dr. med. A.________ beim AFG erneut ein Gesuch um 
Erteilung einer Berufsausübungsbewilligung als Arzt (AFG-act. 6). Das Amt verlangte mit 
Schreiben vom 24. April 2024 weitere Informationen ein, worauf der Gesuchsteller am 
25. April 2024 reagierte (AFG-act. 8 und 9). Am 1. Mai 2024 gelangte das AFG abermals 
an den Gesuchsteller mit der Aufforderung, weitere Unterlagen einzureichen (AFG-
act. 10). Hierzu äusserte sich der Gesuchsteller am 11. Mai 2024 (AFG-act. 11). Aufgrund 
des Inhalts der jeweiligen Stellungnahmen reichte die Gesundheitsdirektion Strafanzeige 
gegen den Gesuchsteller ein (AFG-act. 12). Eine letzte Aufforderung seitens des AFG er-
folgte am 29. Mai 2024, wozu sich der Gesuchsteller am 6. Juni 2024 äusserte (AFG-
act. 13 und 14). Schliesslich verfügte das AFG am 15. Juli 2024 die Abweisung des Ge-
suchs um Erteilung einer Bewilligung für die fachlich eigenverantwortliche Berufsausübung 
als Arzt im Kanton Zug (AFG-act. 16).

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 15. August 2024 liess Prof. Dr. med. 
A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) beantragen, es sei die Verfügung des AFG 
vom 15. Juli 2024 vollumfänglich aufzuheben. Ihm sei die Bewilligung für die fachlich ei-
genverantwortliche Berufsausübung als Arzt im Kanton Zug aus- und zuzustellen. Eventu-
aliter sei die Verfügung aufzuheben und das Verfahren zur Ergänzung des Sachverhalts 
sowie zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Alles unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen zu Lasten der Vorinstanz (act. 1).

C. Den von ihm verlangten Kostenvorschuss von Fr. 3'000.– bezahlte der Beschwer-
deführer fristgerecht (act. 2 und 3).

D. Das AFG schloss vernehmlassend auf Abweisung der Beschwerde (act. 5).

E. Der Beschwerdeführer ersuchte im Folgenden um Akteneinsicht, welche gewährt 
wurde. Weitere Eingaben folgten nicht (act. 7).

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Urteil V 2024 80

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gemäss § 61 Abs. 1 Ziff. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRG; BGS 162.1) ist 
für Beschwerden gegen Verwaltungsentscheide unterer kantonaler Verwaltungsbehörden, 
soweit sich ihre Entscheide auf Bundesrecht stützen und die Gesetzgebung keinen Wei-
terzug an den Regierungsrat oder das Bundesverwaltungsgericht vorsieht, das Verwal-
tungsgericht des Kantons Zug zuständig. Paragraph 66 Abs. 2 des Gesetzes über das 
Gesundheitswesen im Kanton Zug (Gesundheitsgesetz, GesG; BGS 821.1) sieht zwar den 
Weiterzug u.a. von Verfügungen von Amtspersonen, die der Gesundheitsdirektion unter-
stellt sind (vgl. § 4 Abs. 1 GesG), an den Regierungsrat vor. Dieser Rechtsmittelweg be-
zieht sich allerdings gemäss überzeugender Auslegungspraxis ungeachtet der unterblie-
benen Einschränkung gleich wie derjenige von § 66 Abs. 1 GesG lediglich auf Entscheide 
gestützt auf das Gesundheitsgesetz und dazugehörige Verordnungen, d.h. kantonales 
Recht. Vorliegend erging eine Verfügung des Kantonsarztes, der als der Gesundheitsdi-
rektion unterstellt gilt (§ 4 Abs. 1 lit. a GesG) und der in Anwendung von § 6 Abs. 2 des 
Gesetzes über die Organisation der Staatsverwaltung (Organisationsgesetz, OG; BGS 
153.1) i.V.m. § 3 Abs. 2 Satz 1 der Delegationsverordnung (DelV; BGS 153.3) und Ziff. 3 
Abs. 1 lit. b der Delegationsverordnung der Gesundheitsdirektion (DelV GD; BGS 153.766) 
hierfür zuständig ist. Die angefochtene Verfügung stützt sich auf das Bundesgesetz über 
die universitären Medizinalberufe (Medizinalberufegesetz, MedBG; SR 811.11) und somit 
Bundesrecht, weshalb sie folglich gemäss § 66 Abs. 2 GesG i.V.m. § 61 Abs. 1 Ziff. 1 
VRG direkt beim Verwaltungsgericht angefochten werden kann (vgl. auch VGer ZG 
V 2024 33 vom 12. Juni 2024 E. 1, VGer ZG V 2021 29 vom 26. Oktober 2021 E. 1.1). 
Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug ist somit örtlich und sachlich zuständig. 

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

1.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann jede Rechtsverletzung sowie jede für 
den Entscheid erhebliche unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhalts 
gerügt werden (§ 63 Abs. 1 und Abs. 2 VRG). In besonderen Fällen, namentlich bei Be-
schwerden im Sinne von § 61 Abs. 1 Ziff. 1 VRG, kann vor Verwaltungsgericht auch die 
unrichtige Handhabung des Ermessens gerügt werden (§ 63 Abs. 3 VRG). Im vorliegen-
den Fall ficht der Beschwerdeführer eine sich auf Bundesrecht stützende, direkt vor Ver-

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Urteil V 2024 80

waltungsgericht anfechtbare Verfügung des Amts für Gesundheit an (§ 61 Abs. 1 Ziff. 1 
VRG). Dementsprechend steht dem Verwaltungsgericht eine umfassende Kognition im 
Sinne einer Rechts-, Sachverhalts- und Ermessensüberprüfung zu.

2.
2.1 Für die Ausübung eines universitären Medizinalberufes in eigener fachlicher Ver-
antwortung bedarf es einer Bewilligung des Kantons, auf dessen Gebiet der Medizinalbe-
ruf ausgeübt wird (Art. 34 Abs. 1 MedBG). Die Bewilligung zur Berufsausübung in eigener 
fachlicher Verantwortung wird gemäss Art. 36 Abs. 1 MedBG erteilt, wenn die Gesuchstel-
lerin oder der Gesuchsteller ein entsprechendes eidgenössisches Diplom besitzt (lit. a), 
vertrauenswürdig ist sowie physisch und psychisch Gewähr für eine einwandfreie Berufs-
ausübung bietet (lit. b) und über die notwendigen Kenntnisse einer Amtssprache des Kan-
tons, für welchen die Bewilligung beantragt wird, verfügt (lit. c). Wer den Arzt-, den Chiro-
praktoren- oder den Apothekerberuf in eigener fachlicher Verantwortung ausüben will, 
braucht zusätzlich einen eidgenössischen Weiterbildungstitel (Art. 36 Abs. 2 MedBG).

2.2 Wer in eigener Verantwortung eine Arztpraxis führt, muss Gewähr für ein integres 
persönliches Verhalten bei der Berufsausübung bieten. Nach der Praxis des Bundesge-
richts sind hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit, die dem Schutz der öffentlichen Ordnung 
und Gesundheit dient, hohe Anforderungen zu stellen (BGer 2C_879/2013 vom 17. Juni 
2014 E. 4.5, 2C_68/2009 vom 14. Juli 2009 E. 2.3). Der Schutzzweck dieser Vorausset-
zung besteht nicht nur im (unmittelbaren) Wohl der einzelnen Patientinnen und Patienten, 
sondern auch darin, deren kollektives Vertrauen in die Betreuung durch Medizinalperso-
nen und das Gesundheitswesen zu rechtfertigen und zu erhalten. Angesprochen ist die 
Ehrenhaftigkeit der Medizinalperson, wobei im Kern gesundheitspolizeiliche Anliegen be-
troffen sind. Der Schutzzweck geht jedoch darüber hinaus. Das für die Vertrauenswürdig-
keit relevante Verhalten ist nicht auf die berufliche Tätigkeit in konkreten Fällen (beispiels-
weise auf die Heilbehandlung) beschränkt. Umgekehrt kann nicht jedes (tadelnswerte) 
Verhalten für die Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit herangezogen werden. Auch das 
Verhalten ausserhalb der eigentlichen Berufstätigkeit ist massgebend, wobei es diesbe-
züglich um die charakterliche Eignung der betreffenden Person geht. Zudem muss die 
Vertrauenswürdigkeit auch im Verhältnis zu den Gesundheitsbehörden erfüllt sein 
(BGer 2C_236/2020 vom 28. August 2020 E. 3.3.5, mit weiteren Hinweisen).

Die Vertrauenswürdigkeit, welche eine der drei kumulativ zu erfüllenden persönlichen Vor-
aussetzungen darstellt, ist zu bejahen, wenn die Medizinalperson über einen guten Leu-

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Urteil V 2024 80

mund verfügt bzw. allgemein vertrauenswürdig ist (vgl. Botschaft zum Bundesgesetz über 
die universitären Medizinalberufe [Medizinalberufegesetz, MedBG], BBl 2005 173 ff., 226). 
Die Vertrauenswürdigkeit kann durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden. Es 
wird vorausgesetzt, dass keine berufsrelevanten Straftaten vorliegen. Die berufliche Rele-
vanz einer Straftat bestimmt sich einerseits nach der Schwere und andererseits nach dem 
Zusammenhang mit der Ausübung des Medizinalberufs. Dafür ist der Auszug aus dem 
Strafregister – und bei ausländischen Medizinalpersonen (zusätzlich) auch ein gleichwerti-
ges ausländisches Dokument – zu konsultieren (Boris Etter, Medzinialberufegesetz 
MedBG, 2006, Art. 36 N 10; vgl. zum Ganzen auch BGer 2C_879/2013 vom 17. Juni 2014 
E. 4.4).

3. Vorliegend streitig und zu prüfen ist, ob die Gesundheitsdirektion das Gesuch des 
Beschwerdeführers um Erteilung einer Bewilligung für die fachlich eigenverantwortliche 
Berufsausübung als Arzt im Kanton Zug zu Recht unter Verweis auf eine fehlende Ver-
trauenswürdigkeit abgewiesen hat.

3.1 Das AFG sprach dem Beschwerdeführer im angefochtenen Entscheid die Gewähr 
für ein integres persönliches Verhalten und eine einwandfreie Berufsausübung ab, wes-
halb die für die Erteilung der Berufsausübungsbewilligung vorausgesetzten hohen An-
sprüche an die Vertrauenswürdigkeit nicht erfüllt werden. Den Grund dafür erblickte das 
Amt im Umstand, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Gesuchstellung dem Kan-
tonsarzt Ultimaten stellte und mit Strafanzeigen sowie schweren Nachteilen für dessen Ruf 
drohte. Er habe durch wiederholte Drohungen versucht, einen Behördenvertreter zu einer 
Amtshandlung zu bewegen. Zudem habe sich der Beschwerdeführer geweigert, für die 
Abklärung seines Gesuchs notwendige Auskünfte zu erteilen, und habe dadurch seine 
Auskunftspflicht gegenüber der Aufsichtsbehörde (§ 14 GesG) verletzt (AFG-act. 16 
E. 2.3). Die Frage, ob die Vermutung, dass gegen den Beschwerdeführer relevante Vor-
strafen vorlägen, zutreffend ist, liess die Vorinstanz angesichts der übrigen Verfehlungen 
offen (AFG-act. 16 E. 2.4).

3.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig und vermag kei-
ne andere Betrachtungsweise zu rechtfertigen. Vielmehr erschöpfen sich seine Vorbringen 
weitestgehend in tatsachenwidrigen Behauptungen.

3.2.1 Das AFG ist im Rahmen eines Gesuchs um Erteilung einer Berufsausübungsbewil-
ligung verpflichtet zu prüfen, ob sowohl die fachlichen als auch die persönlichen Voraus-

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Urteil V 2024 80

setzungen eines Gesuchstellers erfüllt sind. Aufgrund eigener Recherchen im Internet 
stiess das AFG auf diverse Onlineartikel von deutschen Zeitungen, die von einem Chefarzt 
mit demselben Namen wie der des Beschwerdeführers handelten, der strafrechtlich verur-
teilt und mit einer Freiheitsstrafe von über drei Jahren bestraft worden war (AFG-act. 4). 
Infolgedessen ersuchte es den Beschwerdeführer mehrmals um Stellungnahme dazu. 
Hierbei handelte es sich mitnichten um falsche Anschuldigungen, Verleumdungen und 
Ehrverletzungen, wie der Beschwerdeführer dies in zahlreichen Antworten betitelte (vgl. 
etwa AFG-act. 9, 11 und 14). Das AFG durfte aufgrund der Tatsache, dass der in den On-
lineartikeln genannte Chefarzt am B Spital.________ tätig war, wo auch der Beschwerde-
führer – wie seinem Lebenslauf zu entnehmen ist – eine Anstellung hatte (vgl. AFG-act. 3 
S. 10 sowie 4 S. 8), in berechtigter Weise davon ausgehen, es handle sich um den Be-
schwerdeführer. Deswegen ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz beim Be-
schwerdeführer mehrfach nachgefragt hat, nachdem keine hinreichenden Antworten ge-
geben wurden.

Die in seinen E-Mails gezeigte Reaktion auf die Anfragen zeugt in der Folge nicht von ei-
ner Vertrauenswürdigkeit gegenüber den Gesundheitsbehörden. Bereits in seiner ersten 
Antwort vom 25. April 2024 drohte er mit einer Strafanzeige gegen den Kantonsarzt, ob-
schon dieser bzw. das AFG dazu verpflichtet war, den rechtserheblichen Sachverhalt ab-
zuklären und dies wohlgemerkt bei begründetem Verdacht. Desgleichen versuchte er mit 
der Ansetzung einer Frist bis zum 15. Mai 2024 für die Erteilung der Bewilligung Druck 
auszuüben (AFG-act. 9). Wenn der Beschwerdeführer hierzu geltend macht, dies habe er 
getan, damit das Verfahren nicht verzögert werde und er nötigenfalls eine Rechtsverzöge-
rungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde vorbereiten könne, muss dies als reine 
Schutzbehauptung gewertet werden. In der nächsten Antwort vom 11. Mai 2024 gab er an, 
es werde eine Strafanzeige wegen übler Nachrede vorbereitet. Ferner zeigte er dem Kan-
tonsarzt an, es werde eine Plagiatsprüfung von dessen Dissertation an der Universität 
F.________ durchgeführt, da sie offensichtlich zahlreiche Plagiate enthalte. Sofern sich 
der Verdacht bestätigen sollte, werde er selbst am besten wissen, was dies bedeute bzw. 
was die Printmedien daraus machen würden. Es werde eine Nachfrist bis zum 30. Mai 
2024 angesetzt für die Beibringung der Internetrecherche sowie für die Erteilung der Be-
willigung. Sollte das AFG die Frist erneut verstreichen lassen, werde Strafanzeige gestellt 
und die Bewilligung gerichtlich eingeklagt (AFG-act. 11). Auch diese Äusserungen können 
nicht anders gewertet werden, als dass damit hätte in unzulässiger Weise Druck auf den 
Kantonsarzt und das AFG ausgeübt werden sollen, um möglichst rasch an die Berufsaus-
übungsbewilligung zu kommen. Indem er dem Kantonsarzt direkt Nachteile in Aussicht 

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stellte, verschob er das Ganze auch auf eine persönliche Ebene, was keinesfalls als pro-
fessionell angesehen werden kann. Selbst nachdem dem Beschwerdeführer die Zeitungs-
artikel vorgelegt wurden, machte er mit seinen Drohungen weiter. Er mutmasste gar, die 
Berichte seien frei erfunden und drohte erneut mit einer Strafanzeige. Im gleichen Atem-
zug informierte er den Kantonsarzt, dass sich der Verdacht auf multiple Plagiate in der 
Dissertation bestätigt hätte und sobald das Gutachten dazu vorliege, werde er es an die 
Regierung und die Medien weitergeben (AFG-act. 14). 

Damit steht fest, dass der Beschwerdeführer mehrfach in ungerechtfertigter Weise Dro-
hungen gegen das Amt, aber auch persönlich gegen den Kantonsarzt, ausgestossen hat, 
um an die Berufsausübungsbewilligung zu gelangen. Angesichts dessen ist mit dem AFG 
einig zu gehen, dass von keinem integren persönlichen Verhalten und von keiner Gewähr 
für eine einwandfreie Berufsausübung auszugehen ist. Die Vertrauenswürdigkeit muss 
auch im Verhältnis zu den Gesundheitsbehörden erfüllt sein, was vorliegend klarerweise 
zu verneinen ist. 

3.2.2 Die Vertrauenswürdigkeit ist dem Beschwerdeführer auch mit Blick auf dessen Ver-
gangenheit abzusprechen. Das AFG konnte das Urteil des Landgerichts C.________ 
D.________ vom 26. Juli 2012, bestätigt mit Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13. De-
zember 2012, erhältlich machen (AFG-act. 22). Der Beschwerdeführer wurde des Betrugs 
in 15 Fällen sowie des besonders schweren Falls des Bankrotts für schuldig befunden und 
zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Um trotz der Eröff-
nung eines Insolvenzverfahrens und der Pfändung seiner Einkünfte an die notwendigen fi-
nanziellen Mittel zu kommen, damit er seinen aufwendigen Lebensstil weiterfinanzieren 
konnte, nahm er Kontoeröffnungen bei zahlreichen deutschen Banken unter Vorlage fal-
scher Identitäten vor. Dazu fälschte er seine Personalien, Personalausweis- oder Passko-
pien, Verdienstabrechnungen, Gehaltsbescheinigungen und Dienstverträge. So wurden 
ihm insgesamt 15 Kredite im Gesamtumfang von EUR xxx'xxx.xx gewährt (AFG-act. 22 S. 
9). Aus demselben Urteil geht hervor, dass der Beschwerdeführer mit Urteil des Amtsge-
richts E.________ vom 8. Mai 2003 wegen Betrugs in drei Fällen zu einer Freiheitsstrafe 
von einem Jahr und drei Monaten, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt wurde. Dazu kam 
es, weil er ohne entsprechende finanzielle Mittel diverse Unternehmungen damit beauf-
tragte, an seinen Immobilien Arbeiten vorzunehmen (AFG-act. 22 S. 5 ff.). Vom Amtsge-
richt F.________ wurde er mit Urteil vom 16. Februar 2009 wegen Missbrauchs von Titeln 
zu einer Geldstrafe verurteilt (AFG-act. 22 S. 8). 

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Die dem Beschwerdeführer nachgewiesenen Straftaten wiegen schwer und sind bei der 
Vertrauenswürdigkeit zu berücksichtigen. So hat er doch Arbeitsverträge und auch Ge-
haltsabrechnungen manipuliert, um so an Kredite von Banken zu gelangen. Diese Vermö-
gensdelikte sind nicht vereinbar mit der fachlich eigenverantwortlichen Berufsausübung. 
Von einem guten Leumund kann folglich keine Rede sein. Seine Vertrauenswürdigkeit 
wird ausserdem auch deshalb herabgesetzt, weil er wissentlich und willentlich im Rahmen 
seiner Auskunftspflicht falsche Angaben gemacht hat. Er hat in seinen zahlreichen Stel-
lungnahmen die Straftaten stets in Abrede gestellt bzw. in seinem gestellten Gesuch ab-
sichtlich verschwiegen. Ihm war offensichtlich bewusst, dass diese Verurteilungen sich 
negativ auswirken würden und er versuchte sie zu verschleiern. Eine Verletzung der Aus-
kunftspflicht ist ebenso wenig von der Hand zu weisen.

3.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nachweislich mehr-
fach vorbestraft ist, insbesondere wegen mehrfachen Betrugs und des besonders schwe-
ren Falls des Bankrotts. Ebenfalls ist ihm eine Verletzung der Auskunftspflicht vorzuwer-
fen. Hinzu kommt, dass er unzulässige Drohungen gegen das Amt und persönlich gegen 
den Kantonsarzt ausgestossen hat. In Anbetracht dessen hat das AFG die Vertrauens-
würdigkeit des Beschwerdeführers zu Recht verneint und sein Gesuch um Erteilung einer 
Berufsausübungsbewilligung abgewiesen. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist 
sich demnach als unbegründet und ist abzuweisen.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer gemäss § 23 Abs. 1 
Ziff. 3 VRG die Kosten des Verfahrens zu tragen. Das Verwaltungsgericht erhebt gemäss 
§ 1 Abs. 1 und 2 der Verordnung über die Kosten im Verfahren vor dem Verwaltungsge-
richt (BGS 162.12) für die Deckung des Verfahrensaufwands und die Kosten des Ent-
scheids eine pauschale Spruchgebühr; diese beträgt Fr. 400.– bis Fr. 15'000.–. Sie richtet 
sich nach dem Zeit- und Arbeitsaufwand des Gerichts und nach der Wichtigkeit und 
Schwierigkeit der Sache sowie nach dem Streitwert und den sonstigen Interessen der Par-
teien an der Beurteilung der Streitsache. Vorliegend wird die Spruchgebühr auf Fr. 3'000.– 
festgesetzt und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Eine 
Parteientschädigung ist dem Beschwerdeführer angesichts des Verfahrensausgangs nicht 
zuzusprechen (§ 28 Abs. 2 VRG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 3'000.– auferlegt, welche 
mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die Ge-
sundheitsdirektion des Kantons Zug (im Doppel) und im Dispositiv zum Vollzug 
von dessen Ziffer 2 an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 2. Mai 2025

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am