# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b1ac55c5-c3bf-584a-95d6-3f452d341491
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-01-04
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 04.01.2018 720 17 286 / 05
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-17-286---05_2018-01-04.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 4. Januar 2018 (720 17 286 / 05) 

___________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Bei der Berechnung des Valideneinkommens sind die einzelnen Jahreseinkommen vor 

der Berechnung des Durchschnittswertes der Nominallohnentwicklung anzupassen 

 
 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Daniel Noll, Kantons-

richter Yves Thommen, Gerichtsschreiberin Christina Markiewicz 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Axel Delvoigt, Advo-
kat, St. Johanns-Vorstadt 23, Postfach 1328, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 
A. Der 1961 geborene A.____ arbeitete bis zum 11. März 2013 vollzeitlich als Land-
schaftsgärtner im eigenen Gartenbaubetreib. Am 7. August 2013 meldete er sich bei der Eidge-
nössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, da er unter chronischen lumbos-

 

 
 
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pondylogenen Schmerzen und mehreren Diskushernien sowie einer langjährigen Depression 
litt. Gemäss polydisziplinärem Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Bern (Medas) 
vom 28. Januar 2015 wurde A.____ wegen der Rückenbeschwerden eine 70%ige Arbeitsunfä-
higkeit in der angestammten Tätigkeit attestiert. In einer leidensangepassten Tätigkeit liege da-
gegen eine volle Arbeitsfähigkeit vor. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-
Stelle mit Verfügung vom 25. Juli 2017 einen Anspruch von A.____ auf eine IV-Rente bei einem 
ermittelten IV-Grad von 37 % ab. 
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Dr. Axel Delvoigt, mit Eingabe vom 
13. September 2017 Beschwerde ans Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht. Er 
beantragte die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die IV-Stelle sei zu verpflichten, 
ihm mindestens eine Viertelsrente ab 1. Februar 2014 auszurichten. Zur Begründung wurde 
vorgebracht, dass das Valideneinkommen falsch berechnet worden sei, indem lediglich der 
Durchschnitt der Jahreseinkommen von 2003 bis 2012 ab 2012 der Nominallohnentwicklung 
angepasst worden sei. Richtigerweise hätte aber vor Vornahme der Durchschnittsberechnung 
jeder einzelne Jahreslohn der Teuerung angepasst werden müssen. Bei korrekter Berechnung 
resultiere nicht ein Valideneinkommen von Fr. 106'008.--, sondern ein solches von Fr. 114'508.-
-. In Berücksichtigung des Invalideneinkommens von Fr. 66'652.-- liege der IV-Grad dann bei 
42 %, womit Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe. Im Weiteren sei wegen der immer wieder 
auftretenden depressiven Phasen mit häufigen Arbeitsplatzabsenzen zu rechnen, so dass ein 
leidensbedingter Abzug vom Invalideneinkommen von 5 % gerechtfertigt sei. Selbst wenn das 
Valideneinkommen wie in der angefochtenen Verfügung belassen würde, würde mit einem Ab-
zug vom Tabellenlohn von 5 % ein IV-Grad von 40 % und damit wiederum ein Anspruch auf 
eine Viertelsrente bestehen. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 30. Oktober 2017 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der 
Beschwerde. Basis für die Durchschnittsberechnung bildeten die effektiv vom Beschwerdefüh-
rer bei der Ausgleichskasse abgerechneten Jahreslöhne der Jahre 2003 bis 2012. Nach gängi-
ger Praxis sei der Durchschnittsbetrag der Teuerung anzupassen und nicht jeder einzelne Jah-
reslohn. Der Validenlohn in der Höhe von Fr. 106'008.-- sei richtig berechnet worden. Ein lei-
densbedingter Abzug sei in Berücksichtigung des zumutbaren Belastungsprofils nicht vorzu-
nehmen, zumal Kompetenzniveau 1 der Tabelle TA1 privater Sektor Total der Tabellenlöhne 
der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten bein-
halte. 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Nach Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-

 

 
 
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keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 13. September 2017 ist demnach einzutreten. 
 
2. Im interdisziplinären Gutachten der Medas vom 28. Januar 2015 mit den Fachdiszipli-
nen Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie, Innere Medizin und Kardiologie wurde als Diagnose 
mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches lumbospondylogenes Schmerzsyndrom 
mit mehreren lumbalen Diskushernien ohne Hinweis auf eine lumboradikuläre Wurzelreiz- oder 
Defizitsymptomatik bei multietageren degenerativen Veränderungen der Lendenwirbelsäule 
genannt. Ohne Relevanz für die Arbeitsfähigkeit seien eine Fehlhaltung der Wirbelsäule mit 
muskulärer Dysbalance, ein Knick-Spreiz-Fuss mit Hallux rigidus beidseits, Übergewicht mit 
einem BMI von 28.0, eine Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt sowie eine 
leichte dilatative Kardiopathie mit normaler linksventrikulärer Funktion und normaler Leistungs-
fähigkeit. Von März 2013 bis Ende Oktober 2014 sei der Versicherte zu 100 % arbeitsunfähig 
gewesen. In der angestammten Tätigkeit als selbständiger Landschaftsgärtner sei er unter Aus-
schluss schwerer Arbeiten und in Berücksichtigung der erforderlichen Erholungsphasen ab No-
vember 2014 zu 30 % arbeitsfähig. Leichte Tätigkeiten wie Büroarbeiten, Kundenbetreuung, 
planerische Gartengestaltung und körperliche Tätigkeiten mit Tragen und Heben von Gewichten 
bis 10 kg und gelegentlich bis 15 kg seien weiterhin möglich. Wenn sich der Versicherte mit 
entsprechender Schutzkleidung vor Zugluft und Kälte schütze und die Möglichkeit habe, sich 
wechselnd im Stehen, Sitzen und Gehen zu betätigen und so die Wirbelsäule zu entlasten, sei 
er in derart angepassten Verweistätigkeiten zu 100 % arbeitsfähig. Diese Zumutbarkeitsbeurtei-
lung gelte ab März 2013. 
 
3. Die medizinische Zumutbarkeitsbeurteilung ist heute unbestritten. Da das polydiszipli-
näre Gutachten die Anforderungen an ein beweistaugliches Gutachten erfüllt, kann darauf ab-
gestellt werden (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 und E. 4.5, BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3b 
mit zahlreichen Hinweisen). Streitig sind hingegen die erwerblichen Auswirkungen. 
 
4.1 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 des Bun-
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 
2000 anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des IV-Grades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 

 

 
 
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genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der IV-Grad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 
E. 1). 
 
4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des 
Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer 
Grundlage zu erheben und allenfalls rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). 
 
5.1 Für die Bemessung des Valideneinkommens ist somit entscheidend, was die versicher-
te Person im massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen würde. Die Ermittlung des Vali-
deneinkommens muss so konkret wie möglich erfolgen. Da die bisherige Tätigkeit erfahrungs-
gemäss fortgesetzt worden wäre, ist in der Regel vom letzten Lohn auszugehen, der vor Eintritt 
der Gesundheitsschädigung erzielt wurde. Dieses Gehalt ist wenn nötig der Teuerung und der 
realen Einkommensentwicklung anzupassen (BGE 135 V 58 E. 3.1). Angesichts der in Art. 25 
Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 vorgesehe-
nen Gleichstellung der invalidenversicherungsrechtlich massgebenden hypothetischen Ver-
gleichseinkommen mit den nach AHV-Recht beitragspflichtigen Erwerbseinkommen kann das 
Valideneinkommen aufgrund der Einträge im Individuellen Konto der AHV (IK) bestimmt wer-
den. Dies gilt namentlich für Selbständigerwerbende. Weist das bis Eintritt der Invalidität erzielte 
Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung getretene Schwankungen 
auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten Durchschnittsverdienst ab-
zustellen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. März 2012, 8C_626/2011, E. 3 mit Hinweisen). 
 
5.2 Unbestritten ist, dass der Durchschnitt der tatsächlich gemäss IK-Auszug erzielten Ein-
kommen des Versicherten aus den Jahren 2003 bis 2012 als Grundlage für das Validenein-
kommen heranzuziehen ist. Die IV-Stelle hat nun aber den Einkommensdurchschnitt berechnet, 
ohne die entsprechenden Jahreslöhne vorab der Teuerung anzupassen. Wie der Beschwerde-
führer zurecht einwendet, wird so der Durchschnitt unzulässig geschmälert. Die Teuerungsan-
passung ist somit vor der Durchschnittsrechnung vorzunehmen. Nur so erhält man den analo-
gen Wert des letzten Lohnes (hier: 2012) vor Eintritt der Gesundheitsschädigung. Diese Vorge-
hensweise hat auch das Bundesgericht mit Entscheid vom 13. Oktober 2015, 8C_233/2015, in 
Erwägung 3.4 als selbstverständlich festgehalten und bestätigt, dass die einzelnen Einkommen 
vor der Berechnung des Durchschnittswertes der Nominallohnentwicklung anzupassen seien 
(vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. August 2017, C-7601/2015, E. 7.2.2; 
Urteil des Bundesgerichts vom 6. Oktober 2011, 8C_508/2011, E. 4.1). 
 
5.3 Die Berechnung des Rechtsvertreters basiert auf der Entwicklung der Nominallöhne, 
der Konsumentenpreise und der Reallöhne für Männer des Bundesamtes für Statistik (BFS; 
Basis 1939=100). Das ist grundsätzlich nicht zu beanstanden (vgl. Urteil des Bundesgerichts 

 

 
 
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vom 13. Oktober 2015, 8C_233/2015, E. 3.4), wobei der Rechtsvertreter des Beschwerdefüh-
rers bei seiner Berechnung bei den Indexwerten gemäss Tabelle T39 (Lohnentwicklung 1976-
2015) um ein Jahr verrutscht ist und daher von leicht abweichenden Werten ausgegangen ist. 
Richtigerweise ist von folgenden Ziffern auszugehen: 
 

Jahr IK-Auszug Index bei Lohnaus-

zahlung 

Index 2014 Lohn zuzüglich Nominallohnent-

wicklung 

2003 114'700.-- 1958 2220 130'048.00 

2004   98'400.-- 1975 2220 110'606.58 

2005   98'800.-- 1992 2220 110'108.43 

2006   98'800.-- 2014 2220 108'905.66 

2007 156'530.-- 2047 2220 169'758.96 

2008 103'000.-- 2092 2220 109'302.10 

2009   97'160.-- 2136 2220 100'980.89 

2010 101'900.-- 2151 2220 105'168.75 

2011   91'000.-- 2171 2220    93'053.89 

2012   91'364.-- 2188 2220      92'700.21 

Total 1'051'654.--   1'130'633.47 

 
Demgemäss beträgt das Valideneinkommen für den Rentenbeginn im Jahr 2014 Fr. 113'063.34 
(Fr. 1'130'633.47 : 10). 
 
5.4 Für die Ermittlung des Invalideneinkommens zog die IV-Stelle die Tabellenlöhne der 
LSE 2014 heran. Sie stütze sich dabei auf die Tabelle TA1_tirage_skill_level, privater Sektor 
Total, Kompetenzniveau der Tätigkeit 1, Spalte Männer, Fr. 5'312.-- monatlich, basierend auf 40 
Wochenstunden. Nach Umrechnung dieses Betrages auf die betriebsübliche wöchentliche Ar-
beitszeit von 41,7 resultiert ein Jahreslohn für 2014 von Fr. 66'453.-- (Fr. 5312.-- x 41,7 : 40 x 
12). Eine Anpassung an die Nominallohnentwicklung von 0,3 % ist nicht vorzunehmen, da die 
Zahlen für das Jahr 2014 massgebend sind. Ansonsten ist die Berechnung der IV-Stelle nicht 
zu beanstanden. 
 
5.5 Die Gegenüberstellung von Validen- und Invalidenlohn ergibt einen IV-Grad von 41 % 
und folglich einen Anspruch auf eine Viertelsrente. Selbst wenn man darüber hinaus dem Be-
schwerdeführer noch einen leidensbedingten Abzug von 5 % zugestehen würde, würde sich der 
IV-Grad nicht in rentenrelevantem Umfang erhöhen, so dass offen bleiben kann, ob ein leidens-
bedingter Abzug gerechtfertigt wäre. 
 
5.6 In Bezug auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns verweist der Beschwerdeführer auf die 
IV-Anmeldung im August 2013 und erachtet den Anspruch gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG nach 
6 Monaten, also per 1. Februar 2014 als gegeben. Das Wartejahr nach Art. 28 IVG hat aber 
gemäss der Zumutbarkeitsbeurteilung des Medas-Gutachten vom 28. Januar 2015 erst im März 

 

 
 
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2013 mit der Arbeitsunfähigkeit aufgrund der Aktivierung des Lumbalsyndroms zu laufen be-
gonnen. Der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Viertelsrente besteht demnach erst ab 
März 2014. Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. 
 
6.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Nach Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerde-
verfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen kosten-
pflichtig. Die Verfahrenskosten werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel in angemes-
senem Ausmass der unterliegenden Partei auferlegt. In casu hätte deshalb die IV-Stelle als 
unterliegende Partei grundsätzlich die Verfahrenskosten zu tragen. In diesem Zusammenhang 
ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 Abs. 3 Satz 3 VPO den Vorinstanzen – vorbehältlich 
des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 VPO – keine Verfahrenskosten auferlegt werden. 
Dies hat zur Folge, dass für den vorliegenden Prozess keine Verfahrenskosten erhoben wer-
den. 
 
6.2 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Da der Versicherte obsiegende Partei ist, ist ihm eine Parteientschädi-
gung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des Versicherten macht in sei-
ner Kostennote vom 15. November 2017 einen Aufwand von 4,6 Stunden geltend, welcher an-
gemessen ist. Dieser Aufwand ist zum in Sozialversicherungsprozessen für durchschnittliche 
Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Die Ausla-
gen in der Höhe von Fr. 96.10 sind ebenfalls nicht zu beanstanden. Dem Versicherten ist des-
halb eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 1'345.80 (inkl. 8 % Mehrwertsteuer) zu Las-
ten der IV-Stelle zuzusprechen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
Seite 7 

 
 
 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Basel-Landschaft vom 25. Juli 2017 wird aufgehoben und es 
wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer ab 1. März 2014 An-
spruch auf eine Viertelsrente hat. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- wird dem 
Beschwerdeführer zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 1'345.80 (inkl. Auslagen und 8 % 
Mehrwertsteuer) auszurichten. 

 

 

 

 
 

 

 

Vermerk eines allfälligen Weiterzugs 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht