# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7421ee23-393e-5858-a911-32da8eab07de
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-01
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 01.04.2014 KSK 2014 20
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2014-20_2014-04-01.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 1. April 2014 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 14 20 29. April 2014

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Schlenker
Aktuarin ad hoc Aebli

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

der X . _ _ _ _ _ G m b H , Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Thomas Barth, Tittwiesenstrasse 29, 7001 Chur, 

gegen

den Entscheid des Einzelrichters am Bezirksgericht Plessur vom 28. Februar 
2014, mitgeteilt am 5. März 2014, in Sachen der Y._____, Beschwerdegegnerin, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Luzi Bardill, Poststrasse 43, 7002 Chur, ge-
gen die Beschwerdeführerin,

betreffend provisorische Rechtsöffnung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Die X._____GmbH und Y._____ schlossen am 8. Februar 2011 einen un-
befristeten Arbeitsvertrag, wonach letztere am Tankstellenshop _____ an der 
_____ in O.1_____ als Mitarbeiterin zu einem Beschäftigungsgrad von 80% ange-
stellt wurde. Das monatliche Bruttogehalt wurde auf CHF 2'800.-- festgelegt. Ein 
13. Monatslohn werde am Ende des Kalenderjahres oder bei Beendigung des Ar-
beitsverhältnisses nach Möglichkeit ausgerichtet. Betreffend Ferien wurde festge-
halten, dass der Ferienanspruch für Mitarbeitende bis zum 49. Altersjahr 20 Ar-
beitstage pro Kalenderjahr betrage. Arbeitsabwesenheit infolge Krankheit sei auf 
den Ferienanspruch nicht anzurechnen. Bei Abwesenheit von mehr als 3 Monaten 
werde der Ferienanspruch für jeden weiteren angebrochenen Monat um je 1/12 
gekürzt. Des Weiteren enthielt der Arbeitsvertrag eine Lohnausfallversicherung, 
wonach die Mitarbeiterin im Falle von Krankheit bei der Versicherungsgesellschaft 
C._____ ab dem 31. Krankheitstag während 690 Tagen obligatorisch für 80% des 
AHV-pflichtigen Lohnes versichert sei. Gemäss Arztzeugnis von Dr. med. B._____ 
vom 26. August 2013 galt Y._____ für den Zeitraum vom 6. März 2013 bis zum 
31. August 2013 als Verkaufsangestellte aufgrund persistierender Schulter-
schmerzen als vollständig arbeitsunfähig. Das ärztliche Zeugnis des Kantonsspi-
tals Graubünden vom 13. August 2013 attestierte Y._____ eine vollständige Ar-
beitsunfähigkeit vom 19. August 2013 bis zum 30. September 2013, ohne jedoch 
zu erwähnen, auf welche Tätigkeit sich die Arbeitsunfähigkeit bezog. Gemäss 
Schreiben der C._____ Versicherungen AG vom 15. August 2013 wurde Y._____ 
der Versicherung ab dem 15. Mai 2013 zu 100% arbeitsunfähig gemeldet und er-
hielt in der Folge Krankentaggelder. Die Leistung des Krankentaggelds wurde per 
19. August 2013 mit der Begründung eingestellt, der beratende Arzt der Versiche-
rungsgesellschaft sei zum Schluss gekommen, dass Y._____ aufgrund der medi-
zinischen Unterlagen in ihrem angestammten Beruf als Shopverkäuferin wieder zu 
100% arbeitsfähig sei. Mit Kündigungsvereinbarung vom 28. August bzw. 31. Au-
gust 2013 lösten die Parteien das Arbeitsverhältnis alsdann „per sofort und per 
Saldo aller gegenseitigen Ansprüche für jetzt und in Zukunft“ auf.

B. Das Betreibungsamt des Kreises O.1_____ stellte am 15. Oktober 2013 
unter der Betreibungsnummer _____ einen Zahlungsbefehl mit der X._____GmbH 
als Schuldnerin und Y._____ als Gläubigern über einen Forderungsbetrag von 
CHF 3'634.-- nebst Zins zu 5% seit dem 1. September 2013 sowie die Kosten des 
Zahlungsbefehls von CHF 73.-- aus. Als Forderungsgrund wurden der Lohn bzw. 
die Taggeldzahlungen für den Monat August 2013 sowie die Auszahlung nicht be-

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zogener Ferientage angegeben. Der Zahlungsbefehl wurde der X._____GmbH am 
24. Oktober 2013 zugestellt, woraufhin diese gleichentags Rechtsvorschlag erhob.

C. Y._____ (nachfolgend Gesuchstellerin) ersuchte den Rechtsöffnungsrichter 
am Bezirksgericht Plessur mit Eingabe vom 23. Dezember 2013 um Beseitigung 
des Rechtsvorschlags und Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung in der Be-
treibungsnummer _____ des Betreibungsamtes O.1_____ für den Betrag von 
CHF 3'634.-- zuzüglich 5% Zins seit dem 1. September 2013 unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge zuzüglich 8% Mehrwertsteuer zu Lasten der X._____GmbH 
(nachfolgend Gesuchgegnerin). Dem Gesuch lagen diverse das Arbeitsverhältnis 
der Parteien betreffende Urkunden bei.

D. Mit Schreiben vom 7. November 2013 (sic) wurden die Parteien zur 
Rechtsöffnungsverhandlung vorgeladen und der Gesuchgegnerin wurde gleichzei-
tig Gelegenheit zur Einreichung einer Stellungnahme gegeben, wovon sie mit Ein-
gabe vom 27. Januar 2014 Gebrauch machte. Darin beantragte sie die vollum-
fängliche Abweisung des Rechtsöffnungsgesuches unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolge zuzüglich Mehrwertsteuer zu Lasten der Gesuchstellerin. An der Ver-
handlung vom 5. Februar 2014 waren Y._____ und ihr Rechtsvertreter anwesend, 
während die X._____GmbH auf eine Teilnahme verzichtete. Da die anwesende 
Partei Bereitschaft zu einem allfälligen Vergleichsabschluss mit der Gegenpartei 
gezeigt habe, wurde das Verfahren mit prozessleitender Verfügung vom 5. Febru-
ar 2014 bis und mit dem 17. Februar 2014 sistiert. Die Parteien konnten sich in der 
Folge jedoch nicht einigen, weshalb die Sistierung mit prozessleitender Verfügung 
vom 10. Februar 2014 wiederum aufgehoben wurde.

E. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 28. Februar 2014, mitgeteilt am 5. März 
2014, erkannte der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur wie folgt:

„1. Die Rechtsöffnung in der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamtes 
O.1_____ wird für den Betrag von CHF 3'627.70 nebst Zins zu 5 % auf 
CHF 2'451.15 seit dem 1. September 2013 und auf CHF 1'176.55 seit 
dem 24. Oktober 2013 erteilt. Im Übrigen wird das Gesuch abgewie-
sen, soweit darauf eingetreten wurde.

2.a) Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von CHF 250.00 
gehen zu Lasten der X._____GmbH. Sie worden durch Verrechnung 
mit dem Kostenvorschuss bei Y._____ unter Regresserteilung auf die 
X._____GmbH erhoben.

  b) Aussergerichtlich hat die X._____GmbH Y._____ für ihre Umtriebe mit 
CHF 1'201.40 zu entschädigen und ihr den geleisteten Vorschuss von 
CHF 250.00 zu ersetzen.

3. (Rechtsmittelbelehrung)

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4. (Mitteilung).“

Der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur erwog im Wesentlichen, dass vorlie-
gend als Forderungsgrundlage der Arbeitsvertrag, den die X._____GmbH am 
8. Februar 2011 unterzeichnet habe und welcher den monatlichen Bruttolohn auf 
CHF 2'800.-- festlege, bezeichnet worden sei. Die Gesuchstellerin habe neben 
dem Vertrag eine Lohnabrechnung für den Januar 2013 ins Recht gelegt, welche 
einen erhöhten Bruttolohn von CHF 2'880.-- und einen Nettolohn von 
CHF 2'523.45 ausweise. Diesbezüglich stellte der Einzelrichter am Bezirksgericht 
fest, dass nur für den im schriftlichen Arbeitsvertrag vom 8. Februar 2011 be-
zeichneten Lohn ein Rechtsöffnungstitel bestehe. Der Nettolohn sei aufgrund der 
beigelegten Lohnabrechnung sowie der gesetzlichen und vertraglichen Vorschrif-
ten bestimmbar und belaufe sich vorliegend auf CHF 2'451.15. Neben dem Lohn 
für den Monat August 2013 mache die Gesuchstellerin einen anteilsmässigen Fe-
rienlohnanspruch von 15 Tagen geltend, da sie im Jahr 2013 keine Ferien bezo-
gen habe. Der Gesuchgegner bestreite dies; er anerkenne zwar vier Ferientage, 
welche der Gesuchstellerin jedoch im August 2013 zum Bezug angeboten worden 
seien. Der Einzelrichter hielt fest, dass die Rechtsöffnung für den Ferienlohn zu 
gewähren sei, da die Arbeitgeberin die Beweislast für den Bezug der Ferientage 
trage, diese aber keine entsprechenden Beweismittel eingelegt habe. Davon aus-
gehend, das die Gesuchstellerin von März bis August 2013 infolge Krankheit ab-
wesend gewesen sei, resultiere bei einem Ferienanspruch von 20 Tagen pro Ka-
lenderjahr gestützt auf den Arbeitsvertrag eine Anspruchskürzung von 1/4, was zu 
einem Anspruch von 15 Tagen für das Jahr 2013 führe. Da das Arbeitsverhältnis 
mit Kündigungsvereinbarung vom 28. bzw. 31. August 2013 aufgelöst worden sei, 
seien für die Monate September bis Dezember 5 Tage abzuziehen, womit 10 ge-
schuldete Ferientage und aufgrund der 80%-Anstellung der Gesuchstellerin 
schliesslich 8 Tage verbleiben würden. In Anwendung der Berechnungsformel sei 
der Ferienanspruch auf CHF 1'176.55 (4% des Nettojahreslohnes von 
CHF 29'413.80) zu beziffern. Bezüglich des 13. Monatslohnes bestehe seitens der 
Gesuchgegnerin keine vorbehaltlose Erklärung, einen genau bestimmten Betrag 
zu schulden, weshalb dafür keine Rechtsöffnung gewährt werde. Das Vorbringen 
der Gesuchgegnerin, wonach aufgrund der Vertragsauflösung auf Ende August 
keine Lohnansprüche mehr bestehen würden, sei nicht zu hören, da der Arbeit-
nehmer gemäss Art. 341 Abs. 1 OR in Verbindung mit Art. 362 OR während der 
Dauer des Arbeitsverhältnisses nicht auf seine Lohnansprüche bei Verhinderung 
der Arbeitsleistung verzichten könne. Den Einwand der Gesuchgegnerin, die Ge-
suchstellerin habe ihre Arbeitsleistung zumindest für eine gewisse Zeit nicht er-

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bracht, sah der Einzelrichter am Bezirksgericht durch das beigebrachte Arztzeug-
nis von Dr. med. B._____ vom 26. August 2013, welches bezüglich der bisherigen 
Tätigkeit bis mindestens am 31. August 2013 eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 
attestiert habe, und durch das ärztliche Zeugnis des Kantonsspitals Graubünden 
vom 13. August 2013 sofort und liquide als entkräftet an. Beim Schreiben der 
C._____ Versicherungen AG vom 15. August 2013, wonach die Gesuchstellerin in 
ihrem angestammten Beruf als Shopverkäuferin ab dem 18. August 2013 wieder 
als voll arbeitsfähig beurteilt worden sei, handle es sich hingegen nicht um ein un-
terschriebenes ärztliches Zeugnis. Auch die Behauptung, dass die Gesuchstellerin 
entgegen der bescheinigten Arbeitsunfähigkeit während des Monats August 2013 
einer anderen Tätigkeit nachgegangen sei, betrachtete die Vorinstanz nicht als 
erwiesen; dass sie eine neue Stelle gesucht und dafür einen Einführungskurs in 
O.2_____ belegt habe, könne ihr jedenfalls nicht entgegengehalten werden. Zu-
sammenfassend kam der Einzelrichter am Bezirksgericht Plessur zum Schluss, 
dass ein Rechtsöffnungstitel für den Lohn des Monats August 2013 in Höhe von 
CHF 2'451.15 sowie für den anteilsmässigen Ferienlohn in Höhe von 
CHF 1'176.55 – insgesamt somit für einen Betrag von CHF 3'627.70 – bestehe.

F. Hiergegen liess die X._____GmbH (nachfolgend Beschwerdeführerin) am 
14. März 2014 Beschwerde mit folgenden Rechtsbegehren erheben:

„1. Der Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichtes Plessur vom 
28. Februar 2014, mitgeteilt am 5. März 2014, sei vollumfänglich auf-
zuheben.

2. Das Rechtsöffnungsgesuch der Beschwerdegegnerin sei vollumfäng-
lich abzuweisen.

3. Der Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu erteilen.

4. Unter voller Kosten- und Entschädigungsfolge, sowohl für das Verfah-
ren vor der Vorinstanz, wie auch für das Verfahren vor Kantonsgericht, 
zu Lasten der Beschwerdegegnerin.“

Zur Begründung machte die Beschwerdeführerin insbesondere geltend, die Vor-
instanz habe verkannt, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf die Vereinba-
rung betreffend Lohnausfall infolge Krankheit lediglich für 80% ihres Lohnes versi-
chert gewesen sei und somit nicht für den Betrag von CHF 2'451.15, sondern 
höchstens für CHF 1'960.92 ein Rechtsöffnungstitel bestehe. Des Weiteren brach-
te die Beschwerdeführerin vor, dass die gestützt auf Art. 324a OR bestehende 
Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeberin aufgrund des 3. Dienstjahres 2 Monate 
betrage und somit lediglich bis und mit April 2013 – da die Beschwerdegegnerin 
ab März 2013 krankgeschrieben gewesen sei – angedauert habe. Die Kranken-

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taggeldversicherung führe zu einem Anspruch der Arbeitnehmerin gegenüber der 
Versicherung, nicht jedoch zu einem über Art. 324 OR hinausgehenden Anspruch 
gegenüber dem Arbeitnehmer (recte: der Arbeitgeberin). Da die Versicherungs-
leistungen ab dem 19. August 2013 eingestellt worden seien, bestehe zumindest 
für die Zeit vom 19. bis zum 31. August 2013 kein Anspruch mehr. Folglich könne 
der Arbeitsvertrag gestützt auf die Vereinbarung betreffend Lohnausfall infolge 
Krankheit lediglich für die Dauer von 18 Tagen und damit für einen Betrag von 
CHF 1'138.50 (58% von CHF 1'960.92) einen Rechtsöffnungstitel darstellen, so-
fern denn überhaupt ein direkter Anspruch der Beschwerdegegnerin gegenüber 
der Beschwerdeführerin bestehe. In Bezug auf den Ferienlohnanspruch wandte 
die Beschwerdeführerin ein, dass bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten lediglich für 
den im Arbeitsvertrag festgelegten Lohn bzw. für Lohnbestandteile Rechtsöffnung 
gewährt werden könne. Im Übrigen sei der Vorinstanz ein Berechnungsfehler un-
terlaufen, da bei der Kürzung für die Monate Juni bis September 2013 um je 1/12 
vom jährlichen Ferienguthaben auszugehen sei, was im Endeffekt zu einem Feri-
enanspruch von 6.25 Tagen führe. Die Vorinstanz gehe davon aus, dass während 
der Arbeitsunfähigkeit Einführungskurse besucht werden könnten, wobei sie ver-
kenne, dass somit auch Ferien bezogen werden könnten. Ferner sei für den Feri-
enanspruch von 6.25 Tagen auch deshalb keine Rechtsöffnung zu gewähren, weil 
die Parteien das Arbeitsverhältnis auf Wunsch der Beschwerdegegnerin mit Kün-
digungsvereinbarung vom 28. bzw. 31. August 2013 per Saldo aller Ansprüche 
aufgehoben hätten. Dabei handle es sich entgegen der Ansicht der Vorinstanz 
nicht um einen einseitigen Verzicht im Sinne von Art. 341 OR, sondern um einen 
echten Aufhebungsvertrag. Das Rechtsöffnungsgesuch sei aus diesen Gründen 
vollumfänglich abzuweisen. Als ausseramtliche Entschädigung machte die Be-
schwerdeführerin sowohl für das vorinstanzliche Verfahren als auch für das Be-
schwerdeverfahren einen Betrag von je CHF 1'200.-- geltend.

G. Die Beschwerdegegnerin liess in ihrer Beschwerdeantwort vom 27. März 
2014 die Abweisung der Beschwerde unter voller gerichtlicher und aussergerichtli-
cher Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 8% Mehrwertsteuer zu Lasten 
der Beschwerdeführerin beantragen. Begründend wurde ausgeführt, dass die Be-
schwerdeführerin bis zur Kündigung geldwerte Leistungen der Krankentaggeld-
versicherung erhalten habe. Diese für die Arbeitnehmerin bestimmten Versiche-
rungsleistungen seien von der Arbeitgeberin bewusst nicht weitergeleitet worden. 
Ferner machte die Beschwerdegegnerin geltend, dass sie ab dem 19. August 
2013 ein neues Arztzeugnis beigebracht habe, welches mit der Einstellung der 
Versicherungsleistung seitens der Krankentaggeldversicherung nichts zu tun ha-

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be. Dass die obligationenrechtliche Lohnfortzahlungspflicht in der ersten Hälfte 
des Jahres 2013 grundsätzlich geendet hätte, sei zutreffend. Allerdings sei einzel-
arbeitsvertraglich die Abrede getroffen worden, dass die Lohnfortzahlungspflicht 
im Krankheitsfalle über die Dauer von 690 Tagen bestehe. Was den Ferienan-
spruch betreffe, könne sich die Beschwerdeführerin vor dem Hintergrund von 
Art. 341 OR gerade nicht auf die per Saldo-Erklärung vom 28. bzw. 31. August 
2003 (recte: 2013) berufen. Da die Krankheit der Beschwerdegegnerin bis und mit 
Ende August 2013 belegt sei, habe die Vorinstanz das Rechtsöffnungsgesuch zu 
Recht gutgeheissen.

H. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im angefoch-
tenen Rechtsöffnungsentscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.a) Gegen Entscheide des Einzelrichters des Bezirksgerichts in Rechtsöff-
nungssachen (Art. 15 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR 220.100] in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessord-
nung [EGzZPO; BR 320.100] und Art. 251 lit. a der Schweizerischen Zivilprozess-
ordnung [ZPO; SR 272]) kann gemäss Art. 319 lit. a und Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO 
innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Beschwerde an das Kantonsge-
richt von Graubünden erhoben werden (Art. 321 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit 
Art. 7 Abs. 1 EGzZPO). Die Beschwerde ist schriftlich und begründet einzurei-
chen, wobei der angefochtene Entscheid beizulegen ist (Art. 321 ZPO). Die am 
14. März 2014 gegen den Rechtsöffnungsentscheid vom 28. Februar 2014, den 
Parteien am 5. März 2014 mitgeteilt, erhobene Beschwerde erweist sich als den 
an sie gestellten Frist- und Formerfordernissen entsprechend, weshalb darauf ein-
getreten wird.

b) Nach Art. 320 ZPO kann mit der Beschwerde die unrichtige Rechtsanwen-
dung (lit. a) und die offensichtlich unrichtige und damit willkürliche Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. In Rechtsfragen verfügt die Rechtsmittel-
instanz im Beschwerdeverfahren daher über eine freie Kognition, die derjenigen 
der Vorinstanz entspricht, wohingegen die Kognition der Rechtsmittelinstanz in 
Tatfragen im Beschwerdeverfahren auf eine Überprüfung, ob Willkür vorliege, be-

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schränkt bleibt (vgl. Myriam A. Gehri, in: Gehri/Kramer [Hrsg.], ZPO, Zürich 2010, 
N 2 zu Art. 320 ZPO; Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/  Ha-
senböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessord-
nung, Zürich 2010, N 3 ff. zu Art. 320 ZPO). Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind 
neue Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel im Be-
schwerdeverfahren ausgeschlossen. Es gilt in der zivilrechtlichen Beschwerde 
somit ein absolutes und umfassendes Novenverbot.

2. Da der Streitwert des vorliegenden Verfahrens CHF 5'000.-- unterschreitet, 
ergeht der Entscheid gemäss Art. 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO in einzelrichterlicher 
Kompetenz.

3.a) Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens nach Art. 80 ff. des Bundesge-
setzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) bildet die Frage, 
ob für den in Betreibung gesetzten Betrag ein Rechtstitel besteht, der die hem-
mende Wirkung des Rechtsvorschlags zu beseitigen vermag. Das Rechtsöff-
nungsverfahren hat ausschliesslich betreibungsrechtlichen Charakter. Über den 
materiellen Bestand der Forderung hat der Rechtsöffnungsrichter hingegen nicht 
zu entscheiden (vgl. BGE 135 III 315 E. 2.3 S. 319; PKG 1996 Nr. 24 E. 3b 
S. 107 f.; PKG 1995 Nr. 25 S. 100 f.; Kurt Amonn/Fridolin Walther, Grundriss des 
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Auflage, Bern 2013, § 19 N 22). Das 
Rechtsöffnungsverfahren dient demnach nicht dazu, den Bestand der in Betrei-
bung gesetzten Forderung festzustellen, sondern lediglich der Beurteilung, ob ein 
Vollstreckungstitel vorliegt (BGE 136 III 583 E. 2.3 S. 586 = Pra 2011 Nr. 55). 
Nach Art. 82 Abs. 1 SchKG erteilt das Gericht die provisorische Rechtsöffnung, 
wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch 
Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht, sofern der Betriebene nicht 
nach Art. 82 Abs. 2 SchKG Einwendungen, welche die Schuldanerkennung ent-
kräften, sofort glaubhaft macht. Glaubhaftmachen bedeutet weniger als beweisen, 
aber mehr als behaupten. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache, wenn für ihr Vor-
handensein aufgrund objektiver Anhaltspunkte eine gewisse Wahrscheinlichkeit 
spricht, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sich die 
Tatsache nicht verwirklicht haben könnte (BGE 132 III 140 E. 4.1.2 S. 144 = Pra 
2006 Nr. 133; 130 III 321 E. 3.3 S. 325; 120 II 393 E. 4c S. 398; 104 Ia 408 E. 4 
S. 413; vgl. auch PKG 1993 Nr. 21 E. 4 S. 78; PKG 1989 Nr. 31 E. 1 S. 135). Der 
Richter muss von der Richtigkeit der aufgestellten tatsächlichen Darlegungen so-
mit nicht restlos überzeugt sein, sondern es genügt, wenn die Wahrscheinlichkeit 
in dem Sinne überwiegt, als mehr für die Verwirklichung der behaupteten, die 

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Rechtsöffnung hindernden Tatsachen spricht als dagegen (BGE 132 III 140 
E. 4.1.2 S. 144; Urteil des Bundesgerichts 5A_881/2011 vom 16. März 2012 
E. 3.3). Die Einwendungen sind grundsätzlich anhand von Urkunden glaubhaft zu 
machen (vgl. Art. 254 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 251 lit. a ZPO).

b) Die wesentliche Eigenschaft einer Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 
Abs. 1 SchKG besteht darin, dass aus ihr der vorbehalts- und bedingungslose Wil-
le des Schuldners hervorgeht, dem Gläubiger eine bestimmte oder leicht be-
stimmbare Geldsumme zu zahlen (Daniel Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Staehelin 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 
Basel 2010, N 21 zu Art. 82 SchKG; Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Diss. 
Zürich 2000, S. 328; Amonn/Walther, a.a.O., § 19 N 68 ; vgl. auch BGE 132 III 480 
E. 4.1 S. 481). Ein zweiseitiger, sogenannt synallagmatischer Vertrag, bei wel-
chem die Pflicht zur Erbringung der eigenen Leistung grundsätzlich davon ab-
hängt, dass die Gegenleistung vertragsgemäss erfolgt, stellt, soweit er ein Zah-
lungsversprechen enthält, keine vorbehaltlose Schuldanerkennung dar (vgl. Stae-
helin, a.a.O., N 98 ff. zu Art. 82 SchKG). Bei vollkommen zweiseitigen Verträgen 
kann gemäss der „Basler Rechtsöffnungspraxis“ provisorische Rechtsöffnung er-
teilt werden, solange der Schuldner im Rechtsöffnungsverfahren nicht glaubhaft 
darlegt, die Gegenleistung sei nicht oder nicht ordnungsgemäss erbracht worden 
oder wenn sich seine Darlegungen offensichtlich als haltlos erweisen. Des Weite-
ren kann provisorische Rechtsöffnung erteilt werden, wenn der Gläubiger die Ein-
wendung des Schuldners, die Gegenleistung sei nicht oder nicht ordnungsgemäss 
erbracht worden, sofort durch Urkunden liquide widerlegen kann, oder wenn der 
Schuldner gemäss Vertrag vorleistungspflichtig ist (PKG 1993 Nr. 21 E. 4 S.76 f.; 
Staehelin, a.a.O., N 99 zu Art. 82 SchKG; Amonn/Walther, a.a.O., § 19 N 56a). 
Zum Klagefundament des aus einem synallagmatischen Vertrag Betreibenden 
gehört deshalb notwendigerweise der Beweis dafür, dass er selber vertragskon-
form erfüllt hat, beziehungsweise allenfalls der Beweis dafür, dass er hierzu aus 
gesetzlichen oder vertraglichen Gründen nicht verpflichtet gewesen ist. Erst mit 
diesem Beweis erlangt der wesentlich zweiseitige Vertrag die Qualität eines 
Rechtsöffnungstitels. Die Einwendungen eines Schuldners, welche sich auf das 
Fehlen einer Gegenleistung oder auf sonstige mangelhafte Erfüllung des Vertra-
ges durch den Gläubiger beziehen, fallen dabei nicht etwa unter Art. 82 Abs. 2 
SchKG, der allein die gegen die Schuld als solche gerichteten Einwendungen be-
trifft, sondern richten sich gegen die Schuldanerkennung selbst, mithin gegen das 
Vorliegen eines gültigen Rechtsöffnungstitels im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG. 
Dieser Umstand ist beweisrechtlich von erheblicher Bedeutung, denn der Gläubi-

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ger ist grundsätzlich für das Vorliegen eines gültigen Rechtsöffnungstitels und so-
mit auch im Falle der Bestreitung durch den Schuldner voll dafür beweispflichtig, 
dass er seine Vertragsleistung ordnungsgemäss erbracht hat (Staehelin, a.a.O., 
N 101 ff. zu Art. 82 SchKG). Der vom Gläubiger zu führende Beweis seiner ver-
tragskonform erfüllten Leistung ist ohne Mitwirkung des Schuldners kaum je er-
bringbar. Dieser Umstand führt in der Praxis zu einer Umkehr der Beweislast. Er-
füllungsmängel sind in diesem Sinne vom Betriebenen rechtsgenüglich darzule-
gen, woraufhin der Gläubiger den positiven Beweis der ordnungsgemässen Ver-
tragsleistung zu erbringen hat. Die Einrede der mangelhaften Erfüllung des Ver-
trages muss der Schuldner demnach zwar nicht beweisen, jedoch substantiiert 
darlegen, wobei der Unterschied zwischen substantiiert darlegen und glaubhaft 
machen in der Praxis gering ist (Urteile des Kantonsgerichts von Graubünden 
SKG 05 48 vom 5. Oktober 2005 E. 4b; SKG 08 49 vom 16. Dezember 2008 E. 4b 
und 4d; vgl. auch Staehelin, a.a.O., N 105 zu Art. 82 SchKG).

c) Der vorliegende Einzelarbeitsvertrag ist synallagmatischer Natur und be-
rechtigt zur provisorischen Rechtsöffnung für den darin festgelegten Lohn abzüg-
lich der Sozialbeiträge (Staehelin, a.a.O., N 126 zu Art. 82 SchKG). Da der Arbeit-
nehmer grundsätzlich vorleistungspflichtig ist (Adrian Staehelin, Zürcher Kommen-
tar zum Obligationenrecht, Teilband V2c, Der Arbeitsvertrag, Art. 319-339a OR, 
4. Auflage, Zürich 2006, N 2 zu Art. 323 OR; Manfred Rehbinder/Jean-Fritz   
Stöckli, Berner Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, Band VI, 2. Abtei-
lung, 2. Teilband, Bern 2010, N 7 zu Art. 323 OR; Ullin Streiff/Adrian von Kaenel/ 
Roger Rudolph, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar zu Art. 319-162 OR, 7. Auflage, 
Zürich 2012, N 3 zu Art. 323 OR), steht dem Arbeitgeber die Möglichkeit offen, 
gegen die geltend gemachte provisorische Rechtsöffnung den Einwand der feh-
lenden oder nicht gehörigen Vertragserfüllung vorzubringen. Dieser Einwand muss 
sich auf die Arbeitsleistung des Angestellten beziehen. Im Sinne der vorangehen-
den Ausführungen (vgl. E. 3b) kann die Rechtsöffnung nicht erteilt werden, wenn 
der Arbeitgeber in nicht haltloser Weise behauptet, der Arbeitnehmer habe seine 
Arbeitsleistung in der entsprechenden Lohnperiode nicht erbracht, sofern letzterer 
diesen Einwand nicht sofort entkräftet (Staehelin, a.a.O., N 126 zu Art. 82 SchKG 
mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Wie bereits ausgeführt, genügen substan-
tiierte Darlegungen des Schuldners nur für die Bestreitung der ordnungsgemäss 
erfüllten Gegenleistung (vgl. E. 3b). Andere Einwendungen muss der Schuldner 
indes auch bei einer Schuldanerkennung auf Grundlage eines synallagmatischen 
Vertrages glaubhaft machen (Staehelin, a.a.O., N 106 zu Art. 82 SchKG; Dominik 

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Vock, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar SchKG, Basel 2009, N 20 zu Art. 82 
SchKG).

4.a) Vorliegend beläuft sich der arbeitsvertraglich festgesetzte Bruttolohn monat-
lich auf CHF 2'800.--. Die Vorinstanz hat gestützt auf die gesetzlichen Vorschriften 
einen Nettolohn von CHF 2'451.15 errechnet. Das Arbeitsverhältnis wurde unbe-
strittenermassen per 31. August 2013 aufgelöst, womit der Arbeitsvertrag für den 
Lohn des Monats August 2013 grundsätzlich einen Rechtsöffnungstitel darstellt. In 
Anbetracht des Umstands, dass die Arbeitnehmerin aufgrund des beigebrachten 
Arztzeugnisses von Dr. med. B._____ bis Ende August 2013 bzw. gemäss Auffas-
sung der C._____ Versicherungen AG zumindest bis zum 18. August 2013 an der 
Arbeitsleistung verhindert war (Art. 324a des Obligationenrechts [OR; SR 220]), ist 
anstelle der Lohnzahlung der Arbeitgeberin die Leistung der Versicherung getre-
ten: Gemäss Arbeitsvertrag war die Arbeitnehmerin bei Krankheit ab dem 31. 
Krankheitstag während 690 Tagen für 80% des AHV-pflichtigen Lohnes gegen 
Lohnausfall versichert. Entsprechend entrichtete die C._____ Versicherungen AG 
ab dem 14. Juni 2013 – nach Ablauf der 30-tägigen Wartefrist – Krankentaggeld-
leistungen von CHF 75.748 pro Tag (vgl. Leistungsabrechnung C._____, Akten 
Vorinstanz GS act. 5). Die Taggeldleistungen der C._____ Versicherungen AG 
wurden bis am 18. August 2013 durch die Arbeitgeberin bezogen (vgl. Akten Vor-
instanz GS act. 6). Diese macht nicht geltend, die Leistungen an die Arbeitnehme-
rin weitergeleitet zu haben. Die Taggeldleistungen sind jedoch klarerweise für die 
Arbeitnehmerin bestimmt und sollen diese vor dem Erwerbsausfall infolge Krank-
heit schützen. Da die Beschwerdeführerin weder behauptet noch belegt, die für 
die Dauer vom 1. bis zum 18. August 2013 offensichtlich bezogenen Taggelder 
der Beschwerdegegnerin überwiesen zu haben, ist ihr hierfür im Betrag von 
CHF 1'363.45 (18 x CHF 75.748; vgl. Akten Vorinstanz GS act. 5 und 6) die provi-
sorische Rechtsöffnung zu gewähren. Von einem Verzicht der Arbeitnehmerin 
durch Unterzeichnung der Kündigungsvereinbarung mit entsprechender Saldok-
lausel kann entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin bereits deshalb 
nicht ausgegangen werden, weil die Saldoklausel keine rückwirkende Geltung 
vorsieht – unabhängig davon, ob ein derartiger Verzicht gestützt auf Art. 341 
Abs. 1 OR als unzulässig zu beurteilen wäre oder nicht.

b) Wie dargelegt hat die C._____ Versicherungen AG aufgrund der medizini-
schen Beurteilung ihres beratenden Arztes die Taggeldleistungen per 18. August 
2013 mit der Begründung eingestellt, dass es der Beschwerdegegnerin möglich 
und zumutbar sei, in ihrer angestammten Tätigkeit eine 100%-ige Arbeitsleistung 

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zu erbringen. Zu prüfen ist nun, ob auch nach Einstellung der Versicherungsleis-
tungen für die restliche Dauer des Arbeitsverhältnisses, namentlich für den Zeit-
raum vom 19. August bis zum 31. August 2013, ein Rechtsöffnungstitel für die in 
Betreibung gesetzte Lohnforderung besteht. Vorliegend wurde die Arbeitnehmerin 
von der Arbeitgeberin dem Arbeitsvertrag entsprechend versichert; die Versiche-
rung hat jedoch die Leistungen von sich aus ab dem 19. August 2013 eingestellt, 
weil sie das Vorliegen einer Arbeitsverhinderung bestritten hat. Die Frage, ob in 
der Folge die gesetzliche Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeberin nach Art. 324a 
OR wieder auflebt, wird in der Literatur nicht einhellig beantwortet (vgl. Staehelin, 
a.a.O., N 58 zu Art. 324a OR und Streiff/von Kaenel/Rudolph, a.a.O., N 14 zu 
Art. 324a/b OR je mit weiteren Hinweisen). Im vorliegenden Fall hat die zweimona-
tige Lohnfortzahlungspflicht der Arbeitgeberin jedoch ohnehin bereits geendet, 
was auch die Beschwerdegegnerin grundsätzlich anerkennt (vgl. Beschwerdeant-
wort Ziff. 2.a S. 4). Der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach betreffend den 
Augustlohn für die Zeit vom 19. bis zum 31. August 2013 kein Rechtsöffnungstitel 
bzw. kein (direkter) Anspruch der Arbeitnehmerin gegenüber der Arbeitgeberin 
bestehe, erweist sich als durchaus glaubhaft, denn es lässt sich im vorliegenden 
summarischen Rechtsöffnungsverfahren nicht zuletzt auch aufgrund der wider-
sprüchlichen ärztlichen Beurteilungen weder aus den Akten noch aus den obligati-
onenrechtlichen Bestimmungen eine zwingende Leistungspflicht  der Arbeit-
geberin ableiten. Da die Beschwerdegegnerin eine entsprechende Schuldaner-
kennung der Beschwerdeführerin für den fraglichen Zeitraum nicht nachzuweisen 
vermag – sie macht lediglich geltend, dass eine Lohnfortzahlungspflicht über die 
Dauer von 690 Tagen bestehe, verkennt dabei aber, dass es sich gemäss Ar-
beitsvertrag um eine Leistungspflicht der Versicherung und nicht der Arbeitgeberin 
handelt –, kann die Rechtsöffnung hierfür folglich nicht erteilt werden. Ob dagegen 
weiterhin eine Leistungspflicht der Versicherung bestanden hätte, ist nicht im vor-
liegenden summarischen Rechtsöffnungsverfahren zu beurteilen.

c/aa) Abschliessend bleibt zu prüfen, ob die provisorische Rechtsöffnung für den 
geltend gemachten Ferienlohnanspruch gewährt werden kann. Der Anspruch auf 
Ferienlohn beinhaltet die Bezahlung des Lohns während der freien Zeit 
(vgl. Art. 329d Abs. 1 OR). Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird der 
nicht bezogene Ferienanspruch in einen finanziellen Abgeltungsanspruch umge-
wandelt (BGE 131 III 451 E. 2.2 S. 454 f.; Streiff/von Kaenel/Rudolph, a.a.O., N 8 
zu Art. 329d OR; Rehbinder/Stöckli, a.a.O., N 16 zu Art. 329d OR). Weshalb die 
provisorische Rechtsöffnung somit für den Ferienlohnanspruch generell nicht er-

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teilt werden können sollte, wie dies die Beschwerdeführerin geltend macht, ist 
nicht einzusehen.

c/bb) Die vorinstanzliche Berechnung, wonach gestützt auf die im Arbeitsvertrag 
vorgesehene Kürzung des Ferienanspruchs bei Arbeitsabwesenheit sowie in An-
betracht der per Ende August 2013 erfolgten Auflösung des Arbeitsverhältnisses 
und des 80%-Pensums ein Ferienanspruch von 8 Tagen resultiert, ist nicht zu be-
anstanden (vgl. angefochtener Entscheid E. 9 c/bb). Inwiefern die Beschwerdefüh-
rerin eine Kürzung des Ferienanspruchs auch für den Monat September 2013 – 
obwohl das Arbeitsverhältnis unbestrittenermassen am 31. August 2013 geendet 
hat – vornehmen will und im Ergebnis von einem Ferienanspruch von 6.25 Tagen 
ausgeht, ist nicht nachvollziehbar (vgl. Beschwerde Ziff. 3.5 S. 5). Allerdings kann 
für den Ferienlohn, wie sich den nachfolgenden Ausführungen entnehmen lässt, 
ohnehin keine provisorische Rechtsöffnung erteilt werden. Die Beschwerdegegne-
rin hat zwar ihre Arbeitsunfähigkeit durch zwei Arbeitszeugnisse – wobei sich das 
durch das Kantonsspital ausgestellte Zeugnis allerdings nicht explizit auf einen 
Tätigkeitsbereich bzw. die angestammte Tätigkeit der Arbeitnehmerin bezieht – 
urkundlich belegt. Die Beschwerdeführerin wendet diesbezüglich ein, dass die Be-
schwerdegegnerin aufgrund des Besuchs von Einführungskursen auch in der La-
ge gewesen sei, Ferien zu beziehen und mithin keine Ferienunfähigkeit bestanden 
habe. Der Beschwerdeführerin ist insofern beizupflichten, als dass eine allfällige 
Arbeitsverhinderung nicht in jedem Fall auch eine Ferienverhinderung bedeuten 
muss, gerade wenn sich die Arbeitsunfähigkeit auf den bisherigen Arbeitsplatz 
beschränkt (vgl. Rehbinder/Stöckli, a.a.O., N 5 zu Art. 329a OR; Staehelin, a.a.O., 
N 15 zu Art. 329c OR; Streiff/von Kaenel/Rudolph, a.a.O., N 10 zu Art. 324a/b 
OR). Laut des Arztzeugnisses von Dr. med. B._____ litt die Beschwerdegegnerin 
an Schmerzen bei Belastungen der linken Schulter, welche sie etwa beim Einfül-
len von Regalen oder repetitiven Bewegungen an der Kasse behindert hätten. Als 
Verkaufsangestellte gelte sie deshalb bis mindestens Ende August 2013 als voll 
arbeitsunfähig. Allerdings bestehe bereits vor dem 31. August 2013 eventuell eine 
Teilarbeitsfähigkeit für eine adaptierte Tätigkeit. Vorliegend war die Beschwerde-
gegnerin trotz der ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit in ihrem angestamm-
ten Beruf in der Lage, in der letzten Augustwoche einen mehrtägigen Einführungs-
kurs im Hinblick auf ihre neue Arbeitstätigkeit zu besuchen. Da sich der Verhinde-
rungsgrund offensichtlich nicht auf den Besuch eines derartigen Einführungskur-
ses erstreckte und es ihr im Übrigen auch nach Ansicht des beratenden Arztes der 
C._____ Versicherungen AG ab Mitte August 2013 offenbar gesundheitlich wieder 
besser ging – unbesehen davon, ob sie nun in ihrem angestammten Beruf wieder 

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als voll arbeitsfähig zu beurteilen gewesen wäre oder nicht – erscheint es glaub-
haft, dass der Gesundheitszustand der Beschwerdegegnerin einem Ferienbezug 
nicht entgegenstand. Die vorerwähnten Umstände sprechen gegen eine Ferienun-
fähigkeit und damit für den Bezug der verbleibenden Ferien. Die Beschwerdefüh-
rerin konnte somit glaubhaft machen, dass der Ferienlohnanspruch der Be-
schwerdegegnerin als abgegolten zu betrachten ist und kein zu  entschädigendes 
Ferienguthaben mehr besteht, weshalb die provisorische Rechtsöffnung für den 
Ferienlohnanspruch zu verweigern ist.

d) Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die provisorische 
Rechtsöffnung abweichend vom vorinstanzlichen Entscheid nicht im Umfang von 
CHF 2'451.15 für den gesamten Lohn des Monats August 2013, sondern lediglich 
für die durch die Arbeitgeberin vom 1. bis zum 18. August 2013 bezogenen Kran-
kentaggeldleistungen in Höhe von CHF 1'363.45 erteilt wird. Die provisorische 
Rechtsöffnung für den Ferienlohn ist entgegen der Auffassung der Vorinstanz 
nicht zu gewähren, da glaubhaft dargelegt werden konnte, dass trotz der ärztlich 
bescheinigten Arbeitsverhinderung in der angestammten Tätigkeit nicht von einer 
Ferienunfähigkeit auszugehen ist. An dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, 
dass es nicht die Aufgabe des Rechtsöffnungsrichters ist, den materiellen Bestand 
der Forderung zu beurteilen. Es bleibt daher sowohl der Beschwerdeführerin als 
auch der Beschwerdegegnerin unbenommen, ihre jeweiligen Ansprüche, mit wel-
chen sie im vorliegenden Verfahren nicht durchgedrungen sind, dem ordentlichen 
Richter in einem einlässlichen Zivilprozess zur Beurteilung zu unterbreiten.

5. Der von der Beschwerdeführerin gestellte Antrag auf Aufschiebung der 
Vollstreckung (Art. 325 Abs. 2 ZPO) wird mit der Mitteilung des Hauptentscheides 
gegenstandslos.

6.a) In Analogie zu Art. 318 Abs. 3 ZPO entscheidet die Beschwerdeinstanz 
über die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens, wenn sie einen neuen 
Entscheid trifft (Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., N 24 zu Art. 327 ZPO). Zu beachten 
sind dabei die allgemeinen Bestimmungen zum Kostenrecht (Art. 104 ff. ZPO). Die 
Prozesskosten sind gemäss Art. 106 Abs. 2 ZPO nach dem Ausgang des Verfah-
rens zu verteilen, wenn keine Partei vollständig obsiegt hat. Vorliegend ist die Be-
schwerdeführerin mit ihrem Hauptantrag, der Rechtsöffnungsentscheid des Be-
zirksgerichts Plessur sei aufzuheben und das Gesuch um provisorische 
Rechtsöffnung sei vollumfänglich abzuweisen, nur teilweise durchgedrungen. Im 
Sinne der vorangehenden Erwägungen ist die provisorische Rechtsöffnung für 

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einen Betrag von CHF 1'363.45 – und nicht wie von der Beschwerdegegnerin ur-
sprünglich beantragt für den Betrag von CHF 3'634.-- – sowie für Verzugszinsen 
von 5% ab dem 1. September 2013 zu erteilen. Bei diesem Ausgang des Verfah-
rens rechtfertigt es sich, die Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens von 
CHF 250.-- zu 2/5 (CHF 100.--) der Beschwerdeführerin und zu 3/5 (CHF 150.--) 
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Fällt das Urteil nicht ausschliesslich zu 
Gunsten einer Partei aus, sind die aussergerichtlichen Kosten nach dem gleichen 
Prinzip wie die gerichtlichen zu verlegen (Art. 106 ZPO; vgl. PKG 2007 Nr. 6 E. 3a 
S. 29.). Die Parteientschädigung für die obsiegende Partei wurde im Rechtsöffnungs-
verfahren sachgerecht auf rund CHF 1'200.-- (inkl. MwSt. und Spesen) festgesetzt 
und ist gemäss dem vorerwähnten Verhältnis (2/5 [CHF 480.--] zu 3/5 [CHF 720.--
]) auf die Parteien zu verteilen, woraus folgt, dass die Beschwerdegegnerin die 
Beschwerdeführerin für das Rechtsöffnungsverfahren verrechnungshalber mit 
CHF 240.-- (inkl. MwSt. und Spesen) zu entschädigen hat.

b) Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden vorliegend unter Anwen-
dung von Art. 61 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 der Gebührenverordnung zum 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GebVSchKG; SR 281.35) auf 
CHF 400.-- festgesetzt. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind sie wie-
derum zu 2/5 (CHF 160.--) von der Beschwerdeführerin und zu 3/5 (CHF 240.--) 
von der Beschwerdegegnerin zu tragen. Die Beschwerdeführerin macht – ohne eine 
detaillierte Honorarnote einzureichen – für das Beschwerdeverfahren eine ausseramt-
liche Entschädigung von CHF 1'200.-- geltend, während die Beschwerdegegnerin 
darauf verzichtet, die Höhe der Entschädigung zu beziffern. Zumal es sich um die-
selbe Thematik handelt, welche bereits vor der Vorinstanz zu behandeln war, er-
scheint insbesondere unter Berücksichtigung der unumgänglichen Umtriebe und 
der objektiven Bedeutung der Streitsache ein Aufwand von CHF 800.-- für beide 
Parteien als angemessen. Die Parteientschädigung ist ebenfalls nach Massgabe 
des Obsiegens und Unterliegens zu 2/5 (CHF 320.--) von der Beschwerdeführerin 
und zu 3/5 (CHF 480.--) von der Beschwerdegegnerin geschuldet, woraus nach 
Verrechnung der Ansprüche für das Beschwerdeverfahren eine ausseramtliche 
Entschädigung von CHF 160.-- zu Gunsten der Beschwerdeführerin resultiert.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und der angefochtene 
Rechtsöffnungsentscheid wird aufgehoben.

2. In der Betreibungsnummer _____ des Betreibungsamtes O.1_____ (Zah-
lungsbefehl vom 15. Oktober 2013) wird für den Betrag von CHF 1'363.45 
nebst Zins zu 5% seit dem 1. September 2013 die provisorische Rechtsöff-
nung erteilt.

3. a) Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von CHF 250.-- gehen 
zu 2/5 (CHF 100.--) zu Lasten der X._____GmbH und zu 3/5 (CHF 150.--) 
zu Lasten von Y._____. Sie werden aus dem von Y._____ geleisteten Kos-
tenvorschuss getilgt, wodurch ihr eine Regressforderung gegen die 
X._____GmbH im Betrag von CHF 100.-- entsteht.

    b) Y._____ hat die X._____GmbH für das Rechtsöffnungsverfahren mit 
CHF 240.-- (inkl. MwSt. und Spesen) ausseramtlich zu entschädigen.

4. a) Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in Höhe von CHF 400.-- gehen zu 
2/5 (CHF 160.--) zu Lasten der X._____GmbH und zu 3/5 (CHF 240.--) zu 
Lasten von Y._____. Sie werden mit dem von der X._____GmbH geleiste-
ten Kostenvorschuss von CHF 400.-- verrechnet, wodurch dieser ein Re-
gressanspruch in Höhe von CHF 240.-- gegen Y._____ erwächst.

    b) Y._____ hat die X._____GmbH für das Beschwerdeverfahren ausseramt-
lich mit CHF 160.-- (inkl. MwSt. und Spesen) zu entschädigen.

5. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.-- betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des Bundesgeset-
zes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage 
von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist 
das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröff-
nung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 
42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die 

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Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren 
der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

6. Mitteilung an: