# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c8807e1f-990e-5b01-b969-ae26a19fc9d0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.11.2010 B-7056/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-7056-2010_2010-11-09.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-7056/2010
{T 1/2}

U r t e i l  v o m  9 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Richter Frank Seethaler (Vorsitz), Richter Jean-
Luc Baechler, Richter Francesco Brentani, 
Gerichtsschreiberin Marion Spori Fedail.

Verband Schweizerischer Vermögensverwalter VSV, 
Bahnhofstrasse 35, 8001 Zürich, 
Beschwerdeführer,

gegen

Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA,
Einsteinstrasse 2, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Kostenentscheid (in Folgegebung des Urteils des 
Bundesgerichts 2C_725/2007 bzw. 2C_739/2007 vom 2. 
Oktober 2008)

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-7056/2010

Nach Einblick in,

den Entscheid  der Kontrollstelle  GwG (ab dem 1. Januar 2009: Eid-
genössische Finanzmarktaufsicht, FINMA) vom 7. September 2006, in 
welchem die vom Verband Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV, 
Beschwerdeführer)  für  das  Jahr  2006  geschuldete  Aufsichtsabgabe 
auf Fr. (...) festgesetzt wurde;

die Beschwerde des VSV gegen diesen Entscheid;

das  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  B-2335/2006  vom 
7. November 2007, in welchem diese Beschwerde abgewiesen und die 
Höhe der dem Beschwerdeführer für das Jahr 2006 auferlegten Auf-
sichtsabgabe auf Fr. (...) bestimmt wurde;

die  von  der  Eidgenössischen  Finanzverwaltung  wie  auch  vom  VSV 
gegen  den  genannten  Entscheid  erhobene  Beschwerde  an  das 
Bundesgericht;

das Urteil  des Bundesgerichts  2C_725/2007 bzw. 2C_739/2007 vom 
2. Oktober  2008,  womit  diese  Beschwerden  teilweise  gutgeheissen, 
das  Urteil  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  7.  November  2007 
teilweise aufgehoben und die Sache zur Neuberechnung im Sinne der 
Erwägungen an die Eidgenössische Finanzverwaltung zurückgewiesen 
wurden;  in  diesem  Urteil  wurde  erwähnt,  dass  das  Bundesver-
waltungsgericht  allenfalls über  eine Neuverteilung seiner  Verfahrens-
kosten befinden werde;

die  Verfügung  der  Eidgenössischen  Finanzverwaltung  vom 
25. November 2008, welche die FINMA auf Aufforderung des Bundes-
verwaltungsgerichts hin diesem am 18. August 2010 einreichte und in 
welcher die Aufsichtsabgabe in Übereinstimmung mit dem genannten 
Urteil  des  Bundesgerichts  neu berechnet  und der  vom Beschwerde-
führer  für  das  Jahr  2006  geschuldete  Betrag  auf  Fr. (...) festgesetzt 
wurde;

und in Erwägung,

dass es  – nachdem das Bundesgericht  den Entscheid  des Bundes-
verwaltungsgerichts  B-2335/2006  vom  7.  November  2007  teilweise 
aufgehoben  und  die  Finanzverwaltung  am 25.  November  2008  eine 
Neuberechnung  der  Aufsichtsabgabe  vorgenommen  hat  – dem 

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B-7056/2010

Bundesverwaltungsgericht obliegt, über die Verlegung der Verfahrens- 
und Parteikosten in seinem Verfahren zu befinden;

dass  aus  dem  Urteil  des  Bundesgerichts  hervorgeht,  dass  die  Be-
schwerde  des  VSV  nur  in  geringem  Umfang  gutgeheissen  wurde, 
nämlich  lediglich  betreffend die  Berechnung der  streitigen Aufsichts-
abgabe (E. 7);

dass  das  Bundesgericht  dem  Beschwerdeführer  dementsprechend 
Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 4'500.– auferlegte;

dass die Differenz zwischen der durch das Bundesverwaltungsgericht 
im  Urteil  vom 7. November  2007  festgesetzten  Höhe  der  Aufsichts-
abgabe  und  dem Betrag,  welcher  von  der  Eidgenössischen  Finanz-
verwaltung  am  25.  November  2008  gemäss  den  Erwägungen  des 
Urteils des Bundesgerichts berechnet wurde, nur Fr. 9.– beträgt;

dass  diese  Differenz  in  Anbetracht  des  Streitwerts  der  Sache  als 
minim einzustufen ist;

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  unter  diesen  Umständen  zum 
Schluss kommt, dass die im Urteil  vom 7. November 2007 verlegten 
Verfahrenskosten nicht neu verteilt werden müssen;

dass die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.– demnach dem 
Beschwerdeführer auferlegt werden (Art. 63 Abs. 1 VwVG, Art. 2 Abs. 1 
Satz 1 und Art. 4 VGKE), der von ihm am 30. Oktober 2006 geleistete 
Kostenvorschuss  von  Fr.  2'000.– daran  angerechnet  wird  und  der 
Restbetrag  von  Fr. 1'000.– nach  Rechtskraft  dieses  Urteils  der  Ge-
richtskasse zu überweisen ist;

dass es sich daher auch nicht rechtfertigt, dem Beschwerdeführer für 
das  Verfahren  B-2335/2006  eine  Parteientschädigung  auszurichten 
(Art. 64 VwVG und Art. 7 VGKE e contrario);

dass bei diesem Verfahrensausgang für das vorliegende Urteil  keine 
Verfahrenskosten  erhoben  werden  (Art.  6  Bst.  b  VGKE)  und  keine 
Parteientschädigung zugesprochen wird (Art. 64 VwVG und Art. 7 Abs. 
1 VGKE e contrario).

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B-7056/2010

erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Dem Beschwerdeführer  werden  für  das  Verfahren  B-2335/2006  Ver-
fahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'000.– auferlegt. An diesen Betrag 
wird  der  vom  Beschwerdeführer  am  30.  Oktober  2006  geleistete 
Kostenvorschuss von Fr. 2'000.– angerechnet. Der Restbetrag von Fr. 
1'000.– ist  nach  Rechtskraft  dieses  Urteils  der  Gerichtskasse  zu 
überweisen. Die  Zustellung  des  Einzahlungsscheins  erfolgt  mit 
separater Post.

2.
Für  das  Verfahren  B-2335/2006  wird  keine  Parteientschädigung  zu-
gesprochen.

3.
Für  das  vorliegende  Urteil  werden  keine  Verfahrenskosten  auferlegt 
und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- die Eidgenössische Finanzverwaltung EFV

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Frank Seethaler Marion Spori Fedail

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, 1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). 
Die  Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die 
Begehren,  deren  Begründung  mit  Angabe  der  Beweismittel  und  die 
Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 18. November 2010

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