# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5d89c846-0db9-55c3-85cc-61d1a8abc55d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-07-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.07.2019 BVGE 2019 VII/3
**Docket/Reference:** BVGE-2019-VII-3
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2019-VII-3_2019-07-12

## Full Text

Divieto d&#39;entrata | 
			

			

				Einreiseverbot. Persönliche Anwendbarkeit des FZA auf eine drittstaatsangehörige
Grenzgängerin, die mit einem EU-angehörigen Grenzgänger verheiratet ist.
			

			

				Art. 1 Bst. a, Art. 4, Art. 7 Bst. e FZA. Art. 2 Abs. 1, Art. 3,
Art. 7 Anhang I FZA.
			

			

				1.      Um im Rahmen der
Freizügigkeit eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aufzunehmen, gibt es zwei Möglichkeiten:
Die eine besteht darin, sich im Aufnahmestaat niederzulassen, indem die Grenze ein einziges Mal
überschritten wird (Arbeitnehmer mit Aufenthaltsstatus); die andere ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Grenze des Aufnahmestaats täglich oder mindestens einmal in der Woche überschritten
wird (Arbeitnehmer mit Grenzgängerstatus; E. 10.1).
			

			

				2.      Wanderarbeitnehmer
mit Aufenthaltsstatus und Wanderarbeitnehmer mit Grenzgängerstatus haben als unselbstständige
Arbeitnehmer bezüglich der im FZA verankerten Freizügigkeit grundsätzlich
dieselben Rechte (E. 10.1).
			

			

				3.      Nimmt ein EU-Angehöriger
sein originäres Freizügigkeitsrecht als Grenzgänger in Anspruch, kann seine drittstaatsangehörige
Ehefrau im Rahmen des FZA daraus das Recht ableiten, ohne nationale Arbeitsbewilligung (Ausweis
G) als Grenzgängerin in der Schweiz zu arbeiten (E. 11.1).
			

			

2020-05-28T07:04:19Z