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**Case Identifier:** 3734dc4f-fc19-5fa3-8de0-cd710bc6008b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-07-04
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 04.07.2017 200 2016 1158
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-1158_2017-07-04.pdf

## Full Text

200 16 1158 UV
GRD/LUB/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 4. Juli 2017

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Scheidegger, Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Lüthi

A.________
vertreten durch B.________ AG
Beschwerdeführer

gegen

SWICA Versicherungen AG
Rechtsdienst UVG, Römerstrasse 37, 8401 Winterthur
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2016 
(9930/0019.03160.14.0)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Juli 2017, UV/16/1158, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1954 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
über seinen Arbeitgeber bei der Swica Versicherungen AG (Swica bzw. 
Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfäl-
len versichert, als er gemäss Kundenbesuchsbericht am 28. November 
2011 wie auch am 15. Mai 2013 in Spanien stolperte, auf die linke Seite 
stürzte und danach Schmerzen in der linken Schulter verspürte (Akten der 
Swica, [act. II] 5, 12). Im Zusammenhang mit diesen Ereignissen erbrachte 
die Swica zunächst die gesetzlichen Unfallversicherungsleistungen in Form 
von Heilbehandlung und Taggeld (act. II 22 f.). Mit Verfügung vom 5. Janu-
ar 2016 (act. II 73) stellte sie diese vorübergehenden Leistungen per 
22. Mai 2015 ein. Während der zuständige Krankenversicherer die dage-
gen erhobene Einsprache mit Schreiben vom 5. Februar 2016 (act. II 78) 
wieder zurückzog, wies die Swica jene des Versicherten (act. II 76, 79, 80) 
mit Entscheid vom 26. Oktober 2016 (act. II 81) ab.

B.

Mit Eingabe vom 28. November 2016 erhob der Versicherte, vertreten 
durch die B.________ AG, Beschwerde und beantragte, der Einspra-
cheentscheid vom 26. Oktober 2016 sei aufzuheben und es seien ihm in 
Bestätigung des über das Datum vom 22. Mai 2015 hinaus fortbestehen-
den Leistungsanspruchs die gesetzlichen Unfallversicherungsleistungen 
auszurichten. 

In ihrer Beschwerdeantwort vom 28. Dezember 2016 schloss die Be-
schwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Juli 2017, UV/16/1158, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 26. Oktober 
2016 (act. II 81). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf die gesetzli-
chen Unfallversicherungsleistungen im Zusammenhang mit den Ereignis-
sen vom 28. November 2011 sowie 15. Mai 2013 und dabei insbesondere, 
ob die Beschwerdegegnerin die vorübergehenden Leistungen zu Recht per 
22. Mai 2015 einstellte und weitere Versicherungsleistungen verneinte.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; Art. 
80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

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2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG). 

2.2 Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung 
setzt nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 
129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2012 UV Nr. 2 S. 6 E. 3.1).

2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
("conditio sine qua non"; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 S. 
337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimmte 
gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 E. 9.5 
S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-

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finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

2.2.2 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert 
oder überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversi-
cherers erst, wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache 
des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und aus-
schliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 
entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 
Unfall bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er 
sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustan-
des auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status quo sine) 
erreicht ist (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 56 E. 2.1.1, 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; 
RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 3b).

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang 
muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursa-
chen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht 
allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender 
ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei 
um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzu-
sammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern 
beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

3.

3.1 Unbestritten ist, dass die Ereignisse vom 28. November 2011 und 
15. Mai 2013 (act. II 12) die kumulativen Tatbestandsvoraussetzungen des 
Unfallbegriffs gemäss Legaldefinition erfüllen und danach unfallkausale 
Beschwerden aufgetreten sind. Die Beschwerdegegnerin hat denn auch 
zunächst Versicherungsleistungen erbracht (act. II 22 f.) und damit das 
Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen – insbesondere die leistungsbe-
gründende natürliche Unfallkausalität – anerkannt (vgl. Entscheid des Bun-

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desgerichts vom 1. Februar 2011, 8C_895/2010, E. 5.1). Demnach liegt die 
Beweislast für das Dahinfallen des Kausalzusammenhangs bei ihr (vgl. 
E. 2.2.2 hiervor).

3.2 Den Akten lassen sich in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.2.1 Am 23. Mai 2013 wurde eine Arthro-MRI-Untersuchung an der lin-
ken Schulter durchgeführt. In der Beurteilung führte Dr. med. C.________, 
Facharzt für Radiologie, aus, es liege eine mittelschwere, aktuell aktivierte 
AC-Arthrose mit beginnendem subacromialem Impingement und konseku-
tiver deutlicher Tendinopathie der Supraspinatussehne sowie eine begin-
nende Atrophie des M. supraspinatus vor. Weiter bestehe eine diskrete 
Bursitis subacromialis (act. II 58, S. 2).

3.2.2 Im Operationsbericht vom 27. Juni 2013 (act. II 20, S. 15 ff.) dia-
gnostizierte Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, 
an der Schulter links ein subacromiales Impingement mit Tendinose der 
Supraspinatussehne, Partialruptur der Unterfläche, AC-Gelenksarthrose, 
deutlicher Tendinopathie der Supraspinatussehne sowie Atrophie des Mus-
kels des M. supraspinatus und eine AC-Arthrose. Dr. med. D.________ 
führte eine Schulterarthroskopie mit Bursakopie, subacromealer Dekom-
pression, Resektion des lateralen Claviculaendes und der kaudalen Fläche 
der verbleibenden lateralen Clavicula aus.

3.2.3 Ein weiteres Arthro-MRI der linken Schulter vom 20. Februar 2014 
(act. II 32, S. 3) zeigte eine schwere Tendinose mit Ausdünnung der Su-
praspinatussehne, eine Tendinose der langen Bicepssehne, einen unauffäl-
ligen postoperativen Zustand des AC-Gelenks und eine Bursitis.

3.2.4 Im Operationsbericht vom 5. Juni 2014 (act. II 1, S. 9) über eine 
weitere Schulterarthroskopie links mit Refixation Subscapularis, Bicepste-
nodese (IF-Schraube) und Zuggurtungsnaht der Supraspinatussehne nann-
te Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Trau-
matologie des Bewegungsapparates, als Diagnose ein Schmerzsyndrom 
der linken Schulter nach Acromioplastik und AC-Resektion bei Partialläsion 
Subscapularis, Tendinose der langen Bicepssehne, schwerer Tendinose 
Supra-/Infraspinatus.

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3.2.5 Med. prakt. F.________ vermerkte im Arztbericht vom 31. Juli 2014 
(act. II 1, S. 12 – 15) als Ursache der Arbeitsunfähigkeit Krankheit und hielt 
als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein Schulter-Arm-
Syndrom links (chronisch seit 2011) und einen St. n. Schulteroperation vom 
27. Juni 2013 und 5. Juni 2014 fest. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähig-
keit diagnostizierte sie ein Schmerzsyndrom der linken Schulter nach 
Acromioplastik und AC-Resektion, Schulterarthroskopie links mit Refixation 
Subscapularis am 5. Juni 2014 (S. 12). 

3.2.6 In der Expertise vom 3. Dezember 2014 (act. II 21) führte Dr. med. 
G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, als Diagnosen einen 
St. n. Schultertrauma links vom 28. November 2011 mit seither persistie-
renden Schmerzen und Ausstrahlung nach distal sowie leichter Kraftver-
minderung ohne Arbeitsunfähigkeit (Verdacht auf Impingement und Parti-
alläsion des Supraspinatus), einen St. n. erneutem Schultertrauma links 
vom 15. Mai 2013 mit Tendinopathie der Supraspinatussehne, Muskelatro-
phie und konsekutiver erheblicher Kraftverminderung sowie aktiver AC-
Arthrose, Impingement und Bursitis subacromialis/subdeltoidea, einen St. n 
arthroskopischer subacromialer Dekompression nach Resektion des latera-
len Clavicula-Endes und der caudalen Fläche der verbliebenen Restclavi-
cula vom 27. Juni 2013, einen St. n. Refixation des Subscapularis wegen 
Längsruptur nach Zuggurtungsnaht des Supraspinatus wegen schwerer 
bursaseitiger Tendinose und Ausdünnung mit Übergreifen auf den Infraspi-
natus und nach Tenodese der langen Bicepssehne vom 5. Juni 2014 und 
eine persistierende verminderte Belastbarkeit des linken Armes zu Folge 
leichter bis mässiger Bewegungseinschränkung, Tendopathie des Supra-
spinatus, des Subscapularis und des Coracobrachialis wie auch des kurzen 
Biceps und Kraftverminderung ohne Insuffizienz der Rotatorenmanschette 
auf (S 13 f.). Die Tendinopathien, die Bewegungseinschränkung der linken 
Schulter und die Kraftverminderung im linken Arm könnten vollumfänglich 
objektiviert werden. Es könne noch mit einer namhaften Besserung der 
Schmerzen, der Schulterfunktion und der Kraftverminderung gerechnet 
werden. Um dies zu erreichen schlage er physiotherapeutische Massnah-
men, ein tägliches Heimprogramm und eine medikamentöse Behandlung 
vor (S. 15). Bereits nach dem ersten Unfall vom 28. November 2011 sei es 
zu den bekannten mehrfach geschilderten Beschwerden am linken Arm 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 4. Juli 2017, UV/16/1158, Seite 8

gekommen, welche zunächst keiner weitergehenden Behandlungen bedurft 
hätten. Erst der Unfall vom 15. Mai 2013 habe Beschwerden verursacht, 
welche eine Abklärung mit konsekutiver ärztlicher Behandlung benötigt 
habe. Dieser Unfall sei eine überwiegend wahrscheinliche Ursache der 
Gesundheitsschädigung (S. 17).

3.2.7 Am 12. Januar 2015 erfolgte eine erneute Arthro-MRI-Untersuchung 
der linken Schulter. In deren Beurteilung erwähnte Dr. med. H.________, 
Facharzt für Nuklearmedizin und Radiologie, neu einen St. n. Bicepsseh-
nentenodese und unauffällige Anker. Es läge nach Rotatorenmanschetten-
naht (RMN) eine stationär ausgedehnte, jedoch reizlose Darstellung der 
Supraspinatussehne vor. Postoperativ lasse sich das mittlere glenohumera-
le Ligament nicht mehr darstellen. Bei St. n. AC-Resektion bestehe ein reiz-
loses AC-Gelenk. Es zeige sich eine leichte bis mässige fettige Degenera-
tion der Muskulatur der Rotatorenmanschette (Goutallier Grad 1 bis 2; 
act. II 29, S. 3).

3.2.8 Dr. med. E.________ diagnostizierte am 13. Januar 2015 (act. II 29, 
S. 2) unklare residuelle Schmerzen bei St. n. arthroskopischer Refixation, 
Bicepstenodese und Zuggurtungsnaht der Supraspinatussehne (5. Juni 
2014). Das zwischenzeitlich durchgeführte Arthro-MRI zeige einen schönen 
Befund mit korrekt liegenden Implantaten und gut eingeheilten Sehnen; es 
gäbe keinen Hinweis für die Ursache der Beschwerden. Einer Steigerung 
der Arbeitsfähigkeit sollte nichts im Wege stehen.

3.2.9 Im Gutachten vom 22. Mai 2015 (act. II 37) hielt Dr. med. 
I.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, als Diagnosen Restbe-
schwerden bei St. n. arthroskopischer subacromialer Dekompression sowie 
Resektion der lateralen Clavicula vom 27. Juni 2013 und einen St. n. Refi-
xation des Subscapularis wegen Längsruptur und Zuggurtungsnaht des 
Supraspinatus sowie Tenodese der langen Bicepssehne vom 5. Juni 2014 
fest. Der Patient habe zwei Schultertraumen im Abstand von zwei Jahren 
erlitten. Nach dem ersten Trauma 2011 habe er den Arzt nicht aufgesucht 
und weiter gearbeitet. Nach dem zweiten Trauma vom 15. Mai 2013 sei 
bereits acht Tage später ein Arthro-MRI der linken Schulter durchgeführt 
worden. Es hätten sich in diesem MRI keine frischen oder älteren traumati-
schen ossären Läsionen, insbesondere keine bone bruise gefunden. Es 

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hätten sich eine geringe aktivierte Arthrose im AC-Gelenk, eine Tendinopa-
thie der Supraspinatussehne sowie eine beginnende Atrophie des Muscu-
lus supraspinatus und eine diskrete Bursitis subacromialis gezeigt. Der 
Patient sei in der Folge zwei Mal operiert worden, ohne dass die Be-
schwerden anhaltend gebessert hätten (S. 6). Die klinischen Befunde und 
das MRI seien nicht kohärent mit den vom Patienten geschilderten Be-
schwerden. Aus orthopädischer Sicht sei er zu 100 % arbeitsfähig. In den 
klinischen Tests präsentiere der Patient nur eine leicht eingeschränkte 
Schulterfunktion bezüglich Beweglichkeit. Er habe eine gute Kraft, sei 
schmerzfrei und sei nicht ermüdbar (S. 7). Mit einer namhaften Besserung 
des Gesundheitszustands könne nicht gerechnet werden. Die Unfälle seien 
möglicherweise Initiator des gesamten Geschehens gewesen; sie seien 
eine mögliche Mitursache bzw. der Beginn der Krankheitsproblematik 
(S. 8). Der Patient sei normal arbeitsfähig. Er weise eine nahezu vollständi-
ge Schulterfunktion auf. Die Beschwerden könnten nicht objektiviert wer-
den. Die objektiven Befunde, die radiologischen und szintigraphischen Un-
tersuchungen zeigten keine Pathologie und es sei deshalb auch keine Inte-
gritätsentschädigung geschuldet (S. 9).

3.2.10 In der Beurteilung über eine erneute Arthro-MRI-Untersuchung der 
linken Schulter vom 4. August 2015 (act. II 58, S. 3) führte Dr. med. 
C.________ aus, der kernspintomografische Befund werde dominiert durch 
eine Arthrofibrose mit Verdickung des Ligamentum glenohumerale inferius. 
Soweit aufgrund der Suszeptibilitätsartefakte subacromial beurteilbar, zeige 
sich eine längerstreckige Tendinose der distalen intraartikulären Supraspi-
natussehne. Es lägen weder höhergradige Teilrupturen noch eine Bursitis 
subdeltoidea oder subcoracoidea vor.

3.2.11 Dr. med. J.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, erwähnte im Operationsbericht 
vom 10. November 2015 (act. II 60, S. 2) als Diagnosen eine arthroskopi-
sche Voroperation mit RM-Refix, SAS und SAD links, Glenoidaldefekt Grad 
III, Humeral Grad I, SLAP ohne Instabilität links, eine subtotale Rotatoren-
manschettenläsion mit Retraktion, Fäden-Impingement, Schulterhochstand, 
subacromiales Impingement, ACG-Arthrose, Omarthrose (ICD-10 M75.4, 
M19.01, M75.2, M75.3, M75.5. M75.1). Dr. med. J.________ führte eine 

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Re-Schulterarthroskopie, Synovektomie und SLAP Skrinking mit VAPR 
links, glenoidales Knorpelshaving, Acromioplastik mit subacromialer De-
kompression, laterale Clavicularesektion, partielle Exzision des AC-
Gelenks, offene Entfernung eines luxierten Ankers, Exzision subacromial 
Fadengranulom, Rotatorenmanschettenrekonstruktion mit Titananker im 
Humerus links durch.

In der Stellungnahme vom 23. November 2015 (act. II 61, S. 2) führte 
Dr. med. J.________ aus, die Schulterbeschwerden und die Indikation zur 
Operation vom 10. November 2015 ständen mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit in direktem Zusammenhang mit dem Unfall vom 28. Novem-
ber 2011. Das Schultergelenk weise eine Läsion (Verletzung) der linken 
Rotatorenmanschette sowie einen Knorpelschaden am Labrum des Schul-
tergelenks (glenohumeral) auf. Diesbezüglich sei der Patient im 2013 und 
2014 bereits chirurgisch behandelt worden. In der Zeit vor dem Unfallereig-
nis sei er nicht behandelt worden und es hätten keine Schultergelenksbe-
schwerden vorgelegen. Während der Operation vom 10. November 2015 
hätten sich die Läsionen und intraartikulären Befunde, die mit hoher Wahr-
scheinlichkeit mit dem Unfallereignis kausal zusammenhängen würden, 
bestätigt. Die Befunde, Beschwerden und Komplikationen einer luxierten 
Ankerschraube würden darauf hinweisen, dass die Indikation für eine er-
neute Operation nicht eine mögliche Mitursache, sondern primär kausal als 
Folge der Unfälle angesehen werden sollten (S. 2). Er gehe von einer Re-
konvaleszenzzeit von drei bis sechs Monaten aus (S. 3).

3.2.12 In der Ergänzung zum Gutachten vom 11. Dezember 2015 
(act. II 72) hielt Dr. med. I.________ fest, bereits acht Tage nach dem Un-
fall seien MR-tomografisch keine relevanten Verletzungen im Bereich der 
Schulter gefunden worden. Die Operationsindikation für die erste Operation 
(vom 27. Juni 2013) seien zunehmende Bewegungseinschränkungen und 
Schmerzen gewesen. Die Indikation für die zweite Operation (vom 5. Juni 
2014) seien persistierende Schmerzen und die Indikation für die dritte Ope-
ration (vom 10. November 2015) seien weiterhin persistierende Schmerzen 
gewesen, wobei bei praktisch normalem MRI nach den vorangehenden 
Operationen jetzt eine Operation durchgeführt worden sei, die nichts mit 
dem Erstereignis zu tun gehabt habe. Es seien Dinge operiert worden, die 

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im MRI nicht annähernd hätten dargestellt werden können. Es sei be-
schrieben worden, dass eine AC-Resektion durchgeführt worden sei, ob-
schon diese bereits vor zwei Jahren durchgeführt und im MRI als vollstän-
dig normaler St. n. AC-Gelenksresektion dargestellt worden sei. Es seien 
keine Rupturen der Rotatorenmanschette beschrieben worden. Es fände 
sich kein luxierter Anker. Ebenfalls habe sich im durchgeführten Szinti-
gramm vom Mai 2015 keine pathologische Anreicherung gezeigt (S. 3).

3.2.13 Am 30. April 2016 berichtete Dr. med. J.________, es hätten eine 
Labrumläsion (SLAP) und Knorpelläsionen innerhalb des Schultergelenks 
(glenohumeral) vorgelegen. Das AC-Gelenk sei nicht vollständig reseziert 
gewesen und der Rest vom Discus sei noch vorhanden gewesen. Die Bi-
ceps- und Subscapularissehne seien partiell lädiert und die Supraspinatus-
sehne der Rotatorenmanschette am Humeruskopf abgerissen gewesen. 
Letztere Sehne sei durch eine offene Operation mittels eines Titanankers 
zufriedenstellend refixiert worden. Am Wichtigsten erscheine ihm das posi-
tive postoperative Ergebnis. Vor der Operation vom 10. November 2015 
habe sich ein Schmerzstatus gezeigt, der weder für den Patienten noch für 
die Hausärztin akzeptabel gewesen sei (act. II 79, S. 2 f.). 

3.3 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 

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Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.1).

3.4 Die Beschwerdegegnerin stützte sich im hier angefochtenen Ein-
spracheentscheid (act. II 81) massgeblich auf das Gutachten von Dr. med. 
I.________ vom 22. Mai 2015 (act. II 37) inkl. Ergänzung vom 11. Dezem-
ber 2015 (act. II 72). Dieses erfüllt die von der höchstrichterlichen Recht-
sprechung an den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens gestellten 
Anforderungen (vgl. E. 3.3 hiervor), weshalb ihm volle Beweiskraft zu-
kommt (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b bb S. 353). Die darin enthaltenen Fest-
stellungen beruhen auf eigenen Abklärungen, sind in Kenntnis der wesent-
lichen Vorakten sowie unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden 
getroffen worden; insbesondere hatte der Gutachter in seinem ergänzen-
den Bericht (act. II 72) auch eingehend und einleuchtend Stellung zu der 
anders lautenden ärztlichen Einschätzung von Dr. med. J.________ ge-
nommen. Die Ausführungen in seiner gutachterlichen Beurteilung der me-
dizinischen Zusammenhänge sind überzeugend und die gezogenen 
Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand nachvollziehbar begründet. 
Dr. med. I.________ kam in seiner Beurteilung vom 22. Mai 2015 zum 
Schluss, dass die vom Beschwerdeführer geschilderten Beschwerden nicht 
auf ein orthopädisches Problem zurückzuführen sind, dieser in einem nor-
malen 100 % Arbeitspensum voll arbeitsfähig ist und aus orthopädischer 
Sicht keine Einschränkungen bestehen (act. II 37, S. 6 f., Ziff. 8). Diese 
Einschätzung bestätigte er am 11. Dezember 2015 in seiner Gutachtenser-
gänzung (act. II 72).

3.5 In seiner Beschwerde beruft sich der Beschwerdeführer hauptsäch-
lich auf die Expertise von Dr. med. G.________ (act. II 21) und die ver-
schiedenen Berichte des behandelnden Arztes Dr. med. J.________ 
(act. II 60, S. 2; act. II 61, S. 2; act. II 79, S. 2 ff.). Diese Berichte vermögen 
an der gutachterlichen Beurteilung von Dr. med. I.________ nichts zu än-
dern.

Die Beschwerdegegnerin hat die Versicherungsleistungen per 22. Mai 2015 
eingestellt (act. II 73, 81). Die Expertise von Dr. med. G.________ datiert 
vom 3. Dezember 2014 (act. II 21, S. 1 f.), worin er insbesondere basierend 
auf seiner klinischen Untersuchung vom 26. November 2014 eine gute 

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Prognose stellte. Er ging aufgrund der beiden operativen Eingriffen von 
einem Behandlungsabschluss spätestens per Juni 2015 und einer mögli-
chen vorherigen Arbeitsaufnahme aus (act. 21, S. 14, Ziff. 5.1 f.). Eine über 
diesen Zeitpunkt hinaus bestehende bzw. sich auswirkende unfallbedingte 
Gesundheitsschädigung erwähnte er nicht, sondern schloss vielmehr die 
Entwicklung einer unfallbedingten Arthrose und das Eintreten eines Inte-
gritätsschadens aus (act. 21, S. 14). Hinzu kommt, dass die Beschwerde-
gegnerin den Kausalzusammenhang grundsätzlich anerkannt, dessen Be-
stand jedoch zeitlich begrenzt hat. Der Verweis auf die Expertise von Dr. 
med. G.________, welcher ausführte, bereits seit dem Unfall vom 28. No-
vember 2011 verspüre der Beschwerdeführer Schmerzen bzw. erst der 
Unfall vom 15. Mai 2013 habe Symptome verursacht, die eine Behandlung 
notwendig gemacht hätten, greift damit zum vornherein ins Leere. Abgese-
hen davon, taugt die Formel „post hoc, ergo propter hoc“, nach deren Be-
deutung eine gesundheitliche Schädigung schon dann als durch einen Un-
fall verursacht gilt, wenn sie nach diesem aufgetreten ist (BGE 119 V 335 
E. 2b bb S. 341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 36 E. 4.2.3), für den Nachweis 
einer zeitlich unbefristeten unfallkausalen gesundheitlichen Schädigung 
ohnehin nicht. Dasselbe gilt im Zusammenhang mit der Angabe von 
Dr. med. J.________ in seiner Stellungnahme vom 23. November 2015, 
wonach der Beschwerdeführer in der Zeit vor dem Unfallereignis nicht be-
handelt worden sei und keine Schultergelenksbeschwerden vorgelegen 
hätten (act. II 61, S. 2).

Sodann hat Dr. med. I.________ in seiner Gutachtensergänzung vom 
11. Dezember 2015 (act. II 72) zu den weiteren Angaben des behandeln-
den und operierenden Arztes eingehend Stellung genommen und einleuch-
tend dargelegt, dass die Schulteroperation vom 10. November 2015 nicht 
auf die beiden Sturzereignisse zurückzuführen ist. Gestützt auf das bereits 
acht Tage nach dem Unfall vom 15. Mai 2013 durchgeführte Arthro-MRI – 
wo der Radiologe keine frischen oder älteren traumatischen ossären Läsio-
nen, insbesondere auch ein unauffälliges, teils hämatopoetisches Kno-
chenmark ohne bone bruise bzw. Ostitis beschrieb (act. II 58 S. 2) – hält er 
zutreffend fest, dass keine relevanten Verletzungen im Bereich der linken 
Schulter festgestellt werden konnten. Entgegen der Ansicht des Beschwer-
deführers liess Dr. med. I.________ in seiner Beurteilung das Arthro-MRI 

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vom 4. August 2015 (act. II 58, S. 3) nicht unberücksichtigt (Beschwerde 
S. 4 Ziff. 5). Vielmehr wies er gerade darauf hin, dass die Angaben von 
Dr. med. J.________ mit dem Befund dieser bildgebenden Abklärung nicht 
im Einklang stehen, da darin sowohl höhergradige Teilrupturen, eine Bursi-
tis als auch eine Omarthrose ausgeschlossen wurden (act. II 72, S. 2, 
Ziff. 3). Nichts zu seinen Gunsten kann der Beschwerdeführer mit seinem 
Vorbringen ableiten, dass die Aussagekraft eines MRI-Bildes eines Schul-
tergelenks eingeschränkt sei und den Bildern während einer Arthroskopie 
eindeutig unterlegen seien (Beschwerde S. 4, Ziff. 5). Bei Schulterverlet-
zungen stellt das MRI eine (anerkannte) Möglichkeit apparativer Diagnostik 
dar (vgl. Entscheid des BGer vom 2. Dezember 2011, 8C_632/2011, E. 4). 

Des Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die Hausärztin med. prakt. 
F.________ die Beschwerden des Beschwerdeführers auf chronische 
Krankheit zurückführte (act. II 1, S. 2 und 8). In der Krankentaggeldversi-
cherung wurde ebenfalls Krankheit angegeben (act. II 9). Dieselbe Ursache 
findet sich auf den diversen Rückforderungsbelegen von med. prakt. 
F.________ und der Dres. med. Kienholz und E.________ aus den Jahren 
2013 bis 2015 (act. II 28, S. 2 f.; act. II 50, S. 5 ff.). Selbst Dr. med. 
J.________ gab am 7. September 2015 gegenüber der Invalidenversiche-
rung an, dass für ihn die Unfallkausalität unklar ist (act. II 61, S. 2 und 7), 
und im ärztlichen Zeugnis vom 22. Oktober 2015 vermerkte er alsdann, der 
Beschwerdeführer stehe wegen Krankheit in seiner Behandlung (act. II 56, 
S. 2). Unter diesen Umständen hat die Beschwerdegegnerin den Nachweis 
des anspruchsaufhebenden Wegfalls des natürlichen Kausalzusammen-
hangs gestützt auf das schlüssige Gutachten von Dr. med. I.________ zu 
Recht als erbracht beurteilt. Die Beschwerdegegnerin ist über das Begut-
achtungsdatum vom 22. Mai 2015 hinaus mangels natürlicher Kausalität 
nicht mehr leistungspflichtig. Dass sie das Taggeld erst per 30. Juni 2015 
terminierte (act. II 73, S. 2), wirkt sich zugunsten des Beschwerdeführers 
aus und ist nicht zu beanstanden.

3.6 Nach dem Gesagten steht fest, dass spätestens am 22. Mai 2015 
keine unfallkausalen Beschwerden mehr bestanden, womit die Beschwer-
degegnerin die vorübergehenden Leistungen zu Recht per dato terminierte 
und einen Anspruch auf weitere Unfallversicherungsleistungen verneinte. 

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Die gegen den Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2016 (act. II 81) er-
hobene Beschwerde ist abzuweisen.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist dem Beschwerdeführer 
keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- B.________ AG z.H. des Beschwerdeführers
- SWICA Versicherungen AG
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-

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fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.