# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dab4b741-c8ea-5cb8-8ff4-c4ae3e9a3ce8
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-28
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 28.10.2021 720 21 111/291
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-21-111-291_2021-10-28.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht 
 
 
vom 28. Oktober 2021 (720 21 111 / 291) 
____________________________________________________________________ 
 
 
Invalidenversicherung 
 
 
Rentenanspruch: Beweistauglichkeit des externen Gutachtens; Verwertbarkeit der Rest-
arbeitsfähigkeit des 61-jährigen Versicherten 
 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Jürg Pulver, Kantons-

richter Beat Hersberger, Gerichtsschreiberin Tina Gerber 
 
 

Parteien A._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Dieter Schlumpf, Ad-
vokat, Freie Strasse 82, Postfach, 4010 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  

 
 
 
A. Der 1959 geborene A.____ arbeitete zuletzt vom März 2015 bis Mai 2017 bei der B.____ 
AG als Mitarbeiter Schleiferei. Ab Juni 2017 bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung. 
Am 24. September 2019 meldete sich A.____ unter Hinweis auf Rücken-, Nacken- und Knie-
schmerzen bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Die zu-
ständige IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) teilte dem Versicherten mit Schreiben vom 

 
 
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15. Juni 2019 mit, dass sie keine Eingliederungsmassnahmen vornehmen würde und die Ren-
tenprüfung einleite. In der Folge klärte sie die gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse ab 
und holte namentlich bei Dr. med. C.____, FMH Innere Medizin und Rheumatologie, ein rheuma-
tologisches Gutachten ein. Nach Durchführung eines Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle 
mit Verfügung vom 8. März 2021 den Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente bei ei-
nem ermittelten Invaliditätsgrad von 22% ab.  
 
B. Hiergegen erhob A.____, vertreten durch Dr. Dieter Schlumpf, am 8. April 2021 Be-
schwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er liess be-
antragen, es sei ihm in Aufhebung der angefochtenen Verfügung eine ganze, eventualiter eine 
Dreiviertels-, subeventualiter eine halbe und subsubeventualiter eine Viertelsrente der IV zuzu-
sprechen; eventualiter sei die Angelegenheit in Aufhebung der angefochtenen Verfügung an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen zur Durchführung einer polydisziplinären Begutachtung 
sowie kumulativ oder alternativ zur Durchführung von Eingliederungsmassnahmen. Dabei seien 
ihm während der Dauer der Massnahmen IV-Taggelder auszurichten; alles unter o/e-Kostenfolge. 
Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, dass auf das eingeholte Gutachten nicht 
abgestellt werden könne. Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei vielmehr auf die Einschätzung 
der behandelnden Ärzte abzustellen. Ferner habe die Beschwerdegegnerin ihre Untersuchungs-
pflicht verletzt, indem sie den Beschwerdeführer nicht auch in den Disziplinen Psychiatrie, Neu-
rologie und Radiologie begutachten lassen habe. Ferner seien das Valideneinkommen nicht kor-
rekt ermittelt und zu Unrecht kein leidensbedingter Abzug vorgenommen worden.  
 
C. Mit Vernehmlassung vom 12. Mai 2021 beantragte die Beschwerdegegnerin die Abwei-
sung der Beschwerde.  
 
D. Der Beschwerdeführer hielt mit Replik vom 8. Juni 2021 an seiner bisherigen Auffassung 
fest. 
 
E. Mit Duplik vom 11. Juni 2021 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag auf Abwei-
sung der Beschwerde fest und verwies in inhaltlicher Hinsicht auf ihre Vernehmlassung. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungs-
gericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfah-
rens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwer-
den gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht erhobene – Be-
schwerde des Versicherten vom 8. April 2021 ist demnach grundsätzlich einzutreten. 

 
 
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1.2 Nicht eingetreten werden kann indes auf den Eventualantrag des Beschwerdeführers 
betreffend Eingliederungsmassnahmen. Streitgegenstand im System der nachträglichen Verwal-
tungsrechtspflege ist das Rechtsverhältnis, das Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet, 
und zwar in dem Ausmass, als die Regelung des Rechtsverhältnisses nach den Parteianträgen 
des Beschwerdeverfahrens noch streitig ist (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auf-
lage, Bern 1983, S. 46). Nach dieser Begriffsumschreibung sind Anfechtungsgegenstand und 
Streitgegenstand identisch, wenn die Verwaltungsverfügung insgesamt angefochten wird. Be-
zieht sich demgegenüber die Beschwerde bzw. eine Eingabe auf ein nicht durch die Verfügung 
bestimmtes Rechtsverhältnis, gehören die beanstandeten Aspekte weder zum Anfechtungs- 
noch zum Streitgegenstand (vgl. BGE 125 V 414 f. E. 1b). Diesfalls steht den Betroffenen keine 
Befugnis zu, verfügungsweise nicht geregelte Rechtsverhältnisse durch eine Beschwerde rich-
terlich überprüfen zu lassen. Das Gericht kann auf eine diesbezügliche Beschwerde nicht eintre-
ten (vgl. BGE 118 V 313 f. E. 3b mit Hinweisen; ULRICH MEYER, Die Rechtspflege in der Sozial-
versicherung, in: BJM 1989 S. 25). Die vom Beschwerdeführer verlangten Eingliederungsmass-
nahmen sind nicht Thema der angefochtenen Verfügung und demnach nach dem Ausgeführten 
weder Anfechtungsobjekt noch Streitgegenstand, weshalb auf dieses Begehren nicht eingetreten 
werden kann.  
 
2. Streitig ist der Rentenanspruch des Beschwerdeführers. Massgebend ist der Sachver-
halt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 8. März 2021 entwickelt hat. 
Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche Grenze der richterlichen Überprü-
fungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2 mit Hinweis).  
 
3.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während ei-
nes Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig ge-
wesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
3.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähig-
keit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer 
Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück-
sichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere 
Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Ge-
burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verste-
hen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach 

 
 
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Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück-
sichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht 
nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
3.3 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Er-
werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 
der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumut-
bare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Be-
ziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid gewor-
den wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfol-
gen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt 
und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditäts-
grad bestimmen (BGE 128 V 29 E. 1).  
 
3.4 Gemäss Art. 28 Abs.  2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt ab-
gestuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70%, 
auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine halbe Rente, wenn sie zu min-
destens 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40% invalid ist.  
 
4.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem Aus-
mass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsunfähig 
ist. 
 
4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall das 
Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute 
zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszu-
stand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch 
zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen).  
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungspro-
zess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen 
Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflicht-
gemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, un-
abhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die ver-
fügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 
Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht 
erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es 
auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend 
ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

 
 
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Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die 
Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 
V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).  
 
4.4 Die Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als ver-
einbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die 
Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser Richtlinien in 
BGE 125 V 351 E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren Hinweisen). So 
ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach Ein-
sicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnis-
sen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb mit weiteren 
Hinweisen). In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver-
trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch 
tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedi-
zinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 175 E. 4; Urteil des EVG vom 13. Juni 2001, I 
506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen 
und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslau-
tenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende 
Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige  
– und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im 
Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundes-
gerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1, mit Hinweisen). 
 
4.5. Das Administrativverfahren und der kantonale Sozialversicherungsprozess sind vom Un-
tersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben 
die Verwaltung und das Sozialversicherungsgericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht (Urteil des Bundesgerichts vom 9. April 2018, 9C_273/2017, 
E. 3.1). Was zu beweisen ist, ergibt sich aus der Sach- und Rechtslage. 
 
5. Zur Beurteilung des vorliegenden Falles liegen zahlreiche medizinische Unterlagen vor, 
die vom Gericht gesamthaft gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen indessen lediglich diejenigen 
Gutachten und Berichte wiedergegeben werden, welche sich für den vorliegenden Entscheid als 
zentral erweisen. 
 
5.1 Mit Schreiben vom 2. Juli 2018 berichteten Dres. med. D.____, FMH Allgemeine Innere 
Medizin sowie Rheumatologie, E.____, FMH Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, 
und F.____, Assistenzarzt, der G.____ Spital AG über die Hospitalisation des Patienten vom 

 
 
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11. Juni 2018 bis 26. Juni 2018. Sie diagnostizierten (1) ein lumbospondylogenes Schmerzsyn-
drom beidseits, aktuell linksbetont, mit chronischen tieflumbalen Schmerzen beidseits, mässigen 
Spondylarthrosen LWK 5 bis SWK 1, mit Deformation LWK 1 vereinbar mit älterer Fraktur, einer 
leicht akzentuierten Lendenlordose mit flachbogig rechtskonvexer Fehlhaltung LWK 1/2, Stum-
melrippen BWK 12 und alter Deckplattenimpression LWK 1, einer moderat ausgeprägten Osteo-
chondrose LWK 1/2 bis LWK 3/4, einer regulären Darstellung der Zwischenwirbelsegmente 
LWK 4/5 und LWK 5/SWK 1 mit beginnender Spondylarthrose, ohne psychiatrische Diagnose 
nach Konsilium am 13. Juni 2018, nach Therapie mittels Facettengelenksinfiltration LWK 3 bis 
SWK 1 rechts am 11. Januar 2018 mit transienter Schmerzreduktion, nach Facettengelenksinfi-
ltration LWK 3 bis SWK 1 links am 20. Juni 2018 mit gutem Ansprechen; (2) ein zervikovertebra-
les Schmerzsyndrom bei myofaszialer Überlastung, differenzialdiagnostisch einer intermittieren-
der Radikulopathie C 5, möglicher Irritation der Wurzel C 5 beidseits intraforaminal und möglicher 
Kompromittierung Wurzel C 6 und C 7 rechts intraforaminal (MRI November 2017), einer harmo-
nischen HWS-Lordose mit intaktem Wirbelkörperalignement ohne skoliotische Fehlhaltung und 
moderater Osteochondrose HWK 5/6 und HWK 6/7 mit symmetrisch mittelgradiger Spondylarth-
rose (Röntgen 12. Juni 2018), ohne psychiatrische Diagnose nach Konsilium am 13. Juni 2018, 
nach diversen Therapien mittels Infiltrationen mit kurzzeitigem Ansprechen; (3) ein Vitamin D 
Mangel mit Substitutionstherapie (Beginn Juni 2018); sowie (4) als Nebenbefunde eine chronisch 
venöse Insuffizienz, eine Adipositas, ein persistierender Nikotinabusus, ein Schlafapnoesyndrom 
und eine sensible Ulnarisneuropathie links. Der Patient sei durch seinen Hausarzt zugewiesen 
worden bei Schmerzpersistenz und aktuell Schmerzexazerbation eines seit circa einem Jahr vor-
handenen Schmerzsyndroms. Der Patient sei dadurch in seiner Lebensqualität deutlich einge-
schränkt.  
 
5.2 Der zuständige Hausarzt Dr. med. H.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, berichtete 
am 16. Mai 2019 zuhanden der IV-Stelle, dass er den Patienten zuletzt im Mai 2018 gesehen 
habe. Er sei aktuell im G.____-Spital in Behandlung. Die aktuelle medizinische Situation sei ihm 
unbekannt. Er habe dem Patienten keine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Er empfehle ein multidis-
ziplinäres Gutachten. 
 
5.3 Dr. med. I.____, FMH Allgemeine Innere Medizin sowie Rheumatologie, der G.____Spi-
tal AG diagnostizierte in seinem Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 14. Mai 2020 mit Auswirkung 
auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisch-rezidivierendes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom bei 
Status nach multiplen interventionellen Schmerztherapien 2017 bis 2019, zuletzt am 14. Februar 
2020, bei degenerativen Veränderungen der Bandscheiben LWK 1 bis LWK 3, mässiggradigen 
Spondylarthrosen LWK 3 bis SWK 1 beidseits, einer leichten skoliotischen Fehlhaltung und einer 
Keildeformation LWK 1 (MRI 8. November 2017) sowie ein chronisch-rezidivierendes zervikover-
tebrales Schmerzsyndrom mit myofaszialer Schmerzbeteiligung und nicht ausgeschlossener in-
termittierender Radikulopathie C 5, möglicher Irritation der Wurzel C 5 beidseits intraforaminal 
und möglicher Kompromittierung Wurzel C 6 und C 7 rechts intraforaminal (MRI November 2017) 
und einer harmonischen HWS-Lordose mit intaktem Wirbelkörperalignement ohne skoliotische 
Fehlhaltung und moderater Osteochondrose HWK 5/6 und HWK 6/7 mit symmetrisch mittelgra-
diger Spondylarthrose (Röntgen 12. Juni 2018). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien 

 
 
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eine chronisch-venöse Insuffizienz und Varikosis sowie ein Nikotinabusus festzustellen. Ein Ar-
beitsunfähigkeitszeugnis sei von ihm nicht ausgestellt worden, die Arbeit sei anlässlich der Kon-
sultationen nie Thema gewesen. Entsprechend könnten auch keine genauen Angaben betreffend 
Prognose zur Arbeitsfähigkeit gemacht werden. Es sei jedoch von einer Minderbelastbarkeit aus-
zugehen, da das Heben von Lasten aber auch grössere körperliche Tätigkeiten mit Schmerzex-
azerbationen lumbal und zervikal verbunden seien. Eine Reintegration des seit drei Jahren nicht 
mehr arbeitenden Patienten wäre allenfalls denkbar in eine körperlich leichte, wechselbelastete 
Tätigkeit. Eine mittelschwere bis schwere Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Eine dem Leiden 
angepasste Tätigkeit sei dem Patienten während vier bis sechs Stunden täglich zumutbar. Auf-
grund der chronifizierten Beschwerden zervikolumbal, dem fortgeschrittenen Alter, den Begleiter-
krankungen und den wahrscheinlich nur geringen Ressourcen müsse für die Eingliederung je-
doch eine ungünstige Prognose gestellt werden. 
 
5.4 Zur Klärung des medizinischen Sachverhalts veranlasste die IV-Stelle bei Dr. C.____ 
eine rheumatologische Begutachtung des Versicherten. Mit Gutachten vom 28. September 2020 
diagnostizierte Dr. C.____ mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein chronisches lumboverteb-
rales bis intermittierend lumbospondylogenes Schmerzsyndrom (ICD-10 M 54.5) mit multiseg-
mentalen degenerativen Wirbelsäulenveränderungen mit moderaten Osteochondrosen L 1 bis 
L 4, begleitenden mässiggradigen Spondylarthrosen L 3 bis S 1 beidseits sowie einer älteren 
Keilwirbeldeformation von LWK 1, bei einer Wirbelsäulenfehlform und -fehlhaltung sowie hoch-
gradiger muskulärer Insuffizienz vom Beckengürteltyp sowie ein chronisches zervikovertebrales 
Schmerzsyndrom (ICD-10 M 53.5) mit anamnestisch einem intermittierenden zervikoradikulären 
Schmerz- und Reizsyndrom C 5/6 links, einer fortgeschrittenen erosiven Osteochondrose MODIC 
Typ I C 6/7 mit begleitenden Unkovertebralarthrosen und bilateralen Spondylarthrosen und kon-
sekutiver Foraminalstenose C 6/7, moderater Osteochondrose und Diskusprotrusion und beglei-
tenden Unkovertebralarthrosen C 5/6 und konsekutiver Foraminalstenose C 5/6 rechts, begin-
nender dorsomedianer bis linksparamedianer Diskusprotrusion sowie mässiggradigen Spon-
dylarthrosen mit beginnenden konsekutiven Foraminalstenosen C 4/5 beidseits und einer mus-
kulären Dysbalance mit vorwiegend myofaszialer Überlastung vom Schulter-/Nackengürteltyp. 
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seien die Diagnosen einer leichten sensiblen Ulnaris-
neuropathie im Sulcus ulnaris links, eine Adipositas Grad III mit fortgeschrittener allgemeinen 
muskulären Dekonditionierung, anamnestisch ein obstruktives Schlafapnoesyndrom sowie ein 
chronischer Nikotinkonsum festzuhalten.  
 
Die teilweise bereits fortgeschrittenen degenerativen Wirbelsäulenveränderungen würden zu ei-
ner deutlich verminderten Belastbarkeit des Achsenskeletts vor allem für mittelschwere und kör-
perlich belastende Tätigkeiten führen. Weder anamnestisch, klinisch, laborchemisch noch bild-
gebend würden sich Hinweise auf eine anderweitige, insbesondere entzündlich rheumatologische 
Grunderkrankung des Bewegungsapparates finden. Neben den degenerativen Wirbelsäulenver-
änderungen bestehe jedoch eine ausgeprägte allgemeine muskuläre Dekonditionierung mit zu-
nehmender Adipositas. Hierbei würde sich vor allem die ausgeprägte Rumpfinstabilität, bedingt 
durch eine massive Protrusio abdominis und die zusätzlich bestehende Wirbelsäulenfehlstatik mit 
vermehrtem Beckenshift nach ventral und lumbaler Hyperlordose ungünstig auf die lumbalen 

 
 
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Rückenbeschwerden auswirken. Eine eigentliche funktionelle lumbale Instabilität oder eine radi-
kuläre Reizsymptomatik mit Option einer allfällig notwendigen chirurgischen Intervention läge in-
dessen nicht vor. Im Weiteren bestehe insbesondere anamnestisch eine Überlastung der Knie-
gelenke. Aufgrund der klinischen Untersuchung müsse eine femoropatellare Überlastung, wahr-
scheinlich auch im Sinne einer zunehmenden Femoropatellararthrose parallel zur Gewichtszu-
nahme postuliert werden. Eine relevante Funktionseinschränkung für Tätigkeiten vor allem im 
Sitzen oder wechselbelastend liesse sich durch diese Diagnose nicht ausweisen. Jedoch seien 
Tätigkeiten mit vermehrter Hockstellung oder in knienden Positionen langfristig nicht mehr mög-
lich. Neben den objektivierbaren Befunden mit Krankheitswert, welche die Ausübung von schwe-
ren bis mittelschweren, insbesondere das Achsenskelett belastenden Tätigkeiten verunmöglich-
ten, bestehe eine doch deutlich ausgeprägte Passivität mit auch Zeichen von Motivationsschwie-
rigkeiten. Hierbei dürften zusätzlich soziale Belastungsfaktoren vorliegen. Die Prognose sei ent-
sprechend als ungünstig einzustufen, insbesondere erscheine auch eine berufliche Reintegration 
unter Berücksichtigung der sozialen Belastungsfaktoren als kaum mehr realistisch. Insgesamt 
müsse festgehalten werden, dass der Explorand keine hinreichenden Ressourcen aufweise. Dies 
sei auch durch den Umstand bedingt, dass er stets nur körperlich belastende Tätigkeiten ausge-
übt habe. Anderweitige Tätigkeiten seien unter Berücksichtigung des reduzierten schulischen Bil-
dungsniveaus nicht möglich. Im Vordergrund stünden vor allem soziale und wirtschaftliche 
Gründe, die bei hohem Erwerbsalter und nicht vorliegender Berufsausbildung eine berufliche 
Reintegration nicht realisierbar erscheinen liessen.  
 
Aus medizinischer Sicht seien dem Exploranden seit November 2017 sämtliche schweren bis 
auch repetitiv mittelschweren körperlichen, insbesondere das Achsenskelett belastenden Tätig-
keiten nicht mehr zumutbar. Diese Unzumutbarkeit betreffe auch die angestammte Tätigkeit als 
Schleifer und Hilfsschreiner. Eine angepasste Tätigkeit umfasse folgendes Belastungsprofil: He-
ben und Tragen von leichten bis selten mittelschweren Lasten bis maximal 10 kg, durchgeführt 
in Wechselbelastung, abwechslungsweise sitzend, stehend und gehend, unter Vermeidung von 
repetitiven Zwangshaltungen, insbesondere repetitivem Bücken sowie ohne Überkopfarbeiten 
und Einnahme von knienden Positionen. In einer solchen Tätigkeit bestehe aus rein rheumatolo-
gischer Sicht eine 80%ige Restarbeitsfähigkeit. Die 20%ige Leistungseinschränkung begründe 
sich durch eine objektivierbare Verlangsamung mitbedingt durch die internistischen Diagnosen. 
Diese Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit bestehe ebenfalls seit November 
2017. Eine höhere Arbeitsunfähigkeit, wie sie von Dr. I.____ postuliert wurde, rechtfertige sich 
bei fehlenden Hinweisen auf eine radikuläre Reizsymptomatik sowie einer allgemein fehlenden 
relevanten Funktionseinschränkung, insbesondere in Alltagsverrichtungen, nicht. 
 
5.5 In seiner Stellungnahme vom 21. Oktober 2020 hielt Dr. med. J.____, Facharzt für All-
gemeinmedizin, des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Beschwerdegegnerin fest, dass 
das Gutachten vom 28. September 2020 gut strukturiert, umfassend, widerspruchsfrei und nach-
vollziehbar sei. Der Gutachter habe sämtliche medizinischen Unterlagen zur Kenntnis genom-
men. Die Prüfung der Standardindikatoren habe in einem für ein somatisches Gutachten genü-
genden Ausmass stattgefunden.  
 

 
 
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5.6 Mit Schreiben vom 25. November 2020 führte Dr. H.____ die bekannten Diagnosen auf 
und führte aus, dass er den Patienten seit drei Jahren nicht mehr in der Sprechstunde gesehen 
habe. Er sei deshalb der Ansicht, dass für die objektive Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in diesem 
komplexen Fall ein multidisziplinäres Gutachten in den Disziplinen allgemeine innere Medizin, 
Rheumatologie bzw. physikalische Medizin und Psychiatrie äusserst hilfreich wäre. 
 
5.7 Im Rahmen des Einspracheverfahrens liess sich Dr. I.____ dahingehend vernehmen, 
dass seiner Ansicht nach in einer Verweistätigkeit Lasten von maximal 5 kg getragen werden 
sollten, Lasten von 10 kg sollten vermieden werden. Er gehe davon aus, dass die Adipositas sich 
nicht auf die axialen Beschwerden auswirke. Eingliederungsmassnahmen durch die IV würde er 
befürworten, er sehe jedoch aufgrund der gesundheitlichen Beschwerden des Patienten lediglich 
eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit. 
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 8. März 2021 
bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit des Versicherten vollum-
fänglich auf die Ergebnisse im Gutachten von Dr. C.____ vom 28. September 2020. Sie ging 
demzufolge davon aus, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste leichte bis selten mittel-
schwere und wechselbelastete Verweistätigkeit ohne repetitive Zwangshaltungen zu 80% zumut-
bar sei. Diese vorinstanzliche Beweiswürdigung ist trotz der Kritik des Beschwerdeführers am 
Gutachten (vgl. dazu die nachstehenden Erwägungen) nicht zu beanstanden. Wie in Erwägung 
4.4 hiervor ausgeführt, ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten 
externer Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde 
zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, 
solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen. Vorliegend 
sind keine Gründe ersichtlich, die Anlass geben könnten, die Ergebnisse im Gutachten vom 
28. September 2020 in Frage zu stellen oder gar davon abzuweichen. Es ist vielmehr festzuhal-
ten, dass das Gutachten die rechtsprechungsgemässen Voraussetzungen an eine medizinische 
Beurteilungsgrundlage erfüllt (vgl. E. 4.3 hiervor). So weist es weder formale noch inhaltliche 
Mängel auf, ist für die streitigen Belange umfassend, berücksichtigt die vom Beschwerdeführer 
geäusserten Beschwerden, ist in Kenntnis sämtlicher Vorakten erstellt worden und setzt sich mit 
den abweichenden medizinischen Beurteilungen auseinander. Insbesondere leuchtet es auch in 
der Darlegung und Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge ein und die entsprechenden 
Schlussfolgerungen des Gutachters in Bezug auf den Gesundheitszustand und die Leistungsfä-
higkeit des Beschwerdeführers sind begründet.  
 
6.2 Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, dieses Beweisergebnis in 
Frage zu stellen. Er bezieht sich dabei insbesondere auf die Einschätzungen der behandelnden 
Ärzte Dr. I.____ und Dr. H.____ und macht dabei zunächst geltend, dass Dr. I.____ eine höhere 
Arbeitsunfähigkeit attestiert habe. Tatsächlich erachtet Dr. I.____ lediglich eine Arbeitsfähigkeit 
von 50% respektive vier bis sechs Stunden täglich in einer angepassten Tätigkeit als zumutbar. 
Diese geringere Einschätzung des zumutbaren Arbeitspensums in einer leidensadaptierten Tä-
tigkeit wird von Dr. I.____ jedoch in keiner Weise begründet, obwohl sich die Rückenbeschwer-

 
 
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den des Beschwerdeführers insbesondere in qualitativer Hinsicht auf die Arbeitsfähigkeit auswir-
ken. Dies gilt umso mehr, als Dr. I.____ eine – von Dr. C.____ anerkannte –Auswirkung der Adi-
positas auf die Arbeitsfähigkeit verneint. Dr. C.____ setzt sich alsdann mit der abweichenden 
Einschätzung von Dr. I.____ auseinander. Die Einschätzung des behandelnden Arztes vermag 
das Ergebnis des Gutachtens von Dr. C.____ folglich nicht in Zweifel zu ziehen. Der Beschwer-
deführer bringt ferner vor, dass die von der Beschwerdegegnerin getätigten medizinischen Ab-
klärungen ungenügend seien und namentlich weitere Abklärungen in den Disziplinen Neurologie, 
Psychiatrie und Radiologie notwendig seien. Diesbezüglich ist mit der Beschwerdegegnerin fest-
zuhalten, dass sich aus den Akten keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die gesundheitliche 
Problematik des Beschwerdeführers lediglich unter Beizug eines Neurologen genügend erfasst 
hätte werden können. Vielmehr können die im Vordergrund stehenden degenerativen Verände-
rungen der Wirbelsäule von einem Rheumatologen ohne Weiteres eingeschätzt und beurteilt wer-
den. Dafür spricht auch – wie die Beschwerdegegnerin zu Recht ausführt – dass sich der Be-
schwerdeführer seit mehreren Jahren praktisch ausschliesslich in rheumatologischer Behandlung 
befindet. Ebenso wenig erscheinen weitere radiologische Untersuchungen zur Beurteilung der 
vorliegend strittigen Fragen der Arbeitsfähigkeit als angezeigt. Der Beschwerdeführer wurde be-
reits mehrfach bildgebend untersucht. Die entsprechenden Berichte und Befunde sind Dr. C.____ 
allesamt vorgelegen und von ihm berücksichtigt worden. In Bezug auf die verlangte psychiatri-
sche Begutachtung ist festzuhalten, dass sich aus den Akten keinerlei Hinweise auf eine rele-
vante psychiatrische Symptomatik ergeben. Auch von Seiten der behandelnden Ärzte werden 
keine diesbezüglichen Verdachtsdiagnosen postuliert. Im Rahmen der Hospitalisation des Be-
schwerdeführers im Juni 2018 wurde ausdrücklich festgehalten, dass keine psychiatrischen Di-
agnosen gestellt werden konnten. Der Hinweis des Beschwerdeführers auf mögliche depressive 
Verstimmungen im Jahr 2017 genügt in diesem Zusammenhang nicht, um eine Abklärungspflicht 
der Beschwerdegegnerin zu begründen, zumal sich der Beschwerdeführer weder in diesem Zeit-
punkt noch seither in psychiatrische Behandlung begeben hat. Sofern sich der Beschwerdeführer 
auf die Empfehlung von Dr. H.____, es sei eine multidisziplinäre Begutachtung durchzuführen, 
beruft, ist ihm entgegenzuhalten, dass der Hausarzt diese Empfehlung insbesondere mit der Be-
gründung abgegeben hat, dass er den Patienten seit Längerem nicht mehr untersucht habe. Nach 
dem Ausgeführten erweist sich der medizinische Sachverhalt als genügend abgeklärt, weshalb 
auf weitere Beweismassnahmen zu verzichten ist (sog. antizipierte Beweiswürdigung; vgl. dazu 
BGE 131 I 153 E. 3, 126 V 130 E. 2a, 124 V 94 E. 4b, 122 V 162 E. 1d, 119 V 344 E. 3c in fine 
mit Hinweisen; vgl. auch E. 4.5 hiervor).  
 
6.3 Zusammenfassend ist festzustellen, dass das Gutachten Dr. C.____ vom 28. September 
2020 die Anforderungen an eine medizinische Beweisgrundlage ohne Weiteres erfüllt und die 
Beschwerdegegnerin zu Recht darauf abgestellt hat. Sie durfte dementsprechend davon ausge-
hen, dass dem Beschwerdeführer eine leichte bis selten mittelschwere, wechselbelastete Tätig-
keit ohne repetitive Zwangshaltungen wie Bücken, Knien und Hocken und ohne Überkopfarbeiten 
im Umfang von 80% zumutbar ist.  
 
7. Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigun-
gen und in diesem Zusammenhang insbesondere, ob der Beschwerdeführer die ihm verbleibende 
Restarbeitsfähigkeit verwerten kann.  

 
 
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7.1 Gemäss Art. 16 ATSG ist bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades von einer ausge-
glichenen Arbeitsmarktlage auszugehen. Bei der Prüfung der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der 
Restarbeitsfähigkeit darf derweil nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen 
werden. Insbesondere kann von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von Art. 16 ATSG dort nicht 
gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass 
sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem 
Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer ent-
sprechenden Stelle deshalb zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint (vgl. Urteil des Eidge-
nössischen Versicherungsgerichts [EVG, heute: Schweizerisches Bundesgericht, Sozialrechtli-
che Abteilungen] vom 10. März 2003, I 617/02, E. 3.1 mit Hinweisen). Weder gestützt auf die 
Pflicht zur Selbsteingliederung noch im Rahmen der der Versicherten auf einem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt offenstehenden Möglichkeiten zur Verwertung ihrer Resterwerbsfähigkeit dürfen 
von ihr Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und sub-
jektiven Gegebenheiten des Einzelfalles nicht zumutbar sind (vgl. Art. 21 Abs. 4 ATSG; Urteil des 
EVG vom 10. März 2003, I 617/02, E. 3.1 mit Hinweisen; vgl. zum Ganzen auch: BGE 110 V 276 
E. 4b). 
 
7.2 Die Rechtsprechung anerkennt, dass das (vorgerückte) Alter zusammen mit weiteren 
persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Per-
son verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischerweise 
nicht mehr nachgefragt wird. Massgebend sind die Umstände des konkreten Falles, etwa die Art 
und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- 
und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch die Persönlichkeitsstruktur, vor-
handene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit 
von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich (BGE 145 V 2 E. 5.3.1,  
138 V 457 E. 3.1). Für den Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der (Rest-) 
Arbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, ist auf das Feststehen der medizini-
schen Zumutbarkeit einer (Teil-) Erwerbstätigkeit abzustellen (BGE 145 V 2 E. 5.3.1, 138 V 457 
E. 3.3; vgl. dazu: MARCO WEISS, Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit aufgrund vorgerückten 
Alters - Rechtsprechungstendenzen, SZS 2018 S. 630). 
 
7.3 Der Beschwerdeführer war im massgeblichen Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens 
61 Jahre alt. Damit verbleibt ihm eine berufliche Aktivitätsdauer von knapp vier Jahren bis zur 
Erreichung des Pensionsalters. Gemäss beweistauglicher gutachterlicher Einschätzung sind dem 
Beschwerdeführer aufgrund der Rückenbeschwerden keine körperlich schweren Tätigkeiten 
mehr zumutbar. In einer leichten bis selten mittelschweren Tätigkeit, durchgeführt in Wechselbe-
lastung, und unter Vermeidung von repetitiven Zwangshaltungen ist der Beschwerdeführer zu 
80% arbeitsfähig, wobei sich die 20%ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit aus den internis-
tischen Diagnosen und der damit zusammenhängenden Verlangsamung ergibt. Dem Gutachten 
kann ferner entnommen werden, dass der Beschwerdeführer über keine Berufsausbildung und 
eine reduzierte schulische Ausbildung verfügt. Dr. C.____ erachtet deshalb eine Wiedereinglie-
derung in den Arbeitsmarkt als unrealistisch. Die genannten Aspekte sprechen tatsächlich dafür, 

 
 
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dass die Verwertbarkeit der verbleibenden Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeits-
markt zumindest erschwert ist. Indessen handelt es sich bei der Frage nach der Verwertbarkeit 
der Restarbeitsfähigkeit um eine rechtliche Frage, welche vom medizinischen Sachverständigen 
nicht alleine beantwortet werden kann. Letztlich erweist sich das Zumutbarkeitsprofil des Be-
schwerdeführers als nicht besonders eng. Dem Beschwerdeführer steht damit eine relative Viel-
zahl von möglichen Tätigkeiten offen. Für Hilfsarbeiten werden ausserdem weder eine Berufs-
ausbildung noch Erfahrung oder sonstige Vorkenntnisse vorausgesetzt (Urteil des Bundesge-
richts vom 9. Juni 2021, 8C_55/2021, E. 5.2.1). In den vorhandenen medizinischen Unterlagen 
werden ihm überdies keine intellektuellen Defizite attestiert. Es ist deshalb nicht anzunehmen, 
dass der Beschwerdeführer objektiv den "Umstellungsaufwand" für die Annahme einer neuen 
Stelle nicht zu erbringen vermöge. Bei einer verbleibenden Aktivitätsdauer von immerhin vier 
Jahren, einer vergleichsweise hohen Arbeitsfähigkeit und im Lichte der relativ hohen Hürden, 
welche das Bundesgericht für die Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen 
errichtet hat, ist invalidenversicherungsrechtlich der Zugang zum Arbeitsmarkt und damit die Ver-
wertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit zu bejahen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 9. Juni 2021, 
8C_55/2021, E. 5.2.1 mit Hinweisen).  
 
8. Da der Beschwerdeführer nach dem Ausgeführten seine Restarbeitsfähigkeit verwerten 
kann, ist das Ausmass der Invalidität zu festzulegen. Für die Bemessung der Invalidität von er-
werbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der In-
validitätsgrad aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der me-
dizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tä-
tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 
gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass 
die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei-
nander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad 
bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; bereits für den Zeitraum vor 1. Ja-
nuar 2003: BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b).  
 
8.1 Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verfügung vom 8. März 2021 den 
erforderlichen Einkommensvergleich vorgenommen. Dabei hat sie sowohl das Valideneinkom-
men als auch das Invalideneinkommen anhand der Tabelle TA1 der Schweizerischen Lohnstruk-
turerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2018 ermittelt. Das Valideneinkommen basiert 
dabei auf dem Sektor verarbeitendes Gewerbe, Herstellung von Waren, Kompetenzniveau 1, 
Spalte Männer, basierend auf 40 Wochenstunden (Fr. 5'614.-- monatlich). Nach Hochrechnung 
dieses Wertes auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.3 Stunden ergibt sich ein 
Jahreseinkommen von Fr. 69'557.--. Entgegen dem Vorbringen, dass das Valideneinkommen auf 
eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden hätte hochgerechnet werden müssen, 
erweist sich die Berechnung der Beschwerdegegnerin unter Anwendung der Tabelle «Betriebs-
übliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen» des Bundesamtes für Statistik als korrekt.  
 

 
 
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8.2 Das von der Beschwerdegegnerin ermittelte Invalideneinkommen basiert auf der Tabelle 
TA1, Sektor Total, Kompetenzniveau 1, Spalte Männer, bei 40 Wochenstunden (Fr. 67’767.--). 
Dieser Wert wurde auf die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden hochgerechnet, 
woraus sich bei einem zumutbaren Arbeitspensum von 80% ein jährliches Invalideneinkommen 
von Fr. 54'214.-- ergibt. Der Beschwerdeführer beanstandet den ermittelten Grundwert für das 
Invalideneinkommen – zu Recht – nicht. Indessen bringt er vor, dass ihm ein leidensbedingter 
Abzug zu gewähren ist. 
 
8.2.1 Praxisgemäss kann von dem anhand der Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstruk-
turerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) ermittelten Invalideneinkommen unter bestimm-
ten Voraussetzungen ein leidensbedingter Abzug vorgenommen werden. Damit soll der Tatsache 
Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale wie Art und Ausmass der 
Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti-
gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können und je nach Ausprägung die versi-
cherte Person deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 78 
f. E. 5a). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen und darf 25% nicht übersteigen (BGE 
134 V 327 f. E. 5.2, 126 V 79 f. E. 5b/aa-cc). Der gesamthaft vorzunehmende Abzug stellt eine 
Schätzung dar. Bei deren Überprüfung kann es nicht darum gehen, dass die kontrollierende rich-
terliche Behörde ihr Ermessen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Hingegen ist zu beurteilen, ob 
der zu überprüfende Entscheid, den die Behörde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Ein-
klang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweck-
mässigerweise anders hätte ausfallen sollen. Soll in die Ermessensbetätigung der Vorinstanz 
eingegriffen werden, muss sich die richterliche Behörde demnach auf Gegebenheiten abstützen 
können, die eine abweichende Ermessensausübung als näherliegend erscheinen lassen (BGE 
126 V 81 E. 6 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 25. Juli 2005,  
U 420/04, E. 2.3). 
 
8.2.2 Solche Gegebenheiten sind vorliegend letztlich nicht vorhanden. Die Beschwerdegeg-
nerin bringt zutreffend vor, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen bereits im leidensan-
gepassten Tätigkeitsprofil berücksichtigt seien. Mit der Bemessung des Invalideneinkommens 
anhand des Kompetenzniveaus 1 hat die Beschwerdegegnerin überdies die mangelnde Berufs- 
und Schulausbildung des Beschwerdeführers berücksichtigt. Zwar ist davon auszugehen, dass 
das Merkmal «Alter» eine Wiedereingliederung des Beschwerdeführers erschweren wird (vgl. 
E. 7.3 hiervor). Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung wirkt sich bei Hilfsarbeiten auf dem 
hypothetisch ausgeglichenen Arbeitsmarkt das Alter jedoch nicht lohnmindernd aus (vgl. Urteile 
des Bundesgerichts vom 17. November 2015 9C_380/2015, E. 3.2.4, und vom 20. Februar 2014, 
8C_672/2013, E. 3.3 mit Hinweisen). Die Frage, ob ein leidensbedingter Abzug zweckmässiger-
weise hätte vorgenommen werden müssen, kann letztlich offengelassen werden, da auch ein 
maximal angemessener Abzug von 20% sich nicht leistungsrelevant auswirken würde.  
 
8.3 Setzt man im Einkommensvergleich das Invalideneinkommen dem Valideneinkommen 
gegenüber, resultiert ein Invaliditätsgrad von 22%. Damit kann festgehalten werden, dass die 

 
 
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Beschwerdegegnerin den Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers korrekt ermittelt und einen 
Rentenanspruch zu Recht verneint hat. Die Beschwerde ist nach dem Ausgeführten abzuweisen. 
 
9. Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um 
die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsge-
richt kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom 
Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, 
in denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei 
in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist der Beschwerdeführer unterliegende Partei, 
weshalb die Verfahrenskosten ihm zu auferlegen sind. Sie werden mit dem geleisteten Kosten-
vorschuss verrechnet. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist keine Parteientschädigung 
zuzusprechen. 
 
 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem Beschwer-
deführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe 
von Fr. 800.-- verrechnet. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.