# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 919d331d-5f64-5e83-90c0-77f618ebbac0
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 20.12.2021 III 2021 156
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-156_2021-12-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 156

Entscheid vom 20. Dezember 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
lic.iur. Karl Gasser, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien Gemeinde A.________, handelnd durch 
die Fürsorgebehörde A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin LL.M. B.________,

gegen

1. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

2. C.________,
Beschwerdegegner,
verbeiständet durch D.________ bzw. E.________,

Gegenstand Subsidiäre Kostengutsprache (für ein sozialpädagogisch begleitetes 
Wohnangebot für junge Erwachsene in schwierigen Situationen)

2

Sachverhalt:

A. C.________ (früher F.________) ________ (geb. __.__.2002) hat Wohn-
sitz in der Gemeinde A.________. Mit Beschluss vom 25. März 2020 errichtete 
die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Ausserschwyz für ihn eine 
Beistandschaft nach Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB. Als Mandatsträgerin wurde 
damals die Berufsbeiständin D.________ eingesetzt, u.a. mit den folgenden Auf-
trägen (Bf-act. 5):

- stets für eine geeignete Wohnsituation bzw. Unterkunft für F.________ (genannt 
C.________) ________ besorgt zu sein und ihn bei allen in diesem Zusammen-
hang erforderlichen Handlungen soweit notwendig zu vertreten;

- ihn bei der Aufgleisung von therapeutischen oder medizinischen Terminen, so-
weit notwendig, zu vertreten;

- ihn bei der Organisation einer geeigneten Tagesstruktur, Beschäftigung oder Er-
werbstätigkeit, soweit notwendig, zu vertreten;

- sein soziales Wohl zu fördern und ihn bei allen dafür erforderlichen Vorkehrun-
gen, soweit notwendig, zu vertreten;

- ihn beim Erledigen der administrativen Angelegenheiten zu vertreten (…).

Zudem ist C.________ bei der Invalidenversicherung angemeldet. Gemäss den 
behandelnden Fachpersonen der Ambulanten Psychiatrie und Psychotherapie 
Schwyz (APP, Triaplus AG, Standort G.________) lauten die aktuellen Diagno-
sen wie folgt (vgl. Bg-act. 5):

- Posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1);
- Ängstlich vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.6);
- Abhängige Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.7);
- Transsexualismus, Geschlechtsangleichung von Frau zu Mann (ICD-10 F64.0), 

mit Status nach schwerer depressiver Störung (ICD-10 F33.0).

B. Vom 4. April 2018 bis zum 16. Oktober 2019 hielt sich C.________ in der 
Wohngruppe H.________ in I.________ auf. Anschliessend lebte er mit seinem 
Vater in einer Wohngemeinschaft in einer 2 ½-Zimmerwohnung in A.________. 
Nachdem die Beiständin am 21. April 2020 für C.________ um finanzielle Unter-
stützung nachgesucht hatte, gewährte die Fürsorgebehörde A.________ mit Be-
schluss vom 15. Juni 2020 ab 1. Juni 2020 wirtschaftliche Sozialhilfe (vgl. Bf-act. 
7).

C. Am 12. Februar 2021 ging bei der Fürsorgebehörde A.________ ein von 
der Beiständin verfasstes Gesuch um Erteilung einer subsidiären Kostengutspra-
che für folgende Leistungen ein (vgl. Bf-act.8):

Ich beantrage subsidiäre Kostengutsprache für das begleitete Wohnangebot 
J.________ vom K.________ für sechs Monate ab dem 01.03.2021.

Die Kosten für Wohnen und Betreuung belaufen sich im Modul "L.________" auf 
Fr. 6'900.00 pro Monat. In der Regel erfolgt nach drei Monaten im Modul 
"L.________" der Übertritt ins Modul "Intensiv". Die Kosten für Wohnen und Be-

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treuung im Modul Intensiv belaufen sich auf Fr. 5'550.00 pro Monat. Dazu kommt 
der Lebensunterhalt gemäss wirtschaftlicher Sozialhilfe für einen 1-Personen-
Haushalt.

In der Begründung dieses Gesuchs wurde u.a. darauf hingewiesen, dass (sinn-
gemäss) C.________ bei seinem Vater bis Ende Februar 2021 ausziehen müs-
se, weil der Vater die Wohnung aufgebe und nach ___________ ziehen werde.

D. Mit Beschluss vom 19. April 2021 hat die Fürsorgebehörde A.________ 
das Gesuch um Kostengutsprache für das begleitete Wohnangebot J.________ 
des K.________ abgelehnt und stattdessen die Kosten für eine Alternative mit 
den folgenden Eckpunkten übernommen (vgl. Bf-act. 14):

a. Der Gesuchsteller hat aufgrund der persönlichen Umstände die Möglichkeit, 
ein eigenes Zimmer oder eine eigene Wohnung gemäss den geltenden Richtli-
nien der Mietzinsmaxima der Ergänzungsleistungen (EL) der Region 2 zu be-
wohnen.

b. Die ambulante psychiatrische Pflege, erbracht von der Spitex M.________, 
besucht den Gesuchsteller täglich, das heisst konkret fünf Mal die Woche. So-
fern im Rahmen einer ärztlichen Verordnung diese Dichte nicht möglich ist, 
leistet die Fürsorgebehörde subsidiäre Kostengutsprache.

c. Sofern der Gesuchsteller eine Unterstützung bei der täglichen Bewältigung 
eines Haushaltes benötigt, kann die Hauswirtschaft, erbracht von der Spitex 
M.________, in Anspruch genommen werden. Für die entsprechenden Kosten 
leistet die Fürsorgebehörde ebenso Kostengutsprache.

d. Die Integrationsmassnahme (Kostengutsprache durch die IV) kann beispiels-
weise durch das N.________ (____) erbracht werden. Der Gesuchsteller hat 
dabei die Möglichkeit einen leidensangepassten Arbeitsplatz mit beispielswei-
se sich konstant steigernden Präsenzzeiten, ähnlich im Rahmen eines Belas-
tungstrainings, anzutreten.

e. Sofern die IV die Anreisekosten nicht finanziert, kommt dafür die Fürsorge-
behörde auf. Ebenso wäre die Fürsorgebehörde gegenüber dem Gesuchsteller 
bereit, subsidiär einen anteilmässigen Zuschlag für auswärtiges Essen resp. 
eine Integrationszulage auszurichten.

E. Dagegen reichte die Beiständin für C.________ am 2. Mai 2021 eine Ver-
waltungsbeschwerde ein. Mit RRB Nr. 564/2021 vom 24. August 2021 hat der 
Regierungsrat die Beschwerde gutgeheissen und den angefochtenen Beschluss 
vom 19. April 2021 aufgehoben. Zudem hat der Regierungsrat die Sache an die 
Fürsorgebehörde A.________ zurückgewiesen, damit letztere im Sinne der Er-
wägungen neu beschliesse. Im Dispositiv wurde die Fürsorgebehörde 
A.________ ausdrücklich verpflichtet, subsidiäre Kostengutsprache für das be-
gleitete Wohnangebot J.________ zu leisten.

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F. Gegen diesen am 1. September 2021 eingegangenen RRB Nr. 564/2021 
liess die Fürsorgebehörde A.________ fristgerecht am 20. September 2021 beim 
Verwaltungsgericht Beschwerde einreichen mit den folgenden Anträgen:

1. Der Beschluss Nr. 564/2021 des Regierungsrates des Kantons Schwyz vom 
24. August 2021 i.S. Sozialwesen (subsidiäre Kostengutsprache) sei aufzuhe-
ben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Mit Vernehmlassung vom 28. Oktober 2021 beantragte das Sicherheitsdeparte-
ment, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerdeführerin 
abzuweisen. Im gleichen Sinne nahm die Beiständin für C.________ in einer am 
16. November 2021 eingegangenen Vernehmlassung Stellung.

Innert erstreckter Frist erneuerte die Beschwerdeführerin in einer Eingabe vom 
15. Dezember 2021 ihre Anträge und beantragte zusätzlich, dass das Beschwer-
deverfahren zu sistieren sei, bis der Rentenentscheid der IV-Stelle vorliege.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Regierungsrat hat im angefochtenen Beschluss zutreffend dargelegt, 
welche Bestimmungen und Regelungen des kantonalen Sozialhilfegesetzes 
(ShG; SRSZ 380.100) vom 18. Mai 1983 im konkreten Fall von Bedeutung sind. 
Zu Recht hat er namentlich auf § 16 ShG hingewiesen, wonach sich die wirt-
schaftliche Hilfe nicht nur auf die Gewährung des notwendigen Lebensunterhal-
tes im Sinne eines sozialen Existenzminimums erstreckt (Abs. 1), sondern auch 
die notwendige ambulante oder stationäre ärztliche oder therapeutische 
Behandlung und Pflege sicherstellt (Abs. 2). Es kann darauf verwiesen wer-
den.

2. Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass der 19-jährige Beschwerdegeg-
ner aufgrund psychischer Probleme noch keine berufliche Ausbildung absolviert 
hat und bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet ist. 
Rückfragen bei der IV-Stelle (vom 19.11.2021 und vom 17.12.2021) ergaben, 
dass das Verfahren dort noch hängig ist und dementsprechend noch nicht über 
den Anspruch von (möglichen) IV-Leistungen befunden worden ist. 

Dass dieser junge Erwachsene einen relevanten Unterstützungsbedarf aufweist, 
anerkennt grundsätzlich auch die beschwerdeführende Fürsorgebehörde, indem 
sie im zugrundeliegenden Beschluss vom 19. April 2021 die Kosten für den (von 
ihr in ihrer Erwägung 4.1 umschriebenen) Alternativvorschlag übernommen hat 
(vgl. Ingress, lit. D). 

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Streitig ist im Wesentlichen, ob (sinngemäss) dieser Alternativvorschlag den ge-
setzlichen Anforderungen (§ 16 Abs. 2 ShG) genügt (= sinngemässer Standpunkt 
der Beschwerde führenden Fürsorgebehörde bzw. Gemeinde), oder (falls diese 
Alternative nicht als ausreichend zu beurteilen wäre) ob die Beschwerdeführerin 
verpflichtet werden kann, subsidiäre Kostengutsprache für das sozialpädago-
gisch begleitete Wohnangebot für junge Erwachsene (J.________) der Stiftung 
K.________ zu leisten. 

3.1 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Beschluss (Erw. 2.1f.) massgeblich 
auf einen Bericht der Ambulanten Psychiatrie und Psychotherapie (APP Schwyz, 
Triaplus AG) vom 15. Februar 2021 abgestellt. Darin hat die Psychotherapeutin 
(SBAP) und dipl. Sozialarbeiterin FH O.________ unter (visierter) Mitwirkung der 
Chefärztin Dr.med. P.________ u.a. (sinngemäss) ausgeführt (vgl. Bf-act. 
23/Anhang und Bg-act. 2/Anhang):

- dass der Beschwerdegegner bei Behandlungsbeginn im Jahre 2020 über keiner-
lei persönliche Ressourcen verfügte, sich mit dem Thema berufliche Integration 
auseinanderzusetzen;

- dass inzwischen einige Massnahmen zur Geschlechtsangleichung von Frau zu 
Mann durchgeführt worden seien, weshalb er sich aktuell mit seiner beruflichen 
Zukunft auseinandersetzen könne bzw. nun motiviert sei, sich eine eigenständige 
Zukunft aufzubauen;

- dass der von der Beiständin und dem Beschwerdegegner gemeinsam vorge-
brachte Vorschlag des begleiteten Wohnens in der Einrichtung J.________ 
(________) als ideal beurteilt werde;

- dass diese Einrichtung J.________ spezialisiert sei auf die Bedürfnisse von Ju-
gendlichen und jungen Erwachsenen;

- und dass mit dieser professionellen Betreuung das Ziel erreicht werden könne, 
den Beschwerdegegnerin in eine geordnete Tagesstruktur einzubinden und sein 
Selbstvertrauen zu stärken, um anschliessend eine von der IV zu finanzierende 
Erstausbildung zu planen.

Gestützt auf diese Einschätzung der Situation des Beschwerdegegners durch 
diese APP-Fachpersonen gelangte die Vorinstanz zusammenfassend zum Er-
gebnis, dass die betreffende Fürsorgebehörde zur entsprechenden Kostengut-
sprache zu verpflichten sei, zumal letztere keine Fachberichte vorgebracht habe, 
welche für den Alternativvorschlag der Beschwerdeführerin sprechen würden.

3.2 Gegen diese Ergebnis des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens bringt die 
betroffene Fürsorgebehörde vor Gericht hauptsächlich (sinngemäss) u.a. vor: 

- dass gemäss Email-Nachricht vom 3. September 2021 an den Sekretär der Für-
sorgebehörde die IV-Stelle die Berufsberatung abgeschlossen habe, da beim 
Beschwerdegegner weder eine Erstausbildung, noch berufliche Integrations-
massnahmen möglich seien, weshalb der Rentenanspruch geprüft werde (vgl. 
Beschwerde, S. 5 oben i.V.m. Bf-act. 28, 29; sowie Beschwerde S. 8, Ziff. 15);

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- dass der Beschwerdegegner bis 31. März 2021 mit seinem berufstätigen Vater 
zusammengelebt und sich um Haushaltsarbeiten gekümmert habe; nach der Auf-
lösung dieses gemeinsamen Haushaltes infolge Wegzugs des Vaters sei der Be-
schwerdegegner (mangels anderer Wohngelegenheit) per 1. April 2021 in einer 
Notwohnung der Gemeinde untergebracht worden, wo er weiterhin selbständig 
wohne (vgl. Beschwerde, S. 5, Ziff. 5);

- dass die APP-Chefärztin am 14. Juli 2021 für den Beschwerdegegner eine 
vollständige Arbeitsunfähigkeit für 33 Tage (14.7.2021 - 15.8.2021) attestiert ha-
be (vgl. Beschwerde, S. 8, Ziff. 12 i.V.m. Bf-act. 26);

- dass der Regierungsrat den rechtserheblichen Sachverhalt nicht richtig und un-
vollständig festgestellt, deswegen falsche Schlüsse gezogen sowie das Recht 
nicht richtig angewendet habe (Beschwerde, S. 9, Ziff. 17);

- dass gemäss den neuen Fakten der IV-Stelle der Beschwerdegegner nicht in den 
Arbeitsmarkt integriert werden könne; die Berufsberatung sei abgeschlossen; 
weder eine Erstausbildung noch berufliche Integrationsmassnahmen seien mög-
lich; sodann sei die Prüfung des IV-Rentenentscheids hängig; zusammenfassend 
gehe der Regierungsrat von falschen Annahmen aus (vgl. Beschwerde, S. 9ff., 
Ziff. 18ff.);

- dass sich der Regierungsrat einseitig auf den APP-Bericht vom 15. Februar 2021 
abstütze (vgl. Beschwerde, S. 11, Ziff. 21);

- dass der Beschwerdegegner traumatische Erfahrungen in Internaten/Heimen 
gemacht habe, was der Regierungsrat zu Unrecht nicht berücksichtigt habe (vgl. 
Beschwerde, S. 11f., Ziff. 22f., und Beschwerde, S. 13 oben);

- dass auch die zuständigen Personen der Fürsorgebehörde mit dem Beschwer-
degegner immer wieder in Kontakt standen und dabei stets der Wunsch geäus-
sert worden sei, nicht mehr in einer Institution zu wohnen, sondern gerne 
selbständig, eventuell zusammen mit seiner Schwester (vgl. Beschwerde, S. 12, 
Ziff. 24 mit Bezugnahme auf Bf-act. 7a und Bf-act. 29, S. 2);

- dass weder die Beiständin noch der Regierungsrat auf den Alternativvorschlag 
der Gemeinde eingegangen seien (vgl. Beschwerde, S. 13f., Ziff. 25);

- dass beim Beschwerdegegner kein betreutes Wohnen nötig sei (vgl. Beschwer-
de, S. 15f.);

- dass sich der Regierungsrat zu einem möglichen Zusammenwohnen des Be-
schwerdegegners mit seiner Schwester nicht geäussert habe (vgl. Beschwerde, 
S. 17f.);

- dass sich das aktuelle Wohnsetting (begleitetes Einzelwohnen) im Alltag bewährt 
habe (vgl. Beschwerde, S. 20 oben);

- dass seit der Scheidung die (erwerbstätige) Mutter des Beschwerdegegners zu-
sammen mit der Schwester des Beschwerdegegners in einer grosszügigen 
Eigentumswohnung lebe und die Mutter schriftlich erklärt habe, dass ihr Sohn die 
Möglichkeit habe, per sofort bei ihr einzuziehen (vgl. Eingabe der Beschwerde-
führerin vom 15.12.2021, S. 4, i.V.m. Erklärung der Mutter vom 23.11.2021 = Bf-
act. 30);

- dass sich die Fachpersonen der Triaplus nie ablehnend gegen eine Wohnge-
meinschaft des Beschwerdegegners mit seiner Mutter und Schwester geäussert 
habe (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 4 unten);

- dass das Schwyzer Handbuch zur Sozialhilfe u.a. den Grundsatz beinhalte, wo-
nach junge Erwachsene ohne abgeschlossene Erstausbildung bei ihren Eltern 
wohnen (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 5 oben);

- dass der Regierungsrat mit seinem Entscheid, wonach die Wohnsitzgemeinde 
subsidiäre Kostengutsprache für das begleitete Wohnangebot J.________ zu 

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leisten habe, offensichtlich gegen relevante Grundsätze des Schwyzer Hand-
buchs zur Sozialhilfe verstosse (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 
15.12.2021, S. 5, Ziff. 6);

- dass der Beschwerdegegner ausdrücklich gewünscht habe, nicht mehr in einer 
Institution zu wohnen (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, 
S. 5 unten);

- dass für den Beschwerdegegner betreutes Wohnen nicht mehr in Frage komme 
und die Sachdarstellung der Beiständin, wonach der Beschwerdegegner seine 
Meinung geändert und den Wunsch "selbständig zu leben" aufgegeben habe, mit 
Nichtwissen bestritten werde (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 
15.12.2021, S. 6 oben);

- dass der Beschwerdegegner immer wieder zusammen mit seiner Schwester ge-
sichtet werde und mithin sich die Geschwister gut verstehen würden, weshalb es 
keinen Grund gebe, den Beschwerdegegner von seiner Familie zu trennen (vgl. 
Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 6 oben);

- dass gemäss den Berichten von Frau Q.________ aus dem Jahr 2021 der Be-
schwerdegegner sich in der Gruppe unwohl, als Aussenseiter und nicht ernst ge-
nommen fühle (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 6, Ziff. 
8);

- dass nach Auffassung der Beschwerdeführerin die Gegenseite zu akzeptieren 
habe, dass der zu 100%-arbeitsunfähige Beschwerdegegner nicht mehr in einer 
Institution leben möchte (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, 
S. 7);

- dass weder der Regierungsrat noch die KESB in der Lage gewesen sei, die wich-
tige Frage zu beantworten, ob der Beschwerdegegner im J.________ mit männli-
chen oder weiblichen jungen Erwachsenen zusammenleben würde; es brauche 
kein ausgewiesenes Fachwissen um zu realisieren, dass es bei beiden Settings 
mit grösster Wahrscheinlichkeit erneut zu traumatischen Erfahrungen für den Be-
schwerdegegner aufgrund seiner Geschlechtsumwandlung kommen werde; von 
einer solchen erneuten Traumatisierung müsse der Beschwerdegegner bewahrt 
werden, bzw. die von der Beiständin favorisierte Platzierung nicht durchdacht sei 
(vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 7);

- dass der Beschwerdegegner mit hoher Wahrscheinlichkeit schon bald eine ganze 
IV-Rente zugesprochen erhalten werde, weshalb es sinnvoll und zweckmässig 
sei, das vorliegende Beschwerdeverfahren zu sistieren, bis die IV-Rente zuge-
sprochen sei (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 8);

- dass - sobald die IV-Rentenverfügung vorliege - der Beschwerdegegner als be-
einträchtigte Person gelte und spätestens ab diesem Zeitpunkt die Einrichtung 
J.________ sowieso die falsche Art von Institution sei, weil sie ein reines Wohn-
heim sei und gemäss Abklärung über keine Rahmenvereinbarung mit der IV-
Stelle des Kantons R.________ verfüge (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin 
vom 15.12.2021, S. 8);

- dass, wenn schon der Beschwerdegegner in einer Institution untergebracht wer-
den müsse, es sich aufgrund der Beeinträchtigung um ein Wohnangebot einer 
IVSE-Einrichtung des Bereichs B handeln müsse (und nicht des Bereichs A; vgl. 
Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 8);

- dass unbestritten sei, dass die IV-Stelle die Berufsberatung abgeschlossen habe 
und derzeit eine Rentenprüfung stattfinde (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin 
vom 15.12.2021, S. 9);

- dass die Vergangenheit mehrfach gezeigt habe, dass der Beschwerdegegner 
nicht gewillt bzw. nicht fähig sei, eine (Erst)Ausbildung zu absolvieren, was von 
der Gegenseite negiert werde (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 

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15.12.2021, S. 9; anzufügen ist, dass hier die Beschwerde führende Gemeinde 
versehentlich schreibt: "dass der Beschwerdeführer nicht gewillt bzw. nicht fähig 
ist …");

- dass in der Zeit von November 2019 bis Januar 2021 - unabhängig von der 
Wohnsituation - diverse Integrationsmassnahmen und Ausbildungsversuche un-
ternommen worden seien, indes alle die Bemühungen beim Beschwerdegegner 
nichts gebracht hätten (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, 
S. 10 oben);

- dass der Beschwerdegegner zu 100% arbeitsunfähig sei und es nicht einmal ge-
schafft habe, an einer Integrationsmassnahme von 4x 2 Stunden pro Woche teil-
zunehmen (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 11 oben);

- dass die Argumentationslinien der Vorinstanzen tatsachenwidrig und falsch seien 
(vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 11 unten);

- dass das Gesuch der Beiständin vom 11. Februar 2021 um subsidiäre Kosten-
gutsprache in jeder Hinsicht unsubstantiiert, ungenau und nicht durchdacht sei 
(vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 12 unten);

- dass es der Gemeinde zu keinem Zeitpunkt möglich gewesen sei, mit der zu-
ständigen Beiständin ein konstruktives und lösungsorientiertes Gespräch bezüg-
lich Unterbringung des Beschwerdegegners zu führen (vgl. Eingabe der Be-
schwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 13 oben);

- dass der Beschwerdeführerin nicht bekannt sei, ob die zuständige Beiständin zu-
sammen mit dem Beschwerdegegner sich je auf Wohnungssuche begeben habe 
(vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 13 oben);

- dass sich die Beiständin nie mit der Variante des Zusammenlebens des Be-
schwerdegegners mit seiner Mutter und der Schwester auseinandergesetzt habe 
(vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 13, Ziff. 22);

- dass auch nach dem Einzug des Beschwerdegegners in die aktuelle Wohnung 
der Gemeinde die Beiständin nie eine Notwendigkeit gesehen habe, eine andere 
Wohnung zu suchen; abgesehen davon sei der Mietvertrag bis zum 31.08.2021 
befristet gewesen und er hätte rechtzeitig verlängert werden müssen (vgl. Einga-
be der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 13, Ziff. 23f.);

- dass auffallend sei, dass die stellvertretende Beiständin und der Leiter der Amts-
beistandschaft erst mitten im laufenden Gerichtsverfahren die betreffende Woh-
nung aufgesucht und diverse angebliche Mängel festgestellt hätten (vgl. Eingabe 
der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 13f.);

- dass für den Fall, dass die Schilderungen hinsichtlich des Zustands tatsächlich 
der Wahrheit entsprechen sollten, was bestritten werde, die Beschwerdeführerin 
der Beiständin vorhalte, was sie hinsichtlich der angeblich so schlimmen Wohnsi-
tuation tatsächlich unternommen habe; mit dem monatelangen Nichtstun der Bei-
ständin bestätige letztere, dass an der aktuellen Wohnung des Beschwerdegeg-
ners auch nichts auszusetzen sei (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 
15.12.2021, S. 14 unten);

- dass die Tätigkeit einer Beiständin hinsichtlich des Bereichs "Wohnen" nicht da-
hingehend verstanden werden dürfe, dass "bei den ersten Schwierigkeiten" ein 
Klient in eine Institution einzuweisen sei, ohne im Detail abzuklären, ob dies für 
den Klienten die richtige Lösung sei (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 
15.12.2021, S. 15, Ziff. 28);

- dass selbst dann, wenn eine Einweisung in eine Institution beim Beschwerde-
gegner zur Diskussion stehen würde, was bestritten werde, von der Beiständin 
erwartet werden dürfe, dass sie mehrere Optionen für eine Unterbringung prüfen 
und der Gemeinde rechtzeitig konkrete, ausgereifte und klientenspezifische Lö-

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sungen präsentiere (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 
15, Ziff. 28 in fine);

- dass die Angebote der Gemeinde nicht ausgeschöpft würden; nachdem davon 
von Seiten der Beiständin bzw. dem Beschwerdegegner wenig bis gar keinen 
Gebrauch gemacht werde, dokumentiere dies, dass der Beschwerdegegner die-
se offerierten Zusatzdienstleistungen weder benötige, noch wolle (vgl. Eingabe 
der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 15f.);

- und dass es einfach zu behaupten sei, dass die pekuniären Interessen der Be-
schwerde führenden Gemeinde bei der Ausarbeitung des Alternativvorschlages 
massgebend gewesen sein sollen, wenn man dieses Alternativangebot a priori 
ablehne bzw. davon keinen Gebrauch mache (vgl. Eingabe der Beschwerdefüh-
rerin vom 15.12.2021, S. 16, Ziff. 31).

4.1 Soweit die beschwerdeführende Fürsorgebehörde argumentiert, die aktuel-
le Wohnsituation des Beschwerdegegners habe sich im Alltag bewährt, wird in 
der Vernehmlassung der Beiständin überzeugend was folgt entgegengehalten. 
Am 18. Oktober 2021 hat die Beiständin zusammen mit dem Amtsleiter der 
Amtsbeistandschaft S.________ den Beschwerdegegner besucht und die aktuel-
le Wohnsituation in Augenschein genommen. Die eingereichten Fotos belegen 
hinreichend, dass die aktuelle Wohnsituation nicht als "massgeschneiderte alter-
native und zumutbare Wohnform beurteilt werden kann". Damit erweist sich das 
von der Fürsorgebehörde favorisierte Unterbringungskonzept als für den konkre-
ten Fall untauglich, zumal die von Fürsorgebehörde präsentierten Zusatzleistun-
gen (Spitex werktags) nicht mit einer sozialpädagogischen Wohnbegleitung 
gleichzusetzen sind, wie in der Vernehmlassung der Beiständin (S. 3) zutreffend 
hervorgehoben wurde.

4.2 Sodann wird in der Vernehmlassung des Sicherheitsdepartements (S. 2) zu 
Recht festgehalten, dass sich die Vorinstanz bei der Beschlussfassung auf den 
Bericht der APP-Fachleute vom 15. Februar 2021 abstützen durfte. Dies gilt erst 
recht, als die gleiche Fachstelle in einem zusätzlichen Verlaufsbericht vom 
1. September 2021 die aktuelle Wohnlage mit gewissen ambulanten Massnah-
men wie Spitex etc. als nicht realistisch beurteilt und für eine strukturfördernde 
Begleitung mit Einhaltung einer geregelten Tagesstruktur plädiert hat (vgl. Bg-
act. 5). 

Nach konstanter Rechtsprechung haben sich die rechtsanwendenden Behörden 
grundsätzlich an die Beurteilung von Sachverständigen zu halten, soweit Fach-
fragen betroffen sind und keine triftigen Gründe für eine abweichende Würdigung 
sprechen (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 1C_147/2018 vom 5.10.2018 
Erw. 5.1 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 132 II 257). Bei der Beantwortung der Fra-
gestellung, ob der betroffene junge Erwachsene eine sozialpädagogische Wohn-
begleitung benötigt oder nicht, kommt der Einschätzung von Fachpersonen mehr 

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Gewicht zu als der (abweichenden) Auffassung von Mitgliedern einer Fürsorge-
behörde.

4.3 In diesem Zusammenhang ist nicht ausschlaggebend, ob die betroffene 
Person mit erheblichen psychischen Problemen diesen Unterstützungsbedarf 
(hier im Sinne einer sozialpädagogischen Wohnbegleitung) hinreichend erkennen 
und darauf adäquat reagieren kann. Deswegen ist der Einwand der Beschwerde-
führerin, wonach der Beschwerdegegner nicht in einer Institution wohnen möchte 
(siehe Beschwerdeschrift, Ziff. 22ff.) grundsätzlich nicht zu hören.

Abgesehen davon übersieht die Beschwerdeführerin in ihrer Argumentation, dass 
ihre Hinweise auf die Ablehnung von Institutionen durch den Beschwerdegegner 
nach der Aktenlage aus einer Zeit stammen, als der Beschwerdegegner die Ein-
richtung J.________ noch gar nicht kannte (vgl. Bf-act. 29, S. 2 = Berufsbera-
tungsgespräch vom 7.12.2020; Bf-act. 7a bezieht sich auch auf das Berufsbera-
tungsgespräch vom 7.12.2020). Gemäss den (glaubhaften) Angaben im APP-
Verlaufsbericht vom 1. September 2021 hat der Beschwerdegegner zusammen 
mit der Beiständin die Einrichtung J.________ besucht und dazu (sinngemäss) 
erklärt, dass er sich diese vorgesehene Unterbringung "vorstellen könne" (vgl. 
Bg-act. 5 S. 1 unten und S. 2 oben; siehe auch Bf-act. 8, S. 2 oben). Des Weite-
ren hat das Sicherheitsdepartement in seiner Vernehmlassung (Ziff. 3) zutreffend 
darauf hingewiesen, dass die Therapeutin am 10. Mai 2021 mit dem Beschwer-
degegner ein Gespräch geführt habe, anlässlich welchem er erklärte, dass er 
mittlerweile ein betreutes Wohnen z.B. im J.________ der Stiftung K.________ 
befürworte, namentlich wegen einer dann bestehenden Tagesstruktur sowie Ein-
bindung in ein soziales Umfeld. Diese dem Fürsorgesekretär am 10. Mai 2021 
weitergeleiteten Erkenntnisse des Beschwerdegegners (vgl. Bf-act. 29, S. 6 un-
ten) werden in der vorliegenden Beschwerde zu Unrecht übergangen.

4.4 Soweit sich die beschwerdeführende Fürsorgebehörde auf die Abklärungen 
im IV-Verfahren beruft und sinngemäss geltend macht, dass die IV-Stelle anstelle 
von Eingliederungsmassnahmen einen Rentenanspruch prüfe, übersieht sie na-
mentlich folgende Aspekte. Im IV-Verfahren gilt generell der Grundsatz "Einglie-
derung vor Rente". Bevor einem noch nicht 20-jährigen Versicherten (ohne Be-
rufsausbildung) eine IV-Rente zugesprochen wird, sind praxisgemäss entspre-
chende Eingliederungsbemühungen vorzunehmen. 

Verhält es sich - wie im konkreten Fall - grundsätzlich so, dass wegen einer psy-
chisch labilen Situation eines jungen Erwachsenen IV-Eingliederungsmass-
nahmen noch nicht möglich sind, muss das Bestreben aller involvierten Stellen 
darauf ausgerichtet sein, hinsichtlich der psychischen Situation des Betroffenen 
mehr Stabilität zu erreichen. Nachdem dies nach der Aktenlage mit dem "Alterna-

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tivvorschlag der Fürsorgebehörde" nicht möglich gewesen ist, wie auch die von 
der Beschwerdeführerin angeführten Hinweise der IV-Stelle dokumentieren, hat 
die Vorinstanz im angefochtenen RRB (der Beurteilung der APP-Fachpersonen 
folgend) überzeugend die kommunale Fürsorgebehörde verpflichtet, subsidiäre 
Kostengutsprache für das begleitete Wohnangebot J.________ zu leisten. Die 
Argumentation in der Beschwerde (S. 10ff., Ziff. 19ff.), wonach der Beschwerde-
gegner (mit Jahrgang 2002) nicht in der Lage sei, berufliche Integrationsmass-
nahmen bzw. eine Erstausbildung zu absolvieren, betrifft grundsätzlich die aktu-
elle Situation mit Unterbringung des jungen Erwachsenen in der Notwohnung 
ohne sozialpädagogische Begleitung und ohne hinreichende Tagesstruktur. Eine 
solche von der kommunalen Fürsorgebehörde postulierte Lösung, den jungen 
Erwachsenen ohne hinreichende Unterstützung bzw. ohne sozialpädagogische 
Begleitung und Tagesstruktur zu belassen, widerspricht den Vorgaben des kan-
tonalen Gesetzgebers in § 16 Abs. 2 ShG. 

Im Übrigen übersieht die Beschwerdeführerin, soweit sie sich auf die Angaben 
der IV-Berufsberatung und namentlich die Ausführungen der IV-Berufsberaterin 
lic.phil. T.________ abstützt ("Somit ist für mich nun klar, dass ich das Dossier im 
Rahmen der Berufsberatung schliessen und die Rentenprüfung einleiten werde", 
vgl. Beschwerde, S. 9 unten), dass die gleiche IV-Berufsberaterin an der betref-
fenden Stelle (am 16.7.2021) weiter ausführte: "Sobald sich die gesundheitliche 
Situation verbessert hat, können Sie sich gerne wieder bei uns melden…" (vgl. 
Bf-act. 29, S. 9f.). Damit hat die IV-Berufsberaterin zum Ausdruck gebracht, dass 
sie lediglich aufgrund der aktuellen gesundheitlichen Verfassung des jungen Er-
wachsenen (derzeit) keine Eingliederungsmassnahmen in Betracht zog, indes 
solche nach einer Stabilisierung des psychischen Gesundheitszustandes nicht 
ausgeschlossen hat. Diese Umstände sprechen für (und nicht gegen) das Er-
gebnis des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens.

Schliesslich kann die Beschwerdeführerin auch aus der nachgereichten Er-
klärung der Mutter des Beschwerdegegners, wonach letzterer bei ihr und der 
Tochter leben könne, hier grundsätzlich nichts zu ihren Gunsten ableiten, zumal 
nicht ersichtlich ist, dass mit einer solchen Unterbringung dem Beschwerdegeg-
ner die von den Triaplus-Fachpersonen im Bericht vom 1. September 2021 pos-
tulierte sozialpädagogische, strukturfördernde Wohnbegleitung hinreichend ge-
währleistet werden könnte. Dies gilt erst recht, als die Mutter des Beschwerde-
gegners nach Angaben der Beschwerdeführerin erwerbstätig ist. Indes ist nicht 
auszuschliessen, dass nach dem von den Vorinstanzen befürworteten Aufenthalt 
in der betreffenden sozialpädagogischen Wohngemeinschaft, welche nach der 
Aktenlage grundsätzlich eine stabilisierende Wirkung erwarten lässt, künftig ein 
Wechsel in die Wohnung der Mutter des Beschwerdegegners eine adäquate Lö-

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sung bilden könnte. In diesem Zusammenhang wird die Beiständin eingeladen, 
im Verlaufe des absehbaren Aufenthalts in der betreffenden Einrichtung in 
K.________ und nach Erreichen einer stabilisierten Situation bei der Evaluation 
einer adäquaten Anschlusslösung zusammen mit dem Beschwerdegegner (sei-
ner Mutter sowie der Schwester) auch ein Zusammenwohnen mit der Mutter bzw. 
der Schwester näher zu prüfen.

5. Nach dem Gesagten erweist sich entgegen der Auffassung der Beschwer-
deführerin der angefochtene RRB nicht als falsch, sondern als rechtens. An die-
sem Ergebnis vermögen sämtliche weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin 
(inkl. diejenigen in der Eingabe vom 15.12.2021) nichts zu ändern. Unbehelflich 
ist namentlich auch der Verweis auf die Ausführungen im Schwyzer Handbuch 
zur Sozialhilfe (vgl. Eingabe der Beschwerdeführerin vom 15.12.2021, S. 5), da 
damit die in § 16 Abs. 2 ShG vom kantonalen Gesetzgeber verlangte Sicherstel-
lung von notwendigen ambulanten und stationären therapeutischen Behandlun-
gen nicht beseitigt werden kann. Sodann besteht entgegen der Auffassung der 
Beschwerdeführerin kein Anlass, dass Beschwerdeverfahren bis zur IV-Renten-
verfügung zu sistieren; vielmehr wurde bereits in Erwägung 4.4 hinreichend be-
tont, dass es nach der Aktenlage zunächst darum geht, hinsichtlich der psychi-
schen Situation des Beschwerdegegners durch einen Aufenthalt in einer Einrei-
chung mit sozialpädagogischer Begleitung und geregelter Tagesstruktur mehr 
Stabilität zu erreichen, um in der Folge geeignete berufliche Eingliederungs-
massnahmen in die Wege zu leiten. Damit (und nicht durch die von der Be-
schwerdeführerin postulierten Verfahrenssistierung) wird dem IV-rechtlichen 
Grundsatz "Eingliederung vor Rente" hinreichend Rechnung getragen. Dass es 
im bisherigen Verlauf bzw. im aktuellen (Wohn-)Setting noch nicht gelungen ist, 
hinsichtlich der beruflichen Eingliederung weiterzukommen und der Beschwerde-
gegner aktuell als arbeitsunfähig gilt (vgl. u.a. Eingabe der Beschwerdeführerin 
vom 15.12.2021, S. 10), spricht nicht gegen, sondern letztlich für das Vorgehen 
der Vorinstanzen (mit einer angestrebten Stabilisierung in einer Einrichtung mit 
sozialpädagogischen Wohnbegleitung und geregelter Tagesstruktur), nachdem 
der Beschwerdegegner noch nicht 20-jährig ist und die betreffende Geschlechts-
angleichung noch nicht lange zurückliegt. Ferner erweist sich der sinngemässe 
Vorwurf in Ziffer 28 der Eingabe vom 15. Dezember 2021, wonach die Beiständin 
es sich leicht gemacht habe und den Beschwerdegegner "bei den ersten Schwie-
rigkeiten in eine Institution einweisen" lassen möchte, als nach der Aktenlage de-
platziert. Jedenfalls finden die Argumente der Beschwerdeführerin, welche ein 
hinreichendes Verständnis für die schwierige Situation des Beschwerdegegners 
vermissen lassen, insgesamt keinen Rechtsschutz.

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6. Aus den dargelegten Gründen ist die Beschwerde als unbegründet abzu-
weisen. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten der unter-
liegenden Gemeinde auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt ausser Betracht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen. 

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 2'000.-- festgelegt und der Gemeinde A.________ auferlegt. 
Dieser Betrag ist innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheids auf das 
Postkonto 60-22238-6 zu bezahlen.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin der Gemeinde A.________ (2/R)
- die Beiständin des Beschwerdegegners (2/R, inkl. Eingabe der Bf vom 

15.12.2021)
- den Regierungsrat 
- das Sicherheitsdepartement (EB, inkl. Eingabe der Bf vom 15.12.2021)
- und das Departement des Innern (z.K.).

Schwyz, 20. Dezember 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 23. Dezember 2021