# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a66ca343-ba3c-5882-a8a3-b101ea61c8b2
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.10.2008 C-2893/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2893-2006_2008-10-07.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2893/2006/scf/shc
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  0 7 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz),
Richter Michael Peterli,
Richterin Elena Avenati-Carpani,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Einspracheentscheid 
vom 11. August 2006

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2893/2006

Sachverhalt:

A.
Herr  A._______,  geboren  am  (...),  gelernter  Gas-  und 
Wasserinstallateur, ist österreichischer Staatsangehöriger. Er arbeitete 
in  den  Jahren  1981  bis  2001  mit  Unterbrüchen  in  der  Schweiz  als 
Heizungsmonteur  und  Kesselwärter.  Im  Jahr  1984  wurde  an  seiner 
rechten  Schulter  eine  Operation  bei  habitueller  Luxation  vorgenom-
men. Seither  hat  der  Versicherte  Beschwerden und  leidet  an  Bewe-
gungseinschränkungen. Seit 1996 bestehen Probleme mit der Lenden-
wirbelsäule  (4  Bandscheibenvorfälle).  Eine  Operation  wurde  nicht 
durchgeführt. Am 13. Mai 2003 (eingegangen bei der IV-Stelle für Ver-
sicherte im Ausland [IV-Stelle] am 11. November 2003) stellte er über 
die Pensionsversicherungsanstalt der Landesstelle Wien einen Antrag 
auf eine schweizerische Invalidenrente. Per 31. Juli 2003 kündigte ihm 
sein österreichischer Arbeitgeber. Seit dem 1. August 2003 erhält der 
Versicherte eine österreichische Berufsunfähigkeitspension (act. 1, 5, 
7, 8, 11, 19).

B.
Die IV-Stelle  forderte im Rahmen des Verwaltungsverfahrens diverse 
wirtschaftliche  und  medizinische  Untersuchungen  an.  Sie  hat  den 
Akten die folgenden ärztlichen Berichte und Gutachten beigefügt:

- Dr. med. B._______  vom  MR  Institut  X._______  hielt  am  4.  Juli 
2002 nach der Magnet-Resonanz-Tomographie fest, dass beim Be-
schwerdeführer eine kleine mediobilaterale Diskushernie, eingeeng-
te  Neroforamina  L4/5  beidseits  sowie  eine  kleine  mediobilaterale 
Diskushernie mit eingeengten Neroforamina L5/S1 nachweisbar sei 
(act. 18).

- Dr. C._______, Neurologe und Psychiater, füllte am 15. September 
2003 das Formular E 213 aus und hielt zusammengefasst fest, dass 
im  Vordergrund  chronische  Schmerzen  im  Bereich  der 
Lendenwirbelsäule mit Ausstrahlung in das linke Bein stehe, wobei 
eine  computertomographisch  nachgewiesene  Diskushernie  L5/S1 
links  für  die  Beschwerdesymptomatik  verantwortlich  sei.  Der 
Nervenwurzeldehnungsschmerz  sei  glaubhaft  bei  65  Grad  positiv 
mit  positivem  Bragardschen  Zeichen.  Die  Untersuchung  der 
peripheren Neurologie ergebe allerdings  keinerlei  Defizite. Im Be-
reich der rechten Schulter liege ein Zustand nach Bankart-Opera-

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tion vor und es zeige sich die typische Aussenrotationshemmung. 
Zudem liege eine Elevations- sowie Flexionshemmung an der rech-
ten  Schulter  vor,  sodass  Behinderungen  bei  Arbeiten  über  Kopf 
durchaus glaubwürdig seien. Dem Beschwerdeführer seien leichte 
Arbeiten  in  wechselnder  Körperhaltung  zumutbar.  Arbeiten  über 
Schulterhöhe sollten nur kurzfristig durchgeführt werden (act. 19).

- Gemäss  dem  Bericht  vom  23. April  2004  von  Dr. D._______, 
Radiologe, besteht im Ergebnis beim Beschwerdeführer eine gerin-
ge  Omarthrose  und  AC-Arthrose,  diskrete  PHS  calcarea  sowie 
kleine  Hill-Sachs-Delle  und  Verknocherung  des  abgerissenen 
Periostes kaudal am Collum scapulae (act. 20).

- Dr. E._______,  Facharzt  für  Orthopädie  und  orthopädische 
Chirurgie,  erstellte  zu  Handen  der  Pensionsversicherungsanstalt 
Landesstelle  Vorarlberg  ein  ärztliches  Gutachten  aufgrund  seiner 
Untersuchung des Beschwerdeführers vom 25. Februar 2004. Dem-
nach stehen beim Patienten nach wie  vor  Schmerzen im Bereich 
der  Lendenwirbelsäule  mit  Ausstrahlung  in  das  linke  Bein  im 
Vordergrund.  Dabei  sei das  Lasègue-Zeichen  schlechter  als  ein 
Jahr davor. Auch die Beweglichkeit im Bereich der rechten Schulter 
sei obwohl bezüglich Flexion als auch Elevation geringer geworden. 
Eine Besserung des Gesundheitszustandes sei nicht möglich. Das 
Leistungskalkül verbleibe gleich. Demnach seien dem Beschwerde-
führer  eine  sitzende,  stehende  und  gehende  Arbeitshaltung  bei 
leichter körperlicher Belastbarkeit und leichten Hebe- und Trageleis-
tungen vollschichtig zumutbar (act. 21).

- Mit  Schlussbericht  vom 17. Mai  2005 beurteilte  der  IV-Stellenarzt 
Dr. F._______  den  Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers 
anhand der Akten. Die Hauptdiagnose laute Lumboischialgie links 
bei  Diskushernie  L5/S1  links  M51  2  sowie  Status  nach  stabilis 
Schulteroperation mit Bewegungseinschränkung rechts M24 4. Auf-
grund der verminderten Beweglichkeit des Schultergelenkes rechts 
und  der  verminderten  Belastbarkeit  des  Rückens sei  er  in  seiner 
bisherigen Tätigkeit zu 100% arbeitsunfähig und in einer angepass-
ten Tätigkeit zu 0%. Gewisse Einschränkungen wie wechselnde Ar-
beitspositionen  und  nur  leichte  Arbeiten  und  keine  Arbeiten  über 
Schulterhöhe seien zu berücksichtigen. Die Prognose sei unsicher. 
Einerseits könne durch eine stabilisierende Operation an der LWS 
eine Verbesserung erreicht werden, andererseits könne sich die Si-

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tuation auch verschlechtern. Auf jeden Fall könne der Beschwerde-
führer in seinem angestammten Beruf nicht mehr arbeiten (act. 23).

Am  28. Juni  2005  liess  die  IV-Stelle  zudem  einen  Einkommensver-
gleich  erstellen,  welcher  einen  Invaliditätsgrad  von  56,81%  ergab 
(act. 25).

Mit Verfügung vom 4. August 2005 sprach die IV-Stelle dem Versicher-
ten eine halbe Invalidenrente ab 1. April 2004 zu. In ihrer Begründung 
führte sie aus, dass der Gesundheitsschaden des Versicherten unter 
die  Bestimmungen  über  langdauernde  Krankheit  falle  und  seit  dem 
15. April 2003 eine Arbeitsunfähigkeit von 100% in der zuletzt ausge-
übten Tätigkeit verursache. Andere leichtere, dem Gesundheitszustand 
besser angepasste Tätigkeiten, wie z.B. Hausmeister, Museumswäch-
ter  oder  Billetverkäufer  könne der  Versicherte  ausüben. Die  Arbeits-
unfähigkeit in einer angepassten Verweistätigkeit betrage 0%. Dies er-
gebe eine Erwerbseinbusse und somit einen Invaliditätsgrad von 57%. 
Ab 1. April  2004 bestehe daher  ein  Anspruch auf  eine halbe Rente 
(act. 26, 29).

C.
Dagegen erhob der Versicherte am 22. August 2005 Einsprache, wel-
che  die  IV-Stelle  (nachfolgend:  Vorinstanz)  mit  Einspracheentscheid 
vom 11. August 2006 abwies. Sie begründete ihren Entscheid damit, 
dass gemäss dem ärztlichen Dienst  die angestammte Tätigkeit  nicht 
mehr zumutbar sei, jedoch in einer leichteren, der Gesundheit besser 
angepassten Tätigkeit (wechselbelastend, ohne Heben von Gewichten 
von mehr als 10kg, ohne Arbeiten über Schulterhöhe, ohne ungünstige 
Einflüsse,  wie  Schlechtwetter,  Feuchtigkeit,  Kälte,  Hitze  usw.),  eine 
volle  Arbeitsfähigkeit  vorliege. Der  medizinische  Dienst  habe  zudem 
festgestellt,  dass  genügend  medizinische  Abklärungen  durchgeführt 
worden seien und auch der Versicherte mit der Einsprache keine neu-
en Arztberichte mehr eingereicht habe (act. 30, 32).

D.
Gegen  diesen  Entscheid  erhob  der  Versicherte  (nachfolgend:  Be-
schwerdeführer)  am 4. September  2006 Beschwerde bei  der  Eidge-
nössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invali-
denversicherung  für  die  im  Ausland  wohnenden  Personen  (Rekurs-
kommission)  und  beantragte,  es  sei  ihm  eine  ganze  Invalidenrente 
auszurichten. Er könne weder in seinem angestammten Beruf noch in 
leichten  Verweistätigkeiten  arbeiten,  da  er  dauernd  Schmerzen  im 

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Rücken habe. Selbst  leichte Hausarbeiten würden ihm schwer fallen 
und er müsse diese manchmal unterbrechen. Im Jahr 1985 sei er an 
der Schulter operiert  worden. Dies habe eine Behinderung nach sich 
gezogen,  welche bis  heute schmerzhaft  sei. Zudem habe er psychi-
sche Beschwerden, so dass er an einer chronischen Bronchitis leide.

E.
Die Vorinstanz reichte am 10. Oktober 2006 ihre Vernehmlassung ein 
und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdefüh-
rer  sei  zwar  nicht  mehr  in  der  Lage,  seinen  Beruf  als  Kesselwärter 
auszuüben; in leichten Tätigkeiten in wechselnder Körperhaltung und 
ohne Arbeiten über Schulterhöhe sei dagegen noch volle Arbeitsfähig-
keit  gegeben.  Wenn  die  österreichische  Versicherung  trotzdem  eine 
volle  Berufsunfähigkeitspension gewährt  habe,  sei  dies offenbar  aus 
Gründen des Berufsschutzes geschehen. Denn nach österreichischem 
Recht sei eine Verweisung nur auf andere Tätigkeiten innerhalb dersel-
ben Berufsgruppe möglich. Das Schweizerische Recht dagegen kenne 
keine entsprechende Einschränkung der Verweisbarkeit.

F.
Replicando führte der Beschwerdeführer am 8. November 2006 aus, 
dass er seine Beschwerde aufrecht erhalte und beantragte weiterhin 
eine ganze Rente. Die von der Vorinstanz vorgeschlagenen Tätigkeiten 
würden bei ihm bereits nach kurzer Zeit die Schmerzen erhöhen. Ein 
geregelter Tagesablauf sei ihm bereits seit drei Jahren auf Grund der 
Rückenschmerzen nicht mehr möglich.

G.
Am 1. Januar 2007 ging das vorliegende Beschwerdeverfahren auf das 
Bundesverwaltungsgericht über. Am 23. Februar 2007 teilte das Bun-
desverwaltungsgericht  den  Parteien  die  Einsetzung  der  Instruktions-
richterin mit und liess die Replik der Vorinstanz zukommen.

Die Vorinstanz reichte ihre Duplik mit Schreiben vom 9. März 2007 ein 
und beantragte weiterhin die Abweisung der Beschwerde.

H.
Mit Verfügung vom 23. März 2007 teilte das Bundesverwaltungsgericht 
den Parteien die Zusammensetzung des Spruchkörpers mit.

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 

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nachfolgenden Erwägungen eingegangen

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-
den gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu 
den anfechtbaren Verfügungen gehören auch die Einspracheentschei-
de der IV-Stelle für Versicherte im Ausland, die zu den Vorinstanzen 
des Bundesverwaltungsgerichts gehört (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch 
Art. 69 Abs. 1 Bst. b des Bundesgesetzes über die Invalidenversiche-
rung vom 19. Juni 1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das 
Sachgebiet angeht, ist vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  übernimmt,  sofern  es  zuständig 
ist,  die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen 
Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten 
der Departemente hängigen Rechtsmittel. Dies ist vorliegend der Fall. 
Die  Beurteilung  erfolgt  nach  neuem  Verfahrensrecht  (vgl.  Art. 53 
Abs. 2  VGG). Das  VwVG findet  keine  Anwendung  in  Sozialversiche-
rungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) an-
wendbar ist (Art. 3 Bst. dbis VwVG).

1.2 Durch den angefochtenen Einspracheentscheid ist der Beschwer-
deführer besonders berührt. Sein schutzwürdiges Interesse an dessen 
Änderung  oder  Aufhebung  und  damit  seine  Beschwerdelegitimation 
sind zu bejahen (Art. 48 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 59 ATSG).

1.3 Der Beschwerdeführer hat frist- und formgerecht Beschwerde er-
hoben (Art. 50 und 52 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG). Auf das ergriffe-
ne Rechtsmittel ist einzutreten.

1.4 Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundes-
recht einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

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2.
Materiell umstritten und im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist, ob die 
Vorinstanz  dem Beschwerdeführer  zu  Recht  keine  ganze  Rente  zu-
sprach.

2.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche materiellen Rechtsnormen im vorlie-
genden Verfahren anwendbar sind.

In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leis-
tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prü-
fen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden Verfahren fin-
den demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, die bei Er-
lass des Einspracheentscheids vom 11. August 2006 in Kraft standen; 
weiter  aber auch solche Vorschriften,  die zu jenem Zeitpunkt  bereits 
ausser Kraft getreten waren, die aber für die Beurteilung eines allen-
falls  früher  entstandenen  bzw.  fortdauernden  Rentenanspruchs  von 
Belang sind.

2.2 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der  Europäischen  Gemeinschaft,  so  dass  vorliegend das am 1. Juni 
2002 in Kraft  getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizü-
gigkeit  (Freizügigkeitsabkommen;  FZA;  SR  0.142.112.681),  welches 
die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen  zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mit-
gliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft insoweit absetzt, als dar-
in derselbe Sachbereich geregelt wird, anzuwenden ist (Art. 20 FZA). 
Soweit  dieses  Abkommen,  insbesondere  dessen  Anhang  II,  der  die 
Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit regelt (Art. 8 FZA), 
keine  abweichenden  Bestimmungen  vorsieht,  ist  mangels  einer  ein-
schlägigen gemeinschaftsrechtlichen bzw. abkommensrechtlichen Re-
gelung die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der  An-
spruchsvoraussetzungen einer schweizerischen Invalidenrente grund-
sätzlich Sache der innerstaatlichen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 
E. 2.4). Daraus folgt, dass die Verwaltung und im Beschwerdefall das 
Gericht den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers gemäss Art. 3 
Abs. 1 der Koordinierungsverordnung (EWG) Nr. 1408/71 grundsätzlich 

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nach den für  schweizerische Staatsangehörige  geltenden Regeln zu 
beurteilen haben.

2.3 Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf 
die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen  anwendbar, 
wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorse-
hen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invali-
denversicherung  anwendbar  (Art. 1a-70),  soweit  das  IVG nicht  aus-
drücklich  eine  Abweichung  vom ATSG vorsieht.  Dabei  finden  in  for-
mellrechtlicher Hinsicht nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen 
Regeln grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im 
Zeitpunkt  der  Beschwerdebeurteilung  Geltung  haben  (BGE 130 V  1 
E. 3.2).

2.4  Vorliegend sind die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bestim-
mungen des ATSG sowie die zugehörige Verordnung vom 11. Septem-
ber  2002  über  den  Allgemeinen  Teil  des  Sozialversicherungsrechts 
(ATSV,  SR 830.11)  anwendbar.  Nicht  anwendbar  sind  hingegen  die 
Änderungen  des  ATSG  vom  6. Oktober  2006  und  der  ATSV  vom 
28. September  2007 (5. IVG-Revision,  AS 2007 5129 bzw. AS 2007 
5155, in Kraft seit 1. Januar 2008), da der angefochtene Entscheid vor 
Inkrafttreten  der  entsprechenden  Bestimmungen  ergangen  ist  (vgl. 
auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar, Zürich Basel Genf 2003, Art. 82 
Rz. 4).

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri-
sche Bundesgericht (vormals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) 
erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefi-
nitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchst-
richterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-
krafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung 
ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung übernommen 
und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3). Auch die 
Normierung des Art. 16 ATSG führt  nicht  zu einer  Modifizierung der 
bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Ver-
sicherten,  welche weiterhin nach der  allgemeinen Methode des Ein-
kommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 

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zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung vgl. BGE 128 
V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 2003 
und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003 
(SR 831.201; 4. IV-Revision,  AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859)  in 
Kraft getreten. Somit sind vorliegend für die Prüfung des geltend ge-
machten Anspruchs diese Fassungen des IVG und der IVV anwend-
bar. Die Änderungen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 
28.  September  2007  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129  bzw. AS  2007 
5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind hingegen nicht anwendbar, da 
der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Be-
stimmungen ergangen ist.

2.5 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Einspracheentscheides  (hier: 
11. August 2006) eingetretenen Sachverhalt  ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 
mit Hinweis).  Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Entscheides  eingetreten  sind, 
sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu berücksichtigen. 
Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt  seither  verändert 
haben,  unter  Umständen Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfü-
gung sein (BGE 121 V 366 E. 1b mit Hinweisen).

3.
3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-
fall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für 
die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG).

3.2 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig gewesenen 
Fassung besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 
versicherte Person zu mindestens zwei Dritteln, derjenige auf eine hal-
be Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige auf eine Vier-
telsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Die seit dem 1. Ja-
nuar 2004 massgeblichen neuen Rentenabstufungen gemäss Art. 28 
Abs. 1 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 Pro-
zent  Anspruch  auf  eine  Viertelsrente,  bei  einem Invaliditätsgrad von 
mindestens 50 Prozent Anspruch auf eine halbe Rente, bei einem In-

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validitätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine Dreivier-
telsrente  und  bei  einem  Invaliditätsgrad  von  mindestens  70 Prozent 
Anspruch auf eine ganze Rente.

3.3 Viertelsrenten werden allerdings gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG nur 
an Versicherte ausbezahlt, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Sinne 
von Art. 13  ATSG in  der  Schweiz  haben. Nach  der  Rechtsprechung 
des EVG stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvor-
schrift,  sondern  eine  besondere  Anspruchsvoraussetzung  dar  (BGE 
121 V 275 E. 6c). Seit Inkrafttreten des FZA können indes Angehörige 
von EU-Staaten sowie dort lebende Schweizer Bürgerinnen und Bür-
ger ebenfalls eine Viertelsrente beanspruchen.

3.4 Aufgrund  des  im gesamten  Sozialversicherungsrechts  geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist ein in seinem bisheri-
gen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versicherter gehalten, 
innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Berufs- oder Erwerbs-
zweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie möglich und zumutbar 
erscheint (BGE 113 V 28 E. 4a, 111 V 239 E. 2a). Deshalb ist es am 
behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt einer IV-Stelle zu entschei-
den, in welchem Ausmass ein Versicherter seine verbliebene Arbeits-
fähigkeit  bei  zumutbarer  Tätigkeit  und zumutbarem Einsatz  auf  dem 
ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten kann. Diese sogenannte Ver-
weisungstätigkeit  hat  sich  der  Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (lei-
densangepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 S. 204 f.).

3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdeverfahren das Gericht)  auf  Unterlagen angewie-
sen, die der Arzt und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfü-
gung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist  es, den Gesundheits-
schaden zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Um-
fang und bezüglich welcher Tätigkeiten der Versicherte arbeitsunfähig 
ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage 
für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen dem Versicher-
ten noch zugemutet werden können. Es sind demnach nicht nur die Er-
werbsmöglichkeiten im angestammten Beruf, sondern auch in zumut-
baren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Bei der Bemessung der Invali-
dität ist auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen der funktionellen Be-
hinderung abzustellen, welche nicht zwingend mit dem vom Arzt fest-
gelegten Grad der funktionellen Einschränkung übereinstimmen müs-
sen (BGE 110 V 275 E. 4a [= ZAK 1985 S. 462 E. 4A]).

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3.6 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; 
Art. 16 ATSG).

3.7 Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer 
und abstrakter Begriff,  welcher dazu dient,  den Leistungsbereich der 
Invalidenversicherung von jenem der  Arbeitslosenversicherung abzu-
grenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichge-
wicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; an-
dererseits  bezeichnet  er  einen Arbeitsmarkt,  der von seiner  Struktur 
her  einen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
ob  sie  ein  rentenausschliessendes  Einkommen  zu  erzielen  vermag 
oder  nicht  (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus 
folgt,  dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, 
ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebe-
ne Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügba-
ren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden 
(AHI 1998 S. 291 E. 3b). Von einer  Arbeitsgelegenheit  im Sinne von 
Art. 16 ATSG kann aber dort  nicht mehr gesprochen werden, wo die 
zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass 
sie  der  allgemeine Arbeitsmarkt  praktisch nicht  kennt  oder  dass  sie 
nur  unter  nicht  realistischem  Entgegenkommen  eines  durchschnittli-
chen Arbeitgebers  möglich  wäre  (SVR 1996  IV Nr. 70  S. 204  E. 3c, 
ZAK 1989 S. 322 E. 4).

4.
4.1 Der Beschwerdeführer macht  geltend,  dass sein Gesundheitszu-
stand derart  beeinträchtigt  sei,  dass er  weder  seiner  angestammten 
Tätigkeit noch einer leichten Verweistätigkeit nachgehen könne, da die 
Schmerzen immer präsent seien.

4.2 Die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht haben die me-
dizinischen Unterlagen nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-

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gung  –  wie  alle  anderen  Beweismittel  –  frei,  d.h.  ohne  Bindung  an 
förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdi-
gen. Dies bedeutet für das Gericht,  dass es alle Beweismittel,  unab-
hängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu ent-
scheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beur-
teilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf 
es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Pro-
zess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen 
und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes ei-
nes Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Be-
lange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 
geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Ana-
mnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 
einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Ex-
perten begründet sind  (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 E. 1c 
mit Hinweisen; AHI 2001 S. 113 E. 3a; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 
E. 2a/bb und RKUV 1998 Nr. U 313 S. 475 E. 2a). Der erhöhte Beweis-
wert  umfasst  allerdings  nur  medizinische  Fragen,  zu  deren  Be-
antwortung  Ärzte  im  Sozialversicherungsverfahren  beigezogen  wer-
den, nicht aber weitere Fragen wie z.B. die wirtschaftliche Beurteilung.

4.3 Die Ärzte Dr. C._______ und Dr. E._______ berücksichtigen in ih-
ren Berichten die Anamnese des Beschwerdeführers und dessen ge-
klagte  Beschwerden.  Sie  legen  den  Gesundheitszustand  umfassend 
dar und begründen ihre Aussagen. Die Arztberichte geben ein kom-
plettes  Bild  über  die  gesundheitlichen  Schäden  des  Beschwerde-
führers und gestatten eine zuverlässige Beurteilung über dessen Er-
werbsfähigkeit.  Auch  der  Schlussbericht  des  IV-Stellenarztes 
Dr. F._______ entspricht den Anforderungen an die Beweismittel. Die 
Schlussfolgerung ist begründet, nachvollziehbar und überzeugend. Die 
genannten Arztberichte erfüllen demnach die Anforderungen gemäss 
der Rechtsprechung (vgl. BGE 125 V 325 E. 3a); es ist auf sie abzu-
stellen.

4.4 Vorliegend ist  unbestritten,  dass der Beschwerdeführer für seine 
ursprüngliche  Tätigkeit  als  Kesselwärter  und  Heizungsmonteur  zu 
100% arbeitsunfähig ist.

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Zu prüfen bleibt somit die Erwerbsfähigkeit in möglichen Verweisungs-
tätigkeiten. Die begutachtenden Ärzte sind sich einig,  dass dem Be-
schwerdeführer leichte Arbeiten in wechselnder Arbeitsposition zumut-
bar  seien,  wobei  die  Gewichtslimite  bei  10kg  anzusetzen  sei.  Unter 
Berücksichtigung dieser Einschränkungen sei dem Beschwerdeführer 
eine Arbeitstätigkeit in folgenden Bereichen noch zumutbar: die Arbeit 
eines nicht qualifizierten Arbeiters bzw. Hilfsarbeiters in einem Werk, 
einer Fabrik bzw. einer Produktionsstätte, als Concierge, Hausmeister 
oder Aufseher auf einer Baustelle, Parkwächter, Museumswächter, Bil-
letverkäufer,  Lieferant  von  kleinen  Lieferungen  mit  einem  Fahrzeug, 
die Reparatur von Kleingeräten oder Haushaltsartikeln, das Registrie-
ren, Klassieren oder Archivieren, als interner Kurierdienst, als Bote, in 
der Datenerfassung oder Scannage. Eine solche angepasste Tätigkeit 
könne ganztags ausgeführt werden.

Das  Bundesverwaltungsgericht  erachtet  diese  Beurteilung  als  nach-
vollziehbar und überzeugend.

4.5 Der  Beschwerdeführer  untermauert  seine  Aussagen  in  der  Be-
schwerde durch  keinerlei  neuen oder  anderweitigen  Arztberichte. Er 
bringt lediglich vor, dass er keinerlei Arbeiten mehr ausführen könne, 
da ihm bereits  leichte Hausarbeiten  wie  Staubsaugen und Geschirr-
spülen Schmerzen verursachen würden und er deshalb diese Arbeiten 
manchmal unterbrechen müsse. Die durch die Beschwerden hervorge-
rufenen  Einschränkungen  wurden  bei  der  Beurteilung  der  Er-
werbsfähigkeit  durch  die  Ärzte  mitberücksichtigt.  Den  Akten  ist  kein 
Hinweis zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer keine leichten Ar-
beiten ausführen könne. Der Beschwerdeführer gibt nicht explizit  an, 
dass ihm sitzende Tätigkeiten oder solche mit Wechselpositionen un-
möglich seien. Er bringt lediglich vor, dass er bei den genannten Haus-
arbeiten Schmerzen verspüre. Diese Hausarbeiten sind jedoch vorlie-
gend nicht massgebend, da sie keinen Bezug zu den genannten Ver-
weistätigkeiten aufweisen. Des Weiteren erwähnt der Beschwerdefüh-
rer  psychische  Probleme,  welche  er  jedoch  nicht  weiter  belegt.  Sie 
können daher vorliegend nicht berücksichtigt werden.

4.6 Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind insgesamt nicht hin-
reichend begründet, wenig überzeugend und vermögen die Aussagen 
der Ärzte nicht zu widerlegen. Insgesamt kommt das Gericht deshalb 
zum Schluss, dass gemäss dem im Sozialversicherungsrecht massge-
blichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit  (BGE 126 

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V 360 E. 5b) den Beurteilungen von Dr. C._______, Dr. E._______ und 
dem IV-Stellenarzt Dr. F._______ zu folgen ist und vorliegend im hier 
massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 11. August 
2006 beim Beschwerdeführer von einer 0%-igen Arbeitsunfähigkeit in 
Verweistätigkeiten auszugehen ist.

5.
5.1 Für  die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen,  das die versicherte Person nach Eintritt  der  Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausge-
glichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), 
in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könn-
te, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen; Art. 
16 ATSG). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der Weise zu 
erfolgen,  dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffern-
mässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt wer-
den, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad be-
stimmen lässt. Insoweit die fraglichen Erwerbseinkommen ziffernmäs-
sig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der 
im Einzelfall  bekannten Umstände zu schätzen und die so gewonne-
nen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen (allgemeine Metho-
de des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1,  104 V 136 E. 2a 
und b; ZAK 1990 S. 518 E. 2). Gemäss BGE 129 V 222 E. 4.1 und 4.2 
sind für  den Einkommensvergleich die Verhältnisse im Zeitpunkt  des 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invali-
deneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfällige 
rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfü-
gungserlass  zu  berücksichtigen sind. Mittels  Aufindexierung der  Ein-
kommen kann die zeitidentische Grundlage erreicht werden.

5.2 Für die Erhebung des Valideneinkommens ging die Vorinstanz von 
den Angaben des Beschwerdeführers bezüglich seines letzten Lohnes 
in den Jahren 2002 und 2003 in Österreich aus. Anschliessend nahm 
sie die Aufindexierung für das Jahr 2003 vor, was ein monatliches Vali-
deneinkommen von Euro 3'605.03 ergab. Dieser Betrag ist unbestritten 
geblieben.

5.3 Weil  das  Valideneinkommen auf  österreichischen  Zahlen  beruht, 
ist auch das Invalideneinkommen mit Zahlen aus Österreich zu ermit-
teln. Die Vorinstanz benutzte dazu das Jahrbuch der österreichischen 

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Wirtschaft  –  Statistik  2004.  Angesichts  der  zumutbaren Verweistätig-
keiten stützte sich die Vorinstanz für das Invalideneinkommen auf das 
Einkommen, welches besonders qualifizierte angelernte Arbeitnehmer 
im Jahr 2003 in Österreich (Vorarlberg) pro Stunde verdienten. Bei ei-
nem Stundenansatz  von Euro 10.98 ergibt  dies,  bei  einer  wöchentli-
chen Arbeitszeit  von 38.5  Stunden,  ein monatliches  Einkommen von 
Euro 1'831.83.

Die Vorinstanz hat mit Blick auf die 100%-ige Arbeitsfähigkeit des Be-
schwerdeführers  in  leichten  Verweistätigkeiten  unter  bestimmten  Be-
dingungen und aufgrund seines Alters zusätzlich einen leidensbeding-
ten Abzug auf dem Invalideneinkommen von 15% vorgenommen, was 
ein monatliches Invalideneinkommen von Euro 1'557.06 ergibt. Für das 
Bundesverwaltungsgericht  besteht  kein  Anlass,  in  diese  Ermessens-
ausübung der Vorinstanz einzugreifen (vgl. BGE 124 V 321 E.3b.bb).

5.4 Wird das Invalideneinkommen (nach Leidensabzug) mit dem Vali-
deneinkommen verglichen ([{3605,03-1557,06}  x  100]  : 3605,03),  re-
sultiert ein Invaliditätsgrad von 56.81%.

Die Berechnung der Vorinstanz ist demnach korrekt.

6.
Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  die  Vorinstanz  dem  Be-
schwerdeführer zu Recht eine halbe Rente – und nicht eine ganze, wie 
vom  Beschwerdeführer  beantragt – ausgerichtet  hat.  Damit  erweist 
sich  der  angefochtene  Einspracheentscheid  als  rechtens;  die  Be-
schwerde ist abzuweisen.

7.
Verfahrenskosten  sind  nicht  zu  erheben  (Art. 69  Abs. 2  IVG  i.V.m. 
Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]; Bst. c der 
Schlussbestimmungen  zur  Änderung  des  IVG  vom  16. Dezember 
2005).

8.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden dem nicht anwaltlich ver-
tretenen Beschwerdeführer keine Parteikosten zugesprochen (Art. 64 
Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 
über  die  Kosten  und  Entschädigungen vor  dem Bundesverwaltungs-
gericht [VGKE, SR 173.320.2] e contrario). Der obsiegenden Vorinst-

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anz steht  praxisgemäss keine Parteientschädigung zu (Art. 7  Abs. 3 
VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (...)
- Bundesamt für Sozialversicherung

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Christine Schori Abt

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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