# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** eedbb32b-fde0-5fc1-9124-162bf6182a16
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 06.11.2014 200 2014 69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-69_2014-11-06.pdf

## Full Text

200 14 69 IV
SCP/SCC/KRK

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 6. November 2014

Verwaltungsrichter Schütz, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Scheidegger 
Gerichtsschreiberin Schertenleib Gamero

A.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 12. Dezember 2013

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Nov. 2014, IV/14/69, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1962 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) war 
seit Mai 2001 als selbstständigerwerbender … tätig (Dossier der Invaliden-
versicherung, Antwortbeilage [AB] 1), als er am 2. Januar 2002 auf Eis 
ausglitt und auf den Rücken fiel (AB 5). Er meldete sich erstmals im August 
bzw. September 2004 bei der IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegne-
rin) zum Bezug von Leistungen an (AB 1). Am 12. November 2004 zog der 
Versicherte das Leistungsgesuch wieder zurück (AB 13).

Nachdem er am 30. Januar 2007 einen Auffahrunfall erlitten hatte, meldete 
er sich am 17. Februar 2007 bei der IVB erneut an (AB 16). Die IVB holte 
verschiedene Unterlagen ein, u.a. das von der Versicherung B.________ 
veranlasste Gutachten von Dr. med. C.________, Spezialarzt für orthopä-
dische Chirurgie FMH, vom 13. August 2003 (AB 28 S. 78 ff., vgl. auch 
AB 28 S. 73, 76) und der Ergänzung vom 22. April 2004 (AB 28 S. 68 ff.). 
Die Versicherung D.________ reichte das – von ihr in Auftrag gegebene – 
polydisziplinäre Gutachten der MEDAS E.________ ein (MEDAS-
Gutachten vom 14. November 2008 [AB 40]). Nach Erstellung des Ab-
klärungsberichts für Selbstständigerwerbende vom 4. Juni 2009 (AB 43) 
stellte die IVB mit Vorbescheid vom 22. Juni 2009 bei einem Invaliditäts-
grad von 31 % die Abweisung des Rentengesuchs in Aussicht (AB 46). 
Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Fürsprecher F.________, 
am 25. August 2009 Einwände (AB 47). Nach einer Stellungnahme des 
Abklärungsdienstes vom 15. Oktober 2009 (AB 49) wies die IVB mit Verfü-
gung vom 5. November 2009 das Leistungsgesuch ab (AB 50). Hiergegen 
erhob der Versicherte, vertreten durch Fürsprecher F.________, am 7. De-
zember 2009 beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern Beschwerde (AB 
52). Diese hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 
20. August 2010 gut, hob die angefochtene Verfügung vom 5. November 
2009 auf und wies die Sache zurück an die IVB, damit sie im Sinne der 
Erwägungen verfahre und danach neu verfüge (AB 66; IV/2009/1290). In 
den Erwägungen wurde festgehalten, es sei zur Ermittlung des Validenein-
kommens das Einkommen, das unmittelbar vor Eintritt des Gesundheits-

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schadens erzielt worden sei, nämlich jenes aus dem Jahr 2006, beizuzie-
hen und auf das Jahr 2008 zu indexieren. Mangels eines hinreichend aktu-
ellen IK-Auszugs erweise sich die Sache als unvollständig abgeklärt. Die 
IVB habe anhand eines aktuellen IK-Auszugs und der rechtskräftigen Steu-
erveranlagung für das massgebende Jahr 2006 das Valideneinkommen 
festzusetzen (AB 66 S. 15).

Die IVB holte in der Folge einen IK-Auszug (AB 69) und die Steuerer-
klärungen von 2006 bis 2008 (AB 72.1-72.3) sowie die AHV-Verfügungen 
der Ausgleichskasse des Kantons Bern (AKB) bezüglich der Festsetzung 
der persönlichen Beiträge von 2001 bis 2007 des Versicherten als Selbst-
ständigerwerbender (AB 78) ein. Im Abklärungsbericht für Selbstständiger-
werbende vom 13. Dezember 2010 wurde bei einem Valideneinkommen 
von Fr. 31‘758.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 43‘184.-- ein Inva-
liditätsgrad von 0 % berechnet (AB 80 S. 5). Mit Verfügung vom 16. Febru-
ar 2011 wies die IVB – wie mit Vorbescheid vom 21. Dezember 2010 in 
Aussicht gestellt (AB 82) – das Rentengesuch ab (AB 83). Diese Verfügung 
erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

Am 20. Februar 2012 teilte der Rechtsvertreter des Versicherten mit, dass 
das Mandat erloschen sei (AB 89). Mit Verfügung vom 21. März 2012 wies 
die IVB – wie mit Vorbescheid vom 10. Februar 2012 in Aussicht gestellt 
(AB 88) – das Leistungsbegehren bezüglich beruflicher Abklärungen ab, da 
der Versicherte mitgeteilt habe, er halte eine berufliche Eingliederung sub-
jektiv für nicht möglich (AB 91; vgl. auch AB 87).

B.

Am 14. April 2013 teilte der Versicherte mit, es sei am 31. Oktober 2012 ein 
malignes Melanom entfernt worden (AB 93). Die IVB ging von einer Neu-
anmeldung aus und holte einen IK-Auszug (AB 95), einen Bericht des 
Hausarztes Dr. med. G.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, vom 
16. Mai 2013 zusammen mit Spitalberichten ein (AB 96). Dr. med. 
H.________, Fachärztin für Anästhesie, Regionaler Ärztlicher Dienst 
(RAD), erstellte die Aktenbeurteilung vom 26. Juni 2013 (AB 101 S. 2 ff.). 
Am 18. Juli 2013 teilte die IVB mit, es bestehe kein Anspruch auf berufliche 

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Massnahmen (AB 104). Nach Erstellung des Abklärungsberichts für 
Selbstständigerwerbende vom 27. September 2013, worin der Abklärungs-
dienst einen Invaliditätsgrad von 11 % berechnete (AB 107 S. 5), stellte die 
IVB mit Vorbescheid vom 4. Oktober 2013 die Abweisung eines Rentenge-
suchs in Aussicht (AB 108). Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten 
durch Fürsprecher F.________, am 1. November 2013 Einwände (AB 111). 
Er beanstandete die Ermittlung des Validen- und Invalideneinkommens. 
Nach einer Stellungnahme des Abklärungsdienstes vom 2. Dezember 2013 
(AB 115) wies die IVB mit Verfügung vom 12. Dezember 2013 bei einem 
Invaliditätsgrad von 11 % das Rentengesuch ab (AB 117).

C.

Am 21. Januar 2014 erhob der Versicherte beim Verwaltungsgericht des 
Kantons Bern Beschwerde. Er beantragt, die Verfügung vom 12. Dezember 
2013 sei aufzuheben und die Akten seien zur neuen Beurteilung an die IV-
Stelle zurückzuweisen. 

Mit Beschwerdeantwort vom 14. März 2014 beantragt die Beschwerdegeg-
nerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 

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Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 
12. Dezember 2013. Streitig ist der Anspruch auf eine Rente.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 

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teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.3 Wurde eine Rente wegen eines fehlenden oder zu geringen Invali-
ditätsgrades bereits einmal verweigert, so wird eine neue Anmeldung nur 
geprüft, wenn die versicherte Person glaubhaft macht, dass sich der Grad 
der Invalidität in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat 
(Art. 87 Abs. 2 und 3 IVV; bis 31. Dezember 2011 Art. 87 Abs. 3 und 4 
IVV). Diese Eintretensvoraussetzung soll verhindern, dass sich die Verwal-
tung immer wieder mit gleichlautenden und nicht näher begründeten, d.h. 
keine Veränderung des Sachverhalts darlegenden Rentengesuchen befas-
sen muss (BGE 133 V 108 E. 5.3.1 S. 112).

2.3.1 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache 
materiell abzuklären und sich zu vergewissern, ob die von der versicherten 
Person glaubhaft gemachte Veränderung des Invaliditätsgrades auch 
tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in analoger Weise wie bei ei-
nem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (SVR 2011 IV Nr. 
2 S. 8 E. 3.2). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der frühe-
ren rechtskräftigen Verfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist sie 
das neue Gesuch ab. Andernfalls hat sie zusätzlich noch zu prüfen, ob die 
festgestellte Veränderung genügt, um nunmehr eine rentenbegründende 
Invalidität zu bejahen, und hernach zu beschliessen. Im Beschwerdefall 

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obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht auch dem Gericht (BGE 117 V 
198 E. 3a S. 198; SVR 2008 IV Nr. 35 S. 117 E. 2.1).

2.3.2 Ob eine anspruchsbegründende Änderung in den für den Invali-
ditätsgrad erheblichen Tatsachen eingetreten ist, beurteilt sich im Neuan-
meldungsverfahren – analog zur Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG 
– durch Vergleich des Sachverhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten mate-
riellen Beurteilung und rechtskräftigen Ablehnung bestanden hat, mit 
demjenigen zur Zeit der streitigen neuen Verfügung (BGE 133 V 108 E. 5.3 
S. 112; 130 V 71 E. 3.2.3 S. 77; AHI 1999 S. 84 E. 1b).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Die Beschwerdegegnerin ist auf die Neuanmeldung vom 14. April 
2013 eingetreten, worin der Beschwerdeführer geltend gemacht hatte, es 
sei Ende Oktober 2012 an der Ferse ein malignes Melanom entfernt wor-
den (AB 93). Die Eintretensfrage ist deshalb hier nicht zu beurteilen 
(BGE 109 V 108 E. 2b S. 114).

Zu prüfen ist, ob veränderte, d.h. potentiell rentenbegründende Verhältnis-
se vorliegen (vgl. E. 2.3.1 hiervor). Dabei ist der Sachverhalt zur Zeit der 
rentenablehnenden Verfügung vom 16. Februar 2011 (AB 83) mit demjeni-
gen, der sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 12. De-
zember 2013 (AB 116) entwickelt hat, zu vergleichen. Erst wenn eine er-
hebliche Veränderung der Verhältnisse vorliegt, erfolgt im Rahmen von 
Art. 17 ATSG eine allseitig umfassende Prüfung.

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3.2 Die rentenablehnende Verfügung vom 16. Februar 2011 (AB 83) 
stützte sich aus medizinischer Sicht auf das – gemäss Urteil des Verwal-
tungsgerichts des Kantons Bern vom 20. August 2010 (IV/2009/1290) voll 
beweiskräftige (AB 66 S. 12) – MEDAS-Gutachten vom 14. November 
2008. Darin wurden die folgenden Diagnosen gestellt (AB 40 S. 22 
Ziff. 6.1): 

- 1. Chronisches panvertebrales Syndrom (ICD-10: M54.8) mit/bei:

- Status nach Sturz auf Glatteis mit Kontusion der Brust- und Hals-
wirbelsäule am 2. Januar 2002 und nachfolgend sukzessive Ent-
wicklung des Beschwerdebildes,

- Status nach HWS-Kontusionstrauma am 30. Januar 2007,

- Wirbelsäulenfehlhaltung und muskuläre Dysbalance ohne fokal-
neurologische Defizite im Sinne eines radikulären Reiz- oder Aus-
fallsyndroms,

- MR-HWS (12. Februar 2004): degenerative Veränderungen mit 
Hernierung im Segment C5/6 mit konsekutiver relativer Einengung 
der Foramina, li>re. Mögliche zeitweilige Beeinträchtigung der Ner-
venwurzeln, keine Myelonkompression,

- MR-HWS (3. Oktober 2007): zeitweilige Beeinträchtigung der Wur-
zel C6 li>re möglich, sonst keine neuen Aspekte.

- 2. Leichte bis mittelschwere neuropsychische Störung bei Status nach 
HWS-Distorsionstrauma am 30. Januar 2007 und Status nach Sturz auf 
den Rücken am 2. Januar 2002. 

Die Gutachter diagnostizierten ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (AB 40 
S. 22 Ziff. 6.2) eine nicht näher bezeichnete somatoforme Störung (ICD-10: 
F45.9) sowie einen Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeitszüge mit 
ängstlich vermeidenden und abhängigen Zügen (ICD-10: Z73.1). Sie gin-
gen davon aus, dass die zuletzt ausgeübte Tätigkeit ganztags, mit einer 
20%-igen Einschränkung der Leistungsfähigkeit wegen vermehrtem Pau-
senbedarf und allenfalls einer Reduktion des Arbeitstempos aufgrund des 
chronischen Panvertebralsyndroms, zumutbar sei. Aus psychiatrischer oder 
neuropsychologischer Sicht bestehe keine zusätzliche Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit (AB 40 S. 23 Ziff. 7.2). Die Selbsteinschätzung des Explo-
randen, wonach er sich lediglich eine zweistündige Tätigkeit pro Tag als … 
vorstellen könne, werde durch die objektivierbaren Befunde nicht erhärtet; 
vielmehr handle es sich dabei um eine pathologische Selbstlimitierung bei 
nicht näher bezeichneter somatoformer Störung (AB 40 S. 23 Ziff. 7.1). Für 
sämtliche Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis Lendenhöhe 

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bis maximal 20 kg, in Brusthöhe bis 20 kg, mit maximal mittelschweren Be-
lastungen, wie Hantieren mit Werkzeugen in den oberen Extremitäten, oh-
ne länger als eine Stunde am Stück auszuführende monotone repetitive 
Torsion- und Schwenkbewegungen des Rumpfes sowie für kognitiv wenig 
anspruchsvolle Tätigkeiten bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 80% (AB 40 
S. 24 Ziff. 7.3). Körperlich schwere Tätigkeiten seien hingegen nicht zu-
mutbar. Ferner bestehe für eine kognitiv anspruchsvollere Tätigkeit infolge 
der neuropsychologischen Defizite eine Arbeitsunfähigkeit von 35% (AB 40 
S. 24 Ziff. 7.3). Wegen den anamnestischen Angaben des Beschwerdefüh-
rers und der zur Verfügung stehenden Dokumentation müsse davon aus-
gegangen werden, dass die maximal 20%-ige Einschränkung der zumutba-
ren Arbeitsfähigkeit seit dem Unfall vom 30. Januar 2007 bestehe (AB 40 
S. 24 Ziff. 7.4).

3.3 Die angefochtene Verfügung vom 12. Dezember 2013 (AB 116) 
stützt sich auf die folgenden medizinischen Berichte:

3.3.1 Im Bericht vom 12. November 2012 diagnostizierten die Ärzte des 
Spitals I.________, das Folgende (AB 96 S. 9):

1. Akrolentiginöses Melanom Ferse links p73a cN0(0/4) cM0, Stage IIA
2. Arterielle Hypertonie

Es bestanden klinisch (keine Lymphadenopathie, keine Organomegalie) 
und anamnestisch keine Hinweise für eine lymphogene oder hämatogene 
Metastasierung (keine B-Symptomatik). Die Melanom-Exzision mit 1 cm 
Sicherheitsabstand und Sentinel-Lymphonodektomie (4 Sentinel-
Lymphknoten) sei am 31. Oktober 2012 vorgenommen worden. Es sei eine 
Defektdeckung mittels Vollhauttransplantat von inguinal rechts erfolgt. Es 
habe sich ein akrolentiginöses Melanom mit einem Breslow-Index von 2,8 
mm gezeigt. Histologisch und immunhistochemisch hätten keine Lymph-
knotenmetastasen nachgewiesen werden können (AB 96 S. 10).

3.3.2 Im Bericht vom 16. Mai 2013 berichtete der Hausarzt Dr. med. 
G.________ von subjektiven Sensibilitätsstörungen mit ‚Gehbehinderung‘ 
im Bereich der Fusssohle links und OSG-Schmerzen bei akrolentiginösem 
Melanom Ferse links. Der Hausarzt legte weiter dar, dem Beschwerdefüh-

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rer seien wegen Fussbeschwerden aktuell nach eigenen Angaben keine 
körperlichen Belastungen möglich (AB 96 S. 2 ff.).

3.3.3 In der Aktenbeurteilung vom 26. Juni 2013 stellte die RAD-Ärztin Dr. 
med. H.________ die folgenden Diagnosen:

1. Akrolentiginöses Melanom Ferse links p73a cN0(0/4) cM0
2. Chronisches panvertebrales Syndrom 
3. Leichte bis mittelschwere neuropsychische Störung bei Status nach 

HWS-Trauma Januar 2007 und Status nach Sturz auf den Rücken Ja-
nuar 2002

Sie hielt fest, der Beschwerdeführer sei durch die Tumorerkrankung dahin-
gehend eingeschränkt, dass er vermehrte Müdigkeit verspüre und nach 
Resektion des Tumors an der Ferse mit nachfolgendem Vollhauttransplan-
tat insbesondere Sensibilitätsstörungen im OP-Gebiet habe. Zum Zumut-
barkeitsprofil führte sie aus, die Arbeiten als … seien nicht mehr zumutbar. 
Eine angepasste Arbeit in sitzender Position mit leichten Arbeiten, ohne 
hohe intellektuelle Anforderungen sei zumutbar. Das Pensum verringere 
sich durch die Tumorerkrankung dahingehend, dass eine angepasste 
Tätigkeit fünf Stunden pro Tag mit einem Leistungsabzug von 20 % zumut-
bar sei (AB 101 S. 3).

3.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

3.4.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-

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schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.4.2 Sofern RAD-Untersuchungsberichte den Anforderungen an ein ärzt-
liches Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen, auch hinsichtlich 
der erforderlichen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichba-
ren Beweiswert wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 
3.3.2). Soll allerdings ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen 
Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge 
Anforderungen zu stellen. Insbesondere sind die von der versicherten Per-
son aufgelegten Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte mitzu-
berücksichtigen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der versiche-
rungsinternen Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht eines 
behandelnden Arztes in Zweifel gezogen, so genügt der pauschale Hinweis 
auf dessen auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) 
nicht, um solche Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht entweder 
ein Gerichtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versicherungs-
träger zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eine Begutachtung veranlasst (BGE 135 V 465 E. 4.4 - 4.6 S. 469).

3.5 Die Beschwerdegegnerin stellte auf die Aktenbeurteilung der RAD-
Ärztin Dr. med. H.________ (AB 101 S. 3) ab und ging von einer Arbeits-
fähigkeit von 60 % und einer Leistungsminderung von 20 % aus (vgl. AB 
107 S. 5). Der Beschwerdeführer brachte vor, er leide an einer schlimmen 
Krebserkrankung (Beschwerde S. 3). Diese Einschätzung ist aktenmässig 
nicht erwiesen. Gemäss der Berichte der Ärzte des Spitals I.________, 
vom 12. November 2012 und vom 25. Januar 2013 erfolgte eine Melanom-
Exzision und eine Defektdeckung mittels Vollhauttransplantat im Fersenbe-
reich (AB 96 S. 8, 10), wobei es zur Abheilung im Januar 2013 kam (AB 96 
S. 8). Klinisch und anamnestisch lagen keine Hinweise für eine lymphoge-
ne oder hämatogene Metastasierung vor. Histologisch und immunhisto-
chemisch wurden keine Lymphknotenmetastasen nachgewiesen (AB 96 S. 
10; vgl. auch AB 96 S. 2). Die behandelnden Ärzte äusserten sich in ihren 

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Berichten nicht zu den aus der Tumorexzision resultierenden Einschrän-
kungen mit Bezug auf die bisherige oder eine angepasste Tätigkeit. 

Auf den Bericht des Hausarztes Dr. med. G.________ vom 16. Mai 2013 
(AB 96 S. 2 ff.) lässt sich bezüglich der Frage einer dauerhaften Ver-
schlechterung des Gesundheitszustandes und der Arbeits- und Leistungs-
fähigkeit nicht abstellen. Der Hausarzt berichtet lediglich von einer subjektiv 
wahrgenommenen Sensibilitätsstörung mit ‚Gehbehinderung‘ im Bereich 
der Fusssohle links und OSG-Schmerzen (AB 96 S. 2). Weiter hält er fest, 
der Beschwerdeführer fühle sich aufgrund dieser Beschwerden zu 50 % 
arbeitsunfähig (AB 96 S. 3 Ziff. 1.4). Der Hausarzt übernimmt diese Anga-
ben und geht davon aus, dass keine körperlichen Belastungen mehr mög-
lich seien (AB 96 S. 4, 6). Weiter erachtet er auch das Konzentrations- und 
das Auffassungsvermögen, die Anpassungsfähigkeit sowie die Belastbar-
keit als eingeschränkt (AB 96 S. 6). In welcher Weise sich die vom Be-
schwerdeführer geklagten Beschwerden aus objektiver Sicht auf die bishe-
rige oder eine leidensangepasste Tätigkeit auswirken, wird jedoch von ihm 
nicht nachvollziehbar begründet.

Soweit die RAD-Ärztin Dr. med. H.________ in der Aktenbeurteilung vom 
26. Juni 2013 – offensichtlich gestützt auf den Bericht des Hausarztes Dr. 
med. G.________ – ohne weitere Abklärungen davon ausgeht, der Ge-
sundheitszustand habe sich mit der Diagnose des malignen Melanoms 
verschlechtert und dem Beschwerdeführer sei nunmehr die bisherige 
Tätigkeit überhaupt nicht mehr und eine leichte Tätigkeit in sitzender Posi-
tion nur noch für fünf Stunden pro Tag zumutbar und dies bei einer zusätz-
lichen (vorbestehenden) Leistungseinschränkung von 20 %, lässt sich dies 
aufgrund der Akten nicht nachvollziehen (AB 101 S. 3 f.). Namentlich ist 
aufgrund der medizinischen Akten weder dokumentiert noch nachvollzieh-
bar, weshalb die erfolgte Resektion eines Tumors an der Ferse zu einer 
derart krankheitsbedingten Ermüdbarkeit hätte führen können, welche sich 
zudem noch additiv zu den bekannten rückenbedingten Einschränkungen 
auswirken sollte. Aus den bisherigen Berichten der behandelnden Ärzte 
des Spitals I.________ lässt sich kein solcher Schluss ziehen, wurden doch 
histologisch und immunhistochemisch keine Lymphknotenmetastasen 
nachgewiesen. Es ist somit unklar, ob der Beschwerdeführer weiter behan-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Nov. 2014, IV/14/69, Seite 13

delt werden muss und wie sich die Entfernung des malignen Melanoms auf 
die Arbeits- und Leistungsfähigkeit auswirkt. Die Einschätzung der Arbeits- 
und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers durch die RAD-Ärztin über-
zeugt nicht und es kann darauf nicht abgestellt werden. 

Die Beschwerdegegnerin ist somit anzuweisen, die Frage zu klären, ob es 
aufgrund des im September aufgetretenen und Ende Oktober 2012 operier-
ten Melanoms zu einer – im Vergleich zum MEDAS-Gutachten vom 
14. November 2008 (AB 40) – dauerhaften Verschlechterung des Gesund-
heitszustandes gekommen ist. Hierzu bedarf es in erster Linie der Edition 
der dermatologischen und allenfalls onkologischen oder anderweitiger Ver-
laufsberichte. Sollte sich gestützt darauf die Annahme einer dauerhaften 
Verschlechterung des Gesundheitszustandes bestätigen, so wäre die Ar-
beitsfähigkeit im Rahmen eines vorzugsweise polydisziplinären Verlaufs-
gutachten neu zu beurteilen.

Eine Rückweisung an die Verwaltung ist ohne weiteres geboten und zuläs-
sig (vgl. BGE 139 V 99 E. 1.1 S. 200), da die Begutachtung ungeklärte 
Fragen betrifft.

3.6 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich begründet. Die ange-
fochtene Verfügung der IV-Stelle Bern vom 12. Dezember 2013 ist aufzu-
heben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, da-
mit sie nach Vornahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu 
verfüge.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Nov. 2014, IV/14/69, Seite 14

(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4). Der geleistete Kostenvor-
schuss von Fr. 1‘000.-- ist dem Beschwerdeführer nach Eintritt der Rechts-
kraft des Urteils zurückzuerstatten.

4.2 Da der Aufwand für die Beschwerdeführung nicht das Mass dessen 
überstieg, was dem Einzelnen zur Besorgung eigener Angelegenheiten 
zugemutet werden darf, besteht trotz dieses Ausgangs des Verfahrens kein 
Anspruch auf Ausrichtung einer Parteientschädigung (BGE 127 V 205 
E. 4b S. 207).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 12. Dezember 2013 aufgehoben und die Sache 
wird an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie nach Vor-
nahme der Abklärungen im Sinne der Erwägungen neu verfüge.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. 

3. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvorschuss von  
Fr. 1‘000.-- wird nach Rechtskraft des Urteils zurückerstattet.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Nov. 2014, IV/14/69, Seite 15

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.