# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ab7c3cb7-9e74-59b6-8a68-8faa03e61dcc
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.05.2025 I 2025 8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2025-8_2025-05-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2025 8

Entscheid vom 14. Mai 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur., LL.M. B.________,

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Leistungen; Zahnschaden)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. ____) war bei der C.________ GmbH angestellt und da-
durch bei der Suva obligatorisch unfallversichert, als er gemäss Schadenmel-
dung vom 15. Oktober 2023 am 12. Oktober 2023 beim Verschieben eines Wa-
renrollgestells vor dem D.________-eingang stolperte und ihm dabei das Gestell 
auf seinen linken Innenfuss gefallen ist (Suva-act. 1). Die Suva anerkannte das 
Unfallereignis und erbrachte Versicherungsleistungen (Suva-act. 4, 5). Am 8. Ja-
nuar 2024 meldete A.________ der Suva, er sei wieder schmerzfrei, habe die 
Arbeit am 11. Dezember 2023 wieder zu 100% aufgenommen (Suva-act. 13).

B. Nachdem A.________ am 12. März 2024 in zahnärztlicher Behandlung 
war, meldete er am 13. März 2024 der Suva einen Zahnschaden als Folgescha-
den des Unfalles vom 12. Oktober 2023 (Suva-act. 17, 19). Mit formlosem 
Schreiben vom 20. Juni 2024 lehnte die Suva eine Leistungspflicht ab (Suva-act. 
29). Auf Verlangen von A.________ (Suva-act. 33) bestätigte die Suva mit Ver-
fügung vom 26. Juni 2024 die Ablehnung einer Leistungspflicht (Suva-act. 36). 
Hiergegen liess A.________ am 8. Juli 2024 vorsorglich und am 24. Juli 2024 de-
finitiv Einsprache erheben (Suva-act. 38, 41). Die Verfügung vom 26. Juni 2024 
zog die Suva nach Einholen einer weiteren versicherungsmedizinischen Beurtei-
lung am 21. Oktober 2024 zurück und erklärte die Einsprache als gegenstands-
los geworden (Suva-act. 48). Am 23. Oktober 2024 verfügte sie neu und lehnte 
die Erbringung von Versicherungsleistungen wiederum ab (Suva-act. 52). Hierauf 
liess A.________ am 25. November 2024 Einsprache erheben und die Zuspra-
che der versicherten Leistungen, eventualiter die Vornahme zusätzlicher Ab-
klärungen beantragen (Suva-act. 64). Diese Einsprache wies die Suva mit Ent-
scheid vom 19. Dezember 2024 ab (Bf-act. 2; Suva-act. 67). 

C. A.________ lässt am 3. Februar 2025 beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz (in Beachtung des Fristenstillstandes nach Art. 38 Abs. 4 lit. c Bun-
desgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 
830.1] vom 6.10.2000) fristgerecht Beschwerde erheben mit den Anträgen:

1. Es sei Einspracheentscheid vom 19. Dezember 2024 aufzuheben.

2. Es seien die Versicherungsleistungen für die Zahnbeschwerden zuzusprechen.

3. Eventualiter seien weitere Abklärungen vorzunehmen;

unter Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 4. März 2025 beantragt die Suva die Abweisung der 
Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheides vom 19. Dezember 
2024.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Den vom Beschwerdeführer der Suva am 13. März 2024 gemeldete Zahn-
schaden als Folgeschaden des Unfalles vom 12. Oktober 2023 anerkannte die 
Suva nicht als Unfallschaden. In der Verfügung vom 23. Oktober 2024 hielt sie 
dazu fest, die medizinischen Unterlagen würden keinen sicheren oder wahr-
scheinlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 12. Oktober 
2023 und den Zahnbeschwerden des Beschwerdeführers zeigen (Suva-act. 52). 
Auf Einsprache hin bestätigte dies die Suva mit dem angefochtenen Einspra-
cheentscheid vom 19. Dezember 2024 (Bf-act. 2; Suva-act. 67). Gemäss behan-
delndem Zahnarzt liege eine Wurzelresorption im Sinne einer Spätfolge eines 
Traumas vor, was mit Extraktion und einem Klammerprovisorium am Zahn 31 
versorgt worden sei. Der die Suva beratende Zahnarzt Dr.med.dent. E.________ 
habe den Fall zweimalig versicherungsmedizinisch beurteilt und festgestellt, ge-
stützt auf die Anamnese, die medizinischen Berichte sowie die objektivierbare 
Bildgebung sei die Kausalität nur möglich; der für eine Leistungspflicht geforderte 
überwiegend wahrscheinliche Kausalzusammenhang sei nicht nachgewiesen. 
Demgegenüber macht der Beschwerdeführer geltend, beim Unfall vom 12. Okto-
ber 2023 sei auch Zahn 31 in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Suva stelle 
zum einen auf einen falschen Sachverhalt resp. unzutreffenden Unfallhergang ab 
und zum andern stütze sie sich auf die Beurteilung von Dr.med.dent. E.________ 
ab, welche indes nicht beweiswertig sei. 

Strittig und nachfolgend zu prüfen ist damit, ob die Suva den Schaden am Zahn 
31 zu Recht nicht als Folgeschaden des Unfalles vom 12. Oktober 2023 aner-
kannt und folglich zu Recht keine Versicherungsleistungen erbracht hat.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 des Bundes-
gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 
830.1) vom 6. Oktober 2000 die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, 
die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit oder den 
Tod zur Folge hat. 

2.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt zunächst voraus, dass 
zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invali-
dität, Tod) ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang besteht (BGE 
148 V 356 E. 3; BGE 134 V 109 E. 2.1; BGE 129 V 177 E. 3.1 f.). 

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2.2.1 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Um-
stände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten 
oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 
natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleini-
ge oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass 
das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche 
oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern 
Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene ge-
sundheitliche Störung entfiele (BGE 147 V 161 E. 3.2); m.a.W. wenn der Unfall 
überwiegend wahrscheinlich zumindest eine indirekte Teilursache der gesund-
heitlichen Beschwerden ist (BGE 142 V 435 E. 1; BGE 134 V 109 E. 2.1; Urteil 
BGer 8C_640/2022 vom 9.8.2023 E. 3.2 je mit Hinweisen). 

2.2.2 Als adäquate Ursache eines Erfolges hat ein Ereignis nach der Rechtspre-
chung dann zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und 
nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der 
Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das 
Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 148 V 356 E. 3 mit Verweis auf 
BGE 129 V 177 E. 3.2; BGE 125 V 461 E. 5a). Die Adäquanz als rechtliche Ein-
grenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haf-
tung des Unfallversicherers spielt bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfall-
folgen praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate und natürliche Kausalität 
weitgehend decken (BGE 134 V 109 E. 2; Urteil BGer 8C_582/2021 vom 
11.1.2022 E. 9.3). 

2.3 Ob zwischen dem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber 
die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm oblie-
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit und in erster Linie mit den An-
gaben medizinischer Fachpersonen zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit ei-
nes Zusammenhangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht 
(vgl. BSK ATSG-Hofer, Art. 4 N 58 mit Hinweisen auf BGE 142 V 435 E. 1; BGE 
129 V 177 E. 3.1; vgl. BGE 119 V 335 E. 1). 

2.4 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 
vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Art. 61 lit. c ATSG; Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl., Art. 43 N 30). Was 

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notwendig ist, ergibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärungen 
vorzunehmen sind, und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. 
Zunächst sind die für die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche ab-
zustecken und in der Folge ist der Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als 
verfügende Instanz und im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur 
dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. Es 
ist jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die von allen möglichen Gesche-
hensabläufen als die wahrscheinlichste zu würdigen ist (BGE 138 V 218 E. 6; 
BGE 126 V 353 E. 5b; BGE 125 V 193 E. 2). Der Untersuchungsgrundsatz 
schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus, 
da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden Verwal-
tungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein. 
Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Be-
weislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Unguns-
ten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt 
Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es 
sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund 
einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahr-
scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 144 V 427 E. 
3.2; Urteil BGer 8C_765/2020 vom 4.3.2021 E. 3.2.2). Auf ein beantragtes Be-
weismittel kann ohne Verletzung des Gehörsanspruches des Versicherten ver-
zichtet werden, wenn die Verwaltung oder der Richter bei pflichtgemässer Be-
weiswürdigung zur Überzeugung gelangt, der Sachverhalt, den eine Partei be-
weisen will, sei nicht rechtserheblich oder der angebotene Beweis vermöge keine 
Abklärungen herbeizuführen. In der damit verbundenen antizipierten Beweiswür-
digung kann kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV 
erblickt werden (BGE 144 V 361 E. 6.5).

2.5.1 Auch im Rahmen des eben beschriebenen Untersuchungsgrundsatzes sind 
die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens von der den Anspruch erheben-
den Person zu beweisen. Kommt sie dieser Forderung nicht nach, indem sie un-
vollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Bestehen 
eines unfallmässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, besteht 
keine Leistungspflicht der Unfallversicherung (vgl. BSK ATSG-Hofer, Art. 4 N 9 
m.H.). Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat das Gericht indes von Am-
tes wegen die notwendigen Beweise zu erheben (vgl. BGE 114 V 298 E. 5b). 

2.5.2 Bei sich widersprechenden Angaben der versicherten Person über den Un-
fallhergang ist auf die Beweismaxime hinzuweisen, wonach die sogenannten 
spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuver-

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lässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von 
nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beein-
flusst sein können. Wenn die versicherte Person ihre Darstellung im Laufe der 
Zeit wechselt, kommt den Angaben, die sie kurz nach dem Unfall gemacht hat, 
daher meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ableh-
nungsverfügung des Versicherers (BGE 143 V 168 E. 5.2.2; BGE 121 V 45 E. 
2a; Urteil BGer 8C_139/2019 vom 18.6.2019 E. 3.2.2). Der Grundsatz, wonach 
die ersten Aussagen nach einem schädigenden Ereignis in der Regel unbefan-
gener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, stellt eine im Rahmen 
freier Beweiswürdigung zu berücksichtigende Entscheidungshilfe dar. Sie kann 
nur zur Anwendung gelangen, wenn von zusätzlichen Abklärungen keine neuen 
Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteile BGer 8C_828/2023 vom 6.2.2025 E. 4; 
8C_225/2019 vom 20.8.2019 E. 3.3; 8C_622/2017 vom 16.4.2018 E. 2.1).

2.6 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

2.6.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf 
es verlässlicher medizinischer Entscheidgrundlagen, weshalb die Verwaltung 
bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf zuverlässige Angaben 
ärztlicher Fachkräfte angewiesen ist (Urteil BGer 8C_179/2023 vom 20.10.2023 
E. 4.2). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 
Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 134 V 231 
E. 5.1). Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist 
grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der 
eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gut-
achten (BGE 125 V 351 E. 3a; BGE 122 V 157 f. E. 1c mit Hinweisen; Weber, 
'Hürden' und 'Hilfen' bei der richterlichen Würdigung von medizinischen Gutach-
ten, JaSo 2020, S. 199). 

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2.6.2 Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte kann rechtsprechungs-
gemäss Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 
gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (Urteil BGer 8C_587/2020 vom 5.2.2021 
E. 3.2). Ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine 
lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es 
bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unpartei-
lichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versi-
cherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden 
werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Be-
stehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärun-
gen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5; BGE 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen). 

2.6.3 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen (vgl. Urteil BGer 8C_760/2023 vom 24.6.2024 E. 7.4 mit 
Hinweisen; BGE 135 V 465 E. 4.5; BGE 125 V 351 E. 3b/cc). Dies gilt grundsätz-
lich nicht nur für Hausärzte (BGE 135 V 465 E. 4.5), sondern auch für spezia-
lärztlich behandelnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_760/2023 vom 
24.6.2024 E. 7.4; 8C_609/2017 vom 27.3.2018 E. 4.3.3; 8C_180/2017 vom 
21.6.2017 E. 4.4.2). Mit Blick auf die Verschiedenheit von Behandlungs- und Be-
gutachtungsauftrag kann daher im Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des 
behandelnden (Fach-)Arztes abgestellt werden (vgl. statt vieler: Urteil BGer I 
701/05 vom 5.1.2007 E. 2 mit Hinweisen). 

3.1 Der Beschwerdeführer rügt, der die Suva beratende Zahnarzt Dr.med.dent. 
E.________ gehe von einem falschen Unfallhergang aus. Richtig sei, dass ihm 
am 12. Oktober 2023 das kippende Gestell auf den ganzen Körper, mithin auch 
auf das Gesicht gefallen sei, was die Zahnverletzung verursacht habe. Die Suva 
negiere diesen vom Beschwerdeführer geschilderten Hergang unter Verweis auf 
die Schadenmeldung und die Arztzeugnisse zu Unrecht. 

3.2 Was den Unfallhergang anbelangt, so ergibt sich aus den Akten:

3.2.1 Am 15. Oktober 2023 meldete die Arbeitgeberin folgenden Unfall vom 
12. Oktober 2023: "Beim Verschieben eines Warenrollgestells vor dem 
D.________-eingang gestolpert. Dabei ist das Gestell auf meinen linken Innen-
fuss gefallen". Verletzt seien das linke Fussgelenk (Bruch), das linke Knie (Ver-
drehung/Verstauchung) sowie das Hüftgelenk links (Prellung). Die Erstbehand-

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lung sei bei Dr.med. F.________ erfolgt (Suva-act. 1) und zwar noch am Unfall-
tag (Suva-act. 2).

3.2.2 Die erstbehandelnde Ärztin Dr.med. F.________ führte zum Unfallhergang 
im Arztzeugnis UVG am 10. November 2023 aus (Suva-act. 10): "ca. 2m hohes 
Gestell beladen mit Lebensmitteln auf linkes Bein gefallen". Sie nennt als objekti-
ven Befund eine Schwellung medial OSG ca. 10cm Durchmesser, Schwellung 
OSG, DD lateral über Fibula. Radiologisch zeige sich eine Fibulaspitzenfraktur 
nicht disloziert. Sie stellte die Diagnose einer distalen Fibulafraktur links. Die 
Nachbehandlung erfolge durch den Hausarzt.

3.2.3 Im Arztzeugnis UVG dokumentierte der Hausarzt Dr.med. G.________ am 
7. November 2023 zum Unfallhergang (Suva-act. 9): "Kontrolle nach OSG Frak-
tur am 12.10.2023. Erstbeurteilung durch Dr.med. F.________ H.________. Sei 
ein Metallgestell umgekippt und auf das OSG gefallen dabei Fraktur zugezogen 
mit konserv. Therapie mit Vacupedis". Als objektiver Befund wird eine pers. 
Schwellung OSG lat. mit Rötung und Ödem sowie im Mittelfussbereich angege-
ben. Das Röntgen-OSG vom 26. Oktober 2023 zeige eine unveränderte Stellung 
der Fraktur, keine sekundäre Dislokation; Frakturspalt deutliche Demarkierung. 

3.2.4 Am 8. Januar 2024 informierte der Beschwerdeführer die Suva, er sei 
schmerzfrei. Wenn er noch blöde Bewegungen mache oder den Fuss sehr stark 
belaste, habe er teilweise noch Schmerzen, die jedoch von alleine wieder ver-
schwinden würden. Seit dem 11. Dezember 2023 arbeite er wieder zu 100%, zu 
Beginn mehr Büroarbeit, da er den Fuss noch nicht ganztägig habe belasten 
können. Weitere Arzt-Kontrolltermine seien nicht geplant (Suva-act. 13).

3.2.5 Am 13. März 2024 teilte der Beschwerdeführer der Suva mit, er habe einen 
Folgeschaden am Zahn (Suva-act. 17). Am 11. April 2024 wurde er aufgefordert, 
den Zahnschaden als separates Ereignis zu melden (Suva-act. 18). Am 17. Mai 
2024 erklärte der Beschwerdeführer, der Zahnschaden sei auch am 12. Oktober 
2023 entstanden, eine Art Riss im Zahn, welcher keine Schmerzen ausgelöst 
habe und unbemerkt geblieben sei, bis er im März zu faulen und eitern begonnen 
habe. Dass dies mit dem Unfall zusammenhänge, sei eben erst festgestellt wor-
den (Suva-act. 19). In einem weiteren Telefonat erklärte er gleichentags, es sei 
kein neues Ereignis. Der Zahnarzt meine auch, dass es von einem Schlag vor 
einigen Monaten gekommen sei. Das 2m Rollgestell sei auf seinen ganzen Kör-
per gefallen. Er habe auch am Kopf etwas abgekriegt, habe danach Kopf- und 
Zahnschmerzen gehabt, dies aber nicht gross beachtet und sie seien dann auch 
wieder weggegangen (Suva-act. 20). 

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3.2.6 Am 4. Juni 2024 meldete der behandelnde Zahnarzt den Zahnschaden 
Zahn 31 (Wurzelresorption) als Spätfolge Trauma (Suva-act. 24), nachdem tags 
zuvor der Suva die Röntgenaufnahmen vom 12. März 2024 zugestellt worden 
waren (Suva-act. 23).

3.2.7 Nach informeller Leistungsablehnung kontaktierte der Beschwerdeführer 
am 26. Juni 2024 die Suva und informierte, das Gestell, welches gemäss Sach-
verhalt auf seinen Innenfuss gefallen sei, habe ihn auch im Gesicht getroffen. Die 
Beschwerden habe er nicht von Anfang an bemerkt und er sei daher erst so spät 
zum Zahnarzt gegangen. Für diesen sei es eine klare Sache, dass es mit dem 
Unfall zusammenhänge (Suva-act. 32).

3.2.8 In der ersten Einsprache vom 24. Juli 2024 machte der Beschwerdeführer 
neuerlich geltend, das grosse Gestell sei auf seinen ganzen Körper, auch aufs 
Gesicht gefallen. Er sei auch im Gesicht verletzt gewesen und habe unmittelbar 
nach dem Unfall Zahnschmerzen gehabt, die wieder verschwunden und von ihm 
nicht weiter beachtet worden seien (Suva-act. 41). 

In der Einsprache vom 25. November 2024 bestätigte der Beschwerdeführer, den 
Zahnschaden erst nach 5 Monaten geltend gemacht zu haben. Er habe aber nie 
falsche Angaben gemacht. Man müsse sich den Stress vor Augen halten, den er 
gehabt habe, nachdem ihn das schwere Gestell fast erschlagen hätte. Im Vor-
dergrund hätten da die Verletzungen am gebrochenen OSG gestanden. Es sei 
nachvollziehbar, dass er den Zahnschmerzen keine grosse Priorität beigemes-
sen habe, denn eine einfache Prellung heile ja in kurzer Zeit. Erst als sich erge-
ben habe, dass die Beschwerden am Kauapparat nicht verschwinden, sondern 
sich gar akzentuieren würden, habe er den Zahnarzt aufgesucht. Die späte Mel-
dung sei daher zumindest nachvollziehbar. Es liege keine Falschmeldung vor, es 
habe lediglich der Hinweis gefehlt, dass das Gestell auch den Kopf bzw. das Ge-
sicht getroffen habe (Suva-act. 64). 

Vor Verwaltungsgericht schliesslich wiederholt der Beschwerdeführer, das Ge-
stell sei auf den ganzen Körper, auch das Gesicht gestürzt. Die Suva habe ihn 
nie aufgefordert, den Unfallhergang zu schildern; die äusserst rudimentären 
Schilderungen in der Schadenmeldung sowie den Arztzeugnissen würden die 
genaue Schilderung des Betroffenen nicht ersetzen; es sei deshalb von seiner 
Hergangsschilderung auszugehen. Schliesslich reichte der Beschwerdeführer ei-
ne Photografie nach, die am Unfalltag aufgenommen worden sei und den Ein-
gang eines D.________-ladens zeigt mit einem vier Etagen hohen Korbgestell 
auf Rädern (Warenrollgestell), beladen mit Grillkohle und Waschmitteln. Es hand-
le sich um das gekippte Gestell (VG-act. 05). 

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3.3 Für den Unfall vom 12. Oktober 2023 - der als solcher unbestritten ist - gibt 
es keine beteiligten Drittpersonen und keinen Polizeirapport (vgl. Suva-act. 1). 
Der Beschwerdeführer selber nannte nie irgendwelche Auskunftspersonen. Da-
mit aber bleibt es bei den im Recht liegenden Akten sowie der Aussage des Be-
schwerdeführers selbst. Dabei fällt auf, dass - wie die Suva zu Recht festhält - 
die unfallnahen echtzeitlichen Dokumente keinerlei Hinweise enthalten, dass sich 
der Beschwerdeführer auch am Kopf verletzt haben könnte; dass der Kopf, kon-
kret der Kauapparat, durch den Unfall in Mitleidenschaft gezogen worden sein 
könnte. Vielmehr wird ausdrücklich immer und übereinstimmend nur ausgeführt, 
das Warenrollgestell sei auf den linken Fuss gefallen. In der Schadenmeldung 
wird dabei indes nicht bloss der linke Fuss als durch den Sturz verletzter Körper-
teil aufgeführt, sondern zusätzlich auch das linke Knie (Verdre-
hung/Verstauchung) und das Hüftgelenk links (Prellung). Keine Erwähnung findet 
hingegen der Kopf/das Gesicht. Wenn aber das in VG-act. 05 (oben E. 3.2.8) ab-
gebildete Warenrollgestell (auch wenn es kaum 2m hoch sein dürfte) den Be-
schwerdeführer beim Kippen tatsächlich im Gesicht getroffen haben sollte, so 
dass es zum geltend gemachten Zahnschaden kam, dann wäre nur schwer vor-
stellbar, dass dieser Schaden singulär geblieben wäre ohne äusserlich sichtbare 
Verletzung oder zumindest einer relevanten Schwellung. Zudem wäre dieses Er-
eignis von einer solchen Eindrücklichkeit, so dass dies sowohl in der Unfallmel-
dung als insbesondere auch im Arztbericht zur Erstkonsultation, die noch am Un-
falltag selbst erfolgt ist, mindestens Erwähnung gefunden hätte. Immerhin zeitigte 
auch die Betroffenheit von Knie und Hüfte keinerlei weiteren Folgen und wurde in 
der Schadenmeldung dennoch erwähnt. Dass die Prellung im Gesicht keine Er-
wähnung finden sollte, ist nicht nachvollziehbar. 

Nicht bloss der Unfall als solcher, sondern auch der Unfallhergang muss mit dem 
Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein, wenn 
dies für die Frage der Unfallkausalität von Bedeutung ist. Vorliegend ist der Unfall 
als solcher wie erwähnt nicht strittig. Für die Frage, ob dabei auch der Zahn 31 in 
Mitleidenschaft gezogen wurde, ist es indes durchaus entscheidend, ob das ge-
kippte Warenrollgestell den Beschwerdeführer im Gesicht traf oder nicht. Dies 
aber ist mitnichten überwiegend wahrscheinlich. Dafür spricht einzig die vom Be-
schwerdeführer fünf Monate nach dem Ereignis geäusserte Hergangsschilde-
rung. Für diese gibt es indes keinerlei Belege oder nur schon Hinweise, wogegen 
mehrere, zuvor genannte Indizien dagegen sprechen. Damit aber ist es nicht 
überwiegend wahrscheinlich, dass das kippende Warenrollgestell den Be-
schwerdeführer am Gesicht traf. 

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3.4 Folglich ist nicht zu beanstanden, wenn die Suva für die Prüfung der Kau-
salität von einem Unfallhergang ausging, wie er sich aus der Schadenmeldung 
sowie den unfallnahen Arztberichten ergibt, dass nämlich das kippende Gestell 
auf den linken Fuss des Beschwerdeführers, nicht aber auf sein Gesicht fiel. Die 
Sachverhaltsdarstellung des Beschwerdeführers lässt sich nicht mit dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegen. 

4.1 Der Beschwerdeführer spricht sodann der versicherungsmedizinischen Be-
urteilung von Dr.med.dent. E.________ jeglichen Beweiswert ab. Die Suva ihrer-
seits stützt sich in der Verfügung sowie im angefochtenen Entscheid, wonach ein 
Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 12. Oktober 2023 und 
den Zahnbeschwerden zwar möglich, nicht aber überwiegend wahrscheinlich ist, 
auf die Beurteilungen ihres beratenden Arztes Dr.med.dent. E.________ vom 20. 
Juni 2024 und 15. Oktober 2024 ab. Es ist damit die bundesgerichtliche Recht-
sprechung zu Beurteilungen von versicherungsinternen Ärzten zu beachten, wo-
nach nur auf deren Feststellungen abgestellt werden kann, wenn keine auch nur 
geringen Zweifel an deren Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen (BGE 142 
V 58 E. 5.1 m.w.H.; VGE I 2019 27 vom 27.9.2019 E. 6.1; vorstehend E. 2.6.2).

4.2.1 Dr.med.dent. E.________ gelangte auf Frage der Suva nach der Kausalität 
zum Unfallereignis vom 12. Oktober 2023 mit Kurzbeurteilung vom 20. Juni 2024 
zum Schluss, diese sei "nur eine mögliche". Anlässlich des Unfalles seien keine 
Zahnschäden gemeldet worden; auch lägen keine früheren Röntgenbilder des 
betroffenen Zahnes vor. Die "Spätfolge Trauma" sei eine Vermutungsdiagnose, 
die zwar möglich sein könne, für die aber die geforderte überwiegende Wahr-
scheinlichkeit nicht gegeben sei. Mit mindestens ebenso grosser Wahrschein-
lichkeit könne es sich um ein idiopathisches internes Zahngranulom handeln 
(Suva-act. 27). Gestützt auf diese Beurteilung lehnte die Suva mit Verfügung 
vom 26. Juni 2024 ihre Leistungspflicht ab (Suva-act. 36).

4.2.2 Der Einsprache vom 24. Juli 2024 legte der Beschwerdeführer eine Beur-
teilung von Dr.med.dent. I.________ vom 18. Juli 2024 bei (Suva-act. 42). Dieser 
stellte auf Basis des Unfallgeschehens gemäss Beschwerdeführer (wonach das 
Gestell auf den ganzen Körper, auch aufs Gesicht gefallen sei) und mit dem 
Hinweis, fünf Monate nach dem Unfall sei eine interne Resorption an Zahn 31 
festgestellt worden, fest:

Im Röntgenbild vom 12.3.24 zeigt sich nicht nur eine interne Resorption im sub-
krestalen Bereich von Zahn 31, sondern es ist auch deutlich ein grosser Knochen-
defekt mesial zu sehen, welcher auch noch, wenn auch viel kleiner im distalen Be-
reich der Wurzel zu sehen ist. Dieser osteolytische Knochenbezirk steht wohl im 

12

Zusammenhang mit einem direkten Trauma auf den Zahn 31 und ebenso die dar-
aus folgende interne Resorption.

Schlussfolgerung
Die Ablehnung der Kostenübernahme durch die Suva ist nochmals zu überprüfen. 
Dass in diesem Fall eine traumatische Komponente vorliegt, erscheint mir eher 
gegeben, als das Vorliegen einer idiopathischen internen Resorption.
Allenfalls ist es angebracht, ein universitäres Gutachten einzufordern, um so der 
Sache gerecht zu werden.

4.2.3 Im Rahmen des Einspracheverfahrens holte die Suva eine zweite Beurtei-
lung von Dr.med.dent. E.________ ein (Suva-act. 44). Er bemerkte, in der Un-
fallmeldung vom 15. Oktober 2023 werde kein Zahnschaden gemeldet; auch ha-
be zeitnah kein Zahnarztbesuch stattgefunden. Ebensowenig würden die Arzt-
zeugnisse Angaben enthalten, dass auch das Gesicht oder die Zähne vom Unfall 
betroffen gewesen seien. Er bemerkte, wenn am 12. Oktober 2023 ein adäqua-
tes Trauma auch am Zahn 31 erfolgt wäre, müsste dies dem Beschwerdeführer 
bereits damals aufgefallen sein. Dass das Gestell auch aufs Gesicht gefallen sei, 
werde erstmals mit der Befundaufnahme vom 12. März 2024 vermerkt. Weiter 
stellt er fest, frühere Röntgenbilder des betroffenen Zahnes würden keine vorlie-
gen, so dass der Vorzustand bzw. der Verlauf der Resorption nicht beurteilbar 
sei. Der Bericht von Dr.med.dent. I.________ bringe keine massgebenden neuen 
Aspekte. Die Feststellung, der osteolytische Knochenbezirk stehe wohl im Zu-
sammenhang mit einem direkten Trauma auf den Zahn 31, belege keinen min-
destens wahrscheinlichen Zusammenhang zum gemeldeten Unfallereignis. 
Schliesslich wiederholt Dr.med.dent. E.________, der Fall sei aufgrund eines nur 
möglichen Kausalzusammenhanges zum gemeldeten Unfallereignis vom 12. Ok-
tober 2023 abgelehnt worden und nicht, weil ein Unfall grundsätzlich als Ursache 
ausgeschlossen worden sei; mit mindestens ebenso grosser Wahrscheinlichkeit 
könne es sich auch um ein idiopathisches internes Zahngranulom handeln oder 
die Resorption könne auf ein schon länger zurückliegendes Unfallereignis 
zurückgeführt werden.

4.3.1 Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers liegen keine ärztlichen 
Berichte vor, die nur schon geringe Zweifel an der versicherungsmedizinischen 
Beurteilung von Dr.med.dent. E.________ zu erwecken vermöchten. Dabei gilt 
es einleitend anzumerken, dass es nicht Sache der Suva oder ihres beratenden 
Arztes ist, die Ursache des geklagten Zahnschadens zu belegen. Im Falle einer 
Leistungsverweigerung hat die Suva nicht nachzuweisen, dass der Gesundheits-
schaden nicht unfallkausal ist, sie muss die unfallfremde Ursache nicht belegen; 
vielmehr besteht eine Leistungspflicht nur, wenn mit dem Beweisgrad der über-
wiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist, dass der Schaden unfallkausal 

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ist (vgl. Urteile BGer 8C_410/2022 vom 23.12.2022 E. 4.2; 8C_608/2020 vom 
15.12.2020 E. 5.2). 

4.3.2 Mit der Zahnschadenmeldung/Befund vom 4. Juni 2024 führte Dr.med.dent. 
J.________ unter Unfallhergang aus: "Alter Unfall Zahn 31; Spätfolge Trauma / 
Wurzelresorption" (Suva-act. 24; vgl. auch Suva-act. 31 [Formular vom 
13.5.2024]). Dem ausgefüllten Formular gebricht es aber an irgend einer Be-
gründung für diesen Befund. Es fehlen jegliche Hinweise für ein unfallkausales 
Geschehen. Es wird auch nicht näher ausgeführt, was für ein "alter Unfall" ge-
meint ist. Die Aussage "Spätfolge Trauma" stellt nichts anderes als eine Vermu-
tungsdiagnose dar, wie dies Dr.med.dent. E.________ zu Recht ausführt. Dies 
aber vermag keine überwiegend wahrscheinliche Unfallfolge zu begründen. 

4.3.3 Dr.med.dent. I.________ weist auf einen auf dem Röntgenbild sichtbaren 
Knochendefekt hin (vgl. auch Suva-act. 23) und begründet, der osteolytische 
Knochenbezirk stehe wohl im Zusammenhang mit einem direkten Trauma auf 
den Zahn 31 und ebenso die daraus folgende interne Resorption. Auch dies stellt 
lediglich eine Vermutung dar, die an der abweichenden Beurteilung von 
Dr.med.dent. E.________ keine Zweifel zu erwecken vermag. Mit einer blossen 
Vermutung lässt sich eine unfallverursachte Schädigung nicht überwiegend 
wahrscheinlich nachweisen. Zudem geht Dr.med.dent. I.________ bei seiner Be-
urteilung davon aus, das Warenrollgestell sei dem Beschwerdeführer auch aufs 
Gesicht gefallen, was aber - wie zuvor ausgeführt - nicht als überwiegend wahr-
scheinlich nachgewiesen ist. Schliesslich trifft auch nicht zu, dass Dr.med.dent. 
I.________ die traumatisch bedingte Resorption für überwiegend wahrscheinlich 
halte; vielmehr erscheint sie ihm "eher gegeben", was eine Möglichkeit bestätigt, 
aber keine überwiegende Wahrscheinlichkeit. 

4.3.4 Der Beschwerdeführer rügt, Dr.med.dent. E.________ halte zu Unrecht 
fest, es lägen keine früheren Röntgenbilder des Zahns 31 vor, weshalb der Vor-
zustand bzw. der Zustand der Resorption nicht beurteilt werden könne, denn der 
Beschwerdeführer sei schon länger bei den K.________ in Behandlung, weshalb 
es angezeigt gewesen wäre, weitere Unterlagen, namentlich Röntgenbilder von 
vor dem Unfall einzuholen. Dem ist entgegenzuhalten, dass der behandelnde 
Zahnarzt von der Suva aufgefordert wurde, Röntgenbilder des Zahnschadens 
einzureichen (Suva-act. 22), dieser dann aber ausschliesslich neue Bilder, aber 
keine Bilder von vor dem Unfall zur Verfügung stellte (Suva-act. 23). Und nach-
dem die Suva ihre Leistungspflicht mit der Begründung von Dr.med.dent. 
E.________ ablehnte, gelangte der Beschwerdeführer an Dr.med.dent. 
I.________ und dokumentierte diesen seinerseits mit Unterlagen, u.a. diversen 

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Zahnröntgenbildern (vgl. Suva-act. 42). Es ist nun aber nicht nachvollziehbar, 
dass er selber Dr.med.dent. I.________ nicht mit Bildern von vor dem Unfall do-
kumentierte. Auch versteht sich nicht, warum mit den zwei Einsprachen und auch 
vor Verwaltungsgericht keine früheren Bilder aufgelegt wurden. Trotz des Unter-
suchungsgrundsatzes trifft den Beschwerdeführer auch eine Mitwirkungspflicht, 
welche ihn namentlich in Sachverhaltsfragen trifft, deren Belege in seinem Herr-
schaftsbereich liegen (Urteil BGer 9C_508/2024 vom 11.12.2024 E. 3.1 mit Hin-
weis auf BGE 138 V 86 E. 5.2.3). Dies trifft so namentlich auf seine Röntgenbil-
der zu. 

Auch wenn frühere Röntgenbilder vorliegen würden und selbst wenn diese keine 
Hinweise auf eine Wurzelresorption zeigen würden, würde dies bloss das Fehlen 
einer Resorption im Zeitpunkt der entsprechenden Röntgenaufnahme belegen, 
nicht aber, dass der am 4. Juni 2024 erhobene Befund einer Wurzelresorption 
durch den Unfall vom 12. Oktober 2023 verursacht wurde. Selbst dann bliebe 
dies nur eine Möglichkeit, die nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen 
wäre. Dies gilt insbesondere im Zusammenspiel mit dem Unfallhergang resp. 
dem fehlenden Nachweis, dass das gekippte Gestell den Beschwerdeführer am 
Kopf traf. Wenn aber selbst ältere Röntgenbilder diesen Nachweis nicht im ge-
forderten Beweismass zu erbringen vermögen, kann auf das Einholen der ent-
sprechenden Bilder verzichtet werden.

4.3.5 Schliesslich kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden, wenn er 
ausführt, Dr.med.dent. E.________ erachte vieles für möglich, er zähle viele 
Möglichkeiten auf und behaupte, ein Kausalzusammenhang sei nur möglich, lie-
fere aber keine Begründung für seine Schlussfolgerung. Er liefere keine Begrün-
dung für die Aussage, der Bericht von Dr.med.dent. I.________ belege keinen 
wahrscheinlichen chronologischen Zusammenhang. Denn aus der Beurteilung 
von Dr.med.dent. E.________ erhellt sehr wohl, dass er sowohl einen Unfall un-
ter Mitbeteiligung des Kauapparates als konkret auch eine traumatisch bedingte 
Wurzelresorption nicht als unmöglich, sondern als möglich erachtet, aber in der 
Anamnese, den medizinischen Unterlagen und der objektivierbaren Bildgebung 
keine Belege erkennt, welche einen Kausalzusammenhang als überwiegend 
wahrscheinlich erscheinen lassen. Dem ist nach dem Gesagten zu folgen. Zu-
dem hat die Suva - wie dargelegt (oben E. 4.3.1) - nicht die Ursache der Resorp-
tion nachzuweisen. Dr.med.dent. E.________ muss namentlich nicht den Nach-
weis liefern, dass das idiopathische Zahngranulom überwiegend wahrscheinlich 
ist. Da aber keine Belege für eine überwiegend wahrscheinlich traumatisch be-
dingte Zahnschädigung vorliegen, ist seine Schlussfolgerung, mit mindestens 
ebenso grosser Wahrscheinlichkeit könne es sich auch um ein idiopathisches in-

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ternes Zahngranulom handeln oder die Resorption könne auf ein schon länger 
zurückliegendes Unfallereignis zurückgeführt werden, nachvollziehbar und 
schlüssig. 

5. In Würdigung der gesamten Umstände, zu welchen zum einen die Tatsa-
che zählt, dass ein Unfallhergang unter Mitbeteiligung des Gesichts (Fallen des 
Warenrollgestells aufs Gesicht) nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen 
ist und dass keine Belege für eine überwiegend wahrscheinlich traumatisch be-
dingte Resorption vorliegen, namentlich auch die vom Beschwerdeführer angeru-
fenen Arztberichte eine traumatische Genese nicht zu belegen vermögen, son-
dern als Verdachtsdiagnose resp. als Möglichkeit formulieren (was auch keine 
nur schon geringen Zweifel an der versicherungsinternen fachzahnärztlichen Be-
urteilung erweckt), vermag das Gericht von allen möglichen Geschehensabläufen 
eine Resorption, welche durch das Unfallereignis vom 12. Oktober 2023 verur-
sacht wurde, nicht als die wahrscheinlichste zu würdigen, womit diese nicht mit 
dem notwendigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen ist (vgl. Urteil BGer 9C_611/2020 vom 2.2.2021 E. 5.2.1 mit Hinweis auf 
BGE 144 V 427 E. 3.2; BGE 138 V 218 E. 6). Damit aber hat die Suva einen 
Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint. Die Beschwerde 
erweist sich als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.

6. Es sind keine Kosten zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG); Anspruch auf eine 
Parteientschädigung besteht bei diesem Verfahrensausgang keiner (Art. 61 lit. g 
ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 14. Mai 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 16. Mai 2025