# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3457d94b-c0b3-5399-a693-9861cef6b840
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-08-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 28.08.2018 SB180321
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180321_2018-08-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB180321-O/U/cwo 
 

 

Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. M. Langmeier 

und Oberrichterin lic. iur. R. Affolter sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. S. Maurer 

Beschluss vom 28. August 2018 
 

in Sachen 
 

A._____, 
Privatkläger und Berufungskläger, 

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 
 

sowie 
 

Staatsanwaltschaft See/Oberland, 
Anklägerin 
 

gegen 
 

B._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter, 

verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw Y._____ 
 

betreffend Verletzung des Amtsgeheimnisses  
 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil, Einzelgericht,  
vom 13. Juni 2018 (GG180005) 

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Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil, Einzelgericht, vom 13. Juni 

2018 hat der Privatkläger zwar Berufung anmelden lassen (Urk. 41), innert der 

Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung eingereicht. Des-

halb ist auf die Berufung des Privatklägers gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 

StPO nicht einzutreten. 

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel des 

Privatklägers kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem Pri-

vatkläger sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. Die 

Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 600.– festzusetzen. Der im Berufungs-

verfahren obsiegende Beschuldigte verlangt für dieses eine Entschädigung für 

Aufwendungen von 5 Stunden sowie Barauslagen von Fr. 89.35 (Urk. 54). Dem-

gemäss ist der Privatkläger zu verpflichten, dem Beschuldigten eine Prozessent-

schädigung von Fr. 1'846.35 zu bezahlen. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Privatklägers vom 21. Juni 2018 wird nicht eingetreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Privatkläger auferlegt. 

4. Der Privatkläger wird verpflichtet, dem Beschuldigten eine Prozessentschä-

digung von Fr. 1'846.35 zu bezahlen.  

5. Schriftliche Mitteilung an 

− die Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und den 
Privatkläger A._____ 

− die Verteidigung des Beschuldigten im Doppel für sich und den  
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft See/Oberland 

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz.  

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 28. August 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 

 
 

	Beschluss vom 28. August 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Privatklägers vom 21. Juni 2018 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Privatkläger auferlegt.
	4. Der Privatkläger wird verpflichtet, dem Beschuldigten eine Prozessentschädigung von Fr. 1'846.35 zu bezahlen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und den Privatkläger A._____
	 die Verteidigung des Beschuldigten im Doppel für sich und den  Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.