# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bc4fbf94-c0ef-5ae1-b4cd-95934e890078
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-09
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 09.12.2025 BK 2025 110
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2025-110_2025-12-09.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 25 110

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 9. Dezember 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Gerber
Gerichtsschreiberin Lienhard

Verfahrensbeteiligte A.________
v.d. Fürsprecher B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Post-
fach, 3001 Bern

C.________
v.d. Rechtsanwalt D.________

Straf- und Zivilklägerin

Gegenstand Verfahrenskosten / Entschädigungen (Einstellung)

Strafverfahren wegen Beschimpfung, Tätlichkeiten, einfacher Kör-
perverletzung etc.

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Bern-Mittelland vom 18. Februar 2025 (BM 19 20466)

2

Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland (nachfolgend: Staatsanwalt-
schaft/Vorinstanz) führte gegen A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) ein 
Strafverfahren (BM 19 20466). Mit Verfügung vom 18. Februar 2025 stellte sie das 
Verfahren wegen Beschimpfung und Tätlichkeiten, evtl. einfacher Körperverletzung, 
angeblich begangen am 8. Mai 2019 in Münsingen zum Nachteil von C.________ 
(nachfolgend: Straf- und Zivilklägerin) (Ziff. 1 a) des Dispositivs), einfacher Körper-
verletzung, evtl. schwerer Körperverletzung und Drohung, angeblich begangen am 
23. Mai 2019 in Münsingen zum Nachteil von E.________ (Ziff. 1 b) des Dispositivs), 
Beschimpfung, missbräuchlicher Abgabe von Warnsignalen, Verursachens von ver-
meidbarem Lärm durch hohe Motordrehzahlen beim Fahren in niedrigen Gängen 
und Widerhandlung gegen die Covid 19-Verordnung 2, alles angeblich begangen am 
23. März 2020 in Rüegsbach (Ziff. 1 c) des Dispositivs), Widerhandlung gegen das 
Betäubungsmittelgesetz durch Konsum von Betäubungsmitteln, angeblich festge-
stellt am 18. Mai 2020 in Bern (Ziff. 1 d) des Dispositivs), Nichttragens des Schutz-
helms als Motorradlenker, angeblich begangen am 10. September 2020 im Trimstein 
(Ziff. 1 e) des Dispositivs), Widerhandlung gegen das Sportförderungsgesetz, an-
geblich begangen durch verbotenen (nicht zum Eigenkonsum bestimmten) Besitz 
von Dopingmitteln, angeblich begangen bzw. festgestellt am 24. November 2020 in 
Rubigen (Ziff. 1 f) des Dispositivs), ein. Die Zivilforderungen der Straf- und Zivilklä-
gerin wurden auf den Zivilweg verwiesen (Ziff. 2 des Dispositivs). Weitergehend 
wurde dem Beschwerdeführer mit Ziff. 3 des Dispositivs ein Verfahrenskostenanteil 
von CHF 2'266.00 auferlegt (sich zusammensetzend aus den Auslagen für die Kos-
ten der rechtsmedizinischen Untersuchungen des Beschwerdeführers und der Straf- 
und Zivilklägerin von CHF 1'727.50 im Zusammenhang mit dem Tatvorwurf gemäss 
Ziff. 1 a) des Dispositivs sowie den Kosten der chemischen Analyse der Dopingmittel 
von CHF 538.50 im Zusammenhang mit dem Tatvorwurf gemäss Ziff. 1 f) des Dis-
positivs. Zudem wurde verfügt, dass dem Beschwerdeführer keine Entschädigungen 
und keine Genugtuungen ausgerichtet werden (Ziff. 4 des Dispositivs) und er der 
Straf- und Zivilklägerin für ihre notwendigen Aufwendungen im Verfahren eine Ent-
schädigung von CHF 1'865.65 (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen hat (Ziff. 5 
des Dispositivs). 

Am 10. März 2025 erhob der Beschwerdeführer, privat verteidigt durch Fürsprecher 
B.________, Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Oberge-
richts des Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer) und beantragte:
1. Ziffer 3 der Verfügung vom 18. Februar 2025 sei aufzuheben, und es sei gerichtlich festzustellen, 

dass der beschuldigten Person aus den eingestellten Sachverhalten keinerlei Verfahrenskosten ent-
stehen. Diese Verfahrenskosten seien vollumfänglich dem Kanton Bern aufzuerlegen. 

2. Ziffer 4 der Verfügung vom 18. Februar 2025 sei aufzuheben, und es sei dem Beschuldigten eine 
angemessene Entschädigung nach richterlichem Ermessen für seine persönlichen Nachteile aus 
dem Verfahren sowie für dessen Verteidigungskosten zu Lasten des Kantons Bern zuzusprechen.

3. Ziffer 5 der Verfügung vom 18. Februar 2025 sei aufzuheben, und es gerichtlich festzustellen, dass 
der Beschuldigte der Privatklägerin C.________ keine Entschädigung für die eingestellten Tatvor-
würfe schuldet. 

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Eventualiter 
Die Ziffern 3, 4 und 5 der Einstellungsverfügung vom 18. Februar 2025 der Staatsanwaltschaft Bern-
Mittelland seien aufzuheben, und die Sache sei zur Neubeurteilung dieser drei Ziffern an die Vor-
instanz zurückzuweisen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge

Am 27. März 2025 eröffnete die Verfahrensleitung ein Beschwerdeverfahren und gab 
der Generalstaatsanwaltschaft und der Straf- und Zivilklägerin Gelegenheit zur Stel-
lungnahme. Mit Eingabe vom 10. April 2025 beantragte die Generalstaatsanwalt-
schaft die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Nach einmaliger Erstreckung 
der Frist beantragte auch die Straf- und Zivilklägerin die kostenfällige Abweisung der 
Beschwerde. Mit Verfügung vom 24. April 2025 nahm und gab die Verfahrensleitung 
von den erwähnten Eingaben Kenntnis und gab bekannt, dass auf einen zweiten 
Schriftenwechsel verzichtet wird.

2.

2.1 Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei der 
Beschwerdekammer innert zehn Tagen schriftlich und begründet Beschwerde ge-
führt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 der Schweizerischen Straf-
prozessordnung [StPO; SR 312.0], Art. 35 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die 
Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] 
i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts vom 23. De-
zember 2010 [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwerdeführer ist durch das Auferle-
gen der anteilsmässigen Verfahrenskosten, das Nichtausrichten von Entschädigun-
gen und Genugtuungen sowie die Verpflichtung der Bezahlung einer Entschädigung 
von CHF 1'865.65 an die Straf- und Zivilklägerin unmittelbar in seinen rechtlich ge-
schützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 382 
Abs. 1 StPO). Auf die frist- und – unter Vorbehalt des Nachstehenden (E. 2.2) – 
formgerechte Beschwerde ist einzutreten.

2.2 Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit den eingestellten Tatvorwürfen 
sowohl eine Entschädigung für die ihm entstandenen notwendigen Verteidigungs-
kosten als auch eine Genugtuung verlangt, ist festzustellen, dass er hinsichtlich der 
gemäss Ziff. 1 b) bis e) eingestellten Teilvorwürfe nicht begründet, weshalb er die 
Einleitung des Verfahrens diesbezüglich nicht rechtswidrig und schuldhaft im Sinne 
von Art. 430 Abs. 1 Bst. a StPO bewirkt haben soll. Indem er pauschal geltend macht, 
die Ausführungen der Staatsanwaltschaft genügten den strengen Ausführungen 
nicht, kommt er seiner Begründungspflicht nach Art. 385 Abs. 1 StPO jedenfalls nicht 
nach. Mangels konkreter Begründung ist die Beschwerde insoweit bzw. sind diese 
(Teil-)Anträge formungültig. Auf eine Frist zur Nachbesserung der Beschwerde 
konnte verzichtet werden, dient Art. 385 Abs. 2 StPO doch nicht dazu, Mängel in der 
ursprünglichen Beschwerdebegründung zu beheben bzw. die Begründung zu ergän-
zen. Von fachkundigen Personen wie etwa Rechtsanwälten kann im Übrigen erwar-
tet werden, dass sie Rechtsmittel formgerecht einreichen; ihnen gegenüber wird eine 
Nachfristansetzung regelmässig nur bei Versehen oder unverschuldetem Hindernis 

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in Frage kommen (BGE 134 V 162 E. 4.1. und 5.1 mit Hinweisen). Diesbezüglich ist 
auf die Beschwerde somit nicht einzutreten. 

2.3 Der Vollständigkeit halber ist hinsichtlich des eingestellten Teilvorwurfs gemäss 
Ziff. 1 b) des Dispositivs zudem festzuhalten, dass der Beschwerdeführer anerkannt 
hat, E.________ unabsichtlich zu Fall gebracht zu haben, womit er ihre physische 
Integrität verletzt und die Einleitung des diesbezüglichen Strafverfahrens in zivil-
rechtlich vorwerfbarer Weise veranlasst hat (vgl. dazu auch die Eingabe von Rechts-
anwalt Kaufmann vom 8. Juli 2021 betreffend Rückzug der Straf- und Zivilklage von 
E.________; zu den rechtlichen Grundlagen siehe E. 3.2 hiernach), so dass ihm zu 
Recht keine Entschädigung und keine Genugtuung ausgerichtet wurden. Was den 
eingestellten Teilvorwurf gemäss Ziff. 1 c) des Dispositivs anbelangt, bestreitet der 
Beschwerdeführer nicht, den Vorfall durch missbräuchliches Hupen initiiert und den 
Geschädigten danach tätlich angegangen und beschimpft zu haben (vgl. dazu die 
Eingabe von Rechtsanwalt B.________ vom 18. Dezember 2024, S. 2-3; zu den 
rechtlichen Grundlagen, namentlich zum Geständnis, siehe E. 3.2 hiernach). Auch 
die den eingestellten Tatvorwürfen gemäss Ziff. 1 d) und e) des Dispositivs zugrun-
deliegenden Sachverhalte werden vom Beschwerdeführer nicht in Abrede gestellt 
(vgl. dazu die Eingabe von Rechtsanwalt B.________ vom 18. Dezember 2024, S. 3; 
zu den rechtlichen Grundlagen, namentlich zum Geständnis, siehe E. 3.2 hiernach). 
Entsprechend wurden ihm auch diesbezüglich zu Recht keine Entschädigung und 
keine Genugtuung ausgerichtet.

3.

3.1 Der Beschwerdeführer wehrt sich zunächst gegen die Auferlegung eines Anteils der 
Verfahrenskosten (Auslagen für die Kosten der rechtsmedizinischen Untersuchun-
gen des Beschwerdeführers und der Straf- und Zivilklägerin von CHF 1'727.50 im 
Zusammenhang mit dem Tatvorwurf gemäss Ziff. 1 a) des Dispositivs sowie Kosten 
der chemischen Analyse der Dopingmittel im Zusammenhang mit dem Tatvorwurf 
gemäss Ziff. 1 f) des Dispositivs von CHF 538.40 [Ziff. 3 des Dispositivs]). Des Wei-
teren beanstandet er, dass ihm bezüglich der eingestellten Tatvorwürfe weder eine 
Entschädigung für die ihm entstandenen notwendigen Verteidigungskosten noch 
eine Genugtuung ausgerichtet wurde (Ziff. 4 des Dispositivs). 

Unter Berücksichtigung der voranstehenden Ausführungen (E. 2.2) wird nachste-
hend nur noch zu prüfen sein, ob dem Beschwerdeführer bezüglich der eingestellten 
Tatvorwürfe gemäss Ziff. 1 a) und f) des Dispositivs zu Recht ein Verfahrenskosten-
anteil auferlegt wurde bzw. ob ihm insoweit eine Entschädigung für die ihm entstan-
denen notwendigen Verteidigungskosten und/oder eine Genugtuung hätte ausge-
richtet werden müssen.

3.2 Gemäss Art. 426 Abs. 2 StPO können der beschuldigten Person bei Einstellung des 
Verfahrens die Verfahrenskosten ganz oder teilweise auferlegt werden, wenn sie 
rechtswidrig und schuldhaft die Einleitung des Verfahrens bewirkt oder dessen 
Durchführung erschwert hat. Unter den gleichen Voraussetzungen kann nach 
Art. 430 Abs. 1 Bst. a StPO eine Entschädigung herabgesetzt oder verweigert wer-
den. Die Kostenauflage bei Freispruch oder Einstellung des Verfahrens verstösst 
nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gegen die Unschuldsvermutung 

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(Art. 10 Abs. 1 StPO, Art. 32 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eid-
genossenschaft [BV; SR 101] und Art. 6 Ziff. 2 der Konvention zum Schutze der 
Menschenrechte und Grundfreiheiten [EMRK; SR 0.101]), wenn der beschuldigten 
Person in der Begründung des Kostenentscheids direkt oder indirekt vorgeworfen 
wird, es treffe sie ein strafrechtliches Verschulden. Indessen ist es zulässig, einer 
nicht verurteilten beschuldigten Person die Kosten zu überbinden, wenn sie in zivil-
rechtlich vorwerfbarer Weise, d.h. im Sinne einer analogen Anwendung der sich aus 
Art. 41 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilge-
setzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht [OR; SR 220]) ergebenden Grundsätze, 
gegen eine geschriebene oder ungeschriebene Verhaltensnorm klar verstossen und 
dadurch die Einleitung des Strafverfahrens veranlasst hat. In tatsächlicher Hinsicht 
darf sich die Kostenauflage nur auf unbestrittene oder klar nachgewiesene Um-
stände stützen. Die Verfahrenskosten müssen mit dem zivilrechtlich vorwerfbaren 
Verhalten in einem adäquat-kausalen Zusammenhang stehen (BGE 144 IV 202 
E. 2.2; 120 Ia 147 E. 3b; 119 Ia 332 E. 1b, je mit Hinweisen; Urteile des Bundesge-
richts 6B_450/2025 und 6B_466/2025 vom 15. Juli 2025 E. 2.2.1; 6B_294/2025 vom 
12. September 2025 E. 5.3; 6B_1394/2021 vom 15. Mai 2023 E. 2.2; vgl. statt vieler 
auch Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern BK 22 216 vom 8. Juni 2022 
E. 4.3; BK 21 31 vom 9. März 2021 E. 6.1, je mit Hinweisen). Es ist nicht ausge-
schlossen, dass sich das fehlerhafte Verhalten, das Anlass zur Kostenauflage gibt, 
sachlich mit dem Vorwurf deckt, der Gegenstand der strafrechtlichen Anschuldigung 
war, wobei die rechtlichen Voraussetzungen für eine Verurteilung nach dem entspre-
chenden Straftatbestand fehlten (BGE 109 Ia 160 E. 4b). Die Annahme eines An-
wendungsfalles von Art. 426 Abs. 2 StPO verstösst nicht gegen die Unschuldsver-
mutung, wenn die beschuldigte Person zwar nicht verurteilt, wohl aber geständig ist 
(Urteil des Bundesgerichts 6B_948/2013 vom 22. Januar 2015 E. 2.2.1 mit Hinwei-
sen). Die Kostenauflage an den Beschuldigten bei Freispruch oder Einstellung des 
Verfahrens bleibt die Ausnahme (BGE 144 IV 202 E. 2.2; 116 Ia 162 E. 2c; Urteil des 
Bundesgerichts 6B_301/2017 vom 20. Februar 2018 E. 1.1) Der Kostenentscheid 
präjudiziert die Entschädigungsfrage (BGE 137 IV 352 E. 2.4.2; Urteile des Bundes-
gerichts 6B_1306/2021 vom 8. August 2022 E. 3; 6B_1433/2021 vom 3. März 2022 
E. 4.2, je mit Hinweisen; statt vieler auch Beschluss des Obergerichts des Kantons 
Bern BK 22 216 vom 8. Juni 2022 E. 5.1). 

3.3

3.3.1 Dass der auf den eingestellten Teilvorwurf gemäss Ziff. 1 a) des Dispositivs entfal-
lende Verfahrenskostenanteil von CHF 1'727.50 (Auslagen für die Kosten der rechts-
medizinischen Untersuchungen des Beschwerdeführers und der Straf- und Zivilklä-
gerin) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und ihm insoweit weder eine Entschädi-
gung noch eine Genugtuung auszurichten ist, begründet die Vorinstanz wie folgt:
Beim Vorfall vom 8. Mai 2019 benachrichtigte eine Nachbarin die Polizei, nachdem mehrere Nachbarn 
und Passanten aufgrund lauten Lärms und Hilferufen von Frau C.________ auf das Verhalten des Be-
schuldigten aufmerksam geworden waren und sich Frau C.________ dann auch noch hilfesuchend an 
einen Nachbarn gewandt hatte. Frau C.________ wies bei Eintreffen der Polizei zudem sichtbare Ver-
letzungen auf, welche ihr unbestrittenermassen durch den Beschuldigten zugefügt worden waren. 
Ebenfalls ist unbestritten, dass der Beschuldigte Frau C.________ während des Vorfalls angeschrien 

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hat, es zu einer «Rangelei» kam und dabei das Natel von Frau C.________ zu Boden gefallen ist und 
demoliert wurde, wobei der Beschuldigte geltend machte, dass er das Telefon von Frau C.________ 
danach ersetzt habe, weil er diese Handy-Beschädigung nicht in Ordnung gefunden habe (Eingabe 
Rechtsanwalt B.________ vom 18. Dezember 2024, S. 2). Der Beschuldigte hat seinerseits keine Straf-
anträge gegen Frau C.________ gestellt und ein strafbares Verhalten von ihr gegenüber dem Beschul-
digten im Zusammenhang mit diesem Vorfall stand auch nie zur Diskussion. Der Beschuldigte muss 
sich damit vorwerfen lassen, durch sein Verhalten die Einleitung des Verfahrens rechtswidrig und 
schuldhaft verursacht zu haben und dabei namentlich auch zivilrechtlich geschützte Rechtsgüter von 
Frau C.________, wie deren Eigentum sowie ihre körperliche und psychische Integrität verletzt zu ha-
ben.

3.3.2 Der Beschwerdeführer hält dem im Wesentlichen entgegen, dass die Straf- und Zi-
vilklägerin und er sich beim einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gegenseitig ge-
schlagen hätten. Dass er die Straf- und Zivilklägerin nach dem einvernehmlichen 
Geschlechtsverkehr noch einmal geschlagen habe, habe er stets bestritten. Allfällige 
Schläge nach dem Akt hätten ihm nicht nachgewiesen werden können. Die Staats-
anwaltschaft habe das Verfahren wegen Beschimpfungen und Tätlichkeiten, evtl. 
einfacher Körperverletzung eingestellt, weil ihm gerade kein (straf-)rechtlich relevan-
ter Vorwurf gemacht werden könne. Mit der korrekten Begründung der Staatsanwalt-
schaft, aus der hervorgeht, dass sich der Beschwerdeführer vorwerfen lassen muss, 
die Einleitung des Verfahrens rechtswidrig und schuldhaft mit seinem Verhalten ver-
ursacht zu haben, in dem er auch zivilrechtlich geschützte Rechtsgüter der Straf- 
und Zivilklägerin wie deren Eigentum (Art. 641 des Schweizerischen Zivilgesetzbu-
ches [ZGB; SR 210]) sowie ihre körperliche und psychische Integrität (Art. 28 ZGB) 
verletzt hat, setzt er sich indes nicht auseinander. Mit der Staatsanwaltschaft steht 
nicht nur fest, dass die Straf- und Zivilklägerin beim Eintreffen der Polizei nicht nur 
Verletzungen aufgewiesen hat, welche ihr – wenn auch einvernehmlich – durch den 
Beschwerdeführer zugefügt worden waren, sondern und entscheidend ist auch un-
bestritten, dass der Beschuldigte und die Straf- und Zivilklägerin sich während des 
Vorfalls angeschrien hatten, es zu einer «Rangelei» gekommen war, wobei ihr Mo-
biltelefon zu Boden gefallen war und demoliert wurde (vgl. dazu die polizeiliche Ein-
vernahme des Beschwerdeführers als beschuldigte Person vom 8. Mai 2019, S. 3 
Z. 67-73; delegierte Einvernahme des Beschwerdeführers vom 6. Juni 2019, S. 5 
Z. 187 und S. 6 Z. 203-205). Dieses wurde vom Beschwerdeführer in der Folge er-
setzt, weil er es nicht in Ordnung fand, dass das Mobiltelefon beschädigt worden war 
(Eingabe von Fürsprecher B.________ vom 18. Dezember 2024, S. 2). Damit steht 
fest, dass beim Vorfall auch zivilrechtlich geschützte Rechtsgüter (Eigentum sowie 
psychische und physische Integrität) der Straf- und Zivilklägerin verletzt wurden, wo-
mit der Beschwerdeführer die Einleitung des Strafverfahrens bezüglich des gemäss 
Ziff. 1 a) eingestellten Teilvorwurfs in zivilrechtlich vorwerfbarer Weise veranlasst 
hat. 

Des Weiteren gilt es zu berücksichtigen, dass die Straf- und Zivilklägerin angab, vom 
Beschwerdeführer nicht einvernehmlich gewürgt worden zu sein (vgl. polizeiliche 
Einvernahme der Straf- und Zivilklägerin als Opfer vom 9. Mai 2019, S. Z. 72-74 und 
Rechtsmedizinisches Gutachten zur körperlichen Untersuchung der Straf- und Zivil-
klägerin vom 14. Mai 2019, S. 1). Der Beschwerdeführer gab an, er habe die Straf- 
und Zivilklägerin gewürgt (und geschlagen), weil sie darauf stehe (Rechtsmedizin-

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isches Gutachten zur körperlichen Untersuchung des Beschwerdeführers vom 
14. Mai 2019, S. 1). Erst im Rahmen der darauffolgenden polizeilichen Einvernahme 
als beschuldigte Person gab er zufolge des Vorhalts der Vorwürfe der Straf- und 
Zivilklägerin an, sie hätten sich beide gegenseitig gewürgt (polizeiliche Einvernahme 
des Beschwerdeführers als beschuldigte Person vom 8. Mai 2019, S. 2 Z. 52-55; vgl. 
dazu auch den Vorhalt auf S. 1 Z. 6-10), was gegen die Glaubhaftigkeit seiner An-
gaben spricht. Während die rechtsmedizinische Untersuchung der Straf- und Zivil-
klägerin ergab, dass sie am Hals teilweise doppelkonturige und streifige Hautrötun-
gen aufgewiesen hatte, welche mit einem Würgen vereinbar sind bzw. durch festen 
Druck mit den Fingern entstanden sein können, wurden beim Beschwerdeführer 
keine entsprechenden Befunde festgestellt (Rechtsmedizinisches Gutachten zur 
körperlichen Untersuchung des Beschwerdeführers vom 14. Mai 2019), was seine 
Aussagen nicht glaubhafter erscheinen lässt. Weil demzufolge davon auszugehen 
ist, dass der Beschwerdeführer die Straf- und Zivilklägerin nicht im Einvernehmen 
gewürgt hat, verletzte er ihre körperliche Integrität (Art. 28 ZGB), was er sich in zivil-
rechtlicher Hinsicht vorwerfen lassen muss. 

3.3.3 Da die Kosten seiner rechtsmedizinischen Untersuchung sowie derjenigen der Straf- 
und Zivilklägerin von CHF 1'727.50 mit dem ihm zivilrechtlich vorwerfbaren Verhalten 
in einem adäquat-kausalen Zusammenhang stehen, durfte der diesbezügliche Ver-
fahrenskostenanteil dem Beschwerdeführer gestützt auf Art. 426 Abs. 2 StPO aufer-
legt werden. Darüber hinaus durfte die Staatsanwaltschaft dem Beschwerdeführer 
Entschädigung und Genugtuung gestützt auf Art. 430 Abs. 1 Bst. a StPO verweigern.

3.4

3.4.1 Zur Begründung der Auferlegung der auf den eingestellten Teilvorwurf gemäss 
Ziff. 1 f) des Dispositivs entfallenden Kosten der Analyse der Dopingmittel in der 
Höhe von CHF 538.50 und der Verweigerung einer diesbezüglichen Entschädigung 
und Genugtuung geht aus der angefochtenen Verfügung sodann Folgendes hervor:
Im Zusammenhang mit dem hier einzustellenden Tatvorwurf der Widerhandlung gegen das Sportför-
derungsgesetz wurde anlässlich einer wegen des Verdachts auf illegalen Waffenbesitz stattgefundenen 
Hausdurchsuchung beim Beschuldigten als Zufallsfund eine grössere Anzahl von unter das Sportför-
derungsgesetz fallenden Dopingmitteln aufgefunden, deren Handel verboten ist. Der Beschuldigte 
machte anlässlich der noch am Tag der Hausdurchsuchung erfolgenden polizeilichen Einvernahme von 
seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Die Substanzen wurden in der Folge analysiert und 
von Doping Schweiz im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens eingezogen. Der blosse Eigenkonsum 
der betreffenden Substanzen ist zwar nicht verboten, die Substanzen können aber unabhängig vom 
Verwendungszweck und von einem allfälligen Strafverfahren gestützt auf Art. 20 Abs. 4 SpFöG durch 
die zuständigen Verwaltungsbehörden eingezogen werden. Damit wollte der Gesetzgeber erreichen, 
dass potenziell gefährliche Substanzen aus dem Verkehr gezogen werden und die Verfügbarkeit von 
Dopingmitteln und -methoden eingeschränkt wird (vgl. Urteil des Bundesgerichts BGer 2C_528/2022, 
E. 3.2.). Unabhängig von der Strafbarkeit verstösst damit der Besitz von Dopingmitteln gegen die 
schweizerische Rechtsordnung, was sich im Übrigen im konkreten Fall auch dadurch zeigt, dass der 
Beschuldigte die Dopingmittel von einer Person erworben hat, welche sich dadurch ihrerseits strafbar 
gemacht hat. Hinzu kommt, dass der Tatvorwurf des illegalen Waffenbesitzes, der überhaupt Anlass 
zur Hausdurchsuchung bildete, begründet war und deswegen der Erlass eines Strafbefehls beabsichtigt 

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ist. Der Beschuldigte hat damit auch in Bezug auf diesen Verfahrensteil die Einleitung des Strafverfah-
rens rechtswidrig und schuldhaft verursacht.

3.4.2 Hiergegen wird in der Beschwerde zusammengefasst vorgebracht, der Eigenkon-
sum von Dopingmitteln sei nicht verboten. Durch den blossen Besitz der Substanzen 
sowie den Gebrauch derselben zum Eigenkonsum habe der Beschwerdeführer zu 
keinem Zeitpunkt rechtswidrig gehandelt, so dass es nicht nachvollziehbar er-
scheine, weshalb er die Kosten für deren Analyse tragen müsse. Es könne ihm nicht 
der Vorwurf gemacht werden, er habe das Verfahren diesbezüglich rechtswidrig oder 
schuldhaft veranlasst, weshalb ihm in diesem Zusammenhang auch keine Kosten 
auferlegt werden könnten. Mit der zutreffenden Begründung der Staatsanwaltschaft, 
wonach der Besitz von Dopingmitteln unabhängig von der Strafbarkeit gegen die 
schweizerische Rechtsordnung verstösst, zumal der Gesetzgeber mit Möglichkeit 
der Einziehung im Verwaltungsverfahren gestützt auf Art. 20 Abs. 4 des Sportförde-
rungsgesetzes (SpFöG; SR 415.0) erreichen will, dass potenziell gefährliche Sub-
stanzen aus dem Verkehr gezogen werden und die Verfügbarkeit von Dopingmitteln 
und -methoden eingeschränkt wird (Urteil des Bundesgerichts 2C_528/2022 vom 
23. Dezember 2022 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen, so namentlich auch die Botschaft 
zum SpoFöG, BBl 2009 8189, S. 8239), setzt sich der Beschwerdeführer nicht aus-
einander. Dass die bei ihm gefundenen Dopingmittel im Rahmen eines Verwaltungs-
verfahrens eingezogen wurden, wird von ihm nicht bestritten. Daraus folgt, dass die 
Staatsanwaltschaft zu Recht zum Schluss kam, dass der Beschwerdeführer die Ein-
leitung des Strafverfahrens rechtswidrig und schuldhaft bewirkt hat. 

3.4.3 Nach dem Gesagten durfte die Staatsanwaltschaft dem Beschwerdeführer den auf 
den Teilvorwurf gemäss Ziff. 1 f) des Dispositivs entfallenden Verfahrenskostenanteil 
von CHF 538.40 (Kosten der Analyse der Dopingmittel) gestützt auf Art. 426 Abs. 2 
StPO auferlegen. Auch durfte sie dem Beschwerdeführer eine Entschädigung und 
Genugtuung gestützt auf Art. 430 Abs. 1 Bst. a StPO verweigern.

4.

4.1 Weitergehend beanstandet der Beschwerdeführer, dass er bezüglich des gemäss 
Ziff. 1 a) eingestellten Teilvorwurfs zur Bezahlung einer Parteientschädigung von 
CHF 1'865.55 (inkl. Auslagen und MWST) an die Straf- und Zivilklägerin verpflichtet 
wurde (Ziff. 5 des Dispositivs).

4.2 Die Privatklägerschaft hat gegenüber der beschuldigten Person Anspruch auf ange-
messene Entschädigung für notwendige Aufwendungen im Verfahren, wenn sie ob-
siegt (Art. 433 Abs. 1 Bst. a StPO) oder die beschuldigte Person nach Art. 426 Abs. 2 
StPO kostenpflichtig ist (Art. 433 Abs. 1 Bst. b StPO). Ist die beschuldigte Person 
nach Art. 426 Abs. 2 StPO kostenpflichtig, führt dies zu einem Anspruch der Privat-
klägerschaft gegenüber der beschuldigten Person auf angemessene Entschädigung 
für notwendige Aufwendungen im Verfahren (BGE 147 IV 47 E. 4.1; Urteile des Bun-
desgerichts 6B_592/2022 vom 12. Januar 2024 E. 1.2.1; 6B_1258/2018 vom 24. Ja-
nuar 2019 E. 3.3). Die Aufwendungen im Sinn von Art. 433 Abs. 1 StPO betreffen in 
erster Linie Anwaltskosten, die für die Wahrung der Interessen der Privatklägerschaft 
notwendig waren (BGE 139 IV 102 E. 4.1; Urteile des Bundesgerichts 7B_540/2023 
und 7B_541/2023 vom 6. Februar 2025 E. 24.4, zur Publikation vorgesehen; 

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7B_269/2022 vom 11. Juni 2024 E. 8.4; 6B_498/2021 vom 30. Mai 2022 E. 4.1; nicht 
publ. in: BGE 143 IV 495; je mit Hinweisen).

4.3 Die Staatsanwaltschaft verpflichtet den Beschwerdeführer mit folgender Begründung 
zur Bezahlung einer Parteientschädigung an die Straf- und Zivilklägerin:
Vorliegend beantragte C.________ unter Verweis auf Art. 433 StPO im Hinblick auf die in Aussicht 
gestellten Schuldsprüche im Strafbefehlsverfahren sowie im Zusammenhang mit der beabsichtigten 
Teileinstellung die Ausrichtung einer Parteikostenentschädigung an den Beschuldigten gemäss der von 
ihrem Anwalt eingereichten Honorarnote vom 9. Dezember 2024 (vgl. Eingabe Rechtanwalt 
D.________ vom 9. Dezember 2024, S. 3). Darin wird für die Vertretung der Privatklägerin im Strafver-
fahren gegen A.________ ein Zeitaufwand von 13.2 Stunden ausgewiesen. Mit dem der Honorarnote 
zugrunde liegendem Stundenansatz von Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 198.-- und Mehrwert-
steuer von Fr. 283.30 resultiert eine geltend gemachte Honorarforderung von Fr. 3'731.30. Aufgrund 
des detailliert ausgewiesenen Kostenverzeichnisses erscheinen namentlich der geltend gemachte 
Zeitaufwand und der Stundenansatz grundsätzlich nachvollziehbar und begründet, so dass die notwen-
digen Auslagen im Zusammenhang mit der rechtlichen Vertretung im Strafverfahren ausgewiesen sind. 
Es rechtfertigt sich daher, den Beschuldigten im Zusammenhang mit der vorliegenden Teileinstellung, 
bei dem zwei (Beschimpfung und Tätlichkeiten, evtl. einfache Körperverletzung) der insgesamt vier in 
Frage stehenden Tatvorwürfe eingestellt werden, in Anwendung von Art. 433 Abs. 1 lit. b StP0 zur 
Bezahlung der Hälfte der geltend gemachten Entschädigungsforderung, ausmachend Fr. 1'865.65, zu 
verpflichten. Es ist vorgesehen, über die andere Hälfte der Entschädigungsforderung im Strafbefehls-
verfahren nach Massgabe von Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO zu befinden.

4.4 Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb 
er der Straf- und Zivilklägerin eine Parteientschädigung bezahlen müsse, zumal ihm 
kein rechtswidriges oder schuldhaftes Verursachen des Verfahrens vorgeworfen 
werden könne, kann auf die Ausführungen in E. 3.3.2 und 3.3.3 hiervor verwiesen 
werden. Da der Beschwerdeführer hinsichtlich des gemäss Ziff. 1 a) eingestellten 
Teilvorwurfs kostenpflichtig wird und die Kostenfolge die Entschädigungsfrage präju-
diziert (E. 4.2), muss er der Straf- und Zivilklägerin eine angemessene Entschädi-
gung für ihre notwendigen Aufwendungen im Vorverfahren bezahlen. Dass die von 
der Straf- und Zivilklägerin im Rahmen der Frist gemäss Art 318 Abs. 1 StPO bzw. 
mit Eingabe vom 9. Dezember 2024 geltend gemachten Aufwendungen nicht not-
wendig gewesen wären, bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Auch die Höhe der 
zu bezahlenden Entschädigung wird oberinstanzlich nicht beanstandet.

4.5 Demnach hat die Staatsanwaltschaft den Beschwerdeführer gestützt auf Art. 433 
Abs. 1 Bst. b StPO zu Recht zur Bezahlung einer Parteientschädigung von 
CHF 1'865.65 an die Straf- und Zivilklägerin verpflichtet.

5. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist abzuwei-
sen, soweit darauf einzutreten ist.

6.

6.1 Die Kosten des Beschwerdeverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 
Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, auf deren Rechts-
mittel nicht eingetreten wird (Art. 428 Abs. 1 StPO). Bei diesem Ausgang des Ver-
fahrens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'500.00, 

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dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Zufolge seines Unterliegens 
hat der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Entschä-
digung.

6.2 Demgegenüber hat die Straf- und Zivilklägerin antragsgemäss Anspruch auf eine 
angemessene Entschädigung für ihre notwendigen Aufwendungen im Beschwerde-
verfahren. Diese ist durch den Beschwerdeführer zu entrichten (Art. 433 Abs. 1 Bst. a 
und Abs. 2 i.V.m. Art. 436 Abs. 1 StPO; siehe auch den Beschluss des Obergerichts 
des Kantons Bern BK 23 349 vom 7. Februar 2024 E. 9 mit Hinweis). Die Aufwen-
dungen im Sinn von Art. 433 Abs. 1 StPO betreffen in erster Linie Anwaltskosten, die 
für die Wahrung der Interessen der Privatklägerschaft notwendig waren (vgl. E. 4.2 
hiervor). Der Beizug eines Anwalts erscheint mit Blick auf die konkreten Umstände 
als gerechtfertigt. 

Gemäss Art. 41 Abs. 2 des Kantonalen Anwaltsgesetzes (KAG; BSG 168.11) besteht 
die Tarifordnung für Strafrechtssachen aus Rahmentarifen. Mit Blick auf Art. 17 
Abs. 1 Bst. f i.V.m. Bst. e und b (PKV; BSG 168.811) reicht der vorliegende Tarifrah-
men von CHF 12.50 bis CHF 12'500.00. Innerhalb des Rahmentarifs bemisst sich 
der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand und der Be-
deutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 Abs. 3 KAG). 

Mit Kostennote vom 23. April 2025 macht der Rechtsvertreter der Straf- und Zivilklä-
gerin, Rechtsanwalt D.________, ein Honorar von CHF 847.90 (CHF 740.00 zzgl. 
Auslagen von CHF 44.40 und MWST von CHF 63.50) geltend. Dieses erweist sich 
als überhöht. So kann die Bedeutung der Streitsache nur als knapp durchschnittlich 
bezeichnet werden, während der gebotene Zeitaufwand sowie die Schwierigkeit des 
Prozesses als unterdurchschnittlich zu beurteilen sind. Das Prozessthema ist eng 
begrenzt und übersichtlich. Soweit die Straf- und Zivilklägerin betreffend, geht es 
lediglich um die Anwendbarkeit von Art. 426 Abs. 2 und Art. 433 Abs. 1 Bst. b StPO. 
Für die Aufwendungen von Rechtsanwalt D.________ im Beschwerdeverfahren 
(Verfassen einer knapp zweiseitigen Stellungnahme [inkl. Deckblatt und Unterschrif-
tenseite] inkl. Studium der angefochtenen Verfügung und der amtlichen Akten, 
Rechtsabklärungen, Kenntnisnahme vom Schriftenwechsel, Korrespondenz und ab-
schliessende Besprechung mit der Klientin) rechtfertigt sich vorliegend ein Honorar 
von pauschal CHF 600.00 (inkl. Auslagen und MWST), zu dessen der Beschwerde-
führer verpflichtet wird.

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'500.00, werden dem Be-
schwerdeführer zur Bezahlung auferlegt.

3. Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, der Straf- und Zivilklägerin für das Beschwer-
deverfahren eine Entschädigung von CHF 600.00 (inkl. MWST) auszurichten. 

4. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, v.d. Fürsprecher B.________ (per Einschrei-

ben)
- der Straf- und Zivilklägerin, v.d. Rechtsanwalt D.________ (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Staatsanwalt F.________

(mit den Akten – per Kurier)

Bern, 9. Dezember 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Lienhard

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung ge-
stellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgesetzes 
(BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.