# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 892c0230-8559-5ffb-85cb-a48737d54167
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-12
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 12.12.2017 SB170472
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB170472_2017-12-12.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB170472-O/U/gs 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, Oberrichterinnen lic. iur.  

Wasser-Keller und lic. iur. Bertschi sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. Karabayir  

Beschluss vom 12. Dezember 2017 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  
vertreten durch Stv. Leitende Staatsanwältin lic. iur. S. Steinhauser,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw X._____ 

 

betreffend Fahren im fahrunfähigem Zustand 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, Einzelgericht, vom 
12. Juli 2017 (GG170006) 

 

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Erwägungen: 

Am 14. Juli 2017 meldete die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland gegen das 

Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, Einzelgericht, vom 12. Juli 2017 Berufung an 

(Urk. 43). 

Nach Erhalt des begründeten Urteils am 21. November 2017 zog sie ihre Beru-

fung mit Eingabe vom 27. November 2017, eingegangen am 29. November 2017, 

zurück (Urk. 47 und 50). Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer 

Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben.  

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das 

Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwalt-

schaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (Schmid, StPO Praxis-

kommentar, 2. Aufl., Art. 428 N 3). Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine Ent-

schädigungen zuzusprechen. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Bülach, Einzelgericht, vom 

12. Juli 2017 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland  
− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten  

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten) 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 12. Dezember 2017 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Karabayir 

 
 
 

	Beschluss vom 12. Dezember 2017
	 Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten)

	5. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.