# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** aba85eba-bcae-54b4-b2ef-3456ad4801c8
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-20
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 20.10.2025 ZR1 2025 99
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZR1-2025-99_2025-10-20.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Entscheid vom 20. Oktober 2025
mitgeteilt am 23. Oktober 2025

Referenz ZR1 25 99

Instanz Erste zivilrechtliche Kammer

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Schmid Christoffel und Michael Dürst
Casutt, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Tobias Brändli

Gegenstand Erweiterung Massnahmen

Anfechtungsobj. Entscheid Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, 
Zweigstelle Nordbünden, vom 5. August 2025, mitgeteilt am 7. 
August 2025 

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Sachverhalt

A. Mit Entscheid der Kollegialbehörde der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, Zweigstelle Nordbünden (nachfolgend: 
KESB Nordbünden), vom 4. Oktober 2022 wurde für A._____ aufgrund einer bei ihr 
bestehenden polytoxen Abhängigkeitserkrankung eine Beistandschaft errichtet, die 
Auftragserteilung konkretisiert und B._____ als Beistandsperson ernannt. Die 
Vertretungsbeiständin erhielt Kompetenzen für die Bereiche Wohnen, 
Arbeit/Beschäftigung/Ausbildung sowie für die gesamten administrativen 
Angelegenheiten. Im Bereich Medizin/Gesundheit wollte A._____ keine 
Unterstützung, da sie sich selbst eine geeignete medizinische und therapeutische 
Unterstützung organisieren könne. Am 6. Februar 2023 wurde die Mandatsführung 
von B._____ auf C._____ übertragen.

B. Mit Schreiben vom 10. April 2025 beantragte die Beiständin C._____ die 
Erweiterung der für A._____ bestehenden Massnahmen um den 
Vertretungsbereich Medizin und Gesundheit. Trotz einer Substitution mit Methadon 
bestehe ein massiver Nebenkonsum. A._____ sei schwanger und nehme keine 
therapeutische Unterstützung in Anspruch.

C. In der Folge kam es zu verschiedenen Stellungnahmen und die KESB 
Nordbünden forderte die medizinischen Unterlagen von A._____ ein. Die Beiständin 
beantragte aufgrund des schlechten Zustandes von A._____ deren fürsorgerische 
Unterbringung. 

D. Die Kindesschutzgruppe des Kantonsspitals Graubünden reichte am 31. Juli 
2025 eine Gefährdungsmeldung und in den Folgetagen weitere Berichte bei der 
KESB Nordbünden ein.

E. A._____ wurde am 5. August 2025 im Beisein ihres Rechtsvertreters, 
Rechtsanwalt Tobias Brändli, im Kantonsspital Graubünden von der 
Kollegialbehörde der KESB Nordbünden zu den in Aussicht gestellten 
Erwachsenenschutzmassnahmen angehört.

F. Am 5. August 2025 ordnete die Kollegialbehörde der KESB Nordbünden eine 
fürsorgerische Unterbringung von A._____ zur Begutachtung, Behandlung und 
Betreuung an und erweiterte die Beistandschaft wie folgt:

[…]

7. Die für A._____ geführte Massnahme wird per Vollstreckbarkeit dieses 
Entscheids wie folgt erweitert:

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Die Beistandsperson erhält die Aufgaben und Kompetenzen, A._____ 
im Rahmen einer Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 ZGB) in den 
nachfolgend aufgelisteten Bereichen im folgenden Bereich zu beraten, 
zu unterstützen und soweit nötig bei allen damit verbundenen 
Handlungen (Administration, Rechtsverkehr) zu vertreten:

Medizin und Gesundheit: unter Berücksichtigung einer allfälligen 
Patientenverfügung für das gesundheitliche Wohl sowie für 
hinreichende medizinische Betreuung besorgt zu sein, insbesondere 
Verkehr mit Ärzten und anderem medizinischen Betreuungspersonal, 
Prävention (Art. 378 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB). 

8. Zum Inhalt der gemäss Ziff. 7 erweiterten Massnahme wird festgestellt, 
was folgt: 

Die Beistandsperson erhält die Aufgaben und Kompetenzen, A._____ 
im Rahmen einer Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 ZGB) in den 
nachfolgend aufgelisteten Bereichen zu beraten, zu unterstützen und 
soweit nötig bei allen damit verbundenen Handlungen (Administration, 
Rechtsverkehr) zu vertreten:

[…]

c. Medizin und Gesundheit: unter Berücksichtigung einer allfälligen 
Patientenverfügung für das gesundheitliche Wohl sowie für 
hinreichende medizinische Betreuung besorgt zu sein, insbesondere 
Verkehr mit Ärzten und anderem medizinischen Betreuungspersonal, 
Prävention (Art. 378 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB).

[…]

G. Dagegen reichte A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) durch ihren 
Rechtsanwalt Tobias Brändli am 13. August 2025 eine Beschwerde beim 
Obergericht des Kantons Graubünden ein und beantragte was folgt:

1. Es seien Dispositiv-Ziff. 7. (Erweiterung der Massnahme) und 
Dispositiv-Ziff. 8.c. (Vertretungskompetenz im Bereich Medizin und 
Gesundheit) des angefochtenen Entscheides der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde Graubünden, Zweigstelle Nordbünden, 
vom 5. August 2025, aufzuheben.

2. Der Beschwerde gegen Dispositiv-Ziff. 7. und 8. des angefochtenen 
Entscheides der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 
Graubünden, Zweigstelle Nordbünden, vom 5. August 2025, sei 
superprovisorisch die aufschiebende Wirkung zu gewähren. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. MwSt.) zu Lasten der  
Vorinstanz.

H. Mit Verfügung vom 15. August 2025 forderte der Vorsitzende der Ersten 
zivilrechtlichen Kammer die KESB Nordbünden zur Beschwerdeantwort und 
Aktenzustellung auf und wies gleichzeitig das Gesuch der Beschwerdeführerin um 
superprovisorische Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde ab.

I. Mit Beschwerdeantwort vom 19. August 2025 beantragte die KESB 
Nordbünden, das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der 

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Beschwerde sei kostenfällig abzuweisen, sofern darauf eingetreten werden könne. 
Im Weiteren verzichtete sie ausdrücklich auf eine Beschwerdeantwort und verwies 
auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie auf die Akten. Mit Eingabe 
vom 1. September 2025 verzichtete die Beschwerdeführerin ebenfalls auf weitere 
Ausführungen.

J. Schliesslich hielt die KESB Nordbünden mit einer weiteren 
Beschwerdeantwort vom 10. September 2025 an ihren materiellen Anträgen fest, 
verzichtete abermals auf eine Stellungnahme und verwies auf die Akten, 
insbesondere auf das neu eingereichte Gutachten von Dr. med. D._____ vom 3. 
September 2025 und den angefochtenen Entscheid. Mit Eingabe vom 
26. September 2025 verzichtete auch die Beschwerdeführerin auf eine 
Stellungnahme und hielt an den bereits gemachten Anträgen fest.

K. Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen und das Verfahren erweist 
sich als spruchreif.

Erwägungen

1. Formelles

1.1. Anfechtungsobjekt ist ein Entscheid der KESB Nordbünden vom 5. August 
2025 betreffend die Erweiterung der Vertretungsbeistandschaft der 
Beschwerdeführerin in Bezug auf Medizin und Gesundheit (act. B.1, Dispositiv-Ziff. 
7 und 8.c). Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB kann gegen einen solchen Entscheid der 
Erwachsenenschutzbehörde beim zuständigen Gericht Beschwerde erhoben 
werden. Nach Art. 60 Abs. 1 EGzZGB (BR 210.100) ist das Obergericht des 
Kantons Graubünden die einzige kantonale Beschwerdeinstanz. Innerhalb des 
Obergerichts ist die Erste zivilrechtliche Kammer zuständig (Art. 9 OGV [BR 
173.010]).

1.2. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Mitteilung des Entscheids der KESB 
schriftlich und begründet bei der Beschwerdeinstanz einzureichen (Art. 450b Abs. 1 
ZGB; Art. 450 Abs. 3 ZGB). Der vom 5. August 2025 datierende Entscheid wurde 
der Beschwerdeführerin am 7. August 2025 mitgeteilt, womit die Beschwerde mit 
schriftlicher Eingabe vom 13. August 2025 beim Obergericht fristgerecht erhoben 
wurde. Die Beschwerde genügt im Übrigen den formellen Vorgaben.

1.3. Beschwerdelegitimiert sind unter anderem die am Verfahren beteiligten 
Personen (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB). Als Adressatin der verfügten 

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Erwachsenenschutzmassnahme ist die Beschwerdeführerin unmittelbar durch das 
Verfahren betroffen und daher beschwerdelegitimiert.

1.4. Mit der Beschwerde können gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB 
Rechtsverletzungen (Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhalts (Ziff. 2) und die Unangemessenheit (Ziff. 3) gerügt 
werden. 

1.5. Für das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz gelten primär die 
bundesrechtlichen Verfahrensbestimmungen des ZGB und subsidiär die vom 
Kanton erlassenen Verfahrensbestimmungen. Zu beachten sind insbesondere die 
allgemeinen Verfahrensgrundsätze des erstinstanzlichen Verfahrens (Art. 443 ff. 
ZGB), die auch im Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz anwendbar 
sind, soweit das Gesetz in den Art. 450 ff. ZGB keine abweichenden Vorschriften 
enthält (vgl. DROESE, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Zivilgesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB, 7. Aufl. 2022, Art. 450 N. 13). Dies gilt namentlich 
für die in Art. 446 ZGB verankerte uneingeschränkte Untersuchungs- und 
Offizialmaxime und das an gleicher Stelle festgeschriebene Prinzip der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen. Der Anwendungsbereich dieser zentralen 
Verfahrensgrundsätze bezieht sich auf sämtliche Verfahren vor der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde und erstreckt sich – wenn auch teilweise in 
abgeschwächter Form – nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses auch auf 
die Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz (vgl. MARANTA, in: 
Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl. 2022, Art. 
446 ZGB N. 1 f. und N. 40 ff. m.w.H.).

2. Materielles

2.1. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens sind die Dispositivziffern 7 und 8 
des Entscheids der KESB Nordbünden vom 5. August 2025, wonach die 
bestehende Beistandschaft durch eine Vertretungsbeistandschaft in Bezug auf 
Medizin und Gesundheit erweitert wird (act. B.1, Dispositiv-Ziff. 7 und 8.c). 
Begründend bringt die KESB Nordbünden vor, dass die Beschwerdeführerin unter 
einer schwerwiegenden Suchtmittelabhängigkeit leide (Alkohol, Kokain, 
Benzodiazepine und diverse weitere Substanzen), mit der Folge der körperlichen 
und seelischen Verwahrlosung. Obwohl sie eine Methadon-Substitution beziehe, 
bestehe ein massiver Nebenkonsum, was zur Gefährdung der Gesundheit führe. 
Die Beschwerdeführerin lehne eine adäquate therapeutische Begleitung ab. Aktuell 
sei sie im siebten Monat schwanger und müsste auf ärztliche Empfehlung hin 
Vitamine und Mineralstoffe zur Sicherstellung der Gesundheit des Kindes 

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einnehmen, was sie jedoch verweigere. Es bestehe eine ernsthafte Gefährdung für 
sie selbst als auch für das ungeborene Kind. Im aktuellen Zustand unter Einfluss 
von Substanzen wäre die Beschwerdeführerin nicht in der Lage, Wehen zu 
bemerken und rechtzeitig ins Krankenhaus einzutreten. Ausserdem sei 
anzunehmen, dass sie den Eintritt ins Krankenhaus verweigern werde, da sie sich 
der Folgen bewusst sei. Bei einer Entbindung ausserhalb des Krankenhauses 
bestehe die Gefahr, dass sie und das Kind die Geburt nicht überleben würden. So 
habe das Kantonsspital Graubünden am 31. Juli 2025 den Eintritt der 
Beschwerdeführerin aufgrund einer schweren Alkohol-Intoxikation (über zwei 
Promille) sowie einer Blutvergiftung gemeldet. Der Drogentest habe Hinweise auf 
den Konsum von Kokain, Benzodiazepinen und Opiaten ergeben. Die 
Beschwerdeführerin habe intensivmedizinisch betreut werden müssen (act. B.1, II.1 
ff.). Mittlerweile habe sich die Beschwerdeführerin zwar damit einverstanden erklärt, 
bis zur Geburt ihres Kindes hospitalisiert zu sein. Aufgrund der Schwangerschaft 
und der bevorstehenden Geburt sowie der erheblichen Suchterkrankung der 
Beschwerdeführerin sei diese dennoch auf Unterstützung im Bereich Gesundheit 
angewiesen. Eine Patientenverfügung liege nicht vor und als Vertretungsperson bei 
Urteilsunfähigkeit komme nur ihr Vater in Frage, welcher jedoch selber unter 
gesundheitlichen Problemen leide und bereits über 80 Jahre alt sei. Die 
Beschwerdeführerin habe sich gesamthaft betrachtet meist unkooperativ und 
uneinsichtig bezüglich der Einleitung von rechtzeitigen medizinischen bzw. 
psychiatrischen stationären Untersuchungsmassnahmen gezeigt. Die 
Beschwerdeführerin könne weder für sich noch für ihr ungeborenes Kind den 
nötigen Schutz gewährleisten und präventive bzw. rechtzeitige medizinische und 
psychiatrische Massnahmen organisieren bzw. kindsgerecht darüber entscheiden. 
Ausserdem lasse sie sich mit allen involvierten Fachpersonen nicht auf eine 
ernsthafte Auseinandersetzung und verbindliche Abmachung zu ihrer 
Schwangerschaft und deren Kontrolluntersuchungen wie auch Zusatzstoff- bzw. 
Medikamenteneinnahme ein. Schliesslich sei sie aufgrund ihrer Suchtabhängigkeit 
phasenweise urteilsunfähig gewesen und entsprechende Vertrauens- oder 
Vertretungspersonen seien weder bekannt noch verfügbar gewesen. Eine solche 
Situation könnte allenfalls auch bei einer allgemeinen künftigen Notfallsituation 
entstehen, wenn die Beschwerdeführerin nicht mehr selbst über präventive bzw. 
rechtzeitige medizinische Massnahmen entscheiden könne (act. B.1, II.7). 

2.2. In ihrer Beschwerde bringt die Beschwerdeführerin vor, sie habe sich am 
31. Juli 2025 selbständig und freiwillig in die Notaufnahme des Kantonsspitals 
Graubünden begeben. Ebenso freiwillig habe sie die angeordnete fürsorgerische 
Unterbringung akzeptiert. Es sei auch zu beachten, dass die Beschwerdeführerin 

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gelernte Psychiatriepflegerin sei (act. A.1, Rz. 12 f., Rz. 21). Auch wenn die 
Beschwerdeführerin keine nahen Verwandten mehr habe, würde dies keine 
relevante Gefährdung ihres Wohls darstellen. Wenn die Beschwerdeführerin in eine 
Notlage geraten würde, in welcher sie nicht mehr selbst über Massnahmen 
entscheiden könne, würde dies das medizinische Fachpersonal übernehmen. Auch 
die Beiständin werde in einem solchen Fall auf das medizinische Fachpersonal 
hören, soweit überhaupt Zeit bleibe, diese zu kontaktieren (act. A.1, Rz. 20). Eine 
Erweiterung der Massnahme sei nicht verhältnismässig und das Recht sei von der 
KESB Nordbünden falsch angewendet worden. Im Übrigen habe bereits bei der 
Errichtung der Massnahme keine Notwendigkeit dazu bestanden (act. A.1, Rz. 22). 

2.3.1. Die Erwachsenenschutzbehörde errichtet eine Beistandschaft, wenn eine 
volljährige Person wegen vorübergehender Urteilsunfähigkeit oder Abwesenheit in 
Angelegenheiten, die erledigt werden müssen, weder selber handeln kann noch 
eine zur Stellvertretung berechtigte Person bezeichnet hat oder unter anderem 
aufgrund einer psychischen Störung ihre Angelegenheiten nur teilweise oder gar 
nicht besorgen kann (Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 ZGB). Damit muss eine relevante 
Gefährdung des Wohls der betroffenen Person einhergehen. Es ist dabei auf die 
aktuellen Verhältnisse abzustellen (BIDERBOST, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, Art. 1-456 ZGB, 7. Aufl. 2022, Art. 390 N. 4). 

2.3.2. Der Schwächezustand der psychischen Störung umfasst die anerkannten 
Krankheitsbilder der Psychiatrie gemäss der Internationalen statistischen 
Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10, 
Kapitel V Psychische und Verhaltensstörungen, F00-F99). Obwohl im Gesetz die 
Suchtkrankheiten (z.B. Alkohol-, Drogenabhängigkeit) nicht eigens erwähnt werden, 
fallen auch diese unter den Begriff der psychischen Störung, sofern sie der 
medizinischen Umschreibung von Sucht entsprechen (BIDERBOST, a.a.O., Art. 390 
N. 11 m.H.a. ICD-10 F10-F19; Urteil des Bundesgerichts 5A_667/2013 vom 12. 
November 2013 E. 6.2; BGE 137 III 289 E. 4.2 u.v.m.; AFFOLTER-FRINGELI, in: 
Fountoulakis et al. [Hrsg.], Fachhandbuch Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, 
2016, Rz. 8.148 m.H.a. Botschaft zur Änderung des Schweizerischen 
Zivilgesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht] vom 28. 
Juni 2006 [zit. Botschaft KESR], BBl 2006 7001 ff. S. 7043). Da auch die 
vorübergehende Urteilsunfähigkeit im Gesetz ausdrücklich erwähnt wird, ist die 
Dauerhaftigkeit des Schwächezustands keine Voraussetzung (BIDERBOST, a.a.O., 
Art. 390 N. 11). 

2.3.3. Der Schwächezustand allein genügt für die Anordnung einer Beistandschaft 
nicht (vgl. vorstehend E. 2.3.1.); daraus muss ein teilweises oder gänzliches 

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Unvermögen resultieren, die eigenen Angelegenheiten hinreichend zu besorgen 
oder entsprechende Vollmachten zu erteilen (Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 und 2 ZGB, je 
in fine; Botschaft KESR, a.a.O., S. 7043; BIDERBOST, a.a.O., Art. 390 N. 2 f.). Das 
Ausmass dieses Unvermögens und nicht etwa der Schwächezustand ist für die 
Form der anzuordnenden Beistandschaft entscheidend (BIDERBOST, a.a.O., Art. 390 
N. 2). Wie bei allen behördlichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes muss 
eine relevante Gefährdung des Wohls der betroffenen Person gegeben sein (Art. 
388 Abs. 1 ZGB). Die Selbstbestimmung der betroffenen Person soll so weit wie 
möglich erhalten und gefördert werden (Art. 388 Abs. 2 ZGB). Zu wahren sind 
ebenfalls die in Art. 389 Abs. 1 und 2 ZGB verankerten Grundsätze der Subsidiarität 
und Verhältnismässigkeit.

2.4. Es ist vorerst zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin an einem 
Schwächezustand, namentlich einer Alkohol- und/oder Drogenabhängigkeit, leidet. 
Am 4. August 2025 teilte eine Mitarbeiterin des Kantonsspitals Graubünden der 
KESB Nordbünden mit, dass die Beschwerdeführerin beim Eintritt am 31. Juli 2025 
stark alkoholisiert gewesen sei und sie mutmasslich viel konsumiert habe (KESB-
act. 30, S. 119). Die Analysen und Berichte des Kantonsspitals Graubünden, 
wonach sie während ihres Eintritts am 31. Juli 2025 Alkohol (mehr als zwei 
Promille), Kokain, Benzodiazepine, Opiate und Methadon (KESB-act. 25, S. 98 f.) 
im Blut hatte, bestätigen diese Mutmassung. Demgegenüber führte die 
Beschwerdeführerin anlässlich der Anhörung vom 5. August 2025 aus, sie habe 
weder Alkohol getrunken noch Drogen konsumiert. Die KESB Nordbünden müsse 
dies besser abklären (KESB-act. 28, S. 115). Bereits am 25. Juli 2025 hatte die 
Beiständin eine Meldung erhalten, wonach sich die Beschwerdeführerin mit ihren 
E._____ und weiteren suchterkrankten Personen am F._____ aufgehalten, einen 
orientierungslosen Eindruck gemacht und äusserlich betrachtet weiterhin 
Substanzen konsumiert habe (KESB-act. 49, S. 163). Aus einer weiteren E-Mail an 
die Beiständin geht hervor, dass die Beschwerdeführerin in den Räumlichkeiten der 
G._____ ausgerastet ist. Sie habe die ganze Nacht auf der Strasse verbracht und 
dies sei eine Zumutung für eine schwangere Frau. Sie benötige daher Geld für 
Hotelübernachtungen (KESB-act. 49, S. 165). Die Beschwerdeführerin führte 
anlässlich eines Gesprächs vom 11. Juni 2025 zwischen ihr, ihrem Anwalt und der 
KESB Nordbünden aus, sie nehme regelmässig Methadon, konsumiere jedoch 
keine weiteren Substanzen (KESB-act. 66, S. 205). Dem Rechenschaftsbericht der 
Beiständin vom 30. Oktober 2024 ist schliesslich zu entnehmen, dass die 
Beschwerdeführerin an einer Suchtmittelabhängigkeit von diversen Substanzen 
leide, im Methadonprogramm sei und nebenbei konsumiere (KESB-act. 112, 
S. 365, E. 1.2.2). Aus den beigezogenen Verfahrensakten ist erstellt, dass die 

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Beschwerdeführerin bereits seit längerer Zeit und aktuell am Schwächezustand der 
psychischen Störung im Sinne einer Suchtmittelabhängigkeit erkrankt ist. 

2.5. Nachfolgend ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin fähig ist, ihre eigenen 
Angelegenheiten zu regeln, mithin ein teilweises oder gänzliches Unvermögen 
besteht, die eigenen Angelegenheiten hinreichend zu besorgen. Sie führt in ihrer 
Beschwerde aus, sie habe sich am 31. Juli 2025 freiwillig in die Notaufnahme 
begeben und sie akzeptiere die nun behördlich angeordnete fürsorgerische 
Unterbringung der KESB Nordbünden (act. A.1, Rz. 12 f.). Die KESB Nordbünden 
begründe ihren Entscheid mit der meist unkooperativ und uneinsichtig scheinenden 
Beschwerdeführerin. Sie und auch ihr Rechtsvertreter hätten trotz mehrmaligen 
Erinnerungen Auskünfte und Berichte nicht eingereicht (act. A.1, Rz. 16). Bereits im 
ersten Entscheid der KESB Nordbünden, als die Beistandschaft aufgrund einer 
erheblichen polytoxen Abhängigkeitserscheinung mit gegenwärtig körperlicher und 
seelischer Verwahrlosung begründet worden sei, habe es die KESB nicht als 
notwendig erachtet, die Beiständin im Bereich "Medizin und Gesundheit" zur 
Vertretung zu ermächtigen. Die Ausgangslage präsentiere sich heute nicht anders 
als damals (act. A.1, Rz.17). Insgesamt erweise sich diese Massnahme als 
unverhältnismässig (act. A.1, Rz. 22). 

2.6.1. Den Ausführungen der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. 
Entgegen ihren Vorbringen unterscheidet sich ihre Ausgangslage wesentlich von 
derjenigen im Jahr 2022. Es besteht eine Schwangerschaft und die 
Beschwerdeführerin wird in absehbarer Zeit ein Kind zur Welt bringen. Damit 
übernimmt sie nicht nur für sich die Verantwortung, sondern auch für ihr Kind. Alle 
Entscheidungen, die sie trifft, betreffen auch das Kind. Aufgrund ihrer 
Suchterkrankung und der bevorstehenden Entbindung, aber auch der 
nachfolgenden Mutterschaft ist sie dringend auf Hilfe im medizinischen Bereich 
angewiesen. Diese notwendige Hilfe und Unterstützung ist zwar mittels behördlicher 
fürsorgerischer Unterbringung vom 5. August 2025 angeordnet und von der 
Beschwerdeführerin akzeptiert worden (vgl. act. B.1). Dennoch benötigt die 
Beschwerdeführerin auch weiterhin Hilfe im medizinischen Bereich, vor allem um 
Entscheidungen zu treffen. Insbesondere scheint sich die Beschwerdeführerin der 
Tragweite einer Schwangerschaft und der damit einhergehenden körperlichen 
Veränderung sowie der mit der Mutterschaft zu übernehmenden Verantwortung 
nicht bewusst zu sein. Dies ergibt sich auch daraus, dass sie unter anderem die 
Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen (insbesondere auch zugunsten des 
Kindes) sowie von Medikamenten teilweise verweigert, was – neben der 
Suchtmittelabhängigkeit – schwerwiegende Folgen für sie und ihr Kind nach sich 

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ziehen kann. Zwar kann den Akten entnommen werden, dass die 
Beschwerdeführerin zwischenzeitlich durchaus stabil sein kann (vgl. KESB-act. 15, 
S. 35). Aus den Akten geht jedoch auch klar hervor, dass nicht von einer 
verbindlichen Zusammenarbeit mit den medizinischen Stellen ausgegangen werden 
kann, sondern durchaus auch die Wahrscheinlichkeit der Verweigerung besteht. 
Dies bestätigt auch Dr. med. D._____ in ihrem Gutachten vom 3. September 2025. 
Sie kommt zum Schluss, dass die Beschwerdeführerin nur knapp in der Lage sei, 
die eigene behandlungsbedürftige Situation und die Schwangerschaft mit den 
Implikationen für ihr ungeborenes Kind adäquat einzuschätzen. Daraus ergebe sich 
die mehrfach festgestellte Unfähigkeit zur Kooperation hinsichtlich der indizierten 
Behandlung. Angesichts der langjährigen und schweren Sucht sei derzeit keine 
rasche positive Besserung absehbar (KESB act. 33, S. 141). Auch die Fähigkeit und 
Bereitschaft zur Kooperation mit der Ärzteschaft sowie Beistandspersonen spricht 
die Gutachterin der Beschwerdeführerin ab. Dazu fehle ihr die Einsicht in die doch 
sehr komplexe persönliche Situation und sowie die entsprechende Motivation. Dies 
betreffe sie selbst sowie gleichwohl die Erfordernisse der Betreuung eines 
Neugeborenen (KESB act. 33, S. 142).

Mit der Verweigerung von medizinischen und gesundheitlichen Massnahmen würde 
die Beschwerdeführerin nicht nur für sich, sondern auch für ihr Kind eine hohe 
Gefährdung des Lebens verursachen. Damit in diesem Fall das Kindeswohl und 
auch das Wohl der Beschwerdeführerin gewahrt wird, müsste schliesslich eine 
vertretungsberechtigte Person für die Beschwerdeführerin bzw. für ihr ungeborenes 
Kind entscheiden. Im Weiteren wird sie auch im Wochenbett womöglich mit 
verschiedenen neuen medizinischen Situationen konfrontiert werden, mit denen sie 
mutmasslich überfordert sein könnte. Da die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer 
Suchtmittelabhängigkeit teilweise nicht urteilsfähig ist, und dann selbst keine 
Entscheidungen mehr treffen kann, ist auch für diesen Fall eine Vertretungsperson 
im Bereich Medizin und Gesundheit notwendig. 

2.6.2. Anzumerken bleibt, dass sich die Beschwerdeführerin am 31. Juli 2025 zwar 
freiwillig in die Notaufnahme begeben hat, ihr dies jedoch nicht positiv angerechnet 
werden kann. Sie begab sich in einem schwer alkoholisierten Zustand  in die 
Notaufnahme, hatte bereits eine Blutvergiftung und befand sich in einem desolaten 
Zustand. Für ihre Stabilisierung musste sie stationär aufgenommen werden und 
Antibiotika einnehmen. Die Herzton- und Ultraschallkontrolle des Kindes 
verweigerte sie zumeist und sofern sie diese zuliess, wurde sie aggressiv und 
unruhig (vgl. KESB-act. 30, S. 119). Während des Aufenthaltes hatte sie bereits 
nach wenigen Tagen den Drang, wieder zu gehen (vgl. KESB-act. 40, S. 139). 

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Bereits früher waren Gefährdungsmeldungen von der Beiständin bei der KESB 
eingegangen. Die Abklärung der KESB Nordbünden hatte in der Folge ergeben, 
dass die Beschwerdeführerin im Kontakt mit der Beistandsperson sehr aggressiv 
und verhaltensauffällig gewesen war (KESB-act. 45, S. 147). Abklärungen der 
Beiständin haben zudem Verwahrlosungstendenzen gezeigt (KESB-act. 49, S. 155 
ff.). Aus dem Gesagten geht klar hervor, dass die Beschwerdeführerin die Gefahr 
von Alkohol und Drogen für sich und ihr Kind nicht richtig einschätzen kann, sich 
viel zu spät in die Notaufnahme begeben hat und in gesundheitlicher und 
medizinischer Hinsicht unbedingt Hilfe und Unterstützung benötigt. 

2.7. Der Gesetzgeber sieht erwachsenenschutzrechtliche Massnahmen nur vor, 
wenn die Unterstützung der hilfsbedürftigen Person durch die Familie, andere 
nahestehende Personen oder private oder öffentliche Dienste nicht ausreicht oder 
von Vornherein nicht genügend erscheint (Art. 389 Ziff. 1 ZGB). Vorliegend ist nicht 
erstellt, dass die Beschwerdeführerin über ein entsprechendes privates oder 
öffentliches Netz verfügt. Der Vater der Beschwerdeführerin ist rund 80 Jahre alt. 
Wie die Geschehnisse bzw. die gesundheitlichen Einschränkungen der 
Beschwerdeführerin durch den Alkohol- und Drogenkonsum seit April 2025 
eindeutig zeigen, ist nicht davon auszugehen, dass der Vater entsprechende 
Massnahmen zum Schutz seiner Tochter ergreifen kann bzw. je ergriffen hätte. 
Daran ändert auch die entsprechende Einwendung der Beschwerdeführerin nichts, 
dass mutmasslich jeder Vater überfordert wäre, wenn ihm telefonisch und ohne 
Vorwarnung mitgeteilt würde, dass seine Tochter sich auf der Intensivstation 
befinde (act. A.1 S. 7 f.).

2.8. Die Ausführungen der KESB Nordbünden im angefochtenen Entscheid, 
wonach die Beschwerdeführerin aufgrund ihres Alkohol- und Drogenproblems 
phasenweise nicht urteilsfähig sei und entsprechende Vertrauens- und 
Vertretungspersonen nicht erreichbar oder gar bekannt bzw. verfügbar seien (act. 
B.1 S. 7), sind nachvollziehbar. Die vor dem angefochtenen Entscheid bestehenden 
erwachsenenschutzrechtlichen Massnahmen haben offensichtlich nicht 
ausgereicht, um das Abrutschen in einen desolaten Gesundheitszustand zu 
verhindern. Ebenso besteht – wie im angefochtenen Entscheid ebenfalls ausgeführt 
– kein verlässliches privates oder öffentliches Netzwerk, auf welches die 
Beschwerdeführerin im Bedarfsfall zurückgreifen könnte. Vielmehr ist nicht einmal 
sichergestellt, dass die Beschwerdeführerin rechtzeitig für sich und ihr Kind 
medizinische Massnahmen organisieren und sich mit medizinischen bzw. 
psychiatrischen Fachpersonen austauschen kann. Dies bestätigt auch die 
Gutachterin (vgl. vorstehend E. 2.6.1). Die Beistandsperson wird daher angehalten, 

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für die Beschwerdeführerin die notwendigen medizinischen und gesundheitlichen 
Massnahmen einzuleiten. Insbesondere soll sichergestellt werden, dass die 
Beschwerdeführerin Arzttermine organisiert und wahrnimmt, die notwendigen 
Medikamente einnimmt sowie Hilfe annimmt, um das erneute Abrutschen in einen 
desolaten Gesundheitszustand möglichst zu vermeiden. Es ist daher nicht zu 
beanstanden, wenn die KESB Nordbünden die Vertretungsbeistandschaft auf die 
Bereiche Medizin und Gesundheit erweitert hat. 

2.9. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin an einer 
psychischen Störung leidet und nicht fähig ist, ihre medizinischen und 
gesundheitlichen Angelegenheiten selbst zu regeln. Die Erweiterung der 
Vertretungsbeistandschaft auf die Bereiche Medizin und Gesundheit ist weder 
rechtswidrig noch unangemessen. Der angefochtene Entscheid ist daher zu 
bestätigen und die dagegen erhobene Beschwerde ist aus den vorstehend 
genannten Gründen abzuweisen. 

3. Kosten

Gemäss Art. 63 Abs. 5 EGzZGB i.V.m. Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die 
Prozesskosten grundsätzlich der unterliegenden Partei auferlegt. Die 
Beschwerdeführerin ist mit den eingangs gestellten Anträgen nicht 
durchgedrungen. Bei diesem Verfahrensausgang gehen die Kosten des 
Beschwerdeverfahrens, welche in Anwendung von Art. 10 VGZ (BR 320.210) auf 
CHF 1'500.00 festgesetzt werden, zulasten der Beschwerdeführerin. Es sind keine 
besonderen Gründe ersichtlich, bei deren Vorliegen auf die Erhebung von 
Verfahrenskosten verzichtet werden kann (Art. 63 Abs. 3 EGzZGB). 

Eine Parteientschädigung ist der Beschwerdeführerin bei diesem Ausgang des 
Verfahrens nicht zuzusprechen.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens in der Höhe von CHF 1'500.00 gehen zu Lasten 
von A._____.

3. [Rechtsmittelbelehrung] 

4. [Mitteilung an:]