# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1d7dc9a-5039-5933-bf67-7606c14d1882
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 28.02.2025 ZR2 2025 6
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZR2-2025-6_2025-02-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 28. Februar 2025

Referenz ZR2 25 6

Instanz Zweite zivilrechtliche Kammer

Besetzung Richter-Baldassarre, Vorsitzende
Coray-Mosele, Aktuarin

Parteien A._____
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Frédéric Hübsch
Bahnhofstrasse 82, 8001 Zürich

gegen

B._____
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Pascal Domenig
Quaderstrasse 8, 7000 Chur

Gegenstand Forderung aus Arbeitsvertrag

Anfechtungsobj. Verfügung betreffend Berichtigung der Prozesspartei / 
Beweisverfügung Regionalgericht Plessur vom 16. Januar 2025, 
mitgeteilt am gleichen Tag (Proz. Nr. 115-2023-58)

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Sachverhalt

A. Am 15. März 2023 meldete B._____ gegen das Einzelunternehmen C._____ 
eine arbeitsrechtliche Forderungsklage beim Vermittleramt Plessur an. Nachdem 
anlässlich der Schlichtungsverhandlung vom 23. Mai 2023 keine Einigung erzielt 
werden konnte, wurde ihr die Klagebewilligung ausgestellt, welche am 18. Juli 2023 
mitgeteilt wurde.

B. Mit Eingabe vom 13. November 2023 reichte B._____ gegen das 
Einzelunternehmen C._____ ihre begründete Klage am Regionalgericht Plessur 
ein. Nach Durchführung eines dreifachen Schriftenwechsels erliess das 
Regionalgericht am 16. Januar 2025 eine Beweisverfügung. In derselben 
Verfügung nahm es eine Parteiberichtigung auf der Beklagtenseite vor, sodass 
anstelle des Einzelunternehmens C._____ nun A._____ ins Rubrum aufgenommen 
wurde.

C. Mit Eingabe vom 30. Januar 2025 erhob A._____ (fortan Beschwerdeführer) 
beim Obergericht des Kantons Graubünden Beschwerde gegen die Verfügung vom 
16. Januar 2025, beantragte seine Parteibefragung wie auch Zeugenbefragungen 
und verlangte die Nichtzulassung der Parteiberichtigung bzw. allenfalls deren 
korrekte Vornahme.

D. Die vorinstanzlichen Akten (Proz. Nr. 115-2023-58) wurden beigezogen. Auf 
das Einholen einer Beschwerdeanwort wurde verzichtet (vgl. Art. 322 Abs. 1 ZPO). 
Das Verfahren ist spruchreif. B._____ (fortan Beschwerdegegnerin) ist mit dem 
vorliegenden Erkenntnis ein Doppel der Beschwerde samt Beilagen zuzustellen.

Erwägungen

1. Prozessuale Vorbemerkungen

1.1. Anfechtungsobjekt bildet die Beweisverfügung sowie die Verfügung 
betreffend Parteiberichtigung vom 16. Januar 2025. Gegen diese erstinstanzliche 
prozessleitende Verfügung ist die Beschwerde – zumal es sich nicht um einen vom 
Gesetz bestimmten Fall handelt – nur zulässig, wenn durch sie ein nicht leicht 
wiedergutzumachender Nachteil droht (Art. 319 lit. b ZPO). Dessen Vorliegen ist 
nachfolgend in Bezug auf die einzelnen Anträge zu prüfen (E. 2.2 ff., 3.3).

1.2. Die Beschwerde ist bei Anfechtung prozessleitender Verfügungen innert 
zehn Tagen schriftlich und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 u. 2 ZPO). 
Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst 
werden, beginnen am folgenden Tag zu laufen (Art. 142 Abs. 1 ZPO). Die 

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Verfügung vom 16. Januar 2025 wurde dem Beschwerdeführer am 20. Januar 2025 
zugestellt (act. B.2), womit die zehntägige Anfechtungsfrist am 21. Januar 2025 zu 
laufen begann und am 30. Januar 2025 endete. Die begründete Beschwerde vom 
30. Januar 2025 (act. A.1) erweist sich damit als form- und fristgerecht.

1.3. Die Zuständigkeit der zweiten zivilrechtlichen Kammer ergibt sich aus Art. 10 
Abs. 1 lit. a OGV (BR 172.010). Das Obergericht entscheidet vorliegend in 
einzelrichterlicher Kompetenz (Art. 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO; BR 320.100).

1.4. Soweit weitere Eintretensvoraussetzungen zu Bemerkungen Anlass geben, 
wird darauf bei den einzelnen Vorbringen eingegangen.

2. Beweisverfügung

2.1. Der Beschwerdeführer moniert, die von ihm angebotenen Partei- sowie 
Zeugenbefragungen hätten keinen Eingang in die Beweisverfügung gefunden, und 
verlangt deren Zulassung bzw. die entsprechende Anpassung der Beweisverfügung 
(act. A.1 S. 2).

2.2. Durch das Erfordernis des Vorliegens eines nicht leicht 
wiedergutzumachenden Nachteils (vgl. Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO) wird die 
Anfechtung prozessleitender Verfügungen, gegen welche das Gesetz keine 
Anfechtungsmöglichkeit vorsieht, erschwert, sodass der Gang des Prozesses nicht 
unnötig verzögert wird (vgl. Botschaft vom 28. Juni 2006 zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung, BBl 2006 7221 ff., Ziff. 5.23.2). In der Regel sind unrichtige 
Beweisverfügungen oder die Ablehnung eines Zeugen erst im Rahmen des 
Hauptrechtsmittels gegen Endentscheide anfechtbar. Der Hauptgrund liegt darin, 
dass Beweisverfügungen gemäss Art. 154 Satz 2 ZPO jederzeit abgeändert und 
ergänzt werden können (BBl 2006 7221 ff., Ziff. 5.23.2; SCHWENDENER, in: 
Bunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2025, Art. 319 N. 42 m. w. H.; SPÜHLER, in: 
Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Balser Kommentar Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 319 N. 8). Ein Ausnahmefall liegt vor, wenn 
ein Beweis später nicht mehr abgenommen werden könnte, sprich Beweismittel 
gefährdet sind (SPÜHLER, a.a.O., Art. 319 N. 8; SCHWENDENER, a.a.O., Art. 319 
N. 42a).

2.3. Die anfechtende Partei hat substantiiert darzulegen, inwieweit ihr durch die 
angefochtene Verfügung ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht. 
Dies bedingt einerseits die konkrete Umschreibung des mit der Verfügung 
verbundenen, erheblichen Nachteils. Andererseits sind Ausführungen zur Frage 

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notwendig, inwiefern und warum sich dieser Nachteil später nicht mehr leicht 
wiedergutmachen lässt (Entscheid des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 21 
113 vom 2. August 2021 E. 1; GEHRI, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Balser 
Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 55 N. 3 ff.; 
SUTTER-SOMM/SCHRANK, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], Kommentar zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 55 N. 20 ff.).

2.4. Der Beschwerdeführer macht zur Frage des nicht leicht 
wiedergutzumachenden Nachteils geltend, da vorliegend die auf seiner Seite 
involvierten Personen vollständig von der Befragung ausgeschlossen werden 
sollten und die Beschwerdegegnerin sich umgekehrt in der Sache soll äussern 
können, sei offensichtlich, dass ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil 
drohe. Nur einer der beteiligten Parteien zu ermöglichen, sich persönlich in der 
Sache äussern zu dürfen, verletze das rechtliche Gehör massiv und stelle eine 
erhebliche Benachteiligung dieser Partei dar (act. A.1 Rz. 3).

2.5. Mit diesen Ausführungen macht der Beschwerdeführer einen ihm drohenden 
Nachteil geltend, indes nicht, inwiefern dieser nicht leicht wiedergutzumachen ist. 
So legt er nicht dar – und ist im Übrigen auch nicht ersichtlich –, ob und weshalb die 
von ihm offerierte Partei- und Zeugenbefragung nicht auch später noch 
abgenommen werden könnten. Ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil ist 
daher mangels hinreichender Behauptung zu verneinen, womit auf die Beschwerde 
hinsichtlich der Anfechtung der Beweisverfügung nicht einzutreten ist. Insofern 
erübrigt es sich, darauf einzugehen, ob der Beschwerdeführer seine 
Parteibefragung wie auch die Zeugenbefragungen rechtsgenüglich offeriert hat.

2.6. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass aufgrund der 
vorliegenden arbeitsrechtlichen Streitigkeit mit einem Streitwert unter 
CHF 30'000.00 der Sachverhalt von Amtes wegen abzuklären ist (Art. 247 Abs. 2 
lit. b Ziff. 2 ZPO) und damit neue Beweismittel bis zur Urteilsberatung zu 
berücksichtigen sind (Art. 229 Abs. 3 ZPO). Der Beschwerdeführer hat denn auch 
bereits eine entsprechende Eingabe dem Regionalgericht eingereicht (act. B.3). Die 
jederzeitige Abänderbarkeit von Beweisverfügungen (Art. 154 Satz 2 ZPO) wurde 
bereits erwähnt und ergibt sich überdies auch aus der Beweisverfügung vom 
16. Januar 2025 (act. B.1 S. 17).

3. Parteiberichtigung

3.1. Der Beschwerdeführer nimmt weiter Anstoss an der von der Vorinstanz 
vorgenommenen Parteiberichtigung, wonach anstatt des ursprünglich ins Recht 

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gefassten Einzelunternehmens C._____ nun der Beschwerdeführer auf der 
Beklagtenseite ins Rubrum aufgenommen wurde. Er verlangt, es sei die 
Parteiberichtigung nicht zuzulassen bzw. allenfalls "korrekt vorzunehmen" (act. A.1 
S. 2).

3.2. Indem der Beschwerdeführer beantragt, die Parteiberichtigung sei "korrekt 
vorzunehmen", verlangt er einen reformatorischen Entscheid der 
Beschwerdeinstanz, was bei Spruchreife auch im Beschwerdeverfahren 
vorgesehen ist (vgl. Art. 327 Abs. 3 lit. b ZPO). Insofern erweist sich aber ein 
konkreter Antrag in der Sache als erforderlich, der bei Gutheissung zum Urteil 
erhoben werden könnte (vgl. HUNGERBÜHLER, in: Bunner/Schwander/Vischer 
[Hrsg.], Kommentar zu Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2025, 
Art. 321 N. 19 u. Art. 311 N. 16). Zur Begründung des Antrags führt der 
Beschwerdeführer aus, da die Beschwerdegegnerin hauptsächlich in O.1._____ 
gearbeitet habe, müsste wohl der jetzige Betreiber des Salons in O.1._____ oder 
die ursprüngliche Betreiberin D._____ eingeklagt werden (act. A.1 Rz. 20). Zumal 
damit auch der Begründung des Beschwerdeführers nicht entnommen werden 
kann, wie die Parteiberichtigung nach seinem Dafürhalten korrekt vorzunehmen 
wäre, ist auf diesen Antrag nicht einzutreten.

3.3. Was den nicht leicht wiedergutzumachenden Nachteil hinsichtlich der 
vorgenommenen Parteiberichtigung betrifft, äussert sich der Beschwerdeführer 
nicht dazu (vgl. act. A.1 Rz. 3). Muss eine Person das vorinstanzliche Verfahren 
durchlaufen, was einen entsprechenden Aufwand mit sich bringt, obschon sie gar 
nicht als Gegenpartei ins Rubrum aufzunehmen gewesen wäre, ist ein nicht leicht 
wiedergutzumachender Nachteil grundsätzlich offensichtlich und zu bejahen. Ob ein 
solcher vorliegend angesichts dessen, dass der Beschwerdeführer entweder 
persönlich oder als Inhaber des Einzelunternehmens in den Prozess involviert ist, 
ebenfalls offensichtlich zu bejahen ist, muss vor dem Hintergrund, dass die 
Beschwerde – wie im Folgenden darzulegen ist – abzuweisen ist, nicht 
abschliessend beurteilt werden.

3.4. Zur Parteiberichtigung bringt der Beschwerdeführer vor, die 
Beschwerdegegnerin sei in einem Anstellungsverhältnis mit der E._____, welche in 
O.1._____ und O.2._____ einen Nagelsalon betrieben habe, gestanden, wobei 
D._____ im Handelsregister als Inhaberin eingetragen gewesen und die Einzelfirma 
am 12. September 2022 gelöscht worden sei. Es gebe bei Einzelfirmen keine 
Rechtsnachfolge. Der Beschwerdeführer und Ehemann von D._____ habe den 
Salon in O.2._____ übernommen und sich am 29. November 2022 – nach dem 
Ende der Anstellung der Beschwerdegegnerin – ins Handelsregister als 

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Einzelunternehmer eingetragen. Somit sei unklar, wen die Beschwerdegegnerin 
habe einklagen wollen – vermutlich D._____, da sie mit deren Einzelfirma einen 
Arbeitsvertrag abgeschlossen habe. Falls sie tatsächlich den Beschwerdeführer 
habe einklagen wollen, habe sie wohl die falsche Person eingeklagt. Es gebe keine 
Anspruchsgrundlage (act. A.1 Rz. 19 f.).

3.5. Mit diesen Ausführungen äussert sich der Beschwerdeführer zur materiell 
verpflichteten Person und damit zur Passivlegitimation. Denn an der 
Sachlegitimation mangelt es, wenn nicht der aus einem Recht Verpflichtete ins 
Recht gefasst wird. Das Fehlen der Passivlegitimation ist indes nicht mit der 
unrichtigen Parteibezeichnung zu verwechseln (BGE 142 III 782 E. 3.2.2, in: Pra 
2018 Nr. 46). Die Sachlegitimation bildet keine Prozessvoraussetzung, sondern 
betrifft das materielle Recht (vgl. BGE 139 III 504 E. 1.2, 133 III 180 E. 3.4). Fehlt 
sie, wird die Klage als unbegründet abgewiesen (BGE 142 III 782 E. 3.2.2, in: Pra 
2018 Nr. 46, 138 III 737 E. 2; statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 5A_410/2023 
vom 25. September 2024 E. 2.6.1). Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass 
die Sachlegitimation als materiellrechtliche Voraussetzung des eingeklagten 
Anspruchs vom Richter jeder Stufe im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes 
wegen zu prüfen ist (BGE 126 III 59 E. 1a). Dies gilt jedoch nur für die 
Rechtsanwendung, nicht für den ihr zugrunde liegenden Sachverhalt (BGE 108 II 
216 E. 1 mit Hinweisen; Urteile des Bundesgericht 5A_410/2023 vom 
25. September 2024 E. 2.6.1, 5A_557/2011 vom 9. Juli 2012 E. 2.1.2) und damit 
unter der Herrschaft der Verhandlungsmaxime nur nach Massgabe des 
behaupteten und festgestellten Sachverhalts (BGE 130 III 550 E. 2; 118 Ia 129 E. 
1). Im Anwendungsbereich der sozialen Untersuchungsmaxime gemäss Art. 247 
Abs. 2 lit. b ZPO ist das Gericht nicht an die Beweisanträge der Parteien und deren 
Tatsachenbehauptungen gebunden (Urteil des Bundesgerichts 4A_1/2014 vom 
26. März 2014 E. 2.3). Sind die Parteien durch Rechtsanwälte vertreten, soll und 
muss sich das Gericht hingegen Zurückhaltung auferlegen wie im ordentlichen 
Prozess (BGE 141 III 569 E. 2.3). Indes hat das Gericht auch im 
Anwendungsbereich des Verhandlungsgrundsatzes u. a. bei widersprüchlichen 
Vorbringen durch entsprechende Fragen Gelegenheit zur Klarstellung und 
Ergänzung zu geben (Art. 56 ZPO). Vorliegend hat der Beschwerdeführer in der 
Stellungnahme zur Klage explizit "keine Einwände gegen die Passivlegitimation" 
erhoben (RG-act. I/2 Rz. 6; vgl. auch Duplik RG-act. I/4 Rz. 7), während er sich nun 
– wie erwähnt (vgl. E. 3.4) – auf den Standpunkt stellt, es gebe keine 
Anspruchsgrundlage gegen ihn (act. A.1 Rz. 20). Damit könnten die Vorbringen zur 
Passivlegitimation zumindest widersprüchlich erscheinen.

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3.6. In der angefochtenen Verfügung hat sich die Vorinstanz indes weder zur 
Passivlegitimation geäussert noch von entsprechenden Überlegungen leiten 
lassen. Sie erkannte zu Recht, dass das auf der Beklagtenseite ins Recht gefasste 
Einzelunternehmen C._____ nicht parteifähig ist (act. B.1 S. 3). Denn parteifähig ist, 
wer rechtsfähig ist oder von Bundesrechts wegen als Partei auftreten kann (Art. 66 
ZPO). Rechtsfähig sind natürliche und juristische Personen (Art. 11 Abs. 1 und 
Art. 53 ZGB). Einzelunternehmen können nicht von Bundesrechts wegen als Partei 
auftreten. Zudem handelt es sich weder um körperschaftlich organisierte 
Personenverbindungen noch um einem besonderen Zweck gewidmete und 
selbständige Anstalten und damit um keine juristischen Personen. Entsprechend 
fehlt ihnen auch die Handlungsfähigkeit (vgl. Art. 54 ZGB [womit sie auch nicht 
Partei eines Arbeitsvertrages oder Auftrags, vgl. Vollmacht RG-act. VI/3, sein 
können]) und als Folge davon auch die Prozessfähigkeit (Art. 67 Abs. 1 ZPO). Bei 
der Partei- und Prozessfähigkeit handelt es sich um Prozessvoraussetzungen, die 
das Gericht von Amtes wegen prüft (Art. 59 Abs. 2 lit. c ZPO, Art. 60 ZPO). Das 
Fehlen von Prozessvoraussetzungen führt grundsätzlich zum Nichteintreten auf die 
Klage (vgl. Art. 59 Abs. 1 ZPO).

3.7. Gemäss der Rechtsprechung kann aber eine unrichtige Parteibezeichnung 
durch den Richter berichtigt werden, sofern weder nach Auffassung des Richters 
noch der Parteien vernünftige Zweifel an der Identität der Partei bestehen, so 
namentlich, wenn sich die Identität aus dem Streitgegenstand ergibt. Dies setzt 
natürlich voraus, dass das Schlichtungsgesuch bzw. die Klage tatsächlich der 
passivlegitimierten Partei und nicht einem Dritten zugestellt worden sind, mit 
anderen Worten also, dass sie davon Kenntnis erlangt hat; andernfalls kann auf 
ihrer Seite natürlich nicht vorausgesetzt werden, dass sie erkannt hat oder nach 
Treu und Glauben hätte erkennen müssen, dass gegen sie eine Klage eingeleitet 
worden sei. Unter der ZPO ist darüber hinaus erforderlich, damit eine unrichtige 
Parteibezeichnung im hängigen Verfahren (zum Beispiel vor dem mit der Klage 
befassten Gericht) einer Berichtigung zugänglich ist, dass die unrichtig bezeichnete 
beklagte Partei persönlich an der Schlichtungsverhandlung erschienen ist (Art. 204 
ZPO); sonst ist die Klagebewilligung nicht gültig und die eingereichte Klage ist für 
unzulässig zu erklären, weil es an einer Prozessvoraussetzung mangelt (BGE 142 
III 782 E. 3.2.1, in: Pra 107 (2018) Nr. 46 m. w. H.; vgl. Urteil des Kantonsgerichts 
von Graubünden ZK2 21 23 vom 19. Oktober 2021 E. 5.2.2).

3.8. Auch nach der Literatur kann eine offensichtlich unrichtige 
Parteibezeichnung von Amtes wegen berichtigt werden, wenn keine Zweifel an der 
wahren Identität der Partei besteht und jede Gefahr einer Verwechslung 

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ausgeschlossen ist (PAHUD, in: Bunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Kommentar zu 
Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2025, Art. 221 N. 4; WILLISEGGER, in: 
Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Balser Kommentar Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 4. Aufl. 2024, Art. 221 N. 10; RICHERS/NAEGELI, in: 
Oberhammer/Domej/Haas, Kurzkommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 
3. Aufl. 2021, Art. 221 N. 4; LEUENBERGER, in: Sutter-Somm et al. [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 4. Aufl. 2025, Art. 221 
N. 18 ff.).

3.9. Die Berichtigung der Parteibezeichnung ist vom Parteiwechsel abzugrenzen. 
Letzterer ist nur unter den Voraussetzungen von Art. 83 ZPO zulässig und zielt in 
Durchbrechung der subjektiven Identität auf die Auswechselung einer Partei durch 
einen Dritten im laufenden Verfahren ab, insbesondere bei Veräusserung des 
Streitgegenstandes (oder einer Forderungsabtretung) während des Prozesses oder 
infolge besonderer gesetzlicher Vorschriften über die Rechtsnachfolge. In anderen 
Fällen ist der Parteiwechsel nur mit Zustimmung der Gegenpartei zulässig (vgl. BGE 
142 III 782 E. 3.2.2, in: Pra 2018 Nr. 46; 118 IA 129 E. 2a).

3.10. Vorliegend hat die Vorinstanz anstelle des nicht partei- und prozessfähigen 
Einzelunternehmens C._____ dessen im Handelsregister eingetragenen Inhaber, 
den Beschwerdeführer, ins Rubrum aufgenommen. Es handelt sich damit nicht um 
eine Drittperson, womit kein Parteiwechsel, sondern eine Berichtigung der 
Parteibezeichnung vorliegt. Nachdem die Beschwerdegegnerin nicht nur ihr 
Schlichtungsgesuch, sondern auch ihre Klage, Replik wie auch Triplik (RG-act. VI/2; 
RG-act. I/1, I/3 u. I/5) gegen das Einzelunternehmen C._____ richtete und dessen 
einziger Inhaber der Beschwerdeführer ist, bestehen keine Zweifel an der Identität 
der ins Recht gefassten Person und ist die Gefahr einer Verwechslung 
ausgeschlossen. Ist ein Einzelunternehmen an einem Prozess beteiligt, ist deren 
Inhaber, d. h. die physische Einzelperson, als Partei aufzuführen 
(VISCHER/HRUBESCH-MILLAUER, in: Bunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Kommentar 
zu Schweizerischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl. 2025, Art. 66 N. 23; PAHUD, 
a.a.O., Art. 221 N. 2). Der Beschwerdeführer war zudem – wie die Vorinstanz 
zutreffend erwog (act. B.1 S. 3) – bereits bei der Schlichtungsverhandlung 
persönlich anwesend (RG-act. VI/2). Als Inhaber des Einzelunternehmens C._____ 
wurde ihm die Klage – wie auch die weiteren Rechtsschriften der 
Beschwerdegegnerin – zugestellt und er war in den gesamten Prozess involviert. 
Die Berichtigung der beklagten Partei, indem die Vorinstanz anstelle des 
Einzelunternehmens C._____ den Beschwerdeführer ins Rubrum aufnahm, ist nicht 
zu beanstanden und die Beschwerde abzuweisen.

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4. Fazit

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegründet und ist 
abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

5. Kosten- und Entschädigungsfolgen

Nach Art. 114 lit. c ZPO werden für Streitigkeiten aus dem Arbeitsverhältnis bis zu 
einem Streitwert von CHF 30'000.00 keine Gerichtskosten erhoben. Diese 
Bestimmung gilt auch im kantonalen Rechtsmittelverfahren. Mangels Aufwand ist 
der Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung]