# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e2157696-37f4-564b-819d-f5c35fcbd00e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.08.2025 D-4830/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4830-2025_2025-08-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-4830/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  A u g u s t  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Nina Spälti Giannakitsas, 

mit Zustimmung von Richterin Jeannine Scherrer-Bänziger;   

Gerichtsschreiberin Sara Steiner. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Sri Lanka,   

vertreten durch MLaw Patrick Burger, Rechtsanwalt, HEKS 

RBS AG - Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende Aargau, 

(…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 27. Mai 2025. 

 

 

 

D-4830/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Beschwerdeführer am 8. Januar 2024 in der Schweiz ein Asylge-

such stellte, am 15. Januar 2024 zu seiner Person und zum Reiseweg, am 

2. Februar 2024 zu einer möglichen Zuständigkeit eines europäischen 

Drittstaates, am 14. März 2024 zu seinen Asylgründen und – nach Zutei-

lung in das erweiterte Verfahren – am 5. August 2024 ergänzend angehört 

wurde, 

dass er zur Begründung seines Asylgesuches im Wesentlichen angab, 

nachdem er von 2005 bis 2008 bei den Liberation Tigers of Tamil Eelam 

(LTTE) gewesen, im Jahr 2008 nach Indien gegangen und im Jahr 2010 

nach Sri Lanka zurückgekehrt sei, sei er ein Jahr inhaftiert worden, ohne 

aber dass seine LTTE-Mitgliedschaft entdeckt worden sei, weshalb er auf 

Bürgschaft seines Onkels freigekommen sei und an keinem Rehabilitati-

onsprogramm teilgenommen habe, 

dass Personen des Geheimdienstes in Zivil anfangs des Jahres 2015 nach 

dem Mord an einem bekannten Sozialaktivisten, welcher auch den Verein 

für Hilfsgüter beliefert habe, dem er sich angeschlossen habe, ihn bei sei-

nen Eltern in B._______ aufgesucht, mitgenommen, misshandelt und an-

schliessend ungefähr vierzehn Tage festgehalten und ihm vorgeworfen 

hätten, er wolle die LTTE wieder aufbauen, er aber auf Bestechung wieder 

freigekommen sei, 

dass er anfangs des Jahres 2016 zu seiner Tochter und seiner Frau in de-

ren Elternhaus in C._______ gezogen sei, wo sich der Geheimdienst vier-

mal nach ihm erkundigt und ihn einmal zur Personalienaufnahme mitge-

nommen habe, 

dass er aus Angst vor weiteren Problemen im Jahr 2018 wieder zu seinen 

Eltern nach B._______ gezogen sei, wo seine Tante im (…) 2020 wegen 

eines verschwundenen Cousins von ihm eine der landesweiten Demonst-

rationen organisiert habe, an der er mit 100 bis 200 weiteren Personen 

teilgenommen habe und vom Geheimdienst fotografiert worden sei, 

dass ein Kollege vier Tage später verhaftet und in dieser Zeit viele Tamilen 

umgebracht worden seien, weshalb ihn seine Mutter zu einem Onkel in 

D._______ geschickt habe, 

dass der Geheimdienst seine Mutter danach ungefähr dreimal beziehungs-

weise einmal aufgesucht und sich nach ihm erkundigt habe, 

D-4830/2025 

Seite 3 

dass seine Mutter ungefähr ein Jahr nach der Demonstration gegen seinen 

Willen seine Ausreise organisiert habe, er im Februar 2022 nach Dubai und 

im Mai 2022 mit einem Schengen-Visum nach Schweden, weiter für acht 

Monate in ein anderes ihm unbekanntes Land, dann für ein Jahr nach 

Frankreich, wo es ihm aber nicht gefallen habe, und von dort zweimal in 

die Schweiz gereist sei und hier schliesslich um Asyl ersucht habe, weil 

zwei seiner Geschwister hier leben würden, 

dass der Dorfvorsteher ungefähr im (…) 2024 bei seiner Mutter nach ihm 

gefragt und gesagt habe, dass ein Verfahren gegen ihn eingeleitet worden 

sei, was aber nicht zutreffe, 

dass das SEM mit Verfügung vom 27. Mai 2025 – eröffnet am 3. Juni 2025 

– im Rahmen des erweiterten Verfahrens die Flüchtlingseigenschaft des 

Beschwerdeführers verneinte, dessen Asylgesuch ablehnte sowie seine 

Wegweisung aus der Schweiz und den Vollzug anordnete, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Juli 2025 gegen diese Ver-

fügung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben hat und die 

Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung, die Feststellung der Flücht-

lingseigenschaft, die Gewährung des Asyls, den Verzicht auf die Wegwei-

sung sowie eventualiter die Anordnung der vorläufigen Aufnahme unter 

Feststellung der Unzulässigkeit oder Unzumutbarkeit des Wegweisungs-

vollzugs beantragte, 

dass er in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses und um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistands ersuchte, 

dass die Instruktionsrichterin mit Zwischenverfügung vom 9. Juli 2025 das 

Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um Bei-

ordnung eines amtlichen Rechtsbeistands zufolge Aussichtslosigkeit der 

Beschwerdebegehren abwies und den Beschwerdeführer zur Zahlung ei-

nes Kostenvorschusses bis zum 24. Juli 2025 aufforderte, 

dass der einverlangte Kostenvorschuss am 15. Juli 2025 geleistet wurde, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31‒33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

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Seite 4 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), nachdem der 

Kostenvorschuss fristgerecht geleistet wurde, 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass das SEM den Sachverhalt vollständig und richtig festgestellt hat und 

nicht von der Verletzung der Begründungspflicht auszugehen ist, 

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dass es in seiner Verfügung mit überzeugender Begründung zur Erkennt-

nis gelangt ist, die Vorbringen des Beschwerdeführers würden den Anfor-

derungen von Art. 3 AsylG an die flüchtlingsrechtliche Beachtlichkeit nicht 

genügen,  

dass im Wesentlichen auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden 

kann und es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, diesen Argumenten 

Stichhaltiges entgegenzusetzen, 

dass auf die Erwägungen des SEM zur Glaubhaftigkeit der Aussagen des 

Beschwerdeführers und die entsprechenden Entgegnungen in der Be-

schwerde angesichts nachfolgender Erwägungen nicht einzugehen ist, 

dass es sich bei den Festnahmen des Beschwerdeführers im Jahr 2010 

und 2015 um weitzurückliegende Ereignisse handelt, weIche aufgrund der 

fehlenden zeitlichen Kausalität nicht als fluchtauslösend gelten können, zu-

mal der Beschwerdeführer aus der Haft entlassen worden sei und noch 

viele Jahre in Sri Lanka gelebt habe, ohne dass es zu flüchtlingsrechtlich 

relevanten Verfolgungsmassnahmen gekommen wäre, 

dass es sich bei der Mitnahme des Beschwerdeführers ins Camp zur Per-

sonalienaufnahme im Jahr 2016 nicht um intensive Verfolgungsmassnah-

men, sondern gemäss seinen Aussagen vielmehr um routinemässige Kon-

trollen oder eine Art Schikane gehandelt hat, zumal er danach wieder habe 

gehen dürfen, und es in den Jahren 2018 bis Ende 2020 offenbar zu keinen 

Vorfällen gekommen sei,  

dass auch die Mitnahme eines Freundes nach den Demonstrationen im 

Jahr 2020 und die Ermordung von zirka vierzig jungen Tamilen nicht auf 

eine begründete Furcht vor Verfolgung gegen ihn schliessen lässt, zumal 

es nach der Demonstration zu keinen Vorfällen ihn betreffend gekommen 

sei und er sich eineinhalb Jahre unbehelligt bei seinem Onkel in D._______ 

habe aufhalten können, 

dass dem in der Beschwerde lediglich entgegengehalten wird, es sei eine 

Gesamtbeurteilung sämtlicher Umstände vorzunehmen und dabei zwin-

gend Mitte der 2000er-Jahre zu beginnen, was das SEM aber gemäss obi-

gen Erwägungen ja gerade gemacht hat, 

dass das SEM dabei zu Recht von einem unbehelligten Aufenthalt in Sri 

Lanka nach der Haft ausging, und einzelne Hausbesuche (von Durchsu-

chungen sprach der Beschwerdeführer nicht) und das allfällige 

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Fotografieren an einer Demonstration daran entgegen der Ansicht in der 

Beschwerde nichts zu ändern vermögen, 

dass der Umstand, dass der Beschwerdeführer wie in der Beschwerde wei-

ter vorgebracht als ehemaliges LTTE-Mitglied nie eine Rehabilitation 

durchlaufen habe, eher als Hinweis zu werten ist, dass seitens der Behör-

den kein Verfolgungsinteresse besteht und den Akten keine Hinweise zu 

entnehmen sind, dass sich zwischenzeitlich etwas daran geändert hätte, 

dass das Vorbringen, wonach er mit Vorwürfen konfrontiert worden sei, er 

wolle den tamilischen Separatismus wieder aufleben lassen, angesichts 

des sonst geltend gemachten Profils, lediglich eine wenig überzeugende 

Behauptung des Beschwerdeführers ist, 

dass auch der Umstand, dass nach der Demonstration im Jahr 2020, le-

diglich bei seiner Mutter und allenfalls in der Umgebung nach ihm gefragt 

worden sei und keine weiteren Suchaktionen entweder bei seiner Frau 

oder anderen Verwandten gemacht wurden, wiederum vielmehr als Hin-

weis zu werten ist, dass die Behörden kein Verfolgungsinteresse an ihm 

haben, 

dass das SEM weiter zu Recht festgestellt hat, eine Befragung am Flugha-

fen bei der Rückkehr und das allfällige Eröffnen eines Strafverfahrens we-

gen illegaler Ausreise würden allein keine flüchtlingsrechtlich relevanten 

Verfolgungsmassnahmen darstellen und den Akten seien keine Hinweise 

auf eine relevante Verschärfung der persönlichen Situation des Beschwer-

deführers zu entnehmen, zumal er bis Januar 2022 – also nach Kriegsende 

noch dreizehn Jahre – in Sri Lanka gelebt habe, 

dass der pauschale Hinweis in der Beschwerde auf die konkreten Verfol-

gungsfaktoren (dreijährige LTTE-Mitgliedschaft und Verhaftungen) sowie 

der mehrjährige Auslandaufenthalt auch angesichts obiger Erwägungen an 

dieser Einschätzung nichts zu ändern vermag, 

dass sich die Beschwerde ansonsten in weiten Teilen in einer Wiederho-

lung der Asylvorbringen des Beschwerdeführers sowie in Hinweisen auf die 

allgemeine Situation in Sri Lanka erschöpft, aus der nichts zu Gunsten der 

konkreten Situation des Beschwerdeführers abgeleitet werden kann, 

dass schliesslich der Umstand, dass der Beschwerdeführer nach seiner 

Einreise in Europa nicht umgehend ein Asylgesuch stellte, sondern acht 

Monate in einen ihm unbekannten Land, dann ein Jahr in Frankreich, 

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gelebt, wo es ihm nicht gefallen habe, und zweimal in die Schweiz gereist 

sei, ebenfalls dagegenspricht, dass er sich selber in Gefahr wähnte, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

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Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers noch individuelle Gründe auf eine konkrete 

Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-

zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist, 

dass das SEM zu Recht festgestellt hat, der Wegweisungsvollzug in die 

Nordprovinz sei zumutbar, wenn das Vorliegen der individuellen Zumutbar-

keitskriterien bejaht werden könne, und der Beschwerdeführer sei ein jun-

ger und gesunder Mann, mit Schulabschluss, breiter Berufserfahrung und 

finanziell guter Situation bei der Ausreise sowie einem Beziehungsnetz und 

einer Wohnmöglichkeit bei seinen Eltern, 

dass der Hinweis in der Beschwerde, er habe schon vor seiner Ausreise 

oft umziehen müssen, seine Frau habe ihn verlassen, weshalb er nun Un-

terhalt zahlen müsse, und viele seiner Verwandten, Bekannten und Freun-

den seien weg, sowie das fortgeschrittene Alter seiner Eltern und die allge-

meine Lage der tamilischen Bevölkerung in Sri Lanka an dieser Einschät-

zung nichts zu ändern vermag, 

dass sich der Beschwerdeführer habe verstecken müssen und nicht arbei-

ten könne, vermag angesichts obiger Erwägungen ebenfalls nicht zu über-

zeugen, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der 

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Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG 

und dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt und – soweit 

überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zur Begleichung 

der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Nina Spälti Giannakitsas Sara Steiner 

 

 

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