# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 28142648-3044-53cc-912e-fc3b1e435303
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.11.2008 D-6891/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6891-2008_2008-11-11.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6891/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Thomas Wespi, 
mit Zustimmung von Richterin Claudia Cotting-Schalch;
Gerichtsschreiberin Regula Frey.

A._______, Kosovo,
B._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfü-
gung des BFM vom 28. Oktober 2008 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6891/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer, ein ethnischer C._______ aus D._______, 
eigenen Angaben zufolge sein Heimatland am 1. November 2007 auf 
dem  Landweg  verliess  und  via  ihm  unbekannte  Länder  am 
9. November 2007 in die Schweiz gelangte, wo er am darauffolgenden 
Tag ein Asylgesuch stellte, 

dass er am 4. Dezember 2007 im E._______ befragt und am 4. Januar 
2008 in Anwendung von Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 
1998 (AsylG, SR 142.31) durch das Bundesamt zu den Asylgründen 
befragt wurde, 

dass er  zu Protokoll  gab,  im Jahr 2003 in  F._______ sowie im Jahr 
2004 in G._______ jeweils erfolglos ein Asylverfahren durchlaufen zu 
haben,

dass er von den deutschen Behörden nach F._______ rücküberwiesen 
und  am  10.  November  2004  von  den  F._______  Behörden  in  sein 
Heimatland rücküberstellt worden sei,

dass er zu seinen asylbegründenden Vorbringen im Wesentlichen gel-
tend machte, er habe sich im Jahr 2000 in den Dienst der H._______ 
gestellt  und  habe  als  Befreiungssoldat  im  Krieg  von  I._______ 
mitgewirkt,

dass man ihn aufgrund einer starken Erkältung zirka im Januar 2001 
aus der H._______ entlassen und nach Hause geschickt habe, wo das 
Leben für ihn wieder seinen normalen Verlauf genommen habe,

dass er  als  einfaches Mitglied der J._______ Flugblätter  verteilt  und 
Posters  aufgeklebt  habe,  indessen  die  Organisation  nach  zwei 
Monaten  wieder  verlassen  habe,  da  man  ihn  mehrmals  anonym 
angerufen und von ihm den Austritt verlangt habe,

dass er sein Heimatland im Jahr 2003 verlassen und nach F._______ 
gereist sei, weil er nicht mehr im Kosovo habe leben können und wol-
len, indessen nicht genau erklären könne, was ihn zur Ausreise bewo-
gen habe,

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dass er  in  F._______ um Asyl  ersucht  habe mit  der Begründung, er 
werde in seinem Heimatland telefonisch bedroht,

dass er, wie bereits vorgängig erwähnt, von den F._______ Behörden 
einen negativen Asylentscheid erhalten habe,

dass sich G._______, wo er dieselben Asylgründe vorgebracht habe, 
damit nicht habe beschäftigen wollen und ihn nach einem zweimonati-
gen  Aufenthalt  nach  F._______  rückgeschafft  habe,  von  wo  er  am 
10. November 2004 nach K._______ ausgeschafft worden sei,

dass er nach seiner Rückkehr in sein Heimatland zur Umgehung von 
Steuerabgaben zunächst illegal gearbeitet und am 20. April 2006 ein 
eigenes Taxiunternehmen gegründet habe,

dass  er  in  der  Nacht  vom 21. August  2007  von zwei  Personen  der 
L._______ zu Hause aufgesucht und aufgefordert worden sei, sich am 
5. November 2007 beim Stab in M._______ zu melden, um dort eine 
Gruppe von Soldaten militärisch auszubilden,

dass er eingewilligt habe, indessen gewusst habe, dass er nach einer 
Möglichkeit suchen werde, den Kosovo vor diesem Datum zu verlas-
sen,  da  er  sich  mit  den  Gewaltakten  der  L._______  nicht  habe 
einverstanden erklären können,

dass es in der Zeit seit seiner Rückkehr aus F._______ im Jahr 2004 
und seiner Ausreise im November 2007 ausser dem vorerwähnten Be-
such  seitens  der  L._______  keine  weiteren  Vorkommnisse  gegeben 
habe, 

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  28.  Oktober  2008  -  eröffnet  am 
30. Oktober 2008 - in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. f des Asylge-
setzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers  nicht  eintrat  und  dessen  Wegweisung  aus  der 
Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass das BFM zur Begründung seines Entscheides im Wesentlichen 
anführte,  aufgrund der Akten stehe fest,  dass der Beschwerdeführer 
bereits in F._______ ein Asylgesuch eingereicht habe, welches abge-
lehnt worden sei,

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dass  nicht  nachvollziehbar  erscheine,  weshalb  die  L._______ 
ausgerechnet  den  Beschwerdeführer  für  die  militärische  Ausbildung 
von jungen Soldaten aufgeboten haben soll, so habe sein weniger als 
ein Jahr dauernder militärischer Einsatz für die H._______ zu diesem 
Zeitpunkt bereits mehr als sechs Jahre zurückgelegen, weshalb er für 
eine solche Aufgabe überhaupt nicht prädestiniert gewesen sei,

dass  seine  Erklärung,  weshalb  er  die  N._______  nicht  um  Schutz 
ersucht  habe,  als  absurd  zu taxieren sei,  da seine Behauptung,  die 
N._______ unterstütze die L._______, tatsachenwidrig sei,

dass sodann die Stempeleinträge im Reisepass des Beschwerdefüh-
rers darauf hindeuten würden, dieser habe bereits Ende Juni 2007 den 
Kosovo definitiv verlassen, woraus zu schliessen sei, er stütze sich auf 
eine konstruierte Asylbegründung,

dass somit feststehe, dass der Beschwerdeführer in F._______ einen 
ablehnenden Asylentscheid erhalten habe und keine Hinweise vorlie-
gen würden, wonach in der Zwischenzeit Ereignisse eingetreten seien, 
die geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die 
für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wären,

dass die Wegweisung die Regelfolge eines Nichteintretensentscheides 
darstelle und keine Gründe ersichtlich seien, die auf die Unzulässig-
keit,  Unzumutbarkeit  oder  Unmöglichkeit  des  Wegweisungsvollzuges 
schliessen lassen könnten,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 1. November 2008 (Post-
stempel) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Be-
schwerde erhob und dabei beantragte, die angefochtene Verfügung sei 
aufzuheben, auf sein Asylgesuch sei einzutreten, ihm sei Asyl zu ge-
währen, es sei die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wiederher-
zustellen,  die  kantonalen Behörden seien  anzuweisen,  auf  Vollzugs-
massnahmen zu verzichten, es sei die Unzulässigkeit beziehungswei-
se die Unzumutbarkeit der Wegweisung festzustellen und als Folge da-
von die vorläufige Aufnahme zu gewähren,

dass in prozessualer Hinsicht die unentgeltliche Rechtspflege im Sinne 
von Art. 65 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 172.021)  sowie  der  Ver-
zicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses beantragt wurde,

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dass die vorinstanzlichen Akten am 3. November 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31 - 34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.119]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf seine frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde - 
unter  Vorbehalt  der  nachfolgenden  Erwägungen  -  einzutreten  ist 
(Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 VwVG), 

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentschei-
de grundsätzlich auf die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit dar-
auf beschränkt ist, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefoch-
tene  Verfügung  an  die  Vorinstanz  zurückgehen  zu  lassen  (vgl.  Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

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dass in  der  Frage der  Wegweisung und deren  Vollzugs die  Beurtei-
lungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  beschränkt 
ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in Verbin-
dung mit  Art. 83 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über 
die  Ausländerinnen  und Ausländer  (AuG,  SR 142.20)  auch materiell 
zur Sache zu äussern hatte,

dass demgegenüber die Frage der Gewährung von Asyl nicht Gegen-
stand  des  angefochtenen  Nichteintretensentscheides  bildet,  weshalb 
auf den diesbezüglichen Beschwerdeantrag nicht einzutreten ist,

dass  einer  allfälligen  Beschwerde  die  aufschiebende  Wirkung  nicht 
entzogen wurde,

dass zudem der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wir-
kung zukommt, weshalb auf die Anträge auf Anordnung vorsorglicher 
Massnahmen  beziehungsweise  auf  Wiederherstellung  der  aufschie-
benden  Wirkung  der  Beschwerde  mangels  Rechtsschutzinteresses 
nicht einzutreten ist,

dass auf ein Asylgesuch nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende in 
einem  Staat  der  Europäischen  Union  (EU)  oder  des  Europäischen 
Wirtschaftsraums  (EWR)  einen  ablehnenden  Asylentscheid  erhalten 
haben,  wobei  diese Bestimmung keine  Anwendung  findet,  wenn die 
Anhörung  Hinweise  auf  zwischenzeitlich  eingetretene  Ereignisse  er-
gibt, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder 
die  für  die  Gewährung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind 
(Art. 32 Abs. 2 Bst. f AsylG),

dass im Rahmen dieser Bestimmung ein gegenüber der Glaubhaftma-
chung reduzierter Beweismassstab zur Anwendung kommt und auf ein 
Asylgesuch einzutreten ist, wenn sich Hinweise auf eine relevante Ver-
folgung  ergeben,  die  nicht  von vornherein  haltlos  sind  (vgl.  EMARK 
2006 Nr. 33 E. 6.1 S. 368 f., 2005 Nr. 2 E. 4.3. S. 16 f.)

dass F._______ Mitgliedsstaat der EU ist,

dass die aktenkundige und durch den Beschwerdeführer bestätigte be-
ziehungsweise selbst vorgebrachte Tatsache des erfolglosen Durchlau-
fens eines Asylverfahrens in F._______ unbestritten ist,

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dass die Vorinstanz nach umfassender Sachverhaltsabklärung schlüs-
sig und zutreffend aufgezeigt hat, dass keine Hinweise vorliegen, wo-
nach in der Zwischenzeit, das heisst seit dem Abschluss des Asylver-
fahrens in  F._______ im Jahr 2003,  Ereignisse eingetreten sind,  die 
geeignet wären, die Flüchtlingseigenschaft zu begründen, oder die für 
die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant wären,

dass auf die betreffenden detaillierten Erwägungen in der angefochte-
nen  Verfügung  vollumfänglich  verwiesen  werden  kann  und  die  Be-
schwerdeschrift keine stichhaltigen Anhaltspunkte für eine andere Be-
trachtungsweise enthält,

dass sich die Beschwerde im Wesentlichen in einer Wiederholung der 
aktenkundigen Vorbringen erschöpft und der Beschwerdeführer gegen 
die Vorhalte der Vorinstanz lediglich anführt, das BFM unterstelle ihm 
zu  Unrecht,  er  habe  ausgesagt,  die  N._______  unterstütze  die 
L._______,

dass er damit lediglich gemeint habe, die N._______ könne ihm den 
benötigten  Schutz  nicht  gewähren,  da  sie  ihm  kaum  einen 
Personenschutz ermöglichen oder das Haus rund um die Uhr bewa-
chen könne,

dass diese Vorbringen als Schutzbehauptung zu werten und nicht an-
satzweise geeignet  sind,  zu  einer  von der  Vorinstanz  abweichenden 
Beurteilung  zu  führen,  da  sich  insbesondere  die  Schilderungen  des 
Beschwerdeführers  zu  der  angeblichen  Gefährdungssituation  insge-
samt in allgemeinen, unsubstanziierten und detailarmen Aussagen er-
schöpfen und nicht  den Eindruck hinterlassen,  eine  im Zentrum des 
Geschehens stehende Person berichte von jenen einschneidenden Er-
lebnissen, die ihr keine andere Wahl gelassen haben, als fernab von 
der Heimat Schutz zu suchen,

dass diese Einschätzung durch die Tatsache gestützt  wird,  dass der 
Beschwerdeführer sein Heimatland gemäss Stempeleintrag in seinem 
Pass  nicht  wie  behauptet  im  November  2007,  sondern  bereits  am 
24. Juni  2007  verliess,  womit  seinen  asylbegründenden  Vorbringen, 
wonach er  am 21. August  2007 von zwei  Mitgliedern der L._______ 
zur Ausbildung von Soldaten aufgefordert  worden sei,  die Grundlage 
entzogen ist,

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dass der Beschwerdeführer bei der direkten Anhörung zwar angab, er 
habe sich im Juni  2007 nur zwei Tage in O._______ aufgehalten,  in 
seinem Pass jedoch kein Ausreisestempel dieses Landes enthalten ist, 
weshalb seine Aussage nicht weiter belegt ist,

dass  mit  der  Vorinstanz  übereinstimmend  festzuhalten  ist,  der  Be-
schwerdeführer stütze sich auf eine konstruierte Asylbegründung,

dass es der Beschwerdeführer in seiner Rechtsmitteleingabe bezeich-
nenderweise unterlässt, sich zum diesbezüglichen Vorhalt in der ange-
fochtenen Verfügung zu äussern, 

dass somit keine Hinweise dafür vorliegen, es seien in der Zwischen-
zeit  Ereignisse  eingetreten,  die  geeignet  sind,  die  Flüchtlingseigen-
schaft  zu  begründen,  oder  die  für  die  Gewährung  vorübergehenden 
Schutzes relevant sind,

dass das BFM demnach zu Recht  gestützt  auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. f 
AsylG auf  das  Asylgesuch des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer solchen hat,  weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a der Asylverordnung 1 vom 11. Au-
gust 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]; vgl. EMARK 
2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen des Ausländergesetzes über die vorläufige Aufnahme zu 
regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker-  und  landesrechtlichen  Bestimmungen zulässig  ist,  weil  keine 
Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich 
sind,  die  dem Beschwerdeführer  in  seinem Heimat-  oder  Herkunfts-
staat droht (Art. 83 Abs. 3 AuG),

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dass weder die allgemeine Lage im Kosovo noch individuelle Gründe 
gegen  die  Zumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzuges  des  aus 
D._______ stammenden, jungen und - soweit aktenkundig - gesunden 
Beschwerdeführers,  welcher  in  seiner  Heimat  als  selbstständiger 
P._______  tätig  war  und  über  eine  Ausbildung  als  Möbelschreiner 
sowie über ein familiäres Beziehungsnetz verfügt, sprechen,

dass sich sodann aufgrund der Akten keine Hinweise auf das Vorlie-
gen  technischer  Vollzugshindernisse  ergeben,  weshalb  der  Vollzug 
auch als möglich erscheint (Art. 83 Abs. 2 AuG),

dass der Wegweisungsvollzug somit als zulässig, zumutbar und mög-
lich im Sinne von Art. 83 Abs. 2-4 AuG zu erachten ist,  weshalb die 
vorläufige Aufnahme nicht in Betracht fällt,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass ferner das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kosten-
vorschusses mit vorliegendem Urteil gegenstandslos geworden ist,

dass die Beschwerde aufgrund voranstehender Erwägungen als aus-
sichtslos zu qualifizieren und deshalb das Gesuch um Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege nach Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG abzu-
weisen ist,

dass die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.-- (Art. 16 Abs. 1 Bst. a 
VGG i.V.m. Art. 2 und 3  des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE,  SR  173.320.2)  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind 
(Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sin-
ne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N _______ (per Kurier; in Kopie)
- die Q._______ (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Thomas Wespi Regula Frey

Versand: 

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