# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3c012a7a-b972-5c86-a92e-e0c81d36578d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-03-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.03.2021 C-2799/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2799-2020_2021-03-31.pdf

## Full Text

s b r  B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-2799/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 1 .  M ä r z  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein,  

Gerichtsschreiberin Rahel Schöb. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (US) 

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV),  

Rückvergütung von Beiträgen,  

Einspracheentscheid der SAK vom 28. Januar 2020. 

 

 

 

C-2799/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz) 

mit Einspracheentscheid vom 28. Januar 2020 die Einsprache von 

A._______ (nachfolgend: Versicherter) vom 14. November 2019 hinsicht-

lich einer Rückvergütung der einbezahlten Beiträge guthiess (Akten im Be-

schwerdeverfahren [nachfolgend: BVGer act. 2, Beilage 1]),  

dass der Versicherte mit E-Mail vom 19. Mai 2020 bei der Vorinstanz eine 

Beschwerde gegen diesen Entscheid einreichte und zur Begründung aus-

führte, sein Jahreslohn des Jahres 2019 sei unberücksichtigt geblieben 

(BVGer act. 1),  

dass die Vorinstanz diese Eingabe mit Schreiben vom 27. Mai 2020 zu-

ständigkeitshalber an das Bundesverwaltungsgericht weiterleitete (BVGer 

act. 2),  

dass der Versicherte mit Zwischenverfügung vom 2. Juli 2020 aufgefordert 

wurde, innert zehn Tagen ab Erhalt der Verfügung zu erklären, ob er vor 

Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen den Einspracheentscheid 

der SAK vom 28. Januar 2020 erheben wolle sowie die Rechtsschrift zu 

unterschreiben, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde, 

dass die Zwischenverfügung vom 2. Juli 2020 per Einschreiben mit Rück-

schein (Sendungsnummer RN536028018CH) versandt wurde, jedoch ge-

mäss Postnachforschung nicht lokalisiert werden konnte und deshalb als 

verloren gilt (BVGer act. 4),  

dass das Bundesverwaltungsgericht dem Versicherten in der Folge die 

Zwischenverfügung vom 2. Juli 2020 am 19. November 2020 erneut per 

Einschreiben mit Rückschein (Sendungsnummer RN536032777CH) zu-

kommen liess (BVGer act. 5),  

dass diese dem Versicherten gemäss Postnachforschung am 1. Dezember 

2020 zugestellt wurde (BVGer act. 7, Beilage 1),  

dass sich der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist nicht hat ver-

nehmen lassen, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

C-2799/2020 

Seite 3 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Rückvergütung von Bei-

trägen vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten hat (vgl. Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz dem Beschwerdeführer eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Beschwerde diesen Anforderungen 

nicht genügt oder die Begehren oder deren Begründung die nötige Klarheit 

vermissen lassen (Art. 52 Abs. 2 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz die kurze Nachfrist mit der Androhung verbin-

det, nach unbenutztem Fristablauf auf Grund der Akten zu entscheiden  

oder auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 Abs. 3 VwVG),  

dass die Eingabe vom 19. Mai 2020 trotz Rechtsmittelbelehrung im Ein-

spracheentscheid vom 28. Januar 2020, wonach eine allfällige Be-

schwerde an das Bundesverwaltungsgericht einzureichen sei, explizit an 

die Vorinstanz gerichtet ist, 

dass der Versicherte sich darin nicht dazu äussert, ob er vor Bundesver-

waltungsgericht Beschwerde führen will, und die Beschwerde deshalb hin-

sichtlich des Beschwerdewillens einen Mangel aufweist, 

dass die Einzelrichterin den Versicherten deshalb mit Zwischenverfügung 

vom 2. Juli 2020 aufforderte, seinen Beschwerdewillen zu erklären (BVGer 

act. 3),  

dass die Eingabe per E-Mail vom 19. Mai 2020 zudem keine eigenhändige 

Unterschrift des Versicherten enthält und damit den gesetzlichen Erforder-

nissen an die Form einer Beschwerde nicht entspricht, 

dass die Einzelrichterin dem Versicherten explizit androhte, dass nach un-

genutztem Fristablauf auf die Eingabe vom 19. Mai 2020 nicht eingetreten 

werde (BVGer act. 3), 

dass die Zwischenverfügung vom 2. Juli 2020 (erneut versendet am 

19. November 2020 [BVGer act. 5]) nachweislich am 1. Dezember 2020 

zugestellt wurde (BVGer act. 7, Beilage 1), 

C-2799/2020 

Seite 4 

dass eine Rückmeldung des Beschwerdeführers in der Folge ausblieb,  

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist (Art. 85bis Abs. 3 des Bun-

desgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenen-

versicherung [AHVG, SR 831.10]), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigungen zu-

zusprechen sind (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 

die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). 

(Für das Urteilsdispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen) 

  

C-2799/2020 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Rahel Schöb 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

C-2799/2020 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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