# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 377008c6-7f2c-55ce-97da-8dc1c0364c40
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-11
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 11.09.2009 D-5603/2009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-5603-2009_2009-09-11.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-5603/2009
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 1 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;
Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr.

A._______, geboren (...),
Mazedonien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 24. August 2009 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-5603/2009

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer - zusammen mit seinen Eltern und minder-
jährigen Geschwistern (Verfahrensnummer) - am 15. September 2008 
in der Schweiz um Asyl nachsuchte,

dass er im Rahmen der Erstbefragung im Empfangs- und Verfahrens-
zentrum  B._______  vom  8. Oktober  2008  und  der  Anhörung  nach 
Art. 29  Abs. 1  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998  (AsylG,  SR 
142.31)  durch  das  BFM  vom 31. Oktober  2008  zur  Begründung  im 
Wesentlichen  geltend  machte,  er  sei  nach  dem  Kriegsausbruch  in 
Mazedonien im Jahr 1992 mit den Eltern nach C._______ gereist und 
habe seither dort gelebt, 

dass sich die Situation für die Familie in C._______ in der letzten Zeit 
verschlechtert  habe,  da  Roma  schikaniert  würden  und  ihnen  das 
Arbeiten  aufgrund  fehlender  Aufenthaltsbewilligungen  verunmöglicht 
worden sei, weshalb sie das Land am 12. September 2008 verlassen 
hätten und illegal in die Schweiz eingereist seien,

dass er in C._______ wegen der Begehung von (Straftaten) zwei Mal - 
während drei und acht Monaten -  inhaftiert worden sei,

dass bezüglich der weiteren Aussagen beziehungsweise der Einzelhei-
ten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den Ak-
ten verwiesen wird (vgl. A1 und A8),

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  24. August  2009  -  eröffnet  am 
28. August  2009  -  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 1  AsylG  auf  das 
Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung des Beschwerdeführers 
aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,

dass der Beschwerdeführer beziehungsweise sein Vater für ihn dage-
gen mit  Eingabe vom 4. September 2009 (Datum Poststempel)  beim 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob,  worin  um  Aufhebung 
der vorinstanzlichen Verfügung und um Eintreten auf das Asylgesuch 
respektive  um entsprechende  Anweisung  des  BFM,  eventualiter  um 
Feststellung  der  Unzulässigkeit  und  Unzumutbarkeit  des  Wegwei-
sungsvollzugs und Gewährung der vorläufigen Aufnahme ersucht wur-
de, 

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dass zudem in formeller Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege im Sinne von Art. 65  Abs. 1  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021)  und um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses 
ersucht wurde, 

dass mit  der Beschwerdeschrift  eine Faxkopie eines Austrittsberichts 
der  Klinik  D._______ vom 5. August  2009 bezüglich  der  pulmonalen 
Rehabilitation  des  Vaters  des  Beschwerdeführers  zu  den  Akten  ge-
reicht wurde, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 9. September 2009 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (vgl. Art. 109 Abs. 2 AsylG), 

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d  Ziff. 1  des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-
ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG  sowie  Art. 6  AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG), 

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  kann  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, bei denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

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dass sich die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit 
darin erschöpft, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefochtene 
Verfügung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die 
Vorinstanz zurückgehen zu lassen (vgl. Entscheidungen und Mitteilun-
gen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 
E. 2.1 S. 240 f.),

dass indes die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs 
der Wegweisung materiell  prüft,  weshalb dem Bundesverwaltungsge-
richt diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend - wie nachfolgend aufgezeigt - um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staa-
ten nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-Rege-
lung) nicht eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf Verfolgung 
(Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass  der  Beschwerdeführer  in  Mazedonien  geboren  wurde  (vgl.  A1 
S. 1) und im Pass der Mutter eingetragen ist, 

dass  er  somit  gemäss  Art. 3  des  mazedonischen  Staatsbürgerge-
setzes vom 12. November 1992 mazedonischer Staatsangehöriger ist 
respektive  Anspruch  auf  Erteilung der  mazedonischen  Staatsbürger-
schaft hat, 

dass die Vorbringen in der Beschwerdeschrift  hinsichtlich der Proble-
me von Roma bei der Ausstellung von Ausweisen in Staaten wie Serbi-
en oder Bosnien und Herzegowina an dieser Einschätzung nichts zu 
ändern vermögen,

dass der Bundesrat Mazedonien mit Beschluss vom 1. August 2003 zu 
einem verfolgungssicheren Staat (safe country) im obgenannten Sinn 
erklärt hat,

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dass somit die formellen Voraussetzungen für den Erlass eines Nicht-
eintretensentscheids auf der Grundlage von Art. 34 Abs. 1 AsylG erfüllt 
sind,

dass  zu  prüfen  bleibt,  ob  Hinweise  auf  eine  Verfolgung  vorliegen 
(Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass  bei  Art.  34  Abs.  1  AsylG  praxisgemäss  derselbe  weite  Verfol-
gungsbegriff  zur  Anwendung  kommt  wie  in  Art. 18,  Art. 33  Abs. 3 
Bst. b und Art. 35 AsylG (zu den beiden erstgenannten Bestimmungen 
vgl. EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3 S. 247),

dass  demzufolge  auch  bei  Asylsuchenden  aus  verfolgungssicheren 
Staaten einlässlich geprüft werden muss, ob sie die Flüchtlingseigen-
schaft erfüllen, sobald sich aus den Akten Hinweise auf Verfolgung er-
geben, deren Unglaubhaftigkeit  nicht bereits auf den ersten Blick er-
kannt werden kann (vgl. EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3 S. 16 f.),

dass die Eltern Mazedonien mit dem Beschwerdeführer gemäss des-
sen Angaben im Jahr 1992 aufgrund des Kriegsausbruchs und der da-
mit verbundenen schwierigen Situation für die Bevölkerung verlassen 
haben, 

dass der Krieg in Mazedonien unterdessen seit vielen Jahren beendet 
sei,

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelungen ist, die in Bezug 
auf  Mazedonien bestehende Vermutung der Verfolgungssicherheit  zu 
widerlegen,

dass in der Beschwerde nichts geltend gemacht wird, das allenfalls zu 
einer anderen Beurteilung führen könnte, 

dass die medizinischen Vorbringen ebenfalls nicht geeignet sind, zur 
Annahme  einer  Verfolgung  oder  einer  menschenrechtswidrigen  Be-
handlung des Beschwerdeführers in Mazedonien zu führen,  sondern 
diese grundsätzlich unter dem Aspekt der Zumutbarkeit des Wegwei-
sungsvollzugs zu prüfen sind,

dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 
AsylG auf  das  Asylgesuch des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

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dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Beschwerdeführer weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch 
einen  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  hat  (vgl.  EMARK  2001 
Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetz-
lichen Bestimmungen steht und demnach vom BFM zu Recht angeord-
net wurde,

dass das BFM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Be-
stimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 
nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesge-
setzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Auslän-
der [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die ihm in Mazedonien droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

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dass in Mazedonien keine Situation allgemeiner Gewalt herrscht, auf-
grund derer die Bevölkerung konkret  gefährdet  wäre und eine Rück-
führung dorthin als generell unzumutbar betrachtet werden müsste,

dass der Umstand, wonach der Vater des Beschwerdeführers an Tu-
berkulose erkrankt ist, wobei diese unterdessen nicht mehr ansteckbar 
ist  und  dieser  gemäss  Austrittsbericht  der  Klinik  D._______  vom 
5. August 2009 am 22. Juli  2009 in die ambulante Weiterbehandlung 
entlassen worden ist  und aktuell  ein  guter  Allgemeinzustand festge-
stellt wurde, nicht auf eine konkrete Gefährdung des Beschwerdefüh-
rers aufgrund einer medizinischen Notlage schliessen lässt, welche im 
Heimatstaat nicht behandelbar wäre, 

dass einerseits nicht belegt ist, dass sich der Beschwerdeführer ange-
steckt hat, und andererseits aufgrund der medizinischen Versorgungs-
lage in Mazedonien davon ausgegangen werden kann, dass eine all-
fällige Erkrankung -  nach erfolgter  Isolation zur Vermeidung weiterer 
Ansteckungen  -  dort  ebenfalls  behandelbar  wäre  (vgl.  Europäisches 
Ministerforum der WHO: „Alle gegen Tuberkulose“, Die Erklärung von 
Berlin, 2008),

dass der (...) Beschwerdeführer in C._______ als (...) tätig war, neben 
seiner  Muttersprache  gut  (Fremdsprache)  spricht,  zudem  mit  seiner 
ebenfalls  zurückkehrenden  Familie  (vgl.  ablehnender  Entscheid  vom 
heutigen Tag im Beschwerdeverfahren  [Verfahrensnummer])  über  ein 
Beziehungsnetz  und  in  Mazedonien  auch  über  Verwandte  väterli-
cherseits verfügt (vgl. A1 S. 2 f.),

dass überdies blosse soziale oder wirtschaftliche Schwierigkeiten, wie 
namentlich der Mangel an Arbeitsplätzen, von welchen die ansässige 
Bevölkerung  betroffen  ist,  keine  existenzbedrohende  Situation  dar-
stellt, welche den Wegweisungsvollzug in den Heimat- oder Herkunfts-
staat  als  unzumutbar  erscheinen  liesse  (vgl.  EMARK  2005  Nr. 24 
E. 10.1  S. 215),  weshalb  auch anfängliche wirtschaftliche Reintegra-
tionsschwierigkeiten dem Vollzug nicht entgegenstehen,

dass nach dem Gesagten der Vollzug der Wegweisung des Beschwer-
deführers insgesamt als zumutbar zu erachten ist,

dass der Vollzug der Wegweisung schliesslich auch möglich ist, da kei-
ne  Vollzugshindernisse  bestehen  (Art. 83  Abs. 2  AuG),  und  es  dem 

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Beschwerdeführer obliegt,  bei  der Beschaffung gültiger Reisepapiere 
mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion das Gesuch 
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstands-
los geworden ist,

dass die vorliegende Beschwerde aufgrund vorstehender Erwägungen 
als aussichtslos zu qualifizieren ist und daher das Gesuch um Gewäh-
rung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art. 65  Abs. 1 
VwVG -  ungeachtet  der  allfälligen  Bedürftigkeit  des  Beschwerdefüh-
rers - abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. 

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  nach  Versand  des 
vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- (...) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Martin Zoller Susanne Burgherr

Versand:

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