# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f5be9586-704d-5d21-9b42-f3a61113e3bc
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 20.11.2023 HG230124
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HG230124_2023-11-20.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich
  

Geschäfts-Nr.: HG230124-O U/ei

Mitwirkend: Oberrichter Roland Schmid, Vizepräsident, und Oberrichterin Judith 

Haus Stebler, Handelsrichter Hans-Rudolf Müller, Handelsrichterin 

Nathalie Lang und Handelsrichter Christoph Pfenniger sowie die Ge-

richtsschreiberin Nadja Kiener

Beschluss und Urteil vom 20. November 2023

in Sachen

A._____ AG, 
Klägerin

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____, 

gegen

B._____ GmbH,  
Beklagte

betreffend Forderung

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Rechtsbegehren:
(act. 1 S. 2)

"1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin CHF 62'198.39 zu-
züglich 5 % Zins seit dem 7. Juni 2023 sowie CHF 3'639.03 (auf-
gelaufener Zins bis zum 6. Juni 2023) zu bezahlen.

2. Die Beklagte sei weiter zu verpflichten, der Klägerin CHF 103.30 
(Betreibungskosten) zu bezahlen.

3. Es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1 (Ref.: 2) des 
Betreibungsamtes Volketswil, 8604 Volketswil (Zahlungsbefehl 
vom 23. Juni 2022) zu beseitigen.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich 7.7% MwSt.) zu 
Lasten der Beklagten."

Sachverhalt und Verfahren:

A. Sachverhaltsübersicht

a. Parteien und ihre Stellung

Bei der Klägerin handelt es sich um eine Aktiengesellschaft mit Sitz in C._____, die 

insbesondere den Handel mit Baustoffen und Baumaterialien in der Schweiz be-

zweckt (act. 3/1). 

Die Beklagte bezweckt den Betrieb einer Bauunternehmung im Bereich … und hat 

ihren Sitz in D._____ (act. 3/2).

b. Prozessgegenstand

Die Klägerin hat der Beklagten diverse Baumaterialien verkauft und fordert nun die 

Bezahlung der noch ausstehenden Rechnungen.

B. Prozessverlauf 

Mit Eingabe vom 9. Juni 2023 (elektronisch per Incamail mit Prüfungsbericht ein-

gegangen am 12. Juni 2023) reichte die Klägerin die Klage mit eingangs genannten 

Rechtsbegehren hierorts ein (act. 1, act. 2 und act. 3/1-36). Mit Verfügung vom 

12. Juni 2023 (act. 5) wurde der Klägerin Frist angesetzt, um für die Gerichtskosten 

einen Vorschuss von CHF 6'600.– zu leisten. Nach fristgerechtem Eingang des 

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Kostenvorschusses (vgl. act. 8) wurde der Beklagten mit Verfügung vom 30. Juni 

2023 (act. 8) – unter Hinweis auf die Säumnisfolgen – Frist zur Erstattung der Kla-

geantwort angesetzt. Diese Verfügungen gingen der Beklagten am 20. Juni 2023 

zu (act. 9/2). Nachdem sich die Beklagte innert Frist nicht vernehmen liess, wurde 

ihr mit Verfügung vom 11. Oktober 2023 Nachfrist bis zum 1. November 2023 zur 

Erstattung der Klageantwort angesetzt (act. 10). Die Beklagte wurde darauf hinge-

wiesen, dass das hiesige Gericht bei erneuter Säumnis entweder einen Endent-

scheid treffen werde, sofern die Angelegenheit spruchreif sei, oder zur Hauptver-

handlung vorgeladen werde. Nachdem diese Verfügung der Beklagten nicht zuge-

stellt werden konnte (act. 11/2), wurde sie am tt.mm.2023 im Schweizerischen Han-

delsamtsblatt publiziert (act. 13). Sie blieb auch innert Nachfrist säumig. 

Das Verfahren erweist sich als spruchreif, weshalb ein Urteil zu ergehen hat 

(Art. 223 Abs. 2 i.V.m. Art. 236 Abs. 1 ZPO). Dabei ist androhungsgemäss allein 

gestützt auf die klägerischen Vorbringen zu entscheiden (Art. 147 ZPO; act. 10).

Erwägungen:

1. Formelles

1.1. Versäumte Klageantwort

Gemäss Art. 223 Abs. 2 ZPO trifft das Gericht bei definitiv versäumter Klageantwort 

einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Hierzu muss die Klage 

soweit geklärt sein, dass darauf entweder mangels Prozessvoraussetzungen nicht 

eingetreten oder sie durch Sachurteil erledigt werden kann. Steht dem Eintreten auf 

die Klage nichts entgegen, bedeutet Spruchreife, dass der Klagegrund im Hinblick 

auf die anwendbaren Rechtsnormen hinreichend substantiiert ist und dass das Ge-

richt an der Richtigkeit der klägerischen Tatsachenbehauptungen keine erhebli-

chen Zweifel hat (Art. 153 Abs. 2 ZPO). Unter den gegebenen Umständen ist, wenn 

es die klägerische Sachdarstellung erlaubt, nach dem Klagebegehren zu erkennen. 

Ist die Klage demgegenüber nicht schlüssig, also bereits nach dem Vorbringen der 

klagenden Partei nicht begründet, ist sie trotz Säumnis der beklagten Partei abzu-

weisen. Dabei hat das Gericht auch rechtshemmende, rechtshindernde und rechts-

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aufhebende Tatsachen zu berücksichtigen, soweit sie in der Klage selbst angeführt 

sind. Andere Tatsachen, die aus den Akten ersichtlich sind, dürfen nur insoweit 

berücksichtigt werden, als sie für das Vorhandensein der von Amtes wegen zu prü-

fenden Prozessvoraussetzungen von Bedeutung sind (BSK ZPO – WILLISEGGER, 

Art. 223 N 20 und N 23; DIKE Komm. – PAHUD, Art. 223 N 3 f.).

Da die Beklagte innert Nachfrist keine Klageantwort eingereicht hat und das Ver-

fahren spruchreif ist, ist androhungsgemäss ein Endentscheid gestützt allein auf 

die klägerischen Vorbringen zu fällen.

1.2. Prozessvoraussetzungen

Die örtliche und sachliche Zuständigkeit des Handelsgerichts des Kantons Zürich 

ist gegeben (Art. 6 Abs. 2 ZPO i.V.m. § 44 lit. b GOG). Auch die übrigen Prozess-

voraussetzungen nach Art. 59 Abs. 2 ZPO sind unbestrittenermassen erfüllt. Auf 

die Klage ist einzutreten.

2. Unstrittiger Sachverhalt

Gemäss den schlüssig und nicht bestrittenen klägerischen Vorbringen ist von fol-

gendem Sachverhalt auszugehen: Die Beklagte kaufte von der Klägerin im Zeit-

raum vom 22. November 2021 bis 31. März 2022 diverse Baumaterialien für ver-

schiedene Baustellen oder für das Lager. Die Klägerin stellte der Beklagten das 

Material dabei jeweils gegen Rechnung zur Verfügung und setzte ihr eine Frist zur 

Begleichung der offenen Schuld an. Seit November 2022 ist es zu immer grösseren 

Zahlungsrückständen der Beklagten gekommen. Trotz diverser Versprechungen 

der Beklagten und Zahlungsaufforderungen durch die Klägerin und unter Berück-

sichtigung einer Warenrückgabe im Wert von CHF 959.40 sind insgesamt 30 Rech-

nungen im Gesamtbetrag von CHF 62'198.39.– noch wie folgt offen (act. 1 Rz. 6 

ff.): 

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Die Klägerin fordert von der Beklagten nun den noch ausstehenden Betrag 

CHF 62'198.39 zuzüglich 5 % Zins seit dem 7. Juni 2023 und CHF 3'639.03 (auf-

gelaufener Zins bis zum 6. Juni 2023) sowie CHF 103.30 Betreibungskosten. Die 

Beklagte hat diese Forderungen der Klägerin bis heute nicht beglichen. In Ziff. 3 

des Rechtsbegehrens ihrer Klage fordert sie alsdann die Beseitigung des Rechts-

vorschlags in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Volketswil (Zahlungsbe-

fehl vom 23. Juni 2022).

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3. Rechtliches und Würdigung

3.1. Kaufpreis

Zunächst fordert die Klägerin von der Beklagten den Kaufpreis von CHF 62'198.39 

für diverse gelieferte Baumaterialien (act. 1 Rechtsbegehren Ziff. 1). 

Durch den (Fahrnis-)Kaufvertrag verpflichtet sich der Verkäufer, dem Käufer den 

Kaufgegenstand zu übergeben und ihm das Eigentum daran zu verschaffen, und 

der Käufer, dem Verkäufer den Kaufpreis zu bezahlen. Sofern nicht Vereinbarung 

oder Übung entgegenstehen, sind Verkäufer und Käufer verpflichtet, ihre Leistun-

gen gleichzeitig – Zug um Zug – zu erfüllen (Art. 184 Abs. 1 und 2 OR, Art. 82 OR, 

Art. 187 Abs. 1 OR). 

Gemäss unbestritten gebliebener Darstellung der Klägerin haben die Parteien di-

verse Kaufverträge über verschiedene Baumaterialien abgeschlossen. Nachdem 

die Klägerin – gemäss ihren unbestrittenen Vorbringen – die Baumaterialien jeweils 

geliefert (vgl. auch unterzeichnete Lieferscheine) und in Rechnung gestellt hatte, 

wäre die Beklagte als Käuferin Zug um Zug bzw. innerhalb der ihr angesetzten Frist 

zur Zahlung der Kaufpreise verpflichtet gewesen. Dieser Pflicht ist sie bis heute 

nicht nachgekommen. Die Kaufpreisforderung in der Höhe von insgesamt 

CHF 62'198.39 ist ausgewiesen und dieser Betrag der Klägerin entsprechend zu-

zusprechen. 

3.2. Verzugszins

Bezüglich Verzugszins führt die Klägerin aus, sie habe der Beklagten bei jeder ein-

zelnen Rechnung eine Zahlungsfrist mit einem klar definierten Datum gesetzt. Hier-

bei handle es sich um einen sog. Verfalltag, nach dessen Ablauf die Beklagte je-

weils automatisch in Verzug geraten sei. Infolge des Verhaltens der Beklagten habe 

sich auch die Ansetzung einer Nachfrist erübrigt (act. 1 Rz. 35).

Zusammengefasst stünden ihr folgende Forderungen zuzüglich Verzugszins zu 

(act. 1 Rz. 36):

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Wie bereits erwähnt, wird – sofern kein anderer Zeitpunkt bestimmt ist – der Kauf-

preis mit dem Übergange des Kaufgegenstandes in den Besitz des Käufers fällig 

(Art. 213 OR). Ist eine Verbindlichkeit fällig, so wird der Schuldner in der Regel 

durch Mahnung des Gläubigers in Verzug gesetzt (Art. 102 Abs. 1 OR). Wurde für 

die Erfüllung ein bestimmter Verfalltag verabredet, so kommt der Schuldner schon 

mit Ablauf dieses Tages in Verzug (Art. 102 Abs. 2 OR), wobei der gesetzliche Ver-

zugszins 5 % pro Jahr beträgt (Art. 104 Abs. 1 OR).

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Da sämtliche Rechnungen Zahlungsfristen enthalten, geriet die Beklagte mit Ablauf 

der genannten Daten für die jeweilige Forderung gemäss obiger Aufstellung in Ver-

zug (vgl. auch act. 3/4-35).

Die Beklagte ist nach dem Gesagten antragsgemäss zu verpflichten, der Klägerin 

CHF 3'639.03 (aufgelaufener Verzugszins bis 6. Juni 2023) sowie laufender Ver-

zugszins von 5 % seit dem 7. Juni 2023 zu bezahlen. 

3.3. Kosten des Zahlungsbefehls

Die Klägerin verlangt in Ziff. 2 ihres Rechtsbegehrens, die Beklagte habe ihr die 

Betreibungskosten in der Höhe von CHF 103.30 zu ersetzen (act. 1 Rechtsbegeh-

ren 2 und act. 1 Rz. 37).

Die Klägerin hat als Gläubigerin bei (mindestens teilweise) erfolgreicher Betreibung 

– wie vorliegend – von Gesetzes wegen einen Anspruch auf Ersatz der Betrei-

bungskosten. Sie ist deshalb berechtigt, von den Zahlungen der Beklagten als 

Schuldnerin in der Zwangsvollstreckung die Betreibungskosten vorab zu erheben 

(Art. 68 Abs. 2 SchKG). Die Betreibungskosten werden im Ergebnis zur Schuld 

geschlagen und sind von der Schuldnerin zusätzlich zum Betrag, welcher der Gläu-

bigerin zugesprochen worden ist, zu bezahlen (BGer, Urteil 5A_455/2012 vom 5. 

Dezember 2012, E. 3.). Zur Durchsetzung der Kostenersatzpflicht erweist sich die 

Beseitigung des Rechtsvorschlages als überflüssig (BGE 144 III 360 E. 3.6.2 S. 

367 m.H.; s. schon BGer, K 144/03, Urteil vom 18. Juni 2004, E. 4.1; OGer ZH, 

Urteil RT160007-O vom 16. März 2016, E. 5.c/bb; BSK SchKG I-Emmel, 2. Aufl., 

Basel 2010, Art. 68 N 16 m.H.). Erst recht bedarf es für den Ersatz der Betreibungs-

kosten keiner Verpflichtung der Beklagten im vorliegenden Urteil, weshalb es dem 

Kläger diesbezüglich bereits an einem Rechtsschutzinteresse fehlt. Auf Ziff. 2 des 

Rechtsbegehrens ist nicht einzutreten.

3.4. Beseitigung des Rechtsvorschlags

Schliesslich fordert die Klägerin in Ziff. 3 ihres Rechtbegehrens die Beseitigung des 

Rechtsvorschlags in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Volketswil (Zah-

lungsbefehl vom 23. Juni 2022).

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Wird die in Betreibung gesetzte Forderung ganz oder teilweise zugesprochen, er-

folgt die Beseitigung des Rechtsvorschlags in diesem Umfang. Die Forderung muss 

als notwendige Voraussetzung identisch sein mit derjenigen, die in Betreibung ge-

setzt wurde (BSK SchKG I-STAEHELIN, Art. 79 N 10a und N 35). Aus den unbestrit-

tenen Vorbringen der Klägerin, den eingereichten Unterlagen (act. 3/1-36) sowie 

dem Rechtsbegehren ergibt sich ohne Weiteres, dass die eingeklagten Forderun-

gen mit den in Betreibung gesetzten Forderungen gemäss Zahlungsbefehl vom 

23. Juni 2022 übereinstimmen. Im Weiteren sind auch Gläubigerin und Schuldnerin 

mit den Parteien im vorliegenden Verfahren identisch. Demzufolge ist der Rechts-

vorschlag in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes Volketswil (Zahlungsbe-

fehl vom 23. Juni 2022) im Umfang der Klagegutheissung zu beseitigen. 

4. Kosten- und Entschädigungsfolgen

4.1. Gerichtskosten

Die Höhe der Gerichtsgebühr bestimmt sich nach der Gebührenverordnung des 

Obergerichts (Art. 96 ZPO i.V.m. § 199 Abs. 1 GOG) und richtet sich in erster Linie 

nach dem Streitwert bzw. Streitinteresse (§ 2 Abs. 1 lit. a GebV OG). Vorliegend 

beträgt der Streitwert CHF 62'198.39 (act. 1 S. 2). In Anwendung von § 4 Abs. 1 

sowie § 10 Abs. 1 GebV OG ist die Gerichtsgebühr auf CHF 4'950.– festzusetzen. 

Die Gerichtskosten sind ausgangsgemäss der Beklagten aufzuerlegen (Art. 106 

Abs. 1 ZPO) und vorab aus dem von der Klägerin geleisteten Kostenvorschuss zu 

decken, wobei der Klägerin in entsprechendem Umfang ein Rückgriffsrecht auf die 

Beklagten einzuräumen ist (Art. 111 Abs. 1 und 2 ZPO).

4.2. Parteientschädigung

Ausgangsgemäss ist der Klägerin zudem eine Parteientschädigung zuzusprechen. 

Deren Höhe richtet sich nach der Anwaltsgebührenverordnung vom 8. September 

2010 (AnwGebV; Art. 105 Abs. 2 und Art. 96 ZPO). Die Grundgebühr ist mit der 

Begründung der Klage verdient (§ 11 Abs. 1 AnwGebV) und beträgt beim vorlie-

genden Streitwert rund CHF 8'100.– (§ 2 Abs. 1 lit. a und § 4 Abs. 1 AnwGebV). 

Mangels Darlegung der fehlenden Berechtigung zum Vorsteuerabzug ist die Par-

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teientschädigung praxisgemäss ohne Mehrwertsteuerzuschlag zuzusprechen (vgl. 

BGer 4A_552/2015 vom 25. Mai 2016, E. 4.5).

Das Handelsgericht beschliesst:

1. Auf Rechtsbegehren Ziff. 2 der Klage wird nicht eingetreten.

2. Kosten- und Entschädigungsfolgen und schriftliche Mitteilung gemäss nach-

folgendem Erkenntnis.

und erkennt sodann:

1. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin CHF 62'198.39 zuzüglich 5 % Zins 

seit dem 7. Juni 2023 sowie CHF 3'639.03 zu bezahlen.

2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. 1 (Zahlungsbefehl vom 23. Juni 

2022) wird beseitigt.

3. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 4'950.–.

4. Die Kosten werden der Beklagten auferlegt und vorab aus dem von der Klä-

gerin geleisteten Kostenvorschuss gedeckt. Für die der Beklagten auferlegten 

Kosten wird der Klägerin das Rückgriffsrecht auf die Beklagte eingeräumt.

5. Die Beklagte wird verpflichtet, der Klägerin eine Parteientschädigung in der 

Höhe von CHF 8'100.– zu bezahlen.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin im Doppel für sich und 

zuhanden des Betreibungsamtes Volketswil.

7. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 
Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde 

richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (sub-

sidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bun-

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desgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert beträgt CHF 

62'301.69.

Zürich, 20. November 2023

Handelsgericht des Kantons Zürich

Vorsitzender:

Roland Schmid

Gerichtsschreiberin:

Nadja Kiener