# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b656337e-9fd8-5c6d-a7d2-0688dd442854
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-08-14
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 14.08.2014 KSK 2014 53
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2014-53_2014-08-14.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 12. August 2014 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 14 53 26. August 2014

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Schlenker
Aktuar ad hoc Bott

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Sca-
rpatetti, Schulstrasse 1, Postfach 115, 7302 Landquart, 

gegen

den Entscheid der Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart vom 8. Juli 2014, 
mitgeteilt am 14. Juli 2014, in Sachen des Beschwerdeführers gegen Y._____, 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Hess, Casa Sulegl, 7413 Fürste-
naubruck, Beschwerdegegner,

betreffend provisorische Rechtsöffnung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Am 15. November 2010 schlossen X._____ als Vermieter und Y._____ als 
Mieter einen Mietvertrag für den Restaurationsbetrieb mit Betriebsleiterwohnung 
an der _____strasse in O.1_____ ab. Der monatliche Mietzins wurde auf total 
CHF 5'400.-- festgelegt. Mietbeginn war gemäss dem Vertrag der 1. Dezember 
2010. Die Kündigungsfrist wurde auf sechs Monate festgelegt. Im Weiteren ver-
einbarten die Parteien, dass der Vertrag frühestens auf den 30. November 2013 
kündbar sei.

B. Am 19. Dezember 2013 stellte das Betreibungsamt Landquart unter der 
Betreibungsnummer _____ einen Zahlungsbefehl über die Forderungssummen 
von CHF 4'800.-- nebst Zins zu 3% seit dem 1. April 2011 und CHF 4'305.25.-- 
nebst Zins zu 3% seit dem 1. April 2011 sowie Mahnkosten von CHF 223.-- und 
Arrestkosten von CHF 154.-- mit Y._____ als Schuldner und X._____ als Gläubi-
ger aus. Als Forderungsgrund für die ersten beiden Forderungssummen wurden – 
die schon mit Zahlungsbefehl vom 20. April 2011 unter der Betreibungsnummer 
_____ geltend gemachten und nicht durch Rechtsvorschlag bestrittenen – ausste-
henden Mietzinse für den Restaurationsbetrieb mit Betriebsleiterwohnung an der 
_____strasse in O.1_____ für die Monate Februar 2011, März 2011 und April 
2011 angegeben. Gegen diesen Zahlungsbefehl erhob Y._____ fristgerecht 
Rechtsvorschlag.

C. X._____ ersuchte die Rechtsöffnungsrichterin am Bezirksgericht Landquart 
mit Eingabe vom 14. April 2014 (Poststempel 15. April 2014) um Erteilung der 
provisorischen Rechtsöffnung in der Betreibungsnummer _____ des Betreibungs-
amtes Landquart für die Forderungsbeträge von CHF 4'800.-- nebst Zins zu 3% 
seit dem 1. April 2011 und CHF 4'305.25.-- nebst Zins zu 3% seit dem 1. April 
2011 sowie Mahnkosten von CHF 223.-- und Arrestkosten von CHF 154.-- unter 
Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gegenpartei.

D. Mit Schreiben vom 21. Mai 2014 wurde Y._____ vom Bezirksgericht Land-
quart Gelegenheit zur Einreichung einer Stellungnahme gegeben, wovon sein 
Rechtsvertreter mit Eingabe vom 16. Juni 2014 Gebrauch machte. Darin beantrag-
te dieser, die Rechtsöffnung sei im Umfang von CHF 6'000.-- zu verweigern unter 
Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten von X._____.

E. Auf die Durchführung einer Verhandlung wurde im Sinne von Art. 256 
Abs. 1 ZPO verzichtet.

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F. Die Einzelrichterin am Bezirksgericht Landquart erkannte mit Rechtsöff-
nungsentscheid vom 8. Juli 2014, mitgeteilt am 14. Juli 2014, was folgt:

„1. Es wird provisorische Rechtsöffnung in der Betreibung der gesuchs-
gegnerischen Partei Nr. _____ beim Betreibungsamt Landquart          (Zah-
lungsbefehl vom 19. Dezember 2013) für die Forderung von CHF 5'105.25 
nebst 3 % Zins seit dem 01. April 2011 erteilt.

2. Für den restlichen Betrag wird die Rechtsöffnung abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten werden auf CHF 300.00 festgesetzt. Sie werden den Par-
teien je zur Hälfte auferlegt.

Sie werden bei der gesuchstellenden Partei in Rechnung gestellt und mit 
dem von ihr geleisteten Gerichtskostenvorschuss von CHF 300.00 verrech-
net und gelten gegenüber der Gerichtskasse als getilgt.

Die zur Hälfte kostentragungspflichtige gesuchsgegnerische Partei hat der 
gesuchstellenden Partei den geleisteten Vorschuss im Umfang von CHF 
150.00 zu ersetzen.

4. Die gesuchstellende Partei hat die gesuchsgegnerische Partei für die anwalt-
liche Vertretung mit CHF 240.00 zu entschädigen. 

5. (Rechtsmittelbelehrung)

6. (Mitteilung).“

Die Rechtsöffnungsrichterin am Bezirksgericht Landquart führte aus, dass 
X._____ sein Gesuch auf einen am 15. November 2010 zwischen ihm und 
Y._____ abgeschlossenen Mietvertrag stütze. Darin habe Y._____ mit seiner Un-
terschrift anerkannt, X._____ monatlich total CHF 5'400.-- für die Miete des Re-
staurationsbetriebs mit Betriebsleiterwohnung an der _____strasse in O.1_____ 
zu schulden. Dieser Mietvertrag sei eine schriftliche Schuldanerkennung von 
Y._____ im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG für die Forderungssummen von 
CHF 4'800.-- und CHF 4'305.25.-- und somit total für die Forderungssumme von 
CHF 9'105.25.--. Es werde die Rechtsöffnung für diese Forderungssumme ver-
langt und folglich liege dafür ein provisorischer Rechtsöffnungstitel für die Betrei-
bung mit der Betreibungsnummer _____ beim Betreibungsamt Landquart im 
Recht. Der Richter spreche die provisorische Rechtsöffnung aus, sofern der Be-
triebene nicht Einwendungen, welche die Schuld-anerkennung entkräften, sofort 
glaubhaft mache (Art. 82 Abs. 2 SchKG). Y._____ bestreite nicht, X._____ die be-
sagten Mietzinse zu schulden. Er mache jedoch eine Verrechnungsfoderung in 
Höhe von CHF 6'000.-- geltend und zwar in Bezug auf zwei durch X._____ verur-
sachte Vorfälle. Beim ersten Vorfall habe es sich um einen Mangel an der Kühlan-
lage im Mietobjekt gehandelt. Dadurch habe Y._____ Lebensmittel im Wert von 

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CHF 2'000.-- entsorgen müssen. X._____ habe es versäumt, die Kühlanlage revi-
dieren zu lassen, weshalb er für den Schaden haften müsse. Beim zweiten Vorfall 
habe X._____ die Kühlanlage abgeschaltet bzw. die Stromzufuhr zur Kühlanlage 
unterbrochen, obwohl die Kühlanlage noch mit Lebensmitteln von Y._____ gefüllt 
gewesen sei. Da dieser über jenes Wochenende nicht im Mietobjekt gewesen und 
auch der Alarm aufgrund des Stromunterbruchs nicht ausgelöst worden sei, habe 
er sämtliche Lebensmittel im Wert von rund CHF 4'000.-- entsorgen müssen. So-
mit sei vorfrageweise zu klären, ob die beiden Schadensforderungen glaubhaft zur 
Verrechnung gebracht worden seien. Bezüglich des ersten Vorfalls gelinge es 
Y._____ nicht, eine Verrechnungsforderung in Höhe von CHF 2'000.-- glaubhaft 
zu machen. Das Abschalten der Stromzufuhr durch X._____ im zweiten Vorfall 
und damit das Aussetzen der Kühlung in der Kühlanlage des Mietobjekts, sei ein 
Mangel des Mietobjekts. Gemäss Art. 259c OR müsse der Vermieter (X._____) 
den Schaden, der dem Mieter (Y._____) durch den Mangel entstanden sei, erset-
zen, wenn ihm der Beweis im Streitfall nicht gelinge, dass ihn kein Verschulden 
treffe. Ob ihm dies gelingen würde, sei offen. Allerdings sei die Beweisbarkeit des 
Nichtverschuldens nicht sehr wahrscheinlich, da X._____ nach den Ausführungen 
von Y._____ aktiv die Stromzufuhr abgestellt habe. Es gelinge Y._____ daher, 
bezüglich des zweiten Schadenereignisses, eine Verrechnungsforderung in Höhe 
von CHF 4'000.-- glaubhaft zu machen. Somit könne er Einwendungen im Sinne 
von Art. 82 Abs. 2 SchKG glaubhaft machen, welche die Schuldanerkennung in 
Höhe von CHF 4'000.-- entkräften würden. Demnach könne provisorische 
Rechtsöffnung in der Betreibung mit der Betreibungsnummer _____ beim Betrei-
bungsamt Landquart für CHF 5'105.25.-- nebst Zins zu 3% seit dem 1. April 2011 
erteilt werden.

G. Gegen diesen Entscheid liess X._____ am 24. Juli 2014 Beschwerde beim 
Kantonsgericht von Graubünden erheben und stellte folgende Rechtsbegehren:

„1. Ziff. 2, Ziff. 3 und Ziff. 4 des Entscheides der Einzelrichterin SchKG des Be-
zirksgerichts Landquart vom 8. Juli 2014, mitgeteilt am 14. Juli 2014, seien 
aufzuheben.

2. X._____ sei in der Betreibung Nr. _____ beim Betreibungsamt Landquart 
(Zahlungsbefehl vom 19. Dezember 2013) zusätzlich zum Betrag von CHF 
5'105.25 nebst 3% Zins seit dem 1. April 2011 auch für den Betrag in der 
Höhe von CHF 4'000.00 zuzüglich 3% Zins seit dem 1. April 2011 die provi-
sorische Rechtsöffnung zu erteilen.

3. Eventualiter sei die ganze Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen.

4. Alles unter vollumfänglicher Kosten- und Entschädigungsfolge (zzgl. 8% 
MwSt).“

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Zur Begründung wurde insbesondere ausgeführt, Y._____ habe vorinstanzlich 
Verrechnungsforderungen für zwei angeblich vom Beschwerdeführer verschuldete 
Vorfälle, welche einen Schaden von total CHF 6'000.-- verursacht haben sollen, 
erhoben. Diese würden sich auf Mängeleinreden abstützen und demnach nicht 
unter Art. 82 Abs. 2 SchKG fallen, welcher allein die gegen die Schuld als solche 
gerichteten Einwendungen betreffe. Die Vorinstanz habe es unterlassen, in einem 
ersten Schritt zu prüfen, ob Y._____ glaubhaft darzulegen vermocht habe, dass er 
den Beschwerdeführer rechtzeitig über die Mängel am Mietobjekt in Kenntnis ge-
setzt habe. Dies komme einer unrichtigen Rechtsanwendung und mithin einer 
Rechtsverletzung gleich. Y._____ hätte die Mängelrügen spätestens im Monat 
April 2011 erheben müssen, damit dies eine Wirkung auf die anerkannte Schuld 
gehabt hätte. Eine erstmalige Mängelrüge sei jedoch erst am 24. Februar 2014 
(recte 27. Februar 2014) erfolgt und somit viel zu spät. Y._____ hätte jedoch – 
auch wenn man wider Erwarten von einer rechtzeitigen Mängelrüge ausgehen 
würde – den Schaden substantiiert darlegen und glaubhaft beziffern müssen. Es 
sei nicht nachvollziehbar, wie die Vorinstanz ausschliesslich aufgrund eines 
Schreibens von A._____, der Treuhänderin von Y._____, die Ansicht vertreten 
könne, die Verrechnungseinrede in Höhe von CHF 4'000.-- sei glaubhaft dargetan 
worden. Bei den Ausführungen im Schreiben von A._____ handle es sich um reine 
Behauptungen und es sei nicht ersichtlich, wie man ihren Ausführungen im Zu-
sammenhang mit der Stromzufuhr irgendeinen Glauben schenken könne. Die Vor-
instanz habe einen Entscheid gefällt, der allein auf Behauptungen der Gegenpartei 
beruhe, welche erst noch fälschlicherweise anerkannt worden seien.

H. Am 8. August 2014 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners 
dem Kantonsgericht von Graubünden seine Beschwerdeantwort ein und beantrag-
te, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolge zulasten des Beschwerdeführers. Begründend wurde insbesondere 
ausgeführt, es bleibe über die bestritten gebliebene Forderungssumme von 
CHF 4'000.-- zu urteilen. Richtigerweise habe die Bezirksgerichtspräsidentin (recte 
Vizepräsidentin) jedoch die Rechtsöffnung für diesen Betrag verweigert, weil die 
Gegenforderung des Beschwerdegegners glaubhaft dargebracht worden sei. 

I. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im angefoch-
tenen Rechtsöffnungsentscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen.

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II. Erwägungen

1.a) Gegen Entscheide des Einzelrichters des Bezirksgerichts in Rechtsöff-
nungssachen (Art. 15 der Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; BR 220.100] in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessord-
nung [EGzZPO; BR 320.100] und Art. 251 lit. a der Schweizerischen Zivilprozess-
ordnung [ZPO; SR 272]) kann gemäss Art. 319 lit. a und Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO 
innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung Beschwerde an das Kantonsge-
richt von Graubünden erhoben werden (Art. 321 Abs. 2 ZPO in Verbindung mit 
Art. 7 Abs. 1 EGzZPO). Die Beschwerde ist schriftlich und begründet einzurei-
chen, wobei der angefochtene Entscheid beizulegen ist (Art. 321 ZPO). Die am 
24. Juli 2014 gegen den Rechtsöffnungsentscheid vom 8. Juli 2014, den Parteien 
am 14. Juli 2014 mitgeteilt, erhobene Beschwerde erweist sich als den an sie ge-
stellten Frist- und Formerfordernissen entsprechend, weshalb darauf eingetreten 
wird.

b) Nach Art. 320 ZPO kann mit der Beschwerde die unrichtige Rechtsanwen-
dung (lit. a) und die offensichtlich unrichtige und damit willkürliche Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. In Rechtsfragen verfügt die Rechtsmittel-
instanz im Beschwerdeverfahren daher über eine freie Kognition, die derjenigen 
der Vorinstanz entspricht, wohingegen die Kognition der Rechtsmittelinstanz in 
Tatfragen im Beschwerdeverfahren auf eine Überprüfung, ob Willkür vorliege, be-
schränkt bleibt (vgl. Myriam A. Gehri, in: Gehri/Kramer [Hrsg.], ZPO, Zürich 2010, 
N 2 zu Art. 320 ZPO; Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Ha-
senböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessord-
nung, Zürich 2010, N 3 ff. zu Art. 320 ZPO).

c) Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, 
neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen. Es gilt 
mithin im Beschwerdeverfahren unter dem Vorbehalt besonderer gesetzlicher Be-
stimmungen (Art. 326 Abs. 2 ZPO) ein umfassendes Novenverbot. Die Beschwer-
de hat im Gegensatz zur Berufung nicht den Zweck, das vorinstanzliche Verfahren 
weiterzuführen, sondern dient einer Rechtskontrolle des angefochtenen Ent-
scheids. Massgebend ist somit der Prozessstoff, wie er im Zeitpunkt der Ausfäl-
lung des erstinstanzlichen Entscheids bestanden hat (Freiburghaus/Afheldt, 
a.a.O., N 3 f. zu Art. 326 ZPO). Der Beschwerdeführer reichte im Beschwerdever-
fahren diverse Dokumente ein, welche der Vorinstanz nicht vorlagen. So reichte er 
die E-Mail-Korrespondenz zwischen ihm und A._____, der Treuhänderin des Be-

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schwerdegegners, vom 20. April 2011, 29. April 2011 und 11. Mai 2011 (vgl. act. 
B. 3), einen Auszug aus dem Amtsblatt des Kantons Graubünden (vgl. act. B. 4) 
und den Arrestbefehl vom 11. Dezember 2013 (vgl. act. B. 6) ein. Diese Dokumen-
te müssen im Beschwerdeverfahren aufgrund der vorangehenden Ausführungen 
unberücksichtigt bleiben.

2. Da der Streitwert des vorliegenden Verfahrens CHF 5'000.-- unterschreitet, 
ergeht der Entscheid gemäss Art. 7 Abs. 2 lit. a EGzZPO in einzelrichterlicher 
Kompetenz.

3.a) Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens nach Art. 80 ff. des Bundesge-
setzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) bildet die Frage, 
ob für den in Betreibung gesetzten Betrag ein Rechtstitel besteht, der die hem-
mende Wirkung des Rechtsvorschlags zu beseitigen vermag. Das Rechtsöff-
nungsverfahren hat ausschliesslich betreibungsrechtlichen Charakter. Über den 
materiellen Bestand der Forderung hat der Rechtsöffnungsrichter hingegen nicht 
zu entscheiden (vgl. BGE 135 III 315 E. 2.3 S. 319; PKG 1996 Nr. 24 E. 3b 
S. 107 f.; PKG 1995 Nr. 25 S. 100 f.; Kurt Amonn/Fridolin Walther, Grundriss des 
Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Auflage, Bern 2013, § 19 N 22). Das 
Rechtsöffnungsverfahren dient demnach nicht dazu, den Bestand der in Betrei-
bung gesetzten Forderung festzustellen, sondern lediglich der Beurteilung, ob ein 
Vollstreckungstitel vorliegt (BGE 136 III 583 E. 2.3 S. 586 = Pra 2011 Nr. 55). 
Nach Art. 82 Abs. 1 SchKG erteilt das Gericht die provisorische Rechtsöffnung, 
wenn die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festgestellten oder durch 
Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht, sofern der Betriebene nicht 
nach Art. 82 Abs. 2 SchKG Einwendungen, welche die Schuldanerkennung ent-
kräften, sofort glaubhaft macht. Glaubhaftmachen bedeutet weniger als beweisen, 
aber mehr als behaupten. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache, wenn für ihr Vor-
handensein aufgrund objektiver Anhaltspunkte eine gewisse Wahrscheinlichkeit 
spricht, selbst wenn das Gericht noch mit der Möglichkeit rechnet, dass sich die 
Tatsache nicht verwirklicht haben könnte (BGE 132 III 140 E. 4.1.2 S. 144 = Pra 
2006 Nr. 133; 130 III 321 E. 3.3 S. 325; 120 II 393 E. 4c S. 398; 104 Ia 408 E. 4 
S. 413; vgl. auch PKG 1993 Nr. 21 E. 4 S. 78; PKG 1989 Nr. 31 E. 1 S. 135). Der 
Richter muss von der Richtigkeit der aufgestellten tatsächlichen Darlegungen so-
mit nicht restlos überzeugt sein, sondern es genügt, wenn die Wahrscheinlichkeit 
in dem Sinne überwiegt, als mehr für die Verwirklichung der behaupteten, die 
Rechtsöffnung hindernden Tatsachen spricht als dagegen (BGE 132 III 140 
E. 4.1.2 S. 144; Urteil des Bundesgerichts 5A_881/2011 vom 16. März 2012 

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E. 3.3). Die Einwendungen sind grundsätzlich anhand von Urkunden glaubhaft zu 
machen (vgl. Art. 254 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 251 lit. a ZPO).

b) Die wesentliche Eigenschaft einer Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 
Abs. 1 SchKG besteht darin, dass aus ihr der vorbehalts- und bedingungslose Wil-
le des Schuldners hervorgeht, dem Gläubiger eine bestimmte oder leicht be-
stimmbare Geldsumme zu zahlen (Daniel Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Staehelin 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 
Basel 2010, N 21 zu Art. 82 SchKG; Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Diss. 
Zürich 2000, S. 328; Amonn/Walther, a.a.O., § 19 N 68 ; vgl. auch BGE 132 III 480 
E. 4.1 S. 481). Ein zweiseitiger, sogenannt synallagmatischer Vertrag, bei wel-
chem die Pflicht zur Erbringung der eigenen Leistung grundsätzlich davon ab-
hängt, dass die Gegenleistung vertragsgemäss erfolgt, stellt, soweit er ein Zah-
lungsversprechen enthält, keine vorbehaltlose Schuldanerkennung dar (vgl. Stae-
helin, a.a.O., N 98 ff. zu Art. 82 SchKG). Bei vollkommen zweiseitigen Verträgen 
kann gemäss der „Basler Rechtsöffnungspraxis“ provisorische Rechtsöffnung er-
teilt werden, solange der Schuldner im Rechtsöffnungsverfahren nicht glaubhaft 
darlegt, die Gegenleistung sei nicht oder nicht ordnungsgemäss erbracht worden 
oder wenn sich seine Darlegungen offensichtlich als haltlos erweisen. Des Weite-
ren kann provisorische Rechtsöffnung erteilt werden, wenn der Gläubiger die Ein-
wendung des Schuldners, die Gegenleistung sei nicht oder nicht ordnungsgemäss 
erbracht worden, sofort durch Urkunden liquide widerlegen kann, oder wenn der 
Schuldner gemäss Vertrag vorleistungspflichtig ist (PKG 1993 Nr. 21 E. 4 S.76 f.; 
Staehelin, a.a.O., N 99 zu Art. 82 SchKG; Amonn/Walther, a.a.O., § 19 N 56a). 
Zum Klagefundament des aus einem synallagmatischen Vertrag Betreibenden 
gehört deshalb notwendigerweise der Beweis dafür, dass er selber vertragskon-
form erfüllt hat, beziehungsweise allenfalls der Beweis dafür, dass er hierzu aus 
gesetzlichen oder vertraglichen Gründen nicht verpflichtet gewesen ist. Erst mit 
diesem Beweis erlangt der wesentlich zweiseitige Vertrag die Qualität eines 
Rechtsöffnungstitels. Die Einwendungen eines Schuldners, welche sich auf das 
Fehlen einer Gegenleistung oder auf sonstige mangelhafte Erfüllung des Vertra-
ges durch den Gläubiger beziehen, fallen dabei nicht etwa unter Art. 82 Abs. 2 
SchKG, der allein die gegen die Schuld als solche gerichteten Einwendungen be-
trifft, sondern richten sich gegen die Schuldanerkennung selbst, mithin gegen das 
Vorliegen eines gültigen Rechtsöffnungstitels im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG. 
Dieser Umstand ist beweisrechtlich von erheblicher Bedeutung, denn der Gläubi-
ger ist grundsätzlich für das Vorliegen eines gültigen Rechtsöffnungstitels und so-
mit auch im Falle der Bestreitung durch den Schuldner voll dafür beweispflichtig, 

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dass er seine Vertragsleistung ordnungsgemäss erbracht hat (Staehelin, a.a.O., 
N 101 ff. zu Art. 82 SchKG). Der vom Gläubiger zu führende Beweis seiner ver-
tragskonform erfüllten Leistung ist ohne Mitwirkung des Schuldners kaum je er-
bringbar. Dieser Umstand führt in der Praxis zu einer Umkehr der Beweislast. Er-
füllungsmängel sind in diesem Sinne vom Betriebenen rechtsgenüglich darzule-
gen, woraufhin der Gläubiger den positiven Beweis der ordnungsgemässen Ver-
tragsleistung zu erbringen hat. Die Einrede der mangelhaften Erfüllung des Ver-
trages muss der Schuldner demnach zwar nicht beweisen, jedoch substantiiert 
darlegen, wobei der Unterschied zwischen substantiiert darlegen und glaubhaft 
machen in der Praxis gering ist (Urteile des Kantonsgerichts von Graubünden 
SKG 05 48 vom 5. Oktober 2005 E. 4b; SKG 08 49 vom 16. Dezember 2008 E. 4b 
und 4d; vgl. auch Staehelin, a.a.O., N 105 zu Art. 82 SchKG).

c) Ein vom Mieter unterschriebener Mietvertrag berechtigt zur Rechtsöffnung 
für die darin festgelegten fälligen Mietzinse sowie die bezifferten Nebenkosten 
(Staehelin, a.a.O., N 114 zu Art. 82 SchKG). Der Mietvertrag enthält eine Schuld-
anerkennung für die Mietzinse nur bis zum Vertragsablauf. Er bleibt auch dann ein 
gültiger Rechtsöffnungstitel, wenn der Mieter das Mietobjekt vorzeitig zurückgibt, 
ohne gleichzeitig einen zumutbaren Nachmieter zu stellen (BGE 134 III 267 E. 3 
S. 272; Staehelin, a.a.O., N 116 zu Art. 82 SchKG). Allfällige Mängel des Mietob-
jekts sowie einen daraus resultierenden Herabsetzungsanspruch gemäss Art. 
259a Abs. 1 lit. b des Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 220) muss der 
Mieter indessen substantiiert dartun und auch beziffern, wobei ihm nicht verwehrt 
ist, den Mietzins bei Mängeln am Mietobjekt zu hinterlegen (vgl. Staehelin, a.a.O., 
N. 117 zu Art. 82 SchKG; Stücheli, a.a.O., S. 369).

4.a) Vorliegend stützt sich der Beschwerdeführer zur Begründung seiner in Be-
treibung gesetzten Forderung auf den Mietvertrag vom 15. November 2010. Die-
ser schriftliche Mietvertrag stellt für den darin unterschriftlich anerkannten, fälligen 
Mietzins während der Dauer des Mietverhältnisses und auch dann, wenn der Mie-
ter das Mietobjekt wie vorliegend vorzeitig zurückgibt, ohne gleichzeitig einen zu-
mutbaren Nachmieter zu stellen, grundsätzlich einen provisorischen Rechtsöff-
nungstitel dar. Der Beschwerdegegner macht gegenüber seinem ehemaligen 
Vermieter jedoch eine Gegenforderung in Höhe von CHF 4'000.-- geltend, welche 
ihre Grundlage im zwischenzeitlich aufgelösten Mietverhältnis habe und der Ertei-
lung der Rechtsöffnung für diese Forderungssumme entgegenstünde. Die genann-
te Einwendung des Beschwerdegegners fällt demnach nicht etwa unter Art. 82 
Abs. 2 SchKG, der allein die gegen die Schuld als solche gerichteten Einwendun-
gen betrifft, sondern richtet sich gegen die Schuldanerkennung selbst, mithin ge-

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gen das Vorliegen eines gültigen Rechtsöffnungstitels im Sinne von Art. 82 Abs. 1 
SchKG.

b) Nachfolgend gilt es zu prüfen, ob der zwischen den Parteien abgeschlosse-
ne Mietvertrag für den in Betreibung gesetzten Betrag eine Schuldanerkennung im 
Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG darstellt oder ob der vom Beschwerdegegner 
vorgebrachte Mangel an der Mietsache beziehungsweise die Einrede der mangel-
haften Vertragserfüllung durch den Vermieter im Sinne der vorangehenden Erwä-
gungen substantiiert dargelegt und beziffert worden ist, was zur Folge hätte, dass 
es an einem gültigen Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG feh-
len würde und die provisorische Rechtsöffnung demnach für die Forderungssum-
me von CHF 4'000.-- zu verweigern wäre.

5.a) Entstehen während der Mietdauer an der Sache Mängel, die der Mieter we-
der zu verantworten noch auf eigene Kosten zu beseitigen hat, oder wird der Mie-
ter im vertragsgemässen Gebrauch der Sache gestört, so kann er gemäss Art. 
259a ff. OR gegen den Vermieter vorgehen, indem der Vermieter unter anderem 
den Mangel zu beseitigen hat, den Mietzins verhältnismässig herabsetzt oder 
Schadenersatz leistet. Zudem kann der Mieter den Mietzins hinterlegen lassen. 
Eine eigenständige Kürzung des Mietzinses ist nicht möglich und es obliegt dem 
Mieter, bei allfälligen Mängeln gegen den Vermieter vorzugehen. Für das Entste-
hen der einzelnen Mängelrechte (z.B. Herabsetzungsanspruch) bzw. der Mängel-
rechtsbehelfe (z.B. Hinterlegung, Ersatzvornahme) ist regelmässig vorausgesetzt, 
dass der Vermieter Kenntnis von den (nachträglichen) Mängeln an der Mietsache 
erlangt. Diese Erklärung hat nach einhelliger Lehrmeinung in der Zeit während des 
Bestehens der Mängel zu erfolgen und muss spätestens bis zur Beendigung des 
Mietverhältnisses abgegeben werden. Hat der Mieter die Herabsetzung während 
der Dauer des Vertragsverhältnisses verlangt, so kann er die sich daraus erge-
benden (Rückforderungs-) Ansprüche auch noch nach Beendigung des Mietver-
hältnisses (klageweise) geltend machen - dies freilich unter Vorbehalt der Ver-
jährung dieser Ansprüche (vgl. Peter Higi, Kommentar zum Schweizerischen Zivil-
recht (Zürcher Kommentar) Bd. V/2b, Die Miete, Art. 253-265 OR, 4. Auflage, 
Zürich 1994, N 10 zu Art. 259a; Das Schweizerische Mietrecht, SVIT-Kommentar, 
3. Auflage, Zürich 2008, N 7 f. zu Art. 259d). Die Pflicht des Mieters, von ihm nicht 
zu beseitigende Mängel im Sinne von Art. 259a OR anzeigen zu müssen, ergibt 
sich aus der in Art. 257g OR statuierten Meldepflicht. Obliegen dem Schuldner, 
der die Leistung entgegengenommen hat, Prüfungs- und Rügepflichten - wie es 
auch vorliegend der Fall ist -, so genügt gemäss der Praxis das Bestreiten der 
Ordnungsmässigkeit der Gegenleistung nicht, sondern der Schuldner muss zudem 

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glaubhaft machen, dass er rechtzeitig Mängelrüge erhoben hat. Die nicht ord-
nungsgemässe Erbringung der Gegenleistung hat nur dann Wirkung auf die aner-
kannte Schuld, wenn rechtzeitig Mängelrüge erhoben wurde. Das Bestreiten der 
Ordnungsmässigkeit ohne Glaubhaftmachung der rechtzeitigen Mängelrüge ist 
somit eine offensichtlich haltlose Behauptung (vgl. Staehelin, a.a.O., N 104 zu Art. 
82; Myriam A. Gehri/Susanne B. Pfister/Karl Spühler, Schuldbetreibungs- und 
Konkursrecht I, 3. Auflage, Zürich 2004, S. 94). In einem ersten Schritt gilt es 
demnach nachfolgend zu prüfen, ob der Mieter glaubhaft darzulegen vermochte, 
dass er den Vermieter rechtzeitig im Sinne der vorangehenden Erwägungen über 
den Mangel an der Mietsache in Kenntnis gesetzt hat.

b) Der Beschwerdeführer macht in Bezug auf den Zeitpunkt, wann ihn der 
Mieter über den entsprechenden Mangel in Kenntnis gesetzt haben will, geltend, 
eine erstmalige Mängelrüge sei am 24. Februar 2014 (recte 27. Februar 2014) 
erfolgt und somit viel zu spät. Der Beschwerdegegner hätte die Mängelrüge 
spätestens im Monat April 2011 erheben müssen, damit diese eine Wirkung auf 
die anerkannte Schuld gehabt hätte. Der Beschwerdegegner bestreitet den Zeit-
punkt der erstmaligen Mängelrüge nicht. Mangels weiterer Anhaltspunkte in den 
Akten beziehungsweise zusätzlichen Ausführungen seitens des Beschwerdegeg-
ners ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer vom angeblichen Mangel 
an der Mietsache während der Dauer des Mietverhältnisses beziehungsweise vor 
der Beendigung des Mietverhältnisses tatsächlich noch keine Kenntnisse hatte. 
Zumindest gelingt es dem Beschwerdegegner vorliegend nicht, die Rechtzeitigkeit 
der Mängelrüge glaubhaft darzulegen. Vermochte der Beschwerdegegner nicht 
glaubhaft darzulegen, dass er bereits vor Beendigung des Mietverhältnisses und 
damit rechtzeitig Mängelrüge erhoben hat, ist seine Einrede in Bezug auf die nicht 
gehörige Erbringung der Gegenleistung durch den Vermieter bereits aus diesem 
Grund als haltlos zu qualifizieren; mithin vermögen die Einwendungen die Schuld-
anerkennung nicht zu entkräften. Die Beschwerde ist somit bereits aus diesem 
Grund gutzuheissen. Der Vollständigkeit halber wird nachfolgend auf den vom Be-
schwerdegegner geltend gemachten Mangel beziehungsweise seine Gegenforde-
rung näher eingegangen.

6.a) Der Beschwerdegegner bringt in seiner Beschwerdeantwort einen Einwand 
vor, welcher eine mangelhafte Erfüllung des Mietvertrages durch den Vermieter 
betreffen soll. Er macht somit einen Einwand geltend, der sich gegen das Vorlie-
gen einer Schuldanerkennung richtet. Wie bereits dargelegt, hat der Mieter den 
Schaden und seinen Herabsetzungsanspruch genau zu substantiieren und na-
mentlich glaubhaft zu beziffern. Die Einrede der mangelhaften Erfüllung des Ver-

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trages muss der Schuldner zwar nicht beweisen, jedoch substantiiert darlegen, 
wobei in der Praxis der Unterschied zwischen substantiiert darlegen und glaubhaft 
machen gering ist (vgl. Stücheli, a.a.O., S. 369 und Staehelin, a.a.O., N. 117 zu 
Art. 82 SchKG sowie die entsprechenden Ausführungen unter Erwägung 3.b). 
Nachfolgend gilt es zu prüfen, ob der Einwand des Beschwerdegegners diesen 
Anforderungen zu genügen vermag.

b/aa) Bei den Akten findet sich das Schreiben vom 27. Februar 2014 von 
A._____, der Treuhänderin des Beschwerdegegners, mit welchem unter anderem 
erstmals der besagte Mangel bzw. die Gegenforderung in Höhe von CHF 4'000.-- 
geltend gemacht wurde. Demnach habe der Beschwerdeführer die Kühlanlage 
bzw. die Stromzufuhr zur Kühlanlage unterbrochen, als ihm der Beschwerdegeg-
ner mitgeteilt habe, dass er den Restaurationsbetrieb an der _____strasse in 
O.1_____ nicht mehr weiter führen werde und klar war, dass auch die Mietzinse 
nicht mehr bezahlt werden könnten. Zu diesem Zeitpunkt sei die Kühlanlage noch 
mit vielen Produkten gefüllt gewesen. Da der Beschwerdegegner über das Wo-
chenende, an welchem die Stromzufuhr abgestellt worden sei, abwesend gewe-
sen sei, habe er nicht reagieren können und ein Alarm sei aufgrund des Strom-
unterbruchs auch nicht ausgelöst worden. Sämtliche, sich zu diesem Zeitpunkt 
noch in der Kühlanlage befindenden Produkte, hätten danach entsorgt werden 
müssen. Der Wert der verdorbenen Produkte belaufe sich auf rund CHF 4'000.--. 

b/bb) Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers führt aus, es sei nicht nach-
vollziehbar, wie die Vorinstanz ausschliesslich aufgrund dieses Schreibens die 
Ansicht vertreten könne, die Verrechnungseinrede in Höhe von CHF 4'000.-- sei 
glaubhaft dargetan worden. Es treffe schlicht nicht zu, dass der Beschwerdeführer 
die Stromzufuhr zur Kühlanlage unterbrochen habe und es könne nicht angehen, 
dass die Vorinstanz bei der Glaubhaftigkeit ausschliesslich auf den Standpunkt 
des Beschwerdegegners abstelle. Dieser habe dem Beschwerdeführer verspro-
chen, die gefüllte, jedoch nicht mehr angeschlossene Tiefkühltruhe, innert weni-
gen Tagen nach Mietabnahme (Mitte Mai 2011) zu räumen. Diesem Versprechen 
sei er jedoch nicht nachgekommen und der Beschwerdeführer habe sodann fest-
stellen müssen, dass diese mit verdorbenen Lebensmitteln gefüllt gewesen sei. 
Überdies könne dem oben genannten Schreiben von A._____ überhaupt keine 
vorrangige Beweiskraft zukommen, zumal es sich dabei nicht um schriftliche Aus-
künfte im Sinne von Art. 190 Abs. 2 ZPO handle. Glaubhaftmachen sei weniger 
als beweisen, jedoch mehr als behaupten. Der Richter müsse überwiegend ge-
neigt sein, an die Wahrheit der vom Betriebenen geltend gemachten Umstände zu 
glauben. Bei dem Schreiben von A._____ handle es sich um reine Behauptungen 

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und es sei nicht ersichtlich, wie man ihren Ausführungen im Zusammenhang mit 
der Stromzufuhr irgendeinen Glauben schenken könne. Die Vorinstanz habe einen 
Entscheid gefällt, der allein auf Behauptungen der Gegenpartei beruhe, welche 
erst noch fälschlicherweise anerkannt worden seien. Der Rechtsvertreter des Be-
schwerdegegners entgegnet, dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde-
schrift selbst zugegeben habe, dass in der Kühlanlage verdorbene Produkte vor-
handen gewesen seien. Über die Menge der verdorbenen Produkte gebe A._____ 
Auskunft. Für das Abstellen der Stromzufuhr sei der Beschwerdeführer zuständig 
und nicht der Beschwerdegegner. Es sei der Vermieter, welcher den Strom abstel-
le. Mit seinen Ausführungen habe der Beschwerdeführer anerkannt, dass er den 
Strom abgestellt habe. Er habe zudem offenbar gewusst, dass sich Waren in der 
Kühlanlage befunden hätten. Aus seinen Ausführungen ergebe sich auch, dass 
zuerst der Strom abgestellt wurde und deshalb die Produkte verdarben. Wenn der 
Beschwerdeführer mit dem Stromabstellen zugewartet hätte, bis die Kühlanlage 
leer war, wäre kein Schaden entstanden. Er habe den Schaden folglich verur-
sacht.

b/cc) Vorliegend vermag der Beschwerdegegner seine Gegenforderung nicht 
genügend zu substantiieren. Insbesondere fehlt es an einem glaubhaften Nach-
weis, dass, selbst wenn Produkte verdorben sein sollten, diese einen Wert von 
CHF 4'000.-- hatten, sowie, dass die Produkte nicht durch Selbstverschulden des 
Beschwerdegegners verdarben. Folglich ist festzuhalten, dass die geltend ge-
machte Gegenforderung bezüglich der verdorbenen Lebensmittel in Höhe von 
CHF 4'000.-- nicht genügend substantiiert dargetan worden ist und damit den An-
forderungen an die Einrede der Mangelhaftigkeit der Gegenleistung bei synallag-
matischen Verträgen nicht zu genügen vermag.

6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass der zwischen den Parteien 
abgeschlossene Mietvertrag vom 15. November 2010 als gültiger provisorischer 
Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG zu qualifizieren ist. Das 
Vorbringen des Beschwerdegegners betreffend die mangelhafte Erfüllung des 
Vertrages durch den Beschwerdeführer erweist sich als ungenügend substantiiert 
und vermag den Anforderungen an die Einrede der nicht gehörigen Erbringung der 
Gegenleistung bei zweiseitigen Verträgen nicht zu genügen. Schliesslich ist darauf 
hinzuweisen, dass der Mieter bei Mängeln während der Mietdauer nach Art. 259a 
ff. OR vorzugehen hat, was eine rechtzeitige Mängelrüge miteinschliesst. Der Be-
schwerdegegner vermochte vorliegend nicht glaubhaft darzulegen, dass er die 
Mängelrüge rechtzeitig im Sinne der genannten Bestimmung erhoben hat; eine 
eigenständige Kürzung des Mietzinses ist darüber hinaus unzulässig. Die Vor-

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instanz hätte die Einwendung des Beschwerdegegners folglich als ungenügend 
substantiiert qualifizieren müssen. Die Beschwerde erweist sich somit insgesamt 
als begründet und ist gutzuheissen. Daher ist für den Betrag von CHF 9'105.25.-- 
nebst Zins zu 3% seit dem 1. April 2011 die provisorische Rechtsöffnung zu ertei-
len. An dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, dass es nicht die Aufgabe des 
Rechtsöffnungsrichters ist, den materiellen Bestand der Forderung zu beurteilen. 
Es bleibt daher dem Beschwerdegegner unbenommen, seinen Anspruch, mit wel-
chem er im vorliegenden Verfahren nicht durchgedrungen ist, dem ordentlichen 
Richter in einem einlässlichen Zivilprozess zur Beurteilung zu unterbreiten.

7. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers rügt weiter, der Beschwerde-
führer habe keine Möglichkeit gehabt, die Behauptungen des Beschwerdegegners 
bezüglich des geltend gemachten Mangels zu entkräften, was einer Verletzung 
des rechtlichen Gehörs gleichkomme. Die Stellungnahme des Beschwerdegeg-
ners vom 16. Juni 2014 sei dem Beschwerdeführer mit einfachem Schreiben vom 
17. Juni 2014 zur Kenntnisnahme zugestellt worden. Die Vorinstanz hätte aber 
wissen müssen, dass der im Gegensatz zum Beschwerdegegner nicht durch ei-
nen patentierten Rechtsanwalt vertretene Beschwerdeführer aufgrund dieses 
Schreibens nicht nochmals eine Stellungnahme mit weiteren Beweismitteln einrei-
chen würde. Die Vorinstanz hätte den Beschwerdeführer – auftretend als "Laien-
partei" und somit ohne Rechtsvertretung – explizit auf sein Replikrecht aufmerk-
sam machen müssen. Das Bundesgericht stellte wiederholt klar, dass der An-
spruch auf rechtliches Gehör gestützt auf Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) das Recht umfasse, von jeder 
dem Gericht eingereichten Rechtsschrift Kenntnis zu nehmen und sich dazu äus-
sern zu können, unabhängig davon, ob die entsprechende Rechtsschrift neue Tat-
sachen oder Argumente enthalte und ob sie das Gericht tatsächlich zu beeinflus-
sen vermögen. Das Replikrecht bestehe unabhängig davon, ob das Gericht einen 
weiteren Schriftenwechsel anordnete, eine Frist zur Stellungnahme ansetzte oder 
die Eingabe den Parteien lediglich zur Kenntnisnahme oder zur Orientierung zu-
stellte (vgl. BGE 138 I 484). Das Replikrecht findet Geltung in sämtlichen Ge-
richtsverfahren, so auch im summarischen Rechtsöffnungsverfahren (vgl. BGE 
133 I 100 E. 4.6, S. 104; Urteil des Bundesgerichts 5A_42/2011 vom 21. März 
2011 E. 2.2.1; Entscheid der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Kan-
tonsgerichts von Graubünden vom 4. Dezember 2012 KSK 12 77 E. 2.). Voraus-
setzung für die Geltendmachung des Replikrechts ist, dass eine allfällige Stellung-
nahme auf eine Eingabe unverzüglich nach deren Kenntnisnahme zu erfolgen hat, 
wobei die Einreichung einer Stellungnahme innert zehn Tagen grundsätzlich als 

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unverzüglich gilt (vgl. BGE 133 I 100 E. 4.8; ZR 107 (2008) Nr. 22, S. 77 ff.). Vor-
liegend stellte das Bezirksgericht Landquart mit Schreiben vom 17. Juni 2014 dem 
im vorinstanzlichen Verfahren nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer die 
Stellungnahme des Beschwerdegegners ausdrücklich zur Kenntnisnahme zu. In 
der Folge äusserte sich dieser bis zum Rechtsöffnungsentscheid vom 8. Juli 2014 
nicht zu dieser Stellungnahme. An dieser Stelle kann jedoch offen gelassen wer-
den, ob die Vorinstanz eine Gehörsverletzung begangen hat oder nicht. Ein allfäl-
liger diesbezüglicher Mangel würde nämlich im vorliegenden Rechtsmittelverfah-
ren ohnehin geheilt werden, da die Beschwerde gutgeheissen wird.

8.a) In Analogie zu Art. 318 Abs. 3 ZPO entscheidet die Beschwerdeinstanz 
über die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens, wenn sie einen neuen 
Entscheid trifft (Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., N 24 zu Art. 327 ZPO). Zu beachten 
sind dabei die allgemeinen Bestimmungen zum Kostenrecht (Art. 104 ff. ZPO). 
Entsprechend des Ausgangs des vorliegenden Verfahrens hat der Beschwerde-
gegner die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von CHF 300.-- zu tra-
gen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Ausseramtliche Entschädigungen sind nicht zu spre-
chen, zumal der Beschwerdeführer anwaltlich (noch) nicht vertreten war und der 
Beschwerdegegner vollumfänglich unterliegt.

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdegegner überdies 
für das Beschwerdeverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Gerichts-
kosten für das Beschwerdeverfahren werden vorliegend in Anwendung von Art. 61 
Abs. 1 in Verbindung mit Art. 48 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz 
über Schuldbetreibung und Konkurs (GebVSchKG; SR 281.35) auf CHF 400.-- 
festgelegt. Der Beschwerdegegner hat den Beschwerdeführer sodann für die im 
Beschwerdeverfahren entstandenen Auslagen und die Kosten der Rechtsvertre-
tung zu entschädigen (Art. 106 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 ZPO). Der von 
Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Scarpatetti gemäss Honorarnote vom 24. Juli 2014 
geltend gemachte Aufwand erscheint als angemessen, so dass die Entschädigung 
– wie in der Honorarnote geltend gemacht – auf CHF 1'905.10 (inkl. MWST und 
Spesen) festzusetzen ist (Art. 105 Abs. 2 ZPO).

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und der angefochtene Rechtsöffnungs-
entscheid wird aufgehoben.

2. In der Betreibungsnummer _____ des Betreibungsamtes Landquart (Zah-
lungsbefehl vom 19. Dezember 2013) wird für den Betrag von 
CHF 9'105.25.-- nebst Zins zu 3% seit dem 1. April 2011 die provisorische 
Rechtsöffnung erteilt.

3. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von CHF 300.-- gehen 
zu Lasten von Y._____.

4. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in Höhe von CHF 400.-- gehen zu 
Lasten von Y._____, welcher X._____ für das Beschwerdeverfahren mit 
CHF 1'905.10 (inkl. MWST und Spesen) zu entschädigen hat.

5. Der von X._____ im vorinstanzlichen Verfahren geleistete Gerichtskosten-
vorschuss in Höhe von CHF 300.-- ist ihm zurückzuerstatten.

6. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 30'000.-- betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 2 lit. a des Bundesgeset-
zes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, 
BGG; SR 173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bun-
desgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage 
von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. BGG gegeben. In beiden Fällen ist 
das Rechtsmittel dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröff-
nung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 
42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die 
Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren 
der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

7. Mitteilung an: