# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e47c9890-2bd3-5dd4-9c2b-59e45596ca21
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.03.2025 F-1819/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-1819-2025_2025-03-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-1819/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Gregor Chatton, 

mit Zustimmung von Richter Yannick Antoniazza-Hafner; 

Gerichtsschreiber Matthew Pydar. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, geboren (…), 

Marokko, 

vertreten durch Smera Rehman,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM, 

(…), 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung 

(Dublin-Verfahren - Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG); 

Verfügung des SEM vom 10. März 2025. 

 

 

 

F-1819/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der marokkanische Beschwerdeführer stellte am 3. Januar 2025 ein Asyl-

gesuch in der Schweiz. Ein Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-

datenbank (Eurodac) ergab, dass er bereits am 21. Dezember 2024 in Kro-

atien um Asyl ersucht hatte. 

B.  

Die Vorinstanz gewährte dem Beschwerdeführer im Rahmen des Dublin-

Gesprächs am 10. Januar 2025 das rechtliche Gehör zu einem allfälligen 

Nichteintretensentscheid und der Möglichkeit der Überstellung nach Kroa-

tien, dessen Zuständigkeit für die Behandlung des Asylgesuchs grundsätz-

lich in Frage kommt. 

C.  

Die kroatischen Behörden hiessen das Gesuch des SEM vom 13. Januar 

2025 um Übernahme des Beschwerdeführers am 27. Januar 2025 gut, ge-

stützt auf Art. 20 Abs. 5 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäi-

schen Parlaments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der 

Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prü-

fung eines von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem 

Mitgliedstaat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist 

(nachfolgend: Dublin-III-VO). 

D.  

Mit Verfügung vom 10. März 2025 (eröffnet am 11. März 2025) trat die Vo-

rinstanz auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht ein, wies ihn aus 

der Schweiz weg und forderte ihn auf, die Schweiz am Tag nach Ablauf der 

Beschwerdefrist zu verlassen. Gleichzeitig beauftragte sie den Kanton 

Thurgau mit dem Vollzug der Wegweisung und hielt fest, dass einer allfäl-

ligen Beschwerde gegen den Entscheid keine aufschiebende Wirkung zu-

komme. 

E.  

Mit Beschwerde vom 17. März 2025 (Poststempel gleichentags) gelangte 

der Beschwerdeführer an das Bundesverwaltungsgericht und beantragte, 

die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Vorinstanz anzuwei-

sen, auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers einzutreten. Eventualiter 

sei die Verfügung aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen. Subeventualiter sei die Verfügung aufzuheben und die 

Sache zur Einholung einer individuellen schriftlichen Zusicherung der 

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kroatischen Behörden betreffend die adäquate und nahtlose medizinische 

Versorgung des Beschwerdeführers, den Zugang und die Verfügbarkeit ho-

listischer Rehabilitationsmassnahmen sowie den Zugang zu einer adäqua-

ten Unterbringung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Weiter sei der Be-

schwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen, von einer Überstellung nach 

Kroatien abzusehen, bis das Bundesverwaltungsgericht über die vorlie-

gende Beschwerde entschieden habe, dem Beschwerdeführer die unent-

geltliche Prozessführung zu gewähren und auf die Erhebung eines Kosten-

vorschusses zu verzichten. 

F.  

Am 18. März 2025 ordnete der Instruktionsrichter einen superprovisori-

schen Vollzugsstopp an. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nicht anderes bestimmt (Art. 6 AsylG). 

1.2 Gemäss Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungs-

gericht zur Beurteilung von Beschwerden auf dem Gebiet des Asyls zu-

ständig. Der Beschwerdeführer ist zur Einreichung der Beschwerde legiti-

miert (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formge-

recht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten (Art. 108 Abs. 3 AsylG 

und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

1.3 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

1.4 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1 bis 3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.). 

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Seite 4 

1.5 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb 

sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines 

zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e 

AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-

scher Begründung, zu behandeln ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

2.  

Der Beschwerdeführer macht formelle Rügen geltend. Er bringt vor, die Vo-

rinstanz habe seine Eingabe vom 24. Januar 2025 nicht korrekt im Akten-

verzeichnis aufgeführt, weswegen sie ein tauglich erscheinendes Beweis-

mittel nicht abgenommen habe, wodurch eine Verletzung des rechtlichen 

Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) vorliegen würde (siehe act. 1, S. 4 und S. 5). 

Dabei verkennt er, dass die Vorinstanz die erwähnte Eingabe im Aktenver-

zeichnis aufführte (siehe SEM-act, Aktenverzeichnis), diese in der ange-

fochtenen Verfügung explizit erwähnte (siehe SEM-act, Nr. 28/19) und sich 

auf den folgenden Seiten ausdrücklich damit auseinandersetzte. Es liegt 

somit keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor. Auch die formelle Rüge, 

wonach die Vorinstanz ihre Untersuchungspflicht (Art. 106 Bst. b AsylG 

i.V.m. Art. 12 VwVG) in Bezug auf den medizinischen Sachverhalt, die Si-

tuation in Kroatien sowie den Zugang zu einer Unterkunft und medizini-

scher Betreuung verletzt habe, erweist sich als unbegründet (vgl. act. 1,  

S. 4). So wurde der Sachverhalt durch die Vorinstanz genügend festge-

stellt. Somit erübrigt sich auch die vom Beschwerdeführer beantragte Er-

stellung eines Foltergutachtens gemäss Istanbul-Protokoll (vgl. Urteil des 

BVGer F-7114/2024 vom 19. Dezember 2024 E. 5.3), zumal die Forderung 

nach dessen Erstellung nicht Teil des vorliegenden Zuständigkeitsverfah-

rens sein kann, sondern erst Gegenstand im Rahmen der Prüfung von 

Asylgründen wäre (vgl. Urteil des BVGer D-2274/2022 vom 7. Dezember 

2022 E. 4.1). Der Eventualantrag auf Rückweisung der Sache an die Vo-

rinstanz ist abzuweisen. 

3.  

Gemäss Art. 3 Abs. 1 Dublin-III-VO wird jeder Asylantrag von einem einzi-

gen Mitgliedstaat geprüft, der nach den Kriterien des Kapitels III als zustän-

diger Staat bestimmt wird. Kroatien hat dem Wiederaufnahmegesuch 

(engl.: take back) des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 20 Abs. 5 Dub-

lin-III-VO zugestimmt (vgl. SEM-act. 20/2). Die grundsätzliche Zuständig-

keit Kroatiens ist somit gegeben. 

 

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Seite 5 

4.  

4.1 Das Bundesverwaltungsgericht geht davon aus, dass Kroatien als 

Rechtsstaat mit einem funktionierenden Justizsystem einzustufen ist. Folg-

lich ist von der grundsätzlichen Schutzwilligkeit und Schutzfähigkeit dieses 

Staates auszugehen (vgl. Urteil des BVGer F-3455/2024 vom 10. Juni 

2024 E. 6.2). Laut dem Referenzurteil des BVGer E-1488/2020 vom 22. 

März 2023, welches die seit dem Referenzurteil BVGer D-1611/2016 vom 

22. März 2016 bestehende Praxis bestätigt, sind Dublin-Überstellungen 

nach Kroatien grundsätzlich sowohl in "take charge" (Aufnahme)- als auch 

in "take back" (Wiederaufnahme)-Verfahren zulässig. 

4.2 Die vom Beschwerdeführer vorgetragenen Schilderungen, er sei in 

Kroatien aufgrund seiner Homosexualität von Polizisten geschlagen, ge-

fesselt und in einen geschlossenen Raum ohne Essen und Wasser nackt 

eingesperrt worden (vgl. act. 1, S. 3), konnten nicht belegt werden. Anders 

als vom Beschwerdeführer behauptet, enthalten die vorliegenden medizi-

nischen Berichte auch keine Hinweise auf allfällig erlittene Verletzungen 

(vgl. SEM-act. 26/9). Die vom Beschwerdeführer in Kroatien geltend ge-

machten Vorfälle können somit seiner Rückführung dorthin nicht entgegen-

stehen. Das Bundesverwaltungsgericht geht überdies davon aus, dass er 

sich nach der geregelten Dublin-Rücküberstellung in einer günstigeren – 

völkerrechtskonformen – Situation als bei seiner ersten irregulären Ein-

reise nach Kroatien befinden wird (vgl. Referenzurteil des BVGer E-

1488/2020 vom 22. März 2023 E. 9.4; Urteil BVGer D-3332/2023 vom 22. 

Juni 2023 E. 7.2 m.w.H.). Weiter bestehen keine Anhaltspunkte dafür, Kro-

atien werde im Falle des Beschwerdeführers den Grundsatz des Non-Re-

foulement missachten und ihn zur Ausreise in ein Land zwingen, in dem 

sein Leib, sein Leben oder seine Freiheit aus einem Grund nach Art. 3 Abs. 

1 AsylG gefährdet wären oder in dem er Gefahr laufen würde, zur Ausreise 

in ein solches Land gezwungen zu werden. Er hat auch die Möglichkeit, 

sich nach einem allfälligen ungerechtfertigten negativen Ausgang seines 

Asylverfahrens in Kroatien zu wehren (vgl. Urteil des BVGer D-5707/2023 

vom 24. Oktober 2023 E. 8.3). Dies gilt auch in Bezug auf die geltend ge-

machte Gewaltanwendung seitens der Polizisten (vgl. Urteil BVGer E-

1508/2023 vom 5. Mai 2023 E. 8.5.1). 

4.3 Die Vorinstanz hat deshalb korrekt erwogen, dass das kroatische Asyl-

system rechtsprechungsgemäss keine systemischen Mängel aufweist, auf-

grund derer die Zuständigkeit gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO auf die 

Schweiz überginge (vgl. Referenzurteil BVGer E-1488/2020 vom 22. März 

2023 E. 9.5). 

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Seite 6 

5.  

Es bleibt zu prüfen, ob vorliegend völkerrechtliche Vollzugshindernisse be-

stehen, welche die Schweiz zu einem Selbsteintritt nach Art. 17 Abs. 1 Dub-

lin III-VO verpflichten würden. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt 

werden, wenn er rügt, dass aufgrund seiner Angstzustände und Erlebnisse 

eine rechtskonforme Überstellung nach Kroatien nicht erfolgen könne (act. 

1, S. 5). Eine zwangsweise Rückweisung von Personen mit gesundheitli-

chen Problemen kann nur ganz ausnahmsweise einen Verstoss gegen Art. 

3 EMRK darstellen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die be-

troffene Person sich in einem fortgeschrittenen oder terminalen Krankheits-

stadium und bereits in Todesnähe befindet, nach einer Überstellung mit 

dem sicheren Tod rechnen müsste und dabei keinerlei soziale Unterstüt-

zung erwarten könnte (vgl. BVGE 2011/9 E. 7 mit Hinweisen auf die dama-

lige Praxis des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte [EGMR]). 

Eine weitere vom EGMR definierte Konstellation betrifft Schwerkranke, die 

durch die Abschiebung mangels angemessener medizinischer Behandlung 

im Zielstaat mit einem realen Risiko konfrontiert würden, einer ernsten, ra-

schen und unwiederbringlichen Verschlechterung ihres Gesundheitszu-

stands ausgesetzt zu werden, die zu intensivem Leiden oder einer erheb-

lichen Verkürzung der Lebenserwartung führen würde (vgl. Urteile des 

EGMR Savran gegen Dänemark, Grosse Kammer, vom 7. Dezember 

2021, 57467/15, §§ 122-139; Paposhvili gegen Belgien, Grosse Kammer, 

vom 13. Dezember 2016, 41738/10, §§ 180–193 m.w.H; vgl. auch zum 

Ganzen das Urteil des BVGer F-7150/2024 vom 29. November 2024 E. 

4.2.1). 

Die geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Augenprob-

leme und Platzangst) sind nicht derart gravierend, dass gestützt auf Art. 3 

EMRK von einer Überstellung nach Kroatien abgesehen werden müsste. 

Folglich sind keine völkerrechtlichen Vollzugshindernisse ersichtlich, wel-

che die Schweiz zu einem Selbsteintritt nach Art. 17 Abs.1 Dublin-III-VO 

verpflichten würden. Weiter hat die Vorinstanz in rechtsfehlerfreier Aus-

übung des ihr nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO und Art. 29a Abs. 3 der 

Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) zukommen-

den Ermessens von einem freiwilligen Selbsteintritt der Schweiz abgese-

hen. 

6.  

Hinsichtlich des Subeventualantrags geht das BVGer in seiner Praxis da-

von aus, dass die schweizerischen Behörden bei den kroatischen Behör-

den in der Regel keine individuellen Zusicherungen bezüglich des Zugangs 

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zu adäquater Unterbringung, Betreuung und medizinischer Versorgung 

einzuholen haben (vgl. Urteile des BVGer D-928/2024 vom 15. Februar 

2024 E. 7.6; E-1488/2020 vom 22. März 2023 E. 12). Diese Praxis gilt auch 

für die menschenrechtlichen Garantien, die aus dem Übereinkommen ge-

gen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Be-

handlung oder Strafe (SR 0.105; FoK) fliessen (vgl. hierzu die detaillierte 

Auseinandersetzung u.a. mit Art. 14 FoK und der Praxis des UN-Ausschus-

ses im Urteil des BVGer F-4551/2023 vom 11. März 2024 E. 7.5 m.w.H.). 

Die vollziehenden Behörden werden die kroatischen Behörden im Sinne 

von Art. 31 und Art. 32 Dublin-III-VO vorgängig bezüglich des Gesundheits-

zustandes und der allenfalls notwendigen medizinischen Behandlung des 

Beschwerdeführers informieren (vgl. Urteil des BVGer D-4163/2022 vom 

2. Februar 2023 E. 9.3.3). Das entsprechende Subeventualbegehren ist 

ebenfalls abzuweisen. 

7.  

Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung nicht zu beanstanden 

(Art. 106 AsylG) und die Beschwerde ist abzuweisen. Mit vorliegendem Ur-

teil fällt der am 18. März 2025 angeordnete Vollzugsstopp dahin und das 

Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung wird gegenstandslos. 

8.  

Die Begehren erweisen sich als aussichtslos, weshalb die Gesuche um 

unentgeltliche Prozessführung (Art. 65. Abs. 1 VwVG) und um amtliche 

Rechtsvertretung (Art. 102m Abs. 1 AsylG) abzuweisen sind. 

9.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Beschwerdefüh-

rer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.- festzu-

setzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]). 

10.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet in der vorliegenden Sache 

endgültig (Art. 83 Bst. c Ziff. 1 BGG). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um 

Bestellung einer amtlichen Rechtsverbeiständung werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vorliegenden 

Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Migrationsbehörde. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Gregor Chatton Matthew Pydar