# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a674dee8-cb1b-53c5-9998-3d0083f95b01
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-07-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.07.2023 B-5500/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-5500-2021_2023-07-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

 

Postfach 

CH-9023 St. Gallen 

Telefon +41 (0)58 465 25 60 

Fax +41 (0)58 465 29 80 

www.bundesverwaltungsgericht.ch 

 

Geschäfts-Nr. B-5500/2021 

stm/syr/fem 

 
  

 Z w i s c h e n v e r f ü g u n g  

v o m  1 8 .  J u l i  2 0 2 3  

 

Besetzung 
 Einzelrichter Marc Steiner,    

Gerichtsschreiber Cyrill Schäke, 

  In der Beschwerdesache 

   
Parteien 

 X._______ AG,  

vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Schumacher,  

Strehlgasse 13, 6430 Schwyz,  

Beschwerdeführerin, 

  

  gegen 

  
Schweizerische Bundesbahnen SBB,  

Infrastruktur,  

Hilfikerstrasse 3, 3000 Bern 65,   

vertreten durch die Rechtsanwälte  

Prof. Dr. iur. Hans Rudolf Trüeb, Felix Tuchschmid und  

Isabelle Hanselmann, 

Walder Wyss AG,  

Seefeldstrasse 123, Postfach, 8034 Zürich,  

Vergabestelle, 

 

und  

 

 

Z._______ AG,  

vertreten durch Rechtsanwältin  

Claudia Schneider Heusi, LL.M., 

Schneider Rechtsanwälte AG,  

Seefeldstrasse 60, Postfach, 8034 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

  
Gegenstand 

 Öffentliches Beschaffungswesen – Zuschlag betreffend das 

Projekt "Mobilfunk in Bahntunneln TFK 2020"  

(SIMAP-Meldungsnummer 1230069; Projekt-ID 209076), 

 

 

 

B-5500/2021 

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wird festgestellt und in Erwägung gezogen, 

dass die Vergabestelle am 30. Oktober 2020 unter dem Projekttitel "Mobil-

funk in Bahntunneln TFK 2020" einen Lieferauftrag im offenen Verfahren 

ausgeschrieben hat (SIMAP-Meldungsnummer: 1153229; Projekt-ID: 

209076), 

dass am 26. November 2021 der Zuschlag im Beschaffungsverfahren "Mo-

bilfunk in Bahntunneln" an die Z._______ AG erteilt und am 27. November 

2021 auf der Internetplattform SIMAP (Meldungsnummer 1230069) 

publiziert wurde, 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 16. Dezember 2021 gegen 

diese Zuschlagsverfügung Beschwerde erhob und insbesondere bean-

tragte, die Zuschlagsverfügung der Vorinstanz sei vollumfänglich aufzuhe-

ben, die Zuschlagsempfängerin vom Vergabeverfahren auszuschliessen 

und der Zuschlag der Beschwerdeführerin zu erteilen, 

dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Beschwerde ausserdem beantragt, 

es sei ihr Einsicht in sämtliche Akten des Vergabeverfahrens zu gewähren, 

soweit nicht begründete Geheimhaltungsinteressen geltend gemacht 

werden, 

dass sich die Zuschlagsempfängerin mit Eingabe vom 20. Januar 2022 als 

Beschwerdegegnerin konstituiert hat, 

dass mit Zwischenentscheid vom 29. Juli 2022 das Gesuch der Beschwer-

deführerin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen wurde, 

wobei auch der Akteneinsichtsantrag einstweilen abgewiesen wurde, so-

weit diesem nicht bereits im Rahmen der Instruktion entsprochen worden 

war, 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingaben vom 4. Oktober 2022, vom 

13. März 2023 und vom 22. Mai 2023 substantiierte Akteneinsichtsbegeh-

ren im Hinblick auf das Hauptverfahren stellt und namentlich Einsicht in 

Dokumente hinsichtlich der Evaluation der Zuschlagskriterien ZK1 "Evalu-

ationspreis" und ZK2 "Erfüllung der Anforderungen", Subkriterium C5 

"Zusammenarbeit und Rollout", beantragt, 

dass die Vergabestelle mit Eingaben vom 10. November 2022 und vom 

10. Januar 2023 festhält, es bestehe kein Anspruch der Beschwerde-

führerin auf Akteneinsicht, weil die Akten nicht entscheidrelevant seien und 

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der Einsicht Geheimhaltungsinteressen entgegenstehen würden, soweit es 

sich um Konkurrenzofferten handle, 

dass die Beschwerdegegnerin mit Eingaben vom 10. November 2022 und 

vom 12. April 2023 beantragt, die Akteneinsichtsanträge der Beschwerde-

führerin aus Gründen des Wettbewerbsschutzes und zur Wahrung des Ge-

heimhaltungsinteresses der Beschwerdegegnerin abzuweisen, 

dass der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. Januar 2023 der im 

Rahmen der Offertbereinigung von der Beschwerdegegnerin ausgefüllte 

Fragenkatalog zum Preisblatt gemäss gerichtlichem Abdeckungsvorschlag 

vom 17. Januar 2023 zugestellt wurde, 

dass der Beschwerdeführerin zugleich Frist für eine Stellungnahme ange-

setzt wurde mit dem Hinweis, dass Stillschweigen dahingehend zu verste-

hen sei, dass die gestellten Akteneinsichtsbegehren erledigt sind, 

dass die Beschwerdeführerin am 13. März 2023 innert erstreckter Frist ihre 

Akteneinsichtsbegehren dahingehend präzisiert, dass sie Einsicht in den 

komplett ungeschwärzten, von der Beschwerdegegnerin ausgefüllten Fra-

genkatalog zum Preisblatt beantragt und ihre Einsichtsbegehren in Akten 

der Beschwerdegegnerin wie folgt zusammenfasst: 

– Register E, Dokument Nr. 2, Preisblatt; 

– Register E, Dokument Nr. 2, Summary Evaluationspreis; 

– Register E, Dokument Nr. 2, Evaluationspreise Tunnelgruppen; 

– Die zu Register E, Dokument Nr. 2 gehörenden Blätter:  

– Blatt «8_Zusammenfassung Tunnelgruppe» 

– Blatt «10_Betrieb und Wartung» 

– Blatt «13_Informationen_Annahmen» 

– Dokument «Zusammenarbeit und Rollout» (Lösungsansatz zu 
Register C, Dokument Nr. 5) der Zuschlagsempfängerin vom 18. April 
2021 

dass die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 12. April 2023 innert er-

streckter Frist beantragt, das Akteneinsichtsbegehren sei vollumfänglich 

abzuweisen, 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 22. Mai 2023 ebenfalls in-

nert erstreckter Frist an ihren Anträgen vollumfänglich festhält,  

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dass der Instruktionsrichter mit Verfügung vom 23. Mai 2023 darauf hin-

wies, dass eine weitere Instruktion nur zum Fragenkatalog der Vergabe-

stelle zum Preisblatt vorgesehen sei, wobei er ohne anders lautende und 

umgehend zu stellende Anträge davon ausgehe, dass einer diesbezügli-

chen Kontaktaufnahme des Gerichts mit der Beschwerdegegnerin nichts 

entgegenstehe, 

dass am 1. Juni 2023 ein Telefongespräch zwischen dem Instruktionsrich-

ter und der Beschwerdegegnerin stattfand, um einen weitergehenden, 

zweiten Abdeckungsvorschlag betreffend diesen Fragenkatalog zu erarbei-

ten, 

dass gestützt darauf der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 5. Juni 

2023 der zweite Abdeckungsvorschlag zur freigestellten Stellungnahme 

zugestellt wurde,  

dass mit Verfügung vom 20. Juni 2023 festgehalten wurde, dass das Still-

schweigen der Beschwerdegegnerin so zu verstehen sei, dass diejenigen 

Punkte, welche anlässlich des Gesprächs vom 1. Juni 2023 strittig geblie-

ben seien, auch weiterhin strittig seien, wobei zugleich der Schriftenwech-

sel betreffend die Akteneinsicht geschlossen wurde, 

dass das Bundesverwaltungsgericht während hängigem Verfahren auch 

über Anträge um Gewährung der Akteneinsicht entscheidet (Zwischenver-

fügungen des BVGer B-1606/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 1.1 "Mediamo-

nitoring ETH-Bereich II" mit Hinweisen), wobei der Entscheid über die Ak-

teneinsicht in der Zuständigkeit des Instruktionsrichters liegt (Art. 39 Abs.1 

des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; 

Zwischenverfügung des BVGer B-4086/2018 vom 20. Dezember 2018 S. 

4 "Produkte zur Innenreinigung II"), 

dass sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht nach dem 

Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 

(VwVG, SR 172.021) bestimmt, soweit das Bundesgesetz vom 16. Dezem-

ber 1994 über das öffentliche Beschaffungswesen (aBöB, AS 1996 508 ff.) 

und das VGG nichts anderes bestimmen (Art. 26 Abs. 1 aBöB und Art. 37 

VGG), 

dass zwar mit Blick auf das Beschleunigungsgebot die Akteneinsicht vor 

Ergehen des Zwischenentscheids betreffend die aufschiebende Wirkung 

beschränkt werden kann (Zwischenentscheid des BVGer B-1256/2022 

vom 26. Oktober 2022 E. 9 "Portfoliomanagement SIFEM AG I"; 

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GALLI/MOSER/LANG/STEINER, Praxis des öffentlichen Beschaffungsrechts, 

3. Auflage, Zürich 2013, Rz. 1371), was aber im Umkehrschluss bedeutet, 

dass dies im Hauptverfahren nicht mehr zulässig ist, 

dass aufgrund der Eingaben der Beschwerdeführerin vom 13. März 2023 

und vom 22. Mai 2023 zunächst die Einsicht der Beschwerdeführerin in 

den von der Beschwerdegegnerin ausgefüllten Fragenkatalog zum Preis-

blatt strittig ist, soweit ihr dieser nicht bereits mit Verfügung vom 27. Januar 

2023 offengelegt wurde, 

dass die Beschwerdeführerin weiter zum ZK1 "Evaluationspreis" mit ihren 

Eingaben vom 13. März 2023 und vom 22. Mai 2023 gegenüber ihrer Ein-

gabe vom 4. Oktober 2022 einzig an der Einsicht in die Dokumente der 

Beschwerdegegnerin im Preisblatt unter Register E, Dokument Nr. 2, näm-

lich in das von der Beschwerdegegnerin ausgefüllte Dokument "Preisblatt" 

und damit in das Blatt Nr. 0 "Anbieter-Informationen" sowie in die Blät-

ter Nr. 1 "Summary Evaluationspreis", Nr. 2 "Evaluationspreise Tunnel-

gruppen", Nr. 8 "Zusammenfassung Tunnelgruppe", Nr. 10 "Betrieb und 

Wartung" und Nr. 13 "Informationen Annahmen" geltend macht, womit zum 

ZK1 "Evaluationspreis" nurmehr die Einsicht in diese Dokumente strittig ist, 

dass die Beschwerdeführerin schliesslich zum ZK2 "Erfüllung der Anforde-

rungen" mit ihrer Eingabe vom 13. März 2023 und vom 22. Mai 2023 ge-

genüber ihrer Eingabe vom 4. Oktober 2022 einzig an den Begehren hin-

sichtlich der Offenlegung des Dokumentes der Beschwerdegegnerin "Zu-

sammenarbeit und Rollout" vom 18. April 2021 festhält, 

dass der Beschwerdeführerin das Dokument "Zusammenarbeit und 

Rollout" mit Verfügung vom 2. Februar 2022 mit dem Einverständnis der 

Beschwerdegegnerin bereits in teilweise abgedeckter Form gemäss ge-

richtlichem Abdeckungsvorschlag vom 27. Januar 2022 zugestellt wurde, 

sodass die weitergehende Einsicht in dieses Dokument strittig ist, 

dass sich die in den Art. 26 ff. VwVG getroffene Regelung zur Akteneinsicht 

als Konkretisierung der allgemeinen, aus Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfas-

sung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, 

SR 101) abgeleiteten Grundsätze zum Akteneinsichtsrecht erweist (BGE 

120 IV 242 E. 2c/aa S. 244; vgl. BERNHARD WALDMANN/MAGNUS 

OESCHGER, in: Bernhard Waldmann/Patrick L. Krauskopf [Hrsg.], Praxis-

kommentar VwVG, 3. Auflage, Zürich 2023, Rz. 10 und Rz. 31 zu Art. 26), 

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wobei die Gewährung der Akteneinsicht der Grundsatz, deren Verweige-

rung die Ausnahme ist, 

dass gemäss Art. 26 Abs. 1 Bst. b VwVG die Beschwerdeführerin Anspruch 

darauf hat, alle als Beweismittel dienenden Aktenstücke einzusehen, wobei 

jene Akten vom allgemeinen Einsichtsrecht ausgenommen bleiben, bezüg-

lich derer ein überwiegendes Geheimhaltungsinteresse vorliegt (Art. 27 

Abs. 1 Bst. b VwVG; vgl. zum Ganzen die Zwischenverfügungen des 

BVGer B-1606/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 3.1 "Mediamonitoring ETH-

Bereich II", B-562/2015 vom 23. Juni 2015 E. 3.1 "Support Software 

ORMA" und B-2675/2012 vom 5. Dezember 2012 E. 3.1 "Ersatzbeschaf-

fung SBB-Billetautomaten", je mit Hinweisen), 

dass sich, soweit hinsichtlich bestimmter Aktenstücke ein überwiegendes 

Geheimhaltungsinteresse zu bejahen ist, aus dem Grundsatz der Verhält-

nismässigkeit ergibt, dass – wenn möglich – eine teilweise Einsichtsge-

währung (insbesondere durch Abdeckung gewisser Namen oder Stellen 

bzw. Entfernen einzelner Seiten) zu erfolgen hat, wobei grundsätzlich die 

Form zu wählen ist, welche die Einsicht am wenigsten einschränkt, sofern 

sie mit vertretbarem Aufwand umgesetzt werden kann (Zwischenverfügun-

gen des BVGer B-1606/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 3.2 "Mediamonitoring 

ETH-Bereich II" und B-562/2015 vom 23. Juni 2015 E. 3.1 "Support Soft-

ware ORMA"; GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., Rz. 1366, sowie 

MICHELE ALBERTINI, Der verfassungsmässige Anspruch auf rechtliches Ge-

hör im Verwaltungsverfahren des modernen Staates, Bern 2000, S. 245 f. 

mit Hinweisen), 

dass gemäss ständiger Rechtsprechung im Rechtsmittelverfahren in Ver-

gabesachen ohne Zustimmung der Betroffenen insbesondere kein allge-

meiner Anspruch auf Einsichtnahme in Konkurrenzofferten besteht, da das 

in anderen Bereichen übliche allgemeine Akteneinsichtsrecht gegenüber 

dem Interesse der Anbieter an der vertraulichen Behandlung ihrer Ge-

schäftsgeheimnisse sowie des in den Offertunterlagen zum Ausdruck kom-

menden unternehmerischen Know-hows zurückzutreten hat (BGE 139 II 

489 E. 3.3 "Mehreignung“; Urteile des Bundesgerichts 2P.193/2006 vom 

29. November 2006 E. 3.1 "Rettungsgeräte" sowie 2P.274/1999 vom 

2. März 2000 E. 2c "Girsbergtunnel"; Zwischenverfügung B-2675/2012 

vom 5. Dezember 2012 E. 3.1 "Ersatzbeschaffung SBB-Billetautomaten"; 

GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., Rz. 1364), 

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dass indessen der Akteneinsicht auch in Offertunterlagen nichts entgegen-

steht, wenn die Einwilligung der betroffenen Anbieterin vorliegt (Zwischen-

verfügungen des BVGer B-1606/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 3.3 "Medi-

amonitoring ETH-Bereich II"; GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., 

Rz. 1364), 

dass im vorliegenden Zusammenhang nicht weiter auf die Frage einzuge-

hen ist, ob der generelle Ausschluss der Einsicht in Konkurrenzofferten 

allenfalls dann nicht gilt, wenn mangels geeigneter Dokumente der Auftrag-

geberseite nur dadurch die Umschreibung des Auftragsgegenstands bzw. 

der Ausgangslage aus Sicht der Vergabestelle nachvollziehbar gemacht 

werden kann (aufgrund entsprechender Einwilligung offengelassen mit 

Zwischenverfügung des BVGer B-562/2015 vom 23. Juni 2016 E. 4.4.1 

"Support Software ORMA"), 

dass die Beschwerdeführerin ihre Einsichtsbegehren in Dokumente der 

Beschwerdegegnerin betreffend ZK1 "Evaluationspreis", namentlich in die 

Preisblätter, damit begründet, die Vergabestelle habe den Evaluationspreis 

falsch berechnet, indem sie den Evaluationspreis aufgespalten und Punkte 

für den Angebotspreis und die SBB-Kosten berechnet habe, und es sei ihr 

ohne Einsicht in die Preisblätter der Beschwerdegegnerin nicht möglich, 

sich eingehend zur Zerlegung der von ihr offerierten SBB-Kosten in 

Investitionskosten und wiederkehrende Kosten zu äussern und aufzuzei-

gen, dass die Zuschlagsempfängerin unrealistisch tiefe SBB-Kosten 

offeriert habe (Eingaben der Beschwerdeführerin vom 4. Oktober 2022, 

Rz. 7, vom 13. März 2023, Rz. 3 ff., und vom 22. Mai 2023, Rz. 4), 

dass die Beschwerdeführerin ausserdem betreffend ZK1 "Evaluations-

preis" ausführt, sie benötige volle Einsicht in den von der Beschwerdegeg-

nerin ausgefüllten Fragenkatalog zum Preisblatt, um ihre Rügen bezüglich 

Falschberechnung hinreichend substantiieren zu können, namentlich weil 

das Preisblatt der Vergabestelle hinsichtlich der Berechnung alles andere 

als klar sei und in den geschwärzten Stellen im Fragenkatalog Informatio-

nen in Bezug auf die direkte Vergleichbarkeit der Angebote enthalten seien 

(Eingaben der Beschwerdeführerin vom 13. März 2023, Rz. 7, und vom 

22. Mai 2023, Rz. 5), 

dass die Vergabestelle zu den Akteneinsichtsanträgen der Beschwerdefüh-

rerin festhält, es bestehe kein Anspruch auf Akteneinsicht, weil nicht kennt-

lich sei, weshalb die Akten für den Sachentscheid entscheidrelevant sein 

sollten, weiter stünden dem Einsichtsrecht in Offertunterlagen 

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Geheimhaltungsinteressen entgegen und es sei ein wettbewerbsrechtlich 

verbotener Preisaustausch unter Konkurrenten zu vermeiden (Eingabe der 

Vergabestelle vom 10. November 2022, Rz. 3),  

dass die Vergabestelle überdies zur Detailbewertung des Evaluationsprei-

ses unter ZK1 "Evaluationspreis" vorbringt, es würden keine weiteren als 

die eingereichten Vorakten bestehen, sondern die Bewertung habe sich 

vollumfänglich auf die von den Anbieterinnen ausgefüllten Preisblätter ge-

stützt, wobei nicht einzelne Preispositionen aus den Preisblättern, sondern 

der berechnete totale Angebotspreis und die totalen SBB-Kosten bewertet 

worden seien, und schliesslich werde das Berechnungsschema und der 

gewählte TCO-Ansatz aus dem Excel-Preisblatt und der Anleitung zum 

Preisblatt deutlich (Eingabe der Vergabestelle vom 10. Januar 2023, 

Rz. 2 ff.), 

dass die Beschwerdegegnerin aus Gründen des Wettbewerbsschutzes 

und zur Wahrung des Geheimhaltungsinteresses die Abweisung der Ak-

teneinsichtsanträge der Beschwerdeführerin in ihre Offertunterlagen und 

die Evaluation der Vergabestelle beantragt und vorbringt, die Beschwerde-

führerin rüge die Aufspaltung des Evaluationspreises in Angebotspreis und 

SBB-Kosten und damit die Auslegung der Ausschreibungsunterlagen, wo-

mit eine Einsicht in ihre Offerte nicht notwendig sei (Eingabe der Beschwer-

degegnerin vom 10. November 2022, Rz. 6 ff., Rz. 10), 

dass die Beschwerdeführerin die Bewertung der Vergabestelle unter dem 

Zuschlagskriterium ZK1 "Evaluationspreis" rügt, womit nicht gesagt wer-

den kann, die in Frage stehenden Dokumente der Beschwerdegegnerin 

zum ZK1 "Evaluationspreis" seien nicht entscheidrelevant,  

dass indessen keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Vergabestelle 

dem Gericht Akten zur Bewertung der Offerten vorenthält, womit die Be-

schwerdeführerin mit ihrem Akteneinsichtsbegehren, auch wenn es nicht 

präzisiert worden wäre, insoweit nicht durchdringen würde, 

dass in diesem Zusammenhang festzuhalten ist, dass der Beschwerdefüh-

rerin zur Bewertung unter ZK1 "Evaluationspreis" mit Verfügung vom 

2. Februar 2022 bereits Abschnitte der für sie bestimmten geschwärzten 

Evaluationsdokumente "Übersicht Bewertung Zuschlagskriterien" ("Evalu-

ation", "Bewertung Mastertabelle", "Übersicht Zuschlagskriterien") sowie 

"Zusammenfassung der Bewertung der Angebote" (Vorakte 8 "Evaluation", 

"Eignungsprüfung", "Bewertung Angebote Master") weitergehend gemäss 

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Seite 10 

gerichtlichem Abdeckungsvorschlag vom 27. Januar 2022 offengelegt 

wurden, wodurch sie Kenntnis des Evaluationspreises des günstigsten An-

gebots und des Angebots der Beschwerdegegnerin, jeweils aufgeschlüs-

selt in "Angebotspreis" und "SBB-Kosten", erlangt hat, 

dass vorab und generell festzustellen ist, dass der Beschwerdeführerin die 

Akteneinsicht in Offertdokumente entgegen ihren anders lautenden Anträ-

gen praxisgemäss zu verweigern ist, 

dass es sich beim von der Beschwerdegegnerin ausgefüllten Fragenkata-

log zum Preisblatt um ein Dokument aus der Sphäre der Vergabestelle 

handelt, mit dem die Vergabestelle die Beschwerdegegnerin im Rahmen 

der Evaluation zur Beantwortung von Fragen zum von ihr ausgefüllten 

Preisblatt aufgefordert hat und welches die Beschwerdegegnerin entspre-

chend mit ihren Antworten ergänzt hat (vgl. Vorakte 8 "Evaluation", "Rück-

fragen an Anbieter"), womit es sich jedenfalls nicht um Offertdokumente 

handelt und damit nicht von einem genereller Ausschluss der Akteneinsicht 

auszugehen ist (Zwischenverfügung des BVGer B-1606/2020 vom 7. Ok-

tober 2020 E. 4.5.1 "Mediamonitoring ETH-Bereich II"), 

dass der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 27. Januar 2023 der von 

der Beschwerdegegnerin ausgefüllte Fragenkatalog zum Preisblatt ge-

mäss gerichtlichem Abdeckungsvorschlag vom 17. Januar 2023 teilweise 

offengelegt wurde, wobei die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 

12. April 2023 die weitergehende Offenlegung abgelehnt hat, weil sich die 

geschwärzten Stellen im Fragenkatalog vornehmlich auf Mengen- und 

Preisangaben, technische Angaben zur Verkabelung sowie Angaben zum 

Betrieb und zur Wartung beziehen würden, die das Angebot der Beschwer-

degegnerin beschreiben und sensible Informationen über das unternehme-

rische Knowhow betreffen würden, die nicht öffentlich bekannt seien, und 

es sich somit um Geschäftsgeheimnisse der Beschwerdegegnerin handle 

(Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 12. April 2023, Rz. 16), 

dass die Beschwerdegegnerin im Rahmen des Telefongesprächs zwischen 

dem Bundesverwaltungsgericht und der Beschwerdegegnerin vom 1. Juni 

2023 zugestimmt hat, die Abdeckungen unter der Frage Nr. 2, Nr. 3 und 

den vierten geschwärzten Block in der Antwortspalte unter der Frage Nr. 7 

offenzulegen, sie sich ausserdem mit der Offenlegung der Zusammenfas-

sung von Passagen in der Antwortspalte der Fragen Nr. 8, dritter ge-

schwärzter Block, und Nr. 10 einverstanden erklärt und sie schliesslich hin-

sichtlich der Frage Nr. 8 zum zweiten und dritten abgedeckten Block in der 

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Seite 11 

Antwortspalte den Vorbehalt anbringt, es sollten jedenfalls keine Angaben 

zu Anzahl und Lage der Standorte offengelegt werden (vgl. dazu die den 

Verfahrensbeteiligten zugestellte Aktennotiz vom 1. Juni 2023), 

dass die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 5. Juni 2023 einen zwei-

ten gerichtlichen Abdeckungsvorschlag zum Fragenkatalog zum Preisblatt 

zur freigestellten Stellungnahme erhalten hat, wobei diese Frist ungenutzt 

abgelaufen ist,  

dass mit Verfügung vom 20. Juni 2023 festgestellt wurde, dass das Still-

schweigen der Beschwerdegegnerin so zu verstehen sei, dass was ge-

mäss der Telefonnotiz vom 1. Juni 2023 strittig war, weiterhin strittig ist, 

dass als Geschäftsgeheimnis insbesondere nicht allgemein bekannte An-

gaben betreffend technische Problemlösung und Detailkalkulationen gel-

ten (Zwischenverfügungen des BVGer B-1606/2020 vom 7. Oktober 2020 

E. 4.3 "Mediamonitoring ETH-Bereich II", B-562/2015 vom 23. Juni 2015 

E. 4.2.1 "Support Software ORMA" und B-2675/2012 vom 5. Dezember 

2012 E. 5.2 und E. 5.4 "Ersatzbeschaffung SBB-Billettautomaten"), 

dass die Beschwerdegegnerin im Telefonat vom 1. Juni 2023 zur Frage 

Nr. 7 und Nr. 8 die Offenlegung der Ausfallrate der Funkkomponenten be-

ziehungsweise der Mean Time Between Failures (MTBF) ablehnt, weil es 

sich auch beim Ergebnis der Berechnung der Ausfallrate um ein Geschäfts-

geheimnis handle, da sich dieses Ergebnis von der Ausfallrate anderer An-

bieter unterscheide (vgl. dazu die den Verfahrensbeteiligten zugestellte 

Aktennotiz vom 1. Juni 2023, S. 2), 

dass die Ausfallrate der Funkkomponenten offenlegungsfähig ist, weil es 

sich bei dieser Kennzahl nicht um die Beschreibung der technischen 

Lösung handelt, welche zur von der Beschwerdegegnerin angegebenen 

Ausfallrate bzw. dem entsprechenden Zeitraum handelt, sondern um das 

grobe Ergebnis dieser Berechnung, und die berechnete Ausfallrate auch 

keine direkten Rückschlüsse auf allenfalls geheimhaltungsbedürftige tech-

nische Lösungen oder Vorgehensweisen zulässt, und allein aufgrund der 

Tatsache, dass sich diese Rate von derjenigen anderer Anbieter unter-

scheidet, noch nicht von einem Geschäftsgeheimnis auszugehen ist, womit 

die Ausfallrate unter der Antwortspalte zu den Fragen Nr. 7 und Nr. 8 der 

Beschwerdeführerin transparent zu machen ist, 

dass die weiteren abgedeckten Stellen Name und Funktion von Personen 

(S. 1), Detailkalkulationen zur Arbeitszeit (Frage Nr. 4, Antwortspalte, und 

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Seite 12 

Nr. 6, Fragespalte), das Vorgehen bei der Kalkulation von Kosten (Frage 

Nr. 6, Antwortspalte), Annahmen und Grundlagen der Berechnung der Aus-

fallrate und spezifische Problemlösungen bei der Wartung (Frage Nr. 7 und 

Nr. 8, Antwortspalte) und das Vorgehen bei der Kalkulation von Reparatur-

kosten (Frage Nr. 10, Antwortspalte) betreffen, womit es sich bei den ab-

gedeckten Passagen um Geschäftsgeheimnisse handelt, die der Be-

schwerdeführerin nicht offenzulegen sind, 

dass sich demnach ergibt, dass die Akteneinsicht in den Fragekatalog zum 

Preisblatt gemäss dem zweiten gerichtlichen Abdeckungsvorschlag, der 

der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 5. Juni 2023 zugestellt wor-

den ist, zu gewähren ist, 

dass die Beschwerdegegnerin weiter die Abweisung der Akteneinsichtsan-

träge in ihre Preisblätter verlangt, weil diese als Teil der Offerte vertraulich 

seien und sie sensible Geschäftsgeheimnisse aufweisen würden, nament-

lich enthielten sie sensible Angaben zur Aufschlüsselung des Gesamtprei-

ses in die einzelnen Preiselemente sowie Detailspezifikationen der einzel-

nen Komponenten des Angebots, die als Geschäftsgeheimnisse gelten 

würden und daher besonders schützenswert seien, zudem sei im Sinne 

des Wettbewerbsschutzes ein Preisaustausch zwischen Konkurrenten zu 

vermeiden und ferner würden die Preisangaben der Beschwerdegegnerin 

ohnehin keinerlei Rückschlüsse auf das korrekte Vorgehen der Vergabe-

stelle bei der Punktevergabe zulassen und soweit die Aufteilung in Ange-

botspreis und die SBB-Kosten gerügt würde, sei die Auslegung der Offert-

unterlagen betroffen (Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 10. Novem-

ber 2022, Rz. 6 ff., Rz. 10, und vom 12. April 2023, Rz. 12 ff.), 

dass insoweit auf die Ausführungen zu Offertdokumenten verwiesen wer-

den kann, in welche die Akteneinsicht nach der Rechtsprechung generell 

ausgeschlossen ist, 

dass die Beschwerdeführerin ferner die Einsicht in das Dokument der Be-

schwerdegegnerin "Zusammenarbeit und Rollout" vom 18. April 2021 be-

gehrt, weil sie unverändert davon ausgehe, der Nachweis unter ZK2 "Er-

füllung der Anforderungen", Subkriterium C5 "Zusammenarbeit und 

Rollout", bezüglich allgemeine Anforderungen an die Anbieterin, projekt-

übergeordnete Leistungen, Projektumfang und Dokumentation werde 

durch die Zuschlagsempfängerin und die von ihr beigezogene 

D._______ AG, welche nach Angaben der Zuschlagsempfängerin die 

Rolle als Subunternehmerin insbesondere beim Rollout, Engineering und 

B-5500/2021 

Seite 13 

in der Projektleitung übernehmen werde, nicht erfüllt (Eingaben der Be-

schwerdeführerin vom 4. Oktober 2022, Rz. 8, und vom 13. März 2023, 

Rz. 8 ff.), 

dass die Beschwerdegegnerin die Einsicht in das Dokument "Zusammen-

arbeit und Rollout" vom 18. April 2021 ablehnt, weil es sich um einen Kern-

bestandteil des Angebots der Beschwerdegegnerin handle, es würde nicht 

öffentlich bekanntes unternehmerisches Knowhow enthalten und sei damit 

ein Geschäftsgeheimnis, und es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Einsicht-

nahme die Rüge der Beschwerdeführerin, es seien nur unternehmensbe-

zogene Referenzen zulässig, überhaupt stützen könnte, zumal es zur 

Überprüfung dieser Rüge betreffend die korrekte Auslegung der Ausschrei-

bungsbedingungen keiner Einsicht in das Angebot der Beschwerdegegne-

rin bedürfe (Eingabe vom 12. April 2023, Rz. 17 ff.), 

dass es sich beim von der Beschwerdegegnerin entsprechend ausgefüllten 

Dokument "Zusammenarbeit und Rollout" vom 18. April 2021 eindeutig um 

einen Bestandteil der Konkurrenzofferte handelt, womit das Aktenein-

sichtsgesuch auch insoweit abzuweisen ist, 

dass sich damit zusammenfassend ergibt, dass das Akteneinsichtsbegeh-

ren der Beschwerdeführerin teilweise gutzuheissen ist, soweit auf Teile 

desselben nicht mit Stellungnahmen der Beschwerdeführerin vom 

13. März 2023 und vom 22. Mai 2023 in Verbindung mit Ziffer 2 der Verfü-

gung vom 27. Januar 2023 verzichtet worden ist, 

dass der Beschwerdeführerin demnach teilweise Einsicht in den von der 

Beschwerdegegnerin ausgefüllten Fragenkatalog zum Preisblatt gemäss 

dem der Beschwerdegegnerin am 5. Juni 2023 zugestellten zweiten Abde-

ckungsvorschlag des Bundesverwaltungsgerichts zu gewähren ist, 

dass der Beschwerdeführerin demgegenüber die Akteneinsicht in die 

Preisblätter Nr. 0 "Anbieter-Informationen", Nr. 1 "Summary Evaluations-

preis", Nr. 2 "Evaluationspreise Tunnelgruppen", Nr. 8 "Zusammenfassung 

Tunnelgruppe" und Nr. 10 "Betrieb und Wartung" sowie in das Dokument 

der Beschwerdegegnerin "Zusammenarbeit und Rollout" vom 18. April 

2021 zu verweigern ist,  

dass diese Akteneinsichtsverfügung nicht unmittelbar zu vollstrecken ist, 

es sich mit Blick auf das Beschleunigungsgebot jedoch rechtfertigt, nicht 

ohne Weiteres die Beschwerdefrist abzuwarten (Zwischenentscheide des 

BVGer B-1606/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 8 "Mediamonitoring ETH-

B-5500/2021 

Seite 14 

Bereich II" und B-4086/2018 vom 20. Dezember 2018 S. 7 "Produkte zur 

Innenreinigung II"; GALLI/MOSER/LANG/STEINER, a.a.O., Rz. 1370 f.), wes-

halb in Aussicht gestellt wird, dass die Zustellung der Akten an die Be-

schwerdeführerin nach Ablauf von 14 Kalendertagen nach erfolgreicher 

postalischer Zustellung der vorliegenden Zwischenverfügung erfolgt (vgl. 

auch Zwischenverfügung des BVGer B-369/2014 vom 11. September 2014 

S. 8 "Textilwaschmittel II"), sofern die Vergabestelle dem Bundesverwal-

tungsgericht nicht anzeigt, dass sie eine Anfechtung der vorliegenden Zwi-

schenverfügung erwägt, wobei diesfalls mit der Zustellung der Akten bis zu 

allfälligen Anordnungen des Bundesgerichts abgewartet würde, 

dass über die Kosten der vorliegenden Zwischenverfügung mit dem Ent-

scheid in der Hauptsache zu befinden ist. 

 

  

B-5500/2021 

Seite 15 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

1.1 Das Akteneinsichtsbegehren der Beschwerdeführerin wird teilweise 

gutgeheissen.  

1.2 Der Beschwerdeführerin wird Einsicht in den von der Beschwerde-

gegnerin ausgefüllten Fragenkatalog zum Preisblatt in teilweise abge-

deckter Form gemäss dem der Beschwerdegegnerin am 5. Juni 2023 

zugestellten zweiten Abdeckungsvorschlag des Bundesverwaltungs-

gerichts gewährt.  

1.3 Soweit weitergehend werden die Akteneinsichtsanträge der Beschwer-

deführerin abgewiesen. 

2.  

Die Akte gemäss Ziffer 1.2 hiervor wird der Beschwerdeführerin 14 Kalen-

dertage nach der postalischen Zustellung der vorliegenden Zwischen-

verfügung zugestellt, soweit dem Gericht innert dieser Frist nicht seitens 

der Vergabestelle oder der Beschwerdegegnerin angezeigt wird, dass 

gegen die vorliegende Verfügung eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 

Angelegenheiten erwogen wird. 

3.  

Über die Kosten der vorliegenden Zwischenverfügung wird im End-

entscheid befunden. 

4.  

Diese Verfügung geht an die Beschwerdeführerin, die Vergabestelle und 

die Beschwerdegegnerin. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Marc Steiner Cyrill Schäke 

B-5500/2021 

Seite 16 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG), soweit er einen 

nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 Bst. a 

BGG) und sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt 

(Art. 83 Bst. f Ziff. 2 BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde 

spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder 

zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen 

diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist 

(Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 

abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 19. Juli 2023