# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6cc7ac76-74c2-50ed-92e0-d658d268b55f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-04
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 04.07.2019 720 19 112/169
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-19-112-169_2019-07-04.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 4. Juli 2019 (720 19 112 / 169) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

IV-Rentenrevision / Würdigung des medizinischen Sachverhalts 

 

 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichter Dieter Freiburghaus, Gerichtsschreiberin i.V. 
Evelyne Frey 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. Axel Delvoigt, Advo-
kat, St. Johanns-Vorstadt 23, Postfach 1328, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  

 
 
 
A.1 Die 1967 geborene A.____ brach ihre erste Ausbildung als kaufmännische Angestellte 
nach eineinhalb Jahren ab und ging seither verschiedenen Erwerbstätigkeiten (u.a. Büroarbeiten, 
Zeitungen austragen, Reinigungshilfe) nach. Am 16. Oktober 1997 meldete sie sich unter Hinweis 

 

 
 
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auf eine Diskushernie erstmals bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leis-
tungsbezug an. Die Invalidenstelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) lehnte mit Verfügung vom 24. 
Januar 2000 einen Rentenanspruch unter Verweis auf einen Invaliditätsgrad von 30 % ab. 
 
A.2 Insbesondere aufgrund von zwei Ereignissen (Tod ihres Pferdes im Jahr 2011 und Unfall 
des Sohnes im September 2012) verschlechterte sich ihr Gesundheitszustand. Infolgedessen 
meldete sich A.____ am 22. Oktober 2012 (Eingang) erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug 
an. Zur Begründung wies sie auf eine Traumafolgestörung, Depressionen und Gedächtnisverlust 
hin. Mit Verfügung vom 19. November 2013 sprach ihr die IV-Stelle rückwirkend ab 1. April 2013 
eine ganze Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 100 % zu. 
 
A.3 Anfangs September 2014 leitete die IV-Stelle eine Revision der Invalidenrente von Am-
tes wegen ein. Nach Einholen eines bidisziplinären Gutachtens bei Dr. B.____, FMH Neurologie, 
und Dr. C.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, sowie nach Durchführung des Vorbe-
scheidverfahrens setzte sie die ganze Rente mit Verfügung vom 27. Februar 2019 auf eine halbe 
Rente bei einem Invaliditätsgrad von 50 % herab.  
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Dr. Axel Delvoigt, mit Eingabe vom 
1. April 2019 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-
rungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte sie, es sei die Verfügung der IV-Stelle vom 
27. Februar 2019 aufzuheben und es sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihr über den 1. April 2019 
hinaus eine ganze Invalidenrente auszurichten. Eventualiter sei die Angelegenheit zur weiteren 
Abklärung an die IV-Stelle zurückzuweisen; unter o/e-Kostenfolge. In prozessualer Hinsicht be-
antragte sie die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung. Zur Be-
gründung brachte sie im Wesentlichen vor, dass sich ihr Gesundheitszustand nicht verbessert, 
sondern verschlechtert habe und dass das Gutachten von Dr. C.____ nicht den bundesgerichtli-
chen Anforderungen an eine medizinische Beweisgrundlage entspreche. 
 
C. Mit Verfügung vom 12. April 2019 bewilligte das Kantonsgericht die unentgeltliche Pro-
zessführung und Verbeiständung mit Advokat Dr. Axel Delvoigt. 
 
D. In ihrer Vernehmlassung vom 15. Mai 2019 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der Be-
schwerde. Zur Begründung verwies sie auf die beigelegte Stellungnahme von Dr. D.____, FMH 
Psychiatrie und Psychotherapie, Regionaler Ärztlicher Dienst beider Basel (RAD), vom 
15. Mai 2019. 
 
E. In ihrer Eingabe vom 11. Juni 2019 nahm die Beschwerdeführerin zum RAD-Bericht 
Stellung und legte ihr die E-Mail-Korrespondenz mit Dr. E.____, FMH Psychiatrie und Psycho-
therapie, vom 21. und 27. Mai 2019 bei. Die IV-Stelle verzichtete mit Schreiben vom 18. Juni 
2019 auf eine Stellungnahme. 
 
 
 
 

 

 
 
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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungs-
gericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfah-
rens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwer-
den gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht erhobene - Be-
schwerde vom 1. April 2019 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Als Invalidität gilt nach Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder län-
gere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im Bereich der Invaliden-
versicherung Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter 
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende 
ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allge-
meinen Arbeitsmarkt zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens der 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu be-
rücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht 
nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
2.2 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). Zu 
betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belastenden 
psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zukommt. Ein 
invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 
IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 
wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert schlüssig erstellt, 
kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter 
therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensmässig erwar-
tet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 299 E. 5a mit Hinwei-
sen). Zur Annahme einer durch eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung verursachten Er-
werbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person nicht hinreichend erwerbstätig 
ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwertung der Arbeitsfähigkeit sei ihr 
sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder – als alternative Voraussetzung – sogar für die Gesell-
schaft untragbar (BGE 102 V 165; vgl. auch BGE 127 V 298 E. 4c in fine). 
 

 

 
 
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2.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn sie zu mindestens 70%, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60%, auf eine 
halbe Rente, wenn sie zu mindestens 50% und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 
40% invalid ist. 
 
2.4 Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG an-
wendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad aufgrund eines Einkommensver-
gleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Ein-
tritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Einglie-
derungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage 
erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommens-
vergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus 
der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1, 104 V 136 E. 2a und b). 
 
3.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende IV-Renten für die Zukunft zu erhöhen, herab-
zusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheblichen 
Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflus-
sen. Zu denken ist dabei in erster Linie an eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes 
der versicherten Person. Darüber hinaus ist die Rente unter anderem revidierbar, wenn sich die 
erwerblichen Auswirkungen (oder die Auswirkungen in Bezug auf die Betätigung im üblichen Auf-
gabenbereich) des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben 
(BGE 130 V 349 E. 3.5 mit Hinweisen; vgl. auch: BGE 117 V 199 E. 3b mit weiteren Hinweisen; 
RUDOLF RÜEDI, Die Verfügungsanpassung als verfahrensrechtliche Grundfigur namentlich von 
Invalidenrentenrevisionen, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Die Revision von Dauerleistungen 
in der Sozialversicherung, St. Gallen 1999, S. 16 f.). 
 
3.2 Die abweichende medizinische oder rechtliche Einschätzung von im Wesentlichen un-
veränderten tatsächlichen Verhältnissen führt nicht zu einer materiellen Revision. Bloss auf einer 
anderen Wertung beruhende, revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von revisi-
onsbegründenden tatsächlichen Veränderungen abzugrenzen. Eine ärztliche Schlussfolgerung, 
die von der früheren abweicht, obwohl sich der beurteilte Gesundheitszustand effektiv nicht ver-
ändert hat, ist meist auf eine unterschiedliche Ausübung des medizinischen Ermessens (vgl. dazu 
BGE 137 V 253 E. 3.4.2.3) zurückzuführen (Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2011, 
9C_418/2010, E. 4.1 mit weiteren Hinweisen).  
 
3.3 Zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des In-
validitätsgrades bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, 
welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsab-
klärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 

 

 
 
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114 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 7 ff. E. 3.2.3). Vorliegend sprach die IV-Stelle der Beschwerde-
führerin mit Verfügung vom 19. November 2013 rückwirkend ab 1. April 2013 eine Viertelsrente 
zu. Bis zum folgenden Revisionsverfahren beginnend im Jahr 2014 erfolgte keine weitere Prü-
fung. Somit beurteilt sich die Frage, ob eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen einge-
treten ist, die eine revisionsweise Aufhebung der bis anhin ausgerichteten Rente rechtfertigt, 
durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der ursprünglichen (auf einer vollständigen 
materiellen Anspruchsprüfung beruhenden) Rentenverfügung vom 19. November 2013 bestan-
den hat, mit demjenigen im Zeitpunkt der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 27. Februar 
2019. 
 
4. Im Folgenden ist demnach zu prüfen, ob und inwiefern sich der Gesundheitszustand und 
– damit einhergehend – der Grad der Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin seit der Renten-
zusprache am 19. November 2013 in anspruchserheblicher Weise verändert hat. 
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person ist die Verwaltung – und im Beschwerdefall das 
Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute 
zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszu-
stand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher 
Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte 
eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch 
zugemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 f. mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestat-
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess 
nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa-
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Be-
weiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der me-
dizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 
ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind (BGE 134 V 232 E. 
5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.3 Dennoch erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdi-
gung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richt-
linien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser 
Richtlinien in BGE 125 V 352 ff. E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren 
Hinweisen). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer 

 

 
 
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Spezialärztinnen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 
sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüs-
sigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 
3b/bb mit weiteren Hinweisen).  
 
4.4 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Ver-
trauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen 
(BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch 
tätigen (Fach-)Arztes einerseits und von Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fachmedi-
zinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 175 E. 4; Urteil des EVG vom 13. Juni 2001, I 
506/00, E. 2b) lässt nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen 
und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslau-
tenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende 
Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher 
Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt 
oder ungewürdigt geblieben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 
2.2.1, mit Hinweisen). 
 
4.5 Bei der Erhebung und Würdigung des medizinischen Sachverhaltes in Revisionsfällen 
im Sinne des Art. 17 ATSG ist überdies Folgendes zu beachten: Da die Feststellung einer revisi-
onsbegründenden Veränderung durch eine Gegenüberstellung eines vergangenen und des ak-
tuellen Zustandes erfolgt, bildet Gegenstand des Beweises das Vorhandensein einer entschei-
dungserheblichen Differenz in den – den medizinischen Gutachten zu entnehmenden –Tatsa-
chen. Der Beweiswert eines zwecks Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt folglich wesent-
lich davon ab, ob es sich ausreichend auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sach-
verhalts – bezieht. Einer für sich allein betrachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssi-
gen medizinischen Beurteilung, die im Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenbe-
rechtigung beweisend wäre (vgl. dazu BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 E. 3a), mangelt es daher 
in der Regel am rechtlich erforderlichen Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren abwei-
chende) ärztliche Einschätzung nicht hinreichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Ver-
änderung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in de-
nen es evident ist, dass die gesundheitlichen Verhältnisse sich verändert haben (Urteile des Bun-
desgerichts vom 29. August 2011, 9C_418/2010, E. 4.2, und vom 26. März 2015, 9C_710/2014, 
E. 2). 
 
5. Zur Beurteilung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin liegen zahlreiche 
medizinische Unterlagen vor, die vom Gericht allesamt gewürdigt wurden. Im Folgenden sollen 
indessen lediglich diejenigen Gutachten und Berichte wiedergegeben werden, welche sich für 
den vorliegenden Entscheid als zentral erweisen.  
 

 

 
 
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6.1 Zum Zeitpunkt der ersten Verfügung vom 19. November 2013, worin die IV-Stelle der 
Beschwerdeführerin rückwirkend per 1. April 2013 eine ganze Invalidenrente zusprach, lagen die 
folgenden medizinischen Unterlagen vor: 
6.1.1 Dr. F.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, und Prof. Dr. G.____, FMH Neurolo-
gie, beschreiben in ihrer psychiatrischen second opinion vom 12. Juli 2012 als Diagnosen mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige depressive Episode im Rahmen einer re-
zidivierenden depressiven Störung (ICD-10: F 33.1) und deutliche Hinweise auf ein Aufmerksam-
keitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) (ICD-10: F 90.0). Hier sei differentialdiagnostisch 
auch eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (ICD-10: F 60.3) zu er-
wägen. Sowohl in der angestammten als auch in einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 
100%ige Arbeitsunfähigkeit. Eine schrittweise Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in 25%igen 
Schritten pro Monat in einer angepassten Tätigkeit sei als erreichbar anzusehen und auch aus 
therapeutischen Gründen erstrebenswert (Selbstwertgefühl, Tagesstruktur). 
 
6.1.2 Der damalige Psychiater der Beschwerdeführerin, Dr. I.____, FMH Psychiatrie und Psy-
chotherapie, stellt in seinem Bericht vom 14. November 2012 fast die gleichen Diagnosen mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wie Dr. F.____: Es bestehe ein Erschöpfungssyndrom (ICD-
10: F 48.0), eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige depressive Epi-
sode (ICD-10: F 33.1), ein ADHS (ICD-10: F 90.0) und als Differenzialdiagnose der Verdacht auf 
eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung vom Borderline-Typ (ICD-10: F 60.3). Im Verlauf 
der Behandlung habe der Sohn der Patientin einen Unfall mit lebensbedrohlichen Verletzungen 
erlitten. Dadurch sei es bei ihr zu einer Exazerbation der Symptomatik gekommen, so dass heute 
davon auszugehen sei, dass sich die Symptomatik im Verlauf eher verschlechtert habe. Während 
des gesamten Gesprächs sei sie auffällig unruhig, nervös und logorrhoisch gewesen. Ihre Kon-
zentration und Merkfähigkeit seien deutlich reduziert. Seit dem 1. April 2012 sei sie in ihrer ange-
stammten Tätigkeit bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig. Längerfristig sollte zumindest eine 
Teilzeitarbeitsfähigkeit wiedererlangt werden können. 
 
6.1.3 In der psychiatrischen second opinion von Dr. E.____, und Prof. Dr. G.____ vom 
26. Februar 2013 wird eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F 43.1) diagnostiziert. 
Während der Untersuchung habe die Beschwerdeführerin geschildert, dass es ihr infolge von 
zwei Ereignissen (Tod ihres Pferdes und Unfall ihres Sohnes) gesundheitlich massiv schlechter 
gehe. Im Gespräch sei sie zunächst deutlich angespannt und motorisch unruhig gewesen, was 
sich im Verlauf der Untersuchung dann gebessert habe. Das formale Denken sei weitschweifig, 
sprunghaft und sie habe Mühe mit der Strukturierung des Gedankenablaufs. Teilweise seien Er-
klärungen aus einem mehrseitigen Schriftstück abgelesen worden. Die Ärzte kommen zum 
Schluss, dass der aktuelle psychische Befund derart ausgeprägt und instabil sei, dass eine 
100%ige Arbeitsunfähigkeit in jedweder Tätigkeit bestehe. Mithilfe einer Therapie-Optimierung 
sei eine schrittweise Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit in 25%igen Schritten pro Monat mit 
Beginn in ungefähr drei Monaten (ab Anfang Juni 2013) zu erwarten. 
 
6.1.4 Im Bericht der K.____, vom 24. April 2013 betreffend die neuropsychologischen und me-
dizinischen Untersuchungen vom Februar 2013 werden als Diagnosen eine mittelschwere neu-

 

 
 
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ropsychologische Störung, eine posttraumatische Reaktion sowie schädlicher Gebrauch von mul-
tiplen Substanzen, Schlafstörung und chronische Kopfschmerzen beschrieben. Hinweise auf ein 
neurogeneratives Geschehen würden zum aktuellen Zeitpunkt keine vorliegen. 
6.1.5 Im Bericht vom 5. September 2013 bestätigt Dr. J.____, FMH Psychiatrie und Psycho-
therapie, RAD, dass die 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit April 2012 bestehe. 
 
6.2.1 Im September 2014 leitete die IV-Stelle sodann eine Rentenrevision ein. Ende 2015 be-
auftragte sie Dr. E.____ mit der Erstellung eines Berichts. Dieser diagnostiziert am 14. April 2016 
eine chronifizierte posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F 43.2), bestehend seit der Kind-
heit. Das Verhalten und Auftreten der Beschwerdeführerin beschreibt Dr. E.____ so wie in der 
second opinion vom 26. Februar 2013. Er folgert daraus, dass der aktuelle psychische Befund 
derart ausgeprägt und instabil sei, dass eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten 
Tätigkeit bestehe. Mittels Therapiefortführung sei eine schrittweise Wiedererlangung der vollen 
Arbeitsfähigkeit grundsätzlich erreichbar. Einer angepassten Tätigkeit könne die Patientin wäh-
rend zwei Stunden pro Tag nachgehen. Ab 1. Januar 2017 könne zudem mit einer Erhöhung der 
Einsatzfähigkeit auf 40 % gerechnet werden. 
 
6.2.2. Zwecks weiterer Abklärung des Gesundheitszustandes der Beschwerdeführerin beauf-
tragte die IV-Stelle in der Folge Dr. B.____ und Dr. C.____ mit der Erstellung eines bidisziplinären 
Gutachtens. 
 
6.2.2.1 In seinem neurologischen Gutachten vom 5. August 2016 erwähnt Dr. B.____ als Diag-
nosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine chronisch inflammatorische Polyneuropathie 
(CIPD)/Lewis-Sumner-Syndrom mit Erstdiagnose im Juni 2015, ein leichtes rechtsbetontes unte-
res Cervicalsyndrom und ein leichtes bis mässiges, oberes Thoracovertebralsyndrom. Anlässlich 
der Untersuchung hätten sich keine Hinweise auf kognitive Defizite ergeben und es seien auch 
keine Ermüdungserscheinungen zu beobachten gewesen. Ebenso wenig würden Hinweise auf 
eine neurodegenerative Erkrankung vorliegen. Jedoch sei die Explorandin aufgrund ihrer Wirbel-
säulenprobleme, der sensomotorischen Defizite im Bereich beider Arme und möglicherweise 
auch der Beine in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Zumutbar seien körperlich leichte Tätig-
keiten ohne repetitive Tätigkeiten über Schultergürtelhöhe und ohne lange Zwangsstellungen im 
Bereich der Halswirbelsäule (HWS) mit vermehrten Pausen ganztags mit einem Rendement von 
80 %. Aus neurologischer Sicht könne die Einschätzung der Explorandin selber, im Bürobereich 
nicht mehr als zwei bis drei Stunden täglich und (theoretisch) als Tierheilpraktikerin vier bis fünf 
Stunden täglich arbeiten zu können, in diesem Ausmass nicht begründet werden. In prognosti-
scher Hinsicht seien von Seite der Wirbelsäule aufgrund der erfolgten Operationen keine rele-
vanten Veränderungen, eher Verbesserungen zu erwarten. Ungewiss sei der weitere Verlauf der 
Polyneuropathie. 
 
6.2.2.2 Dr. C.____ diagnostiziert in seinem Gutachten vom 27. August 2016 aus psychiatrischer 
Sicht eine leicht- bis mittelgradige, kombinierte Persönlichkeitsstörung mit emotional instabilen 
und dissoziativen Anteilen (ICD-10: F 61.0). Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten das 
anamnestisch festgestellte ADHS im Erwachsenenalter und Ereignisse in der Kindheit mit der 
Folge des Verlustes des Selbstwertgefühls (ICD-10: Z 61.3). Aufgrund dieser Diagnosen und der 

 

 
 
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nach wie vor festzustellenden emotionalen Instabilität, der Angst vor vielen Menschen, der dau-
ernden Müdigkeit, der gewissen mnestischen Funktionsstörungen sowie des Misstrauens ande-
ren Menschen gegenüber seien die psychophysische Belastbarkeit sowie die Frustrations- und 
Stresstoleranz als eingeschränkt zu betrachten. Es würden sich Ressourcen nachweisen lassen, 
namentlich schreibe die Versicherte momentan ein Buch über Pferde und tätige hierfür Recher-
chen. Ihren Hobbies könne sie nach eigener Angabe manchmal stundenlang nachgehen, insbe-
sondere verbringe sie sechs Stunden pro Tag im Reitstall. Während der Untersuchung hätten 
sich keine Konzentrations-, Aufmerksamkeits- oder Auffassungsstörungen nachweisen lassen. 
Aus diesen Gründen könne die Diagnose eines ADHS zwar differentialdiagnostisch in Betracht 
gezogen, jedoch aufgrund der aktuellen Untersuchung nicht mit Sicherheit gestellt werden. Man-
gels Vorliegens der entsprechenden Kriterien könnten auch keine posttraumatische Belastungs-
störung und keine andauernde Persönlichkeitsänderung diagnostiziert werden. Gegenüber den 
Befunden von Dr. E.____ vom 26. Februar 2013 sei es zu einer deutlichen gesundheitlichen Ver-
besserung gekommen. Aktuell würden sich keine massiven vegetativen Auffälligkeiten oder an-
dere Zeichen eines erhöhten Arousals mehr zeigen, insbesondere keine Intrusionen, keine 
Schreckhaftigkeit und keine deutliche affektive Destabilisierung. Anderweitige psychiatrische 
Komorbiditäten würden sich nicht nachweisen lassen. Ihr Fähigkeitsniveau, gemessen am Ra-
tingbogen Mini-ICF-APP, sei aus psychiatrischer Sicht insgesamt als höchstens leicht- bis mittel-
gradig eingeschränkt zu beurteilen. Als eingeschränkt zu betrachten seien insbesondere die 
Durchhaltefähigkeit, die Selbstbehauptungsfähigkeit, die Fähigkeit zu intimen Beziehungen, die 
Flexibilität und Umstellungsfähigkeit und bis zu einem gewissen Grad auch die Kontaktfähigkeit 
zu Dritten. Auf die übrigen Fähigkeiten, Ressourcen und Coping-Strategien könne sich die Versi-
cherte bei der Ausübung einer Tätigkeit abstützen. Insgesamt lasse sich aus psychiatrischer Sicht 
eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sowohl in der angestammten als auch in einer angepass-
ten Tätigkeit von maximal 40 % ab dem Untersuchungsdatum begründen. Dabei mitberücksichtigt 
sei eine gewisse Verminderung der Leistungsfähigkeit. 
 
Aus neurologischer und psychiatrischer Sicht lasse sich eine Teiladditivität begründen, so dass 
gesamtmedizinisch ab dem Untersuchungsdatum von einer 50%igen Einschränkung der Arbeits-
fähigkeit auszugehen sei. 
 
6.2.3.1 Die Beschwerdeführerin reichte am 12. März 2018 im Rahmen des Einwandverfahrens 
einen neuropsychologischen Bericht von Dr. E.____ (die entsprechende Untersuchung erfolgte 
nicht durch Dr. E.____) ein, welcher gemäss ihrer Auskunft vom 22. Februar 2018 datiert. Darin 
folgert Dr. E.____, dass sich aus der Testung der Verdacht auf eine leichte bis mittelgradige 
neuropsychologische Störung ergeben habe. Dieses Beeinträchtigungsmuster sei mit den be-
schriebenen kognitiven Störungen im Rahmen einer posttraumatischen Belastungsstörung ver-
einbar.  
 
6.2.3.2 Hierzu äussert sich Dr. C.____ am 18. Oktober 2018. Die von Dr. E.____ gestellte Diag-
nose einer neuropsychologischen Störung sei lediglich eine Verdachtsdiagnose. Er folgert, dass 
er keine Änderung an seinem Gutachten bezüglich der Diagnosen und der Einschätzung der 
Arbeitsfähigkeit vornehmen müsse.  
 

 

 
 
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6.3.1 Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens holte die IV-Stelle eine RAD-
Stellungnahme von Dr. D.____ ein, welche vom 15. Mai 2019 datiert. Zum Bericht von Dr. E.____ 
vom 14. April 2016 führt Dr. D.____ aus, dass darin praktisch der identische Text aus seinem 
Gutachten vom 26. Februar 2013 wiedergegeben werde. Dasselbe gelte für den ärztlichen Be-
fund, weshalb anzunehmen sei, dass im Bericht vom April 2016 kein aktueller psychiatrischer 
Befund erhoben worden sei. Zudem kritisiert er, dass die Behandlungsfrequenz nicht erwähnt 
werde. Soweit eine neuerliche psychiatrische Untersuchung erfolgt sei, sei die entsprechende 
Dokumentation im laufenden Einwand- und Beschwerdeverfahren nicht vorgelegt worden. Aus 
all dem folge, dass sich keine aktuelle psychiatrische Einschätzung begründen lasse, welche die 
Feststellungen im Gutachten von Dr. C.____ in Frage stellen würden. 
 
6.3.2 Die Beschwerdeführerin legte seiner Eingabe vom 11. Juni 2019 die E-Mail von 
Dr. E.____ vom 27. Mai 2019 bei, worin Dr. E.____ bestätigt, dass der von ihm erhobene Befund 
dem Status zum letzten Untersuchungstermin vom 13. Januar 2016 entspreche. Da er zum Vor-
befund weitgehend unverändert sei, sei er identisch formuliert. Ferner äussert er sich zum Be-
handlungsintervall: zunächst seien die Behandlungen in einem 14-tätigen Intervall bis Ende Ok-
tober 2015 erfolgt, über den Jahreswechsel 2015/2016 sei eine Therapiepause vereinbart wor-
den. Der nächste Termin habe am 20. April 2016 stattgefunden.  
 
7.1 Die IV-Stelle stützte sich in ihrer Verfügung vom 27. Februar 2019 bei der Beurteilung 
des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin vollumfänglich auf 
das bidisziplinäre Gutachten vom 5. und 27. August 2016. Sie ging demzufolge davon aus, dass 
sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Rentenzusprache am 19. Novem-
ber 2013 wesentlich verbessert habe und ihr eine Tätigkeit in der freien Wirtschaft in einem Pen-
sum von 50 % ab Gutachtenszeitpunkt zumutbar sei. Wie unter Erwägung 4.3 hiervor ausgeführt, 
ist dem im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete In-
dizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen.  
 
7.2 Solche Indizien liegen in Bezug auf das neurologische Gutachten von Dr. B.____ nicht 
vor. Es entspricht den bundesgerichtlichen Anforderungen an eine medizinische Beweisgrund-
lage (vgl. E. 4.2 hiervor) und wird von den Parteien denn auch zu Recht nicht beanstandet. So ist 
das Gutachten für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, be-
rücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchtet 
in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der medizinischen 
Situation ein, setzt sich ausführlich mit den bei den Akten liegenden (abweichenden) fachärztli-
chen Einschätzungen auseinander und ist in den Schlussfolgerungen überzeugend. Demzufolge 
kann bei der Beurteilung der medizinischen Sachlage auf das Gutachten von Dr. B.____ abge-
stellt werden. 
 
7.3 Beanstandet wird von der Beschwerdeführerin demgegenüber das psychiatrische Gut-
achten von Dr. C.____. Vorweg ist festzuhalten, dass Dr. C.____ die Beschwerdeführerin einge-
hend untersuchte und in der Folge in Kenntnis der Vorakten und unter Berücksichtigung der be-

 

 
 
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klagten Beschwerden ein umfassendes Gutachten erstellte. Entgegen der Auffassung der Be-
schwerdeführerin geht daraus eingehend hervor, dass sich der Gesundheitszustand der Be-
schwerdeführerin seit der Rentenzusprache gebessert hat. Namentlich ist die aus den Diagnosen 
und Befunden gefolgerte Arbeitsunfähigkeit von 40 % überzeugend begründet. Zwar leide die 
Versicherte an einer leicht- bis mittelgradigen, kombinierten Persönlichkeitsstörung mit emotional 
instabilen und dissoziativen Anteilen. Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung 
könne mangels Vorliegens der entsprechenden Kriterien während seiner Untersuchung aber 
nicht gestellt werden. Ebenso legt Dr. C.____ schlüssig dar, dass die Diagnose des ADHS zum 
gegebenen Zeitpunkt keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin habe, 
wogegen sich die weiterhin bestehenden Einschränkungen in der psychophysischen Belastbar-
keit sowie der Frustrations- und Stresstoleranz auf die Arbeitsfähigkeit auswirken würden. Im 
Rahmen der Befunde liessen sich dagegen keine Konzentrations-, Aufmerksamkeits- oder Auf-
fassungsstörungen sowie massiven vegetativen Auffälligkeiten oder andere Zeichen eines erhöh-
ten Arousals, insbesondere keine Intrusionen, keine Schreckhaftigkeit und keine deutliche affek-
tive Destabilisierung, mehr nachweisen. Zudem beschreibt er die Beschwerdeführerin nicht als 
angespannt oder motorisch unruhig und ihr Denken nicht als weitschweifig oder sprunghaft, wie 
dies im Jahr 2013 beschrieben wurde. In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, dass auch 
Dr. B.____ während seiner Untersuchung keine Hinweise auf kognitive Defizite und keine Ermü-
dungserscheinungen beobachten konnte, was die Befunde von Dr. C.____ in dieser Hinsicht be-
stätigt. Diese Einschätzungen von Dr. C.____ scheinen ferner über die Untersuchung hinaus zu-
zutreffen. Andernfalls könnte die Beschwerdeführerin ihren Hobbies, welche die entsprechenden 
Fähigkeiten erfordern, nicht über eine lange Dauer nachgehen. Diesbezüglich beschreibt die Be-
schwerdeführerin, dass sie momentan unter anderem ein Buch schreibe und hierfür Recherchen 
tätige. Sie begibt sich nach eigenen Aussagen zudem während mehreren Stunden pro Tag in 
einen Reitstall und beschäftigt sich dort mit den Pferden. Dies zeigt auf, dass ihr die Ausübung 
einer ihren Fähigkeiten entsprechenden Tätigkeit zuzumuten ist. Im Ergebnis überzeugen die 
Ausführungen von Dr. C.____ zur Frage, inwiefern sich die erhobenen Befunde und Diagnosen 
von denjenigen unterscheiden bzw. nicht unterscheiden, die im Rahmen der ursprünglichen Ren-
tenzusprache im Jahr 2013 vorlagen. Das Gutachten entspricht damit auch den bundesgerichtli-
chen Vorgaben zur Beurteilung des medizinischen Sachverhalts in Revisionsfällen (vgl. E. 4.5 
hiervor). Insgesamt ergibt das Gutachten von Dr. C.____ ein umfassendes und schlüssiges Bild 
über die gesundheitliche Verfassung der Beschwerdeführerin. Es lässt damit eine zuverlässige 
Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten zu, weshalb die Beschwerdegegnerin bei der 
Beurteilung der medizinischen Sachlage darauf abstellen durfte. 
 
8.1 Die Beweiskraft des Gutachtens von Dr. C.____ wird denn auch von der Beschwerde-
führerin nicht substantiiert beanstandet. Sie macht geltend, es sei eine gesundheitliche Ver-
schlechterung eingetreten, was den Einschätzungen von Dr. E.____ zu entnehmen sei. Insbe-
sondere sei eine gesundheitliche Verbesserung innerhalb von drei Monaten seit dem Bericht von 
Dr. E.____ vom 14. April 2016 bis zum Erstellen des Gutachtens von Dr. C.____ gar nicht möglich 
gewesen. Vielmehr sei das Gutachten bestenfalls als abweichende ärztliche Einschätzung eines 
ansonsten im Wesentlichen unverändert gebliebenen gesundheitlichen Zustands zu werten. Dem 
kann schon deshalb nicht gefolgt werden, weil sich aus den gesamten ärztlichen Unterlagen eine 
gesundheitliche Verbesserung feststellen lässt: Selbst Dr. E.____ attestiert im April 2016 - im 

 

 
 
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Unterschied zur second opinion vom 26. Februar 2013 - eine 20%ige Arbeitsfähigkeit. Zudem ist 
zu den Einschätzungen von Dr. E.____ entsprechend dem RAD-Bericht vom 15. Mai 2019 fest-
zuhalten, dass die im Bericht vom 14. April 2016 beschriebenen Befunde und Diagnosen weitge-
hend dem Bericht vom 26. Februar 2013 entsprechen. Auffällig ist, dass diverse Textteile wort-
wörtlich übereinstimmen. Soweit Dr. D.____ bezweifelt, dass Dr. E.____ im Bericht vom April 
2016 einen neuen psychiatrischen Befund erhoben hat, erscheint dieser Zweifel begründet. Den 
vorliegenden Arztberichten ist zwar zu entnehmen, dass sich der Gesundheitszustand der Be-
schwerdeführerin aufgrund von zwei Ereignissen (Tod des Pferdes und Unfall des Sohnes) vo-
rübergehend verschlechterte. Wie in Erwägung 7.3 ausgeführt, zeigen aber die im Gutachten von 
Dr. C.____ beschriebenen Befunde klar auf, dass sich die Beschwerdeführerin seit dem Zeitpunkt 
der entsprechenden Untersuchung insgesamt in einem besseren Gesundheitszustand als im Jahr 
2013 befindet. Damit betrifft die Einschätzung von Dr. C.____ entgegen dem Vorbringen der Be-
schwerdeführerin keinen unveränderten Gesundheitszustand. Ferner überzeugt die von der Be-
schwerdeführerin eingereichte E-Mail von Dr. E.____ vom  
27. Mai 2019 nicht, wonach die posttraumatische Belastungsstörung als definitive Diagnose fest-
gestellt werden könne. Denn es mangelt an der Dokumentation einer neuerlichen psychiatrischen 
Untersuchung, welche im Unterschied zum Bericht vom 14. April 2016 zweifelsfrei neue Befunde 
enthält und die Feststellungen im Gutachten von Dr. C.____ in überzeugender Weise in Frage 
stellen könnte. Zusammengefasst sind die Ausführungen von Dr. E.____, worauf sich die Be-
schwerdeführerin beruft, nicht geeignet, Zweifel an der Zuverlässigkeit des Gutachtens von 
Dr. C.____ zu wecken. Dies gilt zuletzt auch, weil es der Beurteilung von Dr. E.____ an der Aus-
einandersetzung mit den Ressourcen der Beschwerdeführerin fehlt, welche, wie bereits ausge-
führt (vgl. E. 7.3 hiervor), auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes schliessen lassen.  
 
8.2 Da die erwähnten Befunde und Ressourcen deutlich machen, dass die Arbeitsfähigkeit 
der Beschwerdeführerin entgegen ihrer Auffassung ab dem Jahr 2016 weniger stark einge-
schränkt ist, als dies im Jahr 2013 noch der Fall war, erscheint nicht massgebend, ob es sich bei 
der im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung diagnostizierten leicht- bis mittelgradi-
gen neuropsychologischen Störung um eine definitive oder um eine Verdachtsdiagnose handelt, 
wie dies Dr. E.____ und Dr. C.____ diskutieren und von der Beschwerdeführerin vorgebracht 
wird. Entscheidend ist vielmehr, dass die Prüfung der Indikatoren insgesamt für die Arbeitsfähig-
keit von mindestens 60 % und damit für eine gesundheitliche Verbesserung sprechen. Auch Dr. 
E.____ hat bereits früher eine Verbesserung prognostiziert. Im Übrigen ist zu berücksichtigen, 
dass die behandelnden Ärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung 
in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (vgl. E. 4.4 hiervor). 
 
8.3 Richtig ist, dass zwischen der Erstellung der Gutachten von Dr. B.____ und von 
Dr. C.____ bis zum Verfügungserlass der Rentenkürzung im Februar 2019 über zwei Jahre ver-
gangen sind. Jedoch lassen sich in psychiatrischer Hinsicht keine gesundheitlichen Veränderun-
gen in dieser Zeitspanne nachweisen. Auch in zeitlicher Hinsicht ist daher keine neue Begutach-
tung erforderlich. 
 

 

 
 
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8.4. Gestützt auf die vorstehenden Ausführungen ergibt sich, dass auch gegen die Zuverläs-
sigkeit des Gutachtens von Dr. C.____ keine Indizien vorliegen und die Vorbringen der Beschwer-
deführerin ebenfalls keine Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens zu wecken vermögen. Die 
Arbeitsfähigkeit beträgt demnach in psychiatrischer Hinsicht entsprechend diesem Gutachten 60 
%.  
 
9. Zusammenfassend ergibt sich, dass auf das bidisziplinäre Gutachten von Dr. B.____ 
und Dr. C.____ vom 5. und 27. August 2016 abgestellt werden kann. Dabei ist auch die aus der 
mittels Teiladditivität der beiden Gutachten beurteilte Arbeitsfähigkeit von 50 % nicht zu bean-
standen. Insgesamt kann daher entsprechend dem bidisziplinären Gutachten von einer wesent-
lichen Verbesserung des Gesundheitszustandes seit der ersten Rentenverfügung am 19. Novem-
ber 2013 ausgegangen werden. Nachdem sich aus den Akten keine Hinweise ergeben, dass im 
Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen durch das Gericht eine andere Einschätzung 
der Vergleichseinkommen vorzunehmen wäre und die Berechnung auch von der Beschwerde-
führerin nicht beanstandet wurde, erübrigt sich eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem 
durch die IV-Stelle angestellten Einkommensvergleich. Die Verfügung der IV-Stelle vom 27. Feb-
ruar 2019 ist folglich nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist abzuweisen. 
 
10.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG sind Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Ver-weige-
rung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten 
werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-
- bis Fr.1000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Ver-
fahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksichtigung des 
bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden 
die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass aufer-
legt. Vorliegend ist die Beschwerdeführerin unterliegende Partei, weshalb die Verfahrenskosten 
ihr zu auferlegen sind. Der Beschwerdeführerin ist mit Verfügung vom 7. Mai 2019 die unentgelt-
liche Prozessführung bewilligt worden. Aus diesem Grund werden die Verfahrenskosten vorläufig 
auf die Gerichtskasse genommen.  
 
10.2 Dem Prozessausgang entsprechend wird der Beschwerdeführerin keine Parteientschä-
digung zugesprochen. Da der Beschwerdeführerin jedoch mit Verfügung vom 12. April 2019 die 
unentgeltliche Verbeiständung mit ihrem Rechtsvertreter bewilligt worden ist, ist dieser für seine 
Bemühungen aus der Gerichtskasse zu entschädigen. Gemäss § 3 Abs. 2 der Tarifordnung für 
die Anwältinnen und Anwälte vom 17. November 2003 beträgt das Honorar bei unentgeltlicher 
Verbeiständung Fr. 200.-- pro Stunde. Der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin hat in seiner 
Honorarnote vom 11. Juni 2019 für das vorliegende Verfahren einen Zeitaufwand von 11.6 Stun-
den für seine Arbeit geltend gemacht. Dieser Aufwand erweist sich angesichts der sich stellenden 
Rechtsfragen als angemessen. Nicht zu beanstanden sind auch die geltend gemachten Auslagen 
von Fr. 96.70. Dem Rechtsvertreter ist somit ein Honorar in der Höhe von Fr. 2‘602.80 (11.6 Stun-
den à Fr. 200.-- zuzüglich Auslagen von Fr. 96.70 + 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichts-
kasse auszurichten. 
 

 

 
 
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10.3 Die Beschwerdeführerin wird ausdrücklich auf § 53a Abs. 1 des Gesetzes über die Or-
ganisation der Gerichte (GOG) vom 22. Februar 2001 aufmerksam gemacht, wonach eine Partei, 
der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung verpflichtet ist, sobald sie 
dazu in der Lage ist. 
  

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der Beschwer-
deführerin auferlegt.  

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung werden die Ver-
fahrenskosten vorläufig auf die Gerichtskasse genommen. 

 3. 

 

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung wird dem 
Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin ein Honorar in der Höhe von Fr. 
2‘602.80 (inkl. Auslagen und 7,7 % Mehrwertsteuer) aus der Gerichts-
kasse ausgerichtet. 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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