# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 61218f46-04e0-5e3e-b357-e31c744c963d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-11-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.11.2016 RT160145
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_RT160145_2016-11-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: RT160145-O/U 

 

Mitwirkend: die Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrich-

terin Dr. M. Schaffitz und Oberrichterin Dr. D. Scherrer sowie Leiten-

de Gerichtsschreiberin lic. iur. E. Ferreño. 

Urteil vom 29. November 2016 

 

in Sachen 

 
A._____,  

Gesuchsgegner und Beschwerdeführer 

 

gegen 

 
Stadt Zürich,  

Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin 

 

vertreten durch Stadtrichteramt Zürich, Inkasso 

 
betreffend Rechtsöffnung 
 
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht 
Zürich vom 13. Juli 2016 (EB160773-L) 

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Erwägungen: 

1. a) Mit Verfügung und Urteil vom 13. Juli 2016 wies die Vorinstanz 

das Gesuch des Gesuchsgegners und Beschwerdeführers (fortan Gesuchsgeg-

ner) um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ab und erteilte der Gesuch-

stellerin und Beschwerdegegnerin (fortan Gesuchstellerin) in der Betreibung Nr. ... 

des Betreibungsamtes Zürich 4 (Zahlungsbefehl vom 12. April 2016) gestützt auf 

die Schlussverfügung des Stadtrichteramtes der Stadt Zürich vom 8. Januar 2016 

definitive Rechtsöffnung für Fr. 280.– nebst Zins zu 5 % seit 26. Februar 2016 

sowie Fr. 250.– (Urk. 7 = Urk. 10). 

b) Mit Eingabe vom 25. August 2016, eingegangen am 26. August 

2016, erhob der Gesuchsgegner und Beschwerdeführer (fortan Gesuchsgegner) 

Beschwerde mit den folgenden Anträgen (Urk. 9 S. 1): 

"1. Das Urteil des Audienzgerichts des Bezirks Stadt Zürich sei in Ziff. 1 aufzuhe-
ben. 

 2. Das Urteil des Audienzgerichts des Bezirks Stadt Zürich sei in Ziff. 2 aufzuhe-
ben; und die Verfahrenskosten vor der Vorinstanz dem Stadtrichteramt aufzu-
erlegen. 

 3. Es sei für dieses Verfahren die unentgeltliche Rechtsvertretung zu gewähren; 
unter gerichtlich (zwischen-)verfügter Kostengutsprache für die anwaltliche 
Vertretung." 

Mit Eingabe vom 13. Oktober 2016, eingegangen am 19. Oktober 

2016, erhob der Gesuchsgegner eine Aufsichtsbeschwerde gegen das Betrei-

bungsamt Zürich 4 (Urk. 12).  

2. a) Mit der Beschwerde können unrichtige Rechtsanwendung und of-

fensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden 

(Art. 320 ZPO). Die Beschwerde führende Partei hat im Einzelnen darzulegen, an 

welchen Mängeln (unrichtige Rechtsanwendung, offensichtlich unrichtige Feststel-

lung des Sachverhalts) der angefochtene Entscheid ihrer Ansicht nach leidet 

(Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., 

Art. 321 N 15; BK ZPO-Sterchi, Art. 321 N 17 ff.). Neue Anträge, neue Tatsachen-

behauptungen und neue Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 

ZPO), d.h. was im erstinstanzlichen Verfahren nicht vorgetragen wurde, kann im 

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Beschwerdeverfahren nicht mehr geltend gemacht bzw. nachgeholt werden. Das 

Novenverbot ist umfassend (Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/ 

Leuenberger, a.a.O, Art. 326 N 3 f.). Der Gesuchsgegner moniert, der Strafbefehl 

vom 29. Juli 2015, die Schlussverfügung vom 8. Januar 2016 sowie die weiteren 

Unterlagen lägen in Kopie anstatt im Original vor, weshalb die Vorinstanz man-

gels Prozessvoraussetzung nicht auf das Rechtsöffnungsgesuch hätte eintreten 

dürfen (Urk. 9 S. 2). Bei diesen Vorbringen handelt es sich um neue Behauptun-

gen, welche unzulässig und im Beschwerdeverfahren nicht zu beachten sind 

(Art. 326 Abs. 1 ZPO). Dies trifft ebenso auf die erstmals im Beschwerdeverfahren 

gerügte Kosten- und Gebührenpauschale von Fr. 250.– des Stadtrichteramtes der 

Stadt Zürich zu (Urk. 9 S. 3). 

Nicht zu folgen ist der Ansicht des Gesuchsgegners, die Vorinstanz 

hätte im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes das Vorhandensein der Unter-

lagen im Original prüfen müssen (Urk. 9 S. 2). Grundsätzlich genügt es, dem Ge-

richt Kopien der massgeblichen Urkunden einzureichen (Art. 180 Abs. 1 ZPO). 

Folglich durfte die Gesuchstellerin die massgeblichen Unterlagen für das Rechts-

öffnungsgesuch in Kopie einreichen, zumal der Gesuchsgegner vor Vorinstanz 

weder die Einreichung der Originale verlangte noch begründete Zweifel an der 

Echtheit der Urkunden bestanden.  

b) Der Gesuchsgegner beantragt die Sistierung des Beschwerdever-

fahrens (Urk. 12 S. 2). Als Begründung bringt er vor, er habe zufolge seiner 

schweren Krankheit beim Betreibungsamt Zürich 4 ein Gesuch um Rechtsstill-

stand nach Art. 61 SchKG gestellt. Es habe seinen Antrag nicht behandelt 

(Urk. 12 S. 1). Der Sistierungsantrag des Gesuchsgegners ist abzuweisen. Er be-

stätigt selbst, dass ihm der Rechtsstillstand im Sinne von Art. 61 SchKG nicht be-

willigt worden sei. Zudem vermag er seine Erkrankung weder im vorinstanzlichen 

Verfahren noch im Beschwerdeverfahren darzutun. Seine Ausführungen sind un-

substantiiert und werden durch keine Belege (Arztzeugnis etc.) untermauert. Eine 

Sistierung des Beschwerdeverfahrens für eine unbestimmte Dauer oder für die 

Dauer der Erkrankung des Gesuchsgegners ist daher nicht angezeigt.  

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c) Dem Betreibungsamt Zürich 4 wirft der Gesuchsgegner Rechts-

verweigerung oder Rechtsverzögerung vor und ersucht die Kammer, sofern sie 

dazu ermächtigt sei, seine Eingabe als Aufsichtsbeschwerde der Aufsichtsbehör-

de des Betreibungsamts Zürich 4 zu melden (Urk. 12 S. 2). Die angerufene Kam-

mer ist als Rechtsmittelinstanz gegen Rechtsöffnungsentscheide zur Behandlung 

der vom Gesuchsgegner erhobenen Aufsichtsbeschwerde gegen das Betrei-

bungsamt Zürich 4 sachlich nicht zuständig. Auf die vom Gesuchsgegner erhobe-

ne Aufsichtsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Entsprechend ist die Eingabe 

des Gesuchsgegners vom 13. Oktober 2016 (Urk. 12) dem Bezirksgericht Zürich 

als untere Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs für das Betrei-

bungsamt Zürich 4 weiterzuleiten.  

3. a) Die Vorinstanz beurteilte die Schlussverfügung des Stadtrichter-

amtes der Stadt Zürich vom 8. Januar 2016 (Urk. 3/6) als einen vollstreckbaren 

Entscheid, der einen definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 80 SchKG 

darstelle. Die Hauptforderung von Fr. 530.–, welche sich aus Fr. 250.– Busse, 

Fr. 250.– Kosten und Gebühren sowie Fr. 30.– für aktengebundene Fotos zu-

sammensetze, sei durch den Entscheid ausgewiesen, was ebenfalls auf die Kos-

ten- und Gebührenpauschale sowie die Kosten der aktengebundenen Fotos ver-

langten Verzugszinse zutreffe (Urk. 10 S. 2 ff.). In Bezug auf die Verzugszinse für 

die Busse sowie die Mahngebühr wies die Vorinstanz das Rechtsöffnungsgesuch 

der Gesuchstellerin ab (vgl. Urk. 10 S. 4).  

b) Fehl geht der Gesuchsgegner mit seiner Rüge, die Vorinstanz 

habe den Sachverhalt unrichtig festgestellt, indem sie auf die Schlussverfügung 

des Stadtrichteramtes der Stadt Zürich vom 8. Januar 2016 anstatt auf den Straf-

befehl vom 29. Juli 2015 als definitiven Rechtsöffnungstitel abgestellt habe (Urk. 9 

S. 2). Gegen den Strafbefehl vom 29. Juli 2015 (Urk. 3/1) erhob der Gesuchsgeg-

ner am 7. August 2015 Einsprache (Urk. 3/3). Er blieb der Einvernahme unent-

schuldigt fern, weshalb seine Einsprache gemäss Art. 355 Abs. 2 StPO als zu-

rückgezogen galt. Das Stadtrichteramt der Stadt Zürich schloss das Einsprache-

verfahren mit der "Schlussverfügung/Rechnung im Verfahren Nr. 2015-052-664" 

vom 8. Januar 2016 ab (Urk. 3/6). Sie wurde zufolge der unbenutzt abgelaufenen 

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Rechtsmittelfrist am 26. Januar 2016 rechtskräftig (vgl. Stempel auf Urk. 3/6 S. 1). 

Sie stellt einen tauglichen definitiven Rechtsöffnungstitel dar. Zu Recht stellte die 

Vorinstanz auf die rechtskräftige Schlussverfügung vom 8. Januar 2016 als defini-

tiven Rechtsöffnungstitel ab (Urk. 10 S. 2). 

c) Nicht zutreffend ist der bereits im vorinstanzlichen Verfahren 

(Urk. 6 S. 3) und nun erneut im Beschwerdeverfahren erhobene Einwand des Ge-

suchsgegners, wonach es sich beim Zahlungsbefehl nicht um das von ihm unter-

zeichnete Original sondern um eine Urkundenfälschung handle, welche nicht den 

genauen Wortlaut und Sinn des erhobenen Rechtsvorschlages wiedergebe 

(Urk. 9 S. 12). Vorab ist festzuhalten, dass der Gesuchsgegner den Erhalt des 

Zahlungsbefehls vom 12. April 2016 nicht bestreitet. Ebenso bestreitet er nicht, 

Rechtsvorschlag erhoben zu haben. Dem Zahlungsbefehl vom 12. April 2016 

lässt sich der vom Gesuchsgegner erhobene Teilrechtsvorschlag in der Höhe von 

Fr. 72.30 (Fr. 10.– + Fr. 53.30 und Fr. 9.–) mit der Bemerkung "unnötige Betrei-

bung, weil Zahlungsunfähigkeit bekannt" entnehmen (Urk. 3/11 S. 2). Dies bestä-

tigt der Betreibungsbeamte mit Datum, seinem Unterschriftsstempel und dem 

Stempel des Betreibungsamtes Zürich 4 (Urk. 3/11 S. 2 unten). Inwiefern der er-

hobene Rechtsvorschlag unrichtig im Zahlungsbefehl vermerkt worden sein soll, 

bleibt unklar. Der Gesuchsgegner erwähnt dies mit keinem Wort. Damit hat es 

sein Bewenden. 

d) Bei der vom Gesuchsgegner in der Beschwerdeschrift geltend 

gemachten Zahlungsunfähigkeit, der erhobenen Verrechnungseinrede und dem 

gestellten Erlass- bzw. Abschreibungsgesuch im Sinne von Art. 425 StPO (Urk. 9 

S. 2 und 3) handelt es sich um bereits im vorinstanzlichen Verfahren Vorgebrach-

tes (Urk. 6 S. 2). Eine konkrete Auseinandersetzung mit den zutreffenden Erwä-

gungen der Vorderrichterin (Urk. 10 S. 3 f.) lässt der Gesuchsgegner allerdings 

vermissen. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Darüber hinaus beanstandet der 

Gesuchsgegner, dass der Gesuchstellerin im vorinstanzlichen Verfahren nicht die 

Möglichkeit eingeräumt worden sei, sich zu seiner Verrechnungseinrede zu äus-

sern, und sieht darin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und verlangt die 

Rückweisung des Rechtsöffnungsverfahrens an die Vorinstanz (Urk. 9 S. 3). Die-

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ser Einwand erweist sich als unbegründet, wurde doch das rechtliche Gehör des 

Gesuchsgegners mitnichten verletzt, sondern höchstens das der Gesuchstellerin. 

Dies wäre jedoch nur dann der Fall, wenn die Vorinstanz in Bezug auf die vom 

Gesuchsgegegner erhobene Verrechnungseinrede zu Ungunsten der Gesuchstel-

lerin entschieden hätte. Der Gesuchsgegner ist mithin nicht beschwert.  

e) Weiter bemängelt der Gesuchsgegner die ihm auferlegten Kosten 

des Rechtsöffnungsverfahrens. Er hält dafür, dass sein fast vollständiges Unter-

liegen bereits aus dem Kräfteverhältnis heraus – er sei ein nicht anwaltlich vertre-

tener mittelloser Rentner, der gegen eine auf das Inkasso spezialisierte Verwal-

tungsbehörde antrete – als vollständiges Obsiegen zu gelten habe. Deshalb sei 

die Spruchgebühr der unterliegenden Gesuchstellerin aufzuerlegen (Urk. 9 S. 3). 

Mit der Kritik an der Kostenverteilung der Vorinstanz vermag der Gesuchsgegner 

nichts zu seinen Gunsten abzuleiten (Urk. 9 S. 3). Den allgemeinen zivilprozessu-

alen Grundsätzen entsprechend hat im Rechtsöffnungsverfahren die unterliegen-

de Partei im Sinne von Art. 106 Abs. 1 und 2 ZPO die Prozesskosten zu tragen 

(vgl. BSK SchKG I-Staehelin, Art. 84 SchKG N 72 und 93). Die Vorderrichterin 

stellte korrekt fest, dass der Gesuchsgegner fast vollumfänglich unterlegen sei 

und wandte die Verteilungsgrundsätze von Art. 106 Abs. 1 ZPO an (Urk. 10 S. 5). 

Dies ist nicht zu beanstanden. Zudem steht bei der Verlegung der Kosten der ur-

teilenden Instanz jeweils ein gewisses Ermessen zu. Entsprechend nahm die Vor-

instanz zu Recht die vollständige Kostenauflage zulasten des Gesuchsgegners 

nach pflichtgemässem richterlichem Ermessen im Sinne von Art. 107 ZPO vor. 

Die Höhe der Spruchgebühr im angefochtenen Entscheid wird vom Gesuchsgeg-

ner nicht reklamiert und entspricht dem Gesetz (Art. 48 GebV SchKG). 

f) Sodann wehrt sich der Gesuchsgegner gegen die unterbliebene 

Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters im vorinstanzlichen Verfahren. 

Er habe sich im Rechtsöffnungsverfahren mit dem rechtsmissbräuchlichen Ver-

halten des Stadtrichteramtes auseinandersetzen müssen, was bei weitem die ge-

wöhnliche Kenntnis und Kompetenz eines rechtsunkundigen Bürgers übersteige 

und daher nicht zumutbar sei (Urk. 9 S. 3 f.). Dieser Einwand zielt ins Leere. Der 

Gesuchsgegner ist darauf aufmerksam zu machen, dass im Rechtsöffnungsver-

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fahren einzig geprüft wird, ob die Voraussetzungen für eine provisorische oder – 

im vorliegenden Fall – definitive Rechtsöffnung (entsprechender Rechtsöffnungsti-

tel, kein Urkundenbeweis der Tilgung oder Stundung, keine Verjährung) erfüllt 

sind. Insbesondere kann die sachliche Richtigkeit des der Rechtsöffnung zugrun-

de liegenden Entscheids nicht mehr überprüft werden. Die Rechtsöffnungsrichte-

rin durfte daher das vom Gesuchsgegner monierte rechtsmissbräuchliche Verhal-

ten des Stadtrichteramtes nicht prüfen. Im Übrigen wäre es dem Gesuchsgegner 

offen gestanden, im Rahmen einer gegen die Schlussverfügung vom 8. Januar 

2016 (Urk. 3/6) erhobenen Beschwerde an die III. Strafkammer des Obergerichts 

des Kantons Zürich seinen Einwand vorzubringen. Dass die Vorinstanz sein Ge-

such um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes im Urteil (= Endent-

scheid) und nicht – wie vom Gesuchsgegner im Beschwerdeverfahren postuliert 

(Urk. 9 S. 4) – in einer vorgängigen prozessleitenden Verfügung beurteilte, ist 

nicht zu bemängeln. Ein Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung muss lediglich 

dann umgehend beurteilt werden, wenn nach der Stellung des Gesuchs weitere 

Verfahrensschritte vorzunehmen sind. Falls keine weiteren Verfahrensschritte be-

vorstehen, kann der Entscheid auch erst im Rahmen der Kostenregelung im 

Hauptentscheid ergehen (vgl. Emmel, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenber-

ger, a.a.O, Art. 119 N 14 m.w.H.). Da das Gesuch des Gesuchsgegners zusam-

men mit seiner Stellungnahme zum Rechtsöffnungsbegehren gestellt wurde und 

keine weiteren Schritte im Rechtsöffnungsverfahren vorzunehmen waren, konnte 

die Vorinstanz den Entscheid darüber zusammen mit dem Rechtsöffnungsbegeh-

ren fällen. 

Weitere Rügen, welche die Rechtsanwendung der Vorinstanz als un-

richtig oder ihre Sachverhaltsfeststellung als offensichtlich unrichtig erscheinen 

lassen würden, bringt der Gesuchsgegner nicht vor. 

g) Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensicht-

lich unbegründet. Es kann daher davon abgesehen werden, eine Beschwerdeant-

wort der Gesuchstellerin oder eine Stellungnahme der Vorinstanz einzuholen 

(Art. 322 ZPO, Art. 324 ZPO). Die Beschwerde ist abzuweisen. 

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4. a) Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten dem Gesuchsgegner 

aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Spruchgebühr ist in 

Anwendung von Art. 48 i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 150.– festzu-

setzen. Der Gesuchsgegner stellt für das Beschwerdeverfahren ein Gesuch um 

Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Urk. 9 S. 1). Eine Person hat ge-

stützt auf Art. 117 ZPO Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht 

über die erforderlichen Mittel verfügt und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos 

erscheint. Im Lichte der vorstehenden Erwägungen ist das Gesuch des Gesuchs-

gegners um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zufolge Aussichtslosig-

keit abzuweisen. 

b) Der Gesuchstellerin ist mangels relevanter Umtriebe im Be-

schwerdeverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen (vgl. Art. 95 Abs. 3 

ZPO).  

Es wird erkannt: 

1. Auf die Aufsichtsbeschwerde des Gesuchsgegners gegen das Betreibungs-

amt Zürich 4 wird nicht eingetreten. 

2. Das Gesuch des Gesuchsgegners um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen. 

3. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt. 

5. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren werden dem Gesuchsgegner auf-

erlegt. 

6. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen.  

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage 

eines Doppels von Urk. 9 und Urk. 12 in Kopie, an das Bezirksgericht Zürich, 

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Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter unter Beilage einer Kopie von 

Urk. 12 und Hinweis auf die Erwägung Ziff. 2 lit. c, sowie an die Vorinstanz, 

je gegen Empfangsschein. 

Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit-

telfrist an die Vorinstanz zurück. 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 530.–. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
 
Zürich, 29. November 2016 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Die Leitende Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. E. Ferreño 
 
versandt am: jo 

	Urteil vom 29. November 2016
	Erwägungen:
	Es wird erkannt:
	1. Auf die Aufsichtsbeschwerde des Gesuchsgegners gegen das Betreibungsamt Zürich 4 wird nicht eingetreten.
	2. Das Gesuch des Gesuchsgegners um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wird abgewiesen.
	3. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt.
	5. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren werden dem Gesuchsgegner auferlegt.
	6. Für das Beschwerdeverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gesuchstellerin unter Beilage eines Doppels von Urk. 9 und Urk. 12 in Kopie, an das Bezirksgericht Zürich, Aufsichtsbehörde über die Betreibungsämter unter Beilage einer Kopie von Urk. 12 und Hinweis ...
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...