# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0cf7c017-98f1-5d78-9a4b-1a84c626f487
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-25
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 25.08.2025 VR3 2024 25
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2024-25_2025-08-25.pdf

## Full Text

«"I_NAM»"
«"I_ALI»"
«"I_BEM»"

Urteil vom 25. August 2025
mitgeteilt am 10. September 2025

Referenz VR3 24 25

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Brun, Vorsitz
Audétat, Schmid Christoffel, Righetti und von Salis
Eckstein, Aktuarin ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

gegen

Gemeinde Domleschg
Dorfstrasse 5, 7418 Tumegl/Tomils
vertreten durch Meliorationskommission B._____
Beschwerdegegnerin

Departement für Volkswirtschaft und Soziales Graubünden
Ringstrasse 10, 7001 Chur
Beschwerdegegner

Gegenstand Gesamtmelioration B._____ (Auflageprojekt/Projektänderung)

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Sachverhalt

A. Am 7. Mai 2013 hat die Fraktion B._____ der heutigen Gemeinde Domleschg 
die Durchführung einer Gesamtmelioration B._____ beschlossen. Auf Basis einer 
Planungsstudie ist daraufhin in mehreren Planungsschritten das Projekt 
"Gesamtmelioration B._____" (inklusive Projektänderungen) ausgearbeitet worden. 
Das auszubauende Wegnetz ist in der Folge im Einvernehmen mit den zuständigen 
Amtsstellen in die beiden Bereiche "Landwirtschaft" und "Forstwirtschaft" unterteilt 
worden. Das Vernehmlassungsverfahren zum Gesamtprojekt sowie die öffentlichen 
Auflagen des Gesamtprojekts und die Änderungen des Auflageprojekts wurden 
indessen koordiniert und erfolgten jeweils zeitgleich.

B. Vom 15. März bis 15. April 2019 lag das Auflageprojekt der 
Gesamtmelioration B._____ öffentlich auf. Gegen dieses Auflageprojekt erhob 
A._____ am 9. April 2019 Einsprache. Die Einsprache betraf die Güterstrassen 
Nr. 2, 3, 5, 9, 10, 11, 12, 14, 16, 18, 20, 25, 26 und 27. Anlässlich des Augenscheins 
vom 2. Oktober 2019 hat A._____ seine Einsprache betreffend Güterstrassen Nr. 
11, 25, 26 und 27 zurückgezogen. Vom 31. Januar bis 2. März 2020 lag eine 
Änderung des Auflageprojekts der Gesamtmelioration B._____ öffentlich auf. 
Gegen diese Änderung erhob A._____ ebenfalls Einsprache, und zwar am 26. 
Februar 2020. Diese Einsprache betraf die Güterstrassen Nr. 6, 9, 10, 12, 15, 16, 
22, Wanderweg B sowie die Wasserversorgung "C._____". Die beiden Einsprachen 
bezogen sich sowohl auf landwirtschaftliche als auch auf forstliche Teilstrecken. Für 
deren Beurteilung waren je unterschiedliche Rechtsmittelinstanzen zuständig. Das 
vorliegende Verfahren betrifft die landwirtschaftlichen Teilstrecken. Die in dieser 
Sache zuständige Vorinstanz war das Departement für Volkswirtschaft und Soziales 
Graubünden (nachfolgend: DVS).

C. Mit Departementsverfügung vom 12. Februar 2024, mitgeteilt am 14. Februar 
2024, hat das DVS beide Einsprachen behandelt (üB 9/19, üB 7/20) und 
gleichentags mit separater Verfügung auch über die Umweltverträglichkeitsprüfung 
(UVP) und die Genehmigung des Auflageprojektes vom März 2019 sowie die 
Änderungen vom Januar 2020 entschieden (ALG 51/24). Das Begehren betreffend 
Güterstrasse Nr. 3 hat das DVS gutgeheissen und die Güterstrasse Nr. 3 nicht 
genehmigt. Die Begehren betreffend Güterstrassen Nr. 2, 16.1, 16.2 hat das DVS 
abgewiesen. Die Begehren betreffend Güterstrassen Nr. 5, 7, 9, 10, 12, 14, 18, 20 
sowie Wanderweg B sind gegenstandslos geworden. Auf die Begehren betreffend 
Güterstrassen Nr. 6, 11, 15, 22, 25, 26, 27 ist das DVS nicht eingetreten. Das DVS 
hat davon Vormerk genommen, dass die Meliorationskommission sich bereit erklärt 
hat, die Realisierung einer Wasserversorgung für "C._____" im Rahmen der 

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Detailprojektierung zur Prüfung aufzunehmen (act. B.1). Die Begehren, welche die 
forstwirtschaftlichen Teilstrecken betrafen (Güterstrassen Nr. 11, 15, 25, 26, 27), 
hat die in dieser Sache zuständige Regierung des Kantons Graubünden mit 
Entscheid vom 12. Februar 2024 beurteilt. Auch gegen diesen Entscheid wurde 
Beschwerde an das Obergericht erhoben (vgl. VR3 24 24).

D. Mit Eingabe vom 7. März 2024 erhob A._____ (nachfolgend: 
Beschwerdeführer) Beschwerde gegen die Verfügung des DVS vom 12. Februar 
2024. Er stellte sinngemäss drei Rechtsbegehren: Die Güterstrasse Nr. 2, C._____, 
sei zwischen "D._____" und "E._____" bzw. "F._____" im Bereich seines Stalles 
auf Grundstück Nr. Z.1._____ bis zu einer Längsneigung von 12 % nicht mit 
Betonspuren zu befestigen (1); die Güterstrasse Nr. 16.1, "G._____", sei nicht mit 
Betonspuren zu befestigen (2); die Güterstrasse Nr. 16.2, "H._____" bis "I._____", 
sei nicht zu errichten (3). Begründend führte er namentlich aus, dass die 
Güterstrasse Nr. 2 sowie auch die Güterstrasse Nr. 16.1 im betreffenden Abschnitt 
nicht die notwendige Längsneigung erreichten. Die Güterstrasse Nr. 2 liege in einem 
sehr trockenen Gebiet. Daher gebe es kaum Niederschlag und der Weg sei nie 
nass. Daher sei auch eine Befestigung mit einer Betonspur nicht erforderlich. Die 
Nutzung der Güterstrasse Nr. 16.1 werde zwar als "recht intensiv" bezeichnet. Das 
treffe allerdings nicht zu. Sie werde aus eigener Erfahrung des Beschwerdeführers 
nur sehr selten genutzt. Der geplante Grünweg auf der Güterstrasse Nr. 16.2 
durchschneide nicht erschlossene Gebiete mit ökologisch sehr sensitiven Flächen, 
wodurch ein erheblicher landwirtschaftlicher Eingriff erfolge. Ferner führt der 
Beschwerdeführer in allgemeiner Weise aus, dass dank verschiedenen 
Einsprachen auf Betonspuren verzichtet worden sei. Die Argumentationskette für 
oder gegen Betonspuren scheine ihm im vorliegenden Projekt generell nicht logisch 
(act. A.1).

E. Die Gemeinde Domleschg, vertreten durch die Meliorationskommission 
B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin), beantragte mit Vernehmlassung vom 
10. April 2024, dass die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen sei (act. A.2 und 
act. A.3). Sie führte aus, dass die Güterstrasse Nr. 2 zwischen "D._____" und 
"E._____" bzw. "F._____" in gewissen Abschnitten deutlich steiler sei, als vom 
Beschwerdeführer angegeben. Zudem sei die Betonspur nur im offenen Gelände 
vorgesehen, wo die Güterstrasse Nr. 2 der Witterung ausgesetzt sei. Die Neigung 
der Güterstrasse 16.1 sei steiler als im Auflageprojekt angegeben. Zudem 
erschliesse diese Güterstrasse eine landwirtschaftliche Nutzfläche von ca. 18 
Hektaren, was eine Betonspur erfordere. Die Güterstrasse 16.2 sei im oberen 
Abschnitt von "H._____" bis "I._____" topographisch gegeben. Ein einfacher 

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Grünweg solle die Bewirtschaftung der steilen Wiesen sichern. Zudem sei in diesem 
Gebiet die Wiederherstellung von 1.8 Hektaren Trockenstandorten als 
Ersatzmassnahme vorgesehen. Damit werde ein Beitrag zur Biodiversität geleistet 
(act. A.3).

F. Das DVS (nachfolgend: Beschwerdegegner) beantragte mit 
Vernehmlassung vom 15. April 2025, dass die Beschwerde unter gesetzlicher 
Kosten- und Entschädigungsfolge abzuweisen sei. Zur Begründung brachte es 
hauptsächlich vor, dass die Steigung nicht das einzige Kriterium für die Belagswahl 
sei. Die Güterstrasse Nr. 2 sei im betreffenden Abschnitt insbesondere im Frühling 
während der Schneeschmelze nass, entgegen den Vorbringen des 
Beschwerdeführers. Die Güterstrasse Nr. 16.1 werde nicht bloss geringfügig 
genutzt, da damit eine grössere landwirtschaftliche Nutzfläche erschlossen werde. 
Mit der Güterstrasse Nr. 16.2 sollten bestehende landwirtschaftliche Nutzflächen 
erschlossen werden, sodass die Bewirtschaftenden nicht über andere Grundstücke 
fahren müssten, um ihr eigenes Grundstück zu bewirtschaften. Zudem werde dieser 
Weg die Verkehrssicherheit und Effizienz verbessern (act. A.4).

G. Am 7. Mai 2024 reichte der Beschwerdeführer seine Replik hierorts ein. An 
seinen Rechtsbegehren hielt er unverändert fest (act. A.5). Die Beschwerdegegner 
verzichteten je mit Schreiben vom 27. Mai 2024 auf eine Duplik (act. A.6 und A.7).

H. Im Januar 2025 wurde den Parteien schriftlich angezeigt, dass per 1. Januar 
2025 die Justizreform 3 in Kraft getreten ist.

I. Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften sowie 
auf die eingereichten Beweismittel wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden 
Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Gemäss Art. 1 des Meliorationsgesetzes des Kantons Graubünden vom 
5. April 1981 (MelG; BR 915.100) gelten als Meliorationen Massnahmen, Werke und 
landwirtschaftliche Hoch- und Tiefbauten, die den Zweck haben, die 
Ertragsfähigkeit des Bodens zu erhalten oder zu steigern, seine Bewirtschaftung zu 
erleichtern oder ihn vor Verwüstung oder Zerstörung durch Naturereignisse zu 
schützen. Inhalt und Regelungsgegenstand des MelG bilden insbesondere 
landwirtschaftliche Güterzusammenlegungen und die Gesamtmeliorationen (Art. 2 
lit. a MelG) sowie andere gemeinschaftliche Bodenverbesserungen (Art. 2 lit. c 
MelG), zu denen namentlich Strassen und Wege zählen (Art. 45 Abs. 1 lit. a MelG). 
Das MelG findet dabei auf alle Grundstücke im Beizugsgebiet Anwendung (Art. 2 

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Abs. 2 MelG). Die streitbetroffenen Güterstrassen fallen damit ohne Weiteres in den 
Anwendungsbereich des MelG. Gegen ein Auflageprojekt kann innert der 
Auflagefrist gemäss Art. 44 Abs. 4 i.V.m. Art. 44bis ff. MelG beim zuständigen 
Departement, vorliegend beim Beschwerdegegner, Einsprache erhoben werden. 
Dieses entscheidet gemäss Art. 44quater MelG über die Projekteinsprachen und 
genehmigt das Auflageprojekt (vgl. zum Ganzen Urteil des Verwaltungsgerichts des 
Kantons Graubünden R 11 29 vom 16. August 2011 E. 1a). Dieser Entscheid des 
Beschwerdegegners ist am 12. Februar 2024 ergangen (vgl. act. B.1, D.5). 
Dagegen hat der Beschwerdeführer vor dem damaligen Verwaltungsgericht des 
Kantons Graubünden Beschwerde erhoben (vgl. act. A.1).

2. Das Obergericht des Kantons Graubünden, auf das die hängigen Verfahren 
des früheren Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden übertragen worden 
sind (vgl. Art. 122 Abs. 5 GOG [BR 173.000]), prüft seine Zuständigkeit und die 
weiteren Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen (vgl. Art. 4 Abs. 2 VRG 
[BR 370.100]).

2.1. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. c VRG beurteilt das Obergericht Beschwerden 
gegen Entscheide der kantonalen Departemente, soweit diese nicht nach 
kantonalem oder eidgenössischem Recht endgültig sind oder bei einer anderen 
Instanz angefochten werden können. Der angefochtene Entscheid des 
Beschwerdegegners vom 12. Februar 2024 (üB 9/19 und üB 7/20) ist weder 
endgültig noch kann er bei einer anderen Instanz angefochten werden. Damit stellt 
der angefochtene Entscheid ein zulässiges Anfechtungsobjekt dar. Mit der 
vorliegenden Beschwerde wird gleichzeitig auch die Departementsverfügung des 
DVS betreffend den Entscheid über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sowie 
die Genehmigung des Auflageprojekts vom März 2019 sowie der Änderungen vom 
Januar 2020 vom 12. Februar 2024 (ALG 51/24; act. D.5) angefochten (vgl. act. A.4, 
Ziff. II.A.2).

2.2. Die Beurteilung der Beschwerde fällt in die Zuständigkeit der dritten 
verwaltungsrechtlichen Kammer des Obergerichts (vgl. Art. 2 Abs. 2 lit. a Ziff. 3 OGV 
[BR 173.010]). Auf Anordnung der Vorsitzenden entscheidet die zuständige 
Kammer in Fünferbesetzung (Art. 43 Abs. 2 lit. d VRG).

2.3. Zur Beschwerde ist nach Art. 50 Abs. 1 VRG legitimiert, wer durch den 
angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an seiner 
Aufhebung oder Änderung hat oder wer durch besondere Vorschrift dazu ermächtigt 
ist. Wie der Beschwerdegegner zu Recht anerkennt (vgl. act. A.4, Ziff. 3), ist die 

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Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers nach Art. 50 Abs. 1 VRG ohne 
Weiteres erstellt.

2.4. Mit der Beschwerde können gemäss Art. 51 Abs. 1 VRG Rechtsverletzungen 
einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens (lit. a) sowie 
unrichtige oder unvollständige Feststellungen des rechtserheblichen Sachverhalts 
(lit. b) geltend gemacht werden. Die Rüge der Unangemessenheit ist unzulässig.

2.5. Unter Vorbehalt zulässiger Beschwerdegründe ist auf die gemäss Art. 52 
Abs.1 VRG frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten.

3. Erster Streitgegenstand der vorliegenden Beschwerde bildet die Befestigung 
und die Wahl der Fahrbahnoberfläche der Güterstrasse Nr. 2 zwischen 
"D._____/C._____" und "F._____" sowie der Güterstrasse Nr. 16.1. Während der 
angefochtene Entscheid vorsieht, dass diese beiden Teilstrecken mit Betonspuren 
befestigt werden sollen, ist der Beschwerdeführer der Ansicht, dass die 
Betonspuren nicht notwendig seien. Umstritten ist mithin die Wahl der 
Fahrbahnoberfläche der bereits bestehenden Strassen. Zweiter Streitgegenstand 
der vorliegenden Beschwerde bildet die neue Errichtung eines Grünwegs von 
"H._____" bis "I._____" als Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.2. Während der 
angefochtene Entscheid vorsieht, dass eine neue Güterstrasse gebaut werden soll, 
ist der Beschwerdeführer der Ansicht, dass dies nicht notwendig und daher darauf 
zu verzichten sei. Es ist dabei für jede Güterstrasse gesondert zu prüfen, ob die 
Befestigung mit Betonspuren bzw. die Erstellung eines Grünwegs rechtmässig ist.

4.1. Alle drei Strassenabschnitte liegen ausserhalb der Bauzonen. Die 
Einschränkung der Siedlungstätigkeit ausserhalb der Bauzonen ist ein zentrales 
Anliegen des RPG (SR 700). Der Trennungsgrundsatz verlangt die Trennung des 
Baugebiets vom Nichtbaugebiet (Art. 1 Abs. 1 Satz 1 RPG). Dementsprechend sind 
die Zonenkonformität von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen und die 
Erteilung von Ausnahmebewilligungen bundesrechtlich geregelt (BGE 128 I 254 E. 
3.8.4). Damit besteht – entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners (vgl. act. A.4, 
Ziff. 3a) – kein Ermessensspielraum der Behörde bei der Frage, ob eine 
Güterstrasse mit Betonspuren befestigt oder ob eine Güterstrasse überhaupt 
errichtet werden kann. Sie hat diese Bauvorhaben mit den bundesrechtlichen 
Vorgaben, welche zwingender Natur sind, abzustimmen.

4.2. Das Gebiet ausserhalb der Bauzonen gilt grundsätzlich als Nichtbaugebiet. 
Dies bedeutet allerdings nicht, dass ausserhalb der Bauzonen keinerlei Bautätigkeit 
stattfindet. Einerseits gibt es – insbesondere im Zusammenhang mit der 

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Landwirtschaft – zonenkonforme Bauten und Anlagen, die mittels einer ordentlichen 
Baubewilligung im Sinne von Art. 22 RPG bewilligt werden können (vgl. Art. 16a 
RPG). Andererseits sind gewisse zonenwidrige Bauten und Anlagen einer 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG zugänglich. Allerdings ist zu beachten, 
dass im Rahmen von Meliorationsverfahren für die in der rechtskräftigen 
Genehmigung des Auflageprojekts enthaltenen Bauten, Anlagen und sonstigen 
Massnahmen keine Baubewilligung mehr erforderlich ist; die Projektgenehmigung 
ersetzt mithin die Baubewilligung (Art. 44quinquies Abs. 1 MelG).

4.3. Zu berücksichtigen ist ferner die Waldgesetzgebung, sofern einer dieser 
Strassenabschnitte als Waldstrasse zu qualifizieren ist. Denn gemäss Art. 18 Abs. 3 
RPG ist das Waldareal durch die Forstgesetzgebung umschrieben und geschützt 
(zur bundesrechtlichen Definition des Waldes vgl. BGE 124 II 85 E. 3), wobei 
Waldareale immer Nichtbaugebiet sind und das Erstellen von Bauten und Anlagen 
grundsätzlich verboten ist (JÄGER/BÜHLER, Schweizerisches Umweltrecht, 2016, 
Rz. 901 und 905).

5. Zunächst ist zu prüfen, ob die Befestigung der streitbetroffenen Teilstrecke 
der Güterstrasse Nr. 2 mit Betonspuren rechtmässig ist. Der Beschwerdeführer 
ersucht, dass die von "J._____" herkommende Güterstrasse Nr. 2, welche im Wald 
als Naturstrasse belassen wird, bei "D._____", im Bereich seines Stalles auf 
Grundstück Nr. Z.1._____, als Naturstrasse weiterzuführen sei und erst beim 
Anstieg nach B._____, beim Erreichen einer Längsneigung von 12 % und mehr, mit 
Betonspuren zu befestigen sei (vgl. act. A.1; A.5).

5.1. Dieser betreffende Abschnitt der Güterstrasse Nr. 2 liegt in der 
Landwirtschaftszone im Sinne von Art. 32 KRG (BR 801.100). Gemäss dessen Abs. 
2 ist für die Beurteilung der Zonenkonformität von Bauten und Anlagen in der 
Landwirtschaftszone das Bundesrecht massgebend. Sind die Betonspuren 
zonenkonform, so ist eine ordentliche Bewilligung nach Art. 22 RPG zu erteilen. Im 
Verneinungsfalle ist zu prüfen, ob eine Ausnahmebewilligung gestützt auf Art. 24 ff. 
RPG erteilt werden kann.

5.2. Gemäss Art. 22 Abs. 1 RPG dürfen Bauten und Anlagen nur mit behördlicher 
Bewilligung errichtet oder geändert werden. Nach Abs. 2 ist Voraussetzung einer 
Bewilligung, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone 
entsprechen (lit. a) sowie das Land erschlossen ist (lit. b). Die übrigen 
Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts bleiben 
vorbehalten (Abs. 3). Zunächst gilt es daher die Frage der Zonenkonformität zu 
prüfen.

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5.3.1. In der Landwirtschaftszone sind Bauten und Anlagen zonenkonform, die zur 
landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig 
sind (Art. 16a Abs. 1 RPG). Nach Art. 34 Abs. 4 RPV (SR 700.1) darf die Bewilligung 
nur erteilt werden, wenn die Baute oder Anlage für die in Frage stehende 
Bewirtschaftung nötig ist (lit. a), der Baute oder Anlage am vorgesehenen Standort 
keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (lit. b) und der Betrieb 
voraussichtlich längerfristig bestehen kann (lit. c).

5.3.2. Unbestritten ist, dass die Befestigung der Güterstrasse Nr. 2 im betreffenden 
Abschnitt mit Betonspuren der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung dient und die 
landwirtschaftlichen Betriebe, welche die Güterstrasse Nr. 2 mit ihren 
landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen befahren, voraussichtlich längerfristig 
bestehen können. Fraglich ist jedoch, ob das Bauvorhaben für die Bewirtschaftung 
nötig ist und am vorgesehenen Standort keine überwiegenden Interessen 
entgegenstehen (Art. 34 Abs. 4 lit. a und b RPV).

5.3.3. An die Zonenkonformität von in der Landwirtschaftszone gelegenen Weg- 
oder Strassenanlagen werden grundsätzlich die gleichen Anforderungen gestellt 
wie bei (landwirtschaftlichen) Gebäuden. Nach der Rechtsprechung stimmt bei 
Landwirtschaftsbetrieben (vgl. Art. 16a RPG) wie auch bei forstlichen Bauten und 
Anlagen im Wald (vgl. Art. 18 Abs. 3 RPG) der Begriff der Zonenkonformität im 
Wesentlichen mit jenem der Standortgebundenheit nach Art. 24 lit. a RPG überein 
(BGE 123 II 499 E. 3b.cc), 122 II 160 E. 3a, 121 II 307 E. 3b; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_561/2012 vom 4. Oktober 2013 E. 3.1, 1A.312/2005 vom 27. 
September 2006 E. 6.1). Das heisst aber nicht, dass solche Bauten und Anlagen 
einer Ausnahmebewilligung bedürfen, sondern bloss, dass für sie in ähnlicher 
Weise wie bei der Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG der Nachweis eines 
objektiven Bedürfnisses für Standort, Umfang und Ausgestaltung zu erbringen ist 
(Urteile des Bundesgerichts 1C_144/2013 vom 29. September 2014 E. 4.2, 
1C_567/2015 vom 29. August 2016 E. 6). Das gilt sinngemäss auch für die mit 
einem besonderen Planungsverfahren – wie der Gesamtmelioration – in der 
Nichtbauzone festgelegten Infrastrukturen (Urteil des Bundesgerichts 1C_604/2014 
vom 12. Mai 2015, E. 2.1). Auch dies ist eine Konsequenz des 
Trennungsgrundsatzes und des daraus abzuleitenden Prinzips, dass die 
Landwirtschaftszone weitgehend von Überbauungen freigehalten werden soll (vgl. 
MUGGLI, in: Aemissegger et al. [Hrsg.], Praxiskommentar RPG. Bauen ausserhalb 
der Bauzone, 2017, Art. 24 N 7). Somit ist bereits im Rahmen der Prüfung von 
Art. 22 RPG die Frage der Standortgebundenheit nach Art. 24 lit. a RPG zu prüfen.

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5.3.4. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt eine Baute oder Anlage 
dann als standortgebunden, wenn sie aus technischen oder betriebswirtschaftlichen 
Gründen oder wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der 
Bauzone angewiesen ist. Die Voraussetzungen sind nach objektiven Massstäben 
zu beurteilen. Bei landwirtschaftlichen Bauten und Anlagen hängt die Frage der 
Notwendigkeit namentlich von der bestellten Oberfläche, von der Art des Anbaus 
und der Produktion sowie von der Struktur, Grösse und Erforderlichkeit der 
Bewirtschaftung ab (Urteile des Bundesgerichts 1C_589/2022 vom 4. Juli 2023 E. 
4.2, 1C_247/2020 vom 12. Mai 2021 E. 3.2, 1C_240/2020 vom 26. Februar 2021 E. 
2.1, 1C_567/2015 vom 29. August 2016 E. 4.1). Auf subjektive Vorstellungen und 
Wünsche des Einzelnen kann es ebenso wenig ankommen wie auf die persönliche 
Zweckmässigkeit oder Bequemlichkeit. Generell ist bei der Beurteilung der 
Voraussetzungen ein strenger Massstab anzulegen, um der Zersiedlung der 
Landschaft entgegen zu wirken. Denn das Bauen ausserhalb der Bauzonen soll 
nach Absicht des Gesetzgebers die Ausnahme bleiben, beschränkte er doch die 
Ausnahmegründe auf eng begrenzte sachliche Umstände (vgl. BGE 136 II 214 E. 
2.1; Urteile des Bundesgerichts 1C_604/2014 vom 12. Mai 2015 E. 2.3, 
1C_877/2013 vom 31. Juli 2014 E. 3.1.1, 1C_89/2009 vom 11. Juni 2009 E. 2.2, 
1A.256/2004 vom 31. August 2005 E. 5, je m.H.).

5.3.5. Die Standortgebundenheit einer Erschliessungsanlage kann nicht ohne den 
Zweck beurteilt werden, den sie erfüllen soll. Die für die Erschliessung von Feld und 
Wald ausserhalb der Bauzone notwendigen Verkehrsanlagen sind grundsätzlich 
standortbedingt. Das gilt aber nur, wenn und soweit sie hinsichtlich Standort und 
Ausgestaltung in einer unmittelbaren funktionellen Beziehung zum 
Landwirtschaftsbetrieb oder zum Wald stehen und sie in ihrer konkreten 
Ausgestaltung für eine zweckmässige Bewirtschaftung des Bodens am 
vorgesehenen Standort notwendig und nicht überdimensioniert sind (Urteil des 
Bundesgerichts 1A.63/1998 vom 3. September 1998 E. 5b). Nicht entscheidend ist, 
ob die Baute oder Anlage die Bewirtschaftung erleichtert oder verbessert. Vielmehr 
hat sich die Baute oder Anlage auf das für die vorgesehene Nutzung objektiv Nötige 
zu beschränken (Urteil des Bundesgerichts 1C_589/2022 vom 4. Juli 2023 E. 4.4).

5.4.1. Im angefochtenen Entscheid hat der Beschwerdegegner den Bau von 
Betonspuren auf der Güterstrasse Nr. 2 bewilligt und festgehalten, dass das 
Bauvorhaben aus rechtlicher Sicht nicht zu beanstanden sei, ohne allerdings die 
Voraussetzungen nach Art. 34 RPV zu prüfen. Es verwies dabei auf die 
Überlegungen der Beschwerdegegnerin, wonach die Güterstrasse Nr. 2 
Hauptwegcharakter aufweise und namentlich im Frühjahr bei nassen 

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Bodenverhältnissen genutzt würde. Eine Naturstrasse sei dann zu wenig tragfähig 
und würde Schaden erleiden. Dennoch pflichtete der Beschwerdegegner dem 
Beschwerdeführer bei, dass das flache Gelände gegen den Ausbau mit 
Betonspuren spreche (vgl. act. B.1, E. 6a).

5.4.2. Der Beschwerdeführer rügt, dass für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung 
der Ausbau der Güterstrasse Nr. 2 im betreffenden Abschnitt mit Betonspuren nicht 
notwendig sei. Es fehle an der erforderlichen Längsneigung und die Güterstrasse 
Nr. 2 befinde sich an einem trockenen Standort. Für die Befestigung von 
Güterstrassen mit Betonspuren gebe es Richtlinien, welche im vorliegenden Fall 
gegen eine Befestigung mit Betonspuren sprechen würden. So sehe es auch das 
BAFU, welches die Ansicht vertrete, dass bei Güterstrassen mit einer Längsneigung 
von unter 12 % generell auf eine Befestigung mit Betonspuren zu verzichten sei. Im 
Grenzbereich von 8–12 % habe eine Beurteilung aufgrund der konkreten Situation 
zu erfolgen (vgl. act. A.1). Daher ersucht der Beschwerdeführer, dass auf den 
Ausbau mit Betonspuren bei einer Längsneigung von unter 12 % verzichtet wird 
(vgl. act. A.5).

5.4.3. Die Beschwerdegegnerin entgegnet, dass die Güterstrasse Nr. 2 als 
Haupterschliessung für das Gebiet "C._____" diene. Im Frühjahr diene sie zudem 
als Erschliessung für das Gebiet "K._____", da die Güterstrasse Nr. 1 wesentlich 
später schneefrei sei. Der Weg nach C._____ sei heute sehr steil, schmal und in 
einem schlechten Zustand. Die Fahrt mit landwirtschaftlichen Maschinen nach 
C._____ sei heute je nach Witterung gefährlich und risikoreich. Die Güterstrasse 
Nr. 2 soll ausgebaut werden können, um die Zufahrt zu den landwirtschaftlichen 
Flächen zu erleichtern. Bei der Entscheidung über die Befestigung einer 
Güterstrasse sei neben der Längsneigung auch das Verkehrsaufkommen, der 
Niederschlag und die Besonnung zu beachten. Kieswege im Wald seien weit besser 
vor der Witterung geschützt als auf offenem Feld. Im offenen Gelände sehe das 
Projekt aufgrund der Witterungseinflüsse und der hohen Belastung die Betonspuren 
bis zum Waldrand vor (vgl. act. A.3). Der Beschwerdegegner ergänzt in seiner 
Vernehmlassung, dass die Fachbehörden, die die Einhaltung der geltenden Regeln 
in ihren Fachbereichen zu prüfen haben, keine Einwände gegen die Befestigung 
der streitbetreffenden Teilstrecke gehabt hätten. Weiter würde die Güterstrasse Nr. 
2 selbst bei Gutheissung der Beschwerde grösstenteils mit Betonspuren ausgebaut 
werden, wodurch nicht ersichtlich sei, inwiefern der Verzicht von Betonspuren auf 
diesem Abschnitt in landschaftlicher Hinsicht etwas bringen würde. Im Übrigen stelle 
bereits eine Betonspurstrasse gegenüber einer vollflächigen Befestigung einen 
Kompromiss in Bezug auf den Landschaftsschutz dar (vgl. act. A.4, Ziff. 3).

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5.5. Gestützt auf die ins Recht gelegten Akten lässt sich feststellen, dass die 
Güterstrasse Nr. 2 nach Verlassen des Waldes auf einer Strecke von über 100 
Metern relativ eben verläuft und dann Richtung B._____ mit einer Längsneigung 
von 12 % und mehr ansteigt (vgl. act. C.1). Exakte Angaben zu Länge und 
Längsneigung des betreffenden Strassenabschnitts lassen sich den Akten 
allerdings nicht entnehmen.

5.6. Der Beschwerdeführer bringt zu Recht vor, dass das BAFU in seiner 
Stellungnahme beantragt hat, bei Wegen mit einer Längsneigung von unter 12 % 
auf eine Befestigung zu verzichten. Im Grenzbereich von 8–12 % habe eine 
Beurteilung und Begründung auf Grund der konkreten Situation zu erfolgen (vgl. 
act. B.3, Antrag 3). Im Einzelnen hat das BAFU ausgeführt, dass das Anfallen von 
Unterhaltskosten allein noch kein Argument für den Einbau von Betonspuren sein 
könne. Weiter seien Kriterien des Landschafts- und Naturschutzes zu gewichten 
und zu berücksichtigen. Dies gelte insbesondere für Längsneigungen von 8–12 % 
(vgl. act. B.3, S. 3). Auch das ASTRA beantragt in seiner Stellungnahme, dass bei 
einer Längsneigung unter 12 % auf eine Befestigung zu verzichten sei (vgl. act. 
D.6/10). Das Bundesamt für Landwirtschaft (BWL) hat im Übrigen in seinem 
verbindlichen Mitbericht nach Art. 22 UVPV in Bezug auf die Längsneigung 
festgehalten, dass Projektierungselemente Gegenstand der Normen des Amts für 
Geoinformation und Landwirtschaft des Kantons Graubünden (ALG) als auch des 
Kreisschreibens Güterwege des BWL seien. Diese verbindlichen Vorgaben würden 
projektweise geprüft und könnten als erfüllt betrachtet werden (act. D.6/11, S. 6 f.).

5.7. Für die Gestaltung der Fahrbahnoberfläche von Wald- und Güterstrassen 
gibt es verschiedene Bewertungsschemata. Das BWL verweist in seinem 
verbindlichen Mitbericht auf das Kreisschreiben 01/2023 betreffend Grundsätze zur 
Subventionierung von Güterwegen vom 8. Mai 2023 (nachfolgend: Kreisschreiben 
Güterwege). Darin ist das Bewertungsschema nach HIRT aus dem Jahr 1977 
abgebildet (Kreisschreiben Güterwege, S. 24). Die Praxishilfe "Geometrische 
Richtwerte von Waldwegen und Waldstrassen" des Bundesamts für Umwelt, Wald 
und Landschaft (BUWAL) aus dem Jahre 1999 (nachstehend: Praxishilfe) hat auch 
bereits auf dieses Bewertungsschema verwiesen (S. 18), in seinen 
Schlussfolgerungen aber anerkannt, dass das Bewertungsmodell von HIRT für die 
Wahl der Deckschicht die unterschiedlichen Einflüsse der einzelnen Faktoren nicht 
in einer Form wiederzugeben vermöge, wie sie aufgrund von quantitativen 
Untersuchungen der Schadensentwicklung an Naturstrassen erforderlich wäre 
(Praxishilfe, S. 35). Die Praxishilfe stützt sich daher auf ein neueres 
Bewertungsmodell, welches dem Bewertungsmodell nach HIRT ähnlich ist. Dabei 

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bilden die Längsneigung, die Gestaltung des Querprofils, die Umweltbedingungen 
(wie Niederschlag und Kronenschluss) sowie die zu erwartende Verkehrsfrequenz 
relevante Kriterien zur Beurteilung, ob eine Kiessand-Deckschicht oder eine 
bituminöse Deckschicht geeignet ist (vgl. Praxishilfe, S. 34). Der Grenzwert von 12 
% für die Längsneigung von Wald- und Güterstrassen, auf welchen sich die 
Bundesämter stützen, ist seit jeher anerkannt. Dabei soll dieser Grenzwert aber 
flexibel gehandhabt werden (vgl. Praxishilfe, S. 35). Auch auf kantonaler Ebene 
wurden unter anderem Normen in Bezug auf die Wahl der Fahrbahnoberfläche 
ausgearbeitet. Auch das BWL verweist in seinem verbindlichen Mitbericht darauf 
(vgl. act. D.6/11, S. 6 f.). Die Projektierungsrichtlinien Tiefbau des Amts für 
Landwirtschaft und Geoinformation des Kantons Graubünden vom 22. September 
2023 (nachfolgend: Projektierungsrichtlinien ALG) stützen sich auf das 
Kreisschreiben Güterwege des BWL. Nach den Projektierungsrichtlinien ALG, S. 7 
ist ab 8–10 % Längsneigung der Einbau eines Hartbelags zu prüfen. Die 
Befestigung bei einer Längsneigung von weniger als 8 % sei nicht ausgeschlossen 
(je nach Verkehr, Niederschlag, Besonnung, Anteil 
Schmelzwasser/Oberflächenwasser der oberhalb angrenzenden Fläche etc.). 
Weder dem angefochtenen Entscheid noch den ins Recht gelegten Akten lässt sich 
entnehmen, auf welches Bewertungsdiagramm sich der Beschwerdegegner bei 
seiner Beurteilung, ob die betreffende Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2 mit 
Betonspuren zu versehen sei, stützt.

5.8. Die betreffende Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2 (unterer Teil des 
Abschnitts "F._____"/"D._____"/"C._____"), welche mehrheitlich eben verläuft, 
weist damit eine Längsneigung auf, die weit unterhalb des anerkannten Grenzwerts 
liegt. Das anerkennt auch der Beschwerdegegner im angefochtenen Entscheid (vgl. 
act. B.1, E. 6a). Würde beim in der Praxishilfe dargestellten Bewertungsdiagramm 
auf die von den Beschwerdegegnern in ihrer Argumentation sinngemäss 
verwendeten Kriterien – Starkniederschlag und offenes Land sowie hohe 
Verkehrsintensität (mehrmals täglich) – abgestellt, dann wäre eine bituminöse 
Deckschicht trotzdem nicht notwendig. Das Bewertungsdiagramm gibt klar an, dass 
eine Kiessand-Deckschicht ausreicht. Berücksichtigt man ferner, dass die 
betreffende Teilstrecke nicht kurvenreich ist, was gegen eine Befestigung mit 
Betonspuren spricht (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn 
VWBES.2018.445 vom 11. Februar 2020 E. 5.7.3), so erscheint der Ausbau der 
streitbetroffenen Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2 noch weniger statthaft. Es mag 
sein, dass durch die durchgehende Befestigung der Güterstrasse Nr. 2 mit 
Betonspuren die Zufahrt zu den landwirtschaftlichen Flächen erleichtert würde, wie 
von der Beschwerdegegnerin vorgebracht (vgl. act. A.3). Eine erleichterte Zufahrt 

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gründet aber letztlich auf persönlicher Zweckmässigkeit und Bequemlichkeit und 
vermag deswegen die Betonspuren nicht zu rechtfertigen (vgl. Urteil des 
Obergerichts Appenzell Ausserrhoden O4V 21 36 vom 25. August 2022 E. 3.3). Für 
die Bewirtschaftung notwendig sind die Betonspuren auf der betreffenden 
Teilstrecke daher nicht. Somit lässt sich festhalten, dass die Errichtung von 
Betonspuren auf der betreffenden Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2 (unterer Teil 
des Abschnitts "F._____"/"D._____"/"C._____") nicht standortgebunden und damit 
nicht zonenkonform ist. Mangels Zonenkonformität kann folglich für die Errichtung 
von Betonspuren auf diesem Abschnitt keine ordentliche Baubewilligung nach Art. 
22 RPG erteilt werden.

5.9. Somit ist zu prüfen, ob für diese Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2 eine 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG erteilt werden kann. Der Bau bzw. der 
Ausbau einer zonenfremden Strasse kann nur bewilligt werden, wenn der Zweck 
der Anlage einen Standort ausserhalb der Bauzone erfordert 
(Standortgebundenheit) und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 
24 RPG). Wie bereits vorstehend in E. 5.3.3 erwähnt, stimmt der Begriff der 
Zonenkonformität bei Wald- und landwirtschaftlichen Erschliessungsstrassen, wie 
der im vorliegenden Streitfall betreffenden Güterstrasse Nr. 2, im Wesentlichen mit 
jenem der Standortgebundenheit nach Art. 24 lit. a RPG überein. Es wird daher auf 
die Ausführungen in E. 5.3.3 ff. verwiesen. Mangels Standortgebundenheit kann auf 
der streitbetroffenen Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2 auch eine ausserordentliche 
Bewilligung nach Art. 24 RPG für die Errichtung von Betonspuren erteilt werden. Zu 
prüfen bleibt, ob das Bauvorhaben allenfalls der Erteilung einer 
Ausnahmebewilligung gestützt auf die Ausnahmeregelungen von Art. 24a ff. RPG 
zugänglich ist, wobei sich die Prüfung auf die Vorgaben von Art. 24c RPG 
beschränken kann.

5.10. Gemäss Art. 24c RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und 
Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem 
Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Solche Bauten und Anlagen können mit 
Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll 
erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder 
geändert worden sind (Abs. 2). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den 
wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). 

5.10.1. Der Anwendungsbereich von Art. 24c RPG wird in Art. 41 RPV 
konkretisiert. Gemäss Art. 41 Abs. 1 RPV ist Art. 24c RPG anwendbar auf Bauten 
und Anlagen, die rechtmässig erstellt oder geändert worden sind, bevor das 
betreffende Grundstück Bestandteil des Nichtbaugebiets im Sinne des 

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Bundesrechts wurde (altrechtliche Bauten und Anlagen). Er ist nicht anwendbar auf 
allein stehende, unbewohnte landwirtschaftliche Bauten und Anlagen (Abs. 2). Die 
nach Art. 24c Abs. 2 RPG zulässigen Änderungen werden in Art. 42 RPV 
konkretisiert. Eine Änderung gilt als teilweise und eine Erweiterung als massvoll, 
wenn die Identität der Baute oder Anlage einschliesslich ihrer Umgebung in den 
wesentlichen Zügen gewahrt bleibt. Verbesserungen gestalterischer Art sind 
zulässig (Abs. 1). Massgeblicher Vergleichszustand für die Beurteilung der Identität 
ist der Zustand, in dem sich die Baute oder Anlage im Zeitpunkt der Zuweisung zum 
Nichtbaugebiet befand (Abs. 2). Ob die Identität im Wesentlichen gewahrt bleibt, ist 
unter Würdigung der gesamten Umstände zu beurteilen (Abs. 3 Satz 1). Nach der 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist darauf abzustellen, ob die Änderung bei 
einer Gesamtbetrachtung untergeordneter Natur ist. Die Wesensgleichheit der 
Baute oder Anlage muss hinsichtlich Umfang, äusserer Erscheinung sowie 
Zweckbestimmung gewahrt werden und es dürfen keine wesentlichen neuen 
Auswirkungen auf die Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen 
werden (vgl. BGE 132 II 21 E. 7.1.1, 127 II 215 E. 3a; Urteile des Bundesgerichts 
1C_154/2020 vom 13. Juli 2021 E. 6.1, 1C_9/2019 vom 4. Oktober 2019 E. 3.3, 
1C_350/2014 vom 13. Oktober 2015 E. 4.1). Gefordert ist nicht völlige Gleichheit 
von Alt und Neu; die Identität bezieht sich vielmehr auf die "wesentlichen Züge", 
also die aus raumplanerischer Sicht wichtigen Merkmale des Objekts (Urteile des 
Bundesgerichts 1C_626/2017, 1C_628/2017 vom 16. August 2018 E. 6.3).

5.10.2. Die Güterstrasse Nr. 2 hat wohl wie viele andere Güterstrassen im 
Beizugsgebiet der Gesamtmelioration B._____ – namentlich in touristischer 
Hinsicht – schon immer Erschliessungsfunktion für Maiensässe bzw. Wohnbauten 
in ihrer näheren Umgebung gehabt. Es kann daher von einer bestehenden, teilweise 
zonenwidrigen Anlage ausserhalb der Bauzone im Sinne von Art. 24c RPG 
ausgegangen werden. Die Betonierung verändert aufgrund des Materialwechsels 
das Erscheinungsbild und die bauliche Qualität der Strasse massgeblich. Die 
Güterstrasse Nr. 2 wird damit im Ergebnis wesentlich verändert. Schon die fehlende 
Identität dürfte daher die Anwendbarkeit von Art. 24c RPG ausschliessen (vgl. Urteil 
des Bundesgerichts 1C_154/2020 vom 13. Juli 2021 E. 6.4.1; Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn, VWBES.2018.445 vom 11. Februar 
2020 E. 7.2). Die Errichtung von Betonspuren auf der Güterstrasse Nr. 2 verletzt 
zudem den sogenannten Trennungsgrundsatz. Die Trennung von Bau- und 
Nichtbaugebiet ist jedoch einer der tragenden Gedanken des Raumplanungsrechts 
(vgl. BGE 141 II 245 E. 2, 132 II 21 E. 6.4). Er wird umgesetzt mit den Vorschriften 
über die Begrenzung der Bauzonen (Art. 15 RPG), dem Konzentrationsgrundsatz 
und mit einer restriktiven Ordnung von Ausnahmen für das Bauen ausserhalb der 

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Bauzonen (MUGGLI, a.a.O., Vorbemerkungen zu den Art. 24 bis 24e und 27a N. 17). 
Schliesslich steht die Errichtung von Betonspuren im Spannungsverhältnis zum 
wichtigen raumplanerischen Anliegen, die natürlichen Lebensgrundlagen, 
namentlich Wald und Landschaft, zu schützen (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. a und Art. 3 Abs. 
2 RPG; vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 1C_154/2020 vom 13. Juli 2021 
E. 6.4.2). Eine Bewilligung gestützt auf Art. 24c RPG ist demnach nicht zulässig.

5.11. Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Befestigung mit Betonspuren 
der streitbetroffenen Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2 (unterer Teil des Abschnitts 
"F._____"/"D._____"/"C._____"), welche mehrheitlich eben verläuft, mit einer Länge 
von rund 100 Metern nicht zulässig ist. Erst nach der flachen, Streitgegenstand 
bildenden Teilstrecke, wo die Längsneigung der Güterstrasse Nr. 2 stark zunimmt, 
ist eine Befestigung mit Betonspuren zulässig. Damit ist die Beschwerde in diesem 
Punkt gutzuheissen. Den ins Recht gelegten Akten kann die exakte Längsneigung 
des betreffenden Abschnitts der Güterstrasse Nr. 2 nicht entnommen werden. Es 
liegt daher an der Beschwerdegegnerin, die jeweiligen Längsneigungen zu eruieren 
und gestützt auf die vorliegende Erkenntnis anhand der etablierten 
Bewertungsschemata (vgl. E. 5.7 hiervor) zu prüfen, welche Streckenabschnitte mit 
Betonspuren ausgebaut werden dürfen. Im Ergebnis ist die Beschwerde in diesem 
Punkt gutzuheissen und die Sache somit an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen.

6. Zweitens ist zu prüfen, ob die Befestigung der Güterstrasse Nr. 16.1 mit 
Betonspuren rechtmässig ist. Der Beschwerdeführer ersucht, dass die gesamte 
Güterstrasse Nr. 16.1 nicht mit Betonspuren versehen werde. Dies sei nicht nötig 
(vgl. act. A.1).

6.1. Die Güterstrasse Nr. 16.1 durchquert sowohl die Landwirtschaftszone nach 
Art. 32 KRG als auch Wald im Sinne von Art. 13 des Bundesgesetzes über den 
Wald vom 4. Oktober 1991 (Waldgesetz; WaG; SR 921.0). Für die Beurteilung, ob 
die Errichtung von Betonspuren namentlich auf Güterstrassen im Wald zulässig ist, 
ist somit nebst der Raumplanungsgesetzgebung auch die Waldgesetzgebung 
massgebend. Anwendbares Recht ist nebst dem WaG die Verordnung über den 
Wald vom 30. November 1992 (WaV; SR 921.01). Als kantonales Ausführungsrecht 
ist das KWaG sowie die KWaV (BR 920.110) anwendbar.

6.2. Gemäss Art. 4 lit. a WaV, dessen gesetzliche Grundlage sich neben den 
Art. 4 und 12 WaG auch in Art. 2 Abs. 2 lit. b WaG befindet, können forstliche Bauten 
und Anlagen im Wald ohne Rodungsbewilligung errichtet werden. Nach den 
materiell anwendbaren waldrechtlichen Bestimmungen ist die forstliche Natur für 

16 / 33

Bauten und Anlagen dann zu bejahen, wenn sie den Zwecken des Waldes dienen 
und für seine Bewirtschaftung notwendig sind (vgl. Art. 2 Abs. 2 lit. b, Art. 11 und 16 
WaG; Art. 4 und 14 WaV; vgl. BGE 123 II 499 E. 1a, 122 II 274 E. 1a). Nach Art. 12 
KWaV gelten insbesondere Waldstrassen als forstliche Bauten und Anlagen. Wie 
das Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Graubünden (AWN) in seiner 
Stellungnahme ausführt, betrifft die Güterstrasse Nr. 16 Wald (vgl. act. D.6/7). Die 
Güterstrasse Nr. 16.1 dient damit ohne Weiteres den Zwecken des Waldes und ist 
für seine Bewirtschaftung notwendig. Folglich ist die Güterstrasse Nr. 16.1 als 
forstliche Baute und Anlage im waldrechtlichen Sinne zu qualifizieren. Auf eine 
Rodungsbewilligung hat der Beschwerdegegner – entsprechend dem Hinweis des 
AWN (vgl. act. D.6/7) – im angefochtenen Entscheid daher zu Recht verzichtet.

6.3. Dessen ungeachtet ist für die Errichtung einer forstlichen Baute oder Anlage 
gemäss Art. 13a Abs. 1 WaG eine raumplanerische Bewilligung gemäss Art. 22 
RPG bzw. Art. 24 ff. RPG erforderlich (BGE 123 II 499 E. 2; Urteil des 
Bundesgerichts 1A.173/2001 vom 26. April 2002 E. 3.1). Hinsichtlich der 
raumplanerischen Bewilligung gibt es damit keinen Unterschied, ob die 
Güterstrasse im Wald oder in der Landwirtschaftszone liegt. Mit dem Entscheid des 
Beschwerdegegners betreffend Projektgenehmigung und Kantonsbeitrag in Bezug 
auf das Projekt "Gesamtmelioration B._____, Teil Landwirtschaft" und "Änderungen 
des Auflageprojekts, Teil Landwirtschaft" vom 12. Februar 2024 hat der 
Beschwerdegegner unter anderem die erforderliche raumplanerische Bewilligung 
für die Errichtung einer Betonspur auf der Güterstrasse Nr. 16.1 erteilt (vgl. act. B.1). 
Zu prüfen ist daher, ob diese Bewilligung rechtmässig ist.

6.4. Gemäss Art. 22 Abs. 1 RPG dürfen Bauten und Anlagen nur mit behördlicher 
Bewilligung errichtet oder geändert werden. Nach Abs. 2 ist Voraussetzung einer 
Bewilligung, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone 
entsprechen (lit. a) sowie das Land erschlossen ist (lit. b). Die übrigen 
Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts bleiben 
vorbehalten (Abs. 3). Zunächst gilt es, die Frage der Zonenkonformität der 
Güterstrasse Nr. 16.1 im Wald zu prüfen. Erst in einem zweiten Schritt ist auch die 
Teilstrecke in der Landwirtschaftszone in die Prüfung miteinzubeziehen. Die Frage 
der Zonenkonformität richtet sich dabei nach Art. 16a RPG (vgl. E. 5.3.1 ff. hiervor).

6.4.1. Im Wald zonenkonform und mit einer ordentlichen Baubewilligung nach 
Art. 22 RPG bewilligungsfähig sind forstliche Bauten und Anlagen, die für eine 
zweckmässige Bewirtschaftung des Waldes am vorgesehenen Standort notwendig 
und nicht überdimensioniert sind, ausserdem dürfen keine überwiegenden 
öffentlichen Interessen gegen ihre Errichtung vorliegen (BGE 123 II 499 E. 2).

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6.4.2. Der Gesetzgeber hat diese Voraussetzungen nachträglich in Art. 13a WaV 
normiert. Demnach dürfen forstliche Bauten und Anlagen, wie zum Beispiel 
Waldstrassen, mit behördlicher Bewilligung nach Art. 22 RPG errichtet oder 
geändert werden (Abs. 1). Nach Art. 13a Abs. 2 WaV ist Voraussetzung einer 
Bewilligung, dass die Bauten und Anlagen der regionalen Bewirtschaftung des 
Waldes dienen (lit. a), für diese Bauten und Anlagen der Bedarf ausgewiesen, ihr 
Standort zweckmässig und ihre Dimensionierung den regionalen Verhältnissen 
angepasst ist (lit. b) und ihr keine überwiegenden öffentlichen Interessen 
entgegenstehen (lit. c). Für Bauten und Anlagen wie die streitbetroffene 
Güterstrasse ist somit in ähnlicher Weise wie bei einer Ausnahmebewilligung nach 
Art. 24 RPG der Nachweis eines objektiven Bedürfnisses für Standort, Umfang und 
Ausgestaltung zu erbringen (Urteil des Bundesgerichts 1C_154/2020 vom 13. Juli 
2021 E. 4.1; vgl. ferner BGE 123 II 499 E. 2 m.H.; MUGGLI, a.a.O., Art. 24 N. 7 RPG). 
Die übrigen Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts 
bleiben vorbehalten (Art. 13a Abs. 3 WaV).

6.4.3. Waldstrassen dürfen – vorbehältlich vom Bundesrat festgelegter, hier nicht 
interessierender Ausnahmen für militärische und andere öffentliche Aufgaben (vgl. 
dazu Art. 13 Abs. 1 WaV) – grundsätzlich nur zu forstlichen Zwecken befahren 
werden (Art. 15 Abs. 1 WaG), denn sie gelten rechtlich als Waldareal (vgl. Art. 2 
Abs. 2 lit. b WaG). Weder im Waldgesetz noch in der Waldverordnung wird der 
Begriff "forstliche Zwecke" definiert. Von einem forstlichen Zweck ist immer dann 
auszugehen, wenn die Nutzung im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung und 
Pflege des Waldes sowie dem Holzverkauf und der Holzabfuhr steht. Die Nutzung 
ist in diesem Fall als zonenkonform anzusehen. Zu denken ist dabei an das 
Befahren mit Maschinen und Geräten der Waldwirtschaft, mit Transportfahrzeugen 
für die Abfuhr von Holz, für den Transport von Forstpersonal an den Arbeitsplatz 
sowie zu Aufsichts- und Kontrollzwecken innerhalb des Waldes (vgl. zum Ganzen 
Botschaft vom 29. Juni 1988 zu einem Bundesgesetz über Walderhaltung und 
Schutz vor Naturereignissen [Waldgesetz, WaG], BBl 1988 III 173, S. 197; Botschaft 
vom 28. Februar 2012 der Regierung des Kantons Graubünden an den Grossen 
Rat zur Totalrevision des kantonalen Waldgesetzes, Heft Nr. 15/2011–2012 1639 
ff., S. 1664; RUDIN/VONLANTHEN-HEUCK, in: Abt et al. [Hrsg.], Kommentar zum 
Waldgesetz/Commentaire de la loi sure les forêts, 2022, Art. 15 N. 22). Nicht 
gemeint sind damit Bauten und Anlagen, die nicht der zweckmässigen 
Bewirtschaftung und Erhaltung des Waldes, sondern anderen Zwecken wie zum 
Beispiel der Landwirtschaft, dem Tourismus, der Energieversorgung oder der 
Abfallentsorgung dienen (BGE 111 Ib 45 E. 3c, 106 Ib 141 E. 4).

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6.4.4. Die Kantone können aber das Befahren zu weiteren Zwecken zulassen, 
wenn nicht die Walderhaltung oder andere öffentliche Interessen dagegen sprechen 
(Art. 15 Abs. 2 WaG). Gemäss kantonalem Recht ist das Befahren von 
Waldstrassen im Rahmen des Bundesrechts sowie für landwirtschaftliche Zwecke 
und zur Erfüllung öffentlicher Aufgaben ohne Bewilligung zulässig (Art. 34 Abs. 2 
KWaG). Darüber hinaus werden die Gemeinden ermächtigt, weitere Ausnahmen 
vorzusehen und diese der Bewilligungspflicht zu unterstellen (Art. 34 Abs. 3 KWaG). 
Die Delegation in Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über 
den Strassenverkehr des Kantons Graubünden vom 11. Juni 2008 (EGzSVG; 
BR 870.100), wonach die Gemeinden den örtlichen Verkehr auf den 
Gemeindestrassen regeln (vgl. Art. 3 Abs. 2 Satz 2 SVG), umfasst damit auch die 
Waldstrassen, sofern durch die Waldgesetzgebung nicht bereits Vorgaben 
bestehen (vgl. CRAMERI, Gemeinden im Kanton Graubünden – Aufgaben und 
Autonomie, 2019, S. 370; Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit 
Graubünden, Erläuterungen zum Reglement für das Befahren von Alp-, Feld- und 
Waldstrassen durch Motorfahrzeuge vom 2. August 2013, S. 5 
<https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/djsg/kapo/service/reglementeundg
esetze/Documents/Erläuterungen%20zum%20Musterreglement%20Wald-
%20Alpstrassen%20Version%20August%202013.pdf> [besucht am 13. August 
2025; nachfolgend: DJSG, Erläuterungen]). Die Gemeinde Domleschg hat dies mit 
der Verordnung für das Befahren von Alp-, Feld-, Güter- und Waldstrassen mit 
Motorfahrzeugen vom 1. Januar 2019 getan. Gemäss Art. 3 dieser Verordnung 
dienen die Waldstrassen mit Ausnahmebewilligung nebst der Forst- und 
Landwirtschaft auch noch weiteren Zwecken. Bei diesen Strassen dürfen als 
Ausnahme vom Motorfahrzeugverbot Bewilligungen namentlich an Eigentümer, 
Pächter oder Dauermieter von Liegenschaften, die nur über die betreffende 
Waldstrasse erreicht werden können, sowie an Tagestouristen und Gäste erteilt 
werden (Art. 6 Abs. 1 und Abs. 2 der Verordnung für das Befahren von Alp-, Feld-, 
Güter- und Waldstrassen mit Motorfahrzeugen der Gemeinde Domleschg). Diese 
Strassen dürfen danach unter bestimmten Voraussetzungen auch zu touristischen 
Zwecken genutzt werden, allerdings ist dafür eine Bewilligung erforderlich. Die 
Güterstrasse Nr. 16.1 stellt eine Waldstrasse mit Ausnahmebewilligung gemäss 
Art. 3 der Verordnung für das Befahren von Alp-, Feld-, Güter- und Waldstrassen 
mit Motorfahrzeugen der Gemeinde Domleschg dar und darf demnach mit 
Ausnahmebewilligung auch für touristische Zwecke genutzt werden (vgl. Art. 6 Abs. 
3 i.V.m. Anhang der Verordnung für das Befahren von Alp-, Feld-, Güter- und 
Waldstrassen mit Motorfahrzeugen der Gemeinde Domleschg).

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6.4.5. Die Güterstrasse Nr. 16.1 dient einerseits als Zufahrt zu den 
Maiensässflächen "H._____" und "L._____", und damit touristischen Zwecken, 
andererseits auch landwirtschaftlichen Zwecken, indem sie insbesondere die 
landwirtschaftlich bewirtschafteten Gebiete "H._____" und "M._____" erschliessen 
(vgl. act. D.3, Technischer Bericht zum Auflageprojekt, Anhang 1, S. 13; vgl. act. 
B.1, E. 6l). Sie erschliesst eine landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 18 Hektaren 
(vgl. act. A.3, S. 3). Die Nutzung erscheint damit recht intensiv (vgl. act. D.3, 
Technischer Bericht zum Auflageprojekt, Anhang 1, S. 13). Daneben dürfte auch 
die regionale Bewirtschaftung des Waldes von Bedeutung sein, auch wenn sich das 
aus der Aktenlage nicht direkt ergibt. Ein Teil der abzuführenden Holzmenge dürfte 
die Güterstrasse Nr. 16.1 passieren. Die Güterstrasse Nr. 16.1 hat damit ohne 
Weiteres den Charakter einer Haupterschliessungsstrasse. Weiter wird die 
Güterstrasse Nr. 16.1 durch Erholungssuchende genutzt, sei es zu Fuss oder mit 
einem Fahrzeug. Die Intensität der touristischen Nutzung entzieht sich der Kenntnis 
des Obergerichts. Aufgrund des Umstands, dass es in der Umgebung der 
Güterstrasse Nr. 16.1 einige Maiensässe bzw. Wohnbauten hat, dürfte aber auch 
der touristische Motorfahrzeugverkehr von Bedeutung sein und die Güterstrasse 
Nr. 16.1 entsprechend genutzt werden, zumal gestützt auf Art. 6 Abs. 1 und 2 der 
Verordnung für das Befahren von Alp-, Feld-, Güter- und Waldstrassen mit 
Motorfahrzeugen der Gemeinde Domleschg einem grossen Kreis Personen eine 
touristische Nutzung ermöglicht wird.

6.4.6. Es ist daher festzuhalten, dass die Güterstrasse Nr. 16.1 im Wald mit der 
bestehenden Fahrbahnoberfläche hinsichtlich forstlicher und landwirtschaftlicher 
Nutzung zonenkonform ist. Die forstliche Nutzung der Güterstrasse Nr. 16.1 ist 
gestützt auf Bundesrecht und die landwirtschaftliche Nutzung gestützt auf 
kantonales Recht zonenkonform. Weiter stellt die Güterstrasse Nr. 16.1 nach 
kommunalem Recht eine Waldstrasse mit Ausnahmebewilligung gemäss Art. 3 der 
Verordnung für das Befahren von Alp-, Feld-, Güter- und Waldstrassen mit 
Motorfahrzeugen der Gemeinde Domleschg dar und darf demnach auch in 
bestimmtem Umfang für touristische Zwecke genutzt werden (vgl. Art. 6 Abs. 3 
i.V.m. Anhang ebendieser Verordnung; vgl. E. 5.4.4. hiervor). Weiter liegt auf der 
Güterstrasse Nr. 16.1 ein Wanderweg. Eine Waldstrasse zu rein touristischen 
Zwecken ist jedoch nicht zulässig. Denn bei Alp-, Forst-, Wald- und 
ausgesprochenen Güterwegen liegt die Zweckbestimmung bei deren Erstellung 
nicht darin, sie einem unbeschränkten Verkehr zu überlassen. Sie werden vielmehr 
für die Erschliessung und Bewirtschaftung der Alpen, Maiensässe, Wälder und für 
die Bebauung der landwirtschaftlichen Güter erstellt. Diese Wege sind meistens 
schmal, steil und weisen vielfach einen Naturbelag auf und verfügen über wenig 

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Ausstell- und Wendeplätze. Jedenfalls werden sie nicht als Touristenstrassen 
konzipiert (DJSG, Erläuterungen, S. 6 f.). Entsprechend ist die Zonenkonformität 
der Güterstrasse Nr. 16.1 im Wald hinsichtlich touristischer Nutzung zu verneinen. 

6.5. In der Folge ist daher zu prüfen, ob bezüglich forstlicher und 
landwirtschaftlicher Nutzung die Errichtung einer Betonspur auf der im Wald 
verlaufenden Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.1 noch zonenkonform ist. 
Gleichzeitig ist zu prüfen, ob die Errichtung von Betonspuren auf der Teilstrecke der 
Güterstrasse Nr. 16.1, welche die Landwirtschaftszone passiert, zonenkonform im 
Sinne von Art. 16a RPG ist. Wird dies verneint, so ist die Bewilligungsfähigkeit nach 
Art. 24 ff. RPG zu prüfen.

6.5.1. Wie bereits vorstehend dargelegt worden ist, stimmt sowohl bei 
Landwirtschaftsbetrieben (vgl. Art. 16a RPG) als auch bei forstlichen Bauten und 
Anlagen im Wald (Art. 18 Abs. 3 RPG) der Begriff der Zonenkonformität im 
Wesentlichen mit jenem der Standortgebundenheit nach Art. 24 lit. a RPG überein 
(BGE 123 II 499 E. 3b.cc), 122 II 160 E. 3a, 121 II 307 E. 3b; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_561/2012 vom 4. Oktober 2013 E. 3.1, 1A.312/2005 vom 27. 
September 2006 E. 6.1). Die Kriterien, ob die Güterstrasse 16.1 mit Betonspuren 
standortgebunden und damit zonenkonform sind, sind daher für die Teilstrecken im 
Wald und in der Landwirtschaftszone dieselben. Es kann somit vollumfänglich auf 
die vorstehenden Ausführungen im Rahmen der Prüfung der Güterstrasse Nr. 2 
verwiesen werden (vgl. E. 5.3.3 ff. hiervor). 

6.5.2. Im angefochtenen Entscheid hat der Beschwerdegegner erkannt, dass die 
Längsneigung der Güterstrasse Nr. 16.1 im Durchschnitt rund 10 % betrage. Diese 
Strecke werde intensiv genutzt. Sie tangiere keine Biotope und wirke sich nicht 
landschaftsprägend aus. Eine Befestigung mit Betonspuren sei daher entsprechend 
den Projektierungsrichtlinien des Amts für Landwirtschaft und Geoinformation des 
Kantons Graubünden (ALG) durchaus gerechtfertigt (act. B.1, E. 6l).

6.5.3. Der Beschwerdeführer rügt, dass der Ausbau der Güterstrasse Nr. 16.1 mit 
Betonspuren nicht notwendig sei. Das BAFU beantrage entsprechend in seiner 
Stellungnahme vom 21. Juni 2018, dass bei Güterstrassen mit einer Längsneigung 
von unter 12 % auf eine Befestigung mit Betonspuren zu verzichten sei; im 
Grenzbereich von 8–12 % habe eine Beurteilung aufgrund der konkreten Situation 
zu erfolgen. Nach Ansicht des Beschwerdeführers treffe kein Argument zu, wonach 
Betonspuren angebracht seien. Insbesondere treffe es nicht zu, dass der Abschnitt 
intensiv genutzt werde, im technischen Bericht werde die Nutzung lediglich als 
"recht intensiv" beschrieben. Aus eigener Erfahrung wisse der Beschwerdeführer, 

21 / 33

dass die Güterstrasse Nr. 16.1 sehr selten genutzt werde. Im besten Fall könne von 
einigen wenigen Fahrten pro Tag im Sommerhalbjahr ausgegangen werden. Der 
Weg sei zudem ein beliebter Wanderweg (act. A.1). Weiter sei die Güterstrasse 
Nr. 16.1 erst kürzlich instand gestellt worden und sei in tadellosem Zustand. Sie 
weise durchgehend die Normbreite von 3 Metern auf. Zwar gebe es einige etwas 
steilere Stellen, dies sei jedoch gerade bei diesem beliebten Wanderweg kein 
stichhaltiges Argument. Die obere Hälfte des Weges habe zudem Waldcharakter, 
wonach gemäss Argumentation der Fachleute sowieso keine Betonspuren 
notwendig seien, da der Wald die Güterstrasse besser vor Witterungseinflüssen 
schütze (act. A.5).

6.5.4. Die Beschwerdegegnerin entgegnet, dass die Längsneigung im 
Auflageprojekt falsch angeben sei. Sie betrage nicht 10, sondern 12 %. Darauf 
entgegnet der Beschwerdeführer, dass die Längsneigungen der Güterstrassen im 
Auflageprojekt korrekt sein sollten, dass aber auch eine Längsneigung von 12 % 
ein Grenzfall für eine Befestigung mit Betonspuren darstelle, vor allem in touristisch 
sensiblen Gebieten wie B._____ (act. A.5). Weiter führt die Beschwerdegegnerin 
aus, dass die Güterstrasse eine landwirtschaftliche Nutzfläche von rund 18 
Hektaren erschliesse. Der Bedarf für eine zweckmässige landwirtschaftliche 
Erschliessung sei damit gegeben. Aufgrund der Längsneigung, der Belastung und 
der Witterung soll diese Güterstrasse wie vorgesehen mit Betonspuren befestigt 
werden (act. A.3).

6.5.5. Der Beschwerdegegner ergänzt in seiner Stellungnahme, dass der 
Auflageplan zeige, dass durch die Güterstrasse Nr. 16.1 eine grössere 
landwirtschaftliche Nutzfläche von "M._____" bis "H._____" erschlossen werde. 
Entsprechend könne keine Rede von einer bloss geringfügigen Nutzung sein. Im 
Übrigen sei im Rahmen der Ämterkonsultation der Ausbaustandard als 
Betonspurweg nicht beanstandet worden. Es sei daher festzuhalten, dass keine 
Gründe gegen die Genehmigung der Betonspuren auf der Güterstrasse Nr. 16.1 
sprechen würden, zumal der Beschwerdeführer nicht darzulegen vermöge, 
inwiefern ihm der Verzicht auf Betonspuren einen konkreten Vorteil brächte (act. 
A.4, Ziff. 4). 

6.6. Gestützt auf die ins Recht gelegten Akten lässt sich feststellen, dass die 
Länge der Güterstrasse Nr. 16.1 rund 440 Meter und die Längsneigung bis zu 12 % 
beträgt, gewisse Teilstrecken aber mehrheitlich eben sind, namentlich die letzten 
rund 80 Meter der Güterstrasse Nr. 16.1 (vgl. act. C.2). Exakte Angaben zu der 
Längsneigung der einzelnen Teilstrecken lassen sich den Akten jedoch auch hier 
nicht entnehmen.

22 / 33

6.7. Der Beschwerdeführer bringt zu Recht vor, dass das BAFU in seiner 
Stellungnahme beantragt hat, bei Wegen mit einer Längsneigung von unter 12 % 
auf eine Befestigung zu verzichten. Im Grenzbereich von 8–12 % habe eine 
Beurteilung und Begründung auf Grund der konkreten Situation zu erfolgen (vgl. 
act. B.3, Antrag 3). Im Einzelnen hat das BAFU ausgeführt, dass das Anfallen von 
Unterhaltskosten allein noch kein Argument für den Einbau von Betonspuren sein 
könne. Weiter seien Kriterien des Landschafts- und Naturschutzes zu gewichten 
und zu berücksichtigen. Dies gelte insbesondere für Längsneigungen von 8–12 % 
(vgl. act. B.3, S. 3). Das ASTRA stimmt in Bezug auf die Güterstrasse Nr. 16.1 dem 
Einbau von Betonspuren "im Sinne eines Kompromisses" zu, es sei aber auf eine 
Befestigung mit Betonspuren bei einer Längsneigung unter 12 % zu verzichten (act. 
D.6/10). Das Bundesamt für Landwirtschaft (BWL) hat im Übrigen in seinem 
verbindlichen Mitbericht nach Art. 22 UVPV in Bezug auf die Längsneigung 
festgehalten, dass Projektierungselemente Gegenstand der Normen des Amts für 
Geoinformation und Landwirtschaft des Kantons Graubünden (ALG) als auch des 
Kreisschreibens Güterwege des BWL seien. Diese verbindlichen Vorgaben würden 
projektweise geprüft und könnten als erfüllt betrachtet werden (act. D.6/11, S. 6 f.). 
Das Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Graubünden (AWN) hat in seiner 
Stellungnahme festgehalten, dass die Güterstrasse Nr. 16.1 Wald durchquere. 
Dabei bevorzuge es den Bau von Naturstrassen. Lediglich im konkreten Fall der 
Güterstrassen Nr. 1, 11 und 15 bestünden aufgrund der Längsneigung, der 
Umgebungsbedingungen und der Verkehrsfrequenz durchaus plausible Gründe für 
eine Befestigung der Güterstrassen (act. D.6/7). Damit spricht sich das AWN – 
zumindest indirekt – gegen den Ausbau der Güterstrasse Nr. 16.1 mit Betonspuren 
im Wald aus. Das Amt für Natur und Umwelt des Kantons Graubünden (ANU) 
hingegen hat explizit festgehalten, dass aus Sicht des ANU der Ausbau der 
Güterstrasse Nr. 16.1 zu keinen Bemerkungen Anlass gebe (vgl. act. D.6/8).

6.8. Für die Gestaltung der Fahrbahnoberfläche von Wald- und Güterstrassen 
gibt es verschiedene Bewertungsschemata. Diese wurden bereits vorstehend 
eingehend erörtert. Darauf kann verwiesen werden (vgl. E. 5.7 hiervor).

6.9. Entgegen der Darstellung des Beschwerdegegners liegt es nicht am 
Beschwerdeführer zu begründen, inwiefern ihm der Verzicht auf Betonspuren einen 
konkreten Vorteil brächte (vgl. act. A.4, Ziff. 4). Ob die Errichtung von Betonspuren 
zulässig ist, bestimmt sich nach objektiven Kriterien (vgl. E. 5.3.3 hiervor). Bei der 
Güterstrasse Nr. 16.1 gilt es zu differenzieren, ob sich die betreffende Teilstrecke 
im Wald oder auf offenem Feld befindet. Während die Besonnung und der 
Niederschlag die Güterstrasse auf offenem Feld weit mehr beeinträchtigen, haben 

23 / 33

die Witterungsverhältnisse im Wald eine weitaus geringere Auswirkung auf die 
Fahrbahnoberfläche einer Güterstrasse. Damit ist aus objektiven Gründen der 
Ausbau der Güterstrasse Nr. 16.1 mit Betonspuren auf offenem Feld bei geringerer 
Längsneigung eher notwendig und damit standortgebunden als im Wald. So sieht 
gerade das AWN die Voraussetzungen für die Errichtung von Betonspuren auf der 
Güterstrasse Nr. 16.1 im Wald als nicht gegeben an. Die Bundesämter 
unterscheiden in ihren Empfehlungen nicht zwischen Güterstrassen im Wald und 
auf offenem Feld, legen aber als Grenzwert für die Befestigung einer Güterstrasse 
mit Betonspuren eine Längsneigung von 12 % fest. Da die Witterung die 
Güterstrasse Nr. 16.1 auf offenem Feld stärker beeinträchtigt, erscheint es 
angebracht, diesen Grenzwert bei Güterstrassen auf offenem Feld tiefer anzulegen, 
sofern keine objektiven Gründe dagegen sprechen. Liegt die Längsneigung 
unterhalb dieses Grenzwerts, sind die Bundesämter der Ansicht, dass auf den 
Ausbau der Strasse mit Betonspuren verzichtet werden sollte. Bei Längsneigungen 
von 8–12 % lassen die Bundesämter einen Spielraum, um den Bedürfnissen im 
konkreten Einzelfall gerecht zu werden. Dabei ist aber stets zu berücksichtigen, 
dass nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung ein strenger Massstab anzulegen 
ist (vgl. E. 5.3.4 hiervor). Die Güterstrasse Nr. 16.1 ist nicht kurvenreich. Das spricht 
insgesamt gegen eine Befestigung mit Betonspuren (vgl. Urteil des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn, VWBES.2018.445 vom 11. Februar 
2020 E. 5.7.3). Zudem ist zu berücksichtigen, dass mit der Änderung des 
Auflageprojekts die Güterstrasse Nr. 16.2, welche an die Güterstrasse Nr. 16.1 
anschliesst, nicht mehr mit Betonspuren befestigt werden soll. Im ersten 
Auflageprojekt war die Befestigung mit Betonspuren hingegen noch vorgesehen. 
Insbesondere die zweite Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.2 soll nur als Grünweg 
ausgestaltet werden. Daher kann davon ausgegangen werden, dass die 
Güterstrasse Nr. 16 insgesamt weniger Verkehrsfrequenz aufweisen wird, zumal zu 
berücksichtigen ist, dass die Güterstrasse Nr. 20 als Zugang zur Alp nicht mehr über 
die Güterstrasse Nr. 16 erschlossen werden soll (vgl. act. B.1, S. 17 ff.). Dennoch 
wird die Güterstrasse Nr. 16.1 – zumindest aktuell – recht intensiv benutzt, wie der 
technische Bericht zum Auflageprojekt ausführt (vgl. act. D.3, Technischer Bericht 
zum Auflageprojekt, Anhang 1, S. 13). Den ins Recht gelegten Akten kann die 
Längsneigung der einzelnen Teilstrecken der Güterstrasse Nr. 16.1 nicht 
entnommen werden. Es ist einzig feststellbar, dass über die gesamte Güterstrasse 
Nr. 16.1 die Längsneigung im Durchschnitt rund 12 % beträgt (vgl. act. C.2), wobei 
allerdings die Unterlagen des Auflageprojekts noch eine Längsneigung von 
insgesamt 10 % angegeben haben (vgl. Auflageplan Gesamtmelioration B._____. 
Auflageprojekt. Güterstrassennetz. Situation 1:5000 vom 25. Februar 2019). Unter 
Berücksichtigung des eben Gesagten erscheint es als notwendig, zunächst die 

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jeweiligen korrekten Längsneigungen zu eruieren und danach gestützt auf die 
vorliegende Erkenntnis anhand der etablierten Bewertungsschemata (vgl. E. 5.7 
hiervor) zu prüfen, auf welchen Abschnitten der Güterstrasse Nr. 16.1 die Errichtung 
von Betonspuren standortbedingt und damit zonenkonform und bewilligungsfähig 
ist. 

6.10. Somit lässt sich zusammenfassend festhalten, dass den ins Recht gelegten 
Akten die exakte Längsneigung des betreffenden Abschnitts der Güterstrasse 
Nr. 16.1 nicht entnommen werden kann. Es liegt daher an der Beschwerdegegnerin, 
die jeweiligen Längsneigungen zu eruieren und gestützt auf die vorliegende 
Erkenntnis anhand der etablierten Bewertungsschemata (vgl. E. 5.7 hiervor) zu 
prüfen, welche Streckenabschnitte mit Betonspuren ausgebaut werden dürfen. Im 
entsprechenden Umfang, welcher von der Beschwerdegegnerin festzulegen sein 
wird, kann daher für die Errichtung von Betonspuren auf der Güterstrasse Nr. 16.1 
eine ordentliche Baubewilligung nach Art. 22 RPG erteilt werden, da diese 
Strassenabschnitte das Kriterium der Standortgebundenheit bzw. der 
Zonenkonformität erfüllen. Nachfolgend bleibt zu prüfen, ob auf den übrigen 
Teilstrecken der Güterstrasse Nr. 16.1 für die Errichtung von Betonspuren eine 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG erteilt werden kann.

6.11. Der Bau bzw. der Ausbau einer zonenfremden Strasse kann nur bewilligt 
werden, wenn der Zweck der Anlage einen Standort ausserhalb der Bauzone 
erfordert (Standortgebundenheit) und keine überwiegenden Interessen 
entgegenstehen (Art. 24 RPG). Wie bereits vorstehend in E. 5.3.3 erwähnt, stimmt 
der Begriff der Zonenkonformität bei Wald- und landwirtschaftlichen 
Erschliessungsstrassen, wie der im vorliegenden Streitfall betreffenden 
Güterstrasse Nr. 16.1, im Wesentlichen mit jenem der Standortgebundenheit nach 
Art. 24 lit. a RPG überein. Es wird daher auf die Ausführungen in E. 5.3.3 ff. 
verwiesen. Mangels Standortgebundenheit kann auf den streitbetroffenen 
Teilstrecken der Güterstrasse Nr. 16.1 keine ausserordentliche Bewilligung nach 
Art. 24 RPG für die Errichtung von Betonspuren erteilt werden. Zu prüfen bleibt, ob 
das Bauvorhaben allenfalls der Erteilung einer Ausnahmebewilligung gestützt auf 
die Ausnahmeregelungen von Art. 24a ff. RPG zugänglich ist, wobei sich die 
Prüfung auf die Vorgaben von Art. 24c RPG beschränken kann.

6.12. Gemäss Art. 24c RPG werden bestimmungsgemäss nutzbare Bauten und 
Anlagen ausserhalb der Bauzonen, die nicht mehr zonenkonform sind, in ihrem 
Bestand grundsätzlich geschützt (Abs. 1). Solche Bauten und Anlagen können mit 
Bewilligung der zuständigen Behörde erneuert, teilweise geändert, massvoll 
erweitert oder wiederaufgebaut werden, sofern sie rechtmässig erstellt oder 

25 / 33

geändert worden sind (Abs. 2). In jedem Fall bleibt die Vereinbarkeit mit den 
wichtigen Anliegen der Raumplanung vorbehalten (Abs. 5). Es kann auf die 
vorstehenden Ausführungen zu Art. 24c RPG verwiesen werden (vgl. E. 5.10.1 
hiervor). Zudem können die Erwägungen, mit welchen das erkennende Gericht für 
die Errichtung von Betonspuren auf der Güterstrasse Nr. 2 keine 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt, analog für die Güterstrasse Nr. 
16.1 gelten (vgl. E. 5.10.2 hiervor). Entsprechend erübrigt es sich, weiter darauf 
einzugehen. Auch in Bezug auf die Güterstrasse Nr. 16.1 kann für den Bau von 
Betonspuren keine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG erteilt werden.

6.13. Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die durchgehende Errichtung von 
Betonspuren auf der Streitgegenstand bildenden Güterstrasse Nr. 16.1 nicht 
zulässig ist. Damit ist die Beschwerde in diesem Punkt – zumindest teilweise – 
gutzuheissen. Den ins Recht gelegten Akten kann die exakte Längsneigung des 
betreffenden Abschnitts der Güterstrasse Nr. 16.1 nicht entnommen werden kann. 
Es liegt daher am Beschwerdegegner, die jeweiligen Längsneigungen zu eruieren 
und gestützt auf die vorliegende Erkenntnis anhand der etablierten 
Bewertungsschemata (vgl. E. 5.7 hiervor) zu prüfen, welche Streckenabschnitte mit 
Betonspuren ausgebaut werden dürfen. Im Ergebnis ist die Beschwerde in diesem 
Punkt zumindest teilweise gutzuheissen und die Sache somit an den 
Beschwerdegegner zurückzuweisen.

7. Drittens ist zu prüfen, ob die zweite Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.2 als 
Grünweg neu errichtet werden darf. Im Auflageprojekt, das vom 15. März bis 
15. April 2019 öffentlich auflag, war vorgesehen, dass die gesamte Güterstrasse Nr. 
16.2 mit Betonspuren errichtet werden soll. Im Rahmen der Änderung des 
Auflageprojekts wurde die Fahrbahnoberfläche der Güterstrasse Nr. 16.2 
angepasst, indem auf den ersten 370 Metern der Ausbau als Kiesweg und auf den 
restlichen 310 Metern, welche vorliegend Streitgegenstand bilden, der Ausbau als 
Grünweg vorgesehen ist (vgl. act. B.1, S. 17 f.). Der Beschwerdeführer ersucht, 
dass dieser Grünweg nicht gebaut wird. Auf diesen Grünweg müsse ganz verzichtet 
werden. Er durchschneide ein Gebiet mit ökologisch sensitiven Flächen, welches 
heute nicht erschlossen sei (vgl. act. A.1). 

7.1. Der geplante Grünweg auf der Güterstrasse Nr. 16.2 würde sowohl die 
Landwirtschaftszone nach Art. 32 KRG als auch Wald im Sinne von Art. 13 WaG 
durchqueren. Für die Beurteilung, ob der Bau dieses Grünwegs namentlich im Wald 
zulässig ist, ist somit – wie bereits vorstehend bei der Güterstrasse Nr. 16.1 (vgl. 
E. 6.1 hiervor) – nebst der Raumplanungsgesetzgebung auch die 
Waldgesetzgebung massgebend. Anwendbares Recht ist nebst dem WaG die 

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WaV. Als kantonales Ausführungsrecht ist das KWaG sowie die KWaV anwendbar. 
Betreffend die Frage der Rodungsbewilligung kann auf die vorstehenden 
Ausführungen im Zusammenhang mit der Güterstrasse Nr. 16.1 verwiesen werden 
(vgl. E. 6.2 hiervor).

7.2. Für diesen Grünweg auf der Güterstrasse Nr. 16.2 ist damit eine 
raumplanerische Bewilligung gemäss Art. 22 RPG bzw. Art. 24 ff. RPG erforderlich 
(BGE 123 II 499 E. 2; Urteil des Bundesgerichts 1A.173/2001 vom 26. April 2002 E. 
3.1). Hinsichtlich der raumplanerischen Bewilligung gibt es keinen Unterschied, ob 
die Güterstrasse im Wald oder in der Landwirtschaftszone liegt. Mit dem Entscheid 
des Beschwerdegegners betreffend Projektgenehmigung und Kantonsbeitrag in 
Bezug auf das Projekt "Gesamtmelioration B._____, Teil Landwirtschaft" und 
"Änderungen des Auflageprojekts, Teil Landwirtschaft" vom 12. Februar 2024 hat 
der Beschwerdegegner unter anderem die erforderliche raumplanerische 
Bewilligung für den Bau des Grünwegs als zweite Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 
16.2 erteilt (vgl. act. B.1). Zu prüfen ist daher, ob diese Bewilligung rechtmässig ist.

7.3. Gemäss Art. 22 Abs. 1 RPG dürfen Bauten und Anlagen nur mit behördlicher 
Bewilligung errichtet oder geändert werden. Nach Abs. 2 ist Voraussetzung einer 
Bewilligung, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nutzungszone 
entsprechen (lit. a) sowie das Land erschlossen ist (lit. b). Die übrigen 
Voraussetzungen des Bundesrechts und des kantonalen Rechts bleiben 
vorbehalten (Abs. 3). Betreffend die Frage der Zonenkonformität von Güterstrassen 
im Wald und in der Landwirtschaftszone ist auf die vorstehenden Ausführungen im 
Zusammenhang mit der Güterstrasse Nr. 16.1 (vgl. E. 6.4.1 ff. hiervor) bzw. Nr. 2 
(vgl. E. 5.3.1 hiervor) zu verweisen.

7.4. In der Folge ist daher zu prüfen, ob bezüglich forstlicher und 
landwirtschaftlicher Nutzung der Bau des Grünwegs auf der im Wald verlaufenden 
Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.2 noch zonenkonform ist. Gleichzeitig ist zu 
prüfen, ob der Bau des Grünwegs auf der Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.2, 
welche die Landwirtschaftszone passiert, zonenkonform im Sinne von Art. 16a RPG 
ist. Wird dies verneint, so ist die Bewilligungsfähigkeit nach Art. 24 ff. RPG zu prüfen.

7.5. Wie bereits vorstehend dargelegt worden ist, stimmt sowohl bei 
Landwirtschaftsbetrieben (vgl. Art. 16a RPG) als auch bei forstlichen Bauten und 
Anlagen im Wald (Art. 18 Abs. 3 RPG) der Begriff der Zonenkonformität im 
Wesentlichen mit jenem der Standortgebundenheit nach Art. 24 lit. a RPG überein 
(BGE 123 II 499 E. 3b.cc), 122 II 160 E. 3a, 121 II 307 E. 3b; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_561/2012 vom 4. Oktober 2013 E. 3.1, 1A.312/2005 vom 27. 

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September 2006 E. 6.1). Die Kriterien, ob die Erstellung des Grünwegs 
standortgebunden und damit zonenkonform ist, sind daher für die Teilstrecken im 
Wald und in der Landwirtschaftszone dieselben. Es kann somit vollumfänglich auf 
die vorstehenden Ausführungen im Rahmen der Prüfung der Güterstrasse Nr. 2 
verwiesen werden (vgl. E. 5.3.3 ff. hiervor).

7.6.1. Im angefochtenen Entscheid hat der Beschwerdegegner erkannt, dass der 
Grünweg erforderlich ist, um die Bewirtschaftung der mehrheitlich steilen 
landwirtschaftlichen Nutzflächen im Gebiet "H._____" sicherzustellen. Damit sei die 
Erstellung des Grünwegs gerechtfertigt. Diese landwirtschaftlichen Nutzflächen 
seien Biotope von regionaler Bedeutung, überwiegend Trockenwiesen, und vom 
Einwachsen bedroht, da sie aufgrund ihrer topographischen Lage schwer zu 
bewirtschaften seien. Die Parzellen in diesem Gebiet seien eher klein und schmal, 
gehörten verschiedenen Grundeigentümern und würden von verschiedenen 
Personen bewirtschaftet. Es sei davon auszugehen, dass auch nach der 
Landumlegung diese Grundstücke unterschiedlichen Grundeigentümern gehören 
und von unterschiedlichen Personen bewirtschaftet würden. Dies gelte umso mehr, 
als ein Abtausch zwischen relativ ebenen und steilen Flächen kaum möglich sein 
werde. Eine Zufahrt zu den steilen (Biotop-)Flächen über die flachen Wiesen ab der 
Güterstrasse Nr. 15 sei daher kaum möglich oder sinnvoll. Die Erstellung des 
Grünwegs erscheine damit als zwingende Voraussetzung, dass die Trockenwiesen 
auch in Zukunft überhaupt noch bewirtschaftet würden und erhalten werden 
könnten. Der Grünweg sei daher aus landwirtschaftlicher Sicht notwendig. Mit einer 
geschickten Linienführung könne der Grünweg so in das Gelände eingepasst 
werden, dass er kaum wahrnehmbar sein werde. Ein erheblicher landschaftlicher 
Eingriff liege damit nicht vor. Ferner könne der Grünweg im Winter als Schlittelbahn 
genutzt werden. Es mache Sinn, diese beiden Nutzungen zu kombinieren, werde 
doch so die Präparierung der Schlittelbahn vereinfacht, so dass Beschädigungen 
an Biotopen, wie sie anlässlich des Augenscheins haben festgestellt werden 
können, inskünftig vermieden werden könnten (act. B.1, E. 6l).

7.6.2. Der Beschwerdeführer rügt, dass es sich bei diesem Grünweg um einen 
unnötigen Neubau handle. Der geplante Wegabschnitt durchschneide heute nicht 
erschlossene Gebiete mit ökologisch sehr sensitiven Flächen (Biotope von 
regionaler Bedeutung, Trockenwiesen). Zudem sei im Rahmen des Projekts nicht 
aufgezeigt worden, wie die Bewirtschaftung dieses Geländes bis heute erfolge. Mit 
den heutigen Maschinen gebe es kaum noch Grenzen für die Bewirtschaftung von 
Parzellen in etwas steilerem oder gar unwegsamem Gelände. Es liege vielmehr am 
Willen und dem (finanziellen) Interesse der Eigentümerschaft, diese überhaupt zu 

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nutzen. Es liege demnach nicht an der fehlenden Erschliessung mit "bequemen" 
Wegen für überdimensionierte, nicht der Landschaft angepasste Gerätschaften. 
Wenn die Flächen heute schon bewirtschaftet würden, so brauche es demnach 
auch keine neue Strasse für die Bewirtschaftung dieser Flächen. Solche 
zusätzlichen Wege seien demnach schon im Grundsatz fragwürdig und deshalb 
abzulehnen. Obwohl der fragliche Abschnitt neu als Grünweg statt als Weg mit 
Betonspuren vorgesehen sei, bestehe weiterhin die Befürchtung, dass ein 
erheblicher landschaftlicher Eingriff bestehe, dies ohne zielführenden 
landwirtschaftlichen Nutzen. So habe auch das BAFU empfohlen, auf die Errichtung 
dieses Weges zu verzichten. Die Argumentation des Beschwerdegegners 
betreffend den Schlittelweg vermöge nicht zu überzeugen. Auch wenn ein Synergie-
Effekt für die beiden Nutzungen Tourismus und Landwirtschaft geltend gemacht 
werde, dürfe dies niemals eine landwirtschaftliche Melioration (mit-)begründen, 
ganz abgesehen von einer "praktischen" Mitfinanzierung touristischer 
Infrastrukturen aus Geldern der landwirtschaftlichen Melioration (act. A.1, A.5).

7.6.3. Die Beschwerdegegnerin entgegnet, dass die zweite Teilstrecke der 
Güterstrasse Nr. 16.2 im Vergleich zum Auflageprojekt redimensioniert worden sei. 
Ein einfacher Grünweg solle die Bewirtschaftung der steilen Wiesen bei "H._____" 
im oberen Bereich sichern. Zum einen seien die jetzt schon bewirtschafteten und 
unter Vertrag stehenden Flächen talseits der Güterstrasse Nr. 16 davon betroffen. 
Zum anderen würden im Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung in diesem 
Bereich die Auflichtung und Wiederherstellung von 1.8 Hektaren Trockenstandorten 
als Ersatzmassnahmen vorgesehen. Aktuell sei dieser Bereich eingewachsen und 
erfülle die Anforderungen an den Biotopstandort nicht. Mit dem Meliorationsprojekt 
werde zum einen die Erschliessung dieser Standorte und zum anderen die Pflege 
mit Anmerkungen im Grundbuch gesichert. Damit leiste die Melioration einen 
Beitrag zur Sicherung der Biodiversität (act. A.3).

7.6.4. Der Beschwerdegegner ergänzt in seiner Vernehmlassung, dass entgegen 
den Ausführungen des Beschwerdeführers dem angefochtenen Entscheid 
entnommen werden könne, wie die Bewirtschaftung bis heute erfolge. Mit dem 
Grünweg sollten vor allem steilere Flächen erschlossen werden. Dabei handle es 
sich um bestehende landwirtschaftliche Nutzflächen. Diese Flächen könnten 
aufgrund ihrer Steilheit gar nicht mit "überdimensionierten" Geräten gemäht werden, 
weshalb die Darlegungen des Beschwerdeführers nicht zutreffend seien. Ganz 
allgemein bestehe der Sinn des Grünwegs unter anderem darin, den Verkehr zu 
bündeln und zu ordnen, damit ein Bewirtschafter nicht über andere Grundstücke 
fahren müsse, um sein Grundstück zu bewirtschaften, und damit allenfalls auf den 

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anderen Grundstücken die Bewirtschaftung störe. Weiter solle der Grünweg die 
Verkehrssicherheit und die Effizienz verbessern. Die vom Beschwerdeführer 
vorgebrachte Empfehlung vom BAFU habe sich auf den im ersten Auflageprojekt 
vorgesehenen Ausbau der Güterstrasse Nr. 16.2 mit Betonspuren bezogen, welche 
auch die Alp hätte erschliessen sollen. Im verbindlichen Mitbericht des BLW sei die 
Empfehlung des BAFU im Übrigen nicht übernommen worden. Aber auch das BAFU 
anerkenne, dass ein Weg für die Bewirtschaftung sinnvoll sei (act. A.4, Ziff. 5).

7.7. Gestützt auf die ins Recht gelegten Akten lässt sich feststellen, dass der 
streitbetroffene Grünweg der Güterstrasse Nr. 16.2 eine Länge von 310 Metern 
aufweist (vgl. act. B.1 E. 6l). Die Längsneigung beträgt zwischen 20–35 % (vgl. 
Auflageplan Gesamtmelioration B._____. Auflageprojekt. Güterstrassennetz. 
Situation 1:5000 vom 25. Februar 2019). Der Grünweg wird als Kiesweg errichtet, 
wobei der Weg aufgrund der geringen Nutzung wohl rasch einwachsen wird (vgl. 
act. A.4, Ziff. 5).

7.8. Die Stellungnahmen der Ämter beziehen sich ausschliesslich auf das 
Auflageprojekt und damit auf den Ausbau der Güterstrasse Nr. 16.2 mit 
Betonspuren (vgl. act. D.6). Erst im Rahmen der Änderung des Auflageprojekts der 
Gesamtmelioration B._____, welche vom 31. Januar bis 2. März 2020 öffentlich 
auflag, wurde der Grünweg anstelle der Strasse mit Betonspuren festgelegt. Dazu 
wurden keine Stellungnahmen eingeholt. Während das Amt für Natur und Umwelt 
des Kantons Graubünden (ANU) in seinem Beurteilungsbericht über die 
Umweltverträglichkeit vom 9. Februar 2018 beantragte, dass die Güterstrasse Nr. 
16.2, und damit der streitbetroffene Grünweg, nicht zu genehmigen sei, namentlich, 
da der Weg durch Quellschutzzonen der Trinkwasserversorgung von B._____ führe 
(vgl. act. D.6/8, S. 9 f.), erklärte sich das ANU mit dem Grünweg in seiner 
Stellungnahme vom 22. Februar 2019 einverstanden (vgl. act. D.6/12), da die 
Gemeinde auf verschiedene Quellen in der betreffenden Zone verzichtete, womit 
der Grünweg ausserhalb einer Grundwasserschutzzone zu liegen komme (vgl. act. 
D.5, S. 14 ff.). Auch das BAFU zeigte sich kritisch gegenüber dem Ausbau der 
Güterstrasse Nr. 16 mit Betonspuren, stimmte aber einem begrünten 
Bewirtschaftungsweg grundsätzlich zu (vgl. act. D.6/9, S. 4). Das ASTRA liess sich 
zur Güterstrasse Nr. 16.2 nicht vernehmen (vgl. act. D.6/10). In seinem 
verbindlichen Mitbericht hat das BWL festgehalten, dass bei Aufhebung der 
Quellschutzzonen die Güterstrasse Nr. 16 – in ihrer Ausführung mit Betonspuren – 
lediglich eine Trockenwiese von regionaler Bedeutung minimal tangieren würde. Die 
Interessen an der ganzflächigen Bewirtschaftung in "H._____" würden die 
Schutzinteressen überwiegen (vgl. act. D.6/11, S. 7). Daraus kann geschlossen 

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werden, dass das BWL gegenüber der Errichtung der streitbetroffenen Teilstrecke 
als Grünweg ebenso aufgeschlossen ist. 

7.9. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, dass der Grünweg keinen 
landwirtschaftlichen Nutzen bringe, ist der Grünweg notwendig, damit die 
betreffenden Flächen, welche vom Einwachsen bedroht sind, weiterhin 
landwirtschaftlich bewirtschaftet werden. Der Zugang zu den bewirtschafteten 
Flächen über verschiedene kleine und steile Grundstücke ist weder zumutbar noch 
erscheint er aus ökologischer Sicht sinnvoll, können doch gerade bei dem Bau des 
Grünwegs Umweltanliegen bestmöglich eingebracht und berücksichtigt werden, wie 
die Auflagen im angefochtenen Entscheid belegen (vgl. act. D.5, S. 37). Zudem 
bringt der Beschwerdegegner zu Recht vor, dass mit dem Grünweg der Verkehr 
geordnet und gebündelt werden könne (vgl. act. A.4, Ziff. 5). Auch das dient letztlich 
nicht nur der Bewirtschaftung der Flächen, sondern auch den ökologisch 
bedeutsamen Flächen, indem diese vom Verkehr mehr verschont werden. Der 
vorgesehene Standort des Grünwegs erweist sich damit als objektiv notwendig. Der 
Beschwerdeführer bringt zwar zu Recht vor, dass die Erstellung des Grünwegs 
einen landschaftlichen Eingriff bedeutet, allerdings verkennt er, dass der Umfang 
und die Ausgestaltung dieses Wegs so landschaftsschonend wie möglich erfolgen 
soll, insbesondere indem auf den Ausbau mit Betonspuren verzichtet worden ist. So 
erklärt sich auch das BAFU mit einem begrünten Bewirtschaftungsweg 
grundsätzlich einverstanden (vgl. act. D.6/9, S. 4). In seinem Umfang und seiner 
Ausgestaltung ist der Grünweg damit nicht überdimensioniert. Was die 
ökologischen Folgen der Errichtung des Grünwegs betrifft, so ist zu berücksichtigen, 
dass der Standort des Grünwegs nicht mehr in Quellschutzzonen liegt, es ist 
lediglich eine Trockenwiese von regionaler Bedeutung tangiert. Dieser Umstand ist 
zwar nicht vernachlässigbar, es ist aber zu berücksichtigen, dass die Ausgestaltung 
als Grünweg und nicht mit Betonspuren besonders Rücksicht auf die Trockenwiese 
nimmt und der angefochtene Entscheid als Auflage die Kontrolle und 
Dokumentation durch eine Umweltbaubegleitung zwingend vorsieht (vgl. act. D.5, 
S. 37). Ob im Winter der Grünweg als Schlittelweg verwendet werden wird oder 
nicht, spielt für die vorliegende Beurteilung keine Rolle. Somit erweist sich die zweite 
Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.2 mit einer Länge von 310 Metern als 
standortgebunden und damit als zonenkonform. Dafür kann eine ordentliche 
Baubewilligung nach Art. 22 RPG bzw. die Projektgenehmigung erteilt werden. Die 
Beschwerde ist daher in Bezug auf die Güterstrasse Nr. 16.2 abzuweisen.

8.1. Nach dem Gesagten lässt sich zusammenfassend festhalten, was folgt: Die 
Errichtung von Betonspuren auf der flachen Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 2, von 

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"J._____" herkommend, im unteren Teil des Abschnitts 
"F._____"/"D._____"/"C._____", mit einer Länge von rund 100 Metern, wobei sich 
die exakte Länge den Akten nicht entnehmen lässt, erweist sich weder nach Art. 22 
RPG noch nach Art. 24 oder Art. 24c RPG als bewilligungsfähig. Erst nach der 
flachen, Streitgegenstand bildenden Teilstrecke, wo die Längsneigung der 
Güterstrasse Nr. 2 stark zunimmt, ist eine Befestigung mit Betonspuren zulässig. 
Den ins Recht gelegten Akten kann die exakte Längsneigung des betreffenden 
Abschnitts der Güterstrasse Nr. 2 nicht entnommen werden. Es liegt daher an der 
Beschwerdegegnerin, die jeweiligen Längsneigungen zu eruieren und gestützt auf 
die vorliegende Erkenntnis anhand der etablierten Bewertungsschemata (vgl. E. 5.7 
hiervor) zu prüfen, welche Streckenabschnitte mit Betonspuren ausgebaut werden 
dürfen. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt gutzuheissen und die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

8.2. Ebenso erweist sich die durchgehende Errichtung von Betonspuren auf der 
Güterstrasse Nr. 16.1 weder nach Art. 22 RPG noch nach Art. 24 oder 24c RPG als 
bewilligungsfähig, da gewisse Teilstrecken mehrheitlich eben bzw. mit einer 
geringen Längsneigung verlaufen. Den ins Recht gelegten Akten kann die exakte 
Längsneigung des betreffenden Abschnitts der Güterstrasse Nr. 16.1 nicht 
entnommen werden. Es liegt daher an der Beschwerdegegnerin, die jeweiligen 
Längsneigungen zu eruieren und gestützt auf die vorliegende Erkenntnis anhand 
der etablierten Bewertungsschemata (vgl. E. 5.7 hiervor) zu prüfen, welche 
Streckenabschnitte mit Betonspuren ausgebaut werden dürfen. Die Beschwerde ist 
daher in diesem Punkt – zumindest teilweise – gutzuheissen und die Sache 
ebenfalls an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

8.3. Die Abweisung der Einsprache und Erteilung der Projektgenehmigung für die 
Erstellung des Grünwegs auf der zweiten Teilstrecke der Güterstrasse Nr. 16.2 ist 
nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen.

8.4. Im Ergebnis ist die Beschwerde damit teilweise gutzuheissen. Im Umfang der 
Gutheissung der vorliegenden Beschwerde ist die angefochtene 
Departementsverfügung üB 9/19, üB 7/20 des Beschwerdegegners sowie die 
mitangefochtene Departementsverfügung ALG 51/24 betreffend 
Projektgenehmigung, beide datierend vom 12. Februar 2024, im Sinne der 
Erwägungen zu korrigieren.

9.1. Gemäss Art. 73 Abs. 1 VRG hat im Rechtsmittel- und im Klageverfahren in 
der Regel die unterliegende Partei die Kosten zu tragen. Vom Umfang her obsiegt 
der Beschwerdeführer – zumindest im Grundsatz – mit zwei von seinen drei 

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Rechtsbegehren (betreffend Güterstrasse Nr. 2 und Güterstrasse Nr. 16.1). Das 
heisst, die Gerichtskosten, bestehend aus einer Staatsgebühr und den 
Kanzleiauslagen (Art. 75 Abs. 1 lit. a und b VRG), gehen zu einem Drittel zulasten 
des Beschwerdeführers und zu je einem Drittel zulasten der Beschwerdegegnerin 
und dem Beschwerdegegner. Das Gericht erachtet dabei eine Staatsgebühr von 
CHF 4'000.00 als angemessen und gerechtfertigt (vgl. Art. 75 Abs. 2 VRG).

9.2. Dem Beschwerdeführer ist keine Parteientschädigung zuzusprechen. Er ist 
nicht anwaltlich vertreten und er macht weder geltend noch ist ersichtlich, dass ihm 
durch den Rechtsstreit notwendige Kosten verursacht wurden (Art. 78 Abs. 1 VRG). 
Da die Beschwerdegegner in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt haben, steht 
ihnen ebenfalls keine Parteientschädigung zu (Art. 78 Abs. 2 VRG).

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und die 
Departementsverfügungen üB 9/19, üB 7/20 und ALG 51/24 des 
Departements für Volkswirtschaft und Soziales Graubünden vom 12. Februar 
2024 werden in Bezug auf die Einsprache von A._____ und die 
Genehmigung des Auflageprojekts der Gesamtmelioration B._____ vom 
März 2019 sowie der Änderungen vom Januar 2020 betreffend 
Güterstrassen Nr. 2 und 16.1 aufgehoben und zu neuem, ergänzendem 
Entscheid im Sinne der Erwägungen an die Gemeinde Domleschg bzw. die 
Meliorationskommission B._____ zurückgewiesen. Im Übrigen wird die 
Beschwerde abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 4'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 768.00

Total CHF 4'768.00

gehen zu einem Drittel zu Lasten von A._____ und zu je einem Drittel zu 
Lasten der Gemeinde Domleschg sowie des Kantons Graubünden 
(Departement für Volkswirtschaft und Soziales Graubünden).

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]