# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 60112fdd-0327-5c19-ba3e-4feb96b655b3
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-27
**Language:** de
**Title:** Unzureichende Abklärung des psychischen Gesundheitszustandes, Ressourcenprüfung durch IV-Stelle ohne verlässliche medizinische Grundlage; Therapierbarkeit von Leiden für sich allein nicht ausschlaggebend; Rückweisung.
**Docket/Reference:** IV.2024.00225
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2024.00225.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2024.00225
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Gerichtsschreiber Würsch
Urteil
vom
27. Juni 2024
in Sac
hen
X.___
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
Peter Stadler
Dufourstrasse 140, 8008 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1963,
hat keine berufliche Ausbildung absolviert und
war zuletzt im Jahr 2014 bei verschiedenen Arbeitgebern als Raumpflegerin angestellt (
Urk.
9/6, 9/10/4).
Am 1
2.
Mai 2021 (Eingangsdatum) meldete sie sich unter Hinweis auf eine
seit fünf Jahren bestehende
Depression bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
9/6). Die Sozialver
sicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle,
teilte der Versicherten
nach einem Telefonat mit deren Sohn (
Urk.
9/9) am 3
1.
Mai 202
1
schriftlich mit, dass keine Eingliederungsmassnahmen möglich seien und der Rentenanspruch geprüft werde (
Urk.
9/11).
Nach Eingang diverser Arztberichte (
Urk.
9/16 f., 9/
34, 9/38 und 9/47) nahm sie sodann Rücksprache mit dem regionalen ärztlichen Dienst (RAD; Stellungnahme vom 1
8.
Januar 2023,
Urk.
9/48/3-5)
und stellte der Versicherten mit Vorbescheid vom
9.
Mai 2023 die Abweisung des Leistungs
begehrens in Aussicht (
Urk.
9/49).
Diese erhob dagegen unter Beilage medizi
nischer Berichte (
Urk.
9/55, 9/61) am
8.
Juni und ergänzend am
7.
Juli 2023 Einwand (
Urk.
9/58, 9/62), worauf die IV-Stelle weitere ärztliche Unterlagen einholte (
Urk.
9/67-70
). Nachdem die Versicherte dazu am
8.
Januar 2024 Stellung genommen hatte (
Urk.
9/77), verfügte die IV-Stelle am 1
3.
März 2024 im angekündigten Sinne
, wobei sie sowohl den Anspruch auf Eingliederungs
massnahmen als auch auf eine Invalidenrente verneinte (
Urk.
2 =
Urk.
9/82).
2.
Dagegen erhob
X.___
, vertreten durch Rechtsanwalt Peter Stadler,
am 1
6.
April 2024 Beschwerde mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und ihr sei eine Invalidenrente zuzu
sprechen. Eventualiter
sei
en
zunächst
über ihren Gesundheitszustand und ihre Arbeitsfähigkeit ein unabhängiges psychiatrisches Gutachten erstellen zu lassen sowie die Qualifikation Erwerb/Haushalt korrekt festzulegen.
Des Weiteren sei ihr die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren und in der Person von Rechts
anwalt Stadler ein unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen (
Urk.
1 S.
2). Mit Beschwerdeantwort vom
2
7.
Mai 2024 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
8), worüber
die Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 2
8.
Mai 2024 in Kenntnis gesetzt wurde. Gleichzeitig wurde ihr mitgeteilt, dass über ihren Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werde (
Urk.
10).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten. Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202
2.
Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten
anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).
Da die Entstehung eines Rentenanspruchs vorliegend in Anbetracht der ab
1.
Mai 2021 attestierten Arbeitsunfähigkeit (
Urk.
9/5, 9/16/2) und der
ebenfalls
im Mai 2021 erfolgten Anmeldung zum Leistungsbezug (
Urk.
9/6) frühestens ab M
ai
2022 in Betracht fällt (vgl.
Art.
28
Abs.
1
lit
. b und
Art.
29
Abs.
1 IVG),
ist die seit 1. Januar 2022 geltende Rechtslage massgebend, die im Folgenden
soweit nichts anderes vermerkt ist
jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet wird.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurtei
lung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind
ausschliesslich die Folgen
der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder her
-
stellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.
Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung im Sinne von Art. 8 Abs. 1
bis
und 1
ter
nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1
bis
IVG). Gemäss Art. 28b Abs. 1 IVG wird die Höhe des Renten
anspruchs in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt.
1.4
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank
heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.5
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 132 V 93 E. 4 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 140 V 193 E. 3.2 mit Hinweisen).
1.6
Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung
an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht,
GSVGer
).
2.
2.1
In der angefochtenen Verfügung vom 1
3.
März 2024 erwog die Beschwerde
gegnerin
,
im Rahmen der Rentenprüfung habe der behandelnde Psychiater im Oktober 2021 mitgeteilt, die Beschwerden
seien
rückläufig und eine
Eingliede
rungsfähigkeit
könne
erreicht werden.
Die Befunde hätten sich seither nicht verändert; eine Anpassung der Medikation sei unterblieben und die Behandlungs
frequenz habe abgenommen. Aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht sei davon auszugehen, dass die Beschwerden nicht länger andauernd
und durch
eine
adäquate Behandlung besserungsfähig seien.
Die Beschwerdeführerin sei in der Lage, mit Unterstützung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) eine neue Tätigkeit zu finden und ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Es bestehe daher weder Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen noch auf Rentenleistungen.
An dieser Beurteilung würden die im
Einwandverfahren
vorgelegten Unterlagen nichts ändern. So befinde sich die Beschwerdeführerin nach wie vor nicht in regelmässiger psychiatrischer Behandlung. Sie verfüge zudem über viele Ressourcen, indem sie
selbständig Reisen organisiere
, diese
ohne Begleitung durchführe
und
sozial gut integriert sei (
Urk.
2 S. 1 f.).
2.2
Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerdeschrift vom 1
6.
April 2024 im Wesentlichen geltend, sehr wohl an einem länger dauernden psychischen Gesundheitsschaden mit erheblichen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit
zu leiden
, was aus den
medizinischen Unterlagen klar hervorgehe. Die Beschwerde
gegnerin habe ihre Pflicht zur rechtsgenügenden Abklärung des Sachverhalts
verletzt, indem sie
insbesondere
den Berichten des behandelnden Psychiaters nicht Rechnung getragen
und die im
Einwandverfahren
eingegangenen medizi
nischen
Akten
nicht dem RAD vorgelegt habe (
Urk.
1 S. 3
f.).
Des Weiteren treffe die Behauptung der Beschwerdegegnerin
nicht zu
,
wonach
keine regelmässige psychiatrische Behandlung in Anspruch genommen werde. Gleichwohl liessen sich die Beschwerden kaum mehr bessern, weshalb auch von keiner guten Prognose hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit ausgegangen werden könne. Aufgrund der schweren psychischen Erkrankung bestehe Anspruch auf eine Invalidenrente. Eventualiter sei
en
zunächst eine psychiatrische Begutachtung zu veranlassen und die Statusfrage zu klären (
Urk.
1 S. 7 f.).
3.
3.1
Dr.
med.
Y.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnostizierte in seinem Bericht vom 2
2.
Oktober 2021 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradig mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11; seit 2015). Die Beschwerdeführerin werde seit 2016 psychiatrisch behan
delt und zuletzt sei es im Dezember 2020 erneut zu einer schweren depressiven Episode gekommen. Die psychotischen Symptome seien seit Mitte 2021 rückläufig, sodass nun von einer mittelgradigen depressiven Episode ausgegangen werden könne. Nebst einer schnellen Erschöpfung bestünden noch Antriebs- und Konzentrationsstörungen sowie eine reduzierte Motivation (Urk. 9/16/3). Seit dem
1.
Mai 2021 bestehe bis
auf Weiteres eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für jegliche Erwerbstätigkeit (
Urk.
9/16/2
; vgl. auch
Urk.
9/5
). Ein Eingliederungs
versuch
sei prognostisch
in sechs Monaten möglich (Urk.
9/16/6).
3.2
Dr.
med.
Z.___
, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin
,
hielt i
n ihrem Bericht vom
2
7.
September 2022
fest,
die Beschwerdeführerin habe am 3
1.
Juli 2022 eine Rippenkontusion erlitten, worauf sie aufgrund persistierender Schmerzen vom
2.
bis
9.
August 2022 hospitalisiert gewesen sei. Des Weiteren leide sie unter
einer
Adipositas und einem Reizhusten
unklarer
Ätiologie
.
Eine lungenärztliche Abklärung sei geplant (
Urk.
9/34/3).
Eine Arbeitsunfähigkeit werde von psychiatrischer Seite attestiert und die psychiatrischen Faktoren stünden einer Eingliederung entgegen (
Urk.
9/34/2, 9/34/5).
3.3
Mit Bericht vom 1
3.
Oktober 2022 bescheinigte
Dr.
Y.___
unverän
dert eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für sämtliche erwerblichen Tätigkeiten (
Urk.
9/38/2, 9/38/5).
Gegenwärtig liege eine schwere depressive Episode ohne psychotische Symptomatik vor (ICD-10 F33.2). Die aktuelle medizinische Situation zeichne sich durch eine Antriebsstörung, körperliche Erschöpfung, Asthma, Rückenschmerzen, eine depressive Stimmung, eine Schlafstörung und eine Affektlabilität aus (
Urk.
9/38/3). Aufgrund der schweren Depression bestehe keine berufliche Integrationsmöglichkeit (
Urk.
9/38/5).
3.
4
Der RAD-Arzt
pract
. med.
A.___
, Facharzt für Arbeitsmedizin,
äusserte sich am 2
3.
Januar 2023
dahingehend, dass aufgrund der vorliegenden Befunde bzw. Berichte die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwär
tig schwere Episode (ICD-10 F33.2), nicht plausibel nachvollziehbar sei.
Auch eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Vergleich zu 2021 lasse sich nicht nachvollziehen.
Es bestehe somit eine rezidivierende depressive Störung mit einer aktuell maximal mittelgradigen Episode (ICD-10 F33.1) und einer aus versicherungsmedizinischer Sicht ausgewiesenen Restarbeitsfähigkeit für eine leichte Hilfsarbeit.
Medizinisch-theoretisch sei von einer mindestens 50%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen, wobei
eine genaue Quantifizierung aufgrund der Aktenlage nicht möglich sei. Ob die
im Bericht vom 2
7.
September 2022
erwähn
ten somatischen Einschränkungen weiterhin Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, könne nicht beurteilt werden. Es lägen keine Berichte zu den geplanten weiteren Abklärungen vor (
Urk.
9/48/5).
3.
5
Gemäss Bericht des Spital
s
B.___
vom 2
9.
November 2022
seien
aufgrund eines Verdachts auf Asthma bronchiale
pneumologische
Untersuchungen durch
geführt worden. Die Beschwerdeführerin habe von trockenem Husten und einer Dyspnoe im Zusammenhang mit kalter Luft und Atemwegsinfekten berichtet.
Im
vergangenen Jahr sei es zweimalig zu Notfallkonsultationen und
Hospitalisatio
n
en
gekommen. Die lungenfunktionelle Untersuchung sei unauffällig gewesen; leicht eingeschränkt habe sich die Diffusionskapazität präsentiert.
Die Beschwer
den seien im Rahmen eines nicht-eosinophilen Asthma bronchiale zu werten. Aggravierende Faktoren bestünden in der Form der Adipositas sowie der Passivrauchexposition. Der Beschwerdeführerin sei geraten worden, Letztere soweit möglich zu vermeiden bzw. ihre Mitbewohner entsprechend zu informie
ren. Ausserdem sei
en
eine Gewichtsreduktion anzustreben und die Inhalations
therapie mit
Sy
m
bicort
fortzusetzen. Weitere Kontrollen seien nicht vorgesehen (
Urk.
9/47/2).
3.6
Vom 1
3.
bis 1
9.
Mai 2023
befand sich
die Beschwerdeführerin in der
p
sychiat
rischen
Klinik C.___
in stationärer Behandlung.
Gemäss Austrittsbericht sei der Eintritt aufgrund einer Zustandsverschlechterung mit zunehmende
r depressiver Symptomatik, innerer Unruhe und Gedankenkreisen vor dem Hintergrund der bekannten rezidivierenden depressiven Störung und verschiedener psychosozialer Belastungsfaktoren erfolgt (
Urk.
9/55/1).
Zu Beginn h
ätten
sich vordergründig ein ausgeprägtes Gedankenkreisen
bezüglich vergangener Todesfälle in der Familie und damit verbundenen Einsamkeits
gefühlen, ein reduzierter Antrieb, eine Motivationslosigkeit sowie eine bedrückte Stimmung gezeigt. Die Symptomatik sei als mittelgradige depressive Episode im Rahmen der rezidivierenden depressiven Störung eingeordnet worden. Insgesamt habe sich die Beschwerdeführerin während des Aufenthalts leicht stabilisieren und zur Ruhe kommen können. Im Verlauf habe sich die Stimmung leicht aufgehellt, wenngleich die Antriebslosigkeit und das Gedankenkreisen weiterhin bestanden hätten (
Urk.
9/55/2).
Gemäss Bericht von
D.___
, Assistenzärztin an der
C.___
, vom 1
6.
Juni 2023 habe sich die Beschwerdeführerin nach dem stationären Aufenthalt einmalig am 2
4.
Mai 2023 bei ihr in Behand
lung begeben. Eine genaue Beurteilung, wann sie wieder arbeitsfähig sei, könne nicht
abgegeben
werden. Zum Zeitpunkt des stationären Aufenthalts
und des Ersttermins habe keine Arbeitsfähigkeit bestanden (
Urk.
9/61/1).
3.7
Vom
2.
bis 1
8.
August 2023
nahm die Beschwerdeführerin eine stationäre
Therapie in der
i
ntegrierten Psychiatrie
E.___
in Anspruch.
Gemäss Bericht vom
2.
November 2023 sei ihr für diesen Zeitraum eine 100%ige Arbeits
unfähigkeit bescheinigt worden (
Urk.
9/68/1).
Diagnostisch habe eine rezidivie
rende depressive Störung mit gegenwärtig schwerer Episode und psychotischen Symptomen (ICD-10 F33.3) vorgelegen.
Funktionseinschränkungen
hätten
unter anderem in Form von ausgeprägter Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsproblemen,
Grübelzwang
, negativem
Gedankenkreisen, Schlafstörungen und einer erhöhten Müdigkeit
bestanden
. Die Beschwerdeführerin sei für eine weiterführende stationäre Behandlung in einer interkulturellen Therapiestation angemeldet worden, um eine Therapie in ihrer Muttersprache Spanisch aufzunehmen. Sie habe sich jedoch während des Aufenthalts für eine stationäre Behandlung in ihrem Heimatland (Dominika
nische Republik) entschieden, die sie bereits früher besucht habe (Urk.
9/68/2-3
; vgl. auch Urk. 9/69/1-2
).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin
hielt in Bezug auf die somatischen Beschwerden fest, diese liessen sich mit medizinischen Massnahmen bessern, weshalb kein langan
dauernder Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne vorliege
.
Dieselbe Schlussfolgerung zog die Beschwerdegegnerin hinsichtlich der psychischen Leiden, wobei sie ausserdem auf die
ihres Erachtens
bei der Beschwerdeführerin bestehenden Ressourcen hinwies (
Urk.
2 S. 1 f.).
4.2
4.2.1
Dieser Argumentation ist
zunächst
grund
legend
entgegenzuhalten
, dass die Therapierbarkeit
von Leiden allein keine abschliessende evidente Aussage über das Gesamtmass der Beeinträchtigung und deren Relevanz im invalidenrecht
lichen Kontext zu liefern vermag (vgl. Urteil des
Bundesgerichts 9C_586/2023 vom 6. November 2023 E. 4.3 mit Hinweisen). Für die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ist immer und einzig vorausgesetzt, dass während eines Jahres (ohne wesentlichen Unterbruch) eine mindestens 40%ige Arbeitsunfähig
keit bestanden hat und eine anspruchsbegründende Erwerbsunfähigkeit weiterhin besteht (Urteil des Bundesgerichts 9C_327/2022 vom 10. Oktober 2023 E. 4.2 mit Hinweisen).
4.2.2
In somatischer Hinsicht
hielt
pract
. med.
A.___
vom RAD in seiner Stellung
nahme vom 1
8.
Januar 2023
zwar
fest, nicht beurteilen zu können, ob die
von
Dr.
Z.___
erwähnten somatischen Einschränkungen
(vgl.
Urk.
9/34)
weiterhin Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten, da keine Berichte zu den geplanten weiteren Abklärungen vorlägen (Urk.
9/48/5). In der Folge holte die Beschwerde
gegnerin
jedoch
den Bericht des Spital
s
B.___
vom 2
9.
November 2022 ein
, demgemäss lungenfunktionelle Untersuchungen keine Auffälligkeiten ergeben hätten
und lediglich die Diffusionskapazität leicht eingeschränkt gewesen sei (
Urk.
9/47/2)
.
Eine Arbeitsunfähigkeit wurde nicht attestiert; Dr.
Z.___
hatte ihrerseits
diesbezüglich
auf die psychiatrische Einschätzung verwiesen
(Urk.
9/34/2).
Es
bestehen denn auch keine Hinweise, dass
sich die
von ihr
zusätzlich
diagnostizierte
Rippenkontusion im Juli 2022 und die Adipositas
wesentlich
auf die Arbeitsfähigkeit auswirk
en
. Letztere
hat
praxisgemäss für sich allein in der Regel
ohnehin
keine zu Rentenleistungen berechtigende Invalidität
zur Folge
(vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_290/2023 vom 6. Oktober 2023 E. 2.5 mit Hinweisen).
In Anbetracht dieser Aktenlage ist der Beschwerdegegnerin beizupflichten, dass ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheits
schaden
von somatischer Seite
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.
Insofern sind
folglich
keine weiteren
Abklärungen angezeigt, was beschwerdeweise auch nicht geltend gemacht wurde.
4.2
.3
Anders verhält es sich
in Bezug auf den psychischen Gesundheitszustand.
Die von der Beschwerdegegnerin gegenüber den Berichten von
Dr.
Y.___
entgegengebrachte Skepsis
ist zwar nicht ohne Weiteres von der Hand zu weisen
. Wie auch der RAD erkannte (
Urk.
9/48/4),
lässt sich
insbesondere die im Verlauf postulierte Verschlechterung der depressiven Symptomatik
anhand der unverändert gebliebenen psychopathologischen Befunde und der Reduktion der Behandlungsfrequenz
von zwei auf eine Sitzung pro Monat
nicht nachvoll
ziehen (vgl.
Urk.
9/16/2-3, 9/38/2-3).
Immerhin wurde
von den behandelnden Fachärzten
jedoch
ein
im Verlauf
nicht mehr als leicht zu fassendes, in seiner Ausprägung von mittelschwer bis schwer ausgeprägtes depressives Geschehen beschrieben
. Anders als bei leichten
bis mittelschweren depressiven Störungen
(BGE 148 V 49 E. 6.2.2) besteht deshalb kein Raum
,
die Annahme eines invalidi
sierenden Leidens mit einer damit korrelierenden Leistungseinbusse ohne Weiteres zu verneinen.
Pract
. med.
A.___
sah sich zum Zeitpunkt seiner Stellungnahme (1
8.
Januar 2023) nicht in der Lage, die Arbeitsfähigkeit
hinreichend
präzise festzulegen (
Urk.
9/48/5).
Es kann somit
nicht die Rede sein von einem
fachärztlich einwand
frei festgestellte
n
Krankheitsgeschehen
,
welches der RAD-Arzt
ohne persönliche Befassung mit der Beschwerdeführerin
hätte würdigen können (
Urteile des Bundesgerichts 8C_574/2023 vom 9. Januar 2024 E. 3.2)
.
I
m
Einwandverfahren
holte die Beschwerdegegnerin
- neben den von der Beschwerdeführerin ergänzend aufgelegten Arztberichten (
Urk.
9/55, 9/61) -
zwar weitere medizi
nische Unterlagen ein
(
Urk. 9/67-68, 9/69-70)
,
sie
verzichtete allerdings darauf
, diese erneut dem RAD zur Beurteilung vorzulegen
(vgl. Urk. 9/81)
, obwohl sich die Beschwerdeführerin zwischenzeitlich zwei Mal in stationäre psychiatrische Behandlung begeben hatte und
von ärztlicher Seite
eine Arbeitsunfähigkeit attestiert worden war (
Urk.
9/55, 9/68 f.).
Die Beschwerdeführerin rügt vor diesem Hintergrund zu Recht eine ungenügende Abklärung des medizinischen Sachverhalts in psychiatrischer Hinsicht.
Zwar liegt
es praxisgemäss nicht allein in der Zuständig
keit
der mit dem konkreten Einzelfall befassten Arztpersonen, abschliessend und für die rechtsanwendende Stelle verbindlich zu entscheiden, ob das medizinisch festgestellt Leiden zu einer (andauernden oder vorübergehenden) Arbeitsunfähigkeit bestimmter Höhe und Ausprägung führt (Urteil des Bundesgerichts 8C_84/2022 vom 1
9.
Mai 2022 E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 140 V 193 E. 3.1).
Nichtsdestotrotz bildet die fach
ärztliche Beurteilung des Gesundheitszustandes und der
Frage, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist,
die
Basis
für die
daran anknüpfende
Plausibilisierung
bzw. Validierung
dieser Einschätzung durch den Rechtsanwender
(vgl. vorstehende E. 1.5 sowie
Urteil des Bundesgerichts 8C_230/2022 vom 23. September 2022 E. 5.2.3.2 mit Hinweisen
). Diese erfolgt
grundsätzlich
in Bezug auf sämtliche psychische Leiden
anhand
einer
Prüfung der
von der Rechtsprechung
entwickelten
Standardindikatoren (BGE
143 V 418, 409 und 141 V 281).
D
ie
von der Beschwerdegegnerin
in erster Linie
thematisierte
Inanspruchnahme therapeutischer
Hilfe
stellt
dabei zwar durchaus einen wichtigen Schweregradindikator dar, ist für sich allein
aber
nicht entscheidend (vgl. vorstehende E. 4.2.1).
Darüber hinaus
mögen bei der Beschwer
deführerin
potentiell mobilisierbare
Ressourcen wie die
Unterstützung durch ihre (erwachsenen) Kinder vorliegen (vgl.
Urk.
9/76/3).
Dies ändert indes nichts daran, dass
der RAD-Arzt
fachfremd
und ohne verlässliche medizinische Grundlage
und ohne sich mit der Beschwerdeführer
in
persönlich zu befassen
eine eigenständige medizinische Einschätzung vorgenommen hat
, auf die nicht abgestellt werden kann.
4.3
Vor diesem Hintergrund erweisen sich weitere medizinische Abklärungen in Nachachtung des geltenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1
und Art. 61
lit
. c ATSG
) als unumgänglich, da aktuell über die für die Beurteilung des streitigen Leistungsanspruchs erforderlichen Tatsachen keine hinreichende Klarheit besteht und entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin
eine direkte
Leistungszusprache
im Streitfall einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Fachpersonen kaum je in Frage kommt (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5).
Es ist in erster Linie Aufgabe des Versicherungsträgers, von Amtes
wegen die notwendigen Abklärungen
vorzunehmen, um den rechtserheblichen Sachverhalt
vollständig festzustellen (vgl. BGE 149 V 218 E. 5.7; Urteil des Bundesgerichts 9C_8/2022 vom 6. März 2023 E. 5.3, je mit Hinweisen).
Das von der Beschwer
degegnerin einzuholende psychiatrische Gutachten wird sich zur Arbeitsfähigkeit während des gesamten potentiell anspruchsrelevanten Zeitraums zu äussern und sich insbesondere an den in BGE 141 V 281 definierten Standardindikatoren zu orientieren haben
.
Nach Erstattung des psychiatrischen Gutachtens wird die
Beschwerdegegnerin über die Statusfrage zu befinden und
sofern angezeigt
eine Haushaltabklärung zu veranlassen haben, um hiernach den Leistungsanspruch neu beurteilen zu können. Dabei wird sie
unter Berücksichti
gung des Alters der Beschwerdeführerin
dem Grundsatz «Eingliederung vor Rente» bzw. «Eingliederung statt Rente» Rechnung zu tragen haben, demgemäss ein Rentenanspruch nur bejaht werden kann, wenn keine geeigneten Eingliede
rungsmassnahmen (mehr) in Frage kommen (vgl.
Art. 28 Abs. 1
lit
. a IVG; BGE 148 V 397 E. 6.2.4 mit Hinweisen;
Urteil des Bundesgerichts 8C_345/2022 vom 12. Oktober 2022 E. 5.3 mit Hinweisen
).
5.
Nach dem Gesagten ist
d
ie angefochtene Verfügung vom 1
3.
März 2024 (
Urk.
2) aufzuheben und die Sache ist an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, damit diese nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der obigen Erwägungen eine neue Beurteilung vornehme und sodann über den Leistungsanspruch der Beschwerde
führerin neu verfüge.
6.
6.1
Das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG). Im vorliegenden Verfahren sind sie ermessensweise auf Fr. 700.-- anzusetzen.
Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Verfügung als vollständiges Obsiegen
, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird
(BGE
141 V 281 E. 11.1,
137 V 210 E. 7.1, 137 V 57 E. 2.2)
. Folglich sind
die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
6.2
Nach
Art.
61
lit
. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Als weitere Bemessungskriterien nennen die kantonalen Vorschriften das Mass des Obsiegens, den Zeitaufwand und die Barauslagen (§ 34
GSVGer
sowie
§
7 der
Verordnung über die Gebühren, Kosten und Entschädigungen vor dem Sozialversicherungsgericht [
GebV
SVGer
]).
Mangels Vorliegens einer Honorarnote ist die Parteientschädigung ermessens
weise festzusetzen.
Unter Berücksichtigung der massgebenden Kriterien hat die
Beschwerdegegnerin der anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin eine Partei
entschädigung von Fr.
1
’
8
00.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
6.3
Ausgangsgemäss erweist sich das von der Beschwerdeführerin gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Urk. 1 S. 2) als gegenstandslos.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird
in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, vom 1
3.
März 2024 aufge
hoben und die Sache an diese zurückgewiesen wird, damit sie nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den Leistungsanspruch der Beschwerde
führerin neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
der Beschwerdeführerin
eine Parteient
schädigung von
Fr.
1
’
8
00
.-- (inkl. Barauslagen und MWST) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
Peter Stadler
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift
der
beschwerdeführenden
Partei oder ihrer Rechtsvertretung
zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
FehrWürsch