# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5da1975-7898-5206-9fce-c1a872e3624f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-06-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.06.2019 B-2166/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-2166-2019_2019-06-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-2166/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  J u n i  2 0 1 9  

Besetzung 
 Einzelrichter Keita Mutombo, 

Gerichtsschreiberin Eva Kälin. 
 

 
 

Parteien 
 B._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Bildung,  

Forschung und Innovation SBFI,  

Einsteinstrasse 2, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Gesuch um Beiträge nach Absolvieren der eidgenössischen 

Berufsprüfung – Technischer Kaufmann mit eidgenössi-

schem Fachausweis. 

 

 

 

B-2166/2019 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 10. April 2019 auf das Gesuch des 

Beschwerdeführers vom 2. Dezember 2018 um Beiträge für absolvierte 

vorbereitende Kurse für die eidgenössische Berufsprüfung als technischer 

Fachmann mit eidgenössischem Fachausweis nicht eintrat, 

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 

5. Mai 2019 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat, 

dass die Beschwerde vom 5. Mai 2019 gleichzeitig sinngemäss ein Wie-

dererwägungsgesuch hinsichtlich der Verfügung der Vorinstanz vom 

10. April 2019 beinhaltet, 

dass gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) beurteilt, sofern keine Aus-

nahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Beiträge an die Berufs-

ausbildung gemäss Art. 61 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes vom 

13. Dezember 2002 (BBG, SR 412.10) i.V.m. Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. d 

VGG vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass das Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer mit Zwischen-

verfügung vom 8. Mai 2019 zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 

7. Juni 2019 aufgefordert hat, ansonsten auf das Rechtsmittel unter 

Kostenfolge nicht eingetreten werde,  

dass das Bundesverwaltungsgericht gleichzeitig der Vorinstanz ein Doppel 

der Beschwerde bzw. des Wiedererwägungsgesuchs des Beschwerdefüh-

rers vom 5. Mai 2019 zur gutdünkenden Behandlung zugestellt hat, 

dass der Beschwerdeführer innert der gesetzten Frist weder den Kosten-

vorschuss geleistet noch seine Beschwerde vom 5. Mai 2019 zurückgezo-

gen hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

B-2166/2019 

Seite 3 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 150.– dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG und Art. 1 ff. 

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigun-

gen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass es der Vorinstanz ungeachtet des Nichteintretens auf die Beschwerde 

wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses nach wie vor unbenommen 

bleibt, das vorerwähnte Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers 

nach Gutdünken zu behandeln. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 150.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. 

Dieser Betrag ist nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zu 

Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. Die Zahlungsfrist beträgt 

30 Tage ab Rechnungsdatum. Die Zustellung des Einzahlungsscheins 

erfolgt mit separater Post.  

  

B-2166/2019 

Seite 4 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

Keita Mutombo Eva Kälin 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, sofern die Voraussetzungen gemäss den 

Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) gegeben sind. Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 18. Juni 2019