# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5f8bdbd1-8464-505f-81eb-fb7431de9572
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-02-10
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 10.02.2009 RR.2008.263
**Docket/Reference:** RR.2008.263
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2008-263_2009-02-10

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 Abs. 1 IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 Abs. 1 IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 Abs. 1 IRSG);;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Österreich
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 Abs. 1 IRSG)

Entscheid vom 10. Februar 2009  
II. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Cornelia Cova, Vorsitz, 
Andreas J. Keller und Roy Garré,  
Gerichtsschreiberin Andrea Bütler  

   
 
Parteien 

  
A.,  

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

STAATSANWALTSCHAFT DES KANTONS 
ST. GALLEN,  

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Öster-
reich 
 
Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 Abs. 1 IRSG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  RR.2008.263 / RP.2008.48 
 
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die II. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 
 

– die Staatsanwaltschaft Feldkirch (Österreich) gegen A. ein Strafverfahren 
wegen betrügerischen Konkurs und Pfändungsbetrugs sowie Gläubiger-
schädigung durch Vermögensverminderung führt; 

 
– die ersuchende Behörde in diesem Zusammenhang mit einem Rechtshilfe-

ersuchen vom 24. Juni 2008 an die Schweiz gelangt ist (Beilage Nr. 1 und 
3 zu act. 10);  

 
– die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen mit Eintretens- und Zwi-

schenverfügung vom 26. Juni 2008 auf das Rechtshilfeersuchen eingetre-
ten ist, diesem mit Schlussverfügung vom 4. September 2008 entsprochen 
und die Herausgabe verschiedener Dokumente und Beweismittel verfügt 
hat (Beilage Nr. 5 zu act. 10; act. 2); 

 
– am 26. September 2008 gegen die Schlussverfügung Beschwerde mit den 

Absenderadressen „B.“ und „A.“ bei der II. Beschwerdekammer des Bun-
desstrafgerichts erhoben worden ist; (act. 1);  

 
– sowohl A. wie auch seine Ehefrau B. zur Leistung eines Kostenvorschus-

ses aufgefordert worden sind und A. ein Gesuch um unentgeltliche Rechts-
pflege eingereicht hat (act. 4, 6; RP.2008.48 act. 1, 3, 3.1); 

 
– infolge Unklarheit, ob nur A.s Ehefrau oder auch er selbst Beschwerde er-

heben will, A. am 28. Oktober 2008 zur Stellungnahme dazu aufgefordert 
wurde (act. 8); 

 
– er am 10. November 2008 mitgeteilt hat, nicht er sei Beschwerdeführer 

sondern seine Ehefrau (act. 15); 
 

– das ihn betreffende Verfahren RR.2008.263+RP.2008.48 deshalb mangels 
einer gültigen Beschwerde vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben ist; 

 
– bei diesem Ausgang des Verfahrens von der Erhebung einer Gerichtsge-

bühr abzusehen ist. 
 

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die II. Beschwerdekammer: 
 
1. Die Verfahren RR.2008.263+RP.2008.48 werden mangels einer gültigen Be-

schwerde vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. 
 
2. Es werden keine Kosten erhoben.  

 
 

Bellinzona, 11. Februar 2009 
 
Im Namen der II. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Die Präsidentin:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A.  
- Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen 
- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde 
nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder 
Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich 
um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt 
insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze 
verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).