# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 91212af1-2387-5e77-bf33-ec0b0405b422
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-23
**Language:** de
**Title:** BGer 9C_554-2021
**Docket/Reference:** 9C_554-2021
**URL:** https://search.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/aza/http/index.php?lang=de&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=24.10.2021&to_date=23.11.2021&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=&rank=6&azaclir=aza&highlight_docid=aza%3A%2F%2F23-11-2021-9C_554-2021&number_of_ranks=641

## Full Text

Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_554/2021
Urteil vom 23. November 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Stanger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Easy Sana Assurance Maladie SA,
Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 1. September 2021 (VV.2021.107/E).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 18. Oktober 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 1. September 2021,
in die Verfügung des Bundesgerichts vom 19. Oktober 2021, mit welcher A.________ zur Beibringung des angefochtenen Entscheids bis spätestens 29. Oktober 2021 aufgefordert worden ist, und in die von diesem in der Folge eingereichte Eingabe,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 21. Oktober 2021, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die daraufhin von A.________ am 22. und 25. Oktober 2021 (Poststempel) eingereichten Eingaben,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss
Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG
unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt (
BGE 140 III 86
E. 2;
134 V 53
E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl.
BGE 140 III 264
E. 2.3),
dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass und inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von
Art. 97 Abs. 1 BGG
unzutreffend (unhaltbar, willkürlich;
BGE 140 V 22
E. 7.3.1;
135 II 145
E. 8.1) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl.
Art. 95 BGG
) sein sollten,
dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die Erwägung der Vorinstanz, wonach die Klinik B.________ Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenversicherung erbracht habe, welche durch die Easy Sana Assurance Maladie SA zu vergüten gewesen seien und an denen sich der Beschwerdeführer grundsätzlich zu beteiligen habe, auch wenn die im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung (FU) erfolgte Einweisung und Behandlung von ihm als ungerechtfertigt empfunden worden sei,
dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers darauf beschränken, die eigene Sichtweise wiederzugeben sowie rein appellatorische Kritik zu üben, was nach dem Dargelegten im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ausreicht,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 23. November 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident:    Parrino
Die Gerichtsschreiberin:    Stanger