# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ff37a2f4-6aa3-5937-a660-2b34033b64b7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-02-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 19.02.2013 SB120399
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB120399_2013-02-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB120399-O/U/rc 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Burger, Präsident, Oberrichterin Dr. Janssen und 

Ersatzoberrichter lic. iur. Hediger sowie der Gerichtsschreiber 

Dr. Bruggmann 

Beschluss vom 19. Februar 2013 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich,  
Anklägerin, Berufungsklägerin und Anschlussberufungsbeklagte 

 

gegen 

 

A._____, 
Beschuldigter, Berufungsbeklagter und Anschlussberufungskläger 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin X._____ 

 

betreffend mehrfachen qualifizierten Raub etc. und Widerruf 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Meilen vom 17. Juli 2012 
(DG120003) 

 

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Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich meldete mit Eingabe vom 18. Juli 

2012 die Berufung zunächst an (Urk. 42), und mit Zuschrift vom 27. August 2012 

reichte sie eine Berufungserklärung ein (Urk. 53). Der Beschuldigte erklärte mit 

Schreiben vom 22. Oktober 2012 seinerseits Anschlussberufung (Urk. 64). Mit 

Zuschrift vom 12. Februar 2013, eingegangen am 13. Februar 2013, zog die 

Staatsanwaltschaft ihre Berufung zurück (Urk. 68). Damit fällt auch die An-

schlussberufung des Beschuldigten dahin (Art. 401 StPO). Somit ist das Beru-

fungsverfahren als durch Rückzug der Berufung und Dahinfallen der Anschluss-

berufung erledigt abzuschreiben. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die 

Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Vertei-

digung, auf die Gerichtskasse zu nehmen (Art. 428 Abs. 1 StPO). 

 

Demnach wird beschlossen: 

1. Das Berufungsverfahren wird als durch Rückzug der Berufung und Dahinfal-

len der Anschlussberufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge sind das Urteil und die Beschlüsse des Bezirksgerichtes Meilen 

vom 17. Juli 2012 rechtskräftig. 

2. Die Ladungen für die Berufungsverhandlung vom 5. März 2013 werden ab-

genommen. 

3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. 

4. Die weiteren Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich derjenigen 

der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen. 

5. Schriftliche Mitteilung an 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich 
− den Beschuldigten bzw. seine Verteidigerin 
− den Privatkläger B._____ 

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− das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- 
und Vollzugsdienste 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

6. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 19. Februar 2013 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Burger 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

Dr. Bruggmann 
 

 
 
 

	Beschluss vom 19. Februar 2013
	Demnach wird beschlossen:
	1. Das Berufungsverfahren wird als durch Rückzug der Berufung und Dahinfallen der Anschlussberufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die Ladungen für die Berufungsverhandlung vom 5. März 2013 werden abgenommen.
	3. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	4. Die weiteren Kosten des Berufungsverfahrens, einschliesslich derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden auf die Gerichtskasse genommen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 den Beschuldigten bzw. seine Verteidigerin
	 den Privatkläger B._____
	 das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	6. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.