# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ad1cd13-111a-5999-8c11-b1846b3c32d1
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-16
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 16.11.2018 SB180473
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180473_2018-11-16.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB180473-O/U/cwo 
 
Mitwirkend: Die Oberrichter Dr. iur. F. Bollinger, Präsident, lic. iur. Ch. Prinz und 

Oberrichterin lic. iur. N. Kaiser Job sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. S. Maurer 

Beschluss vom 16. November 2018 
 

in Sachen 

 
A._____, Dr. med.,  
Privatkläger und Berufungskläger 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 
 

sowie 

 
 
Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,  
Anklägerin 

 
gegen 

 
 
B._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

betreffend einfache Körperverletzung  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich,  
10. Abteilung - Einzelgericht, vom 27. Juni 2018 (GG180092) 

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Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 10. Abteilung - Einzelgericht, 

vom 27. Juni 2018 hat der Privatkläger zwar Berufung anmelden lassen, innert 

der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO aber keine Berufungserklärung eingereicht. 

Deshalb ist auf die Berufung gestützt auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht 

einzutreten. 

2. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel des 

Privatklägers kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO). Dem  

Privatkläger sind somit die Kosten für das Berufungsverfahren aufzuerlegen. Die 

Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 600.– festzusetzen. Dem Beschuldigten 

ist mangels erheblicher Umtriebe im Berufungsverfahren keine Entschädigung 

zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Privatklägers A._____ vom 9. Juli 2018 wird nicht ein-

getreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Privatkläger auferlegt.  

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und zuhanden des 
Privatklägers A._____ 

− den Beschuldigten 
− die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz. 

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5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 16. November 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Dr. iur. F. Bollinger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Maurer 
 

 
 
 

	Beschluss vom 16. November 2018
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Berufung des Privatklägers A._____ vom 9. Juli 2018 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Privatkläger auferlegt.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Vertretung des Privatklägers im Doppel für sich und zuhanden des Privatklägers A._____
	 den Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl

	5. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.