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**Case Identifier:** 0d2c68d9-3383-5355-98f1-2a875e7be1e0
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-10-20
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 20.10.2015 ZK2 2014 39
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2014-39_2015-10-20.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 20. Oktober 2015 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK2 14 39 21. Oktober 2015

Urteil
II. Zivilkammer

Vorsitz Schnyder
Richter Hubert und Pritzi
Aktuar Pers

In der zivilrechtlichen Berufung

der X . _ _ _ _ _ A G  ( v o r m a l s  X . _ _ _ _ _ A G ) , Klägerin und Berufungskläge-
rin, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Guido Ranzi, Quaderstrasse 5, 7001 
Chur, 

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 28. Januar 2014, mitgeteilt am 18. Sep-
tember 2014, in Sachen der Klägerin und Berufungsklägerin gegen A._____ und 
B._____, Beklagte und Berufungsbeklagte, beide vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Christoph Grether, Lautengartenstrasse 7, 4052 Basel, sowie C._____, und 
D._____, Streitberufene 2,

betreffend Forderung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Am 19. Februar 2010 meldete die damalige X._____AG mit Sitz in 
O.1_____ und heutige X._____AG mit Sitz in O.2_____ (Klägerin) ihre gegen 
A._____ und B._____ (Beklagte) gerichtete Klage beim vormals zuständigen 
Kreisamt Oberengadin zur Vermittlung an, wobei folgende Rechtsbegehren ge-
stellt wurden:

"Klägerisches Rechtsbegehren

1. Die Beklagten seien solidarisch zu verpflichten, der Klägerin CHF 
51'591.05 nebst Zins 5% seit 10. Februar 2010 zu bezahlen.

2. Unter solidarischer Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich 7.6% 
MWSt.) zulasten der Beklagten.

Beklagtisches Rechtsbegehren

1. Abweisung der Klage.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Klägerschaft."

Da die angestellten Vergleichsversuche erfolglos blieben, wurde am 2. September 
2010 der Leitschein ausgestellt.

B.1. Mit Prozesseingabe vom 23. September 2010 wurde die Klage frist- und 
formgerecht dem Bezirksgericht Maloja unterbreitet, wobei die Klägerin den ur-
sprünglichen Forderungsbetrag aufgrund von zwischenzeitlich gewonnenen Er-
kenntnissen auf Fr. 37'436.41, zuzüglich Zins von 5 % seit 8. August 2010, redu-
zierte. In der Begründung wurde ausgeführt, dass sie in O.1_____ eine Liegen-
schaft umgebaut und im Stockwerkeigentum verkauft habe. Dazu würden auch die 
Villen A und B gehören. Vorliegendenfalls gehe es um die Terrassenarbeiten für 
die Eigentümer der Villa A bzw. der Villa 1. Im Kaufpreis dieser Villa seien Terras-
senböden mit einer Fläche von 56.71 m2 inbegriffen gewesen, die Beklagten hät-
ten aber gewünscht, die Terrasse in einem erweiterten Umfang mit Bodenplatten 
zu versehen. Die entsprechenden Arbeiten seien von der Firma E._____, 
O.1_____, ausgeführt und deren Rechnungen von der Klägerin bezahlt worden. 
Nach Fertigstellung und Ausmass der Arbeiten habe die Klägerin der Beklagten 
die zusätzlichen Kosten am 25. September 2009 bzw. die korrigierte Abrechnung 
am 18. Juni 2010 in Rechnung gestellt. Da Letztere nicht reagiert hätten, seien sie 
in der Folge – wiederum erfolglos – zweimal gemahnt worden.

2. Mit Prozessantwort vom 2. November 2010 hielten die Beklagten an ihrem 
Rechtsbegehren auf Abweisung der Klage fest. In ihrer Begründung führten sie 

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aus, dass die Klägerin den Töchtern der Beklagten mit öffentlich beurkundetem 
Kaufvertrag vom 22. Juni 2006 zu Miteigentum je zur Hälfte die Stockwerkeinheit 
Nr. _____ (3 ½-Zimmerwohnung Nr. 36 im Erdgeschoss) nebst dem hälftigen An-
teil an der Stockwerkeinheit Nr. _____ sowie mehrere Autoabstellplätze in der Au-
toeinstellhalle Nr. _____ verkauft habe. Ebenfalls mit öffentlich beurkundetem 
Kaufvertrag vom 22. Juni 2006 habe die Klägerin den Beklagten die Stockwerk-
einheit Nr. _____ (3 ½-Zimmerwohnung Nr. 37 im Obergeschoss) nebst dem hälf-
tigen Anteil an der Stockwerkeinheit Nr. _____ sowie mehrere Autoeinstellplätze in 
der Autoeinstellhalle Nr. _____ verkauft. Daraus ergebe sich, dass der Gartensitz-
platz sowie der Umschwung der Villa A gemäss ausdrücklicher Vorschrift im Nach-
trag zur Erklärung von Begründung auf Stockwerkeigentum vom 22. September 
2006 den Eigentümern der Wohnung Nr. 36, mithin ihren Töchtern, zur aussch-
liesslichen Nutzung zustünden. Die Beklagten selbst seien am Gartensitzplatz so-
wie an der Gartenfläche, welche Gegenstand des vorliegenden Forderungspro-
zesses bildeten, dagegen in keiner Weise berechtigt, infolgedessen ihnen die 
Passivlegitimation vollständig abgehe. Die Klage sei bereits aus diesem Grund 
abzuweisen. Die Abweisung der Klage ergebe sich jedoch auch aus dem Um-
stand, dass zwischen der Klägerin und den Töchtern der Beklagten weder im 
Kaufvertrag noch in einem Nebenvertrag eine Vereinbarung betreffend Kostenauf-
teilung der Plattenbeläge bzw. hinsichtlich einer Übernahme allfälliger Teilkosten 
für die Gestaltung des Gartensitzplatzes oder die Umgebung getroffen worden sei. 
Überdies seien weder die vom Architekturbüro F._____ erstellte Kostenberech-
nung über Fr. 51'591.03 noch die nachträglich revidierte und nunmehr auf Fr. 
37'436.41 bezifferte Abrechnung – nachdem sie ohnehin die falsche Beklagtschaft 
beträfen – substantiell nachvollziehbar.

3. In ihrer Stellungnahme vom 20. Januar 2011 machte die Klägerin geltend, 
die Bestreitung der Passivlegitimation der Beklagten erfolge einerseits verspätet 
und verstosse andererseits gegen Treu und Glauben.

4. Mit Stellungnahme vom 7. März 2011 beantragten die Beklagten, es sei 
C._____ und D._____, welche Aktionäre der X._____AG gewesen seien bzw. im-
mer noch seien und auf deren Zusicherungen und Bauempfehlungen sie sich hät-
ten verlassen können, durch den Gerichtspräsidenten im Sinne von Art. 78 ff. 
ZPO-GR der Streit zu verkünden. Mit jeweiligen Schreiben vom 16. März 2011 
wurde den beiden Streitberufenen durch das Bezirksgericht Maloja der Streit ver-
kündet.

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C. Nachdem auf Antrag der Beklagten das Verfahren zwecks Führung von 
Vergleichsgesprächen mehrmals sistiert worden war und die Klägerin am 5. De-
zember 2012 die Fortsetzung des Verfahrens beantragt hatte, wurden in der Folge 
die in der Beweisverfügung vom 5. September 2011 bezeichneten Beweismittel 
abgenommen. Die Hauptverhandlung, zu welcher mit prozessleitender Verfügung 
vom 5. Dezember 2013 vorgeladen wurde, fand am 28. Januar 2014 vor Bezirks-
gericht Maloja statt. An dieser nahmen der Rechtsvertreter der Klägerin sowie die 
Beklagten mit ihrem Rechtsvertreter teil. Die Streitberufenen hingegen verzichte-
ten stillschweigend auf die Teilnahme am vorliegenden Verfahren, weshalb sie 
auch nicht zugegen waren. Mit Urteil vom 28. Januar 2014, mitgeteilt am 18. Sep-
tember 2014, wies das Bezirksgericht Maloja die Klage vollumfänglich ab und auf-
erlegte der Klägerin die Gerichtskosten in Höhe von Fr. 8'000.--. Darüber hinaus 
wurde sie verpflichtet, die Beklagten mit Fr. 12'900.60 (inkl. MWSt) ausseramtlich 
zu entschädigen. In Bezug auf die von den Beklagten bestrittene Passivlegitimati-
on zog das Bezirksgericht Maloja in Erwägung, es stehe fest, dass einzig die Be-
klagten gegenüber der Klägerin beziehungsweise gegenüber den involvierten Un-
ternehmungen aufgetreten seien, dass nur sie Aufträge erteilt hätten und dass 
deren Töchter nie mitgeteilt hätten, sie seien durch ihre Eltern vertreten bezie-
hungsweise die Beklagten hätten sich nie als Vertreter ihrer Töchter zu erkennen 
gegeben. Sie hätten mithin nicht als direkte Stellvertreter ihrer Töchter gehandelt. 
Demzufolge sei die Passivlegitimation der Beklagten gegeben, weshalb ihre ent-
sprechende Einrede abzuweisen sei. Hinsichtlich der konkreten Forderung kam 
das Bezirksgericht zur Auffassung, dass die Voraussetzungen für die Subrogation 
im Sinne von Art. 110 Abs. 2 (recte Ziff. 2) OR nicht gegeben seien, was bedeute, 
dass die Forderung des Gartenbauunternehmers über Fr. 37'436.41 nicht auf die 
Klägerin als zahlende Dritte übergegangen sei. Sie habe deshalb keine Forderung 
über diesen Betrag gegenüber der Beklagten, weshalb die Klage abzuweisen sei.

D. Gegen dieses Urteil liess die X._____AG mit Eingabe vom 20. Oktober 
2014 Berufung an das Kantonsgericht von Graubünden mit folgendem Rechtsbe-
gehren erheben:

"1. Es sei das angefochtene Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 28. Ja-
nuar 2014 vollumfänglich aufzuheben.

2. Es seien die Beklagten solidarisch zu verpflichten, der Klägerin CHF 
37'436.41 nebst Zins 5 % seit 8. August 2010 zu bezahlen.

3. Alles unter solidarischer Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich  
8 % MWSt.) für das erstinstanzliche- und für das Berufungsverfahren 
zulasten der Berufungsbeklagten."

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Im Wesentlichen wird seitens der Berufungsklägerin geltend gemacht, die Vor-
instanz sei zu Unrecht zur Auffassung gelangt, dass die Voraussetzungen der 
Subrogation nicht erfüllt seien.

E. Mit Berufungsantwort vom 20. November 2014 liessen A._____ und 
B._____ die Abweisung der Berufung und die Bestätigung des angefochtenen Ur-
teils beantragen; unter gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten 
der Klägerin und Berufungsklägerin.

Auf die weitergehenden Ausführungen im angefochtenen Urteil sowie in den 
Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen ein-
gegangen.

II. Erwägungen

1.a. Das angefochtene Urteil des Bezirksgerichts Maloja vom 28. Januar 2014 
wurde den Parteien am 18. September 2014 und somit nach Inkrafttreten der 
Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) am 1. Januar 2011 mitge-
teilt. Damit ist im Gegensatz zum vorinstanzlichen Verfahren, welches sich noch 
nach der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden (ZPO-GR; BR 320.000) 
richtete, auf das Rechtsmittelverfahren die Schweizerische Zivilprozessordnung 
anwendbar (Art. 405 Abs. 1 ZPO).

b. Beim angefochtenen Entscheid, welcher eine vermögensrechtliche Angele-
genheit mit einem Streitwert über Fr. 10‘000.-- zum Gegenstand hat, handelt es 
sich um einen erstinstanzlichen Endentscheid, welcher mit Berufung angefochten 
werden kann (vgl. Art. 308 Abs. 1 lit. a ZPO). Die Zuständigkeit des Kantonsge-
richts von Graubünden ergibt sich aus Art. 7 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung (EGzZPO; BR 320.100). Innerhalb des Kan-
tonsgerichts liegt die Zuständigkeit für zivilrechtliche Berufungen auf dem Rechts-
gebiet des Obligationenrechts bei der II. Zivilkammer (Art. 7 der Verordnung über 
die Organisation des Kantonsgerichts [KGV; BR 173.100]).

c. Gemäss Art. 311 ZPO ist die Berufung unter Beilage des angefochtenen 
Entscheids innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten Entscheids bezie-
hungsweise seit der nachträglichen Zustellung der Entscheidbegründung schrift-
lich und begründet einzureichen. Die Berufungsklägerin reichte die Berufung ge-
gen den Entscheid des Bezirksgerichts Maloja vom 28. Januar 2014, mitgeteilt am 
18. September 2014, mit Eingabe vom 20. Oktober 2014 in jedem Fall fristgerecht 

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ein. Überdies entspricht die Berufung den Formerfordernissen, so dass darauf ein-
getreten werden kann.

2. Die Berufungsklägerin stellt sich eingangs ihrer Berufungsschrift auf den 
Standpunkt, die gegenständlich im Streit liegende Forderung betreffe zusätzliche 
Plattenarbeiten an der Terrasse, welche die Berufungsbeklagten bei ihr bestellt 
hätten und welche sie von der Firma E._____ habe ausführen lassen (act. A.1 S. 
4). Soweit sie damit ihre geltend gemachte Forderung neuerdings auf ein angeb-
lich bestehendes Vertragsverhältnis zwischen ihr und der Berufungsbeklagten ab-
zustützen versucht, stellt sie sich in diametralen Widerspruch zu ihren eigenen 
Ausführungen im vorinstanzlichen Verfahren. Wörtlich argumentierte der Rechts-
vertreter der Berufungsklägerin im Rahmen seines Plädoyers vor Bezirksgericht 
Maloja nämlich folgendermassen:

"Es geht hier somit nicht um eine Forderung gegen die Stockwerkei-
gentümergemeinschaft, sondern allein um die von den Beklagten in Auf-
trag gegebenen und von ihnen zu entschädigenden Arbeiten. Die Passivle-
gitimation der Beklagten ist ohne Zweifel gegeben. Denn genau so wie der 
Unternehmer E._____ Anspruch auf Bezahlung seines gesamten Werks 
durch die Besteller hatte, steht diese Forderung der Klägerin zu, nachdem 
sie den Unternehmer auf Anweisung des gemeinsam von beiden Parteien 
eingesetzten Bauherrenvertreters bezahlt hatte. Die Ansprüche auf Be-
zahlung der Erweiterung sind im Sinne von Art. 110 Abs. 2 OR auf die 
Klägerin übergegangen.
[…]. Daher sind die Voraussetzungen der Subrogation erfüllt und nachge-
wiesen. Die Forderung ist auf die Klägerin übergegangen, welche dafür 
richtigerweise die Besteller ins Recht gefasst hat; deren Passivlegitimation 
steht fest." (Plädoyer RA Ranzi S. 10 [Fettschrift und Unterzeichnung im 
Original])

Und weiter:

"Zusammengefasst ist die Klage antragsgemäss gutzuheissen, unter ande-
rem weil:
- die Bestellung der Zusatzarbeiten von den Beklagten ausging;
- […];
- die Forderung auf die Klägerin überging, nachdem sie den Unterneh-

mer bezahlt hatte;
- […]." (Plädoyer RA Ranzi S. 14)

Diesen Ausführungen ist mit aller Deutlichkeit zu entnehmen, dass selbst die Be-
rufungsklägerin zum Zeitpunkt der Klageeinreichung und auch noch anlässlich der 
erstinstanzlichen Hauptverhandlung von einer Forderung der E._____ gegenüber 
den Berufungsbeklagten ausging, welche erst als Folge der angeblichen Beglei-
chung durch die Berufungsklägerin mittels Subrogation auf diese übergegangen 
sein soll. Mit dieser Argumentation hat sie ein allfälliges Vertragsverhältnis zwi-
schen ihr und den Berufungsbeklagten aber gleich selbst negiert. Wäre die Beru-

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fungsklägerin nämlich bereits zu Beginn von einem vertraglichen Anspruch aus-
gegangen, hätte es des Instituts der Subrogation gar nicht bedurft, da diesfalls die 
Forderung auf Seiten der Berufungsklägerin unmittelbar aus dem Vertrag selbst 
entstanden wäre. Allerdings hat sie an keiner Stelle dargelegt, dass zwischen ihr 
und den Berufungsbeklagten mit Bezug auf die erweiterten Terrassenarbeiten ein 
Werkvertrag bestanden haben soll. Hierfür notwendige essentialia wurden weder 
behauptet noch nachgewiesen. Soweit sich die Berufungsklägerin im vorliegenden 
Berufungsverfahren – nebst der behaupteten Subrogation – erstmals und zusätz-
lich auf eine entsprechende vertragliche Vereinbarung zwischen ihr und den Beru-
fungsbeklagten beruft, kann ihr deshalb nicht gefolgt werden. Vielmehr scheint 
nach dem Dargelegten auch die Berufungsklägerin stets davon ausgegangen zu 
sein, dass das ursprüngliche Werkvertragsverhältnis direkt zwischen der E._____ 
und den Berufungsbeklagten entstand und erst mit der Zahlung durch die Beru-
fungsklägerin auf sie überging. Entsprechend leitet sie ihren Rechtsanspruch denn 
auch einerseits aus der behaupteten Zahlung der Rechnung an die E._____ und 
andererseits aus der angeblichen Eigentümerstellung der Berufungsbeklagten ab. 
In Bezug auf Letzteres ist zu bemerken, dass die Eigentümerstellung als solche 
ipso iure keine obligatorische Verpflichtung aus Werkvertrag zu begründen ver-
mag. Daraus kann die Berufungsklägerin mithin nichts zu ihren Gunsten ableiten. 
Wie es sich hinsichtlich der geltend gemachten Subrogation verhält, wird nachste-
hend zu erörtern sein (E. 3). Nach dem Gesagten kann somit festgehalten werden, 
dass die – im Übrigen nicht näher substantiierte – Behauptung der Berufungsklä-
gerin, wonach die geltend gemachte Forderung auf einem zwischen ihr und den 
Berufungsbeklagten abgeschlossenen Vertragsverhältnis beruhen soll, in den Ak-
ten keine Stütze findet. Insofern erweist sich die Berufung folglich als unbegrün-
det. Was alsdann die in diesem Zusammenhang im Berufungsverfahren von der 
Berufungsklägerin aufgeworfene Mitwirkung des "Bauherrenvertreters" F._____ 
anbelangt, so ist diese weder konklusiv noch relevant, weil dazu in den Rechts-
schriften des erstinstanzlichen Verfahrens – welche nach der ZPO-GR hinsichtlich 
der Tatsachenbehauptungen allein massgeblich sind – keinerlei Ausführungen zu 
finden sind.

3.a. Wie bereits erwähnt, behauptete die Klägerin sowohl in der Prozesseingabe 
vom 23. September 2010 (S. 4) als auch im Rahmen des Plädoyers anlässlich der 
erstinstanzlichen Hauptverhandlung (Plädoyer RA Ranzi S. 5 f. und S. 10), sie 
habe die Rechnungen der E._____ betreffend die gegenständlich interessierenden 
Terrassenarbeiten rund um die Villa A bzw. Villa 1 bezahlt. Aus diesem Grund sei-
en die Ansprüche auf Bezahlung im Sinne von Art. 110 Abs. 2 (recte Ziff. 2) OR 

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auf sie (die Klägerin) übergegangen. Dem hielten die Beklagten entgegen, alle 
Rechnungen der E._____ seien direkt bzw. ohne Zwischenschaltung der Klägerin 
von ihnen bezahlt worden. Weil ihre Wohnung nämlich im Rohbau verkauft wor-
den sei, hätten auch direkte Vertragsverhältnisse zwischen ihnen und den Unter-
nehmen, so auch der Firma E._____, bestanden. Mit Bezug auf die Terrassenar-
beiten bestehe denn auch kein Vertrag zwischen ihnen und der Klägerin. Vielmehr 
habe die Firma F._____ für die Beklagten jeweils Konkurrenzofferten bei den Un-
ternehmen eingeholt und die Abrechnungen am Schluss kontrolliert. Die Vertrags-
verhältnisse hätten somit direkt zwischen den Beklagten und den Unternehmen 
bestanden (vgl. Plädoyer RA Grether S. 2).

b. Die Vorinstanz gelangte in ihrem Urteil zum Schluss, die Voraussetzungen 
für die Subrogation im Sinne von Art. 110 Abs. 2 (recte Ziff. 2) OR seien vorlie-
gend nicht erfüllt, was bedeute, dass die Forderung des Gartenbauunternehmers 
über Fr. 37'436.41 nicht auf die Klägerin als zahlende Dritte übergegangen sei. Sie 
habe gegenüber den Beklagten deshalb keine Forderung über diesen Betrag. In 
ihrer Begründung zog sie in Erwägung, zum einen gehe aus den Unterlagen – ei-
ner Zahlungsanweisung des Baumanagementbüros, einem Kontoauszug der Be-
klagten mit verschiedenen Belastungen, einer Zahlungsaufforderung an die Be-
klagten über einen Betrag von Fr. 37'436.41 sowie einer Kostenaufstellung betref-
fend besagte Arbeiten über den Betrag von Fr. 37'436.41 zu Lasten der Villa 1 – 
nicht hervor, ob die Klägerin den Betrag für die Plattenarbeiten tatsächlich bezahlt 
habe. Daran vermöge auch das Schreiben der Gartenbaufirma vom 21. Dezember 
2010 nichts zu ändern. Zwar werde darin festgehalten, dass der Betrag von Fr. 
37'436.-- von der Klägerin am 22. Januar 2008 im Zusammenhang mit der Rech-
nung Nr. _____ bezahlt worden sei. Eine derartige Rechnung liege jedoch nicht 
bei den Akten. Zum anderen habe die Klägerin weder behauptet noch bewiesen, 
dass die Beklagten der Gartenbaufirma die Subrogation im Sinne von Art. 110 
Abs. 2 (recte Ziff. 2) OR angezeigt hätten. Mit anderen Worten hätten sie nicht 
behauptet, dass die Beklagten der Gartenbaufirma spätestens bei der Leistung 
durch die Klägerin angezeigt hätten, dass Letztere an die Stelle der Gartenbauun-
ternehmung als ursprüngliche Gläubigerin treten sollte. Sie habe auch nicht be-
hauptet, dass diese Erklärung durch das konkludente Verhalten der Beklagten 
erfolgt sei. Selbst wenn gemäss dem Gartenbauunternehmer genau diese fragli-
che Rechnung bezahlt worden wäre, vermöge dies nichts zu ändern, würde doch 
auch in diesem Fall die Subrogationsanzeige fehlen (angefochtenes Urteil E. 6.c 
und d S. 12).

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c. Gemäss Art. 110 OR gehen, soweit ein Dritter den Gläubiger befriedigt, 
dessen Rechte von Gesetzes wegen auf ihn über, wenn er eine für eine fremde 
Schuld verpfändete Sache einlöst, an der ihm das Eigentum oder ein beschränk-
tes dingliches Recht zusteht (Ziff. 1), oder wenn der Schuldner dem Gläubiger an-
zeigt, dass der Zahlende an die Stelle des Gläubigers treten soll (Ziff. 2). Ziffer 2 
der Bestimmung sieht den Eintritt eines Dritten in die Stellung des Gläubigers für 
den Fall vor, dass der Schuldner dem Gläubiger spätestens bei der Leistung durch 
den Dritten anzeigt, dass dieser an die Stelle des Gläubigers treten soll (Rolf H. 
Weber, in: Heinz Hausheer [Hrsg.], Berner Kommentar, Obligationenrecht, Art. 
110-113 OR, Bern 2002, N 7 zu Art. 110 OR; Corinne Zellweger-Gutknecht, in: 
Honsell/Vogt/Wiegand [Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Aufl., 
Basel 2011, N 30 zu Art. 110 OR). Als erstes Tatbestandselement von Art. 110 
OR ist die Leistung eines Dritten zu nennen, wobei Dritter einzig ist, wer «nicht in 
irgendeiner Eigenschaft in die Obligation verstrickt ist» (Peter Reetz/ Michael Gra-
ber, in: Furrer/Schnyder [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, Ob-
ligationenrecht, Allgemeine Bestimmungen, 2. Aufl., Zürich 2012, N 8 zu Art. 110 
OR). Ein weiteres Tatbestandselement stellt die Befriedigung des Gläubigers dar, 
d.h. die Leistung des intervenierenden Dritten muss an den Gläubiger erfolgen. 
Dabei sind alle herkömmlichen Erfüllungstatbestände denkbar, insbesondere Zah-
lung und Verrechnung. Der Dritte kann auch gegen den Willen des Gläubigers 
leisten, jedoch muss er gleich anbieten, wie dies dem Schuldner oblegen hätte. 
Damit die Subrogationswirkungen eintreten, muss als drittes Tatbestandselement 
schliesslich ein Subrogationsgrund vorliegen, wobei mit Bezug auf Ziffer 2 der Be-
stimmung namentlich eine Subrogationserklärung des Schuldners in Frage kommt 
(Reetz/Graber, a.a.O., N 12 f. zu Art. 110 OR; Weber, a.a.O., N 26 ff. zu Art. 110 
OR).

d. Was die anfängliche Behauptung der Berufungsklägerin, wonach sie die – 
Grundlage des vorliegenden Verfahrens bildende – Forderung der E._____ begli-
chen habe, anbelangt, so erweist sich diese gemäss ihren eigenen Ausführungen 
in der Berufungsschrift nachweislich als falsch. Darin räumt sie nämlich selbst ein, 
dass die Feststellung der Vorinstanz, wonach sie (die Berufungsklägerin) die Zah-
lung an die E._____ nicht nachgewiesen habe, wohl richtig sei. Denn eine solche 
Zahlung habe es nicht gegeben (vgl. act. A.1 S. 10). Auf diese Aussage ist sie zu 
behaften. Angesichts dessen erweist sich das Schreiben der zwischenzeitlich in 
E._____AG umbenannten Gläubigerin vom 21. Dezember 2010 (KB 13), welches 
nach Abschluss des erstinstanzlichen Schriftenwechsels produziert wurde und 
worin festgehalten wurde, dass der Betrag von Fr. 37'436.-- von der Berufungsbe-

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klagten am 22. Januar 2008 im Zusammenhang mit der Rechnung Nr. _____ be-
zahlt worden sei, als offensichtlich unwahr. Inwieweit dieses Schreiben – als Um-
gehung des Zeugenbeweises – überhaupt zulässig wäre, kann deshalb vorliegend 
offengelassen werden. Aufgrund der Aussage des als Zeugen einvernommenen 
E._____ steht nämlich fest, dass die betreffende Rechnung tatsächlich von den 
Berufungsbeklagten beglichen wurde. So gab er auf die Frage, wer ihm die offe-
nen Rechnungen bezüglich Plattenbeläge bezahlt habe, zur Antwort, dass die 
Vergrösserung der Sitzplätze zunächst der Berufungsklägerin in Rechnung gestellt 
worden seien. Sie seien dann zum Teil "rausgenommen" und direkt A._____ in 
Rechnung gestellt worden, woraufhin diese sofort bezahlt worden seien (Zeuge 
Nr. 2 S. 5; vgl. auch Plädoyer RA Grether S. 5). Nach den vorangegangenen Aus-
führungen scheitert die Berufung auf Subrogation als Entstehungsgrund der gel-
tend gemachten Forderung im vorliegenden Fall bereits an der fehlenden Leistung 
der Berufungsklägerin an die E._____ sowie – in der Konsequenz – an der fehlen-
den Befriedigung derselben durch die Berufungsklägerin. Ebenso wenig kann den 
Akten eine für den Eintritt der Subrogationswirkungen erforderliche Subrogations-
erklärung seitens der Berufungsbeklagten an die Gläubigerin entnommen werden. 
Wie von der Vorinstanz zutreffend festgehalten, wurde eine solche von der Beru-
fungsklägerin weder behauptet noch bewiesen. Demnach fehlt es für eine Subro-
gation an sämtlichen notwendigen Tatbestandselementen, weshalb die Vorinstanz 
den Bestand der Forderung zu Recht verneint und die Klage abgewiesen hat. Die 
Berufung ist folglich ebenfalls abzuweisen.

e. Nicht zu helfen vermag der Berufungsklägerin schliesslich ihre an den Beru-
fungsbeklagten geübte Kritik, wonach Letztere es unterlassen hätten, sie über die 
im Sommer 2012 an die E._____ getätigte Begleichung der Rechnung zu informie-
ren, weshalb die Klage nicht bereits zu diesem Zeitpunkt zufolge Anerkennung der 
Forderung habe abgeschrieben werden können. Zum einen stellt die Bezahlung 
der Rechnung an die Adresse der E._____ selbstredend keine Anerkennung der 
von der Berufungsklägerin gegenüber den Berufungsbeklagten geltend gemach-
ten Forderung dar, sondern vielmehr eine Anerkennung der Forderung der 
E._____ Zum anderen hat es die Berufungsklägerin selbst zu verantworten, dass 
sie sich zum damaligen Zeitpunkt auf Subrogation berufen hat, ohne dass die hier-
für erforderlichen Voraussetzungen erfüllt waren. Fakt ist nämlich, dass sie die 
fragliche Rechnung, welche Grundlage für ihre geltend gemachte Forderung bilde-
te, weder im Zeitpunkt der Klageeinleitung noch zu einem späteren Zeitpunkt je 
bezahlt hat. Diese Tatsache, die ihr eigenes Handeln betrifft, musste ihr bekannt 
sein. Dennoch hat sie sich in Kenntnis der nicht geleisteten Zahlung stets – selbst 

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im vorliegenden Berufungsverfahren noch – auf Subrogation als Entstehungs-
grund der Forderung berufen. Die Folgen dieses Fehlers hat die Berufungskläge-
rin selbst zu tragen.

f. Ist die Abweisung der Klage durch die Vorinstanz nach den vorangegangen 
Ausführungen im Ergebnis richtig, erübrigt sich eine Prüfung der zwischen den 
Parteien strittig gebliebenen Frage der Passivlegitimation der Berufungsbeklagten, 
welche bei einer Verneinung ohnehin auch nur eine Abweisung der Klage zur Fol-
ge hätte.

4. Bei diesem Ausgang werden die Kosten des Berufungsverfahrens, beste-
hend aus den Gerichtskosten und der Parteientschädigung (Art. 95 Abs. 1 ZPO), 
der unterliegenden Berufungsklägerin auferlegt. Die Kosten des Berufungsverfah-
rens werden vorliegend auf Fr. 4'000.-- festgesetzt (Art. 9 der Verordnung über die 
Gerichtsgebühren in Zivilverfahren (VGZ; BR 320.210]). Überdies hat die Beru-
fungsklägerin die Berufungsbeklagten hierfür aussergerichtlich zu entschädigen. 
Mangels Einreichung einer Honorarnote wird die Parteientschädigung nach rich-
terlichem Ermessen festgesetzt. Aufgrund der sich stellenden Sach- und Rechts-
fragen sowie in Anbetracht des Aufwands, welcher im Rahmen der Auseinander-
setzung mit dem angefochtenen Entscheid und der Berufungsschrift angefallen ist, 
erscheint eine aussergerichtliche Entschädigung in Höhe von Fr. 2'000.-- (inkl. 
Spesen und MWSt) als angemessen.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Berufung wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 4'000.-- gehen zu Lasten der 
X._____AG und werden mit dem von dieser geleisteten Kostenvorschuss 
von Fr. 8'000.-- verrechnet. Der Restbetrag des Kostenvorschusses von Fr. 
4'000.-- wird der X._____AG durch das Kantonsgericht erstattet.

3. Die X._____AG hat A._____ und B._____ für das Berufungsverfahren eine 
Parteientschädigung von pauschal Fr. 2'000.-- (inkl. Spesen und MWSt) zu 
bezahlen.

4. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens Fr. 30'000.-- betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ge-
führt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

5. Mitteilung an: