# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c3d1f29c-5e09-57c4-81c3-5efc686e3bfd
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-14
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 14.03.2014 ZK1 2014 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZK1-2014-12_2014-03-14.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 14. März 2014 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK1 14 12 18. März 2014

Entscheid
I. Zivilkammer

Vorsitz Brunner
RichterInnen Michael Dürst und Schlenker
Aktuarin ad hoc Aebli

In der zivilrechtlichen Beschwerde

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch A._____, Beiständin,

gegen

den Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Mittelbünden/Moesa 
vom 17. Dezember 2013, mitgeteilt am 9. Januar 2014, in Sachen des Beschwer-
deführers,

betreffend Rechenschaftsablage etc.,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Über X._____ wurde im Jahre 2008 durch die damalige Vormundschafts-
behörde des Kreises Schams eine Beistandschaft zur Vertretung sowie zur Ein-
kommens- und Vermögensverwaltung gemäss Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 
aZGB errichtet. Seit dem 16. März 2010 wird das Mandat der Beistandschaft 
durch die Schwester des Verbeiständeten, A._____, O.1_____, geführt.

B. Der Bericht der Beiständin und die per 31. Dezember 2011 erstellte Rech-
nung wurden mit Entscheid der ehemaligen Vormundschaftsbehörde Hinterrhein 
vom 22. Mai 2012 revidiert und mit einem Vermögensstand von CHF 114'238.89 
genehmigt. Ferner ordnete die Behörde die Umwandlung der nicht mündelsiche-
ren Anlagen bei der Raiffeisen Schweiz im damaligen Betrag von CHF 17'544.60 
an.

C. A._____ legte der Behörde mit Datum vom 31. März 2013 (eingegangen 
am 3. Mai 2013) einen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2012 sowie die per 
31. Dezember 2012 abgeschlossene Rechnung, welche einen Vermögensstand 
von CHF 121'851.79 auswies, zur Genehmigung vor. Im Gegensatz zum vorjähri-
gen Vermögensstand resultierte im Jahr 2012 ein Vorschlag von durchschnittlich 
rund CHF 634.-- pro Monat. In ihrem Bericht bestätigte die Beiständin, dass die 
nicht mündelsichere Anlage bei der Raiffeisen Schweiz im Betrag von 
CHF 18'462.60 – entsprechend dem vorerwähnten Entscheid der ehemaligen 
Vormundschaftsbehörde Hinterrhein – am 6. Dezember 2012 umgewandelt und 
dem Sparkonto der Raiffeisenbank gutgeschrieben wurde. Für die laufende Rech-
nungsführung reichte A._____ ein ausgeglichenes Budget ein, welches monatlich 
ein Einkommen sowie Ausgaben von je rund CHF 3'900.-- vorsieht. Überdies er-
stellte die Raiffeisenbank O.2_____ mit Datum vom 11. Dezember 2013 einen 
persönlichen Anlagevorschlag für das verwaltete Vermögen.

D. Mit Entscheid der Kollegialbehörde vom 17. Dezember 2013, mitgeteilt am 
9. Januar 2014, erkannte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) 
Mittelbünden/Moesa was folgt:

„1. Die Rechnung schliesst per 31.12.2012 mit einem Aktivsaldo von 
Fr. 121'851.79 ab und wird unter Vorbehalt der Revisionsanmerkungen 
genehmigt.

2. Der Rechenschaftsbericht vom 31.12.2012 wird genehmigt und die ge-
leistete Arbeit verdankt.

3. Die Beiständin wird angewiesen:

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a. Zur Sicherung des gewöhnlichen Lebensunterhalts inklusive für zu 
erwartende ausserordentliche Aufwendungen innert Monatsfrist ein 
„Betriebskonto“ zu führen, worüber sämtliche Finanzgeschäfte abge-
wickelt werden. Das Betriebskonto muss über genügend Jahresliqui-
dität verfügen. Bei Bedarf müssen ca. Fr. 20'000.- bis Fr. 25'000.-
verfügbar sein, ohne dass andere Vermögenswerte zur Unzeit liqui-
diert werden müssen.

b. Allenfalls das restliche Vermögen für weitergehende über den Le-
bensunterhalt hinausgehende Bedürfnisse anzulegen (nach 
Art. 7 VBVV).

c. Die getätigte Anlage (gemäss Punkt b) bedarf der Bewilligung durch 
die KESB. Sie ist mittels einer Zugriffsbeschränkung/„Verwahrung“ 
(Verfügungsberechtigung durch die Beiständin unter Mitwirkung der 
KESB) abzusichern.

d. Der KESB die obigen vollzogenen Transaktionen umgehend zu 
melden mit entsprechenden Belegen.

4. Vom mutmasslich ausgeglichenen Budget für die laufende Rechen-
schaftsperiode wird Kenntnis genommen. Die Beiständin wird künftig 
von der Einreichung eines Budgets befreit.

5. Die Beiständin ist gehalten:

a. Der KESB jedes Jahr (erstmals per Ende 2013) einen schriftlichen 
Rechenschaftsbericht (Ausführungen über die Rechnungsführung und 
Vermögensentwicklung sowie die Lage der betroffenen Person und die 
Ausübung der Beistandschaft) einzureichen;

b. bei Hinweisen auf massgebliche Veränderungen der Lebensum-
stände von X._____ während der Berichtsperiode die KESB mit einem 
Bericht zu informieren und allenfalls eine geeignete Anpassung oder 
Aufhebung der Massnahme zu beantragen.

6. Für die Tätigkeit vom 01. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 wird 
zugunsten von A._____ eine ordentliche Entschädigung von Fr. 600.- 
festgesetzt.

7. Die Beiständin ist nach Vollstreckbarkeit dieses Entscheids berechtigt, 
die Entschädigung im Betrag von Fr. 600.- (Ziff. 6) zu ihren Gunsten 
direkt dem Betriebskonto von X._____ zu belasten.

8. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 850.- festgesetzt und X._____ 
auferlegt. Sie sind innert 30 Tagen zu bezahlen.

9. (Rechtsmittelbelehrung)

10. (Eröffnung).“

Begründend führte die KESB Mittelbünden/Moesa insbesondere aus, dass aus der 
Vermögensübersicht hervorgehe, dass per 31. Dezember 2012 liquide Mittel im 
Umfang von rund CHF 111'000.-- vorhanden gewesen seien. Dieser Betrag stehe 
in keinem angemessenen Verhältnis zum budgetierten Bedarf zur Finanzierung 
der Lebenshaltung für die kommende Berichtsperiode. Daher sei der auf den Be-
triebskonten liegende Betrag unter Berücksichtigung der Liquiditätsentwicklung zu 

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begrenzen. Es sei künftig ein einziges Betriebskonto – wobei ein Betrag zwischen 
CHF 20'000.-- und CHF 25'000.-- verfügbar sein solle – zu führen, während das 
übrige Vermögen für nicht kurzfristige Bedürfnisse entsprechend der Verordnung 
über die Vermögensverwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormund-
schaft anzulegen sei. Das nicht für den gewöhnlichen Lebensunterhalt benötigte 
Vermögen auf den liquiden Betriebskonten sei durch Überweisung auf ein Spar-
konto oder Investition in Anlagen für weitergehende Bedürfnisse nach Art. 7 VBVV 
anzulegen. Die KESB erwog, dass der persönliche Anlagevorschlag der Raiffei-
senbank O.2_____ vom 11. Dezember 2013 den Bestimmungen der VBVV ent-
spreche. Was die Verfahrenskosten angeht, legte die KESB die Grundgebühr für 
den Entscheid auf CHF 300.-- fest, womit ein Teil des Aufwands für die allgemeine 
Fallführung (Erfassung und Bearbeitung, Schlussredaktion, Versand etc.) und die 
Beratung der Behörde (Aktenstudium, Sitzungen) gedeckt werde. Für die Ab-
klärung sei ein zeitlicher Aufwand von 2.5 Stunden à CHF 140.-- von Mitgliedern 
der Behörde sowie von 2 Stunden à CHF 100.-- von Mitarbeitenden des Reviso-
rats entstanden, womit sich die aufwandbezogene Gebühr auf CHF 550.-- und die 
Kosten somit gesamthaft auf CHF 850.-- belaufen würden.

E. Diesen Entscheid focht A._____ – wie sie ausführt im Interesse ihres Bru-
ders X._____ (nachfolgend Beschwerdeführer) – mit Schreiben vom 3. Februar 
2014 beim Kantonsgericht von Graubünden an. Sinngemäss beantragte die Bei-
ständin im Namen des Beschwerdeführers, auf eine Neuanlage des Vermögens 
gemäss Art. 7 VBVV wie auch auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzich-
ten und damit Ziffer 3 und Ziffer 8 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids 
aufzuheben. Sie begründete ersteren Antrag damit, dass sie zu einem früheren 
Zeitpunkt von der Behörde angewiesen worden sei, den vorhandenen Fonds auf-
zulösen, weshalb es nicht nachvollziehbar erscheine, erneut in einen Fonds zu 
investieren. Die gesetzlichen Bestimmungen würden lediglich vorsehen, dass es 
zulässig sei, in Obligationen anzulegen, nicht aber, dass zwingend in solche inves-
tiert werden müsse. Sie werde den Anweisungen der Behörde nicht Folge leisten. 
Betreffend den Kostenpunkt machte die Beiständin geltend, dass ein Zeitaufwand 
von 4.5 Stunden für die Prüfung der Rechnung überhöht erscheine; vielmehr wäre 
dafür ein Aufwand von einer Stunde ausreichend gewesen. Zudem stellte sie die 
erhobene Grundgebühr von CHF 300.-- in Frage.

F. Die KESB Mittelbünden/Moesa liess sich innert der vom Vorsitzenden der 
I. Zivilkammer angesetzten Frist vernehmen und beantragte, die Beschwerde sei 
abzuweisen, sofern darauf eingetreten werden könne. Die Kosten- und Entschädi-

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gungsfolgen seien nach Gesetz zu verlegen. Zur Begründung verwies sie auf die 
Darlegungen in ihrem Entscheid vom 17. Dezember 2013 sowie auf die Akten.

G. Auf die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid und in der Be-
schwerde wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen ein-
gegangen.

II. Erwägungen

1. Am 1. Januar 2013 wurde das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
in Kraft gesetzt. Gemäss Art. 14 Abs. 1 des Schlusstitels zum Schweizerischen  
Zivilgesetzbuch (ZGB; SR 210) gilt das neue Recht, sobald es in Kraft getreten ist. 
Abs. 3 der vorerwähnten Bestimmung sieht vor, dass altrechtliche Massnahmen 
spätestens drei Jahre nach dem Inkrafttreten des neuen Kindes- und Erwachse-
nenschutzrechts dahinfallen, sofern die Erwachsenenschutzbehörde sie nicht in 
eine Massnahme des neuen Rechts überführt hat. Da diese dreijährige Frist ge-
genwärtig noch nicht verstrichen ist, hat die im vorliegenden Fall bestehende alt-
rechtliche Beistandschaft gemäss Art. 392 Ziff. 1 und Art. 393 Ziff. 2 aZGB nach 
wie vor Geltung.

2.a) Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide der Erwachsenen-
schutzbehörde beim zuständigen Gericht Beschwerde erhoben werden. Nach 
Art. 60 Abs. 1 des Einführungsgesetzes zum Zivilgesetzbuch (EGzZGB; BR 
210.100) ist das Kantonsgericht von Graubünden die einzige kantonale Be-
schwerdeinstanz. Zur Beschwerde legitimiert sind nach Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB 
die am Verfahren beteiligten Personen und damit in erster Linie die von der An-
ordnung der KESB direkt betroffene Person (Daniel Steck, in: Geiser/Reusser, 
Basler Kommentar zum Erwachsenenschutz, Basel 2012, N 29 zu Art. 450 ZGB; 
Hermann Schmid, Erwachsenenschutz Kommentar, Zürich/St. Gallen 2010, N 21 
zu Art. 450 ZGB). Aber auch die der betroffenen Person nahestehenden Personen 
(Ziff. 2) und solche, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder 
Änderung des angefochtenen Entscheids haben (Ziff. 3), sind von Gesetzes we-
gen legitimiert (Art. 450 Abs. 2 ZGB). Vorliegend erhebt die Beiständin im Namen 
des Verbeiständeten Beschwerde, welcher als unmittelbar Betroffener des Ent-
scheids gemäss Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB klar zu dessen Anfechtung berechtigt 
ist. Sollte die Beschwerde nicht im Interesse des Verbeiständeten erhoben worden 
sein, ist zu bemerken, dass auch die Beiständin einerseits als am vor-

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instanzlichen Verfahren beteiligte Person (Ziff. 1) sowie andererseits als naheste-
hende Person des Betroffenen (Ziff. 2; vgl. Steck, a.a.O., N 33 zu Art. 450 ZGB; 
Schmid, a.a.O., N 23 zu Art. 450 ZGB) selbst zur Beschwerde legitimiert ist.

b) Die Beschwerdefrist beträgt gemäss Art. 450b Abs. 1 ZGB dreissig Tage 
seit Mitteilung des Entscheids der KESB. Die Beschwerde ist beim Gericht schrift-
lich und begründet einzureichen, wobei in formeller Hinsicht keine hohen Anforde-
rungen gestellt werden dürfen (Botschaft zur Änderung des Schweizerischen Zivil-
gesetzbuches [Erwachsenenschutz, Personenrecht und Kindesrecht] vom 28. Juni 
2006, BBI 2006 7001, S. 7085; Steck, a.a.O., N 42 zu Art. 450 ZGB). Die Be-
schwerde hat aufschiebende Wirkung, sofern die Erwachsenenschutzbehörde  
oder die gerichtliche Beschwerdeinstanz nichts anderes verfügt (Art. 450c ZGB). 
Die gegen den Entscheid der KESB Mittelbünden/Moesa vom 17. Dezember 
2013, mitgeteilt am 9. Januar 2014, am 3. Februar 2014 eingereichte Beschwerde 
erweist sich als den an sie gestellten Frist- und Formerfordernissen entsprechend, 
weshalb darauf einzutreten ist.

3.a) Für das Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz gelten primär 
die bundesrechtlichen Verfahrensbestimmungen des ZGB und subsidiär die vom 
Kanton erlassenen Verfahrensbestimmungen. Sofern weder das ZGB noch das 
EGzZGB eine Regelung enthalten, sind die Schweizerische Zivilprozessordnung 
(ZPO; SR 272) sowie die entsprechenden kantonalen Ausführungsbestimmungen 
sinngemäss anwendbar (Art. 450f ZGB und Art. 60 Abs. 2 EGzZGB). Demnach 
kann die Rechtsmittelinstanz gemäss Art. 316 Abs. 1 bzw. Art. 327 Abs. 2 ZPO 
aufgrund der Akten und ohne Durchführung einer mündlichen Hauptverhandlung 
entscheiden.

b) Zu beachten sind im Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz die 
allgemeinen Verfahrensgrundsätze des erstinstanzlichen Verfahrens (Art. 443 ff. 
ZGB), soweit das Gesetz in den Art. 450 ff. ZGB keine abweichenden Vorschriften 
enthält (Steck, a.a.O., N 13 zu Art. 450 ZGB). Dies gilt namentlich für die in 
Art. 446 ZGB verankerte uneingeschränkte Untersuchungs- und Offizialmaxime 
und das an gleicher Stelle festgeschriebene Prinzip der Rechtsanwendung von 
Amtes wegen. Der Anwendungsbereich dieser zentralen Verfahrensgrundsätze 
bezieht sich auf sämtliche Verfahren vor der Kindes- und Erwachsenenschutz-
behörde und erstreckt sich nach dem Grundsatz der Einheit des Prozesses auch 
auf die Verfahren vor der gerichtlichen Beschwerdeinstanz (Christoph Au-
er/Michèle Marti, in: Geiser/Reusser [Hrsg.], Basler Kommentar zum Erwachse-

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nenschutz, Basel 2012, N 1 zu Art. 446 ZGB mit weiteren Hinweisen; Schmid, 
a.a.O., N 7 zu Art. 446 ZGB; Daniel Steck, in: Büchler/Häfeli/Leuba/Stettler, Fam-
Kommentar Erwachsenenschutz, Bern 2013, N 7 zu Art. 446 ZGB).

c) Mit der Beschwerde können gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB Rechtsverlet-
zungen (Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserhebli-
chen Sachverhaltes (Ziff. 2) und die Unangemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. 
Die Beschwerde ist ein vollkommenes Rechtsmittel, womit das erstinstanzliche 
Urteil in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht umfassend überprüft werden kann 
(Botschaft Erwachsenenschutz, a.a.O., S. 7085; Schmid, a.a.O., N 1 zu Art. 450a 
ZGB).

4. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet der Ent-
scheid der KESB Mittelbünden/Moesa vom 17. Dezember 2013 in Bezug auf die 
angeordnete Vermögensanlage (Ziffer 3 des Entscheiddispositivs) und die erho-
benen Verfahrenskosten (Ziffer 8 des Entscheiddispositivs). Nachfolgend sind die 
entsprechenden Anordnungen der Vorinstanz auf deren Rechtmässigkeit hin zu 
überprüfen. Wie einleitend dargelegt gilt für bestehende Massnahmen das neue 
Erwachsenenschutzrecht, vorliegend insbesondere die Art. 405 ff. ZGB betreffend 
die Führung der Beistandschaft und das in diesem Zusammenhang erlassene 
Verordnungsrecht.

a) Art. 408 Abs. 1 ZGB verpflichtet den Beistand zur sorgfältigen Vermögens-
verwaltung sowie zur Vornahme aller Rechtsgeschäfte, die mit der Verwaltung des 
Vermögens zusammenhängen. Art. 413 Abs. 1 ZGB verweist für die Sorgfalts-
pflicht des Beistands auf das Auftragsrecht (Art. 394 ff. des Obligationenrechts 
[OR; SR 220]). Des Weiteren sieht Art. 408 Abs. 3 ZGB vor, dass der Bundesrat 
Bestimmungen über die Anlage und Aufbewahrung des Vermögens erlässt. Dieser 
Vorgabe ist der Bundesrat durch den Erlass der Verordnung über die Vermögens-
verwaltung im Rahmen einer Beistandschaft oder Vormundschaft (VBVV; SR 
211.223.11), welche am 1. Januar 2013 in Kraft getreten ist, nachgekommen. Der 
Sorgfaltspflicht wird Genüge getan, wenn die Vermögensanlage entsprechend den 
Bestimmungen dieser bundesrätlichen Verordnung erfolgt. Wird das Vermögen 
hingegen unsorgfältig verwaltet und dadurch ein Schaden verursacht, besteht eine 
Haftung des Kantons gestützt auf Art. 454 ZGB. Für den Rückgriff des Kantons 
auf die schadensverursachende Person verweist Abs. 4 der vorgenannten Be-
stimmung in Verbindung mit Art. 65 EGzZGB auf das Gesetz über die Staatshaf-
tung (SHG; BR 170.050).

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b) Vorliegend hat die Beiständin am 6. Dezember 2012 auf Anweisung der 
damaligen Vormundschaftsbehörde eine nicht mündelsichere Anlage über 
CHF 18'462.60 umgewandelt. Das Vermögen von X._____ von insgesamt rund 
CHF 111'000.-- (Stand per 31. Dezember 2012) ist heute auf einem Spar- und Pri-
vatkonto bei der Raiffeisenbank O.2_____ angelegt. Daneben besteht eine bis 
zum Jahre 2017 laufende Termingeldanlage über CHF 10'000.--. Die KESB hat 
nun festgestellt, dass das auf dem Spar- und Privatkonto liegende Vermögen in 
keinem angemessenen Verhältnis zum budgetierten Bedarf zur Finanzierung der 
Lebenshaltung (monatliches Einkommen und Ausgaben von je rund CHF 3'900.--) 
für die kommende Berichtsperiode stehe. Es solle deshalb zur Sicherung der Li-
quidität für allfällige unvorhergesehene Ausgaben ein einziges Betriebskonto ge-
führt werden. Das übrige Vermögen hingegen solle für nicht kurzfristige Bedürfnis-
se angelegt werden. Der persönliche Anlagevorschlag der Raiffeisenbank 
O.2_____ (vgl. Aufteilung im angefochtenen Entscheid II. Ziff. 3 S. 4) trage dieser 
Anlagestrategie Rechnung. Diese Ausführungen der Vorinstanz sind nicht zu be-
anstanden.

c) Des Weiteren ist festzuhalten, dass die Beistände unter der fachlichen Auf-
sicht der KESB stehen, welche ihnen Weisungen erteilen kann (Art. 50 EGzZGB). 
Es steht A._____ mithin nicht frei, die Anordnungen der KESB zu befolgen oder 
eben gerade nicht, wie sie gemäss der eingereichten Beschwerde offenbar der 
Meinung ist. Die Weisungen der KESB entsprechen zudem den gesetzlichen Vor-
schriften und der erwähnten bundesrätlichen Verordnung über die Vermögens-
verwaltung im Rahmen einer Beistand- oder Vormundschaft (VBVV). Eine sorgfäl-
tige Vermögensverwaltung gemäss Art. 408 Abs. 1 ZGB bedeutet nach einhelliger 
Lehre, dass aufgrund einer Bedürfnisabklärung zunächst die nötigen Liquiditäten 
für den laufenden Bedarf sichergestellt werden. Das übrige Vermögen ist sodann 
zu erhalten und möglichst früchtetragend anzulegen (Kurt Affolter, in: Gei-
ser/Reusser [Hrsg.], Basler Kommentar zum Erwachsenenschutz, Basel 2012, N 9 
zu Art. 408 ZGB; Christoph Häfeli, in: Büchler/Häfeli/Leuba/Stettler, FamKommen-
tar Erwachsenenschutz, Bern 2013, N 1 zu Art. 408 ZGB). Dasselbe besagen die 
einschlägigen Bestimmungen der VBVV (Art. 2 und 3 sowie Art. 6 und 7). Art. 8 
Abs. 1 VBVV schreibt sodann ausdrücklich vor, dass Vermögensanlagen (sowohl 
jene, die im Zeitpunkt der Errichtung der Beistandschaft bestehen als auch solche, 
die der betroffenen Person später zufliessen), welche die Voraussetzungen nach 
Art. 6 und 7 nicht erfüllen, innert angemessener Frist in zulässige Anlagen umzu-
wandeln sind. Die KESB hat diese gesetzlichen Vorgaben in ihrem Entscheid 
berücksichtigt und der Beiständin angemessene Weisungen zur Verwaltung des 

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Vermögens des Beschwerdeführers erteilt. Die Beschwerde erweist sich somit in 
diesem Hauptpunkt als unbegründet.

d) Die Verfahrenskosten sind von der KESB Mittelbünden/Moesa wie darge-
legt auf CHF 850.-- festgelegt worden. Sie setzen sich aus einer Grundgebühr von 
CHF 300.--, welche gemäss Begründung einen Teil des Aufwands für die allge-
meine Fallführung und die Beratung der Behörde deckt, und einer aufwandbezo-
genen Gebühr von CHF 550.-- für die Abklärung im zeitlichen Umfang von insge-
samt 4.5 Stunden zusammen. Art. 63 Abs. 1 EGzZGB bestimmt, dass für das Ver-
fahren vor der KESB grundsätzlich Kosten erhoben werden. Ein Verzicht auf die 
Erhebung von Verfahrenskosten, wie dies Art. 63 Abs. 3 EGzZGB bei Vorliegen 
besonderer Umstände (vgl. dazu Art. 28 der Verordnung zum Kindes- und Er-
wachsenenschutz [KESV; BR 215.010]) ermöglicht, fällt aufgrund der vorliegenden 
finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers von vornherein ausser Betracht. 
Art. 27 Abs. 1 KESV sieht sodann vor, dass die Verfahrenskosten von der betrof-
fenen Person zu tragen sind. Gemäss Art. 25 Abs. 1 KESV ist die Entscheidge-
bühr nach dem Aufwand, dem Interesse und den wirtschaftlichen Verhältnissen 
der kostenpflichtigen Person zu bemessen. Bei einem Entscheid der Kollegial-
behörde, wie er hier vorliegt, beträgt der Kostenrahmen nach Art. 25 Abs. 2 
lit. a KESV CHF 500.-- bis CHF 30'000.--. Sowohl die Grundgebühr als auch die 
konkreten Abklärungskosten werden vorliegend mit dem entsprechenden Aufwand 
der KESB begründet. Somit handelt es sich um eine rein aufwandbezogene Ge-
bühr. Dabei hat die Vorinstanz ausser Acht gelassen, dass gemäss Art. 25 Abs. 1 
KESV – wie soeben dargelegt – auch andere Kriterien für die Festsetzung der 
Entschädigung massgeblich sind, nämlich das Interesse der betroffenen Person 
(insbesondere an der Überprüfung der sorgfältigen Vermögensverwaltung) und die 
wirtschaftlichen Verhältnisse, was bedeutet, dass die Gebühr innerhalb des von 
Art. 25 Abs. 2 KESV vorgegebenen Rahmens desto höher festgelegt werden 
kann, je besser sich die finanziellen Verhältnisse des Verbeiständeten gestalten. 
Der KESB kommt bei der Festsetzung der Gebühr ein relativ grosses Ermessen 
zu. Es kann im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben, ob die reine Rechnungsre-
vision einen Aufwand von 2 Stunden erfordert hat. Vielmehr genügt nach dem Ge-
sagten die Feststellung, dass die Gesamtgebühr von CHF 850.-- für den Ent-
scheid mit den entsprechenden Abklärungen keineswegs zu beanstanden ist. Sie 
liegt nur wenig über der in Art. 25 Abs. 2 lit. a KESV statuierten Mindestgebühr 
von CHF 500.-- und rechtfertigt sich ohne weiteres durch den Aufwand, das Inter-
esse und die guten wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers. Somit ist 

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auch diese Rüge unbegründet und die Beschwerde demzufolge vollumfänglich 
abzuweisen.

5. Nach Art. 10 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühr in Zivilverfahren 
(VGZ; BR 320.210) beträgt die Entscheidgebühr in Verfahren der zivilrechtlichen 
Beschwerde zwischen CHF 500.-- und CHF 8‘000.--. Die Kosten des Beschwer-
deverfahrens werden vorliegend auf CHF 1'200.-- festgesetzt. Die Kostenvertei-
lung richtet sich nach den allgemeinen Regeln der Schweizerischen Zivilprozess-
ordnung (Art. 60 Abs. 2 EGzZGB in Verbindung mit Art. 104 ff. ZPO). Dem Aus-
gang des Verfahrens entsprechend gehen die Kosten von CHF 1'200.-- zu Lasten 
des Beschwerdeführers (Art. 106 Abs. 1 ZPO).

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 1'200.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 72 des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 
173.110) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht 
schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der 
Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzu-
reichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 
72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

4. Mitteilung an: