# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 277bd39d-1e1c-53cc-b617-8cc89ae7f521
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.11.2008 D-6826/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6826-2008_2008-11-03.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6826/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Fulvio Haefeli, 
mit Zustimmung von Richter Hans Schürch;
Gerichtsschreiber Gert Winter.

A._______, geboren (...),
alias A._______, geboren (...),
alias A._______, geboren (...),
Eritrea,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfü-
gung des BFM vom 20. Oktober 2008 / N .

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6826/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 12. Septem-
ber 2007 aus dem Heimatstaat ausreiste und am 4. Juni 2008 via Itali-
en und unter Umgehung der Grenzkontrolle in die Schweiz gelangte, 
wo er  am 6. Juni  2008 im Empfangs-  und Verfahrenszentrum (EVZ) 
R._______ um Asyl ersuchte,

dass  er  anlässlich  der  Befragung  vom  17.  Juni  2008  im  EVZ 
R._______ sowie der direkten Anhörung vom 4. Juli  2008 durch das 
BFM  zur  Begründung  seines  Asylgesuchs  im  Wesentlichen  geltend 
machte, er gehöre dem Volk der Tigre an und stamme aus S._______,

dass er  im Juli  2007 in T._______ habe einrücken müssen,  um dort 
angeblich das letzte Schuljahr zu absolvieren, doch sei den Schülern 
nach der Ankunft mitgeteilt  worden, es beginne nun eine militärische 
Ausbildung,

dass die Rekruten in der Folge verschiedenste Arbeiten hätten verrich-
ten müssen und ausserdem politischen Unterricht erhalten hätten,

dass etwa am 20. August 2007 ein Funktionär den Versuch unternom-
men habe, Rekruten für  die Regierungspartei  anzuwerben, dabei je-
doch auf Ablehnung gestossen sei, weshalb kurze Zeit danach bewaff-
nete Soldaten eine Strafaktion durchgeführt hätten,

dass er bei dieser Gelegenheit misshandelt worden sei, das Bewusst-
sein verloren habe und nach zwei Tagen in einem Spital aufgewacht 
sei,

dass  er  anschliessend  zur  Truppe  zurückgeführt  worden  sei,  doch 
habe er die Erniedrigungen nicht mehr ausgehalten, weshalb er sich 
am  10.  September  2007  zusammen  mit  einem  Kameraden  auf  den 
Weg in Richtung Sudan und Libyen aufgemacht habe,

dass sich der Beschwerdeführer – wie aufgrund von daktyloskopischen 
Abklärungen feststeht – vor der Einreise in die Schweiz in Italien und 
in Grossbritannien aufgehalten hatte,

dass das BFM dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 15. Septem-
ber  2008 dazu das rechtliche Gehör  gewährte  und ihm Gelegenheit 

Seite 2

D-6826/2008

einräumte,  sich  zu  einer  allfälligen  Wegweisung  nach  Italien  zu 
äussern,

dass  sich  der  Beschwerdeführer  mit  Schreiben  vom  19.  September 
2008 zu den gestellten Fragen vernehmen liess und eine Kopie seiner 
Identitätskarte zu den Akten reichte,

dass die italienischen Behörden am 14. Oktober 2008 auf Anfrage des 
BFM einer Rückführung des Beschwerdeführers nach Italien zustimm-
ten,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom 20.  Oktober  2008  –  eröffnet  am 
22. Oktober 2008 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a des Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf  das Asylgesuch 
nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug 
anordnete,

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, der Bundes-
rat habe Italien als sicheren Drittstaat bezeichnet,

dass aufgrund von daktyloskopischen Abklärungen sowie der Stellung-
nahme des Beschwerdeführers vom 19. September 2008 ein früherer 
Aufenthalt des Beschwerdeführers in Italien nachgewiesen sei,

dass sich Italien bereit erklärt habe, den Beschwerdeführer zurückzu-
nehmen,

dass weder Personen, zu denen der Beschwerdeführer eine enge Be-
ziehung habe noch nahe Angehörige in der Schweiz lebten,

dass die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG zudem nicht offen-
sichtlich zutage trete,

dass  er  nämlich  den  Heimatstaat  –  wie  seinem  Schreiben  vom 
19. September 2008 zu entnehmen sei – bereits am 20. Juni 2007 ver-
lassen habe, weshalb sich seine Schilderung der Zwangsrekrutierung 
im Juli  2007  in  T._______  wie  auch die  weiteren Vorkommnisse  als 
tatsachenwidrig erwiesen,

dass es auch keine Hinweise auf einen in Italien fehlenden effektiven 
Schutz  vor  Rückschiebung  im Sinne  von Art.  5  Abs. 1  AsylG gebe, 
weshalb auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei,

Seite 3

D-6826/2008

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. Oktober 2008 (Post-
stempel vom 29. Oktober 2008) gegen diesen Entscheid beim Bundes-
verwaltungsgericht  Beschwerde  erhob  und  dabei  unter  anderem die 
Aufhebung der angefochtenen Verfügung und Eintreten auf das Asyl-
gesuch beantragte, des Weiteren sei die Unzumutbarkeit des Wegwei-
sungsvollzugs  festzustellen  und  die  vorläufige  Aufnahme  des  Be-
schwerdeführers in der Schweiz anzuordnen,

dass er  in  prozessualer  Hinsicht  die Gewährung der  unentgeltlichen 
Rechtspflege  und  den  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses beantragte,

dass auf die Beschwerdebegründung, soweit wesentlich, in den nach-
folgenden Erwägungen eingegangen wird,

dass die vorinstanzlichen Akten am 31. Oktober 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten  ist  (Art.  108  Abs.  2  AsylG  und  Art. 6  AsylG  i.V.m.  Art. 52 
VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen (Art. 32  - 35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz der  Be-

Seite 4

D-6826/2008

schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in  einen sicheren Drittstaat  nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b  zu-
rückkehren  können,  in  welchem  sie  sich  vorher  aufgehalten  haben 
(Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Personen, zu 
denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe An-
gehörige in der Schweiz leben, oder die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt, oder Hin-
weise  darauf  bestehen,  dass  im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz vor 
Rückschiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Art. 34 Abs. 3 Bst. a 
- c AsylG),

dass sich aus den Akten ergibt,  dass sich der Beschwerdeführer vor 
der Einreichung des Asylgesuchs am 6. Juni 2008 primär in Italien auf-
gehalten hat,

Seite 5

D-6826/2008

dass  Italien  (und  ebenso  alle  anderen  EU-  und  EFTA-Staaten)  vom 
Bundesrat am 14. Dezember 2007 als sicherer Drittstaat im Sinne von 
Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG bezeichnet worden ist,

dass der Beschwerdeführer nach Italien als sicherem Drittstaat zurück-
kehren kann, da dessen Behörden der Schweiz gegenüber die Rück-
übernahme zugesichert haben,

dass Italien sowohl Vertragsstaat  des Abkommens vom 28. Juli  1951 
über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) als auch der 
Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte 
und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  ist  und  den  sich  daraus 
ergebenden völkerrechtlichen Pflichten Folge leistet,

dass demzufolge die vorinstanzliche Feststellung zu bestätigen ist, wo-
nach in Italien effektiver Schutz vor Rückschiebung im Sinne von Art. 5 
Abs. 1 AsylG besteht und keine gegenteiligen Hinweise vorliegen, 

dass  der  Beschwerdeeingabe  keine  Argumente  zu  entnehmen sind, 
aufgrund  welcher  sich  eine  andere  Betrachtungsweise  aufdrängen 
würde, 

dass gemäss Aktenlage keine nahen Angehörigen des Beschwerde-
führers oder andere Personen in der Schweiz leben, zu denen er eine 
enge Beziehung hat (vgl. Art. 34 Abs. 3 Bst. a AsylG), 

dass  bei  Anwendung  des  Nichteintretens-Tatbestandes  von  Art. 34 
Abs. 2 Bst. a und b AsylG (sicherer Drittstaat) und im Unterschied zu 
Abs. 1  derselben  Bestimmung  („safe  country“,  verfolgungssicheres 
Herkunftsland) nicht zu prüfen ist, ob Hinweise auf Verfolgung vorlie-
gen, sondern lediglich die Ausnahmeklausel von Art. 34 Abs. 3 Bst. b 
AsylG zu beachten ist, wonach von einer Wegweisung in den Drittstaat 
dann  abgesehen  wird,  wenn  die  asylsuchende  Person  offensichtlich 
die Flüchtlingseigenschaft erfüllt,

dass somit das BFM nicht darlegen muss, dass der Beschwerdeführer 
die  Flüchtlingseigenschaft  offensichtlich  nicht  erfüllt,  sondern  bereits 
die  Feststellung  genügt,  dass  die  Flüchtlingseigenschaft  jedenfalls 
nicht offensichtlich zutage tritt,

dass die Flüchtlingseigenschaft  vorliegend nicht offensichtlich zutage 
tritt, 

Seite 6

D-6826/2008

dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, der Beschwerdeführer 
erfülle offensichtlich die Flüchtlingseigenschaft, weil er bereits in den 
Jahren 2006 und 2007 Soldat in T._______ gewesen sei, wie er schon 
anlässlich der Anhörung vom 4. Juli 2008 durch das BFM ausgeführt 
habe,

dass das  BFM demzufolge zu  Unrecht  zum Schluss  gekommen sei, 
seine Vorbringen seien unglaubhaft,

dass demgegenüber dem Protokoll vom 4. Juli 2008 zu entnehmen ist, 
der Beschwerdeführer habe im Schuljahr 2006/2007 die 11. Klasse be-
endet und sei erst im Juli 2007 eingezogen worden (A13/10 S. 3, A1/9 
S. 2),  weshalb der Beschwerdeführer angesichts der chronologischen 
Unstimmigkeit  nicht  in  einem konkreten Kontakt  zu den Militärbehör-
den gestanden haben kann (vgl. EMARK 2006 Nr. 3 S. 29 ff.),

dass sich der Beschwerdeführer somit nicht zu Recht auf begründete 
Furcht berufen kann und die Flüchtlingseigenschaft jedenfalls nicht of-
fensichtlich zutage tritt,

dass im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochte-
nen Verfügung verwiesen werden kann,

dass  das  BFM  nach  dem  Gesagten  zu  Recht  gestützt  auf  Art. 34 
Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht 
eingetreten ist, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-
desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

Seite 7

D-6826/2008

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da der Be-
schwerdeführer in einen Drittstaat reisen kann, in dem er Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet, 

dass weder die in Italien herrschende allgemeine Lage noch andere 
Gründe gegen die Zumutbarkeit  des Wegweisungsvollzugs in  diesen 
Staat sprechen,

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers nach Italien 
schliesslich möglich ist,  da Italien einer  Rückübernahme zugestimmt 
hat,

dass nach dem Gesagten der vom BFM verfügte Vollzug der Wegwei-
sung nach Italien zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder unangemessen sei (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist,

dass  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als  aus-
sichtslos erschien, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgelt-
lichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG – unge-
achtet der allfälligen Bedürftigkeit des Beschwerdeführers – abzuwei-
sen ist, 

dass mit Ausfällung des vorliegenden Urteils das Gesuch um Verzicht 
auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos wird,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1 - 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art. 63 
Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 8

D-6826/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit sie nicht gegenstandslos ge-
worden ist.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sin-
ne von Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt und Rückkehrförderung, mit den Ak-

ten Ref.-Nr. N  (per Kurier, in Kopie)
- (...) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Fulvio Haefeli Gert Winter

Versand:

Seite 9