# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de91a963-eb2e-518b-9823-3efbd05a8624
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-04-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Kassationsgericht 28.04.2005 AA050028
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_KSG_001_AA050028_2005-04-28.pdf

## Full Text

Kassationsgericht des Kantons Zürich

Kass.-Nr. AA050028/U/mb

Mitwirkende: die Kassationsrichter Moritz Kuhn, Präsident, Herbert Heeb,

Alfred Keller, Karl Spühler und Reinhard Oertli sowie der

Sekretär Markus Nietlispach

Zirkulationsbeschluss vom 28. April 2005

in Sachen

X.,
Klägerin, Appellantin und Beschwerdeführerin

gegen

Y.,
Beklagter, Appellat und Beschwerdegegner

betreffend Forderung

Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen Beschluss der II. Zivilkammer des
Obergerichts des Kantons Zürich vom 7. Februar 2005 (NE040036/U)

Das Gericht hat in Erwägung gezogen:

1.a) Im Frühsommer 2003 räumte der Beschwerdegegner (Beklagter und

Appellat) in Erfüllung einer mit der Beschwerdeführerin (Klägerin und Appellantin)

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getroffenen vertraglichen Vereinbarung deren Büro, und er lagerte die geräumten

Gegenstände ein. Die von der Beschwerdeführerin später verlangte Herausgabe

dieser Gegenstände verweigerte er, solange seine Rechnung für Transport und

Einlagerung nicht bezahlt sei.

b) Mit Einreichung der friedensrichteramtlichen Weisung vom 6. Juli 2004

(ER act. 1) machte die Beschwerdeführerin am 22. Juli 2004 beim Einzelrichter im

ordentlichen Verfahren des Bezirkes A. (Erstinstanz) gegen den Beschwerdegeg-

ner eine Klage anhängig. Damit beantragte sie sinngemäss, diesen zur sofortigen

Herausgabe der bei ihm eingelagerten Gegenstände und zur Bezahlung von

Schadenersatz in der Höhe von Fr. 13'200.-- zu verpflichten. Nach durchgeführter

Hauptverhandlung (vgl. ER Prot. S. 3 ff.), anlässlich welcher sich der Beschwer-

degegner auf das Retentionsrecht gemäss Art. 895 ZGB berief, erging am

21. September 2004 das erstinstanzliche Urteil, mit dem der Beschwerdegegner

verpflichtet wurde, der Beschwerdeführerin Zug um Zug gegen Bezahlung von

Fr. 2'539.35 die bei ihm eingelagerten Gegenstände herauszugeben; im Übrigen

wurde die Klage abgewiesen. Mit Verfügung desselben Tages bewilligte der Ein-

zelrichter der Beschwerdeführerin zudem die unentgeltliche Prozessführung (ER

act. 16 = OG act. 19).

c) In der Folge retournierte die Beschwerdeführerin dem Einzelrichter ein

Exemplar dieses Entscheids (OG act. 20). Da aus den darauf angebrachten

handschriftlichen Bemerkungen zu schliessen war, dass die Beschwerdeführerin

mit dem erstinstanzlichen Erkenntnis nicht einverstanden ist, wurde diese Einga-

be als Berufungserklärung entgegengenommen. Tags darauf erklärte auch der

von der Beschwerdeführerin inzwischen bevollmächtigte Rechtsvertreter namens

und im Auftrag der Beschwerdeführerin Berufung gegen das einzelrichterliche

Urteil (OG act. 26). Mit Beschluss vom 28. Dezember 2004 entzog die II. Zivil-

kammer des Obergerichts des Kantons Zürich (Vorinstanz) der Beschwerdeführe-

rin in Anwendung von § 90 Abs. 2 bzw. § 91 ZPO die Bewilligung der unentgeltli-

chen Prozessführung für das weitere Verfahren, und sie wies deren Gesuch um

Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands (vgl. OG act. 20 S. 11) ab. Zu-

gleich setzte sie der Beschwerdeführerin eine zwanzigtägige Frist an, um ihren

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Berufungsantrag zu formulieren (d.h. zu sagen, wie Dispositiv-Ziffer 1 des einzel-

richterlichen Erkenntnisses ihrer Meinung nach lauten sollte) und zu begründen;

dies unter der ausdrücklichen Androhung, dass bei Nichtstellung eines Beru-

fungsantrags auf die Berufung nicht eingetreten und bei fehlender Begründung

eines gestellten Antrages aufgrund der Akten entschieden würde (OG act. 23).

Dieser Entscheid wurde von der Beschwerdeführerin am 6. Januar 2005 im

Empfang genommen (OG act. 24).

Nachdem bei der Vorinstanz am 13. Januar 2005 ein mit handschriftlichen

Bemerkungen der Beschwerdeführerin versehenes Exemplar des Zwischenbe-

schlusses vom 28. Dezember 2004 eingegangen war (vgl. OG act. 30) und der

Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin dem Obergericht mit Schreiben vom

12. Januar 2005 mitgeteilt hatte, dass er das Mandat mit sofortiger Wirkung nie-

dergelegt habe (OG act. 31), beschloss die Vorinstanz am 7. Februar 2005 ge-

stützt auf § 264 Abs. 2 ZPO, unter Kostenfolgen zu Lasten der Beschwerdeführe-

rin auf die Berufung nicht einzutreten (OG act. 33 = KG act. 2).

d) Gegen diesen der Beschwerdeführerin am 10. Februar 2005 zugestellten

(OG act. 34/2) obergerichtlichen Nichteintretensentscheid richtet sich die vorlie-

gende, innert Frist (vgl. § 287 ZPO) eingegangene Nichtigkeitsbeschwerde vom

2. März 2005 (KG act. 1; s.a. KG act. 3/1, insbes. S. 3). Darin beantragt die Be-

schwerdeführerin in der Sache selbst, dass auf ihre Berufung eingetreten und ihre

Klage vollumfänglich gutgeheissen werde (KG act. 1 S. 1 und 3). Implizit verlangt

sie damit auch die Aufhebung des angefochtenen vorinstanzlichen Beschlusses.

e) Wie die nachstehenden Erwägungen (insbes. Erw. 4) zeigen, erweist sich

die Beschwerde sofort als unbegründet bzw. als den formellen Anforderungen an

die Begründung einer solchen nicht genügend. Deshalb kann – nach bereits er-

folgtem Beizug der vorinstanzlichen Akten (vgl. KG act. 4 und 6) – von Weiterun-

gen im Sinne von § 289 ZPO abgesehen werden. Auch ist der Beschwerdeführe-

rin keine Kaution aufzuerlegen (vgl. § 75 Abs. 2 ZPO).

2. Aus denselben, sogleich darzulegenden Gründen muss die Beschwerde

als von Anfang an aussichtslos im Sinne von § 84 Abs. 1 ZPO und Art. 29 Abs. 3

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BV (bzw. der aus Art. 4 aBV abgeleiteten Grundsätze) betrachtet werden (vgl. da-

zu Frank/Sträuli/Messmer, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung,

3. A., Zürich 1997, N 21a zu § 84 ZPO; BGE 129 I 135 f.; 128 I 236; 125 II 275

m.w.Hinw.; ZR 101 Nr. 14, Erw. 3; 69 Nr. 29; s.a. RB 1997 Nr. 76; ZR 98 Nr. 12).

Damit fehlt es an einer der beiden (kumulativen) Grundvoraussetzungen für die

Gewährung des prozessualen Armenrechts (Mittellosigkeit der Gesuch stellenden

Partei und genügende Erfolgsaussichten des ergriffenen Rechtsmittels). Soweit

sich das von der Beschwerdeführerin gestellte Gesuch um Bewilligung der unent-

geltlichen Prozessführung und um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsver-

treters sinngemäss auch auf das vorliegende Kassationsverfahren bezieht (vgl.

KG act. 1 S. 2 [unten] und 3), kann ihm deshalb – unabhängig von der finanziellen

Situation der Beschwerdeführerin – nicht entsprochen werden. Daran vermag

auch der Umstand nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführerin, wie sie be-

hauptet (KG act. 1 S. 4), in anderen Verfahren vor Gerichten in anderen Kantonen

die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt worden ist, müssen deren Vorausset-

zungen (insbesondere die genügenden Prozessaussichten) doch bezüglich jedes

einzelnen Verfahrens, für das um Gewährung des prozessualen Armenrechts

nachgesucht wird, erfüllt sein. Folglich sind sie auch in jedem Verfahren geson-

dert zu beurteilen, und das Ergebnis dieser Prüfung muss (je nach Verfahren und

darin gestellten Rechtsbegehren bzw. vertretenen Rechtsstandpunkten) keines-

wegs immer gleich ausfallen.

3. Die Vorinstanz erwog zur Begründung ihres Entscheids, dass weder die

Notizen der Beschwerdeführerin auf dem angefochtenen erstinstanzlichen Urteil

(OG act. 20) noch die Berufungserklärung ihres (damaligen) Rechtsvertreters ei-

nen bestimmten Antrag enthielten. Deshalb sei der Beschwerdeführerin Frist an-

gesetzt worden, um einen solchen Antrag zu stellen. Das habe sie innert Frist

nicht getan. Daher sei in Anwendung von § 264 Abs. 2 ZPO auf die Berufung

nicht einzutreten (KG act. 2 S. 2).

4.a) Angesichts der Ausgestaltung ihrer dagegen gerichteten Beschwerde ist

die Beschwerdeführerin auf die besondere Natur des Beschwerdeverfahrens hin-

zuweisen. Dieses stellt keine Fortsetzung des Verfahrens vor dem Sachrichter

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dar. Zu prüfen ist vielmehr (allein), ob der angefochtene Entscheid aufgrund des

bei der Vorinstanz gegebenen Aktenstandes an einem Nichtigkeitsgrund im Sinne

von § 281 Ziff. 1-3 ZPO leidet. Dabei muss der Nichtigkeitskläger den behaupte-

ten Nichtigkeitsgrund in der Beschwerdeschrift selbst nachweisen (§ 288 Abs. 1

Ziff. 3 ZPO); gemäss § 290 ZPO werden lediglich die geltend gemachten Nichtig-

keitsgründe überprüft (sog. Rügeprinzip). Um diesen ihm obliegenden Nachweis

zu erbringen, hat er sich konkret mit dem angefochtenen Entscheid (hier: dem

obergerichtlichen Nichteintretensbeschluss vom 7. Februar 2005) und den darin

enthaltenen, den Entscheid tragenden Erwägungen auseinander zu setzen. (An-

dere Entscheide, insbesondere auch das einzelrichterliche Urteil vom 21. Sep-

tember 2004, können im vorliegenden Kassationsverfahren nicht zur Prüfung ge-

stellt werden.) Die blosse Verweisung auf frühere Vorbringen oder deren blosse

Wiederholung genügt hiefür nicht. Ebenso wenig lässt sich ein Nichtigkeitsgrund

dartun, indem – wie die Beschwerdeführerin es mehrfach tut (vgl. z.B. KG act. 3/1

S. 2; KG act. 1 S. 3 und 4) – bloss "Einspruch" gegen bestimmte Erwägungen er-

hoben wird. Vielmehr sind in der Beschwerdebegründung die angefochtenen

Stellen des vorinstanzlichen Entscheids genau zu bezeichnen und diejenigen

Aktenstellen, aus denen sich ein Nichtigkeitsgrund ergeben soll, im Einzelnen an-

zugeben. Es ist mithin nicht Sache der Kassationsinstanz, in den vorinstanzlichen

Akten nach den Grundlagen des geltend gemachten (oder eines anderen mögli-

chen) Nichtigkeitsgrundes zu suchen (einlässlich zum Ganzen von Rechenberg,

Die Nichtigkeitsbeschwerde in Zivil- und Strafsachen nach zürcherischem Recht,

2. A., Zürich 1986, S. 16 ff.; Spühler/Vock, Rechtsmittel in Zivilsachen im Kanton

Zürich und im Bund, Zürich 1999, S. 56 f., 72 f.; s.a. Frank/Sträuli/Messmer,

a.a.O., N 4 zu § 288 ZPO).

b) Die vorliegende Beschwerde (KG act. 1) vermag diesen gesetzlichen

Anforderungen an die Begründung einer Nichtigkeitsbeschwerde, welche zumin-

dest in ihren wesentlichen Grundzügen auch von einer rechtsunkundigen Partei

zu beachten sind, nicht zu genügen: Abgesehen davon, dass sie – soweit über-

haupt – nur zu vage Verweisungen auf bestimmte Aktenstellen enthält, lassen die

Ausführungen der Beschwerdeführerin auch in inhaltlicher Hinsicht eine hinrei-

chende Auseinandersetzung mit den entscheidrelevanten Erwägungen im ange-

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fochtenen Entscheid des Obergerichts (KG act. 2 S. 2) vermissen. Insbesondere

fehlen genügend konkrete Erörterungen zur Frage, inwiefern der obergerichtliche

Beschluss vom 7. Februar 2005 zum Nachteil der Beschwerdeführerin mit einem

Nichtigkeitsgrund behaftet sei.

So bestreitet die Beschwerdeführerin zwar (zumindest sinngemäss), keinen

Berufungsantrag gestellt zu haben (vgl. KG act. 3/1 S. 2 [Mitte] und KG act. 1 S.

3). Dabei unterlässt sie es jedoch, unter Angabe konkreter Aktenstellen darzutun,

wo sie vor Vorinstanz innert gebotener Frist einen solchen gestellt habe; dieser

Nachweis ist insbesondere auch mit der blossen Wiederholung ihrer auf dem er-

stinstanzlichen Urteil angebrachten handschriftlichen Bemerkungen (vgl. KG act.

1 S. 5-8), denen kein konkreter Berufungsantrag entnommen werden kann, und

dem sinngemässen Vorwurf an die Vorinstanz, den Berufungsentscheid zu Un-

recht ohne weitere Rückfragen hinsichtlich ihrer Bemerkungen gefällt zu haben

(KG act. 1 S. 2 f.), nicht erbracht.

Ebenso wenig ist mit den Hinweisen auf die unveränderte resp. weiter ver-

schlechterte finanzielle Lage der Beschwerdeführerin (KG act. 1 S. 2 [unten] und

3; KG act. 3/1 S. 2) sowie den Umstand, dass ihr in anderen Verfahren und Kan-

tonen die unentgeltliche Rechtspflege gewährt worden sei (vgl. KG act. 1 S. 4 und

dazu vorstehende Erw. 2), rechtsgenügend dargetan, weshalb der mitangefoch-

tene (Zwischen-)Entscheid der Vorinstanz, der Beschwerdeführerin die unentgelt-

liche Prozessführung im Appellationsverfahren zu entziehen und ihr für dasselbe

keinen unentgeltlichen Rechtsbeistand zu bestellen, an einem Mangel im Sinne

von § 281 ZPO litten. Dies umso weniger, als die Verweigerung des prozessualen

Armenrechts nicht aufgrund der finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin

erfolgte, sondern mit der Aussichtslosigkeit der Berufung begründet wurde und

die Beschwerdeführerin diese Würdigung der Erfolgsaussichten des von ihr ein-

gelegten Rechtsmittels in keiner Weise in Abrede stellt. Statt dessen übt sie der

Sache nach rein appellatorische und als solche nicht zu hörende Kritik an den

vorinstanzlichen Entscheiden und deren – im Übrigen der gesetzlichen Regel

(§ 64 Abs. 2 ZPO) entsprechenden – Regelung der Nebenfolgen (vgl. KG act. 1

S. 3) bzw. am für die Beschwerdeführerin negativen Ausgang des Berufungsver-

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fahrens. Insoweit kann mangels rechtsgenügender Begründung nicht auf die Be-

schwerde eingetreten werden (§ 288 ZPO).

Fehl geht sodann der Einwand, die Beschwerdeführerin habe bis heute

nichts von einer Fristansetzung zur Begründung der Berufungsanträge erfahren

(vgl. KG act. 3/1 S. 2 unten), hat sie selbst doch am 6. Januar 2005 den Empfang

des fristansetzenden Beschlusses vom 28. Dezember 2004 unterschriftlich bestä-

tigt (OG act. 24). Sollte sie dessen Inhalt nach erfolgter Entgegennahme tatsäch-

lich nicht zur Kenntnis genommen haben, hätte sie dies selbst zu verantworten.

Jedenfalls liesse sich daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten.

Die weiteren, als "Fallerklärung" bezeichneten Ausführungen in der Be-

schwerdeschrift (KG act. 1 S. 1 f. und 4), mit denen die Beschwerdeführerin (unter

anderem unter Berufung auf den Kompetenzstück-Charakter eines grossen Teils

der eingelagerten Gegenstände) Kritik am erstinstanzlichen Urteil übt, die soforti-

ge Herausgabe der eingelagerten Gegenstände und Ersatz für den durch die

Retention erlittenen Schaden verlangt, betreffen die eingeklagten Ansprüche als

solche und mithin die materiellrechtliche Seite des Rechtsstreits. Da die Frage

nach der Begründetheit der Klage bzw. der materiellen Rechtslage indessen gar

nicht Gegenstand des auf prozessualen Gründen (fehlender Berufungsantrag) be-

ruhenden vorinstanzlichen Nichteintretensentscheids war, gehen diese Ausfüh-

rungen von vornherein an der Sache vorbei. Entsprechend lässt sich damit auch

kein Nichtigkeitsgrund dartun. Gleiches gilt für den Einwand, die Beschwerdefüh-

rerin könne mangels finanzieller Mittel keine Kaution leisten (KG act. 1 S. 4 Mitte),

wurde ihr eine solche doch (noch) gar nicht auferlegt.

c) Zusammenfassend bleibt somit festzuhalten, dass die Beschwerdeführe-

rin nicht nachzuweisen vermag, dass und inwiefern die Vorinstanz zu ihrem

Nachteil einen Nichtigkeitsgrund im Sinne von § 281 ZPO gesetzt hat. Demzufol-

ge ist die Beschwerde abzuweisen, soweit unter dem Gesichtspunkt von § 288

ZPO überhaupt auf sie eingetreten werden kann.

4. Bei diesem Ausgang sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens in An-

wendung der auch im Rechtsmittelverfahren geltenden allgemeinen Regel (§ 64

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Abs. 2 ZPO) der mit ihren (Rechtsmittel-)Anträgen unterliegenden Beschwerde-

führerin aufzuerlegen. Da dem Beschwerdegegner vor Kassationsgericht keine

entschädigungspflichtigen Kosten und Umtriebe (im Sinne von § 68 Abs. 1 ZPO)

entstanden sind, fällt die Zusprechung einer Prozessentschädigung ausser Be-

tracht.

Das Gericht beschliesst:

1. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen

Prozessführung und um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters

für das Kassationsverfahren wird abgewiesen.

2. Die Nichtigkeitsbeschwerde wird abgewiesen, soweit auf sie eingetreten

werden kann.

3. Die Gerichtsgebühr für das Kassationsverfahren wird festgesetzt auf:

Fr. 200.-- ; die weiteren Kosten betragen:

Fr. 198.--   Schreibgebühren,

Fr. 76.--   Zustellgebühren und Porti.

4. Die Kosten des Kassationsverfahrens werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt.

5. Für das Kassationsverfahren werden keine Prozessentschädigungen zuge-

sprochen.

6. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, die II. Zivilkammer des Obergerichts

des Kantons Zürich und den Einzelrichter im ordentlichen Verfahren des Be-

zirkes A. (ad FO040079), je gegen Empfangsschein.

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KASSATIONSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH
Der juristische Sekretär: