# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e1535925-aee2-5333-b8bd-505a629a1d31
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-08-18
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 18.08.2011 I/1-2010/149
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2010-149_2011-08-18.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/9

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2010/149

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 18.08.2011

Entscheiddatum: 18.08.2011

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 18.08.2011
Art. 26 Abs. 1 lit. c DBG (SR 642.11), Art. 1 Abs. 1 ExpaV (SR 642.118.3). 
Berufskosten der Expatriates. Die Leistungen des im Fürstentum 
Liechtenstein ansässigen Arbeitgebers an den Arbeitnehmer für den Umzug 
in die Schweiz wurden bei diesem zu Recht als steuerbares Einkommen 
erfasst, da er im Ausland tätig und nicht Mitglied der Geschäftsleitung oder 
des Kaders war (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 18. August 
2011, I/1-2010/149).

Präsident Thomas Vögeli, Mitglieder Fritz Buchschacher und Markus Frei; 

Gerichtsschreiber Vitus Demont

X und Y, Beschwerdeführer,

vertreten durch Pietro Oesch, InterConsulta P. OesCH, Stafelsweg 14, 7203 Trimmis,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Abteilung 

Rechtswesen, Eigerstrasse 65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

betreffend

Direkte Bundessteuer (Einkommen 2008)

Sachverhalt:

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A.- X und Y sind verheiratet. Im Jahr 2008 zogen sie vom Ausland in die Schweiz und 

nahmen Wohnsitz in Buchs. X ist seit dem 1. September 2008 bei der Z AG im 

Fürstentum Liechtenstein als Key Project Manager angestellt. Für den Umzug in die 

Schweiz gewährte ihm diese eine Umzugsentschädigung von Fr. 16'000.-- (bestehend 

aus einer "relocation allowance" in der Höhe von Fr. 15'000.-- und einem "long service 

award" von Fr. 1'000.--). In der Steuererklärung 2008 deklarierten X und Y ein 

steuerbares Einkommen von Fr. 28'705.--. Die Veranlagungsbehörde nahm 

verschiedene Korrekturen vor. Unter anderem rechnete sie die Umzugsentschädigung 

in der Höhe von Fr. 16'000.-- zum steuerbaren Einkommen hinzu. Mit Verfügung vom 

5. Januar 2010 veranlagte sie X und Y für die direkte Bundessteuer mit einem 

steuerbaren Einkommen von Fr. 39'100.-- zum Satz von Fr. 91'300.--.

B.- Mit Eingabe ihres Vertreters vom 5. Februar 2010 erhoben X und Y Einsprache und 

beantragten, von der Aufrechnung der Pauschalentschädigung für den Umzug in die 

Schweiz zum steuerbaren Einkommen sei abzusehen. Mit Entscheid vom 25. Juni 2010 

wies das kantonale Steueramt die Einsprache ab.

C.- Gegen den Einspracheentscheid erhoben X und Y mit Eingabe ihres Vertreters vom 

26. Juli 2010 und Ergänzung vom 2. September 2010 Beschwerde bei der 

Verwaltungsrekurskommission mit dem Antrag, der Einspracheentscheid der 

Vorinstanz sei aufzuheben und die pauschale Umzugsentschädigung dem steuerbaren 

Einkommen nicht zuzurechnen.

Die Vorinstanz beantragte mit Vernehmlassung vom 21. Oktober 2010 die kostenfällige 

Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 28. Januar 2011 nahmen die 

Beschwerdeführer zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung. Am 15. Februar 2011 

reichte die Vorinstanz eine Duplik ein. Die eidgenössische Steuerverwaltung liess sich 

nicht vernehmen.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird, 

soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

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1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 26. Juli 2010 mit Ergänzung 

vom 2. September 2010 ist rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und 

inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes 

über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum 

Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des 

Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die 

Beschwerde ist einzutreten.

2.- Zwischen den Verfahrensbeteiligten ist zunächst die Aufrechnung der 

Umzugsentschädigung von Fr. 16'000.-- zum steuerbaren Einkommen strittig.

a) Der Einkommenssteuer unterliegen nach Art. 16 Abs. 1 DBG alle wiederkehrenden 

und einmaligen Einkünfte. Steuerbar sind alle Einkünfte aus privatrechtlichem oder 

öffentlichrechtlichem Arbeitsverhältnis mit Einschluss der Nebeneinkünfte wie 

Entschädigungen für Sonderleistungen, Provisionen, Zulagen, Dienstalters- und 

Jubiläumsgeschenke, Gratifikationen, Trinkgelder, Tantiemen und andere geldwerte 

Vorteile (Art. 17 Abs. 1 DBG). Diese Bestimmungen entsprechen der Regelung des 

kantonalen Steuerrechts in den Art. 29 und 30 des Steuergesetzes (sGS 811.1, 

abgekürzt: StG). Steuerbar sind zudem alle Lohnzulagen, ungeachtet der Gründe, aus 

denen sie ausgerichtet werden (z.B. Umzugsentschädigungen) sowie freiwillige 

Leistungen des Arbeitgebers (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar 

zum DBG, 2. Auflage, Zürich 2009, N 32 f. zu Art. 17).

b) Die Beschwerdeführer machen in ihrer Stellungnahme vom 28. Januar 2011 geltend, 

die Umzugsentschädigung in der Höhe von Fr. 16'000.-- sei nicht Bestandteil des 

Lohnes und somit nicht dem steuerbaren Einkommen hinzuzurechnen. Gleichzeitig 

reichten sie eine Bestätigung der Arbeitgeberin ein, wonach die Entschädigung nicht 

als Lohnanteil zu berücksichtigen sei. Weiter führen sie aus, die Vergütung der 

Umzugspauschale sei irrtümlicherweise im Lohnausweis aufgeführt worden; diese 

hätte nämlich separat und nicht mit der Monatsgutschrift überwiesen werden können. 

Die Tatsache, dass für die Umzugsentschädigung keine AHV- bzw. BVG-Beiträge 

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erhoben worden seien, zeige, dass Erstere nicht als Lohnbestandteil qualifiziert werden 

könne.

Dem hält die Vorinstanz in der Vernehmlassung vom 21. Oktober 2010 sowie in der 

Duplik vom 15. Februar 2011 im Wesentlichen entgegen, die Umzugsentschädigung 

des Arbeitgebers im Umfang von Fr. 16'000.-- stelle steuerpflichtiges 

Erwerbseinkommen dar. Für die Qualifikation von Einkommensbestandteilen seien die 

steuerrechtlichen Bestimmungen massgebend. Nicht entscheidend seien dagegen die 

Bescheinigung des Arbeitgebers und die Behandlung der Umzugsentschädigung im 

AHV- bzw. BVG-Recht.

c) Gestützt auf den Lohnausweis vom 20. Januar 2009 (act. 12/I/1.1) erzielte der 

Beschwerdeführer vom 1. September bis 31. Dezember 2008 ein Einkommen aus 

unselbstständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 32'000.-- (vier Monate zu je Fr. 8'000.--). 

Zusätzlich wurden ihm Fr. 15'000.-- Umzugsentschädigung ("relocation allowance") 

und ein Bonus ("long service award") von Fr. 1'000.-- ausbezahlt. Gemäss Erklärung 

des Beschwerdeführers handelt es sich bei den Fr. 1'000.-- um einen "einmaligen 

Bonus" im Hinblick auf den Umzug. Für die steuerliche Behandlung des Bonus ist nicht 

entscheidend, ob dieser im Zusammenhang mit dem Umzug in die Schweiz steht oder 

nicht. Deshalb ist im Folgenden davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer für 

den Umzug insgesamt Fr. 16'000.-- ausgerichtet wurden.

Für die Ermittlung des steuerbaren Einkommens sind die steuerrechtlichen 

Bestimmungen massgebend. Wie vorstehend ausgeführt (vgl. E. 2a), sind alle Einkünfte 

und Zulagen aus einem Arbeitsverhältnis, unabhängig der Ausrichtungsgründe, 

steuerbar. Insbesondere sind die vom Arbeitgeber geleisteten Entschädigungen für 

Umzugskosten auch für bloss vorübergehend in der Schweiz tätige ausländische 

Arbeitnehmer als Lohnbestandteile zu qualifizieren (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

a.a.O., N 32, 56 zu Art. 17) und somit steuerbar. Wie die Einkünfte im Einzelnen im 

Vorsorgerecht behandelt werden, ist für die Qualifizierung als steuerbares Einkommen 

nicht von Bedeutung. Ebenso wenig hängt die Steuerbarkeit davon ab, ob die 

Einkünfte auf dem Lohnausweis ausgewiesen werden. Der Vollständigkeit halber sei 

aber festgehalten, dass sämtliche Leistungen des Arbeitgebers einschliesslich der 

Zulagen und anderen geldwerten Vorteilen auf dem Lohnausweis zu bescheinigen sind 

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(vgl. St. Galler Steuerbuch, StB 39 Nr. 7, S. 3). Dazu gehören gemäss der Wegleitung 

zum Ausfüllen des Lohnausweises namentlich auch pauschale 

Umzugsentschädigungen (Schweizerische Steuerkonferenz (Hrsg.), Wegleitung zum 

Ausfüllen des Lohnausweises bzw. der Rentenbescheinigung (Formular 11), N 27; 

Bosshard/Mösli, Der neue Lohnausweis, Bern 2007, S. 56. f.).

Folglich hat die Vorinstanz die Umzugsentschädigung in der Höhe von Fr. 16'000.-- zu 

Recht zum steuerbaren Einkommen aufgerechnet.

3.- Weiter ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführer die Umzugsentschädigung als 

Berufskosten vom steuerbaren Einkommen abziehen kann.

a) Bei der direkten Bundessteuer werden zur Ermittlung des Reineinkommens von den 

gesamten steuerbaren Einkünften die Aufwendungen und die allgemeinen Abzüge nach 

den Art. 26-33 DBG abgezogen (Art. 25 DBG). Nach Art. 26 Abs. 1 DBG können 

unselbständig Erwerbende die Berufskosten in Abzug bringen. Diese Bestimmung 

entspricht im Wortlaut der Regelung des kantonalen Steuerrechts in Art. 39 StG. Zu 

den Berufskosten gehören nach Art. 26 Abs. 1 lit. c DBG die übrigen für die Ausübung 

des Berufes erforderlichen Kosten.

Gestützt auf die Kompetenznorm von Art. 1 der Verordnung über 

Kompetenzzuweisungen bei der direkten Bundessteuer an das Finanzdepartement 

(SR 642.118) erliess das Eidgenössische Finanzdepartement am 3. Oktober 2000 die 

Verordnung über den Abzug besonderer Berufskosten bei der direkten Bundessteuer 

von vorübergehend in der Schweiz tätigen leitenden Angestellten, Spezialisten und 

Spezialistinnen (SR 642.118.3, abgekürzt: ExpaV). Adressaten der Verordnung sind die 

sogenannten "Expatriates". Dazu gehören gemäss Art. 1 Abs. 1 ExpaV leitende 

Angestellte, die von ihrem ausländischen Arbeitgeber vorübergehend in die Schweiz 

entsandt werden (lit. a) sowie Spezialistinnen und Spezialisten aller Art, die in der 

Schweiz eine zeitlich befristete Aufgabe erfüllen (lit. b). Als Spezialisten gelten 

Arbeitnehmende, die auf Grund ihrer besonderen beruflichen Qualifikation 

typischerweise international eingesetzt werden, sowie Personen, die in ihrem 

Wohnsitzstaat selbstständig erwerbstätig sind und zur Erledigung einer konkreten, 

zeitlich befristeten Aufgabe in der Schweiz als Arbeitnehmende erwerbstätig sind. 

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Entscheidendes Kriterium für die Qualifikation als Expatriate ist also, dass der 

Arbeitnehmer durch seinen Arbeitgeber zur Berufsausübung ins Ausland entsandt wird 

und dies mit einer vertraglichen Verpflichtung zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, die 

zum vornherein auf eine vorübergehende Zeitdauer angelegt ist, verbunden ist 

(vgl. Waldburger/Schmid, Gewinnungskostencharakter von besonderen Leistungen des 

Arbeitgebers an Expatriates, Bern/Stuttgart/Wien 1999, S. 1). Als vorübergehend oder 

zeitlich befristet gilt nach Art. 1 Abs. 3 ExpaV eine auf höchstens fünf Jahre befristete 

Erwerbstätigkeit. Die Frist beginnt dabei mit der Aufnahme der Erwerbstätigkeit in der 

Schweiz (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 18 zu Art. 26 mit weiteren 

Hinweisen).

Durch die vorübergehende oder zeitlich befristete Erwerbstätigkeit können im Vergleich 

zur üblichen unselbständigen Erwerbstätigkeit zusätzliche Berufskosten im Sinne von 

Art. 26 DBG entstehen, welche als besondere Berufskosten bezeichnet werden (Art. 1 

Abs. 2 ExpaV). Gemäss Art. 2 Abs. 2 lit. a ExpaV umfassen die besonderen 

Berufskosten von in der Schweiz wohnhaften Expatriates unter anderem auch die 

Kosten für den Umzug in die Schweiz und zurück in den früheren ausländischen 

Wohnsitzstaat sowie die Hin- und Rückreisekosten des Expatriate und seiner Familie 

bei Beginn und Ende des Arbeitsverhältnisses (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, 

a.a.O., N 52 f. zu Art. 26). In diesen Fällen haben die Aufwendungen, welche durch den 

Umzug entstehen, Gewinnungskostencharakter und sind daher abzugsfähig (vgl. St. 

Galler Steuerbuch, a.a.O., S. 2; Waldburger/Schmid, a.a.O., S. 69 ff.).

b) In der Beschwerdebegründung vom 2. September 2010 führt der Beschwerdeführer 

aus, als Key Project Manager bzw. Global Product Manager BU 4 sei er als 

Kadermitglied zu qualifizieren. Diese Qualifikation werde auch durch den Lohn, 

bestehend aus einem Grundgehalt und einem vom Geschäftsverlauf abhängigen Bonus 

von bis zu Fr. 50'000.--, bestätigt. Wenn die Umzugsentschädigung schon als 

Einnahme berücksichtigt werde, so müssten die effektiv angefallenen Umzugskosten 

zum Abzug zugelassen werden.

Die Vorinstanz führt dagegen aus, Umzugskosten stellten üblicherweise private 

Lebenshaltungskosten dar und seien nicht als Berufskosten abziehbar. Die 

zusätzlichen Berufskosten gemäss ExpaV könnten nur von Personen geltend gemacht 

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werden, welche in den Geltungsbereich von Art. 1 ExpaV fallen würden. Dies sei beim 

Beschwerdeführer jedoch nicht der Fall. Er sei weder Direktionsmitglied noch übe er 

eine Tätigkeit in der Geschäftsleitung aus. Somit könne er nicht als leitender 

Angestellter im Sinne der Expatriates-Verordnung gelten. Auch die Höhe des Lohnes 

spreche gegen eine solche Annahme. Zudem arbeite er nicht in der Schweiz, sondern 

für ein Unternehmen im Fürstentum Liechtenstein. Da der Beschwerdeführer folglich 

nicht Expatriate im Sinne der ExpaV sei, könne er die Umzugskosten nicht als 

Berufskosten vom steuerbaren Einkommen abziehen.

c) Umzugskosten stellen grundsätzlich Lebenshaltungs- und nicht Berufskosten 

(Art. 26 DBG) dar. Als solche sind sie selbst dann, wenn der Umzug in einem gewissen 

Zusammenhang zur Berufsausübung steht, grundsätzlich nicht abzugsfähig (vgl. 

Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 16 und 19 zu Art. 34).

Vom steuerbaren Einkommen abziehbar sind dagegen die Kosten für den Umzug von 

Expatriates in die Schweiz und zurück in den früheren ausländischen Wohnsitzstaat. 

Um als Expatriate im Sinne der ExpaV zu gelten, muss es sich beim Arbeitnehmer 

entweder um einen leitenden Angestellten (Art. 1 Abs. 1 lit. a ExpaV) oder um einen 

Spezialisten (Art. 1 Abs. 1 lit. b ExpaV) handeln. Als leitende Angestellte gelten in der 

Regel Mitglieder der Geschäftsleitung (vgl. St. Galler Steuerbuch, a.a.O., S. 1).

Der Beschwerdeführer ist als Key Project Manager im Bereich Marketing tätig. Gestützt 

auf das Personalblatt (act. 6/2) sind dem Beschwerdeführer keine Mitarbeiter 

unterstellt. Er kann folglich nicht als leitender Angestellter qualifiziert werden. Welche 

Aufgaben er konkret erfüllt, geht aus den Akten nicht hervor. Bis 31. August 2008 war 

er als Account Manager in Kanada tätig. Dass er im Fürstentum Liechtenstein in einer 

neuen Funktion tätig ist, deutet darauf hin, dass er nicht wegen seiner spezialisierten 

Fachkenntnisse dorthin entsandt wurde. Unter diesen Umständen kann der 

Beschwerdeführer auch nicht als Spezialist gelten, zumal dieser in seinen Eingaben 

nichts anführt, was darauf hinweist. Den Akten kann weiter nicht entnommen werden, 

dass sein Arbeitsverhältnis im Fürstentum Liechtenstein zeitlich begrenzt wäre. Der 

Beschwerdeführer arbeitet schliesslich für eine liechtensteinische Unternehmung im 

Fürstentum Liechtenstein. Seinen Wohnort hat er dagegen nicht an seinem Arbeitsort, 

sondern in der Schweiz gewählt. Dies deutet darauf hin, dass die Wahl des Wohnortes 

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nicht nur aufgrund der Arbeitssitutation, sondern auch aus privaten Überlegungen 

getroffen wurde. Da der Beschwerdeführer nicht in der Schweiz arbeitstätig ist, fällt 

eine Qualifizierung als Expatriate im Sinne der ExpaV ausser Betracht.

Insgesamt kann der Beschwerdeführer deshalb nicht als Expatriate im Sinne der ExpaV 

gelten, weshalb diese nicht anwendbar ist. Die Umzugskosten sind folglich nicht zum 

Abzug zuzulassen.

4.- Die Beschwerdeführer machen schliesslich geltend, im Falle eines anderen 

Kadermitglieds der gleichen Arbeitgeberin seien die Umzugskosten nicht zum 

steuerbaren Einkommen hinzugerechnet worden. Im Sinne der Gleichbehandlung seien 

die pauschalen Umzugskosten auch im vorliegenden Fall nicht als 

Einkommensbestandteil zu qualifizieren.

Dazu ist festzuhalten, dass auf dem Lohnausweis des betreffenden Arbeitnehmers die 

Ausrichtung einer Umzugsentschädigung nicht ausgewiesen wird (act. 6/5) und somit 

nicht belegt ist. Der Rechtsvertreter stützt sich bei seiner Aussage lediglich auf eigene 

Notizen. Selbst wenn die Veranlagungsbehörde in einem anderen Fall und in einer 

früheren Steuerperiode darauf verzichtet hätte, eine Umzugsentschädigung zum 

steuerbaren Einkommen aufzurechnen, kann sie von dieser Einschätzung in einer 

späteren Steuerperiode abweichen. Es bleibt ihr unbenommen, von einer als 

rechtswidrig erkannten Rechtsanwendung in einer neuen Steuerperiode Abstand zu 

nehmen. Die Rechtsgleichheit wird dadurch nicht verletzt, denn eine Gleichbehandlung 

im Unrecht fällt ausser Betracht. Eine solche wäre nur zu prüfen, wenn die 

Steuerbehörde die Veranlagungen in vergleichbaren Fällen weiterhin in Abweichung 

von der Behandlung der Beschwerdeführer vornehmen würde. Eine solche Praxis ist 

aber nicht ersichtlich.

5.- Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde abzuweisen ist. Dem 

Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des Verfahrens den 

Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von 

Fr. 600.-- ist angemessen (Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122 

Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist zu 

verrechnen.

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Entscheid:

1.    Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.    Die Beschwerdeführer bezahlen die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- 

       unter Verrechnung des Kostenvorschusses von Fr. 600.--.

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		2025-07-19T12:24:20+0200
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