# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** df134c09-e14a-5ee6-b0bc-776ab68b633e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Verwaltungskommission 19.06.2020 VW200004
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_004_VW200004_2020-06-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission    
 

 

Geschäfts-Nr.: VW200004-O/U 

 
 

Mitwirkend: Obergerichtspräsident lic. iur. M. Burger, Oberrichterin lic. iur. F. 

Schorta und Oberrichterin lic. iur. Ch. von Moos Würgler sowie die 

Gerichtsschreiberin lic. iur. A. Leu 

 

Beschluss vom 19. Juni 2020 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Gesuchstellerin 

 

betreffend Kostenerlass 
 
 

- 2 - 

Erwägungen: 

I. 

1. Mit Beschluss vom 12. September 2019 wies die III. Strafkammer des Ober-

gerichts des Kantons Zürich im Verfahren Nr. UE190191-O eine Beschwer-

de von A._____ (nachfolgend: Gesuchstellerin) und B._____ gegen die 

Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft Limmattal / Albis vom 

6. Juni 2019, Nr. B-1*/2019/10014531, ab, soweit sie darauf eintrat, setzte 

die Gerichtsgebühr auf Fr. 900.- fest und auferlegte diese der Gesuchstelle-

rin unter solidarischer Haftung für den ganzen Betrag zur Hälfte (act. 4/8). 

Nachdem die Gesuchstellerin bei der Zentralen Inkassostelle der Gerichte 

(nachfolgend: Zentrale Inkassostelle) mit Schreiben vom 27. Januar 2020 

hinsichtlich dieser offenen Forderung ein Gesuch um Kostenerlass gestellt 

hatte (act. 4/1), teilte die Fachspezialistin der Zentralen Inkassostelle ihr am 

3. Februar 2020 (act. 4/3) mit, dass sie nach einer informellen Prüfung der 

Unterlagen davon ausgehe, dass die Voraussetzungen für einen Kostener-

lass wohl nicht gegeben seien. Da die Gesuchstellerin am 5. März 2020 an 

ihrem Erlassgesuch festhielt (act. 4/4), prüfte der stellvertretende General-

sekretär des Obergerichts des Kantons Zürich das Gesuch in der Folge ein-

gehend und wies dieses am 20. April 2020 mangels Erfüllung der Voraus-

setzungen einstweilen ab (act. 4/5). Die negative Einschätzung des stellver-

tretenden Generalsekretärs wurde der Gesuchstellerin mit Schreiben vom 

12. Mai 2020 mitgeteilt (act. 3). Gleichzeitig wurde sie darüber in Kenntnis 

gesetzt, dass sie die Überprüfung ihres Gesuchs durch die Verwaltungs-

kommission des Obergerichts des Kantons Zürich beantragen könne 

(act. 3).  

2. Am 30. Mai 2020 teilte die Gesuchstellerin der Zentralen Inkassostelle mit, 

dass sie an ihrem Erlassgesuch festhalte (act. 2). Mit Schreiben vom 9. Juni 

2020 überwies diese das Erlassgesuch daher zuständigkeitshalber an die 

Verwaltungskommission (act. 1).  

- 3 - 

3. In der Folge eröffnete die Verwaltungskommission das vorliegende Verfah-

ren und zog die Akten der III. Strafkammer Nr. UE190191-O bei (act. 5).  

II. 

 Gemäss § 18 Abs. 1 lit. q der Verordnung über die Organisation des Ober-

gerichts (LS 212.51) entscheidet die Verwaltungskommission über nachträg-

liche Gesuche um Erlass von Verfahrenskosten (vgl. auch § 5 der Verord-

nung des Obergerichts über das Rechnungswesen der Bezirksgerichte und 

des Obergerichts sowie über das zentrale Inkasso vom 9. April 2003 

[LS 211.14]). Sie ist daher zur Behandlung des vorliegenden Gesuchs zu-

ständig.  

III. 

1.1. Die Gesuchstellerin begründet ihr Gesuch um Erlass der ihr im Verfahren 

Nr. UE190191-O auferlegten Kosten zusammengefasst damit (act. 2 und 

act. 4/1), es liege ein Härtefall vor. Es seien unangemessene Kosten erho-

ben worden, obwohl in der massgeblichen Strafrechtssache weder Ermitt-

lungen noch Befragungen durchgeführt worden seien. Gerügt werde die Ver-

letzung des Willkürverbots nach Art. 9 BV, die Verletzung des Anspruchs auf 

Behandlung nach Treu und Glauben sowie die Missachtung der Grundrech-

te der Gesuchstellerin, unter anderem von Art. 29 BV, Art. 29a BV, Art. 30 

BV und von Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Zudem sei ihr das rechtliche Gehör verwei-

gert worden. Die III. Strafkammer irre, wenn sie davon ausgehe, dass die 

Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nach 

Art. 136 StPO nicht erfüllt seien. So sei das Beschwerdeverfahren nicht aus-

sichtslos gewesen. Zu Unrecht erkenne die III. Strafkammer sodann in der 

Sache keinen Handlungsbedarf und verletze dabei Art. 139 StPO. Auch die 

Strafverfolgungsbehörde würde die Strafverfolgung vereiteln. Aus den ins 

Recht gereichten Unterlagen gehe hervor, dass ihre finanzielle Situation de-

solat und die Bedürftigkeit ausgewiesen sei. In den vergangenen Jahren sei 

sie, die Gesuchstellerin, Opfer von verschiedenen Vandalenakten geworden. 

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Aufgrund des Vorfalles vom 1. Januar 2017 sei sie gezwungen gewesen, di-

verse Behördengänge wahrzunehmen. Dabei habe sie nur Auslagen, aber 

keine Einnahmen generiert. Seit Jahren lebe sie unter dem Existenzmini-

mum, verursacht durch diverse Straftatbestände von diversen kriminellen 

Personen. Das Vorliegen eines Härtefalles sei demnach ausgewiesen. Sie, 

die Gesuchstellerin, sei der Mitwirkungspflicht in Bezug auf ihre Bedürftigkeit 

hinreichend nachgekommen.  

1.2. Eventualiter, so die Gesuchstellerin weiter, seien Ratenzahlungen von 

Fr. 20.- zu genehmigen. Zudem werde die Berichtigung und Ergänzung der 

willkürlichen Sachverhaltsbehauptungen, die Zulassung aller massgeblichen 

Beweismittel sowie die Edition sämtlicher Akten beantragt. Das Erlassge-

such sei sodann kostenlos.  

2.1. Eigentlicher Zweck des Instituts des Kostenerlasses ist es, Kostenschuld-

nern bei bestehender dauernder Mittellosigkeit eine Gesamtschuldensanie-

rung zu ermöglichen und damit einhergehend ihre Resozialisierung zu er-

leichtern bzw. ihr wirtschaftliches Fortkommen zu fördern. Für einen Kosten-

erlass massgeblich sind somit sozial-ethische Gedanken. Er gründet auf der 

sozialen Solidarität und hat seine Berechtigung im sozialen Anliegen des 

Gesetzgebers, besonderen Härten für den Kostenschuldner Rechnung zu 

tragen (vgl. dazu Beschluss der Verwaltungskommission OGer ZH vom 

24. Juni 2015, Nr. VU150019-O, E. II.3.3). Als Akt der Justizverwaltung darf 

der Kostenerlass jedoch nicht dazu benutzt werden, von gesetzeskonform 

zusammengesetzten Spruchkörpern erlassene Entscheide zu korrigieren 

bzw. die von diesen angewendeten gesetzlichen Erfordernisse zu umgehen. 

Zur Aufhebung oder Abänderung rechtskräftiger Entscheide haben die Ge-

suchstellenden vielmehr auf die von den einschlägigen prozessualen Geset-

zen vorgesehenen Rechtsmittel zurückzugreifen, zu denen ein Gesuch um 

Kostenerlass nicht zu zählen ist (vgl. auch Entscheide der Rekurskommissi-

on OGer ZH Nrn. KD170005-O vom 2. November 2017, E. 3.2, und 

KD160001-O vom 18. März 2016, E. 3.3). Aus dem Umstand, dass die Or-

gane des Inkassos nicht befugt sind, Gerichtsentscheide abzuändern, folgt, 

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dass der Erlass rechtskräftig festgesetzter Gerichtskosten nur mit Zurückhal-

tung bewilligt werden kann. So kann ein Kostenerlass in aller Regel dann 

nicht genehmigt werden, wenn es die gesuchstellende Partei im dem Kos-

tenerlassgesuch vorausgehenden Gerichtsverfahren trotz bestehender Mit-

tellosigkeit unterliess, um unentgeltliche Rechtspflege nachzusuchen, oder 

wenn ein solches Gesuch wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen wurde 

(Art. 117 ff. ZPO; Art. 136 f. und Art. 425 StPO; Entscheid der Rekurskom-

mission OGer ZH Nr. KD170003-O vom 17. Oktober 2017, E. 3.3). Denn 

sowohl im Zivil- als auch im Strafprozess ist es bereits der Sachinstanz mög-

lich, im Rahmen der Kostenauflage der finanziellen Lage der kostenpflichti-

gen Person Rechnung zu tragen (Art. 117 ZPO, Art. 425 StPO). In beiden 

Fällen kann sodann mit einem Rechtsmittel (oder beim Strafbefehl mittels 

Einsprache) gegen den Sachentscheid geltend gemacht werden, es sei dem 

nicht oder zu wenig Rechnung getragen worden. Eine spätere Korrektur 

durch die Organe des Inkassos ist grundsätzlich nicht möglich, zumal die in 

der Zivil- und Strafprozessordnung vorgesehenen Bestimmungen zur unent-

geltlichen Rechtspflege bzw. zum Erlass ihres Sinnes entleert würden, könn-

te man sie ohne Weiteres mit einem nachträglichen Kostenerlassgesuch 

umgehen. Das schliesst indes nicht aus, dass einer Partei, welche mangels 

"Prozessarmut" keine unentgeltliche Rechtspflege verlangen konnte oder 

deshalb mit ihrem Gesuch abgewiesen wurde, wegen nachträglich eingetre-

tener finanzieller Schwierigkeiten ein Erlass der Kosten bewilligt wird.  

2.2. Eine Gutheissung des vorliegenden Gesuchs um Erlass der Schulden in der 

Höhe von Fr. 450.- würde die gesetzlichen Bestimmungen zur Kostentra-

gungspflicht umgehen und diese faktisch aufheben, zumal sie einen erst 

kürzlich gefällten Kostenentscheid ausser Kraft setzen würde, nämlich den 

Kostenentscheid im Entscheid der III. Strafkammer des Obergerichts des 

Kantons Zürich vom 12. September 2019, Nr. UE190191-O. Hinweise, dass 

die Gesuchstellerin erst nach der Fällung dieses Entscheides in finanzielle 

Schwierigkeiten geraten bzw. mittellos geworden wäre, bestehen keine. So 

stellte sie bereits im besagten Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche 

Rechtspflege, welches sie mit ihrer Mittellosigkeit begründete (act. 4/8 E. 1.7 

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und act. 5/9/1). Zudem erhielt sie bereits im Frühjahr 2019 Ergänzungsleis-

tungen (act. 4/2/5). Damit ergeben sich aus den Akten keine Anhaltspunkte, 

dass sich die finanzielle Situation der Gesuchstellerin erst seit dem Be-

schluss der III. Strafkammer vom 12. September 2019, Nr. UE190191-O, er-

heblich verschlechtert hätte. Entsprechendes bringt diese denn auch nicht 

vor. Könnte die Gesuchstellerin bei diesen Gegebenheiten nur wenige Mo-

nate nach Ergehen des massgeblichen Beschlusses die Kostenauflage auf 

dem Weg des Erlasses korrigieren, so würden der Kostenentscheid und 

Art. 29 Abs. 3 BV bzw. die weiteren massgeblichen gesetzlichen Bestim-

mungen bedeutungslos (vgl. dazu auch Bericht zum Vorentwurf der Exper-

tenkommission zur ZPO vom Juni 2003, S. 54). Die Gutheissung eines Kos-

tenerlassgesuchs wäre mit dem öffentlichen Interesse an einer gleichmässi-

gen und konsequenten Durchsetzung staatlicher Ansprüche, welche aus ei-

nem neueren Entscheid resultieren, nicht zu vereinbaren (vgl. auch Ent-

scheide der Rekurskommission OGer ZH Nrn. KD170005-O vom 2. Novem-

ber 2017, E. 3.2, und KD160001-O vom 18. März 2016, E. 3.3; Entscheid 

VerwGer ZH KE.2011.0001 vom 23. August 2011; Entscheid OGer BE ZK 

11 72 EIC vom 13. September 2011, mit Hinweis auf OGer SH 60/1999/44 

vom 29. Dezember 2000). Ein Erlass der der Gesuchstellerin mit Beschluss 

vom 12. September 2019, Nr. UE190191-O, auferlegten Kosten von 

Fr. 450.- kommt daher im jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage, mit der Folge, 

dass das Gesuch um Kostenerlass abzuweisen ist. 

2.3. Soweit die Gesuchstellerin sodann im Zusammenhang mit dem Erlass des 

Beschlusses vom 12. September 2019 die Vereitelung von Abklärungen 

durch die III. Strafkammer, eine Verletzung ihrer verfassungsmässigen 

Rechte sowie die Verweigerung der Gewährung des rechtlichen Gehörs rügt 

(act. 4/1), so kann sie diese Beanstandungen nicht im vorliegenden Verfah-

ren vorbringen. Wie dargelegt, darf im Rahmen eines Kostenerlassverfah-

rens als Akt der Justizverwaltung keine Korrektur oder Aufhebung von 

rechtskräftigen Entscheiden erfolgen. Die über den Kostenerlass entschei-

dende Behörde ist daher nicht befugt, die Rechtmässigkeit der den Gerichts-

forderungen zugrunde liegenden Entscheidungen zu überprüfen. Vielmehr 

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hätte die Gesuchstellerin die eben erwähnten Rügen auf dem ordentlichen 

Rechtsmittelweg geltend machen müssen.  

3. Eventualiter ersucht die Gesuchstellerin um Gewährung von Ratenzahlun-

gen in der Höhe von Fr. 20.- pro Monat. Praxisgemäss entscheidet darüber 

die Zentrale Inkassostelle nach abschliessender Prüfung der finanziellen 

Verhältnisse. Die Gesuchstellerin hat sich mit diesem Begehren demnach an 

diese zu wenden. 

IV. 

1.1. Die Gesuchstellerin macht geltend, das vorliegende Verfahren sei kostenlos 

(act. 4/1 S. 7). Dem kann nicht gefolgt worden. Gestützt auf § 13 Abs. 1 des 

Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) können erstinstanzliche 

Verwaltungsbehörden für ihre Amtshandlungen Gebühren und Kosten aufer-

legen. Praxisgemäss werden in Verfahren betreffend Kostenerlass Gerichts-

gebühren erhoben, es sei denn, es werde die unentgeltliche Rechtspflege im 

Sinne von § 16 Abs. 1 VRG gewährt. Letzteres ist vorliegend aufgrund des 

für die Gesuchstellerin negativen Verfahrensausgangs nicht der Fall. Ein 

entsprechendes Gesuch wird denn auch nicht gestellt. Die Kosten des Ver-

fahrens gehen daher ausgangsgemäss zu Lasten der Gesuchstellerin. Auf-

grund des engen Zusammenhangs zwischen den beiden Verfahren 

Nrn. VW200003-O und VW200004-O ist für das vorliegende Verfahren von 

einer reduzierten Gerichtsgebühr von Fr. 150.- auszugehen.  

1.2. Prozessentschädigungen sind keine zu entrichten (§ 17 Abs. 2 VRG).  

2. Hinzuweisen ist sodann auf das Rechtsmittel des Rekurses an die Rekurs-

kommission. 

 

Es wird beschlossen: 

1. Das Gesuch um Kostenerlass wird abgewiesen. 

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2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt. 

3. Die Kosten des Verfahrens werden der Gesuchstellerin auferlegt.  

4. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.  

5. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an: 

- die Gesuchstellerin sowie 

- die Zentrale Inkassostelle der Gerichte. 

6. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an ge-

rechnet, bei der Rekurskommission des Obergerichts, Hirschengraben 

13/15, Postfach, 8021 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden. 

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der 

angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind 

genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formel-

le Entscheide der Rekursinstanz sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im 

Verfahren unterliegende Partei zu tragen. 

 

Zürich, 19. Juni 2020 
 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
Verwaltungskommission 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 
 
 

lic. iur. A. Leu 
 

versandt am:  

	Beschluss vom 19. Juni 2020
	Erwägungen:
	I.
	II.
	III.
	IV.
	1.2. Prozessentschädigungen sind keine zu entrichten (§ 17 Abs. 2 VRG).
	Es wird beschlossen:
	1. Das Gesuch um Kostenerlass wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 150.– festgesetzt.
	3. Die Kosten des Verfahrens werden der Gesuchstellerin auferlegt.
	4. Es werden keine Prozessentschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung, je gegen Empfangsschein, an:
	- die Gesuchstellerin sowie
	- die Zentrale Inkassostelle der Gerichte.
	6. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, bei der Rekurskommission des Obergerichts, Hirschengraben 13/15, Postfach, 8021 Zürich, schriftlich Rekurs eingereicht werden.
	Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Entscheide der Rekursinstanz s...