# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2e84779c-e514-5a2b-8c22-3b03328d6d32
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.10.2025 II 2025 54
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-54_2025-10-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 54

Entscheid vom 20. Oktober 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Pascal Pfeifhofer, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Arbeit, Arbeitslosenkasse, Lückenstrasse 8, Postfach 
1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Insolvenzentschädigung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1961) war seit dem 1. Juli 2015 bei der B.________ 
GmbH als stellvertretende Geschäftsführerin in einem Vollzeitpensum angestellt. 
Diese Anstellung wurde am 19. März 2025 per 30. Juni 2025 gekündigt. Bezüg-
lich offene Lohnansprüche wurde in der Kündigung ausgeführt (Vi-act. S. 49):

Bis zum Beendigungsdatum bestehen Lohnansprüche gemäss dem bestehenden 
Vertrag. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft ist eine Auszah-
lung nicht mehr gewährleistet. Die Arbeitnehmerin wird darauf hingewiesen, dass 
sie sich nach der Konkurseröffnung bei der Arbeitslosenkasse für die Insolvenz-
entschädigung anmelden kann.

Am 7. April 2025 stellte A.________ Antrag auf Insolvenzentschädigung gemäss 
Art. 51 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung 
und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 
837.0) vom 25. Juni 1982 für die ausstehenden Löhne der Monate März bis Juni 
2025 (Vi-act. S. 27, 40).

Am 22. April 2025 bestätigte das Konkursamt C.________, seitens A.________ 
seien für die Zeit vor dem Konkurs (vom 1.3.2025 bis 7.4.2025) Lohnforderungen 
im Betrag von Fr. 5'379.60 und für die Zeit nach Konkurs (ab 8.4.2025 bis 
30.6.2025) von Fr. 17'608.58 in das Konkursverfahren eingegeben worden (Vi-
act. S. 25).

B. Mit Verfügung vom 29. April 2025 lehnte die Arbeitslosenkasse den Antrag 
von A.________ auf Insolvenzentschädigung ab (Vi-act. S. 22).

Am 27. Mai 2025 erhob A.________ Einsprache (Vi-act. S. 13). Zudem reichte 
A.________ am 23. Juni 2025 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz ein mit dem Antrag, die Arbeitslosenkasse 
Schwyz sei zu verpflichten, die volle Insolvenzentschädigung für die Monate April 
bis Juni 2025 auszubezahlen. Das Gericht wies die Beschwerde mit VGE II 2025 
60 vom 24. Juni 2025 ab, soweit es darauf eintrat (Vi-act. S. 7). 

Mit Einspracheentscheid Nr. 30/2025 vom 8. Juli 2025 wies die Arbeitslosenkas-
se die Einsprache vom 27. Mai 2025 ab (Vi-act. S. 1).

C. Am 16. August 2025 reicht A.________ beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz fristgerecht Beschwerde ein mit den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid der ALK Schwyz vom 8. Juli 2025 sei aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass mein Anspruch auf Insolvenzentschädigung den Zeit-
raum 01.03.2025 bis 30.06.2025 umfasst.

3. Die ALK Schwyz sei zu verpflichten, die ausstehenden Beträge nebst 5 % Zins 
seit Fälligkeit auszuzahlen.

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4. Eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzu-
weisen mit der ausdrücklichen Anweisung, zur zentralen Streitfrage Stellung zu 
nehmen, ob die Insolvenzentschädigung auch bei einem über das Konkursda-
tum hinaus fortbestehenden Arbeitsverhältnis für den Zeitraum nach dem Kon-
kursdatum zuständig ist. Dabei hat die Vorinstanz explizit klarzustellen, ob dies 
a) generell für Arbeitnehmer gilt und b) ob der Gesetzgeber eine Unterschei-
dung bei arbeitgeberähnlicher Stellung vorgesehen hat. Die Beantwortung hat 
eindeutig mit „Ja" oder „Nein" zu erfolgen. Zudem ist die Einzelfallprüfung für 
den Zeitraum 01.03.-07.04.2025 vorzunehmen.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

Mit Vernehmlassung vom 10. September 2025 beantragt die Vorinstanz, die Be-
schwerde sei vollumfänglich abzuweisen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Den Antrag auf Insolvenzentschädigung vom 7. April 2025 wies die Vor-
instanz mit Verfügung vom 29. April 2025 ab. Sie verwies auf Art. 51 Abs. 2 
AVIG, wonach Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafterinnen oder 
Gesellschafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines 
obersten betrieblichen Entscheidungsgremiums die Entscheidungen des/der Ar-
beitgebers/in bestimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre mita-
rbeitenden Eheleute, keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung haben. Die 
Antragstellerin (Beschwerdeführerin) sei bei der B.________ GmbH in Liquidati-
on als Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift eingetragen. 
Damit gehöre sie zum obersten betrieblichen Entscheidungsgremium des Unter-
nehmens. Zudem sei sie die Ehegattin des Gesellschafters und Vorsitzenden der 
Geschäftsführung. Der Handelsregistereintrag sei bis zum Konkurs aktiv gewe-
sen. Somit habe sie keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung (Vi-act. S. 22).

1.2 Einspracheweise machte die Beschwerdeführerin geltend, die ablehnende 
Verfügung stütze sich zu Unrecht ausschliesslich auf ihre formelle Stellung als 
Gesellschafterin und Ehefrau eines weiteren Gesellschafters und die Vorinstanz 
habe keine Einzelfallprüfung vorgenommen. Bereits Mitte Februar 2025 sei klar 
gewesen, dass die Gesellschaft mangels Aufträgen und finanzieller Mittel nicht 
fortführbar gewesen sei; die operative Leitung sei damals faktisch eingestellt 
worden; sie und ihr Ehemann hätten einzig noch die Grundlagen zur Vorberei-
tung des Gesellschaftsbeschlusses zur Konkurseröffnung vom 21. März 2025 er-
stellt. Gemäss Art. 51 Abs. 2 AVIG seien Gesellschafter oder mitarbeitende Ehe-
gatten nur dann vom Anspruch auf Insolvenzentschädigung ausgeschlossen, 
wenn sie die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich 

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beeinflussen könnten. Hierzu sei eine Einzelfallprüfung notwendig. Dies sei in 
casu zu Unrecht nicht erfolgt (Vi-act. S. 13 ff.). 

1.3 Im angefochtenen Einspracheentscheid führt die Vorinstanz aus, die Be-
schwerdeführerin sei per 1. Juli 2015 angestellt worden; seit 26. März 2015 sei 
sie im Handelsregister mit Einzelunterschrift eingetragen. Am 7. bzw. 11. April 
2025 sei der Konkurs über die Arbeitgeberin eröffnet worden. Am 7. April 2025 
habe sie Insolvenzentschädigung beantragt und am 17. April 2025 beim Konkur-
samt die Forderung für ausstehende Löhne eingegeben. Ihr Anspruch auf Insol-
venzentschädigung sei gestützt auf Art. 51 Abs. 2 AVIG abgelehnt worden. Ent-
gegen der Ausführung in der Einsprache sei rechtsprechungsgemäss bei Gesell-
schaftern einer GmbH sowie Verwaltungsräten einer AG keine Einzelfallprüfung 
notwendig, da sich deren massgebliche Entscheidungsbefugnis bereits aus dem 
Gesetz selbst ergebe. Die Beschwerdeführerin sei noch immer als Gesellschafte-
rin und Geschäftsführerin im Handelsregister eingetragen. Auch sei sie seit der 
Firmengründung nicht nur deren Gesellschafterin, sondern auch Geschäftsführe-
rin gewesen, weshalb davon auszugehen sei, dass sie vom Insolvenzereignis 
nicht überrascht worden sei, womit es dem gesetzgeberischen Willen eben gera-
de entspreche, dass sie gestützt auf Art. 51 Abs. 2 AVIG vom Anspruch auf In-
solvenzentschädigung ausgenommen werde.

1.4 Vor Verwaltungsgericht wiederholt die Beschwerdeführerin, gemäss Recht-
sprechung sei bei arbeitgeberähnlicher Stellung zwingend eine Einzelfallprüfung 
vorzunehmen, insbesondere für die Zeit vom 1. März 2025 bis 7. April 2025. Eine 
solche hätte ergeben, dass ein externer Buchhalter für den ordnungsgemässen 
Abschluss beauftragt worden sei, die Gesellschaft am 21. März 2025 die Kon-
kurseinreichung beschlossen habe, ab dann sämtliche strategischen Entschei-
dungen beim Konkursrichter gelegen hätten und auf dessen Weisung hin am 
2. April 2025 ein Audit durchgeführt worden sei, mithin ab dem 1. März 2025 
nachweislich keine strategische Einflussmöglichkeit mehr bestanden habe. Vom 
8. April 2025 bis 30. Juni 2025 habe ein rechtsgültiger Arbeitsvertrag bestanden, 
wobei infolge des Konkurses jegliche Einflussnahme unmöglich gewesen sei, 
weshalb Anspruch auf Insolvenzentschädigung bis zum Vertragsende bestehe. 
Gemäss Bundesgericht bestehe bei fehlender tatsächlicher Einflussmöglichkeit 
Anspruch auf Insolvenzentschädigung trotz Handelsregistereintrag. Die gegentei-
lige Auffassung der Arbeitslosenkasse entbehre jeglicher gesetzlichen Grundlage 
und widerspreche der Rechtsprechung. Zudem werde die Vorinstanz ausdrück-
lich aufgefordert, eindeutig zu beantworten, ob Insolvenzentschädigung bei ei-
nem über das Konkursdatum hinaus fortbestehenden Arbeitsverhältnis unabhän-
gig von der tatsächlichen Weiterarbeit geschuldet sei.

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1.5 Vernehmlassend bekräftigt die Vorinstanz ihre Ausführungen des ange-
fochtenen Einspracheentscheides. Die Beschwerdeführerin habe infolge ihrer 
Funktion als Gesellschafterin ex lege eine arbeitgeberähnliche Stellung und falle 
unter den subjektiven Ausschlussgrund von Art. 51 Abs. 2 AVIG, was die Ableh-
nung des Anspruchs auf Insolvenzentschädigung nach sich ziehe. Und was die 
Aufforderung zur Beantwortung der aufgeworfenen Frage anbelange, so decke 
gemäss Wortlaut von Art. 52 Abs. 1bis AVIG die Insolvenzentschädigung nur aus-
nahmsweise Lohnforderungen nach der Konkurseröffnung und dies auch nur, so-
lange die versicherte Person in guten Treuen nicht habe wissen können, dass 
der Konkurs eröffnet worden sei. Da der Konkurs mittels Gesellschafterbeschluss 
eröffnet worden sei, habe die Beschwerdeführerin vom Konkurs gewusst, wes-
halb die Voraussetzungen von Art. 52 Abs. 1bis AVIG nicht erfüllt wären.

2.1 Beitragspflichtige Arbeitnehmer von Arbeitgebern, die in der Schweiz der 
Zwangsvollstreckung unterliegen oder in der Schweiz Arbeitnehmer beschäfti-
gen, haben nach Art. 51 Abs. 1 lit. a AVIG Anspruch auf Insolvenzentschädigung, 
wenn gegen ihren Arbeitgeber der Konkurs eröffnet wird und ihnen in diesem 
Zeitpunkt Lohnforderungen zustehen. Die Insolvenzentschädigung ist eine 
Lohnausfallversicherung bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers. Sie bezweckt 
für eine beschränkte Zeit den Schutz der Lohnguthaben sowie die Sicherung des 
Lebensunterhaltes des Arbeitnehmers und damit die Vermeidung sozialer Härten 
(BGE 144 V 427 E. 3.1; vgl. SBVR Soziale Sicherheit-Nussbaumer, N, Rz. 585).

2.2 Anspruchsberechtigt sind grundsätzlich die beitragspflichtigen Arbeitneh-
menden. Massgebend ist das AHV-Beitragsstatut, sofern sich dieses nicht als of-
fensichtlich unrichtig erweist. Einziger persönlicher Anknüpfungspunkt ist die bei-
tragspflichtige Tätigkeit als Unselbständigerwerbender.

2.3.1 Keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung haben jedoch unselbständig-
erwerbende Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesellschafter, als finanziell 
am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten betrieblichen Entschei-
dungsgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massge-
blich beeinflussen können, sowie ihre mitarbeitenden Ehegatten (Art. 51 Abs. 2 
AVIG).

2.3.2 Mit Art. 51 Abs. 2 AVIG wollte der Gesetzgeber diejenigen Personen von 
einem besonderen Schutz ausschliessen, die aufgrund ihrer Stellung oder Funk-
tion über die finanzielle Situation der Unternehmung informiert waren, deshalb 
vom Konkurs nicht überrascht wurden und deshalb keines besonderen Schutzes 
bedürfen (BBl 1994 I 361 f.; vgl. auch Urteil BGer 8C_689/2022 vom 26.4.2023 
E. 2.3).

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2.3.3 Gemäss Rechtsprechung ist Art. 51 Abs. 2 AVIG gleich auszulegen wie 
Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG (BGE 142 V 263 E. 4.1; Urteile BGer 8C_689/2022 vom 
26.4.2023 E. 2.3; 8C_689/2022 vom 26.4.2023 E. 2.3; SBVR Soziale Sicherheit-
Nussbaumer, N, Rz. 594; Kupfer Bucher, Rechtsprechung des Bundesgerichts 
zum AVIG, 5. Auflage, Art. 51 S. 319; BBl 1994 I 362). Die, den Anspruch auf In-
solvenzentschädigung ausschliessende, arbeitgeberähnliche Stellung kann somit 
auf drei Gründen beruhen: (1.) der Eigenschaft als Gesellschafter, (2.) einer fi-
nanziellen Beteiligung am Betrieb oder (3.) auf der Teilhabe an der Betriebslei-
tung. Die Eigenschaft als Gesellschafter bezieht sich auf alle gesetzlich vorgese-
henen Gesellschaftsformen. Bei der finanziellen Beteiligung am Betrieb ist eine 
massgebliche Beteiligung zu verlangen; der blosse Besitz von Mitarbeiteraktien 
reicht in der Regel nicht aus (vgl. Urteil BGer 8C_413/2024 vom 8.10.2024 
E. 5.2). Unter den Begriff der Mitglieder eines obersten betrieblichen Entschei-
dungsgremiums fallen die formellen Organe eines Arbeitgeberbetriebes und auch 
Personen, die den materiellen Organbegriff erfüllen. Die Organstellung endet mit 
dem tatsächlichen Rücktritt.

2.3.4 Alle drei Formen der arbeitgeberähnlichen Funktion führen nur zum Leis-
tungsausschluss, wenn der betreffende Arbeitnehmer die Entscheidungen des 
Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen kann; sie müssen pra-
xisgemäss über einen massgeblichen Einfluss auf die für das Überleben der Un-
ternehmung ausschlaggebenden strategischen Entscheidungen verfügen (Urteil 
BGer 8C_689/2022 vom 26.4.2023 E. 2.3; Kupfer Bucher, a.a.O., S. 319). 

2.3.5 Die Frage, ob Arbeitnehmende einem obersten betrieblichen Entschei-
dungsgremium angehören und ob sie in dieser Eigenschaft massgeblich Einfluss 
auf die Unternehmensentscheidungen nehmen können, ist aufgrund der internen 
betrieblichen Struktur zu beantworten (BGE 122 V 270 E. 3; ARV 2004 S. 196, 
C 113/03 E. 3.2). Dazu ist keine Prüfung des Einzelfalls erforderlich, wenn sich 
die massgebliche Entscheidungsbefugnis bereits (zwingend) aus dem Gesetz 
selbst ergibt. Dies gilt insbesondere für die Gesellschafter einer GmbH (Art. 804 
ff. des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen Zivilge-
setzbuches [Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR; SR 220] vom 30.3.1911) sowie 
die (mitarbeitenden) Verwaltungsräte einer AG, für welche das Gesetz in der Ei-
genschaft als Verwaltungsrat in Art. 716 -716b OR verschiedene, nicht übertrag- 
und entziehbare, die Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmende oder 
massgeblich beeinflussende Aufgaben vorschreibt (BGE 145 V 200 E. 4.2; Urtei-
le BGer 8C_413/2024 vom 8.10.2024 E. 4.2; 8C_689/2022 vom 26.4.2023 E. 
2.4; 8C_34/2021 vom 8.7.2021 E. 3.3; 8C_412/2017 vom 10.1.2018 E. 5.1).

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3.1 Die B.________ GmbH in Liquidation wurde 2015 gegründet. Die Be-
schwerdeführerin wurde mit dem Handelsregistereintrag der Gesellschaft als Ge-
sellschafterin (mit 50 % der Stammanteile) und Geschäftsführerin mit Einzelun-
terschrift eingetragen. Sie ist noch heute (24.9.2025) mit diesen Funktionen ein-
getragen (VG-act. 9). Zweiter Gesellschafter sowie Vorsitzender der Geschäfts-
führung ist der Ehemann der Beschwerdeführerin.

Dieser Sachverhalt ist unbestritten; auch die Beschwerdeführerin macht nichts 
Anderes geltend. Sie vertritt jedoch die Ansicht, dieser Handelsregistereintrag al-
lein rechtfertige die Verweigerung des Insolvenzentschädigungsanspruchs nicht; 
vielmehr müsse eine Einzelfallprüfung vorgenommen und ihr massgeblicher Ein-
fluss auf die Unternehmensentscheidungen nachgewiesen werden. 

3.2 Die Vorbringen der Beschwerdeführerin sind jedoch nicht zu hören. Ent-
sprechend der zuvor dargelegten Rechtsprechung bedarf es keiner Einzelfallprü-
fung, wenn sich der massgebliche Einfluss eines Organs bereits aus dem Gesetz 
ergibt, was bei einer Gesellschafterin einer GmbH klarerweise der Fall ist (vgl. 
oben E. 2.3.5 mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Damit aber stellte die Vor-
instanz zu Recht fest, gestützt auf Art. 51 Abs. 2 AVIG habe die Beschwerdefüh-
rerin als Gesellschafterin und einzelzeichnungsberechtigte Geschäftsführerin der 
GmbH keinen Anspruch auf Insolvenzentschädigung, ohne dass eine Einzelfall-
prüfung vorgenommen werden muss (vgl. auch VGE II 2025 37 vom 14.7.2025).

3.3 Wenn aber die Beschwerdeführerin schon gar keinen Anspruch auf Insol-
venzentschädigung hat, erübrigen sich Weiterungen zur Frage, ob die Insolvenz-
entschädigung bei einem über das Konkursdatum hinaus fortbestehenden Ar-
beitsverhältnis unabhängig von tatsächlicher Weiterarbeit geschuldet sei oder 
nicht (vgl. Beschwerde Ziff. 5). Ein Feststellungsinteresse - wie im Eventualan-
trag vorgebracht - ist damit nicht ersichtlich. Entsprechend gilt es auch nicht zu 
prüfen, ob die Voraussetzungen nach Art. 52 Abs. 1bis AVIG erfüllt sind oder nicht 
und auch der Eventualantrag ist abzuweisen.

4. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist. 
Kosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- die Beschwerdeführerin (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 20. Oktober 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. Oktober 2025