# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a3091f58-7d82-5a45-b7c2-fd5029c150e5
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 25.02.2025 ZK2 2023 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2023-61_2025-02-25.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 25. Februar 2025
ZK2 2023 61

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Stefan Weber,
Kantonsrichterin Veronika Bürgler Trutmann und Kantonsrichter Pius Kistler,
Gerichtsschreiberin Julia Lüönd.

In Sachen A.________,
Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend Vollstreckbarerklärung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Ma-
rch vom 10. August 2023, ZES 2021 223);-

hat die 2. Zivilkammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. a) Am 22. Juli 2019 erliess das erstinstanzliche Gericht von Dubai, 
Vereinigte Arabische Emirate (VAE), eine sogenannte Payment Order und 
verpflichtete den Gesuchsgegner sowie die E.________LLC, der Gesuchstel-
lerin AED 140’000’000.00 zzgl. 9 % Zins seit dem 19. Juni, nebst Gebühren, 
Kosten und Anwaltsgebühren in Höhe von AED 1’000.00, zu bezahlen (ange-
fochtene Verfügung E. 1.1; Vi-act. 1/6 f.).

b) Die Gesuchstellerin gelangte mit Gesuch um Vollstreckbarerklärung 
eines ausländischen Urteils am 4. Mai 2021 an den Einzelrichter am Bezirks-
gericht March und beantragte, es sei die Entscheidung des erstinstanzlichen 
Gerichts von Dubai vom 22. Juli 2019 (Verfahrens-Nr. 2019/1202), also die in 
E. 1a erwähnte Payment Order (vgl. angefochtene Verfügung, E. 1.1), voll-
streckbar zu erklären, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des 
Gesuchsgegners (Vi-act. 1). Der Gesuchsgegner beantragte am 23. Juli 2021 
die vollumfängliche Abweisung des Gesuchs, unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen zulasten der Gesuchstellerin (Vi-act. 10). Nachdem die Gesuch-
stellerin um Sistierung des Verfahrens bis zur Erledigung des vom Gesuchs-
gegner eingeleiteten Appeal-Verfahrens vor dem Dubai Court of Appeal gegen 
die Payment Order vom 22. Juli 2019 ersucht und der Gesuchsgegner die 
Abweisung des Sistierungsgesuchs beantragt hatte (Vi-act. 12 und 14; 
vgl. auch Vi-act. 16–31), verfügte der Einzelrichter am 9. Februar 2022 pro-
zessleitend die Sistierung des erstinstanzlichen Verfahrens bis zum unbenutz-
ten Ablauf der Rechtmittelfrist gegen das Urteil des Dubai Court of Appeal 
vom 10. November 2021 bzw. bis zur Erledigung eines allfälligen Rechtsmittel-
verfahrens (Vi-act. 32; vgl. angefochtene Verfügung, E. 1.2). Sodann hob der 
Einzelrichter die Sistierung mit Verfügung vom 4. November 2022 wieder auf, 
weil das Rechtsmittelverfahren gegen das Urteil des Dubai Court of Appeal 
vom 10. November 2021 gemäss unbestritten gebliebener Mitteilung der Ge-
suchstellerin vom 7. Oktober 2021 final erledigt worden sei (Vi-act. 35; 

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vgl. angefochtene Verfügung, E. 1.3). Am 20. März 2023 ersuchte der Ge-
suchsgegner um Sistierung des Verfahrens bis zur Erledigung des von ihm 
am 17. März 2023 beim Ministry of Justice, Public Prosecutor, bzw. dem Fe-
deral Supreme Court of the United Arab Emirates eingeleiteten Rechtsmittel-
verfahrens Nr. 53257/2023 gegen das Urteil des Kassationsgerichts von Du-
bai vom 26. September 2022 (Vi-act. 48). Mit prozessleitender Verfügung vom 
9. Mai 2023 wies der Einzelrichter das erwähnte Sistierungsgesuch ab (Vi-
act. 54) und mit Verfügung vom 10. August 2023 entschied er Folgendes:

1. Die Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts von Dubai vom 
22. Juli 2019 (Verfahrens-Nr. 2019/1202) wird vollstreckbar erklärt.

2. Die Gerichtskosten mit einer Entscheidgebühr von Fr. 6’000.00 
werden dem Gesuchsgegner auferlegt.

Unter dem Titel Gerichtskostenersatz hat der Gesuchsgegner der 
Gesuchstellerin Fr. 2’000.00 zu bezahlen.

3. Der Gesuchsgegner wird verpflichtet, der Gesuchstellerin eine Par-
teientschädigung von pauschal Fr. 9’600.00 (inkl. Auslagen und 
MWST) zu bezahlen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Zufertigung]

c) Gegen die erwähnte Verfügung vom 10. August 2023 erhob der Ge-
suchsgegner am 21. August 2023 fristgerecht (vgl. Sendungsverfolgung der 
angefochtenen Verfügung) Beschwerde mit den folgenden Rechtsbegehren 
sowie dem nachfolgenden prozessualen Antrag (KG-act. 1, S. 3):

1. In Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung vom 10. August 
2023, ZES 21 223, des Bezirksgerichts March sei das Gesuch der 
Beschwerdegegnerin/Gesuchstellerin um Vollstreckbarerklärung 
des erstinstanzlichen Gerichts von Dubai vom 22. Juli 2019 (Ver-
fahrens-Nr. 2019/1202) abzuweisen.

2. Eventualiter sei die vorinstanzliche Verfügung vom 10. August 
2023, ZES 21 223, des Bezirksgerichts March aufzuheben und an 
die Vorinstanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen.

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3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwer-
degegnerin/Gesuchstellerin.

Es sei die Vollstreckung der vorinstanzlichen Verfügung vom 10. August 
2023 im Sinne von Art. 325 Abs. 2 ZPO für die Dauer des Beschwerde-
verfahrens aufzuschieben.

Mit Beschwerdeantwort vom 4. September 2023 stellte die Gesuchstellerin die 
folgenden Rechtsbegehren und den nachfolgenden Antrag (KG-act. 7):

1. Die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Beschwer-
deführers.

Die Gutheissung des Gesuchs um Aufschub der Vollstreckung sei unter 
die Bedingung einer Sicherheitsleistung des Beschwerdegegners in Höhe 
von AED 140’000’000, eventualiter Fr. 33’734’537.72, zzgl. 9 % Zins seit 
19. Juni 2019 bis zum voraussichtlichen Abschluss des Beschwerdever-
fahrens zu stellen.

Subeventualiter sei das Gesuch des Beschwerdeführers um Aufschub 
der Vollstreckung abzuweisen.

Am 18. September 2023 nahm der Gesuchsgegner (KG-act. 9) und am 
29. September 2023 die Gesuchstellerin (KG-act. 11) im Rahmen des Replik-
rechts Stellung.

2. Eine ausländische Entscheidung wird in der Schweiz nach Art. 25 
IPRG anerkannt, wenn die Zuständigkeit der Gerichte oder Behörden des 
Staates, in dem die Entscheidung erging, begründet war (lit. a), wenn gegen 
die Entscheidung kein ordentliches Rechtsmittel mehr geltend gemacht wer-
den kann oder wenn sie endgültig ist (lit. b) und wenn kein Verweigerungs-
grund im Sinne von Art. 27 IPRG vorliegt (lit. c). Gemäss Art. 27 Abs. 1 IPRG 
wird eine im Ausland ergangene Entscheidung in der Schweiz nicht aner-
kannt, wenn die Anerkennung mit dem schweizerischen Ordre public offen-
sichtlich unvereinbar wäre. Weist eine Partei nach, dass sie weder nach dem 
Recht an ihrem Wohnsitz noch nach dem am gewöhnlichen Aufenthalt gehörig 

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geladen wurde, wird eine im Ausland ergangene Entscheidung ebenfalls nicht 
anerkannt, es sei denn, die Partei habe sich vorbehaltlos auf das Verfahren 
eingelassen (Art. 27 Abs. 2 lit. a IPRG). Eine Anerkennung ist auch für den 
Fall des Nachweises einer Partei ausgeschlossen, dass die Entscheidung 
unter Verletzung wesentlicher Grundsätze des schweizerischen Verfahrens-
rechts zustande kam, insbesondere dass ihr das rechtliche Gehör verweigert 
wurde (lit. b). Dasselbe gilt für den Nachweis einer Partei, dass ein Rechts-
streit zwischen denselben Parteien und über denselben Gegenstand zuerst in 
der Schweiz eingeleitet oder in der Schweiz entschieden oder dass er in ei-
nem Drittstaat früher entschieden wurde und dieser Entscheid in der Schweiz 
anerkannt werden kann (lit. c). Die ausländische Entscheidung darf im Übri-
gen in der Sache selbst nicht nachgeprüft werden (Art. 27 Abs. 3 IPRG). Das 
Begehren auf Anerkennung oder Vollstreckung ist laut Art. 29 Abs. 1 IPRG an 
die zuständige Behörde des Kantons zu richten, in dem die ausländische Ent-
scheidung geltend gemacht wird. Dem Begehren sind beizulegen: eine 
vollständige und beglaubigte Ausfertigung der Entscheidung (lit. a), eine 
Bestätigung, dass gegen die Entscheidung kein ordentliches Rechtsmittel 
mehr geltend gemacht werden kann oder dass sie endgültig ist (lit. b), und im 
Falle eines Abwesenheitsurteils eine Urkunde, aus der hervorgeht, dass die 
unterlegene Partei gehörig und so rechtzeitig geladen worden ist, dass sie die 
Möglichkeit gehabt hatte, sich zu verteidigen (lit. c).

3. Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, vorliegend sei unbestritten, 
dass die Payment Order des erstinstanzlichen Gerichts in Dubai in den An-
wendungsbereich des IPRG falle und die sogenannte indirekte Zuständigkeit 
nach Art. 25 lit. a IPRG gegeben sei. Ausserdem seien spätestens seit dem 
11. April 2023 sämtliche allenfalls möglich gewesenen Rechtsmittel gegen die 
Payment Order des erstinstanzlichen Gerichts ausgeschöpft und abgewiesen 
worden, womit die Payment Order als endgültig im Sinne von Art. 25 lit. b 
IPRG zu betrachten sei (angefochtene Verfügung, E. 2.2). Es sei unbestritten, 
dass es sich bei der Payment Order um das verfahrenseinleitende Schriftstück 

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handle. Entsprechend sei lediglich die Zustellung dieses Schriftstücks von 
Bedeutung. Die Zustellung der Payment Notice sei nicht zu überprüfen (ange-
fochtene Verfügung, E. 2.4.2). Gestützt auf die Eingaben der Parteien sei für 
die Frage der Zustellung in den VAE die Cabinet Decision No. 5712018 On 
the Regulation of Federal Law No. 1111992 on the Civil Procedure anwend-
bar. Art. 6 Abs. 3 dieser zivilrechtlichen Bestimmungen laute wie folgt:

„Should it be impossible to serve the notice upon the addressee in ac-
cordance with clause (1) of this article, the matter shall be referred to the 
concerned case management office, the competent judge or the chief 
judge of the circuit, as the case may be, so as to investigate his domicile 
from at least one of the concerned parties and then notify him by publica-
tion in a daily newspaper widely circulated and issued in the State in Ar-
abic, and in another newspaper issued in a foreign language if necessary 
and where the addressee is a foreigner.“

Die Vorinstanz erwog weiter, gemäss Vi-act. KB 15 sei am 24. Juli 2019 ver-
sucht worden, die Payment Order an die angebliche Adresse der E.________ 
zuzustellen, welche Adresse gemäss Angaben der Gesuchstellerin der einzige 
Anknüpfungspunkt zum Gesuchsgegner gewesen sei. Der Gesuchsgegner 
widerspreche dem, indem er bezugnehmend auf Vi-act. 10/1, Exhibit 3 be-
haupte, seine Adresse sei anhand des registrierten Mietvertrags bei den ent-
sprechenden Behörden ausfindig zu machen gewesen. Bei Betrachtung von 
Exhibit 3 falle jedoch am Ende des Dokuments auf, dass dieses bereits am 
23. September 2018 ausgedruckt worden sei. Für die Zeit der Zustellung der 
Payment Order im Juli 2019 könne daraus daher nichts Abschliessendes ab-
geleitet werden, zumal der Gesuchsgegner seither auch wieder in der 
Schweiz wohnhaft gewesen sei. Beim Zustellversuch vom 24. Juli 2019 an die 
Adresse der E.________ sei es aber auch nicht geblieben, sondern es sei 
nachweislich eine Adressnachforschung bei den Ermittlungsbehörden, der 
Telekommunikationsfirma F.________, den Stadtwerken für Elektrizitäts- und 
Wasserversorgung und bei der Migrationsbehörde in Dubai erfolgt. Das Aus-
kunftsersuchen habe jedoch keine exakte Adresse des Gesuchsgegners er-
geben, sodass zur Publikation geschritten und die Payment Order am 14. Au-

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gust 2019 in einer arabisch- und einer englischsprachigen Zeitung veröffent-
licht worden sei. Der Gesuchsgegner bemängle zwar, die Adressauskunft sei 
nicht für einen erneuten Zustellversuch verwendet worden. Weil der Adress-
auskunft jedoch keine vollständige Adresse zu entnehmen sei, gereiche dies 
der Gesuchstellerin nicht zum Nachteil, und es liege nicht am Schweizer Rich-
ter, das Vorgehen der Behörden in Dubai zu bemängeln. Ausserdem sehe die 
vorstehende zivilprozessrechtliche Bestimmung einen weiteren Zustellungs-
versuch nach der Adressauskunft auch nicht vor und die fiktive Zustellung sei 
über zwei Rechtsmittelinstanzen in den VAE als zulässig erachtet worden. Die 
Einwände des Gesuchsgegners betreffend den materiellen Bestand der der 
Payment Order zugrunde liegenden Forderung seien nicht zu hören, da es 
gestützt auf Art. 27 Abs. 2 IPRG untersagt sei, die ausländische Entscheidung 
in der Sache selbst zu überprüfen. Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass der 
Gesuchsgegner nach dem Recht der VAE gehörig geladen worden sei und 
eine fiktive Zustellung mittels Publikation auch nach Schweizer Recht zulässig 
gewesen wäre. Entsprechend liege kein Verweigerungsgrund nach Art. 27 
Abs. 2 lit. a IPRG vor (angefochtene Verfügung, E. 2.4.4). Des Weiteren ver-
neinte die Vorinstanz eine Verletzung grundlegender Verfahrensgrundsätze 
ebenso wie das Vorliegen unterschiedlicher Verfahrensgrundsätze in der VAE 
und der Schweiz, die eine Verweigerung der Vollstreckbarerklärung rechtferti-
gen bzw. zu einem Verstoss gegen den schweizerischen Ordre public und 
damit zu einem Anerkennungshindernis führen würden (angefochtene Verfü-
gung, E. 2.4.5–2.4.5.2). Ferner stehe auch der materielle Ordre public der 
Vollstreckbarerklärung nicht entgegen (angefochtene Verfügung, E. 2.4.6).

a) Dagegen macht der Gesuchsgegner in seiner Beschwerdeschrift 
zunächst geltend, die Vorinstanz habe nicht geprüft, ob die Payment Order als 
„Entscheidung“ im Sinne von Art. 25 IPRG zu qualifizieren sei, obwohl dies 
von Amtes wegen geprüft werden müsse. Hätte die Vorinstanz diese Prüfung 
durchgeführt, wäre sie zum Schluss gelangt, dass die Payment Order kein 
nach IPRG vollstreckbarer Entscheid darstelle (KG-act. 1, N 43 f.). Die Ge-

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suchstellerin habe bereits in ihrem Gesuch vom 4. Mai 2021 ausgeführt, dass 
die Payment Order in den VAE im Rahmen eines Verfahrens zur „Durchset-
zung von bezifferten Geldforderungen“ erlassen werde, und in ihrer Stellung-
nahme vom 24. Juli 2023 habe sie das Verfahren rund um den Erlass einer 
Payment Order in den VAE mit dem schweizerischen Arrestverfahren vergli-
chen. Die Vorinstanz habe das Verfahren mit dem „Zahlungsbefehls- und 
Rechtsöffnungsverfahren in der Schweiz“ gleichgesetzt und nach einer Darle-
gung des prozessualen Ablaufs des Rechtsöffnungsverfahrens den Schluss 
gezogen, das Verfahren zum Erlass einer Payment Order in den VAE scheine 
ähnlich ausgestaltet zu sein. Sowohl die Gesuchstellerin als auch die Vor-
instanz würden die Payment Order somit dem vollstreckungsrechtlichen Be-
reich zuordnen (KG-act. 1, N 45). Die Bestimmungen des IPRG fänden auf die 
Zuständigkeits- und Anerkennungsordnung für vollstreckungsrechtliche Strei-
tigkeiten jedoch keine Anwendung. Ein Rechtsöffnungsverfahren bzw. ein 
Rechtsöffnungsurteil sei gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung als rein 
betreibungsrechtliche und damit vollstreckungsrechtliche Streitigkeit zu qualifi-
zieren (KG-act. 1, N 46). Selbst betreibungsrechtliche Streitigkeiten mit Re-
flexwirkungen auf das materielle Recht (wie die Schweizer Kollokations- oder 
Anfechtungsklagen) würden nicht in den Bereich des IPRG fallen, da diese 
Verfahren vollstreckungsrechtlicher und nicht zivilrechtlicher Natur seien (KG-
act. 1, N 47). Des Weiteren seien auch Zahlungsbefehle nicht nach IPRG voll-
streckbar. Selbst nach den vollstreckungsfreundlicheren Bestimmungen des 
LugÜ seien Zahlungsbefehle, die ohne materielle Anspruchsprüfung mit Be-
zug auf Bestand, Höhe und Fälligkeit sowie ohne Gehörsgewährung ausge-
stellt würden, nicht vollstreckbar, wenn der Zahlungsbefehl nicht in einem an-
schliessenden Verfahren überprüft werde. Wenn also gegen einen Zahlungs-
befehl kein Rechtsvorschlag erhoben worden sei, stelle er keine „Entschei-
dung“ im Sinne von Art. 32 LugÜ dar und sei damit bereits nach den vollstre-
ckungsfreundlicheren Art. 32 ff. LugÜ nicht der Anerkennung und Vollstre-
ckung zugänglich. Dasselbe gelte für einen Zahlungsbefehl, dessen Rechts-
kraft allein darauf zurückzuführen sei, dass er unwidersprochen geblieben sei 

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(KG-act. 1, N 48). Die Art. 25 ff. IPRG würden sich mit der Anerkennung und 
Vollstreckung von ausländischen Sachurteilen befassen. Mit einem Sachurteil 
befinde das Gericht über die materielle Begründetheit der Klage, indem es 
feststelle, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang der behauptete An-
spruch bestehe. lm vorliegenden Verfahren um Erlass der Payment Order sei 
die materielle Begründetheit der Forderung nie geprüft worden. Die Gesuch-
stellerin habe einzig einen Blankoscheck über Fr. 35 Mio. und eine angeblich 
persönliche Schuldanerkennung vorgelegt, worin (wenn überhaupt) die Exis-
tenz eines Vollstreckungstitels erkannt worden sei. Die Payment Order sei 
demnach ohne Gehörsgewährung und ohne Anspruchsprüfung ausgestellt 
und nicht in einem anschliessenden Verfahren überprüft worden. Ob dieses 
Verfahren dem Rechtsöffnungsverfahren, dem Arrestverfahren oder dem Ver-
fahren um Erlass eines Zahlungsbefehls entspreche, könne offenbleiben, da 
alle diese Verfahren vollstreckungsrechtlicher Natur seien und kein Sachurteil 
zum Ergebnis hätten, das sich nach IPRG vollstrecken lasse (KG-act. 1, 
N 49). Die Vorinstanz hätte demzufolge nach einer Prüfung von Amtes wegen 
zum Ergebnis gelangen müssen, dass die Payment Order vollstreckungsrecht-
licher Natur und damit der Vollstreckung nach IPRG nicht zugänglich sei (KG-
act. 1, N 51 f.).

b) Die Gesuchstellerin macht demgegenüber geltend, dass es sich bei 
der Payment order um eine Entscheidung im Sinne von Art. 25 IPRG handle. 
Letztere Bestimmung definiere den Begriff der Entscheidung nicht. In Anleh-
nung an Art. 32 LugÜ sei darunter jede verbindliche Einzelfallentscheidung 
einer ausländischen Behörde zu verstehen. Der Begriff der Entscheidung 
nach Art. 25 IPRG decke sich daher mit dem Entscheidungsbegriff des LugÜ. 
Wesentlich sei zudem, dass die anzuerkennende Entscheidung inhaltlich in 
den sachlichen Anwendungsbereich des IPRG falle, das schwergewichtig pri-
vatrechtliche Sachverhalte behandle. Ob eine Entscheidung eine zivil- und 
handelsrechtliche Streitigkeit betreffe, beurteile sich nach der schweizerischen 
lex fori (KG-act. 7, N 41–44). Unter Art. 25 IPRG würden auch spezielle Ent-

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scheidungsarten ausländischer Rechtsordnungen fallen wie etwa das italieni-
sche decreto ingiuntivo. Eine solche gerichtliche Entscheidung, die auf Antrag 
einer Partei und zunächst ohne Anhörung des Antragsgegners ergehe, stelle 
laut dem Urteil des Bundesgerichts 4A_145/2010 vom 5. Oktober 2010 eine 
Entscheidung im Sinne von Art. 32 LugÜ dar, sofern der Antragsgegner mit-
tels Einsprache ein kontradiktorisches Verfahren herbeiführen und sich so 
rechtliches Gehör verschaffen könne. Weil sich der Begriff der Entscheidung 
von Art. 25 IPRG mit demjenigen von Art. 32 LugÜ decke, gelte dies auch im 
Anwendungsbereich des IPRG (KG-act. 7, N 45–48). Die Gesuchstellerin ver-
weist auf die E. 2.1 der vorinstanzlichen Verfügung zum Verfahren auf Erlass 
und Vollstreckung einer Payment Order in den VAE und bezeichnet diese als 
zutreffend (KG-act. 7, N 49 f.). Das Verfahren und die Natur der Payment Or-
der sei praktisch identisch mit demjenigen der italienischen decreto ingiuntivo, 
womit die Payment Order eine Entscheidung im Sinne von Art. 32 LugÜ re-
sp. Art. 25 IPRG darstelle (KG-act. 7, N 51).

Sodann stellt sich die Gesuchstellerin auf den Standpunkt, dass es sich bei 
der Payment Order nicht um eine vollstreckungsrechtliche, sondern um eine 
materiell-rechtliche Entscheidung handle. Die Ausführungen des Gesuchs-
gegners zu betreibungsrechtlichen Klagen und dem Zahlungsbefehl nach 
Schweizer Recht würden an der Sache vorbeigehen, da diese Verfahren und 
Entscheidungen auf das konkrete Vollstreckungsverfahren beschränkt seien 
und keine materielle Rechtskraft entfalten würden. Demgegenüber erwachse 
eine Payment Order nach dem Recht der VAE nach unbenutztem Ablauf der 
Einsprache- bzw. Rechtsmittelfrist in volle materielle Rechtskraft und entfalte 
in Bezug auf die Forderung, die Gegenstand der Payment Order sei, res-
iudicata-Wirkung. Auch der Gesuchsgegner selbst habe nie behauptet, einer 
Payment Order komme nach Ablauf der Einsprache- und Rechtsmittelfrist kei-
ne solche Wirkung zu und es könne danach noch ein ordentlicher Zivilprozess 
durchgeführt werden. Gäbe es diese Möglichkeit für den Gesuchsgegner, hät-
te er längst ein entsprechendes Verfahren eingeleitet (KG-act. 7, N 52 f.). Aus 

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der beigelegten Legal Opinion der in Dubai ansässigen Anwaltskanzlei 
G.________ ergebe sich, dass eine Payment Order nach dem Recht der VAE 
nach Ablauf der Einsprache- und Rechtsmittelfrist bzw. nach Abweisung der 
dagegen erhobenen Rechtsmittel in materielle Rechtskraft erwachse und die 
Einleitung eines neuen Gerichtsverfahrens zur selben Forderung 
bzw. demselben Streitgegenstand ausschliesse (KG-act. 7, N 54; vgl. KG-
act. 7/3). Die Behauptung des Gesuchsgegners, sie (die Gesuchstellerin) und 
die Vorinstanz würden die Payment Order dem vollstreckungsrechtlichen Be-
reich zuordnen sei unzutreffend. Sie (die Gesuchstellerin) habe in Bezug auf 
den Umstand, dass die Payment Order zunächst ohne Anhörung der Gegen-
partei erlassen werde, einzig darauf hingewiesen, dass es solche Entscheide 
auch in der Schweiz gebe – wie etwa der Arrestbefehl. Damit habe sie aber 
nicht eingeräumt, dass die Payment Order vollstreckungsrechtlicher Natur sei. 
Auch die Vorinstanz habe dies nicht festgehalten, sondern lediglich auf gewis-
se Ähnlichkeiten zur provisorischen Rechtsöffnung hingewiesen. Der ent-
scheidende Unterschied zwischen der provisorischen Rechtsöffnung in der 
Schweiz und der Payment Order in den VAE sei jedoch, dass letztere nicht 
nur innerhalb eines konkreten Vollstreckungsverfahrens Wirkung entfalte und 
in volle materielle Rechtskraft erwachse. Über die materielle Begründetheit der 
Forderung, die Gegenstand der Payment Order darstelle, sei abschliessend 
entschieden (KG-act. 7, N 55 f.).

4. Die Anerkennung und Vollstreckbarerklärung nach Art. 25 ff. IPRG 
setzen eine ausländische Entscheidung in Zivilsachen voraus (Buhr/Schramm, 
in: Furrer/Girsberger/Rodriguez [Hrsg.], Handkommentar zum Schweizer Pri-
vatrecht, 4. A. 2024, Art. 25 IPRG N 5). Ob eine ausländische Entscheidung 
zivilrechtliche Wirkung entfaltet, beurteilt sich nach schweizerischer Rechts-
auffassung (Däppen/Mabillard, in: Grolimund/Loacker/Schnyder [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Internationales Privatrecht, 4. A. 2021, Art. 25 IPRG N 10; Müller-
Chen, in: Müller-Chen/Widmer Lüchinger [Hrsg.], Zürcher Kommentar zum 
IPRG, Band I, 3. A. 2018, Art. 25 IPRG N 47; Spühler/Rodriguez, Internationa-

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les Zivilprozessrecht, 3. A. 2022, § 8 N 337). Gemäss der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung gelten die Art. 25 ff. IPRG nur für Entscheide in Zivilsachen 
und nicht für solche, die der Zwangsvollstreckung unterliegen (Urteile des 
Bundesgerichts 5A_999/2022 vom 20. Februar 2024, E. 5.1 und 5A_483/2010 
vom 8. Februar 2011, E. 3.2; vgl. BGE 129 III 683, E. 5.2). Die allgemeinen 
Bestimmungen des IPRG finden auf die Zuständigkeits- und Anerkennungs-
ordnung für vollstreckungsrechtliche Streitigkeiten keine Anwendung (Kren 
Kostkiewicz, IPRG-/LugÜ-Kommentar, 2. A. 2019, Art. 1 IPRG N 6). So fällt 
die Anerkennung gemäss den allgemeinen Bestimmungen von Art. 25 ff. 
IPRG für betreibungsrechtliche Streitigkeiten mit Reflexwirkung auf das mate-
rielle Recht (wie Kollokationssachen oder Anfechtungsklagen) ausser Be-
tracht, weil diese Verfahren vollstreckungsrechtlicher und nicht zivilrechtlicher 
Natur sind (BGE 139 III 236, E. 5.3, m. w. H.). Selbst für Entscheidungen, die 
ein materielles Rechtsverhältnis betreffen, aber in ihren Auswirkungen auf 
eine laufende Betreibung beschränkt sind, gelten die Art. 25 ff. IPRG nicht 
(Urteil des Bundesgerichts 5A_999/2022 vom 20. Februar 2024, E. 5.1).

a) Die Vorinstanz erwog, Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilde 
die Payment Order vom 22. Juli 2019, die gestützt auf das Recht der VAE 
erlassen worden sei. Gemäss den Eingaben der Parteien sei es in den VAE 
möglich, nach Art. 143 ff. des Civil Procedures Codes der Vereinigten Arabi-
schen Emirate (CPC) durch ein gerichtliches Verfahren auf Erlass einer Pay-
ment Order bezifferte Geldforderungen, die sich durch Urkunden beweisen 
lassen würden und sofort zur Zahlung fällig seien, durchzusetzen, wenn die 
Forderung des Gläubigers auf einem Handelspapier basiere und sich sein 
Vorgehen gegen den Aussteller, Akzeptanten oder Garanten beziehe. Hierfür 
habe der Gläubiger den Schuldner zunächst mit einer Frist von mindestens 
fünf Tagen zur Erfüllung aufzufordern (Art. 144 Abs. 1 CPC). Nach unbenutz-
tem Ablauf dieser Frist könne der Gläubiger beim Gericht einen Antrag auf 
Erlass einer Payment Order stellen (Art. 144 Abs. 1 CPC). Das Gericht erlasse 
daraufhin die Payment Order, sofern die Voraussetzungen dafür (Art. 143 

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CPC) gegeben seien (Art. 144 Abs. 2 CPC) und stelle sie dem Schuldner zu 
(Art. 146 CPC). Daraufhin habe der Schuldner die Möglichkeit, gegen die 
Payment Order innerhalb von 15 Tagen eine Einsprache beim Gericht zu er-
heben und damit ein ordentliches Gerichtsverfahren zu veranlassen (Art. 147 
Abs. 1 CPC). Sofern die Einsprachefrist abgelaufen sei, bestehe nach Art. 147 
Abs. 2 CPC unter gewissen Voraussetzungen noch die Möglichkeit einer Be-
rufung (angefochtene Verfügung, E. 2.1; vgl. Vi-act. 1, N 10 f.; vgl. Vi-act. 1/9). 
Weder der Gesuchsgegner noch die Gesuchstellerin setzen sich mit diesen 
vorinstanzlichen Erwägungen auseinander oder beanstanden diese (vgl. KG-
act. 1 und 9; KG-act. 7, N 49 f.), weshalb auch im vorliegenden Beschwerde-
verfahren auf sie abzustellen ist.

b) Der Gesuchsgegner macht geltend, im Verfahren um Erlass der Pay-
ment Order sei die materielle Begründetheit der Forderung nie geprüft wor-
den. Die Gesuchstellerin habe einzig einen Blankoscheck über Fr. 35 Mio. und 
eine angeblich persönliche Schuldanerkennung vorgelegt, worin die Existenz 
eines Vollstreckungstitels erkannt worden sei. Die Payment Order sei dem-
nach ohne Gehörsgewährung und ohne Anspruchsprüfung ausgestellt wor-
den, ohne dass sie in einem anschliessenden Verfahren überprüft worden sei 
(KG-act. 1, N 50). Die Gesuchstellerin stellt diese Vorbringen des Gesuchs-
gegners nicht direkt in Abrede, macht aber einerseits geltend, dass die Pay-
ment Order zunächst ohne Anhörung des Schuldners ergehe, dieser sich auf-
grund der Einsprachemöglichkeit jedoch rechtliches Gehör verschaffen und 
das Verfahren in einen ordentlichen Zivilprozess umwandeln könne. Das Ver-
fahren und die Natur der Payment Order sei damit praktisch identisch mit dem 
italienischen decreto ingiuntivo, bei dem es sich um eine Entscheidung im 
Sinne von Art. 32 LugÜ und mithin auch im Sinne von Art. 25 IPRG handle 
(KG-act. 7, N 51). Andererseits macht die Gesuchstellerin geltend, dass die 
Payment Order nicht nur innerhalb eines konkreten Vollstreckungsverfahrens 
Wirkung entfalte, sondern in volle materielle Rechtskraft erwachse (KG-act. 7, 
N 56).

Kantonsgericht Schwyz 14

aa) Das Bundesgericht fasste das Verfahren betreffend den italienischen 
Zahlungsbefehl (il decreto ingiuntivo italiano) in BGE 135 III 623 wie folgt zu-
sammen: Im Mahnverfahren gemäss italienischer Zivilprozessordnung könne 
ein Gläubiger den Richter ersuchen, eine Zahlungsaufforderung über den gel-
tend gemachten Betrag auszustellen oder eine Sache innerhalb einer Frist 
von in der Regel 40 Tagen herauszugeben. Eine Kopie der Aufforderung und 
des Antrags würden dem Schuldner zugestellt. Die Zahlungsaufforderung an 
und für sich stelle keinen Vollstreckungstitel dar, sondern erfordere eine Er-
mächtigung des Richters nach Ablauf der Einsprachefrist. Widersetze sich der 
Beklagte der Zahlungsaufforderung innerhalb der angesetzten Frist, wickle 
sich das gerichtliche Verfahren kontradiktorisch ab. Im gegenteiligen Fall er-
kläre der Richter auf Antrag des Gläubigers die Zahlungsaufforderung als voll-
streckbar. Sobald sie mangels Einsprache in Rechtskraft erwachsen sei, stelle 
die Zahlungsaufforderung eine genügende gesetzliche Grundlage für die defi-
nitive Beseitigung des vom Schuldner gegen einen auf dieser Grundlage aus-
gestellten Zahlungsbefehl erhobenen Rechtsvorschlags dar (BGE 135 III 623, 
E. 2.1 = Pra 99 [2010] Nr. 64).

bb) Wie beim italienischen Zahlungsbefehl kommt es im vorstehend in 
E. 4a beschriebenen Verfahren um Erlass einer Payment Order in den VAE 
nur dann zu einem kontradiktorischen Verfahren bzw. einem ordentlichen Ge-
richtsverfahren (vgl. Art. 147 CPC), wenn der Schuldner gegen die ausgestell-
te Payment Order bzw. die Zahlungsaufforderung Einsprache erhebt, ansons-
ten wird die Zahlungsaufforderung bzw. die Payment Order (ohne kontradikto-
risches Verfahren) für vollstreckbar erklärt. Im Unterschied zu dem von der 
Gesuchstellerin zitierten Entscheid betreffend den italienischen decreto ingiun-
tivo, bei dem die Schuldnerin Einsprache erklärt hatte (Urteil des Bundesge-
richts 4A_145/2010 vom 5. Oktober 2010, E. 4.1), erhob der Gesuchsgegner 
gegen die streitgegenständliche Payment Order keine Einsprache (vgl. Vi-
act. 1, N 34 und 39; vgl. KG-act. 7, N 21–37). Mithin kam es vorliegend zu 
keinem ordentlichen Gerichtsverfahren. Auch im Rahmen des in E. 1b be-

Kantonsgericht Schwyz 15

schriebenen Urteils des Dubai Court of Appeal vom 10. November 2021 ge-
gen die Payment Order vom 22. Juli 2019, in welchem Urteil das Berufungsge-
richt gemäss unbestrittenem Vorbringen der Gesuchstellerin entschieden ha-
be, dass das Rechtsmittel verspätet erfolgt sei (vgl. KG-act. 7, N 8; vgl. KG-
act, 9, S. 1 f.), sowie des diesen Entscheid bestätigenden Urteils des Kassati-
onsgerichts von Dubai vom 26. September 2022 (vgl. KG-act. 7, N 8; vgl. KG-
act, 9, S. 1 f.) wurde das Bestehen einer der Payment Order zugrunde liegen-
den Forderung den Vorbringen der Parteien folgend nicht geprüft (KG-act. 1, 
N 37; vgl. KG-act. 7, insb. N 62 ff.). Die Gesuchstellerin bringt selbst vor, dass 
über die materielle Begründetheit der Forderung, die Gegenstand einer Pay-
ment Order darstelle, abschliessend entschieden sei, sofern eine Einsprache 
erhoben werde (KG-act. 7, N 56). Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass vor-
liegend mangels Erhebung einer Einsprache über die materielle Begründetheit 
der der Payment Order zugrunde liegenden Forderung gerade nicht entschie-
den wurde. Demnach wurde im Rahmen des Erlasses der Payment Order wie 
beim schweizerischen Verfahren auf provisorische oder definitive Rechtsöff-
nung nicht über den materiell-rechtlichen Bestand einer Forderung, sondern 
einzig über deren Vollstreckbarkeit, also über die Existenz eines Vollstre-
ckungstitels bzw. einer Schuldanerkennung entschieden (vgl. vorstehend 
E. 4a; vgl. betreffend schweizerische Rechtsöffnung: BGE 148 III 30, E. 2.2; 
BGE 136 III 566, E. 3.3).

cc) Wie in E. 4 dargelegt, gelten die Art. 25 ff. IPRG nicht für vollstre-
ckungsrechtliche Streitigkeiten, sondern nur für Entscheide in Zivilsachen, 
wobei sich nach schweizerischer Rechtsauffassung beurteilt, ob eine auslän-
dische Entscheidung zivilrechtliche Wirkung entfaltet. Die Gesuchstellerin 
macht geltend, die Payment Order erwachse in volle materielle Rechtskraft 
(KG-act. 7, N 56). Ob dem so ist, beurteilt sich nach dem Recht des Ur-
sprungsstaats, d. h. die Voraussetzungen und Grenzen der materiellen 
Rechtskraft richten sich nach dem ausländischen Recht (BGE 141 III 229, 
E. 3.2.3, m. H.). Ein (anerkanntes) ausländisches Urteil entwickelt in der 

Kantonsgericht Schwyz 16

Schweiz aber nur diejenige Rechtskraft, die es haben würde, wenn es von 
einem Schweizer Gericht stammen würde. Wenn also etwa ein ausländischer 
Entscheid, der kein Gestaltungsurteil ist, gemäss Gesetz des Herkunftsstaats 
Wirkung gegenüber Dritten zeigt, so hat dieser Entscheid in der Schweiz nur 
Rechtskraft gegenüber den Parteien an demjenigen Prozess, den er ab-
schloss. Auch würde die Rechtskraft eines ausländischen Urteils, die sich 
gemäss Gesetz des Herkunftsstaats auch auf dessen Urteilsbegründung er-
streckt, in der Schweiz nur für das Urteilsdispositiv dieses Urteils angenom-
men. Umgekehrt entwickelt das ausländische Urteil in der Schweiz nicht mehr 
Wirkung, als ihm das Rechtssystem des Herkunftslandes verleiht (BGE 140 III 
278, E. 3.2 = Pra 104 [2015] Nr. 14; vgl. BGE 141 III 229, E. 3.2.3). Beim Er-
lass einer Payment Order wird wie beim schweizerischen Verfahren auf provi-
sorische oder definitive Rechtsöffnung nicht über den materiell-rechtlichen 
Bestand einer Forderung, sondern einzig über deren Vollstreckbarkeit, also 
über die Existenz eines Vollstreckungstitels bzw. einer Schuldanerkennung 
entschieden (vgl. vorstehend E. 4a und E. 4b.bb). Die schweizerischen Ver-
fahren auf provisorische oder definitive Rechtsöffnung sind nach bundesge-
richtlicher Rechtsprechung reine Vollstreckungsverfahren (BGE 149 III 210, 
E. 4.3.3 = Pra 112 [2023] Nr. 73; BGE 148 III 30, E. 2.2), die keine materielle 
Rechtskraft für den Forderungsprozess entfalten (vgl. BGE 148 III 30, E. 2.2; 
vgl. BGE 136 III 566, E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 4A_151/2024 vom 
22. August 2024, E. 1.2.3). Weil die Rechtskraftwirkung eines ausländischen 
Entscheids nicht weiter gehen kann als die Rechtskraft eines gleichlautenden 
Entscheids eines Schweizer Gerichts (BGE 141 III 229, E. 3.2.3; BGE 140 III 
278, E. 3.2 = Pra 104 [2015] Nr. 14), ist die Payment Order in der Schweiz 
folglich als nicht materiell rechtskräftig und somit als rein vollstreckungsrechtli-
che Streitigkeit zu beurteilen. Daran vermag die von der Gesuchstellerin ein-
gereichte Legal Opinion der in Dubai ansässigen Anwaltskanzlei G.________, 
wonach die Payment Order gemäss dem Recht der VAE nach Ablauf der Ein-
sprache- und Rechtsmittelfrist in materielle Rechtskraft erwachse und die Ein-
leitung eines neuen Gerichtsverfahrens zu derselben Forderung ausgeschlos-

Kantonsgericht Schwyz 17

sen sei (KG-act. 7, N 54), nichts zu ändern. Dies einerseits, weil die Rechts-
kraftwirkung eines ausländischen Entscheids wie erwähnt nicht weiter gehen 
kann als die Rechtskraft eines gleichlautenden Entscheids eines Schweizer 
Gerichts, und andererseits, weil der Gesuchsgegner dagegen zu Recht vor-
bringt (KG-act. 9, S. 5 f.), und die Gesuchstellerin auch nicht bestreitet (KG-
act. 11, N 7), dass sich keiner der von G.________ angeführten Ge-
setzesstellen, von denen im Übrigen eine zur Berücksichtigung erforderliche 
Übersetzung in die deutsche Verfahrenssprache fehlt (vgl. KG-act. 7/3; 
vgl. Art. 129 Abs. 1 ZPO i. V. m. § 92 Abs. 1 JG), entnehmen lässt, der Pay-
ment Order komme materielle Rechtskraft zu.

dd) Ausserdem erwachsen grundsätzlich nur Sachurteile in materielle 
Rechtskraft (BGE 134 III 467, E. 3.2; BGE 115 II 187, E. 3a). Ein Sachurteil 
liegt vor, wenn sich das Gericht über die Begründet- oder Unbegründetheit der 
Klage ausspricht und den geltend gemachten Anspruch bestandesmässig 
beurteilt. Im Gegensatz zum Prozessurteil beschlägt es nicht die formelle 
Zulässigkeit, sondern die materielle Begründetheit der Klage. Das Sachurteil 
stellt fest, ob nach Massgabe des vorgetragenen oder im Beweisverfahren 
ermittelten Sachverhalts der behauptete Anspruch besteht und gegebenen-
falls in welchem Umfang. Das Vorliegen eines Sachurteils hängt demnach 
allein davon ab, ob das Gericht die Sachverhaltsvorbringen der Parteien mate-
riell-rechtlich würdigte (BGE 115 II 187, E. 3a; vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_84/2018 vom 8. November 2018, E. 4.1). Rechtsöffnungsentscheide stel-
len für die in Betreibung gesetzte Forderung kein Sachurteil dar, weil nicht 
über den Bestand der Forderung, sondern lediglich über den Fortgang der 
Betreibung entschieden wird (vorstehend E. 4b.bb). Selbst wenn gegen die 
Payment Order in den VAE kein ordentlicher Zivilprozess mehr möglich wäre, 
wie dies die Gesuchstellerin als Argument für die angebliche materielle 
Rechtskraft vorbringt (KG-act. 7, N 53), würde die Payment Order mangels 
Prüfung der materiellen Begründetheit bzw. der Anspruchsgrundlagen der ihr 
zugrunde liegenden Forderung somit im Hinblick auf den Bestand der Forde-

Kantonsgericht Schwyz 18

rung keine materielle Rechtskraftwirkung entfalten und wäre insofern vollstre-
ckungsrechtlicher Natur. Sollte es ferner in den VAE möglich sein, einen mate-
riell rechtskräftigen Entscheid über eine Forderung auszufällen, ohne dass die 
materielle Begründetheit bzw. die Anspruchsgrundlagen dieser Forderung 
auch nur ansatzweise geprüft wurden, so würde dieser Entscheid gegen 
Art. 27 Abs. 2 lit. b IPRG (vgl. vorstehend E. 2) verstossen und wäre auch aus 
diesem Grund nicht anerkennungsfähig.

dd) Sodann ist der Begriff der Entscheidung nach Art. 25 IPRG zwar an 
denjenigen nach Art. 32 LugÜ angelehnt (Müller-Chen, a.a.O., Art. 25 IPRG 
N 33), entgegen den Vorbringen der Gesuchstellerin kann daraus aber nicht 
auf deren Deckungsgleichheit geschlossen werden, zumal unter dem LugÜ im 
Gegensatz zum IPRG etwa auch Massnahmeentscheide anerkannt und voll-
streckt werden, sofern die allgemein geltenden Anerkennungsvoraussetzun-
gen erfüllt sind (Spühler/Rodriguez, a.a.O., § 8 N 373). Aus dem Umstand, 
dass das Bundesgericht in seinem Urteil 4A_145/2010 vom 5. Oktober 2010 
den italienischen Zahlungsbefehl (decreto ingiuntivo; vgl. BGE 135 III 623, 
E. 2.1 = Pra 99 [2010] Nr. 64) als Entscheidung im Sinne von Art. 32 LugÜ 
(resp. Art. 25 aLugÜ) qualifiziert habe (vgl. KG-act. 7, N 45–48), kann deshalb 
nicht gefolgert werden, dass es sich dabei resp. bei der streitgegenständlichen 
Payment Order auch um eine unter Art. 25 IPRG zu subsumierende ausländi-
sche Entscheidung handeln muss. Abgesehen davon geht selbst das LugÜ 
davon aus, dass grundsätzlich jeder Vollstreckung ein Erkenntnisverfahren 
vorauszugehen hat (Kren Kostkiewicz, a.a.O., Art. 32 LugÜ N 14; vgl. auch 
BGE 136 III 566, E. 3.3) und dass ein Zahlungsbefehl, der einzig aufgrund 
eines ausgebliebenen Widerspruchs Rechtskraft erlangte, keine Entscheidung 
im Sinne von Art. 32 LugÜ darstellt (Kren Kostkiewicz, a.a.O., Art. 32 LugÜ 
N 15; vgl. Schuler/Rohn/Marugg, in: Oetiker/Weibel/Fountoulakis [Hrsg.], Bas-
ler Kommentar, Lugano Übereinkommen, 3. A. 2024, Art. 32 LugÜ N 12; 
vgl. auch Spühler/Rodriguez, a.a.O., § 8 N 372). Die Vollstreckung gründet 
hier auf der gesetzlichen Vermutung, dass die Schuld vom Betriebenen aner-

Kantonsgericht Schwyz 19

kannt wird. Ob diese Vermutung materiell begründet ist, sagt der Zahlungsbe-
fehl nicht aus. Demzufolge ist der unwidersprochen gebliebene Zahlungsbe-
fehl einer Anerkennung und Vollstreckung nach LugÜ nicht zugänglich (Kren 
Kostkiewicz, a.a.O., Art. 32 LugÜ N 15). Weil der Gesuchsgegner gegen die 
streitgegenständliche Payment Order, wie in E. 4b.bb dargelegt, (im Unter-
schied zu dem von der Gesuchstellerin zitierten Bundesgerichtsentscheid) 
keine Einsprache erhob und es mithin zu keiner Prüfung der materiellen Be-
gründetheit der zugrunde liegenden Forderung kam (vgl. vorstehend 
E. 4b.bb f.), wäre die streitgegenständliche Payment Order auch nach einem 
an Art. 32 LugÜ angelehnten Entscheidungsbegriff nicht als ausländische Ent-
scheidung im Sinne von Art. 25 IPRG zu qualifizieren.

c) Zusammengefasst handelt es sich bei der Payment Order vom 22. Juli 
2019, mit welcher der Gesuchsgegner sowie die E.________LLC zur Zahlung 
von AED 140’000’000.00 zzgl. 9 % Zins seit dem 19. Juni, nebst Gebühren, 
Kosten und Anwaltsgebühren von AED 1’000.00, an die Gesuchstellerin ver-
pflichtet wurde (Vi-act. 1/6 f.; angefochtene Verfügung E. 1.1), aufgrund ihrer 
vollstreckungsrechtlichen Natur nicht um eine ausländische Entscheidung in 
Zivilsachen im Sinne der in E. 4 zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
zu Art. 25 IPRG. Die Payment Order ist somit einer Anerkennung und Voll-
streckbarerklärung nach Art. 25 ff. IPRG nicht zugänglich und die Vorinstanz 
hätte sie nicht für vollstreckbar erklären dürfen. Damit erübrigt es sich, auf die 
weiteren Vorbringen der Parteien, insbesondere zu der vom Gesuchsgegner 
aufgeworfenen Frage der Zulässigkeit der fiktiven Zustellung der Payment 
Order, einzugehen.

5. Aus den vorstehend dargelegten Gründen ist die angefochtene Verfü-
gung aufzuheben und das Gesuch der Gesuchstellerin vom 4. Mai 2021 um 
Vollstreckbarerklärung der Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts von 
Dubai vom 22. Juli 2019 (Vi-act. 1) abzuweisen. Damit ist die Beschwerde des 
Gesuchsgegners (KG-act. 1) gutzuheissen. Bei diesem Ausgang des Verfah-

Kantonsgericht Schwyz 20

rens wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung bzw. um aufschiebende 
Wirkung unter Bedingung einer Sicherheitsleistung in Forderungshöhe gegen-
standslos.

Ausgangsgemäss trägt die unterliegende Gesuchstellerin die Kosten- und 
Entschädigungsfolgen beider Instanzen (Art. 106 Abs. 1 i. V. m. Art. 95 Abs. 1 
ZPO und § 11 GebTRA).

a) aa) Gemäss § 10 GebTRA beträgt das Honorar Fr. 300.00 bis 
Fr. 4’800.00. Innerhalb dieses Tarifrahmens ist die Vergütung nach der Wich-
tigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Ar-
beitsleistung sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 Abs. 1 
GebTRA). Eine Partei kann eine spezifizierte Kostennote über ihre Tätigkeit 
und ihre Auslagen einreichen. Erscheint sie angemessen, ist sie der Festset-
zung der Vergütung zugrunde zu legen. Andernfalls wird die Vergütung nach 
pflichtgemässem Ermessen festgesetzt (§ 6 Abs. 1 GebTRA). In Verfahren, 
die aussergewöhnlich viel Arbeit beanspruchen, namentlich das Studium von 
fremdem Recht, von Akten, die in einer Fremdsprache abgefasst sind, oder 
von besonders umfangreichem Aktenmaterial, dürfen die Höchstansätze die-
ses Tarifs bis 100 % überschritten werden (§ 16 Abs. 1 GebTRA).

bb) Der Umfang der erstinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsrege-
lung blieb im Rechtsmittelverfahren unbestritten. Die Vorinstanz erwog zutref-
fend, im erstinstanzlichen Verfahren habe trotz seines summarischen Charak-
ters ein ausgiebiger Schriftenwechsel stattgefunden, es hätten zahlreiche Be-
weismittel übersetzt werden müssen und die Zusammenarbeit mit Anwälten in 
den VAE sei unausweichlich gewesen. Demnach rechtfertige es sich, den 
Höchstansatz von Fr. 4’800.00 im maximal möglichen Rahmen von 100 % zu 
erhöhen und die Entschädigung (der Gesuchstellerin) auf pauschal 
Fr. 9’600.00 festzusetzen (angefochtene Verfügung, E. 3). Diese Überlegun-
gen gelten mangels Einreichung einer Kostennote (vgl. § 6 Abs. 1 i. V. m. § 2 

Kantonsgericht Schwyz 21

GebTRA) sowie entgegenstehender Vorbringen der Parteien auch für die 
Festsetzung der erstinstanzlichen Entschädigung des Gesuchsgegners, womit 
die Gesuchstellerin zu verpflichten ist, den Gesuchsgegner für seine Aufwen-
dungen im erstinstanzlichen Verfahren mit pauschal Fr. 9’600.00 (inkl. Ausla-
gen und MWST) zu entschädigen.

b) Für das Beschwerdeverfahren beläuft sich das Honorar auf Fr. 180.00 
bis Fr. 2’400.00. Der Gesuchsgegner reichte auch im Rechtsmittelverfahren 
keine spezifizierte Kostennote ins Recht, weswegen die Vergütung nach 
pflichtgemässem Ermessen festzusetzen ist (§ 6 Abs. 1 GebTRA). Im Unter-
schied zum erstinstanzlichen Verfahren war der Schriftenwechsel zwischen 
den Parteien vor zweiter Instanz weit weniger ausgiebig (vgl. vorstehend 
E. 1c). Die Eingaben des Gesuchsgegners beschränkten sich auf total knapp 
28 Seiten und enthielten keine Beweismittel (KG-act. 1 und 9). Weil aber die 
Wichtigkeit der Streitsache in Anbetracht des Streitwerts von rund Fr. 35 Mio. 
(vgl. vorstehend E. 1a; vgl. Vi-act. 1, N 5; vgl. KG-act. 1, N 6; vgl. Urteil des 
Bundesgerichts 4A_526/2018 vom 4. April 2019, E. 1) aufgrund der weitrei-
chenden finanziellen Tragweite der Entscheidung für die Parteien als hoch 
einzustufen ist, rechtfertigt es sich in Berücksichtigung der Bemessungskriteri-
en nach § 2 Abs. 1 GebTRA (vgl. vorstehend E. 5a.aa), die Entschädigung 
des Gesuchsgegners ermessensweise auf pauschal Fr. 2’400.00 festzusetzen 
(inkl. Auslagen und MWST);-

Kantonsgericht Schwyz 22

beschlossen:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung auf-
gehoben und das Gesuch der Gesuchstellerin vom 4. Mai 2021 um Voll-
streckbarerklärung der Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts von 
Dubai vom 22. Juli 2019 (Verfahrens-Nr. 2019/1202) abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten des erstinstanzlichen Verfahrens von Fr. 6’000.00 
werden der Gesuchstellerin auferlegt und im Umfang von Fr. 2’000.00 
von dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss bezogen.

3. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsgegner für das erst-
instanzliche Verfahren eine Parteientschädigung von pauschal 
Fr. 9’600.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen.

4. Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 10’000.00 wer-
den der Gesuchstellerin auferlegt und vom geleisteten Kostenvorschuss 
des Gesuchsgegners in gleicher Höhe bezogen. Die Gesuchstellerin 
wird verpflichtet, dem Gesuchsgegner Fr. 10’000.00 Gerichtskostener-
satz zu bezahlen.

5. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, dem Gesuchsgegner für das Be-
schwerdeverfahren eine Parteientschädigung von pauschal Fr. 2’400.00 
(inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen.

6. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 
Der Streitwert übersteigt Fr. 30’000.00.

Kantonsgericht Schwyz 23

7. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R; inkl. KG-act. 16), 
Rechtsanwalt D.________ (2/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach defini-
tiver Erledigung an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und an die Kan-
tonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der 2. Zivilkammer
Der Kantonsgerichtsvizepräsident Die Gerichtsschreiberin

Versand 25. Februar 2025  amu

Kantonsgericht Schwyz 24