# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4a4048b8-144d-5468-8541-c28ba638480a
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-14
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 14.05.2025 V 2025 4
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2025-4_2025-05-14.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: MLaw Patrick Trütsch, Vorsitz
Dr. iur. Matthias Suter und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiberin: MLaw Miriam Habegger-Schneider

U R T E I L  vom 14. Mai 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Regierungsrat des Kantons Zug, vertreten durch die Baudirektion,
Regierungsgebäude, 6301 Zug
Beschwerdegegner 

weiter verfahrensbeteiligt:
Gemeinderat Hünenberg, Chamerstrasse 11, 6331 Hünenberg 

betreffend

Bau- und Planungsrecht
(Nichteintreten)

V 2025 4

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Urteil V 2025 4

A. Mit Beschluss vom 20. Dezember 2024 (RR-act. 21) trat der Regierungsrat des 
Kantons Zug auf eine Verwaltungsbeschwerde von A.________ gegen eine Rückbauver-
fügung des Gemeinderats Hünenberg vom 9. Januar 2024 betreffend Baugesuch 
Nr. B.________ (RR-act. 22/20) wegen verpasster Beschwerdefrist nicht ein. 

B. Am 22. Januar 2025 ging beim Verwaltungsgericht ein vom 16. Januar 2025 da-
tiertes Schreiben von A.________ ein, in welchem dieser sich einleitend auf den Entscheid 
des Regierungsrats vom 20. Dezember 2024 bezog und mitteilte, "er reiche hiermit fristge-
recht seinen Rekurs gegen die Feststellungen im Zusammenhang mit dem Baugesuch 
Nr. B.________ der Gemeinde Hünenberg ein" (act. 1).

C. Das Verwaltungsgericht nahm diese Eingabe als Verwaltungsgerichtsbeschwerde 
entgegen und forderte A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) auf, einen Kosten-
vorschuss von Fr. 1'500.– zu bezahlen, dieser Aufforderung kam der Beschwerdeführer 
fristgerecht nach (act. 2 f.).

D. Am 19. Februar 2025 reichte der Gemeinderat Hünenberg seine Stellungnahme 
zur Beschwerde ein mit dem Antrag, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei unter 
Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers vollumgänglich abzuweisen, soweit darauf 
einzutreten sei (act. 6).

E. In ihrer im Auftrag des Regierungsrats am 13. März 2025 eingereichten Stellung-
nahme beantragte die Baudirektion, die Verwaltungsgerichtsbeschwerde sei unter Kosten-
folge zu Lasten des Beschwerdeführers vollumfänglich abzuweisen (act. 7).

F. Der Beschwerdeführer liess durch seine Ehefrau am 18. März 2025 (Postaufgabe, 
act. 9) replizieren und am 21. März 2025 ein ärztliches Gutachten einreichen (act. 11, BF-
act. 16). Am 26. März 2025 (Postaufgabe) reichte die Ehefrau des Beschwerdeführers 
weitere Unterlagen ein (act. 13).

G. Am 28. März 2025 duplizierte die Baudirektion (act. 15). Am 7. April 2025 
(Postaufgabe) reichte die Ehefrau des Beschwerdeführers eine Stellungnahme der Ärztin 
des Beschwerdeführers (Dr. med. C.________, D.________ ZH) zur Duplik der Baudirek-
tion ein (act. 17).

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Urteil V 2025 4

H. Am 11. April 2025 gingen beim Gericht weitere durch die Ehefrau des Beschwer-
deführers übermittelte Unterlagen ein (act. 19).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Nach § 61 Abs. 1 Ziff. 2 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssa-
chen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 162.1) ist die Beschwerde an das Ver-
waltungsgericht zulässig gegen Verwaltungsentscheide des Regierungsrats, soweit die 
Gesetzgebung den Weiterzug nicht ausnahmsweise ausschliesst. Nach § 3 Abs. 4 Ziff. 3 
der Delegationsverordnung (DelV; BGS 153.3) kann die zuständige Direktion über Verwal-
tungsbeschwerden entscheiden, die an den Regierungsrat gerichtet sind, wenn die Frist 
offensichtlich nicht eingehalten wurde. De jure handelt es sich beim hier angefochtenen 
Entscheid somit um einen Entscheid des Regierungsrats. Sodann ist der Weiterzug nicht 
ausgeschlossen. Der Beschwerdeführer ist vom Entscheid besonders berührt und hat ein 
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des Entscheids (§ 62 VRG). 
Mit Eingang der Beschwerde beim Verwaltungsgericht am 22. Januar 2025 ist die Be-
schwerdefrist gewahrt (§ 64 Abs. 1 VRG). Im Übrigen entspricht die Beschwerdeschrift 
den formellen Voraussetzungen (§ 65 VRG), weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist.

Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichts (GO VG; BGS 162.11).

1.2 Gemäss § 63 VRG können im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur 
Rechtsverletzungen und unrichtige oder ungenügende Feststellungen des Sachverhalts 
gerügt werden (§ 63 Abs. 1 und 2 VRG). Als Rechtsverletzungen gelten unter anderem: 
die Nichtanwendung und die unrichtige Anwendung eines Rechtssatzes, die unrichtige 
rechtliche Beurteilung einer Tatsache und der Missbrauch oder die Überschreitung des 
Ermessens (§ 63 Abs. 1 Ziff. 1–3 VRG).

2.
2.1 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer, vertreten durch seine Ehefrau, seine 
Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat erst am 25. Februar 2024 einreichte, somit 

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nach Ablauf der dafür vorgesehenen gesetzlichen Frist (gemäss § 43 VRG: 20 Tage). Die 
Baudirektion begründete ihren für den Regierungsrat gefassten Nichteintretensentscheid 
damit, grundsätzlich würden die eingereichten Arztzeugnisse den Anforderungen von § 11 
VRG für die Wiederherstellung einer Frist genügen. Die instabile gesundheitliche Situation 
des Beschwerdeführers habe seit dem 15. Januar 2024 – und damit vor Versand des Ent-
scheids des Gemeinderats Hünenberg – bestanden und habe bis über das Ende der Be-
schwerdefrist hinaus gedauert. Die Arztzeugnisse deckten damit auch den Zeitraum voll-
umfänglich ab, in dem der Beschwerdeführer gemäss dem ärztlichen Zeugnis nicht in der 
Lage gewesen sei, sich zu konzentrieren und Entscheide zu treffen. Für die Beurteilung, 
ob eine Beschwerdefrist aufgrund einer Krankheit wiederhergestellt werde, sei allerdings 
nicht nur auf die ärztlichen Zeugnisse abzustellen. Auch anderweitige Sachverhaltsele-
mente, wie beispielsweise das Verhalten der säumigen Person während dieses Zeitraums, 
seien zu berücksichtigen. Einer E-Mail des Beschwerdeführers vom 31. Januar 2024 – 
und damit während der laufenden Beschwerdefrist und in der Phase der ärztlich attestier-
ten Unfähigkeit, sich zu konzentrieren und Entscheide zu treffen – an die Gemeinde 
Hünenberg sei zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer offensichtlich während der lau-
fenden Beschwerdefrist im Stande gewesen sei, (1) den Entscheid des Gemeinderats 
Hünenberg zu lesen und zu verstehen, habe er doch inhaltlich einigermassen ausführlich 
dazu Stellung genommen, und (2) eine knapp 2/3 Seite lange Abhandlung zu verfassen, 
weshalb der Entscheid des Gemeinderats Hünenberg unkorrekt sei. Es könne deshalb 
nicht davon die Rede sein, dass er an jeglichem zielgerichteten Handeln verhindert gewe-
sen sei. Ferner habe sich der Beschwerdeführer bereits am 21. Februar 2024 an den Re-
gierungsrat wenden und um Erstreckung der Beschwerdefrist ersuchen können. Überdies 
sei es ihm möglich gewesen, bis zum 25. Februar 2024 seine Frau zu beauftragen, eine 
Beschwerde einzureichen. Auch diese Handlungen hätten innerhalb der ärztlich attestier-
ten Unfähigkeit, sich zu konzentrieren und Entscheidungen zu treffen, stattgefunden. 
Letztlich sei davon auszugehen, dass sich der Beschwerdeführer von Barcelona aus an 
Dr. C.________ gewandt und um Ausstellung des entsprechenden Arztzeugnisses ersucht 
habe, was ebenfalls gegen eine vollständige Unfähigkeit zielgerichteten Handelns spre-
che. Warum es dem Beschwerdeführer unter diesen Umständen nicht möglich gewesen 
sein sollte, zumindest eine Rechtsvertretung zu seiner Interessenwahrung (telefonisch 
oder per E-Mail) zu kontaktieren, sei nicht verständlich. Das erwähnte Arztzeugnis, wel-
ches Gegenteiliges zu bezeugen versuche, überzeuge nicht. Es sei weder schlüssig noch 
nachvollziehbar und diene nicht dazu, zu belegen, dass die Erkrankung des Beschwerde-
führers derart gewesen sei, dass er durch sie sowohl davon abgehalten worden sei, selbst 
innert Frist zu handeln, als auch gehindert worden sei, eine Drittperson mit der Vornahme 

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der fristwahrenden Prozesshandlung zu betrauen. Aus diesen Ausführungen erhelle, dass 
die Rechtsmittelfrist ungenutzt verstrichen sei und diese denn auch nicht wiederherzustel-
len sei. Daraus folge, dass auf die Beschwerde nicht eingetreten werden könne und der 
Entscheid des Gemeinderats Hünenberg in Rechtskraft erwachsen sei.

2.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, umfassende medizinische Analysen und Berich-
te seines Nephrologen bestätigten die Bedeutung und die Auswirkungen seiner fortge-
schrittenen und fortschreitenden Autoimmunerkrankung, der IgA-Nephropathie. Er, der 
Beschwerdeführer, habe Unterlagen vorgelegt, dass seine Frau seit dem 30. Dezember 
2023 die meisten seiner Verwaltungsangelegenheiten erledigt habe. Während dieser Zeit 
habe sie sein E-Mail-Konto benutzt, um in seinem Namen Mitteilungen an den Zuger Re-
gierungsrat zu senden, da ihm sowohl sein Nephrologe als auch sein Arzt zu Bettruhe ge-
raten hätten. Sein Zustand habe Symptome wie hohen Blutdruck, starke Kopfschmerzen, 
Übelkeit, verschwommenes Sehen und Nasenbluten verursacht. Ausserdem sei es ihm 
strengstens untersagt gewesen, sich mit Aktivitäten zu beschäftigen, die die Schwächen 
seines Immunsystems noch verschlimmern könnten. Aufgrund der dokumentierten Risiken 
von Kammerflimmern und Herzstillstand (ärztliche Atteste vom 15. Januar bis 4. Februar 
2024, 5. Februar bis 1. März 2024 und Biopsie des E Spital.________, unterzeichnet von 
Prof. F.________) habe er keine Stellungnahmen der Abteilung Bau und Planung der 
Gemeinde Hünenberg und der Baudirektion des Kantons Zug verfassen oder auswerten 
können. 

Im Anschluss an diese Ausführungen befasst sich der Beschwerdeführer inhaltlich mit der 
Rückbauverfügung des Gemeinderats Hünenberg vom 9. Januar 2024.

3.
3.1 Gemäss § 11 Abs. 3 VRG kann eine versäumte Frist wiederhergestellt werden, 
wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter unverschuldet abgehalten wurde, innert der 
Frist zu handeln, und er binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses ein begründe-
tes Gesuch um Wiederherstellung einreicht.

3.2 Gesuche um Wiederherstellung der Rechtmittelfrist sind bei jener Instanz einzu-
reichen, bei der das (verspätete) Rechtsmittel zu erheben ist (Kaspar Plüss, in: Kommen-
tar zum VRG des Kantons Zürich, 3. Aufl. 2014, § 12 N 90). In formeller Hinsicht ist ein 
Gesuch vorausgesetzt, welches binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses ge-
stellt wird und begründet ist. Die entschuldigenden Gründe sind nachzuweisen (vgl. auch 

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Stefan Vogel, in: Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, 2. Aufl. 
2019, Art. 24 N 18).

3.3 Materiell ist ein fehlendes Verschulden für die nicht rechtzeitige Ausführung der 
fristgebundenen Handlung verlangt (Stefan Vogel, a.a.O., Art. 24 N 7). Ein Fristwiederher-
stellungsgrund liegt grundsätzlich im Fall einer ernsthaften Erkrankung der Person vor, die 
eine fristgebundene Rechtshandlung vorzunehmen hat. Die Erkrankung muss allerdings 
derart sein, dass der Rechtsuchende durch sie sowohl davon abgehalten wird, selber in-
nert Frist zu handeln, als auch daran gehindert wird, eine Drittperson mit der Vornahme 
der fristgebundenen Prozesshandlung zu betrauen (BGer 5G_1/2013 vom 21. März 2013 
E. 4.2 und 4.3; BGE 119 II 86 E. 2a). Das Vorliegen einer Krankheit kann für sich allein 
nicht genügen, um die Frist wiederherzustellen; vielmehr muss hinzukommen, dass darin 
die (anzuerkennende) Ursache für die Fristversäumnisse liegt (BGer 2C_790/2012 vom 
28. August 2012 E. 2.2; BGE 112 V 255 E. 2a).

4.
4.1 Festzustellen ist, dass die Baudirektion nicht etwa erwogen hat, der Beschwerde-
führer sei nicht schwer krank. Vielmehr anerkannte die Baudirektion, die eingereichten 
Arztzeugnisse würden grundsätzlich den inhaltlichen Anforderungen für die Wiederherstel-
lung einer Frist genügen. Richtig ist aber auch, dass für die Beurteilung der Wiederherstel-
lung der Frist ebenfalls massgeblich ist, ob im Krankheitsfall tatsächlich jegliches zielge-
richtetes Handeln unmöglich ist. Diesbezüglich bestehen berechtigte Zweifel. 

4.2 Zum einen war der Beschwerdeführer am 31. Januar 2024 – und damit während 
der laufenden Beschwerdefrist und in der Phase der ärztlich attestierten Unfähigkeit, sich 
zu konzentrieren und Entscheide zu treffen –, in der Lage, eine recht ausführliche E-Mail 
zu verfassen und an die Vertreter der Gemeinde Hünenberg abzuschicken (RR-
act. 22/23). Darin führt er aus, dass er die Rückbauverfügung des Gemeinderats 
Hünenberg vom 9. Januar 2024 gelesen habe, und er argumentiert präzise und verständ-
lich, weshalb er der Meinung ist, dass der Entscheid des Gemeinderats Hünenberg falsch 
sei. Er macht zudem genaue Vorschläge zum weiteren Vorgehen. Auch am 21. und 
23. Februar 2024 war der Beschwerdeführer in der Lage, sich an den Regierungsrat zu 
wenden und um Erstreckung der Beschwerdefrist zu ersuchen (RR-act. 2). All diese Hand-
lungen fanden innerhalb der ärztlich attestierten Unfähigkeit, sich zu konzentrieren und 
Entscheidungen zu treffen, statt.

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4.3 Nebst seinem eigenen Handeln war aber auch seine Ehefrau für ihn tätig. Sie 
bestätigte gar selbst, dass sie seit dem 30. Dezember 2023 die meisten administrativen 
Angelegenheiten ihres Mannes übernehme. Sie habe in diesem Zeitraum in seinem Na-
men über sein E-Mailkonto mit dem Regierungsrat kommuniziert (vgl. act. 9). Schliesslich 
war es denn auch die Ehefrau des Beschwerdeführers, welche die Beschwerde am 
25. Februar 2024 beim Regierungsrat einreichte (RR-act. 3).

Sollten also die E-Mails vom 21. und 23. Februar 2024 nicht vom Beschwerdeführer 
selbst, sondern von seiner Ehefrau verfasst worden sein, so wäre nicht nachvollziehbar, 
weshalb sie nicht schon früher die Beschwerde eingereicht hat. So oder anders hätte der 
Beschwerdeführer selbst oder seine ohnehin seit dem 30. Dezember 2023 mit der Erledi-
gung seiner administrativen Belange betraute Ehefrau die notwendige Handlung innert der 
Rechtsmittelfrist vornehmen können.

4.4 Fragen wirft zudem auch folgender Umstand auf: Gemäss eigenen Angaben des 
Beschwerdeführers musste er im betreffenden Zeitraum krankheitsbedingt in Barcelona 
verweilen. Dennoch reichte er zwei Arztzeugnisse von Dr. C.________, D.________ ZH, 
vom 16. Januar 2024 und 2. Februar 2024 ein (RR-act. 1), in welchen Dr. C.________ fol-
gende Rubriken ankreuzte: "auf Grund meiner Untersuchung" und "nach Angaben des/r 
Patienten/in". Diese Untersuchung hat kaum in D.________ ZH stattfinden können. 
Gemäss Beschwerdeführer sei er nicht in der Lage gewesen, nach Zug zu reisen und ei-
nen Anwalt zu beauftragen (vgl. Mail vom 23. Februar 2024; RR-act. 2), was auch die Ärz-
tin gegenüber dem Regierungsrat so festhielt (vgl. RR-act. 1). Infolgedessen hätte er auch 
nicht nach D.________ ZH reisen können. Vielmehr fanden telefonische Beratungen statt 
(vgl. act. 17). Dabei konnte der Beschwerdeführer lediglich seine Symptome und Blut-
druckwerte mitteilen. Inwiefern gestützt darauf überhaupt eine seriöse Beurteilung durch 
die Ärztin hat erfolgen können, kann offen gelassen werden. Jedenfalls war es dem Be-
schwerdeführer möglich, seine Ärztin während der laufenden Rechtsmittelfrist zu kontak-
tieren und diese so aufzudatieren, dass sie ihre Zeugnisse erstatten konnte. Weshalb 
demgegenüber die telefonische Mandatierung einer Rechtsvertretung nicht hätte möglich 
sein sollen, erschliesst sich nicht. Dass dadurch eine unzumutbare Stresssituation hätte 
hervorgerufen werden können, erscheint vor dem Hintergrund des übrigen Verhaltens des 
Beschwerdeführers (vgl. E. 4.2) nicht als glaubhaft.

4.5 Die Beurteilung all dieser Umstände führt das Gericht zum Ergebnis, dass der Re-
gierungsrat zu Recht festgestellt hat, dass es dem Beschwerdeführer während der Be-

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schwerdefrist trotz seiner Krankheit durchaus möglich gewesen wäre, eine Beschwerde 
einzureichen oder zumindest (telefonisch oder per E-Mail) einen Vertreter oder eine Ver-
treterin damit zu beauftragen. Dem Regierungsrat kann weder eine Rechtsverletzung noch 
eine unrichtige oder ungenügende Feststellung des Sachverhaltes vorgeworfen werden, 
wenn er festgestellt hat, dass es vorliegend an einem Wiederherstellungsgrund fehlt und 
daher auf die Verwaltungsbeschwerde nicht einzutreten war.

5. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie 
abzuweisen ist.

6. Gemäss § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG trägt im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht 
die unterliegende Partei die Kosten. Die Spruchgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt und 
mit dem vom Beschwerdeführer in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

Dem unterliegenden Beschwerdeführer steht keine Parteientschädigung zu (§ 28 Abs. 2 
VRG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 1'500.– auferlegt, welche 
mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung), an 
den Regierungsrat des Kantons Zug (dreifach), an den Gemeinderat Hünenberg 
sowie (im Dispositiv, zum Vollzug von dessen Ziff. 2) an die Finanzverwaltung des 
Kantons Zug. 

Zug, 14. Mai 2025

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am