# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e91bb39-6da2-5580-a426-5b30a897653b
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-05-25
**Language:** de
**Title:** Auf RAD-Beurteilung kann abgestellt werden. Berechnung Invalideneinkommen gestützt auf Tabellenlöhne, da die noch mögliche Arbeitsfähigkeit nicht genügend ausgenützt wird. Abweisung.  (BGE 8C_452/2016)
**Docket/Reference:** IV.2015.00811
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2015.00811.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2015.00811
II. Kammer
Sozialversicherungsrichter Mosimann, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Käch
Gerichtsschreiberin Schucan
Urteil
vom
25. Mai 2016
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG
Dr.
iur
. Y.___
, Leistungen und Services Zürich
Postfach, 8010 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren
1959,
w
ar seit 1990 als Küchenangestellter
bei
der
Stiftung
Z.___
,
A.___
, tätig (
Urk.
7/14
Ziff.
2.1 und
Ziff.
2.7
).
Unter Hinweis auf
beidseitige Gonarthrose
meldete sich der Versicherte am
1
0.
Juni 2014
bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/1
Ziff.
6.5
). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, klärte die medizinische und erwerblich
e Situation ab, zog Akten der Krankentaggeld
versicherung bei (
Urk.
7/2,
Urk.
7/17,
Urk.
7/19
) und
verneinte n
ach durchge
führt
em
Vorbescheidverfahren
(
Urk.
7/23;
Urk.
7/25,
Urk.
7/28
,
Urk.
7/32
)
mit Verfügung vom 1
6.
Juli 2015
einen Rentenanspruch (
Urk.
7/37
=
Urk.
2)
.
2.
Der
Versicherte erhob am 1
7.
August 2015
Beschwerde gegen die Verfügung vom
1
6.
Juli 2015
(
Urk.
2) und beantragte, diese sei aufzuheben und es sei ihm
eine halbe Invalidenrente ab Februar 2014
zuzusprechen
(
Urk.
1 S. 2
).
Die IV-Stelle beantragte mit Beschwerdeantwort vom
2
4.
September 2015
(
Urk.
6
) die Abweisung der Beschwerde.
Dies wurde dem Beschwerdeführer am 1
6.
November 2015 zur Kenntnis gebracht (
Urk.
8
).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
; ATSG
).
Sie kann Folge von
Ge
burtsgebrechen
, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein
trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund
heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu
bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog.
Invalideneinkom
men
), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der
Einkom
mensvergleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die b
eiden hypo
thetischen Erwerbsein
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und ei
nander gegenübergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des
Einkommensver
gleichs
; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.4
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im
Be
schwerdefall
das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebe
nenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeits
unfähig ist (BGE 125 V 256 E.
4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person no
ch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E.
4b/cc).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihre Verfügung (
Urk.
2) damit,
a
ufgrund der m
edizinischen Beurteilung sei dem Beschwerdeführer
eine
behinderungsan
gepasste
Tätigkeit im Umfang von 80
%
zumutbar. Unter Berücksichtigung ei
nes Abzuges von 10
%
resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 2
%
. Der medizinische Sachverhalt sei klar
,
und die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführer
s
werde vorwiegend durch die Schädigung des Kniegelenks beeinträchtigt. Auf die Einschätzung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RA
D) könne abgestellt werden (S. 2
ff.).
Aus versicherungsmedizinischer Sicht ent
spreche die 50%ig ausgeübte Tätigkeit nicht der Verwertung der
Restarbeitsfä
higkeit
, weshalb auf den effektiv erzielten Lohn nicht abgestellt werden könne (
Urk.
6 S. 1).
2.2
Dagegen machte der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde (
Urk.
1) geltend,
seine Arbeitgeberin habe eine Stelle geschaffen, bei welcher er seine gesamte verbleibende Leistungsfähigkeit optimal ausnützen könne. Der Bes
chäftigungs
grad von 50
%
stimme
mit der ausgewiesenen Einschränkung der Leistungsfä
higkeit in den medizinischen Berichten übe
rein
,
und sein Einkommen entspre
che den Arbeitsleistungen
. Eine vergleichbare Stelle auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sei nicht zu finden
,
und es liege ein besonders stabiles Arbeitsver
hältnis vor (S. 3 Mitte). Es sei daher bei der Bestimmung des
Invalideneinkom
mens
vom tatsächlich erzielten Verdienst auszugehen (S. 3
Ziff.
1.2).
Auf die Einschätzung des
RAD
könne nicht abgestellt werden, da es sich lediglich um eine Aktenbeurteilung handle, welche sämtlichen Berichten der involvierten Ärzte widerspreche. Vielmehr sei auf das Gutachten des
Krankentaggeldversi
cherers
abzustellen (S. 4 f.
Ziff.
2.1-2). Zudem erscheine ein Maximalabzug von 25
%
als
gerechtfertigt (S. 6 oben) und der in der angefochtenen Verfügung verwendete Tabellenlohn sei eindeutig unangemessen (S. 6
Ziff.
2.4).
2.3
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali
denrente.
3.
3.
1
Dr.
med.
B.___
,
Leitender Arzt Orthopädie,
C.___
,
nannte in seinem Bericht vom
2
6.
September 2014 (
Urk.
7/17/29)
als Diagnose eine symptomatische
Varusgonarthrose
links bei
Varusgonarthrose
beidseits.
Dr.
B.___
führte aus, der Patient habe nun im Schuhwerk die laterale Schuhranderhöhung. Beim Geradeausgehen habe er kaum Beschwerden.
Die linksseitigen Knieschmerzen würden im Tagesverlauf jedoch zunehmen. Er nehme täglich zwei
Analgetikatabletten
ein. Die 50%ige Arbeitsfähigkeit in k
örperlich belastender Tätigkeit sei möglich.
D
er Patient zeige aktuell ein ak
zeptables Beschwerdebild. Er sei zu 50% arbeitsfähig, was aus orthopädischer Sicht so beibehalten werden sollte. Die operative
Massnahme des
Kunstgelen
kersatzes
werde bei Beschwerdezunahme zu indizieren sein.
3.
2
Dr.
B.___
nannte in seinem Bericht vom
7.
November 2014 (
Urk.
7/17/28)
als Diagnose eine akute Lumbalgie und eine symptomatische
Varusgonarthrose
links bei
Varusgonarthrose
beidseits.
Dr.
B.___
führte aus, seit einer Woche seien beim Patienten beidseits tief lumbale Schmerzen aufgetreten, die haupt
sächlich beim Anlaufen invalidisierend wirkten. Die Knieschmerzen seien weit
gehend unverändert. Der Patient arbeite 50
%
.
3.
3
PD
Dr.
med.
D.___
, Facharzt für Chirurgie, nannte in seinem zu
Handen
des Krankentaggeldversicherers erstellten Gutachten vom
2
8.
Januar 2015 (
Urk.
7/17/4-6)
als Diagnosen mit Auswirkungen
auf die Arbeitsfähigkeit
eine beginnende Gonarthrose
medialbetont
links mit chronischem Gelenkerguss und einen Status nach
durch einen implan
tierbaren
cardioverter
Defibrillator (ICD) behandelter koronarer Herzkrankheit
(S. 2
Ziff.
4). In der beruflichen Tätig
keit als Küchenangestellter sei der Patient seit dem 1
9.
August 2014 vermutlich auf Dauer zu 50
%
arbeitsfähig (S. 2
Ziff.
7.1). Unabhängig von der beruflichen Tätigkeit vor der Krankheit sei der Beschwerdeführer eingeschränkt für Gehleistungen vor allem mit Richtungswechseln, län
geres Stehen, Tragen und Heben von Lasten über 10 kg und
für
Verrichtungen in Zwangshaltungen (Knien oder Stehen auf Leitern oder ähnlichem). Die Einschränkung betrage glaubhaft 50
%
in Bezug auf ein volles Pensum. Unabhängig von der
berufli
chen Tätigkeit wären dem Beschwerdeführer heute vor allem sitzend auszufüh
rende Arbeiten zumutbar in einem zeitlichen
Ausmass von mindestens 50
%
ei
nes vollen Pensums
. Es sei ein Rendement von 50
%
zu erwarten (S. 3
Ziff.
7.2-3).
PD
Dr.
D.___
führte aus, der Patient arbeite seit längerer Zeit als Küchen
gehilfe, ausschliesslich stehend. Wegen Herzrhythmusstörungen sei er bereit
s
im Jahr 2007 mit einer ICD-Implantation links behandelt worden. Von dieser Seite her gehe es dem Patienten gut. Er
klage
über eine erhebliche Funktionsein
schränkung im linken Kniegelenk
und
gewissermassen andauernde S
chmerzen in
Folge
eines
persistierende
n
Gelenkerguss
es
. Die Gehleistung betrage
knapp eine Stunde
. Der Beschwerdeführer habe Angst vor weiteren künftigen
Steroidinjek
tionen
und stehe auch einer eventuellen Operation (Prothesenimplantation
)
ab
lehnend gegenüber, nicht zuletzt aufgrund seiner koronaren Herzkrankheit und des implantierten ICD links (S. 1).
PD
Dr.
D.___
führte aus,
i
n weiterer Zukunft sei mit der Indikation zur Totalprothesenoperation für das linke Kniegelenk zu rechnen.
Aufgrund des Alters des Patienten, der sprachlichen Einschränkung und der Ausbildung sei vorderhand eine definitive 50%ige Arbeitsleistung am steh
enden Arbeitsort zu befürworten, a
llenfalls mit der Möglichkeit zur teilweise sitzenden Arbeitsleis
tung (S. 2 Mitte).
3.
4
Dr.
med.
E.___
, Chefarzt, und med.
pract
.
F.___
, Assistenz
arzt, Klinik für Rheumatologie,
C.___
,
stellten in ihrem
Bericht vom
2
3.
März 2015 (
Urk.
7/20/6-8)
folgende Diagnosen (
Ziff.
1.1)
-
chronische
Gonalgie
links mit rezidivierendem Gelenkserguss mit/bei:
-
Status nach
arthroskopischer
Teilmeniskektomie
medial mit
Knorpel
débridement
am medialen
Fem
u
rkondylus
-
Status nach Entfernung einklemmender Kreuzbandfetzen Februar 2014
-
Status nach
Gelenkspunktion Knie links mit
A
bpunktion
von 27 ml blu
tigem Erguss
-
Status nach Knieinfiltration 40 mg
Kenacort
April 2014
-
koronare Herzkrankheit mit/bei:
-
25%iger proximaler ACD-Stenose, 40%iger RIVA-Stenose
-
Status nach koronarer und
rhythmogener
Herzkrankheit
-
Staus nach ICD-Implantation links
infraklavikulär
November 2007 bei
Brugada
-EKG
Die Ärzte führten aus, es habe am
9.
Dezember 2014 eine einmalige ambula
n
te Konsultation stattgefunden (
Ziff.
1.2). Es bestehe eine persistierende
belastungs
abhängige
Gonalgie
rechts.
Es zeigten sich rezidivierende, klinisch feststellbare Gelenksergüsse ohne radiologisch nachweisbare ausgeprägte degenerative Ver
änderungen (
Ziff.
1.4
). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit bestehe eine medizi
nisch begründete Arbeitsunfähigkeit von 50
%
bis 2
4.
September 2014 (
Ziff.
1.6).
Der Beschwerdeführer leide an belastungsabhän
g
igen Knieschmerzen (
Ziff.
1.7).
3.
5
Dr.
med.
G.___
, Facharzt für Chirurgie, RAD,
nannte
in seiner Stel
lungnahme vom
7.
April 2015 (
Urk.
7/22/3-5) folgende Diagnosen mit dauer
hafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit:
-
beginnende Gonarthrose medial betont links mit chronischem
Gelenker
guss
(PD
Dr.
D.___
, 2
7.
Januar 2015)
-
aktivierte
Akromioklavikulararthrose
links
-
Akromioklavikulararthrose
rechts
-
Arthrose rechts
ulnarseitiges
proximales Handgelenk rechts
Als Diagnosen ohne dauerhafte Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nannte er einen Status nach koronarer Herzkrankheit mit Implantation ICD 2007 (
Arztbe
richt
PD
Dr.
D.___
, 2
7.
Januar 2015), eine nicht aktivierte medial betonte Gonarthrose rechts, eine
beidseitige
Koxarthrose
, eine MCP 3-4 Arthrose rechts und eine MCP 3 Arthrose links
(Arztbericht
C.___
, Klinik für Nuk
learmedizin und Radio-Onkologie, 3
0.
April 2014).
Dr.
G.___
führte zu den Einschränkungen in Bezug auf die bisherige Tätig
keit als Hilfsarbeiter in der Küche aus, bei Schädigung des Kniegelenks bestehe aus medizinisch-theoretischer Sicht eine verminderte Belast
barkeit für regelmässiges mittelschweres und schweres Heben, Tragen und Transportieren von Lasten, für Arbeiten auf Leitern und Gerüsten, für ausschliesslich stehende Tätigkeiten, für häufiges Bücken sowie für Tätigkeiten in körperlichen
Zwangs
haltungen
wie Knien, Kriechen, Hocken, für Arbeiten mit erhöhten Anforde
rungen an die Stand- und Gangsicherheit und für dauerhaftes Gehen und Ste
hen auf unebenem Grund. Aus medizinischer Sicht sollten bei vorgeschädigter Schulter Tätigkeiten
, insbesondere solche mit überwiegender Belastung der Handgelenke und mit erhöhten Anforderungen an die Kraft der Hand sowie mit Kälte-/Nässe-Exposition vermieden werden.
Zum Belastungsprofil führte
Dr.
G.___
aus, als angepasste Tätigkeit könne eine überwiegend sitzend ausgeübte Arbeit mit leichter Wechselbelastung, teils sitzend, teils ebenerdig gehend, auch mit gelegentlichem Heben und Tragen von Lasten bis 15 kg körpernah medizinisch-theoretisch weiterhin zugemutet wer
den. Aus versicherungsmedizinischer Sicht seien dem Versicherten körperlich leichte (angepasste
)
Tätigkeiten mit Wechselbelastung ohne erhöhte Anforde
rungen an die Kraft und Haltefunktion der Hände, daher auch ohne Besteigen von
Leitern und Gerüsten, ohne Heben und Tragen von Lasten und ohne Arbei
ten mit ungünstigen Hebelwirkungen am Handgelenk (Stielwerkzeug, Arbeiten mit ausgestreckten Armen), ohne
repetitive Beanspruchung der Hä
nde und ohne erhöhte Anforderungen an das feinmoto
rische Geschick der Hä
nde weiterhin zu 100
%
zumutbar.
In der bisherigen Tätigkeit als Hilfsarbeiter in der Küche habe vom
3.
Februar bis 2
8.
März 2014 eine Arbeitsunfähigkeit von 100
%
, vom 3
1.
März bis 1
0.
April 2014 eine
solche
von 50
%
, vom 1
1.
April bis
7.
Mai 2014 eine
solche
von 100
%
und vom
8.
Mai 2014 bis
4.
März 2015 eine
solche
von 50
%
bestanden.
Gemäss dem Bericht von PD
Dr.
D.___
vom 2
7.
Januar 2015 bestehe a
b dem 1
9.
August 2014
sowohl
in der bisherigen als auch in einer angepassten Tätigkeit eine Ar
beitsfähigkeit von 50
%
.
Dr.
G.___
führte aus, dass eine ebenso hohe Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit als Küchenhilfe, die vorwiegend im Stehen ausgeübt werde, wie für jegliche andere Tätigkeit aus medizinischer Sicht nicht plausibel nachvollziehbar sei. Theoretisch versicherungsmedizinisch bestünden bei den ebenfalls beschriebenen Polyarthrosen (
Koxarthrose
beidseitig, Gonarthrose rechts,
Akromioklavikulararthrose
rechts, Hand- und Fingerarthrosen,
Szinti
graphiebefund
C.___
, Klinik für Radiologie, 3
0.
April 2014) erhebli
che Einschränkungen auf die Arbeitsfähigkeit, so dass unter Berücksichtigung der vermehrt notwendigen Ruhepausen aus versicherungsmedizinischer Sicht mit grösster Wahrscheinlichkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 80
%
in ange
passter Tätigkeit auszugehen sei. Eine wesentliche Änderung des Gesundheits
zustandes sei nicht wahrscheinlich.
3.
6
Dr.
med.
H.___
, Facharzt für Innere Medizin,
führte in seinem
Berich
t vom 2
6.
Juni 2015 (
Urk.
7/33) aus, er bestätige, dass der Beschwerdeführer seit 2007 aufgrund diverser chronischer Erkrankungen bei ihnen in Behandlung sei. Aufgrund der vorliegenden Herzerkrankung und einer massiven orthopädischen Erkrankung dürfe der Patient aus ärztlicher Sicht keine Nachtarbeit und auch keine langen Schichten leisten.
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin ging gestützt auf die Stellungnahme von
Dr.
G.___
, RAD, vom April 2015 (vorstehend E. 3.
5
) davon aus, dass dem Beschwerdeführer eine behinderungsa
ngepasste Tätigkeit im Umfang von 80
%
zumutbar sei (
vgl.
vorstehend E. 2.1). Dagegen
machte der Beschwerdeführer geltend,
auf die Einschätzung von
Dr.
G.___
könne nicht abgestellt wer
den und
eine
angepass
te
Tätigkeit
sei
lediglich im Umfang
des derzeit ausgeüb
ten Beschäftigungsgrades
von 50
%
möglich, was
der Leistungsfähigkeit in den medizinischen Berichten
entspreche
(vorstehend E. 2.2).
4.2
Die
Einschätzung von
Dr.
G.___
, RAD,
vom
7.
April 2015
erfolgte gestützt auf die
Akten.
Dr.
G.___
erachtete den Beschwerdeführer aufgrund der
Polyarthrosen und des Knieleidens
in ange
passter wech
selbelastender und hauptsächlich sitzender Tätigkeit als zu 80
%
arbeitsfähig.
Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
S. 353 f.). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Ein
holung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die
Beweis
würdigung
strenge Anforderungen zu stellen. Es würde einen Verstoss gegen die Waffengleichheit und somit eine Verletzung von
Art.
6
Ziff.
1 der Konven
tion vom
4.
November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfrei
heiten (EMRK) bedeuten, die Relevanz der Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte von zu hohen Anforderungen abhängig zu machen. Bestehen auch nur geringe Zweifel in Hinblick auf die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit einer versicherungsinternen ärztlichen Feststellung, so sind ergänzende Abklärungen mittels unabhängiger Begutachtung vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470 mit Hinweis).
4.3
D
er Beschwerdeführer
macht
unter Hinweis auf
das Gutachten von
PD
Dr.
D.___
geltend, das
derzeit in einem Beschäftigungsgrad von 50
%
geleistete
Arbeitspensum entspreche der maximal attestier
ten ärztlichen Arbeitsfähigkeit.
An dieser Einschätzung übten die
Beschwerdegegnerin und
Dr.
G.___
zu Recht Kritik
, da
PD
Dr.
D.___
den Beschwerdeführer
ohne nachvollziehbare Begrün
dung
in sämtlichen Tätigkeiten, egal ob in der körperlich belastenden Tätigkeit als Küchenhilfe oder in einer angepassten Tätigkeit als zu 50
%
arbeitsfähig erachtete
, wobei er bezüglich der Einschränkung
in einer angepassten Tätigkeit
immerhin
von
einer
„mindestens“ 50
%
igen Arbeitsfähigkeit
sprach
.
Dr.
E.___
und med.
pract
.
F.___
(vorstehend E. 3.4) wie auch
Dr.
B.___
in seinem Bericht vom September 2014
(vorstehend E. 3.1)
äusserten
sich ledig
lich zur
Arbeitsfähigkeit in der
a
ngestammten Tätigkeit
, wobei
Dr.
B.___
expl
izit
festhielt
, dass in einer körperlich belastenden Tätigkeit eine
Arbeitsfähigkeit
von 50
%
möglich sei.
Indessen
ist
den vorliegenden medizinischen Berichten
nichts
zu entnehmen,
das
die
Beurteilung
von
Dr.
G.___
zu erschüttern beziehungsweise hinreichende Zweifel an
seiner
Eins
chätzung zu begründen vermöchte
.
Auch von kardiologischer Seit her sind den Akten keine Hinweise auf eine weitergehende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit zu entnehmen.
4.4
Nach dem Gesagten wurde der rechtserhebliche Sachverhalt im
Verwaltungsver
fahren
hinreichend festges
tellt. Die versicherungsinterne
ärztliche
Feststellung
ist
zuverlässig und schlüssig. Demnac
h ist davon auszugehen, dass de
r Be
schwerdeführer
in
einer behinderungsangepassten Tätigkeit zu 80
%
arbeitsfä
hig ist
.
5.
5.1
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist für die Ermittlung des
Validen
einkommens
entscheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frü
hestmöglichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr
scheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen
Einkommensent
wicklung
angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung ent
spricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt wor
den wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 134 V 322 E. 4.1 mit Hinweisen).
5.2
Für die Vornahme des Einkommensvergleiches ist grundsätzlich auf die Gegeben
heiten im Zeitpunkt des (hypothetischen) Rentenbeginns, mithin auf das Jahr 2014, abzustellen (BGE 128 V 174, BGE 129 V 222).
Der Beschwerdeführer hat im Jahr 2013 bei seiner Arbeitgeberin mit der Tätig
keit als
Küchenangestellter
ein Einkommen von
Fr.
55‘836.-- erzielt (vgl.
Aus
zug aus dem individuellen Konto;
IK-Auszug,
Urk.
7/11).
Dies ergibt unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung im Jahr 2014 von 1.1 % (vgl. Schweizerischer Lohnindex nach Branche; Index und Verände
rungen auf der Basis 2010 = 100 %, www.bfs.admin.ch, Bereich Gastgewerbe,
lit
. I Ziff. 55/56) ein
massgebendes
hypothetisches
Valideneinkommen
von rund Fr. 56‘394.-- im Jahr 2014 (Fr. 55‘836.-- x 1.010
).
5.3
Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung
zumutbarerweise
noch realisierbaren
Einkommen
s (
Invalideneinkommen
) ist
primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person steht
. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit
in zumutbarer Weise voll ausschöpft
, so
wie das
Einkommen
aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Sozi
allohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihr erzielte Verdienst als
Invaliden
lohn
. Ist kein solches tatsächlich
erzieltes
Erwerbs
einkommen
gegeben, na
mentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufge
nommen hat, so können nach der Rechtsprechung die Tabellenlöhne
gemäss
LSE beigezogen werden (BGE 126 V 76 E. 3b).
Für die Invaliditätsbemessung wird praxisgemäss auf die standardisierten Brutto
löhne (Tabellengruppe A) abgestellt (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hin
weis), wobei jeweils vom sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen ist. Bei der Anwendung der Tabellengruppe A gilt es ausserdem zu berücksichtigen, dass ihr generell eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zugrunde liegt, wes
halb der massgebliche Tabellenlohn auf die entsprechende betriebsübliche
Wo
chenarbeitszeit
aufzurechnen ist (BGE 129 V 472 E. 4.3.2, 126 V 75 E. 3b/
bb
, 124 V 321 E. 3b/
aa
; AHI 2000 S. 81 E. 2a).
5.4
Mit
Urteil 9C_632/2015 vom
4.
April 2016
hat das Bundesgericht
unter dem Hinweis
darauf
, dass die Verwendung der LSE im Rahmen der
Invaliditätsbe
messung
nach
Art.
16 ATSG gemäss ständiger
Rechtsprechung
ultima
ratio
be
ziehungsweise
der Griff zur Lohnstatistik
subsidiär
ist,
erkannt, dass unter Bei
behaltung dieser subsidiären Funktion die
grundsätzliche Beweiseignung der LSE 2012
zwecks Festlegung der Vergleichseinkommen im Rahmen einer erst
maligen Invaliditätsbemessung und im Neuanmeldungsverfahren nach voraus
gegangener rechtskräftiger Ablehnung oder nach Aufhebung der Invalidenrente sowie auch grundsätzlich im Revisionsverfahr
en ohne weiteres zu bejahen ist
(vgl. E. 2.5.7).
5.5
Da der Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit lediglich im Umfang von 50
%
und nicht im noch möglichen Umfang
von 80
%
(vgl. vorstehend E. 4.4
) ausübt
(vgl.
Urk.
7/14
Ziff.
2.1-2)
und er damit seine noch mögliche Arbeits
fä
higkeit nicht voll ausschöpft
,
ist vorliegend
das
Invalidenein
kommen
anhand der Tabellenlöhne
und nicht anhand des effektiv erzielten Ver
dienstes
zu be
stimmen
(vgl. vorstehend E. 5.3)
.
Das im Jahr 2012
von Männer
n
im Durchschnitt aller einfachen und repetitiven Tätigkeiten erzielte Einkommen betrug
pro Monat Fr. 5‘210
.-- (LSE 2012
, S. 35,
Tabelle TA1, Niveau 1
). Unter Berücksichtigung der durchschnittlichen wö
ch
ent
lichen Arbeitszeit von 41.7 Stunden (Normalarbeitszeit; www.bfs.admin.ch,
Ar
beit und Erwerb, Erwerbstätigkeit und Arbeitszeit, detail
lierte Daten,
betriebs
übli
che
Wochenarbeitszeit),
der Nominallohnentwicklung
von 0.7 % im Jahr 2013
und von 0.8 % im Jahr 2014 (vgl. Schweizerischer Lohnindex nach Bran
che; Index und Veränderungen auf der Basis 2010 = 100 %, www.bfs.admin.ch
, Tot
al) und des
noch möglichen
Arbeitspensums von 8
0 % ergibt sich ein
hypo
thetisches In
valideneinkommen
vo
n
rund Fr. 52‘927
.--
im Jahr 2014
(Fr. 5‘210.--
x 12 : 40 x 41.7
x 1.007 x 1.008 x 0.8).
5.6
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert allenfalls zu kürzen. Mit dem sogenannten Leidensabzug wurde ursprünglich berücksichtigt, dass versicherte Personen, welche in ihrer letzten Tätigkeit körperliche Schwer
arbeit verrichteten und nach Eintritt des Gesundheitsschadens auch für leichtere Arbeiten
nurmehr
beschränkt einsatzfähig sind, in der Regel das entsprechende durchschnittliche Lohnniveau gesunder Hilfsarbeiter nicht erreichen. Der ur
sprünglich nur bei Schwerarbeitern zugelassene Abzug entwickelte sich in der Folge zu einem allgemeinen behinderungsbedingten Abzug, wobei die Recht
sprechung dem Umstand Rechnung trug, dass auch weitere persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, Dauer der Betriebszuge
hörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad Aus
wi
rkungen auf die Höhe des Lohnes haben können. Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhalts
punkte dafür bestehen, dass die versicherte Person wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsfähigkeit auf dem allge
meinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen ver
werten kann. Bei der Bestimmung der Höhe des Abzuges ist der Einfluss aller in Be
tracht fallenden Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall gesamthaft zu schätzen und insgesamt auf höchstens 25
%
des Tabellenlohnes zu begrenzen (vgl. zum Ganzen BGE 126 V 75). Dabei ist zu beachten, dass allfällige bereits bei der Parallelisierung der
Vergleichsein
kommen
mitverantwortliche invaliditätsfremde Faktoren im Rahmen des soge
nannten Leidensabzuges nicht nochmals berücksichtigt werden dürfen (BGE 134 V 322 E. 5.2).
Wurde bei der Fe
stsetzung der Höhe des Abzugs vom Tabellenlohn ein Merkmal oder ein bestimmter Aspekt eines Merkmals zu Unrecht nicht berücksichtigt, hat die Beschwerdeinstanz den Abzug gesamthaft neu zu schätzen. Es ist nicht von dem von der IV-Stelle vorgenommenen Abzug auszugehen und dieser ange
messen zu erhöhen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E.
3
.
2 mit Hinweis auf
SVR 2011 IV Nr. 31 S. 90, 9C_728/2009 E. 4.1.2).
Die Frage, ob
sich aufgrund des Umstandes, dass dem Beschwerdefüh
rer nur noch Tätigkeiten in einem Teilz
eitpensum zumutbar sind,
sowie auf
grund des eingeschränkten Belastungsprofil
s
ein Abzug von
mehr als
1
0
%
rechtfertigt, kann offen gelassen werden.
5
.7
Selbst u
nter Berücksichtigung eines
maximal zulässigen Abzugs
von 2
5
% erg
ä
b
e
sich ein In
valideneinkommen
in der Höhe von rund Fr
.
39
‘
695
.-- (Fr. 52‘927
.-- x 0.
75
). Bei einem
Valideneinkommen
von
Fr. 56‘394.--
(vgl.
vorstehend E. 5.2
) resul
tiert
e
somit
ein
e
Einkommenseinbusse
von Fr. 1
6
‘
699
.--, was einem
Invaliditäts
grad
von
30
% entspr
ä
ch
e
.
Der resultierende Invaliditätsgrad l
äge
damit
klar
unter dem
renten
anspruchs
begründen
den
Minimum von 40 %.
Demnach erweist sich die angefochtene Verfügung
im Ergebnis
als
rechtens, was zu Abweisung der
Beschwerde führt.
6
.
Die Verfahrenskosten
gemäss
Art. 69 Abs. 1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr. 700.-- fes
tzusetzen und
ausgangsgemäss
dem Beschwerdeführer
aufzuerle
gen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal
ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
MosimannSchucan