# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 25332e2e-29f2-5259-b0fd-161a2fc9b07a
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-11-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 11.11.2011 UE110071
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UE110071_2011-11-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: UE110071-O/U/mp 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. K. Balmer, Präsident, Dr. iur. P. Martin und 

lic. iur. W. Meyer sowie die Gerichtsschreiberin Dr. A. Scheidegger 

 

Beschluss vom 11. November 2011 
 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,  
Beschwerdegegner 

 

1 verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. Y._____ 

 

betreffend Einstellung der Untersuchung  
 
Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl vom 
22. März 2011, GAST3/2010/5795 

 

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Mit Eingabe vom 15. April 2011 (Urk. 2) liess A._____ (nachfolgend: Be-

schwerdeführerin) Beschwerde erheben gegen die Verfügung der Staatsanwalt-

schaft Zürich-Sihl vom 22. März 2011, mit welcher diese die Untersuchung gegen 

B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegner 1) wegen Entziehens von Unmündi-

gen einstellte (Urk. 3/1 = Urk. 6 = Urk. 8/10).  

Mit Verfügung vom 1. Juli 2011 wurde den Beschwerdegegnern Frist zur 

freigestellten Stellungnahme angesetzt (Urk. 10). Die Staatsanwaltschaft Zürich-

Sihl hat mit Eingabe vom 6. Juli 2011 auf Stellungnahme verzichtet (Urk. 12). Die 

Stellungnahme des Beschwerdegegners 1 ging am 13. Juli 2011 ein (Urk. 16). Mit 

Verfügung vom 18. Juli 2011 wurde die Stellungnahme des Beschwerdegegners 

1 der Beschwerdeführerin zur freigestellten Äusserung übermittelt (Urk. 19). Die 

Beschwerdeführerin hat nach einmal erstreckter Frist auf Äusserung verzichtet 

(Urk. 21 und 22). 

2. Im Rahmen eines Berufungsverfahrens vor der I. Zivilkammer des Ober-

gerichts des Kantons Zürich betreffend vorsorgliche Massnahmen (Obhut, Be-

suchsrecht, Kontakt- und Rayonverbot; LY110008-O) erklärte die Beschwerdefüh-

rerin den Rückzug der Beschwerde zuhanden der hiesigen Strafkammer (Urk. 

23). Die Erklärung ist gültig und der Rückzug gemäss Art. 386 Abs. 3 StPO ver-

bindlich. Folglich ist das Beschwerdeverfahren als durch Rückzug erledigt abzu-

schreiben. 

3. Ausgangsgemäss sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens der Be-

schwerdeführerin aufzuerlegen (§ 428 Abs. 1 StPO). Die Gerichtsgebühr ist auf 

Fr. 300.– festzusetzen (§ 17 Abs. 1 GebV OG). Dem Sinn des Vergleiches ent-

sprechend sind keine Entschädigungen zuzusprechen (vgl. auch Urk. 24). 

 

- 3 - 

Es wird beschlossen: 

1. Das Beschwerdeverfahren wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben. 

2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt und der Beschwerdeführe-

rin auferlegt. 

3. Schriftliche Mitteilung an: 

− den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, im Doppel, für sich und zu-
handen der Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde) 

− den Verteidiger des Beschwerdegegners 1, im Doppel, für sich und zu-
handen des Beschwerdegegners 1 (per Gerichtsurkunde) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich/Sihl unter Beilage eines Doppels von 
Urk. 23 und der beigezogenen Untersuchungsakten, Urk. 8 (gegen Emp-
fangsschein) 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-
den. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der 
Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 

14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise 

schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Zürich, 11. November 2011 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. K. Balmer 

Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

Dr. iur. A. Scheidegger 
 

	Beschluss vom 11. November 2011
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Beschwerdeverfahren wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.
	2. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt und der Beschwerdeführerin auferlegt.
	3. Schriftliche Mitteilung an:
	 den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin, im Doppel, für sich und zuhanden der Beschwerdeführerin (per Gerichtsurkunde)
	 den Verteidiger des Beschwerdegegners 1, im Doppel, für sich und zuhanden des Beschwerdegegners 1 (per Gerichtsurkunde)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich/Sihl unter Beilage eines Doppels von Urk. 23 und der beigezogenen Untersuchungsakten, Urk. 8 (gegen Empfangsschein)

	4. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art....