# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e89edd62-1ba9-5c03-8bf9-74be66a635e4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.11.2009 C-3713/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3713-2007_2009-11-12.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3713/2007
{T 0/2}

B e r i c h t i g u n g  v o m  1 2 .  N o v e m b e r 
2 0 0 9  z u m  U r t e i l  v o m  1 5 .  O k t o b e r 
2 0 0 9

Einzelrichter Michael Peterli,
Gerichtsschreiberin Lucie Schafroth.

A._______,
vertreten durch Advokat Dr. iur. Bernhard Gelzer, 
St. Alban-Vorstadt 21, 4052 Basel,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Berichtigung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 
vom 15. Oktober 2009.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3713/2007

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass das  Bundesverwaltungsgericht  die  Beschwerde von  A._______ 
(nachfolgend:  Beschwerdeführerin)  vom  30. Mai  2007  gegen  den 
Einspracheentscheid  der  IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  IVSTA 
vom 24. April 2007 mit Urteil vom 15. Oktober 2009 gutgeheissen, den 
angefochtenen Einspracheentscheid aufgehoben und der Beschwerde-
führerin ab dem 1. April 2007 eine ganze Invalidenrente zugesprochen 
hat,

dass  der  Anspruchsbeginn  aufgrund  eines  Tippfehlers  in  den 
Erwägungen  sowie  im  Dispositiv  fälschlicherweise  auf  den  1. April 
2007  statt  auf  den  1. April  2005  festgesetzt  wurde  (vgl.  E. 5.1  und 
Ziff. 2 des Urteilsdispositivs),

dass  in  der  Erwägung  5.1  irrtümlicherweise  auf  die  inexistente 
Erwägung 3.6 statt auf die Erwägung 3.5 verwiesen wurde,

dass  der  Rechtsvertreter  der  Beschwerdeführerin  am  11. November 
2009 die zuständige Gerichtsschreiberin telefonisch auf  diese Fehler 
aufmerksam machte,

dass  gemäss  Art. 48  Abs. 1  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni  2005  (VGG,  SR 173.32)  für  die  Erläuterung  und  die 
Berichtigung von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts Art. 129 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 (BGG, SR 173.110) 
sinngemäss anwendbar ist,

dass  gemäss  Art. 129  Abs. 1  BGG  das  Bundesgericht  auf  Gesuch 
einer Partei oder von Amtes wegen die Erläuterung oder Berichtigung 
vornimmt, wenn das Dispositiv  eines bundesgerichtlichen Entscheids 
unklar, unvollständig oder zweideutig ist,  seine Bestimmungen unter-
einander  oder  mit  der  Begründung  in  Widerspruch  stehen  oder  es 
Redaktions- oder Rechnungsfehler enthält,

dass gemäss Art. 69 Abs. 3 des  Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  die 
Beschwerdeinstanz  zudem  Redaktions-  oder  Rechnungsfehler  oder 
Kanzleiversehen,  die  keinen  Einfluss  auf  die  Entscheidungsformel 
oder  auf  den  erheblichen  Inhalt  der  Begründung  ausüben,  jederzeit 
berichtigen kann, 

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C-3713/2007

dass eine falsche Jahreszahl sowie eine offensichtlich falsche Zahl als 
Redaktionsfehler gelten (vgl. HANSJÖRG SEILER/NICOLAS VON WERDT/ANDREAS 
GÜNGERICH,  Bundesgerichtsgesetz  [BGG]  -  Bundesgesetz  über  das 
Bundesgericht,  Bern  2007,  Rz. 30  zu Art. 129 und  STEFAN VOGEL,  in: 
AUER/MÜLLER/SCHINDLER (Hrsg.),  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über 
das Verwaltungsverfahren (VwVG), Zürich 2008, Rz. 22 zu Art. 69),

dass  aufgrund  dieses  offensichtlichen  Versehens  des  Gerichts  in 
Anwendung von Art. 129 Abs. 1 BGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VGG und 
Art. 69 Abs. 3 VwVG die Ziffer 2 des Dispositivs und die Erwägung 5.1 
des  Urteils  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom  15. Oktober  2009 
entsprechend zu berichtigen sind,

dass die  Rechtsmittelfrist  neu zu laufen beginnt,  wenn das Bundes-
verwaltungsgericht  seinen Entscheid erläutert  oder berichtigt  (Art. 48 
Abs. 2 VGG),

dass für das vorliegende Berichtigungsverfahren praxisgemäss weder 
Verfahrenskosten  zu  erheben  sind  noch  eine  Parteientschädigung 
auszurichten ist.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Ziffer 2 des Dispositivs des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts 
vom 15. Oktober 2009 wird berichtigt und lautet wie folgt:

Der Beschwerdeführerin wird ab dem 1. April 2005 eine ganze Invali-
denrente zugesprochen.

2.
Der letzte Satz der Erwägung 5.1 des Urteils des Bundesverwaltungs-
gerichts vom 15. Oktober 2009 wird berichtigt und lautet wie folgt: 

Der  Beschwerdeführerin  ist  ab  April  2005  (vgl.  E. 3.5  hiervor)  eine 
ganze Invalidenrente auszurichten.

3.
Für das vorliegende Berichtigungsverfahren werden keine Verfahrens-
kosten erhoben und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Diese Urteilsberichtigung geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Lucie Schafroth

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C-3713/2007

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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