# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96b57f6f-3a6c-523c-bd38-0145e01a4edc
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-06-20
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 20.06.2023 II 2023 36
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2023-36_2023-06-20.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2023 36

Entscheid vom 20. Juni 2023 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 
6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Alters- und Hinterlassenenversicherung (provisorische Beiträge 
für Nichterwerbstätige 2019 bis 2021)

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Sachverhalt:

A. Mit Schreiben vom 21. Juli 2006 nahm die Ausgleichskasse Schwyz 
A.________ (geboren ____1969; geschieden; nachstehend: der Versicherte) als 
ab 1. Januar 2004 nebenberuflich selbständigerwerbenden (SE) Landwirt in die 
Ausgleichskasse auf (AK-act. 4; vgl. AK-act. 12). Seit dem 28. Januar 2011 ist 
der Versicherte Gesellschafter und Geschäftsführer mit Einzelunterschrift der per 
diesen Zeitpunkt im Handelsregister eingetragenen B.________ GmbH. Diese 
Gesellschaft bezweckt jegliche Art von Metallmontagen, insbesondere von 
Geländer, Fassaden und Brücken. Bis 17. Dezember 2014 hielt der Versicherte 
10 der insgesamt 20 Stammanteile zu je Fr. 1'000.-- der Gesellschaft; seither hält 
er alle 20 Stammanteile und ist einziger Gesellschafter und Geschäftsführer. 

B. Am 9. Juni 2021 stellte die Ausgleichskasse dem Versicherten zwecks Ab-
klärung seiner Beitragspflicht als Nichterwerbstätiger (NE) den entsprechenden 
Fragebogen zu (AK-act. 64). Nach einer Mahnung vom 12. Juli 2021 (AK-act. 68) 
informierte die C.________ im Auftrag des Versicherten die Ausgleichskasse am 
9. Juli 2021 (AK-act. 60), dass dieser im Jahr 2019 einen schweren Unfall erlitten 
habe (vgl. AK-act. 84 [nicht nummeriert] = Einsprache vom 13.8.2021, S. 1). Der 
Versicherte war bei einem Security-Einsatz zusammengeschlagen worden und 
hatte dabei unter anderem ein Schädeltrauma erlitten (AK-act. 141; vgl. IV-Akten 
16-64 f./101 [Schilderung des Versicherten], 31-41 ff./71 [Polizeirapport vom 
20.9.2019], 8-15/89, 8-23/89 und weitere [Arztberichte]). Deswegen laufe eine IV-
Abklärung; seiner unselbständigen Erwerbstätigkeit (USE) bei der B.________ 
GmbH könne er nicht mehr nachgehen. In der Zwischenzeit habe er sein Vater-
haus zum Feriendomizil "B & BD.________" in E.________ umbauen lassen und 
vermiete Zimmer an Feriengäste. Dieses Angebot werde als selbständige Er-
werbstätigkeit betrieben. Nach kurzer Zeit sei der Betrieb coronabedingt stark 
eingeschränkt bzw. geschlossen worden und habe daher in den ersten beiden 
Betriebsjahren nur geringe Erträge abgeworfen. Zurzeit präsentierten sich die 
Übernachtungszahlen erfreulich. 

C. Am 22. Juli 2021 (Eingang bei der Ausgleichskasse am 23.7.2021) reichte 
der Versicherte die Anmeldung für NE sowie die Anmeldung für SE (AK-act. 72 
u. 74) ein. Am 23. Juli 2021 erliess die Ausgleichskasse basierend auf einem 
Reinvermögen von je Fr. 784'604.50 die provisorischen Verfügungen betreffend 
die Akontobeiträge des Versicherten für NE in den Jahren 2020 sowie 2021 über 
Fr. 1'550.85 bzw. Fr. 1'558.20 (AHV/IV/EO von Fr. 1'477.-- bzw. Fr. 1'484.-- zu-
züglich Verwaltungskosten von Fr. 73.85 bzw. Fr. 74.20; AK-act. 77 u. 78). Glei-
chentags verfügte die Ausgleichskasse auf der Basis des gleichen Reinvermö-

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gens provisorisch auch die Beiträge 2019 von Fr. 1'162.35 (Fr. 1'435.-- abzüglich 
Beiträge aus Erwerbseinkommen von Fr. 328.-- zuzüglich Verwaltungskosten von 
Fr. 55.35; AK-act. 79). 

Des Weiteren stellte die Ausgleichskasse dem Beschwerdeführer ebenfalls am 
23. Juli 2021 für das Jahr 2020 Verzugszinsen von Fr. 43.75 und für das Jahr 
2019 von Fr. 74.75 in Rechnung (AK-act. 80 u. 81).

D. Mit Eingabe vom 13. August 2021 liess der Versicherte durch die 
C.________ bei der Ausgleichskasse Einsprache gegen die provisorischen Ver-
fügungen für die Jahre 2019 bis 2021 erheben mit dem Antrag, 

es sind die Akontorechnungen für die Beiträge als Nichterwerbstätige mit 
Akontorechnungen für Beiträge als selbständig Erwerbende zu ersetzen.

E. Mit Verfügung vom 27. August 2021 sprach die IV-Stelle Schwyz dem Ver-
sicherten befristet für die Dauer vom 1. Februar 2020 bis 30. September 2020 ei-
ne ganze Invalidenrente mit einer monatlichen Rente von Fr. 2'029.-- zu (AK-
act. 90 = IV-act. 91). 

F. Am 28. Oktober 2021 zog die Ausgleichskasse die IV-Akten bei (AK-
act. 93). 

G. Am 26. Januar 2022 verfügte die Ausgleichskasse gegenüber dem Versi-
cherten auf der Basis eines Reinvermögens von Fr. 784'604.50 die provisori-
schen (Akonto-)Beiträge für NE für das Jahr 2022 von Fr. 1'558.20 (AHV/IV/EO 
von Fr. 1'484.-- zzgl. Verwaltungskosten von Fr. 74.20; AK-act. 98); am 25. Ja-
nuar 2023 für das Jahr 2023 von Fr. 1'535.95 (AHV/IV/EO von Fr. 1'462.80 zzgl. 
Verwaltungskosten von Fr. 73.15; AK-act. 143).

H. Mit Schreiben vom 26. Januar 2022 informierte die Ausgleichskasse 
Schwyz den Versicherten über eine drohende Verschlechterung der Stellung be-
treffend Beitragspflicht für die Jahre 2019 bis 2021 (mögliche reformatio in peius 
gemäss Art. 12 Abs. 2 ATSV; AK-act. 99). Sie führte zur Begründung aus, am 
23. Juli 2021 habe der Versicherte die Anmeldungen für NE wie für SE einge-
reicht. In der Anmeldung für SE habe der Versicherte angegeben, die selbständi-
ge Erwerbstätigkeit im Nebenerwerb auszuüben. In der Einsprache sei allerdings 
von einer Haupterwerbstätigkeit die Rede. Jedenfalls sei es durchaus möglich, 
dass der Versicherte als SE im Haupterwerb bei der Ausgleichskasse Schwyz er-
fasst werden könne. Eine solche Erfassung führe allerdings nicht zwingend dazu, 
dass eine versicherte Person keine Beiträge wie NE mehr zu leisten habe. Rele-
vant sei, ob die versicherte Person als dauernd voll erwerbstätig gelte. Es sei da-
von auszugehen, dass dies beim Versicherten für die Jahre 2019 bis 2021 nicht 

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der Fall sei. Bei einer Abweisung der Einsprache seien die Beiträge zu korrigie-
ren, da in den Verfügungen vom 23. Juli 2021 die Taggeldleistungen der SUVA 
noch nicht als Renteneinkommen berücksichtigt worden seien. 

Gemäss dem Entwurf der Neuberechnung der NE-Beiträge beliefen sich diese 
für das Jahr 2019 neu auf insgesamt (AHV/IV/EO) Fr. 1'845.-- (statt Fr. 1'435.--), 
für das Jahr 2020 auf Fr. 1'688.-- (statt Fr. 1'477.--) und für das Jahr 2021 auf 
Fr. 1'802.-- (statt Fr. 1'484.--) (AK-act. 100 bis 102). 

Hierzu liess der Versicherte am 14. Juni 2022 Stellung nehmen (AK-act. 110). 
Beim berücksichtigten Renteneinkommen von Fr. 8'688.-- handle es sich um 
SUVA-Taggelder, welche als Lohnfortzahlung hätten deklariert werden müssen. 
Weiter wurden folgende Anträge gestellt:

Periodengerechte Beiträge
Wir stellen den Antrag die Beitragsberechnungen der entsprechenden Jahre 
gemäss beiliegender Tabelle zu berücksichtigen, wobei das Reinvermögen 
allenfalls aufgrund von Korrekturen durch die Steuerbehörde anzupassen wäre.
Weiter sollen die bereits geleisteten Beiträge als selbständig Erwerbender 
angerechnet werden.

Verzicht Verzinsung
Aufgrund der finanziell angespannten Lage von Herr A.________ im Hinblick auf 
das Alter (praktisch keine Vorsorgeguthaben mehr) stellen wir zudem den Antrag 
auf allfällige Verzinsung der ausstehenden Beiträge zu verzichten.

I. Mit Schreiben vom 27. Februar 2023 teilte die Ausgleichskasse dem Versi-
cherten mit (AK-act. 148), dass er ab dem 1. Januar 2019 als Arbeitgeber erfasst 
werde. Am 27. Februar 2023 verfügte die Ausgleichskasse gegenüber dem Ver-
sicherten je provisorisch die Beiträge für SE für die Jahre 2022 (beitragspflichti-
ges Einkommen von Fr. 700.--; AK-act. 149), 2020 (Fr. 1'000.--; AK-act. 150), 
2019 (Fr. 0.--; AK-act. 151), 2023 (Fr. 700.--; AK-act. 152) und 2021 (Fr. 5'200.--; 
AK-act. 153). 

J. Mit Entscheid Nr. 1269/21 vom 16. März 2023 (AK-act. 166) entschied die 
Ausgleichskasse wie folgt:

1. Die Einsprache wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen, soweit darauf 
eingetreten wird.

2. Die vom Einsprecher als Nichterwerbstätigen zu entrichtenden Beiträge 
werden wie folgt definitiv festgesetzt:
Jahr 2019: Fr. 1'592.85
Jahr 2020: Fr. 1'993.95
Jahr 2021: Fr. 1'822.40

3. Das Verfahren ist kostenlos.

4.-5. (Rechtsmittelbelehrung/Zustellung). 

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K. Mit Schreiben vom 14. April 2023 betreffend "Weiterleiten Unterlagen/An-
trag Aufhebung Beiträge" teilt die C.________ der Ausgleichskasse mit, dass der 
Versicherte "eine Aufhebung der Qualifikation als Nichterwerbstätiger" beantrage 
und "beiliegenden Ordner und Unterlagen als Nachweis seiner selbständigen 
Tätigkeit" vorlege. Die SE habe mit dem Umbau seiner Liegenschaft angefangen, 
was einen gewissen Zeitraum in Anspruch genommen habe. Währenddessen 
habe er "mit dem Coach diverse Strategien besprochen, um das BnB erfolgreich 
zu vermarkten". So sei eine Homepage gestaltet worden. Der Umsatz habe sich, 
da es sich um ein Start-up gehandelt habe, noch nicht im Verhältnis zur einge-
setzten Zeit entwickelt. Eine Zeiterfassung habe er nicht geführt. Allerdings gehe 
er davon aus, dass er bereits seit mindestens 2019 während neun Monaten zu 
50% gearbeitet habe. 

Die Ausgleichskasse leitete diese innert der Beschwerdefrist eingereichte Einga-
be vom 14. April 2023, die wohl als Beschwerde entgegenzunehmen sei, am 
19. April 2023 ans Verwaltungsgericht weiter (Eingang am 21.4.2023). 

L. Telefonisch teilte die C.________ bzw. deren Mitarbeiter F.________ dem 
Verwaltungsgericht am 24. April 2023 mit, dass sie/er den Beschwerdeführer 
nicht mehr vertrete. Der Beschwerdeführer teilte dem Verwaltungsgericht am 
25. April 2023 ebenfalls telefonisch mit, er habe eigentlich bei der Vorinstanz nur 
einen (Teil-)Erlass der Beiträge erwirken wollen, da ihm Herr F.________ geraten 
habe, den Einspracheentscheid zu akzeptieren. Er werde nun aber den Kosten-
vorschuss bezahlen und sich selber vertreten. 

M. Mit Vernehmlassung vom 11. Mai 2023 beantragt die Vorinstanz die Ab-
weisung der Beschwerde unter Kostenfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers. 
Unter Verweis auf den angefochtenen Einspracheentscheid verzichtet sie auf 
weitere Ausführungen. Gleichzeitig reicht sie per Datentransfer die vorinstanzli-
chen Akten (AK-act. 1 bis 180 [534 Seiten]) sowie die IV-Akten (IV-act. 1 bis 155 
[1058 Seiten]) ein.

N. Am 22. Mai 2023 überbringt der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht 
persönlich zwei Kopien "Unfallschein UVG, Unfall vom 23. Februar 2019". 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

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1.1 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid im Wesentlichen erwogen, 
sinngemäss stelle sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, dass er als 
voll Erwerbstätiger (SE) zu qualifizieren sei. Dementsprechend beantrage er 
auch, dass die Verfügungen betreffend Beiträge als NE durch entsprechende 
Verfügungen für SE zu ersetzen seien (Erw. 4). Aus den IV-Akten ergebe sich 
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers von Februar 2019 bis 
Juli 2021. Offenbar sei es ihm gleichwohl möglich gewesen, seit Sommer 2019 
als SE ein Bed & Breakfast aufzubauen und zu betreiben. Aufgrund der Erträge 
und in Anbetracht der Corona-Pandemie sowie der gesundheitlichen Gesamt-
situation des Beschwerdeführers sei es allerdings nicht überwiegend wahrschein-
lich, dass er für diese Tätigkeit zu mindestens 50% erwerbstätig gewesen sei 
(Erw. 5.2 f.). Die Einsprache sei insofern abzuweisen, als der Beschwerdeführer 
beantrage, er sei als voll Erwerbstätiger zu qualifizieren (Erw. 6). Dies schliesse 
nicht aus, dass der Beschwerdeführer in zukünftigen Jahren aufgrund seiner SE 
als voll erwerbstätig anerkannt werden könne (Erw. 7).  

Die Modalitäten der Beitragsfestsetzung für die Beiträge als NE seien an sich 
nicht umstritten (Erw. 8). Das für die Beitragsbemessung massgebende Rein-
vermögen sei aufgrund der entsprechenden rechtskräftigen kantonalen Veranla-
gung unter Berücksichtigung der interkantonalen Repartitionswerte zu ermitteln. 
Sodann sei zu beachten, dass zum massgebenden Renteneinkommen zwar 
Taggelder von Krankenkassen und anderen Versicherungseinrichtungen, wie 
z.B. der SUVA, gehörten, nicht aber Rentenleistungen der eidgenössischen IV. 
Ebenfalls nicht entsprochen werden könne dem Antrag, für das Jahr 2019 die 
SUVA-Taggelder in der Höhe von Fr. 8'688.-- statt als Renteneinkommen als 
Lohnfortzahlung zu berücksichtigen. Fakt sei, dass die B.________ GmbH keine 
Lohnfortzahlung gewährt habe, selbst wenn dies nachträglich nun so dargestellt 
werde. Die Taggelder seien offenbar einfach an den Beschwerdeführer weiterge-
leitet worden, welcher diese in seiner privaten Steuererklärung auch entspre-
chend deklariert habe. Die B.________ GmbH habe denn diese Taggelder auch 
nicht als Lohn deklariert. Es sei seither auch keine Nachdeklaration gemeldet 
worden. Auch sei - entgegen anderslautenden mündlichen Hinweisen seitens der 
Vertreter des Einsprechers - bei der Steuerverwaltung kein Antrag auf entspre-
chende Korrekturen eingereicht worden. Die Steuerverwaltung Schwyz habe mit 
E-Mail vom 5. August 2022 bestätigt, dass die ursprüngliche Steuermeldung wei-
terhin gültig sei und sich der Einsprecher nicht bei ihr gemeldet habe (Erw. 9).

In der Zwischenzeit sei der Beschwerdeführer von der Ausgleichskasse für seine 
Tätigkeit als Betreiber eines Bed & Breakfasts als SE anerkannt worden. Mit Ver-
fügungen für SE vom 27. Februar 2023 seien für die Jahre 2019 und 2020 keine 

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Beiträge und für das Jahr 2021 Beiträge in der Höhe von Fr. 357.15 (inkl. Verwal-
tungskosten) erhoben worden (Erw. 10). 

Für die einzelnen Jahre sei bei der Berechnung der Beiträge von folgenden Fak-
toren auszugehen (Erw. 10; Beträge in Franken):

Beitragsjahr 2019
Reinvermögen: 806'333.--1
Renteneinkommen: 8'688.10
Einkommen aus uSE (brutto) 3'200.--
Einkommen aus SE 0.--
1 Die Liegenschaft berücksichtigt mit einem Wert von Fr. 666'188.-- (125 % von Fr. 532'950.--)

Beitragsjahr 2020
Reinvermögen: 759'539.--1
Renteneinkommen: 9'424.90
Einkommen aus uSE (brutto) 0.--
Einkommen aus SE 1'000.--
1 Die Liegenschaft berücksichtigt mit einem Wert von Fr. 666'188.-- (125 % von Fr. 532'950.--)

Beitragsjahr 2021
Reinvermögen: 773'495.--1
Renteneinkommen: 13'815.--
Einkommen aus uSE (brutto) 0.--
Einkommen aus SE 5'000.--
1 Die Liegenschaft berücksichtigt mit einem Wert von Fr. 645'891.-- (125% von Fr. 516'713.--)

Ausgehend von diesen Reinvermögen und mit 20 multiplizierten Renteneinkom-
men ermittelte die Vorinstanz folgende massgebende Vermögen und AHV/IV/ 
EO-Beiträge für die Jahre 2019 bis 2021 (in Franken; Erw. 11):

Beitragsjahr 2019
Reinvermögen: 806'333.--
Renteneinkommen: 20 x 8'688.10 173'762.--
Total 980'095.--
Beiträge 1'845.--

Abzgl. Beiträge aus Erwerbseinkommen - 328.--
Entsprechend 1'517.--
Verwaltungskosten 5 % 75.85

Total Beiträge 1'592.85

Beitragsjahr 2020
Reinvermögen: 795'539.--
Renteneinkommen: 20 x 9'424.90 188'498.--
Total 984'037.--
Beiträge 1'899.--

Verwaltungskosten 5 % 94.95

Total Beiträge 1'993.95

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Beitragsjahr 2021
Reinvermögen: 773'495.--
Renteneinkommen: 20 x 13'815.-- 276'300.--
Total 1'094'795.--
Beiträge 2'014.--
Abzüglich Beiträge aus Erwerbseinkommen - 278.40
Entsprechend 1'735.60

Verwaltungskosten 5 % 86.80

Total Beiträge 1'822.40

Die Schlechterstellung sei dem Beschwerdeführer angedroht worden mit der Ge-
legenheit zum Rückzug der Einsprache. Die Verfügung könne daher im Einspra-
cheverfahren zu Ungunsten des Beschwerdeführers abgeändert werden 
(Erw. 11). 

Auf den mit der Stellungnahme vom 14. Juni 2022 erstmals beantragten Verzicht 
auf die Erhebung von Verzugszinsen könne angesichts der diesbezüglich zwei 
separaten Verfügungen vom 23. Juli 2021 und somit verspäteter Anfechtung 
nicht eingetreten werden. Allerdings seien die Verzugszinsen aufgrund der Ver-
änderung der Beiträge nach der Rechtskraft des Einspracheentscheides anzu-
passen (Erw. 12). 

1.2 Der Beschwerdeführer macht mit seiner Eingabe vom 14. April 2023 (nur) 
geltend, er habe bereits im Jahr 2019 mindestens während neun Monaten zu 
50% gearbeitet und sei daher als erwerbstätig (SE) einzustufen. 

1.3 Soweit die Vorinstanz auf die Einsprache hinsichtlich der Verzugszinsen 
nicht eingetreten ist, wird der Einspracheentscheid zu Recht nicht angefochten. 
Dies wäre dem Beschwerdeführer auch unbehelflich. Zum einen wurden die am 
23. Juli 2021 in Rechnung gestellten Verzugszinsen erstmals mit der Eingabe 
vom 14. Juni 2022 thematisiert. Zum andern müsste der Antrag, auf allfällige 
Verzinsung der ausstehenden Beiträge zu verzichten, als Gesuch um Erlass der 
Verzugszinsen verstanden werden. Ein Erlass bildete jedoch weder Gegenstand 
des Einspracheverfahrens noch des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Dass 
für Beitragsforderungen und -rückerstattungen Verzugszinsen bzw. Vergütungs-
zinsen zu leisten sind, ist überdies in Art. 26 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 
6. Oktober 2000 für den gesamten Bereich der vom ATSG erfassten Sozialversi-
cherungszweige bestimmt. Das Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlasse-
nenversicherung (AHVG; SR 831.10) vom 20. Dezember 1946 weicht von die-
sem Prinzip nicht ab und vollzieht diese gesetzliche Regelung in Art. 41bis und 
Art. 41ter der Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung 

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(AHVV; SR 831.101) vom 31. Oktober 1947. Verzugszinsen haben den Zweck, 
einen Ausgleich dafür zu schaffen, dass der Schuldner bei verspäteter Bezah-
lung einen Zinsvorteil geniessen kann, während der Gläubiger einen Zinsnachteil 
erleidet (BGE 109 V 8; ZAK 1995, S. 80 Erw. 4b). Sie stellen analog den obligati-
onenrechtlichen Verzugszinsen auf Geldschulden (Art. 104 f. OR) einen verein-
fachten Schadens- und Vorteilsausgleich dar, der weder einen Schadens- und 
Bereicherungsnachweis noch ein Verschulden am Verzug voraussetzt (ZAK 
1992, S. 167 Erw. 4b mit Hinweisen). So hat auch das Bundesgericht diesen 
durch den Verordnungsgeber betonten Grundsatz der Unmassgeblichkeit des 
Verschuldensaspektes für die Verzugszinspflicht wiederholt bestätigt (BGE 139 V 
297 Erw. 3.3.2.2; BGE 134 V 202 Erw. 3.3.1; Urteil BGer 9C_409/2016 vom 
21.12.2016 Erw. 8.3.1).

2.1 Nach Art. 10 Abs. 1 AHVG und Art. 28bis Abs. 1 AHVV gelten Personen, de-
ren Erwerbstätigkeit in zeitlicher und masslicher Hinsicht unbedeutend ist, als 
Nichterwerbstätige. Diese Personen werden also nicht als Nichterwerbstätige 
qualifiziert, sondern diesen lediglich gleichgestellt ("gelten"), indem sie Beiträge 
wie Nichterwerbstätige zu leisten haben (BGE 140 V 338 Erw. 1.1; Urteil BGer 
9C_272/2021 vom 14.10.2021 = SVR 2022 AHV Nr. 10 i.Sa. AK Schwyz vs. 
VerwGer SZ u. L. Erw. 6.2). Der nichterwerbstätigen Person (im beitragsrechtli-
chen Sinn) steht die erwerbstätige Person (im beitragsrechtlichen Sinn) gegenü-
ber, wobei sich diese Erwerbstätigkeit auf eine unselbständige wie selbständige 
Erwerbstätigkeit beziehen kann. Quantitatives Kriterium für eine beitragsrechtli-
che Qualifikation als (selbständig wie unselbständig) erwerbstätige Person sind 
grundsätzlich Beiträge vom Erwerbseinkommen (bei unselbständiger Erwerbs-
tätigkeit zusammen mit den Beiträgen der Arbeitgebenden) im Kalenderjahr von 
mindestens Fr. 482.-- (Jahr 2019), Fr. 496.-- (Jahr 2020) und Fr. 503.-- (Jahr 
2021) (vgl. Frey/Mosimann/Bollinger, AHV/IVG-Kommentar, 2018, Art. 10 AHVG 
N 5). 

2.2 Der Versicherte ist beitragspflichtig, solange er eine Erwerbstätigkeit aus-
übt. Für Nichterwerbstätige beginnt die Beitragspflicht am 1. Januar nach Vollen-
dung des 20. Altersjahres und dauert bis zum Ende des Monats, in welchem 
Frauen das 64. und Männer das 65. Altersjahr vollendet haben (Art. 3 Abs. 1 
AHVG). 

2.3.1 Die Beiträge der erwerbstätigen Versicherten werden in Prozenten des 
Einkommens aus selbständiger und unselbständiger Erwerbstätigkeit festgesetzt 
(Art. 4 Abs. 1 AHVG). 

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2.3.2 Nichterwerbstätige, für die nicht der jährliche Mindestbeitrag gemäss 
Art. 10 Abs. 2 AHVG vorgesehen ist, bezahlen einen Beitrag entsprechend ihren 
sozialen Verhältnissen (Art. 10 Abs. 1 AHVG). Die Beiträge bemessen sich nach 
dem Vermögen und dem Renteneinkommen. Verfügt ein Nichterwerbstätiger 
gleichzeitig über Vermögen und Renteneinkommen, wird der mit 20 multiplizierte 
jährliche Rentenbetrag zum Vermögen hinzugerechnet (Art. 28 Abs. 1 und 2 
AHVV) und auf die nächsten Fr. 50'000.-- abgerundet (Art. 28 Abs. 3 AHVV). 
Beläuft sich dieser Betrag auf weniger als Fr. 300'000.--, war im Jahr 2019 der 
Mindestbetrag von Fr. 395.-- (bzw. Fr. 482.-- unter Einschluss des IV- und EO-
Beitrages), im Jahr 2020 von Fr. 409.-- (bzw. Fr. 496.--) und im Jahr 2021 von 
Fr. 413.-- (bzw. Fr. 503.--) zu bezahlen (Art. 28 Abs. 1 AHVV).

2.3.3 Die Beiträge werden für jedes Beitragsjahr festgesetzt. Als Beitragsjahr gilt 
das Kalenderjahr (Art. 29 Abs. 1 AHVV). Massgebend ist das von der Aus-
gleichskasse ermittelte Renteneinkommen und das von den kantonalen Steuer-
behörden ermittelte Vermögen am 31. Dezember des Beitragsjahres (Art. 29 
Abs. 2 - 4 AHVV). Sie berücksichtigen dabei die interkantonalen Repartitionswer-
te (Art. 29 Abs. 3 Satz 2 AHVV). Die Veranlagungen für die direkte Bundessteuer 
sind für die Ausgleichskasse verbindlich (Art. 29 Abs. 5 Satz 2 AHVV).

2.4.1 Personen, die nicht dauernd und nicht voll erwerbstätig sind, leisten Beiträ-
ge wie Nichterwerbstätige, wenn ihre Beiträge vom Erwerbseinkommen zusam-
men mit denen ihres Arbeitgebers in einem Kalenderjahr nicht mindestens der 
Hälfte des Betrages nach Art. 28 AHVV entsprechen. Ihre Beiträge vom Er-
werbseinkommen müssen auf jeden Fall den Mindestbetrag nach Art. 28 AHVV 
erreichen (Art. 10 Abs. 1 AHVG i.V.m. Art. 28bis AHVV). Betroffen von dieser Be-
stimmung sind Personen, die entweder nicht dauernd, nicht voll, oder nicht dau-
ernd und nicht voll erwerbstätig sind (vgl. Wegleitung über die Beiträge der 
Selbständigerwerbenden und Nichterwerbstätigen in der AHV, IV und EO [nach-
folgend: WSN], vom 1.1.2008, Stand 1.1.2023 Rz. 2033). Diese Personen leisten 
Beiträge wie Nichterwerbstätige, wenn die Beiträge vom Erwerbseinkommen (zu-
sammen mit den Beiträgen der Arbeitgebenden) tiefer sind als die Hälfte der Bei-
träge, die sie als Nichterwerbstätige bezahlen müssten (WSN Rz. 2041). Die Bei-
träge vom Erwerbseinkommen können angerechnet oder zurückerstattet werden 
(Art. 10 Abs. 3 AHVG; Art. 28 bis AHVV i.V.m. Art. 30 AHVV; WSN Rz. 2045; 
BGE 140 V 338 Erw. 1.1 m.w.H.). Wie bereits erwähnt (vorstehend Erw. 1.2.1) 
werden nicht dauernd und voll Erwerbstätige den Nichterwerbstätigen lediglich 
beitragsmässig gleichgestellt, d.h. an der grundsätzlichen Qualifizierung als 
selbständig- oder unselbständigerwerbende Person ändert sich nichts. 

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2.4.2 Eine Erwerbstätigkeit gilt dann als dauernd, wenn sie während mehr als 
neun Monaten im Kalenderjahr ausgeübt wird (vgl. WSN Rz. 2035). 

2.4.3 Volle Erwerbstätigkeit liegt in der Regel vor, wenn für die (selbständige 
oder unselbständige) Tätigkeit ein erheblicher Teil der im betreffenden Erwerbs-
zweig üblichen Arbeitszeit aufgewendet wird. Diese Voraussetzung ist nach der 
Verwaltungspraxis und Rechtsprechung dann erfüllt, wenn die beitragspflichtige 
Person während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit (also 50%) tätig ist 
(BGE 140 V 338 Erw. 1.2 m.w.H; siehe auch WSN Rz. 2039). Im Steuerrecht 
wird bei ganzjähriger Vollzeittätigkeit in der Regel von 220 Arbeitstagen ausge-
gangen. 50% davon (volle Erwerbstätigkeit) entsprechen daher 110 Arbeitstagen. 
Ausgehend von einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von rund 42 Stunden er-
gibt dies 8.4 Stunden pro Tag, für 110 Arbeitstage müsste somit ein Jahressoll 
von rund 924 Stunden ausgewiesen werden können, um volle Erwerbstätigkeit 
zu begründen (VGE II 2020 115 vom 18.3.2021 Erw. 3.2; vgl. angefochtener Ent-
scheid Erw. 5.1).

2.4.4 Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind die tatsächlichen 
Gegebenheiten und nicht die Höhe der Beiträge nach Art. 10 Abs. 1 AHVG aus-
schlaggebend für die Beurteilung, ob eine beitragspflichtige Person erwerbstätig 
ist (BGE 139 V 12 Erw. 5.2). Die volle Erwerbstätigkeit darf im Bereich der 
Selbständigkeit nicht schon aufgrund eines einfachen Vergleichs der erzielten 
Gewinne mit dem Durchschnittsverdienst aus einer entsprechenden unselbstän-
digen Erwerbstätigkeit verneint werden, wo eine selbständige Betätigung erst 
nach längerer Zeit zu Einkünften führt oder vorübergehende Ertragseinbrüche, 
Investitionen, Amortisationen oder Veränderungen die betriebliche Rechnung 
negativ beeinflussen. Die Erwerbsabsicht ist dann nicht in Frage gestellt, wenn 
die tatsächlichen wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht auf Nichterwerbstätigkeit, 
bloss vorgegebene Erwerbstätigkeit oder Erwerbstätigkeit unbedeutenden Um-
fangs schliessen lassen (BGE 140 V 338 Erw. 2.3.1). Hingegen kann das Fehlen 
von Einkünften ein deutlicher Hinweis dafür sein, dass Nichterwerbstätigkeit, 
bloss vorgegebene Erwerbstätigkeit oder allenfalls Erwerbstätigkeit unbedeuten-
den Umfangs vorliegt, was von Fall zu Fall aufgrund der tatsächlichen wirtschaft-
lichen Gegebenheiten zu prüfen ist. Wird eine üblicherweise erwerbliche Tätigkeit 
auf Dauer ohne Gewinn ausgeübt, so lässt das Ausbleiben des finanziellen Er-
folges regelmässig auf das Fehlen erwerblicher Zielsetzung schliessen; denn wer 
wirklich eine Erwerbstätigkeit ausübt, wird sich in der Regel nach längeren beruf-
lichen Misserfolgen von der Zwecklosigkeit seines Unterfangens überzeugen und 
die betreffende Tätigkeit aufgeben (Urteil BGer 9C_428/2016 vom 22.5.2017 
Erw. 3.3.2).

12

2.5 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollstän-
dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Die Verwal-
tung als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine 
Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen über-
zeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern 
das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines be-
stimmten Sachverhaltes genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und 
die Richterin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von 
allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 
138 V 218 Erw. 6 mit Hinweisen; vgl. BGE 130 III 321 Erw. 3.2 und 3.3; Urteil 
BGer 8C_448/2020 vom 3.3.2021 Erw. 2.4.1).

Ab wann überwiegende Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, lässt sich kaum 
quantifizieren. Auch das Schrifttum äussert sich übereinstimmend mit der Recht-
sprechung dahingehend, dass die blosse Annahme einer Möglichkeit oder einer 
Hypothese nicht ausreicht, während andererseits auch nicht die strikte Annahme 
der zu beweisenden Tatsache (wie im Zivilprozess) zu verlangen ist (BSK ATSG- 
Schiavi, Art. 43 N 11). Die Wahrscheinlichkeit ist insoweit überwiegend, als der 
begründeten Überzeugung keine konkreten Einwände entgegenstehen (Kieser, 
ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, Art. 43 N 59).

3.1 Die Vorinstanz hat die Einkünfte des Beschwerdeführers in den Jahren 
2019 bis 2021 im angefochtenen Entscheid (Erw. 5.1) beziffert. Sie beliefen sich 
im Jahr 2019 auf Fr. 3'000.-- aus USE, Fr. 8'688.10 Taggelder der Suva sowie 
einen Verlust von Fr. 2'885.-- aus SE; im Jahr 2020 fehlten Einkünfte aus USE, 
für die Zeit vom 1. Februar 2020 bis 30. September 2020 wurde ihm eine IV-
Rente von monatlich Fr. 2'029.-- ausgerichtet, von der Suva bezog er Taggelder 
von insgesamt Fr. 9'294.90 und aus SE erzielte er einen Gewinn von Fr. 1'000.--; 
im Jahr 2021 erzielte er aus USE Fr. 13'815.--, von der Suva erhielt er Taggelder 
von insgesamt Fr. 13'815.-- und die Einkünfte beliefen sich gemäss der Steuer-
meldung vom 6. April 2023 (AK-act. 169) auf Fr. 5'000.--. Diese Angaben lassen 
sich anhand der Akten überprüfen (zum Jahr 2019: AK-act. 60, 82-1/2, 122; zum 
Jahr 2020: AK-act. 90, 120, 170, 122; zum Jahr 2021: AK-act. 172, 122, 84, 169). 
Betreffend die Einkünfte aus SE ist anzumerken, dass der Beschwerdeführer laut 
der Steuermeldung vom 5. Januar 2023 (AK-act. 140) im Jahr 2021 kein solches 
erzielte. 

Allein diese Zahlen sind ein Indiz gegen eine dauernde und volle Erwerbstätigkeit 
des Beschwerdeführers in den fraglichen Jahren. 

13

3.2 Die Vorinstanz hat des Weiteren die dem Beschwerdeführer attestierten 
Arbeitsunfähigkeiten von Februar 2019 bis Juli 2021 erwähnt. Mit den beiden 
vom Beschwerdeführer am 22. Mai 2023 überbrachten Unfallscheinen bestätigen 
Dr.med. G.________ sowie Dr.med. H.________, Prof. h.c. Dr.med. Facharzt 
FMH für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates 
und Sportmedizin SGSM, I.________, dem Beschwerdeführer eine volle Arbeits-
unfähigkeit durchgehend seit dem Unfall im Februar 2019 bis Juni 2022. Diese 
attestierten Arbeitsunfähigkeiten sind ebenfalls als Indiz sowohl gegen eine dau-
ernde wie gegen eine volle Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in den Jah-
ren 2019 bis und mit 2021 zu werten. 

Gleichzeitig wird damit die eigene Angabe des Beschwerdeführers vom 8. Feb-
ruar 2022 bestätigt (AK-act. 104), dass er in der fraglichen Zeit nicht in einem 
50%-Pensum erwerbstätig gewesen sei. Ebenso liess der Beschwerdeführer 
durch seinen Rechtsvertreter mit Einwand vom 17. Dezember 2020 (IV-act. 56) 
gegen den IV-Vorbescheid vom 26. Oktober 2020 (IV-act. 34) sein Einverständ-
nis zur Rentenzusprache für die Zeit vom 1. Februar 2020 bis 30. September 
2020 erklären, weil in dieser Zeit "offensichtlich keine Arbeitsfähigkeit - weder in 
der angestammten noch in einer angepassten Tätigkeit - bestand". Nicht akzep-
tiert werde die Verweigerung der Rente ab dem 1. Oktober 2020, da er weiterhin 
arbeitsunfähig sei (S. 2 Rz. 6). Der Beschwerdeführer liess ein polydisziplinäres 
Gutachten beantragen. Am 21. März 2021 reichte der Rechtsvertreter der IV-
Stelle eine Ergänzung zum Einwand vom 17. Dezember 2020 ein, womit eine 
Verschlechterung des Gesundheitszustandes und eine weiterhin anhaltende (na-
hezu vollständige) Arbeitsunfähigkeit geltend gemacht wurde (IV-act. 65). Mit 
dieser geltend gemachten Arbeitsunfähigkeit lässt sich eine volle und dauernde 
Erwerbstätigkeit schwerlich vereinbaren. Diese Eigenangaben des Beschwerde-
führers können insofern nicht anders verstanden werden, als dass er nicht oder 
nur in sehr geringem Umfang einer (Erwerbs-)Tätigkeit nachging. 

3.3.1 Wann genau der Beschwerdeführer sein BnB-Projekt startete, geht aus den 
Akten nicht mit der erforderlichen Klarheit hervor. Aufgrund der von ihm mit der 
Beschwerde eingereichten Rechnungen (Materialien, Möbel etc.) ist mit der Vor-
instanz (angefochtener Einspracheentscheid Erw. 5.2) anzunehmen, dass der 
Beschwerdeführer damit im Frühjahr/Sommer 2019, also bald nach seinem Un-
fall, begann. Allein hieraus lässt sich nicht ansatzweise auf eine dauernde und 
volle Erwerbstätigkeit schliessen. Insbesondere können diese Rechnungen eine 
Zeiterfassung nicht ersetzen; eine solche hat der Beschwerdeführer, wie er in 
seiner Eingabe vom 14. April 2023 selber festhält, nicht geführt. 

14

3.3.2 Die IV erteilte dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 26. Januar 2021 
Kostengutsprache für berufliche Massnahmen gemäss Art. 18 des Bundesgeset-
zes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) vom 19. Juni 1959, die in 
einem Job Coaching vom 19. Januar 2021 bis 18. Juli 2021 bestanden (IV-
act. 60), und mit Kostengutsprache vom 22. Juni 2021 weiter vom 1. August 
2021 bis 30. September 2021 (IV-act. 89). 

Dem "Protokoll berufliche Integration" vom 6. September 2021 (IV-act. 92) lässt 
sich entnehmen, dass das BnB der Traum des Beschwerdeführers sei; das habe 
sich so gut auch kombinieren lassen mit der Tätigkeit als Bergführer und Mas-
seur. Er hoffe sehr wieder auf Gäste nach Corona, aber Bergführer und Masseur 
gehe nicht mehr. Wenn er den Betrieb aufrechterhalten wolle, müsse er bis Mit-
tag anwesend sein (Frühstück, Zimmer reinigen, Wäsche). 

Der Beschwerdeführer wird als "Macher-Typ" charaktiersiert, der unzählige Pro-
jekte und Ideen im Kopf habe. Dies sei eine "tolle Eigenschaft, welche jedoch 
nicht immer ganz einfach zu bändigen" sei. Daher werde dem Beschwerdeführer 
geholfen, mehr Struktur in seinem Tagesplan zu schaffen und Priorisierungen in 
seinen Projekten zu führen. Eine To-do-Liste mit Zeitplan, welcher mit ihm erstellt 
worden sei und regelmässig besprochen werde, könne hierfür Abhilfe schaffen. 
Wichtig sei dies auch später für den Betrieb des BnB und dessen weitere Ange-
bote, speziell dann, wenn viele Buchungen und Wünsche seitens der Gäste vor-
handen seien (S. 6). 

3.3.3 Unter dem Datum des 23. März 2021 wird im Sinne der Standortbestim-
mung unter anderem festgehalten, dass für den Beschwerdeführer der Ausbau 
des BnB im Vordergrund stehe. Der Job Coach verweist auf anstehende Aufga-
ben wie Marketing u.a. und deren Finanzierung. In der Folge (bis Ende März 
2021) erstellte der Job Coach ein übersichtliches Konzept für das BnB des Be-
schwerdeführers (S. 5). Des Weiteren wurde mit dem Beschwerdeführer eine Art 
Training für seinen Umgang mit den Gästen (Kommunikationsform) gemacht und 
ein Flyer erarbeitet (S. 7 f.). Abschliessend wird unter anderem festgehalten, der 
Beschwerdeführer arbeite "jetzt voll im Rahmen seines BnB, welches mit Unter-
stützung des Job Coachs professionalisiert und das Angebot ausgeweitet" wor-
den sei (S. 9). 

3.3.4 Mit Vorbescheid vom 22. September 2021 (IV-act. 94) informierte die IV 
den Beschwerdeführer über den vorgesehenen Abschluss der Arbeitsvermittlung 
und den fehlenden Anspruch auf weitere IV-Leistungen. Vom 19. Januar 2021 
bis 30. September 2021 sei ein Job-Coaching zwecks Auf- und Ausbau des BnB 
durchgeführt worden. Gemäss Rückmeldung des Beschwerdeführers werde da-

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mit ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen erzielt. Daher könne auch 
die in Auftrag gegebene polydisziplinäre Begutachtung annulliert werden. Hier-
gegen liess der Beschwerdeführer am 26. Oktober 2021 Einwand erheben (IV-
act. 100). Unter anderem brachte er vor, er sei nicht in der Lage, mit seinem BnB 
ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. In der Sommer-
saison 2021 habe er (lediglich) einen Betrag von ca. Fr. 5'000.-- eingenommen. 
Sein daraus erzielter Gewinn bzw. sein erzieltes Einkommen werde nach Abzug 
der Ausgaben noch beträchtlich geringer ausfallen. Von einem rentenaus-
schliessenden Einkommen könne nicht die Rede sein. 

3.3.5 Auf eine entsprechende Anfrage der IV vom 28. Oktober 2021 (IV-act. 101) 
erklärte der Job-Coach J.________ mit Schreiben vom 3. November 2021 (IV-
act. 102), der Beschwerdeführer habe nicht gesagt, von den Einnahmen des BnB 
leben zu können. Sein Wunsch und sein Ziel sei, dass das BnB in der Zukunft 
Umsatz ergebe, dass er seinen Lebensunterhalt hauptsächlich mit dem BnB und 
seinen zusätzlichen Dienstleistungen wie Triketouren, Massage, Spa, geführte 
kleine leichte Wandertouren (er als Tourenleiter) etc. erzielen könne. Aktuell rei-
che der Umsatz noch nicht aus, um die Kosten zu decken. Das sei ihm beim Ab-
schlussgespräch klar mitgeteilt worden. 

3.3.6 Die IV-Akten lassen zwar erkennen, dass das Projekt BnB nicht nur vom 
Beschwerdeführer im Sinne der (zukünftigen) Haupterwerbstätigkeit priorisiert 
wurde, sondern dass diesem Interesse des Beschwerdeführers auch im Rahmen 
der arbeitsmarktlichen IV-Massnahmen Rechnung getragen und dieses Interesse 
im Fokus dieser Massnahmen stand. Auf eine Inanspruchnahme im Sinne einer 
dauernden und vollen Erwerbstätigkeit lassen diese arbeitsmarktlichen Mass-
nahmen jedoch nicht schliessen, sofern sie überhaupt als Erwerbstätigkeit im 
ahv-rechtlichen Sinne betrachtet werden könnten. 

3.4 Dem in der Folge im Februar 2023 doch durchgeführten polydisziplinären 
Gutachten lässt sich folgender Tagesablauf des Beschwerdeführers gemäss 
dessen Angaben entnehmen (IV-act. 148-17/90; vgl. IV-act. 148-42/90):

Hr. A.________ steht zumeist erst spät am Vormittag auf, da er oft erst recht spät zwischen 
1-5:00 Uhr morgens einschläft. Unter Tags versucht er so gut es geht Sachen in der 
Landwirtschaft und zu Hause zu erledigen, aber oft fehlt ihm einfach die Kraft und die 
Motivation dazu. Dies hat inzwischen auch schon zu Konflikten mit der Partnerin geführt, da 
sie nicht verstehen kann, dass er sich nicht motivieren kann. Bei schönem Wetter geht er 
mit dem Hund teilweise in die Berge, aber zumeist fehlt ihm die Motivation eine Wanderung 
tatsächlich abzuschliessen und bis auf den Gipfel zu gehen. Auf der einen Seite nervt ihn 
dies extrem, aber schlussendlich dreht er doch um. Spezielle Freizeitaktivitäten übt er im 
Moment ansonsten nicht aus. Da er immer recht spät aufsteht und teilweise auch am 

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Nachmittag sich kurz hinlegt, ist der [sic] abends nicht wirklich müde und geht deshalb spät 
ins Bett.

Zu den "Zukunftsvorstellungen" wird festgehalten, prinzipiell würde der Be-
schwerdeführer gerne sein Projekt BnB voll ausbauen und zum Laufen bringen, 
aber im Moment fehle ihm die Kraft und Motivation dazu. Er sei der Meinung, 
dass für eine erfolgreiche Steigerung auch das Angebot eines Bergführers, Per-
sonalcoach, etc. notwendig wäre (vgl. auch IV-act. 148-34/90).

Diese Eigenangaben des Beschwerdeführers sind - auch wenn sie nicht im vor-
liegend fraglichen Zeitraum gemacht wurden - gleichwohl ein deutliches Indiz ge-
gen eine volle und dauernde Erwerbstätigkeit in den dem Unfall im Jahr 2019 fol-
genden beiden Jahren. 

3.5 Der Vorinstanz ist somit beizupflichten, dass in Würdigung der Akten und in 
Berücksichtigung der gesamten Umstände nach dem erforderlichen Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine volle und dauernde Erwerbstätigkeit 
des Beschwerdeführers in den Jahre 2019 bis 2021 zu verneinen ist. Die Vor-
instanz hat den Beschwerdeführer somit zu Recht als NE erfasst. Hieran können 
auch die Einträge von Gästen im Hüttenbuch nichts ändern. Sie zeugen zwar von 
den Vorzügen des angebotenen und auch attraktiv beworbenen BnB (vgl. htt-
ps://www.bnbD.________.ch/), lassen jedoch keine entscheidrelevanten Rück-
schlüsse für die Beurteilung der Frage einer vollen und dauernden Erwerbstätig-
keit zu. 

4. Die Berechnung der Beiträge wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. 
Dies wäre auch unbehelflich. Die Zahlen sind erstellt (vgl. vorstehend Erw. 3.1; 
vgl. auch AK-act. 170 ff. [Steuermeldungen]). 

Namentlich wird vom Beschwerdeführer zu Recht nicht (mehr) in Abrede gestellt, 
dass die Taggelder der Suva als Renteneinkommen zu behandeln sind. Im Kon-
text der Beitragsbemessung der Nichterwerbstätigen wird gemäss der Recht-
sprechung unter den Begriff des Renteneinkommens mehr als die Einkünfte, die 
gemeinhin als "Renteneinkommen" bezeichnet werden, subsumiert. Bereits der 
Begriff der Rente bzw. derjenige des Einkommens geht von einer Regelmässig-
keit (und nicht von einer Einmaligkeit) der Leistung aus. In diesem Sinne sind 
sämtliche wiederkehrenden Leistungen (revenus périodiques), die die sozialen 
Verhältnisse des Nichterwerbstätigen beeinflussen und die weder durch eine Er-
werbstätigkeit erzielt werden, noch einen Vermögensertrag darstellen, Renten-
einkommen. Auch unregelmässig (aber damit ebenfalls: mehr als einmalig) er-
brachte Leistungen zählen zum Renteneinkommen. Im Einklang damit hat die 
Rechtsprechung u.a. Renten, Taggelder, den Mietwert einer unentgeltlich zur 

https://www.bnb-ausserstock.ch/
https://www.bnb-ausserstock.ch/

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Verfügung gestellten Wohnung, regelmässig erbrachte Zuwendungen von Dritten 
und andere periodische Leistungen als Renteneinkommen qualifiziert (vgl. BGE 
141 V 186 Erw. 3.2.2 mit zahlreichen Hinweisen, u.a. auch auf Rz. 2087 ff. 
WSN). 

5. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten in der 
Höhe von Fr. 500.-- (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) dem Be-
schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 61 lit. fbis ATSG; § 72 VRP). 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von insgesamt Fr. 500.-- werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt. Er hat am 26. April 2023 einen Kostenvorschuss 
in gleicher Höhe bezahlt, womit die Rechnung ausgeglichen ist. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 20. Juni 2023

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 12. Juli 2023