# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7d3fcf20-ce1c-53a2-8fe6-3c97cd528219
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-01-25
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Verwaltungsgericht 25.01.2005 AGVE_2005_31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_006_AGVE-2005-31_2005-01-25.pdf

## Full Text

2005 Kantonale Steuern 129 

im Rekursverfahren ein; im Einspracheverfahren berief er sich noch 
mit keinem Wort darauf. Da es unzulässig ist, im Rekurs- und im 
Beschwerdeverfahren neue, im Einspracheverfahren nicht genannte 
Beweismittel einzubringen, da diese Beweismittel schon während 
des Einspracheverfahrens vorhanden waren und die verspätete Ein-
reichung nicht entschuldbar ist und da der Beschwerdeführer im 
Veranlagungs- und im Einspracheverfahren auf den Beweismittelaus-
schluss hingewiesen wurde, darf das Verwaltungsgericht diese neuen 
Unterlagen zum Nachweis der offensichtlichen Unrichtigkeit der 
Ermessensveranlagung nicht berücksichtigen (und hätte sie schon 
das Steuerrekursgericht nicht berücksichtigen dürfen). Das hat zur 
Folge, dass dieser Nachweis nicht erbracht ist. 

31 Grundstückgewinnsteuer. Berechnung der Besitzesdauer (§ 79 aStG). 
- Berechnung der Besitzesdauer bei einem Teilverkauf nach vorgän-

giger Landumlegung. Die unterschiedliche Besitzesdauer der in die 
Landumlegung eingeworfenen Parzellen ist bei der Neuzuteilungs-
parzelle anteilsmässig weiterzuführen. Wird die neue Parzelle aufge-
teilt und teilweise veräussert, so ist die Berechnung vorzunehmen, als 
werde zuerst der Anteil der Parzelle mit der längsten Besitzesdauer - 
und entsprechend der tiefsten Steuerbelastung - verkauft. 

Entscheid des Verwaltungsgerichts, 2. Kammer, vom 25. Januar 2005 in 
Sachen Kantonales Steueramt gegen Steuerrekursgericht und H.H. Publiziert 
in StE 2006, B 45 Nr. 11. 

32 Einzelschätzung der Grundstücke (§ 218 Abs. 2 StG). 
- Übergangsrecht. Voraussetzungen, unter denen eine Einzelschätzung 

nach neuem Recht vorgenommen werden darf, obwohl der Grund 
noch vor dem Inkrafttreten eintrat (Erw. 3.1, 3.2).  

- Unterschiede der Einzelschätzungen je nach dem Grund, der sie 
auslöst (Erw. 3.3, 4). 

- Reformatio in peius muss auch angekündigt werden, wenn kein 
Rückzug des Rechtsmittels möglich ist (Erw. 3.4).