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**Case Identifier:** 620d50d1-3c64-5e09-ab0a-0825c1a45dd8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-08-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 26.08.2008 IV 2007/173
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-173_2008-08-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/173

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 26.08.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2008
Art. 28 IVG: Würdigung medizinischer Berichte. Rückweisung und 
Anordnung eines Obergutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 26. August 2008, IV 2007/173).

Vizepräsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug 

und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Marcel Kuhn

Entscheid vom 26. August 2008

in Sachen

N.___,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Bolt, Auerstrasse 2, Postfach 91, 

9435 Heerbrugg,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

Sachverhalt:

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A.   

A.a  N.___, Jahrgang 1966, meldete sich im Juli 2003 zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an und beantragte berufliche Massnahmen (Berufsberatung, 

Umschulung und Arbeitsvermittlung) und eine Rente. Dr. med. A.___, FMH Innere 

Medizin, spez. Pneumologie, diagnostizierte im Arztbericht vom 10. September 2003 

(IV-act. 13) mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein persistierendes instabiles 

Asthma bronchiale trotz antiasthmatischer Therapie, differenzialdiagnostisch eine 

chronische asthmatische Bronchitis, eine chronisch eosinophile Pneumonie, eine 

leistungslimitierende Dyspnoe, eine Kardiopathie unklarer Ätiologie sowie einen 

deutlichen Ferritinmangel ohne Anämie. Als Mitarbeiterin im Reinigungsdienst bestehe 

seit mindestens Mai 2003 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Hauptsächlich sitzende 

Tätigkeiten ohne Exposition zu entsprechenden Dämpfen in staubfreien, nicht allergen 

bzw. physikalisch/chemisch belasteten Räumen seien zumutbar. Die vermutete 

zeitliche Dauer, eine Arbeit ohne Beschwerden oder Ermüdung zu leisten, sei abhängig 

von der maximalen Sauerstoffaufnahme. Empfohlen werde eine Teilzeitarbeit bei voller 

Leistung, ausser bei sitzender Tätigkeit, die während 8 Stunden pro Arbeitstag 

zumutbar wäre. Generell sollten keine mittleren bis schweren körperlichen Tätigkeiten 

mehr ausgeführt werden.

A.b Mit Verfügung vom 2. Februar 2004 (IV-act. 23) verneinte die IV-Stelle eine 

Kostengutsprache für berufliche Massnahmen und Rentenleistungen. Für leichte, 

sitzende Tätigkeiten in nicht exponierten Räumen bestehe nach wie vor eine 

Arbeitsfähigkeit von 100%. In einer der Behinderung angepassten Tätigkeit könne in 

etwa dasselbe Einkommen erzielt werden wie in der letzten Tätigkeit als Näherin. Unter 

diesen Umständen sei eine Invalidität im Sinne des IV-Gesetzes nicht ausgewiesen.

A.c  Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die IV-Stelle mit 

Einspracheentscheid vom 16. Juni 2004 ab.

A.d Gegen diesen Entscheid erhob die Versicherte beim Versicherungsgericht des 

Kantons St. Gallen Beschwerde und beantragte, es seien ihr berufliche Massnahmen - 

insbesondere Umschulungsmassnahmen - zuzusprechen, eventualiter sei festzustellen, 

dass sie in rentenbegründendem Ausmass erwerbsunfähig sei. Mit Entscheid vom 

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2. Dezember 2004 (IV-act. 28) hat das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die 

Beschwerde insoweit gutgeheissen, als festgestellt wurde, dass ein Anspruch auf 

Arbeitsvermittlung bestehe. Bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 15% bestehe 

hingegen kein Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen oder auf eine Rente.

B.  

B.a Nachdem ein Arbeitsversuch gescheitert war und sich die Versicherte nicht in der 

Lage fühlte, die attestierte Arbeitsfähigkeit umzusetzen, wurde die Arbeitsvermittlung 

durch die IV-Stelle abgebrochen und im Schlussbericht vom 19. Dezember 2005 (IV-

act. 42) die Rentenprüfung beantragt, wobei neue medizinische Unterlagen beschafft 

werden sollten. Dr. A.___ hielt im Verlaufsbericht vom 22. April 2006 (IV-act. 44) fest, 

dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten ohne Veränderung der Diagnosen 

verschlechtert habe. Es bestehe eine medizinisch-theoretische Ateminvalidität von 

40%. Vom 9. bis 16. Oktober 2006 erfolgte eine Hospitalisation im Departement Innere 

Medizin, Pneumologie, Kantonsspital St. Gallen. Im Austrittsbericht vom 19. Oktober 

2006 (IV-act. 49) wurde ein allergisches Asthma bronchiale diagnostiziert, 

differenzialdiagnostisch eine Hamsterallergie. Der regionale ärztliche Dienst (RAD) der 

Invalidenversicherung erhob im Bericht vom 22. Dezember 2006 (IV-act. 50) aufgrund 

einer internistischen Untersuchung der Versicherten am 5. Dezember 2006 die 

Diagnosen Asthma bronchiale, Status nach Lungen-Tuberkulose mit 

computertomographischem Nachweis von narbigen Veränderungen und leichter bis 

mässiggradiger Bronchiektasie rechts sowie Verdacht auf Rhinitis vasomotorica. Die 

allgemeine Leistungseinschränkung durch die pulmonale Erkrankung werde auf 20% 

eingeschätzt. Dies betreffe sowohl die früheren als auch alle übrigen Tätigkeiten. Für 

leidensadaptierte Tätigkeiten - ohne Exposition gegenüber höheren Konzentrationen 

von atemwegsreizenden Stäuben, Dämpfen oder Rauchen sowie ohne Exposition 

gegenüber Kälte, Nässe und Zugluft in ausreichend temperierten Räumen - bestehe 

somit eine Arbeitsfähigkeit von 80%.

B.bMit Vorbescheid vom 24. Januar 2007 (IV-act. 53) stellte die IV-Stelle in Aussicht, 

den Anspruch auf eine Invalidenrente zu verneinen. Am 26. Februar 2007 nahm der 

Rechtsvertreter der Versicherten dazu Stellung.

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B.c Mit Verfügung vom 7. März 2007 (IV-act. 64) verneinte die IV-Stelle wie 

angekündigt einen Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Abklärungen hätten ergeben, 

dass sich der Gesundheitszustand seit der letzten Rentenbeurteilung vor 3 Jahren nicht 

wesentlich verändert habe. Es sei der Versicherten bei einer leidensangepassten 

Tätigkeit weiterhin zumutbar ganztags zu arbeiten und dabei ein 

rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Gleichentags schloss die IV-Stelle die 

Arbeitsvermittlung verfügungsweise ab (IV-act. 65).

B.d Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Innere Medizin und Pneumologie, erhob im 

Bericht vom 13. April 2007 (IV-act. 67) die Diagnosen chronisches Asthma bronchiale, 

Rhinokonjunktivitis allergika und Status nach Lungentuberkulose. Aufgrund der 

Lungenerkrankung stellte er eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit fest. 

Für Arbeiten mit körperlicher Belastung oder Exposition gegenüber Dämpfen, Stäuben, 

etc. bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für körperlich nicht belastende Arbeiten 

in lufthygienisch einwandfreier Umgebung bestehe jedoch eine Restarbeitsfähigkeit 

von höchstens 40%.

C.  

C.a Gegen die Verfügung vom 7. März 2007 richtet sich die von Rechtsanwalt lic. iur. 

Thomas Bolt, Heerbrugg, im Namen der Versicherten erhobene Beschwerde vom 

23. April 2007 mit den Anträgen, die Verfügung vom 7. März 2007 betreffend 

Invalidenrente sei aufzuheben, es sei der Beschwerdeführerin eine volle Rente 

zuzusprechen und eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Der 

Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich seit dem Entscheid des 

Versicherungsgerichts vom 2. Dezember 2004 nachweislich verschlechtert. Der Bericht 

des RAD sei alles andere als objektiv und somit seien die Schlussfolgerungen bei der 

Beurteilung der Leistungsfähigkeit auch nicht verwertbar. Hingegen könne auf die 

Arbeitsfähigkeitseinschätzung von Dr. B.___ abgestellt werden, wonach für körperlich 

nicht belastende Arbeiten in lufthygienisch einwandfreier Umgebung eine 

Restarbeitsfähigkeit von höchstens 40% bestehe. Unter Berücksichtigung eines 

Leidensabzugs von 25% resultiere ein Invaliditätsgrad von 70% und somit ein 

Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Die erfolglos durchgeführte Eingliederung 

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habe klar gezeigt, dass leichte Hilfsarbeitertätigkeiten praktisch nie in lufthygienisch 

einwandfreier Umgebung ausgeübt werden könnten. Sodann würde selbst bei einer 

Arbeitsfähigkeit von 80% und einem Leidensabzug von 25% ein Anspruch auf eine 

Viertelsrente bestehen.

C.b In der Beschwerdeantwort vom 1. Juni 2007 beantragt die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde. Sämtliche Einwände der Beschwerdeführerin gegen das 

RAD-Gutachten seien nicht stichhaltig. Hingegen sei der relativ rudimentäre Bericht 

von Dr. B.___ mangelhaft. Die Anamnese fehle vollständig und zudem gehe der Bericht 

nicht auf das RAD-Gutachten ein und begründe seine davon abweichende 

Arbeitsfähigkeitsschätzung nicht. Auf den Bericht könne nicht abgestellt werden. Das 

Versicherungsgericht habe im Entscheid vom 2. Dezember 2004 das 

Valideneinkommen anhand der Lohnstrukturerhebung auf Fr. 47'599.-- festgelegt, 

dieser Wert könne weiterhin verwendet werden. Das Versicherungsgericht habe zudem 

festgestellt, dass der hypothetisch ausgeglichene Arbeitsmarkt für die 

Beschwerdeführerin geeignete Arbeitsstellen enthalte. Es sei ein sogenannter 

Leidensabzug von 15% vorzunehmen, weil die Beschwerdeführerin nur noch leichte 

Hilfstätigkeiten ausführen könne, ein Teilzeitabzug sei hingegen nicht möglich. Das 

Invalideneinkommen betrage somit Fr. 32'340.--, woraus ein rentenausschliessender 

Invaliditätsgrad von 32% resultiere.

C.c Mit Replik vom 9. Juli 2007 liess die Beschwerdeführerin an ihrem Rechtsbegehren 

unverändert festhalten. Zusätzlich legte der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

einen Bericht von Dr. B.___ vom 20. Juni 2007 ins Recht. Sollte das Gericht nicht auf 

die fachärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. B.___ abstellen, werde ein 

Obergutachten beantragt. 

C.d Die Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Duplik verzichtet.

Erwägungen:

1.   

Am 1. Januar 2008 sind mit der 5. IVG-Revision verschiedene Änderungen des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft getreten. Weil 

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in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei 

der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 

467 E. 1), und weil bei der Beurteilung ferner auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses 

der streitigen Verfügung eingetretenen Sachverhalt abzustellen ist (BGE 121 V 366 

E. 1b; 132 V 215 E. 3.1.1), sind vorliegend die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden 

materiellen Bestimmungen anzuwenden.

2.   

Streitig und im vorliegenden Verfahren zu überprüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin 

den Anspruch auf eine Invalidenrente zu Recht verneint hat.

3.   

3.1  Unter Invalidität wird die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde 

ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). 

Erwerbsunfähigkeit ist dabei der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder 

geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Der Grad der für 

einen allfälligen Rentenanspruch massgebenden Invalidität wird gemäss Art. 16 ATSG 

durch einen Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das Einkommen, das die 

versicherte Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der 

notwendigen und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung 

gesetzt wird zum Einkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Nach aArt. 28 Abs. 1 IVG besteht der 

Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn der Versicherte mindestens zu 70%, 

derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn er wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein 

Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so besteht Anspruch auf eine halbe Rente 

und bei einem IV-Grad von mindestens 40% auf eine Viertelsrente.

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3.2  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von 

Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel 

eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Hinsichtlich 

des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, in der 

Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Was Parteigutachten anbelangt, rechtfertigt 

der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in 

das Verfahren eingebracht wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (ZAK 1986 S. 189 

Erw. 2a in fine, BGE 122 V 161 Erw. 1c).

4.   

Das Sozialversicherungsgericht beurteilt die Rechtmässigkeit der angefochtenen 

Verfügung in der Regel nach demjenigen Sachverhalt, der zu jenem Zeitpunkt gegeben 

war (BGE 131 V 242 E. 2.1). Massgebend sind somit die rechtserheblichen Tatsachen, 

wie sie sich bis zum Erlass der Verfügung vom 7. März 2007 entwickelt haben. Die 

weitere Gesundheitsentwicklung der Beschwerdeführerin ist damit nicht relevant. 

Spätere Arztberichte sind insofern in die Beurteilung mit einzubeziehen, als sie 

Rückschlüsse auf die im Zeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens 

bestehende Situation erlauben (BGE 121 V 366 E. 1b in fine). Am 30. März 2007 

erfolgte die Untersuchung der Beschwerdeführerin bei Dr. B.___. Im Bericht vom 13. 

April 2007 wurde erstmals die Diagnose Rhinokonjunktivitis allergika erhoben. Die 

Diagnosen chronisches Asthma bronchiale und Status nach Lungentuberkulose 

wurden bereits im RAD-Bericht 22. Dezember 2006 erhoben. Die genannte 

Untersuchung sowie die ärztliche Beurteilung von Dr. B.___ erfolgten zwar nach Erlass 

der angefochtenen Verfügung. Dennoch ist davon auszugehen, dass sie noch den 

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Gesundheitszustand, wie er sich auch bis zum Erlass der Verfügung verwirklicht hat, 

aufzeigen. Insofern ist für das vorliegende Verfahren auch die Beurteilung von Dr. B.___ 

zu berücksichtigen.

5.   

5.1  In der angefochtenen Verfügung ging die Beschwerdegegnerin gestützt auf den 

RAD-Bericht von einer 80%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensadaptierten Tätigkeit 

aus und ermittelte dementsprechend einen Invaliditätsgrad im rentenausschliessenden 

Bereich. Somit gilt es vorerst den RAD-Bericht auf seine Zuverlässigkeit bzw. die 

Anforderungen der vorstehend zitierten Rechtsprechung an einen solchen zu 

überprüfen.

5.2  Der RAD-Arzt kommt gestützt auf die Krankheitsanamnese und seine eigene 

Untersuchung vom 5. Dezember 2006 zum Schluss, bei der Beschwerdeführerin 

handle es sich am ehesten um einen Defektzustand nach durchgemachter 

Lungentuberkulose sowie um ein intermittierend auftretendes bis (?) leichtes Asthma 

bronchiale. Die Messwerte der durchgeführten Lungenfunktionsprüfung würden auf 

eine allenfalls leichte bronchiale Obstruktion mit guter Reversibilität unter 

Bronchospasmolyse hinweisen; die Kooperation der Beschwerdeführerin wird als 

insgesamt mässig beurteilt. Bei der Ergospirometrie sei eine deutliche 

Hyperventilationsneigung feststellbar geworden. Der Testabbruch "bei weit 

submaximaler Last" interpretiert der RAD-Arzt "am ehesten im Rahmen von 

Selbstlimitierung und Trainingsmangel". Funktionseinschränkend würden sich eine 

unspezifische bronchiale Hyperreagibilität, ein chronischer Husten sowie eine allenfalls 

leichtgradige bronichale Obstruktion auswirken. Der chronische Husten könnte 

medikamentös behandelt werden; die geklagten Episoden von Herzrasen stünden am 

ehesten im Zusammenhang mit dem exzessiven Gebrauch von Inhalativa durch die 

Beschwerdeführerin. Die durch die pulmonale Erkrankung bedingte allgemeine 

Leistungseinschränkung schätzt der RAD-Arzt auf 20 %. Für leidensadaptierte 

Tätigkeiten, d.h. solche ohne Exposition gegenüber höheren Konzentrationen von 

atemwegsreizendem Staub, Dampf oder Rauch sowie ohne Exposition gegenüber 

Kälte, Nässe und Zugluft, in ausreichend temperierten Räumen wird eine 

Arbeitsfähigkeit von 80 % angegeben.

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5.3  Dr. B.___ führt auf Grund seiner klinischen und serologischen Untersuchungen 

sowie einer Lungenfunktionsprüfung im Bericht vom 13. April 2007 aus, die 

Beschwerdeführerin weise eine mittelschwere bis schwere gemischt restriktiv/

obstruktive Ventilationsbehinderung auf. Die Restriktion erkläre sich einerseits durch 

den Status nach Lungentuberkulose mit erheblichen narbigen Veränderungen und 

Schrumpfung des rechten Hemithorax anderseits durch die angewandete 

Messmethode mit der Stickstoffauswaschmethode, bei der als Folge des Trapped Air 

Phänomens nicht das gesamte Residualvolumen mitgemessen werde. Die 

Bronchialobstruktion sei Ausdruck eines persistierenden schweren, zum Teil 

allergischen Bronchialasthmas. Die geklagten Dyspnoebeschwerden könnten 

weitgehend durch die Beeinträchtigung der Atemmechanik erklärt werden. Einerseits 

liege nachweislich eine mittelschwere Intervallobstruktion vor, anderseits dürften die 

Vernarbungen im Lungenparenchym zu einer veränderten Compliance und Zunahme 

der Atemarbeit führen. Es müsse eine erhebliche allergische Komponente postuliert 

werden. Differentialdiagnostisch müsse in diesem Zusammenhang auch an eine 

allergische brochopulmonale Aspergillose gedacht werden. Die detaillierte 

Berufsanamnese mit Kontakt zu Nickeldämpfen, Säureanhydriden und Pilzen liessen 

vermuten, dass das Bronchialasthma bei der Beschwerdeführerin möglicherweise 

durch Inhalationsnoxen an ehemaligen Arbeitsplätzen induziert worden sei. Eine 

entsprechende Testung bzw. Abklärung sei nie durchgeführt worden. Hinsichtlich der 

Arbeitsfähigkeit bestehe bei der Beschwerdeführerin eine wesentliche Einschränkung, 

die durch die Lungenerkrankung bedingt sei. Für Arbeiten mit körperlicher Belastung 

oder Exposition gegenüber Dämpfen, Staub etc. bestehe eine 100 % 

Arbeitsunfähigkeit. Für körperlich nicht belastende Arbeiten in lufthygienisch 

einwandfreier Umgebung bestehe eine Restarbeitsfähigkeit von höchstens 40 %.

Dr. B.___ erwähnt schliesslich, dass die Beschwerdeführerin sich während der 

Untersuchung offen und kooperativ verhalten habe und keine Tendenzen zur 

Aggravation bzw. Simulation gezeigt habe.

Im Schreiben vom 20. Juni 2007 an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 

erläutert Dr. B.___ seine Bedenken gegenüber der Beurteilung durch den RAD-

Gutachter. Die Lungenfunktion stelle eine Momentaufnahme dar und liefere zu wenig 

Informationen über den Verlauf im Alltag. Ambulante Messungen von FEV1 und Peak 

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flow während einem Zeitraum von mindestens drei Wochen seien absolut notwendig, 

um den Verlauf eines Bronchialasthmas zu beurteilen. Bei seiner eigenen Untersuchung 

am 30. März 2007 seien die Lungenfunktionswerte wesentlich schlechter gewesen als 

bei der Untersuchung des RAD am 5. Dezember 2006. Die Interpretation der Resultate 

der Ergospirometrie sei unvollständig und zeuge von einem ungenügenden Verständnis 

der Pathophysiologie. Es werde wohl erkannt, dass die ventilatorischen Reserven 

aufgebraucht seien, leider werde aber nicht hinterfragt, was dies für die 

Beschwerdeführerin bedeute. Aus pneumologischer Sicht sei eine Hyperventilation 

definiert als Absinken des arteriellen pCO2 unter 35 mmHg. Eine arterielle 

Blutgasanalyse sei jedoch weder vor, noch während, noch nach der Ergospirometrie 

durchgeführt worden. Die Messung des CO2 in der Ausatmungsluft sei nicht 

gleichzusetzen mit den Werten der Blutgasanalyse. Durch die Beeinträchtigung der 

Atemmechanik mit einer gemischt restriktiv/obstruktiven Ventilationsbehinderung 

müsse die Beschwerdeführerin zur Steigerung des Atemminutenvolumens vornehmlich 

die Atemfrequenz steigern. Dadurch vergrössere sich die Totraumventilation, so dass in 

der Ausatmungsluft der CO2 Wert deutlich tiefer liege, als es von den Blutgasen her zu 

erwarten wäre. Die Steigerung der Atemfrequenz führe aber zu einer deutlichen 

Zunahme der Atemarbeit, was sich letztlich in Dyspnoe äussere. Eine Erhöhung der 

Atemfrequenz sei nicht mit einer Hyperventilation gleichzusetzen. Leider sei unter 

körperlicher Belastung auch keine Flussvolumenkurve aufgezeichnet worden. Diese 

würde klar zeigen, ob die Beschwerdeführerin unter Belastung tatsächlich pulmonal-

mechanisch limitiert sei. Sodann sei es auch unterlassen worden, nach der 

Ergospirometrie nochmals einen Lungenfunktionstest durchzuführen. Dieser hätte 

möglicherweise eine erhebliche, anstrengungsinduzierte Komponente des 

Bronchialasthmas gezeigt. Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im RAD-Gutachten sei 

nur nachvollziehbar, wenn sich die Beurteilung einzig auf das FEV1 nach Broncholyse 

abstütze. Die Resultate der Ergospirometrie seien hingegen nicht verwendet worden. 

Die Kooperation der Beschwerdeführerin bei der Lungenfunktionsprüfung werde nur als 

mässig eingestuft. Der Verlauf der Flussvolumenkurve zeige hingegen keine 

Einschränkung der Kooperation. Es werde auch nicht erwähnt, wie viele Versuche 

durchgeführt worden und wie gross die Abweichungen innerhalb der verschiedenen 

Versuche gewesen seien. Es werde nicht unterschieden, ob eine eingeschränkte 

Kooperationsfähigkeit oder -möglichkeit vorgelegen habe. Eine Klassifizierung des 

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Bronchialasthmas nach den geltenden GINA-Guidelines sei nicht durchgeführt worden 

und ein Peak flow Protokoll bzw. FEV1 Messungen im Alltag würden nicht vorliegen. 

Die abweichende Einschätzung der Arbeitsfähigkeit von 40% beruhe auf der deutlich 

schlechteren Lungenfunktion anlässlich der Untersuchung vom 30. März 2007. Die 

Festsetzung der Restarbeitsfähigkeit zu diesem Zeitpunkt auf 40% sei realistisch und 

als Momentaufnahme sinnvoll gewesen. Jedoch sei die Einschätzung in diesem 

Rahmen (gemeint wohl: längerfristig) auch realistisch als Restarbeitsfähigkeit. Das 

schwere Bronchialasthma mit nächtlichen Dyspnoeattacken, Störung des Schlaf-/

Wachrhytmus, negativer Beeinflussung der Psyche und Limitierung der körperlichen 

Leistungsfähigkeit beeinflusse die Arbeitsfähigkeit weit mehr, als von einem FEV1 Wert 

nach Broncholyse angenommen werden könne. Die nicht vollständige Inspiration nach 

den forcierten Atemmanövern sei reproduzierbar und unterstreiche lediglich die etwas 

eingeschränkte Kooperationsfähigkeit der Patientin im Rahmen des schweren 

Bronchialasthmas.

5.4  Zwischen den Berichten des RAD und von Dr. B.___ bestehen wesentliche 

Unterschiede in der Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit und bezüglich der 

Interpretation der durchgeführten Untersuchungen. Dr. B.___ begründet den 

Unterschied in der Arbeitsfähigkeitsschätzung mit der deutlich schlechteren 

Lungenfunktion anlässlich seiner Untersuchung im Vergleich zur Untersuchung beim 

RAD. Insbesondere macht er geltend, dass für eine repräsentative Beurteilung 

ambulante Messungen von FEV1 und Peak flow während einem Zeitraum von 

mindestens drei Wochen notwendig seien. Nachdem Dr. B.___ eine schlechtere 

Lungenfunktion im Untersuchungszeitpunkt belegen kann, ist diese Auffassung 

nachvollziehbar. Bei einem sich stark verändernden Beschwerdebild ist eine 

Festlegung der Arbeitsfähigkeit aufgrund einer an einem Stichtag durchgeführten 

Untersuchung unzuverlässig. Bereits Dr. A.___ teilte im Bericht vom 22. April 2006 mit, 

dass die Beschwerdeführerin trotz oder wegen einer konsequent eingehaltenen 

hochdosierten antiasthmatischen Basistherapie nach wie vor an einem instabilen 

Asthma bronchiale leide. Asthma bronchiale wird definiert als anfallsweises Auftreten 

von Atemnot infolge variabler und reversibler Bronchialverengung durch Entzündung 

und Hyperreaktivität der Atemwege (Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 259. 

Auflage, S. 142). Das klinische Bild ist sehr wechselhaft, deshalb darf man die Patientin 

nicht nur nach einem symptomarmen Intervall beurteilen. Die quantitative Beurteilung 

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umfasst neben dem klinischen Bild mit Zeichen der Dyspnoe, Zyanose usw. stets eine 

eingehende Lungenfunktionsprüfung, mindestens mit Spirometrie, möglichst auch mit 

Blutgasanalysen und atemmechanischer Untersuchung, die nach Gabe eines 

Bronchospasmolytikums zu wiederholen ist (H.H. Marx/G. Siemon, Medizinische 

Begutachtung; Hrsg. H.H. Marx, 6. Aufl. S. 209). Das RAD-Gutachten basiert auf einer 

an einem Stichtag durchgeführten Untersuchung. Eine Wiederholung der eingehenden 

Lungenfunktionsprüfung wurde nicht durchgeführt. Dies wäre im vorliegenden Fall 

allerdings wohl notwendig gewesen. Dies bestätigt die Tatsache, dass bei der 

Untersuchung von Dr. B.___ eine Verschlechterung der Lungenfunktion festgestellt 

wurde. Im Weiteren wurde bei der Untersuchung die empfohlene Blutgasanalyse nicht 

durchgeführt.

5.5  Insgesamt lassen die Berichte von Dr. B.___ erhebliche Zweifel am RAD-Gutachten 

aufkommen, so dass es nicht beweistauglich ist. Insbesondere ist nachvollziehbar, 

dass eine zuverlässige Beurteilung der Lungenfunktion nur anhand von mehreren 

Messungen über einen bestimmten Zeitraum möglich ist. Indem allerdings Dr. B.___ die 

Restarbeitsfähigkeit ebenfalls lediglich auf seine einmalige Untersuchung gestützt hat, 

kommt auch diesem Bericht keine rechtsgenügliche Beweiskraft zu. Aus den 

genannten Gründen ist somit die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch ein 

neues pneumologisches Gutachten zu ermitteln, und zwar mit Vorteil von einem 

Facharzt, der die Beschwerdeführerin noch nicht beurteilt hat. Dabei gilt es die 

Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin entsprechend den obigen Erwägungen 

rechtsgenüglich abzuklären. Im übrigen gilt es festzuhalten, dass Dr. B.___ im Bericht 

vom 13. April 2007 eine Rhinokonjunktivitis allergika diagnostiziert hat. Dabei handelt 

es sich um eine Diagnose, welche im bisherigen Krankheitsverlauf noch nicht 

festgestellt worden ist. Sie wird im Rahmen der neuerlichen Begutachtung zu 

verifizieren bzw. mitzuberücksichtigen sein.

6.   

6.1  Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 7. März 2007 aufzuheben und die 

Sache ist zur Anordnung eines Obergutachtens im Sinn der Erwägungen und zu 

entsprechender neuer Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

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6.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

als angemessen. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt praxisgemäss als volles 

Obsiegen (ZAK 1987 S. 268 Erw. 5a). Somit unterliegt die Beschwerdegegnerin 

vollumfänglich. Da sie gemäss Art. 3 Abs. 1 lit. b des st. gallischen 

Einführungsgesetzes zur Bundesgesetzgebung über die Alters-, Hinterlassenen- und 

Invalidenversicherung (sGS 350.1) Teil der Sozialversicherungsanstalt und damit Teil 

einer selbständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt ist, kommt Art. 95 Abs. 3 VRP 

(Befreiung von der Pflicht zur Übernahme amtlicher Kosten) nicht zur Anwendung (vgl. 

Urs Peter Cavelti/Thomas Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen – 

dargestellt an den Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, 2. Aufl., 2003, Rz 792). Die 

Beschwerdegegnerin hat deshalb die gesamte Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu 

bezahlen.

6.3  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das 

Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) 

pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Mit Schreiben vom 29. August 2007 (act. G 

15.1) hat der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin eine Honorarnote in der Höhe 

von Fr. 3'916.65 (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) eingereicht. Der Betrag 

scheint der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses 

angemessen, der Honorarnote kann entsprochen werden. Bei diesem 

Verfahrensausgang wird die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung 

gegenstandslos.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 

7. März 2007 aufgehoben und die Sache zur Vornahme weiterer medizinischer 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

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Abklärungen im Sinn der Erwägungen und zu entsprechender neuer Verfügung an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.  Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--.

3.  Die Beschwerdegegnerin hat der Beschwerdeführerin eine Parteientschädigung von 

Fr. 3'916.65 (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 26.08.2008
	Art. 28 IVG: Würdigung medizinischer Berichte. Rückweisung und Anordnung eines Obergutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 26. August 2008, IV 2007/173).

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