# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b337fed9-ef0d-50f9-aa63-6a093c269660
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-12-05
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 05.12.2008 E-7715/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7715-2008_2008-12-05.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7715/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  5 .  D e z e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichterin Marianne Teuscher, 
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker;
Gerichtsschreiber Marco Abbühl.

A._______, 
alias B._______, Syrien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asyl und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 3. November 2008 / N_______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7715/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 
vom 3. November 2008 – eröffnet am 4. November 2008 – ablehnte 
und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 2. Dezember 2008 gegen 
diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob 
und dabei sinngemäss beantragte, es sei der angefochtene Entscheid 
des BFM vom 3. November 2008 aufzuheben und es sei ihm das nach-
gesuchte Asyl  zu gewähren,  eventualiter sei  die Unzumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs festzustellen und er sei vorläufig in der Schweiz 
aufzunehmen,

dass er  in  prozessualer  Hinsicht  die Gewährung der  unentgeltlichen 
Rechtspflege beantragte,

und zieht in Erwägung,

dass nach Einsicht in die Akten auf die Beschwerde einzutreten und 
diese  in  Anwendung  des  AsylG,  der  Asylverordnung 1  vom  11. Au-
gust 1999  über  Verfahrensfragen  (AsylV 1,  SR 142.311),  des  VwVG, 
des  Bundesgesetzes  vom  17. Juni 2005  über  das  Bundesver-
waltungsgericht  (VGG,  SR 173.32),  des  Bundesgesetzes  vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG, SR 173.110),  des Bun-
desgesetzes  vom  16. Dezember 2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer (AuG, SR 142.20),  des Reglements vom 21. Februar 2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt (VGKE, SR 173.320.2) zu beurteilen ist,

dass für  den zur  Begründung des Asylgesuches geltend gemachten 
Sachverhalt auf die Protokolle der Befragung im Empfangs- und Ver-
fahrenszentrum Basel vom 16. April 2007 und der direkten Bundesan-
hörung vom 2. August 2007 sowie auf die angefochtene Verfügung zu 
verweisen ist (vgl. daselbst, Sachverhaltszusammenfassung S. 2),

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich dargelegt 
hat, den Vorbringen des Beschwerdeführers sei aufgrund des Ergeb-
nisses  des  in  Deutschland  durchgeführten  Fingerabdruckvergleichs 

Seite 2

E-7715/2008

des  Beschwerdeführers  die  Grundlage  entzogen,  weshalb  die 
Wegweisung zu verfügen und deren Vollzug anzuordnen sei, 

dass sich die Ausführungen des Beschwerdeführers in seiner Rechts-
mitteleingabe auf eine Wiederholung der bereits als offensichtlich un-
glaubhaft erkannten Aussagen beschränkt und auch das in unleserli-
cher Kopie eingereichte Beweismittel  -  insbesondere mit  Verweis auf 
die BFM-Verfügung des Abklärungsergebnisses vor Ort - nicht zu einer 
anderslautenden Beurteilung führen kann,

dass  die  Beschwerde  keine  weiteren  Ausführungen  enthält,  mithin 
nicht ansatzweise dargetan wird, inwiefern die Erwägungen des BFM 
unzutreffend  sein  sollen,  und  auch  aus  den  Akten  nicht  ersichtlich 
wird,  inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzen, 
den  rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  fest-
stellen oder unangemessen sein könnte,

dass deshalb ohne weitere Erörterungen und unter Hinweis auf die zu-
treffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung festzustellen 
ist,  dass das BFM zu Recht das Asylgesuch abgelehnt, die Wegwei-
sung verfügt und deren Vollzug angeordnet hat,

dass die offensichtlich unbegründete Beschwerde deshalb mit summa-
rischer  Begründung im einzelrichterlichen Verfahren mit  Zustimmung 
eines zweiten Richters abzuweisen ist,  

dass aus den soeben dargelegten Gründen die Rechtsbegehren aus-
sichtslos waren, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtspflege abzuweisen ist und die Kosten des Verfahrens von 
Fr. 600.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind.

(Dispositiv nächste Seite)

Seite 3

E-7715/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt  und  Rückkehrförderung,  mit  den 

Akten Ref.-Nr. N_______ (per Kurier; in Kopie)
- den Migrationsdienst des Kantons C._______ (in Kopie)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Marianne Teuscher Marco Abbühl

Versand: 

Seite 4