# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e8f5a49-d721-5cb5-a44e-f083b3a8ef25
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-09-06
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 06.09.2022 RR.2022.152
**Docket/Reference:** RR.2022.152
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2022-152_2022-09-06

## Full Text

Auslieferung an Serbien; Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG); akzessorisches Haftentlassungsgesuch;;Auslieferung an Serbien; Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG); akzessorisches Haftentlassungsgesuch;;Auslieferung an Serbien; Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG); akzessorisches Haftentlassungsgesuch;;Auslieferung an Serbien; Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG); akzessorisches Haftentlassungsgesuch

Entscheid vom 6. September 2022 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Daniel Kipfer Fasciati und Felix Ulrich,  

Gerichtsschreiberin Santina Pizzonia  

   
 

Parteien 

  

A., vertreten durch Advokat Alexander Sami, 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESAMT FÜR JUSTIZ, Fachbereich Ausliefe-

rung, 

Beschwerdegegner 

 

Gegenstand  Auslieferung an Serbien 

 

Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG); akzessorisches 

Haftentlassungsgesuch 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2022.152 

  

 

 

 

- 2 - 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- mit Auslieferungsentscheid vom 12. Juli 2022 das Bundesamt für Justiz die 

Auslieferung des serbischen Staatsangehörigen A. an Serbien für die dem 

Auslieferungsersuchen des serbischen Justizministeriums vom 13. April 

2022 zugrunde liegenden Straftaten bewilligte (act. 5.7);   

 

- dagegen A. mit Eingabe vom 12. August 2022 Beschwerde bei der Be-

schwerdekammer des Bundesstrafgerichts erheben lässt (act. 1);  

 

- nach Abschluss des Schriftenwechsels der Beschwerdeführer mit Schreiben 

vom 5. September 2022 erklären lässt, nicht weiter an der Beschwerde fest-

zuhalten (act. 10); 

 

- das Beschwerdeverfahren daher zufolge Rückzugs der Beschwerde als er-

ledigt abzuschreiben ist;  

 

-  der Beschwerdeführer, der seine Beschwerde zurückzieht, grundsätzlich als 

unterliegende Partei zu gelten und folglich gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG 

i.V.m. Art. 39 Abs. 2 lit. b und Art. 37 Abs. 2 lit. a StBOG die Gerichtskosten 

zu tragen hat (Entscheid des Bundesstrafgerichts RR.2015.269 vom 25. No-

vember 2015);  

 

-  unter Berücksichtigung aller relevanten Umstände dem Beschwerdeführer 

eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- aufzuerlegen ist. 

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Das Verfahren RR.2022.152 wird zufolge Rückzugs der Beschwerde als erle-

digt abgeschrieben.  

 

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

 

Bellinzona, 6. September 2022 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- Advokat Alexander Sami 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag 
der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 
einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 
Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt 
massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen 
sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 
bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).