# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 32170c48-22f9-5428-92f1-88dd05bf4fad
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.10.2025 D-7416/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7416-2025_2025-10-07.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-7416/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  7 .  O k t o b e r  2 0 2 5   

Besetzung 
 Einzelrichter Simon Thurnheer, 

mit Zustimmung von Richterin Gabriela Freihofer;   

Gerichtsschreiberin Leslie Werne. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Art. 31a Abs. 1 Bst. c AsylG);  

Verfügung des SEM vom 19. September 2025 / N (…). 

 

 

 

D-7416/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 21. August 2025 am Flughafen Zürich um 

Asyl nachsuchte, 

dass er unter anderem ein Reisedokument für Flüchtlinge des Vereinigten 

Königreichs sowie eine gültige Aufenthaltsbewilligung für Grossbritannien 

zu den Akten reichte,  

dass er im Rahmen des ihm am 21. August 2025 vom SEM gewährten 

rechtlichen Gehörs durch seine damalige Rechtsvertretung zur beabsich-

tigten vorinstanzlichen Einreiseverweigerung und der Zuweisung in den 

Transitbereich des Flughafens Zürich mit Schreiben vom 22. August 2025 

Stellung nahm, 

dass das SEM die britischen Behörden gestützt auf das Abkommen zwi-

schen dem Schweizerischen Bundesrat und der Regierung des Vereinigten 

Königreichs von Grossbritannien und Nordirland über die Rückübernahme 

von Personen mit unbefugtem Aufenthalt vom 16. Dezember 2005 (nach-

folgend: Rückübernahmeabkommen; SR 0.142.113.679) sowie die euro-

päische Vereinbarung über den Übergang der Verantwortung für Flücht-

linge vom 16. Oktober 1980 (nachfolgend: europäische Vereinbarung;  

SR 0.142.305) und unter Beilage seines britischen Reisepasses für Flücht-

linge sowie seiner britischen Aufenthaltsbewilligung gleichentags um Rück-

übernahme des Beschwerdeführers ersuchte, 

dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 22. August 

2025 die Einreise in die Schweiz vorläufig verweigerte und ihn für die Dauer 

von maximal sechzig Tagen dem Transitbereich des Flughafens Zürich als 

Aufenthaltsort zuwies,  

dass der Beschwerdeführer im Rahmen der rechtlichen Gehörsgewährung 

durch das SEM vom 25. August 2025 mit Eingabe vom 27. August 2025 

Stellung zu einem allfälligen Nichteintretensentscheid sowie der Wegwei-

sung in das Vereinigte Königreich nahm und aktuelle medizinische Unter-

lagen zu den Akten reichte, 

dass er im Wesentlichen geltend machte, im Vereinigten Königreich seien 

ihm notwendige medizinische Behandlungen vorenthalten respektive diese 

seien unsachgemäss durchgeführt worden, 

D-7416/2025 

Seite 3 

dass die damalige Rechtsvertretung mit einer Eingabe vom 11. September 

2025 einen Screenshot einer von einer unbekannten britischen Nummer 

erhaltenen Drohnachricht nachreichte, 

dass die britischen Behörden der Rückübernahme des Beschwerdeführers 

am 15. September 2025 zustimmten, 

dass der Beschwerdeführer durch seine damalige Rechtsvertretung am 

19. September 2025 zum Entscheidentwurf der Vorinstanz Stellung nahm, 

dass die Vorinstanz mit Verfügung vom 19. September 2025 – eröffnet am 

22. September 2025 – in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. c AsylG auf 

das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eintrat, seine Wegweisung 

aus der Schweiz anordnete, ihn – unter Androhung von Zwangsmitteln im 

Unterlassungsfall – aufforderte, die Schweiz am Tag nach Eintritt der 

Rechtskraft der Verfügung zu verlassen, den Kanton B._______ mit dem 

Vollzug der Wegweisung beauftragte und die editionspflichtigen Akten ge-

mäss Aktenverzeichnis aushändigte, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 25. September 2025 gegen 

diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und 

beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, seine Flücht-

lingseigenschaft anzuerkennen und ihm Asyl zu gewähren,  

dass die vorinstanzlichen Akten dem Bundesverwaltungsgericht am 

29. September 2025 in elektronischer Form vorlagen (vgl. Art. 109 Abs. 3 

AsylG [SR 142.31]), 

 

und zieht in Erwägung,  

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass der Beschwerdeführer als Verfügungsadressat zur Einreichung der 

Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde  – unter 

nachfolgendem Vorbehalt  – einzutreten ist (Art. 108 Abs. 3 AsylG und 

Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

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Seite 4 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um ein solches Rechtsmittel handelt, 

weshalb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass, obgleich der Beschwerdeführer seine Beschwerde in englischer 

Sprache mithin nicht in einer Amtssprache des Bundes einreichte aus pro-

zessökonomischen Gründen auf das Einholen einer Beschwerdever- 

besserung verzichtet wird, 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen, 

die Beurteilungskompetenz des Gerichts grundsätzlich auf die Frage be-

schränkt ist, ob das SEM zu Recht auf das Gesuch nicht eingetreten ist 

(vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1 m.w.H.), weshalb auf die Begehren, seine 

Flüchtlingseigenschaft sei anzuerkennen und ihm sei Asyl zu gewähren, 

nicht einzutreten ist,  

dass dem Gericht demgegenüber bezüglich der Frage der Wegweisung 

und des Wegweisungsvollzuges volle Kognition zukommt, da das SEM in 

dieser Hinsicht eine materielle Prüfung vorgenommen hat (vgl. BVGE 

2014/39 E. 3 [zweiter Absatz] und 2007/8 E. 2.1 [dritter Absatz]),  

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asylsu-

chende in einen sicheren Drittstaat zurückkehren können, in welchem sie 

sich vorher aufgehalten haben (Art. 31a Abs. 1 Bst. c AsylG),  

dass diese Bestimmung indes keine Anwendung findet, wenn Hinweise be-

stehen, dass im Einzelfall im fraglichen Drittstaat kein effektiver Schutz vor 

Rückschiebung nach Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Art. 31a Abs. 2 AsylG), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zu Recht und mit zu-

treffender Begründung feststellte, dass die Voraussetzungen für einen 

Nichteintretensentscheid nach der vorgenannten Bestimmung erfüllt sind,  

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Seite 5 

dass der Bundesrat den vorgenannten Drittstaat als verfolgungssicheren 

Herkunftsstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG bezeichnet 

(vgl. Art. 2 Abs. 2 i.V.m. Anhang 2 der Asylverordnung 1 über Verfahrens-

fragen vom 11. August 1999 [AsylV 1, SR 142.311]) und dieser mithin als 

Staat erachtet wird, in dem Sicherheit vor Verfolgung besteht (vgl. Urteil 

des BVGer D-4938/2024 vom 29. August 2024 E. 8.2),  

dass der Beschwerdeführer ebendort jahrelang lebte, als Flüchtling aner-

kannt wurde, über eine aktuelle gültige britische Aufenthaltsbewilligung 

verfügt und die britischen Behörden seiner Rückübernahme am 15. Sep-

tember 2025 ausdrücklich zugestimmt haben (vgl. A13/17 und A32/1), 

dass im Weiteren die Ausnahmeklausel von Art. 31a Abs. 2 AsylG nicht zur 

Anwendung gelangt, nachdem – wie in der angefochtenen Verfügung zu-

treffend festgestellt – keine Hinweise darauf bestehen, dass in diesem 

Drittstaat kein effektiver Schutz vor Rückschiebung besteht, und dem in der 

Beschwerdeschrift auch nichts entgegengehalten wird, 

dass sodann die Anordnung der Wegweisung der Konzeption von Art. 31a 

Abs. 1 Bst. c AsylG entspricht und im Einklang mit der Bestimmung von 

Art. 44 (erster Satz) AsylG steht, da der Beschwerdeführer weder über ei-

nen Aufenthaltstitel für die Schweiz noch einen Anspruch auf Erteilung ei-

nes solchen verfügt (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je 

m.w.H.),  

dass nach dem Gesagten zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem 

Vollzug der Wegweisung entgegenstehen (im Sinne von Art. 44 [zweiter 

Satz] AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2–4 AIG [SR 142.20]), 

dass in Bezug auf die Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshinder-

nissen gemäss der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der Beweis-

standard der Glaubhaftigkeit gilt, das heisst, sie sind zu beweisen, wenn 

der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu ma-

chen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass sich das SEM in der angefochtenen Verfügung namentlich zur Frage 

der Zulässigkeit (Art. 83 Abs. 3 AIG) und Zumutbarkeit (Art. 83 Abs. 4 AIG) 

der Rückkehr in das Vereinigte Königreich geäussert hat,  

dass der Beschwerdeführer den diesbezüglichen Erwägungen der Vorins-

tanz – auf welche anstelle einer Wiederholung derselben verwiesen 

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Seite 6 

werden kann – in seiner Eingabe nichts Substanzielles entgegenzusetzen 

vermag,  

dass es sich bei seinem pauschalen Vorbringen, er sei im Vereinigten Kö-

nigreich in Gefahr und werde in den sozialen Medien sowie von den Be-

hörden systematisch diskriminiert und belästigt, um eine unbelegte Partei-

behauptung handelt, an welcher auch die im erstinstanzlichen Verfahren 

zu den Akten gereichte Drohnachricht, deren Inhalt sich auf die Worte 

«Fuck off» beschränkt, nichts zu ändern vermag, nachdem diese offen-

sichtlich nicht auf eine Bedrohungslage schliessen lässt (vgl. A5/1),  

dass sich in den Akten keine ärztlichen Diagnosen zu den pauschal geltend 

gemachten psychischen und physischen Leiden des Beschwerdeführers 

finden und auch auf Beschwerdeebene keine entsprechenden Arztberichte 

vorgelegt werden, weshalb diesbezüglich nicht von einem akuten Behand-

lungsbedarf oder gar einer schwerwiegenden Erkrankung auszugehen ist,  

dass sollte das Vereinigte Königreich seinen Verpflichtungen hinsichtlich 

Fürsorgeleistungen, welche eine medizinische Behandlung ermöglichen, 

nicht nachkommen oder der Beschwerdeführer Probleme mit Dritten ha-

ben, es ihm zuzumuten ist, sich an die zuständigen Behörden zu wenden 

und die erforderliche Hilfe (nötigenfalls auf dem Rechtsweg) einzufordern, 

dass der Wegweisungsvollzug denn auch als möglich zu erachten ist, 

nachdem die britischen Behörden einer Rückübernahme des Beschwerde-

führers ausdrücklich zugestimmt haben (vgl. A32/1),  

dass sich aus diesen Erwägungen ergibt, dass die angefochtene Verfü-

gung Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig 

sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüg-

lich überprüfbar – angemessen ist, womit die Beschwerde abzuweisen ist, 

soweit darauf einzutreten ist,  

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten, welche praxisge-

mäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind, dem Beschwerdeführer aufzuerle-

gen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]). 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 7 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die Flughafen-

polizei der Kantonspolizei Zürich. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Simon Thurnheer Leslie Werne 

 

 

Versand: