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**Case Identifier:** 4e798432-1056-58a3-9485-c4e74da9bc06
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 13.08.2025 810 25 80 (810 2025 80)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-25-80_2025-08-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 13. August 2025 (810 25 80) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 
 
 
Aufhebung Beistandschaft / Kontosperre 
 
 
 
Besetzung Präsident Pascal Leumann, Kantonsrichterinnen Judith Frey-Napier, 

Ana Dettwiler, Kantonsrichter Niklaus Ruckstuhl, Stefan Schulthess, 
Gerichtsschreiberin i.V. Christina Lagger 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Aufhebung der bestehenden Erwachsenenschutzmassnahmen /  

Verweigerung des Zugriffs auf ein Konto (Entscheid der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 4. März 2025) 

 
 
 
 
A. Für A.____ (geb. 1981) besteht eine kombinierte Beistandschaft, bestehend aus einer 
Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 des Schweizerischen 
Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 10. Dezember 1907 i.V.m. Art. 395 ZGB für die Bereiche Finan-

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zen und Administration sowie einer Begleitbeistandschaft gemäss Art. 393 ZGB für die Bereiche 
Gesundheit, Wohnen und Tagesstruktur, mit C.____, D.____ GmbH, als Beistand. 
 
B. Mit E-Mail-Eingabe vom 6. Dezember 2024 reichte A.____ bei der Kindes- und Erwach-
senenschutzbehörde B.____ (KESB) einen sinngemässen Antrag auf Aufhebung der Beistand-
schaft ein. 
 
C. Am 10. Januar 2025 nahm der Beistand zum Antrag auf Aufhebung der Beistandschaft 
Stellung und beantragte, die Beistandschaft sei nicht aufzuheben. A.____ sei aktuell psychisch 
stark belastet und benötige weiterhin viel Unterstützung. Sie habe ein ambivalentes Verhältnis 
zur bestehenden Beistandschaft und bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht, dass sie noch 
mehr Zeit benötige und eine Aufrechthaltung der Beistandschaft befürworte. Gemäss den Aus-
führungen des Beistandes würde eine sofortige Aufhebung der Beistandschaft eine Überforde-
rung für die Betroffene darstellen. Im Rahmen der Stellungnahme beantragte der Beistand bei 
der KESB, A.____ sei der Zugriff auf ihr Verwaltungskonto bei der Bank E.____ (E.____) sowie 
auf dasjenige ihrer Kinder zu entziehen. Zur Begründung gab er an, dass A.____ selbstständig 
Fr. 8'000.-- von ihrem Verwaltungskonto bezogen habe. Am gleichen Tag habe sie weitere 
Fr. 10'000.-- auf ihr Taschengeldkonto überwiesen und anschliessend diese Summe vom Konto 
abgehoben. Um ihr Vermögen zu schützen, sei A.____ der Zugriff auf beide Konten zu entzie-
hen. 
 
D. A.____ wurde mit Schreiben vom 20. Januar 2025 die Möglichkeit gegeben, zum Antrag 
auf Entzug des Zugriffs auf die genannten Konten Stellung zu nehmen. Sie teilte mit E-Mail vom 
11. Februar 2025 sinngemäss mit, dass sie die Gelder rechtmässig bezogen habe und mit der 
Kontensperre nicht einverstanden sei. Mit E-Mail vom 14. Februar 2025 teilte F.____ von der 
D.____ GmbH der KESB mit, dass A.____ Geld vom Verwaltungskonto ihrer Kinder bezogen 
habe. 
 
E. Mit Entscheid vom 4. März 2025 lehnte die KESB A.____s Antrag auf Aufhebung der 
bestehenden Beistandschaft gemäss Art. 393 ZGB und Art. 394 i.V.m. Art. 395 ZGB ab (Disp.-
Ziff. 1). Gleichzeitig wurde die bestehende Beistandschaft erweitert und A.____ wurde der Zu-
griff auf die Konten bei der E.____ gemäss Art. 395 Abs. 3 ZGB entzogen (Disp.-Ziff. 2). 
 
F. Gegen den Entscheid der KESB erhob A.____ mit Eingabe vom 27. März 2025 Be-
schwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht (Kantonsgericht). Sie beantragte die Aufhebung des angefochtenen Entscheids sowie die 
Aufhebung der Beistandschaft. Weiter sei ihr die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen. In 
ihrer Beschwerde beklagt sie sich generell über den Beistand und die KESB. Obwohl die Be-
hörde beauftragt sei, ihr zu helfen und sie zu unterstützen, werde sie bedroht, belogen, mit fal-
schen Informationen versorgt, verrufen und vorverurteilt. Die KESB versuche, die missbräuchli-
chen Handlungen des Beistandes, ungenannt bleibender weiterer Institutionen sowie von unbe-
kannten Privaten zu vertuschen. Zudem habe die KESB den Sachverhalt nicht hinreichend ab-
geklärt und voreilige Schlüsse gezogen. 
 

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G. Am 9. April 2025 reichte die Beschwerdeführerin aufforderungsgemäss das ausgefüllte 
Formular inklusive Beilagen zu ihrem Rechtspflegegesuch ein. 
 
H. Mit Eingabe vom 22. April 2025 liess sich die Vorinstanz vernehmen. Sie beantragte die 
Abweisung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. 
 
I. Die Beschwerdeführerin reichte am 19. Mai 2025 (Posteingang) sowie am 27. Mai 2025 
(Posteingang) weitere Eingaben ein. 
 
J. In der Zwischenzeit hatte die KESB eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen 
den Beistand abgewiesen (Entscheid vom 31. März 2025). Das Kantonsgericht heisst die von 
ihr dagegen erhobene Beschwerde mit heutigem Urteil teilweise gut, soweit es darauf eintritt 
(Verfahren Nr. 810 25 97). 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB i.V.m. § 66 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes über die Ein-
führung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 kann gegen Entscheide der 
KESB Beschwerde beim Kantonsgericht erhoben werden. Das Verfahren richtet sich nach den 
Art. 450 bis 450e ZGB. Im Übrigen sind gemäss § 66 Abs. 2 EG ZGB die Bestimmungen des 
kantonalen Verwaltungsprozessrechts, des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungs-
prozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993, anwendbar. Die Beschwerdeführerin ist als 
direkt Verfahrensbeteiligte zur Beschwerde legitimiert (Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB). 
 
1.2 Streitgegenstand kann nur sein, was bereits Gegenstand des vorinstanzlichen Verfah-
rens war oder allenfalls hätte sein sollen, und was zwischen den Parteien noch strittig ist, was 
sich wiederum aus den Parteibegehren, insbesondere den Beschwerdeanträgen ergibt (BGE 
136 II 462 E. 4.2). Gegenstände, über welche die erstinstanzlich verfügende Behörde nicht ent-
schieden hat und über welche sie nicht entscheiden musste, darf die obere Instanz grundsätz-
lich nicht beurteilen, da sie sonst in die funktionelle Zuständigkeit der Vorinstanz eingreifen 
würde. Ein Antrag, der über das hinausgeht, was von der Vorinstanz entschieden wurde, oder 
der mit dem Gegenstand der angefochtenen Verfügung nichts zu tun hat, ist unzulässig (Urteil 
des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 21. Mai 
2024 [810 23 100] E. 1.3; KGE VV vom 1. April 2021 [810 21 20] E. 2.1). Angefochten ist vorlie-
gend der Entscheid der KESB B.____ vom 4. März 2025 betreffend Aufhebung der bestehen-
den Erwachsenenschutzmassnahmen. Auf darüber hinausgehende Anträge der Beschwerde-
führerin kann nicht eingetreten werden. Dies gilt etwa, soweit die Beschwerdeführerin ein viel-
gestaltiges Fehlverhalten des Beistands rügt und sinngemäss dessen Absetzung fordert. Gleich 
verhält es sich mit ihrer Haftungsforderung "nach Art. 454 ZGB" gegen die D.____ GmbH. 
 
1.3 Auf die frist- und formgerecht erhobene Beschwerde kann somit nur teilweise eingetre-
ten werden. 
 

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2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen (Ziff. 1), 
die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Unange-
messenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorlie-
genden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3. Streitgegenstand bildet zunächst Frage, ob die Vorinstanz den Antrag der Beschwerde-
führerin auf Aufhebung der Beistandschaft zu Recht abgewiesen hat. 
 
3.1 Mit behördlichen Massnahmen des Erwachsenenschutzes werden das Wohl und der 
Schutz hilfsbedürftiger Personen sichergestellt (Art. 388 Abs. 1 ZGB). Die Erwachsenenschutz-
behörde errichtet nach Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB eine Beistandschaft, wenn eine volljährige 
Person wegen einer geistigen Behinderung, einer psychischen Störung oder eines ähnlichen in 
der Person liegenden Schwächezustands ihre Angelegenheiten nur teilweise oder gar nicht 
besorgen kann. Der weite Ausdruck eines "ähnlichen in der Person liegenden Schwächezu-
stands" ermöglicht als Auffangtatbestand auch, ausgeprägte Fälle von Unerfahrenheit, Abhän-
gigkeit (Unfähigkeit, dem eigenen Willen entsprechend zu handeln und Hilfe zu holen), Ver-
schwendung oder Misswirtschaft zu erfassen. Geschützt ist sodann stets die hilfsbedürftige 
Person und nicht etwa deren künftiger Nachlass oder dergleichen. Dieser Auffangtatbestand 
ermöglicht beiständliche Hilfe auch in Fällen, in welchen der Schwächezustand nicht eindeutig 
unter die Begriffe "geistige Behinderung" oder "psychische Störung" subsumierbar ist, die be-
troffene Person aber gleichwohl daran gehindert ist, ihre Angelegenheiten hinreichend zu be-
sorgen (YVO BIDERBOST, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 
7. Auflage, Basel 2022, N 13 f. zu Art. 390 ZGB; Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfas-
sungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 21. Oktober 2021 [810 20 284] E. 5.2).  
 
3.2 Die Schwäche alleine genügt nicht, um eine Beistandschaft errichten zu können. Vo-
rausgesetzt ist weiter, dass der Schwächezustand kausal dafür ist, dass die betroffene Person 
die eigenen Angelegenheiten nur teilweise oder gar nicht oder nicht zweckmässig in ihrem ei-
genen wohlverstandenen Interesse besorgen kann. Dieses Unvermögen manifestiert sich etwa 
in der faktischen oder rechtlichen Unfähigkeit zur Ausübung des Selbstbestimmungsrechts in 
Bezug auf die zu erledigenden Angelegenheiten oder in einer derart schweren Beeinträchti-
gung, dass eigenverantwortliches Entscheiden nicht mehr möglich oder zumindest erschwert 
ist. Diese Unfähigkeit zum zielgerichteten Handeln bzw. die daraus resultierende konkrete Hilfs- 
und Schutzbedürftigkeit ist primär ausschlaggebend für eine Erwachsenenschutzmassnahme, 
nicht der Schwächezustand als solcher (BIDERBOST, a.a.O., N 17 f. zu Art. 390 ZGB; 
CHRISTIANA FOUNTOULAKIS, in: Arnet/Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar zum Schwei-
zer Privatrecht, 4. Auflage, Zürich 2023, N 4 zu Art. 390 ZGB). Die Selbstbestimmung der be-
troffenen Person soll bei der Wahl der Massnahme so weit wie möglich erhalten und gefördert 
werden (Art. 388 ZGB). Behördliche Massnahmen unterliegen damit dem Subsidiaritäts- und 
dem Verhältnismässigkeitsprinzip. Sie sind nur so weit zulässig, als sie zur Unterstützung der 
hilfsbedürftigen Person erforderlich und geeignet sind (Art. 389 ZGB; BGE 140 III 49 E. 4.3.1; 
KGE VV vom 4. Dezember 2024 [810 24 223] E. 4). 
 

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3.3 Als mildeste Massnahme sieht das Gesetz die Begleitbeistandschaft vor (Art. 393 Abs. 1 
ZGB). Diese kann nur mit Zustimmung der hilfsbedürftigen Person angeordnet werden und zielt 
darauf, dieser für die Erledigung bestimmter Angelegenheiten begleitende Unterstützung zu 
gewähren. Demgegenüber wird eine Vertretungsbeistandschaft (Art. 394 Abs. 1 ZGB) errichtet, 
wenn die hilfsbedürftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht selbst erledigen kann und 
deshalb vertreten werden muss. Diese Form der Beistandschaft kann auch gegen den Willen 
der hilfsbedürftigen Person angeordnet werden. Auch diese Massnahme schränkt die Hand-
lungsfähigkeit der verbeiständeten Person nicht ein, sofern die Erwachsenenschutzbehörde 
nicht eine andere Anordnung trifft (Art. 394 Abs. 2 ZGB). Die gleichen Regeln gelten für die 
Vermögensverwaltung, die im Gesetz als besondere Form der Vertretungsbeistandschaft aus-
gestaltet ist (Art. 395 ZGB). Die Begleitbeistandschaft kann mit der Vertretungsbeistandschaft 
kombiniert werden (Art. 397 ZGB). 
 
3.4 Die Erwachsenenschutzbehörde hebt eine Beistandschaft auf Antrag der betroffenen 
oder einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen auf, sobald für die Fortdauer kein 
Grund mehr besteht (Art. 399 Abs. 2 ZGB). Dies ist unter anderem der Fall, wenn die betroffene 
Person in der Lage ist, künftig ihre Angelegenheiten selbst hinreichend zu besorgen oder eine 
Vertretung zu bestellen, etwa, weil sich ihr Schwächezustand zum Positiven verändert hat oder 
weil die vorübergehende Urteilsunfähigkeit überwunden wurde. Eine Beistandschaft ist eben-
falls aufzuheben, wenn sich im Nachhinein zeigt, dass deren Anordnung ohne hinreichenden 
Grund erfolgt ist (vgl. BIDERBOST, a.a.O., N 5 f. zu Art. 399 ZGB; KGE VV vom 5. Juli 2023 [810 
23 72] E. 4.3). 
 
4.1 Die KESB hält im angefochtenen Entscheid fest, dass die Beschwerdeführerin aktuell 
psychisch stark belastet sei und auf Unterstützung angewiesen sei. Sie habe Schwierigkeiten, 
sich auf bestimmte Themen bzw. Aufgaben zu konzentrieren und sei in ihren Gedanken und 
Äusserungen sprunghaft. Der Unterstützungsbedarf zeige sich unter anderem in den diversen 
Mails an den Beistand, die KESB und an weitere Behörden. Die Beschwerdeführerin vermöge 
nicht aufzuzeigen, inwiefern sie in der Lage sei, ihre Angelegenheiten künftig selbstständig zu 
regeln. Gemäss dem Beistand zeige sie ein wechselhaftes Verhalten betreffend Aufrechterhal-
tung der Beistandschaft und äussere diesbezüglich Bedenken. Zum aktuellen Zeitpunkt erachte 
die KESB deshalb eine Aufhebung der Beistandschaft als nicht angezeigt. 
 
4.2 In ihrer teilweise inkohärenten und nur schwer nachvollziehbaren Beschwerdeschrift und 
in den späteren Eingaben macht die Beschwerdeführerin perseverierend geltend, sie werde von 
der Vorinstanz und vom Beistand nicht ernst genommen, übergriffig behandelt und unzulässig 
in ihrer Freiheit eingeschränkt. Die rufschädigenden Haltungen, Manipulationen und Lügen 
würden gegen ihre Würde und Persönlichkeitsrechte verstossen. Der Beistand handle ohne ihr 
Wissen und habe sie stets bevormundet und manipuliert. Im Kern vertritt die Beschwerdeführe-
rin die Auffassung, sie benötige keine Beistandschaft. Es bestehe zwar ein Schwächezustand. 
Die von ihr selbst als unersetzlich bezeichnete Hilfe wie ärztliche Unterstützung, Haushaltshilfe 
und Spitexleistungen könne sie jedoch selbstständig organisieren. 
 

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4.3 In ihrer Vernehmlassung führt die KESB aus, die verschiedenen Stellungnahmen der 
Beschwerdeführerin würden die Aussagen des Beistands bekräftigen, wonach die Beschwerde-
führerin aufgrund ihres Gesundheitszustandes Schwierigkeiten bekunde, sich auf gewisse 
Themen einzulassen und in ihren Aussagen und Gedanken sprunghaft wirke. Der Beistand ha-
be in der Vergangenheit mehrfach versucht, gewisse Aufgabenbereiche zu übergeben, wodurch 
sich die Beschwerdeführerin jedoch regelmässig überfordert gezeigt habe. Sie vermöge nicht 
aufzuzeigen, inwiefern sie künftig eigenständig dazu in der Lage sei, ihre Angelegenheiten aus-
reichend zu besorgen. 
 
4.4.1 Aus den Akten ergibt sich, dass bei der Beschwerdeführerin ein komplexes psychiatri-
sches Störungsbild vorliegt. In den verschiedenen medizinischen Berichten werden die Diagno-
sen einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit einem neurasthenischen Syndrom (anhal-
tende psychophysische Erschöpfung, häufig verbunden mit abnehmender Arbeitsleistung oder 
Effektivität bei der Bewältigung täglicher Aufgaben) und einer emotional instabilen Persönlich-
keitsstörung vom Borderline-Typ zusammen mit einer rezidivierenden depressiven Störung auf-
geführt. Dazu kommen eine posttraumatische Verbitterungsstörung sowie – verdachtsweise – 
eine Störung aus dem Autismus-Spektrum und eine paranoide Persönlichkeitsstörung. Die Be-
schwerdeführerin war in den vergangenen Jahren verschiedentlich auch für längere Zeitperio-
den freiwillig und unfreiwillig in stationärer psychiatrischer Behandlung, zuletzt wurde sie etwa 
von der Vorinstanz am 18. Dezember 2024 für sechs Wochen fürsorgerisch in die Klinik für 
Psychiatrie und Psychotherapie in Liestal eingewiesen. Zu den psychischen Gesundheitsstö-
rungen kommen diverse somatische Beschwerden. Aufgrund der multiplen Erkrankungen be-
steht bei der Beschwerdeführerin ein Schwächezustand, was diese im Grundsatz auch aner-
kennt. 
 
4.4.2 Die streitgegenständliche kombinierte Beistandschaft wurde am 8. Mai 2018 von der 
damals örtlich zuständigen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde G.____ auf Antrag der 
Beschwerdeführerin errichtet. Vorangegangen war eine krisenbehaftete, mit zahlreichen Wohn-
sitzwechseln einhergehende Lebensführung als geschiedene, alleine sorgeberechtigte und al-
leinerziehende Mutter dreier Mädchen (Jg. 2004 - 2007). Die Beschwerdeführerin stellte den 
Antrag auf Verbeiständung, nachdem ihr das Familiengericht H.____ das Aufenthaltsbestim-
mungsrecht über ihre Töchter entzogen und die Kinder fremdplatziert hatte. Die behördlichen 
Abklärungen ergaben, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer grossen psychischen und 
physischen Belastung nicht mehr fähig war, sich adäquat um ihre finanziellen, administrativen 
und rechtlichen Angelegenheiten zu kümmern, und deswegen ein Schutzbedarf bestand. Ge-
mäss den Berichten der mitwirkenden Fachpersonen befand sich die Beschwerdeführerin in 
einer prekären finanziellen Situation und es drohte ihr die gerichtliche Ausweisung aus einer 
gekündigten Mietwohnung. Sie war erwerbslos, bezog aber keine Sozialhilfe und hatte sich trotz 
dauerhafter Arbeitsunfähigkeit auch nicht bei der Invalidenversicherung angemeldet. Zum Zeit-
punkt der Abklärung war die weitere Wohnsituation nicht geklärt. Die Beschwerdeführerin öffne-
te die Post nicht und zeigte sich generell eingeschränkt in der Kommunikation mit Behörden 
und Institutionen. Scheitern oder Zurückweisungen von behördlicher Seite verarbeitete sie als 
persönlichen Angriff, so dass sie grosse Mühe hatte, objektiv ihre administrativen Angelegen-
heiten im Rahmen des Möglichen zu regulieren (vgl. Abklärungsbericht von I.____, Sozialpäda-

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gogin FH, vom 16. April 2018, Arztbericht von Dr. med. J.____, Fachärztin für Psychiatrie und 
Psychotherapie FMH, vom 12. April 2018). 
 
4.4.3 Heute wohnt die Beschwerdeführerin zusammen mit ihren Töchtern in einer 4.5-Zimmer-
Wohnung in K.____, die sie von ihren Eltern mietet. Die jüngeren Töchter besuchen ein 
Berufsintegrationsprogramm resp. den Vorkurs einer Kunstschule. Die älteste Tochter wohnt 
zur Untermiete, ist nicht berufstätig und lebt von der Sozialhilfe. Im Zusammenleben kommt es 
immer wieder zu Reibereien (vgl. Bericht der Polizei Basel-Landschaft an die KESB vom 
21. Februar 2025). Die Beschwerdeführerin bezieht eine ganze IV-Rente, dazu kommen Unter-
haltsbeiträge des Ex-Mannes. Berufliche Wiedereingliederungsmassnahmen, die eine Tätigkeit 
in bescheidenem Umfang in einem geschützten Rahmen vorsahen, blieben bisher ohne tragfä-
higen Erfolg. Die Beschwerdeführerin wird im Rahmen des Home Treatment der Psychiatrie 
Baselland (akutpsychiatrische, stationsersetzende, aufsuchende Behandlung) psychiatrisch 
betreut. Der Fokus der laufenden Behandlung liegt auf der Förderung von Autonomie, der Kri-
senbeständigkeit im Alltag unter Beibehalt resp. Erweiterung einer haltgebenden und befriedi-
genden Tagesstruktur (vgl. Arztbrief der Psychiatrie Baselland vom 24. Juli 2023). Im Haushalt 
wird die Beschwerdeführerin von der Spitex unterstützt. 
 
4.4.4 Seit Bestehen der Beistandschaft ist das Verhältnis der Beschwerdeführerin zu dieser 
von Ambivalenz geprägt. Einerseits tritt sie sehr fordernd auf und nimmt die Dienste des Bei-
stands übermässig in Anspruch, andererseits lehnt sie die Unterstützung immer wieder ab. Der 
wiederkehrende Wunsch nach einer sofortigen Aufhebung der Beistandschaft wechselt sich ab 
mit der Meinung, dass sie weiterhin noch eine Beistandschaft benötigen würde und eine rasche 
Aufhebung der Beistandschaft eine Überforderung darstellen würde. Sämtliche Berichte des 
Beistands erwähnen, dass sich die Zusammenarbeit mit der Beschwerdeführerin im Verbund 
mit den involvierten Stellen (Psychiatrisches Fachpersonal, Sozialversicherungen, Vermieter-
schaft, Schule, Heim usw.) intensiv und herausfordernd gestaltet habe. Schon früh äusserte die 
Beschwerdeführerin auch den Wunsch nach mehr Autonomie. Im Jahr 2023 wurde im Rahmen 
gemeinsamer Gespräche zusammen mit der behandelnden Psychologin und dem Beistand ein 
Konsens erarbeitet und eine Vereinbarung getroffen, welche es der Beschwerdeführerin Schritt 
für Schritt ermöglicht hätte, ihre Angelegenheiten selbst zu regeln und sich nur noch bei Bedarf 
und Fragen beim Beistand zu melden. In der Folge verschlechterte sich der Gesundheitszu-
stand der Beschwerdeführerin und sie zeigte sich ausser Stande, sich auf die gemeinsam erar-
beitete Vereinbarung einzulassen. Nach den Angaben des Beistands kann sie mittlerweile zwar 
gut mit dem budgetierten erweiterten Lebensunterhalt umgehen. Es bestünden jedoch auch 
immer wieder Phasen, in denen die Beschwerdeführerin finanzielle Bedürfnisse äussere, wel-
chen nicht nachgekommen werden könne. Sie fühle sich nach wie vor oft ungerecht behandelt 
und sei sehr misstrauisch (vgl. Stellungnahme des Beistands vom 10. Januar 2025). 
 
4.5 Aus den Akten ergibt sich ein phasenhafter Krankheitsverlauf, wie er für das bei der Be-
schwerdeführerin diagnostizierte psychiatrische Störungsbild typisch ist. Auf Zeiträume der Ver-
besserung folgen regelmässig Episoden mit Krisen, in denen die Symptome verstärkt auftreten. 
Für die Schutzbedürftigkeit der Beschwerdeführerin bedeutet dies, dass es durchaus Zeiten 
gibt, in denen sie ihren Alltag weitgehend selbst organisieren und mit der Unterstützung Dritter 

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alleine bewältigen kann. Das Krankheitsmuster führt aber auch dazu, dass sich das psychoso-
ziale Funktionsniveau in gewissen Abständen abrupt reduziert und die Beschwerdeführerin die 
Kooperation mit dem Helfersystem verweigert. In diesen Phasen ist die Beschwerdeführerin auf 
externe Hilfe angewiesen, die sie krankheitsbedingt nicht selber beiziehen kann. Eine nachhal-
tige Stabilisierung der Gesundheitssituation konnte bis jetzt nicht erreicht werden. So folgte auf 
den im Arztbrief der Psychiatrie Baselland vom 24. Juli 2023 noch attestierten verbesserten 
Gesundheitszustand wenige Monate später eine Verschlechterung mit mehreren stationären 
Klinikaufenthalten. Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Beschwerdeführerin nach wie vor 
Schwierigkeiten im Alltag hat und Unterstützung benötigt. Die umfangreichen E-Mails an die 
KESB und die D.____ GmbH belegen, dass die Beschwerdeführerin insbesondere mit administ-
rativen und finanziellen Angelegenheiten überfordert ist. Das krankheitsbedingte Gefühl, von 
Behörden und Institutionen ständig ungerecht behandelt zu werden, und das tiefsitzende Miss-
trauen gegenüber Dritten verhindern, dass die Beschwerdeführerin sachgerecht im eigenen 
wohlverstandenen Interesse handeln kann. Bezeichnend dafür ist etwa ihr Umgang mit dem 
Thema Ergänzungsleistungen. Soweit aus den Akten rekonstruierbar, beharrt sie trotz vom Bei-
stand für rechtmässig befundener abschlägiger Bescheide auf der fixen Idee, ein Anrecht auf 
Ergänzungsleistungen zu haben. Ihre Reaktion "Ich habe das Gefühl die SVA Berechnet zum 
Nachteil von mir. Der Beistand und die Juristin lügen mich an" (vgl. E-Mail der Beschwerdefüh-
rerin an die KESB vom 5. Dezember 2024) ist augenscheinlich nicht zielführend. Auch bezüg-
lich eines Anspruchs auf eine Hilflosenentschädigung erweist sich die Beschwerdeführerin als 
umtriebig, aber ineffektiv. Ihre Interventionen (meistens per E-Mail) bei verschiedensten Akteu-
ren sind von Vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn sie grundlegende Verfahrensmecha-
nismen und Zuständigkeiten nicht versteht und stattdessen vorwurfsvoll und kaum verständlich 
kommuniziert. Aufschlussreich ist in dieser Hinsicht der E-Mail-Verkehr mit der SVA Basel-
Landschaft im Februar 2025 betreffend IV-Kinderrente und Ergänzungsleistungen, in welchem 
sich die Beschwerdeführerin nicht in der Lage sah, ihr Anliegen nachvollziehbar vorzutragen. 
Aus ihren Äusserungen ist zu vermuten, dass sie ihre älteste Tochter zum Ausziehen bewegen 
wollte, indem sie bei der SVA eine entsprechende Änderung des Haushalts meldete. Auch in 
der Prozessführung im vorliegenden Verfahren zeigt sich, dass die Eingaben der Beschwerde-
führerin teilweise wirr wirken, eine gewisse Zusammenhangslosigkeit aufweisen und deswegen 
schwer verständlich sind. Insgesamt zeigt das Verhalten der Beschwerdeführerin, dass sie sich 
selber im Weg steht und weiterhin Unterstützung zur Erledigung ihrer administrativen und finan-
ziellen Angelegenheiten benötigt. Es ist anhand der Akten nicht ersichtlich, dass sich ihr ge-
sundheitlicher Zustand dahingehend verbessert hat, dass sie ihre Aufgaben selbst regeln und 
die dafür benötigte externe Hilfe zuverlässig eigenständig organisieren kann. Mit der Vorinstanz 
ist somit davon auszugehen, dass der Schwächezustand und der Schutzbedarf der Beschwer-
deführerin ausgewiesen sind und die Aufhebung der Beistandschaft zum jetzigen Zeitpunkt 
nicht angezeigt ist. 
 
4.6 Aufgrund der obigen Ausführungen ist festzuhalten, dass bei der Beschwerdeführerin 
ein Schwächezustand im Sinne von Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB besteht und sie ohne Beistand-
schaft ihre Angelegenheiten nicht bzw. nur teilweise besorgen kann. Die Hilfe in administrativen 
und finanziellen Angelegenheiten mit der Verwaltung ihres Einkommens und Vermögens er-
weist sich als notwendig. Hinsichtlich der Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und 

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Vermögensverwaltung kann demgemäss festgehalten werden, dass sämtliche Voraussetzun-
gen für diese Massnahme im vorliegenden Fall erfüllt sind. Die Vertretungsbeistandschaft er-
weist sich als verhältnismässig, angemessen und erfüllt die Maxime der Subsidiarität. Die Be-
schwerde ist in diesem Punkt abzuweisen. 
 
5.1 Wie bereits ausgeführt, erfordert die Errichtung der Begleitbeistandschaft – im Gegen-
satz zur Vertretungsbeistandschaft – die Zustimmung der betroffenen Person. Die Zustimmung 
kann formell betrachtet bis zum Entscheid der Behörde widerrufen werden. Faktisch ist aber 
auch ein späterer (sinngemässer) Widerruf wirksam, denn wenn die verbeiständete Person die 
begleitende Unterstützung nicht zumindest akzeptiert, bleibt diese wirkungslos und es macht 
keinen Sinn, die Massnahme gegen den Willen des Verbeiständeten aufrecht zu erhalten, da 
sie so nicht führbar und damit nicht mehr geeignet ist (Art. 389 Abs. 2 ZGB). Ein späterer Wi-
derruf der Zustimmung ist auch als Aufhebungsantrag zu verstehen. Die Begleitbeistandschaft 
ist damit auf Verlangen der verbeiständeten Person aufzuheben, selbst wenn die anderen Vo-
raussetzungen für die Massnahme weiterhin gegeben sind, wobei die Massnahme aber nicht 
allein durch den Zustimmungswiderruf aufgehoben ist, sondern im Rahmen des Aufhebungs-
verfahrens auch zu prüfen ist, ob andere Massnahmen des Erwachsenenschutzes notwendig 
sind (vgl. BIDERBOST, a.a.O., N 7 zu Art. 393). 
 
5.2 Die in dieser Hinsicht unbestrittenermassen urteilsfähige Beschwerdeführerin hat die 
Aufhebung der Beistandschaft beantragt. Damit hat sie ihre Zustimmung zu der seit dem 1. Mai 
2018 bestehenden und auf ihren damaligen Antrag errichteten Begleitbeistandschaft hinrei-
chend klar widerrufen. Zwar hat sie entsprechende Begehren in der Vergangenheit meist nach 
nur kurzer Zeit wieder zurückgezogen. Vorliegend hat sie aber über mehrere Monate einen 
stabilen Willen manifestiert, den es zu respektieren gilt. In ihrem Entscheid ist die Vorinstanz 
auf den Zustimmungswiderruf bezüglich der Begleitbeistandschaft nicht eingegangen und hat 
bei der Ablehnung der Aufhebung der Beistandschaften nicht zwischen der Vertretungsbei-
standschaft und der Begleitbeistandschaft unterschieden. Aufgrund des Widerrufs der Zustim-
mung ist die Begleitbeistandschaft aufzuheben. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt gut-
zuheissen und Ziffer 1 des Entscheids der KESB B.____ vom 4. März 2025 wird insofern abge-
ändert, als dass die Begleitbeistandschaft gemäss Art. 393 ZGB aufgehoben wird. Die KESB 
wird in diesem Zusammenhang zu prüfen haben, ob eine Anpassung der Vertretungsbeistand-
schaft notwendig ist. 
 
6. Weiter ist zu prüfen, ob die KESB der Beschwerdeführerin zu Recht den Zugriff auf zwei 
Konten bei der E.____ entzogen hat. 
 
6.1 Die Vorinstanz hält in ihrem Entscheid fest, dass es hinsichtlich der Wahrnehmung der 
Aufgaben des Beistands, namentlich die Erledigung der finanziellen und administrativen Ange-
legenheiten der Beschwerdeführerin, unumgänglich sei, dass sich jeweils genügend Geld auf 
den Verwaltungskonten der Beschwerdeführerin und der Kinder befinde. Gemäss den Ausfüh-
rungen des Beistands habe die Betroffene mehrfach Geld von den Bankkonten bei der E.____ 
bezogen. Aufgrund der Stellungnahmen der Beschwerdeführerin sei davon auszugehen, dass 
sie weiterhin Geld von den Verwaltungskonten beziehen werde. Um ihr Vermögen sowie dasje-

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nige ihrer Kinder zu schützen und um eine längerfristige Verschuldung zu vermeiden, rechtferti-
ge es sich daher, der Beschwerdeführerin den Zugriff auf die Verwaltungskonten bei der E.____ 
zu entziehen. 
 
6.2 In Bezug auf die von ihr bezogenen und überwiesenen Geldbeträge führt die Beschwer-
deführerin aus, dass sie handlungsfähig sei, die Gelder deklariert seien und der Beistand über 
die von den Konten bezogenen Beträge informiert gewesen sei. Es habe sich um Feriengeld 
gehandelt. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt ungenügend abgeklärt. 
 
6.3 In der Vernehmlassung wiederholt die Vorinstanz, dass der Entzug des Zugriffs auf die 
Konten bei der E.____ angezeigt sei, damit der Beistand den finanziellen Verpflichtungen aus-
reichend nachkommen könne. Dazu sei es unumgänglich, dass sich jeweils genügend Geld auf 
den Verwaltungskonten befinde. 
 
6.4 Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine Vertretungsbeistandschaft für die Vermö-
gensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, die vom Beistand oder von der Beistän-
din verwaltet werden sollen. Sie kann Teile des Einkommens oder das gesamte Einkommen, 
Teile des Vermögens oder das gesamte Vermögen oder das gesamte Einkommen und Vermö-
gen unter die Verwaltung stellen (Art. 395 Abs. 1 ZGB). Ohne die Handlungsfähigkeit der be-
troffenen Person einzuschränken, kann ihr die Erwachsenenschutzbehörde den Zugriff auf ein-
zelne Vermögenswerte entziehen (Art. 395 Abs. 3 ZGB). Darunter fällt auch eine Kontosperre. 
Der Entzug des Zugriffs auf die Konten muss von der Erwachsenenschutzbehörde angeordnet 
werden, liegt also nicht in der Kompetenz des Beistandes. Indessen ist es Aufgabe des Bei-
stands, der verbeiständeten Person angemessene Beträge zur freien Verfügung zu stellen 
(Art. 409 ZGB; BIDERBOST, a.a.O., N 21 zu Art. 395 ZGB; KGE VV vom 24. November 2021 
[810 21 199] E. 4.3.2). 
 
6.5.1 Den Kontoauszügen in den Vorakten ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin 
sich am 12. Dezember 2024 von ihrem Zahlungsverkehrskonto Fr. 8'000.-- in bar auszahlen 
liess und dass sie weitere Fr. 2'000.-- mit dem Vermerk "Mehrauslagen Dezember" auf das 
Haushaltskonto überwies. Am selben Tag hob sie vom Haushaltskonto Fr. 1'000.-- in bar ab. 
Das restliche Geld wurde von der Beschwerdeführerin am 19. Dezember 2024 für diverse Ein-
käufe verwendet. Mit E-Mail vom 21. Februar 2025 informierte die Beschwerdeführerin den Bei-
stand, dass die von ihr bezogenen Fr. 8'000.-- Feriengeld sei, das sie ausgegeben habe, und 
dass diese Gelder "gut angelegt" seien. In Bezug auf das Kinderkonto ist festzuhalten, dass die 
Beschwerdeführerin dem Beistand mit E-Mail vom 5. Februar 2025 mitteilte, dass sie Fr. 600.-- 
vom Konto ihrer Kinder abheben werde, um die Brille für ihre Tochter zu bezahlen. Am Folgetag 
hob die Beschwerdeführerin den genannten Betrag vom Konto ab. 
 
6.5.2 Aus dem vom Beistand für den fraglichen Zeitraum erstellten Budget geht hervor, dass 
die Beschwerdeführerin über monatliche Einnahmen von insgesamt Fr. 7'589.-- verfügte. Dieser 
Betrag setzt sich zusammen aus ihrer IV-Rente, IV-Kinderrenten, Ehegattenunterhalt, Alimen-
ten, Kinderzulagen sowie dem Untermietzins ihrer volljährigen Tochter. Die Ausgabeposten 
betreffen hauptsächlich die Wohnkosten, davon umfasst neben der Miete mit Nebenkosten 

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auch die Ausgaben für Strom, TV und Internet, Möbelanschaffungen, die Gesundheitskosten 
inklusive Zahnarztbehandlungen, die Kosten für Mobilität und Rückstellungen für Ferien, die 
Haftpflichtversicherung, Rückzahlungen der unentgeltlichen Rechtspflege sowie Steuern. Für 
den Lebensunterhalt zur freien Verfügung war ein Betrag von Fr. 2'700.-- eingesetzt. Nach Ab-
zug dieser Ausgabenposten ergab sich ein monatlicher Überschuss in der Höhe von knapp 
Fr. 500.--. Über namhaftes Vermögen verfügt die Beschwerdeführerin offenbar nicht (die letzte 
aktenkundige Vermögensübersicht per 31. Dezember 2022 weist ein Vermögen in der Grös-
senordnung von Fr. 30'000.-- aus). 
 
6.6 Angesichts dieser finanziellen Verhältnisse erscheint der von den Bankkonten bezogene 
fünfstellige Gesamtbetrag besorgniserregend. Namentlich die in bar ausbezahlten Fr. 8'000.-- 
sprengen das Ferienbudget deutlich. Die Beschwerdeführerin hat bis heute nicht plausibel zu 
erklären vermocht, für welche Ferien sie dieses Geld ausgegeben haben will. Dem Beistand ist 
deshalb darin beizupflichten, dass unklar geblieben ist, wofür das Geld verwendet wurde. Auf 
Kontaktversuche des Beistands reagierte die Beschwerdeführerin offenbar nicht. Aus diesem 
Umstand kann aber nicht automatisch geschlossen werden, dass dieser Betrag verschwendet 
wurde. Anderweitige Nachforschungen zum Verbleib der Gelder sind nicht dokumentiert. Auf-
grund der vorliegenden Akten kann der Beschwerdeführerin jedenfalls nicht vorgeworfen wer-
den, dass sie den Beistand über den Geldbezug gänzlich im Dunkeln liess. Dass sie tatsächlich 
Fr. 600.-- für die Brille für ihre Tochter ausgegeben hat, erscheint jedenfalls plausibel. Ob sie 
allerdings wie angekündigt eine Kostenrückerstattung von der Krankenkasse verlangt und diese 
gegebenenfalls wieder auf das Kinderkonto überwiesen hat, bleibt unklar. Insgesamt erscheint 
der Sachverhalt in dieser Hinsicht ungenügend abgeklärt und der angefochtene Entscheid nicht 
in jeder Hinsicht nachvollziehbar begründet. Die Vorinstanz hat sich offenbar einzig auf die 
spärlichen Angaben des Beistands verlassen. Zumal es sich bei der grössten Vermögensver-
schiebung soweit ersichtlich um einen einmaligen Vorgang gehandelt hat, wären genauere 
Nachforschungen angebracht gewesen, bevor zur Massnahme der Kontosperre gegriffen wur-
de. Die Sachverhaltsrüge der Beschwerdeführerin erweist sich als begründet. Ziffer 2 des ange-
fochtenen Entscheids ist dementsprechend aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurtei-
lung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Vorinstanz wird im 
Rahmen der Neubeurteilung detaillierter abzuklären haben, inwiefern das Vermögen der Be-
schwerdeführerin und ihrer Kinder gefährdet ist und ob an einem Entzug des Zugriffs auf die 
beiden Konten festzuhalten ist. 
 
7. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden 
kann, hinsichtlich der Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung als unbegründet. In 
Bezug auf die Begleitbeistandschaft und den Entzug des Zugriffs auf die Verwaltungskonten bei 
der E.____ ist die Beschwerde hingegen gutzuheissen und die Angelegenheit zu neuem Ent-
scheid im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. 
 
8.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise 
unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Da die Beschwerde teilweise gutgeheissen 

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wird, sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- der Vorinstanz und der Beschwer-
deführerin je zur Hälfte aufzuerlegen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 Abs. 1 VPO). 
 
8.2 Die Beschwerdeführerin stellt ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung. Gemäss 
§ 22 Abs. 1 VPO wird eine Partei auf ihr Begehren von der Bezahlung der Verfahrenskosten 
und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, wenn ihr die nötigen Mittel fehlen und ihr Be-
gehren nicht offensichtlich als aussichtslos erscheint. Gestützt auf die eingereichten Unterlagen 
ist die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin für das vorliegende Beschwerdeverfahren nachge-
wiesen. Ebenfalls kann der vorliegende Prozess nicht als offensichtlich aussichtslos bezeichnet 
werden. Somit sind die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege 
gegeben, weshalb dem Gesuch entsprochen werden kann. Zufolge Bewilligung der unentgeltli-
chen Prozessführung gehen die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin in der Höhe von 
Fr. 600.-- zu Lasten der Gerichtskasse. 
 
8.3 Die Beschwerdeführerin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie zur Nachzah-
lung der in diesem Verfahren infolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege der Gerichts-
kasse belasteten Kosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist (§ 53a Abs. 1 des Ge-
setzes über die Organisation der Gerichte [Gerichtsorganisationsgesetz, GOG] vom 22. Februar 
2001).  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf eingetreten 

wird. Die Ziffer 1 des Entscheids der Kindes- und Erwachsenenschutz-
behörde B.____ vom 4. März 2025 wird insofern abgeändert, als dass 
die Begleitbeistandschaft gemäss Art. 393 ZGB aufgehoben wird. Die 
Ziffer 2 des Entscheids wird aufgehoben und die Angelegenheit zur 
Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückge-
wiesen. 

   
 2. Das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung der Beschwerdeführe-

rin wird bewilligt. 
   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- werden der Kindes- 

und Erwachsenenschutzbehörde B.____ und der Beschwerdeführerin 
je zur Hälfte auferlegt. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Pro-
zessführung gehen die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin in 
der Höhe von Fr. 600.-- zu Lasten der Gerichtskasse. 

   
 4. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Präsident 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin i.V. 
 
 
 
 
 

 
Gegen diesen Entscheid wurde am 1. November 2025 Beschwerde beim Bundesgericht (Ver-
fahrensnummer 5A_951/2025) erhoben