# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7395d90d-5f44-5bce-99e5-12f4f467eef6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 22.08.2025 ZK2 2025 28
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2025-28_2025-08-22.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 22. August 2025
ZK2 2025 28

Mitwirkend Kantonsgerichtspräsident Reto Heizmann,
Kantonsrichter Veronika Bürgler Trutmann und Pius Kistler,
Gerichtsschreiber Claude Brüesch.

In Sachen A.________,
Gesuchsgegnerin und Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Gesuchsteller und Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend Sicherheitsleistung
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht Höfe 
vom 17. Februar 2025, ZEO 2024 82);-

hat die 2. Zivilkammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. a) Im Rahmen des Widerspruchsklageverfahrens ZEO 2024 82 stellte 

der Beklagte (nachfolgend: Beschwerdegegner) am 2. Oktober 2024 folgen-

des Gesuch (Vi-act. D3):

1. Es sei die Klägerin für das laufende Verfahren ZEO 2024 82 zu 
verpflichten, eine Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung 
im Sinne von Art. 99 Abs. 1 lit. a ZPO zu leisten und zwar in der 
Höhe von CHF 7’000.00; eventualiter in der Höhe nach richterli-
chem Ermessen.

2. Es sei der Klägerin im Sinne von Art. 101 Abs. 1 ZPO eine Frist bis 
22. Oktober 2024 zur Bezahlung der Sicherheitsleistung gemäss 
Ziff. 1 vorstehend anzusetzen. 

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. gesetzlicher 
MwSt. zu Lasten der Klägerin.

Mit Verfügung vom 17. Februar 2025 verpflichtete der Einzelrichter am Be-

zirksgericht Höfe die Klägerin (nachfolgend: Beschwerdeführerin), für die Par-

teientschädigung des Beschwerdegegners bis 12. März 2025 eine Sicherheit 

in der Höhe von Fr. 7’000.00 zu leisten (Dispositivziffer 1). Die Gerichtskosten 

verblieben bei der Hauptsache (Dispositivziffer 3). 

b) Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 11. April 2025 fristgerecht 

Beschwerde mit folgenden Anträgen (KG-act. 1):

1. Die Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts Höfe vom 
17. Februar 2025 (ZEO 2024 82) sei vollumfänglich aufzuheben 
und das Gesuch des Beschwerdegegners vom 2. Oktober 2024 
auf Sicherheit für die Parteientschädigung sei abzuweisen.

2. Eventualiter sei die Verfügung des Einzelrichters des Bezirksge-
richts Höfe vom 17. Februar 2025 (ZEO 2024 82) vollumfänglich 
aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vor-
instanz zurückzuweisen.

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3. Subeventualiter sei die Sicherheitsleistung auf höchstens 
CHF 3’500 festzulegen.

4. Unter Kosten und Entschädigungsfolgen (exkl. MwSt) zulasten des 
Beschwerdegegners.

Gleichzeitig stellte die Beschwerdeführerin folgende prozessuale Rechtsbe-

gehren (KG-act. 1):

1. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 

2. Es seien die vorinstanzlichen Akten und die Akten des Verfahrens 
ZK1 2024 4 vor angerufener Beschwerdeinstanz beizuziehen. 

3. Es sei für das Beschwerdeverfahren sowohl auf die Erhebung ei-
nes Kostenvorschusses zu verzichten sowie ein allfälliges Gesuch 
des Beschwerdegegners um Sicherheit für die Parteientschädi-
gung abzuweisen. 

4. Eventualiter sei der Beschwerdeführerin die unentgeltliche Pro-
zessführung zu gewähren, nach Ansetzung einer Frist für die Ein-
reichung der entsprechenden Unterlagen.

5. Für den Fall einer allfälligen Abweisung der Beschwerde sei der 
Beschwerdeführerin die Frist zur Bezahlung der Sicherheitsleis-
tung neu anzusetzen; allenfalls sei die Vorinstanz anzuweisen, der 
Beschwerdeführerin die Frist zur Bezahlung der Sicherheitsleis-
tung neu anzusetzen.

Mit Beschwerdeantwort vom 23. April 2025 stellte der Beschwerdegegner fol-

gende Anträge (KG-act. 4):

1. Die Beschwerde sei abzuweisen soweit darauf einzutreten sei.

2. Es sei der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zu erteilen 
und es sei der Beschwerdeführerin keine neue Frist zur Bezahlung 
des Vorschusses für die Sicherheitsleistung anzusetzen.

3. Alles unter Kosten und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten 
der Beschwerdeführerin.

Am 19. Mai 2025 nahm die Beschwerdeführerin Stellung zur Beschwerdeant-

wort und hielt an ihren bisherigen Rechtsbegehren fest (KG-act. 8).

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Mit Verfügung vom 23. Juni 2025 wies die Verfahrensleitung den Antrag auf 

Erteilung der aufschiebenden Wirkung ab (KG-act. 10).

2. Gemäss Art. 103 ZPO sind Entscheide über die Leistung von Vorschüs-

sen und Sicherheiten mit Beschwerde anfechtbar, mit der eine unrichtige 

Rechtsanwendung und/oder eine offensichtlich unrichtige Rechtsanwendung 

geltend gemacht werden kann (Art. 320 ZPO). Nach Art. 321 Abs. 1 ZPO ist 

die Beschwerde schriftlich sowie hinreichend genau und eindeutig begründet 

bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen. Wer den erstinstanzlichen Entscheid 

mit Berufung oder Beschwerde anficht, hat anhand der erstinstanzlich festge-

stellten Tatsachen oder der daraus gezogenen rechtlichen Schlüsse aufzuzei-

gen, inwiefern sich die Überlegungen der ersten Instanz nicht aufrechterhalten 

lassen (BGE 147 III 176 E. 4.2.1). In der Beschwerdeschrift ist substanziiert 

vorzutragen, aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid als fehlerhaft 

erachtet wird. Es genügt nicht, wenn der Beschwerdeführer seine Ausführun-

gen vor der ersten Instanz wiederholt bzw. lediglich auf diese verweist oder 

den angefochtenen Entscheid bloss in allgemeiner Weise kritisiert. Er hat sich 

mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen (BGer 4a_555/2022 

vom 11. April 2023 E. 3.1 mit Hinweis auf BGE 141 III 569 E. 2.3.3 und 138 III 

374 E. 4.3.1; Spühler, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommen-

tar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. A. 2024, Art. 321 ZPO N 4 i.V.m. 

Art. 311 ZPO N 15; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leuenber-

ger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 4. A. 

2025, Art. 321 ZPO N 15). Sodann ist der Behauptungs- und Substanziie-

rungslast grundsätzlich in den Rechtsschriften nachzukommen und ein blos-

ser, pauschaler Verweis auf Beilagen genügt in aller Regel nicht, weil weder 

das Gericht noch die Gegenpartei die Sachdarstellung aus den Beilagen zu-

sammensuchen und danach zu forschen hat, ob sich aus den Belegen etwas 

zugunsten der behauptungsbelasteten Partei ableiten lässt. Ausnahmsweise 

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kann es aber unter bestimmten Bedingungen zulässig sein, seinen Substanzi-

ierungsobliegenheiten durch Verweis auf eine Beilage nachzukommen. Dies 

erfordert aber in jedem Fall, dass die Tatsachen in ihren wesentlichen Zügen 

oder Umrissen in einer Rechtsschrift behauptet werden und für Einzelheiten 

auf eine Beilage verwiesen wird (BGer 5A_822/2022 vom 14. März 2023 

E. 6.3.2.2 m.H.).

3. Der Erstrichter hiess das Gesuch um Leistung einer Sicherheit im Betrag 

von Fr. 7’000.00 im Wesentlichen mit der Begründung gut, weil die 

Beschwerdeführerin im Ausland domiziliert sei, sei ein Kautionsgrund 

gegeben, weshalb dem Gericht betreffend die Anordnung der Sicherstellung 

kein Ermessen zukomme. Daher sei deren Einwand unbeachtlich, wonach der 

Beschwerdegegner im Verfahren ZK1 2024 4 die rechtskräftig zugesprochene 

Parteientschädigung trotz wiederholter Mahnung nicht geleistet habe und es 

rechtsmissbräuchlich sei, wenn nun im vorliegenden Verfahren der Antrag auf 

Sicherstellung bewilligt werde. Mit Bezug auf die Offerte einer Zession verwies 

der erstinstanzliche Richter auf die Ausführungen in der Verfügung vom 

26. November 2024 und fügte bei, die abgetretene Forderung könne auch 

hinsichtlich der Sicherstellung der Parteientschädigung letztlich nicht als 

werthaltig bezeichnet werden. Er ging von einem Streitwert von Fr. 84’000.00 

aus und setzte die Sicherheitsleistung unter Berücksichtigung, dass ein 

vollständiges Widerspruchsverfahren mit doppeltem Schriftenwechsel, 

Hauptverhandlung und allenfalls einem Beweisverfahren durchschnittlicher 

Komplexität durchzuführen sei, ermessensweise auf Fr. 7’000.00 fest 

(angef. Verfügung, E. 3.3 S. 2 f.).

a) Die Beschwerdeführerin bringt vor, wegen der Auferlegung einer 

Sicherheitsleistung werde ihr faktisch der Zugang zum Gericht verunmöglicht, 

da allen Beteiligten bekannt sei, dass ihre sämtlichen Vermögenswerte 

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blockiert seien, sie ein Darlehen zur Bezahlung der Sicherheitsleistung 

ebenso wenig habe erhältlich machen können und ihr zufolge fehlender 

Mittellosigkeit die unentgeltliche Rechtspflege nicht offenstehe. Daher habe 

die Vorinstanz Art. 29a BV verletzt, wonach jede Person einen Anspruch 

darauf habe, dass eine sie betreffende Streitigkeit durch mindestens eine 

richterliche Behörde beurteilt werde. Darin sei eine unrichtige 

Rechtsanwendung i.S.v. Art. 320 lit. a ZPO zu erblicken (KG-act. 1, S. 9-11 

Rn. 10, 12 und 17 sowie S. 15 f. Rn. 34-40). Der Beschwerdegegner 

bestreitet, dass die Beschwerdeführerin kein Darlehen oder andere fremde 

Quellen ausgeschöpft habe, um die Sicherheitsleistung bezahlen zu können, 

zumal sie keine Belege dazu einreiche. Ohnehin handle es sich bei diesen 

Vorbringen um unzulässige Noven. Die Beschwerdeführerin lege ihre 

Vermögenssituation nicht dar, sondern behaupte bloss, ihre einzigen beiden 

Vermögenswerte seien das gesperrte Konto bei der E.________ AG (Bank I) 

und ein Konto von F.________(Bank II). Die Beschwerdeführerin 

substanziiere somit nicht ansatzweise, dass sie finanziell nicht in der Lage sei, 

die Sicherheitsleistung von Fr. 7’000.00 zu erbringen (KG-act. 4, S. 5 

Rn. 10 f., S. 7 Rn. 16 und S. 10 f. Rn 24-26).

aa) Die beschwerdeführende Partei, die einen Entscheid bezüglich eines 

verfügten Kostenvorschusses oder einer angeordneten Sicherheit für die Par-

teientschädigung anficht, die im Gesetz vorgesehen sind, und sich darauf be-

ruft, der Zugang zum Gericht sei ihr verwehrt, muss in der Beschwerdebe-

gründung im Rahmen der Eintretensvoraussetzung substanziiert aufzeigen, 

dass ihr dieser Nachteil tatsächlich droht, da sie finanziell nicht in der Lage ist, 

den Kostenvorschuss oder die Sicherheit zu leisten (BGE 150 III 248 E. 1.3).

bb) Insoweit die Beschwerdeführerin hinsichtlich ihres Vermögens lediglich 

auf die Eingaben und Unterlagen im Verfahren ZK1 2024 4 verweist (KG-

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act. 1, S. 7 Rn. 10), kann sie damit nicht gehört werden, weil der Behaup-

tungs- und Substanziierungslast wie aufgezeigt in den Rechtsschriften nach-

zukommen ist (E. 2 oben). 

Im Übrigen führt die Beschwerdeführerin mit Hinweis auf die Bestätigungen 

ihres Direktors vom 11. Januar 2024 und 7. Mai 2025 bloss aus, dass sie über 

zwei Bankkonten in der Schweiz verfüge. Auf dem Konto bei der 

F.________(Bank II) werde ein unveränderter Saldo von ca. Fr. 100.00 aus-

gewiesen. Ihre sämtlichen Vermögenswerte befänden sich bei der 

E.________ AG (Bank I), die vom Betreibungsamt Höfe in der Betreibung 

Nr. xx verarrestiert worden seien. Neben diesen beiden Bankkonten würde sie 

über keine weiteren Vermögenswerte verfügen (KG-act. 1, S. 7 f. Rn. 10 und 

12 f.; KG-act. 1/5 f. und 8/1 f.). Die Beschwerdeführerin äussert sich in ihrer 

Beschwerdeschrift nicht substanziiert zu ihren Einnahmen und ihrem Vermö-

gen. Ebenso wenig legt sie ihre finanzielle Situation mit Steuererklärungen, 

Bilanzen, Erfolgsrechnungen oder Ähnlichem umfassend dar. Zeigt die 

Beschwerdeführerin somit nicht substanziiert auf und belegt sie ebenso wenig, 

dass sie aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist, die Sicherheitsleistung 

von Fr. 7’000.00 zu erbringen, ist deren Vorbringen abzuweisen. 

b) Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, der Beschwerdegegner 

habe in verschiedener Hinsicht rechtsmissbräuchlich gehandelt.

aa) Sie bringt vor, auch wenn die Voraussetzungen von Art. 99 ZPO vorlä-

gen, dürfe das Gesuch um Sicherstellung der Parteientschädigung nicht 

rechtsmissbräuchlich sein. Der Beschwerdegegner wisse, dass ihre sämtli-

chen Vermögenswerte blockiert seien, habe er doch selbst die Arrestierung 

ihrer Vermögenswerte und die Sperrung ihrer Bankkonten bei der E.________ 

AG (Bank I) beantragt. Nachdem der Beschwerdegegner die Blockierung 

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sämtlicher Vermögenswerte erreicht habe und nun die Bezahlung einer Si-

cherheit für die Parteientschädigung fordere, verhalte er sich rechtsmiss-

bräuchlich (KG-act. 1, S. 11 f. Rn. 22 und 26 f.). Der Beschwerdegegner wen-

det ein, rechtsmissbräuchliches Verhalten würde sein Wissen voraussetzen, 

dass sämtliche Vermögenswerte der Beschwerdeführerin blockiert seien. Dem 

sei nicht so, weil er deren tatsächliche Vermögenswerte nicht kenne (KG-

act. 4, S. 8 Rn. 17).

Gemäss Art. 2 Abs. 1 ZGB hat jedermann in der Ausübung seiner Rechte und 

in der Erfüllung seiner Pflichten nach Treu und Glauben zu handeln. Der of-

fenbare Missbrauch eines Rechts findet keinen Rechtsschutz (Art. 2 Abs. 2 

ZGB). Daher ist es nicht erlaubt, sich bei der Geltendmachung (oder Abwehr) 

solcher Rechte im Prozess einer Taktik zu bedienen, die mit diesem Grund-

satz im Widerspruch steht (vgl. auch Art. 52 ZPO). Die staatlichen Einrichtun-

gen dürfen nicht einer ungerechten oder gewissenlos geführten Sache zum 

Sieg verhelfen (Gehri, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommen-

tar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. A. 2024, Art. 52 ZPO N 4). Auf 

den vorliegenden Fall angewandt, käme ein Verstoss gegen Treu und Glau-

ben überhaupt erst in Betracht, wenn der Beschwerdegegner den Antrag auf 

Verpflichtung der Beschwerdeführerin zur Leistung einer Sicherheit für eine 

allfällige Parteientschädigung im Wissen darum gestellt hätte, dass diese über 

keine anderen substanziellen Vermögenswerte verfüge als über den Betrag 

bei der E.________ AG (Bank I), Konto-/Depotbeziehung Nr. yy, die vom Be-

treibungsamt Höfe in der Betreibung Nr. xx verarrestiert wurden. Der Be-

schwerdegegner bestreitet, die tatsächlichen Vermögenswerte der Beschwer-

deführerin zu kennen. Die Beschwerdeführerin zeigt nicht substanziiert auf 

noch belegt sie, dass sie aus finanziellen Gründen nicht in der Lage ist, die 

Sicherheitsleistung von Fr. 7’000.00 zu erbringen (vgl. E. 3a oben). Ebenso 

wenig legt sie dar, dass der Beschwerdegegner ihre finanzielle Lage kennt 

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bzw. weshalb ihm diese bekannt sein soll und er darüber Bescheid wisse, 

dass sie lediglich über Vermögenswerte der besagten beiden Bankkonten 

verfügen soll. Daher kann dem Beschwerdegegner nicht vorgeworfen werden, 

im Prozess wider Treu und Glauben bzw. rechtsmissbräuchlich gehandelt zu 

haben.

bb) Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, sie habe in sämtlichen bisher 

zwischen den Parteien geführten Prozessen die Parteientschädigungen 

zugunsten des Beschwerdegegners stets bezahlt, sofern sie dazu gerichtlich 

verpflichtet worden sei. Der Beschwerdegegner habe daher keinen Anlass 

gehabt, von ihr eine Sicherheitsleistung zu fordern (KG-act. 1, S. 11 Rn. 23), 

was Letzterer bestreitet (vgl. KG-act. 4, S. 8 f. Rn. 18 f.). Ist der Kautionsgrund 

des fehlenden (Wohn-)Sitzes der klägerischen Partei in der Schweiz nach 

Art. 99 Abs. 1 lit. a ZPO erfüllt, ergibt sich – unter Vorbehalt der in Art. 99 

Abs. 2 und Abs. 3 ZPO genannten Ausnahmen oder einer abweichenden 

staatsvertraglichen Regelung – ohne Weiteres eine unwiderlegbare Vermu-

tung für eine erhebliche Gefährdung der Einbringlichkeit der Parteientschädi-

gung für die beklagte Partei, die Letzterer Anspruch auf Sicherstellung gibt, 

mit der die Gefährdung beseitigt wird. Es muss nicht geprüft werden, ob trotz 

fehlenden Sitzes der klägerischen Partei in der Schweiz allenfalls doch keine 

Gefährdung vorliegt (BGE 141 III 155 E. 4.3). Der Beschwerdegegner hat so-

mit Anspruch auf eine Sicherheitsleistung durch die Beschwerdeführerin, un-

abhängig davon, ob Letztere ihm bis anhin alle Parteientschädigungen leiste-

te, zu denen sie gerichtlich verpflichtet wurde. Ausserdem reicht die 

Beschwerdeführerin keine Belege ein, gemäss denen sie dem Beschwerde-

gegner Parteientschädigungen aus früheren Gerichtsverfahren bezahlte.

cc) Unbestritten ist, dass der Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin 

die ihr im Verfahren ZK1 2024 4 zugesprochene Parteientschädigung von 

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Fr. 1’167.70 (Vi-act. D2, S. 16, Dispositiv-Ziff. 3; KG-act. 1/9) nicht bezahlte 

(KG-act. 1, S. 12 Rn. 25; KG-act. 4, S. 9 Rn. 21). Die Beschwerdeführerin er-

blickt darin ein Handeln gegen Treu und Glauben, wenn nun der Beschwerde-

gegner die Leistung einer Sicherheit für eine allfällige Parteientschädigung an 

ihn verlangt, zumal ihr, sollte sie im Widerspruchsverfahren unterliegen und 

zur Bezahlung einer Parteientschädigung an den Beschwerdegegner ver-

pflichtet werden, ein Verrechnungsrecht in der Höhe der vom Beschwerde-

gegner bis anhin nicht geleisteten Parteientschädigung von Fr. 1’167.70 zu-

stünde (KG-act. 1, S. 12 Rn. 25; KG-act. 8, S. 8 f. Rn. 22-24). Der Beschwer-

degegner wendet ein, er sei Pensionär mit einer bescheidenen staatlichen 

Rente in Frankreich, weshalb es ihm aus finanziellen Gründen nicht möglich 

sei, der Beschwerdeführerin die besagte Parteientschädigung zu bezahlen 

(KG-act. 4, S. 9 Rn. 21). 

Weder legt der Beschwerdegegner seine Vermögensverhältnisse (substanzi-

iert) dar noch reicht er entsprechende Belege ein. Es ist somit nicht erstellt, 

dass es ihm aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, der Beschwerdeführe-

rin die Parteientschädigung von Fr. 1’167.70 zu leisten. Indem der Beschwer-

degegner trotz dieses Umstands im Widerspruchsklageverfahren ZEO 2024 

82 von der Beschwerdeführerin eine Sicherheitsleistung für eine allfällige Par-

teientschädigung beantragt, stellt sich tatsächlich die Frage, ob darin ein wi-

dersprüchliches Verhalten (venire contra factum proprium) zu erblicken ist, 

das als rechtsmissbräuchlich zu qualifizieren ist (vgl. Gehri, a.a.O., Art. 52 

ZPO N 10). Die vom Beschwerdegegner der Beschwerdeführerin geschuldete 

Parteientschädigung von Fr. 1’167.70 wurde im Verfahren ZK1 2024 4 vor 

Kantonsgericht gesprochen, in dem über eine Berufung gegen die Verfügung 

des Gerichtspräsidenten am Bezirksgericht Höfe vom 16. Januar 2024 zu be-

finden war, die im Zusammenhang mit dem vorinstanzlichen Widerspruchs-

klageverfahren ZGO 2024 5 erging. Es erscheint daher naheliegender, im 

Kantonsgericht Schwyz 11

Vorgehen des Beschwerdegegners einen Rechtsmissbrauch zu erblicken, als 

wenn die vom Beschwerdegegner geschuldete Parteientschädigung in einem 

völlig anderen Verfahren zwischen denselben Parteien festgelegt worden wä-

re. Ausschlaggebend ist jedoch, dass die zugesprochene Parteientschädigung 

lediglich Fr. 1’167.00 beträgt und damit deutlich unter dem vom Beschwerde-

gegner beantragten Betrag für die Sicherheitsleistung von Fr. 7’000.00 liegt. 

Mit anderen Worten: Sollte die Vorinstanz die Beschwerdeführerin im Wider-

spruchsklageverfahren ZEO 2024 82 dazu verpflichten, dem Beschwerdegeg-

ner eine Parteientschädigung von Fr. 7’000.00 zu bezahlen, wäre Letzterem 

ohne eine entsprechende Sicherheitsleistung keine hinreichende Sicherheit 

gewährleistet. Die vom Beschwerdegegner beantragte Sicherheitsleistung für 

eine im vorinstanzlichen Verfahren ZEO 2024 82 von der Beschwerdeführerin 

allenfalls zu bezahlende Parteientschädigung ist daher weder als illoyal oder 

rücksichtslos zu bezeichnen noch wird die Beschwerdeführerin dadurch we-

sentlich benachteiligt. Das prozessuale Handeln des Beschwerdegegners ist 

daher nicht als rechtsmissbräuchlich zu qualifizieren.

dd) Zusammenfassend sind sämtliche Vorbringen der Beschwerdeführerin 

betreffend ein rechtsmissbräuchliches Handeln des Beschwerdegegners nicht 

stichhaltig. Bei diesem Ergebnis erweist sich auch die Argumentation der 

Beschwerdeführerin hinsichtlich der angeblichen Verletzung des rechtlichen 

Gehörs (KG-act. 1, S. 13 Rn. 28) als unbegründet.

c) Die Beschwerdeführerin bringt sodann vor, die Vorinstanz habe die 

abgetretene Forderung als "letztlich nicht werthaltig" bezeichnet und hierfür 

auf die nicht näher spezifizierten Erwägungen in der Verfügung vom 

26. November 2024 verwiesen. Dadurch habe die Vorinstanz die 

Begründungspflicht und somit das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin 

verletzt. Überdies habe sich die Vorinstanz selbst in der erwähnten Verfügung 

Kantonsgericht Schwyz 12

nicht mit der Werthaltigkeit der offerierten Forderungsabtretung 

auseinandergesetzt. Sie hätte die Werthaltigkeit der Zession abklären können 

und müssen, weil die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 21. November 

2024 angeboten habe, die Sicherheit durch eine Forderungsabtretung im 

Zusammenhang mit dem gesperrten Konto bei der E.________ AG (Bank I) in 

entsprechender Höhe zu leisten und die Vorinstanz ermächtigt habe, bei 

besagter Bank die Auskunft einzuholen, dass hierfür ausreichende finanzielle 

Mittel vorhanden seien, nämlich mehr als Fr. 20’000.00. Demzufolge sei die 

angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache eventualiter an die Vor-

instanz zur Neubeurteilung zurückzuweisen (KG-act. 1, S. 9 f. Rn. 18 sowie 

S. 13-16 Rn. 29-33, 36 und 40; KG-act. 1/10, S. 2; KG-act. 1/11). Der 

Beschwerdegegner hält dem entgegen, der Beschwerdeführerin stünden nur 

die in Art. 100 Abs. 1 ZPO abschliessend aufgezählten Sicherheiten zur 

Verfügung, weshalb die von ihr offerierte Forderungsabtretung nicht genüge. 

Ausserdem legt der Beschwerdegegner dar, weshalb die von der 

Beschwerdeführerin offerierte Forderungsabtretung seiner Meinung nach nicht 

werthaltig sei (KG-act. 4, S. 10 Rn. 22 f.).

aa) Die Parteien haben Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV 

und Art. 53 ZPO). Darunter fällt auch das Recht auf die Begründung des 

Entscheids durch das Gericht. Es muss die Vorbringen der Partei tatsächlich 

hören, sorgfältig und ernsthaft prüfen und in seiner Entscheidung angemessen 

berücksichtigen sowie den wesentlichen Inhalt der Überlegungen begründen, 

die zum Urteil führten, sodass der Betroffene sich über dessen Tragweite ein 

Bild machen und dieses sachgerecht anfechten kann (BGE 142 II 49 E. 9.2, 

136 I 184 E. 2.2.1 und 134 I 83 E. 4.1).

Die Vorinstanz führte aus, hinsichtlich des Vorbringens der Beschwerdeführe-

rin betreffend die offerierte Zession sei auf die Ausführungen in der Verfügung 

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vom 26. November 2024 zu verweisen. Die abgetretene Forderung könne 

auch bezüglich der Sicherstellung der Parteientschädigung letztlich nicht als 

werthaltig bezeichnet werden (angef. Verfügung, E. 3.3 S. 3). Die Verfügung 

vom 26. November 2024 umfasst vier Seiten, wobei auf einer Seite die Abwei-

sung des Wiedererwägungsgesuchs begründet wird (Vi-act. D 9, E. 2 S. 2 f.). 

Die Beschwerdeführerin setzt sich in der Beschwerde mit der entsprechenden 

vorinstanzlichen Begründung auseinander (vgl. KG-act. 1, S. 14). Unter die-

sen Umständen ist eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu verneinen.

bb) Die Sicherheit kann in bar oder durch Garantie einer in der Schweiz nie-

dergelassenen Bank oder eines zum Geschäftsbetrieb in der Schweiz zuge-

lassenen Versicherungsunternehmens geleistet werden (Art. 100 Abs. 1 

ZPO). Die Sicherstellung der Parteienschädigung bezweckt, dass sich die 

berechtigte Partei daraus für die ihr (rechtskräftig bzw. vollstreckbar) zuge-

sprochene Parteientschädigung ohne Weiterungen bezahlt machen kann. 

Entsprechend kommen nur Sicherheiten in Frage, die hinsichtlich ihrer Stel-

lung, Verwaltung, Werthaltigkeit und Verwertung einfach und praktikabel sind 

(Hofmann/Baeckert, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, 

Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. A. 2024, Art. 100 ZPO N 6). Diskussi-

onen über die Werthaltigkeit der Kaution sind zu vermeiden. Die Aufzählung 

der zulässigen Arten der Kaution in Art. 100 Abs. 1 ZPO ist abschliessend 

(BGE 141 III 155 E. 4.4). Bei der Garantie i.S.v. Art. 100 Abs. 1 ZPO handelt 

es sich um eine Garantie nach Art. 111 OR, bei welcher der Garant als 

Schuldner dem Gläubiger (dem Promissar) die Leistung eines Dritten, nämlich 

der Gegen- bzw. Vertragspartei des Garanten, verspricht (Hofmann/Baeckert, 

a.a.O., Art. 100 ZPO N 11). Verlangt ist ein selbstständiges Garantieverspre-

chen der Bank bzw. der Versicherung, mit der sich die Garantiegeberin ver-

pflichtet, auf erstes Verlangen hin den in der Garantie bestimmten Betrag zu 

Kantonsgericht Schwyz 14

zahlen. Das Garantieversprechen muss unbefristet, unwiderruflich und frei von 

Bedingungen sein (Hofmann/Baeckert, a.a.O., Art. 100 ZPO N 13).

Die Beschwerdeführerin erklärte in der Eingabe an die Vorinstanz vom 

21. November 2024, es liege eine unterzeichnete Abtretung im Umfang der 

mutmasslichen Gerichtskosten vor, in der sie dem Gericht eine entsprechende 

Forderung gegen ihre Bank (E.________ AG (Bank I), Kontobeziehung Nr. yy) 

zediere, um allfällige Verfahrenskosten bei Unterliegen zu decken. Sie habe 

darin eine Ermächtigungsklausel eingefügt, wonach das Gericht bei der Bank 

selbständig nachfragen könne, ob mehr als Fr. 20’000.00 auf ihrem Bankkonto 

vorhanden seien. Damit seien die Gerichtskosten sichergestellt (Vi-act. D 8, 

S. 3 f. Rn. 12 und 14). Die Beschwerdeführerin reichte der Vorinstanz eine 

entsprechende Abtretung vom 14. November 2024 ein (vgl. Vi-act. D 8.1). 

Damit liegt aber kein selbstständiges Garantieversprechen der E.________ 

AG (Bank I) vor, mit der sie sich verpflichtet, auf erstes Verlangen der Vor-

instanz hin einen Betrag von Fr. 7’000.00 zu zahlen. Die Vorinstanz war daher 

nicht verpflichtet, die E.________ AG (Bank I) anzufragen, ob auf dem Konto 

der Beschwerdeführerin genügend finanzielle Mittel vorhanden seien, um die 

Parteientschädigung sicherzustellen. Auch wenn eine solche Anfrage bei der 

erwähnten Bank ergeben hätte, dass auf dem Konto der Beschwerdeführerin 

ein aktueller Saldo von über Fr. 20’000.00 bestand, hätte dies nichts an der 

fehlenden Werthaltigkeit geändert, weil gemäss den Angaben der Beschwer-

deführerin das Guthaben bereits damals durch strafrechtliche und zwangsvoll-

streckungsrechtliche Massnahmen blockiert gewesen sei (Vi-act. D 8, S. 2 

Rn. 8) und somit letztlich ungewiss bleibt, ob und wann über dieses Guthaben 

verfügt werden kann, falls alsdann überhaupt noch ein solches vorliegen soll-

te. Genügt die von der Beschwerdeführerin offerierte Forderungsabtretung 

somit nicht den Anforderungen von Art. 100 Abs. 1 ZPO, besteht keine 

ausreichende Sicherheit und der eventualiter gestellte Rückweisungsantrag 

Kantonsgericht Schwyz 15

der Beschwerdeführerin (KG-act. 1, S. 2, Antrag-Ziff. 2 und S. 14 Rn. 33) ist 

abzuweisen.

d) Zusammenfassend sind sämtliche Vorbringen der Beschwerdeführerin 

gegen die Anordnung einer Sicherheitsleistung für die Parteientschädigung 

des Beschwerdegegners i.S.v. Art. 99 Abs. 1 lit. a ZPO abzuweisen, weshalb 

die Beschwerdeführerin zur Leistung eines angemessenen 

Kostenvorschusses zu verpflichten ist.

e) Die Beschwerdeführerin legt dar, weshalb die angeordnete 

Sicherheitsleistung von Fr. 7’000.00 ihres Erachtens unangemessen hoch 

bzw. eine solche von höchstens Fr. 3’500.00 angemessen sei (vgl. KG-act. 1, 

S, 16 f. Rn. 41-45), was der Beschwerdegegner in Abrede stellt (vgl. KG-

act. 4, S. 11 Rn. 27).

aa) Die Höhe der Sicherheit bemisst sich nach der zu erwartenden Parteien-

tschädigung, die im Falle des Unterliegens auszurichten wäre. Die Parteien-

tschädigung ist ihrerseits nach dem kantonalen Tarif festzusetzen (Art. 96 

ZPO). Soweit es im Übrigen bei der Bestimmung der mutmasslichen Höhe der 

allenfalls zu bezahlenden Parteientschädigung um eine Abschätzung des im 

weiteren Verfahren voraussichtlich anfallenden Aufwands geht, verfügt das 

Gericht über einen weiten Ermessensspielraum (BGer 4A_487/2021 vom 

14. Dezember 2021 E. 6.2; vgl. auch BGE 140 III 444 E. 3.2.2; Hof-

mann/Baeckert, a.a.O., Art. 100 ZPO N 4; Suter/von Holzen, in: Sutter-Somm/

Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivil-

prozessordnung, Band I, 4. A. 2025, Art. 100 ZPO N 6). Da die Kaution 

nachträglich erhöht werden kann (Art. 100 Abs. 2 ZPO), ist bei der Bemes-

sung der Sicherheit Zurückhaltung zu üben und es sind nicht alle Eventua-

litäten und Zuschläge zu berücksichtigen (Suter/von Holzen, a.a.O., Art. 100 

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Kantonsgericht Schwyz 16

ZPO N 8). Bei der Überprüfung des Ermessens ist die Kognition auf Miss-

brauch, Über- oder Unterschreitung des Ermessens beschränkt (Hof-

mann/Baeckert, a.a.O., Art. 103 ZPO N 13). Davon ist namentlich dann 

auszugehen, wenn bei der Ausübung des gesetzlich eingeräumten 

Ermessens sachfremde Kriterien berücksichtigt oder rechtserhebliche 

Umstände ausser Acht gelassen wurden (BGE 132 III 281 E. 2.1 und 129 III 

242 E. 4; BGer 5A_157/2022 vom 14. November 2022 E. 3.1.3). 

bb) Der Streitwert in der Hauptsache beläuft sich unbestrittenermassen auf 

Fr. 84’000.00 (vgl. KG-act. 1, S. 16 Rn. 42; KG-act. 4, S. 11 Rn. 27). Bei ei-

nem Streitwert von Fr. 50’001.00 bis Fr. 100’000.00 beträgt das Grundhonorar 

zwischen Fr. 3’300.00 und Fr. 9’250.00 (§ 8 Abs. 2 GebTRA). Innerhalb die-

ses Tarifrahmens bemisst sich die Vergütung nach der Wichtigkeit der Streit-

sache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung sowie 

dem notwendigen Zeitaufwand (§ 2 Abs. 1 GebTRA). Vorliegend ist davon 

auszugehen, dass ein vollständiges Widerspruchsverfahren mit doppeltem 

Schriftenwechsel, Hauptverhandlung und allenfalls einem Beweisverfahren 

durchzuführen ist, das die Parteien nicht als komplex einschätzen (vgl. KG-

act. 1, S. 16 Rn. 44; KG-act. 4, S. 11 Rn. 27; KG-act. 8, S. 10 Rn. 29). Unter 

diesen Voraussetzungen kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden, sie 

habe bei der Festsetzung der Sicherheitsleistung auf Fr. 7’000.00 ihr 

Ermessen missbraucht oder überschritten. Weil die Beschwerdeführerin bei 

der Einforderung dieser Parteientschädigung durch den Beschwerdegegner 

die Einrede der Verrechnung erheben könnte (Art. 120 Abs. 1 OR), was sie 

bereits ankündigte (KG-act. 8, S. 9 Rn. 24), ist eine Senkung des Betrags erst 

recht nicht angezeigt (was die Vorinstanz unberücksichtigt liess).

4. Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen. Dagegen ist in Gut-

heissung des Verfahrensantrags-Ziffer 5 (KG-act. 1, S. 3) die Vorinstanz an-

Kantonsgericht Schwyz 17

zuweisen, der Beschwerdeführerin die Frist zur Bezahlung der Sicherheitsleis-

tung neu anzusetzen, weil die in Dispositiv-Ziffer 1 der Verfügung vom 17. Fe-

bruar 2025 angesetzte Zahlungsfrist vom 12. März 2025 bereits verstrichen 

ist. Auch wenn der Beschwerdegegner die Abweisung dieses Verfahrensan-

trags (Ziffer 5) beantragte (KG-act. 4, S. 2), ist das Obsiegen der Beschwerde-

führerin insgesamt derart geringfügig, dass es bei der Festlegung der Kosten- 

und Entschädigungsfolgen nicht zu berücksichtigen ist 

(vgl. Hofmann/Baeckert, a.a.O., Art. 106 ZPO N 4). Ausgangsgemäss wird die 

Beschwerdeführerin für das Beschwerdeverfahren kosten- und entschädi-

gungspflichtig (vgl. Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO). Für das vorliegende Rechts-

mittelverfahren beläuft sich das Honorar auf Fr. 180.00 bis Fr. 2’400.00 (§ 12 

GebTRA). In Anbetracht der Wichtigkeit der Streitsache und dem notwendigen 

Aufwand sowie dessen, dass sich keine schwierigen juristischen Fragen stell-

ten, ist die Beschwerdeführerin zu verpflichten, dem Beschwerdegegner für 

das Beschwerdeverfahren eine Parteientschädigung von ermessensweise 

Fr. 1’500.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu bezahlen.

5. Weil für das Beschwerdeverfahren kein Kostenvorschuss erhoben wur-

de, wird der prozessuale Eventualantrag der Beschwerdeführerin gegen-

standslos, wonach ihr für das Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Pro-

zessführung zu gewähren sei, nachdem ihre eine Frist für die Einreichung der 

entsprechenden Unterlagen angesetzt worden sei (vgl. KG-act. 1, S. 3, Be-

schwerdeanträge-Ziff. 3 f.). Ohnehin wäre der Antrag der Beschwerdeführerin 

auf Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung abzuweisen, da sie ihren 

Antrag nicht ansatzweise begründet und in ihrer Beschwerde im Widerspruch 

dazu selbst darauf hinweist, zufolge fehlender Mittelosigkeit stehe ihr die un-

entgeltliche Rechtspflege nicht offen (KG-act. 1, S. 15 Rn. 39);-

Kantonsgericht Schwyz 18

beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Neuansetzung der Frist zur Leistung der Sicherheit gemäss Disposi-
tivziffer 1 der angefochtenen Verfügung erfolgt durch den verfahrenslei-
tenden Einzelrichter am Bezirksgericht Höfe.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1’500.00 werden der 
Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Die Beschwerdeführerin ist verpflichtet, den Beschwerdegegner für das 
Beschwerdeverfahren mit Fr. 1’500.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu 
entschädigen.

5. Gegen diesen Zwischenentscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung 
unter den Voraussetzungen von Art. 93 des Bundesgerichtsgesetzes 
(BGG) Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht in Lausanne ein-
gereicht werden; die Beschwerdeschrift muss den Anforderungen von 
Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert in der Hauptsache beträgt 
Fr. 84’000.00.

6. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), Rechtsanwalt 
D.________ (2/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung 
an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die Kantons-
gerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der 2. Zivilkammer
Der Kantonsgerichtspräsident Der Gerichtsschreiber

Versand 28. August 2025  amu