# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a318114c-c79e-52b8-b26c-ddbb12fea1f0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-10-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 25.10.2023 PQ230067
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ230067_2023-10-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PQ230067-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende,  

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie  

Gerichtsschreiberin MLaw S. Ursprung 

Beschluss vom 25. Oktober 2023 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschwerdeführerin 

 

betreffend Kostenauflage in der umfassenden Beistandschaft nach Art. 398 
ZGB 
 
Beschwerde gegen einen Beschluss der Kammer II des Bezirksrates Zürich 
vom 31. August 2023 i.S. B._____, geb. tt.01.1963, gest. tt.mm.2020; 
VO.2023.68 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde der Stadt Zürich) 
 
  

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Erwägungen: 

 

1. Mit Schreiben vom 29./30. September 2023 ersuchte A._____ beim Oberge-

richt des Kantons Zürich um eine dringende Anhörung (act. 2). Sie brauche Hilfe 

und wisse nicht, wie sie sich noch artikulieren müsse, damit ihre Ausführungen 

verstanden würden und der Sachverhalt geklärt würde. Die KESB habe ihre eige-

nen, nicht ZGB-konformen Regeln und der Bezirksrat habe es unterlassen, den 

Sachverhalt zu hinterfragen und zu prüfen. Sie legte dem Schreiben zahlreiche 

Beilagen bei, namentlich Schreiben / Beschwerden in der Zeit vom 30. April bis 

28. Juli 2023, die sich auf Verfahren vor Bezirksgericht Zürich, der KESB der 

Stadt Zürich und des Bezirksrats Zürich zu beziehen und im Zusammenhang mit 

dem Nachlass des verstorbenen Sohnes von A._____, B._____, zu stehen schei-

nen (act. 3/1 - 3/4). Beigelegt sind des Weiteren eine Präsidialverfügung des Be-

zirksrats Zürich vom 7. August 2023 in einem Verfahren betr. Kostenauflage in 

der umfassenden Beistandschaft für B._____, in welcher A._____ aufgefordert 

wurde, den von ihr angefochtenen Entscheid einzureichen und einen Antrag zu 

stellen und zu begründen. Alsdann liegt ein Beschluss des Bezirksrates Zürich 

vom 31. August 2023 bei (act. 3/6), mit welchem die Beschwerde abgeschrieben 

wurde sowie ein erläuterndes Schreiben der Bezirksratsschreiberin vom 15. Sep-

tember 2023 (act. 3/7) und schliesslich ein Schreiben des Sozialzentrums 

C._____ der Stadt Zürich betr. gestundete Gebühren und Kosten für die Mandats-

führung in der Beistandschaft des verstorbenen Sohnes (act. 3/8) und ein Nicht-

eintretensentscheid des Amtes für Zusatzleistungen zur AHV/IV der Stadt Zürich 

vom 7. September 2023 (act. 3/10).  

2. Mit Schreiben vom 5. Oktober 2023 wurde A._____ Gelegenheit gegeben, 

innert einer Frist von 5 Tagen mitzuteilen, ob sie den erwähnten Beschluss des 

Bezirksrates vom 31. August 2023 oder welchen allenfalls anderen Entscheid sie 

mit ihrer Eingabe vom 29./30. September 2023 anfechten wolle (act. 4). Mit 

Schreiben vom 12./13. Oktober 2023 erneuerte A._____ ihr Gesuch um dringen-

de Anhörung. Sie hielt fest, dass sie mit ihrer Eingabe und den Beilagen versucht 

habe, den Sachverhalt zu Papier zu bringen. Sie halte daran fest, dass sie alle 

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Entscheidungen des Bezirksrates Zürich (gleich welche Nummer, diese seien in 

der Korrespondenz ersichtlich) nicht anerkenne. Der Bezirksrat habe es unterlas-

sen, den Sachverhalt zu hinterfragen, wo bei einem behinderten Mündel die 

Schulden herkommen und wie diese entstanden sind. Sie halte an ihren schriftli-

chen Ausführungen im Schreiben vom 7./10. 9. 2023, Seite 2 und 3 fest. Beim 

genannten Schreiben handelt es sich um eine "Einsprache / neue Beschwerde" 

im Verfahren VO.2021.117/3.02.17 des Bezirksrates Zürich (act. 3/2). Es wurde 

das vorliegende Verfahren angelegt.  

3. Das angerufene Obergericht ist zuständig für Beschwerden gegen Entschei-

de des Bezirksrates (§ 64 GOG). Damit das Obergericht tätig werden kann, muss 

klar sein, gegen welchen bezirksrätlichen Entscheid sich die Beschwerde führen-

de Partei wehrt. Sodann müssen formelle Voraussetzungen eingehalten werden. 

So müssen Beschwerden innert der Rechtsmittelfrist angefochten werden und es 

muss angegeben werden, inwiefern und aus welchen Gründen ein angefochtener 

Entscheid abgeändert werden soll. Schliesslich kann sich das Obergericht mit ei-

ner Beschwerde nur dann inhaltlich befassen, wenn die Beschwerde führende 

Person durch den angefochtenen Entscheid beschwert ist.  

4. Gemäss Akten hat A._____ den Entscheid des Bezirkrates Zürich vom 

31. August 2023 am 4. September erhalten (act. 3/6). Ihr an das Obergericht ge-

richtetes Schreiben vom 29. / 30. September 2023 hat sie damit innert der 

Rechtsmittelfrist eingereicht. Es ergibt sich indes weder aus diesem Schreiben 

noch aus dem – auf Aufforderung des Gerichts ergangenen – weiteren Schreiben 

vom 12. / 13. Oktober 2023, was sie an dem Beschluss beanstandet und geän-

dert haben will, weshalb – sollte A._____ dagegen Beschwerde erhoben haben 

wollen – darauf nicht eingetreten werden könnte.  

5. Soweit sich A._____ auf die früheren Verfahren, insbesondere das bezirks-

rätliche Verfahren VO.2021.117/3.02.17 bezieht (vgl. act. 6 S. 2 i.V.m. act. 3/2), 

so liegen diese Verfahren weit zurück und es kann heute nicht mehr darauf zu-

rückgekommen werden. Insbesondere ist es nicht möglich eine "neue Beschwer-

de" zu erheben, wie sie dies im Schreiben vom 7./10. September 2023 an das 

Obergericht (act. 3/2) erwähnt. Dem von A._____ eingereichten Schreiben des 

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Bezirksrates vom 15. September 2023 lässt sich entnehmen, dass in jenem Ver-

fahren auf eine Beschwerde von A._____ am 17. November 2022 nicht eingetre-

ten wurde, welcher Entscheid seit langem in Rechtskraft erwachsen ist. Auch in-

soweit könnte auf die Beschwerde nicht eingetreten worden.  

6. Weitere Entscheide, die mit den Vorbringen von A._____ als angefochten 

betrachtet werden könnten, sind nicht ersichtlich. Die im Schreiben vom 7. / 10. 

September 2023 gemachten Ausführungen (S. 1 bis 3), auf welche A._____ ver-

weist (act. 6 S. 2) vermögen hieran nichts zu ändern. Sie können nicht Gegen-

stand der vorliegenden Beschwerde sein. Insgesamt ist auf die Beschwerde da-

her nicht einzutreten.  

7. Für das vorliegende Verfahren sind umständehalber keine Kosten zu erhe-

ben und es ist keine Entschädigung zuzusprechen.  

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  

2. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin und den Bezirksrat Zürich, 

je gegen Empfangsschein. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  
  

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Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw S. Ursprung 
 
 
 
versandt am:  

	Beschluss vom 25. Oktober 2023
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kosten erhoben.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Beschwerdeführerin und den Bezirksrat Zürich, je gegen Empfangsschein.
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...