# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 73549e4d-7fbb-5396-80aa-84bcb5104e83
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 05.12.2025 VR3 2024 110
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2024-110_2025-12-05.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 5. Dezember 2025
mitgeteilt am 9. Dezember 2025

Referenz VR3 24 110

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Brun, Vorsitz
Audétat und Schmid Christoffel
Ott, Aktuar

Parteien A._____
Beschwerdeführer

und

B._____ AG
Beschwerdeführerin

beide vertreten durch Rechtsanwältin MLaw Europa 
Fiordalisi-Hunger

gegen

Stadt Chur
Rathaus, Poststrasse 33, 7001 Chur
Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Patrick Benz

und 

C._____
Beschwerdegegner
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Martin Schmid,

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Gegenstand Einleitung Quartierplanverfahren D._____ (Änderung)

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Sachverhalt

A. Das Quartierplangebiet D._____ liegt im Bereich zwischen E._____ und 
F._____. Westlich wird es durch die G._____ und östlich durch den H._____ 
begrenzt. Es umfasst heute die Parzellen Z.1._____, Z.2._____, Z.3._____ 
(partiell), Z.4._____, Z.5._____ (inkl. das selbständige Baurecht Z.6._____), 
Z.7._____, Z.8._____, Z.9._____ und Z.10._____ im Grundbuch der Stadt Chur. Es 
befindet sich in der Wohnzone W5, überlagert von der Archäologiezone und einer 
Quartierplanpflicht. Zudem bestehen weitere Festlegungen im Generellen 
Gestaltungsplan (GGP) und im Generellen Erschliessungsplan (GEP). Das 
Quartierplangebiet gliedert sich in die drei Bereiche West, Hofstattrecht und Ost. 
Innerhalb der Bereiche West und Ost sind Baubereiche (für Neubauten) festgelegt. 
Die Festlegung von Baubereichen im Bereich Hofstattrecht ist (erst) über eine 
Quartierplananpassung zulässig. Die Publikation des Quartierplans erfolgte am 
_____. Am 24. September 2019 genehmigte der Stadtrat den Quartierplan und wies 
die dagegen gerichteten Einsprachen ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons 
Graubünden wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil R 19 92 vom 
10. November 2021, mitgeteilt am 10. Mai 2022, ab und der Quartierplan erwuchs 
in Rechtskraft.

B. Mit Schreiben vom 13. Februar 2023 stellte C._____ als Grundeigentümer 
der Parzelle Z.10._____ ein Gesuch um Einleitung des Verfahrens für eine 
Änderung des Quartierplans D._____ (für seine Parzelle). Im Bereich Hofstattrecht 
gemäss Quartierplan D._____ befinden sich insgesamt vier Grundstücke im 
privaten Eigentum (Parzellen Z.2._____, Z.4._____, Z.9._____ und Z.10._____). 
Der Stadtrat erklärt sich damit einverstanden, eine Quartierplanänderung im 
amtlichen Verfahren zu prüfen. In der Folge sind die betroffenen Eigentümer mit 
Schreiben vom 12. April 2023 über die geplante Überbauung der 
Parzelle Z.10._____ informiert und gebeten worden mitzuteilen, ob ihrerseits 
Entwicklungsabsichten bestehen bzw. wie sie sich zur vorgesehenen 
Quartierplanänderung stellen. Während sich die Eigentümerschaft der 
Parzelle Z.4._____ zu einer Planänderung positiv äusserten, liessen die 
Eigentümer der Parzellen Z.2._____ und Z.9._____ mit Schreiben vom 24. Mai 
2023 mitteilen, vorliegend würden mit Ausnahme von Überbauungsinteressen keine 
Gründe vorliegen, welche eine Anpassung des seit knapp einem Jahr 
rechtskräftigen Quartierplans notwendig machen würden. Insbesondere hätten sich 
die Verhältnisse nicht verändert. Zudem sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht 
beabsichtigt, die Parzellen Z.2._____ und Z.9._____ ausserhalb des Hofstattrechts 
zu überbauen. Eine Quartierplanänderung sei aus diesen Gründen abzulehnen.

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C. Anlässlich der Sitzung vom 8. November 2023 befasste sich die 
Baukommission mit dem Vorhaben. Am 19. Dezember 2023 (SRB.Z.11._____) 
beschloss der Stadtrat, die Einleitung des Quartierplanverfahrens im Bereich 
Hofstattrecht gemäss Quartierplan D._____ bzw. der Parzellen Z.2._____, 
Z.4._____, Z.9._____ und Z.10._____. Als Zweck wurde die Erarbeitung einer 
Quartierplanänderung über den Bereich Hofstattrecht festgelegt. Mit Schreiben vom 
17. Januar 2024 wurden die betroffenen Grundeigentümer über die Absicht zur 
Einleitung des Verfahrens betreffend Änderung des Quartierplans D._____ im 
Bereich Hofstattrecht aufgrund einer vorliegenden Bauabsicht in Kenntnis gesetzt. 
Am _____ wurde dies ausserdem im Amtsblatt der Stadt Chur publiziert und 
namentlich der Einleitungsplan öffentlich aufgelegt.

D. A._____ und die B._____ AG (Eigentümer der Parzellen Z.9._____ bzw. 
Z.2._____) erhoben gegen die beabsichtigte Einleitung des Quartierplanverfahrens 
am 16. Februar 2024 Einsprache und beantragten, dass auf die Revision der 
Quartierplanung D._____ zu verzichten sei. Dies unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge zulasten des Antragstellers C._____. Zur Begründung 
brachten sie im Wesentlichen vor, dass keine erheblich veränderten 
Voraussetzungen vorlägen, welche die Anpassung des rechtkräftigen Quartierplans 
notwendig machen würden. Das rein private Interesse eines Eigentümers, eine 
Parzelle ausserhalb des Hofstattrechts zu überbauen, stelle keinen hinreichenden 
Grund dar, welcher die Anpassung eines seit nicht einmal zwei Jahren 
rechtskräftigen Quartierplans notwendig mache.

E. Am 28. Oktober 2024 (SRB.Z.12._____) wies der Stadtrat die Einsprache 
vom 16. Februar 2024 ab und beschloss die Einleitung des Quartierplanverfahrens 
D._____, 1. Änderung, mit dem am _____ publizierten Planungszweck. Die 
Abgrenzung des Quartierplangebietes ergebe sich aus dem am _____ publizierten 
Auflagenplan 1:1000 vom _____. Zur Begründung wurde im Wesentlichen 
ausgeführt, dass gemäss Art. 11 Abs. 1 der Quartierplanvorschriften zum 
Quartierplan D._____ (QPV) das Quartierplangebiet in die Bereiche West, 
Hofstattrecht und Ost gegliedert werde. Die erwähnten Bereiche unterschieden sich 
bezüglich Etappierung, Bauabsicht, Gestaltung und Nutzung (Art. 11 Abs. 2 QPV). 
In Art. 13 Abs. 1 QPV wiederum werde für den Bereich Hofstattrecht – gerade mit 
Blick auf die Etappierung und konkreten Bauabsichten der betroffenen 
Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer – festgehalten, dass für Neubauten, 
die über das Mass des Hofstattrechts hinausgingen, eine Änderung des 
Quartierplans erforderlich sei. Art. 15 Abs. 1 QPV bestätige, dass die Festlegung 
von Baubereichen im Bereich Hofstattrecht (jederzeit) über eine 

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Quartierplananpassung zulässig sei. Vorliegend sei beabsichtigt, ein über das 
Hofstattrecht hinausgehendes Bauprojekt zu verwirklichen. Der publizierte 
Planungszweck, nämlich die Erarbeitung einer Quartierplanänderung über den 
Bereich Hofstattrecht sowie eine gesamtheitliche Betrachtung und Entwicklung 
desselben, sei auf die Umsetzung der konkret gewordenen Bauabsichten 
ausgerichtet. Dieses Vorgehen sei nicht zu beanstanden und die Einsprache in 
diesem Punkt abzuweisen. Soweit die Beschwerdeführer das Fehlen von 
wesentlich veränderten Verhältnissen als Voraussetzung für die Änderung des 
rechtskräftigen Quartierplans nach so kurzer Zeit rügten, wurde folgendes 
festgehalten: Mit dem geltenden Quartierplan wurde nichts anderes beabsichtigt, 
als im Bereich des Hofstattrechts die Vorschriften unter Berücksichtigung der 
Etappierung und der konkreten Bauabsichten jederzeit anpassen zu können. Somit 
bleibe für die Anwendung von Art. 21 KRVO kein Raum.

F. Gegen den Einleitungsbeschluss und Einspracheentscheid vom 28. Oktober 
2024 erhoben A._____ und die B._____ AG (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 
13. Dezember 2024 Beschwerde an das frühere Verwaltungsgericht des Kantons 
Graubünden. Darin beantragten sie die vollumfängliche Aufhebung des 
angefochtenen Entscheids vom 28. Oktober 2024 betreffend die Einleitung des 
Quartierplanverfahrens D._____. Dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge 
zulasten der Stadt Chur und C._____. In formeller Hinsicht beantragten sie der 
Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. Zur Begründung 
brachten sie im Wesentlichen das Fehlen von wesentlich veränderten Verhältnissen 
im Sinn von Art. 21 Abs. 2 RPG und Art. 21 Abs. 1 KRVO vor, welche eine 
Anpassung des erst vor kurzer Zeit rechtskräftig gewordenen Quartierplans 
D._____ rechtfertigten. Von diesem (übergeordneten) Erfordernis könne auch nicht 
aufgrund der QPV-Vorschriften des Quartierplans D._____ abgewichen werden.

G. C._____ (nachfolgend Beschwerdegegner) liess sich zur Beschwerde am 
13. Januar 2025 vernehmen. Er beantragte die Abweisung der Beschwerde. Dies 
unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge (mit 
solidarischer Haftbarkeit) zu Lasten der Beschwerdeführer. Gegen die beantragte 
Gewährung der aufschiebenden Wirkung opponierte der Beschwerdegegner nicht.

H. Nachdem die Stadt Chur (nachfolgend Beschwerdegegnerin) auf eine 
Vernehmlassung betreffend die beantragte aufschiebende Wirkung verzichtet hatte, 
erkannte die Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 13. Januar 2025 der 
Beschwerde im Verfahren VR3 24 110 die aufschiebende Wirkung zu. Die Kosten 
dafür blieben bei der Prozedur.

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I. Die Beschwerdegegnerin liess sich am 11. Februar 2025 innert erstreckter 
Frist zur Sache vernehmen. Sie beantragte die vollumfängliche Abweisung der 
Beschwerde. Dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 
Gegenpartei. Zur Begründung wurde im Wesentlichen auf die Begründung im 
angefochtenen Entscheid verwiesen und diese vertieft. Dabei entgegnete sie den 
beschwerdeführerischen Ausführungen.

J. Die Beschwerdeführer replizierten innert erstreckter Frist am 19. März 2025 
mit unveränderten Rechtsbegehren und entgegneten den Ausführungen der 
Beschwerdegegner.

K. Die Beschwerdegegnerin duplizierte am 17. April 2025 mit unveränderten 
Anträgen. Darin vertiefte sie ihre Argumentation.

L. Der Beschwerdegegner duplizierte am 23. April 2025 ebenfalls mit 
unveränderten Anträgen und entgegnete den beschwerdeführerischen 
Ausführungen.

M. Die Beschwerdeführer reichten am 9. Mai 2025 eine Triplik ein.

N. Während der Beschwerdegegner am 14. Mai 2025 auf eine Quadruplik 
verzichtete, reichte die Beschwerdegegnerin am 2. Juni 2025 innert erstreckter Frist 
eine Quadruplik mit unveränderten Anträgen ein.

O. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie die weiteren 
Akten wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen

1. Am 1. Januar 2025 trat im Kanton Graubünden die Justizreform 3 in Kraft. 
Das Kantons- und das Verwaltungsgericht wurden zum neuen Obergericht des 
Kantons Graubünden fusioniert, welches ab diesem Datum die 
Verwaltungsgerichtsbarkeit ausübt (vgl. Art. 55 Abs. 1 Ziff. 1 der Verfassung des 
Kantons Graubünden [KV; BR 110.100]). Gemäss Art. 122 Abs. 5 GOG 
(BR 173.000) werden Verfahren, die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes (am 
1. Januar 2025) beim Kantons- oder Verwaltungsgericht hängig sind, mit dem 
Inkrafttreten dieses Gesetzes dem Obergericht übertragen (vgl. auch Art. 85 Abs. 5 
VRG [BR 370.100]).

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2. Formelles

2.1. Nach Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG beurteilt das heutige Obergericht 
Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden, soweit diese nicht bei einer 
anderen Instanz angefochten werden können oder nach kantonalem oder 
eidgenössischem Recht endgültig sind. Verfahrensleitende Anordnungen und 
vorsorgliche Massnahmen sowie andere Zwischenentscheide sind nur unter den 
Voraussetzungen von Art. 49 Abs. 4 VRG anfechtbar. Bei der vom Stadtrat am 
28. Oktober 2024 (SRB.Z.12._____) – unter Abweisung der von den 
Beschwerdeführern erhobenen Einsprache – gemäss Art. 16 Abs. 4 KRVO 
(BR 801.110) beschlossenen Einleitung des Quartierplanverfahrens D._____, 
1. Änderung, mit dem am _____ publizierten Planungszweck, handelt es sich nach 
der Rechtsprechung des Bundesgerichts – angesichts der Regelung von Art. 16 
Abs. 2 KRVO – um einen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG (BGE 140 II 25 
E. 1.1; Urteil des Bundesgerichts 1C_362/2021 vom 23. Februar 2023 E. 1). Solche 
Einleitungs- und Einspracheentscheide der zuständige Planungsbehörde sind vor 
Obergericht direkt anfechtbar (vgl. Art. 53 Abs. 1 und Art. 85 Abs. 2 KRG 
[BR 801.100] i.V.m. Art. 2 und Art. 98 Abs. 1 des Baugesetzes der Stadt Chur 
[BauG; Nr. 611], Art. 96 Abs. 1 BauG, Art. 21 Abs. 2 KRVO; vgl. auch Art. 33 der 
Verfassung der Stadt Chur [Nr. 111] und Art. 35 ff. des kantonalen 
Gemeindegesetzes [GG; BR 175.050]; vgl. Urteile des Obergerichts des Kantons 
Graubünden VR3 23 107, VR3 23 108, VR3 23 109, VR3 23 110 und VR3 23 111 
vom 27. März 2025 E. 2.1 und VR3 23 117 vom 20. Februar 2025 E. 2.1 sowie 
Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 20 05 vom 16. März 
2021 E. 1 und R 17 74 vom 21. August 2018 E. 1).

2.2. Die Beschwerdeführer sind Grundeigentümer im betroffenen 
Quartierplangebiet D._____, Bereich Hofstattrecht, und sind mit ihrem, in der 
Einsprache vom 16. Februar 2024 gestellten Antrag auf Verzicht der Revision der 
Quartierplanung D._____ vorinstanzlich nicht durchgedrungen (vgl. dazu Art. 16 
Abs. 2 KRVO i.V.m. Art. 101 Abs. 2 KRG). Sie haben dementsprechend ein 
schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen 
Entscheids (vgl. Art. 50 VRG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte 
Beschwerde ist somit im Rahmen des Streitgegenstandes einzutreten (vgl. Art. 38 
und Art. 52 Abs. 1 VRG).

2.3. In Bezug auf die Kognition des Obergerichts in der vorliegenden Sache ist 
zunächst auf Art. 51 Abs. 1 VRG hinzuweisen, wonach mit verwaltungsgerichtlicher 
Beschwerde Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch 
des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

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rechtserheblichen Sachverhaltes gerügt werden können. In bau- und 
planungsrechtlichen Angelegenheiten ist zusätzlich auch noch Art. 33 Abs. 2 und 
Abs. 3 lit. b RPG (SR 700) zu berücksichtigen. Demnach muss das kantonale Recht 
wenigstens ein Rechtsmittel gegen Verfügungen und Nutzungspläne vorsehen, die 
sich auf das RPG und seine kantonalen und eidgenössischen 
Ausführungsbestimmungen stützen. Zudem ist die volle Überprüfung durch 
wenigstens eine Beschwerdebehörde zu gewährleisten. Damit steht zwar dem 
Obergericht, als erste und einzige kantonale Beschwerdeinstanz, grundsätzlich eine 
volle Überprüfungsbefugnis zu, doch heisst dies nicht, dass es sein eigenes 
Ermessen ohne Weiteres an dasjenige der Planungsbehörde setzen darf. Denn es 
ist Rechtsmittelinstanz und nicht Planungsbehörde, womit es sich regelmässig 
rechtfertigt, eine gewisse Zurückhaltung bei der Überprüfung von (planerischen) 
Ermessensentscheiden bzw. lokalen Angelegenheiten zu üben. Ein recht- und 
zweckmässiger Planungsentscheid ist in diesen Fällen von der Rechtsmittelinstanz 
zu schützen, auch wenn sich weitere, ebenso zweckmässige Lösungen erkennen 
liessen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1C_173/2022 vom 23. Januar 2024 E. 6.1, 
1C_483/2021 vom 10. März 2022 E. 4.3.2, 1C_289/2019, 1C_293/2019 vom 
16. Januar 2020 E. 4.4.1 ff., 1C_420/2015 vom 22. April 2016 E. 3.4 und 
1C_477/2008 vom 16. Juni 2009 E. 5.3 und 6.3, je m.H.a. BGE 127 II 238 E. 3b/aa; 
Urteil des Obergerichts des Kantons Graubünden VR3 24 14 vom 9. Mai 2025 
E. 2.3; Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 19 92 vom 
10. November 2021 E. 2.2, R 20 5 vom 16. März 2021 E. 3 und R 18 6 vom 
2. Oktober 2018 E. 2.1; vgl. dazu auch Art. 2 Abs. 3 RPG). 

3. Zulässigkeit der Änderung des Quartierplans D._____ im Bereich 
Hofstattrecht

3.1. Vorliegend ist im Wesentlichen streitig, ob die Änderung des Quartierplans 
D._____ im Bereich Hofstattrecht zum jetzigen Zeitpunkt zulässig und mit dem 
massgebenden Recht vereinbar ist. 

3.2. Ausgangslage und Entwicklung des Quartierplans D._____

3.2.1. Am 11. November 1999 beschloss der Gemeinderat von Chur den 
Gesamtüberbauungsplan D._____ West (GÜP D._____). Mit der Totalrevision der 
Grundordnung der Stadt Chur im Jahr 2006, genehmigt von der Regierung des 
Kantons Graubünden am 3. Juli 2007 (Prot. Nr. 813), wurden die im GÜP D._____ 
festgelegten Abweichungen von der Grundordnung in das revidierte Baugesetz der 
Stadt Chur übernommen. In Art. 57 BauG (Zonenschema) wurde dementsprechend 
die für die Wohnzone 5 (W5) festgelegte Ausnützungsziffer von 0.9 mit folgendem 

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Hinweis versehen: "GÜP D._____ AZ 1.0 bzw. 1.2 (Bonus 0.2) gemäss RB 962 vom 
25. Mai 1999; vgl. auch Art. 100 Abs. 2 BauG." (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Graubünden R 19 92 vom 10. November 2021 Sachverhaltsziffer 1). 
Die unter bisherigem Recht ergangenen Gesamtüberbauungspläne (GÜP) blieben 
gemäss Art. 100 Abs. 2 BauG in Kraft. Für Aufhebungen, Ergänzungen oder 
Änderungen gelten sinngemäss die neuen Bestimmungen des kantonalen Rechts 
zur Quartierplanung.

3.2.2. Die heutigen Parzellen Z.2._____, Z.4._____, Z.9._____ und Z.10._____ im 
Bereich Hofstattrecht des Quartierplans D._____ sind in der am 3. Juli 2007 
genehmigten Totalrevision der Grundordnung der Zone W5 als Grundnutzung 
zugeordnet. Daneben bestehen weitere Festsetzungen in der Grundordnung. Der 
Stadtrat beabsichtigte im November 2016 die Einleitung des Quartierplanverfahrens 
und publiziert seine Absicht im kommunalen Amtsblatt. Nachdem dagegen keine 
Einsprachen eingegangen waren, beschloss er am 17. Januar 2017 die Einleitung 
des Quartierplanverfahrens D._____. Dieser Beschluss blieb unangefochten. In der 
Folge wurde der Quartierplan D._____ erarbeitet. Der Quartierplan wurde am _____ 
öffentlich aufgelegt (act. C.1). Mit dem Quartierplan sollen die Rahmenbedingungen 
zur Bebauung, Erschliessung, Gestaltung und Nutzung des Gebiets festgelegt 
werden. Mit Entscheid vom 24. September 2019 genehmigte der Stadtrat den 
Quartierplan D._____ unter dem Vorbehalt der Änderung der Baulinien D._____ 
West gemäss Auflageplan vom 12. Oktober 2018. Er erklärte insbesondere den 
Planungsbericht vom 18. Juni 2018 (act. C.12) zum integrierenden Bestandteil der 
Genehmigung. Die gegen den Quartierplan D._____ erhobenen Einsprachen 
wurden abgewiesen (act. C.2, S. 9). Die dagegen von einer unterlegenen 
Einsprecherin erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons 
Graubünden mit Urteil R 19 92 vom 10. November 2021, mitgeteilt am 10. Mai 2022, 
ab soweit es darauf eintrat. Dieses erwuchs in Rechtskraft. Mit Urteil R 19 91 vom 
10. November 2021, mitgeteilt am 10. Mai 2022, wies das Verwaltungsgericht des 
Kantons Graubünden auch eine von derselben Beschwerdeführerin wie im 
Verfahren R 19 92 erhobene Beschwerde gegen den Genehmigungsentscheid der 
Regierung des Kantons Graubünden vom 17. Dezember 2019 (Prot. Nr. 958) 
betreffend die Änderung der Baulinien im Bereich D._____ West ab.

3.2.3. Der am 24. September 2019 vom Stadtrat genehmigte Quartierplan D._____ 
ersetzte im Quartierplanperimeter gemäss Art. 2 QPV (heute bestehend aus den 
Parzellen Z.1._____, Z.2._____, Z.3._____ [partiell], Z.4._____, Z.5._____ [inkl. 
das selbständige Baurecht Z.6._____], Z.7._____, Z.8._____, Z.9._____ und 
Z.10._____) den GÜP D._____ vom 11. November 2019, bestehend aus V1 

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Strukturplan 1:500 und V2 Vorschriften bis auf wenige Ausnahmen (vgl. Art. 47 
QPV). Im Rahmen des Quartierplans D._____ wurden Parzellengrenzen 
Dienstbarkeiten und Anmerkungen bereinigt (Art. 5 ff. QPV). Das 
Quartierplangebiet wurde im Quartiergestaltungsplan (Q-GGP, datiert vom 
10. September 2018) in drei Bereiche gegliedert: den Bereich West, Hofstattrecht 
und Ost. Diese Bereiche sollen sich bezüglich Etappierung und Bauabsicht sowie 
Gestaltung und Nutzung unterscheiden (Art. 11 QPV). Die Baute auf der 
Parzelle Z.4._____ gilt gemäss GGP als erhaltenswert im Sinne von Art. 76 BauG. 
Gemäss Art. 77 BauG sind Bauten und Anlagen in der Umgebung von geschützten, 
schützens- sowie erhaltenswerten Bauten und Baugruppen im Hinblick auf eine 
gute Gesamtwirkung besonders sorgfältig zu gestalten. Bei der im 
Quartierplanbereich Ost gelegenen Alten J._____ auf der Parzelle Z.1._____, 
welche östlich an die Parzelle Z.2._____ angrenzt, handelt es sich gemäss Art. 12 
QPV um eine prägende Baute. Die städtebauliche Erscheinung ist in der Volumetrie 
als prägendes Element zu erhalten. Ein Abbruch und Wiederaufbau gemäss dieser 
Vorgabe ist zulässig, sofern dies auch im jeweils rechtsgültigen übergeordneten 
Recht hinsichtlich Schutzstatus zulässig ist. Ansonsten gelten die Vorgaben des 
jeweils rechtsgültigen übergeordneten Rechts. Art. 13 QPV mit der Überschrift 
"Bereich Hofstattrecht" bestimmt, dass Neubauten, die über das Mass des 
Hofstattrechts hinausgehen, eine Änderung des Quartierplans erfordern. Ein 
allfälliger Ausnützungsbonus von bis zu 12 % bleibt vorbehalten (Abs. 1). Bei einer 
Änderung des Quartierplans ist die Langsamverkehrsverbindung entlang des 
P._____-Bachs zu vervollständigen (Verbindung Bereich West – Bereich 
Hofstattrecht – E._____). Die offene Gestaltung des P._____-Bachs ist fortzuführen 
und die Parkierung ist unterirdisch anzuordnen (Abs. 2). Im vom Stadtrat am 
24. September 2019 beschlossenen Q-GGP wurden Baubereiche und Baufenster 
im Sinne von Art. 15 ff. QPV erst für die Bereiche West und Ost festgesetzt. Für den 
Bereich Hofstattrecht wurden hingegen im Q-GGP noch keine Baubereiche oder 
-fenster festgesetzt (abrufbar unter: https://oereblex.gr.ch/…, besucht am: 
1. Dezember 2025). Gemäss Art. 15 Abs. 1 QPV ist in den Baubereichen West und 
Ost die Erstellung von Neubauten zulässig. Die Festlegung von Baubereichen im 
Bereich Hofstattrecht ist über eine Quartierplananpassung zulässig. Die 
Baubereiche sind jeweils unterteilt in Baufenster verschiedener Abmessungen und 
Höhen (Art. 15 Abs. 2 QPV). Art. 21 Abs. 1 QPV bestimmt, dass die Baufenster den 
Grenz- und Gebäudeabständen gemäss BauG vorgehen. Allfällige Näher- und 
Grenzbaurechte gelten als eingeräumt. Nach Art. 21 Abs. 3 QPV bestimmen sich 
die zulässigen Gebäudelängen in den Bereichen West und Ost ebenfalls nach den 
Baufenstern.

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3.2.4. Im Planungsbericht vom 18. Juni 2018, welcher im Beschluss des Stadtrates 
vom 24. September 2019 in der Dispositivziffer 3 als integrierender Bestandteil der 
Genehmigung erklärt wurde, wird im Kapitel 6.2 Gestaltung unter Ziffer 6.2.1 "Inhalt" 
insbesondere ausgeführt, dass der Quartierplan entsprechend den 
Realisierungsperspektiven der Grundeigentümer in drei Bereiche aufgeteilt sei. 
Nämlich die Bereiche West, Hofstattrecht und Ost. Gemäss den Ziffern 6.2.2 ff. 
umfasse der Bereich West das Quartierplangebiet, für welches konkrete 
Bebauungsabsichten bestünden. Entsprechend sei ein detailliertes Richtprojekt 
ausgearbeitet worden und die Umsetzung der Quartierplanung erfolge mit gleicher 
Bearbeitungstiefe. Die Baueingabe stehe kurz bevor. Im Bereich Hofstattrecht seien 
die Grundstücke insofern ausgeklammert worden, als dass zurzeit keine konkreten 
Entwicklungsabsichten bestünden. Bauvorhaben im Hofstattrecht gemäss BauG 
seien aber möglich. Für weitergehende Überbauungsabsichten sei eine Änderung 
des Quartierplans durchzuführen, wobei dadurch die Planbeständigkeit nicht 
verletzt werde. Über einen allfälligen Ausnützungsbonus werde dannzumal 
entschieden. Auch eine allfällige Weiterführung der vorgesehenen Wegverbindung 
und eine Neugestaltung des P._____-Bachs sei mit einer Neubebauung des 
Bereichs Hofstattrecht zu klären. Der Bereich Ost bestehe aus dem historischen 
Bau der J._____, der als prägende Baute bezeichnet und gemäss 
Stadtratsbeschluss zu erhalten sei, sowie den Baubereichen D und E. Für die 
J._____ stehe die Sanierung des Gebäudes mit gepflästertem Innenhof im 
Vordergrund. Der Baubereich D schaffe die Möglichkeit, einen nordseitigen Anbau 
anzubringen. Dieser soll sich baulich dem Bestand unterordnen. Die neue Nutzung 
für die J._____ sei noch nicht bekannt. Je nach Nutzung würden sich die 
Bedürfnisse für den Anbau ergeben. Mit dem Anbau solle die Abdeckung neuer 
Bedürfnisse ermöglicht werden, ohne dass in die historische Substanz eingegriffen 
werden müsse. Der Baubereich E befinde sich beim heutigen H._____ und sei für 
die Erstellung von Neubauten vorgesehen (act. C.12, S. 4 ff.).

3.2.5. In der Duplik vom 17. April 2025 führte die Beschwerdegegnerin zur 
verwaltungsinternen Auslegeordnung vom Januar 2023 betreffend die vorliegend 
strittige Einleitung des Verfahrens auf Abänderung des Quartierplans D._____ aus, 
dass darin die stadtinterne Entscheidfindung nachvollziehbar wiedergegeben 
werde. Dabei sei selbstverständlich, dass verschiedene Szenarien durchgegangen 
und auch die Prozessrisiken beurteilt worden seien. Darin wurde gemäss der 
Beschwerdegegnerin als Fazit insbesondere klar festgehalten, dass der kommunale 
Quartierplan im Planungsbericht explizit darauf hinweise, dass bei einer neuen 
Überbauungsabsicht im Bereich Hofstattrecht eine Änderung des Quartierplans 
durchzuführen sei, wobei dadurch die Planbeständigkeit nicht verletzt werde. Dies 

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sei in der Folge auch so umgesetzt worden. Damit solle Art. 21 Abs. 1 KRVO 
selbstverständlich nicht umgangen werden, wie dies etwas unglücklich und nicht im 
juristischen Jargon formuliert worden sei. Es finde keine Umgehung statt. Vielmehr 
gelte, dass in Anbetracht der ausdrücklichen Erwähnung in den QPV der Bereich 
Hofstattrecht gestützt auf Bauabsichten auch nur eines einzigen Eigentümers – 
ohne die Beeinträchtigung der Planbeständigkeit – ergänzt werden könne. Die 
vorgesehene Änderung entspreche dem rechtsgültigen Quartierplan, welcher eine 
zeitliche Etappierung bzw. konkrete Bauabsichten als Grund für eine 
Quartierplanung ausdrücklich erlaube. Mit dem geltenden Quartierplan werde nichts 
anderes beabsichtigt, als im Bereich des Hofstattrechts die Vorschriften unter 
Berücksichtigung der konkreten Bauabsichten jederzeit anpassen zu können 
(act. A.6 Rz. 6 ff. und act. C.11, S. 12).

3.3. Die Beschwerdeführer erachten die beschlossene Einleitung des Verfahrens 
auf Änderung des Quartierplans D._____ namentlich als nicht mit Art. 21 Abs. 2 
RPG und Art. 21 Abs. 1 KRVO bzw. dem Grundsatz der Planbeständigkeit 
vereinbar. Die Verhältnisse hätten sich seit dem Inkrafttreten des Quartierplans 
D._____ im Sommer 2022 nicht erheblich verändert. Das neu entstandene 
Interesse des Beschwerdegegners an der Überbauung seiner Parzelle Z.10._____ 
stelle keine wesentliche Veränderung der Verhältnisse dar. Ausserdem überwiegten 
im Rahmen einer Interessenabwägung die beschwerdeführerischen Interessen an 
der Planbeständigkeit. Denn sie hätten im Vertrauen in die Planbeständigkeit und 
insbesondere auf den erlassenen Quartierplan D._____ eine aufwendige Sanierung 
ihrer Liegenschaft vorgenommen und angesichts der Lage ihrer Parzellen im 
Bereich Hofstattrecht bewusst auf einen wirtschaftlich gesehen lukrativeren Neubau 
ausserhalb des Hofstattrechts verzichtet. Sie hätten aufgrund des Quartierplans 
D._____ Dispositionen getroffen, welche sie heute nicht mehr ohne Nachteile 
rückgängig machen könnten. Ihre Interessen seien umso gewichtiger, als dass der 
Quartierplan erst seit Juli 2022, und somit erst gut zwei Jahre, in Kraft stehe. Der 
Planbeständigkeit sei somit erhebliches Gewicht beizumessen. Die Auffassung der 
Beschwerdegegnerin, dass die KRVO für die Beurteilung der vorliegenden 
Quartierplanänderung irrelevant sei, treffe nicht zu. Die Bestimmungen der KRVO 
betreffend Quartierplan wären nach Art. 53 Abs. 3 KRG nur dann teilweise nicht 
anwendbar, wenn der Quartierplan von Privaten erarbeitet würde. Der 
Planungsbericht zum Quartierplan D._____ stelle keine zulässige Grundlage für die 
Änderung des Quartierplans in Abweichung der bundesrechtlichen und kantonalen 
Bestimmungen dar.

13 / 34

3.4. Die Beschwerdegegnerin führt im angefochtenen Entscheid vom 28. Oktober 
2024 und in ihrer Vernehmlassung vom 11. Februar 2025 insbesondere aus, dass 
Art. 11 QPV das Quartierplangebiet in drei Bereiche gliedere, welche sich bezüglich 
Etappierung und Bauabsicht, Gestaltung und Nutzung unterschieden. Gerade mit 
Blick auf die Etappierung und die konkreten Bauabsichten der betroffenen 
Grundeigentümer lege Art. 13 QPV fest, dass für Neubauten, die über das Mass 
des Hofstattrechts hinausgingen, eine Änderung des Quartierplans erforderlich sei. 
Auch Art. 15 Abs. 1 QPV bestätige, dass die Festlegung von Baubereichen im 
Bereich Hofstattrecht "(jederzeit) über eine Quartierplananpassung" zulässig sei. 
Der publizierte Planungszweck, nämlich die Erarbeitung einer 
Quartierplanänderung über den Bereich Hofstattrecht sowie eine gesamtheitliche 
Betrachtung und Entwicklung desselben (vgl. act. C.8), sei auf die Umsetzung der 
konkret gewordenen Bauabsichten ausgerichtet. Eine Quartierplananpassung 
komme also in Frage, wenn ein Grundeigentümer über die aktuell erlaubten Masse 
des Hofstattrechts hinausbauen wolle. In diesen Fällen könne einer beantragten 
Quartierplananpassung im Sinne einer weiteren Etappe der Gebietsentwicklung 
entsprochen werden. Die Quartierplananpassung (im Bereich Hofstattrecht) zur 
Planung der Entwicklung dieses Gebietes müsse somit nach Art. 11, 13 und 15 QPV 
jederzeit gestattet sein, sobald entsprechende Bauabsichten aktuell würden. In den 
QPV sei somit eine zeitliche Etappierung vorgesehen worden und der Grundsatz 
der Rechtssicherheit müsse gerade dahingehend wirken, dass eine 
Quartierplanänderung (im Bereich Hofstattrecht) jederzeit bzw. bei entsprechenden 
Bauabsichten möglich sei. Damit bleibe für die (allgemeinen) Voraussetzungen von 
Art. 21 KRVO in der vorliegenden Konstellation kein Raum. Der Bereich 
Hofstattrecht gehöre zwar zum Quartier D._____ und müsse deswegen auch im 
Quartierplan enthalten sein. Ebenso seien einzelne Regelungen des Quartierplans 
auf diesen Bereich anwendbar. Der Bereich Hofstattrecht sei allerdings nicht in die 
dem Erlass des Quartierplans D._____ inkl. QPV vorangegangene Gebietsplanung 
bzw. Gebietsentwicklung einbezogen worden. Der von den Beschwerdeführern 
vorgebrachten, zu ihren Gunsten ausfallenden Interessenabwägung könne nicht 
zugestimmt werden. Die QPV sähen eine etappenweise Entwicklung des Gebietes 
und insbesondere eine Quartierplananpassung für die Festlegung von 
Baubereichen sowie für Bauten, die über das Mass des Hofstattbereichs 
hinausgehen, vor. Die Interessen der betroffenen Grundeigentümer, um eine 
Quartierplanänderung entsprechend ihren Bauabsichten zu ersuchen, seien hoch 
zu gewichten und vorliegend zu schützen. Die Quartierplanänderung führe auch 
nicht dazu, dass die Beschwerdeführer, als Grundeigentümer der 
Parzellen Z.2._____ und Z.9._____, ihre Grundstücke überbauen müssten. Eine 
Betrachtung des gesamten Hofstattbereichs garantiere vielmehr eine ganzheitliche, 

14 / 34

räumlich kohärente Entwicklung und sichere zukünftige, wirtschaftlich sinnvolle 
Nutzungen an bester Lage im Stadtzentrum. Diese Interessen überwögen 
zweifellos (vgl. zum Ganzen act. B.2, Rz. 11 f. und act. A.4, Rz. 18 ff.).

3.5. Der Beschwerdegegner stellt sich in seiner Beschwerdeantwort vom 
13. Januar 2025 auf den Standpunkt, dass es vorliegend nicht um eine Änderung 
des Quartierplans D._____ gehe, sondern lediglich um dessen Ergänzung. Art. 13 
QPV sehe für den Bereich Hofstattrecht (Quartierplan-)Änderungen geradezu vor. 
Der Stadtrat habe mit der getroffenen Regelung nichts anderes gewollt, als im 
Bereich Hofstattrecht die Vorschriften im Hinblick auf konkrete Bauvorhaben 
jederzeit und individuell ergänzen zu können. Wo eine Regelung ausgespart worden 
sei, könne der Grundsatz der Planbeständigkeit nicht greifen. Auch wenn dem 
Planungsbericht selbst zwar keine Rechtswirkung zukomme, könne dieser zur 
Auslegung der QPV (im Sinne der historischen Auslegung) sehr wohl hinzugezogen 
werden.

3.6. Vorgaben des übergeordneten Rechts betreffend Planungen und 
Planänderungen

3.6.1. Dem Bund kommt gestützt auf Art. 75 Abs. 1 BV im Bereich der 
Raumplanung nur eine Grundsatz- bzw. Rahmengesetzgebungskompetenz zu. Im 
Übrigen obliegt sie den Kantonen (und Gemeinden). Die Grundsatz- bzw. 
Rahmengesetzgebungskompetenz schliesst aber nicht aus, einzelne, aus 
gesamtschweizerischer Sicht besonders wichtige Fragen dichter zu normieren und 
hierfür unmittelbar anwendbares Recht zu setzen (vgl. zum Ganzen BGE 142 II 509 
E. 2.3 und 139 II 271 E. 10; Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Graubünden R 22 24 vom 6. Dezember 2022 E. 3.3.3 und R 18 98 vom 
3. Dezember 2019 E. 2.2 m.H.; Botschaft zu einer Teilrevision des 
Raumplanungsgesetzes vom 20. Januar 2010, BBl 2010 1082; GRIFFEL, Die 
Grundsatzgesetzgebungskompetenz gemäss Art. 75 Abs. 1 BV: Tragweite und 
Grenzen, Rechtsgutachten vom 20. Februar 2017 zuhanden des Bundesamtes für 
Raumentwicklung [ARE], S. 12 ff.). Nach Art. 1 Abs. 1 RPG sorgen Bund, Kantone 
und Gemeinden dafür, dass der Boden haushälterisch genutzt und das Baugebiet 
vom Nichtbaugebiet getrennt wird. Sie stimmen ihre raumwirksamen Tätigkeiten 
aufeinander ab und verwirklichen eine auf die erwünschte Entwicklung des Landes 
ausgerichtete Ordnung der Besiedlung. Sie achten dabei auf die natürlichen 
Gegebenheiten sowie auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft. Gemäss 
Art. 2 Abs. 1 RPG erarbeiten der Bund, die Kantone und Gemeinden die für ihre 
raumwirksamen Aufgaben nötigen Planungen und stimmen sie aufeinander ab. 
Inhaltliches Merkmal der Raumplanung ist also die auf die erwünschte Entwicklung 

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ausgerichtete Abstimmung der raumwirksamen Tätigkeiten. Dies zu erreichen ist 
die spezifische Aufgabe der Planung (BGE 116 IB 50 E. 3b; Urteile des 
Bundesgerichts 1C_520/2014 vom 8. April 2015 E. 2.5 und 1C_120/2011 vom 
1. Juni 2011 E. 2). Planungen bedürfen zur Erfüllung ihres Zwecks grundsätzlich 
einer gewissen Beständigkeit (Urteile des Bundesgerichts 1C_760/2021 vom 
24. Januar 2023 E. 5.2, 1C_121/2020 vom 9. Februar 2021 E. 6.1 und 
1C_513/2014 vom 13. Mai 2016 E. 4.2 m.H.a. BGE 144 II 41 E. 5.1, 132 II 408 
E. 4.2 und 120 Ia 227 E. 2b).

3.6.2. Nach Art. 3 Abs. 1 KRG ist die Ortsplanung Aufgabe der Gemeinden. Sie 
erfüllen diese Aufgabe im Rahmen des übergeordneten Rechts autonom (vgl. 
BGE 128 I 3 E. 2b und 118 Ia 446 sowie insbesondere zur Quartierplanung: Urteile 
des Bundesgerichts 1C_289/2019, 1C_293/2019 vom 16. Januar 2020 E. 2.1 und 
1C_494/2018 vom 13. Juni 2019 E. 2.4). Der Quartierplan gemäss Art. 51 ff. KRG 
regelt im Rahmen der Grundordnung namentlich die Gestaltung und Erschliessung 
von Bauzonen mit Folgeplanung oder von weiteren Teilgebieten der Bauzone im 
Detail (Art. 51 Abs. 1 KRG). Er besteht aus den Quartierplanbestimmungen 
(vorliegend Quartierplanvorschriften genannt [QPV]) und je nach Zweck aus dem 
Quartiergestaltungsplan und dem Quartiererschliessungsplan (vgl. Art. 51 Abs. 2 
und Art. 52 KRG). Das Quartierplanverfahren ist in Art. 53 und Art. 16 ff. KRVO 
geregelt. Nach Art. 21 Abs. 1 KRVO werden Quartierpläne von Amtes wegen oder 
auf Antrag von Quartierplanbeteiligten überprüft und nötigenfalls angepasst, wenn 
sich die Verhältnisse seit dem Erlass erheblich geändert haben. Eine Anpassung ist 
insbesondere vorzunehmen, wenn ein noch nicht ausgeführter Quartierplan 
geänderten Vorschriften der Grundordnung nicht mehr entspricht. Art. 21 Abs. 2 
RPG bestimmt, dass (Rahmen-)Nutzungspläne überprüft und nötigenfalls 
angepasst werden, falls sich die Verhältnisse erheblich geändert haben (BGE 148 
II 417 E. 3.2; TSCHANNEN, in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], 
Praxiskommentar RPG: Richt- und Sachplanung, Interessenabwägung, 2019, Art. 2 
Rz. 68). Dies gilt auch für Sondernutzungspläne wie etwa Quartierpläne 
(TANQUEREL in: Aemisegger/Moor/Ruch/Tschannen [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: 
Nutzungsplanung, 2016, Art. 21 Rz. 23 und 36). Art. 21 Abs. 2 RPG unterscheidet 
zwei Stufen: In einem ersten Schritt wird geprüft, ob sich die Verhältnisse so 
erheblich geändert haben, dass die Nutzungsplanung überprüft werden muss. In 
einem zweiten Schritt erfolgt nötigenfalls die Plananpassung. Ob eine 
Plananpassung (zweite Stufe) aufgrund veränderter Verhältnisse gerechtfertigt ist, 
beurteilt sich aufgrund einer Interessenabwägung. Dabei ist auf der einen Seite die 
Notwendigkeit einer gewissen Stabilität nutzungsplanerischer Festlegungen zu 
beachten, auf der anderen Seite das Interesse, die Pläne an eingetretene 

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Veränderungen anzupassen. Einzubeziehen sind insbesondere die bisherige 
Geltungsdauer des Nutzungsplans, das Ausmass seiner Realisierung und 
Konkretisierung, das Gewicht des Änderungsgrunds, der Umfang der 
beabsichtigten Planänderung und das öffentliche Interesse daran. Im Rahmen der 
ersten Stufe sind geringere Anforderungen zu stellen: Eine Überprüfung der 
Grundordnung ist bereits geboten, wenn sich die Verhältnisse seit der 
Planfestsetzung geändert haben, diese Veränderung die für die Planung 
massgebenden Gesichtspunkte betrifft und erheblich ist. Die Erheblichkeit ist auf 
dieser Stufe bereits zu bejahen, wenn eine Anpassung der Zonenplanung im 
fraglichen Gebiet in Betracht fällt und die entgegenstehenden Interessen der 
Rechtssicherheit und des Vertrauens in die Planbeständigkeit nicht so gewichtig 
sind, dass eine Plananpassung von vornherein ausscheidet (BGE 148 II 417 E. 3.2 
und 140 II 25 E. 3 ff.). Eng verknüpft mit der Planbeständigkeit ist der Grundsatz, 
wonach die Nutzungsplanung aus einer Gesamtsicht der raumbedeutsamen 
Belange heraus erfolgen muss (vgl. Art. 2 Abs. 1 RPG; Urteil des Bundesgerichts 
1C_360/2024 vom 25. Juni 2025 E. 6.2 m.H.a. TSCHANNEN, a.a.O., Art. 2 Rz. 60). 
Zur Planung der Entwicklung der Bautätigkeit ist ein planerisches Gesamtkonzept 
erforderlich (Urteil des Bundesgerichts 1C_588/2023, 1C_593/2023, 1C_602/2023 
vom 22. August 2024 E. 5.5 m.H.a. BGE 149 II 79 E. 3.3). TSCHANNEN postuliert als 
formelle Planungsgrundsätze neben dem Grundsatz der umfassenden Planung, 
auch diejenigen der durchgehenden, der offenen und der rollenden Planung. Der 
Grundsatz der umfassenden Planung erwartet, dass der Planungsgegenstand 
vollständig und lückenlos erfasst wird und die davon berührten Interessen 
gesamthaft gewürdigt werden. In Bezug auf die Nutzungsplanung zeigt sich dieser 
Grundsatz in einer örtlich-sachlichen Dimension. Nutzungspläne sollen den 
zugewiesenen Planungsraum flächendeckend erfassen und dabei alle 
Nutzungsbedürfnisse in Rechnung stellen. Verlangt wird eine gesamtheitliche 
Betrachtungsweise. Inhaltsleere Pläne sind zu vermeiden. Nach dem Grundsatz der 
rollenden Planung sollen sowohl die Zielvorgaben der Planung als auch die 
daraufhin ausgerichteten Pläne laufend auf ihre Problem- und Realitätsadäquanz 
hin überprüft und nötigenfalls den veränderten Verhältnissen oder besseren 
Erkenntnissen angepasst werden. Angesichts der Allgemeinverbindlichkeit von 
Nutzungsplänen verlangt Art. 21 Abs. 1 RPG, wie bereits oben erwähnt, an sich den 
Nachweis von erheblich veränderten Umständen für die Anpassung von 
Raumplänen. Ein Zonenplan kann seinen Zweck nämlich nur erfüllen, wenn er eine 
gewisse Beständigkeit aufweist. Je neuer ein Plan ist, umso mehr darf daher mit 
seiner Beständigkeit gerechnet werden, und je einschneidender sich die 
beabsichtigte Änderung auswirkt, umso gewichtiger müssen die Gründe sein, die 

17 / 34

für die Planänderung sprechen (vgl. zum Ganzen TSCHANNEN, a.a.O., Art. 2 Rz. 60 
ff. und TANQUEREL, a.a.O., Art. 21 Rz. 10 ff.).

3.7. Beschränkung eines Sondernutzungsplans auf Teilgebiete bzw. 
differenzierte Festlegungen je Teilgebiete mit unterschiedlicher 
Bearbeitungstiefe/-dichte

Angesichts der vorstehenden Ausführungen ist zwischen den Parteien im Ergebnis 
namentlich umstritten, ob im Bereich Hofstattrecht des Quartierplans D._____ – im 
Sinne einer Etappierung/Staffelung – mit einer geringeren Bearbeitungstiefe/-dichte 
geplant werden durfte bzw. die damaligen Festsetzungen aus dem Jahre 2019 für 
den Bereich Hofstattrecht nun aufgrund des Grundsatzes der Planbeständigkeit 
(vorderhand) unabänderlich geworden sind. Verstünde man die vorliegende 
Konstellation als Anwendungsfall von Art. 21 Abs. 1 KRVO bzw. Art. 21 Abs. 2 
RPG, wäre die strittige Einleitung des Quartierplanverfahrens auf Änderung des 
Quartierplans D._____ im Bereich Hofstattrecht, namentlich zur Festlegung von 
Baubereichen sowie allenfalls Baumasse und Bauziffern, nur zulässig, wenn sich 
die Verhältnisse seit der Planfestsetzung geändert haben und diese Veränderung 
die für die Planung massgebenden Gesichtspunkte betreffen und erheblich sind. 
Erheblich sind sie, wenn die Anpassung der Planung im fraglichen Gebiet in 
Betracht fällt und die entgegenstehenden Interessen der Rechtssicherheit und des 
Vertrauens in die Planbeständigkeit nicht so gewichtig sind, dass eine 
Plananpassung von vornherein ausscheidet. Die Beschwerdegegner gehen im 
Ergebnis hingegen davon aus, dass eine Sondernutzungsplanung bzw. ein 
Quartierplan in zulässiger Weise eine Etappierung der Planung von Teilgebieten 
vorsehen darf und damit die erneute Einleitung eines Planungsverfahrens bereits 
nach relativ kurzer Zeit lediglich der Fortschreibung/Fortsetzung der ursprünglich 
festgesetzten Planung dient. 

3.7.1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich gelangte im Urteil 
VB.2019.00017 vom 14. November 2019 zum Schluss, dass gemäss § 48 Abs. 3 
des Zürcher Planungs- und Baugesetzes (PBG/ZH; ZH-Lex 700.1) für bestimmte 
Teilbereiche ein Gestaltungsplan aufgestellt werden müsse, wenn ein wesentliches 
öffentliches Interesse, beispielsweise des Ortsbild- und Landschaftsschutzes, des 
Aussichtsschutzes, des Immissionsschutzes oder ein solches an einer 
differenzierten baulichen Verdichtung bestehe. Vor Einreichung eines Baugesuches 
müsse somit ein privater oder öffentlicher Gestaltungsplan erwirkt werden. Um 
eines von mehreren Grundstücken in einem Gebiet mit Gestaltungsplanpflicht 
überbauen zu können, reiche es aber grundsätzlich aus, wenn ein Gestaltungsplan 
für das Baugrundstück vorliege. Es sei grundsätzlich nicht notwendig, für die ganze 

18 / 34

Zone, welche mit einer Gestaltungsplanpflicht belegt sei, einen einzigen 
Gestaltungsplan zu erlassen. Dies könne nur verlangt werden, wenn dies in der 
Bauordnung ausdrücklich so vorgesehen sei. Das mit der Einführung der 
Gestaltungsplanpflicht bezweckte Ziel müsse aber erreicht werden. Erfordere die 
Erreichung dieses Ziels eine gesamtheitliche Betrachtung (des gesamten 
Gestaltungsplanpflichtgebietes), könne dies einer Etappierung entgegenstehen 
(vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kanton Zürich VB.2019.00017 vom 
14. November 2019 E. 4.2 m.H.a. BÖSCH, Brennpunkte des Zürcher 
Gestaltungsplans, in PBG aktuell 3/2014, S. 6 f.). Mit Gestaltungsplänen gemäss 
§§ 83 ff. PBG/ZH werden für bestimmt umgrenzte Gebiete Zahl, Lage, äussere 
Abmessungen sowie die Nutzweise und Zweckbestimmung der Bauten bindend 
festgelegt. Dabei darf von den Bestimmungen über die Regelbauweise und von den 
kantonalen Mindestabständen abgewichen werden, sofern die Grundordnung nicht 
ihres Sinngehalts entleert wird. Mit dem Gestaltungsplan nach Zürcher Recht wird 
eine städtebaulich, architektonisch und wohnhygienisch einwandfreie 
Gesamtüberbauung angestrebt. Zu diesem Zweck wird eine Spezialbauordnung 
aufgestellt (BGE 135 II 209 E. 5.2 und Urteile des Bundesgerichts 1C_367/2022 
vom 9. Mai 2023 E. 5 und 1C_328/2020 vom 22. März 2022 E. 3.4.5). In der gegen 
das abweisende Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich VB.2019.00017 
vom 14. November 2019 beim Bundesgericht erhobenen Beschwerde wurde 
geltend gemacht, dass – mit Blick auf eine Gestaltungsplanpflicht für das ganze 
Bahnhofsgebiet – ein Gestaltungsplan nur für das südliche Bahnhofsareal 
unzweckmässig sei. Die mit dem strittigen Gestaltungsplan verbundene 
Etappierung sei unzulässig. Die Zweckmässigkeit der Nutzungsplanung stelle eine 
selbstverständliche Voraussetzung des bundesrechtlichen Raumplanungsrechts 
dar. Dem entgegnete das Bundesgericht, dass der strittige Gestaltungsplan nur 
einen geringen Teil des Gebiets um den Bahnhof erfasse, das der 
Gestaltungsplanpflicht unterstehe. Das übrige Gebiet bleibe davon unberührt. Die 
vom dortigen Beschwerdeführer behauptete Verletzung von Bundesrecht erweise 
sich als vage und laufe im Ergebnis auf eine allgemeine Angemessenheitsprüfung 
hinaus, die so im Bundesrecht nicht vorgesehen sei. Er rufe auch keine kantonale 
Bestimmung an, die ein Etappierungsverbot enthielte und willkürlich angewendet 
worden wäre. Der von ihm vertretene Standpunkt stehe vielmehr im Widerspruch 
zu den den kommunalen und kantonalen Planungsbehörden zustehenden 
Ermessensspielräumen. Inwiefern die vom dortigen Beschwerdeführer 
beanstandete Etappierung konkret gegen Bundesrecht verstossen sollte, lege er 
nicht dar und sei auch nicht ersichtlich. Es treffe nicht zu, dass das 
Raumplanungsrecht des Bundes eine solche Etappierung ausschlösse. Im 
Gegenteil könnten beispielsweise Unsicherheiten über künftige Entwicklungen eine 

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Etappierung geradezu nahelegen. Sodann sei auch nicht erkennbar, weshalb eine 
solche im vorliegenden Fall unzweckmässig bzw. weniger zielführend als eine 
integrierte Gestaltungsplanung für das gesamte Bahnhofareal sein sollte. Dass die 
künftige Entwicklung des gesamten Bahnhofareals negativ präjudiziert würde, 
vermöge er nicht nachvollziehbar darzulegen. Planerisch verblieben überdies 
genügend Möglichkeiten, allenfalls erforderliche Infrastrukturen im öffentlichen 
Interesse wie einen zukünftigen Bahnhofskiosk zu realisieren (Urteil des 
Bundesgerichts 1C_26/2020 vom 17. November 2020 E. 5.1 f.). 

3.7.2. Im Urteil VB.2017.00371 vom 21. Dezember 2017 hielt das 
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich zu Art. 4 Ziff. 3 der Bau- und Zonenordnung 
der Stadt Wetzikon (BZO) fest, dass diese Bestimmung die Staffelung von 
Gestaltungsplänen innerhalb eines der Planungspflicht unterworfenen Gebiets 
erlaube, wenn der ausgeklammerte Bereich in seiner Entwicklung nicht 
beeinträchtigt werde. Das Baurekursgericht des Kantons Zürich habe festgehalten, 
dass es sich bei dieser Bestimmung um kompetenzgemäss erlassenes 
kommunales Recht handle. Bei dessen Auslegung stehe der Gemeinde ein 
grösserer Beurteilungsspielraum zu als etwa bei der kantonalrechtlichen 
Bestimmung von § 238 PBG/ZH. Dem Verständnis des Stadtrats, wonach Art. 4 
Ziff. 3 BZO vorab auf nicht oder erst teilweise überbaute Gebiete zugeschnitten sei, 
könne gefolgt werden. Inwiefern die vier vollständig überbauten Nachbarparzellen 
durch die Festsetzung des Gestaltungsplans F benachteiligt würden, sei nicht 
auszumachen. Der Plan entfalte nur innerhalb des Perimeters Wirkung, weshalb 
der Nichteinbezug der vier Nachbargrundstücke diese von vornherein nicht zu 
beeinträchtigen vermöge. Demgegenüber waren die dortigen Beschwerdeführer der 
Ansicht, dass Art. 4 Ziff. 3 BZO auch für überbaute Gebiete zum Zuge komme. Die 
Zulässigkeit einer Etappierung richte sich vielmehr danach, ob auf beiden Bereichen 
eine von der anderen unabhängige Überbauung realisiert werden könne. Wenn 
aber städtebauliche Berührungspunkte vorhanden seien, verbiete sich eine 
Staffelung. Vorliegend bestünden nicht nur solche Berührungspunkte, sondern die 
vier vorgelagerten Nachbarparzellen seien mit den beiden 
Gestaltungsplangrundstücken eng verzahnt. Das Verwaltungsgericht des Kantons 
Zürich gelangte zum Schluss, dass der Zuschnitt von Art. 4 Ziff. 3 BZO auf nicht 
vollständig überbaute Gebiete einleuchte. Hingegen sprächen weder der Wortlaut 
noch Sinn und Zweck der Bestimmung gegen die von der Beschwerdeführerin 
verfochtene Anwendung auch auf bereits bebaute Gebiete. Planerisch wäre es zwar 
wünschenswert gewesen, wenn die vier Grundstücke Kat.-Nrn. 05, 06, 07 und 09 
an der G-Strasse 04–11 in den Gestaltungsplan F einbezogen worden wären. 
Nachdem eine diesbezügliche Verständigung zwischen den privaten Parteien 

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gescheitert sei, mache es jedoch Sinn, den Plan auf die beiden Grundstücke Kat.-
Nrn. 01 und 02 zu beschränken (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich 
VB.2017.00371 vom 21. Dezember 2017 E. 10). In der gegen das abweisende 
Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich beim Bundesgericht erhobenen 
Beschwerde wurde geltend gemacht, dass die Zweckmässigkeit einer Etappierung 
der Gestaltungsplanung nach städtebaulichen Gesichtspunkten zu beurteilen sei 
und nicht von einer "Verständigung" der Grundeigentümer abhängen dürfe. Eine 
Unterteilung des Gebiets mit Gestaltungsplanpflicht sei auch nicht zweckmässig, 
weil die vorgelagerten Kleinparzellen mit den vom Gestaltungsplan erfassten 
Grundstücken eng verzahnt seien und diverse städtebauliche Berührungspunkte 
bestünden. Das Bundesgericht führte dazu aus, dass Art. 4 Ziff. 3 ZPO (recte BZO) 
das Aufstellen mehrerer Gestaltungspläne innerhalb eines 
Gestaltungsplanpflichtgebietes bereits zulasse, wenn eine zweckmässige 
Unterteilung dieses Gebiets möglich sei. Dass eine solche Unterteilung vorliegend 
nicht möglich bzw. unmöglich sein soll, könne nicht daraus abgeleitet werden, dass 
zwischen dem Gebiet des strittigen Gestaltungsplans und den Kleinparzellen 
städtebauliche Berührungspunkte bestünden. Denn entgegen der Meinung der 
dortigen Beschwerdeführerin könne nicht von einer "Verzahnung" gesprochen 
werden, zumal der Gestaltungsplan im Zwischenbereich einen Innenhof und keine 
Überbauung vorsehe, was dem kommunalen Teilrichtplan Zentrum entspreche. 
Zudem bestehe für das Gebiet des Gestaltungsplans Metropol ein konkretes Projekt 
der Verdichtung, wogegen bezüglich der Erneuerung bzw. Erweiterung der 
bestehenden Bauten auf den Kleinparzellen noch kein Konzept vorliege. Unter 
diesen Umständen durfte nach dem Bundesgericht die Vorinstanz in vertretbarer 
Weise annehmen, es sei zweckmässig, in einem ersten Gestaltungsplan die 
bauliche Verdichtung auf dem Teilgebiet Trompete unter Berücksichtigung der 
bestehenden Häuser auf den Kleinparzellen zu regeln und in einem späteren 
Zeitpunkt bezüglich der möglichen Verdichtung dieser Häuser einen weiteren 
Gestaltungsplan zu schaffen. Dies werde dadurch bestätigt, dass der 
Gestaltungsplan Metropol gemäss den willkürfreien Feststellungen der Vorinstanz 
die baulichen Möglichkeiten auf den Kleinparzellen nicht beeinträchtige (Urteil des 
Bundesgerichts 1C_75/2018 vom 31. Oktober 2018 E. 5).

3.7.3. Die Planungspflicht nach Art. 2 Abs. 1 RPG ist dem Grundsatz der 
umfassenden Planung verpflichtet. Die Nutzungsplanung muss grundsätzlich aus 
einer Gesamtsicht der raumbedeutsamen Belange heraus erfolgen. Insbesondere 
zur Planung der Entwicklung der Bautätigkeit ist ein planerisches Gesamtkonzept 
erforderlich. Namentlich der unkoordinierte Erlass von Sondernutzungsordnungen 
für Teile des Gemeindegebiets kann der Planungspflicht widersprechen (vgl. 

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BGE 149 II 79 E. 3.3 und 118 IA 165 E. 3c sowie Urteile des Bundesgerichts 
1C_360/2024 vom 25. Juni 2025 E. 6.2, 1C_588/2023, 1C_593/2023, 1C_602/2023 
vom 22. August 2024 E. 5.5-5.8, 1C_65/2023 vom 30. Oktober 2023 E. 4.2 und 
1C_86/2020 vom 22. April 2021 E. 2.3). Planungen für ein Teilgebiet sind aber 
zulässig, wenn sie sich ins planerische Gesamtkonzept einordnen (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 1C_86/2020 vom 22. April 2021 E. 2.3 und 1C_573/2015 vom 
5. Juli 2016 E. 2.2 ff.). Der Grundsatz der umfassenden Planung schliesst also 
namentlich Teilrevisionen der Grundordnung, die einer Gesamtrevision vor- oder 
nachgelagert sind, nicht aus. Er setzt ihnen jedoch Grenzen. Für die Koordination 
(und damit gegen eine separate Teilrevision) spricht, wenn ein sachlicher 
Zusammenhang besteht, der eine isolierte Interessenabwägung in Unkenntnis der 
künftigen räumlichen Entwicklung der Gemeinde ausschliesst. Gegen das 
Erfordernis eines koordinierten Vorgehens (bzw. gegen die Notwendigkeit einer 
Integration in die Gesamtrevision der Nutzungsplanung) spricht, wenn sich die 
Teilrevision räumlich und/oder thematisch klar abgrenzen lässt, sodass sie die 
Gesamtrevision nicht beeinträchtigt. Das Bundesgericht hat zudem in seiner 
jüngeren Rechtsprechung darauf hingewiesen, dass es vertretbare Gründe für ein 
etappiertes Vorgehen geben könne. So ist etwa denkbar, dass eine Gesamtrevision 
durch den Einbezug eines kontroversen Teilrevisionsvorhabens zu scheitern droht 
und dadurch wichtige bzw. dringliche planerische Entwicklungen blockiert würden 
(Urteile des Bundesgerichts 1C_360/2024 vom 25. Juni 2025 E. 6.2 m.H.a. 
1C_588/2023, 1C_593/2023, 1C_602/2023 vom 22. August 2024 E. 5.5-5.8). 

3.7.4. Gemäss Art. 26 Abs. 4 Satz 1 KRG können im Zonenplan Gebiete 
bezeichnet werden, in denen eine Folgeplanung (Arealplanung, Quartierplanung) 
durchgeführt wird. § 48 Abs. 3 PBG/ZH statuiert ebenfalls die Möglichkeit zur 
Festlegung einer Gestaltungsplanpflicht im Zonenplan. Insofern statuieren beide 
Bestimmungen in vergleichbarer Weise die Regelung, dass im Zonenplan bzw. in 
der Grundordnung eine Folgeplanung vorgesehen werden kann bzw. unter 
gewissen Voraussetzungen vorzusehen ist. Gemäss Art. 74 BauG bezeichnet der 
Generelle Gestaltungsplan innerhalb der Bauzone Gebiete, in denen vor der 
Überbauung eine Generelle Gestaltungsplanung (Teilgebiet), eine Arealplanung 
oder eine Quartierplanung durchzuführen ist. Wie nachstehend noch dargelegt wird, 
kann der Quartierplan gemäss Art. 51 ff. KRG – wie auch der Gestaltungsplan nach 
§ 83 ff. PBG/ZH (vgl. vorstehende Erwägung 3.7.1) – gestützt auf Art. 25 Abs. 4 
KRG nach Massgabe des kommunalen Baugesetzes namentlich von der 
grundsätzlich in der Grundordnung festzusetzenden Regelbauweise abweichen 
(vgl. Art. 22 Abs. 1 und Art. 24 Abs. 1 und 3 KRG). Das Bundesgericht stellte im 
Urteil 1C_26/2020 vom 17. November 2020 gemäss der vorstehenden 

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Erwägung 3.7.1 insbesondere fest, dass der dortige Beschwerdeführer nicht 
aufzeige, inwiefern die beanstandete Etappierung (der Planung in einem grösseren 
Gestaltungsplanpflichtgebiet) konkret gegen Bundesrecht verstossen soll, und dies 
sei auch nicht ersichtlich. Das Raumplanungsrecht des Bundes schliesse eine 
solche Etappierung nicht aus. Im Gegenteil könnten beispielsweise Unsicherheiten 
über künftige Entwicklungen eine Etappierung geradezu nahelegen. Sodann war für 
das Bundesgericht auch nicht erkennbar, weshalb eine solche (Etappierung) im dort 
zu beurteilenden Fall unzweckmässig bzw. weniger zielführend als eine integrierte 
Gestaltungsplanung für das gesamte Bahnhofareal sein sollte. Dass die künftige 
Entwicklung des gesamten Bahnhofareals negativ präjudiziert würde, vermochte 
der dortige Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar darzulegen. Im Ergebnis kam 
das Bundesgericht zum Schluss, dass die Beschränkung des Gestaltungsplans auf 
einen Teil des Bahnhofgebiets kein Bundesrecht verletze (Urteil des 
Bundesgerichts 1C_26/2020 vom 17. November 2020 E. 5.2 f.). Diese 
Überlegungen, namentlich betreffend Unsicherheiten der künftigen Entwicklung, 
lassen sich nach Ansicht des Gerichts auch auf Teilgebiete eines 
Quartierplanperimeters übertragen. Soweit also der Grundsatz einer umfassenden 
Planung bzw. eine Gesamtsicht der Planung im Sinne eines planerischen 
Gesamtkonzeptes für das Gebiet und allfällige Koordinationserfordernisse gewahrt 
bleiben, ist nicht ersichtlich, woraus sich eine bundesrechtliche Pflicht ableiten 
liesse, dass im Rahmen einer Quartierplanung alle identifizierten Teilbereiche eines 
Quartierplanperimeters in jedem Fall zum selben Zeitpunkt dieselben 
Festsetzungen, vorliegend namentlich Baubereiche und -felder, enthalten müssen. 
Denn weder das RPG noch die eidgenössische Raumplanungsverordnung (RPV; 
SR 700.1) schliessen explizit aus, dass die Planungsträger im Rahmen einer 
Sondernutzung- bzw. Quartierplanung verschiedene Teilbereiche eines Gebietes 
mit differenzierter Bearbeitungstiefe/-dichte und unterschiedlichen Festsetzungen 
bzw. (auch) im Hinblick auf die Planung staffeln/etappieren dürfen. Art. 5 Abs. 1 
KRG sieht zwar – vorbehältlich von entsprechenden Vorbehalten zu Gunsten von 
kommunalem Recht in den entsprechenden kantonalen (Verfahrens-)Vorschriften – 
vor, dass namentlich für die im KRG und der KRVO geregelten Verfahren für 
Planungen ausschliesslich das kantonale Recht gilt. Dieser Umstand steht nach 
Ansicht des Gerichts einer Etappierung der Planung, wie dies die 
Beschwerdegegnerin im Quartierplan D._____ für verschiedene Teilbereiche mit je 
unterschiedlicher Bearbeitungstiefe/-dichte und unterschiedlichen Festsetzungen 
vorgenommen hat, aber nicht entgegen. Denn gemäss der vorstehenden 
Erwägung 3.6.2 regelt der Quartierplan im Rahmen der Grundordnung zwar die 
Gestaltung und Erschliessung von Bauzonen mit Folgeplanungen oder weitere 
Teilgebiete der Bauzonen im Detail (Art. 51 Abs. 1 KRG). Dabei ist aber zu 

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berücksichtigen, dass Sondernutzungsplanungen gemäss Bundesgericht – 
unabhängig davon, ob das kommunale Baugesetz im Rahmen einer namentlich 
durch den Gemeindevorstand zu erlassenden Folgeplanung weitreichende 
Abweichungen von der Regelbauweise gemäss Grundordnung zulässt – aufgrund 
des planerischen Stufenbaus die Grundordnung nicht ihres Gehalts entleeren 
dürfen (BGE 149 II 79 E. 3.3). Bestandteil eines Quartierplans sind die 
Quartierplanbestimmungen (QPB) bzw. QPV und – abhängig vom Zweck – 
allenfalls ein Quartiergestaltungs- und Quartiererschliessungsplan (Art. 51 Abs. 2 
KRG). Die QPB enthalten Vorschriften über die Gestaltung der Bauten und Anlagen, 
über die Ausführung, den Unterhalt und die Erneuerung der Quartiererschliessung 
sowie über die Aufteilung der Planungs- und Erschliessungskosten 
(Verteilschlüssel). Die QPB können die Bauvorschriften der Grundordnung 
ergänzen und Etappen für die Ausführung der Erschliessung und Überbauung des 
Quartiers festlegen (Art. 52 Abs. 1 KRG). Der Quartiergestaltungsplan bestimmt die 
Situierung von Bauten und Anlagen und die freizuhaltenden Flächen. Er kann 
weitergehende Anordnungen enthalten, insbesondere über die Baukuben und 
deren Nutzung und Gestaltung (Art. 52 Abs. 2 KRG). Der Q-GEP enthält die 
notwendigen Anlagen zur Erschliessung des Quartiers. Er kann 
Gemeinschaftsanlagen vorsehen wie Spielplätze sowie Anlagen für die Parkierung 
und die Quartierausstattung (Art. 52 Abs. 3 KRG). Die Art. 53 f. KRG regeln das 
Verfahren und die Verlegung der Planungs- und Erschliessungskosten auf 
Gesetzesstufe, schliessen aber nicht ausdrücklich eine – wie vorliegend von der 
Beschwerdegegnerin vorgenommene – Staffelung/Etappierung bzw. Bearbeitung 
der Planung in differenzierter Bearbeitungstiefe/-dichte und unterschiedliche 
Festsetzungen in verschiedenen Teilbereichen des Quartierplangebietes aus. 
Ebenso wenig untersagen dies explizit die (Verfahrens-)Vorschriften gemäss Art. 16 
ff. KRVO i.V.m. Art. 53 Abs. 4 und Art. 54 Abs. 4 KRG.

3.7.5. Gemäss Art. 74 BauG muss in den im GGP bezeichneten Gebieten vor der 
Überbauung eine Folgeplanung wie namentlich eine Quartierplanung durchgeführt 
werden. In den in der Grundordnung bezeichneten Gebieten mit Folgeplanung 
werden nach Art. 88 Abs. 1 BauG Bauvorhaben nur bewilligt, wenn sie den Erlass 
der Folgeplanung nicht beeinträchtigen und wenn sie den rechtskräftigen und 
vorgesehenen neuen Vorschriften und Vorgaben nicht entgegenstehen. Darin wird 
– infolge damals fehlender Entwicklungsabsichten – auch der Hintergrund für die 
vorläufige Beschränkung auf die Baumöglichkeiten gemäss dem Hofstattrecht 
gemäss BauG im Bereich Hofstattrecht des Quartierplans D._____ zu sehen sein. 
Art. 88 BauG hält als Grundsätze für die Folgeplanungen unter anderem fest, dass 
die in der Grundordnung festgelegte Abgrenzung des Planungsgebiets für 

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jedermann verbindlich sei. Die Baubehörde kann zu Beginn oder im Verlauf der 
Planung das Verfahren auf weitere Grundstücke ausdehnen, sofern sich dies als 
notwendig oder zweckmässig erweist (Abs. 2). Folgeplanungen können von der 
Baubehörde auch ausserhalb von Gebieten mit Folgeplanpflicht gemäss 
Grundordnung durchgeführt werden, wenn sich eine Folgeplanung zur Umsetzung 
der Grundordnung als notwendig oder zweckmässig erweist (Abs. 3). Die 
Voraussetzungen und Abweichungsmöglichkeiten von den allgemeinen 
Bauvorschriften und den Zonenvorschriften im Rahmen einer Folgeplanung werden 
in Art. 88 Abs. 4 BauG definiert. Dabei gelten aber gegenüber 
Nachbargrundstücken, die nicht in das Quartierplanverfahren einbezogen sind, die 
gesetzlichen Grenz- und Gebäudeabstände (Abs. 5).

3.7.6. Die Beschwerdegegnerin erarbeitete den aktuell gültigen Quartierplan 
D._____ in den Jahren 2017 bis 2019 (vgl. act. B.2, S. 1 f. und C.1 f.). Wie in der 
vorstehenden Erwägung 3.2.2 dargelegt, erwuchs der Quartierplan D._____ erst 
Mitte 2022 in Rechtskraft. Im Planungsbericht vom 18. Juni 2018 zum Quartierplan 
D._____ wird jedoch unter Ziffer 6.2.1 "Inhalt" betreffend die Gestaltung des 
Quartierplans ausdrücklich festgehalten, dass entsprechend der 
Realisierungsperspektiven der Grundeigentümer der Quartierplan bzw. das 
fragliche Quartierplangebiet in drei Bereiche (Bereich West, Bereich Hofstattrecht 
und Bereich Ost) aufgeteilt werde (vgl. E. 3.2.1 hiervor). Für die Bereiche West und 
Ost wurden bereits Baubereiche und Baufenster gemäss Art. 15 ff. QPV im Q-GGP 
festgesetzt (abrufbar unter: https://oereblex.gr.ch/… und https://oereblex.gr.ch/…, 
jeweils besucht am: 1. Dezember 2025). Gemäss dem Planungsbericht sollten die 
Grundstücke im Bereich Hofstattrecht insofern "ausgeklammert" werden, als dass 
dort zurzeit (Jahr 2018) keine konkreten Entwicklungsabsichten bestünden. 
Zugleich wurde aber auch festgehalten, dass Bauvorhaben (immerhin) im 
Hofstattrecht möglich seien. Für weitere Überbauungsabsichten sei (hingegen) eine 
Änderung des Quartierplans durchzuführen, wobei die Planbeständigkeit nicht 
verletzt werde. Über einen allfälligen Ausnützungszifferbonus werde dannzumal 
entschieden. Im Beschluss des Stadtrates vom 24. September 2019 wurde 
schliesslich in der Dispositivziffer 3 – in Ergänzung von Art. 3 QPV gemäss der 
Planauflage vom _____ – auch der Planungsbericht vom 18. Juni 2018 als 
integrierender Bestandteil der Genehmigung erklärt (act. C.2, S. 9). In der 
vorstehenden Erwägung 3.2.3 wurde dementsprechend auch bereits dargelegt, 
dass Neubauten, die über das Mass des Hofstattrechts hinausgehen, eine 
Änderung des Quartierplans erfordern. Ein allfälliger Ausnützungsbonus von bis zu 
12 % bleibt gemäss Art. 13 Abs. 1 QPV aber vorbehalten. Weil im Bereich 
Hofstattrecht mit Beschluss des Stadtrates vom 24. September 2019 keine 

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Baubereiche und Baufelder festgesetzt wurden, gelten dort gemäss Art. 21 QPV 
und im Gegensatz zu den Bereichen West und Ost weiterhin die Vorschriften des 
BauG, namentlich betreffend Grenz- und Gebäudeabstände (vgl. Art. 57 BauG 
betreffend die Zone W5) und die aktuellen Ausmasse im Rahmen des Hofstattrechts 
nach Art. 39 f. BauG und Art. 81 Abs. 3 KRG. Andererseits legt der am 
24. September 2019 vom Stadtrat beschlossene Quartierplan D._____ auch für den 
Bereich Hofstattrecht bereits gewisse Gesichtspunkte fest. So ist bei einer 
Änderung des Quartierplans nach Art. 13 Abs. 2 QPV die 
Langsamverkehrsverbindung entlang des P._____-Bachs zu vervollständigen 
(Verbindung Bereich West – Bereich Hofstattrecht – E._____; vgl. auch Art. 36 und 
43 QPV). Die offene Gestaltung des P._____-Bachs ist fortzuführen und die 
Parkierung ist unterirdisch anzuordnen (Art. 13 Abs. 2 und Art. 41 QPV). Insofern 
hat der am 24. September 2019 beschlossene Quartierplan D._____ auch für den 
Bereich Hofstattrecht gewisse Festsetzungen getroffen. Gemäss Planungsbericht 
wurde aber namentlich die Festsetzung von Baubereichen und -feldern im Bereich 
Hofstattrecht auf ein nachfolgendes Planungsverfahren verschoben und abhängig 
von einer konkretisierten Bebauungsabsicht gemacht (vgl. bereits die vorstehenden 
Erwägungen 3.2.3 f.). Diese Absicht der Beschwerdegegnerin findet seinen 
Niederschlag auch in der Regelung der Verteilung der Planungskosten gemäss 
Art. 48 i.V.m. Art. 14 QPV. Denn die Quartierplanbeteiligten im Bereich 
Hofstattrecht (Parzellen Z.2._____, Z.4._____, Z.9._____ und Z.10._____) hatten 
keinen Planungskostenanteil zu tragen, weil für ihren Bereich in der Spalte 5 von 
Art. 14 QPV auch noch keine zulässigen anrechenbaren Geschossflächen 
festgesetzt wurden. Diese richten sich für ihren Bereich gemäss Art. 14 QPV nach 
dem Hofstattrecht bzw. die Festlegung hat im Rahmen einer Anpassung des 
Quartierplans zu erfolgen. 

3.7.7. Mit der Beschränkung der Regelungen und Festsetzungen im Rahmen des 
erstmaligen Erlasses des Quartierplans D._____ betreffend den Bereich 
Hofstattrecht auf gewisse, für das ganze Quartierplangebiet relevante Aspekte 
wurde dem Grundsatz der umfassenden Planung auch auf der örtlich bzw. räumlich-
sachlichen Dimension des Quartierpangebietes Rechnung getragen. Dem 
Umstand, dass die für Neubauten im Quartierplangebiet im Hinblick auf eine 
hochwertige Siedlungsverdichtung bedeutsamen Festsetzungen von 
Abweichungen vom Mass der Nutzung gemäss der Regelbauweise im Bereich 
Hofstattrecht, namentlich der Grenz- und Gebäudeabstände und allenfalls der 
gemäss Grundordnung zulässigen Nutzungsziffer/Ausnützungsziffer (vgl. Art. 57 ff. 
BauG), auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurden, wird aber immerhin im 
Rahmen der Erarbeitung der Quartierplananpassung für den Bereich Hofstattrecht 

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gewisse Auswirkungen zeitigen. Denn angesichts der in den weiteren 
Quartierplanbereichen West und Ost bereits rechtskräftig festgesetzten 
Baubereichen und -felder wird die Beschwerdegegnerin als Planungsträgerin 
diesen Umstand bei der Fortschreibung des Quartierplans D._____ im Bereich 
Hofstattrecht zu berücksichtigen haben. Namentlich auch angesichts des 
Umstandes, dass sich im Bereich Ost auf der Parzelle Z.1._____ gemäss dem Q-
GGP mit der alten J._____ eine prägende Baute im Sinne von Art. 12 QPV befindet. 
Diese Baute ist auch in der Ortsbildaufnahme der Stadt Chur aus dem Jahre 2020 
des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler 
Bedeutung ISOS enthalten und aufgrund seiner hohen architekturhistorischen 
Qualität mit dem Erhaltungsziel A (Erhaltung der Substanz) bewertet 
(https://www.gisos.bak.admin.ch/…, abgerufen am: 1. Dezember 2025). Weiter wird 
im Rahmen der Erarbeitung der Änderung bzw. Fortschreibung des Quartierplans 
D._____ zu beachten sein, dass in Bezug auf die zulässigen 
Abweichungsmöglichkeiten von der Grundordnung diese nicht ihres Gehalts 
entleert werden darf und somit der planerische Stufenbau zu beachten ist. Im 
Stadtratsbeschluss vom 19. Dezember 2023 wurden dementsprechend 
verschiedene Rahmenbedingungen für die Erarbeitung des Quartierplans 
festgehalten. Namentlich soll sich der Charakter des Quartierplans hinsichtlich der 
architektonischen Ausgestaltung (Dachform, Gliederung, Körnung, Fassadenbild, 
etc.) am D._____ orientieren. Eine zeitgemässe Interpretation soll aber möglich 
sein. Das städtebauliche Richtprojekt für den Hofstattbereich soll von der I._____ 
AG erarbeitet werden, basierend auf den Überlegungen der städtebaulichen Studie 
für die Entwicklung D._____ West/M._____ aus dem Jahr 2016. Die offene 
Neugestaltung des P._____-Bachs ist fortzuführen und der betriebliche Unterhalt zu 
berücksichtigen. Auch die Langsamverkehrsverbindung (Bereich West – Bereich 
Hofstattrecht – E._____) ist zu vervollständigen. Schliesslich ist auch die Parkierung 
unterirdisch anzuordnen. Gemäss Baukommission sind die Rahmenbedingungen 
insbesondere noch um die Berücksichtigung der als erhaltenswert oder mit einer 
Schutzempfehlung bzw. im Q-GGP als prägende Baute bezeichneten Objekte 
(Haus N._____ und Alte J._____; auf den Parzellen Z.4._____ und Z.1._____) zu 
ergänzen. Weil die Stadt ein starkes Interesse an einer vollumfänglichen 
Ausschöpfung des Potenzials im Bereich Hofstattrecht in dem dynamischen 
Entwicklungsgebiet habe, stellte sie in Aussicht, sich in massgeblichem Umfang an 
den Kosten des Richtprojektes zu beteiligen. Die Ausarbeitung der 
Quartierplanänderung soll wiederum durch ein externes Planungsbüro erarbeitet 
werden (vgl. act. C.7, S. 3 f.). Damit wird nach Ansicht des Gerichts im aktuellen 
Zeitpunkt hinreichend sichergestellt, dass die bauliche Tätigkeit (weiterhin) nach 

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einem planerischen Gesamtkonzept erfolgt (vgl. dazu bereits die vorstehende 
Erwägungen 3.7.1 ff.).

3.7.8. Angesichts der vorstehenden Erwägungen 3.7.1 ff. ist hingegen nicht 
ersichtlich, dass die Beschwerdegegnerin mit der darin vorgenommenen 
Staffelung/Etappierung mit differenzierter Bearbeitungstiefe/-dichte und 
unterschiedlichen Festsetzungen gegen höherrangiges Recht verstossen hätte. 
Insofern ist auch das zweistufige Prüfschema zu Art. 21 Abs. 2 RPG und Art. 21 
Abs. 1 KRVO nicht auf die vorliegende Konstellation anzuwenden. Denn dies führte 
zur nicht sachgerechten Folge, dass grundsätzlich keine solchen – den Grundsatz 
der umfassenden Planung berücksichtigende – Teilgebietsplanungen mit 
differenzierter Bearbeitungstiefe/-dichte und unterschiedlichen Festsetzungen mehr 
zulässig wären. Eine kurz- bis mittelfristige Fortschreibung der Planung in diesem 
Teilgebiet stünde aufgrund ihres geringen Alters regelmässig in unauflösbarem 
Widerspruch zum Grundsatz der Planbeständigkeit und setzte dabei in jedem Fall 
erheblich veränderte Verhältnisse voraus. Dies zumal es sich bei einem 
Quartierplan regelmässig um eine bereits relativ stark konkretisierte Planung mit 
entsprechend erhöhten Anforderungen an die Erheblichkeit der Änderung handelt. 
Mit den bereits (auch) für den Bereich Hofstattrecht erfolgten Festsetzungen und 
Regelungen im Quartierplan D._____, welche im Hinblick auf eine gesamtheitliche 
Betrachtung des Quartierplangebiets von Bedeutung sind, wird auch dem 
Grundsatz der umfassenden und abgestimmten Planung grundsätzlich Rechnung 
getragen. Soweit namentlich die Festsetzung von Baubereichen und -feldern auf 
einen späteren Zeitpunkt und in Abhängigkeit von einer konkretisierten 
Bebauungsabsicht im Rahmen einer Fortschreibung der Planung verschoben 
wurde, ist darin auch nicht per se ein Verstoss gegen den Grundsatz der 
umfassenden und abgestimmten Planung zu sehen. Dies jedenfalls, wenn dem 
planerischen Gesamtkonzept hinreichend Rechnung getragen wird. Ob dies der Fall 
ist, kann aber erst nach Ausarbeitung der Planung abschliessend beurteilt werden. 
Für die Einleitung eines (Quartierplan-)Verfahrens muss in Fällen wie dem 
Vorliegenden – analog zum reduzierten Massstab für die Voraussetzungen für die 
Überprüfung der Nutzungsplanung im Rahmen der "ersten Stufe" (vgl. dazu die 
vorstehende Erwägung 3.6.2) – also gelten, dass die Fortschreibung der Planung 
der Gesamtsicht der Planung bzw. dem planerischen Gesamtkonzept nicht 
diametral zuwiderläuft. Inwiefern und mit welchem Ergebnis der Quartierplan 
schliesslich im Teilbereich des Quartierplanperimeters angepasst werden kann, 
ohne dass er gegen den Grundsatz der umfassenden Planung unter 
Berücksichtigung des planerischen Gesamtkonzeptes inkl. der möglichen 
Abweichungen von der Grundordnung verstösst, ist im Rahmen des Beschlusses 

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über die Quartierplanänderung bzw. einem allfällig folgenden Rechtsmittelverfahren 
zu beurteilen. Dabei werden aber, angesichts des mehrstufigen Verfahrens auf 
Erlass und Änderung des Quartierplans im Kanton Graubünden (vgl. Art. 16 ff. 
KRVO i.V.m. Art. 53 KRG), weiterhin die Schranken gemäss Art. 16 Abs. 2 KRVO 
zu beachten sein.

3.8. Es bestehen für die vorliegend beabsichtigte Anpassung bzw. 
Fortschreibung des Quartierplans D._____ im Bereich Hofstattrecht im Moment 
jedenfalls keine Hinweise, dass dem planerischen Gesamtkonzept im 
Quartierplangebiet, auch unter Berücksichtigung der Festsetzungen in der aktuell 
geltenden Grundordnung für das betroffene und die umliegenden Gebiete, 
diametral widersprochen werden soll. Gemäss dem Schreiben an die 
Quartierplanbeteiligten vom 12. April 2023, dem Stadtratsbeschluss vom 
19. Dezember 2023, dem Schreiben vom 17. Januar 2024, dem Publikationstext 
vom _____ und dem angefochtenen Beschluss vom 28. Oktober 2024 soll damit 
vielmehr infolge eines geplanten, über das Hofstattrecht hinausgehenden 
Bauvorhabens des Beschwerdegegners der Bereich Hofstattrecht gesamtheitlich 
betrachtet und entwickelt werden. Dabei wurde im Schreiben vom 12. April 2023 an 
die Quartierplanbeteiligten auch auf die Voraussetzungen und 
Abweichungsmöglichkeiten von Folgeplanungen gemäss Art. 88 Abs. 4 BauG 
hingewiesen (vgl. bereits die vorstehende Erwägung 3.7.5), sofern die 
Quartierplananpassung Gewähr für eine sehr gute Beziehung der geplanten Bauten 
zur baulichen und landschaftlichen Umgebung und untereinander biete. In der 
internen Auslegeordnung vom Januar 2023 wird als Vorteil der Anpassung des 
Quartierplans im Bereich Hofstattrecht basierend auf der Machbarkeitsstudie zur 
Parzelle Z.10._____ gegenüber den Bauten im Hofstattrecht die städtebauliche 
Eingliederung, das feingliedrige Volumen zum Hof und der Bestandesbauten, 
Kopfbau zur Strasse bzw. zur neuen grossmassstäblichen Überbauung, die 
situative Reaktion (Höhe, Volumen) auf Bestandesbauten/Neubauten, eine 
mögliche Wegführung entlang dem P._____-Bach, die Durchlässigkeit der F._____ 
zur E._____, der formale Ausdruck und die erhöhte Grünflächenziffer angeführt. Als 
Nachteile bei Verzicht auf eine Anpassung des Quartierplans D._____ im Bereich 
Hofstattrecht und dem Bauen im Hofstattrecht (Szenario 2) wird eine dort nicht 
stattfindende Entwicklung, die Nichtumsetzung von öffentlichen Interessen und eine 
verpasste Entwicklung an attraktiver Lage erwähnt. Gegen eine separate 
Betrachtung der Parzelle Z.10._____ (Szenario 3) spricht gemäss der 
Beschwerdegegnerin insbesondere, dass keine gesamthafte Betrachtung möglich, 
das Einspracherisiko erhöht ist und öffentliche Interessen nicht vollumfänglich 
umgesetzt werden können. Für das von der Beschwerdegegnerin gewählte 

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Szenario 4 spreche hingegen auch, dass eine Entwicklung an attraktiver Lage 
erfolgen könne und die öffentlichen Interessen gesamtheitlich umgesetzt werden 
können. Als Fazit wird insbesondere festgehalten, dass es städtebaulich absolut 
Sinn mache, den Bereich Hofstattrecht an dieser attraktiven Lage zu entwickeln (vgl. 
act. B.2, S. 5, B.3 und B.5 sowie C.4 und C.11, S. 8 und 10 ff.). Im 
Stadtratsbeschluss vom 19. Dezember 2023 wurden verschiedene 
Rahmenbedingungen für die Erarbeitung des Quartierplans festgehalten (act. C.7, 
S. 3 und bereits die vorstehende Erwägung 3.7.7). Insofern soll der Quartierplan 
D._____ im Bereich Hofstattrecht weiterentwickelt bzw. fortgeschrieben werden. 
Ebenso wenig ist ersichtlich, dass die Abgrenzung des Perimeters für die 
"1. Quartierplanänderung Bereich Hofstattrecht" gemäss Perimeterplan Einleitung 
Quartierplan vom _____, Massstab 1:1000 (act. B.1) angesichts der vorstehend 
erläuterten Zielsetzung unzweckmässig wäre und die Beschwerdegegnerin den ihr 
in Planungsangelegenheiten zustehenden Beurteilungsspielraum überschritten 
hätte. Insofern sieht das streitberufene Gericht keinen Anlass als 
Rechtsmittelbehörde die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene 
Perimeterabgrenzung für die Anpassung/Fortschreibung des Quartierplans 
D._____ im Bereich Hofstattrecht in Frage zu stellen.

3.9. Die Beschwerdeführer machen weiter geltend, sie hätten im Vertrauen auf die 
Festsetzungen im Quartierplan D._____ gemäss Stadtratsbeschluss vom 
24. September 2019 eine aufwendige Sanierung ihrer Liegenschaften 
vorgenommen und – aufgrund der Lage ihrer Parzellen im Bereich Hofstattrecht – 
bewusst auf einen wirtschaftlich gesehen lukrativeren Neubau ausserhalb des 
Hofstattrechts auf ihrer Parzelle verzichtet. Sie hätten Dispositionen getroffen, die 
nicht mehr ohne Nachteile rückgängig gemacht werden könnten. Angesichts der 
erst kurzen Dauer der Geltung des Quartierplans D._____ seien ihre Interessen 
umso gewichtiger. Dazu ist zu bemerken, dass die Investitionen der 
Beschwerdeführer namentlich dann nutzlos werden könnten, wenn im Rahmen der 
Änderungen der Vorschriften und Festsetzungen im Bereich Hofstattrecht 
Anpassungs- bzw. Mobilisierungsvorschriften beschlossen würden, welche die 
Beschwerdeführer zum Abriss ihrer Gebäude und Neubebauung ihrer Parzellen 
gemäss den geänderten Vorschriften verpflichten würden. Dafür gibt es aber 
momentan keine konkreten Anhaltspunkte. Die Beschwerdegegnerin führt in ihrer 
Vernehmlassung vom 11. Februar 2025 denn auch selber aus, dass eine 
Quartierplanänderung für die Beschwerdeführer, als Eigentümer der 
Parzellen Z.2._____ und Z.9._____, nicht zur Folge habe, dass diese ihre 
Grundstücke (nach Massgabe des geänderten Quartierplans im Bereich 
Hofstattrecht) überbauen müssten (act. A.4, Rz. 23). Ausserdem ist darauf 

30 / 34

hinzuweisen, dass gemäss Rechtsprechung offensichtliche Planungsfehler bereits 
nach kurzer Zeit nach Erlass eines Zonenplanes behoben werden dürften, da den 
Behörden nicht zugemutet werden könne, mit der Behebung solcher Fehler ein 
Jahrzehnt oder noch länger zuzuwarten (Urteile des Bundesgerichts 1C_316/2023 
vom 18. Juli 2024 E. 4.2 und 1C_173/2022 vom 23. Januar 2024 E. 7.1). Insofern 
gibt es durchaus Konstellationen, bei denen die Interessen an Planbeständigkeit 
auch bereits nach kurzer Geltungsdauer hinter die für die Anpassung sprechenden 
Interessen zu treten haben.

3.10. Der Bereich Hofstattrecht, welcher vorliegend den massgeblichen Perimeter 
für das Planänderungsverfahren darstellt (vgl. act. B.1 und Q-GGP, abrufbar unter: 
https://oereblex.gr.ch/…, besucht am: 1. Dezember 2025), ist gemäss Zonenplan 
wie das gesamte Quartierplangebiet D._____ der Wohnzone W5 zugewiesen (vgl. 
bereits die vorstehend Erwägung 3.2.2). Dabei handelt es sich um die Wohnzone 
im Sinne von Art. 44 BauG mit der höchsten Ausnützungsziffer (AZ). Höhere AZ 
finden sich nur in den Zentrumszonen City und Chur West (Art. 42 BauG) sowie in 
der Zentrumszone Bahnhof (offene und geschlossene Bauweise; Art. 43 BauG; 
siehe Zonenschema gemäss Art. 57 BauG). Insofern befindet sich der Perimeter 
des Quartierplans D._____ gemäss Grundordnung in einer Zone mit eher hoher AZ 
und entsprechend dichter bzw. hoher Bebauung. Aufgrund der Lage des 
Quartierplangebiets D._____ in Bezug auf das Stadtgebiet bzw. im Perimeter der 
Verdichtung von Gebieten gemäss Stadtentwicklungskonzept der Stadt Chur, dem 
wichtigen Ziel bzw. Grundsatz der Siedlungsentwicklung nach Innen und der im 
Stadtentwicklungskonzept in diesem Gebiet vorgesehenen schwergewichtigen 
Wohnnutzung (vgl. Art. 1 Abs. 2 lit. abis und Art. 3 Abs. 3 lit. abis RPG; 
Stadtentwicklungskonzept 2050 der Stadt Chur vom 23. November 2021, S. 11 f. 
und 28 f. sowie dazugehörigem Plan, https://mitwirken.chur.ch/de/revision-
grundordnung/participant/survey-document-groups/10539, besucht am: 
1. Dezember 2025) ist auch im Rahmen der derzeit hängigen Revision der 
Grundordnung und bei der Erarbeitung des Stadtraumkonzepts 2050 davon 
auszugehen, dass weiterhin eine hohe Bebauungsdichte mit primärer Wohnnutzung 
angestrebt wird. Beim Stadtentwicklungskonzept handelt es sich um eine 
konzeptionelle Grundlage für die angestrebte räumliche Entwicklung. Die laufende 
Revision der Grundordnung der Stadt Chur wird in drei Phasen unterteilt. Momentan 
befindet sie sich noch in der Phase 1, in der verschiedene Grundsätze festgelegt 
werden. Der Gemeinderat behandelte die Phase 1 der Ortsplanungsrevision am 
13. November 2025. Er nahm Kenntnis vom Stand der Arbeiten und genehmigte 
das aufgezeigte weitere Vorgehen. Ausserdem genehmigte er die Grundsätze zu 
den sieben Kernthemen der Phase 1 der Ortsplanungsrevision (Planungszone, 

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empfehlende Gremien, Baulandmobilisierung, Mehrwertausgleich, Zonierung, 
Verdichtung und Qualitative Aspekte) im Sinne der besprochenen Änderungen im 
Bericht (https://www.chur.ch/sitzung/6047161, besucht am: 1. Dezember 2025). In 
der Phase 2 sollen dringende Aufgaben wie die Zusammenführung und 
Harmonisierung der Planungsinstrumente der ehemaligen Gemeinden, 
Pflichtaufgaben aus dem übergeordneten Recht und politisch weniger umstrittene 
Themen zeitnah behandelt werden. Die erfahrungsgemäss kontroverseren Themen 
der Siedlungsentwicklung und Siedlungs-/Landschaftsqualität sollen erst in der 
Phase 3 (frühestens) ab Frühling 2027 behandelt werden. Gemäss Faktenblatt 
Verdichtung vom 26. September 2023 (Projekt. Nr. S2022-518) soll eine 
Siedlungsentwicklung mittels Entwicklung vorhandener Reserven und gezielter 
Verdichtung ohne (wesentliche) Erweiterung des Siedlungsgebiets stattfinden (vgl. 
zum Ganzen https://www.chur.ch/neuigkeitenarchiv/2460532 und 
https://mitwirken.chur.ch/de/revision-grundordnung/participant/survey-document-
groups/10404; Botschaft des Stadtrates an den Gemeinderat vom 20. Mai 2025, 
S. 9 ff., 26 ff. und Faktenblatt Verdichtung, S. 1 ff., 
https://www.chur.ch/_docn/5759827/01__Botschaft_Revision_Grundordnung_Pha
se_1.pdf; Bericht der gemeinderätlichen Vorberatungskommission vom 
2./7. Oktober 2025 zur "Revision Grundordnung Botschaft Phase 1" und 
Stellungnahme des Stadtrates vom 10. Oktober 2025 [SRB.Z.13._____] dazu, 
https://www.chur.ch/sitzung/6047161, jeweils besucht am: 1. Dezember 2025). Der 
vorliegend fragliche Bereich Hofstattrecht ist gemäss ISOS-Aufnahme der Stadt 
Chur Bestandteil des Ortsbildteils Z.14._____ "Fortsetzung D._____", welchem 
gewisse räumliche und architekturhistorische Qualität zukommt und mit dem 
Erhaltungsziel B (Erhaltung der Struktur) bewertet ist (vgl. 
https://www.gisos.bak.admin.ch/…, abgerufen am: 1. Dezember 2025). Dabei ist 
festzuhalten, dass es sich bei den bestehenden (Wohn-)Gebäuden auf den 
Parzellen Z.9._____ und Z.10._____ gemäss den Daten des Eidgenössischen 
Gebäude- und Wohnungsregisters (GWR) um drei- bzw. vierstöckige Gebäude 
handelt. Für das Gemeindegebiet der Stadt Chur gilt ausserdem – ausgenommen 
für das ehemalige Gemeindegebiet von Tschiertschen Praden – aktuell keine 
generelle Planungszone im Hinblick auf die hängige Revision der Grundordnung, 
welche die Grundnutzung oder Regelbauweise betreffen würde (vgl. 
https://map.geo.gr.ch/…, besucht am: 1. Dezember 2025). Insofern bestehen für die 
vorliegend zu beurteilende Einleitung der Änderung des Quartierplans D._____ im 
Bereich Hofstattrecht nach dem jetzigen Stand der Dinge auch keine Anhaltspunkte, 
dass dies zu einem unkoordinierten Erlass einer Sondernutzungsplanung führt, 
welcher der Revision der Grundordnung in unzulässiger Weise vorausgreifen und 
diese negativ präjudizieren würde. 

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3.11. Im Ergebnis ist somit festzuhalten, dass sich das von der 
Beschwerdegegnerin gewählte Vorgehen für den Bereich Hofstattrecht anlässlich 
des Erlasses des Quartierplans D._____ im Jahr 2019 und die vorliegend zu 
beurteilende Einleitung des Verfahrens auf Änderung dieses Quartierplans im 
Bereich Hofstattrecht als recht- und zweckmässige Vorkehrung namentlich zur 
Siedlungsentwicklung nach innen erweist. Dementsprechend erweist sich die 
Beschwerde vom 13. Dezember 2024 als unbegründet und ist abzuweisen.

4. Gerichtskosten

Bei diesem Ausgang des Verfahrens gehen die Gerichtskosten, bestehend aus 
einer Staatsgebühr und den Kanzleiauslagen (Art. 75 Abs. 1 lit. a und b VRG), 
gestützt auf Art. 73 Abs. 1 und 2 sowie Art. 72 Abs. 2 VRG zu gleichen Teilen und 
unter solidarischer Haftung zulasten der Beschwerdeführer. Die Staatsgebühr wird 
in Anwendung von Art. 75 Abs. 2 VRG und unter Berücksichtigung der dortigen 
Beurteilungskriterien auf CHF 4'000.00 festgesetzt.

5. Parteientschädigung

5.1. Im Rechtsmittelverfahren wird die unterliegende Partei in der Regel 
verpflichtet, der obsiegenden Partei die durch den Rechtsstreit verursachten 
notwendigen Kosten zu ersetzen (Art. 78 Abs. 1 VRG). Bund, Kanton und 
Gemeinden sowie mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen 
wird in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie in ihrem 
amtlichen Wirkungskreis obsiegen (Art. 78 Abs. 2 VRG). Davon abzuweichen 
besteht vorliegend kein Anlass, weshalb der obsiegenden Beschwerdegegnerin 
keine Parteientschädigung zusteht.

5.2. Demgegenüber haben gemäss Art. 78 Abs. 1 VRG die unterliegenden 
Beschwerdeführer dem obsiegenden Beschwerdegegner die durch das Verfahren 
verursachten Kosten zu ersetzen. Gemäss Art. 16a Abs. 2 AnwG (BR 310.100) und 
Art. 2 Abs. 1 und 2 HV (BR 310.250) i.V.m. Art. 19 AnwG wird die 
Parteientschädigung an die obsiegende Partei nach Ermessen des Gerichts 
festgesetzt, wobei es grundsätzlich von dem in der Honorarnote geltend gemachten 
(und als angemessen sowie für die Prozessführung erforderlich zu betrachtenden) 
Aufwand sowie (üblichen) Stundenansatz ausgeht. Am 28. April 2025 reichte der 
Beschwerdegegner einen Honorarnote über CHF 1'847.45 für den Zeitraum vom 
11. Januar bis 28. April 2025 ein (Honorar: 6.37 h x CHF 260.00, Fotokopie: 
CHF 40.00 und Porto: CHF 12.80 zzgl. 8.1 % MWST: CHF 138.45). Die insgesamt 
6.37 h für das Studium der Sach- und Rechtslage, die Redaktion der 

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Rechtsschriften, die Korrespondenz mit Klient und Gericht erweisen sich als 
angemessen und für die Prozessführung als erforderlich. Eine Honorarvereinbarung 
über einen Stundenansatz von CHF 260.00 zzgl. MWST liegt vor (act. G.1). Die 
geltend gemachten Kopier- und Portospesen überschreiten zwar die praxisgemäss 
anerkannte Pauschale von 3 % auf das Honorar geringfügig. Angesichts der 
betraglich in einem nachvollziehbaren Rahmen liegenden, effektiv ausgewiesenen 
Spesen, des eher geringen Honorars und dem noch nicht in der Honorarnote vom 
28. April 2025 enthaltenen Verzicht auf die Einreichung einer Quadruplik vom 
14. Mai 2025 (act. A.9), erscheint eine Kürzung auf die 3 % Pauschalspesen aber 
nicht gerechtfertigt und der mit der Honorarnote ausgewiesene Betrag insgesamt 
immer noch angemessen und für die Prozessführung erforderlich. Die 
Beschwerdeführer haben den Beschwerdegegner somit aussergerichtlich je hälftig 
mit insgesamt CHF 1'847.45 zu entschädigen. Insofern, als der Beschwerdegegner 
die Zusprache einer Parteientschädigung unter solidarischer Haftbarkeit zwischen 
den Beschwerdeführern verlangt hat, ist vorliegend der Beurteilung dieser 
zivilrechtlichen Fragestellung durch die zuständigen Instanzen nicht vorzugreifen 
(PVG 2024 Nr. 19 E. 6.3).

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 4'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 842.00

Total CHF 4’842.00

gehen zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung zulasten von 
A._____ und der B._____ AG.

3. A._____ und die B._____ AG entschädigen C._____ aussergerichtlich je 
hälftig mit insgesamt CHF 1'847.45. 

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