# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 765f6c67-ff39-5035-807a-a5d78ebf161b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.03.2010 C-177/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-177-2008_2010-03-12.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-177/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 2 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richter Johannes Frölicher, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

X._______, Kosovo, 
vertreten durch Herrn lic. iur. Xhemajl Aliu, Büro Fenix, 
Rr. E Kaqaniku p.n. H1 Nr. 1, Lagja e muhaxherve, 
XZ-10000 Pristina, Zustelladresse: Y._______, Schweiz,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV (Rente).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-177/2008

Sachverhalt:

A.
Der  am  (...)  1967  geborene,  kosovarische  Staatsangehörige 
X._______ hat bis im September 1993 in der Schweiz als Sommelier 
in einem Saison-Arbeitsverhältnis gearbeitet. Ihm wurde mit Verfügung 
vom  28. Oktober  1997  (act. 77)  mit  Wirkung  ab  1. September  1994 
eine halbe und ab 1. Dezember 1996 eine ganze Rente der schweize-
rischen Invalidenversicherung zugesprochen. Dieser Verfügung lagen 
namentlich (1) der orthopädische Bericht von Dr. med. A._______ vom 
1. November  1994  (act. 266),  (2) die  orthopädischen  Gutachten  von 
Dr. med. B._______  vom  29. April  1994  (act. 257)  und  vom 
22. Dezember  1994  (act. 270)  und  (3) das  psychiatrische  Gutachten 
von Dr. med. C._______ und Dr. med. D._______ vom 4. Januar 1996 
(act. 283) zugrunde.

Die Ärzte diagnostizierten in den obgenannten Gutachten im Wesentli-
chen ein Kniescheiben-Syndrom, eine Entzündung des Fettkörpers im 
Kniegelenk  (Hoffa-Krankheit),  eine  lumbale  Osteochondrose,  eine 
links-konvexe Skoliose, einen Status nach Nasenbeinfraktur mit zwei-
maliger operativer  Versorgung sowie psychische Nachwirkungen des 
Unfalls,  so  zum Beispiel  Frustration  und Wut,  welche aber  keine ei-
gentliche  psychiatrische  Erkrankung  darstellten.  Sie  attestierten 
X._______  aus  orthopädischer  Sicht  eine  vollkommene  Arbeitsunfä-
higkeit seit dem Unfall am 12. Oktober 1992.

B.
Mit Verfügung vom 6. Mai 2004 (act. 197) wurde die Rente im Rahmen 
der  Durchführung  eines  Revisionsverfahrens  mangels  Erfüllung  der 
Mitwirkungspflicht  per  1. Juli  2004  eingestellt.  Dagegen  erhob 
X._______ mit Schreiben vom 15. Juni 2004 (act. 200) Einsprache bei 
der  IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle). Die 
IV-Stelle wies die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 19. August 
2004 (act. 204) ab. Die dagegen bei der Eidgenössischen Rekurskom-
mission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die 
im  Ausland  wohnenden  Personen  (nachfolgend:  Rekurskommission) 
erhobene  Beschwerde  wurde  mit  Entscheid  vom  21. April  2006 
(act. 216) teilweise gutgeheissen und die Sache wurde zum weiteren 
Vorgehen im Sinne der Erwägungen (Aufdatierung des medizinischen 
Sachverhalts und Erlass eines neuen Entscheids) an die IV-Stelle zu-
rückgewiesen. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass die IV-Stel-

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le trotz mangelnder Kooperation des Versicherten einen Revisions-Ent-
scheid aufgrund der Akten hätte treffen sollen und der Versicherte nur 
allfällige  Nachteile  durch die  unvollständige Abklärung des medizini-
schen Sachverhalts hätte in Kauf nehmen müssen.

C.
Mit Verfügung vom 28. November 2007 (act. 421) hat die IV-Stelle die 
Invalidenrente  von  X._______  gemäss  Vorankündigung  im  Vorbe-
scheid vom 15. Juni 2007 (act. 358) und gestützt auf die neu eingehol-
ten ärztlichen Berichte mit Wirkung ab 1. Juli 2004 aufgehoben.

Dieser  Verfügung  lagen  namentlich  folgende  ärztliche  Berichte  und 
wirtschaftliche  Unterlagen  zugrunde:  das  Gutachten  von 
Dr. med. E._______  vom 14. September  2006  (act. 238),  ein  Bericht 
von  Dr. med. F._______,  Neuropsychiater,  vom  3. November  2006 
(act. 351 f.),  die Stellungnahme von Dr. med. G._______ des medizi-
nischen Dienstes  der  IV-Stelle  vom 2. April  2007  (act. 354)  und  der 
Einkommensvergleich vom 23. Mai 2007 (act. 357).

Die Ärzte diagnostizierten in den obgenannten Gutachten im Wesentli-
chen Knie- und Rückenbeschwerden (Status nach Verletzung des in-
neren Meniskus und des vorderen Kreuzbandes, Knorpelschaden am 
Knie, Lumboischialgie beidseitig, Wurzelkompressionssyndrom L4/L5) 
eine  anhaltende  somatoforme  Schmerzstörung  (ICD-10  F45.4)  und 
eine  rezidivierende  depressive  Störung  mittleren  Grades  (ICD-10 
F33.1). Aus diesen Einschränkungen ergebe sich sicher seit Dezem-
ber 2006 (aber vermutlich schon seit dem Jahr 2000) eine Arbeitsunfä-
higkeit in der bisherigen Tätigkeit von 70% und in einer leichten Ver-
weistätigkeit eine solche von 40%. 

D.
Gegen  die  Verfügung  vom  28. November  2007  hat  X._______ 
(nachfolgend: Beschwerdeführer), vertreten durch lic. iur. Alju Xhemajl, 
am 27. Dezember  2007 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht 
erhoben. Er  beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung 
sowie die Zusprechung einer ganzen IV-Rente, alles unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge. Er begründete dies damit, dass er durch die Fol-
gen des Unfalles vom 12. Oktober 1992 stark physisch beeinträchtigt 
und vollkommen arbeitsunfähig sei und zudem auch noch unter psy-
chischen Problemen leide.

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E.
Der mit Verfügung vom 18. Januar 2008 einverlangte Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 400.-- ist am 30. Januar 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eingegangen.

F.
Mit Vernehmlassung vom 10. Juli  2008 beantragte die IV-Stelle unter 
Verweis auf die Stellungnahme von Dr. med. G._______ des ärztlichen 
Dienstes vom 6. Juli 2008 die Abweisung der Beschwerde.

G.
Mit Schreiben vom 22. Dezember 2008 bezeichnete der Beschwerde-
führer ein Zustelldomizil in der Schweiz.

H.
Mit Replik vom 30. Januar 2009 hielt der Beschwerdeführer an seinen 
Anträgen fest und reichte diverse medizinische Berichte ein.

I.
Mit Duplik vom 25. März 2009 hielt die IV-Stelle unter Verweis auf die 
erneute  Stellungnahme  von  Dr. med. G._______  des  ärztlichen 
Dienstes vom 12. März 2009 an ihrem Abweisungsantrag fest.

J.
Gegen die mit Verfügung vom 18. Januar 2008 bekannt gegebene Zu-
sammensetzung  des  Spruchkörpers,  sowie  dessen  Änderung  vom 
26. Oktober 2009 ist kein Ausstandsbegehren eingegangen.

K.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien sowie die eingereichten Ak-
ten wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach-
folgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art. 31  des  Bundesgesetzes  über  das  Bundesverwal-
tungsgericht  vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit 
Art. 33 lit. d  VGG und Art. 69  Abs. 1 lit. b  des  Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung vom 19. Juni  1959 (IVG, SR 831.20)  beur-
teilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im 
Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. 
Eine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das  Bundesgesetz  vom  6. Oktober  2000  über  den  Allgemeinen  Teil 
des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Ge-
mäss Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Inva-
lidenversicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, so-
weit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

1.3 Der Beschwerdeführer ist  durch die angefochtene Verfügung be-
rührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder 
Änderung,  so  dass er  im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegiti-
miert ist.

1.4 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art. 60 
Abs. 1  ATSG  und  Art. 52  Abs. 1  VwVG)  eingereicht  und  der  ein-
verlangte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 400.-- fristgerecht ge-
leistet wurde, ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.
Vorab ist  zu  prüfen,  welche Rechtsnormen im vorliegenden  Fall  zur 
Anwendung gelangen.

Nach dem Zerfall  der  Föderativen Volksrepublik  Jugoslawien blieben 
zunächst  die Bestimmungen des Abkommens vom 8. Juni 1962 zwi-
schen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Föderativen 
Volksrepublik  Jugoslawien  über  Sozialversicherung 
(SR 0.831.109.818.1) für alle Staatsangehörigen des ehemaligen Ju-
goslawiens anwendbar (BGE 126 V 198 E. 2B, 122 V 381 E. 1 mit Hin-
weis). Zwischenzeitlich hat die Schweiz mit Nachfolgestaaten des ehe-

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maligen Jugoslawiens (Kroatien, Slowenien, Mazedonien),  nicht  aber 
mit  Serbien  beziehungsweise  (nach  dessen  Unabhängigkeits-
erklärung)  Kosovo,  neue  Abkommen  über  Soziale  Sicherheit  ab-
geschlossen. Für den Beschwerdeführer als Bürger von Kosovo findet 
demnach  weiterhin  das  schweizerisch-jugoslawische  Sozialver-
sicherungsabkommen  vom  8. Juni  1962  Anwendung.  Nach  Art. 2 
dieses Abkommens stehen die Staatsangehörigen der Vertragsstaaten 
in  ihren Rechten und Pflichten aus den in  Art. 1  genannten Rechts-
vorschriften,  zu  welchen  die  schweizerische  Bundesgesetzgebung 
über die Invalidenversicherung gehört,  einander gleich, soweit  nichts 
anderes bestimmt ist.

Da vorliegend keine abweichenden Bestimmungen zur Anwendung ge-
langen, bestimmt sich der Anspruch des Beschwerdeführers auf Leis-
tungen der schweizerischen Invalidenversicherung gemäss vorstehen-
der Ausführungen auf Grund des IVG, der Verordnung über die Invali-
denversicherung vom 17. Januar 1961 (IVV, SR 832.201),  des ATSG 
sowie der Verordnung vom 11. September 2002 über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 830.11).

3.
Weiter sind die zur Beurteilung der Streitsache massgebenden gesetz-
lichen  Grundlagen  und  die  von  der  Rechtsprechung  entwickelten 
Grundsätze darzulegen.

3.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

3.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  der  streitigen  Verwaltungsverfügung  (hier: 
28. November  2007)  eingetretenen  Sachverhalt  ab  (BGE 129 V 1 
E. 1.2 mit Hinweis). 

Des  Weiteren  sind  in  zeitlicher  Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden  Tatbestandes  Geltung  hatten  (pro  rata  temporis; 
BGE 130 V 329). Für  das  vorliegende  Verfahren  ist  deshalb  das  per 

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1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Die darin enthalte-
nen  Formulierungen  der  Arbeitsunfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit, 
der  Invalidität  und  der  Einkommensvergleichsmethode  entsprechen 
den bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen in 
der Invalidenversicherung. Demzufolge haben die von der Rechtspre-
chung  dazu  herausgebildeten  Grundsätze  unter  der  Herrschaft  des 
ATSG weiterhin Geltung (BGE 130 V 343). Bei den materiellen Bestim-
mungen des IVG und der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die 
Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) ist  für die Beurteilung eines 
Rentenanspruchs seit  dem 1. Januar  2004 auf  die  Fassung gemäss 
den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen (4. IV-Revisi-
on;  AS 2003 3837)  und  für  einen  allfälligen  Anspruch  ab  1. Januar 
2008 auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2008 in Kraft getre-
tenen Änderungen (5. IV-Revision; AS 2007 5129 und AS 2007 5155) 
abzustellen. 

Im Folgenden wird – ohne anderslautende Hinweise – jeweils auf die 
vom 1. Januar 2004 bis Ende 2007 gültig gewesene Regelung Bezug 
genommen.

3.3 Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen 
oder  auf  Gesuch hin  für  die  Zukunft  entsprechend erhöht,  herabge-
setzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad des Rentenbe-
zügers erheblich verändert hat.

Zu  einer  Änderung  des Invaliditätsgrades Anlass  geben  kann  einer-
seits  eine  wesentliche Verbesserung oder  Verschlechterung des Ge-
sundheitszustandes mit entsprechender Beeinflussung der Erwerbsfä-
higkeit  und anderseits eine erhebliche Veränderung der erwerblichen 
Auswirkungen eines an sich gleich gebliebenen Gesundheitsschadens 
(BGE 125 V 369 E. 2, 113 V 275 E. 1a, 107 V 221 E. 2 mit Hinweisen; 
SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2). Ist die Invalidität nach der Einkommens-
vergleichsmethode gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG zu bemessen, so kann 
jede Änderung eines der beiden Vergleichseinkommen zu einer für den 
Anspruch erheblichen Erhöhung oder Verringerung des Invaliditätsgra-
des führen.

Ob eine solche rentenrelevante Änderung eingetreten ist, beurteilt sich 
(unter Vorbehalt früher durchgeführter Revisionen) durch Vergleich des 
Sachverhaltes,  wie  er  im  Zeitpunkt  der  ursprünglichen  Rentenverfü-
gung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der streitigen Revisions-

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verfügung (BGE 125 V 369 E. 2, 113 V 275 E. 1a). Dagegen ist die un-
terschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert geblie-
benen Sachverhalts kein Revisionsgrund; unterschiedliche Beurteilun-
gen  sind  revisionsrechtlich  nur  dann  beachtlich,  wenn  sie  Ausdruck 
von  Änderungen  der  tatsächlichen  Verhältnisse  sind  (siehe  nur 
BGE 115 V 313  E. 4a/bb  mit  Hinweisen;  SVR 1996 IV  Nr. 70  S. 204 
E. 3a).

Vorliegend ist somit der Sachverhalt im Zeitpunkt der Rentenverfügung 
vom 28. November 1997 mit dem Sachverhalt im Zeitpunkt der Revisi-
onsverfügung vom 27. November 2007 zu vergleichen. 

3.4 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist 
Invalidität  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit  dauernde 
ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebre-
chen,  Krankheit  oder  Unfall.  Erwerbsunfähigkeit  ist  gemäss  Art. 7 
ATSG der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Ge-
sundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliede-
rung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkei-
ten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Ar-
beitsunfähigkeit  ist  die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise 
Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Ar-
beit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in 
einem  anderen  Beruf  oder  Aufgabenbereich  berücksichtigt  (Art. 6 
ATSG).

3.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenversiche-
rungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüg-
lich  welcher  Tätigkeiten der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist. Die ärztli-
chen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die Beurtei-
lung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret 
noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; 
AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc).

3.6 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismit-
tel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerde-

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verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach ha-
ben Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise 
frei,  das  heisst  ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss zu würdigen. 

Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-
tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, 
in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in  der 
Beurteilung  der  medizinischen Zusammenhänge und  in  der  Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend  für  den  Be-
weiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels 
noch die  Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag  gegebenen 
Stellungnahme als  Bericht  oder  als  Gutachten  (vgl.  dazu  das  Urteil 
des Bundesgerichts vom 26. Januar 2006 [I 268/2005] E. 1.2, mit Hin-
weis auf BGE 125 V 352 E. 3.a). 

Gleichwohl  erachtet  es  die  Rechtsprechung  mit  dem Grundsatz  der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdi-
gung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-
achten  aufzustellen  (vgl.  hierzu  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001 
S. 114  E. 3b;  Urteil  des  Bundesgerichts  vom  24. Januar  2000 
[I 128/98]  E. 3b).  So  ist  den  im  Rahmen des  Verwaltungsverfahrens 
eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, welche aufgrund einge-
hender  Beobachtungen  und  Untersuchungen  sowie  nach  Einsicht  in 
die  Akten  Bericht  erstatten  und  bei  der  Erörterung  der  Befunde  zu 
schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Be-
weiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zu-
verlässigkeit  der  Expertise  sprechen  (BGE 125 V 353  E. 3b/bb,  mit 
weiteren  Hinweisen).  Berichte  der  behandelnden  Ärzte  schliesslich 
sind  aufgrund  deren  auftragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum 
Patienten mit  Vorbehalt  zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies 
gilt  für  den  allgemein  praktizierenden  Hausarzt  wie  auch  für  den 
behandelnden  Spezialarzt  (Urteil  des  Bundesgerichts  vom  20. März 
2006,  I 655/05  E. 5.4  mit  Hinweisen;  vgl.  aber  Urteil  des  Bundes-
gerichts vom 27. Mai 2008 [9C_24/2008] E. 2.3.2).

3.7 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Ein-
kommensvergleichs  zu  bestimmen.  Dazu  wird  das  Erwerbseinkom-

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men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgegli-
chener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sogenanntes  Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie er-
zielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sogenanntes Va-
lideneinkommen). Der  Einkommensvergleich  hat  in  der  Regel  in  der 
Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbseinkom-
men ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenüber 
gestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invalidi-
tätsgrad bestimmen lässt  (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs;  BGE 130 V 343  E. 3.4.2,  128 V 29  E. 1).  Für  den  Einkom-
mensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) 
Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Inva-
lideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erheben und allfälli-
ge  rentenwirksame  Änderungen  der  Vergleichseinkommen  bis  zum 
Verfügungserlass respektive bis zum Einspracheentscheid zu berück-
sichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

Für die Ermittlung des Einkommens, welches der Versicherte ohne In-
validität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was er 
im fraglichen Zeitpunkt  nach dem im Sozialversicherungsrecht  allge-
mein gültigen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit  (vgl. 
BGE 126 V 360 E. 5b, BGE 125 V 195 E. 2, je mit Hinweisen) als Ge-
sunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt 
erzielten,  nötigenfalls  der  Teuerung und  der  realen  Einkommensent-
wicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah-
rung entspricht,  dass die bisherige Tätigkeit  ohne Gesundheitsscha-
den fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen von diesem Grundsatz müs-
sen ebenfalls mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erwiesen sein, da-
mit sie berücksichtigt werden können. Zusatzeinkommen wie zum Bei-
spiel  Überstundenentschädigungen  können  berücksichtigt  werden, 
wenn es sich um Entgelt mit Lohncharakter und nicht um Spesenent-
schädigungen handelt. Da aber die Invaliditätsschätzung der dauernd 
oder  für  längere  Zeit  bestehenden  Erwerbsunfähigkeit  entsprechen 
muss, bildet Voraussetzung für die Berücksichtigung eines derartigen 
Zusatzeinkommens, dass der Versicherte aller Voraussicht nach damit 
hätte  rechnen  können  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts  vom 18. März 
2004 [U 178/03] E. 2.2 mit Hinweisen).

Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der be-

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ruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person  konkret  steht.  Ist  –  wie  hier  –  kein  tatsächlich  erzieltes  Er-
werbseinkommen nach Eintritt  der Invalidität mehr gegeben, nament-
lich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder zumindest keine zumutbare Erwerbstätigkeit aufgenommen 
hat, so sind nach der Rechtsprechung die gesamtschweizerischen Ta-
bellenlöhne gemäss den vom BFS periodisch herausgegebenen Lohn-
strukturerhebungen  (LSE)  heranzuziehen  (vgl.  BGE 129 V 472 
E. 4.2.1). Massgebend sind dabei die monatlichen Bruttolöhne (Zent-
ralwerte) im jeweiligen Wirtschaftssektor.

Nach der Rechtsprechung ist  bei  der Verwendung solch statistischer 
Tabellenlöhne zu berücksichtigen, dass gesundheitlich beeinträchtigte 
Personen, die selbst bei  leichten Hilfsarbeitertätigkeiten (gesundheit-
lich) behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entspre-
chend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und 
deshalb in der Regel mit  unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rech-
nen müssen (vgl. BGE 124 V 323 E. 3b/bb mit Hinweisen). Die ständi-
ge bundesgerichtliche Praxis präzisiert weiter, dass die Frage, ob und 
in  welchem Ausmass Tabellenlöhne  herabzusetzen  sind,  von sämtli-
chen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzel-
falls  (leidensbedingte  Einschränkung,  Alter,  Dienstjahre,  Nationalität/ 
Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) abhängig ist. Der Abzug 
soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Ein-
zelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person we-
gen eines oder mehrerer dieser Merkmale ihre gesundheitlich bedingte 
Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unter-
durchschnittlichem  Einkommen  verwerten  kann.  Der  Einfluss  sämtli-
cher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem 
Ermessen  gesamthaft  zu  schätzen,  wobei  der  Abzug auf  höchstens 
25 % zu  begrenzen  ist  (vgl.  BGE 126 V 79  E. 5b/aa-cc  mit  weiteren 
Hinweisen).

3.8 Gemäss dem seit dem 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 
Abs. 1 IVG (respektive Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit  1. Januar 2008 
geltenden  Fassung)  besteht  bei  einem Invaliditätsgrad  von  70% ein 
Anspruch auf eine ganze Rente, auf eine Dreiviertelsrente bei einem 
Grad der Invalidität von 60%, auf eine halbe Rente bei einem solchen 
von  50%  und  auf  eine  Viertelsrente  bei  einem  Invaliditätsgrad  von 
40%.

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Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG (respektive Art. 29 Abs. 4 IVG in der seit 
1. Januar  2008  geltenden  Fassung)  werden  Renten,  die  einem  In-
validitätsgrad von weniger als 50 Prozent entsprechen, jedoch nur an 
Versicherte  ausgerichtet,  die  ihren  Wohnsitz  und  gewöhnlichen  Auf-
enthalt (Art. 13 ATSG) in der Schweiz haben, soweit nicht völkerrecht-
liche Vereinbarungen eine abweichende Regelung vorsehen,  was für 
den Kosovo nicht der Fall ist. 

4.
Nachfolgend ist zu prüfen, ob die IV-Stelle zu Recht das Vorliegen ei-
nes  Revisionsgrundes  beim  Beschwerdeführer  bejaht  und  gestützt 
darauf seine Rente aufgehoben hat.

4.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei in Pristina zu Unrecht 
nur psychiatrisch untersucht worden. Er leide sehr an den Folgen des 
Unfalles vom 12. Oktober 1992 und sei deswegen voll arbeitsunfähig. 
Ferner rügt der Beschwerdeführer, die ärztlichen Berichte aus Pristina 
seien nicht korrekt übersetzt worden.

4.2 Die IV-Stelle führt demgegenüber aus, der Beschwerdeführer leide 
an einer somatoformen Schmerzstörung ohne schwere psychiatrische 
Komorbidität. Die vorgeschlagenen Verweistätigkeiten seien ihm schon 
seit Jahren, vermutlich bereits seit dem Jahr 2000, zumutbar. Für die-
se leichten Arbeiten bestehe höchstens noch eine Arbeitsunfähigkeit 
von 40%. In seinem früheren Beruf als Kellner liege die Arbeitsunfähig-
keit hingegen bei 70%. 

4.3 Im Rahmen der ursprünglichen Rentenverfügung vom 28. Oktober 
1997 lagen der IV-Stelle namentlich folgende medizinische Unterlagen 
vor.

4.3.1 Dr. med. A._______,  Arzt  für  orthopädische  Chirurgie  FMH, 
stellte  in  seinem  Gutachten  vom  1. November  1994  fest,  der  Be-
schwerdeführer leide an einem Kniescheiben-Syndrom und einer Ent-
zündung des Fettkörpers im Kniegelenk (Hoffa-Krankheit)  im rechten 
Knie. Insgesamt handle es sich jedoch nicht um gravierende Erkran-
kungen.

4.3.2 Dr. med. B._______,  Facharzt  FMH  für  Chirurgie  und  Ortho-
pädie,  hielt  in  seinem  Gutachten  vom  29. April  1994  fest,  der  Be-
schwerdeführer leide an den Folgen einer Verdrehung des Knies we-
gen eines Treppensturzes am 12. Oktober 1992, an einer schmerzhaf-

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ten Dekompensation einer dorsalen Osteochondrose zufolge Wachs-
tums,  an  einem  lumbosakralen  Syndrom  und  an  einer  beidseitigen 
Entzündung der Patellasehne mit einer posttraumatischen Dekompen-
sation rechts zufolge Schwäche des rechten Quadrizeps. Ferner ver-
mute  er  das  Vorliegen  einer  Schleimbeutelentzündung  am  grossen 
Rollhügel  rechts. Alle  diese  Diagnosen  seien  posttraumatischen  Ur-
sprungs, da der Unfall mehrheitlich die Ursache für die gegenwärtigen 
Beschwerden sei. Deshalb sei auch davon auszugehen, dass Physio-
therapie eine Verbesserung des Gesundheitszustandes zur Folge ha-
ben sollte. Aufgrund der Einschränkungen sei er aber zur Zeit in sei-
nem  Beruf  noch  zu  100%  arbeitsunfähig.  Nach  Durchführung  einer 
entsprechenden Therapie sollte wieder eine volle Arbeitsfähigkeit  er-
reicht werden können.

Im Gutachten vom 22. Dezember 1994 hielt Dr. med. B._______ fest, 
der Zustand des Beschwerdeführers habe sich wegen des Tragens des 
"lombostats" gebessert und der Tonus des Quadrizeps habe durch die 
Therapie erhöht werden können.

4.3.3 Dem  psychiatrischen  Gutachten  von  Dr. med. C._______  und 
Dr. med. D._______ vom 4. Januar 1996 ist  zu entnehmen, dass der 
Unfall noch gewisse Nachwirkungen wie beispielsweise das Vorliegen 
von Wut und Frustration mit sich bringe. Eine psychiatrische Diagnose 
im  eigentlichen  Sinne  könne  aber  nicht  gestellt  werden.  Die 
Arbeitsfähigkeit betrage seit dem Unfall 0%, was definitiv sein dürfte. 
Aus psychiatrischer Sicht gebe es keine Massnahmen zu treffen, die 
seine Arbeitsfähigkeit günstig beeinflussen könnten. 

4.4 Anlässlich des Rentenrevisionsverfahrens holte die IV-Stelle neue 
Gutachten ein, deren Inhalt nachfolgend zusammenzufassen ist.

4.4.1 Das  Gesamtgutachten  von  Dr. med. E._______  vom  14. Sep-
tember  2006  bestätigte  beim  Beschwerdeführer  das  Vorliegen  einer 
anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sowie einer rezidivieren-
den depressiven Störung (gegenwärtig mittelgradige Episode) und di-
verser orthopädischer Beeinträchtigungen wie Status nach Meniskus-
verletzung und Verletzung des vorderen Kreuzbandes, Chondromala-
zie, chronische Lumboischialgie. Aus psychiatrischer Sicht betrage die 
Arbeitsunfähigkeit 40%. Für eine exakte orthopädische Diagnose und 
Evaluation der aktuellen Situation müsste ein MRI des rechten Knies 
und  des  lumbalen  Teils  der  Wirbelsäule  vorgenommen werden. Auf-

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grund der anlässlich der klinischen Untersuchung festgestellten ortho-
pädischen  Beschwerden  sei  jedenfalls  davon  auszugehen,  dass  es 
dem Beschwerdeführer nicht mehr möglich sei, seiner früheren Arbeit 
als  Kellner  oder  einer  anderen  mittelschweren  bis  schweren  Arbeit 
nachzugehen.

4.4.2 Der Kurzbericht  von Dr. med. F._______, Neuropsychiater, vom 
3. November  2006  attestierte  dem  Beschwerdeführer  einen  chroni-
schen Verlauf der Erkrankung und die Notwendigkeit von psycho- und 
physiotherapeutischen und medikamentösen Behandlungen. Aus psy-
chologischer Sicht betrage die Arbeitsunfähigkeit ungefähr 40%.

4.4.3 Dr. med. G._______  vom  medizinischen  Dienst  der  IV-Stelle 
hielt  in  seiner  Stellungnahme  vom  2. April  2007  fest,  gemäss  den 
neusten Gutachten von September/Dezember 2006 sei nachgewiesen, 
dass beim Beschwerdeführer keine schwerere klassische chronische 
psychiatrische Erkrankung, sondern lediglich eine moderate rezidivie-
rende  Depression  respektive  eine  Somatisierungsstörung  vorliege. 
Diese Diagnose sei bereits im Jahr 2002 gestellt worden. In Bezug auf 
die orthopädischen klinisch objektivierbaren pathologischen Fakten sei 
festzuhalten, dass sich mit  Ausnahme einer leichten Schwellung des 
Kniegelenkes und der Verdachtsdiagnosen Meniskusläsion und Kreuz-
band(teil)läsion  keine Diagnosen stellen  liessen,  ohne dass ein  MRI 
gemacht werde. Der Orthopäde berichte nichts betreffend einer rele-
vanten  Muskelverschmächtigung  am  Oberschenkel,  was  darauf  hin-
deute, dass kein Funktions(belastungs)defizit  mehr vorliege. Der Be-
schwerdeführer trage auch keine Knieorthese mehr, was aber bei ei-
ner relevanten Knieinstabilität notwendig wäre. Diese Umstände deute-
ten  darauf  hin,  dass  sich  der  Zustand  des  Beschwerdeführers  aus 
orthopädischer  Sicht  verbessert  habe.  Schliesslich  sei  noch  darauf 
hinzuweisen,  dass  die  vom  Orthopäden  aufgeführte  Diagnose 
Diskushernie sehr mit Vorbehalt zu geniessen sei, da auf einem Rönt-
genbild älteren Datums lediglich eine Protrusion festzustellen sei und 
es somit nicht denkbar sei, dass daraus Nervenausfälle an der unteren 
Extremität  entstünden.  Insgesamt  könne  aber  die  Einschätzung  von 
Dr. med. E._______  bestätigt  werden:  Der  Beschwerdeführer  sei  für 
rein stehende Tätigkeiten (zum Beispiel  als Kellner)  wohl nicht mehr 
geeignet,  da diesbezüglich eine Arbeitsunfähigkeit von 70% vorliege. 
Gestützt auf die klinischen Befunde könne aber davon ausgegangen 
werden, dass der Beschwerdeführer in Verweistätigkeiten mit abwech-
selnder Haltung (sitzend, gehend) sicher seit der Begutachtung im De-

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zember 2006 (eventuell  bereits früher)  lediglich noch zu 40% einge-
schränkt sei.

4.5 Dem anlässlich des Beschwerdeverfahrens eingereichten Zeugnis 
von Dr. med. H._______, Neuropsychiater, vom 26. Dezember 2007 ist 
zu  entnehmen,  dass  der  Beschwerdeführer  an  einer  anhaltenden 
somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.5 [recte wohl: F45.4]) und 
an  einer  rezidivierenden  depressiven  Störung,  gegenwärtig 
mittelgradige  Episode,  (ICD-10  F33.1)  leide.  Aus  dem  Attest  von 
Dr. med. I._______, Orthopäde und Traumatologe, vom 17. Dezember 
2007  geht  hervor,  dass  beim  Beschwerdeführer  eine  chronische, 
posttraumatische Gonalgie des rechten Knies, ein Teilabriss des vor-
deren  Kreuzbandes,  eine  Instabilität  des  rechten  Knies,  eine  fort-
schreitende  Gonarthrose,  eine  chronische  Lumbalgie,  chronische 
Schmerzen an der Wirbelsäule und eine Depression aufgrund der erlit-
tenen Verletzungen sowie eine Gelenkmantelentzündung des rechten 
Oberschenkels. Sämtliche Verletzungen seien unfallbedingt; eine Bes-
serung des Zustandes sei nicht zu erwarten.

4.6 Der Beschwerdeführer hat in seiner Beschwerde geltend gemacht, 
die ärztlichen Berichte aus Pristina seien nicht korrekt übersetzt wor-
den.  Er  hat  allerdings  weder  ausgeführt,  welche  Berichte  betroffen 
sein  sollen  noch  inwiefern  die  Übersetzungen  falsch  sind.  Damit  ist 
diese Rüge des Beschwerdeführers nicht genügend substantiiert, wes-
halb nicht weiter darauf einzugehen ist, zumal auch den Akten keine 
Hinweise für eine fehlerhafte Übersetzung zu entnehmen sind.

4.7 Vergleicht man die gesundheitliche Situation des Beschwerdefüh-
rers anlässlich der Rentenzusprechung mit der heutigen Situation, so 
ist  festzuhalten,  dass  sich  insbesondere  die  orthopädischen  Be-
schwerden des Knies sowie auch des Rückens – erwartungsgemäss – 
stark verringert haben. Dies ist gemäss der Einschätzung der untersu-
chenden Ärzte der intensiven Physiotherapie sowie auch der orthopä-
dischen Hilfsmittel "lombostat" (für den Rücken) und der Kniestütze zu 
verdanken. Die heute  diesbezüglich  gemachte  Feststellung ist  nach-
vollziehbar dargelegt und stimmt ferner auch mit den früher gemach-
ten Prognosen der Ärzte überein, die schon immer davon ausgingen, 
dass die nicht sehr gravierenden Verletzungen des Unfalles durch ge-
eignete  Massnahmen  geheilt  werden  könnten.  Die  pessimistischen 
Prognosen von Dr. med. I._______ sind nicht  nachvollziehbar, da  es 
sich  bei  den  orthopädischen  Problemen  des  Beschwerdeführers 

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hauptsächlich  um  behandelbare,  eher  leichtere  Beeinträchtigungen 
handelt. Hinweise für das Vorliegen eines ausserordentlichen Schwe-
regrades liegen  nicht  vor. Unklar  bleibt  zwar  aufgrund der  neuesten 
Abklärungen, ob eventuell  noch eine Meniskusläsion vorliegt, dies ist 
jedoch insofern nicht relevant, als die Ärzte ohnehin davon ausgehen, 
dass dem Beschwerdeführer lediglich noch eine leichte, mehrheitlich 
sitzende  Tätigkeit  zumutbar  sei.  Einer  solchen  Tätigkeit  würde  auch 
eine  Meniskusläsion,  die  erfahrungsgemäss problemlos  behandelbar 
ist, nicht entgegenstehen.

In Bezug auf die psychische Befindlichkeit des Beschwerdeführers ist 
festzustellen, dass sich im Vergleich zu früher die Situation etwas ver-
schlechtert  hat. Konnten die Ärzte damals lediglich negative Gefühle 
wie Wut und Ärger über den erlittenen Unfall,  aber keine eigentliche 
psychiatrische Diagnose,  feststellen,  so gehen sie heute davon aus, 
dass eine moderate rezidivierende Depression respektive eine Somati-
sierungsstörung vorliegt und die Arbeitsfähigkeit deshalb zu 40% ein-
geschränkt sei. 

Insgesamt ist  davon auszugehen, dass sich der gesundheitliche Zu-
stand  des  Beschwerdeführers  aus  orthopädischer  Sicht  stark  ver-
bessert hat und in einer leichten, mehrheitlich sitzenden Verweistätig-
keit  eine volle  Arbeitsfähigkeit  vorliegt. Die Ausübung mittelschwerer 
oder schwerer Tätigkeiten wie der frühere Beruf als Kellner ist dem Be-
schwerdeführer  allerdings  nach  wie  vor  nicht  zumutbar.  Nur  aus 
psychiatrischer  Sicht  besteht  noch  eine  Einschränkung  der  Arbeits-
fähigkeit  von 40%. Die  IV-Stelle  hat  somit  zu  Recht  insgesamt  eine 
Verbesserung des Gesundheitszustandes angenommen. Allerdings ist 
der Beginn der festgestellten Verbesserung auf November 2006 (Zeit-
punkt  der  neuesten  berücksichtigten  Untersuchungen  von 
Dr. med. F._______) und nicht – wie von der IV-Stelle festgehalten – 
auf Dezember 2006 festzusetzen. Was allerdings – wie später aufzu-
zeigen sein wird – im Ergebnis keine Rolle spielt.

5.  
Zu prüfen bleibt der von der IV-Stelle zur Bestimmung des Invaliditäts-
grades durchgeführte Einkommensvergleich,  welcher vom Beschwer-
deführer allerdings nicht beanstandet wurde.

Verglichen  wurde  dabei  das  zumutbare  (hypothetische)  Einkommen 
pro Jahr ohne Invalidität von Fr. 3'698.49 (Schweizerische Lohnstruk-

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turerhebung [LSE] des Bundesamtes für  Statistik  für  das Jahr 2004, 
Tätigkeit  in  der  Hotellerie  und  Gastronomie,  Anforderungsniveau 4, 
Fr. 3'514.-- angepasst an die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 
42,1 Stunden) und das zumutbare Erwerbseinkommen in Verweistätig-
keiten mit  Invalidität  seit November/Dezember 2006 von Fr. 2'219.09. 
Dabei wurde von einem 60% Pensum ausgegangen und zur Berech-
nung  zu  Gunsten  des  Beschwerdeführers  auf  den  Lohn  von 
Fr. 3'698.49  in  seiner  früheren  Tätigkeit  abgestellt,  da  in  dieser  der 
Lohn geringer war, als in den für Verweistätigkeiten in Frage kommen-
den einfachen und repetitiven Tätigkeiten,  Anforderungsniveau 4,  mit 
einem möglichen Verdienst von Fr. 4'181.-- bis 4'672.--. Ein leidensbe-
dingter Abzug wurde dem Beschwerdeführer zufolge seines geringen 
Alters nicht gewährt. Der von der IV-Stelle durchgeführte Einkommens-
vergleich ist somit nicht zu beanstanden. 

Zusammenfassend kann somit festgehalten werden,  dass seit  3. No-
vember 2006 nur noch ein Invaliditätsgrad von 40% vorliegt, weshalb 
der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Invalidenrente mehr 
hat. 

6.  

6.1 Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist  die anspruchsbeeinflussende Ände-
rung vom Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen wer-
den kann, dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in 
jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentlichen Unter-
bruch drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andau-
ern wird (Art. 88 Abs. 1 Satz 2 IVV). Gemäss Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV 
erfolgt die Herabsetzung einer Rente in jedem Fall frühestens vom ers-
ten  Tag des  zweiten  Monats  an,  welcher  der  Zustellung  der  Herab-
setzungsverfügung folgt.

6.2 Aufgrund der  Akten  ist  davon  auszugehen,  dass  sich  der 
Gesundheitszustand  des  Beschwerdeführers  im  November  2006 
verbessert hat und er die Verfügung vom 27. November 2007 zwischen 
dem  4. und  dem  27. Dezember  2007  (Datum  der  Beschwerde)  er-
halten hat, da jene gemäss den Akten (vgl. act. 428) am 3. Dezember 
2007  versandt  worden  ist.  Die  anspruchsbeeinflussende  Änderung 
dauerte  im  Zeitpunkt  der  Verfügung  somit  bereits  seit  (mindestens) 
einem Jahr. Die Rente ist in Anwendung von Art. 88bis Abs. 2 IVV vom 
ersten Tag  des  zweiten  der  Zustellung  der  Verfügung  folgenden 

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Monats an, in casu somit per 1. Februar 2008, aufzuheben. Entgegen 
der Auffassung der Vorinstanz ist dabei nämlich auf die Zustellung der 
Revisionsverfügung vom 28. November 2007 und nicht der ersten, mit 
rechtskräftigem  Rückweisungsentscheid  der  Rekurskommission  vom 
21. April 2006 aufgehobenen Revisionsverfügung vom 6. Mai 2004 ab-
zustellen  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts  vom  14. Juli  2009 
[9C_149/2009]  E. 4.4,  publiziert  in  SVR 2009 IV  Nr. 57).  Da  die  IV-
Stelle  die  Rente  rückwirkend per  1. Juli  2004 anstatt  per  1. Februar 
2008  aufgehoben  hat,  ist  die  Beschwerde  somit  teilweise  gutzu-
heissen. Die Verfügung vom 27. November 2007 ist insofern aufzuhe-
ben, als sie die Rente bereits per 1. Juli  2004 aufhebt; die Rente ist 
dem Beschwerdeführer bis und mit 31. Januar 2008 auszurichten.

7.

7.1 Die Verfahrenskosten werden in der Regel der unterliegenden Par-
tei auferlegt (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Bei diesem Ausgang des Verfah-
rens  sind  dem  teilweise  obsiegenden  Beschwerdeführer  nur  anteil-
mässig  Kosten aufzuerlegen. Diese werden vorliegend auf  Fr. 200.-- 
festgelegt.  Einer  (teilweise)  unterliegenden  Vorinstanz  sind  gemäss 
Art. 63 Abs. 2 VwVG keine Verfahrenskosten aufzuerlegen.

Der  vom Beschwerdeführer  geleistete  Kostenvorschuss  in  der  Höhe 
von Fr. 400.-- ist mit den reduzierten Gerichtskosten in der Höhe von 
Fr. 200.-- zu verrechnen und der Rest ist ihm nach Eintritt der Rechts-
kraft  des vorliegenden Urteils auf  ein von ihm bekannt  zu gebendes 
Konto zurückzuerstatten.

7.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zuspre-
chen (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 des Regle-
ments  vom 21. Februar  2008 über  die  Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Die Partei-
entschädigung umfasst die Kosten der Vertretung sowie allfällige wei-
tere notwendige Auslagen der Partei (Art. 8 VGKE). Der Beschwerde-
führer ist vorliegend anwaltlich vertreteten. Ihm ist daher unter Berück-
sichtigung  des  Prozessausganges  eine  reduzierte  Parteientschädi-
gung für die ihm entstandenen notwendigen Kosten zuzusprechen. Da 
keine Kostennote eingereicht wurde, ist  die Parteientschädigung auf-

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grund der Akten festzusetzen (Art. 14 Abs. 2 VGKE). Eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 300.- erscheint angemessen.

Seite 19

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  teilweise  gutgeheissen.  Die  Verfügung  vom 
27. November 2007 wird insoweit aufgehoben, als sie den Rentenan-
spruch  des  Beschwerdeführers  ab  1. Juli  2004  verneint.  Dem  Be-
schwerdeführer ist bis und mit 31. Januar 2008 eine ganze Invaliden-
rente auszurichten.

2.
Die  reduzierten  Verfahrenskosten  von  Fr. 200.--  werden  dem  Be-
schwerdeführer auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvor-
schuss von Fr. 400.- verrechnet. Der Restbetrag wird ihm nach Eintritt 
der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet.

3.
Dem Beschwerdeführer wird zu Lasten der Vorinstanz eine reduzierte 
Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 300.-- zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den  Beschwerdeführer  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Formular  Zahl-
adresse)

- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 21