# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0ea73b30-4dab-52a6-b3a8-bef8b03c89a1
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-07
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 07.03.2024 200 2023 887
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2023-887_2024-03-07.pdf

## Full Text

200 23 887 KV
JAP/BRO/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil des Einzelrichters vom 7. März 2024

Verwaltungsrichter Jakob
Gerichtsschreiberin Brunner

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Amt für Sozialversicherungen des Kantons Bern 
Abteilung Prämienverbilligung und Obligatorium, Forelstrasse 1, 
3072 Ostermundigen
Beschwerdegegner

betreffend Einspracheentscheid vom 15. November 2023

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 7. März 2024, KV/23/887, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1979 geborene A.________ (Beschwerdeführer) begründete gemäss 
Zentraler Personenverwaltung (ZPV; vgl. dazu Art. 9 f. sowie Anhang 1 Nr. 
1.2.3 und Anhang 2 Nr. 5.2 der kantonalen Verordnung vom 20. Januar 
2021 über die Zentrale Personenverwaltung [ZPV V; BSG 152.052]) nach 
seiner Rückkehr aus … am x. Mai 2021 (erneut) Wohnsitz im Kanton Bern. 
Mit Schreiben vom 9. Dezember 2022 (Akten des Amts für Sozialversiche-
rungen des Kantons Bern [ASV bzw. Beschwerdegegner], Antwortbeilage 
[AB] 3 f.) forderte das ASV A.________ auf, bis am 20. Dezember 2022 
eine Kopie der Versicherungspolice der Grundversicherung nach dem 
Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (KVG; SR 
832.10) vorzulegen respektive mitzuteilen, sollte er nicht der Krankenversi-
cherungspflicht in der Schweiz unterstellt sein. Dieser Aufforderung kam 
A.________ innert Frist nicht nach, teilte mit Schreiben vom 17. Dezember 
2022 (AB 5 ff.) jedoch mit, er habe vergessen, sich um den Versicherungs-
schutz zu kümmern, und stellte dem ASV diverse Fragen betreffend die 
obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP). Daraufhin stellte das 
ASV mit Verfügung vom 9. Januar 2023 (AB 14 ff.) fest, dass A.________ 
der OKP unterstehe und verpflichtet sei, sich hier versichern zu lassen. 
Zudem forderte das ASV ihn auf, bis am 9. Februar 2023 eine Kopie der 
Versicherungspolice einzureichen, andernfalls er einem Versicherer zuge-
wiesen werde. Eine hiergegen erhobene Einsprache (AB 17 ff.) wies das 
ASV mit Entscheid vom 15. November 2023 (AB 20 ff.) ab und setzte eine 
neue, bis 13. Dezember 2023 laufende, Frist zum Einreichen des Versiche-
rungsnachweises, widrigenfalls er einer schweizerischen Krankenkasse 
zugewiesen werde.

B.

Dagegen erhob A.________ mir Eingabe vom 11. Dezember 2023 
(Postaufgabe am 13. Dezember 2023) Beschwerde und beantragte – ne-
ben zahlreichen vorliegend nicht Anfechtungsgegenstand bildenden Anträ-

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gen (vgl. E. 1.2 hiernach) – sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen 
Entscheides und die Befreiung von der Versicherungspflicht nach KVG. 

In der Beschwerdeantwort vom 14. Februar 2024 schloss der Beschwerde-
gegner auf Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde grundsätz-
lich (vgl. aber E. 1.2 hiernach) einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 15. Novem-
ber 2023 (AB 20 ff.). Streitig und zu prüfen ist die Versicherungspflicht des 
Beschwerdeführers in der OKP und die Frage, ob der Beschwerdegegner 
ihn zu Recht aufforderte, unverzüglich eine Krankenpflegeversicherung 
abzuschliessen sowie die Versicherungspolice einzureichen, widrigenfalls 
er einer schweizerischen Krankenkasse zugewiesen werde. 

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Der Beschwerdeführer bewegt sich mit seiner Argumentation und seinen 
Anträgen – namentlich in Zusammenhang mit einer angeblichen Daten-
schutzverletzung und allfälligen sonstigen Straftaten, dem Verzicht eines 
rückwirkenden Prämienzuschlages sowie seinem generellen Misstrauen 
gegenüber den Behörden – jedoch in weiten Teilen ausserhalb des Anfech-
tungsgegenstandes (BGE 131 V 164 E. 2.1 S. 164; SVR 2021 AHV Nr. 21 
S. 69 E. 5.2), weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.

1.3 Die Beurteilung der Beschwerde fällt in die einzelrichterliche Zu-
ständigkeit (Art. 57 Abs. 4 GSOG i.V.m. Art. 35 Abs. 2 lit. b des kantonalen 
Gesetzes vom 6. Juni 2000 betreffend die Einführung der Bundesgesetze 
über die Kranken-, die Unfall- und die Militärversicherung [EG KUMV; 
BSG 842.11]).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz muss sich innert drei Mo-
naten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Kran-
kenpflege versichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungs-
weise ihrer gesetzlichen Vertreterin versichern lassen (Art. 3 Abs. 1 KVG).

2.2 Der Bundesrat kann gemäss Art. 3 Abs. 2 KVG Ausnahmen von der 
Versicherungspflicht vorsehen. Diese sind in Form der Nichtunterstellung 
(Art. 2 Abs. 1 der Verordnung vom 27. Juni 1995 über die Krankenversiche-
rung [KVV; SR 832.102]) und der Befreiung auf Gesuch hin (Art. 2 Abs. 2 
bis 8 KVV) geregelt.

2.3 Nach Art. 6 Abs. 1 KVG sorgen die Kantone für die Einhaltung der 
Versicherungspflicht. Die vom Kanton bezeichnete Behörde weist Perso-
nen, die ihrer Versicherungspflicht nicht rechtzeitig nachkommen, einem 
Versicherer zu (Abs. 2). Im Kanton Bern sorgt das ASV für die Einhaltung 
der Versicherungspflicht; ihm obliegt u.a. die Zuweisung von zu versichern-

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den Personen an einen Versicherer (Art. 1 Abs. 1 EG KUMV i.V.m. Art. 3 
Abs. 1 der kantonalen Krankenversicherungsverordnung vom 25. Oktober 
2000 [KKVV; BSG 842.111.1]).

3.

3.1 Erstellt und zwischen den Parteien unbestritten ist, dass der Be-
schwerdeführer seit dem x. Mai 2021 (erneut) Wohnsitz in der Schweiz hat 
(ZPV) und deshalb grundsätzlich versicherungspflichtig ist. Zudem liegt 
keiner der Ausnahmetatbestände des Art. 3 Abs. 2 KVG i.V.m. Art. 2 KVV 
vor, was denn auch nicht geltend gemacht wird. Vielmehr begründet der 
Beschwerdeführer den fehlenden Versicherungsschutz hauptsächlich da-
mit, dass er sich selbst um seine Gesundheit kümmern möchte (Beschwer-
de S. 1), er eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung sehe (Be-
schwerde S. 2 f. lit. f, g und h) und mit seinen knappen finanziellen Res-
sourcen (Beschwerde S. 2 lit. c). Er verkennt dabei jedoch, dass die Aus-
nahmen des Versicherungsobligatoriums in Art. 2 KVV abschliessend ge-
regelt sind (GEBHARD EUGSTER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 
KVG, 2. Aufl. 2018, Art. 3 N. 1 mit Hinweisen) und eine gesetzliche Rege-
lung für die von ihm geltend gemachten Gründe nicht besteht. Gemäss 
höchstrichterlicher Rechtsprechung ist denn auch die Berufung auf die 
Grund- und Menschenrechte (vgl. hierzu AB 5) kein Argument für die Be-
freiung von der Versicherungspflicht (Entscheide des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts [EVG; heute Bundesgericht] vom 8. Februar 2001, 
K 70/00, E. 1, und vom 19. Dezember 2001, K 99/01, E. 3b). Ausserdem ist 
es dem Beschwerdeführer unbenommen, sich in Eigenverantwortung um 
seine Gesundheit zu kümmern respektive auf die Leistungen der OKP zu 
verzichten, doch vermag dies eine Nichtanwendung des gesetzlich vorge-
sehenen Versicherungsobligatoriums – als Instrument gesellschaftlicher 
Solidarität, indem auch Gesunde und Kranke, die keine Leistungen bezie-
hen, Prämien zahlen müssen (vgl. auch BGE 132 V 310 E. 8.3 S. 313) – 
nicht zu rechtfertigen (vgl. in diesem Sinne auch EVG K 70/00, E. 1). Wei-
ter entbinden knappe finanzielle Ressourcen als Folge eines Verzichts auf 
staatliche Unterstützung (vgl. Beschwerde S. 1 und S. 2 lit. c; AB 12) nicht 
von der Versicherungspflicht.

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3.2 Gemäss Anfrage des Beschwerdegegners wurde der Beschwerde-
führer von der zuständigen Gemeinde (rechtzeitig) über seine Versiche-
rungspflicht informiert (vgl. hierzu Art. 10 Abs. 1 KVV i.V.m. Art. 3 Abs. 2 
lit. b EG KUMV; Beschwerdeantwort S. 3 f. Ziff. 4.3). Gegenteiliges wird 
vom Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht. Da dieser über-
dies mit Schreiben vom 9. Dezember 2022 (AB 3 f.) – unter Hinweis auf die 
Folgen im Unterlassungsfall – unmissverständlich an seine Pflicht, sich bei 
einem Krankenversicherer versichern zu lassen, erinnert wurde, ist nicht 
entscheidwesentlich, ob die im Schreiben erwähnte Informationsbroschüre 
tatsächlich beilag und ob er von der E-Mail des Beschwerdegegners an die 
Ehefrau des Beschwerdeführers vom 16. November 2022 (AB 1) Kenntnis 
hatte (zu den diesbezüglichen Rügen vgl. Beschwerde S. 2 lit. d). Unbe-
strittenermassen hat sich der Beschwerdeführer – trotz Wissen über die 
entsprechende Pflicht – nicht innert drei Monate nach der Wohnsitznahme 
in der Schweiz bei einem Krankenversicherer versichern lassen (vgl. hierzu 
E. 2.1 hiervor), weshalb nicht zu beanstanden ist, dass ihn der Beschwer-
degegner mit Verfügung vom 9. Januar 2023 (AB 14 ff.) aufforderte, sich 
bei einem Krankenversicherer versichern zu lassen, widrigenfalls er einer 
Krankenversicherung zugewiesen werde (vgl. hierzu E. 2.3 hiervor). Daran 
ändert nichts, dass der Beschwerdegegner die im Schreiben vom 17. De-
zember 2022 (AB 5 ff.) gestellten Fragen nicht (vollständig) beantwortete, 
denn das Versicherungsobligatorium gilt bedingungslos respektive kann 
eine dem Obligatorium unterstehende Person keine Bedingungen an den 
Abschluss einer Krankenpflegeversicherung nach KVG stellen. Weshalb 
dem Beschwerdeführer für den Abschluss einer Versicherung eine längere 
Frist hätte eingeräumt werden müssen (zur diesbezüglichen Rüge vgl. Be-
schwerde S. 4 Antrag 4), ist nicht ersichtlich und wird denn auch nicht sub-
stantiiert begründet. 

3.3 Nach dem Dargelegten kam der Beschwerdeführer seiner Versiche-
rungspflicht nicht nach, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass ihn der Be-
schwerdegegner aufforderte, sich bei einem Krankenversicherer versichern 
zu lassen, widrigenfalls er von Amtes wegen einer Krankenversicherung 
zugewiesen werde. Die gegen den Einspracheentscheid vom 15. Novem-
ber 2023 (AB 20 ff.) erhobene Beschwerde ist abzuweisen. 

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Da der Beschwerdegegner einer allfälligen Beschwerde nicht die aufschie-
bende Wirkung entzog, ist die mittlerweile verstrichene Frist zum Einrei-
chen der Versicherungspolice (Dispositiv-Ziff. 3 des angefochtenen Ein-
spracheentscheides vom 15. November 2023 [AB 23]) jedoch neu festzu-
setzen. Einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans 
Bundesgericht kommt von Gesetzes wegen kein Suspensiveffekt zu 
(Art. 103 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht [BGG; SR 173.110]), womit das vorliegende Urteil grundsätzlich 
sofort vollstreckbar ist (HERZOG/SIEBER, in: HERZOG/DAUM [Hrsg.], Kom-
mentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege im Kanton Bern, 
2. Aufl. 2020, Art. 114 N. 9). Der Beschwerdeführer hat deshalb 30 Tage 
nach Erlass des vorliegenden Urteils dem Beschwerdegegner den An-
schluss zu bestätigen (analog Art. 3 Abs. 2 KKVV), widrigenfalls ihn dieser 
einem schweizerischen Krankenversicherer zuweist.

4.

4.1 Das vorliegende Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 61 Ingress ATSG 
i.V.m. Art. 102 ff. VRPG und Art. 1 des Dekrets vom 24. März 2010 betref-
fend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichts-
behörden und der Staatsanwaltschaft [Verfahrenskostendekret; VKD; 
BSG 161.12]; vgl. auch BBl 2018 1639). Die Verfahrenskosten bestehen 
aus einer Pauschalgebühr (Art. 103 Abs. 1 Satz 1 VRPG). Die Behörde 
setzt die Gebühr gestützt auf die gesetzliche Gebührenordnung nach 
pflichtgemässem Ermessen fest (Art. 103 Abs. 2 VRPG). Die Gebühren für 
die Beurteilung von Streitigkeiten durch das Verwaltungsgericht betragen 
auf dem Gebiet des Sozialversicherungsrechts Fr. 200.-- bis Fr. 2'500.-- 
(Art. 4 Abs. 2 i.V.m. Art. 51 lit. e VKD).

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 500.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens dem Beschwerdeführer zur Bezah-
lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen.

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4.2 Bei diesem Verfahrensausgang besteht kein Anspruch auf eine Par-
teientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 KVG i.V.m. Art. 61 lit. g 
ATSG).

Demnach entscheidet der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Der Beschwerdeführer hat dem Beschwerdegegner innert 30 Tagen 
nach Erlass des vorliegenden Urteils eine Kopie der Versicherungspoli-
ce einzureichen, widrigenfalls er von diesem einer schweizerischen 
Krankenkasse zugewiesen wird. 

3. Die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer zur 
Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher 
Höhe entnommen.

4. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Amt für Sozialversicherungen des Kantons Bern, Abteilung Prämien-

verbilligung und Obligatorium
- Bundesamt für Gesundheit

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. BGG ge-
führt werden.