# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 87e40868-3f29-5c99-99e8-66bd2bb5ef36
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-10-29
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 29.10.2010 D-6272/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6272-2010_2010-10-29.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6272/2010/wif
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 9 .  O k t o b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Pietro Angeli-Busi;
Gerichtsschreiberin Milva Franceschi.

A._______, geboren [...], Sri Lanka,
c/o schweizerische Vertretung in [...], Sri Lanka,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Asylgesuch aus dem Ausland und Einreisebewilligung; 
Verfügung des BFM vom 16. Juli 2010 / N [...].

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6272/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer – ein srilankischer Staatsangehöriger ta-
milischer  Ethnie  aus  Z._______  –  gemäss  eigenen  Angaben  am 
27. April 1993 bei der schweizerischen Botschaft in Y._______ ein ers-
tes schriftliches Asylgesuch einreichte,

dass er mit Schreiben vom 19. Juli 1995 dieses Gesuch bekräftigte,

dass er sich in der Folge nicht mehr bei der schweizerischen Botschaft 
meldete,

dass er mit auf den 21. Januar 2008 datierter, bei der schweizerischen 
Botschaft  in  Y._______  am  28. Januar  2008  eingelangter  Eingabe, 
sinngemäss  um  die  Erteilung  einer  Einreisebewilligung  und  Asylge-
währung ersuchte,

dass die schweizerische Botschaft den Beschwerdeführer mit Schrei-
ben vom 31. Januar 2008 dazu aufforderte,  die seinem Auslandsge-
such zugrundeliegenden Umstände bis zum 17. März 2008 detailliert 
und  mit  sämtlichen  verfügbaren  Beweismitteln  untermauert  darzule-
gen,  ansonsten davon ausgegangen werde,  dass  er  an seinem Ge-
such um Einreise in die Schweiz beziehungsweise um Asylgewährung 
nicht länger festhalte,

dass  der  Beschwerdeführer  dieser  Aufforderung  in  seinem  auf  den 
12. Februar  2008  datierten,  bei  der  schweizerischen  Botschaft  in 
Y._______ am 11. März 2008 eingegangenen Schreiben nachkam,

dass am 23. April  2008 eine persönliche Anhörung des Beschwerde-
führers zu seinen Asylgründen durch einen Mitarbeiter der schweizeri-
schen Botschaft in Y._______ stattfand, 

dass er im Wesentlichen vorbrachte, er arbeite als Busfahrer für das 
Busunternehmen [...],

dass er von 1983 bis 1991 der EROS (Revolutionary Eelam Organiza-
tion) zugehörig gewesen sei und anschliessend die LTTE (Liberation 
Tigers of Tamil Eelam) unterstützt habe,

dass er zudem ausführte, er schreibe seit geraumer Zeit für die LTTE 
Gedichte,

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dass er am Abend des 12. Januars 2008 von zehn bewaffneten Män-
nern der TMVP (Tamil Makkal Viduthalai Pulikal) zu Hause aufgesucht 
worden sei, in einen weissen Lieferwagen gezogen und gefesselt wor-
den sei,

dass sich bereits zwei seiner Arbeitskollegen, welche auch gefesselt 
gewesen seien, in diesem Fahrzeug befunden hätten, 

dass er in der Folge an einen Ort gebracht worden sei, wo er verhört  
und gefoltert worden sei,

dass er durch die bewaffneten Männer im Laufe der Nacht vom 12.  Ja-
nuar  2008  dem  srilankischen  Geheimdienst  übergeben  und  befragt 
worden sei,

dass ihm vorgeworfen worden sei, er unterstütze die LTTE und er be-
sitze eine Pistole und eine Jacke, mit der ein Selbstmordangriff ausge-
führt werden könne,

dass am 13. Januar  2008 die Belegschaft  des Busunternehmens, in 
welchem er arbeite, in den Streik getreten sei, weil seine Arbeitskolle-
gen befürchtet haben, er sei entführt worden,

dass er deswegen gleichentags freigelassen, ihm jedoch mit dem Tod 
gedroht worden sei, wenn er für die LTTE arbeiten werde, 

dass er Ende Januar 2008 nochmals von unbekannten Männern auf 
einem Motorrad behelligt worden sei, 

dass der Beschwerdeführer unter anderem folgende Dokumente ein-
reichte:  eine  Anzeige  vom 18. Januar  2008  bei  der  Polizeistation  in 
Z._______, verschiedene Zeitungsartikel,  vier  Referenzschreiben be-
ziehungsweise mehrere Gedichte (alles in englischer Sprache, teilwei-
se mit Kopie in einer Fremdsprache),

dass die  schweizerische Botschaft  mit  Begleitschreiben vom 23. Ap-
ril 2008 das Asylgesuch und die eingereichten Unterlagen dem BFM 
übermittelte (Eingang BFM: 6. Mai 2008),

dass der Beschwerdeführer sich am 2. September 2008 erneut an die 
schweizerische  Botschaft  wandte  und  mitteilte,  der  srilankische  Ge-

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heimdienst sei wieder nach Z._______ gekommen und habe Drohun-
gen ausgesprochen,

dass er am 29. August 2008 nachts einen Telefonanruf erhalten habe 
und aufgefordert worden sei, an einen gewissen Ort zu gehen,

dass das BFM mit – durch die schweizerische Botschaft Y._______ an 
den Beschwerdeführer versandtem, am 13. Februar 2010 zugestell tem 
– Schreiben  vom 18. Januar  2010  ihm zur  erneuten  Stellungnahme 
Frist einräumte, welche er jedoch unbenutzt verstreichen liess, 

dass  das  Bundesamt  mit  –  durch  die  schweizerische  Botschaft  in 
Y._______ an den Beschwerdeführer versandter, am 2. August 2010 
eröffneter – Verfügung vom 16. Juli  2010 dessen Asylgesuch abwies 
und ihm die Einreise in die Schweiz verweigerte,

dass das BFM ausführte, der Beschwerdeführer sei nicht akut gefähr-
det, was auch dadurch untermauert werde, dass er nach den Übergrif -
fen seinen Wohnort nicht geändert habe, 

dass er kein Mitglied der LTTE gewesen sei, sondern diese als Sympa-
thisant unterstützt habe,

dass er nicht über ein politisches Profil verfüge, welches eine intensive 
Verfolgung durch die srilankischen Sicherheitskräfte zur Folge habe, 

dass er von den srilankischen Sicherheitskräften nur während wenigen 
Stunden festgehalten worden sei,

dass  er  wohl  weiterhin  unter  Beobachtung  gestanden  habe,  jedoch 
keine weiteren Übergriffe durch die srilankischen Sicherheitskräfte gel-
tend gemacht habe,

dass zudem seine Vorbringen vor dem Hintergrund der allgemein an-
gespannten Situation des Bürgerkrieges in Sri Lanka betrachtet wer-
den müssen,

dass der Beschwerdeführer schliesslich auf  das Schreiben des BFM 
vom 18. Januar 2010 nicht reagiert habe, was darauf hindeute, dass er 
nicht mehr gefährdet sei,

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dass  der  Beschwerdeführer  am  26.  August  2010  schriftlich  an  die 
schweizerische Botschaft Y._______ gelangte,

dass  diese  Eingabe  von  der  schweizerischen  Botschaft  am  27. Au-
gust 2010  als  allfällige  Beschwerde  gegen  den  Entscheid  des  BFM 
vom 16. Juli 2010 an das Bundesverwaltungsgericht übermittelt wurde,

dass er in seiner Eingabe vorbrachte, er habe Narben von den Folte-
rungen, welche ihm der srilankische Geheimdienst zugefügt habe, 

dass Terror in Sri Lanka herrsche beziehungsweise weitere Mitglieder 
und Sympathisanten der TMVP und der LTTE entführt worden seien,

dass er weiter behelligt werde und der srilankische Geheimdienst In-
formationen über ihn sammle, da er für  den Geheimdienst  der LTTE 
gearbeitet habe,

dass Mitglieder der LTTE, welche festgenommen worden seien, ande-
re Mitglieder verraten hätten,

dass drei  Personen in (Z._______)  erschossen worden seien,  nach-
dem über sie Informationen gesammelt worden seien,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet  (Art. 105  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni 1998  [AsylG, 
SR 142.31]  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesge-
richtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG 
richtet,  soweit  das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und 
Art. 6 AsylG),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung be-

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ziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  der  Beschwerdeführer  seine  Eingabe  teilweise  in  italienischer 
und teilweise in englischer Sprache verfasst hat, seiner Eingabe aber 
das Begehren und eine Begründung zu entnehmen sind (Art. 52 Abs. 1 
VwVG), weshalb auf eine Rückweisung zwecks Übersetzung und Ver-
besserung aus prozessökonomischen Gründen zu verzichten ist, 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ein-
zutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichter li-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art.  111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass das BFM ein im Ausland gestelltes Asylgesuch ablehnen kann, 
wenn die  asylsuchende Person keine relevante  Verfolgung glaubhaft 
machen oder ihr die Aufnahme in einem Drittstaat zugemutet werden 
kann (vgl. Art. 3, Art. 7 und Art. 52 Abs. 2 AsylG),

dass das BFM andererseits Asylsuchenden die Einreise in die Schweiz 
zwecks Abklärung des Sachverhalts bewilligt, wenn ihnen nicht zuge-
mutet  werden  kann,  im  Wohnsitz-  oder  Aufenthaltsstaat  zu  bleiben 
oder in ein anderes Land auszureisen (Art. 20 Abs. 2 AsylG),

dass bei  diesem Entscheid  die  Voraussetzungen zur  Erteilung einer 
Einreisebewilligung restriktiv zu umschreiben sind, wobei den Behör-
den ein weiter Ermessensspielraum zukommt, indem neben der er for-
derlichen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG namentlich die Bezie-
hungsnähe zur Schweiz, die Möglichkeit der Schutzgewährung durch 

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einen  anderen  Staat,  die  Beziehungsnähe  zu  anderen  Staaten,  die 
praktische  Möglichkeit  und  objektive  Zumutbarkeit  zur  anderweitigen 
Schutzsuche sowie die voraussichtlichen Eingliederungs- und Assimi-
lationsmöglichkeiten in  Betracht  zu ziehen sind (vgl. Entscheidungen 
und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 
1997 Nr. 15 S. 126 ff.), 

dass ausschlaggebend für die Erteilung einer Einreisebewilligung die 
Frage nach der Schutzbedürftigkeit der betroffenen Person bleibt, mit-
hin die  Beantwortung der Fragen, ob eine asylrelevante Gefährdung 
nicht auszuschliessen ist und ob der Verbleib am Aufenthaltsort für die 
Dauer  der  Sachverhaltsabklärung nicht  zugemutet  werden kann,  be-
ziehungsweise ob der betroffenen Person – ohne nähere Prüfung einer 
allfälligen Gefährdung im Sinne von Art. 3 AsylG – zuzumuten ist, sich 
in einem anderen Staat um Aufnahme zu bemühen (vgl. EMARK 2004 
Nr. 20 S. 130 f. und Nr. 21 S. 136 f., 2005 Nr. 19 S. 174 ff.),

dass das BFM in seinem Entscheid grundsätzlich zu Recht davon aus-
geht, dass im Falle des Beschwerdeführers keine schlüssigen Anhalts-
punkte für eine aktuelle Schutzbedürftigkeit bestehen, 

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  seinen  Angaben  am  27. Ap-
ril 1993  um  Erteilung  einer  Einreisebewilligung  in  die  Schweiz  und 
Asylgewährung ersuchte,

dass er diesbezüglich letztmals am 27. Juli  1995 an die schweizeri-
sche Vertretung Y._______ gelangte,

dass er sich bis Anfang des Jahres 2008 nicht mehr um eine Fortset-
zung seines einstigen Asylverfahrens bemühte,  was klar  gegen eine 
damalige Schutzbedürftigkeit spricht,

dass sowohl der Beschwerdeführer als auch seine Ehefrau erklärte, er 
beziehungsweise  sie  habe  die  Haustüre  geöffnet,  als  es  am Abend 
des 12. Januars 2008 geklingelt habe (vgl. das Schreiben vom 21. Ja-
nuar  2008  beziehungsweise  die  Anzeige  bei  der  Polizeistation 
Z._______ vom 18. Januar 2008),

dass der Beschwerdeführer in seinem Begehren vom 21. Januar 2008 
schrieb, es hätten sich bereits zwei Arbeitskollegen im Lastwagen be-
funden, jedoch einige Zeilen später drei Personen erwähnte, die in ei-
nen Wassertank eingeschlossen worden seien,

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dass er ausserdem an der Befragung vom 23. April 2008 nichts von ei-
nem Wassertank erwähnte (vgl. S. 5),

dass aufgrund dieser Ungereimtheiten die vom Beschwerdeführer vor-
gebrachten Asylgründe unglaubhaft sind,

dass der  Beschwerdeführer  auch nach diesen Geschehnissen seine 
Adresse in Z._______ nicht gewechselt hat und in seinem Heimatland 
nach wie vor als Buschauffeur arbeitet, was nicht auf eine asylrelevan-
te Gefährdungssituation schliessen lässt (vgl. S. 6 der Befragung vom 
23. April 2008), 

dass der  Beschwerdeführer erklärte,  er  habe ansonsten nie mit  den 
srilankischen Behörden Probleme gehabt (vgl. S. 6 der Befragung vom 
23. April 2008),

dass vor diesem Hintergrund die bei der Vorinstanz eingereichten Do-
kumente  keine  andere  Beurteilung  herbeizuführen  vermögen,  zumal 
diese lediglich die vom BFM zu Recht als nicht asylrelevant quali fizier-
ten Vorbringen des Beschwerdeführers stützen,

dass  an  dieser  Schlussfolgerung  auch  die  Ausführungen  in  der  Be-
schwerde nichts ändern können,

dass insbesondere – wie bereits das BFM korrekt ausführte – der Be-
schwerdeführer nie Mitglied der LTTE war, 

dass es dem Beschwerdeführer nach vorstehenden Erwägungen nicht 
gelungen ist, eine aktuelle und unmittelbare Gefährdung (im Sinne von 
Art. 3  AsylG)  beziehungsweise konkrete  Hinweise auf  eine künftige, 
asylrelevante  Verfolgung  und  eine  damit  einhergehende,  begründete 
Verfolgungsfurcht darzulegen, weshalb zu schliessen ist,  ihm sei  der 
weitere Verbleib im Heimatland durchaus zuzumuten,

dass die Vorinstanz somit zu Recht die Erteilung der Einreisebewilli-
gung verweigert und das Asylgesuch abgelehnt hat,

dass die angefochtene Verfügung demnach Bundesrecht nicht verletzt, 
den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt und 
auch angemessen ist, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist,

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dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  dem  Beschwerdeführer 
grundsätzlich Kosten aufzuerlegen wären (Art. 63 Abs. 1 VwVG), je-
doch aus verwaltungsökonomischen Gründen, mithin zufolge voraus-
sichtlicher  Uneinbringlichkeit,  von einer  Kostenauflage abzusehen ist 
(Art. 6 Bst. b  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 
und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Dem Beschwerdeführer werden keine Kosten auferlegt.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer durch Vermittlung der schweizerischen Ver-
tretung in Y._______ (per EDA-Kurier)

- die schweizerische Vertretung in Y._______ (Ref. [...]), mit der Bitte 
um  Eröffnung  des  Urteils  an  den  Beschwerdeführer  und  um 
Zustellung  der  beiliegenden  Empfangsbestätigung  an  das  Bun-
desverwaltungsgericht (per EDA-Kurier; in Kopie)

- das  BFM,  Abteilung  Asylverfahren,  mit  den  Akten  Ref.-Nr.  N [...] 
(per Kurier; in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Schmid Milva Franceschi

Versand: 

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