# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** da5d9e4d-ed72-57d7-a333-8c6ed9c52644
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-11-19
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 19.11.2008 UV 2008/43
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-43_2008-11-19.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/43

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 05.05.2020

Entscheiddatum: 19.11.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 19.11.2008
Art. 16 ATSG: Valideneinkommen: Auf welchen Beruf ist bei der Berechnung 
des Valideneinkommens abzustellen, auf den erlernten oder den im 
Zeitpunkt des Unfalls effektiv ausgeübten Beruf? Ein massgebendes 
Kriterium für die Beantwortung dieser Frage bildet der Begriff des Verlustes 
der Erwerbsmöglichkeiten (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 19. November 2008, UV 2008/43).

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider und 

Versicherungsrichter Joachim Huber; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 19. November 2008

in Sachen

J.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Markus Storchenegger, Rorschacher Strasse 107, 

9000 St. Gallen,

gegen

Basler Versicherungs-Gesellschaft, Aeschengraben 21,

Postfach, 4002 Basel,

Beschwerdegegnerin,

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vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Simon Krauter, S-E-K Advokaten, Dorfstrasse 21, 

8356 Ettenhausen TG,

betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.         

A.a    Der 1971 geborene J.___ erlangte nach einer 3-jährigen Lehre am 17. April 1991 

das Fähigkeitszeugnis als Maurer (act. 5/144). In der Folge war er bei verschiedenen 

Arbeitgebern als Maurer tätig (act. 5/142, 145-147). Am 2. Juli 1997 erwarb er das 

Diplom als Baupolier (act. 5/149) und arbeitete in der Folge vom 27. Oktober 1997 bis 

31. Dezember 1999 bei der A.___ als Baupolier (act. 7/118).

A.b   Vom 1. Juni 2000 bis 31. Mai 2001 arbeitete J.___ vollzeitlich als 

Serviceangestellter im B.___ (vgl. Unfallmeldung vom 2. August 2000 [act. 2/74] und 

Lohnbestätigung vom 11. April 2002) und war aufgrund dieser Tätigkeit bei der Basler 

Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Basler) gegen die Folgen von Unfällen 

versichert. Gemäss seinem Bewerbungsdossier (act. 5/139) sowie der 

Arbeitsbestätigung vom 9. April 2003 (act. 7/129) hatte J.___ bereits vor dem 1. Juni 

2000 im B.___ gearbeitet (ab 1. März 1999 bzw. Januar 2000), offenbar jedoch nur 

aushilfsweise (vgl. dazu act. 9/118). Am 25. Juni 2001, d.h. innerhalb der 30-tägigen 

Nachdeckungsfrist, stiess der Versicherte beim Velofahren mit einer Inlineskaterin 

zusammen und zog sich dabei eine OSG-Trimalleolar-Luxationsfraktur am linken Fuss 

zu, die am 3. Juli 2001 im Kantonsspital St. Gallen (KSSG) operativ versorgt werden 

musste (act. 2/74, 3/45, 3/51, 8/1). Vom 6. bis 24. August 2001 hätte der Versicherte 

einen militärischen Wiederholungskurs (WK) absolvieren müssen (act. 5/39), konnte 

dieser Pflicht jedoch infolge des Unfalls nicht nachkommen. Nachdem sich eine 

posttraumatische OSG-Arthrose verbunden mit Schmerzen und einer 

Bewegungseinschränkung sowie eine anhaltende 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 

entwickelt hatte (act. 3/1 ff., 4/1-17, act. 6/1 ff.), meldete sich der Versicherte am 26. 

April 2002 bei der IV-Stelle des Kantons Thurgau zum Bezug von 

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Versicherungsleistungen an (act. 7/133-138). Mit Verfügung vom 4. Juli 2003 erteilte die 

IV-Stelle Kostengutsprache für eine Umschulung zum Technischen Kaufmann mit 

eidgenössischem Fachausweis (act. 7/46). Der Versicherte absolvierte diese 

Ausbildung im Zeitraum vom April 2003 bis Oktober 2004 und schloss sie erfolgreich 

ab (act. 5/152, 5/154, 7/1). Ab August 2005 arbeitete er bei der C.___ auf 

Stundenlohnbasis (act. 5/95) und ab dem 1. Dezember 2005 bis Ende Juli 2007 in einer 

festen Anstellung (act. 2/7 f.). Dafür wurde anfänglich ein Bruttomonatslohn von Fr. 

5'200.-- vereinbart (act. 2/7 f., act. 5/84-90). Dieser erhöhte sich ab August 2006 auf Fr. 

5'400.-- (act. 5/83) und ab Januar 2007 auf Fr. 5'500.-- (act. 5/78). Arbeitsvertraglich 

war ausserdem ein 13. Monatslohn vereinbart (act. 2/7 f.). Per Ende Juli 2007 wurde 

das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Inzwischen hatte die Basler dem Rechtsvertreter des 

Versicherten, Rechtsanwalt lic. iur. M. Storchenegger, St. Gallen, im Rahmen des 

rechtlichen Gehörs mit Schreiben vom 30. Oktober 2006 mitgeteilt, dass sie nach der 

Umschulung zum Technischen Kaufmann mit eidgenössischem Fachausweis und 

Festanstellung bei der C.___ per 1. Dezember 2005 gemäss entsprechendem 

Arbeitsvertrag von einem Invalideneinkommen von Fr. 67'600.-- ausgehe. Unmittelbar 

vor dem Unfall bzw. sicher seit dem 1. Juni 2000 sei der Versicherte im B.___ als 

Serviceangestellter sowie Geschäftsführer-Stellvertreter angestellt gewesen, und habe 

dabei einen Verdienst von monatlich Fr. 3'000.-- erzielt. Es lägen keine konkreten 

Anhaltspunkte dafür vor, dass der Versicherte wieder in seine frühere Tätigkeit als 

Baupolier zurückgekehrt wäre, weshalb für die Bestimmung des Valideneinkommens 

von einer Tätigkeit im Gastgewerbe auszugehen sei. Gemäss Landes-

Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV) des Gastgewerbes habe ein Mitarbeiter mit Berufslehre 

oder gleichwertiger Ausbildung im Jahr 2005 einen Monatslohn von Fr. 3'560.-- erzielt. 

Es sei damit von einem Valideneinkommen von Fr. 46'280.-- (13 x Fr. 3'560.--) 

auszugehen. Aus der Gegenüberstellung von Invaliden- und Valideneinkommen ergebe 

sich keine Erwerbseinbusse, die Anspruch auf eine Invalidenrente auslösen würde. 

Hingegen könnten dem Versicherten aufgrund eines massgebenden Jahresverdienstes 

von Fr. 106'800.-- sowie eines Integritätsschadens von 30% eine 

Integritätsentschädigung von Fr. 32'040.--, die Übernahme weiterer 

Heilbehandlungskosten im Zusammenhang mit dem Unfall vom 25. Juni 2001 sowie 

der Kosten eines Paars MBT-Schuhe pro Jahr abzüglich Selbstbehalt zugesichert 

werden (act. 5/170). Mit Schreiben vom 17. November 2006 teilte der Rechtsvertreter 

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des Versicherten der Basler mit, dass die Höhe der Integritätsentschädigung akzeptiert, 

die Aberkennung einer unfallbedingten Erwerbseinbusse hingegen abgelehnt werde 

und mindestens zwei Paar MBT-Schuhe pro Jahr beantragt würden. Nach weiteren 

Briefwechseln mit dem Rechtsvertreter des Versicherten (act. 5/113, 5/114-116, 

5/118f., 5/125f.) erliess die Basler am 19. Juli 2007 eine Verfügung im Sinn ihres 

Schreibens vom 30. Oktober 2006 (act. 5/106-110).

B.      

Die gegen diese Verfügung von Rechtsanwalt Storchenegger für den Versicherten am 

13. September 2007 erhobene Einsprache mit den Anträgen, dem Einsprecher sei 

rückwirkend auf den 1. November 2004 eine Invalidenrente nach Massgabe des 

jeweiligen Invaliditätsgrads zuzusprechen und ein Betrag von Fr. 1'095.-- für bisher 

seitens der Unfallversicherung nicht erstattete Auslagen zur Anschaffung von MBT-

Schuhen anzuweisen (act. 5/7-23), wies die Basler mit Entscheid vom 18. März 2008 

ab (act. 5/1-4).

C.        

C.a   Gegen diesen Einspracheentscheid liess der Versicherte durch seinen 

Rechtsanwalt mit Eingabe vom 14. April 2008 Beschwerde erheben und beantragen, es 

sei ihm rückwirkend ab 1. November 2004 eine Invalidenrente nach Massgabe des 

jeweiligen Invaliditätsgrads zuzusprechen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu 

Lasten der Beschwerdegegnerin. Zur Begründung wird im Wesentlichen geltend 

gemacht, der Beschwerdeführer habe im ganzen Abklärungsverfahren der 

Unfallversicherung unbeirrt darauf hingewiesen, dass die Absicht bestanden habe, im 

Sommer 2001 zunächst den WK zu absolvieren und sich aus diesem heraus oder 

unmittelbar danach eine geeignete Stelle im angestammten Beruf als Maurerpolier zu 

suchen. Seine Tätigkeit im Gastgewerbe sei lediglich von vorübergehender Dauer 

gewesen. Die Anforderungen an den Nachweis eines Wiedereinstiegs in den 

angestammten Beruf (Maurerpolier), für welche Tätigkeit er die notwendigen Ausweise 

seit 1999 besessen habe, würden völlig überdehnt, wenn wie bei einer beruflichen 

Weiterentwicklung oder einem beruflichen Aufstieg der Nachweis konkreter Schritte 

wie Kursbesuche, Aufnahme eines Studiums, Ablegen von Prüfungen usw. verlangt 

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werde. Bei der Berechnung des Valideneinkommens sei vom hypothetischen Lohn 

eines Baupoliers auszugehen.

C.b In der Beschwerdeantwort vom 23. Mai 2008 beantragt die Beschwerdegegnerin 

Abweisung der Beschwerde. Dass der Beschwerdeführer nach dem WK im August 

2001 wieder eine Stelle als Baupolier gesucht und angenommen hätte, stelle eine reine 

Parteibehauptung und damit eine blosse Hypothese dar, die darauf abziele, ein 

höheres Valideneinkommen geltend zu machen und dadurch eine Invalidenrente zu 

erwirken. Bis dato seien vom Beschwerdeführer weder konkrete Stellenbewerbungen 

noch Absagen oder gar ein Arbeitsvertrag ins Recht gelegt worden. Auch der 

Wiedereinstieg in eine früher ausgeübte Tätigkeit müsse mit dem im 

Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

erstellt sein. Bei einem gewünschten Stellenantritt am 27. August 2001 hätte er bereits 

im Juni 2001 erste Bewerbungen einreichen müssen, da er sich während des WKs im 

August 2001 kaum intensiv darum hätte kümmern können. Vor diesem Hintergrund sei 

von einem Valideneinkommen im Rahmen einer Tätigkeit im Gastgewerbe auszugehen. 

Eine solche Tätigkeit habe der Beschwerdeführer vor dem Unfall während mindestens 

eineinhalb Jahren ausgeübt.

C.c   Mit Replik vom 17. Juni 2008 hielt der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 

unverändert an seinem Antrag und seinen Standpunkten fest. Mit Duplik vom 16. Juli 

2008 erneuerte auch die Beschwerdegegnerin ihren Antrag auf Abweisung der 

Beschwerde. - Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den 

Inhalt der weiteren Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.       

Streitig und materiell zu prüfen ist vorliegend die Höhe des Invaliditätsgrads bzw. des 

Rentenanspruchs des Beschwerdeführers. Die Beschwerdegegnerin wies im 

angefochtenen Einspracheentscheid vom 18. März 2008 einen Anspruch auf eine 

Invalidenrente der Unfallversicherung vollumfänglich ab. Der Rechtsvertreter des 

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Beschwerdeführers verlangt diesbezüglich die Aufhebung des Einspracheentscheids, 

wobei er vorab das von der Beschwerdegegnerin für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrads im Einspracheverfahren angenommene Valideneinkommen von Fr. 

46'280.-- für eine Tätigkeit im Gastgewerbe rügt. Dem Einkommensvergleich sei - wie 

von der Invalidenversicherung gemacht - ein hypothetisches Valideneinkommen als 

Baupolier zugrunde zu legen.

2.         

2.1    Das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG; seit 1. Januar 2007: 

Sozialrechtliche Abteilungen des Bundesgerichts) hat in BGE 131 V 362 festgehalten 

und in BGE 133 V 549 bestätigt, dass die Invaliditätsschätzung der 

Invalidenversicherung bzw. das hierbei ermittelte Validen- und Invalideneinkommen 

gegenüber dem Unfallversicherer keine Bindungswirkung entfaltet.

2.2    Nach Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; 

SR 832.20) besteht Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn der Versicherte infolge 

eines Unfalls zu mindestens 10% invalid ist. Invalidität ist die voraussichtlich bleibende 

oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder 

geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die 

Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte 

Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 

invalid geworden wäre (Valideneinkommen; Art. 16 ATSG).

2.3    Der Wortlaut von Art. 16 ATSG bringt klar zum Ausdruck, dass es sich beim Vali­

deneinkommen um eine hypothetische Grösse handelt. Es ist nicht nach dem zur Zeit 

des Unfalls aktuellen Verdienst zu fragen; vielmehr ist entscheidend, was die 

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versicherte Person im massgebenden Zeitpunkt, d.h. im Zeitpunkt des Rentenbeginns, 

ohne versicherte gesundheitliche Beeinträchtigung bei sonst gleichen Verhältnissen 

wahrscheinlich verdienen würde. Bei der Ermittlung des Valideneinkommens stellt sich 

zunächst die Frage, welche Tätigkeit die versicherte Person ohne Unfall ausüben 

würde. Ist die massgebende Tätigkeit für das Valideneinkommen bestimmt, bleibt die 

Frage nach dessen Grösse. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu 

erfolgen. Bei der Beurteilung, was die versicherte Person ohne versicherte 

Gesundheitsschädigung beruflich-erwerblich erreicht hätte, ist von der empirischen 

Erfahrung auszugehen, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden 

fortgesetzt worden wäre, insbesondere wenn sie der Ausbildung der versicherten 

Person entspricht und/oder diese diese Tätigkeit über längere Zeit hin ausgeübt hat, so 

dass sich die Orientierungsdaten der beruflichen Entwicklung im Alltag verfestigt 

haben. Ausnahmen, d.h. abweichende bzw. zu erwartende berufliche Entwicklungen, 

müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein. Berufliche Umstellungen 

sind dann zu berücksichtigen, wenn sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eingetreten 

wären. Für die Annahme eines geltend gemachten Berufswechsels wird verlangt, dass 

konkrete Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Person ihre Tätigkeit 

tatsächlich gewechselt hätte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. Die 

Voraussetzungen können etwa gegeben sein, wenn die Tätigkeit zur Zeit des Unfalls 

nur vorübergehend oder unfreiwillig gewählt wurde. Eine Rückkehr zum gelernten Beruf 

anzunehmen ist gerechtfertigt, solange noch eine gewisse Bindung zu bejahen ist, so 

dass eine reale Rückkehrmöglichkeit besteht. Sie ist eher als unwahrscheinlich zu 

betrachten, wenn der Weggang von der beruflichen Tätigkeit einige Zeit zurückliegt und 

die konkreten Umstände ein Zurück nicht ohne weiteres erwarten lassen (Peter Omlin, 

Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1995, S. 168 ff.).

2.4    Mit Blick auf die Frage nach der massgebenden Tätigkeit rechtfertigt es sich, den 

Begriff des Verlustes der Erwerbsmöglichkeiten heranzuziehen, der ein Element der in 

Art. 7 ATSG definierten Erwerbsunfähigkeit bildet. Art. 7 ATSG weist Bezüge zu Art. 8 

Abs. 1 und Art. 16 ATSG auf. Art. 8 ATSG umschreibt unter direkter Bezugnahme auf 

die in Art. 7 ATSG enthaltene Definition der Erwerbsunfähigkeit die Invalidität und 

Art. 16 ATSG ordnet die Bestimmung des Invaliditätsgrads. Letzterer ist, wie bereits 

erwähnt, durch einen Einkommensvergleich bzw. durch einen Vergleich des 

Valideneinkommens mit dem Invalideneinkommen zu ermitteln (Ueli Kieser, ATSG-

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Kommentar, S. 93 N 2 zu Art. 7; S. 156 N 6 zu Art. 16). Insofern ist auch das 

Valideneinkommen insbesondere unter Berücksichtigung des in Art. 7 ATSG 

angeführten Elements des Verlustes der Erwerbsmöglichkeiten festzulegen. Die 

Erwerbsmöglichkeiten sind "die der versicherten Person zustehenden subjektiven 

Möglichkeiten, eine Erwerbstätigkeit auszuüben […]. Damit ist massgebend, in 

welchem Ausmass die versicherte Person Fähigkeiten aufweist, im Hinblick auf die 

Erzielung von Gütern tätig zu sein […]. Dazu zählen gesundheitliche Aspekte, der 

Ausbildungsstand, die Erfahrung, das Alter und weitere vergleichbare Kriterien" (Kieser, 

a.a.O., S. 97 N 14 f. zu Art. 7). Es geht hier also nicht um das konkrete, im Zeitpunkt 

des Unfalls aktuelle Erwerbsverhalten, sondern um die Erwerbsmöglichkeiten auf dem 

allgemeinen Arbeitsmarkt unter Einbezug aller Kenntnisse, Erfahrungen und 

Fähigkeiten (vgl. Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. 

August 2007 i/S P. C. [IV 2007/155]).

3.         

3.1    Der Beschwerdeführer verunfallte am 25. Juni 2001. Vor dem Unfall war er 

längstens vom Januar 2000 bis 31. Mai 2001, d.h. während knapp eineinhalb Jahren, 

vollzeitlich als Serviceangestellter und stellvertretender Geschäftsführer im B.___ bzw. 

im Gastgewerbe tätig. Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass 

der Beschwerdeführer ohne Unfall auch in Zukunft weiter im Gastgewerbe tätig 

gewesen wäre und knüpft damit an der empirischen Erfahrung an, dass im Regelfall die 

bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Der 

Beschwerdeführer wendet demgegenüber ein, dass er in Zukunft ohne Unfall wieder 

zum erlernten Beruf als Maurerpolier zurückgekehrt wäre. - Aufgrund der 

nachfolgenden Erwägungen ist nach Meinung des Gerichts im Fall des 

Beschwerdeführers bei der Bemessung des Valideneinkommens eine Rückkehr in den 

erlernten Beruf zu berücksichtigen. Massgebend erscheinen dabei seine Biographie 

und seine Erwerbsmöglichkeiten, gegenüber denen die empirische Vermutung, dass 

eine versicherte Person die vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit in Zukunft ohne Unfall 

weiter ausgeübt hätte, eindeutig in den Hintergrund tritt.

3.2    Der Zeitraum von eineinhalb Jahren, während dem der Beschwerdeführer im 

Gastgewerbe und damit nicht in dem von ihm effektiv erlernten Beruf tätig gewesen ist, 

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kann zwar nicht als sehr kurz bezeichnet werden, einer langjährigen Berufsabwesenheit 

kommt er dennoch in keiner Weise gleich. Der Beschwerdeführer war im Zeitpunkt des 

Unfalls erst 34 Jahre alt. In diesem Alter bei einer knapp eineinhalbjährigen beruflichen 

Abwesenheit bereits von einer Verfestigung der beruflichen Entwicklung zu sprechen, 

erscheint unrealistisch. Der Beschwerdeführer erlangte im Jahr 1991 den 

Fähigkeitsausweis als Maurer und im Jahr 1997 das Diplom als Baupolier. Vor der 

Aufnahme der Tätigkeit im B.___ im Januar bzw. Juni 2000 war er während rund acht 

Jahren durchgehend als Maurer bzw. Baupolier tätig und verfügt damit - wenn auch 

noch nicht als Baupolier - über eine mehrjährige Berufserfahrung im Baugewerbe. Die 

in den Akten liegenden Arbeitszeugnisse belegen sodann einen befähigten 

Baufachmann. Bei dieser Sachlage ist trotz des knapp eineinhalbjährigen 

Berufswechsels davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer durchaus die 

Möglichkeit gehabt hätte, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt jederzeit wieder eine 

Stelle als Baupolier zu bekommen bzw. in seine angestammte Tätigkeit 

zurückzukehren. Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil der angestammte Beruf des 

Beschwerdeführers keiner ausgesprochen schnellen Wandlung unterliegt und die 

knapp eineinhalbjährige Abwesenheit die früher erworbenen Berufskenntnisse nicht 

wertlos werden liess. Die Tatsache, dass der Beschwerdeführer als Maurer eine weitere 

Ausbildung als Baupolier absolvierte und auch im Rahmen der Umschulung durch die 

Invalidenversicherung mit Erfolg eine qualifizierte Ausbildung als Technischer 

Kaufmann durchlief, macht im übrigen deutlich, dass es sich bei ihm um eine beruflich 

flexible Person handelt. Mit Rücksicht hierauf sind die Erwerbsmöglichkeiten des 

Beschwerdeführers trotz der eineinhalbjährigen Berufsabwesenheit nicht durch die 

zwischenzeitlich ausgeübte Tätigkeit im Gastgewerbe, sondern durch den erlernten – 

und offenkundig besser entschädigten - Beruf des Baupoliers zu bestimmen. Die 

Ermittlung des Valideneinkommens hat sich entsprechend nach dieser Tätigkeit zu 

richten. 

3.3    Der Umstand, dass der Beschwerdeführer im Anschluss an seine Tätigkeit im 

B.___ ab 26. Juni 2001 wieder eine Stelle im Gastgewerbe, d.h. im Gasthaus D.___ 

antreten wollte, vermag diese Beurteilung nicht zu erschüttern. Der Beschwerdeführer 

räumt zwar ein, er habe nach langjähriger Tätigkeit auf dem Bau einmal etwas völlig 

anderes machen wollen. Auch eine weitere Anstellung im Gastgewerbe hätte jedoch 

die Erwerbsmöglichkeiten des Beschwerdeführers als Baupolier nicht eingeschränkt. 

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Im Übrigen erscheint es aufgrund der Akten auch nicht überwiegend wahrscheinlich, 

dass die Entwicklung hin zur Tätigkeit im Gastgewerbe einem ausdrücklich geplanten 

Berufswechsel entsprach. Die letzte Tätigkeit des Beschwerdeführers als Baupolier bei 

der A.___ endete am 31. Dezember 1999 nicht auf seinen Wunsch, sondern infolge 

Betriebsschliessung der Arbeitgeberin (act. 7/121, 128). Im Anschluss daran wurde ihm 

die Stelle im B.___ angeboten, wo infolge krankheitsbedingten Ausfalls einer 

Mitarbeiterin eine Vertretung gesucht wurde (act. 7/101). Das Arbeitsverhältnis wurde 

auf Wunsch des Beschwerdeführers per 31. Mai 2001 wieder aufgelöst (act. 7/115, 

129). Am 6. August 2001 hätte der Beschwerdeführer sodann in den WK einrücken 

müssen (act. 5/39), während dem keine berufliche Tätigkeit ausgeübt werden kann. Bis 

dahin verblieben ihm nur zwei Monate. Die aus dem Umstand, dass er in dieser Zeit 

keine Bewerbungen als Baupolier veranlasste, gezogene Schlussfolgerung der 

Beschwerdegegnerin, eine Rückkehr in die angestammte Tätigkeit sei damit 

unwahrscheinlich gewesen, vermag nicht zu überzeugen. Per 26. Juni 2001, d.h. 1 

Monat vor dem WK, bot sich dem Beschwerdeführer kurzfristig die Gelegenheit einer 

Anstellung im Gasthaus D.___. Laut Schreiben des Arbeitgebers vom 28. August 2001 

(act. 5/34) handelte es sich dabei wiederum um eine Aushilfsstelle infolge einer 

personellen Notlage. Die berufliche Flexibilität, die er mit den Stellenantritten im 

Gastgewerbe gezeigt hat, darf ihm nicht so ohne Weiteres einfach zur Last gelegt 

werden. Das Schreiben des Arbeitgebers vom 28. August 2001 entkräftet im Übrigen 

auch den Einwand der Beschwerdegegnerin, wonach es sich beim Schreiben des 

gleichen Arbeitgebers vom 22. Juni 2005 (act. 5/138) nicht um eine echtzeitlich 

ausgestellte Bestätigung handle. Gegenüber der Beschwerdegegnerin äusserte der 

Beschwerdeführer zudem am 15. Januar 2002, dass er nur aushilfsweise als 

Servicefachangestellter gearbeitet habe. Eigentlich sei der Einsatz im B.___ nicht so 

lange geplant gewesen, das Jahr habe sich dann aber einfach so ergeben (act. 2/64). 

Der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer nicht zum Bezug von Leistungen der 

Arbeitslosenversicherung angemeldet und die Stelle im Gastgewerbe im Sinn eines 

Zwischenverdienstes angetreten hat, erscheint schliesslich in seiner Lebenssituation 

(34 Jahre alt, unverheiratet, keine Kinder) nicht aussergewöhnlich.

3.4    Zusammenfassend gilt es damit festzuhalten, dass für die Bestimmung des 

Invaliditätsgrads von einem Valideneinkommen entsprechend der Tätigkeit als 

Baupolier auszugehen ist. Für die abschliessende Durchführung des 

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Einkommensvergleichs auf dieser Basis ist die Streitsache an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen.

4.         

4.1    Klärend ist in diesem Zusammenhang vorweg zu nehmen, dass für die in Art. 18 

Abs. 2 UVG vorgesehene Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen die 

hypothetischen Erwerbseinkommen im Zeitpunkt des Beginns eines allfälligen 

Rentenanspruchs massgebend sind. Bevor der Unfallversicherer über einen 

Leistungsanspruch befindet, muss er indessen prüfen, ob allenfalls in der dem 

Rentenbeginn folgenden Zeit bis zum Erlass des Einspracheentscheids (18. März 2008; 

vgl. dazu BGE 132 V 393 E. 2.1, 129 V 222 und 128 V 174 [übersetzt in Pra 2003 Nr. 

62, 309] je mit Hinweisen) eine erhebliche Veränderung der hypothetischen 

Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat er vor seinem Entscheid einen 

weiteren Einkommensvergleich durchzuführen. Der Rentenanspruch entsteht, wenn 

von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allfällige 

Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind (Art. 19 

Abs. 1 UVG). - Im Oktober 2004 hat der Beschwerdeführer die ihm von der IV 

finanzierte Umschulung zum Technischen Kaufmann mit eidgenössischem 

Fähigkeitsausweis erfolgreich abgeschlossen (act. 5/154). Der Rentenanspruch 

gegenüber der Beschwerdegegnerin ist damit am 1. November 2004 entstanden. In 

diesem Zeitpunkt hatte der Beschwerdeführer seinen Wohnsitz nicht mehr im Kanton 

Thurgau, sondern im Kanton St. Gallen (act. 7/100). Bei der Bemessung des 

Valideneinkommens ist deshalb auf den Lohn, welcher der Beschwerdeführer im Jahr 

2004 im Kanton St. Gallen - ausserhalb der Stadt St. Gallen - als Baupolier hätte 

erzielen können, abzustellen. Die Verfahrensparteien gehen sodann bis zum Erlass des 

angefochtenen Einspracheentscheids übereinstimmend von einem jährlichen 

Nominallohnwachstum von 1.5 % aus.

4.2    Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-

erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. 

Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - 

besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die 

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ihm verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das 

Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, 

gilt grundsätzlich der von ihr tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein 

solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die 

versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine 

ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so ist das 

Invalideneinkommen, wie bereits erwähnt, eine hypothetische Grösse, zu deren 

Festlegung nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne beigezogen werden können (BGE 

126 V 75; Kieser, a.a.O., Art. 16 Rz. 13 f.). - Während des im vorliegenden Fall zu 

prüfenden Zeitraums (1. November 2004 bis 18. März 2008) war der Beschwerdeführer 

überwiegend, d.h. von August 2005 bis Juli 2007, als Mitarbeiter AVOR/Stellvertreter 

Einkauf bei der C.___ angestellt (act. 5/71-95, act. 2/7 f.). Angesichts dieses Umstands 

erscheint es angemessen, bei der Berechnung des Invalideneinkommens auch für die 

kurzen Zeiträume, in denen er nicht bei der C.___ tätig war (1. November 2004 bis Juli 

2005, August 2007 bis 18. März 2008), hypothetisch auf das dort tatsächlich erzielte 

Einkommen im Sinn einer zumutbaren Erwerbstätigkeit abzustellen. Der 

Beschwerdeführer war bei der C.___ von August bis November 2005 auf 

Stundenlohnbasis (Stundenlohnansatz = Fr. 29.05) und ab dem 1. Dezember 2005 bis 

Ende Juli 2007 in einer festen Anstellung tätig (act. 5/92-95, act. 2/ 7 f.). Auf 

Stundenlohnbasis erzielte er ein durchschnittliches Monatseinkommen von rund Fr. 

4'890.-- (act. 5/92-95). Demgegenüber betrug der Monatslohn während der festen 

Anstellung anfänglich Fr. 5'200.-- (act. 2/7, act. 5/84-91), von August bis Dezember 

2006 Fr. 5'400.-- (act. 5/79-83) und ab Januar 2007 Fr. 5'500.-- (act. 71-78). Insgesamt 

betrachtet bzw. angesichts der zeitlichen Verhältnisse rechtfertigt es sich, das 

Invalideneinkommen auch von August bis November 2005 basierend auf den während 

der festen Anstellung ausbezahlten Monatslöhnen im Sinn von zumutbaren 

Monatslöhnen zu berechnen.

5.       

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 18. März 2008 gutzuheissen und die Angelegenheit zur 

abschliessenden der Invaliditätsbemessung und Rentenfestsetzung im Sinn der 

Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Gerichtskosten sind keine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Hingegen hat der Beschwerdeführer bei diesem 

Verfahrensausgang Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG). Diese ist 

wie in gleichartigen Verfahren ohne mündliche Verhandlung auf pauschal Fr. 4'000.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen. Eine höhere 

Entschädigung erscheint nicht ausgewiesen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.        Die Beschwerde wird gutgeheissen und die Streitsache zur abschliessenden 

Invaliditätsbemessung und Rentenfestsetzung im Sinn der Erwägungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.        Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.        Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von pauschal Fr. 4'000.-- zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 19.11.2008
	Art. 16 ATSG: Valideneinkommen: Auf welchen Beruf ist bei der Berechnung des Valideneinkommens abzustellen, auf den erlernten oder den im Zeitpunkt des Unfalls effektiv ausgeübten Beruf? Ein massgebendes Kriterium für die Beantwortung dieser Frage bildet der Begriff des Verlustes der Erwerbsmöglichkeiten (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 19. November 2008, UV 2008/43).

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