# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cdbcf1d7-beed-5666-bc3d-b9473b38726d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-10-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.10.2008 C-2991/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2991-2006_2008-10-13.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2991/2006/<ABR>  
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 3 .  O k t o b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Beat Weber, 
Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger.

A._______, 
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente; 
Verfügung der IVSTA vom 25. September 2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2991/2006

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die IV-Stelle  für  Versicherte  im Ausland (IVSTA) mit  Verfü-
gung vom 25. September 2006 das Leistungsbegehren von A._______ 
vom 21. Februar 2006 abgewiesen hat,

dass  A._______  diese  Verfügung  mit  Beschwerde  vom 
24. Oktober 2006 (Poststempel) beim Bundesverwaltungsgericht ange-
fochten hat,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005  (VGG,  SR  173.32)  das  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  nach  Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021) beurteilt, sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 und 34 VGG genannten Behörden 
gelten, wozu die IVSTA nach Art. 33 Bst. d VGG gehört,

dass  Verfügungen  der  Vorinstanz  gemäss  Art.  69  Abs. 1  Bst.  b  des 
Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19.  Juni  1959 
(IVG, SR 831.20) vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 2. Mai 2007 
zur  Leistung  eines  Kostenvorschusses  innerhalb  von  14  Tagen  seit 
Eröffnung  aufgefordert  wurde,  ansonsten  auf  das  Rechtsmittel  nicht 
eingetreten werde,

dass sich die Beschwerdeführerin  zirka am 28. Mai 2007 telefonisch 
beim  Bundesverwaltungsgericht  nach  dem  weiteren  Vorgehen 
erkundigte,  nachdem  sie  –  wegen  der  Übersetzung  der  Zwischen-
verfügung – die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses verpasst 
habe,

dass sie den Kostenvorschuss am 30. Mai 2007 leistete,

dass den Akten zu entnehmen ist,  dass der Beschwerdeführerin die 
Zwischenverfügung am 5. Mai 2007 eröffnet worden ist  (Rückschein, 
act.  10)  und  damit  die  Frist  zur  Leistung  des  Kostenvorschusses  – 
unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes an Wochenenden (Art. 

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C-2991/2006

20  Abs.  3  des  Bundesgesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das 
Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) – am 21. Mai 2007 ablief,

dass die Beschwerdeführerin damit den Vorschuss verspätet geleistet 
hat,

dass  der  Beschwerdeführerin  im  Sinne  des  rechtlichen  Gehörs  mit 
Zwischenverfügung  vom  29. September  2008  die  Möglichkeit  einge-
räumt wurde, bis am 13. Oktober 2008 allfällige Gründe für eine Wie-
derherstellung der Frist geltend zu machen, 

dass gemäss Art. 24 Abs. 1 VwVG die Frist wiederhergestellt werden 
kann, wenn der Gesuchsteller unverschuldeterweise davon abgehalten 
worden ist, binnen Frist zu handeln, 

dass ein Versäumnis unverschuldet  ist,  wenn dafür objektive Gründe 
vorliegen  und  der  Partei  keine  Nachlässigkeit  vorgeworfen  werden 
kann, 

dass  dies  beispielsweise  der  Fall  ist  bei  derart  schwerer  Krankheit, 
dass die betroffene Person von der Rechtshandlung abgehalten wird 
und auch nicht in der Lage ist, eine Vertretung zu bestellen, während 
blosse Ferienabwesenheit  oder  Arbeitsüberlastung nicht  genügt  (vgl. 
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungs-
rechtspflege  des  Bundes,  2.  Auflage,  Zürich  1998,  Rz  345  sowie 
BGE 119 II 86 E. 2 und Urteil H 44/05 des Eidgenössischen Versiche-
rungsgerichts vom 11. April 2005 E. 1 und 2 mit weiteren Hinweisen),

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  Schreiben  vom  6.  Oktober  2008 
sinngemäss  geltend  machte,  aus  finanziellen  Gründen  nicht  in  der 
Lage  gewesen  zu  sein,  den  geforderten  Kostenvorschuss  innert 
gesetzter Frist zu überweisen,

dass  sie  keine  anderen  Gründe  geltend  macht,  weshalb  sie  unver-
schuldet davon abgehalten worden sei, innert Frist zu handeln,

dass  die  Beschwerdeführerin  damit  keine  Wiederherstellungsgründe 
im Sinne von Art. 24 Abs. 1 VwVG genannt hat und im Übrigen innert 
Frist  zur  Leistung  des  Kostenvorschusses  auch  nicht  Mittellosigkeit 
geltend gemacht oder ein Gesuch um unentgeltliche Prozessführung 
gestellt hat, 

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dass unter diesen Umständen die Frist nicht wiederherzustellen ist, 

dass  somit  androhungsgemäss  und  im  einzelrichterlichen  Verfahren 
auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG),

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 200.-- der 
Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  wären  (Art.  63  Abs.  1  VwVG  und 
Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.30.2]),  jedoch aus verfahrensökonomischen Gründen auf  die 
Auferlegung verzichtet wird (Art. 6 Bst. b VGKE),

dass der am 30. Mai 2007 einbezahlte Kostenvorschuss in Höhe von 
Fr. 400.-- zurückzuerstatten ist.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Der  einbezahlte  Kostenvorschuss  in  Höhe  von  Fr.  400.-  wird 
zurückerstattet.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 
- die Vorinstanz (Ref-Nr. [...])
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Beat Weber Susanne Flückiger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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