# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f8d03509-8c8f-55a8-a634-6c13941fa0e5
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-02-10
**Language:** de
**Title:** IV-Rente abgelehnt; kein individualisierender Gesundheitsschaden, keine Arbeitsunfähigkeit
**Docket/Reference:** IV.2014.00237
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2014.00237.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2014.00237
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiberin Hediger
Urteil
vom
10. Februar 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.
1
Mit
Datum vom 2
8.
Januar 2009
meldete sich
X.___
, geboren 1967,
unter Hinweis auf psychische Gründe wegen Depressionen/Rückenleiden
bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug
an
(
Urk.
6/6)
.
Die
IV-Stelle
zog
ein
en Auszug
aus dem Individuellen Konto des Versicherten
(IK-Auszug
vom
5.
Februar 2009
,
Urk.
6/10)
ein
und
tätigte medizinische Abklärungen (
Urk.
6/19)
.
Nach durch
geführtem
Vorbescheidverfahren
(Vorbescheid vom 13.
August 2010,
Urk.
6/21; Einwand vom 1
0.
September 2010,
Urk.
6/23)
verneinte sie mit Verfügung vom
6.
Dezember 2010 einen Leistungsanspruch des Versicherten
und begründete dies damit
, es liege
kein invalidisierender Gesundheitsschaden
im Sinne der Invalidenversicherung
vor.
Die am 1
3.
Dezember 2010
dagegen
erhobene Beschwerde (
Urk.
6/32) hiess das hiesige Gericht mit Urteil
IV.2010.01208
vom 1
5.
Februar 2012
gut und
wies
die Sache zur Ergänzung des medizinischen Sachverhaltes an die IV-Stelle zurück
(
Urk.
6/34)
.
1.
2
In der Folge
holte
die IV-Stelle
den
Verlaufsb
ericht des behandelnden Psychia
ters,
Dr.
med.
Y.___
,
Facharzt
FMH
für
Psychiatrie, Psychotherapie,
Kin
derpsychiatrie
und –
therapie
, vom
2
0.
März 2013 (Urk.
6/45) ein und
ersuchte
den
den
Beschwerdef
ührer nach dessen Angaben (
Urk.
6/38)
behandelnden
Dr.
med.
Z.___
,
Facharzt
FMH
für
Innere Medizin
,
mit Schreiben vom 2
5.
Juni 2012 um
Ausstellung
eines Arztbericht
e
s
(
Urk.
6/39
/6
)
.
Nach
Bei
zug
einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD,
Urk.
6/50/4
)
gab die IV-Stelle
am
3.
April 2013
bei
Dr.
med.
A.___
,
Facharzt
FMH für
Rheuma
tologie und Innere Medizin
,
ein
rheumatologisch
es
Gutachten
in Auf
trag (
Urk.
6/46), welches a
m 8.
August 2013
erstattet wurde (
Urk.
6/49).
Mit Vorbescheid vom 2
3.
Oktober 2013 teilte
die IV-Stelle dem Versich
erten
mit, dass aufgrund ihrer Abklärungen weder aus
somatis
ch-rheumatologischer
noch aus psychiatrischer Sicht ein invalidisierender Gesundheitsschaden
vorliege
,
und
stellte
dem Beschwerdeführer
die Abweisung seines Leistungsbegehren
s
in Aussicht
(Urk.
6/52)
. Dagegen erhob der Versicherte am 1
9.
November 2013
Einwa
nd (
Urk.
6/53).
M
it Verfügung vom
6.
Februar 2014
wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren
im angekündigten Sinne
ab
(
Urk.
2
)
.
2.
Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte mit Eingabe vom 2
6.
Februar 2014
Beschwerde und beantragte, es seien ihm Leistungen der Invalidenversi
cherung zuzusprechen
(
Urk.
1)
. Die Beschwerdegegnerin ersuchte
in
ihrer Beschwerdeantwort vom
4.
April 2014 (
Urk.
5) um Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am
9.
April 2014 (
Urk.
7) zur Kenntnis gebracht wurde.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen ist, soweit für die
Entscheidfindung
erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen einzuge
hen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1
.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (
Art.
8
Abs.
1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinden Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG]).
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (
Art.
4
Abs.
1
des Bun
desgesetzes über die Invalidenversicherung [
IVG
]
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (
Art.
7
Abs.
1 ATSG). Für die Beur
teilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfä
higkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (
Art.
7
Abs.
2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min
destens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertels
rente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gege
benenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden kön
nen (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 S. 70 E. 4b/cc).
1.
4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustel
len und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beur
teilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Hinsichtlich des
Beweiswer
tes
eines ärztlichen Gutachtens ist
ent
scheidend, ob es für die Beant
wortung der gestellten Fragen umfassend ist, auf den erforde
rlichen allseitigen Untersuchun
gen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt - was vor allem bei ps
ychischen Fehlentwicklungen nö
tig ist -, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinander
setzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge ein
leuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Exper
ten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszu
räumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Be
antwortung der Fragen erschweren oder ver
unmöglichen, gegebe
nenfalls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; U. Meyer-Blaser, Die Rechtspflege in der Sozialversi
cherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in
H.
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutach
ten,
3.
Aufl. 1994, S. 24 f.).
2.
2
.1
Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, gemäss
ihren Abklärungen liege
aus somatisch-rheumatologischer Sicht keine Diagnose vor, welche Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätte. Viel
mehr bestehe aus somatischer Sicht
in angestammter sowie angepasster Erwerbsfähigkeit
seit Jahren eine volle Arbeitsfähigkeit.
Der psychische Zustand des Versicherten habe
sich
zwischenzeitlich
so
gar
verbessert.
Sodann
habe das
Einwandverfahren
weder neue medizinische Tatsachen noch
ärztliche Unterla
gen hervorgebracht, welche eine
n
anderen medizinischen Sachverhalt darlegten
(
Urk.
2 Seite 2).
2
.2
Demgegenüber machte der Beschwerdeführer geltend, er leide an einer degenerati
ven Veränderung der Wirbelsäule mit Blockierungen der
Halswirbel
säule
. Dies äussere sich in ständig wiederkehrenden Schmerzen
am Hals und Rücken
, weswegen er denn auch seit vielen Jahren in ärztlicher Behandlung sei. Ein volles Arbeitspensum sei nicht möglich, da
die Schmerzen
seine Konzentra
tion
sfähigkeit und Wa
hrnehmung stark beeinträchtigen und belasten würden
.
Dies äussere sich
in einem immer wieder auftretenden Tinnitus und
Nacken
schmerzen
.
Sodann habe er am 2
3.
April 2013 einen Auffahrunfall und dadurch ein Schleudertrauma erlitten (
Urk.
1).
3.
Strittig und zu prüfen ist
die Leistungsverweigerung mangels somatischer Befunde mit Auswirkungen auf die erwerbliche Leistungsfähigkeit.
D
er Beschwerdeführer
macht
– anders noch als
im Rahmen
seiner Anmeldung
vom 2
8.
Januar 2009 (
Sachverhalt
Ziff.
1.1
) –
zur Begründung seines
Leistungsbe
gehrens
weder
psychische
Beeintr
ächtigungen
geltend
noch
sind
solche im vor
liegende
n Beschwerdeverfahren strittig
oder aufgrund der medizinischen Aktenlage von Amtes wegen zu prüfen
.
Vielmehr
kann
diesbezüglich
auf das Urteil des hiesigen Gerichts
IV.2010.
0
1208
vom
15.
Februar 2012
verw
i
e
sen
werden
, worin das Vorliegen invalidisierender psychischer Leiden gestützt auf die Feststellungen im Bericht von
Dr.
Y.___
vom 1
6.
Juni 2010 (
Urk.
6/19) verneint wurde (
Urk.
6/34/6
-7,
E
.
3.2)
. Ergänzend
bleibt
ins
Treffen zu führen
,
dass
Dr.
Y.___
mit Verlaufsbericht vom 2
0.
März 2013
eine Remission jegli
cher klinisch relevanter psychiatrischer Symptomatik
feststellte
und dem Beschwerdeführer
ab Januar 2012
eine
100%ige Arbeitsfähigkeit attestierte
(
Urk.
6/45/2).
4.
4.1
Im
rheumatologische
n
Gutachten
vom
8.
August 2013
stellte
Dr.
A.___
keine Diagnose
mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
6/49/12)
.
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
führte
er folgende Diagnose
n
an
:
-
Anamnestisch Angabe von rezidivierenden Blockierungssituationen
zervika
l und lumbal mit/ bei
-
derzeit Fehlen eines
zervi
k
overtebralen
oder
lumbovertebralen
Syndroms
-
leichte
Fehlform
(Hohlrundrücken)
-
kongenitaler Blockwirbel C5/6
-
Knick-/ Senk-/Spreizfüsse beidseits
(
Urk.
6/49/12)
Weiter hielt
er
fest, d
as Achsenorgan zeige einen Hohlrundrücken mit Betonung der
Brustwirbelsäule (BWS)
-Kyphose und etwas weniger Betonung der
Lenden
wirbelsäule
(LWS)
-Lord
ose. Die Halswirbelsäule
(
HWS
)
sei frei beweglich;
auch Extremstellungen wie
Reklination
und Rotation nach beiden Seiten
hätten
kei
nerlei Brachialgien
getriggert
. Lokal fänden sich keinerlei V
erspannungen oder
Druckdolenzen
;
weder im Bereich der HWS noch im Bereich der
Schulterna
ckengürtelpart
ie
, so dass keinerlei Befunde zu verzeichnen seien. An den oberen Extremitäten seien Kraft, Sensibilität und Reflexbild unauffällig. Es fänden sich weder Umfangasymmetrien noch Atrop
h
ien. Die BWS zeige eine diskrete Ein
schränkung von allseits 1/
3.
Letzteres sei
indes für den Rundrücken normal. D
ie
Testung
habe hier
keinerlei Schmerzen ausgelöst. Ebenso sei die LWS frei, indolent und gut beweglich.
Auf den bei der Röntgendokumentation
liegenden
Bildern der HWS
aus den Jahren
2009 und 2013 f
i
nde sich
zwar
ein
Blockwir
bel
C5/
6.
Dabei
handle
es
sich
indes
um e
ine Anlag
e
störung,
entsprechend einer kongenitale
n
Blockwirbelbildung,
welche
bezüglich der Wirbelsäule insofern keine Relevanz aufweise, als dass sich hier k
linisch weder eine
wesentliche Einsc
hränkung der Beweglichkeit
noch
eine vermehrte Abnutzung
ober- und unterhalb dieses Blockwirbels
habe feststellen la
sse
n
.
Es sei im Zeitraum von vier Jahren daher nicht zu einer Verschmälerung der benachbarten
Zwischen
wirbelräume
gekommen. Aufgrund des
anlässlich der Untersuchung
angefertig
te
n
Röntgenbild
es
der LWS
hätte
n
sich
ebenfalls keine
Abnutzungen
feststellen lassen. Das Röntgenbild
sei als normal zu bezeichnen
(
Urk.
6/49/14
-15
)
.
Zusammenfassend
hi
e
l
t
Dr.
A.___
fest,
aufgrund seiner Befunde
bestünden
beim Beschwerdeführer
für jegliche Männerarbeit
keinerlei Einschränkungen
auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt.
Darüber hinaus
sei aus somatischer Sicht
nicht dokumentiert, dass
letzterer
je
über
eine
längere Zeit arbeitsunfähig gewesen
wäre
. Vor diesem Hintergrund
sei
der Beschwerdeführer
aus somati
scher Sicht
sowohl
z
um Zeitpunkt der Exploration als
auch retrospektive
für jegliche Tätigkeit
als
vollschichtig, das heisst 100
%
,
arbeitsfähig
zu beurteilen
(
Urk.
6/49/15-16)
.
4
.
2
Das rheumatologische Gutachten vom
8.
August 2013 stützt sich auf die Akten, die Angaben des Beschwerdeführers und die Untersuchung vom
6.
August 201
3.
Im Einzelnen
tätigte
Dr.
A.___
umfassende Abklärungen, berücksichtigte die geklagten Beschwerden und begründete seine Einschät
zung in nachvollzieh
barer Weise.
So e
twa
,
indem er
im Einklang seiner Befunde aus
führte
, der Beschwerdeführer sei ohne sichtliche Beeinträchtigung von der Wartezone i
ns Untersuchungszimmer gekommen und habe w
ährend der ca. eine S
tunde dau
ernden Anamnese
ohne Beeinträchtigung im Stuhl gesessen
und dabei die Halswirbelsäule zum schräg vis-à-vis
von ihm
sitzenden Referenten gedreht
.
Weiter habe
sich
der Beschwerdeführer
im Stehen ein- und ausgezogen und hierfür die Hose im
Einb
ein
stand
unbeeinträchtigt
auf der einen und dann auf der anderen Seite ein-
und
ausgezogen.
Das
T-Shirt habe
er
ebenfalls
problem
los
überk
opf
ausgezogen (
Urk.
6/49/9
+14
).
Mit Bezug auf die Diskrepanzen zwischen den subjektiven Angaben des Beschwerdeführers und seiner gut
achterlichen Beurteilung
er
läuterte
Dr.
A.___
in schlüssiger Weise
, dass Blo
ckieru
ngen durchaus alltäglich seien, wobei
diesbezüglich sicherlich
auch gewisse psychische Komponenten bestanden
hätten
. So habe der Beschwerde
führer angegeben, die lumbalen und zervikalen Rückenbeschwerden vermehrt
zu
ver
spüren,
soweit
es ihm psychisch schlecht
ginge
. Diese Korrelation spreche für eine psychogene Überlagerung.
Weiter er
klärte
Dr.
A.___
, man
müsse sich hüten, die Beschwerden auf den Blockwirbel C5/6 zurückzuführen. So verursa
che dieser Befund lediglich dann Beschwerden, wenn es zu einer vermehrten Abnutzung im Segment ober- und unterhalb
dieses Blockwirbels komme, was vorliegend gestützt auf seine Befunde nicht der Fall sei
.
Die
Angabe
n
des Beschwerdeführers, wonach er seit Aufnahme seines Krafttrainings deutlich weniger Beschwerden habe
, gehe vielmehr
in die Richtung,
dass
es
diesem
gelinge
,
die Frequenz der Schmerzepisoden zu reduzieren, indem er die Wirbel
säule muskulär stabilisiere
(
Urk.
6/49/15)
.
Bei der geschilderten
Rechts
- und
Sach
lage
vermag das rh
eumatologische Gut
achten vom 8.
August 2013 die an eine beweiskräftige ärztliche Expertise gestellten Anforderungen
(E. 1.4)
vollumfänglich zu erfüllen
.
Darüber hinaus
korreliert es
sowohl mit den Feststellungen im Bericht von
Dr.
Y.___
vom
20.
März 2013 (
E. 3) als
auch
mit
der Einschätzung
von
Dr.
Z.___
,
wel
cher
der IV-Stelle
mit Antworts
chreiben vom 2
7.
Juni 2012 mit
teilte, aus seiner Sicht bestünden
beim Beschwerdeführer
weder relevante Beschwerden noch eine objektivierbare Einschränkung und sicher keine Limitierung.
Bei dieser Einschätzung
verzichte
te
Dr.
Z.___
gar
auf die
Erstellung
eines
Arztbe
richtes
zur Abklärung eines Leistungsanspruches
(
Urk.
6/39/5).
4.
3
Betreffend den
seitens des Beschwerdeführers
geltend gemachten Auff
ahrunfall vom 2
3.
April 2013
und das dadurch
behaupteter
massen
erlittene
Schleuder
traum
a
ist schliesslich ins Treffen zu
führen, dass die
rheumatologische Begut
achtung durch
Dr.
A.___
am
6.
Augus
t 2013
und somit
nach dem beklagten
Unfallereignis
vom 2
3.
April 2013 erfolgte
. Dem
Gutachten
sind
indes
kein
erlei Angaben/Befunde mit Bezug auf einen Auffahrunfall zu entnehmen; weder
anlässlich
der Anamn
ese
noch
im Rahmen
der Befund
erhebung
und
Diagnose
. Vielmehr wurden
die vom Beschwerdeführer beklagten lumbalen und zervikalen Beschwerden umfassend untersucht
und
diesem
daraufhin
eine 100%ige Arbeitsfähigkeit
attestiert. Vor diesem Hintergrund ist
davon auszugehen
, dass das Unfallereignis vom
2
3.
April 2013 beim Beschwerdeführ
er keine weiteren
gesundheitliche
n
Einschränkungen zeitigte. In dieselbe Richtung
weisen denn auch
entsprechende Abklärungen
seitens
der IV-Stelle im Rahmen
des
Ein
wandverfahren
s
, wonach
weder die Haftpflichtversicherung noch
d
ie
Unfallver
sicherung
des Beschwerdeführers
über
(medizinische)
Unfallakten verfüg
en
(
Urk.
6/59
)
.
5.
G
estützt auf die Feststellungen im Gutachten von
Dr.
A.___
vom
8.
August 2013
kann das Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens daher
ohne
weiteres
verneint werden. Bei diesem Ergebnis erübrigt sich ein
Einkom
mensvergleich
. Die Verfügung vom
6.
Februar 2014 besteht
somit
zu Recht und die dagegen erhobene
Beschwerde ist abzuweisen.
6
.
Die Verfahren
skosten gemäss Art. 69 Abs. 1
bis
IVG sind ermessensweise auf Fr. 600.-- festzusetzen und ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer aufzuerle
gen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
600
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstHediger