# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5a5ce755-41ca-5399-a3b1-cb24ae986861
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-06
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 06.10.2025 PS250261
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250261_2025-10-06.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250261-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Ersatzrichterin 

Dr. C. Schoder sowie Gerichtsschreiberin MLaw C. Widmer

Beschluss vom 6. Oktober 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 
Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

B._____, 
Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes in Konkurssachen des 
Bezirksgerichtes Winterthur vom 20. August 2025 (EK250390)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Die Schuldnerin und Beschwerdeführerin (nachfolgend: Schuldnerin) ist 

seit dem tt.mm.2022 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Handelsregis-

ter des Kantons Zürich eingetragen. Sie bezweckt … (act. 5).

1.2. Mit Eingabe vom 13. Mai 2025 stellte die Gläubigerin und Beschwerdegeg-

nerin (nachfolgend: Gläubigerin) beim Einzelgericht in Konkurssachen des Be-

zirksgerichts Winterthur (nachfolgend: Vorinstanz) das Begehren um Konkurser-

öffnung (act. 7/1). Am 20. August 2025, 11:00 Uhr, fand vor der Vorinstanz die 

Verhandlung nach Art. 168 SchKG statt. Gleichentags eröffnete die Vorinstanz mit 

Wirkung ab Mittwoch, 20. August 2025, 11:50 Uhr den Konkurs über die Schuld-

nerin für eine Forderung der Gläubigerin von Fr. 3'547.35 einschliesslich Zinsen 

und bisherige Betreibungskosten (act. 3 = act. 6 [Aktenexemplar] = act. 7/7). 

1.3. Mit Eingabe vom 29. August 2025 (Poststempel gleichentags) erhob die 

Beschwerdeführerin gegen das Urteil vom 20. August 2025 Beschwerde bei der 

hiesigen Instanz (act. 2). Mit Verfügung vom 2. September 2025 wurde der Be-

schwerde die aufschiebende Wirkung einstweilen verweigert und der Schuldnerin 

wurde Frist angesetzt, um zu Actorum 8 Stellung zu nehmen und um einen Kos-

tenvorschuss von Fr. 750.– für das Beschwerdeverfahren zu leisten (act. 9). Da 

die Schuldnerin den Kostenvorschuss nicht fristgerecht leistete, wurde ihr mit Ver-

fügung vom 18. September 2025 eine Nachfrist angesetzt (act. 11). 

1.4. Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen 

(act. 7/1 – 9).

2.

2.1. In Anwendung von Art. 98 Abs. 1 ZPO kann das Gericht von der Be-

schwerde führenden Person einen Kostenvorschuss einverlangen. Wird der Kos-

tenvorschuss innert der Nachfrist nicht geleistet, tritt das Gericht auf die Be-

schwerde nicht ein (vgl. Art. 101 Abs. 3 ZPO). 

- 3 -

2.2. Die Verfügung vom 18. September 2025 betreffend Nachfrist (act. 11) gilt 

in Anwendung der Zustellfiktion von Art. 138 Abs. 3 Bst. a ZPO als am 26. Sep-

tember 2025 zugestellt (vgl. act. 12). Die fünftägige Nachfrist endete somit am 

1. Oktober 2025. Da bis heute kein Kostenvorschuss einging, ist auf die Be-

schwerde nicht einzutreten. 

3. Ausgangsgemäss wird die Schuldnerin für das Beschwerdeverfahren kos-

tenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist auf 

Fr. 750.– festzulegen. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen: Der 

Schuldnerin nicht aufgrund ihres Unterliegens und der Gläubigerin nicht mangels 

wesentlicher Umtriebe. 

Es wird beschlossen:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt und der 

Schuldnerin auferlegt.

3. Die vorliegenden Verfahrenskosten werden vorsorglich zur Kollokation ange-

meldet.

4. Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen. 

- 4 -

5. Schriftliche Mitteilung an:

 die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage einer Kopie von act. 2,
 das Konkursamt Wülflingen-Winterthur,
 das Betreibungsamt Seuzach,
 das Handelsregisteramt des Kantons Zürich (im Dispositiv) und
 die Vorinstanz,

je gegen Empfangsschein,

 sowie an die Obergerichtskasse.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

versandt am:
7. Oktober 2025