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**Case Identifier:** 9174259d-a6eb-58c4-aba2-8096b26245b7
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-02-05
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 05.02.2018 200 2017 989
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-989_2018-02-05.pdf

## Full Text

200 17 989 UV
SCJ/JAP/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 5. Februar 2018

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichterin Fuhrer, Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiber Jakob

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführerin

gegen

HOTELA VERSICHERUNGEN AG
Rue de la Gare 18, Case postale 1251, 1820 Montreux 1
vertreten durch Rechtsanwalt C.________
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 13. Oktober 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Feb. 2018, UV/17/989, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1987 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
war über ihre Arbeitgeberin bei der HOTELA VERSICHERUNGEN AG 
(HOTELA bzw. Beschwerdegegnerin) obligatorisch unfallversichert, als 
gemäss Bagatellunfall-Meldung am 16. Juli 2015 beim Gokartfahren eine 
Drittperson auf ihr stehendes Kart auffuhr, wobei sie sich an der Wirbelsäu-
le sowie am Handgelenk links verletzt haben soll (Akten der HOTELA 
[act. IIA] 1). Die HOTELA gewährte im Zusammenhang mit diesem Ereignis 
bis zum vorläufigen Behandlungsabschluss im September 2015 die gesetz-
lichen Unfallversicherungsleistungen in Form von Heilbehandlung (vgl. 
act. IIA 5). Nach einer erfolgten Rückfallmeldung (act. IIA 7) verneinte sie 
mit Verfügung vom 10. Mai 2017 (act. IIA 26) ihre Leistungspflicht für die ab 
22. August 2016 behandelten Beschwerden bzw. die ab 14. Februar 2017 
attestierte Arbeitsunfähigkeit. Daran hielt sie auf Einsprache hin (act. IIA 
31 f., 37) mit Entscheid vom 13. Oktober 2017 (Akten der Versicherten 
[act. I] 1) fest.

B.

Mit Eingabe vom 9. November 2017 erhob die Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwalt B.________, Beschwerde und beantragte, der angefochtene 
Einspracheentscheid sowie die Verfügung seien kostenfällig aufzuheben 
und ihr seien auch ab 22. August 2016 die gesetzlichen Leistungen zu er-
bringen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen.

In ihrer Beschwerdeantwort vom 21. Dezember 2017 schloss die Be-
schwerdegegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt C.________, auf Abwei-
sung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Feb. 2018, UV/17/989, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des Ver-
waltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Ok-
tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist 
(Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 
des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechts-
pflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde ein-
zutreten. Soweit mit der Beschwerde jedoch auch die Verfügung vom 
10. Mai 2017 (act. IIA 26) mitangefochten wurde, hat ein Forumsverschluss 
zu erfolgen. Zwar ist die Einsprache kein devolutives Rechtsmittel, ein Ein-
spracheentscheid tritt jedoch an die Stelle der ursprünglichen Verfügung 
(vgl. BGE 131 V 407 E. 2.1.2.1 S. 411), weshalb die überschiessende An-
fechtung der ursprünglichen Verfügung zur Folge hat, dass insoweit auf die 
Beschwerde nicht einzutreten ist (vgl. MERKLI/AESCHLIMANN/HERZOG, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 60 N. 7).

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 13. Okto-
ber 2017 (act. I 1). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf die gesetzli-
chen Unfallversicherungsleistungen im Zusammenhang mit dem Ereignis 
vom 16. Juli 2015 und dabei insbesondere, ob die Beschwerdegegnerin 
ihre Leistungspflicht für die Zeit ab 22. August 2016 zu Recht verneinte.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

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1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung [UVG; 
SR 832.20]). Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Ein-
wirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen 
Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychi-
schen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

Der Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung setzt 
nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang 
zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraus (BGE 129 V 
177 E. 3.1 und 3.2 S. 181; SVR 2017 UV Nr. 8 S. 28 E. 3.3, 2012 UV Nr. 2 
S. 6 E. 3.1).

2.2 Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind 
alle Umstände, ohne die der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder 
nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht als zur gleichen Zeit eingetreten 
gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Beja-
hung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein 
Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen 
ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen Be-
dingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 
beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden 
kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele 
(«conditio sine qua non»; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 119 V 335 E. 1 
S. 337; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1). Für die Bejahung des natürli-
chen Kausalzusammenhangs genügt es, wenn der Unfall für eine bestimm-
te gesundheitliche Störung eine Teilursache darstellt (BGE 134 V 109 
E. 9.5 S. 125, 123 V 43 E. 2b S. 45; SVR 2009 UV Nr. 3 S. 12 E. 8.3). Die 

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Anforderungen an den Nachweis des natürlichen Kausalzusammenhangs 
in Medizin und Recht müssen nicht immer gänzlich deckungsgleich sein. 
Deshalb kann es vorkommen, dass der natürliche Kausalzusammenhang 
aufgrund (unfall-)medizinischer Erfahrung rechtlich bejaht wird, obwohl im 
Einzelfall ein strikter Beweis im medizinisch-wissenschaftlichen Sinn nicht 
zu erbringen ist (BGE 117 V 369 E. 3e S. 379).

Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, 
worüber die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht im Rahmen 
der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungs-
recht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu be-
finden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die 
Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 
S. 181; SVR 2010 UV Nr. 30 S. 121 E. 5.1).

Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder über-
haupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, 
wenn der Unfall nicht die natürliche und adäquate Ursache des Gesund-
heitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich 
auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall be-
standen hat (Status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich 
nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 
auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine) er-
reicht ist (SVR 2016 UV Nr. 18 S. 56 E. 2.1.1, 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 3.2; 
RKUV 1994 U 206 S. 328 E. 3b). Ebenso wie der leistungsbegründende 
natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen 
Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit 
dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Mög-
lichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfal-
les genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfra-
ge handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leis-
tungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht 

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bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2011 UV 
Nr. 4 S. 13 E. 3.2).

2.3

2.3.1 Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis dann als adäquate Ur-
sache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt die-
ses Erfolges also durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint 
(BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181, 125 V 456 E. 5a S. 461; SVR 2010 UV 
Nr. 30 S. 122 E. 5.2). 

Ob beim Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen 
dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesundheitlichen Schädi-
gung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzu-
sammenhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und 
Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist. Dabei hat die Beantwortung 
der Frage nach der Adäquanz von Unfallfolgen als einer Rechtsfrage – im 
Gegensatz zur Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang – nicht 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu erfolgen 
(BGE 112 V 30 E. 1b S. 33).

2.3.2 Bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen deckt sich die 
adäquate Kausalität weitgehend mit der natürlichen Kausalität; die 
Adäquanz hat hier praktisch keine selbstständige Bedeutung (BGE 140 V 
356 E. 3.2 S. 358; SVR 2017 UV Nr. 8 S. 28 E. 3.3).

3.

3.1 Dass das Ereignis vom 16. Juli 2015 die kumulativen Tatbestands-
voraussetzungen des Unfallbegriffs gemäss Legaldefinition (vgl. E. 2.1 
hiervor) erfüllt ist zu Recht unbestritten. Für den Unfall ist in intertemporal-
rechtlicher Hinsicht die bis 31. Dezember 2016 gültige Rechtslage mass-
gebend (vgl. Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 

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25. September 2015 des UVG), was sich im vorliegenden Fall indes nicht 
auswirkt.

3.2 Die Beschwerdegegnerin hat im Zusammenhang mit dem Ereignis 
vom 16. Juli 2015 zunächst vorübergehende Leistungen erbracht und damit 
das Vorliegen der Anspruchsvoraussetzungen – insbesondere die leis-
tungsbegründende natürliche Unfallkausalität – anerkannt (vgl. Entscheid 
des Bundesgerichts [BGer] vom 1. Februar 2011, 8C_895/2010, E. 5.1). 
Demnach liegt die Beweislast für das Dahinfallen des 
Kausalzusammenhangs grundsätzlich bei ihr (vgl. E. 2.2 hiervor). Aller-
dings ging sie von einem (am 22. August 2016 gemeldeten) Rückfall aus 
(act. IIA 7). Wohl kann ein Rückfall (vgl. dazu: Art. 11 der Verordnung vom 
20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung [UVV; SR 832.202]; BGE 
118 V 293 E. 2c S. 296; SVR 2016 UV Nr. 15 S. 47 E. 3.2 und Nr. 18 S. 56 
E. 2.1.2) auch nach einem stillschweigenden Fallabschluss vorliegen, so-
weit zu einem bestimmten Zeitpunkt davon ausgegangen werden konnte, 
es werde keine Behandlungsbedürftigkeit und/oder Arbeitsunfähigkeit mehr 
auftreten (vgl. Entscheid des BGer vom 18. März 2010, 8C_947/2009, 
E. 2.2). Wenngleich keine Zahlungsbelege vorliegen, geht aus den Akten 
hervor und ist zwischen den Parteien unbestritten, dass die Beschwerde-
gegnerin bis am 16. September 2015 Heilbehandlung gewährte und sich 
die Beschwerdeführerin erst wieder am 27. August 2016 in Therapie begab 
(act. IIA 5; Akten der Beschwerdegegnerin [act. IIB] 4 f.; Beschwerde S. 4 
Ziff. III Art. 3). Einerseits war damit die leistungsfreie Zeit nicht sehr kurz, 
andererseits macht die Beschwerdeführerin geltend, es habe auch 
während dieser Phase nie ein beschwerdefreies Intervall gegeben (act. IIA 
8 f.; Beschwerde S. 4 Ziff. III Art. 3). Ob tatsächlich ein Rückfall vorliegt 
oder der Leistungsanspruch unter dem Aspekt des Grundfalls zu beurteilen 
ist, kann letztlich aber offen bleiben, denn diese Frage beschlägt lediglich 
die objektive Beweislast im Falle einer hier nicht gegebenen Beweislosig-
keit. Nur am Rande sei deshalb angemerkt, dass die Beschwerdegegnerin 
wohl auch ohne Vorliegen eines Rückfalls nicht ohne weiteres beweisbe-
lastet wäre, denn die ursprüngliche implizite Leistungsanerkennung be-
schränkte sich auf die initialen Diagnosen und erstreckte sich nicht auf die 
erst später festgestellte Verletzung (vgl. SZS 2017 S. 658 ff.).

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3.3 Den Akten lassen sich in medizinischer Hinsicht im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.3.1 Die am 5. August 2015 erstkonsultierten Ärzte des Spitals 
D.________ diagnostizierten gestützt auf eine bildgebende (act. IIB 1) und 
klinische Untersuchung im Bericht vom selben Tag (act. IIB 2) ein kranio-
zervikales Beschleunigungstrauma sowie eine Hüftkontusion beidseits vom 
16. Juli 2015. Sie verordneten Analgesie nach Massgabe der Beschwerden 
sowie Physiotherapie zur Muskelentspannung und zum Muskelaufbau. Die 
physiotherapeutische Behandlung wurde nach acht Konsultationen am 
16. September 2015 abgeschlossen (act. IIA 5).

3.3.2 Am 27. August 2016 begab sich die Beschwerdeführerin zu Dr. 
H.________, Chiropraktor, in Behandlung. Dieser gab im Bericht vom 
6. November 2016 (act. IIB 4) an, nach dem Abklingen der akuten Be-
schwerden seien Residuen in Form von Beschwerden in der linken Hüftre-
gion verblieben. Durch die Einschränkungen in der linken Hüfte und die 
dadurch alterrierten Bewegungsabläufe hätten sich zusätzlich Kniebe-
schwerden manifestiert. Gestützt auf ein veranlasstes Arthro-MRI des Hüft-
gelenks vom 31. August 2016 (act. IIB 3) diagnostizierte er eine chronische 
Coxalgie bei einem Labrumriss als verbleibende Unfallfolge und prognosti-
zierte einen Abschluss der chiropraktischen Behandlung in 30 Wochen.

3.3.3 Als beratender Arzt der Beschwerdegegnerin vertrat Dr. med. 
E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, in seiner Aktenbeurteilung vom 12. Januar 2017 
(act. IIB 5) die Auffassung, dass die ab 22. August 2016 geklagten Be-
schwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das versicherte 
Unfallereignis zurückzuführen seien. Es liege vielmehr eine degenerative 
Läsion vor, da Labrumrisse bei kleineren Traumata nicht erst ein Jahr 
später aufträten.

3.3.4 Am 14. Februar 2017 unterzog sich die Beschwerdeführerin einer 
arthroskopischen Hüftoperation (Débridement des anterosuperioren La-
brums und minimale Abtragung des CAM-Impingements; act. IIB 6). Im 
Austrittsbericht des Spitals D.________ vom 15. Februar 2017 (act. IIB 7) 
vermerkten der Chefarzt und Operateur Dr. med. G.________, Facharzt für 

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Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
sowie der Assistenzarzt med. pract. K.________, eine posttraumatische 
Labrumläsion bei marginalem CAM-Impingement der Hüfte links (Alpha-
Winkel 59º). Sie berichteten über einen komplikationslosen intra- und post-
operativen Verlauf und bescheinigten eine vollständige Arbeitsunfähigkeit 
von 14. Februar bis zum 13. März 2017 (act. IIB 8). Diese Arbeitsunfähig-
keit verlängerte sich gemäss Attest des Hausarztes Dr. med. F.________, 
Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, bis am 20. März 2017 (act. IIB 11).

3.3.5 In einem von der Beschwerdeführerin mitunterzeichneten Schreiben 
an die Beschwerdegegnerin vom 2. März 2017 (act. IIB 9) erklärte Dr. 
H.________, die ursprüngliche Physiotherapie sei in der Hoffnung auf eine 
Spontanheilung vorläufig eingestellt worden, was jedoch nicht einem Ab-
schluss der unfallbedingten Behandlung gleichkomme. Die Beschwerden 
hätten unverändert weiterbestanden und sich wegen der gestörten Hüftme-
chanik schliesslich noch auf das linke Knie ausgeweitet, was erneut nach 
einem aktiven Therapieansatz verlangt habe. Die Labrumläsion erkläre den 
bisherigen Verlauf gut und die entsprechende Diagnose hätte auch schon 
in der Phase der physiotherapeutischen Behandlung gestellt werden kön-
nen, dies sei zu diesem Zeitpunkt aber verpasst worden.

3.3.6 Am 23. März 2017 nahm Dr. med. E.________ zum besagten 
Schreiben von Dr. H.________ (act. IIB 9) Stellung und wies darauf hin, 
dass in Bezug auf die Unfallkausalität der Schmerz kein Kriterium sei, zu-
mal mit der Labrumläsion eine nicht traumatische Pathologie vorliege 
(act. IIB 10).

3.3.7 Nachdem er die Beschwerdeführerin am 12. Juni 2017 in seiner 
Sprechstunde untersucht und befragt hatte, hielt Dr. med. I.________, 
Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates, im Schreiben vom 27. Juli 2017 (act. IIB 14) fest, gemäss den 
Angaben der Beschwerdeführerin hätten seit dem Unfall immer schmerz-
bedingte Einschränkungen im Bereich der linken Hüfte bestanden, vor al-
lem bei Beugung und bei forcierter Aussendrehung. Nach der Operation 
hätten die Beschwerden sogar leicht zugenommen. Beim Unfall sei es zu 
einer forcierten Beugung der linken Hüfte gekommen; dieser Verletzungs-

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mechanismus passe zu einer Labrumverletzung in der intraoperativ festge-
stellten Lokalisation.

3.3.8 Gegenüber dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin bestätigte 
Dr. H.________ am 27. Juli 2017, dass seine Patientin seit dem Unfall nie 
beschwerdefrei gewesen sei. Der Chiropraktor hielt zudem fest, dass der 
im MRI vom 31. August 2016 erhobene Befund das angegebene Be-
schwerdebild vollumfänglich erkläre und unverändert bis leicht ausweitend 
seit dem Unfallereignis bestanden habe. Die Labrumläsion hätte auch 
schon früher diagnostiziert werden können und sei mit an Sicherheit gren-
zender Wahrscheinlichkeit im Rahmen des Unfallereignisses entstanden 
(act. IIB 12 f.).

3.3.9 Dr. med. E.________ hielt am 31. August 2017 an seiner bisherigen 
Beurteilung fest. Er erklärte, dass eine Labrumschädigung nach direktem 
Trauma selten auftrete und fast immer mit einer anderen unfallbedingten 
Pathologie – wie etwa einer Luxation oder Fraktur – einhergehe, da hierfür 
eine grosse Krafteinwirkung nötig sei. Teilweise werde sogar die Auffas-
sung vertreten, dass eine Labrumläsion nicht alleine traumatisch bedingt 
sein könne und es sich stets um Präarthrosen oder bei Sportlern um wie-
derholte Mikrotraumata durch Überlastung handle. Mit Blick auf die intra-
operativ festgestellte minime Labrumschädigung sowie das gleichzeitig 
bestehende CAM-Impingement glaube er nicht, dass die Beschwerdeführe-
rin eine traumatische Läsion erlitten habe. Vielmehr bestätige dies, dass es 
sich um ein chronisches und nicht um ein akutes Problem handle. Schliess-
lich wies Dr. med. E.________ darauf hin, dass wegen der erfolgten opera-
tiven Abtragung des Labrums der Druck auf den Femurkopf steigen und 
sich die Situation dadurch ungünstig entwickeln werde (act. IIB 15). 

3.4 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 

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Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 S. 70 
E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen 
in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 
lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten 
im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gut-
achters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b 
ee S. 354).

3.5 Die fachärztlichen Beurteilungen von Dr. med. E.________ vom 
12. Januar (act. IIB 5), 23. März (act. IIB 10) und 31. August 2017 (act. IIB 
15) erfüllen die vorerwähnten höchstrichterlichen Beweisanforderungen 
und erbringen vollen Beweis, weshalb sich weitere medizinische Sachver-
haltserhebungen, insbesondere in Form eines verwaltungsexternen Gut-
achtens im Rahmen der eventualiter beantragten Rückweisung (Beschwer-
de S. 2 Ziff. I Ziff. 3), erübrigen (antizipierte Beweiswürdigung [BGE 122 V 
157 E. 1d S. 162]).

Dass der beratende Orthopäde die Beschwerdeführerin nicht persönlich 
untersuchte, schmälert den Beweiswert seiner Schlussfolgerungen nicht. 
Einerseits konnte er sich aufgrund der anamnestischen Angaben in den 
Vorakten sowie der Bildgebung (es lagen ihm nicht nur die Befundberichte, 
sondern auch der Datenträger mit den entsprechenden Aufnahmen vor 
[vgl. act. IIB 3]) ein gesamthaft lückenloses Bild verschaffen (vgl. RKUV 
2006 U 578 S. 175 E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b). Andererseits wären 
aus einer klinischen Exploration spätestens nach der stattgehabten Hüft-

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operation vom 14. Februar 2017 (act. IIB 6) für die sich hier stellenden Fra-
gen ohnehin keine zusätzlichen Erkenntnisse mehr zu gewinnen gewesen.

Die seitens der Beschwerdeführerin an den Aktenbeurteilungen von Dr. 
med. E.________ erhobene Kritik verfängt nicht.

3.5.1 Vorab trifft der Vorwurf nicht zu, dass sich Dr. med. E.________ 
ausschliesslich in theoretischer Weise mit der Labrumläsion auseinander-
gesetzt haben soll (Beschwerde S. 7 Ziff. III Art. 6). Er orientierte sich 
zulässigerweise auch an empirischen medizinwissenschaftlichen Erfah-
rungswerten und zeigte nachvollziehbar sowie überzeugend auf, dass – 
und weshalb – im konkret zu beurteilenden Fall nicht von einem traumati-
schen sondern einem degenerativen Geschehen auszugehen ist.

3.5.2 Aus dem Umstand, dass Dr. med. E.________ in seiner letzten Ak-
tenbeurteilung resümierte, er glaube nicht an eine traumatische Läsion 
(act. IIB 15/3), vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten 
abzuleiten (Beschwerde S. 8 Ziff. II Art. 6). Aus seinen weiteren Feststel-
lungen und Überlegungen geht ohne weiteres hervor, dass er ein degene-
ratives Geschehen für überwiegend wahrscheinlicher hielt als eine unfall-
bedingte Verletzung, was in Anbetracht des massgebenden Beweisgrades 
(vgl. E. 2.2 hiervor) allemal eine hinreichend klare Beurteilung darstellt. So 
verneinte er unmissverständlich bereits am 12. Januar 2017 die Frage, ob 
die ab 22. August 2016 geklagten Beschwerden mit überwiegender Wahr-
scheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 16. Juli 2015 zurückzuführen sei-
en (act. IIB 5). Am 23. März 2017 wies er zudem einleuchtend darauf hin, 
dass allein die subjektiven Schmerzangaben der Beschwerdeführerin kein 
valides Kriterium zur Kausalitätsbeurteilung darstellten und hier eine nicht 
traumatische Pathologie vorliege (act. IIB 10). Schliesslich hielt er am 
31. August 2017 fest, die intraoperativen Befunde bestätigten das Vorlie-
gen eines chronischen und nicht eines akuten Problems (act. IIB 15/3). Vor 
diesem Hintergrund ist nicht einzusehen, inwiefern die Schlussfolgerungen 
des beratenden Arztes der Beschwerdegegnerin zu vage ausgefallen sein 
sollen.

3.5.3 Dr. med. E.________ berücksichtigte bei seiner Beurteilung offen-
sichtlich auch den biomechanischen Ablauf des Unfallhergangs, erachtete 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Feb. 2018, UV/17/989, Seite 13

er die dabei eingewirkten Kräfte auf das Hüftgelenk doch als ungenügend, 
um das Labrum zu lädieren (act. IIB 15/3). Gleichzeitig lieferte er mit dem 
Hinweis auf das degenerativ bedingte CAM-Impingement eine plausible 
Erklärung für die Gelenklippen-Verletzung (act. IIB 15/3), denn durch die-
sen Nockenwellen-Effekt wird eine entsprechende Schädigung des La-
brums begünstigt (vgl. KONRADS/RUDERT [Hrsg.], Klinische Tests und Un-
tersuchung in der Orthopädie und Unfallchirurgie, 2018, S. 87; RUCH-
HOLTZ/WIRTZ [Hrsg.], Orthopädie und Unfallchirurgie, 2. Aufl. 2013, S. 481; 
vgl. auch Beschwerdeantwort S. 14 f. Ziff. III Ziff. 7.3 mit Hinweis auf 
act. IIB 16-20). Demgegenüber ist der behauptete Umstand, dass die Läsi-
on lediglich an der vom Unfall betroffenen Seite vorlag (Beschwerde S. 8 
Ziff. III Art. 6), für sich allein kaum geeignet, deren Unfallkausalität zu be-
gründen, zumal auch das CAM-Impingement auf dieser Seite diagnostiziert 
wurde und die erstbehandelnden Ärzte überdies von einer beidseitigen 
Hüftkontusion ausgegangen waren (act. IIB 2).

3.5.4 Es liegen keine divergierenden medizinischen Einschätzungen vor, 
die geeignet wären, auch nur geringe Zweifel an der Beweiskraft der 
fachärztlichen Beurteilung von Dr. med. E.________ zu begründen. So 
handelt es sich bei der von Dr. H.________ vertretenen Ansicht, wonach 
die Labrumläsion bereits in der Phase der Physiotherapie hätte diagnosti-
ziert werden können (act. IIB 9/2, 13) um eine Behauptung, die weder in 
den Akten Rückhalt findet noch nachträglich verifiziert werden kann. Die 
linke Hüfte präsentierte sich im Rahmen der ursprünglichen bildgebenden 
Untersuchung vom 5. August 2015 zwar noch unauffällig (act. IIB 1), es 
handelte sich jedoch um eine konventionelle Röntgenaufnahme, welche 
aufgrund der kontrastarmen Darstellung der Weichteile (vgl. BÜCHE-
LER/LACKNER/THELEN, Einführung in die Radiologie, 11. Aufl. 2006, S. 205) 
keine zuverlässige Diagnostik bezüglich einer Labrumläsion erlaubt. So-
dann wies die Beschwerdegegnerin richtigerweise darauf hin (Beschwer-
deantwort S. 15 f. Ziff. III Ziff. 7.5), dass Dr. H.________ das spezifische 
Facharztwissen eines Orthopäden abgeht und die von ihm im Zusammen-
hang mit der Kausalitätsfrage wiederholt vorgebrachte Begründung der seit 
dem Unfall bestehenden Schmerzen (act. IIB 9/1, 12) unter beweisrechtli-
chen Gesichtspunkten eine unzulässige (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b bb S. 
341; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 36 E. 4.2.3) «post hoc ergo propter hoc»-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Feb. 2018, UV/17/989, Seite 14

Argumentation darstellt (wonach eine gesundheitliche Schädigung schon 
dann als durch einen Unfall verursacht gilt, wenn sie nach diesem aufgetre-
ten ist). Des Weiteren genügt auch die Auffassung des Dr. med. 
I.________, dass der Verletzungsmechanismus zur festgestellten Labrum-
verletzung passe (act. IIB 14), zur Begründung der Unfallkausalität hinsicht-
lich der ab August 2016 beklagten Beschwerden nicht. Denn der Orthopä-
de liess die eigentliche Frage, ob die Labrumverletzung mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit auf das Unfallereignis vom 16. Juli 2015 zurückzuführen 
sei, letztlich offen.

3.6 Nach dem Dargelegten ist gestützt auf die beweiskräftigen Beurtei-
lungen von Dr. med. E.________ (act. IIB 5, 10, 15) erstellt, dass die ab 
August 2016 festgestellten und behandelten Beschwerden nicht mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit durch das Unfallereignis vom 16. Juli 2015 
kausal verursacht wurden. Die Beschwerdegegnerin hat im Einspracheent-
scheid vom 13. Oktober 2017 (act. I 1) die mit Verfügung vom 10. Mai 2017 
(act. IIA 26) diesbezüglich verneinte Leistungspflicht folglich zu Recht 
bestätigt. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen, soweit dar-
auf einzutreten ist.

4.

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Beschwerdeführerin 
keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 5. Feb. 2018, UV/17/989, Seite 15

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Rechtsanwalt C.________ z.H. der Beschwerdegegnerin
- Bundesamt für Gesundheit 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.