# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2c3e03fe-f075-5b60-853c-12b5541becba
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-05-28
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Sammlung ARGVP 28.05.2014 OG ARGVP 2014 3618
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_005_OG-ARGVP-2014-3618_2014-05-28.pdf

## Full Text

B. Gerichtsentscheide 3618 

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1. Verwaltungsrecht 

3618 

Zuständigkeit. Beschwerden gegen im verwaltungsinternen Rekursverfahren 
angeordnete vorsorgliche Massnahmen fallen in die Zuständigkeit der verwal-
tungsrechtlichen Abteilung des Obergerichts. 

Aus den Erwägungen: 
2. Für die Anordnung vorsorglicher Massnahmen im Verfahren vor Ober-

gericht ist nach Art. 59 i.V.m. Art. 10 Abs. 1 und 37 Abs. 1 VRPG sowie 
Art. 50 Justizgesetz (bGS 145.31; nachfolgend: JG) der jeweilige Vorsitzende 
der verwaltungsrechtlichen Abteilung des Obergerichts zuständig (vgl. AR 
GVP 24/2012, Nr. 3580, E. 1.5). Im vorliegenden Fall ist indes über eine Be-
schwerde gegen die Anordnung vorsorglicher Massnahmen durch das Depar-
tement Sicherheit und Justiz im verwaltungsinternen Rekursverfahren zu ent-
scheiden. Mangels einer speziellen Regelung greift Art. 28 Abs. 1 lit. a JG als 
Zuständigkeitsnorm, wonach das Obergericht verwaltungsrechtliche Streitig-
keiten in letzter Instanz entscheidet. Demnach ist die verwaltungsrechtliche 
Abteilung des Obergerichts zuständig, über die angefochtene Verweigerung 
einer vorsorglichen Massnahme zu entscheiden. 

2.1 Ein Entscheid über vorsorgliche Massnahmen ist ein Zwischenent-
scheid, der nach Art. 30 Abs. 2 i.V.m. Art. 59 VRPG (und Art. 93 Abs. 1 lit. a 
BGG) dann selbstständig anfechtbar ist, wenn er für die Betroffenen einen 
Nachteil zur Folge hat, der sich später voraussichtlich nicht mehr beheben 
lässt. 

OGer, 28.05.2014