# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c137607b-467a-5248-8da8-c2219ad0d8b4
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-30
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 30.09.2020 S 2020 19
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-19_2020-09-30.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 30. September 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
gesetzlich vertreten durch seine Eltern C.________, diese vertreten durch 
RA Dr. iur. B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Hilflosenentschädigung)

S 2020 19

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Urteil S 2020 19

A. Der 2012 geborene Versicherte, A.________, wurde am 20. Juni 2012 von seiner 
Mutter bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet (IV-act. 2). Die IV-
Stelle Zug anerkannte die Geburtsgebrechen Ziff. 495 (schwerer neonataler Infekt) 
Ziff. 497 (schwere respiratorische Adaptationsstörung), Ziff. 355 (Kryptorchismus) sowie 
Ziff. 303 GgV (Hernia inguinalis lateralis) und erteilte Kostengutsprache für medizinische 
Massnahmen (IV-act. 9, 10, 17 und 18). Im Jahr 2018 wurde bei der D.________ AG 
sodann ein Gutachten eingeholt, welches die Diagnosen atypischer Autismus und leichte 
intellektuelle Behinderung attestierte (IV-act. 45). Die IV-Stelle anerkannte in der Folge 
auch das Geburtsgebrechen Ziff. 405 GgV (vgl. IV-act. 48). Am 9. Oktober 2018 ging bei 
der IV-Stelle schliesslich das Anmeldeformular "Hilflosenentschädigung Minderjährige" ein 
(IV-act. 50), woraufhin die IV-Stelle am 20. März 2019 eine Abklärung der Hilflosigkeit vor 
Ort durchführte (IV-act. 54). Gestützt darauf kündigte die IV-Stelle dem Versicherten mit 
Vorbescheid vom 12. April 2019 an, er habe ab 1. Mai 2018 Anspruch auf eine 
Entschädigung wegen Hilflosigkeit mittleren Grades (IV-act. 56). Mit Verfügung vom 
22. Januar 2020 sprach die IV-Stelle dem Versicherten schliesslich mit Wirkung ab 1. Mai 
2016 eine Entschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades und ab 1. Mai 2017 eine solche 
mittleren Grades zu (IV-act. 71). 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 11. Februar 2020 liess A.________ 
beantragen, ihm sei mit Wirkung ab 1. Mai 2015 eine Entschädigung für leichte 
Hilflosigkeit, ab 1. August 2015 für mittelschwere und ab 1. August 2018 für schwere 
Hilflosigkeit zuzusprechen. Eventualiter sei die Sache an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen, damit diese weitere Abklärungen vornehme und hernach über den 
Anspruch auf Hilflosenentschädigung und Intensivpflegezuschlag neu entscheide; alles 
unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zu Lasten der 
Beschwerdegegnerin. Zur Begründung liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen 
vorbringen, auf den Abklärungsbericht vom 20. März 2019 könne nicht abgestellt werden, 
da die Abklärungsperson ihn nicht gesehen, geschweige denn bei der Durchführung der 
sechs Lebensverrichtungen beobachtet habe. Der Bericht sei deshalb oberflächlich. 
Zudem widerspreche er auch den medizinischen Akten und er sei weder detailliert noch 
nütze die "Erfahrung und Schulung" der Abklärungsperson etwas. Betreffend die einzelnen 
Lebensverrichtungen liess der Beschwerdeführer anmerken, er sei beim An- und 
Ausziehen der Kleider bereits seit Mai 2015 auf Dritthilfe angewiesen. Des Weiteren 
benötige er auch Hilfe beim Zudecken, weshalb er im Teilbereich 
Aufstehen/Absitzen/Abliegen ebenfalls hilflos sei. Diese Hilflosigkeit bestehe seit er zwei 
Jahre alt sei. Im Bereich der Körperpflege sei sodann festzustellen, dass er die Zähne 

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nicht putzen könne, weil ihm die motorischen Fähigkeiten dazu fehlten. Darüber hinaus 
könne er zwar selber unter die Dusche stehen, die Temperatur des Wassers könne er 
jedoch nicht selber regulieren. Auch könne er sich nicht selber einseifen und den Schaum 
abwaschen. Dazu benötige er die Hilfe seiner Eltern (act. 1). 

C. Mit Beschwerdeergänzung vom 20. Februar 2020 liess der Beschwerdeführer 
Videoaufzeichnungen zum Thema Hilflosigkeit beim An-/Ausziehen ins Recht legen 
(act. 3). 

D. Den mit Verfügung vom 12. Februar 2020 erhobenen Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 800.– bezahlte der Beschwerdeführer fristgerecht (act. 4).

E. Mit Vernehmlassung vom 19. Mai 2020 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der 
Beschwerde. Begründend wurde im Wesentlichen ausgeführt, der Abklärungsbericht 
entspreche den bundesgerichtlichen Beweisanforderungen, weshalb darauf abgestellt 
werden könne. Es würden keine Anhaltspunkte vorliegen, die geeignet seien, den 
Beweiswert des Abklärungsberichts in Frage zu stellen. Des Weiteren wurde auf Art. 37 
Abs. 4 IVV hingewiesen, wonach bei Minderjährigen nur der Mehrbedarf an Hilfeleistung 
und persönlicher Überwachung im Vergleich zu nicht behinderten Minderjährigen gleichen 
Alters zu berücksichtigen sei. Diese Sonderregelung trage dem Umstand Rechnung, dass 
bei Kleinkindern eine gewisse Hilfs- und Überwachungsbedürftigkeit auch bei voller 
Gesundheit bestehe. Vorliegend sei ab Mai 2015 eine Hilfsbedürftigkeit in zwei 
Lebensverrichtungen und ab Mai 2017 in vier Lebensverrichtungen gegeben (act. 8). 

F. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
jeweiligen Anträgen fest (act. 12 und 14). Auf den Inhalt der Eingaben wird – soweit 
notwendig – erwägungsweise einzugehen sein.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] in Verbindung mit § 77 des 

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Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die 
Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos 
gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 22. Januar 2020; diese ging am 
23. Januar 2020 beim Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ein. In Anwendung von 
Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt Beschwerde beim zuständigen 
Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift wurde am 11. Februar 2020 
der Post übergeben und ging tags darauf beim Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 
Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Der 
Beschwerdeführer ist von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen und zur 
Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält sodann Antrag und Begründung. 
Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde 
einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

2. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu: 
22. Januar 2020) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei 
sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung 
des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 
E. 1.2.1). 

3.
3.1 Gemäss Art. 42 IVG haben Versicherte mit Wohnsitz und gewöhnlichem 
Aufenthalt in der Schweiz (Art. 13 ATSG), die hilflos (Art. 9 ATSG) sind, Anspruch auf eine 
Hilflosenentschädigung. Vorbehalten bleibt Art. 42bis IVG (Abs. 1). Es ist zu unterscheiden 
zwischen schwerer, mittelschwerer und leichter Hilflosigkeit (Abs. 2). Als hilflos gilt 
ebenfalls eine Person, die wegen einer Beeinträchtigung der Gesundheit dauernd auf 
lebenspraktische Begleitung angewiesen ist. Ist nur die psychische Gesundheit 
beeinträchtigt, so muss für die Annahme einer Hilflosigkeit mindestens ein Anspruch auf 
eine Viertelsrente gegeben sein. Ist eine Person lediglich dauernd auf lebenspraktische 
Begleitung angewiesen, so liegt immer eine leichte Hilflosigkeit vor. Vorbehalten bleibt 
Art. 42bis Abs. 5 IVG (Abs. 3), wonach Minderjährige, wenn sie lediglich auf 

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lebenspraktische Begleitung angewiesen sind, keinen Anspruch auf eine 
Hilflosenentschädigung haben. 

3.2 Artikel 37 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) sieht 
drei Hilflosigkeitsgrade vor. Gemäss Absatz 1 dieser Bestimmung gilt die Hilflosigkeit als 
schwer, wenn die versicherte Person vollständig hilflos ist. Dies ist der Fall, wenn sie in 
allen alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe 
Dritter angewiesen ist und überdies der dauernden Pflege oder der persönlichen 
Überwachung bedarf. Bei Minderjährigen gilt die Hilflosigkeit als mittelschwer, wenn die 
versicherte Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln in den meisten (mindestens vier; vgl. 
KSIH Rz. 8009) alltäglichen Lebensverrichtungen oder in mindestens zwei alltäglichen 
Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist 
und überdies einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf (Art. 37 Abs. 2 lit. a und 
b IVV; lit. c gilt nur für volljährige versicherte Personen, siehe Art. 42bis Abs. 5 IVG und Art. 
38 Abs. 1 IVV). Eine leichte Hilflosigkeit liegt vor, wenn die minderjährige versicherte 
Person trotz der Abgabe von Hilfsmitteln in mindestens zwei alltäglichen 
Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist 
oder einer dauernden persönlichen Überwachung bedarf (Art. 37 Abs. 3 lit. a und b IVV; 
vgl. auch lit. c und d; lit. e gilt nur für volljährige versicherte Personen, siehe Art. 42bis Abs. 
5 IVG und Art. 38 Abs. 1 IVV). Bei Minderjährigen ist nur der Mehrbedarf an Hilfeleistung 
und persönlicher Überwachung im Vergleich zu nicht behinderten Minderjährigen gleichen 
Alters zu berücksichtigen (Art. 37 Abs. 4 IVV). Je niedriger das Alter des Kindes, desto 
mehr besteht auch bei voller Gesundheit eine gewisse Hilfsbedürftigkeit und die 
Notwendigkeit der Überwachung (vgl. KSIH Rz. 8088). Für die Bemessung der Hilflosigkeit 
von Minderjährigen dienen die in Anhang III des KSIH zitierten Richtlinien (vgl. KSIH Rz. 
8086).

3.3 Praxisgemäss (BGE 121 V 88 E. 3a mit Hinweisen) sind die folgenden sechs 
alltäglichen Lebensverrichtungen massgebend: An-/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Ablie-
gen, Essen, Körperpflege, Verrichtung der Notdurft, Fortbewegung (im oder ausser Haus)/ 
Pflege gesellschaftlicher Kontakte (BGE 127 V 94 E. 3c; 125 V 297 E. 4a). Bei 
Lebensverrichtungen, die mehrere Teilfunktionen umfassen, ist nach der Rechtsprechung 
nicht verlangt, dass die versicherte Person bei der Mehrzahl dieser Teilfunktionen fremder 
Hilfe bedarf; vielmehr ist bloss erforderlich, dass sie bei einer dieser Teilfunktionen 
regelmässig in erheblicher Weise auf direkte oder indirekte Dritthilfe angewiesen ist (BGE 

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121 V 88 E. 3c; Urteile EVG U 442/04 vom 25. April 2005 E. 1; H 163/04 vom 7. Juni 2005 
E. 2.2.1 und I 296/05 vom 29. Dezember 2005 E. 2.2.2).

3.4 Für Minderjährige, die zusätzlich eine intensive Betreuung brauchen, wird die 
Hilflosenentschädigung nach Art. 42ter Abs. 3 IVG um einen Intensivpflegezuschlag erhöht. 
Dabei beträgt der monatliche Intensivpflegezuschlag bei einem invaliditätsbedingten 
Betreuungsaufwand von mindestens acht Stunden pro Tag 100 %, bei einem solchen von 
mindestens sechs Stunden pro Tag 70 % und bei einem solchen von mindestens vier 
Stunden pro Tag 40 % des Höchstbetrags der Altersrente nach Art. 34 Abs. 3 und 5 
AHVG. Gestützt auf die entsprechende Delegationsnorm in Art. 42ter Abs. 3 IVG hat der 
Bundesrat in Art. 39 IVV die Einzelheiten geregelt. Nach Art. 39 Abs. 1 IVV liegt eine 
intensive Betreuung bei Minderjährigen dann vor, wenn diese im Tagesdurchschnitt infolge 
Beeinträchtigung der Gesundheit zusätzliche Betreuung von mindestens vier Stunden 
benötigen. Anrechenbar als Betreuung ist nach Art. 39 Abs. 2 IVV der Mehrbedarf an 
Behandlungs- und Grundpflege im Vergleich zu nicht behinderten Minderjährigen gleichen 
Alters (Satz 1). Im Rahmen der Behandlungspflege sind namentlich therapeutische 
Massnahmen wie das Verabreichen und Einbringen von Medikamenten sowie physio- und 
ergotherapeutische Massnahmen anrechenbar (KSIH Rz. 8075). Nicht anrechenbar ist 
indes der Zeitaufwand für ärztlich verordnete medizinische Massnahmen, welche durch 
medizinische Hilfspersonen vorgenommen werden, sowie für pädagogisch-therapeutische 
Massnahmen (Art. 39 Abs. 2 Satz 2 IVV). Als anrechenbare Grundpflege gelten in der 
Regel Massnahmen der Körperhygiene (Waschen, Duschen, Baden, Haarpflege, 
Zahnhygiene, Hand- und Fusspflege, Lagerung, Mobilisation), Massnahmen zur Erhaltung 
der täglichen Verrichtungen und Funktionen (Esshilfe, Hilfe beim An- und Auskleiden, Hilfe 
beim Aufstehen, Absitzen oder Abliegen, Toilettenhilfe, pflegerische Massnahmen bei 
Störungen der Blasen- und Darmentleerung, Gebrauch von Hilfsmitteln) sowie die 
Begleitung zu Arzt- und Therapiebesuchen, für welche die IV Kostengutsprache geleistet 
hat (KSIH Rz. 8076). Anhang IV des KSIH zeigt den für die Betreuung nicht behinderter 
Minderjähriger notwendigen Zeitbedarf.

3.5 Gemäss Art. 69 Abs. 2 IVV kann die IV-Stelle zur Prüfung eines 
Leistungsanspruchs unter anderem Abklärungen an Ort und Stelle vornehmen. Nach der 
Rechtsprechung hat ein Abklärungsbericht unter dem Aspekt der Hilflosigkeit (Art. 9 
ATSG) oder des Pflegebedarfs folgenden Anforderungen zu genügen: Als 
Berichterstatterin oder Berichterstatter wirkt eine qualifizierte Person, welche Kenntnis der 
örtlichen und räumlichen Verhältnisse sowie der aus den seitens der Mediziner gestellten 

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Diagnosen sich ergebenden Beeinträchtigungen und Hilfsbedürftigkeiten hat. Bei 
Unklarheiten über physische oder psychische Störungen und/oder deren Auswirkungen 
auf alltägliche Lebensverrichtungen sind Rückfragen an die medizinischen Fachpersonen 
nicht nur zulässig, sondern notwendig (vgl. BGE 133 V 450 E. 11.1.1). Weiter sind die 
Angaben der Hilfe leistenden Personen zu berücksichtigen, wobei divergierende 
Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext schliesslich muss 
plausibel, begründet und detailliert bezüglich der einzelnen alltäglichen 
Lebensverrichtungen sowie den tatbestandsmässigen Erfordernissen der dauernden 
Pflege und der persönlichen Überwachung und der lebenspraktischen Begleitung sein. 
Schliesslich hat er in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben zu 
stehen. Das Gericht greift, sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage 
im eben umschriebenen Sinne darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden 
Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet 
insbesondere der Umstand, dass die fachlich kompetente Abklärungsperson näher am 
konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 
E. 3.2.1 mit Hinweisen; Urteil BGer 8C_756/2011 vom 12. Juli 2012 E. 3.2). Diese 
Grundsätze gelten entsprechend auch für die Abklärung der Hilflosigkeit unter dem 
Gesichtspunkt der lebenspraktischen Begleitung (BGE 133 V 450 E. 11.1.1; vgl. Urteil 
BGer 8C_464/2015 vom 14. September 2015 E. 4). 

4. Strittig und zu prüfen ist, ab welchem Zeitpunkt der Beschwerdeführer Anspruch 
auf eine Hilflosenentschädigung hat und in welchem Ausmass er hilflos ist. Hierzu ist den 
Akten im Wesentliches Folgendes zu entnehmen:

4.1 Gemäss Stellungnahme des RAD-Arztes F.________, Facharzt für 
Allgemeinmedizin (D), vom 19. Oktober 2012 leidet der Versicherte an den 
Geburtsgebrechen Ziff. 495 (schwerer neonataler Infekt) und Ziff. 497 GgV (schwere 
respiratorische Adaptationsstörung; IV-act. 8). 

4.2 Zu Beginn des Jahres 2013 wurde beim Versicherten sodann die Diagnose 
Kryptorchismus inguinalis rechts und indirekter breitbasiger Leistenbruch rechts gestellt, 
was zu einer entsprechenden Operation am 1. Mai 2013 führte (IV-act. 15 f. und 19). Die 
IV-Stelle anerkannte in der Folge auch die Geburtsgebrechen Ziff. 355 (Kryptorchismus) 
sowie Ziff. 303 GgV (Hernia inguinalis lateralis; IV-act. 17 f.).

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4.3 Mit Arztbericht vom 16. November 2016 hielt Dr. med. G.________, Kinder- und 
Jugendarzt, die erstmals am 21. Juli 2015 gestellte Diagnose der Autismus-Spektrums-
Störung fest. Die Frage, ob ein behinderungsbedingter Mehraufwand an Hilfeleistung oder 
persönlicher Überwachung im Vergleich zu einem Nichtbehinderten gleichen Alters 
bestehe, bejahte er und merkte an, etwa seit vier Jahren (IV-act. 25 S. 1 f.). 

4.4 Im Jahr 2018 wurde bei der D.________ AG ein Gutachten eingeholt, welches die 
Diagnosen atypischer Autismus und leichte intellektuelle Behinderung attestierte. 
Beurteilend wurde ausgeführt, beim Versicherten hätten sich deutlich vor dem dritten 
Lebensjahr eine auffällige und beeinträchtigte Entwicklung der rezeptiven und expressiven 
Sprache, der Entwicklung reziproker sozialer Interaktion, und im Bereich des Spielens 
manifestiert (IV-act. 45).

4.5 In der Anmeldung zum Bezug einer Hilflosenentschädigung für Minderjährige vom 
3. Oktober 2018 gab die Mutter des Beschwerdeführers an, ihr Sohn sei beim Ankleiden 
auf Dritthilfe angewiesen. Zur Art der Hilfe wurde angemerkt, er brauche länger, ziehe sich 
manchmal verkehrt an und lasse sich schnell ablenken. Beim Essen wurde eine Hilfe mit 
"Ja" und "Nein" angegeben. Ausgeführt wurde hierzu, der Versicherte müsse konsequent 
aufgefordert werden. Auch beim Verrichten der Notdurft wurde die Frage, ob der Sohn auf 
Dritthilfe angewiesen sei, nicht eindeutig mit "Ja" oder "Nein" angegeben und angemerkt, 
er putze die Zähne nicht korrekt und der Toilettengang sei immer noch im Training. 
Betreffend Fortbewegung/Pflege gesellschaftlicher Kontakte wurde lediglich angegeben, 
der Sozialkontakt sei manchmal schwierig. Ob der Versicherte in diesem Bereich auf 
Dritthilfe angewiesen sei, wurde von der Mutter hingegen nicht beantwortet. Beim 
Aufstehen/Absitzen/Abliegen sowie bei der Körperpflege benötige er demgegenüber keine 
Dritthilfe. Schliesslich gab die Mutter an, ihr Sohn benötige keine medizinisch-pflegerische 
Hilfe, er müsse jedoch überwacht werden, da er die Gefahren noch nicht kenne und 
einmal einen epileptischen Anfall gehabt habe (IV-act. 50).

4.6 Am 20. März 2019 fand eine Abklärung vor Ort statt. H.________ hielt im 
gleichentags verfassten Abklärungsbericht hinsichtlich An-/Auskleiden einen Hilfsbedarf ab 
Mai 2017 fest. Gegenüber der Abklärungsperson gab die Mutter des Versicherten an, das 
Kleiden sei der Norm entsprechend gewesen. Heute sei das Problem, dass der 
Versicherte durch Reize leicht ablenkbar sei. Er könne einfach noch nicht bei der 
gestellten Aufgabe bleiben. Die Eltern würden den Versicherten regelmässig anleiten, 
vorwärts zu machen. Weiter führte die Abklärungsperson an, die Mutter habe erklärt, dass 

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sie nicht mehr als 15 Minuten beim Kleiden benötige. Bei den Verschlüssen (Knöpfe, 
Reissverschlüsse etc.) habe der Versicherte bis heute Schwierigkeiten und benötige Hilfe. 
Es wäre zumutbar, auf behinderungsgerechte Kleidung zurückzugreifen. Im Bereich 
Aufstehen/Absitzen/Abliegen konnte anlässlich der Abklärung keine Hilfsbedürftigkeit 
festgestellt werden. Gemäss Angaben der Mutter sei der Versicherte diesbezüglich 
selbständig und es bestünden keine Einschränkungen. Der Versicherte habe bereits mit 
15 Monaten alleine die Position wechseln können, was noch heute der Fall sei. Betreffend 
die Lebensverrichtung Essen hielt die Abklärungsperson beim Zerkleinern der Nahrung 
einen Hilfsbedarf ab Mai 2018 fest. Zu Art und Umfang der Hilfe wurde angegeben, das 
Essen sei ansonsten der Norm entsprechend gewesen. Die Nahrung werde in der Schule 
und auch zu Hause für den Versicherten zerkleinert. Es sei ihm bis heute noch nicht 
möglich, mit dem Messer und mit der Gabel die Speisen zu zerschneiden. Der Versicherte 
esse sehr langsam und man müsse ihn dazu motivieren. Hinsichtlich Körperpflege wurde 
ein Bedarf auf Dritthilfe demgegenüber verneint und angegeben, die Körperpflege sei bis 
heute altersgemäss gewesen. Der Versicherte habe Wasser sehr gern. Die Eltern 
kontrollierten und leiteten den Versicherten bei Bedarf noch etwas an, was auch dem Alter 
entspreche. Die Verrichtung (Zahnpflege, Körperpflege etc.) erledige er aber selber. Was 
die Lebensverrichtung Verrichten der Notdurft anbelangt, bejahte die Abklärungsperson 
die Notwendigkeit der Hilfe Dritter seit Mai 2015 und führte aus, der Versicherte sei bis 
heute nicht zuverlässig trocken und trage sowohl am Tag als auch in der Nacht Windeln. 
Zu Hause führe man regelmässig ein WC-Training durch bzw. werde er ca. alle Stunden 
angeleitet, auf das WC zu gehen. Während schliesslich im Bereich der Fortbewegung ein 
Hilfsbedarf verneint wurde, bejahte die Abklärungsperson einen solchen im Bereich der 
Pflege gesellschaftlicher Kontakte ab Mai 2017. Begründend wurde festgehalten, der 
Versicherte habe mit 22 Monaten gehen und sich der Norm entsprechend selbständig 
fortbewegen können. Im Verkehr sei der Versicherte sicher und er bewege sich im 
Wohnquartier selbständig. Demgegenüber habe die sprachliche Entwicklung verspätet 
eingesetzt und sei bis heute ein Thema. Bei der Behandlungspflege wurde im 
Abklärungsbericht schliesslich ein zeitlicher Mehraufwand von 10 Minuten festgehalten. 
Dabei wurde berücksichtigt, dass aufgrund der Neurodermitis zweimal täglich Salben 
aufgetragen werden müssen. Den Bedarf an dauernder persönlicher Überwachung 
verneinte die Abklärungsperson (IV-act. 54). 

5. Diese Akten sind nun nach dem im Sozialversicherungsrecht generell 
herrschenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu würdigen.

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6. Die Beschwerdegegnerin stützte sich in der angefochtenen Verfügung im 
Wesentlichen auf den Abklärungsbericht vom 20. März 2019 und anerkannte eine 
Hilfsbedürftigkeit des Beschwerdeführers im Bereich des An-/Auskleidens, beim Essen, 
beim Verrichten der Notdurft und bei der Pflege gesellschaftlicher Kontakte. Nachdem sich 
die Parteien einig sind, dass die Hilfsbedürftigkeit für den alltäglichen Lebensbereich 
Essen ab November 2013 zu bejahen ist, und nachdem sie auch darin übereinstimmen, 
dass der Beschwerdeführer beim Verrichten der Notdurft ab Mai 2015 und bei der Pflege 
gesellschaftlicher Kontakte ab Mai 2017 auf Dritthilfe angewiesen ist, können Weiterungen 
theoretischer Natur zu diesen Bereichen unterbleiben, zumal keine Anhaltspunkte für eine 
diesbezügliche Fehleinschätzung der Beschwerdegegnerin bestehen. Ebenfalls 
unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer keiner dauernden persönlichen Überwachung 
bedarf. Bei einem ausgewiesenen zeitlichen Mehraufwand von insgesamt 42 Minuten, 
davon zehn Minuten für die Behandlungspflege, sind sodann auch die Voraussetzungen 
für einen Intensivpflegezuschlag gemäss Art. 39 IVV nicht erfüllt. Strittig und zu prüfen ist 
somit nur, ob die Beschwerdegegnerin einen Hilfsbedarf beim An-/Auskleiden zu Recht 
erst ab Mai 2017 anerkannt und bei den Lebensverrichtungen Aufstehen/Absitzen/Ablie-
gen sowie bei der Körperpflege eine Hilflosigkeit ganz verneint hat. 

6.1 Zunächst ist festzustellen, dass der Abklärungsbericht vom 20. März 2019 die von 
der Rechtsprechung an den Beweiswert eines derartigen Berichts gestellten 
Anforderungen erfüllt. Er wurde von einer erfahrenen und qualifizieren Fachperson 
verfasst, die Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse (Hausbesuch) sowie der 
gesundheitlichen Situation (Autismus-Spektrum-Störung, Coffin-Siris-Syndrom, 
Entwicklungsrückstand) des Beschwerdeführers hatte. Auch wurden die von der Mutter 
anlässlich der Abklärung vor Ort gemachten Angaben berücksichtigt und es ist mit der 
Beschwerdegegnerin davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer selbst bei der 
Abklärung ebenfalls dabei war, hat die Abklärungsperson den Beschwerdeführer doch 
neben seiner Mutter als Auskunftsperson aufgeführt. Der Abklärungsbericht führt 
schliesslich sorgfältig, genau und nachvollziehbar aus, bei welchen Verrichtungen der 
Beschwerdeführer Hilfestellungen braucht, welcher Art diese sind und wie oft diese 
anfallen. Der Bericht erlaubt somit eine schlüssige Beurteilung der sich stellenden Fragen. 
Der Umstand, dass die Abklärungsperson zu anderen Einschätzungen als der 
Beschwerdeführer gelangt, lässt es jedenfalls nicht zu, einen Abklärungsbericht stets in 
Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen. Somit kommt dem 
Bericht, vorbehältlich der Entkräftung durch schlagende Einwände, volle Beweiskraft zu. 

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6.2 Zum Hilfsbedarf in den umstrittenen Lebensverrichtungen ergibt sich Folgendes:

6.2.1 Nach KSIH Rz. 8015 liegt eine Hilflosigkeit im Lebensbereich Aufstehen/Absitzen/ 
Abliegen vor, wenn die versicherte Person ohne Dritthilfe nicht aufstehen, absitzen oder 
abliegen kann. Kann aber die versicherte Person die Transfers selbständig machen, liegt 
keine Hilflosigkeit vor. 

Diesbezüglich ist mit der Beschwerdegegnerin festzustellen, dass der Beschwerdeführer 
in der Beschwerde selbst ausgeführt hat, er könne aufstehen, sich hinsetzen und sich 
hinlegen (vgl. act. 1 Rz. 20). Dies korrespondiert mit den Angaben der Mutter in der 
Anmeldung für eine Hilflosenentschädigung vom 3. Oktober 2018 (vgl. IV-act. 50 S. 5) und 
denjenigen gegenüber der Abklärungsperson (vgl. IV-act. 54 S. 3). Sodann trifft es zwar 
zu, dass eine versicherte Person in dieser Lebensverrichtung auch dann als hilflos gilt, 
wenn sie im Bett nicht in der Lage ist, sich selber zuzudecken und zu lagern (KSIH 
Rz. 8016). Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend darauf hingewiesen hat, ergeben sich 
aus den Akten jedoch keine Anhaltspunkte, wonach der Beschwerdeführer nicht in der 
Lage wäre, sich im Bett zu lagern. Dies wird vom Beschwerdeführer denn auch gar nicht 
geltend gemacht, argumentiert er doch lediglich damit, er könne die Decke nicht ihrem 
Zweck gemäss verwenden. Er ziehe die Decke über den Kopf oder verstricke sich darin, 
so dass die Gefahr des Erstickens bestehe. Dementsprechend könne er sich nicht 
zudecken. Auch hierfür gibt es in den Akten keine Hinweise und eine solche 
Einschränkung wurde erst im Einwandverfahren und nicht bereits anlässlich der Abklärung 
zu Hause geltend gemacht. Soweit der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers 
diesbezüglich vorbringt, von den Eltern könne nicht erwartet werden, dass sie bei 
sämtlichen Bewegungen wüssten, welche Teilaspekte für die Beurteilung der Hilflosigkeit 
wichtig seien, erscheint dies insofern nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz kann der 
Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn selbst wenn eine 
solche Einschränkung beim Zudecken bestünde, wäre diese vorliegend unbeachtlich, da 
die Eltern im Rahmen der Schadenminderungspflicht verpflichtet wären, geeignete und 
zumutbare Massnahmen zu treffen, um die Selbständigkeit ihres Sohnes zu unterstützen. 
Zu denken ist hier etwa an den Einsatz einer "ZEWI"-Pflegedecke, bei welcher der 
Beschwerdeführer immer zugedeckt wäre und keine Gefahr des Erstickens bestünde (vgl. 
dazu Urteil Verwaltungsgericht Bern 200 2019 512 vom 12. November 2019 E. 3.5.3). Im 
Bereich Aufstehen/Absitzen/Abliegen ist somit keine Hilfsbedürftigkeit ausgewiesen. 

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Urteil S 2020 19

6.2.2 Im Bereich An-/Auskleiden liegt sodann eine Hilflosigkeit vor, wenn die versicherte 
Person ein unentbehrliches Kleidungsstück oder eine Prothese nicht selber an- oder 
ausziehen kann. Hilflosigkeit liegt auch vor, wenn sie sich zwar selber ankleiden kann, ihr 
hingegen die Kleider bereitgelegt werden müssen oder kontrolliert werden muss, ob sich 
die versicherte Person der Witterung entsprechend gekleidet hat oder ob sie Vor- und 
Rückseite der Kleidungsstücke verwechselt hat (KSIH Rz. 8014). Gemäss den in Anhang 
III KSIH enthaltenen Richtlinien zur Bemessung der massgebenden Hilflosigkeit bei 
Minderjährigen kann sich ein Kind ab drei Jahren unter Anleitung an- und ausziehen, 
wobei es für einzelne Handreichungen, wie Knöpfe öffnen und schliessen, auf Hilfe 
angewiesen ist. Ab fünf Jahren zieht ein Kind die Schuhe am richtigen Fuss an und merkt 
sich die Vorder- und Rückseite der Kleider. Es kann sich mehrheitlich alleine an- und 
ausziehen. 

Vorliegend hat die Beschwerdegegnerin den Umstand, dass sich der Beschwerdeführer 
auch mit mehr als 7 1/2 Jahren ohne Dritthilfe nicht anziehen konnte bzw. kann und die 
Eltern ihn anleiten müssen, bei der Aufgabe zu bleiben und vorwärts zu machen, insofern 
berücksichtigt, als eine Hilflosigkeit in diesem Bereich ab Mai 2017, mithin ab dem fünften 
Altersjahr, anerkannt wurde. Soweit der Beschwerdeführer dagegen einwendet, es sei 
bereits ab Mai 2015 in dieser Lebensverrichtung eine Hilflosigkeit zu verzeichnen 
gewesen, kann er nicht gehört werden. Weder anlässlich der Abklärung noch aus den 
Akten ergaben bzw. ergeben sich Anhaltspunkte für eine Hilfsbedürftigkeit ab Mai 2015. 
Der pauschale Verweis auf einen generellen Entwicklungsrückstand genügt hierfür 
jedenfalls nicht. Dass der Beschwerdeführer gemäss Bericht des I.________ vom 22. Mai 
2014 (Bf-act. 3) mit zwei Jahren lediglich beim Anziehen half, sich aber nicht selber anzog, 
war – wie die Beschwerdegegnerin zutreffend festgestellt hat – altersentsprechend. Dies 
zeigte sich auch anlässlich der Abklärung vom 20. März 2019, hielt die Abklärungsperson 
doch fest, dass das Kleiden der Norm entsprechend gewesen sei und das Problem heute 
darin bestehe, dass der Beschwerdeführer durch Reize leicht ablenkbar sei (vgl. IV-act. 54 
S. 1). Schliesslich kann auch aus den eingereichten Videoaufzeichnungen von Februar 
2020 (Bf-act. 9) keine Hilflosigkeit ab Mai 2015, mithin ab dem 3. Altersjahr abgeleitet 
werden. Vorab ist festzustellen, dass das Video vom 10. Februar 2020 die gleiche 
Videosequenz zeigt (blaue Strumpfhose anziehen und Spiderman Pullover abziehen), die 
bereits in der Videoaufzeichnung vom 5. Februar 2020 ersichtlich ist. Sodann bestätigen 
die Videoaufzeichnungen, was bereits bei der Abklärung vor Ort im März 2019 
festgehalten wurde. So fällt bei beiden Videosequenzen auf, dass das Problem 
insbesondere darin besteht, dass der Beschwerdeführer leicht ablenkbar ist und er von 

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Urteil S 2020 19

seiner Mutter immer wieder angehalten werden muss, bei der gestellten Aufgabe zu 
bleiben und vorwärts zu machen. Kann der Beschwerdeführer von seiner Mutter jedoch 
genügend motiviert werden, ist es ihm möglich, eine Unterhose, ein Unterhemd sowie 
einen Pullover anzuziehen. Des Weiteren ist auf den Videoaufzeichnungen ersichtlich, 
dass es dem Beschwerdeführer nicht gelingt, den Knopf und den Reissverschluss seiner 
Hose zu schliessen und er dabei auf die Hilfe seiner Mutter angewiesen ist. Darüber 
hinaus braucht er Hilfe beim Erkennen der Vorder- und Rückseite der Kleider und wenn 
sich ein Kleidungsstück wie z.B. die Strumpf- oder Unterhose verdreht. Diesen soeben 
dargelegten Umständen hat die Beschwerdegegnerin insofern Rechnung getragen, als sie 
eine Hilflosigkeit ab dem fünften Altersjahr anerkannt hat, können diese Hilfeleistungen der 
Mutter doch gerade nicht mehr als altersentsprechend beurteilt werden, da sich ein 
fünfjähriges Kind mehrheitlich alleine an- und ausziehen kann. Dass ein Kind im Alter von 
drei Jahren Anleitung beim An- und Abziehen braucht, dass es sich die Vorder- und 
Rückseite bzw. die Innen- und Aussenseite der Kleider nicht merken kann und dass es bei 
gewissen schwierigen Kleidungsstücken wie z.B. einer Strumpfhose, die sich verdrehen 
kann, auf Hilfe angewiesen ist, muss jedoch als altersentsprechend eingestuft werden. 
Schliesslich ist es wohl nicht unüblich, dass auch ein dreijähriges Kind nicht immer Lust 
hat, sich unter Anleitung der Eltern selbständig an- und auszuziehen und es auch bei 
einem gesunden gleichaltrigen Kind zu Situationen kommt, in denen die Mutter dem Kind 
die Hose raufzieht, nachdem das Kind gefragt wird, ob es Unterstützung brauche bzw. ob 
es dies nicht alleine könne. Dies zeigt sich auch daran, dass der Beschwerdeführer bei der 
Videoaufnahme anmerkt, er könne dies in der Schule alleine. Zu guter Letzt trifft es zwar 
zu, dass im Rahmen des vom I.________ am 7. Juli 2015 durchgeführten VADEMECUM-
Tests ein Entwicklungsstand im Bereich D (Selbständigkeit) von 27 Monaten festgehalten 
wurde (vgl. Bf-act. 11). Vergleicht man jedoch die Auswertungen der Tests aus dem Jahr 
2014 mit demjenigen aus dem Jahr 2015, wird ersichtlich, dass der I.________ die 
Bemerkungen unter "1. Beobachtung" aus dem Jahr 2014 im Jahr 2015 unbesehen 
übernommen hat. Dies hat insbesondere auch für die Bemerkung "Kleider anziehen 
helfen" zu gelten, obwohl zwischen dem Test vom 30. September 2014 und demjenigen 
vom 7. Juli 2015 im Bereich D immerhin ein Entwicklungsfortschritt von 9–15 Monaten 
festgehalten wurde. Die Auswertung vom 7. Juli 2015 enthält unter "2. Beobachtung" zwar 
noch neue Anmerkungen, diese äussern sich jedoch nicht zum Bereich An-/Ausziehen. 
Der Beschwerdegegnerin ist somit zuzustimmen, dass der Auswertung gerade nicht zu 
entnehmen ist, wie sich der Beschwerdeführer beim Anziehen der Kleider anlässlich des 
Tests vom 7. Juli 2015 verhalten hat. Zusammenfassend gelingt es dem 
Beschwerdeführer somit auch durch die Einreichung der Auswertung des VADEMECUM-

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Tests, im Rahmen dessen lediglich drei Stichworte zur Hilfsbedürftigkeit beim Anziehen 
festgehalten wurden, nicht, eine Hilflosigkeit im besagten Lebensbereich bereits ab dem 
dritten Altersjahr darzutun. Hierfür genügt auch der Verweis auf allfällige unkoordinierte 
Bewegungen und eine fehlende Balance im Alter von vier Jahren nicht, zumal praktisch 
zur gleichen Zeit im Bericht des J.________ ein unauffälliges Gang- und Standbild 
festgehalten wurde (vgl. IV-act. 25 S. 6). Somit ist nicht mit dem im 
Sozialversicherungsrecht erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdeführer beim An- und Auskleiden bereits 
ab Mai 2015 auf regelmässige und erhebliche Dritthilfe angewiesen ist. Schliesslich ist 
festzustellen, dass sich am Anspruch des Beschwerdeführers selbst dann nichts ändern 
würde, wenn eine Hilflosigkeit im Bereich An- und Auskleiden bereits ab Mai 2015 
ausgewiesen wäre, wären in diesem Fall die Voraussetzungen für eine 
Hilflosenentschädigung mittleren Grades – Hilfsbedürftigkeit in mindestens vier 
Lebensverrichtungen – doch ebenfalls erst im Mai 2017 erfüllt, sodass sich der Anspruch 
des Beschwerdeführers ohnehin erst ab diesem Zeitpunkt erhöhen würde. 

6.2.3 Im Rahmen der Körperpflege ist Hilflosigkeit anzunehmen, wenn die versicherte 
Person eine täglich notwendige Verrichtung im Rahmen der Körperpflege (Waschen, 
Kämmen, Rasieren, Baden/Duschen) nicht selber ausführen kann (KSIH Rz. 8020). Bis zu 
einem gewissen Alter sind alle Kinder hilflos in Bezug auf die Körperpflege. Ein 
behinderungsbedingter Mehraufwand kann deshalb diesbezüglich nur vorliegen, wenn 
sich die Körperpflege im konkreten Einzelfall als besonders aufwendig erweist. 
Dementsprechend ist in Übereinstimmung mit dem massgebenden Kreisschreiben eine 
erhebliche und dauernde Dritthilfe im Bereich der Körperpflege – abgesehen von dem hier 
nicht relevanten Fall eines Schwerstbehinderten – grundsätzlich erst ab sechs Jahren zu 
berücksichtigen (vgl. Anhang III KSIH). 

Wie die Beschwerdegegnerin diesbezüglich zutreffend darauf hingewiesen hat, hat die 
Mutter des Beschwerdeführers bereits in der Anmeldung vom 3. Oktober 2018 eine 
entsprechende Hilfsbedürftigkeit beim Waschen, Kämmen und Baden/Duschen verneint 
(vgl. IV-act. 50 S. 5). Soweit der Beschwerdeführer nun geltend macht, er könne die 
Temperatur des Wassers nicht regulieren und sich weder selber einseifen noch den 
Schaum selber abwaschen, kann darauf mit Verweis auf die "Aussagen der ersten 
Stunde", welche in der Regel unbefangener und zuverlässiger sind als spätere 
Schilderungen, die bewusst oder unbewusst von Überlegungen versicherungsrechtlicher 
oder anderer Art beeinflusst sein können, nicht abgestellt werden. Weder anlässlich der 

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Abklärung noch aus den Akten ergaben bzw. ergeben sich Anhaltspunkte für eine 
entsprechende Hilfsbedürftigkeit. Darüber hinaus ist mit der Beschwerdegegnerin 
festzustellen, dass jedes Kind mehrmaliger Aufforderung und Nachkontrolle beim 
Aufstehen, ins Bett gehen, Händewaschen usw. bedarf. Eine allfällige Hilfe kann 
deswegen nur anerkannt werden, wenn sie eine bestimmte Intensität erreicht und 
offensichtlich über das übliche Mass hinausgeht (KSIH Rz. 8088). Dies ist vorliegend 
offenbar gerade nicht der Fall, hätte die Mutter dies ansonsten doch im Rahmen der 
Anmeldung erwähnt. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass auch bei einem gesunden 
Kind ab sechs Jahren noch eine Kontrolle und Anleitung bei der Körperpflege nötig ist und 
ein Kind erst ab zehn Jahren keine regelmässige Kontrolle mehr braucht (vgl. Anhang III 
KSIH). Die vom Beschwerdeführer beim Baden und Duschen geltend gemachte 
Hilfsbedürftigkeit erweist sich somit als altersentsprechend. Anhaltspunkte, dass die 
Hilfestellungen der Eltern im Bereich der Körperpflege über ein gewisses Anleiten und 
eine gewisse Kontrolle, wie im Abklärungsbericht festgehalten, hinausgehen, ergaben sich 
weder anlässlich der Abklärung noch aus den Akten. 

Schliesslich ist auch hinsichtlich der Zahnpflege eine gewisse Kontrolle und Anleitung 
altersgerecht. Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend darauf hingewiesen hat, müssen 
den Kindern die Zähne einige Jahre nachgeputzt werden, wenn keine Erkrankungen in 
Kauf genommen werden wollen. Dabei ist noch einmal darauf hinzuweisen, dass es im 
Bereich der Körperpflege erst ab zehn Jahren keiner regelmässigen Kontrolle mehr 
bedarf. Dementsprechend entspricht es auch dem Alter des Beschwerdeführers, wenn die 
Eltern die Zahnpflege kontrollieren und ihn bei Bedarf anleiten müssen. Soweit der 
Beschwerdeführer nun geltend macht, die Hilfsbedürftigkeit gehe darüber hinaus, da er die 
Zähne nicht selber putzen könne und dies von seinen Eltern übernommen werden müsse, 
ist Folgendes festzuhalten: Zunächst ist der Beschwerdegegnerin Recht zu geben, dass 
die Mutter des Beschwerdeführers in der Anmeldung lediglich erwähnte, ihr Sohn putze 
die Zähne nicht korrekt. Dass er die Zähne überhaupt nicht selbständig putzen könne bzw. 
dass die Zahnpflege komplett von den Eltern übernommen werden müsse, geht aus der 
Anmeldung demgegenüber nicht hervor (vgl. IV-act. 50 S. 6). Entsprechend erstaunt es 
auch nicht, wenn im Abklärungsbericht ausgeführt wurde, die Verrichtung (unter anderem 
der Zahnpflege) erledige der Versicherte unter Anleitung bei Bedarf und einer gewissen 
Kontrolle selber (vgl. IV-act. 54 S. 5). Zu berücksichtigen ist nun jedoch, dass diese 
Ausführungen im Rahmen der Beschwerde vehement bestritten werden und geltend 
gemacht wird, die Eltern würden dem Beschwerdeführer die Zähne putzen. Zwar gibt es 
keine offensichtlichen Anhaltspunkte dafür, dass die Abklärungsperson die Ausführungen 

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der Mutter falsch protokolliert hätte. In Anbetracht der Tatsache aber, dass im Bericht des 
K.________ vom 14. Juni 2019 (Bf-act. 7) festgehalten wurde, die Eltern würden dem 
Beschwerdeführer die Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste putzen, bestehen 
immerhin gewisse Anhaltspunkte, dass der Beschwerdeführer die Zähne nicht selber 
putzen kann, mithin dass der Hilfsbedarf des Beschwerdeführers im Bereich der 
Zahnpflege über das hinausgeht, was von der Beschwerdegegnerin als 
altersentsprechend (Anleitung und Kontrolle) eingestuft wurde. Dies wird dadurch 
verstärkt, dass der Beschwerdeführer unbestrittenermassen mit Besteck nicht umgehen 
kann und das Zähneputzen wohl damit vergleichbar ist. Schlussendlich braucht die 
Einschränkung in diesem Teilbereich jedoch nicht abschliessend beurteilt zu werden, da 
der Beschwerdeführer selbst bei Anerkennung der Hilfsbedürftigkeit im Bereich 
Körperpflege lediglich in fünf der rechtsprechungsgemäss relevanten Lebensverrichtungen 
auf Dritthilfe angewiesen wäre, was für die Bejahung einer schweren Hilflosigkeit nicht 
ausreicht, setzt dies doch gerade eine Hilfsbedürftigkeit in sämtlichen alltäglichen 
Lebensverrichtungen voraus. 

7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin eine 
Hilfsbedürftigkeit des Beschwerdeführers in der Lebensverrichtung 
Aufstehen/Absitzen/Abliegen zu Recht verneint hat. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist der 
Umstand, dass die Beschwerdegegnerin im Bereich An-/Auskleiden erst ab Mai 2017 eine 
entsprechende Hilflosigkeit angenommen hat. Was schliesslich die Lebensverrichtung 
Körperpflege anbelangt, liegen in Bezug auf das Zähneputzen zwar divergierende 
Angaben vor, doch selbst bei Anerkennung dieser Einschränkung ab Mai 2018 wäre der 
Beschwerdeführer "nur" in fünf alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in 
erheblicher Weise auf Dritthilfe angewiesen, sodass der Beschwerdeführer auch dann 
"nur" Anspruch auf die durch die Beschwerdegegnerin verfügte Entschädigung wegen 
mittlerer Hilflosigkeit hätte. Damit erweist sich die angefochtene Verfügung vom 22. Januar 
2020 als rechtmässig, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde vollumfänglich 
abzuweisen ist.

8. Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung 
und/oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein 
bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahrscheinlich und weitere Beweismassnahmen 
könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, kann auf die Abnahme 
weiterer Beweise in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 122 V 157 
E. 1d).

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Über die eingereichten Akten – welche vom Gericht eingehend geprüft wurden – hinaus 
wurden keine konkreten Beweisofferten gestellt. Sodann sind Weiterungen in 
beweisrechtlicher Hinsicht auch in keiner Weise angezeigt. Schliesslich kann der 
Beschwerdegegnerin auch keine Verletzung der Abklärungspflicht nach Art. 43 ATSG 
vorgehalten werden.

9.  Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten gestützt auf Art. 69 
Abs. 1bis IVG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine Spruchgebühr von 
Fr. 800.– dem angefallenen Verfahrensaufwand angemessen erscheint. Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist nicht zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, welche 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.   

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug 
von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 30. September 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am