# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2261eeba-25d1-5aec-9a99-862dedc1dedd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.02.2025 E-3974/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3974-2023_2025-02-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-3974/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richterin Regina Derrer;   

Gerichtsschreiber Lukas Rathgeber. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

B._______, geboren am (…), 

Türkei,   

beide vertreten durch lic. iur. Fethiye Yalcin,   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 12. Juni 2023 / N (…). 

 

 

 

E-3974/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführerin in Begleitung ihres damals minderjährigen 

Kindes und zweier erwachsener Kinder am 11. Mai 2022 in der Schweiz 

um Asyl nachsuchte, 

dass die Beschwerdeführer am 2. August 2022 im Beisein ihrer damaligen 

Rechtsvertretung zu ihren Gesuchsgründen angehört wurden und ihr Asyl-

verfahren am 8. August 2022 dem erweiterten Verfahren zugeteilt wurde,  

dass sie geltend machten, sie seien türkische Staatsangehörige kurdischer 

Ethnie, und stammten aus der Provinz Sirnak,  

dass die Beschwerdeführerin zur Begründung ihres Asylgesuchs im We-

sentlichen die Verfolgung durch ihre Schwiegerfamilie und durch staatliche 

Behörden geltend machte, wobei der zum Zeitpunkt seiner Anhörung min-

derjährige Beschwerdeführer keine eigenen Asylgründe geltend machte,  

dass ihre Familie mit der Demokratischen Partei der Völker (HDP) sympa-

thisiere und engen Kontakt mit der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) pflege, 

so sei einer ihrer Brüder mehrere Jahre bei der PKK gewesen und lebe 

heute in Deutschland,  

dass ein weiterer Bruder (N […]) in der Schweiz lebe, da er angeklagt und 

verurteilt worden sei, und dass ihre Schwester (N […]) aus politischen 

Gründen mit ihrem Mann in die Schweiz geflohen sei, 

dass im März 2022 vier Personen in Uniform zu ihr nach Hause gekommen 

seien, sie über ihren Bruder, der in der Schweiz lebt, befragt und sie an-

schliessend mit auf den Polizeiposten genommen hätten, wo sie be-

schimpft, angefasst und getreten worden sei,  

dass sie zwei Tage später nach Istanbul gezogen sei, um dort zu leben, 

und dass sie am 28. April 2022 von dort aus Angst vor der Polizei mit ihren 

drei Kindern nach Bosnien ausgereist sei,  

dass sie in der Zeit in Istanbul aktiv kritische Inhalte auf Social-Media geteilt 

habe, 

dass ein Strafermittlungsverfahren wegen Terrorpropaganda gegen sie 

eingeleitet worden sei,  

dass sie zur Stützung ihrer Vorbringen im vorinstanzlichen Verfahren meh-

rere Justizdokumente aus der Türkei zu den Akten reichte, 

E-3974/2023 

Seite 3 

dass das SEM mit Verfügung vom 12. Juni 2023 die Flüchtlingseigenschaft 

der Beschwerdeführer verneinte, ihr Asylgesuch abwies und die Wegwei-

sung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,  

dass die Beschwerdeführer mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung vom 

17. Juli 2023 gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erheben liessen, 

dass in dieser beantragt wird, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe-

ben, es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführer die Flüchtlingseigen-

schaft erfüllen und es sei ihnen Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Un-

zulässigkeit, allenfalls die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs fest-

zustellen und als Folge davon sei den Beschwerdeführern die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren, 

dass subeventualiter beantragt wird, die Sache sei zur Neubeurteilung an 

das SEM zurückzuweisen, 

dass in prozessualer Hinsicht beantragt wird, es sei festzustellen, dass sie 

sich bis zum Ende des Verfahrens in der Schweiz aufhalten dürften und 

das SEM sei anzuweisen, von jeglichen Vollzugshandlungen abzusehen, 

dass in verfahrensrechtlicher Hinsicht weiter beantragt wird, es sei die un-

entgeltliche Prozessführung zu gewähren, auf die Erhebung eines Kosten-

vorschusses zu verzichten und die rubrizierte Rechtsvertreterin als unent-

geltlicher Rechtsbeistand einzusetzen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 19. Juli 2023 den 

Eingang der Beschwerde bestätigte, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 9. November 2023 

die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und um 

Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistandes nach Feststellung der Aus-

sichtslosigkeit der Beschwerde abwies und einen Kostenvorschuss ver-

langte,  

dass der Kostenvorschuss fristgerecht bezahlt wurde,  

dass die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. November 2023 eine Stel-

lungnahme zur Zwischenverfügung vom 9. November 2023 sowie ein Arzt-

zeugnis vom 7. November 2023 einreichten, 

E-3974/2023 

Seite 4 

dass das SEM mit Verfügungen vom 12. Juni 2023 die Flüchtlingseigen-

schaft der volljährigen Kinder der Beschwerdeführerin verneinte, deren 

Asylgesuche abwies und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den 

Wegweisungsvollzug anordnete,  

dass diese mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung gegen die Verfügungen 

beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben liessen (Beschwer-

deverfahren E-3972/2023 und E-3977/2023). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass die Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men haben, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt sind, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung haben und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert sind 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass das vorliegende Verfahren mit denjenigen der erwachsenen Kinder 

(E-3972/2023 und E-3977/2023) aufgrund des engen sachlichen und per-

sönlichen Zusammenhangs koordiniert zu behandeln ist, 

E-3974/2023 

Seite 5 

dass die Feststellung des Sachverhalts richtig und vollständig und damit 

nicht zu beanstanden ist und dasselbe auch für die Begründungsdichte der 

angefochtenen Verfügung gilt, womit der Subeventualantrag der Rückwei-

sung der Sache an die Vorinstanz abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft 

zu machen ist (Art. 7 AsylG),  

dass das SEM seinen Asylentscheid im Wesentlichen damit begründet, die 

Vorbringen der Beschwerdeführer hielten den Anforderungen an die 

Flüchtlingseigenschaft und Glaubhaftigkeit nicht stand,  

dass die Beschwerdeführer in ihrer Rechtsmitteleingabe, unter Beilage ei-

ner Liste von verfolgten Familienmitgliedern und Märtyrern der Grossfami-

lie sowie eines weiteren Schreibens ihres in der Schweiz lebenden Bruders 

(N […]), die Vorbringen aus dem erstinstanzlichen Verfahren betreffend 

Reflexverfolgung im Wesentlichen wiederholen, 

dass mit Eingabe vom 23. November 2023 erneut auf das laufende Straf-

ermittlungsverfahren gegen die Beschwerdeführerin wegen Propaganda 

für eine Terrororganisation und auf die angebliche Echtheit der eingereich-

ten Justizdokumente verwiesen wird, 

dass das Gericht nach Durchsicht der Akten zum Schluss gelangt, dass 

das SEM in seiner Verfügung mit überzeugender Begründung zu Recht zur 

Erkenntnis gelangt ist, dass die Vorbringen der Beschwerdeführers den 

Anforderungen von Art. 3 und 7 AsylG nicht zu genügen vermögen,  

dass auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann und es den 

Beschwerdeführern nicht gelingt, diesen Argumenten auf Beschwerde-

ebene etwas Stichhaltiges entgegenzusetzen, 

dass mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass die Probleme mit der 

Schwiegerfamilie unter anderem zeitlich zu weit zurückliegen, 

E-3974/2023 

Seite 6 

dass die einmalige Mitnahme der Beschwerdeführerin auf den Polizeipos-

ten (auch bei Wahrunterstellung) nicht flüchtlingsrechtlich bedeutsam be-

ziehungsweise zur Bejahung einer Reflexverfolgung nicht ausreichend in-

tensiv ist und die Teilnahmen an politischen Anlässen – ohne exponierte 

Stellung – oder die Aktivitäten in den sozialen Medien (vgl. dazu auch nach-

folgend) keine Aufmerksamkeit der türkischen Behörden hervorgerufen 

hat, 

dass die Beschwerdeführer ihre Fluchtvorbringen betreffend ihre Aktivitä-

ten in den sozialen Medien im vorinstanzlichen Verfahren überdies auf ge-

fälschte Justizdokumente abgestützt haben, weshalb die Glaubhaftigkeit 

dieser Vorbringen fraglich ist, 

dass abgesehen von der fraglichen Echtheit der Beweismittel darauf hin-

zuweisen ist, dass bei Strafverfahren wegen Propaganda für eine Terror-

organisation in der Ermittlungsphase nicht per se von einer zukünftigen, 

mit erheblicher Wahrscheinlichkeit drohenden Verfolgung im Sinne von Art. 

3 AsylG auszugehen ist (vgl. Referenzurteil des Bundesverwaltungsge-

richts E-4103/2024 vom 8. November 2024, E. 8ff.), 

dass das auf Beschwerdeebene eingereichte Schreiben des Bruders der 

Beschwerdeführerin nichts an dieser Einschätzung zu ändern vermag und 

die Schreiben der Deutsch-Lehrerinnen keine asylrechtliche Relevanz zu 

entfalten vermögen,  

dass es den Beschwerdeführern somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz 

das Asylgesuch zu Unrecht abgelehnt hat,  

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da die Beschwer-

deführer insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügen 

(Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je 

m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

E-3974/2023 

Seite 7 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis-

standard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, allfällige Weg-

weisungsvollzugshindernisse sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis 

möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 

2011/24 E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass der Vollzug der Wegweisung sich in Beachtung dieser massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass die Beschwerdeführer aus Uludere (Provinz Sirnak) stammen und die 

Vorinstanz im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung zutref-

fend davon ausging, dass der Vollzug der Wegweisung in die Provinz 

Sirnak aufgrund gewaltsamer Auseinandersetzungen als generell nicht zu-

mutbar zu qualifizieren war (vgl. BVGE 2013/2 E. 9.6; Referenzurteil des 

BVGer E-1948/2018 vom 12. Juni 2018 E. 7.3.1), 

dass im Sinne des kürzlich ergangenen Koordinationsurteils des BVGer E-

4103/2024 vom 8. November 2024, E. 13.4.8, die Zumutbarkeit von Weg-

weisungsvollzügen in die Provinz Sirnak im Einzelfall nach individueller 

Prüfung zu bejahen ist, 

dass die Vorinstanz zutreffend davon ausging, dass die Beschwerdeführer 

über eine Aufenthaltsalternative innerhalb der Türkei verfügen und deren 

Inanspruchnahme zumutbar ist, 

dass die Beschwerdeführer bereits vor der Ausreise nach Istanbul zogen, 

wo sie Verwandte haben, und dort mit den erwachsenen Kindern bezie-

hungsweise Geschwistern leben können, die ebenfalls in die Türkei zurück-

kehren müssen (vgl. Urteile des BVGer E-3972/2023 und E-3977/2023 

vom 17. Februar 2025), 

E-3974/2023 

Seite 8 

dass sich eine individuelle Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungs-

vollzugs in die Provinz Sirnak somit erübrigt,  

dass schliesslich mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass gemäss den bei 

den Akten liegenden medizinischen Unterlagen die gesundheitliche Situa-

tion der Beschwerdeführer der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

nicht entgegensteht, 

dass in Bezug auf das auf Beschwerdeebene eingereichte Arztzeugnis 

vom 7. November 2023 auf die in der Türkei vorhandenen medizinischen 

Möglichkeiten und Institutionen verwiesen werden kann, wo auch allfällige 

psychologische oder psychiatrische Behandlungen sowie Abklärungen 

vorgenommen werden können (vgl. Urteil des BVGer D-114/2024 vom 

24. September 2024 E. 8.3.3), 

dass sich der Vollzug der Wegweisung somit in allgemeiner wie auch in 

individueller Hinsicht als zumutbar erweist, 

dass es den Beschwerdeführern obliegt, sich die für ihre Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist,  

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG),  

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten, welche praxisge-

mäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind, den Beschwerdeführern aufzuerle-

gen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

E-3974/2023 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden den Beschwerdeführern aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zum Begleichen 

dieser Kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Lukas Rathgeber 

 

 

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