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**Case Identifier:** b1f0f5e2-6e88-50d4-94b9-a03f151b5625
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-08
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 08.05.2025 I/1-2024/165, 166
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2024-165--166_2025-05-08.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/8

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2024/165, 166

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 20.05.2025

Entscheiddatum: 08.05.2025

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 08.05.2025
Abzug bei Übergang von einer unselbständigen zu einer selbständigen 
Erwerbstätigkeit (Art. 45 Abs. 1 lit. e StG; Art. 82 Abs. 1 BVG; Art. 7 BVV 3). 
Während der Zeitspanne der unselbstständigen Erwerbstätigkeit mit 
Anschluss an eine Pensionskasse kann die steuerpflichtige Person maximal 
den in Art. 7 Abs. 1 lit. a BVV 3 vorgesehenen Betrag einbezahlen. Für die 
Zeitspanne der Selbstständigkeit ohne Anschluss an eine Pensionskasse 
kann die steuerpflichtige Person bis zu 20% ihres selbstständigen 
Erwerbseinkommens einbezahlen, vorausgesetzt sie schliesst die 
Buchhaltung per Ende des Jahres ab. Für das ganze betroffene Jahr kann 
jedoch insgesamt nicht mehr als den in Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 3 
vorgesehenen Maximalbetrag einbezahlt werden. Vorliegend überwies der 
Steuerpflichtige Ende Dezember auf vier verschiedene Vorsorgekonten 
diverse Beträge. Zu diesem Zeitpunkt war er ausschliesslich selbständig 
erwerbstätig und keiner Vorsorgeeinrichtung nach Art. 80 BVG 
angeschlossen. Daher konnte er nach Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 3 Beiträge im 
Umfang von 20 % des Einkommens aus selbständigerer Erwerbstätigkeit bei 
den Steuern abziehen (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 8. Mai 
2025, I/1-2024/165, 166 E. 4).

«Entscheid siehe PDF»

Kanton St. Gallen 

Gerichte 

 
 

 

 

 

Verwaltungsrekurskommission 

Abteilung I - 1. Kammer 

 

 

 

 

 

 

 Entscheid vom 8. Mai 2025 

Besetzung  Präsidentin Louise Blanc Gähwiler, Richter Markus Frei und Richterin 

Isabelle Krüse, Gerichtsschreiber Philipp Lenz  

   

Geschäftsnr.   I/1-2024/165, 166 

 

   

Parteien 

 

 X,   

Rekurrent und  

Beschwerdeführer,  

 

  gegen 

  Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,  

Vorinstanz,  

und 

 

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundes-

steuer, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,  

Beschwerdebeteiligte,  

 

Gegenstand  Kantons- und Gemeindesteuer 2023 sowie direkte Bundessteuer 

2023 

 

 

I/1-2024/165, 166 

 

2/7 

Sachverhalt: 

A.- X (geb. 24. Juli 1965), wohnhaft in A.__, war bis 30. April 2023 bei der B.__ AG, Y.__ 

(FL) angestellt. Anschliessend ging er einer selbständigen Erwerbstätigkeit als Rechtsan-

walt in Z.__ (FL) nach (vgl. www.__.com). In der Steuererklärung für die Steuerperiode 

2023 deklarierte er ein steuerbares Einkommen von Fr. __ und ein steuerbares Vermögen 

von Fr. __. Das Kantonale Steueramt nahm verschiedene Korrekturen vor und monierte 

namentlich, X habe Beiträge an die Säule 3a in der Höhe von Fr. 13'106.– geleistet und 

damit die zulässige Grenze von Fr. __ (20 % des Einkommens aus selbständigem Erwerb 

von Fr. __) überschritten. Es rechnete den überschiessenden Betrag von Fr. __ dem Ver-

mögen zu und reduzierte den geltend gemachten Höchstabzug für Beiträge an die Säule 

3a von Fr. __ auf Fr. 5'328.–. Mit Veranlagungsverfügungen vom 16. Juli 2024 wurde X für 

die Kantons- und Gemeindesteuern 2023 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. __ 

(satzbestimmend: Fr. __) und einem steuerbaren Vermögen von Fr. __ (satzbestim-

mend: Fr. __) und für die direkte Bundessteuer 2023 mit einem steuerbaren Einkommen 

von Fr. __ (satzbestimmend: Fr. __) veranlagt. 

B.- Gegen die Veranlagungsverfügungen vom 16. Juli 2024 erhob X am 16. August 2024 

Einsprache, die sich unter anderem gegen die Nichtberücksichtigung der deklarierten Bei-

träge an die Säule 3a richtete. Das Kantonale Steueramt hiess die Einsprache mit Entschei-

den vom 3. September 2024 teilweise gut, wobei es hinsichtlich der Säule 3a-Beiträge an 

seinem Standpunkt festhielt.  

C.- Mit Eingabe vom 4. Oktober 2024 erhob X bei der Verwaltungsrekurskommission des 

Kantons St. Gallen (VRK) Rekurs und Beschwerde. Er beantragte, es seien die in der Steu-

ererklärung geltend gemachten Beiträge an die Säule 3a in voller Höhe zu berücksichtigen 

und die daraus resultierenden Folgeanpassungen in der Veranlagungsberechnung (Zu-

rechnung des Betrags beim Vermögen usw.) vorzunehmen, hilfsweise seien die anzuer-

kennenden Beiträge in die Säule 3a in der internationalen Steuerausscheidung nicht kom-

plett den ausländischen Einkünften zuzurechnen, sondern im Verhältnis der ausländischen 

und inländischen Erwerbseinkünfte auszuscheiden.  

Das Kantonale Steueramt beantragte mit Vernehmlassung vom 27. November 2024 der 

Rekurs und die Beschwerde seien vollumfänglich abzuweisen. Dazu nahm X am 30. Januar 

und 7. Februar 2025 Stellung. Die Eidgenössische Steuerverwaltung verzichtete stillschwei-

gend auf eine Vernehmlassung zur Beschwerde. 

 

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3/7 

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten wird, soweit erforderlich, in den Erwägun-

gen eingegangen.  

Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1.- [Verfahrensvereinigung] 

2.- [Eintretensvoraussetzungen]  

3.- […]  

II. Kantons- und Gemeindesteuern 

4.- Im Rekursverfahren ist die Höhe des zulässigen Abzugs für Beiträge an die Säule 3a 

streitig. 

a) aa) Die Vorinstanz erwog im Einspracheentscheid, Erwerbseinkünfte, die der liechten-

steinischen AHV unterstünden, seien der schweizerischen AHV-Pflicht gleichgestellt, wes-

halb der Kanton St. Gallen einen Säule 3a-Abzug zulasse. Beiträge an die Säule 3a gehör-

ten zu den unregelmässigen Aufwendungen im Sinne von Art. 66 Abs. 3 und 4 StG, die bei 

unterjähriger Steuerpflicht nicht für die Satzbestimmung umgerechnet und pro rata temporis 

gekürzt würden. Dasselbe gelte, wenn die Erwerbstätigkeit nicht das ganze Jahr ausgeübt 

werde. Bei einem Wechsel in der Abzugsberechtigung (mit oder ohne zweite Säule) kämen 

die jeweiligen Maximalabzüge zur Anwendung. Eine pro-rata-Berechnung sei nicht vorge-

sehen. Aus den vom Rekurrenten eingereichten Unterlagen sei ersichtlich, dass er am 

21. Dezember 2023 Einzahlungen in der Gesamthöhe von Fr. 13'106.– getätigt habe. Zu 

diesem Zeitpunkt sei er ausschliesslich selbständig erwerbstätig gewesen, da er seine un-

selbstständige Erwerbstätigkeit am 30. April 2023 aufgegeben habe. Erwerbstätige Steuer-

pflichtige, die keiner Vorsorgeeinrichtung der 2. Säule angehörten, könnten Beiträge an die 

Säule 3a in der Höhe von bis 20 % des Erwerbseinkommens, jedoch höchstens 40 % des 

oberen Grenzbetrages gemäss Art. 8 Abs. 1 BVG in Abzug bringen. Dies ergebe einen 

Betrag von Fr. 5'328.– (20 % von Fr. 26'642.–).  

 

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4/7 

bb) Der Rekurrent macht geltend, in den einschlägigen Rechtsvorschriften werde immer 

nur auf den Zeitraum der Erwerbstätigkeit abgestellt und bezüglich der grundsätzlichen Be-

rechtigung, Beiträge zu zahlen, nicht zwischen Arbeitnehmern und Selbständigerwerben-

den unterschieden. Für eine fixe Zuordnung der Beträge zu den Zeiten, in denen man je-

weils als Arbeitnehmer oder als Selbstständigerwerbender einzahlungsberechtigt gewesen 

sei, gebe es keine gesetzliche Grundlage. Als er Beiträge an die Säule 3a geleistet habe, 

sei er erwerbstätig gewesen.  

b) aa) Arbeitnehmer und Selbstständigerwerbende können Beiträge für weitere, aus-

schliesslich und unwiderruflich der beruflichen Vorsorge dienende, anerkannte Vorsorge-

formen abziehen. Als solche Vorsorgeformen gelten die gebundene Selbstvorsorge bei Ver-

sicherungseinrichtungen (Art. 82 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die berufliche Al-

ters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [SR 831.40, abgekürzt: BVG]) und die gebun-

dene Selbstvorsorge bei Bankstiftungen (lit. b). Die Höhe der Beiträge richtet sich nach 

Art. 7 der Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte 

Vorsorgeformen (SR 831.461.3, abgekürzt: BVV 3). Danach sind Beiträge bzw. Abzüge von 

jährlich bis 8 % des oberen Grenzbetrages nach Art. 8 Abs. 1 BVG zulässig, wenn der 

Steuerpflichtige einer Vorsorgeeinrichtung nach Art. 80 BVG angehört (Abs. 1 lit. a) bzw. 

von jährlich bis 20 % des Erwerbseinkommens, jedoch höchstens 40 % des oberen Grenz-

betrags nach Art. 8 Abs. 1 BVG, wenn der Steuerpflichtige keiner Vorsorgeeinrichtung nach 

Art. 80 BVG angehört (lit. b). Gemäss Art. 8 Abs. 1 BVG (in der per 31. Dezember 2023 

geltenden Fassung, unter: www.fedlex.admin.ch) war der Teil des Jahreslohnes von 

Fr. 25'725.– bis und mit Fr. 88'200.– zu versichern.  

bb) Nach Art. 45 Abs. 1 lit. e StG werden Einlagen, Prämien und Beiträge zum Erwerb von 

Ansprüchen auf Leistungen aus anerkannten Formen der gebundenen Selbstvorsorge 

nach Art. 82 BVG von den Einkünften abgezogen. Es handelt sich dabei um einen allge-

meinen bzw. anorganischen Abzug, mit dem definitionsgemäss den effektiven Ausgaben, 

welche der Steuerpflichtige getätigt hat, Rechnung getragen werden soll (REICH/VON 

AH/BRAWAND, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], 4. Aufl. 2022, Art. 9 StHG N 23; BGE 150 II 11 

E. 4). Dieser Abzug ist zwar von der Höhe des Einkommens unabhängig, setzt jedoch eine 

Erwerbstätigkeit voraus. Bei Aufgabe der Erwerbstätigkeit entfällt die Möglichkeit der Bei-

tragsleistung, selbst wenn das für die Ausrichtung von Altersleistungen vorgesehene Ter-

minalter noch nicht erreicht ist. Das Gesetz unterscheidet zwischen Arbeitnehmern und 

Selbständigerwerbenden mit und ohne Anschluss an eine Einrichtung der beruflichen Vor-

sorge. Erstere können ihre im betreffenden Jahr tatsächlich geleisteten Beiträge bis 8 % 

des oberen Grenzbetrags vom steuerbaren Einkommen abziehen. Bei Letzteren liegt diese 

 

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5/7 

Schwelle bei 40 % (vgl. Art. 7 Abs. 1 lit. a und b BVV 3; ESTV, Kreisschreiben Nr. 18, Steu-

erliche Behandlung von Vorsorgebeiträgen und -leistungen der Säule 3a, 17. Juli 2008, 

S. 3 f., nachfolgend: ESTV-KS Nr. 18).  

cc) Ein Nebeneinander der beiden Varianten nach Art. 7 Abs. 1 BVV 3 ist gemäss dem 

Bundesgericht nicht zulässig. So kann ein Selbständigerwerbender, der einer unselbstän-

digen Nebenerwerbstätigkeit nachgeht und für dieses Erwerbseinkommen einer 2. Säule 

angeschlossen ist, lediglich einen Abzug nach Artikel 7 Absatz 1 lit. a BVV 3 geltend ma-

chen (vgl. BGer vom 15. Juni 1990 i.S. T. A., publiziert in: ASA 60 S. 321; ESTV-KS Nr. 18, 

S. 5; Schweizerische Steuerkonferenz [SSK], Vorsorge und Steuern, Anwendungsfälle zur 

beruflichen Vorsorge, Stand: November 2024, Ziff. B.2.3.2, nachfolgend: Anwendungsfälle 

SSK). Beim Übergang von einer unselbständigen zu einer selbständigen Erwerbstätigkeit 

gilt Folgendes: Während der Zeitspanne der unselbstständigen Erwerbstätigkeit mit An-

schluss an eine Pensionskasse kann die steuerpflichtige Person maximal den in Art. 7 

Abs. 1 lit. a BVV 3 vorgesehenen Betrag einbezahlen. Für die Zeitspanne der Selbststän-

digkeit ohne Anschluss an eine Pensionskasse kann die steuerpflichtige Person bis zu 20% 

ihres selbstständigen Erwerbseinkommens einbezahlen, vorausgesetzt sie schliesst die 

Buchhaltung per Ende des Jahres ab. Für das ganze betroffene Jahr kann jedoch insge-

samt nicht mehr als den in Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 3 vorgesehenen Maximalbetrag einbezahlt 

werden (Anwendungsfälle SSK, Ziff. B.2.3.3; St. Galler Steuerbuch [StB] 45 Nr. 9, Ziff. 6.4). 

c) aa) Gemäss dem im Recht liegenden Lohnausweis war der Rekurrent vom 1. Januar bis 

30. April 2023 bei der B__ AG angestellt (vi-act. 10). Es ist unbestritten, dass er danach 

einer selbständigen Erwerbstätigkeit nachging und ab dem 1. Mai 2023 keiner Vorsorge-

einrichtung nach Art. 80 BVG mehr angehörte. Zu diesem Zeitpunkt entfiel die Möglichkeit, 

den sogenannt "kleinen" Beitrag nach Art. 7 Abs.  1 lit. a BVV 3 zu leisten, denn nach dem 

klaren Wortlaut dieser Norm steht dies ausschliesslich einem Steuerpflichtigen zu, der einer 

Vorsorgeeinrichtung nach Art. 80 BVG angehört ("…, wenn sie einer Vorsorgeeinrichtung 

nach Artikel 80 BVG angehören."). Dies war beim Rekurrenten nach der Aufgabe der un-

selbständigen Tätigkeit nicht mehr der Fall. Dessen Vorbringen, dass als Steuerperiode das 

Kalenderjahr gelte und eine Einschränkung, wonach gemäss Art. 66 Abs. 2 StG innerhalb 

desselben Steuerjahres zwischen Zeiträumen zu unterscheiden sei, in denen der Steuer-

pflichtige entweder die Voraussetzungen für die Einzahlung in die "kleine" oder die "grosse" 

Säule 3a erfülle, im Gesetz keine Stütze finde, trifft angesichts dieser gesetzlichen Rege-

lung nicht zu. Namentlich beim Übergang von einer unselbständigen in eine selbständige 

Erwerbstätigkeit sind bei termingerechter Einzahlung beide Beiträge bis zum zulässigen 

Maximalabzug nach Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 3 zu berücksichtigen (Anwendungsfälle SSK, 

 

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6/7 

Ziff. B.2.3.3; StB 45 Nr. 9, Ziff. 6.4). Der Rekurrent hätte bei Überweisung des "kleinen" 

Beitrags bis Ende April 2023 deshalb insgesamt Fr. 12'384.40 vom Einkommen in Abzug 

bringen können ("kleiner" Beitrag von Fr. 7'056.– + Fr. 5'328. 40 [20 % vom Einkommen 

aus selbständiger Erwerbstätigkeit]).  

bb) Mit Valuta 21. Dezember 2023 überwies der Rekurrent Fr. 2'133.44, Fr. 4'227.13, 

Fr. 3'447.77 und Fr. 3'297.67 (insgesamt Fr. 13'106.01) auf vier verschiedene auf ihn lau-

tende Vorsorgekonten bei der Stiftung Sparen 3 der Bank C__ AG (vi-act. 13/1-4 und 18/11-

14). Zu diesem Zeitpunkt war er ausschliesslich selbständig erwerbstätig und, soweit aus 

den Akten ersichtlich, keiner Vorsorgeeinrichtung nach Art. 80 BVG angeschlossen. Daher 

konnte er nach Art. 7 Abs. 1 lit. b BVV 3 Beiträge im Umfang von 20 % des Einkommens 

aus selbständigerer Erwerbstätigkeit bei den Steuern abziehen. Gemäss der – vom Rekur-

renten in diesem Punkt nicht beanstandeten – Veranlagungsberechnung vom 16. Juli 2024 

(vi-act. 20) betrugen die Einkünfte aus selbständigem Erwerb im Jahr 2023 Fr. 26'642.–. 

Demnach betrug der gesetzlich zulässige Abzug Fr. 5'328.40.  

cc) Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den vom Rekur-

renten in der Steuererklärung deklarierten Abzug für Beiträge an die Säule 3a entsprechend 

kürzte. Der Rekurrent war nicht berechtigt, den "kleinen" Beitrag von Fr. 7'056.– in Abzug 

zu bringen, weil er im Zeitpunkt der Einzahlungen selbständig erwerbstätig war und die 

Beiträge daher auf 20 % des Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit bzw. 

Fr. 5'328.40 begrenzt waren. Dies hat zur Folge, dass die diese Limite übersteigenden Bei-

träge dem steuerbaren Vermögen zuzurechnen sind. Die Vorinstanz hat daher zu Recht 

eine Aufrechnung von Fr. 7'778.– vorgenommen (einbezahlte Beträge an die Säule 3a von 

insgesamt Fr. 13'106.01 abzüglich Fr. 5'328.40). Somit ist der Rekurs in diesem Punkt ab-

zuweisen.  

5.- […] 

6.- […] 

III. Direkte Bundessteuer 

7.- […] 

 

 

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7/7 

IV. Kosten 

8.- [Kostenspruch] 

Entscheid: 

1. Der Rekurs wird abgewiesen. 

2. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

3. Die Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 1'200.– (Entscheidgebühr) bezahlt der Re-

kurrent zu drei Vierteln (Fr. 900.–) und der Staat (Kantonales Steueramt) zu einem 

Viertel (Fr. 300.–). Der Kostenvorschuss wird mit dem Kostenanteil des Rekurrenten 

verrechnet und diesem im Restbetrag von Fr. 300.– zurückerstattet. 

4. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 400.– (Entscheidgebühr) bezahl der 

Beschwerdeführer zu drei Vierteln (Fr. 300.–) und der Staat (Kantonales Steueramt) 

zu einem Viertel (Fr. 100.–). Der Kostenvorschuss wird mit dem Kostenanteil des Be-

schwerdeführers verrechnet und diesem im Restbetrag von Fr. 100.– zurückerstattet. 

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		2026-01-28T04:27:46+0100
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