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**Case Identifier:** 805cfb11-dc24-5036-a164-c685a58a8734
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 06.05.2025 100 2024 31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-31_2025-05-06.pdf

## Full Text

100.2024.31U
HAT/FRM/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 6. Mai 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Häberli
Gerichtsschreiberin Fritschi

A.________ und B.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführende

gegen

Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern
Rechtsabteilung, Münsterplatz 3a, Postfach, 3000 Bern 8

betreffend Tierschutz; Beschränkung des Hundebestands (Entscheid der 
Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern vom 
20. Dezember 2023; L2018-024)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 06.05.2025, Nr. 100.2024.31U, 
Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

A.________ und B.________ hielten an ihrem Wohnort in … 17 Hunde der 
Rasse Magyar Vizsla. Mit Verfügung vom 14. Juni 2018 ordnete der Vete-
rinärdienst des Kantons Bern (VeD; heute: Amt für Veterinärwesen [AVET]) 
die Reduktion des Hundebestands auf 8 Hunde an (Dispositiv Ziff. 1), unter 
Androhung der Beschlagnahmung der Tiere sowie unter Hinweis auf die 
Strafbestimmungen nach Art. 28 des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 
2005 (TSchG; SR 455) im Widerhandlungsfall (Dispositiv Ziff. 2 f.).

B.

Gegen diese Verfügung erhoben A.________ und B.________ am 18. Juli 
2018 Beschwerde bei der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern (VOL; 
heute: Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion [WEU]). Die WEU hiess 
die Beschwerde mit Entscheid vom 20. Dezember 2023 teilweise gut und 
änderte Dispositiv Ziff. 1 der Verfügung des VeD vom 14. Juni 2018 insofern 
ab, als A.________ und B.________ die gleichzeitige Haltung von mehr als 
zwölf Hunden verboten wurde. Soweit weitergehend wies sie die Be-
schwerde ab.

C.

Hiergegen haben A.________ und B.________ am 22. Januar 2024 Verwal-
tungsgerichtsbeschwerde erhoben. Sie beantragen die Aufhebung des vor-
instanzlichen Beschwerdeentscheids vom 20. Dezember 2023 sowie der 
Verfügung des VeD vom 14. Juni 2018. Die WEU schliesst mit Beschwerde-
vernehmlassung vom 8. Februar 2024 auf Abweisung der Beschwerde, so-
weit auf diese einzutreten sei.

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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig.

1.2 Zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist befugt, wer am vorinstanzli-
chen Verfahren teilgenommen hat, durch den angefochtenen Entscheid be-
sonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung hat (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Die Beschwerdeführenden haben 
am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und sind durch den angefoch-
tenen Entscheid besonders berührt. Sie sind mit ihren Anträgen nicht 
vollständig durchgedrungen und damit insoweit beschwert. Sie beantragen 
indes insbesondere die uneingeschränkte Aufhebung des angefochtenen 
Entscheids (vgl. vorne Bst. C), obschon die WEU die Beschwerde teilweise 
gutgeheissen hat (konkret: Erhöhung des maximal zulässigen Hundebe-
stands von acht auf zwölf Tiere; vgl. vorne Bst. B; angefochtener Entscheid 
E. 4.3.5). Soweit die Vorinstanz ihren Anträgen entsprochen hat, sind die Be-
schwerdeführenden durch den angefochtenen Entscheid nicht beschwert 
und auf ihre Beschwerde ist mangels Rechtsschutzinteresses nicht einzutre-
ten. – Obschon die Hunde mittlerweile (vornehmlich) im Kanton Jura sowie 
in Frankreich gehalten werden, gilt die streitige Massnahme auf dem Gebiet 
des Kantons Bern grundsätzlich zeitlich unbeschränkt, weshalb das 
Rechtsschutzinteresse der Beschwerdeführenden an der Behandlung ihrer 
Beschwerde im Übrigen zu bejahen ist.

1.3 Die Beschwerdeführenden beantragen nebst der Aufhebung des Ent-
scheids der WEU vom 20. Dezember 2023 auch die Aufhebung der Verfü-
gung des VeD vom 14. Juni 2018. Da ihrer Beschwerde an die WEU voller 
Devolutiveffekt zugekommen ist, ist deren Entscheid an die Stelle der ur-
sprünglichen Verfügung getreten. Anfechtungsobjekt im Verfahren vor dem 
Verwaltungsgericht kann deshalb allein der Rechtsmittelentscheid der WEU 
bilden (vgl. statt vieler BVR 2022 S. 515 E. 1.7). Auf die Beschwerde ist des-

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halb nicht einzutreten, soweit sie sich gegen die Verfügung vom 14. Juni 
2018 richtet.

1.4 Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 
Abs. 1 i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist – unter Vorbehalt von 
E. 1.2 f. – einzutreten.

1.5 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). Im Rahmen der 
Rechtskontrolle auferlegt sich das Gericht eine gewisse Zurückhaltung, 
soweit für die Beurteilung besondere Sach- oder Fachkenntnisse erforderlich 
sind, über die es nicht gleichermassen verfügt wie die Verwaltungsbehörde 
mit ihren Fachleuten und -stellen (BVR 2016 S. 507 E. 1.4, 2014 S. 451 
E. 1.3; Ruth Herzog, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen 
VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 80 N. 14 und 20).

2.

Strittig ist die Festlegung des maximal zulässigen Hundebestands auf zwölf 
Tiere, vornehmlich aufgrund mangelnder Bewegungs- und Beschäftigungs-
möglichkeiten einer grösseren Anzahl Hunde.

2.1 Allgemein gilt, dass wer mit Tieren umgeht, ihren Bedürfnissen in 
bestmöglicher Weise Rechnung zu tragen und, soweit es der 
Verwendungszweck zulässt, für ihr Wohlergehen zu sorgen hat (Art. 4 Abs. 1 
TSchG). Tiere müssen angemessen genährt, gepflegt und ihnen muss die 
für ihr Wohlergehen notwendige Beschäftigung und Bewegungsfreiheit 
sowie soweit nötig Unterkunft gewährt werden (Art. 6 Abs. 1 TSchG). Neben 
diesen allgemeinen tierschutzrechtlichen Bestimmungen sind hier für 
Haushunde spezifische Mindestanforderungen zu beachten, insbesondere 
zu Sozialkontakt, Bewegung, Unterkunft und Umgang mit den Tieren 
(Art. 69 ff. der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 [TSchV; SR 455.1]): 
Unter dem Titel «Bewegung» verlangt Art. 71 Abs. 1 TSchV namentlich, 
dass Hunde täglich im Freien und entsprechend ihrem Bedürfnis ausgeführt 
werden. Soweit möglich sollen sie sich dabei auch unangeleint bewegen 
können. Abs. 2 der gleichen Bestimmung statuiert insbesondere, dass die 

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Hunde täglich Auslauf haben müssen, wenn sie nicht ausgeführt werden 
können. Der Aufenthalt im Zwinger oder an der Laufkette gilt nicht als 
Auslauf. Unter Auslauf wird gemäss Art. 2 Abs. 3 Bst. c TSchV vielmehr die 
freie Bewegung im Freien verstanden, bei der das Tier ungehindert durch 
Fesseln, Zügel, Leinen, Geschirr, Stricke, Ketten oder dergleichen über die 
Schrittart, die Richtung und die Geschwindigkeit seiner Fortbewegung selber 
bestimmen kann.

2.2 Nach Art. 23 Abs. 1 TSchG kann die zuständige Behörde 
Tierhalteverbote aussprechen gegenüber Personen, die wegen wiederholter 
oder schwerer Zuwiderhandlung gegen Vorschriften des TSchG und seiner 
Ausführungserlasse oder gegen Verfügungen bestraft worden sind (Bst. a) 
oder die aus anderen Gründen unfähig sind, Tiere zu halten (Bst. b). 
Unfähigkeit im Sinn von Art. 23 Abs. 1 Bst. b TSchG liegt vor, wenn die 
betreffende Person nicht die grundsätzlichen Verhaltensgebote und -verbote 
des TSchG zu befolgen vermag. Das Verbot der Tierhaltung als solches hat 
die Wahrung oder die Wiederherstellung des Tierwohls zum Ziel 
(BGer 2C_482/2024 vom 5.12.2024 E. 3.2, 2C_416/2020 vom 10.11.2020 
E. 4.2.3). Anders als bei der Bestrafung kommt es nicht auf ein Verschulden 
der oder des Pflichtigen an, sondern lediglich auf das Bestehen eines 
rechtswidrigen Zustands; es ist eine restitutorische Massnahme, die nicht auf 
die Bestrafung der Halterin oder des Halters, sondern auf den Schutz und 
die Wiederherstellung der tierschutzrechtlich korrekten Haltebedingungen 
ausgerichtet ist. Einem Halteverbot gehen in der Regel grobe und für die 
Tiere leidvolle Verstösse gegen das Tierschutzrecht voraus (Art. 1 i.V.m. 
Art. 3 Bst. b TSchG; zum Ganzen BGer 2C_482/2024 vom 5.12.2024 E. 3.2, 
2C_122/2019 vom 6.6.2019 E. 5.3; Rita Jedelhauser, Das Tier unter dem 
Schutz des Rechts, Diss. Basel 2008, S. 143 f. und 202 f.). Tierhalteverbote 
können als zeitlich bestimmte oder unbestimmte Verbote ausgesprochen 
werden, Tiere zu halten, Tiere zu züchten, mit Tieren zu handeln oder sich 
berufsmässig mit Tieren zu beschäftigen (Art. 23 Abs. 1 TSchG). Sodann 
verpflichtet Art. 24 Abs. 1 TSchG die zuständige Behörde zum unverzügli-
chen Einschreiten, wenn festgestellt wird, dass Tiere vernachlässigt oder un-
ter (völlig) ungeeigneten Bedingungen gehalten werden. Behörden sind folg-
lich ermächtigt, bei Missständen in der Tierhaltung Massnahmen zu 
ergreifen, um die Würde und das Wohlergehen des Tieres zu schützen (vgl. 

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Art. 1 TSchG) und künftigen Verstössen gegen die Tierschutzgesetzgebung 
entgegenzuwirken. Aufgrund des allgemeinen Grundsatzes der Verhältnis-
mässigkeit (vgl. Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) ist dabei 
auch der Einsatz weniger einschneidender Massnahmen als die in Art. 23 f. 
TSchG genannten Durchsetzungsmittel zulässig, namentlich Teilhaltever-
bote wie die Beschränkung auf eine bestimmte Anzahl Tiere oder eine be-
stimmte Tierart (vgl. BGer 2C_416/2020 vom 10.11.2020 E. 4.2.4, 
2C_7/2019 vom 14.10.2019 E. 3.1.2; Rita Jedelhauser, a.a.O., S. 201 f.). 
Dabei kommt der zuständigen Behörde in Bezug auf die Frage, welche 
Massnahmen im Einzelfall am zweckmässigsten sind, ein gewisser Ermes-
sensspielraum zu (vgl. BGer 2C_764/2022 vom 16.2.2023 E. 7.1, 
2C_416/2020 vom 10.11.2020 E. 4.2.4, je mit Hinweisen; so auch 
VGE 2023/158 vom 5.8.2024 E. 4.1).

3.

Die Vorinstanz hielt aufgrund der Feststellungen des VeD fest, der zentrale 
Kritikpunkt an der Tierhaltung der Beschwerdeführenden habe darin bestan-
den, dass diese den gehaltenen 17 Hunden nicht genügend Bewegung 
(Spaziergänge und Auslauf) sowie Beschäftigung hätten bieten können (an-
gefochtener Entscheid E. 4.2 und 4.3.4). Die Hunderasse Magyar Vizsla 
habe einen grossen Bewegungsdrang und benötige gemäss der Einschät-
zung der Amtstierärztin entsprechende Aktivitäten von mindestens 
zwei Stunden pro Tag (angefochtener Entscheid E. 4.3.2). Der Sachverhalt-
sentwicklung nach Erlass der Verfügung (Haltung der Hunde in ländlichen 
Liegenschaften im Kanton Jura und in Frankreich, was das Entfallen von Au-
tofahrten für das Ausführen zur Folge habe; Aufgabe der Teilzeiterwerbs-
tätigkeit durch die Beschwerdeführerin) sei mit der Erhöhung des maximal 
zulässigen Hundebestands auf zwölf anstatt acht Hunde Rechnung zu tra-
gen. Es könne entsprechend der Einschätzung des VeD angenommen wer-
den, dass jeweils drei Hunde während zwei Stunden gemeinsam ausgeführt 
werden können; zwei Personen hätten mit einem Zeitaufwand von vier Stun-
den zum Ausführen Kapazität für gesamthaft zwölf Hunde (angefochtener 
Entscheid E. 4.3.5).

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4.

Die Beschwerdeführenden rügen hauptsächlich eine falsche Sachverhalts-
feststellung durch die WEU. Die ihnen täglich für das Ausführen der Hunde 
zur Verfügung stehende Zeit betrage nicht vier, sondern acht Stunden pro 
Person, sofern von einem ihren Verhältnissen entsprechenden Arbeitstag 
von zwölf Stunden ausgegangen werde. Die Beschwerdeführenden hätten 
somit gemeinsam Kapazität für mindestens 24 Hunde, falls in Übereinstim-
mung mit der Vorinstanz angenommen werde, dass pro Person jeweils drei 
Hunde gleichzeitig während zwei Stunden ausgeführt würden (Beschwerde 
Rz. 12 f.). Die WEU habe sich bei ihrer Annahme, wonach die Hunde 
zwei Stunden ausgeführt werden müssten, auf die Auffassung des VeD so-
wie einen Wikipedia-Artikel gestützt. Dabei handle es sich aber bloss um 
eine Höchstwertangabe, wobei zudem Sonderfälle (junge, alte und kranke 
Hunde) sowie die Tatsache, dass sich die Hunde frei im Umschwung der 
Liegenschaften bewegen könnten, mitzuberücksichtigen seien. Angaben zur 
zeitlichen Dauer des Ausführens fänden sich in der Tierschutzgesetzgebung 
aber sowieso nicht (Beschwerde Rz. 14 und 16). Aus Art. 71 TSchV ergebe 
sich nämlich nicht, dass die Bewegungsmöglichkeit von Hunden im Um-
schwung der Liegenschaften im Kanton Jura und in Frankreich nicht als Aus-
führen gelten könne. Entgegen der Vorinstanz könne aus der Bestimmung 
auch nicht abgeleitet werden, dass die tägliche Bewegung und Beschäfti-
gung an unterschiedlichen Orten stattfinden müsse (Beschwerde Rz. 14, 
16 f. und 19). Ohnehin seien die Beschwerdeführenden nie wegen Zuwider-
handlungen gegen das Tierschutzgesetz bestraft worden und auch nicht auf-
grund anderer Gründe unfähig, Tiere zu halten. Die Voraussetzungen für 
eine Hundebestandsbeschränkung seien deshalb nicht gegeben 
(Beschwerde Rz. 19 f.). Zudem sei zu berücksichtigen, dass die Zustände in 
der Zeit der Kontrollen blosse Momentaufnahmen gewesen seien 
(Beschwerde Rz. 7 und 21).

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5.

5.1 Die Beschwerdeführenden bestreiten die in ihrer Hundehaltung fest-
gestellten Mängel (massive Vernachlässigung der Hygiene und Instandhal-
tung der Haltungsbereiche der Hunde, wobei auch gewisse Verbesserungen 
festzustellen waren) vor Verwaltungsgericht nicht mehr (vgl. dazu angefoch-
tener Entscheid E. 2, 3.2 und 4.2; Verfügung des VeD vom 14.6.2018 Bst. A 
Ziff. 3 und Bst. B Ziff. 4 ff., Vorakten VeD [act. 4B] pag. 94 ff. und 101 ff.). Sie 
behaupten aber, dass es sich bei den anlässlich der Kontrollen festgestellten 
Zustände lediglich um eine kurzfristige Ausnahmesituation gehandelt habe. 
Sie verweisen insofern auf einen Todesfall in der Familie und den bevorste-
henden Umzug, ohne diese Behauptung aber näher zu substanziieren oder 
irgendwie zu belegen. Da sich die behördlichen Kontrollen über sechs Mo-
nate erstreckt haben (25. Juli 2017 bis 25. Januar 2018, vgl. erstes und letz-
tes Kontrollprotokoll, Vorakten VeD [act. 4B] pag. 12 und 39), kann aber oh-
nehin nicht von einer «kurzfristigen Momentaufnahme» gesprochen werden.

5.2 Weiter machen die Beschwerdeführer zwar zu Recht geltend, sie 
seien noch nie wegen tierschutzrechtlicher Verfehlungen bestraft worden 
(vgl. Art. 23 Abs. 1 Bst. a TSchG). Eine Beschränkung des Tierbestands, 
die – wie die hier streitige Massnahme – einem teilweisen Tierhalteverbot 
gleichkommt (vgl. vorne E. 2.2; angefochtener Entscheid E. 4.1), kann aber 
auch als behördliches Einschreiten nach Art. 24 TSchG erfolgen oder wegen 
einer Unfähigkeit «aus anderen Gründen» im Sinn von Art. 23 Abs. 1 Bst. b 
TSchG ausgesprochen werden (vorne E. 2.2). Eine solche liegt namentlich 
dann vor, wenn eine Person nicht in der Lage ist, die grundlegenden Verhal-
tensgebote und -verbote des Tierschutzgesetzes zu befolgen 
(BGer 2C_482/2024 vom 5.12.2024 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen, 
2C_122/2019 vom 6.6.2019 E. 3.2; vgl. vorne E. 2.2). Die Unfähigkeit kann 
auf unterschiedliche, insbesondere in der Person des Tierhalters liegende 
Umstände zurückzuführen sein – etwa auch auf ein Verhalten im Sinn des 
«Animal Hoarding» (vgl. Goetschel/Ferrari, GAL Tierleitfaden 1.1 für Schwei-
zer Vollzugsbehörden, 2018, S. 39). Als Ausdruck entsprechender Unfähig-
keit genügt bereits, dass eine objektiv zu grosse Anzahl Tiere gehalten wird, 
für die eine angemessene Betreuung faktisch unmöglich ist (vgl. auch 
BGer 2C_442/2017 vom 1.2.2018 E. 5; VGE 2021/142 vom 28.2.2022 

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E. 4.1, 4.2.4 und 5.2, die je Sachverhalte betreffen, in denen die Probleme 
in der Hundehaltung in erster Linie auf die grosse Anzahl Tiere zurückzu-
führen waren). Von einer solchen Situation ist die Vorinstanz im vorliegenden 
Fall ausgegangen, weshalb die Fähigkeit der Beschwerdeführenden zur 
Hundehaltung nicht generell in Zweifel gezogen wird; auf deren Vorbringen, 
sehr wohl zur Hundehaltung befähigt zu sein, braucht deshalb nicht weiter 
eingegangen zu werden. Dies umso weniger, als der Gesundheitszustand 
der Hunde selbst insgesamt als gut eingeschätzt wurde und die Beschwer-
deführenden mit zwölf Hunden nach wie vor eine beträchtliche Anzahl Tiere 
gleichzeitig halten dürfen, was bei einer generellen Unfähigkeit ausgeschlos-
sen wäre (vgl. BGer 2C_442/2017 vom 1.2.2018 E. 5; vgl. auch angefochte-
ner Entscheid E. 4.3.4). 

5.3 In Bezug auf den von der Vorinstanz festgelegten Höchstbestand und 
die hierfür massgebende Frage nach der notwendigen Bewegung der Hunde 
(Art. 71 TSchV) beschränken sich die Vorbringen der Beschwerdeführenden 
im Wesentlichen auf bloss pauschale Bestreitungen der vorinstanzlichen 
Sachverhaltsfeststellungen, ohne die eigenen Vorbringen bzw. die geltend 
gemachte Fehlerhaftigkeit der Einschätzungen des VeD als Fachbehörde, 
auf welche sich die Vorinstanz stützt, zu substanziieren:

5.3.1 So bringen die Beschwerdeführenden vor, die Annahme der 
Vorinstanz, es sei notwendig, jeden Hund täglich zwei Stunden lang auszu-
führen, lasse sich einerseits gesetzlich nicht abstützen und sei andererseits 
ohnehin als blosse Höchstwertangabe zu verstehen (Beschwerde Rz. 16). 
Indes verpflichtet Art. 71 Abs. 1 TSchV zum täglichen Ausführen von 
Hunden im Freien «entsprechend ihrem Bedürfnis» (vorne E. 2.1), was ohne 
weiteres als gesetzliche Grundlage für die streitige Annahme genügt. 
Gestützt auf diese generell-abstrakte Umschreibung ist es dann Sache der 
rechtsanwendenden Behörden, im Einzelnen zu definieren, was dem 
Bewegungsbedürfnis einer bestimmten Hunderasse entspricht. Von selbst 
versteht sich dabei, dass für die Einschätzung, wie viele Hunde in einer 
bestimmten Situation mit Blick auf ihre Bedürfnisse maximal gehalten 
werden können, eine gewisse Verallgemeinerung – auch hinsichtlich der 
durchschnittlichen Mindestdauer für das Ausführen – unvermeidlich ist. Dies 
bedeutet nicht, dass deswegen keine genügende «Einzelbetrachtung» für 

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Welpen und alte oder kranke Hunde möglich wäre (vgl. Be-
schwerde Rz. 15 f.). Entsprechend hatte die Amtstierärztin bei ihren Mass-
nahmen durchaus auch solche besonderen Fälle im Blick (vgl. Verfügung 
des VeD vom 14.6.2018 Bst. B Ziff. 10, Vorakten VeD [act. 4B] pag. 102 [be-
treffend alte und kranke Hunde]). Weshalb die Fachmeinung der Amts-
tierärztin, auf welche sich die WEU stützt (angefochtener Entscheid 
E. 4.3.2), nicht verbindlich, sondern als Maximalwert aufzufassen sei, wird 
durch die Beschwerdeführenden nicht weiter erläutert und auch in keiner 
Weise belegt. Dies, obschon sie ein Abweichen von der klar formulierten und 
plausiblen Einschätzung der Amtstierärztin verlangen, wonach Hunde der 
Rasse Magyar Vizsla «mindestens» zwei Stunden am Tag Bewegung sowie 
Beschäftigung benötigen (Verfügung des VeD vom 14.6.2018 Bst. B Ziff. 3 
und 10, Vorakten VeD [act. 4B] pag. 100 und 102). 

5.3.2 Zu Unrecht beanstanden die Beschwerdeführenden zudem, dass die 
WEU insoweit auch einen Wikipedia-Artikel (sowie andere Internetquellen) 
anführt (Beschwerde Rz. 16; angefochtener Entscheid E. 4.3.2). Sie überse-
hen zum einen, dass die Vorinstanz damit bloss illustriert, dass sich die 
Fachmeinung des VeD mit einschlägigen Angaben in den gängigen Informa-
tionsquellen deckt; ausschlaggebend für ihren Entscheid waren nicht die ent-
sprechenden Einschätzungen aus dem Internet, sondern das Fachwissen 
der Amtstierärztin. Zum andern können Datenbanken im Internet durchaus 
auch Gerichten als Erkenntnisquelle dienen (vgl. z.B. BGE 148 IV 113 E. 4.4, 
wo insbes. Wikipedia-Artikel ergänzend beigezogen wurden; vgl. sodann 
Roger Plattner, Digitales Verwaltungshandeln, Diss. Zürich 2020, 
Rz. 371 ff.). Weshalb die Annahme von Vorinstanz und Amtstierärztin im vor-
liegenden Fall nicht korrekt sein soll, vermögen die Beschwerdeführenden 
nach dem Gesagten nicht rechtsgenüglich darzutun.

5.3.3 Die WEU schloss aufgrund der vom VeD festgestellten Indizien auf 
mangelnde Bewegung und Beschäftigung der Hunde und machte sich die 
tierärztliche Schätzung der zeitlichen Kapazitäten der Beschwerdeführenden 
zum Ausführen der Hunde zu eigen. Sie trug aber den seither veränderten 
Umständen (vgl. vorne E. 3) dahingehend Rechnung, dass sie den zulässi-
gen Höchstbestand von acht auf zwölf Hunde erhöhte; dies auch mit Blick 
darauf, dass die Beschwerdeführenden zuvor über vier Jahre in der Lage 

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waren, elf Hunde zu halten (angefochtener Entscheid E. 4.3.4 f.). Die Be-
schwerdeführenden machen nun geltend, dass die neue Haltesituation in 
ländlicher Umgebung bei der Festlegung des zulässigen Maximalbestands 
stärker zu berücksichtigen sei: Dem Bewegungsbedürfnis der Hunde werde 
auch durch den Freilauf im Umschwung der Häuser entsprochen. Zudem 
hätten sie selber entgegen der Annahme der WEU je acht Stunden statt 
bloss vier Stunden täglich zur Verfügung, um die Hunde zu beschäftigen und 
zu bewegen (vgl. vorne E. 4). Für die entscheidende Frage, wie vielen Hun-
den sie tatsächlich genügende Bewegungsmöglichkeiten bieten können, be-
schränken sich die Beschwerdeführenden dabei jedoch erneut auf blosse 
Behauptungen. Dies obschon die von ihnen geltend gemachten höheren 
zeitlichen Kapazitäten für das Ausführen der Hunde bereits von der 
Vorinstanz als wenig plausibel beurteilt wurden und deshalb erst recht einer 
näheren Substanziierung bedurft hätten (vgl. auch angefochtener Entscheid 
E. 4.3.5). Namentlich fehlen Belege zum tatsächlichen Ausführen der Tiere: 
Die Beschwerdeführenden reichten insbesondere keine Unterlagen ein, aus 
denen ersichtlich wäre, ob und in welchem Umfang dem Bewegungs- und 
Beschäftigungsbedürfnis der Hunde effektiv Rechnung getragen wurde bzw. 
wird (vgl. auch Verfügung des VeD vom 14.6.2018 Bst. A Ziff. 13, Vorakten 
VeD [act. 4B] pag. 98, wonach die im Verfahren eingereichten Betreuungs-
pläne als zu wenig aussagekräftig beurteilt wurden und mündlich bespro-
chen werden mussten). Inwiefern aufgrund der neuen Wohnverhältnisse 
über die erfolgte Erhöhung des maximal zulässigen Hundebestands hinaus 
ein weiteres Entgegenkommen gerechtfertigt wäre, wird von den Be-
schwerdeführenden folglich nicht genügend begründet. Mangels rechts-
genüglicher Mitwirkung der Beschwerdeführenden (vgl. dazu Art. 20 VRPG; 
BGE 148 II 465 E. 8.3 [Pra 112/2023 Nr. 39], 140 I 285 E. 6.3.1 
[Pra 104/2015 Nr. 22]; BVR 2024 S. 451 E. 2.1.1, 2022 S. 537 E. 2.6; Michel 
Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 
2020, Art. 20 N. 1 und 5) ist keine grössere Kapazität erstellt, selbst wenn 
die ebenfalls bloss behaupteten Bewegungsmöglichkeiten im Umschwung 
der Liegenschaften der Beschwerdeführenden bei der Beurteilung der not-
wendigen Ausführdauer mitzuberücksichtigen wären, obschon dies der 
Fachmeinung der Amtstierärztin widerspricht (vgl. Verfügung des VeD vom 
14.6.2018 Bst. B Ziff. 12, Vorakten VeD [act. 4B] pag. 104 [grössere Anzahl 
Hunde sei keine Rechtfertigung für fehlendes Ausführen]).

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5.3.4 Mit der Vorinstanz ist somit davon auszugehen, dass den Beschwer-
deführenden pro Person grundsätzlich vier Stunden täglich für das Aus-
führen und Beschäftigen der Hunde zur Verfügung stehen. Zu Recht stellen 
die Beschwerdeführenden nicht in Frage, dass sie je höchstens drei Hunde 
zusammen ausführen können (vgl. Beschwerde Rz. 13); dies entspricht der 
Anzahl Hunde, welche sie im Kanton Bern gleichzeitig ausführen dürfen 
(Art. 9 Abs. 1 des Hundegesetzes vom 27. März 2012 [BSG 916.31]; vgl. an-
gefochtener Entscheid E. 4.3.5). Insgesamt ist daher mit der Vorinstanz von 
der Unfähigkeit der Beschwerdeführenden im Sinn von Art. 23 Abs. 1 Bst. b 
TSchG auszugehen, mehr als zwölf Hunde tierschutzkonform zu halten.

5.4 Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die WEU gestützt 
auf die Fachkenntnisse des VeD bei den Beschwerdeführenden auf die Not-
wendigkeit einer Beschränkung des Hundebestands erkannt hat. Die Tier-
zahlbeschränkung ist ein geeignetes und erforderliches Mittel, um tierschutz-
konforme Zustände beizubehalten. Sie hat bei ihrem Entscheid allen 
relevanten Gegebenheiten und Vorbringen hinreichend Rechnung getragen, 
während die Beschwerdeführenden sich im Wesentlichen auf das Vorbrin-
gen unsubstanziierter Behauptungen beschränken. Die WEU trug den ver-
änderten Umständen seit Verfügungserlass im Sinn des Verhältnismässig-
keitsgrundsatzes ausreichend Rechnung, indem sie die maximal zulässige 
Hundezahl von acht auf zwölf Tiere erhöhte. Die streitige Massnahme des 
Tierschutzes beruht auf einer gesetzlichen Grundlage, liegt im öffentlichen 
Interesse und ist, insbesondere auch angesichts der Anpassung an die ver-
änderten Verhältnisse, verhältnismässig.

6.

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unbe-
gründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (vgl. vorne 
E. 1.2 f.). Das Verwaltungsgericht beurteilt solche Rechtsmittel in Zweierbe-
setzung (Art. 56 Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisa-
tion der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]). 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die unterliegenden Beschwer-
deführenden unter Solidarhaft kostenpflichtig (Art. 108 Abs. 1 und Art. 106 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 06.05.2025, Nr. 100.2024.31U, 
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VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 
VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 2'000.--, werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'500.-- entnom-
men. Der Restbetrag von Fr. 1'500.-- wird den Beschwerdeführenden 
nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführende
- Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektion des Kantons Bern
- Eidgenössisches Departement des Innern

und mitzuteilen:
- Amt für Veterinärwesen des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung

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Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundes-
gericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.