# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3f315582-5ba5-57b4-b4c5-00a018cfcd99
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-04-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.04.2010 D-2038/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-2038-2010_2010-04-07.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-2038/2010
law/mah
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  A p r i l  2 0 1 0

Einzelrichter Walter Lang, 
mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;
Gerichtsschreiberin Sarah Mathys.

A._______, geboren (...),
Tunesien,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin), 
Verfügung des BFM vom 4. März 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-2038/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass das BFM mit Verfügung vom 4. März 2010 – eröffnet am 24. März 
2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 
26. Juni  1998  (AsylG,  SR  142.31)  auf  das  Asylgesuch  des  Be-
schwerdeführers vom 4. Juli 2009 nicht eintrat, die Wegweisung nach 
Italien  verfügte,  den  Beschwerdeführer  –  unter  Androhung  von 
Zwangsmitteln  im  Unterlassungsfall  –  aufforderte,  die  Schweiz 
spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen, den 
Kanton  (...) verpflichtete,  die  Wegweisungsverfügung  zu  vollziehen, 
feststellte, eine allfällige Beschwerde gegen die vorliegende Verfügung 
habe  keine  aufschiebende  Wirkung,  und  dem Beschwerdeführer  die 
editionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis aushändigte,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer habe anlässlich der Befragung zur Person vom 8. Juli 
2009  angegeben,  ihm  seien  in  Italien  seine  Fingerabdrücke  ab-
genommen worden und er habe ein Papier erhalten, welches ihn zum 
Verlassen Italiens aufgefordert habe, zudem liege ein Eurodac-Treffer 
vom 6. November 2008 in Z._______, Italien, vor,

dass somit Italien gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der 
Europäischen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung  des  zuständigen  Staates  für  die  Prüfung  eines  in  einem 
Mitgliedstaat  oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-
Assoziierungsabkommen  [DAA,  SR  0.142.392.68]) und  auf  das 
Übereinkommen  vom  17. Dezember  2004  zwischen  der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft,  der  Republik  Island  und  dem 
Königreich  Norwegen  über  die  Umsetzung,  Anwendung  und  Ent-
wicklung des Schengen-Besitzstands und über die Kriterien und Ver-
fahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für die Prüfung eines 
in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in  Norwegen  gestellten  Asylantrags 
(Übereinkommen  vom  17. Dezember  2004,  SR  0.362.32)  für  die 
Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,

dass  Italien  bis  am  10. November  2009  keine  Antwort  erteilt  habe, 
weshalb  davon  auszugehen  sei,  dass  dem  Ersuchen  zugestimmt 
worden sei,

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dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
(Art. 19  Abs. 3  der  Verordnung  [EG]  Nr.  343/2003  des  Rates  vom 
18. Februar 2003 zur Festlegung der Kriterien und Verfahren zur Be-
stimmung  des  Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 
zuständig ist [Dublin-II-VO]) oder Verlängerung (Art. 19 Abs. 4 Dublin-
II-VO) – bis spätestens zum 10. Mai 2010 zu erfolgen habe,

dass  dem  Beschwerdeführer  am  8. Juli  2009  das  rechtliche  Gehör 
gewährt worden sei, 

dass  er  dabei  zu  Protokoll  gegeben  habe,  es  gebe  keine  Gründe 
gegen  eine  Wegweisung  nach  Italien,  er  habe  dort  nichts  Illegales 
gemacht, 

dass  der  Beschwerdeführer  somit  keine  relevanten  Gründe  anführe, 
die einer Rückführung nach Italien entgegenstünden,

dass auf das Asylgesuch somit nicht einzutreten sei, 

dass der Beschwerdeführer in einen Drittstaat reisen könne, in dem er 
Schutz  vor  Rückschiebung  im  Sinne  von  Art. 5  Abs. 1  AsylG  finde, 
weshalb  das  Non-Refoulement-Gebot  bezüglich  des  Heimat-  oder 
Herkunftsstaates nicht  zu prüfen sei,  ferner  keine Hinweise zu einer 
Verletzung  von  Art. 3  der  Konvention  vom  4. November  1950  zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
im  Falle  einer  Rückkehr  des  Beschwerdeführers  nach  Italien  be-
stünden, 

dass weder die in Italien herrschende Situation noch andere Gründe 
gegen  die  Zumutbarkeit  der  Wegweisung  in  diesen  Staat  sprächen, 
ausserdem  der  Vollzug  der  Wegweisung  technisch  möglich  und 
praktisch durchführbar sei,

dass  von  einer  entsprechenden  Zustimmung  auszugehen  sei,  da 
Italien  bis  zum 10. November  2009 keine Antwort  auf  das Ersuchen 
erteilt habe,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom 30. März  2010  gegen 
diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  ein-
reichte  und  beantragte,  die  angefochtene  Verfügung sei  aufzuheben 
und  die  Vorinstanz  anzuweisen,  ihr  Recht  zum  Selbsteintritt  auszu-

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üben und sich für das vorliegende Asylverfahren für zuständig zu er-
klären,

dass  er  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  beantragte,  es  sei  auf  die 
Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und die unentgelt-
liche Prozessführung zu gewähren,

dass er im Weiteren in verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragte, der 
Beschwerde  sei  im  Sinne  vorsorglicher  Massnahmen  die  auf-
schiebende  Wirkung  zu  erteilen  und  die  Vollzugsbehörden  anzu-
weisen,  von  einer  Überstellung  nach  Italien  abzusehen,  bis  das 
Bundesverwaltungsgericht  über  die  vorliegende  Beschwerde  ent-
schieden habe,

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Verfügung vom 31. März 2010 
den Vollzug der Wegweisung gestützt auf Art. 56 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 
172.021) vorsorglich aussetzte,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  1. April  2010  beim  Bundesver-
waltungsgericht eingingen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung,

dass das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM 
entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m.  Art. 31-33  des  Verwaltungs-
gerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d 
Ziff. 1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]), 

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG), 

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG,  Art. 105  AsylG  i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG), 

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dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbstständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass eine durch das BFM durchgeführte Abfrage der Eurodac-Daten-
bank  ergab,  dass  der  Beschwerdeführer  am  6. November  2008  in 
Italien daktyloskopisch erfasst worden ist,

dass  dieser  Sachumstand  vom  Beschwerdeführer  nicht  bestritten 
wurde, 

dass  das  BFM  am  9. September  2009  gestützt  auf  Art. 16  Abs. 1 
Bst. a  Dublin-II-VO  Italien  darum  ersuchte,  den  Beschwerdeführer 
aufzunehmen (Art. 17 Abs. 1 Dublin-II-VO),

dass  Italien  dem  BFM  innerhalb  der  Frist  von  zwei  Monaten  keine 
Antwort  erteilte  (Art. 18  Abs. 1  Dublin-II-VO),  weshalb  davon auszu-
gehen  ist,  Italien  entspreche  dem  Aufnahmegesuch  des  BFM  vom 
9. September 2009 (Art. 18 Abs. 7 Dublin-II-VO),

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dass  angesichts  des  zuvor  festgestellten  Sachverhalts  und  der  ein-
schlägigen  Staatsverträge  (vgl.  DAA;  Dublin-II-VO;  Verordnung  [EG] 
Nr. 1560/2003  der  Kommission  vom  2. September  2003  mit  Durch-
führungsbestimmungen zur Verordnung [EG] Nr. 343/2003 des Rates 
[Dublin-DVO]) Italien als zuständig zu erachten ist,

dass in der Beschwerde geltend gemacht wird, dem Beschwerdeführer 
drohe  bei  einer  Wegweisung  nach  Italien  mit  sehr  grosser  Wahr-
scheinlichkeit  eine  Auslieferung  nach  Libyen  und  folglich  eine  Ver-
letzung des Non-Refoulement-Prinzips sowie von Art. 3 EMRK, 

dass keine Anhaltspunkte bestehen, die darauf hindeuten, Italien habe 
sich dem Beschwerdeführer gegenüber nicht  an seine sich aus dem 
Abkommen vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge 
(FK,  SR  0.142.30)  und  der  EMRK  ergebenden  Verpflichtungen  ge-
halten oder gedenke, diese ihm gegenüber künftig nicht einzuhalten, 

dass  auch  der  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Gewährung  des 
rechtlichen  Gehörs  angab,  es  gebe  keine  Gründe,  die  gegen  eine 
Wegweisung nach Italien sprechen würden (vgl. act. A1/11 S. 7),

dass insofern  kein Anlass  zur  Ausübung des Selbsteintrittsrechts  im 
Sinne von Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO Anlass besteht,

dass das BFM demnach zu Recht  in Anwendung von  Art. 34 Abs. 2 
Bst. d AsylG  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  ein-
getreten ist,

dass  das  Nichteintreten  auf  ein  Asylgesuch  in  der  Regel  die  Weg-
weisung aus der  Schweiz zur  Folge hat  (Art. 44 Abs. 1 AsylG),  vor-
liegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem 
kein  Anspruch  auf  Erteilung  einer  solchen  besteht  (vgl.  Ent-
scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegweisung 
im Einklang mit  den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach 
vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens,  bei  dem  es  sich  um  ein 
Überstellungsverfahren in  den für  die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat  handelt,  systembedingt  kein Raum bleibt  für  Ersatz-
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 

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des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die 
Ausländerinnen und Ausländer [AuG, SR 142.20]),

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Nichteintretensentscheides stattfinden muss,

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet 
hat,

dass es sich erübrigt, auf die Ausführungen in der Beschwerde und die 
eingereichten Berichte über die Beziehung zwischen Italien und Libyen 
von Human Rights Watch vom 9. Juni 2009 und vom Amt des Hohen 
Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR)  vom 20. Mai 
2009  einzugehen,  da  diese  nicht  zu  einer  anderen  Beurteilung  zu 
führen vermögen,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass  das  Gesuch  um  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvor-
schusses  angesichts  des  vorliegenden  direkten  Entscheides  in  der 
Hauptsache gegenstandslos geworden ist,

dass  die  Beschwerde  aufgrund  vorstehender  Erwägungen  als  aus-
sichtslos zu qualifizieren und deshalb das Gesuch um Gewährung der 
unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss  Art. 65  Abs. 1  VwVG  abzu-
weisen ist,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  wird 
abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-- werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- (...)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Walter Lang Sarah Mathys

Versand: 

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