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**Case Identifier:** 347f9b3f-a668-5f3d-b035-59c88b1ea3cf
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-12
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 12.08.2020 810 19 121 (810 19 128)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-19-121_2020-08-12.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 12. August 2020 (810 19 121, 810 19 128) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Raumplanung, Bauwesen 
 
 
Baugesuch für Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhallen / Überschreitung der Bebau-
ungsziffer / Kostenverlegung im vorinstanzlichen Verfahren 
 
 
Besetzung Vorsitzender Niklaus Ruckstuhl, Kantonsrichter Hans Furer, Markus 

Clausen, Claude Jeanneret, Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiber  
Marius Wehren 
 
 

Beteiligte A.____ AG, Beschwerdeführerin 1, vertreten durch Dr. Christian 
Häuptli, Rechtsanwalt 
 
2. B.____ 
 
3. C.____ 
 
4. D.____ 
 
5. E.____ 
 

6. F.____ 
 
7. G.____  
 
Beschwerdeführer 2-7, alle vertreten durch Alexander Heinzelmann, 
Advokat 

  
 
gegen 
 
 

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 Baurekurskommission des Kantons Basel-Landschaft, 
Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, Beschwerdegegnerin 1 
 

2. B.____ 
 
3. C.____ 
 
4. D.____ 
 
5. E.____ 
 
6. F.____ 
 
7. G.____  
  
Beschwerdegegner 2-7, alle vertreten durch Alexander Heinzelmann, 
Advokat 
 

A.____ AG, Beschwerdegegnerin 8, vertreten durch Dr. Christian 
Häuptli, Rechtsanwalt 
 

Einwohnergemeinde Bubendorf, Hintergasse 20, 4416 Bubendorf, 
Beigeladene 
 
 
 

Betreff Baugesuch für 4 Mehrfamilienhäuser und Autoeinstellhallen  
(Entscheid Nr. 18-023 der Baurekurskommission des Kantons Basel-
Landschaft vom 4. Dezember 2018) 

 
 
 
A.  Am 29. Juni 2017 stellte die A.____ AG beim Bauinspektorat des Kantons Basel-
Landschaft ein Baugesuch (Nr. 1105/2017) für 4 Mehrfamilienhäuser und 2 Autoeinstellhallen 
auf der in der Wohnzone W2 gelegenen Parzelle Nr. 1 (Baurechtsparzelle Nr. 2), Grundbuch 
Bubendorf.  
 
B. Mit Eingabe vom 17. Juli 2017 erhoben die Eigentümer der nördlich an die Parzelle  
Nr. 1 angrenzenden Parzellen, B.____, C.____, D.____, E.____, F.____ sowie G.____, alle 
vertreten durch Alexander Heinzelmann, Advokat, Einsprache gegen das Baugesuch.  
 
C. Mit Entscheid vom 6. Juli 2018 wies das Bauinspektorat die Einsprache ab, soweit es 
darauf eintrat.  
 
D. Am 24. Juli 2018 erhoben B.____ et al. gegen diesen Entscheid Beschwerde bei der 
Baurekurskommission des Kantons Basel-Landschaft.  
 

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E.  Mit Entscheid vom 4. Dezember 2018 hiess die Baurekurskommission die Beschwer-
de teilweise gut, hob den Entscheid des Bauinspektorats vom 6. Juli 2018 auf und verneinte die 
Bewilligungsfähigkeit des Baugesuchs (Ziff. 1). Den Beschwerdeführern und der Baugesuch-
stellerin wurde je ein Verfahrenskostenanteil in der Höhe von Fr. 200.-- auferlegt (Ziff. 2 und 3). 
Die ausserordentlichen Kosten wurden wettgeschlagen (Ziff. 4).  
 
F. Am 6. Mai 2019 erhob die A.____ AG (Beschwerdeführerin 1), vertreten durch  
Dr. Christian Häuptli, Rechtsanwalt, gegen den Entscheid der Baurekurskommission Be-
schwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht (Verfahren 810 19 121). Sie stellt das Begehren, es sei der angefochtene Entscheid auf-
zuheben und der Entscheid des Bauinspektorats vom 6. Juli 2018 zu bestätigen (Ziff. 1 und 2). 
Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Baurekurskommission zurückzu-
weisen (Ziff. 3). Unter o/e-Kostenfolge (Ziff. 4).  
            
G. Mit Eingabe vom 13. Mai 2019 erhoben B.____ et al. (Beschwerdeführer 2-7), vertreten 
durch Alexander Heinzelmann, Advokat, gegen den Entscheid der Baurekurskommission vom 
4. Dezember 2018 ihrerseits Beschwerde beim Kantonsgericht (Verfahren 810 19 128). Sie 
stellen das Begehren, es sei in Abänderung von Ziffer 1 des angefochtenen Entscheids die Be-
schwerde vollumfänglich gutzuheissen und festzustellen, dass das Baugesuch Nr. 1105/2017 
der A.____ AG wegen sämtlicher von den Beschwerdeführern vor der Baurekurskommission 
geltend gemachten Beschwerdegründe nicht bewilligungsfähig sei (Ziff. 1). Es seien Ziff. 2-4 
des angefochtenen Entscheids aufzuheben und der Baugesuchstellerin und dem Bauinspekto-
rat nach Ermessen des Gerichts die Verfahrenskosten vor der Vorinstanz vollumfänglich aufzu-
erlegen und den Beschwerdeführern für das Verfahren vor der Vorinstanz eine Parteientschädi-
gung in der Höhe von Fr. 6'385.85 zuzusprechen (Ziff. 2). Es seien die Gerichtsgebühren des 
vorliegenden Verfahrens den Beschwerdegegnerinnen aufzuerlegen und den Beschwerdefüh-
rern für das vorliegende Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zulasten der Be-
schwerdegegnerinnen aufzuerlegen (Ziff. 3).  
 
H. Am 14. August 2019 reichte die zum Verfahren beigeladene Einwohnergemeinde Bu-
bendorf eine Vernehmlassung zu den Beschwerden der Beschwerdeführerin 1 und der Be-
schwerdeführer 2-7 ein, ohne in der Sache einen Antrag zu stellen.    
 
I. Die Beschwerdegegnerin 8 stellt in ihrer Vernehmlassung vom 20. August 2019 das 
Begehren, es sei die Beschwerde der Beschwerdeführer 2-7 vollumfänglich abzuweisen  
(Ziff. 1). Die Bewilligungsfähigkeit des Baugesuchs Nr. 1105/2017 sei zu bejahen, das Bauge-
such zu genehmigen und der Entscheid des Bauinspektorats vom 6. Juli 2018 zu bestätigen 
(Ziff. 2). Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Baurekurskommission 
des Kantons Basel-Landschaft zurückzuweisen (Ziff. 3).  
 
J. Mit Vernehmlassung vom 21. August 2019 beantragt die Baurekurskommission die 
Abweisung der Beschwerden.  
 

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K. Mit Vernehmlassung vom 19. September 2019 beantragen die Beschwerdegegner  
2-7, es sei die Beschwerde der Beschwerdeführerin 1 vollumfänglich abzuweisen, soweit darauf 
einzutreten sei.    
  
L. Mit Verfügung vom 1. Oktober 2019 wurden die Verfahren 810 19 121 und 810 19 128 
vereinigt und der Fall wurde der Kammer zur Beurteilung überwiesen.          
 
M. Am 1. April 2020, 13. Juli 2020 und 17. Juli 2020 reichten die Beschwerdeführerin 1, die 
Beschwerdeführer 2-7 und die Baurekurskommission jeweils eine weitere Eingabe ein.   
 
N. Anlässlich der heutigen Parteiverhandlung – mit vorgängigem Augenschein vor Ort – 
hielten die Parteien vollumfänglich an den gestellten Begehren fest.       
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 134 Abs. 5 des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar 
1998 in Verbindung mit § 43 Abs. 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungspro-
zessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 können Entscheide der Baurekurskommission 
durch die Betroffenen und die Gemeinden beim Kantonsgericht angefochten werden. Die Zu-
ständigkeit des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, zur Beurteilung 
der vorliegenden Beschwerden ist somit gegeben.  
 
1.2.1 Nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur Beschwerde befugt, wer durch die angefochtene 
Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
der Änderung oder Aufhebung hat.  
 
1.2.2 Die Beschwerdeführerin 1 ist als Baurechtsnehmerin der streitbetroffenen Parzelle  
Nr. 1, deren Baugesuch abgewiesen wurde, zur Beschwerde legitimiert. Die weiteren Prozess-
voraussetzungen sind ebenfalls erfüllt, sodass auf die Beschwerde der Beschwerdeführerin 1 
eingetreten werden kann.  
 
1.2.3 Die Beschwerdeführer 2-7 machen geltend, dass sie in Bezug auf die von der Baure-
kurskommission abgewiesenen Beschwerdegründe bzw. Rügen, welche die Überschreitung der 
Gebäudelänge, der Bebauungsziffer sowie der Fassaden- und Gebäudehöhe beträfen, durch 
den angefochtenen Entscheid berührt und diesbezüglich zur Beschwerde legitimiert seien. An-
dernfalls könnten sie die von der Vorinstanz abgewiesenen Beschwerdegründe zu einem späte-
ren Zeitpunkt nicht mehr rügen. Der Argumentation der Beschwerdeführer 2-7 kann nicht ge-
folgt werden: Mit dem angefochtenen Entscheid wurde die Baubewilligung für das strittige Bau-
vorhaben verweigert, womit dem Hauptbegehren der Beschwerdeführer 2-7 vollumfänglich ent-
sprochen wurde. Dass die Baurekurskommission nicht sämtlichen von den Beschwerdeführern 
2-7 erhobenen Rügen gefolgt ist, ändert daran nichts und ist entgegen dem Dispositiv des an-
gefochtenen Entscheids (Ziff. 1) nicht als teilweise Gutheissung zu qualifizieren. Die Legitimati-
on der Beschwerdeführer 2-7 ist demzufolge hinsichtlich des Hauptbegehrens (Ziff. 1) zu ver-

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neinen. Den Beschwerdeführern 2-7 erwächst daraus kein Rechtsnachteil, zumal sie ihre im 
vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten und von der Baurekurskommission verworfenen Rü-
gen im Verfahren vor Kantonsgericht erneut vorbringen können (vgl. auch Urteil des Verwal-
tungsgerichts des Kantons Zürich vom 30. Mai 2012 [VB.2011.00640] E. 2.2). Das Kantonsge-
richt beurteilt die entsprechenden Rügen bzw. die Rechtmässigkeit des Bauvorhabens von Am-
tes wegen (§ 16 Abs. 2 VPO). Bezüglich der Begehren betreffend die Kostenregelung des Ent-
scheids der Baurekurskommission (Ziff. 2 und 3) sind die Beschwerdeführer 2-7 in schutzwürdi-
gen Interesse betroffen, weshalb insofern auf ihre Beschwerde einzutreten ist.  
 
2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können nach § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen – abgesehen von 
hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO).  
 
3. Strittig ist zunächst, ob die Baurekurskomission die Bewilligungsfähigkeit des Bauvor-
habens zu Recht zufolge Verletzung des Vorsorgeprinzips (Art. 11 Abs. 2 des Bundesgesetzes 
über den Umweltschutz [USG] vom 7. Oktober 1983) verneinte.   
 
3.1 Die Baurekurskommission erwog zusammengefasst, im Zusammenhang mit der gerüg-
ten Verletzung des Vorsorgeprinzips sei zu prüfen, ob Massnahmen, die sich als technisch und 
betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar erwiesen, eine weitergehende Emissionsbe-
grenzung erlaubten. Die vorgesehene Erschliessung bzw. die Zufahrten zu den Einstellhallen 
entlang der Grenze zu den Parzellen der Beschwerdegegner 2-7 seien im Lichte der vorsorgli-
chen Emissionsbegrenzung als schlechteste aller möglichen Lösungen zu qualifizieren, da sie 
zu einer Maximierung der Immissionen für die Beschwerdegegner 2-7 führten. Eine nördlichere 
(recte: südlichere) Zufahrt in die Einstellhallen, an einem leicht höher gelegenen Punkt der 
Bauparzelle, sei technisch und betrieblich ebenso machbar wie eine oberirdische Parkplatzlö-
sung ohne Einstellhalle, zum Beispiel mit Carports entlang der X.____strasse. Mit der vorgese-
henen Einstellhallenzufahrt direkt an der Grenze der Parzellen der Beschwerdegegner 2-7 wer-
de das Prinzip der vorsorglichen Emissionsbegrenzung gemäss Art. 11 USG verletzt. 
 
3.2 Die Beschwerdeführerin 1 wendet dagegen ein, dass eine Tiefgarage weniger 
Lärmemissionen verursache als eine oberirdische Parkierung. Alleine die Erstellung einer Tief-
garage stelle damit ein wichtiges Element der vorsorglichen Emissionsbegrenzung nach Art. 11 
Abs. 2 USG dar. Ebenfalls sei bei einem Tiefgaragenkonzept die Verkehrssicherheit besser 
gewährleistet als bei den von der Vorinstanz erwogenen Carports. Dasselbe gelte hinsichtlich 
des Aspekts der Landversiegelung bzw. des Ortsbildes, zumal bei der Erstellung von Carports 
mehr Oberfläche versiegelt werde und keine Grünflächen möglich seien. Zu berücksichtigen sei 
zudem, dass die Erstellung von Carports infolge des vorhandenen Gefälles ab X.____strasse 
wegen der maximal zulässigen Höhe von 2.70 m gar nicht möglich wäre. Denkbar wäre nur 
eine oberirdische ungedeckte Parkierung entlang der X.____strasse. Hinsichtlich der 
Lärmemissionen des vorgesehenen Projekts sei festzustellen, dass die Parzellen Nr. 3 und  
Nr. 4 vom Lärm im Zusammenhang mit der Nutzung der Tiefgaragen überhaupt nicht betroffen 

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seien. Die Parzellen Nr. 5 bis Nr. 6 seien durch den Zufahrts- und Einfahrtsverkehr in die Tief-
garagen zwar betroffen; der schlechteste mögliche Fall liege jedoch im Bereich von weniger als 
39 dB im Fall der Parzelle Nr. 6. Die Parzellen Nr. 5 bis Nr. 7 seien mit noch tieferen Werten 
betroffen, welche weit unter dem von der Lärmschutz-Verordnung (LSV) vom 15. Dezember 
1986 ermittelbaren Planungswert für den Fahrbetrieb liege. Der Lärm bewege sich im Bereich 
eines Bagatellfalls. Im Weiteren sei festzustellen, dass im Eingangsbereich der Tiefgaragen 
zusätzlich eine Dämmung eingebaut werde. Die gegenüber den Nachbarparzellen tiefer liegen-
de Zufahrt mit der Begrenzungsmauer wirke für diese ebenfalls lärmdämmend. Ausserdem 
würden sechs oberirdische Besucherparkplätze bei der X.____strasse erstellt, was zu einer 
Entlastung der Parzellen der Beschwerdegegner 2-7 und einer Aufteilung des Lärms führe. An-
gesichts des Gefälles der Parzelle Nr. 1 handle es sich bei der vorgesehenen Einstellhallenzu-
fahrt um die beste Lösung. Eine andere technische Lösung als die Einfahrt in die Tiefgaragen 
von unten sei nicht möglich. Namentlich sei eine Einfahrt in die Tiefgaragen direkt ab X.____-
strasse ohne Beanspruchung einer talgelegenen Einfahrt in die Einstellhallen technisch unmög-
lich. Zudem sei nicht ersichtlich, inwiefern eine alternative Zufahrt in die Einstellhallen Lärm re-
duzieren würde. Bei Art. 11 Abs. 2 USG gehe es jedoch um eine Verringerung der Gesamt-
lärmemissionen und nicht um eine Verlagerung derselben.   
 
3.3. Die Baurekurskommission entgegnet in der Vernehmlassung, sie habe im angefochte-
nen Entscheid nicht verlangt, dass die Parkplätze in jedem Fall oberirdisch zu erstellen seien 
bzw. dies keineswegs als bessere Lösung dargestellt. Die Bauparzelle sei zudem nicht derart 
steil, dass die Einfahrt in die Tiefgaragen zwingend am tiefsten Punkt der Parzelle entlang der 
Parzellen der Beschwerdegegner 2-7 erfolgen müsse. Es sei im Übrigen nicht Aufgabe der 
Baurekurskommission, der Beschwerdeführerin eine andere, technisch und baurechtlich um-
setzbare Lösung zu präsentieren. Entscheidend sei, dass die geplante Zufahrt nach Auffassung 
der Baurekurskommission das Prinzip der vorsorglichen Emissionsbegrenzung verletze. 
 
3.4 Die Beschwerdegegner 2-7 machen zusammengefasst geltend, dass im vorliegenden 
Fall vorsorgliche Begrenzungsmassnahmen in Bezug auf die Erschliessung/Zufahrt zu den 
Parkplätzen technisch und betrieblich möglich sowie wirtschaftlich tragbar seien. Diesbezüglich 
werde auf das Erstellen von Aussenparkplätzen (gedeckt und/oder ungedeckt) entlang der 
X.____strasse sowie eine andere Platzierung einer Rampe zu einer oder mehreren Autoein-
stellhallen verwiesen. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, wonach der Gesamtlärm von 
Carports bedeutend höher sei als der Lärm, welcher im Zusammenhang mit dem Betrieb der 
zwei Tiefgaragen entstehe, werde bestritten und sei nicht belegt. Die Ausführungen betreffend 
die Verkehrssicherheit seien ebenfalls nur Schutzbehauptungen und die Behauptungen bezüg-
lich Landversiegelung und Ortsbild seien haltlos, zumal Dächer von Carports begrünt und die 
Beläge sickerfähig gemacht werden könnten. Im Weiteren stünden Alternativen zu den vorge-
sehenen Zufahrten in die Autoeinstellhallen zur Verfügung, wie zum Beispiel eine Rampe ent-
lang der X.____strasse oder eine einzige Zufahrt zu einer einzigen Autoeinstellhalle entweder 
auf der Ost- oder Westseite der Parzelle. Diesbezüglich werde auf die beigelegten Handskizzen 
verwiesen. Selbst wenn keine andere Rampenlösung als die projektierte möglich wäre, gäbe es 
als Alternative immer noch die Erstellung von Aussenabstellplätzen entlang der X.____strasse.  
 

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3.5.1 Gemäss Art. 11 Abs. 1 USG werden Einwirkungen primär an der Quelle, d.h. am Emis-
sionsort, beschränkt. Dabei sind im Sinne der Vorsorge, unabhängig von der bestehenden Um-
weltbelastung, die Emissionen so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich möglich 
und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG). In einem zweiten Schritt sind die Emissions-
begrenzungen zu verschärfen, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter 
Berücksichtigung der bestehenden Umweltbelastung schädlich oder lästig werden (Art. 11  
Abs. 3 USG). In einem weiteren Schritt ist schliesslich allenfalls zu beurteilen, ob immissionssei-
tige Massnahmen zu ergreifen sind (Art. 25 Abs. 3 USG; BGE 121 II 378 E. 11a). Dem in Art. 1 
Abs. 2 und Art. 11 Abs. 2 USG verankerten Vorsorgeprinzip liegt unter anderem der Gedanke 
zugrunde, unüberschaubare Risiken zu vermeiden; es schafft eine Sicherheitsmarge, welche 
die Unsicherheit über die längerfristigen Wirkungen von Umweltbelastungen berücksichtigt. 
Demnach sind bei allen Vorhaben sowohl die Bestimmungen zur Reduktion der Immissionen 
als auch die Vorschriften über die vorsorglichen Emissionsbegrenzungen anzuwenden  
(vgl. BGE 117 Ib 28 E. 6a). Im vorliegenden Fall, in dem es in erster Linie um den Lärmschutz 
geht, sind zudem die Normen der Lärmschutzverordnung, die den Schutz der Bevölkerung vor 
schädlichem und lästigem Lärm bezweckt, zu beachten (Art. 1 Abs. 2 lit. a LSV). In Art. 7 Abs. 1 
lit. a LSV wird das Vorsorgeprinzip dahingehend konkretisiert, dass Lärmemissionen einer neu-
en ortsfesten Anlage nach Massgabe der in Art. 11 Abs. 2 USG genannten Voraussetzungen zu 
begrenzen sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.62/1997 und 1P.150/1997 vom 24. Oktober 
1997 E. 2a, in: Schweizerisches Zentralblatt für Staats- und Verwaltungsrecht [ZBl] 99/1998,  
S. 438). 
 
3.5.2 Praxisgemäss ist davon auszugehen, dass Lärmimmissionen durch den Bau einer 
Tiefgarage, verglichen mit oberirdisch angelegten Abstellplätzen, reduziert werden können. 
Zwar ergibt sich im unmittelbaren Bereich der Garageneinfahrt eine erhöhte Lärmbelastung. 
Diese vermindert sich jedoch erheblich, sobald die einfahrenden Motorfahrzeuge das Garagen-
tor passieren. Befinden sich die Fahrzeuge im Innern der Garage, so entfällt der durch Öffnen 
und Schliessen der Türen, Starten des Motors und Manövrieren verursachte Lärm für die Um-
gebung vollständig. Einstellhallen führen demnach zu einer bedeutenden Verminderung der 
Lärmimmissionen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.62/1997 und 1P.150/1997 vom 24. Okto-
ber 1997 E. 3a, in: [ZBl] 99/1998, S. 440; siehe auch Urteil des Verwaltungsgerichts des Kan-
tons Zürich vom 23. Februar 2005 [VB.2004.00394] E. 4.2.2).     
 
3.5.3  Die vorliegend in Frage stehenden Einstellhallen haben die Belastungsgrenzwerte für 
Industrie und Gewerbelärm einzuhalten (Anhang 6 Ziff. 1 Abs. 1 lit. d in Verbindung mit Ziff. 2 
LSV). Die Parteien machen zu Recht nicht geltend, dass der Betrieb der Einstellhallen zusam-
men mit den vorbestehenden Lärmquellen zu einer Mehrbelastung führt, welche die Belas-
tungsgrenzwerte überschreiten würde. Wie die Beschwerdeführerin 1 zutreffend ausführt, wird 
der für die ES II massgebliche Planungswert von 55 dB(A) am Tag und 45 dB(A) in der Nacht 
für sämtliche angrenzenden Parzellen unterschritten. Von den Einstellhallen geht mithin quar-
tierüblicher Lärm aus, welcher unter lärmschutzrechtlichen Gesichtspunkten grundsätzlich hin-
zunehmen ist.  
 

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3.5.4 Die Baurekurskommission erwog wie bereits ausgeführt (E. 3.1 hiervor), die vorgese-
henen Zufahrten zu den Einstellhallen seien im Lichte der vorsorglichen Emissionsbegrenzung 
als schlechteste aller möglichen Lösungen zu qualifizieren, da sie zu einer Maximierung der 
Immissionen für die Parzellen der Beschwerdegegner 2-7 führten. Dazu ist festzustellen, dass 
die Emissionen durch die Zufahrten zu den Einstellhallen im Rahmen des Vorsorgeprinzips da-
nach zu beurteilen sind, ob eine andere Parkierungslösung zu einer Verringerung im Gegensatz 
zu einer blossen Verlagerung der Emissionen führen würde (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Zürich vom 2. März 2017 [VB.2016.00184] E. 6.3). Die Baurekurskommission und 
die Beschwerdegegner 2-7 verweisen diesbezüglich zunächst auf eine mögliche oberirdische 
Parkierung ohne Einstellhallen, beispielsweise mit Carports entlang der X.____strasse. Sie un-
terlassen es allerdings, aufzuzeigen, dass eine solche Lösung im vorliegenden Fall gegenüber 
den vorgesehenen Einstellhallen zu einer Verringerung der Emissionen führen würde und es 
bestehen dafür auch keine Anhaltspunkte. Bezüglich der Emissionsbegrenzung nach Art. 11 
Abs. 2 USG und Art. 7 Abs. 1 lit. a LSV ist vielmehr im Einklang mit der zitierten Rechtspre-
chung (E. 3.5.2 hiervor) davon auszugehen, dass die Erstellung von Einstellhallen gegenüber 
oberirdischen Abstellplätzen zu einer Verbesserung im Sinne des Vorsorgeprinzips führt  
(vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 16. Juli 2008 [VB.2008.00103]  
E. 3). Die Beschwerdeführerin 1 weist sodann zutreffend darauf hin, dass Einstellhallen auch 
unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit und der Wahrung des Ortsbildes gegenüber einer 
oberirdischen Parkierung vorteilhafter sind. Der Argumentation der Baurekurskommission, es 
sei nicht an ihr, sondern an der Bauherrschaft gelegen, alternative Erschliessungslösungen auf-
zuzeigen, kann nicht gefolgt werden. Das Vorsorgeprinzip im Sinne von Art. 11 Abs. 2 USG 
schreibt wie bereits dargelegt vor, Emissionen so weit zu begrenzen, als dies technisch und 
betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar ist. Soweit die Baurekurskommission im vorliegen-
den Fall hinsichtlich der geplanten Einstellhallen bzw. deren Zufahrten von einer Verletzung von 
Art. 11 Abs. 2 USG ausging, hätte sie aufzuzeigen gehabt, inwiefern eine andere Einstellhallen-
zufahrt technisch und betrieblich möglich wäre und zu einer massgeblichen Verringerung der 
Emissionen im Gegensatz zu deren blossen Verlagerung führen würde. Diesen Anforderungen 
vermögen die Erwägungen im vorinstanzlichen Entscheid ebenso wie die von den Beschwer-
degegnern 2-7 angeführten Alternativen zu den vorgesehenen Zufahrten bzw. die in diesem 
Zusammenhang eingereichten Handskizzen nicht zu genügen. Die Baurekurskommission zeigt 
namentlich nicht auf, dass und inwiefern eine Einfahrt in die Einstellhallen an einem südlicheren 
Punkt im Hinblick auf die Neigung der Parzelle realisierbar wäre. Demgegenüber legt die Be-
schwerdeführerin 1 anhand von Plänen und der massgeblichen VSS-Normen nachvollziehbar 
dar, dass eine Einfahrt in die Einstellhallen direkt ab X.____strasse und ohne Beanspruchung 
einer talgelegenen Einfahrt technisch nicht möglich bzw. nicht regelkonform erstellbar sei. Auch 
die kantonale Fachstelle (Abteilung Lärmschutz) kam im vorinstanzlichen Verfahren zum 
Schluss, dass eine direkte Zufahrt in die Einstellhallen ab der X.____strasse eine zu starke 
Steigung der Zufahrt zur Folge hätte und technisch nicht machbar sei (Entscheid der Baure-
kurskommission vom 4. Dezember 2018, E. 7.1).    
 
3.5.5 Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass die geplanten Einstellhallen sowie die vor-
gesehenen Zufahrten unter dem Gesichtspunkt des in Art. 11 Abs. 2 USG statuierten Vorsorge-
prinzips nicht zu beanstanden sind.  

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4. Die Beschwerdegegner 2-7 machen geltend, das Bauvorhaben verletze die Bauvor-
schriften und sei auch aus diesem Grund nicht bewilligungsfähig. 
 
5. Strittig und zu prüfen ist zunächst, ob das Bauvorhaben die Bebauungsziffer einhält. 
Die geplante Überbauung hält die in der Zone W2 geltende Bebauungsziffer von 28 % unbe-
strittenermassen lediglich für den Fall ein, dass die über dem gewachsenen Terrain liegende 
Fläche der Einstellhallen nicht zur überbauten Fläche gerechnet wird.  
 
5.1 Das Zonenreglement Siedlung der Gemeinde Bubendorf (ZRS) vom 13. September 
2004 enthält in Ziff. 4.1.4 folgende Regelung zur Bebauungsziffer:   
 

1 Die Bebauungsziffer gibt in Prozenten an, wieviel von der massgebenden Parzellenfläche 
überbaut werden darf. Für die Berechnung gilt der äussere Umriss der Bauten über dem ge-
wachsenen Terrain. 

2 Nicht zur überbauten Fläche werden gerechnet: 

a.  vorspringende Dächer bis 1.5 m Ausladung für Hauptbauten, bis 0.8 m für Nebenbauten 

b.  Aussentreppen ohne Haupterschliessungstreppen für Obergeschosse, überdachte Haus-
eingänge, Stützmauern, Balkone, Pergolen, äussere Lichtschächte usw. 

c.  unterirdische Bauten, die gegen aussen nicht oder nur geringfügig in Erscheinung treten 

d.  in den Hang gebaute Garagen und Einstellhallen, die nur geringfügig in Erscheinung treten 
und deren Decken als natürlicher Bestandteil der Aussenraumgestaltung dienen, wie Kin-
derspielplätze und Extensivflächen. Sichtbare Teile (z.B. Seitenmauerteile von Garagen) 
sind als Umgebungselemente anzusehen und müssen den Vorschriften für Geländeverän-
derungen entsprechen. 

3 Die folgenden nicht zu Wohnzwecken dienenden Nebenbauten werden bis zu einer gesamten 
Freifläche von 50 m2 bei Ein- und Zweifamilienhäusern und 30 m2 pro Wohneinheit bei Mehrfa-
milienhäusern nicht zur überbauten Fläche gerechnet: 

a.  Freistehende oder am Hauptbaukörper angebaute Nebenbauten (eingeschossig, max.  
2.7 m Höhe) wie Garagen, Unterstände, gedeckte Sitzplätze, Schöpfe, usw. 

b.  … 

c.  Kleinbauten  

 
5.2.1 Die Baurekurskommission erwog, in Bezug auf die geplanten Einstellhallen seien die 
Voraussetzungen von Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. d ZRS erfüllt und diese seien nicht zur überbauten 
Fläche zu rechnen. Die Einstellhallen würden auf der Südseite der Bauparzelle, entlang der 
X.____strasse, aufgrund des Gefälles des Grundstücks nicht in Erscheinung treten. Auf der 
Nordseite, welche der X.____strasse abgewandt sei, seien die Einstellhallen erkennbar, insbe-
sondere für die Beschwerdeführer. Es liege aber in der Natur der Sache, dass eine Tiefgarage, 
selbst eine unterirdische, zumindest im Einfahrtsbereich in Erscheinung trete. Irgendwo müsse 
in die Tiefgarage eingefahren werden können, und dieser Bereich sei zwangsläufig nach aus-
sen erkennbar. Die Einstellhallen ragten auf der strassenabgewandten Seite maximal nicht 

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einmal 2 m über das gewachsene Terrain hinaus, sodass ihre Erscheinung insgesamt als nur 
geringfügig zu bezeichnen sei. Das Gelände der Bauparzelle weise zudem ein Gefälle auf, 
weshalb von in den Hang gebauten Einstellhallen, welche nur geringfügig in Erscheinung treten, 
gesprochen werden könne. Der Argumentation der Beschwerdegegner 2-7 im vorinstanzlichen 
Verfahren, wonach die Beurteilung, ob eine nur geringfügige Erscheinung vorliege, auch im 
Kontext mit der Nutzung erfolgen müsse, wurde nicht gefolgt. Eine "Verbindung mit der Nut-
zung" sei nicht angezeigt, da das ZRS diesbezüglich keine Kriterien anführe und sich auf die 
ästhetische Wirkung abstütze. Dies zeige sich auch an der weiteren Voraussetzung, dass die 
Decken als natürlicher Bestandteil der Aussenraumgestaltung wirken müssten. Auch dabei 
handle es sich primär um ein ästhetisches Kriterium, welches gestützt auf die Visualisierungen 
der Projektverfasser vorliegend erfüllt sei (Entscheid der Baurekurskommission vom 4. Dezem-
ber 2018, E. 4.3). Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin 1 stellten die strittigen Ein-
stellhallen weder freistehende noch angebaute Nebenbauten im Sinne respektive gemäss der 
Aufzählung von Ziff. 4.1.4 Abs. 3 ZRS dar. Bereits das Bauinspektorat hatte die Qualifikation 
der Einstellhallen als Nebenbauten mit der Begründung verneint, dass die Einstellhallen durch 
Türen mit dem Hauptbau verbunden seien. 
 
5.2.2 Die Beschwerdegegner 2-7 machen geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht entschie-
den, dass die Einstellhallen gemäss Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. d ZRS von der Bebauungsziffer befreit 
seien. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz würden die Einstellhallen nicht lediglich gering-
fügig im Sinne dieser Bestimmung in Erscheinung treten. Namentlich überragten sie das ge-
wachsene Terrain auf ihrer gesamten Länge von jeweils 17.5 m um ca. 1.5 m. Das Erschei-
nungsbild beider Einstellhallen nach aussen gegen die nördlich angrenzenden Parzellen werde 
durch das vorhandene Gefälle wesentlich verstärkt, zumal die Parzellen der Beschwerdegegner 
2-7 deutlich tiefer lägen als die zu bebauende Nachbarparzelle. Durch die mächtigen vier Ku-
ben der Mehrfamilienhäuser ebenso wie den Zusammenbau der Einstellhallen mit den Mehrfa-
milienhäusern als eigentlicher Riegelbau werde die negative Optik zusätzlich verstärkt. Beim 
Erscheinungsbild der Einstellhallen seien zudem deren Zufahrten zu berücksichtigen, da diese 
funktionell zu den Einstellhallen gehörten. Diese Zufahrten würden äusserst stark in Erschei-
nung treten, da sie entlang der gemeinsamen Parzellengrenzen bzw. der Gärten der Be-
schwerdeführer in einer gemeinsamen Zufahrt zwischen den Mehrfamilienhäusern 2 und 3 zur 
X.____strasse geführt würden. Hinsichtlich der Frage, ob die Einstellhallen als Nebenbauten zu 
qualifizieren seien, schliessen sich die Beschwerdegegner 2-7 der Beurteilung der Vorinstanzen 
an. Das Kantonsgericht habe in einem Entscheid vom 15. November 2017 (810 16 343/344) 
hinsichtlich eines an das Hauptgebäude angebauten Veloeinstellraums festgestellt, dass es 
sich dabei nicht um eine Nebenbaute handle, zumal der Einstellraum durch eine Türe mit dem 
Hauptbau verbunden sei. Diese rechtliche Qualifikation komme auch im vorliegenden Fall von 
Einstellhallen, welche direkt mit den jeweiligen Mehrfamilienhäusern verbunden seien und mit 
diesen eine funktionelle Einheit bildeten, zur Anwendung. 
 
5.2.3 Die Beschwerdeführerin 1 entgegnet, dass es sich bei den Einstellhallen sowohl um 
unterirdische Bauten, die gegen aussen nicht oder nur geringfügig in Erscheinung treten  
(Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c ZRS), als auch um in den Hang gebaute Garagen und Einstellhallen, die 
nur geringfügig in Erscheinung treten (Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. d ZRS), handle. Die Einstellhallen 

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seien auf drei Seiten (Süden, Osten und Westen) überhaupt nicht sichtbar. Sie bildeten im 
Grundriss eine Grünfläche und seien nicht als Einstellhallen erkennbar. Auch im Norden würden 
die Einstellhallen infolge der gemäss dem ZRS zulässigen und gewünschten Anböschung nicht 
in Erscheinung treten, dies mit Ausnahme der unausweichlichen Einfahrt und unter Einhaltung 
der Vorschriften für Geländeveränderungen (Ziff. 4.3.1 Abs. 1 ZRS). Nach Aussen würden ein-
zig die Einfahrten in die Tiefgaragen mit insgesamt 5.15 m Breite in Erscheinung treten. Da die 
Einstellhallen und die Einfahrten gegenüber den im Norden anschliessenden Grundstücken 
abgegraben seien, wirkten sie in Richtung Norden dementsprechend minimalisiert. Im Weiteren 
seien die Einstellhallen als Nebenbauten im Sinne von Ziff. 4.1.4 Abs. 3 lit. a ZRS zu qualifizie-
ren. Die Gemeinde Bubendorf habe Nebenbauten in ihrem Reglement eigenständig definiert 
und es sei diesbezüglich nicht der Begriff der Nebenbaute gemäss § 57 Abs. 1 der Verordnung 
zum Raumplanungs- und Baugesetz (RBV) vom 27. Oktober 1998 massgebend. Entsprechend 
sei auch das Urteil des Kantonsgerichts vom 15. November 2017, auf welches die Beschwer-
degegner 2-7 verwiesen, nicht einschlägig. In jenem Fall sei es um eine Regelung der Stadt 
Liestal gegangen, welche hinsichtlich der Nebenbauten explizit auf § 57 RBV verweise. Bei § 57 
RBV, welcher den Grenzabstand betreffe, gehe es nur um freistehende Nebenbauten (§ 57 
Abs. 1 lit. a RBV). Diese Begriffsbestimmung gelte indes nicht für die hier in Frage stehenden 
Anbauten, welche mit den Hauptgebäuden zwingend baulich und funktional verbunden seien. In 
Ziff. 4.1.4 Abs. 3 ZRS werde der Begriff der Nebenbauten im Zusammenhang mit der Bebau-
ungsziffer eigenständig und nicht analog zu § 57 RBV festgelegt, sondern ausgedehnter (50 m2 
bzw. 30 m2 je Wohneinheit).  
 
5.2.4 Die Gemeinde macht geltend, die Rügen der Beschwerdegegner 2-7 beträfen Vor-
schriften des Zonenreglements Siedlung. In diesem Zusammenhang hätten sowohl das kanto-
nale Bauinspektorat wie auch die Baurekurskommission die Auslegung des Reglements durch 
den Gemeinderat Bubendorf gestützt. An dieser Auslegung werde festgehalten. 
 
6.1 Gemäss Ziff. 4.1.4 Abs. 2 ZRS werden unterirdische Bauten (lit. c) sowie in den Hang 
gebaute Garagen und Einstellhallen (lit. d) nicht zur überbauten Fläche gerechnet, wenn sie 
lediglich "geringfügig in Erscheinung treten". Beim fraglichen Erfordernis handelt es sich um 
einen unbestimmten Rechtsbegriff, welcher seinen Inhalt aus dem Sinn und Zweck der Vor-
schrift sowie aus der Stellung im Gesetz und Rechtssystem gewinnt (vgl. Urteil des Bundesge-
richts 1P.401/2003 vom 21. April 2004 E. 3.3.2 mit Hinweisen). Das Kantonsgericht auferlegt 
sich in Übereinstimmung mit der Praxis des Bundesgerichts bei der Auslegung der massgebli-
chen unbestimmten Rechtsbegriffe Zurückhaltung, wenn der Entscheid der Vorinstanzen Ver-
trautheit mit den tatsächlichen Verhältnissen oder besondere Fachkenntnisse voraussetzt. Ver-
fügt eine Behörde über besonderes Fachwissen, so ist ihr bei der Bewertung von ausgespro-
chenen Fachfragen ein gewisser Beurteilungsspielraum zu belassen, soweit sie die für den Ent-
scheid wesentlichen Gesichtspunkte geprüft und die erforderlichen Abklärungen sorgfältig und 
umfassend durchgeführt hat (vgl. BGE 135 II 384 E. 2.2.2; Urteile des Bundesgerichts 
1C_4/2014 vom 2. Mai 2014 E. 4.1; 1C_458/2013 vom 21. November 2013 E. 2.2; Urteil des 
Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV] vom 23. Januar 2019 
[810 18 173] E. 2.2 mit Hinweisen). Die Auslegung von Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c und d ZRS betrifft 
weder ausgesprochene Fachfragen noch setzt sie eine besondere Kenntnis der tatsächlichen 

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Verhältnisse voraus, über welche das Kantonsgericht – nach Durchführung eines Augenscheins 
– nicht verfügen würde. Die Frage, ob die vorliegenden Einstellhallen im Sinne von Ziff. 4.1.4 
Abs. 2 lit. c und d ZRS geringfügig in Erscheinung treten, kann vom Kantonsgericht demnach 
mit uneingeschränkter Kognition überprüft werden.  
 
6.2 Soweit die Einstellhallen unter dem gewachsenen Terrain liegen, sind sie von vornhe-
rein nicht zur überbauten Fläche zu rechnen (Ziff. 4.1.4 Abs. 1 ZRS). Die vorliegenden Einstell-
hallen ragen indes unbestrittenermassen talseitig rund 1.5 m über das gewachsene Terrain hin-
aus. Während die Einstellhalle zwischen den Mehrfamilienhäusern 1 und 2 bergseits mit einem 
geringen Teil der Fläche vollständig unter dem gewachsenen Terrain liegt, ist dies im Fall der 
Einstellhalle zwischen den Mehrfamilienhäusern 3 und 4 an keinem Punkt der Fall.  
 
6.3 Zu prüfen ist, ob die Einstellhallen die Voraussetzungen von Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c und 
d ZRS erfüllen und gestützt auf diese Bestimmungen von der Anrechnung an die Bebauungszif-
fer ausgenommen werden können. Bei der Auslegung unbestimmter Rechtsbegriffe ist wie be-
reits ausgeführt (E. 6.1 hiervor) vom Sinn und Zweck der anzuwendenden Bestimmung auszu-
gehen. Die Regelungen von Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c und d ZRS haben zum Zweck, nicht oder 
lediglich geringfügig in Erscheinung tretende Bauten bzw. Einstellhallen dahingehend zu privile-
gieren, dass diese nicht zur überbauten Fläche gerechnet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, 
dass Nutzungsziffern einerseits typische baupolizeiliche, insbesondere wohnhygienische Funk-
tionen, erfüllen, und andererseits im Dienste gestalterischer Interessen stehen. Mit Nutzungszif-
fern kann namentlich die Erhaltung von Frei- und Grünflächen, die Verkehrssicherheit oder der 
Landschaftsschutz gewährleistet werden. Ferner wirken sie sich auf den Charakter und die 
künftige Entwicklung einer Bauzone aus und erfüllen somit soziale Funktionen (vgl. DANIELA 
IVANOV, Die Harmonisierung des Baupolizeirechts unter Einbezug der übrigen Baugesetzge-
bung, Zürich 2006, S. 69 mit Hinweisen). Der in Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c und d ZRS definierten 
Voraussetzung, dass Bauten bzw. Einstellhallen lediglich geringfügig in Erscheinung treten dür-
fen, damit sie von der Anrechnung an die Bebauungsziffer ausgenommen sind, kommt primär 
eine nachbarschützende Funktion zu. Sie dient ähnlich wie Grenz- und Gebäudeabstandsbe-
stimmungen dazu, die verschiedenen Einflüsse von Bauten und deren Benutzung (Belichtung, 
Besonnung, Belüftung, Aussicht, Schattenwurf etc.) auf Nachbargrundstücke zu mildern. Ob 
Einstellhallen im Sinne von Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c und d ZRS geringfügig in Erscheinung treten, 
ist demnach jeweils im Einzelfall unter Berücksichtigung der Umgebung bzw. der angrenzenden 
Parzellen zu beurteilen.  
 
6.4 Wie aus den Bauplänen hervorgeht und anlässlich des heutigen Augenscheins anhand 
der im Gelände angebrachten Absteckungen ersichtlich war, ragen die geplanten Einstellhallen 
an der Nordseite jeweils rund 1.5 m über das gewachsene Terrain hinaus. Zu den Parzellen der 
Beschwerdegegner 2-7 halten die Einstellhallen auf einer Länge von 12.85 m einen Abstand 
von 3 m und im Bereich der Einfahrten auf einer Länge von 5.15 m einen Abstand von 6 m ein. 
Aus den von der Beschwerdeführerin 1 im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Visualisie-
rungen (Vernehmlassung vom 1. Oktober 2018, Beilage 3) und den Bauplänen ist ersichtlich, 
dass das Gelände im Bereich der Einstellhalleneinfahrten abgegraben wird. Die Einstellhallen 
sind in diesem Bereich als Fortsetzung der Sockelgeschosse der Mehrfamilienhäuser ausge-

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staltet, wobei nebst den Fassaden der Einfahrten insbesondere auch die seitlichen Fassaden 
der Einstellhallen und die an die Einstellhallen angebauten Treppen und Zugänge zu den Mehr-
familienhäusern – in unmittelbarer Nähe zu den angrenzenden Parzellen – deutlich in Erschei-
nung treten. Der Umstand, dass die Bauparzelle gegen Norden ein Gefälle von rund 6 Grad 
(westlicher Teil) bzw. 10 Grad (östlicher Teil) aufweist, verstärkt das Erscheinungsbild der Ein-
stellhallen aus Sicht der tiefer gelegenen Nachbarparzellen zusätzlich. Im Zusammenhang mit 
der Frage, ob die Einstellhallen geringfügig in Erscheinung treten, sind entgegen der Argumen-
tation der Baurekurskommission auch die (abstrakt) mit der Benutzung der Einstellhallen ver-
bundenen Einflüsse auf die angrenzenden Parzellen zu berücksichtigen (E. 6.3 hiervor). Dies-
bezüglich ist festzustellen, dass dem vorliegenden Fall nicht der Regelfall zugrunde liegt, dass 
die Einstellhallen gegen die Strassenseite hin geöffnet sind und ab der Strasse direkt oder über 
eine kurze Einfahrt in die Einstellhallen eingefahren werden kann. Die Einfahrten der geplanten 
Einstellhallen, von welchen naturgemäss die meisten Auswirkungen auf die angrenzenden 
Grundstücke ausgehen, liegen vielmehr auf der strassenabgewandten Parzellenseite. Die Ein-
fahrten sind mithin nicht auf die vorbestehende Erschliessung der Parzelle über die X.____ 
-strasse, sondern die nördlich angrenzenden Parzellen der Beschwerdegegner 2-7 bzw. deren 
Gärten ausgerichtet. Die Einstellhallen treten auch unter diesem Gesichtspunkt – mit Blick auf 
die vorgesehenen Öffnungen auf der strassenabgewandten Seite – aus Sicht der Parzellen der 
Beschwerdegegner 2-7 deutlich in Erscheinung.  
 
6.5 Nach dem Gesagten können die Einstellhallen nicht als lediglich geringfügig in Er-
scheinung tretende Bauten im Sinne von Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c und d ZRS qualifiziert werden. 
Die Voraussetzungen für eine Privilegierung der Einstellhallen bei der Bebauungsziffer gestützt 
auf diese Bestimmungen sind damit im vorliegenden Fall nicht erfüllt. 
 
7.1 Die Beschwerdeführerin 1 macht für diesen Fall geltend, die Einstellhallen seien als 
Nebenbauten im Sinne von Ziff. 4.1.4 Abs. 3 lit. a ZRS zu qualifizieren und auch aus diesem 
Grund nicht zur überbauten Fläche zu rechnen.  
 
7.2.1 Der Begriff der Nebenbauten gemäss Ziff. 4.1.4 Abs. 3 lit. a ZRS umfasst sowohl frei-
stehende als auch "am Hauptbaukörper angebaute Nebenbauten", wie sie hinsichtlich der strit-
tigen Einstellhallen in Frage stehen.  
 
7.2.2 Wie bereits ausgeführt, sind gemäss Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. c und d ZRS unterirdische 
Bauten sowie in den Hang gebaute Garagen und Einstellhallen, die nur geringfügig in Erschei-
nung treten, von der Anrechnung an die Bebauungsziffer ausgenommen. Darüber hinaus wer-
den auch Nebenbauten im Sinne von Ziff. 4.1.4 Abs. 3 lit. a ZRS nicht zur überbauten Fläche 
gezählt. Die genannte Bestimmung nennt Garagen, Unterstände, gedeckte Sitzplätze und 
Schöpfe als Beispiele für freistehende oder am Hauptbaukörper angebaute Nebenbauten. Ein-
stellhallen werden in Ziff. 4.1.4 Abs. 3 lit. a ZRS im Gegensatz zu Ziff. 4.1.4 Abs. 2 lit. d ZRS 
nicht genannt. Bereits eine systematische Auslegung von Ziff. 4.1.4 ZRS spricht deshalb für die 
von der Baurekurskommission vertretene Auffassung, dass es sich bei Einstellhallen nicht um 
Nebenbauten im Sinne respektive gemäss der Aufzählung von Ziff. 4.1.4 Abs. 3 ZRS handelt. 

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Diese Rechtsauffassung erweist sich auch gestützt auf die nachfolgenden Erwägungen als zu-
treffend.   
 
7.2.3 Als Anbauten gelten gemäss gängiger baurechtlicher Definition an das Hauptgebäude 
angebaute untergeordnete Bauten. Anbauten lehnen sich an die Fassade eines Hauptgebäu-
des an, sind von diesem aber durch eine Innenwand getrennt. Sie müssen deutlich als Anbau 
erkennbar sein und beseitigt werden können, ohne dass das Hauptgebäude konstruktiv verän-
dert werden muss (vgl. ALDO ZAUGG/PETER LUDWIG; Kommentar zum Baugesetz des Kantons 
Bern vom 9. Juni 1985, 5. Aufl., Bern 2020, Rz. 10 zu Art. 12; BALTHASAR HEER, St. Gallisches 
Bau- und Planungsrecht, Bern 2003, S. 197).   
 
7.2.4 In einem neueren Entscheid verneinte das Kantonsgericht die Qualifikation eines Velo-
raums als Nebenbaute unter anderem mit der Begründung, dass der Veloraum mit dem Haupt-
bau durch eine Türe verbunden sei (vgl. KGE VV vom 15. November 2017 [810 16 343/344] 
E. 23). Der Begriff der Nebenbaute wird in der massgeblichen kommunalen Bestimmung (§ 30 
Abs. 1 des Zonenreglements Siedlung der Stadt Liestal [ZRS Liestal] vom 17. Dezember 2008) 
im Wesentlichen gleich definiert wie in Ziff. 4.1.4 Abs. 3 lit. a ZRS und umfasst im Einklang mit 
der gängigen baurechtlichen Definition (E. 7.2.3 hiervor) untergeordnete eingeschossige Bauten 
(Garagen, Schöpfe etc.). Dem Einwand der Beschwerdeführerin 1, § 30 ZRS Liestal verweise 
auf § 57 RBV und beziehe sich demnach einzig auf freistehende Nebenbauten, kann nicht ge-
folgt werden. Wie aus § 28 Abs. 3 lit. d ZRS Liestal hervorgeht, bezieht sich § 30 ZRS Liestal 
sowohl auf freistehende als auch auf angebaute Nebenbauten. Der Qualifikation des Veloraums 
als Nebenbaute stand denn auch nicht der Umstand entgegen, dass er mit der Hauptbaute bau-
lich verbunden war, sondern dass er über einen Zugang zur Hauptbaute verfügte. Soweit das 
Kantonsgericht für die Qualifikation eines Anbaus als Nebenbaute berücksichtigte, ob dieser 
einen direkten Zugang zum Hauptbau aufweist, entspricht dies der Rechtsprechung in anderen 
Kantonen (vgl. Bernische Verwaltungsrechtsprechung [BVR] 1979 S. 127 ff. E. 3a; Entscheide 
der Gerichts- und Verwaltungsbehörden des Kantons Schwyz [EGV-SZ] 2016 B 8.5 S. 110 ff.  
E. 2.2.4). 
 
7.2.5 Die vorliegenden Einstellhallen weisen eine Grundfläche von jeweils rund 275 m2 auf. 
Von einer Unterordnung zum Hauptbau, wie er für einen Anbau definitionsgemäss vorliegen 
muss, kann angesichts dieser Fläche, welche im Wesentlichen derjenigen der angrenzenden 
Mehrfamilienhäuser entspricht, nicht gesprochen werden. Die Mehrfamilienhäuser und die da-
zwischenliegenden Einstellhallen sind zudem sowohl in konstruktiver als auch in funktioneller 
Hinsicht eng miteinander verflochten: Die Einstellhallen sind über direkte Zugänge (Türen) mit 
den Mehrfamilienhäusern verbunden und die oberirdischen Zugänge zu den Mehrfamilienhäu-
sern können einzig über die Decken der Einstellhallen erreicht werden, welche insofern der Er-
schliessung der Mehrfamilienhäuser dienen. Im Weiteren sind die Balkone der Mehrfamilien-
häuser teilweise auf den Decken der Einstellhallen angeordnet bzw. auf diese gestellt. Was das 
optische Erscheinungsbild der Einstellhallen anbelangt, so treten diese im Einfahrtsbereich 
nicht als an die Hauptbauten angefügter Bauteil, sondern gemäss den in den Akten befindlichen 
Visualisierungen (E. 6.4 hiervor) als Fortsetzung der Sockelgeschosse der Mehrfamilienhäuser 
in Erscheinung. Von einer Erkennbarkeit der Einstellhallen als Anbauten kann insofern nicht 

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gesprochen werden. Angesichts dieser Gegebenheiten ist festzustellen, dass die Einstellhallen 
weder in optischer, konstruktiver noch funktioneller Hinsicht als untergeordnete Anbauten gelten 
können, sondern integrierende Bestandteile der Mehrfamilienhäuser bilden. Die Beurteilung der 
Vorinstanzen, dass es sich bei den Einstellhallen nicht um Nebenbauten im Sinne von Ziff. 4.1.4 
Abs. 3 lit. a ZRS handelt, ist demnach nicht zu beanstanden.  
  
7.2.6 Im Übrigen würden die Einstellhallen, selbst wenn sie als Nebenbauten im Sinne von 
Ziff. 4.1.4 Abs. 3 lit. a ZRS qualifiziert werden könnten, in der vorgesehenen Dimensionierung 
zu einer Überschreitung der Bebauungsziffer führen: Die Beschwerdeführerin 1 stellt sich auf 
den Standpunkt, für die Berechnung der Freiflächen könne eine Zusammenzählung der 
Wohneinheiten der an die Einstellhallen angebauten Mehrfamilienhäuser vorgenommen werden 
und diese Fläche auf die dazwischenliegenden Einstellhallen übertragen werden. Für ein sol-
ches Vorgehen findet sich in Ziff. 4.1.4 Abs. 3 ZRS indes keine Grundlage. Die Berechnung der 
Freifläche für Nebenbauten von 50 m2 bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. 30 m2 pro 
Wohneinheit bei Mehrfamilienhäusern hat vielmehr jeweils in Bezug auf einen (einzelnen) 
Hauptbau zu erfolgen. Demnach wären die Einstellhallen jeweils als Anbauten eines (einzelnen) 
Mehrfamilienhauses zu qualifizieren mit der Folge, dass im vorliegenden Fall die Freifläche für 5 
Wohneinheiten bzw. 150 m2 massgebend wäre. Die Einstellhallen wären demnach jeweils 
höchstens mit 150 m2 nicht zur überbauten Fläche zu rechnen, womit die Bebauungsziffer 
überschritten würde. 
 
7.2.7 Die Einstellhallen können demnach auch nicht gestützt auf Ziff. 4.1.4 Abs. 3 ZRS von 
der Anrechnung an die Bebauungsziffer ausgenommen werden.  
 
8. Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass das vorliegende Bauvorhaben die zulässige 
Bebauungsziffer überschreitet. Die Baurekurskommission hat die Bewilligungsfähigkeit des 
Baugesuchs der Beschwerdeführerin 1 demnach – im Ergebnis – zu Recht verneint, was zur 
Abweisung der Beschwerde der Beschwerdeführerin 1 führt. Auf die weiteren Rügen der Be-
schwerdegegner 2-7 braucht unter diesen Umständen nicht eingegangen zu werden. 
 
9.  Im Weiteren ist die Beschwerde der Beschwerdeführer 2-7 zu beurteilen, soweit diese 
gegen die vorinstanzliche Kostenverlegung gerichtet ist.   
 
9.1 Die Beschwerdeführer 2-7 machen geltend, dass sie vor der Baurekurskommission 
den Hauptantrag gestellt hätten, es sei der Entscheid des Bauinspektorats aufzuheben und das 
Baugesuch nicht zu bewilligen. Im Dispositiv des vorinstanzlichen Entscheids sei diesem Antrag 
vollumfänglich entsprochen worden, indem der Entscheid des Bauinspektorats aufgehoben und 
die Bewilligungsfähigkeit des Baugesuchs verneint worden sei. Die Vorinstanz habe die Be-
schwerdeführer dennoch mit einem Verfahrenskostenanteil von einem Drittel belastet und ent-
schieden, die Parteikosten wettzuschlagen. Diese Kostenverlegung verstosse gegen § 20a  
Abs. 2 des Verwaltungsverfahrensgesetzes Basel-Landschaft (VwVG BL) vom 13. Juni 1988 
sowie § 22 Abs. 2 VwVG BL und der vorinstanzliche Kostenentscheid (Ziff. 2-4) sei deshalb 
aufzuheben.  
 

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9.2 Gemäss § 20a Abs. 2 VwVG BL werden die Verfahrenskosten in der Regel der unter-
liegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Die ganz oder teilweise obsiegende 
Beschwerde führende Partei hat Anspruch auf eine angemessene Parteientschädigung, sofern 
der Vorinstanz Rechtsverletzungen oder grobe Verfahrensfehler unterlaufen sind (§ 22 Abs. 2 
lit. a VwVG BL). Der Baurekurskommission kommt gestützt auf diese Bestimmungen bei der 
Verlegung der Verfahrenskosten und der Bemessung der Parteientschädigung ein Ermessens-
spielraum zu. Die Ausübung dieses Ermessens kann durch das Kantonsgericht nur bei rechts-
verletzenden Ermessensfehlern korrigiert werden (§ 45 Abs. 1 lit. a VPO). Davon ist praxisge-
mäss auszugehen, wenn sich der Ermessensentscheid auf sachfremde Überlegungen stützt, 
unverhältnismässig ist oder als willkürlich erscheint (vgl. KGE VV vom 20. März 2013 [810 12 
98/57] E. 4.3; KGE VV vom 9. November 2005 [810 04 506/810 05 223] E. 2; jeweils mit Hin-
weisen). 
 
9.3 Die Baurekurskommission erwog, dass die Beschwerdeführer 2-7 mit ihrer Rüge be-
treffend die Erschliessung bzw. die Zufahrt zu den Einstellhallen durchgedrungen seien, was 
zur Folge habe, dass dem vorliegenden Bauprojekt die Bewilligung zu verweigern sei. Alle wei-
teren Rügen (Überschreitung der Bebauungsziffer, Überschreitung der Fassaden- und Gebäu-
dehöhe, rechtliches Gehör) seien indes abgewiesen worden bzw. die Baurekurskommission sei 
in diesen Punkten dem Bauinspektorat und der Baugesuchstellerin gefolgt. Aus diesem Grund 
erscheine es als sachgerecht, die Verfahrenskosten aufzuteilen und die Parteikosten wettzu-
schlagen.  
 
9.4 Mit ihrer Argumentation verkennt die Vorinstanz, dass die Kostenverlegung gemäss  
§ 20a Abs. 2 VwVG BL und § 22 Abs. 2 lit. a VwVG BL nach Massgabe des Unterliegens bzw. 
Obsiegens erfolgt, wobei diesbezüglich nicht auf die Begründetheit einzelner Rügen, sondern 
die gestellten Begehren abzustellen ist. Im vorliegenden Fall wurde dem Hauptbegehren der 
Beschwerdeführer 2-7 im Rahmen des angefochtenen Entscheids entsprochen, indem die Be-
willigungsfähigkeit des Baugesuchs verneint wurde. Dies entspricht entgegen dem Dispositiv 
des angefochtenen Entscheids nicht einer teilweisen, sondern einer vollumfänglichen Gutheis-
sung der Beschwerde. Der vorinstanzliche Kostenentscheid beruht insofern, bezüglich des Um-
fangs des Obsiegens der Beschwerdeführer 2-7, auf einer unzutreffenden Grundlage und er-
weist sich damit als rechtsfehlerhaft. Die Beschwerde der Beschwerdeführer 2-7 ist demnach in 
Bezug auf die Kostenregelung des angefochtenen Entscheids (Ziff. 2-4) gutzuheissen und die 
Angelegenheit ist zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen Verfahrens unter Berück-
sichtigung des Umstands, dass die Beschwerdeführer 2-7 in jenem Verfahren vollumfänglich 
obsiegten, an die Baurekurskommission zurückzuweisen.   
 
10.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-
mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Im vorliegenden Fall sind die Verfahrenskosten in der Höhe 
von Fr. 3'200.-- entsprechend dem Verfahrensausgang bzw. dem jeweiligen Obsiegen der Be-
teiligten im Umfang von Fr. 2'200.-- der Beschwerdeführerin 1 und im Umfang von je Fr. 500.-- 
den Beschwerdeführern 2-7 und der Baurekurskommission aufzuerlegen.  

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10.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann gemäss § 21 Abs. 1 VPO für den 
Beizug eines Anwalts oder einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Ausgangsgemäss ist den Beschwerdeführern 2-7 eine re-
duzierte Parteientschädigung zulasten der Beschwerdeführerin 1 und der Baurekurskommission 
zuzusprechen. Unter Berücksichtigung des in der Honorarnote vom 31. Oktober 2019 geltend 
gemachten Aufwands zuzüglich des zwischenzeitlich sowie im Zusammenhang mit der heuti-
gen Verhandlung entstandenen Aufwands erscheint eine reduzierte Parteientschädigung in der 
Höhe von pauschal Fr. 6'500.-- (inkl. Auslagen und 7.7 % MWST) als angemessen, wobei diese 
im Umfang von Fr. 4'500.-- der Beschwerdeführerin 1 und im Umfang von Fr. 2'000.-- der Bau-
rekurskommission aufzuerlegen ist. Die restlichen Parteikosten sind wettzuschlagen.  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde der Beschwerdeführerin 1 wird abgewiesen und Ziffer 1 

des Entscheids der Baurekurskommission vom 4. Dezember 2018 inso-
weit bestätigt, als damit die Bewilligungsfähigkeit des vorliegenden Bau-
gesuchs verneint wurde.    

   
 2. Die Beschwerde der Beschwerdeführer 2 bis 7 wird gutgeheissen, soweit 

darauf eingetreten wird. Die Ziffern 2 bis 4 des Entscheids der Baure-
kurskommission vom 4. Dezember 2018 werden aufgehoben und die 
Angelegenheit wird zur Neuverlegung der Kosten des vorinstanzlichen 
Verfahrens im Sinne der Erwägungen an die Baurekurskommission zu-
rückgewiesen.   

   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 3'200.-- werden im Umfang 

von Fr. 2'200.-- der Beschwerdeführerin 1 und im Umfang von je  
Fr. 500.-- den Beschwerdeführern 2 bis 7 und der Baurekurskommission 
auferlegt und mit den geleisteten Kostenvorschüssen verrechnet.  
Der zuviel gezahlte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'700.-- wird 
den Beschwerdeführern 2 bis 7 zurückerstattet.   

   
 4. Den Beschwerdeführern 2 bis 7 wird eine reduzierte Parteientschädigung 

in der Höhe von pauschal Fr. 6'500.-- (inkl. Auslagen und 7.7 % MWST) 
zugesprochen, welche im Umfang von Fr. 4'500.-- der Beschwerdeführe-
rin 1 und im Umfang von Fr. 2'000.-- der Baurekurskommission auferlegt 
wird. Im Übrigen werden die Parteikosten wettgeschlagen.   

 
 
 
 
Kantonsrichter 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber