# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2274ecb1-e364-5d7e-be41-979a62838ebd
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 18.12.2018 III 2018 183
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2018-183_2018-12-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2018 183

Entscheid vom 18. Dezember 2018 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Joëlle Sigrist, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (vorsorglicher Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. A.________ lenkte am 13. Juni 2017 einen Personenwagen unter dem Ein-
fluss von Drogen (Cannabis), weshalb ihr (nach Strafurteil vom 31.7.2017 wegen 
Fahren in fahrunfähigem Zustand und Übertretung nach Art. 19a BetmG) mit Ver-
fügung vom 25. August 2017 (gestützt auf ein pharmakologisch-toxikologisches 
Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin C.________ [IRM] vom 10.7.2017) der 
Führerausweis vorsorglich entzogen und ein verkehrsmedizinischer Untersuch 
angeordnet wurde (Vi-act. 1).

B. Am 20. März 2018 verfügte das Verkehrsamt den Entzug des Führeraus-
weises in Anwendung von Art. 16c Abs. 1 lit. c und Abs. 2 lit. a SVG und Art. 33 
Abs. 1 VZV für drei Monate, wobei die Massnahme bereits vollzogen sei (Vi-act. 
2). Gleichentags erteilte das Verkehrsamt A.________ den Führerausweis ge-
stützt auf das verkehrsmedizinische Gutachten des D.________ vom 15. März 
2018 unter folgenden Auflagen wieder (Vi-act. 3):

 Einhaltung einer Cannabisabstinenz gemäss der im Merkblatt festgehaltenen 
Vorgehensweise;

 Durchführung einer Cannabis-Urinprobenkontrolle pro Monat zum Nachweis 
der Abstinenzeinhaltung;

 Einreichen eines ersten Verlaufsberichtes inkl. Urinprobenresultate im Sep-
tember 2018 an unsere Amtsstelle.

Das weitere Vorgehen wird anhand des eingereichten Zeugnisses bestimmt.

C. Am 24. September 2018 erfolgte ein Arztbericht von med. Prakt. 
E.________ (Facharzt FMH für Allgemeine Medizin) über die Einhaltung der 
Cannabisabstinenz inkl. monatliche Ergebnisse der Urinprobenkontrollen (Vi-act. 
5). Dieses sowie die Akten wurden gemäss Mitteilung vom 26. September 2018 
dem D.________ zugestellt, um das weitere Vorgehen bestimmen zu können (Vi-
act. 6). Die Beurteilung erfolgte am 1. Oktober 2018 (Vi-act. 8).

D. Gestützt auf die Beurteilung des D.________ gewährte das Verkehrsamt 
A.________ am 10. Oktober 2018 das rechtliche Gehör. Demgemäss sei vorge-
sehen, die Fahreignung weiterhin unter den bereits genannten Auflagen (vgl. In-
gress lit. B) zu befürworten, wobei das Einreichen eines erneuten Verlaufsberich-
tes inkl. Urinprobenresultate per März 2019 festgelegt wurde (Vi-act. 9).

E. Am 22. Oktober 2018 reichte med. Prakt. E.________ dem Verkehrsamt 
die Laborergebnisse vom 19. Oktober 2018 der letzten Urinprobe ein, wonach 
beim Drogenscreening Cannabis positiv ausfiel (Vi-act. 10). Daraufhin ordnete 
das Verkehrsamt am 23. Oktober 2018 einen vorsorglichen Sicherungsentzug 

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des Führerausweises sowie einen verkehrsmedizinischen Untersuch an. Einer 
allfälligen Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen (Vi-act. 11). 
Am 24. Oktober 2018 nahm A.________ telefonisch gegenüber dem Verkehrs-
amt Stellung (Vi-act. 12).

F. Gegen diesen vorsorglichen Sicherungsentzug reichte A.________ am 25. 
Oktober 2018 (Postaufgabe) beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz frist-
gerecht Beschwerde ein mit dem Antrag auf Aushändigung des Führerauswei-
ses.

G. Mit Vernehmlassung vom 14. November 2018 beantragte das Verkehrs-
amt, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese einzutreten 
ist, unter Kostenfolgen zulasten der Beschwerdeführerin.

H. Am 30. November 2018 liess die inzwischen beanwaltete Beschwerdefüh-
rerin eine weitere Stellungnahme mit folgenden Anträgen einreichen:

1. Die Verfügung der Vorinstanz vom 23. Oktober 2018 sei vollumfänglich aufzu-
heben und die Vorinstanz sei anzuweisen, der Beschwerdeführerin ihren Füh-
rerausweis unverzüglich wieder auszuhändigen.

2. Eventualiter sei eine Bestätigungsanalyse der Urinprobe der Beschwerdeführe-
rin anzuordnen.

3. Der Beschwerdeführerin sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und 
den unterzeichneten Rechtsanwalt als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu zu-
weisen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge in allen Instanzen zu Lasten der Vor-
instanz bzw. des Staates.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Motorfahrzeugführer müssen über Fahreignung und Fahrkompetenz verfü-
gen (Art. 14 Abs. 1 des Strassenverkehrsgesetzes [SVG; SR 741.01] vom 
19.12.1958). Über Fahreignung verfügt, wer nach Art. 14 Abs. 2 SVG: 

a. das Mindestalter erreicht hat; 

b. die erforderliche körperliche und psychische Leistungsfähigkeit zum si-
cheren Führen von Motorfahrzeugen hat; 

c. frei von einer Sucht ist, die das sichere Führen von Motorfahrzeugen be-
einträchtigt; und 

d. nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr bietet, als Motorfahrzeugführer 
die Vorschriften zu beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht zu 
nehmen. 

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1.2 Führerausweise sind zu entziehen, wenn festgestellt wird, dass die 
gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen; sie 
können entzogen werden, wenn die mit der Erteilung im Einzelfall verbundenen 
Beschränkungen oder Auflagen missachtet werden (Art. 16 Abs. 1 SVG). 
Rechtsprechung und Lehre unterscheiden zwischen Sicherungsentzug und 
Warnungsentzug. Das Gesetz verwendet dagegen nur die Begriffe 
"Führerausweisentzug" (vgl. z.B. die Marginalien zu Art. 16a-16d SVG), 
"Ausweisentzug" (Art. 16b Abs. 2 lit. e und Art. 16c Abs. 1 lit. f, Abs. 2 lit. d und 
Abs. 3 SVG) oder bloss "Entzug" (vgl. z.B. die Marginalie zu Art. 16 SVG und Art. 
16d Abs. 2 SVG; vgl. BGE 141 II 220 Erw. 3.1).

Der Führerausweis wird einer Person im Rahmen eines Sicherungsentzuges auf 
unbestimmte Zeit entzogen, wenn die Fahreignung nicht (mehr) gegeben ist 
(Art. 16d Abs. 1 SVG). Durch diese Massnahmen soll die zu befürchtende 
Gefährdung der Verkehrssicherheit durch einen ungeeigneten Fahrzeugführer 
zukünftig verhindert werden. Beim Sicherungsentzug ist es nicht von Bedeutung, 
ob die Person eine Verkehrsregel verletzt hat oder ob ein Verschulden vorliegt. 
Der Sicherungsentzug stellt einen schweren Eingriff in die Persönlichkeitsrechte 
und die Privatsphäre des Betroffenen dar, weil dessen grundsätzliche 
Fahreignung zur Diskussion steht. Fehlt diese, wird der Führerausweis auf 
unbestimmte Zeit entzogen und erst wieder bedingt und unter Auflagen 
wiedererteilt, wenn eine allfällige gesetzliche oder verfügte Sperrfrist abgelaufen 
ist und die betroffene Person die Behebung des Mangels nachweist, der die 
Fahreignung ausgeschlossen hat (Art. 17 Abs. 3 SVG). Insofern stellt der 
Sicherungsentzug im Vergleich zum Warnungsentzug für Betroffene regelmässig 
die einschneidendere Massnahme dar (vgl. zum Ganzen BGE 141 II 220 Erw. 
3.1.1 m.w.H.).

Demgegenüber kommt der Warnungsentzug gemäss höchstrichterlicher 
Rechtsprechung nur in Betracht, wenn die Fahreignung des fehlbaren Lenkers 
grundsätzlich zu bejahen ist (BGE 131 II 248 Erw. 4.2). Der Warnungsentzug 
wird bei Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsvorschriften 
ausgesprochen, bei denen das Verfahren nach dem Ordnungsbussengesetz 
(OBG; SR 741.03) vom 24. Juni 1970 ausgeschlossen ist (Art. 16 Abs. 2 SVG). 
Sie dient der Besserung des Fahrers und der Bekämpfung von Rückfällen 
(Spezialprävention). Der Ausweisinhaber hat die Verkehrsverletzung fahrlässig 
oder vorsätzlich verschuldet (vgl. Art. 16 Abs. 3 SVG). Der Warnungsentzug 
erweist sich als eine um der Verkehrssicherheit willen angeordnete 
Verwaltungsmassnahme mit primär präventivem und erzieherischem Charakter, 
die teilweise aber auch strafähnliche Züge aufweist (BGE 141 II 220 Erw. 3.1.2). 
Der Warnungsentzug wird im Gegensatz zum Sicherungsentzug für eine 

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bestimmte Dauer, in welcher die angestrebte Wirkung beim 
Verkehrsdelinquenten eintreten soll, ausgesprochen. Entsprechend ist nach 
Ablauf der Entzugsdauer der Ausweis dem Fahrzeuglenker ohne weiteres wieder 
auszuhändigen. In diesem Sinne darf die Wiedererteilung nach Ablauf der 
ausgesprochenen Entzugsdauer von keinen Bedingungen abhängig gemacht 
oder mit Auflagen verbunden werden (BGE 131 II 248 Erw. 4.2 m.V.a. BGE 130 
II 25 Erw. 3.2).

1.3 Bestehen ernsthafte Bedenken an der Fahreignung, kann der Lern- oder 
Führerausweis bis zum Abschluss des Entzugsverfahrens vorsorglich entzogen 
werden (Art. 30 der Verkehrszulassungsverordnung [VZV; SR 745.51] vom 
27.10.1976). Diese Regelung trägt der besonderen Interessenlage Rechnung, 
welche bei der Zulassung von Fahrzeugführern zum Strassenverkehr zu berück-
sichtigen ist. Angesichts des grossen Gefährdungspotentials, welches dem 
Führen eines Motorfahrzeugs eigen ist, erlauben schon Anhaltspunkte, die den 
Fahrzeugführer als besonderes Risiko für die anderen Verkehrsteilnehmer er-
scheinen lassen und ernsthafte Bedenken an seiner Fahreignung erwecken, den 
vorsorglichen Ausweisentzug (BGE 141 II 220 Erw. 3.1.1 m.V.a. BGE 125 II 492 
Erw. 2b). Der strikte Beweis für die Fahreignung ausschliessende Umstände ist 
nicht erforderlich; wäre dieser erbracht, müsste unmittelbar der Sicherungsentzug 
selber verfügt werden. Können die notwendigen Abklärungen nicht rasch und ab-
schliessend getroffen werden, soll der Ausweis schon vor dem Sachentscheid 
provisorisch entzogen werden können und braucht eine umfassende Auseinan-
dersetzung mit sämtlichen Gesichtspunkten, die für oder gegen einen Siche-
rungsentzug sprechen, erst im anschliessenden Hauptverfahren zu erfolgen 
(Bundesgerichtsurteil 1C_423/2010 vom 14.2.2011 Erw. 3 mit Hinweis auf BGE 
125 II 492 Erw. 2b; 122 II 359 Erw. 3a; VGE III 2016 182 vom 23.11.2016 Erw. 
1.3). Der vorsorgliche Entzug während eines Sicherungsentzugs-Verfahrens bil-
det zum Schutz der allgemeinen Verkehrssicherheit die Regel (Bundesgerichts-
urteil 6A.8/2005 vom 6.4.2005 Erw. 2.1 mit Hinweis auf BGE 127 II 122 Erw. 5; 
BGE 125 II 396 Erw. 3; VGE III 2016 182 vom 23.11.2016 Erw. 1.3).

2.1 Führerausweise werden entzogen, wenn die gesetzlichen 
Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr bestehen (Art. 16 Abs. 1 
SVG). Dies ist unter anderem der Fall, wenn eine Person an einer Sucht leidet, 
welche die Fahreignung ausschliesst (Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG). Drogensucht 
wird nach der Rechtsprechung bejaht, wenn die Abhängigkeit von der Droge 
derart ist, dass der Betroffene mehr als jede andere Person der Gefahr 
ausgesetzt ist, sich ans Steuer eines Fahrzeugs in einem - dauernden oder 
zeitweiligen - Zustand zu setzen, der das sichere Führen nicht mehr 

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gewährleistet (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_285/2018 vom 12.12.2018 Erw. 
3.1 mit Verweis auf BGE 124 II 559 Erw. 2b mit Hinweisen). Im Interesse der 
Verkehrssicherheit setzt die Rechtsprechung den regelmässigen Konsum von 
Drogen der Drogenabhängigkeit gleich, sofern dieser seiner Häufigkeit und 
Menge nach geeignet ist, die Fahreignung zu beeinträchtigen. Auf fehlende 
Fahreignung darf geschlossen werden, wenn der Betroffene nicht mehr in der 
Lage ist, Drogenkonsum und Strassenverkehr ausreichend zu trennen, oder 
wenn die naheliegende Gefahr besteht, dass er im akuten Rauschzustand am 
motorisierten Strassenverkehr teilnimmt (vgl. zit. Urteil 1C_285/2018 Erw. 3.1 mit 
Verweis auf BGE 127 II 122 Erw. 3c).

2.2 Jedoch erlaubt an sich nicht jeder regelmässige Konsum von Drogen schon 
den Schluss auf eine fehlende Fahreignung (BGE 128 II 335 Erw. 4b). 
Regelmässiger Drogenkonsum erweckt dann berechtigte Zweifel an der 
Fahreignung, wenn zusätzliche Anzeichen bestehen, der Betroffene könnte nicht 
in der Lage sein, zuverlässig zwischen Drogenkonsum und Strassenverkehr zu 
trennen. Entsprechende Anhaltspunkte ergeben sich etwa aus dem 
Konsumverhalten der Betroffenen, ihrer Vorgeschichte - namentlich hinsichtlich 
einschlägigen Drogenmissbrauchs im Strassenverkehr - sowie ihrer 
Persönlichkeit (vgl. Bundesgerichtsurteil 1C_285/2018 Erw. 3.1 mit Verweis auf 
das Urteil 1C_384/2017 vom 7.3.2018 Erw. 2.1 mit Hinweisen). 

2.3 Wecken konkrete Anhaltspunkte ernsthafte Zweifel an der Fahreignung des 
Betroffenen, ist eine verkehrsmedizinische Abklärung anzuordnen (Art. 15d Abs. 
1 SVG, Art. 28a Abs. 1 VZV). Diesfalls ist der Führerausweis nach Art. 30 VZV in 
der Regel vorsorglich zu entziehen (vgl. vorstehende Erw. 1.3; 
Bundesgerichtsurteil 1C_285/2018 vom 12.10.2018 Erw. 3.2 m.V.a. BGE 127 II 
122 Erw. 5). 

2.4 Ernsthafte Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen namentlich 
bei Vorliegen der in der nicht abschliessenden Aufzählung von Beispielen in Art. 
15d Abs. 1 lit. a-e SVG genannten Gegebenheiten. Diesfalls ist grundsätzlich 
zwingend und ohne weitere Einzelfallprüfung eine Fahreignungsuntersuchung 
anzuordnen, selbst wenn die Zweifel im konkreten Fall noch nicht erhärtet oder 
nur abstrakter Natur sind (Bundesgerichtsurteil 1C_285/2018 vom 12.10.2018 
Erw. 3.2 m.V.a. Jürg Bickel, in: Basler Kommentar, Strassenverkehrsgesetz, 
2014, N 15 zu Art. 15d SVG). Diese Tatbestände begründen mithin einen 
Anfangsverdacht fehlender Fahreignung, welcher zur Anordnung einer 
Fahreignungsuntersuchung führt (Botschaft vom 20.10.2010 zu Via sicura, 

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Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr, BBI 
2010 8447, Ziff. 1.3.2.6, 8470). 

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt, dass der vorsorgliche Sicherungsentzug vom 
25. August 2017 als Zwischenentscheid mit Verfügung vom 20. März 2018 durch 
einen Warnungsentzug ersetzt worden sei. Die definitive Administrativmassnah-
me sei also ein Warnungs- und kein Sicherungsentzug. Gemäss BGE 131 III 248 
Erw. 4.2 könne bei der Wiedererteilung eines zu Warnzwecken entzogenen Füh-
rerausweises keine Bedingungen und Auflagen verfügt werden, weil ein War-
nungsentzug nicht mit Elementen des Sicherungsentzuges kombiniert werden 
könne.

3.2 Die Beschwerdeführerin hält zwar zutreffend fest, dass nach dem vorsorgli-
chen Sicherungsentzug vom 25. August 2017 mit Verfügung vom 20. März 2018 
ein Warnungsentzug erfolgte. Gleichentags wurde jedoch eine weitere Verfügung 
zur Wiedererteilung des Führerausweises mit Auflagen zur Bejahung der Fahr-
eignung erlassen. Die Auflagen zur Bejahung der Fahreignung wurden somit 
nicht in der Verfügung zum Warnungsentzug, sondern in einer separaten Verfü-
gung festgehalten.

Im konkreten Fall wurden die beiden vorinstanzlichen Verfügungen vom 20. März 
2018 nicht angefochten und sind inzwischen in Rechtskraft erwachsen. Entspre-
chend ist die Rüge der Beschwerdeführerin verspätet, weshalb vorliegend nicht 
darauf eingetreten werden kann. Selbst wenn jedoch darauf einzutreten wäre, so 
kann den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden. 

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist es im Rahmen der Verhältnis-
mässigkeit stets zulässig, den Führerausweis mit Auflagen zu versehen, welche 
die Fahreignung des Lenkers sicherstellen. Es ist lediglich unzulässig, einen 
Warnungsentzug auszusprechen und die ordentliche Wiedererteilung von Bedin-
gungen abhängig zu machen. Im konkreten Fall wurde der Warnungsentzug je-
doch wie erwähnt ohne Auflagen verfügt. Ob ein solcher Warnungsentzug vorlie-
gend überhaupt auszusprechen gewesen wäre, kann offen bleiben. Vielmehr ist 
festzuhalten, dass die Vorinstanz der Beschwerdeführerin am 25. August 2017 
den Führerausweis vorsorglich entzogen hat, nachdem sie am 13. Juni 2017 ei-
nen Personenwagen unter dem Einfluss von Drogen gelenkt hatte (vgl. Art. 15d 
Abs. 1 lit. b SVG). Der Drogenkonsum wurde gemäss dem pharmakologisch-
toxikologischen Gutachten vom 10. Juli 2017 nachgewiesen und die Fahrun-
fähigkeit als erwiesen erachtet. Der hohe Gehalt an THC-Carbonsäure im Blut 
wurde als deutlicher Hinweis auf einen häufigen Cannabis-Konsum gewertet. 
Dementsprechend wurde eine verkehrsmedizinische Untersuchung zur Ab-

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klärung der Fahreignung empfohlen und mit dem vorsorglichen Sicherungsent-
zug angeordnet. Das verkehrsmedizinische Gutachten wurde am 15. März 2018 
erstattet. In der Beurteilung wurde festgehalten, dass die Beschwerdeführerin 
bezüglich ihrer Cannabiskonsumgewohnheiten über einen Probierkonsum etwa 
im Jahre 2007 berichtete. Ab dem Jahr 2009 habe sie angefangen bis zu zwei-
mal wöchentlich Cannabis zu konsumieren, wobei sie dazwischen auch längere 
Abstinenzphasen eingehalten habe. Als Grund für den Cannabiskonsum habe 
die Beschwerdeführerin Entspannung nach einem anstrengenden Tag angege-
ben. Nach dem Vorfall vom 13. Juni 2017 sei es der Beschwerdeführerin gelun-
gen ihren Cannabiskonsum einzustellen (September 2017 bis Januar 2018 fünf 
Urinprobenkontrollen beim Hausarzt, alle negativ). Sie habe nie andere Drogen 
konsumiert und trinke nur selten Alkohol. Im Rahmen der körperlichen Untersu-
chung hätten sich keine Hinweise für einen aktuellen Drogenkonsum ergeben. 
Die Urinscreenings seien bezüglich der getesteten 24 Substanzen inkl. Cannabis 
durchwegs negativ gewesen. Es bestehe keine Tendenz zum Konsum von ande-
ren Substanzen, welche die Fahreignung einschränken könnten. Nach dem Ge-
sagten könne davon ausgegangen werden, dass es der Beschwerdeführerin 
nachweislich gelungen sei, ihren Cannabiskonsum im letzten halben Jahr 
vollständig einzustellen. Unter Berücksichtigung des vorbestehenden Cannabis-
missbrauchs (worauf sowohl die anamnestischen Angaben der Beschwerdefüh-
rerin, wie auch die anlässlich des Vorfalles vom 13.6.2017 gemessene THC-
Carbonsäurenkonzentration hindeuten), welcher durch den Vorfall (Fahren unter 
Drogeneinfluss) vom 13. Juni 2017 klare Verkehrsrelevanz erreicht habe, sollte 
im Sinne der Verkehrssicherheit die Cannabisabstinenzeinhaltung längerfristig 
kontrolliert werden. Somit könne die Fahreignung der Beschwerdeführerin nur 
unter Einhaltung von Auflagen befürwortet werden.

Gestützt auf diese nachvollziehbare Beurteilung hat die Vorinstanz den Führer-
ausweis mit Auflagen wieder erteilt und damit die vorsorgliche Sicherungsent-
zugsverfügung ersetzt. Ein definitiver Sicherungsentzug war demnach nicht er-
forderlich. Wie bereits ausgeführt, ist es gemäss Bundesgericht stets zulässig, 
den Führerausweis mit Auflagen zu versehen, welche die Fahreignung sicher-
stellen, wenn auch in einer (von einem Warnungsentzug) separaten Verfügung. 
Das vorliegend dargelegte Vorgehen der Vorinstanz ist somit nicht zu beanstan-
den.

4.1 Gemäss Art. 17 Abs. 5 SVG ist der Ausweis (zwingend) wieder zu 
entziehen, wenn die betroffene Person die Auflagen missachtet, die bei der 
Wiedererteilung eines früher entzogenen Führerausweises verfügt worden waren 
(Art. 17 Abs. 3 SVG) oder in anderer Weise das in sie gesetzte Vertrauen 

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missbraucht (vgl. BGE 140 II 334 Erw. 2; Rütsche/Weber, in: Basler Kommentar, 
a.a.O., Art. 17 N 36), ohne dass zuvor noch einmal verkehrsmedizinische 
Abklärungen hinsichtlich der Fahreignung notwendig wären (Bundesgerichtsurteil 
1C_26/2011 vom 25.7.2011 Erw. 4.1; Schaffhauser, in: Handbuch 
Strassenverkehrsrecht, Basel 2018, § 4 N 347). Der Beschwerdeführerin wurde 
mit Verfügung vom 20. März 2018 der Führerausweis unter den Auflagen wieder 
erteilt, dass sie eine Cannabisabstinenz gemäss der im Merkblatt festgehaltenen 
Vorgehensweise einhält, monatlich eine Cannabis-Urinprobenkontrollen zum 
Nachweis der Abstinenzeinhaltung durchführt und im September 2018 einen 
ersten Verlaufsbericht inkl. Urinprobenresultate an die Amtsstelle einreicht. Am 
10. Oktober 2018 wurde der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass vorgesehen sei, 
die Fahreignung weiterhin unter den bekannten Auflagen (mit Verlaufsbericht im 
März 2019) zu befürworten. Die Auflagen bezwecken, gewisse Bedenken an der 
Fahreignung gemäss Art. 16d Abs. 1 SVG auszuräumen, die bei der 
Wiedererteilung des Führer-ausweises noch bestanden (vgl. BGE 140 II 334 
Erw. 2). Aufgrund des vorbestehenden Cannabismissbrauchs mit 
Verkehrsrelevanz wollte man die Cannabisabstinenz über einen längeren 
Zeitraum kontrollieren. Die Verfügung zur Wiedererteilung des Führerausweises 
enthielt zudem den Hinweis, dass bei Missachtung der Auflagen der 
Führerausweis sofort entzogen werde.

4.2 Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass sie Cannabis konsumiert und 
somit gegen die Auflagen verstossen habe. Da der Suchtest der Urinprobe der 
Beschwerdeführerin vom 19. Oktober 2018 ungenau und unzuverlässig sei, habe 
die Analyse somit nicht genügende Beweiskraft dafür, dass die 
Beschwerdeführerin tatsächlich gegen die Auflage der Cannabisabstinenz 
verstossen habe. Die Vorinstanz hätte, bevor sie bei einem allfälligen 
Überschreiten des THC-Grenzwertes (gemäss Art. 34 lit. a der Verordnung des 
ASTRA zur Strassenverkehrskontrollverordnung [VSKV-ASTRA; SR 741.013.1] 
vom 22.5.2008) erneut den vorsorglichen Sicherungsentzug hätte verfügen 
dürfen, zwingend eine Bestätigungsanalyse durchführen lassen müssen, in 
welcher die THC-Werte, falls denn solche überhaupt bestätigt werden können, 
festgehalten würden. Die Vorinstanz habe der Beschwerdeführerin den 
Führerausweis sodann nicht unter der Auflage einer vollständigen 
Cannabisabstinenz, sondern "nur" unter der Auflage einer Cannabisabstinenz 
zurückgegeben, weshalb die Beschwerdeführerin ihrer Abstinenzverpflichtung 
auch mit einem THC-Wert unter 1.5 µg/L nachkäme.

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4.3 Streitig und nachfolgend zu prüfen ist somit, ob die Beschwerdeführerin die 
ihr mit Verfügung vom 20. März 2018 auferlegte Cannabisabstinenz missachtet 
hat und ihr deshalb der Führerausweis wieder entzogen werden durfte.

5.1 Das Bundesgericht hat zum (von der Beschwerdeführerin vorgebrachten) 
Art. 34 lit. a VSKV-ASTRA mit Urteil 1C_147/2018 vom 5. Oktober 2018 (A. 
gegen Verkehrsamt des Kantons Schwyz) was folgt ausgeführt:

5.2. Gemäss Art. 2 Abs. 2 lit. a und c der Verkehrsregelverordnung vom 13. 
November 1962 (VRV; SR 741.11) gilt Fahrunfähigkeit als erwiesen, wenn im Blut 
des Fahrzeuglenkers THC oder Kokain nachgewiesen wird. Dieser Nachweis gilt 
nach Art. 34 VSKV-ASTRA als erbracht, wenn die Messwerte im Blut den 
Grenzwert von 1,5 µg/L THC (lit. a) bzw. 15 µg/L Kokain (lit. c) erreichen oder 
überschreiten. Bei diesen Grenzwerten handelt es sich um sogenannte 
Bestimmungsgrenzwerte, die unter Berücksichtigung der Eigenheiten des 
chemisch-analytischen Messverfahrens festlegen, ab welcher Konzentration eine 
Substanz in einer Probe zuverlässig quantitativ bestimmt werden kann (Urteil 
6B_222/2018 vom 30. Mai 2018 E. 2.4.2 mit Hinweisen; FAHRNI/HEIMGARTNER, 
in: Basler Kommentar Strassenverkehrsgesetz, 2. Aufl. 2015, N. 42 zu Art. 55 SVG 
und N. 25 zu Art. 91 SVG; SCHAFFHAUSER/LINIGER, Das Dogma der Drogen-
Nulltoleranz, in: Jahrbuch zum Strassenverkehrsrecht, 2015, S. 219). 
Bestimmungsgrenzwerte sind von den sogenannten Nachweisgrenzwerten zu 
unterscheiden. Diese bezeichnen die kleinste Konzentration eines Stoffes, die in 
einer Probe qualitativ noch erfasst werden kann (vgl. RENÉ SCHAFFHAUSER, 
Vorsorglicher Sicherungsentzug des Führerausweises wegen Drogen-
Mischkonsums unterhalb der Nachweisgrenze, in: Jusletter 21. September 2015, 
Rz. 26; SIGRIST/EISENHART, Fahrunfähigkeit wegen Alkohol-, Drogen- oder 
Medikamentenwirkung, in: Jahrbuch zum Strassenverkehrsrecht, 2006, S. 66). 
Zwischen der Nachweis- und der Bestimmungsgrenze liegt in der Regel die 
sogenannte Erfassungsgrenze, ab der eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass 
die gesuchte Substanz tatsächlich vorhanden ist (vgl. SCHAFFHAUSER, a.a.O., 
Rz. 27; SIGRIST/ EISENHART, a.a.O., S. 66).  
Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann bei Werten, die unter der 
Nachweisgrenze (Limit of detection, LOD) der Haaranalyse für Alkohol liegen, 
grundsätzlich davon ausgegangen werden, die Einhaltung der Alkohol-
Totalabstinenz sei bewiesen (BGE 140 II 334 E. 7 S. 340 f.). Diese vom 
Beschwerdeführer zitierte Rechtsprechung lässt sich auf die 
Bestimmungsgrenzwerte von Art. 34 VSKV-ASTRA wegen deren dargelegter 
Natur nicht übertragen. Bei einer Unterschreitung dieser Werte, wie sie vorliegend 
gegeben ist (Nachweis lediglich einer Spur Kokain und von 1,4 µg/L THC im 
peripheren Blut des Beschwerdeführers), ergibt sich daraus daher nicht, die 
Betäubungsmittelabstinenz sei erstellt. Die Feststellung im pharmakologisch-
toxikologischen Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin, der Beschwerdeführer 
habe Kokain und Cannabis konsumiert, steht deshalb trotz der Unterschreitung 
dieser Grenzwerte nicht im Widerspruch zur Rechtsprechung. 

5.3. Werden die Grenzwerte gemäss Art. 34 VSKV-ASTRA unterschritten, kann 
der Nachweis der betreffenden Betäubungsmittel im Blut nach dieser Bestimmung 
nicht als erbracht und damit die Fahrunfähigkeit nach Art. 2 Abs. 2 VRV nicht als 
erwiesen gelten. Dass die betreffenden Betäubungsmittel als nicht konsumiert zu 

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betrachten wären, ergibt sich aus diesen Bestimmungen hingegen nicht. Diese 
sind in erster Linie mit Blick auf den Straftatbestand des Fahrens in fahrunfähigem 
Zustand gemäss Art. 91 Abs. 2 lit. b SVG von Bedeutung (vgl. Urteile 
1C_111/2015 vom 21. Mai 2015 E. 4.3; 1C_365/2013 vom 8. Januar 2014 E. 4.3) 
und regeln den Nachweis des Konsums dieser Betäubungsmittel nicht. Sie 
schränken die Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich dieser Frage daher nicht ein 
(vgl. Urteil 6B_222/2018 vom 30. Mai 2018 E. 2.4.2). Der Nachweis eines solchen 
Konsums setzt somit namentlich nicht voraus, dass die Grenzwerte gemäss Art. 34 
VSKV-ASTRA erreicht werden. Ebenso wenig können nur jene Substanzen 
berücksichtigt werden, für die solche Werte bestehen (vgl. zu beidem Urteil 
6B_222/2018 vom 30. Mai 2018 E. 2.4.2). Die Schlussfolgerung im 
pharmakologisch-toxikologischen Gutachten, der Beschwerdeführer habe Kokain 
und Cannabis konsumiert, widerspricht daher nicht der Feststellung in diesem 
Gutachten, die Grenzwerte von Art. 34 VSKV-ASTRA seien nicht überschritten 
(bzw. seien unterschritten). Zu prüfen bleibt, ob sonst Gründe bestehen, die das 
Abstellen der Vorinstanz auf dieses Gutachten als willkürlich erscheinen lassen. 

5.2 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass entgegen den Vorbringen der 
Beschwerdeführerin die genaue Höhe des THC-Werts für die Frage, ob 
Cannabis konsumiert und somit gegen die Auflagen verstossen wurde, nicht 
relevant ist. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass THC im menschlichen 
Körper nicht natürlich vorkommt, weshalb dessen Nachweis bereits einen 
Konsum von Cannabis belegt (vgl. zit. Bundesgerichtsurteil Erw. 5.6). 
Dementsprechend sind die Ausführungen der Beschwerdeführerin bezüglich der 
angeblich nicht erforderlichen "vollständigen" Cannabisabstinenz nicht 
nachvollziehbar. In der Verfügung vom 20. März 2018 wurden sodann Cannabis-
Urinprobenkontrollen zum Nachweis der Abstinenzeinhaltung als Auflage 
angeordnet. Nachdem eine solche Kontrolle positiv auf Cannabis ausfiel, ist 
bereits davon auszugehen, dass gegen die Auflagen verstossen wurde. Des 
Weiteren ergeben sich vorliegend keine Anhaltspunkte, am positiven 
Laborergebnis der beim Hausarzt der Beschwerdeführerin abgegebenen 
Urinprobe vom Oktober 2018 zu zweifeln, zumal der Hausarzt der 
Beschwerdeführerin bereits seit 2017 die Urinprobenkontrollen durchführt und 
bisher ebenfalls darauf abgestellt werden konnte (vgl. Verkehrsmedizinisches 
Gutachten des D.________ vom 15.3.2018). Daran vermögen auch die weiteren 
Ausführungen der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Hinzu kommt, dass es 
vorliegend - im Gegensatz zum zitierten Bundesgerichtsurteil, gemäss welchem 
ein Sicherungsentzug verfügt wurde - um einen vorsorglichen Sicherungsentzug 
geht, bei welchem konkrete Anhaltspunkte, welche ernsthafte Zweifel an der 
Fahreignung wecken, bereits ausreichen, um einen solchen zu verfügen. Ob die 
Fahreignung durch das Konsumverhalten der Beschwerdeführerin tatsächlich 
beeinträchtigt wird und sich ein definitiver Sicherungsentzug rechtfertigt, ist durch 
die Vorinstanz wiederum mit einem verkehrsmedizinischen Gutachten zu prüfen, 

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welches mit der angefochtenen Verfügung bereits angeordnet wurde. Somit ist 
vorliegend davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin gegen die Auflage 
der Cannabisabstinenz verstossen hat, weshalb ihr der Führerausweis zu Recht 
vorsorglich entzogen wurde. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin zu den 
Kosten der Abklärungen sowie der beruflichen Angewiesenheit auf den 
Führerausweis vermögen vorliegend am Ergebnis nichts zu ändern.

6. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet, soweit 
darauf einzutreten ist, weshalb sie abgewiesen wird. Diesem Ergebnis 
entsprechend sind die Verfahrenskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen.

7.1 Die Beschwerdeführerin beantragt die unentgeltliche Rechtspflege (inkl. 
unentgeltliche Rechtsverbeiständung).

7.2 Gemäss § 75 Abs. 1 VRP kann eine Partei auf Antrag ganz oder teilweise 
von der Kostentragung befreit werden, wenn sie bedürftig ist und das Verfahren 
nicht als aussichtslos erscheint. Bedürftig ist eine Partei, welche zur Leistung der 
Prozess- und Parteikosten die Mittel zur Deckung des Grundbedarfs für sich und 
ihre Familie angreifen müsste. Massgebend ist die gesamte wirtschaftliche 
Situation zur Zeit der Einreichung des Gesuchs (vgl. BGE 124 I 2; BGE 118 Ia 
371). Ein Anspruch auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung verlangt nach 
ständiger Praxis grundsätzlich das kumulative Vorliegen von drei 
Voraussetzungen, nämlich der finanziellen Bedürftigkeit der rechtsuchenden 
Person, der Nichtaussichtslosigkeit seiner Begehren und der sachlichen 
Notwendigkeit der Verbeiständung (vgl. statt vieler Bundesgerichtsurteil 
1P.345/2004 vom 1.10.2004 Erw. 4.2 in fine; VGE III 2017 216 vom 26.1.2018 
Erw. 3.2.2). 

7.3 Diese dargelegten Voraussetzungen sind im konkreten Fall erfüllt. Die 
Bedürftigkeit ist nach der Aktenlage gegeben. Sodann kann das Verfahren nicht 
als aussichtslos bezeichnet werden und auch die Voraussetzung der 
Gebotenheit einer Vertretung ist erfüllt.

7.4 Der Beschwerdeführerin ist in der Person von Rechtsanwalt lic.iur. 
B.________ ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. In Beachtung des 
Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 
1975, welcher für das Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 
einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, sowie unter Beachtung der 
in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien (Wichtigkeit der Streitsache, 
Schwierigkeit, Umfang und Art der Arbeitsleistung sowie notwendiger 
Zeitaufwand) wird in Ausübung des pflichtgemässen Ermessens das Honorar 

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(inkl. Auslagen und MwSt) auf insgesamt Fr. 1'500.-- festgelegt. Die 
Beschwerdeführerin hat die Verwaltungsgerichtsbeschwerde persönlich verfasst. 
Ihr Rechtsbeistand wurde erst im Anschluss von ihr zur Vertretung beauftragt, 
woraufhin er am 30. November 2018 eine kurze Stellungnahme zur 
Vernehmlassung einreichte.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verwaltungsgerichtsverfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzlei-
kosten und Barauslagen) werden auf Fr. 900.-- festgelegt und der Be-
schwerdeführerin auferlegt. 

3. Der Beschwerdeführerin wird die unentgeltliche Rechtspflege (inkl. Rechts-
verbeiständung) gewährt. Die Verfahrenskosten gemäss Dispositivziffer 2 
werden vorderhand auf die Gerichtskasse genommen. Zudem wird der Be-
schwerdeführerin Rechtsanwalt lic.iur. B.________ als unentgeltlicher 
Rechtsbeistand bestellt. Ihm ist zu Lasten des Verwaltungsgerichts und un-
ter Vorbehalt der Rückerstattungspflicht (vgl. Disp.-Ziff. 4) ein Honorar (inkl. 
Auslagen und MwSt) von Fr. 1'500.-- zu entrichten.

4. Die Beschwerdeführerin hat die Verfahrenskosten von Fr. 900.-- sowie das 
anwaltliche Honorar von Fr. 1'500.-- dem Gericht zurückzuerstatten, wenn 
sie dazu innert 10 Jahren seit Rechtskraft dieses Entscheides in der Lage 
ist (§ 75 Abs. 3 VRP).

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. BGG).

6. Zustellung an:
 den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
 die Vorinstanz (inkl. Eingabe der Bf vom 30.11.2018)
 und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnah-

men, 3003 Bern (A).

Schwyz, 18. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 10. Januar 2019

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