# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1e938476-3f1b-55a0-961e-4ccc1fdf72a2
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-01-03
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 03.01.2020 SK.2019.68
**Docket/Reference:** SK.2019.68
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_SK-2019-68_2020-01-03

## Full Text

In Umlaufsetzen falschen Geldes; (Art. 242 StGB i.V.m. 
Art. 250 StGB) 
Versuchter Betrug (Art. 146 StGB)
;;In Umlaufsetzen falschen Geldes; (Art. 242 StGB i.V.m. 
Art. 250 StGB) 
Versuchter Betrug (Art. 146 StGB)
;;In Umlaufsetzen falschen Geldes; (Art. 242 StGB i.V.m. 
Art. 250 StGB) 
Versuchter Betrug (Art. 146 StGB)
;;In Umlaufsetzen falschen Geldes; (Art. 242 StGB i.V.m. 
Art. 250 StGB) 
Versuchter Betrug (Art. 146 StGB)

Urteil vom 3. Januar 2020 
Strafkammer 

Besetzung 
 

Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Einzelrichter 
Gerichtsschreiber Hanspeter Lukács  

Parteien 
 

BUNDESANWALTSCHAFT, vertreten durch  
Staatsanwalt des Bundes Johannes Rinnerthaler,  
 
und 
 
als Privatklägerschaft: 
 
B., vertreten durch C.,    
 

 
gegen 

  A., erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt Urs Wüthrich,    
 

Gegenstand 
 

In Umlaufsetzen falschen Geldes; versuchter Betrug 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

Geschäftsnummer: SK.2019.68 

- 2 - 

Der Einzelrichter erkennt: 

1. A. wird schuldig gesprochen des versuchten In Umlaufsetzens falschen Geldes 
(Art. 242 Abs. 1 i.V.m. Art. 250 sowie i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB).  

2. A. wird vom Vorwurf des versuchten Betrugs (Art. 146 Abs. 1 i.V.m. Art. 22  Abs. 1 
StGB) freigesprochen. 

3. A. wird bestraft mit einer Freiheitsstrafe von 35 Tagen, bedingt vollziehbar bei einer 
Probezeit von 2 Jahren. Die ausgestandene Haft von 1 Tag (polizeiliche Anhaltung 
vom 25. August 2018) wird auf die Strafe angerechnet. 

4. A. wird zusätzlich mit einer Busse von CHF 150 bestraft, bei schuldhafter Nichtbe-
zahlung mit einer Ersatzfreiheitsstrafe von 5 Tagen. 

5. Der Kanton Bern wird für den Vollzug des Urteils zuständig erklärt. 

6. A. wird für 3 Jahre des Landes verwiesen (Art. 66abis StGB). 

7. Die vier sichergestellten Falsifikate à USD 100 (Seriennummer KB46279860 I)  
werden eingezogen und unbrauchbar gemacht. 

8. Die mit Verfügung vom 12. Dezember 2019 (Geschäftsnummer SN.2019.31)  
angeordnete Beschlagnahme des Vermögensbetrags von CHF 3‘100 wird aufgeho-
ben. 

9. Die Kosten des Verfahrens betragen CHF 2‘000 (Gebühr Vorverfahren CHF 1‘000; 
Gerichtsgebühr CHF 1‘000) und werden A. auferlegt. Wird keine schriftliche Begrün-
dung verlangt, beträgt die Gerichtsgebühr CHF 500. 

10. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich 
begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt. 

Im Namen der Strafkammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
 
Der Einzelrichter Der Gerichtsschreiber 
 

- 3 - 

Nach Eintritt der Rechtskraft mitzuteilen an: 
− Bundesanwaltschaft als Vollzugsbehörde (vollständig) 
− Migrationsbehörden (Mitteilung durch die Bundesanwaltschaft) 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Das Gericht verzichtet auf eine schriftliche Begründung, wenn es das Urteil mündlich begründet und nicht eine 
Freiheitsstrafe von mehr als zwei Jahren, eine Verwahrung nach Artikel 64 StGB, eine Behandlung nach Ar-
tikel 59 Absatz 3 StGB oder, bei gleichzeitig zu widerrufenden bedingten Sanktionen, einen Freiheitsentzug 
von mehr als zwei Jahren ausspricht (Art. 82 Abs. 1 StPO). Das Gericht stellt den Parteien nachträglich ein 
begründetes Urteil zu, wenn eine Partei dies innert 10 Tagen nach der Zustellung des Dispositivs verlangt 
oder eine Partei ein Rechtsmittel ergreift (Art. 82 Abs. 2 StPO). 

Berufung an die Berufungskammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Urteile der Strafkammer des Bundesstrafgerichts, die das Verfahren ganz oder teilweise abschliessen, 
kann innert 10 Tagen seit Eröffnung des Urteils bei der Strafkammer des Bundesstrafgerichts mündlich oder 
schriftlich Berufung angemeldet werden (Art. 399 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 StPO; Art. 38a StBOG). 
 
Mit der Berufung kann das Urteil in allen Punkten umfassend angefochten werden. Mit der Berufung können 
gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, Rechts-
verweigerung und Rechtsverzögerung, die unvollständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhaltes so-
wie Unangemessenheit (Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO). 
 
Die Berufung erhebende Partei hat innert 20 Tagen nach Zustellung des begründeten Urteils der Berufungs-
kammer des Bundesstrafgerichts eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen. Sie hat darin anzugeben, 
ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht, welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils 
sie verlangt und welche Beweisanträge sie stellt. Werden nur Teile des Urteils angefochten, ist verbindlich 
anzugeben, auf welche sich die Berufung beschränkt (Art. 399 Abs. 3 und 4 StPO). 

Beschwerde an die Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts 

Gegen Verfügungen und Beschlüsse sowie die Verfahrenshandlungen der Strafkammer des Bundesstrafge-
richts als erstinstanzliches Gericht, ausgenommen verfahrensleitende Entscheide, kann innert 10 Tagen 
schriftlich und begründet Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts geführt werden 
(Art. 393 Abs. 1 lit. b und Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
 
Gegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen schriftlich und begrün-
det Beschwerde bei der Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts führen (Art. 135 Abs. 3 lit. a und 
Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 37 Abs. 1 StBOG). 
 
Mit der Beschwerde können gerügt werden: Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Miss-
brauch des Ermessens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung; die unvollständige oder unrichtige 
Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit (Art. 393 Abs. 2 StPO). 
 
 
    Versand: 8. Januar 2020 

	Der Einzelrichter erkennt:
	Dieses Urteil wird in der Hauptverhandlung eröffnet und durch den Einzelrichter mündlich begründet. Den anwesenden Parteien wird das Urteilsdispositiv ausgehändigt.