# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 97a6a00f-4748-55df-b2b7-7da3fa1b2267
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-07-16
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 16.07.2015 725 2015 88 / 175 (725 15 88 / 175)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-2015-88---175_2015-07-16.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom  16. Juli 2015 (725 15 88 / 175) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Keine organischen Unfallfolgen nach Schädel-Hirn-Trauma; Adäquanzprüfung 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Christof Enderle, Kantonsrich-

ter Yves Thommen, Gerichtsschreiberin Tina Gerber 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 SUVA, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. Der 1955 geborene A.____ war seit dem 9. Februar 2009 bei der B.____ AG als LKW-
Chauffeur angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsan-
stalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 
22. November 2010 erlitt A.____ einen Unfall, als er im Badezimmer auf dem nassen Boden 
ausrutschte und den Kopf am Badewannenrand anschlug. Dabei erlitt er ein Schädel-Hirn-
Trauma Grad 1. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht und richtete die gesetzlichen Versi-
cherungsleistungen aus. Mit Verfügung vom 14. März 2013 stellte sie die Leistungen mangels 

 

 
 
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Vorliegen adäquater Unfallfolgen per 31. März 2013 ein. Die dagegen vom Versicherten erho-
bene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 2. Februar 2015 ab.  
 
B. Hiergegen erhob A.____ mit Eingabe vom 3. März 2015 Beschwerde beim Kantonsge-
richt, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er die Ausrichtung 
einer ganzen Rente der SUVA sowie die unentgeltliche Prozessführung. Zur Begründung 
brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, dass er erst seit dem Unfall am 
22. November 2010 an unerträglichen Kopfschmerzen leide und aus neuropsychologischen 
Gründen nicht mehr in der Lage sei, Lastwagen zu fahren. Vor dem Unfall habe er praktisch nie 
Kopfschmerzen gehabt, sondern bloss Rückenschmerzen, für die er bereits eine Teilrente der 
SUVA beziehe. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin liege mit der vom Unfall herrüh-
renden Delle am Kopf eine organische Unfallfolge vor. Ausserdem seien die Adäquanzkriterien 
erfüllt. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 9. April 2015 schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei-
sung der Beschwerde. Es liege bestenfalls ein möglicher Kausalzusammenhang zwischen den 
geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis vom 22. November 2010 vor. Aufgrund der 
Diagnose einer milden traumatischen Hirnverletzung (mild traumatic brain injury, MTBI) könne 
nicht ohne weiteres auf eine objektiv nachweisbare Funktionsstörung geschlossen werden. Der 
Schädel sei mehrfach mittels bildgebender Diagnostik abgeklärt worden, ohne dass ein auffälli-
ger Befund habe erhoben werden können. Die Delle am Hinterkopf habe folglich keine Rele-
vanz in Bezug auf die geklagten Beschwerden.  
 
D. Der Beschwerdeführer bekräftigte in einer weiteren, vom 1. März 2015 datierten, Einga-
be (Eingang: 2. Juni 2015), dass er seit dem Unfall an schweren Kopfschmerzen leide und neu-
rologische Probleme habe, welche zum Entzug seines Lastwagen-, Gefahrengut- und Caraus-
weises geführt hätten. Die Beschwerdegegnerin habe keine neutralen medizinischen Experten 
beigezogen und die Erkenntnisse der behandelnden Ärzte ignoriert. Ferner kritisierte der Be-
schwerdeführer die von der Beschwerdegegnerin veranlassten Untersuchungen. Die Be-
schwerdegegnerin übernehme ausserdem zu Unrecht die Kosten für eine Therapie mit Kopf-
massage nicht. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss Art. 2 
ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) 
vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einspracheent-
scheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Beschwerde 
erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjenigen Kan-
tons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vor-
liegend befindet sich dieser in C.____, so dass die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- 

 

 
 
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und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht 
als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Ein-
spracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich 
zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und form-
gerecht erhobene – Beschwerde ist demnach einzutreten. 
 
2. Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Taggeldleistungen und 
Übernahme der Heilbehandlungskosten zu Recht per 31. März 2013 eingestellt hat. 
 
3.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversi-
cherung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufs-
unfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt 
der versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbe-
handlung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so 
hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Art. 18 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfalles zu mindes-
tens 10% invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen 
Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten Person 
mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche-
rung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Tag-
geldleistungen dahin (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
3.2 Für Leistungen nach UVG hat der Unfallversicherer grundsätzlich nur unter der Vo-
raussetzung aufzukommen, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen 
Schaden (Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher und 
adäquater Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusam-
menhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursa-
che gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
trächtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch 
die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen).  
 
3.3 Ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 
entfällt die deswegen anerkannte Leistungspflicht erst, wenn der Unfall nach einiger Zeit über-
haupt keine natürliche Ursache des Gesundheitsschadens mehr darstellt, wenn also Letzterer 
nur noch und ausschliesslich von unfallfremden Faktoren beherrscht wird. Dies trifft dann zu, 
wenn entweder der krankhafte Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestan-
den hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässi-
gen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt 
hätte (Status quo sine), erreicht ist (vgl. RKUV 1994 Nr.  U 206 S. 328 E. 3b). Ebenso wie der 
leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen 

 

 
 
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Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversi-
cherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen sein. Die blosse Möglichkeit gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles 
genügt nicht. Weil es sich dabei um eine anspruchsaufhebende Tatsache handelt, liegt die Be-
weislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusam-
menhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (vgl. 
RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2). Der Beweis des Wegfalls des natürlichen Kausalzusammen-
hangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig 
geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesund-
heitsschaden mehr vorliegt oder die versicherte Person nunmehr bei voller Gesundheit ist. Ent-
scheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeu-
tung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 
8C_847/2008, E. 2). 
 
3.4 Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer (andauernden) gesundheitlichen 
Störung ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsan-
wendende Behörde – die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr oblie-
genden Beweiswürdigung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammen-
hangs genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1). Es 
ist vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die von allen möglichen Geschehensab-
läufen als die Wahrscheinlichste gewürdigt wird (BGE 126 V 360 E. 5b). 
 
3.5. Zur Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist die 
rechtsanwendende Behörde regelmässig auf Unterlagen angewiesen, die ihr vorab von Ärztin-
nen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind (vgl. BGE 122 V 158 f. E. 1b). Das Gericht hat die 
medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle anderen Beweismittel – ohne 
Bindung an förmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies be-
deutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem sie stam-
men, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine 
zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei 
einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert 
ist somit grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der einge-
reichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (vgl. 
BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a).  
 

 

 
 
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4.1 Um eine Leistungspflicht des Unfallversicherers begründen zu können, muss zwischen 
dem versicherten Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden nicht nur ein natürlicher, son-
dern auch ein adäquater Kausalzusammenhang bestehen. Nach der Rechtsprechung hat ein 
Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 
Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg 
von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch das Ereig-
nis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 181 E. 3.2 mit Hinweis). Der Voraussetzung 
des adäquaten Kausalzusammenhangs kommt dabei die Funktion einer Haftungsbegrenzung 
zu (BGE 125 V 462 E. 5c, 123 V 102 E. 3b mit Hinweisen). Ob bei Vorliegen eines natürlichen 
Kausalzusammenhanges zwischen dem versicherten Ereignis und der eingetretenen gesund-
heitlichen Schädigung auch der erforderliche adäquate, d.h. rechtserhebliche Kausalzusam-
menhang besteht, ist eine Rechtsfrage, die nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Re-
geln vom Gericht zu beurteilen ist (BGE 112 V 33 E. 1b). 
 
4.2 Im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen spielt die Adäquanz als 
rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haf-
tung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der 
natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 112 E. 2.1, 127 V 103 E. 5b/bb). Als objektivierbar gel-
ten Untersuchungsergebnisse, die reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und 
den Angaben des Patienten unabhängig sind. Würde lediglich auf Ergebnisse klinischer Unter-
suchungen abgestellt, so würde fast in allen Fällen ein organisches Substrat namhaft gemacht, 
welches eine Adäquanzprüfung als nicht erforderlich erscheinen liesse. Nach konstanter bun-
desgerichtlicher Rechtsprechung kann deshalb von organisch objektiv ausgewiesenen Unfall-
folgen erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparati-
ven/bildgebenden Abklärungen bestätigt werden (Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 
2008, 8C_806/2007, E. 8.2 mit zahlreichen Hinweisen). Diese Untersuchungsmethoden müs-
sen zudem wissenschaftlich anerkannt sein (BGE 134 V 231 ff. mit Hinweisen). 
 
4.3 Liegen keine organisch (hinreichend) nachweisbare Unfallfolgeschäden vor, hat eine 
besondere Adäquanzprüfung zu erfolgen. Dabei ist rechtsprechungsgemäss (BGE 127 V 103 
E. 5b/bb mit Hinweisen) wie folgt zu differenzieren: Hat die versicherte Person beim Unfall ein 
Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), einen äquivalenten Verletzungsmechanismus 
oder ein Schädel-Hirntrauma, dessen Folgen sich mit jenen eines Schleudertraumas verglei-
chen lassen (BGE 117 V 382 E. 4b), erlitten und liegt in der Folge das für diese Verletzung typi-
sche bunte Beschwerdebild vor (diffuse Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrations- und Ge-
dächtnisstörungen, Übelkeit, rasche Ermüdbarkeit, Visusstörungen, Reizbarkeit, Affektlabilität, 
Depression, Wesensveränderung usw., vgl. BGE 119 V 338 E. 1), so ist die Adäquanz nach 
Massgabe der in BGE 117 V 359 ff. entwickelten und mit BGE 134 V 109 ff. modifizierten (vgl. 
nachfolgend: E. 6.4) Grundsätze zu prüfen. Liegt kein Unfall mit einem Schleudertrauma oder 
einer adäquanzrechtlich äquivalenten Verletzung vor oder fehlt es nach einer solchen Verlet-
zung an dem hierfür typischen bunten Beschwerdebild, so hat die Adäquanzbeurteilung psychi-
scher Folgeschäden des Unfalls nach den in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien zu erfol-
gen. Der Unterschied besteht darin, dass bei Unfällen mit einem Schleudertrauma der HWS 
oder einer äquivalenten Verletzung auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychi-

 

 
 
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schen Unfallfolgen verzichtet wird (BGE 134 V 117 E. 6.2.1, 117 V 367 E. 6a in fine), während 
bei den übrigen Unfällen für die Beurteilung der Adäquanz psychischer Fehlentwicklungen le-
diglich das Unfallereignis als solches und die dabei erlittenen körperlichen Gesundheitsschäden 
sowie deren objektive Folgen massgebend sind (BGE 115 V 140 E. 6c/aa). 
 
4.4 Ob die geklagten Beschwerden noch adäquat kausale Unfallfolgen sind, hat der Unfall-
versicherer beim Fallabschluss zu prüfen. Das Bundesgericht hat sich in BGE 134 V 109 ff. E. 3 
und 4 zum Zeitpunkt des Fallabschlusses geäussert. Demnach sind Heilbehandlung und Tag-
geld nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr 
zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des 
Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzuschliessen. Ob 
eine namhafte Besserung noch möglich ist, bestimmt sich nach Massgabe der zu erwartenden 
Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, soweit diese unfallbedingt beeinträch-
tigt ist. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begriffes "namhaft" durch den Gesetzgeber, 
dass die durch weitere Heilbehandlung zu erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Un-
bedeutende Verbesserungen genügen nicht (BGE 134 V 115 E. 4.3). Wenn eine entsprechende 
Verbesserung nicht erwartet werden kann, ist der Fall abzuschliessen.  
 
5. Bei der Beurteilung des vorliegenden Falles sind folgende medizinische Unterlagen zu 
berücksichtigen: 
 
5.1 Gemäss Bericht der Notfallstation des Spitals D.____ vom 10. Dezember 2010 sei 
beim Patienten ein Schädel-Hirn-Trauma Grad 1 zu diagnostizieren. Er sei am 22. November 
2010 im Badezimmer ausgerutscht und mit dem Hinterkopf aufgeschlagen. Es habe eine Be-
wusstlosigkeit von unbestimmter Dauer und eine Amnesie von 30 Minuten stattgefunden. Eine 
gleichentags im Spital E.____ durchgeführte Computertomographie (CT) habe keine Blutung 
gezeigt. Der Patient klage aktuell weiterhin über intermittierende Kopfschmerzen und intermittie-
renden Schwindel sowie über eine Druckdolenz am Hinterkopf. Hingegen verneine er sensible 
oder motorische Ausfälle und Übelkeit. Die CT des Schädels habe keine Fraktur, keine inter-
kranielle Blutung und keine Hinweise für eine Raumforderung gezeigt, hingegen eine leichte 
frontale Atrophie. Die geklagten Kurzzeitgedächtnisstörungen würden im Rahmen des post-
commotionellen Syndroms interpretiert. 
 
5.2 Dr. med. F.____, FMH Neurologie, hielt mit Bericht vom 14. Februar 2011 als Diagnose 
posttraumatische Kopfschmerzen anamnestisch mit Ausstrahlung und Parästhesien in der lin-
ken oberen Extremität sowie ein Zervikalsyndrom bei Status nach Sturz auf den Hinterkopf mit 
Amnesie von 30 Minuten am 22. November 2010 fest. Zusammenfassend bestünden weiterhin 
posttraumatische Kopfschmerzen parieto-occipital beidseits, zum Teil beginnend mit elektrisie-
renden einschiessenden Schmerzen mit Ausstrahlung in die linke obere Extremität mit an-
schliessend heftigen stechenden, reissenden und drückenden Kopfschmerzen. Ebenfalls be-
stünden seit dem Sturz Parästhesien im Bereich der oberen linken Extremität, vorerst unklarer 
Ätiologie sowie ein Zervikalsyndrom aktuell ohne Hinweise auf eine Occipitalisneuralgie. Die 
vorbestehende Schwindelsymptomatik habe sich deutlich gebessert, aktuell liessen sich keine 

 

 
 
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Hinweise für eine vestibuläre Funktionsstörung mehr finden. Die Frischgedächtnisstörung habe 
sich ebenfalls gebessert.  
 
5.3 Eine am 21. Februar 2011 durchgeführte Multi-Detektor-Computertomographie 
(MDCT) ergab eine kyphotische Fehlhaltung mit Schiefhaltung der Halswirbelsäule (HWS) nach 
rechts mit kompensatorischer Kopfhaltung links, eine Rotationsfehlstellung des Dens gegen-
über dem Atlas sowie diverse degenerative Befunde. Die MDCT des Kopfes habe eine intakte 
knöcherne Schädelkalotte und Schädelbasis, normal belüftete Nasennebenhöhlen, Mastoid und 
Mittelohr gezeigt. Es lägen weder ein chronisches Subduralhämatom noch postkontusionelle 
oder anderweitige Hirnparenchymläsionen vor.  
 
5.4 Im Auftrag der Beschwerdegegnerin führte die Klinik G.____ eine „Spezialsprechstun-
de Leichte Traumatische Hirnverletzung (Spätassessment)“ durch. Gemäss Bericht vom 12. Juli 
2011 habe der Explorand anlässlich der neurologischen Untersuchung angegeben, dass es 
nach dem Sturz an den Badewannenrand zunächst zu einer laufenden Verbesserung der Be-
schwerden gekommen sei. Seit drei Monaten seien die Beschwerden aber stabil geblieben und 
die Besserung zu einem Stillstand gekommen. Hauptproblem seien die ständig vorhandenen, 
stechenden Hinterkopfschmerzen an der Stelle des Kopfanschlages ohne Seitenbevorzugung, 
wechselnd links oder rechts stärker ausgeprägt. Wegen des Schmerzes wache der Explorand 
pro Nacht sechs- bis siebenmal auf. Die Schmerzen sprächen auf die medikamentöse Therapie 
nicht gut an. Er nehme bei Bedarf Schmerzmittel, insgesamt pro Monat ca. 15 bis 20 Ponstan. 
Als sehr störend empfinde er die Gefühlsstörungen im linken Arm. Er gebe auch an, vermehrt 
reizbar zu sein. Bei der neuropsychologischen Untersuchung habe sich insgesamt der Befund 
einer leichten bis mittelgradigen neuropsychologischen Störung gezeigt. Ätiologisch bestehe 
indessen ca. acht Monate nach dem Unfall kein kausaler Zusammenhang mit der erlittenen 
leichten traumatischen Hirnverletzung. Die Ätiologie sei im jetzigen Zeitpunkt damit unklar; die 
exekutiven Beeinträchtigungen seien jedoch vereinbar mit einer möglichen beginnenden fron-
talbetonten neurodegenerativen Erkrankung. Zusammenfassend sei davon auszugehen, dass 
die beim Versicherten noch bestehenden Kopfschmerzen den Folgen des Akutereignisses am 
22. November 2010 zuzuordnen seien, zumal er vor dem Sturz keine körperlichen Beschwer-
den gehabt und laut der Partnerin auch psychisch und verhaltensmässig keine Auffälligkeiten 
gezeigt habe. Da er laut eigenen Angaben seit einem Monat kein Mefenacid mehr einnehme, 
könnten die Kopfschmerzen auch nicht als analgetika-induziert eingeordnet werden. Hingegen 
könnten die neuropsychologischen Störungen nicht der MTBI zugeordnet werden. Die Sensibili-
tätsstörungen des linken Armes seien als sensible C7-Symptomatik einzuordnen und wahr-
scheinlich auf spondylophytär bedingte rezessale und neuroforaminale Einengungen auf der 
Höhe C6/7 zurückzuführen.  
 
5.5 In der kreisärztlichen Stellungnahme zum Assessment der Klinik G.____ vom 14. Juli 
2011 führte Dr. med. H.____, FMH Chirurgie, aus, dass ein MRI des Schädels im offenen Gerät 
durch den Hausarzt des Versicherten zu veranlassen sei. Seines Erachtens sei die C7-
Symptomatik als unfallfremder Vorzustand degenerativer Natur zu werten. 
 

 

 
 
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5.6 Am 6. Januar 2012 fand eine kreisärztliche Untersuchung des Versicherten statt. Der 
zuständige Kreisarzt Dr. H.____ berichtete gleichentags, dass der Versicherte nach wie vor 
Kopfschmerzen im Hinterkopf mit Schmerzausstrahlungen bis in die Stirn und beide Kieferkno-
chen sowie in den linken Arm mit Parästhesien beklage. Auch der Schlaf sei häufig gestört. 
Schmerzmittel nehme er bloss sehr selten ein, da er diese schlecht vertrage. Während der Un-
tersuchung sei der Kopf frei getragen und bewegt worden. Die Palpation der Dornfortsätze habe 
keine Druckdolenzen gezeigt. Hingegen seien die occipitalen Muskelansätze beidseits, links 
ausgeprägter, druckdolent und die Schadelkalotte occipital beidseits klopfdolent. An der Kontu-
sionsstelle am Schädel bestehe eine leichte Induration im Bereich der Galea. Als Diagnose sei 
ein Status nach Sturz mit Schädelkontusion und leichter traumatischer Hirnverletzung sowie 
einer HWS-Distorsion am 22. November 2010 festzuhalten. Der Versicherte habe beim Unfall 
keine strukturell objektivierbaren unfallbedingten Veränderungen im Bereich der HWS oder des 
Neurokraniums erlitten. Als nicht-unfallrelevante Nebendiagnosen seien eine mögliche begin-
nende frontalbetonte neurodegenerative Erkrankung und eine Adipositas per magna festzustel-
len.  
 
5.7 Im Rahmen der ambulanten Rehabilitation im Spital I.____ berichtete der behandelnde 
Physiotherapeut am 11. Dezember 2012, dass sich die Kopfschmerzen im Verlauf der ambulan-
ten Rehabilitation verändert hätten. Zwar seien sie noch gleich intensiv, aber nicht mehr perma-
nent beidseitig, sondern intermittierend wechselseitig vorhanden. Die deutliche Delle am Hinter-
kopf im Bereich der grossen Fontanelle sei eindrücklich. Ihm sei angegeben worden, dass sie 
eine Folge des Sturzes auf den Hinterkopf sei.  
 
5.8  In seiner ärztlichen Beurteilung vom 8. Februar 2013 hielt Kreisarzt Dr. H.____ auf 
Anfrage der Beschwerdegegnerin fest, dass aufgrund der Tatsache, dass der Versicherte beim 
Unfallereignis vom 22. November 2010 keine strukturell objektivierbaren Veränderungen erlitten 
habe, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit mit einer namhaften Verbesserung der Be-
schwerden gerechnet werden könne. Eine weitergehende Behandlung diene vielmehr der Er-
haltung des aktuellen Gesundheitszustandes. Die Kausalität der heute geklagten Beschwerden 
sei mangels strukturell objektivierbaren unfallbedingten Veränderungen zwei Jahre nach dem 
Unfallereignis nicht mehr gegeben, weshalb sich eine Beurteilung der aktuell gültigen Zumut-
barkeit sowie eines Integritätsschadens erübrige. Der Fall könne aus versicherungsmedizini-
scher Sicht terminiert werden.  
 
5.9 Der behandelnde Arzt Dr. med. J.____ der Klinik Rheumatologie des Spitals I.____ 
hielt in seiner Stellungnahme vom 24. Juni 2013 fest, dass gemäss seiner Einschätzung die 
vom Patienten geklagten Beschwerden klar durch das Unfallereignis ausgelöst worden seien. 
Ein direkter struktureller Schaden, welcher mittels Bildgebung auf den Unfall zurückzuführen 
wäre, liege jedoch nicht vor respektive sei ihm nicht bekannt. Die degenerativen Veränderungen 
im HWS-Bereich hätten schon vor dem Unfall bestanden und seien nicht auf dieses zurückzu-
führen. Die klinisch objektivierbaren Befunde seien insgesamt rar. Inwiefern das Unfallereignis 
zu einer dauerhaften neuropsychologischen Beeinträchtigung mit den vom Patienten beklagten 
Konzentrations- und Gedächtnisstörungen geführt habe, könne nur im Rahmen eines neu-
ropsychologischen Gutachtens festgestellt werden. Aufgrund des Verlaufs gehe er davon aus, 

 

 
 
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dass es zu einer Schmerzchronifizierung im Sinne einer Schmerzstabilisierung mit sekundären 
myofaszialen Befunden und muskulärer Dysbalance gekommen sei.  
 
5.10 Ein im Rahmen des laufenden Verfahrens bei der Eidgenössischen Invalidenversiche-
rung eingeholtes polydisziplinäres Gutachten beim Begutachtungsinstitut K.____ vom 
23. August 2014 ergab folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: (1) ein Zu-
stand nach Schädel-Hirn-Trauma am 22. November 2010 mit Commotio cerebri bzw. MTBI und 
in der Folge chronischem posttraumatischem Kopfschmerz sowie einem Verdacht auf zusätzli-
che analgetika-induzierte Kopfschmerzkomponente (Medikamentenübergebrauchskopf-
schmerz); (2) ein zervikogenes Schmerzsyndrom bei degenerativen HWS-Veränderungen, bild-
gebend mit Verdachtsmomenten für eine mögliche Neuroirritation C7 links, klinisch jedoch ak-
tuell ohne relevantes Zervikalsyndrom und ohne Nachweis einer radikulären Reiz- und Ausfall-
symptomatik mit einer leichten bis mittelschweren neuropsychologischen Funktionsstörung und 
einem Verdacht auf eine frontal betonte cerebrale Mikroangiopathie; (3) eine posttraumatische 
Instabilität L1/L2 bei Zustand nach Deckenplattenfraktur 1989. Ohne Auswirkungen auf die Ar-
beitsfähigkeit seien Zustände nach diversen früheren Unfällen und Operationen, eine Adipositas 
per magna, ein Diabetes mellitus sowie eine chronisch venöse Insuffizienz der unteren Extremi-
täten beidseits. Im neurologischen Teilgutachten wird zusammenfassend ausgeführt, dass sich 
gemäss Aktenlage keine Hinweise für eine vor dem Unfall bestehende Kopfschmerzdisposition 
finden. Definitionsgemäss seien die im Zusammenhang mit dem Unfall vom 22. November 2010 
aufgetretenen Kopfschmerzen somit diagnostisch als chronische posttraumatische Kopf-
schmerzen einzuordnen. Zumindest im aktuellen Zeitpunkt müsse aufgrund des angegebenen 
Schmerzmittelgebrauchs zusätzlich eine analgetikainduzierte Kopfschmerzkomponente ange-
nommen werden.  
 
5.11 Ein am 25. Juni 2014 im Spital L.____ durchgeführtes triplanares Magnetresonanzima-
ging (MRI) des Schädels zeigte keine Hinweise auf traumatische Läsionen im Hirnparenchym, 
insbesondere keine Hinweise auf Hämosiderin. In den FLAIR- sowie T2-gewichteten Bildern 
seien unspezifische kleine fokale demyelinisierende Läsionen frontal beidseits sichtbar, die sehr 
wahrscheinlich mit mikroangiopathischen Veränderungen zurückzuführen seien. Insgesamt 
ergäben sich keine Hinweise auf ein Trauma.  
 
5.12 Dr. med. M.____, FMH Neurologie und Versicherungsmediziner der SUVA, führte in 
seiner neurologischen Aktenbeurteilung vom 23. Dezember 2014 aus, dass der Versicherte am 
22. November 2010 zu Hause im Badezimmer gestürzt sei und sich dabei einen Kopfanprall 
hochokzipital zugezogen habe. Die nachfolgend erhobenen Befunde seien mit einer MTBI ver-
einbar. Es lägen keine organischen Unfallfolgen vor. Eine residuelle substanzielle Hirnverlet-
zung könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit angenommen werden. Die vom Versi-
cherten beklagten Kopfschmerzen stünden in einem bloss möglichen, nicht jedoch überwiegend 
wahrscheinlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall. Unfallbedingt liege damit weder eine 
Beeinträchtigung der Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit noch ein Integritätsschaden vor. Aufgrund 
des Unfalles seien keine weiteren Behandlungen notwendig. 
 

 

 
 
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6.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, dass er erst seit dem Unfall unerträgliche Kopf-
schmerzen und neuropsychologische Probleme habe. Der Neuropsychologe des Begutach-
tungsinstituts K.____ habe zwar ausgeführt, dass die Herkunft der Beeinträchtigung unklar sei. 
Dies treffe nicht zu, da die Störung sofort mit dem Unfall eingetreten sei und sein Arzt ihm seit-
her verbiete, Lastwagen zu fahren. Vom Unfall her habe er eine spürbare Delle am Kopf. Damit 
liege ein organischer Nachweis für seine Beschwerden vor. Diese sei von den begutachtenden 
Fachpersonen nicht berücksichtigt worden. Auch in anderer Hinsicht seien die Abklärungen der 
Beschwerdegegnerin zu kritisieren und es sei eine unabhängige medizinische Abklärung durch-
zuführen. Ferner seien bei ihm sämtliche Adäquanzkriterien erfüllt.  
 
6.2 Im angefochtenen Einspracheentscheid ging die Beschwerdegegnerin hingegen ge-
stützt auf die vorhandenen medizinischen Unterlagen und namentlich die versicherungsmedizi-
nische Stellungnahme von Dr. M.____ vom 23. Dezember 2014 davon aus, dass die geklagten 
gesundheitlichen Beeinträchtigungen, namentlich die Kopfschmerzen, organisch nicht hinrei-
chend nachweisbar und nicht adäquat kausal zum Unfallereignis vom 22. November 2010 sei-
en. Damit liess sie die Frage, ob die über den 31. März 2013 hinaus anhaltend geklagten Be-
schwerden natürlich kausal durch das Unfallereignis verursacht worden sind, letztlich offen, da 
eine Leistungspflicht mangels adäquaten Kausalzusammenhangs ohnehin entfalle.  
 
6.3 Dieses Vorgehen ist – sofern die adäquate Kausalität tatsächlich zu verneinen ist – 
grundsätzlich nicht zu beanstanden (BGE 135 V 472 E. 5.1 mit Hinweisen). Lediglich der Voll-
ständigkeit halber ist festzustellen, dass das Vorbringen des Beschwerdeführers, erst seit dem 
Unfall an den geklagten Beschwerden zu leiden, im Ergebnis auf der Beweisformel "post hoc 
ergo propter hoc" basiert, wonach eine gesundheitliche Schädigung bereits deshalb als durch 
den Unfall verursacht gilt, weil sie nach diesem aufgetreten ist (vgl. BGE 119 V 341 f. E. 2b/bb). 
Eine solche Beweiswürdigung erweist sich im unfallversicherungsrechtlichen Bereich aber nach 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung als unzureichend (vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts vom 
22. Juni 2010, 8C_309/2010).  
 
7. Zu prüfen ist nach dem unter Erwägung 4.4 Ausgeführten zunächst, ob der medizini-
sche Endzustand erreicht ist. Der Kreisarzt Dr. H.____ hielt bereits in seiner Stellungnahme 
vom 6. Februar 2013 fest, dass der vorliegende Fall terminiert werden könne. In der Folge führ-
ten sowohl der behandelnde Arzt Dr. J.____ als auch die begutachtenden Fachärzte des Insti-
tuts K.____ keine Behandlungsmöglichkeiten auf, mit denen der Gesundheitszustand noch 
namhaft verbessert werden könnte. Vielmehr spricht Dr. J.____ von einer Schmerzstabilisie-
rung. Der Kreisarzt Dr. M.____ führt in seiner Beurteilung vom 23. Dezember 2014 ausdrücklich 
aus, dass aufgrund des Unfalles keine weiteren Behandlungen mehr notwendig seien. Festzu-
halten ist auch, dass sich weder Befunde noch Beschwerden in den letzten Jahren wesentlich 
verändert haben. Demnach ist mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass 
von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheits-
zustandes mehr zu erwarten ist. Die vom Beschwerdeführer angeführte Verbesserung aufgrund 
der durchgeführten Kopfmassagen ist gemäss seinen eigenen Angaben bloss vorübergehend. 
Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin den Fallabschluss und damit 

 

 
 
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einhergehend eine Adäquanzprüfung vorgenommen hat, was letztlich auch vom Beschwerde-
führer nicht bestritten wird.  
 
8.1 Umstritten und zu prüfen ist damit die Beurteilung der Adäquanz.  
 
8.2 Es ist unbestritten, dass der Versicherte am 22. November 2010 ein Schädel-Hirn-
Trauma und damit ein dem Schleudertrauma äquivalente Verletzung erlitten hat. Ebenso ist 
unbestritten, dass der Beschwerdeführer unter dem für solche Verletzungen typischen Be-
schwerdebild litt. Strittig ist hingegen, ob für die geklagten Beschwerden ein objektivierbares 
organisches Substrat vorliegt. Aufgrund der vorhandenen medizinischen Unterlagen ist dies zu 
verneinen. Die am Tag des Unfalls im Spital E.____ durchgeführte CT des Schädels zeigte kei-
ne Fraktur oder Blutung. Auch lagen keine Hinweise auf eine Raumforderung vor. In einer bild-
gebenden Untersuchung am 21. Februar 2011 konnten weder ein chronisches Subduralhäma-
tom noch postkontusionelle oder anderweitige Hirnparenchymläsionen nachgewiesen werden. 
Hingegen bestanden Anhaltspunkte für degenerative Veränderungen. Auch im Rahmen des am 
25. Juni 2014 durchgeführten MRI des Schädels konnten keine Hinweise auf traumatische Lä-
sionen festgestellt werden. Selbst der behandelnde Arzt Dr. J.____ führte am 24. Juni 2013 
aus, dass kein mittels Bildgebung objektivierbarer direkter struktureller Schaden vorliege. Die 
bei der Leistungseinstellung noch geklagten Beschwerden können somit nach übereinstimmen-
den ärztlichen Einschätzungen keinem klar definierbaren, durch apparative/bildgebende Abklä-
rungen und mit wissenschaftlich anerkannten Untersuchungsmethoden bestätigten organischen 
Substrat zugeordnet werden (vgl. E. 4.2 hiervor). Die vom Beschwerdeführer beantragte unab-
hängige gerichtliche Begutachtung seines Gesundheitszustandes erübrigt sich damit. Daran 
ändert auch die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Delle am Hinterkopf nichts. Selbst 
wenn diese – wie er vertritt – anlässlich des Unfalls zustande gekommen ist, hat die äussere 
Vertiefung des Schädelknochens gemäss übereinstimmenden ärztlichen Berichten nicht zu ei-
ner inneren Verletzung geführt. Die Vertiefung am Hinterkopf kann damit für sich alleine nicht 
als organisches Substrat für die geklagten Beschwerden gelten.  
 
8.3 Fehlt es an objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen, liegt jedoch das für 
Schädel-Hirn-Traumen typische bunte Beschwerdebild vor, so hat die Adäquanzprüfung nach 
der sog. Schleudertraumapraxis gemäss BGE 117 V 359 ff. und 134 V 109 ff. zu erfolgen.  
 
8.4 Für die Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ist dabei im Einzelfall zu ver-
langen, dass dem Unfall eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Arbeits- bzw. 
Erwerbsunfähigkeit zukommt. Dies trifft dann zu, wenn er eine gewisse Schwere aufweist oder 
mit anderen Worten ernsthaft ins Gewicht fällt. Für die Beurteilung dieser Frage ist an das Un-
fallereignis anzuknüpfen, wobei – ausgehend vom augenfälligen Geschehensablauf – zwischen 
banalen bzw. leichten Unfällen einerseits, schweren Unfällen anderseits und schliesslich dem 
dazwischen liegenden mittleren Bereich unterschieden wird. Während der adäquate Kausalzu-
sammenhang in der Regel bei schweren Unfällen ohne Weiteres bejaht und bei leichten Unfäl-
len verneint werden kann, lässt sich die Frage der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren 
Bereich nicht allein aufgrund des Unfallgeschehens schlüssig beantworten. Es sind daher wei-
tere, objektiv erfassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang ste-

 

 
 
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hen oder als direkte oder indirekte Folge davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzube-
ziehen ("adäquanzrelevante Kriterien"). Je nachdem, wo im mittleren Bereich der Unfall einzu-
ordnen ist und abhängig davon, ob einzelne dieser Kriterien in besonders ausgeprägter Weise 
erfüllt sind, genügt zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs ein Kriterium oder 
müssen mehrere herangezogen werden (BGE 134 V 126 f. E. 10.1 mit Hinweisen). Aufgrund 
des Unfallherganges (Ausrutschen auf nassem Boden mit Kopfanprall) ist nicht zu beanstan-
den, dass die Beschwerdegegnerin von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den 
leichten Unfällen ausgegangen ist. Demnach sind weitere Kriterien in die Beurteilung einzube-
ziehen, von denen für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges entweder ein 
einzelnes in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender 
Weise gegeben sein müssten (BGE 134 V 126 E. 10.1). Gehäuft im genannten Sinne liegen die 
Kriterien bei einem Grenzfall zu den leichten Unfällen vor, wenn deren vier erfüllt sind (vgl. Ur-
teil des Bundesgerichts vom 18. April 2011, 8C_46/2011, E. 5.1). 
 
8.5 Das Bundesgericht hat in BGE 134 V 109 ff. die Praxis zur Kausalitätsprüfung bei Un-
fällen mit Schleudertrauma, äquivalenter Verletzung der HWS oder Schädel-Hirn-Trauma ohne 
organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden in mehrfacher Hinsicht präzisiert. Am Erforder-
nis einer besonderen Adäquanzprüfung bei Unfällen mit solchen Verletzungen wird dabei zwar 
festgehalten. Die bewährten Grundsätze über die bei dieser Prüfung vorzunehmende Einteilung 
der Unfälle nach deren Schweregrad und den abhängig von der Unfallschwere gegebenenfalls 
erforderlichen Einbezug weiterer Kriterien in die Adäquanzbeurteilung werden nicht geändert. 
Dagegen hat das Bundesgericht die adäquanzrelevanten Kriterien teilweise modifiziert. Dies 
betrifft zunächst das Kriterium der "ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung", das 
nur dann vorliegt, wenn nach dem Unfall eine fortgesetzte spezifische und die versicherte Per-
son belastende ärztliche Behandlung im Zeitraum bis zum Fallabschluss notwendig gewesen 
war. Weiter wird für die Erfüllung des Kriteriums "Dauerbeschwerden" vorausgesetzt, dass die-
se erheblich sind, was aufgrund glaubhaft geltend gemachter Schmerzen und nach der Beein-
trächtigung, welche die verunfallte Person im Lebensalltag erfährt, zu beurteilen ist. Hinsichtlich 
des Kriteriums "Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit" ist nicht die Dauer an sich, sondern 
eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche massgeblich, die zu überwinden die versicherte 
Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. 
 
Zusammenfassend hat das Bundesgericht den Katalog der bisherigen adäquanzrelevanten Kri-
terien (BGE 117 V 359) in BGE 134 V 109 wie folgt neu gefasst: 
 
- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls; 

- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; 

- fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung; 

- erhebliche Beschwerden; 

- ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; 

- schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; 

- erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengung. 
 

 

 
 
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8.5.1 Die Kriterien der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrück-
lichkeit des Unfalles sowie ist objektiv zu beurteilen und nicht aufgrund des subjektiven Empfin-
dens bzw. des Angstgefühls der versicherten Person (Urteil des Bundesgerichts vom 
25. Januar 2008, U 56/07, E. 6.1). Der vorliegend zu beurteilende Unfall war objektiv betrachtet 
und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass jeder mittelschwere Unfall eine gewisse Bedeu-
tung hat, weder von besonderer Eindrücklichkeit noch liegen besonders dramatische Begleit-
umstände vor. Für die Erfüllung des Kriteriums liegen keine Anhaltspunkte vor. 
 
8.5.2 Ebenso kann das Kriterium der Schwere und besonderen Art der erlittenen Verletzung 
nicht bejaht werden. Für die Erfüllung dieses Kriteriums genügt die Diagnose eines Schädel-
Hirn-Traumas für sich allein nicht. Es bedarf vielmehr einer besonderen Schwere der für die 
Verletzung typischen Beschwerden oder besonderer Umstände, welche das Beschwerdebild 
beeinflussen können (vgl. SVR 2007 UV Nr. 26 S. 89 E. 5.3; RKUV 2005 Nr. U 549 S. 238 
E. 5.2.3 mit Hinweisen). Solche liegen vorliegend nicht vor und werden vom Beschwerdeführer 
auch nicht geltend gemacht.  
 
8.5.3 Für das Kriterium der ärztlichen Behandlung ist wesentlich, ob nach dem Unfall eine 
fortgesetzte spezifische, die versicherte Person belastende ärztliche Behandlung bis zum Fall-
abschluss notwendig war (BGE 134 V 128 E. 10.2.3). Dieses Kriterium ist nicht allein nach ei-
nem zeitlichen Massstab zu beurteilen. Von Bedeutung sind vielmehr auch Art und Intensität 
der Behandlung sowie der Umstand, inwieweit noch eine Besserung des Gesundheitszustands 
resp. der Arbeitsfähigkeit zu erwarten ist. Es muss, gesamthaft betrachtet, eine kontinuierliche, 
mit einer gewissen Planmässigkeit auf die Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete 
ärztliche Behandlung von ungewöhnlich langer Dauer vorliegen. Manualtherapeutische Mass-
nahmen wie Physiotherapie, die insbesondere der Erhaltung des Zustandes dienen, ärztliche 
Abklärungen und Verlaufskontrollen sowie eine medikamentöse Schmerzbekämpfung allein 
genügen diesen Anforderungen nicht (Urteil des Bundesgerichts vom 11. Juli 2007, U 365/05, 
E. 5.2 mit weiteren Hinweisen). Dieses Kriterium ist damit vorliegend nicht erfüllt. 
 
8.5.4 Was das Kriterium der erheblichen Beschwerden betrifft, ist vorab festzuhalten, dass 
nur diejenigen erheblichen Beschwerden adäquanzrelevant sein können, die in der Zeit zwi-
schen dem Unfall und dem Fallabschluss nach Art. 19 Abs. 1 UVG ohne wesentlichen Unter-
bruch bestanden haben. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach Massgabe der glaubhaften 
Schmerzen und der Beeinträchtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im 
Lebensalltag erfährt (BGE 134 V 128 E. 10.2.4). Der Beschwerdeführer leidet insbesondere an 
starken Kopfschmerzen, die ihn im Lebensalltag beeinträchtigen. An der Glaubwürdigkeit der 
geschilderten Beschwerden ist nicht zu zweifeln. Die Beschwerden übersteigen allerdings das 
übliche Mass bei Schädel-Hirn-Traumen nicht derart, dass das Kriterium als in besonders aus-
geprägter Weise vorhanden bejaht werden könnte. 
 
8.5.5 Das Kriterium der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich ver-
schlimmert hat (BGE 134 V 129 E. 10.2.5), ist unbestrittenermassen nicht erfüllt. 
 

 

 
 
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8.5.6 Aus der blossen Dauer der ärztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden  
– welche im Rahmen der spezifischen Adäquanzkriterien (fortgesetzt spezifische, belastende 
ärztliche Behandlung, erhebliche Beschwerden) zu berücksichtigen sind – darf nicht auf einen 
schwierigen Heilungsverlauf oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf 
hierzu besonderer Gründe, welche die Genesung beeinträchtigt oder verzögert haben (Urteile 
des Bundesgerichts vom 16. Mai 2008, 8C_726/2007, E. 4.3.2.6 und vom 20. Juni 2008, 
8C_554/2007, E. 6.6). Solche Gründe liegen nicht vor. Dass die Kopfschmerzen des Be-
schwerdeführers nach einzelnen ärztlichen Einschätzungen auch eine analgetikainduzierte 
Komponente aufweisen, genügt zur Erfüllung dieses Kriteriums nicht.  
 
8.5.7 Ebenfalls nicht erfüllt ist das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausge-
wiesener Anstrengungen. Bei leichten bis mittelschweren Schädel-Hirn-Traumen ist dabei ein 
längerer oder gar dauernder Ausstieg aus dem Arbeitsprozess vom medizinischen Standpunkt 
aus als eher ungewöhnlich anzusehen. Nicht die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist daher mass-
gebend, sondern eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit als solche, die zu überwinden die versicher-
te Person ernsthafte Anstrengungen unternimmt. Konkret muss ihr Wille erkennbar sein, sich 
durch aktive Mitwirkung raschmöglichst wieder optimal in den Arbeitsprozess einzugliedern. 
Solche Anstrengungen der versicherten Person können sich insbesondere in ernsthaften Ar 
beitsversuchen trotz allfälliger persönlicher Unannehmlichkeiten manifestieren. Dabei ist auch 
der persönliche Einsatz im Rahmen von medizinischen Therapiemassnahmen zu berücksichti-
gen. Sodann können Bemühungen um alternative, der gesundheitlichen Einschränkung besser 
Rechnung tragende Tätigkeiten ins Gewicht fallen (BGE 134 V 129 E. 10.2.7 mit Hinweisen; 
Urteil des Bundesgerichts vom 16. Mai 2008, 8C_252/2007, E. 7.7.1 mit Hinweis). Dem Be-
schwerdeführer war seit dem Unfall in der angestammten Tätigkeit durchgehend eine Arbeits-
unfähigkeit von 100% attestiert worden. Allerdings sind aus den Akten keine Anstrengungen 
ersichtlich, dass er diese Arbeitsunfähigkeit zu überwinden versucht hat. Der vom Beschwerde-
führer bekundete Wille, arbeiten zu wollen, genügt nach dem soeben Ausgeführten für sich al-
leine nicht. Ebenso ist das Vorbringen, dass ihm die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumut-
bar respektive erlaubt sei und eine andere Tätigkeit als „unrealistisch“ angesehen werden müs-
se, unbehelflich. Damit kann auch dieses Kriterium nicht als erfüllt betrachtet werden. 
 
8.6 Zusammenfassend kann bloss eines der sieben Kriterien (erhebliche Beschwerden) als 
erfüllt betrachtet werden, wobei dieses jedoch weder in besonders ausgeprägter Form noch in 
auffallender Weise besteht. Die Beschwerdegegnerin hat demnach den adäquaten Kausalzu-
sammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 22. November 2010 und den vom Versicherten 
über den 31. März 2013 hinaus geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu Recht ver-
neint. Bei diesem Ergebnis kann, wie oben ausgeführt (vgl. E. 6.3 hiervor), die Frage nach dem 
natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den heute bestehenden Be-
schwerden ausdrücklich offen bleiben. Nach dem Ausgeführten ist nicht zu beanstanden, dass 
die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen per 31. März 2013 eingestellt hat. Die 
Beschwerde ist daher abzuweisen. 
 
9. Art. 61 lit. a ATSG hält fest, dass das Verfahren vor dem kantonalen Gericht für die 
Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu 

 

 
 
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erheben. Die ausserordentlichen Kosten sind dem Prozessausgang entsprechend wettzuschla-
gen. Da der Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten ist, erübrigt sich eine Beurteilung des 
gestellten Gesuches um unentgeltliche Prozessführung (vgl. § 22 Abs. 2 VPO).  
 

 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 

 
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