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**Case Identifier:** ed424363-3a7d-58ce-9bff-18b59947847f
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-11-08
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 08.11.2018 200 2018 462
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2018-462_2018-11-08.pdf

## Full Text

200 18 462 IV
FUR/PES/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 8. November 2018

Verwaltungsrichterin Fuhrer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Scheidegger, Verwaltungsrichter Ackermann
Gerichtsschreiber Peter

A.________
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 18. Mai 2018

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 8. Nov. 2018, IV/18/462, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1963 geborene A.________ (nachfolgend Versicherter bzw. Be-
schwerdeführer) meldete sich im Mai 2012 wegen Neurombeschwerden 
der rechten, dominanten Hand bei der Invalidenversicherung für eine beruf-
liche Integration/Rente an. Er sei aufgrund eines Unfalls vom 14. August 
2011 seit dem 15. August 2011 zu 100% arbeitsunfähig (Antwortbeilage 
[AB] 5). Die IV-Stelle nahm in der Folge in medizinischer und erwerblicher 
Hinsicht Abklärungen vor. Insbesondere holte sie bei den behandelnden 
Ärzten medizinische Berichte (AB 11, 26, 28, 30) sowie die Akten der Un-
fallversicherung (AB 16.1 – 16.3) ein. 

Im Oktober 2012 beauftragte die IV-Stelle das Spital C.________ mit einer 
Begutachtung des Versicherten. Das entsprechende Gutachten datiert vom 
26. Februar 2013 (AB 55.1). Nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztli-
chen Dienst (RAD; AB 62) forderte die IV-Stelle den Versicherten in der 
Folge zur Schadenminderung auf. Er habe sich der im Gutachten empfoh-
lenen Therapie zu unterziehen. Es sei während mindestens drei Monaten 
eine konsequente sensomotorische Rehabilitation durchzuführen (AB 64).

Nachdem die vorgeschlagene sensomotorische Rehabilitation gemäss 
Versichertem keinerlei Verbesserung gebracht hatte, wurden im November 
2013 eine operative Revision des Ramus dorsalis Nervi ulnaris mit Neuro-
lyse, Resektion des Nervenanteiles auf dem Handrücken und Versenkung 
des Nervenstumpfes intraossär in den Ulnakopf rechts (AB 74) und – bei 
persistierender Irritation des Ramus dorsalis nervi ulnaris (vgl. AB 79) – im 
Februar 2014 eine operative Revision des in den Ulnakopf versenkten Ner-
vus ulnaris mit Resektion, Neurolyse und Versenkung des Nervenstumpfes 
2 cm proximal des Ulnakopfes intraossär durchgeführt (AB 97).

Im März 2015 beauftragte die ebenfalls mit der Angelegenheit befasste 
Unfallversicherung die D.________ AG mit einer polydisziplinären Begut-
achtung des Versicherten. Das entsprechende neurologische Gutachten 
mit interdisziplinärer Beurteilung unter Beteiligung der Fachbereiche Hand-
chirurgie und Psychiatrie datiert vom 10. Februar 2016 (AB 129.2).

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Am 12. Oktober 2017 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten Kostengut-
sprache für ein Aufbautraining mit Jobcoaching vom 16. Oktober 2017 bis 
15. Januar 2018 (AB 201). Mit Mitteilung vom 21. November 2017 gewähr-
te sie ihm zudem Kostengutsprache für ein Notebook mit Spracherken-
nungsprogramm und Zubehör (AB 212).

Am 1. Dezember 2017 ging der IV-Stelle ein weiteres von der Unfallversi-
cherung in Auftrag gegebenes polydisziplinäres Gutachten (Gutachten 
der Begutachtungsstelle E.________ GmbH, vom 20. November 2017; 
AB 213.2) zu.

Mit Mitteilung vom 18. Januar 2018 gewährte die IV-Stelle dem Versicher-
ten Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche (AB 216).

Nach Einholung eines ärztlichen Berichts des RAD vom 25. Januar 2018 zu 
den mit dem Gutachten der Begutachtungsstelle E.________ GmbH ver-
vollständigten medizinischen Akten (AB 217 S. 8) stellte die IV-Stelle dem 
Versicherten mit Vorbescheid vom 9. Februar 2018 (AB 221) bei einem 
ermittelten Invaliditätsgrad von 10% die Abweisung seines Leistungsbegeh-
rens hinsichtlich Invalidenrente in Aussicht. Die Abklärungen hätten erge-
ben, dass ihm aus medizinischer Sicht seine bisherige Tätigkeit als ... so-
wie andere Tätigkeiten mit einem Pensum von 100% und einer Leistungs-
minderung von 10% weiterhin möglich und zumutbar seien und dass auch 
retrospektiv nie eine langandauernde Erwerbsunfähigkeit im Sinne der In-
validenversicherung bestanden habe (AB 221 S. 3).

Mit Schreiben vom 7. März 2018 erhob der Versicherte, vertreten durch 
Rechtsanwältin Dr. B.________, gegen den vorgesehenen Entscheid Ein-
wand (AB 225). Am 9. März 2018 stellte die Anwältin der IV-Stelle zudem 
einen Bericht von Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie, vom 
27. Februar 2018 zum Aufbautraining und zur Arbeitsfähigkeit des Versi-
cherten zu (AB 227).

Nach Einholung einer Stellungnahme des RAD zu den erhobenen Einwän-
den (AB 229 S. 2) verfügte die IV-Stelle am 18. Mai 2018 ihrem Vorbe-
scheid entsprechend die Abweisung des Leistungsbegehrens. Es bestehe 
kein Anspruch auf eine Invalidenrente (AB 232).

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B.

Gegen diese Verfügung erhob der Versicherte, wiederum vertreten durch 
Rechtsanwältin Dr. B.________, am 19. Juni 2018 Beschwerde mit den 
Anträgen, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm eine 
Viertelsrente zuzusprechen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge 
zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzüglich Mehrwertsteuer. 

Mit Beschwerdeantwort vom 13. August 2018 beantragt die Beschwerde-
gegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten. 

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1.2 Angefochten ist die Verfügung der IV-Stelle Bern vom 18. Mai 
2018 (AB 232). Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer An-
spruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). Für die Beurteilung des Vorliegens 
einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli-
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt 
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG). Mit dieser Regelung sind die bisher ungeschriebenen 
Rechtsgrundsätze und insbesondere die Rechtsprechung zur Ausschei-
dung der invaliditätsfremden Faktoren und zum Zumutbarkeitsprinzip neu 
ausdrücklich im Gesetz festgehalten (BGE 140 V 197 E. 6.2.1 S. 199, 135 
V 215 E. 7.3 S. 230; Botschaft zur 5. IVG-Revision, BBl 2005 4530 ff.). 

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2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine 
Rente, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufga-
benbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnah-
men wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 
40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). 
Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreivier-
telsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente. Der 
Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach Ab-
lauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs 
nach Art. 29 Abs. 1 ATSG, jedoch frühestens im Monat, der auf die Vollen-
dung des 18. Altersjahres folgt.

2.3 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG). 

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

2.5 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-

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chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352). 

2.6 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

2.7 Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen 
Spezialärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Unter-
suchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der 
Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der 
Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.1). 

2.8 Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag des therapeu-
tisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des amt-
lich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits lässt es nicht zu, ein 
medizinisches Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stel-
len und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behan-
delnden Ärzte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten 
bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil 
die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher In-
terpretation entspringende – Aspekte benennen, die im Rahmen der Be-

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gutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (SVR 2017 IV 
Nr. 49 S. 148 E. 5.5, 2008 IV Nr. 15 S. 44 E. 2.2.1).

3.

3.1 Am 14. August 2011 hat sich der Beschwerdeführer eine Fraktur 
des fünften Mittelhandknochens der rechten Hand zugezogen. Am 16. Au-
gust 2011 fand eine endomedulläre Osteosynthese der Fraktur mit Ein-
bringung von Kirschnerdrähten statt. Am 16. November 2011 wurden die 
Kirschnerdrähte entfernt (AB 3 S. 2, AB 11 S. 7). Am 4. Juni 2012 wurde 
eine operative Revision des Ramus dorsalis nervi ulnaris mit Neurolyse, 
Resektion von Narbengewebe und eines Neuromknötchens sowie Ein-
scheiden des Nervs in eine Vene durchgeführt (AB 28 S. 2 f.). Am 18. No-
vember 2013 fand eine erneute operative Revision des Ramus dorsalis 
nervi ulnaris mit Neurolyse, Resektion des Anteiles des Nervs auf dem 
Handrücken und Versenkung des Nervenstumpfes intraossär in den Ulna-
kopf (AB 74 S. 8 f.) und am 24. Februar 2014 eine Revision des in den 
Ulnakopf versenkten Nervs mit Resektion, Neurolyse und Versenkung des 
Nervenstumpfes 2 cm proximal des Ulnakopfes intraossär statt (AB 97 
S. 2 f.). Anlässlich der Untersuchungen durch die Gutachter der Begutach-
tungsstelle E.________ GmbH vom 8. September 2017 klagte der Be-
schwerdeführer das Vorhandensein ständiger elektrisierender Schmerzen 
im Bereich der rechten Hand, wobei es intermittierend zu einschiessenden 
neuralgiformen Schmerzattacken von wenigen Sekunden Dauer im Bereich 
der ulnaren Handkante und der Finger IV und V komme, was mehrmals 
täglich auftrete. Zusätzlich persistierten ausgeprägte Schmerzen im Be-
reich des ulnarseitigen Handgelenks, die durch Berührung oder Bewegung 
des Handgelenks ausgelöst würden. Trotz der ausgeprägten Berührungs-
empfindlichkeit des ulnarseitigen Areals der rechten Hand trage er zum 
Schutz des Areals eine stramm sitzende Manschette, um die Schmerzsi-
tuation zu verbessern. 

Gemäss Feststellungen der Gutachter fühlt sich der Beschwerdeführer 
durch die Schmerzen sehr stark eingeschränkt. Er beschreibe eine stark 
reduzierte Einsetzbarkeit der rechten Hand im Alltag. Klinisch finde sich 

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eine Hyperästhesie/Allodynie im Bereich des distalen ulnarseitigen Unter-
arms, der ulnaren Handkante, des ulnarseitigen Handrückens und der Fin-
ger IV und V der rechten Hand ohne eindeutige motorische Ausfälle, wobei 
die Untersuchbarkeit im Hinblick auf die Motorik schmerzbedingt stark ein-
geschränkt sei. Es fänden sich klinisch keine Hinweise für trophische 
Störungen, die auf ein komplexes regionales Schmerzsyndrom hindeuten 
würden. Auch fänden sich keine umschriebenen Muskelatrophien im Be-
reich der kleinen Handmuskulatur. Zusammenfassend handle es sich um 
eine Läsion des Ramus dorsalis nervi ulnaris mit neuropathischem 
Schmerzsyndrom, die im Zuge der Kirschnerdrahtentfernung am 16. No-
vember 2011 aufgetreten sei (AB 213.2 S. 54 f.). Die Arbeitsfähigkeit des 
Beschwerdeführers im angestammten Beruf als ... sei unter Einbeziehung 
und Nutzung geeigneter ergonomischer Arbeitsplatzhilfen (beispielsweise 
geeigneter Diktiergeräte, sprachgesteuerter Software, Linkshändermaus, 
Headset zum Telefonieren [vgl. AB 213.2 S. 56]) nur geringgradig einge-
schränkt. So erscheine ein 100%iges Arbeitspensum möglich, wobei in 
diesem Pensum aufgrund der Schmerzsymptomatik und der damit verbun-
denen Einschränkung der Arbeitsgeschwindigkeit mit einer 20%igen Ein-
schränkung der Leistungsfähigkeit zu rechnen sei. Manuell fordernde mit-
telschwere und schwere körperliche Tätigkeiten seien dem Beschwerdefüh-
rer nicht mehr zumutbar (AB 213.2 S. 56). Im Intervall sei die Arbeitsfähig-
keit auch retrospektiv als nicht wesentlich beeinträchtigt anzusehen, auch 
wenn perioperativ sicherlich jeweils für einige Wochen eine 100%ige Ar-
beitsunfähigkeit vorgelegen habe. Von einer weiteren ärztlichen Behand-
lung sei keine namhafte Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr zu 
erwarten. Eine Fortsetzung der psychologischen Betreuung mit Anwendung 
von Copingstrategien könne allerdings zu einem besseren Umgang mit 
dem Schmerzsyndrom führen. Nach zahlreichen fehlgeschlagenen medi-
kamentösen Therapieversuchen mit Medikamenten praktisch sämtlicher in 
Frage kommender Medikamentengruppen erscheine es unwahrscheinlich, 
dass weitere medikamentöse Massnahmen zu einer weiteren namhaften 
Besserung des Schmerzsyndroms führten (vgl. AB 213.2 S. 57 sowie 
S. 59 f.). 

3.2 Das polydisziplinäre Gutachten der Begutachtungsstelle 
E.________ GmbH vom 8. September 2017 (AB 213.2) erfüllt sämtliche 

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der in Erwägung 2.5 hiervor genannten, von der Rechtsprechung an medi-
zinische Expertisen gestellten Anforderungen. Es ist im Hinblick auf die 
streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, 
berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten 
abgegeben worden und ist in der Darlegung der medizinischen Zusam-
menhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend 
und die getätigten Schlussfolgerungen sind begründet. Konkrete Indizien, 
die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen würden, sind keine 
ersichtlich und werden denn auch nicht geltend gemacht. Es erbringt damit 
grundsätzlich vollen Beweis (vgl. E. 2.7 hiervor; vgl. aber zur Einschätzung 
der Arbeitsfähigkeit E. 3.4 hiernach). In medizinischer Hinsicht strittig ist 
einzig, in welchem Umfang der Beschwerdeführer durch den erstellten Ge-
sundheitsschaden in seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit eingeschränkt 
ist. Die Beschwerdegegnerin hat diesbezüglich auf die – von den Gutach-
tern abweichende – Beurteilung der RAD-Ärztin med. pract. G.________, 
Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation (AB 217 S. 8; siehe 
auch AB 229 S. 2), abgestellt, während der Beschwerdeführer auf die Beur-
teilung durch seinen Schmerztherapeuten Dr. med. F.________, Facharzt 
für Chirurgie (AB 227), welcher auch sein Aufbautraining geleitet habe (vgl. 
AB 201), abstellen möchte (Beschwerde S. 5).

3.3

3.3.1 Die RAD-Ärztin med. pract. G.________ führt in ihrer Aktenbeur-
teilung vom 25. Januar 2018 hinsichtlich der von den Gutachtern der Be-
gutachtungsstelle E.________ GmbH berücksichtigten Verlangsamung im 
Vergleich zu Gesunden aus, dass eine solche mit einem sprachgesteuerten 
Computer sowie einer Einhandtastatur für Linkshänder einschliesslich einer 
Trackball-Maus oder eines Joysticks nicht gegeben sei. Aus rehabilitativer 
Sicht sei deshalb nur von einer schmerzbedingt dauerhaften maximal 
10%igen Leistungsminderung in der letzten Tätigkeit bei einem zumutbaren 
Ganztagespensum auszugehen (AB 217 S. 8). 

3.3.2 Dr. med. F.________ führt demgegenüber aus, er selber arbeite 
mit einem Spracherkennungsprogramm. Dieses könne gut für Diktate ein-
gesetzt werden, sodass Schreibarbeiten eingespart werden könnten. Kor-
rekturen und Layoutarbeiten brauche es aber dennoch und bei Interviews 

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könne selbstredend nicht gleichzeitig diktiert werden, sodass Notizen ge-
macht werden müssten, die eine Nachbearbeitung erforderten. Die rechte 
Hand könne deshalb nicht annähernd vollständig durch ein Spracherken-
nungsprogramm ersetzt werden. Die permanenten Schmerzen führten aber 
auch zu einer nicht unwesentlichen kognitiven Beeinträchtigung und zu 
einer erhöhten Ermüdbarkeit. Auch mit allen zur Verfügung stehenden 
Hilfsmitteln sei deshalb von einer Behinderung von sicher 30% auszuge-
hen. Beim Aufbautraining sei eine Steigerung über eine 70%ige Arbeits-
fähigkeit nicht möglich gewesen (AB 227 S. 2).

3.3.3 Mit Stellungnahme vom 9. April 2018 hält med. pract. G.________ 
hierzu fest, dass Spracherkennungsprogramme von vielen somatischen 
und psychiatrischen Gutachtern und niedergelassenen Ärzten nicht nur 
zum Festhalten ihrer Befunde während der Untersuchungen, sondern nach 
kurzer Erläuterung auch zum Abfassen der Anamnesen direkt vor den Pa-
tienten angewendet würden, sodass eventuelle Missverständnisse sofort 
korrigiert werden könnten. Auch kenne Dr. med. F.________ angesichts 
seiner Argumentation offenbar keine Einhandtastatur. Er bringe medizi-
nisch nichts vor, was nicht schon ausführlich diskutiert und berücksichtigt 
oder verworfen worden sei (AB 229 S. 2).

3.3.4 Gemäss Coachingbericht von H.________ von der I.________ 
GmbH vom 23. Januar 2018 zum Aufbautraining waren die Leistungen des 
Beschwerdeführers je nach Auftrag bei einer 100%igen Anwesenheit bei 
80%. Die Leistung nehme ab, je mehr Schreibarbeiten gefordert seien 
(AB 222 S. 3).

3.3.5 Mit Schreiben vom 11. Mai 2018 an die Unfallversicherung hielten 
die Gutachter der Begutachtungsstelle E.________ GmbH auf die entspre-
chende Anfrage fest, dass auch durch den optimalen Einsatz von Hilfsmit-
teln keine 100%ige Leistungsfähigkeit zu erreichen sei. Mit optimalem Ein-
satz von Hilfsmitteln (Linkshändermaus, sprachgesteuertem Computer, 
Diktiergerät) erscheine eine Leistungsfähigkeit von 80% realistisch und 
zumutbar. Das zeitliche Arbeitspensum sei, wie im Gutachten bereits er-
wähnt, nicht eingeschränkt (AB 233 S. 3).

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3.4 Vorliegend ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegne-
rin betreffend Arbeitsfähigkeit bzw. Leistungseinschränkung auf die diesbe-
zügliche Beurteilung durch die RAD-Ärztin med. pract. G.________ abge-
stellt hat, wonach die Leistungseinschränkung in der letzten Tätigkeit bei 
einem zumutbaren Ganztagespensum maximal 10% beträgt. Wie med. 
pract. G.________ einleuchtend und schlüssig darlegt, können Spracher-
kennungsprogramme entgegen der Meinung des Beschwerdeführers und 
seines Schmerztherapeuten auch im Rahmen von Interviews eingesetzt 
werden und unter Einsatz einer Einhandtastatur für Linkshänder sowie ei-
ner Trackball-Maus oder eines Joysticks dürfte auch bei den trotzdem noch 
notwendigen Korrektur- und Layoutarbeiten mit etwas Übung im Vergleich 
zu Gesunden kaum eine funktionelle Verlangsamung resultieren. Sowohl 
die Gutachter der Begutachtungsstelle E.________ als auch Dr. med. 
F.________ haben die Möglichkeit des Einsatzes einer Einhandtastatur 
zusammen mit einer Trackball-Maus oder einem Joystick soweit ersichtlich 
übersehen. Die Beurteilung von med. pract. G.________, dass unter Ver-
wendung einer Einhandtastatur für Linkshänder sowie einer Trackball-Maus 
oder eines Joysticks die Leistungseinschränkung des Beschwerdeführers 
geringer ausfällt, als von den Gutachtern ohne Berücksichtigung dieser 
Hilfsmittel angenommen, überzeugt. Daran ändert nichts, dass die Gutach-
ter der Begutachtungsstelle E.________ GmbH in ihrem Schreiben vom 
11. Mai 2018 an die Unfallversicherung an ihrer Beurteilung einer Leis-
tungseinschränkung von 20% festhalten, ist diese Einschätzung doch wie-
derum erkennbar ohne Beachtung der Möglichkeit des zusätzlichen Einsat-
zes einer Einhandtastatur für Linkshänder erfolgt (siehe AB 233 S. 3). Eine 
Leistungseinschränkung von 30%, wie sie der behandelnde Schmerzthera-
peut Dr. med. F.________ dem Beschwerdeführer attestiert, kann vorlie-
gend unter Berücksichtigung des Coachingberichts der I.________ GmbH 
vom 23. Januar 2018 (AB 222 S. 2 ff.; siehe E. 3.3.4 hiervor), der Beurtei-
lung der Gutachter der Begutachtungsstelle E.________ GmbH (AB 213.2 
und 233 S. 3; vgl. E. 3.1 und 3.3.5 hiervor), sowie der Ausführungen der 
RAD-Ärztin med. pract. G.________ (AB 217 S. 8 und 229 S. 2; vgl. 
E. 3.3.1 und 3.3.3 hiervor) jedenfalls nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Umso mehr, als bei 
der Beurteilung von Dr. med. F.________ – davon abgesehen, dass er 
gleich wie die Gutachter der Begutachtungsstelle E.________ nicht sämtli-

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che angezeigten Hilfsmittel miteinbezogen hat – auch der Erfahrungstatsa-
che Rechnung zu tragen ist, dass schmerztherapeutisch tätige Ärzte mit 
dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zunächst bedingungslos zu ak-
zeptieren, mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstel-
lung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (vgl. Ent-
scheid des EVG vom 20. März 2006, I 655/05, E. 5.4).

4.

4.1 Dem Beschwerdeführer ist eine Tätigkeit als ..., wie er sie als Ge-
sunder mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bei einem neuen Arbeitgeber 
(seine letzte vor Eintritt des Gesundheitsschadens angetretene Anstellung 
hat er aus invaliditätsfremden Gründen per 31. Januar 2012 verloren 
[AB 16.3 S. 98; über seine damalige Arbeitgeberin wurde am 11. Januar 
2012 der Konkurs eröffnet]) ausüben würde, unstrittig nach wie vor in ei-
nem Ganztagespensum möglich und zumutbar. Validen- und Invalidenein-
kommen sind somit auf der gleichen Basis zu berechnen. Dabei hat die 
Beschwerdegegnerin zu Recht auf die Erfahrungs- und Durchschnittswerte 
gemäss Tabellenlohn abgestellt, zumal der Beschwerdeführer auch als 
Gesunder nicht mehr bei seiner damaligen Arbeitgeberin arbeiten könnte, 
weshalb die in der Beschwerde, S. 6 Ziff. 12, erwähnten Spesen schon aus 
diesem Grund unbeachtlich sind. 

4.2 Sind beide Vergleichseinkommen – wie vorliegend (vgl. E. 4.1 
hiervor) – auf der gleichen Basis zu berechnen, erübrigt sich ein zahlen-
mässiger Einkommensvergleich. Der Invaliditätsgrad entspricht diesfalls 
grundsätzlich der medizinisch-theoretischen Einschränkung der Arbeits- 
bzw. Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers, die gemäss schlüssiger 
Beurteilung der RAD-Ärztin med. pract. G.________, auf die abzustellen ist 
(siehe E. 3.4 hiervor), 10% beträgt. Soweit der Beschwerdeführer aufgrund 
seiner Leistungseinschränkung einen zusätzlichen Abzug vom Tabellen-
lohn geltend macht (der zumutbare Beschäftigungsgrad beträgt nach wie 
vor 100% und fällt damit als Argument ausser Betracht), ist darauf hinzu-
weisen, dass bei der Ermittlung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit bereits 
vollumfänglich berücksichtigte Faktoren bei der Bemessung des Leidens-

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abzugs nicht zusätzlich berücksichtigt werden dürfen. Die lange Abwesen-
heit vom Arbeitsmarkt bzw. die geltend gemachten fehlenden Dienstjahre 
sind nicht gesundheitsbedingt, nachdem aufgrund des Gutachtens der Be-
gutachtungsstelle E.________ GmbH wie auch der Beurteilung durch med. 
pract. G.________ erstellt ist, dass der Beschwerdeführer – von den peri-
operativen Arbeitsunfähigkeiten von jeweils einigen Wochen abgesehen – 
auch retrospektiv nie wesentlich in seiner Arbeitsfähigkeit beeinträchtigt 
war (siehe AB 213.2 S. 57 und AB 217 S. 8; vgl. E. 3.1 hiervor); sie berech-
tigen somit nicht zu einem Abzug vom Tabellenlohn. Andere invaliditäts-
fremde Gründe, die auf ein unterdurchschnittliches Einkommen des Be-
schwerdeführers schliessen liessen, werden zu Recht nicht geltend ge-
macht. Solche wären im Übrigen bei beiden statistischen Vergleichsein-
kommen gleichermassen zu berücksichtigen und vorliegend somit ohnehin 
unbeachtlich (vgl. Entscheid des BGer vom 19. Januar 2009, 8C_42/2008, 
E. 5). Die Bemessung des Invaliditätsgrades durch die Beschwerdegegne-
rin ist nach dem Dargelegten korrekt. Die angefochtene Verfügung der IV-
Stelle Bern vom 18. Mai 2018 (AB 232) ist damit nicht zu beanstanden und 
die dagegen erhobene Beschwerde als unbegründet abzuweisen.

Es bleibt darauf hinzuweisen, dass selbst wenn man der Argumentation 
des Beschwerdeführers folgen und von einer (nicht erstellten) Leistungs-
einschränkung von 30% ausgehen und einen (vorliegend nicht gerechtfer-
tigten) Leidensabzug von 10% gewähren würde, entgegen der Meinung 
des Beschwerdeführers kein einen Rentenanspruch begründender Invali-
ditätsgrad resultierte. Diesfalls betrüge sein Invalideneinkommen 63% sei-
nes Valideneinkommens (100 x 0.7 x 0.9) und sein Invaliditätsgrad somit 
37%.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen. 

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Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht kein Anspruch auf 
eine Parteientschädigung (Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g 
ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwältin Dr. B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.