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**Case Identifier:** af4d441b-855a-562c-ad65-7fedb8994998
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 22.08.2025 BEK 2024 104
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2024-104_2025-08-22.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 22. August 2025
BEK 2024 104

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Jonas Rüegg,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Viviane Liebherr,
Gerichtsschreiberin Cornelia Spörri-Kessler.

In Sachen A.________Ltd.,
Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Gesuchsgegnerin und Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend Arrest
(Beschwerde gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March 
vom 16. Mai 2024, ZES 2023 414);-

hat die Beschwerdekammer,

Kantonsgericht Schwyz 2

nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. a) Die Gesuchsgegnerin ist Konzernobergesellschaft der E.________-
Gruppe, zu der unter anderem die F.________Ltd. gehörte. Ausserdem ist 
bzw. – nach dem Standpunkt der Gesuchsgegnerin – war sie Mehrheitsaktio-
närin der G.________AG. Die F.________Ltd. war als Arbeitgeberin dem 
H.________ (nachfolgend Pensionsplan) angeschlossen und damit verpflichtet, 
der Gesuchstellerin in deren Funktion als Trustee des Pensionsplans entspre-
chende Beitragszahlungen zu leisten. 

Am 27. März 2008 schloss die I.________AG einen Garantievertrag mit der Ge-
suchstellerin ab, in dem jene sich für den Fall des Ausbleibens der rechtzeitigen 
Beitragszahlung durch die F.________Ltd. zur Leistung verpflichtete (Vi-act. 1 
KB 7 Ziff. 2.1). Gleichzeitig schloss die I.________AG mit der Gesuchsgegnerin 
eine Schadloshaltungsvereinbarung (Deed of Indemnity) ab, worin sich die Ge-
suchsgegnerin verpflichtete, die I.________AG für jegliche Ansprüche, Ver-
pflichtungen und Kosten aus dem Garantievertrag schadlos zu halten (Vi-act. 1 
KB 9 Ziff. 2.1). 

Nachdem die F.________Ltd. ihre Beitragszahlungen an den Pensionsplan 
ausgesetzt hatte, waren per 30. November 2016 Beitragszahlungen in der Höhe 
von GBP 4’306’605.33 ausstehend. Die Gesuchstellerin forderte die 
I.________AG am 5. Dezember 2016 zur Zahlung dieses Betrags aus dem Ga-
rantievertrag auf (Vi-act. 1 KB 8). Mangels Zahlung machte die Gesuchstellerin 
ihre Ansprüche gegenüber der I.________AG gerichtlich geltend. Der High 
Court of Justice, Chancery Division, verpflichtete die I.________AG mit Urteil 
vom 6. September 2018 sowie dem damit zusammenhängenden Beschluss 
vom 19. Dezember 2016, der Gesuchstellerin den Betrag von GBP 
4’575’608.47 sowie Zinsen von GBP 983.14 pro Tag seit dem 6. September 
2018 zu bezahlen. Das Bezirksgericht Hinwil erklärte diesen Entscheid mit Urteil 

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vom 24. Februar 2020, vom Obergericht Zürich am 27. September 2021 und 
vom Bundesgericht am 3. Februar 2022 bestätigt, für vollstreckbar (Vi-act. 1 KB 
10 E. 3.2.1). 

Mit Urteil vom 13. Februar 2023 eröffnete die Einzelrichterin am Bezirksgericht 
Hinwil über die I.________AG den Konkurs (Vi-act. 1 KB 5). Teil des Kollokati-
onsplans bildete eine Forderung der Gesuchstellerin aus dem Garantievertrag 
(inkl. Verzugszins, Vollstreckungs- und Betreibungskosten) von insgesamt 
Fr. 17’152’492.10 (Vi-act. 1 KB 11). Am 9. August 2023 forderte das Konkur-
samt Wetzikon die Gesuchsgegnerin gestützt auf die Deed of Indemnity formell 
auf, den Betrag von Fr. 17’163’383.70 zugunsten der Gesuchstellerin bis 
spätestens 31. August 2023 auf das Konto des Konkursamtes zu überweisen 
(Vi-act. 1 KB 12). Eine Zahlung blieb aus. 

b) Am 4. September 2023 gelangte die Konkursmasse I.________AG in Li-
quidation mit folgendem Arrestbegehren an den Einzelrichter am Bezirksgericht 
March (Vi-act. 1):

1. Es seien folgende Vermögensgegenstände der Gesuchsgegnerin bis zur 
Deckung der Arrestforderung von CHF 17’163’383.70 sowie der Kosten zu 
verarrestieren:
a. Forderungen, Herausgabe-, Dividenden- und sonstige Ausschüttungs-

ansprüche, die sich aus der Stellung der Gesuchsgegnerin als Aktio-
närin der G.________AG ergeben (inkl. der an der ausserordentlichen 
Generalversammlung vom 7. September 2023 (oder bei Verschiebung 
zu einem späteren Zeitpunkt) zu beschliessende Anspruch auf Rück-
zahlung an die Aktionäre der G.________AG durch Barauszahlung 
von CHF 35.58 pro Aktie);

b. sämtliche der sich im Eigentum der Gesuchsgegnerin befindlichen Na-
menaktien der G.________AG.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich Mehrwertsteuer zu 
Lasten der Gesuchsgegnerin.

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Am 6. September 2023 erliess der Einzelrichter einen entsprechenden Arrest-
befehl für eine Forderungssumme von Fr. 17’163’383.70 sowie der Kosten (Vi-
act. 2). Gleichentags belegte der Betreibungskreis Altendorf-Lachen die anbe-
gehrten Arrestgegenstände bis zu einem Betrag von Fr. 17’180’000.00 mit Ar-
rest (Vi-act. 13 BB 4). 

Mit Arresteinsprache vom 3. Oktober 2023, deren Begründung am 6. November 
2023 erfolgte (Vi-act. 13), ersuchte die Gesuchsgegnerin um Folgendes (Vi-
act. 4):

1. Der Arrestbefehl vom 6. September 2023 (Arrest Nr. ZES 23 414) sei 
aufzuheben.

2. Es seien der Einsprecherin die Arrestbewilligungsakten (insbesondere 
das Arrestgesuch der Einsprachegegnerin) für einige Tage zur Ein-
sicht zuzustellen, und es sei der Einsprecherin eine Frist zur Begrün-
dung der Arresteinsprache anzusetzen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Einsprache-
gegnerin.

Nachdem die Gesuchstellerin dem Einzelrichter mitgeteilt hatte, dass ihr die 

Forderung der Konkursmasse der I.________AG gegen die Gesuchsgegnerin 

in der Höhe von Fr. 17’163’383.70 gemäss Art. 260 SchKG abgetreten worden 

sei (Vi-act. 6), und der Rechtsvertreter der Konkursmasse der I.________AG in 

Liquidation die Angaben der Gesuchstellerin betreffend die Forderungsabtre-

tung als korrekt bestätigt hatte (Vi-act. 9), verfügte der Einzelrichter am 17. Ok-

tober 2023, dass das Verfahren unter gleichzeitiger Mutation der gesuchstel-

lenden Partei weitergeführt werde (Vi-act. 10). Mit Stellungnahme vom 15. De-

zember 2023 ersuchte die Gesuchstellerin um Abweisung der Arresteinspra-

che, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgegnerin 

(Vi-act. 19). Weitere Eingaben der Parteien erfolgten am 22. Januar 2024, 

5. Februar 2024, 20. Februar 2024 (Poststempel), 9. April 2024 und 19. April 

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2024 (Vi-act. 25, 27, 29, 31 und 33). Am 30. April 2024 stellte die Gesuchstel-

lerin die folgenden Anträge (Vi-act. 35):

1. Es sei klarzustellen, dass bis zur Deckung der Arrestforderung der Ge-
suchstellerin von CHF 17’163’383.70 sowie der Kosten auch 

a. sämtliche Forderungen, Herausgabe, Dividenden- und sonstige 
Ausschüttungsansprüche, die sich aus der Aktionärsstellung des 
angeblichen Erwerbers und Rechtsnachfolgers der von der Ge-
suchsgegnerin gehaltenen Namenaktien der G.________AG, ins-
besondere auch der Anspruch auf Rückzahlung aufgrund der an 
der ausserordentlichen Generalversammlung vom 27. März 2024 
beschlossenen Kapitalherabsetzung; sowie 

b. sämtliche vom angeblichen Erwerber und Rechtsnachfolger der 
Gesuchsgegnerin gehaltenen Namenaktien der G.________AG 

infolge des Arrests Nr. ZES 23 414 mit Beschlag belegt sind.

2. Eventualiter seien die Arrestgegenstände gemäss Ziff. 1 bis zur De-
ckung der Arrestforderung der Gesuchstellerin von 
CHF 17’163’383.70 sowie der Kosten mit Arrest zu belegen.

3. Das Betreibungsamt Lachen-Altendort SZ sei anzuweisen, die Klar-
stellung gemäss Ziff. 1, eventualiter die ergänzte Arrestlegung gemäss 
Ziff. 2 bei der G.________AG zu vollziehen.

4. Über die Anträge gemäss Ziff. 1-3 sei ohne vorgängige Anhörung der 
Gesuchsgegnerin zu entscheiden.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsgeg-
nerin.

c) Am 16. Mai 2024 verfügte der Einzelrichter was folgt (angef. Verfügung):

1. Die Einsprache gegen den Arrestbefehl vom 06.09.2023 (ZES 23 414) 
wird gutgeheissen. Der Arrestbefehl vom 06.09.2023 (ZES 23 414) ist 
nach unbenutztem Ablauf der Beschwerdefrist oder nach Abschluss 
des kantonsgerichtlichen Verfahrens aufgehoben, falls das Kantons-
gericht Schwyz nichts anderes anordnet.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 2’000.00 (inkl. Fr. 200.00 bereits begli-
chene Arrestbefehlskosten) werden der Gesuchstellerin auferlegt.

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3. Die Gesuchstellerin wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin eine Par-
teientschädigung von Fr. 5’169.60 (inkl. Auslagen und MwSt.) zu be-
zahlen.

4. [Rechtsmittel]

5. [Zufertigung]

d) Dagegen erhob die Gesuchstellerin am 27. Mai 2024 fristgerecht Be-
schwerde mit den folgenden Anträgen (KG-act. 1):

1. Die Verfügung des Einzelrichters des Bezirksgerichts March vom 
16. Mai 2024 sei aufzuheben und es sei der mit Arrestbefehl xx vom 
6. September 2023 angeordnete und gemäss Arresturkunde des 
Betreibungsamts Altendorf-Lachen vom 27. September 2023 vollzo-
gene Arrest Nr. ZES 23 414 über 

- die Forderungen, Herausgabe, Dividenden- und sonstige Aus-
schüttungsansprüche, die sich aus der Stellung der Beschwer-
degegnerin als Aktionärin der G.________AG ergeben (inkl. der 
an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 7. Sep-
tember 2023 (oder bei Verschiebung zu einem späteren Zeit-
punkt) zu beschliessende Anspruch auf Rückzahlung an die Ak-
tionäre der G.________AG durch Barauszahlung von 
CHF 35.58 pro Aktie); sowie

- sämtliche der sich im Eigentum der Beschwerdegegnerin be-
findlichen Namenaktien der G.________AG 

bis zur Deckung einer Arrestforderung der Beschwerdeführerin von 
CHF 17’163’383.70 sowie der Kosten aufrecht zu erhalten.

2. Es sei klarzustellen, dass bis zur Deckung der Arrestforderung der 
Beschwerdeführerin von CHF 17’163’383.70 sowie der Kosten auch

- sämtliche Forderungen, Herausgabe-, Dividenden- und sons-
tige Ausschüttungsansprüche, die sich aus der Aktionärsstel-
lung des angeblichen Erwerbers und Rechtsnachfolgers der von 
der Beschwerdegegnerin gehaltenen Namenaktien der 
G.________AG, insbesondere auch der Anspruch auf Rückzah-
lung aufgrund der an der ausserordentlichen Generalversamm-
lung vom 27. März 2024 beschlossenen Kapitalherabsetzung; 
sowie

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- sämtliche vom angeblichen Erwerber und Rechtsnachfolger der 
Beschwerdegegnerin gehaltenen Namenaktien der 
G.________AG 

infolge des Arrests Nr. ZES 23 414 mit Beschlag belegt sind.

3. Eventualiter seien die Arrestgegenstände gemäss Ziff. 2 bis zur De-
ckung der Arrestforderung der Beschwerdeführerin von 
CHF 17’163’383.70 sowie der Kosten mit Arrest zu belegen.

4. Das Betreibungsamt Lachen-Altendort SZ sei anzuweisen, die Klar-
stellung gemäss Ziff. 2, eventualiter die ergänzte Arrestlegung 
gemäss Ziff. 3 bei der G.________AG zu vollziehen.

5. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwer-
degegnerin.

Mit Beschwerdeantwort vom 14. Juni 2024 ersuchte die Gesuchsgegnerin um 
Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne, unter 
Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchstellerin (KG-act. 8). 
Weitere Eingaben der Parteien datieren vom 28. Juni 2024 (KG-act. 11) 
bzw. 12. Juli 2024 (KG-act. 13).

2. Im internationalen Verhältnis richtet sich die Zuständigkeit nach dem Bun-
desgesetz über das Internationale Privatrecht (IPRG; SR 291), soweit keine völ-
kerrechtlichen Verträge vorbehalten sind (vgl. Art. 1 Abs. 1 lit. a und 
Abs. 2 IPRG). Art. 10 lit. b IPRG findet indes keine Anwendung auf den Arrest. 
Die örtliche Zuständigkeit zur Verarrestierung von in der Schweiz gelegenen 
Vermögenswerten des Schuldners ergibt sich, auch im internationalen Verhält-
nis, aus Art. 272 Abs. 1 SchKG: Zuständig ist entweder das Gericht am Betrei-
bungsort oder am Ort, an dem die Vermögenswerte gelegen sind (Müller-Chen, 
in: Müller-Chen/Widmer Lüchinger [Hrsg.], Zürcher Kommentar zum IPRG, 
Band I, 3. A. 2018, Art. 10 IPRG N 19 und 29). Die sachliche und funktionale 

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Zuständigkeit wird schliesslich durch § 12 EGzSchKG i.V.m. § 12 Abs. 1 JG ge-
regelt, womit das Kantonsgericht Schwyz für die Beurteilung der Beschwerde 
im Arrestbewilligungsverfahren zuständig ist. 

3. a) Im Beschwerdeverfahren nach der ZPO (vgl. Art. 278 Abs. 3 SchKG) 
kann nur die „offensichtlich unrichtige” bzw. willkürliche Tatsachenfeststellung 
und Beweiswürdigung geltend gemacht werden (Art. 320 lit. b ZPO). In Rechts-
fragen kommt der Beschwerdeinstanz demgegenüber umfassende Prüfungs-
befugnis zu (Art. 320 lit. a ZPO). Unter die unrichtige Rechtsanwendung fällt 
u.a. die fehlerhafte Anwendung des SchKG, der ZPO oder die falsche Anwen-
dung ausländischen Rechts (BGE 138 III 232 E. 4.1.2; Reiser, in: Staehe-
lin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs II, 
3. A. 2021, Art. 278 SchKG N 40). Die Beschwerdeinstanz wendet das Recht 
von Amtes wegen an, weshalb sie die Beschwerde auch mit einer anderen Ar-
gumentation gutheissen oder diese auch mit einer von der Argumentation der 
Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen kann (OG ZH PS220099 vom 
11. August 2022 E. II./5.1 mit Verweisen).

b) Eine Beschwerde ist gemäss Art. 321 Abs. 1 ZPO schriftlich und begrün-
det einzureichen. In der Beschwerdebegründung ist darzulegen, worauf der Be-
schwerdeführer seine Legitimation stützt, inwieweit er beschwert ist, auf wel-
chen Beschwerdegrund (Art. 320 ZPO) er sich beruft und an welchen Mängeln 
der angefochtene Entscheid leidet. Im Beschwerdeverfahren besteht mithin 
eine Rügepflicht, und es obliegt der beschwerdeführenden Partei, sich in der 
Beschwerde mit dem vorinstanzlichen Entscheid auseinanderzusetzen und im 
Einzelnen darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem Be-
schwerdegrund krankt, andernfalls auf die Beschwerde nicht einzutreten ist 
(Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Band II, 4. A. 
2025, Art. 321 ZPO N 14 f.; Staehelin/Mosimann, in: Staehelin/Grolimund 

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[Hrsg.], Zivilprozessrecht, 4. A. 2024, § 26 N 42; Sterchi, in: Hausheer/Walter 
[Hrsg.], Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band II, 
2012, Art. 321 ZPO N 17 ff.).

c) Zwar kann der Gläubiger im Rahmen der Beschwerde keine Noven vor-
bringen, wenn sein Arrestgesuch verweigert wird (vgl. KG-act. 11 Rz 8; Art. 326 
Abs. 1 ZPO; Reiser, a.a.O., Art. 278 SchKG N 7 und 46), indes weist die Ge-
suchsgegnerin zu Recht darauf hin (vgl. KG-act. 13 Rz 6), dass die vorliegende 
Beschwerde sich nicht gegen die Nichtbewilligung des Arrests, sondern gegen 
den Arresteinspracheentscheid richtet. Gemäss Art. 278 Abs. 3 ZPO können 
vor der Rechtsmittelinstanz neue Tatsachen geltend gemacht werden (siehe 
auch Art. 326 Abs. 2 ZPO), wozu nach der Praxis des Bundesgerichts sowohl 
echte als auch unechte Noven zählen (BGE 145 III 324 E. 6.6.4). Mit unechten 
Noven sind Tatsachen und Beweismittel gemeint, die bereits vor dem Einspra-
cheentscheid bestanden. Solche sind im Beschwerdeverfahren analog zu 
Art. 317 Abs. 1 ZPO nur zu berücksichtigen, wenn sie ohne Verzug vorgebracht 
werden (lit. a) und wenn sie trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster 
Instanz vorgebracht werden konnten (lit. b; BGE 145 III 324 E. 6.6.4). 

4. a) Arrestbewilligung und -einsprache erfolgen im summarischen Verfah-
ren (Art. 251 lit. a ZPO). Der Arrest wird bewilligt, wenn der Gläubiger glaubhaft 
macht, dass seine Forderung besteht (Art. 272 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG), ein Ar-
restgrund vorliegt (Art. 272 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG) und Vermögensgegenstände 
vorhanden sind, die dem Schuldner gehören (Art. 272 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG). 
Dass die Voraussetzungen zur Bewilligung des Arrests nicht bewiesen, sondern 
lediglich glaubhaft gemacht werden müssen, gilt grundsätzlich auch für den Ein-
spracheentscheid, aber hier aufgrund eines kontradiktorischen Verfahrens 
(Stoffel, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], a.a.O., Art. 271 SchKG N 27). 

Kantonsgericht Schwyz 10

b) Die Glaubhaftmachung der Forderung umfasst deren Bestand sowohl in 
tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht (Stoffel, a.a.O., Art. 272 SchKG 
N 8). Die Anforderungen an den Wahrscheinlichkeitsbeweis dürfen nicht zu 
hoch angesetzt werden, doch ist eine Beweisführung mindestens in den Grund-
zügen erforderlich. Für die Arrestbewilligung ist keine qualifizierte oder erhöhte 
Wahrscheinlichkeit erforderlich. Eine „normale” Glaubhaftmachung genügt 
(Stoffel, a.a.O., Art. 272 SchKG N 4a ff.). Die tatsächlichen Umstände der Ent-
stehung der Arrestforderung sind glaubhaft gemacht, wenn für deren Vorhan-
densein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn der Arrestrichter mit der Mög-
lichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnten. Demgegenüber 
ist es am Arrestschuldner, gestützt auf verfügbare Beweismittel aufzuzeigen, 
dass sein Standpunkt wahrscheinlicher ist als derjenige des Arrestgläubigers. 
Die rechtliche Prüfung des Bestandes der Arrestforderung ist summarisch, das 
heisst weder endgültig noch restlos (BGE 138 III 232 E. 4.1.1; 
BGer 5A_517/2023 vom 23. Februar 2024 E. 4.1). 

5. a) Der Vorderrichter verneinte das Glaubhaftmachen des Bestands (und 
der Fälligkeit) der Arrestforderung und hiess daher die Arresteinsprache gut. 
Laut seinen Erwägungen zweifelt die Gesuchsgegnerin die Gültigkeit der Deed 
of Indemnitiy an und bringt weiter vor, dass sie im Konkurs der I.________AG 
keine Schadloshaltungspflicht treffe. Die Gesuchstellerin leite ihre Arrestforde-
rung aus der Deed of Indemnity nach malaysischem Recht ab. Mit Bezug auf 
den Konkurs der I.________AG gehe aus dem Rechtsgutachten der malaysi-
schen Rechtsanwälte lediglich hervor, dass der Konkurs nichts an den Ver-
pflichtungen der Gesuchsgegnerin unter der Deed of Indemnity ändere. Auf die 
Vorbringen der Gesuchsgegnerin, wonach mit dem Konkurs über die 
I.________AG noch kein von der Gesuchstellerin (recte: Gesuchsgegnerin) 
auszugleichender Schaden eingetreten sei, gehe das Rechtsgutachten, wel-
ches im Übrigen ohnehin als Parteigutachten lediglich eine Parteibehauptung 

Kantonsgericht Schwyz 11

darstelle, mit keinem Wort ein. Die Ausführungen der Gesuchsgegnerin, wo-
nach die I.________AG im Konkurs keine Zahlungen an die Gesuchstellerin 
leisten dürfe, weshalb bei der I.________AG (noch) kein Schaden entstanden 
sei, der durch eine Entschädigung der Gesuchsgegnerin auszugleichen wäre, 
würden unter diesen Umständen die Glaubhaftigkeit der gesuchstellerischen 
Behauptung zu entkräften vermögen (angef. Verfügung E. 3.3-3.6). 

b) aa) Die Gesuchstellerin hält der Vorinstanz sowohl eine offenkundig un-
richtige Sachverhaltsfeststellung als auch eine unrichtige Rechtsanwendung 
vor. Der Konkurs der I.________AG habe keinen Einfluss auf die Verpflichtun-
gen der Gesuchsgegnerin unter der Deed of Indemnity, was im Gutachten zum 
malaysischen Recht ausdrücklich festgehalten sei. Die Schadloshaltungsver-
pflichtung bleibe gemäss Ziff. 2.2 der Deed of Indemnity ungeachtet der Kon-
kurseröffnung entweder bis zum Ausserkrafttreten des Garantievertrags oder 
bis zur erfolgten Leistung aller Beitragszahlungen durch die F.________Ltd. in 
Kraft. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen führe auch die Behauptung 
der Gesuchsgegnerin, wonach kein von ihr unter der Deed of Indemnity auszu-
gleichender Schaden vorliege, nicht dazu, dass Bestand und Fälligkeit der Ar-
restforderungen nicht erstellt oder glaubhaft gemacht worden wären. In der 
Deed of Indemnity habe sich die Gesuchsgegnerin verpflichtet, die 
I.________AG für jegliche Ansprüche, Verpflichtungen und Kosten aus dem 
Garantievertrag mit ihr schadlos zu halten. Bereits gemäss dem Wortlaut der 
Vereinbarung sei die Gesuchsgegnerin schon dann zur Schadloshaltung der 
I.________AG verpflichtet, wenn dieser gegenüber Forderungen aus dem Ga-
rantievertrag geltend gemacht würden. Die Schadloshaltungsverpflichtung be-
ziehe sich ausdrücklich auf den von der I.________AG geschuldeten und zahl-
baren Betrag und nicht auf eine allfällig erfolgte Zahlung. Ob die I.________AG 
Zahlungen geleistet habe bzw. infolge Konkurses nicht mehr leisten dürfe, sei 
irrelevant. Sie habe zahlreiche Schritte zur Geltendmachung und Vollstreckung 

Kantonsgericht Schwyz 12

ihrer Forderungen gegen die I.________AG im Zusammenhang mit dem Ga-
rantievertrag unternommen und damit die Forderungen aus dem Garantiever-
trag jedenfalls geltend gemacht, wofür die Gesuchsgegnerin die I.________AG 
schadlos zu halten habe. Mit Schreiben vom 9. August 2023 habe das Konkur-
samt Wetzikon die Gesuchsgegnerin gestützt auf die Deed of Indemnity zur 
Zahlung von Fr. 17’163’383.70 bis spätestens am 31. August 2023 aufgefor-
dert. Bis zum heutigen Datum sei keine Zahlung erfolgt. Damit sei ihre (in ihrer 
Eigenschaft als Abtretungsgläubigerin im Konkurs der I.________AG) fällige 
Arrestforderung gegenüber der Gesuchsgegnerin nachgewiesen, zumindest 
aber glaubhaft gemacht. Dass die Gesuchsgegnerin unter der Deed of Indem-
nity überdies direkt an sie leisten könnte, verdeutliche einmal mehr, dass der 
I.________AG kein Schaden aufgrund einer Zahlung an sie entstanden sein 
müsse, damit die Schadloshaltungsverpflichtung greife. Die haltlosen Behaup-
tungen der Gesuchsgegnerin würden ihre substanzierte Darlegung im Arrest-
gesuch und in ihren Rechtsschriften im Einspracheverfahren nicht in Zweifel zu 
ziehen vermögen, geschweige denn zu entkräften (KG-act. 1 Rz 38 ff.). 

bb) Die Gesuchsgegnerin hält dem entgegen, die Vorinstanz hätte das Arrest-
gesuch mangels (rechtzeitiger) Darlegung des anwendbaren malaysischen 
Rechts von Beginn weg abweisen müssen. Davon abgesehen sei ein allfälliger 
Anspruch aus der Deed of Indemnity nicht formgerecht geltend gemacht wor-
den. Weiter führe der Konkurs der I.________AG dazu, dass diese nicht zu ei-
ner Zahlung an die Gesuchstellerin gezwungen werden könne. Die Vorinstanz 
habe den zunächst glaubhaft gemachten Bestand der Arrestforderung als da-
durch entkräftet angesehen, dass eine materielle Voraussetzung der Schadlos-
haltungspflicht nicht gegeben gewesen sei. Das Argument der Gesuchstellerin, 
dass die Eröffnung des Konkurses in der Deed of Indemnity nicht als Erlö-
schungsgrund genannt sei, gehe damit an der Sache vorbei. Der in dem von 
der Gesuchstellerin eingereichten Legal Memorandum erwähnte Präzedenzfall 
beziehe sich nicht auf die Frage, ob mit der Eröffnung des Konkurses über die 

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Begünstigte überhaupt noch ein Schaden eintreten könne, der gestützt auf die 
Deed of Indemnity auszugleichen wäre. Vielmehr scheine er die Frage zu be-
treffen, ob eine vor Konkurseröffnung getroffene Vereinbarung auch nach Kon-
kurseröffnung ihre Gültigkeit behalte, was bejaht worden sei. Wenn das Legal 
Memorandum nach Darlegung dieses nicht einschlägigen Präzedenzfalles in 
Rz 22 zum Schluss gelange, die Konkurseröffnung habe keinen Einfluss auf 
den Bestand, die Höhe und die Durchsetzbarkeit von Ansprüchen, die auf der 
vor Konkurseröffnung abgeschlossenen Deed of Indemnity beruhen würden, so 
treffe dies den Kern der Sache offensichtlich nicht. Richtig sei sodann zwar, 
dass für das Entstehen der Zahlungspflicht unter der Deed of Indemnity nicht 
vorausgesetzt sei, dass die I.________AG effektiv bereits eine Zahlung vorge-
nommen habe. Indes sei gemäss dem Wortlaut und auch gemäss dem Sinn 
und Zweck der Deed of Indemnity vorausgesetzt, dass gegenüber der 
I.________AG eine durchsetzbare Forderung geltend gemacht werde, in dem 
Sinne, dass die I.________AG zur Vornahme einer entsprechenden Zahlung 
gezwungen werden könne. Mit der Konkurseröffnung könne und dürfe die 
I.________AG gegenüber der Gesuchstellerin keinerlei Zahlungen mehr täti-
gen. Die I.________AG müsse daher nicht befürchten, dass sie (recte: die Ge-
suchstellerin) ihr gegenüber eine Forderung in Höhe von Fr. 17’163’383.70 
durchsetzen werde. Mit der Schadloshaltungsverpflichtung solle denn auch ge-
rade verhindert werden, dass die I.________AG aufgrund der garantierten Ver-
pflichtungen in finanzielle Bedrängnis oder in Konkurs gerate. Sei das Konkur-
sszenario einmal eingetreten, so gebe es nichts mehr zu retten. Mit dem Kon-
kurs sei der Deed of Indemnity daher die Grundlage entzogen worden, weshalb 
keine Zahlungspflicht mehr bestehe. Zwar könne sie ihrer Pflicht zur Schadlos-
haltung auch dadurch nachkommen, dass sie direkt eine Zahlung an die aus 
dem Garantievertrag Begünstigte leiste, was aber ebenfalls nichts daran än-
dere, dass die Schadloshaltungsverpflichtung als solche nur dann greife, wenn 
es darum gehe, einen der I.________AG entstandenen oder drohenden Scha-
den zu ersetzen bzw. abzuwehren (KG-act. 8 Rz 9 ff.). 

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cc) Die Gesuchstellerin wiederum bringt dagegen im Wesentlichen vor, dass 
die unspezifizierte Behauptung, sie hätte das anwendbare Recht in ihren 
Grundzügen darlegen müssen, nicht verfange. Es habe kein Anlass bestanden, 
das malaysische Recht über den Vertragstext der Deed of Indemnity hinaus 
darzulegen. Sie habe sodann zahlreiche Schritte zur Geltendmachung und Voll-
streckung ihrer Forderungen gegenüber der I.________AG unter dem Garan-
tievertrag unternommen. Dass die I.________AG infolge ihres Konkurses an-
geblich nicht hätte befürchten müssen, ihre Verbindlichkeiten zu begleichen, än-
dere nichts an der Zahlungspflicht der Gesuchsgegnerin. Letztere verkenne zu-
dem den Wortlaut sowie Sinn und Zweck der Deed of Indemnity, wenn sie be-
haupte, diese würde voraussetzen, dass die I.________AG zur Zahlung ge-
zwungen werden könnte, zumal es sich bei diesem Vorbringen um ein unzuläs-
siges Novum handle. Dass diese nachweislich nicht den von der Gesuchsgeg-
nerin behaupteten Zweck verfolge, ergebe sich auch aus dem Protokoll der Ver-
waltungsratssitzung der I.________AG vom 27. März 2008. Sinn und Zweck 
der Deed of Indemnity sei nicht die Verhinderung einer finanziellen Bedrängnis 
oder eines Konkurses der I.________AG, sondern die Verpflichtung der Ge-
suchsgegnerin zur Zahlung der Ausstände der F.________Ltd. ihr gegenüber. 
Ob die I.________AG infolge Konkurses keine Zahlungen mehr leisten dürfe, 
sei vollkommen irrelevant. Aus dem Protokoll (der Verwaltungsratssitzung vom 
27. März 2008) ergebe sich ausserdem die Zusicherung der Gesuchsgegnerin, 
dass die Deed of Indemnity unter malaysischem Recht vollstreckbar sei (KG-
act. 11 Rz 6 ff.).  

dd) Mit Stellungnahme vom 12. Juli 2024 hält die Gesuchsgegnerin unter an-
derem fest, es handle sich bei ihrem Argument, wonach die Deed of Indemnity 
für eine Schadloshaltungspflicht voraussetze, dass die I.________AG zur Zah-
lung der geltend gemachten Forderung gezwungen werden könnte, um eine 
rechtliche Argumentation, für die kein Novenrecht gelte. Im Übrigen habe sie 

Kantonsgericht Schwyz 15

dies im Kern bereits in der begründeten Arresteinsprache vorgebracht. Das ein-
gereichte Protokoll der Verwaltungsratssitzung sowie die entsprechenden Vor-
bringen seien unzulässsige Noven, zu deren verspäteter Einreichung die Ge-
suchstellerin keine Berechtigung darlege (KG-act. 13 Rz 11 ff.).

c) Für die Beurteilung der Frage des Bestands einer Forderung der Gesuch-
stellerin gegenüber der Gesuchsgegnerin ist der Inhalt der Deed of Indemnity 
entscheidend, die unbestrittenermassen malaysischem Recht unterliegt (siehe 
auch Vi-act. 1 KB 9 Ziffer 5). Gemäss Art. 16 Abs. 1 IPRG ist der Inhalt des 
anwendbaren ausländischen Rechts grundsätzlich von Amtes wegen festzu-
stellen, wozu die Mitwirkung der Parteien verlangt und bei vermögensrechtli-
chen Ansprüchen sogar der Nachweis den Parteien überbunden werden kann. 
Ist der Inhalt des anzuwendenden ausländischen Rechts nicht feststellbar, so 
ist schweizerisches Recht anzuwenden (Art. 16 Abs. 2 IPRG). Im summari-
schen Verfahren ist Art. 16 IPRG indessen nur eingeschränkt anwendbar. In 
Abweichung zu Absatz 1 Satz 1 dieser Bestimmung besteht hier grundsätzlich 
keine Pflicht des Gerichts, das anwendbare ausländische Recht von Amtes we-
gen festzustellen (BGE 140 III 456 E. 2.3–2.4; BGE 145 III 213 E. 6.1.2). Viel-
mehr obliegt es der gesuchstellenden Partei grundsätzlich auch ohne richterli-
che Aufforderung, bereits in ihrem Gesuch das ausländische Recht in seinen 
relevanten Grundzügen darzutun, und zwar so weit, als es ihr nach den Um-
ständen des Einzelfalls zugemutet werden kann, d.h. insbesondere nach Mass-
gabe der Dringlichkeit des Begehrens und der Zugänglichkeit des anwendbaren 
Rechts (OG ZH PS210147 vom 5. Oktober 2021 E. 5.2.1 mit Verweisen). Sind 
einzelne anspruchsbegründende Merkmale nicht ohne Weiteres aus sich selbst 
heraus verständlich, muss die gesuchstellende Partei sodann dartun, wie diese 
ausgelegt werden (OG ZH PS220099 vom 11. August 2022 E. II./6.6). Diese 
Obliegenheit trifft die Gesuchstellerin für die anspruchsbegründenden 
Elemente. Demgegenüber hat der Gesuchsgegner aufzuzeigen, inwiefern das 
ausländische Recht Einwendungen und Einreden vorsieht (OG ZH PS220099 

Kantonsgericht Schwyz 16

vom 11. August 2022 E. II./6.3). Unterlässt es die gesuchstellende Partei, das 
anwendbare ausländische Recht hinsichtlich der anspruchsbegründenden Ele-
mente darzutun, obschon ihr dies möglich und zumutbar gewesen wäre, ist ihr 
Gesuch grundsätzlich ohne Weiterungen abzuweisen (OG ZH PS210147 vom 
5. Oktober 2021 E. 5.2.1 und 5.2.2 mit Verweisen; OG ZH PS220099 vom 
11. August 2022 E. II./6.4; OG ZH PS230212 vom 23. Januar 2024 E. 3.7.1; 
vgl. auch BGer 5A_593/2020 vom 17. Februar 2021 E. 5.2.2 und 5.2.4). 

In ihrem Arrestgesuch legte die Gesuchstellerin zwar den Inhalt von Ziffer 2.1 
und 2.2 der Deed of Indemnity dar (Vi-act. 1 Rz 17 f.). Ob die Deed of Indemnity 
nach malaysischem Recht gültig, insbesondere formgültig zustande gekommen 
ist, wie der Inhalt der Deed of Indemnity bezogen auf die konkreten 
vorliegenden Verhältnisse nach malaysischem Recht auszulegen ist und ob – 
und gegebenenfalls inwieweit – die Deed of Indemnity nach malaysischem 
Recht eine Forderung der I.________AG gegenüber der Gesuchsgegnerin 
begründete, führte sie indes nicht aus. Die besondere Dringlichkeit des 
Arrestverfahrens gebietet es, dass der Inhalt des relevanten ausländischen 
Rechts nach Möglichkeit bereits bei erster Gelegenheit nachgewiesen wird. 
Deshalb rechtfertigt es sich, die zeitlichen Schranken für das Vorbringen von 
Tatsachen im Arrestverfahren (Art. 229 Abs. 1 lit. a ZPO) zumindest analog 
auch auf den Nachweis ausländischen Rechts anzuwenden, weil sich eine 
uneingeschränkte Einbringung rechtlicher nova als undurchführ-bar erwiese 
(vgl. BGer 5A_973/2017 vom 4. Juni 2019 E. 4.3) und im Arrestverfahren den 
Vorbringen zum anwendbaren Recht eine ähnliche Bedeutung zukommt wie 
den Tatsachenbehauptungen und den dazugehörigen Beweismitteln (vgl. OG 
ZH PS230212 vom 23. Januar 2023 E. 3.7.4, u.a. mit Verweis auf BGE 138 II 
217 E. 2.3 und BGE 145 III 213 E. 2.3, wonach Rechtsgutachten in bestimmten 
Fällen zumindest teilweise der Charakter eines Beweismittels zukomme). Auch 
diverse Autoren vertreten die Auffassung, dass sich das Verfahren, 
insbesondere betreffend die prozessualen Formen und Fristen, zumindest dann 

Kantonsgericht Schwyz 17

sinngemäss nach den Beweisregeln der Art. 150 ff. ZPO richtet, wenn der 
Nachweis des ausländischen Rechts den Parteien überbunden wurde (Guyan, 
in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische 
Zivilprozessordnung, 4. A. 2024, Art. 150 ZPO N 8; Sutter-Somm/Seiler, Hand-
kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2021, Art. 150 ZPO 
N 17; Hasenböhler/Yanez, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler 
[Hrsg.], a.a.O., Art. 150 ZPO N 24; Brönnimann, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], 
a.a.O., Art. 150 ZPO N 23; Girsberger/Furrer, in: Müller-Chen/Widmer Lüchin-
ger [Hrsg.], a.a.O., Art. 16 IPRG N 43 f.; a.M. Baumgartner, in: Oberham-
mer/Domej/Haas [Hrsg.], Kurzkommentar, Schweizerische Zivilprozessord-
nung, 3. A. 2021, Art. 150 ZPO N 9; Walter, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner 
Kommentar, Schweizerisches Zivilgesetzbuch, Band I, Einleitung und 
Personenrecht, 1. Abteilung, Einleitung, Art. 1-9 ZGB, 2012, Art. 8 ZGB N 112; 
Moret, Aktenschluss und Novenrecht nach der Schweizerischen 
Zivilprozessordnung, 2014, N 506; Reut, Noven nach der Schweizerischen 
Zivilprozessordnung, 2017, N 104), wie es nach dem Gesagten namentlich im 
Summarverfahren der Fall ist. 

Mit ihrer Stellungnahme zur Arresteinsprache der Gesuchsgegnerin legte die 
Gesuchstellerin ein Rechtsgutachten einer malaysischen Anwaltskanzlei auf 
(Vi-act. 19 KB 2) und machte gestützt darauf namentlich Ausführungen zur Gül-
tigkeit der Deed of Indemnity nach malaysischem Recht (Vi-act. 19 Rz 10 ff.). 
Bei der Stellungnahme der Arrestgläubigerin zur Einsprache der Schuldnerin 
gemäss Art. 278 Abs. 2 SchKG handelt es sich jedoch bereits um den zweiten 
Parteivortrag und nicht um die Gesuchsantwort (OG ZH PS230248 vom 2. April 
2024 E. 3.4). Im Einspracheverfahren besteht kein Anspruch, sich zweimal zur 
Sache zu äussern und unbeschränkt Noven vorzubringen, jedenfalls soweit das 
Gericht – wie vorliegend (vgl. Vi-act. 14) – keinen zweiten Schriftenwechsel an-
ordnet (Meier-Dieterle, in: Hunkeler [Hrsg.], Kurzkommentar, Schuldbetreibung 

Kantonsgericht Schwyz 18

und Konkurs, 3. A. 2025, Art. 278 SchKG N 11a mit Verweisen). Unechte No-
ven sind zulässig, wenn der Nachweis der Entschuldbarkeit erbracht wird. Die 
Partei, die sich darauf beruft, hat im Einzelnen darzulegen, dass und inwiefern 
es auch bei zumutbarer Sorgfalt nicht möglich gewesen wäre, das Novum bei 
der letzten prozessualen Äusserungsmöglichkeit beizubringen (Willisegger, in: 
Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], a.a.O., Art. 229 ZPO N 51; Pahud, Brun-
ner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Kommentar Schweizerische Zivilprozessord-
nung, 3. A. 2025, Art. 229 ZPO N 17). Grundsätzlich ist davon auszugehen, 
dass der klagenden Partei weder möglich noch zumutbar ist, auf Vorrat in ihrer 
ersten Eingabe sämtliche denkbaren Noven zu entkräften, mit denen der Pro-
zessstoff in der Gesuchsantwort noch ausgedehnt werden kann. Wenn daher 
in dieser Noven vorgebracht werden, welche die Gesuchstellerin ihrerseits mit 
unechten Noven entkräften will, so ist insofern die Voraussetzung von Art. 229 
Abs. 1 lit. b ZPO erfüllt, als diese Noven vor Aktenschluss trotz zumutbarer 
Sorgfalt nicht vorgebracht werden konnten. Damit der gesuchstellenden Partei 
dieser Sorgfaltsnachweis gelingt, ist immerhin unabdingbar, dass die Vorbrin-
gen in der Gesuchsantwort für diese Noven kausal sind. Erforderlich ist einer-
seits, dass (erst) die Vorbringen der Gegenseite das Vorbringen der unechten 
Noven veranlasst haben, andererseits dass die unechten Noven in technischer 
bzw. thematischer Hinsicht als Reaktion auf diese Vorbringen aufzufassen sind. 
Für die Prüfung dieses Kausalzusammenhangs ist folglich eine genaue Be-
trachtung der zur Diskussion stehenden neuen Tatsachen und Beweismittel un-
umgänglich (vgl. BGE 146 III 55 E. 2.5.2 zum doppelten Schriftenwechsel). Die 
Gesuchstellerin äusserte sich in ihrer Stellungnahme zur Arresteinsprache nicht 
zur Novenberechtigung und zeigte nicht auf, weshalb es ihr – bzw. der Konkurs-
masse – nicht zumutbar gewesen sein soll, bereits mit dem Arrestgesuch ein 
Gutachten einzureichen oder die entsprechenden Ausführungen zum malaysi-
schen Recht zu machen. Ebenso wenig führte die Konkursmasse im Arrestge-
such aus, weshalb ihr solche Ausführungen zum damaligen Zeitpunkt nicht zu-
mutbar gewesen sein sollen. Gerade weil das Arrestgesuch sich auf den Inhalt 

Kantonsgericht Schwyz 19

einer dem ausländischen Recht unterstehenden Vereinbarung abstützte und 
die gesuchstellende Partei nach dem Gesagten bereits in ihrem Gesuch das 
ausländische Recht in seinen relevanten Grundzügen darzutun hat, es sei 
denn, dass ihr dies nach den Umständen des Einzelfalls (zu diesem Zeitpunkt) 
nicht zugemutet werden könne, hätten sich solche Ausführungen aufgedrängt. 
Mit ihren Ausführungen zum malaysischen Recht in ihrer Stellungnahme zur 
Arresteinsprache war die Gesuchstellerin daher nicht zu hören. Das gilt auch 
für ihre Vorbringen in der Eingabe vom 28. Juni 2024 im Zusammenhang mit 
dem neu eingereichten Protokoll der Sitzung des Verwaltungsrats der 
I.________AG vom 27. März 2008 (KG-act. 11/1), wonach sich aus diesem 
Protokoll die Zusicherung der Beschwerdegegnerin ergebe, dass die Deed of 
Indemnity nach malaysischem Recht vollstreckbar sei (KG-act. 11 Rz 15 ff.). 
Auch hierbei handelt es sich um unechte Noven, für deren verspätetes Einrei-
chen die Gesuchstellerin keine Berechtigung darlegte (vgl. E. 3c oben).

Legte die Gesuchstellerin nach dem Gesagten das anwendbare malaysische 
Recht hinsichtlich der anspruchsbegründenden Elemente nicht – oder jeden-
falls nicht rechtzeitig – dar, konnte sie den Bestand der Arrestforderung nicht 
glaubhaft machen, weshalb eigentlich bereits ihr Arrestgesuch abzuweisen ge-
wesen wäre und jedenfalls die Arresteinsprache gutzuheissen war. Der ange-
fochtene Entscheid ist damit im Ergebnis nicht zu beanstanden. 

6. Zusammenfassend ist die Beschwerde abzuweisen. Die Kosten des Be-
schwerdeverfahrens werden ausgangsgemäss der Gesuchstellerin auferlegt 
(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Das obere Gericht, an das eine betreibungsrechtliche 
Summarsache (vgl. Art. 251 lit. a ZPO) weitergezogen wird, kann für seinen 
Entscheid eine Gebühr erheben, die höchstens das Anderthalbfache der für die 
Vorinstanz zulässigen Gebühr beträgt (Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG). Die 
Spruchgebühr vor erster Instanz nach Art. 48 GebV SchKG ist als streitwertab-
hängige Rahmengebühr ausgestaltet und beträgt bei einem Streitwert von über 

Kantonsgericht Schwyz 20

Fr. 1’000’000.00 Fr. 500.00 bis Fr. 4’000.00. Bei einer Arrestforderung von über 
Fr. 17’000’000.00 kann demnach für das Beschwerdeverfahren eine Spruchge-
bühr von bis zu Fr. 6’000.00 erhoben werden. In Anbetracht des hohen Streit-
werts einerseits und des durchschnittlichen Aufwands des Verfahrens sowie 
des Umfangs der Streitsache andererseits erscheint es angemessen, die Kos-
ten des Beschwerdeverfahrens auf Fr. 4’000.00 festzusetzen. Die Gesuchstel-
lerin hat die Gesuchsgegnerin ausserdem angemessen zu entschädigen. Auch 
im Arrestverfahren spricht das Gericht die Parteientschädigung an die obsie-
gende Partei (Art. 106 ZPO) gemäss Art. 105 Abs. 2 ZPO i.V.m. Art. 96 ZPO 
nach den kantonalen Tarifen zu (BGE 139 III 195 E. 4.3). Für das Beschwerde-
verfahren beläuft sich das Honorar auf Fr. 180.00 bis Fr. 2’400.00 (§ 12 Geb-
TRA). In Nachachtung der allgemeinen Kriterien nach § 2 Abs. 1 GebTRA – na-
mentlich der Wichtigkeit der Streitsache mit Blick auf den hohen Streitwert, ihrer 
Schwierigkeit und des notwendigen Zeitaufwands – ist die Entschädigung auf 
das Maximum des Gebührenrahmens, mithin auf Fr. 2’400.00 (inkl. Auslagen 
und MWST; § 2 Abs. 2 GebTRA) festzulegen;-

beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 4’000.00 werden der Ge-
suchstellerin auferlegt und von dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss 
von Fr. 6’000.00 bezogen. Der Restbetrag (Fr. 2’000.00) wird der Ge-
suchstellerin zurückerstattet.

3. Die Gesuchstellerin hat die Gesuchsgegnerin für das Beschwerdeverfah-
ren mit Fr. 2’400.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen.

Kantonsgericht Schwyz 21

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung 
nach Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivil-
sachen wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 98 BGG) 
beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerde-
schrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streit-
wert beträgt Fr. 17’163’383.70.

5. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), Rechtsanwalt 
D.________ (2/R), Betreibungskreis Altendorf-Lachen (1/R, im Dispositiv) 
und die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung an die Vorin-
stanz (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dis-
positiv). 

Namens der Beschwerdekammer
Der Kantonsgerichtsvizepräsident Die Gerichtsschreiberin

Versand 26. August 2025  amu