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**Case Identifier:** ad44c4fa-92b0-5b14-9e6e-1e858ca717c5
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-07-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.07.2009 IV 2008/84
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2008-84_2009-07-16.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2008/84

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 06.07.2020

Entscheiddatum: 16.07.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 16.07.2009
Art. 28 Abs. 2ter IVG. Gemischte Methode. Umstrittene Statusfrage bei stets 
schwankenden Einkommen und zuletzt ausgeübter 50%-Tätigkeit. Da 
anzunehmen ist, dass die Beschwerdeführerin ihr Pensum aus 
gesundheitlichen Gründen reduziert hat, kann mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass sie im Gesundheitsfall 
nicht zu 50%, sondern zu 80% erwerbstätig wäre. Da die verbleibende 
Restarbeitsfähigkeit von 60% nur ganztags zu verwerten ist, ist die 
entsprechende Beeinträchtigung auch im Teilpensum voll zu 
berücksichtigen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. 
Gallen vom 16. Juli 2009, IV 2008/84).

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer und Marie-

Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiberin Andrea Keller

Entscheid vom 16. Juli 2009

in Sachen

J.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente

Sachverhalt:

A.  

A.a J.___ (Jahrgang 1949) meldete sich am 26. Januar 2005 zum Bezug von IV-

Leistungen (besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen, Rente) an, da sie seit 

2001 an chronischen Schmerzen, einer Depression und an Osteoporose leide. Sie 

verfüge über keine Berufsausbildung und habe von 1996 bis 2004 im Verkauf bei A.___ 

gearbeitet, wo sie ein monatliches Einkommen von rund Fr. 1'100.-- erzielt habe (act. G 

6.1). Dr. med. B.___, Innere Medizin FMH, diagnostizierte im Arztbericht vom 9. März 

2005 eine chronische Depression mit Somatisierungstendenz sowie chronische 

Unterbauchschmerzen als mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Für die zuletzt 

ausgeübte Tätigkeit bestehe eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 5. März 2004 (act. G 

6.9). Im Arztbericht vom 1. April 2005 stellte Dr. med. C.___, Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung seit 

Dezember 2003 und attestierte der Versicherten eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 

20. Dezember 2003 (act. G 6.11). Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Gynäkologie und 

Geburtshilfe stellte im Arztbericht vom 2. Mai folgende Diagnosen mit Auswirkung auf 

die Arbeitsfähigkeit: 1. chronifizierte Unterbauchschmerzen rechts ohne fassbares 

organisches Korrelat; St. n. multiplen Baucheingriffen; 2. chronische Depressionen 

sowie 3. eine Benzodiazepinabhängigkeit. Die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten 

im Umfang von zwei bis vier Stunden pro Tag möglich, wobei eine um 50% 

verminderte Leistungsfähigkeit bestehe (act. G 6.13).

A.b Am 15. November 2005 fand eine Abklärung im Haushalt der Versicherten statt. 

Dabei gab diese an, sie würde ohne Behinderung im gleichen Ausmass erwerbstätig 

sein wie früher. Die Abklärungsperson stufte die Versicherte als zu je 50% erwerbs- 

und im Haushalt tätig ein und ermittelte im Haushalt eine Einschränkung von 22% (act. 

G 6.18).

A.c Am 4. Juli 2006 wurde die Versicherte durch Dr. med. E.___, Spezialarzt Psychiatrie 

und Psychotherapie, psychiatrisch untersucht und begutachtet. In seinem Gutachten 

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vom 5. Juli 2006 diagnostizierte er eine rezidivierende depressive Störung leichten 

Grades mit somatischen Symptomen (ICD-10: F33.01) sowie eine 

Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.0). Für die angestammte Tätigkeit als Kassiererin 

bestehe eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit; dasselbe gelte im Bereich der dem Leiden 

angepassten Tätigkeiten. Die Versicherte sei vermindert belastbar und 

frustrationsintolerant (act. G 6.27).

A.d Mit Vorbescheid vom 1. September 2006 stellte die IV-Stelle der Versicherten in 

Aussicht, dass ihr Rentengesuch bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 11% 

abgelehnt werde (act. G 6.35). Hiergegen erhob die Versicherte am 25. September 

2006 Einwand und beantragte eine umfassende interdisziplinäre Untersuchung, da 

lediglich ihre psychiatrischen Leiden berücksichtigt worden seien (act. G 6.36). In der 

Folge reichte die Versicherte einen Bericht von Dr. med. F.___, Facharzt FMH für 

Neurochirurgie, vom 24. Oktober 2006 ein, welcher eine hochgradige, erosive 

Osteochondrose L4/L5 mit kleiner, linksseitiger Diskushernie diagnostizierte. Es werde 

eine ventrale Diskektomie und Protheseneinlage auf Höhe L4/L5 durchgeführt. Die 

Prognose bezüglich der Beschwerden sei nach der Operation als sehr günstig 

anzusehen (act. G 6.38). Im Bericht vom 19. Januar 2007 attestierte Dr. F.___ der 

Versicherten in der angestammten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit seit 

Dezember 2004. Gleichzeitig führte er aus, die bisherige Tätigkeit sei der Versicherten 

vier Stunden pro Tag zumutbar, wobei sie keine Lasten über 10 kg heben könne. 

Leichte, rückenadaptierte Tätigkeiten seien ihr vier Stunden pro Tag zumutbar. Von 

Seiten des Rückens sei ab 1. April 2007 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit vorgesehen (act. 

G 6.40).

A.e Vom 16. bis 18. Juli 2007 wurde die Versicherte von der MEDAS Ostschweiz 

(nachfolgend: MEDAS) internistisch, psychiatrisch und orthopädisch untersucht und 

begutachtet. Im Gutachten vom 12. September 2007 wurden folgende Diagnosen mit 

Einschränkung der zumutbaren Arbeitsfähigkeit gestellt: 1. eine andauernde, höchstens 

mittelgradige depressive Episode mit somatischen Symptomen; 2. eine 

Somatisierungsstörung; 3. rechtsbetonte Unterbauchschmerzen mit/bei Status nach 

Laparoskopie und diagnostischer Cavumcurettage 1978, Status nach 

mikrochirurgischer Adhäsiolyse, Stenosenincision des linken Eileiters und partieller 

Neostomie 1979 bei sekundärer Sterilität, Status nach Chromolaparoskopie, 

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laparoskopischer Salpingolyse, Ovariolyse und Adhäsiolyse 1981, Status nach 

abdominaler Hysterektomie mit Salpingektomie rechts und 

Gelegenheitsappendektomie 1984, Status nach laparoskopischer Adnexektomie rechts 

1997 wegen rechtsseitigen Unterbauchschmerzen, Status nach diagnostischer 

Laparoskopie, Adhäsiolyse des Zökalpoles und Interceedeinlage am 31.03.1999, 

Stressinkontinenz Grad I; 4. Status nach ventraler Diskektomie und Protheseneinlage 

L4/5 am 08.12.2006 wegen erosiver Osteochondrose mit/bei Hypästhesie im Bereich 

des Oberschenkels ventral links (anamnestisch seit der operativen Intervention) sowie 

5. Status nach near total-Thyreoidektomie am 04.06.2007 wegen Struma multinodosa 

mit Nachweis von kleinen papillären Schilddrüsenkarzinomen im linken und rechten 

Schilddrüsenlappen pT1 (m) pT0 (0/2) mit/bei Euthyrox-Substitution seit 1 Woche. Als 

Nebendiagnosen ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit wurden gestellt: 

1. Arthrodesen Grosszehengrundgelenke beidseits; 2. ein dorsales 

Handgelenksganglion rechts; 3. eine Extrasystolie (anamnestisch) mit/bei 

Erregungsrückbildungsstörung präkordial im Ruhe-EKG; 4. Status nach behandelter 

Lungen-Tbc 1969; 5. eine nicht erosive Refluxkrankheit (GERD) mit/bei Status nach 

H.p.-Eradiction 2003; 6. Stuhlschmieren bei leicht deformiertem Analkanal (Insuffizienz 

des Sphinkter ani internus) bei Status nach Analabszess 1994, Anismus; 7. eine 

chronische Rhinopharyngitis sicca, Globus pharyngis (vordiagnostiziert); 8. eine 

Hypercholesterinämie sowie 9. Status nach Glaukomoperation. Polydisziplinär werde 

aufgrund der Polymorbidität von einer rund 40% eingeschränkten Arbeitsfähigkeit 

(ganztags, reduzierte Leistung) ausgegangen. Diese Arbeitsunfähigkeit dürfte seit 

Dezember 2003 bestehen (act. G 6.47).

A.f Mit (neuerlichem) Vorbescheid vom 7. Oktober 2007 stellte die IV-Stelle der 

Versicherten in Aussicht, dass sie keinen Anspruch auf eine Invalidenrente habe (act. G 

6.52). Hiergegen erhob die Versicherte, mit Unterstützung der pro infirmis St. Gallen-

Appenzell, am 10. Dezember 2007 Einsprache. Zur Begründung führte sie unter 

anderem an, sie wäre im Gesundheitsfall zu 100% erwerbstätig (act. G 6.56). In der 

Folge reichte sie ein ärztliches Zeugnis von Dr. F.___ vom 11. Dezember 2007 ein, 

wonach sie von Seiten des Rückens nur mehr zu 50% für eine leichte, rückengerechte 

Arbeit arbeitsfähig sei, mit einer Leistungseinbusse von 30% (act. G 6.58).

B.  

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Mit Verfügung vom 30. Januar 2008 lehnte die IV-Stelle den Antrag der Versicherten 

auf eine Invalidenrente ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 11% ab. In der 

ausserhäuslichen Tätigkeit bestehe in einer der Behinderung angepassten Tätigkeit 

nach wie vor eine medizinisch zumutbare Arbeitsfähigkeit von 60%. Demzufolge könne 

die Versicherte weiterhin mindestens dasselbe Jahreseinkommen erzielen wie bisher. 

Im Haushalt sei eine Einschränkung von 22% ermittelt worden (act. G 6.60).

C.  

C.a Am 11. Februar 2008 erhebt die Versicherte, mit Unterstützung der pro infirmis 

St. Gallen-Appenzell, Beschwerde und beantragt sinngemäss die Aufhebung der 

angefochtenen Verfügung. Zudem rügt sie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da 

auf ihre Anträge nicht zur Genüge eingegangen worden sei (act. G 1).

C.b Mit Beschwerdeantwort vom 8. Mai 2008 beantragt die Beschwerdegegnerin die 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung macht sie im Wesentlichen geltend, 

aufgrund der Akten sei nicht ausgewiesen, dass die Beschwerdeführerin ihr 

Erwerbspensum seit 1989 aus gesundheitlichen Gründen auf 50% habe reduzieren 

müssen; ihr Einkommen habe stets geschwankt. In medizinischer Hinsicht könne auf 

das MEDAS-Gutachten abgestellt werden. Im Erwerbsbereich sei davon auszugehen, 

dass die Beschwerdeführerin zu 60% arbeitsfähig sei. Die IV-Stelle habe daraus 

geschlossen, dass bei einem 50%-Pensum keine Erwerbseinbusse zu erwarten sei und 

habe einen Teilinvaliditätsgrad von 0% angenommen. Zugunsten der 

Beschwerdeführerin könnte die Arbeitsfähigkeitsschätzung (40%ige Reduktion, 

ganztags mit reduzierter Leistung) auch so ausgelegt werden, dass sich die 40%ige 

Reduktion auch im Teilpensum auswirken würde, was aber zumindest in diesem 

Ausmass nicht nachvollziehbar wäre. Auch bei dieser korrigierten Sichtweise ergäbe 

sich mit 31% kein rentenbegründender Invaliditätsgrad (act. G 6).

C.c Ein weiterer Schriftenwechsel findet nicht statt (act. G 8).

Erwägungen:

1.   

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Am 1. Januar 2008 sind die im Zuge der 5. IV-Revision revidierten Bestimmungen des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20), der Verordnung über 

die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) und des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Kraft getreten. In 

materiellrechtlicher Hinsicht gilt jedoch der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz, 

dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die bei Erlass des 

angefochtenen Entscheids respektive im Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den 

materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (vgl. BGE 127 V 467 E. 

1, 126 V 136 E. 4b, je mit Hinweisen). Die angefochtene Verfügung erging am 30. 

Januar 2008, wobei ein Sachverhalt zu beurteilen ist, der vor dem Inkrafttreten der 

revidierten Bestimmungen der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 begonnen hat. Daher 

und aufgrund dessen, dass der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, über welche 

noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, ist entsprechend den allgemeinen 

intertemporalrechtlichen Regeln für die Zeit bis 31. Dezember 2007 auf die damals 

geltenden Bestimmungen und ab diesem Zeitpunkt auf die neuen Normen der 5. IV-

Revision abzustellen (vgl. zur 4. IV-Revision: BGE 130 V 445 ff.; Urteil des 

Bundesgerichts vom 7. Juni 2006, I 428/04, E. 1).

2.   

2.1 In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des rechtlichen 

Gehörs und macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe sich im Rahmen der 

angefochtenen Verfügung nicht hinreichend mit ihren Anträgen auseinandergesetzt.

2.2 Die Prüfungspflicht der entscheidenden Behörde erstreckt sich auf sämtliche für 

den Entscheid erheblichen Tatbestandselemente, bedeutet jedoch nicht, dass sich die 

Behörde ausdrücklich mit jeder tatbestandlichen Behauptung und jedem rechtlichen 

Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid 

wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd). Vorliegend ist 

eine Verletzung des rechtlichen Gehörs insoweit zu erblicken, als sich die angefochtene 

Verfügung mit keinem Wort zu der von der Beschwerdeführerin aufgeworfenen 

Statusfrage äussert, diese Frage jedoch für den Rentenanspruch der 

Beschwerdeführerin von massgeblicher Bedeutung ist. Nachdem sich die 

Beschwerdegegnerin zu diesem Punkt jedoch anlässlich der Beschwerdeantwort 

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ausführlich geäussert hat und die Beschwerdeführerin keine Rückweisung aus 

formellen Gründen beantragt, kann die Gehörsverletzung im Beschwerdeverfahren als 

geheilt betrachtet werden.

3.   

3.1 Als Invalidität gilt laut Art. 8 Abs. 1 ATSG die ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit, es sei denn, eine versicherte Person sei vor dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung nicht erwerbstätig gewesen und es habe ihr auch nicht 

zugemutet werden können, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. In diesem Fall gilt 

gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG die Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

als Invalidität. Die Invalidität gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG wird durch einen 

Einkommensvergleich ermittelt (Art. 16 ATSG). Die Methode zur Bemessung der 

konkreten Unmöglichkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wird vom ATSG nicht 

geregelt. Diese Lücke füllt aArt. 28 Abs. 2  des IVG: Es ist darauf abzustellen, in 

welchem Mass die betreffende Person behindert ist, sich im Aufgabenbereich zu 

betätigen. Als Aufgabenbereich der im Haushalt tätigen Person gelten insbesondere die 

übliche Tätigkeit im Haushalt, die Erziehung der Kinder sowie gemeinnützige und 

künstlerische Tätigkeiten (Art. 27 IVV. Die Bestimmung von aArt. 28 Abs. 2  IVG regelt 

die so genannte gemischte Methode der Invaliditätsbemessung bei Personen, die zum 

Teil erwerbstätig und zum Teil im Aufgabenbereich tätig sind. In einem solchen 

"gemischten" Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im 

Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad ist entsprechend der 

Behinderung in beiden Bereichen zu bemessen. Ist bei einer Person, die nur zum Teil 

erwerbstätig ist, anzunehmen, dass sie im Zeitpunkt der Prüfung des Rentenanspruchs 

ohne den Gesundheitsschaden vollzeitlich erwerbstätig wäre, so ist die 

Invaliditätsbemessung ausschliesslich nach den Grundsätzen für Erwerbstätige zu 

bemessen (Art. 27 IVV).

3.2 Nach aArt. 28 Abs. 1 IVG besteht Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die 

versicherte Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie 

wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

40% auf eine Viertelsrente.

bis

ter

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3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von 

Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel 

eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruchs gestatten. Diese 

Untersuchungspflicht dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen 

Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit besteht. Führen die im 

Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden 

Abklärungen den Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, 

objektiver und inhaltsbezogener Beweiswürdigung (BGE 132 V 400 E. 4.1) zur 

Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahrscheinlich (BGE 126 V 

360 E. 5b mit Hinweisen) und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem 

feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so liegen im Verzicht auf die Abnahme 

weiterer Beweise weder eine Verletzung der Untersuchungsmaxime noch eine 

Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 E. 4b mit 

Hinweisen).

3.4 Für die Invaliditätsbemessung im Haushalt stellt der nach Massgabe der 

Verwaltungsweisungen des BSV (Rz 3084 ff. des Kreisschreibens über Invalidität und 

Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH], Stand 1. Januar 2008) eingeholte 

Abklärungsbericht im Haushalt eine geeignete und im Regelfall genügende Grundlage 

dar.

4.   

4.1 Vorliegend ist umstritten, ob die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall einer Voll- 

oder einer Teilerwerbstätigkeit nachgehen würde.

4.2 Ob eine versicherte Person als ganztägig oder zeitweilig erwerbstätig oder als 

nichterwerbstätig einzustufen ist, ergibt sich aus der Prüfung, was sie bei im Übrigen 

unveränderten Umständen täte, wenn keine gesundheitliche Beeinträchtigung 

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bestünde (BGE 125 V 150 E. 2c). Bei im Haushalt tätigen Versicherten im Besonderen 

sind nach der Rechtsprechung die persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen 

Verhältnisse ebenso wie allfällige Erziehungs- und Betreuungsaufgaben gegenüber 

Kindern, das Alter, die beruflichen Fähigkeiten und die Ausbildung sowie die 

persönlichen Neigungen und Begabungen zu berücksichtigen. Die Statusfrage beurteilt 

sich praxisgemäss nach den Verhältnissen, wie sie sich bis zum Erlass der Verfügung 

entwickelt hätten, wobei für die hypothetische Annahme einer im Gesundheitsfall 

ausgeübten (Teil-)Erwerbstätigkeit der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erforderlich ist (BGE 125 V 150 E. 2c; BGE 117 

V 194 f. E. 3b mit Hinweisen; AHI 1997 S. 288 ff. E. 2b, AHI 1996 S. 197 E. 1c, je mit 

Hinweisen).

4.3 Anlässlich der Haushaltabklärung vom 15. November 2005 erwiderte die 

Beschwerdeführerin auf die Frage, ob heute ohne Behinderung eine Erwerbstätigkeit 

ausgeübt würde, sie wäre in gleichem Mass erwerbstätig wie früher (act. G 6.18-2). Die 

Beschwerdegegnerin schloss daraus auf eine 50%ige Erwerbstätigkeit im 

Gesundheitsfall. Dies vermag nicht zu überzeugen. Zwar trifft es zu, dass das 

Einkommen der Beschwerdeführerin stets relativ grossen Schwankungen unterworfen 

war und sie in ihrer letzten Tätigkeit bei A.___ ungefähr ein 50%-Pensum absolviert hat. 

Die Aussage im Gesundheitsfall "in gleichem Mass wie früher" erwerbstätig zu sein, ist 

in diesem Zusammenhang jedoch nicht aussagekräftig. Insbesondere ist es nicht 

zulässig, daraus zu folgern, die Beschwerdeführerin habe dabei auf die zuletzt 

ausgeübte Tätigkeit Bezug genommen. Dies umso weniger, als die Beschwerdeführerin 

einwendet, im Gesundheitsfall zu 100% erwerbstätig zu sein. Mit Blick auf den IK-

Auszug (act. G 6.31) und die von der Beschwerdegegnerin erstellte Tabelle der 

Einkommen der Beschwerdeführerin von 1976 bis 2005 unter Aufrechnung auf das 

Lohnniveau 2006 (act. G 6) ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin 

zumindest während einiger Jahre zu 100% erwerbstätig gewesen ist und in anderen 

Jahren ein Pensum von deutlich mehr als 50% absolviert hat. Dies trifft insbesondere 

auf das langjährige Arbeitsverhältnis bei der G.___ in den Jahren 1977 bis 1994 zu. 

Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei der G.___ sind generell tiefere 

Einkommen zu verzeichnen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin ist 

dieses tiefere Einkommen, genauso wie die davor bereits bestehenden 

Einkommensschwankungen, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den 

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Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin zurückzuführen. So geht aus den Akten 

hervor, dass sich die Beschwerdeführerin seit 1969 wegen unterschiedlicher Leiden 

diversen Behandlungen und Operationen unterziehen musste (vgl. act. G 6.47-2 f.). 

Auch wenn die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin dadurch nicht dauerhaft 

eingeschränkt wurde, waren damit doch gewisse Einbussen hinsichtlich ihres 

Gesundheitszustands verbunden. Für die seit vielen Jahren belastete Gesundheit der 

Beschwerdeführerin spricht auch, dass sie 1994/95 eine Arbeitspause einlegte und die 

in der Folge angetretene Stelle bei H.___ nach einem Jahr wieder aufgab, weil sie ihr zu 

streng war (vgl. act. G 6.47-21). Danach war sie bei A.___ ungefähr in einem 50%-

Pensum tätig. Unter diesen Umständen ist die Einkommens- bzw. Pensumsreduktion 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf gesundheitliche Gründe zurückzuführen. 

Betrachtet man die Aussage der Beschwerdeführerin, wonach sie im Gesundheitsfall 

im selben Umfang erwerbstätig sein würde wie früher, unter diesem Blickwinkel 

(Reduktion aus gesundheitlichen Gründen), ist diese dahingehend auszulegen, dass die 

Beschwerdeführerin damit ein Pensum meinte, wie sie es seinerzeit bei der G.___ 

absolviert hatte, wo sie immerhin 17 Jahre lang tätig gewesen war. Anlässlich der 

MEDAS-Begutachtung gab sie an, es habe sich dabei um ein 50-80%-Pensum 

gehandelt (act. G 6.47-21). Wie bereits erwähnt, kann jedoch aufgrund der in dieser 

Zeit effektiv erzielten Einkommen darauf geschlossen werden, dass die 

Beschwerdeführerin zumindest während einiger Jahre ein 100%-Pensum, in anderen 

Jahren ein deutlich über 50% liegendes Pensum absolviert hat. Insgesamt ist in 

Würdigung der gesamten Umstände davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin 

im Gesundheitsfall zu 80% erwerbs- und zu 20% im Haushalt tätig wäre. Für eine - im 

Vergleich zur letzten Tätigkeit bei A.___ mit einem 50%-Pensum - erhöhte 

Erwerbstätigkeit sprechen auch die Umstände, dass der Ehemann der 

Beschwerdeführerin mittlerweile ebenfalls an gesundheitlichen Problemen leidet und 

offenbar finanzielle Schwierigkeiten bestehen (vgl. act. G 6.47-31) sowie dass sie ihre 

beiden Enkelkinder (wohl Jahrgänge 1988 und 1991; vgl. act. G 6.47-30) aufgrund 

deren Alters nicht mehr betreuen muss bzw. betreut, was sei offenbar früher getan hat 

(vgl. act. G 6.24-5). Aufgrund des gestiegenen Finanzbedarfs und der weggefallenen 

Betreuung(spflicht) erscheint es somit ebenfalls plausibel, dass die Beschwerdeführerin 

heute im Gesundheitsfall zu mehr als 50% erwerbstätig wäre. Entgegen ihrer 

Auffassung kann aufgrund der Akten jedoch nicht darauf geschlossen werden, dass sie 

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im Gesundheitsfall zu 100% erwerbstätig wäre. Alles in allem erscheint ein 

Arbeitspensum von 80% im Gesundheitsfall als überwiegend wahrscheinlich.

5.   

5.1 Nach dem Gesagten wäre die Beschwerdeführerin im Gesundheitsfall zu 80% 

erwerbs- und zu 20% im Haushalt tätig. Entsprechend ist der Invaliditätsgrad anhand 

der gemischten Methode (vgl. E 3.1) zu bestimmen.

5.2 Was die Einschränkung im Haushalt anbelangt, so kann diesbezüglich auf den 

Abklärungsbericht vom 15. November 2005 (act. G 6.18) abgestellt werden. Dieser 

wurde von einer fachkundigen Person verfasst und ist in sich schlüssig, was die 

ermittelte Einschränkung anbelangt. Dies wird von der Beschwerdeführerin denn auch 

gar nicht bestritten. Entsprechend ist von einer Einschränkung im Haushalt von 22% 

auszugehen.

5.3 Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin ist auf das 

MEDAS-Gutachten vom 12. September 2007 (act. G 4.47) abzustellen. Dieses 

Gutachten beruht auf eigenständigen interdisziplinären Abklärungen, mithin auf 

allseitigen Untersuchungen und ist damit für die streitigen Belange umfassend. Es 

wurden die Vorakten verwertet und die von der Beschwerdeführerin geklagten 

Beschwerden berücksichtigt. Das Gutachten leuchtet in der Darlegung der 

medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein. 

Vor diesem Hintergrund vermögen auch die darin enthaltenen Schlussfolgerungen, 

namentlich die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Tätigkeit zu 

überzeugen. Das MEDAS-Gutachten erfüllt mithin alle praxisgemässen Kriterien für 

beweiskräftige Gutachten (vgl. BGE 125 V 352 E. 3a), so dass grundsätzlich darauf 

abzustellen ist. Daran ändert auch das von der Beschwerdeführerin eingereichte 

Arztzeugnis von Dr. F.___ vom 11. Dezember 2007 (act. G 6.58) nichts, begründet 

dieser doch die von ihm attestierte Arbeitsfähigkeit (50% mit einer Leistungseinbusse 

von 30% für leichte, rückengerechte Tätigkeiten) mit keinem Wort. Gestützt auf das 

MEDAS-Gutachten ist somit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in einer 

adaptierten Tätigkeit zu 40% arbeitsunfähig ist, wobei die verbleibende 

Restarbeitsfähigkeit ganztags bei reduzierter Leistung zu verwerten ist (act. G 6.47-25).

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5.4 Nach der Rechtsprechung können die statistischen Löhne um bis zu 25% gekürzt 

werden, um dem Umstand Rechnung zu tragen, dass versicherte Personen mit einer 

gesundheitlichen Beeinträchtigung in der Regel das durchschnittliche Lohnniveau nicht 

erreichen (RKUV 1999 Nr. U242 S. 412 E. 4b/bb) bzw. ihre Restarbeitsfähigkeit auf dem 

allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg zu 

verwerten in der Lage sind. Dabei handelt es sich um einen allgemeinen 

behinderungsbedingten Abzug (BGE 126 V 78 E. 5a/bb). Nach der Rechtsprechung 

hängt die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von 

sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen – auch von invaliditätsfremden 

Faktoren – des konkreten Einzelfalles ab (namentlich leidensbedingte Einschränkung, 

Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad (BGE 129 

V 481 E. 4.2.3, mit Hinweisen). Vorliegend erscheint aufgrund des Alters der 

Beschwerdeführerin (Jahrgang 1949) sowie der bestehenden Polymorbidität mit damit 

einhergehendem erhöhtem Krankheitsrisiko ein Abzug von insgesamt 10% als 

angemessen.

5.5 Wie die Beschwerdegegnerin in ihrer Beschwerdeantwort zu Recht ausführt, ist 

aufgrund der medizinischen Beurteilung im MEDAS-Gutachten davon auszugehen, 

dass sich die gesundheitlichen Einschränkungen gleichermassen auch in einem 

Teilpensum auswirken. Folglich könnte die Beschwerdeführerin bei dem im 

Gesundheitsfall absolvierten Arbeitspensum von 80% noch 48% (0.6 x 80%) leisten, 

wovon infolge des Leidensabzugs nochmals 10% abzuziehen sind. Die 

Beschwerdeführerin könnte also noch ein Invalideneinkommen von 43.2% erzielen. 

Entsprechend berechnet sich der Invaliditätsgrad wie folgt: Invaliditätsgrad im 

Erwerbsbereich 36.8% (80% - 43.2%) zuzüglich Invaliditätsgrad im Haushalt 4.4% 

(20% x 22), total 41.2%. Bei einem Invaliditätsgrad von (gerundet) 41% hat die 

Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Viertelsrente (aArt. 28 Abs. 1 IVG). Nachdem die 

Beschwerdeführerin seit Dezember 2003 in rentenbegründendem Ausmass 

arbeitsunfähig ist (vgl. act. G 6.47), ist der Rentenbeginn auf den 1. Dezember 2004 

festzulegen (aArt. 29 Abs. 1 lit. a IVG).

6.   

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

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6.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen. Der 

Beschwerdeführerin ist mit Wirkung ab 1. Dezember 2004 eine Viertelsrente 

zuzusprechen, und die Sache ist zur Festsetzung und Ausrichtung der geschuldeten 

Leistungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

6.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint 

als angemessen. Diese Kosten sind von der unterliegenden Beschwerdegegnerin zu 

bezahlen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird der Beschwerdeführerin 

zurückerstattet.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

entschieden:

1.  In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 

30. Januar 2008 aufgehoben, und der Beschwerdeführerin wird mit Wirkung ab 

1. Dezember 2004 eine Viertelsrente zugesprochen. Die Sache wird zur Festsetzung 

und Ausrichtung der geschuldeten Leistungen an die Beschwerdegegnerin 

zurückgewiesen.

2.  Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der 

Beschwerdeführerin wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- 

zurückerstattet.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 16.07.2009
	Art. 28 Abs. 2ter IVG. Gemischte Methode. Umstrittene Statusfrage bei stets schwankenden Einkommen und zuletzt ausgeübter 50%-Tätigkeit. Da anzunehmen ist, dass die Beschwerdeführerin ihr Pensum aus gesundheitlichen Gründen reduziert hat, kann mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass sie im Gesundheitsfall nicht zu 50%, sondern zu 80% erwerbstätig wäre. Da die verbleibende Restarbeitsfähigkeit von 60% nur ganztags zu verwerten ist, ist die entsprechende Beeinträchtigung auch im Teilpensum voll zu berücksichtigen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Juli 2009, IV 2008/84).

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