# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 46ff36e1-cbb8-5d9b-b77d-bc67edc1aa00
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-14
**Language:** de
**Title:** Das nach der Rückweisung eingeholte polydisziplinäre Gutachten erweist sich (grösstenteils) als beweiskräftig. Abweisung.
**Docket/Reference:** IV.2024.00657
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2024.00657.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2024.00657
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichter Bachofner
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Gerichtsschreiberin Engesser
Urteil
vom
14. April 2025
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
André Largier
Advokatur am Stampfenbach
Stampfenbachstrasse 42, Postfach, 8021 Zürich 1
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
X.___
, geboren 1972, war seit dem
1.
Februar 2007 bei der
Y.___
AG als Paketbote angestellt, als er am 1
5.
April
2016 beim Aussteigen aus dem Zustellfahrzeug auf dem nassen Trittbrett abrutschte und sich das rechte Fussge
lenk verdrehte (
Urk.
7/3/3). Die Suva leistete als zuständiger Unfallversicherer Taggelder (vgl.
Urk.
7/57/326). Am 1
4.
Oktober 2016 meldete sich der Versicherte unter Hinweis auf eine durch diesen Unfall entstandene Knorpelschädigung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (
Urk.
7/1).
Die Sozialversiche
rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, führte erwerbliche und medizinische Abklärungen
durch und sprach dem Versicherten m
it Verfügung vom 1
7.
Dezember 2021 eine von April 2017 bis Februar 2019 befristete ganze Invalidenrente zu. Ab März 2019 bestehe kein Rentenanspruch mehr (
Urk.
7/116). Die vom Versicherten dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversiche
rungsgericht des Kantons Zürich mit Urteil
IV.2022.00059
vom
6.
März 2023
in dem Sinne gut, dass die angefochtene Verfügung vom 1
7.
Dezember 2021 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle, zurückgewiesen w
u
rde
, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über die Leistungsansprüche des
Versicherten
neu verfüge
(
Urk.
7/131)
.
1.2
In der Folge holte die IV-Stelle aktuelle Berichte der behandelnden Ärzte ein (
Urk.
7/140,
Urk.
7/143
,
Urk.
7/145 ff.) und
veranlasste
bei der
Z.___
GmbH ein polydisziplinäres Gutachten in den Fachrich
tungen Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie, das am
2.
Mai 2024 erstattet wurde (
Urk.
7/161).
Mit Schreiben vom 2
4.
Mai 2024 gab sie dem
Versicherten
Gelegenheit, sich zu den neu eingegangenen medizini
schen Unterlagen zu äussern (
Urk.
7/166), wovon dieser am 1
3.
Juni 2024 Gebrauch machte (
Urk.
7/16
7
).
Den mit dieser Stellungnahme eingereichten Arzt
bericht
von
Dr.
med.
A.___
, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, vom 3
1.
Mai 2024 (
Urk.
7/169)
legte die
IV-Stelle
Dr.
med.
B.___
, Facharzt für Chirurgie, orthopädische Chirurgie und Traumatologie
,
vom regionalen ärzt
lichen Dienst (RAD) zur Stellungnahme vor (
Urk.
7/170/7 f.).
Mit Vorbescheid vom
3.
Juli 2024 stellte
sie
dem Versicherten die Abweisung seines Leistungsbe
gehrens in Aussicht (
Urk.
7/171).
Nachdem sich der Versicherte innerhalb der Einwandfrist nicht hatte vernehmen lassen, verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 1
4.
Oktober 2024 wie angekündigt einen Leistungsanspruch (
Urk.
7/183
=
Urk.
2
).
2.
Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt
Dr.
André Largier, am 1
3.
November 2024 Beschwerde
mit dem Rechtsbegehren, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm ab April 2017 eine zeitlich unbefristete angemessene Rente zuzusprechen und auszurichten (
Urk.
1 S. 2). Die Beschwer
degegnerin schloss mit Beschwerdeantwort vom
7.
Januar 2025 auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
6), was dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom
8.
Januar 2025 mitgeteilt wurde (
Urk.
8).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Am 1. Januar 2022 sind die geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV), des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) sowie der Verordnung über die Invaliden
versicherung (IVV) in Kraft getreten. Die angefochtene Verfügung erging nach dem 1. Januar 202
2.
Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Grundsätzen (vgl. BGE 144 V 210 E. 4.3.1) ist nach der bis zum 31. Dezember 2021 geltenden Rechtslage zu beurteilen, ob bis zu diesem Zeitpunkt ein Renten
anspruch entstanden ist. Steht ein erst nach dem 1. Januar 2022 entstandener Rentenanspruch zur Diskussion, findet darauf das seit diesem Zeitpunkt geltende Recht Anwendung (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_452/2023 vom 24. Januar 2024 E. 3.2.1 mit Hinweisen).
Auf Grund der
im
Oktober 2016
anhängig gemachten Anmeldung bei der Invali
denversicherung
(
Urk.
7/1)
könnten allfällige Leistungen frühestens ab April 2017
ausgerichtet werden (vgl. Art. 29 Abs. 1 IVG). In dieser übergangsrechtlichen Konstellation ist die bis 31. Dezember 2021 gültig gewesene Rechtslage massge
bend, die im Folgenden
soweit nichts anderes vermerkt ist
jeweils in dieser Version wiedergegeben, zitiert und angewendet wird.
1.2
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.3
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti
gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
1.4
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krank
heit ist jedoch nicht ohne Weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.5
Versicherungsträger und das
Sozialversicherungsgericht haben die Beweise frei, das heisst ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Für das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestat
ten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a).
Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ab
gegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. Zudem muss der Arzt über die notwendigen fachlichen Qualifikationen verfügen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a; Urteil des Bundesgerichts 8C_225/2021 vom 1
0.
Juni 2021 E. 3.2, je m.w.H.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin führte in der angefochtenen Verfügung aus,
dem Beschwerdeführer sei die angestammte Tätigkeit seit dem 1
5.
April 2016 nicht mehr zumutbar. Eine angepasste Tätigkeit sei dagegen seit dem 1
2.
Juni 2017 wieder zu 100
%
möglich. In einer angepassten Tätigkeit könne ein gleich hohes oder höheres Einkommen generiert werden
(wie in der angestammten Tätigkeit)
. Auch mit dem zusätzlichen Abzug von 10
%
auf d
em
Einkommen mit Invalidität, welcher ab
1.
Januar 2024 aufgrund einer
Verordnungs
änderung
gewährt
werden müsse, entstehe kein Anspruch auf Rentenleistungen (
Urk.
2 S. 2).
2.2
Der Beschwerdeführer brachte dagegen vor, die Beurteilung
en des orthopädischen und des psychiatrischen Gutachters
vermö
chten
nicht zu überzeugen. So beschreibe
der orthopädische Gutachter
das Belastungsprofil nahezu identisch
wie
Dr.
med.
C.___
, Facharzt für Chirurgie und Kreisarzt der Suva
,
der nur die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit durch die chronischen Beschwerden am rech
ten Fuss beurteilt habe,
bestätige aber zusätzlich dazu eine Einschränkung der
Arbeitsfähigkeit durch das chronische lumbogluteale Schmerzsyndrom links und die chronischen Beschwerden an den unter
e
n Extremitäten.
Er erkläre nicht,
wie sich der bildgebend nachgewiesene erhebliche degenerative Befund im unteren Wirbelsäulenbereich auf die Arbeitsfähigkeit auswirke. Es sei zu beachten, dass gemäss den
Leitlinien
für die sozialmedizinische Begutachtung bei Erkrankungen der Lendenwirbelsäule ständiges oder überwiegendes Sitzen beeinträchtigt sei
n
könne. Genau
diese Position sei indes im Zumutbarkeitsprofil beschrieben. Vor diesem Hintergrund erscheine der Einwand
seines Hausarztes
Dr.
A.___
,
welcher
gemäss seinem Bericht vom 3
1.
Mai 2024
eine Arbeitsfähigkeit von maximal 50
%
in einer leidensangepassten Tätigkeit für zumutbar erachte, stich
haltig und berechtigt
. Dies stimme im Übrigen mit der Einschätzung von
PD.
Dr.
med.
D.___
, Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation sowie Rheumatologie, vom 2
7.
Februar 2020 überein
(
Urk.
1 S. 5).
Der psychiatrische Gutachter
beschreibe ihn retrospektiv seit 2019 als psychisch gesund. Auf die gegenteilige echtzeitliche Beurteilung
der behandelnden Psychi
aterin
gehe er dabei nicht wirklich ein, sondern beschränke sich auf die These, dass das jahrelange Wahrnehmen psychiatrischer Termine weder das Vorliegen krankheitswertiger Diagnosen noch die Bescheinigung einer Minderung der Arbeitsfähigkeit begründen würden. Diese Argumentation sei sehr dürftig und reiche nicht aus, der behandelnden Psychiaterin zu unterstellen, dass sie über Jahre hinweg einen Patienten behandle, obwohl dieser gesund sei. Mit dem von der behandelnden Psychiaterin in den Berichten vom 2
5.
Januar 2022 und 2
2.
August 2023 beschriebenen Befund setze er sich nicht auseinander und behaupte aktenwidrig, sie habe erst im Bericht vom 2
2.
August 2023 eine rezidi
vierende depressive Störung diagnostiziert. Auf die Nebenwirkungen der verschriebenen Medikamente gehe
er sodann
nicht ein. Unverständlich erscheine schliesslich, weshalb er eine chronische Störung mit somatischen und psychi
schen Faktoren verneine, obwohl nahezu jede involvierte Arztperson die
c
hroni
schen Schmerzen thematisiere (
Urk.
1 S. 7).
Es sei aktenkundig, dass er an ausgeprägter Tagesmüdigkeit und Benommenheit als nicht vermeidbare Nebenwirkungen der regelmässig eingenommenen Medi
kamente leide. Da diese aufgrund
sein
er Leiden eingenommen werden müssten, seien die Nebenfolgen rechtsprechungsgemäss invaliditätsbedingt und
ergänzend
abzuklären (
Urk.
1 S. 7 f.).
Die Beschwerdegegnerin begründe mit keinem Wort, weshalb sie ihm anders als in der Verfügung vom 1
7.
Dezember 2021 jeglichen Rentenanspruch abspreche. Auch das Gutachten der
Z.___
rechtfertige
die Meinungsänderung nicht. Die
Beschwerdegegnerin habe auch unter diesem Aspekt den Sachverhalt ungenü
gend abgeklärt (
Urk.
1 S. 9).
Was das Invalideneinkommen betreffe, habe der Durchschnittslohn im Kompe
tenzniveau 1 im Jahr 2016 nicht
Fr.
5'962
.--
, sondern
Fr.
5'340.-- betragen. Der Tabellenlohn sei zudem um einen Leidensabzug von mindestens 20
%
zu kürzen. Bei einer medizinisch-theoretischen Restarbeitsfähigkeit von 50
%
in einer ange
passten Tätigkeit resultiere ein Invaliditätsgrad von 63
%
und damit ein Anspruch auf eine unbefristete ganze Rente ab April 2017 (
Urk.
1 S. 10).
2.3
Die Beschwerdegegnerin ergänzte in der Beschwerdeantwort, das Gutachten vom
2.
Mai 2024 erfülle die rechtlichen Anforderungen an beweiswertige Expertisen. Auch die RAD-Stellungnahme
n
vom
6.
Mai und 2
4.
Juni 2024 sei
en
schlüssig und nachvollziehbar.
RAD-Arzt
Dr.
B.___
gehe auf die Stellungnahme von
Dr.
A.___
ein und lege klar dar, dass keine neuen Befunde vorl
ä
gen und im
psychiatrischen
Teilgutachten auf die Vorakten eingegangen werde. Sie sei also ihrem Auftrag nachgekommen und habe die notwendigen Abklärungen vorge
nommen. Das Argument, dass sie von ihrem vorherigen Entscheid ohne genügende Begründung abgewichen sei, sei daher nicht nachvollziehbar (
Urk.
6 S. 2).
2.4
Strittig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Invali
denrente.
3.
3.1
3.1.1
D
er Beschwerdeführer
hatte
laut den behandelnden Ärzten
anlässlich des
Unfall
s
vom 1
5.
April 2016 ein Distorsionstrauma des rechten oberen Sprunggelenks mit osteochondralem Defekt an der lateralen Talusschulter und einer Partialruptur des Ligamentum deltoideum erlitten, worauf
sie
ihn
zunächst konservativ
behandel
ten
(
Urk.
7/10/20 ff.) und
ihn darauf
am
2
9.
Januar 2017
bei Verdacht auf ein Sinus tarsi Syndrom
operierten
(
Urk.
7/10/11
ff.
). Der Beschwerdeführer berich
tete in der Folge weiterhin über starke Schmerzen im rechten Fuss, worauf die behandelnden Ärzte
verschiedene Diagnosen
stellten
, unter anderem
ein CRPS beziehungsweise Teilaspekte dieser Diagnose (
Urk.
7/
57/74,
Urk.
7/57/281,
Urk.
7/93/13,
Urk.
7/96/1,
Urk.
7/99/2)
,
wobei eine neurologische Untersuchung
am 3
0.
Januar 2018 indessen keine Anhaltspunkte für ein neuropathisches Schmerzgeschehen ergab (
Urk.
7/57/252)
. Weiter diagnostizierten sie
eine chond
rale Degeneration bis Grad IV im Bereich der lateralen Talusrolle und narbige Veränderungen im ventralen Anteil des Ligamentum deltoideum (
Urk.
7/40/1, eine multifaktorielle Schmerzproblematik (
Urk.
7/57/214) sowie ein nozizeptiv-neuropathisches Schmerzsyndrom am Fuss rechts (
Urk.
7/93/9)
.
Suva-Kreisarzt
Dr.
C.___
, welcher den Beschwerdeführer am 2
3.
November 2018 untersucht hatte, stellte dagegen die Diagnose einer belastungsabhängig symptomatischen OSG-Arthrose mit schmerzhaft eingesteifter Beweglichkeit des oberen und unte
ren Sprunggelenks und hielt die Kriterien einer CRPS nicht für erfüllt (
Urk.
7/57/321).
Basierend
auf diese
n
Unterlagen hielt das Sozialversicherungsgericht
in seinem Urteil vom
6.
März 2023 (IV.2022.00059)
fest, es sei unstrittig und gestützt auf die Berichte der behandelnden Ärzte ausgewiesen, dass der Beschwerdeführer aufgrund des Schmerzsyndroms am rechten Fuss seit dem Unfall vom 1
5.
April 2016 in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei und insbesondere seine bisherige Tätigkeit, welche häufiges Gehen und Stehen erfordere, dauerhaft nicht mehr ausüben könne (
Urk.
7/131/16/ f.).
3.1.2
In somatischer Hinsicht diagnostizierten die behandelnden Ärzte
zudem
ein Lum
bovertebralsyndrom (
Urk.
7/85/1), eine chronische
Periarthritis
humeroscapularis vom SSP Typ II bei Partialruptur und AC-Gelenksarthrose (
Urk.
7/122/26) sowie Hüftbeschwerden, wobei eine MRI-Untersuchung vom 1
7.
Februar 2022 auf der rechten Seite eine Impingementkonfiguration vom Cam Typ, eine verminderte Antetorsion sowie einen kleinen Labrumriss an der Labrumbasis antero-superior und eine leichte Coxarthrose ergab (
Urk.
7/126/1).
Die Auswirkungen dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers waren im Urteilszeit
punkt ebenso unzureichend abgeklärt, wie die psychische Situation des Beschwerdeführers
(
Urk.
7/131/18 f.)
.
Zu letzterer waren Berichte
von
Dr.
med.
E.___
, Fachärztin für Psy
chiatrie und Psychotherapie,
vom
5.
November 2017, 2
7.
September 2020,
1.
August 2021 und 2
5.
Januar 2022 (
Urk.
7/45,
Urk.
7/93,
Urk.
7/103,
Urk.
7/122/22 ff.)
aktenkundig, w
orin sie
zunächst eine Angst und Depression gemischt diagnostizierte
(
Urk.
7/45/2,
Urk.
7/93/2)
und
ab Herbst 2021 von einer
Verschlechterung
des Zustandes
sprach
und eher vom Vorliegen einer mittelgra
digen depressiven Episode ausging
(
Urk.
7/122/24). Ihre Berichte erachtete das Sozialversicherungsgericht für den Nachweis einer Einschränkung der Arbeitsfä
higkeit durch die psychischen Beschwerden
unter Berücksichtigung
der Erfahrungstatsache, dass behandelnde Arztpersonen mitunter im Hinblick auf
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen
,
nicht als ausreichend,
zumal
sie jeweils auch die fach
fremden körperlichen Einschränkungen berücksichtigte
;
eine
Arbeitsunfähigkeit
aus psychischen Gründen
konnte indessen auch nicht abschliessend verneint werden (
Urk.
7/131/19).
Insgesamt erwiesen sich die vorhandenen medizinischen Unterlagen für eine abschliessende Beurteilung des Gesundheitszustandes und des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers als nicht genügend, weshalb
das Gericht
eine polydisziplinäre Begutachtung
als
angezeigt
betrachtete
(
Urk.
7/131/19).
3.2
3.2.1
Den von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung des Urteils IV.2022.00059 vom
6.
März 2023 (
Urk.
7/
131
) eingeholten medizinischen Unterlagen ist
F
olgendes zu entnehmen:
Dr.
med.
F.___
, Facharzt für Anästhesiologie an der
G.___
, berichtete am 2
9.
September 2020, infiltrativ
habe
ein sympathisch unterhaltener Schmerzanteil nicht bestätigt werden können. Demgegenüber
habe
nach positiver diagnostischer Anästhesie des Nervus tibialis und des Nervus peroneus communis bifurkationsnah am Oberschenkel eine Indikation für eine gepulste Radiofrequenz
bestanden
. Dieser Eingriff sei jedoch ohne Effekt geblie
ben. Er könne dem Beschwerdeführer nur eine eskalierende Therapie mit der test
weisen Anlage eines Nervenstimulators bei anamnestisch und aktuell erfüllten Budapest-Kriterien für
ein
CRPS anbieten. Der Beschwer
deführer sei dieser Idee
jedoch
sehr reserviert gegenübergestanden (
Urk.
7/143/11)
.
3.2
.2
Die behandelnden Ärzte der
H.___
Klinik stellten in ihrem Bericht vom
2.
Mai 2022 die Diagnose unklarer
persistierender
Schmerzen mit diffusem Cha
rakter am oberen Sprunggelenk rechts mit gleichzeitig
er
Hypästhesie des dorsalen Fussrückens sowie plantar rechts bei Status nach Arthroskopie des oberen Sprunggelenks rechts, Defektdebridement und Mikrofrakturierung der lateralen Talusschulter am 2
0.
Oktober 2017, differentialdiagnostisch Verdacht auf CRPS Typ I (
Urk.
7/143/9). Im MRI hätten sich keine weiteren Informationen gezeigt, insbesondere keine Ödembildung im Bereich der ehemaligen osteochondralen Läsion oder weitere Zeichen von Atrophien oder eines CRPS. Es zeige sich keine wesentliche Veränderung zu den bekannten Vorbefunden. Ein operatives Vorge
hen könne weiter
hin
nicht durchgeführt werden. Sie empfählen die Weiterbetreu
ung in einer Schmerzklinik (
Urk.
7/143/10).
3.2.3
In ihrem Bericht vom
8.
Juli 2022
führten
die
behandelnden Ärzte des Spitals
I.___
aus
, der Beschwerdeführer habe sich notfallmässig aufgrund von
linksseitigen Rückenschmerzen seit dem Vortag vorgestellt (
Urk.
7/143/14). Klinisch sei am ehesten von einer Lumbago bei Verhebetrauma auszugehen. Dif
ferentialdiagnostisch sei bei Ausstrahlung in den Oberschenkel an eine pseudo
radikuläre Genese zu denken. Es sei eine symptomatische Therapie mit Schmerzmitteln
etabliert
worden, bei fehlenden Red Flags sei auf eine weiterfüh
rende Diagnostik auf der Notfallstation verzichtet worden (
Urk.
7/143/14).
3.2.4
Am 2
2.
August 2022
hielt
Dr.
med.
J.___
, stellvertretender Oberarzt der Abteilung Hüftchirurgie und Kniechirurgie der
H.___
Klinik
,
als
Hauptdiag
nose
n
Schmerzen der Glutealmuskulatur und des dorsalen Beckens beidseits
mit oligosymptomatischem femoroazetabulärem Impingement
der
Hüfte rechts
und
beginnenden Zeichen der Coxarthrose und femoraler Retrotorsion links 4°
fest
(
Urk.
7/147/1). In der klinischen Untersuchung habe sich eine eingeschränkte
,
aber schmerzlose Innenrotation
feststellen lassen
, so dass ein negativer Imp
i
nge
ment-Test vorliege. Ausgeprägt
gezeigt
h
abe
sich eine muskuläre Schmerzsymp
tomatik des unteren Rückens über der Glutealmuskulatur beidseits bis in den Oberschenkel ausstrahlend. Aus seiner Sicht sei im Hinblick auf das Alter des Beschwerdeführers sowie die geringe Beschwerdesymptomatik des Impingements auf der rechten Seite eine konservative Therapie vorzusehen (
Urk.
7/148/1).
3.2.5
Eine am 2
3.
November 2022 von PD
Dr.
med.
K.___
durchgeführte kardiologische Untersuchung ergab
eine Kardiomyopathie mit leicht einge
schränkter
Ejektionsfraktion (
EF
)
unklarer Ätiologie, Erstdiagnose 2014 (
Urk.
7/143/2). Der Beschwerdeführer sei kardial beschwerdefrei, der kardiale Status sei normal und das EKG unauffällig. Zusammenfassend bestehe eine leichte, stabile Kardiomyopathie. Zudem zeige sich nun eine deutliche Ca
r
o
tisatheromatose. Er empfehle, die Therapie mit einem Lipidsenker zu beginnen (
Urk.
7/143/3).
3.2.6
Dem Verlaufsbericht von
Dr.
E.___
vom 2
2.
August 2023 lässt sich die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10 F33.1)
,
entnehmen (
Urk.
7/140/4). Der Beschwerdeführer sei zu 60
%
arbeitsunfähig und in einer sitzenden
Tätigkeit
zu 40
%
arbeitsfähig. (
Urk.
7/140/3). Eine leidensangepasste Tätigkeit sei zwei Stunden täglich zumut
bar. An Funktionseinschränkungen bestünden Schmerzen im rechten Fussgelenk, Hüftgelenkbeschwerden und Schulterschmerzen. Einer Eingliederung s
t
ünden Schmerzen im rechten Fussgelenk entgegen (
Urk.
7/140/5).
3.2.7
Dr.
A.___
hielt in seinem am
2
5.
Oktober 2023
bei der Beschwerdegegnerin eingegangenen Bericht einen verschlechterten Gesundheitszustand fest und stellte
- soweit
die handschriftlichen Notizen entzifferbar sind
-
die Diagnosen
persistierender Schmerzen des oberen Sprunggelenks (OSG) rechts, Differential
diagnose CRPS, einer Coxarthrose rechts, einer Kardiomyopathie sowie eine
s
chronischen lumbospondylogenen Syndrom
s
(
Urk.
7/145/1). Es bestehe keine Belastbarkeit für Massnahmen der Wiedereingliederung im Umfang von mindes
tens zwei Stunden pro Tag (
Urk.
7/145/3)
.
3.
2.8
Im polydisziplinären
Z.___
-Gutachten vom
2.
Mai 2024 stellten
Dr.
med.
L.___
, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin,
Dr.
med.
M.___
, Facharzt für Orthopädische Chirurgie,
Dr.
med.
N.___
, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
,
und
Dr.
med.
O.___
, Facharzt für Neurologie, die folgenden
Diagnosen
mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/161/9):
-
c
hronische Beschwerden am rechten Fuss
-
Status nach Sprunggelenksdistorsion am 1
5.
April 2016
-
Status nach Arthroskopie des oberen Sprunggelenks, Defektdebridement und Mikrofrakturierung der lateralen Talusschulter am 1
9.
Januar 2017 bei osteo
chondraler Läsion
-
r
adiologisch im Verlauf unveränderte osteochondrale
L
äsion talar mit leicht
gradigem subchondralem Ödem
-
c
hronisches lumbogluteales Schmerzsyndrom links
mit radiologisch Osteo
chondrose LWK5/SWK1 und Affektion der Nervenwurzel beidseits
-
c
hronische Beschwerden an den unteren Extremitäten mit radiologisch leich
ter bis mässiggradiger Coxarthrose beidseits
Keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit massen sie den folgenden Diagnosen zu (
Urk.
7/161/9):
-
c
hronisches unspezifisches multilokuläres Schmerzsyndrom
-
m
etabolisches Syndrom
-
Kardiomyopathie unklarer Ätiologie
Aus orthopädischer Sicht würden die chronischen Beschwerden am rechten Fuss
, d
as chronische lumbogluteale Schmerzsyndrom links und die chronischen Beschwerden an den unteren Extremitäten die Arbeitsfähigkeit des Beschwerde
führers einschränken. Weder aus neurologischer noch aus allgemeinmedizini
scher Sicht könnten weitere Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden. Aus rein psychiatrischer Sicht bestehe eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Eine psychiatrische Diagnose könne nicht gestellt werden (
Urk.
7
/161/9).
Dr.
L.___
hielt im allgemein-internistischen Teilgutachten fest,
retrospektiv
gesehen fänden sich keine Hinweise für eine langandauernde Arbeitsunfähigkeit in der Vergangenheit aufgrund einer allgemein-internistischen Diagnose. Auch aktuell bestehe eine uneingeschränkte Arbeits- und Leistungsfähigkeit (
Urk.
7/161/26).
Gemäss dem psychiatrischen Gutachter
Dr.
N.___
l
asse
sich unter Berücksich
tigung der vorliegenden ärztlichen Unterlagen und der aktuellen persönlichen Untersuchung die Aussage treffen, dass der Beschwerdeführer nicht unter einer primär-psychischen Störung leide. Insbesondere lasse sich eine Erkrankung aus dem Kapitel der depressiven affektiven Störungen F3 ausschliessen, da er kein depressives Syndrom aufweise und auch in der Vergangenheit keine entspre
chende Symptomatik berichtet w
orden sei
. Es könn
t
e
n
allenfalls im Zuge der Erkenntnis, dass die S
uva
ihm lediglich eine 15%-ige Rente ausrichte
,
oder
auf
grund
anderer Rückschläge in Therapie und finanziellem Ausgleich der erlittenen Unfallfolgen
,
eine depressive Reaktion oder passagere Ängstlichkeit aufgetreten sein. Womöglich
hätten
in der Vorgeschichte
die
Kriterien einer Anpassungsstö
rung (ICD-10 F43) vorgelegen, wobei dies aus der aktuellen Untersuchung nicht nachvollzogen werden könne. Vielmehr
sei
an
zunehmen
, dass eine Kränkung entstanden sei, da der Beschwerdeführer
nach Jahrzehnten der zuverlässigen Arbeit
einen Arbeitsunfall erlitten habe
. D
as
Gefühl,
dass ihm dann auch ein entsprechender finanzieller Ausgleich durch die Versicherungen zustehe, könne
nachvollzogen werden
. Dieses Kränkungsgefühl und das Gefühl der ungerechten Behandlung, d
ie
auch aktuell thematisiert
würden
, sei
en
allerdings nicht zu psy
chopathologisieren,
sie
stell
ten
für sich genommen keine Symptomatik einer psy
chischen Störung dar und h
ätten
keinen Krankheitswert. Ebenso liege keine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren vor. Eindeutig hätten sich keine andauernden psychosozialen Belastungen, Traumati
sierungen oder Übergriffe in
der
Kindheit oder Jugend, im Erwachsenenalter oder insbesondere vor dem Erleiden der nun berichteten anhaltenden Schmerzen eruieren
lassen
, welche zu einem intrapsychischen Konflikt geführt h
ä
tten, der nicht anderweitig hätte geäussert werden können, als durch das Berichten von Schmerzen und die Aufrechterhaltung dieser Angaben (
Urk.
7/161/33 f.).
Dr.
M.___
stellte
zusammengefasst fest, dass die anamnestisch und klinisch völlig diffus bis generalisiert ausgeprägte Symptomatik durch die klinischen, radiologi
schen und schmerztherapeutischen Befunde auf orthopädischer Ebene keinesfalls begründet werden könne. Durchaus nachvollziehbar sei eine Minderbelastbarkeit des rechten oberen Sprunggelenks bei osteochondraler Läsion sowie auch in gewissem Umfang bei Degeneration der tieflumbalen Wirbelsäule. Die sowohl
anamnestisch als auch klinisch allerdings sehr auffällige Präsentation mit erheb
lichen Inkonsistenzen weise klar auf ein im Vordergrund stehendes nicht-organisches Geschehen hin (
Urk.
7/161/45).
Dr.
O.___
hielt im neurologischen Teilgutachten fest,
zusammengefasst
bestehe ein Schmerzsyndrom am rechten Bein mit Maximum auf Höhe Sprunggelenk und Ausstrahlung nach unten und oben. Dafür
er
gebe sich aus neurologischer Sicht keine Erklärung, es werde auf das orthopädische Teilgutachten
verwiesen
. Insbesondere sei erwähnenswert, dass keine neuropathische Schmerzproblematik abgrenzbar sei, die Symptomatik sei hierfür zu diffus
. Zumindest zum Untersu
chungszeitpunkt könne auch kein CRPS (mehr?) festgestellt werden. Die Schmer
zen seien überlagert durch eine sensomotorische Ausfallsymptomatik, strumpfförmig ab Höhe Knie, klar als funktionell zu wer
t
en, diese funktionelle Überlagerung gehe auch eindeutig über eine reine Schmerzhemmung hinaus. Es sei von einer Fehlverarbeitung auszugehen, mutma
s
slicherweise auch betreffend die Schmerzen,
wobei
dies letztlich orthopädischerseits beurteilt werden müsse. Aktenmässig sei zum Teil
zwar
ein lumbospondylogenes Syndrom dokumentiert, der Beschwerdeführer habe aber angegeben, erst seit drei bis vier Monaten uner
trägliche Kreuzschmerzen zu
ver
spüren. Eine Radikulopathie sei klinisch nicht objektivierbar. Unter Berücksichtigung des MRI-Befundes vom 2
9.
Februar 2023 sei von einem Lumbovertebral
s
yndrom auszugehen, wobei der klinisch objekti
vierbare Befund diskret sei (
Urk.
7/161/55 f.).
Die Gutachter kamen zum Schluss, d
er Beschwerdeführer könne die bisherige Tätigkeit nicht mehr ausüben. Es könne von einer
bleibenden
und vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit seit der am 1
5.
April 2016 erlittenen Sprunggelenksverletzung ausgegangen werden (
Urk.
7/161/10).
Geeig
net seien überwiegend sitzende, körperlich sehr leichte Verrichtungen unter Wechselbelastung. Das längere Stehen und Gehen, die Einnahme kniender und kauernder Positionen, das Überwinden von Treppen und
das
Gehen auf unebenem Grund sowie das häufige Heben und Tragen von Lasten über 5 kg sollte
n
dabei vermieden werden. Eine solche Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer 8 bis 8.5 Stunden pro Tag möglich, mithin sei er zu 100
%
arbeitsfähig. Nach aufgehobener Arbeitsfähigkeit
ab April 2016 könne die aktuelle Arbeitsfähigkeit seit Juli 2017
angenommen werden (
Urk.
7/161/11).
3.
2.9
Am 3
1.
Mai 2024 beantwortete
Dr.
A.___
die Fragen des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers zum Gutachten vom
2.
Mai 2024
(vgl. zu den gestellten Fragen
Urk.
7/168/1)
. Er führte aus,
soweit
er die Untersuchungsbefunde gesehen habe, seien sie vollständig. Da er bei der Untersuchung nicht anwesend gewesen sei, falle
es ihm schwer, zu beurteilen, ob der Beschwerdeführer sich inkonsistent
präsentiert habe. Das Zumutbarkeitsprofil sei vor allem anhand des Fussbefundes erstellt worden und müsse eigentlich vor allem eine sitzende Tätigkeit beinhalten und keine Wechselbelastung. Das Gewicht von 5 kg sei in Ordnung für eine degenerativ veränderte Wirbelsäule. Realistisch sei die Beurteilung der Arbeitsfä
higkeit aufgrund der
Chronifizierung der Schmerzen nicht und sei mit 100
%
sicher zu hoch angesetzt, aber dies sei eine arbiträre Entscheidung de
r
Untersu
cher. Trotz Inkonsistenzen best
ünden
eine Muskelatrophie am rechten Oberschen
kel und Unterschenkel und eine sockenförmige Hyposensibilität. Es würden auch die deutlichen degenerativen unteren Wirbelsäulenveränderungen erwähnt, welche auch ohne sensomotorische radikuläre Ausfälle eine eingeschränkte Belastbarkeit der Lendenwirbelsäule brächten
. D
aher denke er, dass eine maxi
male Arbeitsfähigkeit
von 50
%
für eine leidensangepasste Tätigkeit vorliege (
Urk.
7/169/1).
3.
2.10
Dr.
B.___
vom RAD hielt in seiner Stellungnahme zum Bericht von
Dr.
A.___
vom
5.
Juni 2024 fest, dieser präsentiere keine neuen medizinischen Faktoren, sondern lediglich eine andere
Beurteilung
des Sachverhaltes. Die abweichende Einschätzung werde nicht begründet. Zudem würden fachfremde neurologische und orthopädische Befunde interpretiert. Die Kritik des Rechtsvertreters am psy
chiatrischen Gutachten sei unberechtigt,
d
er Gutachter setze sich sehr wohl mit den Angaben der behandelnden Psychiaterin auseinander. Seine Annahme zur Aggravation werde durch gut dokumentierte Beobachtungen in den somatischen Teilgutachten bestärkt. Die Diagnose einer Schmerzstörung könne im Fall
e
einer Aggravation nicht gestellt werden. Aus versicherungsmedizinischer Sicht könne auf das Gutachten abgestellt werden (
Urk.
7/170/7 f.).
4.
4.1
Die Beschwerdegegnerin stützte sich für die Beurteilung des Gesundheitszustan
des de
s
Beschwerdeführer
s
auf das polydisziplinäre Gutachten de
r
Z.___
vom
2.
Mai 2024 (
Urk.
7/161). Der
Beschwerdeführer
vertritt dagegen die
Ansicht, dass auf dieses - insbesondere auf das psychiatrische
und das orthopädische
Teilgut
achten - nicht abgestellt werden könne (
Urk.
1 S.
5 ff.
).
4.2
4.2.1
Gemäss dem orthopädischen Gutachter
Dr.
M.___
ist der Beschwerdeführer
aufgrund der diagnostizierten chronischen Beschwerden am rechten Fuss, de
s
chronischen lumboglutealen Schmerzsyndrom
s
links sowie de
r
ch
r
onischen Beschwerden an den unteren Extremitäten in der bisherigen Tätigkeit als Paket
bote zu 100
%
arbeitsunfähig. Eine angepasste Tätigkeit hält er dagegen für
uneingeschränkt zumutbar. Der Beschwerdeführer bringt in dieser Hinsicht
unter Verweis auf
die ähnlich lautende Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes des Unfallversicherers
vor,
Dr.
M.___
habe die
Auswirkungen der
Rücken
- und Hüft
beschwerden
zu wenig
berücksichtigt
(
Urk.
1 S.
5)
.
4.2.
2
D
as Vorliegen
eine
r
zusätzliche
n
Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit
muss
nicht ohne Weiteres zu einer zusätzliche
n
Einschränkung der Arbeitsfähig
keit führen
.
V
ielmehr ist es durchaus d
e
nkbar, dass
das
im Hinblick auf
eine gesundheitliche Störung
formulierte Tätigkeitsprofil bereits sämtliche Tätigkeiten ausschliesst, welche
aufgrund der hinzukommenden gesundheitlichen Einschrän
kung unzumutbar sind
. Aus dem Umstand, dass d
ie
von
Dr.
M.___
für zumutbar erachtete
angepasste Tätigkeit
annähernd
de
r
jenigen
entspricht, d
ie
Kreisarzt
Dr.
C.___
anlässlich seiner Untersuchung vom 2
3.
November 2018 unter aus
schliesslicher Berücksichtigung der Fussbeschwerden formuliert hatte
(vgl.
Urk.
7/57/321)
,
kann daher nicht von
v
ornherein
abgeleitet werden
, dass
Dr.
M.___
d
as
Rücken
-
und Hüftleiden
nicht berücksichtigt hätte
. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund, dass
Dr.
M.___
den genannten Diagnosen zwar Ein
fluss auf die Arbeitsfähigkeit beimass, indessen auch diverse
Inkonsistenzen
ausmachte, so dass er zum Schluss kam, die anamnestisch und klinisch völlig diffus bis generalisiert ausgeprägte Symptomatik
könne
durch die klinischen, radiologischen und schmerztherapeutischen Befunde auf orthopädischer Ebene
keinesfalls begründet werden. Als durchaus nachvollziehbar erachtete er
lediglich
e
ine
Minderbelastbarkeit des rechten oberen Sprunggelenkes bei osteochondraler Läsion sowie auch in gewissem Umfang bei Degeneration der Wirbelsäule (
Urk.
7/161/45).
Eine bei diesem objektiv nicht sehr ausgeprägten Krankheitsbild uneingeschränkte Leistungsfähigkeit für eine leidensangepasste Tätigkeit ist daher nachvollziehbar.
D
er
Minderbelastbarkeit
der Wirbelsäule
und des oberen Sprunggelenks
wird
zudem
- ebenso wie den chronischen Beschwerden an den unteren Extremitäten
-
hinreichend Rechnung getragen
durch die Beschränkung der zumutbaren Tätigkeiten
auf überwiegend sitzende, körperlich sehr leicht
e
Verrichtungen unter Wechselbelastung
unter gleichzeitigem Vermeiden von
län
gere
m
Stehen und Gehen sowie
vom
Einnehme
n
kniender und kauernder Positi
onen,
vom
Ü
berwinden von Treppen
, vom Gehen auf
unebenem Grund und
vom
häufige
n
Heben und Tragen von über 5 kg. Namentlich sind dadurch sämtliche das obere Sprunggelenk
, die Hüfte
und den Rücken übermässig belastenden Tätigkeiten ausgeschlossen
.
Zu betonen ist, dass
Dr.
M.___
somit
zwar eine über
wiegend
-
aber nicht
ausschliesslich -
sitzende
Tätigkeit als zumutbar
erachtete.
Als zusätzlich zu erfüllende Voraussetzung nannte er indessen
eine Wechselbe
lastung
,
wobei
Stehen und Gehen nicht gänzlich vermi
e
den
werden muss
(
Urk.
7/161/
11)
.
D
auerhaftes Sitzen
, welches der Beschwerdeführer für unzumut
bar
hält
,
wird daher
auch aus ärztlicher Sicht
nicht
vorausgesetzt
.
Der
Hinweis des Beschwerdeführers, wonach gemäss
den
Leitlinien der sozialmedizinischen Begutachtung
ständiges oder
überwiegendes Sitzen bei Erkrankungen der Lendenwirbelsäule beeinträchtigt sein könne
(
Urk.
1 S. 5)
,
vermag
sodann
mangels Bezugnahme auf den konkreten Fall die Einschätzung
von
Dr.
M.___
nicht zu entkräften.
4.2.
3
Daran ändert auch die Beurteilung der behandelnden Ärzte nichts. So
erachtete das Gericht den Bericht von
PD
Dr.
D.___
vom 2
7.
Februar 2020 aufgrund der ohne objektive Befunde und einzig auf den Schmerzangaben des Beschwerdefüh
rers
gestellten
Diagnose eines Lumbovertebralsyndroms
nicht für überzeugend und stellte auf dessen Beurteilung einer 60%igen Arbeitsunfähigkeit nicht ab
(
Urk.
7/131/17)
.
Davon ist weiterhin auszugehen (§ 26 Abs. 2 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer).
Was die Einschätzung einer 50%igen Arbeitsfähigkeit
durch
Dr.
A.___
betrifft, ist sodann
auf die Erfahrungstat
sache hinzuweisen, dass behandelnde Arztpersonen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc). Die unterschiedliche Natur von Behandlungsauftrag der therapeutisch tätigen (Fach-)Person einerseits und Begutachtungsauftrag des amtlich bestellten fach
medizinischen Experten anderseits (BGE 124 I 170 E. 4) lässt es nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Arztpersonen bezie
hungsweise Therapiekräfte zu anderslautenden Einschätzungen gelangen. Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die anderslautenden Einschätzungen wichtige – und nicht rein subjektiver Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der Begutachtung un
erkannt oder ungewürdigt geblieben sind (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125 V 351 E. 3b/cc; Urteil des Bundesgerichts 8C_77/2021 vom 2
0.
April 2021 E. 3 m.w.H.).
Derartige Aspekte ergeben sich aus der Beurteilung von
Dr.
A.___
vom 3
1.
Mai 2024
nicht
.
V
ielmehr beschränkte
er
sich darauf, die im Gutachten erhobenen Untersuchungsbefunde zu bestätigen und eine eigene Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vorzunehmen (
Urk.
7/169/1).
Die
abweichende Einschätzung
von
Dr.
A.___
ist demgemäss
jedenfalls
nicht geeignet,
Zweifel an der
beweis
kräftige
n
gutachterliche
n
Beurteilung zu
wecken
.
Es bleibt hinzuzufügen, dass letzteres
auch RAD-Arzt
Dr.
B.___
in seiner Beur
teilung vom
5.
Juni 202
4
fest
hielt (
Urk.
7/170/7).
A
ngesichts der Kürze der Beurteilung von
Dr.
A.___
ohne Erwähnung zusätzlicher
, von ihm erhobener
Befunde
oder durchgeführte
r
Untersuchungen
ist
entgegen dem Beschwerdefüh
rer (
Urk.
1 S. 4) nicht ersichtlich, inwiefern
Dr.
B.___
sich vertiefter
zur
Kritik von
Dr.
A.___
hätte
äussern
müssen
, weshalb der Vorwurf des Beschwerdefüh
rers,
Dr.
B.___
beziehungsweise
die Beschwerdegegnerin habe sich nicht genügend damit auseinandergesetzt, nicht stichhaltig ist
.
4.3
4.3.1
Z
u prüfen bleibt der Beweiswert des psychiatrischen Teilgutachtens.
Vorab ist
festzuhalten
, dass
das laut
Art.
7m
Abs.
2
der Verordnung über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
(
ATS
V
;
in Kraft seit
1.
Januar 2022)
unter anderem für psychiatrische Gutachter erforderliche Zertifikat
des Vereins
P.___
gemäss der Über
gangsbestimmung zur Änderung vom
3.
November 2021
de
r
ATSV
innerhalb von fünf Jahren nach dem Inkrafttreten der
Verordnungsä
nderung erworben werden muss, mithin
spätestens
per
1.
Januar 202
7.
Im aktuellen Zeitpunkt
erweist es sich daher als
daher unerheblich, ob
Dr.
N.___
über eine
P.___
-Zertifizierung verfügt, weshalb sich weitere Ausführungen
zu
dieser
vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Frage
(
Urk.
1 S. 7)
erübrigen.
4.3.2
Dr.
N.___
stellte keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
7/161/
35
), was
der
Beschwerdeführer unter Verweis auf
die Beurteilung der
behandelnden Psychiaterin
-
insbesondere
in retrospektiver Hinsicht -
in Frage stellt
(
Urk.
1 S. 6)
.
In diesem Zusammenhang ist zunächst darauf hinzuweisen, dass die psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessens
frei erfolgen kann und dem begutachtenden Psychiater praktisch immer ein gewisser Spielraum bleibt, innerhalb dessen verschiedene medizinisch-psychiat
rische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist (Urteil des Bundesgerichts 8C_629/2017 vom 2
8.
November 2017 E. 4.3 mit Hinweis auf 8C_839/2013 vom 1
3.
März 2014 E. 4.2.2.1). Die Beurteilung von
Dr.
N.___
erfolgte gestützt auf eine ausführliche Anamnese- und Befunderhebung, anlässlich derer sich der Beschwerdeführer zu den aus seiner Sicht bestehenden Problemen frei äussern konnte (
Urk.
7/161/
29
ff.).
Zudem setzte sich
der Sachverständige
mit den Berichten der behandelnden Psychiaterin
Dr.
E.___
auseinander und erachtete die von
dieser
zuletzt
gestellte Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, derzeit mittelgra
dige depressive Episode
-
welche sie
entgegen dem Beschwerdeführer erst im Bericht vom
2
2.
August
2023 definitiv stellte
(
Urk.
7/140/4;
vgl.
Urk.
7/122/24) -
,
aufgrund der beschriebenen Symptomatik sowie des aktuellen Untersuchungs
befundes
als nicht nachvollziehbar (
Urk.
7/161
/
34 f.
). Dies leuchtet angesichts der im bisherigen Verlauf fehlenden abgrenzbaren Episoden einer depressiven
Störung, im Wechsel mit symptomfreien Intervallen, wie sie für diese Diagnose vorausgesetzt sind (
Urk.
7
/1
61
/3
3
; vgl. Klinisch-diagnostische Leitlinien der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorga
nisation, ICD-10 Kapitel V (F), Dilling/Mombour/ Schmidt, Hrsg., 1
0.
überarbei
tete Auflage, Bern 2015 S. 176 f.)
,
sowie insbesondere
mit Blick auf den
anlässlich der Begutachtung vollständig unauffälligen psychiatrischen Befund
,
ohne Hinweise auf ein depressives Syndrom (
Urk.
7/161/33
)
,
ohne weiteres ein.
Vor dem Hintergrund, dass weder
Dr.
E.___
noch der Beschwerdeführer
jemals
eine (zwischenzeitliche) Verbesserung
schilderte
n
und diesbezüglich in den Akten auch keine
Anhaltspunkte
zu finden sind, erweist sich zudem
ebenfalls
die Annahme von
Dr.
N.___
als nachvollziehbar, wonach auch retrospektiv eine normale Arbeitsfähigkeit und nur möglicherweise während einiger Monate aufgrund einer Anpas
s
ungsstörung eine um 20
%
geminderte Arbeitsfähigkeit bestanden habe
(
Urk.
7/161/36).
4.3.3
Dr.
N.___
wies darauf hin, die jahrelange psychiatrische Behandlung des Beschwerdeführers reiche für sich alleine
nicht
aus,
um das Vorliegen einer krankheitswertigen psychischen Störung
oder eine Minderung der Arbeitsfähig
keit
zu belegen
(
Urk.
7/161/35)
.
Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers
warf er
Dr.
E.___
indessen keine Fehlbehandlung vor,
erachtete er doch eine Unterstützung in vertrauensvollen Gesprächen für angezeigt, zumal dies dem Beschwerdeführer eine Zeit lang helfe, sich besser zu fühlen
(
Urk.
7/161/35
)
. Trotz der demgemäss grundsätzlich angezeigten psychiatrischen Behandlung des Beschwerdeführers überzeugt es v
or dem Hintergrund des oben erwähnten unauffälligen Befundes
sowie angesichts des Umstandes, dass
Dr.
E.___
zwar eine Arbeitsunfähigkeit attestiert, diese jedoch einzig mit körperlichen Ein
schränkungen begründet (
Urk.
7/140/5), dass
Dr.
N.___
weder eine
psychiatri
sche Diagnose stellte noch eine Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen attestierte.
4.3.4
Was die vom Beschwerdeführer zusätzlich vorgebrachte Diagnose einer chroni
schen Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) betrifft (
Urk.
1 S. 8 f.), ist festzuhalten, dass
sich
Dr.
N.___
auch mit dieser Diagnose auseinandersetzte und zum Schluss kam, dass der Beschwerde
führer keinen dafür erforderlichen intrapsychischen Konflikt oder eine Belastung erlitten habe (
Urk.
7/161/34
).
Angesichts des Umstandes
, dass die Diagnose
eine
r
chronische
n
Schmerzstörung selbst von
der behandelnden Psychiaterin
nicht gestellt
wurde, vermögen die
gegenteiligen Ausführungen des Beschwerdeführers
an
diese
r
fachärztliche
n
Einschätzung
keine
Zweifel zu
wecken
. Insgesamt ist somit nicht ersichtlich, dass
Dr.
N.___
den der psychiatrischen Beurteilung
inhärenten Ermessensspielraum überschritten hätte und nicht lege artis vorge
gangen wäre. Der psychiatrischen Teilexpertise kommt somit ebenfalls volle Beweiskraft zu.
4.3.5
Da nach dem Gesagten das Vorliegen einer psychiatrischen Diagnose und somit einer Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht in nachvollziehbarer Weise verneint wurde, kann von einer Indikatorenprüfung abgesehen werden (BGE 143 V 409 E. 4.5.3, 143 V 418 E. 7.1; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_825/2018 vom
6.
März 2019 E. 8.3).
4.
4
Der Beschwerdeführer bemängelt schliesslich,
die Gutachter beziehungsweise die Beschwerdegegnerin hätten
die Nebenwirkungen der verschriebenen Medika
mente
,
welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würden,
nicht berücksichtigt
(
Urk.
1 S. 8).
Dazu ist auszuführen, dass sich die vom Beschwerdeführer geklagten Nebenwirkungen
- i
nsbesondere eine Benommenheit und Tagesmüdigkeit
-
den anlässlich der Begutachtung
von den
einzelnen Gutachtern
erhobenen Befunden nicht entnehmen lässt
, obwohl er in diesem Zeitpunkt das gemäss eigenen Anga
ben diese Nebenwirkungen auslösende Medikament
Zaldiar
noch regelmässig eingenommen hatte (
vgl.
Urk.
1 S.
7
,
Urk.
7/161/23
,
Urk.
7/161/
31,
Urk.
7/161/39,
Urk.
7/161/51).
Vielmehr
ergibt
sich
aus
dem psychiatrischen
Teil
gutachten
, dass der Beschwerdeführer wach und in allen Qualitäten orientiert
gewesen sei
sowie
eine sehr lebhafte und vollkommen unauffällige
Mimik, Gestik und Psychomotorik
gezeigt habe
(
Urk.
7/161/33)
. Sodann erklärte
auch
der neurologische Gutachter
Dr.
O.___
,
der Beschwerdeführer
sei
allseits orientiert gewesen sei und
habe klar
berichtet (
Urk.
7/161/52).
Hinweise dafür, dass die Medikamente
eine
die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers massgeblich beeinträchtig
ende Müdigkeit, Benommenheit oder Schwindel ausgelöst
hätten, bestehen somit keine
. Eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit lässt sich sodann auch aus den Berichten der behandelnden Ärzte nicht ableiten,
zumal der behandelnde
Dr.
D.___
lediglich vage von einer Beeinträchtigung des Allge
meinzustandes durch die Schmerzmedikation sprach
(
Urk.
7/85/1)
;
Dr.
E.___
erwähnte
Nebenwirkungen nur auf ausdrückliche Anfrage des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers
(
Urk.
7/122/24)
und
beschrieb
in
ihrem nachfolgenden Bericht vom
2
2.
August 2023
keine
derartigen Einschränkungen
mehr
(vgl.
Urk.
7/140). Nebenwirkungen der verschriebenen Medikamente lassen sich sodann auch
dem Bericht des
Hausarzt
es
Dr.
A.___
vom
2
5.
Oktober 2023 nicht entnehmen (vgl.
Urk.
7/145)
.
4.5
Nach dem Gesagten - und da d
er
Beschwerdeführer gegen die
allgemeininternis
tische und neurologische
Begutachtung keine Einwände vorbringt und auch keine
davon
abweichenden medizinischen Beurteilungen aktenkundig sind - erfüllt das
Z.___
-Gutachten vom
2.
Mai 2024
sämtliche Anforderungen an den Beweiswert einer Expertise (vgl. E. 1.5 vorstehend). Denn es erweist sich als für die streitigen Belange umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen de
s
Beschwerdefüh
rer
s
, berücksichtigt auch die geklagten Beschwerden und
sein
Verhalten und wurde in Kenntnis und in Auseinandersetzung mit den Vorakten (Anamnese) abgegeben.
Die
Beschwerdegegnerin hat
daher
zu Recht darauf abgestellt und ist von einer aktuellen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vo
n
100
%
in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit ausgegangen.
Vor diesem Hintergrund erweisen sich weitere medizinische Abklärungen nicht als erforderlich, weshalb davon abzusehen ist
(antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E
.
4b, BGE 122 V 157 E. 1.d, BGE 136 I 229 E
.
5.3)
.
Angesichts des nach dem Gesagten beweiskräftigen Gutachtens und der somit vorliegenden
schlüssigen
medizinischen Entscheidgrundlage
sowie de
s
Umstand
s
, dass das Sozialversicherungsgericht die Beurteilung von
Dr.
B.___
vom 3
0.
August 2021, auf welcher die ursprüngliche Zusprechung einer befristeten Invalidenrente durch die Beschwerdegegnerin basierte (vgl.
Urk.
7/116), bereits in seinem Urteil vom
6.
März 2023 für nicht beweiskräftig erklärt hatte (vgl.
Urk.
7/131
/17
f.
),
erübrigen sich
schliesslich
Ausführungen dazu, weshalb die Beschwerdegegnerin
in der angefochtenen Verfügung
einen Rentenanspruch des Beschwerdeführers anders als noch in der Verfügung vom
1
7.
Dezember 2021
verneinte
.
4.6
Was den Verlauf der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers betrifft, gingen die Gutachter davon aus, dass dieser ab dem Unfallereignis vom 1
5.
April 2016 zu
nächst für sämtliche Tätigkeiten zu 100
%
arbeitsunfähig und
seit
Juli 2017 in einer angepassten Tätigkeit wieder zu 100
%
arbeitsfähig gewesen sei
(
Urk.
7/161/11)
.
Soweit d
iese Verlaufsbeurteilung
so verstanden werden muss, dass bis Ende Juni 2017 auch in einer angepassten Tätigkeit eine (vollständige) Arbeitsunfähigkeit bestanden hat,
erweist
sie
sich nicht als nachvollziehbar. So ergibt sich aus dem Gutachten keine Begründung, weshalb eine Arbeits
tätig
keit in einer angepassten Tätigkeit erst im Juli 2017
- aber dann offenbar gleich
wieder
im Umfang von 100
%
-
möglich gewesen sein sollte
, insbesondere
erwähnten die Gutachter
keine in diesem Zeitpunkt eingetretene Ver
besserung
des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers
.
Dr.
M.___
verwies
diesbezüg
lich
zwar
auf d
ie
kreisärztliche Beurteilung von
Dr.
C.___
vom 1
2.
Juni 2017, der eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit
attestierte
(
Urk.
7/15/3), woraus sich allerdings keine Schlüsse auf eine vor diesem Zeitpunkt bestehende Arbeitsunfähigkeit
in einer angepassten Tätigkeit
ziehen lassen.
Die Annahme e
ine
r
solche
n
erweist sich angesichts der in diesem Zeitpunkt
einzig
einschränkenden
Fussbeschwerden auch nicht
als
überzeugend
, zumal Hausarzt
Dr.
A.___
- in der einzigen aktenkundigen echtzeitlichen Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit
für diesen Zeitraum
- bereits am 2
7.
März 2017
in
eine
r
leidensangepasste
n
Tätigkeit (mehr als 80
%
sitzend) theoretisch eine Arbeitsfähigkeit von 100
%
als möglich erachtete (
Urk.
7/10/4).
Da
auf die
Einschätzung der Gutachter, eine angepasste Tätigkeit sei erst ab Juli 2017
wieder vollzeitig
zumutbar
,
somit nicht
abgestellt werden kann
und auch keine anderen Arztberichte vorliegen, die für den Zeitraum davor eine Arbeits
unfähigkeit in angepassten Tätigkeiten belegen
,
steht mit überwiegender Wahr
scheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer bereits
im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns per April 2017
in einer angepassten Tätigkeit
vollständig
arbeitsfähig war
.
Es bleibt hinzuzufügen, dass
es
im Grundsatz zulässig
ist
, einer medizinischen Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit die rechtliche Massgeblichkeit abzuspre
chen, ohne dass das Gutachten seinen Beweiswert verliert (BGE 144 V 50 E. 4.3
)
.
Wenn auch die medizinische Folgenabschätzung unausweichlich Ermessenszüge trägt und dem Gutachter einen gewissen Spielraum eröffnet, innerhalb dessen verschiedene medizinische Interpretationen möglich, zulässig und zu respektieren sind, sofern der Experte lege artis vorgegangen ist, ist von einer solcherart erfolgten medizinischen Einschätzung aus triftigen Gründen abzuweichen. Solche Gründe liegen vor, wenn die medizinische Annahme einer Arbeitsunfähigkeit letztlich, im Ergebnis, unter dem entscheidenden Gesichtswinkel der Konsistenz und materiellen Beweislast der versicherten, rentenansprechenden Person zu wenig gesichert ist und insofern nicht überzeugt (zum Ganzen vgl. BGE 145 V 361 E. 4.1.2 mit weiteren Hinweisen).
Diese Voraussetzung ist vorliegend nach dem Gesagten erfüllt.
5.
5.1
Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der eingeschränkten Arbeits
fähigkeit des Beschwerdeführers, wobei unbestrittenermassen davon auszugehen ist, dass
er
im Gesundheitsfall zu 100
%
erwerbstätig wäre.
5.2
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung
und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensver
gleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).
Die Beschwerdegegnerin ermittelte beim Einkommensvergleich das Valideneinkommen
von
Fr.
71'211.30
gestützt auf das gemäss
dem Auszug aus dem individuellen Konto (
IK-Auszug
,
Urk.
7/50)
in den Jahren 2013 bis 2015 tatsächlich erzielte
Durchschnittseinkommen, das sie
der Nominallohnerhöhung bis ins Jahr 2016 anpasste
(
Urk.
7/182
/3
)
.
Dies
blieb unbestritten und ist angesichts des frühestmöglichen Rentenbeginns im April 2017 (vgl.
Art.
29
Abs.
1 IVG) nicht zu beanstanden.
5.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1). Dabei sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3; zur Verwendung der aktuellsten statistischen Daten bei Rentenrevisionen vgl. BGE 143 V 295 E. 4.2.2, 142 V 178 E. 2.5.8.1, 133 V 545 E. 7.1). Die Verwendung der Tabellenlöhne ist subsidiär, das heisst deren Beizug erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalideneinkommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/Reichmuth,
Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, 3. Auflage 2014, Rn
.
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtspre
chung).
Da der Beschwerdeführer weder zum Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbe
ginns im
April 2017
noch bei Verfügungserlass einer Arbeitstätigkeit nachging, hat die Beschwerdegegnerin für die Bemessung des Invalideneinkommens
grund
sätzlich
zu Recht die Lohnstrukturerhebung 20
16
des Bundesamtes für Statistik herangezogen und auf den Zentralwert des monatlichen Bruttolohns für einfache
Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art männlicher Angestellter
abgestellt. Allerdings betrug dieser nicht - wie von der Beschwerdegegnerin angenommen
(
Urk.
7/182/1)
-
Fr.
5'962.--, sondern gemäss den im Verfügungs
zeitpunkt aktuellsten
veröffentlichten
Zahlen
Fr.
5'215.--
(LSE 20
16
, TA1_tirage_skill_level, Monatlicher Bruttolohn [Zentralwert] nach Wirtschafts
zweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater Sektor, Total, Kompetenzni
veau 1). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) ergibt dies ein Invalideneinkommen von
aufgerundet
Fr.
65‘
240
.-- (
Fr.
5‘
215
.-- / 40 * 41.7 * 12)
für das Jahr 2016
.
5.4
Das Invalideneinkommen von
Fr.
65'240.-- liegt um rund 8
%
tiefer als das Valideneinkommen von
Fr.
71'211.3
0.
Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad entsteht
auch
bei einem - kaum
gerechtfertigten
-
bis zur Verordnungsänderung vom
1.
Januar 2024
maximal
zu berücksichtigenden
leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen von 25
%
(vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2, 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/aa-cc)
nicht
.
Was die ab
1.
Januar 2024 geltende Rechts
lage (Art. 26
bis
Abs. 3 IVV) anbelangt,
schreiben die allgemeinen Grundsätze des intertemporalen Rechts, die in Ermangelung einer anderslautenden Übergangs
bestimmung anwendbar sind, vor, dass bei der Beurteilung des Leistungsan
spruchs aufgrund von Gesundheitsschäden und Invalidität, die nach diesem Datum andauern, das ab dem
1.
Januar 2024 in Kraft getretene Recht anzuwen
den ist (vgl.
BGE 150 V 323
E. 4.4, Urteil des Bundesgerichts 8C_420/2023 vom 1. Juli 2024 E. 4.2; vgl. auch IV-Rundschreiben Nr. 432 Ziff. 2). Unter Anwendung des seit dem 1. Januar 2024 geltenden Art. 26
bis
Abs. 3 IVV ist daher vom nach statistischen Werten ermittelten Invalideneinkommen 10 Prozent abzuziehen, was
indessen ebenfalls keinen rentenbegründenden Invaliditätsgrad zur Folge hat.
5.5
Die Beschwerdegegnerin hat den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine Inva
lidenrente somit zu Recht verneint. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.
6.
Da die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zu beurtei
len war, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von
Fr.
200.-- bis
Fr.
1'000.-- festzulegen (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG). Sie sind ermessensweise auf
Fr.
700.-- anzusetzen und ausgangsgemäss dem unterliegenden Beschwerdefüh
rer aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwalt
Dr.
André Largier
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge
setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit dem 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift
der beschwerdeführenden Partei oder ihrer Rechtsvertretung
zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkun
den sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
FehrEngesser