# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1bd45dd1-b679-5ef8-a1ba-a7e837b5bdf4
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-12-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.12.2021 C-4489/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4489-2021_2021-12-22.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4489/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 2 .  D e z e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 1. A._______, (Schweiz),   

2. B._______, (Schweiz),   

beide Erben der im Handelsregister als  

Gesellschafter der Kollektivgesellschaft X._______  

eingetragenen C._______ sel. und D._______ sel., 

B._______ vertreten durch A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, 

Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Zwangsanschluss von X._______, (…), an die  

Stiftung Auffangeinrichtung, Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 20. August 2021). 

 

 

C-4489/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Ausgleichskasse des Kantons E._______ der Stiftung Auffangein-

richtung BVG (im Folgenden: Vorinstanz) mit Schreiben vom 23. Dezem-

ber 2020 die Firma «…» als Arbeitgeber gemeldet hat, bei der es sich ge-

mäss Handelsregisterauszug um eine Kollektivgesellschaft mit den beiden 

Gesellschaftern D._______ und C._______ handelt (vgl. Akten der Vor-

instanz [im Folgenden: act.] 1 einschliesslich verschiedener Unterlagen 

[Dossier]; vgl. auch Eintrag im Handelsregister unter dem Firmennamen 

«X._______», abrufbar unter www.zefix.ch, zuletzt besucht am 20. Dezem-

ber 2021),  

dass die Vorinstanz, nachdem sie zuvor im Rahmen ihrer Abklärungen be-

treffend Privatadressen und Sozialversicherungsnummern der Gesell-

schafter erfahren hatte, dass der am (…) geborene Gesellschafter 

D._______ am (…) verstorben war und die verbliebene Gesellschafterin 

C._______ auch die Vertreterin der Erbengemeinschaft D._______ gewe-

sen ist, ihr Schreiben betreffend Wahrung des rechtlichen Gehörs vom 

7. Januar 2021 sowohl an die Adresse von C._______ ([…]) als auch an 

die Adresse der Firma (X._______, […]) gesendet hat (vgl. act. 2-8), 

dass die Vorinstanz in der Folge von A._______ mit undatierter Eingabe, 

welcher ein Auszug aus dem Todesregister vom (…) 2021 sowie ein Er-

benschein vom (…) 2021 beilagen, informiert wurde, dass die am (…) ge-

borene Gesellschafterin C._______ am (…) verstorben sei, und dass ge-

mäss dem Erbvertrag zwischen D._______ und C._______ vom (…) sowie 

dem handschriftlich verfassten Testament von C._______ vom (…) 

B._______, des D._______, geb. am (…) sowie A._______, des 

D._______, geb. am (…) ihre einzigen Erben seien (vgl. act. 9 und 12), 

dass die Vorinstanz, nachdem sie auf ihre Anfrage vom 27. April 2021 hin 

von der zuständigen Gemeinde mit undatierter Eingabe die Bestätigung 

erhalten hatte, das Erbe sei angenommen worden und werde von 

A._______ verwaltet, im Weiteren mit Schreiben vom 7. Juni 2021 auch 

den Erben das rechtliche Gehör gewährt hat (vgl. act. 10-14), 

dass die Vorinstanz, nachdem ihr Schreiben vom 7. Juni 2021 unbeantwor-

tet geblieben war, schliesslich mit Verfügung vom 20. August 2021 festge-

stellt hat, dass der im Handelsregister des Kantons E._______ als Kollek-

tivgesellschaft eingetragene Arbeitgeber «X._______» rückwirkend per 

1. Januar 2013 der Stiftung Auffangeinrichtung BVG zwangsweise ange-

schlossen sei; die Verfügung sendete sie sowohl an die Adresse des als 

C-4489/2021 

Seite 3 

Erbenverwalter bezeichneten A._______ als auch an die Adresse 

«X._______, (…)» (vgl. act. 15 und 16), 

dass A._______ mit Eingabe vom 17. September 2021 unter Beilage einer 

Generalvollmacht vom 23. Februar 2021 im Namen und Auftrag der Erben 

bei der Vorinstanz eine Beschwerde gegen diese Verfügung eingereicht 

hat, die von der Vorinstanz am 11. Oktober 2021 zuständigkeitshalber an 

das Bundesverwaltungsgericht übermittelt wurde (vgl. Akten im Beschwer-

deverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1 f.), 

dass die Vorinstanz auf richterliche Anordnung vom 14. Oktober 2021 hin 

am 29. Oktober 2021 die vorinstanzlichen Akten samt einem vollständigen 

Exemplar der angefochtenen Verfügung vom 20. August 2021 sowie einem 

Zustellnachweis eingereicht und unter Beilage eines Internetauszugs aus 

dem Handelsregister des Handelsregisteramts E._______ vom 29. Okto-

ber 2021 insbesondere auch Angaben zum ins Recht gefassten Arbeitge-

ber gemacht hat (vgl. BVGer-act. 3-5), 

dass mit Zwischenverfügung vom 3. November 2021 die Eingabe der Vor-

instanz vom 29. Oktober 2021 samt Beilagen 2 und 3 (Zustellnachweis der 

Post betreffend die angefochtene Verfügung vom 20. August 2021 sowie 

Auszug des Handelsregisteramts E._______ vom 29. Oktober 2021 betref-

fend Firma "X._______") an die Beschwerdeführer zur Kenntnisnahme 

übermittelt wurde, und dieselben gleichzeitig unter Hinweis auf die Säum-

nisfolgen zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.- 

bis zum 6. Dezember 2021 aufgefordert wurden (BVGer-act. 6), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend den Zwangsanschluss an die 

Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 

und 33 Bst. h VGG), 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter zu prüfen ist, 

ob die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, 

C-4489/2021 

Seite 4 

dass die Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 3. November 

2021 zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. 800.- bis 

zum 6. Dezember 2021 aufgefordert wurden, ansonsten auf die Be-

schwerde nicht eingetreten werde (BVGer-act. 6), 

dass diese per Einschreiben mit elektronischem Rückschein versandte 

Zwischenverfügung gemäss Sendungsverlauf am 4. November 2021 zu-

gestellt wurde (BVGer-act. 7), 

dass die Beschwerdeführer den eingeforderten Verfahrenskostenvor-

schuss innert der bis zum 6. Dezember 2021 gesetzten Frist nicht geleistet 

haben (BVGer-act. 8), 

dass sie auch nicht schriftlich um Fristerstreckung oder um Wiederherstel-

lung der versäumten Frist ersucht haben, und auch kein Fristwiederherstel-

lungsgrund ersichtlich ist, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass es sich unter den vorliegenden Umständen rechtfertigt, auf die Erhe-

bung von Verfahrenskosten zu verzichten, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens keine Parteientschädigung zu-

zusprechen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG; BGE 126 V 143 E. 4), 

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite zu verweisen ist. 

 

 

 

 

C-4489/2021 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

  

C-4489/2021 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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