# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76a109c6-5059-5b39-9454-982d97f739b1
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-18
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 18.11.2025 603 2025 154
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_007_603-2025-154_2025-11-18.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

603 2025 154
603 2025 163

Urteil vom 18. November 2025

III. Verwaltungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Dominique Gross 
Richter: Dina Beti, Stéphanie Colella
Gerichtsschreiber: Steve Bangerter

Parteien A.________, Beschwerdeführer

gegen

AMT FÜR STRASSENVERKEHR UND SCHIFFFAHRT, Vorinstanz    

Gegenstand Strassenverkehr und Transportwesen

Wiedererwägung nach einem Sicherungsentzug

Beschwerde (603 2025 154) vom 26. September 2025 gegen die Verfügung 
vom 16. September 2025

Gesuch (603 2025 163) um Gewährung vorsorglicher Massnahmen vom 
selben Tag

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Sachverhalt

A. A.________ (Beschwerdeführer) ist im Jahr 1979 geboren. Er besass seit 1999 namentlich 
den Führerausweis der Kategorie B. Am 9. Juni 2022 – nachdem sein Führerausweis vorerst 
vorsorglich entzogen worden war – verfügte die Kommission für Administrativmassnahmen im 
Strassenverkehr (heute: Amt für Strassenverkehr und Schifffahrt; nachfolgend: Vorinstanz) den 
Sicherungsentzug des Führerausweises des Beschwerdeführers auf unbestimmte Dauer, mindes-
tens jedoch für drei Monate, gerechnet ab dem 15. April 2021. Zur Begründung führte die Vorinstanz 
insbesondere aus, dass der Beschwerdeführer am 15. April 2021 unter Drogeneinfluss gefahren sei 
(Kokainkonzentration im Blut von 140 bis 280 µg/l und mithin über dem Grenzwert von 15 µg/l). Am 
16 Mai 2022 habe das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern (IRM) ein Gutachten verfasst, 
aus dem insbesondere hervorgehe, dass in der Haaranalyse eine Konzentration von > 5'000 pg/mg 
Kokain nachgewiesen wurde, zudem hohe Konzentrationen von allen gemessenen Kokainmetabo-
liten (Benzoylecgonin, Ecgoninmethylester, Norocain und Cocaethylen). Ausserdem sei durch den 
Nachweis von Monoacethylmorphin ein Konsum von Heroin nachgewiesen. Somit sei für das 
Zeitfenster von September 2021 bis Januar 2022 ein erheblicher Kokain- und Heroinkonsum belegt. 
Insgesamt sei – auch gestützt auf einen psychiatrischen Austrittsbericht betreffend eine Hospitali-
sation mit äusserst schwierigem Verlauf – beim Beschwerdeführer diagnostisch von einer Poly-
toxikomanie auszugehen, wobei er bisher keinerlei Krankheitseinsicht gezeigt habe. Als 
Bedingungen für eine allfällige Rückerstattung des Führerausweises hielt die Vorinstanz, gestützt 
auf die Empfehlung im Gutachten, insbesondere fest, dass der Beschwerdeführer eine 
Drogenabstinenz für die Dauer von mindestens zwölf Monaten einhalten müsse (Nachweis der 
Cannabisabstinenz mittels monatlicher Urinkontrollen; Nachweis der weiteren Drogenabstinenz 
mittels zweier Haaranalysen in Abständen von sechs Monaten; erforderliche Kopfhaarlänge ca. 
5 cm). Weiter werde ein mindestens zwölfmonatiger psychisch stabiler Zustand ohne Symptome in 
verkehrsrelevanter Ausprägung verlangt; zudem eine regelmässige fachärztlich-psychiatrische 
Kontrolle und Behandlung der psychotischen Störung nach Massgabe des behandelnden Arztes 
und die Vorlage eines aussagekräftigen fachärztlich-psychiatrischen Verlaufsberichtes, in dem 
detailliert zum psychischen Gesundheitszustand Stellung genommen werde, anlässlich der 
daraufhin durchzuführenden Kurzbegutachtung. Diese Verfügung wurde nicht angefochten.

B. Mit einem weiteren ausführlichen Gutachten vom 26. März 2025 hat das IRM in der Folge 
festgestellt, dass die Fahreignung des Beschwerdeführers zum gegenwärtigen Zeitpunkt erneut 
nicht befürwortet werden könne. Die Vorinstanz teilte dem Beschwerdeführer mit Schreiben vom 
27. März 2025 mit, dass – entsprechend der im neuen sowie im alten Gutachten erwähnten 
Bedingungen – für die Wiedererteilung des Führerausweises im Wesentlichen eine Drogen- und 
Alkoholabstinenz für die Dauer von zwölf Monaten einzuhalten sei (Nachweis der Cannabis-
abstinenz mittels monatlicher Urinkontrollen; Nachweis der weiteren Drogen- und Alkoholabstinenz 
mittels zweier Haaranalysen in Abständen von sechs Monaten, erforderliche Kopfhaarlänge jeweils 
ca. 5 cm). Weiter erforderlich sei das Vorliegen eines mindestens zwölfmonatigen psychisch stabilen 
Zustands ohne Symptome in verkehrsrelevanter Ausprägung; regelmässige fachärztlich-
psychiatrische Kontrolle und Behandlung der psychischen Störung nach Massgabe des 
behandelnden Arztes; Mitbringen eines aussagekräftigen, fachärztlich-psychiatrischen Verlaufs-
berichtes an die Kurzbegutachtung, in dem detailliert zum psychischen Gesundheitszustand 
Stellung genommen wird. Sobald diese Bedingungen erfüllt seien, könne ein Gesuch um 
Wiederzulassung zum motorisierten Strassenverkehr geprüft werden. 

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C. Daraufhin reichte der Beschwerdeführer der Vorinstanz zahlreiche Stellungnahmen zum 
Gutachten ein und beantragte per E-Mail vom 30. Juni 2025 seine Wiederzulassung zum Strassen-
verkehr. Mit ergänzender Stellungnahme vom 6. August 2025 – nach Einsicht in diese Eingaben – 
führte das IRM aus, dass es an den Schlussfolgerungen des Gutachtens vom 26. März 2025 
vollumfänglich festhalte und nahm zu den verkehrsrechtlich relevanten Punkten Stellung. Betreffend 
diverse vom Beschwerdeführer vorgebrachte Darlegungen sei es jedoch nicht möglich, in sinnvoller 
Art und Weise darauf einzugehen; aufgrund der überwiegend unstrukturierten, inkohärenten, 
redundanten und unübersichtlichen Darstellung auf zahllosen Seiten sei dies auch nicht zielführend. 

Am 11. August 2025 teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit, dass es auf das Gesuch um 
Neubeurteilung und Wiedererteilung des Führerausweises nicht eintreten könne. Namentlich aus 
dem Gutachten des IRM vom 26. März 2025 und der ergänzenden Stellungnahme vom 6. August 
2025 gehe hervor, dass seine Fahreignung noch nicht befürwortet werden könne. Zur Wieder-
herstellung seien weiterhin die im Gutachten festgehaltenen Bedingungen zu erfüllen. Sobald diese 
erfüllt seien, könne ein Gesuch um Wiederzulassung zum motorisierten Strassenverkehr geprüft 
werden. Der Beschwerdeführer wandte sich in der Folge wiederum mit zahlreichen Schreiben bzw. 
E-Mails an die Vorinstanz und forderte sinngemäss die Wiedererwägung des Sicherungsentzuges 
bzw. die Wiederzulassung zum Strassenverkehr. 

D. Am 16. September 2025 teilte die Vorinstanz ihm im Wesentlichen mit, dass der am 9. Juni 
2022 verfügte Sicherungsentzug nach wie vor gültig sei. Nach Prüfung der zahlreichen und 
umfangreichen Schreiben, welche er eingereicht habe, werde auf sein Gesuch um Neubeurteilung 
und Wiedererteilung des Führerausweises nicht eingetreten. Aus dem Gutachten des IRM vom 
26. März 2025 gehe hervor, dass seine Fahreignung noch nicht befürwortet werde. Trotz seiner 
Einwände gegen das Gutachten habe das IRM in der ergänzenden Stellungnahme vom 6. August 
2025 an den Schlussfolgerungen vollumfänglich festgehalten. Auch die nach dem Schreiben der 
Vorinstanz vom 11. August 2025 eingereichten zahlreichen Eingaben seien nicht geeignet, diese 
Beurteilung umzustossen. Zur Wiederherstellung der Fahreignung seien die im Gutachten 
festgehaltenen Bedingungen zu erfüllen. 

E. Der Beschwerdeführer hat am 26. September 2025 gegen diese Verfügung Beschwerde 
(603 2025 154) an das Kantonsgericht erhoben. Er beantragt jedenfalls sinngemäss, dass der gegen 
ihn am 9. Juni 2022 ausgesprochene Sicherungsentzug aufzuheben bzw. auf sein Wiedererwä-
gungsgesuch einzutreten sei. In verfahrensrechtlicher Hinsicht beantragt er die Gewährung der 
aufschiebenden Wirkung (recte: die vorsorgliche Wiedererteilung des Führerausweises; 
603 2025 163). Zudem stellt er zahlreiche teilweise schwer oder nicht verständliche Verfahrens-
anträge, namentlich die "vollständige Akteneinsicht/Edition: sämtliche Original-Roh-/QC-Daten 
(Haar/PEth inkl. Chromatogramme, Kalibrierungen, Geräteeinstellungen), vollständige Entnahme-
dokumentation sowie Leberwerte vom 17.12.2024"; "Sicherung/Herausgabe der Restproben 
(Haar/Blut/Urin; 17.12.2024; ersatzweise Negativbestätigung mit Begründung"; "gerichtliche Daten-
sperre/Beweissicherung bei OCN/IRM; Meldung an das Gericht, sobald die Edition beim IRM veran-
lasst und fristriert [sic] ist". Am 3. Oktober 2025 reicht er beim Kantonsgericht zahlreiche weitere 
Aktenstücke ein ("Kostenjournal", "gesendete E-Mails", "Posteingang E-Mails", Fotos etc.).

F. Am 21. Oktober 2025 beantragt die Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. 

G. Auf die weiteren Parteivorbringen und die eingereichten Unterlagen wird – soweit für die Ent-
scheidfindung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen.

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Erwägungen

1.

1.1. Das Kantonsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde zuständig (Art. 12 des kantonalen 
Gesetzes vom 12. November 1981 zur Ausführung der Bundesgesetzgebung über den 
Strassenverkehr [AGSVG; SGF 781.1] in Verbindung mit Art. 114 des kantonalen Gesetzes vom 
23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1]). Der Beschwerdeführer ist zur 
Ergreifung des Rechtsmittels gegen die Verfügung vom 16. September 2025 legitimiert (Art. 76 
VRG). Die Beschwerdefrist wurde eingehalten (Art. 79 Abs. 1 VRG) und der Kostenvorschuss wurde 
rechtzeitig bezahlt (Art. 128 VRG). 

1.2. Mit der Verfügung vom 16. September 2025 informierte die Vorinstanz den 
Beschwerdeführer insbesondere, dass der am 9. Juni 2022 ausgesprochene Sicherungsentzug 
nach wie vor gültig sei und auf sein Gesuch um Neubeurteilung und Wiedererteilung des Führer-
ausweises nicht eingetreten werde. Soweit die Vorinstanz auf ein Rechtsmittel nicht eintritt, ohne mit 
einer Eventualbegründung die Sache auch materiell zu beurteilen, kann vor dem Kantonsgericht nur 
das Nichteintreten angefochten werden. Ist die Beschwerde begründet, weist das Gericht die Sache 
zur weiteren Beurteilung des Falles zurück. Andernfalls hat es mit dem vorinstanzlichen Nicht-
eintretensentscheid sein Bewenden (siehe BGE 144 II 184 E. 1.1; 139 II 233 E. 3.2). Der Streit-
gegenstand des vorliegenden Rechtsmittelverfahrens ist somit grundsätzlich auf die Eintretensfrage 
beschränkt (siehe Urteile BGer 2C_304/2023 vom 17. Mai 2024 E. 1.2; 2C_922/2022 vom 22. März 
2024 E. 1.3; 2C_52/2023 vom 3. August 2023 E. 1.3). 

1.3. Weiter ist darauf hinzuweisen, dass die Rügen des Beschwerdeführers bzw. die von ihm 
eingereichten Beweismittel und Unterlagen zu grossen Teilen kaum nachvollziehbar bzw. dass 
deren Relevanz für das das vorliegende Verfahren teilweise nicht erkennbar ist.  

1.4. Unter diesen Vorbehalten bzw. Bemerkungen ist auf die Beschwerde einzutreten.

2.

Mit der Beschwerde an das Kantonsgericht können die Verletzung des Rechts einschliesslich Über-
schreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung 
des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden. Die Rüge der Unangemessenheit ist vorliegend 
ausgeschlossen (Art. 77 f. VRG). 

3.

Wie erwähnt, ist in casu zu prüfen, ob die Vorinstanz mit der Verfügung vom 16. September 2025 
auf das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdeführers zu Recht nicht eingetreten ist, oder ob sie 
verpflichtet gewesen wäre, dieses Gesuch materiell zu behandeln. 

3.1. Eine kantonale Behörde muss sich mit einem Wiedererwägungsgesuch dann förmlich 
befassen und allenfalls auf eine rechtskräftige Verfügung zurückkommen, wenn das kantonale 
Recht dies vorsieht und die entsprechenden (gesetzlichen) Voraussetzungen erfüllt sind oder wenn 
die Grundsätze gemäss Art. 29 Abs. 1 und Abs. 2 der Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV; 
SR 101) dies unmittelbar verlangen. In diesem Sinne sieht auch Art. 104 Abs. 1 VRG vor, dass eine 
Partei die Verwaltungsbehörde jederzeit ersuchen kann, ihren Entscheid in Wiedererwägung zu 

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ziehen. Nach Art. 104 Abs. 2 VRG muss sich die angerufene Behörde mit einem Wiedererwägungs-
gesuch nur dann befassen, wenn sich die Verhältnisse seit dem ersten Entscheid erheblich geändert 
haben (Bst. a), wenn der Gesuchsteller erhebliche Tatsachen oder Beweismittel geltend macht, die 
er beim Erlass des ersten Entscheides nicht kannte oder auf die er sich damals nicht berufen konnte 
oder keinen Grund dazu hatte (Bst. b), oder wenn der Gesuchsteller einen Revisionsgrund im Sinne 
von Art. 105 VRG geltend macht (Bst. c). Eine Revision ist nach Art. 105 Abs. 2 VRG namentlich 
vorzunehmen, wenn ein Verbrechen oder ein Vergehen den Entscheid beeinflusst hat (Bst. a), oder 
wenn ein in derselben Sache ergangener Entscheid einer internationalen Justizbehörde dies 
erfordert, insbesondere ein Entscheid des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (Bst. b). 

3.2. Demnach besteht eine behördliche Pflicht, auf ein Gesuch um Wiedererwägung einzutreten, 
wenn die Umstände sich seit dem ersten Entscheid wesentlich verändert haben oder wenn die 
gesuchstellende Person erhebliche Tatsachen und Beweismittel vorlegt, die ihr im früheren 
Verfahren nicht bekannt waren oder die schon damals geltend zu machen für sie rechtlich oder 
tatsächlich unmöglich war oder keine Veranlassung bestand. Es besteht nicht bereits dann ein 
Anspruch auf eine Neubeurteilung, wenn ein Wiedererwägungsgrund nur behauptet wird. Die 
betroffene Person hat vielmehr glaubhaft zu machen und mit geeigneten Beweismitteln zu belegen, 
welche tatsächlichen Verhältnisse sich seit dem ersten Entscheid derart verändert haben, sodass 
es sich rechtfertigt, die Situation erneut zu überprüfen, sowie aufzuzeigen, dass die veränderten 
Verhältnisse geeignet sind, bei dieser Prüfung zu einer anderen Beurteilung zu gelangen (vgl. BGE 
136 II 177 E. 2; 120 Ib 42 E. 2b; Urteil BGer 2C_714/2022 vom 11. Oktober 2023 E. 3.3).  

4.

Vorliegend hat die Vorinstanz sowohl in der Verfügung vom 11. August 2025 als auch in der 
angefochtenen Verfügung vom 16. September 2025 ausdrücklich festgehalten, dass sie auf das 
Gesuch um Neubeurteilung und Wiedererteilung des Führerausweises nicht eintreten könne. 

4.1. Das IRM hat in seinem Gutachten vom 26. März 2025 und der ergänzenden Stellungnahme 
vom 6. August 2025 fundiert und sehr umfassend dargelegt, wieso es den Beschwerdeführer nach 
wie vor als nicht fahrgeeignet erachtet. Sinnbildlich sei erwähnt, dass sich der Beschwerdeführer 
gemäss den Ausführungen der Gutachterin zu Beginn der Untersuchung Sticker in Form von roten 
"Glitzer-Herzen" auf beide Gläser seiner Sonnenbrille geklebt habe, die er sodann zeitweise 
während des Gesprächs trug. Ein adäquates Gespräch werde durch die kaum vorhandene 
Führbarkeit und die Unfähigkeit des Probanden zu fokussieren, verunmöglicht. Im formalen Denken 
sei er hochgradig zerfahren, ideenflüchtig und perseverierend. Inhaltlich bestünden mindestens 
deutliche Tendenzen zu Grössenwahn, auch zu Beeinträchtigungs- und Verfolgungswahn. In der 
Haaranalyse wurden – entgegen der gegenüber der Gutachterin gemachten Abstinenzangabe des 
Beschwerdeführers – für die Zeitspanne von Anfang September 2024 bis Anfang Dezember 2024 
1'000 pg/mg Kokain und 390 pg/mg Benzoylecgonin nachgewiesen. Ein kurzfristig zuvor erfolgter 
Konsum für Cannabinoide (innerhalb der letzten drei bis vier Wochen) müsse aufgrund des 
immunologischen Urinscreenings nicht angenommen werden. Allerdings wurde in der ebenfalls 
veranlassten Blutanalyse auf den direkten Alkoholmarker Phosphatidylethanol eine Konzentration 
von 240 ng/mL gemessen. Dies sei ein deutlicher Hinweis auf einen erheblich übermässigen 
Alkoholkonsum etwa im Monat vor der Blutentnahme. In der Gesamtschau müsse nun von einem 
Rückfall in den Kokainkonsum bei Diagnose der Kokainabhängigkeit ausgegangen werden. 
Ausserdem stehe neu ein allfälliger Substanzen-Shift in Richtung Alkohol – nach einem 
nachgewiesenermassen erfolgreichen Cannabiskonsumstopp – im Raum. Ein übermässiger 
Alkoholkonsum sei zumindest für das nähere zeitliche Vorfeld der Begutachtung durch die 

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Blutanalyse bewiesen. Wie ausserdem aus den psychiatrischen Berichten hervorgehe, werde 
aufgrund von starken Stimmungsschwankungen, die hypomanische oder manische Zustände 
erreichten, eine fachärztliche Therapie, gegebenenfalls unter Einsatz von Psychopharmaka, als klar 
indiziert erachtet. Die für eine Wiederzulassung zum motorisierten Strassenverkehr notwendige 
Verhaltensänderung im Sinne einer stabilen und langfristigen Abstinenz sei erneut nicht ersichtlich. 
Auch die zwingende psychische Stabilität ohne Symptome in verkehrsrelevanter Ausprägung liege 
gegenwärtig nicht vor. Mit ergänzender Stellungnahme vom 6. August 2025 – nachdem der 
Beschwerdeführer zahlreiche Stellungnahmen zum Gutachten eingereicht und jedenfalls sinn-
gemäss die Wiedererwägung des Sicherungsentzugs beantragt hatte – hielt das IRM an den 
Schlussfolgerungen des verkehrsmedizinischen Gutachtens vom 26. März 2025 vollumfänglich fest 
und die Vorinstanz ist in der Folge mit der angefochtenen Verfügung vom 16. September 2025 auf 
das Gesuch um Wiedererwägung des Sicherungsentzugs nicht eingetreten.

4.2. Die Eingaben des Beschwerdeführers bzw. die Vorbringen hinsichtlich seiner Fahreignung 
erweisen sich insgesamt als inkohärent und wirr und er konnte mit seinen Vorbringen sowie den 
eingereichten Beweismitteln in keiner Weise glaubhaft machen, dass sich die tatsächlichen 
Verhältnisse seit dem ersten Entscheid derart verändert hätten, dass es sich rechtfertigen würde, 
die Situation erneut zu überprüfen. So hat die Vorinstanz in der Verfügung zum Sicherungsentzug 
vom 9. Juni 2022, die nicht angefochten wurde, namentlich gestützt auf das Gutachten des IRM vom 
16. Mai 2022 festgehalten, dass der Beschwerdeführer als Bedingungen für eine allfällige 
Rückerstattung des Führerausweises eine Drogenabstinenz für die Dauer von mindestens zwölf 
Monaten einhalten müsse (Nachweis der Cannabisabstinenz mittels monatlicher Urinkontrollen; 
Nachweis der weiteren Drogenabstinenz mittels zweier Haaranalysen in Abständen von sechs 
Monaten; erforderliche Kopfhaarlänge ca. 5 cm). Weiter werde ein mindestens zwölfmonatiger 
psychisch stabiler Zustand ohne Symptome in verkehrsrelevanter Ausprägung verlangt; zudem eine 
regelmässige fachärztlich-psychiatrische Kontrolle und Behandlung der psychotischen Störung nach 
Massgabe des behandelnden Arztes und die Vorlage eines aussagekräftigen, fachärztlich-
psychiatrischen Verlaufsberichtes, in dem detailliert zum psychischen Gesundheitszustand Stellung 
genommen werde, anlässlich der daraufhin durchzuführenden Kurzbegutachtung. Diese 
Bedingungen sind – wie sich aus dem Gutachten des IRM vom 26. März 2025 und der ergänzenden 
Stellungnahme vom 6. August 2025 eindrücklich ergibt – in keiner Weise erfüllt. So wurde 
insbesondere der geforderte Nachweis hinsichtlich der Drogen- und Alkoholabstinenz nie erbracht. 
Die teilweise absurd anmutenden Einwände des Beschwerdeführers vor der Vorinstanz bzw. vor 
dem Kantonsgericht sind in keiner Weise geeignet, den Sicherungsentzug in Wiedererwägung zu 
ziehen. So vermögen insbesondere auch die zahlreichen von ihm eingereichten Selfies die 
einverlangten Abstinenznachweise – welche bis heute nicht vorliegen – nicht zu ersetzen, zumal auf 
den Fotos auch die von ihm geltend gemachte Haarlänge von 5 cm nicht erkennbar ist. Zudem sind 
auch die weiteren Voraussetzungen für die Wiedererwägung des Sicherungsentzugs hinsichtlich der 
Therapieberichte etc. offensichtlich nicht erfüllt und dies wird auch nicht schlüssig geltend gemacht. 
Auf die ergänzende Stellungnahme des IRM vom 6. August 2025 und das Gutachten kann 
schliesslich integral verwiesen werden. 

5.

Die Beschwerde (603 2025 154) ist deshalb abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten 
werden kann. Die angefochtene Verfügung, mit der die Vorinstanz auf das Wiedererwägungsgesuch 
des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist, ist zu bestätigen.

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Da die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Beweisanträge (soweit sie überhaupt verständlich 
bzw. nachvollziehbar sind) am feststehenden Ergebnis nichts zu ändern vermöchten, sind diese in 
antizipierter Beweiswürdigung abzuweisen (BGE 134 I 140 E. 5.3). 

6.

Mit dem sofortigen Entscheid in der Hauptsache ist das Gesuch (603 2025 163) um Gewährung 
vorsorglicher Massnahmen als gegenstandslos abzuschreiben.

7.

Die Gerichtskosten, die auf CHF 800.- festgelegt werden, sind dem Verfahrensausgang entspre-
chend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe 
von CHF 800.- zu verrechnen (Art. 131 VRG; Art. 1 und 2 des kantonalen Tarifs vom 17. Dezember 
1991 der Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz [Tarif VJ; SGF 150.12]).

Es besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 137 und 139 VRG).

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde (603 2025 154) wird abgewiesen, soweit überhaupt darauf eingetreten 
werden kann.

II. Das Gesuch (603 2025 163) um Gewährung vorsorglicher Massnahmen ist als 
gegenstandslos abzuschreiben.

III. Die Gerichtskosten von CHF 800.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von 
ihm geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht ein-
gereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Gerichtskosten ist innert 30 Tagen die Ein-
sprache an die Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides ange-
fochten wird (Art. 148 VRG).

Freiburg, 18. November 2025/dgr

Die Präsidentin Der Gerichtsschreiber