# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 55f1877b-ba43-5cac-a5e5-bf778a44a889
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-29
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Beschwerdeabteilung 29.04.2025 BZ 2025 14
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_003_BZ-2025-14_2025-04-29.pdf

## Full Text

20250416_145352_ANOM.docx

II. Beschwerdeabteilung BZ 2025 14

Oberrichter P. Huber, Abteilungspräsident i.V.
Oberrichter M. Siegwart
Oberrichter A. Staub
Gerichtsschreiber J. Lötscher

Urteil vom 29. April 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

C.________,
vertreten durch Rechtsanwältin D.________ und/oder Rechtsanwalt E.________,
Beschwerdegegnerin,

betreffend

Kostenauflage und Parteientschädigung
(Beschwerde gegen den Entscheid des Einzelrichters am Kantonsgericht Zug vom 23. Januar 2025)

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Sachverhalt

1.1 Mit Eingabe vom 20. Dezember 2024 ersuchte A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer) 
beim Kantonsgericht Zug, Einzelrichter, um Erteilung der definitiven Rechtsöffnung in der Be-
treibung Nr. F.________ des Betreibungsamtes Zug gegen C.________ (nachfolgend: Be-
schwerdegegnerin) "für CHF 3'637.10 nebst Zins zu 5 % seit 18. November 2023, für die Be-
treibungskosten sowie die allenfalls vom Gesuchsteller vorbezogenen Gerichtskosten und 
die Prozessentschädigung im Rechtsöffnungsverfahren." Am 14. Januar 2025 reichte der 
Rechtsanwalt des Beschwerdeführers unaufgefordert die Honorarnote ein; diese belief sich 
auf CHF 3'734.60 (inkl. Auslagen und MWST).

1.2 In der Gesuchsantwort vom 21. Januar 2024 machte die Beschwerdegegnerin geltend, sie 
habe die Schuld samt Zinsen, Betreibungskosten und Inkassogebühren des Betreibungsam-
tes bezahlt. Das Verfahren sei daher zufolge Gegenstandslosigkeit, unter Kosten- und Ent-
schädigungsfolgen (inkl. MWST) zu Lasten des Beschwerdeführers, abzuschreiben.

1.3 Am 23. Januar 2024 fällte der Einzelrichter G.________ folgenden Entscheid:

1. Das Rechtsöffnungsverfahren wird mit Bezug auf die Forderung des Gesuchstellers inkl. 
Zinsen und CHF 73.30 Zahlungsbefehlskosten zufolge Zahlung abgeschrieben, und es 
wird in der Betreibung Nr. F.________ des Betreibungsamtes Zug im Umfang der Ge-
richtskosten von CHF 100.00 und der Parteientschädigung von CHF 300.00, insgesamt 
von CHF 400.00, definitive Rechtsöffnung erteilt.

2. Die Gerichtskosten von CHF 100.00 werden der Gesuchsgegnerin auferlegt und mit dem 
vom Gesuchsteller geleisteten Kostenvorschuss von CHF 250.00 verrechnet. Der Rest-
betrag von CHF 150.00 wird dem Gesuchsteller zurückerstattet. Die Gesuchsgegnerin 
hat dem Gesuchsteller den Kostenvorschuss im Umfang von CHF 100.00 zu ersetzen.

3. Die Gesuchsgegnerin hat den Gesuchsteller für die prozessualen Umtriebe mit 
CHF 300.00 zu entschädigen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilungen]

2.1 Mit Eingabe vom 3. Februar 2025 reichte der Beschwerdeführer beim Obergericht des Kan-
tons Zug Beschwerde mit folgendem Rechtsbegehren ein (act. 1):

" 1. Der Entscheid des Kantonsgerichts des Kantons Zug vom 23.1.2025, im Prozess mit Ge-
schäfts-Nr. ER 2024 1262, sei bezüglich der Anordnungen in Dispositiv Ziff. 1-3 bezüglich 
der betragsmässigen Höhe der Parteientschädigung und der betragsmässigen Höhe der 
Gerichtskosten zu kassieren.

2. Die Sache sei zur neuen Erwägung und Anordnung der betragsmässigen Höhe der Par-
teientschädigung und der betragsmässigen Höhe der Gerichtskosten an die Vorinstanz 
zurückzuweisen.

3. Beim Neuentscheid der Vorinstanz sei der Einzelrichter G.________ in den Ausstand zu 
versetzen.

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4. Dabei sei der Sachverhalt bezüglich Kostennote zu vervollständigen, und es seien schrift-
liche Erwägungen bezüglich Parteientschädigung und Gerichtskosten auszuführen.

5. Dabei seien die Parteientschädigung und die Gerichtskosten durch die neu zu bestellende 
Richter/in höher festzulegen. Dabei sei die Parteientschädigung im Betrag gemäss Kos-
tennote des Beschwerdeführers vom 14.1.2025 festzulegen, jedenfalls wesentlich höher 
als CHF 300.

6. Eventualiter zum Kassierungsantrag gemäss Ziff. 1-5 vorstehend sei von der Beschwer-
deinstanz ein reformatorisches Urteil bezüglich der Anordnungen im Dispositiv des ange-
fochtenen Entscheids in Ziff. 1-3 bezüglich der betragsmässigen Höhe der Parteientschä-
digung und der betragsmässigen Höhe der Gerichtskosten zu fassen.

7. Dabei seien die Parteientschädigung und die Gerichtskosten durch die Beschwerdein-
stanz höher festzulegen. Dabei sei die Parteientschädigung im Betrag gemäss Kostenno-
te des Beschwerdeführers vom 14.1.2025 festzulegen, jedenfalls wesentlich höher als 
CHF 300.

8. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin und gemäss 
Kostennote des Beschwerdeführers vom 3.2.2025. "

Der Beschwerdeschrift legte der Rechtsanwalt des Beschwerdeführers die Honorarnote 
für das Beschwerdeverfahren bei. Diese belief sich auf CHF 5'670.20 (inkl. Auslagen und 
MWST).

2.2 Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung (act. 4).

2.3 Die Beschwerdegegnerin reichte am 14. Februar 2025 eine Beschwerdeantwort ein, in der 
sie die Abweisung der Beschwerde beantragte, soweit darauf eingetreten werden könne, al-
les unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten des Beschwerdeführers 
(act. 5).

Erwägungen

1. Gemäss Art. 110 i.V.m. Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO ist der Kostenentscheid selbständig nur mit 
Beschwerde anfechtbar (sogenannte Kostenbeschwerde). Mit der Beschwerde können nach 
Art. 320 ZPO die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) und/oder die offensichtlich unrichtige 
Feststellung des Sachverhalts (lit. b) geltend gemacht werden. 

2. Gemäss Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO, der auch die in der ZPO geregelten Rechtsmittelverfahren 
erfasst, zählt zu den Prozessvoraussetzungen insbesondere das schutzwürdige Interesse 
der klagenden oder gesuchstellenden Partei. Dieses Rechtsschutzinteresse fehlt, wenn das 
Urteil der Partei auch im Falle ihres Obsiegens keinen Nutzen einbringt (Urteil des Bundes-
gerichts 5A_9/2015 vom 10. August 2015 E. 4.3; Zingg, Berner Kommentar, 2012, Art. 59 
ZPO N 24 und 45 ff.).

Der Beschwerdeführer verlangt, dass die im vorinstanzlichen Entscheid festgesetzte Ent-
scheidgebühr von CHF 100.00 erhöht wird. Diese Gebühr wurde der Beschwerdegegnerin 
auferlegt. Der Beschwerdeführer ist davon nicht betroffen. Die beantragte Erhöhung der Ent-

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scheidgebühr brächte ihm keinen Nutzen. Es fehlt ihm offenkundig am Rechtsschutzinteres-
se. Demnach ist auf die Beschwerde – soweit sie sich gegen die vorinstanzlichen Gerichts-
kosten richtet – nicht einzutreten. Ein Nichteintretensentscheid hätte diesbezüglich im Übri-
gen auch deshalb zu ergehen, weil der Beschwerdeführer diesen Antrag nicht beziffert hat 
(zum Erfordernis der Bezifferung von Kostenbeschwerden vgl. Urteil des Bundesgerichts 
5A_872/2022 vom 6. Juni 2023 E. 3.3.1). Zu prüfen bleibt die Höhe der vorinstanzlich festge-
legten Parteientschädigung.

3. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe die von ihm eingereichte Kosten-
note ignoriert und keine Erwägung zur Parteientschädigung und zu den Kostenfolgen ange-
stellt. Damit sei sie ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen. Sie habe den Anspruch 
des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör verletzt (act. 1 Rz 7).

3.1 Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt die grundsätzliche Pflicht 
der Gerichte, ihre Entscheide zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass 
der Betroffene den Entscheid sachgerecht anfechten kann. Die Begründung muss kurz die 
wesentlichen Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf 
die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit 
allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen aus-
drücklich widerlegt (vgl. BGE 133 III 439 E. 3.3; Urteil des Bundesgerichts 5D_6/2024 vom 
20. März 2024 E. 5; Schmid/Brunner, Basler Kommentar, 4. A. 2025, Art. 239 ZPO N 10 f.).

3.2 Die Vorinstanz hat das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht verletzt. Aus dem an-
gefochtenen Entscheid geht hervor, von welchen Überlegungen sie sich bei der Festlegung 
der Höhe der Parteientschädigung hat leiten lassen. Die entsprechende Passage lautet wie 
folgt:

" Gestützt darauf, dass […] unter den vorliegenden Umständen die Gerichtskosten auf 
CHF 100.00 (Art. 48 GebV SchKG) und die Parteientschädigung für den Gesuchsteller 
auf CHF 300.00 (inkl. Auslagen [§ 3 Abs. 1 und 3 i.V.m. § 6 AnwT und § 25 AnwT], ohne 
MWST, da Dienstleistungen von Anwälten, die an Empfänger mit Geschäfts- oder Wohn-
sitz im Ausland erbracht werden, von der Steuerpflicht befreit sind [Art. 8 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 1 Abs. 2 lit. a MWSTG e contrario]) festzulegen sind […] "

Daraus lässt sich ohne Weiteres entnehmen, dass die Vorinstanz die vom Rechtsanwalt des 
Beschwerdeführers in der unaufgefordert eingereichten Honorarnote geltend gemachte Par-
teientschädigung von CHF 3'734.60 (inklusive Auslagen von CHF 30.00 für "Rechnung Kan-
tonsgericht v 30.10.2024" und einer Auslagenpauschale von 3 % sowie 8,1 % MWST) für zu 
hoch befand. Soweit sie sich nicht mit Vorbringen des Beschwerdeführers (hier mit der Hono-
rarnote) auseinandersetzte, hielt sie diese Vorbringen offensichtlich nicht für entscheidrele-
vant. Darin liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs, sondern eine abweichende Ge-
wichtung der Argumente (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_56/2023 vom 14. April 2023 
E. 2). Indem die Vorinstanz auf § 3 Abs. 1 und 3 AnwT verwies, ist erkennbar, dass sie das 
Honorar nach dem Streitwert festlegte. § 3 Abs. 1 AnwT enthält eine Tabelle, aus der hervor-
geht, wie hoch das Honorar in vermögensrechtlichen Streitigkeiten je nach Streitwert ist. 
Entgegen Art. 221 Abs. 1 lit. c i.V.m. Art. 219 ZPO enthielt das Rechtsöffnungsgesuch des 
Beschwerdeführers zwar keine Angaben zum Streitwert. Für den – anwaltlich vertretenen – 
Beschwerdeführer muss aber klar gewesen sein, dass als Streitwert jener Betrag gilt, für den 

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er definitive Rechtsöffnung verlangte, nämlich CHF 3'637.10. Falls der Beschwerdeführer 
irrigerweise von einem Streitwert von CHF 3'918.50 (so in der Beschwerde; vgl. hinten 
E. 5.1) ausgegangen wäre, würde dies nicht ins Gewicht fallen. Bei einem Streitwert von 
CHF 3'637.10 beträgt das Grundhonorar im ordentlichen und im vereinfachten Verfahren 
CHF 909.30 (§ 3 Abs. 1 AnwT). Im summarischen Verfahren ist dieses in der Regel auf die 
Hälfte bis einen Fünftel herabzusetzen. Dies steht in § 6 Abs. 1 AnwT, den die Vorinstanz 
ebenfalls erwähnte. Gründe für Zuschläge zum Grundhonorar im Sinne von § 5 AnwT lagen 
aus Sicht der Vorinstanz offenbar genauso wenig vor wie ein Missverhältnis zwischen Streit-
wert und Interesse der Parteien oder Bemühungen des Rechtsanwaltes im Sinne von § 3 
Abs. 5 AnwT; entsprechend zitierte die Vorinstanz diese zwei Bestimmungen nicht. Hingegen 
berücksichtigte sie die Auslagen (§ 25 AnwT). Damit war für den Beschwerdeführer ohne 
Weiteres erkennbar, von welchen Überlegungen sich die Vorinstanz hat leiten lassen. Die 
Beschwerde (insbesondere act. 1 Rz 47) zeigt denn auch, dass der Beschwerdeführer die 
Entscheidbegründung umfassend verstanden hat und eine sachgerechte Anfechtung möglich 
wäre.

4. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Parteientschädigung sei nach der Kosten-
note "anzuordnen", wenn eine solche eingereicht werde. Erst wenn eine Bezifferung fehle, 
komme der Anwaltstarif zur Anwendung (act. 1 Rz 42).

Dies ist offensichtlich unzutreffend. Die Parteien können zwar eine Kostennote einreichen 
(Art. 105 Abs. 2 Satz 2 ZPO). Die Parteientschädigung ist jedoch nicht nach dieser, sondern 
nach dem Tarif zuzusprechen (Art. 105 Abs. 2 Satz 1 ZPO). Wäre die Entschädigung zwin-
gend gemäss Kostennote "anzuordnen", dann wäre die unterliegende Partei der Willkür der 
obsiegenden Partei schutzlos ausgesetzt. Auch wenn eine Kostennote eingereicht wird, hat 
sich die zugesprochene Parteientschädigung innerhalb des kantonalen Tarifs zu bewegen. 
Anzumerken bleibt, dass der Beschwerdeführer keine unentgeltliche Rechtspflege beantragt 
hat, weshalb die Bestimmungen und die von Lehre und Rechtsprechung entwickelten Grun-
dätze über die Festlegung der Parteientschädigung bei unentgeltlicher Rechtspflege (Art. 122 
Abs. 1 lit. a ZPO; vgl. dazu etwa Rüegg/Rüegg, Basler Kommentar, 4. A. 2025, Art. 122 ZPO 
N 6 f.) nicht anwendbar sind.

5. Ferner wendet der Beschwerdeführer ein, die Vorinstanz habe ihr Ermessen offensichtlich 
unterschritten. Der Beschwerdeführer legt in der Folge dar, wie die Entschädigung zu be-
messen wäre, wenn "man nach dem Anwaltstarif vorgehen" würde.

5.1 Er behauptet, das Grundhonorar im ordentlichen Verfahren betrage 25 % des Streitwerts, 
mindestens CHF 200.00 bei einem Streitwert bis CHF 5'000.00. Beim vorliegenden Streitwert 
von CHF 3'918.50 ergebe sich ein Betrag von CHF 979.50 (act. 1 Rz 47 erstes Lemma).

Dies ist falsch. Der Streitwert beträgt nur CHF 3'637.10. Zinsen und Betreibungskosten ha-
ben auf den Streitwert keinen Einfluss (vgl. Art. 91 Abs. 1 ZPO; Urteil des Bundesgerichts 
4A_151/2024 vom 22. August 2024 E. 1.2.2; Urteil des Handelsgerichts Zürich HG170249 
vom 7. Mai 2018 E. 5.2.2; Frey, Grundsätze der Streitwertbestimmung, 2017, N 285). Bei 
diesem Streitwert beläuft sich das Grundhonorar gemäss § 3 Abs. 1 AnwT auf CHF 909.30.

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5.2 Da es sich um ein Rechtsöffnungsverfahren und damit um ein summarisches Verfahren han-
delt (Art. 251 lit. a ZPO), ist das Honorar in der Regel auf die Hälfte bis einen Fünftel herab-
zusetzen (§ 6 Abs. 1 AnwT). Ausgehend vom korrekten Streitwert ergibt sich somit ein Rah-
men von CHF 181.85 bis CHF 454.65, und nicht – wie der Beschwerdeführer behauptet 
(act. 1 Rz 47 zweites Lemma) – von CHF 195.90 bis CHF 489.75.

Vorliegend reduzierte die Vorinstanz das Grundhonorar um rund einen Drittel, was – unter 
Hinzurechnung der Auslagenpauschale von 3 % – zu einer Entschädigung von CHF 300.00 
führte. Hätte sie das Honorar gar auf einen Fünftel reduziert, hätte – wiederum unter Berück-
sichtigung der Auslagenpauschale – eine Entschädigung von CHF 187.30 resultiert. Die Vor-
instanz schöpfte mithin den Ermessenspielraum zugunsten des Beschwerdeführers nicht 
ganz (nach unten) aus.

5.3 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, bei Berücksichtigung besonderer Umstände 
könnten diese Ansätze um höchstens einen Drittel über- oder unterschritten werden. Somit 
[bei Erhöhung um einen Drittel] "liegen wir im summarischen Verfahren in einem Betrags-
rahmen von CHF 254.65 bis CHF 636.70" (act. 1 Rz 47 drittes Lemma). 

5.3.1 Dass das Honorar bei besonderen Umständen um einen Drittel erhöht werden kann, ist kor-
rekt, entspricht dies doch § 3 Abs. 3 AnwT. Allerdings legt der Beschwerdeführer nicht dar, 
weshalb besondere Umstände vorliegen sollen, was er im Übrigen selbst vor erster Instanz 
nirgends tat. Das vom Beschwerdeführer erwähnte "grossmaulige und schikanöse Verhalten" 
der Beschwerdegegnerin (act. 1 Rz 50) mag – falls es zutrifft – für prozessfremde Aufwen-
dungen, nicht aber für die Aufwendungen im vorliegend relevanten Rechtsöffnungsverfahren 
ursächlich gewesen sein. Es kann sein, dass sich die Beschwerdegegnerin schikanös ver-
hielt, indem sie die Schuld erst beglich, nachdem das Rechtsöffnungsverfahren eingeleitet 
worden war. Das Verursachen eines "unnötigen" Rechtsöffnungsverfahrens führt aber nicht 
ohne Weiteres dazu, dass der notwendige Aufwand in einem solchen Verfahren höher wird 
als bei einem Rechtsöffnungsverfahren, dessen Einleitung nicht auf ein schikanöses Verhal-
ten der Schuldnerin zurückzuführen ist. Gegenteiliges legt der Beschwerdeführer jedenfalls 
nicht dar. Damit kommt er den Anforderungen an die Begründung der Beschwerde (vgl. dazu 
Urteil des Bundesgerichts 5D_146/2017 vom 17. November 2017 E. 3.3.2) nicht nach, wes-
halb auf diesen Punkt nicht einzutreten ist. 

5.3.2 Doch selbst wenn darauf eingetreten würde, änderte sich nichts. Denn es ist offensichtlich, 
dass kein besonderer Umstand gegeben ist, der eine Erhöhung rechtfertigte. Besondere 
Umstände können namentlich die Verantwortung des Rechtsanwalts, die Schwierigkeit des 
Falls oder der notwendige Zeitaufwand sein (§ 3 Abs. 3 AnwT). Vorliegend war die Verant-
wortung offensichtlich nicht hoch, der Fall offenkundig nicht schwierig und der notwendige 
Zeitaufwand gering. Zu beachten ist, dass nur der notwendige Zeitaufwand massgebend ist. 
Dieser Aufwand war für das Rechtsöffnungsgesuch nicht hoch. Der Beschwerdeführer bzw. 
dessen Rechtsanwalt musste bloss den Rechtsöffnungstitel (Urteil des Kantonsgerichts Zug 
A3 2022 46 vom 16. Oktober 2024 mit Rechtskraftbescheinigung) und den Zahlungsbefehl 
beilegen (Art. 80 SchKG) und darlegen, dass die von der Beschwerdegegnerin erhobene 
Einrede der Verrechnung nicht durch Urkunden belegt ist (Art. 81 Abs. 1 SchKG).

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5.4 Sodann macht der Beschwerdeführer geltend, dass Missverhältnisse zwischen Streitwert und 
Bemühungen des Rechtsanwalts mit Erhöhungen bzw. Herabsetzungen des Grundtarifs 
berücksichtigt werden könnten. Diese Regelung sei nach Wortlaut des Tarifs nicht weiter limi-
tiert, d.h. Erhöhungen seien – zunächst einmal – unbeschränkt möglich. Wenn das Missver-
hältnis des Aufwands das massgebende Kriterium sein solle, so sei der effektive Aufwand 
wohl die Limitierung der möglichen Erhöhung (act. 1 Rz 47 viertes Lemma). 

An diesen Behauptungen trifft zu, dass Missverhältnisse zwischen Streitwert und Bemühun-
gen des Rechtsanwalts durch Erhöhung oder Herabsetzung des Honorars berücksichtigt 
werden können (vgl. § 3 Abs. 5) und gemäss Wortlaut dieser Bestimmung keine Limitierung 
vorgesehen ist. Indessen verkennt der Beschwerdeführer, dass der Aufwand oder "effektive 
Aufwand" nicht das massgebende Kriterium sein kann. Soweit der Zeitaufwand massgebend 
ist, kann es sich auch bei dieser Bestimmung höchstens um den notwendigen Aufwand han-
deln. Dieser war, wie dargelegt, nicht hoch. Entsprechend hat der Beschwerdeführer auch 
keinen Anspruch auf den "Höchstbetrag für eine Parteientschädigung gemäss Tarif ohne Er-
höhungen […] von CHF 636.70" (vgl. act. 1 Rz 49, wobei dem Betrag von CHF 636.70 ohne-
hin eine Erhöhung um einen Drittel zugrunde liegt [vgl. vorne E. 5.3]).

5.5 Anzumerken bleibt, dass gemäss § 3 Abs. 1 AnwT Parteientschädigungen bei Zivilverfahren 
mit geringem Streitwert nicht zwingend kostendeckend sind, wohingegen bei Verfahren mit 
hohem Streitwert und grosser Bedeutung ein Ausgleich gewährt wird (vgl. Urteil des Oberge-
richts Zug BZ 2017 63 vom 26. Oktober 2017 E. 7.2). Das Kostendeckungsprinzip gilt bei der 
Festlegung von Parteientschädigungen – im Unterschied zu den Gerichtskosten – nicht (vgl. 
Müller/Obrist/Odermatt, Streitpunkt Parteientschädigung, AJP 2018 S. 979 ff., 982 m.H.).

5.6 Als Zwischenergebnis ist somit festzuhalten, dass die Vorinstanz ihr Ermessen nicht falsch 
ausübte, indem sie die Parteientschädigung für den Beschwerdeführer im Rechtsöffnungs-
verfahren auf CHF 300.00 (inklusive Auslagenpauschale von 3 %) festlegte. Anhaltspunkte, 
die einen anderen Schluss aufgedrängt hätten, substanziierte der Beschwerdeführer weder 
in der Beschwerde noch im vorinstanzlichen Verfahren.

6. Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Eine Rückweisung an die Vor-
instanz erfolgt daher nicht (vgl. Art. 327 Abs. 3 ZPO; vgl. Ziff. 1, 2, 4 und 5 des Rechtsmittel-
begehrens des Beschwerdeführers). 

7. Da der Beschwerdeführer den Ausstand von Kantonsrichter G.________ nur für den Fall der 
Rückweisung ("Neuentscheid") verlangt (Ziff. 3 seines Rechtsmittelbegehrens), erübrigt es 
sich, über das Ausstandsgesuch zu befinden. 

Dieses wäre aber ohnehin aus mehreren Gründen abzuweisen gewesen. Das Gesuch wird 
mit der angeblichen Befangenheit von Kantonsrichter G.________ aus oder mit Verfahrens-
fehlern in dem vor Kantonsgericht geführten Verfahren A3 2022 46 begründet. Davon hatte 
der Beschwerdeführer indes bereits nach Abschluss dieses Verfahrens im Oktober 2023 
Kenntnis. Demzufolge hätte er diesen Ausstandsgrund unverzüglich, nachdem er mit Erhalt 
der Verfügung vom 7. Januar 2025 von der Zuständigkeit des Einzelrichters G.________ er-
fahren hatte, vorbringen müssen. Das Zuwarten bis zur Einreichung der Beschwerde ist of-
fensichtlich verspätet (vgl. Art. 49 Abs. 1 ZPO; Urteil des Bundesgerichts 7B_39/2023 vom 

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13. März 2024 E. 3.2 mit Hinweisen). Abgesehen davon ist auch kein Ausstandsgrund (vgl. 
Art. 47 ZPO) ersichtlich. Dass Kantonsrichter G.________ im Verfahren A2 2022 46 "ohne 
Begründung" Entscheide getroffen haben soll, die nach Ansicht des Beschwerdeführers 
("unseres Erachtens") "nicht sachgerecht" gewesen und zulasten des Beschwerdeführers 
gegangen seien (act. 1 Rz 15), genügt selbstverständlich nicht. Richterliche Verfahrensfehler 
und Fehlentscheide – die vorliegend aber ohnehin nicht ersichtlich sind (vgl. act. 1 Rz 16-21) 
– wären mit den dafür vorgesehenen Rechtsmitteln zu rügen; sie sind grundsätzlich nicht ge-
eignet, den objektiven Anschein von Befangenheit zu erwecken (vgl. Urteile des Bundesge-
richts 4A_328/2021 vom 26. Juli 2021 E. 2.3 und 7B_938/2023 vom 31. Januar 2024 E. 3).

8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzu-
erlegen und dieser ist zu verpflichten, der Beschwerdegegnerin eine angemessene Parteien-
tschädigung zu bezahlen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 

Ob als Streitwert für die Festlegung der Prozesskosten das vor der Vorinstanz zuletzt auf-
recht erhaltene Rechtsbegehren gilt (mithin CHF 3'637.10; § 15 Abs. 1 KoV OG) oder der 
noch in Betracht kommende Streitwert massgebend ist (mithin CHF 3'734.60 zuzüglich der 
verlangten, aber nicht bezifferten Erhöhung der vorinstanzlichen Gerichtskosten; § 8 Abs. 1 
AnwT), fällt nicht ins Gewicht. Ausgehend von einem Streitwert in dieser Grössenordnung 
sowie unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Beschwerdeschrift (samt Ausstands-
gesuch) mit zwölf Seiten sehr umfangreich war und bei Gericht wie Gegenpartei einen ent-
sprechend hohen Aufwand versursachte, ist die Entscheidgebühr auf CHF 800.00 (vgl. § 4 
Abs. 1, § 11 Abs. 1, § 12 Abs. 1 und § 15 Abs. 1 KoV OG) und die Parteientschädigung (inkl. 
Auslagen von 3 % und MWST von 8,1 %) auf CHF 450.00 (vgl. § 3 Abs. 1 und 3, § 6 Abs. 1, 
§ 8 Abs. 1, § 25 und § 25a AnwT) festzulegen.

Urteilsspruch

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren von CHF 800.00 wird dem Beschwerde-
führer auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in Höhe von CHF 400.00 
verrechnet. Der Fehlbetrag von CHF 400.00 wird vom Beschwerdeführer nachgefordert.

3. Der Beschwerdeführer hat der Beschwerdegegnerin für das Beschwerdeverfahren eine Par-
teientschädigung von CHF 450.00 (inkl. MWST) zu bezahlen. 

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4. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von unter CHF 30'000.00 ist die Beschwerde in 
Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) nur zulässig, wenn sich 
eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG gegeben. Die Beschwerdegründe richten sich nach 
den Art. 95 ff. bzw. Art. 116 BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustel-
lung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage 
des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Wird gleichzeitig ordentliche Beschwerde und Verfas-
sungsbeschwerde geführt, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen. 
Die Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

5. Mitteilung an:
- Parteien
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichter (ER 2024 1262)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
II. Beschwerdeabteilung

P. Huber J. Lötscher
Abteilungspräsident i.V. Gerichtsschreiber

versandt am: