# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 23578ded-f84b-5d33-b452-41bebb4875db
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-11-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.11.2011 D-6353/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6353-2011_2011-11-28.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung IV
D­6353/2011

U r t e i l   v om   2 8 .   No v embe r   2 0 1 1

Besetzung Einzelrichter Fulvio Haefeli,
mit Zustimmung von Richterin Muriel Beck Kadima;  
Gerichtsschreiberin Karin Schnidrig.

Parteien A._______, geboren (…),
alias B._______, geboren (…),
Algerien, 
(…),  
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz.

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung
(Dublin­Verfahren); Verfügung des BFM vom
16. November 2011 / N _______.

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer sein Heimatland eigenen Angaben zufolge im 
August 2007 erstmals verliess,

dass er sich anschliessend auf dem Seeweg nach Italien begeben habe, 
wo  er  rund  eineinhalb Monate  geblieben  sei,  bevor  er  nach C._______ 
weitergereist sei,

dass sein am 13. November 2007 in C._______ gestelltes Asylgesuch im 
Juli oder August 2009 abgelehnt worden sei, und man  ihn sodann nach 
Italien  zurückgeschickt  habe,  wo  er  sich  bis  im  Februar  2010  in 
D._______ und E._______ aufgehalten habe,

dass  er  im  März  2010  mit  dem  Schiff  via  F._______  in  seine  Heimat 
zurückgekehrt sei, diese jedoch gegen Ende April 2010 erneut verlassen 
habe,

dass  er  etwa  am  21.  Mai  2010  über  F._______,  ein  ihm  unbekanntes 
Land, G._______, H._______ und I._______ in C._______ eingereist sei, 
wo er sich bis zum 3. Oktober 2011 aufgehalten habe,

dass  der  Beschwerdeführer  am  3.  Oktober  2011  illegal  in  die  Schweiz 
gelangte,  wo  er  am  5.  Oktober  2011  im  Empfangs­  und 
Verfahrenszentrum J._______ um Asyl nachsuchte,

dass  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  anlässlich  der  Befragung  zur 
Person am 18. Oktober 2011 das rechtliche Gehör zum bevorstehenden 
Nichteintretensentscheid,  zur Zuständigkeit  Italiens  für die Durchführung 
des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  beziehungsweise  zu  einer 
allfälligen Wegweisung dorthin gewährte und  ihm Gelegenheit  gab,  sich 
dazu zu äussern,

dass er in diesem Zusammenhang erklärte, er wolle auf keinen Fall nach 
Italien; wegen diesem Land habe er einmal die EU verlassen,

dass das BFM gestützt auf den Eurodac­Treffer vom 5. August 2009 am 
31.  Oktober  2011  an  Italien  ein  Ersuchen  um  Übernahme  des 
Beschwerdeführers  im Sinne  von Art.  16 Abs.  1 Bst.  e  der Verordnung 
[EG]
Nr. 343/2003 des Rates vom 18. Februar 2003 (Dublin­II­Verordnung) zur 
Festlegung  der  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des 

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Mitgliedstaats,  der  für  die  Prüfung  eines  von  einem 
Drittstaatsangehörigen  in  einem  Mitgliedstaat  gestellten  Asylantrags 
zuständig ist, stellte (vgl. A17),

dass  die  italienischen  Behörden  jedoch  innerhalb  der  festgelegten  Frist 
zum Übernahmeersuchen keine Stellung nahmen,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  16.  November  2011  –  eröffnet  am
22.  November  2011  –  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs.  2  Bst.  d  des 
Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch 
des  Beschwerdeführers  vom  5.  Oktober  2011  nicht  eintrat,  die 
Wegweisung  nach  Italien  verfügte,  den  Beschwerdeführer  –  unter 
Androhung  von  Zwangsmitteln  im  Unterlassungsfall  –  aufforderte,  die 
Schweiz  spätestens  am  Tag  nach  Ablauf  der  Beschwerdefrist  zu 
verlassen,  den  Kanton  K._______  verpflichtete,  die 
Wegweisungsverfügung  zu  vollziehen,  dem  Beschwerdeführer  die 
editionspflichtigen  Akten  gemäss  Aktenverzeichnis  aushändigte,  und 
feststellte,  eine  allfällige  Beschwerde  gegen  die  Verfügung  habe  keine 
aufschiebende Wirkung,

dass  der  Beschwerdeführer  gegen  diese  Verfügung  mit  Eingabe  vom
22. November  2011  beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob 
und  dabei  sinngemäss  um  Aufhebung  der  angefochtenen  Verfügung 
ersuchte,

dass  er  im Weiteren  beantragte,  es  sei  der Beschwerde  aufschiebende 
Wirkung zu erteilen,

dass  auf  die  Beschwerdebegründung,  soweit  entscheidrelevant,  in  den 
Erwägungen eingegangen wird,

dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  23.  November  2011  beim 
Bundesverwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass  der  zuständige  Instruktionsrichter  des  Bundesverwaltungsgerichts 
den  Vollzug  der Wegweisung  gestützt  auf  Art.  56  des  Bundesgesetzes 
vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,
SR  172.021)  mit  Verfügung  vom  24.  November  2011  vorsorglich 
aussetzte,

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM 
entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des 
Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht 
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  am  Verfahren  vor  der  Vorinstanz 
teilgenommen hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an deren Aufhebung beziehungsweise 
Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  es  sich  bei  der  vorliegenden  Eingabe  um  eine  sogenannte 
Laienbeschwerde handelt, an die keine hohen Anforderungen zu stellen 
sind, weshalb zu Gunsten des Beschwerdeführers auf die  insoweit  frist­ 
und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 
AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32 – 35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  – sofern  sie  den 
Nichteintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet –  einer 
selbstständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung 
aufhebt  und  die  Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz 
zurückweist  (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 
Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

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dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer  zweiten Richterin  entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG)  und  es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  summarisch  zu  begründen  ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass  auf  Asylgesuche  in  der  Regel  nicht  eingetreten  wird,  wenn 
Asylsuchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  welcher  für  die 
Durchführung  des  Asyl­  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich 
zuständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der Beschwerdeführer gemäss dem Eurodac­Treffer  am 5. August 
2009 in E._______ ein Asylgesuch einreichte,

dass er sich  im Jahr 2007 für rund eineinhalb Monate und von Juli oder 
August  2009  bis  März  2010  in  Italien  aufgehalten  haben  will  (vgl. 
Befragungsprotokoll vom 18. Oktober 2011, A6 S. 4/5),

dass  im  Weiteren  angesichts  des  Umstands,  wonach  die  italienischen 
Behörden  es  unterliessen,  sich  innert  Frist  zu  einer  Übernahme  des 
Beschwerdeführers  vernehmen  zu  lassen,  davon  auszugehen  ist,  dem 
Ersuchen  des  BFM  vom  31.  Oktober  2011  sei  zugestimmt  worden
(Art. 20 Abs. 1 Bst. c Dublin­II­Verordnung),

dass  das  BFM  bei  dieser  Sachlage  zu  Recht  von  der  Zuständigkeit 
Italiens für die Durchführung des Asylverfahrens ausging,

dass  der  Beschwerdeführer  es  in  der  Rechtsmitteleingabe  gänzlich 
vermissen  lässt,  sich  mit  den  in  der  angefochtenen  Verfügung 
dargelegten Erwägungen auseinanderzusetzen,

dass  er  einzig  geltend  macht,  er  habe  hinsichtlich  krimineller 
Machenschaften Beweise, welche gefährliche Leute belasten würden,

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dass er daher in Italien verfolgt und bedroht werde,

dass weder  der  bei  der Gewährung  des  rechtlichen Gehörs  geäusserte 
Einwand noch das auf Beschwerdeebene geltend gemachte Vorbringen 
an  der  Zuständigkeit  Italiens  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens 
etwas  ändern  können  und  auch  keinen  Anlass  zur  Ausübung  des 
Selbsteintrittsrechts der Schweiz (Art. 3 Abs. 2 Dublin­II­Verordnung, Art. 
29a
Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 über Verfahrensfragen 
[AsylV 1, SR 142.311]) begründen,

dass  der  Beschwerdeführer  im  März  2010  von  Italien  nach  Algerien 
zurückkehrte,

dass  er  das  Hoheitsgebiet  der  Mitgliedstaaten  bereits  im  Mai  2010 
wiederum betrat,

dass er sich bei dieser Sachlage weniger als drei Monate ausserhalb des 
EU­Raums  aufhielt,  weshalb  Art.  16  Abs.  3  Dublin­II­Verordnung 
vorliegend  nicht  zur  Anwendung  gelangt  beziehungsweise  die 
Zuständigkeit Italiens nicht erloschen ist, 

dass auch sonst keine Gründe zur Ausübung des Selbsteintrittsrechts der 
Schweiz  (Art.  3  Abs.  2  Dublin­II­Verordnung)  ersichtlich  sind,  zumal 
Italien  Signatarstaat  des  Abkommens  vom  28.  Juli  1951  über  die 
Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  (FK,  SR  0.142.30),  der  Konvention  vom 
4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und 
Grundfreiheiten  (EMRK,
SR  0.101)  und  des  Übereinkommens  vom  10.  Dezember  1984  gegen 
Folter  und  andere  grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende 
Behandlung  oder  Strafe  (FoK,  SR  0.105)  ist,  und  sich  aus  den  Akten 
keine  konkreten  Hinweise  ergeben,  wonach  Italien  sich  nicht  an  die 
daraus  resultierenden  massgebenden  völkerrechtlichen  Bestimmungen, 
insbesondere  an  das  Rückschiebungsverbot  oder  die  einschlägigen 
Normen der EMRK, halten würde,

dass  der  Beschwerdeführer  vielmehr  den  italienischen  Behörden 
übergeben wird, die damit die Möglichkeit haben, sich um ihn gebührend 
zu kümmern und sein Asylverfahren durchzuführen,

dass  Italien  im  Übrigen  an  die  Richtlinie  2003/9/EG  des  Rates  vom
27.  Januar  2003  zur  Festlegung  von Mindestnormen  für  die  Aufnahme 

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von Asylsuchenden in den Mitgliedstaaten (Aufnahmerichtlinie) gebunden 
ist  und  demnach  dafür  besorgt  sein  muss,  den  Asylsuchenden  ein 
menschenwürdiges Leben zu ermöglichen,

dass nach dem Gesagten keine konkreten Anhaltspunkte dafür ersichtlich 
sind,  der Beschwerdeführer würde  im Falle  einer Rückkehr  nach  Italien 
wegen der dortigen Aufenthaltsbedingungen in eine existenzielle Notlage 
geraten,

dass  Dublin­Rückkehrende  und  verletzliche  Personen  betreffend 
Unterbringung  von  den  italienischen  Behörden  bevorzugt  behandelt 
werden  und  sich  neben  den  staatlichen  Strukturen  auch  zahlreiche 
private  Hilfsorganisationen  der  Betreuung  von  Asylsuchenden  und 
Flüchtlingen annehmen,

dass  der  Beschwerdeführer  in  Italien  schliesslich  behördlichen  Schutz 
gegen  allfällige  Schwierigkeiten  mit  Drittpersonen  beanspruchen  kann, 
weshalb  seine  in  der  Beschwerde  geäusserte  Furcht  nicht  zu  einem 
Verbleib in der Schweiz zu führen vermag,

dass  das  BFM  angesichts  der  gesamten  Umstände  zu  Recht  in 
Anwendung  von  Art. 34  Abs.  2  Bst.  d  AsylG  auf  das  Asylgesuch  des 
Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 
(Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine 
Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung 
einer  solchen  besteht  (vgl.  EMARK 2001  Nr. 21),  weshalb  die  verfügte 
Wegweisung  im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 
demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  im  Rahmen  des  Dublin­Verfahrens,  bei  dem  es  sich  um  ein 
Überstellungsverfahren  in  den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuchs 
zuständigen  Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum  bleibt  für 
Ersatzmassnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 
1 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen 
und Ausländer (AuG, SR 142.20),

dass  die  Prüfung  von  allfälligen  Wegweisungshindernissen  vielmehr 
bereits  im  Rahmen  des  Nichteintretensentscheides  selber  stattzufinden 
hat, namentlich unter dem Blickwinkel der Souveränitätsklausel von Art. 3 

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Abs.  2  Dublin­II­Verordnung  i.V.m.  Art.  29a  Abs.  3  AsylV  1,  welche 
jedoch, wie vorstehend erwähnt, nicht zur Anwendung gelangen,

dass  der  vom  Bundesamt  verfügte  Wegweisungsvollzug  nach  Italien 
demnach zu bestätigen ist,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  somit  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig  feststellt oder 
unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist,

dass  mit  dem  Urteil  in  der  Hauptsache  das  Gesuch  um  Erteilung  der 
aufschiebenden Wirkung der Beschwerde gegenstandslos geworden ist,

dass  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr.  600.­ 
(Art. 1 – 3  des Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE, 
SR 173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.­  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Fulvio Haefeli Karin Schnidrig

Versand: