# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c4dccf19-9384-54a6-a0c9-4d8c5a3ba434
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-07-31
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 31.07.2009 C-3379/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3379-2007_2009-07-31.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3379/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 1 .  J u l i  2 0 0 9

Richterin Vera Marantelli (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, Richter Ronald Flury, 
Gerichtsschreiberin Beatrice Brügger.

X._______
vertreten durch Advokat lic. iur. Christoph Haffenmeyer, 
Güterstrasse 106, 4053 Basel,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV-Leistungen.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3379/2007

Sachverhalt:

A.

A.a Die Beschwerdeführerin, geboren 1951, französische Staatsange-
hörige, arbeitete von 1970 bis 1998 als Grenzgängerin in Basel. Als 
kaufmännische Angestellte war sie zuletzt mit einem Teilpensum von 
80% angestellt. Mit Antrag vom 2. Dezember 1999 (Eingangsstempel: 
7. Dezember 1999) ersuchte sie um Leistungen der IV. Sie berief sich 
auf eine Arbeitsunfähigkeit von 100% wegen Depressionen. 

A.b In einem Arztbericht  für Grenzgänger vom 24. April  2001 stellte 
Dr. med. Z._______, IV-Stelle Basel-Stadt, unter Verweis auf ein Gut-
achten vom 17. April 2001 von Dr. med. F._______,  Facharzt für Psy-
chiatrie  und  Psychotherapie,  fest,  es  sei  von  einer  psychiatrischen 
Problematik auszugehen. Diese habe eine Arbeitsunfähigkeit von min-
destens 60% zur Folge und stehe klar im Vordergrund. Unter Berück-
sichtigung  der  daneben  bestehenden  Beschwerden,  vorwiegend  im 
Halswirbelsäulebereich,  sei  auf  eine Arbeitsunfähigkeit  von 100% zu 
schliessen.

A.c Mit Verfügung vom 15. Oktober 2002 wurde der Beschwerdeführe-
rin ab dem 1. August 1999 eine ganze IV-Rente zugesprochen. In der 
Verfügung  wurde  davon ausgegangen,  dass  die  Beschwerdeführerin 
ohne Invalidität 20% im Haushalt und 80% als Erwerbstätige beschäf-
tigt wäre. Aufgrund einer Invalidität von 100% bei der Erwerbstätigkeit 
und, ausgehend von Abklärungen vor Ort, von 31% im Haushalt, ergab 
die Mischrechnung einen Gesamtinvaliditätsgrad von 86%.  

B.

B.a Im  Rahmen der  Überprüfung  des  Rentenanspruchs  machte  die 
Beschwerdeführerin am 10. Juni 2006 auf einem ihr zugestellten Fra-
gebogen eine Verschlimmerung des Gesundheitszustandes seit  zwei 
Jahren  geltend.  Sie  gab  an,  bei  Dr.  med.  D._______  und  Dr.  med. 
F._______ in ärztlicher Behandlung zu sein und reichte einen Bericht 
von Dr. D._______, ein.

B.b Die  Beschwerdeführerin  wurde  in  der  Folge  zu  einer  Untersu-
chung aufgeboten. In einem Arztbericht für Grenzgänger vom 23. No-
vember 2006 kam Dr. med. Z._______, Facharzt für Allgemeinmedizin, 

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gestützt auf Teilgutachten von Dr. med. A._______, Facharzt für Psy-
chiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. G._______, Fachärztin für 
Rheumatologie, zum Schluss, bei der Erstbeurteilung sei vor allem die 
psychische Erkrankung für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit mass-
gebend gewesen. Seit 2003 sei es zu einer Verbesserung der psychi-
schen Situation gekommen und der Beschwerdeführerin könne ab die-
sem Zeitpunkt in ihrer früheren Tätigkeit als Sekretärin wie auch in ei-
ner  alternativen,  adaptierten  Tätigkeit  eine  Arbeitsfähigkeit  von 60% 
attestiert  werden.  Eine  weitere  Verbesserung  sei  durch  eine  vorge-
schlagene Intensivierung der therapeutischen Massnahmen zu erwar-
ten.

B.c  Am  31.  Januar  2007  stellte  die  IV-Stelle  Basel-Stadt  der  Be-
schwerdeführerin  den vorgesehenen Entscheid zu und gab ihr  Gele-
genheit zur Stellungnahme. 

Die Beschwerdeführerin erklärte sich mit  Schreiben vom 22. Februar 
2007  nicht  damit  einverstanden  und  reichte  Arztzeugnisse  von  Dr. 
med. D._______ vom 20. Februar 2007 und Dr. med. F._______ vom 
22. Februar 2007 ein. 

B.d Mit Revisionsverfügung vom 3. April 2007 verfügte die IVSTA die 
Einstellung der Rente auf Ende des der Zustellung folgenden Monats. 
Sie  hielt  fest,  die  Beschwerdeführerin  wäre  ohne Invalidität  80% als 
Erwerbstätige und 20% im Haushalt beschäftigt. Im Bereich Haushalt 
sei von einer maximalen Einschränkung von 31% auszugehen. Bezüg-
lich  der  Tätigkeit  als  Büroangestellte  betrage  die  Beeinträchtigung 
40%. Bei  leichten  bis  maximal  mittelschweren,  wechselbelastenden, 
rückenadaptierten Arbeiten ohne Zwangshaltung mit dem Oberkörper 
und ohne Arbeiten mit den Armen in oder über der Horizontalen beste-
he  eine  zumutbare  Restarbeitsfähigkeit  von  60%. Die  eingereichten 
Berichte von Dr. med. D._______ vom 20. Februar 2007 und Dr. med. 
F._______ vom 22. Februar 2007 enthielten keine neuen Aspekte oder 
bisher  nicht  berücksichtigte  Argumente,  welche  eine  andere  Würdi-
gung  des  Sachverhalts  zur  Folge  hätten. Weiter  wurde  ein  Einkom-
mensvergleich vorgenommen. Die Vorinstanz stellte fest, aufgrund der 
Mischrechung ergebe sich ein rentenausschliessender Gesamtinvalidi-
tätsgrad von 27%. Da der Invaliditätsgrad somit unter 40% liege, be-
stehe kein Rentenanspruch. 

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C.
Mit Beschwerde vom 15. Mai 2007 liess die Beschwerdeführerin bean-
tragen,  die  Verfügung vom 3. April  2007 sei  aufzuheben und ihr  sei 
weiterhin eine ganze Invalidenrente zuzusprechen. Beanstandet  wer-
den im Wesentlichen die  Diagnosen in  den der  Verfügung zugrunde 
liegenden Arztberichten sowie die  Berechnungen des Invaliditätsgra-
des. 

D.
Mit Vernehmlassung vom 6. Juli 2007 beantragte  die IV-Stelle Basel-
Stadt die Abweisung der Beschwerde und verweist auf die beigelegte 
Stellungnahme  der  IV-Stelle  des  Kantons  Basel-Stadt  vom  6.  Juli 
2007.

E.
Die Beschwerdeführerin liess dazu am 24. Oktober 2007 Stellung neh-
men und eine Kopie eines Schreibens vom 7. Dezember 1983 einrei-
chen, wonach sie ihren Beschäftigungsgrad im Jahre 1983 aus familiä-
ren Gründen reduziert habe. 

F.
Der mit Zwischenverfügung vom 1. November 2007 eingeforderte Kos-
tenvorschuss von Fr. 400.-- wurde fristgerecht am 29. November 2008 
bezahlt.

G.
Die IVSTA hielt mit Eingabe vom 7. Februar 2008 an ihrem Antrag, die 
Beschwerde sei abzuweisen, fest. Sie verwies auf die beigelegte Stel-
lungnahme  der  IV-Stelle  des  Kantons  Basel-Stadt  vom  6.  Februar 
2008.

H.
Auf die dargelegten und weitere Vorbringen und Eingaben der Verfah-
rensbeteiligten wird,  soweit  sie  rechtserheblich  sind,  in  den  nachfol-
genden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 lit. d VGG und Art. 
69 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invali-
denversicherung (IVG,  SR 831.20)  beurteilt  das Bundesverwaltungs-
gericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland  gegen  Verfügungen 
der IV-Stelle für Versicherte im Ausland. Eine Ausnahme im Sinne von 
Art. 32 VGG liegt nicht vor.

1.2 Aufgrund von Art. 3 lit. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das  VwVG  keine  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit 
das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar ist. Gemäss 
Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invaliden-
versicherung (Art. 1a-26bis IVG und 28 bis 70 IVG) anwendbar, soweit 
das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. 

1.3 Die  Beschwerdeführerin  ist  durch  den  angefochtenen  Entscheid 
besonders berührt  und hat an dessen Aufhebung oder Änderung ein 
schutzwürdiges  Interesse  (Art.  48  Abs.  1  VwVG,  vgl.  auch  Art.  59 
ATSG).

Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.4 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG) und der Vertreter 
hat sich rechtsgenüglich ausgewiesen (Art. 11 VwVG). 

Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.

1.5 Gemäss Art.19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet. Vorliegend ist der Vorsitz im Beschwerdeverfahren auf die Ab-
teilung II übergegangen.

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2.

2.1 Die Beschwerdeführenden können im Rahmen des Beschwerde-
verfahrens die Verletzung von Bundesrecht unter Einschluss des Miss-
brauchs oder der Überschreitung des Ermessens, die unrichtige oder 
unvollständige  Feststellung  des  Sachverhalts  sowie  Unangemessen-
heit des Entscheids rügen (Art. 49 VwVG).

2.2 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser  Grundsatz gilt  indessen nicht  unbeschränkt; er  findet 
sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 195 
E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit weiteren Hinweisen). 

Im Sozialversicherungsprozess hat das Gericht seinen Entscheid, so-
fern  das  Gesetz  nicht  etwas Abweichendes vorsieht,  nach  dem Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse 
Möglichkeit  eines bestimmten Sachverhalts genügt  den Beweisanfor-
derungen nicht. Das Gericht  hat  vielmehr  jener  Sachverhaltsdarstel-
lung zu folgen,  die es von allen  möglichen Geschehensabläufen als 
die wahrscheinlichste würdigt (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2, 
je mit Hinweisen). 

Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Ver-
waltung  oder  das  Gericht  bei  pflichtgemässer  Beweiswürdigung  zur 
Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahr-
scheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen 
an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so ist auf die 
Abnahme  weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdi-
gung; UELI KIESER, Das Verwaltungsverfahren in der Sozialversicherung, 
Zürich 1999, S. 212, Rz 450; vgl. auch BGE 122 V 157 E. 1d, 122 II 
469 E. 4a, 120 Ib 229 E. 2b).

3.
Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind im Beschwerdever-
fahren grundsätzlich für die Bestimmung des rechtserheblichen Sach-
verhalts die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der stritti-
gen Revisionsverfügung, vorliegend demnach der 3. April 2007, mass-
gebend (BGE 132 V 368 E. 6.1 mit Hinweisen). Weiter sind in zeitlicher 
Hinsicht  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze  massgebend,  die  bei 

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der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden  Tatbestandes  Geltung 
hatten  (BGE 130 V 329). Für  das  vorliegende Verfahren ist  deshalb 
das per 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Die darin 
enthaltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit,  der Erwerbsunfä-
higkeit, der Invalidität und der Einkommensvergleichsmethode entspre-
chen den bisherigen von der Rechtsprechung dazu entwickelten Be-
griffen  in  der  Invalidenversicherung.  Demzufolge  haben  die  von  der 
Rechtsprechung  dazu  herausgebildeten  Grundsätze  unter  der  Herr-
schaft des ATSG weiterhin Geltung (BGE 130 V 343). Bei den materi-
ellen Bestimmungen des IVG und der IVV Verordnung vom 17. Januar 
1961  über  die  Invalidenversicherung  (IVV,  SR.  831.201)  ist  auf  die 
Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderun-
gen  (4.  IV-Revision)  abzustellen.  Nicht  zu  berücksichtigen  sind  die 
durch die 5. IV-Revision eingeführten Änderungen, welche am 1. Janu-
ar 2008 in Kraft getreten sind (AS 2007 5129). Im Folgenden werden 
deshalb die ab 1. Januar 2004 (bis Ende 2007) gültig gewesenen Be-
stimmungen des IVG und der IVV zitiert. 

3.1 Anspruch auf  eine Rente der schweizerischen Invalidenversiche-
rung hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim 
Eintritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträ-
ge an die AHV/IV geleistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG in der bis 31. De-
zember 2007 gültig gewesenen Fassung [AS 2007 5140]). Diese Be-
dingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein 
Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist. 

3.1.1 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde  ganze  oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  (Art.  8  Abs.  1 
ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburtsgebre-
chen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt  als eingetreten, so-
bald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leis-
tung erforderliche Art  und Schwere erreicht hat (Abs. 2). Erwerbsun-
fähigkeit  ist  der durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geisti-
gen  Gesundheit  verursachte  und  nach  zumutbarer  Behandlung  und 
Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbs-
möglichkeiten  auf  dem  in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Ar-
beitsmarkt (Art. 7 ATSG). Arbeitsunfähigkeit ist die durch eine Beein-
trächtigung der körperlichen und geistigen Gesundheit bedingte, volle 
oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten. Bei langer Dauer wird auch die zumutbare 

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Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

3.1.2 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen (BGE 110 V 275 E. 4a, BGE 102 V 166) oder sich im bishe-
rigen Aufgabenbereich zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Ar-
beitsmöglichkeiten nicht nur im angestammten Beruf bzw. der bisheri-
gen Tätigkeit, sondern  – wenn erforderlich  – auch in zumutbaren Ver-
weisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist also grundsätz-
lich nach wirtschaftlichen und nicht nach medizinischen Grundsätzen 
zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit einzig 
auf die objektiven wirtschaftlichen Folgen einer funktionellen Behinde-
rung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der funktio-
nellen Einschränkung (BGE 110 V 275; ZAK 1985 S. 459). 

3.1.3 Trotzdem ist die Verwaltung - und im Beschwerdeverfahren das 
Gericht - auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 
Arztes ist  es,  den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stel-
lung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkei-
ten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen 
Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, wel-
che Arbeitsleistungen dem Versicherten noch zugemutet werden kön-
nen (BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit Hinweisen; ZAK 
1991 S. 319 E. 1c). Die rein wirtschaftlichen und rechtlichen Beurtei-
lungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Bestimmung der Er-
werbsfähigkeit, obliegen dagegen der Verwaltung und im Beschwerde-
fall dem Gericht. 

3.2 Aufgrund  des  im  gesamten  Sozialversicherungsrecht  geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in 
seiner  Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert 
nützlicher  Frist  Arbeit  im  angestammten  oder  einem  anderen  Beruf 
oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie noch mög-
lich und zumutbar erscheint (BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 111 V 235 E. 
2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt der 
IV-Stelle,  aus  medizinischer  Sicht  zu  entscheiden,  in  welchem  Aus-
mass ein Versicherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutba-
rer  Tätigkeit  und  zumutbarem  Einsatz  auf  dem  ausgeglichenen  Ar-
beitsmarkt einsetzen kann. Diese Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versi-

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cherte anrechnen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; 
ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeits-
fähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

3.3 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70%, derje-
nige auf  eine Drei-viertels-Rente bei  einem solchen von mindestens 
60%, derjenige auf eine halbe Rente ab einem Grad der Invalidität von 
50% und derjenige auf eine Viertelsrente ab einem solchen von 40%. 
Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten,  die einem Invaliditäts-
grad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerich-
tet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in 
der  Schweiz  haben.  Nach  der  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung 
stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Auszahlungsvorschrift, son-
dern  eine besondere  Anspruchsvoraussetzung dar  (BGE 121 V 275 
E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt seit dem 1. Juni 2002 
für  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen  Ge-
meinschaft, denen bei einem Invaliditätsgrad ab 40% eine Rente aus-
gerichtet wird, wenn sie in einem Mitgliedstaat der Europäischen Ge-
meinschaft Wohnsitz haben.

3.4 Für  die  Bestimmung  des  Invaliditätsgrades  Erwerbstätiger  wird 
das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt  der 
Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätig-
keit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invali-
deneinkommen),  in  Beziehung gesetzt  zum Erwerbseinkommen,  das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (sog. Vali-
deneinkommen; Art. 16 ATSG).

3.4.1 Der  Begriff  des  ausgeglichenen  Arbeitsmarkts  ist  ein  theoreti-
scher und abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich 
der Invalidenversicherung von jenem der Arbeitslosenversicherung ab-
zugrenzen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleich-
gewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; 
anderseits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt,  der von seiner Struktur 
her  einen Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält. Nach diesen 
Gesichtspunkten  bestimmt  sich  im Einzelfall,  ob  die  invalide  Person 
die Möglichkeit  hat,  ihre restliche Erwerbsfähigkeit  zu verwerten und 
ob  sie  ein  rentenausschliessendes  Einkommen  zu  erzielen  vermag 
oder nicht  (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus 

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folgt,  dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, 
ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen 
vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebe-
ne Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügba-
ren Arbeitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden 
(AHI 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit  im Sinne von 
Art. 16 ATSG kann aber dort  nicht mehr gesprochen werden, wo die 
zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass 
sie  der  allgemeine Arbeitsmarkt  praktisch nicht  kennt  oder  dass  sie 
nur  unter  nicht  realistischem  Entgegenkommen  eines  durchschnittli-
chen Arbeitgebers möglich wäre (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, 
ZAK 1989 S. 322 E. 4).

3.4.2 Der Einkommensvergleich bei Erwerbstätigen hat in der Regel in 
der  Weise  zu  erfolgen,  dass  die  beiden  hypothetischen  Erwerbsein-
kommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen-
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der In-
validitätsgrad bestimmen lässt (BGE 130 V 349 E. 3.4.2). Soweit das 
Validen- und das Invalideneinkommen ziffernmässig nicht genau ermit-
telt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall bekann-
ten Umstände zu schätzen und die so gewonnenen Annäherungswerte 
miteinander  zu  vergleichen.  Wird  eine  Schätzung  vorgenommen,  so 
muss diese nicht  unbedingt  in  einer ziffernmässigen Festlegung von 
Annäherungswerten vorgenommen werden. Vielmehr kann auch eine 
Gegenüberstellung blosser Prozentzahlen genügen. Das ohne Invalidi-
tät erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist dabei mit 100% zu 
bewerten,  während das Invalideneinkommen auf einen entsprechend 
kleineren  Prozentsatz  veranschlagt  wird,  so  dass  sich  aus  der  Pro-
zentdifferenz  der  Invaliditätsgrad  ergibt  (sog.  Prozentvergleich,  BGE 
114 V 310 E. 3a, BGE 104 V 135 E. 2b). 

3.4.3 Bei  der  Bestimmung  des  Invalideneinkommens  ist  primär  von 
der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi-
cherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Er-
werbseinkommen  gegeben,  namentlich  weil  die  versicherte  Person 
nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr 
an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit  aufgenommen hat,  so sind 
nach der Rechtsprechung in der Regel die gesamtschweizerischen Ta-
bellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik seit dem Jahre 
1994 periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen heranzu-
ziehen (vgl. das Urteil des EVG U 75/03 vom 12. Oktober 2006), allen-

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falls die Zahlen der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP; vgl. BGE 
129 V 472 E. 4.2.1, BGE 126 V 75 E. 3b). 

3.4.4 Bei  der  Bemessung des Invaliditätsgrades Nichterwerbstätiger, 
insbesondere des Invaliditätsgrades von Hausfrauen, ist darauf abzu-
stellen, in welchem Masse sie aus gesundheitlichen Gründen in ihrer 
Tätigkeit  im bisherigen Aufgabenbereich  eingeschränkt  sind  (spezifi-
sche Methode; Art. 8 Abs. 3 ATSG, Art. 5 und Art. 28 Abs. 2bis IVG in 
der bis Ende 2007 geltenden Fassung), wobei als Aufgabenbereich bei 
Hausfrauen vornehmlich  die  übliche Tätigkeit  im Haushalt  sowie  die 
Erziehung der Kinder gilt (vgl. Art. 27 IVV).

3.4.5 Bei Versicherten, die nur zum Teil erwerbstätig sind, wird der In-
validitätsgrad für diese Erwerbstätigkeit nach Art. 16 ATSG festgelegt. 
Waren  sie  neben  ihrer  beruflichen  Tätigkeit  auch  in  einem weiteren 
Aufgabenbereich (meistens im Haushalt) tätig, so wird der Invaliditäts-
grad für diese Tätigkeit (seit 1. Januar 2004) nach Art. 28 Abs. 2bis IVG 
berechnet. In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der 
Anteil  der Tätigkeit  im Aufgabenbereich festzulegen und der Invalidi-
tätsgrad  entsprechend  der  Behinderung in  beiden Bereichen  zu  be-
messen  (gemischte  Methode  [Art.  28  Abs. 2ter  IVG];  vgl.  Urteil  des 
Bundesgerichts 9C_686/2008 vom 4. November 2008 E. 3.2 mit Hin-
weis; Urteil des EVG I 725/04 vom 20. Januar 2006 mit Hinweisen).

Je  nachdem,  ob  die  versicherte  Person  als  (teil-)erwerbstätig  oder 
nichterwerbstätig einzustufen ist, variiert  die anzuwendende Methode 
der  Invaliditätsgradbemessung  (allgemeine  Methode  des  Einkom-
mensvergleichs, gemischte Methode, spezifische Methode des Betäti-
gungsvergleichs [vgl. Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28 Abs. 2, Abs. 2bis und 
Abs. 2ter IVG]).

Welche Methode im Einzelfall zur Anwendung gelangt, ergibt sich aus 
der Beantwortung der Frage, was die versicherte Person bei im Übri-
gen unverändert gebliebenen Umständen vorwiegend täte, wenn keine 
gesundheitliche Beeinträchtigung bestünde. Diese Frage beurteilt sich 
praxisgemäss  unter  Berücksichtigung  sämtlicher  entscheidrelevanter 
Umstände (namentlich der persönlichen,  familiären,  sozialen und er-
werblichen Verhältnisse), wie sie sich bis zum Erlass der angefochte-
nen Verfügung entwickelt haben, wobei für die hypothetische Annahme 
einer  (Teil-)Erwerbstätigkeit  bzw. Nichterwerbstätigkeit  der  im Sozial-

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versicherungsrecht  übliche  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahr-
scheinlichkeit erforderlich ist (vgl. BGE 117 V 194 E. 3b mit Hinweisen; 
LOCHER, a.a.O., S. 248, Rz. 4; ULRICH MEYER-BLASER, Rechtsprechung des 
Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 26 ff.).

3.5 Voraussetzung für eine Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG 
ist eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes oder der 
erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesund-
heitszustandes,  eine  andere  Art  der  Bemessung der  Invalidität  oder 
eine Wandlung des Aufgabenbereichs (BGE 130 V 349 f. E. 3.5). Dabei 
ist der Sachverhalt, wie er sich im Zeitpunkt des letzten eröffneten und 
rechtskräftigen  Entscheides,  der  auf  einer  materiellen  Prüfung  des 
Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  Be-
weiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  (bei 
Anhaltspunkten für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen 
des Gesundheitszustandes) beruht (BGE 133 V 108 E. 5.4, mit Hinwei-
sen), mit demjenigen zur Zeit des streitigen neuen Entscheides zu ver-
gleichen.  Nach Art. 88a Abs. 1 IVV ist  die  anspruchsbeeinflussende 
Änderung im Falle einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit von dem 
Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, 
dass sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall 
zu berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei 
Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird. In 
derartigen  Konstellationen  ist  Art. 29  Abs.  1  IVG  nicht  anwendbar 
(BGE 109 V 125 E. 4a; vgl. auch BGE 133 V 108). Führt die Verbesse-
rung der Erwerbsfähigkeit zu einer derartigen Verminderung des Invali-
ditätsgrades, dass die Rente herabgesetzt werden muss, so erfolgt die 
Anpassung der Rente gemäss Art. 88bis Abs. 2 Bst. a IVV frühestens 
vom ersten Tag des zweiten der Zustellung der Revisionsverfügung fol-
genden Monats an.

4.
Im vorliegenden Verfahren ist demnach zu prüfen, ob sich der gesund-
heitliche Zustand der Beschwerdeführerin seit der rechtskräftigen Ren-
tenverfügung vom 15. Oktober 2002 bis zum Erlass des hier streitigen 
Entscheides vom 3. April 2007 insoweit gebessert hat, dass die Aufhe-
bung der ganzen IV-Rente gerechtfertigt war (vgl. BGE 117 V 198 E. 
3a, BGE 133 V 108 und BGE 130 V 71).

Die  Beschwerdeführerin  bestreitet  in  diesem  Zusammenhang  einer-
seits die Diagnose im ärztlichen Gutachten vom 23. November 2006 

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bzw. den entsprechenden Teilgutachten. Anderseits ist sie mit den Be-
rechnungen des Invaliditätsgrades nicht einverstanden, wobei sie ins-
besondere das hypothetische Valideneinkommen, den fehlenden Lei-
densabzug,  die  Nichtberücksichtigung  der  Tatsache, dass  sie  jetzt 
100% (nicht 80%) arbeiten würde, sowie, falls nicht auf eine Vollzeitbe-
schäftigung  abgestellt  werde,  die  fehlende  neue  Haushaltabklärung 
bemängelt. 

4.1 Ausschlaggebend für die Rentenverfügung vom 15. Oktober 2002, 
aufgrund  derer  die  Beschwerdeführerin  rückwirkend  ab  dem  Jahre 
1999 eine volle IV-Rente erhielt, war ein Arztbericht vom 24. April 2001 
von Dr. med. Z._______, IV-Stelle Basel-Stadt, der auf eine Arbeitsun-
fähigkeit von 100% schloss. Unter Hinweis auf ein Gutachten vom 17. 
April 2001 von Dr. med. F._______, Facharzt für  Psychiatrie und Psy-
chotherapie, stellte Dr. med. Z._______ folgende Diagnose mit Auswir-
kung auf die Arbeitsfähigkeit: Rezidivierende depressive Störung, seit 
1998 gegenwärtig mittelgradige bis schwere Episode mit somatischem 
Syndrom, sowie chronisch rezidivierendes zervikales Syndrom bei ra-
diologisch nachgewiesener kleiner Diskushernie C5/C6 links und dis-
kreter Unkodiskarthrose C5/C6. Er stellte fest, die psychiatrische Prob-
lematik,  aufgrund derer  von einer  Arbeitsunfähigkeit  von mindestens 
60% ausgegangen werden müsse, stehe ganz klar im Vordergrund. 

In der Revisionsverfügung stellt die Vorinstanz auf ein Gutachten von 
Dr. med. Z._______,  IV-Stelle  Basel-Stadt,  vom 23. November  2006 
ab. Diesem liegen zwei Teilgutachten zu Grunde. Jeder der drei Ärzte 
stützte sich auf die vorhandenen ärztlichen Unterlagen und untersuch-
te die Beschwerdeführerin. 

4.2 Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, 
ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksich-
tigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten (Anamnese)  abgegeben worden ist,  in 
der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und Situation ein-
leuchtend ist, und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet 
sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit we-
der die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeichnung der einge-
reichten  oder  in  Auftrag  gegebenen Stellungnahme als  Bericht  oder 
als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des EVG I 268/2005 vom 26. Janu-
ar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 351 E. 3.a).

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4.2.1 Im  Zusammenhang  mit  der  Rentenrevision  kommt  Dr. 
A._______,  Facharzt  für  Psychiatrie  und  Psychotherapie,  in  einem 
Teilgutachten vom 10. Oktober 2006 zum Schluss, gegenüber den Be-
funden von April 2001 sei eine Verbesserung des Gesundheitszustan-
des festzustellen, auch wenn es sich bezüglich Depression nicht um 
eine komplette Remission handle. Es lasse sich eine leicht- bis mittel-
gradige  depressive  Episode  diagnostizieren.  Gegenüber  der  Erstbe-
gutachtung im April 2001 hätten sich die Beschwerden in quantitativer 
wie auch in qualitativer Hinsicht zurückgebildet, obwohl eine vollständi-
ge Remission nicht eingetreten sei. Die Arbeitsfähigkeit der Beschwer-
deführerin in ihrer bisherigen wie auch einer alternativen Tätigkeit sei 
seit dem Jahre 2003 noch höchstens zu 40% (bezogen auf eine 100%-
Tätigkeit) eingeschränkt (gegenüber einer vorgängigen Einschränkung 
der Arbeitsfähigkeit von 60%). Aus rein psychiatrischer Sicht sei es der 
Beschwerdeführerin  durchaus  zumutbar,  die  notwendige  Willensan-
strengung aufzubringen, um einer Tätigkeit von mindestens 60% (ent-
sprechend  5  Std.  pro  Tag)  nachzugehen.  In  medizinischer  Hinsicht 
werde die Fortsetzung der bestehenden Psychotherapie in etwas in-
tensiverer  Form  sowie  der  psychopharmakologischen  Behandlung 
empfohlen. Damit  könne mit  grosser  Wahrscheinlichkeit  eine  weitere 
Verbesserung des Gesundheitszustands und auch der Arbeitsfähigkeit 
erreicht werden. Spezielle Anforderungen an den zukünftigen Arbeits-
platz würden nicht bestehen. Es sei  möglicherweise davon auszuge-
hen,  dass  berufliche  Massnahmen  aufgrund  der  subjektiven  Krank-
heitsüberzeugung der Beschwerdeführerin nicht einfach durchzuführen 
seien. 

4.2.2 Dr. med. G._______, Fachärztin für Innere Medizin und Rheuma-
tologie, kommt in einem rheumatologischen Teilgutachten vom 18. Ok-
tober 2006, ergänzt durch ein Schreiben vom 7. November 2006 mit 
den expliziten Diagnosen (die im Arztbericht vom 23. November 2006 
übernommen werden), zum Schluss, aus rheumatologischer Sicht wer-
de die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die degenerative 
Bandscheibenveränderung  der  Hals-  und  Brustwirbelsäule  einge-
schränkt. Die  Veränderungen,  vor  allem auf  der  Höhe C5/6  seien in 
den Jahren 2000 bis 2006 progredient gewesen, jedoch ergebe sich 
aus dieser Progredienz keine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfä-
higkeit. Die von der Beschwerdeführerin zuletzt ausgeübte Tätigkeit als 
kaufmännische  Angestellte  beinhalte  sehr  viel  Arbeit  am  Computer, 
was eine starke Belastung des Schultergürtels  bedeute,  und die Ar-
beitsfähigkeit für diese Tätigkeit auf 60% reduziere. Mit der Einschrän-

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kung  der  Arbeitsfähigkeit  auf  60% aus  psychiatrischen  Gründen  sei 
der  Einschränkung  aus  rheumatologischen  Gründen  ausreichend 
Rechnung getragen. Weiter  wird  ausgeführt,  die  Beschwerdeführerin 
sei seit 1998 in einwöchentlicher manualtherapeutischer Behandlung; 
eine  alleinige  manualtherapeutische  Behandlung  ohne  das  entspre-
chende muskuläre Aufbautraining sei aber wenig sinnvoll. Zwar verwei-
se der behandelnde Arzt in Frankreich auf eine aktive Physiotherapie, 
die Beschwerdeführerin könne jedoch keine entsprechenden Übungen 
nennen. Ein  Muskelaufbautraining  wäre  durchaus  ambulant  möglich, 
ein stationärer Aufenthalt sei zur Zeit nicht nötig. 

4.2.3 Im Arztbericht  für  Grenzgänger  vom 23. November  2006 stellt 
Dr. med. Z._______ zusammenfassend folgende Diagnosen mit  Aus-
wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: 1. Leicht bis mittelgradige depressi-
ve Episode ohne somatisches Syndrom (unter Verweis auf das Teilgut-
achten von Dr. med. A._______); 2. Zervicales und lumbales Schmerz-
syndrom  mit/bei  –  ausgeprägter  Osteochondrose  C5/6  (radiologisch 
progredient 2000-2006), degenerative Diskopathie C4/5, C6/7, Th7/8, 
Th8/9; - insuffizente muskuläre Rumpfstabilisation; - am ehesten pseu-
doradkulär Dyästhesien der Hände; - Status nach Autounfall 1995 (un-
ter Hinweis auf das Teilgutachten von Dr. med. G._______). Er kommt 
zum Schluss, seit dem Jahre 2003 sei es zu einer Verbesserung der 
psychischen Situation gekommen und der Beschwerdeführerin könne 
ab diesem Zeitpunkt gesamthaft  (psychiatrisch und rheumatologisch) 
in  einer  alternativen adaptierten  Tätigkeit  wie  auch in  ihrer  früheren 
Tätigkeit  als  Sekretärin  eine Arbeitsfähigkeit  von 60% attestiert  wer-
den. 

4.2.4 Gestützt auf die soeben aufgeführten Gutachten, die entgegen 
den wenig substantiierten Ausführungen der Beschwerdeführerin nicht 
widersprüchlich, sondern in sich schlüssig und fundiert begründet er-
scheinen,  ist  davon auszugehen,  dass sich  der psychische Gesund-
heitszustand der Beschwerdeführerin seit  dem Rentenentscheid vom 
15. Oktober 2002 wesentlich gebessert hat, wobei die Besserung von 
längerer Dauer zu sein scheint. Die erwähnten rheumatologischen Be-
schwerden  scheinen  sich  zwar  etwas  verschlimmert  zu  haben,  das 
entsprechende Gutachten legt aber überzeugend dar, dass daraus kei-
ne zusätzliche Arbeitsunfähigkeit resultiert. 

Dass  der  Beschwerdeführerin  eine  Arbeitsfähigkeit  im  Umfang  von 
60% attestiert  wird,  ist  somit  nachvollziehbar. Da  eine   aus  psychi-

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schen Gründen indizierte Reduktion der Tätigkeit offensichtlich gleich-
zeitig eine wegen rheumatischer Beschwerden notwendige körperliche 
Entlastung mit sich bringen kann, ist auch der Schluss nicht zu bean-
standen, mit der Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auf 60% aus psy-
chiatrischen Gründen sei  der  Einschränkung aus rheumatologischen 
Gründen ausreichend Rechnung getragen. 

Dass dies in der Erstbegutachtung von 24. April  2001, die dem Ren-
tenentscheid vom 15. Oktober 2002 zu Grunde liegt,  nicht zum Aus-
druck kam, vermag daran nichts zu ändern. 

Das  gleiche  gilt  für  den  Umstand,  dass  die  Beschwerdeführerin  bei 
den  Behandlungen  unter  Medikamenteinfluss  stand.  Es  kann  ihr  im 
Sinne der Schadenminderungspflicht zugemutet werden, die vom Arzt 
verordneten Medikamente zu nehmen. Dass und inwiefern deren allfäl-
lige positive Wirkungen bei  einer erneuten Beurteilung des Gesund-
heitszustandes nicht mit einzubeziehen wären, ist daher nicht ersicht-
lich.

Unter diesen Umständen kann auf die von der Beschwerdeführerin be-
antragte Parteibefragung verzichtet werden.

4.3 Die Vorinstanz legte ihren Berechnungen des Invaliditätsgrades im 
Revisionsentscheid eine Teilzeitstelle im Umfang von 80% zu Grunde. 

Die Beschwerdeführerin hält demgegenüber fest, aufgrund des Alters 
ihrer Kinder würde sie heute ohne Behinderung wieder 100% arbeiten. 
In diesem Zusammenhang legt sie die Kopie eines Schreibens vom 7. 
Dezember 1983 ins Recht, wonach sie die Arbeitszeit 1983 aus famili-
ären Gründen reduzierte. 

4.3.1 Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde ist im vorliegen-
den Fall auf Grund der Akten nicht zwingend davon auszugehen, dass 
die  Beschwerdeführerin,  wenn  sie  gesundheitlich  dazu  in  der  Lage 
wäre, heute wieder 100% arbeiten würde; dies selbst dann, wenn die 
Arbeitszeitreduktion aus familiären Gründen erfolgt sein sollte und die 
Kinder (geboren 1980 und 1986) nicht mehr auf Betreuung angewie-
sen sind. Zum einen wurde anlässlich der Abklärung des Anspruchs 
auf  eine  IV-Rente,  der  mit  Verfügung  vom 15.  Oktober  2002  bejaht 
wurde, nämlich nie bestritten, dass die Beschwerdeführerin einer Er-
werbstätigkeit im Umfang von  80% nachgehen und 20% im Haushalt 

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arbeiten würde. Zum anderen finden sich im Haushaltsbericht vom 14. 
Mai  2002  (Abklärungsbericht  Haushalt),  der  im  Zusammenhang  mit 
dieser Abklärung erstellt  wurde, unter Ziff. 5.9 zur Frage der Hilfe im 
Haushalt folgende Bemerkung: "Die Kinder sind oft nicht zu Hause, da 
sie  zur  Ausbildung  nach Mulhouse  müssen  und damit  einen  langen 
Schulweg  haben."  Demzufolge  wäre  die  Beschwerdeführerin  bereits 
zu diesem Zeitpunkt  nicht mehr der Kinder wegen auf eine Teilzeitstel-
le angewiesen gewesen. Inwiefern diesbezüglich von einem veränder-
ten Sachverhalt ausgegangen werden müsste, ist nicht ersichtlich. 

Die Behauptung der Beschwerdeführerin, sie würde heute ohne Ein-
schränkung 100% arbeiten, vermag deshalb nicht zu überzeugen. Es 
besteht somit kein Grund, von einer anderen Aufteilung Erwerbstätig-
keit/Haushalt auszugehen. 

Auf  die  diesbezüglich  beantragte  Parteibefragung  kann unter  diesen 
Umständen verzichtet werden.

4.3.2 Bei den Tätigkeiten im Haushalt  stellte die Vorinstanz auf eine 
Abklärung aus dem Jahre 2002 ab. Die Beschwerdeführerin beanstan-
det  dieses  Vorgehen,  mit  dem  Hinweis,  insbesondere  in  der  Woh-
nungs- und Gartenpflege sowie beim Betten machen und Fensterput-
zen sei sie auf wesentlich mehr Mithilfe der Familie angewiesen, als 
dies im Abklärungsbericht 2002 zur Geltung komme. Auch das Einkau-
fen von schweren Lebensmitteln etc. bereite ihr erhebliche Mühe. 

4.3.2.1 Für  den  Beweiswert  eines  Berichtes  über  die  Abklärung  im 
Haushalt  eines  Versicherten  sind  -  analog  zur  vorerwähnten  Recht-
sprechung betreffend die Beweiskraft von Arztberichten - verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist  wesentlich,  dass der Bericht  von 
einer  qualifizierten  Person verfasst  wird,  die  Kenntnis  von den  örtli-
chen und räumlichen Verhältnissen sowie den aus den medizinischen 
Diagnosen  sich  ergebenden  Beeinträchtigungen  und  Behinderungen 
hat. Weiter sind die Angaben des Versicherten zu berücksichtigen, wo-
bei  divergierende  Meinungen  der  Beteiligten  im Bericht  aufzuzeigen 
sind. Der Berichtstext schliesslich muss plausibel, begründet und an-
gemessen  detailliert  bezüglich  der  einzelnen  Einschränkungen  sein 
und in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Anga-
ben stehen. Trifft all dies zu, ist der Abklärungsbericht voll beweiskräf-
tig. Diese Beweiswürdigungskriterien sind nicht nur für  die im Abklä-
rungsbericht  enthaltenen Angaben zu Art  und Umfang der  Behinde-

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rung im Haushalt massgebend, sondern gelten analog für jenen Teil ei-
nes Abklärungsberichts, der den mutmasslichen Umfang der erwerbli-
chen Tätigkeit von teilerwerbstätigen Versicherten mit häuslichem Auf-
gabenbereich im Gesundheitsfall betrifft (vgl. Urteil des EVG I 236/06 
vom 19. Juni 2006 E. 3.2 mit Hinweisen).

4.3.2.2 Zu  den  erwähnten  Beanstandungen  der  Beschwerdeführerin 
ist folgendes festzustellen: In der Haushaltsabklärung aus dem Jahre 
2002 wird ausdrücklich festgehalten, dass schwere Einkäufe vom Ehe-
mann am Wochenende gemacht  würden (Ziff. 5.4) und auch die Gar-
tenpflege immer Sache des Ehemannes gewesen sei. Zu den weiteren 
Tätigkeiten  wird  stichwortartig  erwähnt:  Betten  gehe,  Bettwäsche 
wechseln nicht (Ziff. 5.5), abstauben in unteren Bereichen sei möglich, 
nicht jedoch abstauben oben, staubsaugen und Böden aufziehen, Ba-
dezimmer  reinigen,  Fenster  putzen  und  Spinnweben  entfernen  (Ziff. 
5.3). In der Folge wurde bei der Wohnungspflege von einer Einschrän-
kung von 75% ausgegangen, was eine Behinderung im Haushalt von 
total 31% ergab.

4.3.3 Die IV-Stelle Basel-Stadt erklärt  in ihrer Stellungnahme vom 6. 
Juli 2007 daher zu Recht, die im Jahre 2002 gemachten Abzüge seien 
hoch  und  es  brauche  mehr  als  nur  Behauptungen,  um  eine  Ver-
schlechterung  auch  nur  annährend  glaubhaft  zu  machen. Auch  die 
ärztlichen Gutachten lassen keinen anderen Schluss zu. 

Von einer erneuten Haushaltsabklärung ist hier daher abzusehen. 

4.4 Im Zusammenhang mit der Berechnung des Invaliditätsgrades rügt 
die Beschwerdeführerin weiter, die Vorinstanz habe beim von ihr vor-
genommenen  Vergleich  der  hypothetischen  Einkommen  weder  der 
Teuerung  noch  der  Reallohnentwicklung  genügend  Rechnung  getra-
gen.

Dem ist  entgegenzuhalten,  dass es der  Beschwerdeführerin gemäss 
den ärztlichen Gutachten möglich sein sollte, zu 60% in ihrem gelern-
ten und vor dem Beginn der Invalidität ausgeübten Beruf zu arbeiten. 
Als kaufmännische Angestellte war die Beschwerdeführerin in einem 
Bereich tätig, in dem Teilzeitarbeit nicht nur möglich, sondern weit ver-
breitet ist. Sie ist daher nicht gezwungen, eine völlig andere Tätigkeit 
auszuüben.  Die  gesundheitlichen  Einschränkungen  führen  somit  im 
Fall der Beschwerdeführerin zwar zu einer zur Reduktion der Arbeits-

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zeit  proportionalen Lohneinbusse; diese ist  indessen nicht  durch die 
Lohnstruktur im anderen Tätigkeitsbereich bedingt.

Wie  in  E. 3.4.2  erwähnt,  kann  zur  Ermittlung  des  Invaliditätsgrades 
auch  eine  Gegenüberstellung  blosser  Prozentzahlen  genügen.  Das 
ohne Invalidität erzielbare hypothetische Erwerbseinkommen ist dabei 
mit  100% zu bewerten,  während das Invalideneinkommen auf  einen 
entsprechend  kleineren Prozentsatz  veranschlagt  wird,  so  dass  sich 
aus der  Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt  (sog.  Prozentver-
gleich, BGE 114 V 310 E. 3a, BGE 104 V 135 Erw. 2.b).

Im vorliegenden Fall entspricht die Reduktion der Arbeitstätigkeit und 
damit des Lohnes von 80% auf 60% einem Viertel, d.h. 25%. 

Dieser Prozentvergleich kommt den von der Vorinstanz aufgrund des 
Vergleichs  hypothetischer  Erwerbseinkommen  berechneten  25,51% 
sehr nahe. 

Unter diesen Umständen erübrigt es sich, weiter auf die Frage der zif-
fernmässigen Berechnung der Erwerbseinkommen einzugehen, zumal 
geringfügige  Änderungen  nicht  zu  einem  Rentenanspruch  führen 
könnten. 

4.5 Schliesslich hält  die Beschwerdeführerin  dafür, es müsse ihr  ein 
leidensbedingter Abzug von mindestens 20% gewährt werden. Zu be-
rücksichtigen seien die leidensbedingte Einschränkung, ihr Alter, ihre 
Dienstjahre im früheren Betrieb (25 Jahre), die Nationalität und Aufent-
haltskategorie,  der  Beschäftigungsgrad,  den  Erwerbsunterbruch  von 
acht Jahren und die Tatsache, dass für sie keine Stelle existiere.

4.5.1 Ein Abzug von dem mittels Tabellen ermittelten Invalideneinkom-
men kann vorgenommen werden, wenn der Versicherte voraussichtlich 
infolge  seiner  leidensbedingten Einschränkung,  seines  Alters,  seiner 
Herkunft,  der geleisteten Dienstjahre, des Beschäftigungsgrades und 
des Umstands, dass er eine gänzlich neue Arbeit antreten muss, nicht 
das Lohnniveau einer gesunden Person am gleichen Arbeitsplatz er-
reichen dürfte (sog. leidensbedingter Abzug). Die Frage, ob und in wel-
chem Ausmass ein solcher Abzug zu gewähren ist, hängt von den per-
sönlichen und beruflichen Umständen des Versicherten im Zeitpunkt 
des Verfügungserlasses ab, wobei der Einfluss der erwähnten Kriterien 
auf  das  Invalideneinkommen  nach  pflichtgemässem  Ermessen  zu 

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schätzen und der leidensbedingte Abzug auf maximal 25% zu begren-
zen ist (BGE 126 V75 E. 5a).

4.5.2 Im vorliegenden Fall ist es zwar durchaus nicht ausgeschlossen, 
dass die Beschwerdeführerin wegen ihres Alters und des Erwerbsun-
terbruchs beim Wiedereinstig ins Berufsleben mit gewissen Schwierig-
keiten rechnen muss. Bei den ihr beim Wiedereinstieg allenfalls entste-
henden Schwierigkeiten handelt es sich daher nicht um eine gesund-
heitlich begründete dauerhafte Benachteiligung, sondern um vorüber-
gehende, arbeitsmarktlich bedingte Probleme. 

Dass der Beschwerdeführerin aufgrund ihrer Dienstjahre - mit  denen 
sie  eine  lange  Berufserfahrung  nachweisen  kann  -,  Nationalität  und 
Stellung als Grenzgängerin sowie der noch in Frage kommenden Teil-
zeitbeschäftigung einen Abzug des ermittelten Valideneinkommens be-
gründende Nachteile erwachsen könnten, ist daher nicht ersichtlich. 

4.5.3 Die IV-Stelle Basel-Stadt hielt daher in ihrer Stellungnahme vom 
6. Juli 2007 zu Recht fest, dass das Alter der Beschwerdeführerin, Teil-
zeitarbeit und die Stellung als Grenzgängerin einen leidensbedingten 
Abzug nicht zu begründen vermöchten und die leidensbedingten Ein-
schränkungen schon über die reduzierte Arbeitsfähigkeit von 60% be-
rücksichtigt würden. 

5.
Aus den obigen Erwägungen ergibt sich, dass die Vorinstanz in ihrer 
Revisionsverfügung vom 3. April  2007 zu Recht davon ausging, dass 
der Invaliditätsgrad 40% nicht erreicht wird und kein Rentenanspruch 
besteht. 

Demnach ist die angefochtene Revisionsverfügung der Vorinstanz vom 
3. April 2007 zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.

6.

6.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis in Verbindung mit Art. 69 Abs. 2 IVG ist 
das  Beschwerdeverfahren bei  Streitigkeiten  um die  Bewilligung oder 
die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  vor  dem Bundesverwaltungsge-
richt  kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten sind grundsätzlich der  un-
terliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

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6.2 Die  Verfahrenskosten  sind  bei  Streitigkeiten  um  die  Bewilligung 
oder  die  Verweigerung  von  IV-Leistungen  nach  dem  Verfahrensauf-
wand  und  unabhängig  vom  Streitwert  im  Rahmen  von  Fr. 200.-  bis 
Fr. 1'000.- festzulegen (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Für das vorliegende Ver-
fahren  sind  die  Verfahrenskosten  auf  Fr. 400.-  festzusetzen  und  der 
Beschwerdeführerin als unterliegende Partei aufzuerlegen. 

6.3 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begeh-
ren eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnis-
mässig hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als 
Bundesbehörde hat die Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf Partei-
entschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar  2008 
über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsge-
richt [VGKE, SR 173.320.2]).

Der Beschwerdeführerin steht als unterliegende Partei kein Anspruch 
auf Parteientschädigung zu.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 400.-  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 400.- verrechnet. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 281.51.801.384)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Vera Marantelli Beatrice Brügger

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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