# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7a1d226d-8687-55bc-b2e7-162f338b9263
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-07-28
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 28.07.2020 C-3465/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3465-2020_2020-07-28.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3465/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 8 .  J u l i  2 0 2 0  

Besetzung 
 Richter Christoph Rohrer (Vorsitz), 

Richterin Viktoria Helfenstein,  

Richterin Caroline Gehring,    

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Italien) 

vertreten durch lic. iur. Elda Bugada Aebli, Rechtsanwältin,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Revision, Neuverlegung der Kosten 

und der Parteientschädigung im Verfahren C-724/2018, 

Urteil des Bundesgerichts 8C_170/2020 vom 2. Juli 2020. 

 

 

 

C-3465/2020 

Seite 2 

 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-724/2018 mit Urteil 

vom 28. Januar 2020 die Beschwerde von A._______ (Beschwerdeführer) 

vom 1. Februar 2018 (Datum Postaufgabe) abgewiesen und die Verfah-

renskosten von Fr. 800.- – unter Verwendung des einbezahlten Kostenvor-

schusses in gleicher Höhe – dem Beschwerdeführer auferlegt sowie keine 

Parteientschädigung zugesprochen hat, 

dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_170/2020 vom 2. Juli 2020 in Gut-

heissung der vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Beschwerde in 

öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten das Urteil des Bundesverwaltungs-

gerichts vom 28. Januar 2020 sowie die Verfügung der IVSTA vom 28. No-

vember 2017 aufgehoben hat,  

dass das Bundesgericht die Sache zur Neuverlegung der Kosten und der 

Parteientschädigung im vorangegangenen Verfahren ans Bundesverwal-

tungsgericht zurückgewiesen hat (vgl. Dispo Ziff. 4), 

dass somit vorliegend über die Kostenverlegung im Beschwerdeverfahren 

C-724/2018 vor dem Bundesverwaltungsgericht neu zu befinden ist, 

dass die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei aufzuer-

legen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG), 

dass mit Blick auf die Gutheissung der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 

Angelegenheiten der Beschwerdeführer vollständig obsiegt hat, 

dass ihm folglich für das Verfahren C-724/2018 keine Verfahrenskosten 

aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und ihm der geleistete Kostenvor-

schuss von Fr. 800.- nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils 

zurückzuerstatten ist, 

dass der unterliegenden Vorinstanz ebenfalls keine Verfahrenskosten auf-

zuerlegen sind (Art. 63 Abs. 2 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei 

von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-

sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 

C-3465/2020 

Seite 3 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]), 

dass dem obsiegenden und anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer eine 

Parteientschädigung zuzusprechen ist, 

dass die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers im Verfahren  

C-724/2018 keine Honorarnote eingereicht hat und die Entschädigung des-

halb aufgrund der Akten festzusetzen ist (Art. 14 Abs. 2 Satz 2 VGKE), 

dass unter Berücksichtigung des Verfahrensausgangs, des gebotenen und 

aktenkundigen Aufwands, der Bedeutung der Streitsache und der Schwie-

rigkeit des vorliegend zu beurteilenden Verfahrens eine Parteientschädi-

gung von Fr. 2'800.- (inkl. Auslagen, ohne Mehrwertsteuer; Art. 9 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 10 Abs. 2 VGKE) angemessen ist,  

dass diese Parteientschädigung zu Lasten der Vorinstanz geht (vgl. Art. 64 

Abs. 2 VwVG),  

dass die unterliegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung hat (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario; Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Verfahrenskosten aufzu-

erlegen sind (Art. 6 lit. b VGKE) und keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 ff. VGKE). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Für das Verfahren C-724/2018 werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

2.  

Dem Beschwerdeführer wird für das Verfahren C-724/2018 zu Lasten der 

Vorinstanz eine Parteientschädigung von Fr. 2'800.- zugesprochen. 

3.  

Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben 

und keine Parteientschädigung zugesprochen. 

C-3465/2020 

Seite 4 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 

Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– Das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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