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**Case Identifier:** 8c6b4a58-06b1-5bf2-8eb3-ac545a5b5e3b
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 17.11.2025 200 2025 367
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2025-367_2025-11-17.pdf

## Full Text

IV 200 2025 367 
SCI/FRN/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 17. November 2025

Verwaltungsrichter Schwegler, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Franzen

A.________
vertreten durch B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern  
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 8. Mai 2025

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Sachverhalt:

A.

Der 1970 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer), 
zuletzt seit Oktober 2006 mit einem Teilzeitpensum als … angestellt gewe-
sen (letzter effektiver Arbeitstag: 5. Januar 2018), meldete sich im August 
2018 insbesondere unter Hinweis auf Aneurysmen und eine autosomal-
dominante polyzystische Nierenerkrankung bei der Eidgenössischen Invali-
denversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten der IV [act. II ] 1, 11 
S. 2). Die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegegnerin) führte medizini-
sche und erwerbliche Abklärungen durch. In der Folge ordnete sie eine 
polydisziplinäre Begutachtung an (Gutachten der MEDAS C.________ vom 
25. September 2020 [MEDAS-Gutachten C.________], act. II 102.1-7). 
Sodann forderte die IVB den Versicherten mit Schreiben vom 26. Novem-
ber 2020 (act. II 104) unter Androhung von Säumnisfolgen auf, eine statio-
näre Behandlung in die Wege zu leiten sowie Laborergebnisse hinsichtlich 
der Psychopharmaka zuzustellen. Mit Vorbescheid vom 9. Februar 2021 
(act. II 111) stellte sie dem Versicherten in Anwendung der gemischten 
Methode (Status: Erwerb 50 % / Aufgabenbereich Haushalt 50 %) die Zu-
sprache einer ganzen IV-Rente ab dem 1. Oktober 2019 bis zum 31. März 
2020 und einer Viertelsrente ab dem 1. April 2020 in Aussicht. Hiergegen 
erhob der Versicherte Einwand (act. II 119 S. 1). 

Auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; act. II 126) hol-
te die IVB bei Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psycho-
therapie sowie Praktischer Arzt, ein psychiatrisches Gutachten vom 4. De-
zember 2021 (act. II 139.1) ein. Danach führte die IVB weitere medizini-
sche Abklärungen durch und liess einen Abklärungsbericht Haus-
halt/Erwerb vom 20. Februar 2023 (act. II 175) erstellen. Mit Vorbescheid 
vom 16. März 2023 (act. II 177) stellte sie dem Versicherten in Anwendung 
der gemischten Methode (Status: Erwerb 50 % / Aufgabenbereich Haushalt 
50 %) die Zusprache einer ganzen IV-Rente ab dem 1. Oktober 2019 bis 
zum 31. März 2020 und einer Viertelsrente ab dem 1. April 2020, befristet 
per 31. Januar 2022, in Aussicht. Damit zeigte sich der Versicherte nicht 
einverstanden (act. II 184). 

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Nach Rücksprache mit dem RAD (act. II 191) ordnete die IVB eine erneute 
polydisziplinäre Begutachtung an (Gutachten der MEDAS E.________ vom 
31. Oktober 2023 [MEDAS-Gutachten E.________], act. II 205.1-7). Da-
nach liess sie einen Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 29. Januar 
2024 erstellen (act. II 209). Mit Vorbescheid vom 9. April 2024 (act. II 211) 
stellte sie dem Versicherten in Anwendung der gemischten Methode (Sta-
tus: Erwerb 50 % / Aufgabenbereich Haushalt 50 %) die Zusprache einer 
ganzen IV-Rente vom 1. Februar 2019, befristet bis zum 31. Dezember 
2021, in Aussicht. Hiergegen erhob der Versicherte Einwand (act. II 220, 
224). In der Folge holte die IVB bei der MEDAS E.________ sowie beim 
Bereich Abklärungen eine Stellungnahme ein (act. II 230, 232). Am 8. Mai 
2025 verfügte sie dem Vorbescheid entsprechend (act. II 239). 

B.

Hiergegen erhob der Versicherte, vertreten durch B.________, mit Eingabe 
vom 4. Juni 2025 Beschwerde mit den folgenden Anträgen:

1. Die Verfügung vom 8. Mai 2025 sei dahingehend aufzuheben, als kei-
ne unbefristete IV-Rente gewährt wird. 

2. Es sei per 1. Februar 2019 eine unbefristete IV-Rente zuzusprechen. 
3. Es sei die Haushaltsabklärung inkl. Statusfrage angemessen zu klären 

und entsprechend bei der Berechnung des IV-Grades zu berücksichti-
gen.

4. Eventualiter: Es sei der medizinische Sachverhalt angemessen abzu-
klären und auf dessen Grundlage der Rentenanspruch zu prüfen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolgen -

Mit Beschwerdeantwort vom 4. Juli 2025 schloss die Beschwerdegegnerin 
auf Abweisung der Beschwerde. 

Mit prozessleitender Verfügung vom 3. September 2025 wurde bei der Be-
schwerdegegnerin die Tonaufnahme der Begutachtung ediert. Diese ging 
am 8. September 2025 beim Gericht ein. 

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Am 14. Oktober 2025 teilte Rechtsanwältin B.________, B.________, die 
interne Mandatsübernahme mit. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 8. Mai 2025 
(act. II 239). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers 
auf eine IV-Rente. In anfechtungs- und streitgegenständlicher Hinsicht liegt 
ein Rechtsverhältnis vor, wenn rückwirkend eine abgestufte und/oder be-
fristete IV-Rente zugesprochen wird. Wird nur die Abstufung oder die Be-
fristung der Leistungen angefochten, wird damit die richterliche Überprü-
fungsbefugnis nicht in dem Sinne eingeschränkt, dass die unbestritten ge-
bliebenen Rentenbezugszeiten von der richterlichen Prüfung ausgenom-

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men blieben (BGE 125 V 413; SVR 2019 IV Nr. 32 S. 99, 9C_431/2018 
E. 3.2; AHI 2001 S. 278 E. 1a). Streitig und zu prüfen ist demnach der An-
spruch auf eine IV-Rente, unter Einschluss der vom 1. Februar 2019 bis 
31. Dezember 2021 zugesprochenen ganzen IV-Rente. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG). 

2.

2.1 Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen vom 19. Juni 2020 des IVG 
(Weiterentwicklung der IV) und weiterer Erlasse (insbesondere des ATSG) 
in Kraft getreten (AS 2021 705). In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich 
besonderer übergangsrechtlicher Regelungen – grundsätzlich diejenigen 
Rechtssätze massgeblich, die bei der Erfüllung des rechtlich zu ordnenden 
oder zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 147 V 
156 E. 7.2.1 S. 159, 146 V 364 E. 7.1 S. 371). Die angefochtene Verfügung 
datiert vom 8. Mai 2025 (act. II 239), womit sie nach dem Inkrafttreten der 
IVG-Änderung vom 19. Juni 2020 erging. Indessen liegt der frühestmögli-
che Zeitpunkt der potentiellen Entstehung des Rentenanspruchs mit Blick 
auf die Anmeldung vom August 2018 (act. II 1), die halbjährige Karenzfrist 
gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG und unter Berücksichtigung der einjährigen 
Wartezeit (100%ige Arbeitsunfähigkeit ab Januar 2018) vor dem 1. Januar 
2022 (vgl. E. 5.2 hiernach). Zudem trat nach der Rechtsänderung kein (wei-
terer) Revisionsgrund ein (vgl. E. 5.3.2 hiernach). Damit gelangt das bis 
31. Dezember 2021 geltende Recht (fortan aArt.) zur Anwendung 
(vgl. Rz. 9101 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversiche-
rungen [BSV] über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung 
[KSIR; zur Bedeutung von Verwaltungsweisungen vgl. BGE 150 V 1 
E. 6.4.2 S. 6, 148 V 385 E. 5.2 S. 391, 147 V 79 E. 7.3.2 S. 82, 146 V 224 
E. 4.4.2 S. 228]).

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2.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.3 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Die Sachverständigen sollen die Diagnose so begründen, dass die 
Rechtsanwender nachvollziehen können, ob die klassifikatorischen Vorga-
ben tatsächlich eingehalten sind (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 141 V 
281 E. 2.1.1 S. 285). Liegt auch unter dem Gesichtspunkt der Ausschluss-
gründe im Sinne einer Aggravation oder einer ähnlichen Erscheinung eine 
versicherte Gesundheitsschädigung vor, erfolgt die Prüfung, ob ein psychi-
scher Gesundheitsschaden eine rentenbegründende Invalidität zu bewirken 
vermag, anhand eines strukturierten normativen Prüfungsrasters (BGE 143 
V 418 E. 7 S. 427, 141 V 281 E. 3.6 S. 294 und E. 4.1 S. 296). Dies gilt für 
sämtliche psychischen Störungen (BGE 143 V 418 E. 7.2 S. 429). 

2.4 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine Ren-
te, wenn sie ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während eines 
Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses 
Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Gemäss 
aArt. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, wenn die 
versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, 
wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von min-
destens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine Viertelsrente.

Der Rentenanspruch entsteht gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG frühestens nach 
Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des Leistungsanspruchs 
nach Art. 29 Abs. 1 ATSG.  

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2.5

2.5.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird bei einer erwerbs-
tätigen versicherten Person das Erwerbseinkommen, das sie nach Eintritt 
der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit 
bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt 
zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 
geworden wäre (Art. 16 ATSG).

2.5.2 Nach aArt. 28a Abs. 3 IVG wird bei Versicherten, die nur zum Teil 
erwerbstätig sind oder die unentgeltlich im Betrieb des Ehegatten oder der 
Ehegattin mitarbeiten, für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG 
festgelegt. Waren sie daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die 
Invalidität für diese Tätigkeit gestützt auf einen Betätigungsvergleich ermit-
telt (aArt. 28a Abs. 2 IVG). In diesem Falle sind der Anteil der Erwerbstätig-
keit oder der unentgeltlichen Mitarbeit im Betrieb des Ehegatten oder der 
Ehegattin und der Anteil der Tätigkeit im Aufgabenbereich festzulegen und 
der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (sog. gemischte Me-
thode; BGE 145 V 370 E. 4.1 S. 373, 144 I 21 E. 2.1 S. 23).

2.6 Bei einer Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, 
sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist die anspruchsbeeinflussende 
Änderung für die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung von dem 
Zeitpunkt an zu berücksichtigen, in dem angenommen werden kann, dass 
sie voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu 
berücksichtigen, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Mona-
te angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird (Art. 88a 
Abs. 1 der Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversiche-
rung [IVV; SR 831.201]). Bei einer Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit 
oder der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, ist die an-
spruchsbeeinflussende Änderung zu berücksichtigen, sobald sie ohne we-
sentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat (Art. 88a Abs. 2 IVV).     

2.7 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-

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ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99; SVR 2021 IV 
Nr. 54 S. 180, 9C_540/2020 E. 2.3).

3.

3.1 Zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers ergibt sich aus 
den Akten das Folgende: 

3.1.1 Die Ärzte der Klinik F.________ diagnostizierten im Bericht der 
"Steinsprechstunde" vom 25. Januar 2016 (act. II 26 S. 71 ff.) insbesondere 
eine rezidivierende Nephrolithiasis mit Behandlungen seit 2010 und multi-
ple Nierenzysten beidseits sowie Leberzyste mit/bei Verdacht auf eine mil-
de Form einer adulten polyzystischen Nierenerkrankung (S. 71). 

3.1.2 Die Ärzte der Klinik F.________ diagnostizierten im Bericht vom 18. 
Januar 2017 (act. II 26 S. 69 f.) ein inzidentelles, sakkuläres, nicht throm-
bosiertes Aneurysma (ca. 3 mm x 2 mm x 3 mm) im Bereich des C7 Seg-
mentes der Arteria carotis rechts mit/bei Verdacht auf eine milde Form ei-
ner absoluten polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD) mit/bei multiplen 
Nierenzysten beidseits sowie Leberzyste. Der Beschwerdeführer sei asym-
ptomatisch und berichte über keine Kopfschmerzen und kein Kopfschmer-
zereignis in der Vergangenheit. Es wurde die Indikation für eine zerebrale 
Angiographie gestellt. 

3.1.3 Im Bericht der Klinik F.________ vom 14. Februar 2017 (act. II 26 
S. 62 ff.) wurde eine autosomal-dominante polyzystische Nierenerkrankung 
(ADPKD), ein arterieller Hypertonus, eine rezidivierende Nephrolithiasis, 
ein inzidentelles, sakkuläres, nicht thrombosiertes Aneurysma sowie eine 
Vitamin D3 Hypovitaminose diagnostiziert. Bezüglich der ADPKD sei der 
Beschwerdeführer im letzten Jahr beschwerdefrei geblieben. 

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3.1.4 Im Bericht der Klinik F.________ vom 24. März 2017 (act. II 26 S. 
57 f.) diagnostizierten die Ärzte insbesondere ein inzidentelles, sakkuläres 
paraophthalmisches ICA-Aneurysma sowie ein MCA-Bifurkations-
Aneurysma rechts, ED 21. November 2016. Wegen den Nebendiagnosen 
(arterielle Hypertonie und ADPKD) werde bei diesem jungen Beschwerde-
führer eine chirurgische Behandlung mittels mikroneurochirurgischem Clip-
ping empfohlen. 

Am 11. Januar 2018 wurde der Beschwerdeführer operiert (pterionale Kra-
niotomie rechts und Clipping beider Aneurysmata; act. II 26 S. 41). Am 
20. Februar 2018 erfolgte wegen eines chronischen Subduralhämatoms 
beidseits postoperativ eine weitere Operation (act. II 26 S. 38 f.). Am 5. Mai 
2018 erfolgte eine Revision der Bohrlochtrepanation links parietal (act. II 26 
S. 25). Im Bericht vom 14. Juni 2018 (act. II 26 S. 23 f.) wurde ausgeführt, 
anamnestisch habe sich der Beschwerdeführer von der Operation gut er-
holt. Er berichte über bestehende Kopfschmerzen, lagerungsabhängig, 
über eine Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Es beständen keine 
neuen fokal neurologischen Defizite und keine Epilepsie. Die neurologische 
Untersuchung sei normal. In der Verlaufsuntersuchung vom 26. Juli 2018 
wurde ein regelrechter postoperativer Verlauf mit deutlicher Grössenregre-
dienz des Subduralhämatoms festgestellt. Die berichteten Kopfschmerzen, 
Müdigkeit und Konzentrationsstörungen könnten nicht durch eine klare or-
ganische Komponente erklärt werden. Es werde eine weitere psychiatri-
sche Behandlung empfohlen (act. II 26 S. 9 f.). 

Im Bericht vom 15. August 2018 an den Taggeldversicherer wurde ausge-
führt, der Beschwerdeführer sei aus neurochirurgischer Sicht arbeitsfähig. 
Die Arbeitsfähigkeit müsse aber durch den Psychiater überprüft werden 
(act. II 30.2 S. 1 f.). 

3.1.5 Vom 16. bis 23. Oktober 2018 befand sich der Beschwerdeführer in 
der psychiatrischen Klinik G.________. Im Austrittsbericht vom 31. Oktober 
2018 (act. II 39) diagnostizierten die Ärzte eine Reaktion auf schwere Be-
lastung, nicht näher bezeichnet (ICD-10: F43.9) sowie eine schwere de-
pressive Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2; S. 2). Ak-
tuell bestünden keine Suizidgedanken und es gebe keinen Anhalt für eine 
akute Fremd- oder Selbstgefährdung. Der Beschwerdeführer habe sich 

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nach kurzer Zeit entschieden, den Klinikaufenthalt abzubrechen und nach 
Hause auszutreten (S. 4). 

3.1.6 Im "nicht freigegebenen" Entwurf eines Berichts der H.________ 
(H.________) vom 19. Dezember 2018 (act. II 42 S. 7 ff.) über eine statio-
näre Behandlung vom 6. November bis 19. Dezember 2018 diagnostizier-
ten die Ärzte eine schwere depressive Episode mit psychotischen Sym-
ptomen (S. 7). Der Beschwerdeführer sei auf freiwilliger Basis wegen zu-
nehmender Zustandsverschlechterung zugewiesen worden. Anamnestisch 
fühle sich der Beschwerdeführer verfolgt von … Soldaten und dann verspü-
re er den Drang, sich zu verstecken. In letzter Zeit höre er vermehrt Stim-
men, die ihn zum Suizid aufforderten. Diese Symptomatik habe er seit Ja-
nuar 2018, kurz nach einer Kopfoperation (S. 7 f.). Im stationären Rahmen 
könne sich der Beschwerdeführer von Suizidalität distanzieren (S. 8). 

3.1.7 Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, 
und Dr. med. J.________ (letzterer im Medizinalberuferegister nicht ver-
zeichnet) diagnostizierten im Bericht vom 23. Januar 2019 (act. II 42 S. 1 
ff.) eine schwergradige depressive Episode mit psychotischen Symptomen 
(ICD-10: F32.3) nach traumatisierenden Extrembelastungen und Reaktuali-
sierung unverarbeiteter posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS; ICD-
10: F43.1). Der Beschwerdeführer sei zu 100 % arbeitsunfähig. Eine teilsta-
tionäre Behandlung in den H.________ sei geplant (S. 4). 

3.1.8 Im Bericht der H.________ vom 8. Juli 2019 (act. II 53) über die seit 
dem 11. März 2019 laufende Behandlung wurde eine schwere depressive 
Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F32.3) diagnostiziert 
(S. 1). Die Ärzte führten aus, der Beschwerdeführer leide sehr unter dem 
Stimmenhören und den Kopfschmerzen. Er sei ständig am Grübeln über 
die negativen Veränderungen, die sich in seinem Leben nach der Aneu-
rysmen-Operation ereignet hätten. Der Beschwerdeführer habe stark pas-
sive Todeswünsche und sich aufdrängende konkrete Suizidgedanken, ha-
be jedoch keine Absichten und Pläne. Es bestehe keine akute Selbst- und 
Fremdgefährdung (S. 2). 

Aufgrund einer Verschlechterung der depressiven Symptome wurde der 
Beschwerdeführer vom 13. bis 27. August 2019 stationär in den 

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H.________ aufgenommen. Im Austrittsbericht vom 26. September 2019 
(act. II 73) diagnostizierten die Ärzte organische affektive Störungen (ICD-
10: F06.3), eine organische Halluzinose (ICD-10: F06.0) sowie differential-
diagnostisch eine rezidivierende depressive Störung (S. 2). 

Vom 28. August bis 5. Dezember 2019 wurde der Beschwerdeführer wie-
derum in der Tagesklinik der H.________ behandelt. Vom 8. bis 20. De-
zember 2019 erfolgte eine weitere stationäre Behandlung (act. II 78 S. 6 ff., 
102.10 S. 3 ff.). Neu wird in den entsprechenden Berichten ein Status nach 
PTBS mit Hinweisen auf eine Restsymptomatik im Sinne eines wahrschein-
lichen Einflusses auf die affektive und die halluzinatorische Symptomatik 
bzw. der Verdacht auf eine PTBS (ICD-10: F43.1) diagnostiziert. Die be-
richteten Kriegserlebnisse des Beschwerdeführers zusammen mit den be-
schriebenen Symptomen legten den Verdacht auf eine PTBS nahe. Diese 
habe jedoch auch von ihnen bislang nicht eindeutig diagnostiziert werden 
können (act. II 102.10 S. 5). 

3.1.9 Dr. med. I.________ diagnostizierte im Bericht vom 23. Januar 2020 
(act. II 78 S. 2 ff.) eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig 
schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F33.3), differen-
tialdiagnostisch eine organische affektive Störung, die Reaktualisierung 
einer unverarbeiteten PTBS, gegenwärtig leichter Ausprägung, sowie eine 
allgemeine Angststörung. Der Gesundheitszustand habe sich verschlech-
tert. Zum Befund legte er dar, der Beschwerdeführer wirke argwöhnisch, 
der psychomotorische Zustand sei wechselnd. Die Aufmerksamkeit und 
Konzentration seien reduziert. Das Kurzzeitgedächtnis sei leicht gestört. 
Formal gedanklich sei der Beschwerdeführer leicht eingeengt. Es bestün-
den ein zwanghaftes Grübeln, Zukunftsängste, Verfolgungs- und Kontroll-
wahnideen sowie eine Wahrnehmungsstörung. Der Beschwerdeführer höre 
vermehrt imperative Stimmen, die ihn zu Suizid aufforderten. Der Antrieb 
sei vermindert. Im Affekt wirke er hoffnungslos, hilflos, niedergeschlagen 
und resigniert. Die Grundstimmung sei depressiv und pessimistisch. Es 
bestehe ein Verlust von Interessen und Lebensfreude, aber keine Selbst- 
und Fremdgefährdung. Zudem leide er unter Störungen des Schlaf-
Wachrhythmus’ mit Flashbacks, Kribbeln und Taubheitsgefühl im Kopf und 

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Gesicht (S. 2). Der Beschwerdeführer sei seit dem 31. Mai 2018 und bis 
auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (S. 3). 

3.1.10 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten C.________ vom 25. Sep-
tember 2020 (act. II 102.1-7) basiert auf Untersuchungen in den Fachberei-
chen Psychiatrie, Orthopädie, Allgemeine Innere Medizin sowie Neurologie. 
Im interdisziplinären Konsens stellten die Gutachter folgende Diagnosen 
(act. II 102.1 S. 11):

Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit):

1. Schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: 
F32.3), DD Organische affektive Störungen (ICD-10: F06.3)

2. Zwei cerebrale Aneurysmen (inzidentelles, sakkuläres paraophthalmi-
sches ICA-Aneurysma rechts ca. 4 mm, MCA-Bifurkations-Aneurysma 
rechts ca. 2.5 mm, Clipping am 11. Januar 2018), klinisch stumm

Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (letzte Tätigkeit):

1. Reaktion auf schwere Belastung (ICD-10: F43.9)
2. Belastungsabhängige Lumbago ohne radikuläre Reizung
3. Geringe Tendinopathie der linken distalen Bizepssehne
4. Übergewicht (BMI 29.1 kg/m2)
5. Senk-Spreizfuss beidseits
6. Autosomal dominante polyzystische Nierenerkrankung (ADPKD), 

ED 2009
 Niereninsuffizienz Kategorie G2 nach KDIGO

7. Uronephrolithiasis
8. Arterieller Hypertonus
9. Hypertriglyceridämie
10. Chronischer Spannungskopfschmerz (DD medikamenteninduzierter 

Kopfschmerz)
11. Postoperatives chronisches Subduralhämatom bds. (Trepanation 

20. Februar 2018, Revisionsoperation Bohrlochtrepanation parietal 
links am 5. April 2020), vollständig rückgebildet. 

Dr. med. K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte 
im psychiatrischen Teilgutachten aus, es liege eine schwer ausgeprägte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

- 13 -

depressive Symptomatik vor (depressive Stimmung, Antriebsminderung, 
Verlust von Interesse und Freude) und es bestünden des Weiteren eine 
sehr negative Zukunftsperspektive, Suizidalität im Sinne von Sinnlosig-
keitsgedanken, Schuldgefühle, Selbstvorwürfe und Schlafstörungen. Es 
lägen zudem akustische Halluzinationen in Form von Stimmenhören vor 
(act. II 102.3 S. 7). Wiederholt sei diskutiert worden, ob nach Operation 
eines Aneurysmas am 11. Januar 2018 und zweimaliger Operation wegen 
Subduralhämatom am 20. Februar und 5. Mai 2018 gegebenenfalls von 
einer organisch bedingten depressiven Symptomatik auszugehen sei. 
Nachdem die genannten drei Operationen jetzt schon über ein Jahr her 
seien, sei dies nicht völlig auszuschliessen, aber wenig wahrscheinlich, 
komme differenzialdiagnostisch aber noch in Frage. Auf entsprechende 
Nachfrage hinsichtlich traumatischer Ereignisse habe der Beschwerdefüh-
rer berichtet, dass er von … bis … am … teilgenommen habe. Er habe 
über die Kriegsereignisse relativ ruhig, sachlich gesprochen und sei nicht 
stärker angespannt oder gar vegetativ auffällig gewesen. Das Vollbild einer 
PTBS (ICD-10: F43.1) liege nicht vor, wobei die Beurteilbarkeit aufgrund 
der bestehenden schwer ausgeprägten depressiven Symptomatik er-
schwert sei, da es Überschneidungen gebe hinsichtlich schwer ausgepräg-
ter depressiver Symptomatik, und dem Bild einer PTBS. Nach dem Abzug 
der Symptomatik, die der schweren depressiven Episode zuzuordnen sei, 
ergebe sich eine partielle posttraumatische Symptomatik im Sinne einer 
Reaktion auf schwere Belastung (ICD-10: F43.9; act. II 102.3 S. 8). In der 
bisherigen Tätigkeit könne der Beschwerdeführer zwei bis zweieinhalb 
Stunden arbeiten. Es bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 20 % (ICD-10: 
F43.9; act. II 102.3 S. 12). In einer angepassten Tätigkeit könne der Be-
schwerdeführer ebenfalls zwei bis zweieinhalb Stunden arbeiten. Es beste-
he eine Arbeitsfähigkeit von 20 %. Geeignet seien rein sachbezogene (kein 
Kundenkontakt), gut vorstrukturierte, einfache, regelmässige Tätigkeiten 
ohne besonderen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emoti-
onale Belastbarkeit. Es müsse möglich sein, bei krisenhafter Zuspitzung 
der Smyptomatik (Stimmenhören) eigenständig Pausen machen zu kön-
nen. Der Beschwerdeführer sollte weitestgehend für sich allein arbeiten, es 
sollte nur wenig Abstimmungsbedarf mit Vorgesetzten oder Kollegen erfor-
derlich sein. Unregelmässige Arbeitszeiten und Schichtarbeit seien nicht 
möglich (act. II 102.3 S. 13). Es sollte eine erneute mindestens teilstationä-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

- 14 -

re, besser stationäre psychiatrische Behandlung in die Wege geleitet wer-
den. Danach sollte eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolgen (act. II 
102.3 S. 13). 

Im orthopädischen sowie im allgemeinmedizinischen Teilgutachten wurden 
keine Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gestellt 
(act. II 102.4 S. 10, 102.6 S. 9). 

Dr. med. L.________, Fachärztin für Neurologie, führte im neurologischen 
Teilgutachten aus, es lägen zwei cerebrale Aneurysmen vor, welche erfolg-
reich geklippt worden seien und zu keinen neurologischen Ausfällen geführt 
hätten (act. II 102.7 S. 7). Der Beschwerdeführer habe über Kopfschmer-
zen berichtet. Insgesamt seien die Angaben des Beschwerdeführers zu 
seinen Beschwerden vage und wenig präzise geblieben, insbesondere ha-
be er keine Angaben zum Schmerzcharakter der Kopfschmerzen gemacht. 
Die bekannten cerebralen Aneurysmen seien nicht Ursache dieser Kopf-
schmerzen und letztere könnten neurologisch nicht mehr erklärt werden 
(act. II 102.7 S. 6). Das Belastungsprofil sei für schwere körperliche Tätig-
keiten aufgrund der cerebralen Aneurysmen eingeschränkt (act. II 102.7 
S. 11). In der angestammten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 
100 % und in einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 
100 % (act. II 102.7 S. 12). 

Im polydisziplinären Konsens wurde ausgeführt, seit dem 10. Januar 2018 
sei die bisherige Tätigkeit aus neurologischen Gründen aufgehoben. In 
einer angepassten Tätigkeit bestehe eine 20%ige Arbeitsfähigkeit (zwei bis 
zweieinhalb Stunden täglich, Leistungsminderung 25 %). Vom 10. Januar 
2018 bis zum 20. Dezember 2019 sei die Arbeitsfähigkeit aufgehoben ge-
wesen. Ab dem 21. Dezember 2019 habe die Arbeitsfähigkeit zunächst 
30 – 35 % betragen, die sich im Weiteren schrittweise auf den aktuellen 
Wert von 20 % verschlechtert habe. Es sollte eine erneute mindestens teil-
stationäre, besser stationäre psychiatrische Behandlung in die Wege gelei-
tet werden. Danach sollte eine Neubeurteilung der Arbeitsfähigkeit erfolgen 
(act. II 102.1 S. 14 f.). 

3.1.11 Vom 10. Dezember 2020 bis zum 27. Januar 2021 war der Be-
schwerdeführer im Rahmen der von der Beschwerdegegnerin verlangten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

- 15 -

Schadenminderung (act. II 104) erneut in den H.________ in stationärer 
Behandlung. Im Austrittsbericht vom 4. Februar 2021 (act. II 116) diagnos-
tizierten die Ärzte organische affektive Störungen (ICD-10: F06.3), DD: eine 
schwere depressive Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: 
F32.3). Bei Eintritt habe der Beschwerdeführer eine schwergradige depres-
sive Symptomatik gezeigt, mit im Vordergrund stehender depressiver 
Stimmung, starkem Energie- und Antriebsmangel, Affektverflachung mit 
reduzierter Schwingungsfähigkeit, psychomotorischer Verlangsamung und 
deutlich reduziertem Konzentrationsvermögen. Zusätzlich seien vom Be-
schwerdeführer akustische Halluzinationen im Sinne von Stimmenhören 
berichtet worden (S. 3). Im Rahmen der stationären Behandlung sei der 
Beschwerdeführer auf täglicher Basis durch das gesamte Team motiviert 
worden, von ihrem Stationsprogramm sowie der ergotherapeutischen Be-
treuung zu profitieren. Aufgrund des schweren Antriebs- und Energieman-
gels habe sich der Beschwerdeführer jedoch nicht in der Lage gezeigt, re-
gelmässig an den angebotenen Therapieformen teilzunehmen (S. 4). 

3.1.12 Die behandelnde Dr. med. M.________, Fachärztin für Psychiatrie 
und Psychotherapie, führte im Schreiben "Ärztliches Zeugnis" vom 
15. März 2021 (act. II 119 S. 2) aus, der Beschwerdeführer habe im Au-
gust 2020 die Behandlung bei ihr aufgenommen, da sein Psychiater pen-
sioniert worden sei. Sie bestätigte die von den Gutachtern der C.________ 
und von den Ärzten der H.________ gestellten Diagnosen und attestierte 
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit im Bereich der freien Marktwirtschaft. Sie 
möchte festhalten, dass es ihr aufgrund ihres fachärztlichen Wissens und 
ihrer Erfahrung unverständlich und nicht nachvollziehbar sei, wie ein 
Mensch, der an einer schweren depressiven Episode erkrankt sei, seine 
häuslichen, sozialen und beruflichen Pflichten sowie Aktivitäten fortführen 
sollte. Ein solches Zustandsbild führe in der Regel zu einer 100%igen Ar-
beitsunfähigkeit. Beim Beschwerdeführer werde seitens der Beschwerde-
gegnerin eine 60%ige Arbeitsfähigkeit angenommen. Die Diagnose aber, 
die von drei voneinander unabhängigen ärztlichen Fachkräften eruiert wor-
den sei, verunmögliche eine Reintegration zu 60 % auf dem freien Arbeits-
markt. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

- 16 -

3.1.13 Die RAD-Ärztin, Dr. med. N.________, Fachärztin für Psychiatrie 
und Psychotherapie, hielt im Bericht vom 18. März 2021 (act. II 118 S. 3) 
mit Bezug auf die Zeit seit der Begutachtung fest, aus psychiatrischer Sicht 
habe sich keine Veränderung ergeben.

3.1.14 Im psychiatrischen Gutachten vom 4. Dezember 2021 (act. II 139.1) 
diagnostizierte Dr. med. D.________ eine sonstige Reaktion auf schwere 
Belastung (ICD-10: F43.8; S. 24). Der Beschwerdeführer habe in der gut-
achterlichen Untersuchung vom 16. Oktober 2021 wesentliche Kernsym-
ptome präsentiert, die sehr deutlich auf ein "Malingered-Voice-Hearing" 
hinwiesen. Es sei ein inhomogenes Aussageverhalten zu beurteilen, indem 
die Beschwerdeangaben mit den objektiv unauffälligen klinischen Untersu-
chungsbefunden nicht übereinstimmten. Die psychiatrischen Behandlungs-
stellen als auch der psychiatrische Teilgutachter der C.________ hätten 
ihre bisherigen diagnostischen Beurteilungen weitgehend auf die subjekti-
ven Angaben des Beschwerdeführers gestützt (S. 30). Die Frage, auf wel-
che überwiegend wahrscheinliche Ursache die Inkonsistenzen und Unplau-
sibilitäten zurückgeführt werden könnten, sei bisher unbeantwortet geblie-
ben (S. 25). Die vorhandenen Probleme bei der Eingliederung seien über-
wiegend wahrscheinlich nicht durch das Störungsbild selbst bedingt. Es 
liege eine deutliche Aggravation psychischer Krankheitszeichen und Fähig-
keitseinschränkungen vor (S. 36). Der Gesundheitszustand habe sich nicht 
erheblich und relevant verschlechtert. Aus rein versicherungsmedizinisch-
psychiatrischer Sicht resultiere aufgrund der Aggravation eine Änderung 
der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit (S. 37). In der angestamm-
ten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 60 % (100%ige Präsenz, 
60 % Leistung). In einer angepassten Tätigkeit betrage die Arbeitsfähigkeit 
80 % (100%ige Präsenz, 80 % Leistung). Ein adaptierter Arbeitsplatz bein-
halte Tätigkeiten ohne Hektik, Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen 
an soziale und emotionale Kompetenzen und feste verlässliche Bezugs-
personen seien notwendig. Verständnisvolles und wohlwollendes Umgehen 
mit ihm sei wichtig und eine feste Arbeitszeiteinteilung mit externer Struktu-
rierung sei unterstützend. Es seien Tätigkeiten geeignet, in denen geringe 
Anforderungen an die Umstellfähigkeit als auch soziale und emotionale 
Kompetenzen gestellt würden. Geeignet seien beispielsweise Tätigkeiten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

- 17 -

mit hohem Routinecharakter mit wenig Mitarbeitenden-Kontakt. Ungünstig 
seien häufig wechselnde Aufgaben (S. 31). 

3.1.15 Am 30. Januar 2022 suchte der Beschwerdeführer wegen Flanken-
schmerzen den F.________ Notfall auf (act. II 141 S. 6 f., 141 S. 1), wo er 
bis zum 1. Februar 2022 hospitalisiert wurde. Eine operative Behandlung 
(notfallmässige Harnableitung mittels PNS-Einlage rechts) erfolgte am 
1. Februar 2022 in der F.________ (act. II 141 S. 5). 

Am 11. Mai 2022 erfolgte ein weiterer Eingriff (ESWL [Stosswellentherapie 
bei Nierensteinen], act. II 164 S. 11 f.). In der Verlaufsbeurteilung ergaben 
sich wiederum wachsende Nierensteine bei undulierender Compliance 
(act. II 170 S. 3 f.). Am 15. Dezember 2022 wurde eine weitere Stosswel-
lentherapie durchgeführt (act. II 170 S. 1 f.). 

3.1.16 Vom 3. bis 9. November 2022 war der Beschwerdeführer erneut in 
der H.________ in stationärer Behandlung. Im Austrittsbericht vom 15. No-
vember 2022 (act. II 189) diagnostizierten die Ärzte organische affektive 
Störungen (ICD-10: F06.3), DD: eine schwere depressive Episode mit psy-
chotischen Symptomen (ICD-10: F32.3). Der Beschwerdeführer sei durch 
die behandelnde Dr. med. M.________ bei suizidalen Gedanken bei Ver-
dacht auf eine depressive Störung auf freiwilliger Basis zugewiesen worden 
(S. 1). Der Beschwerdeführer berichte über akustische Halluzinationen und 
äussere klare suizidale Gedanken. Hinsichtlich der akuten Krise habe rasch 
eine deutliche Regredienz der depressiven Symptome sowie der Stärke der 
Stimmen objektiviert werden können (S. 2).  

3.1.17 Im Bericht vom 2. Mai 2023 (act. II 184 S. 5 ff.) nahm die behan-
delnde Dr. med. M.________ Stellung zum Gutachten von Dr. med. 
D.________ vom 4. Dezember 2021 (act. II 139.1). Sie führte aus, das 
Gutachten habe formelle Mängel. Gemäss dem Beschwerdeführer habe 
die Untersuchung nur ca. 40 Minuten gedauert und die Sitzordnung sei 
nicht korrekt gewesen. Ein direkter Augenkontakt zum Gutachter habe nicht 
bestanden (S. 5).

Beim Beschwerdeführer habe sich eine depressive Störung, gegenwärtig 
schwere Episode mit psychotischen Symptomen etabliert (ICD-10: F32.3; 
S. 9). Im jetzigen Zustandsbild zeigten sich weiterhin posttraumatische 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Symptome, die in die Behandlung miteinbezogen werden müssten. Von 
diagnostischer Seite gehe sie davon aus, dass beim Beschwerdeführer 
eine PTBS (ICD-10: F43.1) vorliege und nicht eine sonstige Reaktion auf 
schwere Belastung (ICD-10: F43.8), wie Dr. med. D.________ festgehalten 
habe (S. 11). 

3.1.18 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten E.________ vom 31. Okto-
ber 2023 (act. II 205.1-7) basiert auf Untersuchungen in den Fachbereichen 
Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Rheumatologie, Neurologie sowie 
Urologie. Im interdisziplinären Konsens stellten die Gutachter folgende 
Diagnosen (act. II 205.1 S. 8 f.).

Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:

1. Posttraumatischer Kopfschmerz (ICD-10: G44.8; nach Aneurysma OP 
und subduraler Hämatomausräumung 2018)

2. Organisch bedingte Halluzinose (ICD-10: F06.0), gebessert
3. Andauernde Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10: 

F62.0)

Diagnosen ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit:

1. Ureterolithiasis (Harnsäurestein; ICD-10: N20.9)
2. Chronische Niereninsuffizienz (ICD-10 N18.9) 
3. Chronische Epikondylopathia humeri radialis mehr als ulnaris rechts 

(ICD-10: M77.0, M77.1)
4. Diskrete mediale Gonalgie bds. (ICD-10: M25.5)
5. Status nach epigastrischer Hernienplastik Juni 2019

In allgemeinmedizinischer Hinsicht fänden sich keine Hinweise für eine 
langandauernde Arbeitsunfähigkeit (act. II 205.3 S. 6).

Im neurologischen Teilgutachten legte Dr. med. O.________, Facharzt für 
Neurologie, dar, der Beschwerdeführer klage seit den Schädeleingriffen 
über anhaltende Kopfschmerzen sowie gelegentlichen Schwindel. Die ak-
tuelle neurologische Untersuchung falle regelrecht aus. Eine gewisse ver-
mehrte Kopfschmerzneigung könne nach den drei Schädeleingriffen zuge-
billigt werden, aber die jetzt präsentierte Klage eines permanenten invalidi-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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sierenden Kopfschmerzes sei mit dem 2018 dokumentierten Verlauf nicht 
kompatibel. Hier lägen andere Faktoren vor z.B. eine Fehlverarbeitung 
bzw. Schmerzverarbeitungsstörung, wofür auch auf das psychiatrische 
Teilgutachten verwiesen werde (act. II 205.6 S. 4). Tätigkeiten auf dem … 
seien nicht mehr möglich. In einer angepassten Tätigkeit 
– körperlich leichte bis punktuell mittelschwere Tätigkeiten – bestehe eine 
90%ige Arbeitsfähigkeit (act. II 205.6 S. 5 f.).

Dr. med. P.________, Facharzt für Urologie sowie Praktischer Arzt, führte 
im urologischen Teilgutachten aus, bei Nephrolithiasis und Polyzystischen 
Nieren bestehe ein bislang typischer Verlauf. Eine Heilungschance bestehe 
bei Polyzystischen Nieren und Nephrolithiasis nicht. Es müsse damit ge-
rechnet werden, dass im Verlauf der Jahre eine Verschlechterung der Nie-
renfunktion eintreten könne. Aktuell sei diese kompensiert bei nicht ge-
schwollenen Beinen. Es bestehe eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 
(act. II 205.7 S. 5). 

Im rheumatologischen Teilgutachten führte Dr. med. Markus Weber, Fach-
arzt für Rheumatologie sowie Allgemeine Innere Medizin, keine Pathologi-
en am Bewegungsapparat auf. In der bisherigen Tätigkeit bestehe eine 
100%ige Arbeitsfähigkeit, wobei anhaltend physisch stark belastende Ell-
bogenarbeiten vermieden werden sollten (act. II 205.5 S. 8). 

Dr. med. Q.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, führte 
im psychiatrischen Teilgutachten aus, es sei ein depressives Syndrom und 
das Hören von Stimmen aufgetreten. Dies sei in den Akten dokumentiert. 
Es sei zu einer mässigen Behandelbarkeit mit Antidepressiva und Neuro-
leptika gekommen, die bis heute eingenommen würden, so dass der Be-
schwerdeführer überlebt habe und sich nicht das Leben genommen habe, 
aber sie hätten ihn nicht geheilt. Zur diagnostischen Einschätzung sehe der 
Gutachter nicht die Notwendigkeit, sämtliche Kriterien und vorliegenden 
ärztlichen Einschätzungen von Behandlern und von Gutachtern hier Punkt 
für Punkt redundant wieder zu beleuchten und zu diskutieren, sondern es 
werde davon ausgegangen, dass deskriptiv ein depressives Syndrom und 
auch das Hören von Stimmen aufgetreten seien. Dem Gutachter Dr. med. 
D.________ könne hier nicht gefolgt werden, wenn dieser die Diagnose der 
H.________ einer organisch-bedingten Symptomatik bei Status nach neu-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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rochirurgischem Eingriff nicht habe nachvollziehen können (act. II 205.4 
S. 5). Der zweite Bereich sei darin zu erkennen, dass womöglich die 
Kriegserlebnisse und Traumatisierungen, die zunächst nicht zu einer ei-
genständigen Erkrankung geführt hätten, doch mit dem Auftreten von orga-
nisch-bedingter psychischer Symptomatik interagierten. Es werde aktuell 
zusammen mit der erhobenen abgeflachten Emotionalität von einer Per-
sönlichkeitsänderung nach erlittener Traumatisierung unter dem Aspekt 
des zusätzlich organisch-bedingten Einflusses ausgegangen. Es sei zudem 
der Einfluss von motivationalen Faktoren zu erkennen (act. II 205.4 S. 6). 
Gegenüber der Situation im MEDAS-Gutachten C.________ von 2021 er-
scheine die Befunderhebung nicht wesentlich verändert. Wesentlich werde 
jedoch die Interpretation der Zusammenhänge anders getätigt (act. II 205.4 
S. 8). Der Beschwerdeführer könne in jeglicher Tätigkeit anwesend sein 
und Arbeit erbringen. Zumutbar seien sieben Stunden pro Tag. Es bestehe 
eine gewisse Leistungsminderung. Die Arbeitsfähigkeit betrage 70 % bzw. 
die Arbeitsunfähigkeit 30 % (act. II 205.4 S. 7).

In der polydisziplinären Gesamtbeurteilung wurde festgehalten, die ange-
stammte Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Die aufgehobene Arbeitsfähig-
keit in der angestammten Tätigkeit könne seit Januar 2018 angenommen 
werden. In einer körperlich leichten bis punktuell mittelschweren Tätigkeit 
bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70 % bzw. eine Arbeitsunfähigkeit von 
30 %. Nach aufgehobener Arbeitsfähigkeit ab Januar 2018 könne ab Okto-
ber 2021 die aktuelle Arbeitsfähigkeit angenommen werden (act. II 205.1 
S. 10). 

3.1.19 Im Bericht vom 2. Juli 2024 (act. II 224 S. 4 ff.) nahm die behan-
delnde Dr. med. M.________ mit Verweis auch auf die Tonaufnahme der 
Begutachtung Stellung zum MEDAS-Gutachten E.________ vom 31. Okto-
ber 2023 (act. II 205.1-7). Sie kritisierte, die tatsächlich befragte Zeit 
schrumpfe von 55 Minuten auf weniger als 50 Minuten, da die erste Frage 
erst nach fünf Minuten und 12 Sekunden gestellt worden sei. Dabei habe 
der Gutachter die Bemerkungen bezüglich der Suizidalität des Beschwer-
deführers jeweils übersprungen, obwohl der Beschwerdeführer mehrmals 
gesagt habe, dass er sich ohne Medikamente bereits umgebracht hätte 
(S. 4). Hätte der Gutachter eine saubere Anamnese erstellt, hätte er die 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Bedeutung der familiären Belastung durch die autosomal-dominante poly-
zystische Nierenerkrankung und deren somatischen und psychischen Aus-
wirkungen auf den Beschwerdeführer erfassen können. Die Tonaufnahme 
belege eindeutig, dass relevante Fragestellungen und Überprüfungen fehl-
ten. Ohne diese Befunde könne keine zielführende Diagnostik erhoben 
werden. Zudem seien Suggestivfragen und den Beschwerdeführer entwer-
tende Bemerkungen erfolgt. Sie halte weiter an ihren Diagnosen fest. Der 
Beschwerdeführer leide unter einer depressiven Störung, gegenwärtig 
schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F32.3) sowie 
unter einer PTBS (ICD-10: F43.1; S. 6). Der Gesundheitszustand habe sich 
seit dem Haushaltabklärungszeitpunkt im Jahr 2019 verschlechtert. Er kön-
ne daher weniger Aufgaben übernehmen. Es bestehe zurzeit eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit (S. 7).

3.1.20 Am 7. September 2024 nahm der psychiatrische Gutachter des 
E.________ Stellung (act. II 230). Er hielt fest, es lägen keine neuen Dia-
gnosen oder Befunde vor, welche die Arbeitsfähigkeit in einem höheren 
Mass beeinträchtigten (S. 2). Die fachlichen Ausführungen der behandeln-
den Psychiaterin seien nicht nachvollziehbar (S. 3). Er vertrete die Forde-
rung, das Procedere der Tonaufnahmen-Herausgabe zu überprüfen und 
den rechtlichen Hintergrund zu evaluieren (S. 4). 

3.1.21 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens wurde ein weiterer Bericht 
der behandelnden Psychiaterin (Bericht vom 16. Juni 2025, Akten des Be-
schwerdeführers [act. I] 4 = act. II 242 S. 3 ff.) aufgelegt. Sie führte aus, der 
Gutachter des E.________ habe die benötigten Fragen nicht gestellt, um 
beispielsweise die Suizidalität sauber zu erfassen (S. 3). Zudem sei die 
Sitzordnung anlässlich der Begutachtung nicht adäquat gewesen. Der Be-
schwerdeführer sei vor dem Dolmetscher gesessen, der Gutachter sei seit-
lich gesessen und habe sich vom Beschwerdeführer abgewandt. Der Gut-
achter habe mehrheitlich den Dolmetscher angeschaut. Bei einer solchen 
Sitzordnung könnten viele wichtige Informationen, wie zum Beispiel Anteile 
einer Schwingungsfähigkeit einer Person, die gesehen und nicht gehört 
werden könnten, nicht beobachtet werden (S. 5). 

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).  

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 
E. 1.3.4 S. 227, 135 V 465 E. 4.4 S. 470, 125 V 351 E. 3b bb S. 353; SVR 
2020 IV Nr. 71 S. 246, 8C_260/2020 E. 2.2).

Die für die Beurteilung des Leistungsanspruchs von Amtes wegen durchzu-
führenden Abklärungen nach Art. 43 ATSG beinhalten nicht das Recht des 
Versicherungsträgers, eine "second opinion" zu dem bereits in einem Gut-
achten festgestellten Sachverhalt einzuholen, wenn dieser nicht seinen 
Vorstellungen entspricht (BGE 141 V 330 E. 5.2). Entscheidend für die 
Frage, ob weitere Abklärungen angeordnet werden können und müssen, 
ist, inwieweit die bereits vorliegenden Gutachten die von der Rechtspre-
chung gestellten inhaltlichen und beweismässigen Anforderungen erfüllen 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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(Urteil des Bundesgerichts [BGer] 8C_133/2021 vom 25. August 2021 
E. 4.2 mit Verweis auf BGE 141 V 330 E. 5.2 und 137 V 210 E. 3.4.2.7 
S. 256 f.).

3.3 Das polydisziplinäre MEDAS-Gutachten C.________ vom 25. Sep-
tember 2020 samt Teilgutachten (act. II 102.1-7) erfüllt die von der höch-
strichterlichen Rechtsprechung an den Beweiswert einer Expertise gestell-
ten Anforderungen (vgl. E. 3.2 hiervor) und überzeugt. Insbesondere basie-
ren die Beurteilungen auf umfassenden Untersuchungen, berücksichtigen 
die geklagten Beschwerden und wurden in Kenntnis und nach Auseinan-
dersetzung mit den Vorakten erstattet. Sie leuchten in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation ein. Sodann fanden die Ergebnisse der einzelnen fachärztlichen 
Untersuchungen Eingang in die umfassende interdisziplinäre Konsensbeur-
teilung (vgl. BGE 143 V 124 E. 2.2.4 S. 128; 137 V 210 E. 1.2.4 S. 224). 
Das Gutachten ist im Übrigen in sich widerspruchsfrei, schlüssig und über-
zeugend. 

3.3.1 Die Gutachter haben nachvollziehbar und überzeugend ausgeführt, 
dass der Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an ei-
ner schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: 
F32.3), differentialdiagnostisch organische affektive Störungen (ICD-10: 
F06.3) und zwei cerebralen Aneurysmen, klinisch stumm, leidet 
(act. II 102.1 S. 11). Dass aufgrund dieser Diagnosen in einer angepassten 
Tätigkeit nur noch eine 20%ige Arbeitsfähigkeit resultiert, ist ebenfalls 
schlüssig und überzeugend (act. II 102.1 S. 15). Einzig die Empfehlung 
einer weiteren (stationären) Therapie mit anschliessender erneuter Beurtei-
lung (act. II 102.3 S. 13) überzeugt nicht. Zwar mag eine weitere Therapie 
mit Blick auf eine leitliniengerechte Behandlung des Leidens indiziert ge-
wesen sein. Für die medizinisch-theoretische Beurteilung der Leistungs-
fähigkeit war sie jedoch nicht notwendig. Nachdem der Beschwerdeführer 
bereits wiederholt in stationärer Therapie gewesen war (act. II 39, 42 
S. 7 ff., 73), war das mit einer neuerlichen stationären Therapie zu erzie-
lende (negative) Ergebnis, d.h. die Unmöglichkeit einer invalidenversiche-
rungsrechtlich massgeblichen und damit relevanten Verbesserung der Ar-
beits- und Leistungsfähigkeit, voraussehbar. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Auch die behandelnde Psychiaterin bestätigte im Bericht vom 15. März 
2021 (act. II 119 S. 2) die vom Psychiater der C.________ gestellten Dia-
gnosen und erhob keine Zweifel am Gutachten. Sie ging indessen von ei-
ner falschen Definition der Arbeitsunfähigkeit und des IV-Grades im rechtli-
chen Sinne aus. Entgegen der Annahme der behandelnden Ärztin ging die 
Beschwerdegegnerin damals nicht von einer 60%igen Arbeitsfähigkeit aus, 
sondern von der von den Gutachtern der C.________ attestierten 80%igen 
Arbeitsunfähigkeit. Dass dem Beschwerdeführer mit Vorbescheid vom 
9. Februar 2021 (act. II 111) ab dem 1. April 2020 eine Viertelsrente in 
Aussicht gestellt wurde, ist das Resultat der hier rechtlich gebotenen An-
wendung der gemischten Methode mit einem Status 50 % Erwerb und 
50 % Aufgabenbereich Haushalt (vgl. E. 4. hiernach). Der zum damaligen 
Zeitpunkt ermittelte Anspruch auf eine Viertelsrente ab dem 1. April 2020 
ist nicht gleichzustellen mit der von den Gutachtern der C.________ attes-
tierten 80%igen Arbeitsunfähigkeit. 

Der medizinische Sachverhalt war damit bereits mit dem MEDAS-
Gutachten C.________ vom 25. September 2020 (act. II 102.1-7) beweis-
kräftig abgeklärt und die Beschwerdegegnerin hätte ohne weiteres auf das 
MEDAS-Gutachten C.________ vom 25. September 2020 (act. II 102.1-7) 
abstellen und den Rentenentscheid fällen können. Daran ändert auch der 
weitere Verlauf nichts.

3.3.2 Der RAD empfahl nach dem Abbruch der in Schadenminderung 
erfolgten neuerlichen Therapie (act. II 116) eine rein monodisziplinäre Ver-
laufsbegutachtung, wobei Zweck die Festlegung der funktionellen Leis-
tungsfähigkeit war (act. II 126 S. 3). Dabei war diese Frage jedoch mit dem 
MEDAS-Gutachten C.________ vom 25. September 2020 (act. II 102.1-7) 
bereits geklärt worden, ohne dass dieses Gutachten mängelbehaftet gewe-
sen wäre. Insoweit war eine weitere (monodisziplinäre) Begutachtung un-
nötig und die Beschwerdegegnerin hat mit dem psychiatrischen Gutachten 
von Dr. med. D.________ vom 4. Dezember 2021 (act. II 139.1) eine un-
zulässige second opinion eingeholt (vgl. E. 2.4 hiervor), abgesehen davon, 
dass auch Dr. med. D.________ von einem grundsätzlich unveränderten 
Gesundheitszustand ausging (act. II 139.1 S. 37). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Dass der rechtsunkundige Beschwerdeführer der Aufforderung der Be-
schwerdegegnerin zur Begutachtung Folge geleistet hat, kann ihm nicht 
entgegengehalten werden. Da zudem eine monodisziplinäre Begutachtung 
bei diesem Beschwerdeführer mit einer relevanten somatischen Problema-
tik von vornherein ungeeignet war, die Arbeits- und Leistungsfähigkeit ab-
schliessend einzuschätzen, kommt dem monodisziplinären Gutachten kein 
massgeblicher Beweiswert zu und es bedarf keiner Diskussion der Abwei-
chungen zum Vorgutachten der C.________ vom 25. September 2020 
(act. II 102.1-7), zumal diese Abweichung nicht medizinisch begründet 
wurde. 

Weil auf das psychiatrische Gutachten von Dr. med. D.________ vom 
4. Dezember 2021 (act. II 139.1) aus den hiervor erwähnten Gründen nicht 
abgestellt werden kann, braucht auf die in der Stellungnahme vom 2. Mai 
2023 (act. II 184 S. 5 ff.) dagegen vorgebrachte Kritik der behandelnden 
Psychiaterin Dr. med. M.________ nicht weiter eingegangen zu werden. 
Einzig festzuhalten ist, dass die Annahme der behandelnden Psychiaterin, 
die Behandlung in den H.________ sei im Dezember 2022 wegen des Ver-
dachts auf ein thrombotisches Geschehen unterbrochen worden, nicht den 
Tatsachen entspricht. Es fand einzig eine Notfallkonsultation – in der eine 
Antibiose wegen eines Erysipels intravenös verabreicht wurde – ohne wei-
tere Folgen statt (vgl. act. II 170 S. 5). Echtzeitlich stellte die behandelnde 
Psychiaterin zudem damals selbst noch auf die im MEDAS-Gutachten 
C.________ vom 25. September 2020 (act. II 102.1-7) gestellte Diagnose 
einer depressiven Störung, gegenwärtig schwere Episode mit psychoti-
schen Symptomen (ICD-10: F32.3; act. II 184 S. 9) ab, die auch von den 
weiteren behandelnden Ärzten vertreten wurde.  

3.3.3 Auch wenn seitens des Beschwerdeführers Verschlechterungen im 
Gesundheitszustand geltend gemacht wurden, so ergibt sich aus den um-
fangreichen medizinischen Akten ohne weiteres, dass es sich dabei jeweils 
um die in der Bandbreite und von den ersten Gutachtern der C.________ 
gewürdigten undulierenden Auswirkungen der somatischen und psychi-
schen Gesundheitsschäden des Beschwerdeführers handelte. Damit hätte 
es auch der Begutachtung durch das E.________, welche nach der mon-
odisziplinären Begutachtung aufgrund der daraus scheinbar aufgetauchten 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Unklarheiten angeordnet wurde, nicht bedurft. Die Beschwerdegegnerin hat 
mit der Anordnung der Begutachtung durch das E.________ eine weitere 
(unzulässige) second opinion eingeholt (vgl. E. 2.4 hiervor). Umso mehr, 
als die neuen Gutachter nachvollziehbar dargelegt haben, dass weiterhin 
von einem unveränderten Gesundheitszustand auszugehen ist 
(act. II 205.1 S. 10). Dass die Gutachter des E.________ vorab in psychia-
trischer Hinsicht andere Diagnosen stellten (organisch bedingte Halluzino-
se [ICD-10: F06.0], gebessert sowie eine andauernde Persönlichkeitsände-
rung nach Extrembelastung [ICD-10: F62.0]; act. II 205.1 S. 8) liegt im 
Spektrum dessen, was die behandelnden Ärzte wie bereits auch die Gut-
achter der C.________ mit Blick auf die komplexe gesundheitliche Situation 
des Beschwerdeführers auch differentialdiagnostisch festgestellt hatten. 

Auch das MEDAS-Gutachten E.________ vom 31. Oktober 2023 
(act. II 205.1-7) betreffend braucht damit auf die von der behandelnden 
Psychiaterin geübte Kritik in der Stellungnahme vom 2. Juli 2024 
(act. II 224 S. 4 ff.) nicht weiter eingegangen zu werden. Einzig festzuhalten 
ist, dass entgegen der Darstellung der behandelnden Psychiaterin, wenn 
sie sinngemäss geltend macht, der Gutachter habe den Beschwerdeführer 
nicht zu Wort kommen lassen, die Tonaufnahme belegt, dass der Be-
schwerdeführer stets Gelegenheit hatte, sich zu äussern. Diese Gelegen-
heiten hat er jedoch weitgehend nur mit kurzen Wortmeldungen gefüllt. 
Dies wurde vom Gutachter denn auch durchaus bemerkt und berücksich-
tigt. Ebenso hat der E.________-Gutachter die Bemerkungen des Be-
schwerdeführers zur Suizidalität nicht übersprungen (act. II 224 S. 4, 5). 
Entscheidend ist, dass der Gutachter entsprechende Äusserungen zur 
Kenntnis genommen und im Gutachten unter Berücksichtigung auch der 
umfangreichen Akten nachvollziehbar und überzeugend eingeordnet hat. 
Insoweit stützte sich der Gutachter denn auch auf die bis anhin diesbezüg-
lich wiederholt und einlässlich erhobene Befundung und sah die Suizidalität 
im Zusammenhang mit der organischen Halluzinose als gegeben, jedoch 
zufolge Medikation derzeit unter Kontrolle (act. II 205.4 S. 4). Die behan-
delnde Ärztin selbst behauptet denn auch nichts anderes. Wäre die Situati-
on anders, so wäre es letztlich an der behandelnden Fachärztin, unverzüg-
lich die notwendigen Schutzmassnahmen vorzusehen. Solches erschien 
jedoch offenbar auch Dr. med. M.________ nicht (mehr) notwendig. Auch 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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vor diesem Hintergrund bleibt das MEDAS-Gutachten C.________ die 
massgebliche Beurteilungsgrundlage und weder die Ausführungen der be-
handelnden Ärztin noch des dritten Gutachters Dr. med. Q.________ we-
cken Zweifel daran. 

3.3.4 Wie dargelegt (vgl. E. 3.3.1 hiervor), haben sich die Gutachter der 
C.________ vor dem Hintergrund der erhobenen Befunde und der zu er-
wägenden Diagnosen nachvollziehbar und überzeugend sowie unter 
Berücksichtigung der mit BGE 141 V 281 normierten Beweisthemen zum 
Leistungsprofil geäussert (act. II 102.1 S. 12). Angesichts der geringen 
Ressourcen des Beschwerdeführers und des Umstands, dass in den Akten 
auch weiterhin keine Anzeichen dafür bestehen, dass eine Simulation oder 
Inkonsistenzen zwischen geltend gemachten Einschränkungen und 
tatsächlich Gelebtem vorliegen könnten (act. II 102.1 S. 13), führte eine 
gerichtliche Indikatorenprüfung nach BGE 141 V 281 (vgl. E. 2.3 hiervor) zu 
keinem anderen Ergebnis als demjenigen der medizinischen Beurteilung. 
Insoweit ist auch nicht überzeugend dargetan, worauf die schliesslich höhe-
re Arbeits- und Leistungsfähigkeit gemäss dem MEDAS-Gutachten 
E.________ vom 31. Oktober 2023 (act. II 205.1-7) basiert und aus wel-
chen Gründen die SMAB-Begutachtung mängelbehaftet wäre. Damit ist 
hinsichtlich der Festlegung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit auf das 
MEDAS-Gutachten C.________ vom 25. September 2020 (act. II 102.1-7) 
abzustellen. Demnach resultiert in einer angepassten Tätigkeit eine 20%ige 
Arbeitsfähigkeit (zwei bis zweieinhalb Stunden täglich, Leistungsminderung 
von 25 %). Vom 10. Januar 2018 bis 20. Dezember 2019 war die Arbeits-
fähigkeit aufgehoben. Ab dem 21. Dezember 2019 betrug die Arbeitsfähig-
keit zunächst 32.5 %, im Weiteren verschlechterte sie sich schrittweise auf 
den aktuellen Wert von 20 % (act. II 102.1 S. 14 f.). 

4.

Zu prüfen ist weiter der Status, d.h. die Frage, in welchem zeitlichen Um-
fang der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche Beeinträchtigung er-
werbstätig wäre. Die Beschwerdegegnerin geht von einem Status 50 % 
Erwerb und 50 % Aufgabenbereich Haushalt aus (act. II 209 S. 4). Der Be-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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schwerdeführer hat ab 2006 bei R.________ in einem 30 % Pensum zu 
arbeiten begonnen und im Verlauf der Jahre das Pensum auf 50 % gestei-
gert (act. II 11 S. 3). Bei der Erhebung zu den erwerblichen und häuslichen 
Verhältnissen am 20. Juni 2019 gab der Beschwerdeführer auf die Frage, 
ob er ohne gesundheitliche Einschränkung eine Erwerbstätigkeit ausüben 
würde, gemäss Abklärungsbericht vom 12. März 2020 (act. II 85 S. 2 ff.) 
an, bei guter Gesundheit hätte er weiterhin 90 Stunden pro Woche (rec-
te: Monat) gearbeitet. Mehr könne er nicht arbeiten, weil er aufgrund der 
gesundheitlichen Situation seiner Ehefrau zu Hause sein müsse. Der Sozi-
aldienst habe von ihm keine Arbeitsbemühungen für ein höheres Pensum 
verlangt. Darauf ist abzustellen. 

Soweit der Beschwerdeführer heute vorbringt, die Statusfrage sei erneut 
abzuklären und falls sich herausstellen sollte, dass die Ehefrau des Be-
schwerdeführers gar nicht mehr auf so viel Hilfe angewiesen sei, würde der 
Beschwerdeführer wohl bei voller Gesundheit wieder mehr als 50 % arbei-
ten (Beschwerde S. 10), kann ihm nicht gefolgt werden. Die Ehefrau war 
gemäss ihren konstanten Aussagen aufgrund einer PTBS bzw. der ent-
sprechenden Folgen in der Schweiz nie erwerbstätig und gestützt auf die 
Akten auf die dauernde Unterstützung des Ehemannes angewiesen 
(vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern IV 200 2011 1074 
vom 8. März 2013 E. 3.1 ff.). Dafür, dass sich daran etwas geändert hätte, 
bestehen keine Anzeichen in den Akten und hat der Beschwerdeführer 
auch keinerlei Belege eingereicht. Nach dem Dargelegten wäre der Be-
schwerdeführer im Gesundheitsfall überwiegend wahrscheinlich weiterhin 
zu 50 % erwerbstätig und zu 50 % im Aufgabenbereich Haushalt, primär zu 
Gunsten seiner Ehefrau, tätig. Zur Bemessung der Invalidität gelangt somit 
die gemischte Methode zur Anwendung (vgl. E. 2.6.2 hiervor). 

5.

5.1 Zunächst ist zu prüfen, wie es sich mit der Invalidität im Erwerbsbe-
reich verhält. Dabei sind die Einschränkungen nach der allgemeinen Me-
thode des Einkommensvergleichs zu bestimmen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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5.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft. Die Ermittlung des Valideneinkommens hat 
so konkret wie möglich zu erfolgen (BGE 144 I 103 E. 5.3 S. 110, 134 V 
322 E. 4.1 S. 325; SVR 2022 UV Nr. 4 S. 12, 8C_134/2021 E. 3.2).

Weicht der tatsächlich erzielte Verdienst mindestens 5 % vom branchenüb-
lichen LSE-Tabellenlohn ab, ist er im Sinne der Rechtsprechung deutlich 
unterdurchschnittlich und kann – bei Erfüllung der übrigen Voraussetzun-
gen – eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen rechtfertigen. Es ist 
allerdings nur in dem Umfang zu parallelisieren, in welchem die prozentua-
le Abweichung den Erheblichkeitsgrenzwert von 5 % übersteigt (BGE 148 
V 174 E. 6.4 S. 183, 135 V 297 E. 6.1.2 S. 303 und E. 6.1.3 S. 304).

5.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 148 V 174 E. 6.2 S. 181, 143 V 295 E. 2.2 
S. 296). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit 
aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne 
gemäss den vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Lohn-
strukturerhebungen (LSE) herangezogen werden. Dabei wird in der Regel 
der Totalwert angewendet. Praxisgemäss ist beim anhand der LSE vorge-
nommenen Einkommensvergleich sodann von der Tabellengruppe A (stan-
dardisierte Bruttolöhne) auszugehen, wobei üblicherweise auf die Tabelle 
TA1_tirage_skill_level, privater Sektor, abgestellt wird. Bei der Verwendung 
der standardisierten Bruttolöhne ist gemäss Rechtsprechung jeweils vom 
sogenannten Zentralwert (Median) auszugehen (BGE 148 V 174 E. 6.2 
S. 181, 143 V 295 E. 2.2 S. 297).

Wird im Rahmen der Invaliditätsbemessung auf Tabellenlöhne abgestellt, 
so sind die aktuellsten statistischen Daten beizuziehen. Gemeint sind damit 
die im Verfügungszeitpunkt bezogen auf den Zeitpunkt des Rentenbeginns 
aktuellsten veröffentlichten Daten (BGE 150 V 67 E. 4.2 S. 70). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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5.1.3 Sodann ist für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2021 die Recht-
sprechung zu berücksichtigen, wonach gesundheitlich beeinträchtigte Per-
sonen, die selbst bei leichten …tätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu 
voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohn-
mässig benachteiligt sind und deshalb in der Regel mit unterdurchschnittli-
chen Lohnansätzen rechnen müssen. Diesem Umstand ist mit einem Ab-
zug vom Tabellenlohn Rechnung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327, 
129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabel-
lenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und be-
ruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Ein-
schränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthalts-kategorie und Be-
schäftigungsgrad). Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf das Invalidenein-
kommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, wo-
bei der Abzug auf insgesamt höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 135 V 
297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 2018 IV Nr. 46 S. 148 E. 
3.3). Zu beachten ist, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizini-
schen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesundheitliche Einschränkungen nicht 
zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und 
so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen dürfen 
(BGE 146 V 16 E. 4.1 S. 20).

5.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 150 V 67 E. 4.1 
S. 69, 143 V 295 E. 4.1.3 S. 300, 129 V 222; vgl. auch Art. 25 Abs. 2 IVV). 

Unter Berücksichtigung des Wartejahres (100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 
Januar 2018, Zeitpunkt der neurochirurgischen Operation [act. II 26 S. 41]) 
und der Anmeldung im August 2018 (act. II 1) ist der frühest mögliche Ren-
tenbeginn hier in Anwendung von Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG 
auf den 1. Februar 2019 festzusetzen. Auf diesen Zeitpunkt hin ist nachfol-
gend eine erste Invaliditätsbemessung vorzunehmen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

- 31 -

5.3

5.3.1 Gestützt auf die Akten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer zu-
letzt bei R.________ in einem 50 % Pensum angestellt war (act. II 11 S. 3, 
9 S. 1, 15). Die Beschwerdegegnerin ist hinsichtlich des Valideneinkom-
mens von dem dort zuletzt, d.h. vor dem Eintritt des Gesundheitsschadens 
erzielten Einkommen ausgegangen und hat ein jährliches Valideneinkom-
men (aufgerechnet auf ein 100%-Pensum) von Fr. 67’988.-- für das Jahr 
2019 angenommen, was nicht zu beanstanden ist (Fr. 33'475.-- [50 %-
Pensum] / 103.2 x 104.8 [Nominallohnindex Männer, T1.1.10, Ziff. 41-43, 
…/…]). Dieser Lohn liegt nur 3.3 % unter dem branchenspezifischen Wert 
von Fr. 70'327.60 (Fr. 5'622 [LSE 2018, Tabelle TA1, Ziff. 41-43, Kompe-
tenzniveau 1, Männer] / 40 x 41.3 [Wochenarbeitsstunden; Betriebsübliche 
Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilung, Ziff. 41-54]) x 12 / 103.8 x 104.8 
[Nominallohnindex Männer, T1.1.10, Ziff. 41-43, …/…]), womit kein unter-
durchschnittliches Einkommen im Sinne der Rechtsprechung vorliegt (vgl. 
E. 5.1.1 hiervor).

Für das Jahr 2020 beträgt das Valideneinkommen Fr. 68'507.-- 
(Fr. 33'475.-- x 2 / 103.2 x 105.6 [Nominallohnindex Männer, T1.1.10, 
Ziff. 41-43, …/…]).

5.3.2 Bis zum 21. Dezember 2019 war die Arbeitsfähigkeit vollumfänglich 
aufgehoben. Damit war im Bereich Erwerb bis zu diesem Zeitpunkt eine 
100%ige Arbeitsunfähigkeit gegeben. Ab dem 21. Dezember 2019 betrug 
die Arbeitsfähigkeit 32.5 %. Wann die effektive Verschlechterung auf 20 % 
eingetreten ist (vgl. act. II 102.1 S. 14 f.) kann nicht mehr beurteilt werden, 
weshalb sie ab dem Gutachtenszeitpunkt im September 2020 (act. II 102.1-
7) erstellt ist. Damit ist auf 21. Dezember 2019 (wirksam drei Monate 
später; Art. 88a Abs. 1 IVV, vgl. E. 2.7 hiervor) und September 2020 (wirk-
sam drei Monate später; Art. 88a Abs. 2 IVV; vgl. E. 2.7 hiervor) je ein Ein-
kommensvergleich zufolge eines Revisionsgrundes vorzunehmen. 

5.3.3 Der Beschwerdeführer hat keine Verweistätigkeit im zumutbaren 
Rahmen aufgenommen, weshalb das Invalideneinkommen gestützt auf die 
Tabellenlöhne zu ermitteln ist. Daraus ergibt sich das Folgende:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Revisionsgrund Dezember 2019: Ausgehend von der Tatsache, dass der 
Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit zu 32.5 % arbeitsfähig 
war (vgl. 3.3.5 hiervor), ist es vorliegend nicht zu beanstanden, dass die 
Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen gestützt auf das Total des 
Kompetenzniveaus 1, Tabelle TA1, festgelegt hat. Anwendbar ist die Tabel-
le des Jahres 2018. Der massgebliche monatliche Bruttolohn für Männer 
beträgt Fr. 5’417.--. An die betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 
41.7 Stunden (BFS, BUA, Total) angepasst und unter Berücksichtigung der 
32.5%igen Arbeitsfähigkeit resultiert daraus im Jahr 2019 ein Invalidenein-
kommen von Fr. 22'212.50 (Fr. 5’417.-- / 40 x 41.7 x 12 / 105.1 x 106.0 
[Nominallohnindex Männer, T1.1.10, Ziff. 41-43, Total] x 0.325). 

Revisionsgrund September 2020: In einer angepassten Tätigkeit war der 
Beschwerdeführer nunmehr zu 20 % arbeitsfähig. Anwendbar ist hier die 
LSE 2020, Tabelle TA, Männer, Kompetenzniveau 1 (Fr. 5’261.--). An die 
betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (BFS, BUA, Total) 
angepasst und unter Berücksichtigung der 20%igen Arbeitsfähigkeit resul-
tiert daraus im Jahr 2020 ein Invalideneinkommen von Fr. 13'163.-- 
(Fr. 5’261.-- / 40 x 41.7 x 12 x 0.2). 

Alle leistungseinschränkenden Umstände wurden von den Gutachtern der 
C.________ umfassend und grosszügig berücksichtigt, womit kein LSE-
Abzug vorzunehmen ist (vgl. E. 5.1.3 hiervor). 

5.3.4 Der Invaliditätsgrad im Bereich Erwerb beträgt demnach ab Februar 
2019 100 %. Ab April 2020 beträgt er 67.3 % ([Fr. 67’988.-- - Fr. 22'212.50] 
/ Fr. 67’988.-- x 100) und ab Januar 2021 80.8 % ([Fr. 68'507.-- - 
Fr. 13'163.--] / Fr. 68'507.-- x 100). 

6.

Sodann sind die Einschränkungen im Bereich Haushalt zu prüfen 
(vgl. E. 2.6.2 hiervor). 

6.1 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts sind verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

- 33 -

qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und räumli-
chen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich erge-
benden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Anga-
ben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende Mei-
nungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext 
schliesslich muss plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Ein-
schränkungen angemessen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den 
an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Ab-
klärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift in das Ermessen der 
die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein-
schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die 
fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist 
als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2.1 
S. 547, 130 V 61 E. 6.2 S. 63; SVR 2018 IV Nr. 69 S. 223, 9C_762/2017 
E. 3.2). 

6.2 Der Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 29. Januar 2024 
(act. II 209) erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung gemäss E. 6.1 
hiervor und überzeugt. Der Abklärungsbericht ist zudem hinsichtlich der 
Gewichtung der Tätigkeitsbereiche ausreichend detailliert und den Ein-
schränkungen sowie den Angaben des Beschwerdeführers wurde ange-
messen Rechnung getragen. Dass die Hilfe der im gleichen Haushalt le-
benden Ehefrau und teilweise auch die Hilfe der nicht mehr zu Hause woh-
nenden erwachsenen Kindern im Rahmen der Schadenminderungspflicht 
berücksichtigt wurde, ist nicht zu beanstanden. 

Parallel zur 100%igen Arbeitsunfähigkeit bis Dezember 2019 war der Be-
schwerdeführer nachvollziehbarerweise auch im Aufgabenbereich einge-
schränkt. Die Beschwerdegegnerin ging bis September 2021 (korrekt ist 
September 2020, da das MEDAS-Gutachten C.________ vom 25. Sep-
tember 2020 [act. II 102.1-7] massgeblich ist) auf der Basis des Ab-
klärungsberichts vom 3. Februar 2021 arbiträr von einer 50%igen Ein-
schränkung im Aufgabenbereich aus (act. II 110 S. 10, 209 S. 13). Ob eine 
(derart hohe) Einschränkung im Aufgabenbereich von 50 % bestand, kann 
hier offengelassen werden. Die Einschätzung liegt gerade noch im Ermes-
sensbereich der Beschwerdegegnerin. Weitere Abklärungen wären zudem 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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nicht mehr geeignet, die Sachlage abschliessend festzustellen, weshalb auf 
solche zu verzichten ist. 

Ab Dezember 2019 trat die somatische Verbesserung ein (act. II 102.1 
S. 15). Ab diesem Zeitpunkt ist die im Aufgabenbereich tatsächlich festge-
stellte Einschränkung von 14.4 % massgeblich (act. II 209 S. 12). Der Er-
krankung der Ehefrau und deren Möglichkeiten den Haushalt zu führen, 
wurde im Rahmen der Schadenminderung Rechnung getragen (vgl. Be-
schwerde S. 10 Ziff. 37). Dem Abklärungsbericht ist zu entnehmen, dass 
von der Abklärungsperson jeweils berücksichtigt wurde, welche Haushalts-
arbeiten die Ehefrau übernehmen kann und welche nicht (act. II 209 S. 9 
ff.). Überdies wurden auch die Angaben der behandelnden Psychiaterin zur 
Ehefrau des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit der Haushalts-
führung einbezogen (act. II 209 S. 8). Es besteht somit kein Anlass, in das 
Ermessen der Verwaltung einzugreifen. Auf die Ergebnisse der detaillierten 
Haushaltsabklärung ab diesem Zeitpunkt ist deshalb beweisrechtlich abzu-
stellen. 

Damit ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Bereich 
Haushalt bis Dezember 2019 zu 50 % und danach zu 14.4 % einge-
schränkt war – was ausgehend von einem Status 50 % Erwerb und 50 % 
Aufgabenbereich Haushalt – einer gewichteten Einschränkung von 25 % 
(50 % x 0.5 [Status]) bzw. ab Dezember 2019 7.2 % (14.4 % x 0.5 [Status ]) 
entspricht. 

7. 

7.1 Zusammenfassend resultiert ab Februar 2019 eine Einschränkung 
im Bereich der Erwerbsfähigkeit von 100 % resp. gewichtet 50 % (100 % x 
0.5 [Status]). Ab 21. Dezember 2019 beträgt die Einschränkung 67.3 % 
resp. gewichtet 33.67 % (67.3 % x 0.5 [Status]) und ab September 2020 
beträgt die Einschränkung 80.8 % resp. gewichtet 40.4 % (80.8 % % x 0.5 
[Status]). 

7.2 Die Einschränkungen im Erwerb und im Aufgabenbereich Haushalt 
ergeben zusammen einen IV-Grad von gerundet 75 % (25 % + 50 %) ab 

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Februar 2019, von gerundet 40.87 % (7.2 % + 33.67 %) ab 21. Dezember 
2019 und von gerundet 47.6 % (7.2 % + 40.4 %) ab September 2020. 

Der Beschwerdeführer hat damit Anspruch auf eine ganze IV-Rente ab 
dem 1. Februar 2019 bis und mit 31. März 2020. Ab dem 1. April 2020 hat 
der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Viertelsrente. 

8.

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde vom 4. Juni 2025 gutzuheissen 
und die angefochtene Verfügung vom 8. Mai 2025 aufzuheben. Dem Be-
schwerdeführer ist ab dem 1. Februar 2019 eine ganze IV-Rente zuzuspre-
chen, befristet bis zum 31. März 2020. Ab dem 1. April 2020 ist ihm eine 
unbefristete Viertelsrente zuzusprechen. 

9.

9.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, hat bei diesem 
Ausgang des Verfahrens die unterliegende Beschwerdegegnerin zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG; BVR 2009 S. 186 E. 4).

9.2 Der obsiegende Beschwerdeführer hat damit Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten (Art. 61 lit. g ATSG). Entsprechend der angemessenen 
Honorarnote von B.________ bzw. Rechtsanwältin B.________ vom 22. 
Juli 2025 sind die von der Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu 
ersetzenden Parteikosten auf Fr. 1'037.75 (inkl. Auslagen und MWST) fest-
zusetzen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 17. Nov. 2025, IV 200 2025 367

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung der 
IV-Stelle Bern vom 8. Mai 2025 aufgehoben und dem Beschwerdefüh-
rer wird ab dem 1. Februar 2019 eine ganze IV-Rente bis zum 
31. März 2020 und ab dem 1. April 2020 eine Viertelsrente zugespro-
chen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdegegnerin 
zur Bezahlung auferlegt. Der vom Beschwerdeführer geleistete Kos-
tenvorschuss von Fr. 800.-- wird ihm nach Eintritt der Rechtskraft des 
Urteils zurückerstattet. 

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer die Parteikosten, 
gerichtlich bestimmt auf Fr. 1'037.75 (inkl. Auslagen und MWST), zu 
ersetzen. 

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.