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**Case Identifier:** ba69e4d4-b662-592f-832a-0e34474da6b5
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-26
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 26.04.2021 I/1-2020/149 und 150
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2020-149-und-150_2021-04-26.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2020/149 und 150

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 08.11.2021

Entscheiddatum: 26.04.2021

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 26.04.2021
Art. 31 Abs. 1 und 3, Art. 82, Art. 84 Abs. 1 StG (sGS 811.1), Art. 18 Abs. 1 und 
3, Art. 58 Abs. 1 lit. a und b DBG (SR 642.11). Die Steuerpflichtigen reichten 
im Einspracheverfahren eine abgeänderte Erfolgsrechnung ein. Für 
Drittleistungen wurde zusätzlich ein Aufwand von Fr. 109'000.– 
berücksichtigt. Die Steuerpflichtigen vermögen den Nachweis nicht zu 
erbringen, dass einer Unterakkordantin, über welche vor dem Erlass der 
Veranlagungsverfügungen der Konkurs eröffnet und kurz darauf mangels 
Aktiven wieder eingestellt worden war, ein Betrag von Fr. 109'000.– bezahlt 
wurde (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 26. April 2021, I/
1-2020/149, 150). Gegen diesen Entscheid wurde beim Verwaltungsgericht 
Beschwerde erhoben. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde mit 
Entscheid vom 21. Juli 2021 abgeschrieben (B 2021/135 und 136).

Präsident Urs Gmünder, Richter Markus Frei und Richterin Barbara Steinbacher, 

Gerichtsschreiber Fabrizio Specchia

X und Y, Rekurrenten und Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. Alexander Bartl, Oberfahrstrasse 11, Postfach, 

9434 Au,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundesteuer, Eigerstrasse 

65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

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betreffend

Kantons- und Gemeindesteuern (Einkommen und Vermögen 2016) sowie direkte 

Bundessteuer (Einkommen 2016)

 

Sachverhalt:

A.- Die Eheleute X und Y wohnen in C. X ist Inhaber des Einzelunternehmens "Z" mit 

Sitz in C. Das Unternehmen bezweckt das Ausführen von Tätigkeiten im Bereich des 

Baumanagements, insbesondere Malerarbeiten, Entsorgungen und Umbauten.

B.- X und Y deklarierten in der Steuererklärung 2016 ein steuerbares Einkommen von 

Fr. 188'100.– und kein steuerbares Vermögen. Das Einkommen setzte sich zusammen 

aus den Einkünften des Ehemannes aus selbständiger Erwerbstätigkeit von 

Fr. 174'462.– und der Ehefrau aus unselbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 42'050.–. 

Die Eheleute hatten die Steuererklärung 2016 am 8. November 2017 elektronisch 

eingereicht, und zwar mit der unterschriebenen e-Taxes-Quittung 2016. Die 

Steuerbehörde veranlagte das Ehepaar am 5. März 2019 für die Kantons- und 

Gemeindesteuern 2016 mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 186'100.–, ohne 

steuerbares Vermögen, und für die direkte Bundessteuer 2016 mit einem steuerbaren 

Einkommen von Fr. 179'500.–. Dagegen reichten X und Y am 12. März 2019 

Einsprache ein und ersuchten gleichzeitig um eine Fristverlängerung zur 

Vervollständigung der Einsprache. Am 17. Juni 2019 ging ein Schreiben von A 

(nachfolgend: die Treuhänderin) vom 13. Juni 2019 ein, worin diese darauf hinwies, 

dass sie die fehlenden Unterlagen erhalten und gestützt darauf den Reingewinn für das 

Jahr 2016 unter Berücksichtigung des Drittaufwands (im Zusammenhang mit der 

Beauftragung der B GmbH [nachfolgend: Unterakkordantin]) berechnet habe. Sie 

beantragte eine Anpassung der Steuerbeträge auf der Basis eines Reingewinns von 

Fr. 65'462.08 (statt Fr. 174'462.–). Am 2. Oktober 2019 und 18. März 2020 verlangte 

das Steueramt jeweils weitere Dokumente zur Beurteilung der Einsprache. Am 

29. Oktober 2019, 14. und 21. April 2020 reichten die Steuerpflichtigen diverse 

Unterlagen ein (Kontokorrentauszug Raiffeisenbank 2016, Kontoauszüge 2016, 

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Mietvertrag und zwei Autokaufverträge). Mit Entscheiden vom 17. Juni 2020 wies das 

kantonale Steueramt die Einsprachen ab.

C.- Mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 16. Juli 2020 erhoben X und Y Rekurs und 

Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen (VRK). Sie 

beantragten, dass die Einspracheentscheide vom 17. Juni 2020 aufzuheben seien. Die 

Veranlagungsverfügungen seien gemäss der nachträglichen Deklaration zu erlassen, 

unter Kosten- und Entschädigungsfolge.

Mit Vernehmlassung vom 7. September 2020 beantragte die Vorinstanz die Abweisung 

des Rekurses und der Beschwerde. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat auf eine 

Stellungnahme zur Beschwerde verzichtet. X und Y nahmen zur vorinstanzlichen 

Vernehmlassung mit Eingabe vom 8. Oktober 2020 schriftlich Stellung.

Die in den Akten fehlenden Dokumente der Steuerveranlagung vom 5. März 2019 

reichte die Vorinstanz mit E-Mail vom 26. November 2020 nach.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung der Anträge wird, 

soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.- Angefochten sind die Einspracheentscheide hinsichtlich der Kantons- und 

Gemeindesteuern 2016 und der direkten Bundessteuer 2016. Hierbei handelt es sich 

um verschiedene Steuern, welche verschiedenen Gemeinwesen zufliessen und welche 

Gegenstand getrennter Veranlagungen und Verfahren sind. Dies bedeutet, dass zwei 

Entscheide zu fällen sind, die in einem einzigen Dokument enthalten sein können – der 

eine für die Kantons- und Gemeindesteuern und der andere für die direkte 

Bundessteuer – mit getrennten Begründungen, wobei Verweisungen zulässig sind, und 

eigenen Rechtssprüchen (Dispositiven) oder zumindest einem Rechtsspruch, der die 

beiden Steuern ausdrücklich auseinanderhält (BGE 130 II 509 E. 8.3 = Pra 94 [2005] 

Nr. 114). Dementsprechend werden der Rekurs und die Beschwerde in einem einzigen 

Dokument behandelt und die Steuern im gemeinsamen Rechtsspruch 

auseinandergehalten. Spätere höchstrichterliche Differenzierungen bezüglich Form und 

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Inhalt von Entscheiden (BGE 135 II 260 E. 1.3.1 und 142 II 293 E. 1.2) haben an der 

Zulässigkeit dieser Vorgehensweise nichts geändert.

2.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die VRK ist zum 

Sach-entscheid zuständig. Die Befugnis zur Rechtsmittelerhebung ist gegeben. Rekurs 

und Beschwerde vom 16. Juli 2020 sind rechtzeitig eingereicht worden. Sie erfüllen die 

gesetzlichen Anforderungen (Art. 194 Abs. 1 des St. Galler Steuergesetzes, sGS 811.1, 

abgekürzt: StG; Art. 140 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, 

SR 642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte 

Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 und Art. 48 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs und die 

Beschwerde ist einzutreten.

3.- Im Rekurs- und Beschwerdeverfahren ist streitig und zu prüfen, wie hoch das 

Einkommen des Ehemannes aus selbständiger Erwerbstätigkeit in der Steuerperiode 

2016 ist. Die Steuerbehörde stützt sich auf den mit der Steuererklärung 2016 

eingereichten Jahresabschluss des Einzelunternehmens "Z", woraus sich ein 

Reingewinn von Fr. 174'462.– ergibt. Demgegenüber berufen sich die Steuerpflichtigen 

auf die im Einspracheverfahren abgeänderte Jahresrechnung mit einem Reingewinn 

von Fr. 65'462.08. Die Differenz ergibt sich deshalb, weil in der Erfolgsrechnung 

zusätzlich ein Aufwand von Fr. 109'000.– für Leistungen einer Unterakkordantin 

verbucht wurde.

a) Die Vorinstanz bringt vor, dass die steuerliche Massgeblichkeit der 

handelsrechtlichen Jahresrechnung auch für die Abänderung der Bilanzen 

Konsequenzen habe. Die Verbindlichkeit einer handelsrechtskonformen 

Jahresrechnung verbiete es ihr, nach dem Einreichen der Steuererklärung auf eine 

geänderte Bilanz einzugehen. Dies gelte dann nicht, wenn eine handelsrechtswidrige 

Bilanz vorliege; dann könne diese für die Veranlagung nicht massgeblich sein. Es sei 

fraglich, ob der Umstand des nicht verbuchten Geschäftsaufwands aufgrund der 

Leistungen der Unterakkordantin eine Bilanzkorrektur rechtfertigen könne. Aufgrund 

der fehlenden Nachweise seien diverse Unterlagen eingefordert worden (unter anderem 

sämtliche Buchungsbelege mit den Grundaufschrieben). Die Steuerpflichtigen hätten 

die entsprechenden Dokumente aber nur teilweise eingereicht. Dass die Kasse 

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teilweise einen sehr hohen Bestand ausweise, fährt die Vorinstanz fort, widerspreche 

einem üblichen Geschäftsgebaren genauso wie die Barzahlungen an die 

Unterakkordantin. Die nachgereichten Rechnungen seien bei der Unterakkordantin 

nachweislich nicht verbucht worden. Weitere Abklärungen seien nicht mehr möglich, 

da über Letztere der Konkurs am 10. Januar 2019 eröffnet und am 18. Februar 2019 

mangels Aktiven wieder eingestellt worden sei. Entgegen den Ausführungen der 

Steuerpflichtigen sei das Einkommen nicht ermessensweise veranlagt worden, vielmehr 

seien die deklarierten Werte der am 17. November 2017 eingereichten Steuererklärung 

übernommen worden. Gegen die Glaubwürdigkeit der eingereichten Belege, welche die 

Zahlung an die Unterakkordantin belegen sollten, spreche, dass die Daten der 

einzelnen Rechnungen exakt den Buchungsdaten entsprechen würden. Dies bedeute, 

dass jede Rechnung nach deren Ausfertigung gleichentags bar bezahlt worden sein 

solle. Weiter habe der Firmenstempel auf den Rechnungen der Unterakkordantin 

bereits am 4. Januar 2016 auf "D-Strasse, in E" gelautet, obwohl gemäss 

Handelsregisterauszug das Firmendomizil erst per 29. November 2016 gewechselt 

habe. Zudem hätten die Steuerpflichtigen ausgeführt, dass die Barbeträge jeweils der 

Inhaberin der Unterakkordantin (F) übergeben worden seien, obwohl diese die 

Geschäftsführung gemäss Handelsregister erst am 18. November 2016 übernommen 

habe. Überdies seien die Lebenshaltungskosten der Eheleute mit den behaupteten 

Verhältnissen unmöglich finanzierbar. So stehe dem beantragten Reineinkommen von 

Fr. 97'273.– ein Vermögenszuwachs von Fr. 91'126.– gegenüber. Damit verbleibe zur 

Deckung der Lebenshaltungskosten gerade noch ein Betrag von Fr. 6'146.–. Dem 

Einwand, dass die Grundbedürfnisse mit einem zinslosen Darlehen des Sohnes und 

den geltend gemachten Einkünften zu decken gewesen seien, wurde 

entgegengehalten, dass weder der Sohn noch der Vater in der Steuererklärung 2016 

diesen Darlehensvertrag deklariert hätten.

b) Die Steuerpflichtigen halten demgegenüber zusammenfassend fest, dass sie 

korrekte und vollständige Unterlagen eingereicht hätten. Aufgrund der Einhaltung der 

Verfahrenspflichten lasse das Gesetz keinen Raum für eine ermessensweise 

Veranlagung. Die Vorinstanz versuche, die zuerst fälschlicherweise eingereichte 

Jahresrechnung als einzig

massgebenden Beleg zu qualifizieren. Dabei verkenne sie, dass gemäss gefestigter 

Praxis des Bundesgerichts eine Bilanzberichtigung bis zur rechtskräftigen Veranlagung 

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immer vorgenommen werden könne. Zudem sei diese von Amtes wegen 

durchzuführen, weil damit die Richtigstellung einer Bilanzposition erreicht werde, 

welche gegen zwingende handelsrechtliche Vorschriften verstosse. Nur der 

handelsrechtlich korrekt ausgewiesene Saldo könne für die Steuerbilanz massgebend 

sein. Vorliegend sei zuerst gerade keine handelsrechtlich ordnungsgemässe 

Buchhaltung eingereicht worden. Die Regeln des Handelsrechts seien unabsichtlich 

verletzt worden, womit ein handelsrechtswidriger Jahresabschluss vorliegen würde, 

welcher in der Folge berichtigt werden müsse. Es handle sich gerade nicht um eine zu 

berichtigende Bilanzänderung, wie etwa eine Wertkorrektur oder Ähnliches. Der 

Ehemann habe umgehend nach der Zustellung der Rechnungen der Unterakkordantin 

jeweils die entsprechenden Beträge von der Bank abgehoben und im Restaurant "G" in 

Winterthur übergeben. Die Transaktionen seien aus den Kontoblättern ohne Ausnahme 

ersichtlich und damit belegt. Schliesslich sei nicht ausdrücklich bestritten und auch 

nicht belegt, dass die Quittungen nicht durch die Unterakkordantin erstellt worden 

seien, weshalb von deren Gültigkeit auszugehen sei. Die Inhaberin der 

Unterakkordantin sei während des gesamten Jahres 2016 tätig gewesen und habe in 

deren Namen die Zahlungen angenommen. Die Buchhaltung der Unterakkordantin 

stelle zudem keinerlei Indiz für den vorliegenden Sachverhalt dar. Die geforderten 

Arbeitsrapporte könnten nicht von den Steuerpflichtigen beigebracht werden, da der in 

Frage stehende Aufwand von der Unterakkordantin erbracht worden sei.

4.- a) Steuerbar sind alle Einkünfte aus einem Handels-, Industrie-, Gewerbe-, Land- 

und Forstwirtschaftsbetrieb, aus einem freien Beruf sowie aus jeder anderen 

selbständigen Erwerbstätigkeit (Art. 31 Abs. 1 StG, Art. 18 Abs. 1 DBG). Das 

Erwerbseinkommen Selbständigerwerbender ist – wirtschaftlich betrachtet – im 

Wesentlichen gleichbedeutend mit dem Unternehmensgewinn. Bei den natürlichen 

Personen oder Personenunternehmen, die eine ordnungsgemässe Buchhaltung führen, 

gelten hinsichtlich der Gewinnermittelung, abgesehen von ein paar Abweichungen, die 

gleichen Grundsätze wie bei den juristischen Personen (vgl. Art. 31 Abs. 3 mit 

Verweisung auf Art. 82 StG, Art. 18 Abs. 3 mit Verweisung auf Art. 58 DBG; Zigerlig/

Oertli/Hofmann, Das st. gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, II. Teil N 144 f.). 

Ausgangslage für die Bemessung des steuerbaren Reingewinns ist der Saldo der 

Erfolgsrechnung unter Berücksichtigung des Saldovortrages des Vorjahres (Art. 82 

Abs. 1 lit. b StG und Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG). Dieser Saldo wird unter anderem ergänzt 

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durch alle vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teile des 

Geschäftsergebnisses, die nicht zur Deckung des geschäftsmässig begründeten 

Aufwandes verwendet werden, wie zum Beispiel die Kosten für die Anschaffung, 

Herstellung oder Wertvermehrung von Gegenständen des Anlagevermögens (Art. 82 

Abs. 1 lit. b Ziff. 1 StG und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG).

Aufwendungen werden bei der Berechnung des Reingewinns berücksichtigt, sofern sie 

geschäftsmässig begründet sind (Art. 84 Abs. 1 StG und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG). 

Mangels gesetzlicher Definition des Begriffs des geschäftsmässig begründeten oder 

geschäftsmässig nicht begründeten Aufwands muss jeweils im Einzelfall unter 

Würdigung aller Umstände bestimmt werden, ob ein steuerlich abzugsfähiger Aufwand 

vorliegt. Neben den in Art. 84 StG und Art. 59 DBG aufgeführten Beispielen 

geschäftsmässig begründeter Aufwendungen ist generell nur jener Aufwand 

abzugsfähig, welcher einem geschäftlichen Zweck dient. Eine Aufwendung ist 

grundsätzlich dann geschäftsmässig begründet, wenn der Betrieb und der mit ihm 

verfolgte Zweck der Gewinnerzielung mit der Aufwendung in einem kausalen 

Zusammenhang stehen (Brülisauer/Mühlemann, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], 3. Aufl. 

2017, Art. 58 DBG N 182 f.). Beweisbelastet für diese steuermindernden Tatsachen ist 

gemäss der allgemeinen Beweislastregel die steuerpflichtige Person (BGE 144 II 427 

E. 8.3.1 S. 449; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl., 

Art. 123 N 77). Bei einem buchführenden Steuerpflichtigen gilt der 

Massgeblichkeitsgrundsatz. Der Steuerpflichtige erbringt den Beweis für grundsätzlich 

steuermindernde Aufwendungen (geschäftsmässige Begründetheit von Ausgaben 

usw.) durch die Vorlage einer Erfolgsrechnung, die auf einer ordnungsgemässen 

Buchhaltung beruht (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 123 N 85). Nach dem 

Belegprinzip müssen unter anderem nachprüfbare Belegnachweise für die einzelnen 

Buchungsvorgänge vorhanden sein (vgl. Art. 957a Abs. 2 Ziff. 2 und 5 OR). Als 

Buchungsbelege gelten schriftliche Aufzeichnungen auf Papier oder in elektronischer 

oder vergleichbarer Form, die notwendig sind, um den einer Buchung 

zugrundeliegenden Geschäftsvorfall oder Sachverhalt nachvollziehen zu können (Abs. 

3). Kann die Steuerbehörde den Hauptbeweis der buchführenden steuerpflichtigen 

Person erschüttern (indem sie z.B. Umstände darzutun vermag, die Zweifel an der 

geschäftsmässigen Begründetheit von gewissen Aufwendungen aufkommen lassen), 

ist es wiederum an der steuerpflichtigen Person, diese Zweifel auszuräumen (vgl. 

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Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., Art. 123 N 85). Im vorliegenden Fall obliegt es 

den Steuerpflichtigen, die steuermindernden Tatsachen der Aufwendungen aufgrund 

der geltend gemachten Drittleistung durch die Unterakkordantin nachzuweisen.

b) Gewinnsteuerrechtlich ist vom Handelsrecht auszugehen. Dieses bildet in Fragen der 

Buchführung und Rechnungslegung das "Leitrecht" und beruht seinerseits auf der 

Betriebswirtschaftslehre. Die Massgeblichkeit wird eingeschränkt durch Korrekturen 

aufgrund abgaberechtlicher Vorschriften. Die handelsrechtskonforme Jahresrechnung 

bindet neben der Veranlagungsbehörde auch die Steuerpflichtigen. In begründeten 

Fällen ist jedoch denkbar, von der Massgeblichkeit abzuweichen. Bilanzkorrekturen 

werden in Bilanzänderungen und Bilanzberichtigungen unterschieden. Eine 

Bilanzänderung liegt vor, wenn die buchführende Person eine handelsrechtskonforme 

Buchung durch eine andere handelsrechtskonforme Buchung ersetzen will, was 

grundsätzlich nur bis zum Einreichen der Steuererklärung möglich ist. Eine Änderung 

der Bilanz durch den Steuerpflichtigen im Laufe des Veranlagungsverfahrens ist jedoch 

auch danach noch zulässig, wenn sich herausstellt, dass der Steuerpflichtige die 

Buchung in einem entschuldbaren Irrtum über die steuerlichen Folgen vorgenommen 

hat. In der Regel ausgeschlossen sind demgegenüber Bilanzänderungen, mit denen 

Wertveränderungen zum Ausgleich von Aufrechnungen im Veranlagungsverfahren 

erfolgen oder lediglich aus Gründen der Steuerersparnis vorgenommen werden (Urteil 

des Bundesgerichts [BGer] 2C_576/2020 vom 17. August 2020 E. 2.1 und 2.2.1).

Anders als bei einer Bilanzänderung geht es bei einer Bilanzberichtigung um den Ersatz 

einer handelsrechtswidrigen durch eine handelsrechtskonforme Buchung. 

Bilanzberichtigungen dienen somit der Behebung von Verstössen gegen das 

Handelsrecht und sind von Amtes wegen durchzuführen, bis die 

Veranlagungsverfügung in Rechtskraft erwachsen ist. Sie schlagen sich in der 

Steuerbilanz nieder und können zugunsten oder zuungunsten des Steuerpflichtigen 

ausfallen. Nach Eintritt der Rechtskraft der Veranlagungsverfügung ist eine 

Bilanzberichtigung nur bei einem Revisionsgrund (zugunsten des Steuerpflichtigen) 

oder im Fall eines Nachsteuerverfahrens (zuungunsten des Steuerpflichtigen) zulässig 

(BGer 2C_576/2020 vom 17. August 2020 E. 2.2.2).

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c) Die Steuerpflichtigen machen geltend, dass die Jahresrechnung und die 

Steuererklärung für das Jahr 2016 fehlerhaft gewesen seien. Die während des 

Einspracheverfahrens eingereichte korrigierte Einkommenssituation stimme mit der 

korrigierten Jahresrechnung überein. Ob es sich bei der Bilanzkorrektur durch die 

Steuerpflichtigen um eine Bilanzänderung oder eine Bilanzberichtigung handelt, kann 

offenbleiben. Namentlich kommen beide Varianten der Bilanzkorrekturen nur dann in 

Frage, wenn die geltend gemachten Zahlungen nachvollziehbar sind. Wie es sich damit 

verhält, ist im Folgenden zu prüfen.

aa) Die Steuerpflichtigen reichten am 13. Juni 2019 eine abgeänderte Erfolgsrechnung 

nach. Der Reingewinn war im Vergleich zur ursprünglichen Jahresrechnung um 

Fr. 109'000.– geringer (act. 6/I/6). Der entsprechende Aufwand bestehe aus den 

Drittleistungen durch die Unterakkordantin. Um die Begründetheit dieses Aufwands zu 

überprüfen, forderte die Vorinstanz die Steuerpflichtigen auf, Nachweise zu erbringen, 

wie der Drittaufwand bezahlt, verbucht und finanziert worden sei (act. 6/I/7). Die 

Steuerpflichtigen reichten daraufhin den Auszug des Kontokorrentkontos für die Zeit 

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 ein. Darauf waren verschiedene Positionen 

(Auszahlungen an den Steuerpflichtigen, Bancomat-Bezüge und Barauszahlungen) im 

Gesamtbetrag von Fr. 158'184.05 rot markiert. Die Vorinstanz berechnete in der Folge, 

dass der vierköpfigen Familie beim geltend gemachten Reineinkommen und aufgrund 

der Vermögensentwicklung nur gerade ein Betrag von Fr. 6'146.– zur Bestreitung des 

Lebensunterhalts zur Verfügung stünde, weshalb sie am 18. März 2020 zusätzliche 

Unterlagen anforderte (act. 6/I/9). Die Treuhänderin und die Steuerpflichtigen reichten 

am 14. und 20. April 2020 weitere Unterlagen ein (act. 6/I/10 und 11).

bb) Der eingereichte Auszug des Kontokorrentkontos belegt einzig, dass in der 

Steuerperiode 2016 insgesamt 39-mal Bargeld in Beträgen zwischen jeweils Fr. 1'000.– 

und Fr. 10'000.– bezogen wurde. In den meisten Fällen wurde das Geld an den 

Ehemann ausbezahlt; es gab aber auch Bancomat-Bezüge und Barauszahlungen, bei 

welchen die Bank den Empfänger des Geldes nicht bezeichnete (act. 6/I/8). Ob dieses 

Geld mit einem Gesamtbetrag von rund Fr. 160'000.– an Gläubiger weitergeleitet 

wurde, geht aus den Bankunterlagen nicht hervor. Die Steuerpflichtigen machen 

sinngemäss geltend, dass davon Fr. 109'000.– der Unterakkordantin zugeflossen 

seien. in der ursprünglichen Erfolgsrechnung für das Steuerjahr 2016 war für diesen 

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Betrag indessen kein Aufwand für Drittleistungen verbucht (act. 6/II/2). Während des 

Einspracheverfahrens liessen die Steuerpflichtigen durch die Treuhänderin insgesamt 

dreizehn Rechnungen einreichen. Darin stellte die Unterakkordantin für ausgeführte 

Arbeiten Rechnung für insgesamt Fr. 109'000.–. Die Geschäftsführerin der 

Unterakkordantin bestätigte jeweils mit Stempel und Unterschrift, den entsprechenden 

Betrag in bar erhalten zu haben (act. 6/I/6). Im Zusammenhang mit diesen Rechnungen 

fällt Verschiedenes auf: Die Daten der Rechnungen stimmen – abgesehen von einer 

Ausnahme (23. Mai 2016) mit den Daten von Barbezügen überein. Zu berücksichtigen 

ist indessen, dass die einzelnen Bargeldbeträge in keinem einzigen Fall mit den 

Rechnungsbeträgen übereinstimmten. Der Auszug des Kontokorrentkontos ist deshalb 

nicht geeignet, den Nachweis für die geltend gemachten Drittleistungen zu erbringen.

cc) Die Rechnungen der Unterakkordantin, die mit der Steuererklärung nicht 

eingereicht wurden, sind ebenfalls nicht geeignet, die Behauptung der 

Steuerpflichtigen zu stützen. Die Geschäftsführerin der Unterakkordantin bestätigte 

jeweils, die in Rechnung gestellten Beträge in bar erhalten zu haben. Für diese 

Bestätigungen zwischen 4. Januar und 29. August 2016 benützte sie einen Stempel, 

der mit dem damaligen Firmensitz und der Adresse im Briefkopf nicht übereinstimmte. 

Die "D-Strasse, in E" war erst ab 23. November 2016 das Firmendomizil. Ungewöhnlich 

ist auch die geschilderte Abwicklung der Übergabe der Bargeldbeträge; und zwar soll 

dies immer in einer Pizzeria in Winterthur stattgefunden haben. Unklar ist zudem, wem 

das Geld tatsächlich übergeben worden sein soll. Im Rekurs und in der Beschwerde 

wurde ausgeführt, dass die Geschäftsführerin das Bargeld entgegengenommen habe 

(act. 1 Ziff. 10). Gemäss der schriftlichen Stellungnahme der Steuerpflichtigen vom 8. 

Oktober 2020 war es "der Vertreter" der Unterakkordantin, welcher das Geld erhalten 

habe (act. 10 Ziff. 2). Schliesslich erscheint auch merkwürdig, dass die entsprechenden 

Bargeldbeträge immer am Rechnungsdatum übergeben worden sein sollen, wenn der 

Ehemann jeweils eine Zahlungsfrist von 14 Tagen hatte. Wie die Rechnungen zugestellt 

wurden, ist nicht bekannt. Auf dem Postweg konnte dies jedenfalls nicht sein, denn 

sonst hätte der Steuerpflichtige nicht gewusst, wieviel Geld er bei der Bank holen 

muss. Dass er bereits früher über die Rechnungsbeträge informiert worden wäre, wird 

nicht geltend gemacht und geht aus den Akten nicht hervor.

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dd) Würde überdies der Behauptung der Steuerpflichtigen gefolgt, wonach in ihrer 

Branche Bargeldzahlungen üblich seien, wäre sie gehalten gewesen, ein Kassabuch zu 

führen. Wer überwiegend Einnahmen und Ausgaben aus formlos geschlossenen 

Verträgen erzielt, in der Regel bar bezahlt oder bezahlt wird und nicht regelmässig 

Rechnungen oder zumindest Quittungen auszustellen hat, ist zur Führung eines 

Kassabuches verpflichtet. Dieses bildet den Dreh- und Angelpunkt der 

Aufzeichnungen. Soll das Kassabuch für die Richtigkeit des erfassten Bargeldverkehrs 

Beweis erbringen, ist unerlässlich, dass die Bareinnahmen und -ausgaben in ihm 

fortlaufend, lückenlos und zeitnah aufgezeichnet werden und durch Kassenstürze 

regelmässig kontrolliert werden (vgl. BGer 2C-973/2018 vom 9. Januar 2019 E. 2.4.2). 

Ein Kassabuch wurde von den Steuerpflichtigen nicht eingereicht, weshalb davon 

auszugehen ist, dass der Ehemann ein solches nicht führt. Die Bargeldzu- und abflüsse 

sind damit nicht nachvollziehbar.

ee) Zusätzliche Zweifel an der Begründetheit des geltend gemachten Drittaufwands 

bestehen, weil die Steuerpflichtigen neben der rudimentären Rechnungsstellung keine 

weiteren Belege zu dieser Geschäftsbeziehung eingereicht haben, obwohl sie von der 

Vorinstanz dazu aufgefordert wurden. Falls der Ehemann mit seinem 

Einzelunternehmen in keiner näheren Beziehung zur Unterakkordantin gestanden 

haben sollte, wäre umso mehr zu erwarten, dass er sich schriftlich absichert und die 

entsprechenden Dokumente aufbewahrt. Wegen des Konkurses der Unterakkordantin 

im Jahr 2019 sind weitere Abklärungen nicht mehr möglich. Hinzu kommt, dass die 

Steuerpflichtigen nicht plausibel darlegen konnten, wie sie mit dem nachträglich 

deklarierten Einkommen den Lebensunterhalt bestritten haben. Die Vorinstanz zeigte 

auf, dass das Reineinkommen bei einem Reingewinn von Fr. 65'462.– insgesamt 

Fr. 97'723.– betragen würde. Aufgrund des Vermögenszuwachses von Fr. 91'127.– 

zum Vorjahr hätte nur ein Betrag von Fr. 6'146.– für die Deckung der 

Lebenshaltungskosten zur Verfügung gestanden. Selbst bei grösster Sparsamkeit ist es 

nicht möglich, damit über die Runden zu kommen. Insbesondere betragen die 

monatlichen Mietkosten schon Fr. 1'000.– (act. 2/9). Gemäss Art. 38 Abs. 2 StG 

entspricht das Reineinkommen wenigstens dem Aufwand der davon lebenden 

Personen, wenn nicht die Steuerpflichtigen nachweisen, dass der Aufwand aus 

steuerfreien Einkünften oder aus Vermögen bestritten wurde, was die Steuerpflichtigen 

nicht aufzuzeigen vermocht haben. Daran würde auch nichts ändern, wenn der 

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Ehemann von seinem Sohn am 28. November 2016 ein Darlehen von Fr. 16'000.– 

erhalten haben sollte (vgl. act. 2/12). Weder der Darlehensnehmer noch der 

Darlehensgeber haben dieses Darlehen in ihren Steuererklärungen angegeben. Der 

Steuerpflichtige sei der irrigen Annahme gewesen, dass er dieses wegen Zinslosigkeit 

nicht habe deklarieren müssen (act. 1 Ziff. 18). Die Steuerpflichtigen führen weiter aus, 

dass der Sohn das Darlehen gewährt habe, weil sie aufgrund des Berufsunfalls des 

Steuerpflichtigen und des sich daraus ergebenden schlechteren Geschäftsverlaufs nur 

über wenig finanzielle Mittel verfügt hätten (act. 1 Ziff. 18). Dies steht aber in einem 

gewissen Widerspruch zum Umstand, dass der Steuerpflichtige am 4. November 2016 

Fr. 22'000.– für einen achtjährigen Mercedes Benz S 320 CDI und am 26. Dezember 

2016 Fr. 11'000.– für einen zehnjährigen Fiat Doblo bezahlte (act. 6/I/11). Die 

Vorinstanz hat korrekterweise darauf hingewiesen, dass die Gesamtbetrachtung der 

Vermögensveränderung in Relation zum Reineinkommen massgebend sei. Auf 

welchem Konto welche Mittel bezogen wurden, ist nicht entscheidend. Die 

Gesamtbetrachtung zeigt eindeutig, dass mit dem nachträglich deklarierten, massiv 

tieferen Reingewinn eine Deckung der Lebenshaltungskosten nicht möglich ist.

ff) Zweifel an der Begründetheit der Drittleistungen ergeben sich zudem auch aus den 

Dokumenten und der Buchführung der Unterakkordantin. Insbesondere wurden die hier 

in Frage stehenden Aufträge in ihrer Buchhaltung nicht vermerkt (act. 6/II/5). Daran 

ändert auch nichts, dass die Verantwortung für eine korrekte Buchführung der 

Unterakkordantin nicht bei den Steuerpflichtigen liegt.

d) Zusammenfassend gelingt es den Steuerpflichtigen nicht, den Aufwand der 

Unterakkordantin im Umfang von Fr. 109'000.– nachzuweisen. Die Voraussetzungen für 

eine Bilanzkorrektur sind damit nicht gegeben. Daran würde auch die Befragung des 

Steuerpflichtigen nichts ändern. Die ausschlaggebenden Tatsachen sind mit Belegen 

und Dokumenten zu untermauern. Die Steuerpflichtigen hatten Gelegenheit, ihren 

Standpunkt schriftlich darzulegen und machten ausführlich Gebrauch davon. Fehlende 

Belege, die zum Beweis einer Tatsache notwendig sind, können beweismässig nicht 

durch mündliche Angaben der Steuerpflichtigen aufgewogen werden. Im Übrigen ist 

der Zeugenbeweis im ordentlichen Steuerverfahren ausgeschlossen (Urteil des 

Verwaltungsgerichts B 2011/243 vom 15. Oktober 2012 E. 2.1.1, im Internet abrufbar 

unter: www.sg.ch/recht/gerichte und dort unter Rechtsprechung; GVP 1993 Nr.19), 

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weshalb die beantragte Befragung des Steuerpflichtigen als Zeuge abzuweisen ist. 

Massgebend ist die Veranlagungsberechnung gemäss den Einspracheentscheiden 

vom 17. Juni 2020. Diesen liegen die Werte des Jahresabschlusses 2016 zugrunde, 

welche mit der Steuererklärung 2016 eingereicht wurden. Damit ist gleichzeitig gesagt, 

dass es sich nicht um eine Ermessensveranlagung handelt. Der Rekurs und die 

Beschwerde sind abzuweisen.

4.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des Rekurs- und 

Beschwerdeverfahrens den Steuerpflichtigen aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP und 

Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine Entscheidgebühr von je Fr. 800.– erscheint angemessen 

(Art. 144 Abs. 5 DBG in Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, 

sGS 941.12). Die Kostenvorschüsse von je Fr. 800.– sind damit zu verrechnen.

Entscheid:

1. 

Der Rekurs wird abgewiesen.

2. 

Die Beschwerde wird abgewiesen.

3. 

Die Rekurrenten haben die amtlichen Kosten des Rekursverfahrens von Fr. 800.– 

(Entscheidgebühr) zu bezahlen, unter Verrechnung des Kostenvorschusses in gleicher 

Höhe.

4. 

Die Beschwerdeführer haben die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 800.– 

(Entscheidgebühr) zu bezahlen, unter Verrechnung des Kostenvorschusses in gleicher 

Höhe.

 

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	Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 26.04.2021
	Art. 31 Abs. 1 und 3, Art. 82, Art. 84 Abs. 1 StG (sGS 811.1), Art. 18 Abs. 1 und 3, Art. 58 Abs. 1 lit. a und b DBG (SR 642.11). Die Steuerpflichtigen reichten im Einspracheverfahren eine abgeänderte Erfolgsrechnung ein. Für Drittleistungen wurde zusätzlich ein Aufwand von Fr. 109'000.– berücksichtigt. Die Steuerpflichtigen vermögen den Nachweis nicht zu erbringen, dass einer Unterakkordantin, über welche vor dem Erlass der Veranlagungsverfügungen der Konkurs eröffnet und kurz darauf mangels Aktiven wieder eingestellt worden war, ein Betrag von Fr. 109'000.– bezahlt wurde (Verwaltungsrekurskommission, Abteilung I/1, 26. April 2021, I/1-2020/149, 150). Gegen diesen Entscheid wurde beim Verwaltungsgericht Beschwerde erhoben. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde mit Entscheid vom 21. Juli 2021 abgeschrieben (B 2021/135 und 136).

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