# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b48af448-7088-59a7-ba2b-92ba0fefa7a1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2008 E-7132/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7132-2008_2008-11-18.pdf

## Full Text

Abtei lung V
E-7132/2008/ame

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichterin Christa Luterbacher, 
mit Zustimmung von Richter Daniel Schmid;
Gerichtsschreiber Andreas Felder.

A._______, geboren (...),
Nigeria,
vertreten durch Rechtsanwalt Yassin Abu-Ied, 
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch; Verfügung des BFM vom 
30. Oktober 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

E-7132/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  im  Juni  2008 
sein Heimatland verliess und am 4. September 2008 in  der  Schweiz 
um Asyl ersuchte,

dass er am 22. September 2008 summarisch befragt und am 3. Okto-
ber  2008  nach  Art. 29  Abs. 1  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998 
(AsylG,  SR  142.31)  ausführlich  zu  seinen  Fluchtgründen  angehört 
wurde,

dass er dabei angab, seine Familie und er würden in seinem Heimat-
dorf auf Geheiss des Igwe, des Dorfkönigs, als Ausgestossene gelten,

dass er an einer Hochzeitsfeier die Tochter des Königs kennengelernt 
habe und sie sich ineinander verliebt hätten,

dass bei einem Besuch bei der Prinzessin der König es ihm verboten 
habe, dessen Grundstück wieder zu betreten,

dass  nachher  seine  Freundin  immer  ihn  bei  ihm zu  Hause  besucht 
habe, so auch an seinem Geburtstag,

dass sie an diesem Tag zum ersten Mal miteinander geschlafen hätten 
und seine Freundin nachher so stark geblutet habe, dass sein Nachbar 
sie habe ins Spital fahren müssen,

dass der Igwe das Geld der Mutter des Beschwerdeführers für die Be-
handlung  seiner  Tochter  nicht  habe annehmen wollen,  sondern  viel-
mehr den Beschwerdeführer der Vergewaltigung bezichtigt und vor Ge-
richt und bei der Polizei angezeigt habe,

dass  der  König  die  Dorfbewohner  dazu  aufgerufen  habe,  den  Be-
schwerdeführer in einem Schrein zu opfern,

dass ihm nichts anderes übrig geblieben sei, als das Land zu verlas-
sen,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  30. Oktober  2008  – eröffnet  am 
3. November 2008 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a AsylG auf 
das Asylgesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz so-
wie den Vollzug anordnete,

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dass  das  BFM zur  Begründung  im Wesentlichen  anführte,  es  lägen 
keine entschuldbaren Gründe vor, die es dem Beschwerdeführer ver-
unmöglichten,  Reise-  oder  Identitätspapiere  einzureichen,  und  seine 
Vorbringen seien unglaubhaft,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. November 2008 ge-
gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob und dabei unter anderem beantragte, die Verfügung sei aufzuhe-
ben und auf sein Asylgesuch sei einzutreten, 

dass ihm die  unentgeltliche Rechtsverbeiständung und Rechtspflege 
zu gewähren sei, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 12. November 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsge-
setzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Entscheidun-
gen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  indessen  im  Falle  des  Nichteintretens  auf  ein  Asylgesuch  ge-
mäss Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG über das Nichtbestehen 
der Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, 
soweit dies im Rahmen einer summarischen Prüfung möglich ist (vgl. 
BVGE 2007/8 insb. E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass dementsprechend in einem diesbezüglichen Beschwerdeverfah-
ren  ungeachtet  der  vorzunehmenden  Überprüfung  eines  formellen 
Nichteintretensentscheides  auch  die  Flüchtlingseigenschaft  Prozess-
gegenstand ist (vgl. BVGE 2007/8 E. 2.1 S. 73),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich volle 
Kognition zukommt, 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf  ein Asylgesuch nicht  eingetreten wird,  wenn Asylsuchende 
den Behörden nicht innerhalb von 48 Stunden nach Einreichung des 
Gesuchs Reise- oder Identitätspapiere abgeben (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung jedoch keine Anwendung findet, wenn Asylsu-
chende glaubhaft machen können, sie seien dazu aus entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung sowie gestützt auf Art. 3 und 7 AsylG die Flüchtlingseigen-
schaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG)  oder  sich  auf 

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Grund  der  Anhörung  erweist,  dass  zusätzliche  Abklärungen  zur 
Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind  (Art. 32  Abs. 3  Bst. c 
AsylG),

dass hinsichtlich  der  zur  Begründung des Asylgesuches geltend ge-
machten  Vorbringen  des  Beschwerdeführers  vorweg  auf  dessen  im 
Empfangszentrum  am  22. September  2008  protokollierte  Aussagen 
sowie auf das Protokoll der direkten Bundesanhörung vom 3. Oktober 
2008 zu verweisen ist,

dass  der  Beschwerdeführer  in  seiner  Beschwerde  im  Wesentlichen 
ausführte, er habe nicht die Mittel gehabt, sich in seinem Heimatland 
Papiere zu beschaffen, ausserdem sei ihm der Dorfkönig feindlich ge-
sinnt gewesen, und schliesslich sei er – der Beschwerdeführer – zur 
Zeit seiner Ausreise noch minderjährig gewesen, 

dass die Argumente der Vorinstanz – insbesondere, dass es unglaub-
haft sei, dass sich die Königstochter mit einem Geächteten einlasse – 
auf hypothetischen Annahmen beruhten, denn die Liebe kenne gerade 
bei jungen Menschen keine Grenzen und Klassen,

dass sein Leben in Nigeria bedroht sei, einerseits wegen dem Dorfkö-
nig, andererseits wegen der instabilen Sicherheitslage und der hohen 
Kriminalitätsrate,

dass  der  Beschwerdeführer  keine  entschuldbaren  Gründe  für  die 
Nichtabgabe eines beweistauglichen Identitätsdokuments (vgl. BVGE 
2007/7 E. 4-6) innerhalb der Frist von 48 Stunden nach Einreichen des 
Asylgesuchs  glaubhaft  zu  machen  vermag  (Art. 32  Abs. 3  Bst. a 
AsylG; vgl. BVGE 2007/8 E. 3.2),

dass insbesondere nicht geglaubt werden kann, dass der Beschwerde-
führer  die  von  ihm  geschilderte  Reise,  während  der  er  zahlreiche 
Grenzen passieren musste (angeblich über Tschad, Senegal, Marokko 
nach Spanien, von Madrid dann weiter nach Hamburg, München, Ve-
nedig, Padua, Bologna, Mailand und Como in die Schweiz; vgl. A1 S. 
7), absolvieren konnte, ohne jemals ein Identitätspapier vorzuweisen,

dass sodann im vorliegenden Fall aufgrund der Aktenlage, wie sie sich 
nach der Direktanhörung vom 3. Oktober 2008 präsentierte, unter Ver-
zicht  auf  zusätzliche tatbestandliche oder  rechtliche Abklärungen im 

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Rahmen  einer  bloss  summarischen  Prüfung  der  Schluss  gezogen 
werden konnte, er erfülle die Flüchtlingseigenschaft offenkundig nicht, 
und ebenso offenkundig stünden einem Vollzug der Wegweisung keine 
Hindernisse entgegen (Art. 32 Abs. 3 Bst. b  und c AsylG; vgl. BVGE 
2007/8 E. 5.5 und 5.6),

dass vorab auf die zutreffenden Erwägungen der vorinstanzlichen Ver-
fügung zu verweisen ist, wonach die Darstellungen des Beschwerde-
führers teils gänzlich unsubstanziiert  und in sich widersprüchlich und 
unlogisch ausgefallen seien,

dass die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Fluchtgründe – selbst 
wenn sie geglaubt werden könnten – ausserdem nicht asylrelevant wä-
ren,  da  er  sich  den  Bedrohungen  durch  den  Dorfkönig  durch  eine 
Wohnsitzverlegung  innerhalb  Nigerias  hätte  entziehen  können  und 
nicht davon ausgegangen werden muss, dass der Dorfkönig über sei-
ne Region hinaus Einfluss hat,

dass schliesslich die in der Beschwerde vorgebrachte Behauptung, der 
Vater des Beschwerdeführers sei ermordet worden (Beschwerde S. 3), 
in den Akten keinerlei  Stütze findet und als nachgeschoben und un-
glaubhaft gelten muss,

dass das  BFM demnach zu Recht  gestützt  auf  Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
i.V.m. Art. 32 Abs. 3 AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht eingetreten ist,

dass die Vorbringen in der Beschwerdeschrift an dieser Einschätzung 
nichts zu ändern vermögen,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bun-

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desgesetzes  vom 16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen  und 
Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, da es dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich 
erhebliche Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, wes-
halb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non-Refoulements im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet 
und keine Anhaltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung 
ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer im Heimat- oder Herkunfts-
staat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete  Ge-
fährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen, weshalb der Voll-
zug der Wegweisung vorliegend zumutbar ist,

dass insbesondere festzuhalten ist, dass es sich beim Beschwerdefüh-
rer  um eine  junge  und  gemäss  Aktenlage  gesunde  Person  handelt, 
womit davon auszugehen ist, dass er nach seiner Rückkehr einer Ar-
beit wird nachgehen können,

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dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt,  bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art. 8  Abs. 4 
AsylG),

dass  nach  dem Gesagten  der  vom Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt 
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von  Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG),

dass die  Beschwerdebegehren nach dem Gesagten als  aussichtslos 
erscheinen, womit es an den materiellen Voraussetzungen zur Gewäh-
rung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und 
2 VwVG fehlt und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (vorab per Telefax; Ein-
schreiben, Beilage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Empfangs-  und Verfahrenszentrum (...)  (per  Telefax,  zu 
den Akten Ref.-Nr. N [...])

- (Kanton) (per Telefax)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Christa Luterbacher Andreas Felder

Versand: 

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