# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c9d86153-c5b9-520c-a5da-3b6eda982678
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-06-20
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 20.06.2017 HE170203
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE170203_2017-06-20.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht    
 
 

Geschäfts-Nr.: HE170203-O U/jo 

 

 

Mitwirkend: der Oberrichter Dr. Johann Zürcher sowie die Gerichtsschreiberin 

Adrienne Hennemann 

 

Urteil vom 20. Juni 2017 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Kläger 

 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 

1. B._____ Holding AG,  
2. C._____ GmbH,  
3. D._____ GmbH,  
Beklagte 

 

betreffend vorsorgliche Massnahmen 
 

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Rechtsbegehren: 
(act. 1) 

"1. Es sei die am 12. Juni 2017 beantragte Sperre des Handelsregis-
ters hinsichtlich der Absetzung von A._____ als Verwaltungsrat bzw. 
Geschäftsführer sowie Eintragung von E._____ und/oder weiteren Per-
sonen als Verwaltungsrat/Direktor/Geschäftsführer in der B._____ Hol-
ding AG bzw. C._____ GmbH und D._____ GmbH vorsorglich zu be-
stätigen und das Handelsregisteramt des Kantons Zürich anzuweisen, 
die entsprechenden Personalmutationen nicht im Tagesregister einzu-
tragen. 
 2. Es sei dem Gesuchsteller Einsicht in die Anmeldeunterlagen zu ge-
währen. 
 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. MWST) zu Lasten 
der Gesuchsgegnerin." 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

1. Das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen nach Art. 261 ff. ZPO ging 

am 20. Juni 2017 ein (act. 1). 

2. Die Parteien werden nachfolgend Kläger und Beklagte genannt. 

3. Gemäss klägerischer Sachdarstellung hatte er sich im Rahmen einer güter-

rechtlichen Auseinandersetzung verpflichtet, nach Erhalt einer ersten Tranche von 

CHF 100'000 für den Verkauf von Aktien der Beklagten 1 die notwendigen Unter-

lagen für seinen Rücktritt aus dem Verwaltungsrat der Beklagten 1 bzw. den 

Rücktritt als Geschäftsführer der anderen Beklagten und die Wahl der (ehemali-

gen) Ehefrau (E._____) bezüglich dieser Positionen zu unterschreiben. Das sei so 

geschehen. Bezüglich der weiteren Tranchen sei die Schuldnerin säumig geblie-

ben. Der Kläger geht davon aus, dass E._____ die erwähnten Mutationen veran-

lasst habe bzw. veranlassen wolle. Damit würden seine Rechte verletzt. 

4. Der klägerische Parteivortrag ist nicht schlüssig. Zum Einen wird kein Bezug 

genommen auf Beschlüsse einer Generalversammlung oder einer Gesellschafter-

versammlung, die er anzufechten gedenkt. Zum Andern wird nicht geltend ge-

macht, dass die Vereinbarung betr. Güterrecht nichtig oder anfechtbar sei. Mithin 

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würden die Mutationen als Folge der Erfüllung einer gültigen Verpflichtung erfol-

gen. Der allfällige Verzug bei der Erfüllung finanzieller Verpflichtungen durch die 

(ehemalige) Ehefrau ändert daran nichts.  

5. Mangels Glaubhaftmachens eines materiellen Anspruches ist das Massnah-

mebegehren abzuweisen (Art. 253 ZPO). 

6. Ausgangsgemäss wird der Kläger kostenpflichtig (Art. 106 ZPO). Der Streitwert 

wird auf CHF 100'000 geschätzt. 

 

Der Einzelrichter erkennt: 

1. Das Massnahmebegehren wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtsgebühr von CHF 4'000 wird dem Kläger auferlegt. 

3. Entschädigungen werden keine zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagten je mit Doppeln von 

act. 1 und act. 3/2 - 8, sowie an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich. 

5. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streit-

wert beträgt CHF 100'000. 

 

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Zürich, 20. Juni 2017 
 

Handelsgericht des Kantons Zürich 
Einzelgericht 

 
Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

Adrienne Hennemann 
 
 
 
 

	Urteil vom 20. Juni 2017
	
	Rechtsbegehren: (act. 1)
	Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
	Der Einzelrichter erkennt:
	1. Das Massnahmebegehren wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtsgebühr von CHF 4'000 wird dem Kläger auferlegt.
	3. Entschädigungen werden keine zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beklagten je mit Doppeln von act. 1 und act. 3/2 - 8, sowie an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich.
	5. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff...