# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 84ad0993-18dc-5734-9bc4-f0eb77a18f36
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-08
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Zivilrechtliche Abteilung 08.10.2025 5A 852/2025 (5A_852/2025)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5A-852-2025_2025-10-08.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  5A_852/2025
  
 

 

 

    
  Urteil vom 8. Oktober 2025
  
 

 

    
  II. zivilrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Bovey, Präsident, 

Gerichtsschreiber Möckli. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

B.________, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Scheidung, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 29. April 2025 (ZEO 2021 94). 

 

 

    
  Sachverhalt:
  
 

Mit (im Dispositiv eröffnetem) Urteil vom 29. April 2025 schied das Bezirksgericht Höfe die Ehe zwischen den Parteien. Am 22. Mai 2025 wies das Bezirksgericht den Antrag der Beschwerdegegnerin auf schriftliche Urteilsbegründung zufolge Verspätung ab. Den hiergegen erhobenen Rechtsmitteln war kein Erfolg beschieden (vgl. dazu Urteil 5A_684/2025 vom 29. August 2025). 

Mit als "Beschwerde gegen das Scheidungsurteil des Bezirksgerichts Höfe" bezeichneter Eingabe an das Bundesgericht vom 2. Oktober 2025 verlangt der Beschwerdeführer die Aufhebung von Dispositiv-Ziffer 8 des Scheidungsurteils und die Rückweisung der Sache an das Bezirksgericht Höfe mit dem Auftrag, die Teilung der Vorsorgeguthaben neu zu berechnen. Ferner stellt er den Verfahrensantrag, es sei ihm die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäss Art. 148 BGG (gemeint: Art. 148 ZPO) in die versäumte Beschwerdefrist gegen das Urteil des Bezirksgerichts zu gewähren. 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

Das erstinstanzliche Scheidungsurteil wurde den Parteien im Dispositiv eröffnet (Art. 239 Abs. 1 ZPO). Der Beschwerdeführer hätte innert 10 Tagen eine schriftliche Begründung verlangen müssen (Art. 239 Abs. 2 ZPO) und er hätte das schriftlich begründete Urteil innert 30 Tagen mit Berufung anfechten können (Art. 311 Abs. 1 ZPO). Soweit keine schriftliche Begründung des erstinstanzlichen Urteils verlangt wurde, gilt dies als Verzicht auf dessen Anfechtung (Art. 239 Abs. 2 ZPO). 

 

    
  2.
  
 

Das Bundesgericht ist funktionell unzuständig betreffend einer auf Art. 148 ZPO gestützten Wiederherstellung der verpassten vorgenannten Fristen. Ohnehin wäre der blosse Hinweis, nicht anwaltlich vertreten gewesen und deshalb nicht von der Rechtskraft des Scheidungsurteils in Kenntnis gesetzt worden zu sein, ungeeignet als Grundlage zur Stellung eines Fristwiederherstellungsgesuches. 

Auf die Vorbringen des Beschwerdeführers, er habe umfangreiche eigene Ermittlungen zu seiner Austrittsleistung geführt und es sei Art. 124b Abs. 3 ZGB grob verletzt worden, ist vor diesem Hintergrund mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges ebenfalls nicht einzutreten. 

 

    
  3.
  
 

Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und der Präsident im vereinfachten Verfahren entscheidet (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG). 

 

    
  4.
  
 

Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt der Präsident:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bezirksgericht Höfe mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 8. Oktober 2025 

 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Bovey 

 

Der Gerichtsschreiber:    Möckli