# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 59063792-779f-519f-a961-dff0d8370ed5
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-22
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 22.08.2017 605 2016 119
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2016-119_2017-08-22.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2016 119

Urteil vom 22. August 2017

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin 
Richter: Dominique Gross, Marianne Jungo 
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf 

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Bruno 
Kaufmann    

gegen

SUVA, Vorinstanz

Gegenstand Unfallversicherung – Integritätsentschädigung 

Beschwerde vom 6. Mai 2016 gegen den Einspracheentscheid vom 6. April 
2016

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1958, wohnhaft in B.________, stürzte am 29. Juli 1984 bei einer 
Velo-Tour bei C.________, wobei er sich an der Nase verletzte (offene dislozierte 
Nasenbeinfraktur) und eine Prellung des linken Augapfels erlitt. Die Suva, Luzern, bei welcher er 
damals gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle sowie Berufskrankheiten versichert war, übernahm 
die gesetzlichen Leistungen.

Infolge der Augenschädigung entwickelte sich eine Ablösung der linken Regenbogenhaut, die we-
gen der damit einhergehenden vergrösserten und weiteren Pupille vermehrtes Blenden auslöste 
sowie einen grauen Star. Dieser wurde von Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Ophthalmo-
logie, operativ am 20. Oktober 2014 mit dem Einsetzen einer künstlichen Linse angegangen.

Mit Verfügung vom 3. Juli 2015, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 6. April 2016, sprach die 
Suva A.________ aufgrund der verbliebenen Beeinträchtigungen am linken Auge eine Integri-
tätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 11% zu.

B. Gegen diesen Einspracheentscheid erhebt A.________, vertreten durch Rechtsanwalt 
Bruno Kaufmann, am 6. Mai 2016 Beschwerde am Kantonsgericht Freiburg und stellt den Antrag, 
der Einspracheentscheid vom 6. April 2016 sei in dem Sinne anzupassen, dass ihm eine 
Integritätsentschädigung von mindestens 15% zugesprochen werde. Mit spontaner Eingabe vom 
9. Juni 2016 erklärt der Beschwerdeführer selber, es seien seien auch die Schmerzen zu 
berücksichtigen, die er jahrelang habe ertragen müssen.

Die Suva bestätigt in ihren Bemerkungen vom 6. Juli 2016 ihren Einspracheentscheid und bean-
tragt die Abweisung der Beschwerde. 

Es fand kein zusätzlicher Schriftenwechsel zwischen den Parteien statt.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit für die Urteilsfindung massgebend, 
aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1. Die Beschwerde vom 6. Mai 2016 gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 6. April 
2016 ist fristgerecht durch einen ordentlich bevollmächtigten Rechtsvertreter bei der sachlich und 
örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein schutz-
würdiges Interesse, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, die Höhe der von 
der Suva zugesprochenen Integritätsentschädigung prüft. 

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. a) Nach Art. 6 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; 
SR 832.20) werden die Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen 
und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.

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Gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozial-
versicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier nach Art. 1 Abs. 1 UVG zur Anwendung 
kommt, gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhn-
lichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, 
geistigen oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat.

b) Erleidet der Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der kör-
perlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat er Anspruch auf eine angemessene Integri-
tätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). Nach Art. 36 der Verordnung vom 20. Dezember 1982 
über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) gilt der Integritätsschaden als dauernd, wenn er 
voraussichtlich während des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheb-
lich, wenn die körperliche, geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der Erwerbsfähig-
keit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird (Abs. 1).

Die Integritätsentschädigung wird laut Art. 25 UVG in Form einer Kapitalleistung gewährt. Sie darf 
den am Unfalltag geltenden Höchstbetrag des versicherten Verdienstes nicht übersteigen und wird 
entsprechend der Schwere des Integritätsschadens abgestuft (Abs. 1). Der Bundesrat regelt die 
Bemessung der Entschädigung (Abs. 2).

Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht. Gemäss Abs. 2 dieser Vorschrift 
gelten für die Bemessung der Integritätsentschädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat 
der Bundesrat in einer als gesetzmässig anerkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 113 V 
218 E. 2a) häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet (BGE 124 V 29 E. 1b 
mit Hinweisen). Die Entschädigung für spezielle und nicht aufgeführte Integritätsschäden wird nach 
dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgeleitet. In diesem Zusammenhang hat die Suva in 
Weiterentwicklung der bundesrätlichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer 
Form (sog. Feinraster) erarbeitet. Diese stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für den Rich-
ter nicht bindend. Soweit sie jedoch Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller 
Versicherten gewährleistet werden soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (Urteil BGer 
8C_459/2008 vom 4. Februar 2009 E. 2.1.2 mit Hinweisen; BGE 124 V 209 E. 4a; 116 V 156 
E. 3a).

c) Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob er für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden 
berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. In Bezug auf Berichte von 
Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte 
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Guns-
ten ihrer Patienten aussagen. Auch Gutachten, welche der Unfallversicherer während des Admini-
strativverfahrens von seinen eigenen Ärzten einholt, sind beweistauglich, solange ihre Richtigkeit 
nicht durch konkrete Indizien erschüttert wird. Ebenso sind ärztliche Beurteilungen aufgrund der 
Akten nicht an sich unzuverlässig, wenn genügend Unterlagen von persönlichen Untersuchungen 
vorhanden sind (BGE 125 V 351 E. 3 mit Hinweisen).

Im Sozialversicherungsrecht besteht kein Rechtsgrundsatz, wonach die Verwaltung oder der 
Richter im Zweifelsfall zugunsten des Versicherten zu entscheiden hätte. Vielmehr haben die Ver-
sicherten die für die Beurteilung des Sachverhalts notwendigen Beweise im Rahmen des ihnen Zu-
mutbaren zu erbringen, andernfalls sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen haben (BGE 126 
V 319 E. 5a; ARV 1990 Nr. 12 S. 67).

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3. Vorliegend ist die Höhe der von der Suva zugesprochenen Integritätsentschädigung von 
11% streitig.

a) Der Beschwerdeführer bringt vor, die Suva habe die unfallbedingte Sehbehinderung zu 
wenig gewichtet. Aufgrund des Berichts von Dr. med. E.________, Facharzt FMH für 
Ophthalmologie, vom 21. Januar 2015 sei eine Integritätsentschädigung von 15% angebracht, da 
er ein extremes Blendungsgefühl auf dem linken Auge habe.

b) Gemäss einem handschriftlichen Zeugnis von Dr. med. E.________ vom 10. November 
2014 (Suva-Akte Nr. 62) bewertete dieser den Integritätsschaden auf 11%. Die Sehschärfe links 
betrage mit Korrektur 0.8 und es liege ein traumatisches Iriskolobom vor. Derselbe bestätigte im 
Frageblatt Visus-Erhebung, ausgefüllt am 26. November 2014 (Suva-Akte Nr. 64), die Angaben 
zum Visus und erwähnte zudem, es bestehe eine Iridodialyse sowie eine Blendung seit Unfall und 
auch postoperativ.

In einer ersten Verfügung vom 12. Januar 2015 (Suva-Akte Nr. 72) sprach die Suva dem Be-
schwerdeführer eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 8% zu, ge-
stützt auf einen Bericht von Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Ophthalmologie der Suva, 
vom 29. Dezember 2014 (Suva-Akte Nr. 67), wonach eine Pseudophakie vorliege.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer Einsprache und legte einen Bericht von Dr. med. 
E.________ vom 21. Januar 2015 (Suva-Akte Nr. 74) bei. Anlässlich des Unfalls von 1984 habe 
der Beschwerdeführer eine Irido-Dialyse und einen traumatischen Katarakt des linken Auges 
erlitten. Der Visus sei über die Jahre links langsam auf 0.2 abgesunken. Post-operativ habe er 
wieder einen Visus von 1.0 ohne Korrektur. Durch die Pseudophakie brauche der 
Beschwerdeführer zum Lesen am linken Auge eine volle Korrektur von S + 2.75. Bei der 
Pseudophakie bleibe ein Integritätsschaden. Zusätzlich bestehe ein vermehrtes Blendungsgefühl 
wegen der Irido-Dialyse und grösseren Pupille des linken Auges.

Am 6. März 2015 (Suva-Akte Nr. 81) hielt der Suva-Arzt fest, er habe bei seiner Kurzbeurteilung 
vom 16. Dezember 2014 nicht beachtet, dass der Beschwerdeführer durch ein Blenden gestört sei 
und verwies auf seine Beurteilung des Integritätsschadens vom gleichen Tag. Gemäss dieser be-
steht beim linken Auge eine Pseudophakie (Kunstlinse im Auge) als Folge der Augapfelprellung 
von 1984 sowie ein Blenden wegen einer Iridodialyse (Ablösung der Iris an der Basis) mit trauma-
tischer Mydriase. Der Visus (Sehschärfe) sei voll. Er schätzte den Integritätsschaden neu auf 11%. 
Grundlage für diese Einschätzung sei primär Tabelle 11.3, Pseudophakie einseitig mit Visus 0.6 
oder besser. Da noch ein Blenden vorliege, komme ein zusätzlicher Integritätsschaden hinzu. 
Grundlage hierfür sei Tabelle 11.4, Ziffer 9, Blendung/Lichtscheu, wonach in schweren Fällen der 
Integritätsschaden mit 5% bewertet werde. Beim Beschwerdeführer handle es sich aber nicht um 
einen schweren Fall, weshalb ein zusätzlicher Integritätsschaden von 3% adäquat sei. Somit 
könne die Einschätzung von Dr. med. E.________ von 11% übernommen werden.

Daraufhin erliess die Suva am 3. Juli 2015 (Suva-Akte Nr. 84) eine neue Verfügung und sprach 
eine Integritätsentschädigung von 11% zu. 

Nach erneuter Einsprache des Beschwerdeführers und dem Erhalt von zusätzlichen medizinischen 
Unterlagen äusserte sich der Suva-Arzt am 18. Dezember 2015 (Suva-Akte Nr. 101) erneut. Ge-
mäss dem Bericht von Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 6. Juli 2015 
(Suva-Akte Nr. 89) seien sämtliche Hirnnerven in Ordnung und die periokuläre Sensibilität normal. 
Dennoch stelle er die Diagnose einer Trigeminusneuralgie. Diese Diagnose werde vom Operateur 

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in seinem Bericht vom 20. Juli 2015 (Suva-Akte Nr. 93) übernommen. In den Akten finde sich 
jedoch nur eine anamnestisch beschriebene Empfindlichkeit im Bereich des linken Auges. 
Offenbar seien diese subjektiven Beschwerden erst in letzter Zeit aufgetreten. Da die 
neurologischen Befunde normal seien, bestehe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit kein 
Kausalzusammenhang zwischen diesen Augenbeschwerden und dem Unfall von 1984. Es ergebe 
sich deshalb keine Änderung des Integritätsschadens.

c) In seiner Beschwerde bringt der Beschwerdeführer einzig vor, die unfallbedingte Sehbe-
hinderung sei zu wenig gewichtet worden. So sei aufgrund des extremen Blendungsgefühl auf 
dem linken Auge und gestützt auf den Bericht von Dr. med. E.________ von einer 
Integritätseinbusse von 15% auszugehen.

Dieser Argumentation kann nicht gefolgt werden. Vielmehr ergibt sich aus den dargestellten Unter-
lagen, dass der Suva-Arzt am 6. März 2015 auf seine Ersteinschätzung zurückkam und neben der 
Integritätseinbusse von 8% für die Pseudophakie neu zusätzlich eine Integritätseinbusse von 3% 
für das Blendgefühl attestierte und insgesamt von einer Integritätseinbusse von 11% ausging. 
Gleicher Meinung war zuvor bereits Dr. med. E.________ in seinem vorerwähnten Zeugnis vom 
10. November 2014.

Die Einschätzung des Suva-Arztes überzeugt und ist nachvollziehbar und ausführlich begründet. 
Für eine einseitige Pseudophakie mit einem Visus von mindestens 0.6 ergibt sich gemäss der Ta-
belle 11.3 Ziff. 4 des Feinrasters eine Integritätseinbusse von 8%. Ferner liegt in schweren Fällen 
von Blendung/Lichtscheu gemäss der Tabelle 11.4 Ziff. 9 des Feinrasters eine Integritätseinbusse 
von 5% vor. Ein solcher wird zwar vom Beschwerdeführer geltend gemacht. Dies deckt sich aber 
nicht mit den vorliegenden medizinischen Akten. So ging Dr. med. E.________, wie gesehen, 
offenbar ebenfalls nur von einer Integritätseinbusse von 3% wegen des Blendens aus. Ferner 
sprach er in seinem Bericht vom 21. Januar 2015 einzig von einem vermehrten Blenden. Es gibt 
deshalb nichts daran auszusetzen, dass der Suva-Arzt für die Blendung von einer 
Integritätseinbusse von 3% ausgegangen ist.

Zu keiner anderen Einschätzung führen die vom Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 9. Juni 
2016 geltend gemachten Schmerzen. Solche finden sich zwar in der Anamnese des Berichtes des 
Neurologen bestätigt. Dieser hielt gleichzeitig aber einen normalen neurologischen Befund fest. 
Ferner war ein Gehirn-MRI vom 30. Juni 2015 (Suva-Akte Nr. 95) ebenfalls ohne Befund. Auch 
wenn der Neurologe die Diagnose einer Trigeminusneuralgie festhält, so stützt sich dies einzig auf 
die subjektiven Angaben des Beschwerdeführers, was nicht genügt. Schmerzangaben müssen 
vielmehr durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklär-
bar sein (vgl. Urteil BGer 8C_747/2016 vom 21. März 2017 E. 2.2.2 mit Hinweis auf BGE 130 V 
396 E. 5.3.2), was vorliegend eben gerade nicht der Fall ist.

4. Zusammenfassend hat die Suva zu Recht dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädi-
gung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 11% zugesprochen. Der Einspracheentscheid 
vom 6. April 2016 ist zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen.

Gemäss dem hier zur Anwendung kommenden Prinzip der Kostenlosigkeit des Verfahrens werden 
keine Gerichtskosten erhoben.

Der mit seinen Anträgen unterliegende Beschwerdeführer hat keinen Anspruch auf Parteient-
schädigung.

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird abgewiesen.

II. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

III. Es besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die 
Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen 
die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das 
Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der 
angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor 
dem Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 22. August 2017/bsc

Präsident Gerichtsschreiber-Berichterstatter