# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a3c5ed61-1ba6-54fe-9620-a17776d80af3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-15
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 15.12.2010 C-7229/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7229-2007_2010-12-15.pdf

## Full Text

Bundesverwaltungsgericht

Tribunal administratif fédéral

Tribunale amministrativo federale

Tribunal administrativ federal

Abteilung III
C-7229/2007

Urteil vom 15. Dezember 2010

Besetzung Richterin Marianne Teuscher (Vorsitz),
Richter Antonio Imoberdorf, Richter Andreas Trommer,   
Gerichtsschreiber Daniel Brand.

Parteien G._______, 
vertreten durch lic. iur. Daniel Olstein, Advokat,
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,  
Vorinstanz. 

Gegenstand Verweigerung der Zustimmung zur Verlängerung der
Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung.

C-7229/2007

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Sachverhalt:

A. 
Der aus dem heutigen Bosnien und Herzegowina stammende 
Beschwerdeführer (geb. 1970), welcher ursprünglich Ende April 1991 als 
Saisonnier in die Schweiz eingereist war, heiratete am 29. Juli 1992 in 
Kroatien die hierzulande niedergelassene kroatische Staatsangehörige 
V._______ (geb. 1971). Mit Zuzugsdatum vom 2. August 1992 erhielt er 
vom Kanton Basel-Stadt eine Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des 
Familiennachzuges zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Am 15. September 
1993 wurde die gemeinsame Tochter D._______ geboren. Seit 14. April 
1993 ist der Beschwerdeführer auch im Besitze eines kroatischen 
Reisepasses.

B. 
Die vom Zivilgericht Basel-Stadt am 18. November 1994 erlassene 
Trennungsverfügung sah vor, dass der Beschwerdeführer die 
gemeinsame Wohnung bis spätestens Mitte Januar 1995 zu verlassen 
sowie Unterhaltsbeiträge an Ehefrau und Kind zu entrichten habe. Wie 
Erhebungen der kantonalen Migrationsbehörde vom 3. November 1995 
ergeben hatten, kam der Beschwerdeführer seinen Unterhaltspflichten 
indessen nicht nach und pflegte keine Beziehung zu seiner Tochter. 
Ausserdem äusserte die Ehefrau ihren Scheidungswillen. Per 1. August 
1996 wurde der Beschwerdeführer von der Migrationsbehörde des 
Aufenthaltskantons mit unbekanntem Aufenthalt abgemeldet.

Eigenen Angaben zufolge hatte sich der Beschwerdeführer von November 1995 bis September 1996 bei 
seiner in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Mutter aufgehalten.

Am 28. Januar 1997 hielt die Ehefrau gegenüber dem Kontrollbüro Basel-Stadt fest, ihr Ehemann halte sich 
dauerhaft in der Bundesrepublik Deutschland auf und sei im Oktober 1996 während lediglich zwei Wochen 
in der Schweiz gewesen. Sie wünsche keinen Kontakt mehr zu ihrem Ehegatten, der seit Jahren nichts an 
den Lebensunterhalt der Tochter zahle, und halte auch am Familiennachzug nicht mehr fest.

Ungeachtet dessen stellte V._______ am 21. Oktober 1997 zugunsten ihres mittlerweile in Kroatien 
lebenden Ehegatten ein neues Gesuch um Familiennachzug, vornehmlich mit der Begründung, man habe 
sich versöhnt und die Tochter vermisse ihren Vater.

Aus den Akten ergeben sich hingegen keine Hinweise, wonach der Beschwerdeführer wieder längerfristig 
Wohnsitz bei seiner Familie in der Schweiz genommen hätte. Laut eigenen Angaben will er zwar seit 
Oktober 2007 wieder bei Ehefrau und Kind gewohnt haben (vgl. Erhebungsbericht der Einwohnerdienste 
Basel-Stadt vom 4. November 1997), hielt sich aber laut Aussagen seiner damaligen Ehegattin vom 

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5. Dezember 1997 bis zum 8. Januar 1998 bereits wieder bei seiner Mutter in der Bundesrepublik 
Deutschland auf. Nur wenige Monate später wurde der Beschwerdeführer in volltrunkenem Zustand in 
einem Basler Quartier vor dem Eingang eines Ladengeschäftes vorgefunden. Bei der polizeilichen 
Befragung gab er als Wohnsitz einen Wohnort in Kroatien an und machte geltend, sich lediglich als Tourist 
und Gast bei S._______ (wohnhaft in Basel) aufgehalten zu haben (vgl. Polizeiverzeigung vom 7. Juni 
1998), um im Rahmen eines Strafverfahrens betr. Vernachlässigung von Unterhaltspflichten – welches für 
den Beschwerdeführer mit einem Freispruch endete – sowie im Scheidungsverfahren als Zustelldomizil die 
Adresse seiner in der Stadt Basel wohnhaften Schweizer Freundin zu nennen.

C. 
Nachdem die Ehe mit Urteil des Zivilgerichts des Kantons Basel-Stadt 
vom 7. September 1999 geschieden und die elterliche Gewalt über die 
Tochter D._______ der Mutter übertragen worden war, verliess der 
Beschwerdeführer – im Rahmen einer überwachten Ausreise – am 
19. April 2000 die Schweiz und kehrte nach Kroatien zurück.

D. 
Am 18. September 2000 heiratete der Beschwerdeführer in Basel 
S._______ (Jahrgang 1939), worauf ihm vom Kanton Basel-Stadt erneut 
eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Gegenüber den Behörden wies 
er sich mit einem (neu ausgestellten) kroatischen Reisepass sowie einem 
entsprechenden Reisedokument von Bosnien und Herzegowina aus. Am 
24. April 2002 verstarb die Schweizer Ehegattin. In Kenntnis dieses 
Umstandes wurde die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers 
vom Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt wiederholt vorbehaltlos 
verlängert.

E. 
In der Folge unterzog die kantonale Migrationsbehörde die persönlichen 
Verhältnisse des Beschwerdeführers einer näheren Überprüfung im 
Hinblick auf eine weitere Regelung des Aufenthaltes. Gestützt auf die 
vom Beschwerdeführer erteilten Auskünfte erklärte sich die kantonale 
Migrationsbehörde zu einer (erneuten) Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung bereit und übermittelte am 20. Dezember 2005 die 
Angelegenheit dem BFM mit dem Antrag auf Zustimmung.

Am 18. September 2006 teilte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer mit, dass erwogen werde, die 
Zustimmung zur Verlängerung der kantonalen Aufenthaltsbewilligung zu verweigern und die Wegweisung 
aus der Schweiz anzuordnen, und räumte ihm Gelegenheit zur Stellungnahme ein. Mit Eingabe vom 11. 
Oktober 2006 äusserte sich der Beschwerdeführer zur beabsichtigten Zustimmungsverweigerung und 
drohenden Wegweisung.

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F. 
Mit Verfügung vom 24. September 2007 verweigerte das BFM die 
Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Gleichzeitig 
wurde die Wegweisung des Beschwerdeführers verfügt und es wurde ihm 
eine Ausreisefrist bis zum 31. Dezember 2007 angesetzt.

Zur Begründung führte die Vorinstanz sinngemäss aus, dass der Anspruch auf Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung mit Auflösung der Ehe (Tod der Ehegattin) nach einem Jahr und fünf (recte: sieben) 
Monaten weggefallen sei. Bestehe kein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, so werde 
bei der Abwägung zwischen dem öffentlichen Interesse an einer restriktiven Migrationspolitik und den 
privaten Interessen des Ausländers an einem weiteren Verbleib in der Schweiz ein strenger Massstab 
angesetzt. Diese Abwägung führe im vorliegenden Fall dazu, das öffentliche Interesse höher zu gewichten 
als die privaten Interessen. Der Vollzug der Wegweisung sei zulässig, zumutbar und möglich.

G. 
Mit Rechtsmitteleingabe vom 24. Oktober 2007 beantragt der 
Beschwerdeführer die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung und die 
Erteilung der Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung; 
eventualiter wird um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege samt 
Rechtsverbeiständung ersucht.

In seiner Begründung bringt der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor, der Hinweis der Vorinstanz auf die 
kurze Dauer der Ehe erscheine bei einer – wie in casu – erzwungenen Auflösung der Ehe durch den Tod 
der Ehegattin verfehlt. Zudem stelle sich die familiäre Situation ganz anders dar, als in der Verfügung 
beschrieben, pflege er doch mit seiner noch minderjährigen Tochter aus erster Ehe einen sehr guten und 
regelmässigen Kontakt. Auch in seinem Arbeitsumfeld sei er gut integriert, habe eine feste Stelle und ein 
regelmässiges Einkommen, welches ihm erlaube, den Unterhaltsverpflichtungen gegenüber seiner Tochter 
nachzukommen und seine Schuldensituation zu bereinigen.

Der Eingabe waren verschiedene Unterlagen beigelegt (u.a. Schreiben der Tochter, Bestätigung des 
Arbeitgebers, Abzahlungsvereinbarung, Kontoauszug des Betreibungsamtes Basel-Stadt, 
Strafregisterauszug).

H. 
Am 7. Dezember 2007 zog der Beschwerdeführer das vorsorglich 
eingereichte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege 
zurück.

I. 
In seiner Vernehmlassung vom 1. Februar 2008 beantragt das BFM die 
Abweisung der Beschwerde.

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J. 
Mit verfahrensleitender Verfügung vom 27. September 2010 lud das 
Bundesverwaltungsgericht den Beschwerdeführer ein, allfällige, seit dem 
letzten Schriftenwechsel eingetretene Sachverhaltsänderungen in das 
Verfahren einzubringen.

In seiner Eingabe vom 22. November 2010 hielt der Beschwerdeführer fest, er habe keine neuen 
Ergänzungen anzuzeigen.

K. 
Am 20. Oktober 2010 zog das Bundesverwaltungsgericht für das 
vorliegende Verfahren die kantonalen Akten bei.

L. 
Auf den weiteren Akteninhalt wird, soweit rechtserheblich, in den 
Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. 
1.1. Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32) 
Beschwerden gegen Verfügungen gemäss Art. 5 des Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 
172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt; als 
Vorinstanzen gelten die in Art. 33 aufgeführten Behörden. Darunter fallen 
Verfügungen des BFM betreffend Zustimmung zur Erteilung bzw. 
Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung und betreffend Wegweisung. 
Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet endgültig, soweit nicht die 
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 
Bundesgericht offen steht (vgl. Art. 83 Bst. c Ziff. 2 und 4 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]).

1.2. Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem 
Bundesverwaltungsgericht nach dem VwVG, soweit das Gesetz nichts 
anderes bestimmt.

1.3. Der Beschwerdeführer ist als Verfügungsadressat durch die 
angefochtene Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges 
Interesse an deren Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und 
formgerecht eingereichte Beschwerde ist daher einzutreten (vgl. Art. 50 
und 52 VwVG).

2. 
Am 1. Januar 2008 trat das neue Bundesgesetz vom 16. Dezember 2005 
über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) mit den 
dazugehörigen Ausführungsverordnungen in Kraft, darunter die 
Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und 
Erwerbstätigkeit (VZAE, SR 142.201), welches das ehemalige 
Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der 
Ausländer (ANAG, BS 1 121; vgl. zum vollständigen Quellennachweis 
Ziff. I des Anhangs 2 zum AuG) abgelöst hat. Ebenso wurde gemäss Art. 
91 Ziff. 2 VZAE die ehemalige Verordnung vom 20. April 1983 über das 
Zustimmungsverfahren im Ausländerrecht (nachfolgend: 
Zustimmungsverordnung, AS 1983 535) aufgehoben, unter deren 
Geltung die angefochtene Verfügung ergangen war. Gemäss Art. 126 
Abs. 1 AuG bleibt jedoch auf Gesuche, die – wie in casu – vor dem 

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Inkrafttreten des AuG eingereicht wurden, das zu diesem Zeitpunkt 
geltende materielle Recht anwendbar (vgl. etwa Urteil des 
Bundesverwaltungsgerichts C-1649/2007 vom 9. September 2008 E. 2 
mit Hinweis).

3. 
Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann die Verletzung 
von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des 
Ermessens, die unrichtige und unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhalts sowie die Unangemessenheit gerügt 
werden, sofern nicht eine kantonale Behörde als Beschwerdeinstanz 
verfügt hat (Art. 49 VwVG). Das Bundesverwaltungsgericht wendet im 
Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist 
gemäss Art. 62 Abs. 4 VwVG an die Begründung der Begehren nicht 
gebunden und kann die Beschwerde auch aus anderen als den geltend 
gemachten Gründen gutheissen oder abweisen. Massgebend ist 
grundsätzlich – vorbehältlich der Ausführungen in E. 2 – die Sach- und 
Rechtslage zum Zeitpunkt seines Entscheides (Urteil des Bundesgerichts 
2A.451/2002 vom 28. März 2003 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 129 II 215).

4. 
Die Kantone sind zuständig für die Erteilung und Verlängerung von 
Bewilligungen (Art. 15 Abs. 1 und 18 ANAG sowie Art. 51 der Verordnung 
vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer [BVO, 
AS 1986 1791]). Vorbehalten bleibt jedoch die Zustimmung durch das 
BFM. Das Zustimmungserfordernis ergibt sich im vorliegenden Fall aus 
Art. 1 Abs. 1 Bst. a der Zustimmungsverordnung in Verbindung mit den 
Weisungen und Erläuterungen des BFM über Einreise, Aufenthalt und 
Arbeitsmarkt (ANAG-Weisungen, 3. Auflage, Bern, Mai 2006). Letztere 
sehen in Ziffer 132.4 Bst. e vor, dass die Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung eines Ausländers oder einer Ausländerin nach der 
Scheidung vom Schweizer Ehegatten oder nach dessen Tod dem BFM 
zur Zustimmung zu unterbreiten ist, falls der Ausländer oder die 
Ausländerin nicht aus einem Mitgliedstaat der EFTA oder der EG stammt. 
Ziffer 132.4 Bst b der genannten Weisungen sieht schliesslich die 
Unterbreitung zur Zustimmung vor, wenn das BFM dies im Einzelfall 
verlangt. Gemäss Art. 19 Abs. 5 der Vollziehungsverordnung vom 1. März 
1949 zum Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der 
Ausländer (ANAV, AS 1949 228) darf eine entsprechende kantonale 
Bewilligung erst ausgestellt werden, wenn die Zustimmung des BFM 
vorliegt; sie ist ansonsten ungültig. Die Kompetenz des BFM ist im 

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vorliegenden Fall gegeben (zum Ganzen vgl. BGE 130 II 49 E. 2.1 S. 51, 
127 II 49 E. 3 S. 51 ff., 120 Ib 6 E. 3a S. 9 ff.; Verwaltungspraxis der 
Bundesbehörden [VPB] 69.78 E. 12, 70.23 E. 10).

5. 
5.1. Gemäss Art. 4 ANAG entscheidet die zuständige Behörde im 
Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland 
nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt und 
Niederlassung. Es besteht demnach grundsätzlich kein Anspruch auf 
Erteilung oder Verlängerung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, 
die ausländische Person oder ihre in der Schweiz lebenden Angehörigen 
könnten sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts oder eines 
Staatsvertrages berufen (vgl. BGE 135 II 1 E. 1.1 mit Hinweisen).

5.2. Der ausländische Ehegatte eines Schweizer Bürgers hat Anspruch 
auf Erteilung oder Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung (Art. 7 Abs. 1 
ANAG). Nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen 
Aufenthalt von fünf Jahren besteht grundsätzlich ein Anspruch auf 
Niederlassungsbewilligung (Art. 7 Abs. 1 zweiter Satz ANAG).

Gemäss Art. 17 Abs. 2 ANAG hat der ausländische Ehegatte eines Niedergelassenen Anspruch auf 
Erteilung oder Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammenwohnen. Nach 
einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren hat er ebenfalls Anspruch auf 
die Niederlassungsbewilligung, sofern er nicht gegen die öffentliche Ordnung verstossen hat.

5.3. Aufgrund seiner am 18. September 2000 erfolgten Heirat mit einer 
Schweizer Bürgerin verfügte der Beschwerdeführer ursprünglich über 
einen gesetzlichen Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung (Art. 7 Abs. 1 ANAG). Mit dem Tod seiner Ehefrau 
am 24. April 2002 – nach etwas mehr als eineinhalbjähriger Ehedauer – 
ist dieser Anspruch jedoch erloschen (vgl. etwa das zur Publikation 
vorgesehene Urteil des Bundesgerichts 2C_411/2010 vom 9. November 
2010 E. 3.1). Zu Recht beruft sich der Beschwerdeführer nicht auf seine 
erste Ehe mit der in der Schweiz niedergelassenen V._______, welche 
formell während gut sieben Jahren Bestand hatte, wurde doch das 
eheliche Zusammenleben zwischen ihm und seiner damaligen Ehefrau 
bereits nach etwas mehr als zwei Jahren wieder aufgehoben, d.h. lange, 
bevor ihm gestützt auf Art. 17 Abs. 2 Satz 2 ANAG ein von der Ehe 
unabhängiger (selbständiger) Anspruch auf Erteilung und Verlängerung 
der Aufenthaltsbewilligung oder auf die Erteilung einer 
Niederlassungsbewilligung hätte erwachsen können (vgl. dazu BGE 130 

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II 49 E. 3.2 S. 53 ff.; vgl. auch Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-
5909/2007 vom 25. November 2009 E. 6.1). Zu einer (längerfristigen) 
Wiederaufnahme der ehelichen Beziehungen ist es, wie erwähnt, in der 
Folge nicht mehr gekommen..

6. 
6.1. Als weitere Normen, die allenfalls einen gesetzlichen 
Bewilligungsanspruch begründen könnten, kommen vorliegend 
insbesondere Art. 8 Abs. 1 der Konvention vom 4. November 1950 zum 
Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) 
sowie der – soweit hier von Interesse – inhaltlich im Wesentlichen 
übereinstimmende Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV, SR 101) in 
Betracht, die beide ein Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens 
gewährleisten. Diese Garantien können namentlich dann verletzt sein, 
wenn einer ausländischen Person, deren Familienangehörige in der 
Schweiz weilen, die Anwesenheit untersagt und damit das gemeinsame 
Familienleben vereitelt wird. Gemäss bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung zu Art. 8 EMRK muss der sich hier aufhaltende 
Angehörige über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügen. Dies ist 
insbesondere der Fall, wenn er das Schweizer Bürgerrecht oder eine 
Niederlassungsbewilligung besitzt oder über eine Aufenthaltsbewilligung 
verfügt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 
135 I 143 E. 1.3.1 mit Hinweis). Zudem muss diese Person zur 
Kernfamilie (Ehegatte oder im gleichen Haushalt lebende, minderjährige 
Kinder) gehören, und es muss eine enge, tatsächliche und intakte 
Beziehung zu ihr bestehen (BGE 127 II 60 E. 1d/aa S. 64 f., Urteil des 
Bundesgerichts 2C_451/2007 vom 22. Januar 2008 E. 2.1).

6.2. Eine nicht sorge- bzw. obhutsberechtigte ausländische Person kann 
die familiäre Beziehung zu ihrem Kind zum Vornherein nur im 
beschränkten Rahmen des ihr eingeräumten Besuchsrechtes pflegen. 
Hierzu ist es nicht unabdingbar, dass sie dauernd im gleichen Land lebt 
wie das Kind und dort über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt. Ein 
solches Besuchsrecht gegenüber einem in der Schweiz fest 
anwesenheitsberechtigten Kind verschafft dem ausländischen Elternteil 
daher im allgemeinen noch keinen Anspruch auf dauernde Anwesenheit; 
den Anforderungen von Art. 8 EMRK ist Genüge getan, wenn das 
Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her 
ausgeübt werden kann, wobei allenfalls dessen Modalitäten 
entsprechend auszugestalten sind (vgl. das Urteil des Bundesgerichtes 

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2C_475/2007 vom 5. Dezember 2007 E. 2 mit Hinweisen). Ein 
weitergehender Anspruch kann bestehen, wenn in wirtschaftlicher und 
affektiver Hinsicht eine besonders enge Beziehung zu dem Kind besteht, 
diese Beziehung wegen der Distanz zum Heimatland der ausländischen 
Person praktisch nicht aufrecht erhalten werden könnte und das bisherige 
Verhalten der ausländischen Person in der Schweiz zu keinerlei Klagen 
Anlass gegeben hat (BGE 120 Ib 1 E. 3c S. 5; vgl. auch das Urteil des 
Bundesgerichts 2C_576/2007 vom 24. Januar 2008 E. 2.1 mit 
Hinweisen). Wesentlich ist, ob gegen den Ausländer fremdenpolizeiliche 
Entfernungs- oder Fernhaltegründe sprechen, insbesondere ob und 
inwieweit er sich massgebliches strafrechtlich oder fremdenpolizeilich 
verpöntes Fehlverhalten hat zuschulden kommen lassen. Was das 
Erfordernis der besonderen gefühlsmässigen Intensität der Beziehung 
betrifft, ist dieses regelmässig als erfüllt zu erachten, wenn ein grosszügig 
ausgestaltetes Besuchsrecht eingeräumt ist und dieses kontinuierlich, 
spontan und reibungslos ausgeübt wird (vgl. das Urteil des 
Bundesgerichts 2C_171/2009 vom 3. August 2009 E. 2.2 mit Hinweisen).

6.3. Nachdem der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an die Vorinstanz 
vom 11. Oktober 2006 darauf hingewiesen hatte, seine (damals 
dreizehneinhalbjährige) Tochter D._______ befinde sich in der Pubertät 
und brauche ihn in dieser besonderen Entwicklungsphase, macht er 
nunmehr auf Beschwerdeebene geltend, mit seiner noch minderjährigen 
Tochter pflege er – entgegen der Ansicht der Vorinstanz, welche seine 
persönlichen Beziehungen zu ihr und seiner Ex-Ehefrau als eher diffus 
bezeichnet habe – einen sehr guten und regelmässigen Kontakt. In 
diesem Zusammenhang verweist er auf das persönliche Schreiben seiner 
Tochter vom 20. Oktober 2007. Darin bezeichnet diese das Verhältnis zu 
ihrem Vater als mittlerweile sehr gut und zeigt sich über die mögliche 
Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung betroffen.

Eine in wirtschaftlicher und affektiver Hinsicht besonders enge Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer 
und seiner kurz vor der Volljährigkeit stehenden Tochter, die für einen allenfalls aufgrund von Art. 8 EMRK 
weitergehenden Anwesenheitsanspruch spräche, ist nicht ersichtlich bzw. wird nicht hinreichend belegt. In 
den Akten finden sich vielmehr verschiedentlich Aussagen, welche im Widerspruch zur vom 
Beschwerdeführer geschilderten Intensität der Vater-Tochter-Beziehung stehen, hielt doch die damalige 
Ehefrau Ende Januar 1997 gegenüber den zuständigen Behörden fest, sie wünsche keinen Kontakt mehr 
zu ihrem Ehegatten, der seit Jahren nichts an den Lebensunterhalt der Tochter zahle. Zudem war der 
Beschwerdeführer bereits per 1. August 1996 von der Einwohnerkontrolle Basel-Stadt mit unbekanntem 
Aufenthalt abgemeldet worden. Auch viele Jahre später, anlässlich der Abklärung der persönlichen 
Verhältnisse des Beschwerdeführers, unterliess es V._______ trotz wiederholter Anfrage, zum Verhältnis 

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ihres Ex-Ehemannes zur gemeinsamen Tochter Stellung zu nehmen, was die Migrationsbehörde zum 
Schluss verleitete, sie und ihre Tochter pflegten seit langem keinen Kontakt mehr zum Beschwerdeführer. 
Nach Auffassung des Bundesverwaltungsgerichts dürfte es sich somit beim erwähnten Schreiben der 
Tochter sowie bei der der Stellungnahme des Beschwerdeführers ans BFM vom 11. Oktober 2006 
beigelegten Bestätigung der Ex-Ehefrau, wonach der Vater einen sehr guten und regelmässigen Kontakt 
zur gemeinsamen Tochter pflege, um ein Gefälligkeitsschreiben handeln; dies nicht zuletzt deshalb, weil 
die fraglichen Eingaben in einem unmittelbaren Zusammenhang zum drohenden Verlust des 
Aufenthaltsrechts des Beschwerdeführers standen. Nachdem die behauptete enge Beziehung zur Tochter 
nicht hinreichend dargetan ist, ist es dem Beschwerdeführer im Falle der Rückkehr ins Heimatland 
zuzumuten, den Kontakt zu seiner bald volljährigen Tochter vom Ausland her zu pflegen, zumal er als 
kroatischer Staatsangehöriger jederzeit die Möglichkeit hat, visumsfrei in die Schweiz einzureisen.

6.4. Infolge seines langjährigen Aufenthalts in der Schweiz stellt sich 
jedoch die Frage, ob allenfalls die Garantie auf Achtung des Privatlebens 
nach Art. 8 EMRK (bzw. Art. 13 Abs. 1 BV) dem Beschwerdeführer einen 
Aufenthaltsanspruch vermitteln könnte. Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung kommt diesem Recht in ausländerrechtlichen Fällen 
zwar eine selbstständige Auffangfunktion gegenüber dem engeren, das 
Familienleben betreffenden Schutzbereich zu; das Bundesgericht hat 
diesbezüglich allerdings festgehalten, dass es hierfür besonders 
intensiver, über eine normale Integration hinausgehender privater 
Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. entsprechender 
vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären bzw. 
ausserhäuslichen Bereich bedürfe (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286 
mit Hinweisen). Auch wenn sich der Beschwerdeführer seit September 
2000 möglicherweise ununterbrochen in der Schweiz befindet, vermochte 
er sich – wie noch aufzuzeigen sein wird – weder in beruflicher noch in 
sozialer Hinsicht erfolgreich zu integrieren. Fraglos kann im Lichte der 
beschriebenen Praxis daher nicht von einer derart starken Verbundenheit 
gesprochen werden, die einen entsprechenden Aufenthaltsanspruch zu 
begründen vermöchte.

6.5. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer weder 
aus dem geltenden Landesrecht noch aus staatsvertraglichen 
Bestimmungen einen Anspruch auf Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung herleiten kann.

7.  
7.1. Ist ein Aufenthaltsanspruch des Beschwerdeführers zu verneinen, 
stellt sich die Frage, ob im Rahmen des Ermessens die Zustimmung zur 
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu erteilen ist (Art. 4 ANAG). 

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Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Behörde in ihrer Entscheidung völlig 
frei wäre. Vielmehr hat sie bei der Ausfüllung der Ermessensspielräume 
die rechtlichen Schranken zu beachten. Dazu gehört auch, dass sie unter 
dem Gesichtspunkt der Verhältnismässigkeit eine wertende Abwägung 
zwischen dem öffentlichen Interesse an der Verweigerung der 
Zustimmung einerseits und den durch die Verweigerung beeinträchtigten 
Interessen andererseits vorzunehmen hat (vgl. statt vieler ULRICH 
HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 
5. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2006, Rz. 613 ff.). Es muss jedoch – wie noch 
auszuführen sein wird – ein strengerer Massstab zur Anwendung 
gelangen als bei jenen Aufenthaltsbewilligungen, auf die ein 
Rechtsanspruch besteht.

7.2. Was das öffentliche Interesse betrifft, ist festzuhalten, dass die 
Schweiz hinsichtlich des Aufenthalts von Ausländerinnen und Ausländern 
aus dem Nicht-EU/EFTA-Raum (nachfolgend: Drittstaatsangehörige) 
grundsätzlich eine restriktive Einwanderungspolitik betreibt (vgl. etwa 
BGE 133 II 6 E. 6.3.1 S. 28). Diese wird konkretisiert und umgesetzt 
durch die Bestimmungen der BVO (bzw. neu durch die 
Zulassungsregelung von Art. 3 und 18 ff. AuG sowie Art. 19 ff. VZAE), 
welche ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen dem Bestand der 
schweizerischen und dem der ausländischen Wohnbevölkerung sowie 
eine Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur und eine möglichst 
ausgeglichene Beschäftigung bezweckt (Art. 1 Bst. a und c BVO; vgl. 
auch Art. 16 Abs. 1 ANAG sowie Art. 8 Abs. 1 ANAV). So sind 
erwerbstätige Drittstaatsangehörige namentlich in Form hoher 
Anforderungen an die berufliche Qualifikation (Art. 8 BVO) und der 
Höchstzahlen (Art. 12 BVO) strengen Zulassungsbeschränkungen 
unterworfen. Das erhebliche Gewicht des öffentlichen Interesses an der 
Durchsetzung der restriktiven Einwanderungspolitik gegenüber 
Drittstaatsangehörigen zeigt sich daran, dass humanitäre Gründe in 
diesem rechtlichen Zusammenhang erst Bedeutung erlangen, wenn die 
Betroffenheit der Einzelperson die Grenze zum schwerwiegenden 
persönlichen Härtefall im Sinne von Art. 13 Bst. f BVO überschreitet. Die 
Höchstzahlen gelten nicht für ausländische Personen, welche die 
Aufenthaltsbewilligung – wie in casu – nach Art. 3 Abs. 1 Bst. c 
(Familienangehörige von Schweizerinnen und Schweizern) oder Art. 38 
BVO (Familienangehörige von ausländischen Personen) erhalten haben 
(Art. 12 Abs. 2 Satz 2 BVO). Die Verlängerung des Aufenthalts des 
Beschwerdeführers hängt somit nicht davon ab, ob er die strengen 
Zulassungskriterien von Art. 8 bzw. Art. 13 Bst. f BVO erfüllt. Nach 

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Auflösung der Ehe muss der Beschwerdeführer jedoch das öffentliche 
Interesse an einer restriktiven Migrationspolitik grundsätzlich wieder 
gegen sich gelten lassen. Bei der Interessenabwägung ist daher ein 
vergleichsweise strenger Massstab anzuwenden. Dementsprechend geht 
das Bundesverwaltungsgericht davon aus, dass die Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung der Ehe in erster Linie ein 
Instrument zur Vermeidung von Härtefällen darstellt (vgl. statt vieler: 
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-1649/2007 vom 9. September 
2008 E. 7.2 mit Hinweisen; ferner Ziff. 654 ANAG-Weisungen).

7.3. Bei der Prüfung der Frage, ob die auf dem Spiel stehenden privaten 
Interessen eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung rechtfertigen, ist 
zu untersuchen, inwieweit es der ausländischen Person in persönlicher, 
wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht zugemutet werden kann, den 
Aufenthalt in der Schweiz aufzugeben, in ihre Heimat zurückzukehren 
und dort zu leben. Zu diesem Zweck ist ihre zukünftige Situation im 
Ausland den persönlichen Verhältnissen in der Schweiz 
gegenüberzustellen. Darüber ist nach Massgabe aller relevanten 
Umstände des Einzelfalles zu befinden. Dazu gehören allgemeine, von 
der Ehe unabhängige Elemente, wie die Dauer des Aufenthaltes in der 
Schweiz, der Grad der sozialen und wirtschaftlichen Integration in die 
hiesigen Verhältnisse, das Alter und der gesundheitliche Zustand, soweit 
Kinder vorhanden sind, deren Alter und schulische Integration, aber auch 
die Unterkunft und die Reintegrationsmöglichkeiten in der Heimat, ferner 
ehespezifische Elemente, wie die Dauer der Ehe und die Umstände, die 
zu deren Auflösung geführt haben (vgl. etwa Urteile des 
Bundesverwaltungsgerichts C-3250/2008 vom 21. Mai 2010 E. 4.3 und C-
5236/2007 vom 8. Mai 2008, E. 5.1.1 mit Hinweis; ferner Ziff. 654 ANAG-
Weisungen).

7.4. Welcher Grad an Betroffenheit in den persönlichen Verhältnissen 
notwendig ist, damit das öffentliche Interesse an der Durchsetzung der 
restriktiven Migrationspolitik gegenüber Drittausländern zurückzustehen 
hat, ist vorab mit Blick auf die Regelung des Art. 7 Abs. 1 ANAG zu 
beantworten, der ausländischen Ehegatten von Schweizerbürgern nach 
fünf Jahren Ehe auf schweizerischem Territorium einen vom weiteren 
Bestand der Ehe unabhängigen Anspruch auf Aufenthalt vermittelt. Vor 
dem Erreichen dieser zeitlichen Grenze kommt es entscheidend darauf 
an, welche Bedeutung den ehespezifischen Elementen im jeweiligen 
Einzelfall zukommt, das heisst der Dauer der ehelichen Gemeinschaft auf 
schweizerischem Territorium, den Umständen der Auflösung der 

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ehelichen Gemeinschaft und – im letzteren Zusammenhang – allfälligen 
Gewalterfahrungen in der Ehe sowie der Existenz gemeinsamer Kinder. 
Je mehr diese Elemente ins Gewicht fallen, um so eher wird man von 
einer hinreichend schweren Betroffenheit ausgehen können. Umgekehrt 
rechtfertigt sich ein um so strengerer Massstab, als sich die 
Härtesituation nicht gerade aus den oben genannten ehespezifischen 
Elementen ableiten lässt (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-
1786/2007 vom 3. Juni 2010 E. 7.3 mit Hinweis; vgl. schliesslich die 
abgestufte Regelung in Art. 50 AuG). Dabei darf jedoch nicht ausser Acht 
gelassen werden, dass der Verordnungsgeber in Art. 12 Abs. 2 zweiter 
Satz BVO unter anderem ausländische Ehegatten von Schweizer 
Bürgern von den Höchstzahlen der Begrenzungsverordnung auch für die 
Zeit nach Auflösung der Ehe ausnimmt und auf diese Weise ihrer 
besonderen Lage Rechnung trägt.

7.5. Die (zweite) Ehe des Beschwerdeführers dauerte gut eineinhalb 
Jahre und blieb kinderlos. Über seine Beziehung zur (31 Jahre älteren) 
Ehegattin vor der Ehe ist nur wenig bekannt. So soll sich der 
Beschwerdeführer – wie Abklärungen der Staatsanwaltschaft des 
Kantons Basel-Stadt im Rahmen eines gerichtspolizeilichen 
Ermittlungsverfahrens ergeben haben (vgl. Bericht vom 2. April 2000) – 
bereits vor seiner Ausschaffung nach Kroatien zeitweise unangemeldet in 
Basel bei seiner damaligen Freundin und späteren Ehefrau aufgehalten 
haben. Als einzige Besonderheit, die im Sinne der obenstehenden 
Ausführungen geeignet wäre, die Anforderung an die Betroffenheit in den 
persönlichen Verhältnissen zu senken, fällt demnach nur die Tatsache in 
Betracht, dass die Ehe durch den Tod des schweizerischen Ehegatten 
aufgelöst wurde. Solchen Schicksalschlägen kommt nach der 
Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zwar eine erhebliche 
Bedeutung zu (vgl. Urteile des Bundesverwaltungsgerichts C-5358/2007 
vom 29. Juli 2010 E. 4.4 und C-6527/2007 vom 16. Juni 2009 E. 7.4 [je 
mit Hinweisen]; ferner Botschaft zum Bundesgesetz über die 
Ausländerinnen und Ausländer vom 8. März 2002, BBl 2002 3754, die 
den Tod des Ehegatten als Beispiel für einen "wichtigen persönlichen 
Grund" nennt, der einen Anspruch auf Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 Bst. b AuG begründen kann). 
Im vorliegenden Fall gilt es allerdings zu berücksichtigen, dass sich die 
(zweite) Ehefrau des Beschwerdeführers zum Zeitpunkt des 
Eheschlusses bereits im Pensionierungsalter befand. Dass sie bereits 
eineinhalb Jahre später verschied, mag für den Beschwerdeführer 
schmerzlich gewesen sein, kommt vor dem aufgezeigten Hintergrund 

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jedoch nicht einem völlig unvorhersehbaren, schicksalhaften Schlag 
gleich, welcher der Lebensplanung des Beschwerdeführers ein abruptes 
und unerwartetes Ende setzte. Bei dieser Sachlage rechtfertigt sich ein 
relativ strenger Massstab bei der Gewichtung der privaten Interessen an 
einem weiteren Verbleib in der Schweiz (vgl. Urteil des 
Bundesverwaltungsgerichts C-2217/2007 vom 7. Juni 2010 E. 4.4).

7.6. In einer Konstellation wie der vorliegenden hat das öffentliche 
Interesse an der Durchsetzung einer restriktiven Einwanderungspolitik 
erst dann zurückzustehen, wenn die Auswirkungen des Verlustes der 
Aufenthaltsbewilligung ein Mass erreichen, das sich nicht wesentlich von 
der schwerwiegenden persönlichen Notlage im Sinne der 
Rechtsprechung zu Art. 13 Bst. f BVO unterscheidet. Eine lang dauernde 
Anwesenheit, eine fortgeschrittene soziale und berufliche Integration 
sowie ein klagloses Verhalten reichen daher für sich alleine nicht, um das 
öffentliche Interesse an der Durchsetzung der restriktiven 
Migrationspolitik in Frage zu stellen. Die Verankerung der ausländischen 
Person in der Schweiz muss vielmehr so eng sein, dass von ihr nicht 
verlangt werden kann, in einem anderen Land, insbesondere in ihrem 
Heimatstaat bzw. Herkunftsland zu leben. Berufliche, freundschaftliche 
und nachbarschaftliche Beziehungen, welche während des Aufenthaltes 
in einem Land normalerweise geknüpft werden, genügen hierzu im 
Allgemeinen nicht (vgl. BVGE 2007/45 E. 4.2 und 4.3 mit Hinweisen). 
Immerhin werden bei einer sehr langen Aufenthaltsdauer weniger hohe 
Anforderungen an das Vorliegen besonderer Umstände wie etwa eine 
überdurchschnittliche Integration oder andere Faktoren gestellt, welche 
die Rückkehr ins Heimatland als ausgesprochen schwierig erscheinen 
lassen (vgl. BGE 124 II 110 E. 3 S. 113, der bei asylsuchenden Personen 
in Anbetracht ihrer schwierigen Situation diese Grenze bei 10 Jahren 
Aufenthalt erblickt).

Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang geltend, in seinem Arbeitsumfeld gut integriert zu 
sein und über eine feste Arbeitsstelle sowie ein regelmässiges Einkommen zu verfügen, welches ihm 
erlaube, für den Unterhalt seiner Tochter aus erster Ehe aufzukommen und zudem seine Schulden 
abzubauen. Nachdem der Beschwerdeführer während längerer Zeit Sozialhilfe beziehen musste, geht er – 
soweit aus den kantonalen Akten ersichtlich – seit Mitte 2005 regelmässig einer Erwerbstätigkeit als 
Hilfsgipser nach. Allerdings ist seine berufliche und soziale Integration – entgegen seiner Ansicht – 
keineswegs so aussergewöhnlich, dass von einer Verwurzelung in der Schweiz die Rede sein könnte, die 
eine Rückkehr ins Heimatland als unverhältnismässig erscheinen lassen würde. Angesichts des als 
Vollzeitmitarbeiter erzielten Bruttolohns von Fr. 2'915.- (vgl. Lohnabrechnung vom Januar 2006), dürfte er 
kaum über eine entsprechende Ausbildung im Baugewerbe verfügen bzw. eine qualifizierte 

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Erwerbstätigkeit in diesem Berufszweig ausüben. In seinen Schlussbemerkungen vom 22. November 2010 
hielt der Beschwerdeführer jedenfalls gegenüber dem Bundesverwaltungsgericht auf entsprechende 
Anfrage hin fest, er habe "keine neuen Ergänzungen" in persönlicher, beruflicher, wirtschaftlicher oder 
familiärer Hinsicht anzuzeigen. Seine berufliche Integration geht somit nicht über das hinaus, was von 
Ausländern in vergleichbarer Lage ganz allgemein erwartet werden kann. Zudem dürfte es dem 
Beschwerdeführer bis zum heutigen Tag nicht gelungen sein, sich hierzulande eine dauerhafte 
wirtschaftliche Existenz aufzubauen, hatte er sich doch in den letzten Jahren vornehmlich um seine 
Schuldensanierung zu kümmern. Noch Ende 2005 bestanden gegen ihn nämlich Verlustscheine in der 
Höhe von insgesamt Fr. 31'560.-.

Aus den Akten ergeben sich zwar keine Hinweise auf strafrechtliche Verurteilungen. Ungeachtet dessen ist 
der Beschwerdeführer während seiner Anwesenheit in der Schweiz immer wieder negativ in Erscheinung 
getreten, meist in Zusammenhang mit übermässigem Alkoholkonsum (vgl. Polizeiverzeigung vom 20. 
November 1993 wegen Diensterschwerung, Unfug und Rauschzustandes; Polizeiverzeigung vom 7. Juni 
1998 wegen Rauschzustandes; fremdenpolizeiliche Verwarnung vom 4. Oktober 2000 wegen Einreise 
ohne Visum; Rapport der Kantonspolizei Basel-Stadt vom 24. August 2004 wegen Suizidversuchs unter 
Alkoholeinfluss; Nachtruhestörung infolge Trunkenheit vom 10. September 2007). Allein schon aufgrund 
seiner mangelhaften sozialen und wirtschaftlichen Integration kann von einer aussergewöhnlichen 
Eingliederung in die hiesigen Verhältnisse und gleichzeitigen Entfremdung von den früheren 
Lebensverhältnissen keine Rede sein. An dieser Beurteilung vermag auch die längere Dauer seines 
Aufenthaltes in der Schweiz nichts zu ändern; nicht zuletzt, weil dieser seit Ablauf der letzten 
fremdenpolizeilichen Bewilligung nur aufgrund des hängigen Aufenthaltsverfahrens von den Behörden in 
der Schweiz geduldet wurde (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-533/2006 vom 19. Mai 2008 E. 
6.5.1).

Nichts zu seinen Gunsten abzuleiten vermag der Beschwerdeführer ferner aus dem Umstand, dass die 
kantonale Migrationsbehörde seine Aufenthaltsbewilligung nach dem Tod der Schweizer Ehegattin 
wiederholt vorbehaltlos und eigenmächtig verlängert hat, wäre sie doch bereits zu diesem Zeitpunkt 
gemäss Ziff. 132.4 Bst. e der ANAG-Weisungen verpflichtet gewesen, ihren Entscheid dem BFM zur 
Zustimmung zu unterbreiten. Wie oben (E. 4) dargelegt, waren diese unter Verstoss gegen Art. 19 Abs. 5 
ANAV erteilten Verlängerungen ungültig (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-1300/2007 vom 18. 
Dezember 2008 E. 6.3; vgl. auch C-563/2006 vom 28. November 2007 E. 4.2 mit Hinweisen).

7.7. Was die zu erwartende Situation im Heimatland anbelangt, gilt es 
festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer, der auch über einen 
bosnisch-herzegowinischen Reisepass verfügt, in den letzten Jahren 
immer wieder während längerer Zeit in Kroatien aufgehalten hat, was auf 
nach wie vor bestehende enge Kontakte zur Herkunftsregion und auf ein 
intaktes Beziehungsnetz vor Ort schliessen lässt. Dabei kann nach dem 
Gesagten nicht entscheidwesentlich sein, dass die wirtschaftlichen 
Verhältnisse sowie die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt in Kroatien 

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bzw. Bosnien-Herzegowina nicht mit denjenigen in der Schweiz 
vergleichbar sind. Der Beschwerdeführer verfügt jedoch über berufliche 
Erfahrungen im Baugewerbe, die ihm nach einer Rückkehr in seine 
Heimat beim Wiedereinstieg ins Berufsleben von Nutzen sein werden. 
Somit deutet nichts darauf hin, dass einer Wiedereingliederung in 
Kroatien oder Bosnien-Herzegowina unüberwindbare Hindernisse 
entgegenstehen könnten.

7.8. Eine wertende Gewichtung der sich gegenüberstehenden Interessen 
führt das Bundesverwaltungsgericht zum Schluss, dass unter den 
gegebenen Umständen das private Interesse des Beschwerdeführers an 
der weiteren fremdenpolizeilichen Regelung seines Aufenthalts in der 
Schweiz gegenüber dem öffentlichen Interesse an der Durchsetzung 
einer restriktiven Migrationspolitik gegenüber Personen aus dem Nicht-
EU/EFTA-Raum zurückzustehen hat. Die Verweigerung der Zustimmung 
durch die Vorinstanz ist deshalb als verhältnismässige und angemessene 
Massnahme zu bestätigen.

8. 
Aus der Rechtmässigkeit der Zustimmungsverweigerung folgt ohne 
weiteres die Rechtmässigkeit der Wegweisung aus der Schweiz (vgl. Art. 
12 Abs. 3 ANAG), und es bliebe zu prüfen, ob dem Wegweisungsvollzug 
Hindernisse im Sinne von Art. 14a ANAG entgegenstehen. Da solche 
Vollzugshindernisse weder geltend gemacht werden noch sich aus den 
Akten ergaben, ist die angefochtene Verfügung auch unter diesem 
Gesichtspunkt zu Recht ergangen.

9. 
Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 
Bundesrecht nicht verletzt und den rechtserheblichen Sachverhalt richtig 
und vollständig feststellt; sie erweist sich auch als angemessen (Art. 49 
VwVG). Die Beschwerde ist daher abzuweisen.

10. 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrenskosten dem 
unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 
Diese sind auf Fr. 700.- festzusetzen (Art. 1, 2 und 3 Bst. b des 
Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 700.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dem am 19. 
Dezember 2007 geleisteten Kostenvorschuss gleicher Höhe verrechnet.

3.
Dieses Urteil geht an:

– den Beschwerdeführer (Einschreiben)
– die Vorinstanz (Akten Ref-Nr. […] zurück)
– das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt (ad […])

Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Marianne Teuscher Daniel Brand

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