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**Case Identifier:** 0fad370c-55f2-5a60-a24c-72bbc604cbc5
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-06
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 06.06.2019 720 19 38/136
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-19-38-136_2019-06-06.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 6. Juni 2019 (720 19 38 / 136) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Bemessung des Valideneinkommens bei einer selbständigen Erwerbsätigkeit; Zumutbar-

keit des Berufswechsels 

 

 
 
 
 
 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Markus Mattle, Kan-

tonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin i.V. Evelyne Frey 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Martin Lutz, Advokat, 
Falknerstrasse 3, Postfach 175, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  

 
 
 
A. Die 1966 geborene A.____ arbeitet seit 1989 als selbständig erwerbende Coiffeuse mit 
eigenem Betrieb ohne Angestellte. Seit dem Sommer 2013 leidet sie anhaltend an einer limitie-

 

 
 
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renden Schmerzsymptomatik ausgehend von der unteren lumbalen Wirbelsäule. In ihrer ange-
stammten Tätigkeit als Coiffeuse ist sie seit dem 20. Dezember 2013 teilweise arbeitsunfähig. 
Am 2. Juni 2014 (Eingang) meldete sie sich unter Hinweis auf eine Verengung der Nervenkanäle 
an der unteren Wirbelsäule und Arthrose bei der Invalidenstelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) zum 
Leistungsbezug an. Nach Vornahme der medizinischen und beruflichen Abklärungen sowie nach 
Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. Dezember 
2018 einen Rentenanspruch in Anwendung der allgemeinen Bemessungsmethode und unter Hin-
weis auf einen Invaliditätsgrad von 0 % ab. 
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Advokat Martin Lutz, am 1. Februar 
2019 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht 
(Kantonsgericht). Darin beantragte sie, es sei die Verfügung vom 21. Dezember 2018 aufzuheben 
und es sei ihr eine halbe Invalidenrente zuzusprechen; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung 
brachte sie im Wesentlichen vor, dass es an einer Bestimmbarkeit ihres Einkommens fehle und 
dass den Berechnungen des Einkommens durch die IV-Stelle nicht gefolgt werden könne. Zudem 
sei ihr die Aufgabe ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit nicht zumutbar. 
 
C. Mit Vernehmlassung vom 27. März 2019 beantragte die IV-Stelle die Abweisung der Be-
schwerde. 
 
D. Die Beschwerdeführerin hielt in ihrer Replik vom 15. April 2019 an ihrem Antrag fest und 
fügte als Begründung hinzu, dass für die Bemessung des Invaliditätsgrades die ausserordentliche 
Bemessungsmethode mit Betätigungsvergleich anzuwenden sei.  
 
E. Die IV-Stelle hielt in ihrer Duplik vom 23. April 2019 ihren Anträgen und Begründungen 
fest.  
 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versicherungs-
gericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden Verfah-
rens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständigkeit des 
Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das 
Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwer-
den gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der 
vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Be-
schwerde ist demnach einzutreten.  
 
2.1 Streitig und im Folgenden zu prüfen ist der Rentenanspruch der Beschwerdeführerin. 
Massgebend ist der Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung vom 

 

 
 
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21. Dezember 2018 entwickelt hat. Dieser Zeitpunkt bildet rechtsprechungsgemäss die zeitliche 
Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis (BGE 129 V 4 E. 1.2).  
 
2.2 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während ei-
nes Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig ge-
wesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
2.3 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähig-
keit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer 
Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berück-
sichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere 
Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Ge-
burtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verste-
hen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind nach 
Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berück-
sichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht 
nicht überwindbar ist (Satz 2). 
 
3. Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abgestuft: 
Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 70 %, auf 
eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie zu mindes-
tens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist.  
 
4.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades im Erwerbsbereich bildet die 
Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträch-
tigungen arbeitsunfähig ist. 
 
4.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und insbesondere auch bei der Beurtei-
lung der Arbeitsfähigkeit einer versicherten Person ist die rechtsanwendende Behörde – die Ver-
waltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die vorab von Ärztinnen und 
Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Deren Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurtei-
len und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 
versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 115 V 134 E. 2, 114 V 314 E. 3c, 105 V 158 E. 1 in 
fine). Darüber hinaus bilden die ärztlichen Stellungnahmen eine wichtige Grundlage für die Beur-
teilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt aus-
geübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und nach 

 

 
 
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ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarer-weise noch ver-
richtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der Invaliditätsschät-
zung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversicherung, 
St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen).  
 
4.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle ande-
ren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, 
ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 
die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben 
worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-
dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten 
begründet sind (BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
4.4 Die Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als ver-
einbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die 
Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser Richtlinien in 
BGE 125 V 352 ff. E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit weiteren Hinweisen). 
So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztin-
nen und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergeb-
nissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht kon-
krete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit 
weiteren Hinweisen). Diese im Bereich der Unfallversicherung entwickelten Grundsätze finden 
für das IV-Verwaltungsverfahren sinngemäss Anwendung (Urteil des EVG vom 9. August 2000, 
I 437/99 und I 575/99, E. 4b/bb). 
 
5. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten – auch von Selbst-
ständigerwerbenden – ist Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die 
Bestimmung des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarkt-
lage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das 
sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkom-
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er-
werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt wer-
den. Aus der Einkommensdifferenz lässt sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Me-
thode des Einkommensvergleichs; BGE 128 V 30 E. 1). Insoweit die fraglichen Erwerbsein-kom-
men ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie nach Massgabe der im Einzelfall 
bekannten Umstände zu schätzen und sind die so gewonnenen Annäherungswerte miteinander 
zu vergleichen. Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuverlässig er-
mitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für nicht erwerbstätige 
Versicherte (Art. 28a Abs. 2 IVG) ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invaliditätsgrad 

 

 
 
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nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfä-higkeit in der kon-
kreten erwerblichen Situation zu bestimmen. Der grundsätzliche Unterschied des ausserordentli-
chen Bemessungsverfahrens zur spezifischen Methode (gemäss Art. 28a Abs. 2 IVG) besteht 
darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach Massgabe des Betäti-gungsvergleichs als sol-
chem bemessen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungs-vergleichs die leidensbe-
dingte Behinderung festzustellen; sodann aber ist diese im Hinblick auf ihre erwerblichen Auswir-
kungen besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschränkung im funktionellen Leistungsver-
mögen eines Erwerbstätigen kann zwar, braucht aber nicht notwendi-gerweise, eine Erwerbsein-
busse gleichen Umfangs zur Folge zu haben. Wollte man bei Er-werbstätigen ausschliesslich auf 
das Ergebnis des Betätigungsvergleichs abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, 
wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidität nach Massgabe der Erwerbsunfä-
higkeit zu bestimmen ist (ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 128 V 30 f. E. 1 mit 
Hinweisen).  
 
6. Die IV-Stelle stützt sich in der angefochtenen Verfügung vom 21. Dezember 2018 bei 
der Würdigung des massgebenden medizinischen Sachverhalts und bei der Beurteilung der Ar-
beitsfähigkeit der Beschwerdeführerin auf das Gutachten von Dr. med. B.____, FMH Rheumato-
logie und FMH Innere Medizin, vom 8. Juni 2015, wonach die Beschwerdeführerin sowohl in ihrer 
angestammten als auch in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig sei. 
Dr. med. C.____, FMH Allgemeinmedizin (D), stellt in seinem RAD-Bericht vom 17. Juni 2015 
fest, dass das erwähnte Gutachten von Dr. B.____ den bundesgerichtlichen Anforderungen ent-
spreche: Es sei in den strittigen Belangen umfassend, beruhe auf allseitigen Untersuchungen, 
berücksichtige die beklagten Beschwerden, sei in Kenntnis der Vorakten erstellt, sei in der Dar-
legung der medizinischen Zusammenhänge und der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtend und enthalte eine nachvollziehbare Begründung der Schlussfolgerungen. Er bestätigt 
in der Folge die 50%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten und in einer leidensangepassten 
Tätigkeit seit Dezember 2013. Diese Beurteilung deckt sich auch mit dem Bericht vom 18. No-
vember 2014 des behandelnden Arztes, Dr. med. D.____, FMH für Innere Medizin, spez. Rheu-
matologie. Darin wird konkretisiert, dass der Beschwerdeführerin bei einer 50%igen Arbeitsunfä-
higkeit eine wechselbelastende Tätigkeit mit Treppensteigen, Kauern, Knien, Rotation im Sit-
zen/Stehen und Heben/Tragen von maximal 5 kg während vier Stunden pro Tag zumutbar sei, 
wobei sie die letzten vier genannten Tätigkeiten nicht repetitiv ausführen könne.  
 
Gestützt auf diese ärztlichen Unterlagen ist davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin in 
ihrer angestammten und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig ist. Dies 
wird denn auch von der Beschwerdeführerin nicht bestritten. 
 
7. Streitig und zu prüfen ist jedoch die Bemessung der Invalidität, namentlich die Wahl der 
Bemessungsmethode. Die IV-Stelle ermittelte den Invaliditätsgrad der Beschwerdeführerin mit-
tels der ordentlichen Bemessungsmethode des Einkommensvergleichs. Dies beanstandet die 
Beschwerdeführerin, weil sich ihr Valideneinkommen nicht genügend zuverlässig ermitteln lasse 
und die ausserordentliche Bemessungsmethode mit Betätigungsvergleich anzuwenden sei. Für 
die Frage nach der richtigen Bemessungsmethode ist daher vorab die Beurteilung des Validen-
einkommens vorzunehmen (vgl. hierzu E. 5 hiervor). 

 

 
 
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7.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Person 
im massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen Umstände 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdienen 
würde. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie möglich zu erfolgen. Da erfahrungsgemäss 
in der Regel die bisherige Tätigkeit im Gesundheitsfall weitergeführt worden wäre, ist Anknüp-
fungspunkt für die Bestimmung des Valideneinkommens grundsätzlich der letzte vor Eintritt der 
Gesundheitsschädigung erzielte, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwick-
lung angepasste Verdienst (BGE 134 V 322 E. 4.1, 129 V 222 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Das Vali-
deneinkommen von Selbständigerwerbenden kann gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung 
grundsätzlich aufgrund der Einträge im individuellen Konto (IK) bestimmt werden (vgl. Urteil des 
Bundesgerichts vom 30. Dezember 2013, 8C_567/2013, E. 2.2.2 mit Hinweisen). Weist das bis 
Eintritt der Invalidität erzielte Einkommen starke und verhältnismässig kurzfristig in Erscheinung 
getretene Schwankungen auf, ist dabei auf den während einer längeren Zeitspanne erzielten 
Durchschnittsverdienst abzustellen (Urteil des Bundesgerichts vom 30. Dezember 2013, 
8C_567/2013, E. 2.2.2 mit Hinweisen).  
 
7.2 Auf der Grundlage des IK-Auszugs vom 15. Juli 2015 setzte die IV-Stelle das Validen-
einkommen unter Beizug der Jahre 2004 bis 2013 auf Fr. 24‘919.-- fest. In der Vernehmlassung 
vom 27. März 2019 folgte sie sodann dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, es seien lediglich 
die Jahre 2005 bis 2010 zu beachten, weil sich ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen ab dem 
Jahr 2011 in der Höhe ihres Erwerbseinkommens niedergeschlagen hätten. Neu setzte die IV-
Stelle das Valideneinkommen auf Fr. 30‘350.-- fest. Die Berechnung der IV-Stelle ist nicht zu 
beanstanden. Gemäss dem erwähnten IK-Auszug betrug das Einkommen in der Zeit von 2005 
bis 2010 zunächst Fr. 17‘900.--, dann Fr. 38‘100.--, und schwankte danach zwischen Fr. 27‘300.-
- und Fr. 34‘900.--. Die Summe dieser Einkommen ergibt Fr. 182‘100.--, womit das durchschnitt-
liche Einkommen Fr. 30‘350.-- beträgt. Nach diesem Zeitraum lassen sich in den IK-Auszügen 
Mindereinnahmen feststellen: von 2011 bis 2013 betrug das Einkommen zwischen Fr. 9‘094.-- 
und Fr. 9‘333.--, mithin sind ab dem erwähnten Zeitpunkt die Auswirkungen der gesundheitlichen 
Beschwerden auf das Einkommen ersichtlich. Diese Jahre wurden daher zu Recht nicht in die 
Bemessung des Valideneinkommens miteinbezogen. Ferner sind Steueroptimierungen bei der 
Festlegung des Valideneinkommens entgegen dem Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht zu 
berücksichtigen. Massgebend ist einzig der AHV-pflichtige Lohn (Urteil des Bundesgerichts vom 
10. November 2009, 8C_9/2009, E. 3.4). In diesem Zusammenhang ist festzuhalten, dass eben-
falls zu Recht keine Parallelisierung des Valideneinkommens erfolgte, da die Beschwerdeführerin 
als angestellte Coiffeuse ein höheres Einkommen hätte erzielen können und sie sich demzufolge 
freiwillig mit diesem Einkommen begnügt hat. Die Beschwerdeführerin bringt denn auch nicht vor, 
sich um eine Anstellung bemüht zu haben.  
 
7.3 Das Valideneinkommen kann durch die vorliegenden IK-Auszüge nach dem Gesagten 
genügend zuverlässig bestimmt werden. Die IV-Stelle stellte demzufolge zu Recht auf den IK-
Auszug vom 15. Juli 2015 unter Beizug der Jahre 2005 bis 2010, das heisst auf das effektive 
Einkommen der Beschwerdeführerin vor Eintritt ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen, ab. 
Mit der IV-Stelle ist folglich von einem jährlichen Valideneinkommen von Fr. 30‘350.-- auszuge-

 

 
 
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hen. Wie in Erwägung 8 aufgezeigt wird, kann auch das Invalideneinkommen genügend zuver-
lässig bestimmt werden. Damit kommt nicht die ausserordentliche Bemessungsmethode, son-
dern die ordentliche Methode des Einkommensvergleichs zur Anwendung (BGE 104 V 135 
E. 2c). 
 
8. Streitig ist sodann die Berechnung des Invalideneinkommens. Die IV-Stelle setzte das 
Invalideneinkommen auf Fr. 26‘896.-- fest. Sie verweist diesbezüglich auf die 50%ige Arbeitsfä-
higkeit der Beschwerdeführerin in einer Verweistätigkeit und legt dem Invalidenlohn die Tabelle 
TA1_tirage_skill_level, Privater Sektor Total, Kompetenzniveau der Tätigkeit 1, Spalte Frauen, 
der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2012 des Bundesamtes für Statistik zugrunde. 
Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass auf das effektive 
Invalideneinkommen abzustellen sei, weil ihr die Aufgabe ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit als 
Coiffeuse nicht zumutbar sei. Vorweg zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin ein Berufswechsel 
zuzumuten ist. 
 
8.1.1 Nach der Rechtsprechung gilt im Gebiet der Invalidenversicherung ganz allgemein der 
Grundsatz, dass die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber 
vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern; deshalb besteht kein 
Rentenanspruch, wenn die Person selbst ohne Eingliederungsmassnahmen zumutbarerweise in 
der Lage wäre, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Die Selbstein-glie-
derung als Ausdruck der allgemeinen Schadenminderungspflicht ist eine Last, welche die versi-
cherte Person auf sich zu nehmen hat, soll ihr Leistungsanspruch – auf gesetzliche Ein-gliede-
rungsmassnahmen oder Rente – gewahrt bleiben. Von der versicherten Person dürfen dabei nur 
Vorkehren verlangt werden, die unter Berücksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven 
Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind (AHI-Praxis 2001 S. 282, E. 5a/aa; BGE 113 V 28 
E. 4a). 
 
8.1.2 Aufgrund der geschilderten Schadenminderungspflicht darf deshalb von selbständig Er-
werbstätigen erwartet werden, dass sie sich im Betrieb soweit möglich so organisieren, dass sie 
Arbeiten verrichten können, die ihnen gesundheitshalber noch zumutbar sind. Ist dies über-haupt 
nicht möglich oder erscheint die bisherige Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen als ungeeig-
net, so steht die Aufnahme einer unselbstständigen (Haupt-)Erwerbstätigkeit zur Dis-kussion. 
Nach der Rechtsprechung kann dem Einkommensvergleich eine solche zugrunde gelegt werden, 
wenn hiervon eine bessere erwerbliche Verwertung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden kann 
und der berufliche Wechsel unter Berücksichtigung der gesamten Umstände (Alter, Aktivitäts-
dauer, Ausbildung, Art der bisherigen Tätigkeit, persönliche Lebensumstände) als zumutbar er-
scheint (Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; heute: Bundesge-
richt, sozialrechtliche Abteilungen] vom 7. Juni 2006, I 38/06, E. 3.2 mit Hinweisen; AHI-Praxis 
2001 S 283, E. 5a/bb mit Hinweisen). Die Anforderungen an die Pflicht zur Selbsteingliederung 
als Ausdruck der allgemeinen Schadenminderungspflicht dürfen dabei zulässigerweise dort hö-
her sein, wo eine verstärkte Inanspruchnahme der Invalidenversicherung in Frage steht. In die 
erforderliche Interessenabwägung sind deshalb auch die in Frage stehenden Rentenleistungen 
einzubeziehen (Urteil des Bundesgerichts vom 21. Juli 2009, 9C_111/2009, E. 2.2.2 mit Hinwei-
sen). 

 

 
 
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8.1.3 Wie bereits ausgeführt (vgl. E. 6 hiervor) ist die ärztliche Beurteilung der 50%igen Ar-
beitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und in einer Verweistätigkeit unbestritten. Ebenso 
wenig wird das von Dr. D.____ erstellte Zumutbarkeitsprofil beanstandet. Im „Abklärungsbericht 
Selbständigerwerbende“ vom 7. Juli 2015 stellte die Abklärungsperson im Rahmen der Beurtei-
lung der Umstände der selbständigen Erwerbstätigkeit als Coiffeuse fest, die Versicherte erwecke 
mangels gesundheitlicher Besserung mit den bisherigen Therapien nicht den Eindruck, ihr Pen-
sum wieder steigern zu können. Allerdings wolle sie ihren Betrieb wenn immer möglich weiterfüh-
ren. Sie sei dort frei in der Termingestaltung und könne die Arbeit ihrer Tagesverfassung anpas-
sen. Die Abklärungsperson liess daraufhin die Frage, wie es mit der Erwerbstätigkeit der Versi-
cherten weitergehen könne, ausdrücklich offen. In diesem Zusammenhang macht die Beschwer-
deführerin geltend, dass sie aufgrund der genannten Freiheiten ihre Restarbeitsfähigkeit in ihrem 
eigenen Betrieb am besten nutzen könne. Auch gemäss Bericht von Dr. B.____ sei ihre selbstän-
dige Erwerbstätigkeit als Coiffeuse aus diesen Gründen optimal auf ihre Gesundheitsproblematik 
zugeschnitten. Dem erwähnten Abklärungsbericht ist demgegenüber zu entnehmen, dass sie im 
Gespräch mit der Abklärungsperson mehrfach beschrieb, sie arbeite nur vormittags. Diese Ar-
beitszeit entspricht dem Bericht vom 18. November 2014 von Dr. B.____, wonach die Beschwer-
deführerin in einem 50%igen Pensum während vier Stunden pro Tag arbeiten könne. Ferner wird 
in keinem Arztbericht festgehalten, dass eine der Beschwerdeführerin zumutbare Verweistätigkeit 
über den ganzen Tag hinweg zu verteilen sei. Die frei wählbaren Arbeitszeiten in der selbständi-
gen Erwerbstätigkeit als Coiffeuse sprechen demzufolge nicht gegen die Zumutbarkeit eines Be-
rufswechsels.  
 
8.1.4 Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind bei der Beurteilung der Zumutbarkeit 
der Aufgabe der selbständigen Erwerbstätigkeit weitere Umstände (vgl. hierzu E. 8.2 hiervor) zu 
berücksichtigen. Es ist zutreffend, dass die selbständige Erwerbstätigkeit schon seit langer Dauer 
besteht. Allerdings verbleibt der heute 53-jährigen Beschwerdeführerin – im Zeitpunkt der gut-
achterlichen Abklärung war sie 48 Jahre alt –bis zur Pensionierung genügend Zeit für eine Um-
orientierung, weshalb ihr Alter und die lange Dauer der selbständigen Erwerbstätigkeit vorliegend 
nicht gegen die Zumutbarkeit der Aufgabe ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit sprechen. Die 
Beschwerdeführerin begründet die Unzumutbarkeit auch damit, dass sie in ihrem Coiffeursalon 
ihre sozialen Kontakte pflege. Diese seien wesentlich, da die Beschwerdeführerin abends nicht 
mehr ausgehen könne. Dem ist entgegen zu halten, dass soziale Kontakte auch neben dem Be-
rufsleben gepflegt werden können. Daher ist dieser Aspekt nicht derart zu gewichten, dass eine 
Unzumutbarkeit des Berufswechsels angenommen werden könnte. Nicht massgebend ist so-
dann, dass die Beschwerdeführerin ihre obligatorische Schulzeit nicht vollendete. Vielmehr kann 
sie einen Lehrabschluss vorweisen, obwohl sie keinen Schulabschluss besitzt. Der allgemeine 
Arbeitsmarkt bietet zudem zahlreiche Tätigkeiten, welche keine konkrete Ausbildung vorausset-
zen und zugleich dem Zumutbarkeitsprofil der Beschwerdeführerin entsprechen. Zuletzt ist zu 
berücksichtigen, dass die Beschwerdeführerin in einer unselbständigen Erwerbstätigkeit gemäss 
dem entsprechenden Tabellenlohn mehr verdienen könnte, als ihre Einnahmen als selbständige 
Coiffeuse betragen.  
 

 

 
 
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Das Gesamtbild ergibt, dass es der Beschwerdeführerin trotz der langen Dauer ihrer selbständi-
gen Erwerbstätigkeit zuzumuten ist, diese Tätigkeit aufzugeben und eine unselbständige Tätigkeit 
aufzunehmen. 
 
8.2. Da vorliegend von der Zumutbarkeit eines Berufswechsels auszugehen ist, ist für die 
Festsetzung des Invalideneinkommens nicht auf das tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen, 
sondern auf die Tabellenlöhne der LSE abzustellen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1). Die von der  
IV-Stelle gestützt auf die LSE vorgenommene Berechnung des Invalideneinkommens wurde von 
der Beschwerdeführerin zu Recht nicht bestritten. Es kann folglich auf das von der IV-Stelle fest-
gelegte Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 26‘896.-- abgestellt werden. 
 
8.3 Für die Berechnung des Invaliditätsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkom-
mensvergleichs ist das Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 30‘350.-- dem Invalideneinkom-
men in der Höhe von 26‘896.-- gegenüberzustellen. Im vorliegenden Fall ergibt diese Gegenüber-
stellung einen Invaliditätsgrad von 11.38 %. 
 
9. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die IV-Stelle zu Recht die ordentliche Bemes-
sungsmethode des Einkommensvergleichs angewendet hat und die Berechnung des Validenein-
kommens korrekt erfolgt ist. Zudem ist der Beschwerdeführerin die Aufgabe ihrer selbständigen 
Erwerbstätigkeit zumutbar und die Festlegung des Invalideneinkommens ist nicht zu beanstan-
den. Aufgrund des ermittelten Invaliditätsgrades von 11.38 % hat die IV-Stelle den Anspruch auf 
eine Invalidenrente der Beschwerdeführerin zu Recht verneint. Aus diesen Gründen ist die Be-
schwerde vollumfänglich abzuweisen. 
 
11. Gemäss Art. 69 Abs. 1

bis
 Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um 

die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsge-
richt kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom 
Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, 
in denen ein durchschnittlicher Verfahrensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfah-
renskosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- 
fest. Nach § 20 Abs. 3 Satz 2 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord-
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegen-
den Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Vorliegend ist die Beschwerdeführerin unter-
liegende Partei, weshalb sie die Verfahrenskosten zu tragen hat. Diese werden mit dem geleis-
teten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 800.-- verrechnet. Entsprechend dem Verfahrensaus-
gang wird keine Parteientschädigung zugesprochen (Art. 61 lit. g ATSG). 
  

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der Beschwer-
deführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 800.-- verrechnet. 

 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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