# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e1144ad-2dbf-58a3-906a-e4fadd16fad0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250141-O1
**Docket/Reference:** PS250141-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250141-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde
über Schuldbetreibung und Konkurs

Geschäfts-Nr.: PS250141-O/U

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. et phil. D. Glur, Vorsitzender, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin lic. iur. C. Schmidt

Urteil vom 11. August 2025

in Sachen

gegen

A._____,

Beschwerdeführer,

1.

2.

B._____,

C._____,

Beschwerdegegner,

1, 2 vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X._____,

betreffend Revision der Einkommenspfändung vom 13. Dezember 2024 / 

Pfändung Nr. 1 / Betreibung Nr. 2, 3, 4

(Beschwerde über das Betreibungsamt Schlieren/Urdorf)

Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 21. Mai 

2025 (CB240027)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Am 6. Mai 2024 stellten die Beschwerdegegner 1 und 2 aufgrund dreier 

Verlustscheine beim Betreibungs- und Stadtammannamt Schlieren/Urdorf (fortan 

Betreibungsamt) drei Fortsetzungsbegehren (Betreibungen Nr. 5, 6 und 7) und er-

suchten um gründliche und genaue Prüfung der Schuldnerangaben und Belege 

(act. 6/3/5). Daraufhin eröffnete das Betreibungsamt die Betreibungen Nr. 2, 3 

und 4 und vollzog am 31. Mai 2024 die entsprechende Pfändung im Beisein des 

Beschwerdeführers auf dem Amt (act. 5, E. II.2). Im Nachgang zum Vollzug setzte 

das Betreibungsamt dem Beschwerdeführer Frist bis zum 10. Juni 2024, um di-

verse Unterlagen und Belege nachzureichen (Geschäfts-Nr. CB240010-M; act. 5, 

E. II.2). Am 17. Juli 2024 berechnete das Betreibungsamt das Existenzminimum 

des Beschwerdeführers sowie von dessen Ehefrau von monatlich total 

Fr. 9'186.00 und erliess aufgrund einer negativen Pfändungsquote direkt in allen 

Betreibungen einen Verlustschein. Gegen diese Verlustscheine erhoben die Be-

schwerdegegner erstmals Beschwerden, welche mit Urteilen vom 23. bzw. 

24. September 2024 gutgeheissen wurden. Das Betreibungsamt wurde angewie-

sen, den Sachverhalt im Sinne der Erwägungen genauer abzuklären und die 

Pfändung resp. den Pfändungsvollzug zu ergänzen (Geschäfts-Nr. CB240010-12; 

act. 6/10/14, act. 6/11/14 und act. 6/12/14; act. 5, E. II.2). Das Betreibungsamt 

nahm sodann eine erneute Einkommenspfändung vor und erliess am 26. Novem-

ber 2024 eine Pfändungsurkunde, wobei keine Kinderbetreuungskosten in das 

Existenzminimum eingerechnet wurden. Aufgrund einer Anpassung der einjähri-

gen Frist hinsichtlich der Einkommenspfändung erliess das Betreibungsamt am 

5. Dezember 2024 eine revidierte Pfändungsurkunde (act. 6/6/14-15). Am 13. De-

zember 2024 erliess das Betreibungsamt sodann erneut eine Revisionsverfügung, 

mit welcher wiederum Fr. 4'000.– Kinderbetreuungskosten Eingang in das Exis-

tenzminimum fanden (act. 6/6/17).

1.2. Mit Eingabe vom 27. Dezember 2024 (act. 6/1) beantragten die Beschwer-

degegner die beim Bezirksgericht Dietikon als untere kantonale Aufsichtsbehörde 

über Schuldbetreibung und Konkurs (fortan Vorinstanz) die Aufhebung der Revi-

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sion der Einkommenspfändung vom 13. Dezember 2024 in der Pfändung Nr. 1 

resp. in den Betreibungen Nr. 2, 3 und 4. Ferner beantragten sie, das Betrei-

bungsamt anzuweisen, den Sachverhalt mit gehöriger Sorgfalt abzuklären und 

nach Abklärung eine korrekte Revision der Einkommenspfändung sowie Pfän-

dung vorzunehmen (act. 6/1, Rechtsbegehren Ziff. 1 und 2). Die Beschwerdegeg-

ner brachten hierzu zusammengefasst vor, dass das Betreibungsamt seinen 

Pflichten im Rahmen der Pfändung des Beschwerdeführers nicht genügend nach-

gekommen sei. Das Betreibungsamt habe es unterlassen, die Angaben des Be-

schwerdeführers gegenüber dem Betreibungsamt eingehend zu überprüfen und 

seine Verhältnisse sowie diejenigen seiner Ehefrau von Amtes wegen gehörig ab-

zuklären. Dies, obwohl bereits drei Beschwerden in denselben Betreibungen resp. 

Pfändungen geführt und von der Aufsichtsbehörde gutgeheissen worden seien. 

Das Betreibungsamt habe nach der Gutheissung der Beschwerden zwar eine Ein-

kommenspfändung vorgenommen, es seien aber schlussendlich erneut unge-

rechtfertigterweise Kinderbetreuungskosten von Fr. 4'000.–, Autoleasingkosten 

von Fr. 533.40 sowie pauschale Arbeitsfahrtkosten von Fr. 600.– in das Existenz-

minimum eingerechnet worden. Anderseits habe es das Betreibungsamt weiterhin 

unterlassen, periodische Zahlungseingänge von rund Fr. 15'500.– eingehend ab-

zuklären (act. 6/1). In prozessualer Hinsicht ersuchten sie um Erteilung der auf-

schiebenden Wirkung, eventualiter nach Ansetzung einer Frist zur Stellungnahme 

(act. 6/1, prozessuale Anträge Ziff. 3 und 4).

1.3. Mit Beschluss vom 7. Januar 2025 zog die Vorinstanz Verfahrensakten bei. 

Ferner setzte sie dem Betreibungsamt Frist zur Vernehmlassung sowie Einrei-

chung der Betreibungsakten und dem Beschwerdeführer Frist zur Stellungnahme 

an. Gleichzeitig wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt 

(act. 6/4). Nach Eingang der Vernehmlassung vom 16. Januar 2025 samt Beila-

gen (act. 6/5 und 6/6/1-22) sowie der Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 

24. Januar 2025 (act. 6/8) hiess die Vorinstanz die Beschwerde mit Urteil vom 

21. Mai 2025 (act. 3 = act. 5 [Aktenexemplar] = act. 6/13) gut, hob die Revision 

der Einkommenspfändung vom 13. Dezember 2024 in der Pfändung Nr. 1 (Betrei-

bung Nr. 2, 3 und 4) auf und wies das Betreibungsamt an, das betreibungsrechtli-

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che Existenzminimum des nunmehrigen Beschwerdeführers unter Beachtung der 

vorinstanzlichen Erwägungen neu zu bestimmen.

1.4. Hiergegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. Mai 2025 

samt Beilagen (act. 2, act. 3, act. 4/1-3) Rekurs (recte: Beschwerde, vgl. nachfol-

gend E. 2.2) bei der Kammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuld-

betreibung und Konkurs. Er beantragt, den Entscheid des Bezirksgerichts Dieti-

kon vom 21. Mai 2025 aufzuheben und sein Existenzminimum unter korrekter An-

wendung von Art. 93 SchKG sowie unter umfassender Würdigung der tatsächli-

chen familiären und wirtschaftlichen Verhältnisse neu festzulegen (act. 2, Rechts-

begehren, Ziff. 1 und 2). Ferner beantragt der Beschwerdeführer, es sei festzu-

stellen, dass die aktuelle Festlegung des betreibungsrechtlichen Existenzmini-

mums auf Fr. 2'362.– offensichtlich unzureichend sei, insbesondere bei einer 

Miete von Fr. 2'240.– und der Verantwortung für eine fünfköpfige Familie (act. 2, 

Rechtsbegehren, Ziff. 3). Schliesslich ersucht er um rückwirkende Berücksichti-

gung der Differenz zwischen dem tatsächlichen Existenzminimum gemäss den 

Vorgaben des Kantons Schaffhausen und der bisherigen Berechnung (act. 2, 

Rechtsbegehren, Ziff. 4). Die vorinstanzlichen Akten wurden beigezogen (act. 6/1-

14/3). Auf weitere prozessleitende Schritte wurde verzichtet. Das Verfahren er-

weist sich als spruchreif.

2.

2.1.

Für das Beschwerdeverfahren nach Art. 18 SchKG sind die Regelungen 

von Art. 319 ff. ZPO anwendbar (Art. 20a Abs. 3 SchKG i.V.m. § 18 EG SchKG 

und § 84 GOG). Mit der Beschwerde kann folglich die unrichtige Rechtsanwen-

dung und die offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend ge-

macht werden (Art. 320 ZPO). Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz in-

nert der zehntägigen Rechtsmittelfrist (Art. 18 Abs. 1 SchKG; § 84 GOG), schrift-

lich, mit Anträgen versehen und begründet einzureichen (Art. 321 Abs. 1 ZPO). 

Begründen bedeutet, sich mit den Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids 

im Einzelnen auseinanderzusetzen und anzugeben, an welchen Mängeln der an-

gefochtene Entscheid leide. Auch juristische Laien, an deren Begründung keine 

allzu strengen Anforderungen gestellt werden, dürfen sich nicht darauf beschrän-

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ken, bloss auf die Vorakten zu verweisen, pauschale Kritik am vorinstanzlichen 

Entscheid zu üben oder das zu wiederholen, was sie bereits vor Vorinstanz vorge-

bracht haben (vgl. OGer ZH PS240079 vom 16. Mai 2024, E. 3.1.1; PS210006 

vom 4. Februar 2021, E. 4; PS200210 vom 2. November 2020, E. 4; PS160079 

vom 26. Mai 2016, E. II.3.1). Bei fehlender Auseinandersetzung bzw. Begründung 

ist ohne Weiteres auf die Beschwerde nicht einzutreten (ZR 110 Nr. 80; OGer ZH 

PS110192 vom 21. Februar 2012, E. 5.1; PS240079 vom 16. Mai 2024, E. 3.1.1). 

Neue Anträge, neue Tatsachen und neue Beweismittel sind im Beschwerdever-

fahren ausgeschlossen (Art. 326 ZPO). Das gilt auch im zweitinstanzlichen betrei-

bungsrechtlichen Beschwerdeverfahren (vgl. OGer ZH PS110019 vom 21. Fe-

bruar 2011, E. 3.4; PS240079 vom 16. Mai 2024, E. 3.1.1 in fine).

2.2. Die Beschwerde wurde innert der Rechtsmittelfrist am 23. Mai 2025 recht-

zeitig eingereicht (vgl. act. 6/14/3). Die Beschwerde enthält grundsätzlich auch 

eine Begründung. Dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde als "Rekurs" 

bezeichnet, schadet ihm nicht. Gemäss konstanter Praxis der Kammer sind un-

richtig bezeichnete Rechtsmittel ohne Weiteres mit dem richtigen Namen und 

nach den richtigen Regeln zu behandeln (OGer ZH NE220002 vom 6. September 

2022, E. 2.1; PF110004 vom 9. März 2011, E. 5.2). Entsprechend ist die Eingabe 

vom 23. Mai 2025 (act. 2) als Beschwerde entgegenzunehmen.

2.3. Der Beschwerdeführer beantragte im vorinstanzlichen Verfahren die Ab-

weisung der Beschwerde der Beschwerdegegner als unbegründet und die Bestä-

tigung der Verfügung des Betreibungsamtes Schlieren/Urdorf, den Beizug der not-

wendigen Unterlagen beim Betreibungsamt sowie die Einsichtnahme des Gerichts 

in die korrekten und vollständigen Unterlagen, die Rückerstattung zu viel gepfän-

deter Beträge, die Überprüfung der nach Auffassung des Beschwerdeführers feh-

lerhaften Lohnberechnung und eine Vereinheitlichung der Berechnungsgrundla-

gen zwischen den Betreibungsämtern zwecks Vermeidung widersprüchlicher Ent-

scheidungen und unfairer Belastungen (act. 6/8, S. 3 f.). Im vorliegenden Be-

schwerdeverfahren stellt der Beschwerdeführer – abgesehen von dem erst auf-

grund des vorinstanzlichen Entscheids aktuell gewordenen Antrag auf Aufhebung 

desselben – teils abweichende bzw. den vorinstanzlich gestellten Anträgen ledig-

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lich sinngemäss entsprechende Anträge (namentlich die Neufestlegung des Exis-

tenzminimums, die Feststellung, dass die aktuelle Festlegung des betreibungs-

rechtlichen Existenzminimums unzureichend sei und die rückwirkende Berück-

sichtigung der Differenz zu dem gemäss den Vorgaben des Kantons Schaffhau-

sen berechneten Existenzminimum, vgl. act. 2, S. 1). Angesichts des Verbots 

neuer Anträge im zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahren (vgl. E. 2.1) stellt sich 

die Frage, ob auf die betreffenden Anträge des Beschwerdeführers überhaupt ein-

getreten werden kann. Wie es sich damit verhält, kann dahingestellt bleiben, da 

sich die Beschwerde, wie sogleich zu zeigen sein wird, ohnehin als unzulässig 

bzw. unbegründet erweist. 

3.

3.1. Vorab ist anzumerken, dass der Beschwerdeführer die streitgegenständli-

che Verfügung des Betreibungsamts vom 13. Dezember 2024 (act. 6/6/17) – wie 

bereits im vorinstanzlichen Verfahren – teils unabhängig von den Vorbringen der 

Beschwerdegegner und unabhängig davon, ob die Beschwerde der Beschwerde-

gegner zu deren Abänderung geführt hat, beanstandet. Soweit es sich hierbei 

nicht um die Nichtigkeit der Verfügung begründende Rügen handelt, hätten diese 

vom Beschwerdeführer innerhalb der zehntägigen Anfechtungsfrist mittels Be-

schwerde geltend gemacht werden müssen (BSK SchKG I-VONDER MÜHLL, 

3. Aufl. 2021, Art. 92 N 64, Art. 93 N 65). Die diesbezüglichen Vorbringen des Be-

schwerdeführers können daher vorliegend lediglich unter dem beschränkten Blick-

winkel einer allfälligen Nichtigkeit berücksichtigt werden. Ansonsten ist darauf 

nicht einzutreten.

3.2.

3.2.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung der materiellen Ge-

rechtigkeit und Existenzsicherung. Die aktuell festgesetzte Höhe des Existenzmi-

nimums in der Höhe von Fr. 2'362.– sei angesichts der tatsächlichen Lebenshal-

tungskosten des Beschwerdeführers realitätsfremd und verfassungswidrig. Be-

reits die Miete betrage Fr. 2'240.–, wodurch gerade einmal Fr. 122.– monatlich für 

alle weiteren Ausgaben – wie Nahrung, Strom, Versicherungen, Kleidung, Trans-

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port, Kinderbetreuung etc. übrig blieben, was im Widerspruch zur bundesgerichtli-

chen Rechtsprechung und den einschlägigen kantonalen Richtlinien stehe. Die 

Bemessung des Existenzminimums habe sich am tatsächlichen Bedarf und nicht 

an pauschalen Annahmen zu orientieren. Eine Pfändung, die das Überleben von 

ihm und seiner Familie gefährde, sei unzulässig (act. 2, S. 2 f.).

3.2.2. Die Ausführungen des Beschwerdeführers beruhen auf der unzutreffenden 

Annahme, dass die Vorinstanz die Höhe des Existenzminimums bereits bestimmt 

und verbindlich auf Fr. 2'362.– festgesetzt hätte. Die Vorinstanz hat die Revision 

der Einkommenspfändung vom 13. Dezember 2024 zwar aufgehoben und das 

Betreibungsamt angewiesen, das betreibungsrechtliche Existenzminimum unter 

Beachtung der vorinstanzlichen Erwägungen neu zu bestimmen (act. 5, Disposi-

tiv-Ziff. 1). Verbindlich hat die Vorinstanz dabei jedoch lediglich vorgegeben, dass 

die im Existenzminimum einkalkulierten Leasingraten für das Zweitfahrzeug nicht 

zu berücksichtigen seien, was zu einer Reduktion um Fr. 533.40 führt (vgl. act. 5, 

E. 4.1). Ferner erwog die Vorinstanz, dass die Erwägungen aus den Entscheiden 

vom 23. bzw. 24. September 2024 teilweise noch aktuell geblieben seien und das 

Betreibungsamt weitere Abklärungen hinsichtlich der Erforderlichkeit und des Um-

fangs der Kinderbetreuung zu treffen habe (act. 5, E. 4.3). Das Betreibungsamt 

wird somit zunächst weitere Abklärungen zu treffen haben. Die definitive Höhe 

des neu bestimmten Existenzminimums steht derzeit nicht fest. Selbst wenn das 

Betreibungsamt nach nochmaliger Abklärung zum Schluss käme, dass die derzeit 

berücksichtigten Betreuungskosten von Fr. 4'000.– überhaupt nicht zu berück-

sichtigen seien, führte dies entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 

nicht dazu, dass das Existenzminimum von derzeit Fr. 9'973.40 (vgl. act. 6/6/17, 

S. 2) auf Fr. 2'362.– herabgesetzt würde. Die Rüge des Beschwerdeführers ist 

damit unbegründet. Ein Nichtigkeitsgrund ist nicht ersichtlich.

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3.3.

3.3.1. Der Beschwerdeführer rügt sodann, die Vorinstanz sei irrtümlich davon aus-

gegangen, dass er weiterhin als Uber-Fahrer tätig sei und seine Ehefrau ein Er-

werbseinkommen erziele, was nicht zutreffe. Er arbeite seit April 2024 nicht mehr 

als Uber-Fahrer und erziele seither kein Einkommen aus dieser Tätigkeit. Seine 

Ehefrau sei seit dem 7. April 2025 arbeitslos und erziele keinerlei Erwerbseinkom-

men mehr. Er sei derzeit alleiniger Ernährer einer fünfköpfigen Familie, was bei 

der Berechnung des Existenzminimums zwingend zu berücksichtigen gewesen 

wäre. Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz sei daher offen-

sichtlich unvollständig und führe zu einem grob fehlerhaften Entscheid (act. 2, 

S. 2). Der Beschwerdeführer legt diverse Urkunden, namentlich eine Bestätigung 

seines Arbeitgebers, wonach er auf das Auto angewiesen sei (act. 4/1), ein Ar-

beitszeugnis seiner Ehefrau (act. 4/2) sowie Kontobewegungen im Zeitraum vom 

23. Mai 2023 bis zum 23. Mai 2025 (act. 4/3) ins Recht.

3.3.2. Die Beschwerdegegner hatten im vorinstanzlichen Verfahren beanstandet, 

dass das Betreibungsamt die Hintergründe von Kontogutschriften auf das Konto 

des Beschwerdeführers im Zeitraum Januar bis Mai 2024 im Umfang von 

Fr. 15'579.76 nicht gehörig abgeklärt habe und lediglich von einem durchschnittli-

chen Zusatzeinkommen von Fr. 1'075.05 ausgegangen sei (act. 6/1, Rz. 39 ff.). 

Die Vorinstanz kam zum Schluss, das Betreibungsamt habe die zulässigen Abklä-

rungen getroffen und der Beschwerdeführer sei darauf zu behaften, dass er ge-

genüber Drittpersonen über Forderungen verfüge. Ferner schlussfolgerte die Vor-

instanz, dass das vom Betreibungsamt errechnete monatliche Zusatzeinkommen 

von Fr. 1'075.– nicht zu beanstanden sei (act. 5, E. 4.4). 

3.3.3. Im vorinstanzlichen Verfahren war damit die Frage zu beantworten, ob die 

Zusatzeinkünfte gemäss den Anträgen der Beschwerdegegner genauer abzuklä-

ren bzw. zu erhöhen seien (vgl. act. 6/1, Rz. 39 ff.), wobei die Vorinstanz zum 

Schluss kam, dass die Revisionsverfügung des Betreibungsamtes (act. 6/6/17) 

bezüglich der angenommenen Zusatzeinkommen nicht zu beanstanden sei. Der 

Beschwerdeführer selbst hatte die Revisionsverfügung des Betreibungsamtes of-

fenbar nicht angefochten, zumal er im Rahmen seiner Stellungnahme zur Be-

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schwerde zwar das vom Betreibungsamt angenommene Zusatzeinkommen kriti-

sierte und um Überprüfung der seines Erachtens fehlerhaften Lohnberechnung 

ersuchte (vgl. act. 6/8, S. 4), gleichzeitig aber ausdrücklich die Bestätigung der 

Verfügung des Betreibungsamtes beantragte (vgl. act. 6/8, S. 3). Unklar ist, gegen 

welche Erwägungen der Vorinstanz sich der Beschwerdeführer richtet, wenn er 

geltend macht, er erziele seit April 2024 kein Einkommen als Uber-Fahrer mehr. 

Weder dem angefochtenen Entscheid, noch den Akten lässt sich diesbezüglich 

entnehmen, dass sich das zusätzlich berücksichtigte Einkommen aus Uber-Fahr-

ten zusammensetzen würde (vgl. act. 5, E. 4.4 sowie act. 6/6/7 und act. 6/6/10). 

Das Betreibungsamt errechnete vielmehr den Durchschnittswert aus diversen Ein-

künften im Zeitraum April bis September 2024 und damit (abgesehen von einer 

Gutschrift über Fr. 125.27 am 22. April 2024, vgl. act. 6/6/7 und act. 6/6/10) ohne 

Berücksichtigung von Uber-Fahrten (vgl. act. 6/6/10). In seiner Stellungnahme zur 

Beschwerde hatte der Beschwerdeführer denn auch nicht geltend gemacht, es 

seien hinsichtlich seines Einkommens fälschlicherweise Uber-Fahrten berücksich-

tigt worden, sondern dass es sich um einmalige Zahlungen handle, welche nicht 

als Einkommen anzusehen seien. Sein nunmehriger Einwand beruht damit zu-

sätzlich auf neuen Tatsachenbehauptungen, welche im Beschwerdeverfahren 

nicht zu berücksichtigen sind (vgl. vorstehend, E. 2.1). Nichtigkeitsgründe sind 

nicht ersichtlich, zumal die vom Betreibungsamt berücksichtigten Einnahmen in 

den Bankauszügen dokumentiert sind. Soweit der Beschwerdeführer geltend 

macht, die finanziellen Verhältnisse hätten sich aufgrund der Arbeitslosigkeit sei-

ner Ehefrau seit April 2025 verändert, ist darüber vorliegend nicht zu entscheiden. 

Massgeblich sind die Verhältnisse im Pfändungszeitpunkt. Nachträglichen Ände-

rungen der Verhältnisse wäre gegebenenfalls mit einer Revision der Einkom-

menspfändung Rechnung zu tragen (BSK SchKG I-VONDER MÜHLL, 3. Aufl. 2021, 

Art. 93 N 17). 

3.3.4. Mit Blick auf die im Beschwerdeverfahren erneut eingereichte Bestätigung 

der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers, wonach er auf das Auto angewiesen 

sei (act. 4/1, vgl. auch act. 6/8), geht aus der Beschwerde nicht hervor, welche 

Behauptung der Beschwerdeführer damit belegen möchte. Die Vorinstanz legte 

ihrem Entscheid zugrunde, dass der Beschwerdeführer ein Auto benötige, erach-

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tete für die Fahrt zur Arbeit aber das im Eigentum des Beschwerdeführers ste-

hende Auto als ausreichend. Dem geleasten Auto, welches nach Angaben des 

Beschwerdeführers im vorinstanzlichen Verfahren zum Kindertransport erforder-

lich sei, komme hingegen kein Kompetenzcharakter zu, sodass die monatlichen 

Leasingkosten nicht zu berücksichtigen seien, zumal deren effektive Bezahlung 

nicht urkundlich nachgewiesen sei (act. 5, E. 4.1). Da sich der Beschwerdeführer 

mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinandersetzt bzw. 

nicht darlegt, weshalb ein zweites Auto erforderlich sei, hat es bei der vorinstanzli-

chen Schlussfolgerung sein Bewenden.

3.4.

3.4.1. Der Beschwerdeführer rügt sodann ein pflichtwidriges Verhalten des Betrei-

bungsamts. Dieses habe trotz mehrfacher gerichtlicher Hinweise die tatsächlichen 

wirtschaftlichen Verhältnisse weder vollständig erhoben noch korrekt gewürdigt. 

Das Betreibungsamt sei bereits mit Entscheiden vom 23. und 24. September 

2024 auf die Mängel hingewiesen worden. Dass nun erneut eine falsche Grund-

lage für eine derart einschneidende Pfändung gewählt worden sei, verletzte 

grundlegende Prinzipien rechtsstaatlichen Handelns (Art. 29 Abs.1 BV).

3.4.2. Aus der Beschwerde geht nicht hervor, was der Beschwerdeführer aus den 

vorgenannten Vorbringen konkret für sich ableiten möchte. Soweit ersichtlich übt 

er lediglich appellatorische Kritik am Vorgehen des Betreibungsamts. Darauf ist 

nicht näher einzugehen, zumal die Vorinstanz die Sache ohnehin zwecks Abklä-

rung der noch offen gebliebenen Punkte an das Betreibungsamt zurückgewiesen 

hat.

3.5.

Im Ergebnis ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

4.

Das Beschwerdeverfahren ist kostenlos (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und 

Art. 61 Abs. 2 GebV SchKG). Parteientschädigungen dürfen in diesem Verfahren 

nicht zugesprochen werden (Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG).

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Es wird erkannt:

1.

2.

3.

4.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

Es werden keine Kosten erhoben.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegner 1 und 2 un-

ter Beilage von Doppeln der Beschwerdeschrift (act. 2), an die Vorinstanz 

sowie an das Betreibungsamt Schlieren/Urdorf, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist in-

nert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. C. Schmidt

versandt am:
12. August 2025