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**Case Identifier:** 297257e7-5c93-53f3-89d1-2eebf6928a76
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.08.2025 100 2024 243
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-243_2025-08-28.pdf

## Full Text

100.2024.243U
STE/WUV/AMA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. August 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Steinmann
Gerichtsschreiberin Schmutz

A.________ und B.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführende

gegen

C.________
Beschwerdegegner 1

D.________ und E.________
Beschwerdegegnerschaft 2

F.________ und G.________
Beschwerdegegnerschaft 3

Einwohnergemeinde H.________
Beschwerdegegnerin 4

und

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3013 Bern

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2025, Nr. 100.2024.243U, 
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betreffend Baubewilligung; Installation von zwei Windturbinen auf dem Bal-
kon und einer Photovoltaikanlage an der Fassade (Entscheid der Bau- und 
Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 25. Juli 2024; BVD 110/2024/26)

Prozessgeschichte:

A.

A.________ und B.________ sind Eigentümerin und Eigentümer der Par-
zelle H.________ Gbbl. Nr. 1.________ im Perimeter der Überbauungsord-
nung (ÜO) «…» vom 30. Oktober 1983. Am 23. Februar 2023 reichten sie 
bei der Einwohnergemeinde (EG) H.________ ein Baugesuch ein für die In-
stallation einer Photovoltaikanlage an der Westfassade ihres Wohnhauses 
sowie zweier Windturbinen auf den Aussenpfosten der Balkonkonstruktion 
an der Südfassade. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderen 
C.________, D.________ und E.________ sowie F.________ und 
G.________ Einsprache. Mit Bauentscheid vom 30. Januar 2024 verwei-
gerte die EG H.________ die nachgesuchte Baubewilligung (Bauabschlag).

B.

Dagegen reichten A.________ und B.________ am 28. Februar 2024 Be-
schwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. 
Mit Eingabe vom 25. März 2024 verzichteten sie auf die Installation einer 
Windturbine auf dem ostseitigen Aussenpfosten der Balkonkonstruktion und 
ersuchten stattdessen um eine Baubewilligung für eine freistehende Wind-
turbine im Garten. Soweit sie darauf eintrat, hiess die BVD die Beschwerde 
mit Entscheid vom 25. Juli 2024 teilweise gut. Sie hob den Bauentscheid der 
EG H.________ vom 30. Januar 2024 betreffend die Photovoltaikanlage auf 
und wies die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im Sinn der Erwägungen 
an die Vorinstanz zurück. Im Übrigen wies sie die Beschwerde ab.

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C.

Gegen diesen Entscheid haben A.________ und B.________ am 23. August 
2024 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben mit den folgenden Anträgen:

«Der Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 
25. Juli 2024 sei wie folgt teilweise aufzuheben und es sei bzw. es seien

1. die Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern anzuweisen, die 
Installation einer PV-Anlage an der Westfassade des Gebäudes 
…strasse 58, H.________, gemäss der teilweisen Gutheissung der 
Beschwerde vom 28. Februar 2024 (Ziff. 1 erster Satz Entscheid-
dispositiv BVD […]) zu bewilligen;

2. die Bau- und Verkehrsdirektion anzuweisen, die Installation einer 
Windturbine auf dem westseitigen Aussenpfosten der Balkonkon-
struktion des Gebäudes … strasse 58, H.________, gemäss Bau-
gesuch vom 14. März 2023 und die Installation einer freistehenden 
Windturbine mit einer Höhe von ca. sechs Metern gemäss Projek-
tänderung […] zu bewilligen;

3. die Vermerke «ungültig» der Bau- und Verkehrskommission 
H.________ auf den Baugesuchsplänen rückgängig zu machen 
und zu entfernen;

4. die Einsprachen von E.________ und D.________, F.________ 
und G.________ und C.________ betreffend Windturbinen abzu-
weisen, soweit darauf einzutreten ist;

5. zu bestätigen, dass die Einsprachen von E.________ und 
D.________, F.________ und G.________ und C.________ be-
treffend Photovoltaikanlagen als abgewiesen gelten;

6. den Beschwerdeführenden eine Genugtuung von CHF 1'000 zuzu-
sprechen;

7. die Gebühren der Bau- und Verkehrskommission H.________ im 
Sinne der Begründung in Ziff. 8 hienach neu festzulegen; und

8. den Beschwerdeführenden Parteikosten von CHF 5'000 zuzuspre-
chen.

eventualiter: Die Installation von zwei Windturbinen gemäss Rechtsbe-
gehren 2 sei zur Neubeurteilung und Erteilung der anbegehrten Baube-
willigung an die Bau- und Verkehrskommission H.________ zurückzu-
weisen.»

C.________, D.________ und E.________ sowie F.________ und 
G.________ beantragen mit gemeinsamer Beschwerdeantwort vom 8. Ok-
tober 2024, der Entscheid der BVD vom 25. Juli 2024 sei zu bestätigen und 
die Rechtsbegehren 1-6 und 8 sowie das Eventualbegehren seien abzuwei-
sen, soweit darauf einzutreten sei; auf einen Antrag zum Rechtsbegehren 7 
würden sie verzichten. Die BVD schliesst mit Vernehmlassung vom 17. Sep-
tember 2024 auf Abweisung der Beschwerde. Die EG H.________ hat mit 
Eingabe vom 26. September 2024 mitgeteilt, dass sie den Entscheid der 

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BVD vollumfänglich stütze und damit sinngemäss Abweisung der Be-
schwerde beantragt.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig. Die Beschwerdeführenden haben am vorinstanzlichen Verfahren 
teilgenommen, sind als Baugesuchstellende durch den angefochtenen Ent-
scheid besonders berührt und haben ein schutzwürdiges Interesse an des-
sen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 
Abs. 5 i.V.m. Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). 
Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 VRPG).

1.2 Auf eine Beschwerde ist nur einzutreten, wenn sie sich gegen einen 
End-, einen Teil- oder einen selbständig anfechtbaren Zwischenentscheid 
richtet. Wie es sich damit verhält, ist als Prozessvoraussetzung von Amtes 
wegen zu prüfen (Art. 20a Abs. 2 VRPG; BVR 2017 S. 205 E. 1.2; 
VGE 2020/434 vom 4.11.2021 E. 1.2). Enthält ein Entscheid mehrere unter-
schiedliche Anordnungen, so ist für jede Einzelanordnung separat zu fragen, 
ob insoweit ein selbständig anfechtbarer Entscheid vorliegt (BVR 2016 
S. 237 E. 4.1; Michel Daum, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kommentar zum ber-
nischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 61 N. 13). Der angefochtene Entscheid 
enthält drei Anordnungen. Zum einen hat die BVD die Beschwerde teilweise 
gutgeheissen, den Bauabschlag der EG H.________ betreffend die Photo-
voltaikanlage aufgehoben und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens im 
Sinn der Erwägungen an die Vorinstanz zurückgewiesen. Zum anderen hat 
sie die Beschwerde mit Bezug auf die Installation der Windturbine auf dem 
westseitigen Aussenpfosten der Balkonkonstruktion abgewiesen und den 

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Bauabschlag in diesem Punkt bestätigt. Schliesslich ist sie auf die Be-
schwerde nicht eingetreten, soweit die Beschwerdeführenden neu um eine 
Bewilligung für eine freistehende Windturbine im Garten ersuchten (ange-
fochtener Entscheid, Dispositivziffern 1 und 2 und E. 2). Es liegen damit 
mehrere Anordnungen vor, deren selbständige Anfechtbarkeit einzeln beur-
teilt werden muss.

1.2.1 Entscheide, mit denen die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an 
die Vorinstanz zurückgewiesen wird (Rückweisungsentscheide), gelten in 
der Regel als Zwischenentscheide, da sie das Verfahren in der Hauptsache 
nicht abschliessen (Michel Daum, a.a.O., Art. 61 N. 12). Belassen sie der 
unteren, erneut mit der Sache befassten Instanz keinen Entscheidungsspiel-
raum mehr, weil die Rückweisung nur noch der Umsetzung des oberinstanz-
lich Angeordneten dient, werden sie hingegen wie Endentscheide behandelt, 
obwohl sie das Verfahren (formell) nicht beenden. Nicht blosse Zwischen-, 
sondern (selbständig anfechtbare) Teilentscheide stellen dagegen Ent-
scheide dar, welche einzelne (von mehreren gestellten) Begehren beurtei-
len, die unabhängig von den übrigen behandelt werden können (vgl. zum 
Ganzen etwa BGE 150 II 346 E. 1.3.4, 142 II 20 E. 1.2; BVR 2017 S. 205 
E. 1.4 und 4; Michel Daum, a.a.O., Art. 61 N. 12). – Die Rückweisung an die 
Gemeinde betreffend die Photovoltaikanlage begründete die BVD damit, 
dass weitere Sachverhaltsabklärungen vorzunehmen seien sowie eine 
rechtliche Auseinandersetzung mit Art. 18a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 
22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) 
erfolgen müsse (angefochtener Entscheid E. 5). Die Rückweisung dient da-
mit nicht bloss der Umsetzung von Anordnungen. Vielmehr verbleibt der Ge-
meinde ein substanzieller Entscheidungsspielraum in Bezug auf die Frage, 
ob die Photovoltaikanlage bewilligt werden kann. Es handelt sich folglich 
beim angefochtenen Rückweisungsentscheid um einen Zwischenentscheid.

1.2.2 Zwischenentscheide, die – wie hier – weder die Zuständigkeit noch 
den Ausstand oder die Ablehnung betreffen, sind nach Art. 74 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 61 Abs. 3 VRPG selbständig anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder-
gutzumachenden Nachteil bewirken können (Bst. a) oder wenn die Gutheis-
sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit ei-
nen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweis-

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verfahren ersparen würde (Bst. b). Falls keine dieser Voraussetzungen ge-
geben ist, sind Zwischenverfügungen nur gemeinsam mit dem Endentscheid 
anfechtbar, soweit sie sich noch auf dessen Inhalt auswirken (Art. 74 Abs. 3 
i.V.m. Art. 61 Abs. 4 VRPG). – Die Beschwerdeführenden begründen nicht, 
inwiefern ihnen durch die Rückweisung ein nicht wiedergutzumachender 
Nachteil droht. Ein solcher ist denn auch nicht ersichtlich, zumal die blosse 
Verlängerung des Verfahrens praxisgemäss nicht genügt (BVR 2017 S. 205 
E. 1.3; Michel Daum, a.a.O., Art. 61 N. 39). Eine Gutheissung der Be-
schwerde, die einen sofortigen Endentscheid herbeiführen und damit einen 
bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisver-
fahren ersparen würde, fällt sodann ausser Betracht: Die BVD hat die Ange-
legenheit zwecks weiterer Sachverhaltsabklärungen an die Gemeinde 
zurückgewiesen, damit die unterlassene Güterabwägung durchgeführt wer-
den kann. Es ist nicht Sache des Verwaltungsgerichts, Sachverhaltsab-
klärungen und eine unterlassene Güterabwägung nachzuholen. Damit sind 
die besonderen Voraussetzungen für eine selbständige Anfechtung des in-
soweit als Zwischenentscheid zu qualifizierenden Rückweisungsentscheids 
nicht erfüllt und ist auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten 
(Rechtsbegehren 1; vorne Bst. C). Die Photovoltaikanlage bildet folglich 
nicht Prozessthema des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens; ebenso wenig 
das in diesem Zusammenhang gestellte Rechtsbegehren 5.

1.2.3 Hinsichtlich der auf dem westseitigen Aussenpfosten der Balkonkon-
struktion geplanten Windturbine hat die BVD die Beschwerde abgewiesen 
und den durch die Gemeinde erteilten Bauabschlag bestätigt. Damit hat die 
BVD ein einzelnes Begehren beurteilt, das unabhängig von den übrigen be-
handelt werden konnte. Bei dieser Anordnung handelt es sich daher um ei-
nen Teilentscheid. Auf die dagegen erhobene Beschwerde (Rechtsbegeh-
ren 2; vorne Bst. C) ist einzutreten. Ebenfalls einzutreten ist auf die Be-
schwerde, soweit sie sich gegen das Nichteintreten der BVD betreffend die 
Installation einer freistehenden Windturbine richtet. Diesbezüglich ist der 
Streitgegenstand jedoch auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu 
Recht oder zu Unrecht keinen Sach-, sondern (nur) einen negativen Prozes-
sentscheid gefällt hat (statt vieler BVR 2021 S. 558 E. 1.2, 2017 S. 459 
E. 2.3; Ruth Herzog bzw. Michael Pflüger, in Herzog/Daum [Hrsg.], Kom-
mentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 74 N. 17 bzw. Art. 65 

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N. 23). Soweit die Beschwerdeführenden darüber hinaus eine Baubewilli-
gung für eine Windturbine im Garten verlangen (Rechtsbegehren 2; vorne 
Bst. C), ist auf die Beschwerde folglich ebenfalls nicht einzutreten.

1.3 Mit ihrem Rechtsbegehren 4 verlangen die Beschwerdeführenden 
sodann, die Einsprachen betreffend die Windturbinen seien abzuweisen, so-
weit darauf einzutreten sei (vorne Bst. C). Damit übersehen sie, dass die Ein-
sprachen Gegenstand des Baubewilligungsverfahrens waren und die Ge-
meinde in ihrem Bauentscheid über diese entschieden hat. Aufgabe des Ver-
waltungsgerichts als Rechtmittelbehörde ist es, den angefochtenen Ent-
scheid der BVD zu überprüfen, und nicht, anstelle der Gemeinde über Ein-
sprachen zu befinden. Die Einsprachen sind dementsprechend im verwal-
tungsgerichtlichen Verfahren nicht mehr Prozessthema. Auf die seinerzeit in 
den Einsprachen erhobenen Einwände, an denen die heutigen Beschwerde-
gegnerinnen und Beschwerdegegner festhalten, ist im Rahmen der materi-
ellen Überprüfung des Bauabschlags für die Windturbine auf dem westseiti-
gen Aussenpfosten oder Balkonkonstruktion einzugehen (vgl. E. 1.2.3 hier-
vor). Das Gleiche gilt mit Bezug auf den Einwand betreffend die als ungültig 
bezeichneten Baupläne (Rechtsbegehren 3; vorne Bst. C).

1.4 Einzutreten ist schliesslich auf die Beschwerde, soweit die Beschwer-
deführenden (selbständig) die Kostenverlegung und -bemessung im 
vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren und im kommunalen Baubewilli-
gungsverfahren beanstanden (Rechtsbegehren 6-8; vorne Bst. C).

1.5 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Die Beschwerdeführenden machen wie bereits vor der Vorinstanz 
geltend, die Beschwerdegegnerinnen und Beschwerdegegner seien zur Ein-
sprache gegen das Bauvorhaben nicht legitimiert gewesen, weil sie einzig 
ästhetische Einwände erhoben hätten, an denen sie mangels direkter Sicht-
verbindung kein schutzwürdiges Interesse hätten (Beschwerde S. 5 f.). Da-
mit beanstanden die Beschwerdeführenden sinngemäss auch, die Be-

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schwerdegegnerinnen und Beschwerdegegner hätten weder am Verfahren 
vor der Vorinstanz als Partei beteiligt werden dürfen noch seien sie befugt, 
sich am verwaltungsgerichtlichen Verfahren zu beteiligen.

2.2 Wie bereits die Vorinstanz erläutert hat, ist nach Art. 35 Abs. 2 Bst. a 
BauG zur Einsprache befugt, wer durch das Bauvorhaben unmittelbar in ei-
genen schutzwürdigen Interessen betroffen ist. Ein schutzwürdiges Inter-
esse liegt vor, wenn die tatsächliche oder rechtliche Situation der betroffenen 
Person durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden kann, so 
dass von der Abwendung eines materiellen oder ideellen Nachteils gespro-
chen werden kann. Der Nachteil muss persönlich und unmittelbar sein. In 
Bausachen ergibt sich die besondere Beziehungsnähe insbesondere in 
räumlicher Hinsicht: Nachbarinnen und Nachbarn, deren Grundstück an das 
umstrittene Vorhaben angrenzt oder lediglich durch einen Verkehrsträger da-
von getrennt wird, sind regelmässig zur Einsprache befugt. Nach der bun-
des- und verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung ist die erforderliche 
räumliche Nähe darüber hinaus bis zu einem Abstand von etwa 100 m zu 
bejahen. Ist die besondere Beziehungsnähe in räumlicher Hinsicht gegeben, 
braucht das Anfechtungsinteresse nicht mit dem Interesse übereinzustim-
men, das durch die von der Einsprecherin oder dem Einsprecher als verletzt 
bezeichneten Norm geschützt wird. Die Nachbarinnen oder Nachbarn kön-
nen die Überprüfung eines Bauvorhabens im Licht all jener Rechtssätze ver-
langen, die sich rechtlich oder tatsächlich in dem Sinn auf ihre Stellung aus-
wirken, dass ihnen im Fall des Obsiegens ein praktischer Nutzen entsteht 
(BGE 141 II 50 E. 2.1, 137 II 30 E. 2.2.3, 133 II 249 E. 1.3.2; 
BGer 1C_668/2017 vom 31.10.2018 E. 2.2; BVR 2013 S. 343 E. 4.1 f.; Mi-
chael Pflüger, a.a.O., Art. 65 N. 31 und 46 mit Hinweisen). Dieser Nutzen 
kann darin bestehen, dass das Bauvorhaben, wenn sich die Rüge als be-
gründet erweist, nicht oder nur nach Änderungen realisiert werden kann, die 
für die einsprechende oder beschwerdeführende Person vorteilhaft sind 
(BGE 139 II 499 E. 2.2 f.; BGer 1C_115/2019 vom 11.12.2019 E. 2.5 f.; 
BVR 2011 S. 272 E. 6.2; zum Ganzen Zaugg/Ludwig, Kommentar zum ber-
nischen BauG, Band I/Band II, 5. Aufl. 2020/2024, Art. 35-35c N. 16 ff. und 
22 ff. sowie Art. 60 N. 3 Bst. a und b je mit weiteren Hinweisen).

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2.3 Der Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerschaft 3 sind 
Eigentümerin und Eigentümer bzw. Bewohner von Nachbarparzellen, die 
sich in einer Distanz von deutlich weniger als 100 m zum Bauvorhaben der 
Beschwerdeführenden befinden (vgl. dazu Basiskarte, Geoportal des Kan-
tons Bern, einsehbar unter: <https://www.map.apps.be.ch/pub/>). Die erfor-
derliche räumliche Nähe zum Bauvorhaben gemäss bundes- und verwal-
tungsgerichtlicher Rechtsprechung ist damit gegeben. Soweit die Beschwer-
deführenden vorbringen, die Einsprachebefugnis hätte mangels direkter 
Sichtverbindung verneint werden müssen, ist klarzustellen, dass die Einspra-
che- bzw. die Beschwerdelegitimation nach dem Ausgeführten nicht rügebe-
zogen beurteilt wird. Die Einwände der opponierenden Nachbarschaft waren 
entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführenden denn auch nicht 
rein ästhetischer Natur. Wie bereits die BVD zutreffend festgestellt hat (an-
gefochtener Entscheid E. 1b), betrafen sie vielmehr auch die speziellen Ge-
staltungsvorschriften der ÜO sowie Lärmimmissionen der Windturbinen. Der 
Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerschaft 3 waren somit zur 
Einsprache im Baubewilligungsverfahren (und damit auch zur Beteiligung in 
den nachfolgenden Beschwerdeverfahren; vgl. Art. 40 Abs. 2 und 5 BauG) 
legitimiert. Für die Eigentümerin und den Eigentümer des nördlich an die 
Bauparzelle angrenzenden Grundstücks (Beschwerdegegnerschaft 2) gilt 
das Gleiche. Allerdings haben sie ihr Grundstück am 25. Juli 2024 ihrem 
Sohn geschenkt, der das Haus auch bewohnt (Akten BVD 4A pag. 60; 
vgl. Auszug aus dem Grundstückdaten-Informationssystem [GRUDIS]). Sie 
hatten folglich im Zeitpunkt der Beschwerdeantwort vor Verwaltungsgericht 
kein eigenes schutzwürdiges Interesse mehr und konnten sich nicht als Ge-
genpartei am Verfahren beteiligen (Art. 12 VRPG; Michel Daum, a.a.O., 
Art. 12 N. 23). Gleichzeitig ist ihr Sohn nicht an ihrer Stelle in das Verfahren 
eingetreten (Art. 13 Abs. 2 VRPG i.V.m. Art. 83 der Schweizerischen Zivil-
prozessordnung vom 19. Dezember 2008 [Zivilprozessordnung, ZPO; 
SR 272]). Die gemeinsame Beschwerdeantwort ist dennoch zu beachten, da 
der Beschwerdegegner 1 und die Beschwerdegegnerschaft 3 weiterhin Par-
teien im verwaltungsgerichtlichen Verfahren sind.

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3.

3.1 Die Beschwerdeführenden rügen weiter, die Vorinstanz sei zu Un-
recht auf ihre Beschwerde betreffend die Installation einer freistehenden 
Windturbine nicht eingetreten. 

3.2 Die Vorinstanz begründete ihr Nichteintreten damit, dass die Installa-
tion einer freistehenden Windturbine nicht Gegenstand des ursprünglichen 
Baugesuchs gewesen sei und die Beschwerdeführenden eine Projektände-
rung ausdrücklich abgelehnt hätten. Die Eigenheiten des Baubewilligungs-
verfahrens würden es ausschliessen, gleichzeitig mehrere verschiedene Va-
rianten eines Projekts prüfen zu lassen, weshalb eine Projektänderung in 
Form eines Eventualantrags nicht zum Gegenstand des Verfahrens gemacht 
werden könne. Die Gemeinde habe die Installation der freistehenden Wind-
turbine daher zu Recht nicht beurteilt. Soweit die Beschwerdeführenden die 
Beurteilung der freistehenden Windturbine durch die BVD beantragen wür-
den, gehe dies über den Streitgegenstand hinaus (angefochtener Entscheid 
E. 2b, 3d). Dagegen wenden die Beschwerdeführenden ein, es sei nicht er-
sichtlich, weshalb die Baubewilligungsbehörde nicht gleichzeitig mehrere 
Varianten eines Projekts prüfen könne; dies dränge sich aus prozessökono-
mischen Gründen gerade auf. Dass die Gemeinde und auch die Vorinstanz 
die Alternative des Projekts nicht geprüft hätten, führe zu einem bürokrati-
schen Leerlauf und stelle als überspitzter Formalismus eine Rechtsverwei-
gerung dar (Beschwerde S. 6 f.).

3.3 Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, kann eine Projektände-
rung nach ständiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts nicht in Form 
eines Eventualbegehrens zum Gegenstand des Verfahrens gemacht wer-
den. Das geänderte Projekt tritt vielmehr stets an die Stelle des ursprüngli-
chen Projekts; im Umfang der Projektänderung verzichtet die Bauherrschaft 
auf ihr ursprüngliches Projekt, das insoweit hinfällig wird (Art. 43 des Dekrets 
vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsde-
kret, BewD; BSG 725.1]; grundlegend BVR 1989 S. 400 E. 2b f. zum dama-
ligen Art. 44 BewD vom 10.2.1970 [GS 1970 S. 19 ff.]; BVR 2012 S. 463 
E. 2.2; VGE 2021/65 vom 19.10.2022 E.4.4; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 32-
32d N. 13c und 13d; Michel Daum, a.a.O., Art. 20a N. 14). Dieses Vorgehen 
dient entgegen den Beschwerdeführenden gerade der Prozessökonomie: 

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Die Möglichkeit, das Verfahren mit einem geänderten Projekt weiterzu-
führen, ist namentlich für die Bauherrschaft von Vorteil, die kein neues Ver-
fahren einleiten muss. Gleichzeitig ist den Übrigen am Verfahren Beteiligten 
(Einsprechende, Behörden) ein Nebeneinander von zwei oder mehreren 
Bauprojekten nicht zumutbar; werden diese in gesonderten Verfahren be-
handelt, lassen sie sich priorisieren und zeitlich gestaffelt behandeln (vgl. 
zum Ganzen BVR 1989 S. 400 E. 2c). Darin liegt entgegen den Beschwer-
deführenden keine Rechtsverweigerung. Aus den von ihnen genannten Ur-
teilen des Verwaltungsgerichts ergibt sich nichts anderes: Während sich das 
Verwaltungsgericht im Urteil, das die Vorinstanz zitierte (VGE 2018/187 vom 
21.1.2019), mit der Zulässigkeit von Projektänderungen in Form von Even-
tualbegehren auseinandersetzte, war im Urteil, das die Beschwerdeführen-
den erwähnen (VGE 2017/71 vom 21.9.2017), die Frage zu beurteilen, ob es 
zulässig ist, nach der Bewilligung eines Bauprojekts für dieselbe Parzelle ein 
neues Baugesuch einzureichen. Diese Frage stellt sich hier nicht, weshalb 
die Beschwerdeführenden aus diesem Urteil nichts zu ihren Gunsten ablei-
ten können.

3.4 Die Beschwerdeführenden haben auf Nachfrage der Gemeinde in ih-
rer Eingabe vom 9. Januar 2024 ausdrücklich erklärt, dass das geänderte 
Projekt nicht an die Stelle des ursprünglichen Projekts treten solle (Akten 
Gemeinde pag. 236). Indem sie gleichzeitig die Beurteilung des geänderten 
Projekts als Alternative beantragten, haben sie ein unzulässiges Eventual-
begehren gestellt. Die Gemeinde war nicht verpflichtet, auch das geänderte 
Projekt zu beurteilen. Folglich war die freistehende Windturbine korrekter-
weise nicht Gegenstand des Baubewilligungsverfahrens und des Bauent-
scheids. Die Vorinstanz ist damit zu Recht zum Schluss gelangt, die freiste-
hende Windturbine liege (auch) ausserhalb des Streitgegenstands des Be-
schwerdeverfahrens.

3.5 Zusammenfassend ist somit nicht zu beanstanden, dass die 
Vorinstanz auf die Beschwerde in Bezug auf die Beurteilung der freistehen-
den Windturbine nicht eingetreten ist. Die Beschwerde erweist sich in diesem 
Punkt als unbegründet.

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4.

4.1 Die Beschwerdeführenden bringen weiter vor, die BVD habe betref-
fend die Installation einer Windturbine auf dem westlichen Aussenpfosten 
der Balkonkonstruktion zu Unrecht den von der Gemeinde erteilten Bauab-
schlag bestätigt.

4.2 Die Vorinstanz hat zur Begründung des Bauabschlags ausgeführt, 
die EG H.________ habe im Rahmen der ihr durch Art. 9 Abs. 3 BauG ein-
geräumten Regelungskompetenz in ihrem Baureglement sowie in der ÜO 
«…» Bestimmungen zur Gestaltung von Bauten und Anlagen erlassen, die 
über die ästhetische Generalklausel von Art. 9 Abs. 1 BauG hinausgehen 
und bei deren Auslegung sie über Autonomie verfüge. Die Gemeinde habe 
der Gestaltung des Quartiers und insbesondere auch der Aussenraumge-
staltung beim Erlass der ÜO «…» grossen Wert beigemessen und es sei 
verständlich, dass sie daher bei neuen Gestaltungselementen einen stren-
gen Massstab anwenden wolle. Die Parzelle der Beschwerdeführenden bilde 
gegenüber der westlich und südwestlich angrenzenden Landwirtschaftszone 
sowie der südlich angrenzenden Zone für Sport- und Freizeitanlagen den 
Siedlungsabschluss. Das Wohnhaus der Beschwerdeführenden mit der er-
höhten Balkonkonstruktion sei von der westlich entlang der Überbauung 
«…» verlaufenden Strasse sowie vom südlich davon verlaufenden Fussweg 
aus gut einsehbar und trete als Siedlungsabschluss sehr prominent in Er-
scheinung. Es sei deshalb nicht von der Hand zu weisen, dass erhöhte Wind-
turbinen hier als Fremdkörper wahrgenommen würden. Da die Gemeinde 
der Aussenraumgestaltung sowie der einheitlichen Gestaltung im Perimeter 
der ÜO «…» grosses Gewicht beimesse, sei vertretbar, dass sie solche 
neuen Gestaltungselemente als störend für die vorherrschende Einheitlich-
keit sowie Gestaltungsqualität und daher als nicht mit der ÜO «…» vereinbar 
erachte. Schliesslich wies die Vorinstanz darauf hin, dass das Kantonale 
Energiegesetz vom 15. Mai 2011 (KEnG; BSG 741.1) keine Rechtsgrund-
lage für allfällige Ansprüche der Beschwerdeführenden für die Installation 
von Windturbinen darstelle. Ebenso wenig könnten die Beschwerdeführen-
den aus Art. 26a BauG etwas zu ihren Gunsten ableiten: Einerseits könnten 
gestützt auf diese Bestimmungen lediglich Ausnahmen gewährt werden, 
wenn dies für die effiziente Energienutzung oder die aktive oder passive Nut-

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zung der Sonnenenergie erforderlich sei, was die Beschwerdeführenden 
nicht dargetan hätten. Andererseits beziehe sich Art. 26a BauG nur auf ein-
zelne Gestaltungsvorschriften wie beispielsweise die Gebäude- und Fir-
strichtung, Dachform und -neigung, die zulässigen Materialien, die Farben 
oder die Umgebungsgestaltung, nicht aber auf die generellen Vorschriften 
des Ortsbildschutz. Letztere würden als öffentliche Interessen gelten, die ei-
ner Ausnahme nach Art. 26a BauG entgegenstehen könnten (angefochtener 
Entscheid E. 4).

4.3 Die Beschwerdeführenden wenden dagegen ein, wenn Fremdkörper 
von vornherein ausgeschlossen würden, werde jede Weiterentwicklung und 
jeglicher Fortschritt bereits im Ansatz abgewürgt. Das könne und dürfe nicht 
sein, umso weniger, als die ersten Photovoltaikanlagen genauso aufgefallen 
und trotzdem bewilligt worden seien. Es sei unverständlich, dass der Ästhetik 
Vorrang vor dem dringenden Bedarf an erneuerbaren Energien zukommen 
soll, zumal es für ästhetische Fragen ohnehin keinen objektiven Massstab 
gebe (Beschwerde S. 11 ff.).

4.4 Wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, dürfen Bauten 
und Anlagen Landschafts-, Orts- und Strassenbilder nicht beeinträchtigen 
(Art. 9 Abs. 1 BauG). Diese Bestimmung stellt die «ästhetische Generalklau-
sel» im Sinn eines Beeinträchtigungsverbots dar. Die Gemeinden sind be-
fugt, eigene Gestaltungsvorschriften zu erlassen, die – im Sinn von Spezial-
normen – über die kantonalen Vorschriften des allgemeinen Ortsbild- und 
Landschaftsschutzes hinausgehen können (Art. 9 Abs. 3 und Art. 69 Abs. 2 
Bst. c und f BauG; BVR 2009 S. 328 E. 5.2; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 
N. 13). Die EG H.________ hat von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht: 
Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, sind Bauten generell so zu ge-
stalten, dass zusammen mit ihrer Umgebung eine gute Gesamtwirkung ent-
steht, wobei insbesondere die prägenden Elemente und Merkmale des 
Strassen-, Orts- und Landschaftsbilds zu berücksichtigen sind (Art. 411 
Abs. 1 und 2 des Baureglements vom 19. August 2010 (genehmigt am 
6.10.2011; GBR, einsehbar unter: <www…..ch>, Rubriken «Verwaltung/For-
mulare und Downloads/Planung»). Zusätzlich hat sie für die «…» eine Son-
dernutzungsordnung erlassen (Akten Gemeinde hinter pag. 77). Innerhalb 
des Wirkungsbereichs der ÜO «…» sind vorwiegend Einfamilienhäuser in 

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verdichteter Anordnung zu realisieren. Bauform, Erschliessung und Gestal-
tung sind innerhalb der Gesamtkonzeption aufeinander abzustimmen (Art. 3 
Abs. 1 der Sonderbauvorschriften [SBV]). Der Gestaltungsplan regelt u.a. 
den architektonischen Charakter sowie die Aussenraumgestaltung der Sied-
lung (Art. 4 Abs. 2 SBV). Die Bauten sind hinsichtlich Architektur, Material 
und Farbe sorgfältig aufeinander abzustimmen, wobei jede Eintönigkeit zu 
vermeiden ist. Der architektonische Charakter, wie er im Gestaltungsplan 
und dem zugehörigen Modell illustriert wird, ist verpflichtend (Art. 6 Abs. 1 
und 2 SBV).

4.5 Ob die rechtsanwendende Behörde unbestimmte Rechtsbegriffe 
(«gute Gesamtwirkung», «prägende Elemente und Merkmale des Stras-
sen- , Orts- und Landschaftsbildes») richtig ausgelegt hat, ist eine Rechts-
frage, die das Verwaltungsgericht grundsätzlich frei prüft. Es räumt den kom-
munalen Behörden bei der Anwendung von kommunalen Gestaltungsvor-
schriften jedoch einen gewissen Beurteilungsspielraum ein, da der Ge-
meinde in diesem Bereich Autonomie zukommt (Art. 109 der Verfassung des 
Kantons Bern vom 6. Juni 1993 [KV; BSG 101.1]; Art. 65 Abs. 1 und Art. 69 
BauG; BVR 2009 S. 328 E. 5.3, 2006 S. 491 E. 6.3.1). Die kantonalen 
Rechtsmittelbehörden haben sich der Prüfung zu enthalten, ob eine andere 
Bedeutung der von der Gemeinde erlassenen Bestimmung ebenfalls mög-
lich und rechtlich vertretbar wäre. Zu entscheiden ist nur, ob die von der Ge-
meinde geltend gemachte Auslegung rechtlich haltbar ist. Dies gilt umso 
mehr, wenn – wie hier – auch die Würdigung örtlicher Verhältnisse in Frage 
steht (BVR 2015 S. 263 E. 5.1, 2012 S. 20 E. 3.2, 2010 S. 113 E. 3.4; 
Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 5).

4.6 Die kommunale Fachberatung Planung und Architektur führte in ih-
rem Bericht vom 19. September 2023 zusammengefasst aus, die Windturbi-
nen auf den Aussenecken des Balkons würden als Fremdkörper erscheinen 
und zulasten der in der Siedlung vorherrschenden Einheitlichkeit und Gestal-
tungsqualität gehen (Akten Gemeinde 4B pag. 170 f.). Selbst die Beschwer-
deführenden bestreiten nicht, dass in der Siedlung bisher keine Windturbi-
nen bestehen und diese daher als Fremdkörper in Erscheinung treten wür-
den. Dass die Gemeinde im Rahmen der ihr zukommenden Autonomie bei 
der Anwendung ihrer eigenen Gestaltungsvorschriften der Einheitlichkeit der 

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Siedlungsgestaltung hohes Gewicht bemisst und bei dieser Ausgangslage 
zum Ergebnis gelangte, das Bauvorhaben der Beschwerdeführenden ent-
spreche diesen Gestaltungsvorschriften nicht, ist ohne weiteres rechtlich 
haltbar. Unbeachtlich ist wie erwähnt, dass auch ein anderes Verständnis 
der Gestaltungsvorschriften, welches die Installation von Windturbinen er-
lauben würde, möglich und vertretbar wäre. Entgegen den Vorbringen der 
Beschwerdeführenden (Beschwerde S. 11) besteht im übergeordneten 
Recht zudem keine Vorschrift, welche die effiziente Energienutzung generell 
vorschreibt und damit den Beurteilungsspielraum der Gemeinde – wie bei 
Solaranlagen (vgl. Art. 18a RPG) – einschränkt. Art. 17 KEnG hält die Ge-
meinden zwar dazu an, beim Erlass von baurechtlichen Gestaltungsvor-
schriften darauf zu achten, dass diese die effiziente Energienutzung im Ge-
bäude und die aktive und passive Nutzung der Sonnenenergie nicht unnötig 
behindern. Mit der Einführung dieser Bestimmung wollte der Gesetzgeber 
die Gemeinden dafür sensibilisieren, beim Erlass von Gestaltungsvorschrif-
ten zurückhaltender zu sein und dabei auch die Energieeffizienz im Auge zu 
behalten. Der Grosse Rat hat indes darauf verzichtet, die Gemeinden zu ver-
pflichten, ihre Baureglemente innert einer bestimmten Frist zu überprüfen 
und anzupassen. Stattdessen hat er mit Art. 26a BauG einen Ausnahmetat-
bestand geschaffen. Danach können von kommunalen Gestaltungsvorschrif-
ten, die Art. 17 KEnG noch nicht berücksichtigen, Ausnahmen gewährt wer-
den, wenn dies für die effiziente Energienutzung oder für die aktive und pas-
sive Nutzung der Sonnenenergie erforderlich ist und keine öffentlichen Inter-
essen beeinträchtigt werden. Öffentliche Interessen, die entgegenstehen 
können, sind – wie im vorliegenden Fall – in erster Linie solche des Ortsbild-
schutzes (zum Ganzen Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 26-27 N. 3a und 5a; vgl. 
auch dieselben, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 4. Aufl. 2013, 
Art. 25 N. 4; Heidi Walther Zbinden, Das neue Energiegesetz des Kantons 
Bern, Teil I, in KPG Bulletin 2010, S. 74 ff., 84 f.).

4.7 Nach dem soeben Erwogenen hat die Vorinstanz den Bauabschlag 
zu Recht bestätigt. Gründe für eine Rückweisung sind keine ersichtlich 
(Rechtsbegehren 2 und Eventualbegehren; vorne Bst. C).

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5.

Soweit die Beschwerdeführenden sodann verlangen, die Vermerke «ungül-
tig» der Bau- und Verkehrskommission H.________ auf den Baugesuchsplä-
nen seien rückgängig zu machen und zu entfernen (Beschwerde S. 14 f.), 
übersehen sie, dass die ursprünglichen Pläne durch den Verzicht auf die In-
stallation einer Windturbine auf dem ostseitigen Aussenposten der Balkon-
konstruktion ohnehin überholt sind und das Projekt selbst bei Gutheissung 
der Beschwerde nicht mehr gemäss diesen Plänen bewilligt werden könnte. 
Abgesehen davon ist nicht erkennbar, was die Beschwerdeführenden mit 
diesem Einwand in der Sache zu ihren Gunsten ableiten wollen (vgl. ange-
fochtener Entscheid E. 6). Was die Pläne für die Photovoltaikanlage angeht, 
wird die Gemeinde die beanstandeten Vermerke entfernen müssen, soweit 
die Pläne noch aktuell sind und das Vorhaben bewilligt werden kann.

6.

6.1 Die Beschwerdeführenden beantragen weiter eine Genugtuung in 
der Höhe von Fr. 1'000.--. Zur Begründung ihres Antrags führen sie aus, die 
Vorinstanz habe eine Verletzung des rechtlichen Gehörs festgestellt und da-
her einen Anteil der Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 200.-- nicht erho-
ben. Indessen habe die Vorinstanz nicht ausgeführt, ob sie damit den An-
spruch der Beschwerdeführenden auf eine Genugtuung anerkenne, oder ob 
es sich dabei bloss um eine Entschädigung handle. Die Beschwerdeführen-
den sind der Ansicht, die Verletzung ihres rechtlichen Gehörs solle «nicht 
nur mit der Heilung durch die Rechtsmittelinstanz, sondern auch durch die 
Gewährung einer Genugtuung wiederhergestellt werden». Soweit die Re-
duktion der Verfahrenskosten um Fr. 200.-- eine Genugtuung darstelle, 
werde deren Höhe beanstandet (Beschwerde S. 9 f., 18). 

6.2 Wie die Beschwerdeführenden zutreffend ausführen, ist die 
Vorinstanz zum Schluss gelangt, die Gemeinde habe den Anspruch der Be-
schwerdeführenden auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie die geplante 
Photovoltaikanlage einzig auf deren Übereinstimmung mit den Ästhetikvor-
schriften geprüft, sich hingegen nicht mit Art. 18a Abs. 4 RPG auseinander-

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gesetzt und nicht – wie von den Beschwerdeführenden verlangt – eine Güter-
abwägung vorgenommen habe. Die Vorinstanz führte aus, eine Heilung die-
ser Gehörsverletzung im Verfahren vor der BVD wäre angesichts der vollen 
Überprüfungsbefugnis möglich, könne aber unterbleiben, da die Sache noch 
nicht entscheidreif sei und daher ohnehin zur Neubeurteilung an die Ge-
meinde zurückgewiesen werden müsse (angefochtener Entscheid E. 3f). Im 
Rahmen der Kostenverlegung berücksichtigte die Vorinstanz die Verletzung 
des rechtlichen Gehörs, indem sie den Kostenanteil der Beschwerdeführen-
den um Fr. 200.-- reduzierte (angefochtener Entscheid E. 8a).

6.3 Die Beschwerdeführenden bestreiten zu Recht nicht, dass die BVD 
die festgestellte Gehörsverletzung im Beschwerdeverfahren hätte heilen 
können, was sich aufgrund der Rückweisung an die Vorinstanz aber erüb-
rigte. Dem Umstand, dass sich die Partei erst vor einer höheren Instanz äus-
sern konnte, ist in der Regel im Kostenpunkt Rechnung zu tragen (Michel 
Daum, a.a.O., Art. 21 N. 11; Ruth Herzog, a.a.O., Art. 108 N. 21 mit Verweis 
auf BGer 6B_1/2015 vom 25.3.2015 E. 4 [Pra 104/2015 Nr. 60]). Das hat die 
BVD wie erwähnt getan. Für eine darüber hinausgehende Genugtuung oder 
«Entschädigung» besteht keine Rechtsgrundlage. Einen (teilweisen) Partei-
kostenersatz des in eigener Sache prozessführenden Beschwerdeführers 
(Beschwerde S. 18 f.) hat die Vorinstanz mit zutreffender Begründung abge-
lehnt (angefochtener Entscheid E. 8b) und die Voraussetzungen für eine 
Entschädigung nach Art. 104 Abs. 2 VRPG sind nicht erfüllt.

7.

7.1 Die Beschwerdeführenden machen schliesslich geltend, die ihnen im 
Baubewilligungsverfahren von der Gemeinde auferlegten Kosten seien auch 
gemessen an der Qualität des Entscheids zu hoch und neu festzusetzen. 
Die Vorinstanz hielt dazu fest, die Gemeinde bemesse die Gebühren im Bau-
wesen nach Aufwand. Diesen habe die Gemeinde in ihrer Gebührenzusam-
menstellung erfasst, begründet, richtig zusammengerechnet und der Betrag 
erscheine als angemessen und angesichts der Akten auch nachvollziehbar 
(angefochtener Entscheid E. 7b). Die Beschwerdeführenden wenden dage-
gen ein, die Vorinstanz habe sich damit begnügt, die Gebühren der Ge-

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meinde pauschal als angemessen zu bezeichnen. Angesichts der massiven 
Überschreitung des durch den kantonalen Gebührentarif in Bausachen vor-
gegebenen Kostenrahmens hätte sie die Kosten stattdessen im Einzelnen 
auf ihre Angemessenheit überprüfen müssen (Beschwerde S. 2, 15 ff.).

7.2 Die Gebührenerhebung für Tätigkeiten der Gemeinden im Baubewil-
ligungsverfahren ist nicht Sache des Kantons; einen kantonalen Gebühren-
tarif in Bausachen gibt es dafür nicht. Vielmehr ermächtigt das kantonale 
Recht die Gemeinden zur Einführung von Abgaben und Leistungen ihrer Or-
gane im Baubewilligungsverfahren und bei baupolizeilichen Verrichtungen 
(Art. 69 Abs. 4 Bst. a BauG). Die Verfahrenskosten (amtliche Kosten) beste-
hen aus den Gebühren und den Auslagen, welche die Gemeinde für ihre 
Tätigkeit im Baubewilligungsverfahren und für ihre baupolizeilichen Verrich-
tungen erheben kann, und sind in einem Gebührentarif zu regeln (Art. 51 
Abs. 1 und 3 BewD). Bei der Bestimmung der Verfahrenskosten ist nach 
Art. 52 Abs. 2 BewD der Bedeutung der Bausache angemessen Rechnung 
zu tragen (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 38-39 N. 18 Bst. c, Art. 69 N. 2 Bst. c). 
Nach Art. 4 und Art. 26 ff. des Gebührenreglements der EG H.________ 
vom 9. Juni 2011 (GebR) werden die Gebühren im Bauwesen nach dem Auf-
wand bemessen. Die formelle Prüfung von Baugesuchen, bestehend aus der 
Kontrolle auf Vollständigkeit und inhaltliche Richtigkeit, wird nach der Auf-
wandgebühr I bemessen und beträgt Fr. 55.-- pro Stunde; für alle weiteren 
im Zusammenhang mit dem Baubewilligungsverfahren anfallenden Verrich-
tungen (wie namentlich die materielle Prüfung des Gesuchs, das Leiten von 
Einspracheverhandlungen und die Ausfertigung des Bauentscheids) wird die 
Aufwandgebühr II von Fr. 110.-- pro Stunde erhoben (Art. 7 GebR). Ein Kos-
tenrahmen, der sich nach den voraussichtlichen Baukosten richtet, besteht 
entgegen der Behauptung der Beschwerdeführenden nicht. Damit verfängt 
die Rüge, wonach der für die voraussichtlichen Baukosten massgebende 
Kostenrahmen überschritten werde, von vornherein nicht. Im Übrigen hat die 
EG H.________ den ihr im Zusammenhang mit dem streitbetroffenen Bau-
vorhaben angefallenen Aufwand im Detail ausgewiesen; dieser beträgt 42 
Stunden (Akten Gemeinde 4B pag. 271 ff.). Entgegen den Vorbringen der 
Beschwerdeführenden ist dieser Aufwand nicht zu beanstanden, zumal die 
Gemeinde das Baugesuch mehrmals zur Verbesserung zurückweisen 
musste und umfangreiche Korrespondenz mit dem Beschwerdeführer führte. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2025, Nr. 100.2024.243U, 
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Soweit die Beschwerdeführenden Einzelpositionen für unverhältnismässig 
und unbegründet halten, vermögen sie den detailliert ausgewiesenen und 
nachvollziehbaren Zeitaufwand der Gemeinde nicht ernsthaft in Frage zu 
stellen. So beschränkt sich etwa der Aufwand für eine Antwort auf eine Bau-
voranfrage selbstredend nicht bloss auf das Verfassen der (kurzen) Antwort, 
sondern insbesondere auf die vorgängige Abklärung der Rechtslage.

8.

8.1 Der angefochtene Entscheid hält somit der Rechtskontrolle stand. 
Die Beschwerde erweist sich in allen Teilen als offensichtlich unbegründet 
und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (vorne E. 1.2 und E. 1.3). 
Das Verwaltungsgericht beurteilt solche Rechtsmittel in Zweierbesetzung 
(Art. 56 Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der 
Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

8.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden die Beschwerdeführen-
den kostenpflichtig. Sie haften für die ihnen gemeinsam auferlegten Kosten 
solidarisch (Art. 108 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 VRPG). Parteikosten sind keine 
zu sprechen (Art. 108 Abs.3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 2’000.--, werden den Beschwerdeführenden 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'500.-- entnom-
men. Der Restbetrag von Fr. 1'500.-- wird den Beschwerdeführenden 
nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils zurückerstattet.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.08.2025, Nr. 100.2024.243U, 
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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführende
- Beschwerdegegner 1
- Beschwerdegegnerschaft 2
- Beschwerdegegnerschaft 3
- Beschwerdegegnerin 4
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.