# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fde2c300-5c22-59de-b29a-36b0c46328d6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-07
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 07.03.2016 III 2016 9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2016-9_2016-03-07.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Einzelrichter

III 2016 9

Entscheid vom 7. März 2016 

Parteien 1. A.________,
Zustelladresse: B.________,

2. B.________,
Beschwerdeführer,

gegen

1. C.________________
Vorinstanz,

2. D.________,
Beschwerdegegner,

Gegenstand Einsetzung des Liquidators einer GmbH

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Sachverhalt:

A. Die E.________ mit Sitz in Wollerau bezweckt die Erbringung von 
Dienstleistungen insbesondere im Bereich der Kommunikation mit Schwerpunkt 
elektronische Medien, Beratung, Strategien, Aufbau und Organisation, 
Koordination und Realisierung von Veranstaltungen, Betrieb von Internetportalen 
und Internetshops, An- und Verkauf von Internetdomains, Handel mit sowie 
Import und Export von Waren aller Art. Sie verfügt über ein Stammkapital von 
Fr. 20'000.--, welches aus 200 Stammanteilen zu je Fr. 100.-- besteht. 100 
Stammanteile hält D.________, je 50 Stammanteile halten A.________ und 
B.________. D.________ ist Gesellschafter und Vorsitzender der 
Geschäftsführung; er zeichnet mit Einzelunterschrift. A.________ und 
B.________ sind Gesellschafter ohne Zeichnungsberechtigung. 

B. Nachdem die E.________ der im SHAB Nr. 161 vom 21. August 2015 
publizierten Aufforderung, den gesetzmässigen Zustand hinsichtlich 
Rechtsdomizils wieder herzustellen nicht nachgekommen war, löste das 
C.________ des Kantons Schwyz mit Verfügung vom 15. Dezember 2015 
gestützt auf Art. 153b der Handelsregisterverordnung (HRegV; SR 221.411) vom 
17. Oktober 2007 neben anderen Rechtseinheiten auch die E.________ auf 
(Disp.-Ziff. 1). Als Liquidator wurden jeweils "die Mitglieder des obersten 
Leitungs- oder Verwaltungsorgans eingesetzt und im C.________ eingetragen" 
(Disp.-Ziff. 2). Diese Verfügung wurde im kantonalen Amtsblatt Nr. 51 vom 
18. De-zember 2015 (S. 2878 f.) publiziert. 

C. Mit Eingabe vom 10. Januar 2016 (Postaufgabe am 13.1.2016) erheben 
A.________ und B.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz "aufgrund schwerwiegenden, strafrechtlich relevanten Verfehlungen und 
vorsätzlichen finanziellen Schädigungen durch D.________" und beantragen "die 
Einsetzung eines unabhängigen Insolvenzverwalters für die Durchführung der 
Liquidation der Gesellschaft". 

D. Mit Schreiben vom 2. Februar 2016 teilt D.________ dem 
Verwaltungsgericht unter Beilage eines SHAB-Auszuges vom 2. Februar 2016 
mit, dass über die E.________ am 27. Januar 2016 der Konkurs eröffnet worden 
sei. Das vorliegende Verfahren werde daher gegenstandslos, weshalb sich das 
Einreichen einer Vernehmlassung zur Beschwerde erübrige. Andernfalls werde 
um eine Fristerstreckung zur Einreichung der Vernehmlassung bis 1. März 2016 
ersucht.

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E. Mit Verfügung vom 9. Februar 2016 hat der Einzelrichter des 
Bezirksgerichts Höfe das Konkursverfahren über die E.________ in Liquidation 
mangels Aktiven eingestellt (SHAB XX).

Hierauf setzte das Verwaltungsgericht den Beschwerdeführern mit Schreiben 
vom 17. Februar 2016 eine nicht erstreckbare Frist bis spätestens 2. März 2016 
zur Mitteilung an, ob an der Beschwerde festgehalten oder Desinteresse erklärt 
werde. Ohne eine Rückmeldung innert der angesetzten Frist gehe das 
Verwaltungsgericht ohne weiteres von einem Desinteresse an der Beschwerde 
bzw. einem Rückzug der Beschwerde aus, womit das Verfahren als 
gegenstandslos geworden am Protokoll ohne Kostenfolgen abgeschrieben 
werden könne. 

F. Innert Frist (2.3.2016) erfolgte seitens der Beschwerdeführer keine Reak-
tion. Entsprechend ist somit konkludent vom Rückzug der Beschwerde 
auszugehen. 

G. Somit ist das Beschwerdeverfahren infolge des (konkludenten) Rückzugs 
gegenstandslos geworden, und es kann einzelrichterlich am Protokoll 
abgeschrieben werden (§ 60 i.V.m. § 28 lit. a des Gesetzes über die 
Verwaltungsrechtspflege [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974). Es werden keine 
Kosten erhoben (§ 25 Ziff. 32 der Gebührenordnung für die Verwaltung und die 
Rechtspflege im Kanton Schwyz [GebO; SRSZ 173.111] vom 20.1.1975).

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Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos am Protokoll abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben. Die Beschwerdeführer haben am 21. Ja-
nuar 2016 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- bezahlt, der ihnen aus 
der Gerichtskasse zurückzuerstatten ist. 

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht, BGG, SR 173.110).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde* erhoben und die Verletzung von 
verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:

- die Beschwerdeführer Ziff. 1 und 2 (2/R; Zustellung an Beschwerdefüh-
rer Ziff. 2; unter Beilage der eingereichten Akten) 

- den Beschwerdegegner (R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Eidgenössische Amt für das C.________ (EHRA), Bundesrain 

20, 3003 Bern.

Der Einzelrichter:

lic.iur. Achilles Humbel

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 7. März 2016