# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3d9272db-b7b3-5a16-bb7a-7dcaca1c4149
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-06-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.06.2008 D-4101/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4101-2008_2008-06-26.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-4101/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 6 .  J u n i  2 0 0 8

Richter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richterin Christa Luterbacher;
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

A.__
Indien,
B.__
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom (...)

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-4101/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest:

dass der Beschwerdeführer, ein indischer Staatsangehöriger aus (...) 
mit  letztem Wohnsitz in (...),  am 14. Mai 2008 ohne Einreichung von 
Identitätsdokumenten in der Schweiz um Asyl nachsuchte, 

dass  er  dabei  im Empfangs-  und  Verfahrenszentrum Kreuzlingen im 
Rahmen der Erstbefragung vom 22. Mai 2008 und der Anhörung nach 
Art. 29 Abs. 1 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) 
vom 30. Mai 2008 unter anderem angab, seit Dezember 2005 in (...) 
als  Supervisor  in  der  Firma  seines  Onkels,  einer  Firma  für 
Schädlingsbekämpfung, tätig gewesen zu sein,

dass er  anfangs 2006 bei  einem Auftraggeber  Zuhause einen Mann 
aus  Sri  Lanka  namens  S.  kennengelernt  habe,  mit  dem  er  wegen 
möglicher künftiger Aufträge in Kontakt geblieben sei (vgl. A10, S. 5),

dass  er  im  Rahmen  eines  von  S.  vermittelten  Auftrages  einem 
Benzingrosshändler begegnet sei, bei dem er später im Auftrag eines 
Bekannten  von  S.  eintausend  Liter  Benzin  bezogen  und  dem 
Bekannten von S. weiterverkauft habe (vgl. A10, S. 6),

dass er  von seinem Onkel erfahren habe, Angehörige des indischen 
Geheimdienstes  (C.I.D.)  hätten  ihn  während  seiner  Abwesenheit  bei 
ihm Zuhause als mutmasslichen Agenten der LTTE gesucht, worauf er 
habe erkennen müssen, dass er das Benzin an Angehörige der LTTE 
(Liberation Tigers) verkauft habe (vgl. A10, S. 6),

dass  die  indischen  Sicherheitsbehörden  vermutlich  von  zwei  im 
Dezember 2007 verhafteteten Angehörigen der LTTE erfahren hätten, 
dass er den LTTE Benzin geliefert habe (vgl. A10, S. 9),

dass  sich  diese  beiden  Angehörigen  der  LTTE bei  ihrer  Verhaftung 
durch den C.I.D. auf einem von den LTTE bestellten Schiff  befunden 
hätten,  welches  von  Vertretern  des  C.I.D.  angehalten  worden  sei, 
wobei 1,2 Mio. Rupien beschlagnahmt worden seien (vgl. A10, S. 9),

dass die LTTE in der Folge behauptet hätten, der C.I.D. habe statt der 
offiziell  bekannt  gegebenen  1,2  Mio. in  Wirklichkeit  1,5  Mio. Rupien 
beschlagnahmt,  wobei  die  Lieferanten  dem  C.I.D. gegen  Bezahlung 

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der  fehlenden  300'000  Rupien  Informationen  über  die  LTTE 
weitergegeben hätten,

dass  einer  von drei  verhafteten Lieferanten  nach  seiner  Freilassung 
von  den  LTTE  umgebracht  worden  sei  und  sein  Onkel  von  S. 
telefonisch erfahren habe, dass die LTTE in (...)  und (...)  auch nach 
ihm, dem Beschwerdeführer, gesucht hätten, um ihn umzubringen (vgl. 
A10, S. 14),

dass er sich aus Furcht vor den LTTE und vor einer Verhaftung durch 
den  C.I.D.  als  mutmasslicher  Agent  der  LTTE  und  einer  damit 
verbundenen  drohenden  Verurteilung  zu  einer  langjährigen 
Gefängnisstrafe versteckt habe und schliesslich am 11. Mai 2008 mit 
einem  verfälschten  dunkelroten  Reisepass  ausgereist  und  auf  dem 
Luftweg  über  Istanbul  nach  Rom  und  danach  mit  dem  PW  in  die 
Schweiz gelangt sei (vgl. A1, S. 7),

dass das BFM mit - gleichentags eröffnetem - Entscheid vom 13. Juni 
2008 in Anwendung von Art. 34 Abs. 1 AsylG auf das Asylgesuch des 
Beschwerdeführers  nicht  eintrat  und  dessen  Wegweisung  aus  der 
Schweiz anordnete mit dem Hinweis, der Beschwerdeführer habe die 
Schweiz nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen, 

dass  der  Beschwerdeführer  mit  in  englischer  Sprache  gehaltener 
Eingabe vom 19. Juni 2008 an das Bundesverwaltungsgericht gegen 
diesen Entscheid sinngemäss Beschwerde erhob,

dass die vorinstanzlichen Akten am 20. Juni 2008 beim Bundesverwal-
tungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

und zieht in Erwägung:

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über  das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021])  des  BFM ent-
scheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31 - 34 des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]; 

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Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungs-
weise  Änderung hat  und daher  zur  Einreichung der  Beschwerde le-
gitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass  die Beschwerde nicht  in  einer  Amtssprache des Bundes abge-
fasst ist, jedoch auf die Ansetzung einer Frist zur Beschwerdeverbes-
serung verzichtet werden kann, da sich aus der in englischer Sprache 
verfassten  Beschwerdeschrift  genügend  klare,  sinngemässe  Rechts-
begehren mit entsprechender Begründung ergeben und praxisgemäss 
ohne weiteres darüber befunden werden kann,

dass  somit  auf  die  frist-  und  formgerecht  eingereichte  Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass dementsprechend die Beschwerdeinstanz, sofern sie das Nicht-
eintreten auf  das  Asylgesuch als  unrechtmässig  erachtet,  sich  einer 
selbständigen materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Nichtein-
tretensverfügung aufhebt und die Sache zu neuer Entscheidung an die 
Vorinstanz  zurückweist  (vgl.  Entscheidungen  und  Mitteilungen  der 

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Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. 
S. 240 f.),

dass  in  der  Frage der  Wegweisung und deren  Vollzugs die  Beurtei-
lungszuständigkeit  des  Bundesverwaltungsgerichts  nicht  beschränkt 
ist, weil das BFM sich diesbezüglich gemäss Art. 44 AsylG in Verbin-
dung mit  Art. 83 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über 
die  Ausländerinnen  und Ausländer  (AuG,  SR 142.20)  auch materiell 
zur Sache zu äussern hatte,

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Gesuche von Asylsuchenden aus verfolgungssicheren Staa-
ten nach Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG (sogenannte Safe-Country-Rege-
lung) nicht eingetreten wird, ausser es gebe Hinweise auf eine Verfol-
gung (Art. 34 Abs. 1 AsylG),

dass zwar  aufgrund der  Tatsache,  dass der Beschwerdeführer keine 
Identitätsdokumente eingereicht hat, nicht zweifelsfrei feststeht, ob er 
wie  angegeben  tatsächlich  die  indische  Staatsangehörigkeit  besitzt, 
sich  indessen  aus  den  Akten  keine  Anhaltspunkte  darauf  ergeben, 
wonach  er  in  dieser  Hinsicht  tatsachenwidrige  Angaben  gemacht 
hätte,  weshalb  das  BFM  zu  Recht  von  der  indischen  Staatsan-
gehörigkeit des Beschwerdeführers ausgegangen ist, 

dass  der  Bundesrat  mit  Beschluss  vom 18.  März  1991  Indien  zum 
"safe country" im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. a AsylG erklärt und von 
diese Einschätzung im Rahmen der periodischen Prüfung (vgl. Art. 6a 
Abs. 3 AsylG) bisher nicht abgewichen ist,

dass  somit  vorliegend  die  formelle  Bedingung  für  den  Erlass  eines 
Nichteintretensentscheides  auf  der  Grundlage  von  Art.  34  Abs.  1 
AsylG erfüllt ist,

dass in  einem zweiten Schritt  die materielle  Bedingung des Fehlens 
von Verfolgungshinweisen zu prüfen ist, wobei gemäss Praxis derselbe 
weite Verfolgungsbegriff wie in Art. 18, Art. 33 Abs. 3 Bst. b und Art. 35 
AsylG zur Anwendung gelangt (zu den beiden erstgenannten Bestim-
mungen vgl. EMARK 2004 Nr. 35 E. 4.3. S. 247), welcher nicht bloss 
ernsthafte  Nachteile  nach Art.  3  AsylG,  sondern  auch die von Men-
schenhand  verursachten  Wegweisungshindernisse  im  Sinne  von 

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Art. 44  Abs. 2  AsylG i.V.m. Art.  83  Abs. 3  und  4  AuG umfasst  (vgl. 
EMARK 2004 Nr. 5 E. 4c.aa S. 35 f., 2004 Nr. 35 E. 4.3. S. 247),

dass dabei ein im Vergleich zum - bereits erleichterten - Beweismass 
des  Glaubhaftmachens  nochmals  reduzierter  Massstab  anzuwenden 
ist und auch bei Asylsuchenden aus einem verfolgungssicheren Staat 
das Erfüllen der Flüchtlingseigenschaft geprüft werden muss, sobald in 
den Akten Hinweise  auf  Verfolgung (im soeben erläuterten Sinn)  zu 
verzeichnen sind, deren Unglaubhaftigkeit nicht schon auf den ersten 
Blick erkannt werden kann (EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.3. S. 16 f.),

dass  das  BFM  in  der  angefochtenen  Verfügung  zu  Recht  und  mit 
hinreichender  Begründung  die  Angaben  des  Beschwerdeführers  zu 
seinen Vorbringen, unwissentlich den LTTE Benzin geliefert zu haben 
und  deswegen  Behelligungen  durch  die  LTTE  und  eine  langjährige 
Gefängnisstrafe  zu  befürchten,  als  auffallend  realitätsfremd  und 
widersprüchlich erachtet hat,

dass  insbesondere  nicht  nachvollziehbar  erscheint,  mit  welcher 
Naivität der Beschwerdeführer als angeblich erfahrener Kaufmann zum 
Abschluss  derart  undurchsichtiger  Geschäfte  bereit  gewesen  sein 
sollte, 

dass im Weiteren das geschilderte Verhalten des Geheimdienstes bei 
der  angeblichen  Suche  nach  dem  Beschwerdeführer  als  auffallend 
realitätsfremd zu erachten ist  und die diesbezüglichen Angaben des 
Beschwerdeführers zudem teils widersprüchlich ausgefallen sind,

dass bezüglich näherer Begründung zur Vermeidung von Wiederholun-
gen auf die zutreffenden Erwägungen in der angefochtenen Verfügung 
verwiesen werden kann, 

dass  in  der  Beschwerdeschrift  ohne  Bezug  auf  die  vom  BFM 
festgestellten  Unglaubhaftigkeitslemente  lediglich  die  bereits  im 
vorinstanzlichen  Verfahren  geltend  gemachten  Vorbringen  wiederholt 
werden, 

dass  sich  daher  die  vorinstanzlichen  Erwägungen  als  zutreffend 
erweisen  und  die  Schlussfolgerung  des  BFM  in  der  angefochtenen 
Verfügung,  wonach  der  Beschwerdeführer  die  Vermutung  fehlender 
Verfolgung nicht habe widerlegen können, zu bestätigen ist,

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dass das BFM demnach in Anwendung von  Art. 34 Abs. 1  AsylG zu 
Recht  auf  das  Asylgesuch  des Beschwerdeführers  nicht  eingetreten 
ist,

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge 
hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbe-
willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer sol-
chen besteht (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb die verfügte Wegwei-
sung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-
nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzli-
chen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern re-
gelt, wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar 
oder nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-
che  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der  Ausländerin 
oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat 
entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land ge-
zwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden 
(Art. 5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 
28. Juli  1951  über  die  Rechtsstellung  der  Flüchtlinge  [FK,  SR 
0.142.30]),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  vorliegend  in  Beachtung  dieser 
massgeblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig 
ist, weil keine Hinweise auf Verfolgung vorliegen, die sich nicht als of-
fensichtlich haltlos erweisen und gleichzeitig  keine Anhaltspunkte für 
eine menschenrechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Be-
schwerdeführer im Heimatstaat droht (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumut-
bar erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizini-
scher Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

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dass  weder  die  allgemeine  Lage  im  Heimatstaat  des 
Beschwerdeführers  noch  individuelle  Gründe  auf  eine  konkrete 
Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen,

dass sich in  dieser  Hinsicht  den Akten ausreichende Garantien  ent-
nehmen  lassen,  wonach  der  junge,  offenbar  gesunde 
Beschwerdeführer im Falle einer Rückkehr in den Heimatstaat nicht in 
eine existenzbedrohende Situation geriete, zumal er über eine ausrei-
chende  Bildung  und  über  Berufserfahrung  sowie  über  ein  intaktes 
Beziehungsnetz verfügt (vgl. A1, S. 3 und S. 4),

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Hei-
matstaat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse beste-
hen (Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei 
der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere  mitzuwirken  (Art.  8  Abs.  4 
AsylG),

dass  somit  das  BFM  den  Vollzug  der  Wegweisung  zu  Recht  als 
zulässig,  zumutbar und möglich erachtet  hat  und die Anordnung der 
vorläufigen  Aufnahme  daher  ausser  Betracht  fällt  (Art.  83  Abs.  1-4 
AuG),

dass nach den vorstehenden Erwägungen die angefochtene Verfügung 
zu  bestätigen  und  die  eingereichte  Beschwerde  als  offensichtlich 
unbegründet abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Empfangs- und Verfahrenszentrum Kreuzlingen (per Tele-

fax zu den Akten (...), mit der Bitte um Eröffnung des Urteils an den 
Beschwerdeführer  und  um  Zustellung  der  beiliegenden 
Empfangsbestätigung an das Bundesverwaltungsgericht)

- (...)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Martin Zoller Daniel Merkli

Versand: 

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