# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e06d581d-e842-50f3-91be-087951a8531d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-23
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 23.11.2017 BK 2017 416
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2017-416_2017-11-23.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 17 416

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 23. November 2017

Besetzung Oberrichterin Schnell (Präsidentin), Oberrichter Stucki, Oberrich-
terin Bratschi
Gerichtsschreiberin Kurt

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigter

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstras-
se 10, Postfach 6250, 3001 Bern

B.________

Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer

Gegenstand Nichtanhandnahme

Strafverfahren wegen diversen Anzeigen

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Emmental-Oberaargau vom 22. September 2017
(EO 17 10380)

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Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau (nachfolgend: Staatsan-
waltschaft) nahm das Verfahren gegen den Beschuldigten wegen diverser Tat-
bestände, u.a. Verleumdung, Amtsmissbrauchs, Amtsanmassung sowie Nötigung 
etc. am 22. September 2017 nicht an die Hand. Dagegen reichte der Anzeiger 
(nachfolgend: Beschwerdeführer) am 7. Oktober 2017 Beschwerde ein. Er bean-
tragte die sofortige Aufhebung und Wegnahme seiner Geldwerte, die nicht pfänd-
bar seien, und die Weiterführung des Strafverfahrens gegen den Beschuldigten. 
Weiter verlangte er eine Wiedergutmachung, Parteientschädigung, Genugtuung 
sowie Schadenersatz und die sofortige Einleitung eines Disziplinarverfahrens ge-
gen den Beschuldigten. Am 16. Oktober 2017 wurde der Beschwerdeführer von der 
Verfahrensleitung der Beschwerdekammer aufgefordert, innert zehn Tagen eine 
Sicherheit von CHF 600.00 zu leisten. Dieser Aufforderung kam der Beschwerde-
führer nach.

Mit Blick auf das Folgende wird auf die Durchführung eines Schriftenwechsels 
(Art. 390 Abs. 5 der Strafprozessordnung [StPO; SR 312.0]) verzichtet. 

2. Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei 
der Beschwerdekammer in Strafsachen innert 10 Tagen schriftlich und begründet 
Beschwerde geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 StPO, 
Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des 
Organisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Zur Be-
schwerdeführung legitimiert ist jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse 
an der Abänderung oder Aufhebung des Entscheides hat (Art. 382 StPO). Der Be-
schwerdeführer ist durch die Einstellung des Strafverfahrens wegen der vorerwähn-
ten Delikte grundsätzlich in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen. Mit 
Blick auf den Ausgang des Verfahrens wird darauf verzichtet, die Legitimation hin-
sichtlich jedes einzelnen Tatbestandes zu prüfen. Der Beschwerdeführer ist jeden-
falls insofern in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen, als er eine Ver-
leumdung sowie Nötigung geltend macht und es um Handlungen des Beschuldig-
ten gegen seine Person geht. Soweit er sich auf Betreibungs- und Pfändungsver-
fahren gegen C.________ bezieht, ist auf die Beschwerde mangels Legitimation 
nicht einzutreten. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens ist die Nichtanhand-
nahme des Verfahrens gegen den Beschuldigten wegen vorerwähnter Delikte. So-
weit sich der Beschwerdeführer auf andere Sachverhalte und Personen bezieht, 
kann auf die Beschwerde ebenfalls nicht eingetreten werden. Zudem tritt die Be-
schwerdekammer mangels Zuständigkeit nicht auf den Antrag auf die Einleitung ei-
nes Disziplinarverfahrens gegen den Beschuldigten ein. 

3. Die Staatsanwaltschaft eröffnet eine Untersuchung, wenn sich aus den Informatio-
nen und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus ihren eigenen Fest-
stellungen ein hinreichender Tatverdacht ergibt (Art. 309 Abs. 1 Bst. a StPO). Sie 
verzichtet indes dann auf eine Eröffnung, wenn sie sofort eine Nichtanhandnahme-
verfügung oder einen Strafbefehl erlassen kann (Art. 309 Abs. 4 StPO). Die Nicht-
anhandnahme wird gemäss Wortlaut von Art. 310 Abs. 1 Bst. a StPO verfügt, so-

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bald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, dass die fragli-
chen Straftatbestände oder Prozessvoraussetzungen eindeutig nicht erfüllt sind. 

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt der Beizug von Akten gemäss 
Art. 194 StPO eine Untersuchungshandlung dar, die nach der Eröffnung des 
Strafverfahrens zu tätigen ist. In diesem Verfahrensstadium hat die 
Staatsanwaltschaft, wenn sie zur Überzeugung kommt, dass kein Straftatbestand 
erfüllt ist, das Verfahren durch Einstellung nach Art. 319 ff. StPO, nicht durch 
Nichtanhandnahme nach Art. 310 StPO, abzuschliessen (Urteil des Bundesgerichts 
6B_617/2016 vom 2. Dezember 2016 E. 3.2.2; Urteil 6B_962/2013 vom 01. Mai 
2014, E. 2). Da die Staatsanwaltschaft am 30. August 2017 beim Betreibungsamt 
nach Art. 194 StPO Akten edierte, liegt materiell eine Einstellungsverfügung vor. 
Dass die Staatsanwaltschaft diese als Nichtanhandnahmeverfügung bezeichnet 
hat, schadet aber nicht. Die Einstellung und die Nichtanhandnahme richten sich 
nach den gleichen Verfahrensbestimmungen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
6B_962/2013 vom 1. Mai 2014 E. 2). Allerdings hätte die Staatsanwaltschaft den 
Parteien die Einstellung anzeigen und die Gelegenheit einräumen müssen, Be-
weisanträge zu stellen (Art. 318 StPO). Da dies nicht geschehen ist, liegt eine Ver-
letzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör vor, was im vorliegenden Beschluss 
festzustellen ist. Die Gehörsverletzung kann ausnahmsweise geheilt werden, wenn 
die betroffene Person die Möglichkeit hat, sich vor einer Rechtsmittelinstanz zu 
äussern, die Sachverhalt und Rechtslage frei überprüfen kann. Dies ist gemäss 
bundesgerichtlicher Praxis immer dann der Fall, wenn die Aufhebung des Ent-
scheids und die Rückweisung mit dem Interesse der betroffenen Partei an der be-
förderlichen Beurteilung der Sache nicht vereinbar ist (STEINER, in: Basler Kom-
mentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 16 zu Art. 318 
StPO mit Hinweisen sowie Beschlüsse des Obergerichts des Kantons Bern BK 15 
271 vom 11. Dezember 2015 E. 2.3 ff., BK 16 197 + 198 vom 4. August 2016 E. 
6.1 ff., BK 16 170 vom 7. September 2016 E. 2.5, BK 17 280 vom 28. September 
2017 E. 3.1 und 3.2).

Die Beschwerdeinstanz kann die angefochtene Verfügung in rechtlicher und 
tatsächlicher Hinsicht frei überprüfen (vgl. Art. 393 Abs. 2 StPO). Der Sachverhalt 
ist liquid. Der Beschwerdeführer konnte seine Einwendungen umfassend vortragen. 
Die Rückweisung würde zu einem formalistischen Leerlauf führen. Es ist daher 
nicht ersichtlich, inwiefern eine Heilung der Gehörsverletzung dem Beschwerdefüh-
rer zum Nachteil gereichen könnte. Die Gehörsverletzung wird daher im Beschwer-
deverfahren (ausnahmsweise) geheilt. 

4. In seinen Anzeigen vom 13. August, 2. September, 4. September sowie 6. Sep-
tember 2017 wirft der Beschwerdeführer dem Beschuldigten vor, dieser bedränge 
und nötige ihn seit Jahren, indem er widerrechtlich Geld eingetrieben, illegal Daten 
besorgt und ihm die Polizei grundlos auf den Hals gehetzt habe. Trotz Pfändungs-
rückzug habe der Beschuldigte die Forderung weiter eingetrieben. Zudem habe der 
Beschuldigte sein Konto rechtsmissbräuchlich sperren lassen, mit dem Zweck, 
dass die Zahlung am 15. August 2017 nicht habe vorgenommen werden können 
und ihm mutwillig die Polizei auf den Hals zu hetzen. Der Beschuldigte habe ihm 
mehrfach mit dem Einsatz der «Enzian» gedroht. Er sei nie im Kanton Bern gemel-

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det gewesen. Er habe am 1. Mai 2014 den Heimatschein auf der Gemeinde abge-
holt und sich folglich abgemeldet. Der Beschuldigte habe fremde Gebietshoheit 
verletzt und nicht pfändbare Vermögenswerte gesperrt und weggenommen. Weiter 
begünstige der Beschuldigte die Schuldner, indem er seine Beweisdokumente un-
terdrücke bzw. vernichte. An diesen Vorwürfen hält er auch in der Beschwerde fest. 
Er rügt zusammengefasst, der Beschuldigte sei nicht zuständig gewesen, da er 
(der Beschwerdeführer) nicht im Kanton Bern wohnhaft sei.

5. Die Staatsanwaltschaft begründete die Nichtanhandnahme mit der fehlenden Pro-
zessfähigkeit des Beschwerdeführers. Sie hält zudem fest, selbst wenn die Pro-
zessfähigkeit bejaht werden könnte, wären die Anzeigen nicht an die Hand zu 
nehmen. 

6. Die Beschwerdekammer sprach dem Beschwerdeführer in den Beschlüssen BK 17 
394 und 17 395 die Prozessfähigkeit ab und trat auf die Beschwerden nicht ein. Die 
Vorgehensweise im vorliegenden Verfahren (vier Anzeigen im Zeitraum von weni-
ger als einem Monat) sowie die Ausführungen in den Anzeigen und der Beschwer-
de lassen zwar ebenfalls den Eindruck entstehen, dass die Handlungen des Be-
schwerdeführers nicht mehr auf vernünftigen Überlegungen beruhen. Anders als in 
den erwähnten Verfahren vor der Beschwerdekammer betreffen die Anzeigen aber 
einen anderen Sachverhalt, der soweit ersichtlich, noch nie Gegenstand eines 
Strafverfahrens war. Insofern lässt sich dieses Verfahren nicht dem in den oben 
erwähnten Beschlüssen der Beschwerdekammer beschriebenen Muster zuordnen. 
Die Beschwerdekammer geht daher in diesem Zusammenhang (noch) von der 
Prozessfähigkeit des Beschwerdeführers aus. 

7. Aus den beigezogenen Betreibungsakten geht hervor, dass der Beschuldigte die 
Konten des Beschwerdeführers nicht sperren liess, sondern diverse Bankinstitute 
um Bekanntgabe der Saldi sämtlicher auf den Beschwerdeführer lautenden Konten 
ersuchte. Diese Anfrage erfolgte im Rahmen des Pfändungsvollzugs gegen den 
Beschwerdeführer und ist gesetzlich vorgesehen (Art. 91 Abs. 4 des Bundesgeset-
zes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG; SR 281.1]). Gleiches gilt für die 
Androhung, den Schuldner polizeilich vorführen zu lassen (Art. 91 Abs. 2 SchKG). 
Allerdings macht der Beschwerdeführer geltend, der Beschuldigte sei mangels Zu-
ständigkeit nicht dazu berechtigt gewesen, da er (der Beschwerdeführer) nicht 
mehr im Kanton Bern wohne. Als Wohnsitz gibt der Beschwerdeführer G.________ 
an. Seiner Anzeige vom 2. September 2017 legte er ein Schreiben der Einwohner-
gemeinde F.________ vom 15. August 2017 bei. Daraus geht hervor, dass die 
Abmeldung rückwirkend auf den 31. Dezember 2016 vorgenommen wurde. Eine 
frühere Abmeldung des Beschwerdeführers von D.________ (Ort) ist nicht akten-
kundig. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer seinen Heimatschein bereits am 
1. Mai 2014 bei der Einwohnergemeinde F.________ abholte, stellt jedenfalls keine 
Abmeldebestätigung dar. Zudem zeigt das Schreiben der Einwohnergemeinde 
F.________, dass sie den Heimatschein von G.________ (Ort) erhalten hatten, 
was eine vorgängige Abmeldung in G.________ bestätigt. Mit Blick darauf steht 
fest, dass der Beschwerdeführer seit 1. Januar 2017 in D.________ (Ort) abgemel-
det ist. Die für die Behörden relevante Abmeldebestätigung erfolgte aber erst im 

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August 2017 und damit nach Eröffnung des Betreibungsverfahrens und während 
dem Pfändungsvollzug. Es ist damit fraglich, ob überhaupt von einer Unzuständig-
keit ausgegangen werden kann. Jedenfalls steht nicht fest, dass eine rückwirkende 
Abmeldung eine nachträgliche Unzuständigkeit des Beschuldigten begründen 
kann. Dies muss in diesem Verfahren mangels Relevanz auch nicht geklärt wer-
den. Massgebend ist, dass sich mit Blick auf die soeben gemachten Feststellungen 
jedenfalls keine Anhaltspunkte dafür ergeben, dass der Beschuldigte bereits vor 
Mitte August 2017 Anlass hatte, noch oder wieder von einem Wohnsitz in 
G.________ auszugehen und er seine Machtbefugnisse missbrauchte bzw. sich 
hoheitliche Befugnisse anmasste. Dass das Richteramt H.________ bereits vor 
August 2017 die Adresse des Beschwerdeführers in G.________ verwendete, än-
dert daran nichts. Es gibt keine Hinweise, dass das Richteramt diesbezüglich eige-
ne Abklärungen traf oder Anlass hatte, die Angaben des Beschwerdeführers hin-
sichtlich seines Wohnsitzes zu überprüfen, zumal daran keine Rechtsfolgen ge-
knüpft waren. Es hatte keinen Grund, sich nicht auf die Angaben des Beschwerde-
führers zu verlassen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass auch die Beschwerde-
kammer seit einiger Zeit ihre Verfügungen und Beschlüsse an die Adresse in 
G.________ zustellt. Dies erfolgte bisher allerdings nicht aufgrund der Annahme, 
der Beschwerdeführer sei nicht mehr in D.________ (Ort) gemeldet, sondern ist 
einzig dem Umstand geschuldet, dass die Zustellung an diese Adresse jeweils er-
folgreich war. Dabei ist anzumerken, dass es sich eigentlich um eine Zustellung via 
G.________ handelt. Die Adresse in G.________ änderte nichts daran, dass die 
Postsendungen letztlich auf der Poststelle I.________ (Ort) landeten und dort in 
Empfang genommen wurden. Es scheint offensichtlich, dass sich der Beschwerde-
führer in dieser Hinsicht ein Katz-und-Maus-Spiel mit den verschiedenen Behörden 
liefert. Allfällige Unklarheiten hat er sich deshalb ohnehin selber zuzuschreiben. 

Auch die weiteren Vorwürfe gegen den Beschuldigten entbehren jeglicher Grundla-
ge. Da er im Rahmen seiner gesetzlichen Befugnisse handelte oder dies zumindest 
annehmen durfte, kommt eine Nötigung nicht in Betracht. Es ist nicht ersichtlich 
und wird auch nicht begründet, inwiefern der Beschuldigte eine Verleumdung, ei-
nen Betrug oder andere Straftatbestände begangen haben sollte. Es handelt sich 
ausschliesslich um Vorbringen, die allenfalls im Rahmen des Betreibungsverfah-
rens bzw. Pfändungsvollzugs relevant sein können und daher in diesen Verfahren 
vorzubringen sind. 

Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 

8. Obwohl der Beschwerdeführer mit seinen Anträgen in der Sache nicht durchdringt, 
rechtfertigt es sich mit Blick auf die festgestellte Gehörsverletzung, die Kosten des 
Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 800.00, zu einem Viertel, ausmachend 
CHF 200.00, dem Kanton Bern aufzuerlegen. Die andere Hälfte der Kosten, aus-
machend CHF 600.00, wird dem Beschwerdeführer auferlegt und mit der geleiste-
ten Sicherheit verrechnet. Dem Beschuldigten sind durch das Beschwerdeverfah-
ren keine entschädigungswürdigen Nachteile entstanden. 

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird festgestellt, dass das rechtliche Gehör 
des Beschwerdeführers verletzt wurde. 

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 800.00, werden zu einem 
Viertel, ausmachend CHF 200.00, dem Kanton Bern und zu drei Vierteln, ausma-
chend CHF 600.00, dem Beschwerdeführer auferlegt und mit seiner geleisteten Si-
cherheit von CHF 600.00 verrechnet.

3. Es werden keine Entschädigungen ausgerichtet. 

4. Zu eröffnen:
- dem Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer
- dem Beschuldigten
- der Generalstaatsanwaltschaft

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau, Staatsanwältin 

E.________ (mit den Akten)

Bern, 23. November 2017 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Die Präsidentin:

Oberrichterin Schnell
i.V. Oberrichterin Bratschi

Die Gerichtsschreiberin:

Kurt
i.V. Gerichtsschreiber Kind

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Be-
schwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen.