# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3298859d-fda5-5be0-92c3-e5d34e36efea
**Source:** Basel-Landschaft (entscheidsuche) (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-09
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 09.10.2025 720 2025 4 (720 25 4)
**Docket/Reference:** 720 2025 4
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-2025-4_2025-10-09.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 

vom 9. Oktober 2025 (720 25 4) 

 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Unterlagen ist keine erhebliche Veränderung 

des Gesundheitszustands im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG eingetreten. 

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichter Christof Enderle, Kan-

tonsrichter Jgnaz Jermann, Gerichtsschreiberin Felicia Käslin 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Erich Züblin, Advokat, 
Spalenberg 20, Postfach, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, Be-
schwerdegegnerin 
 

  
  

Betreff IV-Rente 

 

 

 

A. Der 1978 geborene A.____ erlitt am 13. August 2010 einen Auffahrunfall und meldete 

sich mit Gesuch vom 9. Dezember 2010 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum 

Leistungsbezug an. Mit Verfügungen vom 12. Februar 2014 und vom 26. März 2014 sprach die 

IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) A.____ auf der Basis eines Invaliditätsgrads von 100 % 

rückwirkend ab 1. August 2011 eine ganze Rente zu. 

 

 
 
Seite 2   

 

B. Im November 2014 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren ein. Nach Einholung meh-

rerer externer Gutachten und Durchführung des Vorbescheidverfahrens reduzierte sie die ganze 

Rente mit Verfügung vom 21. November 2024 auf eine Viertelsrente ab 1. Januar 2025. Zur Be-

gründung führte die IV-Stelle im Wesentlichen an, der Gesundheitszustand von A.____ habe sich 

insofern verbessert, als seit Juni 2019 (Zeitpunkt der neuropsychologischen Begutachtung) jegli-

che Tätigkeit, die den Neigungen und Fähigkeiten entspreche, im Umfang von 100 % zumutbar 

sei. Damit resultiere neu ein Invaliditätsgrad von 40 % und somit Anspruch auf eine Viertelsrente. 

 

C. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Erich Züblin, Advokat, mit Ein-

gabe vom 2. Januar 2025 Beschwerde beim Kantonsgericht des Kantons Basel-Landschaft, Ab-

teilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, die Verfügung der IV-

Stelle vom 21. November 2024 sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm 

weiterhin eine ganze Rente auszurichten; unter o/e-Kostenfolge. 

 

D. In ihrer Vernehmlassung vom 21. Februar 2025 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 

Beschwerde. 

 

 

Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  

 

1. Auf die beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht und im Weiteren form- und fristge-

recht eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 

 

2. Am 1. Januar 2022 trat das revidierte Bundesgesetz über die Invalidenversicherung 

(IVG) vom 19. Juni 1959 in Kraft (Weiterentwicklung der IV [WEIV], Änderung vom 19. Juni 2020). 

Im Rahmen dieser Revision wurde unter anderem auch die Bestimmung des Art. 17 des Bundes-

gesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 

betreffend Revision angepasst. Für Rentenbezügerinnen und Rentenbezüger, deren Rentenan-

spruch vor Inkrafttreten dieser Änderung entstanden ist und die bei Inkrafttreten dieser Änderung 

das 55. Altersjahr noch nicht vollendet haben, bleibt der bisherige Rentenanspruch bestehen, bis 

sich der Invaliditätsgrad nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ändert (Ziff. b Abs. 1 der Übergangsbestim-

mungen zur Änderung vom 19. Juni 2020). Da die IV-Stelle den Rentenbeginn auf den 1. August 

2011 festgelegt und der Beschwerdeführer am 1. Januar 2022 das 55. Altersjahr noch nicht voll-

endet hat, finden auf die vorliegende Streitigkeit die hier relevanten IVG-Bestimmungen in der bis 

31. Dezember 2021 gültig gewesenen Fassung Anwendung. Sie werden im Folgenden jeweils in 

dieser Version wiedergegeben und angewendet. 

 

3.1 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Er-

werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare 

Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), die wäh-

rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfä-

hig (Art. 6 ATSG) gewesen (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind 

(lit. c). Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, 

 

 
 
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bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad 

von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 

 

3.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-

ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburtsgebre-

chen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der durch Be-

einträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach 

zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-

werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu verstehen 

(Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

 

4. Streitig und zu prüfen ist die revisionsweise Reduktion der bisher ausgerichteten ganzen 

Rente. 

 

4.1 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende Invalidenrenten für die Zukunft zu erhöhen, 

herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch erheb-

lichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächli-

chen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu be-

einflussen. Zu denken ist dabei in erster Linie an eine wesentliche Änderung des Gesundheits-

zustands der versicherten Person, wobei die reale Veränderung eines medizinischen Sachver-

halts von einer bloss nur nominellen Differenz zu unterscheiden ist. Darüber hinaus ist eine Rente 

aber auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich geblie-

benen Gesundheitszustands erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 E. 3.5 mit Hinweisen). 

Es obliegt dem Versicherungsträger, eine erhebliche Veränderung des Invaliditätsgrads nachzu-

weisen, wenn er eine Rente reduzieren oder aufheben will (SVR 2014 UV Nr. 7 S. 21). Hinter-

grund bildet der Umstand, dass der Untersuchungsgrundsatz (Art. 43 Abs. 1 ATSG) die Verwal-

tung verpflichtet, von Amtes wegen Gründe für und gegen das Vorliegen oder Fehlen eines Sa-

chumstands heranzuziehen (BGE 141 V 281 E. 3.4.2.2). Ist eine anspruchserhebliche Änderung 

des Sachverhalts mit Blick auf eine revisionsweise Änderung einer zuvor zugesprochenen Versi-

cherungsleistung nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt 

(BGE 129 V 177 E. 3.1), bleibt es nach dem Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisheri-

gen Rechtszustand (Urteil des Bundesgerichts vom 7. November 2013, 8C_48/2013, E. 2.4). 

 

4.2 Die abweichende medizinische oder rechtliche Einschätzung von im Wesentlichen un-

veränderten tatsächlichen Verhältnissen führt nicht zu einer materiellen Revision (BGE 115 V 308 

E. 4a/bb; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2, I 574/02). Bloss auf einer anderen Wertung beruhende, 

revisionsrechtlich unerhebliche Differenzen sind daher von revisionsbegründenden tatsächlichen 

Veränderungen abzugrenzen. Eine ärztliche Schlussfolgerung, die von der früheren abweicht, 

obwohl sich der beurteilte Gesundheitszustand effektiv nicht verändert hat, ist meist auf eine un-

terschiedliche Ausübung des medizinischen Ermessens zurückzuführen (vgl. Urteil des Bundes-

gerichts vom 28. Juni 2011, 9C_243/2010, E. 3.4.2.3). Für die Annahme einer anspruchserhebli-

chen Veränderung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG genügt unter medizinischen Aspekten somit 

weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte 

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Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten 

Leidens; massgeblich ist vielmehr eine (erheblich) veränderte Befundlage (vgl. Urteil des Bun-

desgerichts vom 29. August 2025, 9C_93/2025, E. 2.2.2; BGE 141 V 9 E. 2.3). 

 

4.3 Die Feststellung einer revisionsbegründenden Veränderung erfolgt durch eine Gegen-

überstellung eines vergangenen und des aktuellen Zustands. Gegenstand des Beweises ist somit 

das Vorhandensein einer entscheidungserheblichen Differenz in den – hier den medizinischen 

Gutachten zu entnehmenden – Tatsachen. Die Feststellung des aktuellen gesundheitlichen Be-

funds und seiner funktionellen Auswirkungen ist zwar Ausgangspunkt der Beurteilung; sie erfolgt 

aber nicht unabhängig, sondern wird nur entscheidungserheblich, soweit sie tatsächlich einen 

Unterschied auf der Seinsebene zum früheren Zustand wiedergibt. Der Beweiswert eines zwecks 

Rentenrevision erstellten Gutachtens hängt folglich wesentlich davon ab, ob es sich ausreichend 

auf das Beweisthema – erhebliche Änderung(en) des Sachverhalts – bezieht. Einer für sich allein 

betrachtet vollständigen, nachvollziehbaren und schlüssigen medizinischen Beurteilung, die im 

Hinblick auf eine erstmalige Beurteilung der Rentenberechtigung beweisend wäre (vgl. dazu BGE 

134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a), mangelt es daher in der Regel am rechtlich erforderlichen 

Beweiswert, wenn sich die (von einer früheren abweichende) ärztliche Einschätzung nicht hinrei-

chend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustands statt-

gefunden hat. Vorbehalten bleiben Sachlagen, in denen es evident ist, dass die gesundheitlichen 

Verhältnisse sich verändert haben (Urteile des Bundesgerichts vom 29. August 2011, 

9C_418/2010, E. 4.2, und vom 26. März 2015, 9C_710/2014, E. 2). 

 

4.4 Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des 

Erfordernisses, erhebliche faktische Veränderungen von bloss abweichenden Bewertungen ab-

zugrenzen, muss deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, 

neu sind oder dass sich vorbestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass 

substantiell verändert haben. Eine verlässliche Abgrenzung der tatsächlich eingetretenen von der 

nur angenommenen Veränderung ist als erforderliche Beweisgrundlage nicht erreicht, wenn bloss 

nominelle Differenzen diagnostischer Art bestehen. Die Feststellung über eine seit der früheren 

Beurteilung eingetretene tatsächliche Änderung ist hingegen genügend untermauert, wenn die 

ärztlichen Sachverständigen aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsent-

wicklung und im Verlauf der Arbeitsunfähigkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und 

Einschätzung des Schweregrades der Störungen geführt haben (Urteil des Bundesgerichts vom 

13. Oktober 2017, 8C_170/2017, E. 5.2 mit Hinweis). 

 

4.5 Ein Sachverständiger kann die betreffende Entwicklung regelmässig nicht aus eigener 

Wahrnehmung beschreiben (ausser er sei schon als Vorgutachter tätig gewesen). Daher ist es 

erforderlich, dass er sich, soweit verfügbar, mit den Fakten fundiert auseinandersetzt, wie sie sich 

aus den für den früheren Entscheid massgebenden medizinischen Vorakten ergeben 

(vgl. ALFRED BÜHLER, Beweismass und Beweiswürdigung bei Gerichtsgutachten, in: Der Haft-

pflichtprozess, Fellmann/Weber [Hrsg.], 2006, S. 67). Dem Gutachten, welches die medizinischen 

Vorakten unzureichend berücksichtigt, fehlt die erforderliche Überzeugungs- und Beweiskraft 

selbst dann, wenn die Schlussfolgerungen, welche auf der Grundlage der vom Sachverständigen 

selber erhobenen Befundtatsachen gezogen worden sind, an sich einleuchten und vom 

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Seite 5   

Rechtsanwender prüfend nachvollzogen werden können (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Au-

gust 2011, 9C_418/2010, E. 4.3 m.w.H.). Diesem Beweiswertkriterium kommt hinsichtlich der 

Entscheidungsgrundlagen in Revisionsfällen – mit Blick auf deren vergleichende Natur – eine 

besondere Bedeutung zu. 

 

4.6 Zeitliche Vergleichsbasis für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung des In-

validitätsgrads bildet die letzte (der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, wel-

che auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhalts-ab-

klärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten 

für eine Änderung in den erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht (BGE 

133 V 114 E. 5.4; vgl. auch BGE 130 V 75 E. 3.2.3). Vorliegend sprach die IV-Stelle dem Versi-

cherten mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verfügungen vom 12. Februar 2014 und 

vom 26. März 2014 rückwirkend ab 1. August 2011 eine auf einem Invaliditätsgrad von 100 % 

basierende Invalidenrente zu. Infolge des im November 2014 von Amtes wegen eingeleiteten 

Rentenrevisionsverfahrens gelangte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. November 2024 zur 

Auffassung, dass die dem Versicherten im damaligen Zeitpunkt zugesprochene ganze Rente auf-

grund einer Verbesserung des Gesundheitszustands ab 1. Januar 2025 auf eine auf einem Inva-

liditätsgrad von 40 % basierende Viertelsrente zu reduzieren sei. Somit beurteilt sich die Frage, 

ob eine Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die eine revisionsweise Re-

duktion der bis anhin ausgerichteten ganzen Rente rechtfertigt, durch Vergleich des Sachver-

halts, wie er im Zeitpunkt der rentenzusprechenden Verfügungen vom 12. Februar 2014 und vom 

26. März 2014 bestanden hat, mit demjenigen im Zeitpunkt der vorliegend angefochtenen Verfü-

gung vom 21. November 2024. 

 

5.1 Im Zeitpunkt der Rentenverfügungen vom 12. Februar 2014 und vom 26. März 2014 

stützte sich die IV-Stelle auf das monodisziplinäre Gutachten der Klinik B.____ vom 11. Ja-

nuar 2013. Als psychopathologischen Befund hielten die Gutachter fest, die Aufmerksamkeit und 

die Konzentration seien gestört. Bei der Prüfung der Merkfähigkeit entstehe der Eindruck einer 

Aggravation. An Sinnestäuschungen würden illusionäre Verkennungen (sehe Schatten) und 

akustische Halluzinationen (Frauenstimme) bestehen. Imperative, kommentierende oder dialogi-

sierende Stimmen seien nicht eruierbar. Ferner führten die Gutachter aus, eine exakte diagnos-

tische Zuordnung erscheine aufgrund der ungewöhnlichen Symptomkonstellation schwierig, zu-

mal die Beschwerdevalidität eingeschränkt sei. Akustische Halluzinationen seien fremdanamnes-

tisch bestätigt worden. Ein wahnhaftes Erleben sei dabei nicht ausgeschlossen, unverständliche 

Handlungsabläufe seien in der Untersuchungssituation beobachtet und fremdanamnestisch be-

stätigt worden. Somit bestehe ein psychotisches Syndrom, wobei eine Schizophrenie-Diagnose 

nicht gestellt werden könne (keine Ich-Störungen; kommentierende oder dialogisierende Stim-

men seien nicht sicher eruierbar). Inhalte eines möglicherweise wahnhaften Erlebens könnten 

nicht eruiert und somit hinsichtlich der möglichen diagnostischen Zuordnung nicht beurteilt wer-

den. Es würden keine formalen Denkstörungen bestehen. Auch könnten Diagnosen einer anhal-

tenden wahnhaften Störung (Wahn als einziges Symptom), einer vorübergehenden akuten psy-

chotischen Störung (vollständige Besserung in der Regel innerhalb weniger Monate) oder einer 

psychotischen Form einer manischen oder schweren depressiven Episode (Affektauslenkung als 

führendes Symptom) nicht gestellt werden. Somit sei das Krankheitsbild am ehesten unter 

 

 
 
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sonstige nicht organische psychotische Störungen abzubilden, wobei eine reaktive Entwicklung 

nach dem erlittenen Unfall anzunehmen sei. Eine dissoziative Störung stelle eine relevante Dif-

ferenzialdiagnose dar, deren Kriterien erfüllt seien. Das Vollbild einer posttraumatischen Belas-

tungsstörung könne nicht diagnostiziert werden, hierbei bestehe eine Diskrepanz zu früheren Be-

urteilungen. Über die psychotische Symptomatik hinaus bestehe ein depressives Syndrom. Die 

leichte depressive Episode habe keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Als Diagnosen mit Aus-

wirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden eine nicht organische psychotische Störung, differential-

diagnostisch eine dissoziative Störung gestellt. Die festgestellten Störungen würden gemäss dem 

Gutachten dazu führen, dass die Fähigkeit, sich an Regeln und Routinen anzupassen, Aufgaben 

zu planen und zu strukturieren, fachliche Kompetenzen anzuwenden, die Flexibilität, die Umstel-

lungsfähigkeit, die Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit, die Durchhalte- und Gruppenfähigkeit so-

wie die Verkehrsfähigkeit massiv gestört seien. Die Realität werde vom Versicherten nicht adä-

quat wahrgenommen, auch bestehe kein adäquates Verhalten. Die angestammte Tätigkeit als 

Kranführer und auch andere Tätigkeiten seien in diesem Zustand nicht zumutbar. Es bestehe 

folglich für jegliche Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Die Arbeitsfähigkeit könne durch 

eine leitliniengerechte, vorzugsweise stationäre, psychiatrisch/psychotherapeutische Behand-

lung theoretisch verbessert werden. Die Prognose erscheine jedoch aufgrund eines bereits chro-

nifizierten Verlaufs ungünstig. 

 

5.2 Im Zusammenhang mit dem im November 2014 eingeleiteten Revisionsverfahren holte 

die IV-Stelle zur Abklärung des massgeblichen medizinischen Sachverhalts folgende Gutachten 

ein: 

 

5.2.1 Im rheumatologischen Gutachten vom 12. Oktober 2016 stellte Dr. med. C.____, FMH 

für Rheumatologie und Innere Medizin, keine Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Er 

hielt fest, aus rein somatischer Sicht bestehe keine Einschränkung für sämtliche angestammten 

Tätigkeiten als Kranführer, Bauarbeiter und Reinigungsmitarbeiter. Der Explorand sei für jegliche 

Männerarbeit voll arbeitsfähig. Zwischen den subjektiven Angaben und den objektiv erhebbaren 

Befunden würden sich erhebliche Diskrepanzen finden. Die Befunde würden zwar einer Rücken-

fehlform entsprechen, diese stelle vorliegend jedoch eine Normvariante dar. 

 

5.2.2 Dr. med. D.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, kam im psychiatrischen Gutach-

ten vom 3. November 2016 zum Schluss, es bestehe eine Persönlichkeitsänderung nach psychi-

scher Erkrankung, differentialdiagnostisch ein chronifizierter psychotischer Zustand und eine 

chronifizierte depressive Störung mit psychotischen Symptomen. Dr. D.____ führte aus, es finde 

sich ein deutlich depressiver, kognitiv beeinträchtigter, innerlich angespannter und unruhiger Ex-

plorand, der psychomotorisch etwas verlangsamt sei und eher undifferenzierte, kurze Angaben 

mache; er äussere auch paranoid anmutende Gedanken. Hinweise auf Aggravation und Inkon-

sistenzen zeigten sich keine. Der Explorand sei in allen vergleichbaren Lebensbereichen massiv 

beeinträchtig, das Aktivitätenniveau sei stark reduziert. Er sei in keiner Weise belastbar, leide 

unter kognitiven Beeinträchtigungen, sei psychomotorisch beeinträchtigt und habe grosse Mühe 

im zwischenmenschlichen Bereich mit starken Stimmungsschwankungen sowie Rückzugsten-

denz, weswegen die angestammte wie auch jegliche andere Tätigkeit seit 2010 nicht mehr mög-

lich sei. Die Prognose sei aus psychiatrischer Sicht ungünstig, da ein chronifizierter Zustand 

 

 
 
Seite 7   

vorliege. Die gleichen Schlüsse zogen Dr. C.____ und Dr. D.____ in der im Gutachten enthalte-

nen Konsensbeurteilung. 

 

5.2.3 Lic. phil. E.____, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, führte im neuropsycholo-

gischen Gutachten vom 21. Juni 2019 aus, es hätten keine validen Befunde erhoben werden 

können. Bei der Testung habe der Explorand eine auffallend geringere Leistungsbereitschaft als 

bei der Anamnese gezeigt. Wiederholt sei es zu Absenzen gekommen und der Explorand habe 

mehrfach als Unterbrechung aufstehen sowie umhergehen müssen. Das Verhalten in der Tes-

tung habe demonstrativ und überzeichnet gewirkt. Eine valide und umfassende kognitive Testung 

sei nicht durchführbar gewesen. Aufgrund der Eigenangaben und der Verhaltensbeobachtungen 

würden sich im Rahmen der neuropsychologischen Untersuchung Hinweise auf emotionale oder 

psychopathologische Auffälligkeiten ergeben, die mit den Testbefunden interferieren könnten. Die 

neuropsychologische Störung sei gemäss lic. phil. E.____ in der vorliegenden qualitativen und 

quantitativen Ausprägung nicht konsistent mit den akten- und eigenanamnetischen Angaben zum 

Verlauf sowie der Alltags- und Berufsfunktionalität. Des Weiteren seien die Befunde nicht verein-

bar mit den medizinisch-somatischen und den psychiatrischen Diagnosen. Die Validität der neu-

ropsychologischen Befunde sei aufgrund der Aggravation nicht gegeben. Inwiefern eine Aggra-

vation der psychiatrischen Symptomatik vorliege, müsse gemäss lic. phil. E.____ aus psychiatri-

scher Sicht beurteilt werden. Zudem könne er aufgrund der nicht validen Befunde aus neuropsy-

chologischer Sicht keine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit vornehmen. 

 

5.2.4 In der Verlaufsbegutachtung vom 13. Februar 2020 hielt Dr. D.____ zum Befund fest, 

der Explorand leide weiterhin unter teilweisem Stimmenhören, zweimal sei es zu überraschenden 

emotionalen Durchbrüchen gekommen. Der Versicherte habe bestätigt, dass diese Erregungen 

in verschiedenen Situationen immer wieder auftreten würden und er sich teilweise nicht mehr 

genügend kontrollieren könne; er wisse dann nicht mehr, was er tue und habe auch schon Dinge 

zerstört. Weiter führte Dr. D.____ aus, ein auffälliger Zustand bestehe seit dem Unfall im Jahr 

2010. Der Explorand sei anlässlich der Untersuchung zwar etwas offener und besser zugänglich 

als bei der letzten Untersuchung, doch zeige sich eine hohe Irritabilität, indem er bei Geringfügig-

keiten schnell emotional reagiere und drohe, die Kontrolle zu verlieren. Diese emotionale Insta-

bilität werde auch vom behandelnden Psychiater wiederholt aufgeführt und beschrieben. Es 

müsse gemäss Dr. D.____ von einer mindestens mittelschweren bis teilweise schwergradigen 

depressiven Störung ausgegangen werden. Das vom Explorand dokumentierte Stimmenhören 

scheine ihn subjektiv nicht mehr derart zu belasten wie in der Vergangenheit, doch immer noch 

intermittierend aufzutreten und sei am ehesten im Rahmen der affektiven Problematik zu inter-

pretieren. Sicher könne differentialdiagnostisch ein paranoid-halluzinatorisches Syndrom ange-

nommen werden, doch sei die Genese dadurch immer noch unklar. Die Kriterien für eine schizo-

phrenieartige Störung seien nicht erfüllt, es würden sich keine Hinweise auf eine klare psychoti-

sche Problematik oder isolierte wahnhafte Störung finden, auch nicht auf eine posttraumatische 

Belastungsstörung. Die Persönlichkeit sei geprägt durch den chronifizierten depressiven Zustand, 

wobei sich Hinweise auf emotional instabile Verhaltensweisen zeigten, die auch in den Unterla-

gen mehrfach dokumentiert seien und mit grosser Wahrscheinlichkeit auch die auffälligen Resul-

tate der neuropsychologischen Abklärung erklären liessen. Der Explorand gebe eine wesentliche 

Beeinträchtigung im Alltag auf verschiedenen Ebenen an, die durchaus mit dem vorzufindenden 

 

 
 
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Zustand und mit den Angaben in den Unterlagen übereinstimmten, weswegen keine Hinweise 

auf Inkonsistenzen bestehen würden. Diagnostisch führte Dr. D.____ mit Auswirkung auf die Ar-

beitsfähigkeit eine chronifizierte depressive Störung mittelgradig bis schwergradigen Ausmasses, 

mit teilweisen halluzinatorischen Episoden, differentialdiagnostisch eine Persönlichkeitsänderung 

bei psychischer Erkrankung auf. Die Resultate der neuropsychologischen Abklärung seien im 

Rahmen dieser psychischen Störung zu erklären und nachvollziehbar. Weder in der bisherigen 

noch in einer angepassten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit, denn der Explorand sei in kei-

ner Weise belastbar und nicht in der Lage, eine genügende Leistung zu erbringen. Vielmehr sei 

mit kognitiven Beeinträchtigungen, Abbruch einer Tätigkeit, zwischenmenschlichen Problemen 

und psychomotorischen Beeinträchtigungen zu rechnen. Die medizinischen Massnahmen seien 

adäquat, weitere Massnahmen könnten nach dem bisherigen Verlauf nicht empfohlen werden. 

Auf Rückfrage des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) hielt Dr. D.____ mit Stellungnahmen 

vom 29. Juli 2020 und vom 22. August 2020 an seinen Einschätzungen vom 13. Februar 2020 

fest. 

 

5.2.5 Die Klinik F.____ erstellte ein neuropsychologisches Gutachten vom 1. Juni 2023, einen 

Bericht über die ergotherapeutische und physiotherapeutische Untersuchung sowie ein psychiat-

risches Gutachten vom 17. Juli 2023 (nachfolgend: Gutachten der Klinik F.____). Der psychiatri-

sche Gutachter der Klinik F.____ führte aus, der Explorand sei orientiert, im Denken geordnet, 

habe nicht mehr viele Interessen, ziehe sich meist zurück, habe seit der Einnahme von Venlafaxin 

keine Ängste mehr, Suizidgedanken würden verneint. Ein- bis zweimal pro Woche höre er für 

kurze Zeit Stimmen. Das durchgeführte Mini-lCF-APP habe leichte Einschränkungen in der Spon-

tanaktivität, Gruppenfähigkeit, Kontaktfähigkeit, Selbstbehauptungsfähigkeit, Planung und Struk-

turierung von Aufgaben sowie leichte bis mittlere Einschränkungen in der Durchhaltefähigkeit ge-

zeigt. Die neuropsychologische Untersuchung habe ergeben, dass die Validität des ermittelten 

kognitiven Leistungsprofils nicht gegeben sei und es würden bei der durchgeführten Perfor-

mancevalidierung eindeutige Belege einer reduzierten Test-Compliance bestehen. Diagnostisch 

habe der Neuropsychologe eine nicht authentische Präsentation einer neuropsychologischen 

Störung mit Übertreibung kognitiver, somatischer und psychischer Beschwerden festgestellt. Ge-

stützt darauf könne keine Einschätzung zur beruflichen Funktionsfähigkeit erfolgen. Das Funkti-

onsniveau sei sehr wahrscheinlich deutlich höher, als dies der Explorand präsentiere. 

 

Diagnostisch führten die Gutachter der Klinik F.____ ein rezidivierend-depressives Zustandsbild, 

gegenwärtig leichten Ausmasses, und gelegentliches Hören einer Stimme (alle paar Tage bis 

sechs Wochen) auf. Der psychiatrische Gutachter hielt dazu fest, das kurzzeitige Stimmenhören 

könne nicht als Symptom einer tieferliegenden schweren psychischen Störung wie beispielsweise 

einer Schizophrenie oder einer schweren depressiven Erkrankung beurteilt werden. Die vorlie-

gende Beurteilung unterscheide sich deutlich von den Beurteilungen anderer Psychiater. All die 

in den Vorberichten erwähnten fünf Diagnosen könnten nicht gestellt werden. Auch hätten die 

Symptome, die dort erhoben worden seien, nur in ganz leichtem Ausmass erhoben werden kön-

nen. Dazu gehöre insbesondere die depressive Symptomatik. Es sei eine deutliche Selbstlimitie-

rung, eine Aggravation der Symptomatik und zeitweise eine grosse Unlust, Aufgaben auszufüh-

ren, feststellbar. Die Beobachtungen, die während des Aufenthaltes in der Klinik F.____ gemacht 

worden seien und die vom Versicherten gemachten Angaben zu einer allfälligen Arbeitstätigkeit 

 

 
 
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würden zeigen, dass der Explorand mit klarer Unterstützung, klaren Vorgaben sowie einer für ihn 

lösbaren Aufgabe bereit sei, in den Arbeitsprozess einzusteigen. Aus psychiatrischer Sicht sei 

der Versicherte grundsätzlich in der Lage, eine Arbeitstätigkeit als Kranführer auszuüben. Ob dies 

aus haftpflichtrechtlicher Sicht möglich sei, müsse ein Arbeitgeber entscheiden. Der Explorand 

habe seit mehr als zehn Jahren weder als Kranführer noch in einer anderen Tätigkeit gearbeitet. 

Es sei deshalb angezeigt, ein aufbauendes Arbeitstraining mit langsam steigender Belastung ein-

zuleiten. Aus psychiatrischer Sicht könne der Beschwerdeführer ein solches Arbeitstraining mit 

einer 50%-igen Arbeitsanwesenheit beginnen. Der Versicherte sei auch in der Lage, einer ange-

passten Arbeitstätigkeit nachzugehen. Auch hier sei es sinnvoll und notwendig, diese Integration 

in langsamen Schritten mit einem Arbeitstraining anzugehen. 

 

Zur Frage nach einer Veränderung des Gesundheitszustands führte der psychiatrische Gutachter 

der Klinik F.____ aus, in früheren Berichten seien zahlreiche Diagnosen gestellt worden. Hinge-

gen könne er nach seiner Untersuchung nur eine leichte depressive Störung diagnostizieren. In 

früheren Berichten habe sich gezeigt, dass der Tagesablauf der dortigen Untersuchung ziemlich 

ähnlich beschrieben worden sei. Im Gutachten von Dr. D.____ würden sexuelle Aktivitäten ver-

neint, wohingegen sich in der vorliegenden Untersuchung gezeigt habe, dass der Versicherte mit 

Hilfe von Viagra eine gute Erektion erreichen und erfreulich sexuell aktiv sein könne. Auch seien 

in früheren Berichten Aktivitäten mit den Kindern verneint worden. In der vorliegenden Untersu-

chung habe der Explorand angegeben, dass er mit den Kindern sowohl zum Fasnachtsumzug, 

zeitweise in die Stadt und im Sommer ins Schwimmbad gehe. Auch seien in früheren Berichten 

die Besuche bei den Eltern im Ausland so beschrieben worden, dass der Versicherte angegeben 

habe, er würde dann vor allem bei der Mutter in der Wohnung sein. Nun habe der Explorand 

angegeben, er könne manchmal das Auto des Vaters benutzen und so auch Freunde sowie Kol-

legen besuchen. Mit seiner Frau und den Kindern würde er im Garten grillieren und dabei auch 

einen aktiven Part übernehmen. Im Gespräch habe der Explorand klar und bestimmt angegebe-

nen, er würde, falls ihm das der Arzt erlauben würde, wieder zu arbeiten beginnen. An einem 

Arbeitstraining habe er sich interessiert gezeigt. Der psychiatrische Gutachter führte in zeitlicher 

Hinsicht aus, rückwirkend sei schwierig zu beurteilen, wann die Veränderung des Gesundheits-

zustands anzunehmen sei, da die bisherigen Gutachten und ärztlichen Berichte von psychiatri-

schen Fachärzten in sich konsistent gewesen seien und die beschriebenen Symptome zu den 

Diagnosen gepasst hätten. Es falle jedoch auf, dass bereits im Jahr 2016 durch Dr. C.____ und 

im Jahr 2019 durch lic. phil. E.____ deutliche Diskrepanzen zwischen den subjektiven Angaben 

und den objektiv erhebbaren Befunden oder den Ergebnissen der neuropsychologischen Unter-

suchung aufgezeigt worden seien. Aus psychiatrischer Sicht würden sich deshalb seit 2016 deut-

liche Diskrepanzen zeigen und es könne angenommen werden, dass seit circa 2016, aber sicher 

seit der neuropsychologischen Untersuchung durch lic. phil. E.____ im Juni 2019, berechtigte 

Zweifel an der Einschätzung der Arbeitsunfähigkeit bestehen würden. Aus psychiatrischer Sicht 

sei es sehr wahrscheinlich, dass seit Juni 2019 ein Arbeitstraining mit einer 50%-igen Arbeitsan-

wesenheit möglich gewesen wäre. 

 

6.1 Die IV-Stelle stützte sich bei der Beurteilung des aktuellen medizinischen Sachverhalts 

und bei ihrem Entscheid über die Frage, ob eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszu-

stands eingetreten ist, auf die Beurteilung der Klinik F.____, im Wesentlichen auf das 

 

 
 
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psychiatrische Teilgutachten vom 17. Juli 2023. Sie ging demzufolge davon aus, dass sich der 

Gesundheitszustand des Versicherten seit den ursprünglichen Rentenverfügungen vom 12. Feb-

ruar 2014 und vom 26. März 2014 verbessert habe. Namentlich seit spätestens Juni 2019, dem 

Zeitpunkt der neuropsychologischen Begutachtung durch lic. phil. E.____, bestehe in einer lei-

densangepassten Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit. Dr. med. G.____, FMH Psychiatrie 

und Psychotherapie, RAD, führte in ihrer Beurteilung vom 15. November 2023 aus, in der ange-

stammten Tätigkeit als Kranführer bestehe eine volle Arbeitsunfähigkeit. Eine leidensangepasste 

Tätigkeit sei dem Versicherten – ohne Fahr-, Steuer- oder Überwachungstätigkeiten sowie Tätig-

keiten mit erhöhter Unfallgefahr, z.B. an gefährlichen Maschinen – jedoch im Umfang von 100 % 

zumutbar. Demgegenüber machte der Beschwerdeführer im Wesentlichen unter Verweis auf die 

Ausführungen von Dr. D.____ in der Verlaufsbegutachtung vom 13. Februar 2020 und den Stel-

lungnahmen vom 29. Juli 2020 sowie vom 22. August 2020 geltend, es sei nicht mit überwiegen-

der Wahrscheinlichkeit erstellt, dass sich sein Gesundheitszustand dauernd und erheblich ver-

bessert habe. 

 

6.2 Zur Bekräftigung seines Standpunkts holte der Beschwerdeführer ein Fachgutachten 

von Dr. med. et. dipl.-theol. univ. H.____, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 1. Ap-

ril 2024 ein. Dr. H.____ diagnostizierte mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine paranoid-

halluzinatorische Schizophrenie, unvollständig remittiert bei neuroleptischer Behandlung. Ohne 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er eine rezidivierende depressive Störung, 

weitgehend remittiert unter antidepressiver Behandlung, und Symptome einer posttraumatischen 

Belastungsstörung, ohne dass jedoch die Kriterien dieses Störungsbilds in der Vollständigkeit 

eines anerkannten Klassifikationssystems vorliegen würden. Angesichts von über zehn Jahren 

anhaltendem Verlauf einer Krankheitsgesichte, unübersehbaren Symptomkonstellationen und 

Befunden sowie klar darstellbarer psychiatrischer Krankheit dürfte der Beschwerdeführer gemäss 

Dr. H.____ wohl kaum einem Arbeitgeber zumutbar sein. Eine geldwerte Arbeitsleistung im an-

gestammten Beruf sei nicht realisierbar. Dr. H.____ attestierte eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 

in jeglicher Tätigkeit. Ferner führte er aus, in 13 Jahren Behandlung und Begutachtungen liege 

lediglich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Frage des Vorliegens einer psychotischen 

Erkrankung und dem Phänomen des Stimmenhörens vor, namentlich die Begutachtung der Klinik 

B.____ vom 11. Januar 2013. Zehn Jahre nach dieser Begutachtung sei ein psychotisches Syn-

drom nach wie vor unverkennbar und zwar klar im Sinne einer primär psychotischen Störung.  

 

Bei differenzierter Betrachtung der Symptomatik im Längsschnitt, reichend von ersten Berichten 

2010 bis einschliesslich Begutachtung durch die Klinik F.____ im Jahr 2023, komme man gemäss 

Dr. H.____ nicht umhin, durchgängig psychotische Symptome zu identifizieren, die sich in der 

Gesamtheit nicht anders einordnen liessen als das nosologische Konzept einer schizophrenen 

Psychose. Es sei durchaus möglich, die in den Akten beschriebenen Auffälligkeiten, Diskrepan-

zen und invaliden Ergebnisse in neuropsychologischen Untersuchungen wie auch Selbstlimita-

tion im Rahmen der stationären Behandlung als störungsimmanent im Rahmen der schizophre-

nen Erkrankung zu diskutieren und dem eine hohe Wahrscheinlichkeit zuzuordnen. Entscheidend 

sei jedoch festzuhalten, dass dieser 13-jährige Verlauf von Psychopathologie allein mit dem Kon-

zept der Aggravation und Selbstlimitierung in keinster Weise zu erklären sei. Zusammenfassend 

sei vom Vorliegen einer Schizophrenie auszugehen. 

 

 
 
Seite 11   

 

Zum psychiatrischen Gutachten der Klinik F.____ führte Dr. H.____ aus, es liege eine umfang-

reiche Aktenanamnese und Anamnese vor. Bezüglich des psychotischen Erlebens sei über Stim-

menhören ein- bis zweimal pro Woche oder auch seltener für kürzere Zeit berichtet worden. In 

der neuropsychologischen Untersuchung der Klinik F.____ sei eine nicht authentische Präsenta-

tion und neuropsychologische Störung mit Übertreibung kognitiver, somatischer und psychischer 

Beschwerden festgehalten worden. Die Ergotherapeutin beschreibe eine Selbstlimitierung. In der 

klinischen Beurteilung sei zwar in Bezug auf die Fragestellung des Vorliegens einer psychoti-

schen Störung lediglich der Satz festgehalten worden, eine Plausibilisierung vormaliger Einschät-

zungen oder eine Diskussion anderslautender Befunde bzw. eine adäquate nosologische Beur-

teilung fehle indes. Dr. H.____ hielt abschliessend fest, die therapeutischen Optionen seien nicht 

vollständig ausgeschöpft. Die Hoffnung auf eine Verbesserung des Gesundheitszustands sei 

durchaus begründet, eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit sei ebenfalls nicht auszuschliessen. 

 

7.1 Auf die Beurteilung der Klinik F.____ kann entgegen der Auffassung der Beschwerde-

gegnerin zur Beurteilung der Frage, ob eine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands 

eingetreten ist, nicht abgestellt werden. Der psychiatrische Gutachter der Klinik F.____ erhob 

zwar eine Anamnese und einen psychopathologischen Befund, berücksichtigte die neuropsycho-

logische, ergotherapeutische und physiotherapeutische Einschätzung und nahm Testungen und 

Zusatzuntersuchungen vor. Dennoch fällt die diagnostische Beurteilung sehr knapp aus. Sie be-

schränkt sich auf die Diagnose eines rezidivierenden depressiven Zustandsbilds, gegenwärtig 

leichten Ausmasses. Eine nachvollziehbare Herleitung dieser Diagnose fehlt indes. Auch die 

Feststellung, ein kurzzeitiges Stimmenhören könne nicht als Symptom einer tieferliegenden psy-

chischen Störung beurteilt werden, begründete er nicht weiter. Er erwähnte zwar die früher ge-

stellten Diagnosen und hielt fest, seine Beurteilung unterscheide sich deutlich von den von ande-

ren Psychiatern gestellten Diagnosen, führte dazu jedoch wiederum einzig aus, er habe die früher 

gestellten Diagnosen in seiner Untersuchung nicht feststellen können. Eine eingehende Diskus-

sion und Einordnung der Vordiagnosen fehlt somit, vielmehr führte der psychiatrische Gutachter 

der Klinik F.____ einzig eigene, zu den Vorgutachtern abweichende Feststellungen auf. Seine 

Diagnostik wird letztlich auch nicht mit den erhobenen Befunden begründet und abgeglichen. 

 

7.2 Weiter sind die Schlussfolgerungen zur Arbeitsfähigkeit nicht schlüssig und nachvoll-

ziehbar. Zweifel an der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit äusserte der psychiatrische Gutachter 

der Klinik F.____ in zeitlicher Hinsicht ab dem neuropsychologischen Gutachten von 

lic. phil. E.____ vom 21. Juni 2019. Dies erscheint widersprüchlich, hat doch lic. phil. E.____ aus-

drücklich festgehalten, die Arbeitsfähigkeit müsse von einem Psychiater eingeschätzt werden. 

Die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht erfolgte sodann durch Dr. D.____ 

mit Verlaufsgutachten vom 13. Februar 2020 und den Stellungnahmen vom 29. Juli 2020 sowie 

vom 22. August 2020. Dr. D.____ begründete unter Berücksichtigung der neuropsychologischen 

Beurteilung von lic. phil. E.____ vom 21. Juni 2019 nachvollziehbar und ausführlich, weshalb 

(weiterhin) in jeglicher Tätigkeit eine volle Arbeitsunfähigkeit vorlag. Im Gutachten der Klinik 

F.____ fehlt eine Auseinandersetzung mit dieser Einschätzung von Dr. D.____. Die aufgeworfene 

Frage zum Vorliegen einer Aggravation wird zudem ohne weitere Auseinandersetzung von den 

Vorakten übernommen und als Begründung für eine Verbesserung des Gesundheitszustands 

 

 
 
Seite 12   

herangezogen. Dem Gutachten der Klinik F.____ fehlt es des Weiteren an einer nachvollziehba-

ren Herleitung der festgehaltenen Veränderung der vollen Arbeitsunfähigkeit zu einer 50%igen 

Arbeitsfähigkeit und – wie bereits hiervor ausgeführt – dem Zeitpunkt der Veränderung. Schliess-

lich ist auch die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit selbst, die lediglich eine langsame Angewöhnung 

mit einem Arbeitstraining in einem Pensum von anfänglich 50 % ab Juni 2019 beinhaltet, nicht 

aussagekräftig, zumal sich das Gutachten darüber hinaus nicht weiter äussert. 

 

7.3 Was schliesslich massgeblich ins Gewicht fällt, ist die Beantwortung der Frage der Gut-

achter der Klinik F.____, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustands vorliegt. 

Der psychiatrische Gutachter der Klinik F.____ verweist hierzu in knapper Form auf unterschied-

liche Schilderungen des Beschwerdeführers gegenüber früheren Gutachten hinsichtlich Reisen, 

Sexualität, Autofahrten, Freizeit, Tagesablauf etc. Ob sich diese unterschiedlichen Schilderungen 

diagnostisch und in der Funktionsfähigkeit niederschlagen, bleibt jedoch unklar, zumal der psy-

chiatrische Gutachter der Klinik F.____ lediglich wiederholt, diagnostisch liege nur noch eine 

leichte depressive Störung vor. Wie bereits hiervor aufgezeigt (vgl. E. 7.1 hiervor), fehlt eine ein-

gehende, nachvollziehbare Herleitung dieser Diagnose und eine eingehende Auseinanderset-

zung mit den anderslautenden Diagnosen. Es bleibt somit festzuhalten, dass das Gutachten der 

Klinik F.____ die geltend gemachten Leiden des Beschwerdeführers diagnostisch unterschiedlich 

einordnet als die früheren Gutachter. Diese ärztliche Schlussfolgerung, die von den aktenkundi-

gen, früheren abweicht, obwohl sich der beurteilte Gesundheitszustand effektiv nicht verändert 

hat, ist vorliegend auf eine unterschiedliche Ausübung des medizinischen Ermessens zurückzu-

führen, was für die Annahme eines Revisionsgrundes nach Art. 17 ATSG regelmässig nicht ge-

nügt (vgl. E. 4.2 hiervor). Wie bereits aufgezeigt, verwiesen die Gutachter der Klinik F.____ zur 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das neuropsychologische Gutachten von lic. phil. E.____ vom 

21. Juni 2019. Gestützt darauf ist jedoch wiederum die Beurteilung von Dr. D.____ 13. Februar 

2020 (inkl. Stellungnahmen vom 29. Juli 2020 und vom 22. August 2020) massgebend. Insofern 

besteht auch hinsichtlich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit keine wesentliche Änderung, zumal 

Dr. D.____ festhielt, es bestehe in jeglicher Tätigkeit eine volle Arbeitsunfähigkeit. Indem die Gut-

achter der Klinik F.____ (indirekt) auf diese Beurteilung der Arbeitsfähigkeit verweisen, ist dem-

nach keine wesentliche Änderung der Arbeitsfähigkeit auszumachen. 

 

8. Dem Gutachten der Klinik F.____ kommt nach dem Ausgeführten somit kein Beweiswert 

zu, zumal es sich in Bezug auf die früheren abweichenden ärztlichen Einschätzungen nicht hin-

reichend darüber ausspricht, inwiefern eine effektive Veränderung des Gesundheitszustands 

stattgefunden hat (vgl. E. 4.3 hiervor). Auch aus den übrigen aktenkundigen medizinischen Un-

terlagen lässt sich nicht mit der notwendigen überwiegenden Wahrscheinlichkeit eine wesentliche 

Verbesserung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers ableiten. Die weiteren akten-

kundigen medizinischen Berichte liefern ebenfalls keine Hinweise dafür, dass sich der Gesund-

heitszustand oder die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers verbessert hat. Im Gegenteil ergibt 

sich mit Blick auf das Gutachten von Dr. D.____ vom 13. Februar 2020 (inkl. Stellungnahmen 

vom 29. Juli 2020 und vom 22. August 2020) und auf das Gutachten von Dr. H.____ vom 1. April 

2024 – wobei Letzterer nach persönlicher Exploration, Eigen- und Fremdanamnese, unter Be-

rücksichtigung sämtlicher Vorakten und Auseinandersetzung mit sämtlichen anderslautenden 

Beurteilungen schlüssig, nachvollziehbar sowie ausführlich begründet, weshalb keine Änderung 

 

 
 
Seite 13   

des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit vorliegt – keine Verbesserung des Gesund-

heitszustands. Vielmehr zeigt sich eine unveränderte Situation. Vergleicht man diesen nunmehr 

vorliegenden Sachverhalt mit den gesundheitlichen Verhältnissen, wie sie der letztmaligen Ren-

tenzusprache durch die IV-Stelle im Februar und März 2014 zu Grunde gelegen hatten (vgl. E. 4.6 

hiervor), so ergibt sich zusammenfassend, dass eine anspruchsmindernde Änderung in den ge-

sundheitlichen und erwerblichen Verhältnissen auszuschliessen ist. Die gestützt auf die Gutach-

ten von Dr. D.____ und Dr. H.____ offensichtlich weiterhin vollständige Arbeitsunfähigkeit des 

Versicherten geht gemäss den hiervor bereits aufgezeigten Beweisregeln zu Lasten der Be-

schwerdegegnerin. Demzufolge ist die angefochtene Verfügung vom 21. November 2024 in Gut-

heissung der Beschwerde aufzuheben, mit der Folge, dass die bisherigen Rentenleistungen wei-

terhin an den Beschwerdeführer auszurichten sind (vgl. E. 4.1 hiervor). 

 

9. Im Übrigen stellt sich ohnehin die Frage, ob die Einholung des Gutachtens der Klinik 

F.____ dem Einholen einer unzulässigen Second Opinion gleichkommt. Mit Blick auf die bundes-

gerichtliche Rechtsprechung (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 29. August 2025, 9C_93/2025, 

E. 4.2.2) stellt sich die Frage, ob die IV-Stelle gestützt auf die Verlaufsbegutachtung von Dr. 

D.____ vom 13. Februar 2020 inklusive der Stellungnahmen vom 29. Juli 2020 und vom 22. Au-

gust 2020 einen Revisionsgrund hätte verneinen und das Revisionsverfahren dementsprechend 

hätte abschliessen müssen. Denn wie hiervor in E. 7.2 f. ausgeführt, hat Dr. D.____ die Frage 

nach einer erheblichen Veränderung des Gesundheitszustands in psychiatrischer Hinsicht 

schlüssig und nachvollziehbar verneint. 

 

10.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über 

IV-Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten 

werden gestützt auf § 20 Abs. 3 VPO in der Regel in angemessenem Ausmass der unterliegen-

den Partei auferlegt. In casu hat deshalb die IV-Stelle als unterliegende Partei die Verfahrens-

kosten zu tragen. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- sind demnach der IV-Stelle 

aufzuerlegen. Der Beschwerdeführer erhält seinen bereits geleisteten Kostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet.  

 

10.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO steht dem obsiegenden Beschwerdeführer eine Parteientschädi-

gung zu. Der beigebrachten Honorarnote vom 28. Februar 2025 zufolge beläuft sich der geltend 

gemachte Aufwand des Rechtsvertreters auf insgesamt 10 Stunden und 30 Minuten. Nicht zu 

Lasten der Beschwerdegegnerin entschädigt werden kann praxisgemäss der Aufwand des 

Rechtsvertreters für die Kommunikation mit der Rechtsschutzversicherung von vorliegend insge-

samt 30 Minuten. Es ergibt sich folglich ein Aufwand von 10 Stunden, was sich umfangmässig in 

Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Die Be-

mühungen sind zu dem in Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche 

Fälle zur Anwendung gelangenden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Nicht zu be-

anstanden sind ferner auch die geltend gemachten 3 % Pauschalspesen. Dem Beschwerdeführer 

ist demnach eine Parteientschädigung in der Höhe von gerundet insgesamt Fr. 2’783.60 (10 

Stunden à Fr. 250.-- zuzüglich 3 % Auslagen sowie 8.1 % Mehrwertsteuer) zulasten der Be-

schwerdegegnerin zuzusprechen. 

 

 

 
 
Seite 14   

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung der 

IV-Stelle Basel-Landschaft vom 21. November 2024 wird aufgehoben 

und es wird festgestellt, dass der Beschwerdeführer weiterhin Anspruch 

auf eine ganze Rente hat. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der IV-Stelle 

Basel-Landschaft auferlegt. 

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine Partei-

entschädigung in der Höhe von Fr. 2’783.60 (inkl. Auslagen und 8.1% 

Mehrwertsteuer) zu bezahlen.