# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 00c9386f-cb03-567c-b6bb-8edcfb7ca325
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-11-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.11.2022 A-4137/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-4137-2022_2022-11-16.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 

 Abteilung I 

 

Postfach 

CH-9023 St. Gallen 

Telefon +41 (0)58 465 25 02 

Fax +41 (0)58 465 29 80 

www.bundesverwaltungsgericht.ch 

 

Geschäfts-Nr. A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

wii/pja 

 
  

 Z w i s c h e n v e r f ü g u n g  

v o m  1 6 .  N o v e m b e r  2 0 2 2   

 

  In der Beschwerdesache 

   
Parteien 

 1. A._______, 

(…), 

2. B._______,  

(…), 

3. C._______,  

(…), 

alle drei vertreten durch 

Dr. iur. Marcel R. Jung, Rechtsanwalt, …, 

MLL Meyerlustenberger Lachenal Froriep AG,  

(…),  

4. D._______ SA,  

(…), 

vertreten durch 

Marcel Meier, Rechtsanwalt und  

Lysandre Papadopoulos, Rechtsanwalt 

Oberson Abels SA,  

(…), 

Beschwerdeführende,   
  gegen 

  
Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,  

Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI,  

Eigerstrasse 65,  

3003 Bern,       

Vorinstanz,   
Gegenstand 

 Amtshilfe (DBA CH-IT), 

 

 

 

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 3 

wird festgestellt und in Erwägung gezogen, 

dass die Eidgenössische Steuerverwaltung (nachfolgend: ESTV oder Vo-

rinstanz) am 18. August 2022 – gestützt auf drei Amtshilfeersuchen vom 

23. Dezember 2021 der italienischen Steuerbehörde – in den Verfahren 

[…], […] und […] eine Schlussverfügung erlassen hat, wobei sich diese 

Schlussverfügung gegen A._______ (als «betroffene Person 1»), 

B._______ (als «betroffene Person 2»), C._______ (als «betroffene Per-

son 3»), den E._______ Trust (als «betroffene Person 4») und die 

D._______ SA (als «beschwerdeberechtigte Person») gerichtet hat,  

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer 1), B._______ (nach-

folgend: Beschwerdeführer 2), C._______ (nachfolgend: Beschwerdefüh-

rerin 3) und die D._______ SA (nachfolgend: Beschwerdeführerin 4) die 

Schlussverfügung je einzeln mit Beschwerde vom 16. September 2022 

angefochten haben, 

dass die angefochtene Schlussverfügung auf Deutsch erlassen wurde 

und die Beschwerdeführenden 1 bis 3 dagegen ebenfalls auf Deutsch 

Beschwerde erhoben,  

dass die Beschwerdeführerin 4 ihre Beschwerdeschrift hingegen in fran-

zösischer Sprache einreichte und in prozessualer Hinsicht beantragte, 

Französisch als Verfahrenssprache im Beschwerdeverfahren zu über-

nehmen, 

dass die Vorinstanz mit Eingabe vom 3. Oktober 2022 die Vereinigung 

der separat eröffneten Beschwerdeverfahren gegen die angefochtene 

Schlussverfügung sowie die Festlegung von Deutsch als Verfahrensspra-

che, eventualiter die Festlegung von Deutsch als Verfahrenssprache im 

Verfahren A-4137/2022 beantragte, 

dass sich die Beschwerdeführenden 1 bis 3 jeweils mit Eingabe vom 

26. Oktober 2022 gegen die beantragte Verfahrensvereinigung ausge-

sprochen haben, mit der (identischen) Begründung, dass die verschiede-

nen Beschwerdeführenden eigene und somit unterschiedliche rechtliche 

Standpunkte geltend machen würden; dass in Amtshilfeverfahren be-

troffene Personen nicht die Interessen von Informationsinhabern geltend 

machen könnten, weshalb die einzelnen Interessen eigenständig und in 

eigenen Rechtsschriften wahrgenommen werden müssten; dass der 

Rechtsvertreter der Beschwerdeführenden 1 bis 3 die Interessen der be-

troffenen Person 4 und/oder der Beschwerdeführerin 4 weder alleine 

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 4 

noch zusammen mit ihren aktuellen Rechtsvertretern wahrnehmen und 

diese daher auch nicht vertreten könne, 

dass sich die Beschwerdeführerin 4 sowohl gegen die beantragte Verfah-

rensvereinigung wie auch gegen eine Festsetzung von Deutsch als Ver-

fahrenssprache aussprach, mit der Begründung, dass sie im Vergleich zu 

den Beschwerdeführenden 1 bis 3 spezifische und unterschiedliche Inte-

ressen geltend mache und sich in den einzelnen Beschwerdeverfahren 

unterschiedliche Sachverhalts- und Rechtsfragen stellen würden; dass 

die Vertretung aller Beschwerdeführenden durch denselben Anwalt keine 

ausreichende Vielfalt bei der Vertretung aller beteiligten Interessen si-

cherstellen könne; dass eine Verfahrensvereinigung in einem derart frü-

hen Stadium des Beschwerdeverfahrens zu einer unzulässigen Vorbeur-

teilung («… préjuger de manière inadmissible») führe; dass sich eine Ver-

fahrensführung auf Deutsch für die in einem französischsprachigen Kan-

ton domizilierte Beschwerdeführerin – unabhängig von der bestehenden 

Sprachkompetenz ihrer Rechtsvertreter – im Hinblick darauf, sich so prä-

zise wie möglich ausdrücken zu wollen, als besonders schwierig («parti-

culièrment ardus») erweise und mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre; 

dass hingegen sowohl die Vorinstanz wie auch das Bundesverwaltungs-

gericht ohne Weiteres fähig seien, Beschwerdeverfahren in verschiede-

nen Sprachen zu führen, 

dass die Instruktionsrichterin für den Erlass von Zwischenverfügungen 

zuständig ist (Art. 39 Abs. 1 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]), 

dass eine Vereinigung von Verfahren in sinngemässer Anwendung von 

Art. 24 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszi-

vilprozess (SR 273) i.V.m. Art. 4 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) aus Gründen 

der Verfahrensökonomie geboten sein kann, wenn die den separaten Ver-

fahren zugrundeliegenden Sachverhalte in einem engen oder identischen 

inhaltlichen Zusammenhang stehen und sich in allen Fällen gleiche oder 

ähnliche Rechtsfragen stellen (vgl. BGE 142 II 293 E. 1.2 sowie Urteil des 

Bundesverwaltungsgerichts A-5743/2019 vom 26. August 2020 E. 1.1),  

dass unter diesen Voraussetzungen auch getrennt eingereichte Be-

schwerden in einem Verfahren vereinigt werden können (vgl. BGE 133 IV 

215 E. 1),  

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 5 

dass die Frage der Verfahrensvereinigung im Ermessen des Gerichts 

steht, wobei aus prozessökonomischen Gründen ein Verfahren möglichst 

einfach, rasch und zweckmässig erledigt werden soll (BGE 131 V 222 

E. 1; Urteil des BVGer A-849/2014 vom 15. Juli 2015 E. 1.2; MO-

SER/BEUSCH/KNEUBÜHLER/KAYSER, Prozessieren vor dem Bundesverwal-

tungsgericht, 3. Aufl. 2022, Rz. 3.17),  

dass in Amtshilfeverfahren dem Beschleunigungsgebot eine herausra-

gende Bedeutung zukommt (vgl. Urteil des BVGer A-5743/2019 vom 

26. August 2020 E. 7.2), was sich namentlich darin zeigt, dass im Be-

schwerdeverfahren grundsätzlich nur ein Schriftenwechsel vorgesehen ist 

(Art. 19 Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 28. September 2012 über die in-

ternationale Amtshilfe in Steuersachen [StAhiG, SR 651.1]), 

dass vorliegend mit den separat erhobenen Beschwerden dieselbe 

Schlussverfügung angefochten wurde und dieser Schlussverfügung hin-

sichtlich sämtlicher Beschwerdeführenden derselbe Sachverhalt zugrun-

de liegt, 

dass die Beschwerdeführenden im vorliegenden Rechtsmittelverfahren 

mit ihren Rügen grundsätzlich das gleiche Interesse verfolgen, nämlich 

die Verhinderung der Übermittlung von Informationen, die bei der Be-

schwerdeführerin 4 über die gemäss vorinstanzlichem Entscheid be-

troffene Person 4 erhältlich gemacht wurden, an die italienischen Behör-

den für die Verwendung in gegen die Beschwerdeführenden 1 bis 3 ge-

führten Steuerverfahren, 

dass in den verschiedenen Beschwerden somit grundsätzlich gleiche und 

zusammenhängende Rechtsfragen zu beantworten sein werden,  

dass die in den einzelnen Beschwerden vorgebrachten Rügen auch im 

vereinigten Verfahren grundsätzlich einzeln abgehandelt werden, 

dass eine Verfahrensvereinigung – entgegen den Ausführungen der Be-

schwerdeführenden – nicht voraussetzt, dass sämtliche Beschwerdefüh-

renden von der gleichen Rechtsvertretung vertreten werden; 

dass vorliegend die Rechtsvertretungsverhältnisse nicht zu ändern brau-

chen, dass abgesehen davon die Sicherstellung einer ausreichenden 

Vielfalt bei der Rechtsvertretung nicht Aufgabe des Gerichts ist; dass zu-

dem die Interessen aller Beteiligten vorliegend – wie erwähnt – grund-

sätzlich gleichgerichtet sind, 

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 6 

dass im Übrigen keine Rügen von Parteien, die auf eine Beschwerde ge-

gen die Schlussverfügung verzichtet haben, zu behandeln sind, weshalb 

die damit zusammenhängenden Ausführungen der Beschwerdeführenden 

zur Beschwerdelegitimation vorliegend nicht einschlägig sind,  

dass zudem vorliegend keine Geheimhaltungsinteressen ersichtlich sind, 

welche einer Vereinigung der Beschwerdeverfahren entgegenstehen 

würden, 

dass mit einem Entscheid über eine Verfahrensvereinigung keine materi-

elle Prüfung der in einem Fall vorgebrachten Rügen einhergeht, mithin 

eine solche ebenso wenig vorweggenommen wird; dass vorliegend aus-

schliesslich über die (weiterhin) gemeinsame Beurteilung der einzelnen 

Rügen der Beschwerdeführenden in demselben Verfahren im Sinne einer 

prozessleitenden Verfügung entschieden wird, 

dass die Vorbringen der Beschwerdeführenden aufgrund des hiervor Ge-

sagten somit einer Verfahrensvereinigung nicht entgegenstehen, 

dass vorliegend eine Vereinigung der vier separat eröffneten Verfahren 

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022 und A-4175/2022 aus Gründen 

der Verfahrensökonomie und unter Berücksichtigung des in Amtshilfever-

fahren besonders zu beachtenden Beschleunigungsgebots angezeigt ist,  

dass sodann die Verfahrenssprache festzulegen ist,  

dass der erste Satz von Art. 33a Abs. 2 VwVG als Grundsatz bestimmt, 

dass im Beschwerdeverfahren als Verfahrenssprache die Sprache des 

angefochtenen Entscheids massgebend ist; dass gemäss dem zweiten 

Satz dieses Absatzes das Verfahren jedoch auch in einer anderen Amts-

sprache geführt werden kann, wenn die Parteien eine solche verwenden,  

dass der Behörde bzw. dem Gericht beim Entscheid über die Wahl der 

Verfahrenssprache des Beschwerdeverfahrens ein gewisses Ermessen 

zusteht, wobei die auf dem Spiel stehenden Interessen und der Grund-

satz der Waffengleichheit sowie Aspekte der Verfahrensbeschleunigung 

und Prozessökonomie zu beachten sind (vgl. BVGE 2013/23 E. 5.6; PAT-

RICIA EGLI, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar 

VwVG, 2. Aufl. 2016, Art. 33a N. 23),  

dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung im Bereich der inter-

nationalen Rechts- bzw. Amtshilfe von Schweizer Rechtsanwälten erwar-

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 7 

tet wird, dass sie Französisch, Deutsch und Italienisch als Amtssprachen 

des Bundes zumindest passiv verstehen (Urteil des BGer 1A.275/2005 

vom 27. Januar 2004 E. 2.2; EGLI, a.a.O., Art. 33a N. 15 m.w.H.), 

dass sich die Parteien zudem als Ausfluss des Grundsatzes der Spra-

chenfreiheit – unabhängig von der Verfahrenssprache – in jeder Amts-

sprache an die Behörde bzw. an das Gericht wenden können (vgl. Art. 6 

Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 5. Oktober 2007 über die Landesspra-

chen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften [SpG, 

SR 441.1]), 

dass das vorinstanzliche Verfahren auf Deutsch geführt wurde, die Be-

schwerdeführerin 4 darin ihre Eingaben in deutscher Sprache einreichte 

und die Kommunikation zwischen den Rechtsvertretern der Beschwerde-

führerin 4 und der Vorinstanz – soweit aus den bisher eingereichten Akten 

ersichtlich – ebenfalls auf Deutsch erfolgte,  

dass aufgrund des hiervor Gesagten weder ersichtlich ist, inwiefern eine 

Verfahrensführung auf Französisch der raschen Erledigung des Be-

schwerdeverfahrens und somit der Prozessökonomie dienen soll noch 

inwiefern sich die Festlegung von Deutsch als (beizubehaltender) Verfah-

renssprache zum Nachteil der anwaltlich und sprachkundig vertretenen 

Beschwerdeführerin 4 auswirken würde,  

dass es im vorliegenden Fall somit ebenfalls aus prozessökonomischen 

Gründen, namentlich aufgrund des in Amtshilfeverfahren besonders zu 

beachtenden Beschleunigungsgebots, angezeigt ist, für das vereinigte 

Verfahren Deutsch als Verfahrenssprache festzulegen,  

dass es der Beschwerdeführerin 4 – wie erwähnt – aufgrund des Grund-

satzes der Sprachenfreiheit unbenommen ist, allfällige weitere Eingaben 

auf Französisch einzureichen,  

dass über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dieser Zwischenverfü-

gung mit dem Endentscheid zu befinden ist. 

 

Das Dispositiv befindet sich auf der nachfolgenden Seite. 

  

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 8 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Verfahren A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022 und A-4175/2022 

werden vereinigt und unter der Geschäftsnummer A-4137/2022 weiterge-

führt. 

2.  

Als Verfahrenssprache wird Deutsch festgelegt. 

3.  

Der Beschwerdeführerin 4 steht es frei, ihre Eingaben in französischer 

Sprache einzureichen.  

4.  

Über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dieser Zwischenverfügung 

wird zu einem späteren Zeitpunkt befunden. 

5.  

Diese Verfügung geht an die Beschwerdeführenden und die Vorinstanz. 

 

Die Instruktionsrichterin:  

  

Iris Widmer 
 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen Ziffer 2 des vorliegenden Zwischenentscheids auf dem Gebiet der 

internationalen Amtshilfe in Steuersachen kann innert 10 Tagen nach Er-

öffnung nur dann beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in 

öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden, wenn sich eine 

Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus 

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 9 

anderen Gründen um einen besonders bedeutenden Fall im Sinne von 

Art. 84 Abs. 2 BGG handelt sowie wenn die übrigen Voraussetzungen er-

füllt sind (Art. 82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 

Bst. b BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am 

letzten Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen 

Handen der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomati-

schen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 

Abs. 1 BGG). In der Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige 

Voraussetzung erfüllt ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amts-

sprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Anga-

be der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene 

Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 

Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 

  

A-4137/2022, A-4170/2022, A-4172/2022, A-4175/2022 

Seite 10 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführenden (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […], […], […]; Einschreiben mit Rückschein)