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**Case Identifier:** 1eaa86cf-82c0-5458-b59e-9216202ba488
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.04.2017 200 2017 84
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-84_2017-04-27.pdf

## Full Text

200 17 84 IV
MAW/JAP/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. April 2017

Verwaltungsrichter Matti, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Scheidegger, Verwaltungsrichter Loosli
Gerichtsschreiber Jakob

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 14. Dezember 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/17/84, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1966 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) 
meldete sich am 10. Juni 2015 bei der IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwer-
degegnerin) zum Leistungsbezug an (Akten der IVB, Antwortbeilage [AB] 
1). Diese ermittelte anhand des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens 
ab 1. Juni 2015 einen Invaliditätsgrad von 50 % bzw. ab Juni 2016 einen 
solchen von 38 % (AB 35) und stellte ihr mit Vorbescheid vom 26. August 
2016 (AB 36) eine befristete Invalidenrente in Aussicht. Nach erhobenem 
Einwand (AB 37) und Rücksprache mit dem Bereich Abklärungen (BAK; 
AB 39) gewährte die IVB der Versicherten mit Verfügung vom 14. Dezem-
ber 2016 (AB 41) entsprechend dem Vorbescheid vom 1. Dezember 2015 
bis 30. September 2016 eine halbe Invalidenrente und verneinte für die Zeit 
danach einen Rentenanspruch.

B.

Mit Eingabe vom 26. Januar 2017 erhob die Versicherte Beschwerde und 
beantragte sinngemäss, die angefochtene Verfügung sei kostenfällig auf-
zuheben und ihr sei über den 30. September 2016 hinaus eine Invaliden-
rente zu gewähren; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abklärung und 
Prüfung einer Umschulung an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

Am 4. April 2017 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf eine umfassende 
Beschwerdeantwort und schloss, unter Verweis auf eine BAK-
Stellungnahme vom 22. März 2017 (in den Gerichtsakten), auf Abweisung 
der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/17/84, Seite 3

Erwägungen:

1.

1.1 Die angefochtene Verfügung ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Verfügun-
gen. Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren 
Anträgen nicht durchgedrungen, durch die angefochtene Verfügung berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung, weshalb sie zur 
Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist gege-
ben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen über 
Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungs-
rechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwer-
de – unter Vorbehalt der nachstehenden Erwägung – einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 14. Dezember 2016 
(AB 41). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. 
Zwar richtet sich die Beschwerde sinngemäss lediglich gegen die Befris-
tung der Leistung, dadurch werden die unbestritten gebliebenen Rentenbe-
zugszeiten jedoch nicht von der richterlichen Prüfung ausgenommen, denn 
in anfechtungs- und streitgegenständlicher Hinsicht liegt ein Rechtsverhält-
nis vor, wenn rückwirkend eine befristete Invalidenrente zugesprochen wird 
(vgl. BGE 125 V 413; AHI 2001 S. 278 E. 1a). Folglich ist vorliegend der 
generelle Anspruch auf eine Invalidenrente, unter Einschluss der vom 
1. Dezember 2015 bis 30. September 2016 zugesprochenen halben Rente, 
zu prüfen. Soweit sich das Eventualbegehren auf eine Umschulung be-
zieht, beschlägt dies einen ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes lie-
genden Aspekt und ist auf die Beschwerde nicht einzutreten (BGE 131 V 
164 E. 2.1 S. 164; SVR 2011 UV Nr. 4 S. 13 E. 2.1). Es bleibt der Be-

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schwerdeführerin unbenommen, sich betreffend Massnahmen beruflicher 
Art an die Beschwerdegegnerin zu wenden, worauf diese zutreffend hinge-
wiesen hat (BAK-Stellungnahme vom 22. März 2017 [in den Gerichtsakten] 
S. 3).

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346).

2.2 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden können 
auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. Art. 7 
ATSG). Ausgangspunkt der Anspruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG so-
wie Art. 6 ff. und insbesondere Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Be-
fundlage. Eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann 
anspruchserheblich sein, wenn sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchti-
gung ist, die fachärztlich einwandfrei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 
281 E. 2.1 S. 285). Mit der Diagnose eines Gesundheitsschadens ist noch 

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nicht gesagt, dass dieser auch invalidisierenden Charakter hat. Ob dies 
zutrifft, beurteilt sich gemäss dem klaren Gesetzeswortlaut nach dem Ein-
fluss, den der Gesundheitsschaden auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit 
hat. Entscheidend ist, ob der versicherten Person wegen des geklagten 
Leidens nicht mehr zumutbar ist, ganz oder teilweise zu arbeiten. Deshalb 
gilt eine objektivierte Zumutbarkeitsprüfung unter ausschliesslicher Berück-
sichtigung von Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 142 V 
106 E. 4.4 S. 110). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsscha-
dens und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten 
Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 
Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-
werten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitge-
hend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 
S. 353; SVR 2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern 
es der versicherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, 
die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehen-
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesell-
schaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab 
zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.2).

2.3 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

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2.5 Bei rückwirkender Zusprechung einer abgestuften oder befristeten 
IV-Rente sind die für die Rentenrevision geltenden Bestimmungen analog 
anzuwenden (BGE 109 V 125 E. 4a S. 127; AHI 1998 S. 121 E. 1b).

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht lassen sich den Akten im Wesentlichen 
die folgenden Angaben entnehmen:

3.1.1 Am 11. Juni 2014 zog sich die Beschwerdeführerin eine Ober-
schenkelhalsfraktur rechts zu, welche am 13. Juni 2014 im Spital 
B.________ mit Einsatz einer Hüft-Totalendoprothese (TEP) behandelt 
wurde. Als postoperative Komplikation trat eine periprothetische Fraktur am 
Oberschenkelknochen auf, die am 17. Juni 2014 osteosynthetisch versorgt 
wurde. Zudem kam es am 31. Juli 2014 zu einer notfallmässigen Konsulta-
tion wegen einer tiefen Beinvenenthrombose (TVT) rechts (AB 7/2 Ziff. 5, 
11.4/2, 15, 18/12-17). Der Operateur Dr. med. C.________, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
attestierte ab 11. Juni 2014 eine vollständige, ab 28. Oktober 2014 eine 
80%ige und ab 5. Januar 2015 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (AB 11.2/1-
5). 

3.1.2 Die Hausärztin Dr. med. D.________, Fachärztin für Allgemeine 
Innere Medizin, sah sich im Bericht vom 24. August 2015 (AB 18) mangels 
Kenntnis der orthopädischen Vorakten ausser Stande, nähere Angaben 
insbesondere zur Arbeitsfähigkeit zu machen.

3.1.3 Im Bericht vom 13. November 2015 (AB 22) gab Dr. med. 
C.________ an, in der angestammten Tätigkeit als selbständige ... (AB 1/8 
Ziff. 5.4, 10/4) bestehe aktuell weiterhin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit. Es 
sei der Beschwerdeführerin wegen reduzierter Muskelkraft und Schmerzen 
im Oberschenkel noch nicht möglich … zu …, sie könne … lediglich vom 
Boden aus betreiben. Mit einer Verbesserung sei durch die anfangs 2016 
geplante Osteosynthesematerial-Entfernung (OSME) zu rechnen.

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Im Verlaufsbericht vom 30. Mai 2016 (AB 32) beschrieb Dr. med. 
C.________ eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Zwar sei 
am 29. Januar 2016 die OSME durchgeführt worden, der rechte Ober-
schenkel sei aber geschwollen und die Schmerzsymptomatik sowie die 
Muskelkraft hätten sich verschlechtert, zwischenzeitlich sei wiederum eine 
vollständige Arbeitsunfähigkeit aufgetreten. Nunmehr bestehe bis auf wei-
teres eine Arbeitsunfähigkeit von 60 %. Die manuelle Lastenhandhabung 
sei beschränkt, zudem gestalte sich das schnelle Gehen bzw. Laufen ne-
ben den ... im Rahmen der … wegen den Restschmerzen am rechten 
Oberschenkel schwierig.

Am 14. September 2016 erklärte Dr. med. C.________, die Schmerzinten-
sität habe inzwischen zwar abgenommen, hinderten die Beschwerdeführe-
rin aber immer noch an der vollständigen Wiederaufnahme der Arbeit, ak-
tuell betrage die Restarbeitsfähigkeit weiterhin 40 %. Das …- und … werde 
nie mehr möglich sein (AB 37/2 f.). Gegenüber der E.______AG (als Träge-
rin der freiwilligen Taggeldversicherung nach dem Bundesgesetz vom 
18. März 1994 über die Krankenversicherung [KVG; SR 832.10]) beschei-
nigte er ab 29. Januar 2016 eine 100%ige, ab 22. Februar 2016 eine 
60%ige, ab 18. März 2016 eine 40%ige, ab 18. Mai 2016 wiederum eine 
vollständige, ab 28. Mai 2016 eine 80%ige sowie von 13. Juni 2016 bis 
11. Januar 2017 eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit (AB 34/2, 47.4/1, 47.4/4 
f.).

3.1.4 Auf Veranlassung der Taggeldversicherung wurde die Beschwerde-
führerin am 9. Dezember 2016 durch Dr. med. F.________, Fachärztin für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
exploriert. Im Gutachten vom selben Tag (AB 47.2) vermerkte sie die nach-
stehenden Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (AB 47.2/4):

 Status nach Kreuzbandriss links im Jahr 2010
 Status nach traumatischer medialer Oberschenkelhalsfraktur rechts 

vom 11. Juni 2014
 Status nach zementfreier TEP am 13. Juni 2014
 Status nach Osteosynthese mit langstreckiger Platte und Cer-

clagen am 17. Juni 2014
 Status nach Thrombose rechtes Bein am 31. Juli 2014
 Status nach Metallentfernung rechte Hüfte am 29. Januar 2016

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Dr. med. F.________ erachtete die seitens des behandelnden Dr. med. 
C.________ bisher bescheinigte 60%ige Arbeitsunfähigkeit in einer körper-
lich anspruchsvollen Tätigkeit als medizinisch nachvollziehbar. Als … mit 
eigener … und … sei jedoch die Möglichkeit gegeben, körperliche Aufga-
ben zu delegieren und den administrativen Bereich auszubauen, zumal die 
Beschwerdeführerin über Kenntnisse im kaufmännischen Bereich verfüge. 
In der angestammten Tätigkeit sowie allen anderen körperlich anspruchs-
vollen Tätigkeiten sei ab der Untersuchung von einer 50%igen Arbeits-
fähigkeit auszugehen, eine leidensadaptierte Tätigkeit (wechselbelastende, 
vorwiegend sitzende Arbeit ohne Heben und Tragen mittelschwerer bis 
schwerer Lasten, ohne Zwangshaltungen wie Bücken/Kauern/Knien, ohne 
repetitive Rotationsbewegungen, ohne Arbeiten auf Gerüsten und Leitern 
sowie dauerhaftem Treppensteigen) sei zumutbar, wobei aufgrund des 
vermehrten Pausenbedarfs eine Leistungseinschränkung von 10 % beste-
he (AB 47.2/5).

3.2 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3 Die angefochtene Verfügung vom 14. Dezember 2016 (act. II 41) 
stützt sich auf den Abklärungsbericht Landwirtschaft vom 18. August 2016 
(AB 35), welcher zum integrierenden Verfügungsbestandteil erklärt wurde 
und offensichtlich hauptsächlich auf den medizinischen Einschätzungen 
des behandelnden Orthopäden basiert (AB 35/2 Ziff. 1.2, 35/5 Ziff. 6). Des-
sen fachärztliche Beurteilungen erfüllen die vorerwähnten höchstrichterli-
chen Beweisanforderungen (vgl. E. 3.2 hiervor) und erbringen vollen Be-
weis, was beschwerdeweise auch nicht substanziiert bestritten wird. 

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3.3.1 Dr. med. C.________ hatte umfassende Kenntnis der bildgebenden 
bzw. intraoperativen Befunde sowie des gesamten Beschwerdeverlaufs. Er 
zeigte differenziert und überzeugend auf, in welchem Ausmass die Be-
schwerdeführerin aufgrund des künstlichen Hüftgelenks funktionell einge-
schränkt war bzw. ist und wie sich der Grad der Arbeitsunfähigkeit in der 
labilen postoperativen Phase entwickelte. Die medizinische Aktenlage prä-
sentiert sich grundsätzlich kohärent und widerspruchsfrei. So legte sich Dr. 
med. D.________ hinsichtlich der Arbeitsunfähigkeit quantitativ nicht fest 
(AB 18/4 Ziff. 1.7, 18/6 Ziff. 1.13) und Dr. med. F.________ ging in ihrer 
(noch vor Verfügungserlass erstellten aber erst danach durch die Be-
schwerdegegnerin edierten) Expertise (AB 47.2) von denselben Diagnosen 
aus. Die Gutachterin zog die echtzeitlichen Atteste von Dr. med. 
C.________ nicht in Zweifel und erachtete die von ihm zuletzt bescheinigte 
60%ige Arbeitsunfähigkeit explizit als medizinisch nachvollziehbar 
(AB 47.2/4 f.). Wohl ergibt sich insoweit eine marginale Divergenz, als dass 
der behandelnde Orthopäde prognostisch auch noch im Zeitpunkt der Ver-
fügung vom 14. Dezember 2016 (act. II 41) eine 60%ige Arbeitsunfähigkeit 
attestierte (AB 47.4/1), während Dr. med. F.________ die Arbeitsunfähig-
keit in der angestammten Tätigkeit bereits ein paar Tage vorher (per 9. De-
zember 2016) auf 50 % festlegte (AB 47.2/5). Diese unterschiedliche Ein-
schätzung wirkt sich im Ergebnis jedoch ebenso wenig aus wie der Um-
stand, dass die Gutachterin sich zusätzlich zur medizinisch-theoretischen 
Arbeitsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit äusserte (vgl. E. 4.4 hier-
nach). 

3.3.2 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie leide auch unter 
einer depressiven Verstimmung (Beschwerde S. 2 Ziff. III), genügt dies 
alleine zur Annahme eines psychiatrischen Gesundheitsschadens nicht. 
Die Dres. med. C.________ und D.________ stellten bis im März 2016 
weder mentale noch psychische Beeinträchtigungen fest (AB 28/3 Ziff. 12, 
29/3 Ziff. 12), was der erstere auch noch im Mai 2016 bestätigte (AB 32/3 
Ziff. 12). Wohl erwähnte der Orthopäde im September 2016 (AB 37) erst-
mals auch den Gemütszustand der Beschwerdeführerin, da diese eine 
schwindende Zuversicht in Bezug auf ihre …-Tätigkeit zum Ausdruck 
brachte (AB 37/3). Weder er noch die anderen involvierten Ärzte hielten 
indes Befunde fest, die auf eigentliche psychopathologische Vorgänge 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/17/84, Seite 10

schliessen liessen. Zudem nahm die Beschwerdeführerin bis zum Verfü-
gungserlass vom 14. Dezember 2016 (AB 41), der den zeitlichen Überprü-
fungshorizont des Gerichts markiert (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1 S. 243, 130 
V 138 E. 2.1 S. 140), auch keine psychiatrische Behandlung in Anspruch. 
Hinzu kommt, dass nach höchstrichterlicher Rechtsprechung leichte bis 
höchstens mittelschwere Störungen aus dem depressiven Formenkreis in 
der Regel ohnehin therapierbar sind und invalidenversicherungsrechtlich zu 
keiner Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen (vgl. SVR 2016 IV Nr. 51 
S. 174 E. 5.3.1), worauf die Beschwerdegegnerin zutreffend hingewiesen 
hat (Beschwerdeantwort S. 2).

3.4 Nach dem massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221) ist erstellt, dass im Nachgang 
zur rechtseitigen Oberschenkelhalsfraktur vom 11. Juni 2014 während ei-
nem Jahr ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens eine 
40%ige Arbeitsunfähigkeit bestand, mithin die Wartezeit für den Rentenan-
spruch im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG im Juni 2015 erfüllt war. Des 
Weiteren ist ausgewiesen, dass nach Ablauf der Karenzfrist von Art. 29 
Abs. 1 IVG am 1. Dezember 2015 (frühestmöglicher Rentenbeginn) weiter-
hin eine Arbeitsunfähigkeit entsprechend den Eintragungen von Dr. med. 
C.________ in der Krankenkarte der Taggeldversicherung (AB 47.4/4 f.) 
vorlag, wobei spätestens ab der Verlaufskontrolle vom 13. Juni 2016 bis 
zum Verfügungserlass (AB 41) eine gewisse Stabilisierung des Gesund-
heitszustandes mit nunmehr konstanter Restarbeitsfähigkeit eintrat. Bei 
dieser Ausgangslage erübrigen sich weitere medizinische Sachverhaltser-
hebungen (antizipierte Beweiswürdigung [BGE 122 V 157 E. 1d S. 162]).

4.

4.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-

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kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuverläs-
sig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode 
für Nichterwerbstätige (Art. 28a Abs. 2 IVG) zunächst anhand eines Betäti-
gungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung festzustellen. Diese ist 
alsdann im Hinblick auf ihre erwerblichen Auswirkungen noch besonders zu 
gewichten. Eine bestimmte Einschränkung im funktionellen Leistungsver-
mögen einer erwerbstätigen Person kann zwar, braucht aber nicht notwen-
digerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Umfangs zur Folge zu haben 
(ausserordentliches Bemessungsverfahren; BGE 128 V 29 E. 1 S. 31, 104 
V 135 E. 2c S. 138).

4.2 Die Beschwerdeführerin ist als ausgebildete … auf dem landwirt-
schaftlichen Betrieb, welchen sie gemeinsam mit ihrem Ehegatten führt, für 
den Bereich der ... zuständig (AB 1/5 Ziff. 5.2, 16/2; Beschwerde S. 2 
Ziff. III). Die Beschwerdegegnerin ermittelte den Invaliditätsgrad anhand 
des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens und führte hierzu am 
19. Juli 2016 eine Abklärung an Ort und Stelle durch (Art. 69 Abs. 2 der 
Verordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; 
SR 831.201; vgl. Bundesamt für Sozialversicherung [BSV], Kreisschreiben 
über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH], gültig 
ab 1. Januar 2015, Rz. 1058). Die Abklärungsfachperson hielt im entspre-
chenden Abklärungsbericht Landwirtschaft vom 18. August 2016 (AB 35) 
unter anderem fest, das … bzw. das … von … … sei ebenso wenig mehr 
möglich wie die Hilfe beim …. Zudem könne die Beschwerdeführerin bei … 
an … und im Rahmen der … nicht mehr mit den … laufen (AB 35/2 Ziff. 3, 
35/5 Ziff. 6). Sie ermittelte für die Zeit ab dem frühestmöglichen Rentenbe-
ginn im Dezember 2015 einen Invaliditätsgrad von 50 % und ab 13. Juni 
2016 einen solchen von 38 % (AB 35/8 f. Ziff. 8 f.).

4.3 Für den Beweiswert eines Abklärungsberichts sind verschiedene 
Faktoren zu berücksichtigen: Es ist wesentlich, dass der Bericht von einer 
qualifizierten Person verfasst wird (für Abklärungen in der Landwirtschaft: 
BSV, Kreisschreiben über das Verfahren in der Invalidenversicherung [KS-
VI], gültig ab 1. Januar 2010, Rz. 2114), die Kenntnis der örtlichen und 

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räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich 
ergebenden Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die 
Angaben der versicherten Person zu berücksichtigen, wobei divergierende 
Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der Berichtstext 
schliesslich muss plausibel begründet und bezüglich der einzelnen Ein-
schränkungen angemessen detailliert sein und in Übereinstimmung mit den 
an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen. Trifft all dies zu, ist der Ab-
klärungsbericht voll beweiskräftig. Das Gericht greift in das Ermessen der 
die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare Fehlein-
schätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die 
fachlich kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist 
als das im Beschwerdefall zuständige Gericht (BGE 140 V 543 E. 3.2.1 
S. 547, 130 V 61 E. 6.2 S. 63).

4.4 Der Abklärungsbericht Landwirtschaft vom 18. August 2016 (AB 35) 
erfüllt, zusammen mit der Ergänzung vom 18. Oktober 2016 (AB 39/2) die 
erwähnten beweisrechtlichen Vorgaben (vgl. E. 4.3 hiervor). Die Ab-
klärungsfachperson orientierte sich richtigerweise an den beweiskräftigen 
Arbeitsunfähigkeitsattesten von Dr. med. C.________, wobei sie die kurzen 
Phasen der 80%igen bzw. vollständigen Arbeitsunfähigkeit (100 % von 
29. Januar bis 21. Februar 2016 sowie von 18. Mai bis 27. Mai 2016; 80 % 
vom 28. Mai bis 12. Juni 2016 [AB 34/2, 47.4/1, 47.4/4 f.]) mit Blick auf 
Art. 88a Abs. 2 IVV zu Recht unberücksichtigt liess, da sie weniger als drei 
Monate dauerten (AB 35/9). Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, 
sie sei beim … und Ausbilden der … sowie bei der … an … weit mehr als 
60 % eingeschränkt (Beschwerde S. 4 Ziff. III Ziff. 2), verfängt diese Kritik 
mangels Rückhalt in den medizinischen Akten nicht. Die von Dr. med. 
C.________ erwähnten berufsspezifischen Einschränkungen bei der Arbeit 
mit … fanden im Rahmen des Betätigungsvergleichs vollumfänglich Ein-
gang in die betreffende, unbestrittenermassen mit 57 % zu gewichtende 
Kategorie (AB 35/5 Ziff. 6, 39/2). In der im Beschwerdeverfahren neu auf-
gelegten BAK-Stellungnahme vom 21. März 2017 (in den Gerichtsakten) 
wurde im Übrigen zutreffend darauf hingewiesen, dass nach der Beurtei-
lung von Dr. med. F.________ ab der Exploration vom 9. Dezember 2016 
in der Kerntätigkeit als … lediglich noch eine Einschränkung im Umfang 
von 50 % besteht (AB 47.2/5), was bei erwerblicher Gewichtung insgesamt 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/17/84, Seite 13

einen Invaliditätsgrad von 38 % ergibt. Da bereits nach der ab 13. Juni 
2016 eingetretenen und ab 30. September 2016 zu berücksichtigenden 
(vgl. Art. 88a Abs. 1 IVV) Zustandsverbesserung ein rentenausschliessen-
der Invaliditätsgrad von 38 % resultiert, wirkt sich diese von Dr. med. 
C.________ leicht abweichende gutachterliche Beurteilung im Ergebnis 
indes nicht aus. 

Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin gemäss der erwähnten Exper-
tise von Dr. med. F.________ spätestens ab 9. Dezember 2016 in einer 
leidensadaptierten Tätigkeit ein höheres Rendement von 90 % zu erbringen 
vermöchte (AB 47.2/5). Selbst wenn sie ihre kaufmännischer Grundkennt-
nisse (AB 16/2) wegen fehlenden «PC-Kenntnissen» (Beschwerde S. 5 
Ziff. III Ziff. 4) nicht nutzbringend einsetzen könnte, wäre sie angesichts der 
mit ihrer angestammten Tätigkeit als Gesunde erzielten Jahreseinkommen 
von jeweils weniger als Fr. 30‘000.-- (AB 10/2) ab diesem Zeitpunkt ohne 
Weiteres in der Lage, nach einem Berufswechsel auf dem ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt ein weit höheres und rentenausschliessendes Invalidenein-
kommen (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7 S. 188, 139 V 592 E. 2.3 S. 593; 
SVR 2016 UV Nr. 13 S. 40 E. 2.2) zu erzielen. Auch wenn ein keinesfalls 
gerechtfertigter Maximalabzug von 25 % vom Tabellenlohn zugelassen 
würde (vgl. BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 S. 327; SVR 
2015 IV Nr. 1 S. 1 E. 2.2), ergäbe sich noch ein hypothetisches Bruttojah-
reseinkommen von Fr. 36‘704.-- (Fr. 4‘300.-- [Bundesamt für Statistik 
{BFS}, Schweizerische Lohnstrukturerhebung {LSE} 2014], Frauen, Total, 
Kompetenzniveau 1] x 12 Monate / 40 Wochenarbeitsstunden x 41.7 Wo-
chenarbeitsstunden [BFS, Betriebsübliche Arbeitszeit {BUA}, Total 2015] / 
103.6 x 104.1 [BFS, Tabelle T1.2.10, Nominallohnindex, Frauen, Total, 
Index 2014 bzw. 2015] + 0.6 % [BFS, Quartalsschätzung der Nominalloh-
nentwicklung, 3. Quartal 2016] ./. 10 % Leistungseinschränkung ./. 25 % 
leidensbedingter Abzug). Die Aufgabe ihrer selbständigen Erwerbstätigkeit 
zugunsten einer Verweisungstätigkeit wäre der Beschwerdeführerin insbe-
sondere mit Blick auf die medizinisch-theoretische Leistungsfähigkeit sowie 
die verbleibende Aktivitätszeit im Rahmen der Schadenminderungspflicht 
nach den gesamten subjektiven und objektiven Gegebenheiten zumutbar 
(vgl. Entscheid des Bundesgerichts vom 3. November 2015, 8C_413/2015, 
E. 3.3.1). 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/17/84, Seite 14

So oder anders wurde der ab 1. Dezember 2015 bestehende Anspruch auf 
eine halbe Invalidenrente in der angefochtenen Verfügung vom 14. De-
zember 2016 (AB 41) nach dem Gesagten zu Recht bis 30. September 
2016 befristet. Die dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, werden entspre-
chend dem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführerin zur Bezah-
lung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in gleicher Höhe ent-
nommen. 

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin 
keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehrschluss aus Art. 1 
Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, IV/17/84, Seite 15

4. Zu eröffnen (R):
- A.________
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.