# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c8e0d089-3d1b-5932-b507-2081ad25d25d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-04
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 04.06.2021 SB210284
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB210284_2021-06-04.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB210284-O/U/mc-as 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, Oberrichter lic. iur. Wenker 

und Oberrichterin lic. iur. Haus Stebler sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. Kümin Grell 

Beschluss vom 4. Juni 2021 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,  
vertreten durch Staatsanwalt lic. iur. A. Knauss 

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

sowie 

 

1. A._____,  
2. B._____, 
Privatkläger 

 

1 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 

gegen 

 

C._____, 
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ 

 

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betreffend Vergewaltigung etc.   
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 3. Dezember 
2020 (DG190049) 
 
 
  

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Erwägungen: 

Am 7. Dezember 2020 meldete die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich 

(nachfolgend Staatsanwaltschaft) gegen das Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon 

vom 3. Dezember 2020 Berufung an (Urk. 46). 

Mit Eingabe vom 27. Mai 2021, eingegangen bei der hiesigen Kammer am 

28. Mai 2021, zog die Staatsanwaltschaft ihre Berufung zurück (Urk. 53). Das 

Verfahren ist demgemäss als erledigt abzuschreiben. 

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das 

Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwalt-

schaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (SCHMID/JOSITSCH, Praxis-

kommentar StPO, 3. Aufl., Zürich/St. Gallen 2018, N 3 zu Art. 428 StPO). Aus-

gangsgemäss hat die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr daher ausser Ansatz zu 

fallen. Allfällige weitere Kosten sind auf die Gerichtskasse zu nehmen. Mangels 

erkennbarer Umtriebe sind keine Entschädigungen zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 3. Dezember 

2020 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere 

Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen. 

3. Schriftliche Mitteilung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Be-
schuldigten 

− die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich  
− die Privatkläger 1 und 2 bzw. an deren Vertreter 

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

4. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 4. Juni 2021 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Kümin Grell 
 

 
 
 

	Beschluss vom 4. Juni 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. Allfällige weitere Kosten werden auf die Gerichtskasse genommen.
	3. Schriftliche Mitteilung an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich
	 die Privatkläger 1 und 2 bzw. an deren Vertreter
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	4. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.