# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bb360c33-2d41-5c9c-a692-80a32b2ad6d0
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-01-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 19.01.2023 LY220032
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LY220032_2023-01-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LY220032-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. A. Huizinga, Vorsitzender, Oberrichterin 

Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie  

Gerichtsschreiber MLaw R. Meli 

Beschluss und Urteil vom 19. Januar 2023 

 
in Sachen 

 
A._____,  
Beklagte und Berufungsklägerin 

 
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____,  

 
gegen 

 
B._____  
Kläger und Berufungsbeklagter 

 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y1._____ und / oder 

Rechtsanwalt MLaw Y2._____,  

 
betreffend Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen) 
 
Berufung gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Ver-
fahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 24. Juni 2022 (FE210533-
L) 
  

- 2 - 

Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksge-
richt Zürich, 5. Abteilung, vom 24. Juni 2022: 

(Urk. 7/24 S. 41 ff. = Urk. 2 S. 41 ff.) 

"1. Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 

(Geschäfts-Nr. EE200075-L) wird in Bezug auf die Genehmigung von Ziffer 

2.c) der Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020 aufgehoben und statt-

dessen durch folgende Anordnung ersetzt: 

 Auf eine Betreuungsregelung für Tochter C._____, geboren am 

tt.mm.2007, wird für die Dauer des Scheidungsverfahrens verzichtet. 

 2. Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 

(Geschäfts-Nr. EE200075-L) wird in Bezug auf die Genehmigung der Ziffern 

3 und 6 der Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020 sowie in Bezug auf 

die Vormerknahme von Ziffer 4 derselben Vereinbarung aufgehoben und 

stattdessen mit folgenden Anordnungen ersetzt: 

a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für die Kinder 

für die Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Unterhaltsbeiträ-

ge, je zuzüglich allfälliger Familienzulagen, wie folgt zu bezahlen: 

für C._____: 

− rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022: 
CHF 3'104.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt) 

− ab 1. September 2022 bis 30. Juni 2023: 
CHF 1'351.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt) 

− ab 1. Juli 2023: 
CHF 1'114.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt) 

für D._____: 

− rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022: 
CHF 1'423.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt) 

− ab 1. September 2022 bis 30. Juni 2023: 
CHF 1'523.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt) 

− ab 1. Juli 2023: 
CHF 1'286.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt) 

- 3 - 

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Familienzulagen sind an die Ge-

suchsgegnerin zahlbar und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden 

Monats. 

Der Gesuchsteller wird für berechtigt erklärt und verpflichtet, die anfal-

lenden Schulkosten von D._____, geboren am tt. Juli 2002, in der Hö-

he von monatlich Fr. 1'300.– direkt an die Schule zu bezahlen. 

Die Gesuchsgegnerin wird für berechtigt erklärt und verpflichtet, die 

Prämien der obligatorischen Krankenversicherung und der Zusatzver-

sicherung für den Sohn E._____, geboren am tt. Februar 2001, direkt 

an die Krankenversicherung zu bezahlen. Ausserdem wird sie für be-

rechtigt erklärt und verpflichtet, die ungedeckten Gesundheitskosten für 

den Sohn E._____ bis zu einem Betrag von Fr. 71.– direkt an die Kran-

kenversicherung zu bezahlen Vorbehalten bleibt Ziffer 5 Abs. 1 der 

gemäss Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 

3. August 2020 (Geschäfts-Nr. EE200075-L) genehmigten Vereinba-

rung der Parteien vom 3. Juli 2020. 

Die Zahlungsmodalitäten gelten bis zur Rechtskraft des Scheidungsur-

teils bzw. bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer angemes-

senen Erstausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, solange das 

jeweilige Kind nach wie vor im selben Haushalt der Gesuchsgegnerin 

bzw. des Gesuchstellers lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber 

dem Gesuchsteller stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger be-

zeichnet. 

b) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für die Dauer 

des Scheidungsverfahrens monatliche Ehegattenunterhaltsbeiträge wie 

folgt zu bezahlen: 

− rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022: 
CHF 0.– 

− ab 1. September 2022 bis 30. Juni 2023: 
CHF 122.– 

- 4 - 

− ab 1. Juli 2023: 
CHF 0.– 

Die Unterhaltsbeiträge sind an die Gesuchsgegnerin zahlbar, und zwar 

monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. 

Vorbehalten bleibt Ziffer 5 Abs. 2 Satz 2 und 3 der gemäss Dispositiv-

Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 

(Geschäfts-Nr. EE200075-L) genehmigten Vereinbarung der Parteien 

vom 3. Juli 2020. 

c) Grundlagen der Unterhaltsberechnung: 

Einkommen netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, Familienzula-
gen separat: 

  Von 1. September 2021 bis 31. August 2022: 
  Ehefrau:  Fr. 5'128.– (70%-Pensum, davon Fr. 348.– Er-

folgsbeteiligung) 
  Ehemann  Fr. 14'085.– (100%-Pensum; ohne Bonus und Ver-

mögensertrag) 
  Familienzulagen für D._____, C._____, E._____: je Fr. 250.– 

  Von 1. September 2022 bis 30. Juni 2023: 
  Ehefrau:  Fr. 5'811.– (80%-Pensum, davon Fr. 348.– Er-

folgsbeteiligung) 
  Ehemann  Fr. 14'085.– (100%-Pensum; ohne Bonus und Ver-

mögensertrag) 
  Familienzulagen für D._____, C._____, E._____: je Fr. 250.– 

  Ab 1. Juli 2023: 
  Ehefrau:  Fr. 7'177.– (100%-Pensum, davon Fr. 348.– Er-

folgsbeteiligung) 
  Ehemann  Fr. 14'085.– (100%-Pensum; ohne Bonus und Ver-

mögensertrag) 
  Familienzulagen für D._____, C._____, E._____: je Fr. 250.– 

d) Der Gesuchsteller wird für berechtigt erklärt, die rückwirkend geschul-

deten Unterhaltsbeiträge mit bereits geleisteten Zahlungen zu verrech-

nen. 

- 5 - 

 3- Die übrigen Regelungen im Dispositiv des Urteils des Bezirksgerichts Zürich 

vom 3. August 2020 werden von den Anordnungen gemäss den Dispositiv-

Ziffern 1 und 2 dieses Urteils nicht berührt und gelten unverändert weiter. 

 4. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen wird dem Endent-

scheid vorbehalten. 

 5. (Mitteilungen) 

 6. (Rechtsmittel: Berufung; Frist 10 Tage)" 

Berufungsanträge: 

der Beklagten und Berufungsklägerin (Urk. 1 S. 2 ff.): 
 

"1. Die Verfügung vom 24. Juni 2022 des Bezirksgerichtes Zürich 
(Geschäfts-Nr. FE210533-L) sei in Dispositivziffer 2 aufzuheben 
und wie folgt abzuändern: Dispositiv Ziffer 3 des Urteils des Be-
zirksgericht Zürich vom 3. August 2022 (Geschäfts-Nr. 
EE200075-L) sei in Bezug auf die Genehmigung der Ziffern 3 und 
6 der Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020 sowie in Bezug 
auf die Vormerk-nahme von Ziffer 4 derselben Vereinbarung auf-
zuheben und stattdessen mit folgenden Anordnungen zu erset-
zen: 
a) Der Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, der Berufungsklägerin für 
die Kinder für die Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Unter-
haltsbeiträge, je zzgl. allfälliger Familienzulagen, wie folgt zu bezahlen: 
für C._____: 
- rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022: 

CHF 3'104.– 
- ab 1. März 2022 bis 31. Mai 2022: CHF 3'357.– 
- ab 1. Juni 2022 bis 31. Juli 2022: CHF 3'452.30 
- ab 1. August 2022: CHF 1'873.55 
für D._____: 
- rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022: 

CHF 1'423.– 
- ab 1. März 2022 bis 31. Mai 2022: CHF 1'676.– 
- ab 1. Juni 2022 bis 31. Juli 2022: CHF 1'771.30 
- ab 1. August 2022: CHF 1'955.65 

- 6 - 

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Familienzulagen seien an die Be-
rufungsklägerin zahlbar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats. 
Der Berufungsbeklagte sei für berechtigt zu erklären und zu verpflich-
ten, die anfallenden Schulkosten von D._____, geboren am tt. Juli 
2002, in der Höhe von monatlich CHF 1'300.- bis und mit Mai 2022 di-
rekt an die Schule zu bezahlen. 
Die Berufungsklägerin sei für berechtigt und verpflichtet zu erklären, 
die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung und der Zusatz-
versicherung für den Sohn E._____ bis und mit August 2022 direkt an 
die Krankenversicherung zu bezahlen. Ausserdem sei sie für berechtigt 
und verpflichtet zu erklären, die ungedeckten Gesundheitskosten für 
den Sohn E._____ bis zu einem Betrag von CHF 71.- direkt an die 
Krankenversicherung zu bezahlen, vorbehältlich Ziffer 5 Abs. 1 der 
gemäss Dispositivziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichtes Zürich vom 
3. August 2020 (Geschäfts-Nr. EE200075-L) genehmigten Vereinba-
rung der Parteien vom 3. Juli 2020. 
Die Zahlungsmodalitäten sollen gelten bis zur Rechtskraft des Schei-
dungsurteils bzw. bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer 
angemessenen Erstausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, so-
lange das jeweilige Kind nach wie vor im selben Haushalt der Beru-
fungsklägerin bzw. des Berufungsbeklagten lebt und keine eigenen 
Ansprüche gegenüber dem Berufungsbeklagten stellt bzw. keinen an-
deren Zahlungsempfänger bezeichnet. 
b) Der Berufungsbeklagte sei zu verpflichten, der Berufungsklägerin für 
die Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Ehegattenunterhalts-
beiträge wie folgt zu bezahlen: 
- rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022: CHF 0 
- ab 1. März 2022 bis 31. Mai 2022: CHF 391.50 
- ab 1. Juni 2022 bis 31. Juli 2022: CHF 725.05 
- ab 1. August 2022: CHF 2'460.95 
Die Unterhaltsbeiträge seien an die Berufungsklägerin zahlbar, monat-
lich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. 
Ziffer 5 Abs. 2 Satz 2 und 3 der gem. Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des 
Bezirksgericht Zürich vom 3. August 2020 (Geschäfts-Nr. EE200075-L) 
genehmigten Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli seien vorzubehal-
ten. 
c) als Grundlagen der Unterhaltsberechnungen seien festzuhalten: 
Einkommen netto pro Monat, inkl. Anteil 13. Monatslohn, Familienzula-
gen separat: 
vom 1. September 2021 bis 31. August 2022: 
Ehefrau CHF 5'128.– (70% Pensum), davon CHF 348 Erfolgsbeteili-
gung), 

- 7 - 

Ehemann CHF 14'085.– (100% Pensum; ohne Bonus und Vermögens-
ertrag) 
Familienzulagen für D._____, C._____, E._____: je CHF 250.– 
Ab 1. September 2022: 
Ehefrau CHF 4'102.– (Arbeitslosgeld, hypothetisch), 
Ehemann CHF 14'085.– (100% Pensum; ohne Bonus und Vermögens-
ertrag) 
Familienzulagen für D._____, C._____, E._____: je CHF 250.– 

2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 7. 7% 
MwSt.) zu Lasten des Berufungsbeklagten." 

 
Prozessuale Anträge der Beklagten und Berufungsklägerin (Urk. 1 S. 4): 
 

"Es sei der Berufungsbeklagte zu verpflichten, der Berufungsklägerin 
einen Prozesskostenvorschuss von vorläufig CHF 5'000.– zu bezahlen, 
eventualiter sei der Berufungsklägerin die unentgeltliche Prozessfüh-
rung zu gewähren und in der Person der Unterzeichnenden eine un-
entgeltliche Rechtsbeiständin zu bestellen und es sei von der Erhe-
bung eines Gerichtskostenvorschusses durch das Obergericht abzuse-
hen." 

Erwägungen: 

I. 

1. Die Parteien sind seit tt. Februar 2000 verheiratet und die Eltern der volljäh-

rigen Söhne E._____ (geb. tt. Februar 2001) und D._____ (geb. tt. Juli 2002) so-

wie der minderjährigen Tochter C._____ (geb. tt.mm.2007; Urk. 7/3/9 und 

Urk. 7/4). Mit Eingabe vom 31. August 2022 reichte der Kläger und Berufungsbe-

klagte (fortan Kläger) die Scheidungsklage ein und ersuchte vor Vorinstanz um 

Abänderung des Eheschutzurteils vom 3. August 2020 (Urk. 7/1). Mit Datum vom 

24. Juni 2022 erliess die Vorinstanz den eingangs wiedergegebenen Entscheid 

(Urk. 7/24 = Urk. 2). 

2. Mit Eingabe vom 11. Juli 2022 erhob die Beklagte und Berufungsklägerin 

(fortan Beklagte) innert Frist Berufung, wobei sie die oben aufgeführten Anträge 

stellte (Urk. 1). In der Folge erklärten sich die Parteien mit der Durchführung einer 

Vergleichsverhandlung einverstanden (Prot. II S. 2), worauf am 8. November 

- 8 - 

2022 zur Vergleichsverhandlung auf den 25. November 2022 vorgeladen wurde 

(Urk. 9). Mit Verfügung vom 11. November 2022 wurde dem Kläger die Beru-

fungsschrift (Urk. 1) zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 10). Anlässlich der Ver-

gleichsverhandlung vom 25. November 2022 schlossen die Parteien eine Verein-

barung für die Dauer des Berufungsverfahrens (Prot. II S. 4 f.; Urk. 11). Am 

6. Dezember 2022 wurde zu einer weiteren Vergleichsverhandlung auf den 

9. Januar 2023 vorgeladen (Urk. 12).  

3. Unter Mitwirkung des Gerichtsschreibers (§ 133 Abs. 2 GOG) schlossen die 

Parteien anlässlich der Vergleichsverhandlung vom 9. Januar 2023 die folgende 

Vereinbarung (Prot. II S. 7; Urk. 13): 

"I. 

Die Parteien beantragen gemeinsam, es sei Dispositiv-Ziffer 2 der Verfügung des Einzel-

gerichts am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 24. Juni 2022 (Geschäfts-

Nr. FE210533-L) aufzuheben und durch folgende Fassung zu ersetzen: 

"2. Die mit Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Zürich vom 3. August 2020 in 

Dispositiv-Ziffer 3 genehmigte Unterhaltspflicht des Gesuchstellers gegenüber der 

Tochter C._____, die Unterhaltspflicht gegenüber der Ehefrau sowie die entspre-
chenden Grundlagen der Unterhaltsberechnung (Ziffer 3, 4 und 6 der im Geschäft Nr. 

EE200075-L genehmigten Vereinbarung vom 3. Juli 2020) werden mit Wirkung ab 

1. September 2021 wie folgt abgeändert:  

3. Kinderunterhalt 

Der Ehemann verpflichtet sich, der Ehefrau für C._____ für die Dauer des Schei-
dungsverfahrens monatliche Unterhaltsbeiträge, je zuzüglich allfälliger Familienzu-

lagen, wie folgt zu bezahlen:  

- Fr. 3'104.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 1. September 
2021 bis 28. Februar 2022;  

- Fr. 3'370.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2022 bis 31. Juli 
2022; 

- Fr. 2'710.– (davon Fr. 860.– Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2022 bis 
31. Dezember 2022; 

- 9 - 

- Fr. 2'470.– (davon Fr. 690.– Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2023 bis 
30. Juni 2023; 

- Fr. 1'780.– ab 1. Juli 2023; 

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Familienzulagen sind an die Ehefrau zahlbar 

und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats. 

Die Zahlungsmodalitäten gelten bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils bzw. bis 

zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung 

auch über die Volljährigkeit hinaus, solange C._____ nach wie vor im selben 
Haushalt der Ehefrau lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Ehemann 

stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. 

4. Ehegattenunterhalt 

Der Ehemann verpflichtet sich, der Ehefrau für die Dauer des Scheidungsverfah-

rens monatliche Ehegattenunterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen: 

- Fr. 0.–  rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022;  
- Fr. 122.–  ab 1. September 2022 bis 28. Februar 2022; 
- Fr. 425.–  ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022; 
- Fr. 880.–  ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022; 
- Fr. 1'055.–  ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023; 
- Fr. 0.–  ab 1. Juli 2023; 

Die Unterhaltsbeiträge sind an die Ehefrau zahlbar, und zwar monatlich im Voraus 

jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. 

Vorbehalten bleibt Ziffer 5 Abs. 2 Satz 2 und 3 der gemäss Dispositiv-Ziffer 3 des 

Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 (Geschäfts-Nr. EE200075-L) 

genehmigten Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020. 

6. Grundlagen der Unterhaltsberechnung 

Bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge wurde von folgenden finanziellen Ver-

hältnissen der Parteien ausgegangen: 

Monatliches Nettoerwerbseinkommen, inkl. 13. Monatslohn: 

Ehefrau: Fr. 5'128.– 1. September 2021 bis 31. Juli 2022 
   (70%-Pensum; Fr. 348.– Erfolgsbeteiligung 

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Fr. 4'102.– 1. August 2022 bis 30. Juni 2023 
   (Arbeitslosentaggeld) 

Fr. 6'600.– ab 1. Juli 2023 
   (hypothetisch 100%-Pensum) 

Ehemann: Fr. 14'085.–  (100%-Pensum; ohne Bonus und  
   Vermögensertrag) 

C._____:  Fr. 250.– Familienzulage 

Vermögen: 

Keine Partei besitzt unterhaltsbeeinflussendes Vermögen 

Bedarf: 
  Ehefrau C._____ D._____ Ehemann E._____ 

Grundbetrag 1'350 600 600 1'350 600 

Wohnkosten inkl. NK 
u. PP 

1'456 729 729 1'702 851 

Krankenkasse 

bis 31.07.22 
196 
ab 01.08.22 
624 
ab 01.01.23 
656 

bis 31.07.22 
0 
ab 01.08.22 
37 

bis 31.07.22 
10 
ab 01.08.22 
206 

455 

bis 31.07.22 
0 
ab 01.08.22 
292 

ungedeckte Gesund-
heitskosten 

50 35 38 50 0 

Versicherungen 40 0 0 40 0 

Radio-/TV 30 0 0 30 0 

Kommunikationskosten 150 30 30 150 30 

Mobilitätskosten 95 62 62 0 91 

auswärtige Verpfle-
gung 

bis 31.07.23 
147 
ab 1.08.23 
210 

60 60 210 60 

zus. berufsbedingte 
Kosten 

0 0 0 42 0 

notwendig Schulkosten 0 

bis 31.07.22 
1'830 
ab 1.08.22 
300 

bis 28.02.22 
1'633 
ab 1.03.22 
0 

0 0 

Tochter Italien 0 0 0 
ab 1.08.22 
800 

0 

  

- 11 - 

Prüfungskosten 
E._____ 0 0 0 0 125 

Direktzahlungen an 
D._____ und 
E._____ 

bis 31.07.22 
80 

0 0 

bis 31.07.22 
780 
ab 1.08.22 
0 

0 

Steuern 1'000 0 0 1'000 0 

Total  

bis 31.07.22 
4'594 
ab 1.08.22 
5'005 
ab 1.01.23 
5'037 

bis 31.07.22 
3'346 
ab 1.08.22 
1'853 

bis 28.02.22 
3'162 
ab 1.03.22 
1'715 
ab 1.08.22 
1'725 

bis 31.07.22 
5'809 
ab 1.08.22 
5'829 

bis 31.07.22 
1'757 
ab 1.08.22 
2'049 

 

II. 

Zur Wahrung des Familienfriedens und für die Dauer des Scheidungsverfahrens wollen 

die Parteien auf ein separates gerichtliches Verfahren zur Abänderung der Unterhaltsbei-

träge der volljährigen Kinder E._____ und D._____ verzichten. 

Vor diesem Hintergrund verpflichtet sich der Ehemann, der Ehefrau für D._____ für die 
Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Unterhaltsbeiträge, zuzüglich allfälliger Fa-

milienzulagen, wie folgt zu bezahlen: 

- Fr. 1'423.– rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022;  
- Fr. 1'555.– ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022; 
- Fr. 1'725.– ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022; 
- Fr. 1'725.– ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023; 
- Fr. 1'825.– ab 1. Juli 2023; 

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Familienzulagen sind an die Ehefrau zahlbar und 

zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats, solange D._____ nach wie vor im 
selben Haushalt der Ehefrau lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber dem Ehe-

mann stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. 

Die Unterhaltspflicht gilt bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils und reduziert sich bei 

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit um das Nettoeinkommen von D._____. 
  

- 12 - 

III. 

Die Parteien beantragen dem Gericht, den Mietvertrag über die bisherige Wohnung der 

Familie, F._____ 1 [Strasse], … Zürich, mit Wirkung ab Rechtskraft dieses Entscheids mit 

allen Rechten und Pflichten auf die Ehefrau zu übertragen. Der Ehemann haftet gegen-

über dem Vermieter bis zum nächsten Kündigungstermin, längstens für zwei Jahre, wei-

terhin für den Mietzins (Art. 121 Abs. 2 ZGB). 

IV. 

Die Ehefrau zieht ihr Gesuch um einen Prozesskostenvorschuss sowie eventualiter un-

entgeltliche Rechtspflege zurück. 

IV. 

Die Parteien übernehmen die Kosten für zweitinstanzliche Verfahren je zur Hälfte und 

verzichten für das zweitinstanzliche Verfahren gegenseitig auf eine Parteientschädigung." 

4. Das Verfahren erweist sich als spruchreif. Die vorinstanzlichen Akten 

(Urk. 7/1-25) wurden beigezogen.  

II. 

Die Berufung hemmt die Rechtskraft des angefochtenen Entscheids im Um-

fang der Anträge (Art. 315 Abs. 1 ZPO). Vorweg ist daher festzustellen, dass die 

vorinstanzliche Verfügung in den nicht angefochtenen Dispositiv-Ziffern 1 und 3 in 

Rechtskraft erwachsen ist. Das Gesuch der Beklagten um einen Prozesskosten-

vorschuss sowie eventualiter unentgeltliche Rechtspflege ist zufolge Rückzugs 

(vgl. Urk. 13 S. 7) abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO). 

III. 

1. Soweit es Kinderbelange (Betreuungsregelung und Kinderunterhaltsbeiträ-

ge) zu regeln gibt, findet die Offizial- und Untersuchungsmaxime Anwendung 

(Art. 296 Abs. 1 ZPO). Daher unterliegt die von den Parteien getroffene Vereinba-

rung im Sinne eines übereinstimmenden Parteiantrages der gerichtlichen Prüfung 

und Genehmigung (vgl. ZK-Bräm, Art. 176 ZGB N 18 und N 117). Für die Ge-

- 13 - 

nehmigung wird vorausgesetzt, dass mit der Vereinbarung das Kindeswohl ge-

wahrt wird. Soweit keine Kinderbelange betroffen sind (Ehegattenunterhalt), mit-

hin die Dispositionsmaxime zum Tragen kommt, ist die Vereinbarung zu geneh-

migen, sofern sie klar, vollständig und nicht offensichtlich unangemessen ist (vgl. 

Art. 279 Abs. 1 ZPO [analog], BGer 5A_1031/2019 vom 26. Juni 2020, E. 2.2 

m.w.H.). 

2. Die in der Vereinbarung vorgesehene Kinderunterhaltsregelung wird den ge-

lebten Betreuungsverhältnissen gerecht. Dabei entspricht die Regelung den aus-

gewiesenen und aus den Akten ersichtlichen finanziellen Verhältnissen der Par-

teien (Urk. 13 S. 3 ff.). Seit dem erstinstanzlichen Urteil verlor die Beklagte ihre 

Arbeitsstelle. Die in der Vereinbarung festgehaltenen Einkommen entsprechen 

dieser neuen Gegebenheit. Die Einkommen der Parteien ermöglichen über sämt-

liche Phasen nicht nur die Deckung des Barbedarfs der Tochter, sondern auch die 

Zuweisung eines Teils des familiären Überschusses. Die getroffene Unterhaltsre-

gelung erweist sich im Rahmen der vorzunehmenden Prüfung als angemessen 

und liegt im Kindeswohl.  

Die Vereinbarung enthält betreffend den ersten beiden Phasen der Ehegat-

tenunterhaltsbeiträge Redaktionsfehler. So wurde ein Unterhalt von Fr. 0.– rück-

wirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022 und Fr. 122.– ab 

1. September 2022 bis 28. Februar 2022 vereinbart (Urk. 13 S. 3). Die Phase ab 

1. September 2021 bis 31. August 2022 entspricht der ersten Phase der vo-

rinstanzlichen Verfügung. Die Phase vom 1. September 2022 bis 28. Februar 

2022 ist zeitlich unmöglich. Es handelt sich um einen offensichtlichen Fehler. Wie 

sich aus den Grundlagen der Unterhaltsberechnung und den vereinbarten Unter-

haltsbeiträgen für C._____ und D._____ (Urk. 13 S. 2 ff.) ergibt, war es der Wille 

der Parteien in der ersten Phase im Zeitraum vom 1. September 2021 bis 28. 

Februar 2022 die Unterhaltsbeiträge gemäss vorinstanzlicher Verfügung zu über-

nehmen und anschliessend ab der zweiten Phase (ab 1. März 2022 bis 31. Juli 

2022) neue Unterhaltsbeiträge zu vereinbaren. Dies ergibt sich auch aus den Be-

rufungsanträgen der Beklagten (Urk. 1 S. 2 ff.). So wurden die Unterhaltsbeiträge 

gemäss vorinstanzlicher Verfügung im Zeitraum vom 1. September 2021 bis 28. 

- 14 - 

Februar 2022 nicht angefochten. Weiter bestätigten die Parteien nach Rückfrage 

ebenfalls diesen Parteiwillen (Urk. 14). Die Vereinbarung ist entsprechend des 

wahren Parteiwillens zu verstehen und der Beklagten in der ersten Phase vom 

1. September 2021 bis 28. Februar 2022 kein Ehegattenunterhalt (entsprechend 

der ersten Phase der vorinstanzlichen Verfügung) zuzusprechen. Die Ehegatten-

unterhaltsbeiträge unterliegen der Dispositionsmaxime. Sie sind unter Berücksich-

tigung der Korrektur vollständig und nicht offensichtlich unangemessen. Disposi-

tiv-Ziffer 2 der vorinstanzlichen Verfügung ist entsprechend durch die unter Mit-

wirkung des Obergerichts vereinbarte und korrigierte Fassung zu ersetzen. 

3. Die Parteien haben zum Zwecke der Wahrung des Familienfriedens auf ein 

separates gerichtliches Verfahren zur Abänderung der Unterhaltsbeiträge der voll-

jährigen Kinder E._____ und D._____ verzichtet. Sie vereinbarten untereinander 

für die Dauer des Scheidungsverfahrens neue Unterhaltsbeiträge für die volljähri-

gen Söhne D._____ (bei der Beklagten wohnhaft) und E._____ (beim Kläger 

wohnhaft) nach Massgabe der neu vorgenommenen Kinderunterhaltsberechnung. 

Die Regelung betreffend Volljährigenunterhalt unterliegt der Dispositionsmaxime. 

Sie ist klar, vollständig und nicht offensichtlich unangemessen. Von ihr ist ent-

sprechend Vormerk zunehmen.  

4. Die Parteien sind Mieter der 5.5 Zimmerwohnung (Nr. …, 1. OG, vorne links) 

F._____ 1 in … Zürich (Urk. 7/20/10, Urk. 7/20/11). Im Eheschutzurteil vom 3. 

August 2020 war die eheliche Wohnung F._____ 1, … Zürich, der Beklagten und 

den Kindern zur Benützung überlassen worden (Urk. 7/7/17 S. 4). Die Parteien 

beantragen in der Vereinbarung vom 9. Januar 2023 übereinstimmend, die Rech-

te und Pflichten aus dem Mietvertrag auf die Beklagte zu übertragen, unter solida-

rischer Mithaftung des Klägers für den Mietzins gemäss Art. 121 Abs. 2 ZGB. Ist 

ein Ehegatte wegen der Kinder oder aus anderen wichtigen Gründen auf die 

Wohnung der Familie angewiesen, so kann das Gericht ihm die Rechte und 

Pflichten aus dem Mietvertrag allein übertragen, sofern dies dem anderen billig-

erweise zugemutet werden kann (Art. 121 Abs. 1 ZGB). Die Familienwohnung 

kann unabhängig von den miet- oder sachenrechtlichen Verhältnissen durch das 

Gericht einem der beiden Ehegatten zugewiesen werden (BSK ZGB-Gloor, 

- 15 - 

Art. 121 N 1). Da die Beklagte und die Kinder C._____ und D._____ auf die Famili-

enwohnung angewiesen sind, ist der Mietvertrag für die Wohnung F._____ 1 in … 

Zürich antragsgemäss auf sie allein zu übertragen. Der Vermieter ist nicht Pro-

zesspartei und kraft der gesetzlichen Regelung gemäss Art. 121 Abs. 2 ZGB vor 

dem Entscheid nicht anzuhören. Das Urteil muss ihm jedoch von Amtes wegen 

mitgeteilt werden (BSK ZGB I-Gloor, Art. 121 N 11). 

IV. 

1. Die Vorinstanz hat in Anwendung von Art. 104 Abs. 3 ZPO den Entscheid 

über die Kosten- und Entschädigungsfolgen dem Endentscheid in der Hauptsache 

vorbehalten (Urk. 2 Dispositiv-Ziffer 4). Dies blieb unangefochten und ist zu bestä-

tigen. 

2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist unter Berücksichtigung 

der durchgeführten Vergleichsverhandlungen sowie der vergleichsweisen Erledi-

gung des Verfahrens in Anwendung von § 12 Abs. 1 und Abs. 2 in Verbindung mit 

§ 2, § 5 Abs. 1 und § 8 Abs. 1 GebV OG auf Fr. 2'000.– festzusetzen. Sie ist den 

Parteien vereinbarungsgemäss je zur Hälfte aufzuerlegen (Urk. 13 S. 7). Infolge 

gegenseitigen Verzichts sind für das zweitinstanzliche Verfahren keine Parteient-

schädigungen zuzusprechen (Urk. 13 S. 7). 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird vorgemerkt, dass die Dispositiv-Ziffern 1 und 3 des Urteils des Ein-

zelgerichts am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung vom 24. Juni 2022, in 

Rechtskraft erwachsen sind.  

2. Die Vereinbarung der Parteien vom 9. Januar 2023 wird hinsichtlich Ziffer II. 

vorgemerkt. Sie lautet wie folgt: 

"II. 

- 16 - 

Zur Wahrung des Familienfriedens und für die Dauer des Scheidungsverfahrens 

wollen die Parteien auf ein separates gerichtliches Verfahren zur Abänderung der 

Unterhaltsbeiträge der volljährigen Kinder E._____ und D._____ verzichten. 

Vor diesem Hintergrund verpflichtet sich der Ehemann, der Ehefrau für D._____ für 

die Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Unterhaltsbeiträge, zuzüglich all-

fälliger Familienzulagen, wie folgt zu bezahlen: 

- Fr. 1'423.– rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022;  
- Fr. 1'555.– ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022; 
- Fr. 1'725.– ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022; 
- Fr. 1'725.– ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023; 
- Fr. 1'825.– ab 1. Juli 2023; 

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Familienzulagen sind an die Ehefrau zahlbar 

und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats, solange D._____ nach wie 

vor im selben Haushalt der Ehefrau lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber 

dem Ehemann stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. 

Die Unterhaltspflicht gilt bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils und reduziert 

sich bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit um das Nettoeinkommen von D._____." 

3. Das Gesuch der Beklagten um einen Prozesskostenvorschuss sowie even-

tualiter unentgeltliche Rechtspflege wird zufolge Rückzug abgeschrieben. 

4. Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Erkenntnis.  

5. Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung, Rückzug 

des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern 

mit Revision beim Obergericht zu erfolgen. 

Es wird erkannt: 

1. Die Vereinbarung der Parteien vom 9. Januar 2023 wird hinsichtlich Unter-

halt für die Tochter C._____ und die Beklagte persönlich genehmigt. Disposi-

tiv-Ziffer 2 des Urteils des Einzelgerichts am Bezirksgericht Zürich, 

5. Abteilung, vom 24. Juni 2022 wird aufgehoben und durch folgende Fas-

sung ersetzt:  

- 17 - 

"2. Die mit Urteil des Einzelgerichts am Bezirksgericht Zürich vom 3. August 2020 

in Dispositiv-Ziffer 3 genehmigte Unterhaltspflicht des Gesuchstellers gegen-

über der Tochter C._____, die Unterhaltspflicht gegenüber der Ehefrau sowie 

die entsprechenden Grundlagen der Unterhaltsberechnung (Ziffer 3, 4 und 6 

der im Geschäft Nr. EE200075-L genehmigten Vereinbarung vom 3. Juli 2020) 

werden mit Wirkung ab 1. September 2021 wie folgt abgeändert: 

3. Kinderunterhalt 

Der Ehemann verpflichtet sich, der Ehefrau für C._____ für die Dauer des 

Scheidungsverfahrens monatliche Unterhaltsbeiträge, je zuzüglich allfälliger 

Familienzulagen, wie folgt zu bezahlen: 

- Fr. 3'104.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 
1. September 2021 bis 28. Februar 2022;  

- Fr. 3'370.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2022 bis 
31. Juli 2022; 

- Fr. 2'710.– (davon Fr. 860.– Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2022 bis 
31. Dezember 2022; 

- Fr. 2'470.– (davon Fr. 690.– Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2023 bis 
30. Juni 2023; 

- Fr. 1'780.– ab 1. Juli 2023; 

Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Familienzulagen sind an die Ehefrau zahl-

bar und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats. 

Die Zahlungsmodalitäten gelten bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils bzw. 

bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbil-

dung auch über die Volljährigkeit hinaus, solange C._____ nach wie vor im 

selben Haushalt der Ehefrau lebt und keine eigenen Ansprüche gegenüber 

dem Ehemann stellt bzw. keinen anderen Zahlungsempfänger bezeichnet. 

4. Ehegattenunterhalt 

Der Ehemann verpflichtet sich, der Ehefrau für die Dauer des Scheidungsver-

fahrens monatliche Ehegattenunterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen: 

- Fr. 0.–  rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022; 
- Fr. 425.–  ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022; 
- Fr. 880.–  ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022; 
- Fr. 1'055.– ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023; 

- 18 - 

- Fr. 0.–  ab 1. Juli 2023; 

Die Unterhaltsbeiträge sind an die Ehefrau zahlbar, und zwar monatlich im Vo-

raus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats. 

Vorbehalten bleibt Ziffer 5 Abs. 2 Satz 2 und 3 der gemäss Dispositiv-Ziffer 3 

des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 (Geschäfts-Nr. 

EE200075-L) genehmigten Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020. 

6. Grundlagen der Unterhaltsberechnung 

Bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge wurde von folgenden finanziellen 

Verhältnissen der Parteien ausgegangen: 

Monatliches Nettoerwerbseinkommen, inkl. 13. Monatslohn: 

Ehefrau: Fr. 5'128.– 1. September 2021 bis 31. Juli 2022 
   (70%-Pensum; Fr. 348.– Erfolgsbeteiligung 

Fr. 4'102.– 1. August 2022 bis 30. Juni 2023 
   (Arbeitslosentaggeld) 

Fr. 6'600.– ab 1. Juli 2023 
   (hypothetisch 100%-Pensum) 

Ehemann: Fr. 14'085.–  (100%-Pensum; ohne Bonus und  
   Vermögensertrag) 

C._____:  Fr. 250.– Familienzulage 

Vermögen: 

Keine Partei besitzt unterhaltsbeeinflussendes Vermögen 

Bedarf: 
  Ehefrau C._____ D._____ Ehemann E._____ 

Grundbetrag 1'350 600 600 1'350 600 

Wohnkosten inkl. 
NK u. PP 

1'456 729 729 1'702 851 

Krankenkasse 

bis 31.07.22 
196 
ab 01.08.22 
624 
ab 01.01.23 
656 

bis 31.07.22 
0 
ab 01.08.22 
37 

bis 31.07.22 
10 
ab 01.08.22 
206 

455 

bis 31.07.22 
0 
ab 01.08.22 
292 

  

- 19 - 

ungedeckte Gesund-
heitskosten 

50 35 38 50 0 

Versicherungen 40 0 0 40 0 

Radio-/TV 30 0 0 30 0 

Kommunikationskosten 150 30 30 150 30 

Mobilitätskosten 95 62 62 0 91 

auswärtige Verpfle-
gung 

bis 31.07.23 
147 
ab 1.08.23 
210 

60 60 210 60 

zus. berufsbedingte 
Kosten 

0 0 0 42 0 

notwendig Schulkosten 0 

bis 31.07.22 
1'830 
ab 1.08.22 
300 

bis 28.02.22 
1'633 
ab 1.03.22 
0 

0 0 

Tochter Italien 0 0 0 
ab 1.08.22 
800 

0 

Prüfungskosten Adrian 0 0 0 0 125 

Direktzahlungen an 
D._____ und 
E._____ 

bis 31.07.22 
80 

0 0 

bis 31.07.22 
780 
ab 1.08.22 
0 

0 

Steuern 1'000 0 0 1'000 0 

Total  

bis 31.07.22 
4'594 
ab 1.08.22 
5'005 
ab 1.01.23 
5'037 

bis 31.07.22 
3'346 
ab 1.08.22 
1'853 

bis 28.02.22 
3'162 
ab 1.03.22 
1'715 
ab 1.08.22 
1'725 

bis 31.07.22 
5'809 
ab 1.08.22 
5'829 

bis 31.07.22 
1'757 
ab 1.08.22 
2'049 

 

2. Die Rechte und Pflichten aus dem auf die Parteien lautenden Mietvertrag für 

die 5.5 Zimmer-Wohnung (Nr. …, 1. OG links), F._____ 1, … Zürich, werden 

im Sinne von Art. 121 Abs. 1 ZGB per Rechtskraft dieser Dispositiv-Ziffer auf 

die Beklagte alleine übertragen, unter solidarischer Mithaftung des aus dem 

Mietvertrag ausscheidenden Klägers für den Mietzins gemäss Art. 121 Abs. 

2 ZGB.   

3. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv Ziffer 4) wird bestätigt. 

- 20 - 

4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.– festgesetzt. 

5. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Parteien 

je zur Hälfte auferlegt. 

6. Es werden für das zweitinstanzliche Verfahren keine Parteientschädigungen 

zugesprochen 

7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vorinstanz sowie nach unbe-

nütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist im Auszug gemäss Dispositiv-Ziffer 2 

und 7 an die G._____, … [Adresse], mit dem Hinweis, dass Dispositiv-Ziffer 

2 in Rechtskraft erwachsen ist, je gegen Empfangsschein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 
30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG und ein Entscheid über 
vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat (mit Ausnahme einer Beschwerde gegen 
Dispositiv-Ziffer 2) keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 

- 21 - 

Zürich, 19. Januar 2023 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

MLaw R. Meli 
 
 
versandt am: 
st 

	Beschluss und Urteil vom 19. Januar 2023
	Verfügung des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 24. Juni 2022: (Urk. 7/24 S. 41 ff. = Urk. 2 S. 41 ff.)
	"1. Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 (Geschäfts-Nr. EE200075-L) wird in Bezug auf die Genehmigung von Ziffer 2.c) der Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020 aufgehoben und stattdessen durch folgende Ano...
	Auf eine Betreuungsregelung für Tochter C._____, geboren am tt.mm.2007, wird für die Dauer des Scheidungsverfahrens verzichtet.
	2. Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 (Geschäfts-Nr. EE200075-L) wird in Bezug auf die Genehmigung der Ziffern 3 und 6 der Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020 sowie in Bezug auf die Vormerknahme von Z...
	a) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für die Kinder für die Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Unterhaltsbeiträge, je zuzüglich allfälliger Familienzulagen, wie folgt zu bezahlen:
	für C._____:
	 rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022:
	CHF 3'104.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt)
	 ab 1. September 2022 bis 30. Juni 2023:
	CHF 1'351.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt)
	 ab 1. Juli 2023:
	CHF 1'114.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt)

	für D._____:
	 rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022:
	CHF 1'423.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt)
	 ab 1. September 2022 bis 30. Juni 2023:
	CHF 1'523.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt)
	 ab 1. Juli 2023:
	CHF 1'286.– (davon CHF 0 als Betreuungsunterhalt)

	Die Unterhaltsbeiträge und allfällige Familienzulagen sind an die Gesuchsgegnerin zahlbar und zwar im Voraus auf den Ersten eines jeden Monats.
	Der Gesuchsteller wird für berechtigt erklärt und verpflichtet, die anfallenden Schulkosten von D._____, geboren am tt. Juli 2002, in der Höhe von monatlich Fr. 1'300.– direkt an die Schule zu bezahlen.
	Die Gesuchsgegnerin wird für berechtigt erklärt und verpflichtet, die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung und der Zusatzversicherung für den Sohn E._____, geboren am tt. Februar 2001, direkt an die Krankenversicherung zu bezahlen. Ausserde...
	Die Zahlungsmodalitäten gelten bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils bzw. bis zur Volljährigkeit bzw. bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung auch über die Volljährigkeit hinaus, solange das jeweilige Kind nach wie vor im selben Hausha...
	b) Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für die Dauer des Scheidungsverfahrens monatliche Ehegattenunterhaltsbeiträge wie folgt zu bezahlen:
	 rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022: CHF 0.–
	 ab 1. September 2022 bis 30. Juni 2023: CHF 122.–
	 ab 1. Juli 2023: CHF 0.–

	Die Unterhaltsbeiträge sind an die Gesuchsgegnerin zahlbar, und zwar monatlich im Voraus jeweils auf den Ersten eines jeden Monats.
	Vorbehalten bleibt Ziffer 5 Abs. 2 Satz 2 und 3 der gemäss Dispositiv-Ziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 (Geschäfts-Nr. EE200075-L) genehmigten Vereinbarung der Parteien vom 3. Juli 2020.
	c) Grundlagen der Unterhaltsberechnung:
	d) Der Gesuchsteller wird für berechtigt erklärt, die rückwirkend geschuldeten Unterhaltsbeiträge mit bereits geleisteten Zahlungen zu verrechnen.

	3- Die übrigen Regelungen im Dispositiv des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 3. August 2020 werden von den Anordnungen gemäss den Dispositiv-Ziffern 1 und 2 dieses Urteils nicht berührt und gelten unverändert weiter.
	4. Die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen wird dem Endentscheid vorbehalten.
	5. (Mitteilungen)
	6. (Rechtsmittel: Berufung; Frist 10 Tage)"
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.

	- Fr. 3'104.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022;
	- Fr. 3'370.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022;
	- Fr. 2'710.– (davon Fr. 860.– Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022;
	- Fr. 2'470.– (davon Fr. 690.– Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023;
	- Fr. 1'780.– ab 1. Juli 2023;
	- Fr. 0.–  rückwirkend ab 1. September 2021 bis 31. August 2022;
	- Fr. 122.–  ab 1. September 2022 bis 28. Februar 2022;
	- Fr. 425.–  ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022;
	- Fr. 880.–  ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022;
	- Fr. 1'055.–  ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023;
	- Fr. 0.–  ab 1. Juli 2023;
	Monatliches Nettoerwerbseinkommen, inkl. 13. Monatslohn:
	Ehefrau: Fr. 5'128.– 1. September 2021 bis 31. Juli 2022    (70%-Pensum; Fr. 348.– Erfolgsbeteiligung
	Fr. 4'102.– 1. August 2022 bis 30. Juni 2023    (Arbeitslosentaggeld)
	Fr. 6'600.– ab 1. Juli 2023    (hypothetisch 100%-Pensum)
	Ehemann: Fr. 14'085.–  (100%-Pensum; ohne Bonus und     Vermögensertrag)
	C._____:  Fr. 250.– Familienzulage

	Vermögen:
	Keine Partei besitzt unterhaltsbeeinflussendes Vermögen

	Bedarf:
	- Fr. 1'423.– rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022;
	- Fr. 1'555.– ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022;
	- Fr. 1'725.– ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022;
	- Fr. 1'725.– ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023;
	- Fr. 1'825.– ab 1. Juli 2023;
	II.
	III.

	IV.
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird vorgemerkt, dass die Dispositiv-Ziffern 1 und 3 des Urteils des Einzelgerichts am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung vom 24. Juni 2022, in Rechtskraft erwachsen sind.
	2. Die Vereinbarung der Parteien vom 9. Januar 2023 wird hinsichtlich Ziffer II. vorgemerkt. Sie lautet wie folgt:
	- Fr. 1'423.– rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022;
	- Fr. 1'555.– ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022;
	- Fr. 1'725.– ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022;
	- Fr. 1'725.– ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023;
	- Fr. 1'825.– ab 1. Juli 2023;
	3. Das Gesuch der Beklagten um einen Prozesskostenvorschuss sowie eventualiter unentgeltliche Rechtspflege wird zufolge Rückzug abgeschrieben.
	5. Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung, Rückzug des Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision beim Obergericht zu erfolgen.
	Es wird erkannt:
	1. Die Vereinbarung der Parteien vom 9. Januar 2023 wird hinsichtlich Unterhalt für die Tochter C._____ und die Beklagte persönlich genehmigt. Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Einzelgerichts am Bezirksgericht Zürich, 5. Abteilung, vom 24. Juni 2022...
	- Fr. 3'104.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022;
	- Fr. 3'370.– (davon Fr. 0.– Betreuungsunterhalt) ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022;
	- Fr. 2'710.– (davon Fr. 860.– Betreuungsunterhalt) ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022;
	- Fr. 2'470.– (davon Fr. 690.– Betreuungsunterhalt) ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023;
	- Fr. 1'780.– ab 1. Juli 2023;
	- Fr. 0.–  rückwirkend ab 1. September 2021 bis 28. Februar 2022;
	- Fr. 425.–  ab 1. März 2022 bis 31. Juli 2022;
	- Fr. 880.–  ab 1. August 2022 bis 31. Dezember 2022;
	- Fr. 1'055.– ab 1. Januar 2023 bis 30. Juni 2023;
	- Fr. 0.–  ab 1. Juli 2023;
	Monatliches Nettoerwerbseinkommen, inkl. 13. Monatslohn:
	Ehefrau: Fr. 5'128.– 1. September 2021 bis 31. Juli 2022    (70%-Pensum; Fr. 348.– Erfolgsbeteiligung
	Fr. 4'102.– 1. August 2022 bis 30. Juni 2023    (Arbeitslosentaggeld)
	Fr. 6'600.– ab 1. Juli 2023    (hypothetisch 100%-Pensum)
	Ehemann: Fr. 14'085.–  (100%-Pensum; ohne Bonus und     Vermögensertrag)
	C._____:  Fr. 250.– Familienzulage

	Vermögen:
	Keine Partei besitzt unterhaltsbeeinflussendes Vermögen

	Bedarf:
	2. Die Rechte und Pflichten aus dem auf die Parteien lautenden Mietvertrag für die 5.5 Zimmer-Wohnung (Nr. …, 1. OG links), F._____ 1, … Zürich, werden im Sinne von Art. 121 Abs. 1 ZGB per Rechtskraft dieser Dispositiv-Ziffer auf die Beklagte alleine ...
	3. Das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv Ziffer 4) wird bestätigt.
	4. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 2'000.– festgesetzt.
	5. Die Gerichtskosten für das zweitinstanzliche Verfahren werden den Parteien je zur Hälfte auferlegt.
	6. Es werden für das zweitinstanzliche Verfahren keine Parteientschädigungen zugesprochen
	7. Schriftliche Mitteilung an die Parteien und die Vorinstanz sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist im Auszug gemäss Dispositiv-Ziffer 2 und 7 an die G._____, … [Adresse], mit dem Hinweis, dass Dispositiv-Ziffer 2 in Rechtskraft erwach...
	8. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...