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**Case Identifier:** 7b38c8b1-aad8-5a8b-b4ca-5a154017d413
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-02-26
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 26.02.2015 200 2014 940
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2014-940_2015-02-26.pdf

## Full Text

200 14 940 IV
MAW/COC/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 26. Februar 2015

Verwaltungsrichter Matti, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Scheidegger
Gerichtsschreiberin Collatz

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 8. September 2014

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. Feb. 2015, IV/14/940, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1956 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich am 3. Juli 2008 unter Hinweis auf eine fortgeschrittene Ar-
throse in der Brustwirbelsäule und in beiden Daumengelenken bei der Eid-
genössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an (Akten 
der IV [act. II] 1). In der Folge sprach die IV-Stelle Bern (IVB bzw. Be-
schwerdegegnerin) ihm nach medizinischen und erwerblichen Erhebungen 
mit Verfügung vom 25. Juni 2010 (act. II 17) rückwirkend ab Februar 2008 
bei einem Invaliditätsgrad (IV-Grad) von 50% eine halbe IV-Rente, ab Ja-
nuar 2009 bei einem IV-Grad von 100% eine ganze IV-Rente und ab Juli 
2009 bei einem IV-Grad von 50% eine halbe IV-Rente zu. Ab September 
2009 verneinte die IVB einen Rentenanspruch. Diese Verfügung blieb un-
angefochten.

Nachdem der Versicherte eine Verschlechterung seines Gesundheitszu-
standes geltend gemacht hatte (act. II 21), sprach ihm die IVB mit unange-
fochten gebliebener Verfügung vom 19. Juli 2011 (act. II 42) rückwirkend 
ab Juli 2010 bei einem IV-Grad von 50% eine halbe IV-Rente und ab Okto-
ber 2010 bei einem IV-Grad von 100% ein ganze IV-Rente zu. Ab Novem-
ber 2010 wurde bei einem IV-Grad von 21% ein Rentenanspruch verneint 
(vgl. act. II 40). 

Am 20. Juli 2011 machte der Versicherte wiederum eine Verschlechterung 
seines Gesundheitszustandes geltend (act. II 43). Nach weiteren medizini-
schen und erwerblichen Erhebungen, insbesondere nach Einholung eines 
Abklärungsberichts Landwirtschaft (act. II 53), wies die IVB das Rentenbe-
gehren mit Verfügung vom 29. Dezember 2011 (act. II 68) ab. Eine hierge-
gen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern 
mit Urteil vom 26. Juni 2012, IV/2012/91 (Akten der IV [act. IIA] 80), inso-
fern gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Akten an die 
IVB zurückwies, damit diese insbesondere prüfe, ob dem Versicherten ein 
Berufswechsel in eine angepasste Tätigkeit zumutbar sei, und anschlies-
send über den Rentenanspruch neu verfüge.

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B.

In der Folge führte die IVB erneut medizinische und erwerbliche Erhebun-
gen durch. Dabei liess sie insbesondere einen weiteren Abklärungsbericht 
Landwirtschaft erstellen (act. IIA 87). Gestützt darauf stellte sie dem Versi-
cherten mit Vorbescheid vom 13. November 2012 (act. IIA 88) bei einem 
IV-Grad von 0% die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Nach-
dem der Versicherte hiergegen Einwand erhoben hatte (act. IIA 90), zog 
die IVB den Vorbescheid am 9. Januar 2013 in Wiedererwägung (act. IIA 
95). Am 8. März 2013 forderte sie den Versicherten zur Mitwirkung in der 
Form eines Verzichts auf Alkohol während sechs Monaten auf, welcher 
durch einen Bericht des Hausarztes zu dokumentieren sei (act. IIA 105). In 
der Folge verneinte die IVB mit Verfügung vom 12. Dezember 2013 
(act. IIA 109) einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, da sich der Ver-
sicherte seiner Mitwirkungspflicht widersetze. Diese Verfügung blieb unan-
gefochten.

Im weiteren Verlauf stellte die IVB dem Versicherten mit Vorbescheid vom 
23. Juni 2014 (act. IIA 117) bei einem IV-Grad von 0% die Abweisung des 
Rentenbegehrens in Aussicht. Damit zeigte sich der Versicherte nicht ein-
verstanden (act. IIA 118). Am 8. September 2014 verfügte die IVB wie im 
Vorbescheid angekündigt und wies das Rentenbegehren ab (act. IIA 120). 

C.

Hiergegen liess der Versicherte am 3. Oktober 2014 Beschwerde erheben 
und folgende Rechtsbegehren stellen:

1. Die Verfügung vom 8. September 2014 sei aufzuheben und die 
Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, dem Beschwerdeführer 
eine ganze IV-Rente zuzusprechen.

2. Eventualiter: Die Streitsache sei zur Vornahme von ergänzenden 
Abklärungen zur Zumutbarkeit der Aufgabe des landwirtschaftli-
chen Betriebes an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

– unter Kosten- und Entschädigungsfolgen –

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Mit Beschwerdeantwort vom 5. Dezember 2014 schloss die Beschwerde-
gegnerin unter Hinweis auf eine Stellungnahme ihres Abklärungsdienstes 
vom 12. November 2014 (act. IIA 125) auf Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 8. September 2014 
(act. IIA 120). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdefüh-
rers auf eine IV-Rente. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 

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offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). 

2.2 Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem IV-Grad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
IV-Grad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

2.3 Für die Bestimmung des IV-Grades wird das Erwerbseinkommen, 
das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durch-
führung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmass-
nahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 
ATSG).

2.4 Um den IV-Grad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte und 
gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 
Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu be-
urteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 

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welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren sind 
ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, 
welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden können 
(BGE 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.5 Ändert sich der IV-Grad einer Rentenbezügerin oder eines Renten-
bezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch 
hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben 
(Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche 
Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den IV-Grad 
und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen (BGE 130 V 343 E. 3.5 
S. 349).

3.

3.1 Das Verwaltungsgericht hat in seinem in Rechtskraft erwachsenen 
Urteil vom 26. Juni 2012 (VGE IV/2012/91) aufgezeigt, dass ein Revisions-
grund vorliegt, weshalb der Rentenanspruch des Beschwerdeführers nach-
folgend frei zu prüfen ist. Ferner wurde im besagten Urteil dargelegt, dass 
dem Beschwerdeführer – ausgehend vom schlüssigen Bericht von Dr. med. 
C.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin FMH, Regionaler 
Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stellen Bern/Freiburg/Solothurn, vom 
23. Dezember 2011 (act. II 67) – aufgrund der bestehenden degenerativen 
Veränderungen der Wirbelsäule die angestammte Tätigkeit als …-Bauer 
nicht mehr, dagegen eine angepasste leichte bis mittelschwere Tätigkeit 
(ohne Gewichte heben über 20kg, selten Gewichte heben von Bodenhöhe, 
wenige Arbeiten in vorgebeugter Stellung, ohne gehäufte Rotationsbewe-
gungen im Rücken) zu 100% zumutbar ist (act. IIA 80 S. 14 f. E. 3.5).

3.2 Bezüglich der medizinischen Situation seit dem Urteil vom 26. Juni 
2012 (VGE IV/2012/91; act. IIA 80) finden sich in den Akten insbesondere 
folgende Angaben: 

3.2.1 Dr. med. D.________, Facharzt für Neurochirurgie FMH, diagnosti-
zierte im Bericht vom 18. Juli 2012 (act. IIA 81) ein chronisches thorakales 
Schmerzsyndrom bei multisegmentalen degenerativen Veränderungen an 

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HWS, BWS und LWS und schwerer Hyperkyphose der BWS (S. 1). 
Insgesamt habe sich die Schmerzsituation in den letzten zwei Jahren nicht 
wesentlich verändert. Der Beschwerdeführer leide in erster Linie an 
chronischen, belastungsabhängigen thorakalen Rückenschmerzen, 
aufgrund welcher er eine ausgebaute medikamentöse Behandlung 
benötige und beruflich erheblich eingeschränkt sei (S. 2).

3.2.2 Die RAD-Ärztin Dr. med. C.________ hielt im Bericht vom 2. No-
vember 2012 (act. IIA 86) fest, gesundheitlich habe sich nichts in relevan-
tem Ausmass verändert. Die Wirbelsäule sei unbestrittenermassen vermin-
dert belastbar wegen erheblichen degenerativen Veränderungen. Das Zu-
mutbarkeitsprofil aus dem Jahr 2011 gelte weiterhin (S. 2). 

3.2.3 Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin FMH, 
führte im Bericht vom 18. Dezember 2012 (act. IIA 94) aus, der Beschwer-
deführer sei wegen Polymorbidität aktuell nicht in der Lage, seiner Arbeit 
als Landwirt nachzugehen. Er habe sich in den letzten Jahren auf die ad-
ministrative Tätigkeit beschränkt und leichte körperliche Arbeit in einem 
Pensum von ca. 20% geleistet. 

Im Bericht vom 17. Januar 2014 (act. IIA 112) attestierte er aufgrund der 
bestehenden Polyarthrosen und einem schweren degenerativen 
Rückenleiden als Landwirt ab dem 18. Dezember 2012 eine 100%-ige 
Arbeitsunfähigkeit. Den Gesundheitszustand bezeichnete er als stationär 
(S. 1). Der Beschwerdeführer könne eine leichte körperliche Arbeit mit 
angemessenen Pausen in einem reduzierten Pensum ausführen. Die zum 
Erhalt des Landwirtschaftsbetriebes notwendige schwere körperliche Arbeit 
sei nicht (mehr) möglich (S. 4). 

3.2.4 Die RAD-Ärztin Dr. med. C.________ diagnostizierte im Bericht vom 
28. Mai 2014 (act. IIA 115) mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ar-
throtische Veränderungen der Wirbelsäule, eine Gastrocnemiusatrophie 
nach Motorradunfall rechts und einen Status nach Operation Daumen-
sattelgelenksarthrosen beidseits. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähig-
keit führte sie insbesondere einen Status nach Fazettengelenksinfiltration 
und ein Alkoholproblem an. Funktionelle Einschränkungen bestünden in 
der Form einer verminderten Handkraft und einer reduzierten Belastbarkeit 

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der Wirbelsäule. Die Arbeit als …-Bauer sei bereits 2011 als nicht mehr 
zumutbar bezeichnet worden. Hinsichtlich des Gesundheitsverlaufs führte 
Dr. med. C.________ an, die Arthrosen seien inzwischen noch etwas wei-
ter fortgeschritten. Auch wenn sich seit ihrer Beurteilung im Jahr 2011 kei-
ne grundsätzlichen Veränderungen eingestellt hätten, so seien doch gra-
duelle Verschlechterungen anzunehmen, da Arthrosen grundsätzlich vor-
anschreiten würden. Das Zumutbarkeitsprofil müsse somit ab Ende 2012 
dahingehend korrigiert werden, dass Gewichte nur noch bis 10kg zugemu-
tet werden könnten. Leichte Arbeiten in abwechselnden Stellungen (sitzen, 
stehen gehen möglich, selten bücken) seien aber grundsätzlich ohne rele-
vante Einbusse zumutbar. In hauptsächlich stehenden Tätigkeiten sei nach 
einer halben bis einer Stunde eine kurze Pause (ca. 10 Minuten pro Stun-
de) notwendig (S. 4). Zusammenfassend führte die RAD-Ärztin an, (seit 
Januar 2013) sei eine leichte, rein stehende Tätigkeit zu 100% zumutbar 
mit einer Leistungseinbusse von ca. 15% wegen zu gewährenden Pausen. 
In wechselbelastenden leichten Tätigkeiten bestehe eine Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit von 100% (S. 5). 

3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 

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gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

3.4 Das Verwaltungsgericht hat im Urteil vom 26. Juni 2012 (VGE 
IV/2012/91) dargelegt, dass dem Beschwerdeführer seine angestammte 
Tätigkeit als …-Bauer nicht mehr, dagegen eine angepasste leichte bis 
mittelschwere Tätigkeit zu 100% zumutbar ist (act. IIA 80 S. 14 f. E. 3.5; 
vgl. E. 3.1 hiervor). Hinsichtlich des medizinischen Verlaufs seit dem be-
sagten Urteil hat die RAD-Ärztin Dr. med. C.________ im Aktenbericht vom 
28. Mai 2014 (act. IIA 115), welcher die von der höchstrichterlichen Recht-
sprechung an den Beweiswert eines medizinischen Berichts gestellten An-
forderungen erfüllt (vgl. E. 3.3 hiervor), in schlüssiger Weise dargelegt, 
dass seit ihrer letzten Beurteilung im Jahr 2011 – auf welche das Verwal-
tungsgericht im Urteil vom 26. Juni 2012 abgestellt hat – keine grundsätzli-
chen Veränderungen des Gesundheitszustandes eingetreten ist und somit 
die angestammte Tätigkeit als …-Bauer weiterhin nicht zumutbar ist. Ferner 
hat sie nachvollziehbar begründet, weshalb das bisherige Zumutbar-
keitsprofil aufgrund der fortgeschrittenen Arthrosen insofern anzupassen 
ist, dass seit Januar 2013 nur noch eine leichte Tätigkeit zumutbar ist, wo-
bei in einer wechselbelastenden Tätigkeit eine Arbeits- und Leistungsfähig-
keit von 100% und in einer rein stehenden Tätigkeit eine 100%-ige Arbeits-
fähigkeit mit einer Leistungseinbusse von ca. 15% besteht (act. IIA 115 
S. 4 f.). Diese Einschätzung ist überzeugend, steht im Einklang mit den 
vorliegenden medizinischen Akten und wird letztlich weder vom Beschwer-
deführer noch von der Beschwerdegegnerin bestritten. Darauf ist abzustel-
len.

An der schlüssigen Beurteilung ändert der Bericht des Dr. med. 
E.________ vom 17. Januar 2014 (act. IIA 112) nichts, in welchem der Arzt 
eine leichte körperliche Tätigkeit in einem reduzierten Pensum als zumut-
bar erachtete (S. 4 Ziff. 1). Denn eine Begründung, weshalb eine ange-
passte Tätigkeit nur zeitlich eingeschränkt zumutbar ist, fehlt in diesem 
Bericht. 

3.5 Entsprechend ist vorliegend seit dem Jahr 2011 in einer angepass-
ten leichten bis mittelschweren Tätigkeit von einer 100%-igen Arbeits- und 

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Leistungsfähigkeit und ab Januar 2013 in einer angepassten leichten Tätig-
keit von einer 100%-igen Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungseinschränkung 
von maximal 15% auszugehen. Nachfolgend ist der IV-Grad mittels Ein-
kommensvergleich zu ermitteln.

4.

4.1

4.1.1 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

4.1.2 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2014 IV Nr. 37 
S. 133 E. 7.1). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung Tabellenlöh-
ne gemäss den vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstruk-
turerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; 
SVR 2014 IV Nr. 37 S. 133 E. 7.1). Es gilt zu berücksichtigen, dass ge-
sundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeiter-
tätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und ent-
sprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind und 
deshalb in der Regel mit unterdurchschnittlichen Lohnansätzen rechnen 
müssen. Diesem Umstand ist mit einem Abzug vom Tabellenlohn Rech-
nung zu tragen (BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327, 129 V 472 E. 4.2.3 S. 481). 
Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, 
hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkre-
ten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Na-
tionalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad). Der Einfluss sämt-

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licher Merkmale auf das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem 
Ermessen gesamthaft zu schätzen, wobei der Abzug auf insgesamt höchs-
tens 25% zu begrenzen ist (BGE 135 V 297 E. 5.2 S. 301, 134 V 322 E. 5.2 
S. 327; SVR 2011 IV Nr. 31 S. 91 E. 4.1.1).

4.2 Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt 
des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs massgebend, wobei 
Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer Grundlage zu erhe-
ben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen 
bis zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222). Unter 
Berücksichtigung des Wartejahres und der (Neu)Anmeldung im Juli 2011 
(act. II 43) ist der frühest mögliche Rentenbeginn hier in Anwendung von 
Art. 28 Abs. 1 i.V.m. Art. 29 Abs. 1 IVG auf das Jahr 2012 festzusetzen. Auf 
diesen Zeitpunkt hin ist der Einkommensvergleich durchzuführen.

4.2.1 Die Beschwerdegegnerin hat das Valideneinkommen gestützt auf 
dasjenige in der Verfügung vom 19. Juli 2011 (act. II 42) ermittelt, welches 
pro 2010 auf Fr. 44‘307.-- festgelegt worden ist (vgl. act. II 37 S. 2). Grund-
lage für dieses Einkommen bildete der Durchschnitt der landwirtschaftli-
chen Einkommen des Beschwerdeführers der Jahre 2003 bis 2006, wobei 
die persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge hinzugerechnet und der Verdienst 
der Familie abgezogen worden ist (Abklärungsberichte Landwirtschaft vom 
8. März 2010 [act. II 14 S. 3 ff.], vom 2. Mai 2011 [act. II 34 S. 5] und vom 
19. Oktober 2011 [act. II 53 S. 3]; vgl. act. IIA 120 S. 1). Dieses Vorgehen 
ist nicht zu beanstanden und wird vom Beschwerdeführer auch nicht be-
stritten. 

Auf das massgebende Jahr 2012 aufgerechnet ergibt dies ein hypotheti-
sches Valideneinkommen von Fr. 45‘069.15 (Fr. 44‘307.-- : 2151 x 2188; 
Bundesamt für Statistik [BFS], Entwicklung der Nominallöhne, der Konsu-
mentenpreise und der Reallöhne, 1976-2013, Männer).

4.2.2 Bei der Bemessung des Invalideneinkommens besteht unter den 
Parteien Uneinigkeit hinsichtlich der Frage, ob dem Beschwerdeführer ein 
Wechsel von seiner bisherigen selbständigen Tätigkeit als Bauer in eine 
(dem medizinischen Zumutbarkeitsprofil entsprechende) unselbständige 
Tätigkeit zumutbar ist. Diese Frage hat der Beschwerdeführer mit der Ver-

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pachtung seines Betriebes aus gesundheitlichen Gründen auf den 1. Janu-
ar 2013 hin (vgl. Kurz-Lebenslauf vom 16. Januar 2013; act. IIA 99 S. 2) 
selbst beantwortet. Die Zumutbarkeit der Hofaufgabe ist somit ohne weite-
res zu bejahen.

Es bleibt darauf hinzuweisen, dass selbst dann die Zumutbarkeit der Auf-
gabe der selbständigen Erwerbstätigkeit bejaht werden müsste, wenn der 
Beschwerdeführer seinen Hof nicht verpachtet, sondern weitergeführt hät-
te. Bei der Beurteilung der Zumutbarkeit eines Berufswechsels, auch von 
der selbstständigen in eine unselbstständige Tätigkeit, ist die Gerichts-
praxis streng. Auf Grund der den versicherten Personen obliegenden 
Schadenminderungspflicht ist die Aufnahme einer unselbstständigen 
(Haupt-)Erwerbstätigkeit zumutbar, wenn hiervon eine bessere erwerbliche 
Verwertung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden kann und der berufliche 
Wechsel unter Berücksichtigung der gesamten Umstände (Alter, Aktivitäts-
dauer, Ausbildung, Art der bisherigen Tätigkeit, persönliche Lebensum-
stände) als zumutbar erscheint (Entscheide des Eidgenössischen Versiche-
rungsgerichts [EVG; heute Bundesgericht {BGer}] vom 7. Juni 2006, 
I 38/06, E. 3.2, und vom 18. Mai 2006, I 640/05, E. 3.1; vgl. auch Entscheid 
des BGer vom 14. November 2014, 9C_356/2014, E. 3.1). Da Berufswech-
sel heute häufiger, ja alltäglich sind, muss dies grundsätzlich auch für 
Landwirte gelten. Schon der sich im Gang befindliche ständige Struktur-
wandel in der Agrarwirtschaft erfordert Flexibilität (EVG I 640/05, E. 3.1). 
Entsprechend dem medizinischen Zumutbarkeitsprofil ist der Beschwerde-
führer in einer angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig (vgl. E. 3.4 f. 
hiervor) und folglich in der Lage, in einer solchen seine Restarbeitsfähigkeit 
besser zu verwerten als in seinem angestammten Beruf als Bauer. Auch 
die gesamten weiteren Umstände sprechen nicht gegen die Aufgabe der 
selbstständigen Erwerbstätigkeit. Insbesondere steht keine Weiterführung 
des Betriebs bis zur Übergabe an ein Kind zur Diskussion. Zudem verfügt 
der Beschwerdeführer über eine gute Schulbildung (Primar-, Sekundar-, 
Handels- und Landwirtschaftsschule [Diplom]), ist ausgebildeter …, hat es 
im Militär bis zum … gebracht und gilt als Landwirt ohnehin als Allrounder 
(act. II 1 S. 4 Ziff. 6; act. IIA 99 S. 2). Somit spricht auch die Ausbildung des 
Beschwerdeführers nicht gegen die Zumutbarkeit eines Berufswechsels. 
Schliesslich steht auch das Alter des Beschwerdeführers (Jahrgang 1956) 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 26. Feb. 2015, IV/14/940, Seite 13

– entgegen der Auffassung in der Beschwerde (S. 4 ff. Art. 2) – der Ver-
wertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit nicht entgegen. Er gilt aufgrund seines 
Alters sicherlich nicht als leicht vermittelbar. Auf dem hypothetischen aus-
geglichenen Arbeitsmarkt bestehen jedoch Möglichkeiten, eine Stelle zu 
finden, zumal Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen, ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt grundsätzlich altersunabhängig nachgefragt werden, und der 
Beschwerdeführer zwar eingeschränkt, aber immer noch im Rahmen eines 
Vollpensums arbeitsfähig ist (vgl. Entscheid des BGer vom 13. September 
2013, 8C_345/2013, E. 4.2). Folglich ist dem Beschwerdeführer ein Be-
rufswechsel resp. die Aufgabe seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit und 
die Aufnahme einer unselbstständigen Tätigkeit zumutbar. Letztlich bleibt 
festzuhalten, dass – entgegen der Auffassung in der Beschwerde (S. 6 ff. 
Art. 3) – im Umstand, dass die Beschwerdegegnerin die vom Gericht ver-
langten Sachverhaltsabklärungen bezüglich der effektiv noch bestehenden 
Restarbeitsfähigkeit im Landwirtschaftsbetrieb und der allfälligen Tätigkeit 
bzw. Mithilfe des Beschwerdeführers in den … seiner Ehefrau und in der … 
nicht vorgenommen hat, keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes 
zu erblicken ist, zumal die entsprechenden Abklärungen nur dann durchzu-
führen waren, wenn ein Berufswechsel als unzumutbar erachtet wurde 
(act. IIA 80 S. 16 f. E. 3.6.3). Dies ist vorliegend nicht der Fall. 

Nach dem Dargelegten ist nicht zu beanstanden, dass die Beschwerde-
gegnerin das Invalideneinkommen gestützt auf die Tabellenlöhne (LSE 
2010, Tabelle TA1, Total, Anforderungsniveaus 4 [einfache und repetitive 
Tätigkeiten]) ermittelt hat. Der massgebliche monatliche Bruttolohn für 
Männer beträgt dabei Fr. 4'901.--. Auf die betriebsübliche Wochenarbeits-
zeit von 41.7 Stunden (BFS, Betriebsübliche Wochenarbeitszeit nach Wirt-
schaftsabteilungen, Total) und auf das massgebende Jahr 2012 aufge-
rechnet, resultiert daraus ein jährliches Einkommen von Fr. 62'353.80 
(Fr. 4'901.-- : 40 x 41.7 x 12 : 100 x 101.7; vgl. BFS, Nominallöhne 2010 – 
2013, Tabelle T1.1.10, Total). Der von der Beschwerdegegnerin zugestan-
dene behinderungsbedingte Abzug von 10% (act. IIA 120 S. 2) trägt allen 
einkommensbeeinflussenden gesundheitsbedingten Aspekten genügend 
Rechnung. Ein anderweitiger persönlicher oder beruflicher Umstand, der 
einen höheren Abzug rechtfertigte, ist nicht ersichtlich. Damit ergibt sich ein 
Invalideneinkommen von Fr. 56‘118.40 (Fr. 62'353.80 x 0.9) im Jahr.

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4.2.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 45‘069.15 und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 56‘118.40 resultiert keine Erwerbseinbusse und 
somit ein IV-Grad von 0%. Folglich besteht kein Anspruch auf eine IV-
Rente (vgl. E. 2.2 hiervor).

4.3 Seit Januar 2013 ist in einer angepassten leichten Tätigkeit von 
einer 100%-igen Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungseinschränkung von 
maximal 15% auszugehen (vgl. E. 3.4 f. hiervor). Diese gesundheitliche 
Verschlechterung, welche nach drei Monaten zu berücksichtigen ist 
(Art. 88a Abs. 2 der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 
17. Januar 1961 [IVV; SR 831.201]), stellt einen Revisionsgrund dar (vgl. 
E. 2.5 hiervor), weshalb ab April 2013 eine weitere Invaliditätsbemessung 
vorzunehmen ist: 

4.3.1 Das Valideneinkommen ist gestützt auf das vom Beschwerdeführer 
als Landwirt erzielte Einkommen zu ermitteln. Auf das massgebende Jahr 
2013 aufgerechnet ergibt dies ein hypothetisches Valideneinkommen von 
Fr. 45‘398.70 (Fr. 44‘307.-- [vgl. E. 4.2.1 hiervor]: 2151 x 2204; BFS, Ent-
wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 
1976-2013, Männer).

4.3.2 Da der Beschwerdeführer in einer angepassten leichten Tätigkeit 
weiterhin zu 100% arbeitsfähig ist, ist das Invalideneinkommen wiederum 
gestützt auf die Tabellenlöhne (LSE 2010, Tabelle TA1, Total, Anforde-
rungsniveaus 4 [einfache und repetitive Tätigkeiten]) zu ermitteln. Auf die 
betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (BFS, Betriebsübliche 
Wochenarbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, Total) und auf das mass-
gebende Jahr 2013 aufgerechnet sowie unter Berücksichtigung einer Leis-
tungseinschränkung von maximal 15%, resultiert daraus ein jährliches Ein-
kommen von Fr. 53‘417.65 (Fr. 4'901.-- : 40 x 41.7 x 12 : 100 x 102.5 x 
0.85; vgl. BFS, Nominallöhne 2010 – 2013, Tabelle T1.1.10, Total). Abzüg-
lich des von der Beschwerdegegnerin gewährten und nicht zu beanstan-
denden Abzugs von 10% ergibt sich ein Invalideneinkommen von 
Fr. 48‘075.90 (Fr. 53‘417.65 x 0.9) im Jahr.

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4.3.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 45‘398.70 und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 48‘075.90 resultiert wiederum keine Erwerbsein-
busse und somit auch kein Anspruch auf eine IV-Rente. 

4.4 Nach dem Dargelegten ist die angefochtene Verfügung nicht zu 
beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde ist als offensichtlich un-
begründet abzuweisen.

5.

5.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 700.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

5.2 Vorliegend besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(Umkehrschluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 700.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

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4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.