# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a78d9883-22a9-512b-a15c-deef7dc78fa6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.07.2008 C-2573/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2573-2006_2008-07-08.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2573/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  8 .  J u l i  2 0 0 8

Richter Jürg Kölliker (Vorsitz),
Richter Stefan Mesmer,
Richter Francesco Parrino,
Gerichtsschreiberin Christine Schori Abt.

A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2
Vorinstanz.

IV; Berufliche Massnahmen, Umschulung.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-2573/2006

Sachverhalt:

A.
A._______, geboren am (...) 1961, ist deutscher Staatsangehöriger. Er 
ist  gelernter  Metzger,  besitzt  den  eidgenössischen  Lehrmeister-
ausweis sowie den Fachausweis als Strassentransport-Disponent und 
das Wirtepatent in Deutschland. Ab 1987 arbeitete er in der Schweiz 
als Chauffeur, Lagerist und Maschinist. Nachdem er zuletzt am 9. No-
vember  2003  gearbeitet  hatte  (act.  37), meldete  er  aufgrund  eines 
Rückenleidens am 29. März  2004 einen Anspruch auf  IV-Leistungen 
an. Er beantragte Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit 
und Arbeitsvermittlung (act. 78). Die zuständige IV-Stelle des Kantons 
Zürich ordnete in der Folge eine BEFAS-Abklärung an. 

B.
Am 7. April 2005 verfügte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IV-
Stelle) die Abweisung des Leistungsbegehrens. Zur Begründung führte 
sie aus, die Abklärung in der BEFAS Appisberg habe ergebe, dass der 
Versicherte  in  einer  behinderungsangepassten  Tätigkeit  bei  vollem 
zeitlichem Pensum 80% einer Durchschnittsleistung erbringen könne. 
Die Invalidenversicherung würde die Kosten für den Besuch einer be-
rufsbegleitenden Hauswartschule übernehmen, falls eine entsprechen-
de Praktikums- oder Arbeitsstelle gefunden werde. Die berufliche Ein-
gliederung müsse somit  in erster Linie durch Suchen einer behinde-
rungsangepassten Arbeitsstelle erfolgen, weshalb das Dossier der Ar-
beitsvermittlung weitergeleitet werde (act. 16 IV-ZH).

C.
Gegen  die  Verfügung  vom  7.  April  2005  erhob  der  Versicherte  am 
5. (Poststempel: 26.) Mai 2005 Einsprache und stellte das Begehren, 
es seien ihm berufliche Eingliederungsmassnahmen in einer behinde-
rungsangepassten Tätigkeit bei einem um 50% reduzierten zeitlichen 
Pensum für die Dauer von 12 Monaten zu bewilligen (act. 9 IV-ZH). Mit 
Einspracheentscheid  vom  14.  Juli  2005  lehnte  die  IV-Stelle  (Vorin-
stanz) die Einsprache ab und begründete ihren Entscheid damit, dass 
der Anspruch auf Umschulung nach der Rechtsprechung eine dauern-
de  invaliditätsbedingte  Erwerbseinbusse  von  etwa  20% voraussetze. 
Gemäss dem BEFAS-Schlussbericht sei  dem Beschwerdeführer eine 
behinderungsangepasste Tätigkeit  zu 100% bei einer Leistungsfähig-
keit  von 80% zumutbar. Die Selbsteinschätzung des Beschwerdefüh-
rers einer Restarbeitsfähigkeit von 50% sei eine zu grosse Diskrepanz 

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zum  BEFAS-Gutachten.  Daher  könne  dem  Gesuch  für  berufliche 
Massnahmen bei einem reduzierten Pensum von 50% nicht entspro-
chen werden (act. 4 IV-ZH).

D.
Der  Versicherte  (Beschwerdeführer)  reichte  gegen  diesen  Entscheid 
am 12. September  2005  eine  Beschwerde  bei  der  Eidgenössischen 
Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche-
rung für die im Ausland wohnenden Personen ein. Sinngemäss hielt er 
an  seinem  in  der  Einsprache  gestellten  Begehren  fest.  Die 
Rekurskommission  setzte  der  Vorinstanz  eine  Frist  zur  Vernehmlas-
sung.  Am 29. November 2005 beantragte die Vorinstanz gestützt auf 
eine Stellungnahme der IV-Stelle Zürich die Abweisung der Beschwer-
de. Der Beschwerdeführer sei nach wie vor überzeugt, nur zu 50% ar-
beiten  zu  können; gemäss Aktenlage bestehe jedoch eindeutig  eine 
Restarbeitsfähigkeit von 80%.

E.
Der Beschwerdeführer beantragte in seiner Replik vom 28. Dezember 
2005 weiterhin eine berufliche Eingliederungsmassnahme und machte 
geltend, er sei zu 50% invalid.

F.
In ihrer Duplik vom 23. Januar 2006 beantragte die Vorinstanz erneut 
die Abweisung der Beschwerde.

G.
Mit Verfügung vom 26. Januar 2007 teilte das Bundesverwaltungsge-
richt den Parteien mit, dass es das vorliegende Verfahren per 1. Janu-
ar 2007 übernommen habe. Des Weiteren schloss es den Schriften-
wechsel und gab den Parteien den Spruchkörper bekannt. Am 18. Juli 
2007 und am 23. Januar 2008 teilte es den Parteien Änderungen des 
Spruchkörpers  mit. Es wurden jeweils  keine Ausstandsbegehren ge-
stellt.

H.
Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten 
wird,  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich,  im  Rahmen  der 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz;  VGG; 
SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden ge-
gen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Zu den an-
fechtbaren Verfügungen gehören jene der IV-Stelle für Versicherte im 
Ausland, die zu den Vorinstanzen des Bundesverwaltungsgerichts ge-
hört  (Art. 33 Bst. d VGG; SR 173.32]; vgl. auch Art. 69 Abs. 1 Bst. b 
des  Bundesgesetzes  über  die  Invalidenversicherung  vom  19. Juni 
1959 [IVG, SR 831.20]). Eine Ausnahme, was das Sachgebiet angeht, 
ist vorliegend nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  übernimmt,  sofern  es  zuständig 
ist,  die Beurteilung der am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen 
Rekurs- oder Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten 
der Departemente hängigen Rechtsmittel. Dies ist vorliegend der Fall. 
Das VwVG findet keine Anwendung in Sozialversicherungssachen, so-
weit  das Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000 über  den Allgemeinen 
Teil  des  Sozialversicherungsrechts  (ATSG; SR 830.1) anwendbar  ist 
(Art. 3 Bst. dbis VwVG; Art. 1 Abs. 1 IVG).

1.3 Durch den angefochtenen Einsprache-Entscheid ist der Beschwer-
deführer besonders berührt  und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen  Änderung  oder  Aufhebung  (Art. 59  ATSG; vgl.  auch  Art.  48 
Abs. 1 Bst. b und c VwVG). Er ist daher zur Beschwerde legitimiert.

1.4 Der Beschwerdeführer hat  frist-  und formgerecht  (Art. 60 ATSG; 
vgl. auch Art. 50 und 52 VwVG) Beschwerde erhoben. Auf das Rechts-
mittel ist einzutreten.

2.
Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We-
sentlichen  nach  den  Vorschriften  des  VGG,  des  VwVG (vgl.  Art.  37 
VGG) sowie des ATSG. Dabei finden nach den allgemeinen intertem-
poralrechtlichen Regeln diejenigen Verfahrensvorschriften Anwendung, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2).

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3.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermes-
sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

4.
Materiell umstritten und im vorliegenden Verfahren zu prüfen ist, ob die 
Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdeführers auf eine berufliche 
Eingliederungsmassnahme der schweizerischen Invalidenversicherung 
in Form einer Umschulung auf eine neue Tätigkeit zu Recht verneint 
hat.

5.
5.1 Der Beschwerdeführer ist Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates 
der  Europäischen  Gemeinschaft,  so  dass  vorliegend das am 1. Juni 
2002 in Kraft  getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der 
Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen 
Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizü-
gigkeit  (Freizügigkeitsabkommen;  FZA;  SR  0.142.112.681),  welches 
die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen  zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen Mit-
gliedstaaten  der  Europäischen  Gemeinschaft  insoweit  absetzt,  als 
darin  derselbe  Sachbereich  geregelt  wird,  anzuwenden  ist  (Art.  20 
FZA). Soweit dieses Abkommen, insbesondere dessen Anhang II, der 
die Koordinierung der  Systeme der sozialen Sicherheit  regelt  (Art. 8 
FZA), keine abweichenden Bestimmungen vorsieht, ist mangels einer 
einschlägigen  gemeinschaftsrechtlichen  bzw.  abkommensrechtlichen 
Regelung die Ausgestaltung des Verfahrens sowie die Prüfung der An-
spruchsvoraussetzungen einer Eingliederungsmassnahme der schwei-
zerischen Invalidenversicherung grundsätzlich Sache der innerstaatli-
chen Rechtsordnung (BGE 130 V 257 E. 2.4). Daraus folgt, dass die 
Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht den Leistungsanspruch 
des  Beschwerdeführers  grundsätzlich  nach  den  für  schweizerische 
Staatsangehörige geltenden Regeln zu beurteilen haben (Art. 3 Abs. 1 
i.V.m. Art.  1  Abs. 1  und  Art.  4  Abs.1  Bst. b  der  Verordnung  [EWG] 
Nr. 1408/71 [SR 0.831.109.268.1]; BGE 128 V 320 ff. E. 1e; unveröf-
fentlichtes  Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  [EVG, 
heute Bundesgericht] I 586/03 vom 21. Oktober 2004 E. 1.1).

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5.2 Die Frage, ob und gegebenenfalls ab wann der Beschwerdeführer 
Anspruch  auf  berufliche  Eingliederungsmassnahmen der  schweizeri-
schen  Invalidenversicherung  hat,  bestimmt  sich  demnach  allein  auf-
grund der schweizerischen Rechtsvorschriften.

5.3 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 130 V 329). Ein allfälli-
ger Leistungsanspruch ist  für die Zeit  vor einem Rechtswechsel auf-
grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Nor-
men zu prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). Im vorliegenden 
Verfahren finden demnach grundsätzlich jene Vorschriften Anwendung, 
die  bei  Erlass  des  Einspracheentscheids  vom 14. Juli  2005  in  Kraft 
standen, namentlich auch die Bestimmungen des am 1. Januar 2003 
in  Kraft  getretenen ATSG. Da die  darin  enthaltenen  Formulierungen 
der Arbeitsunfähigkeit, der Erwerbsunfähigkeit, der Invalidität und der 
Einkommensvergleichsmethode  den  bisherigen  von  der  Rechtspre-
chung  dazu  entwickelten  Begriffen  in  der  Invalidenversicherung  ent-
sprechen  und  die  von  der  Rechtsprechung  dazu  herausgebildeten 
Grundsätze unter der Herrschaft  des ATSG weiterhin Geltung haben 
(BGE 130 V 343), wird im Folgenden auf die dortigen Begriffsbestim-
mungen verwiesen.

5.4 Die Änderungen des IVG und des ATSG vom 6. Oktober 2006 so-
wie der IVV und der ATSV vom 28. September 2007 (5. IV-Revision, 
AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind 
im vorliegenden Verfahren nicht anwendbar, da der angefochtene Ein-
spracheentscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Bestimmungen 
ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER,  ATSG-Kommentar,  Zürich  Basel 
Genf 2003, Art. 82 Rz. 4 [im Folgenden: KIESER, ATSG]).

5.5 Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmungen dieses Gesetzes auf 
die  bundesgesetzlich  geregelten  Sozialversicherungen  anwendbar, 
wenn und soweit die einzelnen Sozialversicherungsgesetze es vorse-
hen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die Invali-
denversicherung  anwendbar  (Art. 1a-70),  soweit  das  IVG nicht  aus-
drücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

6.
6.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 
Die Invalidität kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Un-

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fall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG); sie gilt als eingetreten, sobald sie die für 
die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche 
Art und Schwere erreicht hat (Art. 4 Abs. 2 IVG).

6.2 Invalide oder von einer Invalidität unmittelbar bedrohte Versicherte 
haben  Anspruch  auf  Eingliederungsmassnahmen,  soweit  diese  not-
wendig  und geeignet  sind,  die  Erwerbsfähigkeit  wieder  herzustellen, 
zu verbessern, zu erhalten oder ihre Verwertung zu fördern. Dabei ist 
die  gesamte  noch  zu  erwartende  Arbeitsdauer  zu  berücksichtigen 
(Art. 8  Abs. 1  IVG). Die  Eingliederungsmassnahmen bestehen  unter 
anderem in Massnahmen beruflicher Art  (Berufsberatung,  erstmalige 
berufliche Ausbildung,  Umschulung,  Arbeitsvermittlung; Art. 8  Abs. 3 
lit. b IVG). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen entsteht, so-
bald solche im Hinblick auf Alter und Gesundheitszustand des Versi-
cherten angezeigt sind (Art. 10 Abs. 1 Satz 1 IVG).

6.3 Das IVG beruht auf dem Konzept des leistungsspezifischen Invali-
ditätsfalles (Art. 4 Abs. 2 IVG, vgl. oben E. 6.1; BGE 126 V 242 E. 4 
und 461 E. 1). Hinsichtlich beruflicher Eingliederungsmassnahmen für 
Volljährige  tritt  der  Versicherungsfall  ein,  wenn  der  Gesundheits-
schaden  sich  dermassen  schwerwiegend  auf  ihre  Erwerbsfähigkeit 
auswirkt, dass der betroffenen Person die Ausübung ihrer bisherigen 
Erwerbstätigkeit nicht mehr zugemutet werden kann, die in Frage ste-
hende Eingliederungsmassnahme als notwendig erscheint und die er-
forderlichen  Krankenpflege-  und  Rehabilitationsmassnahmen  abge-
schlossen sind (BGE 113 V 263 E. 1b; ZAK 1988 S. 127 E. 1b mit Hin-
weisen).

6.4 Gemäss Art. 17 IVG besteht Anspruch auf Umschulung auf eine 
neue  Erwerbstätigkeit,  wenn  die  Umschulung  infolge  Invalidität  not-
wendig ist  und dadurch die Erwerbsfähigkeit  voraussichtlich erhalten 
oder verbessert werden kann (Abs. 1 in der seit 1. Januar 2004 gülti-
gen Fassung). Unter Umschulung ist nach der Rechtsprechung grund-
sätzlich  die  Summe der  Eingliederungsmassnahmen berufsbildender 
Art zu verstehen, die notwendig und geeignet sind, den vor Eintritt der 
Invalidität bereits erwerbstätig gewesenen Versicherten eine ihrer frü-
heren  annähernd  gleichwertige  Erwerbsmöglichkeit  zu  vermitteln 
(BGE 124 V 110 E. 2a; AHI 2000 S. 61 f. E. 1). Dabei bezieht sich der 
Begriff der „annähernden Gleichwertigkeit“ nicht in erster Linie auf das 
Ausbildungsniveau als solches, sondern auf die nach erfolgter Einglie-
derung  zu  erwartende  Verdienstmöglichkeit  (BGE  124  V  110  E. 2a; 

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AHI 2002 S. 107 E. 4).

Als invalid im Sinne von Art. 17 IVG gilt, wer nicht hinreichend einge-
gliedert  ist,  weil  der  Gesundheitsschaden  eine  Art  und Schwere er-
reicht hat, welche die Ausübung der bisherigen Erwerbstätigkeit ganz 
oder teilweise unzumutbar macht. Dabei muss der Invaliditätsgrad ein 
bestimmtes  erhebliches  Mass  erreicht  haben;  nach  der  Rechtspre-
chung ist dies der Fall, wenn die versicherte Person in den ohne zu-
sätzliche  Ausbildung  noch  zumutbaren  Erwerbstätigkeiten  eine  blei-
bende oder längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20% er-
leidet (BGE 124 V 110 E. 2b; AHI 2000 S. 62 E. 1).

6.5 Zu den notwendigen und geeigneten Eingliederungsmassnahmen 
berufsbildender Art zählen alle zur Eingliederung ins Erwerbsleben un-
mittelbar  erforderlichen  Vorkehren. Deren  Umfang lässt  sich  nicht  in 
abstrakter Weise festlegen, indem ein Minimum an Wissen und Kön-
nen vorausgesetzt wird und nur diejenigen als berufsbildend anerkannt 
werden, die auf dem angenommenen Minimalstandard aufbauen. Aus-
zugehen ist vielmehr von den Umständen des konkreten Falles, wozu 
auch die von Person zu Person unterschiedliche subjektive und objek-
tive  Eingliederungsfähigkeit  (Gesundheitszustand,  Leistungsvermö-
gen, Bildungsfähigkeit, Motivation usw.) gehört (unveröffentlichtes Ur-
teil  des EVG I 529/01 vom 19. März 2002 E. 1a mit Hinweis auf AHI 
1997 S. 172 E. 3a).

6.6 Von der IV nicht zu übernehmen sind insbesondere Massnahmen, 
welche  die  Erwerbsfähigkeit  nur  geringfügig  zu  beeinflussen  vermö-
gen. Namentlich sieht  das Gesetz keine Massnahmen vor, um einen 
kleinen und unsicheren Rest von Erwerbsfähigkeit zu erhalten. Aus der 
allgemeinen  Zielsetzung  der  IV-rechtlichen  Eingliederungsmassnah-
men  ergibt  sich,  dass  die  gesellschaftliche  Integration  oder  soziale 
Eingliederung nicht nach Massgabe des IVG versichert ist (ZAK 1992 
S. 365 f. E. 1b mit Hinweisen).

7.
7.1 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz 
beherrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige 
und  vollständige  Abklärung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts  zu 
sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet 
zum einen sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der Parteien (BGE 
125 V 195 E. 2, BGE 122 V 158 E. 1a, je mit Hinweisen). Zum anderen 

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umfasst die behördliche und richterliche Abklärungspflicht nicht unbe-
sehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt wird. Viel-
mehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des streitigen Rechts-
verhältnisses  (Streitgegenstand)  rechtserheblichen  Sachverhalt. 
Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, 
ob  über  den  streitigen  Anspruch  so  oder  anders  zu  entscheiden ist 
(FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 43 
und 273). In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden und Sozial-
versicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets vorzunehmen oder 
zu veranlassen, wenn hiezu aufgrund der Parteivorbringen oder ande-
rer  sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender An-
lass besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; unveröffentlichtes Ur-
teil des EVG I 520/99 vom 20. Juli 2000).

7.2 Nach  der  Rechtsprechung  stellt  das  Sozialversicherungsgericht 
bei  der  Beurteilung einer  Streitsache  in  der  Regel  auf  den  bis  zum 
Zeitpunkt  des  Erlasses  des  streitigen  Einspracheentscheides  (hier: 
14. Juli 2005) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 1 E. 1.2 mit 
Hinweis).  Sachverhaltsänderungen, die nach diesem Zeitpunkt einge-
treten sind, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu be-
rücksichtigen.

7.3 Die Akten enthalten namentlich folgende Arztberichte:
- Dr.  B._______,  Neurologe,  diagnostizierte  am  10. November 

2003 beim Beschwerdeführer Cervikobrachialgien (aktuell rechts 
betont),  bei  langstreckiger – nicht kritischer Spinalkanalstenose 
und  deutlicher  fixierter  Fehlsteilstellung  der  Halswirbelsäule 
(HWS). Die Indikation zu einem invasiven Vorgehen sei im vorlie-
genden  Fall  sicher  nicht  gegeben.  Bei  Progredienz  sei  jedoch 
durchaus  eine  Änderung  des  Berufsbildes  ins  Auge  zu  fassen 
(act. 71);

- Dr. C._______, Facharzt für Orthopädie, füllte am 11. Mai 2004 
den Arztbericht und das Formular zur medizinischen Beurteilung 
der  Arbeitsbelastbarkeit  aus.  Diagnostiziert  werde  eine  spinale 
Stenose  der  HWS. In  welchem Umfang  die  Erwerbstätigkeit  in 
der  bisherigen  Berufstätigkeit  möglich  sei,  könne  er  nicht 
beurteilen,  da  ihm der  Beruf  des  Beschwerdeführers  nicht  be-
kannt sei. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit könne der Pa-
tient mit gewissen Einschränkungen ganztags ausüben (act. 26);

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- Dr. D._______,  Allgemeinärztin,  füllte  am  1. Juni  2004  den 
Arztbericht  der  Eidgenössischen  Invalidenversicherung  aus. 
Aufgrund der Diagnose "Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule 
mit  Wurzelreizsyndrom"  sei  der  Beschwerdeführer  in  seiner 
aktuellen Tätigkeit als Baumaschinenführer seit dem 21. Novem-
ber  2003  zu  100% arbeitsunfähig. Zudem füllte  sie  am 2. Juni 
2004 das Formular zur medizinischen Beurteilung der Arbeitsbe-
lastbarkeit  aus.  In  der  bisherigen  Berufstätigkeit  sei  dem 
Beschwerdeführer  keine  Tätigkeit  mehr  zumutbar  und  aus 
medizinischer Sicht sei eine berufliche Umstellung zu prüfen. In 
einer  behinderungsangepassten  Tätigkeit  sei  eine 
Erwerbstätigkeit ganztags zumutbar (act. 25);

- Im Schlussbericht der BEFAS-Abklärung vom 22. März 2005 wird 
als  invalidisierende  Diagnose  ein  cervicospondylogenes  Syn-
drom  rechts  aufgeführt.  Die  Experten  kommen  zum  Schluss, 
dass dem Beschwerdeführer in Berücksichtigung der gesundheit-
lichen Situation,  der  Schul-  und  Berufsausbildungen sowie  der 
Erwerbsbiographie  eine Arbeit  als  Disponent  bei  einem Kurier-
dienst-  oder  Taxiunternehmen zumutbar  sei. Auch die  vom Be-
schwerdeführer selber angeregten Beratungs- und Verkaufstätig-
keiten in einem Bau- und Hobbymarkt  oder teilweise als Haus-
wart werden von den Experten als zumutbar erachtet. Es sei dem 
Beschwerdeführer möglich, bei einem vollen Pensum 80% einer 
Durchschnittsleistung zu erbringen. Beim Finden einer Stelle als 
Hauswart sei eine berufsbegleitende Umschulung zum Hauswart 
ideal. Die Chancen einer beruflichen Eingliederung würden durch 
eine  finanzierte  Einführungszeit  in  der  freien  Wirtschaft  erhöht 
(act. 42);

- In  einem  fachärztlichen  Attest  bestätigt  Dr. C._______  am 
27. April  2005  die  bekannten  Diagnosen.  Von  neurologischer 
Seite finde sich auf der rechten Seite eine deutliche Minderung 
der  groben  Kraft.  Aufgrund  der  bestehenden  Situation  sei  hier 
eine  operative  Indikation  gegeben.  Die  Arbeitsfähigkeit  des 
Patienten sei  aufgrund der genannten Situation um mindestens 
50% reduziert (act. 16).

- Zusammen mit  der Replik hat der Beschwerdeführer ein neues 
Kurzattest  von  Dr. C._______  vom  16. Dezember  2005 

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eingereicht, wonach er wegen einer spinalen Stenose der HWS 
nur zu 50% arbeitsfähig sei.

Diese Einschätzungen ergeben kein einheitliches Bild; Dr. C._______ 
bescheinigt  dem  Beschwerdeführer  in  seinen  letzten  Attesten  eine 
weitergehende  Einschränkung  der  Arbeits-  und  Erwerbsfähigkeit  als 
die anderen beteiligten Ärzte.

7.4 Das  Prinzip  inhaltlich  einwandfreier  Beweiswürdigung  besagt, 
dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prü-
fen hat, unabhängig davon, von wem sie stammen und danach zu ent-
scheiden,  ob  die  verfügbaren  Unterlagen  eine  zuverlässige  Beurtei-
lung des strittigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das 
Gericht bei  einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdi-
gen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt (AHI 2001 S. 113 E. 3a).

Hinsichtlich  des  Beweiswerts  eines  ärztlichen  Berichts  ist  entschei-
dend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf all-
seitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
ist,  in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung  der  medizinischen  Situation  einleuchtet  und  ob  die 
Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweis-
wert  ist  grundsätzlich  somit  weder  die  Herkunft  eines  Beweismittels 
noch die  Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag  gegebenen 
Stellungnahme  als  Bericht  oder  Gutachten,  sondern  dessen  Inhalt 
(BGE 125 V 352 E. 3a).

7.5 Die  Einschätzungen  der  Allgemeinärztin  Dr. D._______  und  der 
BEFAS sind  ausführlich  und  überzeugend  begründet.  Die  neuesten 
Beurteilungen von Dr. C._______  sind demgegenüber  undifferenziert 
und  kurz.  Das  Gericht  sieht  keinen  Grund,  an  den  klaren  medizi-
nischen Befunden der  BEFAS-Abklärung und der  Allgemeinärztin  zu 
zweifeln.

8.
8.1 Zur  Beurteilung  der  Restarbeitsfähigkeit  des  Beschwerdeführers 
hat die Vorinstanz eine Begutachtung des Beschwerdeführers an der 
BEFAS Appisberg angeordnet (s. auch oben E. 7.3).

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Nach  der  Rechtsprechung  bestimmt  sich  der  Beweiswert  prognosti-
scher Angaben zur Arbeitsfähigkeit im rechtlich massgebenden Beur-
teilungszeitpunkt  danach,  ob  sie  im  Lichte  der  erhobenen  medizini-
schen Befunde und Diagnosen sowie der vorher oder später erstatte-
ten,  beweiskräftigen  Arztberichte  nachvollziehbar,  einleuchtend  und 
konkret  überzeugend sind und namentlich nichts  für  eine seitherige, 
objektive Verschlechterung des Gesundheitszustands spricht,  welche 
ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit der früheren Prognose respektive 
der ursprünglich zugemuteten Restarbeitsfähigkeit begründet (vgl. un-
veröffentlichtes Urteil des Bundesgerichts I 783/06 vom 6. September 
2007 E. 4 mit Hinweisen).

In diesem Sinne ist dem Gutachten der BEFAS uneingeschränkter Be-
weiswert  zuzuerkennen. In  der  Zeit  zwischen der  Begutachtung und 
dem Einspracheentscheid  ist  aus  den  Akten  keine  Verschlechterung 
des  Gesundheitszustands  des  Beschwerdeführers  ersichtlich. Dieser 
ist demnach immer noch in angepassten Erwerbstätigkeiten vollzeitlich 
arbeitsfähig bei einer Leistungsfähigkeit von 80%.

8.2 Im zwischen den gleichen Parteien geführten, mit Urteil heutigen 
Datums abgeschlossenen  Beschwerdeverfahren  C-2589/2006  betref-
fend Anspruch auf eine Invalidenrente kommt das Bundesverwaltungs-
gericht  gestützt  auf  diesen  Sachverhalt  zum  Schluss,  dass  der 
Invaliditätsgrad  des  Beschwerdeführers  35%  beträgt;  auf  die 
ausführliche  Begründung  in  jenem  Entscheid  kann  an  dieser  Stelle 
verwiesen werden (a.a.O., E. 7 - 9).

8.3 Bei einem Invaliditätsgrad von mehr als 20% wäre der Beschwer-
deführer invalid im Sinne von Art. 17 IVG. Jene Berechnung des Invali-
ditätsgrades  basiert  indes  auf  der  Annahme  einer  vollzeitlichen  Er-
werbstätigkeit des Beschwerdeführers in angepassten Tätigkeiten. Von 
einer vollzeitlichen Tätigkeit will der Beschwerdeführer im Hinblick auf 
seine Umschulung jedoch absehen; er macht geltend, er könne nur zu 
einem 50%-Pensum arbeiten  und  beruft  sich  dabei  auf  die  entspre-
chenden Atteste von Dr. C._______. Die Vorinstanz  macht in diesem 
Zusammenhang geltend, der Beschwerdeführer sei nicht auf eine Um-
schulung angewiesen, da er gemäss dem Schlussbericht der BEFAS 
mehr  arbeiten  könne,  als  ihm  Dr. C._______  attestiere,  nämlich  zu 
80%. Damit  verweist  die Vorinstanz auf  die Pflicht  des Beschwerde-
führers zur Schadenminderung.

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8.3.1 Nach der Rechtsprechung gilt  im Gebiet der Invalidenversiche-
rung ganz allgemein der Grundsatz, dass die versicherte Person, be-
vor  sie  Leistungen  verlangt,  alles  ihr  Zumutbare  selber  vorzukehren 
hat,  um die Folgen ihrer  Invalidität  bestmöglich zu mildern. Wie das 
EVG wiederholt  festgestellt  hat,  ist  es  primär  Sache  des Einzelnen, 
sich um eine angemessene Eingliederung zu bemühen. Kann eine ver-
sicherte Person ihre erwerbliche Beeinträchtigung in zumutbarer Wei-
se selber beheben, so besteht gar keine Invalidität, womit es an der 
unabdingbaren  Anspruchsvoraussetzung  für  jegliche  Leistungen  der 
Invalidenversicherung (auch für Eingliederungsmassnahmen) fehlt. Die 
Selbsteingliederung  als  Ausdruck  der  allgemeinen  Schadenminde-
rungspflicht geht nicht nur dem Renten-, sondern auch dem gesetzlic-
hen  Eingliederungsanspruch  vor  (BGE  113  V  28  E.  4a;  AHI  2001 
S. 282 E. 5a.aa).

8.3.2 Wie oben (E. 8.1) erwähnt und auch im parallelen Rentenverfah-
ren festgehalten wurde, ist gestützt auf die Aktenlage erstellt, dass der 
Beschwerdeführer  einer  angepassten  Erwerbstätigkeit  vollzeitlich 
nachgehen  kann.  Inwiefern  dies  für  eine  Eingliederungsmassnahme 
nicht geltend sollte, ist weder dem Gutachten der BEFAS zu entneh-
men  noch  wird  solches  vom Beschwerdeführer  überzeugend  darge-
legt. Es ist ihm daher auch mit Bezug auf die berufliche Eingliederung 
eine vollzeitliche Tätigkeit zumutbar, ansonsten er seiner Schadenmin-
derungspflicht nicht nachkommen würde.

8.4 Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, dass er eine Einglie-
derungsmassnahme  nur  bei  einem  um  50%  reduzierten  zeitlichen 
Pensum ausüben könnte, kann ihm nach dem Gesagten nicht gefolgt 
werden. Damit  erweist  sich  sein  Begehren als  unbegründet;  die  Be-
schwerde ist abzuweisen.

9.
Verfahrenskosten  sind  nicht  zu  erheben  (Art. 69  Abs. 2  IVG  i.V.m. 
Art. 85bis Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die 
Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 831.10]; Bst. c der 
Schlussbestimmungen  zur  Änderung  des  IVG  vom  16. Dezember 
2005).

10.
Dem nicht  anwaltlich  vertretenen  Beschwerdeführer  ist  keine Partei-
entschädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 4 
Reglement über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesver-

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waltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]; BGE 110 V 132 E. 4d).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an:
- den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 156.61.283.154)
- Bundesamt für Sozialversicherung

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Jürg Kölliker Christine Schori Abt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und  100  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni  2005  [BGG, 
SR 173.110]). Die Rechtsschrift  ist  in einer Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel 
und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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