# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 59629f22-a89e-5144-ad05-08b184c46c28
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-29
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 29.09.2025 PS250212
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250212_2025-09-29.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250212-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw L. Jauch

Urteil vom 29. September 2025

in Sachen

A._____, 
Schuldner und Beschwerdeführer

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____,

gegen

Kanton Zürich,
Gläubiger und Beschwerdegegner

vertreten durch Kantonales Steueramt Zürich, 

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 
Bülach vom 7. Juli 2025 (EK250395)

- 2 -

Erwägungen:

1.

1.1. Der Schuldner und Beschwerdeführer (fortan: Beschwerdeführer) ist seit 

dem tt.mm.2018 als Inhaber des Einzelunternehmens B2._____ im Handelsregis-

ter des Kantons Zürich eingetragen. Sein Unternehmen bezweckt das Anbieten 

von Dienstleistungen und Beratung in den Bereichen Interior Design / Innenarchi-

tektur, Ladenausbau und Architektur (act. 6).

1.2. Mit Urteil vom 7. Juli 2025, 11:05 Uhr (act. 3 = act. 10 [Aktenexemplar] = 

act. 11/8) eröffnete das Konkursgericht des Bezirksgerichts Bülach (fortan: 

Vorinstanz) in der Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamts Wallisellen-

Dietlikon für folgende Forderung des Gläubigers und Beschwerdegegners (fortan: 

Beschwerdegegner) den Konkurs über den Beschwerdeführer:

Fr. 24'809.00 Forderung
Fr. 1'556.15 4.75% Zins seit 12.03.2024
Fr. 662.05 Zins zu Ihren Lasten
Fr. 345.65 Zins bis 11.03.2024
Fr. 330.00 Rechtsöffnungskosten
Fr. 248.20 Betreibungskosten (Zahlungsbefehl & Konkursandrohung)
Fr. 27'951.05 Total

1.3. Dagegen erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 21. Juli 2025 

(ebenso Datum des Poststempels; act. 2; samt Beilagen, act. 3, act. 4, act. 5/2–

24) rechtzeitig (vgl. E. 3.6) die vorliegende Beschwerde. Er verlangt die Aufhe-

bung des vorinstanzlichen Konkurseröffnungsentscheids sowie die Wiedereinset-

zung in sein Vermögen. In prozessualer Hinsicht beantragte der Beschwerdefüh-

rer, es sei der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen (vgl. act. 2 S. 2).

1.4. Mit Verfügung vom 22. Juli 2025 (act. 9) wurde der Beschwerde einstwei-

len aufschiebende Wirkung zuerkannt. 

1.5. Mit Eingabe vom 6. August 2025 (ebenso Datum des Poststempels; 

act. 12; samt Beilagen, act. 13/1–2) ergänzte der Beschwerdeführer seine Be-

schwerdeschrift rechtzeitig (vgl. E. 3.6). 

- 3 -

1.6. Mit Verfügung vom 22. August 2025 (act. 20) wurde dem Beschwerdefüh-

rer eine 10-tägige Frist angesetzt, um zu einer telefonischen Auskunft der Schwei-

zerischen Post (act. 19) Stellung zu nehmen. 

1.7. Mit Eingabe vom 15. September 2025 (act. 24; samt Beilagen, act. 25/25–

29) reichte der Beschwerdeführer innert erstreckter Frist (act. 22) eine Stellung-

nahme ein. 

1.8. Der Beschwerdeführer hat einen Kostenvorschuss von Fr. 750.– geleistet 

(act. 8) und zusätzlich insgesamt Fr. 106'951.05 bei der Obergerichtskasse hinter-

legt (act. 8, act. 14, act. 15, act. 17, act. 18; vgl. E. 4.2, E. 6.2.2). 

1.9. Die vorinstanzlichen Akten (act. 11/1–12) wurden von Amtes wegen beige-

zogen. Weitere prozessleitende Anordnungen – insbesondere das Einholen einer 

Beschwerdeantwort – erübrigen sich. Das Verfahren ist spruchreif. 

2.

2.1. Gemäss Art. 174 Abs. 1 SchKG können Entscheide des Konkursgerichts 

über die Konkurseröffnung innert zehn Tagen mit Beschwerde nach Art. 319 ff. 

ZPO angefochten werden. Die Parteien können dabei neue Tatsachen geltend 

machen, wenn diese vor dem erstinstanzlichen Entscheid eingetreten sind. Kon-

kurshindernde Tatsachen können innerhalb der Beschwerdefrist auch dann vor-

gebracht werden, wenn sie nach dem erstinstanzlichen Entscheid entstanden sind 

(vgl. OGer ZH PS230193 vom 16. Oktober 2023 E. 2.1).

2.2. Die Rechtsmittelinstanz kann die Konkurseröffnung aufheben, wenn der 

Schuldner durch Urkunden beweist, dass inzwischen (d.h. noch vor Ablauf der 

Beschwerdefrist) die Schuld – einschliesslich der Zinsen und Kosten – getilgt ist, 

der geschuldete Betrag beim Obergericht zuhanden der Gläubigerin hinterlegt ist, 

oder dass die Gläubigerin auf die Durchführung des Konkurses verzichtet 

(Art. 174 Abs. 2 Ziff. 1–3 SchKG). Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG muss der 

Schuldner darüber hinaus seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft machen (Art. 174 

Abs. 2 SchKG). 

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3.

3.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, sein rechtliches Gehör sei 

verletzt, da ihm die Vorladung zur vorinstanzlichen Konkurseröffnungsverhand-

lung nicht ordnungsgemäss zugestellt worden sei. Dazu führt er aus, die fragliche 

Sendung sei von einem "C._____" am 23. Mai 2025 um 06:14 Uhr entgegenge-

nommen worden. Ein Postbote der Schweizerischen Post stelle um diese Uhrzeit 

keine Gerichtsurkunden zu. In der Familienwohnung des Beschwerdeführers 

wohne denn auch kein "C._____". Eine anschliessende Zustellung an den Be-

schwerdeführer via die von ihm eingerichtete ePost habe nicht stattgefunden (vgl. 

act. 2 S. 3 ff., 12). Aufgrund dieses Verfahrensmangels sei der angefochtene Kon-

kurseröffnungsentscheid aufzuheben. Ein erneutes Ansetzen der Konkursver-

handlung – so der Beschwerdeführer weiter – könne indessen unterbleiben, da er 

die Konkursforderung samt Zinsen und Kosten beglichen bzw. bei der Oberge-

richtskasse hinterlegt habe (vgl. act. 2 S. 5).

3.2. Die Zustellung der Konkursverhandlungsanzeige richtet sich nach den Re-

geln über die gerichtliche Zustellung bzw. nach Art. 136 ff. ZPO (vgl. 

BGer 5A_716/2020 vom 7. Mai 2021 E. 3.1). Gemäss Art. 138 Abs. 1 ZPO erfolgt 

die Zustellung von Vorladungen, Verfügungen und Entscheiden durch einge-

schriebene Postsendung oder auf andere Weise gegen Empfangsbestätigung. 

Die Sendung ist dem Adressaten selber, oder falls das Gericht keine persönliche 

Zustellung anordnet, einer angestellten oder im gleichen Haushalt lebenden, min-

destens sechzehnjährigen Person auszuhändigen (Art. 138 Abs. 2 ZPO). Zulässig 

ist auch die Zustellung an eine vom Adressaten zur Entgegennahme der Sendung 

bevollmächtigte Drittperson. Die Zustellung erfolgt diesfalls mit der Aushändigung 

an die Drittperson, nicht erst mit der Weiterleitung an den Adressaten (vgl. 

BGer 4A_449/2023 vom 2. Mai 2024 E. 4.2.3; vgl. BGer 5A_716/2020 vom 7. Mai 

2021 E. 3.1). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu elektronischen 

Postdienstleistungen ist ein Unternehmen, welches im Auftrag des Adressaten 

dessen Post in Empfang nimmt und für ihn scannt oder ihm nachsendet, als Hilfs-

person des Adressaten zu betrachten. Allfällige Fehlleistungen der Hilfsperson, 

wie die unterlassene Nachsendung, sind dem Adressaten zuzurechnen (vgl. 

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BGer 5A_266/2025 vom 30. Juni 2025 E. 3.2 m.w.H.; BGer 6F_11/2022 vom 

4. Juli 2022 E. 4). 

3.3. Aus den vorinstanzlichen Akten ergibt sich, dass die Verfügung vom 

20. Mai 2025 (act. 11/5), mit der die Parteien zur Konkurseröffnungsverhandlung 

vom 7. Juli 2025, 11:00 Uhr, vorgeladen wurden, mit Gerichtsurkunde mit der 

Sendungsnummer 2 an die Wohnadresse des Beschwerdeführers versandt wurde 

(act. 6 S. 2). Gemäss Zustellnachweis wurde bezüglich dieser Sendung ein Nach-

sendeauftrag ausgelöst, woraufhin sie am 23. Mai 2025, um 06:14 Uhr, von 

"C._____" entgegengenommen wurde. "C._____" erscheint auf dem Zustellnach-

weis als Bevollmächtigter des Beschwerdeführers (act. 6 S. 2). Gemäss telefoni-

scher Auskunft der Schweizerischen Post vom 22. August 2025 erfolgte die fragli-

che Nachsendung gestützt auf einen aktiven Nachsendeauftrag des Beschwerde-

führers an den ePost-Anbieter "D._____" (act. 19).

3.4. Aus der vom Beschwerdeführer eingereichten Stellungnahme zur Auskunft 

der Schweizerischen Post bzw. aus den von ihm eingereichten Allgemeinen Ge-

schäftsbedingungen (AGB) ergibt sich, dass es sich bei D._____ um ein Dienst-

leistungspaket der ePost Service AG handelt (act. 25/29 Ziff. 1 und 2). Die ePost 

Service AG wiederum ist eine Digitalisierungsspezialistin der Schweizerischen 

Post (act. 25/28 Ziff. 1). Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die Zustel-

lung der Sendung-Nr. 2 an "D._____" bzw. die ePost Service AG gestützt auf ei-

nen von ihm eingerichteten Nachsendeauftrag erfolgte. Vielmehr führt er aus, die 

besagte Sendung sei am 23. Mai 2025 im Scancenter der ePost Service AG ein-

getroffen. Da es sich um eine Gerichtsurkunde gehandelt habe, sei sie jedoch in 

Übereinstimmung mit den AGB weder geöffnet noch gescannt, sondern gleichen-

tags per A-Post-Plus (mit Sendung-Nr. 2) an sein physisches Domizil weitergelei-

tet und ihm in den Briefkasten gelegt worden (vgl. act. 24 S. 1). Mithin sei ihm die 

fragliche Sendung nicht gegen Unterschrift zugestellt worden, wie dies bei einer 

Gerichtsurkunde notwendig gewesen wäre (vgl. act. 24 S. 2). Offensichtlich hätte 

ePost bzw. D._____ einen Fehler begangen, der nicht in seinem Einflussbereich 

liege. Es sei Sache von ePost bzw. D._____, die AGB so auszugestalten, dass 

- 6 -

Gerichtsurkunden ausschliesslich per Einschreiben weitergeleitet werden (vgl. 

act. 24 S. 2 f.). 

3.5. Die Argumentation des Beschwerdeführers verfängt nicht. Er behauptet 

nicht und es ist auch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz eine persönliche Zu-

stellung der fraglichen Sendung angeordnet hätte. Gleichzeitig ist die ePost Ser-

vice AG gestützt auf den vom Beschwerdeführer eingerichteten Nachsendeauf-

trag ohne Weiteres als Hilfsperson des Beschwerdeführers anzusehen. Somit 

wurde die Sendung-Nr. 2 bzw. die darin enthaltene Verfügung vom 20. Mai 2025 

mit Aushändigung an die ePost Service AG am 23. Mai 2025 rechtsgültig dem Be-

schwerdeführer zugestellt. Die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Fehlleis-

tung der ePost Service AG bzw. D._____, nämlich die Weiterleitung der fraglichen 

Sendung per A-Post-Plus statt per Einschreiben, ist dem Beschwerdeführer zuzu-

rechnen, und schadet der Gültigkeit der Zustellung nicht. Es liegt demnach eine 

gültige Zustellung der Anzeige zur Konkursverhandlung vor. Entgegen der Auffas-

sung des Beschwerdeführers ist somit weder ein Verfahrensfehler noch eine Ver-

letzung des rechtlichen Gehörs auszumachen.

3.6. Ähnlich verhält es sich mit Bezug auf die Zustellung des angefochtenen 

Konkurseröffnungsentscheids. Gemäss Zustellnachweis erfolgte diese am 9. Juli 

2025, um 05:59 Uhr, an "C._____" als Bevollmächtigter des Beschwerdeführers 

(act. 11/9), wobei es sich bei "C._____" wiederum um die ePost Service AG han-

deln dürfte. Diese Zustellung hat die 10-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 174 

Abs. 1 SchKG zulasten des Beschwerdeführers ausgelöst, wovon übrigens auch 

der Beschwerdeführer selbst ausgeht (vgl. act. 2 S. 3). Nach der Praxis der Kam-

mer fällt die Konkurseröffnung nicht unter die am 1. Januar 2025 in Kraft getrete-

nen Bestimmungen von Art. 145 Abs. 4 Satz 1 ZPO bzw. Art. 56 Abs. 2 SchKG. 

Vielmehr sind in den Fällen von Art. 251 ZPO (insbesondere Rechtsöffnungs-, 

Konkurs-, Arrest- und Nachlassgerichtsverfahren) weiterhin die Bestimmungen 

über die Betreibungsferien und den Rechtsstillstand gemäss Art. 56 ff. SchKG an-

wendbar (vgl. OGer ZH PS250115 vom 11. Juni 2025 E. II/1.2.5 m.w.H.). Unter 

Berücksichtigung der Betreibungsferien endete die Beschwerdefrist vorliegend am 

6. August 2025 (vgl. Art. 56 Abs. 1 Ziff. 2 SchKG i.V.m. Art. 63 SchKG). Die Be-

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schwerde mit Poststempel vom 21. Juli 2025 (act. 2) sowie die Beschwerdeergän-

zung mit Poststempel vom 6. August 2025 (act. 12) wurden somit rechtzeitig ein-

gereicht.

4.

4.1. Der Beschwerdeführer beruft sich sinngemäss auf den Konkursaufhe-

bungsgrund der Hinterlegung gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG. Er macht gel-

tend, am 18. Juli 2025 Fr. 27'951.05 beim Obergericht des Kantons Zürich hinter-

legt zu haben, womit die Konkursforderung samt Zinsen und Kosten beglichen sei 

(vgl. act. 2 S. 11). 

4.2. Die Berechnung der Forderungshöhe per Datum der Konkurseröffnung 

vom 7. Juli 2025 erweist sich als korrekt (act. 28). Die Hinterlegung von 

Fr. 27'951.05 am 18. Juli 2025 ist durch eine Quittung der Obergerichtskasse 

nachgewiesen (act. 8). Sodann belegt die eingereichte Bestätigung des Konkur-

samts Wallisellen vom 18. Juli 2025, dass der Beschwerdeführer die Kosten des 

Konkursverfahrens inklusive der Kosten der Vorinstanz für die Konkurseröffnung 

durch Leistung eines Vorschusses von Fr. 1'200.– gesichert hat (act. 5/23). Der 

Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung gemäss Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG 

ist somit gegeben. Zu prüfen bleibt, ob der Beschwerdeführer seine Zahlungsfä-

higkeit glaubhaft gemacht hat. 

5.

5.1. Zahlungsfähigkeit im Sinne von Art. 174 Abs. 2 SchKG bedeutet, dass aus-

reichend liquide Mittel vorhanden sind, mit welchen der Schuldner die Gläubige-

rinnen bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigen kann. Sie beurteilt sich auf-

grund eines Gesamteindrucks der schuldnerischen Zahlungsgewohnheiten und 

der wirtschaftlichen Lebensfähigkeit des schuldnerischen Betriebs (vgl. 

BGer 5A_477/2025 vom 13. August 2025 E. 3.4.1; BGer 5A_32/2025 vom 19. Fe-

bruar 2025 E. 3.1.2). Nach der Praxis der Kammer ist die Zahlungsfähigkeit 

grundsätzlich zu bejahen, wenn der Schuldner seinen laufenden Verbindlichkeiten 

nachkommen und die bestehenden Schulden innert längstens zwei Jahren abtra-

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gen kann (vgl. statt vieler OGer ZH PS240230 vom 9. Dezember 2024 E. 2.3.1). 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten sind nicht mit Zahlungsunfähig-

keit gleichzusetzen. Anders verhält es sich jedoch, wenn keine Anhaltspunkte für 

eine Verbesserung der finanziellen Lage zu erkennen sind und der Schuldner 

deshalb auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Ein Schuldner, der 

Konkursandrohungen anhäufen lässt, systematisch Rechtsvorschlag erhebt und 

selbst kleinere Beträge nicht bezahlt, ist nach der bundesgerichtlichen Rechtspre-

chung grundsätzlich als zahlungsunfähig anzusehen (vgl. zum Ganzen 

BGer 5A_477/2025 vom 13. August 2025 E. 3.4.1; BGer 5A_191/2024 vom 

14. August 2024 E. 3.1).

5.2. Der Schuldner muss seine Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern 

nur glaubhaft machen. Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache schon dann, wenn für 

ihr Vorhandensein gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit 

der Möglichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnte. Blosse Be-

hauptungen genügen indessen nicht. Vielmehr muss der Schuldner Beweismittel 

vorlegen, die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit zu untermauern, beispiels-

weise einen Auszug aus dem Betreibungsregister, einen aktuellen Jahresab-

schluss, eine Zwischenbilanz, Bankbelege, Debitoren- und Kreditorenlisten etc. 

Insgesamt muss die Zahlungsfähigkeit des Schuldners aufgrund objektiver An-

haltspunkte wahrscheinlicher erscheinen als seine Zahlungsunfähigkeit (vgl. 

BGer 5A_32/2025 vom 19. Februar 2025 E. 3.1.2; BGer 5A_191/2024 vom 

14. August 2024 E. 3.1; BGer 5A_108/2021 vom 29. September 2021 E. 2.2). 

Grundsätzlich dürfen keine allzu strengen Anforderungen an die Glaubhaftma-

chung der Zahlungsfähigkeit gestellt werden, insbesondere wenn die wirtschaftli-

che Lebensfähigkeit des schuldnerischen Unternehmens nicht von vornherein 

ausgeschlossen werden kann (vgl. BGer 5A_191/2024 vom 14. August 2024 

E. 3.1). Liegen gegen den Schuldner jedoch (weitere) Betreibungen im Stadium 

der Konkursandrohung oder Pfändungsankündigung vor, gilt praxisgemäss ein 

strengerer Massstab (vgl. BGer 5A_1040/2021 vom 24. Januar 2022 E. 3.1.2; 

OGer ZH PS230093 vom 17. Juli 2023 E.II/2.2).

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6.

6.1. Der Beschwerdeführer führt zu seiner Zahlungsfähigkeit zusammengefasst 

aus, nebst seiner Stellung als Inhaber des Einzelunternehmens B2._____ sei er 

auch Gesellschafter und Geschäftsführer der E._____ GmbH, Gesellschafter und 

Geschäftsführer der B1._____ GmbH sowie Aktionär und Verwaltungsratsmitglied 

der F._____ AG (vgl. act. 2 S. 6). Aus den ihm zufliessenden Honoraren werde er 

die in Betreibung gesetzten Ausstände in den nächsten 12 Monaten tilgen können 

(vgl. act. 2 S. 9). Zur Darlegung seiner Ausstände und Einnahmen sowie seiner fi-

nanziellen Lage reicht der Beschwerdeführer mitunter einen Betreibungsregister-

auszug (act. 5/18), die Finanzbuchhaltung seines Einzelunternehmens aus dem 

Geschäftsjahr 2024 (act. 5/8), Kontoauszüge seines Geschäfts- und Privatkontos 

(act. 5/11–12), eine Debitorenliste (act. 5/13) sowie einen Liquiditätsplan 

(act. 5/17) ein. 

6.2.

6.2.1. Das Betreibungsregister vermittelt wesentlichen Aufschluss über das Zah-

lungsverhalten und die finanzielle Lage eines Schuldners. Der vom Beschwerde-

führer eingereichte Betreibungsregisterauszug des Betreibungsamts Wallisellen-

Dietlikon vom 8. Juli 2025 weist 61 Betreibungen aus, wobei der erste Eintrag 

vom 9. Juli 2020 datiert (act. 5/18). 41 dieser Betreibungen wurden durch Bezah-

lung an das Betreibungsamt erledigt, eine durch Bezahlung an die Gläubigerin, in 

drei Fällen erfolgte eine Gläubigerbefriedigung nach Verwertung. 16 Betreibungen 

sind noch offen. Davon befinden sich – nebst der diesem Verfahren zugrundelie-

genden Betreibung – folgende vier Betreibungen im Gesamtbetrag von 

Fr. 93'120.30 im Stadium der Konkursandrohung:

 Betreibung Nr. 3 vom 5. November 2024 für eine Forderung der Sozial-
versicherungsanstalt des Kantons Zürich im Betrag von Fr. 21'429.60;

 Betreibung Nr. 4 vom 5. Februar 2025 für eine Forderung der Schwei-
zerischen Eidgenossenschaft, vertreten durch die Eidgenössische 
Steuerverwaltung, im Betrag von Fr. 446.55;

 Betreibung Nr. 5 vom 13. Februar 2025 für eine Forderung des Staats 
Zürich und der Stadt G._____, vertreten durch das Steueramt G.____, 
im Betrag von Fr. 52'349.65;

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 Betreibung Nr. 6 vom 19. März 2025 für eine Forderung der Schweize-
rischen Eidgenossenschaft, vertreten durch die Eidgenössische Steu-
erverwaltung, im Betrag von Fr. 18'894.50. 

6.2.2. Der Beschwerdeführer hat zur Sicherstellung dieser Forderungen mit Über-

weisungen vom 6. August 2025, 7. August 2025, 14. August 2025 und 20. August 

2025 insgesamt Fr. 79'000.– (zuzüglich Fr. 27'951.05 zur Deckung der Konkurs-

forderung; vgl. E. 4.2) beim Obergericht des Kantons Zürich hinterlegt (act. 14, 

act. 15, act. 17, act. 18). Unter Berücksichtigung dieser Hinterlegungen bleiben 

Betreibungen im Stadium der Konkursandrohung im Gesamtbetrag von 

Fr. 14'120.30 (= Fr. 93'120.30 – Fr. 79'000.–) zuzüglich allfälliger aufgelaufener 

Zinsen ungedeckt.

6.2.3. Ferner sind im Betreibungsregisterauszug des Beschwerdeführers neun 

Betreibungen im Stadium des Rechtsvorschlags (Betreibungen Nr. 7, 8, 9, 10, 11, 

12, 13, 14 und 15) sowie zwei Betreibungen im Stadium des Zahlungsbefehls 

(Betreibungen Nr. 16 und 17) verzeichnet, im Gesamtbetrag von Fr. 264'657.90 

(act. 5/18). Der Beschwerdeführer macht unter Beilage eines Auszugs aus dem 

Amtsblatt des Kantons Zürich (act. 5/19) glaubhaft, dass die Forderung der 

H._____ ag im Betrag von Fr. 20'000.– (Betreibung Nr. 8) nicht mehr gegen ihn 

durchgesetzt wird, da über die H._____ ag mit Wirkung per 19. Februar 2024 der 

Konkurs eröffnet und am 17. Juni 2025 mangels Aktiven eingestellt wurde (vgl. 

act. 2 S. 10). Weiter weist der Beschwerdeführer unter Beilage einer unterzeich-

neten Bestätigung von I._____ vom 19. Juli 2025 (act. 5/20) nach, dass dessen 

Forderung im Betrag von Fr. 60'000.– (Betreibung Nr. 11) getilgt ist (vgl. act. 2 

S. 10). Was die Forderung von J._____ im Betrag von Fr. 31'727.50 (Betreibung 

Nr. 13) anbelangt, legt der Beschwerdeführer eine unterzeichnete Erklärung von 

K._____ vom 18. Juli 2025 ins Recht, wonach dieser den offenen Schuldbetrag in 

der Höhe von Fr. 30'000.– anerkenne und die Schuld nicht auf den Beschwerde-

führer abgewälzt werden dürfe (act. 5/21; vgl. act. 2 S. 10). Mangels Referenzie-

rung ist nicht klar, ob sich diese Erklärung von K._____ überhaupt auf die von 

J._____ mit Betreibung Nr. 13 geltend gemachte oder aber auf eine andere For-

derung bezieht. Es kann indessen offen bleiben, ob die Erklärung genügt, um den 

Nichtbestand der betriebenen Forderung glaubhaft zu machen, da es auf den ge-

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nauen Gesamtbetrag der bestehenden Verbindlichkeiten des Beschwerdeführers 

vorliegend nicht ankommt (vgl. E. 6.6). Soweit der Beschwerdeführer die übrigen 

Forderungen überhaupt bestreitet, tut er dies lediglich pauschal, ohne substanti-

ierte Behauptungen oder irgendwelche Belege vorzubringen (vgl. act. 2 S. 10, 11 

f.), was nicht genügt, um den Nichtbestand dieser Forderungen glaubhaft zu ma-

chen. Somit ist von ungedeckten betriebenen Forderungen im Stadium des Zah-

lungsbefehls oder des Rechtsvorschlags im Gesamtbetrag von Fr. 152'930.40 bis 

Fr. 184'657.90 

(= Fr. 264'657.90 – Fr. 20'000.– – Fr. 60'000.– [sowie allenfalls – Fr. 31'727.50)] 

auszugehen.

6.2.4. Zusammengefasst erscheinen betriebene Forderungen im Gesamtbetrag 

von mindestens Fr. 167'050.70 (= Fr. 14'120.30 [vgl. E. 6.2.2] + Fr. 152'930.40 

[vgl. E. 6.2.3]) als ungedeckt, wovon Fr. 14'120.30 auf Betreibungen im Stadium 

der Konkursandrohung entfallen (vgl. E. 6.2.2). 

6.3.

6.3.1. Auf der Aktivseite verweist der Beschwerdeführer zunächst auf seinen hälf-

tigen Miteigentumsanteil an einer Stockwerkeigentumswohnung (vgl. act. 2 S. 6). 

Da er nicht darlegt, ob und inwiefern er dieses Grundeigentum zur Tilgung seiner 

Schulden heranzuziehen gedenkt, ist es für die Beurteilung seiner Zahlungsfähig-

keit nicht weiter relevant. 

6.3.2. Dasselbe gilt für den Verkaufswert der Stammanteile bzw. Aktien des Be-

schwerdeführers an der E._____ GmbH sowie der B1._____ GmbH und der 

F._____ AG (vgl. act. 2 S. 7). Zu allfälligem Einkommen aus seinen Beteiligungen 

an der B1.______ GmbH und der F._____ AG macht der Beschwerdeführer keine 

Angaben. Anzumerken ist, dass er per 13. August 2025 aus dem Verwaltungsrat 

der F._____ AG ausgeschieden ist (act. 26). Mit Bezug auf die E._____ GmbH 

behauptet er, diese habe im Geschäftsjahr 2024 einen Gewinn von rund 

Fr. 522'000.– erwirtschaftet (vgl. act. 2 S. 7 mit Verweis auf act. 5/7). Ob, wann 

und in welchem Umfang ihm dieser Gewinn ausgeschüttet wird, führt der Be-

schwerdeführer allerdings nicht aus. Auf den vom Beschwerdeführer behaupteten 

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realisierbaren Anteil von 20% am Gewinn der E._____ GmbH bzw. von rund 

Fr. 430'000.– in den Jahren 2025 bis 2027 (vgl. act. 2 S. 7) wird zurückzukommen 

sein (vgl. E. 6.3.4). 

6.3.3. Das vom Beschwerdeführer angeführte Geschäfts-Kontokorrentkonto bei 

der Raiffeisenbank Region L._____ wies per 9. Juli 2025 ein geringfügiges Gutha-

ben von rund Fr. 1'000.– auf (act. 5/11 S. 68). Das Guthaben auf dem Privatkonto 

des Beschwerdeführers und dessen Ehefrau bei der UBS Switzerland AG betrug 

per 19. Juni 2025 rund Fr. 2'000.– (act. 5/12 S. 1). Weitere Bankguthaben macht 

der Beschwerdeführer nicht geltend (vgl. act. 2 S. 8).

6.3.4. Der Beschwerdeführer behauptet jedoch, ausstehende Debitoren- bzw. Ho-

norarforderungen im Umfang von über Fr. 332'000.– zu haben (vgl. act. 2 S. 8), 

wobei er eine unterzeichnete Debitorenliste samt dazugehörigen Rechnungen 

(act. 5/13) ins Recht legt. Daraus ergibt sich, dass er Architekturleistungen im Be-

trag von insgesamt Fr. 308'500.– in Rechnung gestellt haben will, welche bis 

Ende September 2025 bezahlt werden sollten. Danach wäre gemäss Debitoren-

liste aus einzelnen Projekten noch ein Restbetrag von Fr. 332'000.– offen 

(act. 5/13 S. 1). Ein Grossteil dieser Debitorenforderungen betrifft die Projekte 

"M._____", "N._____" und "O._____", welche nach Angaben des Beschwerdefüh-

rers von der E._____ GmbH realisiert werden, wobei er als Gesellschafter einen 

Gewinnanteil von 20% erhalte (vgl. act. 2 S. 7; act. 5/9 S. 1). Die eingereichten 

"Factsheets" mit Grundrissplänen sowie Angaben zur Grösse der Grundstücke, 

zum Projektstand und zu den Projektkosten (act. 5/9 S. 2 ff.) sprechen grundsätz-

lich für die Existenz dieser Projekte. Das Projekt "O._____", für welches die Bau-

eingabe gemäss Factsheet bereits erfolgt ist, wurde denn auch im Amtsblatt des 

Kantons Schaffhausen publiziert (act. 16). Umgekehrt wirft der Umstand, dass die 

vom Beschwerdeführer eingereichte (und von ihm unterzeichnete) Bilanz für das 

Geschäftsjahr 2024 (act. 5/8 S. 2) nur Debitorenforderungen von Fr. 31'000.– und 

Dienstleistungserlöse von Fr. 169'000.– ausweist, die Frage auf, wie es nun zu 

den deutlich höheren Honorarforderungen von Fr. 332'000.– (respektive unter An-

rechnung der offenen, noch nicht in Rechnung gestellten Honorarleistungen sogar 

- 13 -

Fr. 640'500.– [= Fr. 308'500.– + Fr. 332'000.–; act. 5/13]) kommt. Es erstaunt, 

dass der Beschwerdeführer dazu keinerlei Angaben macht. 

6.3.5. Ferner bringt der Beschwerdeführer vor, eine Darlehensforderung gegen 

P._____ in Höhe von Fr. 202'000.– zu haben (vgl. act. 2 S. 8). Als Beleg reicht 

der Beschwerdeführer ein als "Schuldanerkennung 27. Mai 2025" betiteltes Doku-

ment ein, worin es mitunter heisst "P._____ / Q._____ AG […] Schulden gegen-

über: [dem Beschwerdeführer]" (act. 5/14 S. 2). Das Dokument listet Schulden in 

Höhe von Fr. 202'000.– auf, wovon Fr. 150'000.– auf die Position "Rückzahlung 

Darlehen" entfallen. Unterzeichnet ist es vom Beschwerdeführer sowie P._____, 

wobei unklar ist, ob Letzter als Vertreter der Q._____ AG auftrat. Weiter reicht der 

Beschwerdeführer einen "Darlehensvertrag" über Fr. 150'000.– ein, unterzeichnet 

von ihm selber als Darlehensgeber sowie P._____ (ausdrücklich) in Vertretung 

der Q._____ AG als Darlehensnehmerin (act. 5/14 S. 3). Dabei unterschlägt der 

Beschwerdeführer, dass über die Q._____ AG am 26. Juni 2025 der Konkurs er-

öffnet wurde (act. 27). Entsprechend ist von der fehlenden Einbringlichkeit der be-

haupteten Darlehensforderung auszugehen. 

6.3.6. Was die weiteren vom Beschwerdeführer behaupteten Darlehensforderun-

gen in Höhe von Fr. 118'000.– anbelangt (vgl. act. 2 S. 8; act. 5/14 S. 1), reicht er 

keinerlei Belege ein, sodass deren Bestand nicht glaubhaft gemacht ist. 

6.4.

6.4.1. Hinsichtlich der Liquiditätsplanung behauptet der Beschwerdeführer, er 

habe in den Monaten Juli bis September 2025 Zahlungen von insgesamt 

Fr. 127'500.– eingerechnet, um die in Betreibung gesetzten offenen Ausstände zu 

tilgen. In den nächsten zwölf Monaten würden ihm Honorare von total 

Fr. 470'500.– zufliessen, womit er seinen Geschäftsaufwand von Fr. 60'000.– 

sowie seinen Privataufwand von Fr. 132'000.– werde decken können (vgl. act. 2 

S. 9). Als Beweismittel reicht der Beschwerdeführer einen von ihm unterzeichne-

ten Liquiditätsplan für die Monate Juli 2025 bis und mit Juni 2026 ein (act. 5/17). 

Dieser enthält eine tabellarische Darstellung der im jeweiligen Monat anfallenden 

privaten und geschäftlichen Aufwände, aufgeschlüsselt nach diversen Aufwands-

- 14 -

positionen, sowie der monatlichen Erträge und der Saldi. Gemäss diesem Liquidi-

tätsplan rechnet der Beschwerdeführer im fraglichen Zeitraum mit privaten Auf-

wänden von total Fr. 263'467.–, geschäftlichen Aufwänden von total Fr. 56'460.–, 

Erträgen von Fr. 526'960.– und einem Saldo von Fr. 207'033.– (act. 5/17).

6.4.2. Der besagte Liquiditätsplan weist diverse Ungereimtheiten auf: Zum einen 

beziffert der Beschwerdeführer den monatlichen Aufwand für die Position "MWST 

(Pauschaltarif)" auf Fr. 1'500.–, rechnet dann jedoch auch beim jährlichen Total 

mit lediglich Fr. 1'500.– statt mit Fr. 18'000.– (= 12 * Fr. 1'500.– ) (act. 5/17). 

Weiter stimmen die Positionen "Honorare 2025 / 2026" und "Total Erträge" 

im Liquiditätsplan nicht überein, obschon dieser keine weiteren Ertragspositionen 

auflistet. Das jährliche Total der Honorare ist mit Fr. 470'500.– beziffert, während 

das "Total Erträge" mit Fr. 526'960.– angegeben wird (act. 5/17). 

In den Monaten Juli, August und September 2025 rechnet der Beschwerde-

führer mit Honoraren in Höhe von insgesamt Fr. 308'500.–, womit der Liquiditäts-

plan (act. 5/17) mit der Debitorenliste (act. 5/13) übereinstimmt (vgl. E. 6.3.4). Ab 

Oktober 2025 budgetiert der Beschwerdeführer monatliche Honorare von 

Fr. 18'000.– (act. 5/17), jedoch ohne zu erläutern, wie er auf diese Zahl kommt 

(vgl. act. 2 S. 9). Zwar führt er aus, als Geschäftsführer der E._____ GmbH be-

ziehe er gemäss Vereinbarung vom 14. März 2025 grundsätzlich einen monatli-

chen Lohn von Fr. 15'000.–, wobei dieser am Schluss der Realisierung der Bau-

vorhaben der E._____ GmbH zur Auftragssumme respektive zu seinem Honorar 

"hinzugerechnet" werde (vgl. act. 2 S. 9 mit Verweis act. 5/16). In der fraglichen 

Vereinbarung heisst es, der Lohn von Fr. 15'000.– werde monatlich "überwiesen" 

und nach Projektschluss von der Auftragssumme "abgerechnet" (act. 5/16). Eine 

derartige monatliche Auszahlung ist in den eingereichten Kontoauszügen jedoch 

nicht ersichtlich (act. 5/11, act. 5/12).  

6.5. Was den vergangenen Geschäftsgang der B2._____ anbelangt, hat der 

Beschwerdeführer lediglich die Bilanz und Erfolgsrechnung betreffend das Ge-

schäftsjahr 2024 eingereicht, welche wie erwähnt Dienstleistungserlöse von 

Fr. 169'000.– und einen Gewinn von rund Fr. 67'260.– ausweisen (act. 5/8). An-

- 15 -

gaben zu weiter zurückliegenden Geschäftsjahren macht der Beschwerdeführer 

keine und reicht dazu auch keine Unterlagen ein. 

6.6.

6.6.1. Im Sinne einer Gesamtwürdigung ist zunächst festzuhalten, dass gegen 

den Beschwerdeführer – nebst dem vorliegenden Verfahren – vier Betreibungen 

im Stadium der Konkursandrohung laufen (vgl. E. 6.2.1), womit praxisgemäss ein 

strengerer Massstab für das Glaubhaftmachen der Zahlungsfähigkeit gilt (vgl. 

E. 5.2). Darüber hinaus werfen zahlreiche Betreibungen, die der Beschwerdefüh-

rer durch Zahlung an das Betreibungsamt gestoppt hat, ein ungünstiges Licht auf 

sein Zahlungsverhalten. Wie erwähnt, ist – trotz Hinterlegung von Fr. 79'000.– 

(zuzüglich Fr. 27'951.05 zur Sicherstellung der Konkursforderung) bei der Ober-

gerichtskasse – von ungedeckten betriebenen Forderungen im Gesamtbetrag von 

mindestens Fr. 167'050.70 auszugehen (vgl. E. 6.2.4).

6.6.2. Diesen Verbindlichkeiten in beträchtlicher Höhe stehen geringfügige Bank-

guthaben von rund Fr. 3'000.– gegenüber (vgl. E. 6.3.3). Die Behauptungen des 

Beschwerdeführers zu seinen Honorar- und Darlehensforderungen, den Lohnzah-

lungen durch die E._____ GmbH sowie seiner Liquiditätsplanung lassen, wie dar-

gelegt, diverse Fragen offen und weisen einige Ungereimtheiten auf (vgl. 

E. 6.3.4–6.3.6, E. 6.4). Hinzu kommt, dass der Beschwerdeführer den vergange-

nen Geschäftsgang nur ungenügend dargelegt hat, indem er lediglich die Bilanz 

und Erfolgsrechnung betreffend das Geschäftsjahr 2024 eingereicht hat (vgl. 

E. 6.5). Mangels Angaben zu weiter zurückliegenden Jahren lässt sich die ver-

meintlich sprunghafte Zunahme von Debitorenforderungen – nämlich von 

Fr. 31'000.– gemäss Bilanz 2024 (act. 5/8 S. 2) auf Fr. 332'000.– (vgl. die ent-

sprechende Behauptung in act. 2 S. 8) respektive Fr. 640'500.– (gemäss Debito-

renliste, act. 5/13) (vgl. E. 6.3.4) – nicht plausibilieren. 

6.6.3. Insgesamt gelingt es dem Beschwerdeführer nicht, seine Zahlungsfähigkeit 

glaubhaft zu machen, insbesondere gemessen am strengeren Massstab, der auf-

grund des Vorhandenseins von weiteren Betreibungen im Stadium der Konkurs-

androhung zur Anwendung gelangt. 

- 16 -

7.

7.1. Im Ergebnis ist die Beschwerde abzuweisen. Da der Beschwerde die auf-

schiebende Wirkung zuerkannt worden ist (act. 9), ist der Konkurs neu zu eröff-

nen. 

7.2. Der vom Beschwerdeführer bei der Obergerichtskasse hinterlegte Betrag 

von Fr. 106'951.05 (act. 8, act. 14, act. 15, act. 17, act. 18) fällt in die Konkurs-

masse. Folglich ist die Obergerichtskasse anzuweisen, den nämlichen Betrag 

dem Konkursamt Wallisellen zu überweisen. 

7.3. Der Beschwerdeführer ist darauf hinzuweisen, dass er bis zum Konkurs-

schluss beim Konkursgericht den Widerruf des Konkurses beantragen kann. Ge-

mäss Art. 195 SchKG widerruft das Konkursgericht den Konkurs, wenn (alterna-

tiv) der Schuldner nachweist, dass sämtliche Forderungen getilgt sind, von jedem 

Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner Konkurseingabe 

vorliegt, oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist (vgl. zum Ganzen 

BGer 5A_159/2018 vom 24. Oktober 2018 E. 3.5.4). 

8.

8.1. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren ist in Anwendung von 

Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 750.– festzusetzen und 

ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer (in Verrechnung mit dem geleisteten 

Kostenvorschuss) aufzuerlegen (vgl. Art. 106 Abs. 1 ZPO).

8.2. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen; dem Beschwerdeführer 

nicht, weil er unterliegt, dem Beschwerdegegner nicht, weil ihm im Beschwerde-

verfahren keine Umtriebe entstanden sind, die zu entschädigen wären. 

Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, und über den Beschwerdeführer wird mit 

Wirkung ab Dienstag, 30. September 2025, 08.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

- 17 -

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Beschwerdeführer auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvor-

schuss verrechnet.

3. Für das zweitinstanzliche Verfahren werden keine Parteientschädigungen 

zugesprochen. 

4. Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag von 

Fr. 106'951.05 dem Konkursamt Wallisellen zuhanden der Konkursmasse 

des Beschwerdeführers zu überweisen.

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Beschwerdegegner unter Bei-

lage der Doppel von act. 2, act. 12 und act. 24, sowie an die Obergerichts-

kasse, die Vorinstanz (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und 

das Konkursamt Wallisellen, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsre-

gisteramt des Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Wallisellen-Dietli-

kon, je gegen Empfangsschein.

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

- 18 -

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

MLaw L. Jauch

versandt am:
30. September 2025