# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 804e3221-565e-528d-9e73-d787d71b81d6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.01.2022 I 2021 49
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2021-49_2022-01-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2021 49

Entscheid vom 14. Januar 2022 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwältin lic.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Einstellung IV-Rente / Rückforderung)

2

Sachverhalt:

A. A.________ (geb. [Datum]) hat die Primarschule in C.________ sowie die 
Sekundarschule in D.________ besucht. Von 1978 bis 1981 absolvierte sie eine 
kaufmännische Ausbildung mit Fähigkeitsausweis. In der Folge war sie bei ver-
schiedenen Arbeitgebern im Rechnungswesen tätig, absolvierte Fortbildungen 
(u.a. Buchhalterdiplom/ Mehrwertsteuerexpertinnen-Ausbildung, Gemeindschrei-
berausbildung). Von 1991 bis 2004 war sie in der öffentlichen Verwaltung und 
anschliessend in der Privatwirtschaft tätig, ab 1. Oktober 2010 als Teamleiterin 
Rechnungswesen bei der E.________ in F.________; diese Anstellung wurde 
von der Arbeitgeberin per 30. Juni 2011 aufgelöst (vgl. IV-act. 19, 40-6/22 und 
71-5/9). A.________ ist seit 1990 geschieden (IV-act. 1-1/8).

Am 12. September 2011 ging bei der IV-Stelle G.________ (__) eine Anmeldung 
zum Bezug von IV-Leistungen ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen um-
schrieb A.________ mit "schweres Burnout" (vgl. IV-act. 1-6/8, Ziff. 7.2).

Am 21. April 2012 erstatteten Dr.med. H.________ (Psychiatrie und Psychothe-
rapie, I.________) und Professor Dr.med. J.________ (Facharzt für Neurologie 
FMH, _________) der Taggeldversicherung (K.________) ein psychiatrisches 
Gutachten (IV-act. 40).

Am 1. Mai 2012 trat A.________ bei der Gemeinde L.________ die Stelle als 
Leiterin der Finanzabteilung an; diese Anstellung wurde noch während der Pro-
bezeit per Ende Juli 2012 beendet (Fremdakten 6-8/11).

Vom 1. Oktober 2012 bis zum 26. Oktober 2012 war A.________ auf der Psy-
chosomatischen Abteilung der Klinik M.________ hospitalisiert (IV-act. 53).

Am 11. Januar 2013 erstattete Dr.med. N.________ (Psychiatrie und Psycho-
therapie FMH, ______) der Sozialversicherungsanstalt des Kantons G.________ 
eine psychiatrische Expertise (IV-act. 57). 

Mit Schreiben vom 15. Januar 2013, vom 28. Mai 2013 sowie vom 31. Mai 2013 
forderte die zuständige Mitarbeiterin der IV-Stelle G.________ den Austrittsbe-
richt der Klinik M.________ an (IV-act. 58ff.). Am 7. Juni 2013 antwortete 
A.________ sinngemäss, dass sie nie eine IV-Rente beantragen wollte, dass sie 
seit geraumer Zeit arbeite und dass sie beantrage, "das Dossier zu schliessen" 
(IV-act. 61; gemäss Fremdakten 8-98/119 hatte A.________ ab 1. Februar 2013 
bis zum 31. Mai 2014 für die Finanzkontrolle der Stadt _________ gearbeitet, 
siehe auch Fremdakten 8-112/119).

Mit Schreiben vom 10. Juni 2013 wies die zuständige Mitarbeiterin der IV-Stelle 
G.________ darauf hin, dass die K.________ sowie die __________________ 

3

Taggelder ausbezahlt hätten und falls nach Abschluss der Abklärungen An-
spruch auf Rentenleistungen bestünde, gegebenenfalls es zu einer Verrechnung 
mit Leistungen der erwähnten Versicherungen komme, weshalb das IV-Gesuch 
nicht zurückgezogen werden könne; zudem wurde um Zustellung des Arbeitsver-
trages und des Austrittsberichts der Klinik M.________ ersucht (IV-act. 62).

Mit Vorbescheid vom 30. September 2013 kündigte die IV-Stelle G.________ an, 
aufgrund fehlender Mitwirkung im Verfahren auf das Leistungsgesuch nicht ein-
zutreten (IV-act. 64). Nachdem A.________ nicht reagierte, ist die IV-Stelle 
G.________ mit Verfügung vom 12. November 2013 auf das IV-Gesuch nicht 
eingetreten; zudem wurde im Dispositiv festgehalten, dass mögliche Leistungen 
seitens der IV abgewiesen werden und das Verfahren seitens der IV eingestellt 
wird (IV-act. 65).

B. Vom 1. Mai 2014 bis zum 30. November 2014 arbeitete A.________ für 
den O.________ in _________ (Fremdakten 8-98/119 und 8-100/119).

Ab 1. Dezember 2014 hatte A.________ eine Anstellung bei der Ausgleichskas-
se P.________ in I.________ als Arbeitgeber-Revisorin (Fremdakten 8-101/199), 
welche per 22. Dezember 2014 beendet wurde (Fremdakten 8-104/119). 

Am 4. Februar 2015 unterbreitete die Einwohnergemeinde __________ 
(G.________) A.________ einen Arbeitsvertrag als Leiterin der Abteilung Finan-
zen in einem 50%-Pensum (Fremdakten 8-49ff./119). Am 16. März 2015 wurde 
diese Anstellung wegen "unüberbrückbarer Meinungsdifferenzen" von der Arbeit-
geberin per 30. März 2015 gekündigt (Fremdakten 8-60/119; 8-64/119). 

Ebenfalls am 16. März 2015 unterzeichnete A.________ einen Anstellungsver-
trag als Leiterin Finanzen bei der Einwohnergemeinde Q.________ in einem 
50%-Pensum (Fremdakten 8-46ff./119). 

C. Am 30. Juni 2015 unterzeichnete A.________ eine IV-Anmeldung (Eingang 
bei der IV-Stelle Schwyz am 2.7.2015); die gesundheitlichen Beeinträchtigungen 
wurden mit "mittelschwere chronifizierte Depression, Hüftarthrose" umschrieben 
(IV-act. 71). Gestützt auf eine Einschätzung des RAD-Arztes Dr.med. 
R.________ (Allgemeinmedizin FMH) vom 18. August 2015 (IV-act. 87-4/4) for-
derte die IV-Stelle unter Hinweis auf die Mitwirkungs- und Schadenminderungs-
pflicht A.________ am 25. August 2015 auf, eine stationäre Behandlung (inkl. an-
tidepressive Medikation) aufzunehmen (IV-act. 89). Dazu äusserte sich die 
Rechtsvertreterin von A.________ in einer Eingabe vom 23. September 2015 
(vgl. IV-act. 94). Daraufhin forderte die IV-Stelle vom behandelnden Psychiater 
Dr.med. S.________ (Facharzt für Psychiatrie, Fähigkeitsausweis [SGKN] Elek-
troneuromyographie, ___), einen Verlaufsbericht an, welcher nach Mahnungen 

4

am 18. Februar 2016 erstattet wurde (siehe IV-act. 99). In der Beurteilung des 
RAD-Arztes Dr.med. R.________ vom 29. Februar 2016 wurde die maximal er-
reichbare Arbeitsfähigkeit als Buchhalterin oder in ähnlicher administrativer 
Tätigkeit (ohne leitende Funktion) auf 50% veranschlagt (IV-act. 101-5/5). 

Mit Vorbescheid vom 1. April 2016 kündigte die IV-Stelle an, ab 1. Januar 2016 
einen Anspruch auf eine halbe IV-Rente (IV-Grad 50%) zu gewähren (IV-act. 
106). Daran hielt die IV-Stelle mit Verfügung vom 19. Juli 2016 fest (IV-act. 113). 

D. Mit Schreiben vom 11. März 2020 forderte die IV-Stelle A.________ auf, 
einen IV-Revisions-Fragebogen auszufüllen und zu retournieren (IV-act. 122). 
Nach Mahnungen und der Einräumung von Fristverlängerungen ging am 17. Juni 
2020 der entsprechende Fragebogen ein (IV-act. 129). 

Am 15. Juli 2020 verfügte die IV-Stelle, dass die Rente per sofort sistiert werde; 
in der Begründung wurde auf Stellenwechsel nach der Rentenzusprechung so-
wie auf nicht gemeldete Einkommen hingewiesen (IV-act. 132). 

Am 14. September 2020 teilte die Rechtsvertreterin der IV-Stelle mit, dass 
A.________ nicht mehr bei Dr.med. T.________, sondern bei Dr.med. 
U.________ (Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ________) in psychiatrischer 
Behandlung sei (IV-act. 138). Letzterer erstattete am 4. November 2020 einen 
Verlaufsbericht (IV-act. 139). 

Mit Vorbescheid vom 11. März 2021 kündigte die IV-Stelle an, die Rente rückwir-
kend per 1. Januar 2016 aufzuheben (IV-act. 146). Dagegen liess A.________ 
am 29. April 2021 Einwände einreichen (IV-act. 157). 

E. Am 14. Juni 2021 verfügte die IV-Stelle was folgt (IV-act. 159-1/6, Schreib-
weise gemäss Original): 

Die ausgerichteten Rentenzahlungen vom 01.01.2017 bis 31.12.2018 werden 
zurückgefordert. Während genannten Zeitpunkt bestand kein Anspruch auf Ren-
tenleistungen.

Die halbe Rente wird rückwirkend vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 und vom 
01.01.2019 bis 31.12.2019 auf eine Viertelsrente herabgesetzt. Der Differenzbe-
trag ist zurückzufordern.

Es liegt eine Verletzung der Meldepflicht vor. Die in dieser Zeit zu Unrecht bezoge-
nen Leistungen sind zurückzuerstatten (Art. 25 des Bundesgesetzes über den All-
gemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).

Einer Beschwerde gegen diese Verfügung wird die aufschiebende Wirkung entzo-
gen (Art. 49 Abs. 5 und Art. 52 Abs. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG).

F. Dagegen reichte A.________ rechtzeitig am 16. August 2021 beim Verwal-
tungsgericht Beschwerde ein mit den folgenden Rechtsbegehren:

5

1. Die Verfügung vom 14. Juni 2021, zugestellt am 15. Juni 2021, sei aufzuheben 
und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin vom 
1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 eine halbe Rente, vom 1. Januar 2017 
bis 31. Dezember 2017 eine Viertelsrente, vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezem-
ber 2018 eine halbe Rente und ab dem 1. Januar 2019 eine unbefristete Drei-
viertelsrente aufzurichten.

2. In verfahrensrechtlicher Hinsicht sei die aufschiebende Wirkung des vorliegen-
den Beschwerdeverfahrens wiederherzustellen.

3. Unter o/e Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

G. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 17. August 2021 wurde im Rahmen 
einer prima-facie-Beurteilung die entzogene aufschiebende Wirkung der Be-
schwerde nicht wiederhergestellt.

Mit Vernehmlassung vom 23. September 2021 beantragte die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei, unter Kostenfolge zulas-
ten der Beschwerdeführerin.

Mit Eingabe vom 28. Oktober 2021 nahm die Beschwerdeführerin zur Vernehm-
lassung der Vorinstanz Stellung und erneuerte ihre Rechtsbegehren gemäss der 
Beschwerde. Die IV-Stelle verzichtete am 29. November 2021 auf die Erstattung 
von weiteren Bemerkungen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1.1  Vor Erlass eines Entscheides prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind. Es prüft u.a. insbesondere 
die Zuständigkeit, die Rechtsmittelbefugnis, die Zulässigkeit des Rechtsmittels, 
die frist- und formgerechte Geltendmachung des Rechtsanspruches sowie die 
Rechtsanhängigkeit oder das Vorliegen einer rechtskräftigen Verfügung oder 
eines rechtskräftigen Entscheides in der gleichen Sache (§ 27 Abs. 1 lit. a, lit. d, 
lit. e, lit. f und lit. g Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP, SRSZ 234.110] vom 
6.6.1974). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht einen 
Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 VRP in Verbindung mit Art. 61 des Bun-
desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, 
SR 830.1] vom 6.10.2000).

1.1.2  Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur 
Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige 
Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung (bzw. eines 
Beschlusses) - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den 
beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es 
an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, 

6

wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (siehe VGE I 2020 28 vom 
26.5.2020 Erw. 1.2; VGE III 2018 15 vom 16.1.2018 Erw. 2 mit Verweis auf VGE 
III 2017 11 Erw. 11.2; BGE 125 V 414 Erw. 1a; 119 Ib 36 Erw. 1b; 118 V 313 
Erw. 3b; 110 V 51 Erw. 3b; 123 V 324 Erw. 6c). Diesbezüglich wird in der kanto-
nalen Rechtsprechung festgehalten, dass nach konstanter Praxis der Umfang 
der Tätigkeit des Verwaltungsgerichts als Beschwerdeinstanz durch den Anfech-
tungsgegenstand abgegrenzt wird. Es kann nur das Gegenstand des Beschwer-
deverfahrens sein, was auch Gegenstand der zugrundeliegenden Verfügung war 
bzw. nach richtiger Gesetzesauslegung hätte sein müssen. Gegenstände, über 
welche die erste Instanz bzw. die Vorinstanz zu Recht (noch) nicht entschieden 
hat, fallen nicht in den Kompetenzbereich des Verwaltungsgerichts als Be-
schwerdeinstanz (vgl. statt vieler VGE III 2016 193 vom 21.12.2016 Erw. 1.2 mit 
Hinweisen, u.a. auf VGE III 2012 126 vom 15.11.2012 Erw. 1.2; VGE III 2012 
129 vom 19.12.2012 Erw. 2.3.1; siehe auch Martin Bertschi, in: Kommentar zum 
Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. A., Zürich 2014, Vorbem. 
zu §§ 19-28a, Rz. 44-49).

1.2.1  Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin erheblich, so wird 
die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend 
erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur 
Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen 
Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad 
und damit den Anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer 
wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch 
bei an sich gleich gebliebenem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen 
auf den Erwerbs- oder Aufgabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 Erw. 2.3 
S. 10f. mit Hinweisen). 

1.2.2  Die Frage der wesentlichen Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen 
beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der 
ursprünglichen Rentenverfügung bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der 
streitigen Revisionsverfügung (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis). 

1.2.3  Liegt in diesem dargelegten Sinne ein Rückkommenstitel vor, gilt es 
grundsätzlich, mit Wirkung ex nunc et pro futuro einen rechtskonformen Zustand 
herzustellen. Dabei ist auf der Grundlage eines richtig und vollständig 
festgestellten Sachverhalts der Invaliditätsgrad im Zeitpunkt der Verfügung über 
die Herabsetzung oder Aufhebung einer Rente zu ermitteln (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 9C_315/2018 vom 5.3.2019 Erw. 4.2 und 9C_535/2017 vom 

7

14.12.2017 Erw. 2.1, nicht publ. in: BGE 143 V 431, aber in: SVR 2018 IV Nr. 20 
S. 63).

1.3  Die Herabsetzung oder Aufhebung von Rentenleistungen erfolgt 
rückwirkend ab Eintritt der für den Anspruch erheblichen Änderung, wenn die 
Bezüger die Leistung zu Unrecht erwirkt haben oder der nach Art. 77 der 
Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) vom 17. Januar 
1961 zumutbaren Meldepflicht nicht nachgekommen sind (Art. 88bis Abs. 2 lit. b 
IVV; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_90/2020 vom 15.4.2020 Erw. 2). 

1.4 Jede wesentliche Änderung in den für eine Leistung massgebenden 
Verhältnissen ist von den Bezügerinnen und Bezügern, ihren Angehörigen oder 
Dritten, denen die Leistung zukommt, dem Versicherungsträger oder dem jeweils 
zuständigen Durchführungsorgan zu melden (Art. 31 Abs. 1 ATSG). Die 
berechtigte Person oder ihr gesetzlicher Vertreter sowie Behörden oder Dritte, 
denen die Leistung zukommt, haben jede für den Leistungsanspruch wesentliche 
Änderung, insbesondere eine solche des Gesundheitszustands, der Arbeits- oder 
Erwerbsfähigkeit sowie der persönlichen und gegebenenfalls der wirtschaftlichen 
Verhältnisse der versicherten Person unverzüglich der IV-Stelle anzuzeigen 
(Art. 77 IVV). Für den Tatbestand der Meldepflichtverletzung ist ein schuldhaftes 
Fehlverhalten erforderlich, wobei nach ständiger Rechtsprechung bereits eine 
leichte Fahrlässigkeit genügt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_315/2018 vom 
5.3.2019 Erw. 4.2.2 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 118 V 214 Erw. 2a S. 218). 

2.1 Im vorliegenden Fall verhält es sich so, dass die Vorinstanz mit Verfügung 
vom 19. Juli 2016 auf der Basis eines massgebenden Arbeitsfähigkeitsgrades 
von 50% (als Buchhalterin oder in ähnlicher administrativer Tätigkeit) und eines 
Einkommensvergleichs (Valideneinkommen von Fr. 118'000.-- sowie 
Invalideneinkommen von Fr. 59'000.--) einen IV-Grad von 50% ermittelt und der 
Versicherten mit Wirkung ab 1. Januar 2016 einen Anspruch auf eine halbe IV-
Rente zugesprochen hatte (vgl. IV-act. 110 bis 113). 

2.2 Am 11. März 2020 eröffnete die Vorinstanz ein IV-Revisionsverfahren und 
forderte die Versicherte auf, einen entsprechenden Fragebogen auszufüllen und 
zu retournieren (IV-act. 122). Dieser Fragebogen und die entsprechenden 
Angaben gingen erst am 17. Juni 2020 bei der IV-Stelle ein, wobei die 
Versicherte insbesondere eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes 
geltend machte und u.a. darauf hinwies, dass sie im April 2020 eine Stelle bei 
der V.________ mit einem Pensum von 50% angetreten habe und im Home-
Office arbeite (IV-act. 129). 

8

2.3.1  Am 15. Juli 2020 verfügte die IV-Stelle, dass die bisherige halbe IV-Rente 
per sofort (vorsorglich) sistiert werde, weil (sinngemäss) die Versicherte diverse 
Arbeitsstellen gewechselt und gemäss individuellem Kontoauszug erzielte 
Einkommen (im Jahr 2017 Fr. 154'037.--; im Jahr 2018 Fr. 93'991.-- und im Jahre 
2019 Fr. 74'997.--) nicht gemeldet habe. Es liege eine Meldepflichtverletzung vor; 
die effektiv erzielten Einkommen würden wesentlich höher liegen als das bei der 
Rentenzusprechung berücksichtigte Invalideneinkommen (vgl. IV-act. 132).

2.3.2  Diese vorsorgliche Rentensistierungsverfügung wurde vor Gericht nicht 
angefochten und bildet grundsätzlich nicht Gegenstand des vorliegenden 
Beschwerdeverfahrens.

2.4 Die Fragestellung, ob sich die gesundheitliche Situation der Versicherten 
seit der Rentenverfügung vom 19. Juli 2016 in relevantem Masse verändert hat, 
wurde in der angefochtenen Verfügung vom 14. Juni 2021 (noch) nicht geprüft. 
Vielmehr wurde am Schluss dieser Verfügung ausdrücklich festgehalten, dass 
ein neues Verfahren (vor der IV-Stelle) eröffnet worden sei und nach erfolgter 
(medizinischer) Abklärung eine separate Verfügung erlassen werde (vgl. IV-act. 
159-3/6 unten). Bei dieser Sachlage gehört die Thematik, ob und inwiefern 
ungeachtet der vorsorglichen Rentensistierung vom 15. Juli 2020 gegebenenfalls 
ab welchem Zeitpunkt weiterhin Anspruch auf bestimmte IV-Rentenleistungen 
besteht, nicht zum Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. 
Vielmehr wird der Versicherten, wenn die Vorinstanz die medizinischen 
Abklärungen abgeschlossen und hinsichtlich der vorgebrachten gesundheitlichen 
Verschlechterung neu verfügt hat, diesbezüglich der Rechtsweg offen stehen, 
wenn sie mit der absehbaren neuen Verfügung nicht einverstanden sein sollte. 
Mit anderen Worten kann das Gericht derzeit auf allfällige Veränderungen des 
Gesundheitszustandes der Versicherten (seit der Rentenverfügung vom 
19.7.2016) hier nicht eintreten.

2.5 Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens und nachfolgend zu 
überprüfen sind ausschliesslich die in der angefochtenen Verfügung enthaltenen 
Einkommensvergleiche für die Jahre 2016 bis und mit 2019. Für diese Jahre 
kommt nach Massgabe der im Zeitpunkt der Rentenverfügung vom 19. Juli 2016 
vorhandenen psychiatrischen Einschätzungen grundsätzlich ein 
Arbeitsfähigkeitsgrad von 50% zur Anwendung. Welcher Arbeitsfähigkeitsgrad 
anschliessend (im Lichte der zusätzlichen medizinischen Abklärungen aufgrund 
der geltend gemachten Verschlechterung) zu berücksichtigen sein wird, ist wie 
erwähnt, hier nicht zu beurteilen.

9

3.1.1  In der Rentenverfügung vom 19. Juli 2016 berücksichtigte die Vorinstanz 
als massgebendes Valideneinkommen, dass die Versicherte am 16. März 2015 
mit der Einwohnergemeinde Q.________ einen Arbeitsvertrag als "Leiterin 
Finanzen" abgeschlossen hatte, welcher ein 50%-Pensum umfasste und als 
Vollzeitpensum mit Fr. 118'000.-- brutto entlöhnt worden wäre (vgl. IV-act. 104). 
Ausgehend von diesen Angaben hat die Vorinstanz in der damaligen 
Rentenverfügung ein Valideneinkommen von Fr. 118'000.-- veranschlagt. Die 
bereits damals beanwaltete Versicherte hat ein solches Valideneinkommen nicht 
in Frage gestellt und namentlich nicht geltend gemacht, dass als massgebendes 
Valideneinkommen auf einen früher bei der E.________ (Oktober 2010 bis Juni 
2011) erzielten Verdienst abzustellen gewesen wäre. Der Versicherten ist in 
diesem Zusammenhang anzurechnen, dass sie bei der Rentenzusprechung 
beanwaltet war und damals den im Arbeitsvertrag vom 16. März 2015 von der 
Gemeinde Q.________ deklarierten Jahreslohn von Fr. 118'000.-- für ein 
Vollzeitpensum als Valideneinkommen anerkannt hat (IV-act. 103 und 104). Die 
auf einem Valideneinkommen von Fr. 118'000.-- basierende Rentenberechnung 
ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

3.1.2  Es besteht grundsätzlich kein Anlass, das damalige Valideneinkommen 
nachträglich zu korrigieren, zumal hier nicht von einer zweifellosen Unrichtigkeit 
im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG ausgegangen werden kann. Denn bei der von 
der Versicherten im Jahre 2014 ausgeübten Vollzeitanstellung beim O.________ 
(Mai bis November 2014) betrug das Monatsgehalt Fr. 9'300.--, was 
umgerechnet auf ein Jahr Fr. 120'900.-- betrug (13x 9'300.--, vgl. Fremdakten 8-
106/119 oben). Diese geringfügige Differenz (2'900.--) zum in der 
Rentenverfügung berücksichtigten Valideneinkommen von Fr. 118'000.-- ist einer 
Bandbreite zuzuordnen, welche bei einem Stellenwechsel bei vergleichbaren 
Anforderungen/ Qualifikationen auftreten kann und mitunter davon abhängt, 
welche Seite (Arbeitnehmer/ Arbeitgeber) beim Bewerbungsgespräch seine 
Lohnvorstellungen besser vertreten kann.

3.1.3  Und selbst dann, wenn entgegen der vorstehenden Argumentation - an 
welcher grundsätzlich weiterhin festzuhalten ist - davon ausgegangen werden 
könnte, dass das damalige Valideneinkommen im vorliegenden 
Revisionsverfahren nachträglich abgeändert bzw. erhöht werden könnte, wäre im 
Ergebnis der vorinstanzlichen Argumentation in der Vernehmlassung (S. 3f.) 
beizupflichten, wonach die Entlöhnung bei der E.________ nicht massgebend 
sein kann, da die Versicherte die Anforderungen dieser Stelle nicht erfüllen 
konnte, wie den glaubhaften Angaben im Fragebogen für Arbeitgebende vom 12. 

10

Oktober 2011 zu entnehmen ist (siehe IV-act. 8-3/9 unten, 8-4/9 oben, 8-5/9 Ziff. 
3):

Verhalten, Führungsstil und Leistung entsprachen ab Beginn des 
Arbeitsverhältnisses nicht unseren Anforderungen. Wegen ihren 
Führungsproblemen wurde eine Mediation eingeleitet. Die erste Sitzung in 
Anwesenheit von Frau … (21.12.2010) verlief unbefriedigend. Ab 22.12.2011 bis 
Weihnachten erschien sie nicht mehr zur Arbeit. Zwischen Weihnachten und 
Neujahr war die E.________ infolge Betriebsferien geschlossen. Das 
Probezeitgespräch im letzten Drittel der Probezeit konnte nicht stattfinden, da Fr. 
… immer wieder den Termin verschoben hat. Auf eine Verlängerung der Probezeit 
oder Kündigung während der Probezeit wurde nach Beginn der Mediation nur 
verzichtet, da ihr der Entscheid kurz vor Weihnachten schriftlich hätte 
kommuniziert werden müssen. Siehe Beilagen [= IV-act. 8-8/9 und 8-9/9].
Zu Punkt 2.10: Bezahlt wurde ein Funktionslohn. Dieser Lohn entsprach zu keinem 
Zeitpunkt den Leistungen von Fr. …. Die Einarbeitung konnte nicht abgeschlossen 
werden, eine Integration misslang. Deshalb kann nicht beantwortet werden, 
welcher Lohn der Arbeitsleistung entsprochen hätte.

3.1.4  Für eine Überforderung der Versicherten während dieser Anstellung bei 
der E.________ spricht aber auch, dass der die Versicherte damals behandelnde 
Arzt Dr.med. S.________ in einem Attest vom 3. Mai 2011 an die 
Taggeldversicherung u.a. "rasch auftretende Überforderungsgefühle" erwähnte 
(Fremdakten 3-6/16, Ziff. 2).

3.1.5  Analoges (im Hinblick auf die Überforderung der Versicherten) gilt auch für 
aktenkundige kurze Anstellungen, einerseits bei der Ausgleichskasse 
P.________, wo sich herausstellte, dass die Versicherte die Anforderungen nicht 
erfüllte (vgl. Fremdakten 8-97/119 Ziff. 20 und 8-104/119 Ziff. 13), sowie 
andererseits bei der Gemeinde L.________, wo das Kündigungsschreiben vom 
20. Juli 2012 mit der Einleitung beginnt: "In der Probezeit haben wir erkennen 
müssen, dass sich unsere Erwartungen nicht erfüllt haben" (zit. Fremdakten 6-
8/11). 

3.1.6  Soweit nach dem Gesagten bei der Herleitung des hier massgebenden 
Valideneinkommens auf die statistischen Lohntabellen abzustellen wäre, hat die 
Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 7 bis 10) überzeugend dargelegt, dass 
diesfalls von dem in der angefochtenen Verfügung berücksichtigen Betrag von 
Fr. 127'531.60 (per 2016) auszugehen wäre. Beizupflichten ist namentlich der 
Argumentation der Vorinstanz, dass die Ausbildung und Berufserfahrung der 
Versicherten nicht für eine Führungslaufbahn sprechen, zumal die E.________ 
aktenkundig den Führungsstil der Versicherten als Teamleiterin Buchhaltung 
bemängelte. Sodann spricht auch die tatsächliche Einkommensentwicklung bis 
zum Kalenderjahr 2010 nicht dafür, dass die Versicherte im Gesundheitsfall 

11

überwiegend wahrscheinlich eine Stelle im obersten, oberen oder mittleren Kader 
im Finanzbereich bekleidet hätte. Es kann auf die angesprochenen, 
überzeugenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden, denen nichts 
beizufügen ist.

3.1.7  An diesem dargelegten Ergebnis (hinsichtlich des massgebenden 
Valideneinkommens) vermögen die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin 
vor Gericht nichts zu ändern. Soweit sie sich in ihrer Eingabe vom 28. Oktober 
2021 (Ziff. 4) auf die zwischen 2005 bis 2010 in __________, W.________ (___), 
___ I.________, Gemeinde X.________ und Finanzdepartement ________ 
erzielten Einkommen beruft (und dabei die im Jahre 2008 erfolgten kurzen 
Anstellungen bei der Schmerzklinik _________ in W.________ und der Firma 
Y.________ in ________ ausblendet), fällt zu Ungunsten der Versicherten ins 
Gewicht, dass es sich dabei nicht um längere Anstellungen, sondern ständige 
Stellenwechsel handelt, was grundsätzlich gegen die Annahme spricht, dass sie 
nach dem Grundsatz der überwiegenden Wahrscheinlichkeit in der Lage 
gewesen wäre, auf unbefristete Dauer einen Kaderlohn (namentlich in der 
geltend gemachten Höhe von rund Fr. 180'000.--) zu erzielen. Unbehelflich ist 
insbesondere auch die Argumentation der Beschwerdeführerin (in der Eingabe 
vom 28.10.2021, S. 4), dass sie gemäss IK-Auszug bei der Gemeinde 
L.________ einen Lohn von Fr. 181'180.-- erzielte, da bereits erläutert wurde, 
dass die Gemeinde L.________ der (die Erwartungen nicht erfüllenden) 
Versicherten bereits während der Probezeit kündigte und sie dann unter 
Einhaltung der Lohnfortzahlung von der Arbeit freistellte (Fremdakten 6-8/11).

3.2 Hinsichtlich des Invalideneinkommens ist zwischen den Parteien 
unbestritten, dass die Versicherte in den Jahren ab 2016 höhere Einkommen 
erzielte, als in der Rentenverfügung vom 19. Juli 2016 bei der Festlegung des 
massgebenden Invalideneinkommens (mit Fr. 59'000.--) angenommen wurde. 
Konkret akzeptiert die Beschwerdeführerin gemäss ihren Ausführungen in der 
Beschwerde (S. 9) folgende Invalideneinkommen für die Jahre 2016 bis 2019:

Jahr Invalideneinkommen gemäss IK-Aus-
zug, bereinigt um eine Abfindungs-
zahlung der Gemeinde Q.________

2016 93'845.00
2017                     103'773.70
2018 93'991.00
2019 74'997.00

3.3 Stellt man diese von der Beschwerdeführerin ausdrücklich anerkannten 
Invalideneinkommen der Jahre 2016 bis 2019 den von der Vorinstanz 

12

berücksichtigten, gemäss Lohnentwicklung (Index-Entwicklung) 
hochgerechneten und hier bestätigten Valideneinkommen gegenüber, resultiert 
für die Jahre 2017 und 2018 kein rentenbegründender IV-Grad sowie für das 
Jahr 2019 ein Anspruch auf eine Viertelsrente (IV-Grad 42%, vgl. die 
Berechnung in der angefochtenen Verfügung). Einzig für das Jahr 2016 würde 
insoweit im Vergleich zur angefochtenen Verfügung eine Verschlechterung 
resultieren, als unter Berücksichtigung des von der Versicherten anerkannten 
höheren Invalideneinkommens kein rentenbegründener IV-Grad von mindestens 
40% erreicht würde. Nachdem die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung bei den 
Rechtsbegehren keine reformatio in peius beantragt hat und um allen 
Eventualitäten hinsichtlich der konkreten Umstände und Annahmen (namentlich 
bezüglich Valideneinkommen) gerecht zu werden, verzichtet das Gericht zu 
Gunsten der Versicherten darauf, die von der Vorinstanz in der angefochtenen 
Verfügung für das Jahr 2016 zugestandene Viertelsrente aufzuheben und 
diesbezüglich Rückzahlungen zu bestätigen. Dieses Ergebnis enthält Züge einer 
Vergleichslösung, welche im konkreten Fall als gerechtfertigt erscheinen.

3.4 Aus all diesen Gründen erweist sich die Beschwerde als unbegründet, 
weshalb sie abgewiesen wird.

Nachdem im vorliegenden Fall noch von der Vorinstanz zu prüfen und darüber zu 
entscheiden ist, ob hinsichtlich der am 17. Juni 2020 (= Eingangsdatum) 
gemeldeten gesundheitlichen Verschlechterung noch IV-Rentenleistungen (mit 
entsprechenden Nachzahlungen) resultieren (was wie erwähnt nicht Gegenstand 
des Beschwerdeverfahrens I 2021 49 bildet), wird es Sache der Vorinstanz sein, 
die mit dem vorliegenden Entscheid grundsätzlich bestätigte Rückzahlung von zu 
Unrecht entrichteten Rentenleistungen (der Jahre 2016 bis 2019) gegebenenfalls 
mit den möglichen Nachzahlungen (im Kontext mit der geltend gemachten 
Verschlechterung) zu verrechnen.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird, soweit darauf einzutreten ist, im Sinne der Erwägun-
gen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 500.-- festgelegt und der Beschwer-
deführerin auferlegt. Sie hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe be-
zahlt, so dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rech-
ten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- die Vertreterin der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 14. Januar 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 28. Januar 2022