# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d909bbe0-2951-5c0c-a3ce-ca48f25ebdf2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.03.2025 III 2024 169
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-169_2025-03-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 169

Entscheid vom 28. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________, 

gegen

1. Amt für Gewässer, Bahnhofstrasse 9, Postfach 1214, 
6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

3. Gemeinderat Altendorf, Dorfplatz 3, Postfach 155, 8852 Alten-
dorf,
Beigeladener,

4. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,
Beigeladenes Amt,

Gegenstand Umweltschutzrecht (Gewässerfeststellung)

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Sachverhalt:

A. A.________ (nachstehend: Bauherr) ist Alleineigentümer des in der Land-
wirtschaftszone gelegenen Grundstücks KTN _01 (3 ha 55 a 48 m2), 
C.________, Altendorf (nachstehend: Baugrundstück). Durch dieses Grundstück 
führt ein unterirdischer bzw. überdeckter Wasserlauf. Durch die landwirtschaftli-
che Bewirtschaftung hat sich diese Überdeckung teilweise gelockert, sodass 
Löcher und Einbrüche entstanden sind. 

Aufgrund eines Hinweises stellten die Mitarbeiter des Bauamtes Altendorf zu-
sammen mit dem Leiter Gewässer des Bezirks March am 16. Juni 2023 fest, 
dass der Bauherr wegen der Schadhaftigkeit der Überdeckung auf einer Länge 
von rund 20 m das Erdmaterial über dem Kanal sowie die Sandsteinplatten ent-
fernt hatte. Auf den Seitenwänden des Wasserlaufs, welche aus Bruchsteinen 
bestehen, hatte er Magerbeton eingebracht. Er beabsichtigte zudem, auf diesem 
Beton-Bord neue Ersatzplatten aus armiertem Beton anzubringen und anschlies-
send den Kanal mit Humus und Erdreich wieder einzudecken. Es wurde auch 
bemerkt, dass die eingedolte Rinne beträchtlich Wasser führt. 

B. Mit Präsidialverfügung vom 20. Juni 2023 untersagte der für das Ressort 
Umwelt und Sicherheit zuständige Gemeinderat dem Bauherrn per sofort sämtli-
che Bauarbeiten, für die keine baurechtliche Baubewilligung vorlag, und forderte 
ihn unter Hinweis auf die Strafandrohung gemäss Art. 292 StGB auf, innert 30 
Tagen beim Bauamt ein Baugesuch einzureichen. 

Hiergegen erhob der Bauherr am 7. Juli 2023 Beschwerde beim Regierungsrat 
des Kantons Schwyz mit dem Antrag auf vollumfängliche Aufhebung der Präsidi-
alverfügung (Verfahren VB 142/23). 

Mit Beschluss (RRB) Nr. 798/2023 vom 7. November 2023 wies der Regierungs-
rat die Beschwerde ab und verpflichtete den Bauherrn zur Einreichung eines 
nachträglichen Baugesuchs für die vorgenommenen und noch geplanten Bauar-
beiten am Gerinne auf dem Baugrundstück (Disp.-Ziff. 1). Dieser RRB wurde 
vom Beschwerdeführer nicht weiter angefochten. 

C. Nach einem Augenschein zweier Mitarbeiter des Amtes für Gewässer vom 
20. November 2023 im Beisein des Bauherrn sowie Vertretern der Gemeinde 
und des Bezirks erliess das Amt für Gewässer am 23. Januar 2024 folgende Ver-
fügung:

1. Gestützt auf Art. 2 GSchG i.V.m. § 7 Bst. d WV handelt es sich bei der 
D.________dole in Altendorf um ein Fliessgewässer im Sinne von Art. 2 
GSchG.

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2. Die D.________dole gilt auf seiner gesamten Länge als Fliessgewässer 
(siehe Karten in der Beilage).

3.-8. (..., Gebühren, lntegration in die Nutzungsplanung, Rechtsmittelbelehrung, 
Zustellung).

Hiergegen erhob der Bauherr am 13. Februar 2024 Beschwerde beim Regie-
rungsrat mit folgenden Anträgen (Verfahren VB 34/2024): 

1. Die Verfügung zur Gewässerfeststellung des Amtes für Gewässer in 
Altendorf, Grundstück Nr. _01 Altendorf, vom 23. Januar 2024 sei 
vollumfänglich aufzuheben.

2. Es sei festzustellen, dass der Entwässerungskanal auf dem Grundstück 
Nr. _01 Altendorf kein Fliessgewässer darsteIlt.

3. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons 
Schwyz.

D. Mit RRB Nr. 740/2024 vom 24. September 2024 entschied der Regierungs-
rat wie folgt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (inklusive Kanzleikosten) im Betrag von Fr. 1500.-- 
werden dem Beschwerdeführer auferlegt und mit dessen Kostenvorschuss 
(Fr. 1500.--) verrechnet.

3. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

4.-6. (Rechtsmittelbelehrung; Zustellung). 

E. Gegen diesen RRB Nr. 740/2024 (Versand am 1.10.2024) erhebt der Bau-
herr mit Eingabe vom 22. Oktober 2024 fristgerecht Beschwerde beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz mit den folgenden Anträgen: 

1. Der Beschluss des Regierungsrates des Kantons Schwyz Nr. 740/2024 vom 
24. September 2024 sei vollumfänglich aufzuheben.

2. Die Verfügung zur Gewässerfeststellung des Amtes für Gewässer in 
Altendorf, Grundstück Nr. _01 Altendorf, vom 23. Januar 2024 sei 
vollumfänglich aufzuheben.

3. Es sei festzustellen, dass der Entwässerungskanal auf dem Grundstück 
Nr. _01 Altendorf kein Fliessgewässer darstellt.

4. Es sei eine öffentliche Verhandlung durchzuführen.

5. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Kantons Schwyz 
sowohl für das vorliegende wie auch für das vorinstanzliche Verfahren.

F. Mit Vernehmlassung vom 4. November 2024 beantragt das Sicherheitsde-
partement die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten des Be-
schwerdeführers, soweit überhaupt darauf eingetreten werden könne. Der Ge-
meinderat Altendorf verzichtet mit Schreiben vom 11. November 2024 auf eine 
Stellungnahme und weist gleichzeitig darauf hin, dass ein in der Beschwerde ge-

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nannter Zeuge (Jg. 1932) bereits am ______ 2024 verstorben sei. Das Amt für 
Raumentwicklung (ARE) teilt am 14. November 2024 ebenfalls seinen Verzicht 
auf eine Vernehmlassung mit, da die Gewässerfeststellung nicht in seinen Zu-
ständigkeitsbereich falle. Das Amt für Gewässer beantragt vernehmlassend am 
22. November 2024 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zu Lasten 
des Beschwerdeführers. 

G. Mit Replik vom 31. Januar 2025 erneuert der Beschwerdeführer seine An-
träge unverändert. 

H. Auf entsprechende Anfragen des verfahrensleitenden Richters vom 3. Feb-
ruar 2025 erklärt das Sicherheitsdepartement am 11. Februar 2025 sein Desin-
teresse an der Teilnahme an einer öffentlichen Verhandlung. Der kommunale 
Bausekretär teilt mit Schreiben vom 10. Februar 2025 mit, dass eine öffentliche 
Verhandlung nicht als nötig erachtet werde, stellt aber eine Teilnahme für den 
Fall der Durchführung einer solchen in Aussicht. 

Der Beschwerdeführer erklärt mit Schreiben vom 12. Februar 2025 sein Festhal-
ten an einer öffentlichen Verhandlung. 

Mit E-Mail vom 13. Februar 2025 teilt das Amt für Gewässer sein Desinteresse 
an der Teilnahme an der öffentlichen Verhandlung mit. 

Eine schriftliche Stellungnahme zur Replik vom 31. Januar 2025 wurde weder 
von einer Vorinstanz noch von einer Beigeladenen eingereicht; ebensowenig er-
suchten sie um die Fristansetzung zur Einreichung einer allfälligen Duplik zur 
Replik vom 31. Januar 2025.

I. Nach Terminabsprache mit dem Beschwerdeführer lud der verfahrenslei-
tende Richter mit Verfügung vom 13. Februar 2025 zur öffentlichen Verhandlung 
vor unter Androhung der Säumnisfolgen. Das ARE teilte mit Schreiben vom 
18. Februar 2025 seinen Verzicht auf eine Teilnahme an der Verhandlung mit. 

J. Mit E-Mail vom 4. März 2025 informierte der verfahrensleitende Richter die 
Verfahrensbeteiligten, dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers rund 
50 Zuhörer angemeldet hatte. 

K. Am 5. März 2025 fand die öffentliche Verhandlung in Anwesenheit des 
Gemeindevizepräsidenten sowie der stellvertretenden Bauamtsleiterin Altendorf 
sowie zahlreicher Zuhörer statt. Gegen den mit der Vorladung vom 13. Februar 
2025 dargelegten Ablauf der Verhandlung sowie die weiteren Verfahrensmoda-
litäten wurde nicht remonstriert. Der Beschwerdeführer gab Plädoyernotizen zu 
den Akten und illustrierte seine Ausführungen mit Beilagen, die er auch schon mit 

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seinen schriftlichen Eingaben eingereicht und/oder bezeichnet hatte. Seitens der 
Gemeinde Altendorf wurde auf eine Duplik verzichtet. Die übrigen Verfahrensbe-
teiligten bleiben androhungsgemäss mit ihrem Vortrag ausgeschlossen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Entscheidungsvoraussetzungen (§ 27 des Verwaltungsrechtspflegege-
setzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974) sind gegeben. Das Sicherheitsde-
partement lässt seinen vernehmlassend angebrachten Vorbehalt des Nichteintre-
tens unbegründet. 

1.2 Das Amt für Gewässer spricht in seiner Verfügung vom 23. Januar 2024 
von "der D.________dole in Altendorf" (Disp.-Ziff. 1) und hält fest "Die 
D.________dole gilt auf seiner [ihrer] gesamten Länge als Fliessgewässer" 
(Disp.-Ziff. 2; vgl. vorstehend Ingress lit. C). Gegenstand der vorliegenden Be-
schwerde ist genau besehen allerdings nur die D.________dole, soweit sie das 
Grundstück KTN _01 des Beschwerdeführers beschlägt (vgl. Verwaltungsbe-
schwerde vom 13.2.2024 Antrag Ziff. 2; angefochtener RRB E. 2, E. 2.4, E. 4, 
E. 5). Gleichwohl ist nicht zu verkennen, dass die Qualifikation der 
D.________dole auf KTN _01 bzw. des fraglichen Gewässers nicht unbesehen 
deren Fortsetzung berg- (Zuflussbereich) wie talwärts (Abflussbereich) vorge-
nommen werden kann. 

2.1 Das Amt für Gewässer führte am Montag, 20. November 2023, eine Bege-
hung vor Ort durch, weil aufgrund des Kartenmaterials nicht ausgeschlossen 
werden konnte, dass es sich beim eingedolten Wasserlauf auf dem Baugrunds-
tück um ein Fliessgewässer im rechtlichen Sinn handelt. Einleitend wird erwähnt, 
dass es am Wochenende vor der Begehung "regnerisch" gewesen sei. Als Fazit 
der Begehung wurde in der Aktennotiz vom 27. November 2023 zur Begehung 
unter Abdruck der Landeskarte 1953 (und früher) festgehalten, aufgrund der 
Nachweise in den historischen Karten und des Umstands, dass der Nachweis ei-
ner stetigen ähnlichen Wasserführung in den Schächten entlang des vermuteten 
Verlaufs habe erbracht werden können, liege der Schluss nahe, dass es sich um 
ein Fliessgewässer im Rechtssinne handle. An Bauarbeiten seien weder die Soh-
le noch die Seitenwände der Dolung verändert worden. Es handle sich somit 
nicht um einen vollständigen Ersatz der Eindolung. Es seien auch noch keine 
Terrainveränderungen ausgeführt, sondern erst geplant worden. 

2.2 Der Regierungsrat hat im angefochtenen RRB einen Augenschein als nicht 
erforderlich erachtet (E. 1). Er schloss im Weiteren im Wesentlichen aus Karten-

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material auf das Bestehen eines früheren natürlichen oberirdischen Fliessge-
wässers von der Parzelle "E.________" (KTN _02) durch das Gebiet 
"F.________" (KTN _03), bei KTN _04 und KTN _05 zweimal unter der 
G.________strasse hindurch und mit Mündung in den H.________bach. Ab 1954 
fehle das besagte Gewässer auf den Kartenwerken. Die Bestockung sei auf dem 
Luftbild 1944 deutlich zu erkennen (E. 4.2). Der heutige Verlauf des Gewässers 
weiche nur minimal von dem in den Karten von 1889 bis 1953 eingezeichneten 
Verlauf ab. Aus der geringfügigen Abweichung könne jedenfalls nicht geschlos-
sen werden, dass es sich beim Wasserlauf und dem kartierten Fliessgewässer 
um zwei unterschiedliche "Gewässer" handle. Wie das Amt für Gewässer zutref-
fend ausgeführt habe, sei das besagte oberirdische Fliessgewässer offenbar ab 
1953 eingedolt worden und fliesse seither unterirdisch. Der Verlauf sei aber na-
hezu identisch. Auf den Fotos der Begehung vom 20. November 2023 sei im of-
fenen Gelände auch eine deutliche Geländemulde erkennbar, wo das Gewässer 
ursprünglich offen geflossen sei. Zudem seien die vom Amt für Gewässer begut-
achteten Schächte entlang des nun eingedolten Gewässers alle wasserführend. 
Auch der vom Beschwerdeführer auf dem Grundstück KTN _02 gefundene weite-
re Schacht "O" sei offensichtlich wasserführend, was die Argumentation des Am-
tes für Gewässer stütze, wonach das ursprünglich offen fliessende Gewässer et-
was oberhalb des Gebietes "E.________" entspringe (E. 4.3). Für die Qualifikati-
on als oberirdisches Gewässer spiele es grundsätzlich keine Rolle, wie das Was-
ser ins Wasserbett gelange und welche Eigenschaft es vor dem Eintritt ins Was-
serbett aufweise (E. 4.4.). Ebenso spreche der Umstand, dass das Gewässer 
heute in einem von Menschen erbauten bzw. künstlich angelegten Bachbett bzw. 
Kanal fliesse, nicht gegen die Qualifikation als Gewässer (E. 4.5).

2.3 Der Beschwerdeführer macht eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung und 
unzureichende Beweiswürdigung geltend (Beschwerde S. 8 ff. Ziff. 10). Es betrifft 
dies namentlich die von der Vorinstanz auf den Landeskarten und Luftbildern 
gemachten Feststellungen. 

Er bringt vor, über das Baugrundstück führe seit Menschengedenken ein Ent-
wässerungskanal. Als solcher führe er das Drainagewasser aus der Gelände-
mulde, in welcher er sich befinde, ab. Nicht umsonst sei er bisher nicht als 
Fliessgewässer festgestellt worden. Er sei zwischen 50 cm und 60 cm breit und 
zwischen 40 cm bis 50 cm hoch. Er sei eingebettet und mit Sandsteinplatten und 
darüber liegendem Erdmaterial eingedeckt, so dass er im Normalzustand einge-
bettet in die Wiese nicht sichtbar sei. Die Eindeckung sei durch die Bewirtschaf-
tung verschoben und verrückt worden. Deshalb sei die Eindolung auf einer Län-
ge von 20 m offen gelegt worden für die Reparatur. Die Bruchsteinränder würden 

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mit Magerbeton verstärkt; statt Bruchsteinplatten seien Betonplatten vorgesehen. 
Nach dem Überdecken der Betonplatten mit Erdmaterial werde das Gelände 
gleich aussehen wie bisher (Beschwerde S. 6 f. Ziff. 9; Plädoyernotizen S. 1 mit 
Hinweis auf Beilage VB 6). Die auf den Landeskarten bis 1953 eingezeichneten 
blauen Striche hätten nichts mit Fliessgewässern zu tun; es sei nicht bekannt, 
wie es für eine kurze Zeit zu diesen blauen Strichen gekommen sei. Nach 1953 
sei eine komplette Neuaufnahme der Landeskarte erfolgt, wobei die Entwässe-
rungsgräben nicht mehr aufgenommen worden seien. Auf dem aussagekräftigs-
ten Luftbild von 1932 sei auf der ganzen Länge gerade kein Gerinne erkennbar. 
Bei der als Gerinne gedeuteten Darstellung handle es effektiv um einen ersichtli-
chen Fuss- und Fahrweg (Wasenweg [Wasen = Grünland, Feuchtgebiet], vgl. 
Plädoyernotizen S. 2), welcher die Liegenschaft "Gmeindland" erschlossen habe 
und der auf 40 bis 50 Metern parallel zum heute noch bestehenden Entwässe-
rungskanal verlaufen sei. Die auf den Karten und Luftbildern erkennbare Be-
stockung lasse keine Rückschlüsse auf das Vorhandensein eines Fliessgewäs-
sers zu; es handle sich um einen "Lebhag".

Die Fotos zum Begehungsprotokoll vom 20. November 2023 liessen keine Rück-
schlüsse zu. Es lasse sich erkennen, dass in die drei geöffneten Schächte Drai-
nagerohre einmündeten. Allerdings habe man den Schacht "0" nicht geprüft (Bei-
lage VB 5), in welchen drei Einlaufrohre führten. Wenn die besichtigten Schächte 
wasserführend gewesen seien, erkläre sich dies mit den vorausgegangenen Re-
genfällen. Ansonsten führe das Drainagesystem wenig bis gar kein Wasser. 
Handelte es sich vorliegend um ein Fliessgewässer, so müsste entsprechend je-
de Meteorwasserleitung und Abwasserleitung ein Fliessgewässer sein (vgl. auch 
Beschwerde S. 12). 

Der Beschwerdeführer rügt unter anderem unter Hinweis auf das Urteil BGer 
1C_553/2019 vom 17. Mai 2021 auch eine unrichtige Rechtsanwendung (Be-
schwerde S. 11 f. Ziff. 11). Das Bundesgericht habe in jenem Fall das Vorliegen 
eines Fliessgewässers verneint, da es keine Anhaltspunkte für die Existenz eines 
vormals oberirdischen Gewässers im fraglichen Gebiet gegeben habe. Dass die 
fragliche Entwässerung vorliegend nie ein eigentliches Fliessgewässer gewesen 
sei, sondern immer nur eine Entwässerung der anliegenden Grundstücke, könne 
von Drittpersonen bezeugt werden. 

Die Kriterien des Amtes für Gewässer seien "frei erfunden" und ohne Rechts-
grundlage. Das wichtigste Kriterium "natürlicher Abfluss von Wasser" fehle (Plä-
doyernotizen S. 2). Das Gerinne bzw. die Röhren seien von Menschenhand ge-
schaffen und nicht natürlich; jedes Meteorwasser erfülle dieses Kriterium auch. 

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Für ein Fliessgewässer fehle es auch an einem Ursprungsbach oder einer Quel-
le: es beginne vorliegend beim Schacht "0" bzw. den dortigen Zuleitungsrohren.  

Verletzt werde auch die Eigentumsgarantie (S. 13 f. Ziff. 12). Mit der vorliegen-
den Gewässerfeststellung solle wohl der Beschwerdeführer bzw. dessen Grunds-
tück ohne vernünftigen Grund offensichtlich ruiniert werden, weil damit verbun-
den mit einer Offenlegung und Revitalisierung dieses "Gewässers" zu rechnen 
sei (Art. 38 Abs. 1 GSchG). Zudem bestünden Einschränkungen hinsichtlich der 
Verwendung von Düngemitteln, womit das Grundstück nur noch erschwert land-
wirtschaftlich nutzbar wäre. Auch würde ein Neu- oder Umbau des sich nahe 
beim Entwässerungskanal befindenden Ökonomiegebäudes erschwert. Die Ge-
wässerfeststellung erfolge auch willkürlich (S. 14 f. Ziff. 13).

Mit der schriftlichen Replik und anlässlich der öffentlichen Verhandlung brachte 
der Beschwerdeführer nichts vor, was nennenswert über die bereits mit der Be-
schwerde gemachten Ausführungen hinausging. 

2.4 Strittig ist, ob der eingedolte Wasserlauf als Fliessgewässer zu qualifizieren 
ist oder nicht. 

3.1.1 Das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Gewässerschutzge-
setz, GSchG; SR 814.20) vom 24. Januar 1991 bezweckt gemäss dessen 
Zweckbestimmung den Schutz der Gewässer vor nachteiligen Einwirkungen 
(Art. 1 Einleitungssatz GSchG). 

Das GSchG gilt für alle ober- und unterirdischen Gewässer (Art. 2 GSchG). Der 
Begriff der "Gewässer" wird weder im GSchG noch in der Gewässerschutzver-
ordnung (GSchV; SR 814.201) vom 28. Oktober 1998 definiert (Thurnherr, in: 
Hettich/Jansen/Norer [Hrsg.], GSchG WBG Kommentar zum Gewässerschutz-
gesetz und zum Wasserbaugesetz, Zürich 2016, Art. 2 N 5). Ebenso wenig defi-
nieren das kantonale Wasserrechtsgesetz (KWRG; SRSZ 451.100) vom 11. Sep-
tember 1973 oder die kantonale Wasserverordnung vom (WV; SRSZ 451.111) 
vom 23. Juni 2020 den Gewässerbegriff. Wie der Regierungsrat festhält, ist auch 
kantonal vom bundesrechtlichen Begriff des Gewässers im Sinne von Art. 2 
GSchG auszugehen (vgl. angefochtener Entscheid E. 3.3). 

3.1.2 Art. 4 lit. a bzw. lit. b GSchG definieren ein oberirdisches bzw. unterirdi-
sches Gewässer als "Wasserbett mit Sohle und Böschung so wie die tierische 
und pflanzliche Besiedlung" bzw. als "Grundwasser (einschl. Quellwasser), 
Grundwasserleiter, Grundwasserstauer und Deckschicht". 

Nicht Bestandteil der Sohle sind Flächen, die zeitweilig, z.B. aufgrund von Über-
schwemmungen, unter Wasser stehen (Thurnherr, a.a.O., Art. 4 GSchG N 7). 

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Unerheblich ist grundsätzlich, ob das Bett ständig Wasser führt. Ausgenommen 
werden nach der Lehre einzig Gewässer, die nur bei ganz aussergewöhnlichen 
Witterungslagen auftreten (Urteil BGer 1C_15/2019 vom 13.12.2019 E. 5.2 [nicht 
publ. E. in BGE 146 II 134]; Thurnerr, a.a.O., Art. 2 GSchG N 10 und Art. 4 N 5). 
Der Gewässerbegriff geht auch nicht von einer gewissen Mindestlänge oder Min-
destbreite aus. Auch kleine und sehr kleine Gewässer sind Gewässer i.S.v. Art. 2 
GSchG bzw. oberirdische Gewässer i.S.v. Art. 4 lit. a GSchG (Urteil BGer 
1C_539/2021 vom 15.11.2022 E. 6.2). Der Qualifikation als oberirdisches Ge-
wässer steht auch nicht entgegen, dass ein (Fliess-)Gewässer auch der Entwäs-
serung von Grundstücken dient. Es ist im Gegenteil charakteristisch für ein 
Fliessgewässer, dass es als Vorfluter für sein Einzugsgebiet dient. Die Sicher-
stellung der Entwässerung gehört zu den natürlichen Gewässerfunktionen (Urteil 
BGer 1C_539/2021 vom 15.11.2022 E. 6.4). 

3.1.3 Laut BGE 107 IV 63 (E. 2) ist der Begriff des Gewässers nicht gleichbedeu-
tend mit demjenigen des Wassers. Vielmehr hat er einen engeren, auf den Was-
serhaushalt der Natur bezogenen Sinngehalt. So folgt schon aus den Schutz-
funktionen, dass dem Gesetz nur Wasser als Teil des natürlichen Wasserkreis-
laufs unterstellt werden wollte. Ob dieses auf oder unter der Erde, in einem natür-
lichen oder einem künstlichen Bett (Kanälen, Becken usw.) fliesst oder steht, ist 
solange belanglos, als es in jenem Kreislauf bleibt. Wo es jedoch aus diesem 
ausgeschieden, von ihm abgesondert wird, wie das gerade bei Abwässern der 
Fall ist, die in Kanalisationen und Kläranlagen geleitet werden, um die natürlichen 
biologischen Verhältnisse des Wasserhaushaltes vor Verunreinigung zu schüt-
zen, bzw. jene Verhältnisse durch besondere Behandlung des abgesonderten 
Wassers wiederherzustellen, da hat man es nicht mit Gewässern im Sinne des 
GSchG zu tun, die dem besonderen Schutz dieses Gesetzes unterstehen (vgl. 
Urteile BGer 1C_539/2021 vom 15.11.2022 E. 6.3; 1C_553/2019 vom 17.5.2021 
E. 3.1.2 [i.Sa. Wohnüberbauung Burgmatt, Küssnacht]). Unter die oberirdischen 
Gewässer fallen auch überdeckte und eingedolte Gewässer (ebenda). 

3.1.4 Fliessgewässer dürfen grundsätzlich nicht überdeckt oder eingedolt werden 
(Art. 38 Abs. 1 GSchG). Ausnahmen können von der zuständigen Behörde unter 
anderem bewilligt werden bei kleinen Entwässerungsgräben mit zeitweiser Was-
serführung (Art. 38 Abs. 2 lit. d GSchG) oder den Ersatz bestehender Eindolun-
gen und Überdeckungen, sofern eine offene Wasserführung nicht möglich ist  
oder für die landwirtschaftliche Nutzung erhebliche Nachteile mit sich bringt 
(Art. 38 Abs. 2 lit. e GSchG). Als Entwässerungsgraben (Drainage) bezeichnet 
man einen künstlich angelegten Wasserlauf, der nur dem Abfluss des bei Nie-
derschlag anfallenden Regenwassers dient (EGV-SZ 2011 C 3.1 E. 3.3). 

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3.2.1 Das Amt für Gewässer als Fachbehörde ist gemäss § 7 Abs. 2 lit. d WV zu-
ständig für die Feststellung, ob ein Gewässer im Sinne von Art. 2 GSchG vorliegt. 

Der Meinung von Fachstellen kommt ein erhöhter Beweiswert zu. Darauf dürfen 
die Rechtsmittelbehörden zum einen grundsätzlich abstellen, wenn die 
Rechtsanwendung technische Probleme oder Fachfragen betrifft, zu deren 
Beantwortung und Gewichtung die Fachbehörde aufgrund ihres Spezialwissens 
besser geeignet ist (vgl. Plüss, in: Kommentar VRG, § 7 Rz. 149). Zum andern 
auferlegt sich das Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung (selbst 
bei voller Kognition) Zurückhaltung bei der Überprüfung der 
Ermessensausübung, wenn bei der Ermessensausübung ein Fachgremium 
mitwirkte, bei welchem das Fachwissen ausgeprägter vorhanden ist als beim 
Verwaltungsgericht (VGE III 2016 210 vom 25.4.2017 E. 3.2; VGE III 2018 66 
vom 11.9.2018 E. 3.3.2; VGE III 2014 29 vom 18.7.2014 E. 3.1; VGE III 2013 25 
vom 25.6.2013 [je betr. Amt für Umweltschutz]; VGE III 2018 93 vom 12.2.2019 
E. 3.4.5; VGE III 2018 12 vom 17.10.2018 E. 6.7.2 f. [je betr. Amt für Wald und 
Naturgefahren]). 

3.2.2 Das Amt für Gewässer hat bei seiner Beurteilung für die Gewässerfeststel-
lung folgende Kriterien definiert (Verfügung vom 23.1.2024 E. 3.3):

a) Vorhandensein auf historischen Kartenwerken (Siegfriedkarte, Landeskarte);
b) Vorhandensein auf historischen Luftbildern;
c) Entspricht der heutige Verlauf demjenigen der historischen Unterlagen;
d) Kann aufgrund der Topographie ein Einzugsgebiet festgelegt werden;
e) Hat das Gewässer eine häufige oder permanente Wasserführung;
f) lst ein Gerinne bzw. eine Sohlenform erkennbar.

Hierbei handelt es sich grundsätzlich um sachbezogene und sachgerechte Krite-
rien. Dem Beschwerdeführer ist indes beizupflichten, dass als wasserbezogene 
Kriterien die Frage des Ursprungs bzw. eines Fliessgewässers und Art dieses 
Ursprungs wie auch der Abfluss des Gewässers nicht ausgeblendet werden dür-
fen. Drainagen ist es eigen, dass auch sie regelmässig ein Gerinne und eine 
Sohlenform erkennen lassen. Zudem verfolgen Drainagen gerade den Zweck, 
dem drainagierten Wasser anders als vom natürlichen Kreislauf vorgesehen eine 
andere zweck- und zielorientierte Richtung zu geben. 

3.3 Die Vorinstanzen (Amt für Gewässer; Regierungsrat) haben gestützt auf 
die von ihnen deklarierten Unterlagen (Kartenwerke, historische Luftbilder), d.h. 
im Wesentlichen auf allgemein zugänglichen Unterlagen ihre Sachverhaltsfest-
stellungen getroffen. Von einem Augenschein konnte der Regierungsrat ange-
sichts der Begehung des sachkompetenten Amtes für Gewässer vor Ort 

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grundsätzlich ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und des rechtli-
chen Gehörs des Beschwerdeführers absehen. 

3.3.1 Die Siegfriedkarte von 1889 weist den von den Vorinstanzen beschriebe-
nen Verlauf des vorliegend strittigen Gewässergerinnes aus, ab dem Gebiet 
E.________ in ost-nord-östlicher Richtung durch die Talmulde des F.________, 
über das Baugrundstück, anschliessend ein erstes Mal unter der 
G.________strasse durch und nach rund 150 m ein zweites Mal, um anschlies-
send in den H.________bach einzumünden. 

Klar ist, dass bereits auf der Siegfriedkarte die blaue Farbe den Gewässern vor-
behalten war und blaue Linien Bachläufe darstellen (vgl. Zeichenerklärung zum 
topographischen Atlas der Schweiz, 1873 [greifbar via www.swisstopo. admin.ch/ 
de/Siegfriedkarte]). Auf sämtlichen weiteren Kartenausgaben bis und mit 1953 
findet sich dieser Bachlauf. 

Unerfindlich ist die Behauptung des Beschwerdeführers, die auf der Karte einge-
zeichneten blauen Striche hätten nichts mit Fliessgewässern zu tun. Eine ein-
leuchtende alternative Bedeutung ist nicht erkennbar und wird vom Beschwerde-
führer aus naheliegendem Grund auch nicht ins Feld geführt. 
Die Vorinstanzen haben allerdings offensichtlich die Differenz zwischen der Karte 
aus dem Jahr 1889 und derjenigen ab dem Jahr 1920 bis 1953, welche neu ein 
verlängertes Fliessgewässer ab der Höhenlage von rund 600 m.ü.M. bis rund 
660 m.ü.M. zeigt (vgl. die beiden abgedruckten Ausschnitte aus der Siegfriedkar-
te), übersehen oder ihr keine Bedeutung beigemessen. Es kann einerseits ange-
nommen werden, dass dieser Wasserlauf (im steileren Gelände) 1889 kartiert 
worden wäre, wenn er damals bereits bestanden hätte. Anderseits ist aber na-
mentlich angesichts der Topographie mit einer praktisch fehlenden Muldenform 
nicht anzunehmen, dass dieser Gewässerverlauf (erst) zwischen 1889 und 1920 
auf natürliche Weise entstanden ist. 

3.3.2 Des Weiteren kann eine Übereinstimmung des Verlaufs bzw. der Begren-
zung dieses "neuen" Gewässerabschnittes mit den Positionen der Schächte 0 
und 1 nicht in Abrede gestellt werden. Die Annahme ist daher berechtigt, dass 
die ab 1920 kartierte Verlängerung im Zeitraum von 1889 bis 1920 künstlich, d.h. 
von Hand angelegt wurde. Die einzige plausible Erklärung für diese Anlage dürfte 
in einer beabsichtigten Entwässerung des Geländes gesehen werden. Unbestrit-
ten ist jedenfalls, dass keine Quelle für das Rinnsal weder in diesem Oberlauf 
noch an einer tiefer gelegenen Stelle, namentlich am auf der Karte 1889 ausge-
wiesenen Gerinneanfang, erkannt wurde bzw. aktenkundig ist. Wenn in der (mit-
angefochtenen) Verfügung des Amtes für Gewässer vom 23. Januar 2024 unter 

12

Bezugnahme auf das historische Kartenwerk von einem "Entspringen" die Rede 
ist (E. 3.4; ebenso angefochtener RRB E. 4.3, vgl. vorstehend E. 2.2), darf dies 
nicht mit einer Quelle gleichgesetzt werden. 

Aus der Verzeichnung eines Gerinnes bereits auf der ersten Siegfriedkarte 1889 
kann folglich nicht ohne weiteres auf ein vorbestehendes natürliches Fliessge-
wässer geschlossen werden. In früheren Zeiten war es (aus technischen und 
kostenmässigen Gründen) 'gang und gäb', offene Entwässerungsgräben anzule-
gen, bekannt namentlich auch im Zusammenhang mit den von Hand angelegten 
Grabensystemen in Moorgebieten zwecks Entwässerung und Trockenlegung zur 
besseren Torfgewinnung (vgl. u.a. Pro Natura, Moorregeneration Rothenthurm - 
Neue Etappe der Bauarbeiten [Moorregeneration Rothenthurm | Pro Natura]). 

3.4.1 Das strittige Gerinne im bereits 1889 kartierten Bereich liegt in einer mässig 
steilen Geländekammer (rund 18 %). Es liegt durchaus in der Natur der Sache, 
dass sich bei (starken) Niederschlägen das Regenwasser (bereits in früheren 
Zeiten) in der Muldensohle sammelte und je nach Intensität des Niederschlags 
mehr oder weniger schnell versickerte, mangels eines natürlichen Gerinnes kei-
nen kontrollierten Abfluss hatte und somit insbesondere die Bewirtschaftung er-
schweren konnte, zumal infolge die Mulde infolge ihrer Nordostausrichtung der 
Mulde weniger schnell austrocknen konnte/kann. Hinzu kommt, dass das Wohn-
haus auf dem Baugrundstück, das sich nach wie vor an der gleichen Stelle wie 
im Jahr 1889 befindet, in einer Gefahrenzone gelb (geringe Gefährdung) liegt wie 
auch ein von dort entlang der G.________strasse (und diese umfassend) tal-
wärts führender Streifen (dieser teils auch in einer Gefahrenzone mittlerer Ge-
fährdung). Er erscheint mithin nicht als unplausibel, dass diese Gründe bereits 
vor 1889 frühere Eigentümer/Bewirtschafter veranlasst haben, einen - wenn auch 
noch primitiven, offenen Entwässerungskanal zu bauen. Damit konnte das - im 
Wesentlichen nur bei Niederschlag anfallende Wasser - gleichzeitig kontrolliert 
am Haus vorbeigeführt werden. So anerkennen auch die Vorinstanzen immerhin, 
dass es sich beim Wasserlauf auf KTN _01 "(zumindest teilweise) um Drainage-
wasser des umliegenden Wieslands handelt" (angefochtener RRB E. 5). 

3.4.2 Auf dem westlich angrenzenden Grundstück KTN _03 weist das WebGIS-
SZ in der Geländemulde/Tal des F.________ vier gefasste Quellen (Trinkwasser) 
aus (vgl. obige Landeskarte 1:25'000: kleine blauweisskartierte Kreise). Über Zeit 
und Umstände dieser Fassungen ist nichts bekannt. Sie blieben von den Vor-
instanzen unbeachtet. 

Die beiden westlichen Fassungen (vgl. via WebGIS-SZ > Umweltschutz/Lärm > 
Gewässerschutzkarte > gefasste Quelle mit dazugehörigen Datenblättern) wei-

13

sen die eine (westliche) drei Fassleitungen mit einem Ertrag von 15 l/min bis 
30 l/min, die andere (östliche) zwei Fassleitungen mit einem gleichen Ertrag auf, 
von den beiden östlichen die eine (westliche) eine Fassleitung mit einem Ertrag 
von 2 l/min bis 5 l/min, die andere (östliche) ebenfalls eine Fassleitung mit einem 
Ertrag von 3 l/min. Vergleichsweise kann auch die im nördlichen Bereich von 
KTN _02 gelegene Fassung erwähnt werden (vgl. obige Landeskarte 1:25'000) 
mit zwei Fassleitungen und einem Ertrag von 10 l/min bis 25 l/min. 

Die erheblichen Schwankungen der Quellergiebigkeiten auf tiefem Niveau wider-
spiegeln einerseits die Abhängigkeit von den Niederschlägen und das Fehlen ei-
ner kontinuierlich Wasser liefernden Quelle. Zum andern bestätigt sich die An-
nahme, dass sich das flächig über die Hänge abgeleitete Niederschlagswasser 
natürlicherweise in der Mulde sammelt(e) mit den erwähnten nachteiligen Folgen 
für die Bewirtschaftung und dem entsprechenden Bedürfnis nach einer Entwäs-
serung. 

3.5.1 Zutreffend ist, dass auf den Karten ab 1954 der vorliegend strittige Bach-
lauf nicht mehr verzeichnet ist. Hierbei handelt es sich nicht um ein gewisser-
massen singuläres Verschwinden aus dem Kartenwerk. Vielmehr fällt auf, wie 
der Beschwerdeführer selber festhält (Beschwerde S. 9), dass in der näheren 
(und weiteren) Umgebung - aber nicht nur - auch andere Bachläufe auf der Lan-
deskarte nicht mehr ausgewiesen sind (so z.B. östlich des Baugrunds-
tückes/G.________strasse Richtung Nordwesten; südlich des Fliegenbergs; 
ebenso im Bereich Meienberg [rund 800 m nordöstlich des Baugrundstücks; 
u.w.). Aus dem Verzicht auf die fortgesetzte Kartierung eines Gewässers kann 
nicht per se auf dessen Verschwinden oder Nichtexistenz geschlossen werden. 
Im konkreten Fall dürfte der Grund namentlich in der Eindolung des zwecks einer 
kontrollierten Entwässerung angelegten offenen Gräbchens gesehen werden. 

3.5.2 Den Luftbildern (swisstopo, swissimage Zeitreise; vgl. auch RR-act. II/03 
[Mail des Amtes für Gewässer vom 14.3.2024 mit Abdruck Luftbild 1932]) lässt 
sich das Gerinne nur vermutungsweise entnehmen (Aufnahmen ab 1932 bis 
1959); die Aufnahmen sind zu wenig aussagekräftig. Dies gilt auch für die Besto-
ckung, die allenfalls ansatzweise, aber kaum deutlich erkennbar ist. 

Der Beschwerdeführer anerkennt für die Aufnahme 1932 die Erkennbarkeit einer 
"leichte[n] Vertiefung in der geschlossenen Wiesenfläche". Im Verbund mit dem 
erwähnten Kartenmaterial sprechen auch mehr Argumente gegen eine Deutung 
als Fuss- und Fahrweg bzw. "Wiesenweg", dies namentlich angesichts der be-
reits damals in geringer Nähe verlaufenden Fahrwege sowie des auf den Karten 
bis 1952 ausgewiesenen (Fuss-)Weges, der auf dem Baugrundstück von der 

14

G.________strasse her zum grössten Teil auf den Luftaufnahmen ebenfalls er-
kennbar parallel zum Gerinne verläuft. Gleichwohl lässt sich aufgrund der Luftbil-
der insbesondere kein Rückschluss auf die Genese und die Qualifikation des 
möglichen Gerinnes als natürlich entstanden oder als künstlich angelegte Drai-
nage ziehen.

Wenn ab 1953 kein Rinnsal mehr erkennbar ist, spricht dies nur, wie auch die 
Vorinstanzen annehmen, dafür, dass es zwischen 1920 und 1953 eingedolt wor-
den sein muss.

3.6 Für eine künstliche Anlage des Gerinnes spricht einerseits die fotogra-
phisch dokumentierte seitlich angebrachte Sicherung des Gerinnes mit losen 
Bruchsteinen, welche gleichzeitig den seitlichen Zufluss des sich in der Mulde 
sammelnden Regenwassers ermöglichen. Anderseits scheinen auch die fünf 
Schächte mit den jeweiligen ebenfalls fotographisch dokumentierten Zuflussroh-
ren nur im Zusammenhang mit einer künstlichen Anlage im Rahmen der Eindo-
lung zwecks kontrollierter Entwässerung des fraglichen Geländes Sinn zu ma-
chen. Fraglich ist, ob aus in den Schächten angetroffenem Wasser auf eine mehr 
oder weniger stetige Wasserführung im Gerinne bzw. in der Dole geschlossen 
werden kann. Ebenfalls fraglich ist, ob der Schluss von Verfärbungen der Steine 
in der Dolung auf das regelmässige Vorhandensein von Wasser richtig ist (vgl. 
Aktennotiz vom 27.11.2023/rev. 19.12.2023 zur Begehung vom 20.11.2023 S. 4), 
nachdem die Eindolung bereits seit mehreren Jahrzehnten bestehen dürfte und 
nach der aus der Laiensphäre gewonnenen Erfahrung auch bloss ein feuchtes 
Umfeld zu Verfärbungen, Moosbildungen etc. führen kann. Soweit laut der Ge-
wässerfeststellung vom 11. März 2024 die "massive Sicherung der Ufer und der 
Sohle" als Indiz dafür gewertet wird, dass eine ständige Wasserführung vorliegt 
und Erosionen vorgebeugt werden soll, kann dem deshalb nicht gefolgt werden, 
weil sich in diesem Fall bereits in weit zurückliegender Zeit zwangsläufig ein klar 
erkennbares Bachbett hätte herausbilden müssen. Dies kann aufgrund der 
frühen Luftbilder jedoch nicht gesagt werden. 

3.7 Was die Wegführung des Wassers anbelangt, spricht nichts gegen die 
Richtigkeit der Darstellung des Beschwerdeführers, dass das jeweilige Wasser 
mittels der eingedolten und wesentlich geradlinigen Wasserführung drainagiert in 
den H.________bach eingeleitet wird. Diesbezüglich ist anzufügen, dass von den 
Vorinstanzen weder geltend gemacht wird noch aktenkundig ist, dass im 
H.________bach bis anhin Verschmutzungen festgestellt werden konnten, die 
zudem aus der D.________dole stammen müssten, soweit diese über das 
Grundstück des Beschwerdeführers führt. 

15

3.8 Zusammenfassend ist in Berücksichtigung des Kriterienkatalogs des Amtes 
für Gewässer Folgendes festzuhalten und sind folgende Schlüsse zu ziehen:

- Weder die Kartenwerke noch die historischen Luftbilder ergeben ein hinrei-
chend deutliches Bild.

- Auf der Siegfriedkarte ist im fraglichen Bereich ein Gerinne kartiert: dieses 
hat jedoch zwischen der Ausgabe von 1889 und derjenigen von 1920 berg-
wärts eine Erweiterung erfahren. Eine natürliche Erweiterung erscheint an-
hand der Topographie als wenig wahrscheinlich. Es ist vielmehr von einer 
künstlichen Anlage auszugehen, deren Sinn und Zweck nur in einer Han-
gentwässerung gesehen werden kann. 

- Der Verlauf der heutigen Eindolung entspricht zwar dem kartierten Verlauf. 
Diese Übereinstimmung hat jedoch wenig Aussagekraft hinsichtlich der Fra-
ge, ob es sich um ein natürliches Gerinne handelt oder ein von Hand erstell-
tes Gerinne zwecks Entwässerung des Geländes.

- Es fehlt eine Quelle und/oder ein mehr oder weniger definierbarer Anfangsbe-
reich des Gerinnes. 

- Aufgrund der Topographie (Tal/Mulde) lässt sich zwar durchaus ein gewisses 
Einzugsgebiet feststellen. Doch ist dieses Einzugsgebiet zu klein dimensio-
niert, als dass es zur Bildung eines Fliessgewässers mit permanenter Was-
serführung führen könnte. Hierfür sprechen auch die je geringen Ergiebigkei-
ten der vier Quellfassungen auf dem Grundstück. 

- Hingegen liegt es nahe, dass sich das Hangwasser - namentlich bei mehr 
oder weniger heftigen Niederschlägen - in der Talmulde sammelte und dies 
zwecks besserer Bewirtschaftung zur Anlegung eines Drainagegerinnes führ-
te. Wenn dieses anfänglich offen angelegt wurde, lässt sich dies mit den 
früheren (bescheidenen) technischen und ökonomischen Möglichkeiten ohne 
weiteres rechtfertigen. 

- Insofern war es auch sinnvoll, die bergwärtige Erweiterung des Gerinnes/ 
Drainage an eine bereits bestehende anzuknüpfen. 

- Die fünf Schächte (jeweils mit Einleitungsrohren) entlang der Eindolung kön-
nen nur die Funktion der Sammlung des Umgebungswassers und dessen 
Weiterleitung haben. Mit den aus Bruchsteinen gebildeten Seitenwänden der 
Eindolung wird die Durchlässigkeit für das zufliessende (auch versickerte) 
Hangwasser mit einfachen Mitteln gewährleistet. 

- Die Sohlenkonform ist vorliegend bzw. bei einem von Hand erstellten Gerinne 
als Abgrenzungskriterium ungeeignet. 

- Allein aufgrund des in den Schächten angetroffenen Wassers und der Verfär-
bung der Bruchsteine der Dole kann nicht auf eine stete Wasserführung ge-
schlossen werden. 

16

- Mit der eingedolten Wasserführung auf die andere Seite der 
G.________strasse und zurück kann auch der teilweisen Situierung des 
Baugrundstücks (und des Wohngebäudes) in der Gefahrenzone Rechnung 
getragen werden. Auch wenn die Ausscheidung von Gefahrenzonen neueren 
Datums ist, waren ältere Generationen mit den entsprechenden Naturgefah-
ren nicht weniger konfrontiert und für entsprechende Abwehrmassnahmen 
besorgt. 

Insofern kann insgesamt gesagt werden, dass die wohl einstmals künstliche An-
lage des Gerinnes und dessen spätere Eindolung vom Bemühen und Anliegen 
geprägt waren, der durch Regenfälle temporär erschwerten oder allenfalls gar 
verunmöglichten Bewirtschaftung des Grundstückes zu begegnen, indem das 
(Regen-)Wasser kontrolliert gesammelt und über bzw. durch das Grundstück bis 
in den H.________bach abgeführt wurde. Insofern muss auch gesagt werden, es 
sei dem "normalen" Kreislauf entzogen worden. 

Die Beschwerde erweist sich somit als begründet und ist gutzuheissen. Der an-
gefochtene RRB ist aufzuheben unter gleichzeitiger Feststellung, dass es sich 
bei der D.________dole auf dem Grundstück KTN _01 Altendorf nicht um ein 
Fliessgewässer im Sinne von Art. 2 GSchG handelt. 

3.9 Anzufügen ist, dass Art. 6 Abs. 1 GSchG untersagt, Stoffe, die Wasser ver-
unreinigen können, mittelbar oder unmittelbar in ein Gewässer einzubringen oder 
sie versickern zu lassen. Grundsätzlich geniessen alle Gewässer den gleichen 
Schutz. Dabei reicht aus, dass schädliche Stoffe durch Einbringung oder Versi-
ckerung mittelbar in Gewässer eingebracht werden, wozu auch Abwasserläufe 
zählen, welche in offene Gewässer führen (vgl. Hettich/Tschumi, in: Hettich/Jan-
sen/Norer, a.a.O., Art. 6 N 17 mit Hinweis u.a. auf BGE 101 IV 419 E. 5). 

4.1 Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des verwaltungs-
gerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen sowie 
Kosten der öffentlichen Verhandlung) sowie die Parteientschädigungen zu regeln 
und die Kosten und Entschädigungen des regierungsrätlichen Verfahrens neu zu 
verlegen. 

4.2.1 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten, Barauslagen und öffentliche Verhandlung) von insgesamt 
Fr. 3'000.-- werden dem Kanton Schwyz auferlegt (§ 72 Abs. 2 VRP). Der 
Gemeinderat hat weder verfügt (vgl. vorstehend Ingress lit. C) noch vorliegend 
einen Antrag gestellt oder sich in der Sache geäussert, weshalb ihm kein 
Kostenanteil aufzuerlegen ist. 

17

4.2.2 Gleichermassen hat der Kanton dem beanwalteten Beschwerdeführer für 
das verwaltungsgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung auszurichten. 
Diese wird in Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, der ordentlicherweise für das 
Honorar in Verfahren vor dem Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von 
Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht und in § 2 die Bemessungskriterien erwähnt, 
unter Ausübung des pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 2'500.-- (inkl. 
Barauslagen und MwSt) festgelegt.

4.3.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von Fr. 1'500.-- werden neu 
dem Kanton auferlegt. 

4.3.2 Dem bereits im regierungsrätlichen Verfahren beanwalteten Beschwerde-
führer ist für seine dortigen Aufwendungen sowie unter Beachtung der vorer-
wähnten Bemessungskriterien des GebTRA, der indes für die 
Rechtsmittelverfahren vor Verwaltungsbehörden einen Honorarrahmen von Fr. 
200.-- bis Fr. 4'800.- (§ 15 GebTRA) vorsieht, eine Parteientschädigung von 
insgesamt Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und MwSt) zu Lasten des Kantons 
zuzusprechen. Die Gemeinde trifft analog dem verwaltungsgerichtlichen 
Verfahren weder eine Kosten- noch eine Entschädigungspflicht. 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde sowie in Feststellung, dass es sich bei der 
D.________dole auf dem Grundstück KTN _01 Altendorf nicht um ein 
Fliessgewässer im Sinne von Art. 2 GSchG handelt, wird der angefochtene 
RRB Nr. 740/2024 vom 24. September 2024 aufgehoben. 

2.1 Die Kosten des regierungsrätlichen Verfahrens von Fr. 1'500.-- werden neu 
dem Kanton auferlegt.

2.2 Der Kanton hat dem beanwalteten Beschwerdeführer für das regierungsrät-
liche Verfahren neu eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 1'500.-- 
(inkl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

3.1 Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten, Barauslagen sowie Kosten der öffentlichen Verhandlung) 
von Fr. 3'000.-- werden dem Kanton auferlegt. Der Beschwerdeführer hat 
am 6. November 2024 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt, der 
ihm aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten ist. 

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3.2 Der Kanton hat dem Beschwerdeführer für das verwaltungsgerichtliche Ver-
fahren eine Parteientschädigung von Fr. 2'500.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt) zu bezahlen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- den Gemeinderat Altendorf (R)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- das Amt für Gewässer (EB)
- das Amt für Raumentwicklung (EB)
- und das Bundesamt für Umwelt BAFU, 3003 Bern (A). 

Schwyz, 28. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 

19

sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. April 2025