# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 931ecd1d-a6e2-547d-8f4b-60a5d5c93ae9
**Source:** Zürich Baurekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2004-02-24
**Language:** de
**Title:** Gestaltung und Einordnung bei baulicher Verdichtung.
**Docket/Reference:** BRKE II Nrn. 0033-0034/2004
**URL:** https://www.baurekursgericht-zh.ch/media/BRKE_II_0033-0034_2004_92.pdf

## Full Text

BRKE II Nrn. 0033 und 0034/2004 vom 24. Februar 2004 in BEZ 2004 Nr. 41

4. e) (...) Keine Besonderheit ist auch die Hanglage des Baugrundstücks. Bei fast 
allen Zürichseegemeinden stellen Hanglagen keine Ausnahme, sondern die Regel dar. 
Das Baugrundstück ist mithin nicht exponierter gelegen als ungezählte andere Parzellen 
oberhalb des Zürichsees. (...)

f) Zutreffend ist das Argument der Bauherrschaft, dass die Überbauungsstruktur an
den  Abhängen  oberhalb  des  Zürichsees  heterogen  sei.  Diese  Heterogenität  hat  sich 
gerade  in  den  letzten  Jahren  noch  merklich  verstärkt.  Der  kantonale  Gesetzgeber  hat 
der PBG-Revision des Jahres 1991 die bauliche Verdichtung als erklärtes Planungsziel 
zu  Grunde  gelegt.  Im  Rahmen  der  allmählichen  baulichen  Erneuerung  hat  die 
Verwirklichung der baulichen Verdichtung nunmehr punktuell eingesetzt. Das vorliegend 
angefochtene Vorhaben stellt diesbezüglich einen typischen (weiteren) Anwendungsfall 
dar.  In  einem  Gebiet,  das  zufolge  der  Festsetzung  kleinräumiger  Zonen  unter-
schiedlicher 
heterogene 
Überbauungsstruktur  aufweist,  soll  eine  Überbauung  realisiert  werden,  welche  die 
neuen  Nutzungsmöglichkeiten  vollumfänglich  ausschöpft.  Dass  die  bauliche 
Verdichtung  sowohl  aus  der  Nah- als  auch  aus  der  Fernsicht  erkennbar  sein  wird,  ist 
unter  diesen  Umständen  geradezu  unvermeidlich  und  stellt  für  sich  allein  keinen 
Einordnungsmangel dar.

Ausnützungsintensität 

ohnehin 

schon 

eine