# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9fd6e563-b0b8-5ef1-8315-abdfcf2d14a6
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-25
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 25.08.2025 II 2025 3
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2025-3_2025-08-25.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2025 3

Entscheid vom 25. August 2025 

Besetzung Dr.iur. Jeremias Fellmann, Vizepräsident
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________
Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. C.________,

Gegenstand Krankenversicherung (Leistungen; Rechtsverweigerung)

2

Sachverhalt:

A. A.________ und D.________ gelangten mit als "Beschwerde und Klage" 
bezeichneter Eingabe vom 20. Januar 2025 (Postaufgabe gleichentags) ans 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Aus der Eingabe ging die B.________ 
AG als Vorinstanz hervor. Gestützt darauf eröffnete das Verwaltungsgericht das 
vorliegende Verfahren II 2025 3 mit A.________ und D.________ und der Vorin-
stanz als Parteien. Mit der Beschwerde wurden dem Verwaltungsgericht diverse 
Anträge unterbreitet (vgl. VG-act. 1, S. 2, S. 4, S. 5, S. 7 und S. 10), die im We-
sentlichen verschiedene Verfügungen bzw. Beschwerden betrafen, die von der 
Vorinstanz aus der Sicht von A.________ und D.________ zu Unrecht nicht er-
lassen bzw. nicht behandelt worden waren.

Mit Verfügung vom 23. Januar 2025 wurden A.________ und D.________ darauf 
hingewiesen, dass die Beschwerdeschrift den Anforderungen von Art. 61 lit. b 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 i.V.m. § 38 des Verwaltungsrechtspfle-
gegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 6. Juni 1974 nicht genügt und bezüglich 
Antrag Ziff. 1 (betreffend die "vorenthaltenen, unterschlagenen und bewusst nicht 
erlassenen Verfügungen und Beschwerden") die konkreten Fälle bezeichnet 
werden müssten, in denen die Vorinstanz nach Auffassung von A.________ und 
D.________ zu Unrecht keine Verfügung erlassen hat. Weiter wurden 
A.________ und D.________ darauf hingewiesen, dass das Verwaltungsgericht 
für die Anträge Ziff. 2 und Ziff. 3 (betreffend strafrechtliches Verhalten) voraus-
sichtlich mangels Zuständigkeit nicht eintreten werden könne.

B. Im Nachgang zur Verfügung vom 23. Januar 2025 reichten A.________ 
und D.________ am 27. Februar 2025 (Postaufgabe: 28.2.2025) eine weitere, 
als "Rechtsverweigerungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerde. Ergänzungen 
zu unserer Beschwerde und Klage v. 20.1.2025" bezeichnete Eingabe ein. In der 
Eingabe verwiesen sie auf ihre "Beschwerde und Klage vom 20. Januar 2025" 
und die darin aufgeführten sechs Anträge, "die nun wohl oder übel reduziert und 
angepasst werden müssen" (VG-act. 5, S. 3). Sie unterbreiteten dem Verwal-
tungsgericht folgende Anträge:

"1. Die vorliegende Rechtsverweigerungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerde 
und Klage gegen die ‹Chranke Kasse› B.________ AG sei vollumfänglich gut-
zuheissen.

2. Eventualiter: Das kantonale Versicherungsgericht, also das nun angerufenen 
Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, soll die Straftaterfüllung nach Artikel 
79 des ATSG der über Jahre erfolgten Illegalitäten und weiteren Gesetzes-
übertretungen der beklagten B.________ überprüfen und entsprechend scharf 
rügen und sanktionieren.

3

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen, wie in Ziffer 4. und 9. aufgeführt 
und gefordert, zu Lasten und auf Kosten der Verursacher dieses Unrechts, al-
so der gesamten Beschwerdegegnerschaft (Bg), insbesondere der 
B.________ AG mit Hauptsitz in E.________ und ihrer Agentur in 
F.________."

C. Die Vorinstanz beantragt mit Beschwerdeantwort/Klageantwort vom 9. April 
2025, auf die Beschwerde/Klage sei nicht einzutreten. Sofern auf die Beschwer-
de/Klage eingetreten werde, sei sie abzuweisen, alles unter solidarischer gericht-
licher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der 
Beschwerdeführer 1 und 2.

Mit Eingabe vom 2. Mai 2025 rügen A.________ und D.________, dass ihnen 
die Vorinstanz auf ein Auskunfts- und Einsichtsgesuch vom 15. Januar 2025 im 
Wesentlichen bloss geschwärzte Dokumente zugestellt habe. Sie ersuchen das 
Verwaltungsgericht, "auch die iilegale und ungesetzliche Bearbeitung und Ver-
schleierung der Daten unseres Auskunfts- und Einsichtsgesuches zu reklamieren 
und zu verurteilen".

Am 9. Mai 2025 (Postaufgabe der Eingabe) nimmt A.________ zur Beschwerde-
antwort/Klageantwort vom 9. April 2025 Stellung, wobei er unter anderem die am 
VGE I 2017 102 vom 10. Januar 2018 beteiligten Verwaltungsrichter als befan-
gen ablehnt.

Mit Eingabe vom 20. Mai 2025 (Postaufgabe) reichen A.________ und 
D.________ eine weitere Stellungnahme ein und verlangen, die Vorinstanz an-
zuweisen, "die illegalen und ungesetzlichen […] Porti und Postschaltergebühren 
[…] raschmöglichst zurückzuzahlen."

Mit Eingabe vom 11. August 2025 (Postaufgabe) äussern sich A.________ und 
D.________ zur Parteistellung von D.________.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Vorab ist in Bezug auf die Parteien festzuhalten was folgt: Mit Schreiben 
vom 29. Juli 2025 wies der verfahrensleitende Richter A.________ und 
D.________ darauf hin, dass ihre Eingaben im Namen beider eingereicht, soweit 
ersichtlich allerdings sämtliche Eingaben allein von A.________ unterzeichnet 
worden seien. Er ersuchte sie, eine auf A.________ lautende Vollmacht von 
D.________ nachzureichen (vgl. VG-act. 23). Mit gemeinsam unterzeichneter 
Eingabe vom 11. August 2025 teilen A.________ und D.________ sinngemäss 
mit, dass lediglich A.________ Beschwerdeführer sei und D.________ "gar nicht 
primär-direkte Partei" sei (vgl. VG-act. 24). Sie sei bloss Mitglied der Familienpo-

4

lice gewesen, die mit der Vorinstanz abgeschlossen worden sei. D.________ 
hatte somit nie Beschwerdewillen und ist nicht Partei des vorliegenden Verfah-
rens. Daher gilt lediglich A.________ als Beschwerdeführer und ist ins Rubrum 
des vorliegenden Entscheids aufzunehmen.

1.2 In der Sache umstritten sind Ansprüche des Beschwerdeführers aus der 
obligatorischen Krankenversicherung (vgl. Art. 3 ff. Bundesgesetz über die Kran-
kenversicherung [KVG; SR 832.10] vom 18.3.1994). Das Verfahren richtet sich 
daher nach dem Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche-
rungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 (vgl. Art. 1 KVG).

1.2.1 Das Rechtspflegeverfahren ist in Art. 56 ff. ATSG geregelt. Gemäss Art. 57 
ATSG bestellt jeder Kanton zur Beurteilung von Beschwerden aus dem Bereich 
der Sozialversicherung ein Versicherungsgericht. Im Kanton Schwyz nimmt das 
Verwaltungsgericht diese Aufgabe wahr (vgl. § 24 Abs. 1 Einführungsgesetz zum 
Bundesgesetz über die Krankenversicherung [EGzKVG; SRSZ 361.100] vom 
19.9.2007; § 16 Abs. 2 lit. a Justizgesetz [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009).

1.2.2 Das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht als kantonales Versicherungs-
gericht richtet sich unter Vorbehalt des hier nicht einschlägigen Art. 1 Abs. 3 des 
Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, 
VwVG; SR 172.021) vom 20. Dezember 1968 nach kantonalem Recht. Gemäss 
Art. 61 ATSG muss es dabei den in dieser Bestimmung enthaltenen Anforderun-
gen des Bundesrechts genügen.

2. Nach Art. 61 lit. b Satz 1 ATSG muss eine Beschwerde eine gedrängte 
Darstellung des Sachverhaltes, ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung 
enthalten (vgl. auch § 38 Abs. 2 VRP).

2.1 Rechtsbegehren sind nach Treu und Glauben auszulegen, insbesondere 
im Lichte der dazu gegebenen Begründung. Eine sichtlich ungewollte oder unbe-
holfene Wortwahl der am Recht stehenden Person schadet ebenso wenig wie ei-
ne nicht geglückte oder rechtsirrtümliche Ausdrucksweise. Es genügt, wenn dem 
Rechtsmittel insgesamt entnommen werden kann, was die beschwerdeführende 
Person verlangt (vgl. BGE 147 V 369 E. 4.2.1; Urteil BGer 8C_62/2018 vom 
19.9.2018 E. 1.2.2, nicht publ. in: BGE 144 V 418, m.H.).

2.1.1 Mit Eingabe vom 20. Januar 2025 unterbreitete der Beschwerdeführer dem 
Verwaltungsgericht diverse (nach seiner eigenen Zählweise: sechs) Anträge. Mit 
Verfügung vom 23. Januar 2025 wurden der Beschwerdeführer darauf hingewie-
sen, dass insbesondere der Antrag Ziff. 1 den Anforderungen von Art. 61 lit. b 

5

ATSG nicht genügt und für die Anträge Ziff. 2 und Ziff. 3 die Zuständigkeit vor-
aussichtlich nicht gegeben ist (vgl. VG-act. 3). Der Beschwerdeführer hat darauf 
mit Eingabe vom 27. Februar 2025 reagiert. Bezüglich der "sechs Anträge" in der 
"Beschwerde und Klage vom 20. Januar 2025" führte er aus, dass diese "nun 
wohl oder übel reduziert und angepasst werden müssen" (VG-act. 5, S. 3). Sie 
würden (sich) "gegen die ‹Chranke Kasse› B.________ mit Hauptsitz in 
E.________ mit einer wie bereits im Titel aufgeführten ‹Rechtsverweigerungs- 
und Rechtsverzögerungsbeschwerde› [beschweren und klagen]" und kämen da-
her zu drei spezifisch aufgeführten Anträgen (vgl. im Einzelnen oben, Ingress 
lit. B).

2.1.2 Mit der Eingabe vom 27. Februar 2025 brachte der Beschwerdeführer zum 
Ausdruck, dass er seine Rechtsbegehren aus der Eingabe vom 20. Januar 2025 
reduziere und anpasse. Sein Anliegen bezeichnete er in der Eingabe vom 
27. Februar 2025 "klar, kurz und knapp" als "Rechtsverweigerungs- und Rechts-
verzögerungsbeschwerde". Zudem stellte er drei spezifische Rechtsbegehren 
(vgl. oben, Ingress lit. B). Vor diesem Hintergrund geht das Verwaltungsgericht 
nach Treu und Glauben davon aus, dass der Beschwerdeführer an den Anträgen 
aus der Eingabe vom 20. Januar 2025 nicht mehr festhält, soweit sie mit der Ein-
gabe vom 27. Februar 2025 nicht ausdrücklich aufrechterhalten wurden. In die-
sem Umfang ist das Verfahren demnach als gegenstandslos abzuschreiben (vgl. 
Art. 61 ATSG i.V.m. § 28 Abs. 1 lit. a VRP).

2.2 Mit Eingabe vom 18. Mai 2025 nimmt der Beschwerdeführer auf eine Mel-
dung aus der Konsumentenzeitschrift "Saldo" Bezug. Demnach könnten Kran-
kenversicherte darauf bestehen, dass ihnen Mitteilungen und Rechnungen der 
Krankenversicherer per Post und ohne Zuschlag zugestellt werden. Er verlangt in 
diesem Zusammenhang, die Vorinstanz anzuweisen, "die und seit 2023 zu Un-
recht abgeknöpften Beträge wieder raschmöglichst zurückzuzahlen".

2.2.1 Gemäss Art. 61 lit. b ATSG muss die Beschwerde ans kantonale Sozial-
versicherungsgericht ein Rechtsbegehren und eine kurze Begründung enthalten. 
Genügt sie diesen Anforderungen nicht, setzt das Versicherungsgericht der Be-
schwerde führenden Person eine angemessene Frist zur Verbesserung und ver-
bindet damit die Androhung, dass sonst auf die Beschwerde nicht eingetreten 
wird (vgl. BSK ATSG-Bollinger Art. 61 N 18 f.). Aus dem Antrag sollte sich mit 
hinreichender Deutlichkeit ergeben, inwiefern das Dispositiv der angefochtenen 
Verfügung abzuändern ist bzw. wie das Dispositiv des zu erlassenden Ent-
scheids lauten soll (vgl. VGE III 2022 63 vom 19.9.2022 E. 1.2.1).

6

2.2.2 Ob der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht mit der Eingabe vom 
18. Mai 2025 ein formelles Rechtsbegehren unterbreiten wollte, ist nicht restlos 
klar. Aus der Eingabe des Beschwerdeführers vom 18. Mai 2025 ergibt sich auch 
nicht konkret, welche Porti und Postschaltergebühren die Vorinstanz in unzuläs-
siger Weise vereinnahmt haben soll. Die entsprechenden Beträge sind weder 
beziffert noch in sachlicher und zeitlicher Hinsicht konkret umschrieben. Das gilt 
jedenfalls, soweit sie in der Beilage 2 zur Eingabe vom 18. Mai 2025 nicht kon-
kret aufgeführt sind (vgl. VG-act. 21/Beilage 2 [Schreiben vom 26.6.2023]). Die in 
Beilage 2 zur Eingabe vom 18. Mai 2025 aufgeführten Porti und Postschalterge-
bühren für die Prämienrechnungen März bis Juli 2023 waren bereits Gegenstand 
der Eingabe vom 27. Februar 2025 (vgl. VG-act. 2/Beilage 38 und unten, E. 4.2.2 
sowie E. 4.5). Im Übrigen genügt die Eingabe vom 18. Mai 2025 den Anforde-
rungen gemäss Art. 61 lit. b ATSG nicht. Dabei wurde der Beschwerdeführer vom 
Verwaltungsgericht bereits mit der Verfügung vom 23. Januar 2025 (VG-act. 3) 
darauf aufmerksam gemacht, dass er seine Anträge so präzise wie möglich for-
mulieren und seine Ansprüche klar und unmissverständlich bezeichnen müsse. 
Mithin war sich der Beschwerdeführer der diesbezüglichen Unzulänglichkeit sei-
ner Eingabe vom 18. Mai 2025 bewusst oder musste sich dieser jedenfalls be-
wusst sein. Eine Nachfristansetzung gemäss Art. 61 lit. b ATSG erübrigt sich bei 
dieser Ausgangslage. Soweit der Beschwerdeführer sein Anliegen gemäss Ein-
gabe vom 18. Mai 2025 als Rechtsbegehren verstanden haben wollte, ist darauf 
nicht einzutreten.

2.3 Mit Eingabe vom 9. Mai 2025 macht der Beschwerdeführer geltend, die am 
Entscheid VGE I 2017 102 vom 10. Januar 2018 beteiligten Verwaltungsrichter 
seien befangen. Seine Eingabe nimmt das Verwaltungsgericht als Ausstandsbe-
gehren im Sinne von § 135 JG entgegen. Der erwähnte Entscheid VGE I 2017 
102 vom 10. Januar 2018 betraf den Beschwerdeführer und erging unter Be-
teiligung der Verwaltungsrichter Dr.iur. Vital Zehnder (damals Vizepräsident), 
Dr.med. Urs Gössi und Dr.med. Pierre Lichtenhahn. Diese Gerichtsmitglieder bil-
den im vorliegenden Verfahren nicht Teil des Spruchkörpers. Das Ausstandsbe-
gehren erweist sich daher als gegenstandslos.

3. Aus Art. 61 lit. d ATSG und Art. 61 ATSG i.V.m. § 26 Abs. 1 VRP ergibt 
sich, dass das Verwaltungsgericht das Recht von Amtes wegen anzuwenden hat 
(vgl. BGE 144 V 153 E. 4.2.2 [zu Art. 61 lit. d ATSG]). Die Rechtsanwendung von 
Amtes wegen erstreckt sich auch auf die Prüfung, ob die Voraussetzungen für 
eine Sachverfügung oder einen Sachentscheid erfüllt sind (vgl. Art. 61 ATSG 
i.V.m. § 27 VRP). Das Verwaltungsgericht hat in diesem Rahmen insbesondere 

7

zu prüfen, ob es zur Beurteilung der strittigen Angelegenheit zuständig und das 
ergriffene Rechtsmittel zulässig ist (vgl. § 27 Abs. 1 lit. a und lit. e VRP).

3.1 Mit Antrag Ziff. 2 seiner Eingabe vom 27. Februar 2025 verlangt der Be-
schwerdeführer eine Überprüfung der "über Jahre erfolgten Illegalitäten und wei-
teren Gesetzesübertretungen der beklagten B.________" nach Art. 79 ATSG. Bei 
Art. 79 ATSG mit der Überschrift "Strafbestimmungen" handelt es sich im We-
sentlichen um eine Verweisungsnorm (vgl. Art. 79 Abs. 1 ATSG; BSK ATSG-
Taormina/Stamm, Art. 79 N 1), die ausserdem die Kantone für die Strafverfol-
gung als zuständig bezeichnet (vgl. Art. 79 Abs. 2 ATSG). Im Kanton Schwyz ob-
liegt die Strafverfolgung indes nicht dem Verwaltungsgericht (vgl. § 5 Abs. 1 JG). 
Das Verwaltungsgericht ist für die Behandlung von Antrag Ziff. 2 demnach nicht 
zuständig, sodass darauf nicht eingetreten werden kann. Eine Weiterleitung an 
die zuständige Instanz im Sinne von § 10 Abs. 3 VRP drängt sich dabei nicht auf, 
da unklar ist, welche Strafverfolgungsbehörde für die behaupteten Widerrecht-
lichkeiten örtlich zuständig sein könnte, zumal der Beschwerdeführer neben 
Handlungen der B.________ am Hauptsitz in E.________ auch solche in der 
Agentur in F.________ anführt und selbst in G.________ wohnhaft ist (vgl. VGE 
III 2023 11 vom 30.1.2023 E. 3.3). Ebenso wenig sieht sich das Verwaltungsge-
richt gestützt auf § 110 JG zu einer Anzeige verpflichtet, da aufgrund der Akten-
lage ein hinreichender Tatverdacht auf von Amtes wegen zu verfolgende Verge-
hen oder Verbrechen nicht gegeben ist (vgl. VGE III 2022 80 vom 26.10.2022 
E. 3.1.1). Dem Antrag Ziff. 2 ist auch unter diesem Blickwinkel keine Folge zu 
leisten.

3.2 Mit Eingabe vom 2. Mai 2025 (vgl. VG-act. 15) leitet der Beschwerdeführer 
dem Verwaltungsgericht verschiedene Datenschutzberichte weiter (vgl. VG-
act. 16), die ihnen die Vorinstanz nach einer entsprechenden Anfrage vom 
15. Januar 2025 zugestellt hat. Er rügt, dass ein Grossteil der Dokumente voll-
kommen eingeschwärzt sei und macht auch in diesem Zusammenhang eine 
Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung geltend.

3.2.1 Unter einem datenschutzrechtlichen Blickwinkel gilt die Vorinstanz im Be-
reich der obligatorischen Krankenversicherung als Bundesorgan im Sinne von 
Art. 5 lit. i i.V.m. Art. 2 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes über den Datenschutz 
(DSG; SR 235.1) vom 25. September 2020 (vgl. BSK DSG-Drechsler Art. 2 N 11; 
BSK DSG-Blechta/Dal Molin/Wesiak-Schmidt Art. 5 N 176; BGE 149 V 29 
E. 5.3.2; 133 V 359 E. 6.4). Der Vorinstanz kommt in diesem Rahmen ausserdem 
die Befugnis zu, Verfügungen zu erlassen (vgl. Art. 1 Abs. 1 und Art. 80 KVG 
i.V.m. Art. 49 und Art. 51 ATSG). Entsprechend unterliegt sie bei der Bearbeitung 

8

von Personendaten den öffentlich-rechtlichen und nicht den privatrechtlichen Be-
stimmungen des Datenschutzgesetzes (Art. 40 DSG 'e contrario'; BSK DSG-
Drechsler, Art. 2 N 13; BSK DSG-Stöckli/Grüninger, Art. 40 N 3). Das Verfahren 
bei strittigen datenschutzrechtlichen Ansprüchen richtet sich folglich nach dem 
VwVG (vgl. Art. 41 Abs. 6 DSG).

3.2.2 Soweit obligatorische Krankenversicherungen im Sinne von Art. 5 VwVG 
über datenschutzrechtliche Ansprüche verfügen, ohne dass ein konkreter Zu-
sammenhang zu einem sozialversicherungsrechtlichen Leistungsanspruch be-
steht, handelt es sich nicht um eine Streitigkeit aus dem Bereich der Sozialversi-
cherung im Sinne von Art. 57 ATSG, die in die sachliche Zuständigkeit des kan-
tonalen Versicherungsgerichts fällt (vgl. BVR 2004 S. 428, S. 430 ff.). Zur Beur-
teilung derartiger Streitigkeiten ohne konkreten Zusammenhang zu einem sozial-
versicherungsrechtlichen Leistungsanspruch auf dem Gebiet des Datenschutz-
rechts ist das Bundesverwaltungsgericht zuständig, was sich aus Art. 31 i.V.m. 
Art. 32 Abs. 2 lit. b und Art. 33 lit. h des Bundesgesetzes über das Bundesver-
waltungsgericht (VGG; SR 173.32) vom 17. Juni 2005 ergibt. Danach beurteilt 
das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 
VwVG von Organisationen ausserhalb der Bundesverwaltung, die in Erfüllung 
der ihnen übertragenen, öffentlich-rechtlichen Aufgaben des Bundes verfügen 
(vgl. Urteil BVGer A-6067/2008 vom 30.3.2009 E. 1.1). Nichts anderes gilt, wenn 
nicht der Erlass einer Verfügung gemäss Art. 5 VwVG, sondern dessen rechts-
widrige Verweigerung oder Verzögerung im Streit steht (vgl. Art. 46a VwVG; 
BVR 2004 S. 428, S. 430 ff.).

3.2.3 Nach der Aktenlage machte der Beschwerdeführer mit seiner Anfrage vom 
15. Januar 2025 datenschutzrechtliche Einsichts- und Auskunftsansprüche ge-
genüber der Vorinstanz geltend (vgl. auch VG-act. 9). Jedenfalls verweist er in 
seiner Eingabe vom 2. Mai 2025 auf ein "Dateneinsichts- und Auskunftsbegeh-
ren" und erwähnt, dass er "mit offiziellem Formular" und "mit Warnung bzgl. den 
bevorstehenden ‹Freuden des Strafrechts›" ein "Auskunftsbegehren […] gestellt" 
hätte. Einen konkreten Zusammenhang seines Auskunftsbegehrens vom 15. Ja-
nuar 2025 mit den angeblichen Verzögerungen beim Erlass von Verfügungen 
bzw. der Behandlung von Beschwerden, die er mit seiner Eingabe vom 20. Ja-
nuar 2025 rügt, stellt der Beschwerdeführer nicht her. Im Gegenteil differenziert 
er in seiner Eingabe vom 2. Mai 2025 selbst zwischen der "Rechtsverweige-
rungs- und Rechtsverzögerungsbeschwerde und Klage" einerseits und der "iile-
gale[n] und ungesetzliche[n] Bearbeitung und Verschleierung der Daten" ande-
rerseits (vgl. VG-act. 15). Zu beachten ist ausserdem, dass die Anfrage an die 
Vorinstanz vor der Einleitung des vorliegenden Verfahrens erfolgte, das erst mit 

9

der Eingabe vom 20. Januar 2025 seinen Lauf nahm. Bei dieser Ausgangslage 
weist das Auskunftsbegehren vom 15. Januar 2025 an die Vorinstanz keinen hin-
reichenden Zusammenhang zu einem sozialversicherungsrechtlichen Leistungs-
anspruch im Sinne von Art. 57 ATSG auf. Für das in der Eingabe vom 2. Mai 
2025 gestellte Begehren ist das Verwaltungsgericht sachlich nicht zuständig, so-
dass darauf nicht einzutreten ist.

3.3 Die Vorinstanz macht geltend, auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführer 
könne insgesamt nicht eingetreten werden. Gemäss Art. 61 lit. b ATSG i.V.m. 
§ 38 Abs. 1 und Abs. 2 VRP dürften Rechtsmitteleingaben weder ungebührlichen 
Inhalts noch weitschweifig oder schwer lesbar sein. Die Eingaben des Be-
schwerdeführers seien ungebührlich, weitschweifig und unverständlich. Er würde 
die Justiz, Drittpersonen und Mitarbeitende der Beschwerdegegnerin beleidigen. 
Es könne nicht angehen, dass sich Rechtssuchende wiederholt und in massiver 
Weise im Ton vergreifen würden. Auf solch ungebührliches Verhalten sei mit ei-
nem Nichteintretensentscheid zu reagieren.

3.3.1 Die Rechtsmitteleingabe ist der zuständigen Rechtsmittelinstanz im Doppel 
einzureichen. Sie darf weder ungebührlichen Inhalts noch weitschweifig oder 
schwer lesbar sein. Die Eingabe muss einen Antrag, eine Begründung, die An-
gabe der Beweismittel und die Unterschrift der Partei oder ihres Vertreters ent-
halten (§ 38 Abs. 1 und 2 VRP). Genügt eine Beschwerdeeingabe den Anforde-
rungen nicht, und erweist sich das Rechtsmittel nicht als offensichtlich unzuläs-
sig, so wird der Partei eine Frist unter Androhung der Rechtsfolgen zur Verbes-
serung oder Ergänzung angesetzt (§ 39 Abs. 1 VRP). Kommt die Partei der Auf-
forderung nicht nach, wird auf das Rechtsbegehren nicht eingetreten, wenn sich 
der Mangel auf den Antrag, die Bezeichnung der angefochtenen Verfügung oder 
des Entscheids oder auf die Unterschrift bezieht oder wenn die Begründung fehlt 
(§ 39 Abs. 2 VRP). Werden andere Mängel nicht behoben, so bleibe die Eingabe 
unbeachtet und die Behörde entscheidet aufgrund der Akten (§ 39 Abs. 3 VRP).

3.3.2 Eingaben an das Verwaltungsgericht können gestützt auf § 38 Abs. 1 i.V.m. 
§ 39 Abs. 1 VRP zur Verbesserung zurückgewiesen werden, wenn sie unwahre 
Tatsachen, ehrenrührige Behauptungen oder Feststellungen enthalten, die in ih-
rer Schärfe nicht notwendig sind (vgl. VGE II 2010 90 vom 26.1.2012 E. 2.2). 
Ungebührlich sind Ausführungen namentlich, wenn sie die Würde von Verfah-
rensbeteiligten missachten oder verleumderische, beleidigende Verunglimpfun-
gen enthalten (vgl. Nyffenegger, in: Auer/Müller/Schindler, Kommentar VwVG, 
Art. 60 N 4; OFK VwVG-Wiederkehr/Meyer/Böhme, Art. 60 N 3). Bei der Beurtei-
lung, ob sich prozessuale Äusserungen als ungebührlich erweisen, ist unter dem 

10

Blickwinkel der Meinungsäusserungsfreiheit (Art. 16 BV) ein strenger Massstab 
anzulegen (vgl. OFK VwVG-Wiederkehr/Meyer/Böhme, Art. 60 N 4; Nyffenegger, 
a.a.O., Art. 60 N 4). Bei Laien ist dabei ausserdem zu beachten, dass sie als Di-
rektbetroffene gegebenenfalls aus Enttäuschung unangebracht reagieren (vgl. 
VGE II 2010 90 vom 26.1.2012 E. 1.2). Ob Eingaben im Sinne von § 39 VRP als 
ungebührlich zur Verbesserung zurückzuweisen sind, beurteilt sich dabei anhand 
der Eingaben ans Verwaltungsgericht selbst und nicht gestützt auf allfällige Äus-
serungen in den Beilagen zu einer Beschwerde.

3.3.3 Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass sich der Beschwerdeführer 
in der Eingabe vom 20. Januar 2025 teilweise im Ton vergriffen hat. Das trifft je-
denfalls zu, soweit er die Vorinstanz als "menschenverachtend" bezeichnet und 
ihr "grosse kriminelle Energie" zuschreibt. Die Eingabe wurde jedoch mit Verfü-
gung vom 23. Januar 2025 zur Verbesserung zurückgewiesen. In der Eingabe 
vom 27. Februar 2025 wird die Vorinstanz zwar (wiederum) als "‹Chranke Kas-
se›" sowie als "krude insuffizient" und ihr Verhalten als "illegal[]" bezeichnet. Mit 
Vernehmlassung vom 10. Mai 2025 äusserte sich der Beschwerdeführer sodann 
herablassend über den Internetauftritt des Rechtsvertreters der Vorinstanz. All 
diese Äusserungen des Beschwerdeführers sind weder sachbezogen noch sind 
sie ihrer Sache dienlich. Die Äusserungen sind auch nicht mit einem respektvol-
len und von Anstand geprägten Umgangston vereinbar. Der Beschwerdeführer 
ist daher aufgefordert, sich im Ton zu mässigen, zumal er selbst kaum dergestalt 
qualifiziert werden will, wie er es seinerseits der Vorinstanz zumutet. Die Äusse-
rungen des Beschwerdeführers in der verbesserten Eingabe vom 27. Februar 
2025 gehen entgegen der Auffassung der Vorinstanz allerdings nicht so weit, 
dass auf das Rechtsmittel schlechterdings nicht eingetreten werden könnte. Das 
gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die Äusserungen in erster Linie 
gegen die Vorinstanz richten. Als juristische Person geniesst sie gemäss Art. 28 
ZGB zwar ebenfalls Schutz vor Ehrverletzungen (vgl. BGE 138 III 337 E. 6.1). Im 
prozessualen Rahmen ist allerdings nicht jede (potenziell) ehrverletzende Äusse-
rung mit einem Nichteintreten zu sanktionieren, zumal dies unter Umständen ein-
schneidende Folgen - insbesondere den Verlust von ausgewiesenen Rechten - 
haben kann und der Vorinstanz bei Bedarf andere Rechtsbehelfe zur Verfügung 
stehen, um sich gegen persönlichkeitsverletzende Äusserungen zur Wehr zu 
setzen. Dem Einwand der Vorinstanz ist insoweit nicht stattzugeben.

4. Zu prüfen bleibt, inwieweit der Beschwerdegegnerin eine Rechtsverweige-
rung bzw. -verzögerung vorzuwerfen ist.

11

4.1 Gemäss Art. 56 Abs. 2 i.V.m. Art. 58 Abs. 1 ATSG kann beim kantonalen 
Versicherungsgericht Beschwerde erhoben werden, wenn der Versicherungsträ-
ger entgegen den Begehren der betroffenen Person keine Verfügung oder keinen 
Einspracheentscheid erlässt. Art. 56 Abs. 2 ATSG bezieht sich auf die Sachver-
halte der Rechtsverzögerung und der Rechtsverweigerung. Einen Anspruch auf 
Beurteilung innert angemessener Frist verleiht auch Art. 29 Abs. 1 Bundesver-
fassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) vom 18. April 
1999. Die Bestimmung verankert den Grundsatz des Beschleunigungsgebots 
und verbietet die ungerechtfertigte Verzögerung oder Verweigerung einer Verfü-
gung oder eines Entscheids (vgl. Urteil BGer 8C_210/2013 vom 10.7.2013 E. 2.1; 
VGE I 2024 85 vom 4.7.2025 E. 2.1). Die Beschwerde wegen Rechtsverzöge-
rung oder -verweigerung kann grundsätzlich jederzeit erhoben werden, sie ist 
mithin nicht fristgebunden (vgl. BSK ATSG-Fleischanderl/Lendfers, Art. 56 N 38 
f.). Rechtsverzögerung liegt vor, wenn ein Versicherungsträger ein Verfahren 
nicht innert angemessener Frist abschliesst. Von Rechtsverweigerung ist auszu-
gehen, wenn der Versicherungsträger eine Amtshandlung, zu der er verpflichtet 
ist, nicht vornimmt. Die betroffene Person muss also einen Anspruch auf Be-
handlung ihrer Begehren haben, damit eine Rechtsverweigerung vorliegen kann 
(vgl. BGE 141 I 172 E. 5.2; Urteil BGer 9C_548/2014 vom 19.2.2015 E. 3; VGE 
I 2024 85 vom 4.7.2025 E. 2.2). Bei einer Beschwerde wegen Rechtsverzöge-
rung oder Rechtsverweigerung liegt regelmässig kein eigentliches Anfechtungs-
objekt vor. Streitgegenstand der Rechtsverweigerungs- und Rechtsverzöge-
rungsbeschwerde bildet ausschliesslich die Frage, ob eine solche Verweigerung 
oder Verzögerung vorliegt. Über materielle Rechte und Pflichten ist in diesem 
Verfahren nicht zu befinden (vgl. Urteile BGer 8C_643/2023 vom 19.4.2024 
E. 7.2; 9C_405/2017 vom 3.8.2017 E. 2.2; VGE I 2024 85 vom 4.7.2025 E. 2.3).

4.2.1 Nach dem oben Dargelegten (vgl. oben, E. 2.1) hat der Beschwerdeführer 
den Streitgegenstand mit Eingabe vom 27. Februar 2025 reduziert. Soweit er in 
seiner Eingabe weiterhin pauschal auf "mindestens 78" Fälle verweist, in denen 
die Vorinstanz seinen "Wünschen, Rückforderungsanträgen, Aufforderungen, 
Nachfragen, Nachstossen, Mahnungen, angeforderten Rechtsmittelbelehrungen, 
Einsprachen und Beschwerden" keine Folge geleistet habe (vgl. VG-act. 5, S. 3 
Rz. 2), ist darauf nicht weiter einzugehen: Wie bereits mit der Verfügung vom 
23. Januar 2025 (VG-act. 3) dargelegt, ist es auch im Rahmen des Untersu-
chungsgrundsatzes und der Rechtsanwendung von Amtes wegen (vgl. Art. 61 
lit. c und lit. d ATSG) nicht Aufgabe des Verwaltungsgerichts, in der Begründung 
oder in den umfangreichen Beilagen nach möglichen Fällen von Rechtsverzöge-
rung und Rechtsverweigerung durch die Vorinstanz zu suchen. Insoweit genügt 

12

die Begründung der Beschwerdeführer den Anforderungen von Art. 61 lit. b 
ATSG nicht (vgl. dazu oben, E. 2.2).

4.2.2 Konkret Bezug auf behauptete Unterlassungen der Vorinstanz nimmt der 
Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 27. Februar 2025 auf Seite 2 in Rz. 4 
(Beilagen 20 bis 23) und Rz. 7 (Beilagen 68 bis 74, Beilagen 65 bis 67, Beilagen 
58 bis 64) sowie auf Seite 5 in Rz. 8 (Beilagen 30 bis 36 sowie 38; vgl. VG-
act. 5). Dabei macht der Beschwerdeführer hauptsächlich geltend, es gebe 
Ausstände aus Rückforderungen und die Vorinstanz habe darüber entgegen sei-
nen Anträgen keine anfechtbare Verfügung erlassen. Die entsprechenden Unter-
lagen haben Folgendes zum Gegenstand (vgl. VG-act. 2):

Beilagen 20 bis 23

Korrespondenz zwischen dem Beschwerdeführer und dem Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz im Zeitraum vom 2. bis 14. Dezember 2023.

Beilagen 30 bis 32

Korrespondenz des Beschwerdeführers an die Vorinstanz im Zusammenhang mit 
einer Hausarztrechnung über Fr. 111.--. Am 18. September 2023 moniert der Be-
schwerdeführer eine "irrwitzige, absurde und abstruse" Leistungsabrechnung der 
Vorinstanz.

Beilagen 33 und 35

Der Beschwerdeführer erinnert am 3. August 2023 daran, dass er am 26. Juni 
2023 um zwei Prämienrechnungen für die Monate Juni und Juli 2023 "ohne die il-
legalen und gesetzlichen Postschaltergebühren" gebeten habe.

Beilage 34

Der Beschwerdeführer schreibt am 26. Juli 2023 der H.________ AG und fordert 
sie auf, Rechnungen für Laboranalysen direkt der Vorinstanz zuzustellen.

Beilage 36

Der Beschwerdeführer macht am 14. Juli 2023 geltend, eine Leistungsabrechnung 
(Abrechnung Nr. ____) sei nicht korrekt. Die Kosten für die Jahreskontrolle bei der 
Neurologin Dr. I.________ würden zur Grundversorgung gehören.

Beilage 37

Schreiben des Beschwerdeführers, mit der er sich auf ein Schreiben der Vor-
instanz vom 10. Juli 2023 bezieht.

Beilage 38

Der Beschwerdeführer gelangt mit Schreiben vom 26. Juni 2023 an die Vorinstanz 
und moniert, dass

- für die Erhebung von Postschaltergebühren keine Begründung abgegeben 
worden sei;

- eine Einsprache gegen eine Verfügung vom 22. März 2017 noch nicht behan-
delt worden sei;

13

- die Vorinstanz im Zusammenhang mit seinen Rückforderungsanträgen vom 
28. Dezember 2017, 2. Februar 2018, 9. Juni 2021 sowie 1. Juni 2022 und 
7. November 2022 über den Betrag von insgesamt Fr. 8'888.-- keine anfecht-
bare Verfügung erlassen habe; und

- die Vorinstanz seit 2015 mehrmals gegen seinen Anspruch auf rechtliches 
Gehör verstossen habe.

Beilage 58

Der Beschwerdeführer gelangt mit Schreiben vom 13. Dezember 2018 an die Vor-
instanz und rügt, dass

- in Beantwortung seines Schreibens vom 28. Dezember 2017 keine Verfügung 
erlassen worden sei;

- verschiedene Rückforderungen (vom 14.8.2015, 29.1.2016, 14.3.2016, 
22.3.2016, 31.5.2016, 7.9.2016, 21.9.2016, 9.1.2017, 6.1.2018, 11.6.2018 und 
5.12.2018) ausstehend seien;

- entgegen seinem Schreiben vom 2. Februar 2018 zu den Rückforderungen 
vom 21. August 2015 und 22. März 2016 keine anfechtbare Verfügung erlas-
sen worden sei;

- entgegen seinem Schreiben vom 2. Februar 2018 zur Rückforderung vom 
6. Januar 2018 keine anfechtbare Verfügung erlassen worden sei;

- entgegen seinem Schreiben vom 3. Februar 2018 zur Rückforderung vom 
28. Dezember 2017 keine anfechtbare Verfügung erlassen worden sei.

Beilage 59

Schreiben der Ehefrau des Beschwerdeführers an die Vorinstanz vom 5. Dezem-
ber 2018 mit Rückforderungsantrag für einen Betrag von Fr. 397.65.

Beilagen 60 bis 64

Schreiben der Vorinstanz an den Beschwerdeführer, in dem sie den Eingang zwei-
er Schreiben vom 2. und 3. August 2018 bestätigt, mit denen bezüglich eines 
Rückforderungsantrags vom 6. Januar 2018 der Erlass einer anfechtbaren Verfü-
gung verlangt wurde. Bei den Beilagen 61 bis 63 handelt es sich um Kopien der 
betreffenden Schreiben vom 2. und 3. August 2018, mit denen der Beschwerdefüh-
rer eine anfechtbare Verfügung betreffend Rückforderungsanträge vom 6. Januar 
2018, 2. Februar 2018 und 3. Februar 2018 verlangt hatte. Die Beilage 64 ist einen 
Rückforderungsantrag vom 11. Juni 2018 betreffend Behandlung im J.________ 
Kantonsspital vom 9. April 2018.

Beilagen 65 bis 67

Schreiben des Beschwerdeführers an die Ombudsstelle Krankenversicherung vom 
6. und 12. April 2018.

Beilagen 68 bis 73

Schreiben des Beschwerdeführers an die Vorinstanz vom 2. und 3.  Februar 2018, 
mit denen sie eine anfechtbare Verfügung zu den Rückforderungsanträgen vom 
28. Dezember 2017, 6. Januar 2018 sowie vom 21. August 2015 und 21. März 
2016 verlangten. Bei den Beilagen 71 bis 73 handelt es sich um Rückforderungs-
anträge vom 6. Januar 2018, 28. Dezember 2017 und 29. Dezember 2017.

14

Beilage 74

Schreiben des Beschwerdeführers an die Vorinstanz vom 6. November 2017, mit 
dem er eine Zusammenstellung zu den seit August 2015 eingereichten Rückforde-
rungsanträgen sowie eine Zusammen- bzw. Aufstellung samt Zahlungsanweisun-
gen der seit August 2016 erfolgten Zahlungen wünscht, weil er den Überblick ver-
loren hätte.

4.3 In ihrer Beschwerdeantwort/Klageantwort stellt sich die Vorinstanz auf den 
Standpunkt, der Beschwerdeführer würde in der Eingabe vom 20. Januar 2025 
nicht behaupten, es seien Verfahren hängig, in denen die Vorinstanz noch einen 
Entscheid fällen müsse. Er würde pauschal geltend machen, die Vorinstanz habe 
Verfügungen unterschlagen und Rechtsmittelbelehrungen unterlassen. Wann 
und in welchem Zusammenhang diese Unterlassungen stattgefunden hätten, 
werde nicht ausgeführt (vgl. VG-act. 10, S. 4 Rz. 15). In der Ergänzung vom 
27. Februar 2025 werde erneut bloss pauschal von Unterlassungen gesprochen 
(vgl. VG-act. 10, S. 4 Rz. 16). Der Beschwerdeführer sei bei der Vorinstanz obli-
gatorisch gegen Krankheit versichert gewesen. Im Jahr 2016 habe der Be-
schwerdeführer die Kostenübernahme für eine Zahnbehandlung geltend ge-
macht. Die Kostenübernahme sei von der Vorinstanz mittels Verfügung verwei-
gert worden, was auf entsprechende Einsprache hin bestätigt und vom Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid VGE I 2017 102 geschützt wor-
den sei. Im Schreiben vom 26. Juni 2023 (VG-act. 2/Beilage 38) würde der Be-
schwerdeführer wiederum dieses Verfahren thematisieren und behaupten, es 
seien weitere Forderungen offen, nämlich Fr. 1'042.-- für Kosten aus dem Jahr 
2015. Eine solche Rückforderung wäre längst verjährt. In dem Schreiben vom 
26. Juni 2023 würden weitere Ansprüche auf Rückforderungen aufgeführt, ohne 
dass näher begründet werde, welcher Art die angeblichen Ansprüche waren. Ei-
ne Rechtsverweigerung oder -verzögerung seitens der Vorinstanz habe nie statt-
gefunden. Im Jahr 2015 habe der Beschwerdeführer die Kostenübernahme für 
das Medikament K.________ geltend gemacht. Am 23. November 2025 (recte: 
23.11.2015; vgl. VG-act. 11) habe die Vorinstanz eine ablehnende Verfügung er-
lassen, was mit Einspracheentscheid vom 8. März 2016 bestätigt wurde. Dieser 
Entscheid sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Es seien dies die Fälle, 
die vom Beschwerdeführer in der Eingabe erneut thematisiert würden. Die Ver-
fahren seien alle längst rechtskräftig erledigt. Allfällige andere Ansprüche wären 
verjährt. Daher sei die Beschwerde abzuweisen, selbst wenn darauf einzutreten 
wäre.

4.4 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz be-
herrscht. Danach hat das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollstän-
dige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Die Verwaltung 

15

als verfügende Instanz und - im Beschwerdefall - das Gericht dürfen eine Tatsa-
che nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt 
sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das 
Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten 
Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Rich-
terin haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen 
möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (vgl. BGE 
144 V 427 E. 3.2; 138 V 218 E. 6).

4.5 Gestützt auf die Eingaben des Beschwerdeführers und die angerufenen 
Beilagen ist für das Verwaltungsgericht nach dem Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit über weite Strecken nicht erkennbar, inwiefern er der 
Vorinstanz konkrete Begehren unterbreitet hat, die eine rechtsförmige Behand-
lung erheischen würden, oder er einen Rechtsanspruch auf Behandlung ihrer An-
liegen durch die Vorinstanz hätte. Dies gilt namentlich, soweit

- der Beschwerdeführer auf Korrespondenz mit dem Verwaltungsgericht des 
Kantons Schwyz verweist (VG-act. 2/Beilagen 20 bis 23). Der entsprechende 
Austausch betraf eine allgemeine, generelle Auskunft im Hinblick auf die Zu-
ständigkeit des Verwaltungsgerichts und allfällige Rechtsmittel gegen Rechts-
verweigerung und -verzögerung;

- der Beschwerdeführer der H.________ AG mitteilte, sie solle Rechnungen di-
rekt der Vorinstanz zustellen (VG-act. 2/Beilage 34). Adressatin dieser Korre-
spondenz war nicht die Vorinstanz, sondern eine Leistungserbringerin;

- der Beschwerdeführer ein Schreiben einreicht, mit dem er auf eine Rückmel-
dung der Vorinstanz vom 10. Juli 2023 reagiert (VG-act. 2/Beilage 37);

- der Beschwerdeführer pauschal behauptet, die Vorinstanz habe für die Erhe-
bung von Postschaltergebühren keine Begründung abgegeben und pauschal 
einen mehrfachen Verstoss gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör seit 
2015 moniert (VG-act. 2/Beilage 38). Diesbezüglich ist weder geltend gemacht 
noch ersichtlich, unter welchem Titel der Beschwerdeführer einen Rechtsan-
spruch gegenüber der Vorinstanz auf Erläuterungen zur Erhebung von Post-
schaltergebühren haben könnte. Ebensowenig ist ersichtlich oder substanzi-
iert dargetan, worin die konkreten Gehörsverletzungen durch die Vorinstanz 
liegen sollen;

- der Beschwerdeführer am 6. und 12. April 2018 an die Ombudsstelle Kran-
kenversicherung gelangte (VG-act. 2/Beilagen 65 bis 67). Rechtliche An-
sprüche, die einer Beurteilung durch die Ombudsstelle harrten, sind weder er-

16

sichtlich noch dargetan, zumal die Ombudsstelle vom Beschwerdeführer im 
vorliegenden Verfahren nicht ins Recht gefasst wurde;

- der Beschwerdeführer am 6. November 2017 an die Vorinstanz gelangte und 
um eine Zusammenstellung der seit August 2016 erfolgten Zahlungen bzw. 
Rückforderungsanträge ersuchte (VG-act. 2/Beilage 74). Dabei handelt es 
sich um Informationen, die entweder vom Beschwerdeführer selbst stammten 
(Rückforderungsanträge) oder für die jedenfalls nicht geltend gemacht ist, 
dass sie dem Beschwerdeführer nicht bereits im Rahmen von Leistungsab-
rechnungen zur Verfügung gestellt worden waren (Angaben zu erfolgten Zah-
lungen). Eine rechtliche Grundlage, gestützt auf die vom Beschwerdeführer 
eine weitergehende Zusammenstellung verlangt werden könnte, ist weder 
dargetan noch ersichtlich.

In diesem Umfang erweist sich die Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweige-
rungsbeschwerde demnach als unbegründet. Weder ist diesbezüglich in allen 
Teilen ein Begehren um rechtsförmige Behandlung ihrer Anliegen ersichtlich, 
noch sind entsprechende Ansprüche ersichtlich, auf die sich der Beschwerdefüh-
rer berufen könnte.

4.6 Näher einzugehen ist auf den Vorwurf der Rechtsverweigerung bzw. -
verzögerung, soweit er die weiteren, vom Beschwerdeführer gerügten Vorgänge 
betrifft (vgl. E. 4.2.2 hiervor). Dabei ist vorab die einschlägige gesetzliche Ord-
nung darzulegen, die im Bereich der obligatorischen Krankenversicherung den 
Anspruch der versicherten Personen auf rechtsförmige Behandlung ihrer Anlie-
gen regelt.

4.6.1 Im Anwendungsbereich des ATSG hat der Versicherungsträger über Leis-
tungen, Forderungen und Anordnungen, die erheblich sind oder mit denen die 
betroffene Person nicht einverstanden ist, im Grundsatz schriftliche Verfügungen 
zu erlassen (vgl. Art. 49 Abs. 1 ATSG). Leistungen, Forderungen und Anordnun-
gen, die nicht unter Art. 49 Abs. 1 ATSG fallen, können gemäss Art. 51 Abs. 1 
ATSG in einem formlosen Verfahren behandelt werden (Art. 51 Abs. 1 ATSG), 
doch kann die betroffene Person den Erlass einer Verfügung verlangen (Art. 51 
Abs. 2 ATSG; BGE 133 V 188 E. 3.1 und E. 3.2). Wird eine Verfügung auf Grund 
von Artikel 51 Absatz 2 ATSG verlangt, so hat der Versicherer sie innerhalb von 
30 Tagen zu erlassen (Art. 127 Verordnung über die Krankenversicherung [KVV; 
SR 832.102] vom 27.6.1995); dabei handelt es sich um eine Ordnungsvorschrift 
(Gebhard Eugster, Die obligatorische Krankenpflegeversicherung nach KVG, Ba-
sel 2025, Rz. 2838). Der Anwendungsbereich von Art. 51 Abs. 1 ATSG definiert 
sich im Umkehrschluss zu Art. 49 Abs. 1 ATSG. Nur Verfügungen, mit denen die 

17

betroffenen Personen einverstanden sind und die keine erheblichen Leistungen, 
Forderungen oder Anordnungen betreffen, können im formlosen Verfahren be-
handelt werden (vgl. BSK ATSG-Genner, Art. 51 N 4; OFK KVG/UVG-Bollinger, 
Art. 51 N 1).

4.6.2 Für den Bereich der obligatorischen Krankenversicherung erweitert Art. 80 
Abs. 1 KVG den Anwendungsbereich von Art. 51 Abs. 1 ATSG. In Abweichung 
von Art. 49 Abs. 1 ATSG können demnach auch erhebliche Leistungen im form-
losen Verfahren nach Art. 51 ATSG gewährt werden (vgl. Art. 80 Abs. 1 Satz 2 
KVG; BSK ATSG-Genner, Art. 51 N 18; OFK KVG/UVG-Kieser, Art. 80 N 2). Die 
mit Art. 80 Abs. 1 KVG geschaffene Sonderordnung für Leistungen im Bereich 
der obligatorischen Krankenversicherung tangiert indessen weder die in Art. 49 
Abs. 1 ATSG verankerte Verpflichtung des Versicherungsträgers, bei fehlendem 
Einverständnis der betroffenen Person eine schriftliche Verfügung zu erlassen, 
noch deren Befugnis, gestützt auf Art. 51 Abs. 2 ATSG den Erlass einer Verfü-
gung zu verlangen (vgl. BGE 133 V 188 E. 3.3; Urteil BGer 9C_222/2020 vom 
18.6.2020 E. 3.2). Erlässt der Versicherungsträger entgegen dem Begehren der 
betroffenen Person keine Verfügung oder keinen Einspracheentscheid (vgl. 
Art. 52 ATSG), steht dieser gemäss Art. 56 Abs. 2 ATSG bzw. Art. 29 Abs. 1 BV 
die Beschwerde an das kantonale Versicherungsgericht (Art. 57 ATSG) offen 
(vgl. BGE 133 V 188 E. 3.3; Urteil BGer 9C_222/2020 vom 18.6.2020 E. 3.2).

4.7 Als bei der Vorinstanz der obligatorischen Krankenpflegeversicherung an-
geschlossene Personen hatte der Beschwerdeführer nach dem Dargelegten An-
spruch auf Erlass einer förmlichen Verfügung über Leistungen, Forderungen oder 
andere Anordnungen, soweit er den Erlass einer Verfügung verlangte, oder so-
weit er mit einer Leistung, Forderung oder Anordnung der Vorinstanz nicht ein-
verstanden war.

4.7.1 Gestützt auf die Ausführungen des Beschwerdeführers in der Eingabe vom 
27. Februar 2025 und die eingereichten Unterlagen ist dabei bezüglich folgender 
Vorgänge ein Begehren um Erlass einer Verfügung im Sinne von Art. 51 Abs. 2 
ATSG bzw. von Einspracheentscheiden oder ein fehlendes Einverständnis des 
Beschwerdeführers im Sinne von Art. 49 Abs. 1 ATSG dokumentiert:

- Rückforderungsantrag vom 30. August 2023 (VG-act. 2/Beilagen 30 bis 32)

- Leistungsabrechnung Nr. ____ vom 30. Juni 2023 (VG-act. 2/Beilage 36)

- Erhebung von Postschaltergebühren für die Prämienrechnungen März bis Juli 
2023 (VG-act. 2/Beilage 33 und Beilage 35; VG-act. 2/Beilage 38)

- Einsprache gegen eine Verfügung vom 22. März 2017 (VG-act. 2/Beilage 38)

18

- Rückforderungsantrag vom 9. Juni 2021 (Betrag von Fr. 2'670.--), 1. Juni 2022 
und 7. November 2022 (Betrag von rund Fr. 848.--; vgl. VG-act. 2/Beilage 38)

- Rückforderungsantrag vom 5. Dezember 2018 (Rechnung Unilabs L.________ 
[VG-act. 2/Beilage 59])

- Rückforderungsantrag vom 11. Juni 2018 (Behandlung vom 6. April 2018 im 
J.________ Kantonsspital [VG-act. 2/Beilage 64])

- Erlass einer Verfügung betreffend Rückforderungsanträge vom 14. August 
2015, 21. August 2015, 21. November 2015, 29. Januar 2016, 14. März 2016, 
22. März 2016, 31. Mai 2016, 7. September 2016, 21. September 2016, 22. No-
vember 2016, 9. Januar 2017, 21. Juli 2017 (Schreiben vom 28. Dezember 
2017 [VG-act. 2/Beilage 73]; vgl. Schreiben vom 3. Februar 2018 [VG-act. 2/ 
Beilage 68] und vom 2. Februar 2018 [VG-act. 2/Beilage 70])

- Erlass einer Verfügung betreffend Rückforderungsantrag vom 6. Januar 2018 
(zahnärztliche Behandlung vom 30. Dezember 2017 [vgl. VG-act. 2/Beilage 71]; 
vgl. Schreiben vom 2. Februar 2018 [VG-act. 2/Beilage 69])

- Rückforderungsantrag vom 29. Dezember 2017 (VG-act. 2/Beilage 72)

Gestützt auf die vom Beschwerdeführer zur Verfügung gestellten Unterlagen 
geht das Verwaltungsgericht nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit (vgl. E. 4.4 hiervor) von der Darstellung des Beschwerdeführers 
aus, wonach er die mit den vorgenannten Begehren bzw. Erklärungen tatsächlich 
an die Vorinstanz gelangt ist. Nach Massgabe von Art. 49 Abs. 1 ATSG bzw. 
Art. 51 Abs. 1 ATSG wäre die Vorinstanz verpflichtet gewesen, gestützt auf diese 
Begehren bzw. Erklärungen eine Verfügung zu erlassen.

4.7.2 Die Vorinstanz stellt sich auf den Standpunkt, sie habe sämtliche Anliegen 
des Beschwerdeführers rechtmässig behandelt. Im Einzelnen verweist sie auf ein 
Gesuch des Beschwerdeführers um Kostenübernahme für eine Zahnbehandlung 
aus dem Jahr 2016. Dieses Gesuch sei abgewiesen worden, was vom Verwal-
tungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid VGE I 2017 102 vom 10. Januar 
2018 geschützt worden sei. Sodann reicht sie einen Einspracheentscheid vom 
8. März 2016 zu den Akten, mit dem die Übernahme von Kosten für das Medi-
kament K.________ abgelehnt wurde. Im Übrigen seien allfällige Rückforderun-
gen verjährt. Das Gericht entnimmt dazu den Akten was folgt:

- Der Entscheid VGE I 2017 102 vom 10. Januar 2018 betraf den Beschwerde-
führer und sein Gesuch um Kostenbeteiligung für die zahnärztliche Behand-
lung aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, das er der Vorin-
stanz am 14. September 2016 bzw. 1. Februar 2017 unterbreitet hatte. Die 
Vorinstanz hatte die Kostenübernahme mit Verfügung vom 22. März 2017 ab-
gelehnt, was sie mit Einspracheentscheid vom 29. September 2017 bekräftig-
te (und vom Verwaltungsgericht im erwähnten Entscheid bestätigt wurde). 
Soweit der Beschwerdeführer eine Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung 

19

bezüglich der Behandlung seiner Einsprache gegen die Verfügung vom 
22. März 2017 geltend macht (vgl. VG-act. 2/Beilage 38), ist seine Beschwer-
de demnach unbegründet.

- Der Einspracheentscheid vom 8. März 2016 (VG-act. 11/Beilage 1) betraf ein 
Gesuch des Beschwerdeführers vom 21. August 2015, mit dem er der Vor-
instanz eine Rechnung für das Medikament K.________ einreichte. Diese 
lehnte die Übernahme der Kosten mit Schreiben vom 2. September 2015, Ver-
fügung vom 23. November 2015 und nach Einsprache des Beschwerdeführers 
mit Entscheid vom 8. März 2016 ab. Soweit der Beschwerdeführer den Erlass 
einer Verfügung für den Rückforderungsantrag vom 21. August 2015 geltend 
macht, ist seine Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde 
demnach unbegründet. Zu den übrigen, vom Beschwerdeführer aufgeführten 
Begehren um Rückerstattung, Erlass von Verfügungen und bestrittenen Leis-
tungsabrechnungen äussert sich die Vorinstanz im Einzelnen nicht. Dass sie 
die vom Beschwerdeführer erwähnte Korrespondenz erhalten hat, stellt sie je-
doch nicht in Abrede. Sie macht im Wesentlichen bloss geltend, sie sei all ih-
ren rechtlichen Verpflichtungen gegenüber dem Beschwerdeführer nachge-
kommen.

- Der Rückforderungsantrag vom 5. Dezember 2018 (Rechnung Unilabs 
L.________ [VG-act. 2/Beilage 59]) wurde von der Ehefrau des Beschwerde-
führers bei der Vorinstanz eingereicht und betrifft folglich nicht den Beschwer-
deführer; jedenfalls ist ein persönlicher Anspruch des Beschwerdeführers auf 
Rückerstattung nicht dargetan oder ersichtlich.

4.7.3 Darüber hinaus liegen allerdings keine Unterlagen dazu vor, dass und in-
wieweit die Anliegen des Beschwerdeführers von der Vorinstanz gemäss den 
gesetzlichen Bestimmungen bearbeitet worden wären. Bei der Beteuerung der 
Vorinstanz, sie habe sämtliche Anliegen des Beschwerdeführers bereits recht-
mässig bearbeitet, handelt es sich um eine blosse Behauptung. Als zur Akten-
führung (vgl. Art. 46 ATSG) und im vorliegenden Verfahren zur Mitwirkung ver-
pflichteter Versicherungsträger (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) müsste es der Vorinstanz 
allerdings ein Leichtes sein, eine Behandlung der Anliegen nachzuweisen, die 
vom Beschwerdeführer an sie herangetragen wurden, und so ihre Darlegung im 
vorliegenden Verfahren zu untermauern. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz 
vom Verwaltungsgericht bereits mit verfahrensleitender Verfügung vom 3. März 
2025 darauf hingewiesen wurde, sie habe sich zur Eingabe vom 27. Februar 
2025 unter Bezugnahme auf die Beilagen des Beschwerdeführers zu äussern 
und im Unterlassungsfall der Antrag Ziff. 1 als berechtigt angenommen werde. Ih-
rer Verpflichtung zum Erlass von Verfügungen kann sich die Vorinstanz auch 

20

nicht mit dem Hinweis entbinden, dass die Forderungen des Beschwerdeführers 
verjährt seien. Abgesehen davon, dass dies angesichts der fünfjährigen Ver-
jährungsfrist gemäss Art. 24 Abs. 1 ATSG nicht auf sämtliche vom Beschwerde-
führer geltend gemachte Ansprüche zutreffen kann, wäre dieser Umstand im 
Rahmen einer Verfügung ebenso zu klären wie die Frage, ob die Verjährung - 
angesichts der schon vor längerer Zeit eingereichten Rückforderungsanträge - 
tatsächlich eingetreten ist (bzw. eintreten konnte).

4.7.4 Bei dieser Ausgangslage geht das Verwaltungsgericht davon aus, dass die 
Vorinstanz die ihr gemäss E. 4.7.1 unterbreiteten Begehren und Erklärungen - 
unter Vorbehalt der vorstehenden Erwägungen (vgl. E. 4.7.2) - nicht nach den 
gesetzlichen Bestimmungen behandelt und keine entsprechenden Verfügungen 
erlassen hat. Indem die Vorinstanz gemäss der Beschwerdeantwort/Klageant-
wort vom 9. April 2025 gleichwohl keinen Handlungsbedarf sieht, verweigert sie 
dem Beschwerdeführer das Recht auf Erlass von Verfügungen gemäss Art. 49 
Abs. 1 und Art. 51 Abs. 2 ATSG im Zusammenhang mit folgenden Vorgängen:

- Rückforderungsantrag vom 30. August 2023 (VG-act. 2/Beilagen 30 bis 32)

- Leistungsabrechnung Nr. ____ vom 30. Juni 2023 (VG-act. 2/Beilage 36)

- Erhebung von Postschaltergebühren für die Prämienrechnungen März bis Juli 
2023 (VG-act. 2/Beilage 33 und Beilage 35; VG-act. 2/Beilage 38)

- Rückforderungsantrag vom 9. Juni 2021 (Betrag von Fr. 2'670.--), 1. Juni 2022 
und 7. November 2022 (Betrag von rund Fr. 848.--; vgl. VG-act. 2/Beilage 38)

- Rückforderungsantrag vom 11. Juni 2018 (Behandlung vom 6. April 2018 im 
J.________ Kantonsspital [VG-act. 2/Beilage 64])

- Erlass einer Verfügung betreffend Rückforderungsanträge vom 14. August 
2015, 21. November 2015, 29. Januar 2016, 14. März 2016, 22. März 2016, 
31. Mai 2016, 7. September 2016, 21. September 2016, 22. November 2016, 
9. Januar 2017, 21. Juli 2017 (Schreiben vom 28. Dezember 2017 [VG-
act. 2/Beilage 73]; vgl. Schreiben vom 3. Februar 2018 [VG-act. 2/Beilage 68] 
und vom 2. Februar 2018 [VG-act. 2/Beilage 70])

- Erlass einer Verfügung betreffend Rückforderungsantrag vom 6. Januar 2018 
(zahnärztliche Behandlung vom 30. Dezember 2017 [vgl. VG-act. 2/Beilage 71]; 
vgl. Schreiben vom 2. Februar 2018 [VG-act. 2/Beilage 69])

- Rückforderungsantrag vom 29. Dezember 2017 (VG-act. 2/Beilage 72)

Die Rechtsverweigerung ist durch das Verwaltungsgericht festzustellen und die 
Vorinstanz aufzufordern, gestützt auf die Begehren des Beschwerdeführers ent-
sprechende Verfahren einzuleiten und rasch abzuschliessen.

5. Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde im Sinne der Erwägungen teil-
weise gutzuheissen. Mit ihrer Untätigkeit bezüglich der in E. 4.7.4 aufgeführten 
Vorgänge ist die Vorinstanz in Rechtsverweigerung verfallen. Sie ist aufzufor-

21

dern, gestützt auf die entsprechenden Begehren dem Beschwerdeführer umge-
hend entsprechende Verfahren einzuleiten und rasch abzuschliessen. Im Übri-
gen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten und sie nicht 
gegenstandslos geworden ist. Für das vorliegende Verfahren werden keine Kos-
ten erhoben (vgl. Art. 61 lit. fbis ATSG). Dem ohne Rechtsvertretung prozessie-
renden Beschwerdeführer ist kein entschädigungspflichtiger Aufwand entstan-
den. Die Vorinstanz hat - im Umfang ihres Obsiegens - keinen Anspruch auf Par-
teientschädigung (vgl. Art. 61 lit. g ATSG).

22

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und es wird festgestellt, dass 
die Vorinstanz in Rechtsverweigerung verfallen ist, indem sie im Zusam-
menhang mit den in E. 4.7.4 genannten Vorgängen keine Verfügung getrof-
fen hat.

Die Vorinstanz wird aufgefordert, bezüglich der in E. 4.7.4 genannten Vor-
gänge umgehend entsprechende Verfahren einzuleiten und rasch abzusch-
liessen.

2. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit auf sie einzutreten 
und sie nicht gegenstandslos geworden ist.

3. Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- den Rechtsvertreter der Vorinstanz (2/R)
- und das Bundesamt für Gesundheit BAG, 3003 Bern (A/z.K. gemäss 

Art. 27 KVV).

Schwyz, 25. August 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts
Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. September 2025