# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f3eee356-d396-54c7-9d18-8baef62eaa2d
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-15
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 15.08.2025 SBK 2025 38
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SBK-2025-38_2025-08-15.pdf

## Full Text

«I_NAM»
«I_ALI»
«I_BEM»

Entscheid vom 15. August 2025
mitgeteilt am 18. August 2025

Referenz SBK 25 38

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer
als Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitz
Toneatti, Aktuar ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführerin

gegen

SVA Graubünden
Ottostrasse 24, Postfach, 7001 Chur
Beschwerdegegnerin

Gegenstand Konkursandrohung

Anfechtungsobj. Verfügung Betreibungs- und Konkursamt der Region Imboden 
vom 2. Mai 2025

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In Erwägung,

– dass das Betreibungs- und Konkursamt der Region Imboden (nachfolgend 
Konkursamt Imboden) am 17. Januar 2025 auf Gesuch der 
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden, AHV-Ausgleichskasse 
des Kantons Graubünden (nachfolgend SVA Graubünden), als Gläubigerin in 
der Betreibung Nr. Z.1._____ der A._____ als Schuldnerin einen 
Zahlungsbefehl über CHF 5'802.05 zzgl. Zins von 5% sowie Mahngebühren 
zustellte,

– dass die A._____, vertreten durch B._____, bei Zustellung des Zahlungsbefehls 
am 17. Januar 2025 Rechtsvorschlag gegen die gesamte Forderung erhob,

– dass die SVA Graubünden mit Verfügung vom 21. Januar 2025 den 
Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. Z.1._____ vollumfänglich aufhob,

– dass die dagegen von der A._____ erhobene Einsprache vom 3. Februar 2025 
von der SVA Graubünden mit Entscheid vom 21. Februar 2025 abgewiesen 
wurde, 

– dass gegen den Einspracheentscheid der SVA Graubünden kein Rechtsmittel 
erhoben wurde, 

– dass am 1. Mai 2025 die SVA Graubünden per eSchKG beim Konkursamt 
Imboden das Fortsetzungsbegehen stellte,

– dass am 2. Mai 2025 das Konkursamt Imboden die Konkursandrohung erliess, 
die am 5. Mai 2025 an B._____ als Vertreter der A._____ zugestellt wurde,

– dass die A._____ (nachfolgend Beschwerdeführerin) gegen die 
Konkursandrohung vom 2. Mai 2025 mit Eingabe vom 19. Mai 2025 
(Poststempel) Beschwerde an das Obergericht des Kantons Graubünden als 
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs erhob, wobei das 
Schreiben auf den 16. Mai 2025 datiert wurde,

– dass die Beschwerdeführerin den Rückzug des Konkursbegehrens durch die 
Gläubigerin und die Aufhebung der Konkursandrohung beantragte, 

– dass das Konkursamt Imboden mit Stellungnahme vom 26. Mai 2025 die 
Abweisung der Beschwerde beantragte, soweit darauf eingetreten werden 
könne, 

– dass die SVA Graubünden am 28. Mai 2025 eine Stellungnahme einreichte,

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– dass gegen jede Verfügung des Betreibungs- und Konkursamtes bei der 
Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs wegen 
Gesetzesverletzung oder Unangemessenheit Beschwerde geführt werden (Art. 
17 Abs. 1 SchKG),

– dass die Beschwerde binnen zehn Tagen seit dem Tage, an welchem der 
Beschwerdeführer von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, begründet 
angebracht werden muss (Art. 17 Abs. 2 SchKG),

– dass als einzige kantonale Beschwerdeinstanz das Obergericht für die 
Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig ist (Art. 17 Abs. 1 SchKG 
i.V.m. Art. 13 EGzSchKG [BR 220.000]),

– dass die Konkursandrohung des Konkursamts Imboden vom 2. Mai 2025 am 
Montag, 5. Mai 2025, zugestellt wurde, 

– dass die zehntägige Frist am 5. Mai 2025 ausgelöst wurde und sie am auf die 
Mitteilung folgenden Tag (Art. 31 SchKG i.V.m. Art. 142 Abs. 1 ZPO), dem 6. 
Mai 2025, zu laufen begann und folglich nach 10 Tagen am 15. Mai 2025 
endete,

– dass der 15. Mai 2025 auf einen Feiertag (Auffahrt) fiel, womit die Frist am 
nächsten Werktag, dem Freitag, 16. Mai 2025, endete (Art. 142 Abs. 3 ZPO), 

– dass die Beschwerde in O.1._____ mit eingeschriebener Post am Montag, 19. 
Mai 2025, 08.15 Uhr, aufgegeben wurde, 

– dass die Eingabe folglich nach Ablauf der Beschwerdefrist vom 16. Mai 2025 
aufgegeben wurde und verspätet war, 

– dass auf die Beschwerde somit nicht einzutreten ist,

– dass im Übrigen keine Nichtigkeitsgründe ersichtlich sind, die von Amtes wegen 
zur Aufhebung der Konkursandrohung führen müssten, zumal aus den Akten 
ersichtlich ist, dass in der Betreibung Nr. Z.1._____ auch nach Erstellung der 
Schlussrechnung noch Beträge offen sind (vgl. Stellungnahme der SVA 
Graubünden [act. A.3 unter Hinweis auf act. B.19]),

– dass gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG das Beschwerdeverfahren kostenlos 
ist, so dass die Kosten des Beschwerdeverfahrens bei der kantonalen 
Aufsichtsbehörde verbleiben, 

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– dass dieser Entscheid in Anwendung von Art. 38 Abs. 3 GOG in 
einzelrichterlicher Kompetenz ergeht,

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wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. [Rechtsmittelbelehrung] 

4. [Mitteilung an:]