# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f17ff97b-d48d-54c9-bd65-f5df476c88c0
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-07-16
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 16.07.2019 UV 2017/93
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2017-93_2019-07-16.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2017/93

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 12.09.2019

Entscheiddatum: 16.07.2019

Entscheid Versicherungsgericht, 16.07.2019
Art. 6 UVG: Bejahung der Unfallkausalität einer Ruptur der Supraspinatus- 
und Infraspinatussehne (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 16. Juli 2019, UV 2017/93).

Entscheid vom 16. Juli 2019

Besetzung

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz),

Versicherungsrichter Joachim Huber und Versicherungsrichterin

Michaela Machleidt Lehmann; Gerichtsschreiberin Sabrina Bleile

Geschäftsnr.

UV 2017/93

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Michael Ausfeld, Werdstrasse 36, Postfach 9562, 

8036 Zürich,

gegen

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Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, Direktion Bern, 

Bundesgasse 35, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit dem 15. Januar 2016 zu 50 % bei der 

B.___ AG als kaufmännischer Mitarbeiter angestellt und dadurch bei der 

Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) 

unfallversichert, als er sich am 31. Oktober 2016 als Passagier in einem Bus bei einem 

plötzlichen Stopp eine Verletzung an der rechten Schulter zuzog (act. G 3.1/3).

A.b Am 7. November 2016 suchte der Versicherte wegen persistierender Schmerzen in 

der rechten Schulter seinen Hausarzt Dr. med. C.___, Facharzt für Allgemeinmedizin 

FMH, auf. Gemäss Auszug aus der Krankengeschichte berichtete der Versicherte 

anlässlich dieser Konsultation, dass er am 31. Oktober 2016 bei einer brüsken Bus-

Bremsung mit der rechten Schulter gegen eine Haltestange geschlagen sei oder es zu 

einer Schulterzerrung rechts gekommen sei, weil er sich an der Haltestange habe 

festhalten müssen. Einen genauen Unfallhergang könne er nicht beschreiben, da alles 

zu schnell gegangen sei. Dr. C.___ erhob als Befund keine Schwellung, kein Hämatom 

und eine kaum eingeschränkte Schulterbeweglichkeit, jedoch Bewegungsschmerzen 

über dem ventralen Anteil der rechten Gelenkkapsel bzw. der Rotatorenmanschette. 

Dementsprechend stellte er die Diagnose einer leichteren bis mittelgradigen Zerrung 

der ventralen Gelenkkapsel des rechten Schultergelenks bzw. eine Schulterprellung. Er 

verschrieb dem Versicherten Schmerzmittel. Eine Bestätigung einer Arbeitsunfähigkeit 

empfand der Versicherte als nicht notwendig. Am 18. November 2016 fand eine 

Verlaufskontrolle bei Dr. C.___ statt, anlässlich welcher sich keine Besserung des 

Gesundheitszustandes und keine wesentliche Befundänderung zeigte. Der Versicherte 

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beschrieb hauptsächlich in den Musculus deltoideus einstrahlende Schmerzen. Die 

gleichentags angefertigten Röntgenbilder der rechten Schulter zeigten keine knöcherne 

Veränderung. Zu einer zwei Wochen später vereinbarten Kontrolluntersuchung erschien 

der Versicherte nicht. Am 28. November 2016 stellte Dr. C.___ auf Wunsch des 

Versicherten hin in dessen Abwesenheit eine Physiotherapieverordnung aus (act. G 

3.1/2.1). Am 30. November 2016 meldete die Arbeitgeberin der Mobiliar das 

Schadensereignis vom 31. Oktober 2016. Als Unfallhergang wurde in der 

Schadensmeldung festgehalten, dass der plötzliche Stopp eines Busses wegen des 

Tragens einer schweren Einkaufstasche eine starke Muskelzerrung verursacht habe 

(act. G 3.1/3). In einem Fragebogen der Mobiliar nahm der Versicherte am 3. Dezember 

2016 nochmals zum Unfallereignis Stellung (act. G 3.1/1.4). Nach der Durchführung 

von etwa fünf oder sechs Physiotherapiesitzungen meldete sich der Versicherte am 3. 

Januar 2017 erneut zur Konsultation bei Dr. C.___ und beklagte vermehrte Schmerzen. 

Als Befund erhob Dr. C.___ eine diffuse Druckdolenz vor allem über den ventralen 

Anteilen der Gelenkkapsel sowie eine stark schmerzhaft eingeschränkte 

Schulterbeweglichkeit. Dr. C.___ verschrieb dem Versicherten erneut Schmerzmittel 

und schlug ihm die Bestätigung einer Arbeitsunfähigkeit vor, was dieser jedoch noch 

immer als nicht notwendig empfand. Am 4. Januar 2017 berichtete der Versicherte Dr. 

C.___, es gehe ihm besser (act. G 3.1/2.1 und 2.2).

A.c  Am 5. Januar 2017 wurde im Röntgeninstitut D.___ eine MRT des rechten 

Schultergelenks durchgeführt. PD Dr. med. E.___, FMH Radiologie, hielt in seiner 

Beurteilung eine glenohumeral betonte Omarthrose mit Chondropathie Grad III, eine 

Tendinose der Supra- und Infraspinatussehne mit transmuraler Ruptur der Supra­

spinatussehne im anterioren Anteil sowie eine leichtgradige Atrophie des Musculus 

supraspinatus fest (act. G 3.1/2.3).

A.d Am 9. Januar 2017 fand auf Zuweisung von Dr. C.___ eine Kontrolle durch Dr. med. 

F.___, Orthopädische Chirurgie FMH, Orthopädie Klinik G.___, statt. In ihrem Bericht 

vom 10. Januar 2017 hielt diese fest, dass der Versicherte am 31. Oktober 2016 beim 

plötzlichen Bremsen eines Busses eine schwere Zerrung der rechten Schulter erlitten 

habe, als es zum Traktionstrauma seines Armes gekommen sei. Seitdem bestünden 

erhebliche Beschwerden im lateralen Oberarmbereich. Die aktive Elevation habe sich 

deutlich verschlechtert. Als röntgenologischen Befund erhob sie keinen 

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Humeruskopfhochstand, keine vermehrte acromiale Überdachung und keine 

wesentlichen arthrotischen Veränderungen. Sie empfahl bei vorliegender traumatischer 

Ruptur der Supraspinatussehe und deutlichem Schmerzbefund ein operatives 

Vorgehen (act. G 3.1/2.4).

A.e  Am 12. Januar 2017 ersuchte die Klinik G.___ die Mobiliar um eine 

Kostengutsprache für eine am 1. Februar 2017 geplante Schulterarthroskopie mit 

Sehnennaht rechts mit einer Aufenthaltsdauer von ca. zwei Nächten (act. G 3.1/2.6), 

worauf die Mobiliar von der Klinik G.___ sämtliche Untersuchungs- und 

Befundbereichte einforderte (act. G 3.1/1.5). Am 26. Januar 2017 erteilte die Mobiliar 

Kostengutsprache gemäss dem Gesuch der Klinik G.___ für die Unterbringung in der 

privaten Abteilung (act. G 3.1/2.7; vgl. ferner act. G 3.1/1.8). Vom 26. bis 27. Januar 

2017 war der Versicherte wegen einer kardiologischen Behandlung im Spital H.___ 

hospitalisiert worden (act. G 3.1/2.5). Am 14. Februar 2017 stellte die Klinik G.___ bei 

der Mobiliar ein erneutes Kostengutsprachegesuch für die auf den 22. Februar 2017 

verschobene Operation (act. G 3.1/2.7 und 1.8 f.).

A.f Am 22. Februar 2017 führte Dr. F.___ beim Versicherten in der Klinik G.___ eine 

Schulterarthroskopie rechts mit komplexer Rekonstruktion der Supra- und 

Infraspinatussehne in Doppelreihentechnik, eine Tenotomie der langen Bizepssehne 

und eine Akromioplastik durch. Im Operationsbericht hielt Dr. F.___ fest, dass sich der 

Befund intraoperativ als weiter fortgeschritten als im MRT vom 5. Januar 2017 

dargestellt habe. Glenohumeral habe sich der Knorpel an Glenoid und Humeruskopf als 

weitgehend erhalten gezeigt mit einer leichten Aufrauung (Chondromalazie I bis II). Die 

Subscapularissehne sei nur oberflächlich aufgeraut gewesen und habe nicht genäht 

werden müssen. Von der Supraspinatussehne sei nur noch ventral ein Zügel vorhanden 

gewesen, die übrige Sehne sei bis knapp vor das Glenoid retrahiert gewesen. Die lange 

Bizepssehne sei nicht mehr stabil gewesen. Die Infraspinatussehne sei ebenfalls bis 

knapp vor das Glenoid als retrahiert erschienen (act. G 3.1/2.8)

A.g Am 10. März 2017 führte der beratende Arzt der Mobiliar, Dr. med. I.___, Facharzt 

für Chirurgie FMH, Spez. Allgemeinchirurgie und Traumatologie FMH, zertifizierter 

Gutachter SIM, aus, dass die Beschwerden und die Operation vom 22. Februar 2017 

nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang zum Unfall vom 31. 

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Oktober 2016 stehen würden. Der Status quo sine sei spätestens vier Wochen nach 

dem Unfall erreicht gewesen. Entscheidend für die Beschwerden und die Therapie 

seien unfallfremde Faktoren, nämlich degenerative Veränderungen des rechten 

Schultergelenks mit beginnender Omarthrose, Tendinose der Sehnen des Musculus 

infraspinatus und supraspinatus sowie transmuraler Ruptur der Sehne des Musculus 

supraspinatus ventral mit beginnender Atrophie. Gemäss dem ersten Arztzeugnis von 

Dr. C.___ habe beim Bremsen des Busses ein Anprall der rechten Schulter 

stattgefunden. Entsprechend der Schilderung der versicherten Person in einem 

Fragebogen sei es beim Abbremsen des Busses zu einer Zerrung am Arm, 

hervorgerufen durch das Tragen einer schweren Tasche, gekommen. Beide 

Mechanismen seien nicht geeignet, eine gesunde Sehne zum Reissen zu bringen. Im 

MRT seien beim __-jährigen Versicherten bereits erhebliche degenerative 

Veränderungen des rechten Schultergelenks ersichtlich (act. G 3.1/2.9).

A.h Am 30. März 2017 führte der beratende Arzt der Mobiliar, Dr. med. J.___, Facharzt 

für Chirurgie FMH, aus, dass die Körperschädigung des Versicherten eindeutig auf eine 

Erkrankung oder Degeneration zurückzuführen sei (act. G 3.1/2.11).

A.i Mit Schreiben vom 5. April 2017 teilte die Mobiliar dem Versicherten mit, dass sie 

gestützt auf die Ausführungen ihres beratenden Arztes, wonach die Beschwerden vier 

Wochen nach dem Unfall nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im 

Zusammenhang zum Unfallereignis vom 31. Oktober 2016 stünden, einen Anspruch 

auf Versicherungsleistungen ab dem 6. Januar 2017 ablehnen müsse (act. G 3.1/1.16).

A.j Am 12. April 2017 teilte der Versicherte der Mobiliar telefonisch mit, dass er mit der 

Ablehnung des Leistungsfalls nicht einverstanden sei, da es sich um einen Unfall 

gehandelt habe (act. G 3.1/1.29). In einem Bericht vom 13. April 2017 an die Mobiliar 

erklärte Dr. F.___, dass der vom Versicherten angegebene Unfallmechanismus, bei 

dem es durch ein plötzliches Bremsen des Busses zu einem starken Zug auf den 

rechten Arm gekommen sei, mit welchem er eine schwere Tasche getragen habe, 

durchaus ein adäquates Trauma zur Entstehung der Sehnenrupturen darstelle. Weiter 

erläuterte sie die Gründe, die aus ihrer Sicht für eine traumatische Entstehung der 

Sehnenrupturen sprechen würden und kam zum Schluss, dass es aus orthopädischer 

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Sicht keine Zweifel an einer traumatologisch bedingten Ruptur der Supra- und 

Infraspinatussehne in der rechten Schulter des Versicherten gebe (act. G 3.1/2.12).

A.k  In einem im Auftrag der Mobiliar (vgl. act. G 3.1/1.35) erstellten Aktengutachten 

vom 1. Juni 2017 kam Dr. med. K.___, Orthopädiche Chirurgie FMH, zertifizierter 

medizinischer Gutachter SIM, beratender Arzt der Mobiliar (vgl. act. G 3.1/1.36 und 

1.38), zum Schluss, dass es beim Ereignis vom 31. Oktober 2016 mit unklarem 

Unfallmechanismus zu einer Schmerzhaftigkeit der Schulter gekommen sei, die mit 

Mikroverletzungen begründbar sei, wobei der Status quo sine Ende 2016 eingetreten 

sei. Weiter sei gesichert (Gegenteiliges lasse sich nicht erkennen oder hinreichend 

begründen), dass ein somatischer, aber asymptomatischer Vorzustand bestanden 

habe, eine richtunggebende Verschlimmerung sicher nicht eingetreten sein könne und 

eine vorübergehende Verschlimmerung nur als möglich zu bezeichnen wäre, zumal 

eine Zerrung einer bereits desinserierten Sehnen-Muskel-Struktur gar nicht erst 

möglich sei (act. G 3.1/2.13).

A.l Mit Verfügung vom 8. Juni 2017 teilte die Mobiliar dem Versicherten mit, dass sie 

einen Anspruch auf Versicherungsleistungen ab dem 1. Januar 2017 ablehnen müsse. 

Aufgrund der Einschätzung ihres beratenden Arztes stünden die Beschwerden ab dem 

1. Januar 2017 nicht mehr mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Zusammenhang 

mit dem Ereignis vom 31. Oktober 2016 (act. G 3.1/1.39 f.).

A.m  Am 14. Juni 2017 berichtete Dr. F.___ gegenüber Dr. C.___, dass die Schulter 

postoperativ sechs Wochen ruhiggestellt worden sei. Anfangs April 2017 habe der 

Versicherte mit Hilfe von Physiotherapie mit aktiver Schultermobilisation begonnen. 

Ende April habe der Versicherte von einer Schmerzzunahme berichtet und davon, dass 

er zu dieser Zeit auch noch einen Sturz erlitten habe, bei dem er sich die rechte 

Schulter ventral angeschlagen habe. Daher sei am 2. Mai 2017 eine Kontroll-MRT 

durchgeführt worden, welches ausgedehnte Re-Rupturen der beiden genähten 

Rotatorenmanschetten-Sehnen mit nun deutlicher Retraktion und Fortschreiten der 

Atrophie gezeigt habe. Zudem habe sich eine beginnende Frozen shoulder entwickelt. 

Aus ihrer Sicht hange jedoch der initiale Sehnenriss eindeutig mit dem Trauma 

zusammen (act. G 3.1/5).

B.   

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B.a  Gegen die Verfügung der Mobiliar vom 8. Juni 2012 erhob der Versicherte am 29. 

Juni 2017 Einsprache und bat um eine Fristverlängerung zur Einreichung einer 

ärztlichen Einschätzung (act. G 3.1/1.49).

B.b Am 23. August 2017 reichte der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt M. 

Ausfeld, Zürich, eine ergänzende Einsprachebegründung nach mit dem Antrag, die 

angefochtene Verfügung sei aufzuheben und es seien die gesetzlichen Leistungen wie 

einstweilen Taggeld und Behandlungskosten zu erbringen (act. G 3.1/1.60).

B.c  Am 25. August 2017 reichte der Versicherte einen Bericht von Dr. F.___ vom 29. 

Juni 2017, in welchem diese sich mit dem Gutachten von Dr. K.___ auseinandergesetzt 

hatte (act. G 3.1/1.107 f.), sowie einen Bericht von Oberärztin Dr. med. L.___ und Dr. 

med. M.___, Chefarzt Orthopädie, Klinik N.___ vom 3. August 2017 (act. G 3.1/1.104 ff.) 

ein (act. G 3.1/1.109). Dr. M.___ und Dr. L.___ hatten zur Frage der Unfallkausalität 

Stellung genommen und waren zum Schluss gekommen, insgesamt sei ihrer 

Einschätzung nach ganz klar von einem Trauma auszugehen, welches für die Ruptur 

ursächlich gewesen sei (act. G 3.1/1.104 ff.).

B.d Mit Einspracheentscheid vom 9. Oktober 2017 wies die Mobiliar unter Verweis auf 

das Aktengutachten von Dr. K.___ und die Einschätzung von Dr. I.___ die Einsprache 

des Versicherten ab (act. G 3.1/1.130 ff.).

C.   

C.a  Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der anwaltlich vertretene Versicherte 

(nachfolgend: Beschwerdeführer) am 3. November 2017 Beschwerde (act. G 1). Darin 

beantragte er, die Mobiliar (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) sei in Aufhebung des 

Einspracheentscheids zu verpflichten, ihm die sich aus dem Unfallereignis vom 31. 

Oktober 2016 ergebenden gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Entsprechend sei die 

Sache zur neuen Festlegung der Leistungen (Taggeld, Rente, Integritätsentschädigung 

sowie Therapiekosten) an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Eventualiter sei 

eine gerichtliche Expertise zur Frage des Vorliegens von Unfallfolgen einzuholen; unter 

gesetzlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin 

(act. G 1 S. 2).

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C.b In ihrer Beschwerdeantwort vom 20. November 2017 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde (act. G 3).

C.c  In seiner Replik vom 7. Dezember 2017 hielt der Beschwerdeführer an den 

gestellten Anträgen vollumfänglich fest (act. G 6).

C.d In ihrer Duplik vom 28. Dezember 2017 hielt die Beschwerdegegnerin an ihrem 

bereits gestellten Antrag fest (act. G 8).

Erwägungen

1.  

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden 

daher, nachdem ein Ereignis aus dem Jahr 2016 zur Diskussion steht, die bis 31. 

Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung.

2.  

Strittig und zu prüfen ist im vorliegenden Fall, ob die Beschwerdegegnerin zu Recht 

einen Anspruch des Beschwerdeführers auf über den 31. Dezember 2016 

hinausgehende Versicherungsleistungen abgelehnt hat.

3.  

3.1 Der Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung setzt zunächst einen Unfall im 

Sinne von Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) voraus. Als solcher gilt eine plötzliche, 

nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors 

auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 

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oder psychischen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. Gestützt auf Art. 6 Abs. 1 

UVG hat der Unfallversicherer bei Vorliegen eines Unfalls im Sinne des Gesetzes für 

einen Gesundheitsschaden jedoch nur insoweit Leistungen zu erbringen, als dieser in 

einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis 

steht (Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). Ursachen im Sinne des 

natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein die 

gesundheitliche Beeinträchtigung nicht oder nicht in gleicher Weise oder nicht zur 

gleichen Zeit eingetreten wäre. Für die Bejahung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs ist nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder 

unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende 

Ereignis zusammen mit anderen Faktoren für die Schädigung verantwortlich, d.h. 

zumindest teilkausal ist, der Unfall mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, 

ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (BGE 129 V 181 E. 

3.1, 117 V 376 E. 3a; SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94, U 413/05, E. 4.1 mit Hinweisen; 

Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 53). Für die Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf 

Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 

E. 3.1 und 112 V 32 f. E. 1; Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 55 und 58 f.). Bei 

physischen Unfallfolgen spielt indessen die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der 

sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung praktisch keine 

selbständige Rolle (BGE 127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b, 118 V 291 f. E. 3a und 

117 V 365 E. 5d/bb mit Hinweisen). Hat der Unfallversicherer seine Leistungspflicht im 

Grundfall einmal anerkannt, so entfällt seine Leistungspflicht erst dann, wenn der Unfall 

nicht (mehr) die natürliche oder adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, 

wenn also letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. 

Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das 

Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 

Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit gänzlich 

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fehlender Auswirkungen des Unfalls genügt nicht (Urteil des Bundesgerichts vom 6. 

August 2008, 8C_101/2008, E. 2.2; Thomas Locher/Thomas Gächter, a.a.O., § 70 N. 58 

f.).

3.2 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352, E. 3a mit 

Hinweis). Auch den Berichten versicherungsinterner Ärzte und Ärztinnen kann 

rechtsprechungsgemäss Beweiswert beigemessen werden. Soll ein Versicherungsfall 

jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 

Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel 

an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 

Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 470 f. E. 

4.4 und 4.6; bestätigt etwa in Urteil des Bundesgerichts vom 23. November 2012, 

8C_592/2012, E. 5.3). Die Rechtsprechung erachtet sodann Aktengutachten als 

zulässig, wenn die Akten ein vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und 

gegenwärtigen Status ergeben und diese Daten unbestritten sind. Voraussetzung ist 

ein lückenloser Untersuchungsbefund, damit der Experte bzw. die Expertin imstande 

ist, sich aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein lückenloses Bild zu verschaffen (vgl. 

PVG 1996 Nr. 89 S. 267 E. 3b).

3.3 Der im Sozialversicherungsprozess herrschende Untersuchungsgrundsatz schliesst 

eine Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 

Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien die Beweislast nur insofern, als 

im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus 

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dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Während bei der 

Frage, ob ein Kausalzusammenhang überhaupt jemals gegeben ist, demzufolge die 

versicherte Person beweisbelastet ist, trägt die Beweislast für einen behaupteten 

Wegfall der Kausalität der Unfallversicherer (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326; Urteil des 

Bundesgerichts vom 6. August 2008, 8C_101/2008, E. 2.2; BGE 117 V 264 E. 3b; 

Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 54 f.). Die Beweislast liegt jedoch nur bezüglich 

derjenigen Verletzungen beim Unfallversicherer, welche thematisiert worden waren und 

somit Gegenstand der Anerkennung bildeten (Urteil des Bundesgerichts vom 20. 

August 2009, 8C_363/2009, E. 1; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts 

[EVG] vom 27. April 2005, U 6/05, auszugsweise publiziert in: AJP 2006 S. 1290 ff.).

4.  

4.1 Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 31. Oktober 2016 einen 

Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG erlitten hat. Die Beschwerdegegnerin hat ihre 

Leistungspflicht für das Unfallereignis bis zum 31. Dezember 2016 anerkannt. Sie stellt 

sich jedoch auf den Standpunkt, dass das Unfallereignis nur vorübergehende 

schmerzhafte Mikroverletzungen verursacht habe, die spätestens am 31. Dezember 

2016 geheilt gewesen seien. Die Sehnenrupturen des Beschwerdeführers, welche eine 

über den 31. Dezember 2016 hinausgehende Behandlung, insbesondere die Operation 

vom 22. Februar 2017, notwendig gemacht hätten, stünden hingegen in keinem 

Kausalzusammenhang zum Unfall, sondern beruhten auf einer degenerativen 

Erkrankung (vgl. act. G 1.1, 3 und 8). Demgegenüber erachtet der Beschwerdeführer 

unter Verweis auf Berichte von behandelnden Ärzten das Unfallereignis vom 31. 

Oktober 2016 für die Sehnenrupturen, die damit einhergehenden über den 31. 

Dezember 2016 hinausdauernden medizinischen Behandlungen sowie die daraus 

resultierte Arbeitsunfähigkeit als kausal (vgl. act. G 1 und 6). Zu prüfen ist somit, ob 

zwischen dem Unfallereignis und den Sehnenrupturen ein natürlicher 

Kausalzusammenhang überwiegend wahrscheinlich gegeben ist. Dabei ist zu 

berücksichtigen, dass die Beschwerdegegnerin für die ursprünglich auf den 1. Februar 

2017 angesetzte und später auf den 22. Februar 2017 verschobene 

Schulterarthroskopie mit Sehnennaht rechts gegenüber der Klinik G.___ am 26. Januar 

2017 eine Kostengutsprache erteilt hat (act. G 3.1/2.7). Zwar hat die 

Beschwerdegegnerin vor der Gutheissung des Kostengutsprachegesuchs die 

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medizinische Situation ärztlich möglicherweise nicht abklären lassen, jedoch hat sie bei 

der Klinik G.___ medizinische Berichte eingefordert (vgl. act. G 3.1/1.5). Demnach ist 

davon auszugehen, dass sie bei ihrem Entscheid über die Kostengutsprache zumindest 

grobe Kenntnis von der medizinischen Situation gehabt hat oder eine solche Kenntnis 

als nicht notwendig erachtet hat, hätte sie im gegenteiligen Fall doch vor der Erteilung 

der Kostengutsprache auf die Zustellung weiterer medizinischer Unterlagen gewartet. 

Jedenfalls hat die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der Gutheissung des 

Kostengutsprachegesuchs zumindest um die Supraspinatussehnenruptur gewusst, da 

diese Diagnose im Kostengutsprachegesuch vom 12. Januar 2017 aufgeführt gewesen 

war (vgl. act. G 3.1/2.6). Indem sie ihre Leistungspflicht und somit auch die 

Unfallkausalität für die Sehnenruptur der Supraspinatussehne bzw. für die 

Schulterarthroskopie zunächst bejaht hat (vgl. act. G 3.1/2.7 S. 2 und 1.8 f.), liegt bei 

Beweislosigkeit die Beweislast hinsichtlich der Frage, ob ein leistungsbegründender 

Kausalzusammenhang in Bezug auf die Sehnenrupturen gegeben ist, bei ihr.

4.2 Für die Frage der Unfallkausalität beruft sich die Beschwerdegegnerin in erster 

Linie auf das Aktengutachten von Dr. K.___ vom 1. Juni 2017. Dieser hat die Kausalität 

zwischen den Sehnenrupturen und dem Unfall insbesondere aufgrund des 

Unfallhergangs, des Schmerzverlaufs sowie aufgrund der in den MRT-Untersuchungen 

sichtbar gewordenen degenerativen Veränderungen in der rechten Schulter des 

Beschwerdeführers verneint (vgl. act. G 3.1/2.13). Folglich sind diese laut Dr. K.___ 

gegen eine Unfallkausalität sprechenden Punkte auf ihre Schlüssigkeit und 

Stichhaltigkeit zu überprüfen.

4.3 Hinsichtlich des Unfallhergangs hat Dr. K.___ ausgeführt, dass der 

Beschwerdeführer gegenüber seinem Hausarzt Dr. C.___ zunächst angegeben habe, 

das Unfallereignis sei nicht mehr genau rekonstruierbar, in einem Fragebogen an die 

Unfallversicherung jedoch plötzlich von einem Traktionstrauma gesprochen habe 

(act. G 3.1/2.13 S. 7). Der Beschwerdeführer hat in der Unfallmeldung vom 30. 

November 2016 angegeben, dass es bei einem plötzlichen Stopp des Busses, in 

welchem er gestanden habe, zu einer starken Muskelzerrung wegen einer schweren 

Einkaufstasche gekommen sei (act. G 3.1/3). Diese Version hat der Beschwerdeführer 

am 3. Dezember 2016 im Fragebogen der Beschwerdegegnerin wiederholt (vgl. act. G 

3.1/1.3 f.) und auch gegenüber Dr. F.___, Dr. L.___ und Dr. M.___ im Wesentlichen 

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konstant wiedergegeben (vgl. act. G 3.1/2.4 und 3.1/1.124 ff.). In dem von Dr. C.___ 

eingereichten Auszug der Krankengeschichte hinsichtlich der Erstkonsultation vom 7. 

November 2016 ist als Unfallmechanismus angemerkt worden, dass der 

Beschwerdeführer bei einer brüsken Busbremsung mit der rechten Schulter gegen eine 

Haltestange geschlagen habe oder es zu einer Schulterzerrung rechts gekommen sei, 

weil sich der Beschwerdeführer an der Haltestange habe festhalten müssen. Ein 

genauer Unfallhergang könne nicht beschrieben werden, da es zu schnell gegangen sei 

(act. G 3.1/ 2.1). Dabei fällt auf, dass in der Krankengeschichte zusätzlich auf eine 

Haltestange hingewiesen worden ist, während nichts von einer Einkaufstasche 

vermerkt worden ist. Allerdings handelt es sich beim Auszug aus der 

Krankengeschichte im Gegensatz zur Unfallmeldung lediglich um eine indirekte 

Wiedergabe des vom Beschwerdeführer geschilderten Unfallhergangs, zum anderen ist 

der Auszug aus der Krankengeschichte erst am 21. März 2017 (vgl. act. G 3.1/2.1) und 

somit nach der Unfallmeldung (vgl. act. G 3.1/3) bzw. nach dem am 3. Dezember 2016 

ausgefüllten Fragebogen der Beschwerdegegnerin (act. G 3.1/1.4) erstellt worden. Das 

gleiche gilt für die im Arztzeugnis von Dr. C.___ vom 5. Dezember 2016 enthaltene 

Unfallschilderung, wonach der Beschwerdeführer bei einer brüsken Bremsung eines 

Busses mit der rechten Schulter gegen eine Haltestange geschlagen habe (act. G 

3.1/2.2). Folglich kann der Beschwerdeführer nicht ohne weiteres auf der Darstellung 

im Auszug der Krankengeschichte als Aussage der ersten Stunde behaftet werden 

(vgl. dazu Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O, S. 5), ist es doch gerichtsnotorisch, dass eine 

Aussage bei der indirekten Wiedergabe schnell einmal abgekürzt oder leicht verändert 

werden kann. Dazu kommt, dass gewisse Abweichungen in der Darstellung des 

Unfallereignisses durchaus nachvollziehbar sind, zumal sich der Unfall sehr plötzlich 

und unerwartet ereignet hat, weshalb der Beschwerdeführer laut Auszug aus der 

Krankeneschichte den Unfall nur schwer hat rekonstruieren können (vgl. act. G 3.1/2.1). 

Insbesondere kann vom Beschwerdeführ als medizinischem Laien auch nicht erwartet 

werden, dass er die Begriffe "Kontusion" und "Zerrung" korrekt verwendet, da es sich 

dabei um medizinische Interpretationen handelt. Zudem ist bereits im Auszug aus der 

Krankengeschichte nicht nur die Option einer Kontusion, sondern auch diejenige einer 

Zerrung aufgeführt worden (vgl. act. G 3.1/2.1). Jedenfalls widersprechen sich die 

Unfallschilderungen des Beschwerdeführers nicht wesentlich, sondern weisen einen 

roten Faden auf, indem der Beschwerdeführer konstant davon berichtet hat, dass es im 

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Bus zu einem plötzlichen Stopp gekommen sei und er sich dabei eine Verletzung an 

der Schulter zugezogen habe. Die Schilderungen, dass der Beschwerdeführer eine 

Einkaufstasche getragen habe und sich an einer Haltestange angeschlagen habe bzw. 

sich an der Haltestange habe festhalten wollen, widersprechen sich jedenfalls 

gegenseitig nicht. Der genaue Unfallhergang lässt sich wohl nur schwer rekonstruieren. 

Aus diesem Umstand kann die Beschwerdegegnerin aber gerade nichts zu ihren 

Gunsten ableiten. Lässt sich der Unfallmechanismus nicht genau rekonstruieren, so 

kann allein daraus nicht gefolgert werden, dass dieser nicht geeignet gewesen sei, die 

Sehnenrupturen zu verursachen. Dazu kommt, dass die Ausführungen der beratenden 

Ärzte der Beschwerdegegnerin hinsichtlich des Unfallmechanismus und dessen 

Auswirkungen nicht schlüssig sind. Dr. I.___ hat ausgeführt, dass sowohl der 

Unfallmechanismus "Anprall an der rechten Schulter" als auch derjenige einer "Zerrung 

am Arm durch das Tragen einer schweren Tasche" nicht geeignet seien, eine gesunde 

Sehne zum Reissen zu bringen (vgl. act. G 3.1/2.9 S. 2). Dem widersprechen zum einen 

die Ausführungen von Dr. F.___, Dr. L.___ und Dr. M.___, die den vom 

Beschwerdeführer beschriebenen Unfallmechanismus durchaus als adäquates Trauma 

bezeichnet haben (vgl. act. G 3.1/2.4, 2.12 und 1.124 ff.). Zum anderen beziehen sich 

die Aussagen von Dr. I.___ nur auf eine gesunde Sehne, ohne dass er sich dazu 

geäussert hat, inwiefern diese Mechanismen einen möglicherweise bestehenden 

degenerativen Vorzustand strukturell verschlimmern könnten (vgl. act. G 3.1/2.9 S. 2). 

Dr. F.___ hat nämlich darauf hingewiesen, dass das Vorbestehen altersentsprechender 

Veränderungen der Sehnen, die bei einem geringergradigen Trauma als bei einem 

gesunden 20-Jährigen mit gut elastischer Rotatorenmanschette zur Ruptur führen 

könnten, nicht ausgeschlossen sei (vgl. act. G 3.1/2.12). Der beratende Arzt Dr. K.___ 

hat, wie bereits erwähnt, auf die aus seiner Sicht bestehende Diskrepanz hingewiesen, 

dass der Beschwerdeführer zunächst angegeben habe, der Unfallmechanismus nicht 

mehr genau rekonstruieren zu können, später jedoch von einem Traktionstrauma 

gesprochen habe (act. G 3.1/2.13 S. 7). Einen nachvollziehbar begründeten Schluss hat 

er aus dieser angeblichen Diskrepanz jedoch nicht gezogen (vgl. act. G 3.1/2.13 S. 7 

ff.). Weiter hat er ausgeführt, dass, selbst wenn ein starker Zug auf den rechten Arm 

eingewirkt hätte, die These eines adäquaten Traumas zur Entstehung der 

ausgedehnten Rotatorenmanschettenläsion mit Omarthrose nicht begründet werden 

könne (act. G 3.1/2.13 S. 9). Zum einen fehlt eine Begründung dieser Schlussfolgerung. 

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Zum anderen haben die behandelnden Ärzte nicht behauptet, dass der Unfall sämtliche 

im Schultergelenk vorhandenen arthrotischen Veränderungen bewirkt habe, sondern 

dass der Unfall ursächlich für die Sehnenrupturen gewesen sei (vgl. 

insbesondere act. G 3.1/2.12). Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die 

Ausführungen zum Unfallmechanismus der beratenden Ärzte der Beschwerdegegnerin 

nicht besonders schlüssig erscheinen und der vom Beschwerdeführer beschriebene 

bzw. nicht genau rekonstruierbare Unfallmechanismus jedenfalls nicht gegen eine 

Unfallkausalität spricht.

4.4 Als für eine unfallkausale Problematik ebenfalls atypisch hat Dr. K.___ den 

Schmerzverlauf beschrieben. Für einen posttraumatischen Zustand sei es mit 

somatischen Befunden nicht erklärbar, dass die Schmerzen zunächst nachlassen 

würden, um dann wieder unfallkausal zu exazerbieren. Das Nachlassen der Schmerzen 

würde der Normalität in einem Heilungsverlauf entsprechen. Dass die Schmerzen 

zunächst nachgelassen hätten, leite er aus der Tatsache ab, dass der 

Beschwerdeführer eine bei Dr. C.___ vereinbarte Konsultation im November 2016 nicht 

wahrgenommen habe (act. G 3.1/2.13 S. 7). Zwar könnte ein längeres Aussetzen 

ärztlicher oder therapeutischer Behandlungen unter Umständen den Schluss 

rechtfertigen, eine Besserung sei eingetreten. Aus einer einzigen nicht 

wahrgenommenen Konsultation auf eine Schmerzverbesserung zu schliessen, ist 

jedoch fragwürdig. Dies umso mehr, als dass der Beschwerdeführer am 18. November 

2016, rund zwei Wochen vor dem ausgelassenen Kontrolltermin, noch bei Dr. C.___ 

erschienen ist und Dr. C.___ ihm am 28. November 2016 auf seinen Wunsch hin eine 

Physiotherapieverordnung ausgestellt hat, der Beschwerdeführer die Physiotherapie 

auch tatsächlich in Anspruch genommen hat, durch die Physiotherapie aber eine 

Verschlechterung der Schmerzsituation eingetreten ist, woraufhin der 

Beschwerdeführer wiederum Dr. C.___ aufgesucht hat (vgl. act. G 3.1/2.1). Der 

Beschwerdeführer stellt sich denn auch auf den Standpunkt, er habe den Termin bei 

Dr. C.___ im November 2016 nicht wegen einer Schmerzbesserung nicht 

wahrgenommen, sondern weil er ihn vergessen habe (act. G 3.1/1.128). Dass sich der 

Beschwerdeführer nach dem Unfall nicht sogleich arbeitsunfähig gefühlt hat, schliesst 

eine Unfallkausalität ebenfalls nicht aus. Zum einen ist aus dem Auszug aus der 

Krankengeschichte zu schliessen, dass Dr. C.___ dem Beschwerdeführer auf dessen 

Wunsch hin wohl bereits bei der ersten Konsultation ein Arbeitsunfähigkeitsattest 

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ausgestellt hätte (act. G 3.1/2.1), was für eine gewisse Schwere der damaligen 

Beschwerden spricht. Zum anderen ist es, wie der Beschwerdeführer zu Recht 

vorbringt (vgl. act. G 1 S. 2 ff.), durchaus möglich, dass gerade auch die Physiotherapie 

zu einer Verschlechterung der Situation beigetragen hat, möglicherweise sogar die 

Ruptur der vorgeschädigten Supraspinatussehne erst verursacht hat. Dies würde 

erklären, weshalb nach der Durchführung der Physiotherapie eine Verschlechterung der 

Schmerzsituation und der Schulterbeweglichkeit eingetreten ist (vgl. act. G 3.1/2.1). 

Eine fehlerhafte oder unglückliche Behandlung von Unfallfolgen würde eine 

Unfallkausalität jedoch nicht unterbrechen. Dass der Beschwerdeführer zunächst 

davon ausgegangen sein könnte, die Beschwerden liessen sich mit einer 

Physiotherapie verbessern, zumal Dr. C.___ ihm eine solche Verordnung ohne Weiteres 

ausgestellt zu haben scheint (vgl. act. G 3.1/2.1), ist durchaus nachvollziehbar. Selbst 

eine vorübergehende Schmerzreduktion bedeutet jedoch gemäss Dr. F.___ nicht 

automatisch eine Heilung. Dr. F.___ hat ausgeführt, dass schmerzarme Intervalle 

insbesondere bei unfallbedingten Rotatorenmanschettenläsionen häufig, wenn nicht 

sogar normal seien (vgl. act. G 3.1/1.128). Dr. L.___ und Dr. M.___ haben den 

Schmerzverlauf ebenfalls als für ein Unfallereignis typisch bezeichnet und zu Recht 

darauf hingewiesen, dass die Beschwerden auch unter analgetischer Medikation 

abnehmen können (vgl. act. G 3.1/1.125). Schliesslich ist anzumerken, dass die 

Schulterschmerzen direkt nach dem Unfallereignis aufgetreten sind und vor dem Unfall 

keine Schulterschmerzen bestanden haben, was, wie Dr. F.___ zu Recht darauf 

hinweist, ein weiteres Indiz für eine Unfallkausalität ist (vgl. act. G 3.1/5). Nach dem 

Gesagten ist festzuhalten, dass der Schmerzverlauf im vorliegenden Fall nicht gegen 

eine Kausalität des Unfalls für die Sehnenrupturen, sondern eher für eine 

Unfallkausalität spricht.

4.5 Als weiteres Argument gegen eine Unfallkausalität hat Dr. K.___ den mittels 

Bildgebung nachgewiesenen Vorzustand der rechten Schulter aufgeführt, der seiner 

Meinung nach nicht durch eine einmalige Traktion bewirkt worden sein könne (act. G 

3.1/2.13 S. 7). Weiter hat er festgehalten, dass sich auch keine Hinweise auf eine 

richtunggebende Verschlimmerung fänden. In der MRT fehle eine konkrete, lokale 

Signalstörung an der Rotatorenmanschette. Eine solche bräuchte es, wenn zwei 

Monate vor der Bilderstellung eine schädigende Kraft die nachgewiesene Veränderung 

bewirkt haben sollte. Überdies bestünden subchondrale Zysten im Bereich der Ansätze 

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der Supraspinatus- und Infraspinatussehne, was ebenfalls für eine alterskorrelierende 

Degeneration der Rotatorenmanschette spreche (act. G 3.1/2.1 S. 8). Unbestritten ist, 

dass schon vor dem Unfall degenerative Veränderungen im Bereich der 

Rotatorenmanschette bestanden haben (vgl. act. G 3.1/1.124 ff. und 2.12). Dr. F.___ 

schliesst sogar altersentsprechende Veränderungen an den Sehnen selber nicht 

kategorisch aus (act. G 3.1/2.12 S. 2). Zu Recht hat sie jedoch darauf hingewiesen, 

dass sich aus allenfalls bestehenden degenerativen Vorzuständen nicht ohne weiteres 

ableiten lasse, der Unfall habe nicht zur Ruptur der Supraspinatus- und 

Infraspinatussehne beigetragen. Sie hat einleuchtend dargelegt, allenfalls 

vorbestehende altersentsprechende Veränderungen der Sehnen hätten vielleicht dazu 

geführt, dass es bereits bei einem geringergradigeren Trauma wie bei einem 20-

Jährigen mit noch gut elastischer Rotatorenmanschette zu einer Sehnenruptur 

gekommen sei, gleichwohl sei die Sehnenruptur diesfalls immer noch traumatologisch 

bedingt (act. G 3.1/2.12 S. 2). Weiter hat Dr. F.___ ausgeführt, dass es bei einer länger 

vorliegenden degenerativen Schädigung der Rotatorenmanschette nicht innerhalb von 

wenigen Monaten zur Sehnenretraktion komme. Intraoperativ habe sich anders als in 

der MRT vom 5. Januar 2017 eine vollständige Ruptur der Infraspinatussehne mit 

beginnender Retraktion gezeigt, weshalb hier bereits durch das Trauma eine Ruptur 

vorgelegen haben dürfte. Die Interpretation der MRT vom 5. Januar 2017, wonach die 

Infraspinatussehne aufgetrieben sei ohne höhergradige Partialruptur könne im 

Nachhinein nicht als korrekt bezeichnet werden (act. G 3.1/2.12 S. 1). Bei genauer 

Beurteilung der primären MRT-Bilder zeige sich durchaus bereits eine Zerrung der 

Infraspinatussehne, die wohl im Verlauf dann ruptiert sei (act. G 3.1/5). Im Übrigen 

würden sowohl die Infraspinatus- als auch die Supraspinatussehne Zeichen einer 

frischen Ruptur mit einer leichten Einblutung aufweisen (act. G 3.1/2.12 S. 1). Dass ein 

degenerativer Riss zu eingebluteten Sehnenenden führe könne, sei orthopädisch nicht 

schlüssig (act. G 3.1/1.128). Übereinstimmend dazu haben Dr. M.___ und Dr. L.___ 

nachvollziehbar ausgeführt, dass die Ruptur eine deutliche Dynamik zeige, was für ein 

Unfallereignis spreche. Die MRT vom 5. Januar 2017 sei leider erst ca. zweieinhalb 

Monate nach dem Trauma angefertigt worden. Zwischen der MRT und der Operation 

seien nochmals sechs Wochen verstrichen. In dieser Zeit habe sich die Ruptur 

vergrössert und retrahiert. Eine degenerative Ruptur reisse nicht so schnell weiter und 

würde nicht eine solch massive Zunahme an Retraktion in kurzer Zeit zeigen. Auch die 

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Trophik der Muskulatur sei zum Zeitpunkt nach dem Unfall noch ordentlich und für ein 

Trauma, welches zwei Monate davor stattgefunden habe, völlig adäquat gewesen. In 

der MRT, welche sieben Monate nach dem Unfall angefertigt worden sei, zeige sich 

eine Re-Ruptur der rekonstruierten Sehnen und eine Verfettung und Atrophie der 

Supra- und Infraspinatusmuskulatur. Insgesamt könne somit ganz klar davon 

ausgegangen werden, dass ein Trauma für die Ruptur ursächlich gewesen sei. Die 

leichte Knorpelveränderung, die als Grund für die vorbestehende Degeneration erwähnt 

werde, habe keinen Zusammenhang mit dem Krankheitsbild einer Sehnenruptur und 

sei somit kein Argument gegen ein Trauma (act. G 3.1/1.124 f.). Dazu passt, dass Dr. 

F.___ der Auffassung gewesen ist, dass im MRT vom 5. Januar 2017 keine Atrophie der 

Infraspinatus- und Supraspinatusmuskulatur vorgelegen habe, was sie als weiteres 

Indiz gegen eine chronische Läsion gesehen hat (act. G 3.1/2.12 S. 1 f.). Zwar ist Dr. 

E.___ in seiner Beurteilung der MRT vom 5. Januar 2017 von einer leichtgradigen 

Atrophie des Musculus supraspinatus ausgegangen, jedoch nicht von einer Atrophie 

des Musculus infraspinatus, obwohl er eine solche als Befund ebenfalls erwähnt hat 

(act. G 3.1/2.3). Dies könnte darauf hindeuten, dass er mindestens die Atrophie im 

Musculus infraspinatus als vernachlässigbar eingestuft hat, womit erklärbar wäre, dass 

Dr. F.___ von einer fehlenden Atrophie ausgegangen ist. Aus den Ausführungen von Dr. 

L.___ und Dr. M.___, Dr. F.___ und Dr. E.___ ist jedenfalls zu schliessen, dass im 

Zeitpunkt der MRT vom 5. Januar 2017, wenn überhaupt, lediglich eine leichtgradige 

Atrophie des Musculus supraspinatus und allenfalls des Musculus infraspinatus 

vorgelegen hat (act. G 3.1/2.3, 2.12 und 1.124 ff.), weshalb nachvollziehbar ist, dass 

die behandelnden Ärzte auch die fehlende Muskelatrophie als Indiz gegen eine 

chronische Läsion der Sehnen gewertet haben (vgl. act. G 3.1/1.124 ff. und 2.12).

4.6 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aufgrund der schlüssigen und 

übereinstimmenden Ausführungen dreier ausgewiesener Fachspezialisten mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen ist, dass das Unfallereignis 

mindestens teilkausal für die Sehnenrisse gewesen ist. Die drei gegenteiligen 

Einschätzungen der beratenden Ärzte der Beschwerdegegnerin vermögen 

demgegenüber nicht darzutun, dass die Sehnenrisse überwiegend wahrscheinlich 

unfallfremd gewesen sind, zumal Dr. J.___ für seine Einschätzung gar keine 

Begründung abgegeben hat (vgl. act. G 3.1/2.11), Dr. I.___ als Begründung im 

Wesentlichen lediglich den Unfallmechanismus angeführt hat (vgl. act. G 3.1/2.9) und 

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die Ausführungen von Dr. K.___ ebenfalls nicht überzeugen (vgl. act. G 3.1/2.13 und 

E. 4.3 ff.). Dazu kommt, dass die Einschätzung von Dr. K.___ lediglich auf einer 

Aktenbeurteilung beruht, während die behandelnden Fachspezialisten den 

Beschwerdeführer persönlich untersucht haben und Dr. F.___ sogar die Operation 

durchgeführt hat (vgl. act. G 3.1/2.8). Folglich hat die Beschwerdegegnerin eine über 

den 31. Dezember 2016 hinausreichende Leistungspflicht für die Folgen des Unfalls 

vom 31. Oktober 2016 zu Unrecht abgelehnt.

5.  

5.1 Nach dem Gesagten ist der Einspracheentscheid vom 9. Oktober 2017 aufzuheben 

und die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer auch über den 

31. Dezember 2016 hinaus die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des Unfalls vom 

31. Oktober 2016 zu erbringen. Die zusätzlich zur Unfallkausalität verlangten 

Leistungsvoraussetzungen für die einzelnen Leistungsarten, insbesondere das 

Vorliegen einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit, wird die Beschwerdegegnerin noch 

zu prüfen haben.

5.2 Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

5.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei 

Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise 

festzusetzen, wobei insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand 

Rechnung zu tragen ist (Art. 61 lit. g ATSG). Der Bedeutung und dem Aufwand der 

Streitsache angemessen erscheint vorliegend eine Parteientschädigung von pauschal 

Fr. 4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.  

In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 9. Oktober 2017 

aufgehoben und die Beschwerdegegnerin verpflichtet, dem Beschwerdeführer über 

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den 31. Dezember 2016 hinaus die gesetzlichen Leistungen für die Folgen des Unfalls 

vom 31. Oktober 2016 zu erbringen.

2.  

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.  

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 4'000.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

	Publikationsplattform
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	Entscheid Versicherungsgericht, 16.07.2019
	Art. 6 UVG: Bejahung der Unfallkausalität einer Ruptur der Supraspinatus- und Infraspinatussehne (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Juli 2019, UV 2017/93).

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