# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 98a3a45a-e92a-59ef-aab3-086dd76d7627
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-12-12
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. Offentlich-rechtliche Abteilung 12.12.2023 2C 676/2023 (2C_676/2023)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_002_2C-676-2023_2023-12-12.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  2C_676/2023
  
 

 

 

    
  Verfügung vom 12. Dezember 2023
  
 

 

    
  II. öffentlich-rechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin, 

Gerichtsschreiberin Ivanov. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführerin, 

 

    
  gegen
  
 

 

Volkswirtschaftsdepartement, 

Departementssekretariat, Barfüssergasse 24, 4509 Solothurn, 

Gemeinderat der Einwohnergemeinde B.________. 

 

Gegenstand 

Wohnsitz, 

 

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 8. November 2023 (VWBES.2023.241). 

 

 

    
  Erwägungen:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

    
  1.1. A.________ wollte sich am 11. Juli 2022 am Schalter der Einwohnergemeinde U.________ anmelden. Die Einwohnerkontrolle U.________ wies ihre Wohnsitzanmeldung letztlich mit Verfügung vom 15. September 2022 zurück.
 

Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen der Gemeinderat U.________ mit Verfügung vom 9. Januar 2023 und das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn mit Entscheid vom 28. Juni 2023 ab. 

 

    
  1.2. Mit Urteil vom 8. November 2023 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn eine gegen den Entscheid des Volkswirtschaftsdepartements erhobene Beschwerde von A.________ ab, soweit es darauf eintrat.
 

 

    
  1.3. A.________ gelangte mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 7. Dezember 2023 (Postaufgabe) an das Bundesgericht und beantragte, es sei ihre Anmeldung vom 11. Juli 2022 gutzuheissen.
 

Mit Eingabe vom 8. Dezember 2023 (Postaufgabe) teilte sie dem Bundesgericht mit, dass sie ihre "Einsprache" gegen das Urteil des Verwaltungsgericht vom 8. November 2023 zurückziehe. 

 

    
  2.
  
 

 

    
  2.1. Gemäss Art. 32 Abs. 2 BGG entscheidet der Instruktionsrichter bzw. die Instruktionsrichterin (hier: die Abteilungspräsidentin) als Einzelrichter bzw. Einzelrichterin über die Abschreibung von Verfahren infolge Rückzugs. Er oder sie befindet dabei auch über die Gerichtskosten und Parteientschädigungen (Art. 5 Abs. 2 BZP [SR 273] in Verbindung mit Art. 71 BGG).
 

Die Beschwerdeführerin hat ihre Eingabe vorbehaltlos zurückgezogen. Folglich wird vom Rückzug der Beschwerde Vormerk genommen und das Verfahren abgeschrieben. Durch den Rückzug der Beschwerde hat die Beschwerdeführerin das Dahinfallen des Verfahrens verursacht, sodass sie grundsätzlich für die bisher entstandenen bundesgerichtlichen Kosten aufkommen müsste (Art. 66 Abs. 3 BGG). Da weder ein Schriftenwechsel durchgeführt noch andere Instruktionsmassnahmen angeordnet wurden, rechtfertigt es sich indessen, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG). Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG). 

 

 

    
  Demnach verfügt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1.
  
 

Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben. 

 

    
  2.
  
 

Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

 

    
  3.
  
 

Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 12. Dezember 2023 

 

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    F. Aubry Girardin 

 

Die Gerichtsschreiberin:    D. Ivanov