# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e0feadd-0a35-51e2-bfc1-a3a6117347d4
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-28
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 28.11.2014 LY140042
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LY140042_2014-11-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Zivilkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: LY140042-O/U  

damit vereinigt Geschäfts-Nr. LY140043-O 

 

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin 

Dr. M. Schaffitz und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie 

Gerichtsschreiber lic. iur. H. Dubach 

Urteil und Beschluss vom 28. November 2014 

in Sachen 

 
A._____,  
Gesuchsteller, Erstberufungskläger und Zweitberufungsbeklagter 

 
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X._____ 

 
gegen 

 
B._____,  
Gesuchstellerin, Erstberufungsbeklagte und Zweitberufungsklägerin 

 
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____ 

 
sowie 

1. C._____,  
2. D._____,  
Verfahrensbeteiligte 

 
1, 2 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ 

 
betreffend Ehescheidung (vorsorgliche Massnahmen) 
 
Berufungen gegen eine Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen  
Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung, vom 18. September 2014 
(FE140640-L) 
 

- 2 - 

_________________________ 
 
 
 

Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren 
am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung: 

"1. Die mit Verfügung der KESB der Stadt Zürich vom 22. August 
2014, Verfügungs-Nr. 5233, im Sinne einer superprovisorischen 
Massnahme angeordnete Unterbringung von D._____ unter Auf-
hebung des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern wird bestä-
tigt und das Aufenthaltsbestimmungsrecht im Sinne einer vorsorg-
lichen Massnahme betreffend D._____ der KESB der Stadt Zürich 
zugewiesen. 

2. Die mit Verfügung der KESB der Stadt Zürich vom 22. August 
2014, Verfügungs-Nr. 5234, im Sinne einer superprovisorischen 
Massnahme angeordnete Unterbringung von C._____ wird be-
züglich der Obhut aufgehoben und C._____ im Sinne einer vor-
sorglichen Massnahme unter die Obhut des Gesuchstellers ge-
stellt. Die Aufhebung des Aufenthaltsbestimmungsrechts betref-
fend den Sohn C._____ im Rahmen des superprovisorischen 
Entscheides der KESB wird bestätigt und das Aufenthaltsbestim-
mungsrecht im Sinne einer vorsorglichen Massnahme der KESB 
der Stadt Zürich zugewiesen. 

3. Der Gesuchsteller wird angewiesen, bis zum definitiven Bezug ei-
ner Wohnung sich mit C._____ in die Familienherberge zu bege-
ben. 

4. Es wird zur Unterstützung des Gesuchstellers bei der (faktischen) 
Obhut/Betreuung von C._____ eine sozialpädagogische Famili-
enbegleitung angeordnet. 

5. Die Parteien werden im Sinne einer vorsorglichen Massnahme 
berechtigt und verpflichtet, mit der Tochter D._____ einen wö-
chentlichen, begleiteten Besuch zu verbringen. Weiter sind die 
Parteien berechtigt, je zwei telefonische Kontakte pro Woche mit 
D._____ zu halten. Die genauen Modalitäten dieser Besuche und 
telefonischen Kontakte sind von der Beiständin im Sinne der bis-
herigen Regelung umzusetzen. 

6. Die Beiständin wird beauftragt, auf den persönlichen Verkehr zwi-
schen der Gesuchstellerin und C._____ mit den geeigneten Mit-
teln hinzuwirken. 

7. C._____ wird im Sinne einer vorsorglichen Massnahme für be-
rechtigt erklärt, den Gesuchsteller im Rahmen dessen begleiteter 
Besuchstreffen mit D._____ gemäss vorstehender Ziffer 5 zu be-
gleiten und an diesen begleiteten Besuchstreffen mit D._____ 
teilzunehmen. 

- 3 - 

8. Die Beiständin, Frau E._____, wird ersucht, vorstehende Ziffer 2 
zu vollziehen und im Übrigen für die Umsetzung vorstehender Zif-
fern 1 bis 7 besorgt zu sein. 

9.-12. … (prozessleitende Anordnungen) 
13. Die Kosten- und Entschädigungsfolgen werden im Endentscheid 

geregelt. 
14. … (Mitteilungssatz) 
15. … (Rechtsmittelbelehrung)" 

Berufungsanträge: 

des Gesuchstellers, Erstberufungsklägers und Zweitberufungsbeklag-
ten: 

in der Erstberufung (Urk. 1 S. 2 ff.): 
"1. In Ersetzung von Dispositivziffer 1 der Verfügung FE140640-L/Z3 

vom 18. September 2014 (Geschäfts-Nr. FE140640-L des Be-
zirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung – Einzelgericht) sei die mit Ver-
fügung des KESB der Stadt Zürich vom 22. August 2014, Verfü-
gung 5233, im Sinne einer superprovisorischen Massnahme an-
geordnete Unterbringung von D._____ bezüglich der Obhut auf-
zuheben und D._____ unter die Obhut des Gesuchstellers / Beru-
fungsklägers zu stellen; das Aufenthaltsbestimmungsrecht betref-
fend D._____ sei im Sinne einer vorsorglichen Massnahme der 
KESB der Stadt Zürich zuzuweisen; 
 Die Gesuchstellerin / Berufungsbeklagte sei zudem berechtigt zu 
erklären, D._____ für die Dauer von zwei Monaten an je einen 
Tag pro Woche in Begleitung einer von der Beiständin zu be-
zeichnenden Drittperson zu besuchen. Danach sei die Beiständin 
zu beauftragen, auf eine Ausdehnung des persönlichen Verkehrs 
der Gesuchstellerin / Berufungsbeklagten mit Tochter D._____ im 
Sinne eines gerichtsüblichen Wochenend- (jedes zweite Wochen-
ende mit einer Übernachtung) sowie Ferienbesuchsrechts (vier 
Wochen pro Jahr) ohne Begleitung hinzuwirken; 

2. Eventualiter sei der Gesuchsteller / Berufungskläger in Abände-
rung von Dispositivziffer 5 der Verfügung FE140640-L/Z3 vom 
18. September 2014 im Sinne einer vorsorglichen Massnahme 
zusätzlich zu den zweimal wöchentlich stattfindenden telefoni-
schen Kontakten berechtigt zu erklären mit Tochter D._____ zwei 
wöchentliche, begleitete Besuche zu verbringen; 
 Entsprechend sei auch C._____ in Abänderung von Dispositivzif-
fer 7 der Verfügung FE140640-L/Z3 vom 18. September 2014 be-
rechtigt zu erklären, den Gesuchsteller / Berufungskläger im 

- 4 - 

Rahmen dessen begleiteter Besuchstreffen mit D._____ gemäss 
vorstehendem Abschnitt (zweimal wöchentlich) zu begleiten und 
an diesen Besuchstreffen mit D._____ teilzunehmen; 

3. Es sei die in Dispositivziffer 3 der Verfügung FE140640-L/Z3 vom 
18. September 2014 verfügte Anweisung des Gesuchstellers / Be-
rufungsklägers sich zusammen mit C._____ bis zum definitiven 
Bezug einer Wohnung in eine Familienherberge zu begeben er-
satzlos aufzuheben; 
 Zudem sei in Ersetzung von Dispositivziffer 3 der Verfügung 
FE140640-L/Z3 vom 18. September 2014 die eheliche Wohnung 
an der F._____-Strasse ..., … Zürich im Sinne einer vorsorglichen 
Massnahme für die Dauer des Scheidungsverfahrens samt Haus-
rat und Mobiliar dem Gesuchsteller / Berufungskläger zusammen 
mit den beiden Kindern D._____ und C._____, eventualiter dem 
Gesuchsteller / Berufungskläger zusammen mit C._____, zur al-
leinigen Nutzung zuzuweisen; 

4. … (Antrag auf aufschiebende Wirkung) 
5. Eventualiter sei die Angelegenheit zur erneuten Beurteilung der 

Anträge resp. des Eventualantrages gemäss den Ziffern 1 - 3 vor-
stehend an die Vorinstanz zurückzuweisen; 

6. … (Antrag auf Leistung eines Prozesskostenvorschusses) 
7. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. 8% MwSt. zu-

lasten der Gesuchstellerin / Berufungsbeklagten. 
… (Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeistän-
dung)" 

zur Zweitberufung (Urk. 15 S. 2): 
"1. Es sei die Berufung der Gesuchstellerin vom 29. September 2014 

vollumfänglich abzuweisen; 
2. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulas-

ten der Gesuchstellerin." 

der Gesuchstellerin, Erstberufungsbeklagten und Zweitberufungskläge-
rin: 

in der Zweitberufung (Urk. 12/1 S. 2): 
"1. Ziff. 2 des Dispositivs der Verfügung vom 18. September 2014 sei 

aufzuheben und der Sohn C._____ sei bis zum definitiven Ent-
scheid über die Kinderzuteilung in einer geeigneten Institution un-
terzubringen. 

2. Ziff. 6 des Dispositivs der Verfügung vom 18. September 2014 sei 
aufzuheben und sei ein angemessenes und übliches Besuchs-
recht anzuordnen. 

- 5 - 

3. … (Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege) 
4. … (Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung)" 

zur Erstberufung (Urk. 14 S. 2): 
"1. Die Berufung des Gesuchstellers sei abzuweisen. 
2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten des Gesuch-

stellers." 

Erwägungen: 

I. 

 1. a) Die Parteien führen eine äusserst turbulente Ehe. Sie lernten sich im 

Jahre 1999 kennen. Am tt.mm.2000 kam ihr Sohn C._____ (Verfahrensbeteiligter 

1) zur Welt. Am tt. Februar 2003 heirateten sie. Am 1. Juni 2005 rief die Gesuch-

stellerin, Erstberufungsbeklagte und Zweitberufungsklägerin (nachfolgend: Ge-

suchstellerin) das erste Mal den Eheschutzrichter an. Es folgten über die Jahre 

drei weitere Eheschutzverfahren. Am tt.mm.2009 kam D._____ (Verfahrensbetei-

ligte 2), die Tochter der Parteien, zur Welt. Rund zwei Monate nach der Geburt ih-

rer Tochter reichten die Parteien ein erstes gemeinsames Scheidungsbegehren 

ein. Es sollten vier weitere folgen. Bis auf das aktuelle wurden diese alle entweder 

wegen Nichteinreichen des Bestätigungsschreibens abgewiesen, wegen Nicht-

leisten des Kostenvorschusses durch Nichteintreten erledigt oder aber als durch 

Rückzug erledigt abgeschrieben. Seit dem 13. August 2014 stehen die Parteien 

vor Vorinstanz in ihrem fünften Scheidungsverfahren. 

 b) Die Ehe der Parteien war immer wieder von häuslicher Gewalt geprägt. 

Im entsprechenden polizeilichen Informationssystem sind die Parteien offenbar 

seit 2004 registriert. Es wurden wiederholt Massnahmen nach dem Gewalt-

schutzgesetz angeordnet. Im Jahre 2011 wurde der Gesuchsteller, Erstberu-

fungskläger und Zweitberufungsbeklagte (nachfolgend: Gesuchsteller) u.a. wegen 

häuslicher Gewalt gegenüber der Gesuchstellerin zu einer neunmonatigen Frei-

heitstrafe verurteilt. Allein im ersten Halbjahr 2014 musste die Polizei aufgrund 

von Auseinandersetzungen in der Familie der Parteien achtmal ausrücken. 

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 c) Die umfangreichen Akten der Kindesschutzbehörde reichen bis ins Jahre 

2001 zurück. Der Gesuchsteller wollte zunächst seine Vaterschaft bezüglich 

C._____ nicht anerkennen. Die Gesuchstellerin auf der anderen Seite wollte 

D._____ nach deren Geburt im Jahre 2009 zur Adoption freigeben. Es wurde in 

der Folge für einige Monate ein Obhutsentzug angeordnet und den Kindern eine 

Beiständin bestellt. 

 2. a) Im vorinstanzlichen Scheidungsverfahren wurde den Kindern (Verfah-

rensbeteiligten) eine Prozessbeiständin im Sinne von Art. 299 ZPO bestellt (VI 

Urk. 17). Mit Verfügungen vom 22. August 2014 ordnete die KESB der Stadt Zü-

rich superprovisorisch die Unterbringung der Kinder in einer Pflegefamilie an (VI 

Urk. 27 und 28). Im Übrigen kann für den erstinstanzlichen Prozessverlauf und die 

weitere Ehegeschichte der Parteien auf die Ausführungen der Vorinstanz verwie-

sen werden. Mit Verfügung vom 18. September 2014 (VI Urk. 69 = Urk. 2) bestä-

tigte diese die von der KESB angeordnete Fremdplatzierung von D._____, hob 

jedoch die Fremdplatzierung von C._____ auf und stellte diesen für die weitere 

Dauer des Verfahrens unter die (faktische) Obhut des Gesuchstellers. Die Aufhe-

bung des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Parteien bezüglich beider Kinder 

wurde beibehalten. 

 b) Hiergegen erhoben beide Parteien je mit Eingaben vom 29. September 

2014 Berufung (Urk. 1 und 12/1), wobei die Berufung der Gesuchstellerin unter 
der Geschäfts-Nr. LY140043 anhand genommen wurde. Mit Präsidialverfügung 

vom 15. Oktober 2014 wurde der Antrag des Gesuchstellers auf aufschiebende 

Wirkung abgewiesen (Urk. 7). Mit Beschluss vom 23. Oktober 2014 wurde das 

Verfahren LY140043 mit dem vorliegenden vereinigt und als dadurch erledigt ab-

geschrieben. Sodann wurde der Antrag des Gesuchstellers auf Leistung eines 

Prozesskostenvorschusses abgewiesen, beiden Parteien wurde die unentgeltliche 

Rechtspflege gewährt und ein unentgeltlicher Rechtsbeistand bestellt. Ferner 

wurde den Parteien und den Verfahrensbeteiligten Frist zur Beantwortung der Be-

rufungen angesetzt (Urk. 13). Die Erstberufungsantwort der Gesuchstellerin 

(Urk. 14), die Zweitberufungsantwort des Gesuchstellers (Urk. 15) sowie die Erst- 

und Zweitberufungsantwort der Verfahrensbeteiligten (Urk. 16) datieren allesamt 

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vom 6. November 2014. Der Beschluss vom 23. Oktober 2014 wurde der Kindes-

vertreterin am 25. Oktober 2014 zugestellt (Urk. 13). Die 10-tägige Frist von 

Art. 314 Abs. 1 ZPO lief bis am 4. November 2014. Damit erfolgte die Erst- und 

Zweitberufungsantwort der Verfahrensbeteiligten am 6. November 2014 (Datum 

Poststempel) verspätet. Androhungsgemäss ist das Verfahren ohne Erst- und 

Zweitberufungsantwort der Verfahrensbeteiligten weiterzuführen (Art. 147 Abs. 2 

ZPO). Mit Präsidialverfügung vom 7. November 2014 wurden die Doppel der Be-

rufungsantwortschriften der jeweiligen Gegenpartei bzw. den Verfahrensbeteilig-

ten zur Kenntnisnahme zugestellt (Urk. 17). Es folgte am 11. November 2014 eine 

unaufgeforderte Eingabe des Gesuchstellers (Urk. 18), welche der Gesuchstelle-

rin und den Verfahrensbeteiligten zur Kenntnisnahme zugestellt wurde (Prot. 

S. 6). 

 3. Die Berufung hemmt die Rechtskraft des angefochtenen Entscheides im 

Umfang der Anträge (Art. 315 Abs. 1 ZPO). Dispositivziffer 13 (Kosten- und Ent-

schädigungsreglung bleibt dem Endentscheid vorbehalten) der vorinstanzlichen 

Verfügung blieb unangefochten. In diesem Umfang ist die vorinstanzliche Verfü-

gung am 7. Oktober 2014 in Rechtskraft erwachsen. Dies ist vorzumerken. Keine 

selbständige Bedeutung kommt im vorliegenden Fall den Dispositivziffern 4 (An-

ordnung einer sozialpädagogischen Familienbegleitung) und 8 (Ersuchen an die 

Beiständin, den Entscheid zu vollziehen und umzusetzen) zu, weshalb diese nicht 

für sich alleine in Rechtskraft erwachsen, auch wenn sie nicht explizit angefochten 

wurden. 

II. 

 1. Der Gesuchsteller fordert, dass auch D._____ für die Dauer des Verfah-

rens unter seine Obhut zu stellen sei. Die Gesuchstellerin ficht die Fremdplatzie-

rung von D._____ nicht an, auch wenn sie den Entscheid der Vorinstanz für falsch 

hält und D._____ lieber unter ihren eigenen Obhut wüsste. Sie wehrt sich jedoch 

gegen den Entscheid, C._____ unter die Obhut des Gesuchstellers zu stellen. 

C._____ ist ihrer Ansicht nach in einer geeigneten Institution unterzubringen. 

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 2. a) Die Vorinstanz begründete die Aufhebung der Fremdplatzierung von 

C._____ im Wesentlichen damit, dass dieser im Rahmen der Kinderanhörung 

mehrmals klar und deutlich den Wunsch geäussert habe, zum Gesuchsteller zu 

wollen. Die Erziehungsfähigkeit des Gesuchstellers sei zwar nicht restlos geklärt 

und bedürfe – genau wie diejenige der Gesuchstellerin – weiterer Abklärung. In-

dessen seien bei ihm bezüglich Verlässlichkeit – mit Abstrichen in Bezug auf die 

Besuchszeiten/Telefonzeiten seit der Fremdplatzierung – keine derart gravieren-

den Vorbehalte anzubringen, dass die Zuweisung der Obhut für C._____ an ihn 

derzeit gänzlich ausgeschlossen wäre. Sein Verhältnis zu C._____ sei offensicht-

lich gut, wenngleich unklar bleibe, inwiefern C._____ nicht von ihm instrumentali-

siert worden sei. Angesichts des Alters von C._____ sei indessen der gefestigte 

Kinderwunsch vorrangig, ob beeinflusst oder nicht. Auch scheine der Gesuchstel-

ler C._____ eine Tagesstruktur zu geben, was dieser bei der Kindsmutter ver-

misst habe. Komme dazu, dass ein längerer Verbleib von C._____ in der Pflege-

familie aus verschiedenen Gründen, nicht zuletzt aber auch wegen des langen 

Schulwegs nicht als adäquat erscheine. Gleichzeitig sei ein Schulwechsel jedoch 

ebenfalls abzulehnen, sei dies doch seit längerem letztlich die einzige Konstante 

in C._____s Leben. Aufgrund der gesamten Vorgeschichte sowie der seit Jahren 

im Raume stehenden Familienbegleitung, die ja ohnehin kurz vor der Fremdplat-

zierung beantragt worden sei, sei die Obhutszuweisung mit einer engmaschigen 

sozialpädagogischen Familienbegleitung zu verknüpfen. Damit könne auch den 

im Raume stehenden Vorbehalten betreffend die Erziehungsfähigkeit des Ge-

suchstellers begegnet werden (Urk. 2 E. II/4.3). 

 b) Die Gesuchstellerin wehrt sich gegen diese Einschätzung. Nach ihrer 

Wahrnehmung demonstriert der Gesuchsteller das Musterbeispiel eines ignoran-

ten, demonstrativ gegen alle gesellschaftlichen Regeln verstossenden Individu-

ums, das nicht nur keinerlei Wert auf die Einhaltung von Regeln lege, sondern 

vielmehr jede Gelegenheit nutze, um seinem Umfeld zu demonstrieren, dass er 

es gerade eben nicht für notwendig erachte, sich an die Spielregeln der Gesell-

schaft zu halten. Dieses Verhalten ziehe sich quer durch alle Bereiche seines Le-

bens. Es beginne schon bei seiner Disziplin im Gerichtssaal. Der Gesuchsteller 

pfeife auf allen Anstand, unterbreche jeden anderen – egal ob Richterin, Rechts-

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anwalt oder Gegenpartei, werde schnell laut, reagiere jähzornig, wenn er Gele-

genheit dazu finde, und lasse das vorinstanzliche Gericht mit Nachdruck wissen, 

dass er allein wisse, wie der richtige Entscheid aussehen müsse, und dass er er-

warte, dass die Richterin so entscheide. Verschiedene Personen habe der Ge-

suchsteller denn auch wissen lassen, dass er das Heft in die eigene Hand nehme, 

wenn die Gerichtsinstanzen nicht in seinem Sinn entscheiden sollten. Bezüglich 

der im Rahmen der externen Unterbringung angeordneten bzw. vereinbarten Re-

geln sei festzuhalten, dass der Gesuchsteller sich an keinerlei Regeln gehalten 

habe: Er habe sich nicht an die Telefonzeiten und auch nicht an die Besuchsre-

geln gehalten. Er habe sich sogar erfrecht, zusammen mit seinem Bruder bei der 

Pflegefamilie aufzukreuzen, um gegenüber allen Beteiligten zu demonstrieren, 

dass er derjenige sei, der die faktischen Spielregeln bestimme, und dass er es 

nicht für angebracht halte, Regeln einzuhalten, die von Dritten aufgestellt worden 

seien. Dass der Gesuchsteller dieses Verhalten demonstrativ vor seinem Sohn 

und in Zusammenhang mit diesem an den Tag lege, sei sicher kein Zufall. Viel-

mehr sei offensichtlich, dass der Gesuchsteller auf diese Weise gegenüber sei-

nem Sohn eine Vorbildfunktion ausübe und dies Wirkung zeitigen werde. Dass 

sich dies auf das Verhalten von C._____ kaum positiv auswirken werde, scheine 

klar. Die Nichteinhaltung aller von Dritten bestimmten Regeln sei für das Verhal-

ten des Gesuchstellers geradezu prägend: Er halte sich konsequent an keine Re-

geln. Die Eheschutzvereinbarung mit ihr sei für ihn keinesfalls von Bedeutung 

gewesen. Die Bestimmungen des Strafrechts interessierten ihn wenig, auch nicht 

die körperliche Integrität anderer Menschen, nicht einmal jene seiner Ehefrau 

(Urk. 12/1 S. 4 f.). 

 c) Aus dem Verhandlungsprotokoll der Vorinstanz ergibt sich tatsächlich, 

dass der Gesuchsteller das Plädoyer des Gegenanwalts sowie die Befragung der 

Gesuchstellerin mehrmals unterbrach und Beleidigungen gegen diese aussprach. 

Er verliess gar unter lautstarkem Protest den Gerichtssaal, konnte aber von der 

vorinstanzlichen Richterin zur Rückkehr bewegt werden (VI Prot. S. 16 ff.). Nach-

dem diese ihn gefragt hätte, ob er sich an das halten werde, was in diesem Ver-

fahren angeordnet werde, antwortete er zunächst mit "Ja", schob dann aber nach, 

dass er hoffe, dass das Richtige herauskomme, sonst werde er das Heft selbst in 

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die Hand nehmen (VI Prot. S. 25). Der angefochtene Entscheid wurde dem da-

mals noch unvertretenen Gesuchsteller von der Vorinstanz persönlich übergeben. 

Dieser verweigerte die Unterschrift auf dem Empfangsschein und liess stattdes-

sen einen Zettel anheften, auf dem er vermerkte, dass die vorinstanzliche Richte-

rin einen "Riesenfehler" gemacht habe (VI Urk. 70). Dass sich der Gesuchsteller 

während der Fremdplatzierung von C._____ nicht an die Besuchs- und Telefon-

zeiten hielt, hat bereits die Vorinstanz in ihrem Entscheid festgehalten. Das Ver-

halten des Gesuchstellers zeugt zweifelsohne von Respektlosigkeit gegenüber 

Gerichten und Behörden. Die Befürchtung der Gesuchstellerin, dass diese Hal-

tung auf den 14-jährigen C._____ abfärben könnte, lässt sich zumindest nicht von 

der Hand weisen. Immerhin ist dem Gesuchsteller zugute zu halten, dass er nach 

dem Ergehen des vorinstanzlichen Entscheids "das Heft nicht in die eigene Hand 

nahm", sondern sich anwaltlichen Beistand suchte und den Entscheid auf dem 

Rechtsmittelweg anfocht. Der Vorinstanz ist aber zuzustimmen, dass die Erzie-

hungsfähigkeit des Gesuchstellers weiterer Abklärung bedarf. Die Einholung ei-

nes entsprechenden Gutachtens hat die Vorinstanz bereits angeordnet. Bis dahin 

entschied sie, C._____ in die Obhut des Gesuchstellers zu geben. Dieser Ent-

scheid ist – entgegen der Ansicht der Gesuchstellerin – durchaus nachvollziehbar 

und zwar aus folgenden Überlegungen: 

− Wie aus dem Besuchsbericht der Familienplatzierungsorganisation G._____ 

hervorgeht, war C._____ in der SOS-Pflegefamilie aus verschiedenen Grün-

den nicht mehr tragbar (VI Urk. 38/1; vgl. auch VI Urk. 56). Es war daher un-

abdingbar, für ihn eine neue Lösung zu suchen. 

− Eine vorläufige Trennung der beiden Kinder schien zudem angezeigt, nach-

dem von verschiedener Seite her der Verdacht auf sexuelle Übergriffe von 

C._____ auf D._____ geäussert wurde (vgl. VI Urk. 36, 38/1, 38/4, 46, 62, 

63 und 64). Die Vorinstanz kam zwar zum Schluss, dass sich hierfür wenig 

Konkretes in den Akten finde, meinte aber auch, dass die dominierende Rol-

le, die C._____ gegenüber D._____ ausübe, dem Kindswohl von D._____ 

offenkundig nicht zuträglich sei (Urk. 2 E. II/4.4.6). 

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− Ferner entsprach es dem Wunsch von C._____, unter die Obhut des Ge-

suchstellers gestellt zu werden (VI Urk. 54). Eine weitere Fremdplatzierung, 

bspw. im H._____, wäre durch die fehlende Kooperationsbereitschaft 

C._____s von vornherein erschwert gewesen. Die Kindesvertreterin sprach 

vor Vorinstanz gar von einer drohenden "Kampfstimmung", falls C._____ in 

den H._____ käme (VI Prot. S. 12).  

Aus heutiger Sicht fällt sodann ins Gewicht, dass sich C._____ nunmehr seit rund 

zwei Monaten unter der (faktischen) Obhut des Gesuchstellers befindet und es 

daher zumindest bis zum Vorliegen eines Erziehungsfähigkeitsgutachtens nicht 

angebracht erscheint, die Lebensumstände C._____s erneut und ohne Not zu 

verändern. 

 d) Was die Gesuchstellerin schliesslich in Bezug auf die Geschäftspraktiken 

des Gesuchstellers und dessen angeblich schlechte Zahlungsmoral vorbringt (vgl. 

Urk. 12/1 S. 5 f.), ist neu und damit unzulässig im Sinne von Art. 317 Abs. 1 ZPO 

(vgl. zur Anwendbarkeit der Bestimmung in Kinderbelangen statt vieler OGer ZH 

LE130065 vom 3. Januar 2014 E. II/2 mit Hinweis). Im Übrigen scheinen diese 

Vorbringen ohnehin nicht geeignet, die Erziehungsfähigkeit des Gesuchstellers 

(weiter) in Zweifel zu ziehen. Der vorinstanzliche Entscheid ist daher in diesem 

Punkt zu bestätigen. 

 3. a) Was D._____ betrifft, hielt die Vorinstanz fest, dass bei einer Zuteilung 

an den Gesuchsteller die ernsthafte Gefahr der (weiteren) Instrumentalisierung 

von D._____ gegen die Gesuchstellerin bestehe. In diesem Zusammenhang er-

weise sich auch die absolut ablehnende Haltung von C._____ gegenüber der Ge-

suchstellerin als äusserst problematisch: Die Geschwister würden sich naheste-

hen und sich gegenseitig Halt geben. Inwiefern D._____ – falls im gleichen Haus-

halt mit C._____ und dem Gesuchsteller lebend – überhaupt noch in der Lage wä-

re, eine Beziehung zur Gesuchstellerin aufrechtzuerhalten, sei mehr als fraglich. 

Vordringliches Ziel müsse es aber sein, dass D._____ zu allen Familienmitglie-

dern eine Beziehung aufrechterhalten könne. Komme dazu, dass aufgrund der 

Akten eine (vorsorgliche) Trennung der Geschwister indiziert sei (Urk. 2 

E. II/4.4.6). 

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 b) Die Kritik des Gesuchstellers am vorinstanzlichen Entscheid, D._____ 

weiterhin fremd zu platzieren, geht über weite Strecken an der Sache vorbei. Kei-

ne Relevanz kommt namentlich seinen Anschuldigungen gegenüber der Gesuch-

stellerin zu, nachdem eine Obhutszuteilung an diese – zumindest vorläufig – nicht 

mehr zur Debatte steht. Es ist auch nicht so, dass die Vorinstanz dem Gesuch-

steller die Erziehungsfähigkeit abgesprochen hätte. Sie hielt lediglich – und dies 

zu Recht – fest, dass gewisse Defizite bestünden und diese weiterer Abklärung 

bedürften. Auf entsprechende Ausführungen des Gesuchstellers – bspw. zu sei-

ner angeblichen Zuverlässigkeit – ist daher nicht weiter einzugehen. Der Ent-

scheid der Vorinstanz war vielmehr von der Befürchtung getragen, dass D._____ 

– im gleichen Haushalt mit C._____ und dem Gesuchsteller lebend – weiter ge-

gen die Gesuchstellerin instrumentalisiert werden könnte. Hinzu kam, was bereits 

thematisiert wurde (vgl. E. II/2.c), der Umstand, dass eine vorläufige Trennung der 

Geschwister indiziert war. 

 c) Der Gesuchsteller legte dar, dass D._____ bei der Pflegefamilie mehr-

mals ausgeführt habe, dass sie die Gesuchstellerin vermisse. Hätte er sie tat-

sächlich gegen die Gesuchstellerin aufgehetzt und instrumentalisiert, würde sie 

dieses Gefühl sicherlich nicht mehr entsprechend äussern (Urk. 1 S. 8). Die Ar-

gumentation des Gesuchstellers verfängt nicht. D._____ stand bis anhin auch un-

ter dem Einfluss der Gesuchstellerin. Die Gefahr einer eigentlichen Eltern-Kind-

Entfremdung (Parental Alienation Syndrome) bestünde wohl erst, wenn D._____ 

mit C._____ und dem Gesuchsteller zusammenwohnen würde. Die überaus star-

ke Ablehnung der Gesuchstellerin durch C._____ lässt in dieser Hinsicht jeden-

falls nichts Gutes erwarten (vgl. in Bezug auf C._____ auch VI Prot. S. 9). 

 d) Der Gesuchsteller ist weiter der Ansicht, dass eine Instrumentalisierung 

durch C._____ von Anfang an aussichtslos wäre, da D._____ in der Beziehung 

der Geschwister die Oberhand habe (Urk. 1 S. 11). Diese Darstellung widerspricht 

fundamental der Einschätzung der Kindesvertreterin, welche vor Vorinstanz zu 

Protokoll gab, dass C._____ über D._____ bestimme. D._____ könne gar nicht 

selber denken, sie werde beobachtet, sie werde kontrolliert, sie werde in einem 

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gewissen Sinne beherrscht (VI Prot. S. 7; ähnlich auch der Besuchsbericht des 

Vereins G._____, VI Urk. 38/1 S. 2). 

 e) An anderer Stelle anerkennt dann auch der Gesuchsteller das Dominanz-

verhalten, welches C._____ gegenüber D._____ an den Tag lege. Er sieht den 

Grund dafür jedoch einzig darin, dass C._____ bei der Gesuchstellerin nicht habe 

Kind sein können. Er habe sich nicht auf die Gesuchstellerin verlassen, ihr nicht 

vertrauen können. Dies habe dazu geführt, dass er zunehmend die Verantwor-

tung für seine Schwester übernommen habe. Da C._____ nun ihm zugeteilt wor-

den sei, könne er zur Ruhe kommen. Eine weitere Beeinflussung von D._____ sei 

nicht zu erwarten (Urk. 1 S. 10 f.). Dem ist entgegenzuhalten, dass diesbezüglich 

auch während der Platzierung bei der Pflegefamilie keine Besserung eintrat. Zu-

mindest kurzfristig wäre daher auch beim Gesuchsteller keine Veränderung der 

Situation zu erwarten. Die Unterbringung D._____s an einem neutralen Ort und 

getrennt von ihrem Bruder ist daher zu begrüssen, nicht zuletzt auch vor dem Hin-

tergrund der im Raum stehenden Übergriffsproblematik. Der vorinstanzliche Ent-

scheid ist auch in diesem Punkt zu bestätigen. 

 4. a) Beide Parteien verlangen sodann Anpassungen in Bezug auf den per-

sönlichen Verkehr. Was C._____ anbelangt, hielt die Vorinstanz fest, dass dieser 

den Kontakt zur Gesuchstellerin ablehne. Sie verzichtete daher auf die Anord-

nung eines konkret ausgestalteten Besuchsrechts der Gesuchstellerin zu 

C._____, beauftragte jedoch die Beiständin, auf den persönlichen Verkehr zwi-

schen den beiden mit den geeigneten Mitteln hinzuwirken (Urk. 2 E. II/5.4-5.5). 

 b) Die Gesuchstellerin beantragte mit der Zweitberufung die Aufhebung der 

entsprechenden Dispositivziffer und die Anordnung eines angemessenen und üb-

lichen Besuchsrechts (Urk. 12/1 S. 2). Der Gesuchsteller hält diesen Antrag für zu 

unbestimmt (Urk. 15 S. 7, unter Hinweis auf BGE 137 III 617). Es kann vorliegend 

offen bleiben, ob dem so ist. Da der Antrag der Gesuchstellerin mit keinem Wort 

begründet wurde, ist bereits aus diesem Grunde nicht darauf einzutreten (vgl. 

BGer 4A_659/2011 vom 7. Dezember 2011 E. 3). 

- 14 - 

 c) In Bezug auf D._____ hielt die Vorinstanz fest, dass mit Blick auf die 

Problematik des Loyalitätskonflikts weiterhin für beide Parteien nur begleitete Be-

suche in Frage kämen und es insofern einen geschützten Rahmen brauche. Ein 

regelmässiger Kontakt sei ebenfalls im Interesse des Kindes. Die Scheidungsfor-

schung gehe davon aus, dass weniger die Häufigkeit des Kontakts, sondern viel-

mehr die qualitative Gestaltung für das Kind letztendlich massgeblich sei, und 

dass verminderte Kontakte nicht zwangsläufig negative Folgen hätten. Vor die-

sem Hintergrund erscheine es angemessen, den Parteien wie bisher je ein wö-

chentliches, begleitetes Besuchsrecht einzuräumen. Somit könne D._____ jedes 

Wochenende bzw. einmal pro Woche Kontakt zu einem Elternteil im Rahmen ei-

nes persönlichen Besuches halten (Urk. 2 E. II/5.3.2). 

 d) Der Gesuchsteller wünscht sich – für den nunmehr eintretenden Fall, 

dass D._____ fremdplatziert bleibt – eine Ausdehnung des Besuchsrechts auf 

zwei begleitete Besuchstreffen pro Woche, damit die Zeiten bis zum nächsten 

Besuch nicht so lange würden. D._____ solle insbesondere nicht das Gefühl be-

kommen, dass er C._____ zu sich nehmen wolle, sie jedoch mit Absicht bei der 

Pflegefamilie belasse. Dies wäre nicht förderlich für die zukünftige Beziehung zu 

seiner Tochter. Auch solle deren enge Beziehung zu ihrem Bruder C._____ auf-

rechterhalten werden können (Urk. 1 S. 13). 

 e) D._____ ist fünfeinhalb Jahre alt. Mehr als ein Besuchskontakt pro Woche 

ist bei Kindern im Vorschulalter nicht üblich. Der wöchentliche Rhythmus er-

scheint vielmehr angemessen, gerade auch weil vorliegend nicht von unproble-

matischen Kontakten ausgegangen werden kann. Da die Besuche unbestritte-

nermassen begleitet erfolgen sollen, muss die vom Gesuchsteller vorgeschlagene 

Regelung überdies als wenig praktikabel bezeichnet werden. Aufgrund der einge-

schränkten Öffnungszeiten der begleiteten Besuchstreffpunkte müssten regel-

mässig Einzelbegleitungen stattfinden. Der vorinstanzliche Entscheid ist daher 

auch hinsichtlich des Besuchsrechts zu bestätigen. 

 5. a) Schliesslich beantragte der Gesuchsteller die Aufhebung der Weisung, 

sich mit C._____ bis zum definitiven Bezug einer Wohnung in die Familienherber-

ge zu begeben, und forderte die Zuweisung der ehelichen Wohnung samt Hausrat 

- 15 - 

und Mobiliar. Im Entscheiddispositiv der Vorinstanz wurde die Wohnungszuteilung 

nicht geregelt. Aus den Erwägungen ergibt sich jedoch, dass die Vorinstanz dem 

Gesuchsteller die Wohnung deshalb nicht zuteilte, weil dieser von sich aus ausge-

führt habe, er wolle mit den Kindern sowieso nicht in diese Wohnung zurück, da 

dort zu viel passiert sei. Ausserdem habe der Gesuchsteller dargelegt, der Plan 

sei, dass er vorübergehend in einer Familienherberge unterkommen und an-

schliessend in eine eigene, grössere Wohnung wechseln würde, wobei er bereits 

eine solche in Aussicht habe. Vor diesem Hintergrund sowie angesichts der Tat-

sache, dass der Gesuchsteller offensichtlich auch bis anhin jeweils im Stand ge-

wesen sei, für eine gesicherte Unterkunft zu sorgen, sei davon auszugehen, dass 

er auf die Wohnung an der F._____-Strasse …, … Zürich, nicht angewiesen sei 

(Urk. 2 E. II/6.2). 

 b) Wenn sich der Gesuchsteller nun wieder umentscheidet und die Woh-

nung an der F._____-Strasse doch für sich beanspruchen möchte, setzt er sich in 

Widerspruch zu seinen eigenen Ausführungen vor Vorinstanz. Im Berufungsver-

fahren versuchte er zwar, diese etwas anders darzustellen (vgl. Urk. 1 S. 14). 

Seine Antwort auf die abschliessende Frage der vorinstanzlichen Richterin, ob er 

demnach sowieso nicht an die F._____-Strasse zurück wolle, war allerdings ein 

klares Nein gewesen (Vi Prot. S. 51). Damals hatte der Gesuchsteller angeblich 

eine 4-Zimmerwohnung in Wallisellen in Aussicht gehabt. Im Berufungsverfahren 

erklärte er, dass er das Wohnungsangebot habe ausschlagen müssen, da das 

Aufenthaltsbestimmungsrecht für Sohn C._____ nach wie vor der KESB der Stadt 

Zürich zustehe und er deshalb nicht aus der Stadt herausziehen könne (Urk. 1 S. 

14). Ob dem tatsächlich so ist, kann offen bleiben. Jedenfalls distanzierte sich der 

Gesuchsteller auch im Berufungsverfahren nicht von seiner Aussage vor Vo-

rinstanz, dass die Kinder nicht in die Wohnung an der F._____-Strasse zurück 

wollten. Es besteht daher nach wie vor keine Veranlassung, die Wohnung dem 

Gesuchsteller zur – lediglich vorübergehenden – Benützung zuzuweisen. 

 c) Die Weisung, sich in die Familienherberge zu begeben, hängt damit zu-

sammen, dass der Gesuchsteller zum Zeitpunkt der Verhandlung vor Vorinstanz 

in einem Hotel in I._____ logierte (VI Prot. S. 49). Bereits im Vorfeld jener Ver-

- 16 - 

handlung wurde er von der Vorinstanz telefonisch darauf hingewiesen, dass es 

jedenfalls eine grundlegende Voraussetzung für eine allfällige Zuteilung der Obhut 

sei, dass er eine Unterkunft bzw. zumindest einen diesbezüglichen Plan präsen-

tieren könne. Es wurde ihm das Angebot der von der Stadt Zürich betriebenen 

Familienherbergen erklärt (VI Urk. 55). Es handelt sich dabei um betreute Kollek-

tivunterkünfte für obdachlose Familien. In ihrem Entscheid hielt die Vorinstanz 

fest, dass der Gesuchsteller anlässlich der Verhandlung vom 16. September 2014 

glaubhaft versichert habe, sich bei den städtischen Familienherbergen angemel-

det und noch am selben Nachmittag ein Gespräch zu haben. Ausserdem habe er 

angegeben, eine 4-Zimmerwohnung in Aussicht zu haben. Unter diesen Umstän-

den sei betreffend die Wohnsituation des Gesuchstellers zumindest bis auf Weite-

res von einer realistischen Prognose bzw. einem realisierbaren Plan auszugehen. 

Im Rahmen einer Weisung sei sicherzustellen, dass der Gesuchsteller auch tat-

sächlich mit C._____ in die Familienherberge gehe, so dass von einer strukturier-

ten Wohnsituation ausgegangen werden könne (Urk. 2 E. II/4.3.4). 

 d) In der Berufung kritisierte der Gesuchsteller, dass die Familienherberge 

zu teuer für ihn sei. Damit ihm bei der Suche nach einer Unterkunft keine unnöti-

gen Steine in den Weg gelegt würden, sei die Anweisung der Vorinstanz, dass er 

sich bis zum definitiven Bezug einer Wohnung mit C._____ in die Familienherber-

ge zu begeben habe, aufzuheben. Es müsse ihm möglich sein, zusammen mit der 

Beiständin und/oder der KESB ein alternatives und kostengünstiges Wohnange-

bot anzunehmen, ohne dass dies gleich eine "Wohnung" sein müsse (Urk. 1 

S. 14). Um was es sich dabei handeln soll, ist weder dargetan noch ersichtlich. 

Die Weisung ist daher zum Schutz des Kindeswohls aufrechtzuerhalten. 

 6. Die Berufungen erweisen sich insgesamt als unbegründet, soweit darauf 

einzutreten ist. Der erstinstanzliche Entscheid ist vollumfänglich zu bestätigen. 

III. 

 1. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist in Anwendung von 

§ 12 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit §§ 5 Abs. 1, 6 Abs. 1 und 8 Abs. 1 GebV OG 

- 17 - 

auf Fr. 5'500.– festzulegen. Die Kosten der Kindesvertretung zählen zu den Ge-

richtskosten (Art. 95 Abs. 2 lit. e ZPO). Diese sind im Urteilsdispositiv festzuset-

zen (Kriech, DIKE-Komm., Art. 238 ZPO N 8). Vorliegend erfolgten die Berufungs-

antworten der Verfahrensbeteiligten verspätet (vgl. E. I/2.b). Der Kindesvertreterin 

ist daher für das Berufungsverfahren keine Entschädigung auszurichten. 

 2. In familienrechtlichen Verfahren kann das Gericht die Prozesskosten nach 

Ermessen verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO). Gemäss ständiger Praxis des 

Obergerichts sind die Kosten des Verfahrens mit Bezug auf Kinderbelange – un-

abhängig vom Ausgang – den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen und die Partei-

entschädigungen wettzuschlagen, wenn die Parteien unter dem Gesichtspunkt 

des Kindesinteresses gute Gründe zur Antragstellung hatten (OGer ZH LE110067 

vom 13. April 2012 E. II/8; ZR 84 Nr. 41). Dies war vorliegend der Fall. Der Frage 

der Wohnungszuteilung kam nur untergeordnete Bedeutung zu. Es rechtfertigt 

sich daher eine hälftige Kostenaufteilung und ein Wettschlagen der Parteient-

schädigungen. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf den Zweitberufungsantrag Ziff. 2 wird nicht eingetreten. 

2. Es wird vorgemerkt, dass Dispositivziffer 13 der Verfügung des Einzelge-

richts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung, vom 

18. September 2014 am 7. Oktober 2014 in Rechtskraft erwachsen ist. 

3. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit dem nachfolgenden 

Erkenntnis. 

Es wird erkannt: 

1. Die mit Verfügung der KESB der Stadt Zürich vom 22. August 2014, Verfü-

gungs-Nr. 5233, im Sinne einer superprovisorischen Massnahme angeord-

nete Unterbringung von D._____ unter Aufhebung des Aufenthaltsbestim-

mungsrechts der Eltern wird bestätigt und das Aufenthaltsbestimmungsrecht 

- 18 - 

im Sinne einer vorsorglichen Massnahme betreffend D._____ der KESB der 

Stadt Zürich zugewiesen. 

2. Die mit Verfügung der KESB der Stadt Zürich vom 22. August 2014, Verfü-

gungs-Nr. 5234, im Sinne einer superprovisorischen Massnahme angeord-

nete Unterbringung von C._____ wird bezüglich der Obhut aufgehoben und 

C._____ im Sinne einer vorsorglichen Massnahme unter die Obhut des Ge-

suchstellers gestellt. Die Aufhebung des Aufenthaltsbestimmungsrechts be-

treffend den Sohn C._____ im Rahmen des superprovisorischen Entschei-

des der KESB wird bestätigt und das Aufenthaltsbestimmungsrecht im Sinne 

einer vorsorglichen Massnahme der KESB der Stadt Zürich zugewiesen. 

3. Der Gesuchsteller wird angewiesen, bis zum definitiven Bezug einer Woh-

nung sich mit C._____ in die Familienherberge zu begeben. 

4. Es wird zur Unterstützung des Gesuchstellers bei der (faktischen) Obhut/Be-

treuung von C._____ eine sozialpädagogische Familienbegleitung angeord-

net. 

5. Die Parteien werden im Sinne einer vorsorglichen Massnahme berechtigt 

und verpflichtet, mit der Tochter D._____ einen wöchentlichen, begleiteten 

Besuch zu verbringen. Weiter sind die Parteien berechtigt, je zwei telefoni-

sche Kontakte pro Woche mit D._____ zu halten. Die genauen Modalitäten 

dieser Besuche und telefonischen Kontakte sind von der Beiständin im Sin-

ne der bisherigen Regelung umzusetzen. 

6. Die Beiständin wird beauftragt, auf den persönlichen Verkehr zwischen der 

Gesuchstellerin und C._____ mit den geeigneten Mitteln hinzuwirken. 

7. C._____ wird im Sinne einer vorsorglichen Massnahme für berechtigt erklärt, 

den Gesuchsteller im Rahmen dessen begleiteter Besuchstreffen mit 

D._____ gemäss vorstehender Ziffer 5 zu begleiten und an diesen begleite-

ten Besuchstreffen mit D._____ teilzunehmen. 

- 19 - 

8. Die Beiständin, Frau E._____, wird ersucht, vorstehende Ziffer 2 zu vollzie-

hen und im Übrigen für die Umsetzung vorstehender Ziffern 1 bis 7 besorgt 

zu sein. 

9. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird auf Fr. 5'500.– festge-

setzt. Für die Kindesvertretung sind keine Kosten angefallen. 

10. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden den Parteien (dem 

Gesuchsteller und der Gesuchstellerin) je zur Hälfte auferlegt, jedoch zufol-

ge der ihnen gewährten unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die 

Gerichtskasse genommen. Die Nachzahlungspflicht gemäss Art. 123 Abs. 1 

ZPO bleibt vorbehalten. 

11. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge-

sprochen. 

12. Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ wird als Vertreterin der Kinder für das Beru-

fungsverfahren keine Entschädigung ausgerichtet. 

13. Schriftliche Mitteilung an 

− die Parteien, 
− die Verfahrensbeteiligten, 
− das Einzelgericht im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 

7. Abteilung, 
− die KESB der Stadt Zürich, Abteilung 4, sowie 
− Beiständin E._____, Sozialzentrum …, … [Adresse], 

je gegen Empfangsschein. 

Nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die erstinstanzlichen 

Akten an die Vorinstanz zurück. 

14. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 

30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

- 20 - 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG sowie ein Entscheid über vorsorg-
liche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG. 
 
Zürich, 28. November 2014 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Zivilkammer 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. H. Dubach 
 
versandt am: 
se 

	Urteil und Beschluss vom 28. November 2014
	Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung:
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.
	II.
	 Wie aus dem Besuchsbericht der Familienplatzierungsorganisation G._____ hervorgeht, war C._____ in der SOS-Pflegefamilie aus verschiedenen Gründen nicht mehr tragbar (VI Urk. 38/1; vgl. auch VI Urk. 56). Es war daher unabdingbar, für ihn eine neue L...
	 Eine vorläufige Trennung der beiden Kinder schien zudem angezeigt, nachdem von verschiedener Seite her der Verdacht auf sexuelle Übergriffe von C._____ auf D._____ geäussert wurde (vgl. VI Urk. 36, 38/1, 38/4, 46, 62, 63 und 64). Die Vorinstanz ka...
	 Ferner entsprach es dem Wunsch von C._____, unter die Obhut des Gesuchstellers gestellt zu werden (VI Urk. 54). Eine weitere Fremdplatzierung, bspw. im H._____, wäre durch die fehlende Kooperationsbereitschaft C._____s von vornherein erschwert gewes...

	III.

	Es wird beschlossen:
	1. Auf den Zweitberufungsantrag Ziff. 2 wird nicht eingetreten.
	2. Es wird vorgemerkt, dass Dispositivziffer 13 der Verfügung des Einzelgerichts im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung, vom 18. September 2014 am 7. Oktober 2014 in Rechtskraft erwachsen ist.
	3. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittelbelehrung mit dem nachfolgenden Erkenntnis.
	Es wird erkannt:
	1. Die mit Verfügung der KESB der Stadt Zürich vom 22. August 2014, Verfügungs-Nr. 5233, im Sinne einer superprovisorischen Massnahme angeordnete Unterbringung von D._____ unter Aufhebung des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern wird bestätigt und ...
	2. Die mit Verfügung der KESB der Stadt Zürich vom 22. August 2014, Verfügungs-Nr. 5234, im Sinne einer superprovisorischen Massnahme angeordnete Unterbringung von C._____ wird bezüglich der Obhut aufgehoben und C._____ im Sinne einer vorsorglichen Ma...
	3. Der Gesuchsteller wird angewiesen, bis zum definitiven Bezug einer Wohnung sich mit C._____ in die Familienherberge zu begeben.
	4. Es wird zur Unterstützung des Gesuchstellers bei der (faktischen) Obhut/Betreuung von C._____ eine sozialpädagogische Familienbegleitung angeordnet.
	5. Die Parteien werden im Sinne einer vorsorglichen Massnahme berechtigt und verpflichtet, mit der Tochter D._____ einen wöchentlichen, begleiteten Besuch zu verbringen. Weiter sind die Parteien berechtigt, je zwei telefonische Kontakte pro Woche mit ...
	6. Die Beiständin wird beauftragt, auf den persönlichen Verkehr zwischen der Gesuchstellerin und C._____ mit den geeigneten Mitteln hinzuwirken.
	7. C._____ wird im Sinne einer vorsorglichen Massnahme für berechtigt erklärt, den Gesuchsteller im Rahmen dessen begleiteter Besuchstreffen mit D._____ gemäss vorstehender Ziffer 5 zu begleiten und an diesen begleiteten Besuchstreffen mit D._____ tei...
	8. Die Beiständin, Frau E._____, wird ersucht, vorstehende Ziffer 2 zu vollziehen und im Übrigen für die Umsetzung vorstehender Ziffern 1 bis 7 besorgt zu sein.
	9. Die Entscheidgebühr für das Berufungsverfahren wird auf Fr. 5'500.– festgesetzt. Für die Kindesvertretung sind keine Kosten angefallen.
	10. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden den Parteien (dem Gesuchsteller und der Gesuchstellerin) je zur Hälfte auferlegt, jedoch zufolge der ihnen gewährten unentgeltlichen Rechtspflege einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Nac...
	11. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	12. Rechtsanwältin lic. iur. Z._____ wird als Vertreterin der Kinder für das Berufungsverfahren keine Entschädigung ausgerichtet.
	13. Schriftliche Mitteilung an
	 die Parteien,
	 die Verfahrensbeteiligten,
	 das Einzelgericht im ordentlichen Verfahren am Bezirksgericht Zürich, 7. Abteilung,
	 die KESB der Stadt Zürich, Abteilung 4, sowie
	 Beiständin E._____, Sozialzentrum …, … [Adresse],

	14. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. ...