# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 773a6f2c-22a7-5b9d-ba12-e2bd5a42fd9f
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-03-11
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 11.03.2015 UV 2013/82
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2013-82_2015-03-11.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2013/82

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 11.03.2015

Entscheiddatum: 11.03.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 11.03.2015
Art. 6 UVG: Bejahung natürlich kausaler Unfallrestfolgen im Bereich des 
rechten Handgelenks.Art. 18 Abs. 1 UVG: schlüssige ärztliche Beurteilung 
betreffend Arbeitsfähigkeitsgrad bzw. zumutbarer Tätigkeit. Bejahung eines 
Rentenanspruchs nach Durchführung eines Einkommensvergleichs gestützt 
auf die LSE, wegen Nichtanwendbarkeit der DAP. (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. März 2015,UV 
2013/82).Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), 
Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungsrichterin Miriam 
Lendfers; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein WerzEntscheid vom 11. März 
2015in SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwältin 
Franziska Wenk, MLaw, Rechtsanwälte.og42,Oberer Graben 42, 9000 St. 
Gallen,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), 
Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendInvalidenrenteSachverhalt:

A.      

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als Bauarbeiter temporär bei der B.___ AG 

tätig und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die 

Folgen von Unfällen versichert, als er am 6. Oktober 2010 beim Zusägen eines 

Gerüstbrettes durch ein Zurückfedern des Brettes einen Schlag gegen das rechte 

Handgelenk erhielt (Suva-act. 1). Die Erstbehandlung erfolgte gleichentags ambulant im 

Spital C.___, wo die Ärzte gestützt auf das Ergebnis einer CT (Computertomographie)-

Untersuchung eine intraartikuläre distale Radiusfraktur rechts diagnostizierten, dem 

Versicherten schmerzstillende Medikamente verordneten, eine Ruhigstellung mit einer 

Unterarmschiene erfolgte und eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Suva-

act. 9, 27). Der nachbehandelnde Arzt Dr. med. D.___ ergänzte in seinem Bericht vom 

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14. Oktober 2010, das Ergebnis der CT zeige eine intraartikuläre Radiusfraktur mit drei 

Hauptfragmenten, wobei das Radiusstyloidfragment disloziert sei und vor allem nach 

dorsal hin eine intraartikuläre Gelenksstufe bestehe. Dr. D.___ riet dem Versicherten 

unter Hinweis auf die möglichen Folgen persistierender Schmerzen und einer 

möglichen Arthrose, sofern die Gelenksstufen persistierten, zu einer Osteosynthese, 

wofür dieser jedoch seine Einwilligung verweigerte (Suva-act. 5). Dr. D.___ attestierte 

dem Versicherten eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit für ca. drei Monate (Suva-act. 9). 

Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

(Suva-act. 10, 15).

A.b  Am 7. Dezember 2010 bestätigte der Kreisarzt der Suva, Dr. med. E.___, die 

Notwendigkeit und Zumutbarkeit der von Dr. D.___ vorgeschlagenen Operation (Suva-

act. 26). In seinem Untersuchungsbericht vom 11. Februar 2011 über die gleichentags 

erfolgte kreisärztliche Untersuchung hielt Dr. E.___ fest, dass vier Monate nach dem 

Unfallereignis erwartungsgemäss ein erhebliches Schmerzsyndrom mit starker 

Einschränkung der Belastbarkeit des rechten Handgelenks bestehe. In der 

Zwischenzeit sei die Frakturkonsolidation in Fehlstellung längst erfolgt, so dass es 

schwierig sein dürfte, eine gute Behandlungsoption anzubieten. Es sei mit dauernden, 

erheblichen Restfolgen zu rechnen. Vorläufig werde die 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 

des Versicherten weiter bestätigt (Suva-act. 38).

A.c  Am 15. Februar 2011 fand eine konsiliarische Untersuchung einschliesslich 

röntgenologischer Untersuchung durch Dr. med. F.___, Plastische, Ästhetische und 

Wiederherstellungschirurgie, statt. Radiologisch zeigten sich laut Untersuchungsbericht 

vom 16. Februar 2011 ein komplett knöchern durchgebauter Knochen und keine 

Arthrosezeichen. Auffallend war ein wohl störender Knochensporn am Frakturende im 

Bereich des ersten Strecksehnenfachs. Dieser könne problemlos abgetragen werden, 

was der Versicherte jedoch nicht wünsche. Dr. F.___ erhob den Verdacht einer 

Aggravation und stellte fest, dass aktuell kein Grund vorliege, weshalb der Versicherte 

bezüglich des Unfallereignisses vom 6. Oktober 2010 noch arbeitsunfähig sei (Suva-

act. 39). Nachdem auch Dr. E.___ eine volle Arbeitsfähigkeit ab 14. März 2011 bestätigt 

hatte (Suva-act. 40), teilte die Suva dem Versicherten mit Schreiben vom 3. März 2011 

die Einstellung der Taggeldleistungen per 14. März 2011 mit (Suva-act. 41).

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A.d  Am 15. März 2011 unternahm der Versicherte einen Arbeitsversuch, den er jedoch 

gleichentags wieder abbrechen musste (Suva-act. 45). Dr. F.___ und die neue 

Hausärztin des Versicherten, Dr. med. G.___, Ärztin für Anästhesie FMH, Naturmedizin, 

attestierten dem Versicherten daraufhin wiederum eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit 

(Suva-act. 44, 49, 51). Der Versicherte hatte sich am 16. März 2011 erneut bei Dr. F.___ 

vorgestellt. Aufgrund einer von ihm veranlassten computertomographischen 

Untersuchung vom 17. März 2011 sowie dem früheren CT-Ergebnis vom 6. Oktober 

2010 revidierte Dr. F.___ seine Einschätzung vom 15. Februar 2011, dass eventuell 

unfallunabhängige Alterserscheinungen für die jetzige Schmerzsymptomatik 

verantwortlich seien. In einem Bericht vom 7. April 2011 führte er aus, dass sich auf 

den CT's die Stufenbildung des Radius korrespondierend zum Scaphoid zeige. Somit 

sei das Unfallereignis für die jetzigen Schmerzen verantwortlich. Wesentliche 

Arthrosezeichen würden sich hingegen nicht zeigen. Auch das Gelenk zwischen 

Scaphoid und Radius sei neben der Stufe noch relativ gut. Zusätzlich erkenne man 

aber im CT den radialseitigen Knochensporn, der die zweite Schmerzursache sei. Die 

Therapien der Wahl wären zum heutigen Zeitpunkt eine sekundäre intraartikuläre 

Korrekturosteotomie, eine Handgelenksdenervierung, eine mediocarpale Arthrodese 

nach Scaphoidektomie oder eine Resektion der proximalen Handwurzelreihe (Suva-act. 

51).

A.e  Am 21. September 2011 stellte sich der Versicherte in der Klinik für Hand-, 

Plastische- und Wiederherstellungschirurgie des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) vor. 

Die untersuchenden Ärzte diagnostizierten im Untersuchungsbericht vom 22. 

September 2011 einen Verdacht auf chronische Tendinitis de Quervain mit/bei: Status 

nach (St. n.) distaler intraartikulärer Radiusfraktur vom 6. Oktober 2010 und 

Differentialdiagnose Radiocarpalarthrose. Die röntgenologische Untersuchung habe 

einen St. n. komplett konsolidierter distaler Radiusfraktur ergeben. Es zeigten sich 

Osteophyten im Bereich des Os scaphoideum sowie des distalen Radius. Bei starker 

Schonhaltung und beginnender Muskelatrophie und Einsteifung des Handgelenks 

werde der sofortige Beginn einer ergotherapeutischen Beübung des Handgelenks 

empfohlen. Weiter erfolge die Anmeldung für ein SPECT-CT (Suva-act. 89). 

Anschliessend an eine Untersuchung vom 26. Oktober 2011 berichtete das KSSG am 

27. Oktober 2011, dass die Schmerzangabe über dem ersten Strecksehnenfach, aber 

auch im Handwurzelfach bei deutlich hörbarem und palpierbarem Krepitieren bei 

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Flexion und Extension unverändert gewesen sei. In der SPECT-CT-Untersuchung vom 

20. Oktober 2011 sei eine diskrete Gelenkunregelmässigkeit mit kleiner Stufenbildung 

im Karporadialgelenk mit leichter posttraumatischer Arthrose beschrieben. Zudem 

hätten sich diskrete, degenerativ bedingte ossäre Umbauzonen auch karpoulnar und in 

mehreren Fingergelenken gezeigt. Der Versicherte zeige deutlich posttraumatische 

Veränderungen im rechten Handgelenk. Nach einer erfolgreichen Testinfiltration sei 

sicher eine Spaltung des ersten Strecksehnenfachs indiziert. Gleichzeitig sei eine 

Denervation der degenerativen Veränderungen zu erwägen. Eine Wiederaufnahme der 

Arbeit als Maurer und Gipser scheine unwahrscheinlich. Die Arbeitsunfähigkeit bleibe 

bei 100% (Suva-act. 99). Am 12. November 2011 bestätigte Kreisarzt Dr. E.___ die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung sowie die Therapievorschläge des KSSG und stellte fest, 

dass nach einem operativen Eingriff mit einer 4-wöchigen Arbeitsunfähigkeit zu 

rechnen sei (Suva-act. 104). Das KSSG diagnostizierte in einem Bericht vom 23. Januar 

2012 über eine weitere Untersuchung vom 20. Januar 2012 eine posttraumatische 

Radiokarpalarthrose bei St. n. distaler, intraartikulärer Radiusfraktur am 6. Oktober 

2010 sowie eine Tendovaginitis stenosans de Quervain rechts mit/bei radiokarpalem 

Osteophyt. Der Versicherte habe sich Gedanken bezüglich der Spaltung des 1. 

Strecksehnenfachs mit Abtragung des Osteophyten und der Handgelenksdenervierung 

gemacht, lehne jedoch weiterhin jegliche Operation ab (Suva-act. 122). Am 6. Februar 

2012 nahm Kreisarzt Dr. E.___ zu Fragen der Arbeitsfähigkeit Stellung, wie wenn der 

Versicherte die ihm vorgeschlagene Operation hätte durchführen lassen. In der 

Zwischenzeit seien sekundäre degenerative Veränderungen im rechten Handgelenk 

auch radiologisch nachgewiesen worden. Es sei davon auszugehen, dass das rechte 

Handgelenk für eine körperliche Schwerarbeit bzw. für eine Tätigkeit als Bauarbeiter 

nicht mehr genüge. Unter grösserer Kraftbelastung sei auch ein rascheres 

Fortschreiten der Arthrose zu erwarten. Vier Wochen nach der Operation könne in einer 

angepassten Tätigkeit mit einer Arbeitsfähigkeit gerechnet werden. Eine solche sei 

gekennzeichnet durch kein repetitives Heben und Tragen von Gewichten über 5-10 Kg 

mit der rechten Hand, kein kraftvolles Zupacken und keine Arbeiten, die mit Schlägen 

oder Vibrationen auf die rechte Hand einhergingen. Ca. zwei Monate nach dem Eingriff 

könne mit einem Endzustand gerechnet werden (Suva-act. 125)

A.f   Gestützt auf diese kreisärztliche Beurteilung stellte die Suva mit Verfügung vom 2. 

März 2012 unter Hinweis auf Art. 61 der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; 

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SR 832.202) die Taggelleistungen per 2. April 2012 ein (Suva-act. 132). Hierauf stellte 

sich der Versicherte am 22. März 2013 zur Einholung einer Zweitmeinung im 

Kantonsspital Graubünden, Chur, vor, wo ihm laut Bericht vom 23. März 2012 nach 

einer Röntgenuntersuchung und unter Berücksichtigung der CT-Untersuchung vom 

Oktober 2011 ebenfalls eine Spaltung des 1. Strecksehnenfachs mit einer 

gleichzeitigen Abtragung des Knochensporns empfohlen wurde. Die Operation werde 

am 10. Mai 2012 durchgeführt (Suva-act. 139). Angesichts dieses Operationstermins 

erhob der damalige Rechtsvertreter des Versicherten, Rechtsanwalt lic. iur. F. Fässler, 

St. Gallen, mit Eingabe vom 29. März 2012 Einsprache gegen die Verfügung vom 2. 

März 2012 und beantragte weiterhin die Erbringung der gesetzlichen Taggeldleistungen 

(Suva-act. 140). Am 10. Mai 2012 wurde die Operation im Kantonsspital Graubünden 

planmässig durchgeführt und im Operationsbericht festgehalten, dass eine funktionelle 

Nachbehandlung unter Schonung der rechten Hand für sechs Wochen postoperativ 

erfolge (Suva-act. 143). Am 21. Mai 2012 teilte die Suva der Arbeitgeberin des 

Versicherten telefonisch mit, dass vom 2. April 2012 bis zum Operationstermin keine 

Taggeldleistungen erbracht würden. Erst nach der Operation müssten wieder 

Taggeldleistungen ausgerichtet werden (Suva-act. 144).

A.g  Nachdem Kreisarzt Dr. E.___ am 4. Juni 2012 seine Beurteilung vom 6. Februar 

2012 bestätigt hatte (Suva-act. 149), stellte die Suva mit Schreiben vom 21. Juni 2012 

ihre Taggeldleistungen per 30. Juni 2012 ein (Suva-act. 152). Die neue 

Rechtsvertreterin des Versicherten, Rechtsanwältin MLaw F. Wenk, St. Gallen, teilte 

der Suva hierauf mit Schreiben vom 23. Juli 2012 unter Beilage ärztlicher 

Arbeitsunfähigkeitsbestätigungen mit, dass der Versicherte weiterhin zu 100% 

arbeitsunfähig und die Einstellung der Taggeldleistungen rückgängig zu machen sei 

(Suva-act. 159). Inzwischen hatte auch das Kantonsspital Graubünden am 19. Juli 2012 

über die Nachkontrolle vom 5. Juli 2012 berichtet. Zehn Wochen nach der Abtragung 

eines Knochensporns am distalen Radius sowie einer Spaltung des 1. 

Strecksehnenfachs bei Verdacht auf Tendovagnitis stenosans De Quervain rechts seien 

die Beschwerden im Bereich des 1. Strecksehenfachs deutlich regredient. Es bestehe 

jedoch noch eine Neurapraxie des Ramus superficialis des Nervus radialis. Der 

Versicherte klage nun über Schmerzen radio-carpal. Die Beschwerden lokalisierten sich 

palmar über dem radio-carpalen Gelenkspalt sowie dorsal radio-scaphoidal. Zur 

Reintegration der rechten Hand sei weiterhin eine Ergotherapie durchzuführen. Das 

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weitere Tragen von Schienen oder Handgelenksmanschetten sei nicht zu empfehlen. 

Bis zum weiteren Kontrolltermin Ende August sei der Versicherte arbeitsunfähig 

geschrieben (Suva-act. 160). Gestützt auf dieses Untersuchungsergebnis bzw. 

angesichts der unrealisierbaren Arbeitsfähigkeit in einer zumutbaren Tätigkeit hielt 

Kreisarzt Dr. E.___ am 9. August 2012 fest, dass er an seiner Beurteilung vom 4. Juni 

2012, dass innert vier Wochen nach der Operation in einer angepassten Tätigkeit 

wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe, nicht mehr festhalte und einen stationären 

Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik Bellikon empfehle (Suva-act. 167). Die Suva teilte 

dem Versicherten hierauf am 14. August 2012 mit, dass ihr Schreiben vom 21. Juni 

2012 nichtig sei, weiterhin bzw. seit dem operativen Eingriff vom 10. Mai 2012 von 

einer 100%-igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werde und somit ab 1. Juli 2012 

wieder Taggeldleistungen erbracht würden (Suva-act. 170, 173). Am 23. August 2012 

fand eine weitere Nachkontrolle im Kantonsspital Graubünden statt, dessen Ärzte einen 

stationären Rehabilitationsaufenthalt in Bellikon befürworteten (Suva-act. 175). Der 

Versicherte hielt sich vom 26. September bis 10. Oktober 2012 in der 

Rehabilitationsklinik Bellikon auf. Im Austrittsbericht vom 10. Oktober 2012 nahm die 

Klinik insbesondere zur Arbeitsfähigkeit bzw. Zumutbarkeit einer angepassten Tätigkeit 

Stellung und nahm eine diagnostische Beurteilung vor (Suva-act. 193 ff.). Am 30. 

November 2012 fand die kreisärztliche Abschlussuntersuchung durch Dr. med. H.___, 

Facharzt für Chirurgie FMH, speziell Allgemein- und Unfallchirurgie, statt (Suva-act. 

218). Derselbe beurteilte auch den Integritätsschaden des Versicherten. Dieser liege bei 

einer mässigen Arthrose im Handgelenk höchstens bei 5% (Suva-act. 219).

A.h  Gestützt auf die vorliegenden medizinischen Beurteilungen teilte die Suva dem 

Versicherten mit Schreiben vom 5. Dezember 2012 die Einstellung der Versiche­

rungsleistungen (Taggeld und Heilkosten) per 31. Januar 2013 mit. Es seien weder 

weitere Therapien noch eine weitere ärztliche Behandlung notwendig. Insbesondere sei 

auf keinen Fall ein weiterer operativer Eingriff indiziert (Suva-act. 221).

A.i   Mit Verfügung vom 24. Mai 2013 sprach die Suva dem Versicherten eine 

Invalidenrente ab 1. Februar 2013 auf der Basis eines Invaliditätsgrades von 13% 

sowie eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 5% zu 

(Suva-act. 255).

B.    

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Die hiegegen am 24. Juni 2013 erhobene und am 24. Juli 2013 begründete Einsprache 

(Suva-act. 259, 262) mit den Anträgen, die Verfügung vom 24. Mai 2013 sei 

vollumfänglich aufzuheben, dem Versicherten sei ab dem 1. Februar 2013 eine volle 

Invalidenrente aus UVG bei einem Invaliditätsgrad von 100% auszurichten, eventualiter 

sei dem Versicherten eine angemessene Invalidenrente aus UVG zuzusprechen, und 

dem Versicherten sei eine Integritätsentschädigung von mindestens Fr. 12'600.-- bei 

einer Integritätseinbusse von 10% zuzusprechen, wies die Suva mit 

Einspracheentscheid vom 26. September 2013 ab (Suva-act. 264).

C.      

C.a  Gegen diesen Einspracheentscheid erhob Rechtsanwältin Wenk für den 

Versicherten am 30. Oktober 2013 Beschwerde mit den Anträgen, der angefochtene 

Einspracheentscheid sei aufzuheben und dem Beschwerdeführer sei ab dem 

1. Februar 2013 eine angemessene Invalidenrente aus UVG auszurichten. Dem 

Beschwerdeführer sei ausserdem im vorliegenden Verfahren die unentgeltliche 

Rechtspflege zu gewähren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G 1). 

Nachdem der Rechtsvertreterin im vorliegenden Beschwerdeverfahren von der 

Rechtsschutzversicherung Kostengutsprache erteilt worden war, zog sie ihr Gesuch 

um unentgeltliche Rechtspflege mit Schreiben vom 5. November 2013 zurück (act. G 

2).

C.b  Mit Beschwerdeantwort vom 16. Dezember 2013 beantragte die Beschwerde­

gegnerin Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheentscheids vom 

26. September 2013 (act. G 4).

C.c  Mit Replik vom 3. Februar 2014 hielt die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers 

an ihren Anträgen fest und wiederholte den Rückzug ihres Gesuchs um unentgeltliche 

Rechtspflege (act. G 6).

C.d  Mit Duplik vom 21. Februar 2012 erneuerte auch die Beschwerdegegnerin ihren 

Antrag auf Beschwerdeabweisung (act. G 8).

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C.e  Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der 

übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen 

eingegangen.

Erwägungen:

1.     

Streitig ist die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers, die Höhe des zumutbaren noch 

erzielbaren Invalideneinkommens sowie der Invaliditätsgrad. Unbestritten ist hingegen 

die Berentung ab 1. Februar 2013 bzw. die Einstellung der Taggeldleistungen sowie der 

Vergütung von Heilkosten per 31. Januar 2013. In Bezug auf die Höhe der 

Integritätsentschädigung ist der Einspracheentscheid vom 26. September 2013 in 

Rechtskraft erwachsen.

2.     

Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat 

sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20). Der Grad der für den Rentenanspruch 

massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) durch einen 

Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des 

Invalideneinkommens bilden die Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten. Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen zu können, 

ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die 

ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und 

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dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4).

3.       

3.1   Im vorliegenden Fall ist unbestritten und radiologisch objektiviert, dass beim 

Beschwerdeführer infolge der am 6. Oktober 2010 erlittenen intraartikulären dislozier­

ten Radiusfraktur rechts als Unfallrestfolge eine Stufenbildung im Karporadialgelenk mit 

einer sekundären, leichten, beginnenden Arthrose besteht (vgl. Suva-act. 51, 99, 139, 

196, 218 f.). Nachdem beim Beschwerdeführer erstmals am 21. September 2011 im 

KSSG wegen eines klinisch erhobenen Schmerzpunkts vor allem im Bereich des 

radialen Teils des Radius der Verdacht auf eine chronische Tendinitis de Quervain 

gestellt worden war (Suva-act. 89), möglicherweise posttraumatisch verursacht durch 

den im Rahmen der CT-Untersuchung vom 17. März 2011 ebenfalls erhobenen 

Knochensporn dorsoradial über dem Radiusstyloid (Suva-act. 51, 139), wurde am 

10. Mai 2012 eine operative Spaltung des 1. Strecksehnenfachs rechts mit Abtragung 

des Knochensporns am distalen Radius vorgenommen (Suva-act. 143). Bei Austritt aus 

der Rehabilitationsklinik Bellikon am 10. Oktober 2012 klagte der Beschwerdeführer 

über Dauerschmerzen am rechten Handgelenk und auf der Dorsalseite des Daumens 

bis zum MP-Gelenk rechts sowie über eine belastungsabhängige Schmerzverstärkung 

im Radiokarpalgelenk. Zusätzlich beschrieb er seit der Operation auftretende, 

blitzartige Schmerzen radial am Handgelenk rechts sowie eine 

Bewegungseinschränkung des rechten Handgelenks, klagte über eine Hypästhesie auf 

der Dorsalseite des Daumens, eine leichtere Hypästhesie handschuhförmig an der 

restlichen Hand und dem distalen Unterarm rechts und zeigte schliesslich in der 

Untersuchungssituation stark unvollständige Fingerbewegungen rechts (Suva-act. 196). 

Die neurologische Untersuchung in der Rehabilitationsklinik Bellikon hatte zwar 

abgesehen von leicht erniedrigten motorischen Amplituden Normalbefunde in der 

motorischen und sensiblen Medianus- und Ulnarisneurographie ergeben. Auch der 

Nervus radialis war sensibel vom dorsalen Handrücken rechts mit normaler NLG und 

Amplitude ableitbar gewesen (Suva-act. 199). Obwohl die Elektroneurographie nur eine 

geringfügige Beeinträchtigung des Ramus superficialis des Nervus radialis zeigte, 

nahmen die Ärzte der Rehabilitationsklinik Bellikon aufgrund der klinischen Angaben 

des Beschwerdeführers einer ausgeprägten Hypästhesie dorsal am Daumenstrahl und 

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der perioperativ neu aufgetretenen, blitzartig einschiessenden Schmerzen an, dass es 

postoperativ zu einer Läsion der Äste des Ramus superficialis des Nervus radialis zum 

Daumen gekommen sei, die nun diese neuropathische Schmerzkomponente 

verursache (vgl. dazu auch Suva-act. 160, 175). Laut Austrittsbericht der 

Rehabilitationsklinik Bellikon bilden sodann die Gelenkstufe sowie die Arthrose den 

zweiten Grund für Schmerzen. Auch die Bewegungseinschränkung im Handgelenk sei 

durch die Gelenkstufe und die beginnende Arthrose erklärt. Die vom Beschwerdeführer 

in der Untersuchungssituation präsentierte ausgeprägte Einschränkung der 

Fingerbewegungen bezeichnete die Rehabilitationsklinik Bellikon hingegen nicht als 

erklärbar. So sei die Fingerbeweglichkeit beim spontanen Handeinsatz wesentlich 

besser gewesen. Während es der Beschwerdeführer in der Untersuchungssituation als 

unmöglich bezeichnet habe, den Spitzgriff zwischen Daumen und Zeigefinger zustande 

zu bringen, habe er diesen im Spontanverhalten laufend ausgeführt. Auch die 

Langfinger hätten im Spontanverhalten wesentlich besser gebeugt werden können. 

Einmal habe der Beschwerdeführer den Kleinfinger rechts vorübergehend in vollem 

Faustschluss gehalten, d.h. die Fingerkuppe habe die Hohlhand berührt. Auch unter 

therapeutischer Beobachtung habe der Beschwerdeführer die Finger der rechten Hand 

deutlich schlechter bewegt als im Spontanverhalten (Suva-act. 196). Übereinstimmend 

erhob auch Dr. H.___ anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 30. 

November 2012 hinsichtlich der Langfinger und des Daumens aktiv eingeschränkte, 

passiv hingegen beinahe oder gar vollumfänglich normale Befunde (Suva-act. 218). Im 

Untersuchungsbericht des Kantonsspitals Graubünden vom 23. August 2012 war als 

Befund lediglich der aktiv nicht gelungene Faustschluss angeführt. Der Spitzgriff zum 

Daumen war jedoch problemlos möglich gewesen (Suva-act. 175). Die Ärzte der 

Rehabilitationsklinik Bellikon hielten zur Funktionsfähigkeit der rechten Hand 

abschliessend fest, dass medizinische Gründe für eine Funktionseinschränkung des 

rechten Handgelenks und in gewissem Grad auch des rechten Daumens vorliegen 

würden. Das Ausmass an Funktionsunfähigkeit, das der Beschwerdeführer in der 

Untersuchungs- und Therapiesituation zeige, sei jedoch medizinisch mit den 

objektivierbaren pathologischen Befunden der klinischen Untersuchung und 

bildgebenden Abklärung sowie den Diagnosen nicht zu erklären (Suva-act. 193, 196 S. 

2, 5). Auch Dr. H.___ sieht eine Divergenz zwischen den objektivierbaren medizinischen 

Unfallrestfolgen sowie den geklagten bzw. präsentierten Beschwerden und 

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Einschränkungen des Beschwerdeführers als gegeben, indem er zwar eine 

posttraumatische mässige Arthrose im rechten Handgelenk als nachgewiesen 

bezeichnet, jedoch festhält, dass diese keinesfalls das massive Schmerz- und 

Beschwerdebild des Beschwerdeführers erklären könne (Suva-act. 218). Die fragliche 

Abweichung begründen die Rehabilitationsklinik Bellikon sowie Dr. H.___ 

übereinstimmend mit einer erheblichen Symptomausweitung, einer wenig 

differenzierten Beschreibung der Schmerzen und schlechten Konsistenz sowie einem 

inadäquaten Schmerzverhalten bzw. einer offensichtlichen Aggravation respektive 

Simulation des Beschwerdeführers (Suva-act. 196, 218). Bereits für Dr. F.___ bestand 

laut seinem Bericht vom 16. Februar 2011 zu einem frühen Zeitpunkt der Verdacht auf 

eine Aggravation und die Fingerbeweglichkeit wurde von ihm sogar vor der Operation 

als frei bezeichnet (Suva-act. 39).

3.2   Die Parteien sind sich darüber einig, dass dem Beschwerdeführer die 

angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter bzw. Maurer und Gipser wegen der 

verbleibenden Folgen der beim Unfall vom 6. Oktober 2010 erlittenen Handverletzung 

rechts nicht mehr zugemutet werden kann. Hingegen erachtet die Beschwerdegegnerin 

gestützt auf die Beurteilungen der Rehabilitationsklinik Bellikon und von Dr. H.___ eine 

Arbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten Tätigkeit als zumutbar. Laut 

Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Bellikon sind dem Beschwerdeführer im 

Gegensatz zu seiner früheren Tätigkeit allgemein nur noch leichte Tätigkeiten 

zumutbar. Diesbezüglich sind zudem spezielle, handbezogene Einschränkungen zu 

berücksichtigen: Zur Arbeit muss eine Handgelenksmanschette resp. -orthese rechts 

getragen werden, womit nur noch Tätigkeiten ohne zwingende Handgelenks­

bewegungen oder Zwangshaltungen, ohne häufig wiederholten kräftigen Einsatz der 

rechten Hand und ohne Schläge oder Vibrationen in Bezug auf die rechte Hand 

ausgeübt werden können. Das Heben/Tragen ist selten bis maximal 10 kg erlaubt 

(Suva-act. 196). Dr. H.___ bestätigt die Arbeitsfähigkeitsschätzung bzw. das 

Zumutbarkeitsprofil der Rehabilitationsklinik Bellikon und hält fest, dass dem 

Beschwerdeführer eine leichte manuelle Tätigkeit mit der rechten Hand ohne Weiteres 

zumutbar sei (Suva-act. 218). Mit dem von der Rehabilitationsklinik Bellikon definierten 

Zumutbarkeitsprofil wurde den in Erwägung 3.1 erhobenen Befunden bzw. Schmerzen 

und Bewegungsdefiziten im Bereich des rechten Handgelenks umfassend Rechnung 

getragen, indem die Einwirkung auf das Handgelenk durch Berührung und Belastung 

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bzw. Bewegung weitgehend reduziert wird. Der bewegungsabhängigen 

Schmerzkomponente soll zusätzlich mit der Ruhigstellung des Handgelenks mittels 

Tragen einer Handgelenksorthese entgegengewirkt werden. Die neuropathische 

Schmerzkomponente sollte im Übrigen mit der Einnahme des Medikaments "Lyrica" 

therapiert werden, wobei der Beschwerdeführer gegenüber Dr. H.___ angab, auf eine 

medikamentöse Therapie nicht angewiesen zu sein. Gegen den Schmerz trage er jeden 

Tag ein Salbenpflaster. Es sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, die geeignet wären, 

Zweifel daran zu begründen, dass mit dem fraglichen Zumutbarkeitsprofil den in Frage 

stehenden Gesundheitsschädigungen bzw. damit verbundenen Beschwerden und 

ihren praktischen Auswirkungen nicht genügend Rechnung getragen worden wäre. Die 

Ärzte der Rehabilitationsklinik Bellikon und Dr. H.___ sehen die Arbeitsfähigkeit des 

Beschwerdeführers nur in qualitativer Hinsicht eingeschränkt. Unter den erwähnten, 

limitierenden Bedingungen ist denn auch ohne Weiteres eine volle Arbeitsfähigkeit als 

gegeben zu erachten. Bezüglich der rechten Hand ist mithin im Folgenden von dem 

von der Rehabilitationsklinik Bellikon im Austrittsbericht (Suva-act. 196) beschriebenen 

Zumutbarkeitsprofil auszugehen.

3.3   Die linke Hand des Beschwerdeführers war im Zeitpunkt des Unfalls vom 6. 

Oktober 2010 unbestrittenermassen durch eine Verbrennung in der Kindheit mit der 

Folge einer Deformation der Finger I, II und III vorgeschädigt (Suva-act. 38, 139, 196). 

Grundsätzlich ist der Unfallversicherer gestützt auf Art. 6 UVG nur für Gesund­

heitsschäden leistungspflichtig, die natürlich- und adäquatkausal mit dem zur 

Diskussion stehenden, versicherten Unfallereignis zusammenhängen (vgl. dazu 

Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich 

2012, S. 53 ff.). In diesem Sinne sind auch bei der Festlegung des Invaliditätsgrades 

bzw. der hierbei zu prüfenden Frage, in welchem Umfang und bezüglich welcher 

Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsfähig ist und welches Invalideneinkommen sie 

erzielen kann, grundsätzlich nur die unfallkausalen Gesundheitsschäden zu 

berücksichtigen. Art. 28 Abs. 3 UVV regelt die Bestimmung des Invaliditätsgrades für 

den Sonderfall einer vorbestehenden Teilinvalidität bzw. einer schon vor dem Unfall 

dauernd wesentlich herabgesetzten Leistungsfähigkeit einer versicherten Person, z. B. 

zufolge eines Geburtsgebrechens, einer Krankheit oder auch eines anderen 

versicherten Unfalls. Hier ist der Lohn, den die versicherte Person aufgrund der 

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vorbestehenden verminderten Leistungsfähigkeit zu erzielen imstande wäre, dem 

Einkommen gegenüber zu stellen, das sie trotz der Unfallfolgen und der 

vorbestehenden Beeinträchtigung erzielen könnte. Ersteres wird dem 

Valideneinkommen gleichgesetzt, obwohl es an sich wegen der bereits bestehenden 

Invalidität ebenfalls ein Invalideneinkommen ist. Das Valideneinkommen, das die 

versicherte Person aufgrund der vorbestehenden verminderten Leistungsfähigkeit zu 

erzielen imstande wäre, ist also mit jenem Einkommen zu vergleichen, das sie nun 

wegen der gesamten Invalidität noch zu erwarten hat (vgl. Alfred Maurer, Schwei­

zerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 360 N 905). Ist aufgrund 

eines vorbestehenden unfallfremden Gesundheitsschadens nicht von einem tieferen 

Valideneinkommen auszugehen, findet grundsätzlich parallel auch bei der Ermittlung 

des Invalideneinkommens der vorbestehende unfallfremde Gesundheitsschaden keine 

Berücksichtigung. Die Beschwerdegegnerin weist im angefochtenen Einspra­

cheentscheid vom 26. September 2013 (Suv-act. 264, Ziff. 2.c.) zutreffend darauf hin, 

dass Art. 28 Abs. 3 UVV im konkreten Fall nicht zur Anwendung gelangt. Es ist 

unbestritten, dass dem Beschwerdeführer vor dem Unfall vom 6. Oktober 2010 keine 

Invalidenrente ausgerichtet wurde. Der Bericht des Kantonsspitals Graubünden vom 

23. März 2012 hält damit übereinstimmend fest, dass die linke Hand im Alltag 

schmerzfrei und sehr gut einsatzfähig sei (Suva-act. 139). Auch im Austrittsbericht der 

Rehabilitationsklinik Bellikon vom 10. Oktober 2012 ist vermerkt, dass die linke Hand 

uneingeschränkt belastbar sei (Suva-act. 196). Der Beschwerdeführer konnte mit seiner 

vorbestandenen Gesundheitsschädigung an der linken Hand seinen angestammten 

Beruf als Bauarbeiter offensichtlich ohne Einschränkungen ausüben. Im vorliegenden 

Fall ist also die Voraussetzung einer vorbestehenden verminderten Leistungsfähigkeit 

nicht erfüllt. Aus dem Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Bellikon ist trotz allem 

auf eine gewisse Einschränkung der linken Hand zu schliessen. So wird festgehalten, 

dass die aktuelle Einschränkung der rechten Hand für den Beschwerdeführer von 

besonderer Bedeutung sei, weil er auch an der linken Hand seit Verbrennungen in der 

Kindheit beeinträchtigt sei. Er setze die linke Hand zwar geschickt ein, dennoch zeige 

sich in den Handkoordinationstests eine beeinträchtigte Feinmotorik, die durch die 

Deformation und Funktionseinschränkungen der Finger I bis III erklärbar seien. Mit der 

linken Hand habe der Beschwerdeführer bei den Handkoordinationstests mit 51 

Punkten im Durchschnitt ein Resultat unter der Norm erbracht, was auf die 

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Verbrennungsfolgen an den Fingern I bis III zurückgeführt werden könne (Suva-act. 

196). Treten zu eben dargelegter Gesundheitssituation an der linken Hand unfallkausale 

Gesundheitsschädigungen an der rechten Hand hinzu, die für sich die weitere 

Ausübung der angestammten Tätigkeit verunmöglichen und die Aufnahme einer 

anderen, adaptierten Tätigkeit erforderlich machen, erlangt die bis anhin für die 

angestammte Tätigkeit genügende Funktionalität der linken Hand möglicherweise 

Bedeutung. Die Frage, welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer zumutbar sind und 

welches Invalideneinkommen er erzielen kann, ist in diesem Fall anhand der 

Gesamtsituation der rechten und linken Hand festzulegen. Ob hierbei eine Analogie zu 

Art. 28 Abs. 3 UVV besteht, kann offen gelassen werden.

4.       

4.1   Wenn ein Versicherter nach dem Unfall die Erwerbstätigkeit altershalber nicht 

mehr aufnimmt (Variante I) oder sich das vorgerückte Alter erheblich als Ursache der 

Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit auswirkt (Variante II), sind gemäss Art. 28 Abs. 4 

UVV für die Bestimmung des Invaliditätsgrades die Erwerbseinkommen massgebend, 

die ein Versicherter im mittleren Alter bei einer entsprechenden Gesundheits­

schädigung erzielen könnte. Mit dieser Bestimmung wird bei der Invaliditätsbemessung 

zum einen dem Umstand Rechnung getragen, dass nebst der - grundsätzlich allein 

versicherten - unfallbedingten Invalidität auch das vorgerückte Alter eine Ursache der 

Erwerbslosigkeit oder -unfähigkeit bildet. Zum andern wird berücksichtigt, dass die 

Invalidenrenten der Unfallversicherung bis zum Tod der Versicherten zur Ausrichtung 

gelangen (Art. 19 Abs. 2 UVG), wobei sie - in Abweichung von Art. 17 Abs. 1 ATSG - ab 

dem Monat, in dem die berechtigte Person eine Altersrente der AHV bezieht, 

spätestens jedoch ab Erreichen des Rentenalters nach Art. 21 des Bundesgesetzes 

vom 20. Dezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung nicht mehr 

revidiert werden können (Art. 22 UVG). Mit Art. 28 Abs. 4 UVV soll demnach verhindert 

werden, dass bei älteren Versicherten zu hohe Invaliditätsgrade resultieren und 

Dauerrenten zugesprochen werden, wo sie mit Blick auf die unfallbedingte Invalidität 

eher die Funktion von Altersrenten aufweisen (BGE 122 V 421 f. E. 3a mit Hinweisen).

4.2   Der 19__ geborene Beschwerdeführer (Suva-act. 1) stand im Zeitpunkt der 

Einstellung der Taggelder per 31. Januar 2013 (Suva-act. 221) bzw. bei Rentenbeginn 

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per 1. Februar 2013 (Suva-act. 255) __ Monate vor der Pensionierung (vgl. dazu Art. 19 

Abs. 1 UVG). Eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit als Voraussetzung für einen 

Rentenanspruch (vgl. Art. 18 UVG) war damit grundsätzlich noch möglich. Von einem 

vorgerückten Alter nach Art. 28 Abs. 4 UVV ist - unter Berücksichtigung der 

berufsspezifischen Gewohnheiten und allfälliger Besonderheiten im Einzelfall - in der 

Regel ab rund 60 Jahren auszugehen (BGE 122 V 424, E. 4c; Urteil des Bundesgerichts 

[bis 31. Dezember 2006 Eidgenössisches Versicherungsgericht, EVG] vom 28. Februar 

2007, U 357/06, E. 5.2). Art. 28 Abs. 4 (Variante II) findet auch dann Anwendung, wenn 

das vorgerückte Alter einer versicherten Person das Zumutbarkeitsprofil nicht 

zusätzlich beeinflusst, also keine zusätzlichen Einschränkungen des funktionellen 

Leistungsvermögens mit sich bringt (vgl. auch Erwägung 5.3), aber einer Verwertung 

der Restarbeitsfähigkeit (auch auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt) trotzdem 

entgegensteht, weil kein Arbeitgeber einen Angestellten mit gesundheitlichen 

Einschränkungen kurz vor dem AHV-Alter einstellen würde (Urteile des Bundesgerichts 

vom 12. Juli 2012, 8C_209/2012, E. 5.3, und 14. August 2007, U 313/06, E. 3.4 mit 

Hinweisen). In dieser Konstellation ist die Anwendbarkeit von Art. 28 Abs. 4 UVV 

(Variante II) zu bejahen. Der Invaliditätsbemessung sind dementsprechend die 

Vergleichseinkommen für einen Versicherten im mittleren Alter zu Grunde zu legen. 

Dieses liegt nach der Rechtsprechung bei etwa 42 Jahren oder zwischen 40 und 45 

Jahren (BGE 122 V 419 E. 1b, 427 E. 2; Urteil des EVG vom 17. März 2006, U 332/05, 

E. 2.2.2).

4.3   Anders verhält es sich in der Invalidenversicherung, die keine Art. 28 Abs. 4 UVV 

entsprechende Bestimmung kennt. In der Invalidenversicherung wird das Alter, 

respektive die altersbedingte (praktische) Unmöglichkeit, die Restarbeitsfähigkeit zu 

verwerten, rechtsprechungsgemäss nicht ohne weiteres ausgeblendet. Vielmehr wird 

das fortgeschrittene Alter, obgleich an sich ein invaliditätsfremder Faktor, von der 

Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, das zusammen mit weiteren persönlichen und 

beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person 

verbliebene Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt realistischer­

weise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung gestützt auf die 

Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumutbar ist. Fehlt es an einer wirtschaftlich 

verwertbaren Restarbeitsfähigkeit, liegt eine vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die 

einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (Urteile des Bundesgerichts 

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vom 22. März 2012, 9C_153/2011, E. 3.1, und 12. Juli 2012, 8C_209/2012, E. 5.4). 

Insofern ist es nachvollziehbar, dass dem Beschwerdeführer von der Invaliden­

versicherung ab 1. Januar 2012 bis zum Erreichen des Pensionsalters eine ganze 

Invalidenrente ausgerichtet wurde. Diese Rente wurde durch die ordentliche AHV-

Altersrente abgelöst (act. 1.2).

5.     

Zu prüfen bleibt, ob aus einer Restarbeitsfähigkeit von 100% in einer adaptierten 

Tätigkeit ein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultiert.

5.1   Das Valideneinkommen 2013 des Beschwerdeführers von Fr. 67'292.-- (Fr. 29.42 

x 2112 [Jahresarbeitsstunden] plus 8.3% Ferien- und Feiertagsentschädigung; vgl. 

Suva-act. 254) blieb als solches unbestritten und erscheint aufgrund der Akten 

ausgewiesen.

5.2   Das Invalideneinkommen des Beschwerdeführers hat die Beschwerdegegnerin 

gestützt auf DAP-Zahlen, konkret die Arbeitsplätze Nrn. 836580, 9835, 8670, 3286 und 

462588, festgelegt und daraus ein solches von Fr. 58'550.-- ermittelt (Durchschnitt; 

Suva-act. 248). Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität der DAP-Profile und der 

daraus abgeleiteten Lohnangaben hat die Beschwerdegegnerin nach der 

Rechtsprechung, zusätzlich zur Auflage von mindestens fünf DAP-Blättern, Angaben zu 

machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage 

kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn sowie 

über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinderungsprofil 

entsprechenden Gruppe. Im Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen 

Gerichts, die Rechtskonformität der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, 

gegebenenfalls die Sache an den Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-

Lohnvergleichs einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die Lohnstrukturerhebungen 

(LSE) des Bundesamtes für Statistik vorzunehmen (BGE 129 V 478 E. 4.2.2). Konkret 

liegen die von der Rechtsprechung geforderten Angaben vor. Im Folgenden ist mithin 

die von der Beschwerdegegnerin getroffene Auswahl der Arbeitsplätze zu prüfen. Das 

Zumutbarkeitsprofil der Rehabilitationsklinik Bellikon im Austrittsbericht vom 10. 

Oktober 2012 (Suva-act. 196) hält zunächst die grundsätzliche Einschränkung fest, 

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dass der Beschwerdeführer nur noch leichte Tätigkeiten ausüben kann. In 

Übereinstimmung mit dem Umstand, dass der Beschwerdeführer zur Arbeit am rechten 

Handgelenk eine Handgelenksmanschette resp. -orthese tragen muss, umfasst das 

Zumutbarkeitsprofil sodann spezielle, adäquate Einschränkungen, welche hinsichtlich 

des Gebrauchs der rechten Hand zu berücksichtigen sind (vgl. Erwägung 3.2). Die 

Arbeitsplätze Nrn. 836580, 9835, 8670 und 3286 verlangen Beidhändigkeit (bedingt 

notwendig, notwendig), worin die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers eine 

Unzumutbarkeit erblickt. Eine beidhändige Tätigkeit ist jedoch medizinisch, d.h. mit 

Blick auf das von der Rehabilitationsklinik Bellikon formulierte Zumutbarkeitsprofil bzw. 

die hierin enthaltenen speziellen Einschränkungen, nicht ausgeschlossen (vgl. hierzu 

Erwägungen 3.1 und 3.3). So ist auch die Einschränkung "keine Tätigkeiten, die 

zwingend Handgelenksbewegungen oder Zwangshaltungen der rechten Hand 

erfordern" keinem Nichtgebrauch der Hand gleichzusetzen. Laut Austrittsbericht der 

Rehabilitationsklinik Bellikon (S. 4) wird im Übrigen durch das im Rahmen des 

Zumutbarkeitsprofils vorausgesetzte Tragen einer Handgelenksorthese das 

Handgelenk ruhiggestellt und somit die bewegungsabhängige Schmerzkomponente 

ausgeschaltet. Was die körperliche Einschränkung betreffend Tragen/Heben von 

Gewichten betrifft, tragen die ausgewählten Arbeitsplätze unbestrittenermassen 

allesamt der Forderung einer leichten Tätigkeit bzw. der konkreten Gewichtslimite 

Rechnung. Unzumutbar sind jedoch dem Beschwerdeführer leichte Tätigkeiten, sofern 

sie die Fähigkeit erfordern, sicher beidhändig regelmässig und repetitiv feinmotorisch 

mit Gegenständen hantieren zu können (vgl. dazu SUVA-act. 248: Formular 

"Körperliche Anforderungen"). Infolge feinmotorischer Einschränkung der linken Hand 

kann nämlich trotz eines paarigen Körperteils keine Kompensation stattfinden. Durch 

die Handgelenksorthese dürfte jedoch auch die Beweglichkeit der rechten Hand 

inklusive der Langfinger und insbesondere des Daumens wesentlich beeinträchtigt und 

die Ausübung einer die Geschicklichkeit der Finger voraussetzenden Tätigkeit, 

insbesondere einer EDV-Tätigkeit (Arbeitsplatz Nr. 3286), zumindest erschwert oder nur 

massgebend verlangsamt möglich sein. Die von der Beschwerdegegnerin 

vorgeschlagenen Arbeitsplätze beinhalten nun aber offensichtlich gerade selten, oft 

oder sogar sehr oft die Verrichtung manueller Tätigkeiten, welche gewisse Ansprüche 

an die Fingerfertigkeit stellen ("Kleinmontage/Tastatur"). Bei den Arbeitsplätzen Nr. 

836580 und 462588 ist die Notwendigkeit eines guten Fingerspitzengefühls bzw. einer 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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Fingerfertigkeit sogar nochmals explizit in der Arbeitsplatzbeschreibung (beim 

Arbeitsplatz Nr. 836580 unter der Rubrik "besondere Anforderungen") angeführt. Der 

DAP-Arbeitsplatz Nr. 9835 ist zudem insofern unzumutbar, als er, wenn auch nur 

selten, Handrotationen verlangt, welche laut Zumutbarkeitsprofil der 

Rehabilitationsklinik Bellikon explizit als Einschränkung vermerkt sind und mit der 

Handgelenksorthese auch nur sehr erschwert ausgeführt werden können. Wie bereits 

erwähnt, ist der Beschwerdeführer hinsichtlich beider Hände, insbesondere auch deren 

Finger eingeschränkt. Es ist deshalb nicht einsehbar, weshalb die Beschwerdegegnerin 

ausgerechnet auf fünf DAP-Arbeitsplätze abgestellt hat, bei denen der Einsatz der 

eingeschränkten Körperteile in erheblichem Ausmass gefordert ist. Zusammenfassend 

ist mithin festzuhalten, dass auf keinen der von der Beschwerdegegnerin beigezogenen 

Arbeitsplätze bedenkenlos abgestellt werden kann.

5.3   Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist demzufolge ein Tabellenlohn­

vergleich gestützt auf die LSE 2010 vorzunehmen (BGE 129 V 478 E. 4.2.2) und dabei 

auf Tabelle TA 1, privater Sektor, Total, Männer Anforderungsniveau 4 (einfache und 

repetitive Tätigkeiten) abzustellen. Insbesondere im Produktions- und 

Dienstleistungsbereich dürften Kontroll- oder Überwachungstätigkeiten oder Tätig­

keiten im Kurierdienst, wie sie der Beschwerdeführer auszuüben vermöchte, vorhanden 

sein. Im Jahr 2010 lag der Durchschnittslohn für einen Mann bei einer wöchentlichen 

Arbeitszeit von 40 Stunden bei Fr. 4'901.--. Angepasst an die betriebsübliche 

Wochenarbeitszeit von 41.6 Stunden ergibt sich ein monatliches Einkommen von Fr. 

5'097.--, was jährlich einen Betrag von Fr. 61'164.-- (2010) bzw., nominallohnindexiert 

bis 2013 (Index Männer: 2011: 1.0 %; 2012: 0.8 %; 2013: 0.8 %), von Fr. 62'768.-- 

ausmacht. Nach der Rechtsprechung ist ein Abzug vom Invalideneinkommen 

gerechtfertigt, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass ein Versicherter, 

der gesundheitsbedingt lediglich noch leichte Hilfsarbeiten ausführen kann, seine 

Restarbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 

erwerblichem Erfolg zu verwerten in der Lage ist. Zudem können weitere persönliche 

und berufliche Merkmale (Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder 

Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad) Auswirkungen auf die Lohnhöhe 

haben (BGE 126 V 78 E. 5a mit Hinweisen). Bei der Überprüfung des Abzugs, der eine 

Schätzung darstellt und von der Verwaltung kurz zu begründen ist, darf das 

Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 81, E. 6). Die Beschwerdegegnerin legte 

den Abzug vom Tabellenlohn im Falle eines Tabellenlohnvergleichs auf 7 % fest. Der 

Beschwerdeführer hat in seiner angestammten Tätigkeit körperlich schwere Arbeiten 

ausgeübt, während er nach Eintritt des Gesundheitsschadens nur noch körperlich 

leichte Arbeiten und solche zusätzlich nicht in sämtlichen Wirtschaftssektoren und 

auch hier nur unter Einschränkungen ausüben könnte. Das Alter des 

Beschwerdeführers (1 Monat vor dem 65. Altersjahr im Zeitpunkt des Rentenbeginns 

am 1. Februar 2013) rechtfertigt hingegen mit Blick auf Art. 28 Abs. 4 UVV keinen 

Abzug vom Tabellenlohn. Weiteren Aspekten kommt im konkreten Fall keine 

Bedeutung zu. Nach dem Gesagten erscheint ein Abzug von 7 % angemessen, womit 

ein Invalideneinkommen von Fr. 58'374.-- für das Jahr 2013 resultiert.

5.4   Aus der Gegenüberstellung des Valideneinkommens von Fr. 67'292.-- und des 

Invalideneinkommens von Fr. 58'374.-- resultiert ein Invaliditätsgrad von gerundet 

13 % (vgl. BGE 130 V 122 f. E. 3.2). Der im angefochtenen Einspracheentscheid gleich 

ermittelte Invaliditätsgrad erweist sich damit im Resultat als richtig und ist deshalb 

nicht zu beanstanden.

6.     

Die Beschwerde ist mithin abzuweisen. Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 

lit. a ATSG). Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer keinen 

Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 11.03.2015
	Art. 6 UVG: Bejahung natürlich kausaler Unfallrestfolgen im Bereich des rechten Handgelenks.Art. 18 Abs. 1 UVG: schlüssige ärztliche Beurteilung betreffend Arbeitsfähigkeitsgrad bzw. zumutbarer Tätigkeit. Bejahung eines Rentenanspruchs nach Durchführung eines Einkommensvergleichs gestützt auf die LSE, wegen Nichtanwendbarkeit der DAP. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 11. März 2015,UV 2013/82).Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter Joachim Huber, Versicherungsrichterin Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein WerzEntscheid vom 11. März 2015in SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwältin Franziska Wenk, MLaw, Rechtsanwälte.og42,Oberer Graben 42, 9000 St. Gallen,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendInvalidenrenteSachverhalt:

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