# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1a6ff935-af21-58f1-9104-bb51d485b7ad
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-11-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.11.2016 E-7010/2016
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-7010-2016_2016-11-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-7010/2016 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  N o v e m b e r  2 0 1 6  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Willisegger, 

mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;   

Gerichtsschreiber Pascal Waldvogel. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

und ihre Kinder 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

alle Afghanistan,  

(…),   

Beschwerdeführerin,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch (sicherer Drittstaat) und  

Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 3. November 2016 / N (…). 

 

 

 

E-7010/2016 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführerin reichte zusammen mit ihrem Kind am 28. Oktober 

2015 in der Schweiz ein Asylgesuch ein. Am 3. November 2015 wurde sie 

summarisch befragt. Sie führte unter anderem aus, ein Jahr in Griechen-

land gelebt, dort jedoch kein Asylgesuch gestellt zu haben. Am 13. Dezem-

ber 2015 kam ihr zweites Kind zur Welt. 

B.  

Am 3. Mai 2016 ersuchte die Schweiz die griechischen Behörden um Rück-

übernahme der Beschwerdeführerin und ihrer beiden Kinder. Mit Schreiben 

vom 5. Mai 2016 bestätigten die griechischen Behörden, dass die Be-

schwerdeführerin in Griechenland den Flüchtlingsstatus besitze, und dass 

sie sich bereit erklären, diese mit ihren Kindern wieder aufzunehmen. 

C.  

Mit Schreiben vom 2. September 2016 informierte die Vorinstanz die Be-

schwerdeführerin, dass man beabsichtige in Anwendung von Art. 31a 

Abs. 1 Bst. a AsylG auf ihr Asylgesuch nicht einzutreten und sie nach Grie-

chenland wegzuweisen. Hierzu gewährte man ihr das rechtliche Gehör. Mit 

Eingabe vom 13. September 2016 nahm die Beschwerdeführerin hierzu 

Stellung. Sie führte im Wesentlichen aus, sie habe in Griechenland niemals 

Unterstützung erhalten. Sie habe in einem Heim gewohnt, habe jedoch 

tagsüber und bei schönem Wetter auch nachts draussen bleiben müssen. 

Zu Essen hätten sie nur bei der Kirche erhalten. Als anerkannter Flüchtling 

sei sie in Griechenland auf sich alleine gestellt. Die Sozialhilfe sei generell 

sehr knapp. Viele Flüchtlinge seien obdachlos. Zudem leide sie an Depres-

sionen und ihr Bruder wohne in der Schweiz und unterstütze sie. Sie bitte 

darum, in der Schweiz bleiben zu können. 

D.  

Mit Verfügung vom 3. November 2016 – eröffnet am 10. November 2016 – 

trat die Vorinstanz auf das Asylgesuch nicht ein, verfügte die Wegweisung 

nach Griechenland und forderte die Beschwerdeführerin auf, die Schweiz 

spätestens am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist zu verlassen. Über-

dies verpflichtete sie den zuständigen Kanton zum Vollzug der Wegwei-

sung, und händigte der Beschwerdeführerin die editionspflichtigen Akten 

gemäss Aktenverzeichnis aus. 

E.  

Mit Eingabe vom 14. November 2016 reichte die Beschwerdeführerin beim 

E-7010/2016 

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Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein und beantragte, die Verfügung 

der Vorinstanz sei aufzuheben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf das 

Asylgesuch einzutreten. In prozessualer Hinsicht sei ihr die unentgeltliche 

Rechtspflege zu gewähren und es sei auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses zu verzichten. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Gemäss Art. 31 VGG ist das Bundesverwaltungsgericht zur Beurteilung 

von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG zuständig und 

entscheidet auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend 

– endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG; Art. 105 AsylG [SR 142.31]). Die 

Beschwerdeführerin ist als Verfügungsadressatin zur Beschwerdeführung 

legitimiert (Art. 48 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Be-

schwerde (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) ist einzutreten. 

2.  

2.1 Mit Beschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht sowie die un-

richtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-

halts gerügt werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Im Zusammenhang mit dem 

Wegweisungsvollzug kann zudem die Unangemessenheit gerügt werden 

(Art. 37 VGG i.V.m. Art. 49 VwVG; vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

2.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es die 

Vorinstanz ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu über-

prüfen (Art. 31a Abs. 1-3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Be-

schwerdeinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz 

zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (BVGE 2011/9 E. 5). 

2.3 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im 

Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten 

Richters (Art. 111 Bst. e AsylG) ohne Weiterungen und mit summarischer 

Begründung zu behandeln (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

3.  

3.1 Gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG tritt die Behörde auf ein Asylge-

such in der Regel nicht ein, wenn Asylsuchende in einen sicheren Drittstaat 

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nach Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich 

vorher aufgehalten haben. Der Bundesrat bezeichnet Staaten, in denen 

nach seinen Feststellungen effektiver Schutz vor Rückschiebung im Sinne 

von Art. 5 Abs. 1 AsylG besteht (Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG). Nach Art. 5 

Abs. 1 AsylG darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein 

Land gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 

einem Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr 

läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden. Bei Grie-

chenland handelt es sich gemäss Beschluss des Bundesrates vom 14. De-

zember 2007 (in Kraft seit dem 1. Januar 2008) um einen verfolgungssi-

cheren Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG. 

3.2 Die Vorinstanz stellt in der angefochtenen Verfügung zutreffend fest, 

dass es sich bei Griechenland um einen sicheren Drittstaat im Sinne von 

Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG handelt. Aus den Akten geht hervor, dass die 

griechenischen Behörden der Beschwerdeführerin den Flüchtlingsstatus 

gewährt und der Wiederaufnahme zugestimmt haben (SEM-Akten, A29/2).  

3.3 Die Beschwerdeführerin stellt zu Recht nicht in Abrede, dass Griechen-

land als verfolgungssicherer Drittstaat gilt und ihr dort der Flüchtlingsstatus 

gewährt wurde. Hinweise auf eine Verfolgung, die geeignet wären, die Re-

gelvermutung des verfolgungssicheren Drittstaates im konkreten Fall um-

zustossen, liegen nicht vor. Solches bringt die Beschwerdeführerin auch 

nicht vor. Darüber hinaus kann sie aus dem in der Beschwerde zitierten 

Urteil des Bundesverwaltungsgericht D-5660/2013 vom 21. Januar 2015 

E. 5.2 nichts zu ihren Gunsten ableiten, da sie sich nicht zwei Jahre ord-

nungsgemäss und ununterbrochen in der Schweiz aufhält (vgl. Art. 50 

AsylG). Die Vorinstanz ist auf das Asylgesuch zu Recht nicht eingetreten. 

4.  

Gemäss Art. 44 AsylG verfügt das SEM in der Regel die Wegweisung aus 

der Schweiz, wenn es das Asylgesuch ablehnt oder darauf nicht eintritt. Die 

Beschwerdeführerin verfügt weder über eine ausländerrechtliche Aufent-

haltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer solchen 

(BVGE 2009/50 E. 9 S. 733). Die Wegweisung wurde zu Recht angeordnet. 

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5.  

5.1 Gemäss Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20] i.V.m. Art. 44 AsylG regelt die 

Behörde das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestimmun-

gen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern, wenn der Vollzug der 

Wegweisung nicht zulässig, zumutbar oder möglich ist. 

5.2 Die Vorinstanz stellt in der angefochtenen Verfügung fest, die Be-

schwerdeführerin sei in Griechenland als Flüchtling anerkannt worden, 

weshalb ihr die gleichen Rechte wie den griechischen Staatsangehörigen 

zustehen würden, unter anderem der Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Tat-

sache, dass sich Griechenland in einer Wirtschaftskrise befinde, treffe 

Staatsangehörige genau gleich wie Personen mit einem Schutzstatus. Es 

gelinge der Beschwerdeführerin nicht darzulegen, dass sie bei einer Rück-

kehr nach Griechenland einer Gefahr unmenschlicher und erniedrigender 

Behandlung gemäss Art. 3 EMRK ausgesetzt wäre. Bezüglich ihres Bru-

ders sei nicht ersichtlich, dass ein starkes Abhängigkeitsverhältnis vorliege, 

zumal dieser erst seit Mai 2016 in der Schweiz sei und sich noch im Asyl-

verfahren befinde. Die Wegweisung nach Griechenland stelle deshalb 

keine Verletzung der Familieneinheit nach Art. 8 EMRK dar. Bezüglich der 

medizinischen Behandlung sei auf die Qualifikationsrichtlinien zu verwei-

sen. 

5.3 Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, sie habe in Griechenland 

mit vielen Personen gesprochen. Diese würden ums Überleben kämpfen 

und viele seien in Drogengeschäfte eingestiegen. Die wirtschaftliche Situ-

ation sei in Griechenland schlecht und das Sozialsystem schwach. Sie 

habe Angst, mit ihren Kindern auf der Strasse zu landen und betteln zu 

müssen. Dass sich Griechenland nicht um anerkannte Flüchtlinge küm-

mere, habe der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) be-

reits festgestellt. Auch wisse sie nicht, ob ihr Flüchtlingsausweis bei einer 

Rückkehr noch gültig sein werde, oder welchen Aufenthaltsstatus ihr Mann 

in Griechenland besitze. In der Schweiz sei ihr ihr Bruder eine grosse 

Stütze. 

5.4 Der Vollzug der Wegweisung ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AuG). 

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Nachdem die Beschwerdeführerin und ihre Kinder in Griechenland Schutz 

geniessen, besteht kein Anlass zur Annahme, es drohe ihnen eine Verlet-

zung des in Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die 

Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) verankerten Grundsat-

zes der Nichtrückschiebung. Griechenland ist Signatarstaat der EMRK und 

des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere 

grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 

(FoK, SR 0.105). Zudem gibt es keine hinreichenden Anhaltspunkte, dass 

Griechenland insoweit seine aus diesen Konventionen entstehenden völ-

kerrechtlichen Verpflichtungen nicht einhalten würde. Namentlich ist fest-

zuhalten, dass Griechenland an die Richtlinie 2011/95/EU (Richtlinie des 

Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Dezember 2011 über 

Normen für die Anerkennung von Drittstaatsangehörigen oder Staatenlo-

sen als Personen mit Anspruch auf internationalen Schutz, für einen ein-

heitlichen Status für Flüchtlinge oder für Personen mit Anrecht auf subsidi-

ären Schutz und für den Inhalt des zu gewährenden Schutzes) gebunden 

ist. Im Kapitel VII werden die den Flüchtlingen und Personen mit subsidiä-

rem Schutzstatus zu gewährenden Rechte geregelt (Art. 26 [Zugang zu 

Beschäftigung], Art. 29 Abs. 2 [Sozial- und Nothilfe] und Art. 30 Abs. 2 [me-

dizinische Versorgung]). 

Aufgrund der Akten liegen keine konkreten Anhaltspunkte dafür vor, dass 

die Beschwerdeführerin und ihre Kinder für den Fall einer Ausschaffung 

nach Griechenland dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach 

Art. 3 EMRK oder Art. 1 FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausge-

setzt wären. Bezüglich der Anwesenheit ihres Bruders in der Schweiz ist 

auf die zutreffende Erwägung in der angefochtenen Verfügung zu verwei-

sen. Eine Verletzung von Art. 8 EMRK liegt offensichtlich nicht vor. Der Voll-

zug der Wegweisung ist zulässig. 

5.5 Der Vollzug der Wegweisung kann nach Art. 83 Abs. 4 AuG für Auslän-

derinnen und Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Her-

kunftsstaat auf Grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner 

Gewalt und medizinischer Notlage konkret gefährdet sind.  

Nach der gesetzlichen Bestimmung ist die Zumutbarkeit (im Gegensatz zur 

Zulässigkeit) in Bezug auf Drittstaaten nicht zu prüfen. Abgesehen davon 

ist Folgendes festzuhalten: In Griechenland herrscht keine Situation allge-

meiner Gewalt. Die Beschwerdeführerin kann gegenüber den griechischen 

Behörden ihren Anspruch auf Unterstützung, Unterkunft und medizinische 

Versorgung geltend machen. Aus dem in der Beschwerde zitierten Urteil 

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Seite 7 

des EGMR Saidoun und Fawsie gegen Griechenland vom 28. Januar 

2011, 40083/07 und 40080/07, kann die Beschwerdeführerin nichts zu ih-

ren Gunsten ableiten. Es handelt sich dabei um Einzelfallbeurteilungen. 

Ausserdem geht aus der von der Beschwerdeführerin eingereichten Quelle 

hervor, dass Griechenland entsprechende Massnahmen eingeleitet habe, 

um eine nochmalige Verletzung der entsprechenden Bestimmungen zu 

vermeiden. 

5.6 Der Vollzug der Wegweisung ist schliesslich nach Art. 83 Abs. 2 AuG 

möglich, weil die griechischen Behörden einer Rückübernahme der Be-

schwerdeführerin und ihrer Kinder ausdrücklich zugestimmt haben. 

5.7 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Wegweisungsvollzug zu-

lässig, zumutbar und möglich ist, womit die Anordnung einer vorläufigen 

Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1-4 AuG). 

6.  

Nach dem Gesagten verletzt die angefochtene Verfügung kein Bundes-

recht und ist auch sonst nicht zu beanstanden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). Die 

Beschwerde ist abzuweisen. 

7.  

7.1 Die Beschwerdeführerin beantragt die Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass 

ihre Begehren als aussichtslos zu gelten haben. Damit ist eine der kumu-

lativ zu erfüllenden Voraussetzungen nicht gegeben, weshalb dem Gesuch 

nicht stattzugeben ist.  

7.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Mit dem Ur-

teil wird das Gesuch um Erlass des Kostenvorschusses gegenstandslos. 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Daniel Willisegger Pascal Waldvogel 

 

 

Versand: