# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ed37335c-5c79-5e5f-9d0e-f3c6a65dccdf
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-04-27
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 27.04.2009 BV.2009.1
**Docket/Reference:** BV.2009.1
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_BV-2009-1_2009-04-27

## Full Text

Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR);;Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR)

Entscheid vom 27. April 2009  
I. Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Emanuel Hochstrasser, Vorsitz, 
Tito Ponti und Alex Staub, 
Gerichtsschreiberin Tanja Inniger  

   
 
Parteien 

  
A., 
 

Beschwerdeführer 
 

 gegen 
   

EIDGENÖSSISCHE SPIELBANKENKOMMISSION, 
 

Beschwerdegegnerin 
 

Gegenstand  Beschlagnahme (Art. 26 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 VStrR) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

Geschäftsnummer:  BV.2009.1 
(Nebenverfahren: BP.2009.11)  
 
 

 

 

- 2 - 

 

 

 
Die I. Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass 

 
- die Eidgenössische Spielbankenkommission (nachfolgend „ESBK“) ein Straf-

verfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Widerhandlung gegen 
das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über Glücksspiele und Spielban-
ken (Spielbankengesetz, SBG; SR 935.52) führt; 

 
- die ESBK im Rahmen dieses Verfahrens am 14. Januar 2009 in der Bar B. in 

Z. einen Spielautomaten des Typs Game Park II (Multigame) sicherstellte, 
diesen anschliessend beschlagnahmte und die Beschlagnahmeverfügung 
vom 23. Januar 2009 (act. 2.3) dem Aufsteller des Automaten, A., eröffnete; 

 
- A. gegen diese Verfügung am 27. Januar 2009 (Poststempel) Beschwerde 

beim Direktor der ESBK erhob (act. 1), welcher die Beschwerde zusammen 
mit der Beschwerdeantwort am 2. Februar 2009 an die I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts weiterleitete (act. 2); 

 
- die I. Beschwerdekammer den Beschwerdeführer mit Schreiben vom 

3. Februar 2009 aufforderte, bis am 13. Februar 2009 einen Kostenvorschuss 
von Fr. 1'500.-- zu leisten (act. 3); 

 
- der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 10. Februar 2009 mitteilte, dass er 

zurzeit auf dem Existenzminimum lebe und es seine finanzielle Situation nicht 
erlaube, den Kostenvorschuss zu bezahlen (BP.2009.11, act. 1); 

 
- mit Entscheid vom 16. März 2009 auf sein Gesuch um Gewährung der un-

entgeltlichen Rechtspflege nicht eingetreten wurde und dem Beschwerdefüh-
rer gleichzeitig Frist bis am 26. März 2009 zur Leistung des Kostenvorschus-
ses von Fr. 1'500.-- gesetzt wurde (act. 4); 

 
- innert dieser Frist kein entsprechender Zahlungseingang seitens des Be-

schwerdeführers erfolgte; 
 

- die I. Beschwerdekammer ihm mit Schreiben vom 1. April 2009 eine Nachfrist 
zur Leistung des Kostenvorschusses von Fr. 1'500.-- bis am 14. April 2009 
ansetzte und den Beschwerdeführer ausdrücklich darauf aufmerksam mach-
te, dass bei Nichtleistung des Kostenvorschusses innert der Nachfrist auf 
seine Beschwerde nicht eingetreten werde (act. 5); 

 
- der Beschwerdeführer auch innerhalb der anberaumten Nachfrist den Kos-

tenvorschuss nicht einbezahlte, weshalb auf die Beschwerde androhungs-

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gemäss sowie in Anwendung von Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 62 Abs. 3 
Satz 3 BGG nicht einzutreten ist; 

 
- bei diesem Ausgang des Verfahrens der Beschwerdeführer die Kosten zu 

tragen hat (Art. 245 Abs. 1 BStP i.V.m. Art. 66 Abs. 1 BGG) und die Gerichts-
kosten für das vorliegende Verfahren sowie das Nebenverfahren bezüglich 
unentgeltlicher Rechtspflege (BP.2009.11) auf Fr. 300.-- festzusetzen ist 
(Art. 245 Abs. 2 BStP i.V.m. Art. 3 des Reglements über die Gerichtsgebüh-
ren vor dem Bundesstrafgericht vom 11. Februar 2004, SR 173.711.32); 

 
 
 
 

- 4 - 

 

 

und erkennt: 
 
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.  
 
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 
 

Bellinzona, 28. April 2009 
 
Im Namen der I. Beschwerdekammer 
des Bundesstrafgerichts 
 
Der Präsident:    Die Gerichtsschreiberin:  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zustellung an 
 
- A. 
- Eidgenössische Spielbankenkommission 
 
 
 
 
Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide der I. Beschwerdekammer über Zwangsmassnahmen kann innert 30 Tagen 
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde geführt werden 
(Art. 79 und 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht vom 17. Juni 2005; BGG). 
Das Verfahren richtet sich nach den Artikeln 90 ff. BGG. 

Eine Beschwerde hemmt den Vollzug des angefochtenen Entscheides nur, wenn der 
Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin es anordnet (Art. 103 BGG).