# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ec1209fd-832b-5697-adad-bff111824045
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-07
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 07.04.2022 PS220065
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS220065_2022-04-07.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs  
 
 

Geschäfts-Nr.: PS220065-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. E. Pahud 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw C. Funck 

Beschluss vom 7. April 2022 

in Sachen 

 

A._____,   
Beschwerdeführerin 

 

gegen 

 

B._____ AG,  
Beschwerdegegnerin 

 

betreffend 

Pfändungsvollzug in der Betreibung Nr. 1 
(Beschwerde über das Betreibungsamt Wädenswil) 
 
Beschwerde gegen einen Entscheid des Bezirksgerichtes Horgen vom 
9. Februar 2021 (CB200032) 
 
  

- 2 - 

Erwägungen: 

1. Gegen die Beschwerdeführerin sind mehrere Betreibungen verschiedener 

Gläubiger beim Betreibungsamt Wädenswil hängig, unter anderem die Betreibun-

gen Nr. 1, Nr. 2 und Nr. 3. In diesem Zusammenhang kam es zu Verfahren vor 

dem Bezirksgericht Horgen sowie dem Obergericht des Kantons Zürich. So wurde 

vor dem Bezirksgericht Horgen etwa das Rechtsöffnungsverfahren mit der Ge-

schäfts-Nr. EB200212 durchgeführt, wobei das Bezirksgericht Horgen definitive 

Rechtsöffnung erteilte; die diesbezüglich von der Beschwerdeführerin bei der 

I. Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erhobene Beschwerde wurde 

mit Urteil vom 25. März 2021 im Verfahren RT210043 abgewiesen. Weiter leitete 

die Beschwerdeführerin beim Bezirksgericht Horgen ein Beschwerdeverfahren 

über das Betreibungsamt Wädenswil ein (Geschäfts-Nr. CB200032), wobei die 

Beschwerdeführerin unterlag und hernach an die II. Zivilkammer des Obergerichts 

des Kantons Zürich gelangte (Geschäfts-Nr. PS210035), welche auf ihre Be-

schwerde mit Beschluss vom 12. März 2021 nicht eintrat. Ferner wurden am 

Obergericht des Kantons Zürich weitere Verfahren durchgeführt, so etwa ein Be-

schwerdeverfahren betreffend Rechtsverzögerung (Geschäfts-Nr. PS210160), ein 

Beschwerdeverfahren betreffend Staatshaftung (Geschäfts-Nr. PP210052) sowie 

ein Aufsichtsbeschwerdeverfahren (Geschäfts-Nr. VB210012); sie alle wurden mit 

Entscheid abgeschlossen.  

2. Ab November 2021 wandte sich die Beschwerdeführerin wiederholt schrift-

lich an die II. Zivilkammer, wobei jeweils kein Bezug zu einem vorinstanzlichen 

Entscheid oder einem am Obergericht hängigen Verfahren erkennbar war. Darauf 

wurde sie mehrfach hingewiesen, zuletzt mit Schreiben vom 22. März 2022. Mit 

Eingabe vom 2. April 2022 (Datum Poststempel) gelangte die Beschwerdeführerin 

erneut an die Kammer, wobei sie sich auf das genannte Schreiben und auf die 

Verfahren RZ210043 der I. Zivilkammer sowie das Verfahren CB200032 des Be-

zirksgerichts Horgen bezog und diesbezüglich Anträge stellte (act. 2). Die Einga-

be ist als Beschwerde entgegen zu nehmen. 

3. Auf die Beschwerde kann nicht eingetreten werden. Bei den genannten Ver-

fahren handelt es sich zum einen um ein abgeschlossenes zweitinstanzliches 

- 3 - 

Verfahren, wobei gegen den fraglichen Entscheid keine erneute Beschwerde an 

eine andere Kammer des Obergerichts erhoben werden kann. Zum anderen han-

delt es sich um ein erstinstanzliches Verfahren, dessen Endentscheid bereits bei 

der Kammer angefochten worden war, wobei das fragliche zweitinstanzliche Ver-

fahren ebenfalls rechtskräftig abgeschlossen wurde. Eine erneute diesbezügliche 

Beschwerde an das Obergericht ist nicht zulässig, vielmehr wäre in Bezug auf 

den Entscheid im Verfahren PS210035 ein Rechtsmittel an das Bundesgericht zu 

erheben gewesen. Im Übrigen sind wie gezeigt auch sonst bei der II. Zivilkammer 

keine laufenden Verfahren mehr hängig, wurden doch alle Verfahren abgeschlos-

sen. 

4. Umständehalber sind keine Gerichtskosten zu erheben. Parteientschädi-

gungen sind keine zuzusprechen; der Beschwerdeführerin nicht aufgrund ihres 

Unterliegens und der Beschwerdegegnerin nicht, weil ihr im vorliegenden Verfah-

ren keine Aufwendungen entstanden. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage einer Kopie von act. 2, sowie an das Bezirksgericht Horgen und an 

das Betreibungsamt Wädenswil, je gegen Empfangsschein. 

5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

- 4 - 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um einen Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde in Schuldbetrei-
bungs- und Konkurssachen im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG.  

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 
 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

II. Zivilkammer 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw C. Funck 
 
versandt am: 
14. April 2022 
 
 

	Beschluss vom 7. April 2022
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
	2. Es werden keine Kosten erhoben.
	3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage einer Kopie von act. 2, sowie an das Bezirksgericht Horgen und an das Betreibungsamt Wädenswil, je gegen Empfangsschein.
	5. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 10 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...