# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d72b8ff-3dc6-5327-8da6-bdad95b664fc
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-09-21
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 21.09.2023 VBE.2022.460
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2022-460_2023-09-21.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

3. Kammer 

 

 

VBE.2022.460 / sb / fi  
Art. 84 

 

 

Urteil vom 21. September 2023 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Gössi, Präsidentin  

Oberrichter Kathriner  

Oberrichterin Peterhans  

Gerichtsschreiber Berner  

 

 
   

Beschwerde-

führerin  

 A._____  

 

 
   

Beschwerde-

gegner  

 Departement Gesundheit und Soziales, Abteilung Gesundheit,  

Bachstrasse 15, 5001 Aarau 1  

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend KVG 

(Einspracheentscheid vom 22. November 2022) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die 1965 geborene Beschwerdeführerin ist bei der deutschen B._____ 

versichert. Sie ersuchte die Gemeinsame Einrichtung KVG am 8. Februar 

2022 um Befreiung von der Krankenversicherungspflicht in der Schweiz. 

Diese stellte der Beschwerdeführerin mit Vorbescheid vom 18. Februar 

2022 die Ablehnung des Gesuchs in Aussicht. Am 11. August 2022 

verfügte der Beschwerdegegner dementsprechend. Eine dagegen am 

2. September 2022 von der Beschwerdeführerin erhobene Einsprache 

wies der Beschwerdegegner mit Einspracheentscheid vom 22. November 

2022 ab. 

 

2. 

2.1. 

Gegen diesen Entscheid erhob die Beschwerdeführerin am 18. Dezember 

2022 Beschwerde und beantragte im Wesentlichen sinngemäss die Aufhe-

bung des angefochtenen Einspracheentscheids sowie die Gutheissung ih-

res Gesuchs um Befreiung von der Versicherungspflicht in der Schweiz. 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 13. Februar 2023 beantragte der Beschwerde-

gegner die Abweisung der Beschwerde. Die Beschwerdeführerin hielt mit 

einer weiteren Eingabe vom 23. Februar 2023 im Wesentlichen an ihrer 

Beschwerde fest.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Streitig und nachfolgend zu prüfen ist, ob der Beschwerdegegner das Ge-

such der Beschwerdeführerin um Befreiung von der Versicherungspflicht in 

der Schweiz zu Recht abgewiesen hat. 

 

2. 

2.1. 

Grundsätzlich muss sich jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz innert 

dreier Monate nach der Wohnsitznahme in der Schweiz für Krankenpflege 

versichern lassen (Art. 3 Abs. 1 KVG). Der Bundesrat kann Ausnahmen 

von der Versicherungspflicht vorsehen (Art. 3 Abs. 2 KVG). Nach Art. 2 

Abs. 8 KVV sind insbesondere Personen, für welche eine Unterstellung un-

ter die schweizerische Versicherung eine klare Verschlechterung des bis-

herigen Versicherungsschutzes oder der bisherigen Kostendeckung zur 

Folge hätte und die sich auf Grund ihres Alters oder ihres Gesundheitszu-

 - 3 - 

 

 

 

stands nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bisherigen Um-

fang zusatzversichern könnten, auf Gesuch hin von der Versicherungs-

pflicht ausgenommen. 

 

2.2. 

Die Ausnahmen von der Versicherungspflicht werden mit Blick auf die ge-

setzgeberisch gewollte Solidarität zwischen Gesunden und Kranken res-

triktiv gehandhabt. Es wird dabei der Befürchtung des Gesetzgebers Rech-

nung getragen, dass sich das schweizerische Obligatorium unterlaufen 

liesse, wenn beispielsweise der Nachweis einer ausländischen freiwilligen 

privaten Versicherung allgemein als Befreiungsgrund akzeptiert würde 

(BGE 132 V 310 E. 8.3 S. 313 und Urteil des Bundesgerichts 9C_8/2017 

vom 20. Juni 2017 E. 2.1). Für die Anwendung von Art. 2 Abs. 8 KVV gilt 

daher ein strenger Massstab. Insbesondere darf diese Bestimmung nicht 

dazu dienen, blosse Nachteile zu verhindern, die eine Person dadurch er-

leidet, dass das Schweizer System den Versicherungsschutz, den sie bis-

her unter dem ausländischen System genoss, überhaupt nicht oder nicht 

zu gleich günstigen Bedingungen vorsieht. Die Norm schützt nur Personen, 

die sich – im Rahmen des in der Schweiz nutzbaren Versicherungsange-

bots – nur deshalb nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen im bis-

herigen Umfang über das gesetzliche Minimum der obligatorischen Kran-

kenpflegeversicherung hinaus zusatzversichern können (privatrechtliche 

Versicherung nach VVG), weil sie wegen ihres Alters oder ihres Gesund-

heitszustandes entsprechende Zusatzversicherungen entweder überhaupt 

nicht oder nur zu kaum tragbaren Bedingungen abschliessen können 

(BGE 132 V 310 E. 8.5.6 S. 317 und Urteil des Bundesgerichts 9C_8/2017 

vom 20. Juni 2017 E. 2.1). 

 

2.3. 

2.3.1. 

Für die Befreiungstatbestände der Art. 2 Abs. 2 bis 5 und Abs. 7 KVV ist 

jeweils explizit ein mit demjenigen des KVG "gleichwertiger Versicherungs-

schutz" erforderlich. Auch wenn mit dem Wortlaut von Art. 2 Abs. 8 KVV 

nicht ausdrücklich ein gleichwertiger Versicherungsschutz verlangt wird, ist 

die Tatsache dessen Fehlens schon aus gesetzessystematischen Gründen 

und mit Blick auf einen umfassenden (Mindest-)Versicherungsschutz rele-

vant. Zudem ist eine Lücke in der Versicherungsdeckung im Vergleich zu 

den Mindestvorschriften des KVG – jedenfalls wenn sie erheblich ist – auch 

angesichts der mit dem Versicherungsobligatorium angestrebten Solidari-

tät zwischen Gesunden und Kranken als klarer Mangel zu werten, der 

durch Unterstellung unter die Versicherungspflicht behoben wird (Urteil des 

Bundesgerichts 9C_8/2017 vom 20. Juni 2017 E. 2.2 mit Hinweisen). 

 

 - 4 - 

 

 

 

2.3.2. 

Gleichwertigkeit zwischen einer privaten ausländischen Versicherung und 

dem Versicherungsschutz des KVG verlangt keine deckungsgleiche Über-

einstimmung mit der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) in 

exakt allen Punkten, ansonsten eine Befreiung von der Versicherungs-

pflicht kaum je möglich wäre. Es muss genügen, wenn die ausländische 

Versicherung im Minimum die zentralen Versorgungsbereiche gleichwertig 

mit der OKP deckt (GEBHARD EUGSTER, in: Blechta/Colatella/Rüedi/ Staf-

felbach [Hrsg.], Basler Kommentar zum Krankenversicherungsgesetz und 

zum Krankenversicherungsaufsichtsgesetz, 2020, N. 73 f. zu Art. 3 KVG). 

Von Gleichwertigkeit kann somit nur gesprochen werden, wenn die 

versicherte Person im Versicherungsfall nicht oder nicht wesentlich höhere 

Kosten selber zu tragen hätte, als wenn sie in der obligatorischen Kran-

kenpflegeversicherung versichert wäre (GEBHARD EUGSTER, Die obliga-

torische Krankenpflegeversicherung, in: Christian Bovet [Hrsg.], Schweize-

risches Bundesverwaltungsrecht, Band XIV, Soziale Sicherheit, 3. Aufl. 

2016 [zit.: EUGSTER, Krankenpflegeversicherung], Rz. 58). Bei der Beur-

teilung der Frage, ob eine Verschlechterung des bisherigen Versicherungs-

schutzes vorliegt, genügt es jedoch insbesondere nicht, dass die auslän-

dische Versicherung der schweizerischen Pflichtversicherung gleichwertig 

ist. Sie muss im Minimum dem gesetzlichen Pflichtleistungskatalog 

entsprechen und, da der Tarifschutz bei Behandlung in der Schweiz nicht 

spielt, von der Kostendeckung her klar über den Pflichtleistungstarifen 

liegen (EUGSTER, Krankenpflegeversicherung, Rz. 60). 

 

3. 

3.1. 

Die Beschwerdeführerin verfügt über eine private Versicherung bei der 

deutschen B._____ (vgl. das Schreiben der B._____ vom 4. März 2022 in 

Vernehmlassungsbeilage [VB] 39 sowie den von dieser ausgestellten 

Versicherungsschein vom 31. Januar 2022 in VB 12 ff.). Bei dieser 

Versicherung handelt es sich um eine freiwillige nicht-obligatorische 

Versicherung, welche grundsätzlich vom Anwendungsbereich der 

Regelung von Art. 2 Abs. 8 KVV umfasst wird. Zu prüfen ist, ob diese einen 

dem KVG gleichgestellten Versicherungsschutz bietet. 

 

3.2. 

3.2.1. 

Auch wenn die Angaben der B._____ bezüglich des Umfangs des 

Versicherungsverhältnisses initial widersprüchlich waren (vgl. die 

Bestätigung vom 3. Februar 2022 in VB 2 und jene vom 4. März 2022 in 

VB 46 mit je abweichenden Angaben zu den enthaltenen Leistungen), so 

geht aus deren Angaben (vgl. insb. das Schreiben vom 20. Oktober 2022 

in VB 59 ff.) sowie dem von ihr der Beschwerdeführerin ausgestellten 

Versicherungsschein vom 31. Januar 2022 (VB 12 ff.) doch zumindest 

zweifelsfrei hervor, dass es sich bei der fraglichen Versicherung um eine 

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Krankenversicherung handelt. Diese umfasst zusammengefasst 

ambulante und stationäre Leistungen, eine Zahnversicherung sowie die 

obligatorische Pflegepflichtversicherung. Über die obligatorische 

Pflegepflichtversicherung hinausgehende Leistungen sind demgegenüber 

ausgehend von den detaillierten Angaben der B._____ in deren Schreiben 

vom 20. Oktober 2022 zu den einzelnen Tarifziffern nicht Gegenstand der 

Versicherung. Mit anderen Worten besteht damit im (in Deutschland von 

der Krankenversicherung eigenständigen; vgl. KARLHEINZ BAYER, 

Pflegeversicherung: Rezepte zur Genesung – Erfahrungen zehn Jahre 

nach dem Start, in: Deutsches Ärzteblatt, 101/2004 [Nr. 30], S. A-2094) 

Zweig der Pflegeversicherung lediglich der Pflichtversicherungsschutz. 

Entsprechend hat die (sich dauernd in der Schweiz aufhaltende) 

Beschwerdeführerin nach § 34 des elften Buchs des deutschen 

Sozialgesetzbuchs (SGB XI) lediglich Anspruch auf das sogenannte Pfle-

gegeld nach § 37 f. SGB XI. Insbesondere werden Pflegesachleistung 

i.S.v. § 36 SGB XI nicht vergütet. Das Pflegegeld beträgt pro Kalendermo-

nat maximal EUR 901.00 (§ 37 SGB XI). Diese Umstände hat auch die 

B._____ dem Grundsatz nach in ihrem Schreiben vom 20. Oktober 2022 

entsprechend dargelegt (vgl. VB 60).  

 

3.2.2. 

Der Leistungsumfang der Schweizer OKP sieht hinsichtlich der Übernahme 

von Pflegeleistungen in einem Pflegeheim bei einem täglichen Pflegeauf-

wand von mehr als 220 Minuten einen täglichen Ansatz von Fr. 115.20 vor 

(Art. 7a Abs. 3 lit. l i.V.m. Art. 7 Abs. 1 lit. c KLV). Daraus ergibt sich (bei 

einem Monat mit 30 Tagen) eine maximale monatliche Vergütung von 

Fr. 3'456.00. Der Umfang der Versicherung der Beschwerdeführerin mit 

einem monatlichen Pflegegeldanspruch von maximal EUR 901.00 ist damit 

– selbst unter Berücksichtigung einer gewissen Deckung von einzelnen 

pflegerischen Leistungen in der ambulanten Palliativversorgung und bei 

stationärer "Hospiz-Versorgung" (vgl. VB 60) – hinsichtlich Pflegekosten 

deutlich geringer als derjenige der OKP. 

 

3.2.3. 

Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung stellt die fehlende 

Deckung von Pflegekosten im (zumindest annähernd) in der OKP vorgese-

henen Umfang einen schwerwiegenden Mangel der ausländischen Privat-

versicherung dar (SVR 2012 KV Nr. 6 S. 18, 9C_510/2011 E. 4.4.2 f., und 

Urteile des Bundesgerichts 9C_875/2017 vom 20. Februar 2018 E. 3.3, 

9C_8/2017 vom 20. Juni 2017 E. 2.2 sowie 9C_86/2016 vom 18. Novem-

ber 2016 E. 2.2). Die Versicherung der Beschwerdeführerin deckt die ge-

mäss KVG vorgesehenen Pflegekostenvergütung zu einem nur geringen 

Mass, so dass nicht von einer annähernden Deckung des in der OKP vor-

gesehenen Leistungsumfangs gesprochen und die Deckung der Privatver-

sicherung der Beschwerdeführerin damit in dieser Hinsicht nicht als gleich-

wertig zur OKP qualifiziert werden kann. Die von der Beschwerdeführerin 

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vorgebrachten Vorteile der bisherigen Versicherung vermögen den unge-

nügenden Versicherungsschutz für Pflegeleistungen rechtsprechungsge-

mäss nicht aufzuwiegen. Dies gilt selbst dann, wenn es sich dabei um den 

einzigen Nachteil der bisherigen Versicherung handelt (Urteil des Bundes-

gerichts 9C_8/2017 vom 20. Juni 2017 E. 4.5 mit Hinweis). Daran vermag 

selbst der allfällige Verlust von Altersgutschriften bei Kündigung des bishe-

rigen Versicherungsverhältnisses nichts zu ändern (Urteil des Bundesge-

richts 9C_858/2016 vom 20. Juni 2017 E. 4.6). Der Beschwerdegegner hat 

das Gesuch der Beschwerdeführerin um Befreiung von der Schweizer Ver-

sicherungspflicht damit zu Recht abgewiesen. Dass eine Prüfung der Vor-

aussetzungen der Befreiung von der Schweizer Versicherungspflicht bisher 

mangels eines entsprechenden Gesuchs (offenbar während Jahrzehnten) 

unterblieben ist, kann zu keinem anderen Ergebnis führen, zumal der Be-

schwerdegegner nach den Akten und den Vorbringen der Beschwerdefüh-

rerin gegenüber dieser nie Angaben gemacht oder Auskünfte erteilt hat, 

welche ein Vertrauen der Beschwerdeführerin auf eine Befreiung von der 

Versicherungspflicht in der Schweiz hätten begründen können (vgl. zu den 

Voraussetzungen des Vertrauensschutzes statt vieler HÄFELIN/MÜLLER/ 

UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 8. Auflage 2020, Rz. 627 ff.).  

 

3.3. 

Bei diesem Ergebnis ist auf einen weitergehenden Vergleich der Leistungs-

umfänge der jeweiligen Versicherungen zu verzichten. Da für eine Be-

freiung von der Schweizer Versichersicherungspflicht nach Art. 2 Abs. 8 

KVV die Voraussetzungen der Verschlechterung der bisherigen Versiche-

rungsdeckung und der fehlenden Möglichkeit zum Abschluss von Zusatz-

versicherungen kumulativ vorliegen müssen, kann zudem offen bleiben, ob 

es der Beschwerdeführerin (noch) möglich ist, in der Schweiz Zusatzversi-

cherungen zur obligatorischen Krankenversicherung abzuschliessen. 

 

4. 

4.1. 

Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

 

4.2. 

Die vorliegende Streitigkeit betrifft die Versicherungspflicht und damit keine 

Leistung im Sinne des Art. 61 lit. fbis ATSG. Die Verfahrenskosten sind da-

her nach dem Verfahrensaufwand im Rahmen von Fr. 200.00 bis 

Fr. 1'000.00 festzusetzen (§ 22 Abs. 1 lit. e VKD). Für das vorliegende Ver-

fahren betragen diese Fr. 400.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 

 

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4.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und dem Beschwerdegegner in seiner Eigenschaft als Behör-

den mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben (vgl. BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) 

kein Anspruch auf Parteientschädigung zu.  

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

  

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Aarau, 21. September 2023 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

3. Kammer 

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Gössi Berner