# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7e6a4213-193d-583e-a467-0324a00e1569
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-09-06
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 06.09.2017 100 2016 220
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2016-220_2017-09-06.pdf

## Full Text

100.2016.220U
ARB/DIS/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 6. September 2017

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Verwaltungsrichter Müller
Gerichtsschreiberin Kissel

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin 1

Einwohnergemeinde B.________
Steuerverwaltung
Beschwerdegegnerin 2

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend Festlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes für die Kantons- 
und Gemeindesteuern 2014 (Entscheid der Steuerrekurskommission des 
Kantons Bern vom 7. Juni 2016; 100 15 332)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 06.09.2017, Nr. 100.2016.220U, 
Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________ (geb. 1984) arbeitet seit dem 1. November 2009 bei der 
C.________ AG in der Einwohnergemeinde (EG) B.________ [Kanton 
Bern] und meldete sich dort am 4. November 2009 als Wochen-
aufenthalterin an; ihre Schriften blieben in D.________ (Kanton Zug) 
hinterlegt, wo sie aufgewachsen ist und für das Steuerjahr 2014 
rechtskräftig veranlagt wurde. Einem Antrag der EG B.________ folgend 
stellte die Steuerverwaltung des Kantons Bern am 9. Februar 2015 fest, 
dass sich der steuerrechtliche Wohnsitz von A.________ für das Jahr 2014 
in der EG B.________ befinde. Die hiergegen erhobene Einsprache blieb 
erfolglos (Entscheid vom 16.6.2015).

B.

Am 17. Juli 2015 gelangte A.________ an die Steuerrekurskommission des 
Kantons Bern (StRK), die ihren Rekurs mit Entscheid vom 7. Juni 2016 
abwies, soweit sie darauf eintrat. 

C.

Dagegen hat A.________ am 14. Juli 2016 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Sie beantragt, der Entscheid der StRK vom 9. Juni 
2016 (richtig: 7. Juni 2016) sei aufzuheben und es sei festzustellen, dass 
sich ihr steuerrechtlicher Wohnsitz im Steuerjahr 2014 nicht in der EG 
B.________ bzw. im Kanton Bern befinde; eventuell sei die Angelegenheit 
zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Die StRK, die EG B.________ sowie die Steuerverwaltung schliessen mit 
Vernehmlassung vom 7. September 2016 bzw. mit Beschwerdeantworten 
vom 21. September 2016 und 4. Oktober 2016 auf Abweisung der 
Beschwerde. 

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A.________ hat sich mit Eingabe vom 15. Dezember 2016 nochmals zur 
Sache geäussert und weitere Beweismittel eingereicht; sie hält an ihren 
Anträgen fest. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig (vgl. auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 
21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11]). Die Beschwerdeführerin hat am vor-
instanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Ent-
scheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen 
Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 
StG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutre-
ten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

Strittig und zu prüfen ist, ob sich der steuerrechtliche Wohnsitz der Be-
schwerdeführerin im Jahr 2014 im Kanton Bern befunden hat. 

2.1 Natürliche Personen sind gemäss Art. 4 Abs. 1 StG aufgrund per-
sönlicher Zugehörigkeit im Kanton Bern steuerpflichtig, wenn sie hier ihren 
steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt haben. Steuerrechtlichen 
Wohnsitz im Kanton Bern hat eine Person, wenn sie sich hier mit der Ab-
sicht dauernden Verbleibens aufhält oder wenn ihr das Bundesrecht hier 
einen besonderen gesetzlichen Wohnsitz zuweist (Art. 4 Abs. 2 StG; vgl. 

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auch Art. 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmo-
nisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; 
SR 642.14]). Der steuerrechtliche Wohnsitz liegt mithin am Ort, an dem 
sich der Mittelpunkt der persönlichen Lebensinteressen der steuerpflichti-
gen Person befindet (vgl. BVR 2001 S. 1 E. 2b, 1999 S. 152 E. 2a f.; 
BGE 138 II 300 E. 3.2, 132 I 29 E. 4.1, 125 I 54 E. 2; Oesterhelt/Seiler, in 
Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 
3. Aufl. 2017, Art. 3 StHG N. 46). Im Verhältnis zu anderen Kantonen ist 
insoweit die bundesgerichtliche Rechtsprechung zum Verbot der interkan-
tonalen Doppelbesteuerung zu beachten (Art. 127 Abs. 3 der Bundesver-
fassung [BV; SR 101]).

2.2 Der Mittelpunkt der Lebensinteressen, also der ideelle und materi-
elle Schwerpunkt des Lebens einer Person (BVR 1999 S. 152 E. 2b), be-
stimmt sich nach der Gesamtheit der objektiven äusseren Umstände und 
nicht nach den bloss erklärten Wünschen der steuerpflichtigen Person oder 
deren gefühlsmässiger Verbundenheit mit einem bestimmten Ort; der steu-
errechtliche Wohnsitz ist insofern nicht frei wählbar (BVR 2001 S. 1 E. 2c; 
BGE 138 II 300 E. 3.2, 132 I 29 E. 4.1, 125 I 54 E. 2a, 123 I 289 E. 2b). 
Dem polizeilichen Domizil, an dem die Schriften hinterlegt sind oder die 
politischen Rechte ausgeübt werden, kommt keine entscheidende Bedeu-
tung zu. Es handelt sich dabei bloss um ein äusseres Merkmal, das ge-
meinsam mit dem übrigen Verhalten der steuerpflichtigen Person ein Indiz 
für das Steuerdomizil bilden kann (BVR 2001 S. 1 E. 2b; BGE 132 I 29 
E. 4.1). Wenn sich eine Person abwechslungsweise an zwei Orten aufhält, 
ist für die Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes darauf abzustel-
len, zu welchem Ort sie die stärkeren Beziehungen unterhält (BVR 2001 
S. 1 E. 2c; BGE 131 I 145 E. 4.2, 125 I 458 E. 2d). Dies beurteilt sich je-
weils aufgrund der Gesamtheit der Umstände des Einzelfalls 
(BGE 138 II 300 E. 3.2, 125 I 54 E. 2a, 123 I 289 E. 2b; zum Ganzen 
BVR 1999 S. 152 E. 2c), wobei die Verhältnisse am Ende der betroffenen 
Steuerperiode massgebend sind (Art. 9 Abs. 3 StG i.V.m. Art. 4b Abs. 1 
StHG).

2.3 Das Hauptsteuerdomizil von unselbständig erwerbstätigen Perso-
nen liegt grundsätzlich am Ort, an dem sie für längere oder unbestimmte 

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Zeit Aufenthalt nehmen, um von dort aus der täglichen Erwerbstätigkeit 
nachzugehen, ist doch der Zweck des Lebensunterhalts dauernder Natur 
(BVR 2001 S. 1 E. 2d; BGE 132 I 29 E. 4.2, 125 I 54 E. 2b; zuletzt etwa 
BGer 2C_565/2016 vom 21.12.2016 E. 2.2). Eine Ausnahme besteht nach 
ständiger Rechtsprechung für verheiratete Steuerpflichtige, die regelmässig 
an den Wochenenden zu ihrer Familie zurückkehren: Die durch persönliche 
und familiäre Bande begründeten Beziehungen werden für stärker erachtet 
als jene zum Arbeitsort. Deshalb sind diese Steuerpflichtigen in der Regel 
am Aufenthaltsort der Familie zu besteuern; anders kann es sich dann ver-
halten, wenn sie in leitender Stellung tätig sind und nicht täglich an den 
Familienort zurückkehren (BVR 1999 S. 152 E. 3, 1999 S. 364 
E. 4b/aa; VGE 2013/357 vom 24.3.2015, in StE 2016 A 24.21 Nr. 35 E. 2.3 
[bestätigt durch BGer 2C_403/2015 vom 1.4.2016]; BGE 132 I 29 E. 4.2, 
125 I 54 E. 2b/aa) oder wenn sie nicht regelmässig an den Familienort zu-
rückkehren und damit – trotz Weiterbestehens der Ehe – einen eigenen 
(separaten) Wohnsitz und ein eigenes Hauptsteuerdomizil begründen 
(BGer 2P.2/2003 vom 7.1.2004, in ASA 73 S. 420 E. 2.4; vgl. zum Ganzen 
auch Zweifel/Hunziker, in Zweifel/Beusch/Mäusli-Allenspach [Hrsg.], Inter-
kantonales Steuerrecht, 2011, § 6 Rz. 29 f.). Diese Praxis findet grundsätz-
lich auch auf Ledige Anwendung, zählt die Rechtsprechung doch Eltern 
und Geschwister ebenfalls zur Familie der steuerpflichtigen Person. Da die 
Bindung zur elterlichen Familie aber regelmässig lockerer ist als jene unter 
Ehegatten, wird bei ledigen Steuerpflichtigen das Erfordernis der regelmäs-
sigen Rückkehr besonders streng gehandhabt und es ist vermehrt noch als 
bei verheirateten Personen zu berücksichtigen, ob weitere als nur familiäre 
Beziehungen für ein Übergewicht der Bindungen zum einen oder anderen 
Ort sprechen. Dadurch erhält der Grundsatz, wonach das Hauptsteuerdo-
mizil von Unselbständigerwerbenden am Arbeitsort liegt, grösseres Ge-
wicht: Selbst wenn ledige Steuerpflichtige allwöchentlich zu Eltern oder 
Geschwistern zurückkehren, können die Beziehungen zum Arbeitsort 
überwiegen. Dies kann namentlich dann der Fall sein, wenn die Betroffe-
nen sich am Arbeitsort eine Wohnung eingerichtet haben oder dort über 
einen besonderen Freundes- und Bekanntenkreis verfügen, wobei insbe-
sondere ein Konkubinatsverhältnis gewöhnlich stärker zu gewichten ist als 
eine fortdauernde Bindung an den (elterlichen) Familienort (vgl. 
BGE 125 I 54 E. 2b/bb; BGer 2C_469/2014 vom 9.12.2014, in StE 2015 

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A 24.21 Nr. 31 E. 3.2, 2C_230/2008 vom 27.8.2008, in StR 2009 S. 302 
E. 3.1; Zweifel/Hunziker, a.a.O., § 6 N. 35 ff.). Ein spezielles Gewicht 
kommt weiter der Dauer des Arbeitsverhältnisses und dem Alter der steu-
erpflichtigen Person zu (BGE 125 I 54 E. 2b/bb). Die Rechtsprechung 
nimmt an, dass die Beziehungen zur elterlichen Familie regelmässig dann 
nicht mehr besonders stark sind, wenn die steuerpflichtige Person das 
dreissigste Altersjahr überschritten hat oder sich seit mehr als fünf Jahren 
ununterbrochen am selben Ort aufhält (BVR 2001 S. 1 E. 2d; 
BGer 2C_469/2014 vom 9.12.2014, in StE 2015 A 24.21 Nr. 31 E. 3.2, 
2C_250/2013 vom 29.8.2013, in StE 2013 A 24.21 Nr. 27 E. 2.2; vgl. auch 
Zweifel/Hunziker, a.a.O., § 6 N. 38, 48).

2.4 Die Steuerbehörden haben die den Steuerwohnsitz konstituieren-
den Sachverhaltselemente von Amtes wegen abzuklären (Art. 166 Abs. 2 
StG) und dabei den Steuerwohnsitz als steuerbegründende Tatsache nach-
zuweisen (vgl. BVR 2009 S. 465 E. 3; BGE 138 II 300 E. 3.4, 121 II 257 
E. 4c/aa). Allerdings begründet der Umstand, dass eine ledige steuerpflich-
tige Person vom Ort aus, an dem sie sich während der Woche aufhält, eine 
unselbständige Erwerbstätigkeit ausübt, eine natürliche Vermutung dafür, 
dass sie dort auch ihr Steuerdomizil hat. Diese Vermutung kann entkräftet 
werden, falls die steuerpflichtige Person regelmässig, mindestens ein Mal 
pro Woche, an den Ort zurückkehrt, an dem ihre Familie lebt, mit welcher 
sie aus bestimmten Gründen besonders eng verbunden ist, und wo sie an-
dere persönliche und gesellschaftliche Beziehungen pflegt. Berücksichtigt 
werden kann in jedem Fall nur eine Rückkehr an den Familienort; allfällige 
Wochenendaufenthalte an einem Drittort gehen grundsätzlich zulasten des 
Familienorts (BGer 24.3.1998, in NStP 1998 S. 161 E. 2c; VGE 23004 vom 
11.2.2007 E. 4). Wenn der steuerpflichtigen Person der Nachweis solcher 
familiärer und gesellschaftlicher Beziehungen am Wohnort der Familie 
gelingt, obliegt es dem Kanton des Wochenaufenthalts- oder Arbeitsorts 
nachzuweisen, dass die Person gewichtige wirtschaftliche und allenfalls 
persönliche Beziehungen zu diesem Ort unterhält (BVR 2001 S. 1 E. 2d; 
BGer 2C_469/2014 vom 9.12.2014, in StE 2015 A 24.21 Nr. 31 E. 3.3, 
2C_250/2013 vom 29.8.2013, in StE 2013 A 24.21 Nr. 27 E. 2.3, 
2C_518/2011 vom 1.2.2012 E. 2.2). 

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3.

Die ledige Beschwerdeführerin hat im Steuerjahr 2014 das 30. Altersjahr 
zurückgelegt und ist während fünf Jahren von ihrem Wohnort in der EG 
B.________ aus einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nachgegangen, 
weshalb die natürliche Vermutung besteht, dass sich ihr Steuerdomizil am 
Stichtag (31.12.2014) in der EG B.________ befunden hat 
(vgl. vorne E. 2.3 f.). Zu prüfen bleibt, ob sie diese Vermutung zu entkräften 
vermag. 

3.1 Die Beschwerdeführerin arbeitet seit dem 1. November 2009 – zu-
erst mit einem Pensum von 100 %, ab dem 1. Januar 2013 mit einem Pen-
sum von 80 % – bei der C.________ AG in der EG B.________. Am 
4. November 2009 meldete sie sich als Wochenaufenthalterin in der EG 
B.________ an; ihre Schriften blieben in D.________ hinterlegt, wo ihr im 
Haus ihrer Eltern ein eigenes Zimmer zur Verfügung steht (vgl. Fragebogen 
vom 10.11.2014 für Personen mit Wochenaufenthalt [nachfolgend: 
Fragebogen], Vorakten Steuerverwaltung [act. 5B] pag. 10 ff.). Ab Herbst 
2010 mietete sie gemeinsam mit einer Mitbewohnerin eine selbst möblierte 
Dreizimmerwohnung in der EG B.________, die sie seit dem 16. August 
2011 zu einem Mietzins von Fr. 1'458.-- allein bewohnt (vgl. Mietvertrag, 
Vorakten Steuerverwaltung [act. 5B] pag. 6 ff.). Im Februar 2013 begann 
die Beschwerdeführerin ein berufsbegleitendes Studium an der Universität 
Bern. – Auf dem Fragebogen gab sie an, sie übernachte während der 
Woche an vier Tagen in der EG B.________, wohingegen sie die Wochen-
enden zwei Mal pro Monat an ihrem aktuellen Wohnort bei ihren Eltern in 
D.________ und zwei Mal pro Monat zusammen mit ihrem Partner an 
einem Drittort verbringe. Zudem treffe sie ihren Freundes- und 
Bekanntenkreis in der Regel im Kanton Zug. Ferner sei sie Mitglied des 
Schwimmvereins E.________ [Kanton Zug] sowie des Schwimmklubs 
B.________. Im Rahmen einer zur Überprüfung der steuerrechtlichen 
Wohnverhältnisse erfolgten Besprechung bei der Steuerverwaltung vom 
10. November 2014 fügte sie hinzu, dass regelmässige Kontakte auch mit 
ihrem in F.________ [Kanton Luzern] lebenden Lebenspartner stattfinden 

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würden, den sie dort sowie in Zug treffe (vgl. zum Ganzen Vorakten Steuer-
verwaltung [act. 5B] pag. 10 ff.).  

3.2 Anlässlich der Besprechung bestätigte die Beschwerdeführerin wie-
derholt, dass sie D.________ als ihren Wohnort betrachte 
(vgl. Besprechungsprotokoll, Vorakten Steuerverwaltung [act. 5B] pag. 10). 
In der Einsprache an die Steuerverwaltung vertrat sie die Ansicht, ihr 
Wohnsitz befinde sich «unangefochten nicht in B.________» 
(vgl. Einsprache vom 12.3.2015 an die Steuerverwaltung, Vorakten 
Steuerverwaltung [act. 5B] pag. 15). Im Rekurs an die StRK brachte sie 
sinngemäss vor, ihr Wohnsitz und Familienort befinde sich aufgrund eines 
gelebten Konkubinats in F.________ (vgl. Rekurs an die StRK, Vorakten 
StRK [act. 5A] pag. 12 f.). – Es ist unbestritten, dass die 
Beschwerdeführerin im Jahr 2014 zahlreiche Wochenenden und arbeits-
freie Tage an einem anderen Ort als D.________ verbracht hat. Sie beruft 
sich auf keine besonders enge Beziehung zu den Eltern und bringt vor 
Verwaltungsgericht auch nicht mehr vor, andere intensive persönliche und 
gesellschaftliche Beziehungen in D.________ zu pflegen. Da bei ledigen 
Steuerpflichtigen das Erfordernis der regelmässigen Rückkehr an den 
Wohnort der elterlichen Familie besonders streng gehandhabt wird, um bei 
der Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes berücksichtigt werden 
zu können (vgl. vorne E. 2.3), hält die Beschwerdeführerin bei diesen 
Gegebenheiten zu Recht nicht an ihrer ursprünglichen Auffassung fest, ihr 
steuerrechtlicher Wohnsitz befinde sich noch am elterlichen Wohnort. 
Vielmehr ist in Übereinstimmung mit der Vorinstanz davon auszugehen, 
dass eine Verschiebung des Lebensmittelpunkts und eine fortgeschrittene 
Ablösung vom Elternhaus stattgefunden hat, weshalb der steuerrechtliche 
Wohnsitz der Beschwerdeführerin nicht in D.________ liegt (vgl. angefoch-
tener Entscheid E. 7).  

3.3 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie lebe in einem gefestig-
ten, eheähnlichen Konkubinat, weshalb auf sie nicht die Rechtsprechung 
für ledige, sondern für verheiratete Personen Anwendung finde: Zusammen 
mit ihrem Konkubinatspartner bewohne sie in F.________ eine 
gemeinsame Wohnung, in welcher sie im Jahr 2014 beinahe ausnahmslos 
alle Wochenenden und arbeitsfreien Tage bzw. Nächte verbracht habe. Da 

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ihr Arbeitspensum lediglich 80 % betrage, pendle sie insbesondere 
während der vorlesungsfreien Zeit auch unter der Woche einmal zur 
Übernachtung nach F.________. Entsprechend sei F.________ ihr 
Familienort. Sie müsse somit nicht nachweisen, dass sie an diesem Ort 
«andere persönliche und gesellschaftliche Beziehungen pflege», sondern 
lediglich die regelmässige Rückkehr nach F.________ belegen (vgl. 
Beschwerde Rz. 7 ff.). 

3.3.1 Es mag zutreffen, dass die Beziehung der Beschwerdeführerin zu 
ihrem in F.________ lebenden Partner seit längerer Zeit besteht. Ob sie im 
Jahr 2014 als eheähnliches Konkubinat bezeichnet werden kann, muss 
jedoch bezweifelt werden. Dagegen spricht vorab, dass die 
Beschwerdeführerin im Jahr 2014 – trotz angeblich jahrelanger Beziehung 
– ihre Schriften noch immer am Wohnort der Eltern in D.________ 
hinterlegt hatte (vgl. auch Beschwerdeantwort der Steuerverwaltung vom 
4.10.2016). Zudem fehlen konkrete Angaben zur Dauer und Art des geltend 
gemachten Zusammenlebens in F.________. Es fällt auf, dass sie gänzlich 
darauf verzichtet hat, die Wohnsituation in F.________ zu beschreiben, 
obwohl sie andererseits bereit ist, sehr persönliche Chatprotokolle als 
Beweismittel einzureichen, um ihren Aufenthalt in F.________ 
nachzuweisen. Einen Grund, weshalb sie das angebliche jahrelange 
Bestehen eines gemeinsamen Haushalts in F.________ nicht mit 
geeigneten Beweismitteln zu belegen versucht, bleibt die Beschwerdefüh-
rerin schuldig. Auch erscheint widersprüchlich, dass sie sich im Kanton Zug 
für das Steuerjahr 2014 rechtskräftig hat veranlagen lassen, obwohl sie 
offensichtlich bereits zu diesem Zeitpunkt der Ansicht gewesen sein 
musste, ihr Wohnort befinde sich aufgrund des eheähnlichen Konkubinats 
in F.________ und nicht in D.________. Zudem lässt sie offen, weshalb sie 
bei den Befragungen zu ihrer Lebenssituation durch die Steuerverwaltung 
nicht von Anfang an auf das Bestehen eines Konkubinats hingewiesen, 
sondern den Wohnort ihrer Eltern als Steuerwohnsitz bezeichnet hat (vgl. 
vorne E. 3.1, hinten E. 3.6). Aus dem Umstand, dass sie ihre Schriften im 
Jahr 2015 in F.________ hinterlegt hat, kann sie für das hier 
interessierende Steuerjahr 2014 jedenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten 
(vgl. Beschwerde Rz. 12). Gelingt ihr der Nachweis nicht, dass sie im Jahr 
2014 in einem eheähnlichen, mithin seit mehreren Jahren bestehenden 

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Konkubinat gelebt hat (vgl. auch E. 3.3.2 nachstehend), braucht nicht 
weiter geprüft zu werden, ob und unter welchen Voraussetzungen ein nicht 
am Arbeitsort gelebtes Konkubinat die natürliche Vermutung zugunsten des 
Arbeitsorts als Hauptsteuerdomizil zu entkräften vermag (vgl. vorne E. 2.3;  
vgl. auch BGE 125 I 54 E. 3b; BGer 2C_536/2014 und 2C_537/2014 vom 
6.2.2015 E. 2.2, 2P_26/2000 vom 5.6.2002 E. 3a f., je mit Hinweisen). 

3.3.2 Im Übrigen können die geltend gemachten zahlreichen Aufenthalte 
der Beschwerdeführerin bei ihrem Partner (vgl. insb. Eingabe vom 
15.12.2016) auch nicht als Indiz für das Bestehen eines Steuerwohnsitzes 
in F.________ gewertet werden. Die als Beweismittel eingereichten 
Chatprotokolle und Bankauszüge belegen zwar, dass sich die 
Beschwerdeführerin im Jahr 2014 häufig an Wochenenden und teilweise 
auch unter der Woche in F.________ aufgehalten hat 
(vgl. Beschwerdebeilage [BB] 3-5). Gegen eine Verlagerung des 
Lebensmittelpunkts und mithin das Bestehen eines gemeinsamen 
Haushalts mit ihrem Partner spricht jedoch der Umstand, dass die beiden in 
ihren Nachrichten als Treffpunkt jeweils «bei dir» oder «bei mir» vereinbart 
haben, obwohl man nach allgemeiner Lebenserfahrung einen Treffpunkt 
«daheim» oder «zu Hause» vereinbaren würde, wenn dieser Ort als 
Lebensmittelpunkt empfunden wird (vgl. BB 4, Nachricht vom 4.4.2014: 
«[…] Gang uf de 5i zug u be churz nach 6 be dir.», Nachricht vom 
6.4.2014: «Söll ig de denn zu dier cho oder besch ungerwegs?», Nachricht 
vom 23.5.2014: «Han leider ke ziit zum nomol heizgo, sett aber scho sache 
be dier ha […].», Nachricht vom 28.5.2014: «Treffpunkt be dier?», 
Nachricht des Partners vom 7.6.2014: «[…] hed mech gfröit dass du mech 
besch cho bsueche am donschtig […].», Nachricht vom 18.7.2014: 
«Chusch den glich no zerscht zu mer?»; vgl. BB 5, Nachricht vom 
3.6.2014: «[…] besuch ich dich am do-abend?», Nachricht vom 8.7.2014: 
«Bin so uf di 7.20 be dier.»). Der Wortlaut der Chatprotokollen zeigt viel-
mehr, dass die Beschwerdeführerin bei ihrem Partner jeweils zu Besuch 
war, dorthin jedoch nicht nach Hause bzw. in eine gemeinsame Wohnung 
zurückgekehrt ist. Die eingereichten Beweismittel sind daher ungeeignet, 
um nachzuweisen, dass sich ihr Lebensmittelpunkt im Jahr 2014 in 
F.________ befunden hat. Die Aufenthalte der Beschwerdeführerin in 
F.________ vermögen die natürliche Vermutung zugunsten eines 

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Lebensmittelpunkts in der EG B.________ somit nicht zu widerlegen (vgl. 
vorne E. 2.3 f.).

3.4 Des Weiteren spricht auch die Wohnsituation für die EG 
B.________ als Steuerdomizil: Wenn am Arbeitsort bloss eine möblierte 
Wohngelegenheit ohne Komfort (nur ein einzelnes Zimmer oder eine kleine 
Wohnung) gemietet wird, die sich aus praktischen Gründen in der Nähe 
des Arbeitsplatzes befindet, kann dies als Indiz gegen das Bestehen eines 
Steuerwohnsitzes an diesem Ort gewichtet werden (Zweifel/Hunziker, 
a.a.O., § 6 N. 44 mit zahlreichen Hinweisen). Die Beschwerdeführerin 
bewohnt in der EG B.________ für einen Bruttomietzins von Fr. 1'458.-- 
allein eine mit eigenen Möbeln ausgestattete Dreizimmerwohnung (vgl. 
vorne E. 3.1). Mit Blick auf die Grösse der Wohnung sowie den Mietpreis 
stellt diese weit mehr als ein «pied-à-terre» dar und erscheint 
vergleichsweise gross, um gemäss eigenen Angaben, lediglich höchstens 
vier Mal pro Woche und nie am Wochenende dort zu übernachten 
(vgl. vorne E. 3.1; Fragebogen, Vorakten Steuerverwaltung [act. 3B] pag. 8, 
10). Hingegen hat die Beschwerdeführerin gänzlich darauf verzichtet, die 
Wohnsituation in F.________ zu beschreiben (vgl. vorne E. 3.3.1 f.). 

3.5 Die Beschwerdeführerin äussert sich in der Beschwerde auch nicht 
dazu, ob sie in F.________ oder B.________ – abgesehen von ihrem 
Partner – über andere persönliche und gesellschaftliche Beziehungen 
verfügt (vgl. Beschwerde Rz. 8, vgl. vorne E. 3.3). Selbst wenn sie an den 
vor der Vorinstanz gemachten Ausführungen festhalten würde, wonach sie 
unter der Woche regelmässig am Abend nach F.________ zurückgekehrt 
sei, um dort «am gesellschaftlichen Leben (Essen mit Lebenspartner oder 
Freunden […]) teilzunehmen» und «[zu] B.________ […] keinen 
besonderen Bezug habe», sondern «sich ihr Bekanntenkreis sowie ihre 
sämtliche nähere Verwandtschaft in F.________ bzw. in der 
Zentralschweiz (Zug/Uri)» befinde (vgl. Rekurs vom 17.7.2015, Vorakten 
StRK [act. 5A] pag. 11; vgl. Stellungnahme vom 26.10.2015 zur 
Vernehmlassung der Steuerverwaltung, Vorakten StRK [act. 5A] pag. 35), 
würde dies am Ergebnis nichts ändern: Die steuerbegründenden 
persönlichen Kontakte müssen sich auf einen bestimmten Ort beziehen; es 
genügt nicht, dass die Beziehungen generell zu einer bestimmten Region 

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bzw. einem Raum insgesamt bestehen. Werden in der Freizeit Beziehun-
gen zu mehreren Orten gepflegt, ist eher anzunehmen, dass der 
Wochenaufenthaltsort der Lebensmittelpunkt und damit der 
steuerrechtliche Wohnsitz ist (VGE 2009/43 vom 7.10.2009 E. 3.6, 22757 
vom 23.1.2007 E. 5.3; VGE 22174 vom 14.12.2005 E. 3.4.1; vgl. auch 
Martin Arnold, Der steuerrechtliche Wohnsitz natürlicher Personen im 
interkantonalen Verhältnis nach der neueren bundesgerichtlichen Recht-
sprechung, in ASA 68 S. 449 ff., 458). Aus ihrer Verbundenheit mit Perso-
nen, die in der Zentralschweiz leben, vermag die Beschwerdeführerin somit 
nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Im Übrigen ist nach allgemeiner Le-
benserfahrung anzunehmen, dass auch im Arbeitsumfeld regelmässig per-
sönliche und gesellschaftliche Beziehungen entstehen, da sich die steuer-
pflichtige Person dort lange aufhält und insgesamt mehr Zeit verbringt als 
am Wochenendort (vgl. dazu BVR 2001 S. 1 E. 4d; VGE 2012/244 vom 
13.11.2013 E. 4.3). Immerhin merkte die Beschwerdeführerin im Fragebo-
gen an, Mitglied des Schwimmklubs B.________ zu sein (vgl. vorne E. 3.1). 
Ihre Behauptung, in der EG B.________ über keinerlei Beziehungen zu 
verfügen, erscheint folglich eher unglaubwürdig und spricht jedenfalls nicht 
gegen diesen Ort als ihren Lebensmittelpunkt. 

3.6 Die Beschwerdeführerin wirft der Vorinstanz vor, sie habe den 
Sachverhalt unter Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör 
(Art. 21 ff. VRPG; Art. 26 Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; 
BSG 101.1]; Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung [BV; SR 101]) festge-
stellt und die «angebotenen, entscheidwesentlichen Beweise» nicht abge 
nommen (Beschwerde Rz. 5, 11). – Das Steuerdomizil der Beschwerdefüh-
rerin wurde gestützt auf ihre eigenen, zeitnahen Angaben im Fragebogen 
festgelegt (vgl. vorne E. 3.1). Die ersten Angaben sind allgemein als 
glaubwürdiger einzustufen als die im späteren Verlauf des Verfahrens ge-
machten Aussagen, die möglicherweise an die Einwände der Steuerver-
waltung angepasst worden sind. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass 
die Vorinstanz bei ihrer Würdigung auf die früheren Aussagen abgestellt 
hat. Soweit die Beschwerdeführerin nun vorbringt, diese Aussagen seien 
unbeachtlich, da sie im Herbst 2014 noch gar keine Angaben über die 
massgebenden Verhältnisse am 31. Dezember 2014 habe machen können 
(vgl. Beschwerde Rz. 11), so kann ihr nicht gefolgt werden, zumal sie 

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selbst nicht geltend macht, in dieser kurzen Zeitspanne seien in ihrem Le-
ben wesentliche Veränderungen, wie beispielsweise ein Wechsel des Ar-
beitsorts, eingetreten. Es ist zudem nicht rechtsfehlerhaft, wenn die Vor-
instanz die Beweisanträge der Beschwerdeführerin in antizipierter Beweis-
würdigung abgewiesen hat (vgl. angefochtener Entscheid E. 7). Soweit dies 
implizit geschehen ist, liegt auch darin keine Gehörsverletzung, zumal aus 
den Erwägungen der Vorinstanz klar hervorgeht, weshalb sie die angebo-
tenen Beweismittel als nicht geeignet erachtete, um entscheidwesentliche 
neue Erkenntnisse zu gewinnen. Aus dem gleichen Grund werden auch die 
im Verfahren vor Verwaltungsgericht gestellten Beweisanträge abgewiesen 
(vgl. Art. 18 VRPG; zur Zulässigkeit antizipierter Beweiswürdigung statt 
vieler BVR 2015 S. 557 E. 3.8, 2012 S. 252 E. 3.3.3, 2011 S. 97 E. 4.2.1; 
BGE 142 II 433 E. 4.4, 136 I 229 E. 5.3, 131 I 153 E. 3; Merkli/Aeschli-
mann/Herzog, a.a.O., Art. 18 N. 8 ff.).

3.7 In Würdigung der gesamten Umstände vermag die Beschwerdefüh-
rerin die natürliche Vermutung nicht zu entkräften, der steuerrechtliche 
Wohnsitz liege im Steuerjahr 2014 aufgrund ihres Alters sowie der mehr-
jährigen Erwerbstätigkeit an ihrem Arbeitsort. Die StRK hat somit zu Recht 
geschlossen, der steuerrechtliche Wohnsitz habe sich im massgeblichen 
Steuerjahr 2014 in der EG B.________ befunden. Für eine Rückweisung 
der Sache zur erneuten Entscheidfindung an die Vorinstanz im Sinn des 
Eventualbegehrens (vgl. vorne Bst. C) besteht gestützt auf die 
vorstehenden Ausführungen keine Veranlassung. Der Entscheid der 
Vorinstanz hält der Rechtskontrolle stand; die Beschwerde ist abzuweisen. 

4.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kosten-
pflichtig (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 144 Abs. 1 DBG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG 
i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 Abs. 3 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. 
Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG; SR 172.021]).

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Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ000.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- der Beschwerdeführerin
- der Steuerverwaltung des Kantons Bern
- der Einwohnergemeinde B.________
- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern
- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 
17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.