# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14cdc701-d822-52ce-85e7-99fc9d355f5a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-14
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 14.12.2018 I 2018 76
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2018-76_2018-12-14.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2018 76

Entscheid vom 14. Dezember 2018 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
Dr.med. Urs Gössi, Richter
MLaw Stefan Getzmann, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,
Vorinstanz,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

Gegenstand Unfallversicherung (Leistungen)

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Sachverhalt:

A.1 A.________ (Jg 1969) war bei der C.________ GmbH in Altendorf zu 80% 
als Hilfsarbeiter angestellt und dadurch bei der Suva obligatorisch unfallversi-
chert, als er am 6. Januar 2016 während der Arbeit ausrutschte und auf den Rü-
cken fiel (Vi-act. 1). Gemäss Arztzeugnis UVG vom 28. April 2016 fand die Erst-
behandlung bei Dr.med. E.________ (FHM Allgemeinmedizin) am 8. Januar 
2016 statt. Den Unfallhergang beschrieb dieser als nach hinten fallen beim Fens-
terputzen; Schmerzen an Oberschenkel rechts, Fuss rechts und Lendenwir-
belsäule. Als Diagnose nennt er eine Prellung des Beckens und im LWS-Bereich; 
OSG-Distorsion rechts mit Ruptur des Ligamentum fibulotalare anterius und lon-
gitudinalem Splitting der Peroneus brevis-Sehne. A.________ wurde ab dem 6. 
Januar bis 17. April 2016 100% und ab dem 18. April 2016 50% arbeitsunfähig 
erklärt (Vi-act. 30). Ein Arbeitsversuch ab dem 18. April 2016 musste abgebro-
chen werden (Vi-act. 33). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht infolge Be-
rufsunfall und erbrachte die Versicherungsleistungen (Vi-act. 7).

A.2 Am 20. Juni 2016 wurde der Beschwerdeführer durch Dr.med. F.________ 
(FMH Chirurgie) operiert bei Diagnose posttraumatische laterale OSG-Instabilität 
und Splitting der Peroneus brevis Sehne sowie Varus-Rückfuss rechts (Vi-act. 
40). Ab dem 20. September 2016 wurde eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert 
(Vi-act. 50). Seit 22. Oktober 2016 war A.________ erneut 100% arbeitsunfähig 
(Vi-act. 60).

A.3 Am 24. Januar 2017 erfolgte eine kreisärztliche Untersuchung bei Dr.med. 
G.________ (Facharzt Neurochirurgie). Er empfahl eine stationäre Rehabilitation 
in der Rehaklinik Bellikon zur Verbesserung der Funktion und Sicherheit im rech-
ten Fuss (Vi-act. 87). Der stationäre Aufenthalt fand vom 6. Februar 2017 bis 
14. März 2017 statt (Vi-act. 111). Am 23. Mai 2017 startete A.________ in der 
angestammten Firma einen Arbeitsversuch bei 50% Arbeitsunfähigkeit (Vi-act. 
139). Am 15. September 2017 erfolgte die kreisärztliche Abschlussuntersuchung. 
Gemäss Dr.med. H.________ (Facharzt Chirurgie) lag insgesamt ein stabiler Zu-
stand vor, sodass ab dem 1. November 2017 unter Berücksichtigung des Zumut-
barkeitsprofils von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Ar-
beitsmarkt ausgegangen werden könne (Vi-act. 154). 

B. Am 19. September 2017 teilte die Suva A.________ den Fallabschluss un-
ter Prüfung der Rentenfrage mit; Taggeld werde noch bis und mit 31. Oktober 
2017 bezahlt auf Basis von 50% Arbeitsunfähigkeit (Vi-act. 155). Mit Verfügung 
vom 27. Oktober 2017 verneinte die Suva einen Rentenanspruch und ebenso ei-
nen Anspruch auf Integritätsentschädigung (Vi-act. 169). Hiergegen liess 

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A.________ am 4. Dezember 2017 Einsprache erheben (Vi-act. 173). Mit Zwi-
schenentscheid vom 14. Dezember 2017 wurde dem Antrag auf Wiederherstel-
lung der aufschiebenden Wirkung nicht entsprochen (Vi-act. 182). Die Einspra-
che wurde mit Entscheid vom 5. Juli 2018 abgewiesen (Vi-act. 183).

C. Gegen den Einsprache-Entscheid vom 5. Juli 2018 lässt A.________ am 6. 
September 2018 (unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes im Sommer [Art. 
60 i.V.m. Art. 38 Abs. 4 lit. b Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozia-
lversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 6.10.2000) fristgerecht Beschwerde 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben mit den Anträgen:

1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin/Vorinstanz vom 5. Juli 
2018 sei aufzuheben.

2.1 Die Sache sei an die Beschwerdegegnerin/Vorinstanz zwecks Neubeurteilung 
zurückzuweisen.

a) Dem Beschwerdeführer seien ab 1. November 2017 weiterhin die Taggeld-
leistungen auszurichten. Es seien die Heilkosten, insbesondere die MTT, 
zu übernehmen.

b) Es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, eine ärztliche Begutachtung 
des Beschwerdeführers durchzuführen, wobei sich der behandelnde Arzt 
zu den Fragen, inwiefern sich die Operation des Beschwerdeführers vom 
20. Juni 2016 auf die Erwerbsfähigkeit ausgewirkt hat, wie sich die Arbeits-
versuche auf die Beschwerden des Beschwerdeführers ausgewirkt haben 
und ob durch die gesamthaften Beschwerden des Beschwerdeführers ein 
Integritätsschaden entstanden und wie hoch dieser ist, zu äussern habe.

Es sei insbesondere eine stationäre Behandlung in der Rehaklinik Bellikon 
auf Kosten der SUVA anzuordnen.

2.2 a) Eventualiter sei der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin/ Vor-
instanz vom 5. Juli 2018 aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer 
eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 62% ab 1. No-
vember 2017 auszurichten.

b) Es sei dem Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung auf der Basis 
eines Integritätsschadens von mindestens 25% auszurichten.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin/ 
Vorinstanz.

D. Mit Vernehmlassung vom 20. November 2018 beantragt die Suva die voll-
umfängliche Abweisung der Beschwerde und Bestätigung des Einspracheent-
scheides unter Wettschlagung der Kosten bei Kostenlosigkeit des Verfahrens.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

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1. Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen, der Fallabschluss durch die 
Suva sei zu früh erfolgt, da noch namhafte Verbesserungen zu erwarten seien. 
Sollte der Fallabschluss korrekt erfolgt sein, stehe ihm sowohl eine Invaliden-
rente als auch eine Integritätsentschädigung zu. Mithin gilt es nachfolgend zu 
prüfen, ob die Suva den Fall zu Recht abgeschlossen und Ansprüche auf eine 
Rente und eine Integritätsentschädigung zu Recht abgelehnt hat.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 werden Leistungen der Unfallversicherung 
bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit 
das Gesetz nichts anderes bestimmt. 

2.2 Der Dritte Titel des UVG behandelt die Versicherungsleistungen. Das erste 
Kapitel dieses Titels ist den Pflegeleistungen und Kostenvergütungen, das zweite 
Kapitel den Geldleistungen und das dritte Kapitel deren Kürzung und Verweige-
rung aus besonderen Gründen gewidmet. Kerngehalt der Pflegeleistungen bildet 
die Heilbehandlung in Art. 10 UVG. Diese zählt wie das in Art. 16 f. UVG geregel-
te Taggeld und anders als etwa die als klassische Dauerleistung geltende Invali-
denrente gemäss Art. 18 ff. UVG zu den vorübergehenden Leistungen (vgl. BGE 
133 V 57 Erw. 6.6 und 6.7 S. 63 ff. mit Hinweisen). Bis zu welchem Zeitpunkt 
Heilbehandlung und Taggeld durch den Unfallversicherer zu gewähren sind, 
kann dem ersten Kapitel nicht entnommen werden. Dieser Zeitpunkt ergibt sich 
indessen aus Art. 19 UVG des zweiten Kapitels über Beginn und Ende der Inva-
lidenrente, die, sofern die Voraussetzungen für deren Ausrichtung erfüllt sind, 
den vorübergehenden Leistungen folgt. Danach entsteht der Rentenanspruch, 
wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung 
des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und all-
fällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen 
sind (Abs. 1 erster Satz). Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und 
die Taggeldleistungen dahin. Nach konstanter Rechtsprechung heisst dies, der 
Versicherer hat - sofern allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver-
sicherung abgeschlossen sind - die Heilbehandlung (und das Taggeld) nur so-
lange zu gewähren, als von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann. Trifft 
dies nicht mehr zu, ist der Fall unter Einstellung der vorübergehenden Leistungen 
mit gleichzeitiger Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine 
Integritätsentschädigung abzuschliessen (vgl. BGE 134 V 109 Erw. 4.1 m.w.H.).

2.3 Was unter einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes des 
Versicherten zu verstehen ist, umschreibt das Gesetz nicht näher. Mit Blick dar-

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auf, dass die soziale Unfallversicherung ihrer Konzeption nach auf die erwerbs-
tätigen Personen ausgerichtet ist, bestimmt sich dies namentlich nach Massgabe 
der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, so-
weit unfallbedingt beeinträchtigt. Dabei verdeutlicht die Verwendung des Begrif-
fes "namhaft" durch den Gesetzgeber, dass die durch weitere Heilbehandlung zu 
erwartende Besserung ins Gewicht fallen muss. Unbedeutende Verbesserungen 
genügen nicht. Weder eine weit entfernte Möglichkeit eines positiven Resultats 
einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch ein von weiteren Massnahmen 
- wie etwa einer Badekur - zu erwartender geringfügiger therapeutischer Forts-
chritt verleihen Anspruch auf deren Durchführung. In diesem Zusammenhang 
muss der Gesundheitszustand der versicherten Person prognostisch und nicht 
aufgrund retrospektiver Feststellungen beurteilt werden (Urteil BGer 
8C_888/2013 vom 2.5.2014 Erw. 4.1). Ist keine namhafte Besserung zu erwarten 
(was eine zukünftige Verschlechterung nicht ausschliesst), ist der Fall unter Ein-
stellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des An-
spruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung abzusch-
liessen (Urteil BGer 8C_819/2017 vom 25.9.2018 Erw. 4.1 m.w.H.). Der Tag-
geldanspruch erlischt auch beim Wegfall seiner Anspruchsvoraussetzung der Ar-
beitsunfähigkeit, somit im Zeitpunkt der vollen Wiedererlangung der Fähigkeit, im 
bisherigen oder in einem anderen Beruf zumutbare Arbeit zu leisten (Art. 16 Abs. 
1 und 2 UVG i.V.m. Art. 6 ATSG; BGE 137 V 199 Erw. 2.1).

2.4 Gemäss dem in Art. 43 Abs. 1 ATSG normierten Untersuchungsgrundsatz 
hat der Versicherungsträger die notwendigen Abklärungen von Amtes wegen 
vorzunehmen. Diese Untersuchungspflicht gilt grundsätzlich auch im Gerichtsver-
fahren (Kieser, ATSG-Kommentar, 3. A., Art. 43 Rz. 28). Was notwendig ist, er-
gibt sich zum einen daraus, in welchem Umfang Abklärungen vorzunehmen sind, 
und zum anderen daraus, in welcher Tiefe dies der Fall ist. Zunächst sind die für 
die zu entscheidende Frage massgebenden Bereiche abzustecken und in der 
Folge ist der Sachverhalt abzuklären. Die Verwaltung als verfügende Instanz und 
im Beschwerdefall das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen an-
nehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 

Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Ge-
setz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegen-
den Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sach-
verhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter und die Richterin 
haben vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen mög-
lichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 218 
Erw. 6; BGE 126 V 353 Erw. 5b; BGE 125 V 193 Erw. 2). Der Untersuchungs-

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grundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnot-
wendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügenden 
Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu 
sein. Im Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine 
Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Un-
gunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt 
Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es 
sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund 
einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahr-
scheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 261 
Erw. 3b; Urteil 8C_663/2009 vom 27.4.2010 Erw. 2.2). Auf ein beantragtes Be-
weismittel kann ohne Verletzung des Gehörsanspruches des Versicherten ver-
zichtet werden, wenn die Verwaltung oder der Richter bei pflichtgemässer Be-
weiswürdigung zur Überzeugung gelangt, der Sachverhalt, den eine Partei be-
weisen will, sei nicht rechtserheblich oder der angebotene Beweis vermöge keine 
Abklärungen herbeizuführen. In der damit verbundenen antizipierten Beweiswür-
digung kann kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV 
erblickt werden (BGE 122 V 157 Erw. 1.d mit Hinweis auf BGE 104 V 209 Erw. a 
und BGE 119 V 335 Erw. 3c je mit Hinweisen).

2.5 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 
Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 43 und 61 ATSG). Danach haben 
die beurteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 
Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Be-
weismittel unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und da-
nach zu entscheiden, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. 

2.5.1  Zur Leistungsprüfung in der Unfallversicherung im Bereich der Medizin ist 
die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall der Richter wesensgemäss auf Angaben 
ärztlicher Fachkräfte angewiesen. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztbe-
richts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, 
auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berück-
sichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben worden ist, in 
der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 
medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Fach-
person begründet sind (BGE 134 V 231 Erw. 5.1). Ausschlaggebend für den 
Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich weder die Herkunft 
eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag ge-

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gebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 Erw. 3a; 
BGE 122 V 157 f. Erw. 1c mit Hinweisen). 

2.5.2  Rechtsprechungsgemäss kann auch den Berichten versicherungsinterner 
Ärzte Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, 
nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien 
gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen (RKUV 1991 Nr. U 133 S. 311). Ein Anstel-
lungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger alleine lässt nicht schon 
auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr be-
sonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurtei-
lung objektiv als begründet erscheinen lassen. Soll ein Versicherungsfall jedoch 
ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die 
Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe 
Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärzt-
lichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 139 
V 225 Erw. 5.2; BGE 135 V 465 Erw. 4.4 mit Hinweisen). 

2.5.3  In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll der Richter 
der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass die Ärzte mitunter im Hinblick auf 
ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer 
Patienten aussagen, weshalb den (unabhängigen) Fachärzten mehr Gewicht 
zukommt (vgl. Urteil des BGer 8C_871/2008 vom 24.3.2009 Erw. 3.2 mit Hin-
weisen; BGE 135 V 465 Erw. 4.5; BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dies gilt 
grundsätzlich nicht nur für Hausärzte (BGE 135 V 465 Erw. 4.5), sondern auch 
für spezialärztlich behandelnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_609/2017 
vom 27.3.2018 Erw. 4.3.3; 8C_180/2017 vom 21.6.2017 Erw. 4.4.2). Mit Blick auf 
die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag kann daher im 
Streitfall regelmässig nicht auf die Sicht des behandelnden (Fach-)Arztes abge-
stellt werden (vgl. statt vieler: Urteil des BGer I 701/05 vom 5.1.2007 Erw. 2 mit 
Hinweisen).

3. Der Beschwerdeführer rügt mehrfach, die Vorinstanz habe ihre Begrün-
dungspflicht verletzt. Das Vorbringen ist unbegründet. 

Das rechtliche Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Behörde die Vor-
bringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich 
hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (BGE 124 I 49 Erw. 3a, 
BGE 124 I 241 Erw. 2). Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren 
Entscheid zu begründen. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen 
ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesent-

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lichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich 
der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in 
voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem 
Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen 
sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 
136 I 229 Erw. 5.2; BGE 134 I 83 Erw. 4.1 S. 88; Urteil BGer 8C_426/2018 vom 
10.8.2018 Erw. 2.4).

Der Beschwerdeführer wurde per 15. September 2017 zur kreisärztlichen Ab-
schlussuntersuchung aufgeboten. Unmittelbar im Anschluss an diese wurde ihm 
mündlich eröffnet, dass die Suva von stabilen Verhältnissen ausgehe, dass die 
Rentenfrage geprüft werde, die Tätigkeit auf dem Bau für den Beschwerdeführer 
ungeeignet sei und er sich eine andere Arbeit suchen sollte, sowie, dass das 
Taggeld per 31. Oktober 2017 eingestellt werde. Auch wurde bereits vermutet, 
dass voraussichtlich keine Rente gesprochen werden könne. Der Beschwerde-
führer äusserte bei dieser Gelegenheit, er sei mit dem erreichten Heilresultat 
nicht zufrieden (Vi-act. 153). Am 19. September 2017 wurde dem Beschwerde-
führer dasselbe auch schriftlich eröffnet. Das zumutbare Tätigkeitsprofil wurde 
genau umschrieben (Vi-act. 155). In der Verfügung vom 27. Oktober 2017 wurde 
ausgeführt, die medizinischen und erwerblichen Abklärungen hätten ergeben, 
dass der Beschwerdeführer seine angestammte Tätigkeit aufgrund der Unfallfol-
gen nicht mehr uneingeschränkt ausführen könne. Der ärztlichen Beurteilung der 
verbliebenen Leistungsfähigkeit komme erhöhtes Gewicht zu. Dabei zitierte die 
Vorinstanz das vom Kreisarzt festgelegte Zumutbarkeitsprofil. Es wurde die Ren-
tenfrage geprüft und die Berechnung nachvollziehbar dargelegt. Mit Verweis auf 
die ärztliche Beurteilung wurde der Anspruch auf eine Integritätsentschädigung 
abgelehnt (Vi-act. 169). Nach Erhebung der Einsprache durch den Beschwerde-
führer legte die Vorinstanz in ihrem Entscheid vom 5. Juli 2018 die - aus ihrer 
Sicht - relevanten gesetzlichen Grundlagen dar, fasste die kreisärztlichen Unter-
suchungsergebnisse zusammen sowie die medizinischen Berichte der Rehaklinik 
Bellikon und sie zog aus diesen ihre Schlussfolgerung, dass ein Endzustand er-
reicht und die Arbeitsfähigkeit unter Beachtung des Zumutbarkeitsprofils 
vollständig gegeben war. Schliesslich zeigte sie auf, weshalb sowohl ein An-
spruch auf Invalidenrente als auch ein Anspruch auf Integritätsentschädigung 
abzuweisen sei (Vi-act. 183). Mithin wurde dem Beschwerdeführer ermöglicht, 
die Tragweite erfassen zu können (was sich auch darin zeigt, dass er der Vorin-
stanz bereits im Anschluss der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung eröffnete, 
einen Rechtsanwalt beigezogen zu haben). Alle Entscheide wurden derart be-
gründet, dass die Erwägungen der Vorinstanz offenkundig waren. Ihre Überle-
gungen und Schlussfolgerungen sind in allen Dokumenten enthalten, was es 

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dem Beschwerdeführer möglich macht, gezielt zu opponieren und ein Rechtsmit-
tel zu ergreifen. Mithin ist die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht vollständig 
nachgekommen.

4. Betreffend Unfallereignis, Heilverlauf und Gesundheitszustand des Be-
schwerdeführers ergibt sich aus den Akten:

4.1 Mit Schadenmeldung UVG vom 11. Januar 2016 meldete die Arbeitgeberin 
der Suva ein Unfallereignis des Beschwerdeführers vom 6. Januar 2016. Er sei 
ausgerutscht und auf dem Rücken gelandet. Er habe links und rechts eine Prel-
lung erlitten und sei ab dem Unfallzeitpunkt arbeitsunfähig (Vi-act. 1). Am 9. März 
2016 ergänzte die Arbeitgeberin, es sei bei der Unfallmeldung vergessen gegan-
gen, dass sich der Beschwerdeführer beim Sturz auch den Fuss verletzt habe, 
der seither starke Schmerzen verursache und geschwollen sei (Vi-act. 14). 
Dr.med. E.________ attestierte am 8. Januar 2016 eine mehrfach verlängerte 
vollständige Arbeitsunfähigkeit (Vi-act. 2, 27). 

4.2 Bei Indikation "UV, nach hinten gefallen. Pathologie?" wurde am 8. Januar 
2016 ein MRI der LWS / ISG durchgeführt, das weitgehend unauffällig ausfiel (Vi-
act. 17).

Am 11. Januar 2016 wurde zudem bei Indikation "Patient nach hinten gefallen im 
Rahmen eines Unfalles" ein MRI Becken durchgeführt (Vi-act. 16). In der Beurtei-
lung hielt Dr.med. I.________ (FMH Radiologie) ein altersentsprechend normales 
MR des Beckens, insbesondere kein Hinweis auf eine Fraktur fest.

Am 29. Februar 2016 schliesslich wurde bei Indikation "Supinationstrauma rechts 
vor drei Wochen. Pathologie?" ein MRI rechtes OSG durchgeführt. Dr.med. Bär-
bel Andresen hielt als Befunde und Beurteilung fest (Vi-act. 20):

Befunde:
Fokales Bone Bruise Areal posteromedialer Talusdom. Im übrigen regelrechte Si-
gnalgebung der ossären Strukturen.

Die Peroneus brevis Sehne ab Höhe Malleolus lateralis nach distal mit einer strei-
figen, zentralen Signalanhebung. Die Achillessehne verbreitert und mit ventral be-
tonten streifigen Signalanhebungen. Die periachillären Bursae nicht flüssigkeitsge-
füllt.
Der Spring-Ligament-Komplex intakt. Das Ligamentum fibulotalare anterius ruptu-
riert.
Signalanhebung im Bereich der anterioren distalen tibiofibularen Syndesmose. Das 
Ligamentum deltoideum mit DD narbigen Veränderungen, aber ohne akute Rup-
turzeichen.
Kapselhypertrophie talonavicular dorsal.

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Beurteilung:

• Ruptur des Ligamentum fibulotalare anterius. Ödematisierung/Zerrung des Liga-
mentum fibulotalare posterius und fibulocalcaneare. Narbige Veränderungen Del-
toid-Ligament.

• Verdacht auf Ruptur der distalen tibiofibularen Syndesmose ventral.
• Longitudinales Splitting der Peroneus brevis Sehne, DD anlagebedingt, DD post-

traumatisch.
• Fokales Bone Bruise posteromediale Talusrolle, DD posttraumatisch, DD Stadi-

um I einer Osteochondrosis dissecans.
• Zeichen einer Achillessehnen-Tendinopathie.
• Kapselhypertrophie talonavicular dorsal.

4.3 Am 18. April 2016 startete der Beschwerdeführer einen Arbeitsversuch bei 
seiner Arbeitgeberin (Hilfsarbeiter, Gipsergeschäft / Fassadenbau). Da der rechte 
Fuss dabei anschwoll und schmerzte, wurde der Beschwerdeführer ab dem 21. 
April 2016 erneut 100% arbeitsunfähig (Vi-act. 28, 29).

4.4 Aufgrund der neuerlichen Beschwerden überwies Dr.med. E.________ den 
Beschwerdeführer an Dr.med. F.________ (Vi-act. 32). Dieser notierte nach der 
Sprechstunde vom 6. April 2016 als Diagnose: OSG-Distorsion rechts vom 6. Ja-
nuar 2016 mit Ruptur des Ligamentums fibulotalare anterius und longitudinales 
Splitting der Peroneus brevis Sehne. Als Befunde dokumentierte er deutliche In-
stabilitätszeichen des rechten OSG lateral mit vorsichtigem Barfussgang und 
schmerzhaftem Zehenspitzengang rechts. Der Fuss zeige eine Spreiz-Hohlfuss-
Konfiguration mit Überlastung der lateralen Strukturen beidseits, links aber be-
schwerdefreies und stabiles OSG. Rechts laterale Aufklappbarkeit und vordere 
Schublade sowie Druckdolenz der distalen Peronealsehne brevis. Die Befunde 
könnten im MRI nachvollzogen werden; aktuell sei die Syndesmose stabil und 
indolent. Im konventionellen stehenden Röntgen zeige sich ein deutlicher Spreiz-
Hohlfuss mit Rückfuss varus von knapp 10°. Dr.med. F.________ bestätigte als 
Therapie das Tragen eines OSG-Brace sowie Fussgymnastik-Übungen und Phy-
siotherapie. Zudem stellte er die Prüfung einer chirurgischen Intervention in Aus-
sicht, sollten die Beschwerden nach zwei Monaten trotz Therapie persistieren.

4.5 Am 20. Mai 2016 erklärte der Beschwerdeführer, bezüglich Rücken 
schmerzfrei zu sein, es bestünden keine Probleme. Der rechte Fuss sei weiterhin 
geschwollen, er trage eine Orthese. Er könne nicht belasten und keine Gewichte 
anheben und auch nicht auf unebenem Gelände gehen. Ruheschmerzen habe er 
keine, er merke den Fuss einfach, wenn er ihn zu viel belaste. Schmerzmittel 
benötige er keine, er creme den Fuss regelmässig ein. Am 10. Mai 2016 sei die 
Physiotherapie beendet worden; er gehe auf ärztliche Empfehlung hin ab und zu 
spazieren.

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4.6 Nach der Sprechstunde vom 9. Juni 2016 berichtete Dr.med. F.________, 
der Beschwerdeführer habe die Arbeit am 23. Mai 2016 wieder zu 50% aufge-
nommen. Eine Steigerung sei infolge Schmerzen nicht möglich; der Beschwerde-
führer berichte, trotz Physiotherapie sei keine Besserung eingekehrt. Als Befund 
bestätigt er jenen vom 6. April 2016 (Erw. 4.4). Man habe ein Arthro-MRT veran-
lasst und plane eine Operation mit Revision und Refixation der Aussenbänder, 
Revision der Peronealsehnen und die minimal-invasive Varusfersen-Korrektur 
(Vi-act. 36). Am 16. Juni 2016 wurde bei Diagnose ICD 10 T9 um Kostengut-
sprache ersucht (Vi-act. 39). 

Aufgrund des Arthro-MRI rechtes OSG vom 16. Juni 2016 kam Dr.med. 
J.________ (FMH Radiologie) zur Beurteilung, dass keine osteochondralen De-
fekte bestehen. Es zeigte sich der bekannte Längsriss der Peroneussehne. Die 
fibulare Ansatzstelle des Ligamentum fibulotalare posterius kam weiterhin partiell 
deutlich signalalteriert und aufgetrieben zur Darstellung, gewertet als narbige 
Veränderung. Die vordere Syndesmose, das Ligamentum fibulotalare anterius 
sowie das Ligamentum fibulocalcaneare waren ebenfalls narbig verändert. Wei-
tere Pathologien zeigten sich nicht (Vi-act. 45).

4.7 Am 20. Juni 2016 wurde im Spital Lachen durch Dr.med. F.________ bei 
Diagnose posttraumatische laterale OSG-Instabilität und Splitting der Peroneus 
brevis Sehne sowie Varus-Rückfuss rechts eine Operation durchgeführt, nämlich 
eine MIS-lateralisierende Kalkaneus-Osteotomie rechts, eine Revision der 
Peroneus-Sehnen mit tubulierender Naht der distalen Brevis-Sehne sowie eine 
laterale Bandplastik nach Broström-Gould rechts. Der intra- und postoperative 
Verlauf wurde als komplikationslos beschrieben. Im Verlauf des stationären Auf-
enthaltes (bis 22.6.2016) waren die Schmerzen im Wundgebiet regredient; die 
Beweglichkeit war unter physiotherapeutischer Anleitung problemlos und zuneh-
mend besser. Der Beschwerdeführer war mit Gehstöcken völlig mobil (Vi-act. 40 
und 41). 

4.8 Nach der Verlaufskontrolle vom 3. August 2016 notierte Dr.med. 
F.________, es gehe gut. Es bestehe eine leichte Druckdolenz am anterioren la-
teralen OSG, keine Druckdolenz an den Peronealsehnen. Man wechsle auf 
OSG-Brace und baue die Belastung langsam auf. Das Röntgen zeige eine gute 
Korrektur der Varusferse (Vi-act. 46).

Am 19. September 2016 notiert Dr.med. F.________, der Beschwerdeführer 
habe noch Beschwerden. Er hinke noch und beklage verringerte Beweglichkeit, 
die Physiotherapie habe aber das Brace bereits vor einer Woche weggelassen. 
Er empfiehlt, das Brace bei der Arbeit zu tragen und verordnet einen Stabilschuh. 

12

Die Sehne brauche noch drei Monate Schonung, er solle nur mit leichter Arbeit 
beginnen (Vi-act. 49).

Am 22. September 2016 berichtet der Beschwerdeführer der Vorinstanz, es gehe 
recht gut, er benötige keine Schmerzmittel mehr. Er mache 1-2 mal wöchentlich 
Physiotherapie und trage ein Brace zur Stütze des Fusses; es sei auch ein 
Spezialschuh verordnet worden. Der Rücken schmerze und beeinträchtige nicht 
(Vi-act. 52).

Nach der Konsultation vom 2. November 2016 notiert Dr.med. F.________, der 
Beschwerdeführer gebe Beschwerden an. Der Stabilschuh werde getragen, er 
habe einen hinkenden Gang. Auf unebenem Untergrund schmerze das OSG, 
flacher Boden sei besser. Er beklage zudem Bewegungseinschränkung im OSG. 
Das OSG zeige 10°/0°/20°, wobei eine gewisse Verspannung mit dabei sei. An 
den Peronealsehnen bestehe ein Druckschmerz. Der Beschwerdeführer gebe 
zudem eine Hypästhesie laterale Fusssohle rechts an, weshalb er ihn an Dr.med. 
K.________ überwies. Bis am 21. Oktober 2016 habe er leichte Arbeiten aus-
führen können, danach sei keine entsprechende Arbeit mehr vorhanden gewe-
sen. Mangels leichter Arbeiten sei er ab 22. Oktober 2016 erneut 100% 
arbeitsunfähig (Vi-act. 60). 

4.9 Am 29. November 2016 erfolgte bei Dr.med. K.________ (Facharzt für 
Neurologie) eine neurologische Untersuchung, da der Beschwerdeführer seit der 
Operation eine Hyposensibilität am lateralen Fussrand rechts sowie eine sehr 
schmerzempfindliche Zone unter dem Aussenknöchel rechts beklagte. Er hielt 
fest, erwartungsgemäss sei bei dem rein sensiblen N. suralis keine Parese vor-
handen. Anamnestisch und klinisch gebe es keine Hinweise auf eine lumboradi-
kuläre Ursache. Die Suralis-Neurographie rechts sei in Absolutwerten normal, es 
finde sich jedoch eine pathologische Asymmetrie gegenüber der gesunden linken 
Seite; die Einschränkung der Amplitude um 50% sei als pathologisches Zeichen 
zu werten. Gegen die Allodynie gibt Dr.med. K.________ Capsaicin-Creme ab, 
ansonsten sei der Spontan-Heilungsverlauf des Nervs abzuwarten, wobei pro-
gnostisch als ungünstig zu werten sei, dass 5 Monate nach OP noch keine we-
sentliche Besserung eingetreten sei; allerdings seien weitere Besserungen im 
Verlauf der nächsten 1 bis 3 Jahre möglich (Vi-act. 69).

4.10 Am 8. Dezember 2016 wurde bei persistierender Schmerzsymptomatik ein 
Arthro-MRI rechtes OSG durchgeführt (Vi-act. 78). L.________ (FMH Radiologie) 
gab hierauf die Beurteilung ab: 1. Kernspintomographisch regelrechte Darstel-
lung der Calcaneus-Osteotomie; 2. Persistierend geringgradige Insertionstendi-
nose der Achillessehne; 3. Postoperativ vernarbte, jedoch intakte laterale Band-

13

plastik ohne vermehrtes Enhancement, bildmorphologisch somit kein Hinweis auf 
laterale Instabilität. 

Am 21. Dezember 2016 berichtet Dr.med. F.________, der Beschwerdeführer 
sei von ihm angehalten worden, seinem Fuss mehr zu vertrauen. Insbesondere 
das Gangbild sei noch sehr zurückhaltend ohne Versuch der Abrollbewegung. 
Man habe ihm erklärt, dass aufgrund der MRT-Befunde mit regelrechtem Zu-
stand postoperativ kein Grund zu übermässiger Schonung bestehe. Im aktuellen 
Zustand sei eine Beschäftigung auf dem Bau nicht denkbar. Aufgrund der objek-
tiven Befunde sei dies im weiteren Verlauf theoretisch aber wieder möglich. Er 
bat die Suva um eine kreisärztliche Untersuchung; die vollständige Arbeitsfähig-
keit für starke körperliche Arbeit werde zunächst beibehalten (Vi-act. 77).

4.11 Am 24. Januar 2017 führte Dr.med. G.________ eine kreisärztliche Unter-
suchung durch. Er hielt fest, es zeige sich eine weiterhin bestehende Druck-
schmerzhaftigkeit im lateralen OSG-Bereich, sowie eine funktionelle Störung im 
Abrollvorgang, bei insgesamt vorhandenem Apprehensionsverhalten. Eine beruf-
liche Reintegration in die angestammte Tätigkeit als Bauarbeiter sei bis anhin 
nicht möglich gewesen und aktuell zeige sich die Prognose hierzu auch eher un-
günstig. Er empfahl eine stationäre Rehabilitation zur Verbesserung der Funktion 
und Sicherheit im rechten Fuss (Vi-act. 87). 

4.12 Vom 6. Februar 2017 bis 14. März 2017 war der Beschwerdeführer in der 
Rehaklinik Bellikon hospitalisiert (Vi-act. 111). Als Probleme bei Austritt wurden 
im Austrittsbericht beschrieben 1. belastungsabhängige Schmerzen im rechten 
OSG; 2. verminderte Gehstrecke; 3. verminderte Koordination rechtes SG und 4. 
Gefühlsstörung im rechten Fuss, Fusssohle über dem vierten und fünften Strahl 
gefühllos und teils vermehrt schmerzempfindlich. Die Klinik empfahl weitere Phy-
siotherapie sowie Fortsetzung des instruierten Heimprogrammes mit dem Ziel 
des Erhalts und längerfristig einer sukzessiven Verbesserung alltagsspezifischer, 
berufsspezifischer Kraft- und Ausdauerkomponenten, der Muskelfunktion. 

Bezüglich Arbeitsfähigkeit / Zumutbarkeit und Eingliederungsperspektive wurde 
bezogen auf die bisherige Tätigkeit im Fassadenbau eine 100%ige Arbeitsun-
fähigkeit attestiert. Die Zumutbarkeit für andere Tätigkeiten wurde als aktuell mit 
leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags angegeben unter Beachtung der spezi-
ellen Einschränkung betr. OSG rechts: Wechselbelastend, ohne Tätigkeiten auf 
unebenem Gelände, ohne längerdauernde Zwangshaltungen, ohne längerdau-
erndes Treppensteigen, ohne Ersteigen von Leitern/Gerüsten. Es wurde mit einer 
weiteren Steigerung der Belastbarkeit in den nächsten 6 bis 8 Wochen gerech-
net, so dass dann mittelschwere Tätigkeiten mit den genannten Einschränkungen 

14

möglich sein sollten. Eine Verbesserung in einem Ausmass, dass eine Rückkehr 
an die bisherige Tätigkeit möglich wäre, wurde ausgeschlossen.

Als relevante objektive Befunde bei Austritt wurden festgehalten:

Deutlich rechtshinkendes Gangbild mit etwas valgischer Beinachse bds., aber kor-
rekter Aufrichtung im Zehenstand bds. Beim Zehenstand Schmerzen im Bereich 
des lateralen OSG und entlang der Peroneussehne. Im Bereich lateraler Kalka-
neus und distalen Anteil der Achillessehne ebenfalls Druckschmerzhaftigkeit. Kli-
nisch keine Insuffizienz von Peroneussehne, Tibialis anterior oder posterior Sehne. 
Achillessehne funktionell unauffällig. Hypästhesie im Versorgungsgebiet des N. 
suralis rechts. OSG rechts F/E 30-0-5° bei gestrecktem Kniegelenk, 30-0-10° bei 
gebeugtem Kniegelenk.

Das Gangbild und die Stabilisierung des OSG konnten im Rahmen der Therapien 
verbessert werden. Ebenso konnte die Belastbarkeit leicht gesteigert werden. 

Gemäss Austrittsgespräch konnte der Beschwerdeführer profitieren; die objekti-
ven Verbesserungen bei den Fussbeschwerden seien jedoch eher in beschei-
denem Rahmen. Die therapeutischen Möglichkeiten seien ausgeschöpft; Physio-
therapie für weitere 2 bis 3 Monate könne noch zu einer leichten Verbesserung 
der Schmerzsituation führen; eine Operation werde keine Zustandsverbesserung 
bewirken. Mit einer erheblichen Zustandsverbesserung sei kaum mehr zu rech-
nen; schwere Bauarbeiten werden nicht mehr zumutbar sein. Dennoch willigte 
die Suva in einen 2 bis 3 monatigen Arbeitsversuch in der bisherigen Firma ein 
(Vi-act. 103).

4.13 Am 23. Mai 2017 startete der Beschwerdeführer einen Arbeitsversuch im 
bisherigen Betrieb. Mehr als halbtags konnte er nicht arbeiten. Eine Zustands-
verbesserung war nicht zu verzeichnen (Vi-act. 133 und 139). 

4.14 Am 15. September 2017 wurde die kreisärztliche Abschlussuntersuchung 
durchgeführt bei Fragestellung Zumutbarkeitsprofil, Integritätsschaden, Weiter-
behandlung nach Art. 21 UVG nach Fallabschluss (Vi-act. 154). Sie basierte auf 
den Grundlagen der kreisärztlichen Untersuchung vom Januar 2017, dem Aus-
trittsbericht der Rehaklinik Bellikon, den Angaben des Versicherten und den Be-
funden aus dem persönlichen Untersuch. 

Der Beschwerdeführer gab u.a. an, dass er immer Schmerzen im Bereich des 
rechten Aussenknöchels habe. Unter Belastung habe er eine Zunahme der 
Schmerzen, insbesondere beim Tragen von Gewichten > 20kg. Er könne 1 bis 3 
km gehen, jedoch habe er dann je nach Dauer zunehmende Schmerzen im 
Sprunggelenk. Schmerzmittel nehme er keine, Physiotherapie habe er abgebro-
chen, ebenso Heimübungen. Weiter informierte er über eine in Portugal eingehol-
te Zweitmeinung, wonach er falsch operiert worden sei und man jetzt nichts mehr 

15

machen könne; eine erneute Operation den Befund wahrscheinlich verschlech-
tern würde. 

Der Kreisarzt führte folgende Befunde, Diagnosen und Beurteilung an:

Befunde

(…)

Freie Mobilisation aus dem Wartebereich mit rechts leicht hinkendem Gangbild. 
Entkleiden im Sitzen. Am rechten Fuss inspektorisch reizlose, etwas verfärbte und 
verbreiterte, 7 cm lange Narbe bogenförmig um den Malleolus lateralis. Unauffälli-
ge Trophik, keine Schwellung. Orthograde Rückfussachse, etwas abgeflachtes 
Fussgewölbe beidseits. Barfussgang mit eingeschränkter endphasiger Abrollfunk-
tion. Zehenspitzen- und Fersenstand beidseits nicht durchführbar. Ebenso wird der 
Einbeinstand nicht demonstriert. Treppengehen aufwärts erfolgt im Nachstellschritt 
links voran mit Nutzung des Handlaufs, abwärts mit Voransetzen des rechten Fus-
ses unter Angabe von Schmerzen. Palpatorisch keine Druckschmerzen über der 
Malleolengabel oder über der Achillessehne. Die Prüfung der Sensibilität ist über 
allen Zehen seitengleich unauffällig. Im Bereich der Ober- und Unterschenkelmus-
kulatur liegen keine Umfangunterschiede vor.

Diagnosen

- Aussenbandruptur rechtes OSG mit Längsriss der Peroneus brevis-Sehne 
06.01.2016 

- Status nach Peronealsehnen-Revision, Naht der Peroneus brevis Sehne, latera-
ler Bandplastik und lateraler Calcaneusosteotomie 

Beurteilung

Beim Versicherten kam es im Januar 2016 bei einem Sturz zu einer Distorsion des 
rechten Fusses sowie zu einer Kontusion des unteren Rückens und Beckens. Die 
Bildgebung der LWS und des Beckens zeigte keine überwiegend wahrscheinlich 
unfallkausalen strukturellen Veränderungen, und die Beschwerden haben sich trotz 
anfänglicher starker Schmerzen rasch normalisiert. Im weiteren Verlauf entwickelte 
sich eine Bandinstabilität im Bereich des lateralen Sprunggelenkes rechts, welche 
operativ mit lateralisierender Calcaneusosteotomie rechts, Revision der Peroneal-
sehne und Naht der Peroneus brevis-Sehne sowie lateraler Bandplastik versorgt 
wurde. Die Stabilität im OSG konnte wiederhergestellt werden. Es besteht noch ei-
ne Schmerzsymptomatik.

Klinisch finden sich keine erheblichen objektivierbaren Veränderungen. Selbst die 
in der ersten kreisärztlichen Untersuchung festgestellten Sensibilitätsstörungen 
sowie die Allodynie im Bereich des rechten Fusses konnten bei der heutigen Un-
tersuchung nicht objektiviert werden. Insgesamt liegt ein stabiler Zustand vor, so-
dass ab dem 01.11.2017 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen 
Arbeitsmarkt ausgegangen werden kann.

Es ergibt sich daher ein Zumutbarkeitsprofil wie folgt:
Leichte bis mittelschwere vollschichtige Arbeit.
Spezielle Einschränkungen OSG rechts: Wechselbelastend, ohne Tätigkeiten auf 
unebenem Gelände, ohne längerdauernde Zwangshaltungen, ohne längerdauern-
des repetitives Treppensteigen.

16

Das Ersteigen von Leitern und Gerüsten ist nicht zumutbar. Repetitives Tragen von 
schweren Gewichten grösser als 20 kg ist ebenfalls nicht zumutbar.

Zur Erhaltung des Gesundheitszustandes kann die MTT bis Ende des Jahres fort-
geführt werden.

Die Bemessungsgrenze für einen Integritätsschaden ist nicht erreicht und somit 
keine Entschädigung geschuldet.

4.15  Mit der Beschwerde reicht der Beschwerdeführer einen medizinischen 
Bericht von Dr. M.________ (Orthopäde, Braga) vom 5. September 2018 ein 
(Relatório Médico auf Portugiesisch und Medizinischer Bericht in deutscher 
Übersetzung; Bf-act. 5). Der kurze Bericht gibt im Wesentlichen die Angaben des 
Beschwerdeführers wieder (Arbeitsunfall mit Trauma des rechten Knöchels mit 
Verstauchung; keine Probleme mit Knöchel vor dem Unfall; aktuell Schmerzen 
am Knöchel, Ödeme, Knacken, Parästhesien; Schwierigkeiten beim Stehen oder 
sich anstrengen. Er fühle sich schlechter als vor der OP. Die Versicherung hinde-
re ihn, Gewichte zu heben oder Treppen hoch und runter zu gehen). Er verweist 
auf ein Röntgen, das zeige, dass die Osteotomie des Kalkaneus mit zwei 
Schrauben fixiert worden sei. Eine Beurteilung fehlt. Schliesslich nimmt der 
Bericht Bezug auf die Nationale Tabelle der Behinderung für Arbeitsunfälle und 
Berufskrankheiten (TNI) gemäss portugiesischem Recht und leitet einen IPP 
(incapacidade permanente parcial; teilweise dauerhafte Behinderung) von 14.5% 
ab. 

5.1 Wie eingangs ausgeführt, hat der Unfallversicherer den Fall abzuschlies-
sen, d.h. Heilbehandlung und Taggeldzahlung einzustellen und über die Renten-
frage zu befinden, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine 
namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet 
werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversiche-
rung abgeschlossen sind (vgl. Erw. 2.2 ff.). Wie die Vorinstanz zu Recht ausführt, 
kann von einer namhaften Besserung des Gesundheitszustandes nur dann ge-
sprochen werden, wenn die weitere Heilbehandlung zu einer wesentlichen, ins 
Gewicht fallenden, Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit führt. 
Eine zu erwartende Verbesserung ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit schliesst 
den Fallabschluss nicht aus. Diesbezüglich sind sämtliche medizinischen Berich-
te übereinstimmend: Ein operativer Eingriff zieht niemand in Betracht, auch nicht 
der portugiesische Orthopäde, da keine Verbesserung, sondern eher eine Ver-
schlechterung erwartet wird. Die Rehaklinik Bellikon rechnete bei Austritt im März 
2017 mit noch leichten Verbesserungen der Belastbarkeit des rechten Fusses im 
Verlaufe von zwei Monaten. Dies bei Weiterführung von MTT und Heimtraining. 
Beides hatte der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Abschlussuntersuchung 
(September 2017) abgesetzt. Auch wenn noch Verbesserungen erzielt werden 

17

könnten, schloss die Rehaklinik eine Rückkehr an den angestammten Arbeits-
platz so oder anders aus. Gleichzeitig aber erachtete sie eine ganztägige Arbeit, 
vorerst leichte bis mittelschwere, später mittelschwere Arbeit als zumutbar. Dass 
sich diese Arbeitsfähigkeit durch weitere Heilbehandlung steigern liesse, hielt die 
Rehaklinik nicht fest. Zum gleichen Schluss kommt der Kreisarzt. Er anerkennt 
das Bestehen einer Schmerzsymptomatik, hält aber auch fest, klinisch fänden 
sich keine erheblichen objektivierbaren Veränderungen. Wenn er festhält, insge-
samt liege ein stabiler Zustand vor, so dass ab November 2017 bei Beachtung 
des Zumutbarkeitsprofils von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auf dem allgemei-
nen Arbeitsmarkt ausgegangen werden könne, so entspricht dies dem Austritts-
bericht der Rehaklinik Bellikon. Ein dazu abweichender ärztlicher Bericht, etwa 
des behandelnden Arztes, liegt nicht im Recht. Aus dem vom Beschwerdeführer 
ins Recht gelegten medizinischen Bericht vom 5. September 2018 ergibt sich 
ebensowenig, dass die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch weitere 
Heilbehandlung noch namhaft verbessert werden könnte. Auch der Beschwerde-
führer vermag in seiner Beschwerde nicht aufzuzeigen, dass der Fallabschluss 
zu früh erfolgt wäre. Wenn er auf die im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon 
erwähnten Erfolge während des Aufenthaltes verweist, so ändert dies nichts dar-
an, dass auch die Rehaklinik bei Weiterführung der Therapie nur eine leichte 
Verbesserung der Belastbarkeit annahm und die Rückkehr an den angestamm-
ten Arbeitsplatz ausschloss. Zudem beschränkte sie die Verbesserung auf die 
folgenden zwei Monate bei entsprechender Therapie (MTT und Heimtraining). 
Bis zur Abschlussuntersuchung verging mehr Zeit und die empfohlenen Therapi-
en hat der Beschwerdeführer selber beendet. Vor allem aber wurde dem Be-
schwerdeführer bereits bei Austritt aus der Rehaklinik eine volle Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Tätigkeit attestiert. Dass sich der Beschwerdeführer nichts anderes 
als die angestammte Tätigkeit (Hilfsarbeiter auf dem Bau) vorstellen kann, hat 
unbeachtlich zu bleiben. Unergiebig ist auch seine Kritik am kreisärztlichen Be-
richt zur Abschlussuntersuchung. Der Kreisarzt hält die Anamnese fest. Gemäss 
festgestellten Befunden hat er den rechten Fuss umfassend untersucht und sich 
namentlich auch zu Schmerzen, Trophik, Schwellung sowie Beweglichkeit 
geäussert. Dass die festgestellten Befunde in Zweifel zu ziehen wären, macht 
der Beschwerdeführer nicht geltend. Unzutreffend ist die Behauptung, der Kreis-
arzt habe sich mit keinem Wort zur Besserung des Gesundheitszustandes 
geäussert. Zum einen hielt der Kreisarzt aufgrund der Vorakten und des persön-
lichen Untersuches fest, es liege ein stabiler Zustand vor, was namhafte Verbes-
serungen ausschliesst und zum andern empfahl er zur Erhaltung des Gesund-
heitszustandes die Weiterführung von MTT bis Ende Jahr. Wie bereits erwähnt, 

18

stimmt diese Beurteilung des Kreisarztes mit den weiteren medizinischen Berich-
ten überein.

5.2 Unbegründet sind ebenso die Vorbringen, der Kreisarzt leite das von ihm 
definierte Zumutbarkeitsprofil nicht her und begründe es auch nicht weiter, es sei 
rein spekulativ. Zum einen resultiert das vom Kreisarzt beschriebene Zumutbar-
keitsprofil auf seiner persönlichen Untersuchung, den festgestellten Befunden 
und den Angaben des Beschwerdeführers. Es ist denn auch schlüssig und nach-
vollziehbar. Der Beschwerdeführer selber gab an, seine Schmerzen würden zu-
nehmen, wenn er mehr als 20kg tragen müsse. Entsprechend hielt der Kreisarzt 
fest, repetitives Tragen von schweren Gewichten grösser als 20kg sei nicht zu-
mutbar. In den Befunden wird eine eingeschränkte Funktionalität und Schmerz-
haftigkeit des rechten OSG beschrieben (wenn teilweise allerdings auch als 
"nicht durchführbar" resp. "nicht demonstriert" dokumentiert). Der Beschwerde-
führer selber gab an, 1 bis 3 km gehen zu können, je nach Dauer aber Schmer-
zen im Sprunggelenk zu haben. Schmerzmittel nimmt er indes keine. Entspre-
chend definierte der Kreisarzt im Zumutbarkeitsprofil spezielle Einschränkungen 
aufgrund des OSG rechts. Die medizinischen Berichte halten übereinstimmend 
fest, resp. ist unbestritten, dass eine Tätigkeit im angestammten Beruf nicht mehr 
möglich ist. Anderseits weisen die medizinischen Berichte keine Anhaltspunkte 
auf, wonach dem Beschwerdeführer in einer dem Zumutbarkeitsprofil angepass-
ten Tätigkeit nicht eine 100% Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 
zugemutet werden kann. Der Beschwerdeführer selber beschränkt sich auf eine 
rein appellatorische Kritik an dieser Feststellung, ohne selber medizinische Be-
funde ins Recht zu legen oder Hinweise zu geben, wonach das Zumutbar-
keitsprofil unzutreffend sein sollte. Wenn der Beschwerdeführer beim Arbeitsver-
such am angestammten Arbeitsplatz nur knapp ein 50%-Pensum leisten konnte, 
dann vermag auch dies die kreisärztliche Beurteilung nicht in Zweifel zu ziehen, 
wird die bisherige Tätigkeit doch in allen medizinischen Berichten als nicht zu-
mutbar beurteilt. 

5.3 Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gestützt 
auf den Bericht des Kreisarztes vom Endzustand ausging und die Heilbehand-
lung sowie Taggeldzahlung einstellte sowie den Anspruch auf Rente und Inte-
gritätsentschädigung prüfte. Der Bericht des Kreisarztes ist umfassend, schlüssig 
und nachvollziehbar. Er wird durch den Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon 
bestätigt und es liegen keine abweichenden medizinischen Berichte vor, welche 
auch nur geringe Zweifel an seiner Beurteilung erwecken könnten. Mithin besteht 
keine Veranlassung, den Fall nicht abzuschliessen und eine ärztliche Begutach-

19

tung durchzuführen. Eine Verletzung der Untersuchungspflicht, Art. 43 ATSG, 
liegt nicht vor. 

6. Eventualiter beantragt der Beschwerdeführer die Ausrichtung einer Invali-
denrente von 62% ab 1. November 2017 sowie einer Integritätsentschädigung 
von mindestens 25%.

6.1 Nach Art. 16 ATSG wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das Er-
werbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Ar-
beitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre. 

Bei der Ermittlung des Einkommens, das der Versicherte erzielen könnte, wäre er 
nicht invalid geworden (Valideneinkommen), ist in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 
Lohn anzuknüpfen, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige 
Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre (BGE 139 V 28 
Erw. 3.3.2). 

Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung 
primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die ver-
sicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbs-
tätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben 
sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zu-
mutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der 
Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der 
tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erziel-
tes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach 
Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumut-
bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtspre-
chung entweder die LSE-Tabellenlöhne oder - soweit die Suva der Unfallversi-
cherer ist - die sogenannten DAP-Zahlen (Arbeitsplatz-Dokumentation der Suva) 
herangezogen werden (BGE 143 V 295 Erw. 2.2; BGE 135 V 297 Erw. 5.2 
S. 301; SVR 2014 IV Nr. 37 S. 130, 8C 7/2014 Erw. 7.1). Wird auf Tabellenlöhne 
abgestellt, sind grundsätzlich immer die aktuellsten statistischen Daten zu ver-
wenden (BGE 142 V 178 Erw. 2.5.8.1 S. 190; Urteil 8C_266/2016 vom 15. März 
2017 Erw. 5.2.3). Die korrekte Anwendung der LSE-Tabellen, namentlich die 
Wahl der Tabelle wie auch der Beizug der massgeblichen Stufe (Anforderungs- 
bzw. Kompetenzniveau), ist eine Rechtsfrage, wogegen das für die Wahl einer 

20

bestimmten Tabelle der LSE entscheidende Vorhandensein konkret erforder-
licher Voraussetzungen wie etwa einer spezifischen Ausbildung und weiterer 
Qualifikationen in den Bereich der Sachverhaltserhebung fällt. Auch der darauf 
basierende Umgang mit den Zahlen in der massgebenden LSE-Tabelle be-
schlägt Tatfragen (BGE 143 V 294 Erw. 2.4).

6.2 Bezüglich Valideneinkommen rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz 
habe zum einen die Verpflegungsspesen von Fr. 212.-- [recte Fr. 262.--; Vi-act. 
157] monatlich unberücksichtigt gelassen, obwohl es sich dabei um einen Lohn-
bestandteil handle. Zum andern müsse von einer betriebsüblichen durchschnitt-
lichen Arbeitszeit ausgegangen werden, weshalb das vom Arbeitgeber angege-
bene Pensum von 40 Wochenstunden auf 41.7 Wochenstunden hochzurechnen 
sei. Daraus resultiere ein Valideneinkommen von Fr. 62'813.75. 

Betreffend relevanter Wochenstunden hält die Vorinstanz zu Recht entgegen, im 
Betrieb des Beschwerdeführers seien effektiv 40h pro Woche gearbeitet worden, 
weshalb keine Umrechnung zu erfolgen habe. Dies entspricht dem zuletzt erziel-
ten Lohn (Vi-act. 157), der für den Validenlohn massgeblich ist (vgl. Erw. 6.1).

Unbehilflich ist das Vorbringen, bei den vom Arbeitgeber geleisteten Verpfle-
gungsspesen handle es sich um einen Lohnbestandteil im Sinne der AHV-
Gesetzgebung. Gemäss Lohnmeldung des Arbeitgebers selbst (Vi-act. 157) 
wurden zum Monatslohn von Fr. 4'393.-- x 13 zusätzlich Verpflegungsspesen von 
Fr. 262.-- x 12 bezahlt, die nicht AHV-pflichtig seien. Ob die Vorinstanz diese 
Spesen (im Sinne eines Unkostenbeitrags, Art. 9 Abs. 1 AHVV) damit zu Recht 
nicht berücksichtigt hat (vgl. Urteile BGer 8C_964/2012 vom 16.9.2013 
Erw. 4.3.2; 9C_584/2015 vom 15.4.2016 Erw. 6.1; 9C_278/2010 vom 26.5.2010 
Erw. 2.3) kann letztlich aber offen bleiben, ändert doch am Ergebnis selbst deren 
Berücksichtigung als Bestandteil des Validenlohn nichts (vgl. nachfolgend).

Zusammenfassend ist damit von einem Valideneinkommen von Fr. 57'109.-- 
auszugehen.

6.3.1  Betreffend Invalideneinkommen trägt der Beschwerdeführer vor, es sei ihm 
keine vollschichtige Arbeit zumutbar, er könne aufgrund der Schmerzsymptoma-
tik und des Anschwellen des Fusses maximal im Umfang eines 50% Pensums 
arbeiten. Dem kann mit Verweis auf das unter Erwägung 5 Ausgeführte nicht 
gefolgt werden. Es bestehen keine Zweifel, dass der Beschwerdeführer in einer 
angepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig ist und ganztags arbeiten kann. 
Der Arbeitsversuch in der angestammten, allseits als unzumutbar beurteilten 
Tätigkeit vermag keine Teilarbeitsfähigkeit zu belegen.

21

6.3.2 Zur Berechnung des Invalideneinkommens habe die Vorinstanz zu Unrecht 
die Tabelle TA1 der LSE 2014, privater Sektor, herangezogen. Es bestehe kein 
Grundsatz, wonach stets auf diese Tabelle abzustellen sei. Dem Beschwerdefüh-
rer stehe der private als auch der öffentliche Sektor offen, weshalb die entspre-
chende Tabelle "monatlicher Bruttolohn nach Ausbildung, beruflicher Stellung 
und Geschlecht im privaten und öffentlichen Sektor" massgeblich sei. Daraus 
resultiere ein hochgerechneter Jahresverdienst von Fr. 64'341.20. Das von der 
Vorinstanz berücksichtigte Invalideneinkommen von Fr. 67'522.-- sei nicht kor-
rekt.

Anzuwenden sind stets die aktuellsten Tabellen (BGE 142 V 178 Erw. 2.5.8.1), 
was die Vorinstanz mit Beizug der LSE-Tabellen 2014 berücksichtigte. Die Wahl 
der konkreten Tabelle und der Beizug der massgeblichen Stufe ist eine Rechts-
frage (Erw. 6.1). Die Rechtsprechung wendet in der Regel die Monatslöhne 
gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor", an. Nur ausnahmsweise 
haben das Bundesgericht und das Eidgenössische Versicherungsgericht bei 
Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in einem konkreten 
Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen 
kaum in Frage kommt, auf das statistische Durchschnittseinkommen einzelner 
Sektoren oder gar einzelner Branchen abgestellt, wenn dies als sachgerecht er-
schien, um der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der ver-
bleibenden Arbeitsfähigkeit Rechnung zu tragen. Mithin besteht entgegen der 
Darstellung des Beschwerdeführers ein Grundsatz, für die Berechnung des Inva-
lideneinkommens - bei Fehlen eines tatsächlich erzielten Erwerbseinkommens - 
von der Tabelle TA1 auszugehen (Urteile BGer 8C_212/2018 vom 13.6.2018 
Erw. 4.4.1; 9C_667/2017 vom 27.11.2017 Erw. 3.2; 8C_457/2017 vom 
11.10.2017 Erw. 6.2 mit Hinweisen). Vorliegend besteht aufgrund der konkreten 
Gegebenheiten keine Veranlassung, von diesem Grundsatz abzuweichen. Der 
Beschwerdeführer verfügt nur über eine Aufenthaltsbewilligung L (allerdings kann 
er sich als Portugiese auf das Freizügigkeitsabkommen abstützen; die Bewilli-
gung ist nicht konstitutiv; EGV-SZ 2016 B15.1). Er ist erst seit rund drei Jahren in 
der Schweiz. Eine Verständigung in deutscher Sprache ist nicht möglich. Über 
eine Berufsausbildung verfügt der Beschwerdeführer nicht. Diese Voraussetzun-
gen sowie das medizinische Zumutbarkeitsprofil berücksichtigend ist nicht zu be-
anstanden, wenn die Vorinstanz entsprechend dem Grundsatz die Tabelle TA1 
angewendet hat, ist doch eine Anstellung im öffentlichen Sektor nicht wahr-
scheinlich. 

6.3.3  Soweit der Beschwerdeführer eine Parallelisierung der Einkommen ver-
langt, kann dem nicht gefolgt werden. Die Vorinstanz führt vernehmlassend zu 

22

Recht aus, der Beschwerdeführer habe dem Landesmantelvertrag des Bau-
hauptgewerbes unterstanden und einen diesem entsprechenden Lohn erzielt. 
Dies schliesse rechtsprechungsgemäss die Qualifikation als unterdurchschnitt-
liches Einkommen aus. Mit Urteil BGer 8C_759/2017 vom 8. Mai 2018 hat das 
Bundesgericht diese Rechtsprechung bestätigt, wonach das Einkommen unge-
lernter Bauarbeiter, welches dem Mindestverdienst gemäss dem Landesmantel-
vertrag für das schweizerische Bauhauptgewerbe (GAV-LMV) entspricht oder 
diesen gar übersteigt, nicht als unterdurchschnittlich qualifiziert werden kann, 
auch wenn es erheblich unter dem in der LSE ausgewiesenen Durchschnittslohn 
im Bauhauptgewerbe liegt. Das Bundesgericht unterlegt dies im Wesentlichen 
mit der Aussage, der Mindestverdienst gemäss GAV-LMV bilde das branchenüb-
liche Einkommen präziser ab als der entsprechende LSE-Lohn. Der Beschwerde-
führer stellt einzig einen Vergleich seines Einkommens zum von der Vorinstanz 
herangezogenen Tabellenlohn her. Rechtsprechungsgemäss taugt dies nicht, um 
Unterdurchschnittlichkeit zu belegen. Dass der Lohn nicht dem Landesmantelver-
trag entsprechen würde oder nicht branchenüblich wäre, macht er nicht geltend. 
Entsprechend ist keine Parallelisierung vorzunehmen.

6.3.4  Die Vorinstanz nahm vom Tabellenlohn einen leidensbedingten Abzug von 
15% vor; der Beschwerdeführer fordert einen Abzug von 25%. 

Praxisgemäss können persönliche und berufliche Merkmale der versicherten 
Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthalts-
kategorie sowie Beschäftigungsgrad einen auf höchstens 25% begrenzten Lei-
densabzug von dem nach den LSE-Tabellenlöhnen zu ermittelnden Invalidenein-
kommen rechtfertigen, soweit anzunehmen ist, dass die trotz des Gesundheits-
schadens verbleibende Leistungsfähigkeit infolge eines oder mehrerer dieser 
Merkmale auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. Art. 16 ATSG) nur mit un-
terdurchschnittlichem Einkommen verwertet werden kann (BGE 135 V 297 Erw. 
5.2; Urteil BGer 8C_736/2017 vom 20.8.2018 Erw. 4.2.1). Die Rechtsprechung 
gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn 
eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit 
in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 Erw. 5a/bb).

Den Abzug von 15% gewährte die Vorinstanz aufgrund der unfallbedingten Ein-
schränkungen betreffend das rechte Bein sowie wegen des Kriteriums Nationa-
lität und Sprache. Gemäss Beschwerdeführer muss auch das Kriterium Alter zu 
einem weiteren Abzug führen. Dem kann nicht entsprochen werden. Ob das 
Merkmal "Alter" einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigt, ist jeweils unter 
Berücksichtigung aller konkreten Umstände des Einzelfalls zu prüfen. Dies gilt 
insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten auf dem hypothetischen ausgegliche-

23

nen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG), wo sich ein fortgeschrittenes Alter nicht zwin-
gend lohnsenkend auswirken muss. Hilfsarbeiten werden auf dem massgeben-
den ausgeglichenen Stellenmarkt altersunabhängig nachgefragt. Zudem fällt der 
Umstand, dass die Stellensuche altersbedingt erschwert sein mag, als invali-
ditätsfremder Faktor regelmässig ausser Betracht. Ausserdem steht fest, dass 
sich das Alter bei Männern im Alterssegment von 50 bis 64/65 bei Stellen ohne 
Kaderfunktion eher lohnerhöhend auswirkt (Urteil BGer 8C_227/2018 vom 
14.6.2018 m.w.H). Der Beschwerdeführer hat Jahrgang 1969, was nicht als fort-
geschrittenes Alter bezeichnet werden kann. In Frage kommen Tätigkeiten Kom-
petenzniveau 1. Inwiefern der Beschwerdeführer unter diesen Umständen auf 
dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt altersbedingt nur ein unter-
durchschnittliches Einkommen wird erzielen können, ist nicht nachvollziehbar. Er 
selber verweist denn auch bloss auf sein Alter ohne weiter zu erklären, weshalb 
sich dies bei ihm lohnmindernd auswirkt. Ein Abzug vom Tabellenlohn wegen 
des Alters lässt sich denn auch nicht begründen. Unbegründet ist ebenso die 
Forderung eines Leidensabzugs infolge Teilzeitarbeit. Wie bereits ausgeführt, ist 
dem Beschwerdeführer eine ganztätige Arbeit zumutbar. Zusammenfassend ist 
der von der Vorinstanz angewandte Leidensabzug von 15% nicht zu beanstan-
den.

6.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 57'109.-- und einem Invalidenein-
kommen von Fr. 57'393.60 (Tabellenlohn von Fr. 67'522.-- abzüglich 15% Lei-
densabzug) resultiert keine Erwerbsunfähigkeit und damit kein Anspruch auf eine 
Invalidenrente. Selbst wenn die Verpflegungsspesen beim Valideneinkommen 
berücksichtigt würden, dieses Fr. 60'253.-- betragen würde, resultierte daraus 
keine Erwerbsunfähigkeit von mindestens 10% (vgl. Art. 8 ATSG i.V.m. Art. 16 
UVG). 

7.1 Schliesslich fordert der Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung 
von mindestens 25%. Der Kreisarzt begründe seine Beurteilung, wonach keine 
Entschädigung geschuldet sei, nicht. Richtigerweise sei eine Integritätsentschä-
digung insofern geschuldet, als der Beschwerdeführer aufgrund des Unfalls nicht 
mehr in seinem angestammten Beruf arbeiten könne und starke unfallbedingte 
Beschwerden vorlägen. Der Kreisarzt nehme auch keine Stellung zur misslunge-
nen Operation. Das Sprunggelenk sei in seiner Funktion deutlich eingeschränkt. 
Die Rehaklinik Bellikon statuiere eine Beweglichkeitseinschränkung, namentlich 
beim Gehen auf unebenem Boden, in der Hocke und beim Treppaufgehen. Dies 
gehe auch aus dem medizinischen Bericht vom 5. September 2018 hervor. 
Gemäss Tabelle sei daher eine Integritätsentschädigung von 5 - 30% zu spre-
chen, konkret eine solche von 25%.

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7.2.1  Erleidet der Versicherte durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schä-
digung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität, so hat er An-
spruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG). 
Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Integritätsent-
schädigung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 der Verordnung über die 
Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) vom 20. Dezember 1982 Gebrauch ge-
macht. Ein Integritätsschaden gilt als dauernd, wenn er voraussichtlich während 
des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht. Er ist erheblich, 
wenn die körperliche, geistige oder psychische Integrität, unabhängig von der 
Erwerbsfähigkeit, augenfällig oder stark beeinträchtigt wird (Art. 36 Abs. 1 UVV). 

7.2.2  Gemäss Art. 36 Abs. 2 UVV gelten für die Bemessung der Integritätsent-
schädigung die Richtlinien des Anhangs 3. Darin hat der Bundesrat in einer als 
gesetzmässig erkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 124 V 29 Erw. 1 b; 
BGE 113 V 219 Erw. 2a; RKUV 1988 Nr. U 48 S. 236 Erw. 2a mit Hinweisen) 
häufig vorkommende und typische Schäden prozentual gewichtet. Für die im An-
hang 3 zur UVV genannten Integritätsschäden entspricht die Entschädigung im 
Regelfall dem angegebenen Prozentsatz des Höchstbetrages des versicherten 
Verdienstes (Ziff. 1 Abs. 1). Die Entschädigung für spezielle oder nicht aufgeführ-
te Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert abgelei-
tet. Das gilt auch für das Zusammenfallen mehrerer körperlicher, geistiger und 
psychischer Integritätsschäden (Ziff. 1 Abs. 2). 

7.2.3  Verwaltung und Gericht sind für die Beurteilung der einzelnen Integritäts-
einbussen auf ärztliche Sachverständige angewiesen. Die Beurteilung des Inte-
gritätsschadens basiert auf dem medizinischen Befund. Die Skala der Integritäts-
schäden im Anhang 3 zur UVV erlaubt es dem Arzt, grundsätzlich jeden Inte-
gritätsschaden annähernd vergleichbaren Integritätsschäden in dieser Skala zu-
zuordnen. Trotzdem hat sich in der Praxis ein Bedürfnis zur differenzierten listen-
mässigen Erfassung der Integritätsschäden manifestiert. Die Suva hat in der Fol-
ge, basierend auf der erwähnten Skala und unter Berücksichtigung dieser ver-
bindlichen Werte, weitere Schätzungsgrundlagen in tabellarischer Form er-
arbeitet (vgl. www.suva.ch/de-ch/unfall/unfall/versicherungsmedizin; letztmals 
eingesehen am 28.11.2018). Diese von der Verwaltung herausgegebenen Tabel-
len (sog. Feinraster) stellen zwar keine Rechtssätze dar und sind für die Parteien 
nicht verbindlich, umso mehr als Ziffer 1 der Richtlinien im Anhang 3 zur UVV be-
stimmt, dass der in der Skala angegebene Prozentsatz des Integritätsschadens 
für den Regelfall gilt, welcher im Einzelfall Abweichungen nach unten wie nach 
oben ermöglicht. Soweit sie jedoch lediglich als Richtwerte angesehen werden, 
mit denen die Gleichbehandlung aller versicherten Personen gewährleistet wer-

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den soll, sind sie mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 124 V 29 Erw. 1c; 
Urteil BGer 8C_19/2017 vom 22.5.2017 Erw. 4.2 mit Hinweisen).

7.2.4  Somit fällt es in einem ersten Schritt dem Arzt oder der Ärztin zu, sich un-
ter Einbezug der in Anhang 3 der UVV und gegebenenfalls in den Suva-Tabellen 
aufgeführten Integritätsschäden dazu zu äussern ob und inwieweit ein Schaden 
vorliegt, welcher dem Typus von Verordnung, Anhang oder Weisung entspricht. 
Verwaltung und Gericht obliegt es danach, gestützt auf die ärztliche Befunder-
hebung die rechtliche Beurteilung vorzunehmen, ob ein Integritätsschaden gege-
ben ist, ob die Erheblichkeitsschwelle erreicht ist und, bejahendenfalls, welches 
Aus-mass die erhebliche Schädigung angenommen hat. Dass sie sich hiefür an 
die medizinischen Angaben zu halten haben, ändert nichts daran, dass die Be-
urteilung des Integritätsschadens als Grundlage des gesetzlichen Leistungs-
anspruchs letztlich Sache der Verwaltung, im Streitfall des Gerichts, und nicht der 
medizinischen Fachperson ist. Gelangt der Rechtsanwender im Rahmen der 
freien Beweiswürdigung zur Auffassung, es lägen keine schlüssigen medi-
zinischen Angaben zum Vorliegen eines Integritätsschadens vor, bedingt dies 
regelmässig Aktenergänzungen in medizinischer Hinsicht (Urteil BGer 
8C_826/2013 vom 28.5.2013 Erw. 2.4 mit Verweis auf SVR 2009 UV Nr. 27 
S. 97;).

7.3 Der Beschwerdeführer fordert eine Integritätsentschädigung einerseits mit 
der Begründung, seinen angestammten Beruf nicht mehr ausüben zu können. 

Soweit der Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung auf Basis der fest-
gestellten Erwerbsunfähigkeit resp. der Unfähigkeit, den angestammten Beruf 
auszuüben, fordert, gilt es festzuhalten, dass zwischen Invaliditätsgrad und Inte-
gritätseinbusse keine Abhängigkeit besteht. Die Integritätsentschädigung wird 
völlig losgelöst von der Erwerbsfähigkeit, der Möglichkeit, einen Verdienst zu er-
zielen, eine bestimmte Tätigkeit auszuüben, festgesetzt. Entscheidend ist viel-
mehr, dass die versicherte Person durch den Unfall eine dauernde erhebliche 
Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität erlitten hat, 
was medizinisch-theoretisch ermittelt wird (Art. 24 Abs. 1 UVG). Aus diesem 
Grunde basiert die Beurteilung eines Integritätsschadens allein auf dem medizi-
nischen Befund; weder das berufliche Zumutbarkeitsprofil, noch die Chancen auf 
dem Arbeitsmarkt oder andere vom medizinischen Befund losgelöste, subjektive 
Faktoren spielen dabei eine Rolle (VGE I 2017 88 vom 13.12.2017 Erw. 5.1 mit 
Hinweisen). Die Feststellung, den angestammten Beruf nicht mehr ausüben zu 
können, sagt somit nichts aus über die medizinisch-theoretische Schädigung der 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität.

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7.4 Unbegründet ist anderseits der Vorwurf, die Vorinstanz verweise auf die 
Beurteilung des Kreisarztes und dieser äussere sich ohne Begründung zum Inte-
gritätsschaden. Entsprechend sei die Ablehnung nicht nachvollziehbar.

Die Vorinstanz verweist als Begründung für die Ablehnung auf die kreisärztliche 
Beurteilung vom 15. September 2017 und die Feststellung, gestützt darauf be-
stehe kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Grundlage der Festset-
zung einer Integritätsentschädigung bildet ein medizinischer Befund. Vorliegend 
fasste der Kreisarzt den aktenmässigen Verlauf zusammen, er nahm die Ana-
mnese auf, erhob im Rahmen einer persönlichen Untersuchung einen klinischen 
Befund, er bezeichnete die Diagnose und er gab schliesslich eine all dies um-
fassende, nachvollziehbare und schlüssige Beurteilung ab (Vi-act. 154). Wenn er 
zum Schluss gelangte, die Bemessungsgrenze für einen Integritätsschaden sei 
nicht erreicht und somit keine Entschädigung geschuldet, so basiert dies auf 
dieser Abschlussuntersuchung und entspricht den dabei erhobenen Befunden 
und der Diagnose. Seine Beurteilung ist damit begründet. Wie bereits dargelegt, 
stehen die von ihm erhobenen Befunde, die Diagnose und die Beurteilung dabei 
nicht in Widerspruch zu anderen medizinischen Berichten (vgl. Erw. 5). Mithin 
kann darauf abgestellt werden.

7.5 Suva Tabelle 2 äussert sich zum Integritätsschaden bei Funktionsstörun-
gen an den unteren Extremitäten, die Suva-Tabelle 6 zum Integritätsschaden bei 
Gelenkinstabilitäten. Gemäss Abschlussbericht konnte die Stabilität im OSG wie-
der hergestellt werden. Der Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon spricht von 
stabiler Bandsituation, es bestünde aber dennoch eine funktionelle Instabilität bei 
reduzierter Koordination (Vi-act. 111/3 von 9). Selbst wenn damit eine gewisse 
Instabilität anerkannt werden könnte, ist die Erheblichkeitsschwelle nach Tabelle 
6 keinesfalls erreicht: Mässige (mittelschwere) Instabilitäten des OSG werden mit 
0%, schwere laterale OSG-Instabilitäten mit 5-10% (mediale mit 0%) bewertet. 
Ebensowenig kann von einer erheblichen Funktionsstörung des rechten Fusses 
gesprochen werden. Der persönliche Untersuch des Kreisarztes ergab bezüglich 
der aktiven Beweglichkeit des OSG seitengleiche Ergebnisse (E/F 20-0-40; E/I 
10-0-20). Eine Beurteilung des Zehenspitzen- und Fersenganges war dem Kreis-
arzt infolge Nichtdurchführbarkeit nicht möglich; auch der Einbeinstand wurde 
seitens Beschwerdeführer nicht demonstriert. Hierzu finden sich jedoch Befunde 
im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon. Zehenstand war möglich mit Angabe 
von Schmerzen im Bereich des lateralen OSG und entlang der Peroneussehne. 
Erwähnt wird auch eine deutlich verminderte Standbeinphase rechts beim Gehen 
und Treppen hinabsteigen (keine Einschränkung beim Hinaufsteigen). Ein in 
Tabelle 2 aufgelistetes Beschwerdebild das Sprunggelenk und den Mittelfuss be-

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treffend liegt beim Beschwerdeführer nicht vor. Er selber begründet seine Dar-
stellung, wonach gemäss dieser Tabelle ein Integritätsschaden von 5-30% zuzu-
sprechen sei, nicht weiter. Wenn er ausführt, der Bericht der Rehaklinik Bellikon 
statuiere eine Beweglichkeitseinschränkung, namentlich beim Gehen auf unebe-
nem Boden, in der Hocke und beim Treppaufgehen, so findet sich dies so im 
Austrittsbericht nicht. In der Anamnese werden Probleme beim Gehen auf un-
ebenem Boden, in der Hocke und beim Treppaufgehen genannt und als Ziele 
des Aufenthaltes entsprechende Verbesserungen definiert (Vi-act. 121/5 resp. 8 
von 10). Der objektive Befund lautet "deutlich rechtshinkendes Gangbild mit et-
was valgischer Beinachse bds., aber korrekter Aufrichtung im Zehenstand bds. 
Beim Zehenstand Schmerzen im Bereich des lateralen OSG und entlang der Pe-
roneussehne" (Vi-act. 121/9 von 10; vgl. Erw. 4.12). Der vom Beschwerdeführer 
eingereichte medizinische Bericht vom 5. September 2018 aus Portugal enthält 
keine erhobenen Befunde; die Angabe eines dem portugiesischem Recht ent-
sprechenden IPP (incapacidade permanente parcial; teilweise dauerhafte Be-
hinderung) von 14.5% lässt keine Rückschlüsse auf einen allfälligen Integritäts-
schaden nach Art. 24 UVG zu. 

Damit aber ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz gestützt auf die Beur-
teilung des Kreisarztes den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung ablehnte.

8. Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Der 
Fallabschluss erfolgte zu Recht, nachdem von weiteren Heilbehandlungen keine 
namhafte Besserung mehr erwartet werden konnte. Weder liegt eine Erwerbsun-
fähigkeit vor, die Anspruch auf eine Invalidenrente geben würde, noch kann dem 
Beschwerdeführer ein erheblicher und dauernder Integritätsschaden attestiert 
werden, weswegen auch kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung be-
steht.

9. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben; Anspruch auf eine Parteien-
tschädigung besteht bei diesem Verfahrensausgang nicht (Art. 61 lit. a und g 
ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungs-
beschwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen 
Rechten gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (2/R)
- und das Bundesamt für Gesundheit, BAG, 3003 Bern (A).

Schwyz, 14. Dezember 2018

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 21. Dezember 2018