# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 17a642ff-786b-5a98-af4d-8f5599fb053f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-01-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.01.2022 C-4837/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4837-2021_2022-01-03.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4837/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  3 .  J a n u a r  2 0 2 2  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Michael Rutz. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Swissmedic Schweizerisches Heilmittelinstitut,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Heilmittel, Einfuhr von Arzneimitteln,  

Eintretensvoraussetzungen 

(Verfügung vom 11. Oktober 2021). 

 

 

 

C-4837/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das Schweizerisches Heilmittelinstitut (Swissmedic) mit Verfügung 

vom 11. Oktober 2021 die Vernichtung der durch das Zollinspektorat zu-

rückgehaltenen aus Polen an A._______ adressierten 30 Tabletten  

Vidalista 20 verfügt und hierfür A._______ eine Gebühr von Fr. 400.– auf-

erlegt hat, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 3. No-

vember 2021 beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese 

Verfügung erhoben hat, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, zu 

welchen auch Swissmedic als öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes ge-

hört und als solche zum Erlass von Verfügungen im Bereiche des Heilmit-

telrechts zuständig ist (vgl. Art. 33 Bst. h VGG sowie Art. 66 und Art. 68 

Abs. 2 des Heilmittelgesetzes vom 15. Dezember 2000 [HMG, SR 

812.21]), 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Marktüberwachung vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (vgl. Art. 84 Abs. 1 HMG), 

dass die Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Instruktion der 

vorliegenden Beschwerde mithin gegeben ist, weshalb weiter die Eintre-

tensfrage zu klären ist,  

dass sich das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht gemäss 

Art. 37 VGG und Art. 84 Abs. 1 HMG nach dem VwVG richtet, soweit die 

beiden Gesetze nichts anderes bestimmen, 

dass der Beschwerdeführer, nachdem er am 11. November 2021 aufforde-

rungsgemäss seine Beschwerde verbessert hatte (BVGer-act. 2 und 4), mit 

Zwischenverfügung vom 16. November 2021 gestützt auf Art. 63 Abs. 4 

VwVG aufgefordert wurde, bis zum 17. Dezember 2021 einen Kostenvor-

schuss von Fr. 800.– zu leisten, verbunden mit der Androhung, dass auf 

die Beschwerde nicht eingetreten werde, sollte der Kostenvorschuss nicht 

innert der angesetzten Frist bezahlt werden (BVGer-act. 5), 

C-4837/2021 

Seite 3 

dass diese eingeschrieben versandte Zwischenverfügung vom 16. Novem-

ber 2021 gemäss elektronischem Rückschein dem Beschwerdeführer am 

17. November 2021 zugestellt wurde (BVGer-act. 7), 

dass sich der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 17. November 2021 

(Poststempel) an das Bundesverwaltungsgericht gewandt hat, indem er 

seine Beschwerdeschrift um einen zweiten Absatz ergänzt und die Zwi-

schenverfügung vom 16. November 2021 samt Einzahlungsschein retour-

niert hat,   

dass das Bundesgericht am 24. November 2021 im Rahmen eines Mei-

nungsaustausches dem Bundesverwaltungsgericht (mit Kopie an den Be-

schwerdeführer) mitgeteilt hat, dass in der Eingabe des Beschwerdefüh-

rers vom 17. November 2021 keinerlei Anzeichen für eine Beschwerde an 

das Bundesgericht gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungs-

gerichts vom 16. November 2021 zu sehen sei,  

dass der Beschwerdeführer den einverlangten Kostenvorschuss innert der 

gesetzten Frist nicht geleistet hat, 

dass er auch nicht um Fristverlängerung oder um Wiederherstellung der 

versäumten Frist ersucht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung zuzusprechen ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

 

 

  

C-4837/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Eidgenössische Departement des Innern (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Michael Rutz 

 

  

C-4837/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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