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**Case Identifier:** a976db0a-17bf-54f6-b11f-848c5b05163c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2008-09-29
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 29.09.2008 IV 2007/242
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2007-242_2008-09-29.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2007/242

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 23.06.2020

Entscheiddatum: 29.09.2008

Entscheid Versicherungsgericht, 29.09.2008
Art. 7 ATSG, Art. 16 ATSG, Art. 28 Abs. 1 IVG. Zumutbarkeit der Aufnahme 
einer Hilfsarbeit bejaht bei einem 59-jährigen Versicherten, der im 
angestammten Beruf überwiegend arbeitsunfähig ist, und bei dem eine 
Umschulung insbesondere aus Altersgründen nicht in Frage kommt. Bei der 
Bemessung des Invalideneinkommens ist ein "Leidensabzug" auch dann 
zuzulassen, wenn die invalide Person ganztägig bei reduzierter 
Leistungsfähigkeit arbeitsfähig ist. Hingegen ist für das Alter des 
Beschwerdeführers kein Abzug zu gewähren (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. September 2008, IV 
2007/242).Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2008.

Präsident Franz Schlauri, Versicherungsrichterin Karin Huber-Studerus, 

Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiberin Miriam Lendfers

Entscheid vom 29. September 2008

in Sachen

F.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Hubatka, Tiefenackerstrasse 49,

Postfach 240, 9450 Altstätten,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

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Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.   

A.a  F.___, Jahrgang 1947, meldete sich am 19. Dezember 2005 zum Bezug von 

Leistungen der Invalidenversicherung (IV) an. Er leide an diffuser idiopathischer 

skelettaler Hyperostose, Skoliose, thorakaler Hyperkyphose und an Morbus 

Scheuermann (IV-act. 1). Dr. med. A.___, Facharzt FMH für Allgemeine Medizin, nannte 

im Arztbericht vom 12. Januar 2006 die Diagnose chronisches thorakales 

Schmerzsyndrom bei Kyphose der Brustwirbelsäule (BWS). Im angestammten Beruf als 

Offsetdrucker sei der Versicherte seit 24. August 2005 voll arbeitsunfähig (IV-act. 7-1). 

In einem von Dr. A.___ eingereichten Arztbericht vom 3. November 2005 äusserte 

Dr. med. B.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, seine Ansicht, aus 

rheumatologischer Sicht bestehe in körperlich leichten, wechselbelastenden 

Tätigkeiten unter Vermeidung von Tätigkeiten in Wirbelsäulenzwangshaltungen bzw. 

von Heben/Tragen von Lasten über 15 kg keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (IV-

act. 7-6). Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie und 

Traumatologie des Bewegungsapparates, hielt am 26. April 2006 fest, der Versicherte 

könne seine Tätigkeit als Offsetdrucker nicht mehr ausüben. In einer optimal 

adaptierten Tätigkeit wäre der Versicherte rein theoretisch zumindest teilweise 

arbeitsfähig (IV-act. 17-3).

A.b Im Auftrag der IV-Stelle erstattete Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Orthopädische 

Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, am 25. Januar 2007 ein 

Gutachten. Er nannte insbesondere die Diagnosen fixierte thorakale Hyperkyphose bei 

diffuser idiopathischer skelettaler Hyperostose, Impingement der linken Schulter mit 

Degeneration des Labrum glenoidale und Chondropathie Grad II, generalisierte 

Ellbogengelenksarthrose links mit Extensionsdefizit bei Status nach Debridement 

04/84, Osteochondrose der Halswirbelsäule, Adipositas und Psoriasis. Körperlich 

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leichte Tätigkeiten in temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und 

stehend durchgeführt werden könnten, ohne dass dabei regelmässig Gegenstände 

über zehn kg gehoben oder getragen werden müssten, die nicht mit häufigen Arbeiten 

über der Horizontalen sowie regelmässiger Kraftanwendung des linken Arms 

insbesondere bei Rotationsbewegungen verbunden seien und bei denen nicht 

längerdauernde inklinierte oder reklinierte Kopfhaltungen eingenommen werden 

müssten, seien dem Versicherten bei voller Stundenpräsenz zu ca. 80% zumutbar. Als 

Offsetdrucker bestehe eine zumutbare Arbeitsfähigkeit bei voller Stundenpräsenz von 

ca. 35% (IV-act. 27).

A.c  Mit Vorbescheid vom 1. März 2007 kündigte die IV-Stelle dem Versicherten an, sie 

gedenke, den Anspruch auf berufliche Massnahmen zu verneinen (IV-act. 34). Am 

2. März 2007 teilte sie dem Versicherten mit einem weiteren Vorbescheid mit, sie plane, 

ihm bei einem Invaliditätsgrad von 40% eine Viertelsrente zuzusprechen (IV-act. 36). In 

Vertretung des Versicherten nahm Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Hubatka, Altstätten, 

am 23. März 2007 Stellung zum Rentenvorbescheid. Er beantragte die Zusprache einer 

ganzen, eventualiter einer halben Rente (IV-act. 41). Die IV-Stelle wies den Anspruch 

auf berufliche Massnahmen mit Verfügung vom 7. Mai 2007 ab. Aufgrund des 

fortgeschrittenen Alters des Versicherten sei von einer Umschulung abzusehen, da die 

Vermittelbarkeit nach absolvierten beruflichen Massnahmen objektiv gesehen nicht 

gegeben wäre (IV-act. 44). Mit zwei Verfügungen vom 31. Mai 2007 und 5. Juni 2007 

wurde dem Versicherten rückwirkend ab 1. August 2006 bei einem Invaliditätsgrad von 

40% eine Viertelsrente zugesprochen (act. G 1.1.1, 1.1.2).

B.  

B.a Gegen die Rentenverfügungen liess der Versicherte am 18. Juni 2007 Beschwerde 

erheben. Sein Rechtsvertreter beantragt die Aufhebung der Verfügungen und die 

Zusprache einer ganzen Invalidenrente ab August 2006. Eventualiter sei dem 

Beschwerdeführer eine halbe oder eine Dreiviertelsrente zuzusprechen, unter Kosten- 

und Entschädigungsfolge. Die Beschwerdegegnerin habe die Einschätzung von 

Dr. D.___ ohne Konkretisierung von Verweistätigkeiten übernommen. Dies wäre jedoch 

umso nötiger gewesen, als Dr. D.___ eine ungewöhnlich hohe Anzahl an 

Einschränkungen von Rumpf, Arm, Kopf, Bewegungen und Kraft feststelle, die 

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geradezu eine "massgeschneiderte" Arbeitsstelle für eine 80%-ige Arbeitsfähigkeit 

bedingen würden. Zur Festsetzung des Invalideneinkommens wäre zudem eine 

Berufserprobung oder ein Arbeitsversuch geradezu unabdingbare Voraussetzung. Die 

Beschwerdegegnerin komme selber zum Schluss, dass die Vermittelbarkeit auch nach 

absolvierten beruflichen Massnahmen objektiv gesehen nicht gegeben wäre, weshalb 

sie solche Massnahmen ablehne. Unter diesen Umständen sei es unzulässig, den 

Verzicht auf berufliche Massnahmen als ein den Beschwerdeführer belastendes 

Element zu werten. Im Rahmen eines Einsatzprogramms des Regionalen 

Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) habe der Beschwerdeführer eine leichte, 

leidensadaptierte Tätigkeit versucht, habe diese aber nach zwei Tagen wegen starker 

Schmerzen wieder aufgeben müssen. Mit Sicherheit könne ihm dabei keine 

Selbstlimitierung oder fehlende Motivation vorgeworfen werden. Dem Gutachten D.___ 

mangle jegliche Abstützung auf praktische Grundlagen wie Benennung von 

Verweistätigkeiten, Arbeitsplatzerprobung, praktische Abklärung und Erprobung der 

von den Einschränkungen her noch als theoretisch möglich erachteten Tätigkeiten. 

Unter diesen Umständen sei auch die Schlussfolgerung von Dr. D.___, es sei dem 

Beschwerdeführer bei voller Stundenpräsenz zu 80% eine leidensadaptierte Arbeit 

zumutbar, sachlich kaum nachvollziehbar bzw. als medizinisch-theoretische 

Spekulation des Gutachters "ex catedra" zu bezeichnen. Die Beschwerdegegnerin 

habe unzulässigerweise unbesehen auf die Zumutbarkeitsbeurteilung des Arztes 

abgestellt, ohne diese Zumutbarkeit selber zu definieren und zu begründen. Selbst 

wenn die Zumutbarkeit zu bejahen wäre, sei bei der Ermittlung des 

Invalideneinkommens der Maximalabzug von 25% anzuerkennen, wodurch sich ein 

Invaliditätsgrad von 50.15% und damit ein Anspruch auf eine halbe Rente ergebe 

(act. G 1).

B.b Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 15. August 

2006 die Abweisung der Beschwerde. Obwohl die Verfügung betreffend berufliche 

Massnahmen vom 7. Mai 2007 unangefochten in Rechtskraft erwachsen sei, gelte es 

gemäss dem Grundsatz "Eingliederung vor Rente" vor der Rentenfrage in jedem Fall zu 

prüfen, ob keine Eingliederungsmassnahmen in Betracht fielen. Nach dem Grundsatz 

der Verhältnismässigkeit komme eine Umschulung im vorliegenden Fall nicht in Frage, 

selbst wenn der Beschwerdeführer über die dafür erforderlichen Ressourcen verfügen 

würde. Nach Absolvierung einer Berufsausbildung stünde der Beschwerdeführer kurz 

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vor dem ordentlichen Rentenalter. Zur Rentenfrage führt die Beschwerdegegnerin aus, 

die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit sei Sache des Arztes, weshalb dem RAV-Bericht 

von Vornherein kein Beweiswert zukomme. Demnach würden keine konkreten Indizien 

gegen die Zuverlässigkeit des orthopädischen Gutachtens sprechen. Auf dem 

ausgeglichenen Arbeitsmarkt sei durchaus eine ausreichende Zahl geeigneter Arbeiten 

vorhanden, sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor. An die 

Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten seien praxisgemäss 

keine übermässigen Anforderungen zu stellen. Bei der Bemessung des 

Invalideneinkommens sei ein Abzug von 25% nicht gerechtfertigt. Der Faktor Alter 

wirke sich nicht lohnsenkend aus. Angemessen sei ein Abzug von 10%, sodass sich 

der Invaliditätsgrad auf 40% belaufe (act. G 4).

B.c In der Replik vom 5. September 2007 lässt der Beschwerdeführer an seinen 

Anträgen festhalten. Erneut rügt sein Rechtsvertreter, dass die tatsächliche 

Belastbarkeit des Beschwerdeführers nicht überprüft worden sei. Mit dem 

gescheiterten RAV-Arbeitsversuch würden konkrete Indizien der praktischen 

Arbeitserprobung gegen die Zuverlässigkeit der medizinisch-theoretischen Schätzung 

sprechen. Im konkreten Fall hätte sich eine Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) 

aufgedrängt, einerseits zur Abklärung, ob Arbeitsplätze mit dem vom Gutachter 

festgestellten Anforderungsprofil überhaupt vorhanden seien, und weil andererseits der 

Lohn für solch massgeschneiderte Arbeitsplätze erfahrungsgemäss erheblich unter den 

statistischen Werten der LSE-Tabellenlöhne liegen dürfte (act. G 6).

B.d In der Duplik vom 12. September 2007 hält die Beschwerdegegnerin an ihrem 

Abweisungsantrag fest. Das Alter des Beschwerdeführers von im Verfügungszeitpunkt 

59 Jahren verunmögliche dass Finden einer Arbeitsstelle auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt nicht. Man sei demnach zu Recht davon ausgegangen, dass er die 

zumutbare Restarbeitsfähigkeit verwerten könne (act. G 8).

B.e Auf weitere Vorbringen der Parteien wird, sofern wesentlich, im Rahmen der 

nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.   

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Am 1. Januar 2008 sind mit der 5. IVG-Revision verschiedene Änderungen des 

Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft getreten. Weil 

in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei 

der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 

467 Erw. 1), und weil bei der Beurteilung ferner auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses 

der angefochtenen Verfügungen eingetretenen Sachverhalt abzustellen ist (BGE 121 V 

366 Erw. 1b), sind die bis zum 31. Dezember 2007 geltenden materiellen 

Bestimmungen anzuwenden.

 

2.   

2.1  Mit den angefochtenen Verfügungen hat die Beschwerdegegnerin dem 

Beschwerdeführer eine Viertelsrente zugesprochen. Zum Streitgegenstand gehört unter 

diesen Umständen notwendigerweise auch die Frage, ob die Verwaltung den 

Grundsatz "Eingliederung vor Rente" beachtet und der Beschwerdeführer zu allfälligen 

geeigneten und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen angehalten habe. Denn wie 

sich aus Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) ergibt, ist der Einkommensvergleich zur 

Bemessung des Invaliditätsgrads erst nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen vorzunehmen und hat die 

versicherte Person, wenn ohne berufliche Massnahmen ein Rentenanspruch droht, die 

Pflicht, sich geeigneten und zumutbaren Eingliederungsmassnahmen zu unterziehen. 

Die Verwaltung ihrerseits hat die Pflicht, vor dem Entscheid über die Rentenfrage von 

Amtes wegen alle Eingliederungsmöglichkeiten zu prüfen und hierüber zu entscheiden 

(vgl. das Urteil IV 2006/111 des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 

7. Juni 2007, Erw. 2). Dieser Pflicht ist sie vorliegend nachgekommen und hat einen 

Anspruch auf berufliche Massnahmen mit Verfügung vom 7. Mai 2007 (IV-act. 44) 

verneint. Obwohl diese Verfügung unangefochten in Rechtskraft erwachsen ist, ist die 

Frage, ob Eingliederungsmassnahmen in Betracht fallen, aufgrund des Vorrangs von 

Eingliederungsmassnahmen gleichwohl zu prüfen. Die Beschwerdegegnerin hat von 

beruflichen Massnahmen abgesehen, weil der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der 

Rentenprüfung bereits 59 Jahre alt war. Die Kosten und die Dauer allfälliger 

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Umschulungsmassnahmen seien nicht verhältnismässig im Vergleich mit der noch 

verbleibenden Erwerbszeit bis zum ordentlichen Pensionsalter (act. G 1.1.1). Nach der 

Durchführung von Umschulungsmassnahmen wäre die Vermittelbarkeit objektiv nicht 

gegeben (IV-act. 44). Allein das Kriterium der fehlenden Verhältnismässigkeit reicht zur 

Verneinung eines Umschulungsanspruchs aus. Im Übrigen ist zu beachten, dass der 

Beschwerdeführer gegenüber der IV-Berufsberaterin offenbar ausführte, eine Rente zu 

wünschen und sich nicht im Stand zu sehen, in seinem Alter noch eine Umschulung zu 

machen. Das Angebot einer Berufsberatung resp. einer beruflichen Abklärung lehne er 

ab, da er seine Arbeitsmarktchancen auch nach einer Umschulung (berechtigterweise) 

als sehr gering einschätze (IV-act. 19-1). Dass der Beschwerdeführer keine 

Umschulung wünschte, zeigt auch die Tatsache, dass er gegen die abweisende 

Verfügung betreffend berufliche Massnahmen kein Rechtsmittel ergriff. Das von der 

Beschwerdegegnerin genannte Argument, nach erfolgter Umschulung sei die 

Vermittelbarkeit objektiv nicht gegeben, ist für die Abweisung des Anspruchs nicht 

zentral. Zudem ist es zu absolut formuliert; aufgrund des Alters des Beschwerdeführers 

wäre die Vermittelbarkeit nach erfolgreicher Umschulung sicherlich erschwert, jedoch 

nicht gänzlich ausgeschlossen.

2.2  Dass dem Beschwerdeführer nach seinen persönlichen Verhältnissen eine 

adaptierte Tätigkeit zugemutet werden kann, auch wenn nurmehr eine 

Hilfsarbeiterstelle bekleidet werden könnte, ist mit der Beschwerdegegnerin 

grundsätzlich zu bejahen. Obwohl gelernter Berufsmann, muss er, da eine berufliche 

Neuausbildung aus Altersgründen entfällt, auch eine Hilfsarbeit annehmen oder sich im 

Verweigerungsfall anrechnen lassen (Ueli Kieser, Der praktische Nachweis des 

rechtserheblichen Invalideneinkommens, in: Schaffhauser/Schlauri, Rechtsfragen der 

Invalidität in der Sozialversicherung, St. Gallen, 1999, 54 ff.; zum zumutbaren 

Berufswechsel vgl. Urteil I 11/00 des Bundesgerichts vom 22. August 2001; Urteil IV 

2006/208 des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 27. Februar 2008, 

Erw. 4). Bei der Tätigkeit als Offsetdrucker handelte es sich zudem nicht um eine derart 

gehobene Tätigkeit, dass die Aufnahme einer Hilfsarbeit von Vornherein als 

unzumutbar zu betrachten wäre (vgl. Urteil IV 2006/253 vom 19. März 2008, Erw. 4.2.1).

3.   

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3.1  Unter Invalidität wird bei als Gesunden voll erwerbstätigen Personen die 

voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 

Erwerbsunfähigkeit verstanden (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist dabei der 

durch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit verursachte 

und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 

Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG). Der Grad der für einen allfälligen Rentenanspruch 

massgebenden Invalidität wird gemäss Art. 16 ATSG durch einen 

Einkommensvergleich ermittelt, bei dem das Einkommen, das die versicherte Person 

nach dem Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der notwendigen und 

zumutbaren Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen 

könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt wird zum Einkommen, 

das die versicherte Person erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen). Nach Art. 28 Abs. 2 IVG (bzw. Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 

2007 gültigen Fassung) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn der 

Versicherte mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn er 

wenigstens zu 60% invalid ist. Liegt ein Invaliditätsgrad von mindestens 50% vor, so 

besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem IV-Grad von mindestens 40% 

auf eine Viertelsrente.

3.2  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von 

Amtes wegen festzustellen und demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel 

eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. 

Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für 

die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden 

ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Was Parteigutachten anbelangt, rechtfertigt 

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der Umstand allein, dass eine ärztliche Stellungnahme von einer Partei eingeholt und in 

das Verfahren eingebracht wird, nicht Zweifel an ihrem Beweiswert (ZAK 1986 S. 189 

Erw. 2a in fine, BGE 122 V 161 Erw. 1c).

3.3  Vorab ist die medizinische Aktenlage zu würdigen.

3.3.1 Am 3. November 2005 wies Dr. B.___ auf eine ausgeprägte Wirbelsäulenfehlstatik 

und eine Einschränkung der zerviko-thorakalen Beweglichkeit mit Druckdolenz über 

der gesamten BWS über den Processus spinosi und interartikulär beidseits hin. Die 

massive Bewegungseinschränkung der BWS korreliere mit den radiologisch 

überbrückenden, rechtsbetonten spondylophytären Veränderungen, die vereinbar seien 

mit einer diffusen idiopathischen skelettalen Hyperostose. Zudem bestehe radiologisch 

der Verdacht auf einen Status nach Morbus Scheuermann mit Keildeformation 

einzelner Brustwirbelkörper und unregelmässiger Struktur der Boden- und Deckplatten. 

Leichte wechselbelastende Tätigkeiten unter Vermeidung von 

Wirbelsäulenzwangshaltungen erachtete Dr. B.___ als vollumfänglich zumutbar (IV-

act. 7-5 f.).

3.3.2 Dr. C.___ berichtete am 26. April 2006 von einem thorakovertebralen Syndrom bei 

muskulärer Überlastung durch Hyperkyphose der BWS. Die vom Beschwerdeführer 

geklagten Beschwerden seien auf die Fehlform der BWS zurückzuführen. Es komme zu 

einer muskulären Überlastung, die der Beschwerdeführer über erstaunlich viele Jahre 

habe kompensieren können. Inzwischen würden seine Kompensationsmöglichkeiten 

nicht mehr ausreichen und er könne die bisher ausgeübte Tätigkeit als Offsetdrucker 

nicht mehr ausüben. Für eine körperlich weniger anstrengende Tätigkeit mit 

Wechselbelastung zwischen Sitzen, Stehen und Gehen, eingeschränkter Belastung mit 

Gewichten und Vermeiden von vorgeneigter Tätigkeit wäre der Beschwerdeführer rein 

theoretisch zumindest teilweise arbeitsfähig. Es sei aber illusorisch anzunehmen, dass 

er mit Ende 50 noch eine derartige Stelle finden könne (IV-act. 17-3).

3.3.3 In seinem Gutachten vom 12. Januar 2007 hielt Dr. D.___ fest, die Schmerzen 

zwischen den Schulterblättern könnten auf die klinisch vorliegende fixierte 

Hyperkyphose und die radiologisch diagnostizierte diffuse ideopathische skelettale 

Hyperstose der Brustwirbelsäule zurückgeführt werden. Die Prognose sei bei 

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gleichzeitiger Adipositas ungünstig. Die Schmerzen in der linken Schulter und die 

abnormen objektiven Befunde derselben seien durch das im MRI nachgewiesene 

Impingement, der Chondropathie als auch der Degeneration des Labrum glenoidale 

erklärt. Die Prognose sei nicht schlecht, aber durch das Vorliegen einer gleichzeitigen 

Chondropathie des Schultergelenks und einer Degeneration des Labrums weniger 

günstig als bei einem reinen Impingement der Schulter. Obwohl der Beschwerdeführer 

keine Beschwerden im Bereich des linken Ellbogens angegeben habe, sei er doch in 

der Belastbarkeit desselben durch das Extensionsdefizit und durch die radiologisch 

sichtbare fortgeschrittene generalisierte Arthrose limitiert. Die Prognose sei ungünstig. 

Aufgrund pathologischer Untersuchungsbefunde der Halswirbelsäule habe in den 

Röntgenbildern schliesslich eine Osteochondrose der unteren Halswirbelsäule 

festgestellt werden können, obwohl der Beschwerdeführer nicht explizit 

Nackenbeschwerden angegeben habe. Die Prognose sei bei mehretagigem Befall der 

Halswirbelsäule ebenfalls nicht sehr günstig. Körperlich leichte Tätigkeiten in 

temperierten Räumen, die abwechslungsweise sitzend und stehend durchgeführt 

werden könnten, ohne dass regelmässig Gegenstände über zehn kg gehoben oder 

getragen werden müssten, die nicht mit häufigen Arbeiten über der Horizontalen sowie 

regelmässiger Kraftanwendung des linken Arms, insbesondere bei 

Rotationsbewegungen, verbunden seien und bei denen nicht längerdauernde inklinierte 

oder reklinierte Kopfhaltungen eingenommen werden müssten, seien dem 

Beschwerdeführer bei voller Stundenpräsenz zu 80% zumutbar (IV-act. 27-6 ff.).

3.3.4 Die Beurteilung von Dr. D.___ erscheint als sorgfältig und umfassend. Er 

berücksichtigte die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden und erklärte diese 

im Einzelnen unter Hinweis auf seine Untersuchungsergebnisse einschliesslich der 

bildgebenden Verfahren. Im Weiteren würdigte er die Vorakten. Die Einschätzung von 

Dr. C.___ widerspricht jener von Dr. D.___ nicht, ist jedoch weniger umfassend und 

weniger präzise als die des Gutachters. Die Beurteilung von Dr. B.___ erscheint 

ebenfalls als weniger umfassend. Die Untersuchungen von Dr. D.___ sind zudem neuer, 

seine Einschätzungen beruhen auf aktuelleren Bildern und berücksichtigen die 

verschiedenen Aspekte der somatischen Auffälligkeiten detailliert. Auch der angefragte 

RAD-Arzt Dr. med. E.___ hielt in seiner Stellungnahme vom 2. Februar 2007 das 

Gutachten D.___ samt Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers für 

zuverlässig (IV-act. 28). Insgesamt kann darauf abgestellt werden.

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3.4  Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers wirft der Beschwerdegegnerin vor, die 

konkrete Verwertbarkeit der attestierten medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit 

nicht überprüft und getestet zu haben. Aufgrund der gesundheitlichen, aber auch der 

ausbildungsmässigen und altersmässigen Situation sei die attestierte 

Restarbeitsfähigkeit nicht mehr realisierbar. Entgegen dieser Ansicht erscheint das 

Finden einer zumutbaren Stelle auf dem (hypothetischen) ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

nicht zum Vornherein als ausgeschlossen. Das Bundesgericht hat im jüngst 

ergangenen Urteil 9C_236/2008 vom 4. August 2008 seine konstante Rechtsprechung 

bestätigt, wonach in Industrie und Gewerbe Arbeiten, die physische Kraft erfordern, in 

zunehmendem Mass durch Maschinen verrichtet würden, während den körperlich 

weniger belastenden Bedienungs- und Überwachungsfunktionen eine stetig 

wachsende Bedeutung zukomme. Auch im Dienstleistungssektor gebe es 

entsprechende Stellen. Ausserdem seien an die Konkretisierung von 

Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten praxisgemäss nicht übermässige 

Anforderungen zu stellen (Erw. 4.2); vielmehr habe die Sachverhaltsabklärung nur 

soweit zu gehen, dass im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditätsgrads 

gewährleistet sei (Urteil I 349/01 vom 3. Dezember 2003, Erw. 6.1 mit Hinweis auf 

SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33 Erw. 2.5). Bei der verwertbaren Restarbeitsfähigkeit darf nach 

der Rechtsprechung allerdings nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten 

ausgegangen werden. Insbesondere kann von einer Arbeitsgelegenheit im Sinn von Art. 

28 Abs. 2 IVG dort nicht gesprochen werden, wo die zumutbare Tätigkeit in nur so 

eingeschränkter Form möglich ist, dass sie der allgemeine Arbeitsmarkt praktisch nicht 

kennt oder dass sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines 

durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden einer entsprechenden 

Stelle deshalb zum Vornherein als ausgeschlossen erscheint. Ferner beinhaltet der 

Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts nicht nur ein gewisses Gleichgewicht 

zwischen dem Angebot an und der Nachfrage nach Stellen, sondern bezeichnet einen 

Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her einen Fächer verschiedenartiger Stellen offen 

hält, und zwar sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und intellektuellen 

Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes (I 349/01, Erw. 6.1, 

u.a. mit Hinweis auf BGE 110 V 276 neues Fenster Erw. 4b).

3.5  Die von Dr. D.___ beschriebenen Einschränkungen des Beschwerdeführers sind 

nicht derart gravierend, dass geeignete Stellen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt 

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gar nicht mehr denkbar wären. Zentral ist gemäss Dr. D.___, dass der 

Beschwerdeführer nur noch leichte, wechselbelastende Tätigkeiten ausführen kann. 

Solche Einschränkungen sind gerade bei Versicherten mit Rückenleiden nicht nur 

häufig, sondern die Regel. Weiter sollen häufige Arbeiten über der Horizontalen sowie 

regelmässige Kraftanwendung des linken Arms insbesondere bei 

Rotationsbewegungen vermieden werden. Da ohnehin nur noch leichte Tätigkeiten in 

Frage kommen, stellt das Erfordernis der Vermeidung von regelmässige 

Kraftanwendungen des linken Arms keine bedeutende zusätzliche Einschränkung dar. 

Weiter weist Dr. D.___ darauf hin, längerdauernde inklinierte oder reklinierte 

Kopfhaltungen sollten vermieden werden. Auch dieses Erfordernis reduziert die in 

Frage kommenden Arbeitsstellen – auch in der Gesamtschau betrachtet – nicht auf ein 

derart minimales Ausmass, dass realistischerweise von einer Unverwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit auszugehen wäre. Insbesondere das Vermeiden von 

längerfristigem Rückwärtsbeugen des Kopfes schränkt das Spektrum der die übrigen 

Einschränkungen berücksichtigenden verfügbaren Stellen kaum zusätzlich ein. Auch 

Stellen, in denen ein regelmässiges und andauerndes Vorneigen des Kopfs nicht 

notwendig ist, sind durchaus vorhanden. Dies hat das Bundesgericht bereits mehrfach 

unter Hinweis auf körperlich wenig belastende Maschinenbedienungs- und 

Überwachungsarbeiten sowie Tätigkeiten im Dienstleistungssektor bestätigt (I 349/01, 

Erw. 6.1). Konkret zu denken wäre beispielsweise an leichte Büroarbeit wie die Eingabe 

von Daten in ein Datenverarbeitungssystem, telefonische Auskunfts-, Bestellungs- oder 

Umfragedienste, Kurierdienste in grösseren Unternehmungen, Kontrolle von Waren in 

der maschinellen Herstellung, Überwachung von voll- oder halbautomatischen 

Maschinen, eventuell Front- und Beratungsarbeit in einem Copyshop, leichte 

Verkaufstätigkeiten und dergleichen.

3.6  Grundsätzlich übersieht der Beschwerdeführer, dass die ärztliche Umschreibung 

einer behinderungsgerechten Erwerbstätigkeit nicht seine Arbeitsfähigkeit einschränkt, 

sondern nur die Zahl der für ihn noch in Frage kommenden Arbeitsstellen. Es ist klar, 

dass die Zahl der Stellen für Hilfskräfte z.B. in der Metallindustrie, die nicht 

vornübergeneigt arbeiten können, die keine Gewichte über 15 kg tragen können etc., 

deutlich geringer ist als für diejenigen Hilfskräfte, die körperlich nicht eingeschränkt 

sind. Der (hypothetische) allgemeine und ausgeglichene Arbeitsmarkt weist aber auch 

unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen noch ausreichend Stellen auf. IV-

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rechtlich ist es unerheblich, dass die für den Beschwerdeführer in Frage kommenden 

Stellen möglicherweise alle besetzt sind, denn dieses Risiko der Arbeitslosigkeit ist 

allein durch die Arbeitslosenversicherung abgedeckt (vgl. auch das Urteil IV 2000/175 

des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 24. April 2001, Erw. 2). Somit 

kann die Argumentation des Beschwerdeführers, die ihm attestierte 

Restarbeitsfähigkeit sei auch aufgrund seiner ausbildungs- und altersmässigen 

Situation nicht mehr realisierbar (act. G 1, S. 8, 3. Absatz), keine grössere Invalidität 

begründen.

3.7  Der Beschwerdeführer lässt vorbringen, er habe einen im Rahmen eines 

Einsatzprogramms des RAV durchgeführten Arbeitsversuch aus gesundheitlichen 

Gründen bereits nach zwei Tagen abbrechen müssen. Dies beweise, dass seine 

Arbeitsfähigkeit nicht mehr verwertbar sei. Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum 

G.___ bestätigte im Schreiben vom 14. März 2007, der Beschwerdeführer habe im 

Verzahnungsprogramm SOHOMET, St. Margrethen, eine leichte, leidensadaptierte 

Tätigkeit zu 100% versucht. Diesen Arbeitsversuch habe er infolge starker Schmerzen 

bereits nach zwei Tagen abbrechen müssen (act. G 1.1.3). Der Begriff "SOHOMET" 

steht für Soziales (SO), Holzbearbeitung (HO) und Metallbearbeitung (MET; vgl. die 

Beschreibung unter dem Link "Arbeitslosenprojekte" auf der Website 

www.businesshouse.ch). Das Verzahnungsprogramm richtet sich gemäss Information 

des Amts für Arbeit an unqualifizierte und qualifizierte Personen, die im handwerklichen 

Bereich (Holz-, Metall- und Textilarbeit) neue Erfahrungen und Qualifikationen 

gewinnen wollen. Zwar werden bei der Zielgruppe auch Teilnehmer mit leichten 

körperlichen Behinderungen erwähnt (Information unter www.afa.ch, "Arbeitsmarktliche 

Massnahmen", "Einsatzprogramme"). Dennoch erscheint der Grossteil der im 

Informationsblatt des Einsatzprogramms genannten Inhalte der Metall- und 

Holzbearbeitung wie löten, sägen, feilen, bohren, senken, Gewinde schneiden, messen, 

Oberflächenbehandlung, Montagearbeiten, sägen, leimen, zinken, fälzen etc. für den 

Beschwerdeführer nicht als optimal adaptierte Tätigkeiten. Dass der Einsatz scheiterte, 

kann also nicht als taugliches Indiz dafür gewertet werden, dass der Beschwerdeführer 

die ihm von Dr. D.___ überzeugend attestierte Restarbeitsfähigkeit nicht mehr soll 

verwerten können. Im Übrigen würde ein einziger gescheiterter Arbeitsversuch einen 

solchen Rückschluss wohl ohnehin nicht zulassen. Zu denken ist insbesondere auch an 

geeignete Schmerzbekämpfungsstrategien unter ärztlicher Betreuung, welche leichtere 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/19

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Arbeiten trotz gewissen Beschwerden zumutbar machen. Es ist also davon 

auszugehen, dass der Beschwerdeführer in einer optimal seinem Leiden angepassten 

Tätigkeit eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit von 80% aufweist.

4.   

4.1  Auf der Basis einer Arbeitsfähigkeit von 80% für leichte, leidensadaptierte 

Tätigkeiten ist im Folgenden der Invaliditätsgrad zu bemessen. Das Valideneinkommen 

beläuft sich für das Jahr 2006 auf Fr. 70'200.- (Fr. 5'400.- x 13; vgl. IV-act. 12-2, 

Ziff. 16), was unbestritten ist.

4.2  Weil der Beschwerdeführer in der Zeit des Erlasses der angefochtenen 

Verfügungen nicht arbeitete, hat die Beschwerdegegnerin sein Invalideneinkommen zu 

Recht gestützt auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik 

herausgegebenen schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) bemessen (vgl. etwa 

das Urteil 8C_119/2007 des Bundesgerichts vom 10. März 2008, Erw. 5.2). Entgegen 

der vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers in der Replik geäusserten Ansicht ist 

es weder notwendig noch mit verhältnismässigem Aufwand realisierbar, zusätzlich zur 

LSE noch die Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) beizuziehen. Das Bundesgericht 

hat zwar nicht ausgeschlossen, dass die DAP-Zahlen auch für die 

Invaliditätsbemessung der Invalidenversicherung teilweise verwendet werden können. 

Weil es sich bei den DAP-Zahlen um eine nicht veröffentlichte SUVA-interne Erhebung 

handelt – die zudem aufgrund verschiedener Angriffspunkte nicht den Vorrang vor der 

LSE verdient, vgl. BGE 129 V 472, Erw. 4.2.1 – und weil die Tabellenlöhne der LSE 

gemäss konstanter Rechtsprechung in Fällen wie dem vorliegenden zur 

Invaliditätsbemessung geeignet sind, haben die DAP-Zahlen für die 

Invalidenversicherung in der Praxis kaum Bedeutung erlangt. Im vorliegenden Fall kann 

die Bemessung des Invalideneinkommens allein gestützt auf die LSE erfolgen.

4.3  Da der Beschwerdeführer seine angestammte Berufstätigkeit als Offsetdrucker nur 

noch in deutlich eingeschränktem Ausmass ausführen könnte, ging die 

Beschwerdegegnerin zu Recht vom LSE-Durchschnittseinkommen eines Mannes im 

tiefsten Anforderungsniveau (einfache und repetitive Tätigkeiten) aus. Im Jahr 2006 

belief sich dessen durchschnittliches Monatseinkommen bei einer wöchentlichen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/19

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Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche auf Fr. 4'732.- (Tabelle TA1 der LSE 2006, 

S. 25). Aufgerechnet auf die im Jahr 2006 vorherrschende betriebsübliche 

Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden ergibt sich ein Jahreseinkommen von 

Fr. 59'197.-. Dieser Betrag ist um 20% zu kürzen, weil der Beschwerdeführer nur noch 

zu 80% arbeitsfähig ist, was Fr. 47'358.- ergibt.

4.3.1 Die Beschwerdegegnerin hat zusätzlich einen Abzug von 10% anerkannt, weil der 

Beschwerdeführer auch in einer leichten Hilfsarbeit eingeschränkt und deshalb im 

Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsatzfähigen Arbeitnehmern 

lohnmässig benachteiligt sei. Der Beschwerdeführer erachtet demgegenüber den 

Maximalabzug von 25% als angemessen.

4.3.2 Der oftmals als "Leidensabzug" bezeichnete Abzug hat nichts mit dem Leiden zu 

tun. Vielmehr sollen damit jene Nachteile ausgeglichen werden, welche die versicherte 

Person bei der statischen Erhebung des Invalideneinkommens erleidet. Diese bewirkt – 

neben der Arbeitsunfähigkeit – auf den realen Arbeitsmarkt bezogen eine zusätzliche 

Lohneinbusse. Denn die statistischen Invalidenlöhne werden bei gesunden 

Arbeitskräften erhoben. In BGE 126 V 75 neues Fenster hat das Bundesgericht 

festgestellt, dass die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen 

sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten 

Einzelfalls (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthalts­

kategorie und Beschäftigungsgrad) abhängig ist. Der Einfluss sämtlicher Merkmale auf 

das Invalideneinkommen ist nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen, 

d.h. dass nicht für jedes Merkmal der entsprechende Abzug zu quantifizieren ist und 

die einzelnen Abzüge zusammenzuzählen sind. Schliesslich ist der Abzug auf 

höchstens 25% zu begrenzen. Bei der Überprüfung des gesamthaft vorzunehmenden 

Abzugs darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund 

an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten 

abstützen können, die seine abweichende Ermessensausübung als nahe liegender 

erscheinen lassen.

4.3.3 Vorliegend fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer gegenüber einem 

gesunden Konkurrenten für einen bestimmten Arbeitsplatz ein deutlich höheres 

Krankheitsrisiko hat. Aus der Sicht eines ökonomisch denkenden Arbeitgebers senkt 

https://swisslex.westlaw.com/search/Document.asp?DocService=DocLink&D=BGEx126xVx75_82&AnchorTarget=BGEx126xVx75

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dieses Risiko, dessen Verwirklichung die Gesamtlohnkosten des Betriebes erhöhen 

würde, den "Wert" des Beschwerdeführers als Arbeitnehmer. Um dies zu 

kompensieren und konkurrenzfähig zu bleiben, müsste er mit einem entsprechend 

tieferen Lohn rechnen. Der Beschwerdeführer ist körperlich gegenüber einem 

gesunden Konkurrenten mit gleichem Teilpensum klar benachteiligt, sodass er eine 

Lohneinbusse wird in Kauf nehmen müssen.

4.3.4 Bei Männern im tiefsten Anforderungsniveau ist Teilzeitarbeit statistisch gesehen 

hochgerechnet auf ein Vollpensum schlechter entlöhnt als Vollzeitarbeit (Tabelle T2* auf 

S. 16 der LSE 2006). Wie bereits in RKUV 1999 S. 412 ff. anerkannte das 

Bundesgericht im Entscheid 9C_603/07 vom 8. Januar 2008, dass nicht nur 

Teilzeitarbeit als solche, sondern auch ein ganztätiger Einsatz bei reduzierter 

Leistungsfähigkeit die Vornahme eines Abzugs rechtfertige. Es hielt fest, ein rund 

hälftiges Arbeitspensum, das lediglich über einen ganzen Arbeitstag verteilt erbracht 

werden könne und nicht etwa nur vormittags oder nachmittags, sei aus 

betriebswirtschaftlicher Sicht (Auslastung des Arbeitsplatzes) als lohnmässig relevante 

Erschwernis für die erwerbliche Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit 

anzuerkennen (Erw. 4.2.3). Obwohl das Bundesgericht in einigen Entscheiden 

gegenteilig argumentiert (vgl. etwa I 69/07 vom 2. November 2007), erscheint es als 

gerechtfertigt, den sogenannten Teilzeitabzug auch bei ganztägiger Anwesenheit mit 

reduzierter Leistungsfähigkeit anzuerkennen. Wird ein Versicherter für Arbeit im 

Ausmass von z.B. 50% eines Vollpensums angestellt, so wird er gewiss keinen 

höheren Lohn erwarten können, wenn er für diese 50% Leistung 100% der 

betriebsüblichen Arbeitszeit benötigt. Somit ist dem Bundesgericht in seiner 

Argumentation gemäss dem Entscheid 9C_603/07 zu folgen. Im davon abweichenden 

Entscheid I 69/07 nannte das Bundesgericht als Beispiel eines Faktors, der eine 

Vollzeittätigkeit mit eingeschränktem Leistungsvermögen für einen Arbeitgeber 

attraktiver erscheinen lasse als eine Teilzeittätigkeit, grössere Flexibilität bei der 

Einsatzplanung bei vollzeitlicher Anwesenheit (Erw. 5.2). Dieses Beispiel vermag 

insofern nicht zu überzeugen, als dass gerade bei der Einsatzplanung stets darauf 

Rücksicht genommen werden muss, dass der invalide Arbeitnehmer nur 50% Leistung 

erbringen kann, auch wenn er physisch ganztags anwesend ist. Der reduzierten 

Leistung müsste durch zusätzliches Personal oder durch Mehrarbeit der 

Arbeitskollegen Rechnung getragen werden. Kein Arbeitgeber wird bereit sein, dem 

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ganztägig anwesenden Arbeitnehmer für eine Leistung von 80% einen höheren Lohn zu 

bezahlen als dem zeitlich nur 80% Anwesenden ohne Leistungseinbusse; tendenziell 

dürfte eher das Gegenteil der Fall sein. Da dies jedoch statistisch nicht belegbar ist, 

erscheint es als angezeigt, den statistisch ausgewiesenen Teilzeitnachteil sowohl bei 

teilzeitlich mit voller Leistung als auch bei vollzeitlich mit eingeschränkter Leistung 

arbeitsfähigen Versicherten anzuwenden. Der Teilzeitnachteil hat nach dem Gesagten 

also auch im vorliegenden Fall der ganztägigen Anwesenheit bei reduzierter 

Leistungsfähigkeit zum Tragen zu kommen. Männer im tiefsten Anforderungsniveau 

erzielten im Jahr 2006 mit einem zwischen 75% und 89% liegenden Arbeitspensum ein 

aufgerechnet auf ein Vollpensum um 6.14% tieferes Einkommen (LSE 2006, Tabelle 

T2*).

4.3.5 Der Beschwerdeführer will sein fortgeschrittenes Alter (Jahrgang 1947) beim 

Abzug mitberücksichtigt wissen. Dies erscheint jedoch nicht als gerechtfertigt. Das 

Alter des Beschwerdeführers hätte zwar bei der Frage der (medizinischen) 

Zumutbarkeit einer zu erbringenden Arbeitsleistung von Bedeutung sein können, ist 

aber darüber hinaus kein Umstand, der das Ausmass der Invalidität beeinflusst, auch 

wenn er das Finden einer Stelle und die Verwertung der verbliebenen 

Restarbeitsfähigkeit erschwert oder verunmöglicht. In einem in AHI 1999 S. 237 

veröffentlichten Urteil vom 28. Juli 1999 hat das Bundesgericht einen Abzug wegen des 

fortgeschrittenen Alters des Versicherten – von im Zeitpunkt des Verfügungserlasses 

53 Jahren – nicht zugelassen, da mit zunehmendem Alter die Lohnzuwachskurve zwar 

flacher verläuft, der Faktor Alter sich aber statistisch nicht lohnsenkend auswirke (vgl. 

auch in Bezug auf 57-jährige Versicherte die Urteile 9C_610/2007 vom 23. Oktober 

2007, Erw. 4.3, und I 39/04 vom 20. Juli 2004, Erw. 2.4, und in Bezug auf 60-jährige 

Versicherte die Urteile I 304/06 vom 22. Januar 2007, Erw. 4.2, und I 376/05 vom 5. 

August 2005, Erw. 4.2). Wenn das Bundesgericht trotzdem gelegentlich einen Abzug 

unter anderem mit fortgeschrittenem Alter begründet (etwa Entscheide I 100/01 vom 

11. April 2002 und I 813/02 vom 7. Mai 2003), so kann darauf nicht abgestellt werden. 

Es ist von einer ausgeglichenen Arbeitsmarktlage auszugehen. Hier ist die 

Neuanstellung auch älterer Arbeitskräfte nicht notwendigerweise mit einer 

Lohnsenkung verbunden. Aus dem Umstand, dass ältere Arbeitnehmer in wirtschaftlich 

schwierigen Zeiten seltener eine Anstellung finden als jüngere, ist für das hypothetische 

Invalideneinkommen nichts abzuleiten. Wiederum liegt primär ein Aspekt des 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/19

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Arbeitslosigkeitsrisikos vor. Bei Anwendung des untersten Anforderungsniveaus ist 

auch nicht mit einem wesentlichen Einfluss des Dienstalters auf das Einkommen zu 

rechnen, nimmt dessen Bedeutung doch im privaten Sektor ab, je niedriger das 

Anforderungsprofil ist (vgl. AHI 1999 S. 181; auch BGE 126 V 75 Erw. 5a/cc), so dass 

nur eine bescheidene zusätzliche Herabsetzung des statistischen 

Invalideneinkommens gerechtfertigt ist (vgl. auch den Entscheid IV 2003/76 des 

Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. Mai 2004, Erw. 4f).

4.3.6 Insgesamt erscheint unter Berücksichtigung sämtlicher Faktoren ein Abzug von 

15% als gerechtfertigt. Der vom Beschwerdeführer beantragte Maximalabzug von 25% 

ist klarerweise nicht angebracht. Das Invalideneinkommen beläuft sich demnach auf 

Fr. 40'254.- (Fr. 47'358.- x 0.85).

4.4  Bei einem Valideneinkommen von Fr. 70'200.- und einem Invalideneinkommen von 

Fr. 40'254.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von 42.6% bzw. gerundet 43%. Der 

Beschwerdeführer hat somit seit 1. August 2006 Anspruch auf eine Viertelsrente. Am 

Rande sei bemerkt, dass selbst bei Gewährung des Maximalabzugs von 25% kein 

Anspruch auf eine halbe Rente resultieren würde. Das Invalideneinkommen beliefe sich 

diesfalls auf Fr. 35'519.- (Fr. 47'358.- x 0.75). Der Invaliditätsgrad läge demnach bei 

49.4%, was abzurunden wäre, sodass die Grenze von 50% zur Begründung des 

Anspruchs auf eine halbe Rente auch diesfalls nicht überschritten würde.

5.   

5.1  Die angefochtenen Verfügungen vom 31. Mai 2007 und 5. Juni 2007 sind im 

Ergebnis nicht zu beanstanden, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.- bis 

Fr. 1'000.- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.- 

erscheint als angemessen. Sie ist dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

Der von ihm geleistete Kostenvorschuss in gleicher Höhe ist anzurechnen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/19

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entschieden:

1.  Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.  Der Beschwerdeführer hat die Gerichtsgebühr von Fr. 600.- zu bezahlen. Der von 

ihm geleistete Kostenvorschuss in selber Höhe wird angerechnet.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 29.09.2008
	Art. 7 ATSG, Art. 16 ATSG, Art. 28 Abs. 1 IVG. Zumutbarkeit der Aufnahme einer Hilfsarbeit bejaht bei einem 59-jährigen Versicherten, der im angestammten Beruf überwiegend arbeitsunfähig ist, und bei dem eine Umschulung insbesondere aus Altersgründen nicht in Frage kommt. Bei der Bemessung des Invalideneinkommens ist ein "Leidensabzug" auch dann zuzulassen, wenn die invalide Person ganztägig bei reduzierter Leistungsfähigkeit arbeitsfähig ist. Hingegen ist für das Alter des Beschwerdeführers kein Abzug zu gewähren (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. September 2008, IV 2007/242).Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 9C_918/2008.

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