# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2be2c04b-4b90-503d-9ada-317e6b9f2d7b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-23
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 23.09.2008 6B 763/2008 (6B_763/2008)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-763-2008_2008-09-23.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

6B_763/2008/sst 

 

Urteil vom 23. September 2008 

Strafrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichter Schneider, Präsident, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Parteien 

X._________, 

Beschwerdeführerin, 

 

gegen 

 

Y.________, 

Z.________, Beschwerdegegner, 

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Einstellung der Untersuchung (Veruntreuung, Urkundenfälschung), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 14. Juli 2008. 

 

Der Präsident zieht in Erwägung: 

 

1. 

Der angefochtene Entscheid wurde der Beschwerdeführerin gemäss Gerichtsurkunde am 21. Juli 2008 zugestellt. Die 30 Tage betragende Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG endete deshalb unter Berücksichtigung des Fristenstillstands gemäss Art. 46 Abs. 1 lit. b StGB am 15. September 2008. Die Beschwerde wurde gemäss Poststempel erst am 17. September 2008 auf die Post gebracht. Sie ist folglich verspätet. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführerin ist durch eine herabgesetzte Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG). 

 

Demnach erkennt der Präsident: 

 

1. 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen. 

 

3. 

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. 

 

4. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 23. September 2008 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

Der Präsident:         Die Gerichtsschreiberin: 

 

Schneider         Arquint Hill