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**Case Identifier:** 2e802736-5427-599f-9a97-7165bc1cc142
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-10
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 10.12.2018 B 2018/61, B 2018/62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2018-61--B-2018-62_2018-12-10.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2018/61, B 2018/62

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 05.02.2020

Entscheiddatum: 10.12.2018

Entscheid Verwaltungsgericht, 10.12.2018
Steuerrecht, Art. 84 Abs. 1 StG, Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG. Diverse 
verfahrensrechtliche Rügen – fehlende Anhörung der Hauptaktionäre vor der 
Vorinstanz, Beizug von Akten eines früheren Beschwerdeverfahrens, 
selektive Akteneinsicht, Berücksichtigung eines Berichts der Abteilung 
Strafsachen und Untersuchungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung 
(ASU), unzureichende Begründung des vorinstanzlichen Entscheides – 
erweisen sich als unbegründet. Da es sich bei den verbuchten WIR-
Verlusten um steuermindernde Tatsachen handelt, wäre es an der 
Beschwerdeführerin gewesen, die geschäftsmässige Begründetheit der 
generellen 40-prozentigen Wertberichtigung WIR nachvollziehbar 
darzulegen. Die ASU legt überzeugend dar, dass ein Einschlag von 35% über 
die gesamte Untersuchungsperiode den tatsächlichen Verhältnissen 
entspricht. Bei verschiedenen Aufwendungen ist anhand der 
Buchhaltungsunterlagen beziehungsweise Belege nicht nachvollziehbar, für 
welche Leistungen im Detail und in welchem genaueren Zeitraum diese 
erbracht wurden. (Verwaltungsgericht, B 2018/61 und B 2018/62).

Entscheid vom 10. Dezember 2018

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Bietenharder, Verwaltungsrichter 

Engeler; Gerichtsschreiber Scherrer

Verfahrensbeteiligte

Q.__ AG,

Beschwerdeführerin,

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vertreten durch Rechtsanwalt Patrik A. Häberlin, LL.M., LL.M., Häberlin & Partners, 

Stadthausstrasse 61, 8400 Winterthur,

gegen

Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Unterstrasse 28, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

und

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

sowie

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte 

Bundessteuer, Eigerstrasse 65, 3003 Bern,

Beschwerdebeteiligte,

Gegenstand

Kantonssteuern sowie direkte Bundessteuer (Veranlagungen aufgrund der 

Rechnungsabschlüsse per 31.12.2007, 2008 und 2009)

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.  Die Q.__ AG wurde am 9. Dezember 2003 ins Handelsregister des Kantons St. 

Gallen eingetragen. Seit dem 10. November 2014 befindet sich ihr Sitz in K.__/SZ. Die 

Gesellschaft bezweckt im Wesentlichen das Telefonmarketing, die Akquisition und 

Inserateverwaltung sowie den Betrieb eines Verlags für Zeitschriften, Magazine und 

sonstige Medien. Einziges Mitglied des Verwaltungsrats ist C.__, der diese Funktion 

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auch in der X.__ AG und der Y.__ AG, beide mit Sitz in E.__, einnimmt. Die 

Verwaltungsräte dieser beiden Gesellschaften werden von A.__ präsidiert.

B. Am 3. April 2008 (Eingang beim Steueramt) reichte die Q.__ AG die Steuererklärung 

aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2007 ein. Sie deklarierte einen 

Reingewinn von CHF 8'194 (vor Verrechnung mit den Verlustvorträgen von 

CHF 76'503) und ein steuerbares Eigenkapital von CHF 92'772. Am 7. April 2009 wurde 

die Steuererklärung aufgrund des Rechnungsabschlusses per 31. Dezember 2008 

eingereicht. Der Reingewinn belief sich auf CHF 75'359 (vor Verrechnung mit den 

verbliebenen Verlustvorträgen von CHF 68'309) und das steuerbare Eigenkapital auf 

CHF 168'131. Die Steuererklärung aufgrund des Rechnungsabschlusses per 

31. Dezember 2009 ging am 8. April 2010 bei der Steuerbehörde ein. Die Gesellschaft 

wies einen steuerbaren Reingewinn von CHF 27'085 und ein steuerbares Eigenkapital 

in der Höhe von CHF 95'216 aus.

Nach umfangreichen Ermittlungen informierte die Eidgenössische Steuerverwaltung 

(ESTV), Abteilung Strafsachen und Untersuchungen (ASU), das kantonale Steueramt 

mit Schreiben vom 10. Dezember 2013 über den Abschluss der Untersuchungen im 

sogenannten Fall LAYOUT gegen die Q.__ AG und deren Schwestergesellschaften 

X.__ AG und Y.__ AG. In die Untersuchung einbezogen wurden auch A.__ und D.__ 

(früher Mitglied der Verwaltungsräte der Q.__ AG und der X.__ AG). Dem Schreiben 

beigelegt waren die Untersuchungsberichte (Y.__ AG, X.__ AG und Q.__ AG), der 

Teilbericht "Layoutkosten", das entsprechende Aktenverzeichnis sowie die 

referenzierten Beweisdokumente (ASU-act. 123.100.078-079).

Am 14. Dezember 2016 wurde die Q.__ AG aufgrund der Rechnungsabschlüsse per 

31. Dezember 2007, 31. Dezember 2008 und 31. Dezember 2009 sowohl für die 

Kantonssteuern 2007 bis 2009 als auch für die direkte Bundessteuer 2007 bis 2009 

definitiv veranlagt. Dabei rechnete die Steuerbehörde den von der Gesellschaft 

deklarierten Reingewinnen jeweils geldwerte Leistungen an A.__ und D.__ in der Höhe 

von CHF 289'403 (Jahr 2007), CHF 198'240 (2008) und CHF 43'948 (2009) auf. Unter 

Berücksichtigung von zusätzlich gewährten Steuerrückstellungen ergaben sich 

folgenden Steuerfaktoren:

                                                                31.12.2007       31.12.2008      31.12.2009

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Kantonssteuer

steuerbarer Reingewinn                        CHF 242'200    CHF 236'400    CHF    63'600

steuerbares Eigenkapital                       CHF          -      CHF          -      CHF             -

direkte Bundessteuer

steuerbarer Reingewinn                        CHF 242'200    CHF 236'400    CHF    63'600

Die Q.__ AG erhob dagegen am 3. Januar 2017 Einsprache und beantragte gleichzeitig 

die Sistierung des Einspracheverfahrens bis zum Abschluss weiterer noch hängiger 

Verfahren im Zusammenhang mit den Berichten der ASU. Die Steuerpflichtige erhielt 

Gelegenheit, die Einsprache am 1. Februar 2017 mündlich zu begründen. Mit 

Entscheiden vom 25. April 2017 wurde die Einsprache gegen die 

Veranlagungsverfügungen vom 14. Dezember 2016 abgewiesen.

C. Mit Eingabe vom 23. Mai 2017 erhob die Q.__ AG Rekurs und Beschwerde bei der 

Verwaltungsrekurskommission. Sie beantragte, die Einspracheentscheide vom 25. April 

2017 seien aufzuheben, eventualiter sei die Sache zur Präzisierung an die Vorinstanz 

zurückzuweisen; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Mit Entscheid vom 

22. Januar 2018 wies die Verwaltungsrekurskommission Rekurs (Kantonssteuer) und 

Beschwerde (Bundessteuer) ab.

D. Die Q.__ AG (Beschwerdeführerin) erhob gegen den am 24. Januar 2018 versandten 

Entscheid der Verwaltungsrekurskommission (Vorinstanz) durch ihren Rechtsvertreter 

mit Eingabe vom 26. Februar 2017 (richtig 2018) Beschwerde beim Verwaltungsgericht 

mit dem Rechtsbegehren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge sei der 

angefochtene Entscheid aufzuheben, resp. der angefochtene Entscheid sei 

zurückzuweisen mit der Anordnung zur Durchführung einer Einvernahme der Herren 

D.__ sowie A.__ und anschliessender Neubeurteilung, eventualiter sei der angefochtene 

Entscheid, an die Vorinstanz (Beschwerdegegner) zur neuen Beurteilung 

zurückzuweisen. In formeller Hinsicht beantragt sie, die Akten aus den vor 

Verwaltungsgericht hängigen Verfahren B 2017/226 und 227 heranzuziehen und 

vorliegend zu berücksichtigen.

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Mit Vernehmlassung vom 22. März 2018 verwies die Vorinstanz auf die Erwägungen 

des angefochtenen Entscheides und beantragte die Abweisung der Beschwerde. Das 

kantonale Steueramt (Beschwerdegegner) beantragte mit Vernehmlassung vom 

26. April 2018, die Beschwerde sei abzuweisen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung 

(Beschwerdebeteiligte) hat stillschweigend auf eine Vernehmlassung verzichtet.

Auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid und die Ausführungen der 

Beschwerdeführerin und des Beschwerdegegners zur Begründung ihrer Anträge sowie 

die Akten wird, soweit wesentlich, in den Erwägungen eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Da die steuerrechtlichen Vorschriften des Bundes und der Kantone zur Veranlagung 

des Reingewinns juristischer Personen vereinheitlicht sind, erledigte die Vorinstanz den 

Rekurs betreffend die Kantonssteuern einerseits und die Beschwerde betreffend die 

direkte Bundessteuer anderseits zu Recht im gleichen Entscheid, aber mit getrennten 

Dispositivziffern; unter diesen Umständen durfte auch die Beschwerdeführerin die 

Beschwerden in einer gemeinsamen Rechtsschrift erheben (BGE 135 II 260 E. 1.3). 

Ebenso ist es zulässig, dass das Verwaltungsgericht über die Beschwerden im gleichen 

Urteil entscheidet (vgl. BGer 2C_440 und 441/2014 vom 10. Oktober 2014 E. 1.2).

2. Das Verwaltungsgericht ist zum Entscheid in der Sache zuständig (Art. 196 Abs. 1 

StG; Art. 145 des Gesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 642.11, DBG, in 

Verbindung mit Art. 1 Abs. 3 und Art. 7 Abs. 2 der Verordnung zum Bundesgesetz über 

die direkte Bundessteuer, sGS 815.1). Als Steuerpflichtige, deren Begehren mit dem 

angefochtenen Entscheid abgewiesen wurde, ist die Beschwerdeführerin zur 

Beschwerdeerhebung befugt (Art. 196 Abs. 1 StG; Art. 145 Abs. 2 in Verbindung mit 

Art. 140 Abs. 1 DBG). Die Beschwerden gegen den am 24. Januar 2018 versandten 

vorinstanzlichen Entscheid wurden mit Eingabe vom 26. Februar 2018 unter 

Berücksichtigung des Fristenlaufs am Wochenende rechtzeitig erhoben und erfüllen 

formell und inhaltlich die gesetzlichen Anforderungen (Art. 161 StG in Verbindung mit 

Art. 64 und Art. 30 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, 

VRP, und Art. 142 Abs. 3 der Schweizerischen Zivilprozessordnung, SR 272, ZPO, 

sowie Art. 48 Abs. 1 VRP; Art. 145 sowie Art. 144 Abs. 4 und Art. 142 DBG in 

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Verbindung mit Art. 133 Abs. 1 Satz 2 DBG und Art. 48 Abs. 1 VRP; vgl. Richner/Frei/

Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. Aufl. 2016, N 1 zu Art. 142 DBG). Auf 

die Beschwerden ist daher einzutreten.

3.

3.1. Die Beschwerdeführerin beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides 

und die Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz zur Durchführung einer 

Anhörung ihrer beiden Hauptaktionäre D.__ und A.__ und anschliessender 

Neubeurteilung.

Die Beschwerdeführerin begründete am 1. Februar 2017 ihre Einsprache mündlich 

(act. 7/6-III/02). Sie macht deshalb – zu Recht – nicht geltend, es sei ihren 

Hauptaktionären verwehrt gewesen, vor der Veranlagungsbehörde mündlich bei der 

Feststellung des Sachverhalts mitzuwirken (vgl. Art. 176 Abs.1 StG, Art. 130 Abs. 1 

DBG; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 18 zu Art. 130 DBG). Vor Vorinstanz hat 

sie zudem keinen entsprechenden Verfahrensantrag gestellt. Die Beschwerdeführerin 

macht deshalb – zu Recht – nicht geltend, die Vorinstanz habe diesbezüglich ihren 

Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Da das Verwaltungsgericht in der Vornahme 

eigener Untersuchungen grosse Zurückhaltung übt (vgl. Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das 

st. gallische Steuerrecht, 7. Aufl. 2014, Rz. VII/101), ist der Rückweisungsantrag der 

Beschwerdeführerin verfahrensrechtlich an sich nachvollziehbar. Allfällige mündliche 

Auskünfte der Hauptaktionäre sind indessen auch der schriftlichen Darlegung in der 

Beschwerde zugänglich. Zudem ist – umso mehr als die Beschwerdeführerin erst im 

Verfahren vor Verwaltungsgericht einen solchen Antrag stellt – nicht ersichtlich, 

inwieweit die anlässlich einer mündlichen Befragung vorgetragenen 

Tatsachenbehauptungen anders als die entsprechenden schriftlichen Vorbringen 

geeignet sein sollten, an der auf die Akten abgestützten Feststellung der Tatsachen 

durch Beschwerdegegner und Vorinstanz etwas zu ändern. Dies gilt umso mehr, als die 

beiden Aktionäre der Beschwerdeführerin in dieser Angelegenheit bereits durch die 

Abteilung Strafsachen und Untersuchungen der Beschwerdebeteiligten je zweimal 

einvernommen, ihre Aussagen protokolliert und deren Inhalt in den entsprechenden 

Berichten festgehalten wurden (vgl. insbesondere act. 7/6-I/00 Seiten 15/16 und 20). 

Den im Einspracheverfahren in Aussicht gestellten Vorschlag über eine vergleichsweise 

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Feststellung des Sachverhalts, der ebenfalls geeignet gewesen wäre, die aus der Sicht 

der Beschwerdeführerin zutreffenden Tatsachen darzulegen, haben die beiden 

Aktionäre der Beschwerdeführerin nicht vorgelegt (vgl. act. 7/6-III/05; U. Cavelti, 

Gütliche Verständigung vor Instanzen der Verwaltungsrechtspflege, in: AJP 4/1995 

S. 175 ff.).

3.2. Die Beschwerdeführerin beantragt sodann Beizug und Berücksichtigung der Akten 

aus den beim Verwaltungsgericht hängigen Verfahren B 2017/226 und 227.

Aus dem Akteneinsichtsrecht des Steuerpflichtigen (vgl. Art. 114 Abs. 1 DBG, Art. 165 

Abs. 1 StG) ergibt sich die Aktenführungspflicht der Steuerbehörde (vgl. BGE 141 I 60 

E. 4.3 mit Hinweis, Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 44 zu Art. 114 DBG). Der 

Umfang der Aktenführungspflicht ist wesentlich von den konkreten Umständen 

abhängig (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 48 zu Art. 114 DBG). Die 

Beschwerdeverfahren B 2017/226 und 227 wurden mit unangefochten rechtskräftig 

gewordenem Entscheid vom 27. Juni 2018 erledigt. Soweit sich die Beurteilung der 

vorliegenden Angelegenheit auch auf Akten jenes Verfahrens, insbesondere auf die 

Akten der Untersuchung der Abteilung Strafsachen und Untersuchungen stützen, 

können sie als dem Gericht, welches die vorliegenden Beschwerdesachen in der 

gleichen Besetzung behandelt, bekannt vorausgesetzt werden. Der Beizug erübrigt 

sich dementsprechend.

3.3. Die Beschwerdeführerin stellt fest, dass der vom Verfahrensbeteiligten zugestellte 

USB-Stick offensichtlich nicht sämtliche Unterlagen enthält. So fehle z.B. die Pag.Nr. 

110, einzelne Dokumente zu 140.150 sowie gänzlich 140.130. Ob noch weitere 

Dokumente fehlen würden, sei nicht weiter geprüft worden. Gegen diese selektive 

Akteneinsicht werde protestiert, sie verletzte das rechtliche Gehör.

Gemäss Art. 165 Abs. 1 StG und Art. 114 Abs. 1 DBG kann der Steuerpflichtige 

Einsicht in die Akten nehmen. Die Wahrnehmung des Akteneinsichts- und 

Beweisführungsrechts durch den von einer Verfügung Betroffenen setzt eine 

Aktenführungspflicht der Verwaltung voraus. Die Behörden haben alles in den Akten 

festzuhalten, was zur Sache gehört und entscheidwesentlich sein kann (BGE 130 II 473 

E. 4.1). Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, die umstrittenen 

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Veranlagungsverfügungen und Rechtsmittelentscheide stützten sich auf einen 

Sachverhalt, der auf ihr nicht bekannten Akten beruht. Sie stützt ihre von derjenigen 

der Steuerbehörde abweichenden Auffassung auch nicht auf Tatsachen, die sie nicht 

belegen kann, weil sie über die entsprechenden Beweismittel selbst nicht verfügt und 

sie in den – angeblich – fehlenden Aktenstücken vermutet. Soweit der Inhalt des USB-

Stick unvollständig sein sollte, ist deshalb nicht davon auszugehen, dass es sich bei 

allfälligen Lücken um für den Entscheid wesentliche Inhalte handelt. Dassdie weiteren 

aufgrund derselben Akten ins Recht gefassten Steuerpflichtigen bis anhin keine 

Unvollständigkeit des USB-Stick gerügt haben, deutet im Übrigen ebenfalls auf dessen 

Vollständigkeit hin. Im Weiteren erstaunt, dass die Beschwerdeführerin nicht schon im 

Einspracheverfahren und insbesondere aber im anschliessenden Rekurs- und 

Beschwerdeverfahren vor Vorinstanz diese Rüge vorgetragen hat, zumal doch davon 

ausgegangen werden darf, dass sie sich schon in diesen Verfahren mit den Akten 

auseinandergesetzt hat. Die Rüge der Verletzung des Akteneinsichtsrecht erweist sich 

deshalb als unbegründet.

3.4. Die Beschwerdeführerin bringt in verfahrensrechtlicher Hinsicht sodann vor, die 

Vorinstanz stütze die Aufrechnungen auf die in einem strafrechtlichen Verfahren 

entstandenen Berichte der Abteilung Strafsachen und Untersuchungen der 

Eidgenössischen Steuerverwaltung. Auch wenn die Aufrechnungen in einem 

ordentlichen Veranlagungsverfahren erfolgten, seien deshalb strafrechtliche 

Grundsätze einzuhalten. Die Mitwirkungspflicht der Beschwerdeführerin im 

ordentlichen Verfahren sei eingeschränkt, weil der Vorwurf im strafrechtlichen 

Verfahren auf "fiktive Zahlungen und Belege" laute, während die Vorinstanz – mit einer 

Umkehr der Beweislast – auf "geschäftsmässige Unbegründetheit " erkenne.

Was die Beschwerdeführerin aus der Anwendung strafrechtlicher Grundsätze im 

ordentlichen Veranlagungsverfahren zu ihren Gunsten ableiten will, erscheint unklar. 

Insbesondere ist nicht nachvollbar – und die Beschwerdeführerin begründet es auch 

nicht – weshalb ihre Mitwirkungspflicht im ordentlichen Veranlagungsverfahren 

eingeschränkt sein und die Geltendmachung der "geschäftsmässigen Begründetheit" 

die Umkehr der Beweislast nach sich ziehen sollte. Die Beschwerdeführerin hat – auch 

im ordentlichen Veranlagungsverfahren – geltend gemachte Aufwendungen angesichts 

ihrer steuermindernden Wirkung nachzuweisen. Umso mehr als handelsrechtswidrige 

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Verbuchungen bereits aufgrund der einschlägigen Rechnungslegungsvorschriften zu 

korrigieren sind (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/ Meuter, a.a.O., N 75 zu Art. 58 DBG), 

müssen Verbuchungen fiktiver Zahlungen und Belege steuerrechtlich als 

geschäftsmässig nicht begründeter Aufwand entsprechend Art. 82 Abs. 1 Ingress und 

lit. b Ingress StG und Art. 58 Abs. 1 DBG aufgerechnet werden. Die 

Beschwerdeführerin hatte denn auch im vorliegenden ordentlichen 

Steuerveranlagungsverfahren mehrmals die Gelegenheit, sich namentlich zu 

Layoutkosten, Abschreibungen sowie WIR-Verlusten zu äussern. Das hat sie weder im 

Einspracheverfahren und im vorinstanzlichen Rechtsmittelverfahren noch in der 

Beschwerde vom 26. Februar 2018 getan. Auch diese Rüge erweist sich als 

unbegründet.

3.5. Die Beschwerdeführerin ist der Meinung, dass die Vorinstanz ihren Entscheid 

teilweise mit Ausführungen der ASU mit Bezug auf die Geschäftsjahre 2004-2006 

begründe. Diese Geschäftsjahre seien aber keineswegs Gegenstand der vorliegenden 

gerichtlichen Beurteilung. Es liege eine Gehörsverletzung vor.

Dazu ist festzustellen, dass die Vorinstanz unter E. 5d/bb und cc auf die in der ASU 

festgehaltenen Sachverhalte (Fahrzeugkauf mir WIR-Checks und Layoutarbeiten C.__) 

verweist. Die Begründung lag schon in der Veranlagungsverfügung vom 14. Dezember 

2016 durch den Beschwerdegegner vor. Im Weiteren ist festzustellen, dass der 

Beschwerdeführerin schon seit dem 21. April 2015 mit dem USB-Stick sämtliche 

Unterlagen zur Verfügung standen. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann 

keine Rede sein.

3.6. Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, dass die Vorinstanz ihrer 

Begründungspflicht zu wenig nachgekommen sei. Insbesondere habe sie sich zu wenig 

mit der Diskrepanz zwischen dem Schema der ASU und demjenigen der 

Beschwerdeführer auseinandergesetzt.

Abgesehen davon, dass eine Rechtsmittelinstanz in ihrer Begründung nicht auf 

sämtliche Vorbringen der Rekurrentin und Beschwerdeführerin eingehen muss, legt die 

mitwirkungspflichtige Beschwerdeführerin nicht dar, aus welchen – ihr als 

Steuerpflichtige selbst am besten bekannten – Akten sich ergibt, dass die Vorinstanz 

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den massgebenden Sachverhalt falsch oder unvollständig festgestellt hätte. Insoweit 

erweist sich die pauschale Begründung der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe 

sich nicht ausreichend mit den Unterschieden zwischen der Meinung der 

Beschwerdeführerin und dem Untersuchungsbericht der ASU befasst, als 

unzureichend. Der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs mangels 

ausreichender Begründung erweist sich deshalb als unbegründet.

3.7. Die Beschwerdeführerin ist der Meinung, dass alle Beschuldigten von der ASU 

unter Druck gesetzt worden seien, u.a. sich von ihren Rechtsvertretern zu trennen. Zur 

Begründung weist sie auf die Pag.Nr.140.130, die nicht auf dem USB-Stick zu finden 

sei und auf das Mail vom 7.10.2010, mit Verweis auf act. 7 des Rekurses vom 

28.01.2016. Die Pag.Nr.140.130 ist von 001-051 auf dem USB-Stick vorhanden, wobei 

es nicht am Verwaltungsgericht ist, die genaue Seite, soweit sie überhaupt vorhanden 

sein sollte, zu suchen. Sollte diese Seite wirklich nicht auf dem USB-Stick vorhanden 

sein, so hat die Beschwerdeführerin versäumt, diese im vorliegenden Verfahren 

beizulegen. Ebenso wenig liegt das Mail vom 7.10.2010 bei und einen Rekurs vom 

28.01.2016 gibt es gar nicht, zumindest nicht auf die Beschwerdeführerin bezogen. 

Somit sind die Behauptungen der Beschwerdeführerin unbegründet und es ist nicht 

weiter darauf einzutreten.

4. Die Beschwerdeführerin legt dar, wie der WIR-Verkehr jeweils aus ihrer Sicht 

abgelaufen sein soll (act. 1 S. 16), und vertritt die Meinung, dass dieses Ablauf-Schema 

bis jetzt nicht einmal ansatzweise gewürdigt worden sei. Das Schema "WIR-Verkäufe/

tatsächliche Abläufe" (act. 181.003.001) der ASU sei grundsätzlich falsch und stimme 

auch nicht mit den tatsächlichen und rechtlichen Gegebenheiten überein. Die 

Layoutkosten seien nicht fiktiv resp. geschäftsmässig nicht begründet gewesen. Die 

Aussagen der ASU seien grundsätzlich tendenziös, z.B. erscheine C.__ nicht im 

Schema der ASU, seine Bezüge von CHF 600'000 würden negiert resp. als 

geschäftsmässig begründet betrachtet. Die Fahrzeuge, die an Stelle von Bargeld C.__ 

übergeben worden seien, hätten buchhalterisch abgebildet werden müssen, da die 

Beschwerdeführerin kurzfristig Eigentümerin dieser Fahrzeuge geworden sei. Was 

daran falsch sei, sei nicht nachvollziehbar. Bargeld sei erst nach dem Verkauf der 

Fahrzeuge, die zwischenzeitlich Eigentum von C.__ gewesen seien, als Folge des 

Vermittlungsvertrages mit A.__ geflossen. Beim WIR-Handel habe es sich 

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ausschliesslich um einen Aktiventausch gehandelt, nur die Abschreibungen des WIR-

Verlustes sei erfolgswirksam. Sowohl der Aktiventausch wie auch die Abschreibungen 

hätten in der Buchhaltung erfasst werden müssen. C.__ habe die Herren A.__ und D.__ 

ins Verlagsgeschäft geführt und dafür eine dementsprechende Vergütung erhalten. 

Wenn die Aufrechnungen der zu hohen Abschreibungen auf dem Anlagevermögen 

ihren Ursprung in den Jahren 2005 und 2006 gehabt hätten, so bestehe die Gefahr 

einer Doppelbesteuerung, da im Jahre 2007 offenbar Sachverhalte aus dem Jahr 2005 

herangezogen würden.

Der Beschwerdegegner nahm im Zusammenhang mit den verbuchten WIR-

Transaktionen, gestützt auf den Untersuchungsbericht und den Bericht "Layoutkosten" 

folgende Aufrechnungen und Abzüge vor (act. 181.330.001 ff.; act. 181.340.001 ff.; act. 

181.350.001 ff.):

Jahresabschluss per       31.12.2007                     31.12.2008                    31.12.2009

Gewinn Steuererkl.              8'194.00                       75'359.00                      27'085.00

Layoutkosten                   150'000.00                     100'000.00                               0.00

Abschreib. 1110                 27'300.00                       20'637.00                      14'446.00

Abschreib. 1111                 14'323.00                         8'593.90                        5'156.35

Abschreib. 1120                           0.00                               0.00                      10'000.00

WIR-Verluste                    420'480.00                     295'176.00                    177'762.00

Akzept. WIR-Verluste        322'700.00                   -226'167.00                   -163'417.00

Erhöhung Steuerrückst.     -55'337.00                     -37'111.00                       -7'412.00

Steuerbarer Gewinn        242'200.00                     236'400.00                      63'600.00

Es stellt sich somit die Frage der geschäftsmässigen Begründetheit der Layoutkosten, 

die steuerliche Aufrechnung der Abschreibungen auf dem Anlagevermögen und die 

Aufrechnung der erfolgswirksam verbuchten WIR-Verluste.

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Nach Art. 84 Abs. 1 StG und Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG werden Aufwendungen bei der 

Berechnung des Reingewinns berücksichtigt, sofern sie geschäftsmässig begründet 

sind. Beweisbelastet für die steuermindernden Tatsachen ist gemäss der allgemeinen 

Beweislastregel die steuerpflichtige Person (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 

77 zu Art. 123 DBG). Bei einem buchführenden Steuerpflichtigen gilt das 

Massgeblichkeitsprinzip. Der Steuerpflichtige erbringt den Beweis für grundsätzlich 

steuermindernde Aufwendungen (geschäftsmässige Begründetheit von Ausgaben 

usw.) durch die Vorlage einer Erfolgsrechnung, die auf einer ordnungsgemässen 

Buchhaltung beruht (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 85 zu Art. 123 DBG). 

Nach dem Belegsprinzip müssen unter anderem nachprüfbare Belegnachweise für die 

einzelnen Buchungsvorgänge vorhanden sein (vgl. Art. 957a Abs. 2 Ziff. 2 und 5 des 

Schweizerischen Obligationenrechts; SR 220, OR). Als Buchungsbelege gelten 

schriftliche Aufzeichnungen auf Papier oder in elektronischer Form, die notwendig sind, 

um den einer Buchung zugrundeliegenden Geschäftsvorfall oder Sachverhalt 

nachvollziehen zu können (Abs. 3). Kann die Steuerbehörde den Hauptbeweis der 

buchführenden steuerpflichtigen Person erschüttern (indem sie z.B. Umstände 

darzutun vermag, die Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit von gewissen 

Aufwendungen aufkommen lassen), ist es wiederum an der steuerpflichtigen Person, 

diese Zweifel auszuräumen (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 85 zu 

Art. 123 DBG).

Im Teilbericht Layoutkosten (Seite 13 f.) stellte die ASU den Sachverhalt 

zusammengefasst wie folgt dar: Die Kunden der beteiligten Gesellschaften hätten ihre 

Rechnungen teilweise mit WIR-Geld bezahlt. Die Gesellschaften seien daher vor dem 

Problem gestanden, ihre WIR-Guthaben aus Liquiditätsgründen in Bargeld 

umzuwandeln. Nach den Statuten der WIR-Bank sei aber ein WIR-Verkauf gegen 

Bargeld verboten. Die Gesellschaften hätten deshalb jedem WIR-Verkauf ein 

Grundgeschäft nachzuweisen. Ein solcher WIR-Verkauf sei in der Buchhaltung jedoch 

aufgrund der dazu erstellten Belege wie Rechnungen, Quittungen etc. nicht als solcher 

ersichtlich, sondern werde als Anschaffung oder Aufwand ausgewiesen. Die WIR-

Checks seien u.a. an die R.__ AG verkauft worden, im Geschäftsjahr 2008 nur noch 

wenige (Teilbericht Layoutkosten).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/16

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5. In den Jahren 2007 – 2009 verbuchte die Beschwerdeführerin (act. 181.330.001-005; 

181.340.001-005; 181.350.001-005) ihre Käufe/Verkäufe vorwiegend auf ein WIR-

Durchlaufskonto (1097), davon 60 % als Bankeinlage und 40 % als WIR-Verlust (6622). 

Der Beschwerdegegner betrachtet eine generellen WIR-Berichtigung von 40 % zu 

hoch. Er stützt sich dabei auf den Teilbericht Layoutkosten (S. 51, 53, 54). Soweit 

feststellbar, wurde in den entsprechenden Excel-Tabellen in der Spalte "Bemerkungen" 

festgehalten, wie hoch der WIR-Einschlag beim entsprechenden Grundgeschäft war. 

So gibt es WIR-Einschläge zwischen 27 % (K.__ AG) bis 40 %. Das im ASU-Bericht 

(Teilbericht Layoutkosten, S. 51 ff.) dokumentierte Beweisverfahren ergibt genügend 

Anhaltspunkte für steuerbegründende resp. steuererhöhende Sachverhalte. Die 

Beschwerdeführerin äussert sich dazu nicht substantiiert, sondern bestreitet die 

Aufrechnungen lediglich pauschal. Da es sich aber bei den verbuchten WIR-Verlusten 

um steuermindernde Tatsachen handelt, wäre es an der Beschwerdeführerin gewesen, 

die geschäftsmässige Begründetheit der generellen 40%-igen Wertberichtigung WIR 

nachvollziehbar darzulegen. Das hat sie jedoch nicht getan, weshalb sie die Folgen der 

Beweislosigkeit zu tragen hat (Zigerlig/Oertli/Hofmann, Das St. Gallische Steuerrecht, 

7. Aufl.2014, Rz. VII/23). Zusammenfassend legt die ASU überzeugend dar, dass ein 

Einschlag von 35 % über die gesamte Untersuchungsperiode den tatsächlichen 

Verhältnissen entspricht.

6. Die Beschwerdegegnerin rechnete im Jahr 2007 CHF 41'623, im Jahr 2008 

CHF 29'230.90 und im Jahr 2009 CHF 29'602.35 Abschreibungen auf dem 

Anlagevermögen auf (act. 181.330.010-013; 181.340.010-013; 181.350.010-015). Wie 

das Verwaltungsgericht in seinem inzwischen rechtskräftigen Entscheid vom 28. Juni 

2018 (B 2017/226 und 227 E. 7 S. 16) betreffend die Geschäftsjahre 2004, 2005 und 

2006 festgestellt hat, waren die damaligen Abschreibungen nicht geschäftsmässig 

begründet und wurden entsprechend zu Recht aufgerechnet. Die ASU führte für jede 

Kategorie Anlagevermögen eine eigene Abschreibungstabelle, und zwar ab Beginn des 

entsprechenden Kontos bis zum Jahr 2009 (act. 181.330.011 und 013; 181.340.011 

und 013; 181.350.011 und 013). In diesen Tabellen berechnet sie die jährlich steuerlich 

zulässigen Abschreibungen auf dem Anlagevermögen, rechnet diesen Betrag vom 

Endbestand ab und überträgt diesen Endbestandbetrag auf den Anfangsbestand des 

neuen Jahres. Den abgeschriebenen jährlichen Betrag rechnet sie zum Gewinn dazu, 

da das Anlagevermögen aus aktivierten WIR-Checks besteht, die geschäftlich nicht 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/16

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begründet sind, da kein realer Sachverhalt dahintersteht (Teilbericht Layoutkosten 

3.4.2.3.3 S. 15 f.). Bei diesem Vorgehen der ASU ist es daher auch nicht möglich, dass 

– wie die Beschwerdeführer befürchtet – eine Doppelbesteuerung vorliegen könnte, 

weil diese Abschreibungstabellen schon auf die vor die hier zu beurteilenden Jahre 

2007 bis 2009 zurückreichen. Im Gegenteil, auf diese Weise ist es der 

Beschwerdeführerin möglich, das (geschäftsmässig nicht anerkannte) Anlagevermögen 

kontinuierlich zu reduzieren.

7. Am 3. Dezember 2007 stellte die O.__ & P.__ der Beschwerdeführerin CHF 150'000 

für "unsere Aufwendungen in Sachen Beratung Verlagswesen" in Rechnung (act. 

183.330.004). Es liegt eine Quittung vom 14.12.2007 (für "Beratungspauschale 

Vertragswesen", act. 183.330.005) und eine solche vom 17.12.2007 (act. 183.330.006) 

vor, auf denen C.__ je den Erhalt der CHF 150'000 quittierte. Am 14. Januar 2008 (act. 

183.340.006) stellte die O.__ & P.__ der Beschwerdeführerin CHF 100'000 für 

Akontozahlung Beratung Verlagswesen für das Jahr 2008, in Rechnung. Mit Quittung 

vom 14. Februar 2008 (act. 183.340.004) bestätig C.__ den Erhalt der CHF 100'000. 

Aufgrund dieser pauschalen Rechnungstexte ist unklar, ob und falls ja, welche 

Leistungen tatsächlich erbracht wurden. In der Rechnung vom 3. Dezember 2007 steht 

nicht einmal für welches Jahr diese Beratungen Verlagswesen geleistet wurden.

A.__ nahm aufgrund der Einvernahme vom 22. September 2010 (Teilbericht 

„Layoutkosten“ S. 34) wie folgt Stellung: C.__ sei bei der X.__ AG, der Y.__ AG und der 

Q.__ AG Berater und mache für diese Firmen Layouts, er sei Medienexperte. D.__ 

erklärte anlässlich der Einvernahme vom 22. September 2010 (Teilbericht 

„Layoutkosten“ S. 34) folgendes: Herr A.__ habe das mit Herrn C.__ geregelt. Herr C.__ 

habe sein Knowhow, sein Fachwissen und das Konzept für das Verlagswesen mit der 

O.__ & P.__ eingebracht; dafür hätten sie bezahlt. Das hätte ein hohes Fachwissen 

bedingt, deshalb wären es vielleicht ein bisschen höhere Beiträge. C.__ erklärte 

anlässlich seiner Einvernahme vom 27. September 2010 (Teilbericht "Layoutkosten" S. 

34 f.): Er selber habe kein Büro. Er sei jeweils im Büro von A.__ bei der Y.__ AG 

gewesen. Dort seien die Rechnungen erstellt worden aufgrund der Angaben von A.__. 

Anlässlich der Einvernahme vom 5. März 2013 (Teilbericht Layout S. 35) erklärte C.__, 

dass der Begriff Layoutkosten ein Sammelbegriff wie Gastropromotion gewesen sei. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/16

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B.__ gab am 11. Oktober 2012 (Teilbericht „Layoutkosten“ S. 36) zu Protokoll, es seien 

nicht eigentliche Layoutkosten gewesen, dies sei ein "Sammelbegriff".

Somit ist anhand der Buchhaltungsunterlagen beziehungsweise Belege nicht 

nachvollziehbar, für welche Leistungen im Detail und in welchem genaueren Zeitraum 

diese erbracht wurden. Auch die doppelte Quittierung von CHF 150'000 durch C.__ 

wirft Fragen betreffend Seriosität und Glaubwürdigkeit auf. Es bestehen daher 

erhebliche Zweifel an der geschäftsmässigen Begründetheit der Zahlungen an die 

O.__ & P.__. Die Beschwerdeführerin hätte diese ausräumen können, in dem sie 

Umfang, Zeitpunkt und Inhalt der Leistungen transparent und detailliert dargelegt hätte. 

Dies hat sie jedoch nicht getan, weshalb sie die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen 

hat. Im Übrigen verletzt sie auch wesentliche Grundsätze der ordnungsgemässen 

Buchführung gemäss Art. 957a OR.

Auch kann die Beschwerdeführerin die geschäftsmässige Begründetheit nicht durch 

ihre Ablauf-Schemata (act. 1 S. 16) nachweisen. Diese Schemata werden im Grundsatz 

von den Verfahrensbeteiligten wie auch vom Verwaltungsgericht gar nicht bestritten, 

ebenso wenig die Buchungssätze. Wenig hilfreich sind auch die Ausführungen der 

Beschwerdeführerin zum Bestehen eines Kommissionsvertrages zwischen den C.__ 

und A.__. Die Frage ist, ob die Rechnungen der O.__ & P.__ geschäftsmässig 

begründet sind, nicht wie sie bezahlt resp. verbucht worden sind. Die 

geschäftsmässige Begründetheit der Rechnungen der O.__ & P.__ vom 3. Dezember 

2007 und 14. Januar 2008 ist aber nicht nachgewiesen, sodass der Beschwerdegegner 

auch diese beiden Beträge zu Recht aufgerechnet hat.

8. Zusammenfassend ergibt sich, dass die in den Jahren 2007 bis 2009 erfolgten 

Aufrechnungen Rechnungen O.__ & P.__ (2007 und 2008), Abschreibungen auf 

Anlagevermögen (2007-2009) sowie WIR-Verluste (2007-2009) zu Recht erfolgt sind. 

Die Beschwerde ist demnach unbegründet und abzuweisen.

9. Bei diesem Verfahrensausgang sind die amtlichen Kosten der Beschwerdeverfahren 

von der Beschwerdeführerin zu tragen (Art. 95 Abs. 1 VRP; Art. 144 Abs. 1 und Art. 145 

Abs. 2 DBG). Entscheidgebühren für die Beschwerdeverfahren von CHF 3'000 für die 

Kantonssteuern und von CHF 2'000 für die direkten Bundessteuern erscheinen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/16

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angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung; sGS 941.12). Sie sind mit 

den von der Beschwerdeführerin in den Beschwerdeverfahren geleisteten 

Kostenvorschüssen von CHF 3'000 und CHF 2'000 zu verrechnen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind mangels Anspruchs des Beschwerdegegners 

–er hat denn auch keinen solchen Antrag gestellt– für die Beschwerdeverfahren keine 

ausseramtlichen Kosten zu entschädigen (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98  VRP; Art. 145 

Abs. 2 und Art. 144 Abs. 4 DBG sowie Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das 

Verwaltungsverfahren, SR 172.021, VwVG; Cavelti/ Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit 

im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 829; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 

44 zu Art. 144 DBG).

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht auf dem Zirkulationsweg zu Recht:

1. Die Beschwerdeverfahren B 2018/61 und B 2018/62 werden vereinigt.

2. Die Beschwerde betreffend Kantonssteuern 2007, 2008 und 2009 wird abgewiesen.

3. Die Beschwerde betreffend direkte Bundessteuern 2007, 2008 und 2009 wird 

abgewiesen.

4. Die Beschwerdeführerin bezahlt die amtlichen Kosten der Beschwerdeverfahren von 

CHF 3'000 (Kantonssteuern) und CHF 2'000 (direkte Bundessteuern) unter 

Verrechnung mit den von ihr geleisteten Kostenvorschüsse von CHF 5'000.

5. Ausseramtliche Kosten werden für die Beschwerdeverfahren nicht entschädigt.

Der Abteilungspräsident                 Der Gerichtsschreiber

Zürn                                                Scherrer

bis

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 10.12.2018
	Steuerrecht, Art. 84 Abs. 1 StG, Art. 58 Abs. 1 lit. b DBG. Diverse verfahrensrechtliche Rügen – fehlende Anhörung der Hauptaktionäre vor der Vorinstanz, Beizug von Akten eines früheren Beschwerdeverfahrens, selektive Akteneinsicht, Berücksichtigung eines Berichts der Abteilung Strafsachen und Untersuchungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ASU), unzureichende Begründung des vorinstanzlichen Entscheides – erweisen sich als unbegründet. Da es sich bei den verbuchten WIR-Verlusten um steuermindernde Tatsachen handelt, wäre es an der Beschwerdeführerin gewesen, die geschäftsmässige Begründetheit der generellen 40-prozentigen Wertberichtigung WIR nachvollziehbar darzulegen. Die ASU legt überzeugend dar, dass ein Einschlag von 35% über die gesamte Untersuchungsperiode den tatsächlichen Verhältnissen entspricht. Bei verschiedenen Aufwendungen ist anhand der Buchhaltungsunterlagen beziehungsweise Belege nicht nachvollziehbar, für welche Leistungen im Detail und in welchem genaueren Zeitraum diese erbracht wurden. (Verwaltungsgericht, B 2018/61 und B 2018/62).

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