# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 4a339463-ce0d-5386-b0ef-cfa81a7137b5
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-08-08
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 08.08.2013 720 13 102 / 182 (720 2013 102 / 182)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-13-102---182_2013-08-08.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 8. August 2013 (720 13 102 / 182) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Rentenanspruch gestützt auf einen IV-Grad von 38 % verneint; Würdigung der medizini-

schen Unterlagen; Bemessung des Invalideneinkommens und dabei unter anderem Prü-

fung der Frage, ob eine weit zurückliegende Berufsausbildung zur Einstufung ins Anfor-

derungsniveau 3 der LSE Tabellenlöhne rechtfertigt 

 

 
 
Besetzung Vizepräsident Christof Enderle, Kantonsrichter Markus Mattle, Kan-

tonsrichter Yves Thommen, Gerichtsschreiberin Barbara Vögtli 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Nicolai Fullin, Advokat, 
indemnis Rechtsanwälte, Spalenberg 20, Postfach 1460, 4001 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente (756.7050.7041.71) 
 
 
 
A. Mit Gesuch vom 4. Dezember 2002 (Eingang) beantragte A.____, geboren am 30. Mai 
1960, erstmals Leistungen der Schweizerischen Invalidenversicherung (IV). Nach Einholung 
eines polydisziplinären Gutachtens beim Begutachtungsinstitut Z.____ (Gutachten vom 4. Juli 
2003) wies die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) das Leistungsbegehren mit Verfügung 

 
 
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vom 8. August 2003 und Einspracheentscheid vom 2. Februar 2004 ab. Mit Gesuch vom 5. De-
zember 2007 beantragte A.____ erneut Versicherungsleistungen bei der IV. Nach Abklärung 
der wirtschaftlichen und medizinischen (u.a. Einholung eines polydisziplinären Gutachtens beim 
Begutachtungsinstitut Z.____ vom 25. September 2008) Verhältnisse und nach Durchführung 
des Vorbescheidsverfahrens (u.a. Einholung eines weiteren Verlaufsgutachtens beim Begut-
achtungsinstitut Z.____ vom 6. September 2011) lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. 
März 2013 das Rentenbegehren bei einem IV-Grad von 37 % ab.  
 
B. Dagegen erhob A.____, vertreten durch Advokat Nicolai Fullin, mit Eingabe vom 12. 
April 2013 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungs-
recht (Kantonsgericht) und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung vom 4. März 2013 
aufzuheben und es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr eine Invalidenrente nach 
den gesetzlichen Bestimmungen, mindestens aber eine Viertelsrente, auszurichten. Eventuali-
ter seien weitere medizinische Abklärungen zur Frage der Arbeitsfähigkeit der Beschwerdefüh-
rerin durchzuführen; alles unter o/e-Kostenfolge. 
 
C. Die Beschwerdegegnerin beantragte in ihrer Beschwerdeantwort vom 14. Mai 2013 die 
Abweisung der Beschwerde. 
 
D. Mit Eingabe vom 8. August 2013 reichte die Beschwerdeführerin weitere medizinische 
Unterlagen ein. 
 
Auf die Ausführungen der Parteien in den Schriften und die eingereichten Unterlagen wird – 
soweit erforderlich – in den Erwägungen eingegangen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 
1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene Beschwerde vom 12. April 2013 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  

 
 
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2.2 Als Invalidität gilt nach Art. 8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des So-
zialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 die voraussichtlich bleibende oder länge-
re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist 
der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach-
te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Ver-
lust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu 
verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versi-
cherten ist Art. 16 ATSG anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach ist der Invaliditätsgrad auf-
grund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensver-
gleichs; BGE 104 V 136 E. 2a und b). 
 
2.3 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG wird die Rente nach dem Grad der Invalidität wie folgt abge-
stuft: Die versicherte Person hat Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie zu mindestens 
70 %, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie zu mindestens 60 %, auf eine halbe Rente, wenn sie 
zu mindestens 50 % und auf eine Viertelsrente, wenn sie zu mindestens 40 % invalid ist. 
 
3.1 Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades bildet die Frage, in welchem 
Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen arbeitsun-
fähig ist. Nach Art. 6 ATSG ist Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körperli-
chen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf 
oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer wird auch die zu-
mutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Satz 2). Die 
ärztlichen Stellungnahmen bilden in diesem Zusammenhang eine wichtige Grundlage für die 
Beurteilung der Zumutbarkeit, also der Frage, welche anderen Erwerbstätigkeiten als die zuletzt 
ausgeübte Berufsarbeit von der versicherten Person auf dem allgemeinen, ausgeglichenen und 
nach ihren persönlichen Verhältnissen in Frage kommenden Arbeitsmarkt zumutbarerweise 
noch verrichtet werden können (ULRICH MEYER-BLASER, Zur Prozentgenauigkeit in der Invalidi-
tätsschätzung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], Rechtsfragen der Invalidität in der Sozialversi-
cherung, St. Gallen 1999, S. 20 f. mit Hinweisen). 
 
3.2 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes einer versicherten Person ist die 
rechtsanwendende Behörde – die Verwaltung und im Streitfall das Gericht – auf Unterlagen 
angewiesen, die vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Im Weiteren ist 
es Aufgabe der Ärztin bzw. des Arztes, dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und be-
züglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4 mit 
Hinweisen).  
 
3.3.1 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 

 
 
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die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 
umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden be-
rücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet 
und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. Ausschlagge-
bend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismittels noch 
die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder 
Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c). Dennoch erachtet es die Rechtsprechung 
des Bundesgerichts mit dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf 
bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung 
aufzustellen (vgl. die ausführlichen Zusammenstellungen dieser Richtlinien in BGE 125 V 352 
E. 3b und in AHI-Praxis 2001 S. 114 E. 3b, jeweils mit zahlreichen Hinweisen). In Bezug auf 
bereits im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholte Gutachten externer Spezialärztinnen 
und -ärzte, welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen sowie nach 
Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Er-
gebnissen gelangen, ist laut den Richtlinien des Bundesgerichts bei der Beweiswürdigung volle 
Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Ex-
pertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit weiteren Hinweisen). 
 
3.3.2 Bei versicherungsexternen Verwaltungsgutachten, die vor der MEDAS-Recht- 
sprechung (vgl. BGE 137 V 210) und damit vor der Einführung der Vergabe-Plattform Suisse-
MED@P in Auftrag gegeben worden sind, hat das Bundesgericht folgendes festgehalten: Ein 
nach altem Standard (das heisst noch ohne Gewährung der in BGE 137 V 210 statuierten Be-
teiligungsrechte) in Auftrag gegebenes Gutachten bildet grundsätzlich eine massgebende Ent-
scheidungsgrundlage. Bei der Beweiswürdigung ist aber zu berücksichtigen, dass – ähnlich wie 
bei versicherungsinternen medizinischen Entscheidungsgrundlagen – bereits schon relativ ge-
ringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen genügen, 
um eine (neue) Begutachtung anzuordnen (BGE 139 V 99 E. 2.3.2; Urteile des Bundesgerichts 
vom 12. Juni 2013, 9C_734/2012, E. 3.2, vom 4. Oktober 2012, 9C_495/2012, E. 2.2 und 2.3 
sowie vom 17. September 2012, 9C_148/2012, E. 1.3 und 1.4; ferner SVR 2012 IV Nr. 32 S. 
127, 9C_776/2010 E. 3.3 in fine). 
 
3.3.3 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärzten darf und soll das Gericht der Erfah-
rungstatsache Rechnung tragen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche 
Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussa-
gen. Bei der Abschätzung des Beweiswerts im Rahmen einer freien und umfassenden Beweis-
würdigung dürfen allerdings auch die potentiellen Stärken der Berichte behandelnder Ärzte 
nicht vergessen werden. Der Umstand allein, dass eine Einschätzung vom behandelnden Medi-
ziner stammt, darf nicht dazu führen, sie als von vornherein unbeachtlich einzustufen; die einen 
längeren Zeitraum abdeckende und umfassende Betreuung durch behandelnde Ärzte bringt oft 

 
 
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wertvolle Erkenntnisse hervor. Auf der anderen Seite lässt es die unterschiedliche Natur von 
Behandlungsauftrag des therapeutisch tätigen (Fach-)Arztes einerseits und Begutachtungsauf-
trag des amtlich bestellten fachmedizinischen Experten anderseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4) 
nicht zu, ein Administrativ- oder Gerichtsgutachten stets in Frage zu stellen und zum Anlass 
weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die behandelnden Ärzte zu anderslautenden Einschät-
zungen gelangen (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1). Vorbehalten 
bleiben Fälle, in denen sich eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden 
Ärzte wichtige – und nicht rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte be-
nennen, die im Rahmen der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (Urteil 
des Bundesgerichts vom 25. Mai 2007, I 514/06, E. 2.2.1). 
 
3.4 Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass im Sozialversicherungsrecht der übliche Be-
weisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gilt (BGE 125 V 150 E. 2c, 117 V 194 E. 3b, je 
mit Hinweisen; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG, heute Schweizerisches 
Bundesgericht, Sozialrechtliche Abteilungen] vom 13. November 2002, I 58/02, E. 1.2). Die 
blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das 
Gericht hat jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensab-
läufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 115 V 142 E. 8b mit zahlreichen weiteren Hin-
weisen; THOMAS LOCHER, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, 
S. 451 f.). 
 
4.1 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass der 
Beschwerdeführerin aus medizinischer Sicht die Ausübung der angestammten Tätigkeit als 
Ayurveda-Therapeutin zu 50 % zugemutet werden könne. In einer körperlich leichten, wechsel-
belastenden Tätigkeit bestehe eine 75 %-ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit. Dabei stützte sie 
sich auf die von ihr beim Begutachtungsinstitut Z.____ in Auftrag gegebenen polydisziplinären 
Gutachten vom 25. September 2008 und vom 4. September 2011. 
 
4.2.1 Das Begutachtungsinstitut Z.____ hatte die Beschwerdeführerin bereits im Jahre 2003 
begutachtet und gelangte damals zur Auffassung, dass ihr leichte adaptierte und wechselbelas-
tende berufliche Tätigkeiten noch zu 75 % zumutbar seien (Gutachten vom 4. Juli 2003). Der 
Beginn der Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit lasse sich nicht genau eruieren. Die Diag-
nosen, welche die Arbeitsfähigkeit wesentlich einschränken würden, seien im Jahr 2000 gestellt 
worden. Man gehe deshalb davon aus, dass seit dem 1. Dezember 2000 eine 25 %-ige Ein-
schränkung bestehe. 
 
4.2.2 Im Rahmen der mit Gesuch vom 5. Dezember 2007 getroffenen Abklärungen beauf-
tragte die Beschwerdegegnerin erneut das Begutachtungsinstitut Z.____ mit der polydisziplinä-
ren (internistisch, psychiatrisch und rheumatologisch) Begutachtung der Beschwerdeführerin. 
Mit Gutachten vom 25. September 2008 diagnostiziert das Gutachterteam mit Einfluss auf die 
Arbeitsfähigkeit eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.0), eine anhaltende somatoforme 
Schmerzstörung (ICD-10 F45.5), ein generalisiertes multilokuläres Schmerzsyndrom (ICD-10 
R52.9), eine somatoforme autonome Funktionsstörung des unteren Gastrointestinaltraktes 
(ICD-10 F45.32), ein chronisch rezidivierendes Zervikalsyndrom mit Zervikozephalgien und Zer-

 
 
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vikobrachialgien beidseits (ICD-10 M53.1) mit Dysbalancen der Schultergürtelmuskulatur, kern-
spintomographisch bis auf leichte Osteochondrose C5/6 unauffälliger Befund, klinisch keine 
Hinweise für radikuläre Symptomatik, ein chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom beid-
seits (ICD-10 M54.5) mit myostatischer Insuffizienz mit entsprechenden muskuloligamentären 
Überlastungsreaktionen, degenerativ-dehydratative Diskopathie und Bandscheibenherniation 
L4/5, klinisch keine Hinweise für radikuläre Symptomatik und Hypermobilitätssyndrom (ICD-10 
M35.7), in diesem Rahmen rezidivierende Arthralgien. Bezüglich der Einschätzung der Arbeits-
fähigkeit hält das Gutachterteam fest, dass die Explorandin für eine körperlich leichte, wechsel-
belastende Tätigkeit zu 75 % arbeits- und leistungsfähig sei, vollschichtig realisierbar. Für die 
Tätigkeit im Haushalt bestehe eine Einschränkung von 20 %. Für die Tätigkeit als Ayurveda-
Therapeutin mit regelmässigen Massagen bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. 
 
4.2.3 Im polydisziplinären Gutachten vom 4. September 2011 gelangt das Gutachterteam zu 
folgenden Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: Angst- und depressive Störung 
gemischt (ICD-10 F41.2), chronisches panvertebrales Schmerzsyndrom ohne radikuläre Symp-
tomatik (ICD-10 M54.80), anamnestisch Status nach wiederholter HWS-Distorsion, letztmals im 
Rahmen einer Heckauffahrkollision am 11. Mai 2011, radiologisch diskrete degenerative Verän-
derungen der HWS ohne Hinweis für Neurokompression oder Myelopathie, radiologisch im Be-
reich der HWS kein Hinweis für Fraktur, ligamentäre, kapsuläre oder muskuläre Veränderung; 
kein Anhaltspunkt für Läsion von Bandscheiben oder Myelon, radiologisch mässige degenerati-
ve Veränderungen der LWS ohne Hinweis für Neurokompression, Iliosakralgelenke unauffällig, 
Polyathralgie im Handbereich beidseits (ICD-10 M79 64), radiologisch bis auf minime Zeichen 
der Rhizarthrose beidseits unauffälliger Befund. In Bezug auf die Einschätzung der Arbeitsfä-
higkeit kommen die Gutachter erneut zum Schluss, dass bei der Explorandin in der ange-
stammten Tätigkeit als Ayurveda-Therapeutin eine 50 %-ige Arbeits- und Leistungsfähigkeit 
bestehe. In einer körperlich leichten, adaptierten Tätigkeit bestehe eine 75 %-ige Arbeitsfähig-
keit, die vollschichtig realisierbar sei. In Bezug auf die Exploration habe sich in psychiatrischer 
Sicht im Vergleich mit der letztmaligen Begutachtung eine leichte Angstsymptomatik gezeigt, 
weshalb neu die Diagnose ängstlich-depressive Störung genannt werden könne. Ansonsten 
seien die gleichen Diagnosen zu nennen wie im Jahr 2008 (S. 20/32). In orthopädischer Hin-
sicht hätten sich keine anderen Diagnosen ergeben als im Jahr 2008. In Bezug auf die Arbeits-
fähigkeit könne das Ergebnis der Begutachtung vom September 2008 vollumfänglich bestätigt 
werden. 
 
4.3.1 Wie oben ausgeführt (vgl. Erwägung 3.3.1 hiervor), ist den im Rahmen des Verwal-
tungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärztinnen und –ärzte volle Beweiskraft 
zuzuerkennen, wenn die Gutachter aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen 
sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu 
schlüssigen Ergebnissen gelangen und keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der 
Expertisen sprechen. Solche Indizien liegen hier nicht vor. Die polydisziplinären Gutachten vom 
25. September 2008 und vom 4. September 2011 weisen weder formale noch inhaltliche Män-
gel auf. Sie sind – wie dies vom Bundesgericht verlangt wird – für die streitigen Belange umfas-
send, beruhen auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigen die geklagten Beschwerden, 
sind in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden, leuchten in der Darlegung der medizinischen 

 
 
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Zusammenhänge bzw. der Beurteilung der medizinischen Situation ein und setzen sich mit den 
vorhandenen ärztlichen Einschätzungen auseinander und sind in den Schlussfolgerungen über-
zeugend. 
 
4.3.2 Die Beschwerdeführerin stellt die ausschlaggebende Beweiskraft der Gutachten unter 
Hinweis auf diverse abweichende ärztliche Einschätzungen zur Arbeitsfähigkeit in Frage. Da 
den Gutachten keine vorrangige Stellung zukomme, seien weitere medizinische Abklärungen 
angezeigt.  
 
4.3.3 Die Beschwerdeführerin verweist einerseits auf die Beurteilungen der Rehaklinik 
Y.____, wo sie mehrmals stationäre Rehabilitationen durchgeführt hat. Im Attest vom 4. Januar 
2011 diagnostiziert Dr. med. B.____, Oberarzt der Rehaklinik Y.____, ein chronisch generali-
siertes Schmerzsyndrom vom Fibromyalgietyp, eine rezidivierende Lumboischialgie beidseits 
bei degenerativem LWS-Syndrom, Zustand nach Bandscheibenvorfällen L4/5 und L5/S1, re-
zidivierende Zervikalgie bei chronisch generalisiertem HWS-Syndrom, Fingerpolyarthrose beid-
seits, chronische Epicondylitis humeri ulnaris und radialis bds., Depression, psychovegetative 
Erschöpfung und Penicillin-Allergie. In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit hält Dr. B.____ fest, dass 
die Patientin aufgrund dieser Diagnosen in der Lage sei, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt 
eine leichte Tätigkeit überwiegend im Sitzen, zeitweise im Stehen und Gehen, möglichst im 
Wechselrhythmus, in Tagesschicht, keine Früh, Spät- oder Nachtschicht, ohne erhöhte psychi-
sche Belastung, ohne Arbeiten in Zwangshaltungen, insbesondere erhöhte Belastung der Hän-
de, ohne Heben, Tragen und Bewegen von Lasten über 5 kg und ohne erhöhte Unfallgefahren, 
häufige wechselnde Temperaturen oder häufig wechselnde Arbeitszeiten im Umfang von drei 
bis vier Stunden täglich auszuüben. 
 
Dieses Attest von Dr. B.____ lag den Gutachtern bei ihrer Exploration vor und wurde bei der 
Beurteilung berücksichtigt. In nachvollziehbarer Weise legen die Gutachter dar, weshalb sie 
sich der Einschätzung von Dr. B.____ nicht anschliessen können (vgl. die diesbezüglichen Aus-
führungen in Ziff. 4.2.7, S. 27/32 des Gutachtens vom 6. September 2011). Wie von den Gut-
achtern festgestellt, begründet Dr. B.____ insbesondere nicht, inwiefern sich die psychiatri-
schen und somatischen Diagnosen einschränkend auf die Arbeitsfähigkeit auswirken. Möglich-
erweise ist die höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit darauf zurückzuführen, dass Dr. 
B.____ sowohl die Auswirkungen der Fibromyalgie als auch diejenigen der psychovegetativen 
Erschöpfung in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit miteinbezogen hat.  
 
4.3.4 Weiter liegen zwei Austrittsberichte der Rehaklinik Y.____ vom 21. Oktober 2011 und 
vom 16. August 2012 bei den Akten. Als Hauptdiagnosen werden im Bericht vom 21. Oktober 
2011 eine anhaltende Zervikozephalgie und Zervikobrachialgie beidseits bei Zustand nach 
HWS-Distorsionstrauma am 11. Mai 2011 einhergehend mit unsystematischem Schwindel, 
Sehstörungen und Tinnitus genannt. Zudem werden eine rezidivierende Lumboischialgie beid-
seits bei chronisch degenerativem LWS-Syndrom, eine beginnende Rhizarthrose beidseits, eine 
reaktive Depression, ein chronisch generalisiertes Schmerzsyndrom vom Fibromyalgietyp, eine 
Penicillin-Allergie, Fingerpolyarthrose beidseits sowie eine chronische Epicondylitis humeri ul-
naris und radialis beidseits diagnostiziert. Seit dem 12. Mai 2011 bestehe durchgehend eine 

 
 
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Arbeitsunfähigkeit. Im Bericht vom 16. August 2012 werden folgende Diagnosen genannt: Lum-
boischialgie beidseits bei NPP L4/5 mit degenerativem LWS-Syndrom, rezidivierende Zervikal-
gien und Zervikozephalgie bei Zustand nach HWS-Distorsion am 11. Mai 2011 und chroni-
schem HWS-Syndrom, Fingerpolyarthrose beidseits, Restless-legs-Syndrom, Fibromyalgie-
Syndrom, reaktive depressive Verstimmung, Penicillin-Allergie, Colon irritabile, Asthma bronchi-
ale und chronische Refluxkrankheit mit Ösophagitis in der Vergangenheit. Im Zeitpunkt des 
Austritts sei die Patientin 20 % arbeitsfähig mit der Option einer langsamen Steigerung bis 50 % 
bei Linderung der beklagten Beschwerden. Als Ziel sei eine 50 %-ige Arbeitsfähigkeit anzustre-
ben. 
 
In Bezug auf diese beiden Berichte führt Dr. med. C.____ vom regionalen ärztlichen Dienst bei-
der Basel (RAD) in seiner Stellungnahme vom 20. September 2012 in nachvollziehbarer Weise 
aus, dass seit der Begutachtung vom 4. September 2011 keine wesentliche Gesundheitsverän-
derung eingetreten sei. Seit Jahren liege ein in etwa gleicher Gesundheitszustand vor, der von 
den involvierten Personen zum Teil unterschiedlich beurteilt werde. Zudem gehen die Ärzte der 
Rehaklinik Y.____ im aktuellsten Bericht übereinstimmend mit den Gutachtern davon aus, dass 
in der angestammten Tätigkeit eine 50 %-ige Arbeitsfähigkeit erreicht werden könne. 
 
4.3.5 Die Beschwerdeführerin verweist im Weiteren auf ärztliche Zeugnisse von Dr. med. 
D.____, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie. Dieser stellt in seinen Zeugnissen vom 16. 
Mai 2011 und vom 25. Mai 2011 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % fest. In Anbetracht des Um-
stands, dass diese Zeugnisse in zeitlicher Nähe zum Auffahrunfall vom 11. Mai 2011 erstellt 
worden sind, ist davon auszugehen, dass die Einschätzung von Dr. D.____ sich auf die unmit-
telbaren Unfallfolgen bezogen hat. Sie steht daher nicht im Gegensatz zur Einschätzung der 
Gutachter. Denn auch diese gehen von einer vorübergehenden 100 %-igen Arbeitsunfähigkeit 
von maximal zwei Monaten nach dem Unfallereignis vom 11. Mai 2011 in der angestammten 
Tätigkeit aus (Gutachten vom 6. September 2011, Ziff. 4.2.5, S. 26/32). In seinem Bericht vom 
14. Mai 2010 (IV-Akte 82) verweist Dr. D.____ auf Beschwerden und Diagnosen, die seit Jah-
ren bekannt sind und auch von den Gutachtern erkannt worden sind. Zudem bestätigt er die 
Einschätzung der Gutachter, wonach in der Tätigkeit als Ayurveda-Therapeutin eine 50 %-ige 
Arbeitsunfähigkeit ausgewiesen ist. Zur Frage der Verweistätigkeit hingegen hat er sich nicht 
geäussert. Zusammenfassend stehen seine Einschätzungen nicht im Widerspruch zur Beurtei-
lung im Gutachten und können keine Zweifel an dessen Zuverlässigkeit zu wecken. Es ist da-
rauf hinzuweisen, dass die abweichende Meinung eines Arztes, selbst wenn er im betreffenden 
Gebiet ebenfalls spezialisiert ist, für sich allein genommen nicht genügt, um einen medizini-
schen Bericht als nicht schlüssig erscheinen zu lassen und, wie vorliegend beantragt, die Ein-
holung weiterer medizinischer Abklärungen zu rechtfertigen. Gleiches gilt umso mehr, wenn 
sich ein Arzt ohne die notwendigen fachspezifischen Erhebungen (Anamnese und Befunde) 
äussert.  
 
4.3.6 Weiter verweist die Beschwerdeführerin auf die Arbeitsunfähigkeitszeugnisse von 
Dr. med. E.____, Rheumatologie und Allgemeinmedizin FMH, vom 19. August 2011 und vom 
27. Oktober 2011. Darin hält Dr. E.____ fest, dass in der bisherigen Tätigkeit vom 1. September 
2011 bis 31. Dezember 2011 eine Arbeitsfähigkeit von 0 % bestehe. Den Attesten kann ent-

 
 
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nommen werden, dass es sich um eine Arbeitsunfähigkeit handelt, die auf einen Unfall zurück-
zuführen ist. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass es sich hierbei ebenfalls um Ein-
schätzungen handelt, bei denen eine unfallbedingte Einschränkung bis Ende 2011 bestätigt 
worden ist. Da sie sich somit weder mit der Frage auseinander setzen, welche Diagnosen zu 
stellen sind noch inwiefern eine Verweistätigkeit möglich ist und zudem offensichtlich eine vo-
rübergehende Genesungsphase zum Inhalt haben, vermögen sie aufgrund ihrer Kürze und Un-
begründetheit keine Zweifel an der Beurteilung des Begutachtungsinstituts Z.____ zu wecken. 
 
4.3.7 Zuletzt verweist die Beschwerdeführerin auf den Austrittsbericht von Dr. med. F.____, 
Psychiatrie/Psychotherapie FMH, Klinik X.____, vom 20. Juli 2009, um die Einschätzung der 
Arbeitsfähigkeit des Gutachtens in Zweifel zu ziehen. Darin werden die folgenden Diagnosen 
genannt: Anpassungsstörung mit Angst und Depression gemischt, Status nach Aufenthalt in 
einer stationären psychiatrischen Einrichtung, Colon irritabile, Fibromyalgie, Ritzarthrose beid-
seits, Tendovaginitis beider Handgelenke, adduktorenseitig, Status nach Störung durch Alkohol, 
schädlicher Konsum, gegenwärtig abstinent. Dr. F.____ attestiert der Beschwerdeführerin ab 
dem 22. Juni 2009 eine Arbeitsfähigkeit zu max. 50 % im Sinne eines Arbeitsversuchs in der 
eigenen Praxis zur Evaluation der spezifischen Leistungsfähigkeit. Zwischen Dr. F.____ und 
dem Gutachterteam besteht betreffend Arbeitsfähigkeit als Ayurveda-Therapeutin Übereinstim-
mung. Zur Höhe der Verweistätigkeit nimmt der behandelnde Arzt hingegen keine Stellung. 
Somit vermag auch dieser Bericht die Schlussfolgerungen der Gutachten nicht in Zweifel zu 
ziehen. 
 
4.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die medizinische Aktenlage nicht als wider-
sprüchlich anzusehen ist, sondern dass verschiedene Blickwinkel bestehen, aus denen die in-
volvierten behandelnden Ärzte und das Gutachterteam ihre Beurteilung abgegeben haben. Ent-
scheidend erscheint im vorliegenden Fall, dass die gesundheitlichen Beschwerden seit Jahren 
Bestand haben und unter den Ärzten diesbezüglich übereinstimmende Diagnosen bestehen. 
Das Gutachterteam hat sich mit abweichenden ärztlichen Auffassungen auseinander gesetzt 
und Gründe aufgeführt, welche nachvollziehbar die unterschiedlichen Einschätzungen erklären. 
Die Beschwerdeführerin weist zwar zu Recht darauf hin, dass vorliegend bereits relativ geringe 
Zweifel an der Schlüssigkeit und Zuverlässigkeit genügen würden, um eine neue Begutachtung 
anzuordnen. Die Gutachten genügen aber selbst diesen strengen Anforderungen an die Be-
weiswürdigung. Von weiteren medizinischen Abklärungen ist daher abzusehen. Insoweit die 
Beschwerdeführerin auf die Richtlinie hinweist, wonach Verlaufsgutachten, die innert drei Jah-
ren nach Erstellung des Erstgutachtens erfolgen, keine neue zufällige Auswahl der Gutachter-
stelle benötigen, kann sie daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Denn selbst wenn das erste 
Gutachten nach BGE 137 V 210 und damit nach dem Zufallsprinzip ausgewählt worden wäre, 
so wäre das Verlaufsgutachten innerhalb der drei Jahre in Auftrag gegeben worden, weshalb 
auf eine neue zufällige Auslosung hätte verzichtet werden dürfen. 
 
4.5 Es ist daher gestützt auf die Beurteilung des Gutachterteams des Begutachtungsinsti-
tuts Z.____ davon auszugehen, dass in der angestammten Tätigkeit als Ayurveda-Therapeutin 
eine 50 %-ige Arbeitsfähigkeit besteht. In einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätig-
keit ohne Heben und Tragen von Lasten über 10 kg, ohne Einnahme von Zwangshaltungen und 

 
 
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repetitiven Überkopfarbeiten kann der Beschwerdeführerin eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit 
von 75 % zugemutet werden. Das Pensum kann vollschichtig umgesetzt werden mit einem er-
höhten Pausenbedarf von 10 Minuten pro Stunde und einem leicht reduzierten Rendement. In 
Bezug auf den Beginn der Arbeitsunfähigkeit in der Verweistätigkeit ist gemäss Gutachten vom 
25. September 2008 und die bestätigenden Ausführungen vom 6. September 2011 unter Hin-
weis auf die Beurteilung im ersten Gutachten vom 4. Juli 2003 vom 1. Dezember 2000 auszu-
gehen. 
 
5.1 Zu klären bleibt die Höhe der Invalidität der Beschwerdeführerin. Wie bereits oben 
ausgeführt (vgl. Erwägung 2.2 hiervor), ist gemäss Art. 16 ATSG der Invaliditätsgrad bei er-
werbstätigen Versicherten aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (BGE 104 V 136 E. 2a und b). 
 
5.2.1 Die Beschwerdeführerin hatte sich am 4. Dezember 2002 erstmals zur Ausrichtung von 
IV-Leistungen angemeldet. Nach dem daraufhin ergangene, unangefochten in Rechtskraft er-
wachsene Einspracheentscheid vom 2. Februar 2004, mit dem die Beschwerdegegnerin einen 
Anspruch auf berufliche Massnahmen und eine Rente abgelehnt hatte, meldete sie sich am 
5. Dezember 2007 erneut zum Leistungsbezug an. Die angefochtene Verfügung datiert vom 
4. März 2013. Damit ist ein Sachverhalt zu beurteilen, der sich teilweise vor dem Inkrafttreten 
der 5. IV-Revision am 1. Januar 2008 verwirklicht hat (nachfolgend: aIVG). Da eine Invaliden-
rente strittig ist, über die noch nicht rechtskräftig verfügt wurde, gilt der allgemeine übergangs-
rechtliche Grundsatz, dass der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, die im 
Zeitpunkt gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt 
verwirklicht hat (BGE 130 V 445, 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b). 
 
5.2.2 Gestützt auf diese Sachlage und die anwendbaren Bestimmungen (Art. 29 Abs. 1  
aIVG, Art. 29 Abs. 2 aIVG und Art. 48 Abs. 2 aIVG) könnte sich eine allfällige Nachzahlung von 
Rentenleistungen lediglich auf die letzten der Anmeldung vorangehenden zwölf Monate erstre-
cken. Frühestmöglicher Rentenbeginn wäre daher der 1. Dezember 2006. 
 
5.3.1 Bei der Bemessung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte 
Person im massgebenden Zeitpunkt nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit als gesunde Person tatsächlich verdienen würde. Die Einkommensermittlung hat so 
konkret wie möglich zu erfolgen, weshalb in der Regel vom letzten Lohn, den die versicherte 
Person vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielt hat, auszugehen ist (Urteil des EVG vom 
26. November 2002, I 491/01, E. 2.3.1 mit zahlreichen Hinweisen). 
 

 
 
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5.3.2 In Anbetracht der etwas unklaren erwerblichen Situation der Beschwerdeführerin in 
Bezug auf ihre selbständige Erwerbstätigkeit erscheint es im vorliegenden Fall als sachgerecht, 
zur Ermittlung des Valideneinkommens grundsätzlich auf die Schweizerische Lohnstrukturerhe-
bung des Bundesamtes für Statistik (LSE) abzustellen. Entgegen der Auffassung der Be-
schwerdegegnerin ist aber wegen des frühestmöglichen Rentenbeginns im Jahr 2006 die LSE 
2006 heranzuziehen. In Bezug auf die anzuwendenden Parameter ist von der Tabelle TA7, Zei-
le 33 (medizinische, pflegerische und soziale Tätigkeiten), Anforderungsniveau des Arbeitsplat-
zes 3, Spalte Frauen, Fr. 5‘450.-- monatlich, basierend auf 40 Wochenstunden, auszugehen. 
Nach Umrechnung auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.5 Stunden im Ge-
sundheits- und Sozialwesen (vgl. Die Volkswirtschaft, 11-2013, B9.2, Gesundheits- und Sozial-
wesen) resultiert ein jährliches Valideneinkommen in der Höhe von Fr. 67‘852.50 (Fr. 5‘450.- : 
40 Std. x 41.5 Std. x 12 Monate). 
 
5.4.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär 
von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret 
steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – beson-
ders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleiben-
de Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen 
aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsäch-
lich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkom-
men gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 
keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so 
können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für 
Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden 
(BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen). 
 
5.4.2 Zwischen den Parteien ist umstritten, auf welches Anforderungsniveau der LSE Tabel-
lenlöhne bei der Berechnung des Invalideneinkommens abzustellen ist. Nicht umstritten ist da-
gegen die Anwendung des Totalwerts der Tabelle TA1 der LSE. Die Beschwerdegegnerin ging 
davon aus, dass das Invalideneinkommen ausgehend vom Anforderungsniveau 3 ermittelt wer-
den müsse, da die Beschwerdeführerin über ein grosses Fachwissen in diversen Bereichen 
verfüge. Sie habe einen medizinisch-kaufmännischen Berufsabschluss, sei geprüfte Pharmare-
ferentin und habe sich ein breites Fachwissen im Bereich ayurvedischer Heil- und Kosmetikan-
wendungen angeeignet. Es könne daher nicht davon ausgegangen werden, dass sie nur noch 
einer Hilfsarbeitertätigkeit nachgehen könne. Die Anwendung vom Anforderungsniveau 4 sei 
deshalb nicht gerechtfertigt. 
 
Die Beschwerdeführerin bringt vor, dass sie eine allfällige Arbeitssuche auf sämtliche leichten 
Tätigkeiten, die sie allenfalls in Teilzeit noch ausüben könnte, ausdehnen müsse. Sie könne 
sich somit nicht nur auf den Gesundheitsbereich beschränken. Die Ausbildung als medizinische 
kaufmännische Assistentin gehe ins Jahr 1981 zurück und diejenige als Pharmareferentin ins 
Jahr 1987, weshalb diese Ausbildungen heute nicht mehr verwertbar seien. Anforderungsni-
veau 3 setze aber Berufs- und Fachkenntnisse in einer bestimmten Tätigkeit voraus. Liege nun 
der erlernte Beruf mehr als 20 Jahre zurück, so könne nicht mehr davon ausgegangen werden, 

 
 
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dass die einmal erworbenen Kenntnisse und die Berufserfahrung noch auf dem allgemeinen 
Arbeitsmarkt berücksichtigt würden. Die zweifellos vorhandenen medizinischen Kenntnisse 
könne sie nur im Zusammenhang mit ihrer selbständigen Tätigkeit gewinnbringend einsetzen. 
Müsse sie eine unselbständige Tätigkeit suchen, so müsse sie dies im Bereich der allgemeinen 
Hilfsarbeiten, die keine Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen würden, versuchen. Deshalb 
habe sich das Invalideneinkommen am Anforderungsniveau 4 zu orientieren. 
 
5.4.3 Die Beschwerdeführerin hat Abitur gemacht und danach mehrere berufliche Ausbil-
dungen absolviert, die alle als leichte angepasste Tätigkeiten bezeichnet werden können 
(kaufmännische Ausbildung, Pharmareferentin, Kosmetikerin). Sie könnte daher ihre bisherigen 
erlernten Tätigkeiten, mit Ausnahme der Ayurveda-Therapeutin, weiterhin ausüben und würde 
über Berufs- und Fachkenntnisse verfügen. Der Beschwerdeführerin steht daher nicht nur das 
Segment der einfachen und repetitiven Tätigkeiten zur Verfügung, auch wenn die Ausbildungen 
bereits vor einiger Zeit absolviert worden sind. Zudem gilt es zu berücksichtigen, dass die Be-
schwerdeführerin aufgrund ihrer selbständigen Tätigkeit weitere wertvolle Erfahrungen schöp-
fen konnte, die sie auf dem Arbeitsmarkt verwerten kann und die ihr eine Arbeitstätigkeit auf 
einem höheren Niveau ermöglichen. Die Tätigkeit als Ayurveda-Therapeutin setzt breite intel-
lektuelle und soziale Fähigkeiten voraus, welche die Beschwerdeführerin durchaus als elemen-
tare Berufs- und Fachkenntnisse in anderen Tätigkeiten insbesondere im Gesundheits- oder 
Sozialbereich einbringen kann. Im Übrigen setzt das Anforderungsniveau 3 nicht qualifiziertes 
und selbständiges Arbeiten voraus, wie es die bisherige Tätigkeit als selbständige Therapeutin 
verlangt hat. Aus diesen Gründen erscheint ein Abstellen auf das Anforderungsniveau 3 als 
sachgerecht. 
 
5.4.4 Im frühestmöglichen Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahr 2006 könnte die Beschwer-
deführerin somit ein jährliches Einkommen von Fr. 61‘949.50 erzielen. Grundlage dafür bildet 
die LSE 2006, Tabelle TA1, Privater Sektor, Total, Anforderungsniveau 3 des Arbeitsplatzes, 
Spalte Frauen, Fr. 4‘952.-- monatlich, basierend auf 40 Wochenstunden. Nach Umrechnung auf 
die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft, 11-
2013, B9.2) x 12 Monate ergibt sich ein jährliches Einkommen von Fr. 61‘949.50 (Fr. 4‘952.-- : 
40 Std. x 41.7 Std. x 12 Mt.). 
 
5.4.5 Von dem auf diese Weise erhobenen statistischen Wert sind praxisgemäss verschie-
dene Abzüge zulässig (BGE 126 V 75 ff.). Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöh-
ne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des 
konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Lebensalter, Anzahl Dienstjahre, 
Nationalität/ Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Er-
messen gesamthaft zu schätzen sind. Dabei ist der Abzug vom statistischen Lohn unter Be-
rücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale letztlich aber auf insgesamt höchs-
tens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 80 E. 5b). Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern 
nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die versicherte Per-
son wegen eines oder mehrerer der genannten Merkmale ihre gesundheitlich bedingte (Rest-) 
Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerbli-
chem Erfolg verwerten kann. Der gesamthaft vorzunehmende Abzug stellt eine Schätzung dar. 

 
 
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Bei deren Überprüfung kann es nicht darum gehen, dass die kontrollierende richterliche Behör-
de ihr Ermessen an die Stelle desjenigen der Vorinstanz setzt. Rechtsprechungsgemäss ist ein 
Abzug auf dem Invalideneinkommen insbesondere dann zu gewähren, wenn eine versicherte 
Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit ein-
geschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/bb S. 78). 
 
5.4.6 Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung von einem leidensbe-
dingten Abzug in der Höhe von 10 % aus. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass ein Ab-
zug von mindestens 15 % angemessen sei. Sie habe erhebliche Leidenseinschränkungen, die 
sich auch in einer Teilzeiterwerbstätigkeit auswirken würden. Zudem habe sie lange Zeit nicht 
als Unselbständige gearbeitet, was einen empfindlichen Nachteil auf dem Arbeitsmarkt bedeu-
te. Ausserdem könne sie ihre Tätigkeit aufgrund der Leiden nicht regelmässig ausüben.  
 
5.4.7 In Anbetracht des Umstands, dass der Beschwerdeführerin nur noch leichte Tätigkei-
ten mit zusätzlichen Einschränkungen zuzumuten sind, dürfte sie im Vergleich mit gesunden 
Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen lohnmässig benachteiligt sein. Andere Kriterien wie Al-
ter, Teilzeit, Aufenthaltsstatus, Nationalität berechtigen vorliegend jedoch nicht zu einem höhe-
ren Abzug. Es ist somit nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdeführerin eine weitere Lohn-
einbusse erleiden könnte. Ein Abzug von 10 % erweist sich daher als angemessen. Gestützt 
auf das in Erwägung 5.4.4 hiervor ermittelte Jahreseinkommen in der Höhe von Fr. 61‘949.50 
beträgt der Abzug Fr. 6‘194.95. In einem zumutbaren Pensum von 75 % resultiert somit ein 
jährliches Invalideneinkommen von Fr. 41‘815.90 (Fr. 61‘949.52 – Fr. 6‘194.95 x 0.75). 
 
5.5 Wenn nun dieses Invalideneinkommen von Fr. 41‘815.90 dem Valideneinkommen von 
Fr. 67‘852.50 gegenübergestellt wird, ergibt sich ein IV-Grad von 38 %. Bei einem Invaliditäts-
grad von unter 40 % hat die Beschwerdeführerin keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. Die 
angefochtene Verfügung vom 4. März 2013, mit welcher die Beschwerdegegnerin – wenn auch 
gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 37 % – das Leistungsbegehren abgewiesen hat, ist somit 
im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde erweist 
sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen werden muss. 
 
6. Es bleibt über die Kosten zu entscheiden. Gemäss Art. 69 Abs. 1

bis
 Satz 1 IVG ist das 

Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-
Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 Satz 2 
VPO werden die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem 
Ausmass auferlegt. Entsprechend dem Ausgang dieses Verfahrens hat die Beschwerdeführerin 
die Verfahrenskosten zu tragen. Die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 600.-- werden mit dem 
von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. Die ausserordentlichen 
Kosten sind bei diesem Prozessausgang entsprechend wettzuschlagen.  
 

 
 
Seite 14   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 600.-- werden der Be-
schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 600.-- verrechnet. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen. 
 

 

 

 
 
 
 
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