# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a1859a68-137d-537c-a126-8e9f3dc2f289
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-02
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 2. Zivilkammer 02.04.2025 ZK2 2024 9
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_002_ZK2-2024-9_2025-04-02.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 2. April 2025
ZK2 2024 9

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsident Jonas Rüegg,
Kantonsrichter Veronika Bürgler Trutmann und Pius Kistler,
a.o. Gerichtsschreiberin Patrizia Castellazzi.

In Sachen A.________,
Gesuchsteller und Berufungsführer,
vertreten durch Rechtsanwältin B.________,

gegen

C.________,
Gesuchsgegnerin und Berufungsgegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin D.________,

betreffend Eheschutz
(Berufung gegen die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March 
vom 31. Januar 2024, ZES 22 371);-

hat die 2. Zivilkammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. a) Die Parteien heirateten am ________ in Tuggen. Ihrer Ehe ent-
sprossen drei Töchter, E.________, F.________ und G.________. Der Beru-
fungsführer ersuchte am 20. Juli 2022 beim Einzelrichter am Bezirksgericht Ma-
rch um Erlass von Eheschutzmassnahmen (Vi-act. 1). Am 31. Januar 2024 ver-
fügte der Einzelrichter am Bezirksgericht March was folgt (angef. Verfügung):

1. [Vormerknahme Berechtigung zum Getrenntleben seit 
20.07.2022.]

2. [Zuweisung eheliche Liegenschaft an Gesuchsgegnerin sowie 
Verpflichtung des Gesuchstellers, diese bis spätestens 
30.04.2024 zu verlassen.]

3. [Berechtigung des Berufungsführers zur Mitnahme seiner per-
sönlichen Effekten.]

4. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für die 
Dauer des Getrenntlebens an ihren persönlichen Unterhalt mo-
natlich im Voraus folgende Unterhaltsbeiträge (teilweise rück-
wirkend) zu bezahlen:
a) vom 20.07.2022 bis zum Auszug des Gesuchstellers gemäss 

Disp.-Ziff. 2 (längstens bis am 30.04.2024) Fr. 6’403.90;
b) ab Auszug des Gesuchstellers gemäss Disp.-Ziff. 2 (spätestens 

ab 01.05.2024) Fr. 5’052.70.
5. [Anordnung der Gütertrennung mit Wirkung ab 20.07.2022.]
6. [Abweisung übrige Anträge der Parteien.]
7. [Gerichtskosten.]
8. [Parteientschädigung.]
9. [Rechtsmittelbelehrung.]
10. [Mitteilung.]

b) Dagegen erhob der Berufungsführer am 19. Februar 2024 fristgerecht Be-
rufung mit den folgenden Rechtsbegehren (KG-act. 1):

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Es sei Dispositiv-Ziffer 4 a) und 4 b) der Verfügung des Bezirksge-
richtes March vom 31. Januar 2024 (ZES 22 371) aufzuheben und 
es sei auf die Zusprechung von Unterhaltszahlungen ab dem 
20. Juli 2022 an die Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagte für 
die Dauer des Getrenntlebens zu verzichten;

alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich MwSt.) 
zulasten der Gesuchsgegnerin und Berufungsbeklagten.

Am 7. März 2024 erstattete die Berufungsgegnerin die Berufungsantwort und 
beantragte, die Berufung sei vollumfänglich abzuweisen und die Verfügung des 
Bezirksgerichts March vom 31. Januar 2024 sei zu bestätigen, alles unter Kos-
ten- und Entschädigungsfolgen zuzüglich MWST zulasten des Berufungsfüh-
rers (KG-act. 7). 

Die Berufungsgegnerin reichte am 14. März 2024, 4. September 2024, 1. Okto-
ber 2024 und 6. November 2024 je eine Noveneingabe ein (KG-act. 9, 17, 22 
und 28), zu denen der Berufungsführer jeweils am 4. April 2024, 17. September 
2024, 17. Oktober 2024 und 14. November 2024 (KG-act. 12, 19, 24 und 30) 
Stellung nahm. Die Berufungsgegnerin liess sich zu diesen Stellungnahmen je-
weils am 9. April 2024, 26. September 2024, 29. Oktober 2024 und 28. Novem-
ber 2024 erneut vernehmen (KG-act. 14, 21, 26 und 32). 

2. a) Im Eheschutzverfahren gilt im Verhältnis zwischen den Ehegatten 
der eingeschränkte Untersuchungsgrundsatz, d.h. der Richter stellt den Sach-
verhalt von Amtes wegen fest (Art. 272 i.V.m. Art. 271 lit. a ZPO; Löt-
scher/Schenk, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leuenberger/Seiler [Hrsg.], Kommen-
tar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Band II, 4. A. 2025, Art. 272 ZPO 
N 12). Der Untersuchungsgrundsatz entbindet die Ehegatten indessen nicht 
von ihrer aktiven Mitwirkungspflicht sowie der Behauptungs- und Substantiie-
rungslast. Es bleibt Aufgabe der Ehegatten, dem Gericht das in Betracht kom-
mende Tatsachenmaterial zu unterbreiten, die Beweismittel zu bezeichnen und 
die für die Ermittlung des Sachverhalts notwendigen Beweise im Rahmen des 

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Zumutbaren beizubringen (Six, Eheschutz, 2. A. 2014, N 1.03 m.H.). In Bezug 
auf die Ehegattenunterhaltsbeiträge gilt der Dispositionsgrundsatz (Art. 58 
Abs. 1 ZPO; Six, a.a.O., N 2.62). Im summarischen Eheschutzverfahren müs-
sen die behaupteten Tatsachen glaubhaft gemacht werden (Art. 271 lit. a i.V.m. 
Art. 248 ff. ZPO; BGE 133 III 393 E. 5.1; BGer 5A_555/2013 vom 29. Oktober 
2013 E. 3.1 m.H.). Es reicht aus, wenn für das Vorhandensein der infrage kom-
menden Tatsachen eine grössere Wahrscheinlichkeit spricht als für das Gegen-
teil (Lötscher/Schenk, a.a.O., Art. 271 ZPO N 12).

b) Ob und in welchem Umfang die Ehegatten ein Rechtsmittel ergreifen, 
steht in ihrer freien Disposition. Nicht angefochtene Punkte erwachsen in Teil-
rechtskraft (Art. 315 ZPO; Six, a.a.O., N 1.47b). Der Berufungsführer verlangte 
die Aufhebung und Änderung der Dispositivziffern 4 a) und 4 b) der angefoch-
tenen Verfügung (KG-act. 1 S. 2). Die Berufungsgegnerin verlangte die kosten-
pflichtige Abweisung der Berufung und die Bestätigung des vorinstanzlichen Ur-
teils (KG-act. 7 S. 2). Infolgedessen sind einzig die Dispositivziffern 4 a) und 
4 b) der vorinstanzlichen Verfügung angefochten (ehelicher Unterhalt). Die üb-
rigen Punkte erwuchsen in Teilrechtskraft.

c) Im Berufungsverfahren können sowohl die unrichtige Rechtsanwendung 
als auch die unrichtige Feststellung des Sachverhaltes geltend gemacht werden 
(Art. 310 ZPO). Zur unrichtigen Rechtsanwendung gehört auch die falsche Er-
messensausübung. Da die Berufungsinstanz somit in Tatfragen über eine volle 
Kognition verfügt und das Recht von Amtes wegen anwendet, das heisst in 
tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht, einschliesslich der Frage richtiger Ermes-
sensausübung, über eine uneingeschränkte Prüfungsbefugnis verfügt 
(vgl. BGer 5A_184/2013 vom 26. April 2013 E. 3.1), kann sie die Berufung auch 
mit einer anderen Argumentation gutheissen oder diese auch mit einer von der 
Argumentation der ersten Instanz abweichenden Begründung abweisen 

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(vgl. BGer 4A_397/2016 vom 30. November 2016 E. 3.1). Für die Unterhalts-
festsetzung ist zu beachten, dass der Richter in verschiedener Hinsicht auf sein 
Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB). Wie die Festsetzung des nachehelichen 
Unterhalts entzieht sich auch diejenige des während bestehender Ehe geschul-
deten Unterhalts sodann letztlich einer exakten mathematischen Berechnung 
(vgl. BGer 5A_310/2010 vom 19. November 2010 E. 2.2). Grundsätzlich aufer-
legt sich die Berufungsinstanz bei der Überprüfung von Ermessensentscheiden 
der Vorinstanz insoweit Zurückhaltung, als sie nicht ohne Weiteres eigenes 
Rechtsfolgeermessen an die Stelle des vorinstanzlichen stellt (vgl. Schwende-
ner, in: Brunner/Schwander/Vischer [Hrsg.], Kommentar Schweizerische Zivil-
prozessordnung, 3. A. 2025, Art. 310 ZPO N 10). 

d) Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien wird, soweit notwendig, in den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

3. Prozessuale Vorbringen

a) aa) Die Berufungsgegnerin machte in ihrer Berufungsantwort geltend, 
die Berufung sei ungenügend begründet, weshalb darauf nicht einzutreten sei 
(KG-act. 7 Rn. 11 bis 14). 

bb) Den Berufungskläger trifft eine Begründungslast. So hat er substantiiert 
vorzutragen, aus welchen Gründen der angefochtene Entscheid unrichtig sei 
und warum und wie er geändert werden müsse. Auch die Aktenstücke sind zu 
nennen, auf die sich die Kritik am vorinstanzlichen Entscheid bezieht. Die Be-
gründungspflicht bzw. Begründungslast geht aber nicht so weit wie das Rüge-
prinzip. Ist die Begründung zwar nicht gerade ungenügend, aber in der Sub-
stanz mangelhaft, lässt dies zwar das Eintreten auf sie unberührt, kann sich 

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aber in der materiellen Beurteilung zum Nachteil des Berufungsklägers auswir-
ken (Spühler, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schwei-
zerische Zivilprozessordnung, 4. A. 2024, Art. 311 ZPO N 15 m.H.). 

cc) Die Berufungsschrift des Berufungsführers enthält ein Rechtsbegehren 
sowie eine genügende Begründung dazu, wie die vorinstanzliche Verfügung ab-
geändert werden soll. Auf die Berufung ist deshalb einzutreten. Auf allfällige 
mangelhafte Begründungen des Berufungsführers in der Substanz wird unter 
den einzelnen Erwägungen einzugehen sein.

b) Ebenfalls rügte die Berufungsgegnerin, der Berufungsführer habe seine 
Ausführungen zur Sparquote im vorinstanzlichen Verfahren verspätet geltend 
gemacht. Die Vorinstanz habe keinen zweiten Schriftenwechsel angeordnet 
und der Berufungsführer habe in seiner Stellungnahme zur Gesuchsantwort 
keine Novenberechtigung dargelegt. Die Vorinstanz habe beim Berufungsfüh-
rer, trotz seiner verspäteten Ausführungen, dennoch eine Sparquote berück-
sichtigt (KG-act. 7 Rn. 15 ff.). Diesbezüglich führte die Vorinstanz in der ange-
fochtenen Verfügung jedoch korrekt aus, dass im Eheschutzverfahren der ein-
geschränkte Untersuchungsgrundsatz gelte und in diesem Rahmen neue Tat-
sachen und Beweismittel bis zur Urteilsberatung vorgetragen werden können 
(Art. 229 Abs. 3 ZPO; angef. Verfügung E. 1). Die Vorinstanz berücksichtigte 
deshalb zu Recht die Ausführungen des Berufungsführers in seiner Stellung-
nahme zur Gesuchsantwort.

c) Der Berufungsführer stellte sich in prozessualer Hinsicht auf den Stand-
punkt, es seien im Berufungsverfahren sämtliche Noven zu hören, auch wenn 
sie bereits im erstinstanzlichen Verfahren hätten vorgebracht werden können 
(KG-act. 1 S. 3). 

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Gemäss Art. 317 Abs. 1 ZPO werden neue Tatsachen und Beweismittel (No-
ven) im Berufungsverfahren nur noch berücksichtigt, wenn sie ohne Verzug vor-
gebracht werden und trotz zumutbarer Sorgfalt nicht schon vor erster Instanz 
hätten vorgebracht werden können. Dies gilt auch im Anwendungsbereich der 
eingeschränkten Untersuchungsmaxime. Eine analoge Anwendung von 
Art. 229 Abs. 3 ZPO, wonach vor erster Instanz bei Geltung der Untersuchungs-
maxime Noven bis zum Beginn der Urteilsberatung voraussetzungslos zugelas-
sen werden, fällt für das Berufungsverfahren im Anwendungsbereich der einge-
schränkten Untersuchungsmaxime ausser Betracht (vgl. BGE 144 III 349 
E. 4.2.1; BGE 142 III 413 E. 2.2.2; BGE 138 III 625 E. 2.2).

Der Berufungsführer machte in seiner Berufungsschrift verschiedene neue Tat-
sachen geltend und reichte vierzehn neue Beilagen ins Recht, wobei er es un-
terliess, sich über die Zulässigkeit der Noven zu äussern (vgl. KG-act. 1/1-15). 
Folglich sind sämtliche in der Berufungsschrift eingebrachten Noven nicht zu 
berücksichtigen. Soweit relevant, wird im materiellen Teil jeweils auf die einzel-
nen nicht zu berücksichtigenden Noven hingewiesen. 

d) aa) Die Berufungsgegnerin reichte am 14. März 2024, 4. September 
2024, 1. Oktober 2024 und 6. November 2024 je eine Noveneingabe ins Recht 
(KG-act. 9, 17, 22, 28). Darin machte sie zunächst mit Verweis auf eine vom 
Berufungsführer erhobene Verrechnungseinrede eine angeblich daraus resul-
tierende Anerkennung der vorinstanzlich festgelegten Unterhaltsbeiträge durch 
den Berufungsführer geltend (KG-act. 9). Sodann informierte sie darüber, dass 
sie ihre Stelle per 31. August 2024 gekündigt habe, und reichte jeweils damit in 
Verbindung stehende aktuelle Belege ins Recht, so unter anderem die Verfü-
gung der UNIA Arbeitslosenkasse vom 24. September 2024, den befristeten Ar-
beitsvertrag der Berufungsgegnerin vom 30. Oktober 2024 und die Lohnabrech-

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nung für Oktober 2024 (KG-act. 17, 22 und 28). In ihren Noveneingaben be-
gründete sie jeweils die Zulässigkeit dieser Noven (KG-act. 9 Rn. 10 f., KG-
act. 17 Rn. 6 f., KG-act. 22 Rn. 2 und KG-act. 28 Rn. 4).

bb) Der Berufungsführer brachte betreffend die Zulassung der Noveneinga-
ben vom 14. März 2024, 1. Oktober 2024 und 6. November 2024 zu Recht 
keine Einwände vor, weshalb diese zuzulassen sind. Bei der Noveneingabe 
vom 4. September 2024 betreffend die Kündigung des Anstellungsverhältnis-
ses machte der Berufungsführer hingegen geltend, diese sei nicht rechtzeitig 
erfolgt. So stellte er sich auf den Standpunkt, die Noveneingabe hätte bereits 
Ende Mai 2024, zum Zeitpunkt als die Berufungsgegnerin ihre Arbeitsstelle 
gekündigt habe, erfolgen sollen und nicht erst Anfang September, als das Ar-
beitsverhältnis bereits beendigt gewesen sei (KG-act. 19 S. 4). 

cc) Diese Rüge ist unberechtigt. Die Berufungsgegnerin kündigte ihre Stelle 
zwar bereits im Mai 2024. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie jedoch noch nicht, 
dass sie keine Anschlusstätigkeit finden wird. Erst Ende August 2024 war für 
die Berufungsgegnerin klar, dass sie ab September 2024 arbeitslos sein wird. 
Diese Neuigkeit teilte die Berufungsgegnerin mit Eingabe vom 4. September 
2024 unmittelbar mit. Die Noveneingabe erfolgte somit rechtzeitig. Ohnehin sei 
darauf hingewiesen, dass die Zulassung dieser Noveneingabe im Ergebnis 
keine Auswirkungen zeitigt, da – wie noch zu zeigen sein wird – der Berufungs-
gegnerin ab September 2024 ein hypothetisches Einkommen in der Höhe des 
bisherigen anzurechnen ist (siehe unten E. 5b/cc).

e) aa) Als weiteren prozessualen Einwand machte die Berufungsgegnerin 
am 9. April 2024 geltend, die Ausführungen des Berufungsführers in seiner Ein-
gabe vom 4. April 2024 zur Berufungsantwort seien verspätet erfolgt. Die Beru-
fungsantwort datiere vom 7. März 2024 und sei dem Berufungsführer mithin 
schon lange Zeit vor dem 4. April 2024 zugestellt worden. Der Berufungsführer 

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habe keine Fristansetzung für die Stellungnahme zur Berufungsantwort ver-
langt. Überdies habe er nicht dargelegt, weshalb er seine Stellungahme zur Be-
rufungsantwort erst zusammen mit seiner Stellungnahme zur Noveneingabe 
der Berufungsgegnerin vom 14. März 2024 einreichte (vgl. KG-act. 14 
Rn. 21 ff.).

bb) Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung haben die Parteien ge-
stützt auf Art. 29 Abs. 1 und 2 BV und Art. 6 EMRK ein unbedingtes Replikrecht, 
d.h. einen unbedingten Anspruch darauf, zu sämtlichen Eingaben der Gegen-
partei Stellung zu nehmen, falls sie dies wünschen (BGE 138 I 154 E. 2.3.3; 
BGE 137 I 195 E. 2.3.1; BGE 133 I 100 E. 4.3-4.7). Die Parteien haben somit 
einen verfassungsmässigen Anspruch darauf, sich zu jeder Eingabe im Verfah-
ren zu äussern, unabhängig davon, ob sie neue oder wesentliche Vorbringen 
enthält. Damit erhalten sie die Möglichkeit, allfällige Einwendungen zu erheben. 
Dies müssen sie allerdings umgehend tun. Ansonsten wird angenommen, sie 
verzichteten auf weitere Eingaben (BGE 138 III 252 E. 2.2; BGE 133 I 98 
E. 2.2).

cc) Dem Berufungsführer wurde die Berufungsantwort mit Schreiben vom 
8. März 2024 zur Kenntnisnahme und zu den Akten zugestellt (KG-act. 8), wor-
auf dieser erst mit Eingabe vom 4. April 2024 zusammen mit seiner Stellung-
nahme zur Noveneingabe der Berufungsgegnerin vom 14. März 2024 dazu 
Stellung nahm (vgl. KG-act. 12 S. 3 f.). Die Stellungnahme des Berufungsfüh-
rers zur Berufungsantwort beschränkte sich auf eineinhalb Seiten und wieder-
holte die bereits in der Berufungsschrift vorgebrachten Ausführungen. Aus der 
Stellungahme des Berufungsführers zur Berufungsantwort in seiner Eingabe 
vom 4. April 2024 ergeben sich mithin keine für die Entscheidfindung relevanten 
Vorbringen. Die Frage, ob die Stellungahme zur Berufungsantwort rechtzeitig 
erfolgte, kann deshalb offenbleiben. 

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4. Verrechnungseinrede

a) Die Berufungsgegnerin machte in ihrer Noveneingabe vom 14. März 2024 
geltend, der Berufungsführer habe in seinem Schreiben vom 12. März 2024 für 
rückwirkend geschuldete Unterhaltszahlungen in der Höhe von insgesamt 
Fr. 124’153.00 vorbehaltlos die Verrechnung erklärt und die Unterhaltsbeiträge 
mithin vorbehaltlos anerkannt. Zudem habe er in diesem Schreiben die Höhe 
der monatlich geschuldeten Unterhaltsbeiträge bis mindestens zum 30. April 
2024 im Umfang von Fr. 6’403.90 anerkannt. Aufgrund dieser vorbehaltlosen 
Anerkennung der geschuldeten Unterhaltszahlungen in der Höhe von mindes-
tens Fr. 124’153.00 sei die Berufung antragsgemäss abzuweisen (KG-act. 9 
Rn. 1 ff. und KG-act. 9/2). 

b) Dagegen brachte der Berufungsführer in seiner Stellungnahme vom 
4. April 2024 vor, dass sich die Äusserungen im besagten Schreiben lediglich 
auf die Vollstreckbarkeit des vorinstanzlichen Urteils bezogen hätten, nicht hin-
gegen darauf, dass der Berufungsführer die aufgeführten Unterhaltsbeiträge 
schulde. Er habe lediglich für den Fall, dass die Berufung abgewiesen werde, 
die Verrechnung mit den Dividendenzahlungen an die Berufungsgegnerin ver-
langt. Er halte an seinen gestellten Berufungsanträgen vollumfänglich fest (KG-
act. 12 S. 2 f.).

c) Der Berufungsführer reichte fristgerecht am 19. Februar 2024 Berufung 
gegen die Verfügung des Bezirksgerichts March ein. Die Berufung gegen Ehe-
schutzentscheide hat keine aufschiebende Wirkung (Art. 315 Abs. 2 lit. b ZPO; 
BGE 137 IIII 475 E. 4.1). Daher ist die Verfügung des Bezirksgerichts March, 
trotz hängiger Berufung, bereits vollstreckbar und der Berufungsführer somit 
verpflichtet, die in der angefochtenen Verfügung festgelegten Unterhaltszahlun-

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gen zu leisten. Aus dem Umstand, dass der Berufungsführer für die vollstreck-
baren Unterhaltszahlungen Verrechnung erklärte, lässt sich daher nichts mit 
Blick auf das vorliegende Verfahren gewinnen.

d) In dem durch die Berufungsgegnerin ins Recht gelegten Schreiben des 
Berufungsführers vom 12. März 2024 lässt sich auch kein sinngemässer Rück-
zug der Berufung erkennen. Der Berufungsführer hielt in seiner Eingabe vom 
4. April 2024 sodann ausdrücklich und vollumfänglich an seinen gestellten Be-
rufungsanträgen fest (vgl. KG-act. 9/2 und 12).

e) Zusammenfassend ist der Einwand der Berufungsgegnerin, die Berufung 
sei aufgrund der Verrechnungseinrede des Berufungsführers abzuweisen, nicht 
begründet. 

5. Unterhalt

a) aa) Die Vorinstanz bediente sich bei der Unterhaltsberechnung der bun-
desgerichtlichen zweistufigen Methode mit Überschussverteilung. Die Parteien 
rügten die Anwendung der zweistufigen Methode nicht, weshalb darauf abzu-
stellen ist. Bei der zweistufigen Methode werden zum einen die zur Verfügung 
stehenden finanziellen Mittel festgestellt. Zum anderen wird der gebührende 
Bedarf ermittelt. Schliesslich werden die vorhandenen Ressourcen auf die be-
teiligten Familienmitglieder dahingehend verteilt, dass in einer bestimmten Rei-
henfolge das betreibungsrechtliche bzw. bei genügenden Mitteln das sog. fami-
lienrechtliche Existenzminimum der Beteiligten gedeckt und alsdann ein verblei-
bender Überschuss nach der konkreten Situation ermessensweise verteilt wird 
(BGE 147 III 265 E. 7).

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bb) Beim ehelichen Unterhalt bildet die bisherige Lebensführung den Aus-
gangspunkt für die Bestimmung des gebührenden Unterhaltes beider Ehegat-
ten. Bei genügenden Mitteln haben beide Ehegatten Anspruch auf den zuletzt 
gemeinsam gelebten Standard, der gleichzeitig die Obergrenze des gebühren-
den Unterhalts bildet. Die Leistungsfähigkeit des Pflichtigen und die Eigenver-
sorgungskapazität des Berechtigten ergeben sich aus der Gegenüberstellung 
von Bedarf und Nettoeinkommen. Nach der bundesgerichtlichen Methode ist 
vorab der gebührende Unterhalt zu bestimmen, wofür die massgebenden Le-
bensverhältnisse der Parteien festzustellen sind. Sodann muss geprüft werden, 
inwiefern dieser durch die Eigenversorgung gedeckt wird respektive zu decken 
ist (BGE 147 III 293 E. 4.4; BGer 5A_524/2020 vom 2. August 2021 E. 4.6.1).

cc) Die Vorinstanz stellte bei ihrer Unterhaltsberechnung auf zwei Phasen ab. 
Die erste Phase betrifft den Zeitraum seit der Trennung der Parteien am 20. Juli 
2022 bis zum Auszug des Berufungsführers aus der ehelichen Liegenschaft, 
spätestens am 30. April 2024, und die zweite Phase betrifft den Zeitraum ab 
Auszug des Berufungsführers, spätestens ab 1. Mai 2024 (angef. Verfügung 
E. 3.2.3). Der Berufungsführer rügte die Festsetzung der beiden Phasen durch 
die Vorinstanz nicht und stützte seine eigenen Bedarfsberechnungen ebenfalls 
auf diesen beiden Phasen, weshalb auf diese Phasenbildung abzustellen ist 
(vgl. KG-act. 1 S. 13 ff.). 

b) Erwerbseinkommen 

aa) Strittiges Einkommen

Strittig ist zunächst das Erwerbseinkommen der Berufungsgegnerin in beiden 
Unterhaltsphasen bis und mit August 2024. Die Vorinstanz rechnete der Beru-

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fungsgegnerin als Erwerbseinkommen monatlich Fr. 6’557.90 an. Dies ent-
sprach ihrem im Urteilszeitpunkt tatsächlich erwirtschafteten Einkommen in ei-
nem 80 %-Pensum bei der I.________ (angef. Verfügung E. 3.2.1b/aa). 

Da die Berufungsgegnerin mittels Noveneingabe vom 4. September 2024 mit-
teilte, dass sie ihre Stelle bei der I.________ per 31. August 2024 gekündigt 
habe (KG-act. 17), ist ebenfalls strittig, ob und in welcher Höhe der Berufungs-
gegnerin ab September 2024 ein hypothetisches Einkommen anzurechnen ist. 

bb) Einkommen der Berufungsgegnerin bis und mit August 2024

Der Berufungsführer stellte sich zusammengefasst auf den Standpunkt, die Vor-
instanz habe das Prinzip der Eigenversorgungskapazität gemäss Art. 125 ZGB, 
wonach jeder Ehegatte nach der Trennung für sich selber sorgen müsse, ver-
letzt, indem sie der Berufungsgegnerin lediglich einen Lohn für ein 80 %-Pen-
sum anrechnete. Für die Berufungsgegnerin sei es möglich und zumutbar, in 
einem 100 %-Pensum zu arbeiten, weshalb ihr effektiv erzieltes monatliches 
Nettoeinkommen von Fr. 6’557.90 (80 %-Pensum) auf Fr. 8’321.25 (100 %-
Pensum) aufzurechnen sei (KG-act. 1 S. 5 ff.). 

Die Berufungsgegnerin führte diesbezüglich im Wesentlichen aus, dass sie ihre 
Leistungsfähigkeit mit ihrem effektiv erzielten Lohn in dem 80 %-Pensum voll-
umfänglich ausschöpfe und auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen 
zu verweisen sei (KG-act. 7 Rn. 18 ff. und Rn. 47 ff.).

Bei der Einkommensermittlung sind sämtliche Erwerbseinkommen, Vermögen-
serträge und Vorsorgeleistungen zu berücksichtigen. Grundsätzlich ist vom 
tatsächlich erzielten Einkommen des Unterhaltspflichtigen auszugehen (BGE 
137 III 118 E. 2.3; BGer 5A_299/2012 vom 21. Juni 2012 E. 3.2). Der Zuspruch 
eines Unterhaltsbeitrages ist subsidiär zur Eigenversorgung. Soweit das 

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tatsächlich erzielte Einkommen nicht ausreicht, um den gebührenden Bedarf zu 
decken, kann ein hypothetisches Einkommen angerechnet werden, sofern des-
sen Erzielung zumutbar und möglich ist (BGer 5A_7/2021 vom 2. September 
2021 E. 4.1 f.; BGE 147 III 249 E. 3.4.4). Mit Bezug auf das hypothetische Ein-
kommen ist Rechtsfrage, welche Tätigkeit aufzunehmen zumutbar erscheint. 
Tatfrage bildet hingegen, ob die als zumutbar erkannte Tätigkeit möglich und 
das angenommene Einkommen effektiv erzielbar ist (BGer 5A_7/2021 vom 
2. September 2021 E. 4.2; BGE 137 III 118 E. 2.3; BGE 128 III 4 E. 4a; 
BGer 5A_299/2012 vom 21. Juni 2012 E. 3.2). Massgebende Kriterien zur Be-
urteilung der realen und zumutbaren Möglichkeit zur Einkommenssteigerung 
sind v.a. die beruflichen Qualifikationen (Ausbildung, bisher ausgeübte Tätig-
keit, Berufserfahrung), die Arbeitsmarktlage sowie individuelle Umstände (Alter, 
Gesundheitszustand, Kinderbetreuungspflichten; Isenring/Kessler, in: Gei-
ser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. A. 2022, 
Art. 163 ZGB N 24).

Die Berufungsgegnerin kann mit ihrem Erwerbseinkommen ihren gebührenden 
Unterhalt nicht decken. Es ist daher zu prüfen, ob eine Stelle in einem 100 %-
Pensum für die Berufungsgegnerin bis und mit August 2024 zumutbar und mög-
lich war. Die Berufungsgegnerin hatte bis im Juni 2022 bei der J.________AG 
in einem 100 %-Pensum gearbeitet (vgl. Vi-act. 13 Rn. 42), weshalb es ihr zu-
mutbar war, auch weiterhin in einem 100 %-Pensum zu arbeiten. Strittig ist, ob 
ein 100 %-Pensum für die Berufungsgegnerin auch effektiv möglich war. Dies-
bezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen wer-
den (vgl. angef. Verfügung E. 3.2.1b/aa). Die Berufungsgegnerin machte glaub-
haft, dass eine Aufstockung ihres Arbeitspensums bei der I.________ aufgrund 
fehlender Stellenprozente sowie Terminen ausserhalb der Bürozeiten, nicht 
möglich war (vgl. Vi-act. 13 Rz. 44 und Vi-act. 41 F/A 94). Der Berufungsführer 
bestritt diese Ausführungen anlässlich des vorinstanzlichen Verfahrens nicht 

Kantonsgericht Schwyz 15

(vgl. Vi-act. 49 S. 12 f.). Erst im Berufungsverfahren brachte der Berufungsfüh-
rer vor, die I.________ habe im Jahr 2023 eine weitere Verwaltungsangestellte 
eingestellt, wobei die Berufungsgegnerin 20 % dieser Tätigkeiten hätte über-
nehmen können (KG-act. 1 S. 5 f.). Diese Ausführungen wurden verspätet gel-
tend gemacht und sind deshalb nicht zu beachten. Überdies machen sie auch 
nicht glaubhaft, dass die Berufungsgegnerin ihr Pensum effektiv hätte erhöhen 
können, weil nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden kann, dass die 
Stellenprozente zwischen den beiden Angestellten der I.________ einfach ver-
schoben werden können. Die Berufungsgegenerin machte somit genügend 
glaubhaft, dass eine Pen-sumsaufstockung bei der I.________ nicht möglich 
war. Ebenfalls zu stützen sind die vorinstanzlichen Erwägungen, dass es der 
Berufungsgegnerin nicht möglich war, eine zusätzliche Stelle in einem 20 %-
Pensum, neben ihrer Stelle bei der I.________, zu finden. Bei einer Stelle in 
einem 20 %-Pensum, welche die Berufungsgegnerin jeweils am Mittwoch hätte 
verrichten sollen, handelt es sich um ein sehr spezifisches Jobprofil. Es er-
scheint daher unwahrscheinlich, dass die Berufungsführerin eine solche Stelle 
auch effektiv gefunden hätte. Der Berufungsführer machte zwar geltend, dass 
es durchaus Bürojobs gebe, die im Homeoffice gemacht werden können, ins-
besondere auch an Wochenenden, ein Fachmangel im kaufmännischen Be-
reich herrsche und die Berufungsgegnerin zudem sehr gut vernetzt sei, weshalb 
sie vermutlich ohne weiteres eine zusätzliche Stelle in einem 20 %-Pensum ge-
funden hätte (KG-act. 1 S. 6). Hierbei handelt es sich – wie der Berufungsführer 
selbst ausführt – jedoch lediglich um Vermutungen. Ob diese Vermutungen auf 
dem Arbeitsmarkt tatsächlich hätten umgesetzt werden können, bleibt zweifel-
haft bzw. nach dem Gesagten unwahrscheinlich. Als letzte theoretische Mög-
lichkeit käme der Wechsel zu einem anderen Arbeitgeber mit einem Arbeitspen-
sum von 100 % in Betracht. Da die Berufungsgegnerin jedoch, wie die Vorin-
stanz mit Verweis auf den statistischen Lohnrechner „Salarium“ zutreffend be-
merkte, bei der I.________ ein überdurchschnittliches Einkommen erzielte, 
wäre bei einem Wechsel des Arbeitgebers keineswegs garantiert bzw. sogar 

Kantonsgericht Schwyz 16

unwahrscheinlich gewesen, dass die Berufungsgegnerin mit einem 100 %-Pen-
sum ein höheres Einkommen erzielt hätte, als sie bei der I.________ in einem 
80 %-Pensum erzielte. Zusammengefasst rechnete die Vorinstanz der Beru-
fungsgegnerin somit zu Recht kein hypothetisches Einkommen an und die Be-
rufung ist in diesem Punkt abzuweisen.

cc) Einkommen der Berufungsgegnerin ab September 2024

Die Berufungsgegnerin verfügt seit September 2024 unbestritten über keine 
feste Arbeitsstelle mehr und kann ihren gebührenden Bedarf folglich weiterhin 
nicht über ihr Erwerbseinkommen decken. Der Berufungsgegnerin ist mithin ein 
hypothetisches Einkommen anzurechnen, sofern dessen Erzielung für sie zu-
mutbar und möglich ist (vgl. oben E. 5b/bb).

Der Berufungsführer brachte im Wesentlichen vor, der Berufungsgegnerin sei 
ab September 2024 als hypothetisches Einkommen ihr zuletzt erzielter Lohn 
aufgerechnet auf ein 100 %-Pensum, mithin monatlich Fr. 8’321.25 netto, an-
zurechnen (KG-act. 19 S. 3 f.). 

Die Berufungsgegnerin machte zusammengefasst geltend, es sei ihr nicht mög-
lich, eine neue Stelle auf demselben Lohnniveau zu finden. Die alte Anstellung 
bei der I.________ habe nicht ihrer Ausbildung und Erfahrung entsprochen 
(KG-act. 17 Rn. 5). So habe sie bei ihren bisherigen Suchbemühungen nur Ab-
sagen erhalten und bei drei Stellen sei ausdrücklich die Lohnschere als Absa-
gegrund genannt worden (KG-act. 21 Rn. 16). Sie beabsichtige deshalb, sich 
im zweiten Bildungsweg als Primarschullehrerin ausbilden zu lassen. Sie werde 
im Januar 2025 mit dem Vorkurs beginnen und anschliessend das Studium auf-
nehmen (KG-act. 17 Rn. 4). Wenn überhaupt, sei ihr ein hypothetisches Ein-

Kantonsgericht Schwyz 17

kommen in Höhe des von der Vorinstanz berücksichtigten Einkommens anzu-
rechnen, wobei sie auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen betref-
fend Lohnsalarium verweise (KG-act. 17 Rn. 5 und KG-act. 26 Rn. 1).

Die Berufungsgegnerin arbeitete – vor ihrer letzten Anstellung bei der 
I.________ – gemäss übereinstimmenden Ausführungen seit 2013 für die 
J.________AG als Sachbearbeiterin im Bereich Administration und Personal-
wesen (vgl. Vi-act. 13 Rn. 42 f.; Vi-act. 49 S. 3 und Vi-act. 54 Rn. 37) und ver-
fügt somit über langjährige Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich, wes-
halb es ihr zuzumuten ist, weiterhin in diesem Bereich zu arbeiten. Dies wird 
von der Berufungsgegnerin auch nicht in Abrede gestellt (vgl. KG-act. 17 und 
21). Strittig ist vorliegend, ob eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich für die 
Berufungsgegnerin möglich und das von der Vorinstanz festgehaltene Einkom-
men weiterhin effektiv erzielbar ist. 

Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, wird zur Berechnung eines hypotheti-
schen Einkommens rechtsprechungsgemäss auf statistische Erhebungen, na-
mentlich auf den Lohnrechner „Salarium“ des Staatssekretariats für Wirtschaft 
(SECO), zurückgegriffen (vgl. angef. Verfügung E. 3.2.1b/aa). Die Parteien rüg-
ten den durch die Vorinstanz mithilfe des Lohnrechners „Salarium“ festgehalte-
nen Medianlohn für die Berufungsgegnerin zwischen monatlich Fr. 7’000.00 bis 
Fr. 7’700.00 brutto in einem 100 %-Pensum nicht, weshalb darauf abzustellen 
ist. Da die Berufungsführerin bis im Juni 2022 bei der J.________AG in einem 
100 %-Pensum arbeitete (Vi-act. 13 Rn. 42), ist es ihr zumutbar, auch weiterhin 
in einem 100 %-Pensum zu arbeiten. Das durch die Vorinstanz festgehaltene 
monatliche Nettoerwerbseinkommen von Fr. 6’557.90 (Fr. 7’500.00 brutto) ent-
spricht dem für die Berufungsgegnerin in einem 100 %-Pensum effektiv erziel-
baren Medianlohn in dieser Branche. Die Berufungsgegnerin verdiente für ihre 
Berufsqualifikationen in ihrer alten Anstellung (80%-Pensum) bei der 
I.________ im Vergleich zum unbestritten gebliebenen Medianlohn für ein 

Kantonsgericht Schwyz 18

100 %-Pensum in dieser Branche mithin überdurchschnittlich. Der Berufungs-
führer brachte vor, die Berufungsgegnerin sei aufgrund ihrer Erfahrung auf dem 
Arbeitsmarkt sehr gefragt und könne auch in Zukunft eine Arbeitsstelle als Ka-
dermitarbeiterin in einer Führungsposition wahrnehmen. Mit diesen allgemei-
nen Behauptungen vermochte der Berufungsführer jedoch nicht glaubhaft dar-
zulegen, dass es der Berufungsgegnerin möglich ist, monatlich Fr. 8’321.25 
netto (Fr. 9’275.00 brutto), mithin rund 16 % mehr als das Maximum des Medi-
anlohns in dieser Branche, zu verdienen. 

Wie die obigen Erwägungen aufzeigen, ist es der Berufungsgegnerin möglich 
und zumutbar, eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich auszuüben und wei-
terhin ein Einkommen von monatlich Fr. 6’557.90 zu erzielen. Es ist der Beru-
fungsgegnerin somit ein hypothetisches Einkommen in der Höhe von 
Fr. 6’557.90 anzurechnen. 

Die Berufungsgegnerin ist seit dem 1. September 2024 ohne feste Arbeitsstelle 
(vgl. KG-act. 17/2). Gemäss Verfügung der UNIA Arbeitslosenkasse vom 
24. September 2024 handelte es sich um eine selbstverschuldete Arbeitslosig-
keit der Berufungsgegnerin im schweren Bereich und ein Verbleib an der Ar-
beitsstelle, bis zur festen Zusicherung einer neuen geeigneten festen Stelle, 
wäre der Berufungsgegnerin zumutbar gewesen (KG-act. 22/1). Auf die um-
fangreichen Ausführungen der Parteien betreffend das Verschulden der Kündi-
gung ist vor diesem Hintergrund nicht weiter einzugehen (vgl. KG-act. 17,19, 
und 21). Da die Berufungsgegnerin ihre Arbeitslosigkeit verschuldete und es ihr 
zuzumuten gewesen wäre, mit der Kündigung zuzuwarten, ist ihr bereits ab dem 
ersten Monat ihrer Arbeitslosigkeit, mithin ab September 2024, ein hypotheti-
sches Einkommen von monatlich Fr. 6’557.90 anzurechnen. 

Kantonsgericht Schwyz 19

Soweit die Berufungsgegnerin ausführte, sie werde sich ab Januar 2025 Vollzeit 
ihrer Ausbildung zur Primarschullehrerin widmen, ist dazu Folgendes festzuhal-
ten: Jeder Ehegatte hat, soweit zumutbar, für seinen gebührenden Unterhalt 
selbst aufzukommen (vgl. Art. 125 Abs. 1 ZGB), wobei dieser Grundsatz auch 
bereits für den ehelichen Unterhalt miteinzubeziehen ist, wenn – wie im vorlie-
genden Fall – mit einer Wiederaufnahme des gemeinsamen Haushaltes nicht 
mehr ernsthaft zu rechnen ist (vgl. BGE 128 III 65 E. 4a; BGE 137 III 385 E. 3.1). 
Es steht der Berufungsgegnerin frei, sich in einem zweiten Bildungsgang beruf-
lich umzuorientieren. Eine wirtschaftliche Notwendigkeit besteht hierfür jedoch 
nicht, ist es der Berufungsgegnerin doch möglich, weiterhin eine Stelle im kauf-
männischen Bereich auszuüben. Diesbezügliche Kosten und Lohneinbussen 
hat die Berufungsgegnerin somit selbst zu tragen. 

Zusammengefasst ist die vorinstanzliche Verfügung dahingehend zu bestäti-
gen, dass der Berufungsgegnerin für die beiden Unterhaltsphasen ein monatli-
ches Einkommen in der Höhe von Fr. 6’557.90 anzurechnen ist. Seit der selbst-
verschuldeten Arbeitslosigkeit der Berufungsgegnerin, ab 1. September 2024, 
ist der Berufungsgegnerin dieses Einkommen hypothetisch anzurechnen.

c) Vermögenserträge

aa) Die Vorinstanz hielt fest, dass weder der Berufungsführer noch die Beru-
fungsgegnerin tatsächlich erzielte Vermögenserträge substantiiert vorgebracht 
hätten. Der Berufungsführer habe lediglich hypothetische Vermögenserträge 
geltend gemacht, ohne diese näher zu plausibilisieren. Die Anrechnung von hy-
pothetischen Vermögenserträgen sei zwar möglich, setze jedoch voraus, dass 
das tatsächlich erzielte Einkommen zur Deckung des ausgewiesenen Bedarfs 
nicht ausreiche. Da die Parteien mit ihren Einkommen ihren eigenen Bedarf de-
cken können, rechtfertige es sich nicht, hypothetische Vermögenserträge zu 
berücksichtigen (angef. Verfügung E. 3.2.1a/dd). 

Kantonsgericht Schwyz 20

bb) Der Berufungsführer rügte, es sei gemäss bundesgerichtlicher Rechtspre-
chung zulässig, auf abstrakte Renditesätze abzustellen und auf die konkrete 
Ermittlung von Vermögenserträgen zu verzichten, wobei das Bundesgericht 
eine Rendite von 3.5 % als angemessen erachte. Er selbst verfüge über ein 
Vermögen von Fr. 2.47151252 Mio. und die Berufungsgegnerin über ein sol-
ches von Fr. 2.7 Mio. Bei einer Rendite von 3.5 % seien ihm deshalb monatlich 
Fr. 7’205.00 und der Berufungsgegnerin Fr. 7’875.00 als Vermögenserträge an-
zurechnen. Der Vermögensertrag der Berufungsgegnerin würde die durch die 
Vorinstanz zugesprochenen Unterhaltsbeiträge von monatlich Fr. 6’403.90 (für 
die Phase I) respektive Fr. 5’052.70 (für die Phase II) übersteigen. Es bestehe 
daher keine Veranlassung, der Berufungsgegnerin Unterhaltszahlungen zuzu-
sprechen, da diese mit ihrem Einkommen ihren gebührenden Bedarf mehr als 
nur decken könne. Die Vorinstanz habe es unterlassen, der Berufungsgegnerin 
das hohe Einkommen aus Vermögenserträgen anzurechnen. Dies stelle einen 
Verstoss gegen das Prinzip der Eigenversorgungskapazität gemäss Art. 125 
ZGB dar. Zudem bestehe das liquide Vermögen der Berufungsgegnerin aus 
Errungenschaft des Berufungsführers. Es handle sich hierbei um Dividenden-
zahlungen aus der J.________AG, die fälschlicherweise auf das Konto der Be-
rufungsgegnerin überwiesen worden seien. Seit Eintritt der Gütertrennung am 
20. Juli 2022 stünden die Vermögenserträge aus der Errungenschaft des Beru-
fungsführers ausschliesslich der Berufungsgegnerin zur Verfügung. Sollten 
diese Vermögenserträge der Berufungsgegnerin nicht als Einkommen ange-
rechnet werden, würde dies zu einer unzulässigen Vermögensverschiebung im 
Güterrecht führen. Es rechtfertige sich deshalb, der Berufungsgegnerin ein hy-
pothetisches Einkommen aus Vermögenserträgen anzurechnen (KG-act. 1 S. 8 
ff.). 

cc) Unbestritten blieb, dass es sich bei den vom Berufungsführer behaupte-
ten Vermögenserträgen lediglich um hypothetische Vermögenserträge handelt 
und solche nicht effektiv durch die Parteien erzielt wurden. Der Berufungsführer 

Kantonsgericht Schwyz 21

setzte sich in seiner Berufung nicht mit der vorinstanzlichen Begründung aus-
einander, wonach hypothetische Vermögenserträge nur dann anzurechnen 
seien, wenn das tatsächlich erzielte Einkommen zur Deckung des ausgewiese-
nen (familienrechtlichen) Bedarfs nicht ausreiche (angef. Vergügung 
E. 3.2.1a/dd). Insbesondere begründete er nicht, warum diese Auffassung 
rechtsfehlerhaft sein soll. Da der Berufung hinsichtlich dieses Streitpunkts eine 
(hinreichende) Begründung fehlt, tritt das Kantonsgericht diesbezüglich auf die 
Berufung nicht ein (BGer 5A_452/2022 vom 11. April 2023 E. 4.2.1; Spühler, 
a.a.O., Art. 311 ZPO N 15 und 18; Reetz, in: Sutter-Somm/Lötscher/Leuenber-
ger/Seiler [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Band 
II, 4. A. 2025, Art. 311 ZPO N 38 m.H.).

Mit ihrem monatlichen Erwerbseinkommen von Fr. 6’557.90 kann die Beru-
fungsgegnerin ihren von der Vorinstanz berechneten (familienrechtlichen) Be-
darf von Fr. 4’850.70 (in der Phase I) respektive Fr. 5’558.35 (in der Phase II) 
wie auch den gemäss untenstehenden Erwägungen leicht angepassten Bedarf 
von monatlich Fr. 4’613.65 (in der Phase I) respektive Fr. 5’084.15 (in der 
Phase II) decken (vgl. unten E. 5e/dd). Vor diesem Hintergrund ist nicht zu be-
anstanden, dass die Vorinstanz darauf verzichtete, hypothetische Vermögen-
serträge anzurechnen.

dd) Zusammenfassend sind der Berufungsgegnerin keine hypothetischen 
Vermögenserträge anzurechnen und die Berufung ist in diesem Punkt abzuwei-
sen, soweit darauf einzutreten ist. 

d) Dividenden

aa) Aufgrund der grossen Schwankungen in der Höhe sowie hinsichtlich des 
Zeitpunkts der Dividendenauszahlungen berücksichtigte die Vorinstanz als Re-
ferenzperiode für die durchschnittlich ausbezahlten Dividenden der 

Kantonsgericht Schwyz 22

J.________AG an den Berufungsführer den gesamten Zeitraum, mithin 23 
Jahre, seit deren Bestand. Sie hielt fest, dass in diesem Zeitraum Dividenden 
von insgesamt Fr. 8’120’000.00 durch den Berufungsführer bezogen worden 
seien und zwar über einzelne Dividendenauszahlungen von Fr. 1’050’000.00, 
Fr. 4’200’000.00, Fr. 1’400’000.00 und Fr. 1’470’000.00. Dies ergebe durch-
schnittliche Dividendenerträge von jährlich Fr. 353’043.50 (Fr. 8’120’000.00 / 23 
Jahre) und monatlich Fr. 29’420.30. Dem Berufungsführer seien deshalb mo-
natlich Fr. 29’420.30 als Dividendenerträge respektive Einkommen anzurech-
nen (angef. Verfügung E. 3.2.1a/bb). 

bb) Die von der Vorinstanz festgestellten Dividendenauszahlungen und deren 
Höhe von insgesamt Fr. 8’120’000.00 wurden vom Berufungsführer nicht 
gerügt. Diesbezüglich ist somit auf die vorinstanzlichen Erwägungen abzustel-
len. Der Berufungsführer beanstandete jedoch den von der Vorinstanz für die 
Berechnung der durchschnittlichen Dividendenerträge betrachteten Zeitraum 
von 23 Jahren und führte aus, dass diese Berechnung jeglicher Grundlage ent-
behre. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung würden bei selbständig 
Erwerbstätigen allfällige Schwankungen des Einkommens abgefangen, indem 
auf ein Durchschnittseinkommen der letzten drei Jahre abgestellt werde (KG-
act. 1 S. 10 f.).

cc) Die Berufungsgegnerin brachte zusammengefasst vor, der Berufungsfüh-
rer vermöge nicht darzulegen, inwieweit die Berücksichtigung der Dividenden-
auszahlungen über einen Zeitraum von 23 Jahren willkürlich sei. Da über die 
Jahre hinweg jeweils ausserordentlich hohe Dividendenerträge ausbezahlt wor-
den seien, rechtfertige sich die Berücksichtigung einer längeren Referenzperi-
ode. Der Berufungsführer verkenne zudem, dass eine Betrachtung der Dividen-
denauszahlungen über die letzten drei Jahre vor der Trennung der Parteien zu 
seinen Ungunsten ausfallen würde (KG-act. 7 Rn. 21 ff. und Rn. 96 ff.).

Kantonsgericht Schwyz 23

dd) Der Berufungsführer stützte sich auf folgende bundesgerichtliche Recht-
sprechung: Da bei selbstständiger Erwerbstätigkeit die finanzielle Verflechtung 
zwischen Unternehmerhaushalt und Unternehmung gross und intensiv ist und 
da der Gewinnausweis sich relativ leicht beeinflussen lässt, kann sich die Be-
stimmung der Leistungskraft eines Selbstständigerwerbenden als äusserst 
schwierig erweisen. Um ein einigermassen zuverlässiges Resultat zu erreichen 
und namentlich um Einkommensschwankungen Rechnung zu tragen, sollte 
gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung auf das Durchschnittsnettoein-
kommen mehrerer – in der Regel der letzten drei – Jahre abgestellt werden 
(BGE 143 III 617 E. 5.1). Der zu berücksichtigende Zeitraum von drei Jahren ist 
jedoch nicht als starre Regel zu verstehen. Denn je grösser die Einkommens-
schwankungen der letzten Jahre und je unsicherer die Angaben sind, desto 
eher rechtfertigt sich die Betrachtung einer längeren Referenzperiode 
(BGer 5A_621/2013 vom 20. November 2014 E. 3.3.1 m.w.H.). 

ee) Unbestritten ist, dass die J.________AG seit deren Bestehen Dividenden 
in sehr unregelmässigen Zeitabständen sowie in schwankender Höhe ausbe-
zahlte. Beide Parteien behaupteten im vorinstanzlichen Verfahren die Auszah-
lung diverser Dividenden, wobei jedoch nicht sämtliche Dividendenauszahlun-
gen auch mit entsprechenden Zahlungsnachweisen oder Geschäftsabschlüs-
sen belegt wurden. Die von der Vorinstanz als glaubhaft betrachteten Dividen-
denauszahlungen beruhten somit teilweise auf Erinnerungen der Parteien. Aus 
der angefochtenen Verfügung ist ersichtlich, dass teilweise Unsicherheiten be-
treffend Höhe und Zeitpunkt der erfolgten Dividendenauszahlungen bestanden, 
wobei die Parteien in Bezug auf die Höhe weitgehend übereinstimmende Be-
hauptungen aufstellten. Die Vorinstanz stellte bei ihrer Berechnung auf diese 
grundsätzlich übereinstimmenden Parteibehauptungen ab und – wo diese von-
einander abwichen – rechnete dem Berufungsführer in Nachachtung der Dis-
positionsmaxime (recte: eingeschränkter Untersuchungsgrundsatz) den tiefer 

Kantonsgericht Schwyz 24

behaupteten Dividendenertrag an. Sie berücksichtigte als Referenzperiode so-
dann einen langen Zeitraum von 23 Jahren. Dies begründete sie in Überein-
stimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung mit den grossen 
Schwankungen in der Höhe sowie hinsichtlich des Zeitpunkts der jeweiligen Di-
videndenauszahlungen (angef. Verfügung E. 3.2.1a/bb). 

ff) Soweit der Berufungsführer die Auffassung zu vertreten scheint, die Vor-
instanz hätte zwingend auf die durchschnittlichen Dividendenerträge der letzten 
drei Jahre abstellen müssen, verkennt er die bundesgerichtliche Rechtspre-
chung, welche bei grossen Einkommensschwankungen der letzten Jahre und 
unsicheren Angaben nach dem Gesagten explizit die Betrachtung einer länge-
ren Referenzperiode zulässt. Die Vorinstanz begründete ausführlich und nach-
vollziehbar, warum sie auf den langen Zeitraum von 23 Jahren abstellte. Mit 
dieser Begründung setzte sich der Berufungsführer nicht auseinander. Er ver-
mochte daher nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz ihr Ermessen betreffend 
die für die Berechnung der durchschnittlichen Dividendenerträge zu betrach-
tende Referenzperiode falsch ausübte. Die Berufung ist in diesem Punkt daher 
abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Es ist die angefochtene Verfügung 
darin zu bestätigen, dass dem Berufungsführer monatlich Fr. 29’420.30 als Di-
videndenerträge anzurechnen sind (angef. Verfügung E. 3.2.1a/bb). 

gg) Soweit der Berufungsführer geltend machte, die Bestimmung der durch-
schnittlichen Dividendenerträge erwiesen sich für die Unterhaltsberechnung oh-
nehin als irrelevant, da diese unabhängig derer Höhe ausschliesslich der Spa-
rquote des Berufungsführers anzurechnen seien (KG-act. 1 S. 10 f.), ist darauf 
im Zusammenhang mit der Sparquote zurückzukommen (siehe unten E. 5f).

Kantonsgericht Schwyz 25

e) Bedarf der Parteien

aa) Unstrittige Bedarfspositionen

Der Berufungsführer beanstandete in beiden Phasen der vorinstanzlichen Be-
darfsrechnung die Wohnkosten der Parteien sowie die Steuerposition des Be-
rufungsführers. Die übrigen vorinstanzlich festgelegten Bedarfspositionen in 
den beiden Unterhaltsphasen wurden von den Parteien nicht beanstandet. Der 
Berufungsführer setzte in seiner tabellarischen Darstellung der Bedarfspositio-
nen bei seinen Kommunikationskosten, in Abweichung zum vorinstanzlich fest-
gehaltenen monatlichen Betrag von Fr. 150.00, einen Betrag von Fr. 185.00 ein. 
Diese Abweichung liess der Berufungsführer jedoch gänzlich unbegründet 
(vgl. KG-act. 1 S. 13 und 17 f.). Betreffend die Kommunikationskosten des Be-
rufungsführers sowie die übrigen unbestritten gebliebenen Bedarfspositionen 
ist somit in beiden Phasen der Unterhaltsberechnung auf die vorinstanzlich fest-
gelegten Bedarfszahlen abzustützen. 

bb) Wohnkosten

aaa) Wohnkosten in der ersten Phase 

Der Berufungsführer brachte vor, die Vorinstanz habe zu Unrecht bei der Ver-
teilung der Wohnkosten in der ersten Phase die drei erwachsenen Töchter der 
Parteien nicht berücksichtigt. Diese lebten ebenfalls in der ehelichen Liegen-
schaft, weshalb ihnen ein entsprechender Wohnkostenanteil anzurechnen sei 
und die Wohnkosten der ehelichen Liegenschaft in der Höhe von insgesamt 
Fr. 1’422.60 daher nicht hälftig auf die Parteien aufzuteilen seien. Den Parteien 
seien monatlich je Fr. 400.00 an Wohnkosten und den drei Töchtern je 
Fr. 200.00 als Wohnkostenanteil anzurechnen (KG-act. 1 S. 13 f.).

Kantonsgericht Schwyz 26

Die Berufungsgegnerin führte hierzu aus, dass den Töchtern der Parteien kein 
Wohnkostenanteil anzurechnen sei, da diese sich noch in Ausbildung befänden, 
ohnehin von den Parteien finanziell unterstützt und sich nicht effektiv an den 
Wohnkosten beteiligen würden (KG-act. 7 Rn. 119 ff.).

Unbestritten ist, dass zwei der drei volljährigen Töchter in der ehelichen Liegen-
schaft wohnen. Eine Tochter wohnt unter der Woche in einer Wohngemein-
schaft in Luzern und kehrt jeweils am Wochenende in die eheliche Liegenschaft 
zurück (vgl. Vi-act. 13 Rn. 20 ff.; Vi-act. 49 S. 4 f.; Vi-act. 49/65). Ebenfalls un-
bestritten ist, dass die Parteien ihre noch in der Ausbildung befindenden Töchter 
finanziell unterstützen, soweit sie ihren Lebensunterhalt mit ihren reduzierten 
Einkommen nicht selber bestreiten können (vgl. KG-act. 1 S. 14 und KG-act. 7 
Rn. 120). 

Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist der Wohnkostenanteil des bei 
einem Elternteil wohnenden und über kein eigenes Einkommen verfügenden 
volljährigen Kindes gleich zu berechnen wie jener eines minderjährigen Kindes 
(BGer 5A_382/2021 vom 20. April 2022 E. 8.3). Der Wohnkostenanteil für zwei 
Kinder von insgesamt einem Drittel an den Gesamtwohnkosten steht im Ein-
klang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGer 5A_803/2021 
vom 18. März 2022 E. 4.2 [je 15 % für zwei Kinder, d.h. 30 % insgesamt]).

Der vom Berufungsführer geltend gemachte monatliche Wohnkostenanteil der 
Töchter von insgesamt Fr. 600.00 ist entsprechend auf einen Drittel der Wohn-
kosten, somit auf Fr. 474.20 zu begrenzen und den beiden in der ehelichen Lie-
genschaft wohnenden erwachsenen Töchtern als Wohnkostenanteil auszu-
scheiden. Für die Tochter, die unter der Woche in einer Wohngemeinschaft in 
Luzern lebt und nur jeweils am Wochenende in die eheliche Liegenschaft 
zurückkehrt, rechtfertigt sich die Ausscheidung eines Wohnkostenanteils nicht. 

Kantonsgericht Schwyz 27

Die restlichen Wohnkosten sind den Parteien in der ersten Phase je hälftig im 
Umfang von Fr. 474.20 anzurechnen (Fr. 1’422.60 / 3). 

bbb) Wohnkosten in der zweiten Phase 

In der zweiten Phase und somit ab Auszug des Berufungsführers aus der ehe-
lichen Liegenschaft beträgt der Wohnkostenanteil der Berufungsgegnerin folg-
lich Fr. 948.40 (Fr. 1’422.60 – Fr. 474.20).

Der Berufungsführer rügte seine für ihn durch die Vorinstanz in der zweiten 
Phase festgelegten Wohnkosten in der Höhe von Fr. 4’125.00. So habe die Vor-
instanz für deren Ermittlung auf den Mittelwert der Parteiaussagen abgestellt 
anstatt auf den Eigenmietwert der ehelichen Liegenschaft in der Höhe von jähr-
lich Fr. 42’418.00 gemäss den im Recht liegenden Steuererklärungen 2020 und 
2021. Im Kanton Schwyz beziffere sich der Eigenmietwert auf 65 % des mut-
masslichen Mietwerts. Die Wohnkosten des Berufungsführers seien daher auf 
monatlich Fr. 5’450.00 zu beziffern. Weiter führte der Berufungsführer aus, dass 
gemäss Abklärungen beim K.________ die eheliche Liegenschaft für monatlich 
Fr. 15’424.00 vermietet werden könne, und reichte hierzu einen Beleg ins Recht 
(KG-act. 1/14). Er habe Anspruch auf Beibehaltung des zuletzt gelebten eheli-
chen Standards und ihm seien deshalb Wohnkosten von monatlich mindestens 
Fr. 6’000.00 anzurechnen (KG-act. 1 S. 18 f.). 

Die Berufungsgegnerin erwiderte, dass die durch die Vorinstanz festgesetzten 
Wohnkosten von monatlich Fr. 4’125.00 für eine Einzelperson mehr als ange-
messen seien. Die vom Berufungsführer geltend gemachten Wohnkosten in der 
Höhe von Fr. 5’450.00 sowie der behauptete monatliche Mietpreis der eheli-
chen Liegenschaft von Fr. 15’424.00 würden bestritten, wobei es sich bei die-
sen Ausführungen ohnehin um zu spät erfolgte Noven handle (KG-act. 7 
Rn. 144 ff.). 

Kantonsgericht Schwyz 28

Bei den Ausführungen des Berufungsführers handelt es sich um Noven, die be-
reits vor erster Instanz hätten vorgebracht werden müssen. Diese sind folglich 
nicht zu beachten (vgl. oben E. 3c). Wie bereits die Vorinstanz zutreffend aus-
führte, machten die Parteien die Wohnkosten für denjenigen Ehegatten, der die 
eheliche Liegenschaft verlassen muss, nur ungenügend geltend. Die Vorin-
stanz traf für die Wohnkosten deshalb einen Ermessensentscheid, indem sie 
sich auf die Aussagen der Berufungsgegnerin im Rahmen der Parteibefragung 
vom 13. Juni 2023 stützte und daraus einen Mittelwert berechnete. Diesen Mit-
telwert plausibilisierte sie mit Hilfe einer kursorischen Konsultation der im Inter-
net zugänglichen Immobilienanzeigen für L.________ (angef. Verfügung 
E. 3.2.2a/bb).

In seiner Stellungnahme vom 10. August 2023 im vorinstanzlichen Verfahren 
führte der Berufungsführer noch aus, die Wohnkosten des ausziehenden Ehe-
gatten seien auf mindestens Fr. 2’400.00 zu beziffern, wobei die Anrechnung 
von Wohnkosten zwischen Fr. 4’800.00 bis Fr. 6’000.00 im Falle des Auszugs 
der Berufungsgegnerin überrissen seien und von ihm nicht anerkannt würden 
(Vi-act. 49 S. 14). Auf diese Ausführungen ist der Berufungsführer zu behaften. 
Es geht deshalb nicht an, dass er im Rahmen seiner Berufung nun für sich, als 
ausziehender Ehegatte, Wohnkosten in der Höhe von monatlich Fr. 6’000.00 
geltend macht.

Dem Berufungsführer ist zwar zuzustimmen, dass er Anspruch auf den in der 
Ehe zuletzt gelebten Standard hat, wobei die Ehegatten in einer Villa mit Pool 
lebten. Die von der Vorinstanz festgehaltenen Wohnkosten in der Höhe von 
Fr. 4’125.00 erscheinen jedoch auch in Anbetracht des zuletzt gelebten Stan-
dards der Parteien als angemessen. Die Berufung ist in diesem Punkt abzuwei-
sen und dem Berufungsführer sind in der zweiten Phase, wie von der Vorinstanz 
festgehalten, Wohnkosten von Fr. 4’125.00 an seinen Bedarf anzurechnen.

Kantonsgericht Schwyz 29

ccc) Fazit Wohnkosten

Zusammenfassend ist die Berufung betreffend die Wohnkosten teilweise gutzu-
heissen. Den Parteien sind, in Abweichung zur angefochtenen Verfügung und 
gemäss obigen Erwägungen, in der ersten Phase monatlich je Fr. 474.20 und 
der Berufungsgegnerin sind in der zweiten Phase monatlich Fr. 948.40 als 
Wohnkosten anzurechnen. Betreffend die Wohnkosten des Berufungsführers in 
der zweiten Phase ist die Berufung gemäss vorstehenden Erwägungen abzu-
weisen.

cc) Steuern

Die Vorinstanz legte die Steuern der Parteien in der Bedarfsrechnung basierend 
auf dem Mittelwert der im Recht liegenden provisorischen Steuerberechnungen 
der Jahre 2021 und 2022 fest. Dies ergab eine durchschnittliche Steuerlast der 
Parteien von monatlich insgesamt Fr. 6’920.80. Angesichts der Einkommens- 
und Vermögensverhältnisse der Parteien und unter Berücksichtigung der durch 
den Berufungsführer zu leistenden Unterhaltsbeiträge rechnete die Vorinstanz 
diesen Betrag zu zwei Dritteln dem Berufungsführer (Fr. 4’614.00) und zu einem 
Drittel der Berufungsgegnerin (Fr. 2’307.00) an (angef. Verfügung E. 3.2.2a/gg 
und b/gg). 

Strittig ist der von der Vorinstanz für den Berufungsführer berechnete Steuer-
betrag in der ersten und zweiten Unterhaltsphase. Der von der Vorinstanz in 
den beiden Unterhaltsphasen festgelegte Steuerbetrag für die Berufungsgeg-
nerin wurde nicht beanstandet, weshalb dieser zu bestätigen ist (vgl. KG-act. 1 
S. 13 ff.). 

Der Berufungsführer führte im Wesentlichen aus, dass die Steuerberechnungen 
der Vorinstanz nicht kongruent mit dem ihm angerechneten Einkommen 

Kantonsgericht Schwyz 30

gemäss den Steuererklärungen 2020 und 2021 seien. Es wäre die Aufgabe der 
Vorinstanz gewesen, die Steuern nach der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge 
gestützt auf die der Verfügung zugrundeliegenden Berechnungsgrundlagen zu 
berechnen. Zudem sei er mit der Aufteilung der Steuerlast zu zwei Dritteln beim 
Berufungsführer und zu einem Drittel bei der Berufungsgegnerin nicht einver-
standen (KG-act. 1 S. 13 f.). Der Berufungsführer stellte sodann verschiedene 
Steuerberechnungen basierend auf variierenden Einkommens- und Bedarfsan-
nahmen an und reichte hierzu diverse Berechnungen des Steuerrechners des 
Kantons Schwyz ins Recht (vgl. KG-act. 1 S. 14 ff.). 

Die Berufungsgegnerin machte zusammengefasst geltend, die vorinstanzlichen 
Steuerberechnungen seien nicht zu beanstanden, da es sich um einen Billig-
keitsentscheid handle. Die Ausführungen des Berufungsführers würden den 
Substantiierungsanforderungen nicht genügen und die ins Recht gelegten Steu-
erberechnungen (KG-act. 1/4–13) seien verspätet erfolgt (KG-act. 7 
Rn. 122 ff.).

Vor erster Instanz berief sich der Berufungsführer auf die provisorischen Steu-
erberechnungen der Jahre 2021 und 2022 (Vi-act. 49 S. 16). Bei den mit der 
Berufungsschrift ins Recht gelegten Steuerberechnungen des Berufungsfüh-
rers handelt es sich um Noven, die nach dem Gesagten nicht zu hören sind 
(vgl. oben E. 3c). Soweit die Berufung hinsichtlich eines Streitpunkts dem Erfor-
dernis der Begründung genügt, wendet die Rechtsmittelinstanz gestützt auf 
Art. 57 ZPO das Recht jedoch von Amtes wegen an (vgl. BGer 4A_56/2021 
vom 30. April 2021 E. 5.2). 

Das Eheschutzgericht beschränkt sich darauf, die mutmassliche Steuerlast in 
Ausübung seines pflichtgemässen Ermessens zu schätzen. Mit Blick auf die 
summarische Natur von eherechtlichen Massnahmeverfahren können hier ge-
wisse Pauschalisierungen und Vereinfachungen erfolgen. Entsprechend erfolgt 

Kantonsgericht Schwyz 31

keine genaue Steuerberechnung (OGer ZH, LE190062 vom 17. März 2021 
E. C/2.3y; OGer ZH, LE190034 vom 18. Dezember 2018 E. III/C/11.2). 

Die Vorinstanz stützte sich bei ihrer Steuerschätzung auf die provisorischen 
Steuerberechnungen der Jahre 2021 und 2022. In diesen Jahren erfolgten un-
bestrittenermassen keine Dividendenauszahlungen der J.________AG und das 
steuerbare Einkommen der Parteien belief sich auf Fr. 203’400.00 im Jahr 2021 
und auf Fr. 332’100.00 im Jahr 2022 (vgl. Vi-act. 49/54–55). Bei der Festlegung 
des Einkommens des Berufungsführers berücksichtigte die Vorinstanz jedoch 
– entgegen dessen Standpunkt – die durchschnittlichen Dividendenerträge (an-
gef. Verfügung E. 3.2.1a/bb). Das von der Vorinstanz in der Unterhaltsberech-
nung festgehaltene Nettoeinkommen der Parteien beläuft sich insgesamt auf 
monatlich Fr. 60’030.35 (Fr. 49’008.15 beim Berufungsführer und Fr. 11’022.20 
bei der Berufungsgegnerin) und somit auf jährlich Fr. 720’364.20 (vgl. angef. 
Verfügung E. 3.2.3). Dieser Betrag ist mehr als dreimal so hoch wie das steu-
erbare Einkommen der Parteien gemäss provisorischer Steuerberechnung 
2021 und mehr als doppelt so hoch wie das steuerbare Einkommen der Par-
teien gemäss provisorischer Steuerberechnung 2022. Das Abstellen der Vor-
instanz auf die provisorischen Steuerberechnungen der Jahre 2021 und 2022 
resultierte somit in einer falschen Steuerschätzung. Die Rüge des Berufungs-
führers ist diesbezüglich begründet, weshalb die Steuerschätzung wie folgt an-
zupassen ist:

Das Erwerbseinkommen des Berufungsführers beträgt monatlich Fr. 15’206.85, 
jährlich somit Fr. 182’482.20, und die durchschnittlichen Dividendenerträge be-
tragen monatlich Fr. 29’420.30, jährlich somit Fr. 353’043.60 (vgl. 5d oben). Zu-
dem hat der Berufungsführer die monatlichen Mieterträge in der Höhe von 
Fr. 4’381.00, jährlich somit Fr. 52’572.00 als Einkommen zu versteuern. Effek-
tive Vermögenserträge wurden keine behauptet (vgl. E. 5c) und sind entspre-
chend beim steuerbaren Einkommen nicht zu berücksichtigen.

Kantonsgericht Schwyz 32

Gemäss der Wegleitung zur Steuererklärung 2022 des Kantons Schwyz sind 
Dividenden bei den kantonalen Steuern lediglich im Umfang von 50 % und bei 
der direkten Bundessteuer im Umfang von 70 % steuerbar, sofern eine Beteili-
gung an einer Kapitalgesellschaft, wie im vorliegenden Fall, mindestens 10 % 
beträgt (vgl. Wegleitung zur Steuererklärung 2022 des Kantons Schwyz, 
<https://www.sz.ch/public/upload/assets/60358/Wegleitung_zur_Steuererklae-
rung_2022.pdf?fp=4>, zuletzt besucht am 4. März 2025). 

Für die Berechnung der Staats- und Gemeindesteuer ist mithin von einem jähr-
lichen Dividendenertrag von Fr. 176’521.80 (50 % von Fr. 353’043.60) und für 
die Berechnung der Bundessteuer von einem jährlichen Dividendenertrag von 
Fr. 247’130.52 (70 % von Fr. 353’043.60) auszugehen. 

Für die Bestimmung der Steuerabzüge in der vorliegenden Steuerschätzung ist 
behelfsmässig auf die im Recht liegende Steuererklärung des Jahres 2021 ab-
zustellen. Die Parteien machten in dieser Steuererklärung Abzüge von insge-
samt Fr. 37’630.00 geltend (vgl. Vi-act. 13/3). Der Berufungsführer stellte bei 
seinen Steuerberechnungen auf diese Abzüge ab und rechnete sich die Hälfte 
davon an (vgl. KG-act. 1 S. 14), was die Berufungsgegnerin nicht substantiiert 
in Abrede stellte (vgl. KG-act. 7 Rn 122 ff.). Es rechtfertigt sich daher, dem Be-
rufungsführer die Hälfte der geltend gemachten Abzüge, insgesamt 
Fr. 18’815.00, als Steuerabzüge anzurechnen. 

Zudem sind die monatlichen Unterhaltszahlungen des Berufungsführers an die 
Berufungsgegnerin in der Steuerschätzung zu berücksichtigen. Eine exakte 
Kalkulation der Steuern drängt sich in einem Eheschutzverfahren jedoch nicht 
auf: Die Unterhaltszahlungen beeinflussen die Steuerschuld, die sich wiederum 
auf die Höhe der Unterhaltszahlungen auswirkt. Diese wechselseitige Bezie-
hung steht einer exakten Berechnung deshalb im Wege (vgl. OGer ZH, 
LY220018 vom 19. Oktober 2022 E. II.15.3). Wie noch zu zeigen sein wird 

Kantonsgericht Schwyz 33

(vgl. E. 5h), beträgt die monatliche Unterhaltspflicht des Berufungsführers in 
Phase 1 Fr. 4’340.05 und in Phase 2 Fr. 2’751.75. Es rechtfertigt sich daher, 
einen gerundeten Mittelwert von monatlich Fr. 3’500.00 als Abzug für die Steu-
erschätzung zu berücksichtigen. 

Das steuerbare Vermögen der Parteien betrug gemäss Steuererklärung 2021 
Fr. 14’222'308.00 (Vi-act. 13/3). Der Berufungsführer berücksichtigte bei seinen 
Steuerberechnungen die gerundete Hälfte, mithin Fr. 7’000’000.00 als sein 
steuerbares Vermögen (vgl. KG-act. 1 S. 14). Die Berufungsgegnerin stellte 
diesen auf den Berufungsführer entfallenden Vermögensanteil nicht substanti-
iert in Abrede (vgl. KG-act. 7 Rn. 122 ff.), weshalb es sich rechtfertigt, für die 
Steuerschätzung des Berufungsführers von einem steuerbaren Vermögen von 
Fr. 7’000’000.00 auszugehen. 

Die Steuerberechnung mithilfe des Steuerrechners des Kantons Schwyz ergibt 
für eine alleinstehende Person, wohnhaft in der Gemeinde L.________ mit 
römischer-katholischer Konfession für das Steuerjahr 2022 Folgendes: 

Jährliches Erwerbseinkommen Fr. 182’482.20
Jährliche Mieterträge Fr. 52’572.00
Jährlicher Bruttoertrag aus Dividenden Fr. 353’043.60
Davon 70 % steuerbar für Bundessteuern

Davon 50 % steuerbar für Staats- und Ge-
meindesteuern 

Fr. 247’130.52

Fr. 176’521.80

Abzüge aus Steuererklärung 2021 (hälftig) -Fr. 18’815.00
Abzüge aus Unterhaltszahlungen -Fr. 42’000.00
Steuerbares Einkommen Bundessteuer Fr. 421’369.72
Steuerbares Einkommen Staats- und Ge-
meindesteuer 

Fr. 350’761.00

Steuerbares Vermögen Fr. 7’000’000.00

Kantonsgericht Schwyz 34

Jährlicher Steuerbetrag gemäss Steuer-
rechner 

Fr. 104’901.15 

Monatlicher Steuerbetrag gemäss Steuer-
rechner

Fr. 8’741.75

Abschliessend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz ihre Steuerschätzung ba-
sierend auf falschen Einkommenszahlen des Berufungsführers festsetzte. Die 
Berufung ist in diesem Punkt deshalb teilweise gutzuheissen und die Steuerlast 
des Berufungsführers in den beiden Unterhaltsphasen gemäss vorstehenden 
Erwägungen auf monatlich Fr. 8’741.75 anzupassen. 

dd) Zusammenfassend ist der von der Vorinstanz festgehaltene Bedarf wie 
folgt anzupassen: 

Phase 1 (20. Juli 2022 bis längstens 30. April 2024): 

Berufungsführer Berufungsgegnerin
Grundbetrag Fr. 1’200.00 Fr. 1’100.00
Wohnkosten Fr. 474.20 Fr. 474.20
KVG Fr. 258.40 Fr. 258.40
VVG Fr. 117.00 Fr. 116.50
Gesundheitskosten Fr. 49.15 Fr. 167.55
Kommunikation Fr. 150.00 Fr. 150.00
Versicherung Fr. 40.00 Fr. 40.00
Steuern Fr. 8’741.75 Fr. 2’307.00
Total Fr. 11’030.50 Fr. 4’613.65

Phase 2 (ab spätestens 1. Mai 202): 

Berufungsführer Berufungsgegnerin
Grundbetrag Fr. 1’200.00 Fr. 1’100.00
Wohnkosten Fr. 4’125.00 Fr. 948.40
KVG Fr. 254.70 Fr. 254.70
VVG Fr. 117.00 Fr. 116.50

Kantonsgericht Schwyz 35

Gesundheitskosten Fr. 49.15 Fr. 167.55
Kommunikation Fr. 150.00 Fr. 150.00
Versicherung Fr. 40.00 Fr. 40.00
Steuern Fr. 8’741.75 Fr. 2’307.00
Total Fr. 14’677.60 Fr. 5’084.15

f) Sparquote

aa) Die Vorinstanz rechnete dem Berufungsführer eine Sparquote von mo-
natlich Fr. 23’462.60 an. Diese ergebe sich aus monatlichen Zahlungen an die 
dritte Säule im Umfang von Fr. 573.60 sowie aus dem glaubhaft gemachten 
Vermögenszuwachs im Jahr 2021. Gemäss den im Recht liegenden Steuerer-
klärungen 2020 und 2021 habe sich das Vermögen der Parteien von 
Fr. 9’343’797.00 auf Fr. 10’433’118.00, mithin um Fr. 1’089’321.00 erhöht. 
Diese Vermögenserhöhung sei auf die Dividendenauszahlung am 17. Septem-
ber 2020 in der Höhe von Fr. 1’400’000.00 zurückzuführen. Da der Vermögens-
zuwachs im Vergleich zur Dividendenauszahlung lediglich Fr. 1’089’321.00 be-
tragen habe, sei von einem Verzehr der Dividende von rund 22.20 % auszuge-
hen. Folglich rechtfertige sich beim Berufungsführer die Anrechnung einer Spa-
rquote von 77.80 % auf den monatlich durchschnittlich berechneten Dividen-
denerträgen. Diese würden monatlich Fr. 29’420.30 betragen, entsprechend sei 
dem Berufungsführer davon 77.80 %, mithin Fr. 22’889.00 als monatliche Spa-
rquote anzurechnen (angef. Verfügung E. 3.2.2a/hh).

bb) Der Berufungsführer brachte zusammengefasst vor, die Parteien hätten 
die Dividendenauszahlungen der J.________AG nie zur Bestreitung der Le-
benshaltungskosten verwendet und ihm seien somit sämtliche Dividendenaus-
zahlungen unabhängig von deren Höhe als Sparquote anzurechnen. Die Par-
teien hätten im Rahmen ihrer Parteibefragung übereinstimmend ausgesagt, 
dass die Dividendenzahlungen nicht zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten 

Kantonsgericht Schwyz 36

verwendet worden seien. Weiter sei nicht ansatzweise ausgeführt worden, dass 
die Parteien im Jahr vor der Aufnahme des Getrenntlebens wesentlich höhere 
Ausgaben gehabt hätten. Bei dem von der Vorinstanz festgehaltenen Vermö-
gensverzehr von Fr. 310’670.00 (Fr. 1’400’000.00 abzüglich Fr. 1’089’321.00) 
im Jahr 2021 handle es sich um Wertschwankungen aus Anlagen. Auch sei das 
Unternehmen immer wieder neu bewertet worden. Die vorinstanzlichen Berech-
nungen des Vermögensverzehrs und der Sparquote seien falsch und würden 
auf rein hypothetischen Annahmen beruhen. Es gehe auch nicht an, den an-
geblichen Vermögensverzehr mit den durchschnittlichen Dividendenzahlungen 
über einen Zeitraum von 23 Jahren in Relation zu setzen und dann willkürlich 
eine Sparquote zu berechnen. Als Referenzperiode für die Berechnung der 
Sparquote würden die letzten 12 Monate vor der Trennung gelten (KG-act. 1 
S. 11 f.). 

cc) Die Berufungsgegnerin brachte im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe 
dem Berufungsführer eine grosszügige Sparquote angerechnet. Diese Berech-
nung sei nicht willkürlich. Darüber hinaus habe der Berufungsführer jedoch kei-
nen Anspruch auf eine Sparquote (KG-act. 7 Rn. 16 und Rn. 100 ff.). 

dd) Wurde ein Teil des Einkommens nicht für die Lebenshaltung ausgegeben, 
sondern als Sparquote angehäuft, und wird diese nicht durch die trennungsbe-
dingten Mehrkosten aufgebraucht, ist sie bei der Unterhaltsberechnung nach 
der zweistufig-konkreten Methode mit Überschussverteilung vom Überschuss 
abzuziehen. Für die Bemessung der Sparquote wird in der Regel auf das Jahr 
vor der Trennung abgestellt. Indes eröffnet das Bundesgericht mit dem Hinweis 
auf eine kontinuierliche Sparquote (BGE 147 III 293 E. 4.4) die Möglichkeit, auf 
einen längeren Zeitraum abzustellen, dies analog zu den Einkommensverhält-
nissen bei Selbständigerwerbenden, wo Ausschläge nach oben und unten 
ebenfalls zu glätten sind (Spycher/Maier, in: Hausheer/Spycher, Handbuch des 
Unterhaltsrechts, 3. A. 2023, Kapitel 2, N 74). Der Ehegatte, der sich auf eine 

Kantonsgericht Schwyz 37

Sparquote beruft, trägt hierfür die Behauptungs- und Beweislast 
(BGer 5A_144/2023 vom 26. Mai 2023 E. 4.3.2). Die Sparquote ist somit zu be-
haupten, zu beziffern und soweit möglich zu belegen (BGE 140 III 485 E. 3.3), 
wobei im Eheschutzverfahren Glaubhaftmachung genügt (vgl. BGE 140 III 485 
E. 3.5.3; zum Ganzen KG SZ, ZK2 2023 36 vom 5. September 2023 E. 8f/aa). 

ee) Die Parteien rügten den durch die Vorinstanz festgestellten Vermögens-
zuwachs im Jahr 2020/2021 aufgrund der ausbezahlten Dividendenauszahlung 
am 17. September 2020 nicht. Der Berufungsführer machte lediglich geltend, 
dass es sich bei dem von der Vorinstanz festgestellten Vermögensverzehr im 
Umfang von Fr. 310’679.00 (Fr. 1’400’000.00 abzüglich Fr. 1’089’321.00) um 
Wertschwankungen aus Vermögensanlagen und bei der Bewertung des Unter-
nehmens handle. Er unterliess es jedoch, substantiierte Ausführungen vorzu-
bringen oder entsprechende Belege hierfür ins Recht zu legen (KG-act. 1 
S. 11). 

Bei der Berechnung der Sparquote des Berufungsführers unterlief der Vorin-
stanz ein Fehler. Obwohl die Parteien diesen Fehler nicht rügten, ist dieser auf-
grund dessen Offensichtlichkeit im Folgenden zu korrigieren 
(vgl. BGer 4A_56/2021 vom 30. April 2021 E. 5.2). Die Vorinstanz erwog, dass 
sich aus den Steuererklärungen der Parteien 2020/2021 ein Vermögenszu-
wachs im Umfang von Fr. 1’089’321.00 ergebe. Dieser beruhe auf der Dividen-
denauszahlung vom 17. September 2020 in der Höhe von Fr. 1’400’000.00 (an-
gef. Verfügung E. 3.2.2a/hh). Die Steuererklärung 2020 wies den Vermögens-
stand der Parteien jedoch per 31. Dezember 2020 aus und die Steuererklärung 
2021 den Vermögensstand der Parteien per 31. Januar 2021. Der Vermögens-
stand der Parteien am 31. Dezember 2020 umfasste mithin bereits die Dividen-
denauszahlung vom 17. September 2020. Mit dieser Dividendenauszahlung 
konnte somit der zwischen 31. Dezember 2020 und 31. Dezember 2021 ver-

Kantonsgericht Schwyz 38

zeichnete Vermögenszuwachs von Fr. 1’089’321.00 nicht erklärt werden. Die-
ser Vermögenszuwachs kann sodann nicht gleichgesetzt werden mit der Spar-
quote, da sich dieser Vermögenszuwachs sowohl mit Bestandesveränderungen 
im Vermögen als auch mit konjunkturellen Wertschwankungen der Vermö-
gensanlagen erklären liesse. Konjunkturelle Wertschwankungen im Vermögen 
sind bei der Ermittlung der Sparquote ausser Acht zu lassen (Althaus/Mettler, 
Praxisfragen zur Überschussverteilung, in: FamPra.ch 4/2023, S. 873 ff., S. 884 
f.). Die Sparquote zu substantiieren wäre die Obliegenheit des diesbezüglich 
beweisbelasteten Berufungsführers gewesen. Ausser seinen allgemeinen und 
unsubstantiierten Ausführungen betreffend Wertschwankungen und Neubewer-
tung der J.________AG (vgl. KG-act. 1 S. 11) machte der Berufungsführer je-
doch keine substantiierten Ausführungen zur Berechnung der Sparquote im 
Jahr 2020/2021. 

Entgegen den Ausführungen des Berufungsführers ist es sodann nicht an der 
Berufungsgegnerin glaubhaft darzulegen, dass die Parteien die Dividenden nie 
für ihre Lebenshaltung verbrauchten, sondern es wäre am beweisbelasteten 
Berufungsführer gewesen, glaubhaft vorzubringen, dass sämtliche ausbezahlte 
Dividenden der J.________AG tatsächlich angespart wurden. Es ist auch nicht 
Aufgabe der Vorinstanz auszuführen, wofür die Parteien die Dividendenerträge 
verbraucht haben. Der Berufungsführer behauptete lediglich pauschal und un-
substantiiert, die Parteien hätten die Dividendenauszahlungen der 
J.________AG nicht zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten benötigt. Es 
sei ein grosses Vermögen angespart worden und es seien auch Hypotheken 
vollständig abbezahlt worden (KG-act. 1 S. 11). Hierfür legte der Berufungsfüh-
rer jedoch keinerlei Belege ins Recht. Auch mit seinen pauschalen Ausführun-
gen, die Berechnung des Vermögensverzehrs sowie der Sparquote seien falsch 
und würden auf hypothetischen Annahmen beruhen, ohne jegliche Begründung 
hierzu, genügt der Berufungsführer seinen Substantiierungsobliegenheiten 

Kantonsgericht Schwyz 39

nicht. Der Berufungsführer unterliess es sodann auch, eine Sparquote zu bezif-
fern, sondern führte lediglich aus, dass ihm sämtliche Dividendenerträge unab-
hängig derer Höhe als Sparquote anzurechnen seien (KG-act. 1 S. 11). 

ff) Es trifft sodann auch nicht zu, dass die Berufungsgegnerin anlässlich ihrer 
Parteibefragung aussagte, die Parteien hätten nie Dividendenauszahlungen der 
J.________AG zur Bestreitung der Lebenshaltungskosten verwendet. Die Be-
rufungsgegnerin führte auf Ergänzungsfrage der Rechtsvertreterin des Beru-
fungsführers aus, dass die auf ihr Konto ausbezahlten Dividendenerträge von 
Fr. 1.45 Mio. (recte: Fr. 1.47 Mio.) in ihrem Vermögen von insgesamt 
Fr. 2.7 Mio. enthalten und das Geld mithin noch vorhanden sei (Vi-act. 41 F/A 
113). Diese Dividendenauszahlung erfolgte gemäss dem im Recht liegenden 
Beleg am 3. Dezember 2019 (vgl. Vi-act. 49/27/1). Die Berufungsgegnerin 
bestätigte somit lediglich, dass diese Dividendenauszahlung vom 3. Dezember 
2019 angespart wurde. Hinsichtlich der übrigen Dividendenauszahlungen äus-
serte sich die Berufungsgegnerin jedoch nicht. Im Ergebnis reicht die Aussage 
der Berufungsgegnerin nicht aus, um glaubhaft darzulegen, dass die Parteien 
sämtliche Dividendenerträge aus der J.________AG ansparten.

gg) Zusammenfassend ergibt sich, dass der Berufungsführer nicht glaubhaft 
machen konnte, dass ihm sämtliche Dividendenerträge der J.________AG als 
Sparquote anzurechnen sind. Die Berufungsführerin ihrerseits rügte die von der 
Vorinstanz (fehlerhaft) berechnete Sparquote nicht, sondern erklärte sich mit 
dieser im Ergebnis einverstanden (KG-act. 7 Rn. 96 –116). Im Ergebnis recht-
fertigt es sich deshalb, die von der Vorinstanz festgehaltene Sparquote von mo-
natlich Fr. 23’462.60, trotz fehlerhafter Berechnung, zu bestätigen. 

hh) Betreffend die Einwände des Berufungsführers, als Referenzperiode für 
die Bestimmung der Sparquote würden die letzten 12 Monate vor der Trennung 
gelten und es gehe nicht an, dass die Vorinstanz die festgestellte Sparquote 

Kantonsgericht Schwyz 40

von 77.80 % in Relation zu den durchschnittlichen Dividendenerträgen der letz-
ten 23 Jahren stelle, ist Folgendes festzuhalten: Vorab ist erneut darauf hinzu-
weisen, dass es sich bei der Unterhaltsberechnung um einen Ermessensent-
scheid handelt (vgl. oben E. 2c). Die Vorinstanz berücksichtigte für die Bestim-
mung der Sparquote den Zeitraum vom 31. Dezember 2020 bis 31. Dezember 
2021 und stützte sich dabei auf die Steuererklärungen 2020 und 2021, auch 
wenn sich die Parteien erst im Juli 2022 trennten. In der Lehre wird die Auffas-
sung vertreten, dass zur Ermittlung des zuletzt gelebten Lebensstandards 
während der Ehe und damit auch zur Ermittlung der Sparquote aus prozessö-
konomischen Gründen in der Regel nicht auf die letzten zwölf Monate vor der 
Trennung, sondern grundsätzlich auf das letzte volle Kalenderjahr abzustellen 
sei, da in diesem Fall ein Grossteil der relevanten Informationen aus den letzten 
zwei Steuererklärungen der Parteien hervorgehen würden (Althaus/Mettler, 
a.a.O., S. 879). Die Vorgehensweise der Vorinstanz ist insoweit im Einklang mit 
der Lehre und nicht zu beanstanden.

Die für die Referenzperiode 2020/2021 festgestellte Sparquote von 77.80 % der 
Dividendenauszahlung von Fr. 1’400’000.00 rechnete die Vorinstanz in einem 
zweiten Schritt auf die durchschnittlichen Dividendenerträge (über einen Zeit-
raum von 23 Jahren) von monatlich Fr. 29’420.00 um. Der Berufungsführer 
rügte diese Berechnung als willkürlich. Grundsätzlich haben bei der Berech-
nung der Sparquote die Referenzperioden für das Einkommen, den Verbrauch 
und die Sparquote identisch zu sein (Arndt, Die Sparquote, Basis für die nach-
eheliche Unterhaltsberechnung, in: Fankhauser/Reusser/Schwander [Hrsg.], 
Brennpunkt Familienrecht, Festschrift für Thomas Geiser zum 65. Geburtstag, 
2017, S. 43 ff., S. 51; Althaus/Mettler, a.a.O., S. 875). Im vorliegenden Fall 
stellte die Vorinstanz aufgrund der hohen Schwankungen bezüglich der Höhe 
und der Zeitabstände der Dividendenauszahlungen bei der Berechnung der 
durchschnittlichen Dividendenerträge als Teil des Einkommens auf eine Refe-
renzperiode von 23 Jahren ab, was nach dem Gesagten nicht zu beanstanden 

Kantonsgericht Schwyz 41

ist (vgl. oben E. 5d). Bei der Berechnung der Sparquote stellte sie dagegen auf 
den Zeitraum vom 31. Dezember 2020 bis 31. Dezember 2021 ab. Diese Vor-
gehensweise war im Ergebnis zum Vorteil des Beschwerdeführers, weil dieser 
vorinstanzlich keine Sparquote für eine Referenzperiode von 23 Jahren be-
hauptet hatte, weshalb er diesbezüglich nicht beschwert ist. Auf die entspre-
chende Rüge des Berufungsführers ist daher nicht einzutreten. 

ii) Zusammenfassend vermochte der Berufungsführer nicht substantiiert 
darzulegen, dass ihm sämtliche Dividendenerträge als Sparquote anzurechnen 
sind. Nach dem Gesagten ist im Ergebnis die durch die Vorinstanz festgestellte 
Sparquote des Berufungsführers von monatlich Fr. 23’462.60 zu bestätigen. 
Die Berufung ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

g) Zuletzt gemeinsam gelebter Standard

aa) Der Berufungsführer machte geltend, die Vorinstanz habe es unterlassen, 
die Obergrenze des Unterhaltsbeitrags anhand des zuletzt gelebten gemeinsa-
men Standards der Parteien zu bestimmen, und habe zu seinen diesbezügli-
chen Ausführungen in der Replik keine Stellung genommen. Zudem habe sich 
die Vorinstanz nicht über die trennungsbedingten Mehrkosten geäussert und 
damit die bundesgerichtliche Rechtsprechung missachtet (KG-act. 1 S. 12 f. 
und 19). Der Berufungsführer legte jedoch nicht dar, warum der angefochtene 
Entscheid deswegen unrichtig sei und warum und wie er deswegen geändert 
werden müsse. Auf die entsprechende Rüge ist daher nicht einzutreten. Ohne-
hin wäre die Rüge abzuweisen, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen.

bb) Der Berufungsführer berechnete den zuletzt gelebten Standard der Beru-
fungsgegnerin in seiner Replik im vorinstanzlichen Verfahren auf monatlich 
Fr. 7’687.00, was die Obergrenze des gebührenden Unterhalts darstelle. Die 
Berufungsgegnerin könne diesen gebührenden Unterhalt mit ihrem eigenen 

Kantonsgericht Schwyz 42

Einkommen aus Erwerb, Mieterträgen und Vermögenserträgen selbständig fi-
nanzieren, weshalb ihr keine Unterhaltsbeiträge zuzusprechen seien (Vi-act. 49 
S. 24 ff.). 

cc) Bei genügenden finanziellen Mitteln haben beide Ehegatten Anspruch auf 
Fortführung des zuletzt gemeinsam gelebten Standards. Dieser bildet die Ober-
grenze des gebührenden Unterhalts. Verunmöglichen trennungsbedingte Mehr-
kosten es, den früheren Lebensstandard aufrechtzuerhalten, so hat der Unter-
haltsgläubiger Anrecht auf die gleiche Lebenshaltung wie der Unterhaltsschuld-
ner. Der zuletzt gelebte gemeinsame Standard entspricht dem familienrechtli-
chen Existenzminimum bei Getrenntleben zuzüglich des betragsmässig unver-
änderten Anteils am früheren gemeinsamen Überschuss. Um daher die Ober-
grenze des Unterhaltsbeitrags zu bestimmen, ist zunächst der Überschuss 
während des Zusammenlebens zu ermitteln, der rechnerisch nach den üblichen 
Teilungsgrundsätzen zu verteilen ist (vgl. BGE 147 III 293 E. 4.4). Hierzu sind 
vom Gesamteinkommen der Ehegatten während des Zusammenlebens die da-
malige Sparquote sowie die damaligen familienrechtlichen Existenzminima ab-
zuziehen (vgl. Schwizer/Oeri, "Neues" Unterhaltsrecht?, in: AJP 2022, S. 3 ff., 
S. 7). Bei der zweistufigen Methode obliegt es dem Unterhaltsschuldner, die 
Begrenzung des Unterhalts nachzuweisen (BGE 147 III 293 E. 4.4). Dass das 
Gericht den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen hat (Art. 272 ZPO), 
enthebt den Unterhaltsschuldner nicht von seiner Mitwirkungspflicht (vgl. BGE 
140 III 485 E. 3.3).

dd) Die vorinstanzliche Verfügung ging auf die vom Berufungsführer in seiner 
Replik vorgebrachten Ausführungen betreffend die Begrenzung des Unterhalts 
nicht näher ein und stellte diesbezüglich auch keine Berechnung an. Im vorlie-
genden Fall unterscheiden sich die Einkommens- und Bedarfszahlen der Par-
teien gemäss der ersten Unterhaltsphase (vgl. oben E. 5b und 5e/dd) jedoch 

Kantonsgericht Schwyz 43

nur unwesentlich von den Einkommens- und Bedarfszahlen des zuletzt geleb-
ten Standards während des Zusammenlebens der Parteien: Der Berufungsfüh-
rer blieb zu Beginn der Trennung in der ehelichen Liegenschaft wohnen. Die 
Berufungsgegnerin arbeitete vor der Trennung bei der J.________AG und ver-
diente dort monatlich Fr. 6’458.42. Mit Ausnahme des Grundbetrags der Par-
teien und des leicht abweichenden Erwerbseinkommens der Berufungsgegne-
rin entsprechen die Einkommens- und Bedarfszahlen der Parteien vor der Tren-
nung somit diesen der ersten Unterhaltsphase (vgl. oben E. 5b und 5e/dd). Der 
Grundbetrag während des Zusammenlebens entsprach für beide Parteien je 
Fr. 850.00 (Ziff. I der Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen 
Existenzminimums [Notbedarf] nach Art. 93 SchKG vom 1. Juli 2009) anstatt 
Fr. 1’100.00 bei der Berufungsgegnerin respektive Fr. 1’200.00 beim Beru-
fungsführer gemäss erster Unterhaltsphase (vgl. oben E. 5e/dd). Der monatli-
che Bedarf der Parteien war vor dem Getrenntleben mithin rund Fr. 600.00 tiefer 
als in der ersten Unterhaltsphase. Dem steht eine Einkommenserhöhung der 
Berufungsgegnerin nach der Trennung von monatlich Fr. 6’458.42 netto auf 
Fr. 6’557.90 netto, mithin eine Einkommenserhöhung von rund Fr. 100.00 ge-
genüber.

Die Abweichung zwischen den Einkommens- und Bedarfszahlen der Parteien 
vor der Trennung und diesen in der ersten Unterhaltsphase beträgt monatlich 
somit rund Fr. 500.00. Da es sich bei dieser Abweichung um einen – im Ver-
gleich zu den Einkommens- und Vermögensverhältnissen der Parteien – klei-
nen Betrag handelt, kann im Ergebnis nicht beanstandet werden, dass die Vor-
instanz auf die Ermittlung des zuletzt gelebten gemeinsamen Standards der 
Parteien, trotz diesbezüglicher Vorbringen des Berufungsführers, verzichtete. 
Ohnehin wäre der zu teilende Überschuss bei Ermittlung des zuletzt gelebten 
gemeinsamen Standards um rund Fr. 500.00 höher ausgefallen, was sich im 
Ergebnis zugunsten der Berufungsgegnerin ausgewirkt hätte, zumal die Zu-

Kantonsgericht Schwyz 44

nahme beim Bedarf in der ersten Unterhaltsphase auf Seite des Berufungsfüh-
rers geringfügig stärker ausfiel als auf Seite der Berufungsgegnerin. Der Be-
schwerdeführer ist durch die Vorgehensweise der Vorinstanz gar nicht be-
schwert, weshalb auch aus diesem Grund auf die entsprechende Rüge nicht 
einzutreten ist.

ee) Zum Einwand des Berufungsführers, die Vorinstanz habe sich nicht über 
die trennungsbedingten Mehrkosten geäussert, ist schliesslich Folgendes fest-
zuhalten: Die Sparquote wird – je nach Höhe – durch die trennungsbedingten 
Mehrkosten ganz oder teilweise aufgebraucht. Eine nach Berücksichtigung der 
trennungsbedingten Mehrkosten verbleibende Sparquote ist nicht in die Über-
schussverteilung einzubeziehen, sondern den Ehegatten im Umfang ihrer bis-
herigen Spartätigkeit zu belassen (BGE 147 III 265 E. 7.3).

Die Vorinstanz rechnete dem Berufungsführer eine monatliche Sparquote von 
Fr. 23’462.60 an. Sämtliche trennungsbedingten Mehrkosten sind von dieser 
Sparquote zu decken. Der Berufungsführer machte nicht glaubhaft, dass bei 
ihm trennungsbedingte Mehrkosten anfallen, die monatlich Fr. 23’462.60 über-
steigen und mithin Einfluss auf die Überschussverteilung hätten. 

ff) Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorgehensweise der Vor-
instanz, auf eine Berechnung der Obergrenze des Unterhaltsbeitrags anhand 
des zuletzt gemeinsam gelebten Standards während des Zusammenlebens der 
Parteien zu verzichten, im Ergebnis nicht zu beanstanden ist. Die Einkommens- 
und Bedarfszahlen des zuletzt gemeinsam gelebten Standards während des 
Zusammenlebens der Parteien entsprechen, von kleineren, vernachlässigbaren 
Abweichungen abgesehen, den Bedarfs- und Einkommenszahlen der Unter-
haltsberechnung der ersten Phase. Die Berufung ist auch in diesem Punkt ab-
zuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

Kantonsgericht Schwyz 45

h) Im Sinne der vorherigen Erwägungen und der im Übrigen unbestritten ge-
bliebenen Einkommens- und Bedarfszahlen ergeben sich folgende Unterhalts-
berechnungen:

Phase I vom 20. Juli 2022 bis längstens 30. April 2024 (analog angef. Verfü-
gung S. 26):

Berufungsführer Berufungsgegnerin Total
Einkommen
Erwerbseinkommen 15’206.85 6’557.90
Dividendenzahlungen 29’420.30
Mieterträge 4’381.00 4’381.00
Weitere Einkommen 83.30
Total 49’008.15 11’022.20 60’030.35

Bedarf
Grundbetrag 1’200.00 1’100.00
Wohnkosten 474.20 474.20
KVG 258.40 258.40
VVG 117.00 116.50
Gesundheitskosten 49.15 167.55
Kommunikationspauschale 150.00 150.00
Versicherungspauschale 40.00 40.00
Steuern 8’741.75 2’307.00
Total 11’030.50 4’613.65 15’644.15

Überschuss 37’977.65 6’408.55 44’386.20
Sparquote -23’462.60 -573.60
Zu verteilender Überschuss 14’515.05 5’834.95 20’350.00

Überschussanteil 1/2 1/2
Anteil Gesamtüberschuss 10’175.00 10’175.00
Unterhalt 4’340.05 -4’340.05

Kantonsgericht Schwyz 46

Phase II ab spätestens 1. Mai 2024 (analog angef. Verfügung S. 26 f.):

Berufungsführer Berufungsgegnerin Total
Einkommen
Erwerbseinkommen 15’206.85 6’557.90

(ab September 
2024 hypothetisch)

Dividendenzahlungen 29’420.30
Mieterträge 4’381.00 4’381.00
Weitere Einkommen 83.30
Total 49’008.15 11’022.20 60’030.35

Bedarf
Grundbetrag 1’200.00 1’100.00
Wohnkosten 4’125.00 948.40
KVG 254.70 254.70
VVG 117.00 116.50
Gesundheitskosten 49.15 167.55
Kommunikationspauschale 150.00 150.00
Versicherungspauschale 40.00 40.00
Steuern 8’741.75 2’307.00
Total 14’677.60 5’084.15 19’761.75

Überschuss 34’330.55 5’938.05 40’268.60
Sparquote -23’462.60 -573.60

Zu verteilender Überschuss 10’867.95 5’364.45 16’232.40

Überschussanteil 1/2 1/2
Anteil Gesamtüberschuss 8’116.20 8’116.20
Unterhalt 2’751.75 -2’751.75

6. Zusammenfassend ist die Berufung insoweit teilweise gutzuheissen, als 
die Wohnkosten der Parteien sowie die Steuern des Berufungsführers in der 
Bedarfsberechnung anzupassen und infolgedessen die Unterhaltsbeiträge für 

Kantonsgericht Schwyz 47

Phase I und Phase II neu festzusetzen sind. Im Übrigen wird die Berufung ab-
gewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

7. a) Trifft die Rechtsmittelinstanz einen neuen Entscheid, befindet sie 
auch über die Prozesskosten des erstinstanzlichen Verfahrens (Art. 318 Abs. 3 
ZPO). Die Vorinstanz auferlegte die Gerichtskosten mit einer Entscheidgebühr 
von Fr. 3’000.00 den Parteien je zur Hälfte und schlug die Parteientschädigun-
gen gegenseitig wett (angef. Verfügung E. 4; Dispositivziffer 7 und 8). Der Be-
rufungsführer monierte diese Kostenverlegung nicht (KG-act. 1). Infolge der in 
Art. 315 Abs. 1 ZPO enthaltenen Regel über die Teilrechtskraft dürfen diese 
Kosten nicht von Amtes wegen neu verlegt werden (vgl. OGer ZH, LE120055-
O/U vom 24. Januar 2013, E. IV.1a). Wie eingangs erwähnt, gilt der Dispositi-
onsgrundsatz (oben E. 2a; Art. 58 Abs. 1 ZPO). Will eine Partei auch den erst-
instanzlichen Kostenentscheid von der Berufungsinstanz überprüfen lassen, so 
hat sie dies in ihren Berufungsanträgen klar zum Ausdruck zu bringen. Mangels 
Anfechtung der vorinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsregelung durch 
den Berufungsführer ist keine Neuregelung der Prozesskosten des erstinstanz-
lichen Verfahrens vorzunehmen (KG SZ, ZK2 2023 76 vom 8. Juli 2024 E. 10a).

b) Sodann sind die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens zu verteilen. 
Die Regeln der Art. 106 f. ZPO gelten auch für das Rechtsmittelverfahren (Six, 
a.a.O., N 1.68; BGer 5A_496/2013 vom 11. September 2013 E. 4.4.1 mit Hin-
weis auf BGE 137 III 470 E. 6.5.3). Nach Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO werden 
die Prozesskosten der unterliegenden Partei auferlegt. Hat keine Partei 
vollständig obsiegt, so werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Ver-
fahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Das Gericht kann in familienrechtlichen 
Verfahren von den Verteilungsgrundsätzen abweichen und die Prozesskosten 
nach Ermessen verteilen (Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO). Die Gerichtskosten des 
Berufungsverfahrens werden entsprechend dem Kostenvorschuss auf 
Fr. 3’000.00 festgelegt (vgl. § 34 der Gebührenordnung für die Verwaltung und 

Kantonsgericht Schwyz 48

Rechtspflege im Kanton Schwyz vom 20. Januar 1975, SRSZ 73.111). Der Be-
rufungsführer obsiegt einzig in Bezug auf die Wohnkosten der Parteien sowie 
seine Steuerlast, was eine geringfügige Anpassung der Unterhaltsberechnung 
zur Folge hat (oben E. 5h). Der Berufungsführer beantragte, es sei auf die Zu-
sprechung von Unterhaltszahlungen für die Dauer des Getrenntlebens zu ver-
zichten. Die Berufungsgegnerin beantragte die Bestätigung der vorinstanzlich 
zugesprochenen Unterhaltszahlungen (Phase 1: Fr. 6’403.90; Phase 2: 
Fr. 5’052.70). Gemäss den neu festgesetzten Unterhaltszahlungen (Phase 1: 
Fr. 4’340.05; Phase 2: Fr. 2’751.75) unterliegt der Berufungsführer in der ersten 
Phase zu 68 % und in der zweiten Phase zu 54 %. Der Berufungsführer unter-
liegt gesamthaft mithin zu rund 6/10. Die Kosten des Berufungsverfahrens sind 
deshalb ermessensweise und ausgangsgemäss zu 6/10 dem Berufungsführer 
(Fr. 1’800.00) und zu 4/10 der Berufungsgegnerin (Fr. 1’200.00) aufzuerlegen 
(Art. 106 Abs. 1 und 2 i.V.m. Art. 107 Abs. 1 lit. c ZPO). 

c) Ausgangsgemäss hat der Berufungsführer die Berufungsgegnerin ent-
sprechend dem Verhältnis der Prozesskostenverteilung im Berufungsverfahren 
reduziert zu entschädigen. Das Gericht bemisst die Parteientschädigung 
(Art. 105 Abs. 2 i.V.m. Art. 96 ZPO) gestützt auf den kantonalen Gebührentarif 
der Rechtsanwälte (GebTRA/SZ, SRSZ 280.411). Keine der Parteien reichte 
eine spezifizierte Kostennote über ihre Tätigkeit und ihre Auslagen ein, weshalb 
die Entschädigung nach pflichtgemässem Ermessen festzusetzen ist (Art. 105 
Abs. 2 ZPO; § 6 Abs. 1 GebTRA/SZ). Im summarischen Verfahren beträgt das 
Honorar praxisgemäss auch im Berufungsverfahren Fr. 300.00 bis Fr. 4’800.00 
(vgl. § 10 GebTRA/SZ; vgl. KG SZ, ZK2 2022 26 vom 21. September 2023 
E. 11e). Innerhalb dieses Rahmens ist die Vergütung nach der Wichtigkeit der 
Streitsache, ihrer Schwierigkeit, dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung 
sowie dem notwendigen Zeitaufwand zu bemessen (§ 2 Abs. 1 GebTRA/SZ). 
Der Berufungsführer reichte eine rund zweiundzwanzigseitige Berufung (KG-
act. 1) und vier Stellungnahmen zu den Noveneingaben der Berufungsgegnerin 

Kantonsgericht Schwyz 49

von je rund vier Seiten (KG-act. 12, 19, 24, 30) ein, wohingegen die Berufungs-
gegnerin eine sechsundzwanzigseitige Berufungsantwort verfasste (KG-act. 7) 
sowie vier Noveneingaben von je rund drei bis fünf Seiten und jeweilige Stel-
lungnahmen auf die Ausführungen des Berufungsführers hierzu einreichte (KG-
act. 9, 14, 17, 21, 22, 26, 28, 32). Mit Blick auf den gebotenen überdurchschnitt-
lichen Zeitaufwand für das Verfahren, die grundsätzliche Wichtigkeit von Ehe-
gattenunterhaltsbeiträgen und die durchschnittlichen tatsächlichen und rechtli-
chen Schwierigkeiten der Streitsache ist die Entschädigung ermessensweise 
(§ 2 Abs. 1 und § 6 Abs. 1 GebTRA) auf Fr. 4’000.00 festzulegen (inkl. Ausla-
gen und MWST). Der Berufungsführer unterliegt in der Mehrheit seiner Begeh-
ren (6/10; vgl. oben E. 7b). Dementsprechend und nach Verrechnung der ge-
genseitigen Ansprüche hat er der Berufungsgegnerin Fr. 800.00 reduziert zu 
bezahlen;-

Kantonsgericht Schwyz 50

beschlossen:

1. In teilweiser Gutheissung der Berufung werden die Dispositivziffern 4 a) 
und 4 b) der Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 
31. Januar 2024 (ZES 22 371) aufgehoben und wie folgt ersetzt: 

4. Der Gesuchsteller wird verpflichtet, der Gesuchsgegnerin für die 
Dauer des Getrenntlebens an ihren persönlichen Unterhalt monat-
lich im Voraus folgende Unterhaltsbeiträge (teilweise rückwirkend) 
zu bezahlen:

a) vom 20.07.2022 bis zum Auszug des Gesuchstellers gemäss 
Disp.-Ziff. 2 (längstens bis am 30.04.2024) Fr. 4’340.05;

b) ab Auszug des Gesuchstellers gemäss Disp.-Ziff. 2 (spätes-
tens ab 01.05.2024) Fr. 2’751.75.

2. Im Übrigen wird die Berufung abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, 
und die Verfügung des Einzelrichters am Bezirksgericht March vom 
31. Januar 2024 (ZES 22 371) bestätigt. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 3’000.00 werden dem Beru-
fungsführer zu 6/10 (Fr. 1’800.00) und der Berufungsgegnerin zu 4/10 
(Fr. 1’200.00) auferlegt. Sie werden vom Kostenvorschuss des Beru-
fungsführers von Fr. 3’000.00 bezogen. Die Berufungsgegnerin hat dem 
Berufungsführer ihren Anteil von Fr. 1’200.00 unter dem Titel Gerichts-
kostenersatz zu bezahlen. 

4. Der Berufungsführer hat die Berufungsgegnerin für das Berufungsverfah-
ren reduziert mit Fr. 800.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu entschädigen.

Kantonsgericht Schwyz 51

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen 
wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte (Art. 98 BGG) beim Bun-
desgericht in Lausanne eingereicht werden; die Beschwerdeschrift muss 
den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. Der Streitwert über-
steigt Fr. 30’000.00.

6. Zufertigung an Rechtsanwältin B.________ (2/R), Rechtsanwältin 
D.________ (2/R), die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Erledigung 
an die Vorinstanz (1/R, mit den Akten) und an die Kantonsgerichtskasse 
(1/ü, im Dispositiv). 

Namens der 2. Zivilkammer
Der Kantonsgerichtsvizepräsident Die a.o. Gerichtsschreiberin

Versand 8. April 2025  amu