# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a66a0c6c-1670-5d09-a073-2eea75044b06
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2007-05-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.05.2007 A-1732/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-1732-2006_2007-05-08.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-1732/2006
{T 0/2}

Urteil vom 8. Mai 2007

Mitwirkung: Richter Markus Metz (Vorsitz), Daniel Riedo, Richterin 
Salome Zimmermann. Gerichtsschreiber Johannes Schöpf.

X._______, Reitschule und Pferdehandel, ...
Beschwerdeführer, vertreten durch ...

gegen

Oberzolldirektion (OZD), Hauptabteilung Recht und Abgaben, Monbijou-
strasse 40, 3003 Bern,
Vorinstanz

betreffend
Einfuhr von Pferden ohne Zollkontingentsanteile

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

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Sachverhalt:

A. X._______ ist  Inhaber  der  im Handelsregister  eingetragenen  Einzelfirma 
"X._______, Reitschule u. Pferdehandel, ...", deren Zweck Reitschule und 
Pferdehandel  umfasst.  Er  verfügt  über eine Generelle  Einfuhrbewilligung 
für Pferde (GEB Nr. ...) des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), die es 
ihm  erlaubt,  auf  Grund  von  Kontingentszuteilungen  Pferde  zu  einem 
Präferenzzoll in die Schweiz einzuführen.

B. Am 28.  Dezember  2001  führte  die  Spedition  Y._______  im Auftrag  von 
X._______ unter den Zollquittungen Nr. ... und ... drei Pferde und ein Pony 
in die Schweiz ein. Diese wurden unter der Tarifnummer 0101.1991 zum 
Kontingentszollansatz  (KZA)  von  Fr.  120.--  pro  Tier  einheitlich  verzollt. 
X._______ verfügte zu diesem Zeitpunkt über kein Zollkontingent mehr für 
das Jahr 2001. Nach Abklärungen durch das BLW stellte die Verwaltung 
deshalb  X._______  am  5.  Februar  2002  die  Verzollung  zum 
Ausserkontingentszollansatz (AKZA) in Aussicht. X._______ nahm am 15. 
Februar 2002 dazu Stellung und machte darauf aufmerksam, dass es sich 
bei einem Tier nicht um ein Pferd, sondern um ein Pony gehandelt habe. 
Er  habe  seiner  Speditionsfirma  den  Auftrag  gegeben,  die  Tiere  Anfang 
2002  ab  Freipass  zu  verzollen,  was  offenbar  nicht  korrekt  durchgeführt 
worden  sei.  Mit  Schreiben  vom  9.  Dezember  2005  anerkannte  die 
Oberzolldirektion  (OZD)  diesen  Sachverhalt  und  gab  X._______  ihre 
Absicht  bekannt,  die  Tiere  zum  AKZA  von  Fr.  3'834.--  pro  Pferd  und 
Fr. 900.--  für  das  Pony  zu  verzollen  und  die  Differenz  zum  KZA  ent-
sprechend nachzufordern.

C. Die  Oberzolldirektion  (OZD)  verfügte  am  13.  Januar  2006  gegenüber 
X._______ einen Nachbezug über die Differenz zwischen dem bezahlten 
KZA und dem AKZA von Fr. 12'208.15 (inklusive Mehrwertsteuer). Die Ein-
fuhren seien am 28. Dezember 2001 vorgenommen worden; an jenem Tag 
habe die beauftragte Speditionsfirma die definitive Einfuhrverzollung beim 
Zollamt beantragt. Wenn X._______ den Auftrag erteilt habe, die Einfuhren 
erst  im  Januar  2002  vorzunehmen,  betreffe  dies  lediglich  das  interne 
Verhältnis  zwischen  ihm  und  der  Speditionsfirma.  Zum  Zeitpunkt  der 
Einfuhr  habe  X._______  über  keine  Zollkontingentsanteile  für  das  Jahr 
2001 mehr verfügt.

D. Mit  Eingabe vom 13.  Februar  2006 liess  X._______ (Beschwerdeführer) 
gegen die Verfügung der OZD vom 13. Januar 2006 Beschwerde bei der 
Eidgenössische Zollrekurskommission (ZRK) mit dem Begehren führen, es 
sei  die  angefochtene  Verfügung  kostenpflichtig  aufzuheben.  Zur  Be-
gründung führte er insbesondere aus, die Nachforderung sei rein faktisch 
für die Einzelfirma nicht verkraftbar und würde zur unbilligen Härte führen. 
Er habe im Bewusstsein seiner eigenen Unzulänglichkeiten eine Vermitt-
lerin für die Einfuhr beigezogen und dieser den Aufrag gegeben, die Tiere 
erst Anfang 2002 ab Freipass zu verzollen, was jedoch leider gegen seine 
Weisung nicht  geschehen sei.  Das Verschulden liege deshalb einzig bei 
der  Vermittlerin.  Die  Preisdifferenz  zwischen  dem  KZA  und  dem  AKZA 

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habe  Strafcharakter  und  die  angefochtene  Verfügung  müsse  auch  aus 
Gründen  der  Verhältnismässigkeit  und  der  Rechtsgleichheit  aufgehoben 
werden.  Schliesslich  beantragte  der  Unternehmer  auch  den  Erlass  der 
Nachforderung.

Gleichzeitig stellte der Beschwerdeführer den Antrag auf Zuerkennung des 
Rechts  auf  unentgeltliche  Prozessführung.  Mit  Zwischenentscheid  vom 
12. April 2006 wies die ZRK dieses Gesuch ab, da ihm der Nachweis der 
Prozessarmut  nicht  gelungen  ist  und  verpflichtete  ihn,  einen  Kosten-
vorschuss  von  Fr.  1'000.--  zu  bezahlen.  Dieser  Zwischenentscheid  er-
wuchs unangefochten in Rechtskraft.

E. In  ihrer  Vernehmlassung vom 10.  Oktober  2006 beantragt  die  OZD,  die 
Beschwerde unter Kostenfolge abzuweisen. Zur Begründung führt die Ver-
waltung insbesondere aus, der Beschwerdeführer könne sich nicht darauf 
berufen, dass er die massgebenden Bestimmungen betreffend Kontingente 
beim Import von Pferden nicht gekannt habe. Von einer im Pferdehandel 
tätigen Person, welche regelmässig Zollkontingente ersteigert habe, könne 
die  Kenntnis  der  einschlägigen  Bestimmungen  erwartet  werden.  Selbst 
wenn sich der Unternehmer in einer prekären wirtschaftlichen Situation be-
finden würde, ändere dies nichts am Tatbestand und der Zuwiderhandlung 
gegen die zollrechtlichen Vorschriften.  Ein allfälliger  Rückgriff  gegen das 
beauftragte  Speditionsunternehmen  richte  sich  nach  den  Bestimmungen 
des Zivilrechts.  Der Zollnachlass bilde ein eigenständiges Verfahren und 
könne erst nach dem rechtskräftigen Abschluss der Abgabefestsetzung bei 
der OZD beantragt werden.

F. Mit  Schreiben vom 9. Februar  2007 teilte  das Bundesverwaltungsgericht 
den Parteien mit, dass es das hängige Beschwerdeverfahren übernommen 
hat.

Auf  die  weiteren  Begründungen  der  Eingaben  wird  –  soweit  entscheid-
wesentlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die angefochtene Verfügung unterliegt ab 1. Januar 2007 der Beschwerde 
an und der Beurteilung durch das Bundesverwaltungsgericht (Art. 31 bzw. 
53 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesver-
waltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz  [VGG,  SR  173.32];  Art.  109 
Abs. 1 Bst. c des Zollgesetzes vom 1. Oktober 1925 [aZG, SR 631.0]). Die 
Beurteilung erfolgt nach Art. 53 Abs. 2 VGG nach dem neuen Verfahrens-
recht  bzw.  dem  Bundesgesetz  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Ver-
waltungsverfahren (VwVG, SR 172.021). Die Beschwerde erfolgte seiner-
zeit form- und fristgerecht an die ZRK. Der Beschwerdeführer ist durch die 
angefochtene Verfügung beschwert und zur Anfechtung befugt (vgl. Art. 48 
Abs.  1  Bst.  b  und  c  VwVG).  Der  vom  Beschwerdeführer  einverlangte 
Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- ist in zwei gleichen Raten fristgerecht be-
zahlt worden. Auf die Beschwerde ist mithin einzutreten.

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Zollveranlagungsverfahren,  die  bei  Inkrafttreten  des  Zollgesetzes  vom 
18. März 2005 (ZG, SR 631.0)  am 1. Mai 2007 hängig sind, werden ge-
mäss Art. 132 Abs. 1 ZG noch nach dem alten Recht abgeschlossen.

2.

2.1 Infolge  des  Beitritts  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  zur  Welt-
handelsorganisation (WTO) per 1. Juli 1995 und der Ratifizierung der ent-
sprechenden GATT/WTO-Übereinkommen (Abkommen vom 15. April 1994 
zur Errichtung der Welthandelsorganisation; SR 0.632.20) bedurfte das na-
tionale  Recht  in  verschiedenen  Bereichen  der  Anpassung  (vgl.  die  Bot-
schaft  des Bundesrats vom 19. September 1994 zu den für die Ratifizie-
rung  der  GATT/WTO-Übereinkommen  [Uruguay-Runde]  notwendigen 
Rechtsanpassungen  [GATT-Botschaft  2],  BBl  1994  IV  950 ff.).  So  ver-
pflichtete das Übereinkommen über die Landwirtschaft (Anhang 1A.3 zum 
Abkommen; AS 1995 S. 2150) die Vertragspartner im Bereich des Markt-
zutritts namentlich zur Tarifizierung aller nicht tarifären Massnahmen (vgl. 
Art.  4)  und  verlangte  damit,  dass  die  bisherigen  Methoden  der  Einfuhr-
beschränkung durch Zölle ersetzt werden (Botschaft des Bundesrats vom 
19.  September  1994  zur  Genehmigung  der  GATT/WTO-Übereinkommen 
[Uruguay-Runde;  GATT-Botschaft  1],  BBl  1994  IV  149).  Die  Menge  der 
eingeführten Agrarprodukte kann deshalb  nicht  mehr  direkt,  sondern  nur 
noch indirekt über die Festsetzung von Zollansätzen gelenkt werden (vgl. 
RENÉ RHINOW/GERHARD SCHMID/GIOVANNI BIAGGINI, Öffentliches Wirtschaftsrecht, 
Basel 1998, S. 590 f.).

2.2 Das Bundesgesetz über die Landwirtschaft vom 29. April 1998 (Landwirt-
schaftsgesetz  [LwG,  SR 910.1])  bestimmt  in  Art.  17,  dass  bei  der  Fest-
setzung der  Einfuhrzölle  die Versorgungslage im Inland und die Absatz-
möglichkeiten für gleichartige inländische Erzeugnisse zu berücksichtigen 
sind (BGE 128 II 34 E. 2). Dabei sind die welthandelsrechtlichen Rahmen-
bedingungen zu respektieren (insbesondere die Verpflichtung zu Konsoli-
dierung und schrittweiser Senkung der Agrarzölle; GATT-Botschaft 1, BBl 
1994 IV 149). Als Instrumente zur Lenkung der Importe stehen dem Bund 
insbesondere der Schwellenpreis (Art. 20 LwG; vgl. Botschaft des Bundes-
rats vom 19. September 1994 zur Genehmigung der GATT/WTO-Überein-
kommen [Uruguay-Runde;  GATT-Botschaft  1],  BBl  1994 IV 149) und die 
Zollkontingente  (Art.  21  LwG)  zur  Verfügung.  Bei  Letzteren  wird  die 
Warenmenge bestimmt, welche zu einem vorteilhaften Zollansatz (KZA) in 
die  Schweiz  eingeführt  werden  kann;  für  den  Import  einer  zusätzlichen 
Menge  muss  regelmässig  ein  bedeutend  höherer  Zoll  (AKZA)  bezahlt 
werden, der gewöhnlich prohibitive Wirkung hat (BGE 128 II 34 E. 2b; Ur-
teile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-1678/2006  vom  5.  März  2007 
E. 2.2 und A-1674/2006 vom 16.  April  2007 E.  2.3;  REMO ARPAGAUS,  Das 
schweizerische  Zollrecht,  in:  HEINRICH KOLLER/GEORG MÜLLER/RENÉ 
RHINOW/ULRICH ZIMMERLI,  Schweizerisches  Bundesverwaltungsrecht,  Basel 
1999, Rz. 128).

2.3 Die Zuteilung der Zollkontingente ist im internationalen Recht nicht gere-
gelt; dies ist Sache der innerstaatlichen Gesetzgebung. Ab 1. Januar 1999 

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galt  diesbezüglich  für  die  fragliche  Zeit  Art.  4  der  Verordnung  vom 
7. Dezember 1998 über die Einfuhr von Tieren der Pferdegattung (Pferde-
einfuhrverordnung,  PfEV,  SR  916.322.1,  AS  1999  107).  Danach  ver-
steigerte das BLW die Teilzollkontingente jeweils zu 50% vor Beginn der 
Kontingentsperiode und zu 50% im ersten Halbjahr der Kontingentsperio-
de. Ausserhalb der ersteigerten Kontingentsmenge war der reguläre Zoll-
satz des General- bzw. Gebrauchtarifs (AKZA) nach Art. 3 und 4 des Zoll-
tarifgesetzes vom 9. Oktober 1986 (ZTG, SR 632.10) anwendbar.

2.4 Der  Zollmeldepflicht  unterliegt,  wer  eine  Ware  über  die  Grenze  bringt, 
sowie der Auftraggeber  (Art.  9 Abs.  1 aZG).  Zollzahlungspflichtig  ist  der 
Zollmeldepflichtige,  der  Auftraggeber  sowie  derjenige,  für  dessen 
Rechnung die Waren eingeführt werden (Art. 13 Abs. 1 aZG).

3.

3.1 Im vorliegenden  Fall  bestreitet  der  Beschwerdeführer  nicht,  der  Pferde-
speditionsfirma den Auftrag erteilt  zu haben, drei Pferde und ein Pony in 
die Schweiz einzuführen. Damit oblag ihm sowohl die Zollmelde-, als auch 
die Zollzahlungspflicht. Die Einfuhr erfolgte am 28. Dezember 2001, mithin 
zu  einem  Zeitpunkt,  als  dem  Beschwerdeführer  –  wie  ebenfalls  unbe-
stritten ist – kein entsprechendes Zollkontingent  mehr für das Jahr 2001 
zur Verfügung stand, um Pferde zum Präferenzzoll (KZA) einzuführen. Zu 
Recht hat deshalb die OZD eine Nachbelastung vorgenommen und diese 
vier Tiere nachträglich zum AKZA verzollt. 

Der  Beschwerdeführer  macht  geltend,  die  Forderung  gemäss  der  ange-
fochtenen Verfügung führe zu einer übermässigen Härte und sei unverhält-
nismässig,  es treffe  ihn für  die  vorzeitige  Einfuhr  kein  Verschulden.  Der 
Zolltarif  nach  dem AKZA basiert  auf  einer  gesetzlichen  Grundlage  (vgl. 
oben E. 2.2). Der Verwaltung steht bei der Frage des anwendbaren Zoll-
tarifs  kein  Ermessen  im  Sinn  eines  Entscheidungsspielraumes  zu  (vgl. 
ULRICH HÄFELIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN,  Allgemeines Verwaltungsrecht, 
5.  Auflage,  Zürich 2006,  Rz. 429 ff.).  Einfuhren ausserhalb  eines Kontin-
gents sind zwingend nach dem Normalsatz des AKZA zu verzollen. Es be-
stehen auch keine Anhaltspunkte, der AKZA werde von der Verwaltung ge-
genüber  anderen  Zollpflichtigen  nicht  durchgesetzt.  Es  ist  deshalb  nicht 
einzusehen,  inwieweit  den  Beschwerdeführer  durch  die  korrekte  An-
wendung der gesetzlichen Vorschriften unverhältnismässige Härte treffen 
sollte. Ein Verzicht der OZD, vom Beschwerdeführer die Verzollung nach 
dem AKZA zu fordern bzw. von ihm nur den KZA zu verlangen, würde ihn 
im  Gegenteil  in  ungerechtfertigter  Weise  privilegieren  und  zu  einer  Un-
gleichbehandlung gegenüber anderen Importeuren führen, die mangels ei-
nes  Zollkontingents  ihre  Ware  ebenfalls  zum AKZA zu  verzollen  hätten. 
Der Anspruch auf Gleichbehandlung fordert, dass für Waren, die nicht zum 
privilegierten KZA eingeführt  werden können, von allen Marktteilnehmern 
der Normalansatz zum AKZA zu fordern ist.

Unerheblich ist schliesslich, ob den Beschwerdeführer für die Unterlassung 
der rechtzeitigen Zollmeldung ein Verschulden trifft.  Nach Art.  12 Abs.  2 
des Bundesgesetzes vom 22. März 1974 über das Verwaltungsstrafrecht 

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(VStrR,  SR  313.0)  hat  der  zur  Zahlung  der  Abgabe  Verpflichtete  die 
Leistung unabhängig seines Verschuldens zu erfüllen (BGE 114 Ib 94 E. 4; 
BGE 116 IV 223 E. 4; BGE 2A.242/2006 vom 2. Februar 2007 E. 2.1; Ent-
scheid  der  Eidgenössischen  Alkoholrekurskommission  vom  18.  Januar 
1999, veröffentlicht in Verwaltungspraxis der Bundesbehörden [VPB] 64.54 
E.  3a;  Urteile  des Bundesverwaltungsgerichts  A-1678/2006 vom 5.  März 
2007 E. 3.5 und A-1690/2006 vom 13. April 2007 E. 4.2). Die Beschwerde 
ist aus diesen Gründen abzuweisen.

3.2 Der Beschwerdeführer  stellt  schliesslich im Rahmen seiner Beschwerde-
begründung den Antrag auf  einen Zollerlass (Art.  127 aZG).  Da gemäss 
Art. 127 Abs. 2 aZG über einen solchen Zollerlass zunächst die OZD zu 
entscheiden  hat,  kann  dieser  nicht  Gegenstand  dieses  Verfahrens  sein. 
Die  OZD hat  in  ihrer  Vernehmlassung vom 10.  Oktober  2006 zutreffend 
darauf hingewiesen, sie könne erst nachdem dieses Beschwerdeverfahren 
betreffend  Abgabefestsetzung  rechtskräftig  entschieden  sei,  auf  schrift-
liches Gesuch des Beschwerdeführers darüber entscheiden. Auf den dies-
bezüglichen  Antrag  des  Beschwwerdeführers  kann  deshalb  im  Rahmen 
dieses Beschwerdeverfahrens nicht eingetreten werden.

4. Dem Gesagten zufolge ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf ein-
getreten  werden  kann.  Bei  diesem  Verfahrensausgang  hat  der  Be-
schwerdeführer  als  unterliegende  Partei  die  Kosten  des  Beschwerde-
verfahrens  zu  tragen.  Die  Verfahrenskosten  werden  in  Anwendung  des 
Art. 63 Abs.  1 VwVG in Verbindung mit  Art.  4  des Reglements über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  vom 
11. Dezember 2006 (VGKE, SR 173.320.2) auf Fr. 1'000.-- festgesetzt und 
dem Beschwerdeführer  zur  Zahlung  auferlegt.  Eine  Parteientschädigung 
ist nicht zuzusprechen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.

2. Die  Kosten  für  das  vorliegende  Beschwerdeverfahren  im  Betrage  von 
Fr. 1'000.-- werden X._______ auferlegt und mit dem von ihm geleisteten 
Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- verrechnet.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird eröffnet:

- dem Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)

- der Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

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Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Markus Metz Johannes Schöpf

Rechtsmittelbelehrung

Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  können  innert  30  Tagen  seit  Eröffnung  beim 
Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne angefochten werden. Die Beschwerde ist 
unzulässig gegen Entscheide über die Zollveranlagung, wenn diese aufgrund der Tari-
fierung oder des Gewichts der Ware erfolgt; sowie gegen Entscheide über die Stundung 
oder den Erlass von Abgaben. Die Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache abzufassen 
und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-
schrift zu enthalten. Sie muss spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht 
eingereicht  oder  zu dessen Handen der  Schweizerischen Post  oder  einer  schweizeri-
schen diplomatischen  oder  konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 42,  48, 
54, 83 Bst. l und m und Art. 100 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110]).

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