# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 08bb444f-fa95-5ba1-9a48-4cd9bc544b85
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250196-O3
**Docket/Reference:** PS250196-O3
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250196-O3.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250196-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. R. Bantli Keller, Vorsitzende, 

Oberrichter Dr. E. Pahud und Ersatzoberrichterin Dr. C. Schoder 

sowie Gerichtsschreiberin MLaw J. Camelin-Nagel

Urteil vom 14. August 2025

in Sachen

A._____ AG,

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich,

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes im summarischen 

Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon vom 9. Juli 2025 (EK250289)

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Erwägungen:

1.1. Mit Urteil vom 9. Juli 2025 (act. 5 = act. 7/6) eröffnete das Einzelgericht im 

summarischen Verfahren des Bezirksgerichtes Dietikon (nachfolgend: Vorinstanz) 

den Konkurs über die "A._____ GmbH, B._____-strasse 1, C._____" für eine For-

derung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin (nachfolgend: Gläubigerin) von 

Fr. 9'109.25 nebst Zins zu 5 % seit 28.11.2024, Fr. 110.05 Verzugszins, Fr. 40.– 

Mahngebühr (Rechnung vom 07.08.2024) und Fr. 148.– Betreibungskosten (Be-

treibung Nr. 2 des Betreibungsamtes Dietikon [nachfolgend: Betreibungsamt]), 

mithin für eine Forderung von total Fr. 9'685.55.

Am 14. Juli 2025 berichtigte die Vorinstanz dieses Urteil insoweit, als sie im 

Rubrum "GmbH" durch "AG" ersetzte (vgl. act. 3 = act. 6 = act. 7/8).

1.2. Mit Eingabe vom 22. Juli 2025 (act. 2) erhob die Schuldnerin Beschwerde 

und ersuchte um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (vgl. act. 2 S. 1). Mit Ver-

fügung vom 23. Juli 2025 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung 

einstweilen verweigert und die Schuldnerin unter Hinweis auf die erforderlichen 

Unterlagen darauf aufmerksam gemacht, dass sie ihre Beschwerdeschrift innert 

der Beschwerdefrist ergänzen könne (act. 6). Mit Eingabe vom 6. August 2025 

reichte die Schuldnerin eine Beschwerdeergänzung sowie weitere Unterlagen ein 

(act. 14 u. 15), woraufhin der Beschwerde mit Verfügung vom 7. August 2025 die 

aufschiebende Wirkung erteilt wurde (act. 16).

1.3 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (vgl. 

act. 7/1–8). Das Verfahren ist spruchreif.

2.

Die Konkurseröffnung kann im Beschwerdeverfahren aufgehoben werden, 

wenn der Schuldner mit der Einlegung des Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit 

glaubhaft macht und einen der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungs-

gründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) urkundlich nachweist 

(Art. 174 Abs. 2 SchKG). Diese Aufzählung ist abschliessend. Neue Behauptun-

gen und Urkundenbeweise sind unabhängig davon, ob sie vor oder nach dem 

erstinstanzlichen Entscheid ergangen sind, zulässig, müssen indes vor Ablauf der 

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Beschwerdefrist beigebracht werden (BGE 136 III 294 und BGE 139 III 491). Da 

es sich bei der Beschwerdefrist um eine gesetzliche Frist handelt, ist die Gewäh-

rung einer Fristerstreckung bzw. einer Nachfrist ausgeschlossen (Art. 144 Abs. 1 

ZPO).

3.1.

Im Rahmen der Anfechtung der Konkurseröffnung kann die Schuldnerin – 

wie hier – auch Mängel des vorinstanzlichen Verfahrens geltend machen (Art. 174 

Abs. 1 Satz 2; BSK SchKG II-GIROUD/THEUS SIMONI, 3. Aufl. 2021, Art. 174 N 13). 

Die Schuldnerin rügt im Wesentlichen, der Konkurs sei über sie nicht rechtswirk-

sam eröffnet worden, weil die Vorinstanz im Urteil vom 9. Juli 2025 die betroffene 

Gesellschaft fälschlicherweise als "GmbH" bezeichnet habe. Für sie sei erst ab 

der berichtigten Fassung zweifelsfrei klar gewesen sei, dass sich dieses Urteil 

rechtswirksam gegen sie richte. Dieser Formfehler sei nicht als blosse Rubrums-

berichtigung zu werten, sondern stelle eine "wesentliche Verwechslung der 

Rechtspersönlichkeit" dar; eine GmbH sei eine andere Gesellschaftsform als eine 

AG (vgl. act. 2 S. 2). Durch die "fehlerhafte Firmierung" sei ihr Anspruch auf recht-

liches Gehör verletzt worden (vgl. act. 2 S. 1).

3.2. Den vorinstanzlichen Akten ist zu entnehmen, dass die Vorinstanz die 

Schuldnerin zwar im Rubrum fälschlicherweise als "GmbH" statt als "AG" bezeich-

net hatte. Inwiefern dies eine Verletzung des Anspruchs der Schuldnerin auf 

rechtliches Gehör zur Folge gehabt hätte, ist indes nicht nachvollziehbar. Denn 

sowohl die Vorladung zur Konkursverhandlung als auch das Konkurseröffnungs-

urteil vom 9. Juli 2024 wurden der Schuldnerin an ihre Domiziladresse "B._____-

str. 1, C._____ " (vgl. act. 9) gesandt und dort auch zugestellt (vgl. act. 7/4 und 

act. 7/7). Auch erscheint eine Verwechslung mit einer anderen juristischen Person 

höchst unwahrscheinlich: Denn es existiert insbesondere weder eine "A._____ 

GmbH" – wovon auch die Schuldnerin ausgeht (vgl. act. 2 S. 2) –, noch eine 

"A'._____ GmbH" und auch keine "A'._____ GmbH" im Handelsregister (vgl. 

www.zefix.ch). Einen Verfahrensfehler der Vorinstanz, der über einen Fehler im 

Sinne von Art. 334 ZPO hinausgeht, liegt nicht vor.

4.1. Zum Nachweis des Konkurshinderungsgrunds der Tilgung reicht die Schuld-

nerin eine Sammelbeilage ein, in der sich unter anderem Ausdrucke von Fotos 

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befinden. Darauf zu sehen ist u.a. eine Berechnung des Betreibungsamtes, in 

welcher dieses einen provisorischen Endbetrag von Total (samt Inkasso-Kosten 

und provisorischen Kosten) Fr. 9'761.– in einer Betreibung der Schuldnerin durch 

die Gläubigerin berechnet hat. Ebenfalls in dieser Sammelbeilage enthalten ist 

ein Foto einer mittels Poststempel quittierten Einzahlung eines Betrages von 

Fr. 9'761.– zu Handen des Betreibungsamtes. Aus der dazugehörigen Rechnung 

geht hervor, dass diese Einzahlung für das Konto "2, A._____ AG" erfolgen soll 

(act. 4/5). Das Betreibungsamt bestätigte auf entsprechende Anfrage, dass die 

Konkursforderung am 22. Juli 2025 bezahlt und die Betreibung gelöscht worden 

sei (act. 13). Weiter belegt die Schuldnerin mittels Bestätigung des Konkursamtes 

Dietikon, bei diesem die Kosten des Konkursgerichts und des Konkursverfahrens 

mit einer Zahlung von Fr. 1'000.– sichergestellt zu haben (act. 15/1). Der Kon-

kurshinderungsgrund der Tilgung ist damit nachgewiesen.

4.2. Es bleibt zu prüfen, ob die Zahlungsfähigkeit der Schuldnerin glaubhaft ist. 

Zahlungsfähigkeit bedeutet, dass ausreichende liquide Mittel vorhanden sind, mit 

welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. 

Die Schuldnerin hat aufzuzeigen, dass sie in der Lage ist, ihren laufenden Ver-

pflichtungen nachzukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schul-

den abzutragen. Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen die 

Schuldnerin noch nicht als zahlungsunfähig erscheinen. Anders verhält es sich, 

wenn keine Anzeichen für eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage zu erkennen 

sind und sie auf unabsehbare Zeit hinaus als illiquid erscheint. Auch wenn die 

Schuldnerin die Zahlungsfähigkeit nicht strikt beweisen, sondern nur glaubhaft 

machen muss, so genügen ihre Behauptungen allein nicht. Sie muss die Angaben 

durch objektive Anhaltspunkte untermauern, so dass das Gericht den Eindruck er-

hält, diese seien zutreffend, ohne das Gegenteil ausschliessen zu müssen 

(BGE 132 III 715 E. 3.1.; BGE 132 III 140 E. 4.1.2; BGer 5A_297/2012 vom 

10. Juli 2012 E. 2.3; 5A_108/2021 vom 29. September 2021 E. 2.2; 5A_41/2024 

vom 2. Mai 2024 E. 2.2). Nach Praxis der Kammer genügt es zur Annahme der 

Zahlungsfähigkeit, wenn glaubhaft gemacht ist, dass die Schuldnerin die aktuell 

dringendsten Verpflichtungen bedienen kann und innert längstens zwei Jahren 

neben den laufenden Verbindlichkeiten auch die schon bestehenden Schulden 

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wird abtragen können (vgl. OGer ZH PS140068 vom 29. April 2014; PS250143 

vom 16. Juni 2025 E. 4.1). Bei einem ersten Konkurs ist der Massstab zudem ein 

milderer als wenn die Schuldnerin innert vergleichsweise kurzer Zeit ein zweites 

Mal in Konkurs fällt (vgl. OGer ZH PS180162 vom 17. September 2018 E. 2.3.; 

PS250115 vom 11. Juni 2025 E. 1.3).

4.3.1.

Der Gesellschaftszweck der Schuldnerin ist die Erbringung von Bau-

managementdienstleistungen. Sie ist seit dem tt.mm.2020 im Handelsregister ein-

getragen (act. 9). Zur Zahlungsfähigkeit macht die Schuldnerin geltend, ihre finan-

ziellen Schwierigkeiten beruhten auf einer schlechten Auftragslage zu Beginn des 

Jahres. Die Auftragslage habe sich aber wesentlich verbessert. Es stünden Ein-

gänge aus Debitorenforderungen in beträchtlicher Höhe an. Im August 2025 sei 

mit Eingängen von Fr. 105'015.– und im September 2025 mit solchen von 

Fr. 78'000.– zu rechnen, sodass sämtliche kurzfristigen Verbindlichkeiten begli-

chen werden könnten. Sie sei daher zahlungsfähig (act. 14 S. 4).

4.3.2.

Wesentlichen Aufschluss über die finanzielle Lage einer Schuldnerin 

gibt insbesondere ein Auszug aus dem Betreibungsregister. Aufgrund der im Ok-

tober 2023 erfolgten Sitzverlegung gibt der von der Schuldnerin eingereichte Be-

treibungsregisterauszug vom 14. Juli 2025 lediglich Auskunft über ihr Zahlungs-

verhalten in den letzten zwei Jahren. Für die Zeit vor der Sitzverlegung reichte die 

Schuldnerin keinen Auszug ein. Der eingereichte Betreibungsregisterauszug weist 

seit September 2024 17 Betreibungen auf. Lässt man die nun getilgte Konkursfor-

derung ausser Acht, sind davon noch neun Betreibungen im Gesamtbetrag von 

Fr. 108'767.60 offen. Davon befinden sich sieben Betreibungen in der Höhe von 

Fr. 95'249.– im Stadium der Konkursandrohung. Verlustscheine und frühere Kon-

kurseröffnungen sind keine registriert (vgl. act. 15/2). 

4.3.3.

Die Schuldnerin reichte eine Belastungsanzeige ein, aus der ersichtlich 

ist, dass die Betreibungsforderung-Nr. 3 über Fr. 247.50 am 5. August 2025 begli-

chen wurde (act. 15/3). Damit sind Betreibungen im Umfang von Fr. 108'520.10 

offen. 

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In ihrer Beschwerdeschrift erklärt die Schuldnerin, mit der SVA einen Zah-

lungsplan vereinbart zu haben (act. 2 S. 3). Weder der Zahlungsplan noch die im 

Beilagenverzeichnis erwähnte Korrespondenz mit der SVA wurden eingereicht, 

worauf die Schuldnerin in der Verfügung vom 23. Juli 2025 hingewiesen wurde 

(vgl. act. 10 E. 4.4.). Dennoch reichte die Schuldnerin die diesbezüglichen Unter-

lagen nicht ein. Für die Forderung der SUVA (Betreibungs-Nr. 4) reicht die 

Schuldnerin hingegen eine Ratenzahlungsvereinbarung ein. Die Forderung ist in 

12 monatlichen Raten à rund Fr. 1'820.– abzahlbar. Die erste Rate wurde bereits 

beglichen (act. 15/5). Für die Steuerschulden (Betreibungen Nr. 5 und Nr. 6) über 

Fr. 45'971.40 reicht die Schuldnerin eine Verlängerung der Zahlungsfrist bis 

30. November 2025 ein (act. 15/6). Insgesamt erscheint damit glaubhaft, dass 

sich die Schuldnerin aktiv um die Schuldenbereinigung bemüht. An der Höhe der 

offenen Betreibungen ändert sich aber nichts Wesentliches. Es ist daher von 

Schulden in der Höhe von über Fr. 100'000.– auszugehen.

4.3.4.

Liquide Mittel sind gemäss Bilanz per 30. Juni 2025 lediglich im Um-

fang von Fr. 3'488.– vorhanden (act. 15/7). Einen Kontoauszug reicht die Schuld-

nerin nicht ein. Sie macht aber geltend, dass sie beträchtliche Eingänge aus Debi-

torenforderungen in den Monaten August und September 2025 erwarte (act. 14 

S. 4). Aus der eingereichten Debitorenliste geht hervor, dass im August 2025 Zah-

lungen in der Höhe von Fr. 105'015.– und im September eine Zahlung von 

Fr. 78'000.– fällig werden sollen (act. 15/8). Auftragsbestätigungen oder entspre-

chende Rechnungen reicht die Schuldnerin nicht ein. Auch über die Bonität der 

Debitoren ist nichts bekannt. Allein gestützt auf die Debitorenliste sind die be-

haupteten Zahlungseingänge in der Höhe von rund Fr. 200'000.– in den nächsten 

zwei Monaten nicht hinreichend glaubhaft gemacht. Dies insbesondere auch vor 

dem Hintergrund der finanziellen Situation der Schuldnerin in den letzten Jahren: 

Für die Jahre 2022 und 2023 reichte die Schuldnerin jeweils eine Bilanz und 

"Erfolgsrechnung" ein (act. 4/7). Beiden Bilanzen lässt sich entnehmen, dass 

keine flüssigen Mittel vorhanden waren und kein Gewinn erwirtschaftet werden 

konnte. Die "Erfolgsrechnungen" der Jahre 2022 und 2023 sind beide unvollstän-

dig. So geben beide nur Auskunft über den "Übrigen betrieblichen Aufwand". Der 

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Ertrag sowie der Material- und der Personalaufwand fehlen, weshalb sie einer-

seits nicht aussagekräftig sind und andererseits insgesamt Zweifel an den von der 

Schuldnerin eingereichten Unterlagen wecken. Die Bilanz und Erfolgsrechnung 

des Jahres 2024 reicht die Schuldnerin nicht ein. Aufgrund des in der Bilanz per 

30. Juni 2025 aufgeführten Verlustvortrags von Fr. 8'136.60, welcher mit dem 

Verlustvortrag per Ende 2023 übereinstimmt, muss davon ausgegangen werden, 

dass auch im Jahr 2024 kein Gewinn erwirtschaftet wurde. Gemäss Erfolgsrech-

nung per 30. Juni 2025 soll im ersten halben Jahr dieses Geschäftsjahres indes 

bereits ein Gewinn von Fr. 313'676.70 erwirtschaftet worden sein (act. 15/7). Laut 

Bilanz per 30. Juni 2025 soll gar ein Gewinn von Fr. 523'541.65 erzielt worden 

sein (act. 15/7). Wie sich die Differenz von Fr. 209'864.95 erklären lässt, ist weder 

dargetan noch ersichtlich. Bereits deshalb kann darauf nicht abgestellt werden. 

Die Schuldnerin äussert sich weder zu den eingereichten Buchhaltungsunterlagen 

noch zum Geschäftsgang. Es ist daher nicht nachvollziehbar, wie bei einer angeb-

lich schlechten Auftragslage zu Beginn dieses Jahres trotzdem ein – auch im Ver-

gleich zu den Vorjahren – so hoher Gewinn für das erste Halbjahr 2025 erwirt-

schaftet worden sein soll. Auch die Debitorenforderungen in der Höhe von 

Fr. 714'892.45 per 30. Juni 2025 erstaunen angesichts der behaupteten schlech-

ten Auftragslage zu Beginn des Jahres. Für die Jahre 2022 und 2023 lagen die 

Debitorenforderungen bei jeweils Fr. 301'900.– (für das ganze Jahr). Auftragsbe-

stätigungen oder Debitorenrechnungen (für das Jahr 2025) werden keine einge-

reicht. Die Schuldnerin scheint nun bereits über mehrere Jahre keinen Gewinn er-

zielt zu haben. Hingegen hat sie gemäss Betreibungsregister Schulden von über 

Fr. 100'000.– geäufnet. Objektive Anhaltspunkte dafür, dass (ausreichende) li-

quide Mittel vorhanden sind, mit welchen die Gläubiger bei Fälligkeit ihrer Forde-

rungen befriedigt und neben den laufenden Verbindlichkeiten auch die bestehen-

den Schulden abgetragen werden können, sind keine vorhanden. Die Zahlungsfä-

higkeit der Schuldnerin ist damit nicht hinreichend glaubhaft gemacht. Die Be-

schwerde ist abzuweisen. 

5.

Der Vollständigkeit halber ist die Schuldnerin auf Art. 195 SchKG hinzuwei-

sen, wonach (frühestens nach Ende der Eingabefrist, vgl. Art. 195 Abs. 2 SchKG) 

die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das Kon-

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kursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen (also 

auch die, für welche noch keine Betreibung eingeleitet wurden) beglichen sind 

oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rückzug seiner 

Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekommen ist.

6.

Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten der Schuldnerin aufzuerlegen 

(Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr ist in Anwendung 

von Art. 52 lit. b i.V.m. Art. 61 Abs. 1 GebV SchKG auf Fr. 750.– festzusetzen und 

mit dem geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen. Eine Parteientschädigung 

für das Beschwerdeverfahren ist nicht zuzusprechen; der Schuldnerin nicht auf-

grund ihres Unterliegens, der Gläubigerin nicht mangels Umtrieben in diesem Ver-

fahren.

Es wird erkannt:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, und über die Schuldnerin wird mit 

Wirkung ab Donnerstag, 14. August 2025, 16.00 Uhr, der Konkurs neu 

eröffnet.

2.

Das Konkursamt Dietikon wird mit der Durchführung des Konkurses beauf-

tragt.

3.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, der 

Schuldnerin auferlegt und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss ver-

rechnet.

4.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Gläubigerin unter Beilage der 

Doppel von act. 2 u. 14, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes 

Dietikon (unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkur-

samt Dietikon, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des 

Kantons Zürich und an das Betreibungsamt Dietikon, je gegen Empfangs-

schein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i.V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

versandt am:
15. August 2025