# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37ecb37a-5ccb-5b30-8b55-857e2896715e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-17
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 17.11.2025 I 2025 56
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2025-56_2025-11-17.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2025 56

Entscheid vom 17. November 2025 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Präsident
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
Dr.med. Bernhard Zumsteg, Richter
MLaw Pascal Pfeifhofer, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt MLaw B.________,

gegen

Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,
Vorinstanz,

Gegenstand Unfallversicherung (Unfallgeschehen)

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Sachverhalt:

A. A.________ (Jg. 1967) war seit Anfang Juni 2022 bei der C.________ AG 
angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(nachfolgend: SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufs-
krankheiten versichert (VG-act. 4).

B. Mit Schadenmeldung UVG vom 31. August 2024 meldete A.________ ei-
nen Bruch eines Zahns rechts und beschrieb den Vorgang vom 30. August 2024, 
wie folgt (Vi-act. 1):

Übrige Tätigkeiten : Mit Motorboot auf K_____see in Wellen gefahren. Heftiger 
Schlag auf Boot und ganzen Körper. Nacken-/Schleudertrauma und Zahnteil ab-
gebrochen.

C. Mit Schreiben vom 4. September 2024 forderte die SUVA A.________ auf, 
weitere Fragen zu beantworten (Vi-act. 5), was dieser mit Online-Formular zum 
Schadenfall vom 5. September 2024 tat (Vi-act. 6). Auf die Bitte, den genauen 
Unfallhergang zu beschreiben, führte er aus:

Mit dem Motorboot in eine Welle geprallt. Starker Schlag auf den Oberkörper. 
Schleudertrauma im oberen Rückenbereich und Zahn abgebrochen.

D. Mit Schreiben vom 5. September 2024 verneinte die SUVA ein Unfallereig-
nis und informierte A.________ (wie auch den Zahnarzt und die Chiropraktorin), 
dass sie keine Versicherungsleistungen erbringen werde (Vi-act. 10, 11). Dage-
gen opponierte der Vorgenannte am 16. September 2024 (Vi-act. 14) und erhob 
mit Schreiben vom 19. September 2024 "Einsprache" gegen die Abweisung (Vi-
act. 17 ff.). Mit formlosem Bescheid vom 30. September 2024 verneinte die SU-
VA die Leistungspflicht erneut (Vi-act. 22).

E. Nachdem dem Rechtsvertreter von A.________ Akteneinsicht gewährt 
worden ist (Vi-act. 25), verlangte dieser die erneute Prüfung und allenfalls eine 
anfechtbare Verfügung (Vi-act. 26). In der Folge holte die SUVA bei den behan-
delnden Ärzten Berichte ein (Vi-act. 27, 30) und mit Verfügung vom 28. Januar 
2025 verneinte sie ihre Leistungspflicht, weil Unfallfolgen nicht nachgewiesen 
seien und keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege (Vi-act. 39).

F. Gegen die Verfügung vom 28. Januar 2025 erhob A.________ am 21. Fe-
bruar 2025 Einsprache (Vi-act. 40), welche die SUVA mit Einspracheentscheid 
vom 30. Juni 2025 abwies (Vi-act. 43; VG-act. 4).

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G. Mit Eingabe vom 28. August 2025 (Posteingang: 29.8.2025) erhebt 
A.________ beim Verwaltungsgericht Schwyz frist- und formgerecht Beschwerde 
gegen den Einspracheentscheid vom 30. Juni 2025 (VG-act. 1). Er stellt folgende 
Anträge:

1. Der Einspracheentscheid vom 30.6.2025 sei aufzuheben und dem Beschwer-
deführer seien die gesetzlichen Leistungen zu erbringen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

H. Die SUVA beantragt in ihrer Vernehmlassung vom 25. September 2025, 
die Beschwerde sei abzuweisen, der Einspracheentscheid sei zu bestätigen und 
der Beschwerdeführer habe seine Partei- und Anwaltskosten selbst zu tragen 
(VG-act. 6). Der Beschwerdeführer lässt sich darauf nicht mehr vernehmen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass sich am 30. August 2024 ein 
Unfall im Sinne von Art. 4 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) vom 6. Oktober 2000 ereignet ha-
be und eine Leistungspflicht der SUVA aus Unfall bestehe. Eine Leistungspflicht 
aus einer Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Un-
fallversicherung (UVG; SR 832.20) vom 20. März 1981 wird nicht geltend ge-
macht. Die Vorinstanz verneint einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG, was es 
nachfolgend zu prüfen gilt.

2.

2.1 Gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG werden Leistungen der Unfallversicherung bei 
Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das 
Gesetz nichts anderes bestimmt. Als Unfall gilt gemäss Art. 4 ATSG die plötzli-
che, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusse-
ren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperli-
chen oder geistigen Gesundheit oder den Tod zur Folge hat. 

2.1.1 Nach der Rechtsprechung bezieht sich das Begriffsmerkmal der Unge-
wöhnlichkeit nicht auf die Wirkung des äusseren Faktors, sondern nur auf diesen 
selbst. Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er - nach einem objektiven 
Massstab - nicht mehr im Rahmen dessen liegt, was für den jeweiligen Lebens-
bereich alltäglich und üblich ist (BGE 142 V 219 E. 4.3.1). Der äussere Faktor ist 
zentrales Begriffscharakteristikum eines jeden Unfallereignisses; er ist Ge-
genstück zur - den Krankheitsbegriff konstituierenden - inneren Ursache. Das 

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Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit wurde entwickelt, um die "tausendfältigen 
kleinen und kleinsten Insulte des täglichen Lebens, die als solche gänzlich un-
kontrollierbar sind und deshalb nur beim Hinzutreten von etwas Besonderem 
Berücksichtigung finden sollen", aus dem Unfallbegriff auszuscheiden (BGE 134 
V 72 E. 4.1.1). Das Merkmal des Ungewöhnlichen macht den alltäglichen Vor-
gang zum einmaligen Vorfall. Nach der Rechtsprechung kann das Merkmal des 
ungewöhnlichen äusseren Faktors in einer unkoordinierten Bewegung (RKUV 
1999 S. 199 E. 3c/aa und S. 422 E. 2b) oder in einer (im Hinblick auf die Konsti-
tution und berufliche oder ausserberufliche Gewöhnung der betreffenden Person) 
ausserordentlichen Überanstrengung (vgl. BGE 116 V 139 E. 3b; RKUV 1994, S. 
38 E. 2) bestehen. Bei Körperbewegungen ist das Merkmal der Ungewöhnlichkeit 
erfüllt, wenn ein in der Aussenwelt begründeter Umstand wie Ausgleiten, Stol-
pern oder Abwehren eines Sturzes den natürlichen Ablauf einer Körperbewegung 
gleichsam "programmwidrig" beeinflusst hat (Urteil BGer 8C_282/2017 vom 
22.8.2017 E. 3.1.2; vgl. Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum 
UVG, 3. Aufl., S. 27). Hingegen taugen Einwirkungen, die aus alltäglichen Vor-
gängen resultieren, in aller Regel nicht als Ursache einer Gesundheitsschädi-
gung (Urteil BGer 8C_842/2018 vom 6.5.2019 E. 3.3.1). Unfall setzt vielmehr be-
grifflich voraus, dass das exogene Element so ungewöhnlich ist, dass eine endo-
gene Verursachung ausser Betracht fällt (vgl. zum Ganzen: Urteile BGer 
8C_24/2022 vom 20.9.2022 E. 3.2; 8C_842/2018 vom 6.5.2019 E. 3.3.1 m.w.H. 
u.a. auf BGE 134 V 72 E. 4.1).

2.1.2 Hervorzuheben ist, dass das Tatbestandsmerkmal der Ungewöhnlichkeit 
dann erfüllt ist, wenn der äussere Faktor nicht mehr im Rahmen dessen liegt, 
was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist (BGE 134 V 72 
E. 4.1). Es bezieht sich nach der Definition des Unfalls nicht auf die Wirkung des 
äusseren Faktors, sondern nur auf diesen selbst. Ohne Belang für die Prüfung 
der Ungewöhnlichkeit ist somit, dass der äussere Faktor allenfalls schwerwie-
gende, unerwartete Folgen nach sich zog (BGE 134 V 72 E. 4.3.1).

2.1.3 Zu ergänzen ist, dass sich der medizinische Begriff des Traumas nicht mit 
dem Unfallbegriff im Sinne von Art. 4 ATSG deckt (BGE 134 V 72 E. 4.3.2.2; Ur-
teil BGer 8C_539/2022 vom 8.11.2022 E. 3). So ist insbesondere auch nicht 
massgeblich, dass ein Arzt das Ereignis als Unfall bezeichnet. Es fällt nicht in 
dessen Aufgabenbereich zu entscheiden, ob eine schädigende Einwirkung juris-
tisch als Unfall oder als Krankheit zu definieren ist (Urteil BGer 8C_270/2020 
vom 1.9.2020 E. 5.2; BSK ATSG-Hofer, Art. 4 N 7).

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2.2

2.2.1 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind von der den Anspruch 
erhebenden Person zu beweisen. Kommt sie dieser Forderung nicht nach, indem 
sie unvollständige, ungenaue oder widersprüchliche Angaben macht, die das Be-
stehen eines unfallmässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, 
besteht keine Leistungspflicht der Unfallversicherung. Im Streitfall obliegt es dem 
Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt 
sind. Der Untersuchungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die 
notwendigen Beweise zu erheben. Wird auf Grund dieser Massnahmen das Vor-
liegen eines Unfallereignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt 
(die blosse Möglichkeit genügt nicht), so hat dieses als unbewiesen zu gelten, 
was sich zu Lasten der den Anspruch erhebenden Person auswirkt (vgl. Urteil 
BGer 8C_17/2024 vom 9.7.2024 E. 3.1.3 mit weiteren Hinweisen).

2.2.2 Bei sich widersprechenden Angaben der versicherten Person über den Un-
fallhergang ist auf die Beweismaxime hinzuweisen, wonach die sogenannten 
spontanen "Aussagen der ersten Stunde" in der Regel unbefangener und zuver-
lässiger sind als spätere Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von 
nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beein-
flusst sein können. Wenn die versicherte Person ihre Darstellung im Laufe der 
Zeit wechselt, kommt den Angaben, die sie kurz nach dem Unfall gemacht hat, 
daher meistens grösseres Gewicht zu als jenen nach Kenntnis einer Ableh-
nungsverfügung des Versicherers (BGE 143 V 168 E. 5.2.2; BGE 121 V 45 E. 
2a; Urteil BGer 8C_139/2019 vom 18.6.2019 E. 3.2.2). Der Grundsatz, wonach 
die ersten Aussagen nach einem schädigenden Ereignis in der Regel unbefan-
gener und zuverlässiger sind als spätere Darstellungen, stellt eine im Rahmen 
freier Beweiswürdigung zu berücksichtigende Entscheidungshilfe dar. Sie kann 
nur zur Anwendung gelangen, wenn von zusätzlichen Abklärungen keine neuen 
Erkenntnisse zu erwarten sind (Urteile BGer 8C_828/2023 vom 6.2.2025 E. 4; 
8C_225/2019 vom 20.8.2019 E. 3.3; 8C_622/2017 vom 16.4.2018 E. 2.1).

2.3 Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person u.a. Anspruch auf die 
zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen sowie auf ein Taggeld, falls sie infol-
ge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig ist (vgl. Art. 16 Abs. 1 UVG). 
Wird die versicherte Person infolge des Unfalles invalid, so hat sie Anspruch auf 
eine Invalidenrente (vgl. Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet sie durch den Unfall eine 
dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Integrität, so hat sie Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung 
(Art. 24 Abs. 1 UVG).

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3. Vorliegend ist hinsichtlich des Ereignisses vom 30. August 2024 folgendes 
aktenkundig:

3.1 Den Ereignishergang gemäss Unfallmeldung vom 31. August 2024 rekon-
struierend, sei der Beschwerdeführer mit dem Motorboot auf dem K_____see in 
Wellen gefahren. Es habe einen heftigen Schlag auf Boot und ganzen Körper 
gegeben. Nacken-/Schleudertrauma und Zahnteil sei abgebrochen (Vi-act. 1; vgl. 
Ingress Bst. B). Weiter wurde im Meldeformular angemerkt, es seien keine weite-
ren Personen beteiligt gewesen, ein Polizeirapport bestehe keiner. Als Verlet-
zung werden Zähne rechts, Bruch, notiert sowie als Erstbehandelnder Zahnarzt-
praxis Dr.stom. D.________.

Im Formular zu Schadenfall vom 5. September 2024 führt der Beschwerdeführer 
erneut auf, dass er mit dem Motorboot in eine Welle geprallt sei, es einen starken 
Schlag auf den Oberkörper gegeben habe und er davon ein Schleudertrauma im 
oberen Rückenbereich habe und ein Zahn abgebrochen sei (Vi-act. 6; vgl. In-
gress Bst. C). Erneut wird Dr.stom. D.________ als Behandler vermerkt und an-
gemerkt, Rücken und Nacken seien bei einer Chiropraktorin in Behandlung.

3.2 Mit dem Formular Zahnschäden gemäss KVG, Befunde/Kostenvoranschlag 
vom 7. September 2024 (also nach der ersten Ablehnung der Leistungspflicht 
durch die SUVA) hält Dr. stom. D.________ unter Unfallhergang fest (Vi-act. 12):

Bootsfahrt, Schlag gegen Wellen mit Boot, Fester Biss bei Sturz

6˥ Unfallzahn

Als unfallbedingten Befund hält er eine Kronenfraktur mit Pulpabeteiligung 6 (im 
rechten Unterkiefer) fest; die Krone 46 sei gebrochen. 

3.3 Nach der formlosen Leistungsablehnung vom 5. September 2024 äusserte 
der Beschwerdeführer am 16. September 2024 via SUVA-Kundenportal sein Er-
staunen sowie seine Überzeugung, dass es sich um Unfall-Verletzungen handle 
(Vi-act. 14).  Den Vorgang beschrieb er wie folgt:

Ich bin auf dem Motorboot im K____see mit dem Boot gefahren.
Durch eine Welle bin ich gestürzt.
Dabei erlitt ich folgende Verletzungen:

- Wirbelprellung/Stauchung oberer Wirbelsäulenbereich
- Zahn ist abgebrochen
- Knie - Innenseite rechts starke Schürfung - Foto von der Verletzung aufge-

nommen am 07. Sep. (über eine Woche nach dem Unfall) anbei

3.4 Mit Schreiben vom 19. September 2024 ergänzte der Beschwerdeführer, 
dass er am 30. August 2024 mit dem Motorboot von N_____ nach O_____ un-
terwegs gewesen sei. Bei der Ausfahrt aus dem N_____ Seebecken habe plötz-

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lich eine grosse Welle das Boot getroffen. Durch den Schlag sei er heftig ge-
stürzt. Dabei habe er sich die folgenden Verletzungen zugezogen: Zahn sei ab-
gebrochen; starke Wirbelprellung/Stauchung im oberen Wirbelsäulenbereich; 
grosse Schürfwunde am rechten Knie hinten. Wegen den beiden erstgenannten 
Verletzungen sei er in Behandlung beim Zahnarzt und beim Chiropraktiker. We-
gen der dritten Verletzung sei er nicht zum Arzt gegangen (Vi-act. 17).

3.5 Am 14. Oktober 2024 erfolgte die Erstbehandlung bei Dr.med. E.________ 
(FA für Allgemeine Innere Medizin). Im Arztzeugnis UVG vom 18. Dezember 
2024 führte sie unter Angaben des Patienten aus: "Am 30.8. Sturz im Motorboot 
das über harte Welle fuhr zu Boden, verletzte sich am Bein + Rücken. Seither Sz 
HWS, Massagen. Nun schlafe der rechte Arm immer ein. Pat. erwacht nachts 
wegen RS." Sie veranlasste eine bildgebende Diagnostik (Vi-act. 32).

3.6 Am 15. Oktober 2024 erfolgte ein MRT HWS/obere BWS. Im Bericht vom 
selben Tag führte die Radiologin Dr.med. F.________ (Fachärztin FMH, Radio-
logie & Neuroradiologie) zur Indikation aus, "Bootsunfall über eine Schnelle ge-
fahren und mit voller Wucht gestürzt, Pat. bemerkte das erst im Verlauf (aufgeris-
sene Haut US und Nackensz). nun ausstrahlende Sz, eher Parästhesien rechter 
Arm und HWS Sz, die ihn nachts neu aufwecken. DH? Fraktur? aktivierte Arthro-
se? Einengungen? Anderes?" (Vi-act. 31). Aufgrund des erhobenen Befundes 
gelangte sie zur Beurteilung: "Deutliche osteodiskäre Foraminalstenose C6/7 
rechts mit Komprimierung der Wurzel C7 rechts, mässige C6/7 links sowie C5/6 
links wie o.g.. Keine Frakturen. Keine intra- oder paraspinale Blutung. Diskretes 
diffuses Ödem / Zerrung der Ligamenta interspinale dorsomedian C5 - 7. Keine 
signifikante Spinalkanalstenose oder Myelopathie."(Vi-act. 31) 

3.7 In der Verfügung vom 28. Januar 2025 erwog die SUVA, es seien keine 
Unfallfolgen nachgewiesen und es liege auch keine unfallähnliche Körperschädi-
gung vor. Nach konstanter Rechtsprechung bestehe kein Anlass, die Glaubwür-
digkeit jener Aussagen in Zweifel zu ziehen, die seinerzeit unter dem Eindruck 
des tatsächlichen Geschehens abgegeben worden seien (Vi-act. 39). 

Im angefochtenen Einspracheentscheid wiederholte die SUVA, dass eine unfall-
bedingte Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG nicht gegeben sei. Verneint 
wurde ebenso ein Unfallereignis: Zum konkreten Geschehensablauf seien den 
Akten nur direkte und indirekte Schilderungen des Beschwerdeführers zu ent-
nehmen, die bisweilen unklar bzw. widersprüchlich seien. Anderseits beruhten 
die Angaben in der Unfallmeldung und den Arztberichten naturgemäss mittelbar 
auf den vom Versicherten erteilten Informationen. Aus der Unfallmeldung vom 
31. August 2024 und dem Formular vom 5. September 2024 sei ersichtlich, dass 

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der Versicherte am 30. August 2024 mit dem Motorboot in eine Welle gefahren 
sei und es bei ihm einen heftigen Schlag auf das Boot und den Körper gegeben 
habe. Aus den missverständlichen Angaben des Zahnarztes sei einzig klar, wel-
cher Zahn gemeint sei. Am 16. September 2024 mache der Versicherte einen 
Sturz wegen einer Welle geltend und versuche dies mit einer Foto vom 7. Sep-
tember 2024 einer starken Schürfung an der Innenseite des rechten Knies zu be-
legen. Auch in den Berichten von Dr.med. F.________ und Dr.med. E.________ 
sei die Rede von einem Sturz im Motorboot. Der Versicherte selbst habe im For-
mular vom 5. September 2024 zeitnah weder einen Sturz noch eine Schürfverlet-
zung beschrieben. Aufgrund der Schilderung (vgl. oben E. 3.1) könne nicht auf 
einen ungewöhnlichen äusseren Faktor geschlossen werden. Es sei dem Befah-
ren eines Binnengewässers mit einem Motorboot absolut inhärent, dass dabei 
auch Wellen zu passieren seien und dies mitunter auch zu einer starken Einwir-
kung auf den Körper führen könnte. Die, in den nachfolgenden Berichten erwähn-
ten Versionen mit Sturz könnten aufgrund der Beweismaxime der Aussage der 
ersten Stunde nichts daran ändern. Ein Unfallereignis lasse sich daher nicht be-
legen.

4.

4.1 Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerdeschrift geltend, entge-
gen der Ansicht der Vorinstanz gehe bereits aus der ersten Fallanmeldung eine 
programmwidrige Körperbewegung bzw. ein nicht alltäglicher Vorgang hervor. In 
der Fallanmeldung sei vermerkt worden, dass das Motorboot von einer Welle ge-
troffen worden sei, wonach der Beschwerdeführer einen Schlag erlitten habe. 
Dieser Schlag habe zu Nackenbeschwerden und einem Zahnbruch geführt. Ein 
Wellenschlag auf ein Boot, welcher zu einer solchen Körperschädigung führe, 
könne nicht als alltäglicher Vorgang qualifiziert werden. Es könne nicht erklärt 
werden, wie der Beschwerdeführer ohne einen äusseren, ungewöhnlichen Faktor 
starke Rückenprellungen, einen Zahnschaden und eine Schürfung vom Vorfall 
hätte davongetragen können (VG-act. 1 N 15).

Ebenfalls gehe aus dem Zahnmeldeformular von Dr.stom. D.________ vom 7. 
September 2025 nicht lediglich die Verletzung des Zahns hervor, sondern dass 
der Zahn während des Vorfalls vom 30. August 2024 aufgrund des Wellen-
schlags mit Sturz abgebrochen sei (VG-act. 1 N 16). Weiter sei der Sturz auch in 
den Berichten von Dr.med. F.________ vom 15. Oktober 2024 und Dr.med. 
E.________ vom 18. Dezember 2024 beschrieben. Zusammen mit den während 
des Vorfalls erlittenen Schürfwunden sei mit mindestens überwiegender Wahr-
scheinlichkeit die Anspruchsvoraussetzung eines ungewöhnlichen äusseren Fak-
tors bewiesen (VG-act. 1 N 17).

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4.2 Die Vorinstanz stellt sich in ihrer Vernehmlassung auf den Standpunkt, 
dass man beim Befahren eines Gewässers oft verschiedenartige Wellen quere, 
mitunter auch vehementere, welche grösserer und heftigerer Natur seien. Ein 
sinnfälliges und nicht regelmässig bei Bootsfahrten vorkommendes Zusatzereig-
nis sei beim Vorgang vom 30. August 2024 nicht ausgewiesen. Gemäss Zahn-
schadenformular vom 7. September 2024 sei ein fester Biss ursächlich für den 
Schaden an der Krone des Zahns 46 gewesen. Das feste Zusammenbeissen von 
Zähnen gelte grundsätzlich nicht als Unfall im Sinne des Art. 4 ATSG, wobei die 
Vorinstanz auf das Urteil BGer 8C_718/2009 vom 30. November 2009 E. 4 ver-
weist (VG-act. 6 N 10).

Weiter weisst sie darauf hin, dass vom Beschwerdeführer weder in der Scha-
denmeldung vom 31. August 2024 noch im Antwortformular vom 5. September 
2024 auch nur ansatzweise ein Sturz genannt werde. Die markante Verletzung 
am linken Knie werde ebenfalls nicht erwähnt. Auch würden die vom Beschwer-
deführer vorgebrachten medizinischen Beurteilungen in der Beschreibung des 
Ereignisherganges der Schilderung in der Schadenmeldung vom 31. August 
2024 und dem Antwortformular vom 5. September 2024 widersprechen. So er-
scheine es auch nicht ohne weiteres nachvollziehbar, wie sich der Beschwerde-
führer angeblich eine mehrere Zentimeter lange Kratzwunde an seiner rechten 
Knieinnenseite hätte zuziehen können. Mit zunehmendem Zeitablauf und nach 
der Verneinung der Leistungspflicht sei eine Dramatisierung in der Darstellung 
des Ereignisses festzustellen (VG-act. 6 N 11).

4.3

4.3.1 Zunächst ist festzuhalten, dass die Vorinstanz korrekterweise darauf hin-
weist, dass in den Akten, welche zeitnah zum Unfall und vor der ersten Leis-
tungsabweisung entstanden sind, kein Hinweis auf einen Sturz gefunden werden 
kann, sondern durchgehend nur von einem Schlag auf das Boot und den 
Oberkörper geschrieben wird (vgl. Vi-act. 1-6). Erst nach der Verneinung der 
Leistungspflicht wird durch Dr.stom. D.________ das erste Mal aktenkundig von 
einem Sturz gesprochen, wobei er sich dabei auf die Angaben des Beschwerde-
führers stützen musste (vgl. Vi-act. 12). Es ist folglich nicht auszuschliessen, 
dass sich der Beschwerdeführer mit dem später vorgebrachten Sachverhalts-
element des Sturzes von versicherungsrechtlichen Überlegungen leiten liess, 
was es bei der Beweiswürdigung zu berücksichtigen gilt. Dies insbesondere, da 
der Beschwerdeführer vor der ersten Leistungsabweisung auch auf ergänzende 
Fragen der Vorinstanz nach einem detaillierten Beschrieb des Hergangs keinen 
Sturz und keine Verletzung am Knie erwähnte, obwohl es der allgemeinen Le-
benserfahrung entsprechen würde, einen Sturz als Bootsführer im fahrenden Mo-

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torboot mit resultierender äusserlicher Verletzung als eindrückliches Erlebnis zu 
erwähnen und nicht mehrfach übereinstimmend nur von einem erlittenen 
"Schlag" zu sprechen (vgl. Vi-act. 6). Beim Wechsel des Hergangbeschriebs von 
Schlag auf Sturz kann denn auch nicht von einer Präzisierung des Unfallbe-
schriebs gesprochen werden; vielmehr stellt es eine Veränderung des Sachver-
halts dar. Den Akten lässt sich dann auch eine Dramatisierung des Ereignisher-
ganges nach der Leistungsablehnung entnehmen (Heftiger Schlag auf Boot und 
ganzen Körper [31.8.2024; Vi-act. 1]; Starker Schlag auf den Oberkörper 
[5.9.2024; Vi-act. 6]; Fester Biss bei Sturz [7.9.2024; Vi-act. 12]; Sturz 
[16.9.2019; Vi-act. 14]; heftiger Sturz [19.9.2024; Vi-act. 17]; mit voller Wucht ge-
stürzt [15.10.2024; Vi-act. 31]; Sturz zu Boden [18.12.2024; Vi-act. 32]). Weiter 
fällt auf, dass sich in der Beschwerdeschrift - und bereits in der Einsprache vom 
21. Februar 2025 - des Beschwerdeführers keine Begründung dafür findet, wieso 
ein Sturz unerwähnt blieb (vgl. Vi-act. 40). 

Auch das eingereichte Foto der rechten Knieinnenseite des Beschwerdeführers 
vom 7. September 2024 (Vi-act. 14, 17, 18, 19) stützt die Darstellung eines Stur-
zes nicht weiter. Wie der Beschwerdeführer selbst festhält, wurde das Foto über 
eine Woche nach dem Ereignis gemacht (Vi-act. 14). Dass eine solche Schürf-
wunde über mehrere Tage unentdeckt bleiben kann und die Verletzung in kei-
nem zeitnahen Bericht erwähnt wird, erscheint wenig wahrscheinlich. Einzig im 
Arztzeugnis UVG vom 18. Dezember 2024 wird dann auch eine Verletzung am 
Bein erwähnt (Vi-act. 32). Zudem vermöchte diese Verletzung einen Sturz auf 
dem Boot ohnehin nicht zu belegen, ist doch ebenso gut ein blosses Schürfen, 
verursacht durch den Wellengang, ohne dass es zu einem Sturz kam, denkbar. 

Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung, dass die spontanen "Aussagen der 
ersten Stunde", welche nicht durch die, über den Beschwerdeführer schweben-
de, drohende Leistungsverweigerung allenfalls beeinflusst sind, in der Regel un-
befangener und zuverlässiger als spätere Darstellungen sind (vgl. oben E. 2.2.2), 
ist nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt, dass der Beschwerdefüh-
rer am 30. August 2024 gestürzt ist (vgl. BGE 143 V 168 E. 5.2.2; BGE 121 V 45 
E. 2a; Urteil BGer 8C_139/2019 vom 18.6.2019 E. 3.2.2; Versicherungsgericht 
St. Gallen UV 2024/51 vom 1.5.2025 E. 2.4 ff.). Von weiteren Sachverhaltsab-
klärungen kann abgesehen werden, da beim Vorfall am 30. August 2024 keine 
weiteren Personen anwesend waren. Es ist somit darauf abzustellen, dass der 
Beschwerdeführer beim Befahren des K_____sees mit dem Motorboot aufgrund 
einer Welle einen heftigen Schlag auf den Oberkörper erhalten hat.

4.3.2 Der Vorinstanz ist weiter beizupflichten, dass Schläge auf ein Boot (inkl. In-
sassen) auf Grund von Wellen nichts Ungewöhnliches sind. Beim Befahren eines 

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Gewässers ist vielmehr damit zu rechnen (vgl. etwa auch Verwaltungsgericht LU 
LGVE 1994 II Nr. 34). Bekanntermassen ist ein Gewässer durch Wind und Strö-
mung ständig in Bewegung. Entsprechend sind Schläge durch Wellen auf ein 
Boot nicht weiter aussergewöhnlich, sondern gehören zum normalen Ablauf einer 
Bootsfahrt und sind rein physikalisch der Schifffahrt inhärent. Selbst heftige 
Schläge sind dabei hinzunehmen, sind doch deren Stärke wesentlich von der 
Geschwindigkeit des Bootes, des Winkels zur Welle und weiteren Faktoren ab-
hängig. 

Einer Welle und durch diese verursachte Schläge auf das Boot und den Körper 
des Bootsführers fehlt somit etwas besonders Sinnfälliges, um das Tatbe-
standsmerkmal der Ungewöhnlichkeit zu bejahen. Es ist dies vergleichbar mit 
dem Überfahren einer Verkehrsberuhigungsschwelle, bei welchem der Versicher-
te einen Schlag in den Rücken erhielt (Urteil BGer U 79/98 vom 20.7.2000 E. 3), 
einer harten Landung eines Flugzeuges, bei der sich eine Flugbegleiterin eine 
Rückenverletzung zuzog (Urteil BGer U 61/07 vom 11.10.2007 E. 3), einer Voll-
bremsung eines Autos, bei welcher sich die Beifahrerin den Kopf an der Na-
ckenstütze angeschlagen hatte (Urteil BGer 8C_325/2008 vom 17.12.2008 E. 
2.2) oder dem Verlieren des Standes beim Überfahren von Weichen, worauf es 
der Versicherten in den Rücken schoss (Urteil BGer 8C_436/2009 vom 
22.10.2009 E. 7.1). Zu erwähnen ist auch BGE 134 V 72, wonach ein Versicher-
ter, der sich beim Aufschlagen des Kopfes gegen das Lenkrad eines Auto-
Scooters eine Zahnverletzung zuzieht, einen Unfall im Rechtssinn erleidet. Das 
Gericht gelangte zum Schluss, die Zahnverletzung infolge eines Zusammenstos-
ses während einer Auto-Scooter-Fahrt lasse sich ihrer Natur nach zweifelsfrei ei-
nem äusseren Faktor zuordnen und mit dem Anschlagen des Kopfes am Lenkrad 
sei ein sinnfälliges und nicht regelmässig bei Auto-Scooter-Fahrten vorkommen-
des Zusatzereignis gegeben, das für sich allein die Ungewöhnlichkeit des Ge-
schehens begründe. Anders zu beurteilen sei der Fall eines Zervikalsyndroms in-
folge Zusammenstosses während einer Auto-Scooter-Fahrt (BGE 134 V 72 E. 
4.3). Vorliegend ist gerade kein Sturz und insbesondere auch kein Anstossen 
des Kopfs/Gesichts im Zusammenhang mit dem Wellenschlag nachgewiesen; ein 
eigentliches Zusatzereignis fehlt; nach dem Gesagten stellt der Wellenschlag bei 
einer Bootsfahrt nichts Ungewöhnliches dar. Kommt hinzu, dass es sich beim 
vorliegend betroffenen Zahn 46 um einen bereits sanierten handelte (Vi-act. 12), 
weshalb die unmittelbare Ursache der Schädigung unter besonders sinnfälligen 
Umständen gesetzt worden sein müsste; die Einwirkung würde erst durch das 
Hinzukommen eines zusätzlichen Ereignisses zum ungewöhnlichen äusseren 
Faktor (vgl. Urteil BGer 8C_718/2009 vom 30.11.2009 E. 6.2). Derlei ist nach 
dem Gesagten vorliegend nicht auszumachen.

12

4.4 An dieser Feststellung vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers 
nichts zu ändern. Seinem Vorbringen, dass ein Wellenschlag, welcher zu einer 
vorliegenden Körperschädigung führt, nicht als alltäglicher Vorgang qualifiziert 
werden könne, kann nicht gefolgt werden. Dass sich der gewöhnliche äussere 
Faktor allenfalls stark ausgewirkt hat, ist, wie unter E. 2.1.2 dargelegt, nach herr-
schender Rechtsprechung nicht von Relevanz. Sowohl bezüglich Rücken-
/Nackenbeschwerden als auch des Zahnschadens müsste die unmittelbare Ur-
sache der Schädigung unter besonders sinnfälligen Umständen gesetzt worden 
sein, was gerade nicht ausgewiesen ist.

Weiter läuft das Vorbringen, dass es nicht zu erklären sei, wie der Beschwerde-
führer ohne einen äusseren, ungewöhnlichen Faktor starke Rückenprellungen, 
einen Zahnschaden und eine Schürfung vom Vorfall davontragen könne, in Tei-
len auf die beweisrechtlich unzulässige Beweismaxime "post hoc ergo propter 
hoc" hinaus (vgl. BGE 119 V 335 E. 2b/bb; Urteil BGer 8C_355/2021 vom 
25.11.2021 E. 6.4). Nur weil Schädigungen nach dem 30. August 2024 beim Be-
schwerdeführer dokumentiert sind, bedeutet dies nicht automatisch, dass er Op-
fer eines ungewöhnlichen, äusseren Faktors geworden sei. Kommt hinzu, dass 
der Unfallversicherer das Fehlen oder den Wegfall der Unfallursache nicht durch 
den Nachweis unfallfremder Gründe zu erbringen hat; er muss nicht eine alterna-
tive Ursache für die Befunde finden, für die er mangels überwiegend wahrschein-
lichen Kausalzusammenhangs mit dem Ereignis nicht leistungspflichtig ist (Urteile 
BGer 8C_27/2025 vom 2.7.2025 E. 4.3.2; 8C_480/2021 vom 6.12.2021 E. 4.2.1).

4.5 Zusammenfassend fehlt es an einem ungewöhnlichen, äusseren Faktor im 
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellten Ablauf des Ereignisses vom 
30. August 2024. Da die Voraussetzungen für einen Unfall nach Art. 4 ATSG 
kumulativ erfüllt sein müssen, erübrigen sich Ausführungen zu den weiteren Vor-
aussetzungen. Liegt kein Unfall vor, besteht auch keine Leistungspflicht aus Un-
fall.

5. Der Beschwerdeführer macht keine Listenverletzung nach Art. 6 Abs. 2 
UVG geltend. Aus den Akten ist ebenfalls keine solche ersichtlich und sie wird 
vom Versicherungsmediziner G.________ (Facharzt für Orthopädische Chirurgie 
und Traumatologie des Bewegungsapparates) explizit verneint (Vi-act. 34). Wei-
tere Ausführungen erübrigen sich somit dazu.

6. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, weshalb sie abzuwei-
sen ist. Es sind keine Kosten zu erheben (Art. 61 lit. fbis ATSG). Dem Ausgang 
entsprechend sind keine Parteientschädigungen geschuldet.

13

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Gesundheit BAG, 3003 Bern (A).

Schwyz, 17. November 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 5. Dezember 2025