# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 76df57e0-226d-5fd7-99a1-8e8ca4559f7d
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-10-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 27.10.2025 120 2025 47
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_120-2025-47_2025-10-27.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

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3013 Bern
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BVD 120/2025/47

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 27. Oktober 2025

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn C.________
Beschwerdeführer

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt D.________

und

Baupolizeibehörde der Gemeinde Gals, Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 2, 3238 Gals

betreffend die Verfügung der Baupolizeibehörde der Gemeinde Gals vom 7. Mai 2025 (Offerten, 
Belege, Abrechnungen mit Rapporten und Rechnungen der Rückbaumassnahmen)

I. Sachverhalt

1. Der Beschwerdeführer ist Grundeigentümer der Parzelle Gals Grundbuchblatt Nr. 
F.________, auf welcher sich Schloss «A.________» befindet. Die Parzelle liegt zu grossen Tei-
len in der Kernzone sowie im Ortsbildschutzperimeter. Ein kleinerer Streifen der Parzelle entlang 
der nordöstlichen Grenze liegt im Wald / ausserhalb der Bauzone sowie im Perimeter des kanto-
nalen Naturschutzgebiets «B.________brücke»1. Die westlich angrenzende Parzelle Gals Grund-
buchblatt Nr. H.________, welche den E.________kanal bis zur Mitte und die Uferböschung um-
fasst, befindet sich im Eigentum des Kantons Bern, handelnd durch das Amt für Wasser und Abfall 
(AWA).

Mit Entscheid vom 5. August 2021 erteilte das Regierungsstatthalteramt für die folgenden Bau-
vorhaben den Bauabschlag: Bauten östlich entlang der Schlossmauer (verlegte Bodenplatten, 
Hühnerstall, Geräteschopf, von der Schlossmauer ausgehende Quermauer mit Durchgang, gros-
ses Tor), Sitzplatz im Norden der Parzelle und Bauten im Bereich des G.________kanal auf der 
Wasserparzelle im Eigentum des AWA (Plattform auf der I.________, auf der Uferböschung lie-
gende Treppe, Aufschüttungen im Uferbereich, zwei Kleinbauten südlich der Treppe zum Boots-
steg). Gleichzeitig verfügte die Vorinstanz die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands, 
wobei sie auf eine Anordnung des Rückbaus der Plattform auf der I.________ und der auf der 
Uferböschung liegenden Treppe aus Gründen des Vertrauensschutzes und der Verhältnismässig-

1 Schutzbeschluss RRB 4285 vom 19. November 1975.

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keit verzichtete. Gegen diesen Entscheid erhoben einerseits der Beschwerdeführer und sein 
Rechtsvorgänger Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD). An-
dererseits erhob das AWA Beschwerde gegen den Verzicht auf die Wiederherstellung betreffend 
die Plattform auf der I.________ und die auf der Uferböschung liegende Treppe. Mit Entscheid 
vom 5. Mai 2022 (BVD 110/2021/156) wies die BVD die Beschwerde des Beschwerdeführers und 
seines Rechtsvorgängers ab, hiess die Beschwerde des AWA gut und dehnte die Wiederherstel-
lungsverfügung auf die Plattform und die angrenzende Treppe aus. Die dagegen erhobene Be-
schwerde des Beschwerdeführers und seines Rechtsvorgängers wies zuerst das Verwaltungsge-
richt (VGE 2022/163 vom 7. November 2023) und danach das Bundesgericht (BGer. 1C_667/2023 
vom 3. Juni 2024) ab. 

2. Nachdem sich die Abteilung Naturförderung (ANF) des Amts für Landwirtschaft und Natur 
(LANAT) am 1. Oktober 2024 bei der Gemeinde über den Stand der Wiederherstellung des recht-
mässigen Zustands erkundigte und die Gemeinde diesem mit E-Mail vom 12. November 2024 
mitteilte, dass der Rückbau erfolgt sei, wendete sich das AWA mit einem Schreiben vom 7. Fe-
bruar 2025 an die Gemeinde. Darin führte das AWA aus, man habe indirekt über die ANF Kenntnis 
erhalten, dass der Grundeigentümer der Parzelle Gals Grundbuchblatt Nr. F.________ offenbar 
den Rückbau vorgenommen und die Gemeinde diesen Rückbau abgenommen habe. Man nehme 
zur Kenntnis, dass das AWA als Grundeigentümer nicht dazu eingebunden worden sei, über die 
technischen Anforderungen für den Rückbau der Böschung angehört zu werden. Weiter führte 
das AWA in diesem Schreiben im Detail aus, welche Punkte aus seiner Sicht bei einem Rückbau 
der Bauten in der Böschung des G.________kanal (Böschung/Bootssteg und Kleinbauten entlang 
der Böschung) zu beachten sind. Schliesslich bat das AWA die Gemeinde, ihm die Dokumentation 
der Rückbauarbeiten, insofern sie seine Parzelle betreffen, und eine Kopie der Abnahme zukom-
men zu lassen. Die Dokumentation solle den Rückbau dahingehend dokumentieren, als dass er-
kennbar sei, wie der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt worden sei und dass seine Auflagen 
erfüllt würden. Überdies sollten Nachweise vorhanden sein, dass die Abfälle ordnungsgemäss 
entsorgt worden seien. 

Am 6. März 2025 erging ein Schreiben der Gemeinde an den Beschwerdeführer und seinen 
Rechtsvorgänger mit folgendem Inhalt: 

«Seitens der verschiedenen, im Wiederherstellungsverfahren beteiligten Ämter, ist die Gemeinde Gals unter 
anderem aufgefordert worden, ein Abnahmeprotokoll der Wiederherstellung einzureichen. 

Ein solches wurde anlässlich des Augenscheins nicht erstellt. 

Wie Sie der beiliegenden Korrespondenz entnehmen können, reicht die von uns durchgeführte Abnahme 
nicht. 

Das Amt für Wasser und Abfall verlangt nun folgende Unterlagen: 

Es darf davon ausgegangen werden, dass die Grundeigentümerschaft die Rückbauarbeiten von mindestens 
einem Unternehmen hat offerieren lassen. Wir gehen weiter davon aus, dass die Arbeiten in der Folge durch 
eine oder mehrere Unternehmungen ausgeführt wurden. Wir verlangen daher als ersten, weiteren Schritt, 
dass die Grundeigentümerschaft des Schlosses A.________, alle vorhandenen Offerten, Aufträge, Abrech-
nungen mit den Rapporten (inkl. Entsorgungsbelege) als Dokumentation zur Verfügung stellt. Wir würden 
dann anhand der Unterlagen und des Zustandes vor Ort einschätzen können, ob der Rückbau soweit doku-
mentiert ist, damit nachvollziehbar ist, ob die verfügten Arbeiten ausgeführt worden sind.

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Wir bitten Sie, die Unterlagen innert 30 Tagen der Gemeindeverwaltung Gals einzureichen. Im Verlaufe des 
Monats Mai wird zudem mit allen beteiligten Ämtern eine Besichtigung vor Ort stattfinden. Dazu werden wir 
Sie zu gegebener Zeit einladen.»        

3. Mit Verfügung vom 7. Mai 2025, adressiert an «die Familie C.________», erwog die Ge-
meinde, dem Verfügungsadressat sei mit Schreiben vom 6. März 2025 mitgeteilt worden, dass der 
Gemeinde sämtliche Offerten, Belege, Abrechnungen mit Rapporten, Rechnungen etc. von den 
Rückbauarbeiten einzureichen seien, diese Belege aber nicht eingereicht worden seien. Sodann 
verfügte die Gemeinde Folgendes: «Die Offerten, Belege, Abrechnungen mit Rapporten, Rech-
nungen der Rückbaumassnahmen sind der Gemeindeverwaltung Gals bis am 31. Mai 2025 ein-
zureichen.»

4. Gegen diese Verfügung reichte der Beschwerdeführer am 6. Juni 2025 Beschwerde bei der 
BVD ein. Er beantragt, die Verfügung der Gemeinde vom 7. Mai 2025 sei aufzuheben, es seien 
keine Verfahrenskosten zu erheben und der Kanton Bern als betroffenes Gemeinwesen (eventuell 
die Gemeinde Gals) sei zu verurteilen, dem Beschwerdeführer für das vorliegende Verfahren eine 
Parteientschädigung zu leisten.

5. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet2, führte den Schriftenwech-
sel durch und holte die Vorakten ein. Mit Stellungnahme vom 3. Juli 2025 beantragt die Gemeinde 
die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werde. Das AWA nahm mit Eingabe 
vom 8. Juli 2025 zur Beschwerde Stellung.

6. Mit Verfügung vom 19. August 2025 führte das Rechtsamt aus, mit der Aufforderung des 
Beschwerdeführers in der angefochtenen Verfügung zur Einreichung verschiedener Unterlagen 
(«Offerten, Belege, Abrechnungen mit Rapporten, Rechnung der Rückbaumassnahmen») scheine 
das Verfahren weder ganz noch teilweise abgeschlossen zu werden. Aufgrund einer ersten sum-
marischen Einschätzung des Rechtsamts scheine es sich bei der angefochtenen Verfügung somit 
um eine Zwischenverfügung zu handeln (vgl. Art. 61 Abs. 1 VRPG3). Soweit es sich nicht um eine 
Zwischenverfügung im Sinne von Art. 61 Abs. 2 VRPG handle, sei eine solche nur dann selbstän-
dig anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könne oder wenn 
die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeu-
tenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 61 
Abs. 3 VRPG). Im vorliegenden Fall dürfte nur ein nicht wieder gutzumachender Nachteil in Frage 
kommen. Aufgrund einer ersten summarischen Beurteilung sei fraglich, ob für den Beschwerde-
führer ein solcher Nachteil vorliege und ob folglich auf die Beschwerde eingetreten werden könne. 
Die Verfahrensbeteiligten erhielten die Gelegenheit, zu diesen Überlegungen des Rechtsamts 
Stellung zu nehmen, wobei der Beschwerdeführer gebeten wurde, sich insbesondere zum nicht 
wieder gutzumachenden Nachteil zu äussern.

Mit Eingabe vom 25. August 2025 schloss sich die Gemeinde der Auffassung des Rechtsamts an. 
Nach verlängerter Frist reichte der Beschwerdeführer die Stellungnahme vom 24. September 2025 
ein und hielt dabei an seiner Beschwerde fest. 

7. Auf die Rechtsschriften wird, soweit für den Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden 
Erwägungen eingegangen.

2 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).
3 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).

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II. Erwägungen

1. Eintreten

a) Angefochten ist eine Verfügung der Gemeinde im Rahmen eines baupolizeilichen Verfah-
rens, mit welcher die Gemeinde zwecks Kontrolle, ob die rechtskräftig verfügten Rückbaumass-
nahmen ordnungsgemäss vorgenommen wurden, vom Beschwerdeführer «die Offerten, Belege, 
Abrechnungen mit Rapporten, Rechnungen der Rückbaumassnahmen» einverlangte. Gemäss 
Art. 49 Abs. 1 BauG4 können baupolizeiliche Verfügungen nach Art. 45 bis 48 BauG innert 30 Ta-
gen seit Eröffnung mit Beschwerde bei der BVD angefochten werden. Die BVD ist somit zur Be-
handlung der Beschwerde zuständig.

b) Zur Beschwerde ist befugt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat, durch 
den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an der Auf-
hebung oder Änderung des Entscheids hat (Art. 65 Abs. 1 VRPG). Der Beschwerdeführer ist 
Adressat der angefochtenen Verfügung und durch diese insofern beschwert, als er darin zu einem 
Tun aufgefordert wird. Er ist daher grundsätzlich zur Beschwerde befugt.

c) Mit der Aufforderung zur Einreichung der «Offerten, Belege, Abrechnungen mit Rapporten, 
Rechnungen der Rückbaumassnahmen» innert Frist wird das Baupolizeiverfahren weder ganz 
noch teilweise abgeschlossen. Bei der angefochtenen Verfügung handelt es sich somit um eine 
Zwischenverfügung (vgl. Art. 61 Abs. 1 VRPG). Dass die Gemeinde die Verfügung nicht als Zwi-
schenverfügung deklariert hat, wie der Beschwerdeführer in seiner Stellungnahme vom 24. Sep-
tember 2025 moniert, ändert daran nichts.

Als Zwischenverfügung, die nicht in Art. 61 Abs. 2 VRPG genannt wird, ist sie nur dann selbständig 
anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann oder wenn die 
Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-
den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 61 
Abs. 3 VRPG). Die zweite der beiden genannten Konstellationen kommt hier nicht in Frage, die 
Gutheissung der Beschwerde würde nicht sofort einen Endentscheid herbeiführen. Daran vermag 
auch der Einwand des Beschwerdeführers in der Stellungnahme vom 24. September 2025 nichts 
zu ändern. Darin bringt er vor, seine Rüge, das Wiederherstellungsverfahren sei mit Abnahme 
durch die Gemeinde und deren Mitteilung am 12. November 2024 abgeschlossen worden und es 
seien daher weitere Verfügungen ausgeschlossen gewesen, sei geeignet, bei deren Gutheissung 
einen Endentscheid herbeizuführen. Selbst wenn die E-Mail vom 12. November 2024 der Ge-
meinde an die ANF als offizieller Abschluss des Baupolizeiverfahrens zu bezeichnen wäre (was 
ohne Beteiligung des AWA als Grundeigentümerin und mittels E-Mail an eine beteiligte Fach-
behörde ohnehin ausgeschlossen zu sein scheint), konnte und musste die Gemeinde nach Inter-
vention des AWA auf diesen Schluss zurückkommen und das Verfahren wieder aufnehmen. Oh-
nehin könnte der Beschwerdeführer mit der Gutheissung der Beschwerde einzig bewirken, dass 
die angefochtene Verfügung mit der Aufforderung zur Einreichung diverser Unterlagen aufgeho-
ben und das Verfahren in den Zeitpunkt unmittelbar vor dieser Verfügung zurückversetzt würde. 
Zu diesem Zeitpunkt korrigierte die Gemeinde ihre E-Mail vom 12. November 2024 bereits mit 
dem Schreiben an den Beschwerdeführer vom 6. März 2025, wonach ihre durchgeführte Abnahme 
nicht ausreiche und weitere Abklärungen notwendig seien. Die Gutheissung der Beschwerde hätte 

4 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).

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demnach nicht zu einem sofortigen Endentscheid geführt. Somit ist die angefochtene Zwischen-
verfügung nur dann selbständig anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nach-
teil bewirken kann.

Ein nicht wieder gutzumachender Nachteil wird praxisgemäss bejaht, wenn die anfechtende Per-
son ein schutzwürdiges Interesse an der sofortigen Aufhebung oder Abänderung des Zwi-
schenentscheids hat, wobei kein irreparabler Schaden erforderlich ist. Ein hinreichendes Rechts-
schutzinteresse an der sofortigen Anfechtung der Zwischenverfügung ist bereits dann gegeben, 
wenn ein günstiger Endentscheid für die betroffene Person nicht jeden Nachteil zu beseitigen 
vermag. Dabei genügt auch ein tatsächliches – etwa bloss wirtschaftliches – Interesse, soweit es 
für die betroffene Person nicht nur darum geht, eine Verteuerung oder eine aus wirtschaftlicher 
Sicht ungünstige Verlängerung des Verfahrens zu verhindern. Der nicht wieder gutzumachende 
Nachteil muss in jedem Fall dargetan sein, wobei das Glaubhaftmachen genügt.5

d) Der Beschwerdeführer äussert sich in seiner Beschwerde nicht zum nicht wieder gutzuma-
chenden Nachteil. Allerdings wurde in der Rechtsmittelbelehrung der angefochtenen Verfügung 
auch nicht auf dieses Erfordernis aufmerksam gemacht. In seiner Eingabe vom 24. September 
2025 führt er aus, die angefochtene Verfügung sei nicht als prozessleitende Verfügung gekenn-
zeichnet, sondern mit einer Rechtsmittelbelehrung versehen worden. Diese prozessuale Vorge-
hensweise wecke die Befürchtung, dass er mit Nachteilen konfrontiert sein könnte, wenn er die 
Verfügung nicht anfechte, indem ihm im Endentscheid die Rechtskraft der Verfügung entgegen-
gehalten werden könnte. Im Falle eines Nichteintretens auf die Beschwerde müsse mindestens 
sehr deutlich zum Ausdruck gebracht werden, dass der angefochtenen Verfügung keine Rechts-
kraftwirkung zukomme. Wenn man davon ausgehen wolle, dass mit der Verfügung kein nicht wie-
der gutzumachender Nachteil verbunden sei, müsste die Möglichkeit bestehen, dass er all seine 
Rügen auch gegen eine spätere Endverfügung geltend machen könne. 

Abgesehen davon, dass eine blosse Befürchtung, bei Nichtanfechtung einer Verfügung mit Nach-
teilen konfrontiert zu werden, nicht ohne weiteres einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil 
darstellen kann, ist auch nicht erkennbar, welche Nachteile der Beschwerdeführer erfahren sollte, 
wenn er sich nicht gegen die Verfügung zur Wehr gesetzt hätte. In seiner Beschwerde (Rz. 25) 
führt er aus, dass er über die Unterlagen, welche verlangt worden seien, gar nicht verfüge. Diese 
Unterlagen seien nicht vorhanden, weil er die Wiederherstellung teilweise in Eigenregie zusam-
men mit seiner Ehefrau vorgenommen habe, und teilweise Unternehmer beauftragt habe, die oh-
nehin Unterhaltsarbeiten durchführten. Mangels Vorhandensein der geforderten Unterlagen 
konnte er daher der Verfügung gar nicht Folge leisten, was er der Gemeinde – statt Beschwerde 
zu erheben – als Reaktion auf die Verfügung auch einfach hätte mitteilen können. Die einzige 
Folge des Nichteinreichens der gewünschten Unterlagen als Beleg für die Rückbauarbeiten ist 
ohnehin nur, dass die Gemeinde – wie sie in der Stellungnahme vom 3. Juli 2025 selber ausführt 
– den massgeblichen Sachverhalt durch Vornahme eines Augenscheins unter Beizug der zustän-
digen kantonalen Behörden wird feststellen müssen. Diese Massnahme zur Kontrolle, ob der 
Rückbau tatsächlich ordnungsgemäss und vollständig vorgenommen wurde, wird – mangels Vor-
handensein der geforderten Unterlagen – unabhängig vom Bestand der angefochtenen Verfügung 
durchzuführen sein. Ob also die angefochtene Verfügung rechtmässig ist oder nicht, ändert daran 
nichts. Entsprechend fehlt es an einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil und an einem 
schutzwürdigen Interesse an der sofortigen Aufhebung dieser Verfügung. Sollte das Fehlen der 
geforderten Unterlagen an sich im Rahmen einer Endverfügung in dieser Baupolizeisache tatsäch-
lich rechtliche, für den Beschwerdeführer nachteilige Konsequenzen zur Folge haben, so wird der 
Beschwerdeführer seine diesbezüglich vorgebrachten Einwände dann vorbringen können.

5 BVR 2017 S. 221 E. 2.2.

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e) Nach dem Gesagten kann die angefochtene Verfügung vom 7. Mai 2025 beim Beschwer-
deführer keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken. Auf die Beschwerde gegen die 
Zwischenverfügung kann daher nicht eingetreten werden. Daran vermag auch der mit Verweis auf 
den Kommentar zum VRPG6 gemachte Einwand des Beschwerdeführers in der Stellungnahme 
vom 24. September 2025, wonach Verfügungen gemäss Art. 61 Abs. 1 Bst. d VRPG mindestens 
dann anfechtbar seien, wenn sie sich gegen nicht am Verfahren beteiligte Dritte richten, nichts zu 
ändern. Der blosse Umstand, dass die Verfügung förmlich nicht ganz korrekt an die «Familie 
C.________» adressiert war (und nicht an «C.________»), macht den Beschwerdeführer nicht 
zur unbeteiligten Drittperson in diesem Sinne. 

Auf eine neue Fristansetzung der inzwischen abgelaufenen Frist zur Einreichung der geforderten 
Unterlagen bis am 31. Mai 2025 kann verzichtet werden, da der Beschwerdeführer in seiner Be-
schwerde – wie ausgeführt – klarstellte, dass er nicht über diese Unterlagen verfüge. Die Ge-
meinde wird daher das Baupolizeiverfahren mittels Durchführung des angekündigten Augen-
scheins zwecks Kontrolle, ob der Rückbau tatsächlich ordnungsgemäss und vollständig vorge-
nommen wurde, weiterzuführen haben. 

2. Kosten

a) Die oberinstanzlichen Verfahrenskosten bestehen aus einer Pauschalgebühr (Art. 103 
Abs. 1 VRPG). Für Entscheide in einer Verwaltungsjustizsache wird eine Pauschalgebühr von 
CHF 200.00 bis CHF 4000.00 erhoben (Art. 19 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 Abs. 2 GebV7). Wird auf eine 
Beschwerde nicht eingetreten, so kann die Gebühr angemessen reduziert oder es kann ganz auf 
sie verzichtet werden (Art. 21 Abs. 1 GebV). In Anwendung dieser Bestimmung wird die Pauschale 
auf CHF 800.00 festgelegt.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdeführer. Er hat daher die Verfah-
renskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Der Umstand, dass in der Rechtsmittelbelehrung 
der angefochtenen Verfügung nicht auf die besonderen Eintretensvoraussetzungen für eine Zwi-
schenverfügung aufmerksam gemacht wurde, ändert daran nichts. Auch in Kenntnis dieser Vor-
aussetzungen aufgrund der Verfügung vom 19. August 2025 hielt der Beschwerdeführer mit seiner 
Stellungnahme vom 24. September 2025 an seiner Beschwerde fest.

b) Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer keinen Anspruch auf Parteikostenersatz 
(Art. 108 Abs. 3 VRPG).

III. Entscheid

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Verfahrenskosten von CHF 800.00 werden dem Beschwerdeführer zur Bezahlung auf-
erlegt. Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft er-
wachsen ist. 

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

6 Michel Daum, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 61 N. 27.  
7 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21).

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IV. Eröffnung

- Herrn Rechtsanwalt D.________, eingeschrieben
- Baupolizeibehörde der Gemeinde Gals, eingeschrieben
- Amt für Wasser und Abfall (AWA), Rechtsdienst, im Haus

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungspräsident

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim Verwaltungs-
gericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine allfällige Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in vier Exemplaren einzureichen ist, muss einen An-

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trag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift ent-
halten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind beizulegen.