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**Case Identifier:** 8a036f2e-1e15-5b4f-b706-9c7426c02deb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.09.2009 C-2443/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-2443-2006_2009-09-01.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-2443/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Alberto Meuli (Vorsitz), Richterin Madeleine 
Hirsig, Richter Francesco Parrino, 
Gerichtsschreiber Jean-Marc Wichser.

Personalvorsorgestiftung der X._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Amt für Stiftungen und berufliche Vorsorge, 
Rathausstrasse 24, 4410 Liestal,
Vorinstanz,

Aufsichtsrechtliche Massnahmen.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Gegenstand

Parteien

C-2443/2006

Sachverhalt:

A.
Mit Verfügung vom 1. September 2006 (vgl. act. B 3/1) wies das Amt 
für Stiftungen und berufliche Vorsorge des Kantons Basel-Landschaft 
(nachfolgend die Aufsichtsbehörde oder die Vorinstanz) die Personal-
vorsorgestiftung  der  X._______  (nachfolgend  die  Stiftung  oder  die 
Beschwerdeführerin)  –  im  Anschluss  an  eine  gemeinsame 
Besprechung vom 29. August 2006 - an, einen gemäss Art. 53 Abs. 2 
des  Bundesgesetzes  vom 25. Juni  1982  über  die  berufliche  Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40) anerkannten 
Experten  für  berufliche  Vorsorge  zu  beauftragen,  per  31. Dezember 
2005  die  reglementarischen  Altersguthaben  ihrer  aktiven  oder 
ausgetretenen  Destinatäre  bzw.  die  Vorsorgeleistungen  ihrer 
Rentenbezüger bis am 15. Oktober 2006 in drei Varianten zu berech-
nen (Dispositivziffern 1 und 2); des Weiteren wurde die Stiftung ange-
wiesen, die aus allfälligen Schadenersatzansprüchen infolge mangel-
hafter  Führung der Alterskonten abgeleiteten Rechte zu wahren und 
hierüber bis am 15. Oktober 2006 zu berichten (Dispositivziffern 3 und 
4) sowie die Geschäftsführung und die Führung der Alterskonten für 
die  Jahre  1985  bis  2005  durch  eine  ausgewiesene  und  anerkannte 
Kontrollstelle nach Art. 53 Abs. 1 BVG prüfen zu lassen, wobei diese 
aus vier von der Aufsichtsbehörde bezeichneten Revisionsgesellschaf-
ten bis am 31. Oktober 2006 auszuwählen sei (Dispositivziffern 5 und 
6).  Im  Übrigen  behielt  sich  die  Aufsichtsbehörde  weitere  aufsichts-
rechtliche  Massnahmen  ausdrücklich  vor,  insbesondere  die  Abberu-
fung des Stiftungsrates, sollte sich dieser nicht an die verfügten An-
weisungen halten (Dispositivziffer 7).

Die angeordneten Massnahmen begründete die Aufsichtsbehörde im 
Wesentlichen damit,  bereits erfolgte Abklärungen und Berechnungen 
hätten ergeben, dass die Alterskonten der Destinatäre der Stiftung teil-
weise nicht  korrekt  geführt  worden seien. Insbesondere sei  der Um-
fang des Einbezugs der vorobligatorischen Guthaben in die Finanzie-
rung der BVG-Altersguthaben problematisch. Ende 2005 sei in Abspra-
che zwischen der Stiftung und der Aufsichtsbehörde die LPC Libera 
AG als unabhängige Expertin beauftragt worden, einen allfälligen Fehl-
betrag zufolge des Einbezugs dieser Guthaben zu eruieren, wobei de-
ren Bericht vom 12. Januar 2006 jedoch dem erteilten Auftrag in ver-
schiedener  Hinsicht  nicht  entsprochen  habe. Man  sei  sich  über  die 
Auslegung  der  massgebenden  Vorsorgereglemente  (Ausgaben  1990 

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bzw. 1995) nicht einig, welche zur Beantwortung der Frage heranzu-
ziehen seien, ob und gegebenenfalls in welchen Zeitperioden die jähr-
liche  Erfüllung  der  BVG-Konformität  der  Alterskonten  nachzuweisen 
seien. Anlässlich einer Besprechung Ende August 2006 seien die Par-
teien übereingekommen, eine erneute Berechnung in Varianten vorzu-
nehmen. Daraufhin habe eine unabhängige Kontrollstelle eine Sonder-
prüfung vorzunehmen, und zwar für die Zeit zwischen 1985 bis 2005 
(act. B 3/1).

B.

B.a Gegen  die  Verfügung  der  Aufsichtsbehörde  vom  1.  September 
2006 liess die Stiftung mit Eingabe vom 4. Oktober 2006 bei der Eid-
genössischen Beschwerdekommission der beruflichen Alters-, Hinter-
lassenen- und Invalidenvorsorge (nachfolgend die Eidg. Beschwerde-
kommission BVG) Beschwerde erheben und die Aufhebung der ange-
fochtenen Verfügung beantragen (Rechtsbegehren 1). Sodann bean-
tragte sie,  es sei  festzustellen, dass die Geschäftsführung sowie die 
Führung der Alterskonten bis 1989 korrekt erfolgt seien und ab 1989 
lediglich ein Austritt  im Jahre 1996 einer Prüfung zu unterziehen sei, 
dass die  Geschäftsführung sowie die  Führung der  Alterskonten zwi-
schen  1995  und  2005  korrekt  erfolgt  seien,  dass  eventualiter  eine 
rückwirkende Sanktionierung nicht zulässig sei  und dass eventualiter 
die  Kontrolle  und  der  Pensionskassenexperte  die  Verantwortung  zu 
tragen hätten (Begehren 2 bis 5). Zudem sei festzustellen, ob die Jah-
resrechnungen sowie das Reglement resp. die Reglementensänderun-
gen zwischen 1985 und 2005 durch die Aufsichtsbehörde jeweils ord-
nungsgemäss einverlangt und geprüft worden seien und ob diese im 
gleichen  Zeitraum  und  insbesondere  in  den  Jahren  1990  und  1995 
eine Bestätigung des Experten für  den Erlass oder Änderungen des 
Reglements ordnungsgemäss einverlangt habe (Begehren 6 bis 8). Im 
Übrigen sei die Aufsichtsbehörde aufzufordern, das Protokoll der Sit-
zung vom 29. August 2006 vorzulegen (Begehren 9). Zudem stellte die 
Beschwerdeführerin den Verfahrensantrag auf Beiladung der Kontroll-
stelle (Hersberger Revisionsgesellschaft  AG), der Pensionskassenex-
pertin  (Schweizerische  Mobiliar),  des  Pensionskassenexperten 
2003/2004/2005  (Roland  Tschudin,  Unternehmensberatung  AG)  und 
des Arbeitgebers und beantragte auch die Begrüssung des Bundes-
amtes für Sozialversicherungen (BSV) zur Vernehmlassung.

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Die  Beschwerdeführerin  machte  dabei  im  Wesentlichen  geltend,  die 
von der Vorinstanz erlassenen Massnahmen seien unverhältnismässig, 
da auf Grund des im Einverständnis mit der Vorinstanz in Auftrag ge-
gebenen Expertenberichte vom 12. Januar und vom 4. April 2006 der 
LCP Libera AG lediglich eine Prüfung der Austrittsleistungen nach dem 
1. Januar 1995 indiziert  wäre. Gemäss Bericht vom 4. April  2006 sei 
insbesondere Art. 5.8 des Stiftungsreglements von 1995, wonach die 
Altersgutschriften  (mit  8  Lohnprozenten  berechnet)  im  Minimum der 
Altersgutschrift  gemäss  BVG  entsprechen  müssten,  problematisch, 
falls die Bestimmung wortgetreu ausgelegt werde. Die Beschwerdefüh-
rerin hätte in diesem Fall ihre Leistungen mit den reglementarischen 
Beiträgen  schlichtweg  nicht  finanzieren  können.  Eine  rückwirkende 
wörtliche Auslegung der genannten Reglementsbestimmung und eine 
nachträgliche  Sanktionierung  mit  weitreichenden  finanziellen  Konse-
quenzen  wäre  nicht  zulässig,  zumal  weder  die  Vorinstanz  noch  die 
Kontrollstelle bis heute diesen „systematischen Fehler“ aufgedeckt hät-
ten. Es könne nicht sein, dass die Vorinstanz erst nach 10 Jahren ei-
nen solchen Fehler rüge und eine rückwirkende Sanktionierung statu-
ieren möchte. Art. 50 Abs. 3 BVG sehe ein Rückwirkungsverbot  vor. 
Die  Beschwerdeführerin  sei  in  gutem Glauben  davon ausgegangen, 
das  die  von der  Aufsichtsbehörde  genehmigten Reglemente  im Ein-
klang mit dem Gesetz gestanden seien. Die umstrittene Reglements-
bestimmung sei wohl irrtümlich eingeführt  worden, zumal sie der ge-
wählten Finanzierungsform widersprach. Gewollt sei eine Finanzierung 
mit Durchschnittsbeiträgen gewesen. Da die Kontrollstelle und die in-
volvierten Pensionskassenexperten für allfällige Folgen in der Haupt-
verantwortung stünden und die Arbeitgeberfirma zur Leistung von all-
fälligen  Sanierungsbeiträgen  verpflichtet  weden  könnte,  seien  diese 
beizuladen (act. B 3).

B.b Mit Eingabe vom 20. November 2006 (vgl. act. B 11) liess die Be-
schwerdeführerin drei Unterlagen nachreichen, nämlich:

• ein  Schreiben  der  Providentia  vom  12.  Dezember  2002  an  die  Be-
schwerdeführerin, woraus hervorgeht, dass im Rahmen eines Nachtra-
ges  zu  den  Reglementen  u.a.  der  Satz:  „Die  obige  Altersgutschrift 
muss  jedoch  im  Minimum der  Altersgutschrift  gemäss  BVG entspre-
chen“  aus  Art.  5.8  des  Reglementes  Ausgabe 1995 ersatzlos  gestri-
chen werde;

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• eine versicherungstechnische Beurteilung der Providentia vom 5. Mai 
2003 per 31. Dezember 2002, worin u.a. darauf hingewiesen wird, dass 
die neue Definition der Altersgutschriften nicht in allen Fällen die Ein-
haltung  des  BVG-Minimums  garantiere,  aber  das  Vorgehen  zulässig 
sei, solange die BVG-Schattenrechnung eingehalten werde;

• ein kurzes Schreiben der Providentia vom 6. Mai  2003,  mit  welchem 
diese ihren obigen Expertenbericht der Vorinstanz zustellte.

Aus diesen Unterlagen sei  gemäss der Beschwerdeführerin  ein still-
schweigendes Einverständnis der Vorinstanz zu entnehmen.

C.
Mit  Vernehmlassung vom 14. Dezember 2006 beantragte die Vorins-
tanz die Abweisung der Beschwerde und führte dabei im Wesentlichen 
aus,  dass  die  Reglementsbestimmungen  an  sich  gesetzeskonform 
sind,  diese  jedoch  in  der  Praxis  vermutlich  nicht  korrekt  umgesetzt 
worden seien,  was gerade der  Experte  hätte  prüfen sollen. Gemäss 
der Vorinstanz könne die umstrittene Bestimmung nur bedeuten, dass 
die Altersgutschriften so hoch anzusetzen gewesen wären,  dass die 
gesetzlichen Ansätze hätten erreicht werden sollen, und dass die Be-
schränkung auf die reglementarischen Durchschnittsbeiträge nur dort 
Anwendung hätte finden können, wo sie  ausgereicht  hätten,  die  ge-
setzlichen Ansätze zu erfüllen. Es sei offenbar zum einen eine syste-
matische  Unterfinanzierung  erfolgt,  weil  die  Differenz  zwischen  den 
auf Durchschnittsbeiträgen geäufneten Altersgutschriften und den ge-
setzlich  notwendigen  nicht  über  andere  Mittel  der  Stiftung,  nämlich 
über den Arbeitgeber finanziert worden sei. Zum anderen sei ein sys-
tematischer Einbezug der vorobligatorischen Guthaben der Destinatä-
re in die Schattenrechnung erfolgt, was auch die Expertin Providentia 
in ihrem Bestätigungsbericht vom 5. Mai 2003 zur provisorischen Bi-
lanz 2002 festgehalten habe. Im Übrigen sei die Beiladung aller mögli-
chen Haftpflichtigen nicht notwendig. Wer für den allfälligen Schaden 
einzustehen habe,  sei  nämlich  nicht  Gegenstand der  angefochtenen 
Verfügung (act. 9).

D.
Mit Replik vom 14. März 2007 hielt die Beschwerdeführerin an die Be-
gehren und die Begründung ihrer Beschwerde fest. Zudem machte sie 
im  Wesentlichen  geltend,  dass  bei  Inkrafttreten  des  BVG  im  Jahre 
1985 gemäss der damaligen Lehrmeinung vorobligatorisch erworbene 
Guthaben angerechnet werden durften. Die Ausführungen des Gutach-

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ters  LCP Libera AG seien vollständig und schlüssig. Die  allgemeine 
Akzeptanz  der  reglementarischen  Bestimmungen  und  der  Finanzie-
rungsform  mit  Durchschnittsbeiträgen  sei  genügend,  um  die  Be-
schwerdeführerin nicht in eine finanzielle Schieflage zu bringen. Spä-
testens  beim Erhalt  des  Bestätigungsberichtes  vom Jahre  2002 des 
anerkannten Experten für  berufliche Vorsorge hätte  die  Aufsichtsbe-
hörde einschreiten müssen. Die jetzt nachträgliche Sanktionierung wi-
derspreche  dem  Grundsatz  von  Treu  und  Glauben.  Der  Stiftungsrat 
hätte  sich  auf  die  Prüfung  durch  diverse  Fachpersonen  (Kontrolle, 
BVG-Experten) verlassen müssen. Die verfügte Sonderprüfung sei we-
der notwendig noch verhältnismässig. Zunächst  seien die Gutachten 
der LCP Libera AG umfassend zu würdigen. Sollte im Übrigen die Her-
ausgabe des Protokolls der Besprechung vom 29. August 2006 verwei-
gert  werden,  müsste dies als Verletzung des rechtlichen Gehörs ge-
wertet werden (act. 11).

E.
Mit  Duplik vom 25. Juli  2007 bestätigte die Vorinstanz ihrerseits den 
Antrag und die Begründung ihrer Vernehmlassung. Sie legte zudem im 
Wesentlichen  dar,  dass  die  Beschwerdeführerin  seit  Erhalt  eines 
Schreibens der damaligen Expertin  Providentia  von Ende Mai  1989, 
welches  anhand  eines  Zahlenbeispiels  auf  die  Rechtsprechung  des 
Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  hinsichtlich  der  Berechnung 
der Freizügigkeitsleistung hinwies, nicht mehr als gutgläubig bezeich-
net werden könne. Es gehe nunmehr nicht um die Suche nach einem 
Kompromiss, sondern um die Festlegung von gesetzlichen und regle-
mentarischen Ansprüchen (act. 17).

Auf die weiteren Argumente der Parteien zur Stützung ihrer Anträge 
sowie auf die ins Recht gelegten Unterlagen wird, soweit erforderlich, 
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

F.
Der mit Zwischenverfügung vom 3. April 2007 vom  Instruktionsrichter 
des  inzwischen  zuständig  gewordenen  Bundesverwaltungsgerichts 
einverlangte Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 3'000.-- wurde von 
der Beschwerdeführerin fristgemäss überwiesen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17.  Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  beurteilt  das Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021), sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt. Dazu ge-
hören die Verfügungen der Aufsichtsbehörden im Bereiche der berufli-
chen Vorsorge nach Art. 74 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 
1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsor-
ge (BVG, SR 831.40),  dies in Verbindung mit Art. 33 lit. i  VGG. Eine 
Ausnahme im Sinne von Art. 32 VVG liegt in casu nicht vor.

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt bei gegebener Zustän-
digkeit die am 1. Januar 2007 bei den Eidgenössischen Rekurs- oder 
Schiedskommissionen oder bei den Beschwerdediensten der Departe-
mente hängigen Rechtsmittel. Die Beurteilung erfolgt nach neuem Ver-
fahrensrecht (vgl. Art. 53 Abs. 2 VGG).

1.3 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Verfü-
gung des Amtes für Stiftungen und berufliche Vorsorge des Kantons 
Basel-Landschaft vom 1. September 2006, welche ohne Zweifel eine 
Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG darstellt. Die Beschwerde ist frist- 
und formgerecht  eingegangen (Art. 50 und 52 VwVG). Nachdem der 
Beschwerdeführerin an der Änderung oder Aufhebung der angefochte-
nen Verfügung ein schutzwürdiges Interesse hat (Art. 48 VwVG) und 
ferner der verlangte Kostenvorschuss eingezahlt worden ist, ist auf das 
erhobene Rechtsmittel einzutreten.

2.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermes-
sens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheb-
lichen Sachverhalts und, wenn nicht eine kantonale Behörde als Be-
schwerdeinstanz verfügt hat, die Unangemessenheit (Art. 49 VwVG).

3.
In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin, ihr sei das Protokoll 
der Sitzung vom 29. August 2006, welche zwischen den Parteien im 
Vorfeld des Erlasses der angefochtenen Verfügung stattgefunden hat, 

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nicht ausgehändigt worden. Die Verweigerung der Herausgabe dieses 
Protokolls stelle eine Verletzung des rechtlichen Gehörs dar (vgl. Rep-
lik vom 14. März 2007, act. 11). Für die Vorinstanz hingegen sei die Er-
stellung eines förmlichen Protokolls der erwähnten Besprechung we-
der vereinbart noch in Aussicht gestellt worden. Die Anliegen der Be-
schwerdeführerin  hätten im Übrigen in der angefochtenen Verfügung 
Eingang gefunden (act. 9, S. 8 und act. 17, S. 6).

3.1 Gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung (BV, SR 101) und 
Art. 29 in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 VwVG haben die Parteien An-
spruch auf rechtliches Gehör. Angesichts der formellen Natur des Ge-
hörsanspruchs (vgl. BGE 132 V 387 E. 5.1 mit Hinweisen) ist vorab zu 
prüfen, ob diese Rüge begründet ist.

3.2 Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, ande-
rerseits stellt  es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim 
Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Per-
son eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass 
des in ihre Rechtstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äu-
ssern, erhebliche Beweismittel beizubringen, Einsicht in die Akten zu 
nehmen,  mit  erheblichen  Beweisanträgen  gehört  zu  werden  und  an 
der  Erhebung  wesentlicher  Beweismittel  entweder  mitzuwirken  oder 
sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeig-
net ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 132 V 368 E. 3.1 mit Hin-
weisen, BGE 127 I 56 E. 2B, 127 III 578 E. 2c). Nach der Rechtspre-
chung kann eine – nicht besonders schwerwiegende – Verletzung des 
rechtlichen Gehörs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betrof-
fene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz 
zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei über-
prüfen kann (BGE 127 V 431 E. 3d/aa). Von einer  Rückweisung der 
Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verlet-
zung des rechtlichen Gehörs dann abzusehen, wenn und soweit  die 
Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unnöti-
gen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleich-
gestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer beförderlichen Be-
urteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1 
mit Hinweis, vgl. auch BGE 133 I 201 E. 2.2; BVGer C-676/2008 vom 
21. Juli 2009).

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3.3.1 Im vorliegenden Fall fand einige Tage vor Erlass der angefochte-
nen Verfügung vom 1. September 2006, nämlich - nach etlichen vor-
gängigen Korrespondenzen und Treffen zwischen den Parteien zur Be-
reinigung der bestehenden Differenzen zur Führung der Alterskonten - 
am 29. August 2006 eine weitere Besprechung zwischen diesen statt, 
dies unter Beizug der involvierten Pensionskassenexperten und eines 
Vertreters  der  Arbeitgeberfirma.  Anlässlich  dieser  Besprechung  sei 
nach Ansicht der Vorinstanz festgelegt worden, dass der Experte die 
Berechnungen nochmals vornehmen müsse, erweitert durch zwei Be-
rechnungsvarianten. Die angefochtene Verfügung mit der Formulierung 
der  von  der  Beschwerdeführerin  vorzunehmenden  Auftragserteilung 
an den Experten sei im Anschluss an diese Besprechung im Rahmen 
ihrer Aufsichtspflicht erfolgt (act. 9, S. 8). Für die Beschwerdeführerin 
hätte jedoch der Auftrag an den Gutachter im Einvernehmen mit ihr er-
teilt werden müssen, dies nach Formulierung der Berechnungsvarian-
ten durch die Vorinstanz,  welche im von ihr erwarteten Protokoll  der 
Besprechung  vom 29.  August  2006  hätten  festgelegt  werden  sollen 
(act. B 3, S. 5 und act. 11, S. 7).

3.3.2 Mit  der  Ansetzung  und  Durchführung  dieser  weiteren  Bespre-
chung steht für das Gericht im Lichte der erwähnten Rechtsprechung 
fest, dass das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin im Vorfeld des 
Erlasses der angefochtenen Verfügung ohne Zweifel gewährt worden 
ist. Wenn die Vorinstanz im Rahmen ihrer aufsichtsrechtlichen Aufga-
ben zum Schluss kam, namentlich die korrekte Führung von Alterskon-
ten sei mit Blick auf die Festlegung der gesetzlichen und reglementari-
schen Ansprüchen der Destinatäre ohne weiteren Verzug zu überprü-
fen, ohne die Formulierung des Ergänzungsauftrags an den Experten 
nochmals mit der Beschwerdeführerin im Detail zu besprechen, kann 
darin keine Verletzung des rechtlichen Gehörs erblickt werden. Im Üb-
rigen kann davon ausgegangen werden, dass der Mitarbeiter der Vor-
instanz die Besprechung nur zu internen Zwecken protokolliert hat, zu-
mal die Beschwerdeführerin nicht behauptet, es sei ausdrücklich das 
Verfassen  eines  förmlichen,  auch  von ihr  zu  genehmigenden  Proto-
kolls vereinbart und in Aussicht gestellt worden. Insofern bildet insbe-
sondere auch die Tatsache, dass die internen protokollarischen Noti-
zen über die Besprechung vom 29. August 2006 der Beschwerdeführe-
rin nicht ausgehändigt worden sind, keine Verletzung des rechtlichen 
Gehörs.

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Der Beschwerdeantrag (Nr. 9) auf Vorlage des Protokolls der Sitzung 
vom 29. August 2006 ist deshalb abzuweisen.

4.

4.1 In verfahrensmässiger Hinsicht stellt  die Beschwerdeführerin den 
Antrag auf  Beiladung der Kontrollstelle,  der Pensionskassenexperten 
und des Arbeitgebers sowie auf Begrüssung des BSV zur Vernehmlas-
sung. Sie begründet die Beiladung der erwähnten Personen insbeson-
dere  mit  ihrer  möglichen  Schadenersatz-  und  Beitragspflicht,  wenn 
sich  herausstellen  sollte,  dass  die  Alterskonten  mangelhaft  geführt 
worden seien und Destinatäre deswegen Ansprüche geltend machen 
könnten. Die Begrüssung des BSV begründet die Beschwerdeführerin 
nicht.

4.2 Die Beschwerdeführerin  verkennt,  dass  allfällige  Schadenersatz-
ansprüche  nicht  Gegenstand  des  vorliegenden  Verfahrens  sind,  wie 
die Vorinstanz zu recht festhält (act. 9 S. 11). Damit ist eine Beiladung 
allfälliger Haftpflichtiger vorliegend weder nötig noch angezeigt. Eben-
sowenig ist einzusehen, aus welchen Gründen das BSV zu einer Stel-
lungnahme eingeladen werden soll. Die diesbezüglichen Verfahrensan-
träge der Beschwerdeführerin sind deshalb abzuweisen.

5.
Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen in materieller Hinsicht, 
dass die verfügten aufsichtsrechtlichen Massnahmen (Expertenbestel-
lung  für  die  Berechnung  der  reglementarischen  Altersguthaben  der 
Destinatäre bzw. der Vorsorgeleistungen in drei Varianten, Prüfung der 
Geschäftsführung  und  der  Führung  der  Alterskonten  von  1985  bis 
2005  und  Wahrung  allfälliger  Schadenersatzansprüche  gegenüber 
Dritten)  unverhältnismässig  seien,  da  sie  auf  die  jährlichen Berichte 
und Prüfungen der Fachexperten, der Kontrollstelle und der Vorinstanz 
vertraut habe und ihr nicht im Nachhinein Sanktionen mit weitreichen-
den finanziellen Konsequenzen auferlegt werden dürften. Demgegen-
über ist die Vorinstanz der Ansicht, dass die von ihr getroffenen auf-
sichtsrechtlichen  Massnahmen  rechtens  seien,  da  reglementarische 
Vorgaben in der Praxis sehr wahrscheinlich nicht beachtet worden sei-
en.

6.
Die gerügten Massnahmen traf die Vorinstanz im Rahmen ihrer  Auf-
sichtsaufgabe gemäss Art. 62 Abs. 1 BVG, wonach sie darüber zu wa-

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chen hat,  dass die Vorsorgeeinrichtung die gesetzlichen Vorschriften 
einhält, indem sie insbesondere die Übereinstimmung der reglementa-
rischen Bestimmungen mit den gesetzlichen Vorschriften prüft (lit. a), 
von  den  Vorsorgeeinrichtungen  periodisch  Berichterstattung  fordert, 
namentlich über die Geschäftstätigkeit (lit. b), Einsicht in die Berichte 
der Kontrollstelle und des Experten für berufliche Vorsorge nimmt (lit. 
c) sowie die Massnahmen zur Behebung von Mängeln trifft (lit. d) und 
Streitigkeiten betreffend das Recht der versicherten Person auf Infor-
mation beurteilt (lit. e).

6.1 Gemäss Art. 62 Abs. 1  lit. d  BVG trifft  die  Aufsichtsbehörde die 
Massnahmen zur Behebung von Mängeln. Hierzu stehen ihr repressive 
und präventive Aufsichtsmittel  zur  Verfügung. Mittels des repressiven 
Handelns  soll  der  rechtmässige  Zustand  wieder  hergestellt  werden 
und die präventiven Mittel sind darauf ausgelegt, gesetzes- und statu-
tenwidriges Verhalten der Pensionskasse durch eine laufende Kontrol-
le  ihrer  Geschäftstätigkeit  zu  verhindern.  Bei  den  präventiven  Auf-
sichtsmitteln ist eine Teilnahme an der Willensbildung der Verwaltungs-
organe begrifflich nicht vorausgesetzt. Eine allgemeine und vorausset-
zungslose Einflussnahme bereits auf das Zustandekommen von Ent-
scheiden  und  Handlungen  der  Vorsorgeeinrichtungen  sowie  die  vor-
aussetzungslose  und  allgemeine  Beschränkung  der  Verfügung  über 
deren  Vermögen  sind  verboten.  Die  Willensbildung  der  Vorsorgeein-
richtung ist vielmehr Sache der Vorsorgeeinrichtung bzw. deren Orga-
ne. Aufsichtsmittel, die bereits das Zustandekommen von Handlungen 
der Vorsorgeeinrichtung unmittelbar beeinflussen oder sich gar an die-
sen  beteiligen,  verletzen  den  verwaltungsrechtlichen  Grundsatz  der 
Verhältnismässigkeit und bei Vorsorgeeinrichtungen, insbesondere bei 
jenen in der Rechtsform der Stiftung das von der Privatautonomie ab-
geleitete Prinzip der Stifterfreiheit (ISABELLE VETTER-SCHREIBER, Staatliche 
Haftung bei mangelhafter BVG-Aufsichtstätigkeit, Zürich 1996, S. 61 f.; 
CHRISTINA RUGGLI, Die behördliche Aufsicht über Vorsorgeeinrichtungen, 
Basel 1992, S. 62 f.).

6.2 Als  repressive  Aufsichtsmittel  kommen  unter  anderem  in  Frage, 
die Mahnung pflichtvergessener Organe, das Erteilen von Weisungen 
oder Auflagen, soweit die Vorsorgeeinrichtung keinen Ermessensspiel-
raum hat, die Aufhebung und Änderung von Entscheiden oder Erlas-
sen der Stiftungsorgane, wenn und soweit diese gesetzes- oder urkun-
denwidrig sind, die Abberufung und Neueinsetzung von Stiftungsorga-
nen und Liquidatoren, die Ersatzvornahme durch Dritte auf Kosten der 

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Stiftung oder die Einsetzung eines Beistandes oder eines interimisti-
schen Stiftungsrates unter  gleichzeitiger Enthebung des ordentlichen 
Stiftungsrates  (ISABELLE VETTER-SCHREIBER,  a.a.O.,  S.  63  ff.;  CHRISTINA 
RUGGLI, a.a.O., S. 111 ff.). Die Aufzählung ist nicht abschliessend. Auf 
Grund der gesetzlichen Bestimmungen steht fest, dass die Aufsichts-
behörde  bloss  dann  mittels  Massnahmen repressiv  eingreifen  kann, 
falls sie im Handeln der Vorsorgeeinrichtung einen Verstoss gegen ge-
setzliche oder statutarische Vorschriften erkennt. Die Aufsichtstätigkeit 
ist  mithin  als  eine  Rechtskontrolle  ausgestaltet  (ISABELLE VETTER-
SCHREIBER, a.a.O., S. 33f.; CARL HELBLING, Personalvorsorge und BVG, 8. 
Auflage, Bern 2006, S. 667). Damit liegt nicht schon dann ein Mangel 
vor,  wenn  die  Aufsichtsbehörde  in  einer  Sache  anders  entschieden 
hätte als die Vorsorgeeinrichtung. Demgemäss hat die Aufsichtsbehör-
de zu beachten, dass der Vorsorgeeinrichtung ein Ermessen zusteht. 
Dabei ist Letztere an den vorgegebenen rechtlichen Rahmen gebun-
den und sie muss die allgemeinen Rechtsprinzipien beachten. Im Wei-
teren muss sie ihr Ermessen gestützt auf die sachlich nahe liegenden 
Kriterien und den Verhältnissen des Einzelfalls angemessen und damit 
zweckmässig  ausüben  (MERKLI/AESCHLIMANN/HERZOG,  Kommentar  zum 
bernischen VRPG, Bern 1997, N 24, 26 zu Art. 66 Abs. 1 VRPG).

6.3 Die vorliegend verfügten Massnahmen, einen Experten für berufli-
che Vorsorge zu beauftragen, per 31. Dezember 2005 die reglementa-
rischen  Altersguthaben  der  Destinatäre  resp. die  Vorsorgeleistungen 
der  Rentenbezüger  der  Beschwerdeführerin  zu  berechnen,  die  Füh-
rung der Alterskonten für die Jahre 1985 bis 2005 durch eine Kontroll-
stelle prüfen zu lassen und die Rechte infolge mangelhafter Führung 
der Alterskonten zu wahren, sind repressive aufsichtsrechtliche Mass-
nahmen, deren Verhältnismässigkeit durch die Beschwerdeführerin be-
stritten wird und nun deshalb zu prüfen ist.

7.

7.1

7.1.1 Von der  Vorinstanz  wird  insbesondere  die  Berechnung der  Al-
tersguthaben und die Führung der Alterskonten unter Einbezug vorob-
ligatorischer Guthaben bemängelt. Da die Alterssicherung der Arbeit-
nehmer im Zentrum der 2. Säule steht und der Schutz der Versicherten 
ein Hauptanliegen der Vorinstanz sein muss, hat sie jedenfalls einzu-
schreiten,  wenn  hier  Fehler  und  Mängel  vermutet  werden  oder 
nachgewiesen sind.

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7.1.2 Zu den gesetzlichen Mindestvorschriften (vgl. Art. 6 BVG) gehö-
ren einerseits  Art. 16 BVG, wonach die Altersgutschriften  jährlich  in 
Prozenten des koordinierten Lohnes berechnet werden, nämlich zu 7% 
für 25- bis 34-jährige, 10% für 35- bis 44-jährige, 15% für 45- bis 54-
jährige und 18% für 55- bis 65-jährige Arbeitnehmer, und andererseits 
Art. 66 Abs. 1 BVG, wonach die Vorsorgeeinrichtung die Höhe der Bei-
träge des Arbeitgebers und der Arbeitnehmerin in den reglementari-
schen Bestimmungen festlegt,  der  Beitrag des Arbeitgebers mindes-
tens gleich hoch sein muss wie die gesamten Beiträge aller seiner Ar-
beitnehmer und ein  höherer  Anteil  des Arbeitgebers nur  mit  dessen 
Einverständnis festgelegt werden kann. Hinsichtlich der Aufteilung der 
Beiträge ist in diesem Zusammenhang auch Art. 331 Abs. 3 2. Halb-
satz OR zu erwähnen, wonach der Arbeitgeber seine Beiträge aus ei-
genen Mitteln oder aus Beitragsreserven der Vorsorgeeinrichtung er-
bringt, die von ihm vorgängig hierfür geäufnet worden und gesondert 
ausgewiesen sind.

7.1.3 Für die strittige Berechnung der Altersgutschriften ist nebst den 
dargelegten  gesetzlichen  Mindestvorschriften  auch  die  Rechtspre-
chung  zum  Einbezug  der  vorobligatorischen  Guthaben  und  zur  Be-
rechnung der Freizügigkeitsleistung im übergangsrechtlichen Bereich 
(vor und nach Inkrafttreten des BVG) von Bedeutung und hier heranzu-
ziehen. So hat sich das Bundesgericht bereits in seinen Grundsatzur-
teilen BGE 114 V 239 und BGE 115 V 27 im Zusammenhang mit der 
Bemessung der Freizügigkeitsleistung gemäss dem - mit Inkrafttreten 
des Bundesgesetzes über die Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 17. Dezember 1993 (FZG, 
SR 831.429) seit 1995 aufgehobenen - Art. 28 BVG eingehend mit den 
Berechnungsmethoden befasst und sowohl die sogenannte Kumulati-
onsmethode als auch die bis dahin praktizierte pauschale Vergleichs-
methode abgelehnt (BGE 114 V 239 E. 9). Das Bundesgericht hat viel-
mehr eine differenzierte Vergleichsmethode vor und nach der Einfüh-
rung des BVG-Obligatoriums angewandt, mit welcher die Austrittsleis-
tung für die gleiche Zeitdauer berechnet wird (BGE 114 V 239 E. 10). 
Danach ist eine Anrechnung der bis Ende 1984 geäufneten Vorsorge-
guthaben nur zulässig, soweit  es sich um Guthaben handelt,  welche 
über  die  Austrittsleistung per  31. Dezember  1984  hinausgehen (vgl. 
BGE 115 V 27 E. 4c sowie den detaillierten Berechnungsschlüssel im 
Gutachten der LCP Libera AG vom 12. Januar 2006, act. B 3/12). Da-
bei  hat  das Bundesgericht  daran erinnert,  dass  die Vorsorgeeinrich-
tung insbesondere Gewähr dafür  zu bieten hat,  dass sie hinsichtlich 

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der AHV und die Freizügigkeitsleistungen die gesetzlichen Mindestvor-
schriften einhält. Diesem Erfordernis wird sie auch gerecht, wenn sie 
anhand einer sogenannten Schattenrechnung belegt,  dass ihre Leis-
tung das gesetzliche BVG-Minimum abgilt (BGE 114 V 239 E. 8e).

Auf diese Rechtsprechung hat die Providentia als ehemalige Expertin 
der Beschwerdeführerin dem Stiftungsrat derselben mit Schreiben von 
Ende  Mai  1989  hingewiesen  und  eine  neue  Formulierung  für  die 
Durchführung  der  Freizügigkeitsberechnungen  empfohlen,  zumal  die 
bestehenden  Reglemente  den  neuen  Anforderungen  nicht  mehr  ge-
nügten  (act.  17/9).  In  der  Folge  ist  das  Vorsorgereglement  der  Be-
schwerdeführerin  (Auflage 1990) durch die Neuformulierung von Art. 
67  betreffend  Anspruch  und  Höhe  der  Freizügigkeitsleistungen  ent-
sprechend angepasst worden (act. 9/5).

7.1.4 Umstritten und zu prüfen sind denn auch zunächst die reglemen-
tarischen  Vorschriften  der  Beschwerdeführerin  über  die  Beiträge  im 
Lichte der oben erwähnten gesetzlichen Regelung sowie der zitierten 
Rechtsprechung.

7.2

7.2.1 Im Vorsorgereglement der Beschwerdeführerin, das per 1. Janu-
ar 1990 in Kraft trat, wurde durch dessen Art. 28 festgelegt, dass die 
Beiträge der Arbeitnehmer und des Arbeitgebers für alle Arbeitnehmer 
je  4% des versicherten Lohnes (also gesamthaft  8%) betragen,  und 
dass im Minimum die Leistungen gemäss BVG erbracht werden, wobei 
allfällige Mehraufwendungen durch den Arbeitgeber getragen würden. 
Gemäss dieser Bestimmung hatte die Stiftung dazu eine BVG-Schat-
tenrechnung zu führen und waren die übrigen Beiträge vom Stiftungs-
rat  gemäss  Gesetz,  Prämienrechnung  der  Versicherungsgesellschaft 
und den Verwaltungskosten festgelegt (act. 9/5).

7.2.2 Obgleich  die  reglementarisch  vorgesehenen  Beiträge  von  ge-
samthaft 8% des versicherten Lohnes offenbar als sogenannte Durch-
schnittsbeiträge zu verstehen waren, kann nicht ganz ausgeschlossen 
werden, dass sie möglicherweise angesichts der gesetzlichen Vorga-
ben (vgl. Art. 16 BVG) im Einzelfall nicht genügend waren, um den reg-
lementarisch  gesicherten  BVG-Mindeststandard  zu  erreichen.  Wenn 
auch die Heranziehung anderer Mittel (Kapitalzinsen, vorobligatorische 
Teilguthaben  gemäss der  erwähnten  bundesgerichtlichen Rechtspre-
chung etc.) für die Finanzierung einer allfälligen Differenz noch nicht 

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genügte, hatte laut Reglement der Arbeitgeber für die allfälligen Mehr-
aufwendungen  aufkommen müssen. Damit  verpflichtete  sich  der  Ar-
beitgeber im Sinne von Art. 66 Abs. 1 BVG, nötigenfalls einen höheren 
Beitrag  zu  leisten.  Jedenfalls  entsprach  das  Reglement  (Ausgabe 
1990)  dem  Gesetz,  indem  es  einerseits  die  ausdrückliche  Pflicht 
enthielt,  im Minimum die Leistungen gemäss BVG zu erbringen, und 
andererseits  den  Leistungserbringer  im  Falle  allfälliger  Mehraufwen-
dungen unmissverständlich bezeichnete, weshalb es zu Recht von der 
Vorinstanz nicht beanstandet worden ist.

7.3 Im Vorsorgereglement Ausgabe 1995 kam in der massgebenden 
Bestimmung  5.8  (als  Nachfolgerin  von  Art.  28  des  Reglements  von 
1990)  nach  der  Festlegung  desselben  Beitrags-Prozentsatzes  (8%) 
der verdeutlichende Satz hinzu, wonach „die obige Altersgutschrift im 
Minimum  der  Altersgutschrift  gemäss  BVG“  zu  entsprechen  habe. 
Demgegenüber wurde der Hinweis auf die Deckung allfälliger Mehrauf-
wendungen durch den Arbeitgeber gestrichen (act. B 3/15).

Auch dieses Reglement war im Rahmen einer abstrakten Normenkont-
rolle  nicht  zu  beanstanden,  soweit  die  Finanzierung  einer  allfälligen 
Differenz  zum  gesetzlichen  BVG-Minimum  durch  andere  Mittel  (wie 
Vermögenserträge, vorobligatorische Teilguthaben) möglich und denk-
bar war. Bei diesen „anderen Mitteln“ kann es sich bei einer Vorsorge-
einrichtung mit  Beitragsprimat,  wie  vorliegend,  jedoch nicht  um eine 
Beanspruchung der freien Mitteln handeln, da dies nicht im Interesse 
der Arbeitnehmer liegen würde (vgl. Urteil  des BGer 2A.101/2000 E. 
3c unter Hinweis auf Art. 331 Abs. 3 OR in Verb. mit Art. 362 OR).

7.4 In einem Nachtrag vom 1. April  2003 zum erwähnten Reglement 
wurde die Bestimmung, dass die Altersgutschrift  im Minimum der Al-
tersgutschrift  gemäss BVG zu entsprechen habe, rückwirkend per 1. 
Januar 2002 aus nicht genau nachvollziehbaren Gründen gestrichen. 
Da jedoch das Vorsorgereglement die gesetzlichen Mindestvorgaben 
zu  beachten  hat,  gilt  dieser  Grundsatz  für  die  Beschwerdeführerin 
auch ohne ausdrückliche Festlegung im Reglement und musste min-
destens  in  der  BVG-Schattenrechnung eingehalten  werden (so  auch 
die  Expertin  Providentia  in  ihrem  Bericht  zur  provisorischen  Bilanz 
2002 vom 5. Mai 2003, vgl. act. 6).

7.5 Insgesamt ergibt sich aus keiner der geprüften Reglementsbestim-
mungen, dass die Beschwerdeführerin befugt gewesen wäre, bei der 
Finanzierung der Altersguthaben das gesetzliche BVG-Minimum nicht 

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einzuhalten. Insofern kann Art. 50 Abs. 3 BVG, wonach bei gesetzes-
widrigen Reglementsbestimmungen das Gesetz nicht rückwirkend an-
wendbar ist, vorliegend gar nicht angerufen werden.

Die Beschwerdeführerin musste in jedem Fall dafür sorgen, dass die 
gesetzlichen  Mindestvorschriften,  welche  vom  Gesetzgeber  zum 
Schutze der  Versicherten aufgestellt  wurden,  jederzeit  beachtet  wer-
den, was zur ureigensten Aufgabe des Stiftungsrates einer Vorsorge-
einrichtung gehört. Die Beschwerdeführerin kann diese Verantwortung 
jedenfalls  nicht  auf  die  Vorinstanz  abschieben.  Ob  die  Kontrollstelle 
eine Mitverantwortung trägt, wenn die Finanzierungsvorschriften nicht 
eingehalten worden sein sollten, ist  nicht Gegenstand des vorliegen-
den Verfahrens (vgl. oben E 4).

8.
Zu prüfen ist  schliesslich,  ob  die  konkrete  aufsichtsrechtliche  Mass-
nahme, unter anderem die Berechnung der reglementarischen Alters-
guthaben einer Expertise zu unterziehen, verhältnismässig ist.

Um  den  rechtsstaatlichen,  verfassungsmässigen  Grundsatz  der  Ver-
hältnismässigkeit (vgl. Art. 5 Abs. 2 der Schweizerischen Bundesver-
fassung, SR 101) zu beachten, muss eine behördliche Massnahme für 
das Erreichen des Zieles erforderlich und geeignet sein und für die Be-
troffenen angemessen sein, also eine vernünftige Zweck-Mittel-Relati-
on vorliegen (Urteil  des BGer 1C_270/2008 vom 6. Februar 2009 E. 
3.1 mit Hinweisen)

8.1 Im vorliegenden Fall ist die LCP Libera AG im Oktober 2005 be-
auftragt worden, die Altersguthaben der Destinatäre der Beschwerde-
führerin unter Anrechnung vorobligatorisch wohlerworbener Guthaben 
zu berechnen. Die  Expertin  hat  sich  nicht  an  das  Mandat  gehalten, 
sondern hat lediglich die Berechnungsmethodik geprüft. Immerhin hat 
sie in ihrem Nachtrag vom 4. April 2006 zum Bericht vom 12. Januar 
2006 anhand eines von der Vorinstanz erwähnten konkreten Berech-
nungsbeispiels ausdrücklich festgehalten, dass die gewählte Finanzie-
rungsform spätestens ab dem Jahr 1995 kaum vertretbar gewesen sei. 
Des Weiteren wies sie darauf hin, dass die Kontrollstelle bereits Ende 
1995 die nicht reglementskonforme Äufnung der Altersguthaben hätte 
monieren  müssen.  In  dieser  Situation  ist  die  aufsichtsbehördliche 
Massnahme, erneut  einen Experten zu  bestellen,  um die  erwähnten 
Berechnungen durchzuführen, zumal nicht sichergestellt  ist, dass die 
Beschwerdeführerin über die Jahre, das heisst auch  für die Zeit vor 

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1995,  die  gesetzlichen  Mindestvorschriften  eingehalten  hat,  als  not-
wendig und geeignet zu bezeichnen.

8.2 Da die zu bezeichnenden Revisionsstelle die Berechnungen innert 
nützlicher Frist durchführen kann, ist das grundsätzliche Vorgehen der 
Vorinstanz auch angemessen. Dies gilt  auch für den gewählten Zeit-
raum; abgesehen  davon scheint  es  für  die  Zeit  zwischen  1985  und 
1995 höchstens einen oder zwei Versicherungsfälle zu geben, welche 
einer genaueren Prüfung zu unterziehen wären. Erst nach Durchfüh-
rung der Berechnungen wird sich ein klares Gesamtbild ergeben und 
allfällige weitere Massnahmen zu prüfen sein. Den von der Vorinstanz 
am 1. September 2006 verfügten ersten Massnahmepaket ist aufgrund 
der Vorgeschichte insgesamt als verhältnismässig zu bezeichnen.

8.3 Im Zusammenhang mit der Frage der Verhältnismässigkeit der ver-
fügten Massnahmen rügt  die Beschwerdeführerin  – wenngleich nicht 
als formellen Beschwerdeantrag formuliert – auch noch die Höhe der 
von der Vorinstanz verfügten Gebühren von Fr. 1'500.-- (act. B 3 S. 11).

Diese Gebühren hat die Vorinstanz aufgrund von § 22 der kantonalen 
Verordnung über die Beaufsichtigung der Stiftungen und der Vorsorge-
einrichtungen vom 21. Dezember  1993 erhoben,  wonach für  die An-
ordnung von Massnahmen eine ordentliche Gebühr zwischen Fr. 500.-- 
und Fr. 3'000.-- vorgesehen ist. Die von der Vorinstanz erhobene Ge-
bühr bewegt sich angesichts des Aufwands im unteren Rahmen und ist 
jedenfalls nicht zu beanstanden. Was diese Gebühren im Übrigen mit 
den Kosten des Gutachters zu haben, ist nicht ersichtlich.

8.4 Aufgrund dieser Erwägungen hält die angefochtene Verfügung der 
Vorinstanz einer richterlichen Prüfung vollumfänglich stand. Demzufol-
ge ist die Beschwerde abzuweisen.

9.

9.1 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerde-
führerin  gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG kostenpflichtig. Die Verfahren-
skosten sind gemäss dem Reglement vom 21. Februar 2008 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
(VGKE, SR 173.320.2) zu bestimmen. Sie werden auf Fr. 3'000.-- fest-
gelegt.

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9.2 Der obsiegenden Vorinstanz steht gemäss Art. 7 Abs. 3 VGKE kei-
ne Parteientschädigung zu.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 3'000.-- werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt  und mit  dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss 
verrechnet.

3.
Es werden keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Alberto Meuli Jean-Marc Wichser

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 

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173.110]). Die Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  der  Beschwerdeführer  in  Händen  hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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