# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2c5083c4-0d89-5f07-9a28-3969caaf4b56
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-01-28
**Language:** de
**Title:** Unfallähnliche Körperschädigung; Meniskusläsion infolge Drehtrauma
**Docket/Reference:** UV.2013.00292
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2013.00292.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2013.00292
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Philipp
Sozialversicherungsrichter Vogel
Gerichtsschreiberin F. Brühwiler
Urteil
vom
28. Januar 2015
in Sachen
Avanex
Versicherungen AG
Zürichstrasse
130, 8600 Dübendorf
Beschwerdeführerin
Zustelladresse:
Avanex
Versicherungen AG
Versicherungsrecht
Postfach, 8081 Zürich Helsana
gegen
Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
Rechtsdienst, Generaldirektion Schweiz
Postfach, 8085 Zürich
Beschwerdegegnerin
weitere Verfahrensbeteiligte:
X.___
Beigeladener
Sachverhalt:
1.
X.___
, geboren 1967 und bei der Zürich Versicherungs
-G
esellschaft AG gegen die Folgen von Unfällen versichert, zeigte mit Unfallmeldung vom 12. Juli 2013 (Urk. 7/Z1) an, er habe am 11. Juli 2013 beim Reinigen des Grills eine ungeschickte Drehung aus dem Knie heraus gemacht
und sich dabei eine Meniskusläsion
am linken Knie
zugezogen.
Das am Tag nach dem Vorfall durch den konsultierten Arzt veranlasste MRI brachte einen
Riss im
Hinterhorn
des medialen Meniskus
zur Darstellung
(Urk. 7/ZM1).
Mit Verfügung vom
12. September 2013
(Urk. 7/
Z12) ver
neinte die
Zürich
Versicherung
s-G
esell
schaft
AG eine
Leistungspflicht mangels Vorlie
gens eines Unfallereignisses im Rechtssinne so
wie mangels unfallähnlicher Körper
schädigung
.
Die vom
Kran
kenversicherer
von
X.___
, der
Avanex
Versicherungen AG, dagegen erho
benen Einsprache (Urk. 7/Z15) wies der Unfallversicherer mit Entscheid vom 25. November 2013 ab (Urk. 2).
2.
Hiergegen erhob
die
Avanex
Versicherungen AG
am
10. Dezember 2013
Beschwerde und
er
suchte um Aufhebung des angefochtenen Entscheides sowie um Erbringung der gesetzlichen Leistungen aus der Unfallversicherung (Urk. 1). Mit Beschwerdeantwort vom
27. Januar 2014
(Urk.
5
unter Beilage ihrer Akten, Urk.
7/Z1-Z18
, Urk. 7/ZM1-ZM3
) schloss die Beschwerdegegnerin auf Abwei
sung der Beschwerde.
Mit Verfügung vom 30
.
Januar 2014
(Urk.
8) wurde der Versicherte
X.___
zum Verfahren beigeladen. Seine daraufhin
ergangene Stellungnahme vom 4. Februar 2014 (Urk. 10)
wurde den Parteien mit Schrei
ben vom 10. Februar 2014 (Urk. 11) zur Kenntnis gebracht.
3.
Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Gemäss
Art.
6 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) wer
-
den - soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt - die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt (
Abs.
1). Der Bundesrat kann Körperschädigungen, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen (
Abs.
2). Ausserdem erbringt die Versi
cherung ihre Leistungen bei Schädigungen, die den Verunfallten bei der Heilbe
handlung zugefügt werden (
Abs.
3).
1.2
Ein Unfall ist gemäss
Art.
4
des Bundesgesetzes über den A
llgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts
(
ATSG
)
die plötzliche, nicht beabsichtigte schädi
gende Einwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschli
chen Körper, die eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesund
heit oder den Tod zur Folge hat.
1.3
1.3.1
Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG kann der Bundesrat
Körper
schädigungen
, die den Folgen eines Unfalles ähnlich sind, in die Versicherung einbeziehen. Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in Art. 9 Abs. 2 der Verordnung über die Unfall
versicherung (UVV) Gebrauch gemacht und folgende Körperschädigungen, sofern sie nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder eine Degeneration zurück
zuführen sind, auch ohne ungewöhnliche äussere Einwirkung den Unfällen gleichgestellt:
a.
Knochenbrüche;
b.
Verrenkungen von Gelenken;
c.
Meniskusrisse;
d.
Muskelrisse;
e.
Muskelzerrungen;
f.
Sehnenrisse;
g.
Bandläsionen;
h.
Trommelfellverletzungen.
Diese Aufzählung der den Unfällen gleichgestellten
Körper
schädigungen
ist abschliessend (BGE 116 V 136 E. 4a, 147 E. 2b, je mit Hinweisen; Maurer, Schweizerisches Unfall
versicherungsrecht, 2. Aufl., 1989, S. 202).
1.3
.2
Bei den unfallähnlichen Körperschädigungen im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 UVV entfällt im Vergleich zu den eigentlichen Unfällen nach
Art.
4 ATSG einzig das Tatbestandselement der Ungewöhnlichkeit des auf den Körper einwirkenden äusseren Faktors. Alle übrigen Begriffsmerkmale eines Unfalles müssen hinge
gen auch bei den unfallähnlichen Körperschädigungen erfüllt sein. Dies gilt namentlich für das Erfordernis des einwirkenden äusseren Faktors an sich, worunter ein ausserhalb des Körpers liegender, objektiv feststellbarer, sinnfälli
ger - eben unfallähnlicher - Einfluss auf den Körper zu verstehen ist. Dabei kann die schädigende Einwirkung auch in einer körpereigenen Bewegung bestehen (Urteil des Bundesge
richts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.2 mit Hinweisen auf BGE 139 V 327 E. 3.1, 3.3.1; 129 V 466 E. 2.2, 4.1
;
123 V 43
E.
2b).
Erforderlich für die Bejahung eines äusseren Faktors ist ein gesteigertes
Schädi
gungspotenzial
, sei es zufolge einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage, sei es durch Hinzutreten eines zur Unkontrollierbarkeit der Vornahme der alltäglichen Lebensverrichtung führenden Faktors. Die physiologische Beanspruchung des Skeletts, der Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder stellt keinen äusseren Fak
tor dar (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_696/2013 vom 1
4.
November 2013 E. 5.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327 E. 3.3.1, 129 V 466 E. 4.2.2, 4.3). Ein äusserer Faktor mit erheblichem Schädigungspotenzial liegt nach der Rechtspre
chung vor, wenn die zur Diskussion stehende Betätigung mit einer mehr als physiologisch normalen und psychologisch beherrschten Beanspruchung des Körpers, insbesondere seiner Gliedmassen, verbunden ist (Urteil des Bundesge
richts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 139 V 327
E.
3.3.1). Erfüllt ist das Erfordernis des äusseren schädigenden Faktors bei Ände
rungen der Körperlage, die nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu kör
pereigenen Traumen führen können, so etwa beim plötzlichen Aufstehen aus der Hocke, bei heftigen belastenden Bewegungen oder bei einer wegen äusserer Einflüsse unkontrollierbar gewordenen Positionsänderung (vgl. BGE 129 V 466 E. 4.2.3, Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3).
Der Zweck des Instituts der unfallähnlichen Körperschädigung besteht nicht darin, krankhafte oder degenerative Körperschäden von der obligatorischen Unfallversi
cherung auszuschliessen, sondern darin, die oft schwierige Abgren
zung zwischen Unfall und Krankheit zugunsten der Versicherten zu vermeiden. Die sozialen Unfallversicherer haben somit ein Risiko zu übernehmen, das nach der geltenden begrifflichen Abgrenzung von Unfällen und Krankheiten den letzteren zuzuordnen wäre. Hinzu kommt, dass es für die Bejahung des natürli
chen Kausalzusammen
hangs praxisgemäss genügt, wenn das schädigende Geschehen eine Teilursache bildet. Ein degenerativer oder pathologischer
Vor
zustand
schliesst daher eine unfallähnliche Körperschädigung nicht aus, sofern ein unfallähnliches Ereignis den vorbestehenden Gesundheitsschaden ver
schlimmert oder manifest werden lässt. Bei
den
in
Art.
9
Abs.
2
lit
. a bis h UVV abschliessend erwähnten Verletzungen muss aber eine schädigende, äussere Einwirkung wenigstens im Sinne eines Auslösungsfaktors zu den (vor- oder überwiegend) krankhaften oder degenerativen Ursachen hinzutreten, damit eine unfallähnliche Körperschädigung vorliegt (vgl. BGE 123 V 43 S. 45 E. 2b mit Hinweisen, insbes. auf BGE 116 V 155 E. 6c, 117 V 360 E. 4a, 114 V 301 E. 3c; RKUV 1988 Nr. U 57 S. 373 E. 4b).
Schmerzen als Symptome einer Schädigung nach
Art.
9
Abs.
2 UVV fallen als massgebender äusserer Faktor nicht in Betracht, wenn sie bei einer alltäglichen Lebensverrichtung auftreten, ohne dass ein davon unterscheidbares äusseres
Moment mitspielen würde. Wer also etwa beim blossen Aufstehen, Absitzen, Abliegen, bei Bewegungen im Raum, Handreichungen und so weiter einen ein
schiessenden Schmerz verspürt, kann allein deswegen noch keine unfallähnliche Körperschädigung geltend machen. Ein äusserer Faktor ist nicht gegeben, wenn die versicherte Person einzig das erstmalige Auftreten von Schmerzen angibt, aber keine gleichzeitig mitwirkende äussere Komponente zu benennen vermag. Auch ist das Erfordernis eines äusseren schädigenden Faktors nicht erfüllt, wenn das Auftreten von Schmerzen bloss mit einem von der versicherten Per
son beschriebenen gewöhnlichen Bewegungsablauf einhergeht. Verlangt wird vielmehr ein Geschehen, welchem ein gesteigertes Gefährdungspotenzial inne
wohnt, was zutrifft, wenn die als Schmerzauslöser angegebene Betätigung im Rahmen einer allgemein gesteigerten Gefahrenlage vorgenommen wird, wie dies bei vielen sportlichen Aktivitäten der Fall ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_40/2014 vom
8.
Mai 2014 E. 2.2.3 mit Hinweis auf BGE 129 V 466 E. 4.2.1, 4.2.2).
2.
Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin für das Ereignis vom 11. Juli 2013 leistungspflichtig ist. Dabei steht
unbestrittenermassen
fest,
dass kein ungewöhnlicher
äusserer
Faktor vorlag und der
Beigeladene
somit
keinen Unfall im Sinne
von
Art.
4 ATSG erlitten hat
(vgl. Urk. 7/Z11, Urk. 7/Z12). Eine Leistungspflicht
der Beschwerdegegnerin
fällt deshalb nur in Betracht, wenn das Ereignis als eine
unfallähnliche Körperschädigung
im Sinne von
Art.
9
Abs.
2 UVV zu qualifizieren ist
(E. 1.3.1)
. Dabei zu Recht nicht infrage gestellt wurde, dass die Meniskusläsion am linken Knie unter die in Art. 9
Abs.
2
lit
. a bis h UVV
aufgelisteten Körperschädigungen fällt.
Streitig ist jedoch,
ob diese Läsion auf einen schädigenden äusseren Faktor zurückzuführen ist
(
vgl.
E. 1.3.2).
Ist dies der Fall, ist die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin gestützt auf
Art. 9 Abs. 2
lit
. c UVV
gegeben. Wird hingegen ein unfallähnliches Ereignis verneint, führt dies zur Annahme einer
ausschliesslich
aufgrund eines pathologischen oder degenerativen Prozesses erfolgten Läsion, was eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin
ausschliessen
würde (vgl. BGE 129 V 466 E. 2.2).
3.
3.1
Mit Schadenmeldung vom 1
2.
Juli 2013 (Urk. 7/Z1)
beschrieb
der Beigeladene den Ereignishergang wie folgt: „Wollte nach dem Essen den Grill reinigen und habe dabei eine ungeschickte Drehung aus dem Knie heraus gemacht, dabei ist der Meniskus angerissen.“
3.2
Mit Schreiben vom 30. Juli 2013 (Urk. 7/Z5) schilderte der Beigeladene gegen
über der Beschwerdegegnerin, er
habe den Grill gereinigt
. Stehend und mit angewinkelten Knien habe er versucht, eine Schmutzstelle etwas weiter
unten zu erreichen.
Dabei habe er eine etwas heftige ruckartige Drehbewegung nach rechts gemacht, um an diese Stelle zu gelangen. Dies habe
zu einem sehr schmerzhaften Stich im linken Knie geführt. Seine Haltung beim Reinigen sei etwas ungewöhnlich gewesen – stehend, mit angewinkelten Knien nach vorne geneigt, damit er besser an die
Schmutzstelle habe gelangen können - dazu sei die heftige Drehbewegung nach rechts gekommen. Er habe zuvor noch nie Beschwerden mit Bändern, Gelenken oder Knochen gehabt (Urk. 7/Z5)
.
4.
4.1
Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich der Sachverhalt nicht so zugetragen hätte wie vom Beigeladenen geschildert, was denn die Beschwerdegegnerin auch nicht vorbringt. D
ie Beschwerdegegnerin
machte jedoch geltend
,
dieser Lebenssachverhalt stelle
eine alltägliche Belastung des Knies und damit eine physiologisch normale und psychologisch beherrschte Beanspruchung des Kör
pers dar, weshalb eine unfallähnliche Kö
rperschädigung zu verneinen sei
(Urk. 2 S. 3)
.
4.2
Durch di
e vom Beigeladenen eingenommene
Stellung – angewinkelte Knie
, nach vorne gebeugt
- war das Kniegelenk bereits vor der Drehung belastet. Durch die Drehbewegung
nach rechts
wurde das Kniegelenk in der Folge zusätzlich in Anspruch genommen.
Dazu kam, dass
die
hier interessierende Drehb
ewegung mit einer gewissen Ruckartigkeit erfolgte.
Hat das Bundesgericht wiederholt festgehalten, dass heftige und/oder belastende Bewegungen nach unfallmedizinischer Erfahrung häufig zu körpereigenen Traumen führen würden (BGE 129 V 466 E. 4.2.3, Urteil des Bundesgerichts
U 223/05
vom
27. Oktober 2005
, E.
4.1
), ist u
nter diesen Umständen von einem gesteigerten
Schädigungs
potential
der vorgenommenen Drehbewegung
auszugehen
.
Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin (Urk. 2 S. 3) ist d
er
vorliegende
Sachverhalt
nicht vergleichbar mit demjenige
n, welche
r
dem Urteil des Bundesgerichts 8C_22/2010 vom 28. September 2010 zugrunde lag. In jenem Urteil verneinte
das Bundesgericht ein gesteigertes Gefährdungspotential beim Abdrehen des Körpers zum Zweck, einen Wasserkrug zu füllen
(E. 5.3). Die
dort beurteilte
Drehbewegung erfolgte jedoch weder mit gebeugtem Knie noch gab es andere Hinweise auf Umstände, die für ein gesteigertes Gefährdungspotential gespro
chen hätten.
Dass aufgrund einer gebeugten Kniehaltung jedoch ein gesteigertes Schädigungspotential vorhanden sein kann, ergibt sich aus der
bundesgerichtli
chen
Rechtsprechung (Urteil
des Bundesgerichtes
U 148/04 vom
2. Dezember 2004
,
E. 2.3
, U 198/00 vom 30. August 2001, E. 3.b
).
Im Übrigen hatte das Bun
desgericht
auch
in einem Fall, in welchem sich die Versicherte
beim Kochen
brüsk
umgedreht hatte
,
um etwas aus dem Küchenschrank zu holen
und sich dabei eine Verletzung des Meniskus zuzogen hatte,
das Vorliegen eines
äusseren Faktors
bejaht
(Urteil
des Bundesgerichts U 5/02 vom 21.
Oktober 2002).
Ist
somit
angesichts der vorgenommenen Drehbewegung das Vorliegen eines äusseren
Faktor
s
mit erheblichem Schädigungspotential
zu bejahen
, kann
nicht von einer eindeutig krankheits- oder degenerativ bedingten
Gesundheitsschädi
gung
ausgegangen werden.
Die Meniskusläsion ist daher nach Art. 9 Abs. 2
lit
. c UVV als unfallähnliche Körperverletzung zu betrachten, und die Beschwerdegegnerin hat dafür die gesetzlichen Leistungen zu erbringen. Demnach ist die Beschwerde gutzuheis
sen.
Das Gericht erkennt:
1.
In Gutheissung der Beschwerde wird der angefochtene Einspracheentscheid der
Zürich Versicherungs-G
esellschaft AG
vom 25. November 2013 mit der Feststellung
aufgeho
ben
, dass der Beigeladene am 11. Juli 2013 eine unfallähnlich
e Körperschädigung erlitten hat und die Beschwerdegegnerin dafür die gesetzlichen Leistungen zu erbrin
gen hat
.
Die Sache wird an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit sie über die in Betracht fallenden Leistungsansprüche befinde.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Avanex
Versicherungen AG
-
Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
-
X.___
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
HurstF. Brühwiler