# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e77df983-9572-5c42-adf2-b7fae6611eb2
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.04.2017 200 2016 1091
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-1091_2017-04-27.pdf

## Full Text

200 16 1091 UV
SCJ/SAW/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. April 2017

Verwaltungsrichter Scheidegger, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Schütz
Gerichtsschreiberin Winiger

A.________
vertreten durch Advokat B.________
Beschwerdeführerin

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 5. Oktober 2016

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, UV/16/1091, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1969 geborene A.________ (Versicherte bzw. Beschwerdeführerin) ist 
über ihre Arbeitgeberin, die C.______ AG, bei der Schweizerischen Unfall-
versicherungsanstalt (Suva bzw. Beschwerdegegnerin) gegen die Folgen 
von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 10. No-
vember 2012 fuhr sie mit dem Auto nach einem Ausweichmanöver wegen 
eines Hundes in eine Verkehrsinsel und erlitt dabei eine komplexe intraarti-
kuläre Radiusluxationsfraktur links (Akten der Suva, Antwortbeilage [AB] 1; 
12). Die Suva anerkannte ihre Leistungspflicht und erbrachte die gesetzli-
chen Versicherungsleistungen (AB 3). Nachdem diverse Behandlungen 
und Operationen durchgeführt worden waren und der Suva -Kreisarzt 
Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und für 
Chirurgie, am 23. Juli 2015 eine Abschlussuntersuchung durchgeführt hatte 
(vgl. Bericht vom 24. Juli 2015, AB 208), sprach die Suva der Versicherten 
mit Verfügung vom 5. November 2015 (AB 231) eine Integritätsentschädi-
gung in der Höhe von 15% zu und schloss den Schadenfall mit Mitteilung 
vom 25. Januar 2016 (AB 254) ab. Ferner verneinte sie mit Verfügung vom 
7. April 2016 (AB 272) bei einem Invaliditätsgrad von 5% den Anspruch auf 
eine Invalidenrente. Eine gegen die Rentenverfügung erhobene Einsprache 
(AB 275) wies die Suva, nach erneuter Stellungnahme des Suva -
Kreisarztes vom 25. August 2016 (AB 281), mit Entscheid vom 5. Oktober 
2016 (AB 285) ab.

B.

Zwischenzeitlich hatte sich die Versicherte auch bei der Invalidenversiche-
rung zum Leistungsbezug angemeldet. Mit Verfügung vom 7. November 
2014 (AB 166) sprach ihr die IV-Stelle Bern bei einem Invaliditätsgrad von 
100% eine befristete Rente ab 1. Januar bis 31. Mai 2014 zu. Die dagegen 
erhobene Beschwerde wurde mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kan-
tons Bern vom 13. Juni 2016, IV/2014/1178, abgewiesen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, UV/16/1091, Seite 3

C.

Mit Eingabe vom 7. November 2016 erhob die Versicherte, vertreten durch 
Advokat B.________, gegen den Einspracheentscheid der Suva vom 
5. Oktober 2016 Beschwerde und beantragte dessen kostenfällige Aufhe-
bung. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, eine Invalidenrente 
nach den gesetzlichen Bestimmungen zu leisten. Eventualiter seien weitere 
medizinische Abklärungen zur Frage der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zu 
tätigen.

Mit Beschwerdeantwort vom 6. Januar 2017 schloss die Beschwerdegeg-
nerin auf Abweisung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

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1.2 Anfechtungsgegenstand bildet der Einspracheentscheid vom 5. Ok-
tober 2016 (AB 285). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine Rente 
der obligatorischen Unfallversicherung. 

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). Sie beurteilen 
offensichtlich begründete oder offensichtlich unbegründete Fälle in Zweier-
besetzung (Art. 56 Abs. 3 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 
des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) und die Änderung vom 9. November 2016 der Verord-
nung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; 
SR 832.202) in Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 
vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 25. September 2015 des UVG 
ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus-
gebrochen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt (Abs. 1 der 
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des 
UVG).

Das Unfallereignis fand am 10. November 2012 (AB 1) statt, womit auf den 
vorliegenden Fall die bis 31. Dezember 2016 gültig gewesene Rechtslage 
zur Anwendung gelangt.

2.2 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 

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Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

2.3 Gestützt auf Art. 19 Abs. 1 UVG sowie gemäss konstanter Recht-
sprechung hat der Versicherer – sofern allfällige Eingliederungsmassnah-
men der Invalidenversicherung abgeschlossen sind – die Heilbehandlung 
(und das Taggeld) nur solange zu gewähren, als von der Fortsetzung der 
ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszu-
standes erwartet werden kann. Trifft dies nicht mehr zu, ist der Fall unter 
Einstellung der vorübergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Prüfung des 
Anspruchs auf eine Invalidenrente und auf eine Integritätsentschädigung 
abzuschliessen (BGE 140 V 130 E. 2.2 S. 132, 137 V 199 E. 2.1 S. 201).

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

3.

3.1 Aufgrund der Akten ist erstellt und von den Parteien zu Recht unbe-
stritten, dass das in der Schadenmeldung (AB 1) geschilderte Ereignis vom 
10. November 2012 die kumulativen Tatbestandsvoraussetzungen des 
Unfallbegriffs gemäss Legaldefinition (vgl. E. 2.2 hiervor) erfüllt.

3.2 In medizinischer Hinsicht basiert der angefochtene Einspracheent-
scheid vom 5. Oktober 2016 (AB 285) auf den Beurteilungen des Suva -
Kreisarztes Dr. med. D.________ vom 24. Juli 2015 (AB 208) und vom 
25. August 2016 (AB 281).

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3.2.1 Im Bericht vom 24. Juli 2015 (AB 208) über die einen Tag zuvor 
durchgeführte Abschlussuntersuchung hielt Dr. med. D.________ folgende 
Hauptdiagnose fest (S. 6):

Komplexe intraartikuläre Radiusluxationsfraktur links
 Offene Reposition, palmare und dorsale Plattenosteosynthese 

und Transfixation distales Ulnargelenk links am 10. November 
2012

 Wundheilungsstörung
 Passageres komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
 Instabilität des distalen Radio-Ulnar-Gelenkes (DRUG)
 Osteosynthesematerialentfernung Radius dorsal und palmar 

am 26. August 2013
 Korrektur des Radius palmar und Operation nach Kapandji am 

18. November 2013 wegen mit Palmardislokation eines Frag-
ments verheilter Radiusfraktur links und Gelenksdestruktion im 
DRUG

 Metallentfernung am 25. März 2015
 Aktuell: Schmerzhaft eingeschränkte Palmarflexion und Supi-

nation. Unauffällige Trophik. Hypästhesie im Innervationsge-
biet des Ramus superficialis, beginnende Handgelenksarthro-
se

Bei der klinischen Untersuchung fänden sich reizlose Narbenverhältnisse. 
Hinweise für eine trophische Störung lägen nicht vor und der Faustschluss 
sei aktiv vollständig möglich. Im distalen Narbenbereich palmar bestehe 
eine umschriebene Druckschmerzhaftigkeit, wobei die Schmerzen rückläu-
fig seien. Im Innervationsgebiet des Ramus superficialis des Nervus radialis 
habe sich eine Hypästhesie gezeigt. Die Handkraft links sei im Vergleich 
zur Gegenseite noch deutlich vermindert, Ergotherapie werde jedoch nicht 
mehr durchgeführt. Die handchirurgische Behandlung wie auch die übrigen 
Therapien seien abgeschlossen. Die DRUG-Arthrodese sei vollständig 
durchgebaut und die Supination habe sich insgesamt deutlich verbessert. 
Es liege eine beginnende Handgelenksarthrose vor. Die Palmarflexion sei 
im Vergleich zur Gegenseite deutlich, die Handgelenksbeweglichkeit in den 
übrigen Bewegungsrichtungen leicht eingeschränkt. Aufgrund der vorlie-
genden klinischen Befunde könne die Versicherte leichte Tätigkeiten wie 
Büroarbeiten sicher ausüben. Möglich seien alle leichten Arbeiten mit Ma-
nipulieren von Gewichten bis maximal zwei Kilogramm mit der linken Hand. 
Nicht zumutbar seien Tätigkeiten mit Einwirkungen von starken Vibrationen 
oder Schlägen auf das linke Handgelenk sowie Tätigkeiten, welche eine 
kraftvolle Supination mit der linken Hand erfordern würden. Im Rahmen 

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dieses Zumutbarkeitsprofils sei eine ganztägige Arbeitsplatzpräsenz mög-
lich. Eine höhergradige zeitliche Einschränkung könne vier Monate nach 
der Metallentfernung vom 25. März 2015 medizinisch nicht mehr begründet 
werden. Entsprechend empfehle sich eine kontinuierliche Steigerung der 
Arbeitspräsenz zu jeweils 10% mindestens alle zwei bis vier Wochen 
(S. 7 f.). 

3.2.2 Mit Bericht vom 25. August 2016 (AB 281) bestätigte Dr. med. 
D.________ seine gestellten Diagnosen und gab an, dass aus kreisärztli-
cher Sicht am bisherigen Zumutbarkeitsprofil festgehalten werden könne 
(S. 6 f.).

3.3 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

3.3.1 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

3.3.2 Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt 
Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar be-
gründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 

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Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in 
einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 
schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Glei-
ches gilt, wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wieder-
holt für die Erstellung von Gutachten beigezogen wird (SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Miss-
trauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet er-
scheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den 
Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unpartei-
lichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen 
(BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354).

Sofern RAD-Untersuchungsberichte – bzw. Berichte anderer versiche-
rungsinterner Ärzte – den Anforderungen an ein ärztliches Gutachten 
(BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) genügen, auch hinsichtlich der erforderli-
chen ärztlichen Qualifikationen, haben sie einen vergleichbaren Beweiswert 
wie ein anderes Gutachten (SVR 2009 IV Nr. 53 S. 165 E. 3.3.2). Soll aller-
dings ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens 
entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderun-
gen zu stellen. Insbesondere sind die von der versicherten Person aufge-
legten Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte mitzuberücksichti-
gen. Wird die Schlüssigkeit der Feststellungen der versicherungsinternen 
Fachpersonen durch einen nachvollziehbaren Bericht eines behandelnden 
Arztes in Zweifel gezogen, so genügt der pauschale Hinweis auf dessen 
auftragsrechtliche Stellung (BGE 125 V 351 E. 3a cc S. 353) nicht, um sol-
che Zweifel auszuräumen. Vielmehr wird das Gericht entweder ein Ge-
richtsgutachten anzuordnen oder die Sache an den Versicherungsträger 
zurückzuweisen haben, damit dieser im Verfahren nach Art. 44 ATSG eine 
Begutachtung veranlasst (BGE 142 V 58 E. 5.1 S. 65, 135 V 465 E. 4.4 - 
4.6 S. 469).

3.4 Die Berichte des Suva -Kreisarztes erfüllen die höchstrichterlichen 
Beweisanforderungen (vgl. E. 3.3.2 hiervor) und erbringen vollen Beweis. 
Dr. med. D.________ hat sich in seinen Beurteilungen in Kenntnis der me-
dizinischen Vorakten sorgfältig mit den gesundheitlichen Einschränkungen 
der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und seine Schlussfolgerungen 

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gestützt auf die klinischen Befunde und seine persönliche Untersuchung 
vom 23. Juli 2015 abgegeben. Die Ausführungen in der Beurteilung der 
medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die gezogenen 
Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit 
nachvollziehbar begründet. Ferner sind die Darlegungen für die streitigen 
Belange umfassend. Dass Dr. med. D.________ die Beschwerdeführerin 
im August 2016 nicht mehr persönlich untersucht hat, vermag den Beweis-
wert seiner Beurteilung vom 25. August 2016 (AB 281) – entgegen der Auf-
fassung der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 6 Ziff. 10) – nicht zu 
beeinträchtigen. Denn nach der Praxis kann auch einer reinen Aktenbeur-
teilung voller Beweis zukommen. Dies setzt voraus, dass die Akten ein 
vollständiges Bild über Anamnese, Verlauf und gegenwärtigen Status er-
geben, diese Daten unbestritten sind, der Untersuchungsbefund lückenlos 
vorliegt und sich der Experte aufgrund der vorhandenen Unterlagen ein 
gesamthaft lückenloses Bild machen kann (RKUV 2006 U 578 S. 175 
E. 3.4, 1988 U 56 S. 371 E. 5b). Dies ist vorliegend der Fall. Auf die Berich-
te des Suva -Kreisarztes ist somit abzustellen.

3.4.1 Dr. med. D.________ hat schlüssig und nachvollziehbar dargelegt, 
dass leichte Tätigkeiten mit Manipulieren von Gewichten bis maximal zwei 
Kilogramm, ohne Einwirkungen von starken Vibrationen oder Schlägen auf 
das linke Handgelenk sowie ohne kraftvolle Supinationen mit der linken 
Hand in einem ganztägigen Arbeitspensum zumutbar sind (AB 208 S. 8). 
Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden, zumal aufgrund der klinischen 
Untersuchung vom 23. Juli 2015 sowie der objektiven Befunde keine An-
haltspunkte bestehen, die eine andere Betrachtungsweise rechtfertigen 
könnten. 

Daran vermögen die abweichenden Einschätzungen des Hausarztes 
Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, nichts zu 
ändern. Im Bericht vom 23. Oktober 2015 (AB 229) diagnostizierte er Rest-
beschwerden bei komplexer intraartikulärer Radiusluxationsfraktur links, 
eine konsekutive Wundheilungsstörung, ein transitorisches CRPS sowie 
eine DRUG-Instabilität und führte aus, die Patientin klage nach wie vor 
über starke und vor allem bewegungsabhängige Handgelenksschmerzen 
links. Zudem gab er an, dass gegenwärtig keine Behandlung durchgeführt 

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werde, die Patientin austherapiert sei und eine 60%ige Arbeitsfähigkeit 
vorliege. Im Verlaufsbericht vom 7. Februar 2016 (AB 262) bestätigte er 
diese Angaben und verwies auf einen unbefriedigenden Verlauf. Die vom 
Hausarzt attestierte reduzierte Arbeitsfähigkeit wird aus medizinischer Sicht 
nicht begründet oder mit weiteren objektiven Befunden belegt. Entspre-
chend der Ansicht von Dr. med. D.________ (AB 281 S. 7) ist daher davon 
auszugehen, dass die Festlegung der Arbeitsfähigkeit durch den Hausarzt 
einzig auf den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin beruht. Zudem 
hat das Gericht in Bezug auf Atteste von Hausärzten der Erfahrungstatsa-
che Rechnung zu tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auf-
tragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer 
Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b cc S. 353; SVR 2015 IV Nr. 26 
S. 80 E. 5.3.3.3). Auf die Berichte des Hausarztes ist somit nicht abzustel-
len.

Ferner kann auch dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, sie sei auf-
grund ihrer Beschwerden so stark eingeschränkt, dass sie faktisch lediglich 
die Leistungen einer einarmigen Person erbringen könne (vgl. Beschwerde 
S. 4 f. Ziff. 7 f.), nicht gefolgt werden. In Anbetracht der sich mit Bezug auf 
Schmerzen naturgemäss ergebenden Beweisschwierigkeiten muss im 
Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungsprüfung verlangt 
werden, dass die subjektiven Schmerzangaben durch damit korrelierende, 
fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sind 
(BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281). Vorliegend lässt sich die Auffassung der 
Beschwerdeführerin weder mit den klinischen Untersuchungsergebnissen 
vom 23. Juli 2015 (AB 208 S. 5 f.) noch mit den objektiven Befunden in 
Übereinstimmung bringen. Zudem deckt sie sich auch nicht mit den Anga-
ben der Arbeitgeberin vom 3. Dezember 2015 (AB 240), welche angab, die 
Beschwerdeführerin erbringe während ihrer Anwesenheit eine sehr gute 
Qualität und Leistung. Bei Vorliegen einer Einarmigkeit wäre eine solche 
Arbeitsbeurteilung ohne Hinweis auf die entsprechenden Einschränkungen 
nicht erfolgt, zumal die ausgeübte Tätigkeit der Beschwerdeführerin 80% ... 
am ... umfasst und sie zudem für die ..., die ... und den ... zuständig ist. 
Dass die Beschwerdeführerin das medizinisch-theoretisch mögliche Voll-
pensum bei ihrer Arbeitgeberin bisher nicht umgesetzt hat, zurzeit einzig in 
einem 60% Pensum arbeitet und einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit 

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skeptisch gegenüber steht (AB 240 S. 1), ändert ebenfalls nichts. Wie die 
Beschwerdegegnerin zu Recht erwähnt (AB 285 S. 6 Ziffer 3; Beschwerde-
antwort S. 3 Ziff. 5.1.3), ist die tatsächliche Leistungserbringung der Be-
schwerdeführerin nicht massgebend für die Bestimmung des Zumutbar-
keitsprofils. Vielmehr ist aus ärztlicher Sicht anhand der objektivierbaren 
organischen Befunde und deren Auswirkungen zu beurteilen, welche Ar-
beitsleistungen der Beschwerdeführerin noch zumutbar sind (vgl. E. 2.4 
hiervor). 

Nach dem Dargelegten erweist sich der Sachverhalt gestützt auf die Be-
richte des Suva -Kreisarztes als hinreichend erstellt. Insbesondere vermag 
der Hausarzt nichts vorzubringen, was auch nur geringe Zweifel an den 
Beurteilungen des Suva -Kreisarztes aufkommen lassen könnte. Entgegen 
dem Antrag der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 2, Rechtsbegeh-
ren Ziff. 2 und S. 6 f. Ziff. 11) kann der vorliegende Fall daher unter 
Berücksichtigung der antizipierten Beweiswürdigung (BGE 122 V 157 E. 1d 
S. 162) ohne weitere Beweiserhebung resp. ohne Einholung eines exter-
nen Gutachtens (vgl. E. 3.3.2 hiervor) entschieden werden.

3.4.2 Aufgrund der kreisärztlichen Feststellungen vom 24. Juli 2015 
(AB 208) ist der seitens der Beschwerdegegnerin per Ende Februar 2016 
vorgenommene Fallabschluss (vgl. Mitteilung vom 25. Januar 2016, 
AB 254; 263) nicht zu beanstanden. Bereits im Bericht vom 24. Juli 2015 
gab Dr. med. D.________ an, die handchirurgische Behandlung sowie die 
übrigen Therapien seien abgeschlossen (AB 208 S. 7). Dies bestätigte 
denn auch Dr. med. E.________, der in seinen Berichten jeweils festhielt, 
die Beschwerdeführerin sei „austherapiert“ (AB 229 S. 1 Ziff. 3; 262 S. 1 
Ziff. 3). Zu prüfen bleiben im Folgenden die erwerblichen Auswirkungen der 
vorgenannten medizinischen Ausgangslage.

4.

4.1 Ist die versicherte Person infolge des Unfalles zu mindestens 10% 
invalid (Art. 8 ATSG), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 
Abs. 1 UVG).

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4.2 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

4.3 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was 
die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde 
tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung ange-
passten Verdienst angeknüpft (BGE 139 V 28 E. 3.3.2 S. 30, 134 V 322 E. 
4.1 S. 325).

4.4 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 
Person konkret steht (BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 
S. 40 E. 2.2). Hat die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheits-
schadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbs-
tätigkeit aufgenommen, so können nach der Rechtsprechung entweder 
Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch heraus-
gegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder Lohnangaben aus der 
Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) der Suva herangezogen werden 
(BGE 139 V 592 E. 2.3 S. 593; SVR 2016 UV Nr. 13 S. 40 E. 2.2). Die Vor-
lage von fünf zumutbaren Arbeitsplätzen erscheint in quantitativer Hinsicht 
in der Regel als genügend. Im Hinblick auf die geforderte Repräsentativität 
der DAP-Profile und der daraus abgeleiteten Lohnangaben sind im Sinne 
einer qualitativen Anforderung zusätzlich Angaben zu machen über die 
Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen Behinderung in Frage kommen-
den dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- und den Tiefstlohn 
sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten Behinde-
rungsprofil entsprechenden Gruppe. Allfällige Einwendungen der versicher-
ten Person bezüglich des Auswahlermessens und der Repräsentativität der 
DAP-Blätter im Einzelfall sind grundsätzlich im Einspracheverfahren zu 

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erheben. Ist die Suva nicht in der Lage, im Einzelfall den erwähnten Anfor-
derungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf den DAP-
Lohnvergleich abgestellt werden (BGE 139 V 592 E. 6.3 S. 595, 129 V 472 
E. 4.2.2 S. 480).

4.5 Die Bestimmung des Invaliditätsgrades hat auf den Zeitpunkt des 
Fallabschlusses per Ende Februar 2016 zu erfolgen (vgl. E. 2.3 hiervor).

4.5.1 Das Valideneinkommen hat die Beschwerdegegnerin zu Recht auf-
grund der Angaben der Arbeitgeberin vom 27. März 2015 zur Entwicklung 
des mutmasslichen Verdienstes (AB 245) auf Fr. 65'000.-- (Fr. 5'000.-- x 
13) bestimmt. 

4.5.2 Die Beschwerdeführerin arbeitet seit Oktober 2015 bei ihrer bisheri-
gen Arbeitgeberin zu 60% in ihrer angestammten Tätigkeit (AB 240 S. 1). 
Da sie die ihr zumutbare Arbeitsfähigkeit gemäss dem medizinischen Zu-
mutbarkeitsprofil (vgl. E. 3.4.1 hiervor) nicht vollständig ausschöpft und 
nicht erstellt ist, dass sie ihr Pensum bei der C.______ AG auf 100% er-
höhen könnte, hat sich die Beschwerdegegnerin zur Bestimmung des Inva-
lideneinkommens zu Recht auf die DAP-Lohnangaben abgestützt (AB 270). 
Der dabei ermittelte durchschnittliche Jahreslohn in der Höhe von 
Fr. 61'517.-- basiert auf der Vorlage von fünf Arbeitsplätzen aus 69 Suchre-
sultaten und ist nicht zu beanstanden. 

4.5.3 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 65'000.-- und einem Invali-
deneinkommen von Fr. 61'517.-- resultiert eine invaliditätsbedingte Einbus-
se von Fr. 3'483.-- bzw. ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 
gerundet 5% (Fr. 3'483.-- / Fr. 65'000.-- x 100%). 

Soweit die Beschwerdeführerin auf das Urteil des angerufenen Gerichts 
vom 13. Juni 2016 hinweist, in welchem ein Invaliditätsgrad zwischen 10% 
und 36% für möglich gehalten wurde (VGE IV/2014/1178, E. 4.1), kann sie 
daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten (vgl. Beschwerde S. 3 Ziff. 4), wur-
de doch dabei der Invaliditätsgrad nicht genau festgelegt, da sich im IV-
Verfahren so oder anders ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 
unter 40% ergab (Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 
über die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Zudem ist darauf hinzu-
weisen, dass die Invaliditätsschätzung der finalen Invalidenversicherung 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, UV/16/1091, Seite 14

gegenüber dem Unfallversicherer, welcher einzig für die natürlich und 
adäquat kausalen Unfallfolgen aufzukommen hat, keine Bindungswirkung 
entfaltet (vgl. BGE 131 V 362 E. 2.2 S. 366).

Im Weiteren legte die Beschwerdegegnerin zu Recht dar, dass grundsätz-
lich kein behinderungsbedingter Abzug zulässig ist, wenn das Invalidenein-
kommen im Rahmen des DAP-Systems festgelegt wird. Dies insbesondere, 
wenn – wie hier – aus medizinischer Sicht keine zeitlichen oder leistungs-
mässigen Reduktionen begründet sind (BGE 139 V 592 E. 7.3 S. 597; vgl. 
Beschwerdeantwort S. 6 Ziff. 5.2.8).

Nach dem Dargelegten ist der Einspracheentscheid vom 5. Oktober 2016 
(AB 285) nicht zu beanstanden. Die dagegen erhobene Beschwerde er-
weist sich gestützt auf die schlüssigen und klaren Berichte des Suva -
Kreisarztes als offensichtlich unbegründet und ist abzuweisen.

5.

5.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 lit. a ATSG sind 
keine Verfahrenskosten zu erheben.

5.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Beschwerdeführerin 
keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 
lit. g ATSG [Umkehrschluss]).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch eine Parteientschä-
digung zugesprochen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. April 2017, UV/16/1091, Seite 15

3. Zu eröffnen (R):
- Advokat B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- Suva
- Bundesamt für Gesundheit

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.