# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** be4faf22-ac02-536e-b943-fda27eb7d29c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-09-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.09.2009 C-6031/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6031-2007_2009-09-14.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-6031/2007/mes/wam
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 4 .  S e p t e m b e r  2 0 0 9

Richter Stefan Mesmer (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Johannes Frölicher, 
Gerichtsschreiber Marc Wälti.

X._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

IV, Einspracheentscheid vom 27. Juli 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-6031/2007

Sachverhalt:

A.
Die  1950  geborene,  in  Slowenien  lebende  slowenische  Staatsange-
hörige X._______ (im Folgenden: Beschwerdeführerin) reichte am 11. 
Oktober  2004 bei  der  slowenischen Verbindungsstelle  zuhanden der 
IV-Stelle  für  Versicherte  im  Ausland  (im  Folgenden:  Vorinstanz)  ein 
Gesuch um Gewährung einer schweizerischen Invalidenrente ein (act. 
9).

B.
Mit Verfügung vom 5. Oktober 2005 wies die Vorinstanz dieses Leis-
tungsgesuch  ab;  im  Wesentlichen  mit  der  Begründung,  bei  der  Be-
schwerdeführerin  liege  keine  rentenbegründende  Invalidität  vor  (act. 
96).

C.
Mit Eingaben vom 17. November 2005 und 18. Januar 2006 erhob die 
Beschwerdeführerin  bei  der  Vorinstanz  gegen  diese  Verfügung  Ein-
sprache (act. 97, 99 und 100).

D.
Mit Entscheid vom 27. Juli 2007 wies die Vorinstanz die Einsprache ab 
und bestätigte ihre Verfügung vom 5. Oktober 2005. Hierzu führte sie 
im Wesentlichen aus, ihr  ärztlicher Dienst  habe nach Würdigung der 
mit der Einsprache eingereichten medizinischen Dokumente seine bis-
herige  Beurteilung  der  (Rest-)Arbeitsfähigkeit  bestätigt,  wonach  der 
Beschwerdeführerin  ab April  2004 die  vollschichtige Ausübung einer 
leichten Verweisungstätigkeit zuzumuten sei (act. 151).

E.
In ihrer Beschwerdeschrift  vom 5. September 2007 (Datum der Post-
aufgabe)  und in  der  Beschwerdeverbesserung vom 3. Oktober  2007 
(im Folgenden: Beschwerde) beantragte die Beschwerdeführerin sinn-
gemäss, der Einspracheentscheid vom 27. Juli  2007 sei  aufzuheben 
und  es  sei  ihr  eine  Invalidenrente  zuzusprechen,  zumal  sie  in  ihrer 
Heimat aufgrund eines Invaliditätsgrades von 70% eine Rente erhalte 
und auch unter psychischen Problemen leide. 

F.
In der Vernehmlassung vom 12. Dezember 2007 beantragte die Vor-
instanz  die  Abweisung  der  Beschwerde.  Zur  Begründung  führte  sie 

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aus,  diese  beinhalte  keine  neuen,  entscheidwesentlichen  Sachver-
haltselemente,  und  verwies  im  Wesentlichen  auf  die  Schlussfolge-
rungen  des  regionalen  ärztlichen  Dienstes  Rhone  (im  Folgenden: 
RAD) zur (Rest-)Arbeitsfähigkeit vom 5. August 2005 und 13. Juli 2007 
(act. 92 und 150).

G.
Nachdem  die  Beschwerdeführerin  innert  der  ihr  mit  Verfügung  vom 
21. Dezember  2007  gesetzten  Frist  keine  Replik  eingereicht  hatte, 
wurde der Schriftenwechsel am 19. Februar 2008 geschlossen.

H.
Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten 
Unterlagen  wird  – soweit  erforderlich  – in  den  nachfolgenden  Er-
wägungen näher eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2006 über das 
Bundesverwaltungsgericht  (VGG,  SR  173.32)  beurteilt  das  Bundes-
verwaltungsgericht  Beschwerden  gegen  Verfügungen  im  Sinne  von 
Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwal-
tungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021),  sofern  keine  Ausnahme  nach 
Art.  32  VGG  vorliegt.  Als  Vorinstanzen  gelten  die  in  Art.  33  VGG 
genannten  Behörden.  Zu  diesen  gehört  auch  die  IV-Stelle  für 
Versicherte im Ausland,  die mit  Verfügungen über Leistungsgesuche 
befindet  (Art.  33  Bst.  d  VGG;  vgl.  auch  Art.  69  Abs.  1  Bst.  b  des 
Bundesgesetzes  vom  19.  Juni  1959  über  die  Invalidenversicherung 
[IVG, SR 831.20]).

1.2 Der  mit  Beschwerde  angefochtene  Einspracheentscheid  vom 
27. Juli 2007 ist ohne Zweifel als Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG 
zu  qualifizieren.  Da  zudem  keine  Ausnahme  gemäss  Art.  32  VGG 
vorliegt,  ist  das  Bundesverwaltungsgericht  zur  Beurteilung  der 
Beschwerde zuständig.

1.3 Nach Art. 59 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) ist 
zur Beschwerdeführung vor dem Bundesverwaltungsgericht legitimiert, 

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wer  durch  die  angefochtene  Verfügung  berührt  ist,  und  ein  schutz-
würdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung hat (vgl. auch 
Art. 48 Abs. 1 VwVG). Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen 
Verfahren als  Partei  teilgenommen. Sie ist  als  Adressatin  durch den 
angefochtenen  Einspracheentscheid  besonders  berührt,  und  hat  an 
dessen Aufhebung bzw. Änderung ein schutzwürdiges Interesse. Auf 
die  frist-  und formgerecht  eingereichte  Beschwerde  ist  daher  einzu-
treten (Art. 60 und Art. 38 Abs. 1 ATSG; vgl. auch Art. 20 Abs. 1, Art. 
22a Abs. 1 Bst. b, Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 VwVG).

2.
Das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  richtet  sich  im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 
VGG) sowie des ATSG (vgl. Art. 3 Bst. dbis  VwVG). Dabei finden nach 
den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  diejenigen  Ver-
fahrensregeln  Anwendung,  welche  im  Zeitpunkt  der  Beschwerde-
beurteilung  in  Kraft  stehen  (BGE 130  V  1  E. 3.2;  vgl.  auch  Art.  53 
Abs. 2 VGG).

2.1 Mit  der  Beschwerde  kann  gerügt  werden,  die  vorinstanzliche 
Verfügung  verletze  Bundesrecht  (einschliesslich  der  Überschreitung 
oder  des  Missbrauchs  von Ermessen),  beruhe  auf  einer  unrichtigen 
oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts 
oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.2 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung  von  Amtes  wegen  nicht  an  die  Begründung  der 
Begehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die 
Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen 
gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit  einer 
Begründung  bestätigen,  die  von  jener  der  Vorinstanz  abweicht  (vgl. 
FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Auflage,  Bern  1983, 
S. 212).

2.3 Das  Sozialversicherungsverfahren  ist  vom  Untersuchungsgrund-
satz  beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht  von 
Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechts-
erheblichen Sachverhalts  zu  sorgen. Dieser  Grundsatz  gilt  indessen 
nicht  uneingeschränkt. Zum einen findet  er  sein Korrelat  in  den Mit-
wirkungspflichten der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 
E. 1a,  je  mit  Hinweisen); zum anderen umfasst  die  behördliche und 
richterliche  Abklärungspflicht  nicht  unbesehen  alles,  was  von  einer 

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Partei behauptet oder verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf 
den im Rahmen des streitigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) 
rechtserheblichen  Sachverhalt.  Rechtserheblich  sind  alle  Tatsachen, 
von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch so 
oder anders zu entscheiden ist  (vgl.  GYGI, a.a.O.,  S. 43 und 273). In 
diesem  Rahmen  haben  Verwaltungsbehörden  und  Sozialversiche-
rungsgerichte  zusätzliche  Abklärungen  stets  vorzunehmen  oder  zu 
veranlassen, wenn hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer 
sich  aus  den Akten ergebender  Anhaltspunkte  hinreichender  Anlass 
besteht (BGE 117 V 282 E. 4a mit Hinweis; Urteil des Eidgenössischen 
Versicherungsgerichts  [im  Folgenden:  EVG;  heute  Schweizerisches 
Bundesgericht] I 520/99 vom 20. Juli 2000).

2.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall  – 
das Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, 
wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind (MAX KUMMER, Grundriss 
des Zivilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136).

2.4.1 Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, 
sofern  das  Gesetz  nicht  etwas  Abweichendes  vorsieht,  nach  dem 
Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  zu  fällen.  Die 
blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweis-
anforderungen  nicht.  Der  Richter  und  die  Richterin  haben  vielmehr 
jener  Sachverhaltsdarstellung zu folgen,  die sie  von allen möglichen 
Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 
353 E. 5b,  BGE 125 V 193 E. 2,  je  mit  Hinweisen).  Führen die von 
Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das 
Gericht  bei  pflichtgemässer  Beweiswürdigung  zur  Überzeugung,  ein 
bestimmter  Sachverhalt  sei  als  überwiegend  wahrscheinlich  zu 
betrachten und weitere Beweismassnahmen könnten an diesem fest-
stehenden  Ergebnis  nichts  mehr  ändern,  so  ist  auf  die  Abnahme 
weiterer  Beweise  zu  verzichten  (antizipierte  Beweiswürdigung;  UELI 
KIESER,  Das  Verwaltungsverfahren  in  der  Sozialversicherung,  Zürich 
1999, S. 212 Rz. 450; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsverfahren 
und  Verwaltungsrechtspflege  des  Bundes,  2.  Aufl.,  Zürich  1998, 
Rz. 111 und 320; GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, 
BGE 122 III 219 E. 3c, BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c 
mit Hinweisen).

2.4.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweis-
mittel zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwer-

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deverfahren  gilt  der  Grundsatz  der  freien  Beweiswürdigung. Danach 
haben  Versicherungsträger  und  Sozialversicherungsgerichte  die  Be-
weise  frei,  d.h. ohne  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und 
pflichtgemäss  zu  würdigen. Bezüglich  des  Beweiswertes  eines  Arzt-
berichtes ist entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend 
ist,  auf  allseitigen  Untersuchungen  beruht,  auch  die  geklagten  Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-
geben worden ist,  in  der  Beurteilung der  medizinischen Zusammen-
hänge und Situationen einleuchtet ist, und ob die Schlussfolgerungen 
der Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist 
grundsätzlich  somit  weder  die  Herkunft  des  Beweismittels  noch  die 
Bezeichnung der  eingereichten oder  in  Auftrag gegebenen Stellung-
nahme als Bericht oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil des EVG I 
268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 125 V 351 
E. 3.a).

3.
In  materieller  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen  Rechtssätze 
massgebend,  die  bei  der  Erfüllung  des  zu  Rechtsfolgen  führenden 
Tatbestandes  Geltung  haben  (BGE  130  V  329).  Ein  allfälliger  Leis-
tungsanspruch ist für die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der 
bisherigen  und  ab  diesem  Zeitpunkt  nach  den  neuen  Normen  zu 
prüfen (pro rata temporis; BGE 130 V 445). 

Nach  der  Rechtsprechung  stellt  sodann  das  Sozialversicherungs-
gericht bei der Beurteilung einer Streitsache in der Regel auf den bis 
zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 
27. Juli  2007) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 132 V 368 E. 6.1, 
BGE 129 V 1 E. 1.2 mit Hinweisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt 
seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen 
Verwaltungsverfügung sein (BGE 121 V 362 E. 1b mit Hinweisen).

3.1 Die  Beschwerdeführerin  ist  Staatsangehörige  von  Slowenien, 
einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, so dass vorliegend das 
am  1.  Juni  2002  in  Kraft  getretene  Abkommen  vom  21.  Juni  1999 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Freizügigkeit (Frei-
zügigkeitsabkommen, im Folgenden: FZA, SR 0.142.112.681) anwend-
bar  ist  (Art.  80a IVG in  der  Fassung  gemäss  Ziff.  I  4  des  Bundes-
gesetzes vom 14. Dezember 2001 betreffend die Bestimmungen über 
die  Personenfreizügigkeit  im Abkommen zur  Änderung des Überein-

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kommens zur Errichtung der EFTA, in Kraft seit 1. Juni 2002). Das FZA 
setzt  die  verschiedenen  bis  dahin  geltenden  bilateralen  Abkommen 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den einzelnen 
Mitgliedstaaten der  Europäischen Union insoweit  aus,  als  darin  der-
selbe Sachbereich geregelt wird (Art. 20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a 
FZA  werden  die  Systeme  der  sozialen  Sicherheit  koordiniert,  um 
insbesondere die Gleichbehandlung aller  Bürger  der  Vertragsstaaten 
zu gewährleisten. Nach Art. 3 Abs. 1 der Verordnung (EWG) Nr. 1408/ 
71  des  Rates  vom  14.  Juni  1971  (SR  0.831.109.268.1)  haben  die 
Personen, die im Gebiet eines Mitgliedstaates wohnen, für die diese 
Verordnung  gilt,  die  gleichen  Rechte  und  Pflichten  aufgrund  der 
Rechtsvorschriften  eines  Mitgliedstaates  wie  die  Staatsangehörigen 
dieses  Staates  selbst,  soweit  besondere  Bestimmungen  dieser  Ver-
ordnung nichts anderes vorsehen. Demnach richtet sich vorliegend der 
Anspruch  der  Beschwerdeführerin  auf  Leistungen  der  Invalidenver-
sicherung nach dem schweizerischen Recht. 

Für die Beurteilung des Rentenanspruchs sind daher  – entgegen der 
Auffassung  der  Beschwerdeführerin  – Feststellungen  ausländischer 
Versicherungsträger,  Krankenkassen,  Behörden  und  Ärzte  bezüglich 
Invaliditätsgrad  und  Anspruchsbeginn  für  die  rechtsanwendenden 
Behörden in der Schweiz nicht verbindlich (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4, 
AHI  1996,  S. 179; vgl. auch ZAK 1989  S. 320 E.2). Vielmehr  unter-
stehen  auch  aus  dem  Ausland  stammende  Beweismittel  der  freien 
Beweiswürdigung des Gerichts (vgl. Urteil des EVG vom 11. Dezember 
1981 i.S. D).

3.2 Im  vorliegenden  Verfahren  finden  grundsätzlich  jene  schweize-
rischen  Rechtsvorschriften  Anwendung,  die  bei  Erlass  des  Ein-
spracheentscheids  vom  27.  Juli  2007  in  Kraft  standen;  weiter  aber 
auch solche Vorschriften, die zu jenem Zeitpunkt bereits ausser Kraft 
getreten waren, die aber für die Beurteilung eines allenfalls früher ent-
standenen  Rentenanspruchs  von Belang  sind  (für  das  IVG: ab  dem 
1. Juni 2002 in der Fassung vom 8. Oktober 1999 [AS 2002 701 sowie 
AS 2002 685]; ab dem 1. Januar 2003 in der Fassung vom 6. Oktober 
2000 [AS 2002 3371 und 3453]  und ab dem 1. Januar  2004 in  der 
Fassung vom 21. März 2003 [AS 2003 3837; 4. IVG-Revision]). 

Für  die  Prüfung  des  Rentenanspruchs  ab  2003  ist  sodann  das  am 
1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG anwendbar. Da die darin ent-
haltenen Formulierungen der Arbeitsunfähigkeit,  der Erwerbsunfähig-

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keit und der Invalidität  den bisherigen von der Rechtsprechung dazu 
entwickelten Begriffen in der IV entsprechen, und die von der Recht-
sprechung  dazu  herausgebildeten  Grundsätze  unter  der  Herrschaft 
des ATSG weiterhin Geltung haben (BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 und 
3.3),  wird  im Folgenden auf  die  dortigen  Begriffsbestimmungen ver-
wiesen. 

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die schweizerische Alters-, Hinterlassenen und Invalidenversicherung 
(AHV/IV)  geleistet  hat  (Art. 36  Abs. 1  IVG in  der  bis  31.  Dezember 
2007 gültig gewesenen Fassung [AS 2007 5140]). Diese Bedingungen 
müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenan-
spruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

4.1 Gemäss Meldung des schweizerischen Versicherungsverlaufs vom 
6. Mai 2003, die der Beschwerde beilag, hat die Beschwerdeführerin in 
den Jahren 1970 bis 1997 während insgesamt 331 Monaten Beiträge 
an die AHV/IV entrichtet, so dass die Voraussetzung der Mindestbei-
tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente ohne 
Zweifel erfüllt ist.

4.2 Invalidität  ist  die  voraussichtlich  bleibende  oder  längere  Zeit 
dauernde,  ganze oder  teilweise  Erwerbsunfähigkeit  oder  Unmöglich-
keit,  sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (Art. 8 Abs. 1 
und 3 ATSG). Nach Art. 4 IVG kann die Invalidität Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Abs. 1); sie gilt als eingetreten, 
sobald  sie  die  für  die  Begründung  des  Anspruchs  auf  die  jeweilige 
Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht hat (Abs. 2). 

4.2.1 Der Begriff der Invalidität ist demnach nicht nach medizinischen 
Kriterien definiert,  sondern nach der Unfähigkeit, Erwerbseinkommen 
zu erzielen oder sich im bisherigen Aufgabenbereich zu betätigen (vgl. 
BGE 110 V 273 E. 4a, BGE 102 V 165). Dabei sind die Erwerbs- bzw. 
Arbeitsmöglichkeiten nicht  nur im angestammten Beruf  bzw. der bis-
herigen Tätigkeit, sondern  – wenn erforderlich  – auch in zumutbaren 
Verweisungstätigkeiten zu prüfen. Der Invaliditätsgrad ist  also grund-
sätzlich  nach  wirtschaftlichen  und  nicht  nach  medizinischen  Grund-
sätzen zu ermitteln. Bei der Bemessung der Invalidität kommt es somit 
einzig  auf  die  objektiven  wirtschaftlichen  Folgen  einer  funktionellen 

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Behinderung an, und nicht allein auf den ärztlich festgelegten Grad der 
funktionellen Einschränkung (vgl. BGE 110 V 273; ZAK 1985 S. 459).

Trotzdem  ist  die  Verwaltung  –  und  im  Beschwerdeverfahren  das 
Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 
Arztes ist  es,  den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stel-
lung  zu  nehmen,  in  welchem  Umfang  und  bezüglich  welcher  Tätig-
keiten  der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist.  Im  Weiteren  sind  die  ärzt-
lichen  Auskünfte  eine  wichtige  Grundlage  für  die  Beurteilung  der 
Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  noch  zugemutet 
werden können (vgl. BGE 115 V 134 E. 2, BGE 114 V 314 E. 3c mit 
Hinweisen;  ZAK  1991  S.  319  E.  1c).  Die  rein  wirtschaftlichen  und 
rechtlichen  Beurteilungen,  insbesondere  im  Zusammenhang  mit  der 
Bestimmung der  Erwerbsfähigkeit,  obliegen dagegen  der  Verwaltung 
und im Beschwerdefall dem Gericht.

4.3 Aufgrund  des  im  gesamten  Sozialversicherungsrecht  geltenden 
Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ist sodann ein dauernd in 
seiner  Arbeitsfähigkeit  eingeschränkter  Versicherter  gehalten,  innert 
nützlicher Frist Arbeit im angestammten oder einem anderen Berufs- 
oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie noch mög-
lich und zumutbar erscheint (vgl. BGE 113 V 22 E. 4a, BGE 111 V 235 
E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrauensarzt 
der IV-Stelle, aus medizinischer Sicht zu entscheiden, in welchem Aus-
mass  ein  Versicherter  seine  verbliebene  Arbeitsfähigkeit  bei  zumut-
barer  Tätigkeit  und  zumutbarem  Einsatz  auf  dem  ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt  einsetzen  kann.  Diese  Arbeitsmöglichkeit  hat  sich  der 
Versicherte  anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungs-
tätigkeit; vgl. ZAK 1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine 
Restarbeitsfähigkeit tatsächlich verwertet oder nicht.

4.4 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG (in der bis Ende 2003 gültig gewes-
enen Fassung)  besteht  ein  Anspruch  auf  eine  ganze Invalidenrente, 
wenn  die  versicherte  Person  zu  mindestens  zwei  Dritteln,  derjenige 
auf eine halbe Rente, wenn sie mindestens zur Hälfte, und derjenige 
auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40% invalid ist. Die seit 
dem  1. Januar  2004  massgeblichen  neuen  Rentenabstufungen  ge-
mäss Art. 28 Abs. 1 IVG geben bei einem Invaliditätsgrad von mindes-
tens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente, bei  einem Invaliditätsgrad 
von  mindestens  50%  Anspruch  auf  eine  halbe  Rente,  bei  einem 

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solchen von mindestens 60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente und 
einem solchen von mindestens 70% Anspruch auf eine ganze Rente.

4.4.1 Laut Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem Invaliditäts-
grad  von  weniger  als  50%  entsprechen,  nur  an  Versicherte  ausge-
richtet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) 
in der Schweiz haben. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
stellt  Art.  28  Abs.  1ter IVG  nicht  eine  blosse  Auszahlungsvorschrift, 
sondern  eine  besondere  Anspruchsvoraussetzung  dar  (BGE  121  V 
264 E. 6c). Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt  seit  dem 1. Juni 
2002  für  Schweizer  Bürger  und  Staatsangehörige  der  Europäischen 
Gemeinschaft,  denen bei  einem Invaliditätsgrad  ab  40% eine  Rente 
ausgerichtet wird, wenn sie – wie vorliegend – in einem Mitgliedstaat 
der Europäischen Gemeinschaft Wohnsitz haben.

4.4.2 Der Rentenanspruch nach Art. 28 IVG entsteht (gemäss den hier 
anwendbaren, bis zum 31. Dezember 2007 in Kraft gestandenen Be-
stimmungen)  frühestens  in  dem  Zeitpunkt,  in  dem  die  versicherte 
Person mindestens zu 40% bleibend erwerbsunfähig geworden ist (Art. 
29 Abs. 1 Bst. a IVG; Art. 7 ATSG) oder während eines Jahres ohne 
wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40% arbeits-
unfähig war (Wartefrist gemäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b IVG; Art. 6 ATSG).

Sofern sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach Ent-
stehen  des  Anspruchs  zum  Leistungsbezug  anmeldet,  werden  die 
Leistungen  lediglich  für  die  zwölf  der  Anmeldung  vorangehenden 
Monate und die folgende Zeit ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG).

5.
Die bei der Beschwerdeführerin seit  dem 24. Januar 2002 diagnosti-
zierten Leiden (vgl. act. 19 sowie E. 6.1 f. hiernach) sind zweifelsohne 
als labiles pathologisches Geschehen zu qualifizieren, also als Leiden, 
die  sowohl  eine  Besserung  als  auch  eine  Verschlimmerung  durch-
machen können, was zur Anwendung von Art. 29 Abs. 1 Bst. b  IVG 
führt.  Vorliegend  hätte  somit  ein  Rentenanspruch  frühestens  nach 
Ablauf  der zwölfmonatigen Wartefrist,  d.h. am 24. Januar  2003,  ent-
stehen können. Der Beschwerdeführerin allenfalls zustehende Renten-
leistungen hätten ihr  indessen lediglich für  die zwölf  der Anmeldung 
vom 11. Oktober 2004 vorangehenden Monate und die folgende Zeit 
ausgerichtet werden können – also ab dem 11. Oktober 2003. 

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Unter  Berücksichtigung dieser  Umstände ist  nachstehend zu prüfen, 
ob die Vorinstanz den entscheidwesentlichen Sachverhalt  vollständig 
abgeklärt hat, was die Beschwerdeführerin sinngemäss bestreitet.

6.
Den  angefochtenen  Einspracheentscheid  erliess  die  Vorinstanz  im 
Wesentlichen  gestützt  auf  die  Stellungnahmen  vom 5. August  2005 
und 13. Juli 2007 von Dr. med. A._______ vom RAD (act. 92 und 150).

6.1 Anlässlich seiner Begutachtung am 5. August 2005 lagen Dr. med. 
A._______ insbesondere Berichte von in Slowenien auf den Gebieten 
der  Chirurgie,  Radiologie,  Onkologie,  Inneren  Medizin,  Orthopädie, 
Neurologie und Psychologie praktizierenden Fachärzten aus der Zeit 
vom  24.  Januar  2002  bis  7.  Juni  2005  vor  (act.  18  bis  88).  Als 
Hauptdiagnose würdigte er  einen im Jahre 2004 an der linken Brust 
operierten  Krebs;  als  weitere  Diagnose  mit  Auswirkungen  auf  die 
Arbeitsfähigkeit zervikale Lumbalgien mit degenerativen Beschwerden 
und als  Diagnosen ohne  Auswirkungen auf  die Arbeitsfähigkeit  eine 
arterielle  Hypertonie  sowie  eine  nicht  insulinabhängige  Diabetes. Er 
gelangte  zum  Schluss,  die  (Rest-)Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerde-
führerin  in  der  zuletzt  ausgeübten  Erwerbstätigkeit  sei  „sans  objet“. 
Seit April 2004 sei sie in der Lage, leichte wechselbelastende Verwei-
sungstätigkeiten vollschichtig auszuüben, zumal ihr laut einem Bericht 
des Internisten vom April 2004 nur die Ausübung körperlich schwerer 
Tätigkeiten  oder  von  Arbeiten  an  Orten  mit  erhöhten  Temperaturen 
unzumutbar  sei;  eine  im  Jahre  2004  durchgeführte  Mammographie 
und klinische Untersuchungen hätten einen normalen Befund ergeben, 
so dass feststehe, dass sie keinen Krebsrückfall erlitten habe, sondern 
an einem Lymphödem des linken Armes leide (act. 92).

6.2 Am 11. Juni 2007 unterbreitete die Vorinstanz Dr. med. A._______ 
weitere medizinische Dokumente und Berichte von in  Slowenien auf 
den Gebieten der  Chirurgie, Radiologie sowie Onkologie praktizieren-
den Fachärzten aus der Zeit vom 28. August 2002 bis 22. Dezember 
2006  zur Beurteilung (act. 89, 90, 114 bis 148; vgl. insbes. act. 149).

In seiner Stellungnahme vom 13. Juli  2007 hielt  Dr. med. A._______ 
fest,  die  Beschwerdeführerin  leide  unter  zervikalen  Lumbalgien  mit 
degenerativen  Beschwerden  (Hauptdiagnose),  einem  Status  nach 
behandeltem Krebs an der rechten Brust (Diagnose mit Auswirkungen 
auf die Arbeitsfähigkeit) sowie unter einer arterielle Hypertonie, einer 

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nicht  insulinabhängige  Diabetes  sowie  einer  Hypoakusie  rechts 
(Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit). Er gelangte 
zum Schluss, der Beschwerdeführerin sei die vollschichtige Ausübung 
einer leidensangepassten Verweisungstätigkeit zumutbar, da ihr Krebs-
leiden vollständig zurückgehen werde und die erstmals diagnostizierte 
Hypoakusie rechts keine langdauernde Arbeitsunfähigkeit  bewirke, da 
der Gehörapparat nicht geschädigt sei, keine neurologische Anomalien 
festgestellt  worden  seien  und  eine  radiologische  Untersuchung  des 
Schädels einen normalen Befund ergeben habe (act. 150).

6.3 Die  mit  der  Beschwerde  eingereichten  slowenischen  fachärzt-
lichen Dokumente aus der Zeit vom 2. August 2002 bis 5. September 
2007  unterbreitete  die  Vorinstanz  dem  RAD  bzw.  ihrem  ärztlichen 
Dienst nicht zur Beurteilung.

7.

7.1 Die Stellungnahmen von Dr. med. A._______ (vgl. E. 6.1 und E. 
6.2 hiervor)  vermögen nicht  zu überzeugen, da sie für  die streitigen 
Belange nicht umfassend sind. Insbesondere hat er sich, obschon vor-
liegend bereits  am 24. Januar  2003 ein Rentenanspruch entstanden 
sein  könnte  (auszahlbar  ab  Oktober  2003,  vgl.  E.  5  hiervor),  und 
diverse slowenische Fachärzte für  die Zeit  vom 24. Januar  2002 bis 
Ende März 2004 eine Arbeitsunfähigkeit  feststellten (vgl. act. 43, 44, 
57, 59, 65, 68 und 70), nicht einlässlich zu diesen Berichten und zur 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit  der  Beschwerdeführerin  während  dieser  Zeit-
spanne  geäussert  (vgl.  E.  6.  1  hiervor).  Auch  hat  er  nicht  zur 
(Rest-)Arbeitsfähigkeit in der letzten, bis zum 31. August 1995 ausge-
übten Erwerbstätigkeit als Hilfselektromonteurin (vgl. act. 3, 9. S.7, 14 
S. 3, 16 S. 2 und 91) Stellung genommen, obschon dieselbe ebenfalls 
entscheidwesentlich  sein  könnte  (vgl.  E.  4.2.1,  E.  4.4.2  und  E.  5 
hiervor). Bereits aus diesen Gründen kann nicht als vollständig abge-
klärt gelten, ob und gegebenenfalls wann ein Rentenanspruch entstan-
den ist. Überdies hat Dr. med. A._______ in seiner Stellungnahme vom 
5. August 2005 offensichtlich  verkannt, dass der Krebs an der linken 
Brust  nicht  etwa  im  Jahre  2004  sondern  am  10.  Juli  2002  operiert 
wurde (vgl. act. 24 und 92), und dass der „Internist“ der Beschwerde-
führerin nicht erstmals im April 2004 sondern bereits am 12. Juni 2003 
zusammen mit anderen Fachärzten (act. 44) und hernach am 4. Feb-
ruar 2004 (act. 65) sowie am 7. April 2005 (act. 84) eine vollschichtige 
Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere Arbeitstätigkeiten attestierte. 

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Seine Schlussfolgerung, der Beschwerdeführerin sei die vollschichtige 
Ausübung leichter wechselbelastender Verweisungstätigkeiten ab April 
2004  zumutbar,  ist  daher  keineswegs  nachvollziehbar.  Ferner  kann 
den mit der Beschwerde eingerichten fachärztlichen Berichten (vgl. E. 
6.3  hiervor),  welchen  im  Rahmen der  Abklärung  der  (Rest-)Arbeits-
fähigkeit  durchaus Gehör zu schenken ist  (vgl. hierzu das Urteil  des 
Bundesgerichts 9C-24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2.3.2, publiziert  in: 
Plädoyer 2009, S. 72 ff.), unter anderem entnommen werden, dass bei 
der  Beschwerdeführerin  im vorliegend massgebenden Zeitraum (vgl. 
E. 3 hiervor) auch ein Tinnitus diagnostiziert worden ist. Ob diese zu-
sätzliche  Diagnose  eine  rentenrelvevante  Einschränkung  des  Leis-
tungsvermögens  bewirkt  hat,  kann  das  Bundesverwaltungsgericht 
mangels  einer  entsprechenden  Stellungnahme  des  RAD  bzw.  des 
ärztlichen Dienstes der Vorinstanz ebenfalls nicht beurteilen.

7.2 Zusammenfassend  ist  festzuhalten,  dass  keine  ausreichend  be-
gründete, nachvollziehbare und alle Diagnosen umfassende Auseinan-
dersetzung  der  Vorinstanz  mit  den  Auswirkungen  des  Gesundheits-
zustandes  der  Beschwerdeführerin  auf  ihre  Arbeitsfähigkeit  vorliegt. 
Ohne  Vornahme  einer  ergänzenden  medizinischen  Beurteilung  der 
aktenkundigen fachärztlichen Berichte ist es daher für das Bundesver-
waltungsgericht  nicht  möglich,  mit  dem  im  Sozialversicherungsrecht 
üblichen  Beweisgrad  der  überwiegenden  Wahrscheinlichkeit  festzu-
stellen, ob und gegebenenfalls ab wann und wie lange die Beschwer-
deführerin Anspruch auf die Ausrichtung einer Invalidenrente hat.

8.  
Die Vorinstanz hat demnach den rechtserheblichen Sachverhalt nicht 
vollständig festgestellt und gewürdigt (vgl. Art. 43 ff. ATSG sowie Art. 
12  VwVG).  Der  angefochtene  Einspracheentscheid  ist  daher  in  teil-
weiser  Gutheissung  der  Beschwerde  aufzuheben  und  die  Sache  an 
die Vorinstanz zurückzuweisen mit der Weisung, gestützt auf die Vor-
akten sowie unter Berücksichtigung der mit Beschwerde eingereichten 
fachärztlichen Berichte eine umfassende, die seit dem 24. Januar 2002 
diagnostizierten  Leiden  berücksichtigende  medizinische  Beurteilung 
der (Rest-)Arbeitsfähigkeit  in der zuletzt ausgeübten Erwerbstätigkeit 
sowie  in  zumutbaren  Verweisungstätigkeiten  vorzunehmen  und  an-
schliessend,  eventuell  nach  Durchführung  einer  zusätzlichen  medi-
zinischen  Abklärung  des  aktuellen  Gesundheitszustandes  der  Be-
schwerdeführerin, neu zu verfügen (Art. 61 Abs. 1 VwVG). 

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9.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten sowie eine allfällige 
Parteientschädigung. 

9.1 Angesichts des weitgehenden Obsiegens der Beschwerdeführerin 
sind keine Verfahrenskosten zu erheben (Art. 63 Abs. 1 sowie 2 VwVG 
und  Art.  6  Bst.  b  des  Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2]).

9.2 Da aufgrund  der  Akten  feststeht,  dass  der  nicht  anwaltlich  ver-
tretenen Beschwerdeführerin nur verhältnismässig geringe Kosten ent-
standen  sind,  ist  von  der  Zusprechung  einer  Parteientschädigung 
abzusehen (Art. 64 Abs. 1 VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 4 
VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die  Beschwerde  wird  teilweise  gutgeheissen  und  der  Einsprache-
entscheid vom 27. Juli 2007 wird aufgehoben.

2.
Die Sache wird an die Vorinstanz zurückgewiesen mit der Weisung, die 
zusätzlichen Beurteilungen und eventuell  erforderlichen Abklärungen 
im Sinne von Erwägung 8 vorzunehmen,  und anschliessend neu zu 
verfügen.

3.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

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Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Stefan Mesmer Marc Wälti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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