# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5f32838e-39bc-5f9b-90bc-59e9138f7ac5
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-05-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.05.2014 BVGE 2014/33
**Docket/Reference:** BVGE-2014-33
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2014-33_2014-05-07

## Full Text

Bundespersonal | 
Bundespersonalrecht. Nichtbewilligung einer Nebenbeschäftigung.
Art.&#160;27 und Art.&#160;36 BV. Art.&#160;13 Abs.&#160;1 Bst.&#160;a VwVG.
Art.&#160;23 BPG. Art.&#160;91 Abs.&#160;2 und Abs.&#160;3 BPV.
1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Voraussetzungen einer Bewilligungspflicht für Nebentätigkeiten. Mitwirkungspflicht,
Beweislast und Beweismass im Fall der Ver­weigerung einer Bewilligung (E.&#160;5).
2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Gefahr einer verminderten Leistungsfähigkeit: Eine Neben­be­schäftigung vermag
die Leistungsfähigkeit im Arbeitsverhältnis mit dem Bund umso eher zu beeinträchtigen,
je grösser ihr zeit­licher Aufwand und je höher der Beschäftigungsgrad der An­stel­lung
beim Bund ist (E.&#160;6.3).
3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Bewilligungsverweigerung: Das Risiko einer Interessenkollision im Sinne von Art.&#160;91 Abs.&#160;3
BPV kann unter anderem dann be­stehen, wenn der Bundesangestellte durch seine Nebenbe­schäf­tigung
(zeitlich) in einem Ausmass beansprucht wird, welches seine (volle) Arbeitskraft für den Arbeitgeber
nachteilig beein­trächtigt beziehungsweise reduziert und zu einer Verzettelung derselben führt
(E.&#160;7.3).

2015-03-16T10:01:33Z