# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ed71849f-5da8-5e91-8024-3c33a20c8d16
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-03-14
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 14.03.2014 100 2013 283
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-283_2014-03-14.pdf

## Full Text

100.2013.283U
VBL/BDE/KIB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 14. März 2014

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Häberli, a.o. Verwaltungsrichterin von Büren
Gerichtsschreiberin Kummler

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer 

gegen

Kanton Bern
handelnd durch die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion, Reiterstrasse 11, 
3001Bern
Beschwerdegegner 

betreffend Kündigung des Arbeitsverhältnisses (Entscheid der Bau-, Verkehrs- und 
Energiedirektion des Kantons Bern vom 9. Juli 2013; RA Nr. 140/2012/84)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

A.________, geboren am …, war seit … als Sachbearbeiter … im B.________ tätig. 
Mit Verfügung vom 27. September 2012 kündigte … das Arbeitsverhältnis mit 
A.________ per 31. Dezember 2012 und stellte diesen während der Kündigungsfrist 
frei. Als Kündigungsgründe wurden ungenügende Leistungen, wiederholte 
Missachtung von Weisungen der Vorgesetzten, die nachhaltige Störung des 
Arbeitsklimas sowie eine Verletzung der Treuepflicht durch unrichtige Verbuchung der 
Arbeitszeit angeführt. 

B.

Gegen die Kündigungsverfügung erhob A.________ am 29. Oktober 2012 Beschwerde 
bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE). Diese führte im 
Beweisverfahren unter anderem eine Instruktionsverhandlung durch. Mit Entscheid 
vom 9. Juli 2013 wies die BVE das Rechtsmittel ab. 

C.

Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 9. August 2013 Verwaltungsge-
richtsbeschwerde erhoben mit den folgenden Anträgen:

« Rechtsbegehren

Der Entscheid vom 9. Juli 2013 (Bestätigung der Kündigungsverfügung vom 
27. September 2012) sei aufzuheben und das Anstellungsverhältnis des 
Beschwerdeführers sei weiterzuführen.

Eventualbegehren:

Es sei festzustellen, dass die Kündigung unverschuldet erfolgt ist und dem 
Beschwerdeführer sei eine Abgangsentschädigung im Umfang von 18 Monatslöhnen 
auszurichten. 

Subeventualbegehren:

Es sei festzustellen, dass die Kündigung unverschuldet erfolgt ist und der Entscheid 
sei zur Beurteilung der Abgangsentschädigung an die Vorinstanz zurückzuweisen; 

unter Kosten- und Entschädigungsfolge.»

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 3

Die BVE beantragt mit Beschwerdeantwort vom 5. September 2013 die Abweisung der 
Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Der 
Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den 
angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und 
fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG). 

2.

2.1 Der Beschwerdeführer arbeitete nach dem Abschluss der kaufmännischen 
Berufslehre und der Handelsschule während knapp vier Jahren bei verschiedenen 
Arbeitgebern. Seit dem … war er als Sachbearbeiter … im B.________ tätig. Gemäss 
den aktenkundigen Mitarbeiterbeurteilungen wurden seine Leistungen in den Jahren 
1997 bis 2004 mit «Anforderungen oder Zielvorgaben erfüllt» bzw. «Anforderungen 
oder Zielvorgaben erfüllt und in wichtigen Bereichen übertroffen» bewertet; in den 
Jahren 2005 bis 2011 wurden seine Leistungen als «gut» beurteilt (vgl. unpag. 
Vorakten B.________). Das Verhalten des Beschwerdeführers gegenüber seinen 
Vorgesetzten und Mitarbeitenden gab jedoch insbesondere in den letzten Jahren öfter 
Anlass zu Kritik. In der Folge kam es im Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer 
und seinen Vorgesetzten zu Spannungen und Konflikten.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 4

2.2 Am 9. und 14. August 2012 meldeten Mitarbeitende des B.________ ihrer 
Vorgesetzten, dass der Beschwerdeführer an seinem Arbeitsplatz Internetseiten mit 
pornographischem Inhalt besucht habe (Meldungen vom 17. und 22.8.2012, beide in 
unpag. Vorakten B.________, graues Register 9). Die Abteilungsleiterin besprach den 
Vorfall am 14. August 2012 mit dem Beschwerdeführer unter Beizug einer Mitarbeiterin 
des Personalmanagements. Dabei teilte sie dem Beschwerdeführer mit, dass er ab 
sofort unter Beobachtung stehe und seine Aktivitäten bis auf Weiteres aufgezeichnet 
würden. Im Wiederholungsfall werde die Kündigung ausgesprochen. Der 
Beschwerdeführer willigte anlässlich dieses Gesprächs in die rückwirkende 
Überprüfung seiner Internetaktivitäten ein (Aktennotiz vom 14.8.2012 in unpag. 
Vorakten B.________, graues Register 10). An einem weiteren Gespräch vom 
15. August 2012 stellte die Abteilungsleiterin erneut – falls sich der Vorwurf des 
Besuchs von pornographischen Webseiten erhärten sollte – für den Wiederholungsfall 
die Kündigung in Aussicht (Aktennotiz vom 15.8.2012 in unpag. Vorakten B.________, 
graues Register 10). Nach Vorliegen der Auswertung der Internetaktivitäten des 
Beschwerdeführers informierten ihn seine Vorgesetzten anlässlich des Gesprächs vom 
5. September 2012 über seine sofortige Freistellung, die geplante Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses per 31. Dezember 2012 und die Kündigungsgründe; gleichzeitig 
wurde ihm Gelegenheit zur Stellungnahme bis 17. September 2012 gegeben 
(Aktennotiz vom 5.9.2012 in unpag. Vorakten B.________, graues Register 13). 

2.3 Die Anstellungsbehörde begründet ihre Kündigungsverfügung vom 
27. September 2012 damit, dass der Beschwerdeführer trotz diverser Massnahmen 
ungenügende Leistungen erbracht, wiederholt Arbeitszeiten missbräuchlich verbucht 
und gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitenden Drohungen ausgesprochen sowie 
durch regelmässiges Aufrufen von Internetseiten mit pornographischem Inhalt gegen 
die Informatikweisung der BVE verstossen habe. Die Vorinstanz ist zum Schluss 
gekommen, dass der Nachweis ungenügender Leistungen, die eine Kündigung 
rechtfertigen würden, nicht erbracht sei (angefochtener Entscheid, E. 4d). Im Verstoss 
des Beschwerdeführers gegen die Weisung betreffend Einhaltung der Soll-Arbeitszeit 
sah sie ebenfalls keinen rechtsgenüglichen Kündigungsgrund (angefochtener 
Entscheid, E. 5c). Hingegen erachtet es die Vorinstanz als erstellt, dass der 
Beschwerdeführer mit seiner regelmässigen privaten Internetnutzung während der 
rapportierten Arbeitszeit und insbesondere mit den zahlreichen Besuchen von 
verbotenen Webseiten in der Zeit vom 9. bis 14. August 2012 den Kündigungsgrund 
der wiederholten Missachtung von Weisungen erfüllt habe (angefochtener Entscheid, 

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E. 5d). Sie hält zudem dafür, dass der Beschwerdeführer mit seinem Verhalten das 
Arbeitsklima nachhaltig gestört und damit einen weiteren Kündigungsgrund gesetzt 
habe (angefochtener Entscheid, E. 6d, 8a). Insgesamt sei die Kündigung rechtmässig 
erfolgt. Demgegenüber bestreitet der Beschwerdeführer das Vorliegen eines triftigen 
Kündigungsgrunds: Er habe nur während sehr kurzer Zeit und im kleinen Umfang an 
seinem Arbeitsplatz Internetseiten mit pornographischem Inhalt aufgerufen. Nach der 
Verwarnung vom 14. August 2012 habe er sich diesbezüglich nichts mehr zu Schulden 
kommen lassen. Weitere Verstösse gegen die Informatikweisungen sowie die 
behaupteten Drohungen seien nicht erstellt. Vielmehr sei er vom Team 
ausgeschlossen und gemobbt worden. 

3.

Die Anstellungsbehörde kann das Arbeitsverhältnis unter Wahrung einer Frist von drei 
Monaten jeweils auf das Ende eines Monats durch Verfügung kündigen. Sie hat für die 
Kündigung triftige Gründe anzugeben (Art. 25 Abs. 1 und 2 des Personalgesetzes vom 
16. September 2004 [PG; BSG 153.01]). Triftige Gründe liegen gemäss Art. 25 Abs. 2 
PG insbesondere vor, wenn die oder der Angestellte ungenügende Leistungen erbringt 
(Bst. a), Weisungen der Vorgesetzten wiederholt missachtet hat (Bst. b), durch ihr oder 
sein Verhalten während der Arbeitszeit das Arbeitsklima nachhaltig stört (Bst. c) oder 
Arbeitskolleginnen, Arbeitskollegen oder in einem Betreuungs- oder 
Abhängigkeitsverhältnis stehende Personen sexuell belästigt (Bst. d). Die gesetzliche 
Aufzählung ist indes nicht abschliessend. Als zulässige Auflösungsgründe sind ferner 
Dienstpflichtverletzungen oder ein zerrüttetes Vertrauensverhältnis anerkannt (BVR 
2000 S. 312 E. 2b). Ebenso können je nach den Umständen des Einzelfalls charakterli-
che Mängel sowie private Probleme oder Verhaltensweisen, welche die 
Vertrauenswürdigkeit beeinträchtigen, eine Kündigung rechtfertigen (BVR 2006 S. 97 
E. 4.2). Mehrere geringfügige Beanstandungen können gesamthaft gesehen einen 
triftigen Grund abgeben. Allgemein umschrieben ist eine Kündigung dann sachlich 
begründet, wenn die Weiterbeschäftigung der betreffenden Person dem öffentlichen 
Interesse, insbesondere demjenigen an einer gut funktionierenden Verwaltung, 
widerspricht. Bei der Beurteilung des Verhaltens der betroffenen Person steht der 
zuständigen Behörde ein gewisses Ermessen zu, weil sie den tatsächlichen Verhältnis-
sen näher steht als das Gericht. Die Voraussetzungen zur Auflösung eines 
Arbeitsverhältnisses sind aufgrund der gesamten Umstände des Einzelfalls zu 

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würdigen (BVR 2010 S. 157 E. 3.2, 2009 S. 443 E. 2.3, 2007 S. 538 E. 3.3, je mit 
Hinweisen; von Kaenel/Zürcher, Personalrecht, in Müller/Feller [Hrsg.], Bernisches 
Verwaltungsrecht, 2. Aufl. 2013, S. 72 ff.).

4.

Strittig ist zunächst, ob der Beschwerdeführer gegen die Weisungen und 
Empfehlungen vom 15. Mai 2002 über die Nutzung von Informatikmitteln der BVE 
(unpag. Vorakten B.________, graues Register 10; nachfolgend: Informatikweisungen) 
verstossen und damit einen Kündigungsgrund nach Art. 25 Abs. 2 Bst. b PG gesetzt 
hat. 

4.1 Die Weisungsbefugnis der Vorgesetzten ist im bernischen Personalrecht zwar 
nicht ausdrücklich geregelt, ergibt sich aber aus Art. 6 Abs. 5 PG, der die Vorgesetzten 
für einen zweckmässigen, wirtschaftlichen und sozial verantwortbaren Personaleinsatz 
verantwortlich erklärt (VGE 2011/248 vom 25.11.2011, E. 3.2.1 auch zum Folgenden; 
vgl. von Kaenel/Zürcher, a.a.O., S. 73 f., N. 62). Die Pflicht der Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter zur Befolgung von Weisungen leitet sich aus der in Art. 55 PG verankerten 
allgemeinen Treuepflicht ab, wonach die Interessen des Arbeitgebers zu wahren und 
die Aufgaben gegenüber der Bevölkerung und dem Arbeitgeber rechtmässig, 
gewissenhaft, wirtschaftlich und initiativ zu erfüllen sind (vgl. von Kaenel/Zürcher, 
a.a.O., S. 74 f. N. 65). Weisungen dienen vor allem dazu, die Arbeitspflicht des 
Einzelnen zu konkretisieren und die interne Organisation und Zusammenarbeit im 
Verwaltungsbereich näher zu regeln, um so die rationelle, einheitliche und 
rechtmässige Durchführung der öffentlichen Aufgaben und das gute Funktionieren der 
Verwaltung sicherzustellen. Das Weisungsrecht der Vorgesetzten verpflichtet die 
Mitarbeitenden unmittelbar zu einem bestimmten Verhalten, d.h. zu einem Tun oder 
Unterlassen, und beinhaltet in aller Regel einen mehr oder weniger detaillierten 
Auftrag, der für die Bediensteten verbindlich ist. Den gleichen Zweck verfolgen die für 
die Mitarbeitenden gleichermassen verbindlichen sog. innerdienstlichen Weisungen der 
Vorgesetzten bzw. der Dienstaufsicht führenden Behörde, die Regeln (z.B. 
Amtsreglemente) für das verwaltungsinterne Verhalten der Mitarbeitenden aufstellen. 
Die einmalige Missachtung von Weisungen genügt nicht als Kündigungsgrund. Ein 
wiederholter Verstoss gegen Weisungen liegt vor, wenn Weisungen mehr als einmal 
nicht befolgt werden; in zeitlicher Hinsicht sollten die Verstösse nicht allzu weit 

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auseinander liegen (vgl. Daniel von Kaenel, Die Beendigung des 
Angestelltenverhältnisses nach bernischem Personalrecht, in BVR 1996, S. 193 ff., 
203 ff.; VGE 2011/248 vom 25.11.2011, E. 3.2.1). 

4.2 Gemäss den Informatikweisungen ist die private Nutzung der Informatikmittel 
während der rapportierten Arbeitszeit nicht gestattet (Ziff. 1 und 8). Jegliche Nutzung 
der Informatikmittel im Zusammenhang mit anstössigem oder strafrechtlich relevantem 
Inhalt ist verboten. Unzulässig sind insbesondere die Darstellung, der Download, die 
Speicherung und die Weitergabe von «sexistischen und pornographischen Inhalten» 
(Ziff. 1 und 6.1). – Nach Auffassung der Vorinstanz ist erstellt, dass der Beschwerde-
führer massiv gegen diese Informatikweisungen verstossen hat, indem er regelmässig 
während der Arbeitszeit privat im Internet surfte und insbesondere in der Zeit vom 
9. bis 14. August 2012 zahlreiche verbotene Webseiten besuchte. Der 
Beschwerdeführer bestreitet nicht (mehr), dass er Internetseiten mit pornographischem 
aufgerufen hat (vgl. Beschwerde, S. 9 Ziff. 8; Vorakten BVE, pag. 7, 43, 111). Strittig 
sind hingegen der Umfang dieser Zugriffe sowie die sich daraus ergebenden Rechts-
folgen. 

4.3 Der rückwirkenden Auswertung der Internetaktivitäten des Beschwerdeführers 
liegen folgende technische Begebenheiten zugrunde (vgl. Ausführungen des Leiters 
Abteilung Informatik BVE vom 19.3.2013, Vorakten BVE, pag. 42): Wird erfolgreich auf 
eine Webseite zugegriffen, entsteht ein sog. Cookie, das mit einer Datei und der 
Uhrzeit in der persönlichen Ablage im Arbeitsplatz des Computers  gespeichert wird 
(vgl. Informatikweisungen Ziff. 6.1 und 9). Wird der Zugriff auf eine Webseite 
verweigert, entsteht kein Cookie und werden auch sonst keine Spuren hinterlassen. 
Für die Verwaltung des Kantons Bern versucht ein vom kantonalen Amt für Informatik 
und Organisation (KAIO) installierter Filter, Webseiten mit pornographischem oder 
rassistischem Inhalt zu finden, so dass darauf nicht zugegriffen werden kann. Die 
Vorrichtung garantiert indes keinen vollständigen Schutz, so dass dem Filter noch 
unbekannte Seiten trotzdem angewählt werden können und ein entsprechendes 
Cookie gespeichert wird. 

4.4 Die Auswertung des Accounts des Beschwerdeführers hat Folgendes ergeben 
(vgl. angefochtener Entscheid, E. 5d; Vorakten BVE, pag. 48-101; Cookie-Auswertung 
vom 20.8.2012 in unpag. Vorakten B.________, graues Register 10): Am 9., 10., 13. 
und 14. August 2012 wurden 34, 148, 104 bzw. 307 (total 593) sog. Cookies 
gespeichert. Hiervon weisen 10, 36, 15 bzw. 17 (total 78) Cookies auf Webseiten mit 

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offensichtlichem pornographischem Inhalt hin. In der Zeit vom Dezember 2010 bis 
Anfang August 2012 gibt es keine Anhaltspunkte für den Besuch solcher Webseiten; 
entsprechende Hinweise finden sich hingegen am 18. November 2010 sowie an 
vereinzelten Tagen zwischen dem 1. Juni 2009 und 17. Oktober 2009. Wie die 
Vorinstanz richtig erwogen hat, ist die Aussagekraft der betreffenden Auswertung zwar 
insoweit beschränkt, als diese die Internetaktivitäten des Beschwerdeführers nicht 
vollständig wiedergibt: Einerseits kann nicht bestimmt werden, wie lange der 
Beschwerdeführer jeweils im Internet und insbesondere auf den verbotenen Webseiten 
verweilte; andererseits können aus technischen Gründen bei einem Besuch entweder 
keine Cookies, ein Cookie oder mehrere Cookies gespeichert werden. Entscheidend ist 
jedoch im vorliegenden Zusammenhang, dass ein Cookie nur entsteht, wenn der 
Zugriff auf eine Webseite erfolgreich war (angefochtener Entscheid, E. 5d; Vorakten 
BVE, pag. 42, 118). – Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, es sei bei keiner 
der Seiten nachgewiesen, dass sie tatsächlich verbotene Inhalte aufwiesen 
(Beschwerde, S. 7 Ziff. 3), ist ihm entgegenzuhalten, dass er selbst den Besuch von 
Webseiten mit pornographischem Inhalt eingeräumt hat (vgl. vorne E. 4.2). So gab er 
anlässlich der Instruktionsverhandlung zu Protokoll, dass jeweils die Meldung «Zugriff 
verweigert» erschienen sei (Vorakten BVE, pag. 43). Damit gibt er zu, gezielt 
Webseiten mit verbotenen Inhalten aufgerufen zu haben. Zudem kann bei einer Viel-
zahl der aufgerufenen Seiten bereits aufgrund deren Namen (wie zum Beispiel «sexy-
weiber», «geile-thailuder», «scharfeschlampen», «porno-fickvideos», «frauen-sex», 
«geilebumsvideos», «porno-videos-gratis») auf deren unzulässigen Inhalt im Sinn der 
Informatikweisungen geschlossen werden (Vorakten BVE, pag. 49 ff.). Schliesslich 
wurde der Beschwerdeführer gemäss den Meldungen von Mitarbeiterinnen am 
9. August 2012 zwischen 13.00 und 13.30 Uhr sowie am 14. August 2012 um ca. 
14.00 Uhr beim Betrachten pornographischer Bilder beobachtet (vgl. E-Mail vom 
22.8.2012, unpag. Vorakten B.________, graues Register 9: «Bilder […] voll nackter 
Frauen in eindeutigen Stellungen»); ein Vergleich mit der Nutzungsauswertung des 
Beschwerdeführers zeigt, dass er zu diesen Zeiten auf Webseiten mit verbotenen 
Inhalten zugegriffen hat (Vorakten BVE, pag. 53, 59; Meldungen vom 17. und 
22.8.2012 [unpag. Vorakten B.________, graues Register 9], Aktennotiz vom 
14.8.2012 [unpag. Vorakten B.________, graues Register 10]). Unter diesen Umstän-
den besteht entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (Beschwerde, S. 10) 
kein Anlass, die gemeldeten Beobachtungen der Mitarbeiterinnen in Zweifel zu ziehen 
und diese als Zeuginnen einzuvernehmen. Anders als der Beschwerdeführer meint und 
wie die Vorinstanz zurecht ausführt (angefochtener Entscheid, E. 5d, S. 23), ergibt sich 

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sodann aus der Auswertung in genügender Weise, dass er bereits zwischen dem 
1. Juni und 17. Oktober 2009 sowie am 18. November 2010 mehrmals täglich 
verbotene Seiten besucht hatte (Vorakten BVE, pag. 65, 84-94). Die Ausrede, er habe 
zahlreiche Seiten gar nicht willentlich angewählt, überzeugt nicht: Ohne sein 
entsprechendes Zutun wäre keine so hohe Anzahl Cookies von einschlägigen 
Internetseiten gespeichert worden. 

4.5 Insgesamt erachtet es das Verwaltungsgericht als erstellt, dass der 
Beschwerdeführer im Zeitraum vom 9. bis 14. August 2012 von seinem 
Arbeitscomputer aus zahlreiche Zugriffe auf verbotene Webseiten tätigte; weitere 
Zugriffe waren bereits am 18. November 2010 und an einzelnen Tagen zwischen dem 
1. Juni und 17. Oktober 2009 erfolgt. Ob diese Zugriffe während der rapportierten 
Arbeitszeiten oder in den Pausen erfolgten und wie lange die Verweildauer jeweils war, 
ist unerheblich; der Besuch solcher Webseiten ist in jedem Fall unzulässig 
(Informatikweisungen, Ziff. 1). Bei insgesamt 78 Cookies während vier Tagen (9., 10., 
13. und 14.8.2012), die von Seiten mit pornographischem Inhalt stammen, kann selbst 
bei einer eingeschränkten Aussagekraft der Nutzungsauswertung (vgl. vorne E. 4.4) 
nicht mehr von einem einzelnen Weisungsverstoss gesprochen werden. Vielmehr hat 
der Beschwerdeführer die Informatikweisungen wiederholt und massiv missachtet; 
dass ihm diese Weisungen nicht bekannt gewesen wären, behauptet er nicht (mehr). 
Dem Beschwerdeführer musste ohne weiteres klar sein, dass den Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeitern des Kantons Bern der Besuch solcher Seiten (ausgenommen spezielle 
Zwecke wie polizeiliche Ermittlungen etc.) nicht gestattet ist, was wohl bei den 
allermeisten Arbeitgebern gilt.

4.6 Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer weiter vor, während der 
rapportierten Arbeitszeiten regelmässig ausserdienstlich im Internet gesurft zu haben. 
– Diesbezüglich ist zu bemerken, dass bereits die hohe Anzahl von 593 Zugriffen 
während vier Tagen (9.-14.8.2012) auf erhebliche private Internetaktivitäten während 
der Arbeitszeit hinweist, zumal der Beschwerdeführer gemäss eigenen Angaben 
(Vorakten BVE, pag. 43) das Internet für seine Arbeit im … nicht benötigte. In die 
gleiche Richtung weist ein Vergleich zwischen den rapportierten Arbeitszeiten und den 
Internetzugriffen im Zeitraum vom 9. bis 14. August 2012 (Time-Auszüge in Vorakten 
BVE, nach pag. 47). Zwar ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer in der 
Regel ab 5 Uhr morgens arbeitete, seine Arbeitszeit deshalb in Absprache mit seinen 
Vorgesetzten (vgl. Vorakten BVE, pag. 40) teilweise zeitversetzt buchte und ihn das im 

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B.________ verwendete Computerprogramm immer wieder zu kleineren Wartepausen 
zwang, was der Beschwerdeführer offenbar mit kurzen Internetbesuchen überbrückte 
(Beschwerde, S. 11 Ziff. 10). Die Auswertung der Internetaktivitäten des 
Beschwerdeführers zeigt jedoch, dass dieser an einzelnen Tagen (z.B. am 10. und 
14.8.2012) phasenweise durchgehend und zudem bereits in den frühen 
Morgenstunden (ab 5 Uhr) auf verbotene Seiten im Internet zugriff. Mit Blick auf die 
hohe Anzahl der Internetzugriffe im Vergleich zu den gebuchten Arbeitszeiten, erachtet 
es das Verwaltungsgericht deshalb als erstellt, dass der Beschwerdeführer (zumindest) 
an diesen beiden Tagen während der rapportierten Arbeitszeit privat im Internet gesurft 
hat. So lässt beispielsweise die grosse Internetaktivität am 10. August 2012 zwischen 
10.02 und 11.15 Uhr (Vorakten BVE, pag. 57 f.) keinen anderen Schluss zu, als dass 
sich der Beschwerdeführer während dieser Zeit ohne Unterbruch im Internet befand 
und dabei vor allem unzulässige Webseiten besuchte. In welchem Ausmass der 
Beschwerdeführer während der Arbeitszeit das Internet benutzte und ob dieser 
Umstand für sich allein einen triftigen Grund gemäss Art. 25 Abs. 2 Bst. b PG darstellt, 
braucht nicht abschliessend geklärt zu werden; steht nach dem Gesagten fest, dass 
der Beschwerdeführer in erheblichem Ausmass Internetseiten mit pornographischem 
Inhalt besuchte und während der gebuchten Arbeitszeit privat im Internet surfte, ist die 
Vorinstanz richtigerweise zum Schluss gekommen, dass der Beschwerdeführer den 
Kündigungsgrund der wiederholten Missachtung von Weisungen der Vorgesetzten 
nach Art. 25 Abs. 2 Bst. b PG erfüllt hat. Im Übrigen stellt die unrichtige 
Arbeitszeiterfassung einen schwerwiegenden Verstoss gegen die Treuepflicht gemäss 
Art. 55 PG dar, wobei die Verbuchung eines zu hohen Zeitsaldos ausserdem die Pflicht 
zur Leistung der geschuldeten Arbeit verletzt (vgl. VGE 2011/249 vom 25.11.2011, 
E. 4.2.1 mit Hinweisen).

4.7 Der Beschwerdeführer rügt, das B.________ verhalte sich widersprüchlich und 
verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben: Anlässlich des Gesprächs vom 
14. August 2012 sei ihm für den Fall, dass er nochmals gegen die Informatikweisungen 
verstosse, die Kündigung angedroht worden. Ohne Vorliegen eines erneuten 
Regelverstosses habe das B.________ am 27. September 2012 die Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses wegen Missachtung der Informatikweisungen verfügt 
(Beschwerde, S. 8 Ziff. 6 ff.). – Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen 
Organen nach Treu und Glauben behandelt zu werden (Art. 9 BV; vgl. auch Art. 11 
Abs. 2 der Verfassung des Kantons Bern [KV; BSG 101.1]). Der Grundsatz statuiert ein 
Verbot widersprüchlichen Verhaltens und verleiht einer Person Anspruch auf Schutz 

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des berechtigten Vertrauens in behördliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte 
Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden (BGE 137 I 69 E. 2.5.1, 132 II 240 
E. 3.2.2, 131 II 627 E. 6.1; BVR 2013 S. 85 E. 6.1, 2008 S. 563 E. 2.3). In seiner 
Bedeutung als Verbot widersprüchlichen Verhaltens untersagt der Grundsatz von Treu 
und Glauben den Verwaltungsbehörden, sich gegenüber anderen Behörden oder 
Gemeinwesen und gegenüber Privaten widersprüchlich zu verhalten. Behörden dürfen 
insbesondere nicht einen einmal in einer bestimmten Angelegenheit eingenommenen 
Standpunkt ohne sachlichen Grund wechseln (Tschannen/Zimmerli/Müller, 
Allgemeines Verwaltungsrecht, 3. Aufl. 2009, § 22 N. 21 f.; Häfelin/Müller/Uhlmann, 
Allgemeines Verwaltungsrecht, 6. Aufl. 2010, N. 707 ff.). 

4.8 Am Gespräch vom 14. August 2012 teilte die Abteilungsleiterin dem 
Beschwerdeführers mit, dass er durch Aufrufen von Internetseiten mit pornogra-
phischem Inhalt die Informatikmittel missbräuchlich verwendet habe; er stehe ab sofort 
unter Beobachtung und seine (Internet-)Aktivitäten würden bis auf Weiteres 
aufgezeichnet. Im Wiederholungsfall werde die Kündigung ausgesprochen. Am 
folgenden Tag wiederholte sie ihre Aussage (Aktennotizen vom 14. und 15.8.2012 in 
unpag. Vorakten B.________, graues Register 10). Damit hat die Vorgesetzte 
hinsichtlich ihres weiteren Vorgehens gegenüber dem Beschwerdeführer eine 
Festlegung getroffen und grundsätzlich eine (das B.________ bindende) 
Vertrauensgrundlage geschaffen (vgl. BVR 2010 S. 157 E. 4.4.2). Zwar ist zwischen 
dem Gespräch vom 14. August 2012 und der Kündigungsverfügung vom 
27. September 2012 kein weiterer Verstoss gegen die Informatikweisungen 
aktenkundig. Das B.________ erhielt jedoch erst am 20. August 2012 aufgrund der 
rückwirkenden Auswertung der Internetaktivitäten des Beschwerdeführers Kenntnis 
davon, in welchem Ausmass der Beschwerdeführer das Internet genutzt und auf 
verbotene Webseiten zugegriffen hatte. An den Gesprächen vom 14. und 15. August 
2012 war die Abteilungsleiterin noch von zwei Vorfällen am 9. und 14. August 2012 
ausgegangen und der Beschwerdeführer hatte zu jenem Zeitpunkt bestritten, 
verbotene Internetseiten besucht zu haben (Aktennotizen vom 14. und 15.8.2012 in 
unpag. Vorakten B.________, graues Register 10). Anders als der Beschwerdeführer 
meint, musste die Abteilungsleiterin deshalb zu jenem Zeitpunkt nicht damit rechnen, 
dass der Beschwerdeführer derart gravierend gegen die Informatikweisungen 
verstossen hatte (vgl. Zusammenfassung Kündigungsgespräch vom 5.9.2012 [unpag. 
Vorakten B.________, graues Register 13], wonach «das wahre Ausmass» der 
unzulässigen Internetaktivitäten zur Kündigung geführt habe). Der Beschwerdeführer 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 12

durfte daher gestützt auf die Gespräche vom 14. und 15. August 2012 nicht davon 
ausgehen, dass weitere Vorfälle, über die seine Vorgesetzte noch keine Kenntnis 
hatte, für seine Anstellung folgenlos bleiben würden. Unter diesen Umständen kann 
dem B.________ kein Vorgehen wider Treu und Glauben angelastet werden (vgl. BVR 
2010 S. 157 E. 4.4.2). Die Berufung auf das verfassungsrechtliche Treuegebot würde 
zudem auch daran scheitern, dass der Beschwerdeführer keine im Vertrauen auf den 
von seiner Vorgesetzten eingenommenen Standpunkt unwiderrufliche oder nicht ohne 
Nachteil rückgängig zu machende Dispositionen getroffen hat (vgl. zu dieser 
Voraussetzung BGE 137 I 69 E. 2.5.1, 131 II 627 E. 6.1; BVR 2013 S. 85 E. 6.1, je mit 
Hinweisen). 

4.9 Die Rüge der Verletzung von Treu und Glauben erweist sich somit als 
unbegründet; das B.________ hat Art. 9 BV nicht verletzt, wenn es wegen wiederholter 
Missachtung der Informatikweisungen einen Kündigungsgrund angenommen hat, 
obwohl der Beschwerdeführer nach dem Gespräch vom 14. August 2012 nicht mehr 
gegen die Weisungen verstossen hat. 

5.

Nach Auffassung der BVE ist ein weiterer triftiger Grund für die Kündigung darin zu 
erblicken, dass dem B.________ die Weiterführung des Arbeitsverhältnisses aufgrund 
des übrigen Verhaltens des Beschwerdeführers nicht mehr zumutbar ist 
(angefochtener Entscheid, E. 6).

5.1 Die Vorinstanz stellte zunächst fest, dass das Verhalten des Beschwer-
deführers über all die Jahre immer wieder Anlass zu Kritik gegeben habe; er habe bei 
Differenzen mit Vorgesetzten häufig unangemessen reagiert, Kritik nicht angenommen 
und sich geweigert, seine Arbeitsabläufe zu erklären. Er habe sich eigenmächtig über 
Weisungen und Vorschriften hinweggesetzt und sich von den Vorgesetzten nichts 
sagen lassen. Zudem habe der Beschwerdeführer in Gesprächen mit Vorgesetzten 
sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen Drohungen ausgesprochen: So habe er die 
Serie von Suiziden bei France Télécom und die «Amoktaten» von Günther Tschanun 
und Friedrich Leibacher in Zürich bzw. Zug erwähnt sowie darauf hingewiesen, dass er 
eine Waffe zuhause habe. Damit habe er sein Arbeitsumfeld in Angst versetzt 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 13

(angefochtener Entscheid, E. 6d). Demgegenüber bestreitet der Beschwerdeführer die 
ihm vorgeworfenen Drohungen und Verhaltensweisen.

5.2 Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, sind die dem Beschwerdeführer 
in der Kündigungsverfügung vorgeworfenen Verhaltensweisen im Personaldossier 
teilweise ungenügend dokumentiert, weshalb eine genaue Rekonstruktion der Vorfälle 
im Nachhinein kaum mehr möglich ist (angefochtener Entscheid, E. 6d). Mit der 
Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die Leistungen des Beschwerdeführers und 
dessen Verhalten am Arbeitsplatz bis 2008 als gut beurteilt wurden bzw. zu keinen 
Klagen Anlass gaben (angefochtener Entscheid, E. 6c). In den Folgejahren wurden 
Verhalten und Arbeitsweise des Beschwerdeführers jedoch wiederholt kritisiert und ist 
es aktenkundig mehrfach zu Differenzen mit den Vorgesetzten gekommen. Grund 
dafür war insbesondere, dass der Beschwerdeführer die Soll-Arbeitszeit regelmässig 
überschritt (und das Zeitguthaben in Form von Ferien kompensierte) und den 
mündlichen wie schriftlichen Aufforderung seiner Vorgesetzten, die Arbeitszeiten 
einzuhalten, keine Folge leistete (Schreiben vom 15.10.2009, Aktennotizen vom 22.10. 
und 31.12.2009, Mitarbeitergespräch [MAG] vom 3.11.2009, alle unpag. Vorakten 
B.________, graues Register 4; MAG vom 8.11.2010 und 21.10.2011, unpag. 
Vorakten B.________, graue Register 6 und 8; vgl. auch angefochtener Entscheid, 
E. 6c mit Verweisen auf die unpag. Vorakten B.________). Wie die Aktennotizen vom 
22. Oktober, 28. und 31. Dezember 2009 betreffend die zur Behebung des Überzeit-
Problems geführten Gespräche zeigen, lehnte es der Beschwerdeführer wiederholt ab, 
den Vorgesetzten seine (Arbeits-)Abläufe zu erklären, und er verweigerte das weitere 
Gespräch, indem er weglief oder sich die Ohren zuhielt und auf den Boden stampfte. 
Diese unbestritten gebliebenen Sachverhaltsdarstellungen zeigen zum einen, dass der 
Beschwerdeführer Vorgaben seiner Vorgesetzten (betreffend Einhaltung der 
Arbeitszeit) nicht befolgte. Sie lassen zum anderen auf eine mangelnde Fähigkeit des 
Beschwerdeführers zu einer konstruktiven Zusammenarbeit sowie ein belastetes 
Verhältnis zu den Vorgesetzten schliessen. 

5.3 Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang geltend, er sei an 
seinem Arbeitsplatz gemobbt und isoliert worden, was so weit gegangen sei, dass zwei 
Mitarbeiteranlässe ohne ihn stattgefunden hätten (Beschwerde, S. 4 Ziff. 2, S. 16 
Ziff. 2, S. 18 Ziff. 6). Aus den Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass der 
Beschwerdeführer vom Team ausgegrenzt worden wäre. Die Umstände, weshalb er an 
zwei Mitarbeiteranlässen nicht teilgenommen hat, sind unklar und werden vom 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 14

Beschwerdeführer nicht näher dargelegt. Was das Verhalten seiner neuen 
Vorgesetzten betrifft, ist aktenkundig, dass sich diese persönlich um Gespräche mit 
ihm bemüht (vgl. etwa Aktennotizen vom 14., 28. und 31. Dezember, unpag. Vorakten 
B.________, graues Register 4) und die Pflege des Kontakts mit den anderen 
Mitarbeitenden des B.________ als Verhaltensziel festgehalten hat (MAG vom 
8.11.2010, unpag. Vorakten B.________, graues Register 6). Die erwähnten 
Auseinandersetzungen standen sodann im Zusammenhang mit der Nichteinhaltung 
der Soll-Arbeitszeit und lassen keine Rückschlüsse auf die Stellung des 
Beschwerdeführers innerhalb des Teams zu. Schliesslich ist aufgrund der Aussagen 
des Beschwerdeführers anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 19. März 2012 
anzunehmen, dass die gemeinsame Bürobelegung mit einem Arbeitskollegen nicht 
möglich war (gegenteilig jedoch in der Beschwerde S. 16 Ziff. 2) und es der 
Beschwerdeführer vorzog, seine Arbeit jeweils bereits um 5.00 Uhr aufzunehmen und 
ohne grössere Pausen bis zum frühen Nachmittag zu arbeiten (vgl. Vorakten BVE, 
pag. 40, 109). Dass es bei diesem Arbeitsrhythmus und ohne gemeinsame Pausen mit 
den Kolleginnen und Kollegen zu einer gewissen Isolation am Arbeitsplatz gekommen 
ist, hat sich der Beschwerdeführer in gewisser Hinsicht selbst zuzuschreiben und kann 
nicht dem Arbeitgeber angelastet werden, der ihm mit einer Ausnahmeregelung für die 
Arbeitszeiten entgegengekommen ist (vgl. Aktennotiz vom 14.8.2012 in unpag. 
Vorakten B.________, graues Register 10). 

5.4 Hinsichtlich der vorgeworfenen Drohungen ergibt sich aus den Akten 
Folgendes: 

5.4.1 Anlässlich eines Gesprächs vom 22. Oktober 2009 äusserte sich der 
Beschwerdeführer gegenüber seinen Vorgesetzten dahingehend, dass diese sein 
Arbeitsgebiet nicht verstehen würden; «die Theoretiker bestimmten weltweit über die 
Praktiker, was zu diversen Problemen führe. Suizidfälle bei France Telecom und das 
Ereignis in Zürich, wo Günther Tschanun mehrere Mitarbeiter getötet hatte, hätten 
ihren Ursprung im Bereich, dass die Theoretiker die Praktiker nicht verstehen». Die 
Richtigkeit des in dieser Aktennotiz Festgehaltenen hat der Beschwerdeführer unter-
schriftlich bestätigt (Aktennotiz vom 22.10.2009 in unpag. Vorakten B.________, 
graues Register 4). Der anschliessende E-Mailverkehr vom 30. Oktober 2009 zwischen 
seiner Vorgesetzten und einer Mitarbeiterin des Personaldiensts lässt erkennen, dass 
die Vorgesetzte diese Äusserungen als bedrohlich aufgefasst hatte. Aus einer E-Mail 
vom 27. September 2010 einer Mitarbeiterin des Personaldiensts an die Vorgesetzte 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 15

des Beschwerdeführers geht sodann hervor, dass dieser offenbar darauf hingewiesen 
hatte, eine Waffe zu besitzen (unpag. Vorakten B.________, graues Register 5). 
Aktenkundig ist weiter eine Handnotiz betreffend ein Gespräch vom 14. Oktober 2011 
zwischen der Teamleiterin und der Abteilungsleiterin des Beschwerdeführers: Dieser 
habe gegenüber seiner Vorgesetzten gesagt, «er sei ja nicht gewalttätig, aber es 
könnte schon mal gefährlich werden» (unpag. Vorakten B.________, graues 
Register 7, auch zum Folgenden). In der Folge wurde ein Coaching des 
Beschwerdeführers angestrebt und der Beizug des psychologischen Diensts der 
Kantonspolizei in Betracht gezogen (vgl. Vorakten BVE, pag. 19, 23). Schliesslich 
äusserte sich der Beschwerdeführer anlässlich des Gesprächs vom 14. August 2012 
gegenüber seinen Vorgesetzten zweimal dahingehend, dass «sie langsam aufpassen 
müssten»; auf Nachfragen bestritt er beim ersten Mal, dass es sich um eine Drohung 
handle, und ergänzte beim zweiten Mal, dass er mit seinem Anwalt vorbeikommen 
werde. Aufgrund dieser Aussagen des Beschwerdeführers reichte das B.________ am 
29. August 2012 beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland eine 
Gefährdungsmeldung ein; das Kündigungsgespräch vom 5. September 2012 fand 
sodann im Beisein eines Mitarbeiters der Kantonspolizei statt (vgl. unpag. Vorakten 
B.________, graues Register 13). 

5.4.2 Gestützt auf die Aktenlage teilt das Verwaltungsgericht die Auffassung der BVE, 
wonach der Beschwerdeführer während seiner Anstellungszeit wiederholt 
Äusserungen machte, die geeignet waren, seine Vorgesetzten sowie 
Arbeitskolleginnen und -kollegen in Angst zu versetzen. Die Notizen der Vorgesetzten 
sind glaubwürdig und es ist unwahrscheinlich, dass sie ohne entsprechende Vorfälle 
Eingang in das Personaldossier gefunden hätten. Auch das initiierte Coaching und der 
Beizug externer Fachstellen weist darauf hin, dass die Äusserungen als 
ernstzunehmende Drohungen aufgefasst wurden. Der Einwand des 
Beschwerdeführers, die behaupteten Drohungen seien lediglich ein Konstrukt seiner 
aktuellen Vorgesetzten, um ihn loszuwerden, vermag nicht zu überzeugen, zumal er 
bereits früher, unter anderen Vorgesetzten, mit Drohungen aufgefallen war (vgl. Schrei-
ben vom 18.1.1996 in unpag. Vorakten B.________, graues Register 1). Er räumt 
zudem selbst ein, möglicherweise erwähnt zu haben, «dass er verstehen könne, 
weshalb es Leute gebe, die in solchen Situationen ausrasten» (Stellungnahme vom 
17.9.2012 in unpag. Vorakten B.________, graues Register 14; vgl. auch vorne 
E. 5.4.1). Selbst wenn der Beschwerdeführer damit nicht mit einem ähnlichen 
Verhalten drohen wollte, war das geäusserte Verständnis für Amokläufer in 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 16

Kombination mit der Aussage, selber über eine Waffe zu verfügen, geeignet, auch eine 
besonnene Person zu ängstigen und die Zusammenarbeit mit seinen Vorgesetzten 
schwer zu belasten. 

5.5 Insgesamt muss das Vertrauensverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer 
und seinen Vorgesetzten als zerrüttet und das Arbeitsklima als nachhaltig gestört 
bezeichnet werden. Mit verbalen Einschüchterungen und seinem Konfliktverhalten hat 
der Beschwerdeführer das Arbeitsklima erheblich belastet und eine weitere 
vertrauensvolle Zusammenarbeit wesentlich erschwert. Die wiederkehrenden 
Spannungen mit den Vorgesetzten konnten trotz mehrerer Gespräche und Versuche, 
die Situation zu beruhigen, nicht beigelegt werden; vielmehr kam es zum Zerwürfnis. 
So ist der Beschwerdeführer der Meinung, dass die Abteilungsleiterin einen schlechten 
Charakter habe, über mangelnde Fachkompetenz verfüge und die Probleme am 
Arbeitsplatz mit ihr angefangen hätten (vgl. Vorakten BVE, pag. 39; Aktennotiz vom 
15.8.2012 in unpag. Vorakten B.________, graues Register 10). Schliesslich haben die 
wiederholten Zugriffe auf verbotene Internetseiten und insbesondere deren Ausmass 
dazu beigetragen, das Vertrauensverhältnis zwischen dem B.________ und dem 
Beschwerdeführer zu zerstören. Dasselbe gilt für die private Internetnutzung während 
der rapportierten Arbeitszeiten und deren damit verbundene unrichtige Verbuchung 
(vgl. vorne E. 4.6). 

5.6 In ihrer Gesamtheit begründen die dargestellten Umstände – das Missachten 
von Weisungen, die Konflikte mit den Vorgesetzten und die ausgesprochenen 
Drohungen – triftige Gründe im Sinn von Art. 25 Abs. 2 PG zur Auflösung des 
Anstellungsverhältnisses (vgl. BVR 2009 S. 443 E. 4.5). Da der rechtserhebliche 
Sachverhalt hinreichend erstellt ist, kann auf weitere Beweismassnahmen, 
insbesondere die beantragten Einvernahmen des Beschwerdeführers, seiner Ehefrau 
und eines Mitarbeiters des B.________, verzichtet werden. Hiervon sind keine neuen 
Erkenntnisse zu erwarten, die für den Ausgang des Verfahrens entscheidend wären 
(vgl. BVR 2012 S. 252 E. 3.3.3, 2009 S. 107 E. 9.3). Die entsprechenden Beweis-
anträge werden daher abgewiesen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 17

6.

Zu prüfen bleibt die Verhältnismässigkeit der Kündigung unter besonderer 
Berücksichtigung der dem Arbeitgeber obliegenden Fürsorgepflicht. 

6.1 Die Fürsorgepflicht des Kantons entspricht derjenigen, die Art. 328 des 
Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 220) für das privatrechtliche 
Arbeitsverhältnis vorsieht. Zwar ist die Fürsorgepflicht nicht ausdrücklich im bernischen 
Personalrecht geregelt. Der Art. 328 OR zugrunde liegende Rechtsgedanke ist 
indessen von allgemeiner Gültigkeit und kommt in Art. 4 Bst. g PG zum Ausdruck. 
Demnach trifft der Kanton Vorkehren zum Schutz der persönlichen Integrität der 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ausserdem ist in Art. 55 PG das Gegenstück zur 
Fürsorgepflicht, die Treuepflicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, verankert 
(vgl. BVR 2009 S. 443 E. 5.1, 2007 S. 538 E. 4.4, beide auch zum Folgenden; vgl. 
auch BGE 137 I 58 E. 4.2.3). Die Kündigung wegen eines zerrütteten 
Vertrauensverhältnisses setzt voraus, dass sich auch die Vorgesetzten im Rahmen des 
Zumutbaren um eine erträgliche Zusammenarbeit bemüht haben (vgl. BGE 132 III 115 
und 125 III 70). Rein persönliche Spannungen zwischen vorgesetzter Person und 
Mitarbeiterin oder Mitarbeiter können dann nicht zur Entlassung herangezogen werden, 
wenn die vorgesetzte Person nie mitgeteilt hat, dass ihr das Verhalten missfällt (BVR 
2009 S. 443 E. 5.1, 1993 S. 227 E. 4c; vgl. auch BVR 2000 S. 312 E. 6a).

6.2 Den Vorgesetzten des Beschwerdeführers kann in dieser Hinsicht nichts 
vorgeworfen werden: Sie haben dem Beschwerdeführer auf dessen Wunsch hin eine 
besondere Arbeitszeitregelung gestattet und sich zu gegebener Zeit – gerade im 
Interesse des Beschwerdeführers – darum bemüht, dass er die vertraglich geregelte 
Arbeitszeit einhalten konnte; im November 2010 wurde zudem zur Entlastung des 
Beschwerdeführers dessen Arbeitsgebiet neu organisiert, was dieser offenbar schätzte 
(vgl. E-Mail vom 13.8.2009, Schreiben vom 15.10.2009, Aktennotiz vom 22.10.2009, 
MAG vom 2.11.2009 und 8.11.2010, alle in unpag. Vorakten B.________, graue 
Register 4 und 6). Ein von den Vorgesetzten im Herbst 2011 angeregtes Coaching 
brach der Beschwerdeführer nach dem ersten Termin unbestrittenermassen ab (vgl. 
Vorakten BVE, pag. 23, 110). Trotz der Konflikte haben die Vorgesetzten sodann in der 
Korrespondenz mit dem Beschwerdeführer ihre Gesprächsbereitschaft deutlich 
gemacht und ihre Wertschätzung für dessen Arbeitsleistung wiederholt zum Ausdruck 
gebracht (vgl. Powerpoint-Präsentation zum 30-jährigen Dienstjubiläum, Zwi-
schenzeugnis vom April 2011, Schreiben vom 15.10.2009, Aktennotiz vom 22.10.2009 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 18

am Ende, alle in unpag. Vorakten B.________, blaue Register 2 und 5, graues 
Register 4). Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht 
dargelegt, welche weiteren Massnahmen das B.________ hätte ergreifen können, 
zumal der Beschwerdeführer kaum zum Gespräch bereit war (vgl. vorne E. 5.2). Er 
bringt auch nicht vor, dass er Lösungsvorschläge gemacht habe, auf die seine 
Vorgesetzten nicht eingegangen seien. Das B.________ hat wiederholt ernsthafte 
Bemühungen zur Bereinigung und Beruhigung der Konfliktsituation unternommen (vgl. 
Aktennotiz vom 22.10.2009, E-Mails vom 30.10. und 9.11.2009, alle unpag. Vorakten 
B.________, graues Register 4) und damit dem Umstand Rechnung getragen, dass es 
sich beim Beschwerdeführer um einen langjährigen Mitarbeiter handelt. Unter diesen 
Umständen hat es die ihm obliegende Fürsorgepflicht nicht verletzt (vgl. BVR 2009 
S. 443 E. 5.1 mit Hinweis auf BGE 132 III 115 und 125 III 70; BVR 2007 S. 538 E. 4.4).

6.3 Jedes staatliche Handeln ist an den verfassungsrechtlichen Grundsatz der 
Verhältnismässigkeit gebunden (Art. 5 Abs. 2 BV). Es genügt demnach nicht, die 
Kündigungsverfügung auf einen triftigen Grund zu stützen. Darüber hinaus muss die 
Auflösung des Anstellungsverhältnisses stets auch vor dem 
Verhältnismässigkeitsprinzip standhalten. Demnach muss die Kündigung erstens ein 
geeignetes Mittel zur Verwirklichung der auf dem Spiel stehenden öffentlichen 
Interessen sein, muss sie zweitens in dem Sinn erforderlich sein, dass nicht weniger 
einschneidende Massnahmen ebenfalls zum Ziel führen würden, und muss drittens 
eine Abwägung der gegenseitigen Interessen die Kündigung als gerechtfertigt bzw. 
zumutbar erscheinen lassen. Das Verhältnismässigkeitsprinzip ist unbesehen des 
Umstands zu berücksichtigen, dass gewisse Aspekte dieses verfassungsrechtlichen 
Grundsatzes bereits bei der Beurteilung des triftigen Grunds bzw. der 
Missbräuchlichkeit der Kündigung einfliessen (BVR 2010 S. 157 E. 4.5.1 mit 
Hinweisen).

6.4 Im Rahmen der Verhältnismässigkeitsprüfung sind die mit dreissig Jahren lange 
Dauer des Anstellungsverhältnisses und das vorgerückte Alter des Beschwerdeführers 
in die Würdigung einzubeziehen. Hingegen sind die Arbeitsleistungen des 
Beschwerdeführer unabhängig von ihrer Bewertung (vgl. vorne E. 2.1) nicht von 
rechtserheblicher Bedeutung; wenn wie hier die zuständigen Behörden den triftigen 
Grund für die Kündigung in der wiederholten Missachtung von Weisungen und im 
zerrütteten Vertrauensverhältnis erblicken, vermögen gute Leistungen das Interesse 
der Verwaltung an der Entlassung einer Person mit ungenügendem Willen zur 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 19

vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Regel nicht aufzuwiegen (vgl. BVR 2010 
S. 157 E. 4.5.2, 2009 S. 443 E. 5.4.3). Ein öffentliches Interesse besteht sodann an der 
Aufrechterhaltung des reibungslosen Funktionierens der Verwaltung, das bei 
zerrüttetem Vertrauensverhältnis zwischen Angestellten und Vorgesetzten in Frage 
gestellt ist (vgl. BVR 2007 S. 538 E. 3.3, 2006 S. 97 E. 4.2; vgl. auch 
BGer 8C_260/2010 vom 12.1.2011, E. 3.2, 8C_826/2009 vom 1.7.2010, E. 2). Mit 
seinem Konfliktverhalten, den ausgesprochenen Drohungen sowie der wiederholten 
Missachtung von Weisungen und den damit verbundenen Falschbuchungen von 
Arbeitszeiten hat der Beschwerdeführer das Vertrauen seiner Vorgesetzten missachtet 
und das Arbeitsverhältnis beeinträchtigt (vorne E. 4 und 5). Die Pflichtverletzungen des 
Beschwerdeführers, insbesondere der wiederholte und erhebliche Missbrauch von 
Informatikmitteln sowie die gegen Vorgesetzte und Mitarbeitende ausgesprochenen 
Drohungen, wiegen schwer und verunmöglichen eine vertrauensvolle 
Zusammenarbeit. Zwar könnte der unzulässigen Internetnutzung mit milderen Mitteln 
als einer Kündigung begegnet werden (z.B. Sperrung des Internetzugangs). Hingegen 
kann das verlorene Vertrauen durch eine blosse Ermahnung des Beschwerdeführers 
nicht wieder hergestellt werden, zumal der Beschwerdeführer sich diesbezüglich 
weitgehend uneinsichtig zeigt, Hilfestellungen wie das angebotene Coaching 
ausgeschlagen hat und nicht gewillt zu sein scheint, zu einem guten Arbeitsklima 
beizutragen. Zudem ist angesichts der von den Vorgesetzten bereits getroffenen oder 
angebotenen Massnahmen (vorne E. 6.2) nicht ersichtlich, wie das Misstrauen und die 
Spannungen zwischen den Beteiligten behoben werden könnten. Eine weitere 
vertrauensvolle Zusammenarbeit ist daher nicht mehr möglich und die Auflösung des 
Arbeitsverhältnisses deshalb erforderlich. Was schliesslich die Zumutbarkeit der 
Auflösung des Arbeitsverhältnisses betrifft, ist nicht zu bestreiten, dass der 
Beschwerdeführer durch diese hart getroffen wird. Die beträchtlichen privaten 
Interessen des Beschwerdeführers an der Weiterbeschäftigung sind jedoch insofern zu 
relativieren, als die Kündigung auf sein eigenes Fehlverhalten zurückzuführen ist.

6.5 In Würdigung der gesamten Umstände kann festgestellt werden, dass die 
Vorinstanz die Kündigung des Arbeitsverhältnisses zu Recht als verhältnismässig 
beurteilt hat. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 20

7.

Nach dem Gesagten ist die Kündigung aus triftigen Gründen erfolgt und die Vorinstanz 
hat kein Recht verletzt, indem sie die Auflösung des Arbeitsverhältnisses für 
rechtmässig erachtet hat. 

Mit Eventual- bzw. Subeventualbegehren verlangt der Beschwerdeführer die 
Ausrichtung einer Abgangsentschädigung gemäss Art. 29 PG bzw. – sofern das 
Gericht von der Rechtmässigkeit der Kündigung ausgehen sollte – die Feststellung, 
dass die Kündigung unverschuldet erfolgt sei, sowie die Ausrichtung einer 
Abgangsentschädigung gemäss Art. 32 PG bzw. die Rückweisung der Sache zur 
Beurteilung der Abgangsentschädigung an die Vorinstanz (vorne Bst. C). – Eine 
Abgangsentschädigung nach Art. 29 PG setzt voraus, dass die Kündigung 
unbegründet war, was vorliegend gerade nicht der Fall ist, weshalb eine 
Abgangsentschädigung gestützt auf diese Bestimmung ausser Diskussion steht; die 
Beschwerde ist insofern als unbegründet abzuweisen. Eine Abgangsentschädigung 
gestützt auf Art. 32 Abs. 1 PG setzt sodann voraus, dass entweder infolge 
Stellenaufhebung nach Art. 30 PG oder wegen ungenügender Leistungen nach Art. 25 
Abs. 2 Bst. a PG gekündigt wurde. In diesem Fall ist für die vermögensrechtlichen 
Folgen einer Kündigung massgebend, ob die Entlassung von der betroffenen Person 
verschuldet oder unverschuldet erfolgt ist. Zuständig für die Verschuldensfeststellung 
ist gemäss Art. 35 Abs. 2 PG die Direktion (hier: die BVE) im Einvernehmen mit der 
Finanzdirektion (vgl. zum Ganzen BVR 2008 S. 241 E. 1.3–1.6). Wie die Vorinstanz 
richtig festgehalten hat, bilden die Verschuldensfeststellung sowie allfällige weitere 
Festlegungen über Bestand und Höhe einer Abgangsentschädigung bzw. einer 
Sonderrente nicht Gegenstand des vorliegenden Kündigungsverfahrens, sondern 
wären in einem diesem nachgelagerten separaten Verfahren zu treffen (BVR 2011 
S. 391 E. 2.2 f. und 3.2 [bestätigt in BGer 8C_809/2010 vom 18.11.2011, E. 3-5], 2010 
S. 337 E. 5.2 und 5.5; vgl. auch BVR 2008 S. 241 E. 1.4.5 und 1.6, je mit Hinweisen). 
Auf die Eventual- und Subeventualbegehren ist daher insofern nicht einzutreten. Zu 
bemerken ist zudem Folgendes: Da vorliegend nicht wegen ungenügender 
Arbeitsleistungen gemäss Art. 25 Abs. 2 Bst. a PG oder wegen Stellenaufhebung 
gemäss Art. 30 PG gekündigt wurde, kommt eine Abgangsentschädigung gestützt auf 
Art. 32 Abs. 1 PG zum vornherein nicht in Frage, ohne dass in einem zweiten 
Verfahren die Verschuldensfrage zu klären wäre. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 21

8.

Hinsichtlich der vorinstanzlichen Kostenverlegung beanstandet der Beschwerdeführer 
den ihm pauschal zugesprochenen Parteikostenersatz von Fr. 4'000.--. Dieser werde 
dem gebotenen Aufwand und der Bedeutung der Sache nicht gerecht, weshalb ihm die 
vollen Parteikosten zu ersetzen seien (Beschwerde, S. 19 f.).

8.1 Wie die BVE zutreffend erwogen hat, können in Gehörsverletzungen besondere 
Umstände gemäss Art. 108 Abs. 3 VRPG liegen, die bei der Kostenliquidation zu 
berücksichtigen sind. Ganzer oder teilweiser Parteikostenersatz rechtfertigt sich in 
solchen Fällen durch den Mehraufwand, der für die Partei durch die behördliche 
Fehlleistung verbunden ist (vgl. BVR 2008 S. 97 E. 4, 2004 S. 133 E. 3.2 S. 138; 
Merkli/Aeschlimann/ Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 108 N. 9, 
12 und 16). Bei Streitigkeiten um den Parteikostenersatz auferlegt sich das Verwal-
tungsgericht praxisgemäss eine gewisse Zurückhaltung und respektiert den der 
vorinstanzlichen Behörde in dieser Hinsicht zustehenden Beurteilungs- und 
Ermessensspielraum. Es greift aber ein, wenn die Behörde ihr Ermessen 
rechtsfehlerhaft ausgeübt hat (vgl. BVR 2004 S. 133 E. 1.3; aus jüngerer Zeit etwa 
VGE 2013/28 vom 17.9.2013, E. 6; Merkli/Aeschlimann/ Herzog, a.a.O., Art. 80 N. 15, 
Art. 104 N. 7). 

8.2 Die BVE hat als Beschwerdeinstanz eine Gehörsverletzung des B.________ im 
Kündigungsverfahren geheilt und deshalb dem Beschwerdeführer trotz Unterliegens 
einen pauschal auf Fr. 4'000.-- bestimmten Parteikostenersatz zugesprochen. Der 
Beschwerdeführer verlangt den vollen Ersatz der Anwaltskosten in der Höhe von 
Fr. 11'443.30 (inkl. Auslagen und MWSt). – Im Beschwerdeverfahren beträgt das 
Honorar grundsätzlich Fr. 400.-- bis Fr. 11'800.-- pro Instanz; innerhalb des 
Rahmentarifs bemisst sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen 
Zeitaufwand sowie der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des 
Prozesses (Art. 41 Abs. 3 des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 [KAG; 
BSG 168.11] i.V.m. Art. 11 Abs. 1 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die 
Bemessung des Parteikostenersatzes [Parteikostenverordnung, PKV; BSG 168.811]). 
Der Beschwerdeführer verlangt einen Zuschlag nach Art. 11 Abs. 2 PKV (vgl. 
Beschwerde, S. 19). Auch wenn die Kündigung des Arbeitsverhältnisses regelmässig 
eine grosse Bedeutung für die betroffenen Angestellten hat, sind nach der Praxis des 
Verwaltungsgerichts keine bedeutenden vermögensrechtlichen Interessen im Sinn von 
Art. 11 Abs. 2 PKV zu wahren (VGE 2012/120 vom 2.9.2013, E. 3.5; BVR 2007 S. 395 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 22

[VGE 22231], nicht publ. E. 7). Es rechtfertigt sich auch im vorliegenden Kontext nicht, 
von dieser Praxis abzuweichen. Die von der Vorinstanz festgestellten 
Gehörsverletzungen waren nicht besonders schwer und konnten ohne weiteres geheilt 
werden. Das vorinstanzliche Verfahren vor der BVE ermöglichte es dem 
Beschwerdeführer, seine Rechte vollumfänglich wahrzunehmen und seine Sicht der 
Dinge anlässlich der Instruktionsverhandlung persönlich darzulegen. Es ist daher nicht 
zu beanstanden, dass die BVE den Beschwerdeführer nur teilweise entschädigt hat. 
Voller Parteikostenersatz wäre nur dann gerechtfertigt gewesen, wenn der 
Beschwerdeführer in Unkenntnis der ihm vorgeworfenen Verfehlungen Beschwerde 
hätte erheben müssen mit dem daraus im Beschwerdeverfahren resultierenden 
Mehraufwand. Mit Blick auf die Bemessungskriterien und in Würdigung der gesamten 
Umstände hat die BVE mit dem Parteikostenbeitrag von pauschal Fr. 4'000.-- (inkl. 
Auslagen und MWSt) ihren Spielraum nicht rechtsfehlerhaft ausgeübt. Die Beschwerde 
erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet. 

9.

Der angefochtene Entscheid hält somit der Rechtskontrolle stand. Die Beschwerde 
erweist sich damit als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdeführer die 
Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu 
sprechen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 und 3 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 3'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 14.03.2014, Nr. 100.2013.283U, Seite 23

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- dem Beschwerdegegner

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 
über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden. Der Streitwert im Sinn von 
Art. 51 ff. BGG erreicht Fr. 15‘000.--.