# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 86d6eadf-deca-580e-a17e-1a0933246f85
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-13
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 13.08.2015 KSK 2015 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2015-45_2015-08-13.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 13. August 2015 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 15 45 18. August 2015

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Michael Dürst
Richter Brunner und Hubert
Aktuar Hitz

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

des X._____, Gesuchsteller und Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt 
lic. iur. Robert Bühler, Seidenhofstrasse 14, 6003 Luzern, 

gegen

den Entscheid des Einzelrichters SchKG am Bezirksgericht Inn vom 18. Juni 2015, 
mitgeteilt am 23. Juni 2015, in Sachen des Gesuchstellers und Beschwerdefüh-
rers, 

betreffend Nachlassstundung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. 1. Mit Eingabe vom 14. Oktober 2013 stellte X._____ ein Gesuch um Bewilli-
gung der Nachlassstundung mit folgenden Rechtsbegehren:

"Rechtsbegehren X._____:

1. Es sei die definitive Nachlassstundung während 6 Monaten anzuord-
nen.

2. Als Sachwalterin sei die A._____AG einzusetzen.

3. Eventualiter sei

a. dem Gesuchsteller eine prov. Nachlassstundung von 2 Monaten zu 
bewilligen;

b. die A._____AG als Sachwalterin einzusetzen.

4. Alle Verfahren des Gesuchstellers, insbesondere das Verfahren betr. 
Forderungsklage (Prozess Nr. 115-2013-11) seien zu sistieren."

Zur Begründung des Gesuchs wurde im Wesentlichen ausgeführt, die B._____SA 
habe seit einiger Zeit mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen. X._____ sei Präsident 
der B._____SA. Aufgrund von Liquiditätsengpässen habe die B._____SA Darle-
henszinsen an die Bank._____ nicht rechtzeitig bezahlt. Trotz langjähriger guter 
Zusammenarbeit habe die Bank._____ das Darlehen gerade in einer ansonsten 
schon schwierigen Zeit gekündigt. Obschon sich die B._____SA um eine einver-
nehmliche Lösung bemüht habe, habe mit der Bank._____ keine Lösung gefun-
den werden können. Mit Entscheid vom 2. August 2013 sei der B._____SA in der 
Folge die provisorische Nachlassstundung für die Dauer von zwei Monaten bewil-
ligt worden. X._____ habe sich gegenüber der Bank._____ mittels Unterzeichnung 
von vier Solidarbürgschaften für Forderungen der B._____SA in Höhe von insge-
samt Fr. 570'000.00 verpflichtet. Diese Solidarbürgschaften habe die Bank._____ 
mittels Teilklage geltend gemacht. Überdies habe das Bezirksgericht Inn mit Ent-
scheid vom 11. März 2013 der Bank._____ gegen X._____ die provisorische 
Rechtsöffnung für die Beträge von Fr. 144'000.00 und Fr. 45'021.85 zuzüglich 
Verzugszins zu 8.38 % seit 1. November 2012 bis 28. Februar 2013 und zu 
9.58 % ab 1. März 2013 sowie für Zahlungsbefehlskosten von Fr. 203.00 erteilt. 
Bei X._____ handle es sich um einen verheirateten Familienvater mit drei kleinen 
Kindern. Wie aus der Steuererklärung 2011 ersichtlich sei, sei er ein gut verdie-
nender Geschäftsmann mit einem Jahreseinkommen von Fr. 167'135.00. Auf-
grund der schlechten Geschäftsjahre der B._____SA und um deren finanziellen 
Liquiditätsengpass nicht zusätzlich zu verschärfen, habe sich X._____ die letzten 
zwei Jahre keinen Lohn ausbezahlt. Es bestehe eine grosse Verknüpfung zwi-
schen X._____ und der sich in Nachlassstundung befindlichen B._____SA. Auf-

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grund dieses Verzichts auf den Lohn zu Gunsten der B._____SA sei auch 
X._____ selber immer mehr in finanzielle Engpässe geraten und hätte Gläubiger-
forderungen nicht mehr begleichen können. 

2. Mit Schreiben des Bezirksgerichts Inn vom 16. Oktober 2013 wurden 
X._____ sowie die Bank._____AG zur Anhörung im Sinne von Art. 294 Abs. 1 
SchKG (in der bis zum 31. Dezember 2013 geltenden Fassung) vorgeladen. Diese 
fand am 6. November 2013 in den Räumlichkeiten des Bezirksgerichts Inn in 
O.1_____ statt. Der Rechtsvertreter der Bank._____AG, Rechtsanwalt lic. iur. 
G._____, beantragte anlässlich der Anhörung die Abweisung des Gesuchs um 
Bewilligung der Nachlassstundung. Eventualiter sei die Nachlassstundung für 
höchstens einen Monat provisorisch zu bewilligen. 

3. Mit Entscheid des Bezirksgerichts Inn vom 16. Dezember 2013, mitgeteilt 
am 6. Januar 2014, wurde X._____ eine provisorische Nachlassstundung für die 
Dauer von zwei Monaten, beginnend ab 7. Januar 2014, somit bis 7. März 2014, 
gewährt. Mit dem provisorischen Sachwaltermandat wurde C._____ betraut. 

4. Am 11. März 2014 ging der Bericht des provisorischen Sachwalters betref-
fend Vermögens- und Ertragslage der Schuldnerin sowie Aussicht auf Sanierung 
vom 10. März 2014 ein. Am 17. März 2014 reichte der provisorische Sachwalter 
einen rektifizierten Bericht nach und stellte unter anderem den Antrag, es sei die 
ordentliche Nachlassstundung gemäss Art. 295 Abs. 1 aSchKG für eine Zeit nach 
richterlichem Ermessen zu bewilligen. Zudem sei die D._____AG, Treuhand & 
Revision, mit der Revision der Geldströme zwischen X._____ und der B._____SA 
in der Zeit seit der Erweiterung des Wohnhauses ab 2003, eventualiter mindes-
tens ab 2005, zu beauftragen. 

5. Mit Entscheid vom 18./19. März 2014 wurde X._____ die definitive Nach-
lassstundung für die Dauer von sechs Monaten, beginnend ab 20. März 2014, 
somit bis 20. September 2014 gewährt. Mit dem Sachwaltermandat wurde wieder-
um C._____ betraut. Im Weiteren wurde die D._____AG, Treuhand & Revision, 
mit der Revision der Geldströme zwischen X._____ und der B._____SA in der Zeit 
seit der Erweiterung des Wohnhauses von X._____ ab 2003 beauftragt. 

6. Am 17. September 2014 ersuchte der Sachwalter C._____ um Verlänge-
rung der definitiven Nachlassstundung um sechs Monate. Mit Entscheid vom 22. 
September 2014 wurde dieser Antrag gutgeheissen und X._____ die definitive 
Nachlassstundung um sechs Monate, somit bis zum 20. März 2015, verlängert. 

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7. Mit Eingabe vom 20. März 2015 beantragte der Sachwalter C._____ eine 
weitere Verlängerung der definitiven Nachlassstundung um sechs beziehungswei-
se zwölf Monate. Von den Gläubigern wurde einzig die Bank._____AG zur Stel-
lungnahme eingeladen, welche mit Eingabe ihres Rechtsvertreters vom 26. März 
2015 die vollumfängliche Abweisung des Verlängerungsgesuches samt Widerruf 
der Nachlassstundung und sofortiger Eröffnung des Konkurses über X._____ be-
antragen liess. Mit Entscheid vom 27. März 2015 wurde der Antrag des Sachwal-
ters teilweise gutgeheissen und X._____ die definitive Nachlassstundung um zwei 
Monate, somit bis zum 20. Mai 2015, verlängert. Dieser Entscheid wurde im We-
sentlichen damit begründet, dass nach Darstellung des Sachwalters die Solidar-
bürgschaft von X._____ in Höhe von rund Fr. 500‘000.00 zu Gunsten der konkur-
siten B._____SA aus dem Schuldenstatut herauszulösen sei und hierfür ein unwi-
derrufliches Zahlungsversprechen einer schweizerischen Bank oder Versicherung 
beigebracht werden müsse, wofür eine Verlängerung der Nachlassstundung um 
zwei Monate als ausreichend angesehen werde. 

B. 1. Mit Eingabe vom 19. Mai 2015, am 20. Mai 2015 der Post übergeben und 
am 21. Mai 2015 beim Bezirksgericht Inn eingegangen, beantragte der Sachwalter 
den Widerruf der Nachlassstundung zu Gunsten von X._____. Zur Begründung 
legte der Sachwalter das Ergebnis seiner bisherigen Bemühungen dar und ver-
merkte in positivem Sinne, dass gemäss den Angaben des Konkursverwalters der 
B._____SA aufgrund der inzwischen erfolgten Aufarbeitung der Unterlagen der 
Wegfall der ursprünglich mit Fr. 765‘457.00 angemeldeten Forderung der Gesell-
schaft gegenüber X._____ habe konstatiert werden können. Eine weitere Forde-
rung im Betrage von Fr. 673‘200.00, welche die Käufer eines Aktienpaketes der 
B._____SA nach der von ihnen erklärten Annullation des Aktienkaufes angemel-
det hätten, wurde vom Sachwalter weiterhin als wahrscheinlich unbegründet beur-
teilt. Zur Auslösung der Solidarbürgschaft gegenüber der Bank._____AG hielt er 
fest, dass zwischenzeitlich zwar ein schriftliches Kaufangebot der E._____ Immo-
bilien-Verwaltungs AG für das Betonwerk F._____ vorliege, das zwingend abzu-
gebende unwiderrufliche Zahlungsversprechen einer schweizerischen Bank oder 
Versicherung aber nicht eingegangen sei. Mit Bezug auf die Aussichten für das 
Zustandekommen eines Nachlassvertrages stellte der Sachwalter sodann fest, 
dass unter der Prämisse, dass nebst der Forderung der B._____SA auch die For-
derung der Aktienkäufer entfallen würde und die Bürgschaft zu Gunsten der 
Bank._____AG endlich herausgelöst werden könnte, 3.-Klass-Forderungen von 
rund Fr. 250‘000.00 verbleiben würden. Etwas mehr als die Hälfte der Gläubiger 
hätten für einen Betrag von Fr. 90‘000.00 einer 70%-Dividende schriftlich zuge-

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stimmt, während weitere Zustimmungserklärungen mit der Publizität der WEKO-
Untersuchungsergebnisse folgen würden, mit welchen jedoch frühestens im Früh-
jahr 2016 zu rechnen sei. Der Sachwalter kam daher zum Schluss, dass trotz der 
optimistischen Aussichten zum Gelingen eines Nachlassvertrages eine weitere 
Verlängerung der Nachlassstundung gegenüber den Gläubigern nicht mehr ver-
antwortet werden könne und schon die Erwägungen des Nachlassrichters für die 
Gewährung einer zweimonatigen Frist einen weiteren Antrag für die Verlängerung 
der Nachlassstundung unrealistisch machen würden.

2. In der Folge wurden Rechtsanwalt lic. iur. Robert Bühler, Rechtsanwalt lic. 
iur. G._____ sowie der Sachwalter C._____ auf den 18. Juni 2015 zur Anhörung 
betreffend Verfahrensfortgang eingeladen, wobei der Gläubigerin zudem die Mög-
lichkeit zur Einreichung einer schriftlichen Stellungnahme bis zum 12. Juni 2015 
eingeräumt wurde. 

3. Am 2. Juni 2015 ging beim Bezirksgericht Inn eine von X._____ persönlich 
verfasste Eingabe mit zahlreichen Beilagen ein, worin dieser Teile des Sachwal-
terberichts in Frage stellte und seinerseits um eine Verlängerung der Nachlass-
stundung nachsuchte.    

4. Mit Eingabe vom 10. Juni 2015 teilte der Rechtsvertreter der 
Bank._____AG mit, dass er an der Anhörung nicht teilnehmen werde, und bean-
tragte die Verweigerung einer weiteren Verlängerung der Nachlassstundung sowie 
den Widerruf der Stundung verbunden mit der umgehenden Eröffnung des Kon-
kurses über das Vermögen von X._____. 

5. Mit zwei E-Mails vom 17. Juni 2015, gesendet um 22.59 Uhr (Gesuch) bzw. 
um 23.21 Uhr (Nachtrag mit Anhang), orientierte X._____ das Bezirksgericht über 
eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes und ersuchte unter Verweis 
auf ein ärztliches Zeugnis, in welchem ihm eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit für 
die voraussichtliche Dauer von zehn Tagen mit Beginn ab 17. Juni 2015 attestiert 
wurde, um Verschiebung des Anhörungstermins. Mit einer weiteren E-Mail vom 
18. Juni 2015, gesendet um 9.09 Uhr, stellte er die Zustellung der Originale per 
Post in Aussicht, welche in der Folge am 23. Juni 2015 beim Bezirksgericht Inn 
eingingen.

6. Zur Verhandlung vom 18. Juni 2015 erschien einzig der Sachwalter 
C._____. Von der Abwesenheit der weiteren Vorgeladenen wurde Vormerk ge-
nommen, wobei X._____ laut Verhandlungsprotokoll als entschuldigt und sein 
Rechtsvertreter als unentschuldigt abwesend galten. Der Sachwalter erhielt Gele-

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genheit zur mündlichen Begründung seiner Anträge, von der er unter Einlegung 
eines aktualisierten Schuldenstatuts Gebrauch machte.  

7. Mit Entscheid vom 18. Juni 2015, mitgeteilt am 23. Juni 2015, erkannte der 
Nachlassrichter (Einzelrichter SchKG) am Bezirksgericht Inn wie folgt:

"1. Es wird festgestellt, dass die X._____ (Schuldner/gesuchstellende Par-
tei), mit Entscheid vom 18./19. März 2014 gewährte und bis zum 20. 
Mai 2015 verlängerte definitive Nachlassstundung mit Ablauf der 
Stundungsdauer am 20. Mai 2015 ohne weiteres dahin gefallen ist. 

2. Die gerichtlich gewährte Verlängerung der Nachlassstundung hat nicht 
mit einem bestätigten Nachlassvertrag geendet, weil kein Nachlassver-
trag innert der gewährten Stundungsdauer zustande kam (Art. 295 
Abs. 5 und 298 Abs. 3 aSchKG). Somit kann jeder Gläubiger binnen 
20 Tagen seit der Bekanntmachung über den Schuldner (X._____) die 
sofortige Konkurseröffnung verlangen (Art. 309 aSchKG). 

3. Das Honorar für das definitive Sachwaltermandat wird mit separatem 
Entscheid festgelegt.

4. Die Kosten des Verfahrens von CHF 5'000.00 gehen zu Lasten von 
X._____ und werden mit den geleisteten Kostenvorschüssen verrech-
net.

5. (Rechtsmittelbelehrung).

6. (Mitteilung)."

8. Der genannte Entscheid wurde am 25. Juni 2015 im Amtsblatt des Kantons 
Graubünden (Nr. 26) publiziert. 

C. 1. Gegen diesen Entscheid liess X._____ am 6. Juli 2015 Beschwerde ans 
Kantonsgericht von Graubünden mit den folgenden Anträgen erheben:

"1. Der Entscheid vom 18. Juni 2015 des Nachlassrichters (Einzelrichter) 
SchKG des Bezirksgerichts Inn (Verfahrens-Nr. 335-2013-57) sei auf-
zuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 

2. Der vorliegenden Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu ge-
währen und somit die Vorinstanz anzuweisen, die Vollstreckung des 
Entscheids vom 18. Juni 2015 aufzuschieben. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. MwSt. zulasten des 
Staates."

2. Mit Verfügung der Vizepräsidentin des Kantonsgerichts von Graubünden 
vom 8. Juli 2015 wurde der Beschwerde einstweilen insofern die aufschiebende 
Wirkung erteilt, als die Vornahme von Betreibungshandlungen und eine allfällige 
Konkurseröffnung ohne vorgängige Betreibung gemäss Art. 190 Abs. 1 Ziff. 3 
SchKG bis zum Erlass einer anderweitigen Verfügung untersagt wurden. Eine Ko-
pie der Beschwerde ging an das Bezirksgericht Inn mit der Aufforderung zur Stel-

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lungnahme bis zum 20. Juli 2015 unter gleichzeitiger Einreichung sämtlicher Akten 
mit einem genauen Aktenverzeichnis. Ebenfalls mit Verfügung vom 8. Juli 2015 
wurde X._____ aufgefordert, dem Kantonsgericht bis zum 20. Juli 2015 einen Kos-
tenvorschuss von Fr. 1'500.00 zu überweisen, der in der Folge fristgerecht einge-
gangen ist. 

3. Das Bezirksgerichtspräsidium Inn beantragt in seiner Stellungnahme vom 
17. Juli 2015 die vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter gesetzlichen 
Kosten- und Entschädigungsfolgen. 

4. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im angefoch-
tenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen ein-
gegangen.

II. Erwägungen

1. Gegen Entscheide, die nach SchKG in die Zuständigkeit des Konkurs- oder 
des Nachlassgerichts fallen, ist gemäss Art. 309 lit. b Ziff. 7 ZPO die Berufung un-
zulässig. Ein Entscheid, mit welchem der zuständige Einzelrichter am Bezirksge-
richt in seiner Funktion als Nachlassrichter (Art. 16 Abs. 1 der Vollziehungsverord-
nung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GVV zum SchKG; 
BR 220.100] in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 lit. a des Einführungsgesetzes zur 
Schweizerischen Zivilprozessordnung [EGzZPO]) das Dahinfallen der Nachlass-
stundung zufolge Ablaufs der Stundungsdauer feststellt und damit das Nachlass-
verfahren formell zum Abschluss bringt, kann demnach einzig mit Beschwerde 
angefochten werden (Art. 319 lit. a ZPO). Beschwerdeinstanz ist das Kantonsge-
richt als oberes Nachlassgericht (vgl. Art. 16 Abs. 2 GVV zum SchKG sowie Art. 7 
Abs. 1 EGzZPO). Nachdem für Entscheide des Nachlassgerichts das summari-
sche Verfahren gilt (Art. 251 lit. a ZPO), beträgt die Beschwerdefrist 10 Tage (Art. 
321 Abs. 2 ZPO). Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen, 
schriftlich, begründet sowie unter Beilegung desselben (vgl. Art. 321 Abs. 1 und 3 
ZPO). Der Entscheid des Einzelrichters SchKG am Bezirksgericht Inn vom 18. 
Juni 2015, mitgeteilt am 23. Juni 2015, wurde dem Beschwerdeführer am 24. Juni 
2015 zugestellt. Unter Berücksichtigung von Art. 142 Abs. 3 ZPO erweist sich die 
dagegen erhobene Beschwerde vom 6. Juli 2015 somit als fristgerecht. Die übri-
gen Prozessvoraussetzungen geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass, 
weshalb auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist.

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2. a) Mit der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung sowie die offen-
sichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden (vgl. Art. 320 
ZPO). Der Begriff der unrichtigen Rechtsanwendung umfasst jeden Verstoss ge-
gen geschriebenes und ungeschriebenes Recht. Die Beschwerdeinstanz überprüft 
entsprechende Rügen mit freier Kognition. Unrichtige Rechtsanwendung beinhal-
tet dabei auch die Unangemessenheit (vgl. PKG 2012 Nr. 11 E. 2 mit zahlreichen 
Hinweisen). Hinsichtlich des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts gilt 
demgegenüber eine eingeschränkte Kognition. Letzteren überprüft die Rechtsmit-
telinstanz nur unter dem Gesichtspunkt einer offensichtlich unrichtigen, also will-
kürlichen Feststellung (vgl. statt vieler Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: 
Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen 
Zivilprozessordnung (ZPO), Zürich 2013, N. 5 zu Art. 320 ZPO [zit.: Kommentar 
zur ZPO]). Insoweit als eine unrichtige Sachverhaltsdarstellung allerdings auf einer 
falschen Rechtsanwendung beruht, ist wiederum der Beschwerdegrund der un-
richtigen Rechtsanwendung nach Art. 320 lit. a ZPO gegeben, welcher von der 
Rechtsmittelinstanz mit freier Kognition überprüft werden kann (vgl. Karl Spühler, 
in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilpro-
zessordnung, Basel 2013, N. 5 zu Art. 320 ZPO). Im Beschwerdeverfahren gilt die 
Rügepflicht. Die Beschwerde führende Partei hat mit anderen Worten in der Be-
schwerdeschrift im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln der angefochtene 
Entscheid leidet und auf welche Beschwerdegründe sie sich beruft (vgl. Dieter 
Freiburghaus/Susanne Afheldt, a.a.O., N. 15 zu Art. 321 ZPO). Was nicht gerügt 
wird, hat Bestand. 

b) Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, 
neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel ausgeschlossen. Es gilt 
mithin im Beschwerdeverfahren unter dem Vorbehalt besonderer gesetzlicher Be-
stimmungen (vgl. Art. 326 Abs. 2 ZPO) ein umfassendes Novenverbot. Die Be-
schwerde hat im Gegensatz zur Berufung nicht den Zweck, das vorinstanzliche 
Verfahren weiterzuführen, sondern dient einer Rechtskontrolle des angefochtenen 
Entscheids. Massgebend ist somit der Prozessstoff, wie er im Zeitpunkt der Aus-
fällung des erstinstanzlichen Entscheids bestanden hat (vgl. Dieter Freiburg-
haus/Susanne Afheldt, a.a.O., N. 3 f. zu Art. 326 ZPO). Das Novenverbot gilt nicht 
nur bei Verfahren, welche der Verhandlungsmaxime unterliegen, sondern auch bei 
jenen, welche  wie namentlich das vorliegende (Art. 255 lit. a ZPO)  vom Unter-
suchungsgrundsatz beherrscht werden. Zulässig sind hingegen neue rechtliche 
Erwägungen (vgl. Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, a.a.O., N. 3 zu Art. 326 

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ZPO; Dominik Gasser/Brigitte Rickli, Schweizerische Zivilprozessordnung, Kurz-
kommentar, Bern 2010, N. 1 zu Art. 326 ZPO). 

c) Als Folge der beschriebenen Verfahrensmaximen müssen im vorliegenden 
Fall Tatsachen und Urkunden, welche nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren 
eingebracht wurden, grundsätzlich unberücksichtigt bleiben. Dies betrifft insbe-
sondere die Bescheinigung der H._____ vom 26. Juni 2015 (vgl. act. B.7) und die 
in diesem Zusammenhang stehenden Ausführungen in der Beschwerde vom 6. 
Juli 2015 betreffend die Möglichkeit des Abschlusses eines Nachlassvertrages 
(vgl. act. A.1, Ziff. 19, S. 7).

3. Gemäss Übergangsbestimmungen zur Änderung des Bundesgesetzes über 
Schuldbetreibung und Konkurs vom 21. Juni 2013 gilt für das Nachlassverfahren 
das bisherige Recht, wenn das Gesuch um Nachlassstundung vor dem Inkrafttre-
ten der Änderung vom 21. Juni 2013 eingereicht wurde. Die Änderung vom 
21. Juni 2013 wurde auf den 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt. Das schuldnerische 
Gesuch um Nachlassstundung wurde am 14. Oktober 2013 (vgl. Akten der Vor-
instanz, act. I./1.) und damit vor dem 1. Januar 2014 eingereicht, womit vorlie-
gend, wie die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat, die bis zum 31. Dezember 2013 
geltenden Bestimmungen über das Nachlassverfahren anwendbar blieben. 

4. a) Die Vorinstanz führt in ihrem Entscheid vom 18. Juni 2015 aus, dass die mit 
Entscheid vom 27. März 2015 zum dritten Mal verlängerte definitive Nachlass-
stundung bis zum 20. Mai 2015 gedauert habe. Mit Eingabe vom 19. Mai 2015, 
am 20. Mai 2015 der Post übergeben und am 21. Mai 2015 beim Bezirksgericht 
Inn eingegangen, habe der Sachwalter C._____ den Widerruf der Nachlassstun-
dung zu Gunsten von X._____ beantragt. Es sei mithin weder ein Gesuch um Ver-
längerung der Nachlassstundung, das ohnehin nur der Sachwalter stellen könnte, 
noch ein Sachwalterbericht gemäss Art. 304 aSchKG beim Bezirksgericht einge-
gangen. Folglich seien die Wirkungen der definitiven Nachlassstundung mit Ablauf 
der Stundungsdauer am 20. Mai 2015 ohne weiteres dahingefallen, ohne dass es 
hierfür eines Entscheids der Nachlassbehörde bedurft habe. 

b) Der Beschwerdeführer bringt vor, dass der Sachwalter C._____ vor Ablauf 
der Stundungsfrist am 19. Mai 2015 beim Nachlassrichter beantragt habe, die 
Nachlassstundung zu Gunsten von X._____ zu widerrufen. Die Begründung eines 
vorzeitigen Widerrufs müsse entweder die Erforderlichkeit zur Erhaltung des 
schuldnerischen Vermögens enthalten oder die Offensichtlichkeit, dass ein Nach-
lassvertrag nicht abgeschlossen werden könne. Der Widerrufsantrag werde jedoch 

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weder mit dem einen noch dem anderen begründet. Vielmehr führe der Sachwal-
ter eine Erwägung der Vorinstanz an, aufgrund derer er einen Antrag auf Verlän-
gerung der Nachlassstundung für unrealistisch halte, und antizipiere damit die 
richterliche Bewertung eines derartigen Gesuches, statt seiner Funktion entspre-
chend eine Sachbeurteilung abzugeben und ein Gesuch um Verlängerung zu stel-
len, wenn er das Gelingen eines Nachlassvertrages für optimistisch halte. Des 
Weiteren stütze sich der Entscheid der Vorinstanz auf eine Anhörung vom 18. Juni 
2015, die trotz Verschiebungsgesuch des krankheitsbedingt abwesenden Be-
schwerdeführers stattgefunden habe. Dem Schuldner und Beschwerdeführer ste-
he jedoch gemäss Art. 295 Abs. 5 aSchKG das Recht zu, vom Gericht angehört 
zu werden. Der Nachlassrichter habe indessen dem Verschiebungsgesuch des 
Beschwerdeführers nicht stattgegeben und die Verhandlung vom 18. Juni 2015 
nicht verschoben. Ihm sei auch nicht die Möglichkeit eingeräumt worden, stattdes-
sen eine schriftliche Stellungnahme einzureichen, wie dies der Hauptgläubigerin 
zuteil geworden sei. Eine vorgängige Anhörung des Schuldners sei indessen vor-
ausgesetzt. Damit habe der Nachlassrichter das rechtliche Gehör des Beschwer-
deführers verletzt. Zudem nehme der Nachlassrichter in seinem Entscheid gar 
nicht erst Stellung zum aktuellen Stand des Nachlassstundungsverfahrens und zur 
eigentlich optimistischen Einschätzung des Sachwalters, sondern er ruhe sich auf 
dem Ablauf der Stundungsdauer aus. 

c) Besteht Aussicht auf einen Nachlassvertrag, so gewährt der Nachlassrich-
ter dem Schuldner die Nachlassstundung für vier bis sechs Monate und ernennt 
einen Sachwalter (Art. 295 Abs. 1 aSchKG). Entsprechend endet die Stundung mit 
dem Ablauf der vom Nachlassrichter bewilligten und (allenfalls verlängerten) Stun-
dungsdauer. Wird die Nachlassstundung vorher widerrufen, fallen ihre Wirkungen 
bereits mit der Publikation des Widerrufsentscheides dahin (Art. 295 Abs. 5 in 
Verbindung mit Art. 308 Abs. 2 aSchKG). Umgekehrt dauern sie für den Fall, dass 
der Sachwalter dem Nachlassgericht die Bestätigung oder Ablehnung des Nach-
lassvertrages empfiehlt, bis zur Publikation des (positiven oder negativen) Bestäti-
gungsentscheides fort (Art. 304 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 308 Abs. 2 aSchKG). 
Diese Bestimmungen dienen dazu, dass das Zustandekommen bzw. der Vollzug 
eines Nachlassvertrages auch während des Bestätigungsstadiums bzw. während 
der Vollzugsphase gewährleistet bleibt (vgl. BGE 130 III 380 E. 3.2 mit Verweis 
auf Daniel Hunkeler, Das Nachlassverfahren nach revidiertem SchKG, Diss. Frei-
burg 1996, N. 800, S. 212; ebenso bereits BGE 84 III 117 E. 1). 

Der Nachlassrichter kann eine von ihm bewilligte Nachlassstundung vorzei-
tig widerrufen, wenn entweder die objektiven Voraussetzungen einer Stundung 

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nicht mehr gegeben sind, d.h. wenn dies zur Erhaltung des schuldnerischen Ver-
mögens erforderlich ist oder der Nachlassvertrag offensichtlich nicht mehr abge-
schlossen werden kann (Art. 295 Abs. 5 aSchKG), oder wenn der Schuldner den 
ihm durch das Gesetz oder durch den Nachlassrichter auferlegten Verfügungsbe-
schränkungen zuwiderhandelt (Art. 298 Abs. 3 aSchKG). Obwohl das Gesetz im 
Falle der objektiven Widerrufsgründe einen Antrag des Sachwalters verlangt, be-
steht in der Lehre Einigkeit darüber, dass ein Widerruf auch erfolgen kann, wenn 
der Nachlassrichter aufgrund des Sachwalterberichts oder aufgrund anderer In-
formationen zur Überzeugung gelangt, dass die Voraussetzungen zur Weiter-
führung des Nachlassverfahrens nicht mehr gegeben sind (vgl. Alexander Vollmar, 
in: Staehelin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs II, Art. 159-352 SchKG, 2. Aufl., Basel 2010, N. 4 
zu Art. 295 [zit. Basler Kommentar zum SchKG II], N. 32 zu Art. 296). In allen Fäl-
len setzt ein Widerruf der Stundung die vorgängige Anhörung des Sachwalters, 
des Schuldners und der Gläubiger voraus. Erforderlich ist demnach, dass die Par-
teien persönlich vorgeladen werden, und dass Ort und Zeit der Verhandlung öf-
fentlich bekannt zu machen sind, unter Anzeige an die Gläubiger, dass sie Vor-
bringen im Zusammenhang mit dem vorzeitigen Widerruf der Nachlassstundung 
an der Verhandlung anbringen können (vgl. Daniel Hunkeler, a.a.O, N. 845, S. 
222). Die Art. 307-309 aSchKG gelten sinngemäss. Dies bedeutet, dass der rich-
terliche Entscheid über den Widerruf vom Schuldner und von den Gläubigern mit 
Beschwerde nach der ZPO angefochten werden kann. Weiter ist der Entscheid mit 
seiner Rechtskraft öffentlich bekanntzumachen, womit die Wirkungen der Nach-
lassstundung (vorzeitig) dahinfallen und jeder Gläubiger berechtigt ist, innert 20 
Tagen die sofortige Konkurseröffnung über den Schuldner zu verlangen (vgl. Da-
niel Hunkeler, a.a.O., N. 851, S. 224; Alexander Vollmar, in: Basler Kommentar 
zum SchKG II, a.a.O., N. 36 f. zu Art. 295).    

Die Verlängerung einer vom Richter bewilligten Frist ist nach Art. 295 Abs. 
4 aSchKG nur auf Antrag des Sachwalters möglich. Dieser hat seinen Antrag zu 
begründen. Dabei hat er sich zum Stand des Verfahrens und zu den Gründen für 
die  Verlängerung zu äussern und zu bestätigen, dass weiterhin Aussicht auf das 
Zustandekommen des Nachlassvertrages besteht. Der Antrag muss vor Ablauf der 
festgelegten Frist eingereicht werden, wobei für die Einhaltung der Frist als Folge 
des Verweises in Art. 31 SchKG die Bestimmungen der ZPO massgeblich sind. 
Die Dauer der Fristverlängerung liegt im Ermessen des Richters (vgl. Alexander 
Vollmar, in: Basler Kommentar zum SchKG II, a.a.O., N. 4 zu Art. 295). Verweigert 
er eine Fristverlängerung, so ist der richterliche Entscheid in seinen Wirkungen mit 

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einem richterlichen Widerruf der Nachlassstundung zu vergleichen. Entsprechend 
muss im Falle einer Verweigerung der Stundungsverlängerung gelten, was das 
Gesetz für den Stundungswiderruf festhält: einerseits sind Schuldner und Gläubi-
ger in analoger Anwendung von Art. 295 Abs. 5 aSchKG vorher anzuhören, an-
derseits sind die Beteiligten in selbem Umfang zum Weiterzug legitimiert, wie dies 
gemäss Art. 307 aSchKG bei einem gerichtlichen Bestätigungsentscheid möglich 
ist (vgl. Daniel Hunkeler, a.a.O., N. 825, S. 217; hinsichtlich der Beschwerdelegi-
timation differenzierend Alexander Vollmar, in: Basler Kommentar zum SchKG II, 
a.a.O., N. 7 zu Art. 295). Bis zur Publikation des Entscheides über das (rechtzeitig 
gestellte) Verlängerungsgesuch müssen die Wirkungen der Nachlassstundung 
aus den gleichen Überlegungen wie während des Bestätigungsverfahrens fort-
dauern, ansonsten der Schuldner in dieser Zeit Eingriffen ausgesetzt wäre, welche 
mit einer Verlängerung der Nachlassstundung unvereinbar sein könnten. Stellt der 
Sachwalter sein Gesuch um Fristverlängerung zu spät, hat der Richter auf Nicht-
eintreten zu entscheiden. In diesem Fall kann das Gesuch kein Fortdauern der 
Nachlassstundung mehr bewirken, da diese  gleich wie im Falle einer verspäte-
ten Einreichung des Sachwalterberichts nach Art. 304 aSchKG  bereits mit dem 
Ablauf der Stundungsdauer geendet haben (vgl. Alexander Vollmar, in: Basler 
Kommentar zum SchKG II, a.a.O., N. 4 zu Art. 295; Daniel Hunkeler, a.a.O., N. 
803, S. 212; ZWR 2007 S. 211 ff.). 

d) Vorliegend ist unbestritten, dass dem Beschwerdeführer nach vorangegan-
gener provisorischer Nachlassstundung mit Entscheid vom 18./19. März 2014 eine 
definitive Nachlassstundung für die Dauer von sechs Monaten gewährt wurde, 
welche auf Antrag des Sachwalters zunächst bis zum 20. März 2015 und schliess-
lich mit Entscheid vom 27. März 2015 bis zum 20. Mai 2015 verlängert wurde. Un-
bestritten ist ferner, dass der Sachwalter bis zum Ablauf der verlängerten Stun-
dungsdauer keinen Bericht im Sinne von Art. 304 aSchKG eingereicht hat. Seine 
Eingabe vom 19. Mai 2015 stützt sich explizit auf Art. 295 Abs. 5 aSchKG. Darin 
wird zwar über den Verlauf der Stundung orientiert, es werden dem Nachlassrich-
ter aber weder die für das Bestätigungsverfahren erforderlichen Akten unterbreitet 
 wozu namentlich die für die Gläubigerversammlung (Art. 301 aSchKG) aufgeleg-
ten Akten samt eines ausformulierten Entwurfs des Nachlassvertrages, das Proto-
koll der Gläubigerversammlung und die bereits eingegangenen Zustimmunger-
klärungen der Gläubiger gehört hätten (vgl. Alexander Vollmar, in: Basler Kom-
mentar zum SchKG II, a.a.O., N. 6 zu Art. 304)  noch wird Antrag auf Bestätigung 
oder Ablehnung des Nachlassvertrages gestellt. Es erfolgte mithin keine Einleitung 

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des Bestätigungsverfahrens, welche ein Fortdauern der Stundung bis zur Publika-
tion des (positiven oder negativen) Bestätigungsentscheides bewirkt hätte.

Fest steht sodann, dass der Sachwalter vor Ablauf der Stundungsdauer 
kein erneutes Gesuch um Verlängerung der Nachlassstundung gestellt hat. Letz-
teres wäre aber  wie vorstehend dargelegt  Voraussetzung dafür gewesen, dass 
die Wirkungen der Stundung bis zum Entscheid über das Verlängerungsgesuch 
hätten fortdauern können. Zur Beantragung einer Verlängerung ist einzig der 
Sachwalter berechtigt. Sieht dieser  aus welchen Gründen auch immer  von ei-
nem solchen Antrag ab und beantragt stattdessen einen Widerruf der Nachlass-
stundung, ist dem Nachlassrichter eine Verlängerung der Nachlassstundung ver-
wehrt, auch wenn der Schuldner sich einer Beendigung des Nachlassverfahrens 
widersetzt und er seinerseits eine erneute Verlängerung der Stundung beantragt. 
Auf einen derartigen Antrag des Schuldners kann  selbst wenn er anders als vor-
liegend noch vor Fristablauf gestellt würde  nicht eingetreten werden. Fehlt es an 
einem Verlängerungsantrag des Sachwalters, bleibt wie im Falle einer verspäteten 
Antragsstellung einzig die Feststellung, dass die Stundungsdauer abgelaufen ist 
und die Wirkungen der Stundung damit dahingefallen sind. Eines Widerrufs der 
Stundung im Sinne von Art. 295 Abs. 5 SchKG bedarf es in dieser Situation nicht 
mehr. Wenn der Sachwalter dennoch einen entsprechenden Antrag stellt, der 
beim Gericht erst nach Ablauf der Stundungsdauer eingeht, ist darauf nicht mehr 
einzutreten, zumal an der Beurteilung der Voraussetzungen für einen vorzeitigen 
Widerruf der Stundung kein Interesse mehr besteht (Art. 59 Abs. 2 lit. a ZPO). An-
ders als ein Antrag auf Verlängerung kann ein derartiger Antrag auch kein Fort-
dauern der Stundungswirkungen bis zum darüber zu fällenden Entscheid mehr 
bewirken. Der in Art. 295 Abs. 5 aSchKG enthaltene Verweis auf Art. 308 SchKG, 
demzufolge die Wirkungen der Stundung mit der öffentlichen Bekanntmachung 
des Entscheides dahinfallen, kommt von der ratio legis her nur zum Tragen, wenn 
die Stundung vorzeitig, d.h. vor Ablauf der Stundungsdauer widerrufen wird und 
die Wirkungen der Stundung früher als ursprünglich bewilligt entfallen. Läuft dage-
gen die bewilligte und allenfalls verlängerte Stundungsdauer ab, bevor über das 
Widerrufsgesuch entschieden werden kann, bleibt es beim regulären Wegfall der 
Stundungswirkungen mit Ablauf der Stundungsdauer, zumal es sinnwidrig wäre, 
den Schuldner in einer derartigen Konstellation noch in den Genuss eines Fort-
dauerns der Stundungswirkungen kommen zu lassen. 

e) In Anbetracht dieser Rechtslage stösst der Vorwurf des Beschwerdeführers, 
der Nachlassrichter habe nicht zwischen Widerruf der Nachlassstundung und Ab-

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lauf der Stundungsdauer unterschieden, ins Leere. Mit der Postaufgabe am 
20. Mai 2015 erfolgte die Antragsstellung des Sachwalters zwar noch innert der 
Stundungsdauer (Art. 31 SchKG in Verbindung mit Art. 143 Abs. 1 ZPO). Eine 
verspätete Antragstellung lag daher entgegen der vorinstanzlichen Stellungnahme 
nicht vor. Dies ändert indessen nichts daran, dass der Antrag im Zeitpunkt des 
Eingangs beim Gericht bereits gegenstandslos war und sich folglich weitere Ver-
fahrensschritte erübrigt hätten. Wenn dennoch zu einer Anhörung geladen und die 
Stellungnahme der Hauptgläubigerin eingeholt wurde (was in formeller Hinsicht 
allerdings weder für einen vorzeitigen Widerruf noch für eine Verlängerung der 
Nachlassstundung genügt hätte, zumal in beiden Fällen die Anhörung sämtlicher 
Gläubiger vorgeschrieben ist, was die Publikation des Verhandlungstermins be-
dingt hätte), mag dadurch beim Beschwerdeführer zwar der Eindruck entstanden 
sein, dass die Voraussetzungen des Widerrufs materiell geprüft würden. Dies hin-
derte den Vorderrichter jedoch nicht daran, sich nach vertiefter Prüfung der 
Rechtslage auf die Feststellung der von Gesetzes wegen eintretenden Wirkungen 
des Ablaufs der Stundungsdauer zu beschränken. Mit den materiellen Vorausset-
zungen eines obsolet gewordenen (vorzeitigen) Widerrufs der Stundung brauchte 
er sich nicht mehr zu befassen. Vielmehr hat er mit der Feststellung des Dahinfal-
lens der Stundung zufolge Fristablaufs ausreichend zum Ausdruck gebracht, dass 
über den Antrag auf Widerruf nicht mehr zu entscheiden war und mangels eines 
Antrages des hierzu allein legitimierten Sachwalters auch eine Verlängerung der 
Nachlassstundung nicht mehr zur Diskussion stehen konnte.

f) Unter diesen Umständen kann dem Vorderrichter schliesslich auch keine 
Verletzung des rechtlichen Gehörs vorgeworfen werden. Zwar trifft es zu, dass die 
Anhörung trotz des Verschiebungsgesuches des Beschwerdeführers  das form-
los gestellt werden konnte (vgl. Nina J. Frei, in: Hausherr/Walter [Hrsg.], Berner 
Kommentar, Kommentar zum schweizerischen Privatrecht, Schweizerische Zivil-
prozessordnung, Band I, Art. 1-149 ZPO, Bern 2012, N. 9 zu Art. 135)  durchge-
führt wurde. Nachdem der Nachlassrichter aber erst am Morgen der Verhandlung 
vom Verschiebungsgesuch Kenntnis erhalten konnte und für eine Absetzung der 
Verhandlung kaum mehr Zeit blieb, stand es ihm frei, die Anhörung mit dem be-
reits angereisten Sachwalter durchzuführen und den Entscheid über das Ver-
schiebungsgesuch bzw. über die Notwendigkeit weiterer Verfahrensschritte (Wie-
derholung der Verhandlung, Möglichkeit zu schriftlicher Stellungnahme) zurückzu-
stellen. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer seine Haltung zum Antrag 
des Sachwalters bereits mit seiner Eingabe vom 2. Juni 2015 eingebracht hatte. 
Zeigte sich in der Folge, dass die Anhörung aufgrund des automatischen Dahinfal-

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lens der Nachlassstundung gar nicht nötig gewesen wäre und deren Ergebnis für 
die Entscheidfindung in keiner Art und Weise relevant sein würde, brauchte auch 
das Verschiebungsgesuch nicht mehr behandelt zu werden, sondern durfte direkt 
das in Frage stehende Schlusserkenntnis ergehen. Darin wird zwar bei der Schil-
derung des Verfahrensablaufs auf die durchgeführte Anhörung hingewiesen, in 
den Entscheidgründen selber wird aber mit keinem Wort auf dieselbe Bezug ge-
nommen. Insofern kann entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine 
Rede davon sein, dass sich der angefochtene Entscheid auf die besagte An-
hörung stützen würde. 

Zu Recht wird in der Stellungnahme des Vorderrichters sodann darauf hin-
gewiesen, dass der Beschwerdeführer bereits im vorinstanzlichen Verfahren an-
waltlich vertreten war und zur Anhörung nicht bloss der Beschwerdeführer, son-
dern auch sein Rechtsvertreter vorgeladen worden war. Eine Verpflichtung des 
Beschwerdeführers zu persönlichem Erscheinen (Art. 68 Abs. 4 ZPO) war dabei 
nicht angeordnet worden. Damit durfte grundsätzlich erwartet werden, dass bei 
Erkrankung des Beschwerdeführers wenigstens sein Rechtsvertreter zur An-
hörung erscheinen würde, zumal dieser von der Gültigkeit der Vorladung ausge-
hen musste, solange keine Antwort auf das Verschiebungsgesuch eingegangen 
war (vgl. Nina J. Frei, a.a.O., N. 9 zu Art. 135). Anders könnte dies sein, wenn der 
Beschwerdeführer in Absprache mit seinem Rechtsvertreter beabsichtigt hätte, 
alleine an der Anhörung teilzunehmen  was ihm grundsätzlich frei stand  und 
nach seiner Erkrankung keine Zeit mehr geblieben wäre, um die Teilnahme seines 
Vertreters zu organisieren. Derartige Umstände hätten indessen bereits mit dem 
Verschiebungsgesuch dargetan werden müssen, was vorliegend nicht geschehen 
ist. Das Verschiebungsgesuch konnte daher nur zugunsten des Beschwerdefüh-
rers, nicht aber zugunsten seines Rechtsvertreters Wirkung entfalten, weshalb 
nicht zu beanstanden ist, wenn dessen Fernbleiben als unentschuldigte Abwesen-
heit gewertet wurde. Diesen Umstand muss sich der Beschwerdeführer anrechnen 
lassen, so dass ihm die Berufung auf eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
auch aus diesem Grund verwehrt ist.

5. a) Im Anschluss an die Feststellung, dass die Wirkungen der definitiven Nach-
lassstundung mit dem Ablauf der Stundungsdauer am 20. Mai 2015 ohne weiteres 
dahingefallen sind, hat die Vorinstanz erwogen, dass im Falle einer Ablehnung 
des Nachlassvertrages oder eines Widerrufs der Nachlassstundung jeder Gläubi-
ger binnen 20 Tagen seit der Bekanntmachung über jeden Schuldner die sofortige 
Konkurseröffnung verlangen könne. Die Ablehnung eines gerichtlichen Nachlass-
vertrages oder der Widerruf der Nachlassstundung würden mit der Zahlungsein-

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stellung des Schuldners gleichgestellt, so dass der Konkurs auf Begehren eines 
Gläubigers ohne vorgängige Betreibung eröffnet werden könne. Das Recht, ein 
Konkursbegehren zu stellen, stehe jedem Gläubiger zu, auch demjenigen, der am 
Nachlassverfahren nicht teilgenommen oder seine Forderung nicht rechtzeitig an-
gemeldet habe. Es sei nicht einmal erforderlich, dass dessen Forderung fällig sei. 
Voraussetzung für die Konkurseröffnung sei einzig, dass ein eröffnetes Nachlass-
verfahren nicht mit einem bestätigten Nachlassvertrag geendet habe, sei dies, weil 
das Stundungsgesuch zurückgezogen oder die Stundung widerrufen worden sei 
(Art. 295 Abs. 5 und Art. 298 Abs. 3 aSchKG), der Nachlassvertrag nicht zustande 
gekommen sei (Art. 305 aSchKG), der Nachlassrichter diesen nicht bestätigt habe 
(Art. 306 aSchKG) oder ein bestätigter Nachlassvertrag widerrufen worden sei 
(Art. 313 Abs. 2 aSchKG). Vorliegend sei der Nachlassvertrag innert der gewähr-
ten Stundungsdauer nicht zustande gekommen, weshalb jeder Gläubiger binnen 
20 Tagen seit der Bekanntmachung die sofortige Konkurseröffnung verlangen 
könne. Eine entsprechende Feststellung findet sich in Dispositiv-Ziffer 2 des ange-
fochtenen Entscheides. 

b) In der Beschwerde wird auf diesen Teil des Entscheides nicht eingegangen. 
Insbesondere wird nicht bestritten, dass auch im Falle einer Beendigung des 
Nachlassverfahrens zufolge Ablaufs der Stundungsdauer ein materieller Konkurs-
grund besteht. Im Gesetz ist diese Rechtsfolge zwar nur für den Fall der Ableh-
nung eines Nachlassvertrages (Art. 306 aSchKG) und den (vorzeitigen) Widerruf 
der Nachlassstundung (Art. 295 Abs. 5 und Art. 298 Abs. 3 aSchKG) vorgesehen. 
In der Lehre ist jedoch anerkannt, dass auch in anderen Fällen, in denen das 
Nachlassverfahren nicht mit einem bestätigten Nachlassvertrag geendet hat, die 
Gläubiger die Möglichkeit erhalten, ein Begehren um sofortige Konkurseröffnung 
zu stellen. Dies gilt namentlich, wenn eine vom Sachwalter beantragte Verlänge-
rung durch den Nachlassrichter abgelehnt wird oder der Sachwalter vor Ablauf der 
Stundungsdauer weder ein Verlängerungsgesuch eingereicht noch das Bestäti-
gungsverfahren im Sinne von Art. 304 aSchKG eingeleitet hat (vgl. Daniel Hunke-
ler, a.a.O., N. 1034, S. 269; Thomas M. Kull, in: Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG], Band III: Art. 293-
352, 4. Aufl., Zürich 1997/2001, N. 6 zu Art. 309; Hans Ulrich Hardmeier, in: Basler 
Kommentar zum SchKG II, a.a.O., N. 5 zu Art. 309). Die analoge Anwendung von 
Art. 309 aSchKG wird damit begründet, dass die Gläubiger in derartigen Fällen 
keine Beeinträchtigung ihrer Ansprüche hinzunehmen hätten und es unerheblich 
sein müsse, ob der Nachlassvertrag als Folge einer zu kurzen Stundungsdauer 
unerreichbar werde oder deshalb, weil der Nachlassrichter die Nachlassstundung 

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widerrufen bzw. den Nachlassvertrag abgelehnt habe. Gemäss der bundesgericht-
lichen Rechtsprechung (BGE 130 III 380 E. 3.3) muss bei Dahinfallen der Nach-
lassstundung zufolge Ablaufs der Stundungsfrist zwar nicht zwingend ein Schlus-
serkenntnis ergehen, was nach Hardmeier zur Folge hätte, dass eine analoge 
Anwendung von Art. 309 aSchKG ausgeschlossen wäre. Derselbe Autor postuliert 
aber zugleich, dass im Interesse der Rechtssicherheit auch in solchen Fällen ein 
zu publizierender Beschluss über das Dahinfallen der Nachlassstundung getroffen 
werden sollte (vgl. Hans Ulrich Hardmeier, in: Basler Kommentar zum SchKG II, 
a.a.O., N. 7a zu Art. 308). Vorliegend musste ein derartiges Schlusserkenntnis 
schon deshalb ergehen, weil das auf Antrag des Sachwalters eröffnete Widerrufs-
verfahren durch einen formellen Entscheid beendet werden musste. Damit kom-
men aber auch die Bestimmungen von Art. 308 f. aSchKG zum Tragen mit der 
Folge, dass jeder Gläubiger binnen 20 Tagen seit der öffentlichen Bekanntma-
chung des Schlusserkenntnisses die sofortige Konkurseröffnung verlangen kann. 
Die betreffende Feststellung des Vorderrichters erweist sich demnach als zutref-
fend und blieb zu Recht unangefochten.

c) Zu ergänzen bleibt, dass der angefochtene Entscheid auf Veranlassung des 
Bezirksgerichts Inn bereits am 25. Juni 2015 und damit vor Ablauf der Rechtsmit-
telfrist im Amtsblatt des Kantons Graubünden publiziert wurde. Dies lässt sich in-
sofern nicht beanstanden, als Art. 308 aSchKG für die Publikation zwar die 
Rechtskraft des Entscheides voraussetzt, diese mangels aufschiebender Wirkung 
der Beschwerde (Art. 325 ZPO) aber bereits mit Erlass des Entscheides eintritt. In 
der Folge wurde dem mit der Beschwerde gestellten Antrag auf Erteilung der auf-
schiebenden Wirkung nur insoweit entsprochen, als die Vornahme von Betrei-
bungshandlungen und eine sofortige Konkurseröffnung gemäss Art. 190 Abs. 1 
Ziff. 3 aSchKG untersagt wurden. Der Fristenlauf für allfällige Begehren um sofor-
tige Konkurseröffnung wie auch die von Gesetzes wegen eingetretenen Wirkun-
gen des Ablaufs der Stundungsdauer blieben durch die erwähnte Anordnung un-
berührt. Was den Fristenlauf anbelangt, ist allerdings zu beachten, dass öffentli-
che Bekanntmachungen gemäss Art. 35 SchKG nicht bloss im kantonalen Amts-
blatt, sondern zwingend auch im Schweizerischen Handelsamtsblatt zu erfolgen 
haben, wobei für die Berechnung von Fristen und für die Feststellung der mit der 
Bekanntmachung verbundenen Rechtsfolgen die Veröffentlichung in letzterem 
massgebend ist. Ob unter diesen Umständen auf Konkursbegehren, welche be-
reits aufgrund der Publikation im kantonalen Amtsblatt gestellt wurden, eingetreten 
werden kann (vgl. in diesem Zusammenhang Thomas M. Kull, a.a.O., N. 12 zu Art. 
309, wonach der materielle Konkursgrund nur während der mit der Publikation 

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ausgelösten Frist besteht), wird im betreffenden Konkursverfahren zu entscheiden 
sein. Unabhängig davon drängt es sich aus Gründen der Rechtssicherheit auf, die 
Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt nachzuholen. Dies wird die Vor-
instanz durch Ergänzung ihres Entscheides auf dem Wege der Berichtigung (Art. 
334 ZPO) unverzüglich zu veranlassen haben (vgl. Daniel Staehelin, in: Kommen-
tar zur ZPO, a.a.O., N. 5 zu Art. 240). 

6. Bei diesem Verfahrensausgang gehen die Kosten des Beschwerdeverfah-
rens in der Höhe von CHF 1'500.00 zulasten des Beschwerdeführers (vgl. Art. 106 
Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 54 und Art. 61 Abs. 1 der Gebührenverordnung 
zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GebV SchKG; SR 
281.35]) und werden mit dem vom Beschwerdeführer geleisteten Kostenvorschuss 
in derselben Höhe verrechnet. 

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'500.00 gehen zu Lasten 
von X._____ und werden mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in 
derselben Höhe verrechnet. 

3. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens CHF 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ge-
führt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

4. Mitteilung an: