# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 846afc57-6398-582a-91f2-07445f309c5d
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-08-17
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 17.08.2015 608 2013 42
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_608-2013-42_2015-08-17.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

608 2013 42

Urteil vom 17. August 2015

II. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Johannes Frölicher
Richter: Hugo Casanova, Gabrielle Multone
Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin: Daniela Kiener

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas 
Zbinden

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG, 
Vorinstanz     

Gegenstand Invalidenversicherung (Rente)

Beschwerde vom 14. März 2013 gegen die Verfügung vom 18. Februar 
2013

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. A.________, geboren im Jahr 1956, verheiratet, Vater von drei Kindern (Jahrgänge 1991, 
1993 und 2000), wohnhaft in B.________, ausgebildeter Spengler/Sanitärinstallateur, arbeitete seit 
dem 1. April 1996 als Wächter bei der C.________ AG. Seit dem 1. Januar 2010 betrug sein 
Beschäftigungsgrad 82 Prozent.

Am 18. November 2009 rutschte A.________ zu Hause auf einer Treppe aus Bahnschwellen aus 
und stürzte mit dem Rücken und der rechten Seite der Hüfte auf die Treppenkante. Er wurde von 
der Ambulanz in die Notfallaufnahme gebracht, wo eine Rückenkontusion und eine Kontusion des 
Iliosakralgelenks rechts sowie degenerative Veränderungen der LWS mit kleiner bekannter 
extraforaminaler Diskushernie L2-L3 rechts mit möglicher Kompression der Nervenwurzel L2 und 
durch den Sturz exazerbierter Schmerzsymptomatik diagnostiziert wurden. Trotz der konservativen 
Behandlung persistierten die Schmerzen und A.________ musste sich schliesslich wegen 
schweren Diskopathien im Bereich L1-L4 und einer extraforaminalen Diskushernie L3-L4 rechts 
ohne neurologische Ausfälle am 16. August 2010 einer Spondylodese L1-L4 unterziehen. Wegen 
der Ruptur einer Schraube musste er am 16. März 2012 erneut operiert werden; die defekte 
Schraube wurde entfernt und die Osteosyntheseplatte gekürzt. Nach einem weiteren 
Schraubenbruch musste er sich am 24. September 2012 einer weiteren Operation unterziehen.

Nachdem die Krankentaggelder ausgeschöpft waren, kündigte die Arbeitgeberin das 
Arbeitsverhältnis auf Ende Juni 2012.

B. Am 2. Februar 2011 meldete sich A.________ wegen bestehenden Schmerzen im Rücken 
und in den Beinen bei der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg (nachfolgend: IV-
Stelle) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle holte von den behandelnden Ärzten Berichte ein, 
führte mit dem Versicherten diverse Gespräche und unterbreitete das Dossier dem Regionalen 
Ärztlichen Dienst Bern/Freiburg/Solothurn (nachfolgend: RAD) zur Stellungnahme. Weiter erteilte 
sie dem Versicherten eine Kostengutsprache für Frühinterventionsmassnahmen in Form eines 
Assessments am Arbeitsplatz sowie für ein Case Management; der Abschlussbericht datiert vom 
6. Juli 2012. Ferner fand am 31. Juli 2012 eine Haushaltsabklärung statt. Am 22. August 2012 
sprach die IV-Stelle dem Versicherten Hilfe bei der Arbeitsvermittlung zu.

Mit Vorentscheid vom 7. Januar 2013 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf eine Invalidenrente 
mit der Begründung, der Invaliditätsgrad liege mit 34,3 Prozent unter 40 Prozent. Mit Verfügung 
vom 18. Februar 2013 bestätigte die IV-Stelle ihren Vorentscheid.

Am 11. Januar 2013 erteilte die IV-Stelle dem Versicherten eine Kostengutsprache für berufliche 
Massnahmen (Arbeitsversuch in der Institution D.________).

C. Am 14. März 2013 erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Zbinden, 
beim Kantonsgericht Freiburg Beschwerde gegen die Verfügung vom 18. Februar 2013. Er 
beantragt, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und ihm spätestens seit dem 1. Juli 
2011 mindestens eine halbe Rente auszurichten; unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 
Ausserdem stellt er den Antrag, es sei ihm für das Beschwerdeverfahren die vollständige 
unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Der Beschwerdeführer kritisiert im Wesentlichen die 
folgenden Punkte: den Rentenbeginn, die Berechnung des Validen- und Invalideneinkommens 
sowie die Einschränkung im Aufgabenbereich inklusive Wechselwirkung. Weiter vertritt er den 
Standpunkt, die angefochtene Verfügung sei ungenügend begründet.

In ihren Bemerkungen vom 11. Juli 2013 beantragt die IV-Stelle die Abweisung der Beschwerde. 
Zum Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege habe sie keine Bemerkungen; die 
Beurteilung desselben falle in die Kompetenz des Gerichts.

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Mit Entscheid vom 9. November 2013 wies der Instruktionsbeauftragte das Gesuch um 
Gewährung der vollständigen unentgeltlichen Rechtspflege ab, da die finanzielle Bedürftigkeit im 
Sinne des Gesetzes nicht ausgewiesen sei.

Es wurde ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet, anlässlich dessen beide Parteien an ihren 
Standpunkten festhielten.

D. Die BVG-Versicherung, welche die Möglichkeit erhielt, sich zum vorliegenden Fall schriftlich 
zu äussern, reichte keine Stellungnahme ein.

Erwägungen

1. Die Beschwerde vom 14. März 2013 gegen die Verfügung vom 18. Februar 2013 ist durch 
einen ordentlich bevollmächtigten Rechtsvertreter frist- und formgerecht bei der sachlich und 
örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein 
schutzwürdiges Interesse daran, dass das Kantonsgericht, II. Sozialversicherungsgerichtshof, 
prüft, ob er Anspruch auf eine Invalidenrente hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. Zunächst ist zu prüfen, ob die Vorinstanz den beschwerdeführerischen Anspruch auf 
rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt hat, indem sie die angefochtene Verfügung nicht – 
respektive ungenügend – begründet hat.

Art. 49 Abs. 3 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) statuiert eine Begründungspflicht, wenn die 
Verfügung den Begehren der Parteien nicht voll entspricht. Die Begründung muss wenigstens kurz 
die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sich ihr 
Entscheid stützt. Es sind an die Begründungsdichte höhere Anforderungen zu stellen, wenn der 
Entscheid wesentlich auf einer Ermessensbetätigung beruht, wenn er in ein verfassungsmässiges 
Recht eingreift oder wenn komplexe Fragen zu beantworten sind. Dabei muss jedenfalls ersichtlich 
werden, ob und weshalb die Behörde ein Vorbringen einer Partei für unzutreffend bzw. unerheblich 
hält oder ob sie es überhaupt in Betracht gezogen hat; die Begründung darf sich insoweit nicht auf 
den Hinweis beschränken, die Überlegungen der versicherten Person seien zur Kenntnis 
genommen und geprüft worden. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich 
widerlegt (BGE 133 III 439 E. 3.3). Dass sich an das Verfügungsverfahren ein 
Einspracheverfahren anschliesst, kann nicht zum Wegfall der Begründungspflicht führen (KIESER, 
ATSG-Kommentar, 2. Auflage, 2009, N. 37 f.).

Diesen Anforderungen wird die angefochtene Verfügung gerecht, indem sie nachvollziehbar 
darlegt, aus welchen Überlegungen die Vorinstanz zu ihrem Entscheid gelangte. Da der 
Beschwerdeführer gegen den Vorentscheid vom 7. Januar 2013 keine Einwände erhob, hatte die 
Vorinstanz auch keine Veranlassung, die angefochtene Verfügung mit einer ausführlicheren 
Begründung zu versehen; diese lieferte sie in den Bemerkungen vom 11. Juli 2013, in welchen sie 
zu der vom Beschwerdeführer vorgebrachten Kritik im Detail Stellung nahm. Hätte der 
Beschwerdeführer bereits gegen den Vorentscheid entsprechende Einwände erhoben, wäre auch 
die angefochtene Verfügung detaillierter ausgefallen. Eine Verletzung des Anspruchs auf 
rechtliches Gehör, insbesondere der Begründungspflicht, ist daher unter den gegebenen 
Umständen weder dargetan noch ersichtlich. Dass aus dem angefochtenen Entscheid hinreichend 

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deutlich hervorgeht, auf welche Überlegungen sich die Vorinstanz stützte, zeigt auch, dass dem 
Beschwerdeführer dessen sachgerechte Anfechtung ohne weiteres möglich war.

Die angefochtene Verfügung ist somit in dieser Hinsicht nicht zu beanstanden.

3. a) Im Sinne von Art. 8 Abs. 1 ATSG, welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) zur 
Anwendung kommt, ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 
oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG kann Invalidität die Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein.

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine 
Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG; der am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Abs. 2 hat allerdings den bisher geltenden 
Begriff der Erwerbsunfähigkeit nicht modifiziert, BGE 135 V 215 E. 7.3).

Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG haben Versicherte Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie 
mindestens zu 70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, auf eine 
halbe Rente, wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie 
mindestens zu 40 Prozent invalid sind.

b) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall 
der Richter auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls andere Fachleute zur 
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
(Befunderhebung, Diagnosestellung) und Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten die versicherte Person in ihren körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch 
das Leiden eingeschränkt, d.h. arbeitsunfähig ist (BGE 132 V 93 E. 4; 115 V 133 E. 2; 107 V 17 
E. 2b; 105 V 156 E. 1). Der Grad der Arbeitsfähigkeit wird laut der Rechtsprechung nach dem 
Mass bestimmt, in welchem die versicherte Person aus gesundheitlichen Gründen an ihrem 
angestammten Arbeitsplatz zumutbarerweise nicht mehr nutzbringend tätig sein kann. Nicht 
massgebend ist hingegen die bloss medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit 
(BGE 111 V 235 E. 1b mit Hinweisen). Bei langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten 
Beruf hat die versicherte Person andere ihr offen stehende Erwerbsmöglichkeiten auszuschöpfen 
(BGE 115 V 403 E. 2; 114 V 281 E. 1d). Auch die Zumutbarkeit einer Invalidentätigkeit ist vor allem 
aus medizinischer Sicht zu beurteilen, wobei dieser Sachverhalt aufgrund des objektiven Befundes 
durch die Ärzte bestimmt wird (BGE 107 V 17 E. 2b; OMLIN, Die Invalidität in der obligatorischen 
Unfallversicherung, 1995, S. 201). Insbesondere ist dabei nicht auf das subjektive Empfinden der 
versicherten Person abzustellen, hätte es doch diese ansonsten in der Hand, ihren Invaliditätsgrad 
selbst zu bestimmen.

c) Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die 
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 
Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, 
das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). Für diesen 
Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Beginns des – möglichen – 
Rentenanspruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeitidentischer 

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Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der Vergleichseinkommen bis 
zum Verfügungserlass zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222).

Bei nicht erwerbstätigen Versicherten, die im Aufgabenbereich tätig sind und denen die Aufnahme 
einer Erwerbstätigkeit nicht zugemutet werden kann, wird gemäss Art. 28a IVG für die Bemessung 
der Invalidität in Abweichung von Art. 16 ATSG darauf abgestellt, in welchem Masse sie unfähig 
sind, sich im Aufgabenbereich zu betätigen (Abs. 2). Bei Versicherten, die nur zum Teil 
erwerbstätig sind, wird für diesen Teil die Invalidität nach Art. 16 ATSG festgelegt. Waren sie 
daneben auch im Aufgabenbereich tätig, so wird die Invalidität für diese Tätigkeit nach Abs. 2 
festgelegt. In diesem Fall sind der Anteil der Erwerbstätigkeit und der Anteil der Tätigkeit im 
Aufgabenbereich festzulegen und der Invaliditätsgrad in beiden Bereichen zu bemessen (Abs. 3). 
In BGE 137 V 334 hat das Bundesgericht die Rechtsprechung zur gemischten Methode bestätigt.

Hinsichtlich den Einschränkungen im Aufgabenbereich nimmt die Verwaltung eine 
Haushaltsabklärung vor (Kreisschreiben über Invalidität und Hilflosigkeit in der 
Invalidenversicherung [KSIH], her-ausgegeben vom Bundesamt für Sozialversicherung, gültig ab 
1. Januar 2012, Rz. 3081 ff.). Was den Beweiswert eines solchen Abklärungsberichts betrifft, so ist 
wesentlich, dass er von einer qualifizierten Person verfasst wird, die Kenntnis der örtlichen und 
räumlichen Verhältnisse sowie der aus den medizinischen Diagnosen sich ergebenden 
Beeinträchtigungen und Behinderungen hat. Weiter sind die Angaben der versicherten Person zu 
berücksichtigen, wobei divergierende Meinungen der Beteiligten im Bericht aufzuzeigen sind. Der 
Berichtstext muss plausibel, begründet und angemessen detailliert bezüglich der einzelnen 
Einschränkungen sein sowie in Über-einstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben 
stehen (Urteil BGer 9C_150/2012 vom 30. August 2012 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Das Gericht greift, 
sofern der Bericht eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage im eben umschriebenen Sinne 
darstellt, in das Ermessen der die Abklärung tätigenden Person nur ein, wenn klar feststellbare 
Fehleinschätzungen vorliegen. Das gebietet insbesondere der Umstand, dass die fachlich 
kompetente Abklärungsperson näher am konkreten Sachverhalt ist als das im Beschwerdefall 
zuständige Gericht (BGE 128 V 93). Rechtsprechungsgemäss bedarf es des Beizugs einer 
ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem 
Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, nur in Ausnahmefällen, namentlich bei 
unglaubwürdigen Angaben der versicherten Person, die im Widerspruch zu den ärztlichen 
Befunden stehen (Urteil BGer I 246/05 vom 30. Oktober 2007 E. 5.2.1 mit Hinweisen, nicht 
publiziert in BGE 134 V 9).

Der versicherten Person sind im Rahmen der Schadensminderungspflicht Massnahmen 
zuzumuten, die ein vernünftiger Mensch in der gleichen Lage ergreifen würde, wenn er keinerlei 
Entschädigung zu erwarten hätte. Für die im Haushalt tätigen Versicherten bedeutet dies, dass sie 
Verhaltensweisen zu entwickeln haben, welche die Auswirkungen der Behinderung im 
hauswirtschaftlichen Bereich reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige 
Erledigung der Haushaltsarbeiten ermöglichen. Kann die versicherte Person wegen ihrer 
Behinderung gewisse Haushaltsarbeiten nur noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand 
erledigen, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit einteilen und in üblichem Umfang die Mithilfe von 
Familienangehörigen in Anspruch nehmen. Ein invaliditätsbedingter Ausfall darf bei im Haushalt 
tätigen Personen nur insoweit angenommen werden, als die Aufgaben, welche nicht mehr erfüllt 
werden können, durch Drittpersonen gegen Entlöhnung oder durch Angehörige verrichtet werden, 
denen dadurch nachgewiesenermassen eine Erwerbseinbusse oder doch eine 
unverhältnismässige Belastung entsteht. Die im Rahmen der Invaliditätsbemessung bei einer 
Hausfrau zu berücksichtigende Mithilfe von Familienangehörigen geht daher weiter als die ohne 
Gesundheitsschädigung üblicherweise zu erwartende Unterstützung. Geht es um die Mitarbeit von 
Familienangehörigen, ist danach zu fragen, wie sich eine vernünftige Familiengemeinschaft 

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einrichten würde, wenn keine Versicherungsleistungen zu erwarten wären (BGE 133 V 504 E. 4.2 
mit Hinweisen).

Das infolge der Beanspruchung in der Erwerbstätigkeit oder im häuslichen Aufgabenbereich im 
jeweils anderen Tätigkeitsbereich reduzierte Leistungsvermögen kann berücksichtigt werden, 
wenn es offenkundig ist und ein gewisses normales Mass überschreitet. Allfällige 
Wechselwirkungen sind stets vom anteilsmässig bedeutenderen zum weniger bedeutenden 
Bereich zu berücksichtigen.

d) Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von 
wem sie stammen, und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige 
Beurteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte 
Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die 
andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also 
entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in 
der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen des 
Experten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die 
Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 
Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a). In Bezug auf Berichte von 
Hausärzten darf und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte 
mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu 
Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc mit Hinweisen).

4. Hier nicht streitig sind die Anwendung der gemischten Methode sowie das Verhältnis 
zwischen Erwerbstätigkeit (82 Prozent) und Haushaltsführung (18 Prozent). Streitig sind hingegen 
der Zeitpunkt eines allfälligen Rentenbeginns, die Berechnung des Validen- und 
Invalideneinkommens sowie die Einschränkung im Aufgabenbereich inklusive Wechselwirkung. 
Hierfür rechtfertigt es sich, die wichtigsten medizinischen Unterlagen durchzugehen.

a) Der Beschwerdeführer leidet seit dem Jahr 1991 unter chronischen Rückenschmerzen. 
Im August 1991 wurde eine perkutane Nukleotomie L2-L3 rechts und aufgrund persistierender 
lumboradikulärer Schmerzen im April 1993 eine Diskographie durchgeführt (Operationsberichte 
vom 14. August 1991 und 5. April 1993, Vorakten S. 95 ff.).

b) Am 18. November 2009 stürzte der Beschwerdeführer auf einer Treppe und schlug mit 
dem Rücken und der rechten Seite der Hüfte auf der Treppenkante auf. Da er sich nicht mehr 
bewegen konnte, wurde er notfallmässig in das E.________ gebracht, wo eine Kontusion des 
Rückens und des Iliosakralgelenks rechts diagnostiziert wurden. Weiter wurden degenerative 
Veränderungen der LWS mit kleiner bekannter extraforaminaler Diskushernie L2-L3 rechts mit 
möglicher Kompression der Nervenwurzel L2 und durch den Sturz exazerbierter 
Schmerzsymptomatik festgestellt. Der Beschwerdeführer wurde konservativ behandelt und konnte 
am 28. November 2009 in gutem Allgemeinzustand und mit deutlich reduzierten Schmerzen nach 
Hause entlassen werden (Austrittsbericht vom 29. Dezember 2009, Vorakten S. 82). Ihm wurden 
die folgenden Arbeitsunfähigkeiten attestiert: 100 Prozent bis zum 28. Februar 2010 und 50 
Prozent vom 1. März 2010 bis 15. Mai 2010. Ab dem 16. Mai 2010 bestehe wieder eine volle 
Arbeitsfähigkeit (Schreiben des E.________ vom 28. Dezember 2009, Vorakten S. 83; Ärztliche 
Zeugnisse des E.________ vom 19. Januar 2010, Vorakten S. 88, vom 23. Februar 2010, 
Vorakten S. 90 und vom 17. April 2010, Vorakten S. 103; Arztbericht von Dr. med. F.________, 

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Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, vom 18. Juni 2010, Vorakten S. 102; Unfallschein, 
Vorakten S. 126).

Wegen schweren Diskopathien im Bereich L1-L4, einer extraforaminalen Diskushernie L3-L4 
rechts ohne neurologische Ausfälle sowie Cervikalgien ohne neurologische Ausfälle bei 
Fatzettengelenkarthrose C2-C3 C3-C4 C6-C7 unterzog sich der Beschwerdeführer am 16. August 
2010 einer Spondylodese L1-L4 (Provisorischer Austrittsbericht des E.________ vom 25. August 
2010, Vorakten S. 57 f.). Am 6. Oktober 2010, knapp zwei Monate nach der durchgeführten 
Spondylodese, machte der operierende Arzt, Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie FMH, die folgenden Feststellungen: Cicatrice calme. Palpation paravertébrale indolore. 
Distance doigts-sol de 40 cm et extension indolore jusqu’à 30°. Le status neurologique est dans la 
norme. La marche est fluide et sans boiterie. Marche sur la pointe des pieds et les talons possible. 
Rx colonne lombaire f/p: bon positionnement des vis dans les pédicules. IRM colonne cervicale du 
13 septembre 2010: pas d’altération discale importante. On voit des processus dégénératifs inter-
facettaires avec absence de hernie cervicale; il y a cependant une minime protrusion médiane C3-
C4 mais sans effet compressif sur le myélon. Bis zum 4. Januar 2011 bestehe eine volle 
Arbeitsunfähigkeit, ab dem 5. Januar 2011 betrage die Arbeitsunfähigkeit 50 Prozent (Vorakten S. 
52; vgl. auch den Bericht vom 18. Juni 2010, Vorakten S. 102).

In den Arztberichten von Dr. med. G.________, Fachärztin für Psychosoziale Medizin APPM, vom 
19. November 2010 (Vorakten S. 49 ff.) und 15. Februar 2011 (Vorakten S. 62 ff.) wird die 
folgende Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt: Status nach Spondylodese L1-
L4 am 16. August 2010 wegen chronischen Rückenschmerzen bei Diskopathie und Skoliose L1-
L4. Der seit dem Jahr 2006 bestehende gastroösophageale Reflux sei ohne Auswirkung auf die 
Arbeitsfähigkeit. Der Beschwerdeführer leide unter Schmerzen in der unteren LWS, zeitweise mit 
Ausstrahlung in den Bauch. Gehen auf der Ebene sei gut möglich, jedoch beim Hinauf- und 
Hinunter- sowie beim Treppensteigen, Bücken und Drehen verspüre er starke Schmerzen. Die 
Beweglichkeit der LWS sei stark eingeschränkt, die Prognose könne nicht beurteilt werden. Die 
bisherige Tätigkeit sei aus medizinischer Sicht zumutbar unter der Voraussetzung, dass der 
Beschwerdeführer nicht Treppen steigen müsse, sondern nur geradeaus gehen könne. Dabei sei 
seine Leistungsfähigkeit schmerzbedingt in einem erheblichen Ausmass vermindert. Der 
Beschwerdeführer sei seit dem 16. August 2010 zu 100 Prozent arbeitsunfähig geschrieben; eine 
Arbeitsaufnahme mit einem Beschäftigungsgrad von 50 Prozent sei im Januar 2011 vorgesehen.

Am 22. März 2011 berichtete Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, 
sieben Monate nach der Operation hätten die paravertebralen Schmerzen soweit abgenommen, 
dass eine Erhöhung des Beschäftigungsgrades ins Auge gefasst werden könne; dies allerdings 
unter der Voraussetzung, dass die Arbeit den Möglichkeiten des Beschwerdeführers angepasst 
werde (weniger schwere Arbeit und häufige Positionswechsel). Ab dem 5. Januar 2010 bestehe 
eine 50-prozentige Arbeitsfähigkeit (Vorakten S. 145 ff.).

Am 25. Mai 2011 äusserte sich der RAD dahingehend, dass der bisherige Verlauf nach der 
langstreckigen lumbalen Spondylodese vom August 2010 aus orthopädischer Sicht medizinisch 
begründet nachvollziehbar sei; ebenso auch die aktuellen Einschränkungen, insbesondere auch 
bezüglich der bis anhin attestierten Arbeitsunfähigkeiten. Die aktuelle Tätigkeit als Wächter müsse 
als ideal beurteilt werden, insbesondere wenn es mit Hilfe der IV gelinge, dem Beschwerdeführer 
Reviere zuzuteilen, die weniger Treppensteigen erfordern und in denen der Beschwerdeführer 
auch zwischendurch Logendienst machen könne. Es werde empfohlen, die anscheinend aktuell 
50-prozentige Arbeitsfähigkeit langsam zu steigern (z.B. alle 2-3 Monate um 10 Prozent). Unter 
Beachtung dieser Angaben könne davon ausgegangen werden, dass dem Beschwerdeführer sein 
bisheriges Pensum von 82 Prozent ohne Leistungsminderung wieder zugemutet werden könnte 

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(Stellungnahme von Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, vom 
25. Mai 2011, Vorakten S. 162 f.).

Im Arztbericht vom 29. Dezember 2011 bestätigte Dr. med. F.________, Facharzt für 
Orthopädische Chirurgie FMH, dass der Beschwerdeführer seit dem 1. August 2011 (Mail vom 
17. August 2011, Vorakten S. 166) zu 60 Prozent arbeite. Per 1. Januar 2012 betrage die 
Arbeitsunfähigkeit noch 30 Prozent (Vorakten S. 181).

Anlässlich einer Besprechung vom 23. Januar 2012 äusserte sich der anwesende RAD-Arzt Dr. 
med. I.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, dahingehend, die Situation habe sich im 
Vergleich zum letzten RAD-Bericht vom 25. Mai 2011 nicht verändert. Somit sei die bisherige 
Tätigkeit mit den bereits vorgenommenen Anpassungen immer noch zu 100 Prozent zumutbar 
(Vorakten S. 189).

c) Wegen der Ruptur einer Schraube und Instabilität der Spondylodese, die zunehmende 
Schmerzen verursachten, musste sich der Beschwerdeführer am 16. März 2012 einer weiteren 
Operation unterziehen, anlässlich welcher die defekte Schraube entfernt und die 
Osteosyntheseplatte gekürzt wurde. Die Operation verlief erfolgreich und ohne Komplikationen. In 
seinem Arztbericht vom 14. Mai 2012 stellte Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie FMH, die folgenden Diagnosen: persistierende Lumboischalgien rechts und Irritation der 
Wurzel L5-S1 rechts bei St.n. Spondylodese L1-L4 am 16. August 2010 wegen schweren 
Diskopathien im Bereich L1-L4 und extraforaminaler Diskushernie L3-L4 rechts ohne 
neurologische Ausfälle sowie Cervikalgien ohne neurologische Ausfälle bei 
Fatzettengelenkarthrose C2-C3 C3-C4 C6-C7. Dem Beschwerdeführer wurde ab 28. Mai 2012 
eine 50-prozentige und ab 2. Juli 2012 eine 100-prozentige Arbeitsfähigkeit attestiert (100 Prozent 
mit einer Leistungsminderung von 18 Prozent) (Vorakten S. 225; vgl. auch den Bericht vom 3. Mai 
2012, Vorakten S. 231).

Seit dem 6. Juni 2011 steht der Beschwerdeführer bei Dr. med. J.________, Facharzt für 
Allgemeine Medizin FMH, in hausärztlicher Behandlung. In seinem Bericht vom 24. Mai 2012 
(Vorakten S. 237 ff.) bestätigte der Arzt die von Dr. med. F.________ gestellten Diagnosen. Seit er 
den Beschwerdeführer kenne, leide dieser an chronischen Lumboischalgien rechts. Er werde auch 
weiterhin chronische Beschwerden im Bereich der LWS haben. Es sei wichtig, dass er einen 
angepassten Arbeitsplatz mit viel Bewegung und abwechslungsreichen Stellungen und vor allem 
mit nicht stark körperlicher Belastung (wie dem Tragen von schweren Lasten) finde. Der bisherige 
Arbeitsplatz als Wächter sei optimal gewesen. Es sei sehr wichtig, dass er wieder eine Arbeit im 
selben Bereich finde. Wenn dies möglich sei, sollte ein vollständiger Erhalt der Arbeitsfähigkeit 
möglich sein. Falls er aber in einen ungeeigneten Beruf einsteigen müsse, sei zu erwarten, dass 
es rasch zu starken Schmerzen und Arbeitsunterbrüchen komme. Als Hausarzt könne er die 
folgenden Arbeitsunfähigkeiten bestätigen: 50 Prozent vom 6. Juni 2011 bis 31. Juli 2011, 40 
Prozent vom 1. August 2011 bis 31. Dezember 2011, 30 Prozent vom 1. Januar 2012 bis 18. März 
2012, 100 Prozent vom 19. März 2012 bis 27. Mai 2012, 50 Prozent vom 28. Mai 2012 bis 1. Juli 
2012, 0 Prozent vom 2. Juli 2012 bis 22. August 2012 und 50 Prozent seit dem 23. August 2012 
(Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 24. August 2012, Beschwerdebeilage 13).

Am 6. Juli 2012 erstellte das K.________ AG seinen Schlussbericht (Vorakten S. 255 ff.). Es stellte 
fest, dass dem Beschwerdeführer eine angepasste Tätigkeit mit entsprechenden Auflagen 
(Wechselpositionen/Gewichte) zumutbar sei. Aufgrund der medizinischen Situation und der 
erfolgten Vernetzung mit der IV und dem RAV erübrige sich eine weitere Betreuung durch ein 
Case Management. Das Dossier werde somit geschlossen.

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Am 31. Juli 2012 erfolgte eine Haushaltsabklärung. Die abklärende Fachperson hielt im 
Abklärungsbericht vom 6. August 2012 (Vorakten S. 262) fest, der Beschwerdeführer sei zu 82 
Prozent angestellt gewesen und habe zudem einen Teil der Haushaltsarbeiten (18 Prozent) 
übernommen, da seine Ehefrau ebenfalls berufstätig sei. Seine Aufgaben hätten vorwiegend im 
Kochen, in der Kinderbetreuung sowie in den Umgebungsarbeiten bestanden. Da er vorwiegend 
nachts gearbeitet habe und tagsüber zu Hause gewesen sei, habe er jeweils mittags das Kochen 
übernommen. Er habe diese Aufgaben gemäss eigenen Angaben eigentlich recht gut erfüllen 
können, ausser während den Spitalaufenthalten und den Rekonvaleszenzzeiten. Allerdings habe 
er sich anfänglich zwischendurch hinlegen müssen, da er nicht lange in der gleichen Position 
(stehen/sitzen) habe bleiben können. Seine jüngste Tochter sei bereits 12 Jahre alt, weshalb sich 
die Kinderbetreuung auf die Präsenz sowie gelegentliche Hilfe bei den Hausaufgaben beschränkt 
habe, was ohne Schwierigkeiten zu machen gewesen sei. In Bezug auf die Umgebungsarbeiten 
habe der Beschwerdeführer angegeben, dass das Heuen und Emden der zum Einfamilienhaus 
gehörenden Wiesen immer noch von einem Nachbar übernommen werde, da er diese Arbeiten 
wegen des steilen Geländes seinem Rücken nicht mehr zumuten könne. Er habe im Moment auch 
keine Kaninchen mehr, die zu besorgen wären. Grössere Mühe bereite ihm das Vorbereiten des 
Brennholzes, da das Eigenheim mit Holz beheizt werde. Teilweise seien die Töchter beim 
Zuschneiden und Hineintragen der Holzscheite behilflich, da er diese Arbeiten jeweils nur in kurzen 
Etappen ausführen könne.

d) Nach einem weiteren Schraubenbruch musste sich der Beschwerdeführer am 24. 
September 2012 einer dritten Operation unterziehen; er war vom 24. bis zum 28. September 2012 
hospitalisiert. In der Folge wurde ihm eine Arbeitsunfähigkeit von 100 Prozent bis 2. Januar 2013 
und eine solche von 50 Prozent vom 3. Januar 2013 bis 15. Mai 2013 attestiert (Ärztliche 
Zeugnisse des E.________ vom 28. September 2012, Vorakten S. 276, vom 15. November 2012, 
Beschwerdebeilage 15, und vom 7. Februar 2013, Beschwerdebeilage 16). Gemäss Arztbericht 
von Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, vom 20. November 2012 
sei die bisherige Tätigkeit zu 50 Prozent zumutbar, wobei aber die Leistungsfähigkeit vermindert 
sei. Auch eine angepasste Tätigkeit (häufige Positionswechsel und kein regelmässiges Tragen von 
Gewichten über 10-15 kg) sei zumutbar; dies mit einem Pensum von 100 Prozent (Vorakten S. 283 
f.).

Im Bericht vom 4. Dezember 2012 stellte der RAD die folgenden Diagnosen mit Auswirkung auf 
die Arbeitsfähigkeit: Schmerzhafte Dekompensation von bisherigen degenerativen Schäden der 
Wirbelsäule nach Sturz am 18. November 2009; Status nach mehreren Rückenoperationen 
(Spondylodese und Reoperationen wegen Instabilität und gebrochenen Schrauben). Als Diagnose 
ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wird ein gastroösophagealer Reflux seit dem Jahr 2006 
genannt. Einschränkungen oder Schwierigkeiten, die nicht im Zusammenhang mit der Diagnose 
stehen (externe Faktoren, die nicht mit der Erkrankung im Sinne des IVG zusammenhängen), 
würden keine bestehen. Nach der letzten Operation vom 24. September 2012 sollte die Situation 
stabilisiert sein. Dem Beschwerdeführer sei die bisherige Arbeit auf dem Gelände (schwere 
Ausrüstung, Einsätze) nicht mehr zumutbar, hingegen eine Kontrolltätigkeit in der Zentrale; dies zu 
100 Prozent mit einer 18-prozentigen Leistungsminderung. Ebenfalls zu 100 Prozent mit einer 18-
prozentigen Leistungsminderung sei eine angepasste Tätigkeit (körperlich leichte Tätigkeit) ohne 
Zwangshaltung (Sitzen-Stehen) von mehr als 1-2 Stunden, ohne Knien, ohne Kauern, ohne sich 
Bücken, ohne überhängende Stellung, ohne gelegentliches Tragen von Lasten über 10 kg, ohne 
Arbeit in der Höhe, auf Leitern oder Gerüsten, ohne Fortbewegung auf unebenem Gelände oder in 
Hanglage. Die Angaben des Abklärungsberichts vom 31. Juli 2012 zur Tätigkeit im 
Aufgabenbereich zu Hause würden sich mit den objektiven medizinischen Befunden decken. Da 
Schrauben in dem Spondylodese-Material gebrochen seien und erneute Operationen verursacht 
hätten, gebe es medizinische Gründe, dass der Beschwerdeführer die von den Dres. med. 

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H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, und J.________, Facharzt für 
Allgemeinmedizin FMH, geforderte gesteigerte Arbeitsfähigkeit nicht so schnell habe umsetzen 
können, was dazu geführt habe, dass die Arbeitsstelle gekündigt worden sei. Die vom 
Beschwerdeführer geäusserten Ängste seien berechtigt. Nach mehreren Komplikationen sei das 
Erscheinen eines Unsicherheitsgefühls normal; dieses könne aber durch begleitende 
Eingliederungsmassnahmen behoben werden (Stellungnahme von Dr. med. I.________, Facharzt 
für Allgemeine Medizin FMH, vom 4. Dezember 2012, Vorakten S. 286 f.).

5. Vorab ist generell festzuhalten, dass die medizinische Situation genügend abgeklärt wurde 
und sich sämtliche involvierten Ärzte sowohl bei der Diagnosestellung wie auch bei der Beurteilung 
der Arbeitsfähigkeit einig sind, weshalb die IV-Stelle zu Recht auf eine fachärztliche Begutachtung 
des Beschwerdeführers verzichtet hat. Auf die vom Beschwerdeführer im vorliegenden 
Beschwerdeverfahren beantragte Anordnung eines gerichtlichen Gutachtens kann aus denselben 
Gründen verzichtet werden. Zusammenfassend ist von folgender Situation auszugehen:

Der Beschwerdeführer leidet seit dem Jahr 1991 unter chronischen Rückenschmerzen, welche 
bereits in den Jahren 1991 und 1993 operativ behandelt wurden. Arbeitsunfähigkeiten für diese 
Zeit und für die Zeit danach sind keine dokumentiert.

Am 18. November 2009 zog sich der Beschwerdeführer bei einem Treppensturz eine Kontusion 
des Rückens und des Iliosakralgelenks rechts zu. Diagnostiziert wurden weiter degenerative 
Veränderungen der LWS mit kleiner bekannter extraforaminaler Diskushernie L2-L3 rechts mit 
möglicher Kompression der Nervenwurzel L2 und durch den Sturz exazerbierter 
Schmerzsymptomatik. Der Beschwerdeführer war vom 18. November 2009 bis 28. Februar 2010 
zu 100 Prozent und vom 1. März 2010 bis 15. Mai 2010 zu 50 Prozent arbeitsunfähig. Danach 
bestand wieder eine volle Arbeitsfähigkeit.

Wegen schweren Diskopathien im Bereich L1-L4, einer extraforaminalen Diskushernie L3-L4 
rechts ohne neurologische Ausfälle sowie Cervikalgien ohne neurologische Ausfälle bei 
Fatzettengelenkarthrose C2-C3 C3-C4 C6-C7 unterzog sich der Beschwerdeführer am 16. August 
2010 einer Spondylodese L1-L4. Ihm wurde vom 16. August 2010 bis 4. Januar 2011 eine volle 
Arbeitsunfähigkeit attestiert, vom 5. Januar 2011 bis 31. Juli 2011 betrug die Arbeitsunfähigkeit 50 
Prozent, vom 1. August 2011 bis 31. Dezember 2011 40 Prozent und vom 1. Januar 2012 bis 
15. März 2012 30 Prozent.

In einer weiteren Operation vom 16. März 2012 wurde dem Beschwerdeführer eine defekte 
Schraube aus dem Rücken entfernt und die Osteosyntheseplatte gekürzt. In der Folge bestand bis 
zum 27. Mai 2012 eine 100-prozentige und vom 28. Mai 2012 bis 1. Juli 2012 eine 50-prozentige 
Arbeitsunfähigkeit. Ab dem 2. Juli 2012 wurde dem Beschwerdeführer wieder eine 100-prozentige 
Arbeitsfähigkeit mit einer Leistungsminderung von 18 Prozent attestiert.

Am 24. September 2012 musste der Beschwerdeführer nach einem weiteren Schraubenbruch ein 
drittes Mal am Rücken operiert werden. Ihm wurde eine Arbeitsunfähigkeit von 100 Prozent vom 
24. September 2012 bis 2. Januar 2013 attestiert, vom 3. Januar 2013 bis 15. Mai 2013 bestand in 
der bisherigen Tätigkeit eine 50-prozentige Arbeitsfähigkeit bei einer verminderten 
Leistungsfähigkeit. In einer angepassten Tätigkeit (häufige Positionswechsel und kein 
regelmässiges Tragen von Gewichten über 10-15 kg) wurde der Beschwerdeführer als zu 100 
Prozent arbeitsfähig erachtet.

6. a) Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG entsteht der Rentenanspruch frühestens in dem Zeitpunkt, in 
dem die versicherte Person während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu 

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mindestens 40 Prozent invalid ist (lit. c). Ein wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit im 
Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG liegt vor, wenn die versicherte Person an mindestens 30 
aufeinanderfolgenden Tagen voll arbeitsfähig war (Art. 29ter der Verordnung vom 17. Januar 1961 
über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]).

Nach dem Treppensturz vom 18. November 2009 war der Beschwerdeführer vom 18. November 
2009 bis 28. Februar 2010 zu 100 Prozent und vom 1. März 2010 bis 15. Mai 2010 zu 50 Prozent 
arbeitsunfähig. Danach wurden dem Beschwerdeführer erst wieder für die Zeit nach der 
Spondylodese L1-L4, mithin ab dem 16. August 2010, Arbeitsunfähigkeiten in unterschiedlichem 
Ausmass attestiert. Zwischen dem 15. Mai 2010 und dem 16. August 2010 hingegen bestand ein 
dreimonatiger und damit wesentlicher Unterbruch der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 28 
Abs. 1 lit. b IVG. Unter Berücksichtigung der einjährigen Wartezeit (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) sowie 
der sechsmonatigen Wartezeit seit der Geltendmachung des Leistungsanspruchs am 2. Februar 
2011 (Art. 29 Abs. 1 IVG) konnte ein – möglicher – Rentenanspruch somit frühestens im August 
2011 entstehen (mit Rentenbeginn am 1. August 2011; Art. 29 Abs. 3 IVG).

b) Die Vorinstanz ging in der angefochtenen Verfügung vom 18. Februar 2013 davon aus, 
dass der Beschwerdeführer seit Beginn eines allfälligen Rentenanspruchs im August 2011 zu 
50 Prozent in seiner bisherigen Tätigkeit arbeitsunfähig ist. In den vorliegenden Akten sind aber in 
der massgebenden Periode ab August 2011 die folgenden Arbeitsunfähigkeiten medizinisch 
belegt:

1. August 2011 bis 31. Dezember 2011: 40 Prozent
1. Januar 2012 bis 15. März 2012: 30 Prozent
16. März 2012 bis 27. Mai 2012: 100 Prozent
28. Mai 2012 bis 1. Juli 2012: 50 Prozent
2. Juli 2012 bis 22. August 2012: 0 Prozent
23. August 2012 bis 23. September 2012 50 Prozent
24. September 2012 bis 2. Januar 2013: 100 Prozent
3. Januar 2013 bis 15. Mai 2013: 50 Prozent

Dabei gilt es zu beachten, dass gemäss Art. 88a IVV eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit oder 
der Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, für die Herabsetzung oder Aufhebung der 
Leistung von dem Zeitpunkt an zu berücksichtigen ist, in dem angenommen werden kann, dass sie 
voraussichtlich längere Zeit dauern wird. Sie ist in jedem Fall zu berücksichtigen, nachdem sie 
ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern 
wird (Abs. 1). Eine Verschlechterung der Erwerbsfähigkeit oder der Fähigkeit, sich im 
Aufgabenbereich zu betätigen, ist zu berücksichtigen, sobald sie ohne wesentliche Unterbrechung 
drei Monate gedauert hat (Abs. 2).

Für die Bemessung des Invaliditätsgrades im konkreten Fall sind somit die folgenden 
Arbeitsunfähigkeiten massgebend: 40 Prozent vom 1. August 2011 bis 15. März 2012, 50 Prozent 
vom 16. März 2012 bis 23. September 2012, 100 Prozent vom 24. September 2012 bis 2. Januar 
2013 und 50 Prozent seit dem 3. Januar 2013. Da zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung 
vom 18. Februar 2013 die 50-prozentige Arbeitsunfähigkeit noch andauerte, ist eine allfällige 
Verbesserung oder Verschlechterung des Gesundheitszustandes seither im Rahmen eines 
allfälligen Revisionsverfahrens zu prüfen. Die dem Beschwerdeführer attestierte 100-prozentige 
Arbeitsunfähigkeit vom 16. März 2012 bis 27. Mai 2012 bleibt für die Berechnung des IV-Grades 
ebenso unbeachtlich wie die attestierte volle Arbeitsfähigkeit vom 2. Juli 2012 bis 22. August 2012, 
da diese Phasen jeweils nicht ganze drei Monate gedauert haben. Hingegen ist dem 
Beschwerdeführer bereits ab dem 16. März 2012 eine Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent 

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anzuerkennen, da ab diesem Zeitpunkt seine Arbeitsunfähigkeit auf mindestens 50 Prozent 
gestiegen ist.

c) Was die zumutbare Tätigkeit anbelangt, so wurde die bisherige Tätigkeit als Wächter 
von den involvierten Ärzten unter der Bedingung, dass dem Beschwerdeführer Reviere zugeteilt 
werden, die weniger Treppensteigen erfordern und in denen er auch zwischendurch Logendienst 
machen könne, als ideal beurteilt (Dr. med. H.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 
FMH, Vorakten S. 162; Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, Vorakten S. 
189; Dr. med. J.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, Vorakten S. 236). Auch Dr. 
med. G.________, Fachärztin für Psychosoziale Medizin APPM, erachtete die bisherige Tätigkeit 
aus medizinischer Sicht als zumutbar unter der Voraussetzung, dass der Beschwerdeführer nicht 
Treppen steigen müsse, sondern nur geradeaus gehen könne; dabei sei seine Leistungsfähigkeit 
schmerzbedingt in einem erheblichen Ausmass vermindert (Vorakten S. 60). Alsdann ging auch 
Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, in seinen Berichten stets davon 
aus, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Wächter weiterhin zugemutet werden 
könne (Vorakten S. 144, 181 f., 225 und 231). Einzig der RAD-Arzt Dr. med. I.________, Facharzt 
für Allgemeine Medizin FMH, vertrat in seiner Stellungnahme vom 4. Dezember 2012 die Meinung, 
dass dem Beschwerdeführer die bisherige Arbeit auf dem Gelände nicht mehr zugemutet werden 
könne, hingegen eine Kontrolltätigkeit in der Zentrale. Weshalb er von seiner eigenen 
ursprünglichen Meinung (vgl. die Besprechungsnotiz vom 23. Januar 2012, Vorakten S. 189) wie 
auch von der Meinung der übrigen Ärzte abweicht, begründet er aber nicht. 

Vorliegend ist gestützt auf die Akten und in Übereinstimmung mit den behandelnden Ärzten davon 
auszugehen, dass dem Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Wächter mit einem Pensum 
von 60 Prozent (vom 1. August 2011 bis 15. März 2012) respektive 50 Prozent (seit dem 16. März 
2012 mit einem Unterbruch vom 24. September 2012 bis 2. Januar 2013) nach wie vor zuzumuten 
ist. Mit Ausnahme des RAD-Arztes Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, 
erachteten sämtliche involvierten Ärzte die Anstellung als Wächter – nach Anpassung der dem 
Beschwerdeführer zugeteilten Reviere – sogar als ideal und forderten, dass der Beschwerdeführer 
sein Arbeitspensum schrittweise wieder auf 100 Prozent erhöhe (mit einer Leistungsminderung 
von 18 Prozent). Auch der Beschwerdeführer äusserte sich im Verlauf des Abklärungsverfahrens 
dahingehend, es gebe durchaus Reviere, bei denen er weniger Treppen steigen und 
zwischendurch auch Logendienst machen könne (Protokoll Erstgespräch vom 5. April 2011, 
Vorakten S. 137); eine Tätigkeit als Wächter in diesen Revieren erachte er als ideal (Assessment, 
Vorakten S. 201). Damit ist entgegen der vom Beschwerdeführer im vorliegenden 
Beschwerdeverfahren vertretenen Auffassung erstellt, dass auch im Bereich der Revierbewachung 
durchaus Tätigkeiten existieren, welche nicht notwendigerweise mit regelmässigem und 
umfangreichem Treppensteigen verbunden sind. Dafür, dass dem Beschwerdeführer die bisherige 
Tätigkeit als Wächter nach wie vor zuzumuten ist, spricht auch, dass er bis zum Erhalt seiner 
Kündigung – abgesehen von den relativ kurzen Regenerationsphasen nach den Operationen – 
immer wieder mit einem Pensum von 50 Prozent und mehr in seine bisherige Tätigkeit 
zurückkehrte und diese auch gerne behalten hätte, hätte er nicht die Kündigung erhalten; er war 
sogar in der Lage, während seiner 50-prozentigen Arbeitsunfähigkeit Überstunden zu leisten 
(Besprechungsnotiz vom 23. Januar 2012, Vorakten S. 189). 

In den vorliegenden Akten finden sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Schraubenbrüche in 
einem unmittelbaren Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit als Wächter gestanden haben. 
Vielmehr bestätigte Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, am 4. Dezember 
2012, dass die Situation nach der letzten Operation vom 24. September 2012 stabilisiert sein sollte 
(Vorakten S. 285), weshalb auch in dieser Hinsicht nichts dagegen spricht, dass der 
Beschwerdeführer wieder in seine bisherige Tätigkeit zurückkehrt.

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Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde vor, die geforderte Stabilisierung des Rückens 
sei seit der dritten Operation vom 24. September 2012 nicht mehr vorhanden, seien ihm doch 
anlässlich dieser Operation die restlichen Schrauben im Rücken entfernt worden. Dem ist 
entgegen zu halten, dass der operierende Arzt, Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische 
Chirurgie FMH, im Wissen darum zwei Monate nach der Operation erklärte, dem 
Beschwerdeführer sei die bisherige Tätigkeit zu 50 Prozent zumutbar. Auch eine angepasste 
Tätigkeit sei zumutbar, dies mit einem Pensum von 100 Prozent (Vorakten S. 283). Auch Dr. med. 
I.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, erachtete den Beschwerdeführer in einer 
angepassten Tätigkeit als zu 
100 Prozent arbeitsfähig (mit einer 18-prozentigen Leistungsminderung); die Situation sollte nach 
der letzten Operation vom 24. September 2012 stabilisiert sein (Vorakten S. 285). Damit lässt sich 
die Argumentation des Beschwerdeführers medizinisch nicht abstützen.

d) Zusammenfassend ergibt sich, dass dem Beschwerdeführer seine bisherige Tätigkeit als 
Wächter nach wie vor zugemutet werden kann. Die bei der Bemessung seines Invaliditätsgrades 
zu berücksichtigenden Arbeitsunfähigkeiten liegen für die Zeit vom 1. August 2011 bis 15. März 
2012 bei 40 Prozent, für die Zeit vom 16. März 2012 bis 23. September 2012 sowie seit dem 
3. Januar 2013 bei 50 Prozent und für die Zeit vom 24. September 2012 bis 2. Januar 2013 bei 
100 Prozent.

7. a) Vor dem Treppensturz am 18. November 2009 war der Beschwerdeführer zu 82 Prozent 
als Wächter tätig. Es ist davon auszugehen, dass er ohne Gesundheitsschaden weiterhin als 
Wächter mit einem Pensum von 82 Prozent tätig wäre. Gemäss der Auskunft der ehemaligen 
Arbeitgeberin des Beschwerdeführers vom 14. Juni 2012 (Vorakten S. 242) hätte der 
Beschwerdeführer im Jahr 2012 bei einem Beschäftigungsgrad von 82 Prozent ein Einkommen 
von 
61‘952.60 Franken erzielt. Nach ständiger Rechtsprechung ist bei Arbeitnehmenden, wenn 
Anknüpfungspunkt der zuletzt vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielte Lohn bildet, dieser 
auch an die Reallohnentwicklung anzupassen (Urteil BGer 8C_226/2012 vom 24. August 2012 E. 
4.1.3 mit weiteren Hinweisen). Indexiert mit 1 Prozent gemäss Reallohnindex (Veränderung 
gegenüber dem Vorjahr, Männer, Jahr 2013) liegt das Valideneinkommen bei 62‘572.15 Franken.

b) Vom 1. August 2011 bis 15. März 2012 war der Beschwerdeführer in seiner bisherigen 
Tätigkeit zu 40 Prozent arbeitsunfähig. In dieser Zeit war er immer noch für die C.________ AG 
tätig, weshalb für die Berechnung des Invalideneinkommens auf das tatsächlich erzielte 
Einkommen abgestellt respektive ein reiner Prozentvergleich vorgenommen werden kann, da 
dieselben Zahlen miteinander verglichen werden. Ausgehend von einer Berufstätigkeit im Umfang 
von 82 Prozent und einer seit dem 1. August 2011 auch tatsächlich ausgeübten Arbeitstätigkeit 
von 60 Prozent beträgt der Teilinvaliditätsgrad im Bereich Erwerbstätigkeit im Zeitraum vom 1. 
August 2011 bis 15. März 2012 22 Prozent (82 Prozent abzüglich 60 Prozent).

Auch für die Zeit ab dem 16. März 2012 bis zum Erhalt der Kündigung per Ende Juni 2012 ist        
– aus denselben Gründen – ein reiner Prozentvergleich vorzunehmen. Ausgehend von einer 
Arbeitstätigkeit im Umfang von 82 Prozent und einer Arbeitsunfähigkeit von 50 Prozent beträgt der 
Teilinvaliditätsgrad im Bereich Erwerbstätigkeit im Zeitraum vom 16. März 2012 bis 30. Juni 2012 
32 Prozent (82 Prozent abzüglich 50 Prozent).

c) Für die Zeit ab dem 1. Juli 2012 kann für die Berechnung des Invalideneinkommens 
nicht mehr auf den tatsächlich erzielten Verdienst abgestellt werden. Dies deshalb, weil der 
Beschwerdeführer, nachdem sein Krankentaggeldanspruch ausgeschöpft war, die Kündigung 
erhielt und die Arbeitgeberin im Schreiben vom 14. Juni 2012 (Vorakten S. 242) erklärte, die 
Mitarbeitenden im GAV der C.________ AG könnten ein Arbeitspensum zwischen 80 bis 100 

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Prozent frei wählen. Aufgrund der gegebenen Umstände kann somit nicht davon ausgegangen 
werden, dass die ehemalige Arbeitgeberin den Beschwerdeführer zu einem Pensum von lediglich 
50 Prozent weiterbeschäftigt hätte. Deshalb ist auf die „Schweizerische Lohnstrukturerhebung 
2010“ abzustellen. Gemäss der Tabelle TA1 wird Männern in den Bereichen Wach- und 
Sicherheitsdienste sowie Detekteien (Position 80) mit Anforderungsniveau 3 (Berufs- und 
Fachkenntnisse vorausgesetzt) ein monatlicher Bruttolohn von 5‘456 Franken bezahlt. Die Summe 
wurde aufgrund einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden berechnet, die durchschnittliche 
Arbeitszeit im Jahr 2010 betrug jedoch 42.1 Stunden (betriebsübliche Arbeitszeit nach 
Wirtschaftsabteilungen, Position 80, Jahr 2010). Mit dieser Arbeitszeit berechnet beträgt das 
monatliche Einkommen deshalb 5‘742.45 Franken, was einem jährlichen Einkommen von 
68‘909.40 Franken (5‘742.45 Franken x 12 Monate) entspricht. Indexiert mit 1 Prozent 
(Veränderung gegenüber dem Vorjahr, Männer, Jahr 2011), 0.8 Prozent (Jahr 2012) und 0.8 
Prozent (Jahr 2013) gemäss Nominallohnindex beläuft sich das Jahreseinkommen 2013 auf 
70‘716.50 Franken.

Praxisgemäss können persönliche und berufliche Merkmale der versicherten Person wie Alter, 
Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie Beschäftigungsgrad 
einen auf höchstens 25 Prozent begrenzten Leidensabzug von dem nach dem Tabellenlohn zu 
ermittelnden Invalideneinkommen rechtfertigen, soweit anzunehmen ist, dass die trotz des 
Gesundheitsschadens verbleibende Leistungsfähigkeit infolge eines oder mehrerer dieser 
Merkmale auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem Einkommen 
verwertet werden kann (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 75). 
Dabei rechtfertigt es sich aber nicht, für jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat 
quantifizierte Abzüge vorzunehmen und diese zusammenzuzählen. Vielmehr ist der Einfluss aller 
genannten Merkmale auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände von der 
Verwaltung im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen (Urteil BGer 
8C_529/2007 vom 23. Mai 2008 E. 3). Die Rechtsprechung anerkennt unter dem Titel 
Beschäftigungsgrad bei Männern, welche aus gesundheitlichen Gründen nur noch teilzeitlich 
erwerbstätig sein können, einen Abzug vom Tabellenlohn. Damit soll dem Umstand Rechnung 
getragen werden, dass bei Männern statistisch gesehen Teilzeitarbeit vergleichsweise weniger gut 
entlöhnt wird als eine Vollzeittätigkeit (Urteil BGer 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.2 mit 
Hinweis auf Urteil BGer 9C_382/2012 vom 25. Juni 2012 E. 3.2.1; Urteil BGer 8C_215/2011 vom 
4. Juli 2011 E. 4.2.2 mit weiteren Hinweisen). Weiter ist festzuhalten, dass mit dem 
Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) den gesundheitlichen 
Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers bereits ausreichend Rechnung getragen wird. Der 
Beschwerdeführer war insgesamt 16 Jahre im Sicherheitsdienst einer renommierten Firma tätig; 
seine ehemalige Arbeitgeberin war mit seiner Arbeit sehr zufrieden. Damit bringt der 
Beschwerdeführer an sich genügend Berufserfahrung mit, dass auf den Tabellenlohn des 
Anforderungsniveaus 2 (Verrichtung selbstständiger und qualifizierter Arbeiten) abgestellt werden 
könnte. Allerdings ist der Beschwerdeführer aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen 
nicht mehr in der Lage, sämtliche Tätigkeiten in diesem Bereich auszuüben. Einerseits können ihm 
keine Zwangshaltungen (sitzen/stehen) zugemutet werden, andererseits ist er auch bei der für ihn 
idealen Arbeit auf dem Gelände stark eingeschränkt, da er keine Treppen steigen und keine 
Gewichte von über 10 kg tragen kann. Er kann somit nur für Reviere eingesetzt werden, welche 
ebenerdig sind und bei denen keine körperlichen Einsätze notwendig sind. Damit können dem 
Beschwerdeführer keine anspruchsvollen Reviere mehr zugeteilt werden. Wenn auf den 
Tabellenlohn des Anforderungsniveaus 3 abgestellt wird, werden diese Umstände bereits 
angemessen berücksichtigt, weshalb sich ein zusätzlicher leidensbedingter Abzug nicht 
rechtfertigt. Da dem Beschwerdeführer grundsätzlich eine Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent in seiner 
bisherigen Tätigkeit verbleibt und die übrigen Kriterien wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, 

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Nationalität oder Aufenthaltskategorie vorliegend nicht zu berücksichtigen sind, erscheint ein 
Abzug im untersten Bereich mit 5 Prozent angemessen. Das zu berücksichtigende 
Jahreseinkommen 2013 beläuft sich damit auf 67‘180.70 Franken (70‘716.50 Franken abzüglich 5 
Prozent).

Mit einer Teilzeitbeschäftigung von 50 Prozent im Zeitraum vom 1. Juli 2012 bis 23. September 
2012 sowie seit dem 3. Januar 2013 kann der Beschwerdeführer ein Jahreseinkommen von 
33‘590.35 Franken erzielen. Somit ist dem Valideneinkommen von 62‘572.15 Franken ein 
Invalideneinkommen von 33‘590.35 Franken gegenüber zu stellen. Die Erwerbseinbusse beträgt 
somit 28‘981.80 Franken, was zu einem Teilinvaliditätsgrad im Bereich Erwerbstätigkeit im 
Zeitraum vom 1. Juli 2012 bis 23. September 2012 sowie seit dem 3. Januar 2013 von 
46,3 Prozent führt.

d) Im Zeitraum vom 24. September 2012 bis 2. Januar 2013 war der Beschwerdeführer zu 
100 Prozent arbeitsunfähig. Ausgehend von einer Erwerbstätigkeit von 82 Prozent beträgt der 
Teilinvaliditätsgrad im Bereich Erwerbstätigkeit in diesem Zeitraum 82 Prozent.

e) Zusammenfassend ist somit im Bereich der Erwerbstätigkeit von den folgenden 
Teilinvaliditätsgraden auszugehen: 22 Prozent vom 1. August 2011 bis 15. März 2012, 32 Prozent 
vom 16. März 2012 bis 30. Juni 2012, 46,3 Prozent vom 1. Juli 2012 bis 23. September 2012 und 
ab dem 3. Januar 2013 sowie 82 Prozent vom 24. September 2012 bis 2. Januar 2013.

8. Bleibt zu prüfen, wie hoch die Einschränkungen des Beschwerdeführers im Aufgabenbereich 
sind.

a) Vorliegend äussert sich kein Arzt explizit zur Arbeitsfähigkeit im Aufgabenbereich. Im 
Gegensatz zur Bestimmung der Invalidität gemäss der allgemeinen Methode des 
Einkommensvergleichs wird die Invalidität im Aufgabenbereich in der Regel aber auch nicht auf 
der Grundlage einer medizinisch-theoretischen Einschätzung, sondern aufgrund einer 
Haushaltsabklärung vorgenommen. Eine solche fand am 31. Juli 2012 statt (vgl. Abklärungsbericht 
Haushalt vom 6. August 2012, Vorakten S. 262). Die für die Abklärung verantwortliche Person 
hatte Kenntnis der örtlichen und räumlichen Verhältnisse, der medizinischen Unterlagen und 
berücksichtigte die vom Beschwerdeführer anlässlich der Abklärung gemachten Angaben. Der 
Abklärungsbericht stimmt mit den objektiv erhobenen medizinischen Befunden überein (Dr. med. 
I.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 4. Dezember 2012, Vorakten S. 285). Er 
ist überzeugend und damit voll beweiskräftig. Klar feststellbare Fehleinschätzungen liegen nicht 
vor. Da sich in den vorliegenden Akten keinerlei Unstimmigkeiten oder Widersprüche finden, ist 
nicht einzusehen, inwiefern eine erneute Haushaltsabklärung, wie sie der Beschwerdeführer 
verlangt, zu einer anderen Einschätzung führen sollte. Dies nicht zuletzt deshalb, weil die Situation 
nach der Operation vom 24. September 2012 stabilisiert sein sollte (Dr. med. I.________, Facharzt 
für Allgemeine Medizin FMH, vom 4. Dezember 2012, Vorakten S. 285).

b) Der Beschwerdeführer bemängelt in seiner Beschwerde, es sei nicht berücksichtigt 
worden, dass er nebst dem Kochen am Mittag zu einem grossen Teil für die Wohnungspflege und 
die Wäsche/Kleiderpflege zuständig sei. Diese Arbeiten könne er nur unter grossen 
Einschränkungen erledigen; seine Einschränkung in diesen Bereichen betrage 80 Prozent. Auch 
im Bereich Einkaufen sei er zu 50 Prozent eingeschränkt, da er keine Taschen tragen könne.

Dem ist entgegen zu halten, dass gemäss dem Abklärungsbericht Haushalt vom 31. Juli 2012 die 
Aufgaben des Beschwerdeführers darin bestehen, das Kochen des Mittagessens sowie tagsüber 
die Kinderbetreuung zu übernehmen. Ferner sei der Beschwerdeführer zuständig für die 
Umgebungsarbeiten (Vorakten S. 262). In ihrer Stellungnahme vom 17. Juni 2013 äusserte sich 

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die abklärende Fachperson dahingehend, dass aufgrund der Berufstätigkeit der Ehefrau bereits 
seit langer Zeit eine gewisse Arbeitsteilung im Haushalt stattfinde. Der Beschwerdeführer sei 
zuständig für das Kochen des Mittagessens und sämtliche Umgebungsarbeiten (inklusive 
Haustiere und Holzarbeiten), zudem sichere er die Präsenz, wenn die Kinder nach der Schule 
nach Hause kommen. Für die anderen Haushaltsarbeiten wie Wohnungspflege, Einkaufen und 
Wäsche/Kleiderpflege sei wegen der Arbeitsteilung in erster Linie seine Ehefrau zuständig 
(Vorakten S. 349). Ein krasser Widerspruch zwischen dem Abklärungsbericht und der 
angefochtenen Verfügung kann demnach nicht festgestellt werden.

Selbst wenn davon auszugehen wäre, dass sich der Beschwerdeführer auch in den Bereichen 
Wohnungspflege und Wäsche/Kleiderpflege sowie Einkauf und weitere Besorgungen massgeblich 
an der Haushaltsarbeit beteiligt, so wäre dem Beschwerdeführer in diesen Bereichen aus den 
folgenden Gründen keine Einschränkung anzuerkennen:

In den Bereichen Wohnungspflege sowie Wäsche/Kleiderpflege kann von der Ehefrau des 
Beschwerdeführers und von den beiden noch zu Hause lebenden Kindern im Rahmen der 
Schadensminderungspflicht erwartet werden, dass sie die mit körperlicher Anstrengung 
verbundenen Aufgaben (wie Staubsaugen, Bodenpflege, Fenster putzen, Waschen, Wäsche 
aufhängen, Bügeln) übernehmen. Die zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung 13- bzw. 20-
jährigen Kinder sind längstens in einem Alter, in dem von ihnen erwartet werden darf, dass sie sich 
an den im Haushalt anfallenden Arbeiten beteiligen. Die Ehefrau des Beschwerdeführers arbeitet 
Teilzeit (70 Prozent), weshalb sie genügend Kapazitäten hat, ihrerseits Haushaltsarbeiten zu 
übernehmen. Der Beschwerdeführer wiederum ist in der Lage, die leichteren Aufgaben (wie 
Aufräumen, Abstauben, Betten, Wäsche abnehmen, zusammenlegen und flicken, Schuhe putzen) 
zu erledigen. Bei einer zumutbaren Arbeitstätigkeit zwischen 50 und 60 Prozent kann er diese 
Aufgaben an seine Beschwerden anpassen, regelmässig Pausen einlegen sowie je nach seiner 
Tagesverfassung andere Arbeiten erledigen. Mit dieser Aufgabenteilung können die 
Haushaltsarbeiten so auf die im Haushalt lebenden Familienmitglieder verteilt werden, dass sich 
jedes Familienmitglied in etwa gleichem Ausmass an den anfallenden Aufgaben beteiligt.

Was die geltend gemachte Einschränkung im Bereich Einkauf und weitere Besorgungen 
anbelangt, so ist darauf hinzuweisen, dass dem Beschwerdeführer ärztlich attestiert wurde, er 
könne Lasten bis zu 10 kg tragen (Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, 
vom 
4. Dezember 2012, Vorakten S. 285). Auch anlässlich des Arbeitsversuchs in der Institution 
D.________ wurde die Erfahrung gemacht, dass der Beschwerdeführer Lasten aus Beckenhöhe 
bis ca. 10 kg kurz umhertragen könne (Gemeinsame Einsatzbeurteilung vom 28. März 2013). Die 
Besorgung von kleineren Einkäufen ist ihm damit durchaus zuzumuten; gegebenenfalls hat der 
Beschwerdeführer die Einkäufe mit dem Auto zu besorgen oder sich einen Einkaufswagen 
zuzulegen. Die Wocheneinkäufe sind indessen von seiner Ehefrau oder den beiden Kindern zu 
übernehmen, was von ihnen im Rahmen der Schadensminderungspflicht durchaus auch erwartet 
werden kann und einer ausgeglichenen Arbeitsteilung entspricht.

c) Im Bereich „Verschiedenes“ hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine 
Einschränkung von 50 Prozent anerkannt. Dies deshalb, weil der Beschwerdeführer das Heuen 
und Emden der zum Einfamilienhaus gehörenden Wiesen wegen des steilen Geländes nicht mehr 
selber übernehmen kann und ihm auch das Vorbereiten des Brennholzes (das Eigenheim wird mit 
Holz geheizt) grosse Mühe bereitet. Diesbezüglich kann der Beschwerdeführer auf bereits 
vorgerüstetes Brennholz zurückgreifen, welches er sich nach Hause liefern lassen kann. Von der 
Ehefrau und den beiden noch zu Hause lebenden Kindern wiederum kann erwartet werden, dass 
sie das gelieferte Brennholz vor dem Haus stapeln. Auch beim Hineintragen der benötigten 

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Scheite kann die Hilfe der übrigen Familienmitglieder verlangt werden; gegebenenfalls kann der 
Beschwerdeführer die benötigten Scheite in mehreren Malen selbst ins Haus tragen. Das Heuen 
und Emden wiederum wird von einem Nachbarn übernommen. Unter den gegebenen Umständen 
und weil der Beschwerdeführer nur in einem Teilbereich des Bereiches „Verschiedenes“ 
eingeschränkt ist und die übrigen Bereiche wie Krankenpflege, Weiterbildung, künstlerisches 
Schaffen wie insbesondere auch seine ausgeübte Tätigkeit als Gemeinderat nach wie vor ausüben 
kann, ist eine Einschränkung von 50 Prozent nicht zu beanstanden.

Die übrigen Bereiche sind unbestritten.

d) Schliesslich wirft der Beschwerdeführer die Frage einer allfälligen Wechselwirkung 
zwischen der Erwerbstätigkeit und der Haushaltsarbeit auf.

Eine allfällige Wechselwirkung kann nur vom anteilsmässig bedeutenderen (Erwerbstätigkeit 
82 Prozent) zum weniger bedeutenden Bereich (Aufgabenbereich 18 Prozent) berücksichtigt 
werden. Sie ist weiter nur dann zu berücksichtigen, wenn aus den Akten erhellt, dass die Arzt- und 
(Haushalts-) Abklärungsberichte nicht bereits in Kenntnis der im jeweils anderen Aufgabenbereich 
vorhandenen Belastungssituation erstellt worden sind, und konkrete Anhaltspunkte bestehen, dass 
eine wechselseitige Verminderung der Leistungsfähigkeit vorliegt, die in den vorhandenen 
Berichten nicht hinreichend gewürdigt worden ist. Im hier massgeblichen Kontext beachtliche 
gesundheitliche Auswirkungen vom Erwerbs- in den Haushaltsbereich können weiter nur 
angenommen werden, wenn die verbleibende Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Tätigkeitsgebiet voll 
ausgenützt wird, d.h. der – für den Gesundheitsfall geltende – Erwerbsanteil die Arbeitsfähigkeit im 
Erwerbsbereich übersteigt oder mit dieser identisch ist (BGE 134 V 9 E. 7.3).

Vorliegend ist eine wechselseitige Verminderung der Leistungsfähigkeit vom Erwerbs- in den 
Haushaltsbereich weder offensichtlich noch wird eine solche vom Beschwerdeführer näher 
begründet. Der Beschwerdeführer kritisiert einzig, dass es bei sämtlichen Arztberichten gänzlich 
an einer entsprechenden Differenzierung zwischen den beiden Bereichen fehle, weshalb die Akten 
unvollständig seien. Dabei verkennt er, dass es rechtsprechungsgemäss des Beizugs einer 
ärztlichen Fachperson, die sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltführung unter dem 
Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu äussern hat, nur in Ausnahmefällen bedarf. Da vorliegend 
keine glaubwürdigen Angaben des Beschwerdeführers vorliegen, die im Widerspruch zu den 
ärztlichen Befunden stehen, mussten sich die involvierten Ärzte im konkreten Fall nicht zur 
Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers im Aufgabenbereich äussern und die Vorinstanz konnte 
einzig auf den Haushaltsabklärungsbericht vom 6. August 2012 abstellen. Die Argumentation des 
Beschwerdeführers stösst damit ins Leere.

e) Damit steht fest, dass die Vorinstanz zu Recht von Einschränkungen im 
Aufgabenbereich von 13 Prozent ausgegangen ist, was zu einem gewichteten Teilinvaliditätsgrad 
von 2,3 Prozent führt. Dies gilt für die Zeit der 50- bzw. 60-prozentigen Arbeitsunfähigkeit, da der 
Abklärungsbericht auf dieser Basis erstellt wurde. Für die Zeit der 100-prozentigen 
Arbeitsunfähigkeit vom 24. September 2012 bis 2. Januar 2013 ist von einer 100-prozentigen 
Einschränkung auch im Aufgabenbereich auszugehen.

9. Zusammenfassend ergibt sich, dass der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers im Zeitraum 
vom 1. August 2011 bis 15. März 2012 bei 24,3 Prozent (22 Prozent plus 2,3 Prozent), vom 
16. März 2012 bis 30. Juni 2012 bei 34,3 Prozent (32 Prozent plus 2,3 Prozent), vom 1. Juli 2012 
bis 23. September 2012 und seit dem 3. Januar 2013 bei 48,6 Prozent (46,3 Prozent plus 2,3 
Prozent) sowie vom 24. September 2012 bis 2. Januar 2013 bei 100 Prozent (82 Prozent plus 18 
Prozent) liegt. 

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Für die Zeit seiner 50-prozentigen Arbeitsunfähigkeit vom 1. Juli 2012 bis 23. September 2012 und 
seit dem 3. Januar 2013 hat der Beschwerdeführer bei einem Invaliditätsgrad von 48,6 Prozent 
und unter Berücksichtigung des Rentenbeginns nach Art. 29 Abs. 3 IVG sowie der Dreimonatsfrist 
nach Art. 88a Abs. 2 IVV vom 1. Juli 2012 bis 30. November 2012 sowie ab dem 1. April 2013 
einen Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung. Für die Zeit seiner vollen 
Arbeitsunfähigkeit vom 24. September 2012 bis 2. Januar 2013 hat er bei einem Invaliditätsgrad 
von 100 Prozent und unter Berücksichtigung der Dreimonatsfrist nach Art. 88a Abs. 2 IVV vom 1. 
Dezember 2012 bis 31. März 2013 einen befristeten Anspruch auf eine ganze Rente der 
Invalidenversicherung.

Die angefochtene Verfügung vom 18. Februar 2013 ist deshalb in teilweiser Gutheissung der 
Beschwerde aufzuheben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juli 2012 eine 
rückwirkende abgestufte Invalidenrente zuzusprechen. Weitergehend ist die Beschwerde 
abzuweisen.

10. Die Gerichtskosten sind auf 800 Franken festzusetzen. Angesichts des teilweisen Obsiegens 
des Beschwerdeführers sind sie zu 600 Franken der Vorinstanz und zu 200 Franken dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen. Diesem werden damit 600 Franken seines geleisteten 
Kostenvorschusses zurückerstattet.

Der Beschwerdeführer obsiegt teilweise, weshalb er Anspruch auf eine anteilmässige 
Entschädigung seiner Parteikosten hat. Da der neue Tarif erst für Leistungen anwendbar ist, die 
nach dem 1. Juli 2015 erbracht wurden, ist die Entschädigung angesichts des teilweisen 
Obsiegens, des getätigten Aufwandes (zweifacher Schriftenwechsel) sowie der Komplexität der 
Angelegenheit auf 2‘838.95 Franken festzusetzen, wobei dieser Betrag Honorar und Auslagen des 
Rechtsvertreters umfasst, zuzüglich der Mehrwertsteuer von 227.10 Franken (8 Prozent von 
2‘838.95 Franken). Der Totalbetrag von 3‘066.05 Franken geht zu Lasten der Vorinstanz.

Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Für die Zeit vom 1. Juli 2012 bis 30. November 
2012 sowie ab dem 1. April 2013 besteht Anspruch auf eine Viertelsrente und vom 
1. Dezember 2012 bis 31. März 2013 Anspruch auf eine ganze Rente der 
Invalidenversicherung. Weitergehend wird die Beschwerde abgewiesen.

II. Die Gerichtskosten von 800 Franken gehen zu 600 Franken zu Lasten der Vorinstanz und zu 
200 Franken zu Lasten von A.________, womit ihm 600 Franken seines geleisteten 
Kostenvorschusses zurückerstattet werden.

III. A.________ wird zulasten der Vorinstanz eine Parteientschädigung für Honorar und 
Auslagen des Rechtsvertreters von 2‘838.95 Franken, zuzüglich der Mehrwertsteuer von 
227.10 Franken (8 Prozent von 2‘838.95 Franken), ausmachend total 3‘066.05 Franken, 
zugesprochen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die 
Beschwerde-schrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen 

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die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das 
Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der 
angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor 
dem Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 17. August 2015/dki

Präsident Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin