# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe4ef866-14c4-50ff-ac7c-698336820d47
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-10-29
**Language:** de
**Title:** Einwände gegen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Gutachten sind unbegründet, 80% Restarbeitsfähigkeit, Verwertbarkeit Restarbeitsfähigkeit bei 58jährigem Versicherten bejaht, Abzug Tabellenlohn von 10 % bei eingeschränktem Belastungsprofil, Abweisung
**Docket/Reference:** IV.2019.00325
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2019.00325.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2019.00325
I. Kammer
Sozialversicherungsrichterin Fehr, Vorsitzende
Sozialversicherungsrichterin Maurer Reiter
Ersatzrichter Wilhelm
Gerichtsschreiberin Engesser
Urteil
vom
29. Oktober 2019
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Yolanda
Schweri
Kasernenstrasse 15, Postfach, 8021 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverha
lt:
1.
1.1
Der 1960 in
Portugal geborene
X.___
, verheiratet seit dem 6. März 1982, war nach seiner Einreise in die Schweiz im Juni 1983 bei ver
schiedenen Firmen als Bauarbeiter tätig, zuletzt ab 1. April 1997
bis Mitte Januar 2016
als Baufacharbeiter und Gruppenchef bei der
Y.___
, Bauunter
nehmung (Urk. 6/1, Urk. 6/8,
Urk.
6/29;
Urk. 6
/30).
Am 25. März 2013 hatte er sich wegen Knie- und Rücken
schmerzen bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Lei
stungsbezug angemeldet (Urk. 6
/1). Nach Ab
klä
rung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse teilte ihm die IV-Stelle am 30. Juli 2013 unter anderem mit, er sei rentenausschliessend ein
gegliedert, weshalb die Arbeits
platzerhaltung respektive Arbeitsvermittlung abgeschlossen werde (Urk.
6
/16).
1.2
Am 4. Februar 2016 meldete sich der Versicherte erneut bei der IV-Stel
le zum Leistungsbezug an (Urk. 6
/21). Die IV-Stelle klärte die erwerblichen und medi
zinischen Verhältnisse ab
und sprach
dem Versicherten
bei einem
Invaliditäts
grad von 47 % ab
1. Januar 2017 eine
Viertelsrente
der Invalidenversicherung zu (Ver
fügungen vom
2. und 30. Okt
ober 2017, Urk. 6/89 und
6/
93
).
Die d
agegen
erho
bene Beschwerde
des Versicherten hiess das Sozialversicherungsgericht des
Kan
tons Zürich
mit Urteil vom 2
8.
Februar 2018
in dem Sinne gut, dass es die ange
fochtene Verfügung insoweit aufhob, als dass sie den Anspruch auf eine die Viertelrente übersteigende Invalidenrente verneinte und
es wies
die S
ache an die IV-Stelle zurück
, damit
diese weitere Abklärungen
tätige und hernach über den Leistungsanspruch neu verfüge (
Verfahren Nr. IV
.
2017.01199
;
Urk.
6/101
).
1.3
In Umsetzung dieses Urteils holte die IV-Stelle Berichte der behandelnden Ärzte ein und gab ein polydisziplinäres Gutach
t
en beim Z.___
in Auftrag (
Urk.
6/116
; 6/121-127). Mit Vorbescheid vom 1
2.
November 2018 stellte die IV-Stelle dem Versicherte
n
die
Zusprache
einer
Viertelsrente
ab Januar 2017 in Aussicht (
Urk.
6/131). Nach Eingang eines Einwands des Versicherten (
Urk.
6/135) verfügte die IV-Stelle schliesslich am 21. März 2019 im angekün
digten Sinne (
Urk.
6/140 =
Urk.
2).
2.
Dagegen liess der Beschwerdeführer, vertreten durch
Rechtsanwältin Yolanda
Schweri
,
am
8.
Mai 2019 Beschwerde erheben und beantragen
,
es sei die Ver
fügung der Beschwerdegegnerin vom 2
1.
März 2019 insoweit aufzuheben, als sie den Anspruch auf eine die
Viertelsrente
übersteigende Invalidenrente verneine und es sei ihm ab
1.
Januar 2017 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen; eventualiter sei die Sache zu weiteren Abklärungen und zur Neufestsetzung des Invaliditätsgrads an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen
; u
nter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin
(Urk.
1). Mit Beschwerdeantwort vom 1
1.
Juni 2019 schloss die Beschwerdegeg
nerin auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
5). Nach Anordnung eines zweiten
Schriftenwechsels (
Urk.
7) erstattete der Beschwerdeführer
am 5.
August 2019 die Replik
und erneuerte seine Begehren
(
Urk.
8), am 2
2.
August 2019 verzichtete die Beschwerdegegnerin auf das Einreichen einer Duplik (
Urk.
11).
Dies wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 2
7.
August 2019 mitgeteilt (
Urk.
12).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des Bundesgesetzes über den Allge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts, ATSG
).
Sie kann Folge von Geburts
ge
brechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1
des Bundesgesetzes über
die Invalidenversicherung, IVG
).
Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein
trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE
130 V 343 E. 3.4.2 mit Hinweisen).
1.4
Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu
stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, wa
rum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der ge
stellten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersu
chungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychischen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Auseinandersetzung mit den
Vorakten
abgegeben worden ist, ob es in der Dar
legung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfolgerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Ex
perte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebe
nen
falls deutlich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann
Fredenhagen
, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete ihren Entscheid dahingehend, dass der Be
schwerdeführer zwar die angestammte Tätigkeit als Baufacharbeiter
seit Januar 2016
nicht mehr ausüben könne, jedoch die medizinischen Abklärungen ergeben hätten, dass ihm eine angepasste Tätigkeit zu 80
%
zumutbar sei. Der in der Folge durchgeführte Einkommensvergleich habe einen In
validitätsgrad von 41
%
erge
ben, womit dem Besch
w
erdeführer eine
Viertelsrente
zuzusprechen sei (
Urk.
2).
In der Beschwerdeantwort führte die Beschwerdegegnerin
ergänzend
aus,
d
ie über
die attestierte 20%ige Arbeitsun
fähigkeit
bestehenden objektivierbaren Ein
schrän
kungen würden sich lediglich auf das Belastungsprofil und nicht auf die Arbeits
fähigkeit auswirken. Trotz diesen Einschränkungen sei ein genügend breites Spek
trum an angepassten Tätigkeiten zumutbar, womit sich diesbezüglich kein leidensbedingter Abzug rechtfertige.
Trotz
des Alters des Beschwerdeführers - zum Gutachtenszeitpunkt 58 Jahr
e -
sei die
Restarbeitsfähigkeit verwertbar.
An
sonsten wäre zu berücksichtigen, dass er sich aufgrund der bereits länger besteh
enden Beschwerden auch bereits zu einem früheren Zeitpunkt hätte umorientie
ren können.
Ferner sei auch bei einem aufgrund des Alters und der langjährigen Betriebszugehörigkeit gewährten Abzug von 10
%
bloss
ein Invaliditätsgrad von 47
%
statt 41
%
ausgewiesen, womit weiterhin ein Anspruch auf eine
Viertels
rente
bestehen würde (
Urk.
5).
2.2
Der Beschwerde
führer
liess
dagegen
zusammengefasst
den
Beweis
wer
t des Gut
achtens des
Z.___
bestreiten
. Ferner kritisiert
e
er die Schlussfolgerung, dass er trotz all seiner Beschwerden zu 80
%
arbeitsfähig sein solle, laut dem RAD mit bereits eingerechnetem höheren Pausenbedarf.
Auch
müsse
ernsthaft bezweifelt werden
, ob eine Restarbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmark
t überhaupt noch ver
wertbar sei
(
Urk.
1 S. 6).
Davon abgesehen habe die Beschwerdegegnerin den Ein
kommensvergleich nicht korrekt vorgenommen, indem sie zu Unrecht keinen leidensbedingten Abzug vom Invalideneinkommen gewährt habe (
Urk.
1 S. 7).
In der Replik hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen an seiner Argumen
tation fest (vgl.
Urk.
8 S. 1 und 3) und führte ergänzend aus, dass die Schmerzen durch die zahlreichen organischen Befunde sehr wohl objektiviert seien. Ferner sei es
ihm
nicht zumutbar gewesen, sich früher beruflich neu zu orientieren, da er zum von der
Beschwerdegegnerin
genannten Zeitpunkt noch zu 80
%
im angestammten Tätigkeitsbereich arbeitsfähig gewesen sei und ausser im ange
stammten Beruf über keine nennenswerten Ressourcen verfüge.
2.3
Strittig und zu prüfen ist, ob zu Recht von einer Arbeitsfähigkeit von 80
%
in einer angepassten Tätigkeit ausgegangen wurde und ob diese Arbeitsfähigkeit wirtschaftlich verwertbar ist. Ferner ist auch der Einkommensvergleich strittig.
3.
3.1
Das Sozialversicherungsgericht hielt im Rückweisungsurteil IV.2017.01199 vom 2
8.
Februar 2018 fest, dass
auf
die Akteneinschätzung der RAD-Ärztin, wonach der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung eines erhöhten Pausenbedarfs in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 80
%
arbeitsfähig sei
nicht abgestellt wer
den könne. Sie sei konträr zur
Einschätzung des RAD-Arztes,
der den Beschwer
deführer untersucht habe. Nach dessen Einschätzung bestehe
eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit
.
Bei dieser Abweichung könne
nicht mehr von einem an sich feststehenden Sachverhalt gesprochen werden
,
der eine blosse Aktenbeurteilung als genügend erscheinen lasse. So sei darauf hinzuweisen, dass beim
Beschwer
deführer gemäss den medizinischen Abklärungen nebst verschiedenen rheumato
lo
gischen Beschwerden mit einer näher abklärungsbedürftigen linksseitigen Schul
terproblematik eine die degenerativen Veränderungen möglicherweise mit
be
günstigende diabetische Polyneuropathie zur Diskussion stehe, wobei auch eine depressive Symptomatik nicht völlig ausgeschlossen werden könne. Somit seien
die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine reine Aktenbeurteilung nicht
erfüllt gewesen. Eine objektivierte, schlüssige Beurt
eilung der Arbeitsfähigkeit lasse
sich
auch
den übrigen medizinischen Akten nicht ent
nehmen
. Der Be
schwerdeführer weise somit verschiedene gesundheitliche Probleme auf, deren gesamthafte Bedeutung für die Arbeitsfähigkeit noch ungeklärt sei.
Dementsprechend wurde die Sac
he zur Veranlassung einer inter
disziplinären, auch die psychischen Aspekte umfassenden
Begutachtung, die sich für den ge
samten massgeblichen Zeitraum zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu äussern habe, zurückgewiesen. Ferner wurde der Beschwerdegegnerin aufgetragen, gegebenen
falls den Einfluss des Lebensalters des Beschwerdeführers auf die Möglichkeit, das verbliebene Leistungsvermögen auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwert
en, mit zu berücksichtigen
(
Urk.
6/101 E. 4.1).
3
.2
3.2.1
Den im Nachgang zum Rückweisungsentscheid zu den Akten genommenen und eingeholten medizinischen Unterlagen ist im Wese
ntlichen Folgendes zu ent
nehmen:
3
.2.2
Der Hausarzt des Beschwerdeführers,
Dr.
med.
A.___
, F
acharzt für
Allgemeine Innere Medizin, führte in einem Bericht vom 2
0.
Juni 2018
(
Urk.
6/109)
aus, der Beschwerdeführer zeige trotz wiederholter therapeutischer Bemühungen in der Rheumaklinik des
B.___
keine anhaltende Verbesserung der Schmerzsi
tuation, er habe nach wie vor invalidisierende
lumbospondylogene
Schmerzen beidseits,
rechtsbetont.
Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit führte er ein chronisches
lumbospondylogenes
Syndrom beidseits mit intermittierend auftretenden
radikulären
Schmerzen im Bereich L5/S1 links und multiseg
men
talen ausgeprägten degenerativen Veränderungen an der ganzen Lendenwirbel
säule, ein chronisches
zervikospondylogenes
Schmerzsyndrom bei ebenfalls aus
gedehnten degenerativen Veränderungen mit zentraler Spinalkanalstenose maxi
mal C3/4 und C4/5 sowie eine Gonarthrose beidseits auf
(
Urk.
6/109/
3).
Der Beschwerdeführer sei seit dem
1.
März 2016 zu 100
%
arbeitsunfähig, eine Rück
kehr in die angestammte Tätigkeit als Maurer/Bauarbeiter sei unrealistisch, da er kaum mehr
5 kg heben könne (
Urk.
6/109/
4).
D
em Leiden angepasst
sei
eine Büro
tätigkeit von
zwei bis drei Stunden
,
dies sei aber aufgrund der Ge
samt
situ
a
tion unrealistisch (
Urk.
6/109/
6)
.
3
.2.3
Im Bericht vom 1
5.
Juni 2018 von med.
pract
.
C.____
, Oberarzt i.V. und
Dr.
med. D.___
, Stellvertretender
Chefarzt, beide von der Klinik für Rheu
matologie des
B.___
, Zürich (
Urk.
6/110), wu
rd
e
ausgeführt, der Be
schwerdeführer
sei
sei
t Januar 2016 arbeitsunfähig
. Auf dem Boden fortge
schrittener degenerativer Veränderungen, möglicherweise mitbegünstigend im Rahmen einer diabetischen Polyneuropathie, bestehe eine schmerzbedingte
Be
weglichkeits
- und Belastbarkeitseinschränkung, insbesondere bei der Belastung mit schweren Gewichten sowie bei Verhar
ren in Halteposition. Es we
rd
e
eine schlechte Prognose für die Wiedereingliederung in den angestammten Beruf
gestellt,
bezüglich einer Wiederintegration in einen anderen, körperlich weniger fordernden Berufszweig ergäben sich
aufwendige Umschulungserfordernisse bei mang
elhaften Deutschkenntnissen (
Urk.
6/110/
8). Einer Eingliederung im Weg
stünden
Belastungslimiten
in Bezug auf Gewichte
sowie bezüglich des
Verharre
ns
in Haltepositionen
über längere Zeit;
mehr als 30 Minuten stehen oder s
itzen sei nicht möglich. Es bestehe die Gefahr einer weiteren Überbelastung und einer konsekutiven Schädigung der Wirbelsäule
in Haltepositionen oder
bei
Belastung mit Gewichten bei schlechter Bewegungskontrolle
(
Urk.
6/110/
9)
.
3
.2.4
Im Rahmen der polydisziplinären Begutachtun
g durch das
Z.___
fand
en
am 27.
September 2018 eine allgemein-internistische, am
1.
Oktober 2018 eine psy
chiatrische, am
3.
Oktober 2018 eine rheumatologische und am 3
1.
Oktober 2018 eine neurologische
Abklärung statt (
Urk.
6/127/
4). Zu
dem wurden im Rahmen der rheuma
tologischen Begutachtung Röntgenaufnahmen der Lende
n- und der Halswirbelsäule
, beider Knie, der rechten Schulter sowie der rechten Hand ein
ge
holt (
Urk.
6/122).
Als Diagnosen mit Auswir
kungen auf die Arbeitsfähigkeit nannt
en die beteiligten Gutachter
Dr.
med.
E.___
, Facharzt
für
I
nnere Medizin,
Dr.
me
d.
F.___
, Facharzt
für Psychiatrie und Psychotherapie,
Dr.
med. G.___
, Fachärztin
für Rheumatologie und
I
nnere Medizin und
Dr.
med. H.___
, Facharzt für Neurologie, im Rahmen des polydisziplinären Konsens
es
fo
lgende Diagnosen (
Urk.
6/127/
8):
-
Chronisches panvertebrales, lumbal und zervikal betontes Schmerzsyndrom mit/bei
-
a
m ehesten
pseudoradikulärer
Schmerzausstrahlung in die rechte, teilweise auch linke untere Extremität sowie den rechten Arm, aktuell ohne Hinweis
auf eine
radikuläre
Symptomatik
-
Fehlform
der Wirbelsäule (klinisch Flachrücken, radiologisch Streckhaltung zervikal, leichte linkskonvexe Skoliose lumbal), zudem insuffiziente mus
ku
läre Stabilisation und
Rectusdiastase
-
a
usgeprägte
n
, vor allem lumbale
n
degenerative
n
Veränderungen, hier insbe
sondere der Segmente LWK2/3 und LWK5/SWK1 mit einer
gewissen Pro
gredienz über die J
ahre (MRT 2011 versus 2016, aktuelle konventionelle Aufnahmen)
-
d
egenerative
n
Veränderungen gemäss MR HWS 2
0.
April 2015
in den Seg
menten HWK3/4
und HWK
5/6, konventionel
l-radiologisch der Segmente HWK
5/6 und HWK6/7 (Aufnahmen Juni 2011 und aktuell)
-
Status nach multiplen wirbel
s
äulennahen Infiltrationen (zum Teil
Fazetten
gelenksinfiltrationen
, zum Teil
epidural
) mit kurzzeitigem Ansprechen
.
-
d
iskrete beidseitige
mediale Gonarthrosen und rechtsseitige retropatellare Arthrose bei Genua
vara
mit im Vordergrund
stehender
periarthropathischer
Schmerzkomponente
-
m
ässige
Acromioclavikulararthrose
rechts
-
k
linisch vorwiegend sensible Polyneuropathie bei insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 2
, ICD-10: G63.2.
Keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit massen die Gutachter einem Status nach beidseitiger rechtsbetonter
Epicondylopathia
humeri
radialis
, subjektiven Schmerzen im Handgelenk rechts mit ra
diologisch
und klinisch unauffälligem Befund und intermittierenden Kopfschmerzen vom Spannungstyp (ICD-10 G44.2) bei
(
Urk.
6/127/
9).
Aus
allgemein-in
ternistischer Sicht erga
ben sich keine Diagnosen
mit oder ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (
Urk.
6/123/10)
.
Aus psychiatrischer Sicht lautete die Beurteilung dahingehend,
es könnten
keine Hinweise auf eine psychische Sym
ptomatik gefunden werden
, der Beschwerde
führer sei im Alltag durch den psychischen Zustand nicht beeinträchtigt. Es falle auf, dass er kaum g
eeignete Bewältigungsstrategien
aufweise
,
indem er sich allgemein eher passiv verhalte. Theoretisch sollte ihm eine ähnliche Tätigkeit wie bisher oder jede alternative Tätigkeit in vollem Umfang möglich sein, allfällige Einschränkungen müssten aus somatischer Sicht beurteilt werden. Bezüglich der Persönlichkeitsstruktu
r könnten keine Auffälligkeiten
vorgefunden werden, der Beschwerdeführer weise eine sehr einfache Persönlichkeitsstruktur auf. Er spreche die hiesige Sprache nicht, wodurch allenfalls eine psychosoziale Belastungs
situa
tion angenommen werden könne (
Urk.
6/124/8).
Aus neurologischer Sicht wurde
zusammenfassend festgehalten, die klini
schen Befunde
sprächen
für eine vorwiegend sensible Polyneuropathie im Rah
men eines aktuellen insulinpflichtigen Diabete
s mellitus Typ 2
. Es bestehe ein
Lumboverte
bralsyndrom
mit intermittierender
Lumboischialgie
rechts, klinisch ohne Hin
weise
für eine lumbale
radikuläre
Reiz- oder sensomotorische Ausfall
s
ympto
ma
tik. Weiter bestehe ein
Z
ervikalsyndrom
, k
lin
isch ohne Hinweise für eine
z
ervikuläre
radikuläre
Symptomatik. Die Sensibilitätsstörungen seien im Rah
men einer sensi
blen Polyneuropathie zu interpretieren. Die bandförmigen Kopfschmerzen von drückendem Charakter, welche zwei- bis dreimal pro Woche
auftreten würden, entsprächen Kopfschmerzen vom Spannungstyp (Urk. 6
/125/21).
Im rheumatologischen Teilgutachten
wurde festgestellt,
derzeit
bestehe
das Bild eines zervikal und lumbal betonten
Panvertebralsyndroms
bei ungünstiger Form der Wirbelsäule (Flachrücken), insuffizienter muskulärer Stabilisation und zusätz
licher Erschwerung der Stabilisation durch eine grosse
Rectusdiastase
.
Es seien degenerative
Veränderungen lumbal und zervikal
vorhanden
, wobei vor allem die lumbalen im Verlauf der Jahre progedient gewesen seien und die zervikalen sich nur unwesentlich verändert hätten
(
Urk.
6/126/29). Bezüglich einer allfälli
gen
radikulären
Symptomatik führt
e
Dr.
G.___
weiter
aus, das Achsenskelett
sei
in früheren Untersuchungen noch relativ gut untersuchbar gewesen und aufgrund der Befunde
sei
zumindest intermittierend eine
radikuläre
Re
izsymptomatik mög
lich gewesen
, welche dann auch entsprechend mit zumindest vorübergehendem Erfolg therapiert worden sei. Aktuell sei eine Untersuchung aufgrund von mus
kulärem Gegenspannen nicht mehr konklusiv möglich (
Urk.
6/126/28). Im Hin
blick auf die Knieschmerzen
berichtete sie
ferner
,
k
onventionell-radiologisch
hätten
nur diskreteste degenerative Verände
rungen festgestellt werden könn
en, klinisch imponiere
vor allem ein
periarthropatisches
Bild und retropatellare Beschwerden. Die degenerative Komponente dürfte angesichts ih
r
er geringen Aus
prägung im Vergleich zur
periat
h
ropatischen
deutlich im Hintergrund stehen.
Bezüglich der Schulterbeschwerden führte Dr.
G.___
sodann aus, im Bereich der rechten Schulter
falle
eine leichte Eins
chränkung der Abduktion auf
. Kon
ventionell-radiologisch sei das rechte Schultergelenk aktuell bis auf eine gering
e bis mässige
Acromioclavikula
r
-Arthrose unauffällig (Urk. 6/126/29).
Bezüglich der funktionellen Auswirkungen der Befunde führten die Gutachter aus, aufgrund der degenerativen Veränderungen des zervikalen und lumbalen Achsenskeletts
seien
diese beiden
Abschnitte minderbelastbar
. Eine gewisse, auf
grund des geringen Befundes jedoch nur untergeordnete Minderbelastbarkeit be
stehe auch
hinsichtlich
der Kniegelenke. Die Einschränkungen
,
welche wegen der Halswirbelsäulenveränderungen gemacht werden müssten, würden ausreichend den Veränderungen im rechten Schultergelenk Rechnung tragen (S. 9). Bezüglich der Konsistenz der Angaben wurde ausgeführt,
e
s
sei durchaus nachvollziehbar
, dass der Beschwerdeführer je nach Belastung des Achsenskeletts an Schmerzen leide, auch gewisse Bewegungseinschränkungen seien durch die degenerativen Veränderungen nachvollziehbar, jedoch nicht die
umfassenden Einschränkungen auch in Alltagsaktivitäten
(
Urk.
6/127/10).
I
n der Konsen
s
beurteilung
führten die Gutachter
aus,
der
Beschwerdeführer sei in seiner bisherigen Arbeitstätigkeit nicht mehr einsetzbar, dies sicher seit Januar 2016
(
Urk.
6/127/10)
. Aus rheumatologischer Sicht sei
en
trotz der degenerativen Veränderungen der Lenden- und Halswirbelsäule sowie den diskreten, degenera
tiven Veränderungen
in den
Kniegelenke
n
und
im
rechten AC-Gelenk leichte
wechselbelastende und rückenadaptierte Arbeiten
zu 80 %
möglich
. Diese m
ü
ssten
unter Ausschluss sämtlicher Arbeiten
stattfinden
, die dauerndes oder wieder
hol
tes Arbeiten mit den Armen in und über der Horizontalen notwendig mach
ten ode
r die
Arbeiten in der Höhe, Arbeiten verbunden mit Rotationsbelastungen des Ober
körpers,
mit der
Einnahme von längeren vornübergebeu
g
ten Stellungen, Zwangs
haltungen des Oberkörpers oder dauerndem oder wiederholtem S
teigen auf Treppen
oder Leitern mit
Gehen auf unebenem Gr
und, dauerndem oder wiederholtem
Knien
notwendig machten
. Infolge der Sensibilitätsstörung sollten
Feinstarbeiten
vermieden werden. Der Beschwerdeführer habe aufgrund der sich gegenseitig nega
tiv beeinflussenden degenerativen Veränderungen
einen
erhöhten Pausen
bedarf. Die qualitativen Einschränkungen würden seit Januar 2016, die quanti
tativen, soweit dies den Akten entnommen werden könne, ebenfalls seit Januar 2016 bestehen. Durch di
e quantitative Einschränkung sei
auch einer gewissen kognitiven Beeinträchtigung durch die Behandlung mit transdermalen Opiat
en Rechnung getragen (Urk.
6/127/
11).
4.
4.1
Die Gutachter und die behandelnden Ärzte stimmen in ihrer Beurteilung dahin
gehend überein, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2016 in seiner ange
stammten Tätigkeit
als Baufacharbeiter
voll arbeitsunfähig ist (
Urk.
6/110/7,
Urk.
6/127/10). Davon gehen auch die Parteien aus (
Urk.
1 S. 2,
Urk.
2 S. 4)
;
dem ist zuzustimmen, es ergibt sich keine abweichende Auffassung aus den Akten
.
4.2
4.2.1
Die Beschwerdegegnerin legte der angefochtenen Verfügung die Annahme zu Grunde, dass der Beschwerdeführer ab Januar 2016 in einer angepassten Tätig
keit
,
zu 80
%
arbeitsfähig war (
Urk.
2 S. 4)
,
und berief sich dafür auf die
erwähnte
Gesamtbeurteilung im polydisziplinären Gutachten
vom
7.
November
2018
(Urk.
6/127/11).
Der Beschwerdeführer
brachte
dagegen
vor, dass
die von den Gu
t
achtern attestierte Arbeitsfähigkeit von 80
%
in einer Verweistätigkeit
nicht nach
voll
zogen werden könne (
Urk.
1 S. 5
).
So weiche die Beurteilung im Gesamtgutachten, dass keine Hinweise auf eine
radikuläre
Symptomatik bestehen würden
,
einerseits vom
rheumatologischen Gut
achten, laut
dem eine solche nicht ausgeschlossen werden könne
,
und ander
er
seit
s von den Berichten der behandelnden Ärzte, die eine
intermittierend auftre
tende
radikuläre
Schmerzsy
mptomatik beschrieben, ab
(
Urk.
1 S.
4). Diesbezüg
lich
ist festzuhalten, dass im rheumatologischen T
eilgutachten zwar ausgeführt wurde
, dass eine
radikuläre
Problematik ni
cht ausgeschlossen werden könne. Es wurde
jedoch auch aus
dr
ücklich darauf hingewiesen
, dass eine Untersuchung aufgrund von muskulärem Gegenspannen nicht konklusiv möglich gewesen sei (
Urk.
6/126/26 und
28). Im neurologischen Teilgutachten wird sodann ein
Lum
bo
vertebral
- beziehungsweise ein
Zervikalsyndrom
klinisch ohne Hinweise auf eine
radikuläre
Symptomatik diagnostiziert (
Urk.
6/125/17).
Die Schlussfolgerung im Gesamtgutachten stützt sich
daher
auf die Beurteilung des
für diese Frage zuständigen
Neurologen.
Die behandelnden Ärzte hielten sodann fest, dass die
radikuläre
Symptomatik nur intermittierend auftrete
(Urk.
6/110/7)
, womit
es durchaus möglich
erscheint, dass die Problematik zum Gutachtenszeitpunkt nicht vorlag.
Es liegt somit kein unauflösbarer Widerspruch zwischen dem Gesamt
gut
achten einerseits und den Teilgutachten beziehungsweise den Berichten der be
han
delnden Ärzte
andererseits
vor.
Ferner ist
auch
nicht die diagnostische Ein
ordnung eines Gesundheitsschadens entscheidend, sondern dessen konkrete Aus
wir
kungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit
(Urteil des Bundesgerichts 9C_228/2013 vom 26. Juni 2013 E. 4.1.4)
.
Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass bei der Beurteilung der Arbeits
fähigkeit die
periarthropatischen
Schmerzen im Knie nicht und die Schulter
beschwerden nur als durch die Einschränkung
en
der Halswirbelsäule
mitumfasst
berücksichtigt worden seien
(
Urk.
1 S. 4). Dazu ist auszuführen, dass beide Beschwerden im Gesamtgutachten als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeits
fähi
gkeit aufgelistet wu
rden
(
Urk.
6/127 S. 8)
. Zu
dem ist es zwar zutreffend
, dass sie bei der Diskussion der angepassten Arbeitsfähigkeit nicht separat erwähnt wurden, aus dem Belastungspro
fil ergibt sich jedoch, dass die
Knie (wiederholtes Steigen auf Treppen, Gehen auf unebenem Grund, kniendes Arbeiten)
bezieh
ungs
weise
die Schulter (dauerndes oder wiederholtes Arbeiten mit den Armen in und über der Horizontalen) belastende Tätigkeiten
allesamt
als nicht zumutbar erachtet wu
rden (
Urk.
6/127/11), wodurch
diese Beschwerden genügend Berück
sichtigung finden.
Bezüglich des psychiatrischen Gutachtens bemängelte der Beschwerdeführer einer
seits, dass nicht auf eine mögliche somatoforme Komponente de
r Beschwer
den eingegangen
werde,
obwohl im Gesamtgutachten festgehalten werde, dass die umfassenden Einschränkungen in den Alltagsaktivitäten nicht nachvollzieh
bar seien. Andererseits werde dem Beschwerdeführer zwar eine einfach struk
turierte Persönlichkeit ohne Bewältigungsstrategien und ein eher passives Ver
halten attestiert
,
jedoch setze sich der Gutachter nicht damit auseinander, wie dies den Umgang des Beschwerdeführers mit seinen Schmerzen beeinflusse (
Urk.
1 S. 5).
Dazu ist
festzuhalten, dass
Dr.
F.___
den Beschwerdeführer eingehend zu seinem psychischen Zustand befragt hatte, wobei ein Dolmetscher anwesend war, so dass sich der Beschwerdeführer
ohne Einschränkung durch die
Sprachbarriere frei
äussern konnte
(
Urk.
6/124/3 ff.)
.
In der Folge setzte sich der Gutachter mit den Aussagen des Beschwerdeführers und dessen Verhalten aus
einander, wobei er
von der einfach strukturierten Persönlichkeit des Beschwerde
führers
Kenntnis
nahm
. Insgesamt
kam
er
jedoch
- im Übrigen auch in Über
ein
stimmung mit den
Vorakten
und der Tatsache, dass der Beschwerdeführer nicht in psychiatrischer Behandlung ist
- zum Schluss, dass keine psychiatrische Diag
nose gestellt werden könne. Der Beschwerdeführer sei psychopathologisch unau
f
fällig und fühle sich durch seinen
psychischen Zustand nicht beeinträchtigt
(
Urk.
6/124/8)
. Aus dieser Schlussfolgerung ergibt sich implizit auch, dass keine somatoforme Störu
ng diagnostiziert werden konnte.
E
ine solche ausdrücklich auszuschliessen ist nicht notwendig, zumal sich auch
aus
sämtlichen weiteren Arztberichten keine Hinweise auf e
ine somatoforme Problematik erge
ben
(vgl.
Urk.
6/69,
Urk.
6/109,
Urk.
6/110)
.
Damit ist festzustellen, dass die für das
Z.___
-Gutachten verantwortlichen Fach
ärzte den medizinischen Sachverhalt in einer schlüssigen und nachvoll
zi
ehbaren Weise darleg
en. Das Gutachten basiert auf den
Vorakten
und den eige
nen klinischen Untersuchungen. Es erfüllt die von der Rechtsprechung ge
stellten Anforderungen und es kann darauf abgestellt werden. Daran kann auch der weitere Einwand des Beschwerdeführers, dass nicht
überzeugend
sei, dass er trotz der multiplen Beschwerden abgesehen von einem Pausenbedarf
von 1.5 h pro Tag
voll leistungsfähig sein solle
(
Urk.
1 S.
5)
,
nichts ändern, zumal sich die Ein
schätzung der Gutachter auf eine an die Leiden des Beschwerdeführers angepasste Tätigkeit bezieht.
4.2.2
Die Beschwerdegegnerin ging in der angefochtenen Verfügung davon aus, dass der im Gutachten
formulier
te erhöhte Pausenbedarf in der attestierten Arbeits
fähigkeit von 80
%
bereits enthalten war
,
und basierte ihre weiteren Überle
gungen daher auf der Annahme
,
dem Beschwerdeführer
sei
ein
e Präsenzzeit von 100
%
bei
einer Leistungsfähigkeit von 80
%
zumutbar
(
Urk.
2 S. 5)
. Der Be
schwerdeführer bestritt diesen Schluss und führte aus, dass das Gutachten so auszulegen sei, dass der erhöhte Pausenbedar
f zusätzlich zur um 20
% reduzierten Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen sei (
Urk.
1 S. 5).
D
urch d
ie Darstellung im Gesamtgutachten
,
in dem der erhöhte Pausenbedarf nicht
direkt
in Verbindung mit der
quantitativen
Einschätzung der Arbeitsfähigkeit
,
sondern erst im nächsten Abschnitt
erwähnt wurde
,
erscheint
es
zwar auf den ersten Blick
,
als bestehe der Pausenbedarf
zusätzlich zu
r um 20
%
reduzierten Arbeits
fäh
igkeit
(vgl. Urk.
6/127/11)
. Es
fin
den sich jedoch
keine
Erläuterungen dazu
, weswegen es dem Beschwerdeführer nicht möglich sein sollte, vollzeitlich
anwe
send zu sein. Das
Gutachten ist mithin
so zu verstehen
, dass
der erhöhte Pausen
bedarf sowie die im nächsten Abschnitt erwähnten Einschränkungen auf
grund der Opiattherapie die Begründung für die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers darstellen und nicht zusätzlich zu berücksichtigen sind. Darauf deutet ebenfalls die Darstellung im rheumatologischen Gutachten
hin
, aus dem die
Gesamtb
eurteilung der Arbeitsfähigkeit im Wesentlichen entnommen wurde
,
da dort der Abschnittswechsel sowie der aus dem neurologischen Gutach
ten e
ingeschobene Satz bezüglich
des Einflusses der Polyneuropathie
entfallen
(Urk.
6/126/33).
Es ist gesamthaft von einer Leistungsfähigkeit in qua
nt
itativer Hinsicht auszugehen
.
4.3
Zusammenfassend ist damit gestützt auf
das beweiskräftige Gutachten des
Z.___
vom
7.
November 2018 erstellt, dass der Beschwerdeführer seit Januar 2016 in einer leichten, wechselbelastenden und rückenadaptierten Tätigkeit unter Aus
schluss sämtlicher Arbeiten, die dauerndes oder wiederholtes Arbeiten mit den Armen in und über der Horizontalen notwendig machen, Arbeiten in der Höhe, Arbeiten verbun
den mit Rotationsbelastungen des
Oberkörpers, Einnahme von längeren vorübergebeugten Stellungen, Zwangshaltungen des Oberkörpers oder dauerndem oder wiederholtem Steigen auf Treppen oder Leitern, Gehen auf un
ebe
nem G
r
und, dauerndem oder wiederholtem Knien
,
zu 80
%
bei voller Stunden
präsenz arbeitsfähig ist.
Auch
das Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten sowie manuelle
Feinstarbeiten
sollten gänzlich vermieden werden
(Urk. 6/127/11)
.
4.4
4.4
.
1
Zu prüfen bleiben die Auswirkungen der eingeschränkten Leistungsfähigkeit auf die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers.
Der Beschw
erdeführer bestreitet diesbezüglich
, dass er die von den Gutachtern attestierte Restarbeitsfähigkeit auf d
em
ersten
Arbeitsmarkt verwerten könne, dies aufgrund seines fortgeschrittenen Alters und seinem eingeschränkten Belastbarkeitsprofil
(
Urk.
1 S. 6 f.).
4.4.2
Das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung
zumutbarerweise
erzielbare Einkommen ist bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E.
3.1 mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts 9C_118/2015 vom 9. Juli
2015 E. 2.1 mit Hinweis).
Das fortgeschrittene Alter wird, obgleich an sich ein invaliditäts
fremder Faktor, in der Rechtsprechung als Kriterium anerkannt, welches zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu führen kann, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt
realistischerweise
nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch gestützt auf die Selbsteingliederungspflicht nicht mehr zumut
bar ist
. Massgebend können die Art und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (BGE 138 V 457 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Möglichkeit, die verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem ausgegli
che
nen Arbeitsmarkt zu verwerten, hängt nicht zuletzt davon ab, welcher Zeit
raum der versicherten Person für eine berufliche Tätigkeit und vor allem auch für einen allfälligen Berufswechsel noch zur Verfügung steht (BGE 138 V 457 E. 3.2 mit Hinweisen; vgl. statt vieler: Urteil des Bundesgerichts 8C_645/2017 vom 23. Januar 2018 E. 3.1 mit Hinweisen).
Gemäss BGE 138 V 457 richtet sich der Zeitpunkt, in welchem die Frage nach der Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bei vorgerücktem Alter beantwortet wird, nach dem Feststehen der medizinischen Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit (E. 3.3). Als ausgewiesen gilt die medi
zi
nische Zumutbarkeit einer (Teil-)Erwerbstätigkeit, sobald die medizinischen Unterlagen diesbezüglich eine zuverlässige Sachverhaltsfeststellung erlauben (BGE 143 V 431 E. 4.5.1; vgl. BGE 138 V 457 E. 3.4).
4.4.3
Vorliegend wurde mit Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 2
8.
Februar 2018 festgestellt, dass der medizinische Sachverhalt ungenü
gend abgeklärt sei und das Verfahren zur Einholung eines polydisziplinären Gu
t
achtens an die Beschwerdegegnerin
zurückgewiesen (
Urk.
6/101/7 f.). Die medi
zinische Zumutbarkeit der Erwerbstätigkeit stand damit erst mit der Erstattung des
Z.___
-Gutachtens am
7.
November 2018
fest. Zu diesem Zeitpunkt war der am
6.
Januar 1960 geborene Beschwerdeführer 58 Jahre alt. Bis zum Erreichen des AHV-Alters verblieb ihm eine Aktivitätsdauer von immerhin sechs Jahren und gut zwei Monaten, was einer Verwertung der Restarbeitsfähigkeit ebenso wenig wie die Reduktion auf 80
%
bei einem Vollpensum entgegensteht (vgl. Urteil des Bun
desgerichts 8C_117/2018 vom 31.
August 2018 E. 3.2).
Zwar ist der Beschwerdeführer auch in qualitativer Hinsicht in der Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit in mehrfacher Hinsicht eingeschränkt, doch umfasst
der ausgeglichene Arbeitsmarkt auch sogenannte Nischenarbeitsplätze, also Stellen
- und Arbeitsangebote, bei denen Behinderte mit einem sozialen Entgegen
kommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (Urteil des Bundesgerichtes 9C_124/2010 vom 2
1.
September 2010 E.
2.2
mit Hinweisen). Einfache
Über
wach
ungs
-, Prüf- und Kontrollarbeiten könnte der Beschwerdeführer durchaus ausüben.
Zudem kommen für den Beschwerdeführer in erster Linie ungelernte Tätigkeiten in Frage.
Derartige Tätigkeiten erfordern keinen spezifischen Berufs
aus
bildungsabschluss und sind in der Regel auch nicht mit einem besonderen Umstellungs- oder Einarbeitungsaufwand verbunden
.
Daher
dürfte auch die dem Beschwerdeführer attestierte einfach strukturierte Persönlichkeit
kein gravieren
des Hindernis im Hinblick auf die Stellensuche
auf dem hypothetischen ausge
glichenen Arbeitsmarkt
sein
.
Im Lichte dessen sowie der relativ hohen Hürden betreffend Unverwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist angesichts der doch hohen Restarbeitsfähigkeit von 80
%
unter Berücksichtigung der bundesgericht
lichen Rechtsprechung in vergleichbaren Fällen von der Verwertbarkeit der Rest
arbeitsfähigkeit auszugehen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_117/2018 vom 3
1.
August 2018 E. 3 mit diversen Hinweisen, 9C_847/2015 vom 3
0.
Dezember 2015 E. 4 mit Hinweisen).
4.5
4.5.1
Der Invaliditätsgrad ist mittels eines
V
ergleichs von Validen- und Invaliden
einkommen auf zeitidentischer Grundlage z
u erheben (vgl. BGE 129 V 223
E. 4.2 in finde, 128 V 174), und zwar auf den Zeitpunkt des
frühest
möglichen Renten
beginns
im
Januar 2017
(vgl.
Art.
29
Abs.
1 IVG)
.
4.5.2
Bei der Bestimmung des
Valideneinkommens
wird in der Regel am zuletzt vor Eintritt der Invalidität erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Ein
kommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfah
rung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fort
gesetzt worden wäre; Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E.
4.3.1). Die Beschwerdegegnerin bemass das
Validenein
kommen
gestützt auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin
für das Jahr
2016
(
Urk.
6/30/3)
auf
Fr.
91'039.--
, was vom Beschwerdeführer richti
ger
weise unbestritten blieb
.
Im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns im Januar
2017 betrug das massgebliche
Valideneinkommen
unter Berück
sich
ti
gung der Nomi
nallohnentwicklung für männliche Arbeitskräfte von 2239 Punk
ten im Jahr
2016 auf 2249 Punkte im Jahr 2017 (vgl. Entwicklung der Nominal
löhne, Bun
des
amt für Statistik, T39,
Männer),
damit
Fr.
91
'
445
.--
(
Fr.
91
'
039
.--
/ 2239 x 2249)
.
4.5.3
Für die Bestimmung des Invalideneinkommens können nach der Rechtsprechung Tabellenlöhne gemäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgege
benen Lohnstrukturerhebungen (LSE) herangezogen werden (BGE 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2, 129 V 472 E. 4.2.1, 126 V 75 E. 3b). Dabei sind grund
sätzlich die im Verfügungszeitpunkt aktuellsten veröffentlichten Tabellen der LSE zu verwenden (BGE 143 V 295 E. 4.1.3). Der Griff zur Lohnstatistik ist subsidiär, das heisst deren
Beizug
erfolgt nur, wenn eine Ermittlung des Invalidenein
kommens aufgrund und nach Massgabe der konkreten Gegebenheiten des Einzelfalles nicht möglich ist (vgl. BGE 142 V 178 E. 2.5.7, 139 V 592 E. 2.3, 135 V 297 E. 5.2; vgl. auch Meyer/
Reichmuth
,
Bundesgesetz über die Invalidenversi
cherung,
3.
Auflage 2014,
Rn
55 und 89 zu Art. 28a, mit weiteren Hinweisen auf die Rechtsprechung).
Da der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns keiner Arbeitstätigkeit nachging, ist das Invalideneinkommen nach den LSE 2016 zu bestimmen. Aufgrund der fehlenden Ausbildung des Beschwerdeführers sowie angesichts des individuellen Belastungsprofils ist auf den monatlichen Bruttolohn für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art männlicher Ange
stellter von Fr. 5‘340.-- abzustellen (LSE 2016, TA1, monatlicher Bruttolohn
[Zentralwert] nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht, Privater
Sektor, Total, Kompetenzniveau 1). Aufgerechnet auf die durchschnittliche betriebs
übliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden pro Woche (vgl. Bundesamt für Statistik, Betriebsübliche Arbeitszeit nach Wirtschaftsabteilungen, A-S) und angepasst an die Entwicklung der Nominallöhne für männliche Arbeitskräfte von 2239 Punkten im Jahr 2016 auf 2249 Punkte im Jahr 2017 (vgl. Entwicklung der Nominallöhne, Bundesamt für Statistik, T 39, Männer) ergibt dies ein Bruttoein
kommen von Fr. 67‘101.-- (Fr. 5‘340.--
/ 40 * 41.7 * 12 / 2239 * 2249) respektive von
Fr.
53‘681
.-- für das dem Beschwerdeführer zumutbare Arbeitspensum von 80
%
.
4.5.4
Wird das Invalideneinkommen auf der Grundlage von statistischen Durch
schnitts
werten ermittelt, ist der entsprechende Ausgangswert (Tabellenlohn) allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäfti
gungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 124 V 321 E. 3b/
aa
). Aufgrund dieser Faktoren kann die versicherte Person die verbliebene Arbeitsfähigkeit auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt möglicherweise nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten (BGE 126 V 75 E. 5b/
aa
). Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25
%
nicht übersteigen (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 und 126 V 75 E. 5b/
bb
-cc). Die Rechtsprechung gewährt insbesondere dann einen Abzug auf dem Invalideneinkommen, wenn eine versicherte Person selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitertätigkeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (BGE 126 V 75 E. 5a/
bb
).
Zu beachten ist jedoch, dass allfällige bereits in der Beurteilung der medizinischen Arbeitsfähigkeit enthaltene gesund
heitliche Einschränkungen nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbe
dingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Ge
sichtspunkts führen dürfen (Urteil des Bundesgerichts 9C_846/2014 vom 22. Januar
2015 E. 4.1.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.1).
Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer aufgrund seiner Ein
schränkungen keinen leidensbedingten Abzug (
Urk.
6/72).
Der Beschwerdeführer beantragt
e hingegen
, es sei der zu erwartenden
Lohneinbusse
mit einem Abzug in der maximal möglichen Höhe, mindestens aber von
20
%
Rechnung zu tragen (Urk.
1 S. 8).
Das Alter des 1960 geborenen
Beschwerdeführers
erlaubt keinen Abzug vom Tabellenlohn, gilt doch insbesondere im Bereich der Hilfsarbeiten, dass sich ein fortgeschrittenes Alter nicht zwingend lohnsenkend auswirken muss. Hilfsarbei
ten werden auf dem
massgebenden
ausgeglichenen Stellenmarkt altersunab
hängig nachgefragt (Urteile des Bundesgerichts 8C_403/2017 vom 25. August 2017
E. 4.4.1 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.4.3).
Eine lange Abwe
senheit vom Arbeitsmarkt betrifft das Kriterium der Dienstjahre, dessen Bedeutung im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist. Mit Blick auf das
hier herangezogene
Kompetenzniveau 1 kommt diesem Aspekt keine ins Gewicht fallende Bedeutung zu (vgl. Urteile des Bundesgerichts 9C_808/2015 vom 29. Februar 2016 E. 3.4.2 und 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.3 unter Hinweis auf 8C_351/2014 vom 14. August 2014 E. 5.2.4.2).
Auch d
er Umstand, dass der Beschwerdeführer zwar ganztags
präsent sein kann
, hierbei aber nur reduziert leistungsfähig ist, rechtfertigt grundsätzlich keinen Abzug vom Tabel
lenlohn (Urteile des Bun
desgerichts 9C_581/2016 vom 24.
Januar 2017 E. 3 mit Hinweisen, 9C_421/2017 vom 1
9.
September 2
017 E.
2.1.1).
Zu berücksichtigen gilt es aber, dass
d
e
r Beschwerdeführer
seine bisherige
körper
lich schwere Tätigkeit als Baufacharbeiter
nicht mehr ausüben kann und
gemäss seinem Zumutbarkeitsprofil selbst in einer körperlich leichten Hilfsarbeiter
tätig
keit behinderungsbedingt in mehrfacher Hinsicht eingeschränkt
ist
(vgl.
vor
stehend
E. 4.3
).
Dass angesichts dieser Mehrfacheinschränkungen nicht nur das Spektrum an zumutbaren Stellen auf dem Arbeitsmarkt eingeschränkt wird, son
dern auch nur unter Inka
ufnahme einer Lohneinbusse real
e Chancen für eine Anstellung bestehen
(Urteil des Bundesgerichts 9C_796/2013 vom 28. Januar 2014 E. 3.1.1 mit Hinweisen), erscheint wahrscheinlich, weshalb sich unter Würdi
gung aller Umstände wie auch der Rechtsprechung i
n ähnlich gelagerten Fällen
(Urteile des Bundesgerichts 9C_11/2012 vom 28. Februar 2012 E. 2.1, 9C_643/2010 vom 27. Dezember 2010 E. 3.4)
ein Abzug von 10
% vom Tabellen
lohn rechtfertigt.
Das Invalideneinkommen ist entsprechend von
Fr.
53'681
.-- auf
Fr.
48'313
.-- zu reduzieren.
4.5.5
Wird das
Valideneinkommen
von
Fr.
91'445
.--
dem Invalideneinkommen von Fr. 48'312.
-- gegenübergestellt,
resultiert eine Erwerbseinbusse von
Fr.
43'133
.--
und damit ein Invaliditätsgrad von
47
%
. Damit bleibt
es beim Anspruch auf eine
Viertelsrente
und die Beschwerde
ist abzuweisen
.
5.
Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens
aufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
I
VG) und ermessensweise auf Fr. 7
00.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Ver
fahrens sind sie de
m Beschwerdeführer
aufzuerlegen.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
700
.-- werden
dem Beschwerdeführer
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
dem
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Yolanda
Schweri
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
FehrEngesser