# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a87b8a1d-ca69-5ec2-be00-3d79d6137d6e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250280-O1
**Docket/Reference:** PS250280-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250280-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250280-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

lic. iur. et phil. D. Glur und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie Gerichts-

schreiberin lic. iur. K. Houweling-Wili

Urteil vom 16. September 2025

in Sachen

A._____ GmbH, 

Schuldnerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch B._____, 

gegen

SVA des Kantons Zürich, 

Gläubigerin und Beschwerdegegnerin

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes 

Bülach vom 25. August 2025 (EK250443)

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Erwägungen:

1.

Das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Bülach eröffnete mit Urteil vom 

25. August 2025 über die Beschwerdeführerin den Konkurs (act. 7). Dagegen er-

hob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 12. September 2025 Beschwerde, 

beantragte die Aufhebung des Konkurses und in prozessualer Hinsicht die Ertei-

lung der aufschiebenden Wirkung (act. 2). 

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Konkurseröffnung im Beschwerde-

verfahren aufgehoben werden, wenn der Schuldner mit der Einlegung des 

Rechtsmittels seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden einen 

der drei gesetzlich vorgesehenen Konkurshinderungsgründe (Tilgung, Hinterle-

gung oder Gläubigerverzicht) nachweist. Die Beschwerde ist innert einer Frist von 

10 Tagen einzureichen und abschliessend zu begründen. Das bedeutet, dass der 

Schuldner sowohl einen der drei Konkurshinderungsgründe als auch seine Zah-

lungsfähigkeit innert der Rechtsmittelfrist mit Urkunden nachzuweisen bzw. glaub-

haft zu machen hat. Neue Behauptungen und Urkundenbeweise über konkurshin-

dernde Tatsachen kann er innert der Rechtsmittelfrist aber selbst dann vorbrin-

gen, wenn sie nach dem erstinstanzlichen Entscheid ergangen sind. Nachfristen 

sind hingegen keine zu gewähren (vgl. dazu BGE 136 III 294).

3.

Das angefochtene Konkurserkenntnis wurde der Beschwerdeführerin am 

2. September 2025 zugestellt (act. 8/12). Die zehntägige Rechtsmittelfrist lief so-

mit bis zum 12. September 2025 (Art. 142 ZPO). Am letzten Tag dieser Frist hat 

die Beschwerdeführerin zwar rechtzeitig Beschwerde erhoben, ohne jedoch das 

Vorliegen einer der vorstehend genannten Konkurshinderungsgründe geltend zu 

machen und nachzuweisen. Die Beschwerdeführerin äusserte sich zu ihrer Zah-

lungsfähigkeit und reichte Beilagen dazu ein, aber sie stellte die Tilgung der Kon-

kursforderung lediglich für den Fall der Gewährung der aufschiebenden Wirkung 

und Aufhebung der Kontosperrung in Aussicht (act. 2 und act. 5/2-7). Demnach 

fehlt es vorliegend am rechtzeitigen Nachweis eines Konkurshinderungsgrundes. 

Die Beschwerde erweist sich bereits deshalb als unbegründet und ist abzuweisen, 

und es kann auf die Prüfung der weiteren Voraussetzung der Zahlungsfähigkeit 

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verzichtet werden. Mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache wird das Gesuch 

der Beschwerdeführerin um Erteilung der aufschiebenden Wirkung hinfällig.

4.

Immerhin ist die Beschwerdeführerin aber auf Art. 195 SchKG hinzuweisen, 

wonach die Möglichkeit eines nachträglichen Widerrufs des Konkurses durch das 

Konkursgericht besteht, wenn nachgewiesen wird, dass sämtliche Forderungen 

beglichen sind oder von jedem Gläubiger eine schriftliche Erklärung über den Rü-

ckzug seiner Konkurseingabe vorliegt oder ein Nachlassvertrag zustande gekom-

men ist (dazu insbesondere KUKO SchKG-DIGGELMANN/ENGLER, 3. Aufl. 2025, 

Art. 195 N 3 und 5).

5.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in Höhe von Fr. 750.-- sind aus-

gangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Es ist 

der Beschwerdeführerin wegen ihres Unterliegens und der Beschwerdegegnerin 

mangels entstandener Umtriebe keine Prozessentschädigung zuzusprechen.

1.

2.

Es wird erkannt:

Die Beschwerde wird abgewiesen.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.-- festgesetzt und 

der Beschwerdeführerin auferlegt. 

3.

Die Verfahrenskosten gemäss Dispositiv-Ziffer 2 werden vorsorglich im Kon-

kurs über die Schuldnerin zur Kollokation angemeldet. 

4.

5.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage des Doppels von act. 2, sowie an die Vorinstanz (unter Rücksen-

dung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Bülach, ferner im Ur-

teils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zürich und an das 

Betreibungsamt Bülach, je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

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richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i. V. Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

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