# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 91940cf3-8981-5fbc-b883-dc073ef4f68c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-07-27
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Vergabekammer 27.07.2021 V 2020 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_004_V-2020-61_2021-07-27.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

VERWALTUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Aldo Elsener, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub, Dr. iur. Matthias Suter
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiber: lic. iur. Peter Kottmann

U R T E I L  vom 27. Juli 2021 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA B.________

gegen

1. Gemeinderat Steinhausen
2. Amt für Raum und Verkehr des Kantons Zug
3. C.________ A. und B.
4. D.________

Beschwerdegegner 

betreffend

Baubewilligung (Forstwirtschaftsbetrieb ausserhalb Bauzonen)

V 2020 61

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Urteil V 2020 61

A. A.________ führt auf seinem in der Landwirtschaftszone liegenden Grundstück 
Nr. G.________, Steinhausen, im Weiler F.________ gelegen, einen 
Forstwirtschaftsbetrieb mit sechs Angestellten. Die forstliche Nutzung hat sich seit 1967 
unter der Leitung des Vaters von A.________ entwickelt. Der Forstbetrieb wurde bis 2007 
als landwirtschaftlicher Nebenbetrieb geführt. Durch die Aufgabe des 
Landwirtschaftsbetriebs entwickelte sich der Betrieb zu einem reinen Forstbetrieb. 
Gewisse Bauten wurden 2007 für die Forstnutzung bewilligt. Seit 2012 wird der Betrieb 
durch die E.________ betrieben, deren Geschäftsführer A.________ ist. Zu den 
Tätigkeiten des Forstbetriebs gehören Arbeiten im Wald, in der Landwirtschaft und im 
Siedlungsgebiet. Mit der Umnutzung des ehemaligen Landwirtschaftsbetriebs zu einem 
Forstwirtschaftsbetrieb waren gebäudeinterne Anpassungen verbunden sowie wurden 
neue Aussenlager geschaffen. Nach dreijährigen Vorbesprechungen mit dem Amt für 
Raum und Verkehr des Kantons Zug und der Gemeinde Steinhausen reichte A.________ 
am 20. November 2019 ein Baugesuch zur Genehmigung dieser Umnutzungen, der 
gebäudeinternen Anpassungen sowie der Aussenlager ein. Gegen dieses Baugesuch 
reichten A. und B. C.________ sowie D.________ Einsprachen ein. Am 18. Mai 2020 
wurde ein Augenschein durchgeführt. 

Mit Beschlüssen vom 7. September 2020 hiess der Gemeinderat Steinhausen die beiden 
Einsprachen gut. Er erteilte A.________ zwar die Ausnahme-Baubewilligung, allerdings 
nur unter Auflagen. Dem Forstwerkhof und der Umnutzung der Betriebsgebäude zu "stillen 
Lagern" wurde im Sinne von Art. 24a RPG als Ausnahme zugestimmt. Der Forstwerkhof 
habe sich auf eine Fläche von 210 m2 zu beschränken. Sämtliche Arbeiten (inkl. 
Holzverarbeitung), die mit dem Forstbetrieb einhergingen, seien auf dieser Fläche 
auszuüben. Die Flächen seien auf einem Plan auszuweisen. Die Nutzungen der übrigen 
Betriebsgebäude als "stille Lager" hätten sich ausschliesslich auf das Innere der Gebäude 
zu beschränken. Die nicht bewilligten Holzlager im Aussenbereich (F4–F7) seien zu 
entfernen. Das Brennholzlager (F1) müsse auf eine Fläche von 400 m2 (Zustand 2007) 
reduziert werden. Dieses sei im Sinne des Konzentrationsprinzips bei den bestehenden 
Bauten anzuordnen. Der Umschlag- und Wendeplatz (F8) sowie der Schnitzelplatz (F2) 
dürften ausschliesslich zum ursprünglich bewilligten Zweck (Holzumschlag, Ausweichstelle 
bzw. Schnitzellagerung) genutzt werden. Die Holzverarbeitung sei untersagt. Die 
Notwendigkeit der als Holzbeige gestalteten Mauer südlich des Ausweichplatzes sei im 
Rahmen der Überarbeitung der Umgebungsgestaltung aufzuzeigen. Die Auflagen seien 
innert zwölf Monaten seit Rechtskraft des Gemeinderatsbeschlusses umzusetzen. Den 
kantonalen Gesamtentscheid des Amts für Raum und Verkehr des Kantons Zug vom 

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Urteil V 2020 61

31. Juli 2020 erklärte der Gemeinderat Steinhausen zum integrierenden Bestandteil seiner 
Ausnahme-Baubewilligung.

B. Am 9. Oktober 2020 reichte A.________, vertreten durch RA B.________ gegen 
den Beschluss des Gemeinderats Steinhausen vom 7. September 2020 sowie den 
Beschluss des Amts für Raum und Verkehr des Kantons Zug vom 31. Juli 2020 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein und beantragte, es seien die Auflagen gemäss Ziff. 
4.1.3 bis 4.1.6 der Baubewilligung vom 7. September 2020 vollumfänglich aufzuheben; 
mithin die Baubewilligung für das Baugesuch des Beschwerdeführers vom 20. November 
2019 ohne Auflagen zu erteilen. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zzgl. 
MWST zu Lasten der Beschwerdegegner.

Zur Beschwerdebegründung wurde ausgeführt, die Auflagen Ziff. 4.1.3 bis 4.1.6 seien für 
den Beschwerdeführer derart einschneidend, dass die Baubewilligung praktisch einem 
Bauabschlag gleichkomme. Die Nachfrage nach forstlichen Dienstleistungen habe sich 
seit 1967 rasant gesteigert. Nicht nur Aufräumarbeiten nach Stürmen seien gefragt 
gewesen, auch die Waldpflege habe stetig an Bedeutung gewonnen. Der Ausbau der 
forstlichen Tätigkeiten auf GS G.________ sei Hand in Hand einhergegangen mit dem 
öffentlichen Bedürfnis an diesen Arbeiten. Die Ausweitung der forstlichen Arbeiten sei 
nicht nur mit Genehmigung der Gemeinde erfolgt, sondern auch im Interesse der 
Gemeinde an einer funktionsfähigen Forstwirtschaft. Auf den Luftbildern 2002, 2007 und 
2011 auf S. 24–26 des Begleitberichts sei das steigende Bedürfnis nach 
forstwirtschaftlichen Dienstleistungen und der damit einhergehende Bedarf an 
Holzlagerplätzen klar ersichtlich. Im Januar 2012 habe der Beschwerdeführer den 
Forstbetrieb im damals bestehenden und bewilligten Zustand übernommen. Seither habe 
er keinerlei baulichen Anpassungen auf dem Grundstück vorgenommen. Dennoch habe 
das Amt für Raum und Verkehr vom Beschwerdeführer Anfang 2019 ein 
Baubewilligungsgesuch verlangt. Der Beschwerdeführer könne seinen Betrieb, 
insbesondere auch die bewilligten Elemente, nicht weiterführen, wenn er die Auflagen 
einhalten müsse. Er sei darauf angewiesen, dass er, insbesondere im Fall von 
unerwarteten und unvorhersehbaren Einsätzen, genügend Brennholz, aber auch 
Schnitzelholz lagern und verarbeiten könne. Müsse der Beschwerdeführer die verfügten 
Auflagen einhalten, werde es ihm in Zukunft nicht mehr möglich sein, Notfalleinsätze bei 
Unwettern oder Käferplagen zu leisten. Insbesondere müsse es ihm auch möglich sein, im 
Bereich F5 Stammholz zu lagern, auf dem Holzumschlagplatz F8 mit mobilen Anlagen die 

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Holzaufbereitung zu betreiben und anschliessend in den umliegenden Bereichen F4, F6 
und F7 kurzfristig zu lagern. 

Bei den Auftraggebern des Beschwerdeführers handle es sich hauptsächlich um 
gemeindliche, genossenschaftliche und private Waldbesitzer und Landwirte. Der 
Beschwerdeführer bzw. sein Betrieb führe die Forstarbeiten hauptsächlich nicht auf GS 
G.________, sondern im jeweiligen Einsatzgebiet aus. So besorge der Beschwerdeführer 
Forstarbeiten im Wald (Beförsterung der Waldgenossenschaft Steinhausen, Holzernte im 
Wald, Waldpflege, Naturschutzarbeiten im Wald, Bereitstellung von Biomasse, Arbeiten 
auch für Erholungseinrichtungen im Wald). Zudem habe sich der Beschwerdeführer als 
zuverlässiger und schlagkräftiger Partner nach Extremereignissen wie starken Stürmen 
oder Borkenkäferplagen etabliert. Weiter sei der Beschwerdeführer mit der Pflege, 
Pflanzung, Rodung und Räumung in der Landwirtschaftszone betraut. Der Tätigkeitsrayon 
des Beschwerdeführers beschränke sich somit auf Wald- und Landwirtschaftsgebiet in 
Steinhausen und den angrenzenden Gemeinden. Die meisten Holzschlagstellen befänden 
sich im engeren Umkreis (< 15 km) von GS G.________. Dies ermögliche es, ökologisch 
sinnvoll die Transportwege für die Biomasse kurz zu halten und die regionalen Kunden zu 
bedienen. Die Auslieferung von Cheminéeholz erfolge gar zu 80 % in Steinhausen. So 
würden z.B. im Wald Bäume gefällt und die Stämme vor Ort verarbeitet oder gelagert, 
bevor sie von dort ausgeliefert würden. Der Beschwerdeführer versuche, wenn immer 
möglich, die Holzlagerung auf GS G.________ zu vermeiden. Diesen Zwischenschritt 
nehme er nur in Kauf, wenn Holz ausnahmsweise nicht vor Ort am Einsatzort gelagert 
oder für die Auslieferung verarbeitet werden könne. Die Holzlagerung und anschliessende 
Verarbeitung auf GS G.________ erfolge z.B. nach trockenen Sommern, welche zu einer 
Borkenkäferplage führen könnten. Die befallenen Stämme müssten dann schnellstmöglich 
abgeführt werden. Ebenso sei der Zwischenschritt der Lagerung auf GS G.________ z.B. 
dann nötig, wenn der Beschwerdeführer seine Arbeiten in schlecht erschlossenen Wäldern 
ausführe. Diese könnten nicht mit einem 40-Tonnen-Lastwagen befahren werden, und die 
Arbeiten könnten in solchen Fällen nicht vor Ort erfolgen. Der Beschwerdeführer sei dann 
gezwungen, die Stämme mit einem Traktor aus dem Wald auf sein Grundstück zu 
transportieren. Die Zwischenlagerung auf seinem Grundstück erfolge somit immer aus 
Gründen, welche im öffentlichen Interesse lägen. Der Beschwerdeführer setze es sich 
somit wenn immer möglich zum Ziel, die Lagerung auf seinem Grundstück auf das 
höchstmögliche Minimum zu beschränken. Gleichzeitig sei aber zu beachten, dass in den 
vergangenen Jahren das Bedürfnis nach Plätzen für die Holzlagerung durch das 
Aufkommen von Fernwärmeanlagen und das zunehmende Umweltbewusstsein der 

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Abnehmer massiv gestiegen sei. Denn der Konsument wolle Brennmaterial aus 
regionalem Holz. Dazu kämen wie erwähnt Schwankungen der Lagergrösse nach 
Naturereignissen. Es seien somit durchs Band nicht private Interessen des 
Beschwerdeführers, sondern öffentliche Interessen, welche die Nachfrage nach 
Holzlagerplätzen steigen liessen. Eine Bewilligungspflicht für solche Lagerplätze sei bisher 
im Kanton Zug schlicht nicht Usus gewesen. Dies insbesondere nicht, wenn die Lagerung 
auf nicht versiegelter Fläche, ohne feste und dauerhafte Installation und ohne 
Inanspruchnahme von Fruchtfolgefläche geschehe. Der Beschwerdeführer betreibe 
schlicht keine eigentliche bewilligungspflichtige Einrichtung für die Holzlagerung, welche 
unabhängig von der Holzmenge permanent bestehen bleibe.

Die Holzverarbeitung auf GS G.________ erfolge konzentriert an 3–4 Tagen pro Jahr. Auf 
GS G.________ fänden sich, im Unterschied zu einem Industriebetrieb, keine festen, 
permanenten Anlagen. Vielmehr erfolge die Holzverarbeitung mit mobilen Maschinen. So 
verfüge der Beschwerdeführer über einen mobilen Grosshacker für die Verarbeitung von 
Hackholz zu Holzschnitzeln. Das Brennholz werde hingegen mit einer mobilen Spaltanlage 
auf einem Lastwagen verarbeitet. Solche Geräte würden in der Landwirtschaftszone 
regelmässig eingesetzt. Die Holzverarbeitung im geschilderten Ausmass und in der 
geschilderten Intensität sei deshalb nicht bewilligungspflichtig. 

Im Übrigen werde der Grundsatz der Gleichbehandlung verletzt. Im Kanton Zug werde seit 
jeher von der Möglichkeit, forstliche Anlagen im Wald zu erstellen, bewusst abgesehen. 
Dies, obwohl § 6 des Einführungsgesetzes zum Waldgesetz des Kantons Zug 
Forstbetriebe im Wald zulassen würde. Der Kanton Zug habe sich jedoch bewusst und im 
Sinne einer eigentlichen Praxis dafür entschieden, das Waldareal vor negativen 
Auswirkungen und baulichen und betrieblichen Infrastrukturen zu schonen und von nicht 
standortgebundenen Bauten freizuhalten. Entsprechend seien heute alle Forstwerkhöfe 
des Kantons Zug in der Landwirtschaftszone gelegen. Seit 1990 seien acht Forstwerkhöfe 
in der Landwirtschaftszone neu erstellt oder erweitert worden. Deren drei seien in 
stillgelegten Landwirtschaftsbetrieben errichtet worden. Im Kanton Zug seien Forstbetriebe 
in der Landwirtschaftszone somit nicht etwa die Ausnahme, sondern die Regel. Ein 
Verweis des Beschwerdeführers bzw. seines Betriebs in die Bauzone (Gewerbezone) 
würde nicht nur gegen das Rechtsgleichheitsgebot verstossen, sondern wäre gleichzeitig 
auch nicht verhältnismässig. Der Beschwerdeführer habe sich in der Umgebung als 
schlagkräftiger Partner im Forstbereich erwiesen. So nehme er die Beförsterung und 
Pflege von Wäldern wahr und führe Naturschutzarbeiten im Wald aus. Gleichzeitig sei der 

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Beschwerdeführer aber auch mit der Rodung, Pflanzung und Pflege von Bäumen in der 
Landwirtschaftszone betraut. Der Beschwerdeführer werde aber insbesondere auch 
regelmässig nach Unwettern beigezogen und organisiere dann Aufräumarbeiten im Wald, 
in der Landwirtschaft sowie im Siedlungsgebiet. Es sei somit erstellt, dass die Arbeiten des 
Beschwerdeführers grossmehrheitlich im Wald sowie in der Landwirtschaftszone erbracht 
würden und damit auch einen entsprechenden Bezug zu diesen Zonen hätten. Gleichzeitig 
bestehe aber an den Arbeiten des Beschwerdeführers auch ein grosses öffentliches 
Interesse. In diesem Zusammenhang sei zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer auch 
regelmässig im Rahmen der Borkenkäferbewältigungsstrategie als zuverlässiger Partner 
beigezogen werde. So bestehe nach den vermehrt trockenen Sommern in letzter Zeit ein 
sich ständig vergrösserndes Borkenkäferproblem. Um der Verbreitung des Käfers 
entgegenzuwirken, müsse das befallene Holz möglichst rasch aus dem Wald abgeführt 
werden. Eine schnelle Abfuhr sei in der heutigen Zeit aber regelmässig nicht möglich. 
Dies, weil Sägereien und Holzabnehmer mit Käferholz regelrecht überflutet würden und 
die Aufnahmefähigkeit oder der Aufnahmewille für neues befallenes Holz nicht gegeben 
seien. Aber auch die allgemeine Waldpflege sowie die regelmässigen Naturschutzarbeiten 
lägen klar im öffentlichen Interesse. Müsste der Beschwerdeführer seinen Betrieb in die 
Bauzone verlegen, müsste er seine Tätigkeit komplett neu auslegen und sich vermehrt auf 
die Holzverarbeitung und den Absatz konzentrieren. Mit den heutigen Bodenpreisen in der 
Bauzone könnte der Beschwerdeführer seine Tätigkeit für die Waldpflege finanziell nicht 
mehr durchführen. Die Aufnahme von befallenem Holz sowie die rasche Hilfestellung nach 
Unwettern wäre aus wirtschaftlichen Gründen klar nicht mehr möglich und in Zukunft durch 
die öffentliche Hand zu erledigen. Werde die Holzlagerung des Beschwerdeführers 
eingeschränkt, werde er künftig weder befallenes Holz noch Holz nach Sturmschäden 
aufnehmen können. Damit verletzten die Auflagen in der Baubewilligung nicht nur den 
Grundsatz der Rechtsgleichheit, sondern seien überdies auch nicht verhältnismässig. Es 
bestehe klar kein überwiegendes öffentliches Interesse an der Durchsetzung der Auflagen. 
Der Verhältnismässigkeitsgrundsatz sei auch deshalb verletzt, weil die Abweichung vom 
Erlaubten als unbedeutend zu taxieren sei. Der Forstbetrieb des Beschwerdeführers 
verursache weniger Emissionen, als dies bei einem Landwirtschaftsbetrieb der Fall wäre. 
Das Verkehrsaufkommen sei im Vergleich zum früheren Landwirtschaftsbetrieb gesunken. 
Überdies sei der Beschwerdeführer stets berechtigterweise im Glauben gewesen und sei 
es immer noch, zur Führung eines Forstbetriebs ermächtigt zu sein. Der 
Beschwerdeführer sei bis 2012 Revierförster beim (damaligen) Kantonsforstamt Zug 
gewesen. Überdies sei er Kursleiter und Instruktor bei der L.________ und Fachlehrer am 
I.________. Weiter sei er als Chefexperte für den Beruf des Forstwarts in den Kantonen 

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Zug, Glarus, Schwyz, Luzern, Uri, Ob- und Nidwalden zugelassen. Im Rahmen dieser 
Tätigkeiten sei der Beschwerdeführer bestens vernetzt und wisse insbesondere auch um 
die Handhabung der Gesetzgebung bei Neu- oder Umbauten von anderen Forstbetrieben 
im Kanton Zug. Der Beschwerdeführer habe darauf vertrauen dürfen, dass sein 
Forstbetrieb, wie sämtliche anderen Forstbetriebe im Kanton Zug, als zonenverträglich 
betrachtet werde und die Holzlagerung und -verarbeitung im vorliegenden Rahmen nicht 
bewilligungspflichtig sei. Der Beschwerdeführer sei damit ohne weiteres berechtigterweise 
gutgläubig.

C. Den von ihm verlangten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.– bezahlte der 
Beschwerdeführer fristgerecht.

D. Am 14. September 2020 hatte bereits der Einsprecher D.________ gegen die 
Ausnahme-Bewilligung des Gemeinderats Steinhausen vom 7. September 2020 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht und im Wesentlichen beantragt, der 
Beschluss des Gemeinderats Steinhausen sei aufzuheben und der Gemeinderat sei 
anzuweisen, die zonenfremde Nutzung des Grundstücks Nr. G.________ in Steinhausen 
zu untersagen. Das entsprechende Verfahren wird vom Verwaltungsgericht unter der 
Dossiernummer V 2020 53 geführt.

E. Mit Vernehmlassung vom 23. November 2020 beantragte der Gemeinderat 
Steinhausen, die Beschwerde sei abzuweisen, alles unter Kosten- und 
Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. Mit anfechtbarem 
Zwischenentscheid vom 31. Juli 2020 habe das Amt für Raum und Verkehr 
(Koordinationsstelle) ausführlich zum Bauvorhaben Stellung genommen. Entsprechend 
werde auf diesen kantonalen Zwischenentscheid sowie die Stellungnahme des Amts für 
Raum und Verkehr zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde verwiesen.

F. Das Amt für Raum und Verkehr des Kantons Zug beantragte am 21. Dezember 
2020, die Beschwerde sei abzuweisen, alles unter Kostenfolgen zulasten des 
Beschwerdeführers. Nach Meinung des Amts lasse sich aus der steigenden Nachfrage 
nach forstlichen Arbeiten und Holzlagerplätzen, die überwiegend vom Wald und 
untergeordnet vom Siedlungsgebiet ausgingen, weder eine Rechtmässigkeit noch eine 
Bewilligungsfähigkeit für einen zonenfremden Forstbetrieb in der Landwirtschaftszone 
ableiten. Ebenfalls könne aus Luftbildern, die eine Momentaufnahme darstellten, keine 
Rechtmässigkeit einer Baute und Anlage und der Umgebung abgeleitet werden. Der 

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rechtmässige Zustand ergebe sich aus den bisher erteilten Baubewilligungen und den 
dazugehörigen Gesuchsunterlagen. Nach Art. 16a RPG handle es sich bei einem 
Forstbetrieb um keine in der Landwirtschaftszone zonenkonforme Nutzung. Auch allein 
durch die Tatsache, dass die Tätigkeit des vorliegenden Forstgewerbes sowohl auf Wald- 
als auch auf Landwirtschaftsgebiet erfolge, könne die Standortgebundenheit nicht 
begründet werden. Die Zwischenlagerung, unabhängig der Art des Holzes, habe demnach 
nicht zwingend auf dem Landwirtschaftsbetrieb des Beschwerdeführers zu erfolgen. So 
könnten Holzlagerflächen innerhalb des Walds oder bei den Verarbeitungsbetrieben direkt, 
wie bspw. einer Sägerei, und damit in der entsprechenden Bauzone (Arbeitszone, 
Industriezone) errichtet werden. Auch allfällige Lagerflächen für Käferholz, das allenfalls 
ausserhalb des Walds gelagert werden müsste, könnten hier nicht herangezogen werden. 
Sollten im Kanton Zug solche notwendig sein, so seien diese durch das zuständige Amt 
für Wald und Wild im Rahmen einer umfassenden Standortevaluation zu untersuchen und 
an den strategisch richtigen Standorten auszuweisen. Für die Holzlagerung und -
verarbeitung sei der Standort F.________ in der Landwirtschaftszone daher aus 
objektiven Gründen nicht notwendig, da diese innerhalb des Walds oder in einer 
entsprechenden Bauzone erfolgen könnten. Wie sowohl von den Einsprechern mehrmals 
aufgezeigt als auch den Luftbildern entnommen werden könne, seien die grossen 
Holzbeigen hinter dem Hof und die Lagerflächen um den Hof mehr oder weniger 
permanent mit Holz bestückt, was auch der Aktennotiz zum Augenschein vom 18. Mai 
2020 entnommen werden könne. Das Bedürfnis nach regionalem Holz sei kein 
genügendes öffentliches Interesse. Holzlagerplätze gehörten grundsätzlich in den Wald. 
Diese seien – insbesondere auch in der vorliegenden Dimensionierung – 
bewilligungspflichtig. So sei eine einzelne Holzbeige beim Brennholzlager (F1) rund 25–30 
Meter lang, über 3 Meter breit und ungefähr 3 Meter hoch. Gemäss Freiraumgestaltung 
vom 12. November 2019 seien im Bereich F1 insgesamt fünf Holzbeigen vorgesehen. 
Hinzu kämen weitere Holzlager- und Arbeitsflächen im Aussenbereich. Der grosse 
Holzlagerplatz (F6, F7, F8) umfasse eine Fläche von über 600 m2 und erreiche ebenfalls 
eine Höhe von mehreren Metern. Die Ausdehnung der verschiedenen Holzlager- und 
Arbeitsflächen könne weder gemäss Art. 16a RPG noch als Ausnahme gemäss Art. 24 ff. 
RPG bewilligt werden. Angesichts der Menge und der Intensität, mit welcher auf dem GS 
G.________ Holz gelagert und verarbeitet werde, sei offensichtlich von einer 
Bewilligungspflicht auszugehen. Die räumlichen Folgen seien viel zu gross, als dass von 
einer Bewilligungsfreiheit ausgegangen werden könnte. Von massvollen Holzarbeiten 
könne keine Rede sein. Es handle sich um einen gewerblichen Forstbetrieb, der in den 
letzten Jahren stark gewachsen sei und sich räumlich ausgedehnt habe. Allein die 

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Luftbilder von 2006 bis 2019 liessen erkennen, dass die Auswirkungen auf Raum und 
Umwelt erheblich seien. Zudem habe sich das Amt für Raum und Verkehr auch im 
Rahmen der durchgeführten Augenscheine ein klares Bild von den massiven Volumen der 
Holzbeigen vor Ort machen können. 

Von einer Praxis, Forstwerkhöfe nicht im Wald zu bewilligen, könne keine Rede sein. 
Vielmehr werde im Einzelfall geprüft, ob Forstwerkhöfe ausnahmsweise in der 
Landwirtschaftszone standortgebunden seien und diese nach Art. 24 RPG auch 
ausserhalb der Bauzone bewilligt werden könnten. Wenn Forstwerkhöfe ausserhalb der 
Bauzone bewilligt worden seien, sei dies immer waldnah entlang der forstlichen 
Haupterschliessungsstränge erfolgt. Dabei werde eine umfassende Standortevaluation 
seitens der Gesuchstellenden gefordert. Zudem sei dies Korporationen bewilligt worden, 
bei welchen aufgrund der Eigentumsverhältnisse klar sei, welchen Wald sie betreuten 
(Korporationswald). Der Beschwerdeführer verfüge gemäss Begleitbericht vom 20. 
November 2019 über wenig Wald im Alleineigentum (rund 0,2 Hektaren). Der 
Forstwerkhof des Beschwerdeführers befinde sich nicht in Waldesnähe und damit auch 
nicht in der Nähe von forstwirtschaftlichen Haupterschliessungssträngen. Vielmehr sei der 
Standort seines Forstwirtschaftsbetriebs historisch bedingt (ursprünglicher 
Landwirtschaftsbetrieb) und damit nicht das Ergebnis einer Standortevaluation. Eine 
Standortgebundenheit liege bei dieser Sachlage nicht vor. Bei der Pflege von Bäumen in 
der Landwirtschaftszone falle – im Gegensatz zur forstlichen Nutzung im Wald – nur wenig 
Holz an. Der Landwirtschaftsbezug des Forstwerkhofs sei konstruiert und liege nicht oder 
höchstens kaum vor. Sollten tatsächlich zu wenig Lagerplätze für Borkenkäferholz 
vorliegen, sei es Aufgabe des Amts für Wald und Wild, für genügend Lagerplätze 
ausserhalb des Waldes zu sorgen. Dass diese Lagerplätze in der Landwirtschaftszone 
und gerade beim Forstbetrieb des Beschwerdeführers liegen müssten, sei nicht 
erforderlich. Diese seien nicht standortgebunden, dienten offensichtlich nicht der 
Landwirtschaft und seien ausserhalb der Bauzone entsprechend – jedenfalls beim 
Forstwerkhof des Beschwerdeführers – nicht bewilligungsfähig. Es möge zutreffen, dass 
die Tätigkeit des Beschwerdeführers auch öffentliche Interessen erfülle. Es handle sich bei 
seinem Forstwirtschaftsbetrieb jedoch um eine privatwirtschaftliche Tätigkeit. Im 
vorliegenden Fall stelle sich einzig die Frage, ob und in welchem Umfang der 
Forstwirtschaftsbetrieb zonenkonform sei. Die Aussage, es werde lediglich gelegentlich 
Holz gelagert, sei aktenwidrig. Diesbezüglich könne auf die Aussagen des 
Beschwerdeführers sowie die Feststellungen anlässlich des Augenscheins, sein eigenes 
Baugesuch sowie die zahlreichen in den Akten liegenden Fotografien verwiesen werden. 

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Der Forstwirtschaftsbetrieb könne einzig im bereits rechtskräftig bewilligten Umfang 
weiterbetrieben werden. Dies sei dem Beschwerdeführer mit dem kantonalen Entscheid 
mit dem entsprechenden Spielraum ermöglicht worden. Gewisse Bauten seien in der 
Vergangenheit für die Forstnutzung rechtskräftig bewilligt worden. Zahlreiche Teile des 
Baugesuchs seien nicht bewilligt worden und müssten zum Teil zurückgebaut werden. 
Insbesondere sei die Ausdehnung des Holzlagers sowie der Holzverarbeitung im 
Aussenbereich untersagt worden.

G. Am 25. Januar 2021 liess der Beschwerdeführer eine Replik einreichen. In 
Ergänzung zu den bisherigen Vorbringen des Beschwerdeführers wurde darin ausgeführt, 
es werde bestritten, dass sich GS G.________ nicht in Waldesnähe befinden solle. Das 
Grundstück sei ca. 700 m vom Steinhauser Wald entfernt und über die F.________strasse 
bestens forstlich erschlossen. Der Beschwerdeführer sei im Übrigen nicht nur 
Alleineigentümer von 0,2 Hektaren Wald, sondern auch genossenschaftlicher Eigentümer 
von 76 Hektaren des Steinhauser Walds. Die Bewirtschaftung dieses Waldes mache einen 
Grossteil seiner Einsätze aus. Es werde sodann bestritten, dass Korporationen, wie vom 
Amt für Raum und Verkehr suggeriert, nur ihren eigenen Korporationswald 
bewirtschafteten. Diese erbrächten zum Teil im grossen Umfang Arbeiten für Private, 
Gemeinden und den Kanton. Zudem habe vorliegend sehr wohl eine Standortanalyse 
stattgefunden. Diese sei in Ziff. 5.2 des Begleitberichts dargelegt. Weiter wies der 
Beschwerdeführer darauf hin, dass die Steinhauser Wälder insbesondere für 
Spaziergänger, Sporttreibende, Reiter oder Velofahrer ein beliebter Aufenthaltsort seien. 
Umso mehr müsse sichergestellt werden, dass der Wald auch entsprechend 
bewirtschaftet werden könne. Dafür sei das "Erholungskonzept Steinhauser Wälder" 
ausgearbeitet worden. Die Waldbewirtschaftung obliege der Waldgenossenschaft 
Steinhausen, welche die forstlichen Arbeiten dem Beschwerdeführer delegiert habe. 

H. Am 3. Februar 2021 reichten A. und B. C.________ eine Stellungnahme ein und 
teilten mit, sie unterstützten den Beschluss des Gemeinderats Steinhausen vom 7. 
September 2020 und den Entscheid des Amts für Raum und Verkehr des Kantons Zug 
vom 31. Juli 202 betreffend Holzlager und Holzverarbeitung auf dem Hof F.________, 
Steinhausen. Ein Augenschein vor Ort bestätige die grossen, illegal erstellten Holzlager. 
Nicht nur E.________, sondern auch die gute Erschliessung, der Waldsee, die Waldhütte 
und nicht zuletzt die gute Waldluft in der Corona-Krise seien zentrale Elemente des 
Naherholungsgebiets Steinhauser Wald.

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I. Der Gemeinderat Steinhausen teilte am 4. Februar 2021 mit, er verzichte auf die 
Einreichung einer Duplik.

J. Das Amt für Raum und Verkehr duplizierte am 31. März 2021. Darin führte das 
Amt u.a. aus, gemäss der Homepage der Waldgenossenschaft Steinhausen habe diese 
34 Genossenschafter. Auch wenn der Beschwerdeführer Genossenschafter sei, ändere 
dies nichts daran, dass die Bewirtschaftung dieses Walds aufgrund von privatrechtlichen 
Verträgen zwischen der E.________ und der Waldgenossenschaft Steinhausen, bei der 
es sich um eine Genossenschaft des privaten kantonalen Rechts gemäss § 31 Abs. 3 EG 
ZGB handle, erfolge. Die vorliegende Situation sei deshalb nicht mit jener einer 
Korporation vergleichbar, die für die Bewirtschaftung des eigenen Korporationswalds, der 
in aller Regel sehr grosse Flächen umfasse, effektiv einen oder mehrere Forstwerkhöfe in 
der Nähe des Korporationswalds benötige. Eine Standortevaluation könne sich nicht auf 
die Grundstücke begrenzen, die im Eigentum des Beschwerdeführers stünden. Hier sei 
die Standortgebundenheit gemäss Art. 24 RPG gemeint. Dabei sei unter anderem zu 
prüfen, ob ein Forstbetrieb auf einen Standort innerhalb der Landwirtschaftszone genau an 
dieser Stelle angewiesen sei. Soweit sich der Beschwerdeführer auf die Holzlagerung 
berufe, die ausserhalb des Walds zur Verhinderung von Käferbefall erfolge, sei zu 
vermerken, dass es sich dabei um befristete Holzbeigen handle. Gemäss § 44 neu V PBG 
würden Materiallager bis zu vier Monaten als nicht bewilligungsfähig betrachtet. Wenn 
solches Holz länger als vier Monate ausserhalb des Walds gelagert werden solle, sei dies 
bewilligungspflichtig. Im vorliegenden Fall stünden die Holzbeigen auf dem Forstbetrieb in 
jedem Fall länger als vier Monate und seien auch von der Dimension her nach Ansicht des 
Amts für Raum und Verkehr bewilligungspflichtig. 

K. Weitere Eingaben erfolgten keine.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss § 61 Abs. 1 Ziff. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG; 
BGS 162.1) ist gegen Verwaltungsentscheide unterer kantonaler Verwaltungsbehörden 
die Beschwerde an das Verwaltungsgericht zulässig, soweit sich ihre Entscheide auf 
Bundesrecht stützen und die Gesetzgebung keinen Weiterzug an den Regierungsrat oder 

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an das Bundesverwaltungsgericht vorsieht. Beim Entscheid des Amts für Raum und 
Verkehr des Kantons Zug vom 31. Juli 2020 handelt es sich um einen Entscheid einer 
unteren kantonalen Verwaltungsbehörde, der sich auf Bundesrecht stützt (Bundesgesetz 
über die Raumplanung [Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700]) und entsprechend direkt 
beim Verwaltungsgericht angefochten werden kann. Beschwerden gegen Entscheide des 
Gemeinderates über Baugesuche und Baueinsprachen sind dann als 
Verwaltungsgerichtsbeschwerden vom Verwaltungsgericht zu behandeln, wenn in 
derselben Sache ein kantonaler Entscheid vom Verwaltungsgericht zu beurteilen ist (§ 67 
Abs. 2 lit. b des Planungs- und Baugesetzes [PBG; BGS 721.11]). Die Zuständigkeit des 
Verwaltungsgerichts zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde ist somit gegeben.

1.2 Zur Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist berechtigt, wer a) vor der 
Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten 
hat; b) durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist; und c) ein 
schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (§ 62 Abs. 1 VRG). 
Der Beschwerdeführer ist Baugesuchsteller und Adressat der Baubewilligung vom 7. 
September 2020 mit den darin enthaltenen Auflagen. Er erfüllt deshalb – 
unbestrittenermassen – die Voraussetzungen von § 62 Abs. 1 VRG und ist daher zur 
Beschwerde berechtigt. Die Beschwerde ist fristgerecht eingereicht worden und entspricht 
den in § 65 VRG formulierten formellen Anforderungen, weshalb sie vom Gericht zu prüfen 
ist. Nebst Rechtsverletzungen unterliegt auch die unrichtige Handhabung des Ermessens 
der gerichtlichen Beurteilung (§ 63 Abs. 1 und 3 VRG).

1.3 Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

1.4 Kommt der Rechtsmittelinstanz volle Kognition zu, ist sie verpflichtet, diese voll 
auszuschöpfen. Beschränkt sie ihre Überprüfung auf eine reine Rechtskontrolle oder gar 
eine blosse Willkür, so begeht sie eine formelle Rechtsverweigerung (BGE 130 II 449 
E. 4.1). Nach der Rechtsprechung hat sie aber in Ermessensfragen einen 
Entscheidungsspielraum der Vorinstanz zu respektieren. Sie hat eine unangemessene 
Entscheidung zu korrigieren, kann aber der Vorinstanz die Wahl unter mehreren 
angemessenen Lösungen überlassen (BGE 133 II 35 E. 3). Unangemessen ist eine 
Anordnung dann, wenn sie zwar innerhalb des Ermessensspielraumes liegt und die 
allgemeinen Verfassungsprinzipien so-wie den Sinn und Zweck der gesetzlichen Ordnung 
beachtet, das Ermessen aber unzweckmässig ausgeübt wird (Marco Donatsch, in: 

13

Urteil V 2020 61

Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. Aufl. 2014, 
§ 20 N 50).

2. Der Beschwerdeführer ist Mitglied des Gemeinderats Steinhausen. Der 
Gemeinderat Steinhausen hat dem Gericht auf Aufforderung hin die Protokolle der Sitzung 
der Baukommission vom 18. August 2020 (GR-Beil. 3 im Verfahren V 2020 53) und der 
Sitzung des Gemeinderats vom 7. September 2020 (GR-Beil. 4 im Verfahren V 2020 53), 
an welchen das Baugesuch des Beschwerdeführers behandelt wurde, zugestellt. Daraus 
geht hervor, dass sich der Beschwerdeführer jeweils im Ausstand befand, womit die 
Ausstandsbestimmungen (§ 10 Abs. 1 des Gemeindegesetzes [BGS 171.1]) eingehalten 
wurden.

3.
3.1 Das Grundstück Nr. G.________ (GS G.________) des Beschwerdeführers, für 
das dieser ein Baugesuch zur Genehmigung von Umnutzungen, gebäudeinternen 
Anpassungen sowie Aussenlager eingereicht hat, befindet sich gemäss kantonalem 
Richtplan im Landwirtschaftsgebiet und umfasst teilweise Fruchtfolgeflächen; gemäss 
gemeindlichem Zonenplan befindet sich das Grundstück in der Landwirtschafts- und 
Landschaftsschutzzone, somit ausserhalb der Bauzonen. Zudem wird das GS 
G.________ von einer Ortsbildschutzzone sowie einer Zone archäologischer Fundstätten 
überlagert. Im Weiler F.________ befinden sich drei geschützte und ein schützenswertes 
Gebäude.

3.2 Die vom Beschwerdeführer beantragte Ausnahme-Baubewilligung erteilte der 
Gemeinderat Steinhausen insofern, als er dem Forstwerkhof und der Umnutzung der 
Betriebsgebäude zu "stillen Lagern" im Sinne von Art. 24a RPG als Ausnahme zustimmte. 
Im Übrigen verfügte er folgende Auflagen:

- Der Forstwerkhof hat sich auf eine Fläche von 210 m2 zu beschränken. Sämtliche 
Arbeiten (inkl. Holzverarbeitung), die mit dem Forstbetrieb einhergehen, sind auf 
dieser Fläche auszuüben. Die Flächen sind in einem Plan auszuweisen.

- Die Nutzungen der übrigen Betriebsgebäude als "stille Lager" haben sich aus-
schliesslich auf das Innere der Gebäude zu beschränken. Die nicht bewilligten 
Holzlager im Aussenbereich sind zu entfernen.

14

Urteil V 2020 61

- Das Brennholzlager (F1) muss auf eine Fläche von 400 m2 (Zustand 2007) 
reduziert werden. Dieses ist im Sinne des Konzentrationsprinzips bei den 
bestehenden Bauten anzuordnen.

- Der Umschlag- und Wendeplatz (F8) sowie der Schnitzelplatz (F2) dürfen aus-
schliesslich zum ursprünglich bewilligten Zweck (Holzumschlag, Ausweichstelle 
bzw. Schnitzellagerung) genutzt werden. Die Holzverarbeitung ist untersagt. 

- Die vorstehenden Auflagen sind innerhalb von zwölf Monaten seit Rechtskraft des 
Gemeinderatsentscheids vom 7. September 2020 umzusetzen.

Für die vom Beschwerdeführer bereits benutzten (Aussen-)Lagerflächen 
(F4: Schnittwarenlager/Einschlagplatz; F5: Stammholzlager; F6: Schnitzelholzlager; F7: 
Brennholzzwischenlager) im Westen des GS G.________ wurde somit die von ihm 
beantragte Bewilligung verweigert, und es wurde festgelegt, dass diese Lager zu 
entfernen sind.

3.3 Begründet wurde dieser Entscheid – in Übereinstimmung mit dem kantonalen 
Entscheid des Amts für Raum und Verkehr vom 31. Juli 2020 – einerseits damit, nach 
Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs durch den Vater des Beschwerdeführers habe das 
Amt für Raumplanung (heute: Amt für Raum und Verkehr) des Kantons Zug mit Verfügung 
vom 6. November 2007 die Zustimmung für den Teilabbruch und Wiederaufbau der 
Scheune Assek. Nr. J.________ und die Umnutzung bzw. nicht landwirtschaftliche 
Nutzung der Betriebsbauten gestützt auf Art. 24 ff. RPG, somit als Ausnahmebewilligung 
für zonenfremde Bauvorhaben, erteilt (ARV-Beil. 2 im Verfahren V 2020 53). Dem 
kantonalen Entscheid vom 6. November 2007 könne entnommen werden, dass die 
Betriebsbauten bis zur Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebs sowohl landwirtschaftlich als 
auch forstwirtschaftlich genutzt worden seien. Die Behörden hätten somit Kenntnis von 
den forstlichen Tätigkeiten gehabt und damit folgenden forstwirtschaftlichen Nutzungen im 
Sinne einer teilweisen Änderung gemäss Art. 24c RPG zugestimmt:
- Scheune, Assek. Nr. J.________ (wiederaufgebauter Teil): 130 m2

- Magazin, Assek. Nr. K.________: 80 m2

Aufgrund der kantonalen Verfügung vom 6. November 2007 sei die forstwirtschaftliche und 
damit gewerbliche Nutzung auf einer Fläche von 210 m2 seit Langem rechtskräftig bewilligt 
und dürfe damit weiterhin auf dieser Fläche – jedoch nicht mehr – ausgeübt werden. Auf 
welche Gebäude diese Flächen verteilt würden, sei dem Gesuchsteller überlassen. Im 

15

Urteil V 2020 61

Zusammenhang mit den forstwirtschaftlichen Tätigkeiten sei im Jahr 2007 auch Brennholz 
hinter der Scheune, Assek. Nr. J.________, gelagert worden. Gemäss damaligem Luftbild 
habe das Brennholzlager eine Fläche von rund 400 m2 umfasst. Somit seien ebenfalls 
diese 400 m2 Brennholzlager – aber auch nicht mehr – bewilligt. Dieses weiterhin 
zulässige Brennholzlager sei im Sinne des Konzentrationsprinzips bei den bestehenden 
Bauten anzuordnen. 2007 sei zudem der Einbau eines Deckbelags (12 m x 12 m) beim 
Kiesplatz als Umschlag- und Wendeplatz (F8) für den Holzumschlag sowie als 
Ausweichstelle bewilligt worden (vgl. Bf.-Beil. 8), und 2012 sei der befestigte Lagerplatz (7 
m x 17 m) für die Schnitzellagerung (F2) bewilligt worden.

In diesem Umfang kann daher der Beschwerdeführer seine bisherige Tätigkeit auf dem 
GS G.________ weiterführen – vorausgesetzt, die im Verfahren V 2020 53 eingereichte 
Beschwerde führt nicht zum Erfolg. 

3.4 Andererseits verweigerte der Gemeinderat Steinhausen – weiterhin in 
Übereinstimmung mit dem kantonalen Amt für Raum und Verkehr – die vom 
Beschwerdeführer ersuchte Bewilligung der Holzlagerung und -bearbeitung über das in 
den Auflagen der Ausnahme-Baubewilligung hinausgehende Mass und begründete das 
wie folgt: Das Brennholzlager hinter der Scheune, Assek. Nr. J.________, habe sich in 
den letzten Jahren stark ausgedehnt, was nicht zulässig und auch nicht bewilligt worden 
sei. Das Brennholzlager (F1) habe sich auf den [bewilligten] Zustand von 2007 zu 
beschränken (400 m2). Lager-, Abstell- oder Arbeitsflächen in Aussenbereichen könnten 
gemäss Art. 24a RPG nicht zugelassen werden, da sie mit neuen und erhöhten 
Auswirkungen auf Raum und Umwelt einhergingen. Die geplanten bzw. bestehenden 
Lager- bzw. Arbeitsplätze in den Aussenbereichen F4, F5, F6 und F7 gemäss dem 
Nutzungskonzept, Mst. 1:200, vom 12. November 2019, Plan Nr. 1020-05-19 (GR-Beil. 4), 
seien demnach nicht zulässig. Auch die geplante befestigte Grünfläche (befahrbarer 
Schotterrasen im nordöstlichen Teil des GS G.________) könne in diesem 
Zusammenhang nicht zugelassen werden. 

Gegen die Verweigerung der Bewilligung der Holzlagerung und -bearbeitung über das in 
den Auflagen der Ausnahme-Baubewilligung hinausgehende Mass wendet sich die 
vorliegende Beschwerde.

4.

16

Urteil V 2020 61

4.1 Bauten und Anlagen dürfen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet oder 
geändert werden (Art. 22 Abs. 1 RPG). Bauten und Anlagen haben dem Zweck der 
Nutzungszone zu entsprechen (Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG). In der Landwirtschaftszone sind 
Bauten und Anlagen zonenkonform, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für 
den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a RPG) und wenn sie der 
bodenabhängigen Bewirtschaftung dienen (Art. 34 der Raumplanungsverordnung, RPV; 
SR 700.1). Abweichend von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG können Bewilligungen erteilt werden, 
Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen zu errichten oder ihren Zweck zu ändern, 
wenn: a. der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen 
erfordert; und b. keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 RPG). Erfordert 
die Änderung des Zwecks einer Baute oder Anlage ausserhalb der Bauzonen keine 
baulichen Massnahmen im Sinne von Art. 22 Abs. 1 RPG, so ist die Bewilligung zu 
erteilen, wenn: a. dadurch keine neuen Auswirkungen auf Raum, Erschliessung und 
Umwelt entstehen; und b. sie nach keinem anderen Bundeserlass unzulässig ist (Art. 24a 
Abs. 1 RPG).

4.2 Dass der Forstwerkhof des Beschwerdeführers am vorliegenden Standort 
(Landwirtschaftszone) nicht zonenkonform ist, dürfte unbestritten sein, weshalb eine 
Bewilligung nach Art. 16a RPG vorliegend nicht in Frage kommt. Etwas anderes macht der 
Beschwerdeführer denn auch nicht geltend. Der Erwägung 3b/aa von BGE 123 II 499 
kann zudem entnommen werden, dass das Bundesgericht in der nicht publizierten 
Erwägung 3b von BGE 118 Ib 335 ausgeführt hat, Forstwerkhöfe gehörten grundsätzlich 
in die Bauzone. 

5. Der Beschwerdeführer macht nun verschiedene Umstände geltend, welche dazu 
führen würden, dass er die bisherige Tätigkeit, auch im über den gemäss den 
Bewilligungen von 2007 und 2012 hinausgehenden Umfang, am bisherigen Standort 
weiterführen dürfe und ihm die beantragten Umnutzungen, gebäudeinternen Anpassungen 
sowie die Aussenlager ohne Auflagen bewilligt werden sollten, soweit überhaupt eine 
Bewilligungspflicht gegeben sei.

5.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er betreibe keine eigentliche 
bewilligungspflichtige Einrichtung für die Holzlagerung, welche unabhängig von der 
Holzmenge permanent bestehen bleibe. Auch die Holzverarbeitung sei im von ihm 
vorgenommenen Ausmass und in der von ihm vorgenommenen Intensität nicht 
bewilligungspflichtig.

17

Urteil V 2020 61

5.2 Nach den Art. 22 Abs. 1 und 24 RPG dürfen Bauten und Anlagen inner- und 
ausserhalb der Bauzonen nur mit behördlicher Bewilligung errichtet werden. Der Begriff 
der "Bauten und Anlagen" ist daher ein bundesrechtlicher. Dies bedeutet, dass die 
Kantone den Kreis der nach dem RPG bewilligungspflichtigen Bauten nicht einschränken 
können, sie können ihn höchstens ausdehnen. Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung gelten als bewilligungspflichtige "Bauten und Anlagen" im Sinne des RPG 
jedenfalls jene künstlich geschaffenen und auf Dauer angelegten Einrichtungen, die in 
bestimmter fester Beziehung zum Erdboden stehen und die Nutzungsordnung zu 
beeinflussen vermögen, weil sie entweder den Raum äusserlich erheblich verändern, die 
Erschliessung belasten oder die Umwelt beeinträchtigen (BGE 120 Ib 379 E. 3c; 119 Ib 
222 E. 3; 118 Ib 1 E. 2c). Massstab dafür, ob eine Massnahme erheblich genug ist, um sie 
dem Baubewilligungsverfahren zu unterwerfen, ist daher, ob damit im allgemeinen, nach 
dem gewöhnlichen Lauf der Dinge, so wichtige räumliche Folgen verbunden sind, dass ein 
Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbarn an einer vorgängigen Kontrolle besteht 
(BGE 139 II 134 E. 5.2 mit Hinweisen; BGer 1C_505/2017 vom 15. Mai 2018 E. 5). 

In Bezug auf Letzteres hat das Bundesgericht in 1C_505/2017 vom 15. Mai 2018 E. 5.1 
Folgendes ausgeführt: "Gestützt auf diese wirkungsbezogene Betrachtungsweise hat das 
Bundesgericht auch blosse Nutzungsänderungen ohne bauliche Vorkehren oder 
Geländeveränderungen für baubewilligungspflichtig erachtet, wenn diese erhebliche 
Auswirkungen auf Umwelt und Planung haben. So wurde die Nutzung einer Wiese als 
Hängegleiterlandeplatz mit Auswirkungen auf ein benachbartes Flachmoor als 
baubewilligungspflichtig erachtet (BGE 119 Ib 222 E. 3a und b S. 226 ff. mit zustimmender 
Anmerkung von PIERRE TSCHANNEN, AJP 1994 86 ff.). Aufgrund der erheblichen 
Lichtimmissionen bejahte das Bundesgericht die Bewilligungspflicht der 
Beleuchtungsanlage auf den Pilatusgipfeln (BGE 123 II 256 E. 3 S. 260). Verneint wurde 
die Baubewilligungspflicht dagegen für eine aussergewöhnlich grosse und helle 
Weihnachtsdekorationsbeleuchtung an einem Einfamilienhaus (Urteil 1A.202/2006 vom 
10. September 2007 E. 5.3-5.6), weil damit für gewöhnlich keine so wichtigen Folgen 
verbunden seien, dass ein Interesse der Öffentlichkeit oder der Nachbarn an einer 
vorgängigen Kontrolle bestehe; d.h. es genüge die Möglichkeit der Beanstandung im 
konkreten Einzelfall (zu einer solchen nachträglichen Überprüfung vgl. BGE 140 II 33). 
Wegen der erheblichen landschaftlichen Auswirkungen wurden Werbeinschriften als 
baubewilligungspflichtig erachtet, die durch das Sandstrahlen von Trockenmauern in 
einem Rebberg realisiert worden waren (Urteil 1C_618/2014 vom 29. Juli 2015 E. 3, publ. 

18

Urteil V 2020 61

in RDAF 2015 I 499). Gleiches galt für eine dauerhafte Abdeckung von Weinbergen mit 
weissem Textilmaterial (Urteil 1C_107/2011 vom 5. September 2011 E. 3.3)." Daraus 
ergibt sich, dass nicht nur Gebäude und Anlagen, sondern auch Nutzungsänderungen 
ohne bauliche Vorkehrungen bewilligungspflichtig sein können.

5.3 Artikel 22 RPG ist offen formuliert und lässt innerhalb der Bauzonen den Kantonen 
einen relativ grossen Regelungsspielraum. Ausserhalb der Bauzonen zieht das 
Bundesrecht durch die detaillierten Regelungen zur Zonenkonformität (Art. 16 f. RPG) und 
zur Ausnahmebewilligung nach Art. 24 ff. RPG sowie durch die höchstrichterliche Praxis 
eine enge Grenze zwischen Baubewilligungsfreiheit und Baubewilligungspflicht. Der 
Gesetzgeber hat im Kanton Zug den Begriff der bewilligungspflichtigen Bauten und 
Anlagen in § 9 der Verordnung zum Planungs- und Baugesetz (V PBG, BGS 721.111) 
definiert und dabei in Abs. 1 den Wortlaut der bundesgerichtlichen Definition (BGE 120 Ib 
379 E. 3c) übernommen. In § 9 Abs. 2 V PBG erfolgt eine Präzisierung. Als Bauten und 
Anlagen gelten namentlich unter oder über dem Boden errichtete Gebäude und Anlagen 
aller Art, einschliesslich An-, Um- und Aufbauten, Keller, Strassen, Parkplätze, Mauern 
und Terrainveränderungen und dergleichen. Ferner sind es Fahrnisbauten und 
provisorische Bauten. Die Bauordnung der Gemeinde Steinhausen enthält keine Definition 
der bewilligungspflichtigen Bauten und Anlagen.

5.4 Bei dem, was der Beschwerdeführer über das von den Vorinstanzen Bewilligte 
bzw. als zulässig Erachtete hinaus vornehmen möchte, handelt es sich um die Nutzung 
folgender Flächen, wobei die Ausführungen dazu dem dem Baugesuch beigelegten 
Nutzungskonzept, Mst. 1:200, vom 12. November 2019, Plan Nr. 1020-05-19 (GR-Beil. 4), 
zu entnehmen sind:

"F1 Brennholzlager
Auf dieser unbefestigten Fläche werden durch die E.________ bis zu 900 Ster Brennholz 
zum Trocknen gelagert. Die Höhe der Lager beträgt rund 3 Meter. Die Lagerzeit beträgt 2–
4 Jahre. Anschliessend wird das Holz in verschiedener Form verkauft. Es ist vorgesehen, 
die bestehende Anordnung anzupassen, um den Grenzbereich zu GS H.________ zu 
entlasten, die notwendigen Gebäudeabstände einzuhalten und das Anpflanzen einer 
neuen Wildgehölzhecke zu ermöglichen. Gleichzeitig werden zur Aufwertung und 
Verbesserung der räumlichen Einbindung neue Hochstammbäume angepflanzt.

F4 Schnittwarenlager/Einschlagplatz

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Urteil V 2020 61

Im Lagergestell werden durch die E.________ Bretter und Balken gelagert. In der Regel 
wird frisch gesägtes Holz eingelagert und bei Bedarf getrocknet.
Im Einschlagplatz werden angekaufte Bäume und Sträucher durch die E.________ bis zur 
Pflanzung zwischengelagert.

F5 Stammholzlager
Auf dieser unbefestigten Fläche werden Stämme durch die E.________ gelagert. Die 
Stämme werden in die verlangten Produkte eingeteilt. Reste werden zu 
Energieholzschnitzel verarbeitet.

F6 Schnitzelholzlager
Auf dieser unbefestigten Fläche wird durch die E.________ Energieholz aus Rodungen 
und Pflegearbeiten gelagert. Das Material wird vor Ort durch Mobilhacker zu Schnitzel 
verarbeitet. Die gelagerte Menge beträgt 700–1000 m3/Jahr.

F7 Brennholzzwischenlager
Die E.________ lagert, bis zur Verarbeitung mit einem Schneidspalter, Brennholz in 
Kranlänge (4–6 m). Durch eine neue Anordnung von Schnitzel- und 
Brennholzzwischenlager, neuer Sichtschutzholzbeige, neuer Wildgehölzhecke und neuen 
Hochstammbäumen wird die Fläche räumlich aufgewertet. Gleichzeitig können dadurch 
allfällig störende Immissionen verhindert werden."

5.5 Das Amt für Raum und Verkehr begründete in seiner Vernehmlassung vom 
21. Dezember 2020 die Bewilligungspflicht im vorliegenden Fall wie folgt: Holzlagerplätze 
gehörten grundsätzlich in den Wald. Diese seien – insbesondere auch in der vorliegenden 
Dimensionierung – bewilligungspflichtig. So sei eine einzelne Holzbeige beim 
Brennholzlager (F1) rund 25–30 Meter lang, über 3 Meter breit und ungefähr 3 Meter 
hoch. Gemäss Freiraumgestaltung vom 12. November 2019 (GR-Beil. 3) seien im Bereich 
F1 insgesamt fünf Holzbeigen vorgesehen. Hinzu kämen weitere Holzlager- und 
Arbeitsflächen im Aussenbereich. Der grosse Holzlagerplatz (F6, F7, F8) umfasse eine 
Fläche von über 600 m2 und erreiche ebenfalls eine Höhe von mehreren Metern. Die 
Ausdehnung der verschiedenen Holzlager- und Arbeitsflächen könne weder gemäss Art. 
16a RPG noch als Ausnahme gemäss Art. 24 ff. RPG bewilligt werden. Angesichts der 
Menge und der Intensität, mit welcher auf dem GS G.________ Holz gelagert und 
verarbeitet werde, sei offensichtlich von einer Bewilligungspflicht auszugehen. Die 
räumlichen Folgen seien viel zu gross, als dass von einer Bewilligungsfreiheit 

20

Urteil V 2020 61

ausgegangen werden könnte. Von massvollen Holzarbeiten könne keine Rede sein. Es 
handle sich um einen gewerblichen Forstbetrieb, der in den letzten Jahren stark 
gewachsen sei und sich räumlich ausgedehnt habe. Allein die Luftbilder von 2006 bis 2019 
liessen erkennen, dass die Auswirkungen auf Raum und Umwelt erheblich seien. Zudem 
habe sich das Amt für Raum und Verkehr auch im Rahmen der durchgeführten 
Augenscheine ein klares Bild von den massiven Volumen der Holzbeigen vor Ort machen 
können.

5.6 Dem Amt für Raum und Verkehr ist zuzustimmen, dass die vom Beschwerdeführer 
vorgenommene Holzlagerung und -verarbeitung – insbesondere in einer 
Ortsbildschutzzone – derart erhebliche Auswirkungen auf Raum und Umwelt hat, dass sie 
keinesfalls bewilligungsfrei erfolgen kann. Den Luftbildern kann entnommen werden, dass 
das gemäss unwidersprochen gebliebener Schätzung des Amts für Raum und Verkehr 
2007 rund 400 m2 umfassende Brennholzlager heute rund 600 m2 gross ist. Gemäss der 
Baueingabe des Beschwerdeführers soll es zudem auf rund 800 m2 ausgedehnt werden, 
womit bis zu 900 Ster Brennholz gelagert werden können. Die Holzstapel sind rund drei 
Meter hoch und über drei Meter breit. Die Lagerzeit beträgt 2–4 Jahre. Auch wenn die 
Holzlager auf unbefestigtem Boden stehen und nicht mit einer permanent bestehenden 
Baute oder Einrichtung umfasst werden, sondern lediglich mit Blech abgedeckt sind, sind 
ihre Dimensionen und damit ihre Auswirkungen auf Raum und Umwelt derart erheblich, 
dass sie ohne weiteres der Bewilligungspflicht unterstehen. Angesichts der Ausführungen 
des Beschwerdeführers betreffend die Zunahme der Nachfrage nach Holz (Aufkommen 
von Fernwärmeanlagen, zunehmendes Umweltbewusstsein der Abnehmer, Bedürfnis 
nach regionalem Holz) ist auch nicht davon auszugehen, dass die gelagerte Holzmenge 
mit der Zeit kleiner wird, wird doch der durch Holzverkauf nach 2–4 Jahren entstehende 
Platz mit Sicherheit umgehend wieder mit neu geschlagenem Holz aufgefüllt. Das 
Brennholzlager F1 ist somit permanent und in erheblichem Ausmass mit Holz bestückt.

5.7 Das Gleiche, nämlich dass sie erhebliche Auswirkungen auf Raum und Umwelt 
haben, sowohl im bereits bestehenden als auch im beantragten Umfang, weshalb sie nicht 
bewilligungsfrei betrieben werden können, ist zu den Lagern F4–F7 zu sagen. Wurde 2007 
im westlichen Teil von GS G.________, als der Umschlag- und Wendeplatz (F8) bewilligt 
wurde, nur an diesem Ort Holz gelagert, ist dies inzwischen auf allen Flächen der Fall, 
welche der Beschwerdeführer in seinem Baugesuch mit F4, F5, F6 und F7 bezeichnet hat. 
Auch hier ist von gesamthaft mindestens 600 m2 auszugehen. Die Holzstapel erreichen 
z.T. eine Höhe von mehreren Metern (s. z.B. ARV-Beil. 2). Aus Luftbildern 2016 (ARV-

21

Urteil V 2020 61

Beil. 3 S. 4), 2018 (S. 27 des Begleitberichts zum Baugesuch vom 20. November 2019, 
Bf.-Beil. 7) und 2019 (ARV-Beil. 3 S. 5) ist abzuleiten, dass auch diese Plätze mehr oder 
weniger permanent mit Holz bestückt sind. Auch vor dem Hintergrund dessen, dass 
gemäss § 44 Abs. 1 lit. b V PBG nur Materiallager bis zu einer Dauer von höchstens vier 
Monaten keiner Baubewilligung bedürfen, ist dies nicht ohne Bewilligung zulässig.

5.8 Es kommt hinzu, dass mit der Holzlagerung an den verschiedenen Standorten 
Verarbeitungsarbeiten verbunden sind, welche sich aufgrund der Angaben des 
Beschwerdeführers betreffend die Zunahme von Holzanfall und der Nachfrage nach Holz 
und forstlichen Dienstleistungen voraussichtlich noch steigern werden. So wird gemäss 
dem Nutzungskonzept vom 12. November 2019, Plan Nr. 1020-05-19 (GR-Beil. 4), z.B. 
das auf den Flächen F6 und F7 gelagerte Energieholz (700–1'000 m3/Jahr) vor Ort durch 
Mobilhacker zu Schnitzel und Brennholz mit einem Schneidspalter verarbeitet. Dass dies 
störende Immissionen zur Folge hat, ist klar, auch wenn der Beschwerdeführer versucht, 
diese mit einer neuen Sichtschutzbeige, einer neuen Wildgehölzhecke und neuen 
Hochstammbäumen etwas einzudämmen. Aber auch diese mit der Holzlagerung 
verbundenen Tätigkeiten haben Auswirkungen auf die Umwelt.

5.9 Als Zwischenergebnis ist somit festzustellen, dass die Holzlagerplätze und die 
damit verbundene Holzverarbeitung aufgrund ihrer räumlichen Folgen trotz fehlender 
baulicher Vorkehren bewilligungspflichtig sind.

6. Dass der Forstwerkhof des Beschwerdeführers am vorliegenden Standort 
(Landwirtschaftszone) nicht zonenkonform ist und deshalb für das mit Baugesuch vom 20. 
November 2019 Beantragte eine Bewilligung nach Art. 16a RPG nicht in Frage kommt, 
wurde bereits festgestellt (E. 4.2). Der Beschwerdeführer betreibt weder Landwirtschaft 
noch produzierenden Gartenbau. Die Holzlager können aber auch nicht nach Art. 24 ff. 
RPG ausnahmsweise bewilligt werden, da sie mit neuen und erhöhten Auswirkungen auf 
Raum und Umwelt einhergehen. Als objektive, sachliche Gründe für eine 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG gelten: Technische Anforderungen 
(Musterbeispiele: Seeuferweg [BGer 1C_634/2013 vom 10. März 2014 E. 5.3]; Parkplatz 
für ein Naherholungsgebiet [BGer 1C_36/2009 vom 14. Juli 2009 E. 3.2; Funkantennen, 
die für die funktechnische Versorgung eines Gebiets nicht irgendwo stehen können [BGE 
138 II 570]), Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit (Musterbeispiel: Anlagen zur 
Rohstoffgewinnung, die nur am Standort eines Rohstoffvorkommens möglich sind [BGer 
1A.168/2005 vom 1. Juni 2006]), betriebswirtschaftliche Anforderungen (Musterbeispiel: 

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Urteil V 2020 61

Bergrestaurant, das zur Versorgung der Gäste erforderlich ist [BGer 1C_877/2013 vom 31. 
Juli 2014 E. 3.1.1]) (s. Rudolf Muggli, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der 
Bauzone, 2017, Art. 24 N 10 mit weiteren Hinweisen). Der Forstwerkhof des 
Beschwerdeführers ist weder aus technischen noch betriebswirtschaftlichen Gründen noch 
wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzonen angewiesen 
und schon gar nicht am vom Beschwerdeführer gewählten Standort. Objektiv gesehen 
gehört ein Forstwerkhof in die Bauzone (s. dazu auch BGE 118 Ib 335, nicht publizierte E. 
3b, auf welche BGE 123 II 499 E. 3b/aa hinweist). Um den im Raumplanungsrecht 
enthaltenen Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet nicht durch 
Ausnahmen zu unterlaufen, ist an die Erfüllung deren Voraussetzungen ein strenger 
Massstab zu legen (Rudolf Muggli, a.a.O., Art. 24 N 3 mit Hinweisen). Dem 
Beschwerdeführer gelingt es nicht aufzuzeigen, dass besonders wichtige und objektive 
Gründe vorliegen, die den von ihm gewählten Standort ausserhalb der Bauzonen als viel 
vorteilhafter erscheinen lassen als ein Standort innerhalb der Bauzone. Auch eine 
steigende Nachfrage nach forstlichen Arbeiten und Holzlagerplätzen oder das Bedürfnis 
nach regionalem Holz begründen keine Bewilligungsfähigkeit für einen zonenfremden 
Forstbetrieb in der Landwirtschaftszone. Eine Zwischenlagerung von Holz auf dem GS 
G.________ ist nicht notwendig, das Holz kann direkt zu den Verarbeitungsbetrieben, wie 
z.B. Sägereien, gebracht werden. Zwar ist das Betreiben des Forstwerkhofs auf dem 
GS G.________ wegen des Bodenpreisgefälles wohl kostengünstiger als in der Bauzone. 
Aber auch solche in der Person des Gesuchstellers liegenden Gründe vermögen die 
Standortgebundenheit nicht zu begründen. Da das Bauen ausserhalb der Bauzonen nach 
der Absicht des Gesetzgebers die Ausnahme bleiben soll, hat dieser die Ausnahmegründe 
auf eng begrenzte sachliche Umstände beschränkt (Muggli, a.a.O., Art. 24 N 11). Auch ist 
es nicht zwingend notwendig, dass von Borkenkäfer befallenes Holz auf dem 
GS G.________ gelagert wird, selbst wenn es zutrifft, dass solches Holz zur Verhinderung 
der Verbreitung des Käfers möglichst rasch aus dem Wald abgeführt und gelagert werden 
muss, bevor es zu den Endverarbeitern abgeführt werden kann. Fällt solches Käferholz 
an, ist es am Amt für Wald und Wild des Kantons Zug zu entscheiden, welche die 
strategisch richtigen, temporären Lagerstandorte sind. Aus objektiven Gründen ist dafür 
der Standort F.________ in der Landwirtschafts- und Ortsbildschutzzone nicht notwendig. 

7.
7.1 Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des Grundsatzes der 
Gleichbehandlung geltend. Alle Forstwerkhöfe des Kantons Zug seien in der 
Landwirtschaftszone gelegen. Seit 1990 seien acht Forstwerkhöfe in der 

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Urteil V 2020 61

Landwirtschaftszone neu erstellt oder erweitert worden. Deren drei seien in stillgelegten 
Landwirtschaftsbetrieben errichtet worden. Im Kanton Zug seien Forstbetriebe in der 
Landwirtschaftszone somit nicht etwa die Ausnahme, sondern die Regel. 

7.2 Das Amt für Raum und Verkehr bringt diesbezüglich vor, es werde im Einzelfall 
geprüft, ob Forstwerkhöfe ausnahmsweise in der Landwirtschaftszone standortgebunden 
seien und diese nach Art. 24 RPG auch ausserhalb der Bauzone bewilligt werden 
könnten. Dabei sei zu beachten, dass, wenn Forstwerkhöfe ausserhalb der Bauzone 
bewilligt worden seien, dies immer waldnah entlang der forstlichen 
Haupterschliessungssträngen erfolgt sei. Dabei werde eine umfassende 
Standortevaluation seitens der Gesuchsteller gefordert. Zudem werde dies für 
Korporationen bewilligt, bei welchen aufgrund der Eigentumsverhältnisse klar sei, welchen 
Wald sie betreuten (eigener Korporationswald). 

7.3 Das Gebot der Gleichbehandlung gemäss Art. 8 Abs. 1 BV verlangt, dass 
Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich oder Ungleiches nach Massgabe seiner 
Ungleichheit ungleich behandelt wird (BGer 1C_178/2007 vom 31. Januar 2008 E. 2.2).

7.4 Dieser Grundsatz des rechtsstaatlichen Verwaltungshandelns ist vorliegend nicht 
verletzt. Eine Korporation bewirtschaftet primär ihren eigenen Wald. Wo dies der Fall ist, 
wurden Korporationen Forstwerkhöfe in unmittelbarer Nähe ihres Walds bewilligt, von wo 
zudem eine direkte Zufahrt zum Wald vorhanden ist. Jedenfalls ist dem so bei den 
Forstwerkhöfen, auf welche der Beschwerdeführer mit seiner Beilage 12 hingewiesen hat 
(Korporation Baar Dorf: Ziegelhütte; Korporation Zug: Vordergeissboden; Korporation 
Unterägeri: Bommerhüttli). Der Beschwerdeführer verfügt gemäss Begleitbericht vom 20. 
November 2019 über wenig Wald im Alleineigentum (rund 0,2 Hektaren). Er ist zudem mit 
2/33 an der Waldgenossenschaft Steinhausen beteiligt, somit nicht alleiniger 
Grundeigentümer des Waldareals der Waldgenossenschaft Steinhausen. Seine Tätigkeit 
für die Waldgenossenschaft Steinhausen erfolgt auf vertraglicher Basis. Zudem kann das 
GS G.________ nicht als waldnah bezeichnet werden. Der Werkhof des 
Beschwerdeführers befindet sich in einer Luftliniendistanz von mehr als 700 m vom 
westlichen Ende des Steinhauser Walds entfernt. Es ist zudem nicht davon auszugehen, 
dass er seinen Werkhof mit Transporten aus dem Steinhauser Wald über den nördlichen 
Teil der F.________strasse erreicht. In diesem Bereich hat die F.________strasse, welche 
u.a. ein Wanderweg ist, eine Breite von zum Teil lediglich 2,5 m. Vielmehr muss der 
Beschwerdeführer wohl von Süden her, auf einem Umweg durch das Dorfzentrum von 

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Steinhausen, auf das GS G.________ gelangen, was ebenfalls wieder mit Auswirkungen 
auf die Umwelt verbunden ist. Wenn die Behörden einzelnen Korporationen in den für sie 
herrschenden Situationen ausnahmsweise Forstwerkhöfe in der Landwirtschaftszone 
bewilligt, dem Beschwerdeführer aber das von ihm Beantragte verweigert haben, haben 
sie den Grundsatz der Gleichbehandlung nicht verletzt. Der vorliegende Fall ist nicht 
gleichartig wie die Forstwerkhöfe der Korporationen, welche der Beschwerdeführer ins 
Spiel gebracht hat.

8.
8.1 Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er habe sich in der Umgebung als 
schlagkräftiger Partner im Forstbereich erwiesen. So nehme er die Beförsterung und 
Pflege von Wäldern wahr und führe Naturschutzarbeiten im Wald aus. Gleichzeitig sei er 
auch mit der Rodung, Pflanzung und Pflege von Bäumen in der Landwirtschaftszone 
betraut. Der Beschwerdeführer werde aber insbesondere nach Unwettern beigezogen und 
organisiere dann Aufräumarbeiten im Wald, in der Landwirtschaft sowie im 
Siedlungsgebiet. Zudem werde er regelmässig im Rahmen der 
Borkenkäferbewältigungsstrategie beigezogen. An den Arbeiten des Beschwerdeführers 
bestehe ein grosses öffentliches Interesse. Angesichts der als unbedeutend zu 
taxierenden Abweichung vom Erlaubten, so der Beschwerdeführer, wäre es 
unverhältnismässig, wenn er wegen der heutigen Bodenpreise in der Bauzone seine 
Tätigkeit für die Waldpflege finanziell nicht mehr durchführen könnte und dies in Zukunft 
durch die öffentliche Hand zu erledigen wäre. Es bestehe offensichtlich klar kein 
überwiegendes öffentliches Interesse an der Durchsetzung der Auflagen.

8.2 Dem ist zu widersprechen. Wie oben dargelegt (E. 5.6 f.), hat die Tätigkeit des 
Beschwerdeführers auf GS G.________ erhebliche Auswirkungen auf Raum und Umwelt. 
Der Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet ist zudem sehr 
bedeutend, weshalb an die Erfüllung der Voraussetzungen für Ausnahmen ein strenger 
Massstab zu legen ist. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer mit dem vom ihm 
vorstehend Genannten im Wesentlichen lediglich zwei öffentliche Interessen 
gegeneinander auszuspielen versucht (Interesse, dass die öffentliche Hand einen 
zuverlässigen Partner für die Waldpflege hat, gegenüber Interesse an der 
Berücksichtigung der Grundsätze der Raumplanung), ist die Durchsetzung des 
grundsätzlichen Bauverbots ausserhalb der Bauzonen wesentlich wichtiger als die Gefahr, 
dass die öffentliche Hand in Zukunft allenfalls unter gegenüber heute etwas erschwerten 
Bedingungen forstliche Dienstleistungen beziehen kann. Darauf, dass allfällige 

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Kosteneinsparungen durch den Beschwerdeführer eine Standortgebundenheit nicht zu 
begründen vermögen, wurde ebenfalls bereits früher hingewiesen (E. 6). Das Gericht kann 
im Vorgehen der Vorinstanzen jedenfalls keine Verletzung des Grundsatzes der 
Verhältnismässigkeit erkennen.

9.
9.1 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, er sei ohne weiteres 
berechtigterweise im Glauben gewesen, zur Führung eines Forstbetriebs ermächtigt zu 
sein. Er sei bis 2012 Revierförster beim (damaligen) Kantonsforstamt Zug gewesen. 
Überdies sei er Kursleiter und Instruktor bei der L.________ und Fachlehrer am 
I.________. Weiter sei er als Chefexperte für den Beruf des Forstwarts in den Kantonen 
Zug, Glarus, Schwyz, Luzern, Uri, Ob- und Nidwalden zugelassen. Im Rahmen dieser 
Tätigkeiten sei er bestens vernetzt und wisse insbesondere um die Handhabung der 
Gesetzgebung bei Neu- oder Umbauten von anderen Forstbetrieben im Kanton Zug. Er 
habe darauf vertrauen dürfen, dass sein Forstbetrieb, wie sämtliche anderen Forstbetriebe 
im Kanton Zug, als zonenverträglich betrachtet werde und die Holzlagerung und -
verarbeitung im vorliegenden Rahmen nicht bewilligungspflichtig sei.

9.2 Der Beschwerdeführer will sich damit offenbar auf den Vertrauensschutz berufen. 
Der Grundsatz des Vertrauensschutzes (Art. 9 BV) bedeutet, dass die Privaten Anspruch 
darauf haben, in ihrem berechtigten Vertrauen in behördliche Zusicherungen oder in 
anderes, bestimmte Erwartungen begründendes Verhalten der Behörden geschützt zu 
werden (BGE 143 V 341 E. 5.2.1; 143 V 95 E. 3.6.2; 131 II 627 E. 6.1). Das scheitert 
jedoch erstens daran, dass der Beschwerdeführer übersieht, dass die Korporationen ihre 
Werkhöfe auch nur mit Bewilligung der zuständigen Behörden erstellen konnten bzw. bei 
ihnen keine Ausdehnung der Tätigkeit vorliegt, die sie vorgenommen haben, ohne die 
dafür erforderliche Bewilligung eingeholt zu haben, wie das beim Beschwerdeführer der 
Fall war. Vom Beschwerdeführer hätte jedenfalls erwartet werden können, dass er sich 
frühzeitig darüber informiert, ob das, was er in den letzten Jahren an Ausdehnung der 
Holzlagerung und -verarbeitung vorgenommen hat, wirklich bewilligungsfrei ist. Und 
zweitens ist dem Beschwerdeführer vorzuwerfen, dass er den Unterschied seines Betriebs 
gegenüber den Werkhöfen der Korporationen, wie er in E. 7.4 dargelegt wurde, nicht 
erkannt hat. Dann hätte er festgestellt, dass eine Bewilligungserteilung an Korporationen 
nicht automatisch bedeutet, dass er selber seine Tätigkeit unbesehen und vor allem 
bewilligungsfrei ausweiten durfte. Diese Unterlassung ist dem Beschwerdeführer 
anzurechnen und erlaubt ihm keine Berufung auf den Grundsatz des Vertrauensschutzes.

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10.
10.1 Abschliessend ist noch auf Folgendes einzugehen: Der Beschwerdeführer hat in 
seiner Baueingabe südlich der Flächen 6 (Schnitzelholzlager), 7 (Brennholzzwischenlager) 
und 8 (Umschlagplatz) eine neue Holzbeige als Sicht- und Lärmschutz mit einer Höhe von 
max. 2,5 m und einer Länge von 35 m vorgesehen. Entlang dieser Holzbeige sollen eine 
neue Wildgehölzhecke und neue Hochstammbäume gepflanzt werden. Dem kantonalen 
Entscheid vom 31. Juli 2020 kann entnommen werden, dass für die Denkmalpflege unklar 
ist, ob die Holzbeige auch ohne die Lagerflächen F6 und F7 realisiert werden solle. Der 
mit Einzelbäumen geplante lockere Abschluss der Anlage passe sich jedenfalls nach Sicht 
der Denkmalpflege besser in die Umgebung des Weilers ein als eine 2,5 m hohe als 
Holzbeige gestaltete Mauer. Die Denkmalpflege beantragte deshalb der 
Baubewilligungsbehörde, folgende Auflage in die Baubewilligung aufzunehmen: "Die 
Notwendigkeit der als Holzbeige gestalteten Mauer ist im Rahmen der Überarbeitung der 
Umgebungsgestaltung zu überprüfen." Der Gemeinderat übernahm denn auch diese 
Auflage in seine Ausnahme-Baubewilligung vom 7. September 2020. Definitiv über die 
Sicht- und Lärmschutzholzbeige entschied er in Ziffer 4.8.1 der Baubewilligung jedoch 
nicht. Nachdem das Verfahren nun beim Verwaltungsgericht hängig ist und die Gemeinde 
und das Verwaltungsgericht während dieses Beschwerdeverfahrens durch den 
Beschwerdeführer im parallelen Verfahren V 2020 53 erfahren haben, dass die Holzbeige 
vom Beschwerdeführer ohne Bewilligung bereits errichtet worden ist, ist Folgendes 
festzustellen:

10.2 Gemäss den vorangegangenen Erwägungen ist die Verweigerung der Bewilligung 
für die Inbetriebnahme bzw. Weiterführung der Lager auf den Flächen F6 und F7 zu Recht 
erfolgt. Entsprechend werden von dort zukünftig auch keine Immissionen mehr ausgehen, 
welche zu verhindern sind. Schon aus diesem Grund ist die Holzbeige entbehrlich und 
wieder zu entfernen. Es ist aber auch so, dass sie wegen ihrer Dimension und der 
Tatsache, dass sie nicht nur temporär erstellt werden sollte, derartige Auswirkung auf 
Raum und Umwelt hat, dass ihr die Bewilligung auch aus diesen Gründen zu verweigern 
ist. Zur räumlichen Aufwertung reichen die Wildgehölzhecke und die vorgesehenen 
Hochstammbäume. Für die bereits erstellte Holzbeige kann somit keine 
Ausnahmebewilligung erteilt werden. Sie ist innert einem Monat nach Eintritt der 
Rechtskraft dieses Urteils zu entfernen.

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11. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Entscheide des Amts für Raum und 
Verkehr vom 31. Juli 2020 und des Gemeinderats Steinhausen vom 7. September 2020 
nicht zu beanstanden sind. Die dagegen eingereichte Beschwerde erweist sich als 
unbegründet, weshalb sie abzuweisen ist.

12. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdeführer 
gemäss § 23 Abs. 1 Ziff. 3 VRG kostenpflichtig. Die Spruchgebühr wird auf Fr. 2'500.– 
festgesetzt und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 
Anspruch auf eine Parteientschädigung haben die in ihrem amtlichen Wirkungskreis 
obsiegenden Beschwerdegegner 1 und 2 keinen (§ 28 Abs. 2a VRG). Da die 
Beschwerdegegner 3 und 4 nicht berufsmässig vertreten sind, ist ihnen ebenfalls keine 
Parteientschädigung zuzusprechen. Sie haben eine solche im Übrigen auch gar nicht 
beantragt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Bewilligung für die Holzbeige südlich der Flächen 6–8 wird nicht erteilt. Sie ist 
innert einem Monat nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zu entfernen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 2'500.– werden dem Beschwerdeführer auferlegt und 
mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

4. Parteientschädigungen werden keine zugesprochen.

5. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in öffentlich-
rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden.

6. Mitteilung an die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers (im Doppel), an den 
Gemeinderat Steinhausen, an das Amt für Raum und Verkehr des Kantons Zug, 
an die Beschwerdegegner 3 und 4, an das Bundesamt für Raumentwicklung sowie 
zum Vollzug von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug. 

Zug, 27. Juli 2021

Im Namen der
VERWALTUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am