# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fb3562f9-fa48-581a-8eac-2a9fe7e2bf0d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 28.08.2025 UV 2025/8
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2025-8_2025-08-28.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/22

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2025/8

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 13.10.2025

Entscheiddatum: 28.08.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2025
Art. 4 ATSG, Art. 6 Abs. 1 UVG. Prüfung versicherungsmedizinischer 
Beurteilungen auf ihre Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit hin. Über den 
Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die Beschwerdegegnerin hinaus 
sind weder strukturelle noch vorübergehende organische Unfallfolgen für 
die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden (Schulterschmerzen, 
Handgelenk, HWS- und Thorax-Schmerzen) überwiegend wahrscheinlich 
nachgewiesen. Die adäquate Kausalität der nicht organisch objektivierbaren 
Leiden (chronifizierten Schmerzen, Anpassungsstörung mit Angst und 
depressiver Reaktion gemischt) ist in Anwendung der Psycho-Praxis zu 
verneinen. Insgesamt erweist sich der Leistungseinstellungszeitpunkt als 
rechtmässig. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. August 2025, UV 
2025/8).

«Entscheid als PDF»

 

Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/21 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung III 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 28. August 2025 

Besetzung  Versicherungsrichterin Mirjam Angehrn (Vorsitz), Versicherungsrichterin 
Christiane Gallati Schneider und Versicherungsrichter Michael Rutz; 
Gerichtsschreiberin Beatrice Borio  

   

Geschäftsnr.   UV 2025/8 

   

Parteien 
 

 A.___,  
Beschwerdeführer,  

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Rony Kolb,  
Diepoldsauerstrasse 24, Postfach 217, 9443 Widnau,  
 
 

  gegen 

  S c h w e i z e r i s c h e  U n f a l l v e r s i c h e r u n g s a n s t a l t  
( S u v a ) ,  Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern,  

Beschwerdegegnerin,  
 
 

 
  

Gegenstand  Versicherungsleistungen 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

UV 2025/8 
 

 

2/21 

Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ (nachfolgend: Versicherter) war seit dem 1. November 2022 als Hilfsarbeiter bei der B.___ 
GmbH (nachfolgend: Arbeitgeberin) angestellt und dadurch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 25. August 2023 

beim Verlassen der Baustelle über ein Holzstück stolperte, mit dem linken Fuss umknickte und mit dem 

ganzen Körper auf die linke Seite fiel. Dabei prellte/verstauchte er sich die linke Hüfte und den linken 

Arm (vgl. hierzu aber auch die Rubrik «Verletzung» in der Schadenmeldung vom 25. September 2023, 
wo eine Prellung des Halses, des linken Hüftgelenks und des linken Unterarms angegeben wurden 

[Suva-act. 1]). Der Versicherte begab sich erstmals am 30. August 2023 in ärztliche Behandlung bei Dr. 

med. C.___, der ihn vom 28. August bis 15. September 2023 zu 100 % arbeitsunfähig erklärte (Suva-

act. 2, 160, 161-1; in der Folge wurde diese Arbeitsunfähigkeit bis 31. Juli 2024 jeweils nahtlos 

verlängert [u.a. Suva-act. 55-2, 64-1, 67-1, 72-1, 77-2, 88-2, 100-2, 93-2, 114-2, 126-2]; für den 

Zeitraum vom 4. bis 11. September 2024 wurde erneut eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert [Suva-

act. 185-1]).  

A.b Anlässlich der Sprechstunde vom 5. September 2023 bei Dr. C.___ klagte der Versicherte 
weiterhin über Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich (Suva-act. 161-1). Dr. C.___ 

veranlasste eine Magnetresonanztomographie (MRT; Suva-act. 161-1). 

A.c Mit Schreiben vom 27. September 2023 informierte die Suva den Versicherten, dass sie für die 
Folgen des Unfalls die vorübergehenden Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und 

Taggeldleistungen) übernehme (Suva-act. 3). 

A.d Die MRT-Untersuchungen der Halswirbelsäule (HWS) und des linken Schultergelenks am 30. 
November 2023 ergaben den Verdacht auf eine diskal bedingte Irritation der Nervenwurzel C6 links und 

zeigten hinsichtlich der Schulter Zeichen eines subacromialen Impingements, eine Bursitis 

subacromialis, eine Tendinose der Supraspinatussehne und eine Superior-Labrum-Anterior-Posterior 

(SLAP)-Läsion Typ II (Suva-act. 18).  

A.e Anlässlich der Sprechstunde vom 20. Dezember 2023 hielt Dr. med. D.___, Facharzt FMH für 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, fest, dass die MRT-

Untersuchungen keine signifikanten Schädigungen gezeigt hätten und auch die Untersuchung der 

Strukturen nicht signifikant positiv sei. Es würden sich jedoch sehr starke periartikuläre 

Muskelschmerzen zeigen. Es sei von einer Rehabilitationszeit von mindestens drei Monaten 

auszugehen (Suva-act. 15-2 f.). Im Rahmen der Sprechstunde vom 19. Januar 2024 diagnostizierte Dr. 

D.___ sodann ein persistierend starkes Schmerzgeschehen im Bereich des oberen Thorax, Übergang 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3/21 

zur HWS, mit aktuell mässigen Druckbeschwerden über dem Sternoklavikulargelenk (SC-Gelenk), 

deutlichen Schmerzen bei Reklination der HWS mit Beschwerden im cervicothorakalen Übergang sowie 

multiplen Muskelschmerzen. Als Ausschlussdiagnostik veranlasste Dr. D.___ eine 

Computertomographie (CT) des SC-Gelenkes (mit gleichzeitiger Infiltration) sowie der angrenzenden 

ersten drei Rippen (Suva-act. 17-2 f.). Die CT-Untersuchung des Thorax wurde am 29. Januar 2024 
durchgeführt und zeigte einen Gelenkerguss links, enthielt jedoch keine Hinweise auf eine Fraktur 

(Suva-act. 35).  

A.f Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Gehirn- und Nervenchirurgie (Neurochirurgie), stellte am 13. 
Februar 2024 die Diagnose «Cervicobrachialgie links seit Sturz am 25.08.2023 – Diskushernie C5/6 

links». Die gleichentags durchgeführte Röntgenuntersuchung der HWS zeigte keine Frakturen. Dr. 

E.___ erklärte, dass die beklagten Cervicobrachialgien am ehesten durch den Bandscheibenvorfall 

C5/6 linksseitig verursacht seien, weshalb sie für den 26. Februar 2024 eine Infiltration der Radix C6 

links vereinbart hätten (Suva-act. 24-2 f.). 

A.g Am 27. Februar 2024 diagnostizierten die Medizinalpersonen des Schmerzzentrums des 
Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) chronische Schmerzen nach muskuloskelettaler Verletzung (ICD-11: 

MG30.20) im Bereich der linken Schulter, des Nackens und des Hinterkopfs, Chronifizierungsgrad II 

nach dem Mainzer Stadienmodell (Suva-act. 228). 

A.h Dr. E.___ erhob am 19. März 2024 eine leichte Atrophie des Deltoideus, eine Armbeugung M4 
links und ein diffuses Sensibilitätsdefizit. Er hielt ferner fest, dass die Infiltration der Radix C6 links bei 

nachgewiesener Diskushernie C5/6 links zu keiner Besserung geführt habe (Suva-act. 217). 

A.i Am 16. April 2024 erfolgten eine MRT des Neurokraniums und eine 
Magnetresonanzangiographie (MRA) der Halsgefässe, welche intrakraniell keinen Nachweis von 

Traumafolgen ergaben. Die Beurteilung der Befunde lautete wie folgt: «Vereinzelte Glioseherde des 

supratentoriellen Marklagers beidseits, derzeit als unspezifisch zu werten (DD [differentialdiagnostisch] 

initial mikroangiopathisch). Visuell gering vermindert imponierendes Hirnparenchymvolumen 

frontoparietal, derzeit von unklarem Krankheitswert. Bis auf o.g. Nebenbefunde ansonsten normales 

kraniozerebrales Kernspintomogramm inklusive intra- und extrakranieller MR-Angiographie» (Suva-act. 

112). Die MRT-Untersuchung der ganzen Wirbelsäule vom 24. April 2024 zeigte verschiedene diskale 

Degenerationen der HWS und der Brustwirbelsäule (BWS) ohne Nachweis einer höhergradigen 

Spinalkanalstenose/Myelonkompression (Suva-act. 111). 

A.j Dr. med. F.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie in der Klinik G.___, hielt in 
seiner vorläufigen Beurteilung zur Sprechstunde vom 21. Mai 2024 eine Anpassungsstörung mit Angst 
und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22) fest (Suva-act. 125-2 ff.). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4/21 

A.k Am 10. Juni 2024 fand eine neurologische Untersuchung bei Dr. med. H.___, Facharzt FMH für 
Neurologie, statt, der auch eine elektrophysiologische Untersuchung durchführte. Er kam zum Schluss, 

dass beim Versicherten von einem chronifizierten Schmerzsyndrom mit Symptomausweitung, DD einer 

somatoformen Schmerzstörung, auszugehen sei. Des Weiteren hielt er fest, dass sich bezüglich der 

MRT-Beschreibung von Dr. E.___ keine Hinweise für eine radikuläre Kompression ergeben hätten, 
weshalb aus neurologischer Sicht keinerlei Indikation für irgendeine operative Massnahme gegeben 

sei. Die in der MRT gefundenen Veränderungen seien degenerativer Genese; Hinweise für eine 

traumatisch bedingte Auffälligkeit bestünden keine (Suva-act. 103-2 ff.). 

A.l Mit Schreiben vom 20. Juni 2024 teilte die Suva dem Versicherten mit, ihre vorübergehenden 
Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeldleistungen) vorsorglich per 21. Juni 2024 

einzustellen (Suva-act. 110). 

A.m Dr. med. I.___, Fachärztin FMH für Neurologie, stellte am 28. Juni 2024 fest, dass insgesamt 
keine relevante peripher-neurogene Läsion zum Musculus deltoideus links nachweisbar sei. Zusammen 

mit der Klinik würden die Befunde für ein posttraumatisches leichtgradiges sensomotorisches 

Karpaltunnelsyndrom links sprechen. Dieses habe auch elektrophysiologisch bestätigt werden können 

(Suva-act. 116-2; vgl. Suva-act. 161-12 ff.). 

A.n Mit versicherungsmedizinischer Beurteilung vom 16. Juli 2024 (sowie mit dazugehörender 
Ergänzung vom 22. Juli 2024 [Suva-act. 135]) nahm Dr. med. J.___, Fachärztin für Allgemeine Innere 
Medizin, Stellung zum Fall des Versicherten. Demnach sei der Zustand, wie er sich auch ohne den 

Unfall vom 25. August 2023 eingestellt hätte, spätestens nach Ablauf von sechs Monaten erreicht 

worden (Suva-act. 132). Gestützt auf diese Beurteilung erliess die Suva am 22. Juli 2024 ihre 

Verfügung, mit welcher sie den Fall per 22. Juli 2024 abschloss und die vorübergehenden 

Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeldleistungen) per besagtem Zeitpunkt einstellte 

(Suva-act. 145). 

A.o Am 20. August 2024 wurde eine Röntgenuntersuchung der linken Schulter durchgeführt (Suva-
act. 211), welche eine regelrechte glenohumerale Artikulation und keinen Humeruskopfhochstand 

zeigte. Hinweise auf eine ossäre Läsion gab es keine. Im Rahmen der Konsultation in der Klinik für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates des KSSG hielten die 

Medizinalpersonen im Untersuchungsbericht vom 21. August 2024 fest, dass am ehesten eine 

symptomatische Bizepssehnentendinopathie links vorliegen würde. Sie führten eine diagnostisch-

therapeutische Infiltration des Glenohumeralgelenks links durch (Suva-act. 231).  

B.   

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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5/21 

B.a Gegen die Verfügung vom 22. Juli 2024 erhob der Versicherte, unterstützt durch die Stiftung pro 
Infirmis, am 12. September 2024 vorsorglich Einsprache (Suva-act. 175). 

B.b Anlässlich der Verlaufskonsultation vom 18. Oktober 2024 stellten die Ärzte des KSSG-
Schmerzzentrums die Diagnosen «Chronische Schmerzen mit somatischen und psychischen Faktoren 

(ICD-10: F45.41)» und «Symptomatische Bizepssehnentendinopathie links, adominant» (Suva-act. 
213). Die Untersuchung vom 22. Oktober 2024 in der orthopädischen Klinik des KSSG zeigte eine 

Schwellung im Bereich des Musculus trapezius, «ausgehend vom Hals bis nach glenohumeral». Bei 

Bewegung gab der Versicherte an, Schmerzen zirkulär um die Schulter mit Einfassung der 

Nackenpartie und im pektoralen Bereich zu haben. Die Medizinalpersonen hielten fest, dass sich aktuell 

klinisch vor allem der bereits im Schmerzzentrum erhobene chronisch gemischte nozizeptive/neuro-

pathische Schmerz in der gesamten linken Schulterregion zeige (Suva-act. 214). 

B.c Am 30. Oktober 2024 reichte der Versicherte, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. R. 
Kolb, innert gewährter Nachfrist die Einsprachebegründung ein (Suva-act. 193). 

B.d Am 5. Dezember 2024 wurde eine Röntgenuntersuchung der HWS durchgeführt (Suva-act. 236; 
zur gleichentags erfolgten MRT der Wirbelsäule [Clivus-Brustwirbelkörper] vgl. Suva-act. 237). Dem 

dazugehörenden Bericht des Ostschweizer Wirbelsäulenzentrums des KSSG vom 12. Dezember 2024 

ist die Diagnose «pseudoradikuläre Schmerzen linker Arm DD C6-Radikulopathie links» bei 

«cervikale[r] Diskushernie C5/6 mit rezessaler Affektion C6 links und Unkarthrose» sowie 
«Diskusprotrusion C3/4 und C4/5 und geringe[r] Neuroforamenstenose C4 beidseits» zu entnehmen 

(Suva-act. 239). Die Medizinalpersonen empfahlen eine CT-gesteuerte Infiltration C6 links, welche 

gleichentags vorgenommen wurde (Suva-act. 235). 

B.e Mit versicherungsmedizinischer Beurteilung vom 23. Januar 2025 nahm PD Dr. med. K.___, 
Facharzt FMH für Neurologie, Stellung zum Fall des Versicherten. Zusammenfassend führte er aus, 

dass auf neurologischem Fachgebiet weder überwiegend wahrscheinlich unfallkausale objektivierbare 

neurologische Befunde noch eine unfallstrukturelle Verletzungsfolge vorliegen würden (Suva-act. 248).  

B.f Am 29. Januar 2025 äusserte sich Dr. J.___ erneut zum Fall des Versicherten. Sie kam zum 
Schluss, dass bezüglich linker Schulter von einer leichten Schulterprellung auszugehen sei. Unter 

Berücksichtigung einer längeren Behandlungszeit aufgrund des bestehenden Vorzustands und der 

Entwicklung einer Bursitis seien die nach Ablauf von vier Monaten seit dem Unfallereignis anhaltenden 

Beschwerden nicht mehr unfallkausal. Die nach Ablauf von sechs Monaten seit dem Unfallereignis 

anhaltenden HWS-Beschwerden seien ebenfalls als nicht mehr unfallkausal zu werten (Suva-act. 255). 

B.g Mit Einspracheentscheid vom 30. Januar 2025 wies die Suva die Einsprache des Versicherten 
ab (Suva-act. 259). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6/21 

C.   

C.a Dagegen erhob der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer), weiterhin vertreten durch 
Rechtsanwalt Kolb, am 3. März 2025 Beschwerde und stellte folgende Rechtsbegehren (act. G1):  

1.  «Dem Beschwerdeführer sei die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung durch den 

unterzeichnenden Parteivertreter zu bewilligen; 

2.  Die Verfügung der Einsprachegegnerin vom 30. Januar 2025 sei vollumfänglich aufzuheben; 

3.  Die SUVA sei gerichtlich zu verpflichten, dem Beschwerdeführer weiterhin Taggeldleistungen zu 

bezahlen; 

4. Die SUVA sei gerichtlich zu verpflichten, weiterhin die Heilungskosten zu tragen und dies bis zur 

Erreichung des medizinischen Endzustandes, eventualiter bis zur vollständigen Genesung; 

5. Eventualiter sei eine polydisziplinäre Begutachtung des Beschwerdeführers durchzuführen, welche 

insbesondere auch die Resultate der Untersuchungen und der Behandlungen, die nach dem Zeitpunkt 

der Leistungseinstellung durch die SUVA erfolgt sind, gebührend berücksichtigen und einbeziehen. 

6. Subeventualiter sei dem Beschwerdeführer eine Rente zuzusprechen; alles unter voller Kosten- und 

Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.» 

C.b Die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragte mit Beschwerdeantwort vom 19. März 
2025 die Abweisung der Beschwerde unter Bestätigung des Einspracheentscheids vom 30. Januar 

2025 (act. G4). 

C.c Mit Schreiben vom 3. April 2025 entsprach die verfahrensleitende Versicherungsrichterin dem 
Gesuch des Beschwerdeführers um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (act. G9). 

C.d In seiner Replik vom 19. Mai 2025 hielt der Beschwerdeführer unverändert an seinen bisherigen 
Rechtsbegehren fest (act. G11). 

C.e Mit Duplik vom 3. Juni 2025 hielt auch die Beschwerdegegnerin an ihrem bisherigen 
Rechtsbegehren fest (act. G13). 

C.f Auf den detaillierten Inhalt der Rechtsschriften sowie der übrigen Akten wird – soweit 
entscheidrelevant – in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

Erwägungen 
1.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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7/21 

1.1 Der verfassungsrechtlich garantierte und für das Sozialversicherungsrecht in Art. 42 des 
Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) 

gesetzlich konkretisierte Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst unter anderem das Recht, sich im 

Verfahren zu den tatsächlichen Fragen äussern zu können. Dies beinhaltet etwa den Anspruch, zu 

einem durch den Verwaltungsträger eingeholten Gutachten Stellung zu beziehen (PHILIPP GEERTSEN, 
N 22 zu Art. 42, in: Ueli Kieser/Matthias Kradolfer/Miriam Lendfers [Hrsg.], Kommentar zum 

Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, 5. Aufl. 2024 

[nachfolgend zitiert: Kommentar ATSG]). Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die 

Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der 

Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung bzw. des angefochtenen 

Entscheids. Rechtsprechungsgemäss kann allerdings dann auf eine Rückweisung zur Heilung der 

Gehörsverletzung verzichtet werden, wenn dies zu einem formalistischen Leerlauf und zu einer 

unnötigen Verzögerung des Verfahrens führen würde. Sodann lässt die sozialversicherungsrechtliche 

Rechtsprechung eine Heilung einer nicht besonders schwerwiegenden Gehörsverletzung dort zu, wo 

die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl 

den Sachverhalt wie auch die Rechtslage frei überprüfen kann, wobei allerdings auch in diesen Fällen 

die Heilung der Gehörsverletzung die Ausnahme bleiben soll (Kommentar ATSG-GEERTSEN, N 13 ff. zu 

Art. 42, mit Hinweisen). 

1.2 Im Einspracheverfahren holte die Beschwerdegegnerin zwei versicherungsmedizinische 
Beurteilungen ein: eine neurologische von Dr. K.___ vom 23. Januar 2025 (Suva-act. 248) und eine 

allgemein-internistische von Dr. J.___ vom 29. Januar 2025 (Suva-act. 255). Bei der Einstellung der 

vorübergehenden Leistungen hat sich die Beschwerdegegnerin im angefochtenen 

Einspracheentscheid massgeblich auf diese Beurteilungen abgestützt. Dem Beschwerdeführer wurden 

vor Erlass des Einspracheentscheids die neuen versicherungsmedizinischen Stellungnahmen weder 

zugestellt noch wurde er über deren Beizug in Kenntnis gesetzt (zur Informationspflicht eines 

Versicherers, welcher neue Akten beizieht, auf die er sich für seinen Entscheid zu stützen gedenkt, vgl. 

BGE 132 V 387 E. 3.1; Urteil des Bundesgerichts vom 15. Januar 2015, 8C_738/2014, E. 7). Indem die 

Beschwerdegegnerin auf die versicherungsmedizinischen Beurteilungen von Dr. K.___ vom 23. Januar 

2025 und von Dr. J.___ vom 30. Januar 2025 abstellte, ohne dem Beschwerdeführer die Möglichkeit 

eingeräumt zu haben, dazu Stellung zu nehmen, und ihm diese Beurteilung erst zusammen mit dem 

Einspracheentscheid zustellte, hat sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. 

1.3 Der Beschwerdeführer hat im Hauptantrag nicht die Aufhebung des Einspracheentscheids aus 
formellen Gründen und die Rückweisung zur Durchführung eines korrekten Verfahrens, sondern die 

materielle Gutheissung der Beschwerde verlangt. Lediglich im Eventualantrag ersuchte er um 

Rückweisung an die Beschwerdegegnerin zur Durchführung eines versicherungsexternen Gutachtens 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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8/21 

und damit zur weiteren Abklärung. Daher ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer der 

materiellen Beurteilung durch das Gericht den Vorzug geben möchte. Schliesslich hatte der 

Beschwerdeführer auch die Möglichkeit, sich im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens zu 

den neuen versicherungsmedizinischen Beurteilungen vor dem Versicherungsgericht – als 

Beschwerdeinstanz, die sowohl den Sachverhalt als auch die Rechtslage frei überprüfen kann, – zu 
äussern (vgl. BGE 126 V 130 E. 2b mit Hinweisen). Wie sich nachfolgend zeigen wird (vgl. 

nachstehende E. 5 ff.), würde eine Rückweisung zur Heilung der Gehörsverletzung vorliegend zudem 

zu einem formalistischen Leerlauf und einer unnötigen Verzögerung des Verfahrens führen (vgl. hierzu 

BGE 147 IV 340 E. 4.11.3, 132 V 387 E. 5.1), zumal sich der Sachverhalt als spruchreif erweist.  

2.   

Vorliegend strittig und zu prüfen ist die Rechtmässigkeit der Leistungseinstellung per 22. Juli 2024 

seitens der Beschwerdegegnerin hinsichtlich des Unfallereignisses vom 25. August 2023. 

3.   

3.1 Der Unfallversicherer hat bei Vorliegen eines Unfalls gemäss Art. 4 ATSG für einen 
Gesundheitsschaden nur insoweit Leistungen zu erbringen, als dieser in einem natürlichen und 

adäquaten Kausalzusammenhang zum versicherten Ereignis steht (vgl. Art. 6 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]; IRENE HOFER, N 63 ff. zu Art. 6, in: 

Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne Leuzinger/Kurt Pärli [Hrsg.], Unfallversicherungsgesetz, Basler 
Kommentar, 2019 [nachfolgend zitiert: BSK UVG]; ANDRÉ NABOLD, N 48 ff. zu Art. 6, in: Marc 

Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Kommentar zum 

schweizerischen Sozialversicherungsrecht, 2018 [nachfolgend zitiert: KOSS UVG]; ANDRÉ NABOLD, 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum UVG, in: Hans-Ulrich Stauffer/Basile Cardinaux [Hrsg.], 

Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 5. Aufl. 2024, S. 56). Ursachen im 

Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der 

eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen 

Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des 

natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare 

Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 

anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität des Versicherten beeinträchtigt hat, der 

Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch die eingetretene 

gesundheitliche Störung entfiele (BGE 119 V 335 E. 1, 117 V 360 E. 4a mit Hinweisen). Als adäquate 

Ursache eines Erfolgs hat ein Ereignis dann zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge 
und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolgs also durch das Ereignis allgemein als 

begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a mit Hinweisen). 

3.2 Für die Beantwortung der Frage nach dem Bestehen natürlicher Kausalzusammenhänge im 
Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf Angaben ärztlicher Experten oder Expertinnen 

angewiesen. Die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine 
Rechtsfrage, die vom Gericht nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist 

(KOSS UVG-NABOLD, N 53, 59 zu Art. 6; BSK UVG-HOFER, N 65 f., N 74 zu Art. 6; NABOLD, a.a.O., S. 

58, 61). Für die Annahme unfallkausaler somatischer (Rest-)Folgen wird grundsätzlich eine organisch 

objektiv ausgewiesene Unfallfolge verlangt. Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse, die 

reproduzierbar sind und von der Person des bzw. der Untersuchenden und den Angaben des Patienten 

bzw. der Patientin unabhängig sind. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann somit 

erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden 

Abklärungen bestätigt wurden und die hierbei angewendeten Untersuchungsmethoden 

wissenschaftlich anerkannt sind (wie Röntgen, MRT, CT, Arthroskopie; BGE 134 V 231 E. 5.1 mit 

Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2008, 8C_806/2007, E. 8.2 mit zahlreichen 

Hinweisen). Im Bereich solcher klar objektiv ausgewiesenen organischen Unfallfolgen spielt die 

Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden 

Haftung des Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich die adäquate weitgehend mit der 
natürlichen Kausalität deckt (BGE 134 V 109 E. 2.1, 118 V 286 E. 3a, 117 V 365 E. 5d/bb mit 

Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen organisch nicht (hinreichend) nachweisbar, ist eine 

eigenständige Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt zu differenzieren ist: Es ist 

zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall ein HWS-Schleudertrauma, eine dem 

Schleudertrauma äquivalente Verletzung oder ein Schädelhirntrauma (vgl. dazu Urteil des 

Bundesgerichts vom 1. Juni 2016, 8C_12/2016, E. 7.1 mit weiteren Hinweisen; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 

67 E. 2) erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa 

(sogenannte «Psycho-Praxis») zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen dagegen, dass eine 

versicherte Person eine der erwähnten Verletzungen erlitten hat, muss geprüft werden, ob die zum 

typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen zwar (teilweise) 

vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, 

sind für die Adäquanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 133 E. 6c/aa für Unfälle mit psychischen 

Unfallfolgen aufgestellten Grundsätze massgebend (BGE 123 V 98 E. 2a), andernfalls erfolgt die 

Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 117 V 359 festgelegten und in BGE 134 V 109 
präzisierten Kriterien (sogenannte «Schleudertrauma-Praxis»). 

3.3 Ein einmal bestehender natürlicher Kausalzusammenhang zwischen einem Unfall und einem 
Gesundheitsschaden kann mit dem Zeitablauf wieder wegfallen. Damit endet die Leistungspflicht des 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Unfallversicherers. Bei einer vollständigen Heilung der Unfallfolgen wird der Zustand, wie er unmittelbar 

vor dem Unfallereignis bestanden hat, wieder erreicht (status quo ante). Wird durch einen Unfall ein 

krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst manifest (z.B. wenn sich eine an 

Osteoporose leidende Person bei einem Sturz Knochenbrüche zuzieht, die ein nicht an dieser Krankheit 

Leidender mit Sicherheit nicht erlitten hätte), ist der Unfall Teilursache des eingetretenen 
Gesundheitsschadens. In einer solchen Konstellation entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers 

erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche (und adäquate) Ursache des Gesundheitsschadens 

darstellt, wenn also Letzterer nur noch und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies 

trifft dann zu, wenn entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall 

bestanden hat (status quo ante) oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen 

Verlauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (status 

quo sine) erreicht ist (Urteile des Bundesgerichts vom 4. August 2017, 8C_819/2016, E. 3.2.2, vom 14. 

Juni 2010, 8C_901/2009, E. 3.2, und vom 6. August 2008, 8C_101/2008, E. 2.2). Trifft ein Unfall auf 

einen vorgeschädigten Körper und steht medizinisch fest, dass weder der status quo ante noch der 

status quo sine je wieder erreicht werden können, spricht die Rechtsprechung von einer 

richtunggebenden Verschlimmerung (Urteil des Bundesgerichts vom 1. April 2015, 8C_484/2014, E. 

2.1; KOSS UVG-NABOLD, N 54 zu Art. 6; NABOLD, a.a.O., S. 57 mit Hinweis; zum Ganzen: BSK UVG-

HOFER, N 71 zu Art. 6). Von einer vorübergehenden unfallbedingten Verschlimmerung eines 
Vorzustands wird hingegen dann gesprochen, wenn Unfallfolgen bzw. deren Anteil an einer 

Gesundheitsschädigung im Rahmen des posttraumatischen Verlaufs nicht konkret beschrieben werden 

können. In solchen Fällen wird bei einem geeigneten bzw. adäquaten Ereignis also in einer ersten 

Phase davon ausgegangen, dass dieses eine schädigende Wirkung auf den Körper habe. Die 

aufgetretenen bzw. ausgelösten Beeinträchtigungen werden, obwohl sie möglicherweise 

weiterbestehen, nach einer gewissen Zeit gestützt auf medizinische Erfahrung aber nicht mehr dem 

Unfall angelastet. Die Unfallversicherung übernimmt in diesen Fällen nur Leistungen für den durch das 

Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub, d.h., sie hat bis zum Erreichen des status quo sine oder 

ante Leistungen für das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Unfall stehende Schmerzsyndrom zu 

erbringen (Urteil des Bundesgerichts vom 26. Februar 2013, 8C_423/2012, E. 5.3; vgl. auch 

KOSS UVG-NABOLD, N 57 zu Art. 6; BSK UVG-HOFER, N 72 zu Art. 6). 

3.4 Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang (vgl. vorstehende E. 
3.2) muss das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines 

Gesundheitsschadens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 
überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 E. 2 mit 

Hinweisen). Die blosse Möglichkeit gänzlich fehlender Auswirkungen des Unfalls genügt nicht (BGE 

129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen; THOMAS LOCHER/THOMAS GÄCHTER, Grundriss des 

Sozialversicherungsrechts, 4. Aufl. 2014, § 70 N 58 f.). Da es sich dabei um eine anspruchsaufhebende 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender 

natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten Person, sondern beim 

Unfallversicherer (Urteil des Bundesgerichts vom 25. April 2017, 8C_766/2016, E. 2.2). Allerdings greift 

die vorgenannte Beweisregel erst dann Platz, wenn die Verwaltung bzw. im Beschwerdefall das Gericht 

dem Untersuchungsgrundsatz (BGE 125 V 193 E. 2, 122 V 157 E. 1a, je mit Hinweisen; vgl. 
nachfolgende E. 3.5) rechtsgenüglich nachgekommen ist bzw. es sich als unmöglich erweist, im 

Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu 

ermitteln, der zumindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu 

entsprechen (BGE 117 V 261 E. 3b mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 E. 1). 

3.5 Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht. Danach haben die 
Verwaltung (Art. 43 Abs. 1 ATSG) und im Beschwerdefall das Gericht (Art. 61 lit. c ATSG) von Amtes 

wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser 

Grundsatz gilt indessen nicht uneingeschränkt; er findet sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten der 

Parteien. Der Untersuchungsgrundsatz schliesst eine Beweislast im Sinn einer Beweisführungslast 

begriffsnotwendig aus. Die Parteien tragen aber eine Beweislast insofern, als im Fall der 

Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesenen 

Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 138 V 218 E. 6, 117 V 261 E. 3b mit Hinweisen). 

3.6 Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung (Art. 43 Abs. 1 ATSG [Urteil des Bundesgerichts vom 1. September 2021, 

9C_549/2020, E. 3.1; Kommentar ATSG-WIEDERKEHR, N 64 zu Art. 43] bzw. Art. 61 lit. c ATSG). 

Danach haben die urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die verfügbaren 

Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend 

ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis 

der Vorakten abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der medizinischen 

Fachperson begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich weder die Herkunft 

eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme 

als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweisen). Insofern kann 

rechtsprechungsgemäss auch Berichten und Gutachten, welche die Versicherungen während des 
Administrativverfahrens von ihren eigenen Ärzten und Ärztinnen einholen, Beweiswert beigemessen 

werden. Auf deren Ergebnis kann jedoch nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an 

ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen. In diesem Fall sind ergänzende Abklärungen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 4.4, 4.6 f.). Reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern 

ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an 

sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der 

versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil des Bundesgerichts vom 24. März 2017, 

8C_780/2016, E. 6.1). 

4.  

Die Beschwerdegegnerin anerkannte zu Recht, dass der Beschwerdeführer am 25. August 2023 einen 

Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG erlitten hatte. Sie ist jedoch der Ansicht, dass die vom 

Beschwerdeführer noch geklagten Beschwerden an der Schulter und am Rücken (genauer: Schulter, 

Handgelenk, HWS, BWS/Thorax) sowie weitere Beschwerden bzw. psychische Beeinträchtigungen 

nicht auf einem objektivierbaren organischen Substrat beruhen würden, das beim besagten Unfall 

gesetzt worden wäre. Ferner seien die nicht durch organische Unfallfolgen nachweisbaren 

Beschwerden mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht bzw. nicht mehr auf den Unfall 

zurückzuführen, womit zwischen diesen Beschwerden und dem Unfall kein natürlicher 

Kausalzusammenhang bestehe. Ebenso bestehe zwischen den vom Beschwerdeführer noch 

geklagten, nicht organisch objektivierbaren Unfallfolgen bzw. den psychischen Beschwerden und dem 

Unfallereignis kein adäquater Kausalzusammenhang (Suva-act. 259-13 E. 3.3). Demnach habe sie ihre 

Leistungen zu Recht per 22. Juli 2024 eingestellt (Suva-act. 259-17 f. E. 6). 

5.  

Vorerst gilt es zu prüfen, ob im Zeitpunkt der Leistungseinstellung am 22. Juli 2024 organisch 

objektivierbare Unfall(rest)folgen vorhanden waren, welche die fortdauernd geklagten Beschwerden 

(linksseitige Schulterschmerzen, Schmerzen am linken Handgelenk, BWS/Thorax- und HWS-

Schmerzen) hätten verursachen können. 

5.1 Der Beschwerdeführer begab sich erstmals am 30. August 2023 in ärztliche Behandlung. Dr. 
C.___ dokumentierte, dass sich der Beschwerdeführer die linke Schulter und den Rücken verletzt habe. 

Aufgrund persistierender Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich anlässlich der 

Verlaufskontrollen vom 5. September 2023 und vom 22. November 2023 veranlasste Dr. C.___ eine 

MRT-Untersuchung der HWS und des linken Schultergelenks (Suva-act. 161-1). Hinsichtlich des linken 

Schultergelenks lautete die Beurteilung der Befunde wie folgt: «Zeichen eines subakromialen 

Impingements. Bursitis subakromialis. Tendinose der Supraspinatussehne. SLAP-II-Läsion». Bezüglich 

der HWS konnten unter anderem mehrere Diskusprotrusionen und eine geringe Impression des 

Duralschlauches erhoben werden. Der Radiologe äusserte den Verdacht auf eine diskal bedingte 
Irritation der Nervenwurzel C6 links (Suva-act. 18). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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5.2  

5.2.1 Hinsichtlich der Schulter hielt Dr. J.___ in ihren versicherungsmedizinischen Beurteilungen vom 
30. November 2023 (Suva-act. 132; weniger ausführlich) und vom 30. Januar 2025 (Suva-act. 255-4) 

fest, dass die MRT vom 30. November 2023 keine frische, objektivierbare Strukturläsion gezeigt habe, 

indes eine Bursitis subacromialis und eine SLAP-Läsion Typ I, d.h. eine degenerative Ausbildung. Die 
gesamte Rotatorenmanschette habe sich in Kontinuität dargestellt. In den MRT-Aufnahmen sei auch 

kein Bone Bruise ersichtlich. Dies deute darauf hin, dass sich beim Unfallereignis keine erhebliche 

kontusive Gewaltkraft entfaltet habe. Bei fehlenden äusseren Verletzungszeichen in der ersten 

ärztlichen Untersuchung vom 30. August 2023 gemäss Angaben im Arztzeugnis UVG vom 22. Juli 2024 

könne somit von einer Schulterprellung leichten Grades ausgegangen werden. Hierbei handle es sich 

um eine vorübergehende Verschlimmerung ohne richtunggebenden Charakter. Das Ausmass der 

Beschwerdeheftigkeit sei versicherungsmedizinisch bei fehlendem anatomischem Strukturkorrelat nicht 

nachvollziehbar, differentialdiagnostisch sei an eine Symptomausweitung zu denken (Suva-act. 244-5). 

5.2.2 Vorab ist – auch wenn für den vorliegenden Fall im Ergebnis nicht entscheidend – festzuhalten, 
dass Dr. J.___ aus nicht ersichtlichen Gründen entgegen der Beurteilung der MRT-Befunde vom 30. 

November 2023 durch den Radiologen nicht von einer SLAP-Läsion Typ II (vgl. auch den 

Befundbeschrieb «Einriss im Bizepsanker»), sondern von einer SLAP-Läsion Typ I ausging. Eine SLAP-

Läsion kann sowohl traumatisch als auch degenerativ bedingt sein (PSCHYREMBEL, Klinisches 
Wörterbuch, 269. Aufl. 2023, S. 1631 f.). Vorliegend kann – wie sich zeigen wird – offenbleiben, ob die 

SLAP-Läsion als unfallkausal zu werten ist. Die Beschwerdegegnerin hat nämlich bis 22. Juli 2024 die 

Versicherungsleistungen in Zusammenhang mit dem Unfallereignis übernommen. Bereits im Februar 

2024 stellten die behandelnden Ärzte am KSSG-Schmerzzentrum die Diagnose «Chronische 

Schmerzen nach muskuloskelettaler Verletzung (ICD-11: MG30.20) im Bereich der linken Schulter, des 

Nackens und des Hinterkopfs, Chronifizierungsgrad II nach dem Mainzer Stadienmodell» (Suva-act. 

228). Der Zusatz «chronisch» untermauert dabei die Unklarheit der Ätiologie von Beschwerden. Im 

Verlauf einer Chronifizierung wird das Verhältnis zwischen organischem Gesundheitsschaden und 

erlebter Behinderung immer ungewisser. Andere Faktoren, wie zum Beispiel das Individuum selber mit 

seiner Psyche, die Arbeitsumstände bzw. eine körperlich belastende Tätigkeit, das soziale Umfeld, das 

medizinische und legale System sowie ökonomische Umstände spielen eine massgebende Rolle (vgl. 

ERICH BÄR/BERTRAND KIENER, Prellung, Verstauchung oder Zerrung der Wirbelsäule, in: Medizinische 

Mitteilungen der Suva Nr. 67 [1994], S. 45 ff.). So begab sich auch der Beschwerdeführer im Mai 2024 

in die Klinik G.___, welche auf die Behandlung psychosomatischer Beschwerden spezialisiert ist (Suva-
act. 125-2 ff.). Der Diagnose der Chronifizierung entsprechend zeigte die Röntgenuntersuchung im 

August 2024 eine regelrechte glenohumerale Artikulation, keinen Humeruskopfhochstand und auch 

keinen Hinweis auf eine ossäre Läsion. Auch wird im Bericht zur Untersuchung keine SLAP-Läsion 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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mehr erwähnt (vgl. Suva-act. 211, 231). Im Weiteren ist – gestützt auf den Unfallmechanismus – mit 

Dr. J.___ von einer eher leichten Schulterprellung auszugehen. Es entspricht einer medizinischen 

Erfahrungstatsache, dass Weichteilverletzungen wie Kontusionen in der Regel innert kurzer Zeit 

abheilen und sich die damit verbundenen Beschwerden gänzlich zurückbilden (vgl. dazu ALFRED M. 

DEBRUNNER, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. 2002, S. 412; ROCHE LEXIKON, Medizin, 5. Aufl. 2003, 
S. 357, 441; vgl. auch PSCHYREMBEL, a.a.O., S. 403, 942). Unterstützt wird die Annahme einer leichten 

Schulterprellung auch durch das – wie von Dr. J.___ vorgebracht – drei Monate nach dem Unfallereignis 

fehlende Bone Bruise. Darunter versteht man eine Knochenprellung bzw. ein Knochenmarködem. Ein 

solches ist gemäss medizinischer Fachliteratur «noch lange durch [eine] MRT nachweisbar» (vgl. 

<https://www.pschyrembel.de/>, «Bone Bruise», zuletzt abgerufen am 31. Juli 2025). Was die Diagnose 

chronisch gemischt nozizeptive/neuropathische Schmerzen hinsichtlich der Schulter (Suva-act. 228-4, 

197-2, 214-2) betrifft, ist anzumerken, dass hierfür kein objektives Korrelat besteht und diese 

Schmerzen demnach nachfolgend unter dem Stichwort «Symptomausweitung» und «somatoforme 

Störung» zu behandeln sind (vgl. nachfolgende E. 6). Vor dem Hintergrund des beschriebenen 

zeitlichen Verlaufs, der bereits im Februar 2024 (und damit sechs Monate nach dem Unfallereignis) 

erstmals diagnostizierten Chronifizierung und des fehlenden Bone Bruises drei Monate nach dem Unfall 

waren die anhaltenden Schulterbeschwerden überwiegend wahrscheinlich im 

Leistungseinstellungszeitpunkt nicht mehr unfallkausal. 

5.3  

5.3.1 Bezüglich der HWS und BWS führte Dr. J.___ aus, dass anhand der MRTs kein Nachweis einer 
frischen objektivierbaren Strukturläsion habe aufgezeigt werden können. Hingegen seien Diskopathien 

auf den Höhen C3/4, C4/5 und C5/6 sowie auf Höhe der BWS bei Th5/6, Th7/8 und Th8/9 im Sinne 

eines degenerativen Vorzustands vorhanden gewesen. Die jeweiligen Kernspintomographien hätten 

auch keine frischen Begleitzeichen wie Bone Bruise oder Signalalteration an Bandstrukturen als 

Hinweis für eine erheblich eingewirkte kontusive/distorsive Gewaltkraft gezeigt, was auch angesichts 

des Bagatellereignisses höchst unwahrscheinlich sei. In Zusammenschau mit den jeweiligen klinischen 

Untersuchungsbefunden mit Diagnosestellung eines Cervikalsyndroms (Schmerz an der HWS; Suva-

act. 66-1 ff.) und – ungefähr sechs Monate nach Unfallereignis – einer Cervikobrachialgie 

(Schmerzausstrahlung in den Arm; Suva-act. 24-2 f.) und fehlenden sensomotorischen Defiziten könne 

versicherungsmedizinisch eine richtunggebende Verschlimmerung bei Vorzustand nicht ersehen 

werden. Betreffend der Diskopathie C5/6 verwies Dr. J.___ auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung 

zu Diskushernien (vgl. nachfolgende E. 5.3.2). Die von der Rechtsprechung für die Anerkennung eines 
Unfallereignisses als Ursache geforderten besonderen Umstände (kumulativ unverzügliches 

radikuläres Syndrom, sofortige Arbeitsunfähigkeit, Nachweis von Hämatom, Bone Bruise und 

Weichteilödem in einer zeitnahen MRT) seien vorliegend nicht ausgewiesen, da erstzeitlich kein 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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radikuläres Ausfallsymptom vorgelegen habe. Zudem handle es sich nicht um ein Ereignis mit 

Hyperflexionsmechanismus und starker lateraler Momentkrafteinwirkung besonderer Schwere, da ein 

Sturzereignis aus dem Stand keine besondere Krafteinwirkung darstelle. Unter diesem Aspekt sei von 

einer leichten Kontusion/Distorsion an der HWS in Folge des Ereignisses auszugehen. Die anhaltenden 

Beschwerden seien sechs Monate nach dem Ereignis nicht mehr als unfallkausal zu werten (Suva-act. 
132, 255-4 f.). 

5.3.2 Anhand der MRT-Untersuchung der HWS vom 30. November 2023 (Suva-act. 18), der CT-
Untersuchung des Thorax vom 29. Januar 2024 (Suva-act. 35), der Röntgenuntersuchung der HWS 

vom 13. Februar 2024 (Suva-act. 24-2 f.), der MRT-Untersuchung der Wirbelsäule vom 24. April 2024 

(Suva-act. 111) sowie der HWS und BWS vom 5. Dezember 2024 (Suva-act. 237) und der 

Röntgenuntersuchung der HWS vom 5. Dezember 2024 (Suva-act. 236) konnten – wie auch Dr. J.___ 

festhielt – jegliche Frakturen in diesem Bereich ausgeschlossen und mehrere Diskusprotrusionen 

erhoben werden. Die erhobenen Befunde wurden als diskale Degenerationen der HWS und der BWS 

bezeichnet (vgl. Suva-act. 111), und die behandelnden Medizinalpersonen am KSSG-Wirbelsäu-

lenzentrum stellten schliesslich am 5. Dezember 2024 die Diagnosen «pseudoradikuläre Schmerzen 

linker Arm DD C6-Radukulopathie links» bei «cervikale[r] Diskushernie C5/6 mit rezessaler Affektion 

C6 links und Unkarthrose» sowie «Diskusprotrusion C3/4 und C4/5 und geringe[r] 

Neuroforamenstenose C4 beidseits» (Suva-act. 239). Wie vom Bundesgericht in Fortführung der 
Rechtsprechung des seinerzeitigen Eidgenössischen Versicherungsgerichts (EVG) wiederholt 

festgehalten und von Frau Dr. J.___ in diesem Zusammenhang richtig wiedergegeben wurde, entspricht 

es einer medizinischen Erfahrungstatsache im Bereich des Unfallversicherungsrechts, dass praktisch 

alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein 

Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in 

Betracht fällt. Als weitgehend unfallbedingt kann eine Diskushernie erachtet werden, wenn das 

Unfallereignis von besonderer Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe 

herbeizuführen, und die Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) 

unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit auftreten (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 24. Juni 

2025, 8C_37/2025, E. 4.3 mit Hinweisen). Dies trifft auf den vorliegenden Fall nicht zu, zumal – wie Dr. 

J.___ zu Recht anführte – der erfolgte Sturz des Beschwerdeführers kein Unfallereignis von besonderer 

Schwere darstellt, der geeignet ist, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen. Darauf deuten 

auch die fehlenden Begleitverletzungen hin. Damit ist in Anwendung der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung eine eigentliche Verursachung der Diskushernie durch das Unfallereignis zu 
verneinen.  

5.3.3 Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Diskushernie vorliegend durch den Unfall ausgelöst wurde. 
Diesfalls hätte die Unfallversicherung den durch das Unfallereignis ausgelösten Beschwerdeschub (vgl. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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vorstehende E. 3.3) zu übernehmen, spätere Rezidive dagegen nur, wenn eindeutige 

Brückensymptome gegeben sind (vgl. anstatt vieler: Urteil des Bundesgerichts vom 4. März 2013, 

8C_811/2012, E. 5, 6.1 und 6.2, sowie Urteile des EVG vom 29. Oktober 2002, U 22/01, vom 23. April 

2002, U 176/01, vom 26. Februar 2002, U 486/00, und vom 18. Februar 2002, U 459/00, je mit 

Hinweisen). Dabei ging Dr. J.___ anhand des Reintegrationsleitfadens Unfall des Schweizerischen 
Versicherungsverbands (abrufbar unter <https://www.koordination.ch/fileadmin/files/uvg/reintegra-

tion/4_reintegrationsleitfaden_unfall_release_2010_version_1.0.pdf>, Rubriken 05A.a und 03.A.b) und 

aufgrund des medizinischen Vorzustands davon aus, dass der Beschwerdeschub beschränkt sei auf 

die Dauer von sechs Monaten seit dem Unfallereignis (Suva-act. 255-5). Die Beschwerdegegnerin 

übernahm sogar während rund elf Monaten die Versicherungsleistungen. Angesichts der Ausführungen 

zur Unfallschwere sowie zur medizinischen Erfahrungstatsache bezüglich der Heilung von Kontusions- 

und Distorsionsfolgen (vgl. vorstehende E. 5.2.2) erscheint es vor diesem Hintergrund überwiegend 

wahrscheinlich nachgewiesen, dass die anhaltenden HWS-Beschwerden – wie schon die linksseitigen 

Schulterbeschwerden – im Leistungseinstellungszeitpunkt nicht mehr unfallkausal waren.  

5.4 Die Ausführungen von Dr. K.___ ergänzen diejenigen von Dr. J.___ neurologisch. Wie von Dr. 
K.___ dargelegt, konnte auch neurologisch kein objektivierbares Korrelat für die anhaltenden 

Beschwerden gefunden werden. Intrakranielle Traumafolgen waren in der MRT (einschliesslich MRA) 

vom 16. April 2024 nicht ersichtlich und – wie bereits erwähnt – konnten auch eine höhergradige 
Spinalkanalstenose oder eine Myelokompression ausgeschlossen werden (Suva-act. 248; vgl. hierzu 

Suva-act. 112). Anlässlich der neurologischen Vorstellung am 10. Juni 2024 bei Dr. H.___ wegen 

geltend gemachter diffuser Schmerzausstrahlungen in den gesamten linken Arm und weit darüber 

hinaus in den Thorax sowie in die Schulter links konnte – wie Dr. K.___ richtig wiedergegeben hat – 

weder neurologisch noch elektrophysiologisch ein auffälliger Befund erhoben werden, und dies trotz 

sehr ausführlicher elektrophysiologischer Untersuchung. Dr. H.___ hielt fest, dass kein Hinweis für ein 

peripheres Kompressionssyndrom und kein Hinweis für eine radikuläre, chronische oder akute 

Schädigung der untersuchten Nerven habe erhoben werden können. Erhoben wurden seitengleiche 

Muskeleigenreflexe, ohne Atrophien oder Paresen, bei diffusen, nicht zuordenbaren 

Sensibilitätsstörungsangaben (vgl. Suva-act. 103-4, 103-12; vgl. auch Suva-act. 239-3 [KSSG-

Wirbelsäulenzentrum]: «Klinisch bestehen bei A.___ pseudoradikuläre Schmerzen in den linken Arm 

ausstrahlend. Diese lassen sich nicht wirklich einem Dermatom zuordnen [...]»). Auch für eine mögliche 

C6 Wurzel-Affektion links gab es – wie von Dr. K.___ vorgebracht – entsprechend kein 

objektivierbareres Befundkorrelat (Suva-act. 248-4). Zum von Dr. I.___ im Rahmen der Untersuchung 
vom 28. Juni 2024 erhobenen posttraumatischen leichtgradigen sensomotorischen 

Karpaltunnelsyndrom links (Suva-act. 116-2, 161-12 ff.), einem Nervenkompressionssyndrom durch 

chronische mechanische Belastung des Nervus medianus im Karpaltunnel (PSCHYREMBEL, a.a.O., S. 

880 f.), führte Dr. K.___ aus, dass Dr. I.___ elektrophysiologisch einzig das linke Handgelenk untersucht 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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und damit keinen Seitenvergleich durchgeführt habe. Wäre ein Seitenvergleich vorgenommen worden, 

so hätten sich gemäss Dr. K.___ – wie dies aus dem Bericht von Dr. H.___ vom 2. Juni 2024 hervorgehe 

(Suva-act. 103-2 ff.) – seitengleiche, nur geringgradig verlangsamte, distal motorische Latenzen 

gezeigt, was gegen eine Unfallkausalität und für einen bestehenden Vorzustand bei einem 

schwerarbeitenden Handwerker spreche. Dr. K.___ wertete das Karpaltunnelsyndrom auch deshalb als 
unfallfremd und degenerativ-anlagebedingt, da bei fehlender Mittelhandfraktur und auch nicht 

dokumentiertem direkten Handanpralltrauma in der unfallnahen Erstdokumentation keine lokale 

strukturelle Schädigung an der Hand ersichtlich sei. Ein neurologisch-klinisch objektivierbares 

Befundkorrelat hierzu fehle (Suva-act. 248-4 f.). Die Schlussfolgerung von Dr. K.___, auf 

neurologischem Fachgebiet würden weder überwiegend wahrscheinlich unfallkausale objektivierbare 

neurologische Befunde noch eine unfallstrukturelle Verletzungsfolge vorliegen (Suva-act. 248-5), 

leuchtet vor dem Hintergrund des Gesagten ein.  

5.5 Zusammenfassend sind über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die 
Beschwerdegegnerin hinaus weder strukturelle noch vorübergehende organische Unfallfolgen für die 

vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen. Damit 

liegt für die noch geklagte Schmerzsymptomatik kein organisches Korrelat vor. Vor diesem Hintergrund 

und angesichts der von Dr. F.___ am 21. Mai 2024 vorläufig diagnostizierten «Anpassungsstörung mit 

Angst und depressiver Reaktion gemischt (ICD-10: F43.22)» ist nachfolgend eine eigenständige 
Adäquanzprüfung durchzuführen (vgl. vorstehende E. 3.2). 

6.   

Im Folgenden gilt es, die adäquate Kausalität der psychischen und der nicht organisch objektivierbaren 

Leiden (vgl. vorstehende E. 5) zu prüfen.  

6.1 Die Adäquanzprüfung hat vorliegend nach der «Psycho-Praxis» (vgl. vorstehende E. 3.2) zu 
erfolgen; eine solche anhand der «Schleudertrauma-Praxis» (BGE 134 V 209 E. 10 mit Hinweisen) 

kommt vorliegend nicht in Frage (vgl. vorstehende E. 3.2), da die Voraussetzungen, insbesondere das 

Auftreten der Beschwerden in der Halsregion oder an der HWS innert 72 Stunden (vgl. Urteile des 

Bundesgerichts vom 30. Januar 2007, U 215/05, E. 5.1-5.3, und vom 15. März 2007, U 258/06, E. 4.3) 

und das Vorliegen eines «bunten» Beschwerdebildes (vgl. hierzu etwa BGE 117 V 359 E. 4b), gemäss 

vorliegender Aktenlage nicht erfüllt sind. 

6.2 Gemäss «Psycho-Praxis» ist ein adäquater Kausalzusammenhang zu bejahen, wenn dem Unfall 
eine massgebende Bedeutung für die Entstehung der Beschwerden zukommt. In objektivierter 

Betrachtungsweise werden die Unfälle nach ihrer erfahrungsgemässen Eignung, psychische 
Beschwerden zu bewirken, eingeteilt in banale und leichte Unfälle einerseits, schwere Unfälle 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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andererseits und in einen dazwischenliegenden Bereich der mittelschweren Unfälle. Bei banalen 

Unfällen kann der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den psychischen 

Gesundheitsstörungen in der Regel ohne Weiteres verneint werden, weil aufgrund der allgemeinen 

Lebenserfahrung davon ausgegangen werden kann, dass ein solcher Unfall nicht geeignet ist, einen 

invalidisierenden psychischen Gesundheitsschaden zu verursachen. Bei schweren Unfällen dagegen 
ist der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel zu bejahen, denn nach dem gewöhnlichen Lauf 

der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung sind solche Unfälle geeignet, invalidisierende 

psychische Gesundheitsschäden zu bewirken. Bei Unfällen im mittleren Bereich lässt sich die Frage, 

ob zwischen dem Unfall und der psychisch bedingten Erwerbsunfähigkeit ein adäquater 

Kausalzusammenhang besteht, nicht aufgrund des Unfalls allein schlüssig beantworten. Vielmehr sind 

weitere, objektiv fassbare Umstände, welche unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen 

oder als direkte bzw. indirekte Folge davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Die 

wichtigsten Kriterien sind dabei: besonders dramatische Begleitumstände oder besondere 

Eindrücklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung, insbesondere ihre 

erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; ungewöhnlich lange Dauer 

der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehandlung, welche die 

Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen sowie 

Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 115 V 133 E. 6 f.). Um die adäquate 
Kausalität bejahen zu können, müssen nicht alle Kriterien erfüllt sein. Bei einem mittelschweren Unfall 

im Grenzbereich zu den schweren Ereignissen genügt ein Kriterium. Bei mittelschweren Unfällen im 

engeren Sinn müssen drei Adäquanzkriterien, bei Unfällen im mittleren Bereich an der Grenze zu den 

leichten Unfällen gar vier Adäquanzkriterien erfüllt sein, sofern keinem Kriterium besonderes Gewicht 

zukommt, mithin keines besonders ausgeprägt ist (vgl. Urteile des Bundesgerichts vom 29. Januar 

2010, 8C_897/2009, E. 4.5, und vom 7. Dezember 2009, 8C_487/2009, E. 5 mit Hinweis; NABOLD, 

a.a.O., S. 65 ff.). Bei der Prüfung der Adäquanzkriterien nach BGE 115 V 133 E. 6c/aa sind die Folgen 

der organisch nicht ausgewiesenen Beschwerden nicht in die Beurteilung miteinzubeziehen (vgl. auch 

Urteil des Bundesgerichts vom 28. April 2010, 8C_903/2009, E. 4.6). Zu beachten ist schliesslich, dass 

die bundesgerichtliche Rechtsprechung die Adäquanzkriterien nur mit grosser Zurückhaltung als 

ausgeprägt erfüllt anerkennt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 15. Januar 2016, 8C_568/2015, E. 

3.4). 

6.3 Eine Adäquanzprüfung nach Massgabe der in BGE 115 V 133 begründeten Rechtsprechung zu 
den psychogenen Unfallfolgen bzw. der sogenannten «Psycho-Praxis» ist im Zeitpunkt des 
Dahinfallens der kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines somatischen 

Gesundheitsschadens oder des Erreichens des medizinischen Endzustands der physischen 

Unfallverletzungen vorzunehmen. Dies ergibt sich daraus, dass die psychischen Beschwerden im 

Rahmen der Adäquanzbeurteilung gemäss «Psycho-Praxis», wo es gerade um die Beurteilung der 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Unfallkausalität psychischer Beschwerden geht, auszuklammern und nur die physischen Unfallfolgen 

zu berücksichtigen sind. Vor dem Hintergrund, dass ab dem 22. Juli 2024 nach dem Gesagten 

überwiegend wahrscheinlich die kausale Bedeutung von unfallbedingten Ursachen der somatischen 

Gesundheitsbeeinträchtigungen dahingefallen ist, ist die Adäquanzprüfung auf diesen Zeitpunkt hin 

vorzunehmen. 

6.4 Die Beschwerdegegnerin verneinte die Adäquanz nach den in BGE 115 V 133 entwickelten 
Kriterien ausgehend von einem leichten bzw. banalen Unfall (Suva-act. 259-17 E. 5.5). 

6.5 Die Einstufung als leichter Unfall ist angesichts der Rechtsprechung nicht zu beanstanden (vgl. 
Beispiele mit Hinweisen im Urteil des EVG vom 1. Juni 2006, U 83/05, E. 3.1: Treppensturz mit Radius- 

und Jochbogenfraktur sowie einer Kontusion des Beins und der LWS; Stolpern und Sturz auf einer 

Strasse und Aufschlagen mit dem Gesicht sowie einem Knie auf dem Boden; Ausrutschen auf einer 

Eisfläche, Sturz auf den Rücken und Aufprall mit dem Kopf auf dem Boden; Anschlagen des Kopfes an 

einem Beton-Unterzug; Sturz auf den Rücken mit Anschlagen des Kopfes am Boden). Dem Regelfall 

der «Psycho-Praxis» folgend, ist bei leichten Unfällen der adäquate Kausalzusammenhang zwischen 

dem Unfall und psychischen Gesundheitsstörungen zu verneinen. Es sind keine Gründe ersichtlich, 

wieso im vorliegenden Fall eine Ausnahme vorliegen sollte. Selbst wenn – wofür es keine Gründe gibt 

– von einem mittelschweren Ereignis im Grenzbereich zu einem leichten Unfall ausgegangen würde, 

wäre der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen, da keines der Adäquanzkriterien gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung erfüllt wäre. Es liegen keine besonders dramatischen 

Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls vor. Organisch objektivierbare/ 

strukturelle Unfallfolgen fehlen. Die übrigen Kriterien (ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen 

Behandlung, körperliche Dauerschmerzen, ärztliche Fehlbehandlung, schwieriger Heilungsverlauf und 

erhebliche Komplikationen, Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit) sind nicht 

erfüllt. Auch ist kein Kriterium in besonders ausgeprägter Weise erfüllt. 

6.6 Gemäss einem allgemeinen Grundsatz ist lediglich über für den Ausgang des Verfahrens 
erhebliche Tatsachen Beweis zu führen. Steht aufgrund einer speziellen Adäquanzprüfung fest, dass 

ein allfällig bestehender natürlicher Kausalzusammenhang nicht adäquat und damit nicht 

rechtsgenüglich wäre, ist die Frage, ob der natürliche Kausalzusammenhang tatsächlich besteht, nicht 

entscheidrelevant (vgl. BGE 135 V 465 E. 5). Nach dem Gesagten erfolgte die Verneinung der 

Adäquanz des Unfalls für den (möglicherweise bestehenden) psychischen Gesundheitsschaden und 

die nicht organisch objektivierbaren chronischen Schmerzen im Einklang mit der bundesgerichtlichen 

Rechtsprechung. Ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen Letzteren und dem Unfallereignis 
vom 25. August 2023 vorliegt, kann daher offenbleiben. Das Vorgehen der Beschwerdegegnerin ist 

demnach rechtmässig. Die Beschwerdegegnerin trifft demnach keine Leistungspflicht für die nicht 

organisch objektivierbaren Beschwerden des Beschwerdeführers.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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7.   

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass mit den versicherungsmedizinischen Beurteilungen von Dr. 

K.___ und Dr. J.___ sowie unter Berücksichtigung der Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte 

überwiegend wahrscheinlich erstellt ist, dass der Beschwerdeführer im Leistungseinstellungszeitpunkt 

(per 22. Juli 2024) nicht mehr unter Unfall(rest)folgen an der linken Schulter, am linken Handgelenk, an 
der BWS/am Thorax und der HWS litt, mithin feststeht, dass die (Teil-)Kausalität des Unfallereignisses 

vom 25. August 2023 per Leistungseinstellungszeitpunkt weggefallen ist. Die Einholung eines 

versicherungsexternen Gutachtens, wie vom Beschwerdeführer beantragt, fällt damit ausser Betracht. 

8.   

8.1 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vom 3. März 2025 gegen den Einspracheentscheid vom 
30. Januar 2025 abzuweisen und Letzterer zu bestätigen. 

8.2 Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben (Art. 61 lit. fbis 
ATSG). 

8.3 Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung die Kosten der Rechtsvertretung 
des Beschwerdeführers. Die Entschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne 

Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des 

Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 Honorarordnung (HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'500.– 
bis Fr. 15'000.–. In der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit erscheint eine pauschale 

Entschädigung von Fr. 4’000.– mit Blick auf vergleichbare Fälle angemessen. Die Entschädigung von 

Fr. 4'000.– ist um einen Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes [AnwG; sGS 963.70]). 

Somit entschädigt der Staat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers pauschal mit Fr. 3'200.– 

(inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer). Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt 

wurde, ist zur Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] in Verbindung mit Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]). 

  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  
Es werden keine Gerichtskosten erhoben. 

3.  
Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zufolge unentgeltlicher 

Rechtsverbeiständung mit Fr. 3'200.– (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer). 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 28.08.2025
	Art. 4 ATSG, Art. 6 Abs. 1 UVG. Prüfung versicherungsmedizinischer Beurteilungen auf ihre Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit hin. Über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die Beschwerdegegnerin hinaus sind weder strukturelle noch vorübergehende organische Unfallfolgen für die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden (Schulterschmerzen, Handgelenk, HWS- und Thorax-Schmerzen) überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen. Die adäquate Kausalität der nicht organisch objektivierbaren Leiden (chronifizierten Schmerzen, Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion gemischt) ist in Anwendung der Psycho-Praxis zu verneinen. Insgesamt erweist sich der Leistungseinstellungszeitpunkt als rechtmässig. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. August 2025, UV 2025/8).

		2026-01-28T04:10:23+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen