# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 56db2177-126e-504e-8934-882c3415bb40
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-11-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.11.2023 C-6222/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6222-2023_2023-11-30.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6222/2023 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  3 0 .  N o v e m b e r  2 0 2 3   

Besetzung 
 Einzelrichterin Viktoria Helfenstein, 

Gerichtsschreiberin Patrizia Levante. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Thailand)   

vertreten durch Karin Herzog, M.A. HSG in Law, 

Rechtsanwältin, AMPARO Anwälte und Notare,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rente,  

Verfügung der IVSTA vom 10. Oktober 2023. 

 

 

 

C-6222/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vor-

instanz) dem am (…) 1978 geborenen A._______ (nachfolgend: Versicher-

ter oder Beschwerdeführer) mit Verfügung vom 10. Oktober 2023 – in Er-

setzung der Verfügung vom 14. September 2023 – ab 1. März 2013 eine 

ordentliche ganze Invalidenrente von monatlich Fr. 2'003.- samt einer Kin-

derrente für seine Tochter B._______ (geb. […] 2007) von monatlich 

Fr. 801.- zusprach, wobei laut beiliegender Abrechnung der Betrag von 

Fr. 10'226.- auf ein Wartekonto gebucht wurde (BVGer-act. 1/2), 

dass der Versicherte gegen diese Verfügung mit Eingabe seiner Rechts-

vertreterin vom 13. November 2023 beim Bundesverwaltungsgericht (Ein-

gang: 14. November 2023) Beschwerde erhob mit den Anträgen, die ange-

fochtene Verfügung sei aufzuheben und es sei ihm unter Vorbehalt der Ver-

rechnungsanträge eine Nachzahlung von Fr. 83'790.- zu erbringen, das 

vorliegende Beschwerdeverfahren sei bis zum formellen Erlass der korri-

gierten Verfügung zu sistieren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu-

lasten der Vorinstanz (BVGer-act. 1), 

dass der Beschwerdeführer mit schriftlicher Erklärung seiner Rechtsvertre-

terin vom 27. November 2023 die Beschwerde vom 13. November 2023 

zurückzog mit der Begründung, es liege inzwischen eine korrekte Verfü-

gung vor (BVGer-act. 3), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]),  

dass demnach keine Verfahrenskosten zu erheben sind, 

dass nach dem vorliegenden Verfahrensausgang weder der Beschwerde-

führer (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario) noch die Vorinstanz (Art. 7 Abs. 3 

VGKE) Anspruch auf eine Parteientschädigung haben.  

C-6222/2023 

Seite 3 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos 

geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das 

BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Viktoria Helfenstein Patrizia Levante 

 

  

C-6222/2023 

Seite 4 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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