# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** beea964d-c050-5374-a99e-9f28245b954b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-10-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Zivilkammer 05.10.2009 ZF 2008 84
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_006_ZF-2008-84_2009-10-05.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

___________________________________________________________________________________________________

Ref.: Chur, 05. Oktober 2009 Schriftlich mitgeteilt am:
ZF 08 84

Urteil
I. Zivilkammer

Vorsitz Kantonsrichterin Michael Dürst
RichterInnen Präsident Brunner, Vizepräsident Schlenker
Redaktion Aktuar Engler

In der zivilrechtlichen Berufung

der S t o c k w e r k e i g e n t ü m e r g e m e i n s c h a f t  Z . , Beklagte und Berufungsklä-
gerin, vertreten durch Rechtsanwalt Georg Zondler, Wenger & Vieli Rechtsanwälte, 
Dufourstrasse 56, Postfach 1285, 8034 Zürich,

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts I m b o d e n  vom 16. September 2008, mitgeteilt am 29. 
Oktober 2008, in Sachen des Y., Kläger und Berufungsbeklagter, vertreten durch 
Rechtsanwalt lic. iur. Martin Buchli, Masanserstrasse 35, Postfach 414, 7001 Chur,

betreffend Ungültigerklärung von Beschlüssen der Stockwerkeigentümerversamm-
lung

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A.1. Mit öffentlich beurkundeter Erklärung vom 10. April 1991 begründete W. an der 
in seinem Eigentum stehenden Parzelle Nr. 1411, Plan 4, des Grundbuches der Ge-
meinde X., Stockwerkeigentum, indem er die Einheiten Nr. 1 mit einer Wertquote von 
723/1000 (Stockwerkeigentums-Hauptbuchblatt 52528) und Nr. 2 mit einer Wertquote 
von 277/1000 (Stockwerkeigentums-Hauptbuchblatt 52529) zu Sonderrecht aus-
schied. In der Urkunde wurde unter anderem festgehalten, dass der Eigentümer der 
Stockwerkeinheit Nr. 1 seinen Anteil jederzeit in zwei Stockwerkeinheiten aufteilen 
dürfe, und dies ohne Zustimmung des Eigentümers der Stockwerkeinheit Nr. 2.

Am gleichen Tag unterzeichnete W. einen entsprechenden, die Stockwerkeigentums-
begründung kenntlich machenden Aufteilungsplan. Ebenfalls am 10. April 1991 erfolgte 
die Verabschiedung und Grundbuchanmeldung des Verwaltungsreglements. Darin 
wurde unter anderem vorgesehen, solange einzig zwei Stockwerkeinheiten bestünden, 
bedürften alle Beschlüsse der Zustimmung beider Stockwerkeigentümer. Komme es 
dennoch zu einer Pattsituation, stehe dem Eigentümer der Einheit mit der grösseren 
Wertquote der Stichentscheid zu. Sollten später einmal drei Stockwerkeinheiten ge-
schaffen werden, müssten stets mindestens zwei Stockwerkeigentümer ihr Einver-
ständnis zu den zu treffenden Entscheidungen geben.

Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 10. April 1991 veräusserte W. die Stock-
werkeinheit Nr. 2 zum Preis von Fr. 550'000.00 an Y.. Der Erwerber bestätigte in der 
Urkunde, den Begründungsakt, den Aufteilungsplan und das Verwaltungsreglement zu 
kennen.

2. Im Jahre 2007 plante V., die Tochter von W., auf der in ihrem Eigentum stehen-
den, an die Parzelle Nr. 1411 angrenzenden Liegenschaft Nr. 1429 ein Mehrfamilien-
haus samt Tiefgarage zu errichten. Am 21. Februar 2007 unterzeichneten W. und Y. 
im Namen der Stockwerkeigentümergemeinschaft Parzelle Nr. 1411 (Z.) eine Er-
klärung, wonach sie die Bauunterlagen eingesehen hätten und wonach gegen das Pro-
jekt keine Einwendungen beständen. Ausserdem sicherten sie V. zu, dass die Stock-
werkeigentümergemeinschaft Z. der Eigentümerin der begünstigten Parzelle Nr. 1429 
und zulasten der eigenen Parzelle Nr. 1411 sämtliche Rechte einräumen werde, wel-
che für die Verwirklichung des Bauvorhabens erforderlich seien. Diese Urkunde war 
Bestandteil der Baueingabe vom gleichen Tag.

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Seine Einwilligung zu dieser Regelung, die unter anderem eine Ausnützungsübertra-
gung zugunsten der Parzelle Nr. 1429 bezweckte, hatte Y. offenbar in der Erwartung 
erteilt, dass W. im Gegenzug zu einer baulichen Verbesserung der bestehenden Ga-
ragenzufahrt auf der Parzelle Nr. 1411 Hand bieten werde. Als dem nicht so war, wi-
derrief Y. mit Schreiben vom 08. Juli 2007 die am 21. Februar 2007 erteilte Zustim-
mung. Ausserdem erhob er gegen das Bauprojekt Einsprache. Sie wurde indessen von 
der Gemeinde X. abgewiesen (Entscheid vom 21. August 2007, mitgeteilt am 05. Sep-
tember 2007). Ohne Erfolg blieb auch der anschliessende Weiterzug ans Verwaltungs-
gericht des Kantons Graubünden (Urteil vom 17. Januar 2008, mitgeteilt am 22. Fe-
bruar 2008).

3. Mit eingeschriebenem Brief vom 05. April 2007 lud W. Y. zu einer Stockwerkei-
gentümerversammlung ein, welche am 03. Mai 2007 16.00 Uhr in den Räumlichkeiten 
der Wenger & Vieli Rechtsanwälte an der Dufourstrasse 56 in 8008 Zürich stattfinden 
sollte. Laut der beigelegten Traktandenliste ging es unter anderem um die Wahl eines 
Verwalters für die Stockwerkeigentümergemeinschaft Z.; aber auch um die Ausgestal-
tung der Rechtsbeziehungen zur jeweiligen Eigentümerin der Nachbarparzelle Nr. 
1429. Auf Wunsch von Y. wurde die Versammlung auf den 04. Mai 2007 13.30 Uhr 
verschoben. Als er am 23. April 2007 mitteilte, dass er auch diesen Termin nicht ein-
halten könne, wurde sie in seiner Abwesenheit zum vorgesehenen Zeitpunkt dennoch 
durchgeführt. Laut dem Protokoll, das von einem Mitarbeiter der Wenger & Vieli 
Rechtsanwälte verfasst wurde (U.), stellte W. als Vorsitzender fest, dass die Versamm-
lung nicht beschlussfähig sei, da nur einer der beiden Stockwerkeigentümer anwesend 
sei. Eine zweite Versammlung fand auch nach Ablauf der zehntägigen Sperrfrist vorerst 
nicht statt.

4. In einem öffentlich beurkundeten Nachtrag vom 13. Juni 2007 zur Erklärung vom 
10. April 1991 teilte W. seine Stockwerkeinheit in zwei Einheiten auf. Fortan verfügte 
die bisherige Einheit Nr. 1 (Stockwerkeigentums-Hauptbuchblatt 52528) noch über 
eine Wertquote von 579/1000, während auf die neue Einheit Nr. 3 (Stockwerkeigen-
tums-Hauptblatt 54250) eine Wertquote von 144/1000 entfiel. – Mit öffentlicher Ur-
kunde vom 25. Juni 2007 übertrug W. die Stockwerkeinheit Nr. 3 als Erbvorempfang 
auf seine Tochter V..

5. Nach dem Scheitern der Versammlung vom 04. Mai 2007 berief W. am 14. Juni 
2007 auf den 09. Juli 2007 09.00 Uhr eine zweite Stockwerkeigentümerversammlung 
ein, die wiederum in den Räumlichkeiten der Wenger & Vieli Rechtsanwälte durchge-

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führt wurde und an der über die gleichen Geschäfte zu befinden war, welche bereits 
für die erste Versammlung traktandiert worden waren. 

Laut dem Protokoll, das erneut von U. verfasst wurde, waren zwei Stockwerkeigentü-
mer anwesend, W. mit einer Wertquote von 579/1000 (Stockwerkeinheit Nr. 1) sowie 
V. mit einer Wertquote von 144/1000 (Stockwerkeinheit Nr. 3), während der dritte, Y. 
mit einer Wertquote von 277/1000 (Stockwerkeinheit Nr. 2) der Versammlung fernblieb. 
Er hatte dies am 02. Juli 2007 angekündigt, mit der Begründung, dass ihm der Ta-
gungsort nicht genehm sei.

Behandelt wurden an der Stockwerkeigentümerversammlung vom 09. Juli 2007 die 
folgenden Punkte: – Ernennung eines Verwalters – Ausnützungsübertragung samt 
Grenzbereinigung (Parzelle Nr. 1429) – Verbreiterung der Garagenzufahrt (Parzelle Nr. 
1411) – Balkonsanierung (Stockwerkeinheit Nr. 2) – Erneuerung der Heizung – Situa-
tion Waschküche – Vertretungsbefugnis – Verteilung der gemeinschaftlichen Kosten – 
Alimentierung des Erneuerungsfonds. Hierauf wird soweit erforderlich in den Erwägun-
gen zurückzukommen sein.

B. Am 21. Juli 2007 machte Y. beim Kreispräsidenten Trins als Vermittler eine ge-
gen die Stockwerkeigentümergemeinschaft Z. gerichtete Anfechtungsklage anhängig. 
Laut dem Leitschein vom 16. November 2007 hatten die Parteien anlässlich der Süh-
neverhandlung vom 25. Oktober 2007 die folgenden Anträge gestellt:

Klägerisches Rechtsbegehren

1. Sämtliche Beschlüsse der Beklagten gemäss Protokoll vom 09. Juli 2007 
seien aufzuheben.

2. Unter voller vermittleramtlicher, gerichtlicher und aussergerichtlicher Kos-
ten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beklagten.

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Beklagtisches Rechtsbegehren

1. Die Klage sei vollumfänglich abzuweisen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Klägers.“

C. Mit Prozesseingabe vom 10. Dezember 2007 unterbreitete Y. die Streitsache 
dem Bezirksgericht Imboden, wobei er an seinen Rechtsbegehren gemäss Leitschein 
festhielt.

In ihrer Prozessantwort vom 05. Februar 2008 bestätigte auch die Stockwerkeigentü-
mergemeinschaft Z. ihre an der Sühneverhandlung gestellten Anträge. Sie präzisierte 
freilich, dass bei der Berechnung der Umtriebsentschädigung der Zuschlag von 7,6 % 
für die Abgeltung der Mehrwertsteuer mitberücksichtigt werden müsse.

Im zweiten Schriftenwechsel (Replik vom 02. April 2008, Duplik vom 16. Mai 2008) 
blieb es bei diesen Rechtsbegehren.

D. Mit Urteil vom 16. September 2008, mitgeteilt am 29. Oktober 2008, erkannte 
das Bezirksgericht Imboden:

1. Die Klage wird gutgeheissen.

2. Die Kosten des Bezirksgerichts Imboden, bestehend aus einer Gerichtsge-
bühr von Fr. 2600.00, einem Streitwertzuschlag von Fr. 2500.00, einer 
Schreibgebühr von Fr. 744.70, Barauslagen von Fr. 155.30, total somit Fr. 
6000.00, gehen unter solidarischer Haftung zu Lasten von W. und V., wel-
che den Kläger überdies ausseramtlich mit Fr. 12'995.05 (inkl. 7.6 % Mehr-
wertsteuer) zu entschädigen haben.

3. Mitteilung an: …

Die Vorinstanz hielt in ihrem Urteil zunächst fest, dass der Eigentümer der Stockwerk-
einheit Nr. 1 (W.) gestützt auf die entsprechende Klausel in der Begründungserklärung 
vom 10. April 1991 zwar grundsätzlich berechtigt gewesen sei, seine Stockwerkeinheit 
ohne die Zustimmung des Eigentümers der Stockwerkeinheit Nr. 2 (Y.) und auch ohne 
Genehmigung der Stockwerkeigentümerversammlung in zwei Stockwerkeigentumsan-
teile aufzuteilen (E. 2b). In der Folge gelangte das Bezirksgericht Imboden dann aber 
zum Schluss, dass es der neuen Stockwerkeinheit Nr. 3, welche W. seiner Tochter V. 
abgetreten hat, am von Gesetzes wegen erforderlichen eigenen Zugang fehle; sie sei 
nur über gemeinschaftlichen Boden erreichbar, der im alleinigen Nutzungsrecht des 
Eigentümers der Stockwerkeinheit Nr. 1 stehe und nicht ohne die Zustimmung der 
Stockwerkeigentümerversammlung mit einem Sondernutzungsrecht zugunsten der 

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neuen Stockwerkeinheit Nr. 3 belastet werden könne. Verfüge V. aber nicht über eine 
Stockwerkeinheit im Rechtssinne, habe sie auch kein Stimmrecht an den Stockwerkei-
gentümersammlungen, so dass die Beschlüsse vom 09. Juli 2007 an einem schweren 
Mangel leiden würden und folglich in Gutheissung der Klage aufzuheben seien (E. 2c).

E. Hiergegen legte die Stockwerkeigentümergemeinschaft Z. am 18. November 
2008 beim Kantonsgericht von Graubünden Berufung ein mit dem Begehren:

Das angefochtene Urteil sei aufzuheben und es sei die Klage vollumfänglich 
abzuweisen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inklusive Mehrwertsteuerzuschlag 
von 7,6 %) für beide Instanzen zulasten des Berufungsbeklagten.

F. Nachdem das Kantonsgerichtspräsidium mit Verfügung vom 27. November 
2008 das schriftliche Verfahren gemäss Art. 224 Abs. 2 ZPO angeordnet hatte, reichte 
die Stockwerkeigentümergemeinschaft Z. am 13. Januar 2009 die Berufungsbegrün-
dung ein, wobei sie an ihren Rechtsbegehren gemäss Berufungserklärung festhielt.

In seiner Berufungsantwort vom 06. Februar 2009 stellte Y. demgegenüber den Antrag, 
es sei die Berufung abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 
Berufungsklägerin.

Im zweiten Schriftenwechsel (Replik vom 23. März 2009, Duplik vom 24. April 2009) 
blieb es bei diesen Rechtsbegehren.

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften der beiden Parteivertreter wird, 
soweit erforderlich, in den Erwägungen eingegangen.

Beide Parteien leisteten überdies den von ihnen geforderten Gerichtskostenvorschuss 
von je Fr. 6000.00.

II. Erwägungen

1. Klagen auf Anfechtung von Beschlüssen der Stockwerkeigentümerversamm-
lung sind gemäss Art. 19 Abs. 1 lit. b GestG bei einem Gericht am Ort anhängig zu 
machen, an welchem das betreffende Grundstück im Grundbuch aufgenommen ist. Im 

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vorliegenden Fall ist dies X., eine zum Bezirk Imboden gehörende Gemeinde. Damit 
durfte die Vorinstanz ihre örtliche Zuständigkeit bejahen.

Der Streit um die Gültigkeit von Beschlüssen der Stockwerkeigentümerversammlung 
ist vermögensrechtlicher Natur (RENÉ BÖSCH, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch II, 3. 
Aufl., Basel 2007, Art. 712m ZGB N. 10; Urteil des schweizerischen Bundesgerichts 
5C.27/2003 E. 1). Sollten die am 09. Juli 2007 gefassten und nunmehr angefochtenen 
Beschlüsse Bestand haben, würde der Weg frei, um im vorgesehenen Grenzbereini-
gungsverfahren unter anderem zu erwirken, dass 66.20 m2 Bauland von der Nachbar-
parzelle Nr. 1429 abgetrennt und mit der Parzelle Nr. 1411 vereinigt werden. Ange-
sichts der in einem Kurort wie X. für Bauland zu entrichtenden Quadratmeterpreise 
beträgt der Streitwert offenkundig mehr als Fr. 8000. Damit war nicht nur die sachliche 
Zuständigkeit des Bezirksgerichts Imboden gegeben, sondern es erweist sich die An-
gelegenheit überdies als berufungsfähig (Art. 218 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Art. 
19 Ziff. 1 ZPO). Da das Rechtsmittel frist- und formgerecht eingereicht wurde (Art. 219 
Abs. 1 ZPO), kann darauf eingetreten werden.

Im Hinblick auf einen allfälligen Weiterzug des vorliegenden Urteils an das schweizeri-
sche Bundesgericht und die Verpflichtung, das Dispositiv mit einer Rechtsmittelbeleh-
rung zu versehen, ist schliesslich noch festzuhalten (Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG in Ver-
bindung mit Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG), dass der für die Beschwerde in Zivilsachen 
erforderliche Streitwert von mindestens Fr. 30'000 nach dem Gesagten ebenfalls er-
reicht sein dürfte (bereits ab einem Quadratmeterpreis von Fr. 500).

2. Aktivlegitimiert zur Anfechtung von Beschlüssen der Stockwerkeigentümerver-
sammlung ist jeder einzelne Stockwerkeigentümer, passivlegitimiert hingegen die 
Stockwerkeigentümergemeinschaft (BÖSCH, a. a. O., Art. 712m ZGB N. 10; FRANK/
STRÄULI/MESSMER, Kommentar zur zürcherischen Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Zürich 
1997, §§ 27/28 N. 10). Klagen auf Anfechtung von Beschlüssen der Stockwerkeigentü-
merversammlung sind also grundsätzlich gegen die Stockwerkeigentümergemein-
schaft anzuheben (BÖSCH, a. a. O., Art. 712l ZGB N. 16). Nur in aussergewöhnlichen 
Fällen (bei zwei Stockwerkeigentümern mit einer Wertquote von je 500/1000) kann ge-
gen einen einzelnen Stockwerkeigentümer geklagt werden (BÖSCH, ebenda; Urteil des 
schweizerischen Bundesgerichts 5C.27/2003 E. 2.2).

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Die Aktivlegitimation des Klägers Y. ist offenkundig gegeben; nähere Ausführungen 
hierzu erübrigen sich. Hingegen geht aus dem angefochtenen Urteil nicht mit der erfor-
derlichen Klarheit hervor, ob die Vorinstanz die Stockwerkeigentümergemeinschaft als 
solche oder die beiden Stockwerkeigentümer W. und V. als Beklagte betrachtet hat. 
Während der Kostenspruch eindeutig auf letzteres schliessen lässt, wurde im Rubrum 
die in der Prozesseingabe enthaltene Parteibezeichnung übernommen, lautend auf die 
Stockwerkeigentümergemeinschaft Z. bestehend aus W. und V.. Diese Bezeichnung 
ist offensichtlich falsch, da der Stockwerkeigentümergemeinschaft ja auch der Kläger 
angehört. Entsprechend hätte der Bezirksgerichtspräsident dem Kläger wohl im Sinne 
von Art. 85 Ziff. 1 ZPO Frist zur Verbesserung der unklaren Parteibezeichnung anset-
zen müssen. Ungeachtet der falschen Bezeichnung ist der Rechtsvertreter der Beklag-
ten in der Folge jedoch stets von einer gegen die Stockwerkeigentümergemeinschaft 
gerichteten Klage ausgegangen, dies offenkundig in Übereinstimmung mit der oben 
dargelegten Rechtslage, wonach bei Klagen auf Anfechtung von Beschlüssen der 
Stockwerkeigentümerversammlung die Passivlegitimation grundsätzlich der Stock-
werkeigentümergemeinschaft zusteht. Unter diesen Umständen hätte aber auch die 
Vorinstanz davon ausgehen müssen, dass sich die Klage gegen die Stockwerkeigentü-
mergemeinschaft richte, zumal sich in den Rechtsschriften des Klägers keinerlei Aus-
führungen dazu finden, dass vorliegend ein Ausnahmefall im Sinne der erwähnten bun-
desgerichtlichen Rechtsprechung vorliegen würde. Der offensichtlich unrichtige Zusatz 
in der Parteibezeichnung hätte daher von Amtes wegen korrigiert werden müssen 
(PKG 2006 Nr. 32 E. 1b, PGK 2003 Nr. 6 E. 1, je mit weiteren Hinweisen), was nunmehr 
im Berufungsverfahren nachzuholen ist.

3. Ist die Stockwerkeigentümergemeinschaft Z. als beklagte Partei zu betrachten, 
stellt sich (von Amtes wegen) die Frage, ob der Rechtsvertreter der Beklagten mit der 
von W. und V. im Namen der Stockwerkeigentümergemeinschaft unterzeichneten Voll-
macht über eine genügende Prozessführungsermächtigung verfügt. Dies ist zu beja-
hen. Die Beschlussfassung der Stockwerkeigentümergemeinschaft zur Prozess-
führung kann nicht nur anlässlich einer Versammlung – mit qualifiziertem Mehr (nach 
Köpfen und Wertquoten), da es sich um eine wichtigere Verwaltungshandlung im Sinne 
von Art. 647b ZGB handelt (AMÉDÉO WERMELINGER, Das Stockwerkeigentum, Zürich 
2004, Art. 712t ZGB N. 74 in Verbindung mit Art. 712a ZGB N. 113) –, sondern gestützt 
auf Art. 712m Abs. 2 in Verbindung mit Art. 66 Abs. 2 ZGB auch auf dem Zirkularweg 
erfolgen, wobei dann allerdings die Zustimmung sämtlicher Stockwerkeigentümer er-

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forderlich ist (PKG 1995 Nr. 18). Soweit der von der Stockwerkeigentümergemeinschaft 
zu führende Prozess von einem anderen Stockwerkeigentümer angehoben wurde, 
muss jedoch die Zustimmung der übrigen Stockwerkeigentümer ausreichen, zumal der 
prozessführende Stockwerkeigentümer bei der Beschlussfassung über die Prozess-
führung der Gemeinschaft zufolge der offensichtlich bestehenden Interessenkollision 
ohnehin ausgeschlossen ist (vgl. dazu WERMELINGER, Art. 712m ZGB N. 141 ff., sowie 
zur Anwendbarkeit von Art. 68 ZGB auf das Stockwerkeigentum BGE 134 III 481 Erw. 
3.4). Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem Sinn des gesetzlichen Erfordernis-
ses eines Prozessführungsbeschlusses der Gemeinschaft, der ja darin besteht, dass 
die Gemeinschaft bzw. deren Mitglieder darüber sollen entscheiden können, ob sie sich 
auf den von einem anderen Mitglied eingeleiteten Prozess einlassen oder die An-
sprüche des Klagenden ganz oder teilweise anerkennen wollen (vgl. PKG 1984 Nr. 26 
Erw. 2 am Schluss).

4. Mit öffentlich beurkundetem, ins Grundbuch der Gemeinde X. eingetragenem 
Vertrag vom 25. Juni 2007 erwarb V. von W. 144/1000 Miteigentum an der Parzelle Nr. 
1411 samt Sonderrecht an der 1½-Zimmer-Studio-Wohnung im Erd- und Dachge-
schoss sowie an der Garage Nr. 2 und einem Kellerraum im Untergeschoss (die Stock-
werkeinheit Nr. 3, Stockwerkeigentums-Hauptbuchblatt Nr. 54'250). Dadurch wurde sie 
Mitglied der Stockwerkeigentümergemeinschaft Z., und sie war demnach anlässlich 
der Versammlung vom 09. Juli 2007 berechtigt, das sich aus ihrer Stellung als Stock-
werkeigentümerin ergebende Stimmrecht auszuüben (WERMELINGER, a. a. O., Art. 
712c ZGB N. 114). Insoweit besteht also kein Grund, die Gültigkeit der dort gefassten 
Beschlüsse anzuzweifeln, erbringen doch öffentliche Register und öffentliche Urkun-
den für die durch sie bezeugten Tatsachen grundsätzlich den vollen Beweis, es sei 
denn, es könne die Unrichtigkeit ihres Inhalts erstellt werden (Art. 9 Abs. 1 ZGB). Dieser 
Gegenbeweis ist unbeschränkt zugelassen. Er braucht nicht zwingend im Rahmen ei-
ner Grundbuchberichtigungsklage nach Art. 975 ZGB geführt werden; dies kann auch 
vorfrageweise in einem anderen Prozess geschehen, in welchem er erheblich wird 
(MAX KUMMER, Berner Kommentar zum ZGB, Band I.1., Bern 1966, Art. 9 ZGB N. 67; 
AUGUST EGGER, Zürcher Kommentar zum ZGB, Band I, 2. Aufl., Zürich 1930, Art. 9 
ZGB N. 14). Dabei gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung (W. SCHMID, Basler 
Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 3. Aufl., Basel 2006, Art. 9 ZGB N. 29). – Der Kläger ist 
nun der Meinung, V. habe anlässlich der Versammlung der Stockwerkeigentümer vom 
09. Juli 2007 über gar kein Stimmrecht verfügt, so dass die dort gefällten Beschlüsse 

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aufgehoben werden müssten; dies deshalb, weil er der Abtrennung der Stockwerkein-
heit Nr. 3 hätte zustimmen müssen und weil es hierfür überdies eines Genehmigungs-
beschlusses der Stockwerkeigentümerversammlung bedurft hätte. Es sei also keine 
dritte Stockwerkeinheit geschaffen worden, welche von V. gültig hätte erworben wer-
den können. Das Bezirksgericht Imboden ist dem zu Recht nicht gefolgt.

Die Spaltung der Stockwerkeinheit Nr. 1 in zwei Einheiten zwecks anschliessender Ver-
äusserung der so zusätzlich geschaffenen Einheit Nr. 3 an V. führte zu einer Änderung 
des Aufteilungsplanes, des Beschriebs der räumlichen Aufteilung und der Wertquoten. 
Hierfür bedarf es gemäss Art. 712e Abs. 2 ZGB einer übereinstimmenden Willenser-
klärung aller unmittelbar Beteiligten; ein Erfordernis, das weder im Begründungsakt 
noch im Reglement wegbedungen werden darf (MEIER-HAYOZ/REY, Berner Kommentar 
zum ZGB, Band IV.1.5., Art. 712e ZGB N. 45; WERMELINGER, a. a. O., Art. 712e ZGB 
N. 75; BÖSCH, a. a. O., Art. 712e ZGB N. 5; W.-PETER FRIEDRICH, Das Stockwerkeigen-
tum, Reglement für die Gemeinschaft der Stockwerkeigentümer, Bern 1965, § 3 N. 13). 
– Der durch W. als einzigem direkt Betroffenen veranlasste Nachtrag zu seiner ur-
sprünglichen Erklärung auf Begründung von Stockwerkeigentum entspricht zusammen 
mit dem geänderten Aufteilungsplan sowohl inhaltlich wie der Form nach (öffentliche 
Beurkundung; MEIER-HAYOZ/REY, a. a. O., Art. 712e ZGB N. 47; BÖSCH, a. a. O., Art. 
712e ZGB N. 5) der eben genannten Voraussetzung. Ein Einbezug des Klägers war 
bei dieser Sachlage nicht erforderlich, da ihn die Auswirkungen der Aufteilung der 
Stockwerkeinheit Nr. 1 (Quotenkorrektur etc.) nicht unmittelbar in seiner Rechtstellung 
berührten.

Die Vereinbarung über die Änderung der Wertquoten bzw. hier der dem entsprechende 
Nachtrag zur Erklärung auf Begründung von Stockwerkeigentum muss gemäss Art. 
712e Abs. 2 ZGB überdies grundsätzlich durch die Stockwerkeigentümerversammlung 
genehmigt werden. Nach der Mehrheit der Lehre (FRIEDRICH, a. a. O., § 3 N. 13; BÖSCH, 
a. a. O., Art. 712e ZGB N. 5; MEIER-HAYOZ/REY, a. a. O., Art. 712e ZGB N. 50), der sich 
das Kantonsgericht anschliesst, ist ein solcher Beschluss allerdings nicht zwingend; 
das Genehmigungserfordernis kann vielmehr im Begründungsakt oder im einstimmig 
angenommenen Reglement wegbedungen werden.

Geht man hiervon aus, kann die in der Begründungserklärung enthaltene Wegbedin-
gung der Zustimmung des Eigentümers der Stockwerkeinheit Nr. 2 bei der vorliegen-
den Konstellation mit vorerst lediglich zwei Einheiten keine andere Bedeutung haben, 
als dass damit auch die Genehmigung der Stockwerkeigentümerversammlung wegbe-

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dungen werden sollte. Jede andere Auslegung würde die fragliche Bestimmung ihres 
Sinnes berauben. Ist aber sowohl die Zustimmung des Eigentümers der Stockwerkein-
heit Nr. 2 als auch die Genehmigung der Stockwerkeigentümerversammlung im Be-
gründungsakt rechtsgültig wegbedungen worden, ist diese Änderung der gesetzlichen 
Zuständigkeitsordnung – genau gleich wie wenn sie im Reglement enthalten wäre – 
auch für jeden späteren Erwerber der Stockwerkeinheit Nr. 2 verbindlich (MEIER-
HAYOZ/REY, a. a. O., Art. 712g ZGB N. 77; WERMELINGER, a. a. O., Art. 712g ZGB N. 
106 ff.). Aufgrund der realobligatorischen Wirkung bedarf es hierfür weder einer (vor-
gängigen) Kenntnisnahme (welche vom Kläger im Kaufvertrag allerdings explizit 
bestätigt wurde) noch der ausdrücklichen Zustimmung des Erwerbers zur im Begrün-
dungsakt festgelegten Zuständigkeitsordnung. Dementsprechend fehl geht die Argu-
mentation des Rechtsvertreters des Klägers, wonach der entsprechende Passus im 
Begründungsakt nicht genüge, sondern es gemäss angeblicher Praxis des Grundbuch-
inspektorats Graubünden in derartigen Fällen einer Einverständniserklärung bzw. Voll-
machtserteilung der übrigen Stockwerkeigentümer an den aufteilungswilligen Stock-
werkeigentümer bedürfe (Berufungsantwort S. 8 f.).

Würde man entgegen dem Gesagten der Minderheitsmeinung folgen, wonach ein Ge-
nehmigungsbeschluss unabdingbar sein soll und sogar einstimmig gefasst werden 
müsse (WERMELINGER, a. a. O., Art. 712c ZGB N. 133, Art. 712e ZGB N. 85 ff., N. 104 
und N. 106; Art. 712g ZGB N. 59), läge für die Stockwerkeinheit Nr. 3 zwar kein gültiger 
Begründungsakt vor, so dass aufgrund des Kausalitätsprinzips auch dessen Eintra-
gung im Grundbuch zu Unrecht erfolgt wäre. Diese Unrichtigkeit des Grundbuchein-
trags könnte indessen der an der Aufteilung nicht beteiligten Erwerberin der neuen 
Stockwerkeinheit Nr. 3 nicht entgegengehalten werden (Art. 975 Abs. 2 ZGB in Verbin-
dung mit Art. 973 ZGB). Der in den genannten Bestimmungen vorausgesetzte gute 
Glaube der Erwerberin ist gemäss Art. 3 ZGB zu vermuten und wurde vom Kläger in 
seinen Rechtsschriften nie bestritten. In ihnen findet sich wohl der unterschwellige Vor-
wurf, dass es W. und V. gar nicht um die Begründung einer neuen Stockwerkeinheit 
gegangen bzw. diese nur simuliert worden sei, um den Kläger in Zukunft bei Stock-
werkeigentümerversammlungen überstimmen zu können. Dass V. die allfällige Ungül-
tigkeit des Begründungsaktes gekannt habe oder bei gehöriger Aufmerksamkeit hätte 
kennen müssen, hat Y. indessen selber nie behauptet.

5. Der Kläger ist weiter der Meinung, dass die Versammlungsbeschlüsse vom 09. 
Juli 2007 auch deshalb wegen fehlenden Stimmrechts von V. aufgehoben werden 

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müssten, weil die vom Gesetz (Art. 712b Abs. 1 ZGB) verlangten baulichen Vorausset-
zungen für die Ausscheidung einer Stockwerkeinheit zu Sonderrecht – sie muss min-
destens einen abgeschlossen Raum enthalten, eine wirtschaftliche Einheit bilden und 
über einen eigenen Zugang verfügen – nicht durchwegs erfüllt seien. – Nach dem Be-
schrieb und dem Aufteilungsplan ist Gegenstand der Stockwerkeinheit Nr. 3 eine sich 
über zwei Stockwerke erstreckende 1½-Zimmer-Wohnung samt zwei Nebenräumen 
(einem Keller und einem Abstellplatz in einer Doppelgarage). Ausserdem verfügt die 
Wohnung laut Plan über eine Dusche samt WC sowie gemäss den unwidersprochen 
gebliebenen Ausführungen von Rechtsanwalt Zondler zum Ergebnis des Augen-
scheins auch über eine Kochnische (Ziff. 24 der Replik). Damit weist die Wohnung 
einen genügenden Standard auf, um als wirtschaftliche Einheit zu gelten (BÖSCH, a. a. 
O., Art. 712b ZGB N. 7; WERMELINGER, a. a. O., Art. 712b ZGB N. 42). – In Zusammen-
hang mit dem Aufteilungsplan kann den Ausführungen der Parteivertreter überdies ent-
nommen werden (Ziff. 21 der Replik, Ziff. 15 Abs. 2 der Duplik), dass die Wohnung der 
Stockwerkeinheit Nr. 3 von jener der Stockwerkeinheit Nr. 1 durch feste Wände und 
eine abschliessbare Verbindungstür abgetrennt ist. Letztere war anlässlich des Augen-
scheins, obwohl solches an sich nicht erforderlich ist, auch tatsächlich abgeschlossen 
und erst noch mit Möbeln versperrt. Die baulichen Voraussetzungen für eine gültige 
Aussonderung der 1½-Zimmer-Wohnung als Stockwerkeinheit sind also auch insoweit 
gegeben (BÖSCH, a. a. O., Art. 712b ZGB N. 6; WERMELINGER, a. a. O., Art. 712b ZGB 
N. 35 ff.). – Darüber hinaus braucht jede Stockwerkeinheit einen eigenen Zugang, der 
über gemeinschaftliche Teile (wie etwa einen Garten) führen muss (BÖSCH, a. a. O., 
Art. 712b ZGB N. 12; WERMELINGER, a. a. O., Art. 712b ZGB N. 44). Ob diese Voraus-
setzung im vorliegenden Fall erfüllt ist, hängt einerseits von der Beurteilung der bauli-
chen Situation ab und anderseits von der Zulässigkeit der Abtretung des der Stock-
werkeinheit Nr. 1 zustehenden ausschliesslichen Benutzungsrecht am die Stockwerk-
einheit Nr. 3 umgebenden Gartenanteil. Letzteres wurde von der Vorinstanz verneint, 
während sie die tatsächliche Zugangsmöglichkeit als genügend erachtete.

Was die Übertragbarkeit des ausschliesslichen Benutzungsrechts am Garten anbe-
langt, scheint die Vorinstanz übersehen zu haben, dass der von ihr angeführte BGE 
127 III 509 nur den Fall der Neubegründung eines besonderen Nutzungsrechts behan-
delt. Vorliegend geht es dagegen um die (teilweise) Übertragung des bestehenden be-
sonderen Nutzungsrechts am Garten auf die neu begründete Stockwerkeinheit Nr. 3. 
In einem Fall von Übertragung eines Sondernutzungsrechts an einem Parkplatz auf 
eine andere Stockwerkeinheit hat das Bundesgericht in einem Präjudiz (BGE 122 III 

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145 = Pra 85 [1996] Nr. 238 S. 931 ff.) erkannt, dass ein derartiger Vorgang den Be-
stimmungen von Art. 164 ff. OR unterstehe und vom Berechtigten folglich ohne Zustim-
mung der Stockwerkeigentümerversammlung vorgenommen werden dürfe, sofern im 
Begründungsakt oder Reglement keine anderslautende Regelung enthalten sei. Auch 
dieser Fall ist jedoch mit dem vorliegenden nicht vollständig vergleichbar, da das aus-
schliessliche Benutzungsrecht hier eben nicht auf eine bestehende Stockwerkeinheit 
übertragen wurde, sondern auf die neue Stockwerkeinheit Nr. 3, welche erst mit der 
Übertragung des ausschliesslichen Nutzungsrechts am sie umgebenden Gartenanteil 
die Voraussetzung des eigenen Zugangs (im Sinne eines nicht über Sonderrechtsbe-
reiche anderer Stockwerkeigentümer führenden Zugangs) erfüllt. Ist aber ohne die 
Übertragung des ausschliesslichen Benutzungsrechts am Gartenanteil die Begrün-
dung einer dritten, den rechtlichen Voraussetzungen genügenden Stockwerkeinheit 
gar nicht möglich, bildet diese offensichtlich noch Bestandteil des Aufteilungsaktes und 
muss auch denselben Zustimmungserfordernissen unterliegen. Entsprechend drängt 
sich der Schluss auf, dass das im Begründungsakt vorbehaltene Recht zur Aufteilung 
der Stockwerkeinheit Nr. 1 eben auch das Recht zur teilweisen Übertragung des der 
Stockwerkeinheit Nr. 1 zustehenden ausschliesslichen Benutzungsrechts am Garten 
beinhaltete, da ansonsten der Aufteilungsvorbehalt wiederum seines Sinnes entleert 
würde (vgl. dazu auch die Berufungsbegründung S. 9). Etwas anderes ergibt sich auch 
nicht aus dem Umstand, dass die teilweise Übertragung des Nutzungsrechts am Gar-
ten eine Änderung des Verwaltungsreglements darstellt, welche an sich einen Be-
schluss der Stockwerkeigentümerversammlung voraussetzt. Zum einen ergibt sich aus 
dem bereits zitierten BGE 122 III 145, dass auch die Zuweisung der besonderen Nut-
zungsrechte in einem Reglement (bzw. einer dem Reglement beigelegten Tabelle) 
nicht dazu führt, dass für deren Abtretung an eine andere Stockwerkeinheit noch ein 
Versammlungsbeschluss erforderlich wäre. Zum andern ist vorliegend die gesetzliche 
Zuständigkeitsordnung im Verwaltungsreglement selber dahingehend abgeändert wor-
den, dass die Aufhebung oder Abänderung des Art. 6 (der vorwiegend das aussch-
liessliche Nutzungsrecht des Eigentümers der Stockwerkeinheit Nr. 1 regelt) der schrift-
lichen Zustimmung des berechtigten Eigentümers bedarf. Diese Bestimmung kann bei 
der gegebenen Konstellation wohl nur so verstanden werden, dass die Zustimmung 
des berechtigten Eigentümers anstelle eines Versammlungsbeschlusses (mit den Quo-
ren gemäss Art. 712g Abs. 3 ZGB) tritt, zumal bei den gegebenen Mehrheitsverhältnis-
sen ein zusätzlicher Versammlungsbeschluss völlig sinnlos wäre.

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Ist entgegen der Vorinstanz die Übertragung des ausschliesslichen Nutzungsrechts am 
Gartenteil als zulässig zu erachten, bleibt zu prüfen, ob die Stockwerkeinheit Nr. 3 da-
mit auch in tatsächlicher Hinsicht über einen eigenen Zugang verfügt. Dies wird vom 
Kläger nicht bloss in Bezug auf die konkrete bauliche Situation beim auf der Rückseite 
des Gebäudes gelegenen Eingang zur Stockwerkeinheit Nr. 3 (mehr als 50 cm über 
dem Boden befindliche Glastüre mit Fensterläden), sondern auch hinsichtlich der Weg-
verhältnisse (entlang der Ostseite nach wie vor nötige Beanspruchung von Boden, der 
im ausschliesslichen Nutzungsrecht der Stockwerkeinheit Nr. 1 steht) bestritten (Beru-
fungsantwort S. 11 und Duplik S. 8 ff.). Zutreffend ist, dass vom gemeinschaftlichen 
Vorplatz der Z. nicht zum Eingang der Stockwerkeinheit Nr. 3 gelangt werden kann, 
ohne den im Nutzungsrecht der Stockwerkeinheit Nr. 1 verbliebenen Boden in An-
spruch zu nehmen (vgl. Editionen). Ebenso scheint der Zugang zur Wohnung von der 
entlang der Parzelle Nr. 1411 führenden öffentlichen Strasse zurzeit durch eine Mauer 
mit darauf errichtetem Holzzaun verunmöglicht zu werden (act. II./51). Insofern dürfte 
der Zugang tatsächlich nur von der Parzelle Nr. 1429 her möglich sein, was aber wohl 
genügen muss, solange die neue Eigentümerin der Stockwerkeinheit Nr. 3 auch an 
jener Parzelle berechtigt ist. Was sodann den eigentlichen Wohnungszugang betrifft, 
scheint er zwar im aktuellen Zustand reichlich behelfsmässig zu sein, muss doch der 
Höhenunterschied über einen grösseren Stein überwunden werden (act. II./45.6). Ent-
scheidend ist indessen, dass der Zugang durch die in den ursprünglichen Aufteilungs-
plänen vorgesehene dreistufige Treppe (vgl. Editionen) ohne grossen Aufwand verbes-
sert werden kann und der für eine derartige bauliche Massnahme erforderliche Mehr-
heitsbeschluss (Art. 712g ZGB in Verbindung mit Art. 647c ff. ZGB) durch den Kläger 
nicht verhindert werden könnte. Ist aber der von Gesetzes wegen erforderliche eigene 
Zugang ohne weiteres erstellbar, kann keine Rede davon sein, dass eine nicht eintra-
gungsfähige Stockwerkeinheit ins Grundbuch eingetragen wurde. Was schliesslich die 
erst im Berufungsverfahren aufgeworfenen baupolizeilichen Fragen (Berufungsantwort 
S. 14 f. und Duplik S. 9 f.) anbelangt, handelt es sich dabei um neue und damit nicht 
mehr zulässige Einwendungen, welche zudem insofern irrelevant sind, als die zivil-
rechtliche Zulässigkeit der Aufteilung einer Stockwerkeinheit nicht von der (vorgängi-
gen) öffentlichrechtlichen Beurteilung abhängt (PKG 1994 Nr. 5 Erw. 3).

6. Nach der Darstellung des Klägers soll die am 13. Juni 2007 erfolgte Aufteilung 
der Stockwerkeinheit Nr. 1 nur erfolgt sein, um das Stimmenverhältnis durch den Beitritt 
einer neuen Stockwerkeigentümerin zu seinen Ungunsten zu verändern. Es sei miss-

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bräuchlich, sich auf die anlässlich der Versammlung vom 09. Juli 2007 unter Mitwirkung 
von V. gefassten Beschlüsse zu berufen. Sie müssten deshalb aufgehoben werden.

Als Y. am 10. April 1991 die Stockwerkeinheit Nr. 2 übernahm, kannte er die in der 
Erklärung auf Begründung von Stockwerkeigentum enthaltene Bestimmung, wonach 
der Eigentümer der Stockwerkeinheit Nr. 1 sie jederzeit in zwei Einheiten aufteilen 
dürfe. Damit aber war für alle Beteiligten klar, dass mit dem Beitritt einer dritten Stock-
werkeigentümerin oder eines dritten Stockwerkeigentümers nicht mehr nur Mehrheiten 
nach Wertquoten, sondern auch nach Köpfen gebildet werden können. Dann aber ist 
nicht ersichtlich, was daran missbräuchlich sein soll, dass W. diese Möglichkeit eines 
Tages wahrnahm. Das blosse Zuwarten mit der Rechtsausübung stellt jedenfalls noch 
keinen Rechtsmissbrauch dar (BGE 127 III 506 E. 4.a S. 513).

Zu ergänzen bleibt, dass sich die Mehrheitsverhältnisse in der Stockwerkeigentümer-
gemeinschaft Z. mit der Aufteilung der Stockwerkeinheit Nr. 1 gar nicht grundlegend 
geändert haben. Schon bisher befand sich der Kläger (mit einer Wertquote von 
277/1000) in einer Minderheitsposition, welche es dem Eigentümer der Stockwerkein-
heit Nr. 1 ermöglichte, ihn in sämtlichen Angelegenheiten, welche nicht eines einstim-
migen Versammlungsbeschlusses bedurften, zu überstimmen. Gemäss Art. 6 des Ver-
waltungsreglements stand dem Eigentümer der Stockwerkeinheit Nr. 1 im Falle der 
Uneinigkeit der Stockwerkeigentümer nämlich der Stichentscheid zu. Weggefallen ist 
mit der Begründung einer dritten Stockwerkeinheit einzig die Möglichkeit des Klägers, 
durch seine Nichtteilnahme die Beschlussfähigkeit der Stockwerkeigentümerversamm-
lung zu verhindern (Art. 712p Abs. 3 ZGB). Da aber die sich aus dem gesetzlichen 
Anwesenheitsquorum ergebende Möglichkeit zur Verhinderung einer Beschlussfas-
sung ihrerseits nicht rechtsmissbräuchlich in Anspruch genommen werden darf (RBOG 
2008 Nr. 6 E. 6), kann der Wegfall dieses "Boykottrechts" als Folge einer bereits im 
Begründungsakt vorbehaltenen Schaffung einer dritten Stockwerkeinheit wohl von 
vornherein nicht rechtsmissbräuchlich sein. Daran kann auch der Umstand nichts än-
dern, dass W. nun ausgerechnet in einem Zeitpunkt von seinem Aufteilungsrecht Ge-
brauch machte, in dem sich die Problematik des gesetzlichen Anwesenheitsquorums 
aktualisiert hat.

Dass die Verschlechterung der Rechtsstellung des Klägers das einzige Motiv für die 
Aufteilung der Stockwerkeinheit gewesen wäre, ist im Übrigen ebenfalls nicht erstellt. 
Zwar findet sich das im Berufungsverfahren vorgebrachte Argument der familieninter-
nen Nachfolgeplanung (Replik S. 3 unten) in den vorinstanzlichen Rechtsschriften der 

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Beklagten nicht. Tatsache ist jedoch, dass die heutige Stockwerkeinheit Nr. 3 schon 
bei der Projektierung der Z., welche übrigens von V. stammte, als baulich selbständige 
Wohneinheit geplant und offenbar seit jeher von V. persönlich genutzt wurde (act. 
III./19, III./21, III./22. sowie III./42). Insofern ist dem Rechtsvertreter der Beklagten darin 
beizustimmen, dass die Aufteilung der Stockwerkeinheit Nr. 1 nur eine Frage der Zeit 
war (act. I./3 [Replik] S. 11).

7. Da die Stockwerkeigentümergemeinschaft Z. bis zum 09. Juli 2007 noch keinen 
Verwalter bestellt hatte, war W. grundsätzlich befugt, auf diesen Tag eine Stockwerk-
eigentümerversammlung einzuberufen (BÖSCH, a. a. O., Art. 712n ZGB N. 2; MEIER-
HAYOZ/REY, a. a. O., Art. 712n ZGB N. 8; WERMELINGER, a. a. O., Art. 712n ZGB N. 10). 
Dies blieb zu Recht ebenso unbestritten wie die Tatsache, dass die Einladung einen 
genügenden Inhalt aufwies, dass darin insbesondere der Versammlungsort hinrei-
chend klar umschrieben wurde. Welchen Anforderungen ein solcher Ort genügen 
muss, sagen weder das Gesetz noch das Reglement, so dass der Einladende bei des-
sen Festlegung freie Hand hat, solange er sein Ermessen nicht missbraucht. Da alle 
Stockwerkeigentümer im Raum Zürich wohnhaft sind, war es durchaus zweckmässig, 
die Versammlung im Sitzungszimmer einer in dieser Stadt ansässigen Anwaltskanzlei 
durchzuführen. Der Umstand, dass ihr auch der durch W. und V. beigezogene Rechts-
vertreter angehört, lässt diesen Ort für Y. noch nicht als völlig unzumutbar erscheinen 
– ein Treffen in einem gegnerischen Anwaltsbüro ist nichts Aussergewöhnliches – und 
erlaubt es nicht, die dort gefällten Beschlüsse als ungültig aufzuheben. Hinzu kommt, 
dass der Kläger ursprünglich mit der Durchführung der Stockwerkeigentümerversamm-
lung in der Kanzlei Wenger & Vieli einverstanden war (act. III./5) und er die allfällige 
Ablehnung des Versammlungsortes später lediglich in Verbindung mit seiner (nicht er-
füllten) Forderung nach sofortiger Durchführung der zweiten Stockwerkeigentümerver-
sammlung ins Spiel brachte (act. II./30).

8. Unbesehen des Prozessausgangs in den übrigen Punkten muss nach Meinung 
des Klägers der Beschluss über die Wahl von W. zum Verwalter der Stockwerkeigentü-
mergemeinschaft Z. bereits deshalb aufgehoben werden, weil er bei der Erledigung 
dieses Punktes der Traktandenliste mitgestimmt habe. Dem ist nicht zu folgen. Bei der 
Wahl des Verwalters handelt es sich nicht um ein Rechtsgeschäft im Sinne von Art. 68 
ZGB, sondern um einen internen Verwaltungsakt, so dass ein Stockwerkeigentümer 

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auch an einem Beschluss teilnehmen darf, welcher seine Wahl zum Verwalter betrifft 
(BGE 134 III 481).

Soweit die beantragte Aufhebung der Wahl mit der fehlenden Neutralität von W. be-
gründet wird, ist dem Kläger entgegenzuhalten, dass das Gesetz die Bestellung eines 
Stockwerkeigentümers zum Verwalter trotz der offensichtlich bestehenden Möglichkeit 
von Interessenkonflikten nicht ausschliesst. Allfällige Interessenkollisionen führen le-
diglich zu einer Ausstandspflicht des als Verwalter amtierenden Stockwerkeigentü-
mers, der damit in solchen Fällen von Gesetzes wegen vom Stimmrecht ausgeschlos-
sen ist (MEIER-HAYOZ, a. a. O., Art. 712q ZGB N. 20; WERMELINGER, a. a. O., Art. 712q 
ZGB N. 13 ff.). Bei dieser Rechtslage, von welcher der Kläger gemäss seiner Beru-
fungsantwort (S. 6 f.) im Übrigen selber ausgeht, ist selbst bei einem getrübten Ver-
hältnis unter den Stockwerkeigentümern kein Grund gegeben, den einen oder andern 
Stockwerkeigentümer von vornherein von der Wahl zum Verwalter auszuschliessen 
und die Gemeinschaft zur Bestellung eines (für seine Tätigkeit zu entschädigenden) 
Dritten zu zwingen. Dafür bräuchte es vielmehr konkrete Anhaltspunkte, welche eine 
einseitige und damit pflichtwidrige Amtsausübung befürchten lassen müssten; ein Ver-
halten also, das einem Abberufungsgrund im Sinne von Art. 712r Abs. 2 ZGB gleich-
zusetzen wäre. Dass vor der Wahl derartige Anhaltspunkte bestanden hätten, ver-
mochte Y. nicht darzutun; insbesondere kann solches nicht allein daraus abgeleitet 
werden, dass W. auf die Wünsche des Klägers betreffend Versammlungsort oder Ver-
sammlungstermin nicht eingegangen ist. Ebenso wenig wurden andere Gründe geltend 
gemacht, welche die persönliche oder fachliche Eignung von W. in Frage stellen wür-
den (wie etwa sein doch schon recht fortgeschrittenes Alter von 86 Jahren).

9. Nach dem Ergebnis des Berufungsverfahrens muss das angefochtene Urteil 
aufgehoben werden und es ist die Klage vollumfänglich abzuweisen. Die beim Kreisamt 
Trins aufgelaufenen Kosten von Fr. 250.00 sowie jene des Bezirksgerichts Imboden 
von Fr. 6000.00 gehen damit ausschliesslich zu Lasten von Y.. Als unterliegende Partei 
ist er überdies gehalten, der Stockwerkeigentümergemeinschaft Z. für das erstinstanz-
liche Verfahren eine angemessene aussergerichtliche Entschädigung zu bezahlen. 
Das vom Rechtsvertreter der Beklagten hierfür geforderte Honorar beruht auf einem 
Zeitaufwand von 115 Stunden und einem Stundenansatz von rund Fr. 275.00. Beides 
erscheint übersetzt. Eine detaillierte Honorarnote, aus welcher die einzelnen 
Bemühungen ersichtlich wären, wurde nicht eingereicht. Als Anhaltspunkt für die Be-
messung des notwendigen Aufwandes ist deshalb die Honorarnote des gegnerischen 

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Anwalts heranzuziehen, mit welcher eine zeitliche Beanspruchung von knapp 47 Stun-
den geltend gemacht wurde. Berücksichtigt man, dass Rechtsanwalt Zondler im Ge-
gensatz zu Rechtsanwalt Buchli an der Zeugeneinvernahme in Meilen teilgenommen 
hat und dass bei ihm die Anreise zur Hauptverhandlung etwas länger dauerte, ist von 
einem zu entgeltenden Zeitaufwand von 50 Stunden auszugehen. Bei einem ange-
sichts der Schwierigkeit der Streitsache noch zu vertretenden Stundenansatz von Fr. 
250.00 ergibt dies unter Einbezug der Spesen und der Mehrwertsteuer eine Entschä-
digung von insgesamt Fr. 14'000.00.

10. Da Y. mit seinem Widerstand gegen das von der Stockwerkeigentümergemein-
schaft Z. eingelegte Rechtsmittel keinen Erfolg zu erzielen vermochte, gehen die Kos-
ten des Weiterzugsverfahrens, bestehend aus einer auf Fr. 5000.00 festzulegenden 
Gerichtsgebühr und einer Schreibgebühr von Fr. 320.00, ebenfalls zu seinen Lasten. 
Ausserdem wird er verpflichtet, der Gegenpartei für das Verfahren vor Kantonsgericht 
eine angemessene Umtriebsentschädigung zu bezahlen. Sie ist dem mutmasslichen 
notwendigen Aufwand entsprechend und unter Einrechnung der Mehrwerststeuer auf 
Fr. 4000.00 festzusetzen.

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III. Demnach wird erkannt

1. Die Berufung wird gutgeheissen und es wird das angefochtene Urteil aufgeho-
ben.

2. Die Klage wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Kreisamtes Trins von Fr. 250.00 sowie jene des Bezirksgerichts 
Imboden von Fr. 6000.00 gehen zu Lasten des Klägers, der die Beklagte für das 
erstinstanzliche Verfahren aussergerichtlich mit Fr. 14'000.00 zu entschädigen 
hat, die Mehrwertsteuer eingeschlossen.

4. Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 5320.00 (Gerichtsgebühr Fr. 
5000.00, Schreibgebühr Fr. 320.00) gehen zu Lasten des Berufungsbeklagten, 
der die Berufungsklägerin für das Verfahren vor Kantonsgericht aussergericht-
lich mit Fr. 4000.00 zu entschädigen hat, die Mehrwertsteuer eingeschlossen.

5. Gegen diese einen Streitwert von mindestens 30'000 Franken betreffende Ent-
scheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 1 lit. b des Bundesgerichtsge-
setzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesge-
richt schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung 
der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzu-
reichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraus-
setzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und 
90 ff. BGG.

6. Mitteilung an: