# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cc1bf760-0ee3-5652-860f-c4103f7ce963
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.12.2025 E-9317/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-9317-2025_2025-12-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-9317/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter Mathias Lanz, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer;   

Gerichtsschreiber Lukas Rathgeber. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Afghanistan,  

(…),   

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(sicherer Drittstaat - Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG);  

Verfügung des SEM vom 25. November 2025 / N (…). 

 

 

 

E-9317/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Gemeinsam mit seinen Eltern, seinen drei minderjährigen Geschwistern 

(N […]) und seiner volljährigen Schwester (N […]) ersuchte der Beschwer-

deführer am 24. September 2025 in der Schweiz um Asyl. Ein Abgleich sei-

ner Fingerabdrücke mit der «Eurodac»-Datenbank ergab, dass er am 20. 

Februar 2025 in Griechenland aufgegriffen wurde und dort am 12. März 

2025 ein Asylgesuch eingereicht hatte. 

B.  

Am 1. Oktober 2025 ersuchte das SEM die griechischen Behörden um 

Rückübernahme des Beschwerdeführers. Diese stimmten dem Ersuchen 

am 14. Oktober 2025 zu und teilten gleichzeitig mit, der Beschwerdeführer 

sei am 18. August 2025 in Griechenland als Flüchtling anerkannt worden 

und verfüge über eine bis zum 17. August 2028 gültige Aufenthaltsbewilli-

gung. 

C.  

Im Rahmen des Gespräches zur Rückführung in einen sicheren Drittstaat 

gewährte das SEM dem Beschwerdeführer im Beisein der ihm zugewiese-

nen Rechtsvertretung am 15. Oktober 2025 das rechtliche Gehör zum be-

absichtigten Nichteintretensentscheid gemäss Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG 

(SR 142.31), zur Wegweisung nach Griechenland sowie zum medizini-

schen Sachverhalt. 

D.  

Am 21. November 2025 nahm die zugewiesene Rechtsvertretung schrift-

lich Stellung zum Entscheidentwurf. 

E.  

Mit Verfügung vom 25. November 2025 – gleichentags eröffnet – trat das 

SEM in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG auf das Asylgesuch 

des Beschwerdeführers nicht ein und ordnete die Wegweisung aus der 

Schweiz sowie den Vollzug an. 

F.  

Gegen diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 2. Dezember 

2025 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte, sein 

Asylgesuch sei mit den Gesuchen seiner Familienmitglieder zu koordinie-

ren. Im Weiteren sei die angefochtene Verfügung vollumfänglich aufzuhe-

ben und die Vorinstanz sei anzuweisen, auf sein Asylgesuch einzutreten; 

E-9317/2025 

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eventualiter sei ihm die vorläufige Aufnahme zu gewähren; subeventualiter 

sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen; sub-

subeventualiter seien von den griechischen Behörden spezifische Garan-

tien einzuholen, um eine Unterbringung und eine medizinische Versorgung 

sicherzustellen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der 

aufschiebenden Wirkung der Beschwerde sowie um superprovisorische 

Aussetzung des Wegweisungsvollzugs. Zudem sei ihm die unentgeltliche 

Prozessführung zu gewähren und auf die Erhebung eines Kostenvorschus-

ses zu verzichten. 

G.  

Die vorinstanzlichen Akten lagen dem Bundesverwaltungsgericht am 

3. Dezember 2025 in elektronischer Form vor (vgl. Art. 109 Abs. 3 AsylG). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet auf dem Gebiet des Asyls 

– in der Regel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen 

Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2. Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3. Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden (Art. 108 

Abs. 3 AsylG; Art. 52 Abs. 1 VwVG; Art. 105 AsylG). Der Beschwerdeführer 

ist als Verfügungsadressat zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 48 

Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

1.4. Auf die Verfahrensanträge auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung 

sowie superprovisorische Aussetzung des Wegweisungsvollzugs ist man-

gels Rechtsschutzinteresses nicht einzutreten, da der Beschwerde von 

Gesetzes wegen aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG) 

und diese von der Vorinstanz nicht entzogen wurde (Art. 55 Abs. 2 VwVG). 

1.5. Aufgrund des engen persönlichen und sachlichen Zusammenhangs 

wird das vorliegende Verfahren mit dem ebenfalls hängigen Verfahren der 

Schwester (E-9315/2025) zeitlich koordiniert und vom gleichen Spruchkör-

per behandelt. 

E-9317/2025 

Seite 4 

2.  

2.1. Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rü-

gen richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

2.2. Die vorliegende Beschwerde erweist sich – wie nachstehend aufge-

zeigt – als offensichtlich unbegründet und ist im Verfahren einzelrichterli-

cher Zuständigkeit mit Zustimmung einer zweiten Richterin oder eines 

zweiten Richters (Art. 111 Bst. e AsylG), ohne Durchführung eines Schrif-

tenwechsels und mit summarischer Begründung zu behandeln (Art. 111a 

Abs. 1 und 2 AsylG). 

3.  

Griechenland gilt als sicherer Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b 

AsylG (vgl. Beschluss des Bundesrats vom 14. Dezember 2007). Die pau-

schalen Verweise des Beschwerdeführers auf kritische Berichte nationaler 

und internationaler Organisationen sowie auf Urteile des Gerichtshofs der 

Europäischen Union (EuGH) und von deutschen Verwaltungsgerichten 

sind nicht geeignet, die Annahme zu widerlegen, wonach Griechenland die 

Anforderungen an einen sicheren Drittstaat erfüllt (statt vieler: Referenzur-

teil des BVGer D-559/2020 vom 13. Februar 2020 E. 5.1; Urteile des 

BVGer E-8738/2025 vom 21. November 2025 E. 6.4; E-8691/2025 vom 

20. November 2025 E. 7.3; E-7832/2025 vom 28. Oktober 2025 E. 5.3). 

Alsdann lassen auch die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers 

keine Hinweise erkennen, dass in Griechenland ein effektiver Schutz vor 

Rückschiebung nicht gewährleistet wäre. Der Beschwerdeführer wurde in 

Griechenland als Flüchtling anerkannt und verfügt über eine gültige Aufent-

haltsbewilligung. Die griechischen Behörden stimmten seiner Rücküber-

nahme zudem ausdrücklich zu. Damit sind die Voraussetzungen von 

Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG gegeben und die Vorinstanz ist zu Recht auf 

das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten. 

4.  

Die Wegweisung wurde vorliegend zu Recht angeordnet (vgl. Art. 44 

AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je m.w.H.). Soweit der Be-

schwerdeführer anführt, er kümmere sich um seinen gesundheitlich ange-

schlagenen Vater, seine pflege- und unterstützungsbedürftige Mutter sowie 

seine minderjährigen Geschwister, kann er daraus vorliegend nichts für 

sich ableiten. Insbesondere lassen seine Vorbringen nicht auf einen mas-

sgeblichen Unterstützungsbedarf der Eltern, respektive auf das Bestehen 

eines besonderen Abhängigkeitsverhältnisses im Sinne der 

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Rechtsprechung schliessen. Eine lediglich moralische Unterstützung impli-

ziert die Anwendung von Art. 8 EMRK nicht (vgl. hierzu BGE 147 I 268 E. 

1.2.3; 144 II 1 E. 6.1; 135 I 143 E. 3.1; Urteil des BVGer E-5724/2025 vom 

11. August 2025 E. 6.2.2). Da überdies weder die Eltern noch die minder-

jährigen Geschwister als Familienmitglieder gemäss Art. 1a Bst. e der Asyl-

verordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) qualifizieren, 

verletzt die Wegweisung den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 

AsylG) nicht und der Antrag auf koordinierte Behandlung seines Asylge-

suchs mit den (noch pendenten) Asylgesuchen der Eltern sowie der min-

derjährigen Geschwister ist abzuweisen (vgl. Urteile des BVGer E-

8691/2025 E. 10.4; D-2435/2025 vom 16. April 2025 E. 6.2). Die volljährige 

Schwester wird aufgrund des heutigen, zeitgleich gefällten Urteils (E-

9315/2025) mit dem Beschwerdeführer nach Griechenland zurückkehren. 

5.  

Zu prüfen bleibt, ob das Anwesenheitsverhältnis des Beschwerdeführers 

nach den gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme zu re-

geln ist (Art. 44 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

5.1. Der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland erweist sich recht-

sprechungsgemäss in Beachtung der völker- und landesrechtlichen Best-

immungen als grundsätzlich zulässig. Griechenland hält sich nicht nur an 

das Rückschiebungsverbot, sondern kommt als Signatarstaat der EMRK, 

des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere 

grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 

(FoK, SR 0.105) und des Abkommens über die Rechtsstellung der Flücht-

linge (FK, SR 0.142.30) sowie des Zusatzprotokolls der FK vom 31. Januar 

1967 (SR 0.142.301) auch seinen weiteren, völkerrechtlichen Verpflichtun-

gen grundsätzlich nach. Trotz schwerer Lebensbedingungen und be-

schwerlicher Alltagsbewältigung ist in Griechenland nicht von einer Situa-

tion auszugehen, in der jeder Person mit Schutzstatus eine unangemes-

sene und erniedrigende Behandlung im Sinne einer Verletzung von Art. 3 

EMRK drohen würde (vgl. Referenzurteile E-3427/2021, E-3431/2021 vom 

28. März 2022 E. 7 und E. 11.2, D-559/2020 E. 8.2 und E. 9.1, je m.w.H.; 

bestätigt durch das Referenzurteil des BVGer D-2590/2025 vom 11. Sep-

tember 2025 E. 8.1 und E. 9.8). 

5.2. Gestützt auf Art. 83 Abs. 5 AIG i.V.m. Anhang 2 zu Art. 18 der Verord-

nung vom 11. August 1999 über den Vollzug der Weg- und Ausweisung 

sowie der Landesverweisung von ausländischen Personen (VVWAL; 

SR 142.281) besteht die Vermutung, dass eine Wegweisung nach 

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Seite 6 

Griechenland in der Regel zumutbar ist. Vorliegend hat der Beschwerde-

führer in Griechenland keine hinreichenden Schritte unternommen, um sich 

vor Ort eine Lebensgrundlage aufzubauen. Vielmehr verliess er Griechen-

land kurze Zeit nach Erhalt der Pässe und Aufenthaltsdokumente. Vor sei-

ner Weiterreise in die Schweiz arbeitete er in Griechenland drei Monate in 

der Gastronomie. Mit Blick auf seinen Bildungsstand, seine sprachlichen 

Kenntnisse – gemäss eigenen Angaben spricht er nebst seiner Mutterspra-

che Englisch sowie Türkisch und verfügt zumindest über Anfängerkennt-

nisse in Griechisch – sowie die Arbeitserfahrungen in Griechenland und in 

der Apotheke des Vaters ist nicht davon auszugehen, er würde trotz zumut-

barer Anstrengungen nach einer Rückkehr in eine existenzielle Notlage ge-

raten. Allein die Tatsache, dass sich die bisherige Integration in Griechen-

land als schwierig erwiesen hat, lässt den Vollzug der Wegweisung noch 

nicht als unzumutbar erscheinen (vgl. Referenzurteile  

D-2590/2025 E. 9.8; E-3427/2021, E-3431/2021 E. 11.5.2). In Griechen-

land wird der Beschwerdeführer hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und so-

zialen Integration von der Unterstützung seiner Schwester profitieren kön-

nen. Als anerkannter Flüchtling wird er sich sodann auf die sogenannte 

Qualifikationsrichtlinie der Europäischen Union (Richtlinie 2011/95/EU vom 

13. Dezember 2011) berufen können. Die Erteilung einer Sozialversiche-

rungsnummer steht ihm ebenfalls zu (vgl. Referenzurteil D-2590/2025 

E. 9.4.1). Eine allfällig notwendige, medizinische Behandlung aufgrund sei-

ner derzeitigen psychischen Belastung würde ihm in Griechenland somit 

zur Verfügung stehen (vgl. Referenzurteil D-2590/2025 E. 9.7; Urteil des 

BVGer E-8131/2024 vom 8. Januar 2025 E. 9.6). 

5.3. Nach dem Gesagten bestehen keine konkreten Anhaltspunkte dafür, 

dass der Beschwerdeführer in Griechenland in eine existenzielle Notlage 

geraten würde. Ihm ist es mithin nicht gelungen, die Legalvermutung der 

Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs umzustossen. Weitere Abklärun-

gen zur (künftigen) Situation des Beschwerdeführers und seiner Schwester 

in Griechenland oder zu seinem Gesundheitszustand sind nicht erforder-

lich (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3). Der im Übrigen auch nicht 

weiter substantiierte Kassationsantrag ist daher abzuweisen. Garantien 

der griechischen Behörden bezüglich Obdach, Nahrung und medizinischer 

Versorgung sind im Lichte der vorstehenden Erwägungen keine einzuho-

len. Der entsprechende Antrag ist ebenfalls abzuweisen. 

5.4. Schliesslich ist der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers 

nach Griechenland auch möglich, zumal die griechischen Behörden der 

Rückübernahme explizit zugestimmt haben und er über eine gültige 

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Aufenthaltsbewilligung verfügt. Es obliegt dem Beschwerdeführer, nötigen-

falls bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 47 

Abs. 1 AsylG; BVGE 2008/34 E. 12). Die Anordnung einer vorläufigen Auf-

nahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

6.  

Es ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht ver-

letzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig und vollständig feststellt 

(Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich überprüfbar – angemes-

sen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

7.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist abzuwei-

sen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt 

– als aussichtslos zu bezeichnen sind. Die Verfahrenskosten sind dem un-

terliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und 

auf insgesamt Fr. 1’000.– festzusetzen (Art. 1 ff. des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der Antrag auf Verzicht auf die 

Erhebung eines Kostenvorschusses erweist sich mit dem vorliegenden Ur-

teil als gegenstandslos. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird ab-

gewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 1'000.– werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Mathias Lanz Lukas Rathgeber 

 

 

Versand: