# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6bf048da-4dfc-52b2-8117-57ecf2ab7721
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-05-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.05.2019 BVGE 2019 I/7
**Docket/Reference:** BVGE-2019-I-7
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2019-I-7_2019-05-03

## Full Text

Imp&ocirc;t anticip&eacute; | Verrechnungssteuer.
Revision und Wiedererwägung eines Entscheids der ESTV.
			

			

				Art. 66 Abs. 2 Bst. a, Art. 66 Abs. 3 VwVG. Art. 45 VGG. Art. 61,
Art. 121, Art. 125 BGG. Art. 59 VStG.
			

			

				1.      Subsidiarität
der Revision gegenüber der Beschwerde: Das Bundesverwaltungsgericht berücksichtigt vorgebrachte
neue Tatsachen (Untersuchungsmaxime). Ist ein Beschwerdeverfahren vor Bundesverwaltungsgericht
hängig, müssen neue Tatsachen grundsätzlich im Rahmen dieses Verfahrens geltend
gemacht werden und nicht auf dem Weg der Revision der vorinstanzlichen Verfügung (E. 6.1).

			

			

				2.      Wenn der Sachverhalt
zeitlich abgegrenzt und abgeschlossen ist und das Bundesgericht zudem einen Sachentscheid gefällt
hat, ist die Revision erstinstanzlicher Verfügungen nicht mehr möglich. Diesfalls steht nur
der Weg der Revision des verfahrensabschliessenden Urteils offen (E. 6.2).
			

			

2020-09-24T08:04:20Z