# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c623980a-8bb7-58c7-9ea3-20b3f10ede0c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-01-08
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 08.01.2019 SB180530
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180530_2019-01-08.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB180530-O/U/cw 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, und lic. iur. Stiefel sowie 

die Oberrichterin lic. iur. Schärer und die Gerichtsschreiberin lic. iur. 

Linder 

Beschluss vom 8. Januar 2019 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,  
Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

erbeten verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

betreffend grobe Verletzung der Verkehrsregeln etc. 
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht in 
Strafsachen, vom 6. November 2018 (GG170056) 
 

 

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Erwägungen: 

Am 12. November 2018 meldete die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland ge-

gen das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht in Strafsachen, vom 

6. November 2018 Berufung an (Urk. 49). 

Mit Eingabe vom 17. Dezember 2018, eingegangen am 19. Dezember 2018, hat 

die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland die Berufung zurückgezogen 

(Urk. 56). Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der 

Kosten- und Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben. 

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das 

Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwalt-

schaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (SCHMID, StPO Praxis-

kommentar, 3. Aufl., N 3 zu Art. 428). Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine 

Entschädigungen zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Winterthur, Einzelgericht in 

Strafsachen, vom 6. November 2018 rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Dem Beschuldigten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland  
− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten). 

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5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 8. Januar 2019 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. Linder 
 

 
 
 

	Beschluss vom 8. Januar 2019
	 Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Dem Beschuldigten wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten).

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.