# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a27fff35-899d-5746-b770-bb28f5e51b1b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2005-09-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 13.09.2005 B 2005/69
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2005-69_2005-09-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2005/69

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 13.09.2005

Entscheiddatum: 13.09.2005

Urteil des Verwaltungsgerichts vom 13. Sept. 2005
Ausländerrecht, Art. 4 und Art. 17 Abs. 2 ANAG (SR 142.20). Die im Rahmen 
des Familiennachzugs erteilte Aufenthaltsbewilligung der Ehefrau und des 
Kindes eines Staatsangehörigen aus Serbien und Montenegro (Kosovo) 
wurde erschlichen, da der Ehemann nicht mit der Familie zusammenwohnt, 
sondern im Konkubinat mit einer Drittperson lebt. Widerruf bzw. 
Verweigerung der Bewilligung für die Ehefrau und das Kind als rechtmässig 
qualifiziert (Verwaltungsgericht, B 2005/69).

Anwesend: Präsident Prof. Dr. U. Cavelti; Verwaltungsrichter Dr. E. Oesch-Frischkopf, 

lic. iur. A. Linder, Dr. B. Heer, lic. iur. A. Rufener; Gerichtsschreiber lic. iur. Th. Vögeli

_______________

In Sachen

S.K.,

A.K.,

Si. K.,

Beschwerdeführer,

alle vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. F.

gegen

Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen,

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Oberer Graben 32, 9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

betreffend

Aufenthaltsbewilligungen für A.und Si. K.

hat das Verwaltungsgericht festgestellt:

A./ S.K., geboren 1960, ist Staatsangehöriger von Serbien und Montenegro (Kosovo). 

Er hielt sich seit 1988 als Saisonnier im Kanton Graubünden auf. 1996 wurde ihm im 

Kanton Graubünden eine Jahresaufenthaltsbewilligung erteilt. 1999 zog er nach Bad 

Ragaz.

Am 25. Januar 2001 reichte S.K. ein Gesuch um Erteilung einer 

Niederlassungsbewilligung ein, welches vom Ausländeramt des Kantons St. Gallen am 

14. Mai 2001 abgewiesen wurde.

Am 21. August 2001 heiratete S.K. in Lindern/Deutschland seine Landsfrau A.K., 

geboren 1946. Das Paar hat vier gemeinsame Kinder, Me., geboren 1979, Ar., geboren 

1981, Le., geboren 1983, und Si., geboren 30. März 1987.

Die Ehefrau und die gemeinsamen Kinder hatten sich zwischen 1996 und 2000 als 

Asylbewerber in Deutschland und in der Schweiz aufgehalten. Am 23. November 2000 

verhängte das Bundesamt für Ausländerfragen gegen A.K. eine bis 23. November 2002 

dauernde Einreisesperre.

Am 25. Januar und am 19. September 2001 stellte S.K. ein Familiennachzugsgesuch 

für seine Ehefrau und die beiden Kinder Le. und Si.. Dieses Gesuch wurde vom 

Ausländeramt mit Verfügung vom 3. Dezember 2001 abgewiesen mit der Begründung, 

gegen die Ehefrau bestehe eine Einreisesperre und überdies verfüge der Gesuchsteller 

nicht über die zum Unterhalt der Familie nötigen Mittel.

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Am 26. Mai 2003 stellte S.K. erneut ein Familiennachzugsgesuch für seine Ehefrau und 

seinen Sohn Si.. Die beiden reisten am 19. Oktober 2003 in die Schweiz ein und 

erhielten Jahresaufenthaltsbewilligungen im Rahmen des Familiennachzugs, die bis 18. 

Oktober 2004 gültig waren.

Anfang November 2003 stellte das Ausländeramt fest, dass sich die Ehefrau und der 

Sohn am 24. Oktober 2003 in Sargans angemeldet hatten. S.K. erklärte gegenüber 

dem Einwohneramt Sargans, er bleibe vorläufig in Flums wohnhaft. In der Folge führte 

das Ausländeramt Abklärungen über die Wohn- und Familienverhältnisse durch. S.K. 

erklärte am 15. Dezember 2003, er lebe mit der Irländerin O'R. gemeinsam in einer 

Wohnung in Flums. Er habe vor vier Jahren eine Beziehung mit seiner Mitbewohnerin 

gehabt. Diese bestehe nicht mehr; sie lebten einfach noch zusammen in derselben 

Wohnung. Sobald der Mietvertrag der Wohnung ablaufe, werde er zu seiner Frau nach 

Sargans ziehen.

Mit Verfügung vom 3. Januar 2005 widerrief das Ausländeramt die 

Aufenthaltsbewilligungen von A.und Si. K.. Die Betroffenen wurden aufgefordert, den 

Kanton St. Gallen bis 14. März 2005 zu verlassen. Das Ausländeramt hielt fest, A.K. 

und Si. K. sei unter Vorspiegelung falscher Tatsachen eine Aufenthaltsbewilligung 

verschafft worden, was einem offensichtlichen Rechtsmissbrauch gleichkomme.

B./ Gegen die Verfügung des Ausländeramts erhoben Shaban, A.und Si. K. durch ihren 

Rechtsvertreter Rekurs und beantragten, es sei A.und Si. K. der weitere Aufenthalt in 

der Schweiz zu gewähren. Das Justiz- und Polizeidepartement wies den Rekurs mit 

Entscheid vom 21. April 2005 ab.

C./ Mit Eingaben vom 6. und 31. Mai 2005 erhoben S., A.und Si. K. durch ihren 

Rechtsvertreter Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, der 

Rekursentscheid vom 21. April 2005 sei aufzuheben und es sei A.und Si. K. der 

Aufenthalt in der Schweiz weiter zu gewähren, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Zur Begründung wird im wesentlichen vorgebracht, der Widerruf einer 

Aufenthaltsbewilligung setze voraus, dass der Betroffene wissentlich falsche Angaben 

gemacht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen habe, um die Aufenthalts- oder 

Niederlassungsbewilligung zu erhalten. Das Vorliegen eines Widerrufsgrundes führe 

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nicht zwingend dazu, dass eine Verfügung auch tatsächlich zu widerrufen sei; es 

müssten vielmehr die besonderen Umstände des Einzelfalles berücksichtigt werden. 

S.K. habe nicht mit Sicherheit damit rechnen können, dass sein 

Familiennachzugsbegehren bewilligt werde. Es sei deshalb durchaus plausibel, dass er 

nicht seine gesamten Wohn- und Lebensverhältnisse umgekrempelt habe, indem er die 

Beziehung mit O'R. Knall auf Fall beendet habe und in eine neue Wohnung eingezogen 

sei, um dann vielleicht doch einen abweisenden Entscheid des Ausländeramts zu 

erhalten. S.K. habe mehrheitlich in Sargans und daneben teilweise in Flums gewohnt. 

Die Freizeit habe er ausschliesslich in Sargans verbracht. Im übrigen müsse es auch 

einem Ausländer gestattet sein, die Ehe so zu gestalten, wie er es für sinnvoll erachte, 

und sich allenfalls eine Konkubine zu halten, solange das Zusammenleben mit Frau und 

Kind klar im Vordergrund stehe. S.K. habe nie die Absicht gehabt, das Ausländeramt 

bewusst zu täuschen. Der Widerruf bzw. die Nichtverlängerung der 

Aufenthaltsbewilligungen sei weder rechtmässig noch verhältnismässig. Im übrigen 

wäre es eine unzumutbare Härte für A.und Si. K., wenn diese nun aufgrund eines 

umstrittenen Sachverhalts völlig schuldlos ins Heimatland zurückkehren müssten, das 

sie vor bereits neun Jahren verlassen hätten. Auf die weiteren Vorbringen in der 

Beschwerde wird, soweit wesentlich, in den nachstehenden Erwägungen eingegangen.

Die Vorinstanz schliesst in ihrer Vernehmlassung vom 7. Juni 2005 unter Hinweis auf 

die Erwägungen des angefochtenen Entscheids auf Abweisung der Beschwerde.

Darüber wird in Erwägung gezogen:

1./ Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt VRP). Die 

Beschwerdeführer sind zur Ergreifung des Rechtsmittels legitimiert (Art. 64 Abs. 1 in 

Verbindung mit Art. 45 Abs. 1 VRP). Die Beschwerdeeingaben vom 6. und 31. Mai 2005 

entsprechen zeitlich, formal und inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 Abs. 

1 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Auf die Beschwerde 

ist daher einzutreten.

2./ Nach Art. 4 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer 

(SR 142.20, abgekürzt ANAG) entscheidet die Behörde im Rahmen der gesetzlichen 

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Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem Ermessen über die 

Bewilligung von Aufenthalt oder Niederlassung.

Nach Art. 9 Abs. 1 ANAG erlischt die Aufenthaltsbewilligung mit dem Ablauf der 

Bewilligungsfrist, sofern diese nicht verlängert worden ist (lit. a), mit der Erteilung einer 

Bewilligung in einem anderen Kanton (lit. b), mit der Abmeldung oder wenn der 

Aufenthalt tatsächlich aufgegeben ist (lit. c).

a) Die Aufenthaltsbewilligungen von A.und Si. K. liefen am 18. Oktober 2004 ab. In der 

Folge wurden die Gesuche um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen pendent 

gehalten. In der Verfügung des Ausländeramts vom 3. Januar 2005 ist daher kein 

Widerruf der Aufenthaltsbewilligungen zu erblicken, sondern eine Verweigerung von 

deren Verlängerung. Daher ist im Beschwerdeverfahren lediglich zu prüfen, ob die 

Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen rechtmässig ist.

b) Die Beschwerdeführer sind Staatsangehörige von Serbien und Montenegro 

(Kosovo). Der Ehemann verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung. Als Angehörige eines 

Jahres-aufenthalters haben die Ehefrau und der Sohn keinen Rechtsanspruch auf 

Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung im Rahmen des Familiennachzugs (Art. 17 Abs. 2 

ANAG). Auch haben die Beschwerdeführer weder aufgrund anderer gesetzlicher 

Bestimmungen noch aufgrund eines Staatsvertrages einen Rechtsanspruch auf 

Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Sie haben insbesondere auch dann keinen 

solchen Anspruch, wenn sie die in Art. 39 der Verordnung über die Begrenzung der 

Zahl der Ausländer (SR 823.21, abgekürzt BVO) statuierten Voraussetzungen erfüllen. 

Die BVO schränkt den Ermessensspielraum der Kantone nicht ein. Im übrigen vermag 

die BVO keine Rechtsansprüche zu schaffen, wo das Gesetz keine solchen vorsieht 

(BGE 130 II 284, 122 II 186 ff.).

Nach dem Gesagten ist zu prüfen, ob die Nichtverlängerung der 

Aufenthaltsbewilligungen auf einer Ueberschreitung oder einem Missbrauch des 

Ermessens beruht. Das Verwaltungsgericht übt dabei lediglich eine Rechtskontrolle aus 

(Art. 61 Abs. 1 und 2 VRP). Im Streitfall kann somit nur geprüft werden, ob die 

Verwaltung ihr Ermessen überschritten oder missbraucht hat und damit rechtswidrig 

handelte, als sie die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen verweigerte. Der 

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Ermessensspielraum der Verwaltung ist zu respektieren, wenn diese bei ihrem 

Entscheid von sachlichen und vernünftigen Ueberlegungen ausging, die im Einklang 

mit Sinn und Zweck des Gesetzes stehen (vgl. statt vieler GVP 1996 Nr. 9 und 1998 Nr. 

71).

c) Art. 39 Abs. 1 lit. b BVO legt als Voraussetzung für die Bewilligung des 

Familiennachzugs eines Jahresaufenthalters fest, dass die Familie zusammen wohnt 

und eine angemessene Wohnung hat. Wie die Vorinstanz unter Hinweis auf BGE 112 Ib 

473 zutreffend festhält, erlaubt einzig die enge Beziehung zum Ehegatten und zu den 

Kindern die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an eine ausländische Ehegattin und 

die gemeinsamen Kinder, da diese regelmässig im Zeitpunkt der Bewilligungserteilung 

keine näheren Beziehungen zur Schweiz haben. Zutreffend weist die Vorinstanz auch 

darauf hin, dass Sinn und Zweck des Familiennachzugs nicht erfüllt sind, wenn ein 

Ehegatte nach dem Nachzug von Ehefrau und Kind weiterhin mit seiner 

Konkubinatspartnerin zusammenlebt und nicht mit der Ehegattin und dem 

gemeinsamen Kind. Es ist dem Beschwerdeführer grundsätzlich unbenommen, wie er 

im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen sein Privatleben gestaltet. Einen Anspruch 

auf Familiennachzug kann er allerdings aus periodischen Besuchen seiner von ihm 

getrennt lebenden Ehefrau nicht ableiten.

Selbst wenn der Beschwerdeführer mittlerweile zusammen mit seiner Ehefrau leben 

würde, würde ihm dies als Jahresaufenthalter keinen Anspruch auf Erteilung und 

Verlängerung einer Bewilligung für die Ehefrau und den gemeinsamen Sohn 

verschaffen (vgl. oben E. 2 b).

d) Die Aufenthaltsbewilligungen wurden der Ehefrau und dem Sohn zum Verbleib beim 

Ehemann bzw. beim Vater erteilt. Da die Eheleute nach der Einreise der Ehefrau und 

des gemeinsamen Kindes nicht zusammen wohnten, waren die Voraussetzungen für 

die Erteilung der Aufenthaltsbewilligung nicht gegeben. Gemäss Art. 9 Abs. 1 lit. b 

ANAG, wonach eine Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden kann, wenn eine mit ihr 

verbundene Bedingung nicht erfüllt wird, erweist sich daher ein Widerruf der 

Aufenthaltsbewilligungen der Ehefrau und des Sohnes als rechtmässig. Ist ein Widerruf 

der Bewilligungen rechtmässig, ist umso mehr auch eine Verweigerung von deren 

Verlängerung zulässig.

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Im übrigen ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass die Aufenthaltsbewilligungen 

der Ehefrau und des Kindes mit falschen Angaben erschlichen wurden. Der Ehemann 

stellte ein Gesuch um Familiennachzug, wobei sein Rechtsvertreter mit Schreiben vom 

29. August 2003 nach Zustellung der Passkopien dem Ausländeramt ausdrücklich 

mitteilte, es seien nun sämtliche Voraussetzungen für den Familiennachzug erfüllt. 

Dazu gehörte gemäss Art. 39 Abs. 1 lit. b BVO insbesondere auch, dass die Familie 

zusammenwohnt. In der Folge zogen die Ehefrau und der Sohn in eine eigene 

Wohnung in Sargans. Die Ehefrau äusserte bei der polizeilichen Befragung am 17. März 

2004, ihr Mann sei eine Beziehung zu einer anderen Frau eingegangen und habe 

deshalb Ende 2003 noch in Flums gewohnt. Ihr Mann übernachte pro Woche rund drei 

bis viermal bei ihr in Sargans. Wenn er nicht bei ihr sei, übernachte er in Flums, sie 

wisse aber nicht genau wo. Auch der Sohn erklärte, zwei bis dreimal pro Woche sei 

sein Vater nachts nicht zu Hause. Er habe keine Nachtschicht und dürfte deshalb bei 

der anderen Frau übernachten. Die Ausführungen des Ehemannes, mit denen er den 

Verbleib in Flums begründete, vermögen an der Tatsache nichts zu ändern, dass er 

nach dem Nachzug von Frau und Kind weiterhin mit seiner Konkubinatspartnerin 

zusammenlebte. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, wenn die 

Vorinstanz davon ausging, S.K. habe die Behörden über wesentliche Tatsachen 

getäuscht, weshalb die Voraussetzungen für einen Widerruf der Bewilligungen nach 

Art. 9 Abs. 2 lit. a ANAG erfüllt sind.

e) Der Widerruf bzw. die Verweigerung der Verlängerung der Bewilligungen sind im 

übrigen auch verhältnismässig. Die Ehefrau und der Sohn leben erst seit Oktober 2003 

und damit weniger als zwei Jahre in der Schweiz. Von einer weitgehenden Integration 

kann daher nicht gesprochen werden. Die Ehefrau reiste im April 2005 zu ihrer betagten 

Mutter ins Heimatland, was zeigt, dass noch familiäre Kontakte mit Angehörigen im 

Heimatland gepflegt werden. Selbst wenn in Betracht gezogen wird, dass die Ehefrau 

und der Sohn vor der Einreise in die Schweiz während rund fünf Jahren in Deutschland 

lebten, bestehen keine überdurchschnittlichen Schwierigkeiten bei einer Rückkehr ins 

Herkunftsland. Die Betroffenen befinden sich in derselben Situation wie zahlreiche ihrer 

Landsleute, die nach einem mehrjährigen Aufenthalt im Ausland nach Kosovo 

zurückkehren müssen. Die Behauptung, der Sohn könne die heimatliche Sprache 

weder lesen noch schreiben, ist nicht belegt. In der schriftlichen Stellungnahme an den 

Rechtsvertreter hielt der Beschwerdeführer lediglich fest, sein Sohn spreche die 

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Sprache "nicht gut". Der Sohn lebt zudem seit Jahren zusammen mit der Mutter, 

welche auch nach längerem Aufenthalt in deutschsprachigem Gebiet bei der 

fremdenpolizeilichen Befragung einen Dolmetscher benötigte. Somit kann jedenfalls 

nicht angenommen werden, der Sohn hätte in Kosovo derart grosse 

Verständigungsschwierigkeiten, dass eine Rückkehr unzumutbar wäre. Seine Schule 

hat er abgeschlossen, und über eine Lehrstelle verfügt er nicht. Im übrigen liess er sich 

bereits mehrere Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz zuschulden kommen 

(vgl. Bussenverfügung vom 26. April 2005 und Polizeirapport vom 4. April 2005).

f) Zusammenfassend ergibt sich aus den vorstehenden Erwägungen, dass der Widerruf 

bzw. die Verweigerung der Verlängerung der Aufenthaltsbewilligungen rechtmässig und 

verhältnismässig sind. Folglich ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen.

3./ Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des 

Beschwerdeverfahrens den Beschwerdeführern aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine 

Entscheidgebühr von Fr. 2'000.-- ist angemessen (Ziff. 382 Gerichtskostentarif, sGS 

941.12). Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- ist zu verrechnen.

Ausseramtliche Kosten sind nicht zu entschädigen (Art. 98bis VRP).

Demnach hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt:

1./ Die Beschwerde wird abgewiesen.

2./ Die amtlichen Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'000.-- bezahlen die 

Beschwerdeführer unter Verrechnung des Kostenvorschusses in gleicher Höhe.

3./ Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

V. R. W.

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

 

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