# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ac92f527-95e8-57f1-8531-1df1f0766ae7
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-06-24
**Language:** de
**Title:** Rückweisung zu weiteren Abklärungen auf Antrag IV-Stelle
**Docket/Reference:** IV.2015.00366
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2015.00366.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2015.00366
IV. Kammer
Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna
Ersatzrichterin Bänninger Schäppi
Gerichtsschreiber Möckli
Urteil
vom
24. Juni 2015
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit
Verfügung
vom
1
9.
März 2015
den Anspruch von
X.___
auf eine Invali
denrente aufgrund eines nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrades von 23 % abgewiesen hat (Urk.
2
),
nach Einsicht in die Beschwerde vom
2
6.
März 2015
(Datum des Poststempels, Urk. 1), mit welcher
die Beschwerdeführerin
unter Hinweis auf ihre Beschwerde- und Schmerzproblematik
, wodurch ihr auch eine ange
passte
Tätigkeit nicht möglich sei
,
sinngemäss die
Zusprache
einer Rente beantragt
,
und in die auf
Rückwei
sung
zu weiteren Abklärungen schliessende Beschwerdeantwort vom
2
6.
Mai 2015
(Urk. 7) sowie in die damit eingereichten
Akten (Urk. 8/1-
9
8
),
in Erwägung,
dass die Beschwerdegegnerin ihren Rückweisungsantrag in erster Linie mit dem Erkenntnis begründet, dass
neben den bereits eingehend untersuchten somati
schen Einschränkunge
n
auch offensichtliche Anhaltspunkte für eine zusätzliche psychische Einschränkung bestünden, zumal eine
somatoforme
Schmerzproble
m
a
tik
bereits im Rahmen der Erstanmeldung im Jahr 2009 thematisiert worden sei (Urk. 7),
dass d
as Ausmass der durch eine
somatoforme
Schmerzstörung bewirkten Arbeitsun
fähigkeit grundsätzlich gestützt auf ein psychiatrisches Gutachten
festzulegen ist (BGE 130 V 353
Erw
. 2.2.2), was im vorliegenden Fall bisher
unterblieben ist, wie die Beschwerdegegnerin einräumt,
dass
die von der Beschwerdegegnerin beantragte Rückweisung bereits aus diesem Grund gerechtfertigt
ist
, zumal die Schmerzproblematik nunmehr unter Berück
sichtigung der neuesten Rechtsprechung des Bundesgerichts
zu
den
somatofor
men
Schmerzstörungen
(
Urteil 9C_492/2014
vom
3.
Juni 2015
)
zu beurteilen sein wird,
dass im Übrigen auf die in allen Teilen zutreffende und mit den Akten in Überein
stimmung stehende weitere Begründung der Beschwerdegegnerin verwiesen werden kann,
dass die angefochtene Verfügung vom 1
9.
März 2015 (
Urk.
2) somit aufzuheben und die Sache antragsgemäss an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist,
dass die auf
Fr.
400.-- festzulegenden Gerichtskosten (
Art.
69
Abs.
1
bis
IVG) aus-
gangsgemäss
der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind,
erkennt das Gericht:
1.
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 1
9.
März 2015 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgten Ab
klärun
gen im Sinne der Erwägungen, über den Rentenanspruch der Beschwerdefüh
rerin neu verfüge.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
400
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rech
nung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts
kraft zugestellt.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
HurstMöckli