# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7aed79a4-bad3-5101-a312-d71e68fd3ac2
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-17
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Zivilkammer 17.12.2018 ZK2 2018 64
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_007_ZK2-2018-64_2018-12-17.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

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Ref.: Chur, 17. Dezember 2018 Schriftlich mitgeteilt am:
ZK2 18 64 19. Dezember 2018

Entscheid
II. Zivilkammer

Vorsitz Pritzi

In der zivilrechtlichen Beschwerde

der X._____, Beschwerdeführerin, 

gegen

die Abschreibungsverfügung des Vermittleramts des Bezirks Surselva vom 31. 
August 2015, mitgeteilt am gleichen Tag, in Sachen der Y . _ _ _ _ _ , Beschwerde-
gegnerin,

betreffend Forderung,

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hat der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubünden 
nach Kenntnisnahme der Beschwerde vom 22. November 2018 (Poststempel) 
sowie aufgrund der Feststellungen und Erwägungen,

– dass das Vermittleramt des Bezirks Surselva mit Schreiben vom 05. August 
2015 X._____ aufforderte, die Eingabe vom 10./17. Juni 2015 bis am 25. Au-
gust 2015 nachzubessern, da die Eingabe vom 30. Juni 2015 die allgemeinen 
Anstandsregeln missachtete und als ungebührlich zurückgewiesen wurde,

– dass das Vermittleramt des Bezirks Surselva X._____ darauf hinwies, dass 
sollte die Eingabe nicht innert angesetzter Frist nachgebessert werden, die 
Eingabe als nicht erfolgt gelte und als erledigt abgeschrieben werde, 

– dass das Vermittleramt des Bezirks Surselva mit Abschreibungsverfügung 
vom 31. August 2015, gleichentags mitgeteilt, das von X._____ gegen die 
Y._____ am 17. Juni 2015 eingeleitete Verfahren betreffend Forderung als er-
ledigt abschrieb und auf die Erhebung von Kosten verzichtete,

– dass X._____ (nachfolgend Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 22. No-
vember 2018 (Poststempel) gegen diese Abschreibungsverfügung Beschwer-
de an das Kantonsgericht von Graubünden erhob, 

– dass sie sich dabei, soweit ersichtlich durch handschriftliche Kennzeichnung 
auf act. B.2 (Beilage gemäss Beschwerde), auf die Rechtsmittelbelehrung in 
der angefochtenen Abschreibungsverfügung stützte, 

– dass act. B.2 das handschriftlich angebrachte Datum 10.18 entnommen wer-
den kann, 

– dass dieses Datum auch in der Beschwerde angebracht wurde, 

– dass der Vorsitzende der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts von Graubün-
den mit Schreiben vom 28. November 2018 die Beschwerdeführerin auf die 
Qualifikation ihrer Eingabe als Beschwerde aufmerksam machte, die dabei zu 
Verfügung stehende Rechtsmittel in Erinnerung rief, den Gerichtsgebühren-
rahmen im Beschwerdeverfahren in Zivilverfahren aufzeigte und gleichzeitig 
festhielt, dass ein Rückzug der Beschwerde zur Abschreibung derselben ohne 
Kostenfolge für die Beschwerdeführerin führen würde (act. D.1), 

– dass dieses Schreiben von der Beschwerdeführerin nicht abgeholt wurde,

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– dass gegen die Abschreibungsverfügung innert 10 Tagen seit der Zustellung 
beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde erhoben werden kann, 
wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht, 

– dass die Abschreibungsverfügung im August 2015 mitgeteilt und diese von der 
Beschwerdeführerin spätestens im Oktober 2018 zur Kenntnis genommen 
wurde,

– dass die verfahrensgegenständliche Beschwerde am 22. November 2018 pos-
talisch aufgegeben wurde, 

– dass die Rechtsmittelfrist von 10 Tagen bei der Einreichung der Beschwerde 
offensichtlich nicht eingehalten wurde,

– dass somit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann, 

– dass der vorliegende Entscheid gestützt auf Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorga-
nisationsgesetzes (GOG; BR 173.000) einzelrichterlich ergeht,

– dass gestützt auf Art. 10 Abs. 1 i.V.m. Art. 13 der Verordnung über die Ge-
richtsgebühren in Zivilverfahren (VGZ; BR 320.210) eine reduzierte Ent-
scheidgebühr in der Höhe von CHF 400.00 erhoben wird, 

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erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von CHF 400.00 gehen zu Lasten 
von X._____.

3. Gegen diese, einen Streitwert von weniger als CHF 15'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72 und Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG Beschwer-
de an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt wer-
den, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. An-
dernfalls ist die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gemäss Art. 113 ff. 
BGG gegeben. In beiden Fällen ist das Rechtsmittel dem Bundesgericht 
schriftlich, innert 30 Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der 
Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzu-
reichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Vor-
aussetzungen und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 
ff., 90 ff. und 113 ff. BGG.

4. Mitteilung an: