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**Case Identifier:** 8896d4bf-c307-55b1-b4a7-87bf9e06098c
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2019-06-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Steuerrekursgericht 27.06.2019 DB.2016.227
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Steuerrekurs/ZH_SRK_001_DB-2016-227_2019-06-27.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

2. Abteilung 

2 DB.2016.227 
2 ST.2016.276 
 
 
 

Entscheid 
 
 

 27. Juni 2019 
 
 

 
Mitwirkend: 

Einzelrichterin Micheline Roth und Gerichtsschreiber Fabian Steiner 
 
 
 
 

In Sachen 
 
 
1. A,   
2. B,   

 
 Beschwerdeführer/ 
 Rekurrenten,  
 
 
 

gegen 
 
 
 
1. Schw eizer ische  E idgenossenschaf t ,   
 Beschwerdegegnerin,  
2. Staat  Zür ich ,   
 Rekursgegner,  
vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Dienstleistungen, 
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

 
 
 
 

betreffend 

Direkte Bundessteuer 2014 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2014 
 

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2 ST.2016.276 

 

hat sich ergeben: 
 

 

 A. In der Steuererklärung 2014 deklarierten A und seine Ehefrau B (nachfol-

gend der/die Pflichtige, zusammen die Pflichtigen) für die direkte Bundessteuer ein 

steuerbares/satzbestimmendes Einkommen von Fr. 549'899.-, und für die Staats- und 

Gemeindesteuern ein steuerbares Einkommen von Fr. 536'303.-, satzbestimmend 

Fr. 550'799.-. Die Einkünfte in der Steuerperiode 2014 stammten überwiegend aus 

Rentenleistungen für den stark sehbehinderten Pflichtigen. So erhielt dieser von der 

Invalidenversicherung (IV) eine ganze IV-Rente von Fr. 28'080.-, IV-Kinderrenten von 

Fr. 41'184.- sowie eine Hilflosenentschädigung leichten Grades. Hinzu kam eine Rente 

der Pensionskasse (PK) von Fr. 205'044.- und PK-Kinderrenten von Fr. 187'000.-. Des 

Weiteren deklarierte der Pflichtige einen Nettolohn von Fr. 19'462.- und die Ehefrau 

einen Nettolohn von Fr. 67'676.-, die sie gemäss Lohnausweisen vom 5. Januar 2015 

von der ihnen beiden je zu 50% gehörenden C GmbH erhalten hatten. Der Pflichtige 

war sodann Verwaltungsratsmitglied der D AG. Sein Verwaltungsratshonorar bestand 

gemäss Lohnausweis aus zugeteilten Aktien sowie einem Baranteil. Letzteren liess der 

Pflichtige direkt an die C GmbH überweisen. In der Steuererklärung deklarierten die 

Pflichtigen vom Verwaltungsratshonorar der D AG nur den Wert der zugeteilten Aktien 

als Einkommen.  

 

 Mit Veranlagungsverfügung/Einschätzungsentscheid vom 8. September 2016 

schätzte die zuständige Steuerkommissärin die Pflichtigen für die direkte Bundessteuer 

mit einem steuerbaren/satzbestimmenden Einkommen von Fr. 599'600.- und für die 

Staats- und Gemeindesteuern mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 583'800.-, 

satzbestimmend Fr. 598'700.-, ein. Die Abweichung zur Deklaration der Pflichtigen 

rührte unter anderem daher, dass das kantonale Steueramt – unter Verweis auf die 

bundesgerichtliche Rechtsprechung und wie in den Vorschlägen vom 15. August 2016 

in Aussicht gestellt – das gesamte Verwaltungsratshonorar von netto Fr. 82'409.-, mit-

hin den Baranteil und den Wert der zugeteilten Aktien, als Erwerbseinkommen beim 

Pflichtigen erfasste.  

 

 

 B. In der Einsprache vom 28. September 2016 beantragten die Pflichtigen, 

das Einkommen des Pflichtigen aus der C GmbH um Fr. 19'462.- zu reduzieren, da 

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diese ihre Jahresrechnung 2014 inzwischen angepasst habe und dem Pflichtigen im 

neu ausgestellten Lohnausweis vom 15. September 2016 nun ein Lohn von Fr. 0.- 

bescheinigt werde. Das kantonale Steueramt wies die Einsprache am 7. Oktober 2016 

ab.  

 

 

 C. Mit Beschwerde bzw. Rekurs vom 2./3. November 2016 hielten die Pflichti-

gen im Wesentlichen an ihrem Einspracheantrag fest. Eventualiter seien weitere Abzü-

ge zu gewähren. Das kantonale Steueramt schloss mit Beschwerde-/Rekursantwort 

vom 14. November 2016 auf Abweisung der Rechtsmittel. Die Eidgenössische Steuer-

verwaltung (ESTV) liess sich nicht vernehmen. 

 

 Auf die weiteren Parteivorbringen wird – soweit rechtserheblich – in den nach-

folgenden Erwägungen eingegangen. 

 

 

 

Die Einzelrichterin zieht in Erwägung: 

 

 

 1. a) Nach der Generalklausel von Art. 16 Abs. 1 Bundesgesetz über die 

direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 (DBG) und § 16 Abs. 1 Steuergesetzes 

vom 8. Juni 1997 (StG) unterliegen alle wiederkehrenden und einmaligen Einkünfte der 

Einkommenssteuer. Ergänzt wird diese Bestimmung durch einen beispielhaften Ein-

künftekatalog (Art. 17 - 24 DBG bzw. §§ 17 - 23 StG). Einkünfte aus privatrechtlichem 

oder öffentlich-rechtlichem Arbeitsverhältnis mit Einschluss der Nebeneinkünfte wie 

Entschädigungen für Sonderleistungen, Provisionen, Zulagen, Dienstalters- und Jubi-

läumsgeschenke, Gratifikationen, Trinkgelder, Tantiemen und andere geldwerte Vortei-

le sind gemäss Art. 17 Abs. 1 DBG bzw. § 17 Abs. 1 StG steuerbar. In dieser Bestim-

mung geht es damit um die Einkünfte aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit. Als sol-

che Tätigkeit gilt gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Ver-

waltungsgerichts auch die Verwaltungsratstätigkeit (vgl. Richner/Frei/Kaufmann/ 

Meuter, Handkommentar zum DBG, 3. A., 2016, Art. 17 N 18 DBG, und Kommentar 

zum Zürcher Steuergesetz, 3. A., 2013, § 17 N 18 StG; mit Hinweis auf BGE 121 I 259 

= ASA 65, 421; BGE 95 I 21 = ASA 39, 323; VGr, 19. Dezember 1996, StE 1997 

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B 22.3 Nr. 60 = StR 1997, 542 = ZStP 1997, 204; RB 1979 Nr. 28; RB 1960 Nr. 73). 

Verwaltungsratshonorare haben demzufolge Arbeitslohncharakter und qualifizieren 

sich damit grundsätzlich als steuerbare Einkünfte des Verwaltungsratsmitglieds. Dies 

gilt auch für die Tätigkeit des Geschäftsführers einer GmbH. 

 

 b) Nach der allgemeinen Beweislastregel haben die Steuerbehörden den 

Nachweis zu erbringen, dass ein Steuerpflichtiger bestimmte Einkünfte erzielt hat, da 

es sich hierbei um einen steuerbegründenden Umstand handelt. Der Nachweis eines 

Vermögenszuflusses begründet sodann die natürliche Vermutung, dass dieser steuer-

bares Einkommen darstellt. Diese Vermutung kann vom Steuerpflichtigen entkräftet 

werden, indem er den Gegenbeweis erbringt, dass nämlich die zugeflossenen Einkünf-

te kein steuerbares Einkommen darstellen (wie z.B. Vorliegen eines steuerfreien Kapi-

talgewinns aus der Veräusserung beweglichen Privatvermögens). Dabei hat der Steu-

erpflichtige die Tatsachen, für welche er die Beweislast trägt, in der Rechtsmittelschrift 

mittels einer substanziierten Sachdarstellung und durch Beschaffung oder Bezeich-

nung von Beweismitteln darzulegen. Fehlt es daran, trifft das Steuerrekursgericht keine 

weitere Untersuchungspflicht. Alsdann wird zu Ungunsten des Steuerpflichtigen ange-

nommen, der betreffende Sachverhalt habe sich nicht verwirklicht (Richner/Frei/Kauf-

mann/Meuter, Art. 140 N 55 DBG und § 147 N 53 StG).  

 

 c) aa) Nach ständiger Doktrin und Praxis gilt Einkommen steuerrechtlich in 

jenem Zeitpunkt als zugeflossen und erzielt, in welchem der Steuerpflichtige eine Leis-

tung vereinnahmt oder einen festen Anspruch darauf erworben hat, über welchen er 

tatsächlich verfügen kann. Voraussetzung des steuerauslösenden Zuflusses ist dem-

nach ein abgeschlossener Rechtserwerb, welcher Forderungs- oder Eigentumserwerb 

sein kann (BGr, 19. Juli 1993 = StE 1995 B 72.13.22 Nr. 31 = ASA 64, 137; Reimann/ 

Zuppinger/Schärrer, Kommentar zum Zürcher Steuergesetz, 2. Band, 1963, Vorbemer-

kungen zu §§ 19 - 32 N 19 und 21). Der Forderungs- oder Eigentumserwerb ist dabei 

nicht streng zivilrechtlich zu verstehen: Der Einkommenszufluss ist ein faktischer Vor-

gang, der damit abgeschlossen ist, dass der Steuerpflichtige die wirtschaftliche Verfü-

gungsmacht über die zugeflossenen Vermögenswerte innehat (BGr, 27. Januar 2003, 

2P.233/2002, E. 3.2; RB 1998 Nr. 148).  

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 bb) Der Forderungserwerb ist vielfach Vorstufe des Eigentumserwerbs 

(BGE 113 Ib 23 E. 2e). Erwirbt der Steuerpflichtige eine Forderung, so wird diese i.d.R. 

bereits im Zeitpunkt des Forderungserwerbs besteuert und nicht erst dann, wenn die 

(Geld-)Leistung erbracht wird (BGr, 11. Februar 2000 = StE 2000 B 23.41 Nr. 3 mit 

Verweisungen). Privatrechtliche Fälligkeit der Forderung ist nicht in jedem Fall Voraus-

setzung des Einkommenszuflusses, unter Umständen ist der steuerrechtlich relevante 

Forderungserwerb schon vor dem Fälligkeitstermin abgeschlossen (Reich/Weidmann, 

in: Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bun-

dessteuer, 3. A., 2017, Art. 16 N 36 DBG).  

 

 cc) Allerdings wird der Forderungserwerb nur dann als einkommensbildend 

betrachtet, wenn die Erfüllung nicht als besonders unsicher erscheint (BGr, 21. No-

vember 2018, 2C_505/2017, E. 7.2.2). Liegt eine solche Unsicherheit vor, wird auf den 

Zeitpunkt der tatsächlichen Erfüllung – bei einer Geldschuld also die Zahlung – abge-

stellt. Dies ist vorab dann der Fall, wenn der Schuldner zahlungsunfähig oder nicht 

zahlungswillig ist (BGr, 23. Dezember 2016, 2C_342/2016, E. 2.3.3; Markus Weid-

mann, Einkommensbegriff und Realisation, 1996, S. 197; Ernst Känzig, Wehrsteuer 

[Direkte Bundessteuer], I. Teil, 2. A., 1982, Art. 21 N 7 und Art. 41 N 2). Ist der Forde-

rungserwerb im Zuflusszeitpunkt aber nicht mit einer solchen Unsicherheit belastet, 

lässt dies die (Einkommens-)Steuerforderung entstehen. Diese ist grundsätzlich unab-

änderlich und lässt sich nicht durch Rückabwicklung des Sachverhalts, der die Steuer 

ausgelöst hat, aus der Welt schaffen (BGr, 24. März 2014, 2C_692/2013, E. 4.2).  

 

 dd) Nach der Rechtsprechung fliessen Einkünfte aus unselbstständiger Er-

werbstätigkeit in derjenigen Periode zu, in welcher der Steuerpflichtige seine Arbeits-

leistung erbringt, denn damit erwirbt er einen festen Rechtsanspruch auf sein Gehalt. 

Die Lohnforderung entsteht somit fortlaufend mit der Erbringung der Arbeitsleistung, 

wird aber nach Art. 323 Abs. 1 OR regelmässig erst am Ende jeden Monats fällig (VGr, 

13. Dezember 2006, SB.2006.00026, E. 2.3). Kann ein Unselbstständigerwerbender 

dank seiner beherrschenden Stellung in der Arbeitgeberfirma Höhe wie Zeitpunkt der 

Auszahlung oder Gutschrift seines Arbeitsentgelts nach Belieben bestimmen, ist dieses 

in jener Periode zu erfassen, in welcher die Arbeitsleistung erbracht wurde, falls keine 

unternehmerischen Gründe für eine Auszahlung oder Gutschrift nach diesem Zeitraum 

sprechen (BGr, 16. Juni 2004, 2A.471/2003, E. 2.3 und 3; ebenso BGr, 12. Novem-

ber 2008, 2C_144/2008, E. 2.1; BGr, 17. Februar 1986, StR 1986, 434).  

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 2. a) aa) In der Steuererklärung 2014 vom 2. Oktober 2015 deklarierte der 

Pflichtige Einkünfte aus seiner Tätigkeit für die C GmbH von Fr. 19'462.-. Der diesbe-

züglich beigelegte Lohnausweis vom 5. Januar 2015 der von den beiden Ehegatten 

beherrschten C GmbH – diese halten je 50% der Stammanteile und sind beide Ge-

schäftsführer mit Einzelunterschriftsberechtigung (Handelsregisterauszug) – beschei-

nigte dem Pflichtigen für das Jahr 2014 (1.1. - 31.12.2014) einen Bruttolohn von 

Fr. 21'000.- bzw. einen Nettolohn von Fr. 19'462.-. Dessen Ehefrau erhielt für die aus-

geübte Tätigkeit bei der C GmbH einen Nettolohn von Fr. 67'676.-. Die Gesellschaft 

bezweckt laut Eintragung im Handelsregister u.a. "die integrale Ausbildung, Beratung, 

Betreuung und Unterstützung von Unternehmungen und Personen im In- und Ausland, 

schwergewichtig im Zusammenhang mit dem Finanzmanagement, dem Treuhand- und 

Revisionswesen" sowie auch die Ausübung aller kommerziellen, finanziellen und ande-

ren Tätigkeiten in Zusammenhang mit dem Zweck der Gesellschaft.  

 

 bb) Der Pflichtige war sodann Verwaltungsratsmitglied der D AG. Für diese 

Tätigkeit erhielt er im Jahr 2014 gemäss Lohnausweis vom 13. November 2015 ein 

Verwaltungsratshonorar von brutto Fr. 87'903.- (bestehend aus Aktien im Wert von 

Fr. 50'403.- sowie einem Baranteil von Fr. 37'500.-. Den um die Sozialabgaben gekürz-

ten Baranteil von Fr. 31'404.- liess er auf ein Bankkonto der C GmbH überweisen, wel-

che diesen erfolgswirksam als Ertrag aus VR-Mandat erfasste. Die Aktien wurden hin-

gegen auf ein auf den Pflichtigen lautendes Depot bei der E-Bank eingeliefert. In der 

Steuererklärung deklarierten die Pflichtigen vom Verwaltungsratshonorar der D AG nur 

den Wert der zugeteilten Aktien als Einkünfte aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit.  

 

 cc) Mit Veranlagungs-/Einschätzungsvorschlag vom 15. August 2016 zeigte 

die Steuerkommissärin an, neben dem Lohn des Pflichtigen von der C GmbH von netto 

Fr. 19'462.- auch das gesamtes Verwaltungsratshonorar der D AG von netto 

Fr. 82'409.- bei diesem als unselbstständige Erwerbseinkünfte zu erfassen. In ihrer 

Stellungnahme vom 24. August 2016 wandten sich die Pflichtigen gegen die Aufrech-

nung des Baranteils in ihrer privaten Steuererklärung, sei dieser doch an die C GmbH 

überwiesen und von jener über den Lohn an den Pflichtigen und seine Ehefrau ausbe-

zahlt worden. Die Löhne bei der C GmbH würden generell jeweils so festlegt, dass die 

Gesellschaft keinen Gewinn aufweise. Mit Veranlagungsverfügung/Einschätzungs-

entscheid vom 8. September 2016 hielt die Steuerkommissärin an der Erfassung des 

gesamten Verwaltungsratshonorars der D AG beim Pflichtigen fest. Unter Verweis auf 

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die bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGr, 21. August 2013, 2C_95/2013) führte sie 

hierzu an, dass Verwaltungsratsmandate dem jeweiligen Verwaltungsrat in aller Regel 

ad personam und aufgrund seiner jeweiligen Erfahrung erteilt werden, weshalb ihm 

Verwaltungsratshonorare – unabhängig von der Form der Vergütung – unmittelbar zu-

zuordnen seien. Die Verwendung dieser Einkünfte – wie eine Einzahlung in eine 

selbstbeherrschte Gesellschaft – seien bei der Berechnung des steuerbaren Einkom-

mens nicht relevant.  

 

 b) aa) Dies veranlasste die Pflichtigen zunächst dazu, am 16. Septem-

ber 2016 Einsprache gegen die auf die C GmbH lautenden, die Steuerperiode 1.1. -

 31.12.2014 betreffenden Schlussrechnungen vom 24. August bzw. 2. September 2016 

zu erheben, welche auf der eingereichten Steuererklärung der C GmbH vom 

7. September 2015 und der dazugehörenden, am 1. März 2015 unterzeichneten Jah-

resrechnung 2014 (mit einem ausgewiesenen Reingewinn von Fr. 93.- resp. Eigenkapi-

tal von Fr. 21'085.-) beruhten.  

 

 Der Einsprache beigelegt waren u.a. eine korrigierte, je am 15. Septem-

ber 2016 unterzeichnete Steuererklärung und Jahresrechnung 2014, in welchen neu 

ein Verlust von Fr. 8'774.- und ein Eigenkapital von Fr. 12'218.- ausgewiesen wurde). 

Dieser Verlust rührte vor allem daher, dass der ursprünglich deklarierte, aus vier Tätig-

keitsgebieten (Ertrag F: Fr. 54'757.-; Ertrag Aus- und Weiterbildung: Fr. 59'181.-; Ertrag 

Treuhand: Fr. 9'948.-; Ertrag VR-Honorar: Fr. 31'404.-) stammende Dienstleistungser-

trag von insgesamt Fr. 155'290.- um den Ertrag des VR-Honorars von Fr. 31'404.- (d.h. 

um den Netto-Baranteil des Verwaltungsratshonorars der D AG) reduziert wurde und 

dafür im Gegenzug eine entsprechende Gutschrift auf dem Kontokorrentkonto des 

Pflichtigen bei der C GmbH erfolgte (vgl. Kontokorrentkontoauszug). Über diese Kor-

rektur hinaus wurde in einem weiteren Schritt der Lohn des Pflichtigen für seine Tätig-

keit bei der C GmbH auf Fr. 0.- gesetzt, was zu einer Reduktion des Personalaufwands 

um Fr. 22'538.- (= Fr. 21'000.- [Bruttolohn] + Fr. 1'538.- [Arbeitgeberanteil Sozialabga-

ben]) führte und die Höhe des Verlusts eingrenzte. Im Gegenzug fiel u.a. die ursprüng-

lich vorhandene Gutschrift des Nettolohns von Fr. 19'462.- auf dem Kontokorrentkonto 

des Pflichtigen weg (vgl. Kontokorrentguthaben 31.12.2014 [alt] Fr. 5'580.- zzgl. 

Fr. 31'404.- abzgl. Fr. 19'462.- = Kontokorrentguthaben 31.12.2014 [neu] Fr. 17'522.-, 

orange und grüne Spalte). Ein für den Pflichtigen neu ausgestellter Lohnausweis vom 

15. September 2016 hielt sodann einen Lohn von Fr. 0.- fest.  

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 bb) Mit Veranlagungs-/Einschätzungsvorschlag im Einspracheverfahren vom 

23. September 2016 wurde der C GmbH die Erfassung eines steuerbaren Reingewinns 

von Fr. 0.- und eines (steuerbaren) Eigenkapitals von Fr. 20'000.- in Aussicht gestellt. 

Diese nahm die Vorschläge am 27. September 2016 an.  

 

 c) aa) Die Pflichtigen erhoben daraufhin am 28. September 2016 sogleich 

Einsprache gegen die auf sie lautende Veranlagungsverfügung bzw. den auf sie lau-

tenden Einschätzungsentscheid vom 8. September 2016 und beantragten, das Ein-

kommen resp. den Lohn des Pflichtigen aus der C GmbH um Fr. 19'462.- auf Fr. 0.- zu 

reduzieren, da aufgrund der bundesgerichtlichen Rechtsprechung die Jahresrechnung 

2014 der C GmbH korrigiert, ein neuer Lohnausweis ausgestellt und die Gesellschaft 

neu eingeschätzt werden musste.  

 

 bb) Das kantonale Steueramt hielt in dem die Einsprache abweisenden Ent-

scheid vom 7. Oktober 2016 zunächst fest, dass der an die C GmbH überwiesene Bar-

anteil des D-Verwaltungsratshonorars der Gesellschaft unbestrittenermassen gutge-

schrieben worden sei und daran auch die Umbuchung des Betrags zugunsten des 

Kontokorrentkontos nichts ändere (anstelle "flüssige Mittel an Umsatz" seien "flüssige 

Mittel an Kontokorrent" gebucht worden). Unabhängig davon habe der Pflichtige so-

dann der C GmbH seine Arbeitskraft zur Verfügung gestellt, wofür ihm ein Lohn zuste-

he, der gemäss Lohnausweis 2014 vom 5. Januar 2015 Fr. 19'462.- betragen habe. Zu 

beachten sei zudem, dass eine spätere Kompensation des dem Kontokorrentkonto des 

Pflichtigen gutgeschriebenen Betrags mittels Verrechnung von Belastungen zulasten 

seines Kontokorrentkontos nicht zu einem Vorgang führe, welcher sein mittels Lohn-

ausweis auszuweisendes Einkommen berühre. Des Weiteren seien Lohnausweise Ur-

kunden im strafrechtlichen Sinne und damit für das Steueramt relevante Urkunden. Ei-

ne Änderung aufgrund der vorgebrachten Argumente sei nicht nachvollziehbar.  

 

 d) In der am Einspracheantrag festhaltenden Beschwerde-/Rekursschrift führ-

ten die Pflichtigen eingangs aus, dass die von ihnen beherrschte C GmbH Dienstleis-

tungen in den Bereichen Buchhaltung und Beratung von F-Organisationen (F) erbringe 

und der stark sehbehinderte Pflichtige dank der grossen Unterstützung seiner Ehefrau 

bis heute auch eine Lehrtätigkeit an der Hochschule G sowie das Verwaltungsrats-

mandat bei der D AG ausüben könne. Als Gegenleistung für die Unterstützung seien 

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die Verwaltungsratshonorare bis anhin an die GmbH überwiesen und dort als Umsatz 

erfasst worden. Über den Lohnbezug von der C GmbH habe die Pflichtige daran parti-

zipieren und ihre eigene sozialversicherungsrechtliche Stellung verbessern können. 

Die Lohnbezüge des Pflichtigen und seiner Ehefrau seien zum Jahresende jeweils so 

festgelegt worden, dass die C GmbH keinen Gewinn erwirtschafte und sämtliche Ein-

kommen privat versteuert würden. Da ihnen jedoch bei Erstellung der Jahresrechnung 

2014 der C GmbH die neue bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Verwal-

tungsratshonorare nicht bekannt gewesen sei, sei der Baranteil von Fr. 31'404.- erst in 

der revidierten Jahresrechnung nicht mehr als Umsatz, sondern als Kontokorrentver-

bindlichkeit ausgewiesen worden. Aus Gründen der Einfachheit sei anschliessend nur 

der Lohn des Pflichtigen von Fr. 19'462.- auf Fr. 0.- gesetzt und entsprechend der Per-

sonalaufwand um Fr. 22'538.- reduziert worden, obwohl korrekterweise auch der Lohn 

der Ehefrau hätte angepasst und eine Personalkostenreduktion im Umfang von 

Fr. 31'404.- hätte erfolgen müssen. Dies habe zu einem ausgewiesenen Verlust von 

Fr. 8'774.- geführt. Mit Veranlagungs-/Einschätzungsvorschlag im Einspracheverfahren 

der C GmbH habe das Steueramt diesen Sachverhalt als richtig beurteilt, die Steuern 

entsprechend verlangt und damit auch den neuen Lohnausweis über Fr. 0.- akzeptiert. 

Denn wenn dem nicht so wäre, hätte ein um rund Fr. 19'462.- höherer Verlust akzep-

tiert werden müssen. Sollte das Gericht gleichwohl an der Besteuerung des Lohns des 

Pflichtigen festhalten, sei alternativ zu prüfen, ob die unterstützende Tätigkeit der Ehe-

frau nicht als Berufsauslagen des Pflichtigen bzw. als behinderungsbedingte Kosten in 

angemessener Form berücksichtigt werden könnten. In der auf Abweisung lautenden 

Beschwerde-/Rekursantwort hielt das kantonale Steueramt noch ergänzend fest, dass 

es keine Rolle spiele, ob die Ehefrau für ihre Hilfe bei der Ausübung der Verwaltungs-

ratstätigkeit des Pflichtigen einen Lohn und Spesen beziehe, da dies bei Ehepaaren 

aufgrund der Faktorenaddition zu keiner Änderung des steuerbaren Einkommens füh-

re.  

 

 

 3. a) Vor Steuerrekursgericht ist nicht mehr streitig, dass der Pflichtige das 

gesamte Verwaltungsratshonorar der D AG von Fr. 82'409.- persönlich als Einkommen 

aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit zu versteuern hat. Unterschiedlicher Auffas-

sung sind die Parteien hingegen, ob dies auch für den ursprünglich deklarierten Lohn 

des Pflichtigen von der C GmbH in der Höhe von Fr. 19'462.- gilt. Dabei ist entschei-

dend, ob dieser aus steuerrechtlicher Sicht beim Pflichtigen als zugeflossen und erzielt 

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gilt, mithin die wirtschaftliche Verfügungsmacht darüber vorhanden war (vgl. vorne 

E. 1c).  

 

 b) aa) Massgebend sind die Verhältnisse beim Pflichtigen, welcher vorliegend 

das Steuersubjekt ist. Die C GmbH stellt als juristische Person – auch wenn von den 

Ehegatten beherrscht – ein eigenständiges Rechtssubjekt dar, aus deren steuerrecht-

lich selbstständigen Beurteilung sie nichts ableiten können.  

 

 bb) Auf die Gesellschaft ist indes gleichwohl kurz einzugehen, da die Pflichti-

gen zur Stützung ihres Beschwerde-/Rekursbegehrens scheinbar davon ausgehen, 

dass die Höhe des Verlusts der C GmbH in den unterzeichneten Einsprachevorschlä-

gen verbindlich festgelegt worden sei. Hierzu ist anzumerken, dass wenn eine juristi-

sche Person mit einem Reingewinn von Fr. 0.- veranlagt wird, damit nur entschieden 

ist, dass sie keinen steuerbaren Gewinn erzielt und dementsprechend für das betref-

fende Jahr keine Steuern zu bezahlen hat. Die Höhe des einer solchen Veranlagungs-

verfügung zugrunde liegenden Verlusts ist hingegen nicht rechtskräftig festgesetzt 

worden (BGE 140 I 114 E. 2.4.2 ff., auch zum Folgenden). Zwar ist die Höhe des Jah-

resverlusts und des Verlustvortragssaldos häufig aus den der Veranlagungsverfügung 

zugrunde liegenden Erwägungen und Berechnungen der Steuerbehörde ersichtlich. 

Die Sachverhaltsfeststellungen, Erwägungen und Berechnungen sind jedoch nicht Be-

standteil des Dispositivs und werden von der Rechtskraft der Veranlagung somit nicht 

erfasst. Die Steuerbehörden sind daher berechtigt, die Höhe der in den Vorjahren gel-

tend gemachten Verluste trotz der Rechtskraft der entsprechenden Veranlagungsver-

fügung zu überprüfen, sofern sie im Rahmen der gesetzlich vorgesehenen Verlustver-

rechnung (Art. 67 DBG bzw. § 70 StG) über den Abzug solcher Verluste zu befinden 

haben. In gleicher Weise ist es der steuerpflichtigen Gesellschaft bei dieser Ausgangs-

lage unbenommen, einen höheren Vorjahresverlust geltend zu machen, insoweit dem 

nicht der Grundsatz von Treu und Glauben entgegensteht (Helbing/Felber, in: Kom-

mentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundes-

steuer, 3. A., 2017, Art. 67 N 14 DBG; vgl. Richner/FreiKaufmann/Meuter, Art. 67 N 10 

DBG und § 67 N 13 StG).  

 

 cc) Allgemein ist ferner noch anzumerken, dass die den Steuerbehörden ab-

gegebene Jahresrechnung und Steuererklärung eine vorbehaltslose Wissens- und Wil-

lenserklärung seitens der steuerpflichtigen Gesellschaft enthält, mit dem Antrag, die 

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Steuerfaktoren entsprechend der Steuererklärung festzusetzen. Aufgrund der Verbind-

lichkeit der Jahresrechnung sollen sich die Steuerbehörden auf die eingereichte Er-

folgsrechnung, die Bilanz und den Anhang verlassen können, weshalb eine solche Er-

klärung nicht ohne weiteres widerrufen werden kann (BGr, 9. Juni 2015, 2C_928/2014, 

E. 6.2; Walter Frei, Bilanzänderung und Bilanzberichtigung im Zürcher Steuerrecht, 

ZStP 1994, 239). Es gilt das Prinzip der Massgeblichkeit der Handelsbilanz. Die Ver-

bindlichkeit der Jahresrechnung entfällt nur insoweit, als sie gegen zwingende Vor-

schriften des Handelsrechts verstösst oder steuerliche Korrekturvorschriften zu beach-

ten sind (BGE 141 II 83 E. 3.1; BGr, 23. Januar 2008, 2C_572/2007, E. 2.2.1). Stellt 

eine Position keinen geschäftsmässig begründeten Aufwand dar (z.B. übersetzte Spe-

senentschädigungen) und erfolgt deswegen im Veranlagungsverfahren eine Aufrech-

nung, kann diese daher nicht im Nachhinein durch Vornahme einer Wertänderung (z.B. 

durch handelsrechtlich an sich zulässige höhere Abschreibungen) ausgeglichen wer-

den oder nachträglich eine Umqualifikation in Lohnaufwand erfolgen. Vielmehr muss 

sich die Gesellschaft bei den von ihr vorgenommenen Buchungen behaften lassen 

(BGr, 29. Juli 2004, 2A.45/2003, E. 5.4; StRK I, 21. März 1989, StE 1990 B 72.12.22 

Nr. 18; Frei, ZStP 1994, 241). Nämliches hat auch umgekehrt zu gelten, wenn eine 

steuerpflichtige Gesellschaft die einer natürlichen Person unmittelbar zustehenden Tä-

tigkeitsentgelte bei sich als Ertrag verbucht – womit sich deren Abschluss insofern als 

handelsrechtswidrig erweist (BGr, 21. August 2013, 2C_95/2013, E. 3.8) –, und sie 

nachträglich die Schmälerung auf der Ertragsseite durch eine entsprechende Redukti-

on auf der Aufwandsseite auszugleichen versucht, wobei die dahinter liegenden Motive 

für ein solches Vorgehen (z.B. eine bislang verfolgte jährliche Gewinn-Philosophie) 

keine Rolle spielen.  

 

 c) aa) Ausgangspunkt für die Erfassung von steuerbaren Einkünften des 

Pflichtigen von Seiten der C GmbH bildet zunächst dessen in der Steuererklärung ab-

gegebene und mit dem Lohnausweis vom 5. Januar 2015 untermauerte Erklärung, für 

seine bei der Gesellschaft vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 ausgeübte Tätigkeit 

einen Lohn von Fr. 19'462.- erzielt zu haben. Dieser muss dem Pflichtigen dabei nicht 

schon in Form einer Geldleistung ("Eigentumserwerb") zugegangen sein, da an sich 

bereits der vorangehende Forderungserwerb genügt. Der feste Rechtsanspruch und 

damit die wirtschaftliche Verfügungsmacht ist bei unselbstständiger Erwerbstätigkeit in 

derjenigen Periode erworben, in welcher die Arbeitsleistung erbracht wird, was insbe-

sondere auch dann gilt, wenn – wie hier – der die Gesellschaft zusammen mit seiner 

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Ehefrau beherrschende Pflichtige Höhe und Zeitpunkt der Ausrichtung des Entgelts 

nach Belieben bestimmen kann.  

 

 bb) Dass der Pflichtige im Jahr 2014 für die Zwecke der C GmbH Arbeitsleis-

tungen erbracht hat, wird denn auch nicht in Abrede gestellt und ergibt sich darüber 

hinaus aus der eingereichten Jahresrechnung sowie dem Kontokorrentkontoauszug 

des Pflichtigen. So erwirtschaftete die Gesellschaft mit den drei verbliebenen Tätig-

keitsgebieten einen Dienstleistungsertrag von insgesamt Fr. 123'886.-, worin offenbar 

auch die für die C GmbH vom Pflichtigen wahrgenommene Lehrtätigkeit an der Hoch-

schule G enthalten ist. Der Kontokorrentkontoauszug führt sodann der C GmbH wei-

terbelastete Aufwendungen an, die der Pflichtige offenbar im Rahmen der Kundenbe-

treuung (z.B. "Essen I bar A") gehabt hat. Auch weitere über das Kontokorrentkonto 

des Pflichtigen gebuchte Anschaffungen bzw. Aufwendungen (z.B. Generalabonne-

ment Behinderte, Strategy Map Vorlagen, IFRS Fachbücher, div. Büroverbrauchsmate-

rial, Software-Lizenzen, Büro- und IT-Equipment, u.ä.) haben sichtlich einen geschäftli-

chen Bezug und weisen auf ein Tätigwerden des Pflichtigen für die C GmbH im Jahr 

2014 hin. Dass für Letzteres ein Lohnanspruch des Pflichtigen bestand, kann auch den 

Ausführungen der Ehegatten in der Beschwerde-/Rekursschrift entnommen werden, 

wonach der Lohn jeweils Ende Jahr festgelegt wird (d.h. spätestens per 31. Dezember 

bestimmt ist). Dieser betrug für das Jahr 2014 bekanntlich Fr. 19'462.- (netto). Der 

Lohnanspruch fand darüber hinaus auch Eingang in die erste abgegebene Jahres-

rechnung 2014 der C GmbH, wobei der Nettolohn dem Kontokorrentkonto des Pflichti-

gen offensichtlich gutgeschrieben worden sein musste, wie sich aus dessen ursprüng-

lichem Saldo per 31.12.2014 von Fr. 5'580.- ergibt (zur Herleitung siehe vorne E. 2b/aa 

[am Ende]).  

 

 cc) Dass sodann die Erfüllung des erworbenen Lohnanspruchs im Zufluss-

zeitpunkt wegen Zahlungsunfähigkeit oder Zahlungsunwilligkeit der C GmbH als be-

sonders unsicher erschien, kann mit Blick auf die Zahlen der Jahresrechnung 2014 

sowie der 100%igen Beherrschung durch die Pflichtigen ausgeschlossen werden. 

Ebenso wenig sind unternehmerische Gründe (z.B. ein Liquiditätsengpass) ersichtlich, 

aufgrund derer – trotz erbrachter Arbeitsleistung im Jahr 2014 des die Gesellschaft 

(mit-)beherrschenden Pflichtigen – für das Entstehen der Einkommensteuerforderung 

ausnahmsweise auf den Zeitpunkt der Auszahlung abzustellen wäre (vgl. E. 1c/dd). 

Dies gerade auch in Anbetracht dessen, dass dem Pflichtigen gemäss Kontokorrent-

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kontoauszug im Jahr 2014 der Bezug von insgesamt Fr. 43'000.- vom Gesellschafts-

konto bei der J-Bank (Kto....) möglich war, wovon Fr. 10'000.- gar mit dem Bu-

chungstext "Überweisung Lohn A" versehen sind.  

 

 dd) Im Ergebnis ist festzuhalten, dass im Jahr 2014 hinsichtlich dem Lohn des 

Pflichtigen – soweit durch die vorgenommene Auszahlung/Überweisung seitens der C 

GmbH nicht ohnehin bereits ein "Eigentumserwerb" vorliegt – auf jeden Fall ein abge-

schlossener, nicht mit besonderer Unsicherheit behafteter Forderungserwerb gegeben 

ist, womit der Lohn aus steuerrechtlicher Sicht beim Pflichtigen als zugeflossen gilt und 

entsprechend die Einkommensteuerforderung entstehen lässt. Eine Rückabwicklung 

des Sachverhalts, sei es durch eine Lohnrückzahlung oder – wie hier – durch Korrektur 

der Jahresrechnung 2014 der C GmbH, vermag daran nichts zu ändern. Der Pflichtige 

hat somit den deklarierten Lohn der C GmbH von netto Fr. 19'462.- sowie das gesamte 

Verwaltungsratshonorar der D AG von netto Fr. 82'409.-, zusammen insgesamt 

Fr. 101'871.-, als Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit zu versteuern. 

Die Auffassung des kantonalen Steueramts, wonach die Umbuchung des Baranteils 

des Verwaltungsratshonorars der D AG in der Jahresrechnung 2014 der C GmbH kei-

ne Auswirkungen auf den unabhängig davon bestehenden Lohnanspruch des Pflichti-

gen gegenüber der C GmbH hat, erweist sich daher als zutreffend, weshalb der in der 

Beschwerde-/Rekursschrift gestellte Hauptantrag der Pflichtigen abzuweisen ist.  

 

 

 4. Soweit die Pflichtigen in ihrer Beschwerde-/Rekursschrift allenfalls einen 

höheren Verlustvortrag und damit eine materiell-rechtliche Beurteilung der Veranla-

gung/Einschätzung der C GmbH beantragen, wenn der neue Lohnausweis über Fr. 0.- 

vom 16. September 2016 nicht anerkannt wird, ist auf diesen Antrag nicht einzutreten. 

Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens sind nämlich allein die Einspracheent-

scheide betreffend die Pflichtigen vom 7. Oktober 2016 und nicht die Veranla-

gung/Einschätzung der C GmbH. 

 

 

 5. a) Zu prüfen bleiben die Eventualbegehren, in welchen eine angemessene 

Berücksichtigung der unterstützenden Tätigkeit der Ehefrau bei den Berufsauslagen 

des Pflichtigen bzw. bei den behinderungsbedingten Kosten gefordert wird.  

 

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 b) Gemäss Art. 26 Abs. 1 lit. c DBG bzw. § 26 Abs. 1 lit. c StG können die "üb-

rigen für die Ausübung des Berufs erforderlichen Kosten" als Gewinnungskosten vom 

Bruttolohn abgezogen werden. Dabei muss es sich um Aufwendungen handeln, die 

unmittelbar zur Erzielung des Einkommens gemacht werden und die in einem 

direkten ursächlichen Zusammenhang dazu stehen (Reich/von Ah/Brawand, in: Kom-

mentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die Harmonisierung der 

direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, 3. A., 2017, Art. 9 N 8 StHG). Erforder-

lich ist mit anderen Worten ein wesentlicher Zusammenhang zwischen Art, Grund und 

Zweck der Ausgabe einerseits und der Natur der beruflichen Tätigkeit andererseits. Es 

handelt sich dabei insbesondere um durch die Berufstätigkeit veranlasste Auslagen für 

Berufswerkzeuge, Fachliteratur, privates Arbeitszimmer, Berufskleider, besonderer 

Schuh- und Kleiderverschliess, Schwerarbeit usw. (vgl. Art. 7 Abs. 1 der Verordnung 

des Eidgenössischen Finanzdepartements [EFD] über den Abzug von Berufskosten 

der unselbständigen Erwerbstätigkeit bei der direkten Bundessteuer vom 10. Febru-

ar 1993 [Berufskostenverordnung]; Ziff. I 3 der Verfügung der Finanzdirektion über die 

Pauschalierung von Berufsauslagen Unselbständigerwerbender bei der Steuerein-

schätzung vom 27. Oktober 2008 [ZStB Nr. 17/203]).  

 

 Berufskosten sind nur abzugsfähig, wenn sie der Steuerpflichtige selbst tragen 

musste (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 26 N 10 DBG und § 26 N 11 StG). Anstel-

le der effektiven Aufwendungen kann für Berufskosten auch ein Pauschalbetrag gel-

tend gemacht werden, dessen Höhe in der Berufskostenverordnung bzw. in der vorge-

nannten Verfügung der Finanzdirektion festgelegt wird (Art. 26 Abs. 2 DBG bzw. § 26 

Abs. 2 StG).  

 

 c) Nach Art. 33 Abs. 1 lit hbis DBG bzw. § 31 Abs. 1 lit. i StG sind die behinde-

rungsbedingten Kosten des Steuerpflichtigen oder der von ihr unterhaltenen Personen 

mit Behinderungen im Sinne des Behindertengleichstellungsgesetzes vom 13. Dezem-

ber 2002 (BehiG, SR 151.3) steuerlich abzugsfähig, soweit der Steuerpflichtige die 

Kosten selber trägt. Kumulativ müssen deshalb folgende Voraussetzungen erfüllt sein 

(Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 33 N 162 DBG und § 31 N 146 StG):  

   - die Person, für die der Abzug geltend gemacht wird, muss behindert sein;  

   - die geltend gemachten Kosten müssen als Folge der Behinderung entstanden sein; 

   - die Kosten dürfen weder Lebenshaltungskosten noch Luxusausgaben darstellen;  

   - die Kosten müssen in der betreffenden Steuerperiode angefallen sein;  

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   - die Kosten müssen von der steuerpflichtigen Person selbst getragen worden sein.  

 

 Die Aufwendungen können nur durch Geldleistungen, d.h. durch tatsächlich 

verausgabte Kosten erbracht werden. Die Möglichkeit, als Kosten auch eigene Pflege-

arbeit oder diejenige von Angehörigen, die dafür keine Entschädigung erhalten, abzu-

ziehen, ist durch das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der 

Kantone und Gemeinden vom 14. Dezember 1990 (StHG) ausgeschlossen (Richner/ 

Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 33 N 170 DBG und § 31 N 154 StG, mit Hinweisen).  

 

 Anstelle des Abzugs der effektiv, selbst getragenen Kosten können behinderte 

Personen einen jährlichen Pauschalabzug in der Höhe von Fr. 2'500.- geltend machen, 

wenn sie Bezüger einer Hilflosenentschädigung leichten Grades sind (vgl. Ziff. 4.4 des 

Kreisschreibens Nr. 11 der EStV betreffend Abzug von Krankheits- und Unfallkosten 

sowie von behinderungsbedingten Kosten vom 31. August 2005; Ziff. 3d des Merk-

blatts des kantonalen Steueramts Zürich zu den Abzügen der Krankheits- und Unfall-

kosten sowie der behinderungsbedingten Kosten vom 19. Juli 2005 [ZStB Nr. 19/002]) 

 

 d) Berufskosten wie auch behinderungsbedingte Kosten sind steuermindern-

der Natur und daher von der steuerpflichtigen Person darzutun und nachzuweisen 

(RB 1987 Nr. 35). Dieser Nachweis ist spätestens in der Beschwerde-/Rekursschrift 

durch eine substanziierte Sachdarstellung anzutreten, aus welcher sämtliche für die 

rechtliche Würdigung massgeblichen Tatsachen im Einzelnen hervorgehen. Fehlt es 

an einer hinreichenden Sachdarstellung oder Beweismittelofferte, trifft das Steuer-

rekursgericht keine weitere Untersuchungspflicht. 

 

 e) aa) Soweit die Pflichtigen beantragen, die unterstützende Tätigkeit der Ehe-

frau als Berufsauslage des Pflichtigen anzuerkennen, ist dieses Begehren abzuweisen, 

da der Pflichtige weder hinreichend substanziiert darlegt, in welchem Umfang und in 

welchen Tätigkeiten er in seiner Berufstätigkeit eingeschränkt ist noch in welcher Wei-

se und in welchem Umfang die Ehefrau ihn in seiner Arbeitstätigkeit unterstützt sowie 

von ihm dafür eine Entschädigung erhalten hat. Wie das kantonale Steueramt in der 

Beschwerde-/Rekursantwort überdies zu Recht anführt, vermöchte eine Entschädigung 

unter Ehegatten aufgrund der vorzunehmenden Faktorenaddition ohnehin keine Ände-

rung des für die Steuer massgebenden Einkommens zu bewirken. Eine Erhöhung der 

Auslagenpauschale fällt schliesslich ausser Betracht, da das kantonale Steueramt dem 

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Pflichtigen bereits den Maximalabzug gewährt hat (vgl. Veranlagungsverfügung/ 

Einschätzungsentscheid).  

bb) Ebenfalls abzuweisen ist der Antrag, die unterstützende Tätigkeit der Ehe-

frau als behinderungsbedingte Kosten des Pflichtigen zum Abzug bringen zu können. 

Auch mit Bezug auf diese Aufwendungen hätten die tatsächlichen Unterstützungsleis-

tungen der Ehefrau substanziiert dargelegt und nachgewiesen werden müssen sowie 

des Weiteren, dass sie für diese Leistungen vom Pflichtigen auch tatsächlich eine Ent-

schädigung erhalten hat (wobei dies aufgrund der bereits genannten Faktorenaddition 

erneut keine Änderung des für die Steuer massgebenden Einkommens bewirkt hätte).  

Dem Pflichtigen ist aber unabhängig davon in Sachen Behinderungskosten 

der Pauschalabzug von Fr. 2'500.- zu gewähren, da er im Jahr 2014 eine Hilflosen-

entschädigung leichten Grades bezog. Die Hilflosenentschädigung ist zufolge ihres 

Kostenersatzcharakters nicht als Einkommen zu versteuern (vgl. Ziff. 2 des Merkblatts 

des kantonalen Steueramts betreffend Steuerbarkeit von Renten und Kapitalleistungen 

vom 9. Dezember 2009 [ZStB Nr. 16/013]) und wird u.a. Personen mit schwerer Sin-

nesschädigung ausgerichtet, die regelmässig und erheblich auf die Hilfe Dritter ange-

wiesen sind, wobei sie auch zur Abgeltung des Mehraufwands von Familienangehöri-

gen dient (vgl. Merkblatt 4.13 Hilflosenentschädigung der IV, abrufbar unter www.ahv-

iv.ch; www.proinfirmis.ch/behindertwastun/assistenz/hilflosen- entschaedigung-bei-

volljaehrigen.html).  

6. Entsprechend reduziert sich das steuerbare Einkommen bei der direkten

Bundessteuer 2014 auf Fr. 597'100.- und führt der Pauschalabzug bei den Staats- und 

Gemeindesteuern 2014 neu zu folgender Einkommenssteuerausscheidung (Beträge 

aus der interkantonalen Steuerausscheidung im Einschätzungsentscheid): 

Total Satz Kanton ZH Kanton K 

 Fr.  Fr.  Fr. 

Einkommensanteile (wie bisher) 657'455.- 641'072.- 16'383.- 

Quote (wie bisher)  97.51  2.49 

Unterhaltsbeiträge    16'493.-   16'082.-  411.- 

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Versicherungsprämien, Zinsen      9'100.-     8'873.-     227.- 

Behinderungskosten/Pauschalabzug (neu)      2'500.-     2'438.-       62.- 

Zweiverdienerabzug/Mitarbeit      5'900.-     5'753.-     147.- 

Weitere quotenmässige Abzüge         190.-        185.-         5.- 

Sozialabzüge    27'000.-   26'328.-     672.- 

Steuerbares Einkommen 596'272.- 581'413.- 14'859.- 

Steuerbares Einkommen gerundet 596'200.- 581'400.- 14'800.-. 

 

 

 7. Gestützt auf diese Erwägungen sind die Beschwerde und der Rekurs teil-

weise gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Aufgrund des nahezu vollständigen 

Unterliegens der Pflichtigen sowie des Umstands, dass der zur teilweisen Gutheissung 

führende Antrag auf Berücksichtigung von Behinderungskosten erstmals vor dem 

Steuerrekursgericht geltend gemacht wurde, sind die Kosten des Beschwerde-/Rekurs-

verfahrens den Pflichtigen aufzuerlegen (Art. 144 Abs. 1 und Abs. 2 DBG bzw. § 151 

Abs. 1 und Abs. 2 StG). 

 

 

Demgemäss erkennt die Einzelrichterin: 

 

 

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Die 

Beschwerdeführer werden für die direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2014, mit 

einem steuerbaren Einkommen von Fr. 597'100.- veranlagt (Tarif gemäss Art. 36 

Abs. 2 DBG; Verheiratetentarif). Der Abzug von 2 x Fr. 251.- gemäss Art. 36 

Abs. 2bis DBG wird gewährt. 

 

2. Der Rekurs wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf eingetreten wird. Die 

Rekurrenten werden für die Staats- und Gemeindesteuern wie folgt eingeschätzt  

(Tarif gemäss § 35 Abs. 2 bzw. § 47 Abs. 2 StG; Verheiratetentarif):  

Steuerperiode Einkommen Vermögen 

 Fr. Fr. 

 2014 steuerbar 581'400.- 1'861'000.- 

 satzbestimmend 596'200.- 2'248'000.-. 

[…]