# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 14822288-c4ee-5e01-a278-849a72be1694
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-11-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 12.11.2021 III 2021 163
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2021-163_2021-11-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2021 163

Entscheid vom 12. November 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Monica Huber-Landolt, Richterin
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Simone Höfliger, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________
Beschwerdeführer, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (vorsorglicher Sicherungsentzug)

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Sachverhalt:

A. Am 3. September 2021 hat das kantonale Verkehrsamt gegenüber 
A.________ (geb. _____) einen vorsorglichen Sicherungsentzug angeordnet mit 
der Begründung, wonach er am 17. Juli 2021 (Samstag, 02.50 Uhr) auf der 
B.________strasse in C.________ einen Personenwagen in stark angetrunke-
nem Zustand (0.89 mg/l) gelenkt und dabei der Polizei durch seine unsichere 
Fahrweise aufgefallen sei. Die Wiederaushändigung des Führerausweises wurde 
vom Ergebnis einer verkehrsmedizinischen Untersuchung bei einem Verkehrs-
mediziner SGRM abhängig gemacht.

B. Gegen diese Verfügung reichte A.________ rechtzeitig am 23. September 
2021 beim Verwaltungsgericht Beschwerde ein mit dem folgenden Rechtsbegeh-
ren:

Die Verfügung mit aufschiebender Wirkung (§ 42 Abs. 2 VRP) sei aufgrund der 
Nichtigkeit der Messergebnisse/ Atemalkoholtest gemäss Polizeirapport vom 
17.07.2021 um 02.50 Uhr aufzuheben. Im Speziellen aufgrund des Sachverhalts 
zum Hergang mit Ablauf der Polizeikontrolle vom 17.07.2021.
Die Verfahrenskosten betr. Verfügung vom 03.09.2021 in Höhe 250.00 CHF, die 
Kosten des gerichtlichen Beschwerdeverfahrens und die Kosten des Beschwerde-
führers durch dessen Rechtsbeistand in Höhe 8'991.07 CHF inkl. 7.7% MWST, 
seien der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

C. Mit Vernehmlassung vom 19. Oktober 2021 beantragte das Verkehrsamt, 
die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen, soweit auf diese einzutreten sei, 
unter Kostenfolgen zulasten des Beschwerdeführers.

D. In einer Eingabe vom 3. November 2021 nahm der Beschwerdeführer zur 
vorinstanzlichen Vernehmlassung Stellung.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Motorfahrzeugführer müssen über Fahreignung und Fahrkompetenz verfü-
gen (Art. 14 Abs. 1 Strassenverkehrsgesetz, SVG, SR 741.01 vom 19.12.1958). 
Über Fahreignung verfügt, wer nach Art. 14 Abs. 2 SVG: 

a. das Mindestalter erreicht hat; 
b. die erforderliche körperliche und psychische Leistungsfähigkeit zum sicheren 

Führen von Motorfahrzeugen hat; 
c. frei von einer Sucht ist, die das sichere Führen von Motorfahrzeugen beeinträch-

tigt; und 
d. nach seinem bisherigen Verhalten Gewähr bietet, als Motorfahrzeugführer die 

Vorschriften zu beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht zu nehmen. 

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Eine Grundvoraussetzung für die Erteilung des Führerausweises ist die sog. 
Fahreignung. Mit diesem Begriff umschreiben alle betroffenen wissenschaftlichen 
Disziplinen (insbesondere Medizin, Psychologie und Jurisprudenz) die körper-
lichen und geistigen Voraussetzungen des Individuums, ein Fahrzeug im Stras-
senverkehr sicher lenken zu können. Die Fahreignung muss grundsätzlich    
dauernd vorliegen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_79/2007 vom 6.9.2002 
Erw. 3.1 mit Verweis auf die bundesrätliche Botschaft vom 31.3.1999 zur Ände-
rung des Strassenverkehrsgesetzes, in deren Rahmen Art. 16d SVG erlassen 
wurde; BBl 1999 S. 4462 ff., 4483 f.). 

1.2 Ausweise und Bewilligungen sind zu entziehen, wenn festgestellt wird, 
dass die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung nicht oder nicht mehr be-
stehen (Art. 16 Abs. 1 SVG). Art. 16d Abs. 1 SVG bestimmt überdies, dass der 
Führerausweis einer Person auf unbestimmte Zeit entzogen wird, wenn ihre kör-
perliche und geistige Leistungsfähigkeit nicht oder nicht mehr ausreicht, ein Mo-
torfahrzeug sicher zu führen (lit. a), sie an einer Sucht leidet, welche die Fahreig-
nung ausschliesst (lit. b) oder sie auf Grund ihres bisherigen Verhaltens nicht 
Gewähr bietet, dass sie künftig beim Führen eines Motorfahrzeugs die Vorschrif-
ten beachten und auf die Mitmenschen Rücksicht nehmen wird (lit. c). 

1.3 Angesichts des in Art. 16 Abs. 1 SVG verankerten Grundsatzes muss ein 
Sicherungsentzug in jedem Fall angeordnet werden, bei dem die Fahreignung 
nicht mehr gegeben ist. Unter Art. 16d Abs. 1 lit. a SVG fallen alle medizinischen 
und psychischen Gründe, welche die Fahreignung ausschliessen (vgl. die Bot-
schaft, BBl 1999 S. 4491). Die einzelnen Tatbestände des Katalogs von Art. 16d 
Abs. 1 SVG dürfen weder eng noch streng ausgelegt werden; geboten ist eine 
Gesamtbetrachtung des Einzelfalls im Hinblick auf die Fahreignung. Nach dem 
früheren Recht verhielt es sich nicht anders und die diesbezügliche Gesetzes-
revision hat nicht bezweckt, den Anwendungsbereich des Sicherungsentzugs 
einzuengen. Vielmehr kommt es darauf an, dass der Entscheid über den Siche-
rungsentzug, der einen schwerwiegenden Eingriff in den Persönlichkeitsbereich 
des Betroffenen bedeutet, auf einer sorgfältigen Abklärung aller wesentlichen 
Gesichtspunkte beruht (Urteil des Bundesgerichts 6A.44/2006 vom 4.9.2006
Erw. 2.2).

1.4.1  Ernsthafte Zweifel an der Fahreignung einer Person bestehen namentlich 
bei Vorliegen der in der nicht abschliessenden Aufzählung von Beispielen in 
Art. 15d Abs. 1 lit. a-e SVG genannten Gegebenheiten. Diesfalls ist grundsätzlich 
zwingend und ohne weitere Einzelfallprüfung eine Fahreignungsuntersuchung 
anzuordnen, selbst wenn die Zweifel im konkreten Fall noch nicht erhärtet oder 

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nur abstrakter Natur sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_285/2018 Erw. 3 mit 
Verweis auf Jürg Bickel, in: Basler Kommentar, Strassenverkehrsgesetz, 2014, 
N 15 zu Art. 15d SVG). Diese Tatbestände begründen mithin einen Anfangs-
verdacht fehlender Fahreignung, welcher zur Anordnung einer Fahreignungs-
untersuchung führt (Botschaft vom 20.10.2010 zu Via sicura, 
Handlungsprogramm des Bundes für mehr Sicherheit im Strassenverkehr, BBI 
2010 8447, Ziff. 1.3.2.6, 8470).

1.4.2  Art. 15d Abs. 1 SVG lautet wie folgt: Bestehen Zweifel an der Fahreignung 
einer Person, so wird diese einer Fahreignungsuntersuchung unterzogen, na-
mentlich bei: (lit. a). Fahren in angetrunkenem Zustand mit einer Blutalkoholkon-
zentration von 1,6 Gewichtspromille oder mehr oder mit einer Atemalkoholkon-
zentration von 0,8 mg Alkohol oder mehr pro Liter Atemluft. 

1.4.3  Zweifel an der Fahreignung bestehen grundsätzlich auch beim Fahren un-
ter dem Einfluss von Medikamenten mit Substanzen, welche die Fahrfähigkeit 
beeinträchtigen könnten sowie beim Fahren unter einem Mischkonsum von Alko-
hol und Medikamenten. In diesem Zusammenhang sind offenkundig die konkre-
ten Umstände von relevanter Bedeutung, namentlich welche Medikamente in 
welcher Regelmässigkeit und Dosierung eingenommen werden sowie inwiefern 
solche Medikamente unter gleichzeitigem Alkoholkonsum die Fahrfähigkeit be-
einträchtigen können (etc.). 

1.4.4  Nach der Rechtsprechung hat die zuständige Behörde die erforderlichen 
Abklärungen im Hinblick auf einen allfälligen Sicherungsentzug des Führeraus-
weises ungeachtet der Beispiele in Art. 15d Abs. 1 lit. a bis e SVG zu treffen, 
wenn begründete Anzeichen vorliegen, dass bei einer Person die Fahreignung 
fehlen könnte. Insoweit sind stets hinreichend konkrete Anhaltspunkte erforder-
lich, die ernsthafte Zweifel an der Fahreignung des Betroffenen aufkommen las-
sen (Urteil des Bundesgerichts 1C_446/2012 vom 26.4.2013 Erw. 3.2). Der An-
lass für die Abklärung der Fahreignung kann deshalb nach wie vor sehr vielfältig 
sein. Je grösser die Zweifel objektiv sind bzw. sein müssten, desto kleiner ist der 
Ermessensspielraum der kantonalen Behörde. Es ist zudem weder erforderlich, 
dass einer der Abklärungsgründe nach Art. 15d Abs. 1 lit. a bis e SVG vorliegt 
noch braucht der Beweis eines Ausschlussgrundes vorzuliegen, ansonsten die 
Norm überflüssig wäre und gegebenenfalls immer direkt gestützt auf Art. 16d 
SVG ein Sicherungsentzug angeordnet werden müsste (vgl. Philippe Weissen-
berger, Kommentar Strassenverkehrsgesetz und Ordnungsbussengesetz,          
2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2015 N 6 zu Art. 15d SVG).

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1.5.1  Bestehen ernsthafte Bedenken an der Fahreignung, kann der Lern-       
oder Führerausweis bis zum Abschluss des Entzugsverfahrens vorsorglich ent-
zogen werden (Art. 30 Verkehrszulassungsverordnung, VZV, SR 741.51, vom 
27.10.1976). Diese Regelung trägt der besonderen Interessenlage Rechnung, 
welche bei der Zulassung von Fahrzeugführern zum Strassenverkehr zu berück-
sichtigen ist. Angesichts des grossen Gefährdungspotentials, welches dem 
Führen eines Motorfahrzeugs eigen ist, erlauben schon Anhaltspunkte, die den 
Fahrzeugführer als besonderes Risiko für die anderen Verkehrsteilnehmer er-
scheinen lassen und ernsthafte Bedenken an seiner Fahreignung erwecken, den 
vorsorglichen Ausweisentzug (BGE 125 II 492 Erw. 2). Der strikte Beweis für die 
Fahreignung ausschliessende Umstände ist nicht erforderlich; wäre dieser er-
bracht, müsste unmittelbar der Sicherungsentzug selber verfügt werden. Können 
die notwendigen Abklärungen nicht rasch und abschliessend getroffen werden, 
soll der Ausweis schon vor dem Sachentscheid provisorisch entzogen werden 
können und braucht eine umfassende Auseinandersetzung mit sämtlichen Ge-
sichtspunkten, die für oder gegen einen Sicherungsentzug sprechen, erst im an-
schliessenden Hauptverfahren zu erfolgen (Urteil des Bundesgerichts 
1C_423/2010 vom 14.2.2011 Erw. 3; Weissenberger, a.a.O., N 14 zu Art. 16d 
SVG). Der vorsorgliche Entzug während eines Sicherungsentzugsverfahrens bil-
det zum Schutz der allgemeinen Verkehrssicherheit die Regel (Urteil des Bun-
desgerichts 6A.8/2005 vom 6.4.2005 Erw. 2.1).

1.5.2  Während es beim Warnungsentzug um die Stichhaltigkeit einer strafrecht-
lichen Anklage geht, bezweckt der Sicherungsentzug die Fernhaltung eines 
Fahrzeugführers vom Strassenverkehr aus Gründen der Verkehrssicherheit, und 
dies unabhängig vom Verschulden. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung 
(Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK) findet in Verfahren betreffend den Si-
cherungsentzug daher keine Anwendung (vgl. Urteile des Bundesgerichts 
1C_308/2012 vom 3.10.2012 Erw. 2.4 mit Verweis auf BGE 122 II 359 Erw. 2c 
S. 363; 1C_384/2011 vom 7.2.2012 Erw. 2.3.2).

1.5.3  Allerdings ist zu beachten, dass nicht vage Verdachtsmomente ausrei-
chen, sondern vielmehr konkrete Anhaltspunkte gegeben sein müssen, die den 
Fahrzeugführer als besonderes Risiko für die anderen Verkehrsteilnehmer er-
scheinen lassen und ernsthafte Bedenken an seiner Fahreignung erwecken (vgl. 
Weissenberger, a.a.O., N 14 zu Art. 16d SVG).

2. Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet grundsätzlich 
die Fragestellung, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer den Führerausweis 

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vorsorglich entziehen durfte. Dies ist aus den nachfolgend dargelegten Gründen 
zu bejahen.

2.1 Gemäss dem grundsätzlich beweiskräftigen Rapport der Kantonspolizei 
zum Vorfall vom 17. Juli 2021 ergab die Prüfung durch das Atemalkohol-
Messgerät Alco True P einen Wert von 0,89 mg Alkohol oder mehr pro Liter 
Atemluft, womit der Schwellenwert von Art. 15d Abs. 1 lit. a SVG überschritten 
wurde. 

2.2 Daraus, dass der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt dieser Messung aus-
drücklich auf eine Blutprobe verzichtet hat (vgl. Vi-act. 1, S. 4, Ziff. 10.3) und nun 
nachträglich vor Gericht sinngemäss rügt, dass keine Blutprobe genommen und 
ausgewertet wurde, kann er hier nichts zu seinen Gunsten ableiten. 

2.3 Unbehelflich ist auch der Einwand, dass er in der betreffenden Nacht 
"wegen seines Zustandes zum Zeitpunkt der polizeilichen Vernehmung mit an-
schliessender Unterschrift nicht urteilsfähig" gewesen sei (vgl. Eingabe vom 
3.11.2021, S. 2). Weshalb damals die Fahreignung des Beschwerdeführers intakt 
gewesen sein soll, hingegen im damaligen Verhalten des Beschwerdeführers 
gegenüber der Polizeipatrouille von einer "fehlenden Urteilsfähigkeit" auszuge-
hen sei, bleibt unerfindlich.

2.4 Abgesehen davon beruft sich der Beschwerdeführer darauf, dass er täglich 
Medikamente nach einem bestimmten Medikamentenplan einzunehmen habe 
(vgl. Beschwerde, S. 3 oben). Welche Wirkung ein derartiger täglicher Medika-
mentenkonsum kombiniert mit einem erheblichen Alkoholkonsum aufweist, ist 
nach der Aktenlage unklar und spricht zusätzlich dafür, im Rahmen einer ver-
kehrsmedizinischen Untersuchung die Fahreignung des Beschwerdeführers ver-
tiefter zu überprüfen. In diesem Zusammenhang ist auf die Beobachtung der Po-
lizeipatrouille hinzuweisen, wonach der Beschwerdeführer in der betreffenden 
Nacht (im Rahmen des Mischkonsums) durch eine unsichere Fahrweise auffiel.

2.5 Sodann wurde im Polizeirapport festgehalten, dass die Reaktion des Be-
schwerdeführers extrem langsam war, dass er hinsichtlich Orientierung verwirrt 
wirkte, seine Aussprache verwaschen und lallend war, beim Aussteigen aus dem 
Fahrzeug er Gleichgewichtsstörungen zeigte, sein Gang schwankend war und er 
hinsichtlich Ansprechbarkeit schläfrig wirkte (vgl. zit. Rapport, S. 2 oben: "Beob-
achtungen bei Erstkontakt mit der Person").

3. Im Lichte all dieser Aspekte hat die Vorinstanz zu Recht einen vorsorgli-
chen Sicherungsentzug angeordnet. An diesem Ergebnis vermögen die weiteren 

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Vorbringen des Beschwerdeführers vor Gericht nichts zu ändern. Insbesondere 
die folgenden Ausführungen des Beschwerdeführers sprechen nicht gegen, son-
dern für den vorsorglichen Sicherungsentzug, bis nach Durchführung einer ent-
sprechenden verkehrsmedizinischen Untersuchung Klarheit hinsichtlich der 
tatsächlichen Fahreignung des Alkohol und Medikamente konsumierenden Be-
schwerdeführers besteht (vgl. Beschwerde, S. 4 in fine):

Gemäss des in der Beilage dokumentierten Medikamentenplanes unterliegt Herr 
… einer regulierten Einnahme von mehreren unterschiedlichen Medikamentenar-
ten. Durch die tägliche und regelmässige Einnahme von Bluthochdruck senkender 
Medikamente am Morgen, einer blutverdünnenden Medikation am Mittag und eines 
im selben Zeitraum einzunehmenden Medikaments für die Senkung des Choleste-
rins, bewirkt schon dies als solches eine entsprechende Wechselwirkung mit 
Nebenwirkungen. Erst recht in Kombination mit Alkohol. Dazu kommen weitere 
Medikamente bei Bedarf, sprich Dafalgan 500 mg, Inbuprofen 600 mg und Panto-
prazol 40 mg.

Unbehelflich ist sodann auch die Argumentation in der Beschwerde (S. 5), wo-
nach der Beschwerdeführer (sinngemäss) bislang "eine vollkommen unbeschol-
tene Person" gewesen sei. Nicht zu hören ist auch der Einwand in der Be-
schwerde (S. 6 Mitte), wonach das verwendete "Alkoholmessgerät nicht für eine 
richtige Alkoholmessung in Kombination mit Medikamenten konzipiert" sei.

4. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet, weshalb sie abgewiesen 
wird. Diesem Ergebnis entsprechend werden die Verfahrenskosten dem Be-
schwerdeführer auferlegt. Eine Parteientschädigung fällt ausser Betracht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) 
werden auf Fr. 900.-- festgelegt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat einen Kostenvorschuss in gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- D.________ (R)
- die Vorinstanz (EB, inkl. Eingabe des Bf vom 3.11.2021)
- und das Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnah-

men, 3003 Bern (A).

Schwyz, 12. November 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 17. November 2021