# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0e2b6987-08c5-50e6-9531-8f0f27f5cab8
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-26
**Language:** de
**Title:** Zürich Handelsgericht 26.04.2024 HE240002
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_HG_001_HE240002_2024-04-26.pdf

## Full Text

Handelsgericht des Kantons Zürich
Einzelgericht  

Geschäfts-Nr.: HE240002-O U/mk

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. Claudia Bühler, Präsidentin, sowie die Gerichts-

schreiberin Dr. Corina Bötschi

Urteil vom 26. April 2024

in Sachen

A._____ AG, 
Gesuchstellerin

vertreten durch Rechtsanwalt X1._____

vertreten durch Rechtsanwalt X2._____

gegen

B._____ [Stiftung], 
Gesuchsgegnerin

sowie

1. C._____ SA, 
2. D._____ AG, 
Nebenintervenientinnen

1 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Y1._____

1 vertreten durch Rechtsanwalt MLaw Y2._____

2 vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y3._____

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betreffend Bauhandwerkerpfandrecht

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Rechtsbegehren:
(act. 1 S. 2)

"1. Das Grundbuchamt E._____, F._____-strasse …, … Zürich, sei 
anzuweisen, zulasten des Grundstücks G._____, GBBl.-Nr. 1, Ka-
taster 2, zugunsten der Gesuchstellerin ein Bauhandwerkerpfand-
recht für die Pfandsumme von CHF 867'763.75 nebst Zins zu 5% 
auf den Betrag von CHF 302'110.60 seit dem 12. Dezember 2023 
vorläufig als Vormerkung einzutragen.

 2. Die Anweisung nach Ziff. 1 hiervor sei superprovisorisch zu verfü-
gen und dem Grundbuchamt Zürich."

Erwägungen:

1. Prozessverlauf

Die Gesuchstellerin ersuchte mit ihrer Eingabe vom 9. Januar 2024 (überbracht) 

um (vorerst) superprovisorische Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts auf 

dem Grundstück der Gesuchsgegnerin (act. 1). Dem Gesuch wurde mit Verfügung 

vom 9. Januar 2024 einstweilen und ohne Anhörung der Gegenpartei entsprochen. 

Gleichzeitig wurde der Gesuchsgegnerin Frist angesetzt, um zum Gesuch Stellung 

zu nehmen (act. 4). Mit Verfügungen vom 26. Januar 2024 bzw. 9. Februar 2024 

wurde vom Prozessbeitritt der streitberufenen C._____ SA, H._____ [Strasse] …, 

I._____(Nebenintervenientin 1), und der streitberufenen D._____ AG, J._____-str. 

…, K._____ (Nebenintervenientin 2), als Nebenintervenientinnen Vormerk genom-

men (act. 9‒20). Die Nebenintervenientin 2 reichte mit Eingabe vom 8. Februar 

2024 innert erstreckter Frist ihre Stellungnahme ein. Darin stellte sie provisorisch 

eine Bankgarantie vom 6. Februar 2024 (act. 18) zugunsten der Gesuchstellerin in 

Kombination mit einem Sicherstellungs- und Löschungsbegehren (act. 15). Die Ge-

suchsgegnerin schloss sich diesen Anträgen an (act. 22). Mit Verfügung vom 9. 

Februar 2024 wurde der Gesuchstellerin sodann Gelegenheit gegeben, sich dies-

bezüglich zu äussern (act. 20). Diese beantragte in ihrer Stellungnahme vom 29. 

Februar 2024 u.a. die Abweisung des Sicherstellungs- und Löschungsbegehrens 

mangels hinreichender angebotener Sicherheit (act. 25; act. 27). Mit Verfügung 

vom 4. März 2024 wurde der Gesuchsgegnerin bzw. den Nebenintervenientinnen 

1‒2 Frist angesetzt, um sich zu den Einwänden der Gesuchstellerin zu äussern und 

um allenfalls eine neue Sicherheit einzureichen (act. 28). Mit Eingabe vom 20. März 

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2024 stellte die Nebenintervenientin 2 erneut provisorisch eine (nachgebesserte) 

Bankgarantie vom 8. März 2024 und beantragte eventualiter, es sei ihr (der Neben-

intervenientin 2) Frist anzusetzen, um den Betrag von CHF 1'019'000.‒ bei der Ge-

richtskasse zugunsten der Gesuchstellerin in bar zu hinterlegen (act. 30; act. 31; 

act. 33). Mit Eingaben vom 21. bzw. 22. März 2024 schlossen sich die Gesuchs-

gegnerin und die Nebenintervenientin 1 diesen Anträgen an (act. 33; act. 34). Mit 

Verfügung vom 25. März 2024 wurde der Gesuchstellerin erneut Gelegenheit ge-

geben, um sich zum Sicherstellungs-, Löschungs- und Hinterlegungsbegehren der 

Nebenintervenientin 2 zu äussern (act. 35). Mit Eingabe vom 12. April 2024 bean-

tragte die Gesuchstellerin erneut die Abweisung sämtlicher Anträge der Nebenin-

tervenientin 2 (act. 37). Ausgangsgemäss kann diese Eingabe (act. 37) der Ge-

suchsgegnerin bzw. den Nebenintervenientinnen 1‒2 mit diesem Urteil zugestellt 

werden. Das Verfahren erweist sich als spruchreif, weshalb ein Urteil zu ergehen 

hat. 

2. Voraussetzungen zur Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts

2.1. Gemäss Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB besteht ein Anspruch auf Errichtung ei-

nes gesetzlichen Grundpfandrechts für die Forderungen der Handwerker oder Un-

ternehmer, die auf einem Grundstück zu Bauten oder anderen Werken, zu Ab-

brucharbeiten, zum Gerüstbau, zur Baugrubensicherung oder dergleichen Mate-

rial und Arbeit oder Arbeit allein geliefert haben. Der Anspruch auf Errichtung ei-

nes Bauhandwerkerpfandrechts richtet sich gegen den jeweiligen Eigentümer des 

Grundstückes, auch wenn die Leistungen nicht in seinem Auftrag erbracht worden 

sind. Die Eintragung ins Grundbuch hat bis spätestens vier Monate nach der Voll-

endung der Arbeiten zu erfolgen (Art. 839 Abs. 2 ZGB). Geht es lediglich um die 

vorläufige Eintragung des Pfandrechts, so muss die Gesuchstellerin ihr Gesuch 

nur glaubhaft machen (statt vieler: BGE 112 Ib 482 E. 2.b S. 484).

2.2. Die Gesuchsgegnerin und die Nebenintervenientin 2 bestreiten pauschal, 

dass die Voraussetzungen für die Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts er-

füllt sind (act. 15 N. 6; act. 22 N. 5). Die Nebenintervenientin 1 liess sich diesbe-

züglich nicht vernehmen (vgl. act. 34).

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2.3. Unter Berücksichtigung der Eingabe der Gesuchstellerin und der eingereich-

ten Unterlagen (act. 1; act. 3/1‒4, 6‒87) erscheint indessen glaubhaft bzw. ist man-

gels substantiierter Vorbringen unbestritten geblieben, dass diese für die eingetra-

gene Pfandsumme auf dem Grundstück der Gesuchsgegnerin im Sinne von 

Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB Arbeiten geleistet hat (act. 1 N. 27‒106; act. 3/11‒68), 

ein Betrag in der Höhe der eingetragenen Pfandsumme bisher unbezahlt geblieben 

ist (act. 1 N. 107‒115; act. 3/69‒87) und die Viermonatsfrist gemäss Art. 839 

Abs. 2 ZGB mit der vorläufigen Eintragung gewahrt wurde (act. 1 N. 138‒141). 

Demnach sind die Voraussetzungen zur vorläufigen Eintragung eines Bauhandwer-

kerpfandrechts gemäss Verfügung vom 9. Januar 2024 (act. 4) erfüllt. 

3. Leistung einer hinreichenden Sicherheit

3.1. Gemäss Art. 839 Abs. 3 ZGB kann die Eintragung eines Bauhandwerker-

pfandrechts nicht verlangt werden, wenn der Eigentümer oder ein Dritter für die 

angemeldete Forderung hinreichende Sicherheit leistet. Ein bereits eingetragenes 

Pfandrecht ist in diesem Fall zu löschen. Sofern der Unternehmer die Sicherheit 

nicht als genügend anerkennt, stellt das Gericht fest, ob die Sicherheit für die an-

gemeldete Forderung hinreichend im Sinne von Art. 839 Abs. 3 ZGB ist (vgl. RAI-

NER SCHUMACHER/PASCAL REY, Das Bauhandwerkerpfandrecht, 4. Aufl. 2022, 

N. 1314 f.). Die Sicherheit wird vom Gericht indessen nur hinsichtlich substantiierter 

Einwände geprüft (SCHUMACHER/REY, a.a.O., N. 1301). Inhaltlich ist die Sicherheit 

dann hinreichend, wenn sie die Forderung voll und ganz sichert. Die Vergütungs-

forderung umfasst in der Regel einen Kapitalbetrag und Verzugszinsen. Letztere 

sind ohne zeitliche Beschränkung pfandberechtigt (SCHUMACHER/REY, a.a.O., 

N. 1254 ff.). 

3.2. Die Nebenintervenientin 2 stellt provisorisch eine (nachgebesserte) Bankga-

rantie Nr. 3 der L._____ Switzerland AG vom 8. März 2024 (act. 31). Die Gesuch-

stellerin macht geltend, dass sich Ziff. 3.1) und Ziff. 3.2)e) der Bankgarantie wider-

sprechen würden. Gemäss Ziff. 3.2)e) würde die Bankgarantie 120 Tage nach Ein-

tritt der Rechtskraft des Sicherungsurteils automatisch und vollumfänglich erlö-

schen. Diese Frist sei nicht vereinbar mit Ziff. 3.1), wonach die Bankgarantie erst 

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neun Monate nach Eintritt der Rechtskraft des Sicherungsurteils erlöschen solle 

(act. 37 N. 6‒17). 

3.3. Die streitgegenständlichen Ziff. 3.1) und Ziff. 3.2)e) der Bankgarantie Nr. 3 

der L._____ Switzerland AG vom 8. März 2024 lauten wie folgt (act. 31 S. 2): 

Ziff. 3.1) der Bankgarantie sieht vor, dass diese neun Monate nach rechtskräftiger 

Beendigung des Verfahrens um definitive Bestellung der Sicherheit erlischt, sofern 

nicht innert dieser Frist eine Klage betreffend das Grundgeschäft rechtshängig ge-

macht wurde. Ob eine solche absolute Befristung der Sicherheit zulässig ist, kann 

einstweilen offengelassen werden, zumal dieser Umstand von der Gesuchstellerin 

nicht moniert wurde. Zusätzlich zu Ziff. 3.1) sieht die Bankgarantie in Ziff. 3.2)a‒e) 

eine Reaktionsfrist von 120 Kalendertagen vor. Diese Frist beginnt hingegen erst 

zu laufen, wenn die Gesuchstellerin bereits über ein definitives Sicherungsurteil 

verfügt (lit. e) und zusätzlich ein Fall gemäss lit. a‒d eingetreten ist (also ein For-

derungsurteil vorliegt [lit. a] oder ein Vergleich abgeschlossen wurde [lit. b] oder der 

Konkursschluss publiziert wurde [lit. c] oder ein Nachlassvertrag veröffentlicht 

wurde [lit. d]). Dieser Umstand wird durch den neu eingefügten Zusatz "Der Klarheit 

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halber sei festgehalten, dass für die Berechnung der 120 Kalendertage das spätere erfolgte, fristaus-
lösende Ereignis a) bis e) gilt" nochmals verdeutlicht. Damit stehen Ziff. 3.1) und Ziff. 
3.2)e) der Bankgarantie nicht im Widerspruch zueinander, sondern ergänzen sich. 

Weitere Einwände hinsichtlich der Bankgarantie bringt die Gesuchstellerin nicht 

vor. Die von der Nebenintervenientin 2 provisorisch gestellte Bankgarantie Nr. 3 

der L._____ Switzerland AG vom 8. März 2024 (act. 31) ist damit als hinreichend 

zu qualifizieren. 

3.4. Nachdem eine hinreichende Sicherheit im Sinne von Art. 839 Abs. 3 ZGB 

vorliegt, ist die Löschung des mit Verfügung vom 9. Januar 2024 (act. 4) vorläufig 

eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechts anzuordnen. Demgemäss ist das 

Grundbuchamt E._____ anzuweisen, das vorläufig eingetragene Bauhandwerker-

pfandrecht – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – zu löschen. 

Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich ist sodann anzuweisen – nach unbe-

nutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist –, das Original der Bankgarantie Nr. 3 der 

L._____ Switzerland AG vom 8. März 2024 (act. 31) an die Gesuchstellerin heraus-

zugeben. Mangels gegenteiliger Vorbringen der Parteien spricht ferner nichts da-

gegen, die Obergerichtskasse anzuweisen, das Original der "alten" Bankgarantie 

Nr. 3 der L._____ Switzerland AG vom 6. Februar 2024 (act. 18) ‒ nach unbenutz-

tem Ablauf der Rechtsmittelfrist ‒ der Nebenintervenientin 2 zurückzugeben.

4. Hinterlegung einer Barkaution

Ob die von der Nebenintervenientin 2 angebotene Hinterlegung einer Barkaution in 

der Höhe von CHF 1'019'000.‒ eine hinreichende Sicherheitsleistung im Sinne von 

Art. 839 Abs. 3 ZGB darstellt, muss bei diesem Ausgang des Verfahrens nicht be-

urteilt werden (act. 30 S. 12 f.). 

5. Folgen der Sicherheitsleistung

5.1. Mit Leistung einer hinreichenden Sicherheit wird der Streit nur dann been-

det, wenn die Sicherheit definitiv bestellt wird. Im vorliegenden Fall leistete die 

Nebenintervenientin 2 die Sicherheit nur zur Ablösung des vorläufig eingetrage-

nen Bauhandwerkerpfandrechts. Demgemäss ist der Gesuchstellerin Frist anzu-

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setzen, um beim örtlich und sachlich zuständigen Gericht auf definitive Bestellung 

der Sicherheit zu klagen. Die Beurteilung, gegen wen die Gesuchstellerin ihre 

Klage einzureichen hat, liegt in ihrer eigenen Verantwortung.

5.2. Die Prosequierungsfrist ist – praxisgemäss – auf 60 Tage festzulegen. Eine 

längere Frist ist vorliegend nicht angezeigt. Allfällige Gerichtsferien sind nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht zu berücksichtigen (Urteil 5A_82/2016 

des Bundesgerichts vom 16. August 2017, E. 2.5.2). Eine Verlängerung dieser 

Frist ist möglich, bedarf aber eines gesonderten und begründeten Gesuches 

(Art. 144 Abs. 2 ZPO); dieses würde in einem kostenpflichtigen Nachverfahren 

behandelt. Als zureichende Gründe für eine Fristerstreckung gemäss Art. 144 

Abs. 2 ZPO werden nur entweder die Zustimmung der Gegenpartei oder von der 

Partei nicht vorhersehbare oder nicht beeinflussbare Hinderungsgründe aner-

kannt.

6. Kosten- und Entschädigungsfolgen

6.1. Ausgehend von einem Streitwert von CHF 867'763.75 (vgl. act. 1 N. 11) ist 

die Gerichtsgebühr in Anwendung von § 4 Abs. 1 und 2 sowie § 8 Abs. 1 der Ge-

bührenverordnung des Obergerichts (GebV OG) auf CHF 21'000.– festzusetzen.

Über den Pfand- bzw. Sicherstellungsanspruch der Gesuchstellerin ist noch nicht 

definitiv entschieden. Es wird im ordentlichen Verfahren festzustellen sein, ob die 

Gesuchstellerin endgültig obsiegt. Daher rechtfertigt es sich, im vorliegenden Ver-

fahren lediglich eine einstweilige Kostenregelung zu treffen. Gemäss Praxis des 

Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich sind die Gerichtskosten im 

Verfahren betreffend die vorläufige Eintragung des Bauhandwerkerpfandrechts von 

der Gesuchstellerin zu beziehen, wobei der endgültige Entscheid des Gerichts im 

ordentlichen Verfahren vorbehalten bleibt.

6.2. Auch der Entscheid betreffend die Entschädigungsfolgen ist dem ordentli-

chen Verfahren vorzubehalten. Versäumt es die Gesuchstellerin, ihren Anspruch 

innert Frist zu prosequieren, gilt was folgt:

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Sowohl Gesuchsgegnerin als auch die Nebenintervenientinnen 1‒2 haben die Zu-

sprechung einer Parteientschädigung beantragt (act. 15 S. 2; act. 22 S. 2; act. 30 

S. 2; act. 33 S. 3; act. 34 S. 2).

Als nicht anwaltlich vertretene Partei hat die Gesuchsgegnerin Anspruch auf den 

Ersatz notwendiger Auslagen und in begründeten Fällen auf eine angemessene 

Umtriebsentschädigung (Art. 95 Abs. 3 lit. a und c ZPO). Mangels Darlegung sol-

cher Auslagen bzw. besonderer Gründe ist ihr indessen keine Umtriebsentschädi-

gung zuzusprechen (Urteil 5A_695/2020 des Bundesgerichts vom 26. April 2021, 

E. 5.1 m.w.H.).

Eine Nebenpartei nimmt regelmässig Interessen aus einem Rechtsverhältnis zwi-

schen der unterstützten Hauptpartei und der Nebenpartei wahr, an welchem die 

gegnerische Hauptpartei nicht beteiligt ist, weshalb sich die Zusprechung einer Par-

teientschädigung an die Nebenpartei nur ausnahmsweise aus Gründen der Billig-

keit rechtfertigt (BGE 130 III 571 E. 6 S. 578). Die Nebenintervenientinnen 1‒2 ha-

ben keine solchen Umstände dargelegt, weshalb ihnen keine Parteientschädigung 

zuzusprechen ist.

Es wird erkannt:

1. Es wird festgestellt, dass die Nebenintervenientin 2 mit der Bankgarantie 

Nr. 3 der L._____ Switzerland AG vom 8. März 2024 eine hinreichende Si-

cherheit für die von der Gesuchstellerin zur Eintragung eines Bauhandwer-

kerpfandrechts angemeldete Forderung geleistet hat. 

2. Das Grundbuchamt E._____ wird angewiesen, das aufgrund der Verfügung 

des Einzelgerichts des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 9. Januar 

2024 vorläufig eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht ‒ nach unbenutztem 

Ablauf der Rechtsmittelfrist ‒ vollumfänglich zu löschen

auf Liegenschaft Kat. Nr. 2, GBBl. 1, EGRID CH4

M._____-strasse 5, 6, 7 und 8, … Zürich,

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für eine Pfandsumme von CHF 867'763.75 nebst Zins zu 5 % auf 

CHF 302'110.60 seit 12. Dezember 2023.

3. Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich wird angewiesen, das Original 

der Bankgarantie Nr. 3 der L._____ Switzerland AG vom 8. März 2024 (act. 

31) ‒ nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist ‒ an die Gesuchstel-

lerin herauszugeben.

4. Die Obergerichtskasse des Kantons Zürich wird angewiesen, das Original 

der "alten" Bankgarantie Nr. 3 der L._____ Switzerland AG vom 6. Februar 

2024 (act. 18) – nach unbenutztem Ablauf der Rechtsmittelfrist – der Neben-

intervenientin 2 zurückzugeben.

5. Der Gesuchstellerin wird eine Frist bis 28. Juni 2024 angesetzt, um beim zu-

ständigen Gericht eine Klage auf definitive Bestellung der Sicherheit anzu-

heben, unter der Anordnung, dass sonst Verzicht auf die Sicherstellung an-

genommen wird und die Nebenintervenientin 2 die Herausgabe der Sicher-

heit von der Gesuchstellerin verlangen kann. 

6. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf CHF 21'000.‒.

Die weiteren Kosten betragen CHF 305.– (Rechnung Nr. 172949.01 des 

Grundbuchamtes E._____ vom 10. Januar 2024).

7. Die Kosten werden von der Gesuchstellerin bezogen. Vorbehalten bleibt der 

endgültige Entscheid des Gerichts im nachfolgenden ordentlichen Verfahren 

gemäss Dispositiv Ziff. 5. Für den Fall, dass die Gesuchstellerin innert Frist 

gemäss Dispositiv-Ziff. 5 die Klage nicht anhängig macht, werden ihr die 

Kosten definitiv auferlegt. 

8. Die Regelung der Entschädigungsfolgen wird dem Gericht im nachfolgenden 

ordentlichen Verfahren vorbehalten. Versäumt die Gesuchstellerin jedoch 

die ihr in Dispositiv-Ziff. 5 angesetzte Frist zur Anhebung der Klage, ist we-

der der Gesuchsgegnerin noch den Nebenintervenientinnen 1‒2 eine Partei-

entschädigung zuzusprechen. 

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9. Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie an die Nebenintervenientinnen 

1‒2, an die Gesuchsgegnerin und die Nebenintervenientinnen 1‒2 unter 

Beilage der Doppel von act. 37, sowie nach ‒ unbenutztem Ablauf der 

Rechtsmittelfrist ‒ an das Grundbuchamt E._____ und an die Obergerichts-

kasse des Kantons Zürich. 

10. Eine bundesrechtliche Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb 

von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 

1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be-

schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 

113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 

90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Der Streitwert 

beträgt CHF 867'763.75.

11. Die gesetzlichen Fristenstillstände gelten nicht (Art. 145 Abs. 2 ZPO).

Zürich, 26. April 2024

HANDELSGERICHT DES KANTONS ZÜRICH
Einzelgericht

Die Gerichtsschreiberin:

Dr. Corina Bötschi