# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 52e31d63-3a0f-51cf-94a8-5d3529408778
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-09-23
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 23.09.2020 E-2225/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-2225-2020_2020-09-23.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-2225/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 3 .  S e p t e m b e r  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichterin Gabriela Freihofer, 

mit Zustimmung von Richter Gérald Bovier;   

Gerichtsschreiber Christoph Berger. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Sri Lanka,   

vertreten durch Rajeevan Linganathan, Rechtsanwalt,  

(…),  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 26. März 2020 / N (…). 

 

 

 

E-2225/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer am 7. März 2016 in der Schweiz um Asyl nach-

suchte, 

dass er am 10. März 2016 zu seiner Person, zu seinem Reiseweg und zu 

seinen Asylgründen befragt wurde (Befragung zur Person [BzP], SEM Ak-

ten A4/13),  

dass er am 3. Januar 2018 vertieft zu seinem Asylgesuch angehört wurde 

(A13/25), 

dass der Beschwerdeführer, tamilischer Ethnie und aus Jaffna (Nordpro-

vinz) stammend, im Wesentlichen vorbrachte, er habe im Jahre 2015 be-

gonnen, seinen als freischaffenden Journalisten tätigen Nachbarn S. bei 

seiner Arbeit zu begleiten und dabei hauptsächlich die besuchten Anlässe 

und Ereignisse fotografisch festzuhalten, 

dass sie im April 2015 zusammen eine in einem Tempellokal abgehaltene 

Demonstration, die sich gegen mit Öl verschmutztem Trinkwasser gerichtet 

habe, besucht hätten und er wie üblich davon Fotografien erstellt habe, 

dass sie am Abend auf dem Weg nach Hause von zwei Unbekannten, die 

ein T-Shirt mit der Aufschrift "Police" getragen hätten, angehalten worden 

seien und diese ihnen gedroht hätten, Schwierigkeiten zu bekommen, soll-

ten sie nicht aufhören, gegen die Regierung zu berichten, 

dass S. die Unbekannten aufgefordert habe, sich auszuweisen, worauf ei-

ner der beiden ein Messer gezückt, sie bedroht und ihnen zu verstehen 

gegeben habe, dies sei nicht notwendig, worauf die beiden Unbekannten 

auf einem Motorrad weggefahren seien, 

dass S. und ein ihn begleitender Freund den Unbekannten gefolgt seien 

und beobachtet hätten, wie sich die beiden in den Polizeiposten begeben 

hätten, 

dass über diesen Vorfall am nächsten Morgen in der Zeitung berichtet wor-

den sei und S. den Beschwerdeführer habe wissen lassen, er wolle den 

Vorfall bei der Polizei zur Anzeige bringen, 

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Seite 3 

dass er (der Beschwerdeführer) seither S. niemals mehr gesehen habe und 

einen Tag später auch dessen Eltern seither unbekannten Aufenthaltes ge-

wesen seien, 

dass am selben Abend zwei unbekannte Personen, die sich als Polizisten 

ausgegeben hätten, zum Beschwerdeführer nach Hause gekommen seien 

und ihn nach dem Aufenthaltsort von S. gefragt und ihm gedroht hätten, er 

würde Schwierigkeiten bekommen, wenn er bei ihrem nächsten Besuch 

den Aufenthalt von S. nicht verraten würde, und die ganze Familie vernich-

tet würde, falls er in der Zwischenzeit etwas unternehmen würde, 

dass er sich nach diesem Vorfall auf Geheiss seiner Mutter bei seiner 

Grossmutter versteckt gehalten habe, wo er eines nachts im November 

2015 aufgespürt, gefesselt und mit verbundenen Augen in einem Van mit-

genommen und in ein altes Haus gebracht und dort in einem Zimmer ein-

gesperrt worden sei, 

dass er nach einer Weile in diesem Raum von zwei Personen sexuell miss-

braucht und anschliessend geschlagen, getreten und zu S. befragt sowie 

danach im Zimmer alleine zurückgelassen worden sei, 

dass er daraufhin das Zimmerfenster geöffnet habe, rausgesprungen sei 

und sich einige Zeit in den dortigen Büschen versteckt habe, bevor er weg-

gerannt sei und sich auf einem Feld in einer kleinen Hütte versteckt habe, 

dass er eine sich auf einem Fahrrad nähernde Person angehalten und mit 

deren Mobiltelefon seinen Vater angerufen habe, der ihn mit seinem Mo-

torrad abgeholt, zu einer Kreuzung gebracht und einem Lastwagenfahrer, 

der ein Lieferant seines Vaters gewesen sei, übergeben habe, der ihn (den 

Beschwerdeführer) im Laderaum bis nach Colombo gefahren habe, 

dass er sich in Colombo in einem Lebensmittelwarenhaus versteckt gehal-

ten habe, 

dass ihn sein Vater dorthin angerufen und ihm ausgerichtet habe, dass un-

bekannte Leute zu Hause nach ihm gesucht hätten und er deshalb nicht 

länger in Sri Lanka bleiben sollte, 

dass er Colombo am 5. Januar 2016 mit Hilfe eines Schleppers auf dem 

Luftweg über afrikanische Länder nach Deutschland verlassen habe und 

am 7. März 2016 in die Schweiz einreiste, 

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dass das SEM mit Verfügung vom 26. März 2020 feststellte, der Beschwer-

deführer erfülle die Flüchtlingseigenschaft nicht, sein Asylgesuch ablehnte 

und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug der Wegweisung 

anordnete,  

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 27. April 2020 durch seinen 

Rechtsvertreter gegen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht 

Beschwerde erhob und beantragte, die Verfügung des SEM vom 26. März 

2020 sei vollumfänglich aufzuheben und es sei seine Flüchtlingseigen-

schaft festzustellen sowie ihm in der Schweiz Asyl zu gewähren, 

dass eventualiter die Unzulässigkeit und/oder die Unzumutbarkeit des 

Wegweisungsvollzuges festzustellen und die vorläufige Aufnahme zu ver-

fügen sei, 

dass subeventualiter die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zu-

rückzuweisen sei, 

dass in prozessualer Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-

pflege und Beiordnung des Unterzeichnenden als amtlicher Anwalt ersucht 

wurde, 

dass bezüglich der eingereichten Beilagen auf das der Beschwerde ange-

fügte Beweismittelverzeichnis zu verweisen und auf diese, soweit notwen-

dig, in den nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 29. April 2020 dem 

Beschwerdeführer den Eingang der Beschwerde bestätigte,  

dass mit Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 12. Mai 

2020 die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

um Beigabe eines amtlichen Rechtsbeistandes abgewiesen wurden und 

das Gericht einen innert Frist zu leistenden Kostenvorschuss erhob, 

dass der Kostenvorschuss innert Frist geleistet wurde, 

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht unter anderem für die Behandlung 

von Beschwerden gegen Verfügungen des SEM zuständig ist, wobei das 

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Seite 5 

Gericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig entscheidet, ausser – was vor-

liegend nicht der Fall ist – bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des 

Staates, vor welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht 

(vgl. Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG und Art. 83 Bst. d 

Ziff. 1 BGG), 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG),  

dass für das vorliegende Verfahren das bisherige Recht gilt (vgl. Abs. 1 der 

Übergangsbestimmungen zur Änderung des AsylG vom 25. September 

2015), 

dass die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht worden ist und der 

Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenommen hat, 

durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein schutzwürdi-

ges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Änderung hat und da-

her zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 und aArt. 108 

Abs. 1 AsylG, Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Auslän-

derrechts nach Art. 49 VwVG richten (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich, 

wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche handelt,  

dass auf einen Schriftenwechsel zu verzichten und der Beschwerdeent-

scheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Eventualbegeh-

ren, die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, 

rügt, das SEM habe den Sachverhalt unvollständig, unrichtig und willkürlich 

festgestellt sowie willkürlich gewürdigt, mithin eine Verletzung des An-

spruchs auf rechtliches Gehör und als Teilgehalte dieses Anspruchs die 

Verletzung der Untersuchungs- und Begründungspflicht sowie des Willkür-

verbotes geltend macht, 

dass der Beschwerdeführer zu verkennen scheint, dass die Frage der Fest-

stellung des rechtserheblichen Sachverhalts von der Frage der rechtlichen 

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Würdigung des vorgebrachten und aktenkundig gemachten Sachverhaltes 

klar zu trennen ist,  

dass vorliegend nicht ersichtlich ist, inwiefern der rechtserhebliche Sach-

verhalt nicht hinreichend erstellt sein soll, und zudem in der Beschwerde 

selbst den vom SEM in der angefochtenen Verfügung dargestellten Sach-

verhalt in weiten Strecken gar annähernd wortwörtlich und abschliessend 

übernommen und diesen somit als Grundlage für die Beurteilung der Sa-

che anerkannt wird, 

dass sich die Rügen des Beschwerdeführers denn massgeblich auf die 

Glaubhaftigkeitsprüfung und die Würdigung des vom Beschwerdeführer 

geltend gemachten Sachverhaltes beziehen und alleine der Umstand, dass 

das SEM aufgrund der vorliegenden Aktenlage zu einer anderen Würdi-

gung der Gesuchsvorbringen gelangt, als vom Beschwerdeführer geltend 

gemacht, nicht die Frage der hinreichend rechtserheblichen Sachverhalts-

feststellung tangiert, 

dass sich demnach die Rüge der Verletzung von Art. 12 VwVG hinsichtlich 

der hinreichenden Erstellung des rechtserheblichen Sachverhalts bezüg-

lich der Asylgründe des Beschwerdeführers offensichtlich als unbegründet 

erweist, 

dass Gleiches hinsichtlich der Rüge, das SEM habe den Untersuchungs-

grundsatz bezüglich der aktuellen politischen Situation im Heimatland des 

Beschwerdeführers verletzt, festzustellen ist, da die Frage, inwiefern sich 

eine länderspezifische Lageeinschätzung auf verlässliche und überzeu-

gende Quellen abstützt, nicht das rechtliche Gehör des Beschwerdefüh-

rers, sondern die materielle Würdigung der Parteivorbringen durch das Ge-

richt beschlägt, 

dass darüber hinaus festzuhalten gilt, dass sich das SEM in der angefoch-

tenen Verfügung mit den politischen Verhältnissen nach der Präsident-

schaftswahl in Sri Lanka vom 16. November 2019 unter Hinweis auf zahl-

reiche Quellen – mithin auch hinlänglich kritisch hinterfragender – länder-

spezifischer Berichte und analytischer Einschätzungen auseinanderge-

setzt hat und die erfassten Kernerkenntnisse in vorliegend hinreichend not-

wendigem Umfang in die Beurteilung der Sache hat einfliessen lassen,  

dass bei dieser Sachlage nicht ernsthaft von einer Verletzung der Untersu-

chungspflicht durch das SEM gesprochen werden kann, 

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dass das SEM dem Anspruch auf die Begründungspflicht genügt, wenn es 

im Rahmen der Begründung die wesentlichen Überlegungen nennt, welche 

es seinem Entscheid zugrunde legt (vgl. Art  29 Abs. 2 BV, Art. 26–33 

VwVG), 

dass es dieser Anforderung im Rahmen seiner Erwägungen, welche eine 

umfassende Würdigung der vorgebrachten persönlichen Gesuchsgründe 

des Beschwerdeführers beinhalten und in einem Gesamtrahmen die aktu-

ellen landesspezifischen politischen Entwicklungen in Sri Lanka mitberück-

sichtigen, hinreichend gerecht geworden ist, 

dass eine Verletzung der Begründungspflicht nicht erkennbar ist, 

dass demnach die Rüge, das SEM habe den Sachverhalt willkürlich ge-

würdigt, unter dem Titel der Verletzung der Begründungspflicht als Teilgeh-

alt des Anspruchs auf rechtliches Gehör offenkundig nicht durchzudringen 

vermag, 

dass gemäss Lehre und Rechtsprechung Willkür nicht schon dann vorliegt, 

wenn eine andere Lösung in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen 

wäre, sondern nur dann, wenn ein Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, 

mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm       

oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossen-

der Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (vgl. JÖRG PAUL MÜL-

LER/MARKUS SCHÄFER, Grundrechte in der Schweiz, 4. Aufl., Bern 2008, 

S.11; ULRICH HÄFELI/WALTER HALLER/HELEN KELLER, Schweizerisches 

Bundesstaatsrecht, 8. Aufl., Zürich 2012, N 811 f. S. 251 f.; BGE 133 I 149 

E. 3.1, m. w. H.), wobei die angeblich willkürliche Begründung rechtsgenüg-

lich dargelegt werden muss (BGE 116 Ia 426 S. 428,  m. w. H.), 

dass vorliegend nicht ersichtlich ist, inwiefern die Erwägungen der ange-

fochtenen Verfügung unter die obgenannte Definition subsumiert werden 

müssten, sondern vielmehr – auch unter Berücksichtigung der nachfolgen-

den Erwägungen – insbesondere das Ergebnis der angefochtenen Verfü-

gung unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten nicht nur durchaus vertret-

bar, sondern auch zu bestätigen ist, 

dass die Rüge, wonach das SEM das Willkürverbot verletzt habe, daher 

als offenkundig unbegründet zu bezeichnen ist, 

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dass sich demzufolge das Eventualbegehren auf Aufhebung der angefoch-

tenen Verfügung und Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neu-

beurteilung abzuweisen ist und das Gericht in der Sache zu entscheiden 

hat (vgl. Art. 61 Abs. 1 VwVG), 

dass gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich 

Asyl gewährt und Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder 

im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Natio-

nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ih-

rer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder 

begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), wobei als ernsthafte Nachteile namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken, gelten (Art. 3 Abs. 2 AsylG), 

dass gemäss Art. 7 AsylG die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder 

zumindest glaubhaft zu machen ist und diese glaubhaft gemacht ist, wenn 

die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für 

gegeben hält, 

dass Vorbringen grundsätzlich dann glaubhaft gemacht sind, wenn sie ge-

nügend substanziiert, in sich schlüssig und plausibel sind und entschei-

dend ist, ob die Gründe, welche für die Richtigkeit der Sachverhaltsdarstel-

lung sprechen, überwiegen oder nicht, wobei auf eine objektivierte Sicht-

weise abzustellen ist (vgl. BVGE 2012/5 E. 2.2, BVGE 2010/57 E. 2.2 und 

2.3; Entscheidungen und Mitteilungen der vormaligen Schweizerischen 

Asylrekurskommission [EMARK] 2005 Nr. 21 E. 6.1 S. 190 f.), 

dass unglaubhaft insbesondere Vorbringen sind, die in wesentlichen Punk-

ten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsachen 

nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte Be-

weismittel abgestützt werden,  

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung in materiell entscheid-

wesentlicher Hinsicht feststellte, die zentralen und für die Beurteilung der 

Flüchtlingseigenschaft massgeblichen Vorbringen des Beschwerdeführers 

seien als nicht glaubhaft einzustufen, 

dass der Beschwerdeführer in materieller Hinsicht rügt, das SEM habe 

Bundesrecht verletzt, indem es die Prüfung des Sachverhaltes auf die 

Glaubhaftigkeit im Sinne von Art. 7 AsylG nicht rechtskonform vorgenom-

men habe, 

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dass zwar einzelne vom SEM herangezogene Begründungselemente nicht 

als hinreichend triftige Aspekte unglaubhafter Darstellung erscheinen mö-

gen (so etwa: "grosse" Demonstration im Vergleich zu "20-30 Personen", 

"ein paar Tage bei der Grossmutter" muss nicht wörtlich vom Beschwerde-

führer so gemeint gewesen sein), 

dass jedoch mit der Einschätzung des SEM einig zu gehen ist, wonach die 

Würdigung des gesamten Aussageverhaltes des Beschwerdeführers den 

Schluss nahelegt, dass es sich bei seinen Schilderungen um eine konstru-

ierte und auswendig gelernte Geschichte handelt und somit nicht auf per-

sönlich erlebten Ereignissen beruht, 

dass die Darlegungen des Beschwerdeführers in den freien Berichten zu 

seinen Asylgründen anlässlich der BzP und der vertieften Anhörung in der 

Tat als Wiedergabe eines drehbuchmässig angelernten Ablaufs anmuten, 

dass zudem vom SEM unter Hinweis auf die entsprechenden Aktenstellen 

in ausführlichen, präzisen und nachvollziehbar ausgewogenen Erwägun-

gen zu Recht erkannt wurde, dass sich dennoch verschiedene Angaben 

des Beschwerdeführers anlässlich der BzP und der vertieften Anhörung zu 

zentralen Sachverhaltsaspekten als überwiegend nicht übereinstimmend 

und teils widersprüchlich ausnehmen, deren Inkongruenz er auch auf ent-

sprechende Nachfragen nicht hat auflösen können, 

dass das SEM namentlich bezüglich der geltend gemachten Entführung im 

November 2015 und der dabei erlittenen Übergriffe als entscheidwesentli-

ches Kernvorbringen zum Asylgesuch zutreffend überwiegend unstimmige 

und widersprüchliche Angaben festgestellt hat, 

dass auf die entsprechenden ausführlichen Erwägungen des SEM verwie-

sen werden kann und die diesbezüglichen Einwände und Gegenargu-

mente in der Beschwerde in für den Entscheid massgeblicher Hinsicht nicht 

zu überzeugen vermögen, 

dass entgegen den Vorbringen in der Beschwerde eine Gesamtbetrach-

tung der Aktenlage weit überwiegend gegen die Glaubhaftigkeit der für den 

Entscheid wesentlichen Begründung des Asylgesuches sprechen, 

dass demnach keine Vorfluchtgründe als glaubhaft dargetan sind,  

dass das SEM im Weiteren zu Recht darauf erkannt hat, dass kein begrün-

deter Anlass zur Annahme besteht, der Beschwerdeführer hätte bei einer 

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Rückkehr in sein Heimatland mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit und in 

absehbarer Zukunft zu befürchten, ernsthaften Nachteilen im Sinne von 

Art. 3 AsylG ausgesetzt zu werden, 

dass die Argumentationslinie in der vorinstanzlichen Verfügung und deren 

rechtliche Folgerungen einen überzeugenden Eindruck hinterlassen und 

zur Vermeidung ausgreifender Wiederholungen auf die entsprechenden 

Erwägungen in der angefochtenen Verfügung zu verweisen ist,  

dass das Bundesverwaltungsgericht im Referenzurteil E-1886/2015 vom 

15. Juli 2016 bestimmte Risikofaktoren definiert hat, die als stark risikobe-

gründend zu qualifizieren sind, da sie unter den im Entscheid dargelegten 

Umständen bereits für sich alleine genommen zur Bejahung einer begrün-

deten Furcht führen könnten (Eintrag in die "Stop-List", Verbindung zu den 

LTTE und exilpolitische Aktivitäten), 

dass jegliche glaubhaft gemachten Risikofaktoren in einer Gesamtschau 

und in ihrer Wechselwirkung sowie unter Berücksichtigung der konkreten 

Umstände in einer Einzelfallprüfung zu berücksichtigen sind, mit dem Ziel 

zu erwägen, ob mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit eine flüchtlingsrecht-

lich relevante Verfolgung bejaht werden muss (a.a.O. E. 8.5.5), 

dass betreffend den Beschwerdeführer keine hinreichenden Risikofaktoren 

vorliegen und unter Würdigung aller Umstände anzunehmen ist, dass er 

von der sri-lankischen Regierung nicht zu jener Gruppe gezählt wird, die 

bestrebt ist, den tamilischen Separatismus wiederaufleben zu lassen und 

so eine Gefahr für den sri-lankischen Einheitsstaat darstellt, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Referenzurteil E-1886/2015 vom 

15. Juli 2016 zudem festgestellt hat, dass Angehörige der tamilischen Eth-

nie bei einer Rückkehr nach Sri Lanka nicht generell einer ernstzunehmen-

den Gefahr von Verhaftung und Folter ausgesetzt sind (vgl. a.a.O. E. 8.3), 

dass der Beschwerdeführer alleine aus der tamilischen Ethnie, der allfälli-

gen illegalen Ausreise aus dem Heimatland und der bald fünfjährigen Lan-

desabwesenheit keine flüchtlingsrechtlich relevante Gefährdung ableiten 

kann, 

dass es auch insbesondere kein Anlass zur begründeten Annahme gibt, in 

Sri Lanka wären aufgrund der aktuellen politischen und sicherheitsspezifi-

schen Lage ganze Volksgruppen einer kollektiven Verfolgungsgefahr aus-

gesetzt,  

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dass zu den in der Beschwerdeschrift aufgeführten Umständen und Ent-

wicklungen der allgemeinen politischen Lage in Sri Lanka festzustellen ist, 

dass nicht erkennbar ist, dass und wie sich diese zum heutigen Zeitpunkt 

in flüchtlingsrechtlich massgeblicher Form auf den Beschwerdeführer aus-

wirken würden, 

dass unter Berücksichtigung der Aktenlage nicht davon auszugehen ist, 

der Beschwerdeführer als abgelehnter tamilischer Asylsuchender hätte bei 

einer Rückkehr aus der Schweiz Massnahmen zu befürchten, die über die 

üblichen Backgroundchecks hinausgehen, und dabei festzuhalten ist, dass 

gemäss gefestigter Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts eine 

allfällige Befragung am Flughafen in Colombo und Kontrollmassnahmen 

an seinem Heimatort keine asylrelevanten Verfolgungsmassnahmen dar-

stellen, 

dass nach Prüfung der Akten die Einwände in der Beschwerde bezüglich 

der flüchtlings- und asylrechtlichen Relevanz der Vorbringen nicht tauglich 

erscheinen, die Einschätzungen des SEM in der angefochtenen Verfügung 

in entscheidwesentlicher Hinsicht als nicht rechtskonform zu erkennen, 

dass demnach entgegen der in der Rechtsmitteleingabe vertretenen Sicht-

weise eine Furcht, der Beschwerdeführer würde künftig in seinem Heimat-

land mit erheblicher Wahrscheinlichkeit flüchtlingsrechtlich relevanten 

Nachteilen ausgesetzt, aufgrund der Aktenlage aus objektiver Sicht ver-

nünftigerweise nicht begründet erscheint, 

dass sich aus dem Gesagten ergibt, dass das SEM zutreffenderweise zur 

Einschätzung gelangte, der Beschwerdeführer habe keine flüchtlingsrecht-

lich relevante Gefährdung glaubhaft gemacht, und die Vorinstanz folglich 

das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass daran das mit der Beschwerde eingereichte Bestätigungsschreiben 

eines sri-lankischen Parlamentariers und die verschiedenen Medienartikel 

nichts zu ändern vermögen,  

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt 

hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht             

(vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4, 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte 

Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und 

demnach vom SEM zu Recht angeordnet wurde, 

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dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweis-

standard wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt; das heisst, sie 

sind zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls we-

nigstens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da der 

Beschwerdeführer keine asylrechtlich erhebliche Gefährdung nachweisen 

oder glaubhaft machen kann, weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prin-

zip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement im vorliegenden Verfahren 

keine Anwendung findet,  

dass das SEM zu Recht davon ausgehen durfte, dass keine hinreichenden 

Anhaltspunkte gegeben sind, der Beschwerdeführer müsste begründeter-

weise befürchten, im Falle einer Rückkehr in den Heimatstaat mit beacht-

licher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK respektive Art. 1 des 

Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere grau-

same, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe (FoK, 

SR 0.105) verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt zu werden,  

dass die Einwände in der Beschwerdeschrift nicht geeignet sind, diese Ein-

schätzung umzustossen,  

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dass demnach keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder 

Herkunftsstaat drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne 

von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 FoK und der Praxis zu Art. 3 EMRK er-

sichtlich sind,  

dass daran der Regierungswechsel vom November 2019 sowie die seither 

veränderte politische Lage in Sri Lanka nichts zu ändern vermögen und 

nach dem Gesagten der Vollzug der Wegweisung sowohl im Sinne der 

asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass das SEM in seiner Verfügung das Vorliegen von Gründen, die gegen 

die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen könnten, zu Recht 

verneinte, 

dass in Sri Lanka aktuell weder Krieg noch eine Situation allgemeiner Ge-

walt herrscht (vgl. BVGE 2011/24 E. 13.2.1), 

dass gemäss Rechtsprechung der Wegweisungsvollzug in die Nord- und 

Ostprovinz zumutbar ist, wenn das Vorliegen der individuellen Zumutbar-

keitskriterien bejaht werden kann (vgl. Referenzurteil des BVGer  

E-1866/2015 vom 15. Juli 2016 E. 13.2) und an dieser Einschätzung die 

Gewaltvorfälle in Sri Lanka vom 21. April 2019, der gleichentags von der 

sri-lankischen Regierung verhängte und am 28. August 2019 aufgehobene 

Ausnahmezustand sowie die mit den Wahlen im November 2019 zusam-

menhängenden gewalttätigen Ausschreitungen nichts zu ändern vermö-

gen (vgl. dazu statt vieler Urteil des BVGer E-895/2020 vom 15. April 2020 

E. 9.3), 

dass das SEM im Weiteren mit zutreffender Begründung ausgeführt hat, 

weshalb keine individuellen Gründe gegen die Zumutbarkeit des Wegwei-

sungsvollzugs sprechen würden,  

dass der Beschwerdeführer mit einem elfjährigen Schulbesuch und dem 

erfolgreichen Abschluss der O-Level-Prüfungen über eine solide Schul-

grundausbildung verfügt, 

E-2225/2020 

Seite 14 

dass er in seinem Heimatland mit einem breiten tragfähigen Verwandt-

schaftsnetz und einer gesicherten Wohnsituation im eigenen Haus der Fa-

milie rechnen kann, 

dass das Gericht nicht, wie in der Beschwerde vorgebracht, von schwer 

traumatisierenden und somit auch nicht von gegenüber seinen Familien-

mitgliedern beschämenden Erlebnissen des Beschwerdeführers in seinem 

Heimatland ausgeht, 

dass es dem Beschwerdeführer entgegen den Vorbringen in der Be-

schwerde sehr wohl zumutbar ist, eine soziale, kulturelle und wirtschaftli-

che Eingliederung in seinem Heimatland anzustreben, 

dass keine ernsthaften Hinweise ersichtlich sind, der Beschwerdeführer 

könnte bei einer Rückkehr in eine existenzielle Notlage geraten, weshalb 

aufgrund der persönlichen Verhältnisse auch in Berücksichtigung der me-

dizinischen Aspekte nicht von einer konkreten Gefährdung des Beschwer-

deführers im Sinne des Gesetzes und der Rechtsprechung bei einer Rück-

kehr in den Heimatstaat auszugehen ist,  

dass das SEM in der angefochtenen Verfügung die Zulässigkeit und Zu-

mutbarkeit des Wegweisungsvollzuges im Einklang mit der geltenden völ-

ker- und landesrechtlichen Rechtsprechung und in hinlänglich sorgfältig 

begründeterer Mitberücksichtigung der persönlichen Situation und der ge-

sundheitlichen Umstände des Beschwerdeführers geprüft und bejaht hat, 

dass es schliesslich dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Beschaffung 

notwendiger Papiere mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG), weshalb der Voll-

zug der Wegweisung auch als möglich zu bezeichnen ist (Art. 83 Abs. 1 

AIG), 

dass das SEM nach dem Gesagten den Wegweisungsvollzug zu Recht als 

zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet hat, weshalb eine Anordnung 

der vorläufigen Aufnahme ausser Betracht fällt (Art. 83 Abs. 1–4 AIG),  

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde, wie dargelegt, in Berücksichtigung der vorliegend massgebli-

chen in der Schweiz als gefestigt geltenden Rechtsprechung als offensicht-

lich unbegründet abzuweisen ist, 

E-2225/2020 

Seite 15 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.–   

(Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der 

in diesem Betrag geleistete Kostenvorschuss zur Begleichung der Verfah-

renskosten zu verwenden ist. 

 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-2225/2020 

Seite 16 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Vorschuss wird zur Begleichung der 

Kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Gabriela Freihofer Christoph Berger 

 

 

 

 

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