# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bcfbfc72-4a4a-56dc-8f2b-fd02c026cb74
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2003-11-05
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 05.11.2003 SKG 2003 46
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_SKG-2003-46_2003-11-05.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Tribunale cantonale dei Grigioni
Dretgira chantunala dal Grischun

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Ref.: Chur, 05. November 2003 Schriftlich mitgeteilt am: 
SKG 03 46

Urteil
Kantonsgerichtsausschuss

Vizepräsident Schlenker, Kantonsrichter Schäfer und Vital, Aktuar ad hoc Maranta.

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In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

des X., Schuldner, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer,

gegen

den Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Hinterrhein vom 3. 
Oktober 2003, mitgeteilt am 3. Oktober 2003, in Sachen der Y .  A G  i n  N a c h -
l a s s l i q u i d a t i o n , Gläubigerin, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin, ver-
treten durch A. AG, B., gegen den Schuldner, Gesuchsgegner und Beschwerdefüh-
rer, 

betreffend provisorische Rechtsöffnung,

hat sich ergeben:

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A. Mit Zahlungsbefehl vom 8. Oktober 2002, zugestellt am 9. Oktober 
2002, wurde X. vom Vertreter der Y. AG in Nachlassliquidation, B., für den Betrag 
von Fr. 25'170.50 nebst Zins zu 5% seit dem 3. September 2002 und Fr. 100.-- 
(Kosten Zahlungsbefehl) betrieben. Unmittelbar bei der Zustellung des Zahlungsbe-
fehls erhob der Schuldner X. Rechtsvorschlag. Mit Schreiben vom 14. Oktober 2002 
an B. erklärte der Rechtsvertreter von X., dass der in Betreibung gesetzte Betrag 
von Fr. 25'170.50 mit Forderungen seines Mandanten gegenüber der Y. AG in 
Nachlassliquidation verrechnet werde.

B. Mit Begehren vom 31. Juli 2003 ersuchte B. als Gläubigerinvertreter 
den Bezirksgerichtspräsidenten Hinterrhein um provisorische Rechtsöffnung für den 
Betrag von ca. Fr. 5000.-- zuzüglich 5% Zins ab dem 3. Oktober 2002 und der Be-
treibungskosten von Fr. 100.--. Da die Eingabe von B. nicht unterzeichnet war, of-
fensichtlich Gegenforderungen akzeptiert wurden und der genaue Verrechnungs-
betrag fehlte, setzte der Bezirksgerichtspräsident Hinterrhein eine Frist zur Ergän-
zung des Rechtsöffnungsbegehrens. Mit der entsprechenden ergänzenden Ein-
gabe vom 30. August 2003 stellte B. folgendes Rechtsbegehren:

„1. In der Betreibung Nr. W. gemäss Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes 
Domleschg vom 8. Oktober 2002 der Y. AG in Nachlassliquidation, ge-
gen X. sei der Y. AG in Nachlassliquidation, über die Forderung von 
CHF 25'170.50 zuzgl. 5% Zins ab 03. Oktober 2002, zuzgl. der Betrei-
bungskosten von CHF 100.--, die provisorische Rechtsöffnung zu ertei-
len und die Wirkung des am 09. Oktober 2002 durch X. dagegen erho-
benen Rechtsvorschlages aufzuheben.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Schuldners.

3. Mit der Verrechnung der Forderung und Gegenforderung beträgt der 
verbleibende Betrag CHF 5'170.50 zuzüglich 5% Zins ab 03. Oktober 
2002 und der Betreibungskosten von CHF 100.--.“

Begründend wurde ausgeführt, dass gegen X. gemäss der Rechnung 
2002/01 vom 3. September 2002, welche sich auf drei Schuldanerkennungen 
stütze, eine Forderung zum Betrag von Fr. 25'170.50 zu Gunsten der Y. AG in Nach-
lassliquidation bestehe. Aufgrund der Verrechnungserklärung des Rechtsvertreters 
von X. im Schreiben vom 14. Oktober 2002 könne eine Gegenforderung von Fr. 
20'000.-- aus entsprechenden Lohn-, Ferien- und Überzeitentschädigungen ver-
rechnet werden.

C. In seiner Vernehmlassung vom 15. September 2003 begehrte X. sinn-
gemäss die Abweisung des Rechtsöffnungsgesuches. In der Begründung wurde im 
Wesentlichen geltend gemacht, dass er auf der Verrechnung sämtlicher 775.75 

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Überstunden bestehe. Der Vernehmlassung beigelegt waren unter anderem einige 
Schreiben, in denen von X. bzw. seinem Rechtsvertreter einerseits der Bestand et-
licher Forderungen gegen die Y. AG in Nachlassliquidation behauptet und andrer-
seits erklärt wurde, dass diese geltend gemachten Forderungen zur Verrechnung 
gelangen sollten.

D. Mit Rechtsöffnungsentscheid vom 3. Oktober 2003 erkannte der Be-
zirksgerichtspräsident Hinterrhein wie folgt:

„1. In der Betreibung Nr. W. des Betreibungsamtes Domleschg wird für den 
Betrag von Fr. 5'170.50 nebst Zins zu 5% seit 9.10.2002 provisorische 
Rechtsöffnung erteilt.

2. Die Kosten des Verfahrens im Betrage von Fr. 200.-- gehen zulasten 
des Schuldners. Die Gläubigerin hat Anspruch auf Rückerstattung des 
von ihr geleisteten Kostenvorschusses von Fr. 200.-- durch den Schuld-
ner.

Aussergerichtlich entschädigt X. die Y. AG in Nachlassliquidation mit Fr. 
100.--.

3. (Rechtsmittelbelehrung).

4. (Mitteilung).“

In den Erwägungen wurde dargelegt, dass sich der Liquidator bzw. 
Vertreter der Y. AG in Nachlassliquidation auf drei von X. am 1. Oktober 2001 un-
terzeichnete Schuldanerkennungen über die Beträge von Fr. 10'361.25, Fr. 
12'380.15 sowie Fr. 2'429.10, gesamthaft also Fr. 25'170.50, stütze. Diese Gesamt-
forderung werde von X. gemäss Schreiben seines Rechtsvertreters vom 14. Okto-
ber 2002 anerkannt, allerdings in Verrechnung einer ihm zustehenden Gegenforde-
rung. Da diese Gegenforderung betragsmässig nirgends ausgewiesen sei, von der 
Gläubigerin aber offensichtlich bis zu der Summe von Fr. 20'000.-- anerkannt werde, 
sei für den Restbetrag von Fr. 5'170.50 die provisorische Rechtsöffnung zu erteilen.

E. Gegen den Entscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Hinterrhein vom 
3. Oktober 2003, mitgeteilt am selben Datum, erhob X. am 14. Oktober 2003 
Rechtsöffnungsbeschwerde mit dem sinngemässen Begehren, es sei der angefoch-
tene Entscheid aufzuheben und das Rechtsöffnungsgesuch der Y. AG in Nachlass-
liquidation abzuweisen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge. In der Begründung 
wurde von X. vorwiegend geltend gemacht, dass er sich nicht an die Schuldaner-
kennungen vom 1. Oktober 2001 – die angeblich von ihm abgegeben worden seien 
und auf die sich die Gläubigerin in ihrem Rechtsöffnungsgesuch vom 30. August 
2003 stütze – erinnern könne und diese, solange er sich davon nicht überzeugt 
habe, als bestritten gelten würden. Ferner würde das Schreiben seines Rechtsver-

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treters vom 14. Oktober 2002 keine rechtsgenügliche Schuldanerkennung darstel-
len; vielmehr handle es sich dabei um eine Erklärung, womit er seine Ansprüche 
gegen die Gläubigerin mit deren Forderungen verrechne. Der Betrag seiner zu ver-
rechnenden Forderungen gegen die Y. AG in Nachlassliquidation als Gläubigerin 
sei übrigens wesentlich höher als die von B. als Vertreter der Gläubigerin aner-
kannte Summe von Fr. 20'000.--, wie aus den Akten  hervorgehe. Ausserdem könne 
B. nicht willkürlich eine beliebige Summe für die Verrechnung anerkennen. Deshalb 
dürfe die provisorische Rechtsöffnung nicht erteilt werden.

F. Mit Schreiben vom 24. Oktober 2003 verzichtete die Y. AG in Nach-
lassliquidation auf die Einreichung einer Beschwerdeantwort unter Verweis auf die 
Akten. Der Bezirksgerichtspräsident Hinterrhein liess sich nicht vernehmen.

Auf die weiteren Ausführungen im angefochtenen Entscheid sowie in 
den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen 
eingegangen.

Der Kantonsgerichtsausschuss zieht in Erwägung :

1. Entscheide des Bezirksgerichtspräsidenten in Rechtsöffnungssachen 
können gemäss Art. 236 Abs. 1 der Zivilprozessordnung des Kantons Graubünden 
(ZPO; BR 320.000) in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 Ziff. 2 und Art. 24 der Vollzie-
hungsverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (GVV 
zum SchKG; BR 220.100) innert zehn Tagen seit der schriftlichen Mitteilung beim 
Kantonsgerichtsausschuss angefochten werden. Mit Eingabe der vom 13. Oktober 
2003 datierten und mit Poststempel vom 14. Oktober 2003 versehenen Beschwerde 
gegen den Entscheid des Bezirksgerichtspräsidenten Hinterrhein vom 3. Oktober 
2003, mitgeteilt am selben Datum, ist die Frist gewahrt. Prozessuale Einwände, die 
sich gegen die Rechtmässigkeit des Rechtsöffnungsverfahrens richten und mit de-
nen das Fehlen von Prozessvoraussetzungen geltend gemacht werden kann (Am-
mon/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Auflage, 
Bern 1997, S. 125 N 51), sind vom Schuldner bzw. Beschwerdeführer keine vorge-
bracht worden. Auf die frist- und überdies formgerecht eingereichte Beschwerde ist 
daher einzutreten.

2. a) Der Kantonsgerichtsausschuss überprüft nach Art. 236 Abs. 3 ZPO in 
Verbindung mit Art. 235 Abs. 1 ZPO im Rahmen der Beschwerdeanträge, ob der 
angefochtene Entscheid oder das diesem vorangegangene Verfahren Gesetzesbe-

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stimmungen verletzt, welche für die Beurteilung der Streitfrage wesentlich sind. Da-
bei stellt er auf die Entscheidgrundlagen ab, die bereits der Vorinstanz zur Verfü-
gung standen. Neue Beweismittel sind ausgeschlossen (Art. 233 Abs. 2 ZPO). Er 
muss aber auf neue, erst vor der zweiten Instanz vorgebrachte rechtliche Stand-
punkte der Parteien eintreten (BGE 107 II 122 f.). Gegenstand des Rechtsöffnungs-
verfahrens bildet indessen ausschliesslich die Frage, ob für den in Betreibung ge-
setzten Betrag ein Rechtstitel besteht, der die hemmende Wirkung des Rechtsvor-
schlages zu beseitigen vermag. Über den materiellen Bestand der Forderung hat 
der Rechtsöffnungsrichter nicht zu entscheiden (vgl. Ammon/Gasser, a.a.O., S. 120 
N 22).

b) Gemäss Art. 82 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes über Schuldbe-
treibung und Konkurs (SchKG; SR 281.1) kann der Richter die provisorische 
Rechtsöffnung erteilen, sofern die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde 
festgestellten oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung beruht und 
diese durch sofort glaubhaft zu machende Einwendungen des Betriebenen nicht 
entkräftet wird. Somit ist für die Bewilligung der Rechtsöffnung zu prüfen, ob sich 
die Forderung der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, für welche die 
provisorische Rechtsöffnung verlangt wurde, auf eine Schuldanerkennung im Sinne 
von Art. 82 Abs. 1 SchKG (provisorischer Rechtsöffnungstitel) zu stützen vermag. 
Diese Prüfung ist von Amtes wegen vorzunehmen. Um als Schuldanerkennung im 
Sinne des Gesetzes gelten zu können, müssen kumulativ verschiedene 
Anforderungen erfüllt sein. Unter anderem muss sich der Schuldner vorbehaltlos 
zur Zahlung eines bestimmten oder leicht bestimmbaren Geldbetrages verpflichtet 
haben. Die Verpflichtungserklärung des Schuldners muss aus einer Urkunde 
hervorgehen, wobei darunter auch Privaturkunden zu verstehen sind, wie 
namentlich privat aufgesetzte Schriftstücke. Solche Urkunden eignen sich für die 
Rechtsöffnung, wenn sie die Unterschrift des Schuldners tragen (Ammon/Gasser, 
a.a.O., S. 129 f.). In diesem Sinne begründet in der Regel die unterschriftliche 
Anerkennung eines Kontokorrentauszuges eine Schuldanerkennung in Bezug auf 
den Saldo (Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, Bundesgesetz über Schuldbetreibung 
und Konkurs, Band I, Zürich 1997, N 11 zu Art. 82). Verfügt der Gläubiger über eine 
unterschriebene Schuldanerkennung, so muss der Richter die provisorische 
Rechtsöffnung aussprechen, es sei denn, der Schuldner kann Einwendungen, 
welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort glaubhaft machen (Art. 82 Abs. 2 
SchKG). Unter anderem kann der Schuldner geltend machen, dass die Schuld 
durch Verrechnung getilgt ist. Diesfalls muss der Bestand, die Höhe und Fälligkeit 
der zu verrechnenden Gegenforderung sowie die Verrechnungserklärung als 

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Voraussetzung der Tilgung glaubhaft gemacht werden, wobei die 
Glaubhaftmachung aufgrund der Zulässigkeit aller im summarischen Verfahren 
geltenden Beweismittel nicht durch Urkunden geschehen muss (Staehelin, 
Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG I, N 
83 ff. zu Art. 82; PKG 1993 Nr. 21).

3. Das Rechtsöffnungsgesuch der Gläubigerin bzw. Beschwerdegegne-
rin stützt sich auf drei separate Schuldanerkennungen. Zwei davon stellen Auszüge 
des Kontokorrent des Schuldners und Beschwerdeführers dar und weisen einen 
Saldo von Fr. 10'361.25 bzw. 2'429.10, also insgesamt Fr. 12'790.35, aus. Der Be-
schwerdeführer anerkannte diese Forderungen mit entsprechenden handschriftli-
chen Hinweisen in den Auszügen, unter welche er zudem am 1. Oktober 2001 seine 
Unterschrift setzte. Diese beiden unterzeichneten Kontokorrentauszüge gelten in 
Bezug auf den Saldo ohne weiteres als Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 
Abs. 1 SchKG.  Daneben anerkannte der Beschwerdeführer einen Betrag von Fr. 
12'380.15 zu Gunsten der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, indem er am 1. 
Oktober 2001 ein Schriftstück unterzeichnete, worauf er sich mit einer durch den 
Vertreter der Beschwerdegegnerin vorgenommenen Bewertung von Gegenstän-
den, die er ohne Zustimmung des Sachwalters für den Nachlass derselben ver-
kaufte, einverstanden erklärte im Wissen, dass die Differenz zwischen dem Ver-
kaufspreis und der Bewertung der Beschwerdegegnerin geschuldet sein würde. Da 
die Schuldanerkennung weder juristisch korrekt abgefasst noch darin der Verpflich-
tungsgrund selbst angegeben sein muss, sondern sich bloss eindeutig zu ergeben 
braucht, dass sich der Schuldner zur Zahlung verpflichtet fühlt (Staehelin, a.a.O., N 
21 zu Art. 82), ist auch dieses Schriftstück als Schuldanerkennung im Sinne von Art. 
82 Abs. 1 SchKG zu betrachten. Demnach ist eine Gesamtforderung gegenüber 
dem Schuldner zum Betrag von Fr. 25‘170.50 (zuzüglich Betreibungskosten und 
Zins) ausgewiesen.

4. Im Schreiben des damaligen Rechtsvertreters des Beschwerdeführers 
vom 14. Oktober 2002 wird die Gesamtforderung der Beschwerdegegnerin in der 
Höhe von Fr. 25'170.50 anerkannt und gleichzeitig die Verrechnung dieses Betra-
ges mit Gegenforderungen zu Gunsten des Beschwerdeführers gegenüber der Be-
schwerdegegnerin erklärt. In diesem Schreiben wird die Verrechnungssumme nicht 
ziffernmässig genannt; es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Verrechnung 
für die gesamte Forderung der Beschwerdegegnerin zum Betrag von Fr. 25‘170.50 
erfolgen soll. Mit diesem Schreiben ist glaubhaft gemacht, dass die Verrechnungs-
erklärung abgegeben wurde. Es gilt nun zu prüfen, ob der Beschwerdeführer den 

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Bestand, die Höhe und die Fälligkeit einer Forderung gegen die Beschwerdegegne-
rin zum Betrag von Fr. 25'170.50 ebenfalls glaubhaft darzulegen vermag, wobei die 
Beschwerdegegnerin eine zu verrechnende Gegenforderung in der Höhe von Fr. 
20'000.-- bereits anerkannt hat. In einem Schreiben vom 13. März 2001 bestätigte 
der Vertreter der Gläubigerin und Beschwerdegegnerin, dass sie dem Beschwerde-
führer noch bis zum 31. Dezember 2000 nicht ausbezahlte Löhne in der Höhe von 
Fr. 30'943.50 geschuldet und dass der Beschwerdeführer bis Ende Mai 2001 noch 
5 Monatslöhne inklusive Anteil am 13. Monatslohn und Feriengeld zu Gute gehabt 
habe. Der damalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers machte in seinem Brief 
vom 2. Juli 2001 gegenüber der Beschwerdegegnerin Lohnansprüche in der Höhe 
von Fr. 41'246.60 geltend, nämlich einen nicht ausbezahlten Lohn vom Dezember 
1999 sowie sechs Monatslöhne inklusive anteiligem 13. Monatslohn plus Feriengeld 
bis dato dieses Schreibens, mithin bis Ende Juni 2001; ferner wurden weitere be-
stehende Löhne in der Höhe von Fr. 37'032.30 aufgrund einer länger als angenom-
men dauernden Kündigungssperrfrist eventualiter beansprucht. Schliesslich wurde 
– neben einem vom Beschwerdeführer an einen Mitarbeiter aus privaten Mitteln vor-
geschossenen Lohn zum Betrag von Fr. 4000.-- für den Monat November 1999 – 
eine geleistete Überzeit von 755.75 Überstunden, was ein ungefährer Anspruch von 
Fr. 30‘000.-- bedeuten würde, geltend gemacht. Allerdings ist nirgends ersichtlich, 
ob und wieviel davon (Kinderzulagen zu einem Betrag von Fr. 10'600.-- wurden of-
fenbar ausbezahlt) dem Beschwerdeführer schon ausbezahlt wurde und ob somit 
weiterhin eine diesbezügliche Restforderung besteht. Jedenfalls macht der Be-
schwerdeführer weiterhin die Verrechnung für die gesamte Forderung der Be-
schwerdegegnerin in der Höhe von Fr. 25'170.50 geltend. Aufgrund des Schreibens 
der Beschwerdegegnerin vom 13. März 2001 und des Umstandes, dass die Be-
schwerdegegnerin bereits Fr. 20'000.-- aus den im Schreiben vom 2. Juli 2001 gel-
tend gemachten Forderungen des Beschwerdeführers anerkannte, erscheint es 
dem Kantonsgerichtsausschuss durchaus glaubhaft, d.h. er ist überwiegend ge-
neigt, daran zu glauben, dass möglicherweise auch eine noch höhere als die durch 
die Beschwerdegegnerin anerkannte Forderung des Beschwerdeführers besteht. 
Insbesondere erscheint es mindestens glaubhaft, dass die vom Beschwerdeführer 
in der Beilage seines Schreibens vom 1. Juli 2001 aufgeschriebene Überzeit von 
755.55 Stunden, welche auch im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht 
wurde, tatsächlich geleistet, von der Beschwerdegegnerin aber bis anhin nicht aus-
bezahlt wurde. Der strikte Beweis, dass diese Überzeit im geltend gemachten Um-
fang geleistet worden ist, ist im vorliegenden summarischen Rechtsöffnungsverfah-
ren nicht zu erbringen. Nur schon dieser Anspruch allein würde eine Verrechnungs-
forderung zum Betrag von über Fr. 25'000.-- ergeben. Damit ist es dem Beschwer-

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deführer (neben der Verrechnungserklärung) auch gelungen, den Bestand, die min-
destens im Umfang des Anspruches der Beschwerdegegnerin bestehende Höhe 
wie auch – aufgrund der schon im Jahre 2001 erfolgten Beendigung des Arbeitsver-
hältnisses zwischen dem Beschwerdeführer und der Beschwerdegegnerin – die 
Fälligkeit der Gegenforderungen und damit die Einwendung der Verrechnung glaub-
haft zu machen; folglich kann die provisorischen Rechtsöffnung für den von der Be-
schwerdegegnerin in Betreibung gesetzten Betrag nicht erteilt werden. Die Be-
schwerde ist demnach gutzuheissen. In der Folge ist die angefochtene Verfügung 
aufzuheben und das Rechtsöffnungsbegehren abzuweisen.

5. Bei diesem Ausgang gehen die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens 
sowie jene des Beschwerdeverfahrens zu Lasten der Beschwerdegegnerin (Art. 48 
GebVSchKG in Verbindung mit Art. 61 Abs. 1 GebVSchKG).

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Demnach erkennt der Kantonsgerichtsausschuss :

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen und die angefochtene Verfügung wird 
aufgehoben.

2. Das Rechtsöffnungsgesuch in der Betreibung Nr. W. des Betreibungsamtes 
Domleschg wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens von Fr. 200.-- sowie die Kosten 
des Beschwerdeverfahrens von Fr. 300.-- gehen zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin.

4. Mitteilung an:

__________

Für den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden 
Der Vizepräsident: Der Aktuar ad hoc: