# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 86c91849-94cb-563a-932b-d5659fbf9b54
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-05-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.05.2024 C-1914/2024
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1914-2024_2024-05-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1914/2024 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  M a i  2 0 2 4  

Besetzung 
 Einzelrichter Philipp Egli, 

Gerichtsschreiberin Andrea Meier. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ GmbH, 

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Zwangsanschluss; Verfügung vom 22. März 2024. 

 

 

 

C-1914/2024 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (Vorinstanz) mit Verfügung vom 

22. März 2024 festgestellt hat, die X._______ GmbH (Beschwerdeführerin) 

sei der Stiftung Auffangeinrichtung BVG rückwirkend per 1. September 

2019 zwangsweise angeschlossen,  

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 25. März 2024 dem Bun-

desverwaltungsgericht mitgeteilt hat, die Eingabe soll «keine Beschwerde» 

sein, der unterzeichnende A._______ sehe ein, einen Fehler gemacht zu 

haben, würde sich aber über «mildernde Umstände» und etwas Zeit zur 

Korrektur freuen (BVGer-act. 1), 

dass das Bundesverwaltungsgericht gemäss Art. 31 VGG Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG eine Vorinstanz gemäss Art. 33 

Bst. d VGG ist und keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vorliegt, 

weshalb das Bundesverwaltungsgericht für die Behandlung der Be-

schwerde zuständig ist, 

dass die Beschwerdeschrift die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift der Beschwerdeführerin oder deren 

Vertreter zu enthalten hat (Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass die Beschwerdeinstanz der Beschwerdeführerin eine kurze Nachfrist 

zur Verbesserung einräumt, falls die Rechtsbegehren, Begründung oder 

Unterschrift fehlen und diese Nachfrist mit der Androhung verbindet, nach 

ungenutztem Fristablauf auf die Beschwerde nicht einzutreten (Art. 52 

Abs. 2 und 3 VwVG), 

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 25. März 2024 erklärt hat, 

die Eingabe soll «keine Beschwerde» sein, sich aber dennoch an das Bun-

desverwaltungsgericht gerichtet und Ausführungen zur Sache gemacht hat 

(BVGer-act. 1),  

dass damit unklar bleibt, ob der Beschwerdewille der Beschwerdeführerin 

vorhanden ist,  

dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit Zwi-

schenverfügung vom 5. April 2024 aufgefordert hat, innert fünf Tagen ab 

C-1914/2024 

Seite 3 

Zustellung der Verfügung zu erklären, ob sie vor Bundesverwaltungsge-

richt Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 22. März 2024 

erheben wolle, 

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 25. März 2024 zudem we-

der Rechtsbegehren noch eine Begründung enthält, weshalb die angefoch-

tene Verfügung vom 22. März 2024 zu Unrecht ergangen sein soll, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin deshalb aus-

serdem aufgefordert hat, innert fünf Tagen ab Zustellung der Zwischenver-

fügung vom 5. April 2024 eine entsprechende Beschwerdeverbesserung 

(mit Rechtsbegehren und Begründung) einzureichen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht der Beschwerdeführerin angedroht 

hat, im Unterlassungsfall werde auf die Beschwerde nicht eingetreten, 

dass das Bundesverwaltungsgericht die Verfügung vom 5. April 2024 der 

Beschwerdeführerin per Einschreiben mit elektronischem Rückschein an 

ihr Domizil gemäss Handelsregister gesandt hat,  

dass die Verfügung gemäss Sendungsnachverfolgung (BVGer act. 3) nach 

erfolglosem Zustellversuch am 8. April 2024 zur Abholung gemeldet wurde 

(Abholungseinladung),  

dass die Sendung, enthaltend die Verfügung vom 5. April 2024, dem Bun-

desverwaltungsgericht am 17. April 2024 mit dem Vermerk «nicht abge-

holt» retourniert wurde, 

dass gemäss Art. 38 Abs. 2bis ATSG (SR 830.1) und Art. 20 Abs. 2bis VwVG 

eine Mitteilung, die nur gegen Unterschrift der Adressatin oder einer ande-

ren berechtigten Person übergeben wird und innert der siebentägigen Frist 

nicht abgeholt wird, am siebten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustel-

lungsversuch als erfolgt gilt (Zustellfiktion), 

dass die Zustellfiktion nur gilt, wenn die Sendung von der betreffenden Per-

son mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit erwartet werden musste (vgl. 

BGE 141 II 429 E. 3.1; 134 V 49 E. 4; 130 III 396 E. 1.2.3; je mit weiteren 

Hinweisen), 

dass die Beschwerdeführerin nach ihrer Eingabe vom 25. März 2024 an 

das Bundesverwaltungsgericht mit weiteren Verfahrensschritten und ent-

sprechender Korrespondenz des Gerichts rechnen musste, 

C-1914/2024 

Seite 4 

dass damit die Zustellfiktion greift und die Zwischenverfügung vom 5. April 

2024 am siebten Tag nach Zustellung der Abholungseinladung am 8. April 

2024 und somit am 15. April 2024 als zugestellt gilt und der Beschwerde-

führerin damit eröffnet wurde, 

dass die Beschwerdeführerin innert der angesetzten Frist dem Bundesver-

waltungsgericht weder erklärt hat, ob sie gegen die Verfügung der Vo-

rinstanz vom 22. März 2024 Beschwerde erheben will, noch eine Be-

schwerdeverbesserung (mit Rechtsbegehren und Begründung) einge-

reicht hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren nicht 

auf die Beschwerde einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als unverhält-

nismässig erscheinen lassen, die Verfahrenskosten der Partei aufzuerle-

gen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]), 

dass bei diesem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen ist (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 Abs. 3 VGKE).  

 

(Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

  

C-1914/2024 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz, das Bundes-

amt für Sozialversicherungen und die Oberaufsichtskommission BVG. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Philipp Egli Andrea Meier 

 

 

(Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.) 

  

C-1914/2024 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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