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**Case Identifier:** 1bcdf237-f011-59ed-8fcb-eb303547612c
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-06-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.06.2010 IV 2008/440
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2008-440_2010-06-09.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2008/440

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 14.07.2020

Entscheiddatum: 09.06.2010

Entscheid Versicherungsgericht, 09.06.2010
Art. 8 Abs. 3 ATSG, Art. 28a Abs. 3 IVG. Invaliditätsbemessung nach der 
sogenannten gemischten Methode (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 9. Juni 2010, IV 2008/440).

Abteilungspräsidentin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichterinnen Monika 

Gehrer-Hug und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiber Ralph Jöhl

Entscheid vom 9. Juni 2010

in Sachen

S.___,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

Sachverhalt:

A.   

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S.___ (Jg. 1960) meldete sich im Mai 2006 zum Bezug von IV-Leistungen an. Sie war 

geschieden und hatte zwei Kinder. Sie hatte den Beruf einer Damencoiffeuse erlernt. 

Dr. med. A.___ berichtete der IV-Stelle am 6. Februar 2007, er habe folgende 

Diagnosen gestellt: chronisches lumbovertebrales Syndrom, schwere Osteochondrose 

L5/S1 mit Retrolisthesis, St. n. Spondylodese L4/5 und zervikospondylogenes 

Schmerzsyndrom. Weiter gab er an, die Versicherte sei seit dem 16. April 2002 bis auf 

weiteres zu 50% arbeitsunfähig. Die seit Jahren progredienten Rückenschmerzen 

hätten vor drei Jahren exazerbiert, worauf die Versicherte in der Schulthessklinik 

operiert worden sei. Nach der Implantation eines Dynesissystems lumbal habe sich die 

Situation im lumbalen Bereich gebessert. Dann habe das zervikale Syndrom 

zugenommen. Es habe zu Schmerzen beim Anheben der Arme geführt. Am 10. Juli 

2006 sei eine Facettengelenksinfiltration C5/6 und C6/7 erfolgt. Damit seien die 

Schmerzen auf ein erträgliches Niveau abgesenkt worden. Die Versicherte klage über 

starke Rückenschmerzen bei stehender Arbeit und über extreme Schmerzen in den 

Armen mit Dysaesthesien bis in die Hände. Deshalb sei sie gezwungen, sich immer 

wieder kurz hinzulegen. Nach einer halben Stunde Arbeit müsse sie eine Viertelstunde 

liegen. Dr. med. A.___ hielt abschliessend fest, dass eine adaptierte Tätigkeit 

wechselnd sitzend und stehend ausgeübt werden müsse und dass sie nicht stereotyp 

sein dürfe. Eine solche Tätigkeit sei zweimal zwei Stunden täglich mit genügend 

Pausen zumutbar. Die attestierte Arbeitsfähigkeit sei in Teilzeit mit reduzierter Leistung 

realisierbar. Die Arbeiten im Haushalt seien weitgehend zumutbar. Dr. med. B.___ vom 

RAD empfahl am 16. März 2007 eine orthopädische, nötigenfalls auch eine 

psychiatrische Abklärung.

B.   

Am 24. Mai 2007 erfolgte eine Haushaltabklärung. Gemäss dem entsprechenden 

Bericht gab die Versicherte dabei an, sie arbeite stundenweise im Coiffeursalon ihrer 

Schwester auf eigene Rechnung. Sie könnte wesentlich mehr Kunden betreuen, aber 

aus gesundheitlichen Gründen sei das nicht möglich. Nach der Scheidung habe sie 

eigentlich zu 80% einer Erwerbstätigkeit als Coiffeuse nachgehen wollen. Das habe sie 

aufgrund der Gesundheitsbeeinträchtigung nie erreicht. Als seit 2001 alleinerziehende 

Mutter sei sie auf einen Erwerb angewiesen. Die Kinder seien selbständig, so dass das 

Pensum von 80% möglich wäre. Die Tochter absolviere eine Lehre als Coiffeuse. Der 

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Sohn sei behindert und arbeite tagsüber in einer geschützten Werkstätte. Er sei jedoch 

selbständig und brauche keine Betreuung bei den alltäglichen Verrichtungen. Kunden 

für ein Pensum von 80% wären vorhanden. Sie könne an sich alle täglichen 

Hausarbeiten in allen Bereichen selber erledigen. Für einige Tätigkeiten brauche sie 

allerdings krankheitsbedingt mehr Zeit. Ausserdem komme die Spitex ein- bis zweimal 

im Monat für zwei Stunden. Die Schwester und auch die Kinder könnten mithelfen. Die 

Abklärungsperson der IV-Stelle hielt im Bericht abschliessend fest, den im selben 

Haushalt wohnenden Personen sei praxisgemäss eine tägliche Mithilfe von 45 Min. 

zumutbar. Dadurch könne die Einschränkung vollständig ausgeglichen werden. Die 

Versicherte sei also im Haushalt nicht eingeschränkt.

C.   

Dr. med. C.___ berichtete in seinem psychiatrischen Gutachten vom 7. Dezember 

2007, die Versicherte leide an einer chronischen depressiven Verstimmung (Dysthymie) 

mit rezidivierend verstärkten depressiven Episoden, an einer anhaltenden 

somatoformen Schmerzstörung, an einem chronischen LWS-Schmerzsyndrom mit 

Zustand nach Spondylodese L4/L5/S1 und an einem chronischen HWS-

Schmerzsyndrom. Die Schmerzen träten verstärkt in Verbindung mit emotionalen 

Konflikten und psychosozialen Problemen auf und es komme im Rahmen der 

zugrundeliegenden depressiven Verstimmung zu gestörter Schmerzverarbeitung und 

verstärkter Schmerzwahrnehmung. Bei einer anhaltenden somatoformen 

Schmerzstörung handle es sich um eine psychisch entlastende Konfliktbewältigung mit 

zunehmender Beeinträchtigung in allen Belangen des Lebens, nachdem bereits seit 

Jahrzehnten ein chronifizierter Krankheitsverlauf mit chronischen LWS-Beschwerden 

bestehe. Aufgrund der seit Jahren bestehenden chronisch depressiven Verstimmungen 

mit verstärkt depressiven Episoden in Belastungssituationen verfüge die Versicherte 

nicht mehr über die notwendigen Ressourcen im Umgang mit den Schmerzen, so dass 

die Voraussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung stark eingeschränkt seien. 

Aus rein psychiatrischer Sicht sei die Arbeit als Coiffeuse an acht Stunden pro Tag 

zumutbar, wobei die Leistung zu 40% vermindert sei. In einer adaptierten Tätigkeit 

ohne erhöhte psychische Belastung, ohne erhöhte Konzentration und ohne Zeitdruck 

betrage die Arbeitsfähigkeit aus rein psychiatrischer Sicht 70%. Aufgrund der 

depressiven Erkrankung seien die Ressourcen für den Umgang mit den Schmerzen 

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und für die Schmerzbewältigung eingeschränkt, so dass die Voraussetzungen für eine 

zumutbare Willensanstrengung reduziert seien.

D.   

Der Orthopäde Dr. med. D.___ berichtete in seinem Hauptgutachten vom 

14. September 2007, gemäss den Angaben der Versicherten hätten die lumbalen 

Schmerzen im Vergleich zum voroperativen Zustand seit 2003 an Intensität 

abgenommen, aber sie strahlten dafür vermehrt in den Oberschenkel lateral rechts und 

links aus. Sie störten den Schlaf. Das Sitzen sei eingeschränkt. Das Gehen sei auf eine 

Stunde beschränkt. Die Versicherte brauche täglich Analgetika. Bei ergonomisch 

korrektem Bücken und Heben/Tragen von Lasten sei die Versicherte schmerzfrei. Im 

Bereich der Grosszehe rechts und links und am lateralen Fussrand rechts bestehe eine 

Gefühllosigkeit. Seit dem Sturz im Jahr 2004 manifestierten sich zunehmende 

drückende Nackenschmerzen mit Ausstrahlungen in die linke Schulter, die den Schlaf 

beeinträchtigten. Das Sitzen und das Gehen seien primär durch die lumbalen 

Schmerzen eingeschränkt. Das Bücken und das Heben/Tragen von Lasten seien 

dolent. Die Versicherte verwende regelmässig Schmerzmittel. Sie habe eine 

Hyposensibilität des linken Daumens und eine Kraftminderung der linken Hand 

angegeben. Dr. med. D.___ gab folgende Diagnosen an: Schmerzpersistenz bei St. n. 

transpedikulärer semirigider Dynesysspondylodese L4 bis S1 (01/03), mässige 

Osteochondrose nach Spondylose C5 bis C7 ohne neurale Kompression, kleine 

mediane subligamentäre Diskushernie C3/4 ohne neurale Kompression, Adipositas, 

chronische depressive Verstimmung (Dysthymie) mit rezidivierend verstärkt 

auftretenden depressiven Episoden und anhaltende somatoforme Schmerzstörung. Er 

führte dazu aus, die Ursache der lumbalen Schmerzen sei bei einem regelrechten 

postoperativen radiologischen Befund nicht vollumfänglich zu erklären. Allerdings 

persistiere nicht selten nach Wirbelsäuleneingriffen ein Schmerzsyndrom, für das keine 

objektiven Gründe erhoben werden könnten. Die Nackenschmerzen seien grösstenteils 

durch die im Röntgenbild sichtbaren degenerativen Veränderungen der HWS zu 

erklären. Die gemeinsame orthopädisch-psychiatrische Beurteilung vom 23. Januar 

2008 habe eine Arbeitsfähigkeit der Versicherten als Coiffeuse bei voller 

Stundenpräsenz seit 2002 von 60% und als Hausfrau von 90% ergeben, weil 

vorwiegend stehende Tätigkeiten mit häufigem inklinierten, reklinierten oder rotierten 

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Körperhaltungen nicht mehr voll zumutbar seien. In einer adaptierten Tätigkeit bestehe 

bei voller Stundenpräsenz eine Arbeitsfähigkeit von 70%. Es müsse sich um eine 

leichte Tätigkeit ohne erhöhte psychische Belastung, ohne Konzentration und ohne 

Zeitdruck handeln. Die Voraussetzungen für eine zumutbare Willensanstrengung seien 

stark eingeschränkt.

E.  

Dr. med. B.___ vom RAD hielt dazu am 11. Februar 2008 fest, es liege ein 

widerspruchsfreies, konsistentes und nachvollziehbares bidisziplinäres Gutachten vor. 

In körperlich leichten Tätigkeiten, die in temperierten Räumen abwechslungsweise 

sitzend und stehend ausgeübt werden könnten, ohne dass dabei regelmässig 

inklinierte, reklinierte und rotierte Körperhaltungen eingenommen und Gegenstände 

über 10 kg gehoben oder getragen werden müssten, und die nicht mit einer erhöhten 

psychischen Belastung, mit erhöhter Konzentration oder mit erhöhtem Zeitdruck 

verbunden seien, bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 70%. Als Coiffeuse sei die 

Versicherte seit 2002 zu 60% arbeitsfähig. In ihrem Schlussbericht vom 17. Mai 2008 

hielt die Eingliederungsberaterin fest, die Versicherte könne gemäss eigenen Angaben 

nur stundenweise im Coiffeursalon der Schwester arbeiten. Dort sei sie flexibel, d.h. sie 

könne die Kundschaft ihrem momentanen Schmerzzustand entsprechend einteilen und 

sie könne wechselnd sitzen oder stehen. Sie wolle keinen anderen Beruf ausüben.

F.  

Bei der Invaliditätsbemessung ging die IV-Stelle von einer Aufteilung ohne den 

Gesundheitsschaden von 80% Erwerbstätigkeit und 20% Haushaltsbesorgung aus. Für 

die Arbeit im Haushalt stellte sie auf eine Arbeitsunfähigkeit von 10% ab. Daraus 

resultierte ein anteilsmässiger Invaliditätsgrad von 2%. Beim Einkommensvergleich zur 

Ermittlung der Invalidität im Erwerb berücksichtigte die IV-Stelle gestützt auf einen 

Durchschnittslohn (Schweizerische Lohnstrukturerhebung 2008, persönliche 

Dienstleistungen, Anforderungsniveau 3) ein Valideneinkommen von Fr. 34'901.60. Das 

entsprach 80% dieses Durchschnittslohns. Diesem Valideneinkommen stellte sie ein 

zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 28'493.- gegenüber. Der daraus resultierende 

anteilige Invaliditätsgrad belief sich auf 18,36%. Dem Erwerbsanteil von 80% 

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entsprechend berücksichtigte die IV-Stelle aber nur 14,7%. Zusammen mit dem 

anteiligen Invaliditätsgrad im Haushalt von 2% resultierte ein Gesamtinvaliditätsgrad 

von 17%.

G.   

Mit einem Vorbescheid vom 31. Juli 2008 teilte die IV-Stelle der Versicherten mit, dass 

sie beabsichtige, das Rentengesuch abzuweisen. Die Versicherte wandte am 15. 

September 2008 ein, sämtliche Beurteilungen der Untersuchung entsprächen nicht 

ihrem effektiven Gesundheitszustand. Sie beantrage eine neue Untersuchung ihres 

Invaliditätsgrades. Die neuen Untersuchungen sollten nur im Beisein ihrer 

behandelnden Ärzte ausgeführt werden. Dr. med. A.___ hatte am 5. September 2008 

angegeben, bei einem Arbeitspensum von 50% sei die Versicherte schmerzbedingt 

knapp kompensiert. Arbeiten von mehr als 5 Std. pro Tag müssten am folgenden Tag 

durch eine verminderte Arbeitszeit zufolge Schmerzexazerbation kompensiert werden. 

Als Arbeitszeit seien auch die Haushaltsarbeiten zu berücksichtigen. Mit einer 

Verfügung vom 18. September 2008 wies die IV-Stelle das Rentengesuch der 

Versicherten ab. Zur Begründung machte sie insbesondere geltend, es seien keine 

medizinisch objektivierbaren wesentlichen Änderungen des Befundes oder der 

Symptome mitgeteilt worden. Deshalb sei auf das Gutachten abzustellen.

H.   

Die Versicherte erhob am 1. Oktober 2008 Beschwerde gegen diese Verfügung. Am 

5. November 2008 machte sie geltend, bei der Prüfung ihres Rentenanspruchs sei die 

gegebene Situation nicht einbezogen worden. Es sei nicht möglich gewesen, innerhalb 

einer Stunde ihren effektiven Gesundheitszustand zu diagnostizieren. Da ihre Ärzte zu 

einer anderen Diagnose gekommen seien, sei eine neue Prüfung der Sachlage 

notwendig. Gemäss dem beiliegenden Bericht von Dr. med. E.___ und von Dr. A.___ 

vom 3. November 2008 war die Versicherte unter regelmässiger Behandlung mit 

schulmedizinischen Analgetika, Phytotherapie und Akupunktur nur mit Mühe in der 

Lage, ein ca. 50%iges Pensum als Coiffeuse zu erfüllen. Allfällige Mehrbelastungen 

führten unmittelbar zu einer deutlichen Verschlechterung der Beschwerden und damit 

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zu einer zusätzlichen Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Abschliessend wurde 

festgehalten, die Versicherte vermöge kein Pensum von 80% zu erfüllen.

I.  

Die IV-Stelle beantragte am 7. Januar 2009 die Abweisung der Beschwerde. Sie 

begründete diesen Antrag damit, dass der Meinung neutraler Experten ein grösserer 

Stellenwert beizumessen sei als derjenigen der behandelnden Ärzte. Das Gutachten sei 

widerspruchsfrei, konsistent und nachvollziehbar. Es gehe nicht an, eine neue 

Untersuchung zu verlangen, weil die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen nicht 

wie erhofft ausgefallen seien. Die Versicherte könne nichts daraus ableiten, dass sie 

ihre Restarbeitsfähigkeit nicht voll ausschöpfe.

Erwägungen:

1.  

1.1  Gemäss Art. 8 Abs. 3 ATSG i.V.m. Art. 5 Abs. 1 IVG bestimmt sich die Invalidität 

einer erwachsenen Person nach der Unmöglichkeit, sich im bisherigen 

Aufgabenbereich zu betätigen, wenn dieser Person nicht zugemutet werden kann, einer 

Erwerbstätigkeit nachzugehen. Dies gilt auch für Personen, die nur zum Teil 

erwerbstätig und daneben in einem Aufgabenbereich tätig sind (Art. 28a Abs. 3 IVG). 

Gemäss Art. 27bis IVV erfolgt nur ein Einkommensvergleich, wenn anzunehmen ist, 

dass die teilerwerbstätige Person ohne den Gesundheitsschaden ganztägig 

erwerbstätig wäre. In ständiger Rechtsprechung prüft das Bundesgericht die Frage, ob 

und gegebenenfalls in welchem Ausmass eine versicherte Person auch ohne den 

Gesundheitsschaden im Aufgabenbereich tätig wäre, anhand der hypothetischen 

Verhaltensweise der versicherten Person. Nach Ansicht des Bundesgerichts ist dabei 

abzuklären, ob die versicherte Person ohne den Gesundheitsschaden mit Rücksicht 

auf die gesamte Umstände (persönlicher, familiärer, sozialer und erwerblicher Art) 

erwerbstätig oder im Aufgabenbereich tätig wäre. Dabei sollen die finanzielle 

Notwendigkeit der Aufnahme oder der Ausdehnung einer Erwerbstätigkeit, allfällige 

Erziehungs- und Betreuungsaufgaben, das Alter der versicherten Person, deren 

berufliche Fähigkeiten, Neigungen und Begabungen ausschlaggebend sein. 

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Abzustellen sei auf die hypothetischen Verhältnisse in tatsächlicher Hinsicht, wie sie 

sich bis zum massgebenden Zeitpunkt entwickelt haben würden (vgl. etwa BGE 125 V 

150). Das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen hält sich seit dem 

Bundesgerichtsurteil vom 6. August 2007 (I 126/07) an diese Methode, dies entgegen 

einer früheren Praxis, die auf eine objektive Zumutbarkeit im fiktiven "Gesundheitsfall" 

abstellte (vgl. statt vieler das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 

vom 26. November 2008, IV 2007/332).

1.2  Käme weiterhin die frühere Praxis des Versicherungsgerichts des Kantons St. 

Gallen zur Anwendung, wäre die Beschwerdeführerin im fiktiven "Gesundheitsfall" 

objektiv in der Lage, vollzeitlich einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, so dass die 

Invalidität anhand eines reinen Einkommensvergleichs nach Art. 16 ATSG zu ermitteln 

wäre. In der massgebenden Zeit ab Juni 2005 (nach der auf den vorliegenden Fall 

anwendbaren Übergangsregelung zur 5. IV-Revision wäre der Rentenanspruch für die 

zwölf der Anmeldung vorangegangenen Monate zu prüfen) waren die beiden Kinder 

nämlich nicht mehr darauf angewiesen, von der Mutter tagsüber, während der üblichen 

Arbeitszeiten, betreut zu werden. Ausserdem wäre es der Beschwerdeführerin 

weitgehend möglich gewesen, ihre Kunden zu jenen Zeiten zu frisieren, in denen die 

Kinder in der Schule oder am Arbeitsplatz gewesen wären. Die Haushaltsarbeit hätte 

bei voller Gesundheit ausserhalb der Arbeitszeit erledigt werden können, ohne eine 

unzumutbare Belastung der – fiktiv gesunden – Beschwerdeführerin zu bewirken, denn 

die Kinder hätten mithelfen können.

Da die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu dieser Frage Anwendung findet, muss 

von einer Erwerbsquote im fiktiven "Gesundheitsfall" von lediglich 80% ausgegangen 

werden. Die Beschwerdeführerin hat diese Quote nicht nur für die erste Zeit nach der 

Scheidung, sondern auch für den hier relevanten Zeitraum ab Juni 2005 angegeben 

und nichts deutet darauf hin, dass sie nicht in der Lage gewesen wäre, sich in die 

Situation bei fiktiv vollständig erhaltener Gesundheit zu versetzen. Es liegt deshalb eine 

überzeugende Aussage der Beschwerdeführerin vor, auf die abzustellen ist. Das 

bedeutet, dass die sogenannte "gemischte Methode" der Invaliditätsbemessung zur 

Anwendung gelangen muss, wobei der Erwerbsteil 80% und der Haushaltteil 20% 

ausmachen.

2.  

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2.1  Gemäss Art. 16 ATSG ist das Einkommen, das die versicherte Person nach dem 

Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der medizinischen Behandlung und 

allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung 

zu setzen zum Erwerbseinkommen, das die versicherte Person erzielen könnte, wenn 

sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Nach der in der Lehre (vgl. Franz 

Schlauri, Das Rechnen mit Arbeitsunfähigkeiten in Beruf und Haushalt in der 

gemischten Methode der Invaliditätsbemessung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], 

Schmerz und Arbeitsunfähigkeit, St. Gallen 2003, S. 307 ff.) und früher auch von 

kantonalen Versicherungsgerichten (vgl. etwa das Urteil des Versicherungsgerichts des 

Kantons St. Gallen vom 9. August 2005, IV 2005/21) vertretenen Auffassung bemisst 

sich der anteilige Invaliditätsgrad für den erwerblichen Teil der gemischten Methode 

anhand eines Einkommensvergleichs, der sich auf eine fiktive Vollbeschäftigung 

bezieht und dessen Ergebnis dann um die Erwerbsquote reduziert wird. Demnach wäre 

im vorliegenden Fall das Einkommen, das die Beschwerdeführerin ohne die 

Gesundheitsbeeinträchtigung bei einem Beschäftigungsgrad von 100% erzielen könnte 

(Valideneinkommen), demjenigen Einkommen gegenüberzustellen, das sie aufgrund 

ihrer verbliebenen Arbeitsfähigkeit noch erzielen könnte (zumutbares 

Invalideneinkommen). Der daraus resultierende Invaliditätsgrad wäre dann auf die 

Erwerbsquote der Beschwerdeführerin herabzusetzen. Nun kommt auf den 

vorliegenden Fall aber die bundesgerichtliche Rechtsprechung (vgl. etwa das Urteil 

vom 14. August 2008, 9C_213/2009) zur Anwendung. Nach dieser Rechtsprechung ist 

das Erwerbseinkommen, das die Beschwerdeführerin im fiktiven "Gesundheitsfall" bei 

einem Beschäftigungsgrad von 80% erzielen würde (Valideneinkommen), jenem 

Erwerbseinkommen gegenüberzustellen, das die Beschwerdeführerin bei Ausnützung 

der ihr verbliebenen Restarbeitsfähigkeit realisieren könnte (Invalideneinkommen).

2.2  Die Beschwerdeführerin ist gemäss den Angaben im Gutachten D.___/C.___ im 

erlernten Beruf einer Damencoiffeuse zu 60% arbeitsfähig. In einer den körperlichen 

und den psychischen Beeinträchtigungen angepassten Erwerbstätigkeit beträgt die 

Arbeitsfähigkeit nach der Auffassung dieser beiden Sachverständigen 70%. Die 

Beschwerdeführerin behauptet, diese Schätzungen seien viel zu optimistisch 

ausgefallen. In bezug auf die Arbeitsfähigkeit als Coiffeuse beträgt die Differenz 

zwischen der von der Sachverständigen ermittelten Arbeitsfähigkeit (60%) und der von 

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Dr. med. A.___ angegebenen Arbeitsfähigkeit (50%) nur 10% einer vollen 

Arbeitsfähigkeit. Für die von den Sachverständigen definierte behinderungsadaptierte 

Erwerbstätigkeit fehlt eine klare Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. med. A.___. Die 

Sachverständigen haben hier eine Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin von 70% 

angenommen. Auf diese Arbeitsfähigkeit kann bei der Ermittlung des zumutbaren 

Invalideneinkommens allerdings nicht abgestellt werden, denn damit würde im 

Ergebnis von der Beschwerdeführerin verlangt, zu 70% einer 

behinderungsangepassten Hilfsarbeit nachzugehen. Das wäre der Beschwerdeführerin 

nicht zumutbar, denn als qualifizierte und erfahrene Berufsfrau hätte sie in einen 

gleichwertigen Beruf umgeschult werden müssen. Das zumutbare Invalideneinkommen 

müsste dann anhand des bei einem Beschäftigungsgrad von 70% im neuen Beruf zu 

erzielenden Lohnes ermittelt werden. Die Arbeitsfähigkeit in einer 

behinderungsadaptierten Erwerbstätigkeit könnte also nur dann die Grundlage der 

Berechnung des zumutbaren Invalideneinkommens sein, wenn die Beschwerdeführerin 

zuvor umgeschult worden wäre. Die Beschwerdegegnerin hat zu Recht darauf 

verzichtet, auf einer Umschulung in einen behinderungsadaptierten Beruf zu beharren, 

denn der "Eingliederungsgewinn" hätte als Folge der kleinen Differenz in der 

Arbeitsfähigkeit nur sehr bescheiden ausfallen können. Ausserdem wäre es nicht leicht 

gewesen, einen den Neigungen und Fähigkeiten der Beschwerdeführerin Rechnung 

tragenden und sowohl den somatischen als insbesondere auch den psychischen (kein 

Zeitdruck, kein erhöhter Konzentrationsbedarf, keine erhöhte psychische Belastung) 

Beeinträchtigungen gerecht werdenden Beruf zu finden und dann die 

Beschwerdeführerin zu bewegen, trotz der Freude am erlernten Beruf engagiert diesen 

neuen Beruf zu erlernen. Diese Umstände sind von der Beschwerdegegnerin zu Recht 

so gewürdigt worden, dass keine Umschulungspflicht bestehe. Da die Ausübung einer 

Hilfsarbeit nicht zumutbar (und wohl aufgrund des dort tieferen Lohnniveaus auch nicht 

ausreichend eingliederungswirksam) ist, besteht die Invalidenkarriere der 

Beschwerdeführerin in der effektiven erwerblichen Situation im erlernten Beruf am 

effektiven Arbeitsplatz. Da auch die Validenkarriere durch die bestehende erwerbliche 

Situation definiert wird, weil die Beschwerdeführerin gemäss ihren überzeugenden 

Angaben im fiktiven "Gesundheitsfall" zu 80% im Coiffeursalon ihrer Schwester tätig 

wäre, kann der Einkommensvergleich auf einen sogenannten Prozentvergleich 

reduziert werden.

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2.3  Zu prüfen bleibt, ob die Arbeitsfähigkeitsschätzung der beiden Sachverständigen 

als überwiegend wahrscheinlich richtig zu qualifizieren ist. In bezug auf die 

psychiatrische Abklärung ist diese Frage zu bejahen. Die Behauptung der 

Beschwerdeführerin, die Untersuchung habe nur ganz kurz gedauert, vermag nicht zu 

überzeugen. Dr. med. C.___ hat ausführlich und überzeugend dargelegt, weshalb die 

Beschwerdeführerin aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nicht in der Lage ist, 

mittels einer zumutbaren Willensanstrengung wieder mit voller Leistung einer 

Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die orthopädische Abklärung hat in einem äusserst 

knapp begründeten Gutachten ihren Niederschlag gefunden. Insbesondere fehlt eine 

vertiefte Auseinandersetzung mit dem anlässlich der Haushaltabklärung geklagten 

Einschlafgefühl in den Armen und Händen, das bei einer Damencoiffeuse 

nachvollziehbar eine erhebliche Behinderung darstellen kann. Allerdings hat die 

Beschwerdeführerin diese Beschwerden anlässlich der orthopädischen Untersuchung 

nicht mehr angegeben. Wie es sich mit dem Einschlafen der Arme und der Hände bei 

der Arbeit verhält, hat im Ergebnis wohl offen bleiben können, denn die durch das 

Rückenleiden bedingte Notwendigkeit, immer wieder Pausen einzulegen, dient auch 

dazu, allfällige Einschlafgefühle in den Armen und den Beinen wieder abklingen zu 

lassen. Diesem regelmässigen Pausenbedarf kann die Beschwerdeführerin an ihrem 

Arbeitsplatz ohne weiteres Rechnung tragen, da sie nicht wie eine Angestellte in eine 

feste Betriebsstruktur eingebunden ist, sondern ihre Arbeit frei einteilen kann. Sie kann 

die Termine mit ihren Kundinnen so vereinbaren, dass sie jeweils eine Pause machen 

kann, bis die nächste Kundin eintrifft. Ein grosser Teil der Arbeit kann im Sitzen 

erfolgen und es besteht immer wieder einmal die Möglichkeit, die Arme einige Zeit 

hängen zu lassen oder zur Lockerung auszuschütteln und sich damit zu erholen. Unter 

diesen Umständen kann auch das somatische Gutachten als überzeugend qualifiziert 

werden. Daran vermag die abweichende Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. med. 

A.___ nichts zu ändern, denn die geringe Differenz in der Arbeitsfähigkeit lässt sich 

ohne weiteres damit erklären, dass behandelnde Ärzte erfahrungsgemäss die 

Arbeitsfähigkeit ihrer Patienten pessimistischer einschätzen als unabhängige 

medizinische Sachverständige. Das beruht einerseits auf dem Therapieverhältnis, das 

den Arzt dazu neigen lässt, die Beschwerdeschilderungen ihrer Patienten ernst zu 

nehmen, und andererseits auf dem Umstand, dass sich die langjährigen 

Therapiebemühungen als erfolglos erwiesen haben, so dass es naheliegt, die 

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Leistungseinbusse auf der Grundlage der vom Patienten dauernd demonstrierten 

Arbeitsunfähigkeit einzuschätzen. Medizinische Sachverständige haben keinen 

Therapieauftrag und sie stehen zum Exploranden nicht in einem Vertrags- und 

Vertrauensverhältnis, d.h. sie arbeiten unabhängig. Praxisgemäss ist ihren Gutachten 

deshalb in Fällen wie dem vorliegenden, in denen weder Zweifel an der gutachterlichen 

Unabhängigkeit geweckt worden sind noch eine besonders objektive Berichterstattung 

eines behandelnden Arztes vorliegt, eine höhere beweisrechtliche Überzeugungskraft 

beizumessen als den Arbeitsfähigkeitsschätzungen behandelnder Ärzte. Die 

Beschwerdeführerin ist somit als Damencoiffeuse nicht zu 50%, sondern mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit zu 60% arbeitsfähig.

2.4  Nach der bundesgerichtlichen Praxis kann die Beschwerdeführerin von den im 

fiktiven "Gesundheitsfall" zu erfüllenden 80% noch 60% leisten. Die 

behinderungsbedingte Einbusse von 25% entspricht bei einem Erwerbsanteil von 80% 

einem anteiligen Invaliditätsgrad von 20%. Ein indirekt behinderungsbedingter Nachteil 

(in der Verwaltungspraxis fälschlicherweise als "Leidensabzug" bezeichnet), 

beispielsweise aufgrund der durch die zusätzlichen Pausen bedingten Verlangsamung 

bei der Arbeit oder aufgrund des Umstands, dass der Arbeitsplatz mit den 

entsprechenden laufenden Fixkosten nicht voll genutzt werden kann, mag zwar 

bestehen, erreicht aber keinen relevanten Umfang, denn die Arbeit wird im 

Coiffeursalon der Schwester ausgeübt. Für den erwerblichen Teil der 

Invaliditätsbemessung nach der gemischten Methode resultiert also eine Invalidität von 

20%. Im Rahmen des Berichts über die Haushaltabklärung ist noch davon 

ausgegangen worden, dass die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin durch die 

Mithilfe der Kinder und allenfalls der Schwester kompensiert werde. Diese Auffassung 

beruht auf einer – zu Recht – kritisierten Bundesgerichtspraxis (vgl. Hardy Landolt, 

Hauswirtschaftliche Schadenminderungspflicht von Angehörigen bei der 

Invaliditätsbemessung, in: Schaffhauser/Schlauri [Hrsg.], 

Sozialversicherungsrechtstagung 2007, S. 115 ff.), die nicht die Invalidität der 

versicherten Person, sondern die Leistungsfähigkeit der versicherten Person und der 

Familienangehörigen als Team bemisst. Diese Gesamtleistungsfähigkeit hat 

offenkundig nichts mit der verbliebenen Leistungsfähigkeit, d.h. mit der Invalidität der 

versicherten Person zu tun (vgl. etwa das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons 

St. Gallen vom 2. November 2009, IV 2008/221). Im vorliegenden Fall hat die 

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Beschwerdegegnerin auf eine Berücksichtigung der Mithilfe der beiden Kinder der 

Beschwerdeführerin verzichtet. Sie hat nämlich – der Arbeitsunfähigkeitsschätzung im 

Gutachten (90%) entsprechend – einen Zehntel des Haushaltsanteils von 20%, also 

2% als anteilige Invalidität ermittelt. Zusammen mit der anteiligen erwerblichen 

Invalidität von 20% resultiert also nach der vom Bundesgericht als korrekt erachteten 

Version der gemischten Methode ein Gesamtinvaliditätsgrad von 22%. Selbst bei 

einem zusätzlichen Abzug von höchstens 15% zufolge der sogenannten 

Wechselwirkung (vgl. BGE 134 V 9 ff.) würde ein Gesamtinvaliditätsgrad von weit 

weniger als 40% resultieren. Da damit die untere Grenze gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG 

nicht erreicht ist, hat die Beschwerdegegnerin zu Recht einen Rentenanspruch der 

Beschwerdeführerin verneint.

3.  

Entsprechend den vorstehenden Ausführungen ist die Beschwerde abzuweisen. Das 

Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die vollumfänglich unterliegende 

Beschwerdeführerin hat die Verfahrenskosten zu tragen. Massgebend für die Höhe der 

Gerichtsgebühr ist der Verfahrensaufwand (Art. 29 Abs. 1  IVG). Da es sich um ein 

durchschnittliches Beschwerdeverfahren handelt, wird die Gerichtsgebühr 

praxisgemäss auf Fr. 600.- festgesetzt. Sie ist durch den in gleicher Höhe geleisteten 

Vorschuss gedeckt.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Beschwerdeführerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.- zu bezahlen; diese 

Gebühr ist durch den in gleicher Höhe geleisteten Vorschuss gedeckt.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.06.2010
	Art. 8 Abs. 3 ATSG, Art. 28a Abs. 3 IVG. Invaliditätsbemessung nach der sogenannten gemischten Methode (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. Juni 2010, IV 2008/440).

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