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**Case Identifier:** 2d266201-a28f-58a3-b415-141ac14a0e58
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-06-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.06.2020 UV 2019/13
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2019-13_2020-06-09.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2019/13

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 24.09.2020

Entscheiddatum: 09.06.2020

Entscheid Versicherungsgericht, 09.06.2020
Art. 42 und 43 ATSG; Art. 24 Abs. 1 und 25 Abs. 1 UVG: Die seitens der 
Beschwerdegegnerin zugesprochene Integritätsentschädigung in der Höhe 
von 10 % erweist sich gestützt auf die medizinische Aktenlage als 
rechtmässig. Der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin 
habe ein ihr in Aussicht gestelltes Gutachten nicht abgewartet, ist 
unberechtigt. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs im Sinne einer 
verweigerten Abnahme angebotener Beweismittel ist demnach nicht 
auszumachen. Wären allerdings die vom Beschwerdeführer initiierten 
ärztlichen Abklärungen unterblieben, wäre der in Verletzung der 
Untersuchungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) ergangene Einspracheentscheid 
grundsätzlich aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur 
Abklärung der Hüftproblematik zurückzuweisen gewesen. Da eine 
Rückweisung der Sache aus formellen Gründen lediglich zu einem 
formalistischen Leerlauf führen würde und sich der Beschwerdeführer im 
vorliegenden Verfahren vor einer Instanz mit voller Kognition umfassend zur 
Sache hat äussern können, sodass auch sein Anspruch auf rechtliches 
Gehör gewahrt ist (vgl. Art. 42 ATSG), kann auf eine Rückweisung verzichtet 
werden. Bei der Festlegung der Kosten- und Entschädigungsfolge wird der 
Beschwerdeführer jedoch so gestellt, als ob er vollumfänglich obsiegt hätte 
(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. Juni 
2020, UV 2019/13).

Entscheid vom 9. Juni 2020

Besetzung

Versicherungsrichter Joachim Huber (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen Christiane 

Gallati Schneider und Miriam Lendfers; Gerichtsschreiberin Sabrina Bleile

Geschäftsnr.

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UV 2019/13

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Christa Rempfler, Falkensteinstrasse 1, 

Postfach 152, 9016 St. Gallen,

gegen

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war bei der B.___ AG angestellt und dadurch bei 

der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) unfallversichert, als er sich am 

11. Mai 2016 bei einem Arbeitsunfall eine tiefe Schnittwunde am linken Bein zuzog 

(Suva-act. 1 und 6). Noch gleichentags wurde er in einem Spital chirurgisch 

wundversorgt. Er klagte über eine verminderte Beweglichkeit im linken oberen 

Sprunggelenk (OSG) und über ein vermindertes Gefühl im linken Fuss (Suva-act. 6). 

Nach einer prolongierten Wundheilung ergab sich im Juni 2016 aufgrund anhaltender 

Bewegungseinschränkungen der Verdacht auf eine Läsion der Tibialis-anterior-Sehne 

(vgl. Suva-act. 14 f.). Bei einer MRT-Untersuchung anfangs Juli 2016 zeigten sich eine 

A.a. 

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komplette Durchtrennung der Sehne des Musculus tibialis anterior, eine 

Kontinuitätsunterbrechung der Sehne des Musculus extensor hallucis longus sowie 

eine Partialläsion des Musculus extensor digitorum links (Suva-act. 11, 15, 16 und 20). 

Am 18. Juli 2016 unterzog sich der Versicherte einer operativen Wundrevision mit 

Koppelung der Extensor-hallucis-longus-Sehne auf die Extensor-digitorum-longus-

Sehne und Rekonstruktion der Tibialis-anterior-Sehne mittels Sehneninterponats 

(Suva-act. 18 f.). Die Suva kam für die Heilungskosten auf und entrichtete 

Taggeldleistungen (vgl. z.B. Suva-act. 3 und 29).

In einer kreisärztlichen Untersuchung vom 21. September 2016 stellte Dr. med. 

C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, klinisch einen Zustand wie bei einer Peronaeusläsion mit 

Steppergang und Unfähigkeit zur Hebung des linken Fusses in Form von 

sensomotorischen Störungen fest. Er machte ein deutliches Rehabilitationsdefizit aus, 

weshalb er einen Aufenthalt in der Rehaklinik Z.___ empfahl (Suva-act. 37 und 39). Vom 

4. Oktober bis 2. November 2016 nahm der Versicherte an einer 

Rehabilitationsbehandlung in der Rehaklinik Z.___ teil, wobei im Austrittsbericht neben 

somatischen Diagnosen betreffend den linken Fuss auch eine Anpassungsstörung, 

Angst und depressive Reaktion gemischt, genannt wurde (Suva-act. 53). In einer 

Stellungnahme vom 29. November 2016 empfahl Dr. C.___ die Weiterführung der 

ambulanten Physiotherapie und des Heimtrainings zur Verbesserung der im 

Austrittsbericht der Rehaklinik Z.___ beschriebenen Probleme (Suva-act. 54). Aufgrund 

seiner kreisärztlichen Untersuchung vom 26. Januar 2017 kam Dr. med. D.___, 

Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 

am 30. Januar 2017 zum Schluss, dass bei vom Versicherten subjektiv unverändert 

empfundener Beschwerdesymptomatik mit täglicher Einnahme von Schmerzmitteln 

eine tendenzielle Besserung der Beweglichkeit im linken Sprunggelenk vorliege. Es 

bestehe noch immer ein gestörtes Gangbild mit verlängerter Abrollphase, links 

humpelnd, jedoch kein Steppergang mehr wie bei der letzten kreisärztlichen 

Untersuchung. Die konsequente Weiterführung der Physiotherapie sei angezeigt. Bei 

klinisch lediglich geringer muskulärer Dysbalance am linken distalen Oberschenkel sei 

die vom Versicherten geschilderte, belastungsabhängige Mobilitätseinschränkung nicht 

nachvollziehbar, zumal dieser selber von Wanderungen gesprochen habe. Wie bereits 

A.b. 

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früher festgestellt worden sei, sei dem Versicherten die angestammte Tätigkeit nicht 

mehr zumutbar. Eine ideal angepasste Tätigkeit sollte jedoch zu 100 % möglich sein 

(Suva-act. 74).

In einem Bericht vom 1. Mai 2017 informierte Dr. med. E.___, Psychiatrie und 

Psychotherapie FMH, Klinik F.___, die Suva darüber, dass der Versicherte bei ihm in 

regelmässiger, ambulanter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung stehe. Als 

Diagnose erwähnte er eine Anpassungsstörung mit Angst und depressiver Reaktion 

gemischt. Weiter empfahl er bei einem protrahierten Krankheitsverlauf sowie schmerz- 

und angstbedingter Schon- und Vermeidungshaltung eine integrative tagesklinische 

Behandlung (Suva-act. 103). Vom 15. Mai bis 9. Juni 2017 nahm der Versicherte an 

einer integrativen tagesklinischen Behandlung in der Klinik F.___ teil, wofür die Suva die 

Kosten übernahm (vgl. Suva-act. 109 und 117). Im Austrittsbericht vom 21. August 

2017 nannte Dr. E.___ die Diagnose Anpassungsstörung mit Angst und depressiver 

Reaktion gemischt. Weiter hielt er fest, dass beim Versicherten aus psychiatrischer 

Sicht keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit vorliege (Suva-act. 121).

A.c. 

Nach weiteren ambulanten Untersuchungen hinsichtlich der unteren linken 

Extremität (vgl. Suva-act. 127, 132, 134, 141, 144, 150 und 152) sowie einer 

orthopädischen Versorgung mit einer Fussheberorthese (vgl. Suva-act. 164 ff.) fand am 

28. Juni 2018 eine kreisärztliche Abschlussuntersuchung statt (Suva-act. 170 und 189). 

Dr. med. G.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, stellte in seiner 

kreisärztlichen Beurteilung vom 2. Juli 2018 die Diagnose funktioneller Fallfuss bei 

anatomisch intakten Sehnen aber möglichen Vernarbungen sowie neuropathisch 

interpretiertes Schmerzsyndrom bei elektromyographisch nachgewiesener Schädigung 

des Nervus peronaeus superficialis (Suva-act. 170 und 189 S. 9). Er beurteile die 

aktuelle Situation als stabil, sodass der versicherungstechnische Fallabschluss 

angestrebt werden könne. Auch nach dem Abschluss seien dem Versicherten seitens 

der Suva weiterhin eine Schmerzmedikation sowie die Kosten für die vorhandene 

Fallfuss-Orthese zu vergüten (Suva-act. 170 und 189 S. 9 f.). Eine ideal angepasste 

Tätigkeit erachtete Dr. G.___ für den Versicherten als zu 100 % zumutbar (Suva-

act. 170 und 189 S. 10). Den Integritätsschaden schätzte er auf 10 % (Suva-act. 169 

und 188).

A.d. 

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B.  

Mit Schreiben vom 3. Juli 2018 teilte die Suva dem Versicherten mit Verweis auf 

die kreisärztliche Untersuchung mit, dass sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen 

per 31. Juli 2018 einstellen werde, wobei sie die Kosten für die notwendigen Orthesen- 

und Schuhversorgungen sowie eine Schmerzmedikation weiterhin übernehmen werde 

(Suva-act. 171).

A.e. 

Mit Verfügung vom 12. Juli 2018 sprach die Suva dem Versicherten ab dem 1. 

August 2018 eine Invalidenrente im Umfang von 11 % sowie eine 

Integritätsentschädigung in der Höhe von 10 % zu (Suva-act. 176).

A.f. 

Gegen diese Verfügung liess der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. 

L. Häusermann, St. Gallen, am 12. September 2018 Einsprache erheben. Er liess im 

Wesentlichen geltend machen, dass seine Hüftbeschwerden links nicht abgeklärt 

worden seien. Diese Beschwerden seien weder in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit 

miteinbezogen worden noch sei abgeklärt worden, ob von der Fortsetzung der 

ärztlichen Behandlung in Bezug auf die Hüftbeschwerden noch eine erhebliche 

Besserung erwartet werden könne. Die Adäquanz der Hüftbeschwerden sei seitens des 

Kreisarztes ohne spezielle Prüfung und ohne weitere medizinische Abklärungen 

verneint worden, was nicht nachvollziehbar sei. Der Kreisarzt habe in der Beurteilung 

vom 28. Juni 2018 ausgeführt, dass eine unfallunabhängige Pathologie im Bereich der 

linken Hüfte vorhanden sei, was aber ohne ergänzende Untersuchung nicht beurteilt 

werden könne. In der Untersuchung vom 26. Januar 2017 habe der Kreisarzt 

festgehalten, dass ein unfallbedingt gestörtes Gangbild mit verlängerter Abrollphase 

vorliege. Demnach sei es naheliegend, dass sich das gestörte Gangbild längerfristig auf 

die Hüfte ausgewirkt und dort zu Beschwerden geführt haben könnte. Auch die 

Kniebeschwerden seien nicht abgeklärt worden. Die Berechnung der 

Integritätsentschädigung basiere demnach ebenfalls auf einem unvollständigen 

Sachverhalt. Es fänden aktuell medizinische Abklärungen bei Dr. med. H.___, 

Allgemeinarzt und FMH Chirurgie, statt. Auch sei ein Gutachten ausstehend. Von 

beiden Abklärungen seien massgebende Erkenntnisse für das 

unfallversicherungsrechtliche Verfahren zu erwarten (Suva-act. 192).

B.a. 

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C.  

Am 17. September 2018 liess der Versicherte der Suva durch seinen damaligen 

Rechtsvertreter eine medizinische Abklärung von Dr. h.c. I.___, Chirurgin-

Unfallchirurgin, Klinik J.___, vom 10. September 2018 zukommen (Suva-act. 195). Mit 

einer E-Mail vom 20. Dezember 2018 bat der damalige Rechtsvertreter des 

Versicherten die Suva, mit dem Erlass des Einspracheentscheides noch zuzuwarten, 

bis ein Bericht von Dr. H.___ vorliege. In einer gleichentags verfassten E-Mail 

antwortete die Suva, dass die Einsprache vom September 2018 datiere. Da der Fall 

keiner weiteren medizinischen Abklärungen mehr bedürfe und liquide sei, werde der 

entsprechende Einspracheentscheid voraussichtlich anfangs Januar 2019 erlassen 

(Suva-act. 200).

B.b. 

Mit Einspracheentscheid vom 8. Januar 2019 wies die Suva die Einsprache des 

Versicherten ab (Suva-act. 202).

B.c. 

Gegen diesen Einspracheentscheid liess der Versicherte (nachfolgend: 

Beschwerdeführer) am 5. Februar 2019 durch seinen damaligen Rechtsvertreter 

Beschwerde erheben. Er liess beantragen, der Einspracheentscheid vom 8. Januar 

2019 sei aufzuheben und ihm seien die gesetzlichen Leistungen auszurichten. 

Eventualiter sei die Angelegenheit für weitere Abklärungen an die Suva (nachfolgend: 

Beschwerdegegnerin) zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge 

zuzüglich Mehrwertsteuer zulasten der Beschwerdegegnerin. In formeller Hinsicht liess 

der Beschwerdeführer eine Nachfrist zur Beschwerdeergänzung beantragen (act. G 1). 

Zusammen mit seiner Beschwerde liess der Beschwerdeführer einen Bericht von Dr. 

H.___ einreichen, in welchem dieser unter anderem festgehalten hatte, dass der 

Beschwerdeführer an durch die Beinverletzung verursachten Rückenschmerzen leide 

(act. G 1.1.4).

C.a. 

In einer Beschwerdeergänzung vom 16. August 2019 hielt der Beschwerdeführer 

an seinem Antrag, wonach der Einspracheentscheid vom 8. Januar 2019 aufzuheben 

und ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen seien, fest. Allerdings ergänzte er 

seine Anträge dahingehend, dass die ihm mit Verfügung vom 12. Juli 2018 

zugesprochene Rente zu bestätigen und ihm eine Integritätsentschädigung von 12.5 % 

zuzusprechen sei; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich 

C.b. 

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Erwägungen

1.

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Mehrwertsteuer zulasten der Beschwerdegegnerin. An seinem Eventualantrag 

bezüglich Rückweisung der Angelegenheit zu weiteren Abklärungen hielt er fest (act. G 

9). Weiter reichte der Beschwerdeführer ein Gutachten von Prof. Dr. K.___, Facharzt für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 16. 

Mai 2019 ein (act. G 9.2).

In ihrer Beschwerdeantwort vom 10. September 2019 beantragte die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des 

Einspracheentscheides vom 8. Januar 2019 (act. G 11).

C.c. 

Mit einer Eingabe vom 30. Oktober 2019 teilte Rechtsanwalt Häusermann mit, 

dass der Beschwerdeführer das Anwaltsmandat per 29. Oktober 2019 beendet habe 

(act. G 17). Mit Schreiben vom 18. November 2019 reichte Rechtsanwalt Häusermann 

seine Honorarnote über Fr. 4'710.-- ein mit der Bitte um anteilsmässige 

Berücksichtigung (act. G 19).

C.d. 

Mit Schreiben vom 21. November 2019 zeigte Rechtsanwältin lic. iur. C. Rempfler, 

St. Gallen, ihre Mandatsübernahme an. Weiter hielt sie fest, dass sie nach der Einsicht 

in die Akten noch eine Eingabe für den Beschwerdeführer machen werde, falls sie dies 

als notwendig erachten würde (act. G 20).

C.e. 

Mit Schreiben vom 4. Dezember 2019 teilte das Versicherungsgericht den Parteien 

mit, dass es die Mandatsübernahme durch Rechtsanwältin Rempfler zur Kenntnis 

genommen habe. Weiter informierte es die Parteien darüber, dass die bis zum 15. 

November 2019 erstreckte Nachfrist zur Einreichung einer Replik unbenützt abgelaufen 

sei und der Schriftenwechsel somit als geschlossen gelte. Selbstverständlich stehe es 

Rechtsanwältin Rempfler aber weiterhin offen, neue Rechtsbegehren zu stellen oder 

sich auf neue Tatsachen, Beweismittel oder Vorschriften zu berufen (act. G 22).

C.f. 

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Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend steht ein 

Unfallereignis vom Mai 2016 zur Debatte, weshalb die bis 31. Dezember 2016 gültigen 

Bestimmungen Anwendung finden.

2.  

Streitgegenstand im vorliegenden gerichtlichen Beschwerdeverfahren sind die 

Rechtsverhältnisse, welche - im Rahmen des durch die Verfügung bzw. den 

Einspracheentscheid bestimmten Anfechtungsgegenstandes - den aufgrund der 

Beschwerdebegehren angefochtenen Verfügungsgegenstand bilden. Bezieht sich die 

Beschwerde nur auf einzelne der im Einspracheentscheid bestimmten 

Rechtsverhältnisse, gehören die nicht beanstandeten - verfügungsweise festgelegten - 

Rechtsverhältnisse zwar wohl zum Anfechtungs-, nicht aber zum Streitgegenstand 

(BGE 131 V 164 E. 2.1 und 125 V 414 ff. E. 1 f.; je mit Hinweisen).

2.1. 

In seiner Beschwerde vom 5. Februar 2019 hat der Beschwerdeführer den 

Einspracheentscheid vom 8. Januar 2019 zunächst zwar integral angefochten 

(vgl. act. G 1 S. 1). Nach dem Eingang einer von ihm in Auftrag gegebenen ärztlichen 

Beurteilung hat er in seiner Beschwerdeergänzung vom 16. August 2019 jedoch die 

Bestätigung der ihm seitens der Beschwerdegegnerin zugesprochenen Rente 

beantragt (vgl. act. G 9 S. 2). Demnach hat sich der Beschwerdeführer mit der ihm im 

Einspracheentscheid vom 8. Januar 2019 zugesprochenen Rente als einverstanden 

erklärt, sodass der Rentenpunkt nicht Streitgegenstand dieses Verfahrens bildet. 

Strittig und nachfolgend zu prüfen bleibt die Frage nach der Höhe der 

Integritätsentschädigung. Anzumerken ist, dass der von der Beschwerdegegnerin 

angenommene und vom Beschwerdeführer in seiner Beschwerde nicht bestrittene 

Fallabschluss, der grundsätzlich sowohl Voraussetzung für die Zusprache einer Rente 

als auch einer Integritätsentschädigung bildet (vgl. Art. 19 UVG; Philipp Geertsen, in: 

Marc Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen 

Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung [UVG], Bern 2018, 

N 3 ff. zu Art. 19 UVG; Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Bundesgesetz über 

die Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg.] Rechtsprechung 

des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, 

S. 143 ff.), gestützt auf die Aktenlage nachvollziehbar ist.

2.2. 

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3.  

Gestützt auf die von ihm in Auftrag gegebene und im Beschwerdeverfahren 

eingereichte ärztliche Beurteilung von Prof. K.___ vom 16. Mai 2019 (vgl. act. G 9.2) 

beantragt der Beschwerdeführer eine Integritätsentschädigung von 12.5 % (vgl. act. G 

9 S. 2). Demgegenüber hält die Beschwerdegegnerin die dem Beschwerdeführer im 

angefochtenen Einspracheentscheid zugesprochene Integritätsentschädigung von 10 

% für korrekt (vgl. act. G 11 S. 3 f.).

3.1. 

Anspruch auf eine Integritätsentschädigung hat eine versicherte Person, wenn sie 

durch einen Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen 

oder psychischen Integrität erleidet (Art. 24 Abs. 1 UVG). Die Bemessung der 

Integritätsentschädigung richtet sich gemäss Art. 25 Abs. 1 UVG nach der Schwere 

des Integritätsschadens. Anhang 3 zur UVV enthält eine Skala für 

Integritätsentschädigungen. Die Entschädigung für spezielle, nicht in der Skala 

aufgeführte Integritätsschäden wird nach dem Grad der Schwere vom Skalenwert 

abgeleitet (Anhang 3 UVV). In Weiterentwicklung der Skala des Anhangs 3 zur UVV hat 

die medizinische Abteilung der Suva weitere Bemessungsgrundlagen in Form von 

Tabellen erarbeitet, welche als Richtwerte dienen können (vgl. BGE 116 V 157 E. 3a).

3.2. 

Dr. G.___ hat die Integritätsentschädigung auf 10 % festgesetzt. Zur Begründung 

hat er ausgeführt, dass die Lähmung des Nervus peronaeus gemäss der Suva-Tabelle 

2 über die Integritätsentschädigung im UVG mit einem Integritätsschaden von 10 % 

bewertet werde. Eine Peronaeuslähmung führe zu einem vollständigen Fallfuss, 

während beim Beschwerdeführer lediglich eine Schädigung des Nervus peronaeus 

superficialis knapp oberhalb des Knöchelbereichs vorliege und sich funktionell nur ein 

unvollständiger Fallfuss zeige. Allerdings bestehe beim Beschwerdeführer mindestens 

teilweise eine neuropathische Schmerzsituation am linken Fuss, sodass die Annahme 

eines Integritätsschadens im Umfang einer vollständigen Peronaeuslähmung zu 

verantworten sei. Im Übrigen zeige auch ein Quervergleich mit der für den Verlust eines 

ganzen Fusses vorgesehenen Integritätsentschädigung von 30 %, dass eine solche 

von 10 % im vorliegenden Fall als korrekt erscheine (Suva-act. 188). Die kreisärztliche 

Begründung von Dr. G.___ ist schlüssig und erscheint in sich stimmig. Auch Prof. K.___ 

sieht als Hauptproblem die mangelnde Fusshebung (act. G 9.2 S. 20) und ist der 

Ansicht, dass eine Integritätsentschädigung von 10 % angemessen sei (act. G 9.2 

S. 17). Er empfiehlt lediglich eine Erhöhung der Entschädigung um 2.5 % wegen des 

störenden posttraumatischen Neuropathieleidens am linken Fuss, welches Dr. G.___ 

seines Erachtens bei der Festlegung der Integritätsentschädigung unberücksichtigt 

gelassen habe (vgl. act. G 9.2 S. 17 i.V.m. S. 20). Der Beschwerdegegnerin ist 

3.3. 

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4.  

allerdings darin zuzustimmen, dass Dr. G.___ bei seiner Schätzung des 

Integritätsschadens dem neuropathischen Schmerzsyndrom durchaus Beachtung 

geschenkt hat (vgl. act. G 11 S. 3 f.). Wie bereits erwähnt, hat er das neuropathische 

Leiden nämlich zur Rechtfertigung herangezogen, weshalb trotz des Fehlens eines 

vollständigen Fallfusses ein Integritätsschaden von 10 % gerechtfertigt sei (vgl. Suva-

act. 188).

Zusammenfassend erweist sich die zugesprochene Integritätsentschädigung als 

rechtmässig und die Beschwerde in materieller Hinsicht folglich als unbegründet.

3.4. 

Zu prüfen bleibt, ob der angefochtene Einspracheentscheid aus formellen Gründen 

aufzuheben ist. Der Beschwerdeführer macht nämlich geltend, sein Anspruch auf 

rechtliches Gehör sei im Einspracheverfahren dadurch verletzt worden, dass die 

Beschwerdegegnerin, ohne das ihr in Aussicht gestellte Gutachten abzuwarten und 

ohne nachzufragen, den Einspracheentscheid erlassen habe. Sein Anspruch darauf, 

dass angebotene Beweismittel abgenommen werden müssten, sei dadurch verletzt 

worden. Aufgrund der mangelhaften kreisärztlichen Begründung habe er nicht 

beurteilen können, ob er sich gegen den Einspracheentscheid zur Wehr setzen solle, 

weshalb er zu einer vorsorglichen Beschwerdeeinreichung gezwungen gewesen sei 

(act. G 9 S. 3). Demgegenüber bestreitet die Beschwerdegegnerin, das rechtliche 

Gehör des Beschwerdeführers verletzt zu haben. Sie ist der Ansicht, berechtigt 

gewesen zu sein, auf weitere medizinische Unterlagen in antizipierter Beweiswürdigung 

zu verzichten, da sie ihren Entscheid basierend auf den beweiskräftigen kreisärztlichen 

Beurteilungen von Dr. D.___ und Dr. G.___ gefällt habe (act. G 11 S. 3).

4.1. 

Gemäss Art. 42 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) haben die Parteien Anspruch auf 

rechtliches Gehör. Einerseits dient das rechtliche Gehör der Sachaufklärung. 

Andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines 

Entscheids dar, der in die Rechtsstellung einer versicherten Person eingreift. Zum 

Gehörsanspruch gehört insbesondere das Recht der betroffenen Person, sich vor 

Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zu äussern, erhebliche 

Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen 

Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise 

entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern. Der 

Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht also sämtliche 

Befugnisse, die notwendig sind, damit eine Partei in einem Verfahren ihren Standpunkt 

4.2. 

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wirksam geltend machen kann (zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts vom 15. Januar 

2015, 8C_738/2014, E. 6.1 mit Hinweisen).

Der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe ein ihr in 

Aussicht gestelltes Gutachten nicht abgewartet, ist unberechtigt. Zwar hat der 

Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin in seiner Einsprache ein Gutachten in 

Aussicht gestellt (vgl. Suva-act. 192), dieses dann jedoch auch eingereicht (Beurteilung 

der Dr. med. Dr. h.c. I.___, Leitende Ärztin der Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie 

der Klinik J.___ vom 10. September 2018; Suva-act. 195), sodass es grundsätzlich 

Eingang in den Einspracheentscheid hat nehmen können, auch wenn es dort nicht 

speziell erwähnt wird. Ein weiteres Gutachten ist der Beschwerdegegnerin seitens des 

Beschwerdeführers nicht angezeigt worden. Der Beschwerdeführer hat der 

Beschwerdegegnerin in seiner Einsprache und in einer E-Mail vom 20. Dezember 2018 

einzig noch die Einreichung eines hausärztlichen Berichts von Dr. H.___ in Aussicht 

gestellt (vgl. Suva-act. 192 und 200). In einer gleichentags verfassten E-Mail hat die 

Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer dann allerdings mitgeteilt, dass sie den 

Fall ohne die Einholung weiterer medizinischer Berichte abzuschliessen gedenke, 

wogegen der Beschwerdeführer nicht mehr opponiert hat (Suva-act. 200). Eine 

Verletzung des rechtlichen Gehörs im Sinne einer verweigerten Abnahme angebotener 

Beweismittel ist demnach nicht auszumachen.

4.3. 

Nachvollziehbar ist hingegen, dass der Beschwerdeführer seine Beschwerde im 

Rentenpunkt erst nach dem Erhalt der medizinischen Einschätzung von Prof. K.___ 

zurückgezogen hat (vgl. act. G 9). Denn Prof. K.___ hat sich dazu geäussert, inwiefern 

ein durch das Fussleiden verursachter Schongang für das Rücken- bzw. Hüftleiden des 

Beschwerdeführers verantwortlich gemacht werden kann. Prof. K.___ hat eine 

Unfallkausalität des Hüftleidens aufgrund der im Januar 2019 erstellten MRT-Bilder 

verneint. Zur Begründung seiner Einschätzung hat er ausgeführt, dass die in der MRT-

Bildgebung dargestellten degenerativen Veränderungen an der Lendenwirbelsäule mit 

einem asymmetrischen Gangbild ätiopathogenetisch nicht zu erklären seien. Auch sei 

der in der MRT-Untersuchung vom 21. Januar 2019 abgebildete pathologische Befund 

an beiden Hüftgelenken identisch. Die Offsetstörung sei ein erworbenes Leiden, 

welches im langfristigen Verlauf nicht selten in eine Koxarthrose übergehe (vgl. act. G 

9.2 S. 17). Dr. G.___ hat in seiner kreisärztlichen Beurteilung vom 2. Juli 2018 allfällige 

Hüftprobleme nur nebenbei erwähnt. Er hat ausgeführt, dass ohne ergänzende 

Untersuchung nicht beurteilt werden könne, ob eine unfallunabhängige Pathologie im 

Bereich der linken Hüfte vorhanden sei, jedoch sei dies im Rahmen der Beurteilung 

nicht notwendig (Suva-act. 170 S. 9). Dass die Beschwerdegegnerin aufgrund der 

4.4. 

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5.  

kreisärztlichen Beurteilung auf weitere Abklärungen bezüglich der Hüfte zunächst 

verzichtet hat, ist nachvollziehbar. Allerdings hat der Beschwerdeführer in seiner 

Einsprache vom 12. September 2018 geltend gemacht, dass der medizinische 

Sachverhalt im Hinblick auf die Hüftproblematik nicht ausreichend abgeklärt worden 

sei (vgl. Suva-act. 192 S. 2). Er hat sodann eine medizinische Beurteilung von Dr. I.___ 

eingereicht, in welcher diese unter anderem festgehalten hatte, dass die Abrollstörung 

zu einer Veränderung des Gangbildes geführt habe und daraus auch Verspannungen 

und muskulär bedingte Beschwerden an der Hüfte resultieren würden (vgl. Suva-

act. 195 S. 9). Angesichts des im Einspracheverfahren neu eingereichten ärztlichen 

Berichts von Dr. I.___ und des Umstandes, dass Dr. G.___ keine Begründung für die 

Verneinung der Unfallkausalität der beklagten Hüftbeschwerden geliefert hatte, wären 

weitere Abklärungen zu der geltend gemachten Hüftproblematik – mindestens in der 

Form einer Rückfrage bei einem Kreisarzt – angezeigt gewesen. Indem die 

Beschwerdegegnerin auf solche verzichtet hat, hat sich der Beschwerdeführer 

nachvollziehbarerweise zur Beschwerdeerhebung und zu eigenen weiteren 

Abklärungen veranlasst gesehen. Wären die vom Beschwerdeführer initiierten 

ärztlichen Abklärungen unterblieben, wäre der in Verletzung der Untersuchungspflicht 

(Art. 43 Abs. 1 ATSG) ergangene Einspracheentscheid grundsätzlich aufzuheben und 

die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Abklärung der Hüftproblematik 

zurückzuweisen. Da diese Abklärungen sowohl für die Beurteilung des 

Integritätsschadens als auch der Rente bedeutend sind, gilt dies unabhängig davon, ob 

der Beschwerdeführer die Beschwerde im Rentenpunkt zurückgezogen hat. Dank den 

seitens des Beschwerdeführers eingereichten ärztlichen Unterlagen, namentlich der 

Beurteilung von Prof. K.___, ist es dem Gericht nun aber möglich, den Fall materiell 

abschliessend zu beurteilen, was entsprechend den Anträgen des Beschwerdeführers 

auch in dessen Interesse zu sein scheint (vgl. act. G 1 und 9). Da eine Rückweisung der 

Sache aus formellen Gründen lediglich zu einem formalistischen Leerlauf führen würde 

und sich der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren vor einer Instanz mit voller 

Kognition umfassend zur Sache hat äussern können, sodass auch sein Anspruch auf 

rechtliches Gehör gewahrt ist (vgl. Art. 42 ATSG), kann auf eine Rückweisung verzichtet 

werden (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts vom 23. Januar 2019, 8C_305/2018, 

E. 2.4; Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Januar 

2019, UV 2017/39, E. 4.1 mit Hinweisen). Bei der Festlegung der Kosten- und 

Entschädigungsfolge ist der Beschwerdeführer jedoch so zu stellen, als ob er 

vollumfänglich obsiegt hätte (vgl. BGE 132 V 235 E. 6.2).

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde im Sinne der Erwägungen abzuweisen.5.1. 

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Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).5.2. 

Gemäss Art. 61 lit g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Als volles Obsiegen gilt auch die Rückweisung 

der Sache an die Verwaltung zwecks ergänzender Abklärungen (BGE 132 V 235 E. 6.2). 

Da der angefochtene Einspracheentscheid in Verletzung der Untersuchungspflicht 

ergangen ist, ist der Beschwerdeführer trotz seines Unterliegens in der materiellen 

Sache hinsichtlich der Parteientschädigung als vollständig obsiegend zu betrachten 

(vgl. E. 4.4). Folglich hat er einen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Die 

Parteientschädigung wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht 

auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des 

Prozesses bemessen (Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das 

Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b Honorarordnung (HonO; 

sGS 963.75; in der vorliegend anwendbaren, seit 1. Januar 2019 gültigen Fassung, 

siehe Art. 30  HonO) pauschal Fr. 1'500.-- bis Fr. 15'000.--. Rechtsanwalt 

Häusermann hat eine Honorarnote über Fr. 4'710.-- eingereicht (act. G 19). Die geltend 

gemachte Entschädigung übersteigt somit den Rahmen der üblicherweise für 

vergleichbare unfallversicherungsrechtliche Streitigkeiten ausgerichteten pauschalen 

Parteientschädigung von Fr. 3'500.-- bis Fr. 4'500.--. Es erscheint aufgrund des 

entstandenen Aufwandes im Zusammenhang mit der Einholung der medizinischen 

Berichte vertretbar, die Entschädigung am oberen Rand dieser Bandbreite 

festzusetzen. Dass eine weitere Rechtsvertreterin in das Verfahren involviert worden ist 

(vgl. act. G 20, 23 und 25), erscheint dagegen nicht als notwendiger und 

entschädigungspflichtiger Aufwand. Die Parteientschädigung wird deshalb auf 

pauschal Fr. 4'500.-- festgesetzt. Soweit Rechtsanwalt Häusermann eine 

anteilsmässige Zusprache der Parteientschädigung an die Rechtsvertreter beantragt 

(act. G 19), verkennt er, dass die Parteientschädigung nicht den Rechtsvertretern, 

sondern dem Beschwerdeführer zuzusprechen ist.

5.3. 

bis

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3.

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

pauschal Fr. 4'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 09.06.2020
	Art. 42 und 43 ATSG; Art. 24 Abs. 1 und 25 Abs. 1 UVG: Die seitens der Beschwerdegegnerin zugesprochene Integritätsentschädigung in der Höhe von 10 % erweist sich gestützt auf die medizinische Aktenlage als rechtmässig. Der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe ein ihr in Aussicht gestelltes Gutachten nicht abgewartet, ist unberechtigt. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs im Sinne einer verweigerten Abnahme angebotener Beweismittel ist demnach nicht auszumachen. Wären allerdings die vom Beschwerdeführer initiierten ärztlichen Abklärungen unterblieben, wäre der in Verletzung der Untersuchungspflicht (Art. 43 Abs. 1 ATSG) ergangene Einspracheentscheid grundsätzlich aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zur Abklärung der Hüftproblematik zurückzuweisen gewesen. Da eine Rückweisung der Sache aus formellen Gründen lediglich zu einem formalistischen Leerlauf führen würde und sich der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren vor einer Instanz mit voller Kognition umfassend zur Sache hat äussern können, sodass auch sein Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt ist (vgl. Art. 42 ATSG), kann auf eine Rückweisung verzichtet werden. Bei der Festlegung der Kosten- und Entschädigungsfolge wird der Beschwerdeführer jedoch so gestellt, als ob er vollumfänglich obsiegt hätte (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. Juni 2020, UV 2019/13).

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