# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bba98cf9-ada2-5e6a-b994-40c4adf3d86f
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-22
**Language:** de
**Title:** Aargau Spezialverwaltungsgericht Steuern 22.04.2021 3-RV.2018.209
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_SVWG_002_3-RV-2018-209_2021-04-22.pdf

## Full Text

Spezialverwaltungsgericht 

Steuern 

 

3-RV.2018.209       
P 64 
 

 

 
 

Urteil vom 22. April 2021 
 
 
 

Besetzung  Präsident Heuscher  

Richter Hess  

Richter Biondo  

Gerichtsschreiberin Kurmann          

 

 

 
 

   

Rekurrent   A._____  

 

    

    

 

 
 
 

Gegenstand  Einspracheentscheid der Steuerkommission Q._____ 

vom 19. November 2018 

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern 2014 

 

  

 - 2 - 

 

 

 
   

Das Gericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Mit Verfügung vom 22. Januar 2018 wurde A. von der Steuerkommission 

R. für die Kantons- und Gemeindesteuern 2014 zu einem steuerbaren und 

satzbestimmenden Einkommen von CHF 105'100.00 und zu einem 

steuerbaren Vermögen von CHF 0.00 veranlagt. Dabei wurden unter 

anderem Sponsoringbeiträge an die C. (C. AG) von CHF 45'200.00 und 

Spenden an D. Organisationen von CHF 5'760.00 zum Einkommen aus 

selbständiger Erwerbstätigkeit hinzugerechnet. 

 

2. 

Gegen die Verfügung vom 22. Januar 2018 erhob A. mit Schreiben vom 

21. Februar 2018 Einsprache und stellte den Antrag, 

 

"Verzicht auf Aufrechnung von Fr. 45'200 Spenden C. und Fr. 5'760 
Spenden D. Club. Das steuerbare Einkommen ist neu mit Fr. 54'185 
(Kanton; bisher Fr. 105'145) bzw. 55'182 (Bund; bisher Fr. 106'772) zu 
veranlagen." 

 

3. 

Mit Entscheid vom 19. November 2018 wies die Steuerkommission R. die 

Einsprache ab. 

 

4. 

Den Einspracheentscheid vom 19. November 2018 (Zustellung am 21. No-

vember 2018) hat A. mit Rekurs vom 18. Dezember 2018 (Postaufgabe 

gleichentags) an das Spezialverwaltungsgericht, Abteilung Steuern, 

weitergezogen. Er stellt den 

 

"Antrag: Verzicht auf Aufrechnung von Fr. 45'200 Spenden C. und 
Fr. 5'760 Spenden an D. Clubs (total Fr. 50'960). Das steuerbare Ein-
kommen ist neu mit Fr. 54'185 (Kanton; bisher Fr. 105'145) bzw. 55'812 
(Bund; bisher Fr.106'772) zu veranlagen." 

 

Auf die Begründung wird, soweit für die Entscheidung erforderlich, in den 

Erwägungen eingegangen. 

 

5. 

Das Steueramt R. und das Kantonale Steueramt beantragen die Ab-

weisung des Rekurses. 

 

6. 

A. hat eine Replik erstattet. 

 

 - 3 - 

 

 

 

 
   

Das Gericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Der vorliegende Rekurs betrifft die Kantons- und Gemeindesteuern 2014. 

Massgebend für die Beurteilung ist das Steuergesetz vom 15. Dezember 

1998 (StG). 

 

2. 

Soweit der Rekurrent eine Reduktion des für die direkte Bundessteuer 2014 

massgebenden Einkommens beantragt, kann auf den Rekurs nicht einge-

treten werden. Der angefochtene Einspracheentscheid betrifft ausschliess-

lich die Kantons- und Gemeindesteuern 2014. Es fehlt damit an einem An-

fechtungsobjekt. 

 

3. 

3.1. 

Der Rekurrent verbuchte in der Jahresrechnung 2014 neben "Div. Werbe-

aufwand" von CHF 6'000.00 (Konto 6600) im Konto 6620 "Anlässe Spon-

soring" weitere CHF 54'544.30 als Aufwand. 

 

3.2. 

Im Veranlagungsverfahren rechnete die Steuerkommission R. 

CHF 45'200.00 als "Spenden C. (Privat)" und CHF 5'760.00 als "Spenden 

D. Club (Privat)" zum Gewinn aus selbständiger Erwerbstätigkeit hinzu. In 

der Abweichungsbegründung wurde ausgeführt, "[d]iese Auslagen stehen 

in keinem geschäftsmässig begründeten Zusammenhang mit Ihrer 

selbständigen Tätigkeit, sondern sind privaten Interessen zuzuordnen. 

Entsprechend stellen die Auslagen private Lebenshaltungskosten dar (…)".  

 

3.3. 

Mit der Einsprache machte der Rekurrent geltend, die Zuwendungen an D. 

Vereine im S. (TV Q., HC U. und SC V.) seien Teil seines Werbekonzeptes. 

Er generiere seine KMU-Mandate zu einem grossen Teil aus diesen 

Kreisen. Er habe keine weiteren Auslagen für Werbung. Der TV Q. und die 

B. GmbH gehörten seit langem zu seinen Kunden. Bei der Zuwendung an 

C. handle es sich um einen ausserordentlichen Aufwand im Sinne einer 

Notlösung, da diverse Investoren sehr kurzfristig aus dem Hallenprojekt 

ausgestiegen seien. Es sei darum gegangen, das Projekt und damit die 

Zukunft des TV Q. zu sichern. Es gebe keine privaten Motive für die 

Spenden. Weiter diene der Einsatz auch der Allgemeinheit, da vor allem 

der TV Q. im Dorf sehr aktiv die Förderung des Gemeinwohls betreibe und 

dies bei der Analyse des tiefen Leerwohnungsbestandes in der Gemeinde 

Q. in den Medien herausgestrichen werde. 

 

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3.4. 

Im Einspracheentscheid wurde ausgeführt, entgegen den Behauptungen 

des Rekurrenten seien neben den D. Spenden weitere Werbeauf-

wendungen getätigt worden. So seien im Konto 6600 pauschal 

CHF 6'000.00 verbucht worden. Bei den CHF 45'200.00 handle es sich ge-

mäss Steuermeldung des KStA, Sektion juristische Personen (JP), vom 

9. Dezember 2015 um einen Crowdfunding-Beitrag an die C. AG für den 

Bau einer Sporthalle. Ein geschäftlicher Zusammenhang mit der Tätigkeit 

des Rekurrenten fehle. Bezüglich der Spenden an D. Vereine im 

Gesamtbetrag von CHF 5'760.00 wurde ausgeführt, dass die Generierung 

von Mandaten damit grundsätzlich möglich sei, die Zahlungen jedoch 

entgegen den Ausführungen in der Einsprache ausschliesslich vom 

"offensichtlichen D.-Fan" aus privaten Motiven geleistet worden seien. Der 

Rekurrent sei in Würdigung seiner für den TV Q. geleisteten Dienste im 

Jahr 2016 zum Ehrenmitglied ernannt worden. Die Mandate aus D. Kreisen 

würden somit generiert, weil man ihn kenne. Ohnehin gehörten der TV Q. 

und die B. GmbH seit Jahren zu seinen Kunden, so dass die Spenden nicht 

für die Akquisition aufzuwenden seien. Die Spenden an die D. Vereine und 

der Beitrag an C. seien überwiegend, wenn nicht ausschliesslich aus 

privaten Gründen erfolgt. 

 

3.5. 

Im Rekurs hielt der Rekurrent unverändert daran fest, dass die Zuwendun-

gen an die D. Vereine TV Q., HC U. und SC V. Teil des Werbekonzeptes 

seien. Ohne Einsicht in die Grundbelege werde zudem zu Unrecht 

behauptet, dass weitere CHF 6'000.00 für zusätzliche Werbung 

aufgewendet worden seien. Bei den CHF 6'000.00 handle es sich um eine 

Aufwandabgrenzung für "Briefschaften". Damit allein könnten im 

Treuhandbereich keine Mandanten gewonnen werden. Neben dem D. in 

der Region sponsore er ebenfalls den Radrennfahrer F. und den 

Tennispieler G. sowie den Kulturkreis R. und damit ausschliesslich 

Organisationen in der Region.  

 

Nach dem Ausfall von Investoren habe das Projekt C. "nur dank unseren 

Zuwendungen" umgesetzt und dem TV Q. die Zukunft gesichert werden 

können. Weshalb das Sponsoring für die Handballspielhalle nichts mit dem 

Werbekonzept zu tun haben solle, sei nicht logisch, sondern eine 

willkürliche Feststellung. Gegenüber langjährigen Werbepartnern bestehe 

eine gewisse Verantwortung. Es habe sich aber um eine einmalige und 

aussergewöhnliche Notmassnahme gehandelt. Auf der anderen Seite 

seien seine übrigen Betriebsaufwendungen sehr gering. 

 

Es wurde unverändert daran festgehalten, dass die Beiträge im Gesamt-

betrag von CHF 50'960.00 nicht privat motiviert seien. 

 

 - 5 - 

 

 

3.6. 

Das KStA beurteilte die Aufwendungen in seiner Vernehmlassung als "pri-

vater Natur". Es fehle an einem Sponsoringvertrag mit definierten Werbe-

massnahmen zu Gunsten der Einzelunternehmung des Rekurrenten. Ge-

genleistungen in Form von Werbung seien beim Crowdfunding völlig aty-

pisch. 

 

Sollte im Rekursverfahren von indirekter Werbung ausgegangen werden, 

müsse das ungewöhnliche Verhältnis der Aufwendungen zur Unterneh-

mensgrösse berücksichtigt werden. Bei einem Umsatz im Jahr 2014 von 

CHF 259'900.75 habe in Berücksichtigung der aufgewendeten Mittel für Zu-

wendungen ein Gewinn von CHF 65'809.70 resultiert. Die umstrittenen Auf-

wendungen hätten damit einem Fünftel des Umsatzes und annähernd der 

Hälfte des Gewinnes (vor Spende) entsprochen. Damit könne nicht mehr 

von einem vertretbaren Verhältnis der Beträge zur Unternehmensgrösse 

ausgegangen werden. Auch die Art des Adressatenkreises stehe der An-

nahme entgegen, es handle sich vollumfänglich um geschäftsmässig be-

gründete Aufwendungen. 

 

3.7. 

In der Replik wurde vom Rekurrenten ergänzt, dass er insbesondere weder 

im Militär, noch in der Politik, noch in Berufsverbänden aktiv sei, und seine 

Mandate mit Werbemassnahmen im regionalen D. Bereich akquiriere. 

Seine Werbelogos erschienen auf der Homepage des Vereins und in 

dessen Newsletter sowie anderen Publikationen. Als langjähriger Spieler-

sponsor werde an Spielen bei jedem geschossenen Tor dieser gesponsor-

ten Spieler der Firmenname ausgerufen. Mit seinem Engagement für C. 

habe er teilweise die Aufgaben der öffentlichen Hand, Bereitstellung von 

Infrastruktur, übernommen. 

 

4. 

4.1. 

Nachfolgend ist zu prüfen, ob die Zuwendungen an D. Clubs und der 

Beitrag an C. geschäftsmässig begründet sind. 

 

4.2. 

4.2.1. 

Gemäss § 36 Abs. 1 StG werden bei den selbständig Erwerbenden die ge-

schäfts- oder berufsmässig begründeten Gewinnungskosten von den steu-

erbaren Einkünften abgezogen. Gewinnungskosten sind Aufwendungen, 

welche mit der Einkommenserzielung in einem direkten, ursächlichen Zu-

sammenhang stehen. Zur Hauptsache bestimmt sich der Gewinnungskos-

tencharakter von Auslagen eines selbständig Erwerbenden nach betriebs-

wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Dabei interessiert, ob die Tätigkeit, wel-

che den Aufwand verursacht hat, durch den Zweck des Unternehmens ge-

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deckt ist. Darauf, ob sich der Aufwand bei zweckmässiger betrieblicher Or-

ganisation hätte vermeiden lassen, kommt es nicht an. Vielmehr ist ent-

scheidend, ob der Aufwand in Erwartung einer wirtschaftlichen Gegenleis-

tung erbracht worden ist (SGE vom 10. Februar 2015 [3-RV.2014.54]).  

 

4.2.2. 

Nach Gesetz, Lehre und Rechtsprechung hört die Abzugsfähigkeit von Ge-

winnungskosten eines selbständig Erwerbenden dort auf, wo es sich ganz 

oder teilweise um Kosten zu privaten Zwecken (oder um die Beanspru-

chung von Wirtschaftsgütern des Unternehmens zu privaten Zwecken), ak-

tivierungspflichtige Aufwendungen oder Tilgung von Schulden handelt 

(§ 41 StG; SGE vom 10. Februar 2015 [3-RV.2014.54]; Kommentar zum 

Aargauer Steuergesetz, 4. Auflage, Muri-Bern 2015, § 36 StG N 7 ff.). Als 

Gewinnungskosten geltend gemachten Aufwendungen kann dabei nicht 

nur integral wegen ihrer privaten Veranlassung die geschäftsmässige Be-

gründung fehlen. Es ist vielmehr auch denkbar, dass Aufwendungen, ob-

wohl sie im Grundsatz geschäftlich veranlasst sind, teilweise – ihrem Um-

fang nach – privat veranlasst sind und ihnen deshalb die geschäftsmässige 

Begründetheit abzusprechen ist (VGE vom 12. September 2012 [WBE. 

2011.366]).  

 

4.2.3. 

Die Beweislast für steuermindernde Tatsachen (hier die Erfolgsminderung) 

obliegt im Grundsatz der steuerpflichtigen Gesellschaft (BGE 140 II 248, 

Erw. 5.5, mit Hinweisen). Das Bundesgericht hat im Urteil vom 1. Februar 

2018 (2C_942/2017 = ASA 86 S. 18) zum Beweis geschäftsmässiger Auf-

wendungen – wenn auch in Bezug auf eine juristische Person – das fol-

gende ausgeführt: 

 

"3.2 Geschäftsmässig begründet und damit steuerlich absetzbar sind Kos-
ten, wenn sie aus unternehmungswirtschaftlicher Sicht vertretbar erschei-
nen. Praxisgemäss sind Aufwendungen dann geschäftsmässig begründet, 
wenn sie mit dem erzielten Erwerb unternehmungswirtschaftlich in einem 
unmittelbaren und direkten (organischen) Zusammenhang stehen (Urteil 
2C_51/2016 und 2C_52/2016 vom 10. August 2016 E. 2.1 mit Hinweisen). 
Somit muss alles, was nach kaufmännischer Auffassung in guten Treuen 
zum Kreis der Unkosten gerechnet werden kann, steuerlich als geschäfts-
mässig begründet anerkannt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein 
Betrieb auch ohne den infrage stehenden Aufwand ausgekommen wäre 
und ob dieser Aufwand im Sinne einer rationellen und gewinnorientierten 
Betriebsführung zweckmässig war (Urteil 2C_795/2015 und 2C_796/2015 
vom 3. Mai 2016 E. 2.2 mit Hinweisen).  
 
3.3 In Bezug auf die Beweislast hat das Bundesgericht festgehalten, dass 
bei einem von der steuerpflichtigen Gesellschaft erfolgswirksam verbuch-
ten Aufwandposten es grundsätzlich an dieser liegt, den Nachweis zu er-
bringen, dass diese Erfolgsminderung geschäftsmässig begründet ist (Ur-
teil 2C_795/2015 und 2C_796/2015 vom 3. Mai 2016 E. 2.3 mit Hinwei-
sen)." 

 

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4.2.4. 

Will die Steuerbehörde einem verbuchten Aufwand die geschäftsmässige 

Begründetheit absprechen, muss sie dementsprechend darlegen, dass ein 

realer Aufwand, der durch die entsprechende Aufwandbuchung abgebildet 

wird, auch nach Studium der Belege, auf welche die Buchhaltung aufbaut, 

nicht erkennbar ist (Beweislast auf Seiten der Steuerbehörde). Dabei ge-

nügt es nicht, wenn die Steuerbehörde Umstände darlegt, die aus betriebs-

wirtschaftlicher Perspektive allenfalls einen etwas geringeren Aufwand zu 

rechtfertigen vermöchten. Die Steuerbehörde kann sich nicht an die Stelle 

des Unternehmens setzen und die Opportunität unternehmerischer Ent-

scheidungen in Zweifel ziehen (VGE vom 20. Juni 2019 [WBE.2019.21], 

Erw. 2.3.).  

 

Gelingt der Steuerbehörde indessen der Nachweis von Tatsachen, welche 

überhaupt oder masslich den entsprechenden Aufwand als nicht nachvoll-

ziehbar bzw. inexistent erscheinen lassen, tritt ein Beweislastwechsel ein. 

Dann obliegt es der Gesellschaft, die natürliche Vermutung für den fehlen-

den Aufwandcharakter zu entkräften, indem sie Umstände benennt und 

nachweist, welche die entsprechende Aufwandbuchung zu rechtfertigen 

vermögen.  

 

4.3. 

In seinem Urteil vom 19. Juli 2012 (3-RV.2012.53) hat das Spezialverwal-

tungsgericht den Begriff Sponsoring definiert:  

 

"Unter dem Begriff Sponsoring wird die Gewährung von Geldleistungen, 
geldwerten Vorteilen und anderen Zuwendungen durch Unternehmen ver-
standen, die damit Personen, Gruppen, Organisationen und dergleichen in 
sportlichen, kulturellen, sozialen, ökologischen oder ähnlich bedeutsamen 
gesellschaftspolitischen Bereichen fördern wollen und damit gleichzeitig 
eigene, unternehmensbezogene Marketing- und Kommunikationsziele an-
streben (Urteil der Bundesgerichts vom 1. Juli 2004 [2A.526/ 2003], mit 
Hinweisen; nStP 2006 S. 134). Das Ziel des Sponsorings liegt einerseits 
in der Profilierung des Unternehmens in der Öffentlichkeit und andererseits 
in einem kommerziellen und marketingmässigen Nebeneffekt für das Un-
ternehmen (nStP 2006 S. 134; Basler Kommentar zum Obligationenrecht 
I [Art. 1 - 529 OR], 5. Auflage, Basel 2011, Einl. vor Art. 184 ff. N 381 ff.)." 

 

4.4. 

4.4.1. 

Das Verwaltungsgericht hat sich zur steuerlichen Behandlung von Sponso-

ringbeiträgen schon in seinem Entscheid vom 18. November 1997 (BE. 

1995.000187/Art. 89) geäussert: 

 

"Zu den geschäftsmässig begründeten Aufwendungen gehören nebst 
Werbeausgaben für einzelne Produkte oder Dienstleistungen auch Wer-
bemassnahmen, welche die Firma als Ganzes auf dem Markt günstig po-
sitionieren sollen (ASA 64/199596, S. 230; BGE 115 Ib 117 f. = StE 1989, 

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B 72.14.2 Nr. 9). Als geschäftsmässig begründet können nebst der Image-
werbung auch Sponsorbeiträge anzusehen sein (StE 1997, B 72.14.2 
Nr. 19; StE 1997, B 72.14.1 Nr. 16; Koch, a.a.O., § 24 N 128 ff.). Dem-
gegenüber sind Zuwendungen, die den Charakter einer eigentlichen frei-
willigen Leistung (im engeren Sinne) an soziale Einrichtungen, politische 
Parteien oder Organisationen mit kirchlichen Zwecken - regelmässig ohne 
berechtigte Erwartung eines dem Unternehmen zukommenden Erfolges - 
privater Natur (StE 1997, B 72.14.1 Nr. 16 mit Hinweisen; vgl. Reimann/ 
Zuppinger/Schärrer, a.a.O., § 45 N 115; Koch, a.a.O., § 24 N 130). 
 
(…) 
 
Mangels Zusammenhang mit der Gesellschaft sind Zuwendungen, die als 
freiwillige Zuwendungen der hinter der Gesellschaft stehenden Personen 
erscheinen, nicht geschäftsmässig begründet (ASA 64/1995-96, S. 231). 
Sind die Aufwendungen im Verhältnis zur Grösse des Unternehmens so-
wie zu Art und Umfang des Adressatenkreises für Werbemassnahmen 
sehr hoch, so liegt die Vermutung nahe, es würden damit nicht Ziele des 
Unternehmens verfolgt, sondern solche von natürlichen Personen, die hin-
ter der Gesellschaft stehen (StE 1997, B 72.14.2 Nr. 19; StE 1997, 
B 72.14.1 Nr. 16, ASA 64/1995-96, S. 231 mit Hinweis). Dabei bleibt der 
juristischen Person indes bei der Beurteilung der Angemessenheit der Auf-
wendungen bezüglich ihrer Höhe ein gewisser Spielraum (StE 1997, 
B 72.14.2 Nr. 19; BGE 115 Ib 118 mit Hinweis)." 

 

4.4.2. 

Das Bundesgericht hat weiter zum Sponsoring an (Sport-)Vereine im Urteil 

vom 3. Mai 2016 (2C_795/2015 und 796/2015 = StR 2016 S. 631) festge-

halten: 

 

"5.   
5.1. Die Beschwerdeführerin sponserte in den Steuerperioden 2010 und 
2011 den H. (H.) mit jeweils Fr. 10'000.-- (Mitgliedschaft 'Member Club', 
inklusive zwei Sitzplätze auf der VIP-Tribüne in der Kategorie VIP-Mitte). 
Darüber hinaus ist sie Mitglied des 'Executive Club' des H. mit Anrecht auf 
zwei weitere Sitzplätze auf der VIP-Tribüne, wofür sie dem H. im 
Steuerjahr 2010 Fr. 26'666.-- und im Steuerjahr 2011 Fr. 40'000.-- 
überwies. Die Vorinstanz erachtete die Mitgliedschaft im 'Member Club' als 
geschäftsmässig begründet, da die mit der Mitgliedschaft verbundenen 
Sitzplätze im VIP-Bereich für Networkingzwecke einsetzbar seien. 
Dagegen erachtete die Vorinstanz die Mitgliedschaft im 'Executive Club' 
als blosses Mäzenatentum ohne konkrete Gegenleistung und nur als 
insoweit geschäftsmässig begründet, als die Pflichtige damit zwei weitere 
Sitzplätze im VIP-Bereich erhielt. Da dies zum jährlichen Preis von Fr. 
10'000.-- aber auch ohne Mitgliedschaft im 'Executive Club' möglich 
gewesen wäre, erfolgte eine Aufrechnung der Kosten des 'Executive Club' 
(abzüglich je Fr. 10'000.-- für die zusätzlichen Sitzplätze). Damit sind noch 
Fr. 16'666.-- (2010) bzw. Fr. 30'000.-- (2011) streitig.   
  
5.2. Zuwendungen für sportliche, soziale oder kulturelle Zwecke mit der 
Absicht, konkrete Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben, um das Image der 
steuerpflichtigen Person in der Öffentlichkeit zu verbessern oder um in die-
sem Zusammenhang verkaufsfördernde Massnahmen zu treffen, stellen 
grundsätzlich geschäftsmässig begründeten Aufwand dar, sofern diese 
Kosten mindestens einen indirekten Werbeeffekt haben (BGE 115 Ib 111 
E. 6 S. 118; Urteil 2A.232/1995 vom 2. April 1996 E. 4, in: ASA 66 S. 458; 

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BRÜLISAUER/POLTERA, in: Kommentar zum Schweizerischen Steuer-
recht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer, Band I/2a, 2. Aufl. 
2008, Art. 58 Rz. 151; RICHNER/FREI/KAUFMANN/MEUTER, Kommen-
tar zum Zürcher Steuergesetz, 3. Aufl. 2013, § 64 Rz. 158). Indirekte Wer-
bung stellt das sog. Sponsoring dar, wobei als Sponsorobjekt häufig der 
Sport verwendet wird. Das Ziel des Sponsoring liegt einerseits in der Pro-
filierung der Unternehmung in der Öffentlichkeit und andererseits in einem 
kommerziellen oder marketingmässigen Nebeneffekt für die Unterneh-
mung (BRÜLISAUER/POLTERA, a.a.O., Art. 58 Rz. 152).   
  
5.3. Die Vorinstanz hat diese Praxis grundsätzlich richtig wiedergegeben 
und weiter ausgeführt, ein positiver Werbeeffekt könne - bei fehlendem 
Aussenauftritt - dadurch erzielt werden, dass die steuerpflichtige Person 
Zugang zu Sponsorenvereinigungen (Memberclubs) erhält, in denen sie 
geschäftliche Beziehungen pflegen (Networking) oder Lobbyarbeit für ihre 
geschäftlichen Ziele betreiben kann. Die Vorinstanz hat aber die vollstän-
dige Anerkennung des Werbeaufwandes in Form des H.-Sponsoring mit 
dem Argument abgelehnt, die im IT-Bereich tätige und im Kanton W. 
domizilierte Beschwerdeführerin weise weder zu X. noch zum E. Sport 
besondere Bezüge auf; es sei nicht ersichtlich, weshalb ihr eine 
Sponsorenvereinigung für den H. Geschäftskontakte für Lobbyarbeit oder 
Networking vermitteln sollte. Die beweispflichtige Beschwerdeführerin 
habe insbesondere nicht hinreichend substantiiert, inwiefern ihr die Mit-
gliedschaft beim 'Executive Club' konkrete Aufträge vermittelt haben soll.  
  
5.4. Die Vorinstanz verkennt indes mit dieser Argumentation, dass die Be-
schwerdeführerin im vorinstanzlichen wie auch im bundesgerichtlichen 
Verfahren konkret geltend gemacht hat, dass in den Geschäftsjahren 2010 
bis 2012 aufgrund von Kontakten zu Entscheidungsträgern, die ebenfalls 
Mitglieder im 'Executive Club' sind, diverse Projekte akquiriert und Um-
sätze von rund Fr. 12 Mio. generiert werden konnten. Auch wenn die 
exakte Herkunft dieser Umsätze letztlich nicht detailliert nachweisbar ist, 
hat die Beschwerdeführerin damit doch aufzeigen können, dass sie - über 
den nachweislich regen Gebrauch der VIP-Sitzplätze hinaus - Kundenwer-
bung und Networking betrieben hat und damit den Ausgaben zumindest 
indirekt ein Werbeeffekt zukommt. Dies gilt umso mehr, als der Fiskus im 
Zusammenhang mit den hier in Frage stehenden Zuwendungen nicht zu 
stark in die unternehmerische Entscheidungsfreiheit eingreifen darf (BGE 
115 Ib 111 E. 6 S. 118; Urteil 2A.232/1995 vom 2. April 1996 E. 4b, in: ASA 
66 S. 458;  BRÜLISAUER/POLTERA, a.a.O., Art. 58 Rz. 153).   
  
5.5. Auch der Einwand der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin weise we-
der zu X. noch zum E. Sport einen Bezug auf, überzeugt nicht: Die 
Beschwerdeführerin ist als IT-Spezialistin in der ganzen Schweiz (und 
auch international) tätig und somit nicht auf ihr Domizil im Kanton W. 
beschränkt. Sodann mag es zwar zutreffen, dass zwischen dem Ge-
schäftsfeld der Beschwerdeführerin und dem E. Sport kein direkter 
Zusammenhang ersichtlich ist; dies ist indes auch nicht notwendig, reicht 
es doch aus, wenn die Mitgliedschaft im 'Executive Club' dazu führt, dass 
dank Networking Aufträge vermittelt werden können (vgl. RICHNER/FREI/ 
KAUFMANN/MEUTER, a.a.O., § 64 Rz. 158 in fine). Indem die Vorinstanz 
die geschäftsmässige Begründetheit der vier VIP-Sitzplätze anerkannt hat, 
hat sie damit ebenfalls zum Ausdruck gebracht, dass sowohl zur Region 
X. wie zum E. Sport ein gewisser Bezug zur Beschwerdeführerin besteht.  
 
5.6. Damit ist der Beschwerdeführerin der Nachweis der geschäftsmässi-
gen Begründetheit insgesamt gelungen. Da die aufgewendeten Mittel für 

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die Mitgliedschaft im 'Executive Club' (2010: Fr. 26'666.-- bzw. 2011: 
Fr. 40'000.--) auch in einem betriebswirtschaftlich vertretbaren Verhältnis 
zur Unternehmensgrösse stehen, ist die Beschwerde in Bezug auf die Auf-
rechnungen beim Werbeaufwand (Fr. 16'666.-- [2010] bzw. Fr. 30'000.-- 
[2011]) gutzuheissen und der steuerbare Reingewinn entsprechend zu re-
duzieren.   

 

4.5. 

Allen Urteilen ist gemeinsam, dass Aufwendungen für direkte oder indirekte 

Werbemassnahmen mit oder ohne Aussenauftritt als geschäftsmässig be-

gründet gelten. Neben unmittelbarer Kundenwerbung und dem allgemei-

nen Ziel der positiven Positionierung auf dem Markt gehört dazu auch das 

Networking. Zusätzlich muss der Aufwand jedoch auch in einem betriebs-

wirtschaftlich vertretbaren Verhältnis zur Unternehmensgrösse mit dem 

Endweck der Verkaufsförderung stehen. Fehlt es aber an diesem Zusam-

menhang stehen die privaten Interessen im Vordergrund, so dass von Le-

benshaltungskosten auszugehen ist.  

 

5. 

5.1. 

Vorerst ist auf die im Konto 6620 verbuchten Spenden an D. Clubs und 

kulturelle Einrichtungen einzugehen. Diese sind durchaus geeignet, um 

den Namen der Einzelunternehmung bekannt zu machen. Davon ist die 

Vorinstanz denn auch zu Recht in den Jahren 2012 und 2013 ausgegan-

gen, indem die entsprechenden Aufwendungen im Konto 6620 jeweils un-

gekürzt gewinnmindernd berücksichtigt wurden. Auch wenn die Steuer-

kommission R. berechtigt war, die Aufwendungen in der Steuerperiode 

2014 neu zu beurteilen (SGE vom 22. September 2016 [3-RV.2016. 

64], mit Hinweisen), sind keine nachvollziehbaren Gründe für eine von der 

bisherigen Auffassung abweichende Neubeurteilung ersichtlich. Solche 

wurden von der Vorinstanz auch nicht dargetan. 

 

Der Rekurrent konnte mit seinen Sponsoringbeiträgen konkrete Öffentlich-

keitsarbeit betreiben, um seine Einzelunternehmung in D. Kreisen bekannt 

zu machen bzw. seine jahrelange Geschäftsposition zu behaupten. Der 

Rekurrent hat glaubhaft dargelegt, dass er werbewirksame Gegenleis-

tungen für sein Engagement erhalten hat. Das Verhältnis von Werbeauf-

wand zu Umsatz und Gewinn – so in der Vernehmlassung des KStA er-

wähnt – ist im Umfang der nicht als Aufwand akzeptierten CHF 5'760.00 

offensichtlich nicht ungewöhnlich. Die Zahlungen stellen damit geschäfts-

mässig begründeten Aufwand dar. Der Rekurs ist damit in diesem Umfang 

gutzuheissen. 

 

5.2. 

Anders verhält es sich bezüglich der an die C. AG bezahlten 

CHF 45'200.00. Vorerst ist festzuhalten, dass der Rekurrent damit keine 

Beteiligungsrechte an der C. erwarb. Im Wertschriftenverzeichnis sind 

 - 11 - 

 

 

keine solchen deklariert. Es handelte sich damit um einen à-fonds-perdu-

Beitrag. 

 

Gemäss der Steuermeldung des KStA JP vom 18. Dezember 2015 ver-

pflichtete sich der Rekurrent zu einer Zahlung von CHF 100'000.00 an die 

C. AG. Bezahlt wurden von ihm CHF 80'000.00. Damit leistete er – stellt 

man auf die Steuermeldung ab – mit Abstand den grössten Beitrag.  

 

Im Gegensatz zu den periodisch ausgerichteten Spenden steht dieser auch 

vom Rekurrenten als einmalig und ausserordentlich bezeichnete Beitrag 

von CHF 45'200.00 in keinem Verhältnis zum Umsatz und zum Gewinn der 

Einzelunternehmung. Vergleicht man die vorliegend zu beurteilenden Ver-

hältnisse mit denjenigen im zitierten Bundesgerichtsentscheid wird das 

mehr als deutlich. Bei jährlichen Beiträgen von bis zu CHF 40'000.00 wur-

den dort Umsätze von CHF 12 Mio. generiert. Der Rekurrent machte bisher 

nicht ansatzweise geltend, welche Umsätze im Zusammenhang mit seinem 

Engagement zu Gunsten der C. AG generiert werden konnten.  

 

Allein deshalb ist der Beitrag an die C. AG nicht geschäftsmässig 

begründet, sondern entspringt vielmehr seiner (privaten) Passion für den 

D. Sport. Insofern handelt es sich um private Lebenshaltungskosten. In 

diesem Punkt ist der Rekurs daher abzuweisen. 

 

5.3. 

Nicht angepasst wurde von der Vorinstanz trotz Aufrechnung von Einkom-

men aus selbständiger Erwerbstätigkeit die AHV-Rückstellung. Zu berück-

sichtigen sind zusätzliche AHV-Beiträge von CHF 4'384.00 (9.7 % von 

CHF 45'200.00) 

 

5.4. 

Das steuerbare Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit reduziert 

sich damit um CHF 10'144.00 (Aufrechung Spenden von CHF 5'760.00 + 

zusätzliche AHV-Rückstellung CHF 4'384.00).  

 

5.5. 

Neu zu berechnen ist sodann der Selbstbehalt an den geltend gemachten 

und gewährten Krankheitskosten von CHF 7'723.00. Das korrigierte Netto-

einkommen beträgt neu CHF 89'744.00 (CHF 99'888.00./. CHF 10'144.00). 

Der Selbstbehalt an den Krankheitskosten ist damit von CHF 5'257.00 auf 

CHF 4'723.00 (CHF 89'744.00 x 5 : 95) zu reduzieren. Das steuerbare 

Einkommen vermindert sich damit um weitere CHF 534.00.  

 

5.6. 

In teilweiser Gutheissung des Rekurses wird das steuerbare Einkommen 

auf CHF 94'467.00, gerundet CHF 94'400.00 festgesetzt. 

 

 - 12 - 

 

 

6. 

Bei diesem Verfahrensausgang obsiegt der Rekurrent zu rund 20 %. Er hat 

daher 80 % der Kosten des Rekursverfahrens zu tragen (§ 189 Abs. 1 StG). 

Nicht vertretenen Rekurrenten ist keine Parteientschädigung auszurichten 

(§ 189 Abs. 2 StG). 

 

 

 

 

  

 - 13 - 

 

 

 
   

Das Gericht erkennt: 

 

1. 

Soweit auf den Rekurs eingetreten werden kann, wird in teilweiser Gutheis-

sung des Rekurses das steuerbare Einkommen auf CHF 94'400.00 festge-

setzt. 

 

2. 

Der Rekurrent hat die Kosten des Rekursverfahrens, bestehend aus einer 

Staatsgebühr von CHF 800.00, der Kanzleigebühr von CHF 155.00 und 

den Auslagen von CHF 100.00, zusammen CHF 1'055.00, zu 80 % mit 

CHF 844.00 zu bezahlen. 

 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

 

 
 

   

Zustellung an: 

den Rekurrenten 

das Kantonale Steueramt  

das Steueramt R. 

 

 
 

   

Rechtsmittelbelehrung  

 

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung mit Be-

schwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau angefochten 

werden. Die Beschwerde ist in doppelter Ausfertigung beim Spezialver-

waltungsgericht, Laurenzenvorstadt 9, 5001 Aarau, einzureichen. Die 

Frist steht still vom 7. Tag vor bis und mit dem 7. Tag nach Ostern, vom 

15. Juli bis und mit 15. August und vom 18. Dezember bis und mit dem 

2. Januar. Die unterzeichnete Beschwerdeschrift muss einen Antrag, wie 

der Entscheid zu ändern sei, sowie eine Begründung enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und als Beweismittel angerufene Urkunden sind beizu-

legen (§§ 28 und 43 f. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 

4. Dezember 2007 [VRPG] in Verbindung mit Art. 145 Abs. 1 der Schwei-

zerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 [ZPO]; §§ 187, 

196 und 198 des Steuergesetzes vom 15. Dezember 1998 [StG]). 

 

  

 - 14 - 

 

 

 
   

Aarau, 22. April 2021 

 

Spezialverwaltungsgericht 

Steuern 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Heuscher Kurmann