# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1eb7d74b-6e04-54e1-8c2d-9f05caf8d9ce
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-07-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.07.2018 C-1072/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1072-2018_2018-07-24.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1072/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 4 .  J u l i  2 0 1 8  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland) 

vertreten Rechtsanwalt B._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Eintretensvoraussetzungen,  

Gesuch um Fristwiederherstellung  

(Verfügung vom 15. Dezember 2017). 

 

 

 

C-1072/2018 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Nachdem der am (…) 1971 geborene und in seiner Heimat wohnhafte 

deutsche Staatsangehörige A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) 

zunächst von seiner behandelnden Psychologin mit Schreiben vom 2. Juli 

2015 zur Früherfassung bei der Invalidenversicherung angemeldet worden 

war und er anschliessend am 17. August 2015 ein ordentliches Gesuch um 

IV-Leistungen eingereicht hatte (vgl. Akten der IV-Stelle X._______ [im Fol-

genden: act.] 1-8 sowie Akten der Vorinstanz [im Folgenden: Dok.] 5), tä-

tigte die für die Abklärungen zuständige IV-Stelle X._______ die erforderli-

chen medizinischen sowie beruflichen Abklärungen. Gestützt auf ein in Auf-

trag gegebenes psychiatrisches Gutachten vom 29. September 2017 

(act. 113) sowie der dazu ergangenen Stellungnahme des Regionalen 

Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 16. Oktober 2017 (act. 115) stellte die IV-

Stelle X._______ mit per Einschreiben versandtem Vorbescheid vom 

18. Oktober 2017 die Abweisung des Leistungsgesuchs in Aussicht 

(act. 116). Mit Eingabe vom 2. November 2017 reichte die behandelnde 

Psychologin einen Bericht vom 13. Juni 2017 betreffend den ambulanten 

Aufenthalt des Beschwerdeführers in der C._______ vom 24. April 2017 

bis zum 2. Juni 2017 nach (act. 117), zu dem der RAD am 1. Dezember 

2017 Stellung nahm (act. 119). Am 1. Dezember 2017 wurde der Vorbe-

scheid vom 18. Oktober 2017 von der Post mit dem Vermerk «Nicht abge-

holt» an die IV-Stelle X._______ retourniert (vgl. act. 120). Mit per Ein-

schreiben am 18. Dezember 2017 versandten Verfügung vom 15. Dezem-

ber 2017 wies die zum Verfügungserlass zuständige IV-Stelle für Versi-

cherte im Ausland (IVSTA; im Folgenden auch: Vorinstanz) das Leistungs-

gesuch des Beschwerdeführers ab. Zur Begründung führte sie aus, es 

liege keine gesundheitliche Beeinträchtigung vor, die die Arbeitsfähigkeit 

dauerhaft einschränken würde (vgl. Dok. 22 f. und act. 123). Nachdem die 

eingeschrieben versandte Verfügung vom 15. Dezember 2017 von der 

Post am 16. Januar 2018 mit dem Vermerk «nicht abgeholt» an die Vo-

rinstanz retourniert worden war, teilte sie dies dem Beschwerdeführer mit 

per A-Post versandtem Schreiben vom 17. Januar 2018 mit und legte die-

sem eine Kopie der Verfügung vom 15. Dezember 2017 bei 

(vgl. Dok. 24 f.). 

B.  

Mit – am 21. Februar 2018 vorab per Fax übermittelten – Eingabe vom 

22. Februar 2018 (Datum Postaufgabe bei der Deutschen Post) erhob der 

Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt B._______, gegen die 

C-1072/2018 

Seite 3 

Verfügung vom 15. Dezember 2017 beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde und beantragte, der Entscheid der Vorinstanz vom 15. Dezem-

ber 2017 sei aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer ab dem ge-

setzlich frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens ab dem 1. März 2017 eine 

Invalidenrente wegen voller, eventualiter wegen teilweiser Invalidität zu ge-

währen. Im Weiteren stellte er vorsorglich einen Antrag «um Wiedereinset-

zung in den vorigen Stand». Dazu führte er aus, die Verfügung vom 15. De-

zember 2017 sei ihm «nicht direkt» zugegangen, sondern sei mit Schrei-

ben vom 17. Januar 2018 «erneut verschickt worden» und ihm erst am 

22. Januar 2018, einem Montag, zugegangen. Eine erneute Rechtsmittel-

belehrung sei dem Schreiben vom 17. Januar 2018 nicht beigelegt worden 

(vgl. Akten im Beschwerdeverfahren [im Folgenden: BVGer-act.] 1 und 3). 

C.  

C.a Mit Instruktionsverfügung vom 23. Februar 2018 wurde die Vorinstanz 

aufgefordert, einstweilen die vollständigen Akten sowie eine Vernehmlas-

sung betreffend die Rechtzeitigkeit der Beschwerde einzureichen (vgl. 

BVGer-act. 2). 

C.b Mit innert erstreckter Frist eingereichten Eingabe vom 13. März 2018 

beantragte die Vorinstanz unter Verweis auf die der Vernehmlassung bei-

gelegten Kopie des retournierten Briefumschlags der Verfügung vom 

15. Dezember 2017, des Auszugs Track&Trace vom 28. Februar 2018 so-

wie der Postsendung mit der Sendungsnummer (…), dass auf die Be-

schwerde mangels Einhaltung der Rechtsmittelfrist nicht einzutreten sei. 

Im Weiteren brachte sie vor, dass auch keine Wiederherstellung der Be-

schwerdefrist in Betracht komme, da der Beschwerdeführer keine Gründe 

angebe, aufgrund derer er im Rahmen des Erstversandes unverschuldeter 

Weise daran gehindert worden sei, die Verfügung abzuholen (vgl. BVGer-

act. 6). 

C.c Nachdem das Bundesverwaltungsgericht zunächst am 19. März 2018 

bei der Schweizerischen Post bezüglich der Sendungsverfolgung Nachfor-

schungen getätigt hatte, forderte es die Vorinstanz mit Instruktionsverfü-

gung vom 24. April 2018 auf, dem Gericht innert 30 Tagen ab Erhalt dieser 

Verfügung für die Sendung mit der Sendungsnummer (…) eine Sendever-

folgung der Deutschen Post vorzulegen. Dieser Aufforderung kam die Vor-

instanz mit Eingabe vom 16. Mai 2018 nach (vgl. BVGer-act. 7 f. und 11). 

 

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Seite 4 

D.  

D.a Mit Instruktionsverfügung vom 24. Mai 2018 wurde dem Beschwerde-

führer ein Doppel der Vernehmlassung der Vorinstanz vom 13. März 2018 

inkl. Beilagen, eine Kopie der Eingabe der Vorinstanz vom 16. Mai 2018 

inkl. Beilagen sowie eine Kopie der E-Mail-Korrespondenz zwischen dem 

Bundesverwaltungsgerichts und der Schweizerischen Post vom 19. März 

2018 betreffend die Sendungsnachforschung zur Kenntnisnahme zuge-

stellt und ihm gleichzeitig Gelegenheit gegeben, innert zehn Tagen ab Er-

halt dieser Verfügung eine Stellungnahme zur Vernehmlassung der Vor-

instanz vom 13. März 2018 betreffend die Frage der Rechtzeitigkeit der 

Beschwerde einzureichen (vgl. BVGer-act. 12). 

D.b Innert erstreckter Frist bestritt der Beschwerdeführer mit – vorab per 

Fax übermittelten – Stellungnahme vom 18. Juni 2018 die Ausführungen 

der Vorinstanz, da aus den eingereichten Unterlagen weder der Zeitpunkt 

des Zustellversuches noch die Übermittlung einer Abholeinladung ersicht-

lich seien. Ausserdem machte er geltend, dass die gesetzlich vorgesehene 

Zustellfiktion bei Zustellungen im Ausland nicht gelten könne. Im Weiteren 

sei die Frist von 30 Tagen bei Auslandbezug zu knapp bemessen und die 

Rechtsmittelfrist habe aufgrund des fehlenden Hinweises in der Rechtsmit-

telbelehrung, wonach die Beschwerde auch bei einem deutschen Gericht 

hätte eingereicht werden können, ohnehin nicht zu laufen begonnen. Be-

züglich seines Antrags auf Wiederherstellung der Beschwerdefrist brachte 

er als Begründung vor, dass er aufgrund seiner psychischen Erkrankung 

nicht in der Lage gewesen sei, die Frist rechtzeitig zu wahren (vgl. BVGer-

act. 17 f.). 

E.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien wird – soweit für die Entscheid-

findung erforderlich – im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

Das Bundesverwaltungsgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kog-

nition, ob die Prozessvoraussetzungen vorliegen und auf die Beschwerde 

einzutreten ist (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes über das Verwaltungver-

fahren vom 20. Dezember 1968 [VwVG; SR 172.021]; BVGE 2007/6 E. 1 

mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des BVGer C-3291/2017, C-3304/2017 vom 

18. Oktober 2017 E. 2). 

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1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der Beschwerde 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) zuständig 

(Art. 31, 32 und 33 Bst. d VGG; Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG [SR 831.20]). Der 

Beschwerdeführer ist als Adressat der angefochtenen Verfügung durch 

diese besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Aufhebung oder Abänderung, weshalb er zur Erhebung der Beschwerde 

legitimiert ist (Art. 48 Abs. 1 VwVG; siehe auch Art. 59 ATSG [SR 830.1]). 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (vgl. Art. 37 VGG). 

Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialversicherungsrechtlichen 

Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Ok-

tober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die Bestimmun-

gen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten Sozialversiche-

rungen anwendbar, wenn und soweit es die einzelnen Sozialversiche-

rungsgesetze vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen des ATSG 

auf die Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a-26bis und 28-70), soweit 

das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht. Dabei 

finden nach den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln in formell-

rechtlicher Hinsicht mangels anderslautender Übergangsbestimmungen 

grundsätzlich diejenigen Rechtssätze Anwendung, welche im Zeitpunkt der 

Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 130 V 1 E. 3.2). 

1.3 Der Beschwerdeführer ist deutscher Staatsangehöriger und wohnt in 

Deutschland. Damit gelangen das am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Ab-

kommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossen-

schaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitglied-

staaten andererseits über die Freizügigkeit (FZA; SR 0.142.112.681) und 

die Regelwerke der Gemeinschaft zur Koordinierung der Systeme der so-

zialen Sicherheit gemäss Anhang II des FZA, insbesondere die für die 

Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) 

Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.1) und Nr. 987/2009 (SR 

0.831.109.268.11), zur Anwendung. Soweit das FZA und die gemäss des-

sen Anhang II anwendbaren Rechtsakte keine einschlägige Bestimmung 

enthalten, ist die Regelung des Verfahrens der innerstaatlichen Rechtsord-

nung überlassen. Die Modalitäten dürfen jedoch nicht weniger günstig sein 

als bei gleichartigen Verfahren, die das innerstaatliche Recht betreffen 

(Grundsatz der Gleichwertigkeit), und sie dürfen nicht so ausgestaltet sein, 

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dass sie die Ausübung der durch die Gemeinschaftsrechtsordnung verlie-

henen Rechte praktisch unmöglich machen oder übermässig erschweren 

(Grundsatz der Effektivität; zum Ganzen vgl. BGE 130 V 132 E. 3.1, BGE 

128 V 315 E. 1c mit Hinweisen auf Lehre und Rechtsprechung des Ge-

richtshofes der Europäischen Gemeinschaften [EuGH]). Mangels einer ein-

schlägigen gemeinschaftsrechtlichen Regelung bestimmt sich die Fristbe-

rechnung nach schweizerischem Verfahrensrecht, wobei diese weder ge-

gen die Grundsätze der Gleichwertigkeit noch gegen die Grundsätze der 

Effektivität verstösst (vgl. BGE 130 V 132 E. 4). 

2.  

2.1 Gemäss Art. 60 ATSG ist die Beschwerde innerhalb von 30 Tagen seit 

Eröffnung der Verfügung einzureichen (vgl. auch Art. 50 VwVG), wobei 

schriftliche Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist der Behörde ein-

zureichen oder zu deren Handen der Schweizerischen Post oder einer 

schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung zu über-

geben sind (Art. 39 Abs. 1 i.V.m. Art. 60 Abs. 2 ATSG; vgl. auch Art. 21 

Abs. 1 VwVG). Die Beweislast für die Einhaltung der Frist trägt diejenige 

Partei, die daraus Rechtsfolgen ableiten will, weshalb die versicherte Per-

son die rechtzeitige Einreichung der Beschwerdeschrift nachzuweisen hat 

(UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Auflage, Zürich 2015, Art. 39 Rz. 8). 

2.2 Nach Art. 38 Abs. 2bis ATSG (i.V.m. Art. 3 Bst. dbis VwVG) gilt eine Mit-

teilung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten beziehungsweise der 

Adressatin oder einer anderen berechtigten Person überbracht wird, spä-

testens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch 

als erfolgt (vgl. auch BGE 134 V 49 E. 2; vgl. im Weiteren den inhaltlich 

gleichlautenden Art. 20 Abs. 2bis VwVG). Gemäss Rechtsprechung wird die 

Zustellfiktion bei eingeschriebenen Sendungen dann ausgelöst, wenn die 

Abholeinladung in den Briefkasten des Empfängers gelegt wurde und die-

ser (kumulativ) eine solche Zustellung (mit einer gewissen Wahrscheinlich-

keit) erwarten musste, was stets zutrifft, wenn er Verfahrenspartei ist (vgl. 

BGE 138 III 225 E. 3.1, unter Hinweis auf Art. 138 Abs. 3 Bst. a der Schwei-

zerischen Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008 [ZPO, SR 272]: 

"… sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste.", 134 V 49 E. 4 

mit Hinweisen; Urteile des BVGer A-648/2014 vom 16. Januar 2015 E. 

2.2.1 m.w.H., B-4294/2014 vom 28. Juli 2015 E. 1.4 m.w.H.; ANDRÉ MO-

SER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht, 2. Aufl., Basel 2013, N. 2.115 f. m.H.). Diese 

Rechtsfolge gilt mangels anderslautender gesetzlicher Regelung in den 

vorliegend anwendbaren Schweizer Rechtsvorschriften (vgl. E. 1.3 hiervor) 

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entgegen der gegenteiligen Ansicht des Beschwerdeführers auch bei Sen-

dungen, welche ins Ausland erfolgen (vgl. z.B. BGer 1C_236/2016 vom 

15. November 2016). Jedoch sind auch bei diesen Sendungen die nach-

folgenden Erwägungen zu beachten (E. 2.3 hiernach). 

2.3 Der Beweis der Tatsache und des Datums der Zustellung einer Verfü-

gung obliegt grundsätzlich der Behörde. Sie hat auf geeignete Art den Be-

weis dafür zu erbringen, dass und wann die Zustellung erfolgt ist (vgl. BGE 

129 I 8 E. 2.2) bzw. dass der erste – erfolglose – Zustellungsversuch tat-

sächlich stattgefunden hat (BGE 124 V 400 E. 2a; Urteile des BGer 

2C_713/2015 vom 13. Dezember 2015 E. 3.3, 9C_396/2015 vom 10. Juli 

2015 E. 3.2, 2C_780/2010 vom 21. März 2011 E. 2.3 und 2.4). Entgegen 

dieser allgemeinen Beweislastverteilung gilt bei eingeschriebenen Sen-

dungen eine widerlegbare Vermutung, dass der oder die Postangestellte 

die Abholeinladung ordnungsgemäss in den Briefkasten des Empfängers 

gelegt hat und das Zustellungsdatum korrekt registriert wurde. Es findet 

also in diesem Fall hinsichtlich der Ausstellung der Abholungseinladung in-

sofern eine Umkehr der Beweislast in dem Sinne statt, als im Fall der Be-

weislosigkeit zuungunsten des Empfängers zu entscheiden ist, der den Er-

halt der Abholungseinladung bestreitet (Urteil 2C_38/2009 vom 5. Juni 

2009 E. 3.2). Diese Vermutung kann durch den Gegenbeweis umgestos-

sen werden (Urteil 5A_98/2011 vom 3. März 2011 E. 2.3). Sie gilt so lange, 

als der Empfänger nicht den Nachweis einer überwiegenden Wahrschein-

lichkeit von Fehlern bei der Zustellung erbringt. Da der Nichtzugang einer 

Abholungseinladung eine negative Tatsache ist, kann dafür naturgemäss 

kaum je der volle Beweis erbracht werden (Urteile 2C_780/2010 vom 21. 

März 2011 E. 2.4; 2C_38/2009 vom 5. Juni 2009 E. 3.2 und 4.1). Die immer 

bestehende theoretische Möglichkeit eines Fehlers bei der Poststelle ge-

nügt aber nicht, um die Vermutung zu widerlegen, solange nicht konkrete 

Anzeichen für einen derartigen Fehler vorhanden sind (vgl. Urteile 

2C_128/2012 vom 29. Mai 2012 E. 2.2; 2C_38/2009 vom 5. Juni 2009 

E. 5.3). 

3.  

3.1 Aufgrund des am 17. August 2015 eingereichten Gesuchs um IV-Leis-

tungen entstand ein Prozessverhältnis zwischen dem Beschwerdeführer 

und der Vorinstanz, so dass auch während dessen Dauer der Beschwer-

deführer als Verfahrenspartei mit der Zustellung einer Verfügung der Vor-

instanz rechnen musste. Insbesondere aufgrund der mit der (zweiten) Mit-

teilung vom 4. Juli 2017 (act. 111) – die erste, eingeschrieben versandte 

Mitteilung vom 7. Juni 2017 wurde von der Post mit dem Vermerk «Nicht 

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abgeholt» an die IV-Stelle X._______ retourniert (vgl. act. 112) – angekün-

digten und schliesslich am 7. September 2017 durchgeführten psychiatri-

schen Begutachtung (vgl. act. 113) musste der Beschwerdeführer jederzeit 

mit einer Verfügung der Vorinstanz rechnen. Daran vermag auch sein Ein-

wand, wonach ihm nie ein Vorbescheid zugestellt worden sei, nichts zu 

ändern. Denn gemäss vorinstanzlichen Akten erfolgte am 10. November 

2017 der erste erfolglose Zustellversuch des am 17. Oktober 2017 per Ein-

schreiben an den Beschwerdeführer versandten Vorbescheids, der 

schliesslich von der Post mit dem Vermerk «Nicht abgeholt» an die IV-

Stelle X._______ retourniert wurde. Gemäss der zuvor dargestellten 

Rechtslage (vgl. E. 2.2 f.) gilt der Vorbescheid seit dem 17. November 

2017 (sieben Tage nach dem erfolglosen Zustellversuch vom 10. Novem-

ber 2017) als zugestellt. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, 

dass ab Begründung eines Prozessrechtsverhältnisses die Parteien wäh-

rend der Dauer desselben verpflichtet sind, sich nach Treu und Glauben zu 

verhalten, d.h. unter anderem dafür zu sorgen, dass ihnen behördliche 

Akte, welche das Verfahren betreffen, zugestellt werden können (vgl. BGE 

138 III 225 E. 3.1; Urteil des BVGer A-648/2014 vom 16. Januar 2015 E. 

2.2.1 m.H.). 

3.2 Aufgrund der Akten und der von der Vorinstanz eingereichten Kopien 

des retournierten Briefumschlags, des Auszugs Track&Trace vom 28. Feb-

ruar 2018, der Postsendung (…) sowie der Sendungsverfolgung der deut-

schen Post für die Sendungsnummer (…) ist im Weiteren ohne Zweifel er-

stellt, dass – entgegen der Ansicht der Vorinstanz – am 20. Dezember 2017 

ein Zustellversuch an den Beschwerdeführer für die Verfügung vom 

15. Dezember 2017 stattgefunden hat. Insbesondere der Kopie der Sen-

dungsverfolgung der deutschen Post für die Sendungsnummer (…) lässt 

sich dazu explizit entnehmen, dass die Sendung an die Vorinstanz zurück-

gesandt wurde, weil die Sendung nicht an den Beschwerdeführer zuge-

stellt werden konnte. Im Weiteren wurden neben respektive auf der auf 

dem Zustellcouvert von der deutschen Post angebrachten Retour-Etikette 

klar lesbar und signiert die Daten «20/12» sowie «3/1» einmal gross und 

fett über der Etikette (ohne Unterschrift) und einmal neben dem Schriftzug 

«Nicht abgeholt» notiert sowie schliesslich der Vermerk «Nicht abgeholt» 

angekreuzt. Damit ist entgegen den aktenwidrigen Ausführungen der 

Schweizerischen Post und derjenigen der Vorinstanz in deren E-Mail-Kor-

respondenz vom 2. und 3. Mai 2018 («le destinataire n'a pas pu être iden-

tifié à l'adresse indiquée» bzw. «faute d'identification du destinataire» [Bei-

lage zu BVGer-act. 11]) erstellt, dass die Sendung vom Beschwerdeführer 

innert der Abholfrist von sieben Werktagen, die gemäss Erläuterungen der 

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Seite 9 

deutschen Post zur Entgegennahme der Sendung auch in Deutschland 

eingeräumt wird (vgl. www.deutschepost.de > Versenden> Einschreiben > 

Häufige Fragen > III Zustellung, zuletzt besuch am 16. Juli 2018) und die 

unter Berücksichtigung der Feiertage in Z._______ (25. und 26. Dezember 

2017 sowie 1. Januar 2018) bis zum 3. Januar 2018 dauerte, nicht abge-

holt wurde. Dies wird, wie bereits ausgeführt, durch die Angaben der Sen-

deverfolgung der deutschen Post bestätigt (vgl. Beilage zu BVGer-act. 11). 

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, bei den Ziffernfolgen könne es sich 

nicht um ein Datum handeln, ist ihm entgegenzuhalten, dass auch auf den 

Briefumschlägen der ebenfalls retournierten Mitteilung vom 7. Juni 2017 

sowie des Vorbescheids vom 18. Oktober 2017 jeweils Ziffern nach dem 

gleichen Schema notiert sind (vgl. act. 112 und 120). Demnach ist zu 

schliessen, dass es sich bei den Zahlenfolgen entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers um das Datum des erfolglosen Zustellversuchs (1. Da-

tum) und der Frist für die Abholung (2. Datum) handelt, welche von der 

deutschen Post jeweils auf den Umschlägen ordnungsgemäss angebracht 

wurden. Die Behauptung des Beschwerdeführers, diese Zahlen hätten 

auch von der Vorinstanz nach Rückerhalt der Sendung angebracht werden 

können, ist durch nichts belegt und weder begründet noch nachvollziehbar. 

3.3 Der Beschwerdeführer bestreitet denn auch zu Recht nicht, es sei kein 

Zustellversuch erfolgt oder die auf dem Umschlag angegebene Adresse 

sei falsch gewesen. Er macht jedoch beschwerdeweise geltend, keine Ab-

holeinladung erhalten zu haben. Da ein Zustellversuch erstellt ist, hat der 

Beschwerdeführer aufgrund der Umkehr der Beweislast mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit einen Nachweis von Fehlern bei der Zustellung zu er-

bringen (vgl. E. 2.2 f. hiervor). In diesem Zusammenhang ist vorliegend zu-

nächst zu beachten, dass die Vorinstanz nach Rückerhalt der Postsendung 

(…) am 16. Januar 2018 dem Beschwerdeführer unter Beilage ihrer Verfü-

gung vom 15. Dezember 2017 mit Informationsschreiben vom 17. Januar 

2018 erklärte, dass diese von der deutschen Post mit dem Vermerk «Nicht 

abgeholt» an sie zurückgesandt worden war. Trotz der Kenntnisnahme die-

ses Hinweises hat der Beschwerdeführer damals den Erhalt einer Abho-

lungseinladung nicht bestritten bzw. auf irgend eine andere Weise bei der 

Vorinstanz insistiert, dass er durch das Schreiben vom 17. Januar 2018 

erstmals von der ablehnenden Verfügung erfahren hätte. Dies hat er da-

mals auch nicht getan, obschon – entgegen der aktenwidrigen Behauptung 

des Beschwerdeführers (vgl. die der Beschwerde vom 22. Februar 2018 

beigelegte Kopie des Versands der Vorinstanz vom 17. Januar 2018 samt 

deren Beilagen [Beilagen zu BVGer-act. 3]) – auch der mit Schreiben vom 

17. Januar 2018 beigelegten Verfügung entnommen werden kann, dass 

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Seite 10 

diese innert 30 Tagen nach Erhalt angefochten werden kann. Ausserdem 

kann dem Adresskopf der mit Mitteilung vom 17. Januar 2018 versandten 

Kopie der Verfügung vom 15. Dezember 2017 entnommen werden, dass 

die Verfügung beim ersten Mal per Einschreiben versandt worden war (vgl. 

Beilagen zu BVGer-act. 1 und 3). In diesem Zusammenhang ist auch auf 

das an die IV-Stelle X._______ gerichtete Schreiben seiner Psychologin 

vom Montag, den 12. Februar 2018 hinzuweisen, in welchem sie mitteilt, 

sie und der Beschwerdeführer hätten am Freitag der Vorwoche (9. Februar 

2018) zusammen die Post geöffnet und so vom ablehnenden Entscheid 

erfahren (vgl. act. 124). Trotz des klaren Wortlauts der Rechtsmittelbeleh-

rung in der zum zweiten Mal versandten Verfügung vom 15. Dezember 

2017 führte sie im Weiteren aus, dass mit Blick auf das Datum der Verfü-

gung vom 15. Dezember 2017 «die Möglichkeit eines Widerspruchs ärger-

licher Weise nicht mehr gegeben» sei. Schliesslich hat der mittlerweile an-

waltlich vertretene Beschwerdeführer auch mit Beschwerdeeinreichung 

vom 22. Februar 2018 weder den Erhalt einer Abholungseinladung bestrit-

ten noch hat er vorgebracht, dass er von der eingeschrieben versandten 

Verfügung vom 15. Dezember 2017 erstmals durch den zweiten Versand 

erfahren hätte. Er hat leidglich ausgeführt, dass ihm die Verfügung vom 

15. Dezember 2017 «nicht direkt» zugegangen sei (spontane Aussage der 

ersten Stunde; vgl. dazu statt vieler Urteil des BGer 8C_812/2013 vom 

10. April 2014 E. 3.2.1 mit Hinweis auf BGE 121 V 45), was aufgrund der 

gesamten Umstände und der Aktenlage als klares Indiz für eine erfolgte 

Abholeinladung spricht.  

3.4 All diese Umstände sprechen dafür, dass dem Beschwerdeführer die 

Abholungseinladung ordnungsgemäss zugestellt worden war und dass es 

sich beim erst später behaupteten Nichterhalt der Abholungseinladung auf-

grund des soeben beschriebenen Verhaltens des Beschwerdeführers 

(E. 3.3 hiervor) um eine von versicherungsrechtlichen Überlegungen gelei-

tete nachgeschobene Schutzbehauptung handelt. Denn der Beschwerde-

führer bestreitet den Erhalt der Abholungseinladung erstmals in seiner Stel-

lungnahme vom 18. Juni 2018, mithin erst nachdem ihm die Ergebnisse 

der Sendungsnachforschung zur Kenntnis- sowie Stellungnahme zuge-

stellt worden sind, somit erst nachdem er von offenbar über den Jahres-

wechsel aufgetretenen Problemen bei der (elektronischen) Sendungsver-

arbeitung bei der deutschen Post sowie der elektronisch nicht lückenlosen 

Erfassung der Sendeverfolgung in Deutschland (vgl. Auszug Track&Trace 

[Beilage zu BVGer-act. 6 und 11]) Kenntnis erlangt hatte. Weitere Gründe 

bringt er hingegen nicht vor. Überdies zeigen die vorliegenden Akten in Be-

C-1072/2018 

Seite 11 

zug auf den Versand von eingeschriebenen Sendungen an den Beschwer-

deführer ein sich wiederholendes Muster, wurden doch auch die Mitteilung 

betreffend die Anordnung einer psychiatrischen Begutachtung vom 7. Juni 

2017 und der Vorbescheid vom 18. Oktober 2017 jeweils mit dem Vermerk 

«Nicht abgeholt» und entsprechenden Datumsangaben für Abholeinladung 

und Abholfrist an die IV-Stelle X._______ zurückgesandt (vgl. act. 109, 

112, 116 sowie 120). Aufgrund der gesamthaft erwogenen Umstände ver-

mag somit vorliegend die erst nachträgliche Behauptung der fehlenden Ab-

holeinladung die natürliche Vermutung der ordnungsgemäss an den Be-

schwerdeführer erfolgten Avisierung nicht mit dem erforderlichen Beweis-

grad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit umzustossen. Die in casu le-

diglich behauptete und durch keine weiteren Indizien als die fehlende elekt-

ronische Sendungsverlaufserfassung in Deutschland gestützte, daher 

bloss theoretisch bestehende Möglichkeit eines Fehlers bei der Poststelle 

bei handschriftlich dokumentiertem Sendeverlauf auf dem Briefumschlag 

durch die deutsche Post (welche in gleicher Weise für frühere unzustell-

bare Sendungen dokumentiert und nie zu Beanstandungen Anlass gege-

ben hatte) genügt aufgrund der konkreten Umstände jedenfalls nicht, um 

die Vermutung der ordnungsgemässen Ausstellung einer Abholeinladung 

zu widerlegen. 

3.5 Mit Blick auf das soeben Ausgeführte war vorliegend die Sendung vom 

18. Dezember 2017 gemäss gesetzgeberischer Konzeption spätestens am 

Mittwoch, den 27. Dezember 2017 abzuholen. Ab diesem Zeitpunkt (Zu-

stellfiktion am siebten Tag) ist zu fingieren, dass der Beschwerdeführer 

über die Verfügung im Bild war. Dabei bleibt jedoch zu beachten, dass der 

27. Dezember 2017 in den vom 18. Dezember 2017 bis zum 2. Januar 

2018 dauernden Fristenstillstand gemäss Art. 38 Abs. 4 Bst. c ATSG fiel 

(vgl. auch Art. 22a Abs. 1 Bst. c VwVG), so dass die 30-tägige gesetzliche 

Beschwerdefrist erst am 3. Januar 2018 zu laufen begonnen (vgl. dazu Ur-

teil des BGer 2C_508/2016 vom 18. November 2016 E. 3.5.2) und entspre-

chend am 2. Februar 2018 geendet hat. Aufgrund des Dargelegten erweist 

sich die Beschwerdeerhebung am 22. Februar 2018 als offensichtlich ver-

spätet. 

3.6 Daran vermag auch der Einwand des Beschwerdeführers, wonach eine 

Beschwerdefrist von 30 Tagen bei Auslandbezug knapp bemessen sei, 

nichts zu ändern, beginnt diese Frist doch erst am ersten Tag nach Eröff-

nung der Verfügung – in casu nach der gesetzlich fingierten Zustellung in-

klusive Fristenstillstand – zu laufen und nicht bereits am Tag ihrer Ausfäl-

C-1072/2018 

Seite 12 

lung (vgl. Art. 38 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 60 ATSG). Diese gesetzlich vor-

gesehene Regelung verstösst gemäss Rechtsprechung des Bundesge-

richts nicht gegen die im Geltungsbereich des FZA zu berücksichtigenden 

Grundsätze der Gleichwertigkeit und der Effektivität (vgl. BGE 130 V 132 

E. 4; E. 1.3 hiervor). Auch kann die Einschätzung der Psychologin des Be-

schwerdeführers am 12. Februar 2018, die Rechtsmittelfrist sei verpasst, 

nicht der Vorinstanz angelastet werden, da diese Einschätzung der Psy-

chologin nicht auf einer falschen Auskunft der Vorinstanz gründet. Als un-

behelflich erweist sich im Weiteren der Einwand, wonach eine Klagefrist im 

deutschen Recht bei Bekanntgabe im Ausland gemäss § 87 SGG drei Mo-

nate betragen soll, ist doch vorliegend mangels einer einschlägigen Be-

stimmung im FZA allein Schweizer Verfahrensrecht massgebend (vgl. 

E. 1.3 hiervor). Schliesslich kann sich der anwaltlich vertretene Beschwer-

deführer vorliegend auch nicht auf eine fehlerhafte, das heisst, lückenhafte 

Rechtsmittelbelehrung berufen, da eine solche praxisgemäss für das Frist-

versäumnis kausal sein muss (vgl. dazu Urteil des BGer 9C_755/2013 vom 

11. Juli 2014 E. 2 e contrario), was aufgrund des Dargelegten vorliegend 

nicht zutrifft. 

3.7 Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer keine ge-

nügend konkreten Anhaltspunkte vorgebracht hat, welche eine fehlerhafte 

Zustellung der angefochtenen Verfügung bei pflichtgemässer Würdigung 

aller Umstände als überwiegend wahrscheinlich erscheinen liessen. Weil 

der Beschwerdeführer mit einer Sendung der Vorinstanz rechnen musste, 

wurde die Zustellfiktion ausgelöst, und die vorinstanzliche Verfügung vom 

15. Dezember 2015 gilt als am Mittwoch, den 27. Dezember 2017 zuge-

stellt. Folglich begann die 30-tägige Beschwerdefrist unter Berücksichti-

gung des vom 18. Dezember 2017 bis zum 2. Januar 2018 dauernden Fris-

tenstillstandes am 3. Januar 2018 zu laufen und endete 2. Februar 2018. 

Da die vorliegende Beschwerde erst am 22. Februar 2018 (Datum Post-

aufgabe) eingereicht wurde, erweist sie sich als offensichtlich verspätet. 

4.  

An diesem Ergebnis würde sich selbst dann nichts ändern, wenn mit dem 

Beschwerdeführer davon auszugehen wäre, dass ihm die eingeschrieben 

versandte Verfügung vom 15. Dezember 2017 bzw. die Abholungseinla-

dung nicht ordnungsgemäss zugestellt worden wäre.  

4.1 In diesem Fall wäre auf den mit dem zweiten Versand vom 17. Januar 

2018 erfolgten Empfang der Verfügung vom 15. Dezember 2017 abzustel-

len. Gemäss Ausführungen des Beschwerdeführers vom 22. Februar 2018 

C-1072/2018 

Seite 13 

ist ihm diese Sendung am Montag, den 22. Januar 2018 zugegangen (vgl. 

Beschwerde vom 22. Februar 2018 S. 2 [BVGer-act. 1 und 3]), weshalb die 

30-tägige Beschwerdefrist am 23. Januar 2018 zu laufen begonnen 

(Art. 38 Abs. 1 ATSG) und am 21. Februar 2018 geendet hätte. Das Vor-

bringen, er hätte vom Inhalt der Verfügung erst später Kenntnis erlangt, hat 

praxisgemäss keine Änderung der Fristauslösung zur Folge. Denn gemäss 

ständiger bundesgerichtlicher Praxis erfolgt die fristauslösende Zustellung 

einer uneingeschriebenen Sendung bereits dadurch, dass sie in den Brief-

kasten oder in das Postfach des Adressaten gelegt wird. Nicht erforderlich 

ist für die Zustellung einer Sendung, dass der Adressat sie tatsächlich in 

Empfang nimmt; es genügt, wenn sie in seinen Machtbereich gelangt und 

er demzufolge von ihr Kenntnis nehmen kann (vgl. Urteil des BGer 

2C_1126/2014 vom 20. Februar 2015 E. 2.2). Auf die sich widersprechen-

den Aussagen des Beschwerdeführers vom 18. Juni 2018 (BVGer-act. 18) 

und seiner Psychologin vom 12. Februar 2018 (act. 124) bezüglich des Ta-

ges, an welchem die Sendung geöffnet worden sei, sind unerheblich. Wei-

terungen dazu erübrigen sich. 

4.2 Auch aus dem Umstand, dass der durch einen Rechtsanwalt vertretene 

Beschwerdeführer vorliegend seine Beschwerdeschrift am 21. Februar 

2018 um 18:18 Uhr vorab per Fax an das Bundesverwaltungsgericht über-

mittelte, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. 

Denn eine Einreichung eines Rechtsmittels per Fax genügt gemäss stän-

diger Rechtsprechung des Bundesgerichts weder den gesetzlichen Anfor-

derungen an die Schriftform noch an die Fristwahrung (vgl. statt vieler BGE 

142 V 152 E. 4.5 f.; Urteil des BGer 8C_518/2017 vom 26. Oktober 2017 

E. 6.2.4 in fine; vgl. im Weiteren FRANK SEETHALER/FABIA PORTMANN in: 

Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Pra-

xiskommentar Verwaltungsverfahrensgesetz, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 

2016, Rz. 21 zu Art. 52). Reicht eine Partei eine Rechtsschrift per Telefax 

ein, lehnt das Bundesgericht eine Heilung durch Nachreichen einer 

Rechtsschrift mit Originalunterschrift nach Ablauf der Beschwerdefrist ab, 

weil die Partei, die eine Rechtsschrift mit Telefax einreicht, schon von vorn-

herein wisse (bzw. wissen müsse), dass damit gegen das Unterschriftser-

fordernis verstossen werde. Die Ansetzung einer Nachfrist komme somit 

nicht in Betracht (BGE 142 V 152 E. 4.5 mit Hinweisen). Von der Rechts-

vertretung des Beschwerdeführers, welche als Fachperson eine berufs-

mässige Vertretung übernimmt und in diesem Rahmen gewöhnlich Einga-

ben an Gerichte tätigt, darf jedenfalls erwartet werden, dass sie sich über 

die dabei einzuhaltenden Regeln informiert (vgl. Urteil des BGer 

C-1072/2018 

Seite 14 

2C_754/2008 vom 23. Dezember 2015 E. 2.4, welches ebenfalls eine 

Rechtsvertretung aus Deutschland betraf).  

4.3 Aus einem im Herbst 2017 ergangenen Urteil des Bundesgerichts 

8C_518/2017 vom 26. Oktober 2017 lag der Sachverhalt zugrunde, dass 

ein Rechtsanwalt am letzten Tag der Rechtsmittelfrist die Eingabe bewusst 

per Telefax übermittelt und die formgültige Rechtsschrift erst nach Ablauf 

der Rechtsmittelfrist der Post aufgegeben hatte. Das Bundesgericht hat 

entsprechend der geltenden Praxis unter Bezugnahme auf BGE 142 V 152 

entschieden, dass eine bewusste Zustellung per Telefax die Anforderungen 

an die Schriftlichkeit praxisgemäss nicht erfülle und auch nicht die Gele-

genheit zur nachträglichen Verbesserung eines Formfehlers eröffne (vgl. 

E. 6.2.4). Auch im vorliegenden Fall ist aufgrund der Akten erstellt, dass die 

aufgrund der fehlenden eigenhändigen Unterschrift an einem Formmangel 

leidende bewusste Eingabe per Telefax des anwaltlich vertretenen Be-

schwerdeführers am letzten Tag der Beschwerdefrist erfolgte (21. Februar 

2018). Demgegenüber übergab der anwaltlich vertretene Beschwerdefüh-

rer die den gesetzlichen Formerfordernissen genügende Beschwerde-

schrift nachweislich erst am 22. Februar 2018 (Datum Poststempel [vgl. 

BVGer-act. 1 und 3]) an die (deutsche) Post, mithin einen Tag nach Ablauf 

der 30-tägigen Beschwerdefrist. Demnach konnte in casu rechtspre-

chungsgemäss auf die Ansetzung einer Nachfrist verzichtet werden (BGE 

142 V 152 E. 4.3-4.5 und Urteil des BGer 8C_518/2017 vom 26. Oktober 

2017 E. 6.2.4). Bereits dargelegt wurde, dass sich der Beschwerdeführer 

vorliegend mangels Kausalität für das Fristversäumnis auch nicht auf eine 

fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung berufen kann (vgl. E. 3.6 hiervor). Zu-

dem wusste dessen Rechtsvertretung offensichtlich ob der Möglichkeit, 

dass die Beschwerde auch bei einem deutschen Gericht hätte fristwahrend 

eingereicht werden können (vgl. Stellungnahme vom 18. Juni 2018 

[BVGer-act. 18]). Nichtsdestotrotz gab der anwaltlich vertretene Beschwer-

deführer die Beschwerdeschrift erst am 22. Februar 2018 und damit ver-

spätet bei der deutschen Post auf. 

4.4 Im Lichte des soeben Dargelegten erweist sich die Beschwerde vom 

22. Februar 2018 selbst für den Fall, dass auf das Zugangsdatum vom 

22. Januar 2018 abzustellen wäre, als offensichtlich verspätet. 

5.  

Da offensichtlich verspätet Beschwerde erhoben wurde, ist im Folgenden 

das gleichzeitig in der Beschwerde gestellte Gesuch um Wiederherstellung 

der Beschwerdefrist zu prüfen. 

C-1072/2018 

Seite 15 

5.1 Ist die gesuchstellende Person oder ihre Vertretung unverschuldeter-

weise abgehalten worden, binnen Frist zu handeln, so wird diese wieder 

hergestellt, sofern sie unter Angabe des Grundes innert 30 Tagen nach 

Wegfall des Hindernisses darum ersucht und die versäumte Rechtshand-

lung nachholt (Art. 41 ATSG; vgl. auch Art. 24 VwVG). Nach der Rechtspre-

chung ist die Wiederherstellung nur bei klarer Schuldlosigkeit der betroffe-

nen Prozesspartei und ihrer Vertretung zu gewähren, es darf also auch 

keine bloss leichte Fahrlässigkeit vorliegen. In Frage kommt objektive Un-

möglichkeit zeitgerechten Handelns wie beispielsweise bei Naturkatastro-

phen, Militärdienst oder schwerwiegender Erkrankung, oder subjektive Un-

möglichkeit, wenn zwar die Vornahme einer Handlung, objektiv betrachtet, 

möglich gewesen wäre, die betroffene Person aber durch besondere Um-

stände, die sie nicht zu vertreten hat, am Handeln gehindert worden ist (vgl. 

Urteil des BGer 9C_821/2016 vom 2. Februar 2017 E. 2.2; ANDRÉ MO-

SER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor dem Bun-

desverwaltungsgericht, 2. Auflage, Basel 2013, Rz.2.139 ff.). 

5.2 Krankheit kann ein unverschuldetes, zur Wiederherstellung führendes 

Hindernis sein, doch muss die Erkrankung derart sein, dass die rechtsu-

chende Person oder ihre Vertretung durch sie davon abgehalten wird, sel-

ber innert Frist zu handeln oder eine Drittperson mit der Vornahme der 

Handlung zu beauftragen (Urteil des BGer 2C_401/2007 vom 21. Januar 

2008 E. 3.3). Voraussetzung ist, dass die körperliche, geistige oder psychi-

sche Beeinträchtigung jegliches auf die Fristwahrung gerichtetes Handeln 

wie etwa den Beizug eines (Ersatz-)Vertreters verunmöglichte (Urteil des 

EVG [heute: BGer] P 47/06 vom 4. Dezember 2006 E. 5.2 mit Hinweisen). 

Die Erkrankung hört auf, ein unverschuldetes Hindernis im Sinne von 

Art. 41 ATSG zu sein, sobald es für den Betroffenen objektiv und subjektiv 

zumutbar wird, die Rechtshandlung selber vorzunehmen oder die als not-

wendig erkennbare Interessenwahrung an einen Dritten zu übertragen 

(BGE 119 II 86 E. 2a S. 87 mit Hinweisen; 112 V 255).  

Eine Fristwiederherstellung zugelassen wurde etwa bei einem an einer 

schweren Lungenentzündung erkrankten und hospitalisierten Versicherten 

oder bei einer Person, die wegen schwerer nachoperativer Blutungen mas-

sive zerebrale Veränderungen aufwies, intellektuell stark beeinträchtigt und 

daher während der gesamten Rechtsmittelfrist weder fähig war, selber Be-

schwerde zu erheben, noch sich bewusst werden konnte, dass sie jeman-

den mit der Interessenwahrung hätte betrauen sollen (BGE 112 V 255 

E. 2a S. 255 f. mit Hinweisen; in HAVE 2007 S. 317 zusammengefasstes 

Urteil [des EVG] C 272/03 vom 9. Juli 2004 E. 2.2). Nicht gewährt wurde 

C-1072/2018 

Seite 16 

die Wiederherstellung der Frist dagegen in Fällen eines immobilisierten 

rechten Armes bzw. einer schweren Grippe, wo keine objektiven Anhalts-

punkte dafür bestanden und dies auch nicht weiter belegt wurde, dass der 

Rechtsuchende nicht imstande gewesen wäre, trotz der Behinderung frist-

gerecht zu handeln oder nötigenfalls einen Vertreter mit der Interessen-

wahrung zu betrauen (BGE 112 V 255 E. 2a S. 256 mit Hinweisen; Urteil 

des BGer 2C_401/2007 vom 21. Januar 2008 E. 3.3). Bedeutsam für die 

Frage, ob Krankheit im Sinne eines unverschuldeten Hindernisses die Par-

tei von eigenem fristgerechten Handeln oder der Beauftragung eines Drit-

ten abgehalten hat, ist vor allem die letzte Zeit der Rechtsmittelfrist, weil 

die gesetzliche Regelung jedermann dazu berechtigt, die notwendige 

Rechtsschrift erst gegen das Ende der Frist auszuarbeiten und einzu-

reichen. Erkrankt die Partei eine gewisse Zeit vor Fristablauf, so ist es ihr 

in aller Regel möglich und zumutbar, ihre Interessen selber zu verteidigen 

oder die Dienste eines Dritten in Anspruch zu nehmen; erkrankt die Partei 

dagegen ernsthaft gegen das Ende der Frist, so wird sie im Allgemeinen 

nicht in der Lage sein, selber zu handeln oder einen Dritten zu beauftragen, 

weshalb in solchen Fällen die Wiederherstellung zu gewähren ist (vgl. Ur-

teil des BGer 8C_767/2008 vom 12. Januar 2009 E. 5.3.1 mit Hinweis auf 

BGE 112 V 255 E. 2a S. 256 in fine mit Hinweis). Die Wiederherstellung 

beurteilt sich grundsätzlich nach Massgabe der Gesuchsbegründung (vgl. 

Urteil des BGer 8C_767/2008 vom 12. Januar 2009 E. 5.3.1 mit Hinweis 

auf BGE 119 II 86 E. 2b S. 88 mit Hinweisen). 

5.3 Der Beschwerdeführer verweist zur Begründung seines Gesuchs ledig-

lich auf die aktenkundig diagnostizierten psychischen Erkrankungen, mit-

hin die depressive Störung gepaart mit der generalisierten Angststörung 

und der Persönlichkeitsstörung mit unsicher abhängigen Zügen. Vorlie-

gend sind indessen keine Anhaltspunkte ersichtlich und aktenkundig, die 

auf eine derart schwere Ausprägung seiner psychischen Erkrankung hin-

deuteten, die es ihm verunmöglicht hätten, die erforderlichen fristwahren-

den Handlungen selbst vorzunehmen oder zumindest eine Drittperson 

rechtzeitig mit der Wahrung seiner Interessen zu betrauen. Es ist jedenfalls 

nicht einsehbar, weshalb der Beschwerdeführer – allenfalls mit Hilfe der ihn 

betreuenden Psychologin – nicht einmal in der Lage gewesen sein sollte, 

eine Drittperson, wie z.B. den seit dem 21. Februar 2018 mandatierten 

Rechtsanwalt, mit der Wahrung seiner Interessen zu beauftragen, die die 

entsprechenden Mitteilungen bzw. die Verfügungen der Vorinstanz hätte in 

Empfang nehmen und anschliessend innert Frist anfechten können. Insbe-

sondere lässt sich weder dem Bericht vom 13. Juni 2017 der C._______ 

C-1072/2018 

Seite 17 

betreffend seine vom 24. April 2017 bis zum 2. Juni 2017 dauernde ambu-

lante Behandlung (vgl. act. 117) noch dem von der Vorinstanz eingeholten 

psychiatrischen Gutachten von Dr. med. D._______, Facharzt für Psychi-

atrie und Psychotherapie, vom 29. September 2017 (act. 117) eine derart 

schwere Ausprägung seiner psychischen Erkrankung entnehmen, die eine 

vollständige Handlungsunfähigkeit zu begründen vermöchte, zumal dem 

Beschwerdeführer in beiden medizinischen Berichten – wenn auch im un-

terschiedlichen Ausmass – eine Restarbeitsfähigkeit attestiert wird (vgl. 

Dok. 113 S. 12 Ziff. 5.6 und act. 117 S. 16). Eine aktuelle ärztliche Beschei-

nigung, die seine Behauptung der fehlenden Möglichkeit des fristwahren-

den Handelns zu stützen vermöchte, hat der Beschwerdeführer nicht ein-

gereicht. Demzufolge vermag der Beschwerdeführer auch nicht, ein unver-

schuldetes Hindernis im Sinne des Art. 41 ATSG substantiiert darzulegen. 

Das Gesuch um Wiederherstellung der Frist ist als offensichtlich unbegrün-

det abzuweisen. 

6.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass auf die offensichtlich verspätet 

eingereichte Beschwerde vom 22. Februar 2018 im einzelrichterlichen Ver-

fahren nicht einzutreten ist (vgl. Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG) und das Gesuch 

um Wiederherstellung der Beschwerdefrist gemäss Art. 23 Abs. 2 Bst. c 

VGG i.V.m. Art. 69 Abs. 2 IVG und Art. 85bis Abs. 3 AHVG als offensichtlich 

unbegründet im einzelrichterlichen Verfahren abzuweisen ist. 

7.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

7.1 Die Verfahrenskosten können ganz oder teilweise erlassen werden, 

wenn – wie vorliegend – Gründe in der Sache oder in der Person der Partei 

es als unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerle-

gen (Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]; Urteil des BGer 2A.191/2005 vom 2. September 2005 E. 2.2 

mit Hinweisen). 

7.2 Der obsiegenden Partei kann von Amtes wegen oder auf Begehren 

eine Entschädigung für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig 

hohe Kosten zugesprochen werden (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbe-

hörde hat die obsiegende Vorinstanz jedoch keinen Anspruch auf eine Par-

teientschädigung (Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

C-1072/2018 

Seite 18 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]). Dem unterliegenden Beschwerdeführer ist ent-

sprechend dem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuzuspre-

chen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). 

8.  

Je ein Doppel der Eingaben des Beschwerdeführers vom 26. April 2018 

(Beschwerdeergänzung) und vom 18. Juni 2018 (Stellungnahme betref-

fend Rechtzeitigkeit der Beschwerde) geht zur Kenntnisnahme an die Vor-

instanz. 

 

 

 

(Dispositiv befindet sich auf Seite 19) 

  

C-1072/2018 

Seite 19 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Das Gesuch um Wiederherstellung der Frist wird abgewiesen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben; Beilagen: Doppel der Be-

schwerdeergänzung vom 26.04.2018 sowie Stellungnahme betr. 

Rechtzeitigkeit der Beschwerde vom 18.06.2018) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

  

C-1072/2018 

Seite 20 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: