# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 18a20e2e-007e-59e5-890c-a4fb2c340818
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-04-22
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 22.04.2008 C-899/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-899-2008_2008-04-22.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-899/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 2 .  A p r i l  2 0 0 8

Richter Michael Peterli (Vorsitz), 
Richterin Franziska Schneider, 
Richter Stefan Mesmer, 
Gerichtsschreiberin Sandra Tibis.

G._______, Albanien
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, 
Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Neuverlegung der Verfahrenskosten.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-899/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass  die  Beschwerde  von  G._______  (nachfolgend:  Beschwerde-
führer) im Verfahren C-2518/2006 betreffend Invalidenrente mit Urteil 
des  Bundesverwaltungsgerichts  vom 12. Juni 2007  abgewiesen  wor-
den ist;

dass der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil  beim Bundesgericht 
Beschwerde erhoben hat, welche das Bundesgericht dahingehend gut-
geheissen  hat,  dass  der  Entscheid  des  Bundesverwaltungsgerichts 
vom 12. Juni 2007 und der Einspracheentscheid vom 16. Februar 2005 
aufgehoben worden sind und die Sache an die IV-Stelle für Versicherte 
im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle) zurückgewiesen wurde, damit sie 
nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Erwägungen über den 
Anspruch des Beschwerdeführers  auf  eine Rente  der  Invalidenversi-
cherung ab 1. November 2004, den Umfang des Anspruches sowie die 
Dauer und die Höhe der Leistung neu verfüge;

dass  gemäss  Ziffer  4  des  vorgenannten  Bundesgerichtsentscheides 
die Sache zudem zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientschä-
digung für das vorangegangene Verfahren an das Bundesverwaltungs-
gericht zurückgewiesen wurde;

dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-2518/2006 
im Sinne der bundesgerichtlichen Erwägungen neu zu befinden ist;

dass im Verfahren C-2518/2006 keine Verfahrenskosten erhoben wur-
den und dem Beschwerdeführer auch keine Parteientschädigung zu-
gesprochen wurde;

dass vorliegend wie bereits  im Verfahren C-2518/2006 keine Verfah-
renskosten zu erheben sind;

dass  lic. iur. S._______  in  ihrem  Schreiben  vom  21. Februar  2008 
erklärte, sie habe die Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der 
IV-Stelle verfasst, weshalb sie um die Ausrichtung einer Parteientschä-
digung ersuche und ihren Zeitaufwand mit 451 Minuten und die Ausla-
gen mit Fr. 42.30 zuzüglich 121 Kopien beziffere;

Seite 2

C-899/2008

dass die Beschwerdeschrift des Beschwerdeführers vom 4. April 2005 
von diesem persönlich  unterzeichnet  worden ist  und keine Hinweise 
auf ein Vertretungsverhältnis (z.B. Vollmacht) vorliegen;

dass demzufolge nicht davon auszugehen ist, dass der Beschwerde-
führer  von lic. iur. S._______ im Beschwerdeverfahren vor dem Bun-
desverwaltungsgericht respektive vor der Eidg. Rekurskommission der 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung für die im Ausland 
wohnenden Personen vertreten worden ist;

dass dem Beschwerdeführer, der sich nicht anwaltlich vertreten liess 
und dem auch sonst  keine notwendigen und verhältnismässig hohen 
Kosten entstanden sind,  für  das Beschwerdeverfahren vor dem Bun-
desverwaltungsgericht somit keine Parteientschädigung zuzusprechen 
ist (Art. 64 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über 
das  Verwaltungsverfahren  [VwVG,  SR 172.021]  in  Verbindung  mit 
Art. 7 Abs. 1 und 4 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die 
Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht 
[VGKE, SR 173.320.2]).

Seite 3

C-899/2008

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Kosten für das Verfahren C-2518/2006 werden wie folgt verlegt:

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und dem Beschwerdefüh-
rer wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

2.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- Frau lic. iur. S._______ (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz 
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Michael Peterli Sandra Tibis

Seite 4

C-899/2008

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern,  Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

Seite 5