# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** a0d91fb8-6e6d-5cf0-8fb1-2c3248bd1a7c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-16
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 16.11.2009 C-8161/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-8161-2008_2009-11-16.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-8161/2008/
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 6 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Francesco Parrino, 
Richter Vito Valenti, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

S._______,
vertreten durch B._______,
Beschwerdeführer,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Erlenring 2, Postfach 664, 
6343 Rotkreuz,
Vorinstanz.

Beiträge; Verfügung der Stiftung Auffangeinrichtung BVG 
vom 18. November 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-8161/2008

Sachverhalt:

A.
S._______ (nachfolgend Arbeitgeber oder Beschwerdeführer), Inhaber 
einer  Einzelfirma,  wurde  mit  in  Rechtskraft  erwachsener  Verfügung 
vom 6. Juli 2007 (act. 7/5) rückwirkend per 1. Januar 2002 der Stiftung 
Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend Vorinstanz) angeschlossen. 

B.
Am 21. Januar 2008 stellte die Vorinstanz dem Arbeitgeber den Saldo 
der  Beiträge für  die  Jahre  2002 –  2007 mit  Zinsen und Kosten von 
insgesamt Fr. 14'981.- in Rechnung (Vorakten Nr. 8). Nachdem dieser 
Saldo trotz Mahnung unbezahlt blieb, liess die Vorinstanz den Arbeit-
geber am 13. Juni 2008 für diese Forderung nebst Zins von 5 % seit 
dem 10. Juni 2008 und sowie Mahn- und Inkassospesen von Fr. 150.- 
betreiben (Vorakten Nr. 9), worauf der Beschwerdeführer am 20. Juni 
2008 Rechtsvorschlag (Vorakten Nr. 10) erhob. 

C.
Mit Verfügung vom 18. November 2008 (act. 1/6) verpflichtete die Vor-
instanz  den Arbeitgeber  zur  Bezahlung des in  Betreibung gesetzten 
Betrags von Fr. 14'981.- nebst Zins von 5 % seit dem 10. Juni 2008, 
zuzüglich Mahn- und Inkassokosten von Fr. 150.- sowie Betreibungs-
kosten von Fr. 100.- und auferlegte ihm die Kosten der Verfügung von 
Fr.  525.-.  Zudem  hob  sie  den  Rechtsvorschlag  im  Umfang  von  Fr. 
15'231.- zuzüglich 5% Sollzinsen auf (Dispositivziffer 6).

D.
Gegen diese Verfügung liess der Arbeitgeber am 17. Dezember 2008 
(Poststempel)  Beschwerde  beim  Bundesverwaltungsgericht  erheben 
(act.  1).  Darin  beantragte  er  sinngemäss  die  Aufhebung  der  an-
gefochtenen Verfügung. Zur  Begründung machte er  im Wesentlichen 
geltend, er habe in der fraglichen Zeit keinen dem BVG-Obligatorium 
unterstellten Arbeitnehmern Löhne ausbezahlt. Sein Sohn A._______ 
sei  vom 1. Januar  2002  bis  zum 30. Juni  2005 als  Mithinhaber  der 
Firma  tätig  und  als  Selbständiger  nicht  versicherungspflichtig  ge-
wesen. Ab dem 21. Juli 2007 (recte 1. Juli 2005 vgl. Vorakten Nr. 5) sei 
er  als  Arbeitnehmer  angestellt  und  bei  der  Sammelstiftung  Vita  ge-
mäss BVG versichert gewesen.

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E.
Mit  Zwischenverfügung  vom  29.  Dezember  2008  (act.  2)  hat  das 
Bundesverwaltungsgericht  beim  Beschwerdeführer  einen  Kostenvor-
schuss  von  Fr. 1'000.-  erhoben.  Diesen  hat  er  am  4. Februar  2009 
einbezahlt (act. 5). 

F.
Mit  Vernehmlassung vom 27. April  2009 (act. 7)  beantragte  die  Vor-
instanz die Abweisung der  Beschwerde. Für  die Beitragsberechnung 
seien  die  Lohnmeldungen  der  AHV-Ausgleichskasse  beigezogen 
worden,  nachdem  diese  am  25.  April  2005  eine  AHV-Arbeitgeber-
kontrolle  durchgeführt  habe.  Daraus  habe  sich  ergeben,  dass  der 
Arbeitgeber  in  den  Jahren  2002  –  2004  Lohnzahlungen  an  den 
Arbeitnehmer A._______ ausgerichtet  habe. Auf die AHV-Unterlagen 
habe sich die Vorinstanz stützen müssen, weil der Arbeitgeber keine 
eigenen Unterlagen habe vorlegen können. 

G.
Mit  Verfügung  vom  29.  April  2009  (act.  8)  hat  das  Bundesver-
waltungsgericht  dem Beschwerdeführer  ein  Doppel  dieser  Vernehm-
lassung zugestellt und ihm Gelegenheit zur Replik gegeben. Innerhalb 
der  angesetzten  Frist  liess  sich  der  Beschwerdeführer  nicht  ver-
nehmen. 

H.
Mit Verfügung vom 12. Juni 2009 (act. 9) wurde der Schriftenwechsel 
geschlossen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
(VGG,  SR  173.32)  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  Be-
schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 
20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR 
172.021).  Zu  den  anfechtbaren  Verfügungen  gehören  jene  der  Auf-
fangeinrichtung  im  Bereiche  der  beruflichen  Vorsorge,  zumal  diese 
öffentlich-rechtliche  Aufgaben  des  Bundes  erfüllt  (Art.  33  lit.  h  VGG 
i.V.m. Art. 60 Abs. 2bis des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die 
berufliche  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenvorsorge  (BVG,  SR 

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831.40)  ).  Eine  Ausnahme,  was das  Sachgebiet  angeht,  ist  in  casu 
nicht gegeben (Art. 32 VGG).

1.1 Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist  der Ver-
waltungsakt der Auffangeinrichtung vom 18. November 2008, welcher 
eine Verfügung im Sinne von Art. 5  Abs. 1 VwVG darstellt. Dagegen 
hat  der  Beschwerdeführer  frist-  und  formgerecht  (Art. 50  und  52 
VwVG)  Beschwerde  erhoben.  Als  Adressat  ist  er  durch  die  an-
gefochtene Verfügung besonders berührt  und hat ein schutzwürdiges 
Interesse an deren Änderung oder Aufhebung (Art. 48 Abs. 1 lit. a-c 
VwVG).  Nachdem  auch  der  geforderte  Kostenvorschuss  fristgerecht 
geleistet wurde, ist auf das ergriffene Rechtsmittel einzutreten.

2.
Das Bundesverwaltungsgericht  prüft  die  Verletzung von Bundesrecht 
einschliesslich  der  Überschreitung  oder  des  Missbrauchs  des  Er-
messens, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechts-
erheblichen Sachverhalts und, wenn - wie hier -  nicht eine kantonale 
Behörde  als  Beschwerdeinstanz  verfügt  hat,  die  Unangemessenheit 
(Art. 49 VwVG).

3.
3.1 Der Beschwerdeführer wurde für die Durchführung der beruflichen 
Vorsorge  der  obligatorisch  zu  versichernden  Arbeitnehmenden  als 
Arbeitgeber  mit  Verfügung  vom  6.  Juli  2007  der  Auffangeinrichtung 
zwangsweise  rückwirkend  auf  den  1.  Januar  2002  angeschlossen. 
Diese Verfügung ist  unangefochten in  Rechtskraft  erwachsen. Somit 
hatte der Arbeitgeber der Auffangeinrichtung die Beiträge für alle dem 
BVG unterstellten Arbeitnehmer von dem Zeitpunkt an zu entrichten, 
von dem an er bei einer Vorsorgeeinrichtung hätte angeschlossen sein 
müssen (Art. 66 Abs. 2 BVG i.V.m Art. 3 Abs. 2 der Verordnung vom 
28. August 1985 über die Ansprüche der Auffangeinrichtung der beruf-
lichen  Vorsorge  [SR 831.434,  nachfolgend  Verordnung  über  die  An-
sprüche  der  Auffangeinrichtung]  sowie  Art.  4  der  Anschluss-
bedingungen,  welche  einen  integrierenden  Bestandteil  der  An-
schlussverfügung darstellen (vgl. Dispositivziffer 2)]. 

3.2 Der  Beschwerdeführer  rügt  sinngemäss,  die  Beitragsforderung 
gemäss der angefochtenen Verfügung sei nicht gerechtfertigt, weil er 
in  der  fraglichen  Zeit  keine  nach  dem  BVG-Obligatorium  zu  ver-
sichernde Arbeitnehmer  beschäftigt  habe. Sein  Sohn A._______  sei 
erst ab dem 1. Juli  2005 als Arbeitnehmer tätig und in der Sammel-

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stiftung  Vita  gemäss  BVG versichert  gewesen.  Zuvor  sei  er  vom 1. 
Januar  2002  bis  zum  30.  Juni  2005  als  Mitinhaber  der  väterlichen 
Firma  selbständig  erwerbstätig  und  somit  nicht  BVG-versicherungs-
pflichtig gewesen. 

3.3 Aus den Nachzahlungsverfügungen der Jahre 2002 – 2004, dem 
Formular  „Arbeitgeberkontrolle/Differenzen“  sowie  der  Jahres-
abrechnung 2005 der Ausgleichskasse AHV/IV des Kantons Thurgau 
(Vorakten Nr. 7) geht hervor, dass der Beschwerdeführer dem Arbeit-
nehmer A._______ jährlich Löhne ausgerichtet hatte. Diese betrugen 
im Jahr 2002 Fr. 37'000.-, in den Jahren 2003 und 2004 je Fr. 38'000.- 
und im Jahr 2005 Fr. 38'004.-. 

3.4 Die AHV-rechtliche Qualifikation von A._______ als Arbeitnehmer 
ist auch für die berufliche Vorsorge gemäss BVG massgebend. Denn 
in  der  beruflichen  Vorsorge  sind  die  Begriffe  Arbeitnehmer,  Selb-
ständigerwerbender  und  Arbeitgeber  im  Sinne  des  AHV-Rechts  zu 
verstehen  (Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  [heute 
Bundesgericht] B 52/05 vom 9. Juni 2006 mit Hinweisen, ferner BGE 
115 Ib  37 E. 4). Dagegen ist  der  Status in  der  Mehrwertsteuer,  wie 
vom  Beschwerdeführer  geltend  gemacht,  vorliegend  nicht  mass-
gebend.  Die  genannten  Jahreslöhne  lagen  über  dem  gesetzlichen 
Jahresmindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG i. V. m. Art. 5 der Ver-
ordnung  vom  18.  April  1984  über  die  berufliche  Alters-,  Hinter-
lassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1 in der damals 
geltenden Fassung). Danach war letzterer  für  das Jahr 2002 auf  Fr. 
24'720.-  (Fassung  gemäss  Ziff.  1  der  Verordnung  vom 1. November 
2000, in Kraft seit 1. Januar 2001, AS 2000 2833), die Jahre 2003 und 
2004 auf Fr. 25'320.- (Fassung gemäss Ziff. 1 der Verordnung vom 30. 
Oktober 2002, in Kraft seit 1. Januar 2003, AS 2002 3906) sowie für 
das Jahr 2005 auf Fr. 19'350.- (Fassung gemäss Ziff. I der Verordnung 
vom 27. Oktober  2004,  in  Kraft  seit  1. Januar 2005,  AS 2004 4643) 
festgesetzt. Somit waren die Voraussetzungen für die Versicherungs-
pflicht in der beruflichen Vorsorge gemäss Art. 5, 7 und 8 BVG und in 
der Folge auch für die Beitragspflicht erfüllt. Davon ist  auch die Vor-
instanz zu Recht ausgegangen. 

3.5 Der Beschwerdeführer rügt, für seinen einzigen Arbeitnehmer ab 
dem 1. Juli  2005 bereits bei  der Sammelstiftung Vita angeschlossen 
gewesen zu sein, sodass der Anschluss bei der Auffangeinrichtung ab 
diesem Zeitpunkt überflüssig sei. Dieser Umstand ist aktenkundig. So 

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geht  aus  der  Bestätigung  der  Sammelstiftung  Vita  (heute  Sammel-
stiftung Zürich) vom 21. Juli 2005 (Vorakten Nr. 5) hervor, dass ihr der 
Beschwerdeführer  mit  Wirkung  ab  dem  1.  Juli  2005  für  die  Ver-
sicherung  von  A._______  angeschlossen  war  und  ihr  die  Beiträge 
gemäss Art. 66 Abs. 2 BVG schuldete. Somit endete der zwangsweise 
verfügte Anschluss an die Auffangeinrichtung per 30. Juni  2005 und 
damit  auch  die  Pflicht  des  Beschwerdeführers  zur  Entrichtung  der 
Beiträge an die Auffangeinrichtung. 

3.6 Der  vorliegend  bestrittene  Betrag  gemäss  Beitragsrechnung  der 
Vorinstanz vom 21. Januar 2008 (Vorakten Nr. 8) bezieht sich auf die 
Zeit  vom 1. Januar 2002 bis 31. Dezember 2007 und umfasst daher 
auch die Zeit  vom 1. Juli  2005 bis zum 31. Dezember 2007, als der 
Beschwerdeführer bereits bei der Sammelstiftung Vita angeschlossen 
war.  Dieser  doppelte  BVG-Anschluss  und  die  damit  zusammen-
hängende  Doppelbelastung  ist  nicht  gerechtfertigt,  auch  wenn  der 
Anschluss an die Auffangeinrichtung nicht von Anfang an zeitlich be-
fristet wurde. Gemäss Beitragsrechnung belief sich der Ausstand per 
30. Juni 2005 auf Fr. 6'238.-. Geschuldet waren zudem gemäss Ziff. 4, 
7.  Absatz  der  Anschlussbedingungen,  rückwirkende  Zinsen  von  Fr. 
428.-, die – sich aus dem Anhang zu den Anschlussbedingungen er-
gebenden –  Kosten  für  die  rückwirkende Rechnungsstellung von Fr. 
100.- pro versicherte Person und Jahr, mithin Fr. 300.- sowie gemäss 
Verfügung vom 6. Juli 2007 die Kosten für den Zwangsanschluss von 
insgesamt  Fr.  825.-.  Dementsprechend  belief  sich  der  Saldo  des 
Prämienkontos insgesamt Fr. 7'791.- und nicht auf Fr. 14'981.- wie von 
der Vorinstanz in Rechnung gestellt. 

3.7 Gemäss Art. 3 Abs. 2 der Verordnung über die Ansprüche der Auf-
fangeinrichtung sowie Ziff. 4,  Abschnitt  7  der Anschlussbedingungen 
schuldet  der  Beschwerdeführer  im  Weiteren  einen  Verzugszins, 
welcher von der Vorinstanz korrekt mit  5 % (Art. 104 Abs. 1 OR) ab 
dem 10. Juni  2008  in  Rechnung  gestellt  wird. Die  in  Rechnung  ge-
stellten  Mahn-  und  Inkassokosten  von  Fr.  150.-  sowie  Betreibungs-
kosten von Fr. 100.- finden ebenfalls ihre Grundlage in Art. 3 Abs. 4 
dieser  Verordnung sowie  im Anhang zu den Anschlussbedingungen. 
Dasselbe  trifft  auch  für  die  ebenfalls  in  Rechnung  gestellten  Ver-
fügungskosten von insgesamt Fr. 525.- zu.

4.

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4.1 Nach dem Gesagten  steht  fest,  dass  der  Zwangsanschluss  des 
Beschwerdeführers und die sich daraus ergebende Beitragsforderung 
der  Vorinstanz  nicht  zu  beanstanden  ist,  insoweit  sich  diese  rück-
wirkend auf den Zeitraum vom 1. Januar 2002 bis zum 30. Juni 2005 
bezieht.  Hingegen  waren,  entgegen  der  Vorinstanz,  die  Voraus-
setzungen  für  den  Zwangsanschluss  und  die  Beitragsforderung  ab 
dem 1. Juli 2005 nicht mehr gegeben. Dementsprechend sind die Dis-
positivziffern  3  und  6  der  angefochtenen  Verfügung  hinsichtlich  der 
Höhe der Beitragsforderung zu korrigieren. So setzt sich gemäss Dis-
positivziffer 3 die fällige Forderung wie folgt zusammen: 
- Saldo des laufenden Prämienkontos per 9. August 2008: Fr. 7'791.-; 
- Mahn- und Inkassokosten: Fr. 150.-;
- Betreibungskosten: Fr. 100.-;
- Total: 8'041.-;
- Zuzüglich 5 % Verzugszins auf Fr. 8'041.-, seit dem 10. Juni 2008.

Gemäss Dispositivziffer 6 wird somit der Rechtsvorschlag im Umfang 
von Fr. 8'041.- zuzüglich Verzugszins aufgehoben. Im Übrigen ist  die 
Verfügung zu bestätigen. 

4.2 Auf  Grund  dieser  Erwägungen  ist  die  Beschwerde  insoweit  teil-
weise  gutzuheissen,  als  für  die  Zeit  ab  dem  1.  Juli  2005  mangels 
Zwangsanschluss keine Beiträge und entsprechende Sollzinsen an die 
Auffangeinrichtung  mehr  geschuldet  waren.  Im  Übrigen  ist  die  Be-
schwerde abzuweisen.

5.
5.1 Dieser Verfahrensausgang entspricht einem mehrheitlichen Unter-
liegen des Beschwerdeführers. Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden 
die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt. 
Abs. 2 Satz 1 dieser Bestimmung sieht zudem vor, dass Vorinstanzen 
und beschwerdeführenden und unterliegenden Bundesbehörden keine 
Verfahrenskosten auferlegt werden. 

5.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind die Verfahrens-
kosten, welche gestützt auf das Reglement vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 
(SR 173.320.2) zu bestimmen sind und vorliegend auf Fr. 1'000.- fest-
gelegt  werden,  um 25% zu  ermässigen  und  dem Beschwerdeführer 
daher im Umfang von Fr. 750.- aufzuerlegen. Diese werden mit  dem 
seitens  des  Beschwerdeführers  geleisteten  Kostenvorschuss  von 

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1'000.-  verrechnet.  Die  Restanz  von  Fr. 250.-  ist  dem  Beschwerde-
führer zurückzuerstatten.

5.3 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegenden 
Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr 
erwachsene  notwendige  und  verhältnismässig  hohe  Kosten  zu-
sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Da der Beschwerdeführer vorliegend 
nur in geringem Masse obsiegt und nicht anwaltlich vertreten ist, wird 
ihm keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.4 Der Vorinstanz, welche die obligatorische Versicherung durchführt, 
ist gemäss der Rechtsprechung, wonach Träger oder Versicherer der 
beruflichen Vorsorge gemäss BVG grundsätzlich keinen Anspruch auf 
Parteientschädigung  haben  (BGE  126  V  49  E.  4),  keine  Parteient-
schädigung zuzusprechen.

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen.

2.
Die Dispositivziffer 3 der Verfügung der Vorinstanz vom 18. November 
2008  wird  dahingehend  geändert,  als  der  Beschwerdeführer  ver-
pflichtet  wird,  der  Vorinstanz  einen  Betrag  von Fr. 8'041.-  zuzüglich 
Zins von 5 % ab dem 10. Juni 2008 zu bezahlen. In diesem Umfang 
wird gemäss Dispositivziffer 6 der Verfügung der Rechtsvorschlag in 
der  Betreibung  Nr.  _______  des  Betreibungsamtes  M._______  auf-
gehoben. Im Übrigen wird die angefochtene Verfügung bestätigt. 

3.
Dem Beschwerdeführer werden ermässigte Verfahrenskosten von Fr. 
750.- auferlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von 
Fr. 1'000.- verrechnet. Der Saldobetrag von Fr. 250.- wird ihm zurück-
erstattet. 

4.
Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

5.
Dieses Urteil geht an: 

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- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr.: Nr. _______; Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten. Der  an-
gefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  be-
schwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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