# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f5d74fb6-d91e-581c-9258-d44dc9664884
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-01-09
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 09.01.2019 C-6667/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-6667-2018_2019-01-09.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-6667/2018 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  9 .  J a n u a r  2 0 1 9    

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Marion Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 1. A.________,    

2. B.________,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Alters- und Hinterlassenenversicherung, Rückerstattung der 

unrechtmässig ab dem 1. Juli 2018 bezogenen Altersrente 

des am 18. Juni 2017 verstorbenen C.________ sel.; Ein-

spracheentscheide SAK, beide vom 22. Juni 2018. 

 

 

 

C-6667/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Schweizerische Ausgleichskasse SAK (nachfolgend: Vorinstanz) 

mit ihren Einspracheentscheiden je vom 22. Juni 2018 (Beilagen zu 

BVGer-act. 1) die Verfügungen vom 31. August 2017 (betreffend 

A.________; siehe act. 47) respektive vom 14. September 2017 (betref-

fend (…) [recte: B.________]; siehe act. 51), mit welchen sie den beiden 

Brüdern jeweils eine Rückerstattungspflicht betreffend der von ihrem ver-

storbenen Vater C.________, sel., zu Unrecht bezogenen Leistungen der 

Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) auflegt hatte,  

dass A.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer 1) sowie B.________ 

(nachfolgend: Beschwerdeführer 2) diese Einspracheentscheide mit Ein-

gaben vom 10. Juni 2018 respektive vom 6. Juli 2018 bei der Vorinstanz 

angefochten haben (BVGer-act. 1), 

dass die Vorinstanz dem Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 

22. November 2018 beide Eingaben übermittelte und gleichzeitig darauf 

hinwies, dass sie bereit sei, die angefochtenen Einspracheentscheide in 

Wiedererwägung zu ziehen und ersatzlos aufzuheben (BVGer-act. 2), 

dass die Vorinstanz mit Vernehmlassung vom 7. Dezember 2018 erneut 

darauf hinwies, dass sie die angefochtenen Einspracheentscheide in Wie-

dererwägung ziehen und ersatzlos aufheben sowie damit gegenüber den 

Beschwerdeführern auf die Rückerstattungsforderung verzichten werde, 

und beantragte, das Beschwerdeverfahren sei als gegenstandslos gewor-

den abzuschreiben (BVGer-act. 8), 

dass die Vorinstanz mit den beiden Wiedererwägungsverfügungen je vom 

19. Dezember 2018, lautend jeweils auf den Beschwerdeführer 1 sowie 

den Beschwerdeführer 2, auf ihre Rückforderungsverfügungen vollumfäng-

lich (in der Höhe von je Fr. 1‘955.–) verzichtet sowie die angefochtenen 

Einspracheentscheide und die Verfügungen vom 22. Juni 2018 sowie vom 

31. August 2017 wiedererwägungsweise aufgehoben hat (BVGer-act. 9 f.), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

C-6667/2018 

Seite 3 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Rückforderung von Ver-

sicherungsleistungen vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 

85bis AHVG), 

dass die Vorinstanz in Anwendung von Art. 53 Abs. 3 ATSG ihren ursprüng-

lichen Entscheid in Wiedererwägung ziehen kann, 

dass vorliegend mit den Wiedererwägungsverfügungen vom 19. Dezember 

2018 den Anträgen der Beschwerdeführer vollumfänglich entsprochen 

wird, deren schutzwürdiges Interesse an der Beschwerde damit nachträg-

lich wegefallen ist, sodass die Beschwerden gegenstandslos geworden 

sind (vgl. Art. 58 Abs. 3 VwVG), 

dass das vorliegende Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen 

Verfahren als durch Wiedererwägung gegenstandslos geworden abzu-

schreiben ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass Vorinstanzen oder beschwerdeführenden und unterliegenden Bun-

desbehörden indessen keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 

Abs. 2 VwVG), 

dass im vorliegenden Fall daher keine Verfahrenskosten zu erheben sind, 

dass von einer Parteientschädigung abgesehen werden kann, wenn die 

Kosten verhältnismässig gering sind (Art. 7 Abs. 4 VGKE).  

 

 

 

 

 

(Das Dispositiv folgt auf der nächsten Seite.) 

C-6667/2018 

Seite 4 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrie-

ben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Marion Sutter 

 

  

C-6667/2018 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-

scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Par-

tei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: