# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 172e4876-cff0-5dbb-a233-6d58025ddb94
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-19
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 19.01.2022 810 21 259
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-259_2022-01-19.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 19. Januar 2022 (810 21 259) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Festlegung des Ortes des Kindergarteneintritts sowie der Betreuungsregelung 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Markus Clausen, Hans 

Furer, Jgnaz Jermann, Stefan Schulthess, Gerichtsschreiber i.V. 
Matthias Plattner 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Martina Horni, Advokatin 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
C.____, Beschwerdegegner, vertreten durch Christoph Gäumann, 
Rechtsanwalt 
 

  
  
Betreff Festlegung des Ortes des Kindergarteneintritts sowie der Betreuungs-

regelung  
(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
12. August 2021) 

 
 

A. A.____ (geb. 1992), wohnhaft in D.____, und C.____ (geb. 1974) wohnhaft in E.____ 
BL, sind die nicht miteinander verheirateten Eltern der unter der gemeinsamen Sorge stehen-
den Tochter F.____ (geb. 2016). Bei der Auflösung des gemeinsamen Haushalts im Jahr 2018 

Seite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

vereinbarten die Eltern, sich zu gleichen Teilen um F.____ kümmern zu wollen, und einigten 
sich darauf, dass F.____ ihren Wohnsitz beim Vater habe. Trotz eines seit der Trennung beste-
henden chronischen Elternkonflikts konnte in der Folge die alternierende Obhut mit gleichen 
Betreuungsanteilen umgesetzt werden. 
 
B. Mit E-Mail-Nachricht vom 10. Dezember 2018 beantragte C.____ bei der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde B.____ (KESB) das alleinige Sorge- und Obhutsrecht über F.____ 
mit der Begründung, A.____ vernachlässige ihre Mutterpflichten. A.____ bestritt mit E-Mail-
Nachricht vom 12. Dezember 2018 eine Gefährdung des Kindeswohls von F.____ bei ihr und 
erwiderte, C.____ bringe F.____ nicht wie vereinbart zu ihr. Aufgrund des elterlichen Konflikts 
gingen bei der KESB am 13. September 2018 und am 28. Dezember 2018 Gefährdungsmel-
dungen der Polizei Basel-Landschaft betreffend F.____ ein. 
 
C. Nachdem sich C.____ und A.____ über die Obhuts-/Betreuungsanteile geeinigt hatten, 
erteilte ihnen die KESB am 5. Juni 2019 die Weisung, sich durch die Familien- und Jugendbera-
tung G.____ zur Erarbeitung einer Ferienregelung und zur Klärung des Wohnsitzes von F.____ 
beraten zu lassen. Weiter errichtete die KESB für F.____ eine Erziehungsbeistandschaft und 
ernannte H.____ als Beistand. 
 
D. Mit Schreiben vom 19. Mai 2020 gelangte A.____, vertreten durch Martina Horni, Ad-
vokatin, mit dem Antrag um Entscheid in der Wohnsitzfrage an die KESB, weil weder im Rah-
men der Beratungsgespräche noch durch den Beistand eine Lösung habe gefunden werden 
können. C.____, vertreten durch Christoph Gäumann, Advokat, nahm am 7. September 2020 
dazu Stellung. 
 
E. Am 24. September 2020 entschied die KESB, dass der Wohnsitz von F.____ beim 
Kindsvater in E.____ verbleibe. 
 
F. Gegen den Entscheid der KESB erhob A.____, vertreten durch Advokatin Martina Hor-
ni, am 6. November 2020 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Ver-
waltungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragte, dass der Entscheid der KESB vom 
24. September 2020 teilweise aufzuheben sei und der Wohnsitz von F.____ bei ihr in D.____ 
festzulegen sei. 
 
G. Am 23. Dezember 2020 informierte die Beschwerdeführerin das Kantonsgericht über 
ihre Hochzeit mit I.____ am 11. Dezember 2020. 
 
H. Mit Urteil vom 14. April 2021 wies das Kantonsgericht die Beschwerde von A.____ 
vollumfänglich ab, was zur Folge hatte, dass der Wohnsitz von F.____ weiterhin bei ihrem Vater 
in E.____ verblieb.  
 
I. Im Hinblick auf die bevorstehende Einschulung von F.____ reichte der Beistand am 
15. Juli 2021 eine Empfehlung betreffend Betreuungsregelung bei der KESB ein. Die Eltern 
nahmen mit Eingaben vom 10. August 2021 bzw. vom 11. August 2021 Stellung.  

Seite 3 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

J. Am 12. August 2021 entschied die KESB, dass F.____ am Wohnsitz in E.____ im Kin-
dergarten J.____ eingeschult werde. Weiter verfügte die KESB eine Betreuungsvereinbarung 
für das Schuljahr 2021/2022, wonach F.____ jeweils am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag 
durch die Kindsmutter betreut werde und jedes Wochenende von Freitagnachmittag (direkt 
nach Kindergartenschluss um 12:00 Uhr) bis Montagmorgen (zwischen 08:00 und 08:30 Uhr) 
alternierend bei ihrem Vater und bei ihrer Mutter verbringe.  
 
K. Gegen diesen Entscheid hat A.____, vertreten durch Martina Horni, mit Eingabe vom 
13. September 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht erhoben. Sie beantragte, dass der Ent-
scheid der KESB vom 12 August 2021 teilweise aufzuheben und die bisher gelebte alternieren-
de Obhut den Eltern mit Änderungen in den Betreuungszeiten zu belassen sei. Die Betreuungs-
regelung sei so festzulegen, dass die Kindsmutter F.____ jeweils von Montagmorgen bis Mitt-
wochmittag (inkl. Übernachtung) sowie jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Mon-
tagabend (inkl. Übernachtung) betreue. Eventualiter sei die bisherige Betreuungsregelung so 
abzuändern, dass die Kindsmutter F.____ von Mittwochmittag bis Freitagabend (inkl. Übernach-
tung) sowie jedes zweite Wochenende von Freitagabend bis Montagmorgen (inkl. Übernach-
tung) betreuen könne. Subeventualiter sei die Betreuungsregelung insofern auszuweiten, dass 
die Kindsmutter F.____ auch an den übrigen Nachmittagen unter der Woche jeweils nach Kin-
dergartenschluss bis um 19:00 Uhr betreuen könne, sofern der Kindsvater sie nicht persönlich 
betreue. Zwar sei auch die Frage nach dem Einschulungsort ein Streitpunkt unter den Kindsel-
tern gewesen, da sich die Kindsmutter eine Einschulung im Kindergarten K.____ in D.____ ge-
wünscht hätte. Allerdings würde die Beschwerdeführerin den Entscheid der KESB über den 
Einschulungsort, zum Wohle des Kindes, welches nun seit dem 16. August 2021 in den Kinder-
garten J.____ in E.____ gehe, zum jetzigen Zeitpunkt nicht anfechten. In der Begründung 
brachte die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, dass sich die Kindseltern im Rahmen 
ihrer Trennung auf eine alternierende Obhut mit weitgehend gleichen Betreuungsanteilen hätten 
einigen können, wobei dieses Wechselmodell, trotz des anhaltenden Konflikts zwischen den 
Eltern, im Wesentlichen funktioniert habe. Entsprechend sei von einer Aufhebung der alternie-
renden Obhut und einer Neuregelung der Betreuungsverhältnisse zulasten der Kindsmutter 
mangels wesentlicher Veränderung der Verhältnisse abzusehen und die bisherige Betreuungs-
regelung, allenfalls unter Anpassung einzelner Betreuungstage, zu belassen oder zugunsten 
der Kindesmutter auszuweiten. 
 
L. Mit Eingabe vom 05. Oktober 2021 verzichtete die KESB auf eine Vernehmlassung. 
 
M. Mit Vernehmlassung vom 19. Oktober 2021 beantragte der Kindsvater, vertreten durch 
Christoph Gäumann, dass die Beschwerde abzuweisen und ihm die unentgeltliche Rechtspfle-
ge zu gewähren sei. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass der Beistand und die 
KESB, welche den Fall aufgrund der langen Vorgeschichte kennen würden, am besten beurtei-
len könnten, welche Lösung für das Kindeswohl am besten sei.  
 
N. Mit Eingabe vom 28. Oktober 2021 reichte die KESB neue Unterlagen ein, wonach es 
zu Drohungen des Kindsvaters gegenüber der Kindsmutter gekommen sei. Weiter beinhalteten 

Seite 4 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

die Unterlagen Beanstandungen des Kindsvaters über die Kindsmutter. Mit Eingabe vom 
2. November 2021 nahm die Kindsmutter zu den Beanstandungen des Kindsvaters Stellung.  
 
O. Am 4. November 2021 reichte der Beschwerdegegner das ausgefüllte Formular "Ge-
such um unentgeltliche Rechtspflege" ein. 
 
P. Mit Verfügung des Kantonsgerichts vom 10. November 2021 wurde der Fall der Kam-
mer zur Beurteilung überwiesen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 450 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 
10. Dezember 1907 i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer Kindesschutzbe-
hörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des kantonalen Ge-
setzes über die Einführung des Zivilgesetzbuchs (EG ZGB) vom 16. November 2006 erklärt für 
die Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsgericht, Abteilung Ver-
fassungs- und Verwaltungsrecht, für zuständig. Das Verfahren richtet sich nach den Art. 450 bis 
Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Bestimmungen des kantonalen Verwaltungsprozessrechts 
anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). Nach Art. 450 Abs. 2 ZGB sind Personen zur Beschwerde 
befugt, die am Verfahren beteiligt sind (Ziff. 1), die der betroffenen Person nahestehen (Ziff. 2) 
oder die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochte-
nen Entscheids haben (Ziff. 3). Die Beschwerdeführerin ist als direkte Verfahrensbeteiligte 
grundsätzlich zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzun-
gen nach den Art. 450 ff. ZGB i.V.m. § 66 Abs. 2 EG ZGB und §§ 43 ff. VPO erfüllt sind, ist auf 
die Beschwerde einzutreten. 
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 
(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die Un-
angemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3.1 Nach Art. 298d Abs. 1 ZGB regelt die Kindesschutzbehörde auf Begehren eines Eltern-
teils, des Kindes oder von Amtes wegen die Zuteilung der elterlichen Sorge neu, wenn dies we-
gen wesentlicher Änderung der Verhältnisse zur Wahrung des Kindeswohls nötig ist. Gemäss 
Art. 298d Abs. 2 ZGB kann sich die Kindesschutzbehörde auf die Regelung der Obhut, des per-
sönlichen Verkehrs oder der Betreuungsanteile beschränken. 
 
3.2 Mit Entscheid vom 12. August 2021 verfügte die KESB, dass F.____ am, durch den 
vom Kantonsgericht bestätigten, Wohnsitz in E.____ im Kindergarten J.____ eingeschult werde. 
Weiter verfügte die KESB eine Betreuungsregelung für das Schuljahr 2021/2022, wonach 
F.____ jeweils am Mittwoch- und Donnerstagnachmittag (12:00 bis 19:00 Uhr) durch die 
Kindsmutter betreut werde und jedes Wochenende von Freitagnachmittag (direkt nach Kinder-
gartenschluss um 12:00 Uhr) bis Montagmorgen (zwischen 08:00 und 08:30 Uhr) alternierend 

Seite 5 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

bei ihrem Vater und bei ihrer Mutter verbringe, wodurch sich für die Kindsmutter eine Reduzie-
rung ihrer Betreuungsanteile ergab. Mit ihrer Entscheidung folgte die KESB dem Betreuungs-
vorschlag des Beistands, welcher einen Kompromiss darstelle, der von beiden Elternteilen ohne 
erhebliche Einbussen umgesetzt werden könne und sowohl der bisherigen Betreuung als auch 
dem neuen Umstand in Form der bevorstehenden Einschulung von F.____ angemessen Rech-
nung trage. 
 
3.3 Die Beschwerdeführerin, welche sich infolge dieses Entscheids mit einer Reduzierung 
ihrer Betreuungsanteile konfrontiert sieht, gibt an, dass für sie nicht nachvollziehbar sei, wieso 
am bisher gelebten Betreuungskonzept etwas geändert werden müsse. Sie bringt vor, dass 
Kinder, die sich nicht zwischen Mutter und Vater entscheiden müssten, weniger unter Loyali-
tätskonflikten und Verlustängsten sowie weiteren Nachteilen leiden würden. Bei beiden Eltern 
seien die erzieherischen Fähigkeiten gegeben und beide Eltern hätten grundsätzlich die Mög-
lichkeit, sich persönlich um das Kind zu kümmern. Sowohl die Kindsmutter als auch der Kinds-
vater könnten ihrer Tochter eine kindgerechte Wohnung sowie ein stabiles Umfeld bieten. Folg-
lich solle F.____ weiterhin jeweils hälftig vom Vater und von der Mutter betreut werden und un-
verändert in ihrem angestammten Umfeld verbleiben.  
 
3.4 In seiner Vernehmlassung beanstandet der Beschwerdegegner zunächst, dass nicht 
genügend dargelegt werde, worin die Rechtsverletzung, die fehlerhafte Sachverhaltsfeststellung 
oder die Unangemessenheit liegen sollten, weshalb die Beschwerde mangels Substantiierung 
abzuweisen sei. Weiter hält er fest, dass auch er mit der Neuregelung Einschnitte in der Be-
treuung von F.____ hinnehmen müsse, allerdings anerkenne er, dass es sich dabei um einen 
Kompromiss handle, welcher aufgrund des Kindergarteneintritts von F.____ notwendig sei. Die 
Kindsmutter hätte ihren Wohnsitz nach E.____ verlegen müssen, wie dies vom Beistand emp-
fohlen worden sei, um eine Reduzierung der Betreuungszeit zu verhindern, da sich der Le-
bensmittelpunkt von F.____ durch den Kindergarteneintritt stärker nach E.____ verlagere. Mit 
der von der Beschwerdeführerin beantragten Betreuungsregelung würde ein adäquater Um-
gang der Tochter mit ihrem Freundeskreis und ihren Stiefgeschwistern verunmöglicht. Auch sei 
zu berücksichtigen, dass die von der Vorinstanz verfügte Betreuungsregelung bereits seit einem 
Quartal gelebt werde und der Beistand bereits angekündigt habe, dass ab nächstem Sommer 
wieder eine Anpassung hinsichtlich des neuen Schuljahres nötig sei. Es sei auch im Interesse 
des Kindes, dass F.____ unter der Woche beim Kindsvater übernachte, sodass sie morgens 
nicht früher aufstehen und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Kindergarten gelangen 
müsse. Weiter bestreitet der Beschwerdegegner, dass er F.____ von seiner Ehefrau betreuen 
liesse, und er bemängelt seinerseits, dass die Kindsmutter aufgrund ihrer Arbeitstätigkeit die 
gemeinsame Tochter von deren Grosseltern mütterlicherseits betreuen lasse. Seiner Ansicht 
nach entspreche es auch dem Kindeswohl, dass F.____ mehr Zeit mit den Stiefgeschwistern 
oder mit gleichaltrigen Spielkameraden verbringe. Schliesslich macht er geltend, dass F.____ 
bei ihm ein intaktes Familienleben antreffe, was einer intensiven Betreuung durch die Grossel-
tern mütterlicherseits vorzuziehen sei. 
 
4.1 Die Neuregelung des persönlichen Verkehrs sowie der Betreuungsanteile setzt eine 
wesentliche Änderung der Verhältnisse voraus und muss zur Wahrung des Kindeswohls not-

Seite 6 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

wendig sein. Grundsätzlich sind Regelungen in Kinderbelangen auf Dauer auszurichten, denn 
das Kind ist in seiner Entwicklung auf Sicherheit und Stabilität angewiesen. Entsprechend muss 
für eine Neuregelung die Änderung der Verhältnisse wesentlich und dauerhaft sein, kurzfristige 
und kurzzeitige Veränderungen rechtfertigen keine Neuregelungen. Es kann sich dabei um eine 
persönliche oder tatsächliche Veränderung auf Seiten der Kindseltern oder des Kindes handeln 
(KURT AFFOLTER-FRINGELI/URS VOGEL, in: Hausheer/Walter [Hrsg.], Berner Kommentar zum 
schweizerischen Privatrecht, Bern 2016, N 5 f. zu Art. 298d ZGB m.w.H.). Die Beurteilung im 
Lichte des Kindeswohls entspricht derjenigen bei der Regelung des Sorgerechts im Rahmen 
von Art. 298b ZGB oder in eherechtlichen Verfahren nach Art. 298 ZGB (INGEBORG 
SCHWENZER/MICHELLE COTTIER, in: Geiser/Fountoulakis [Hrsg.], Basler Kommentar Zivilgesetz-
buch I, 6. Auflage, 2018, N 2 zu Art. 298d ZGB m.w.H.). Ob eine wesentliche Veränderung vor-
liegt, beurteilt sich aufgrund sämtlicher Umstände des konkreten Einzelfalls (Urteil des Bundes-
gerichts 5C.34/2006 vom 27. Juni 2006 E. 1.1 mit Hinweis auf Art. 134 Abs. 1 ZGB).  
 
4.2 Neben der Wesentlichkeit der Veränderung muss die Neuregelung zusätzlich zum 
Wohl des Kindes geboten sein. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung muss die Beibehal-
tung der geltenden Regelung das Wohl des Kindes ernsthaft gefährden, sodass die Beibehal-
tung der aktuellen Regelung dem Kind mehr schadet als der Verlust an Kontinuität in der Erzie-
hung und den Lebensumständen, welche mit der Änderung einhergehen (Urteil des Bundesge-
richts 5A_266/2017 vom 29. November 2017 E. 8.3 m.w.H.). Das Kindeswohl gilt als oberste 
Maxime des Kindesrechts (BGE 142 III 612 E. 4.2 und 141 III 328 E. 5.4 m.w.H.). Im Sinne ei-
ner positiven und nicht abschliessenden Beschreibung gehören zum Kindeswohl die Förderung 
und Entwicklung in geistiger, körperlicher und seelischer Hinsicht, ein Umfeld von Kontinuität 
und Stabilität, die Möglichkeit einer inneren Bindung des Kindes an die Beziehungspersonen 
sowie die Achtung des Willens des Kindes und seines Selbstbestimmungsrechts (BGE 146 III 
313 E. 6.2.2 und 129 III 250 E. 3.4.2 jeweils mit Hinweisen). Entsprechend ist das Wohl eines 
Kindes gefährdet, sobald nach den Umständen die ernstliche Möglichkeit einer Beeinträchti-
gung des körperlichen, seelischen oder geistigen Wohls des Kindes vorauszusehen ist (CYRIL 
HEGNAUER, Grundriss des Kindesrechts, 5. Auflage, Bern 1999, N 26.04a ff.; vgl. PETER 
BREITSCHMID, in: Basler Kommentar Zivilgesetzbuch I, a.a.O., N 18 zu Art. 307 ZGB). Die Ge-
fährdung kann dabei nur in jedem einzelnen Fall unter Berücksichtigung der Gesamtheit aller 
Umstände bestimmt werden. Die objektiv fassbare Gefahr einer Beeinträchtigung muss eini-
germassen konkret sein, auch wenn regelmässig prognostische Elemente miteinzubeziehen 
sind (BGE 146 III 313 E. 6.2.2; YVO BIDERBOST, in: Breitschmid/Jungo [Hrsg.], Handkommentar 
zum Schweizer Privatrecht, Personen- und Familienrecht - Partnerschaftsgesetz, 3. Auflage, 
Zürich 2016, N 9 zu Art. 307 ZGB). 
 
4.3 Der Begriff der Betreuungsanteile ist erst im Zuge der parlamentarischen Beratung in 
den Gesetzestext eingefügt worden, um der alternierenden Obhut Rechnung zu tragen, eine 
weitergehende Normierung ihrer Ausgestaltung ist unterblieben. Die Bestimmungen über die 
Regelung des persönlichen Verkehrs (Art. 273 ff.) sind deshalb analog heranzuziehen 
(SCHWENZER/COTTIER, a.a.O., N 10 zu 298 ZGB; HEINZ HAUSHEER/THOMAS GEISER /REGINA E. 
AEBI-MÜLLER, Das Familienrecht des Schweizerischen Zivilgesetzbuches, 6. Auflage, Bern 
2018, N 17.111). Bei der Festsetzung eines Besuchsrechts sowie der Betreuungsanteile geht 

Seite 7 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

es nicht darum, einen gerechten Interessenausgleich zwischen den Eltern zu finden, sondern 
den elterlichen Kontakt mit dem Kind in dessen Interesse zu regeln (vgl. BGE 120 II 229 
E. 3b/aa). Als oberste Richtschnur für die Ausgestaltung des Besuchsrechts und damit auch der 
Betreuungsanteile gilt somit immer das Kindeswohl, das anhand der gegebenen Umstände zu 
beurteilen ist. Allfällige Interessen der Eltern haben zurückzustehen (vgl. BGE 123 III 445 E. 3b; 
Urteil des Bundesgerichts 5A_200/2015 vom 22. September 2015 E. 7.2.3). Es ist die Lösung 
zu wählen, welche unter Berücksichtigung der gesamten Umstände dem Kind die notwendige 
Stabilität der Beziehungen gewährleistet, die es für die optimale Entwicklung und Entfaltung 
benötigt (BGE 136 I 178 in: Pra 99/2010 Nr. 125).  
 
5.1 Aus den vorliegenden Akten geht hervor, dass F.____ nach den Sommerferien 2021 
eingeschult wurde. Der Beistand machte die beiden Kindseltern schon frühzeitig auf diese Ver-
änderung aufmerksam und wies sie auf die Notwendigkeit einer neuen Betreuungsregelung im 
Hinblick auf die bevorstehende Einschulung hin, sofern es zu keinem Wechsel des Wohnsitzes 
der Beschwerdegegnerin an den Wohnsitz des Kindes komme (vgl. ausserordentlicher Bericht 
des Beistands vom 15.  Juli 2021). In der Folge gelang es den Kindseltern nicht, eine einver-
nehmliche Lösung zu finden. Aufgrund dieses Umstands reichte der Beistand der KESB eine 
Empfehlung für eine Betreuungsregelung ein. Im ausserordentlichen Bericht vom 15. Juli 2021 
hält der Beistand fest, dass der Kindergarteneintritt eine schrittweise soziale Integration am Ort 
des Kindergarteneintritts von F.____ zur Folge habe. Dort lebe sie sich stetig zunehmend in 
ihrem unmittelbaren Umfeld ein und knüpfe ihre sozialen Kontakte. Diese Umstände seien für 
die weitere persönliche Entwicklung von F.____ bedeutend. Der Einschätzung des Beistands, 
wonach die Einschulung von F.____ einschneidende Veränderungen mit sich bringe, ist zuzu-
stimmen. Die Einschulung (zunächst im Kindergarten, anschliessend in der Primarschule) ist 
der Beginn der obligatorischen Schulzeit, was ein bedeutendes Erlebnis und eine grosse Ver-
änderung im Leben des Kindes und der Kinder-Eltern-Beziehung darstellt. Mit dem Kindergar-
teneintritt macht das Kind einen Schritt aus der Familie heraus in ein neues, unbekanntes Um-
feld, wo es in der neuen Gemeinschaft von und mit anderen Kindern lernt, neue soziale Kompe-
tenzen erwirbt und sich neues Wissen aneignet (vgl. «Ist mein Kind bereit für den Kindergarten-
eintritt?», abrufbar unter: www.baselland.ch/politik-und-behorden/direktionen/bildungs-kultur-
und-sportdirektion/bildung/handbuch/laufbahn/eintritt, zuletzt besucht am 19. Januar 2022). 
F.____ wird durch den Kindergarteneintritt viele neue Klassenkameraden kennenlernen und 
einen neuen Freundeskreis bilden, was für die soziale Entwicklung von grosser Bedeutung ist. 
Aufgrund des Eintritts von F.____ in die obligatorische Schulzeit an ihrem Wohnsitz, ist die vor-
liegend strittige Regelung zudem auf Dauer angelegt. Ändern wird sich lediglich der Tag und die 
Länge des nachmittäglichen Unterrichts, woraus sich jedoch keine grundlegende Veränderung 
ergibt. Die Einschulung stellt somit eine wesentliche und dauerhafte Änderung der Verhältnisse 
für F.____ dar, welche einen Entscheid der KESB, mangels Einigkeit der Kindseltern, erforder-
lich machte.  
 
5.2.1 Die Veränderung muss allerdings nicht nur wesentlich und dauerhaft, sondern auch zur 
Wahrung des Kindeswohls notwendig sein. Die Beibehaltung der bisherigen Regelung müsste 
dem Kind also mehr schaden als der Verlust an Kontinuität, welcher die Änderung mit sich 
bringt (vgl. E. 4.2). Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass das bisher gelebte Betreu-

Seite 8 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

ungsmodell gut funktioniert habe, zudem führe mehr gemeinsame Zeit mit beiden Eltern zu ei-
ner engeren emotionalen Eltern-Kind-Beziehung, was die Beziehung des Kindes zu beiden El-
tern verbessere. Ausserdem könne die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer flexiblen Arbeitszei-
ten im Gegensatz zum vollzeitlich erwerbstätigen Kindsvater mehr persönliche Betreuungszeit 
garantieren und so besser auf die Bedürfnisse der Tochter eingehen als der Vater, welcher für 
die Betreuung auf seine im gleichen Haushalt lebende Partnerin angewiesen sei. Schliesslich 
sei auch die Distanz zwischen den beiden Wohnorten D.____ und E.____ zu gering, um eine 
Aufhebung der bisherigen Betreuungsregelung zu rechtfertigen, da die beiden Wohnorte sowohl 
per Auto als auch per öffentlichem Verkehr innert kurzer Zeit erreichbar seien. Die Beibehaltung 
der bisher gelebten alternierenden Obhut würde deswegen die Stabilität für F.____ besser ge-
währleisten als das neue Betreuungsmodell.  
 
5.2.2 Der Beschwerdeführerin ist dabei zuzustimmen, dass eine gerechte und gleichmässige 
Verteilung der Betreuungszeiten auf beide Elternteile grundsätzlich anzustreben und wün-
schenswert ist. Diesem Umstand wurde vom Beistand in seinem ausserordentlichen Bericht 
vom 15. Juli 2021 grosse Bedeutung zugeschrieben. Oberste Richtschnur einer solchen Rege-
lung ist indes immer das Kindswohl. Dass F.____ unter der Woche nicht mehr bei der Be-
schwerdeführerin übernachtet, stellt die grösste Änderung in der strittigen Betreuungsregelung 
dar. Diese Änderung ist jedoch dadurch begründet, dass F.____ unter der Woche nicht früher 
aufstehen und nach E.____ in den Kindergarten pendeln muss, während sie beim Beschwerde-
gegner einen sehr kurzen Gehweg zum Kindergarten hat. Die Beschwerdeführerin macht gel-
tend, dass die Distanz von ihrem Wohnort zum Kindergarten nicht lang sei. Darüber hinaus 
zeigt sie nicht auf, wie sie sich das morgendliche Pendeln einrichten könnte, sodass es für 
F.____ möglichst schonend ablaufen würde. Auch wenn die Wohnorte der Eltern in einer zu-
mutbaren Distanz voneinander entfernt liegen, stellt das morgendliche Pendeln eine unnötige 
zusätzliche Belastung für das Kind dar. F.____ müsste bei dieser Lösung schätzungsweise bis 
zu einer halben Stunde früher aufstehen (Gehweg + Fahrzeit). Hinzu kommt, dass unabhängig 
vom genutzten Verkehrsmittel eine Gefahr für Verspätungen aufgrund von Verkehrseinschrän-
kungen besteht, was einen zusätzlichen Stressfaktor darstellt. Der durch die Übernachtungen 
bei der Beschwerdeführerin generierte Mehrwert für F.____ vermag den dadurch verursachten 
Mehraufwand durch das morgendliche Pendeln nicht aufzuwiegen. Der Wunsch der Beschwer-
deführerin F.____ auch über Nacht bei sich zu haben, ist nachvollziehbar. Die Interessen der 
Eltern haben jedoch hinter diejenigen der Kinder zu treten (vgl. E. 4.3) und die Betreuungszeit, 
in welcher mit F.____ Aktivitäten unternommen werden können und in welcher wertvolle Eltern-
Kinder-Zeit verbracht werden kann (nach Kindergartenende), wird durch die wegfallenden 
Übernachtungen nur geringfügig eingeschränkt.  
 
5.2.3 Da die grösste Änderung der neuen Betreuungsregelung die Übernachtungen betrifft, 
vermag das Vorbringen, dass die Beschwerdeführerin aufgrund ihrer flexiblen Arbeitszeiten 
mehr persönliche Betreuungszeit durch den Tag garantieren könne als der vollzeitlich erwerbs-
tätige Beschwerdegegner, den diesbezüglichen Entscheid der KESB nicht zu relativieren. Vor 
dem Hintergrund der stärkeren sozialen Integration von F.____ in E.____ erscheint sodann die 
subeventualiter beantragte Betreuungsregelung, wonach die Beschwerdeführerin an sämtlichen 
Nachmittagen unter der Woche F.____ jeweils nach Kindergartenschluss bis um 19:00 Uhr be-

Seite 9 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

treuen würde, nicht im Sinne des Kindeswohls, selbst wenn die Mutter mehr persönliche Be-
treuungszeit garantieren könnte. F.____ würde es so verunmöglicht werden, sich nach dem 
Kindergarten mit ihren Klassenkameraden, welche in unmittelbarer Nähe ihres Wohnsitzes le-
ben, zu treffen. 
 
5.2.4 Der Vorinstanz ist dabei zuzustimmen, dass der Betreuungsvorschlag des Beistands 
einen Kompromiss darstellt, welcher von beiden Elternteilen ohne erhebliche Einbussen umge-
setzt werden kann. Aufgrund wesentlicher Differenzen der Eltern hinsichtlich zentraler Punkte, 
konnte keine Lösung gefunden werden, mit welcher beide Parteien einverstanden waren. Wei-
ter ist der Ansicht zu folgen, dass es im Sinne des Kindeswohls war, mit einem autoritativen 
Entscheid Klarheit und Stabilität zu schaffen. Eine möglichst gleichmässige Verteilung insbe-
sondere der Übernachtungen wäre wünschenswert, allerdings ist die vorgenommene Anpas-
sung im Sinne des Kindeswohls angezeigt. Sodann wird diese Betreuungsregelung bereits seit 
bald einem halben Jahr gelebt und es wird nicht geltend gemacht, dass diese Regelung negati-
ve Auswirkungen auf F.____ hat oder sie in ihrer Entwicklung einschränkt. Entsprechend drängt 
sich im Sinne der Kontinuität und Stabilität der gelebten Verhältnisse keine abermalige Ände-
rung auf. Die Neuregelung ist aufgrund der vorstehenden Erwägungen als verhältnismässig zu 
betrachten.  
 
5.3 Zusammenfassend lässt sich somit festhalten, dass eine wesentliche Änderung der 
Verhältnisse vorliegt und die Regelung des Orts des Kindergarteneintritts sowie auch die Neu-
regelung der Betreuungsanteile zur Wahrung des Kindeswohls nötig waren. Der Entscheid der 
KESB vom 12. August 2021 gibt im Ergebnis keinen Anlass zur Beanstandung. Die vorliegende 
Beschwerde ist demzufolge abzuweisen. 
 
6. Auch wenn die Regelung von sämtlichen Parteien vermutlich sinngemäss korrekt ver-
standen wurde, weist das Gericht der guten Ordnung halber darauf hin, dass F.____ jedes Wo-
chenende alternierend bei ihrem Vater und bei ihrer Mutter verbringen soll und nicht nur jedes 
zweite Wochenende, wie dies im Entscheid der Vorinstanz festgehalten wurde.  
 
7.1 Es bleibt über die Verlegung der Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das 
Verfahren vor Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Ge-
richtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in 
angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Dem Ausgang des Verfahrens ent-
sprechend sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- der Beschwerdeführerin auf-
zuerlegen und mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'500.-- zu ver-
rechnen. 
 
7.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Bei-
zug eines Anwalts bzw. einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist dem an-
waltlich vertretenen Beschwerdegegner eine Parteientschädigung zu Lasten der Beschwerde-
führerin zuzusprechen. Der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners weist in seiner Honorarno-
te vom 19. Oktober 2021 einen Zeitaufwand von 10.8333 Std. à Fr. 250.-- sowie Auslagen in 

Seite 10 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

der Höhe von Fr. 30.60 aus, was nicht zu beanstanden ist. Demzufolge hat die Be-
schwerdeführerin dem Beschwerdegegner eine Parteientschädigung in der Höhe von ins-
gesamt Fr. 2'949.85 (inkl. Auslagen und 7.7 % MWST) auszurichten. 
  

Seite 11 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'500.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss 
in der Höhe von Fr. 1'500.-- verrechnet.  

   
 3. Die Beschwerdeführerin hat dem Beschwerdegegner eine Parteient-

schädigung in der Höhe von Fr. 2’949.85 (inkl. Auslagen und 7.7 % 
MWST) auszurichten. Die übrigen Parteikosten werden wettgeschla-
gen. 

 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber i.V.