# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f88fe5b8-fb51-5355-8910-525ad83ab680
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsgericht 13.12.2018 B 2017/184
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VG_001_B-2017-184_2018-12-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: B 2017/184

Stelle: Verwaltungsgericht

Rubrik: Verwaltungsgericht

Publikationsdatum: 06.02.2020

Entscheiddatum: 13.12.2018

Entscheid Verwaltungsgericht, 13.12.2018
Art. 20 f. GSchG (SR 814.20). Art. 31 GSchV (SR 814.201). Art. 36 Abs. 2 und 3 
BV (SR 101). Art. 12 VRP (sGS 951.1). Frage der Rechtmässigkeit der 
Ausscheidung einer Grundwasserschutzzone und eines 
Grundwasserschutzareals sowie des entsprechenden 
Schutzzonenreglements. Das Verwaltungsgericht erachtete es als dargetan, 
dass das Grundwasser der in Frage stehenden Gebiete zumindest nach 
entsprechender Aufbereitung über eine genügende Trinkwasserqualität 
verfügt und bejahte ein öffentliches Interesse an der Nutzung des 
Trinkwassers bzw. an der Sicherstellung einer künftigen Nutzung. Im 
Weiteren bestätigte es die Dimensionierung der Zonen als rechtmässig 
(Verwaltungsgericht, B 2017/184).

Entscheid vom 13. Dezember 2018

Besetzung

Abteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Zindel, Verwaltungsrichterin Reiter; 

Gerichtsschreiber Schmid

Verfahrensbeteiligte

Politische Gemeinde K.__, Gemeinderat,

Beschwerdeführerin,

gegen

Politische Gemeinde M.__ AR, Gemeinderat,

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Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. Ursula Schmid, Steiner Rechtsanwälte, 

Sonnenstrasse 5, Postfach 536, 9004 St. Gallen,

A.__,

Beschwerdebeteiligter,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Bernhard Oberholzer, Oberer Graben 43, 

9000 St. Gallen,

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 

9001 St. Gallen,

Vorinstanz,

Gegenstand

Grundwasserschutzzonen und -areale, Schutzzonenreglement

Das Verwaltungsgericht stellt fest:

A.

a. Die politische Gemeinde M.__/AR ist Eigentümerin der Grundstücke Nrn. 00__ f., 

Grundbuch M.__/AR. Auf den Grundstücken befinden sich die Grundwasserfassungen 

Q.__ (Grundstück Nr. 00__) und Y.__ (Grundstück Nr. 01__); diese liegen südlich der 

Kantonsstrasse und ungefähr 135 m voneinander entfernt. Nordöstlich dieser 

Grundwasserfassungen, auf der st. gallischen Seite der Kantonsstrasse, liegt das in der 

Landwirtschaftszone gelegene, 62‘894 m  grosse Grundstück Nr. 02__, Grundbuch 

K.__. Eigentümer des Grundstücks ist A.__.

Die Wasserversorgung M.__ AR arbeitete nach 1990 für die beiden der 

Trinkwasserversorgung dienenden Wasserfassungen Grundwasserschutzzonen aus. 

1995 wurde den zuständigen Stellen der Kantone Appenzell-Ausserrhoden und St. 

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Gallen ein Entwurf des Umgrenzungsplans und des Schutzzonenreglements vorgelegt; 

eine rechtsverbindliche Ausscheidung der Schutzzonen erfolgte danach jedoch nicht. 

Das Gebiet der beiden Fassungen wurde lediglich einer provisorischen 

Grundwasserschutzzone zugeteilt.

b. Die X.__ AG erstellte in der Folge am 2. Mai 2012 einen hydrogeologischen/

technischen Bericht (nachstehend: Bericht X.__; act. G 18/13/1 und G 18/13/3) mit dem 

Entwurf der Schutzzonen- und Schutzarealpläne (nachstehend: Umgrenzungsplan) 

sowie das Schutzzonen-/Schutzarealreglement (nachstehend: Schutzzonenreglement). 

Hierzu äusserten sich das Amt für Umwelt des Kantons Appenzell Ausserrhoden (AFU 

AR) und das Amt für Umwelt und Energie des Kantons St. Gallen (AFU SG) am 7. 

Oktober 2013 und 21. Mai 2014 bzw. 4. Oktober 2013 und 15. Mai 2014. Der Bericht 

X.__ hatte unter anderem ergeben, dass einige Wasserproben der Fassung Y.__ 

erhöhte Chlorid- und Bakterienwerte enthielten, zwischen den Fassungen Y.__ und 

Q.__ eine hydraulische Verbindung bestehe und bei der Fassung Q.__ das 

Gefahrenpotential wegen bestehender Bauten und Anlagen deutlich geringer sei. Die 

Wasserversorgung M.__ entschied sich daher, künftig lediglich noch die Fassung Q.__ 

zu nutzen und für diese eine Grundwasserschutzzone zu erlassen. Zur Erhaltung des 

Wasserförderungspotentials im Gebiet Y.__ wurde die Ausscheidung eines 

Grundwasserschutzareals vorgesehen. Gegen den in der Folge öffentlich aufgelegten 

Umgrenzungsplan und das Schutzzonenreglement erhob A.__ am 12. Mai 2015 sowohl 

beim Gemeinderat K.__ als auch beim Departement Bau und Volkswirtschaft des 

Kantons Appenzell Ausserrhoden Einsprache mit dem Antrag, auf das 

Grundwasserschutzgebiet Q.__/Y.__ sei zu verzichten; das Grundwasser dieses 

Gebiets sei wegen ungenügender Wasserqualität nur noch als Notwasser zu 

gebrauchen.

c. Nachdem der Gemeinderat K.__ einen ersten Einspracheentscheid am 31. August 

2015 erlassen (act. G 18/13/20) und, nach Rekurserhebung durch den Gemeinderat 

M.__ vom 17. September 2015, am 28. September 2015 widerrufen hatte, wies das 

Departement Bau und Volkswirtschaft (AR) die Einsprache von A.__ ab. Der 

Gemeinderat K.__ hiess demgegenüber die Einsprache von A.__ mit Beschluss vom 

19. September 2016 gut und verzichtete auf den Erlass eines Schutzzonenreglements 

und eines Umgrenzungsplans (act. G 18/1 Beilage). Den gegen diesen Beschluss von 

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der politischen Gemeinde M.__, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Kurt Steiner, St. 

Gallen, erhobenen Rekurs vom 11. Oktober 2016 hiess das Baudepartement des 

Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 29. August 2017 im Sinn der Erwägungen gut 

und hob den Beschluss (Einspracheentscheid) auf (act. G 2).

B.

a. Gegen diesen Entscheid erhob die Politische Gemeinde K.__ mit Eingabe vom 

5. September 2017 Beschwerde (act. G 1). In der Beschwerdeergänzung vom 

8. November 2017 (act. G 9) beantragte sie Aufhebung des angefochtenen Entscheids 

(Ziff. 1). Es sei eine unabhängige Expertise zu erstellen (Ziff. 2). Die vorbefassten Ämter 

hätten in den Ausstand zu treten; deren Berichte seien aus dem Recht zu weisen (Ziff. 

3 sinngemäss). Die Koordination des Verfahrens sei ordnungsgemäss durchzuführen 

(Ziff. 4). Sämtliche geologische Gutachten (insbesondere der geologische 

Grundlagenbericht über die Grundwasserevaluation Q.__, X.__) seien zu edieren (Ziff. 

5). Nach Edition aller bisher nicht zugänglichen geologischen Unterlagen sei eine 

angemessene Frist zur Begründung einzuräumen (Ziff. 6). Es sei ein Augenschein 

durchzuführen (Ziff. 7). Die Kriterien des Kantons St. Gallen für die Ausscheidung einer 

Gewässerschutzzone seien auf dem Teil der Gemeinde K.__ zu berücksichtigen (Ziff. 

8). Eventualiter sei das Geschäft zur Neuauflage (Neubearbeitung) zurückzuweisen, 

namentlich mit getrennter Schutzzone und separatem Schutzareal (Ziff. 9). Eventualiter 

sei der Kompromissvorschlag des Konsultationsverfahrens als Lösung zu verfügen 

(Ziff. 10).

b. Die Vorinstanz beantragte in der Vernehmlassung vom 11. Dezember 2017 

Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung verwies sie auf den angefochtenen 

Entscheid (act. G 11). In der Vernehmlassung vom 29. Januar 2018 beantragte 

Rechtsanwältin Dr. Ursula Schmid, St. Gallen, für die Beschwerdegegnerin Abweisung 

der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und es sei der angefochtene Entscheid 

zu bestätigen, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G 18). Der durch 

Rechtsanwalt lic. iur. Bernhard Oberholzer, St. Gallen, vertretene Beschwerdebeteiligte 

verzichtete am 9. März 2018 auf eine Stellungnahme zu den Eingaben der Vorinstanz 

und der Beschwerdegegnerin (act. G 22).

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c. Mit Schreiben vom 31. August 2018 teilte die Beschwerdeführerin mit, die von der 

X.__ AG erstellten Grundlagenpapiere (Grundwasserschutzzonenbericht vom 25. Juli 

1994, Markierversuch im Gebiet Y.__ vom Jahr 2009, hydrogeologische Abklärungen 

aus dem Jahr 2010, Grundwasserevalutation Gebiet Q.__ von 2012) seien ihr nicht 

zugestellt worden. Ohne diese Basisdaten sei ihr die Erstellung eines geologischen 

Gutachtens nicht möglich (act. G 24). Auf entsprechende Anweisung des 

Verwaltungsgerichts (act. G 25) liess die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin 

die erwähnten Unterlagen am 17. September 2018 zukommen (act. G 27). Mit Eingabe 

vom 8. Oktober 2018 reichte die Beschwerdeführerin eine hydrogeologische 

Stellungnahme der F.__ AG, beratende Geologen und Hydrogeologen vom 31. Oktober 

2017 zum Stand der Vorprüfung 2014 (act. G 31.1) sowie eine hydrogeologische 

Stellungnahme vom 5. Oktober 2018 zu den im September 2018 zugestellten Akten ein 

und nahm dazu Stellung (act. G 31.2). Hierzu äusserte sich die Beschwerdegegnerin in 

der Stellungnahme vom 25. Oktober 2018 (act. G 36).

d. Auf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben dieses Verfahrens 

wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen 

eingegangen.

Darüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:

1. Die sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59  Abs. 1 

des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, VRP). Die 

Beschwerdeeingabe vom 5. September 2017 (act. G 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt 

zusammen mit der Ergänzung vom 8. November 2017 (act. G 9) formal und inhaltlich 

die gesetzlichen Anforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 

Abs. 1 und 2 VRP). Als Adressatin des angefochtenen Entscheids kommt der 

Beschwerdeführerin als Politische Gemeinde die Beschwerdebefugnis nach Art. 64 in 

Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 VRP zu (vgl. M. Pflüger, Die Legitimation des 

Gemeinwesens zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, Zürich/

St. Gallen 2013, Rz. 219 ff.). Auf die Beschwerde ist somit einzutreten.

Die Beschwerdegegnerin stellt sich auf den Standpunkt, dass die von der 

Beschwerdeführerin vorgebrachte Kritik an der Fachlichkeit der Abklärungen der X.__ 

bis

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AG sowie die Vorwürfe bezüglich Vorbefassung der beteiligten Ämter rein 

appellatorisch und nicht hinreichend substantiiert sei, weshalb nicht darauf einzutreten 

sei (act. G 18 S. 3 f.). Hierzu ist festzuhalten, dass die Beschwerdeführerin ihren 

Standpunkt in rein formeller Hinsicht zureichend begründete; von Seiten des Gerichts 

wurde ihr denn auch keine Nachfrist zur Ergänzung der Begründung (Art. 48 Abs. 2 

VRP) angesetzt. Ein Nichteintreten mit Hinweis auf eine unzureichende Begründung 

fällt damit ausser Betracht. Dies umso mehr, als der Beschwerdeführerin im September 

2018 weitere Unterlagen zugestellt wurden (act. G 27) und sie hierauf am 8. Oktober 

2018 eine hydrogeologische Stellungnahme vom 5. Oktober 2018 zu den im 

September 2018 zugestellten Akten nachreichte (act. G 31.2). Die weitere Frage, ob 

bzw. inwiefern die Einwände der Beschwerdeführerin auch in materieller Hinsicht 

begründet sind, bildet Gegenstand des vorliegenden Verfahrens.

2.

2.1. In materieller Hinsicht ist streitig, ob die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid 

die Rechtmässigkeit der Ausscheidung der Grundwasserschutzzone Q.__ und des 

Grundwasserschutzareals Y.__ sowie das entsprechende Schutzzonenreglement zu 

Recht bestätigte. Gemäss Art. 20 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer 

(Gewässerschutzgesetz; SR 814.20, GSchG) scheiden die Kantone Schutzzonen für die 

im öffentlichen Interesse liegenden Grundwasserfassungen und -anreicherungsanlagen 

aus; sie legen die notwendigen Eigentumsbeschränkungen fest (Abs. 1). Die Inhaber 

von Grundwasserfassungen müssen die notwendigen Erhebungen für die Abgrenzung 

der Schutzzonen durchführen (Abs. 2 lit. a). Nach Art. 21 Abs. 1 GSchG scheiden die 

Kantone Areale aus, die für die künftige Nutzung und Anreicherung von 

Grundwasservorkommen von Bedeutung sind. In diesen Arealen dürfen - vergleichbar 

einer raumplanungsrechtlichen Planungszone - keine Bauten und Anlagen erstellt oder 

Arbeiten ausgeführt werden, die künftige Nutzungs- und Anreicherungsanlagen 

beeinträchtigen könnten. Gemäss Art. 31 Abs. 2 der Gewässerschutzverordnung 

(SR 814.201, GSchV) sorgt die Behörde dafür, dass bei bestehenden Anlagen in den 

Gebieten nach Art. 31 Abs. 1 GSchV, bei denen die konkrete Gefahr einer 

Gewässerverunreinigung besteht (d.h. besonders gefährdete Bereiche nach Art. 29 

Abs. 1 GschV sowie Grundwasserschutzzonen und -areale), die nach den Umständen 

gebotenen Massnahmen zum Schutz der Gewässer, insbesondere diejenigen nach 

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Anhang 4 Ziffer 2 GSchV, getroffen werden (lit. a). Zudem sorgt sie dafür, dass 

bestehende Anlagen in den Grundwasserschutzzonen S1 und S2, die eine 

Grundwasserfassung oder -anreicherungsanlage gefährden, innert angemessener Frist 

beseitigt werden und bis zur Beseitigung der Anlagen andere Massnahmen zum Schutz 

des Trinkwassers, insbesondere Entkeimung oder Filtration, getroffen werden (lit. b).

Anhang 4 GSchV enthält eine Detailregelung der Grundwasserschutzzonen S1 bis S3 

(Ziff. 12) und der Grundwasserschutzareale (Ziff. 13). Für Grundwasserschutzareale 

gelten die gleichen Schutzanforderungen wie für Grundwasserschutzzonen (Anhang 4 

Ziff. 23 GSchV). Ein unterirdisches Gewässer gilt als nutzbar bzw. für die 

Wassergewinnung geeignet, wenn das Wasser die Anforderungen der 

Lebensmittelgesetzgebung an Trinkwasser - nötigenfalls nach Anwendung einfacher 

Aufbereitungsverfahren - einhält und im natürlichen oder angereicherten Zustand in 

einer Menge vorhanden ist, dass eine Nutzung in Betracht fällt. Dabei bleibt der 

tatsächliche Bedarf unberücksichtigt. Das quantitative Kriterium ist erfüllt, wenn das 

Vorkommen bei nachhaltiger Nutzung einen Beitrag zur regionalen oder kommunalen 

Versorgung zu leisten vermag oder wesentlich zur Speisung eines stromabwärts 

liegenden nutzbaren Grundwasservorkommens beiträgt. Zu berücksichtigen ist auch 

die Eignung für die Trinkwasserversorgung in Notlagen (zum Ganzen vgl. Anhang 4 

GSchV, Ziff. 111 Abs. 1 und 2 sowie Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft 

[BUWAL, heute Bundesamt für Umwelt, BAFU], Wegleitung Grundwasserschutz, Bern 

2004, Ziff. 2.2.2, S. 34). Die Kantone stützen sich bei der Bezeichnung dieser 

Gewässerschutzbereiche auf hydrogeologische Kenntnisse; reichen diese nicht aus, 

sorgen sie für die Durchführung der erforderlichen hydrogeologischen Abklärungen 

(vgl. Art. 29 Abs. 4 GSchV). Namentlich die Gewässerschutzbereiche gehen aus den 

durch die Kantone zu erstellenden Gewässerschutzkarten hervor (vgl. Art. 30 Abs. 1 

GSchV).

Grundwasserschutzzonen bestehen aus den Zonen S1 und S2 und bei Lockergesteins- 

und schwach heterogenen Karst- und Kluft-Grundwasserleitern aus der Zone S3 

(Anhang 4 Ziff. 121 Abs. 1 lit. a GSchV). Die Zone S1 erstreckt sich mindestens 10 

Meter um die Fassung sowie um Fassungsstränge, Sickergräben, Stollen usw. 

(Wegleitung Grundwasserschutz, S. 43). Die Zone S2 soll verhindern, dass 

Grundwasserfassungen durch unterirdische Arbeiten, Zuflüsse von unterirdischen 

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Anlagen oder durch Krankheitserreger und verunreinigende Stoffe gefährdet werden 

(Anhang 4 Ziff. 123 GSchV). Die Zone S3 bildet eine Pufferzone um die Zone S2. Sie 

soll gewährleisten, dass bei unmittelbar drohenden Gefahren (z.B. Unfällen) 

ausreichend Zeit für die erforderlichen Massnahmen zur Verfügung steht. Der Abstand 

vom äusseren Rand der Zone S2 bis zum äusseren Rand der Zone S3 ist in der Regel 

mindestens so gross wie der Abstand von der Zone S1 bis zum äusseren Rand der 

Zone S2 (Anhang 4 Ziff. 124 GSchV).

2.2. Zu klären ist im vorliegenden Zusammenhang die - im vorinstanzlichen Entscheid 

bestätigte - Verhältnismässigkeit der Nutzungsbeschränkung im 

Grundwasserschutzareal Y.__ bzw. der daraus resultierende Eingriff ins Eigentum des 

Beschwerdebeteiligten. Sein Grundstück Nr. 02__ wird durch die Schutzzonen S2 und 

S3 sowie die Schutzareale SA2 und SA3 überlagert. Soweit die streitigen 

Unterschutzstellungen einen Eingriff in das Eigentum des Beschwerdebeteiligten 

darstellen, ist ein solcher nur zulässig, wenn er auf einer gesetzlichen Grundlage 

basiert, durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt ist und sich als verhältnismässig 

erweist (Art. 36 Abs. 2 und 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft, BV; SR 101). Dabei sind die in Betracht fallenden öffentlichen und 

privaten Interessen zu erfassen und im Hinblick auf die anzustrebende räumliche 

Entwicklung und im Lichte der Ziele und Grundsätze der Raumplanung gegeneinander 

abzuwägen (Art. 1 und 3 des Raumplanungsgesetzes, RPG [SR 700]; Art. 2 und 3 der 

Raumplanungsverordnung, RPV [SR 700.1]). Ob die Interessen vollständig erfasst 

worden sind, ist eine Rechtsfrage. Die relative Gewichtung der potenziell 

widerstreitenden Interessen ist dagegen weitgehend Ermessensfrage (vgl. BGer 

1C_398/2015 vom 9. August 2016 E. 4.2 mit Hinweisen).

In den Zonen S3 und SA3 sind Anlagen und Nutzungen, von denen eine Gefahr für das 

Grundwasser ausgeht, nicht zulässig (Art. 8 Schutzzonenreglement; Anhang 4 Ziff. 211 

und 221 GSchV). Bauten und Anlagen sind nach Art. 9 Schutzzonenreglement über 

dem höchstmöglichen Grundwasserspiegel, bei Quellfassungen über den 

wasserführenden Schichten, zu errichten (Abs. 1). Für die Versickerung von 

Dachwasser sind die einschlägigen Richtlinien massgebend (Abs. 2). Bei Bauarbeiten 

sind besondere Schutzmassnahmen zu treffen (Abs. 4). Lageranlagen für Hofdünger 

sind gemäss Art. 13 Schutzzonenreglement nach den geltenden Vorschriften und 

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Richtlinien zu erstellen und zu betreiben (Abs. 1). Güllenbehälter sind mit einem 

Leckerkennungssystem auszurüsten; deren Dichtheit ist mindestens jährlich zu 

überprüfen (Abs. 2). Unter Beachtung der Bodenbelastbarkeit sowie der geltenden 

Vorschriften und Richtlinien sind Bodenbewirtschaftung und Düngung erlaubt (Art. 16 

Abs. 1 Schutzzonenreglement). In den Zonen S2 und SA2 gilt ein allgemeines Bau- und 

Grabungsverbot (Art. 18 Schutzzonenreglement; Anhang 4 Ziff. 222 GSchV). 

Bodenbewirtschaftung und Düngung richten sich nach dem Bundesrecht und den 

ergänzenden Richtlinien. Ackerbau ist nicht zulässig (Art. 19 Schutzzonenreglement).

3.

3.1. Das AFU SG führte in der Stellungnahme vom 9. Februar 2017 aus, dass der 

Bericht X.__ fachgerecht und auf der Basis der Wegleitung Grundwasserschutz erstellt 

worden sei. Im Weiteren erfülle die Dimensionierung der Grundwasserschutzzone und 

des -areals die Anforderungen an die Gewässerschutzgesetzgebung. Eine Gefahr für 

das Grundwasser bestünde, wenn der Deckel des Fassungsschachtes so tief liegen 

würde, dass durch das Ausbringen von flüssigem Hofdünger verunreinigtes 

Oberflächenwasser in die Fassungen gelangen könnte. Diese Gefahr sei indessen bei 

normalen Niederschlagsverhältnissen gering, da der Deckel einen ausreichenden 

Überstand aufweise. Nötigenfalls könnten zusätzliche Massnahmen (z.B. örtliche 

Anhebung des Geländes bei der Fassung) getroffen werden. Durch die Beschränkung 

der Bewirtschaftung im Umfeld der beiden Grundwasserfassungen werde die 

Grundwasserqualität längerfristig verbessert. Eine allenfalls verbleibende 

Keimbelastung könne mit einfacher Aufbereitung (UV-Behandlung) beseitigt werden. 

Der hydrogeologische/technische Bericht sei inhaltlich korrekt und zweckmässig (act. 

G 18/15 [B 2017/185]).

Für die Fassung Q.__ werde eine Grundwasserschutzzone ausgeschieden, da diese 

Fassung an das öffentliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen werde. Das 

Grundwasserschutzareal für das Gebiet Y.__, das vorläufig nicht mehr genutzt werde, 

sei dagegen ausgeschieden worden, um das Grundwasservorkommen in diesem 

Bereich vorsorglich planerisch zu sichern. Eine im Gebiet vorhandene Kantonsstrasse 

führe nicht dazu, dass eine Trinkwasserfassung aufgehoben werden müsse, auch wenn 

in einer Zone S2 keine neuen Strassen gebaut werden dürften. Hingegen seien 

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Schutzmassnahmen gemäss Schutzzonenreglement zu ergreifen. Mit der 

Ausscheidung von Grundwasserschutzzone und -areal würden die erforderlichen 

Schutzmassnahmen festgelegt (act. G 18/15 [B 2017/185]).

Das Wasser der Fassung Q.__ solle künftig ins Wasserversorgungsnetz eingespiesen 

werden, weshalb die Nutzung dieser Fassung ohne Weiteres im öffentlichen Interesse 

liege. Die Fassung Y.__ sei gegenwärtig in Betrieb, solle jedoch künftig als 

Reservefassung dienen und mit der zur Nutzung notwendigen Infrastruktur bestehen 

bleiben. Die Wasserversorgung M.__ decke rund 20 Prozent ihres Trinkwasserbedarfs 

mit Wasser aus den beiden Grundwasserfassungen. Das Bestreben, Trinkwasser 

unterschiedlicher Herkunft zu sichern, werde vom AFU unterstützt. Die blosse 

Tatsache, dass die Gemeinde M.__ einen beträchtlichen Teil des Trinkwasserbedarfs 

durch Seewasser oder aus anderen Quellen abdecke, spreche nicht gegen die Nutzung 

kleinerer Vorkommen. Das im Gebiet bezogene Wasser sei von guter Qualität (im Sinn 

von Anhang 4 Ziff. 111 GSchV), weil zur Entkeimung lediglich eine UV-Behandlung 

notwendig sei. Die Genehmigungsfähigkeit des Umgebungsplans sowie des 

Schutzzonenreglements könne in Aussicht gestellt werden (act. G 18/15 [B 2017/185]).

3.2. Die Vorinstanz führte im angefochtenen Entscheid gestützt auf den Bericht X.__ 

und die vorerwähnten Feststellungen des AFU SG unter anderem aus, dass die 

Grundwasserfassungen Q.__ und Y.__ bereits aufgrund ihrer Zweckbestimmung - sie 

dienten seit Jahrzehnten der Trinkwasserversorgung der Gemeinde M.__ - im 

öffentlichen Interesse lägen. Schüttmenge und Grundwasserqualität stellten zusätzliche 

Kriterien für die Ausscheidung von Schutzzonen und -arealen dar (Verweis auf Art. 35 

Abs. 2 lit. a der Umwelt- und Gewässerschutzverordnung des Kantons Appenzell (bGS 

814.01; UGsV). Ein öffentliches Interesse könne somit nur angenommen werden, wenn 

das Grundwasser gewisse Qualitäts- und Mengenvoraussetzungen erfülle. 

Unbeanstandet geblieben sei die Feststellung im Bericht X.__ (S. 3 f.), wonach die 

Grundwasserfassungen Q.__ und Y.__ im Durchschnitt der Jahre 1997 bis 2005 etwa 

31‘000 m  je Jahr geliefert hätten, wobei sich mit der Einstellung der Fassung Q.__ im 

Jahr 2005 die Fördermenge auf rund 24‘000 m  reduziert habe. Weder das AFU AR 

noch das AFU SG hätten in ihren Vorprüfungen/Vernehmlassungen Vorbehalte wegen 

zu geringer Schüttmenge gemacht. Es könne ungeachtet der Frage, ob die 

Schüttmenge 39.8 oder 173.6 Liter je Minute betrage, von einer für die Nutzung 

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ausreichenden Wassermenge ausgegangen werden. Zwar sei nach Art. 35 Abs. 2 lit. b 

UGsV ein öffentliches Interesse bei einer Fördermenge von 100 Litern pro Minute 

gegeben. Art. 35 Abs. 2 lit. a UGsV verlange hingegen lediglich 10 Liter pro Minute, 

falls es sich um Wasser von guter Qualität handle. Das im Gebiet Y.__ und Q.__ 

vorkommende Wasser genüge gemäss Bericht X.__ den Qualitätsanforderungen von 

Anhang 4 Ziffer 111 Abs. 2 lit. b GSchV und sei von einwandfreier Qualität. Der Bericht 

X.__ enthalte eine Zusammenfassung der Trinkwasseranalysen der Jahre 1989 bis 

2011. Vom Grundwasser der Fassungen Q.__ und Y.__ seien je vier chemische und 33 

bzw. 38 bakteriologische Trinkwasseranalysen durchgeführt worden. Die maximal 

gemessene Chloridkonzentration habe 19.1 mg je Liter betragen, wobei die 

Toleranzgrenze bei 20 mg liege (Bericht X.__, Anhang 3; Anhang 4 der Verordnung des 

Eidgenössischen Departementes des Innern über Fremd- und Inhaltsstoffe in 

Lebensmitteln [SR 817.022.102; EDI-Verordnung]). Die Proben für die Fassung Y.__ 

hätten die Toleranzgrenze für Chlorid mit Ausnahme von vier Messungen stets 

überschritten, wofür der Bericht X.__ die Strassensalzung und die landwirtschaftliche 

Bewirtschaftung im weiteren Umfeld als verantwortlich erachte. Das Grundwasser 

beider Fassungen könne jedoch mit UV-Bestrahlung zu einer einwandfreien 

Trinkwasserqualität geführt werden. Zudem gehe der Bericht X.__ davon aus, dass 

durch die Umgrenzung der beiden Fassungen mit einer Schutzzone und einem 

Schutzareal die Wasserqualität verbessert werden könne. Sowohl der Bericht X.__ als 

auch das AFU AR und das AFU SG attestierten, dass das Grundwasser der beiden 

Fassungen mit einfachen Aufbereitungsverfahren den Toleranzwerten der 

Lebensmittelgesetzgebung für Trinkwasser entspreche. Das Überflutungsrisiko im 

Fassungsbereich sei mit der Schachthöhe und den Bodenschichten über dem 

Grundwasser berücksichtigt; die entsprechenden Befürchtungen seien unbegründet 

(act. G 2 S. 13-17).

Zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung im Gemeindegebiet von M.__ (Art. 1 f. 

des Wasserversorgungsreglements [WasserR]) gehöre auch die strategische 

Wasserversorgungsplanung, welche auch Notlagen berücksichtigen müsse (Art. 6 

WasserR). Es bedürfe deshalb keiner Wirtschaftlichkeitsberechnung, um ein 

öffentliches Interesse an der Grundwasserschutzzone Q.__ und des 

Grundwasserschutzareals Y.__ zu begründen (act. G 2 S. 17). Im Weiteren seien die 

geologischen Bedingungen gemäss Anhang 4 Ziff. 121 Abs. 1 lit. a GSchV und 

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Wegleitung Grundwasserschutz, S. 39, laut dem Bericht X.__ und der Vernehmlassung 

des AFU vom 9. Februar 2017 gegeben (act. G 2 S. 17 f.).

Der Umgrenzungsplan der Schutzzone und des Schutzareals seien nicht zu 

beanstanden. Um die Zuströmgeschwindigkeiten zu erheben und die Abgrenzungen 

der Gewässerschutzzonen S1-S3 vornehmen zu können, seien zwischen November 

2009 und September 2010 mehrere Markierversuche durchgeführt worden. Diese 

hätten ergeben, dass zwischen den umliegenden Oberflächengewässern keine 

hydraulische Verbindung zu den beiden Grundwasserfassungen bestünden. Einzig vom 

Standort des ehemaligen Schützenhauses (ca. 20 m westlich der Grundwasserfassung 

Q.__) und vom Brunnenschacht der Fassung Y.__ habe eine Verbindung zur 

Grundwasserfassung Q.__ nachgewiesen werden können (Bericht X.__ S. 7 ff., S. 10). 

Die Terrainneigung und die Fliessrichtung der Oberflächengewässer im Gebiet machten 

deutlich, dass die Zuströmbereiche grundsätzlich nördlich, südlich und östlich der 

Fassungen liegen müssten. Folglich müsse die Grundausrichtung der Schutzzonen und 

-areale die generellen Zufliessrichtungen aus Norden, Osten und Süden abdecken. 

Aufgrund der topographischen Verhältnisse seien genauere Untersuchungen der 

Zuströmrichtungen nicht nötig (Verweis auf Art. 29 Abs. 4 GSchV und Wegleitung 

Grundwasserschutz, S. 41). Überprüft worden sei, ob die umliegenden 

Oberflächengewässer allfällige Verunreinigungen in die Grundwasserfassungen trügen. 

Gemäss den Markierversuchen vom November 2009 hätten weder die Farbimpfung im 

Landgraben noch jene im Seitenbach in den Fassungen ausgeschlagen. Folglich seien 

weder Ausdehnungen der Schutzzonen und -areale noch spezielle Schutzmassnahmen 

im Schutzzonenreglement nötig, um die Fassungen vor Verunreinigungen durch 

Oberflächengewässer zu schützen. Zudem sei im April 2010 geprüft worden, ob der 

Güllenbehälter östlich des Wohnhauses auf dem Grundstück des 

Beschwerdebeteiligten und der Scheibenstand im Südosten des Gebiets eine 

Gefährdung des Grundwassers in der Fassung Y.__ darstellten. Beide Markierversuche 

seien negativ gewesen (Bericht X.__, S. 8 und Anhang 5). Foglich sei es nicht nötig 

gewesen, diese Gefahrenquellen bei der Ausscheidung der Schutzzonen und -areale zu 

berücksichtigen. Im September 2010 sei ein weiterer Markierversuch westlich der 

Grundwasserfassung Haltung durchgeführt worden. Die Farbimpfung beim Standort 

des ehemaligen Schützenhauses sei in die Grundwasserfassung Q.__ gelangt; eine 

weitere Farbimpfung ca. 20 m in Fliessrichtung des Landgrabens habe jedoch nicht 

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nachgewiesen werden können. Folglich seien die Schutzzonen S2 und S3 nach Westen 

ausgedehnt worden, obwohl die Fliessrichtung nach Westen verlaufe und sich somit 

von der Fassung entferne. Die Zuströmrichtungen seien somit entgegen der Auffassung 

der Beschwerdeführerin und des Beschwerdebeteiligten ausreichend abgeklärt 

worden. Die Zone S1 sei als Quadrat um die Grundwasserfassung Q.__ gezeichnet 

worden. Die Fassung liege minimal 10 m von den Zonengrenzen der S1 entfernt. Das 

Mindestmass gemäss Wegleitung Grundwasserschutz (S. 54) sei damit eingehalten. Da 

vorliegend die Grundwasserfassung bereits bestehe, sei eine detaillierte Ausscheidung 

des Areals in SA1, SA2 und SA3 zweckmässig gewesen. Die Umgrenzung des 

Schutzareals definiere die maximale Ausdehnung einer Schutzzone. Das Areal SA1 um 

die Fassung Y.__ entspreche den Massen der S1; diese beschränke sich auf das 

Minimum gemäss Wegleitung Gewässerschutz (act. G 2 S. 19-22). Das Areal SA2 sei 

analog zur Zone S2 umgrenzt worden. Gegen Norden betrage der Abstand ca. 100 m, 

gegen Osten ca. 105 m und gegen Süden ca. 75 m. Die Ausscheidungen entsprächen 

den Vorschriften der GSchV (Anhang 4 Ziff. 123 Abs. 3 lit. a GSchV). Die Distanz der 

Zone S2 zum äussersten Punkt der Zone S3 messe in nördlicher Richtung 100 m, in 

östlicher Richtung 120 m und gegen Süden 110 m. Im Schutzareal würden die 

Abstände zwischen SA2 und SA3 in Richtung Norden ca. 105 m, gegen Osten ca. 110 

m und in südlicher Richtung ca. 120 m betragen. Diese Distanzen entsprächen der 

Vorschrift in Anhang 4 Ziff. 124 GSchV. Die Umgrenzung der Grundwasserschutzzonen 

und des -areals sei damit rechtmässig (act. G 2 S. 19-21).

Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid schliesslich fest, die Nutzungs- und 

Baubeschränkungen gemäss Schutzzonenreglement (Art. 8, 9, 13, 16, 18, 19) seien 

nötig, um den Zweck des Grundwasserschutzes (Gewährleistung der 

Trinkwasserversorgung) zu erreichen, da sie qualitativen Verunreinigungen des 

Grundwassers vorbeugen würden. Die Schutzzonen und -areale seien in drei 

Intensitätsstufen unterteilt, so dass die generellen Nutzungs- und Bauverbote räumlich 

auf das Notwendige beschränkt seien. Zudem hätten sich die Planungsbehörden bei 

der Bemessung der Ausdehnung der Zonen und Areale an das bundesrechtliche 

Minimum gehalten. Die Geeignetheit und Erforderlichkeit der Nutzungsbeschränkungen 

seien folglich zu bejahen. Die Scheune und das Wohnhaus auf Grundstück Nr. 02__ 

lägen vollständig im Areal SA2, in welchem ein Bauverbot herrsche (Art. 18 

Schutzzonenreglement, Anhang 4 Ziff. 22 GSchV). Ausnahmebewilligungen würden nur 

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bei Vorliegen von wichtigen Gründen, und wenn eine Gefährdung der 

Trinkwassernutzung ausgeschlossen werden könne, gewährt (Anhang 4 Ziff. 222 Abs. 

1 lit. a GSchV). Solche Gründe (im Sinn eines nachvollziehbaren Sachzwangs) seien 

nicht leichthin anzunehmen (Wegleitung Grundwasserschutz, S. 59). Betriebliche 

Erweiterungsmöglichkeiten seien ohnehin bereits aufgrund der Zonenordnung 

(Grundstück Nr. 02__ in der Landwirtschaftszone) eingeschränkt (Art. 22 Abs. 2 i.V.m. 

Art. 16a RPG; Art. 34 RPV); Erweiterungen kämen nur unter den Voraussetzungen von 

Art. 24c RPG in Frage. Das öffentliche Interesse an der Gewährleistung einer qualitativ 

hochwertigen Trinkwasserversorgung sei gross. Da der Beschwerdebeteiligte lediglich 

pauschal geltend mache, in seiner Freiheit zur Realisierung von Neubauten und 

Erweiterungen seiner Betriebe eingeschränkt zu sein, sei nicht nachvollziehbar, 

inwiefern private Interessen das öffentliche Interesse am Schutz der 

Grundwasserfassungen überwiegen könnten. Die Eigentumsbeschränkungen, die sich 

durch Ausscheidung der Grundwasserschutzzonen und -arealen ergeben würden, 

seien als verhältnismässig, d.h. als geeignet, erforderlich und zumutbar zu qualifizieren, 

Verunreinigungen des Grundwassers zu vermeiden (act. G 2 S. 23 f.).

3.3. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die Fachlichkeit des Berichts X.__ sei nicht 

erkennbar. Die Korrekturen, welche zwischen den ersten Plangrundlagen erfolgt seien, 

zeigten auf, dass die Grundwasserschutzzonen politisch festgelegt worden seien. 

Gewisse Gewerbegebiete auf dem Gemeindegebiet von M.__ seien bei den weiteren 

Plangrundlagen aus der Schutzzone entlassen worden. Aufgrund dessen, dass ein 

Baugeschäft, eine Reinigungsfirma, ein Lagerplatz für Campingwagen etc. in der 

potentiellen Schutzzone 2 lägen und auf der anderen Seite die Liegenschaften auf dem 

St. Galler Teil mit Einschränkungen belegt würden, werde klar, dass die 

Gutachtertätigkeit nicht unabhängig gewesen sei und es sich um ein (von der 

Wasserversorgung M.__) bestelltes Gutachten gehandelt habe. Die Vorbefassung der 

Ämter sei über Jahre dokumentiert. Die Amtsstellen der Kantone St. Gallen und 

Appenzell Ausserrhoden hätten regelmässig Schutzzonenunterlagen ausgetauscht, 

Korrekturen eingefordert und diskutiert. Damit hätten sie sich in eine Parteirolle 

begeben und Eingaben von Einsprechern nicht mehr unabhängig prüfen können. Die 

Rollen der Fachbehörden und Planungsinstanzen sowie der Auftraggeberin der 

Expertise seien vermischt worden. Die Amtsstellen hätten daher in den Ausstand zu 

treten; an deren Stelle seien unabhängige Experten beizuziehen. Die entsprechenden 

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Einschätzungen der Fachstellen seien im angefochtenen Entscheid zu streichen bzw. 

nicht in die Beurteilung einzubeziehen. Im Weiteren hätten die Amtsstellen 

untereinander Themen abgesprochen und Vernehmlassungsberichte ausgetauscht, 

eine eigentliche Koordination im materiellen Bereich habe jedoch nicht stattgefunden. 

Ein Koordinationsmangel könne nicht erst im Rekursverfahren geheilt werden; vielmehr 

hätte die Koordination bereits früher stattfinden müssen. Weil der Kanton Appenzell 

Ausserrhoden eigenständig entschieden und seine Beurteilung schon festgestanden 

habe, als der Kanton St. Gallen noch in der Sachverhaltsermittlung gewesen sei, sei ein 

unheilbarer Verfahrensfehler entstanden. Der Umstand, dass keine widersprüchlichen 

Entscheide in beiden Kantonen gefällt werden dürften, bedinge, dass spätestens im 

Einspracheverfahren eine Koordination stattfinde und nicht erst im Rekursverfahren. 

Sodann seien sämtliche geologische Unterlagen (frühere Pläne, Planentwürfe, Berichte 

und Analysen) zu edieren. Eine Detailprüfung habe ergeben, dass nicht alle Berichte im 

Rahmen der Vorprüfung eingereicht worden seien (act. G 9 Ziff. 1-5).

Die Beschwerdeführerin bringt im Weiteren vor, dass die Kantone Appenzell 

Ausserrhoden und St. Gallen eine unterschiedliche Praxis bei 

Grundwasserschutzzonen verfolgten. Die Vorinstanz sei unverständlicherweise auf die 

Linie des Kantons Appenzell Ausserrhoden (welcher viel schneller davon ausgehe, dass 

ein Grundwasservorkommen im öffentlichen Interesse liege) eingeschwenkt, obwohl 

das AFU SG in den letzten Jahren eine andere (näher bei den Bundesvorgaben 

liegende) Praxis im Kanton St. Gallen umgesetzt habe. Ein Kompromiss habe die 

beiden Ansichten unter einen Hut bringen wollen. Die Wasserversorgung M.__ habe 

den Kompromiss jedoch ausgeschlagen. Dies sei umso stossender, als bei den 

Gewerbebetrieben auf dem Gemeindegebiet von M.__ die Grenzziehung des 

Grundwasserschutzbereichs zugunsten der privaten Grundeigentümer ausgefallen sei. 

Sodann sei die Grundwasserschutzzone mit einer vernünftigen Umgrenzung sowie 

einem bundesrechtskonformen Reglement nicht bestritten. Bestritten sei das 

Grundwasserschutzareal, welches faktisch die gleiche Wirkung wie eine 

Grundwasserschutzzone habe und somit über das öffentliche Interesse hinausgehe. 

Somit seien die beiden Unterlagen (Zone und Areal) zu trennen, separat zu bearbeiten 

und nochmals öffentlich aufzulegen (act. G 9 Ziff. 7 und 8). Die Wasserversorgung M.__ 

und die X.__ AG hätten grundlegende Themen bei der Ausarbeitung der 

Gewässerschutzzonen nicht berücksichtigt. So sei im Bericht X.__ (Kap. 7.1.3) für die 

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Fassung Q.__ nicht die Fliessdistanz gemäss Markierversuch (93 m in 10 Tagen) 

berücksichtigt, sondern nur der gesetzliche Minimalwert von 100 m in Zustromrichtung. 

Dasselbe gelte für die Dimensionierung der Zone SA2 bei der Fassung Y.__ (Kap. 

8.4.3). Für die relativ gross gewählten seitlichen Abstände der Zonenumgrenzung S2 

und SA2 sei keine Begründung aufgeführt worden. Zu den Fliessgeschwindigkeiten 

(nördlich und südlich vom Hang her) lägen keine auswertbaren Daten vor. Dimensionen 

und Form der Zonen S2 und SA2 müssten kritisch hinterfragt werden. Die Zone weise 

eine untypisch breite Form auf, welche nur durch relevante Zuflüsse von den 

Hangseiten mit hohen Fliessgeschwindigkeiten zu begründen wäre. Solche seitlichen 

Zuflüsse bzw. Fliessgeschwindigkeiten seien nicht oder nur untergeordnet zu erwarten. 

Ebenfalls nicht nachvollziehbar bei der Dimensionierung sei die gegen Norden stärker 

ausgedehnte Form der Zonen S2 und SA2. Eine qualitative Beurteilung der 

Schutzzonendimensionierung könne z.B. durch den Vergleich mit der 

Bemessungsmethode nach Wyssling (BAFU-Vollzugshilfe 2012 

„Grundwasserschutzzonen bei Lockergesteinen“) erfolgen. Bei dieser Methode würde 

sich für die Fassung Q.__ eine Schutzzone in Form einer Elipse ergeben, deren Breite 

die Länge deutlich unterschreite. Ein Abgleich mit dieser Methode sei zwingend 

vorzunehmen (act. G 9 S. 4-6). Generell müsse der Zweck einer Ausscheidung eines 

Grundwasserschutzareals Y.__ nochmals überprüft werden, da gemäss den Unterlagen 

eine Nutzung zur Trinkwasserversorgung „in naher Zukunft“ nicht mehr vorgesehen sei 

und wegen der ungenügenden Wasserqualität auch längerfristig praktisch nicht mehr 

umsetzbar sein dürfte (permanent erhöhte Chlorid-Gehalte über dem Erfahrungswert 

Trinkwasser gemäss Schweizerisches Lebensmittelbuch und teils auch über dem 

Anforderungswert der Gewässerschutzverordnung). Der Entscheid, kein 

Grundwasserschutzareal auszuscheiden, würde auch die Schwierigkeiten einer 

korrekten Ausscheidung und der Umsetzung von Massnahmen im Schutzareal lösen. 

Bei der Fassung Y.__ sei der Stellenwert im Zusammenhang mit der ungenügenden 

Wasserqualität gering und eine Ausscheidung des Schutzareals unverhältnismässig 

(act. G 9 S. 7).

Unter Verweis auf die hydrogeologischen Stellungnahmen der F.__ AG vom 

31. Oktober 2017 (act. G 31.1) und 5. Oktober 2018 (act. G 31.2) hielt die 

Beschwerdeführerin sodann fest, für eine künftige gesetzeskonforme Ausscheidung 

der Grundwasserschutzzone und eines allfälligen Grundwasserschutzareals müssten 

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ergänzende hydrologische Untersuchungen und ein neuer Schutzzonenbericht 

erarbeitet werden. Aufgrund der angefochtenen technischen Grundlagen sei eine 

Genehmigung einer Schutzzone (Basisdaten 1994) unverantwortbar (act. G 30).

4.

4.1. Gemäss Art. 12 VRP ermittelt die Behörde oder das von ihr beauftragte 

Verwaltungsorgan den Sachverhalt und erhebt die Beweise von Amtes wegen durch 

Befragen von Beteiligten, Auskunftspersonen und Zeugen, durch Beizug von 

Urkunden, Amtsberichten und Sachverständigen, durch Augenschein sowie auf andere 

geeignete Weise. Dieser Grundsatz gilt (mit Einschränkungen hinsichtlich 

Behauptungs- und Beweisführungslast) auch im Rechtsmittelverfahren (Cavelti/Vögeli, 

Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Aufl. 2003, Rz. 610). Nach dem 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung hat die Behörde alle Beweismittel - ungeachtet 

ihrer Herkunft - objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob diese eine 

zuverlässige Beurteilung des rechtserheblichen Sachverhalts erlauben. Dabei erachtet 

es die Rechtsprechung als zulässig, für die Würdigung von (verwaltungs- bzw. 

gerichtsexternen) Sachverständigengutachten von der Richtlinie auszugehen, nicht 

ohne zwingende Gründe von der Einschätzung des Experten abzuweichen, dessen 

Aufgabe es gerade ist, seine Kenntnisse in den Dienst von Verwaltungsbehörden und 

Gerichten zu stellen. Eine Abweichung vom Gutachten kommt in Betracht, wenn die 

Glaubwürdigkeit des Gutachtens durch die Umstände ernsthaft erschüttert ist. 

Bestehen Zweifel an der Richtigkeit des Gutachtens, muss eine ergänzende Abklärung 

angeordnet werden. In der Praxis wird sodann auch amtlichen Stellungnahmen von 

Fachstellen, die vom Gesetzgeber als sachkundige Beurteilungsinstanzen eingesetzt 

wurden, ein erhöhter Beweiswert zugemessen, sofern diese den Charakter eines 

Gutachtens (amtliche Expertise) aufweisen (vgl. Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], 

Praxiskommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 2009, 

Rz. 21 zu Art. 19 VwVG mit Hinweisen). Auch hier gilt dementsprechend, dass bei 

Zweifeln an der Richtigkeit der Feststellungen in der amtlichen Expertise weitere 

Abklärungen vorzunehmen sind.

4.2.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/26

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4.2.1. Im angefochtenen Entscheid bezeichnete die Vorinstanz das Vorbringen der 

Beschwerdeführerin, wonach ein Mitarbeiter des AFU SG früher bei der X.__ AG 

angestellt gewesen sei und möglicherweise bei deren Bericht mitgewirkt habe, als 

unzutreffend. Der Mitarbeiter habe nie in einem Anstellungsverhältnis zur X.__ AG 

gestanden. Die Befürchtungen der Beschwerdeführerin, die Vorprüfungsberichte des 

AFU SG beruhten auf einer vorgefassten Meinung, seien folglich unbegründet (act. G 2 

S. 8). Im vorliegenden Verfahren blieb letzteres unbestritten. Indem die 

Beschwerdeführerin nunmehr den Bericht X.__ als „bestelltes Gutachten der 

Auftraggeber“ (act. G 9 S. 2 Ziff. 2) bezeichnet, kritisiert sie die fehlende 

Unabhängigkeit bzw. Objektivität der Gutachter. Sachlich fundierte Argumente zur 

Begründung dieses Standpunktes vermag sie jedoch nicht zu liefern. Zu ihrem 

impliziten Hinweis auf die Liegenschaft auf Parzelle Nr. 03__ in M.__ ist festzuhalten, 

dass sich diese - wie die Beschwerdegegnerin mit Verweis auf den Schutzzonenplan 

darlegt (act. G 18 S. 3 f.) - in erheblich grösserer Distanz zur Grundwasserfassung Y.__ 

befindet als die Liegenschaft Nr. 02__ des Beschwerdebeteiligten in K.__. Die 

diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdegegnerin blieben unbestritten. Für die 

unterschiedliche Behandlung dieser Liegenschaften - Grundwasserschutzareal SA3 für 

die Parzelle Nr. 03__, M.__, und SA2 für die Liegenschaft des Beschwerdeführers - liegt 

dementsprechend ein sachlicher Grund vor.

Was den weiteren Einwand der Beschwerdeführerin betreffend Vorbefassung der 

Amtsstellen, Fachbehörden und Planungsinstanzen (gemeint: AFU SG und AFU AR 

sowie beteiligte Gemeindebehörden; vgl. act. G 9 S. 2 Ziff. 3) betrifft, ist festzuhalten, 

dass die Beschwerdegegnerin als zuständige Instanz die Ausarbeitung der 

planerischen Grundlagen in Auftrag gab und das AFU AR als kantonale Fachstelle zur 

Vorprüfung beizog (vgl. Art. 7 und 8 UGsG AR [bGS 814.0]). Für die teilweise auf St. 

Galler Kantonsgebiet befindlichen Schutzzonen und -areale wurde auch das AFU SG 

als kantonale Vorprüfungsinstanz beigezogen (vgl. zum Verfahrensablauf act. G 2 S. 3 

[unter B.]). Die Sicherstellung des koordinierten Vorgehens in dieser Angelegenheit 

bedingte eine Zusammenarbeit der beiden kantonalen Ämter (vgl. Art. 46 GSchV). 

Inwiefern dieses Zusammenwirken einen Ausstandsgrund zur Folge haben sollte, 

erscheint nicht nachvollziehbar bzw. blieb von Seiten der Beschwerdeführerin 

unbegründet.

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4.2.2. Der Vorwurf der Beschwerdeführerin betreffend mangelnde materielle 

Koordination zwischen den Amtsstellen beider Kantone (act. G 9 S. [Ziff. 4]) trifft 

insofern zu, als die Beschwerdeführerin und das Departement Bau und Volkswirtschaft 

des Kanton AR trotz übereinstimmender Entscheidgrundlagen zwei gegenläufige 

Einspracheentscheide fällten. Dies erkannte jedoch bereits die Vorinstanz im 

angefochtenen Entscheid. Sie verzichtete aus verfahrensökonomischen Überlegungen 

bzw. zur Vermeidung von Verfahrensleerläufen auf eine Rückweisung an die 

Beschwerdeführerin und prüfte die Angelegenheit - mit voller Kognition (Art. 46 VRP) - 

in Abstimmung mit dem parallel geführten Ausserrhoder Verfahren in materieller 

Hinsicht, woraus eine Heilung des Verfahrensmangels resultierte (act. G 2 S. 10 f.). 

Dieses Vorgehen erweist sich vorab deshalb als sachgerecht, weil keine gesetzliche 

Regelung der beteiligten Kantone für ein interkantonales Koordinationsverfahren (im 

Sinn eines Differenzbereinigungsverfahrens oder einer Zuständigkeitsregelung für den 

Erlass eines einheitlichen Einspracheentscheids) besteht. Mit Blick darauf, dass 

Umsetzungsbestimmungen der beteiligten Kantone zu Art. 46 GSchV fehlen, war im 

Verwaltungs- und Einspracheverfahren ein dem Koordinationsgrundsatz angepasstes 

Vorgehen in Form der erwähnten Zusammenarbeit der beteiligten Stellen (vorstehende 

E. 4.2.1 zweiter Absatz) nötig.

Aufgrund ihrer zutreffenden Feststellung, dass nicht sämtliche geologische Unterlagen 

(frühere Pläne, Planentwürfe, Berichte und Analysen) eingereicht worden seien und 

diese daher noch zu edieren seien (act. G 9 S. 6 Ziff. 5), erhielt die Beschwerdeführerin 

diese im vorliegenden Verfahren zugestellt (act. G 27) und äusserte sich in der Folge 

dazu (act. G 30).

4.2.3. Die Beschwerdeführerin beantragt einen Augenschein (act. G 9 S. 3 Ziff. 6). Der 

Augenschein ist die unmittelbare sinnliche Wahrnehmung von Tatsachen durch die 

entscheidende Instanz. Er dient dem besseren Verständnis des Sachverhalts. Ob ein 

Augenschein durchzuführen ist, liegt im pflichtgemässen Ermessen der urteilenden 

Instanz. Unbestrittene Tatsachen brauchen nicht durch einen Augenschein überprüft zu 

werden, sofern eine Nachprüfung nicht durch öffentliche Interessen geboten ist 

(Cavelti/Vögeli, a.a.O., Rz. 966). Die tatsächlichen Verhältnisse ergeben sich im 

vorliegenden Fall aus den massgebenden Plänen und den übrigen Verfahrensakten 

sowie aus dem Geoportal. Auf einen Augenschein ist daher zu verzichten, zumal die 

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materiellen Gegebenheiten - wie sich nachstehend ergeben wird - sich gestützt auf die 

erwähnten Datenquellen beurteilen lassen.

4.3.

4.3.1. Zur Rüge der Beschwerdeführerin, wonach in den Kantonen Appenzell 

Ausserrhoden und St. Gallen eine unterschiedlich strenge Praxis bei 

Grundwasserschutzzonen zur Anwendung komme (act. G 9 S. 3 f. Ziff. 7), ist 

festzuhalten, dass sich ein Schluss auf eine ungleiche Praxis lediglich aus dem 

Vergleich von tatsächlich gleichgelagerten, früher behandelten Einzelfällen ergeben 

könnte. Die Beschwerdeführerin führt jedoch diesbezüglich keine Belege an und eine 

unterschiedliche Behandlung von gleichen oder vergleichbaren Sachverhalten durch 

die beiden Kantone ist auch nicht anderweitig erkennbar. Das öffentliche Interesse an 

der Ausscheidung von Grundwasserschutzzonen bzw. -arealen orientiert sich - wie im 

angefochtenen Entscheid dargelegt - einheitlich an den Kriterien der Sicherung der 

Trinkwasserversorgung, der Schüttmenge und der Wasserqualität (vgl. act. G 2 S. 13 

f.). Letztere ist bundesrechtlich normiert (Anhang 2 Ziff. 22 Abs. 2 GSchV) und gilt als 

Vorgabe für sämtliche Kantone. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin sich bei 

ihrem Einspracheentscheid nicht an den Berichten des AFU SG orientierte, vermag 

noch keine unterschiedliche Praxis im erwähnten Sinn zu belegen. Vorliegend 

bestätigten der hydrogeologisch/technische Bericht X.__ (S. 4) und das AFU SG (act. G 

18/15 [B 2017/185]) - einheitlich für die Kantone St. Gallen und Appenzell 

Ausserrhoden - eine gute Trinkwasserqualität. Die bundesrechtlich in quantitativer 

Hinsicht lediglich pauschal vorgegebene Schüttmenge (Menge, die für eine Nutzung in 

Betracht fällt, ohne Berücksichtigung des Bedarfs; vgl. Anhang 4 Ziff. 111 Abs. 2 lit. a 

GSchV) beträgt konkret nach den Berechnungen der Beschwerdegegnerin 173.6 Liter/

Minute (act. G 2 E. 5.3.1; vgl. auch Zusammenstellung Fördermengen 2015, act. G 

15/7/8). Ein öffentliches Interesse an der Fassung lässt sich dementsprechend von der 

Fördermenge her nicht in Abrede stellen. Soweit die Beschwerdeführerin sich auf 

private Interessen von Grundeigentümern beruft (act. G 9 S. 4 Ziff. 7; act. G 30 S. 4 

oben), ist festzuhalten, dass hierauf nicht einzutreten ist, da sich ihre Legitimation auf 

öffentliche Interessen beschränkt (Art. 64 i.V.m. Art. 45 Abs. 2 VRP). Was den 

Vorschlag der Beschwerdeführerin betreffend eine getrennte Behandlung von 

Grundwasserschutzzone und Grundwasserschutzareal betrifft, ist festzuhalten, dass 

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Grundwasserschutzzone und -areal als planerische Einheit ausgearbeitet und aufgelegt 

wurden. Aufgrund der von der Beschwerdeführerin angeführten Überlegung allein 

(„Absetzung“ eines Teils des Streitgegenstandes; act. G 9 Ziff. 8) liesse sich keine 

(nachträglich) getrennte Behandlung von inhaltlich zusammenhängenden 

Sachverhalten rechtfertigen.

Im Weiteren ist anzumerken, dass auf die vier in diesem Verfahren edierten Dokumente 

(vgl. act. G 32) bereits im hydrogeologisch/technischen Bericht X.__ in Anhang Nr. 1 

verwiesen wurde (act. G 18/13/3 [B 2017/185]). Insofern resultierten daraus keine 

neuen bzw. bislang nicht verarbeiteten Erkenntnisse. Das Vorbringen der 

Beschwerdeführerin, dass seit 1994 weder technisch noch hydrogeologisch 

Anpassungen erfolgt seien (act. G 30 S. 1), wird durch die im hydrogeologisch/

technischen Bericht X.__ in Anhang Nr. 1 erfolgten Auflistung der später getätigten 

Erhebungen (Markierversuche, Trinkwassererhebungen) widerlegt.

4.3.2. In der hydrogeologischen Stellungnahme der F.__ AG vom 31. Oktober 2017 

wurde unter anderem vermerkt, dass im hydrogeologisch/technischen Bericht der X.__ 

zur Dimensionierung der Schutzzonen (GWF Q.__ und Y.__) nicht die Fliessdistanz 

gemäss Markierversuch berücksichtigt, sondern nur der gesetzliche Minimalwert von 

100 m in Zuströmrichtung angenommen worden sei. Die seitlichen Abstände der 

Zonenumgrenzungen S2 und SA2 seien (mit über 180 m Breite und rund 140-150 m 

Länge) hingegen relativ gross gewählt worden; hierfür sei jedoch keine Begründung 

aufgeführt worden, und es lägen zu den Fliessgeschwindigkeiten in diese Richtungen 

auch keine auswertbaren Markierversuche vor. Ebenfalls nicht nachvollziehbar bei der 

Dimensionierung sei die gegen Norden stärker ausgedehnte Form der Zonen S2 und 

SA2; hierdurch implizierte höhere Fliessgeschwindigkeiten vom nördlichen Hang her 

seien nicht begründet (act. G 31.1 S. 3).

Hierzu ist folgendes anzumerken: Hinsichtlich der Schutzzonendimensionierung (act. G 

9 S. 4-6; vorstehende E. 3.3 zweiter Absatz; act. G 30) ergibt sich aus dem 

hydrogeologisch/technischen Bericht X.__, dass aufgrund von vier Markierversuchen 

mit 12 Impfstellen zwei Verbindungen (beim ehemaligen Schützenhaus und in der 

Fassung Q.__ bezüglich Impfung in der Fassung Y.__) nachgewiesen wurden (act. 

18/13/3 [B 2017/185], Ziff. 5 und Anhänge 4-8). Der Geländeverlauf lässt sich anhand 

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von Höhenkarten darstellen. Die Beschwerdegegnerin hält mit Hinweis auf die 

Geoportal-Karte Höhenkurven (act. G 19/2) fest, dass aufgrund der Topografie das 

Wasser, welches das Grundwasserlager im Gebiet Q.__/Y.__ bilde, nur aus diesem 

Gebiet (östlich, nördlich, südlich der beiden Fassungen) stammen könne. Entgegen der 

beschwerdeführerischen Behauptung könne nicht nur die Fliessgeschwindigkeit in 

Ost-/Westrichtung für die Dimensionierung betrachtet werden, sondern es sei aufgrund 

der Topographie auch der natürliche, dem Hangverlauf folgende Zustrom von Norden 

und Süden gleichermassen zu beachten. Im Weiteren würden 

Grundwasserschutzzonen (und -areale) so dimensioniert, dass der Abstand von der 

Zone S1 bis zum äusseren Rand der Zone S2 in Zuströmrichtung mindestens 100 m 

betrage; er könne kleiner sein, wenn durch hydrologische Untersuchungen 

nachgewiesen sei, dass die Grundwasserfassung oder Anreichungsanlage durch wenig 

durchlässige und nicht verletzte Deckschichten gleichwertig geschützt sei (act. G 18 S. 

10).

Diese Feststellungen erscheinen nachvollziehbar und begründet. Insbesondere ist 

festzuhalten, dass eine Verkleinerung des Abstandes (100 m) im Sinn von Anhang 4 

Ziff. 123 Abs. 3 GSchV („Kann-Bestimmung“) grundsätzlich in Betracht kommt. Wenn 

die Vorinstanz ihr nicht eingeschränktes Ermessen (Art. 46 VRP) in Anwendung der 

erwähnten Bestimmung dahingehend ausübte, dass sie die durch die Fachstellen 

festgelegte Dimensionerung von Schutzzone und Schutzareal bestätigte, so hat das 

Verwaltungsgericht, dessen Kognition sich auf Sachverhalts- und Rechtsfrage 

beschränkt (Art. 61 VRP), keine Möglichkeit für eine veränderte Festlegung der 

Dimensionierung. Hierzu bestünde nach Lage der Akten auch kein sachlich 

begründeter Anlass. Letzteres gilt auch für die Hinterfragung der Dimensionierung der 

Schutzzonen und -areale durch die Beschwerdeführerin, die von ihr verlangte 

zwingende Anpassung der Schutzzonenausscheidung sowie ihr weiteres Vorbringen, 

der Abstand der Zone S2 zur Zone S1 müsse mindestens 106 m und der Abstand der 

Zone S2 in Zuströmrichtung zur Grundwasserfassung Q.__ mindestens 116 m betragen 

(act. G 9 S. 5 f.; act. G 31.1 S. 4). Mit Bezug auf den letztgenannten Punkt erscheint im 

Übrigen - wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhält (act. G 18 S. 11) - nicht 

nachvollziehbar, welchen Nutzen eine solche, im Wesentlichen das Gebiet von M.__ 

betreffende Vergrösserung für die Beschwerdeführerin hätte. Sodann vermag die 

Beschwerdeführerin nicht zu begründen, inwiefern ein Abgleich mit der von ihr 

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erwähnten Bemessungsmethode nach Wyssling zwingend zu erfolgen hätte. 

Auszugehen ist vom Grundsatz, dass der Detailierungsgrad der hydrogeologischen 

Abklärungen im Verhältnis zum Gefährdungspotential und zur Komplexität des 

Einzugsgebietes sowie zur Bedeutung der Fassung stehen sollte (Wegleitung 

Grundwasserschutz, S. 41). Wenn die Beschwerdeführerin behauptet, im Bericht der 

F.__ AG vom 5. Oktober 2018 würden die Markierversuche kritisch hinterfragt (act. G 

30 S. 4), so trifft dies insofern nicht zu, als der erwähnte Bericht die hydrogeologischen 

Abklärungen mit Markierversuchen als nachvollziehbar bezeichnet (act. G 31.2 S. 3 

unten). Für weitere Abklärungen bezüglich Schutzzonendimensionierung bzw. für das 

Abstellen auf eine alternative (wohl ebenfalls in Betracht kommende) Methode anstelle 

des von der Vorinstanz bestätigten Vorgehens (vgl. act. G 2 E. 6.2.2) fehlt es vorliegend 

an einem konkreten Anlass. Der Bericht der F.__ AG vom 5. Oktober 2018 enthält denn 

auch lediglich Empfehlungen zur Schutzzonenausscheidung (act. G 31.2 S. 5), welche 

überdies zum Teil bereits realisiert sind (Langzeitpumpversuche; vgl. hydrogeologisch/

technischer Bericht X.__, act. G 18/13/3 [B 2017/185] Ziff. 6).

4.3.3. Das weitere (von der Beschwerdegegnerin bestrittene; act. G 18 S. 11) 

Vorbringen der Beschwerdeführerin, gemäss dem Amt für Wasser und Energie des 

Kantons St. Gallen sei kein Grundwasserschutzareal Y.__ gefordert (act. G 9 S. 7), ist 

nicht belegt. Der - von der Beschwerdeführerin in Frage gestellte - Zweck der 

Ausscheidung des Grundwasserschutzareals Y.__ besteht - wie im vorinstanzlichen 

Entscheid dargelegt (act. G 2 E. 5.5) - in der Sicherung des Wasservorkommens für die 

künftige Trinkwassernutzung im Sinn einer strategischen Wasserversorgungsplanung. 

Hinsichtlich der Qualität des Wassers ist gemäss Anhang 2 Ziff. 22 Abs. 1 GSchV 

verlangt, dass es nach Anwendung einfacher Aufbereitungsverfahren die 

Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung einhält. Der Bericht X.__ bestätigt, dass 

das Wasser mit UV-Bestrahlung aufbereitet und dadurch in mikrobiologischer Hinsicht 

eine einwandfreie Trinkwasserqualität erreicht werden kann (act. 18/13/3 S. 6 E. 4.2.3). 

Das AFU SG kam in der Vernehmlassung vom 9. Februar 2017 zum gleichen Schluss 

(act. G 18/15).

Die erhöhte Chloridkonzentration führt der Bericht X.__ in erster Linie auf die 

Strassensalzung zurück (vgl. act. G 18/13/3 S. 6 E. 4.2.2). Ausgangspunkt der 

Beurteilung der qualitativen Eignung des Grundwassers bildet dessen (unbelasteter) 

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natürlicher Zustand, weshalb temporäre Belastungen des Wassers (wie 

Altablagerungen) nicht zu berücksichtigen sind (BGer 1C_258/2015 vom 22. März 

2016, E. 6). Auch chloridbelastetes Wasser befindet sich nicht im natürlichen Zustand 

und kann dementsprechend nicht den Qualitätsmassstab bilden. Folge der vorliegend 

zur Diskussion stehenden Ausscheidung von Grundwasserschutzzonen und -arealen 

dürfte eine Verbesserung der Chloridwerte sein, indem die Verkehrsanlage 

(Kantonsstrasse) mittelfristig entsprechend zu sanieren sein wird (vgl. Art. 11 f., 25 und 

27 Schutzzonenverordnung; act. G 18/13/2). Das Grundwasser wird auf diese Weise 

die Anforderungen der Lebensmittelgesetzgebung für Trinkwasser (im Sinn von Anhang 

4 Ziffer 111 der GSchV) noch besser erfüllen. Auch von daher wurde ein öffentliches 

Interesse am Schutz der Fassung Y.__ für die künftige Nutzung im vorinstanzlichen 

Entscheid zu Recht bejaht.

Hinsichtlich der Lebensmittelgesetzgebung des Bundes ist sodann zu beachten, dass 

bis 30. April 2017 die Verordnung des EDI über Trink-, Quell- und Mineralwasser (SR 

817.022.102) in Kraft war. Gemäss Art. 3 Abs. 2 lit. a dieser Verordnung muss 

Trinkwasser die Anforderungen gemäss der Hygieneverordnung des EDI vom 

23. November 2005 (SR 817.024.1) erfüllen. Ab 1. Mai 2017 gilt die Verordnung des EDI 

über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlichen Bädern und Duschanlagen (SR 

817.022.11). Dort ist für Chlorid ein Höchstwert von 250 mg/l und für Bakterien ein 

Toleranzwert von Null festgeschrieben. Dagegen wird in Ziffer 22 in Anhang 2 zur 

GSchV (SR 814.201) ein Grenzwert für Chlorid von 40 mg/l genannt (vgl. dazu 

Ausführungen in act. G 2 S. 15 f.). Vorliegend ist der Grenzwert gemäss GschV 

massgebend (vgl. auch Merkblatt "Höchstwerte für Trinkwasser" des Amtes für 

Verbraucherschutz und Veterinärwesen, St. Gallen; https://www.avsv.sg.ch/home/

downloads). Daraus folgt, dass das Wasser den Höchstwert von 40 mg/l nicht 

überschreiten darf. Soweit dieser Wert gemäss den auf die Trinkwasseranalysen in den 

Jahren 1989 bis 2011 gestützten Feststellungen im Bericht X.__ überschritten wurde 

(vgl. act. G 18/13/3 Anhang 3), ist festzuhalten, dass der planerische Schutz die 

Verbesserung der Chloridwerte wie dargelegt erst möglich macht (vgl. auch AFU-

Bericht vom 9. Februar 2017 (act. G 18/5 S. 5); eine künftige durchgehende Einhaltung 

der Werte setzt m.a.W. die Unterschutzstellung voraus.

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4.4. Zusammenfassend hat als dargetan zu gelten, dass das Grundwasser der Gebiete 

Q.__ und Y.__ zumindest nach entsprechender Aufbereitung über eine genügende 

Trinkwasserqualität verfügt. Ein öffentliches Interesse an der Nutzung des Trinkwassers 

(Fassung Q.__) bzw. an der Sicherstellung einer künftigen Nutzung (Fassung Y.__) ist 

zu bejahen. Die Dimensionierung der Zonen lässt sich ebenfalls nicht beanstanden. 

Eine Rechtsverletzung kann nicht als dargetan gelten.

5.

5.1. Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist der angefochtene Entscheid zu 

bestätigen und die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Dem 

Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten des Verfahrens der 

Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von 

Fr. 3'000.-- erscheint angemessen (Art. 7 Ziff. 222 der Gerichtskostenverordnung, 

sGS 941.12); auf die Kostenerhebung ist zu verzichten (Art. 95 Abs. 3 VRP). Sodann 

gehen die Kosten der von ihr in Auftrag gegebenen Berichte (act. G 30 S. 2 oben, G 

31.1, G 31.2) zu ihren Lasten.

5.2. Die Beschwerdegegnerin stellte einen Antrag auf eine ausseramtliche 

Entschädigung (act. G 18). Ihr Anspruch auf Parteientschädigung entfällt jedoch 

praxisgemäss (Art. 98 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98  VRP; Cavelti/Vögeli, a.a.O., 

Rz. 832). Die Beschwerdeführerin hat aufgrund des Verfahrensausgangs keinen 

Entschädigungsanspruch (Art. 98 Abs. 1 und Art. 98  VRP). Der Beschwerdebeteiligte 

hat sich nicht vernehmen lassen.

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht zu Recht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist

2. Der Beschwerdeführerin werden die amtlichen Kosten dieses Verfahrens von 

CHF 3‘000 auferlegt; auf die Erhebung wird verzichtet.

3. Ausseramtliche Kosten werden nicht entschädigt.

Der Abteilungspräsident                        Der Gerichtsschreiber

bis

bis

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Zürn                                                       Schmid

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	Entscheid Verwaltungsgericht, 13.12.2018
	Art. 20 f. GSchG (SR 814.20). Art. 31 GSchV (SR 814.201). Art. 36 Abs. 2 und 3 BV (SR 101). Art. 12 VRP (sGS 951.1). Frage der Rechtmässigkeit der Ausscheidung einer Grundwasserschutzzone und eines Grundwasserschutzareals sowie des entsprechenden Schutzzonenreglements. Das Verwaltungsgericht erachtete es als dargetan, dass das Grundwasser der in Frage stehenden Gebiete zumindest nach entsprechender Aufbereitung über eine genügende Trinkwasserqualität verfügt und bejahte ein öffentliches Interesse an der Nutzung des Trinkwassers bzw. an der Sicherstellung einer künftigen Nutzung. Im Weiteren bestätigte es die Dimensionierung der Zonen als rechtmässig (Verwaltungsgericht, B 2017/184).

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