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**Case Identifier:** 2be4c848-6109-52bd-82cf-075d8fd543c0
**Source:** Appenzell Ausserrhoden (AR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-01-01
**Language:** de
**Title:** Appenzell Ausserrhoden Kantonsgericht Einzelrichter ZE3-19-5
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AR_Gerichte/AR_KG_004_ZE3-19-5_nodate.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden   
Einzelrichter  
 

Verfügung  vom 3. Oktober  2019 
 

Verfahren Nr. ZE3 19 5 
 
 
 

Ort des Entscheids Trogen 
 
 
 

Klägerin A._____ 
 
 
vertreten durch: RA lic. iur. B._____ 
 
 
 

Beklagter  C._____  
 
vertreten durch: RA lic. iur. D._____ 
 
 
 

Gegenstand Verbot 

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Rechtsbegehren 

 

a) Klägerin 

 

1. Die Einsprache sei abzuweisen. 

2. Dem Beklagten (und Einsprecher) sei unter Androhung einer Busse bis zu CHF 2'000.00 

zu verbieten, von Montag bis Freitag, 08:00 bis 18:00 Uhr, Fahrzeuge auf dem gesamten 

Wendeplatz der A._____, abzustellen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (inkl. Mehrwertsteuer) zulasten des Beklagten. 

 

b) Beklagter (sinngemäss) 

 

1. Die Klage sei abzuweisen.  

2. Die bereits aufgestellte Verbotstafel sei zu entfernen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge (inkl. Mehrwertsteuer) zulasten der Klägerin. 

 

 

 

Überblick  
 

A. Bei der Klägerin handelt es sich um eine Flurgenossenschaft nach kantonalem Recht 

(Art. 703 ZGB i.V.m. Art. 167 ff. EZGB). Gemäss Art. 1 ihrer Statuten bezweckt sie den 

Unterhalt und die Verbesserung der Strasse im E._____. Die östliche Verzweigung der 

Flurgenossenschaftsstrasse führt über das Grundstück Nr. 1668 und endet mit einem 

halbkreisförmigen Wendeplatz auf Grundstück Nr. 1450. Beide Strassenabschnitte 

befinden sich im Eigentum von F._____. Dieser räumte der Klägerin mit 

Personaldienstbarkeitsvertrag vom 12. Oktober 1999 auf dem grau markierten 

Wendeplatz auf Grundstück Nr. 1450 ein Wenderecht ein1. In der Liegenschaft nördlich 

der Strasse befindet sich die Zahnarztpraxis des Beklagten.  

 

                                                
1   Act. 4/4.  

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B. Die Klägerin erwirkte am 2. Oktober 2017 auf dem Wendeplatz ein gerichtliches Verbot 

gemäss Art. 258 ZPO. Mit diesem wurde das Abstellen von Fahrzeugen auf dem gesam-

ten Wendeplatz von Montag bis Freitag, 8:00 Uhr - 18:00 Uhr, unter Androhung einer 

Busse bis CHF 2‘000.00, untersagt2. Der Beklagte, F._____, G._____ und H._____ 

erhoben dagegen fristgerecht Einsprache. Um das Verbot auch gegenüber den 

Einsprechern durchzusetzen, leitete die Klägerin am 30. Juli 2018 ein 

Schlichtungsverfahren ein. Im Zuge des Schlichtungsverfahrens wurde das Verbot durch 

F._____, G._____ und H._____ anerkannt. Mit dem Beklagten konnte keine Einigung 

erzielt werden. Die Klagebewilligung wurde am 13. Februar 2019 erteilt3. Die 

Klageerhebung erfolgte am 1. April 20194. Die Klageantwort datiert vom 28. Mai 20195. 

Mit Verfügung vom 18. Juni 2019 trat das Gericht auf die Klage gegen F._____, G._____ 

und H._____ infolge Anerkennung vor der Schlichtungsbehörde nicht ein6. Die 

Hauptverhandlung zwischen der Klägerin und dem Beklagten fand am 19. August 2019 

statt7.  

                                                
2   Act. 4/1.  
3   Act. 3.  
4   Act. 1.  
5   Act. 16.  
6  Act. 19.  
7   Act. 21.  

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Erwägungen 

 

1. Die Strasse im E._____ sowie der Wendekreis stehen in privatem Eigentum. 

Entsprechend stand deren Nutzung bisher einzig den Mitgliedern der Flurgenossenschaft 

offen. Um von der Gemeinde Beiträge an den Unterhalt zu erhalten, beschlossen diese 

anlässlich der Hauptversammlung vom 7. April 2017, die Strasse dem Gemeingebrauch 

zu widmen (vgl. Art. 2 Abs. 3 Strassengesetz [StrG, bGS 731.11])8. Die Statutenänderung 

wurde im Juni 2017 durch den Regierungsrat genehmigt9. Seither handelt es sich um eine 

öffentliche Strasse gemäss Art. 1 Abs. 1 StrG.  

 

2. Ob die Zivilgerichte befugt sind, privatrechtliche Verbote gemäss Art. 258 ZPO auf öffentli-

chen Strassen im Privateigentum anzuordnen, wird in der Lehre kontrovers diskutiert. 

Raphael Kramer bejaht dies mit dem Argument, dass das Strassenverkehrsgesetz nur 

sog. funktionelle Verkehrsbeschränkungen zulasse. Diese müssten stets im öffentlichen 

Interesse liegen (Art. 3 Abs. 4 SVG). Anordnungen zum Schutz privater Interessen der 

dinglich Berechtigten seien demgegenüber nach Art. 258 ZPO zu verfügen10. Die Zuläs-

sigkeit privatrechtlicher Verbote auf öffentlichen Strassen im Privateigentum folge auch 

aus Art. 113 Abs. 3 SSV. Diese Bestimmung sehe unter der Überschrift „Verkehrsflächen 

in privatem Eigentum“ ausdrücklich vor, dass Eigentümer, die zum Schutze ihres Grund-

eigentums ein Verbot erwirkt haben, dieses nach Weisung der Behörde aufstellen dür-

fen11. Christoph J. Rohner teilt diese Auffassung, wobei er betont, dass das Zivilgericht 

nur ein Fahr- bzw. Parkverbot erlassen könne. Anderweitige Verkehrsbeschränkungen 

seien nach Art. 3 Abs. 4 SVG zu verfügen12. Luca und Kristina Tenchio vertreten die Mei-

nung, dass eine gewidmete Strasse nicht mit einem gerichtlichen Verbot i.S.v. Art. 258 

ZPO versperrt werden könne. Andere Verbote (z.B. Parkverbot) seien demgegenüber 

zulässig13. Matthias Pfau und Ahmet Birguel vertreten den Standpunkt, dass auf öffentli-

chen Strassen im Privateigentum keine privatrechtlichen Verbote nach Art. 258 ZPO zu-

                                                
8   Act. 23/8 Ziff. 6.  
9   Amtsblatt Nr. 25 Freitag, 23. Juni 2017. 
10   RAPHAEL KRAMER, das gerichtliche Verbot und das Strassenverkehrsrecht, in: Jusletter 8. Juli 2013, 

Ziff. II, N 5 - 7. 
11   RAPHAEL KRAMER, das gerichtliche Verbot und das Strassenverkehrsrecht, in: Jusletter 8. Juli 2013, 

Ziff. II, N 5 – 7.   
12   CHRISTOPH J. ROHNER, Schutz von Verkehrsflächen im Privateigentum in: Strassenverkehr 

SO/2014, Ziff. III/3.   
13   LUCA TENCHIO / KRISTINA Tenchio in: Basler Kommentar ZPO, 3. Aufl. 2017, N 9 zu Art. 258 ZPO.  

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lässig seien. Die Strassenverkehrsgesetzgebung gehe Art. 258 ZPO vor. Da funktionelle 

Verkehrsbeschränkungen i.S.v. Art. 3 Abs. 4 SVG auch zum Schutze der Anwohner zu-

lässig seien, werde den Interessen der Grundeigentümer genügend Rechnung getra-

gen14. Die Zulässigkeit privatrechtlicher Verbote lasse sich auch nicht aus Art. 113 Abs. 3 

SSV ableiten. Diese Bestimmung gestatte dem Grundeigentümer einzig, Verbotstafeln auf 

seinem Grundstück aufzustellen, wenn er eine entsprechende Beschränkung erwirkt 

habe. Für deren Anordnung sei jedoch nicht das Zivilgericht, sondern die vom kantonalen 

Recht bezeichnete Behörde zuständig15. Davon abgesehen könne die Trennung der zivil- 

und öffentlich-rechtlichen Zuständigkeit nicht gestützt auf eine unselbständige Verordnung 

durchbrochen werden. Dafür sei mindestens eine Bestimmung im formellen Gesetz erfor-

derlich16. Weitere Autoren lehnen die Einschränkung des Gemeingebrauchs mittels 

gerichtlicher Verbote nach Art. 258 ZPO ab, ohne ihren Standpunkt näher zu begrün-

den17. Das Kantonsgericht Schwyz erachtet die Einschränkung einer Verkehrsfläche im 

Gemeingebrauch mittels eines gerichtlichen Verbots ebenfalls als unzulässig18. Das Ober-

gericht Zürich19 lehnt zivilrechtliche Verbote auf einer gewidmeten Strasse im Privateigen-

tum ausdrücklich ab. Gleicher Meinung ist offenbar auch das Kantonsgericht Luzern20. 

Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil 6B_116/2011 fest, dass die Einschränkung des 

Gemeingebrauchs unbesehen der Eigentumsverhältnisse nur auf öffentlich-rechtlichem 

Wege erfolgen könne. Der Zivilrichter sei nicht zum Erlass eines gerichtlichen Verbots 

befugt gewesen. Die gestützt darauf erfolgte strafrechtliche Verurteilung des Beschwer-

deführers hob es deshalb auf21. Das gerichtliche Verbot stützte sich im erwähnten Ent-

scheid noch auf kantonales Recht, doch wies das Bundesgericht ausdrücklich darauf hin, 

                                                
14   Vgl. MATTHIAS PFAU / AHMET BIRGUEL, Das gerichtliche Parkverbot, in: Justletter 1. Juli 2013, Ziff. 

2.1, N 21.  
15   MATTHIAS PFAU / AHMET BIRGUEL, Das gerichtliche Verbot und das Strassenverkehrsrecht, in: 

Jusletter 23. September 2013, Ziff. II/2.  
16   MATTHIAS PFAU / AHMET BIRGUEL, Das gerichtliche Verbot und das Strassenverkehrsrecht, in: 

Jusletter 23. September 2013, Ziff. II/3.   
17   IVO SCHWANDER, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 

Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], 2. Aufl. 2016, N 4 zu Art. 258 ZPO; TARKAN GÖKSU, in: 
Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger 
[Hrsg.], 3. Aufl. 2016, N 10a zu Art. 258 ZPO.  

18   Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 13. Februar 2013, ZK2 2012 62, E. 4b/cc in: EGV-SZ 
2013 S. 26 f.    

19   Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II Zivilkammer, Nr. LF110060-O/U vom 11. April 2012 
E. II/5c.   

20   Urteil des Kantonsgerichts Luzern IB 16 49 vom 25. Januar 2017 (LGVE 2017 I Nr. 4) E. 7.4.  
21   Urteil des Bundesgerichts 6B_116/2011 vom 18. Juli 2011 E. 3.3.  

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dass auch die damals erst kürzlich in Kraft getretene Zivilprozessordnung mit Art. 258 

ZPO ein ähnliches Verbot kenne22. Im Urteil 5A_348/2012 hat das Bundesgericht die Er-

wägung des Obergerichts des Kantons Zürichs, wonach auf einer gewidmeten Strasse 

kein Raum für ein privatrechtliches Verbot bestehe, als nicht willkürlich geschützt23. Der 

kantonale Gesetzgeber scheint ebenfalls der Auffassung zu sein, dass Verkehrsbe-

schränkungen auf öffentlichen Strassen im Privateigentum nicht in den Kompetenzbereich 

der Zivilgerichte fallen. Nach Art. 15 Abs. 1 StrG ist für entsprechende Verbote die jewei-

lige Gemeindebehörde zuständig. Das Kantonsgericht hat sich in einem Schreiben an die 

Gemeinden vom 6. Dezember 2010 ebenfalls in diesem Sinne geäussert24. 

 

 

3. Für das angerufene Gericht erscheint entscheidend, dass die Strasse mit der Widmung 

dem Gemeingebrauch freigegeben wurde. Dass eine öffentliche Strasse gegenüber einer 

Privatstrasse eine erhebliche Mehrbelastung erfährt, liegt in der Natur der Sache. Es wäre 

widersprüchlich, wenn der dinglich Berechtigte deren Nutzung wegen einer Eigentums- 

oder Besitzesstörung wieder einschränken könnte. Eine Nutzungsbeschränkung auf einer 

öffentlichen Strasse bedarf vielmehr der Abwägung der Interessen aller Verkehrsteilneh-

mer und Anwohner. Im Sinne der überwiegenden Lehre und im Einklang mit der bundes-

gerichtlichen Rechtsprechung ist deshalb davon auszugehen, dass eine Verkehrsbe-

schränkung auf einer gewidmeten Strasse im Privateigentum nur nach Massgabe der 

Strassenverkehrsgesetzgebung zulässig ist. Zuständig zum Erlass ist das zuständige 

Gemeinwesen, vorliegend die Gemeinde (Art. 15 Abs. 1 StrG). Entsprechend ist mangels 

sachlicher Zuständigkeit auf die Klage nicht einzutreten.  

 

 

4. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten der Klägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 

ZPO). Die Klägerin geht von einer Klage ohne bestimmten Streitwert aus. Für den Fall, 

dass dennoch ein Streitwert angenommen werden sollte, beziffert sie diesen mit mindes-

tens CHF 10‘000.0025. Der Beklagte hält diesen Streitwert für realistisch26. Mit der vorlie-

genden Klage wird letztlich ein wirtschaftlicher Zweck verfolgt, da es um die Abwehr von 

                                                
22   Urteil des Bundesgerichts 6B_116/2011 vom 18. Juli 2011 E. 3.2.  
23   Vgl. Urteil des Bundesgerichts 5A_348/2012 vom 15. August 2012 E. 4 ff.  
24   http://www.herisau.ch/dl.php/de/0dyse-3hvudz/Verkehrsb._gerichtl._Verbot.pdf.  
25  Act. 21 S. 2. 
26  Act. 21, S. 4. 

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Störungen auf das Eigentum geht. Es handelt sich deshalb um eine vermögensrechtliche 

Streitigkeit, auch wenn der Streitwert nur geschätzt werden kann. Bei Streitigkeiten dar-

über, wie ein Wegrecht auszuüben ist, wird nach der Praxis des Kantonsgerichts in der 

Regel ein Streitwert von CHF 10‘000.00 angenommen. In Anlehnung an diese Praxis ist 

der von den Parteien angenommene Streitwert von CHF 10‘000.00 nicht zu beanstanden. 

Die Gerichtsgebühr ist auf CHF 1‘000.00 festzusetzen (Art. 16 Abs. 1 Gebührenordnung). 

Hinzu kommen die Kosten des Schlichtungsverfahrens von CHF 200.00 (Art. 207 Abs. 2 

ZPO)27. Der Beklagte reichte eine Honorarnote über CHF 4'946.15 ein28. Diese bemisst 

sich allerdings nach dem Zeitaufwand. Vorliegend ist aber das Honorar nach Streitwert zu 

bemessen, da sich dieser bestimmen lässt (Art. 8 Verordnung über den Anwaltstarif). Bei 

einem Streitwert von CHF 10‘000.00 beträgt das mittlere Honorar CHF 2'770.00 (Art. 9 

Verordnung über den Anwaltstarif). Hinzu kommen gemäss Kotennote Barauslagen von 

CHF 42.50 und 7.7 % Mehrwertsteuer (Art. 3 Verordnung über den Anwaltstarif). Das 

ergibt eine Entschädigung von CHF 3‘029.05.   

 

 

5. Nach Rechtskraft dieses Entscheids wird sich die Frage stellen, ob das am 2. Oktober 

2017 verfügte Verbot aufzuheben ist (Art. 256 Abs. 2 ZPO). Der Klägerin wird dazu aber 

vorgängig das rechtliche Gehör zu gewähren sein.  

 

                                                
27   Act. 3.  
28  Act. 28. 

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Demnach entscheidet der Einzelrichter des Kantonsge richts:  
 

 

1. Auf die Klage wird nicht eingetreten.  

 

 

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus 

 

 CHF 200.00  Kosten Schlichtungsverfahren 

 CHF 1‘000.00  Entscheidgebühr 

 CHF 1'200.00  insgesamt, 

 
werden der Klägerin auferlegt, unter Verrechnung mit dem von ihr geleisteten Kostenvor-

schuss von CHF 1‘200.00 (CHF 200.00 Schlichtungsverfahren, CHF 1‘000.00 Gerichts-

verfahren).  

 

 

3. Die Klägerin hat den Beklagten mit CHF 3‘029.05 zu entschädigen.   

 

 

4. Dieser Entscheid kann mit Berufung angefochten werden. Die Berufung ist innert 30 Ta-

gen seit Zustellung der Entscheidbegründung schriftlich, begründet und mit bestimmten 

und gegebenenfalls bezifferten Anträgen versehen beim Einzelrichter des Obergerichts 

Appenzell Ausserrhoden, 9043 Trogen, einzureichen. Zulässige Berufungsgründe sind 

unrichtige Rechtsanwendung und unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Der ange-

fochtene Entscheid ist beizulegen. 

 

 Wird nur der Kostenentscheid angefochten, ist das Rechtsmittel der Beschwerde gege-

ben. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustellung der Entscheidbegründung schrift-

lich, begründet und mit bestimmten und gegebenenfalls bezifferten Anträgen versehen 

beim Einzelrichter des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, 9043 Trogen, einzureichen. 

Zulässige Beschwerdegründe sind unrichtige Rechtsanwendung und offensichtlich un-

richtige Feststellung des Sachverhalts. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. 

 

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 Fax-Schreiben und E-Mails sind nicht rechtsgültig und haben keine fristwahrende Wir-

kung.  

 

 

5. Zustellung am    an: 

- Rechtsvertreter der Klägerin, eingeschrieben, inkl. Kopien Verhandlungsprotokoll und 

Plädoyernotizen vom 19. August 2019 

- Rechtsvertreter des Beklagten, eingeschrieben, inkl. Kopien Verhandlungsprotokoll 

und Plädoyernotizen vom 19. August 2019 

 
 

Der Einzelrichter: 

 

 

Dr. iur. Manuel Hüsser 

Der Gerichtsschreiber: 

 

 

MLaw Stefan von Aarburg