# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5b1e7a58-e8a9-5eea-8d78-e7390fcca78f
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-08-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.08.2013 D-4361/2013
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4361-2013_2013-08-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung IV 

D-4361/2013/wif 

 

 

  U r t e i l  v o m  6 .  A u g u s t  2 0 1 3  

Besetzung 

 
Einzelrichterin Contessina Theis, 

mit Zustimmung von Richter Fulvio Haefeli;  

Gerichtsschreiberin Eva Hostettler. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…), 

Vereinigte Staaten von Amerika (USA),  

(…),   

Beschwerdeführerin,  

 

  
Gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM),  

Quellenweg 6, 3003 Bern,  

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Flughafenverfahren (Asyl und Wegweisung);  

Verfügung des BFM vom 24. Juli 2013 / N (…). 

 

 

D-4361/2013 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführerin, eine Staatsbürgerin der Vereinigten Staa-

ten von Amerika, eigenen Angaben zufolge ihren Heimatstaat am 9.Juli 

2013 per Flugzeug auf direktem Weg nach B._______ verliess und am 

11. Juli 2013 im Flughafen B._______ um Asyl nachsuchte, 

dass das BFM der Beschwerdeführerin mit gleichentags eröffneter 

Verfügung vom 11. Juli 2013 die Einreise in die Schweiz vorläufig ver-

weigerte und ihr für die Dauer von maximal 60 Tagen den Transitbe-

reich des Flughafens als Aufenthaltsort zuwies, 

dass die Beschwerdeführerin anlässlich der Kurzbefragung im Flughafen 

B._______ vom 12. Juli 2013 sowie der einlässlichen Anhörung vom 

22. Juli 2013 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, sie gehe davon aus, dass ihr Vater den Tod seiner Mutter – diese 

sei an Herzversagen gestorben, doch die Ursache habe nicht eruiert wer-

den können – zu verantworten habe,  

dass ihr Vater sich auch geweigert habe, sich um die Grossmutter zu 

kümmern, und sie diese Aufgabe habe übernehmen müssen, dieser per-

vers sei und sie als Kind geschlagen habe, wobei sie dies auch zur Anzei-

ge gebracht habe, aber die Angelegenheit aus Angst vor Konsequenzen 

nicht weiter verfolgt habe,  

dass die Polizei mehrmals wegen unterschiedlicher Streitigkeiten bei ihr 

Zuhause aufgetaucht sei, und sie eine grundsätzliche Angst habe, dass 

ihr Vater und andere Personen sie beobachteten, weshalb sie sich nicht 

getraue, einen Computer, ein Telefon oder ein Handy zu benutzen, auch 

trachte man ihr nach dem Leben,  

dass sie darüber hinausgehend auch aus politischen Gründen verfolgt 

werde, da sie eines Morgens erwacht sei und jemand – wahrscheinlich 

die Stadt – ihr Auto gestohlen habe, sie auch schon früher einmal einem 

Mordkomplott auf der Strasse entkommen sei, wobei sie diesbezüglich 

zweimal den Polizeinotruf gewählt habe, jedoch niemand gekommen sei 

um ihr zu helfen, sie nicht einmal einen Anwalt habe engagieren können 

und auch Ärzte angewiesen würden, Patienten nicht zu behandeln, 

dass sie aufgrund dieser Vorkommnisse auch bei den Vereinten Nationen 

telefonisch vorstellig geworden sei, auch seien ärztliche Rezepte ver-

schwunden, Ärzte hätten ihr die Behandlung verweigert, Leute würden sie 

mit Abfall bewerfen, wobei sie vermute, dass auch Staatsangestellte dafür 

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verantwortlich seien, es zudem noch anzumerken gelte, dass möglicher-

weise auch ein Massenmörder hinter ihr her sei,  

dass sie aufgrund dieser Probleme drei Jahre darüber nachgedacht habe, 

Asyl zu beantragen, sie jedoch Angst habe, dass man sie für verrückt er-

kläre,  

dass sie sodann auf ihre medizinischen Probleme hinwies, da sie an (…) 

leide, und ihr aufgrund ihrer Beschwerden etliche Medikamente ver-

schrieben worden seien,  

dass sie zur Stützung ihrer Vorbringen verschiedene Dokumente, unter 

anderem ihren Reisepass, einen Geburtsschein und Unterlagen betref-

fend der Gesundheitsversorgung, zu den Akten reichte,  

dass das BFM das Asylgesuch der Beschwerdeführerin mit Verfügung 

vom 24. Juli 2013 – eröffnet am 25. Juli 2013 – ablehnte und die Wegwei-

sung aus dem Transitbereich des Flughafens B._______ sowie den Voll-

zug der Wegweisung anordnete, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen anführte, die Vorbringen 

der Beschwerdeführerin seien nicht asylrelevant im Sinne von Art. 3 des 

Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31] noch hielten die Vor-

bringen – wenigstens zum Teil – den Anforderungen an die Glaubhaftig-

keit gemäss Art. 7 AsylG stand, weshalb sie die Flüchtlingseigenschaft 

nicht erfülle, 

dass das BFM den Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin als 

zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete, mithin auch ihre gesund-

heitlichen Beschwerden im Heimatstaat behandelbar seien,  

dass die Beschwerdeführerin mit fremdsprachiger Eingabe (Englisch) 

vom 2. August 2013 (übermittelt per Fax durch die Flughafenpolizei der 

Kantonspolizei B._______) gegen diesen Entscheid beim Bundesverwal-

tungsgericht Beschwerde erhob und beantragte, die Verfügung der Vorin-

stanz sei aufzuheben, es sei die Flüchtlingseigenschaft festzustellen und 

es sei ihr Asyl zu gewähren; es sei die Unzulässigkeit, die Unzumutbar-

keit oder Unmöglichkeit des Wegweisungsvollzuges festzustellen und ei-

ne vorläufige Aufnahme anzuordnen,  

dass in verfahrensrechtlicher Hinsicht um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1 und Abs. 2 des Verwaltungsver-

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fahrensgesetzes vom 20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021) sowie um 

Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses ersucht wurde,  

dass eventualiter die aufschiebende Wirkung der Beschwerde wiederher-

zustellen und die zuständigen Behörden vorsorglich anzuweisen seien, 

jede Kontaktaufnahme mit den Behörden des Heimat- oder Herkunfts-

staats sowie jegliche Datenweitergabe zu unterlassen, wobei sie bei einer 

bereits erfolgten Datenweitergabe in einer separaten Verfügung darüber 

zu unterrichten sei,  

dass sie zur Begründung im Wesentlichen geltend machte, sie habe kein 

Zuhause in ihrem Heimatstaat, ein Staat, welcher sich des Bioterrorismus 

schuldig gemacht und keinen Respekt gegenüber Personen mit Behinde-

rungen habe und ihre Wegweisung auch unzumutbar sei, respektive ihr 

Heimatstaat doch die menschenrechtlichen Verpflichtungen nicht einhal-

te,  

dass sie zur Stützung ihrer Vorbringen diverse Berichte zu den Akten 

reichte,  

 

und zieht in Erwägung, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 

über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei-

det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor 

welchem die beschwerdeführende Person Schutz sucht (Art. 105 AsylG 

i.V.m. Art. 31 – 33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

[VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),  

dass eine solche Ausnahme nicht vorliegt, weshalb das Bundesverwal-

tungsgericht im Sinne von Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG endgültig entschei-

det, 

dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG und 

das AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass die Beschwerdeführerin am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

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rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist 

(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass Parteieingaben in Verfahren vor den Behörden des Bundes in einer 

Amtssprache – in der Regel Deutsch, Französisch oder Italienisch – ab-

zufassen sind (Art. 70 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen 

Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 [BV, SR 101] und Art. 33a Abs. 1 

VwVG),  

dass das Bundesverwaltungsgericht aber aus prozessökonomischen 

Gründen auf eine Rückweisung der in Englisch verfassten Beschwerde 

zur Übersetzung in eine Amtssprache verzichtet, da die Beschwerdeein-

gabe hinreichend verständlich und begründet ist, der vorliegende Ent-

scheid indessen in deutscher Sprache ergeht (vgl. Art. 33a Abs. 2 VwVG 

i.V.m. Art. 6 AsylG), 

dass somit – unter Vorbehalt der nachstehenden Erwägungen – auf die 

frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 

Abs. 2 AsylG und Art. 52 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und die 

Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise 

einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 

sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, 

weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 

(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass die Beschwerde aufschiebende Wirkung hat (Art. 42 Abs. 1 

AsylG) und das BFM einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende 

Wirkung nicht entzogen hat (Art. 55 Abs. 2 VwVG), weshalb auf den 

Eventualantrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung 

nicht einzutreten ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder 

im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Natio-

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nalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen 

ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind 

oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden 

(Art. 3 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung ausführlich und – nach 

Überprüfung der Akten auch aus Sicht des Bundesverwaltungsgerichts – 

zu Recht festgestellt hat, die Vorbringen der Beschwerdeführerin seien 

nicht asylrelevant,  

dass sich die Beschwerdeführerin hinsichtlich der angeblich erlittenen 

Übergriffe durch Drittpersonen an die zuständigen Behörden in ihrem 

Heimatstaat wenden kann, ihr eine wirksame staatliche Schutzinfrastruk-

tur zur Verfügung steht, und sie demnach nicht auf den subsidiär zu ge-

währenden internationalen Schutz angewiesen ist (vgl. Entscheidungen 

und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission [EMARK] 

2006 Nr. 18 E. 7 und 8), 

dass hinsichtlich des angeblichen Autodiebstahls durch "die Stadt", des 

Nichterscheinens der Polizei, der Nichtbehandlung durch Ärzte und weite-

rer sinngemäss geltend gemachter und durch staatliche Institutionen erlit-

tener Nachteile anzumerken ist, dass die Beschwerdeführerin, sollte es 

tatsächlich zu Unterlassungen von Seiten staatlicher Behörden gekom-

men sein, auf den Rechtsweg in ihrem Heimatstaat zu verweisen ist,  

dass aufgrund der fehlenden Asylrelevanz folglich offen bleiben kann, ob 

die Vorbringen auch die Anforderungen an die Glaubhaftigkeit gemäss 

Art. 7 AsylG erfüllen würden, an dieser Stelle jedoch mit Verweis auf die 

entsprechenden Erwägungen des vorinstanzlichen Entscheids gesagt 

werden kann, dass die diesbezüglichen Schilderungen nicht wider-

spruchsfrei und nicht der allgemeinen Erfahrung entsprechend ausfallen,  

dass sodann auch die Frage des Kausalzusammenhangs zwischen den 

angeblich erlittenen Verfolgungshandlungen und ihrer Ausreise offenblei-

ben kann, 

dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelingt, die Flüchtlingsei-

genschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb 

das Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

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dass auch die Ausführungen in der Beschwerdeschrift an dieser Feststel-

lung nichts zu ändern vermögen,  

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilli-

gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen be-

steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733 m.H.a. EMARK 2001 Nr. 21), wes-

halb die verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestim-

mungen steht und demnach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wur-

de, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme von Ausländern regelt, 

wenn der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 des Bundesgesetzes 

vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG, 

SR 142.20]), 

dass vorliegend die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug als zulässig, zu-

mutbar und möglich erachtete, da weder die im Heimatstaat des Be-

schwerdeführers herrschende politische Situation noch individuelle Grün-

de gegen die Zumutbarkeit des Vollzugs der Wegweisung sprächen, 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungshindernissen ge-

mäss ständiger Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Be-

weisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind 

zu beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenig-

stens glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24, E. 10.2), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtli-

che Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder 

des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entge-

genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

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dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

der Beschwerdeführerin nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine An-

haltspunkte für eine menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von 

Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 

1984 gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedri-

gende Behandlung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 

der Konvention vom 4. November 1950 zum Schutz der Menschenrechte 

und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ersichtlich sind, die im Heimat- 

oder Herkunftsstaat droht, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf Grund von Situatio-

nen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notla-

ge konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- bzw. Herkunftsstaat der Be-

schwerdeführerin noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung 

im Falle einer Rückkehr schliessen lassen,  

dass diesbezüglich vollumfänglich auf die vorinstanzlichen Erwägungen 

zu verweisen ist,  

dass der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführerin in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da sie im Besitz eines bis zum (…) gültigen 

us-amerikanischen Passes ist und ansonsten keine Vollzugshindernisse 

bestehen (Art. 83 Abs. 2 AuG), 

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg-

weisung zu bestätigen ist, 

dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, in-

wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den rechtser-

heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange-

messen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Rechtsmitteleingabe unter ande-

rem beantragte, die zuständige Behörde sei vorsorglich anzuweisen, 

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die Kontaktaufnahme mit dem Heimatstaat sowie jede Datenweiterga-

be an denselben zu unterlassen, 

dass Personendaten von Asylsuchenden, anerkannten Flüchtlingen 

und Schutzbedürftigen dem Heimat- oder Herkunftsstaat nicht bekannt 

gegeben werden, wenn dadurch die betroffene Person oder ihre Ange-

hörigen gefährdet würden, und über ein Asylgesuch keine Angaben 

gemacht werden dürfen (Art. 97 Abs. 1 AsylG), 

dass jedoch die für die Organisation der Ausreise zuständige Behörde 

zwecks Beschaffung der für den Vollzug der Wegweisung notwendigen 

Reisepapiere mit dem Heimat- oder Herkunftsstaat Kontakt aufnehmen 

kann, wenn in erster Instanz das Vorliegen der Flüchtlingseigenschaft 

verneint wurde (Art. 97 Abs. 2 AsylG), 

dass gemäss Art. 4 Abs. 1 der Verordnung vom 11. August 1999 über 

den Vollzug der Weg- und Ausweisung von ausländischen Personen 

(VVWA, SR 142.281) das Vorliegen der Flüchtlingseigenschaft als ver-

neint gilt, wenn das Asylgesuch abgelehnt oder ein Nichteintretensent-

scheid verfügt wurde, 

dass das BFM das Asylgesuch der Beschwerdeführerin mit Verfügung 

vom 24. Juli 2013 abgelehnt hat, weshalb formal die Voraussetzungen 

gemäss Art. 97 Abs. 2 AsylG erfüllt sind, 

dass im Übrigen aufgrund der dem Bundesverwaltungsgericht vorlie-

genden Akten nichts auf eine konkrete Gefährdung der Beschwerde-

führerin durch eine allfällige Bekanntgabe der in Art. 97 Abs. 3 Bstn. a-

c AsylG erwähnten Personendaten gegenüber der zuständigen auslän-

dischen Behörde hindeutet, 

dass folglich der in der (Formular-) Beschwerde mit keinem Wort be-

gründete Antrag, die zuständige Behörde sei vorsorglich anzuweisen, 

die Kontaktaufnahme mit dem Heimatstaat sowie jegliche Datenweiter-

gabe an denselben zu unterlassen, abzuweisen ist, 

dass aus den dem Gericht vorliegenden Akten nicht hervorgeht, die 

Vorinstanz habe die Beschwerdeführerin betreffende Daten an den 

Heimatstaat weitergegeben, weshalb auf das Eventualbegehren, die 

Beschwerdeführerin sei bei bereits erfolgter Datenweitergabe in einer 

separaten Verfügung zu informieren, mangels Rechtsschutzinteresses 

im Rahmen dieses Verfahrens nicht einzutreten ist, 

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dass das Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschus-

ses mit vorliegendem Urteil ohne vorgängige Instruktion gegenstandslos 

geworden ist, 

dass das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der un-

entgeltlichen Rechtspflege gemäss Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt – 

als aussichtslos zu bezeichnen waren, weshalb die kumulativen Voraus-

setzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht er-

füllt sind, 

dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Sinne von 

Art. 65 Abs. 2 VwVG mangels Erfüllung der Voraussetzungen von Art. 65 

Abs. 1 VwVG ebenfalls abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– 

(Art. 1 – 3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 

VwVG). 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 11 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gemäss 

Art. 65 Abs. 1 und 2 VwVG wird abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Guns-

ten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin, das BFM und die zustän-

dige kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Contessina Theis Eva Hostettler 

 

 

Versand: