# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5165e4e6-4509-552e-b3aa-6d849d0e3a7e
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2011-11-30
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 30.11.2011 E-6309/2011
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6309-2011_2011-11-30.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­6309/2011

U r t e i l   v om   3 0 .   No v embe r   2 0 1 1  

Besetzung Einzelrichterin Gabriela Freihofer,
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker,   
Gerichtsschreiber Jan Feichtinger.

Parteien A._______, geboren am (…),
Afghanistan, 
(…),  
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM), 
Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; Verfügung 
des BFM vom 14. November 2011 / N /…).

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass  das  Bundesamt  für  Flüchtlinge  (BFF;  heute:  BFM)  mit  Verfügung 
vom  30. Mai 2001  die  Asylgesuche  des  Beschwerdeführers  und  seiner 
Angehörigen (Ehefrau und (…) Kinder) abwies, die Wegweisung aus der 
Schweiz  verfügte  und  deren  Vollzug  infolge  Unzumutbarkeit  zugunsten 
einer vorläufigen Aufnahme aufschob,  

dass das BFM mit Verfügung vom 3. Februar 2005 – in Anwendung von 
Art.  10  Abs. 1  Bst. a   des  Bundesgesetzes  vom  26. März  1931  über 
Aufenthalt  und  Niederlassung  der  Ausländer  [ANAG,  BS  1  121], 
entsprechend   Art.  84  Abs.  3  des  Bundesgesetzes  vom  16. Dezember 
2005  über  die  Ausländerinnen  und  Ausländer  [AuG,  SR  142.20]  i.V.m. 
Art.  83  Abs.  7  Bst.  a  AuG  –  die  vorläufige  Aufnahme  des 
Beschwerdeführers  aufhob  und  ihn  aufforderte,  die  Schweiz  –  unter 
Androhung  von  Zwangsmitteln  im  Unterlassungsfall  –  bis  zum  3. April 
2005 zu verlassen, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  eine  gegen  diese  Verfügung 
erhobene  Beschwerde  vom  2. März 2005  mit  Urteil  E­3973/2006  vom 
13. Sep­tember 2011 abwies, 

dass  der  Beschwerdeführer  am  7. November 2011  erneut  um  Asyl 
nachsuchte,  wobei  er  zur  Begründung  –  in  Abweichung  von  seinen 
vormaligen  Vorbringen  –  geltend  machte,  bei  seiner  Einreise  im  Jahr 
1998  habe  er  über  ein  Vermögen  von  vier  Millionen  Deutsche  Mark – 
unter  anderem  bestehend  aus  Darlehen   von  Geschäftspartnern  in  der 
Heimat in der Höhe von rund 1,7 Millionen US­Dollar – verfügt, 

dass  sein  Bankguthaben  mittlerweile  infolge  der  aktuellen  Finanz­  und 
Währungskrise  –  auf  die  Summe  von  etwa  einer  Million  Schweizer 
Franken  geschmolzen  sei,  weshalb  er  im  Falle  einer  Rückkehr  nach 
Afghanistan  nicht  in  der  Lage  sein  würde,  seine  drei  dort  ansässigen 
Gläubiger zu befriedigen, 

dass  diese  deshalb  nach  seinem  Leben  trachteten,  wobei 
Verfolgungsmotivation  in  seiner  Zugehörigkeit  zu  einer  bestimmten 
sozialen  Gruppe,  nämlich  derjenigen  der  Schuldner  einflussreicher 
Gläubiger liege,

dass  schliesslich  seine  Konti  durch  das  gegenwärtig  hängige 
Scheidungsverfahren  mit  einer  Verfügungssperre  belegt  seien  und  er 

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gänzlich  mittellos  würde,  falls  seine  Ehefrau  mit  ihren  Ansprüchen 
obsiege,

dass  nach  dem  Gesagten  für  den  Fall,  dass  seinen  Vorbringen  die 
Asylrelevanz  abgesprochen  werde,  zumindest  die  Unzulässigkeit  des 
Wegweisungsvollzugs  festzustellen  sei,  da  ein  solcher  eine Gefährdung 
von Leib und Leben mit sich bringen würde,

dass darüber hinaus gegenwärtig ärztlich abgeklärt werde, ob zu seinen 
Gunsten (…) Massnahmen zu ergreifen seien,

dass er ausserdem Analphabet sei und in Afghanistan über kein soziales 
Netz mehr verfüge, zumal seine ganze Familie in der Schweiz lebe,

dass das BFM mit Verfügung vom 14. November 2011 – gestützt auf Art. 
32 Abs. 2 Bst. e des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) 
– auf  das  zweiten  Asylgesuch  nicht  eintrat,  die  Wegweisung  aus  der 
Schweiz sowie deren Vollzug anordnete und eine Gebühr von Fr. 600.– 
erhob,

dass  es  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  aus  den  Akten 
ergäben  sich  keine  Hinweise,  dass  seit  dem  Abschluss  des 
Asylverfahrens  Ereignisse  eingetreten  seien,  die  zur  Begründung  der 
Flüchtlingseigenschaft  geeignet  oder  die  für  die  Gewährung  des 
vorübergehenden Schutzes relevant seien,

dass  hinsichtlich  der  angeblich  drohenden  Behelligungen  von  in 
Afghanistan  wohnhaften  Gläubigern  festzustellen  sei,  dass  die 
entsprechenden Vorbringen  des Beschwerdeführers  den Anforderungen 
an  die  Glaubhaftigkeit  im  Sinne  von  Art.  7  AsylG  nicht  zu  genügen 
vermöchten,

dass  er  namentlich  im  Laufe  des  sechs  Jahre  andauernden Verfahrens 
betreffend  Aufhebung  der  vorläufigen  Aufnahme  (vgl.  E­3973/2006) 
weder  die  nunmehr  geltend  gemachte  Verfolgungssituation  noch  das 
Bestehen  von  heimatlichen  Darlehen  erwähnt  habe,  weshalb  diese 
Vorbringen als nachgeschoben zu bezeichnen seien,

dass  zudem  verschiedene  seiner  Vorbringen  –  wie  die  Aufnahme  von 
Darlehen  bei  einem  bestehenden  Vermögen  von  über  zwei  Millionen 
Deutscher  Mark,  die  angeblich  kursbedingte  Verminderung  von 
Vermögen auf Schweizer Bankkonti oder der aussagegemäss drohende 

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Zuschlag  über  das  ganze  Vermögen  zugunsten  der  Ehefrau  –  mit  der 
Logik des Handelns respektive der allgemeinen Erfahrung nicht vereinbar 
seien,

dass der Vollzug der Wegweisung zulässig, zumutbar und möglich sei, 

dass insbesondere das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil E­3973/2006 
vom  13. September 2011  zum  Schluss  gekommen  sei,  dass  die 
vorläufige  Aufnahme  des  Beschwerdeführers  infolge  schwerwiegender 
Verletzung  der  öffentlichen  Sicherheit  und  Ordnung  aufzuheben  sei, 
wobei  sich  das  Gericht  ausführlich  mit  der  Frage  auseinandergesetzt 
habe, ob der Wegweisungsvollzug durchführbar und verhältnismässig sei,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom  21. November 2011 
(Poststempel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht 
Beschwerde  erhob  und  dabei  in  materieller  Hinsicht  beantragte,  die 
Verfügung des BFM vom 14. November 2011 sei aufzuheben, die Sache 
sei  zur  materiellen  Prüfung  an  die  Vorinstanz  zurückzuweisen  mit  der 
Anweisung, es sei eine Anhörung zu den Asylgründen durchzuführen,

dass in prozessualer Hinsicht die Gewährung der unentgeltlichen Rechts­
pflege  gemäss  Art.  65  Abs.  1  des  Bundesgesetzes  vom  20.  Dezember 
1968  über  das  Verwaltungsverfahren  (VwVG,  SR  172.021)  beantragt 
wurde,

dass  der  Beschwerdeführer  zur  Untermauerung  seiner  Vorbringen  ein 
ärztliches  Zeugnis  der  B._______  vom  10. November 2011  und  ein 
Protokoll  der  (…)behörde  (…)  vom  22. November 2011  zu  den  Akten 
reichte, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 25. November 2011 beim Bundesver­
waltungsgericht eintrafen,

und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  VwVG)  des  BFM 
entscheidet,  ausser  bei  Vorliegen  eines  Auslieferungsersuchens  des 

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Staates,  vor  welchem  die  beschwerdeführende  Person  Schutz  sucht 
(Art. 105  AsylG  i. V. m.  Art. 31 – 33  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes 
vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung 
besonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der 
Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass  somit  auf  die  im  Übrigen  frist­  und  formgerecht  eingereichte 
Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 105 AsylG i.V.m. 
Art. 37 VGG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass  bei  Beschwerden  gegen  Nichteintretensentscheide,  mit  denen  es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art.  32­35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der 
Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass  sich  demnach  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nicht­
eintretensentscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache  zu  neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs­
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  die  Frage  der  Wegweisung  und  des  Vollzugs 
materiell  prüft,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  diesbezüglich 
volle Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  beziehungsweise 
einer zweiten Richterin entschieden wird  (Art. 111 Bst. e AsylG) und es 
sich  vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 
111a Abs. 2AsylG),

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dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften­
wechsel verzichtet wurde,

dass  gemäss  Art.  32  Abs.  2  Bst.  e  AsylG  auf  ein  Asylgesuch  nicht 
eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende  in  der  Schweiz  bereits  ein 
Asylverfahren  erfolglos  durchlaufen  haben  oder  während  des  hängigen 
Asylverfahrens  in  den  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  zurückgekehrt  sind, 
ausser  es  gebe  Hinweise,  dass  in  der  Zwischenzeit  Ereignisse 
eingetreten  sind,  die  geeignet  sind,  die  Flüchtlingseigenschaft  zu 
begründen  oder  die  für  die  Gewährung  vorübergehenden  Schutzes 
relevant sind,

dass  vorab  festzustellen  ist,  dass  das  in  Art.  32  Abs.  2  Bst.  e  AsylG 
statuierte  formelle  Erfordernis  in  Form  der  ersten  Tatbestandsvariante 
des  in der Schweiz erfolglos durchlaufenen Asylverfahrens als gegeben 
zu betrachten ist,

dass  zu  prüfen  bleibt,  ob  Hinweise  auf  zwischenzeitlich  eingetretene 
Ereignisse  vorliegen,  die  zur  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft 
geeignet oder die für die Gewährung vorübergehenden Schutzes relevant 
sind,

dass  der  Prüfung,  ob  zur  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft 
geeignete  Ereignisse  eingetreten  sind,  der  Flüchtlingsbegriff  gemäss 
Art. 3 AsylG zugrunde zu legen ist,

dass deshalb  in dieser Hinsicht nur Hinweise auf Ereignisse bedeutsam 
sind, die sich zur Begründung der Flüchtlingseigenschaft eignen,

dass  auf  das  Asylgesuch  daher  nicht  einzutreten  ist,  wenn  eines  der 
Elemente des Flüchtlingsbegriffs gemäss Art. 3 AsylG offensichtlich nicht 
erfüllt  ist  (Entscheide  des  Schweizerischen  Bundesverwaltungsgerichts 
[BVGE] 2008/57 E. 3.3 S. 780, EMARK 2005 Nr. 2 E. 4.5 S. 18),

dass  dabei  ein  gegenüber  der  Glaubhaftmachung  reduzierter  Beweis­
massstab anzusetzen ist,

dass  auf  das  Asylgesuch  einzutreten  ist,  wenn  sich  Hinweise  auf 
ernsthafte  Nachteile  im  Sinne  von  Art.  3  AsylG  ergeben,  die  nicht  von 
vornherein haltlos sind (BVGE 2008/57 E. 3.2 S. 780, EMARK 2005 Nr. 2 
E. 4.3 S. 17),

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dass  bei  fehlender  Rückreise  nach  Abschluss  des  vorangegangenen 
Asylverfahrens  die  Gewährung  des  rechtlichen  Gehörs  (grundsätzlich) 
genügt (Art. 36 Abs. 2 AsylG; vgl. BVGE 2009/53 E. 5.3 S. 770 und E. 5.6 
S. 771),

dass das rechtliche Gehör im Sinne von Art. 36 Abs. 2 AsylG in der Regel 
mit der Einreichung eines schriftlichen Asylgesuchs wahrgenommen wird 
(vgl. a.a.O. S. 765),

dass  in  der  Beschwerde  vom  21. November  2011  unter  anderem 
sinngemäss  geltend  gemacht  wird,  die  Vorinstanz  hätte  dem 
Beschwerdeführer  das  rechtliche  Gehör  gewähren  und  eine  Anhörung 
gemäss Art. 29 AsylG durchführen müssen,

dass sich der Anspruch auf rechtliches Gehör indessen grundsätzlich nur 
auf  den  rechtserheblichen  Sachverhalt  und  nicht  auf  die  rechtliche 
Würdigung  desselben  bezieht  (vgl.  PATRICK  SUTTER,  in:  CHRISTOPH 
AUER/MARKUS  MÜLLER/BENJAMIN  SCHINDLER  (Hrsg.),  Kommentar  zum 
Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG), Zürich/St. Gallen 
2008, Art. 29 N 12 S. 424),

dass sich der Beschwerdeführer  in der Eingabe vom 7. November 2011 
zum  Sachverhalt  nach  Belieben  äussern  konnte,  weshalb  von  einer 
Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs  unter  Verweis  auf  vorstehende 
Erwägungen keine Rede sein kann,

dass die mit dieser Eingabe ebenfalls kolportierte Tatsache, wonach auch 
das  Bundesverwaltungsgericht  zum  Zeitpunkt  seines  Urteils  vom 
13. September 2011  nicht  über  die  nunmehr  geltend  gemachte 
Verfolgung  informiert  gewesen  sei,  einzig  auf  das  Verhalten  des 
Beschwerdeführers zurückzuführen ist,

dass  die  behördliche Untersuchungspflicht  nach  Treu  und Glauben  ihre 
Grenzen an der Mitwirkungspflicht der Asyl suchenden Person findet (Art. 
8  AsylG),  die  im  Übrigen  auch  die  Substanziierungslast  trägt  (Art.  7 
AsylG),  weshalb  es  vorliegend  am  Beschwerdeführer  gewesen  wäre, 
seine  Asylgründe  unaufgefordert  lückenlos  vorzutragen  und  mit 
entsprechenden Beweismitteln zu dokumentieren (vgl. BVGE 2009/50 E. 
10.2.2),

dass  das  BFM  seine  Feststellung,  wonach  nach  Abschluss  des  ersten 
Asylverfahrens  keine  zur  Begründung  der  Flüchtlingseigenschaft 

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geeigneten  oder  für  die  Gewährung  vorübergehenden  Schutzes 
relevanten  Ereignisse  eingetreten  seien,  mit  der  fehlenden 
Glaubhaftigkeit der Verfolgungsvorbringen des Beschwerdeführers (Art. 7 
AsylG)  begründete  und  folgerichtig  auf  eine  Prüfung  von  deren 
Asylrelevanz verzichtete,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  an  die  Begründung  der  Vorinstanz 
nicht gebunden ist (Art. 62 Abs. 4 VwVG; THOMAS HÄBERLI, IN: BERNHARD 
WALDMANN/PHILIPPE  WEISSENBERGER  [Hrsg.],  Praxiskommentar  zum 
Bundesgesetz  über  das  Verwaltungsverfahren,  Zürich/Basel/Genève 
2009,  Art. 62  VwVG,  Rz. 37  ff.,  S. 1249 f.),  weshalb  es  die 
Entscheidbegründung  des  BFM  durch  eine  andere  ersetzen  und  eine 
Beschwerde  aus  andern  Überlegungen  als  jenen  des  BFM  abweisen 
kann  (sog.  Motivsubstitution;  vgl.  MADELEINE  CAMPRUBI  in: 
AUER/MÜLLER/SCHINDLER  [Hrsg.], VwVG, Kommentar zum Bundesgesetz 
über das Verwaltungsverfahren, Zürich/St. Gallen 2008, N 15 zu Art. 62 
VwVG;  ALFRED  KÖLZ/ISABELLE  HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und 
Verwaltungsrechtspflege des Bundes,  2. Aufl.,  Zürich 1998, S.  240, Rz. 
677),

dass das Bundesverwaltungsgericht vorliegend eine Motivsubstitution  im 
erwähnten Sinne  vornimmt  und  nachstehend  die  Verfolgungsvorbringen 
des  Beschwerdeführers  nicht  unter  dem  Gesichtspunkt  der 
Glaubhaftigkeit, sondern unter demjenigen der Asylrelevanz prüft,

dass  nämlich  selbst  bei  Wahrunterstellung  der  geltend  gemachten 
drohenden  Behelligungen  durch  die  Darlehensgeber  des 
Beschwerdeführers  festzustellen  ist,  dass  es  sich  bei  der 
Geltendmachung  zivilrechtlicher  Ansprüche  durch  die  genannten 
Gläubiger um eine  rechtsstaatlich  legitime Massnahme handelt, welcher 
zudem  kein  asylrelevantes  Verfolgungsmotiv  (vgl.  die  abschliessende 
Aufzählung in Art. 3 AsylG) zugrunde liegt,

dass  sich das  in Art.  3 AsylG genannte Kriterium der  "Zugehörigkeit  zu 
einer bestimmten sozialen Gruppe"  im Sinne eines Auffangtatbestandes 
auf Personen bezieht, die sich durch ein gemeinsames soziales Merkmal 
auszeichnen,  welches  den  Anknüpfungspunkt  für  eine  sachlich  nicht 
gerechtfertigte  Verfolgungsmassnahme  bildet  (vgl.  Schweizerische 
Flüchtlingshilfe  SFH  [Hrsg.]:  Handbuch  zum  Asyl­  und 
Wegweisungsverfahren, Bern 2009, S. 181 f.),

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dass  damit  die  Behauptung  des  Beschwerdeführers,  wonach  die 
drohende  Verfolgung  asylrelevant  sei,  da  er  der  "sozialen  Gruppe  der 
Schuldner  einflussreicher  Gläubiger"  angehöre,  klarerweise  ins  Leere 
geht,

dass  zusammenfassend  keine  Hinweise  auf  in  der  Zwischenzeit 
eingetretene Ereignisse, die geeignet sind, die Flüchtlingseigenschaft zu 
begründen oder  für die Gewährung vorübergehenden Schutzes  relevant 
sind, vorliegen,

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG 
auf das zweite Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegweisung 
aus  der  Schweiz  zur  Folge  hat  (Art.  44  Abs.  1  AsylG),  vorliegend  der 
Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein Anspruch 
auf Erteilung einer  solchen besteht  (vgl. EMARK 2001 Nr. 21), weshalb 
die  verfügte  Wegweisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen 
Bestimmungen  steht  und  demnach  vom  BFM  zu  Recht  angeordnet 
wurde,

dass  zu  prüfen  bleibt,  ob  die  neu  vorgetragenen  Ereignisse  für  die 
Gewährung  vorübergehenden  Schutzes  relevant  sind  respektive  sie 
Gründe darstellen, die dem Vollzug der Wegweisung entgegenstehen, 

dass  bezüglich  der  Geltendmachung  von  Wegweisungshindernissen 
gemäss  ständiger  Praxis  des  Bundesverwaltungsgerichts  der  gleiche 
Beweisstandard  wie  bei  der  Flüchtlingseigenschaft  gilt,  dass  heisst,  sie 
sind  zu  beweisen, wenn  der  strikte  Beweis möglich  ist,  und  andernfalls 
wenigstens  glaubhaft  zu  machen  (vgl.  WALTER  STÖCKLI,  Asyl,  in: 
UEBERSAX/RUDIN/HUGI  YAR/GEISER,  Ausländerrecht,  2.  Auflage,  Basel, 
Rz. 11.148),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn 
völkerrechtliche  Verpflichtungen  der  Schweiz  einer  Weiterreise  der 
Ausländerin oder des Ausländers  in den Heimat­, Herkunfts­ oder einen 
Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass  keine  Person  in  irgendeiner  Form  zur  Ausreise  in  ein  Land 
gezwungen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus 
einem  Grund  nach  Art.  3  Abs.  1  AsylG  gefährdet  ist  oder  in  dem  sie 
Gefahr läuft, zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 

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5 Abs. 1 AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]),

dass  es  dem  Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich 
erhebliche  Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen, 
weshalb das in Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen 
Non­Refoulements  im  vorliegenden  Verfahren  keine  Anwendung  findet 
und keine glaubhaften und konkreten Anhaltspunkte  für eine menschen­
rechtswidrige Behandlung ersichtlich sind, die dem Beschwerdeführer  in 
Afghanistan droht,

dass damit der – mit Verfügung vom 3. Februar 2005 verfügten und mit 
Urteil  vom 13. September 2011 bestätigten – Aufhebung der vorläufigen 
Aufnahme  des  Beschwerdeführers  nach  wie  vor  keine  völker­  oder 
landesrechtlichen Bestimmungen entgegenstehen,

dass der Beschwerdeführer sich mit rechtlichen Schritten gegen allfällige 
Behelligungen seiner Gläubiger wehren kann und die geltend gemachten 
gesundheitlichen  Probleme  psychischer  und  selbstgefährdender  Art 
keinen Verstoss gegen Art. 3 der Konvention vom 4. November 1950 zum 
Schutze  der  Menschenrechte  und  Grundfreiheiten  (EMRK,  SR  0.101) 
darstellen (vgl. dazu EMARK 2005 Nr. 23),

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 
erweist,  wenn  sie  im  Heimat­  oder  Herkunftsstaat  auf  Grund  von 
Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer 
Notlage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass  das  Bundesverwaltungsgerichtvorliegend  mit  Urteil  E­3973/2006 
vom 13. September 2011  im Rahmen der Prüfung der Zumutbarkeit  der 
Aufhebung  der  vorläufigen Aufnahme  rechtskräftig  festgestellt  hat,  dass 
beide Tatbestandsvarianten von Art. 83 Abs. 7 (Bstn. a und b) AuG erfüllt 
seien,

dass eine sorgfältige Verhältnismässigkeitsprüfung ergeben hat, dass das 
öffentliche  Interesse  am  Vollzug  der  verfügten  Wegweisung  die 
persönlichen  Interessen  des  Beschwerdeführers  am  Verbleib  in  der 
Schweiz überwiegen würden,

dass  dabei  die  im  Rahmen  des  vorliegenden  Verfahrens  erneut 
vorgetragenen,  den  Beschwerdeführer  begünstigenden  Faktoren  wie 
seine  unterdurchschnittliche  Schulbildung  oder  das  Fehlen  eines 

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familiären  Beziehungsnetzes  in  der  Heimat  hinreichend  berücksichtigt 
wurden,

dass es sich daher erübrigt, auf diese Vorbringen weiter einzugehen, da 
sie  nicht  Gegenstand  einer  erneuten  Beurteilung  im  Rahmen  des 
vorliegenden  Verfahrens  bilden  können  (res  iudicata;  FRITZ  GYGI, 
Bundesverwaltungsrechtspflege,  2.  Aufl.,  Bern  1983,  S.  322  f.;  ALFRED 
KÖLZ/ISABELLE  HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und 
Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, S. Rz. 715),

dass sich damit  für das vorliegende Verfahren einzig die Frage stellt, ob 
in  der  Verschlechterung  des  psychischen  Zustandes  des 
Beschwerdeführers ein zwischenzeitlich eingetretenes Ereignis  im Sinne 
von Art. 32 Abs. 2 Bst. e AsylG zu erblicken ist,   

dass mit anderen Worten zu prüfen ist, ob die mit Urteil E­3973/2006 vom 
13. September 2011 verfügte Aufhebung der vorläufigen Aufnahme auch 
unter  Berücksichtigung  dieser  neuen  Umstände  verhältnismässig 
erscheint (vgl. Art. 96 Abs. 1 AuG),

dass  dem  eingereichten  ärztlichen  Zeugnis  der  B._______  vom 
10. November 2011  zu  entnehmen  ist,  der  Beschwerdeführer  leide  an 
einer schweren depressiven Episode (ICD­10: F32.2) und an einer akuten 
Belastungsreaktion mit Suizidalität (ICD­10: 43.0),

dass  diese  Verschlechterung  des  Gesundheitszustandes  gemäss  den 
behandelnden  Ärzten  auf  den  negativen  Ausgang  des  ersten 
Asylverfahrens  zurückzuführen  ist  ("Diese  Symptome  haben  sich  in 
Zusammenhang mit der per 18.11.2011 angekündigten Ausweisung von 
Herrn A._______ in der letzten Zeit deutlich verstärkt"),

dass  es  nachvollziehbar  und  notorisch  ist,  wenn  ein  unausweichlich 
bevorstehender  Wegweisungsvollzug  bei  den  damit  konfrontierten 
Asylbewerbern zu einem gewissen psychischen Druck führt,

dass  dieser  Druck,  welchem  für  die  Frage  der  Zumutbarkeit  des 
Wegweisungsvollzugs  meist  keine  Relevanz  zukommt,  deshalb  im 
Rahmen  der  vorzunehmenden  Verhältnismässigkeitsprüfung  höchstens 
von geringfügiger Bedeutung sein kann,

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dass  zudem  festzustellen  ist,  dass  die  im  eingereichten  ärztlichen 
Zeugnis  aufgelisteten  Krankheiten  in  C._______,  dem  Herkunftsort  des 
Beschwerdeführers, behandelbar sind, (…),

dass  für  den  Zeitraum  der  tatsächlichen  Rückkehr  in  den  Heimatstaat 
einer  allfälligen  zeitweiligen  Verschlechterung  des  psychischen 
Zustandes  des  Beschwerdeführers  medikamentös  und  mit  einer 
angepassten persönlichen Betreuung begegnet werden kann,

dass  die  Feststellung  im  vorgenannten  ärztlichen  Zeugnis,  wonach  der 
Beschwerdeführer  infolge  "geringer  Kenntnis  der  deutschen  Sprache" 
sowie eines "stark eingeengten Denkens und Handelns in Bezug auf die 
entstandenen  finanziellen  Verluste"  eingeschränkt  handlungsfähig  sei, 
gerade nicht für einen weiteren Verbleib in der Schweiz sprechen,

dass  sich  aus  einer  Behandlung  im  Heimatstaat  vielmehr  insoweit  ein 
gewichtiger  therapeutischer Vorteil  für  den Beschwerdeführer  ergibt,  als 
allfällige  Therapiesitzungen  in  einer  ihm  verständlichen  Sprache 
durchgeführt werden können,

dass  auch  der  anamnestisch  festgestellte  (seitens  des 
Beschwerdeführers  gegenüber  dem Arzt  geschilderte) Suizidversuch  an 
der  vorstehenden  Beurteilung  nichts  zu  ändern  vermag,  da  anders  zu 
entscheiden  hiesse,  dass  eine  vom  Wegweisungsvollzug  betroffene 
Person es jederzeit in der Hand hätte, durch entsprechende Äusserungen 
die Gewährung eines Aufenthaltsrechts zu erzwingen,

dass  dem  Protokoll  der  (…)behörde  (…)  vom  22. November 2011  zu 
entnehmen  ist, dass der Beschwerdeführer seit  längerer Zeit nicht mehr 
in  der  Lage  sei,  seine  persönlichen,  finanziellen  und  administrativen 
Angelegenheiten zu erledigen, weshalb (…), 

dass  diese  Erkenntnisse  nicht  gegen  die  Verhältnismässigkeit  des 
Wegweisungsvollzugs  sprechen,  da  die  genannten  Probleme 
überwiegend auf die administrativen und  juristischen Verstrickungen des 
Beschwerdeführers  sowie  auf  seine  fehlenden  Sprachkenntnisse 
zurückzuführen sein dürften,

dass  zusammenfassend  auch  die  neu  vorgetragenen  gesundheitlichen 
Aspekte  im  Rahmen  der  Prüfung  der  Verhältnismässigkeit  nicht  zum 
Schluss  führen,  Art.  83  Abs.  7  AuG  sei  nicht  anwendbar,  da  sich  der 

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Wegweisungsvollzug nach zutreffender Auffassung des BFM auch unter 
deren Berücksichtigung als durchführbar und verhältnismässig erweist,

dass  der  Vollständigkeit  halber  festzustellen  ist,  dass  Vollzug  der 
Wegweisung  in  den  Heimatstaat  nach  wie  vor  möglich  ist,  da  keine 
Vollzugshindernisse  bestehen  (Art.  83  Abs.  2  AuG),  und  es  dem 
Beschwerdeführer  obliegt,  bei  der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere 
mitzuwirken (Art. 8 Abs. 4 AsylG),

dass  nach  dem  Gesagten  der  vom  Bundesamt  verfügte  Vollzug  der 
Wegweisung zu bestätigen ist,

dass  es  dem  Beschwerdeführer  demnach  nicht  gelungen  ist  darzutun, 
inwiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht  verletzt,  den  rechts­
erheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  oder 
unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen 
ist,

dass bei dieser Sachlage darauf verzichtet werden kann, die  in Aussicht 
gestellte  Beschwerdeergänzung  abzuwarten,  zumal  die  vorliegende 
Eingabe  den  Anforderungen  von  Art.  52  VwVG  genügt  und  auch  kein 
Grund zur Ansetzung einer Nachfrist ersichtlich ist (vgl. Art. 53 VwVG),

dass mit  vorliegendem Direktentscheid  ohne  vorgängige  Instruktion  das 
Gesuch um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses gegen­
standslos geworden ist,

dass  das  mit  der  Beschwerde  gestellten  Gesuch  um  Gewährung  der 
unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung gemäss Art. 65 Abs. 
1  VwVG  abzuweisen  ist,  da  die  Begehren  –  wie  sich  aus  den 
obenstehenden  Erwägungen  ergibt  –  als  aussichtslos  zu  bezeichnen 
waren, weshalb die kumulativen Voraussetzungen für die Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtspflege nicht erfüllt sind,

dass  der  Vollständigkeit  halber  festzustellen  ist,  dass  auch  die 
Bedürftigkeit des Beschwerdeführers, der eigenen Aussagen zufolge über 
ein  Vermögen  von  etwa  einer  Million  Schweizer  Franken  verfügt,  zu 
verneinen wäre,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 600.– (Art. 
1­3  des  Reglements  vom  21.  Februar  2008  über  die  Kosten  und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 

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173.320.2])  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen  sind  (Art.  63  Abs.  1 
VwVG).

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. 
Das  Gesuch  um  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege  gemäss 
Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. 

3.  
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.–  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  ab  Versand  des  Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses  Urteil  geht  an  den  Beschwerdeführer,  das  BFM  und  die 
zuständige kantonale Behörde.

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Gabriela Freihofer Jan Feichtinger

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