# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 553560d0-07e5-55a1-b724-9d0134d065a3
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-10-06
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 06.10.2021 C-3865/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3865-2021_2021-10-06.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-3865/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  6 .  O k t o b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Yvette Märki. 
 

 
 

Parteien 
 A._______,   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Antidoping Schweiz, Eigerstrasse 60, 3007 Bern,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Heilmittel, Antidoping;  

Verfügung der Stiftung Antidoping vom 18. August 2021. 

 

 

 

C-3865/2021 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Zollstelle Zürich-Flughafen im Rahmen einer Postkontrolle am 

4. Juni 2021 eine Postsendung mit 12 Ampullen Testosterone Enanthate 

und 2 Tabletten Anastrozol zurückhielt und die Stiftung Antidoping Schweiz 

(im Folgenden auch: Vorinstanz) gleichentags über einen möglichen 

Verstoss gegen Art. 22 Abs. 1 des Sportförderungsgesetzes (SpoFöG; 

SR 415.0) informierte, 

dass die Vorinstanz am 18. August 2021 einen Vorbescheid erliess, mit 

welchem dem Beschwerdeführer bis zum 7. September 2021 die Möglich-

keit eingeräumt wurde, zur Einziehung und Vernichtung der zurückbehal-

tenen Produkte Stellung zu nehmen und den Sachverhalt zu bestreiten, 

ansonsten der Vorbescheid nach Ablauf der vorstehenden Frist zur Stel-

lungnahme in die Rechtsform einer Verfügung trete (Beschwerdeakten 

[B-act.] 1 Beilage 1), 

dass der Beschwerdeführer hiergegen beim Bundesverwaltungsgericht mit 

Eingabe vom 30. August 2021 Beschwerde erhoben und sinngemäss die 

Aufhebung des Vorbescheids vom 18. August 2021 beantragt hat 

(B-act. 1),  

dass der einverlangte Kostenvorschuss von Fr. 800.– (B-act. 3) am 

16. September 2021 bei der Gerichtskasse des Bundesverwaltungsge-

richts eingegangen ist (B-act. 5), 

dass die Vorinstanz mit Zwischenverfügung vom 29. September 2021 auf-

gefordert wurde, bis zum 1. November 2021 eine Vernehmlassung einzu-

reichen (B-act. 6),  

dass die Vorinstanz am 5. Oktober 2021 telefonisch das Bundesverwal-

tungsgericht kontaktierte und sich für zuständig zur Fortsetzung des Vor-

bescheidverfahrens erklärte (vgl. B-act. 7),  

dass vorliegend der Vorbescheid vom 18. August 2021 kein endgültiger 

Entscheid darstellt (vgl. Schreiben des BVGer im Verfahren C-5043/2018 

vom 7. September 2018) und deshalb das Vorbescheidsverfahren vor der 

Vorinstanz weiterzuführen ist, 

dass zufolge des missverständlich formulierten Schriftstücks „Vorbescheid 

(gegebenenfalls Verfügung)“ der Beschwerdeführer seine Einwendungen 

gegen den Vorbescheid fälschlicherweise beim Bundesverwaltungsgericht 

eingereicht hat, 

C-3865/2021 

Seite 3 

dass somit auf die Eingabe vom 30. August 2021 nicht einzutreten ist,  

dass das Bundesverwaltungsgericht gestützt auf Art. 8 Abs. 1 des Verwal-

tungsverfahrensgesetzes (VwVG; SR 172.021) das Original der Eingabe 

des Beschwerdeführers vom 30. August 2021 samt Beilagen und Zustell-

umschlag zuständigkeitshalber an die Vorinstanz zur Durchführung eines 

in verfahrensrechtlicher Hinsicht korrekten Vorbescheidverfahrens und an-

schliessendem Erlass einer unmissverständlichen, beschwerdefähigen 

Verfügung überweist,  

dass der Vorinstanz die Frist zur Einreichung einer Vernehmlassung abzu-

nehmen ist,  

dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind (Art. 6 

Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Ent-

schädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) 

und der geleistete Kostenvorschuss an den Beschwerdeführer zurückzu-

erstatten ist, 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE). 

  

C-3865/2021 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Dem Beschwerdeführer wird 

der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Entscheids auf ein von ihm zu bezeichnendes Konto zu-

rückerstattet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Der Vorinstanz wird die Frist zur Einreichung einer Vernehmlassung abge-

nommen.  

5.  

Die Akten werden an die Vorinstanz überwiesen.  

6.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde; Beilage: Formular 

Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport 

(VBS; Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Yvette Märki 

 

C-3865/2021 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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