# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2b58bac5-4acc-52dd-a5b2-b41dda5e5134
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-28
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 28.09.2020 100 2019 280
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2019-280_2020-09-28.pdf

## Full Text

100.2019.280U
KEP/TST/ROS

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 28. September 2020

Verwaltungsrichter Häberli, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Keller, Verwaltungsrichter Stohner
Gerichtsschreiber Tschumi

A.________ AG
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführerin 

gegen

1. B.________ und C.________
2. D.________ und E.________
3. F.________ und G.________
4. H.________
5. I.________ und J.________
6. K.________ und L.________
7. M.________ und N.________
8. O.________ und P.________
9. Q.________ und R.________
10. S.________ und T.________
11. U.________ und V.________
12. W.________ und X.________
13. Y.________ und Z.________
14. AA.________ und AB.________
alle vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdegegnerschaft

und

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Reiterstrasse 11, 3011 Bern

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.09.2020, Nr. 100.2019.280U, 
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sowie 

Einwohnergemeinde Wohlen
Baubewilligungsbehörde, Hauptstrasse 26, 3033 Wohlen b. Bern

betreffend Bauvorhaben Mobilfunkanlage (Entscheid der Bau-, Verkehrs- 
und Energiedirektion des Kantons Bern vom 25. Juli 2019; 
RA Nr. 110/2018/106)

Sachverhalt:

A.

Die A.________ AG reichte am 4. Juni 2015 bei der Einwohnergemeinde 
(EG) Wohlen ein Baugesuch ein für die Installation einer neuen Mobil-
funkanlage auf der Parzelle Wohlen bei Bern Gbbl. Nr. …. Der vorgesehene 
5,3 m hohe Antennenmast mit drei Antennenpanels und zwei Richt-
funkantennen soll auf dem Teilwalmdach eines in der Dorfzone gelegenen 
ehemaligen Bauernhauses errichtet werden und den knapp 11,5 m hohen 
Dachfirst um rund 4 m überragen. Daneben sind weitere bauliche Mass-
nahmen im und am Gebäude geplant, die für den Betrieb der Anlage er-
forderlich sind (Installation elektrischer Anlagen im Innern des Gebäudes, 
Einbau eines Dachflächenfensters). Gegen das Bauvorhaben gingen 50 Ein-
sprachen ein, darunter zwei Sammeleinsprachen. Die EG Wohlen wies sie 
mit Gesamtentscheid vom 20. Juni 2018 ab und erteilte die Baubewilligung.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.09.2020, Nr. 100.2019.280U, 
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B.

Hiergegen erhoben 34 Personen (darunter die heutige Beschwerdegegner-
schaft) am 23. Juli 2018 gemeinsam Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- 
und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE; heute: Bau- und Verkehrs-
direktion [BVD]). Diese holte bei der kantonalen Kommission zur Pflege der 
Orts- und Landschaftsbilder (OLK) einen Fachbericht ein und führte einen 
Augenschein mit Instruktionsverhandlung durch. Gestützt darauf kam sie 
zum Schluss, die geplante Mobilfunkantenne sei mit den Ästhetikvorschriften 
nicht vereinbar. Am 25. Juli 2019 hiess sie die Beschwerde gut, hob den Ge-
samtentscheid vom 20. Juni 2018 auf und verweigerte die Baubewilligung 
(Bauabschlag).

C.

Dagegen hat die A.________ AG am 26. August 2019 beim Verwaltungs-
gericht Beschwerde eingereicht. Sie beantragt, der angefochtene Entscheid 
sei aufzuheben bzw. die von der EG Wohlen erteilte Baubewilligung zu 
bestätigen.

Die Beschwerdegegnerschaft und die Vorinstanz beantragen mit Be-
schwerdeantwort vom 25. September 2019 bzw. mit Vernehmlassung vom 
5. September 2019, die Beschwerde sei abzuweisen. Die EG Wohlen 
schliesst mit Stellungnahme vom 24. September 2019 auf Gutheissung der 
Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 

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zuständig. Die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teil-
genommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und 
hat als Baugesuchstellerin ein schutzwürdiges Interesse an dessen Auf-
hebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. 
Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 [BauG; BSG 721.0]). Die Be-
stimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

Umstritten ist, ob die geplante Mobilfunkanlage mit den massgeblichen 
Ästhetikvorschriften vereinbar ist.

2.1 Gemäss Art. 9 Abs. 1 BauG dürfen Bauten und Anlagen Land-
schaften sowie Orts- und Strassenbilder nicht beeinträchtigen. Bei dieser 
Vorschrift handelt es sich um die «ästhetische Generalklausel» im Sinn eines 
allgemeinen Beeinträchtigungsverbots. Schutzobjekt dieses allgemeinen 
Landschafts-, Orts- und Strassenbildschutzes ist der Aussenraum, soweit er 
von allgemein begangenen Standorten aus für eine Betrachterin oder einen 
Betrachter als Einheit erfassbar ist und als solche wirkt. Eine Beein-
trächtigung ist gegeben, wenn ein Bauvorhaben zur bestehenden Überbau-
ung oder Landschaft einen Gegensatz schafft, der erheblich stört (BVR 2009 
S. 328 E. 5.2, 2006 S. 145 E. 2.1, S. 385 E. 5.1, S. 491 E. 6.2; 
Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I/II, 5./4. Aufl. 
2020/2017, Art. 9/10 N. 13 f.). Art. 17 Abs. 1 der Bauverordnung vom 
6. März 1985 (BauV; BSG 721.1) sieht weiter vor, dass Aussenanlagen für 
Radio- und Fernsehempfang sowie für Funkzwecke und dergleichen mög-
lichst unauffällig zu gestalten und anzubringen sind und die Landschaft und 
das Ortsbild nicht beeinträchtigen dürfen.

2.2 Die Gemeinden sind befugt, eigene Ästhetikvorschriften zu erlassen, 
die – im Sinn von Spezialnormen – über die kantonalen Vorschriften des all-
gemeinen Ortsbild- und Landschaftsschutzes hinausgehen können (Art. 9 

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Abs. 3 und Art. 69 Abs. 2 Bst. c und f BauG; Art. 12 Abs. 4 und Art. 17 Abs. 1 
Satz 3 BauV; BVR 2007 S. 58 E. 4.2). Solche Vorschriften müssen aber, um 
eine selbständige Bedeutung zu haben, konkreter gefasst sein als die kan-
tonalen und dürfen Letztere nicht nur allgemein anders umschreiben 
(BVR 2009 S. 328 E. 5.2, 2006 S. 145 E. 2.2, S. 385 E. 5.1, S. 491 E. 6.2, je 
mit Hinweisen; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 4). Das Baureglement der 
EG Wohlen vom 1. Dezember 2009 (nachfolgend: GBR) enthält in Art. 14 
folgenden allgemeinen Gestaltungsgrundsatz:

1 Bauten und Anlagen sind so zu gestalten, dass das Objekt als Einzel-
bau und mit Bezug zur Umgebung eine gute Lösung ergibt (Art. 9 
BauG).
2 Bei der Beurteilung der guten Gesamtwirkung sind insbesondere zu 
berücksichtigen:
- die prägenden Elemente und Merkmale des Strassen-, Orts- und 

Landschaftsbildes,
- die bestehende Gestaltung der benachbarten Bebauung,
- Standort, Stellung, Form, Proportionen und Dimensionen der 

Bauten und Anlagen,
- die Fassaden- und Dachgestaltung sowie die Materialisierung und 

Farbgebung,
- die Gestaltung der Aussenräume, insbesondere des Vorlandes und 

der Begrenzungen gegen den öffentlichen Raum,
- die Gestaltung und Einordnung der Erschliessungsanlagen, Ab-

stellplätze und Eingänge.

Diese Bestimmung geht in ihrem Regelungsgehalt und ihrer Regelungs-
dichte über die Generalklausel von Art. 9 Abs. 1 BauG hinaus; es kommt ihr 
daher selbständige Bedeutung zu. Sie enthält nicht bloss ein Beein-
trächtigungsverbot, sondern ein positives Einordnungsgebot. Der Begriff 
«gute Gesamtwirkung» stellt einen unbestimmten kommunalen Gesetzes-
begriff dar, bezüglich dessen Auslegung das Verwaltungsgericht den kom-
munalen Behörden einen gewissen Beurteilungsspielraum einräumt. Nach 
der Rechtsprechung ist die «gute Gesamtwirkung» weder an geringen noch 
an besonders hohen architektonischen Qualitäten zu messen. Das Erforder-
nis bedeutet bei durchschnittlichen örtlichen Gegebenheiten nur, dass das 
Mittelmass der Umgebung nicht gestört werden darf und sich eine Neuüber-
bauung an den qualitativ hochwertigeren Bauten und Anlagen der Um-
gebung zu orientieren hat (BVR 2009 S. 328 E. 5.3, 2006 S. 491 E. 6.3.1 und 
6.3.2 je mit Hinweisen; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 4a).

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2.3 Mobilfunkanlagen lassen sich unter ästhetischen Gesichtspunkten 
nicht ohne weiteres mit Gebäuden vergleichen, auf welche die Ästhetik-
normen in erster Linie zugeschnitten sind. Zum einen ist das Erscheinungs-
bild einer Mobilfunkantenne – namentlich Durchmesser und Höhe des An-
tennenmasts sowie die Anzahl der Antennen – primär durch technische Ge-
gebenheiten bedingt; die Gestaltungsmöglichkeiten in Bezug auf diese 
Elemente sind gering. Zum andern sind Mobilfunkantennen in der Regel gut 
sichtbar und stören damit praktisch an jedem Standort. Der Umstand, dass 
eine Mobilfunkantenne in aller Regel als ästhetisch störend empfunden wird, 
vermag daher nicht ohne weiteres einen Bauabschlag zu rechtfertigen, an-
sonsten aus den kommunalen Ästhetiknormen ein flächendeckendes 
Mobilfunk-Antennenverbot resultieren würde, was einerseits nicht den 
Absichten des Gesetzgebers entsprechen kann und andererseits 
raumplanungs- bzw. fernmelderechtlich problematisch wäre. Die im 
Interesse des Ortsbildschutzes erlassenen ortsplanerischen Bestimmungen 
dürfen die Wahrnehmung des Versorgungsauftrags der Mobilfunkbetreiber 
gemäss der Fernmeldegesetzgebung nicht vereiteln oder über Gebühr 
erschweren. Diese Gesetzgebung soll insbesondere eine zuverlässige und 
erschwingliche Grundversorgung mit Fernmeldediensten für alle 
Bevölkerungskreise in allen Landesteilen gewährleisten und einen 
wirksamen Wettbewerb beim Erbringen von Fernmeldediensten ermöglichen 
(Art. 1 Abs. 2 Bst. a und c des Fernmeldegesetzes vom 30.4.1997 [FMG; 
SR 784.10]). Aus einer Mobilfunkkonzession ergibt sich allerdings kein 
Rechtsanspruch auf Erstellung einer Mobilfunkanlage an einem beliebigen 
Standort; namentlich haben solche Antennen auch allgemeine 
Ästhetikvorschriften grundsätzlich zu beachten (zum Ganzen 
BGE 141 II 245 E. 7.1, 133 II 353 E. 4.2, 133 II 64 E. 5.3; BVR 2007 S. 58 
E. 5.2, 2002 S. 1 E. 2d). Ein Bauabschlag aus ästhetischen Gründen setzt 
aber voraus, dass der Umgebung, Silhouette oder Horizontlinie erhöhte 
Schutzwürdigkeit zukommt (Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 29b).

2.4 Für eine sachgerechte Konkretisierung von Ästhetikvorschriften be-
darf es oft eines besonderen Fachwissens. Die OLK ist die kantonale Fach-
stelle zur Beurteilung von Bauvorhaben, wenn dagegen Einwände betreffend 
Beeinträchtigung des Ortsbilds oder der Landschaft bestehen, die nicht 
offensichtlich unbegründet sind (Art. 22 Abs. 1 des Dekrets vom 22. März 

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1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baubewilligungsdekret, BewD; 
BSG 725.1]). Die Berichte der OLK sind für die Behörden nicht verbindlich 
(vgl. Art. 10 Abs. 2 BauG). Das Verwaltungsgericht räumt ihnen jedoch 
regelmässig einen erheblichen Stellenwert ein, indem es sich bei deren 
Überprüfung eine gewisse Zurückhaltung auferlegt und nur aus triftigen 
Gründen von ihnen abweicht. Insbesondere prüft das Verwaltungsgericht, ob 
die Fachmeinung gefestigt und gut abgestützt ist, und ob sie – nach ent-
sprechenden Erläuterungen – auch Laiinnen und Laien zu überzeugen ver-
mag (BVR 2009 S. 328 E. 5.7, 2004 S. 489, 1998 S. 440 E. 3d; 
VGE 2018/101 vom 19.3.2019 E. 2.5, 2017/51 vom 1.5.2018 E. 6.1; 
Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 9b und 9e).

3.

Zu Sachverhalt und Prozessgeschichte lässt sich den Akten Folgendes ent-
nehmen:

3.1 Das dreiecksförmige Baugrundstück liegt am nördlichen Rand der 
zweigeschossigen Dorfzone (DZ 2) in der Ecke Uettligenstrasse/Gassacker-
strasse; entlang der nordwestlichen Parzellengrenze verläuft die Uettligen-
strasse und im Osten die Gassackerstrasse (Zonenplan vom 1.12.2009 der 
EG Wohlen, Teilbereich: «Wohlen Mitte», einsehbar unter: <www.wohlen-
be.ch>, Rubriken «Gemeinde», «Verwaltung», «Online-Schalter»; nach-
folgend: Zonenplan Mitte). Im Westen grenzt das Baugrundstück an die 
Landwirtschaftszone (Ackerland des «Breitachers») und im Norden sowie im 
Osten an die Wohnzone (W2). Südlich bzw. südwestlich des Standort-
gebäudes entlang der Uettligenstrasse befinden sich mehrere im Bau-
inventar als erhaltenswert verzeichnete Bauten (Parz.-Nrn. …, …, …, … und 
…; Objektblätter Bauinventar, Vorakten BVE nach pag. 67; vgl. auch 
Zonenplan Mitte). Das Standortgebäude selber ist nicht denkmalgeschützt 
und liegt auch in keinem der im Zonenplan ausgewiesenen 
Ortsbildschutzgebiete. Wohlen ist aber als «Dorf» im Inventar der schützens-
werten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) als Ortsbild von lokaler Bedeutung 
aufgeführt. Darin figuriert das Standortgebäude als Teil der als Baugruppe 
Nr. 0.2 bezeichneten «Hofgruppe zwischen Ober- und Unterwohlen» mit 

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Aufnahmekategorie B (ursprüngliche Struktur) und Erhaltungsziel B (Er-
halten der Struktur), welche auch die erhaltenswerten Bauten auf den Par-
zellen Nrn. …, …, … und … umfasst (Vorakten BVE pag. 107 ff.).

3.2 Die Fachkommission Baugestaltung der EG Wohlen (nachfolgend: 
kommunale Fachkommission) hat zwei von der Beschwerdeführerin früher 
verfolgte Projekte für den Bau einer Mobilfunkantenne auf dem Standort-
gebäude noch zur Ablehnung empfohlen (Protokolle der Sitzungen vom 
29.5.2013 und 29.1.2014, Vorakten Gemeinde pag. 1.3 f.). Zur Begründung 
führte sie damals aus, das Bauernhaus sei «ein charakteristischer Bau sowie 
ein markanter Teil des Ortsbildes», dessen «ortsbauliche/ortsbildprägende 
Bedeutung als hoch eingestuft» werde. Namentlich aufgrund der Grösse der 
Mobilfunkantenne und der Positionierung des Mastes direkt am Ansatz der 
markanten Dachstruktur werde das Dach des Gebäudes, dessen Gesamt-
erscheinung sowie das Quartierbild stark verunklärt. Daraufhin nahm die Be-
schwerdeführerin verschiedene Projektanpassungen vor (Reduktion der 
Masthöhe, Verkleinerung der Antennenpanels und Richtfunkantennen, Ver-
schiebung des Standorts auf dem Dach) und stellte ein neues Baugesuch. 
Dieses neue Bauvorhaben erachtet die kommunale Fachkommission nun-
mehr für ortsbildverträglich, vorausgesetzt die Antenne werde «symmetrisch 
auf die östliche, der Uettligenstrasse abgewendete Dachfläche verschoben» 
(Protokoll der Sitzung vom 9.4.2015, Vorakten Gemeinde pag. 1.2). Auf 
Wunsch der Beschwerdeführerin wurde das Baubewilligungsverfahren für 
den Zeitraum von März 2016 bis März 2018 sistiert (Gesamtentscheid vom 
20.6.2018 S. 3, Vorakten Gemeinde pag. 2.16). Insbesondere mit Hinweis 
auf die vorgenommene Anpassung des Vorhabens gemäss den Forde-
rungen der kommunalen Fachkommission erteilte die Gemeinde mit Ge-
samtentscheid vom 20. Juni 2018 die Baubewilligung (Gesamtentscheid 
vom 20.6.2018 S. 7 f.).

3.3 Die BVE hat im Rechtsmittelverfahren bei der OLK, Gruppe Bern-
Mittelland, einen zusätzlichen Fachbericht zur gestalterischen Einordnung 
der Mobilfunkantenne eingeholt. Gemäss diesem Bericht ist im Hinblick auf 
die ästhetischen Auswirkungen der umstrittenen Mobilfunkantenne zwischen 
einem «inneren» und einem «äusseren» Ortsbild zu unterscheiden. Ersteres 
betrachte neben dem vom Bauvorhaben betroffenen Objekt auch den 

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Strassen- oder Platzraum mit dessen Bebauung als Ganzes. Letzteres 
meine die Einbettung in die Nahumgebung, sei es mit Vorland, Hofstätten, 
Matten und Hecken oder – je nach Topografie – mit der Eingliederung in eine 
weitere umgebende Landschaft mit entsprechender Silhouettenwirkung. Die 
umstrittene Mobilfunkantenne beeinträchtige vor allem das äussere Ortsbild. 
Das Standortgebäude – ein wohl kurz vor 1900 erbautes ehemaliges Bau-
ernhaus – sei in all seinen kennzeichnenden äusseren Merkmalen (Ge-
bäudestellung, Volumetrie, Konstruktionsweise, Detailgestaltung oder Dach-
form inkl. Eindeckung) als markanter Teil des historischen Gebäude-
ensembles entlang der Uettligenstrasse zu lesen. Aus Blickrichtung Ober-
wohlen sowie in unterschiedlichen Perspektiven aus westlichen Richtungen 
bilde diese Altbebauung mit ihren gestaffelt aufgereihten Walmdachhäusern 
und dem abwechslungsreichen begleitenden Baumbestand und dem Kirch-
turm einen einprägsamen, lebhaft konturierten Siedlungsrand, der dank 
seiner weitgespannten Ausdehnung für das gesamte Dorf Wohlen bis heute 
kennzeichnend sei. Das Standortgebäude sei integraler Bestandteil dieser 
aussagekräftigen Dorfsilhouette. Es sei aus westlichen Richtungen von 
weitem gut einsehbar. Dort befinde sich weitgehend unbebautes Ackerland 
auf der ausgedehnten offenen Geländestufe des «Breitachers». Die ge-
plante Mobilfunkantenne auf dem markanten, exponiert platzierten Dach des 
Standortgebäudes werde daher eindeutig als Störfaktor für das äussere 
Ortsbild wahrgenommen. Hinsichtlich des inneren Ortsbilds gelte Folgendes: 
Das Standortgebäude sei gestalterisch «unprätentiös» gehalten und stellen-
weise durch spätere Veränderungen geprägt. Dennoch würde die geplante 
Mobilfunkantenne sein voluminöses Dach verunklären und damit seine Ge-
samterscheinung massiv beeinträchtigen. Das technische Gestänge stelle 
eine andere Kategorie dar als die bisher vorgenommenen Eingriffe in die ur-
sprüngliche Dachfläche (Einbau Schleppgaube, Dachflächenfenster). Das 
Standortgebäude sei zwar seinerzeit in Abwägung und im direkten Vergleich 
mit der benachbarten Altbebauung nicht ins Bauinventar aufgenommen 
worden. Dies bedeute allerdings nicht, dass es ohne jeglichen Eigenwert 
oder ortsbildliche Qualitäten sei. Dass die Bauparzelle wie die benachbarten 
Grundstücke mit den erhaltenswerten Gebäuden im Zonenplan ebenfalls der 
DZ 2 zugewiesen worden sei, sei denn auch folgerichtig und nachvoll-
ziehbar. Das Standortgebäude könne mit seinem grösseren, seitlich vorge-
lagerten Pendant nebenan (Uettligenstrasse Nr. …) nach wie vor als früher 

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zusammengehöriges Gehöft gelesen werden, auch wenn mit der ostseitigen 
Hofstatt der einst gemeinsame Grünraum unterdessen überbaut worden sei. 
Dieses benachbarte Bauernhaus sei von der geplanten Antenne in seinen 
Sichtbezügen unmittelbar betroffen. Sein voluminöses Dach decke aber 
viele Sichtbezüge aus dem näheren Strassenraum auf die übrigen Objekte 
der erhaltenswerten Altbebauung ab, weshalb diese – aus dem öffentlichen 
Raum betrachtet – von der Antenne nur marginal tangiert seien. Die am Bau-
projekt vorgenommenen Anpassungen änderten nichts Wesentliches an der 
Wahrnehmung des Betrachters und damit an der konkreten Situation vor Ort. 
Die geplante Mobilfunkantenne werde zwar aufgrund der topografischen 
Situation, der bestehenden Bebauung und den vegetationsreichen Par-
zellenbegrenzungen aus vielen Bereichen des Quartiers im öffentlichen 
Raum nicht zu sehen sein. Das innere Ortsbild werde jedoch nach wie vor 
im unmittelbaren Umfeld des Bauvorhabens beeinträchtigt, d.h. aus dem 
objektnahen Strassenraum der Uettligenstrasse, aus Teilen der Gassacker-
strasse und des Schaufelgrabenwegs und insbesondere aus dem Erlenweg 
sowie aus dem Birkenweg und den Zwischenräumen der Einfamilienhäuser 
am Beundeweg (zum Ganzen Fachbericht der OLK vom 22.2.2019, Vor-
akten BVE pag. 87 ff.).

3.4 Am 3. April 2019 führte die Vorinstanz mit den Parteien sowie im Bei-
sein von Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinde, der kommunalen 
Fachkommission und der OLK einen Augenschein durch. Die Teilnehme-
rinnen und Teilnehmer hatten Gelegenheit, ihre Berichte bzw. Standpunkte 
zur Einordnungsfrage zu erläutern und vor Ort zu veranschaulichen sowie 
Fragen zu stellen (vgl. Protokoll des Augenscheins vom 3.4.2019, Vorakten 
BVE pag. 120 ff. [nachfolgend: Protokoll Augenschein]).

3.5 Im hier angefochtenen Entscheid vom 25. Juli 2019 folgte die Vor-
instanz im Wesentlichen der Auffassung der OLK. Diese sei nachvollziehbar 
und überzeugend und decke sich zudem mit dem Eindruck, den sie am 
Augenschein selber gewonnen habe: Das Standortgebäude sei ein mar-
kanter Teil der Altbebauung entlang der Uettligenstrasse und mitprägend für 
den Siedlungsrand von Wohlen bzw. von dessen Silhouette. Da aus dem Zu-
sammenspiel der Gebäude auch die ursprüngliche Struktur bzw. Ent-
stehungsgeschichte von Wohlen ablesbar sei, komme dem betreffenden 

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inneren und äusseren Ortsbild eine besondere Qualität und damit erhöhte 
Schutzwürdigkeit zu (angefochtener Entscheid E. 2j). Am Augenschein habe 
sich ferner bestätigt, dass die geplante Antenne als Störfaktor wahr-
genommen und sowohl die Gesamterscheinung des Standortgebäudes als 
auch die Gesamtwirkung des inneren und äusseren Ortsbildes beein-
trächtigen würde. Dass die Antenne auf der Ostseite und nicht wie ursprüng-
lich geplant auf der Westseite des Daches erstellt werden soll, ändere nichts 
an ihrer störenden Wirkung (angefochtener Entscheid E. 2k). Die Antenne 
sei sowohl aus dem objektnahen Strassenraum als auch aus grösserer Dis-
tanz deutlich als Fremdkörper wahrnehmbar. Neben dem Orts- und Land-
schaftsbild zwischen Ober- und Unterwohlen im Allgemeinen störe sie damit 
das Zusammenspiel des Standortgebäudes mit der übrigen Altbebauung 
entlang der Uettligenstrasse erheblich, allen voran die Ensemblewirkung mit 
dem (als erhaltenswert) geschützten Nachbargebäude und insbesondere mit 
Blick auf die noch weitgehend intakte Dachlandschaft der Altbebauung. Es 
könne nicht gesagt werden, die geplante Mobilfunkanlage ergebe als Einzel-
bau und mit Bezug zur Umgebung eine gute Lösung bzw. Gesamtwirkung. 
Sie ordne sich überhaupt nicht ins Ortsbild ein und könne bei weitem nicht 
mehr als (bloss) «erträglicher Störfaktor» betrachtet werden. Das Bau-
vorhaben erfülle daher weder die kantonalen noch die kommunalen Ästhetik-
vorschriften (Art. 9 Abs. 1 BauG, Art. 17 Abs. 1 BauV sowie Art. 14 GBR) 
und sei nicht bewilligungsfähig (angefochtener Entscheid E. 2l).

4.

4.1 Die Beschwerdeführerin vertritt demgegenüber den Standpunkt, die 
geplante Anlage trete «in keiner Weise markant in Erscheinung». Zudem re-
lativiert sie die Schutzwürdigkeit des betroffenen Orts- und Strassenbildes. 
Konkret bringt sie vor, der Mast überrage den Dachfirst des Standort-
gebäudes bloss um 4 m. Überdies werde die Antenne von der westlichen 
Dachseite sowie von den Bäumen in der Umgebung abgedeckt. Sie sei des-
halb von der Uettligenstrasse her nur beschränkt sichtbar. Dies gelte selbst 
dann, wenn die Bäume nicht vorhanden wären. Aus «vielen Bereichen des 
Quartiers» sei die Antenne sodann überhaupt nicht zu sehen. Im Übrigen sei 
die von der OLK beschriebene Ensemblewirkung kaum erkennbar. Die Ge-

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bäude nördlich des Standortgebäudes wiesen einen wesentlich anderen Stil 
auf als die Altbebauung (zum Ganzen Beschwerde Rz. 17, 31 und 34).

4.2 Das Baugrundstück befindet sich an einer Strassenecke und ist west-
lich, nördlich und östlich von öffentlichen Strassen umgeben (vgl. vorne 
E. 3.1). Folglich ist der Antennenstandort aus dem umliegenden Strassen-
raum betrachtet sehr gut einsehbar. Daran ändert die neu vorgesehene Plat-
zierung auf der östlichen, zur Gassackerstrasse hin gerichteten Seite des 
Teilwalmdachs kaum etwas. Entgegen den Ausführungen der Beschwerde-
führerin lassen die in den Akten vorhandenen Fotos des Bauprofils er-
kennen, dass die Antenne nicht nur aus östlicher Richtung betrachtet promi-
nent in Erscheinung tritt, sondern auch vom westlich des Standortgebäudes 
gelegenen Abschnitt der Uettligenstrasse aus, da sie den Dachfirst deutlich 
überragt (Fotobeilage zum Augenschein vom 3.4.2019, Vorakten BVE 
pag. 135 ff. [nachfolgend: Fotobeilage Augenschein], Fotos Nrn. 7, 8 und 9; 
Bildbeilage zum OLK-Bericht, Vorakten BVE pag. 92 ff. [nachfolgend: Bild-
beilage OLK-Bericht], mittleres Foto S. 5; Fotos der Beschwerdeführenden 
Blum, Vorakten Gemeinde nach pag. 4.62). Von verschiedenen Stellen der 
Uettligenstrasse aus besteht zudem eine direkte Sichtverbindung zur öst-
lichen Fläche des Walmdachs (Fotobeilage Augenschein, Foto Nr. 2; Bild-
beilage OLK-Bericht, unteres Foto S. 4, oberes Foto S. 5). Bei dieser Aus-
gangslage bestätigt sich der Standpunkt der OLK ohne weiteres, wonach 
sich der umstrittene Antennenstandort an einer exponierten Lage befindet. 
Dem steht nicht entgegen, dass die Antenne nicht im gesamten Quartier 
wahrgenommen werden kann bzw. aus bestimmten Blickrichtungen von um-
liegenden Gebäuden oder Bäumen teilweise oder ganz verdeckt wird. Nichts 
anderes ergibt sich für den Einwand, der Antennenstandort sei aus der Ferne 
nur vom «Bodenacher» her einsehbar (Beschwerde Rz. 32): Beim «Boden-
acher» handelt es sich um eine allgemein begangene Örtlichkeit. Ausserdem 
dürfte die Antenne aus der Ferne nicht allein von dort aus sichtbar sein, 
sondern insbesondere auch vom «Breitacher» aus, über den ein Feldweg 
vom «Bodenacher» nach Unterwohlen führt (zur Situation vgl. Landeskarten-
ausschnitt und Orthofoto 2018, Bildbeilage OLK-Bericht S. 3).

4.3 Bezüglich der Ensemblewirkung hat die Vorinstanz in Bestätigung 
der OLK ausgeführt, das Standortgebäude werde insbesondere aufgrund 

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seiner Dachform, seiner Stellung und seiner Volumetrie als Teil der Alt-
bebauung entlang der Uettligenstrasse wahrgenommen. Das Gebäude sei 
damit auch mitprägend für den Siedlungsrand von Wohlen bzw. dessen 
(schützenswerter) Silhouette; dies gelte umso mehr, als das betreffende Ge-
bäude den (nördlichen) Abschluss der Altbebauung bilde (angefochtener 
Entscheid E. 2j). Auch dieser Befund lässt sich anhand der Fotografien in 
den Akten problemlos nachvollziehen. Diese zeigen auf, dass sich die Ge-
bäude der Altbebauung und damit auch das Standortgebäude namentlich 
aufgrund ihres Fachwerks und ihrer grossflächigen Walmdächer klar erkenn-
bar von den jüngeren Bauten in der Nachbarschaft abheben, wodurch die 
Strukturen der ursprünglichen Bebauung sowohl im umliegenden Strassen-
raum als auch vom «Bodenacher» aus betrachtet nach wie vor gut ersichtlich 
in Erscheinung treten (Fotobeilage Augenschein, Fotos Nrn. 10-14; Bild-
beilage OLK-Bericht, oberes und unteres Foto S. 8; vgl. auch die Objekt-
blätter des Bauinventars, Vorakten BVE nach pag. 67). Insofern verleiht die 
Altbebauung der Umgebung des Antennenstandorts bis zu einem gewissen 
Grad ein einheitliches Erscheinungsbild, aus dem die ursprüngliche Sied-
lungsstruktur ablesbar ist und das als erhöht schutzwürdig im Sinn der 
Rechtsprechung (vorne E. 2.3) qualifiziert werden kann. Entgegen der Auf-
fassung der Beschwerdeführerin ist ferner nicht entscheidend, dass das 
Standortgebäude selber im Unterschied zur Mehrheit der übrigen Gebäude 
der Altbebauung nicht im Bauinventar verzeichnet ist (vgl. Beschwerde 
Rz. 20 und 30). Mit Blick auf den hier interessierenden Schutz des Orts- und 
Strassenbildes ist nicht in erster Linie die Qualität des Standortgebäudes als 
Baudenkmal massgebend, sondern ob und inwiefern der Aussenraum in der 
Umgebung des Antennenstandorts für die Betrachterin oder den Betrachter 
optisch als charakteristische Einheit wirkt und als solche durch das Bau-
vorhaben beeinträchtigt zu werden droht (vorne E. 2.1).

4.4 Was die Sichtbarkeit des Antennenstandorts aus dem öffentlichen 
Raum und die Schutzwürdigkeit des Orts- und Strassenbildes in dessen Um-
gebung angeht, besteht nach dem Gesagten keine Veranlassung, von der 
ausführlich begründeten und auch für Laiinnen und Laien nachvollziehbaren 
und verständlichen Beurteilung der OLK abzuweichen. Nicht zu bean-
standen ist folglich der Schluss der Vorinstanz, der Antennenstandort sei ins-
gesamt gut einsehbar und dem inneren und äusseren Ortsbild komme eine 

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besondere Qualität und erhöhte Schutzwürdigkeit zu; dies umso weniger, als 
diese Ansicht auch von der kommunalen Fachkommission vertreten wird 
(vorne E. 3.2; Protokoll Augenschein S. 7, Votum des Vertreters der kommu-
nalen Fachkommission).

5.

5.1 Ferner stellt die Beschwerdeführerin in Abrede, dass die Antenne 
nach den Projektanpassungen noch einen unzulässigen Störfaktor für das 
Orts- und Strassenbild darstellt. Zur Begründung bringt sie namentlich vor, 
zwischen Antenne und Gebäude bestehe eine Proportion von 1:3, was zu 
einer ästhetisch zufriedenstellenden Lösung führe. Die Antenne greife auch 
nicht in die Symmetrie des Standortgebäudes ein, da sie in der Mitte der öst-
lichen Dachfläche platziert werden soll. Überdies sei das Dach bereits durch 
nachträglich erstellte Dachflächenfenster und Schleppgauben geprägt, 
weshalb die Antenne den Gesamteindruck des Gebäudes insgesamt nicht 
beeinträchtige (zum Ganzen Beschwerde Rz. 17 f. und 30). 

5.2 Der Mastfuss der Antennenanlage soll nur wenig mehr als 1 m unter-
halb des Dachfirsts befestigt werden. Wie auf den Bauplänen zu sehen ist, 
kann nicht ernsthaft bestritten werden, dass die Antenne durch diese Posi-
tionierung sowie aufgrund ihrer Grösse und technischen Erscheinung einen 
auffälligen optischen Gegensatz zum Walmdach des Standortgebäudes 
bildet (vgl. Pläne «Grundriss», «Ansicht A» und «Perspektive», alle mit Ver-
merk «Projektänderung» und von der BVE am 19.12.2018 gestempelt, Vor-
akten BVE nach pag. 78). Auch die in den Akten liegenden Fotografien be-
stätigen die Einschätzung der OLK und der Vorinstanz, wonach die geplante 
Antenne die Gesamterscheinung des Gebäudes in dominanter und 
störender Weise prägen würde (Fotobeilage Augenschein, Fotos Nrn. 7, 8 
und 9; Bildbeilage OLK-Bericht, mittleres Foto S. 5; Fotos der Beschwerde-
führenden Blum, Vorakten Gemeinde nach pag. 4.62). Diese Störwirkung 
wird nicht – wie die Beschwerdeführerin meint – durch das Grössenverhältnis 
zwischen Antenne und Gebäude, durch ihre Platzierung in der Mitte der 
Dachfläche oder durch die bereits eingebauten Gauben und Dachfenster 
entscheidend abgemildert. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die An-

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tenne beeinträchtige den Gesamteindruck des Gebäudes insgesamt nicht, 
vermag daher nicht zu überzeugen.

5.3 Weiter rügt die Beschwerdeführerin zu Unrecht, die Vorinstanz habe 
nicht aufgezeigt, wie die geplante Mobilfunkantenne die übrigen Gebäude 
der Altbebauung entlang der Uettligenstrasse störe (Beschwerde Rz. 27): 
Die BVE hat im angefochtenen Entscheid erwogen, die Ensemblewirkung 
sei in der unmittelbaren Umgebung des Bauvorhabens insbesondere bei der 
Einmündung der Oberwohlenstrasse in die Uettligenstrasse erkennbar, da 
das Standortgebäude nach wie vor als mit dem denkmalgeschützten Nach-
bargebäude Uettligenstrasse … zusammengehörender Hof wahrgenommen 
werde. Aus der Ferne sei das Zusammenwirken der Gebäude der Altbebau-
ung von Oberwohlen bzw. von Westen her über den «Breitacher» erkennbar 
(angefochtener Entscheid E. 2j). Indem die geplante Antenne das gross di-
mensionierte Teilwalmdach empfindlich störe, wirke sie sich negativ auf die 
Gesamterscheinung des Standortgebäudes aus und damit letztlich auf die 
gesamte Altbebauung entlang der Uettligenstrasse, insbesondere mit Blick 
auf die noch weitgehend intakte Dachlandschaft (angefochtener Entscheid 
E. 2k).

5.4 Was die Störwirkung aus der Ferne anbelangt, bringt die Be-
schwerdeführerin sodann vor, die am linken Rand der Dorfsilhouette ge-
legene Antenne wäre vom weit entfernten «Bodenacher» aus kaum wahr-
nehmbar. Das Ortsbild werde daher gar nicht beeinträchtigt (Beschwerde 
Rz. 32). Auch dieser Einwand findet in den Akten keine Stütze. Die Foto-
grafien zeigen vielmehr, dass die Antenne insbesondere vom «Bodenacher» 
aus betrachtet aus der Dachlandschaft der Altbebauung herausstechen und 
die Dorfsilhouette dadurch beeinträchtigen würde (Fotobeilage Augen-
schein, Fotos Nrn. 10, 13 und 19; Bildbeilage OLK-Bericht, mittleres und 
oberes Foto S. 8). Daran ändert die Distanz von rund 300 m nichts; aus einer 
solchen Entfernung ist ein 4 m über den Dachfirst hinausragender Antennen-
mast mit Panels und Richtfunkantennen deutlich erkennbar. Dass sich das 
Standortgebäude am Rand der Altbebauung bzw. von dessen Silhouette be-
findet, fällt dabei kaum ins Gewicht.

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6.

6.1 Nach dem Gesagten erweist sich der auf den Fachbericht der OLK 
abgestützte Schluss der Vorinstanz, die Antenne ergebe aufgrund ihres un-
günstigen Standorts und ihrer auffälligen Erscheinung keine gute Gesamt-
wirkung bzw. schaffe einen erheblich störenden Gegensatz zur bestehenden 
Bebauung, als insgesamt überzeugend begründet. Die daran geübte Kritik 
der Beschwerdeführerin ist nicht stichhaltig. Daher ist es nicht zu bean-
standen, dass die BVE im umstrittenen Bauvorhaben nicht nur eine Ver-
letzung des kommunalen Einordnungsgebots (Art. 14 GBR), sondern auch 
einen Verstoss gegen das kantonalrechtliche Beeinträchtigungsverbot 
(Art. 9 Abs. 1 BauG) erkannt hat. Beschwerdeführerin und Gemeinde weisen 
zwar zu Recht darauf hin, dass Mobilfunkantennen aufgrund ihrer tech-
nischen Erscheinung einer guten Einordnung im Allgemeinen nur schwer zu-
gänglich sind und ihnen stets etwas Störendes anhaftet (Beschwerde Rz. 11; 
Stellungnahme der EG Wohlen vom 24.9.2019 S. 2, act. 4). Wenn die Vor-
instanz im vorliegenden Fall aber zum Ergebnis gelangte, eine derart promi-
nent platzierte Antenne würde von der durchschnittlichen Betrachterin oder 
vom durchschnittlichen Betrachter nicht mehr nur als zwar unschöne, aber 
notwendige Infrastrukturanlage hingenommen, sondern gehe «bei weitem 
über das Mass eines ‹erträglichen Störfaktors› hinaus», ist dies vertretbar.

6.2 Im Übrigen hat sich die Vorinstanz mit ihrer Beurteilung dem Stand-
punkt der OLK nicht unkritisch angeschlossen, «ohne sich auch nur ansatz-
weise mit den Ausführungen der Ortsbürgergemeinde und mit den Aus-
führungen der Beschwerdeführerin auseinanderzusetzen» (Beschwerde 
Rz. 28). Die Vorinstanz hat sich nach Eingang des Fachberichts der OLK am 
Augenschein mit Instruktionsverhandlung vor Ort einen eigenen Eindruck 
vom Bauvorhaben und von seinen ästhetischen Auswirkungen verschafft 
und den Verfahrensbeteiligten Gelegenheit gegeben, ihre Standpunkte zu 
erklären (vorne E. 3.4). Sie hat zudem anhand objektiver Kriterien dargelegt, 
weshalb sie der Beurteilung der OLK und nicht derjenigen der kommunalen 
Fachkommission gefolgt ist. Schliesslich hat sie den rechterheblichen Sach-
verhalt hinreichend abgeklärt; dieser ist in den Akten auch genügend doku-
mentiert, insbesondere anhand der enthaltenen Fotografien. Der nicht näher 

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begründete Antrag auf Durchführung eines (erneuten) Augenscheins wird 
daher abgewiesen.

7.

Streitig ist weiter, ob die Verweigerung der Baubewilligung gegen das Fern-
melderecht verstösst.

7.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Bauabschlag komme 
einem «unzulässigen grossflächigen Antennenverbot» gleich. Es gebe im 
Gebiet zwischen Unter- und Oberwohlen mit Ausnahme des Kirchturms 
keine hohen Gebäude. Daher würde jede Mobilfunkantenne an jedem be-
liebigen Standort die Silhouette durchbrechen. Ausserdem sei es für sie nicht 
möglich, die Antennenstandorte der anderen beiden Mobilfunkbetreibe-
rinnen in der Umgebung mitzubenutzen, da ansonsten die Strahlungsgrenz-
werte überschritten würden. Die Topografie bzw. die terrassenförmige Struk-
tur des Gebiets mache es zusätzlich schwierig, einen geeigneten Standort 
für eine neue Anlage zu finden. Um Unter- und Oberwohlen abdecken zu 
können, gäbe es praktisch gar keine andere Lösung, als eine Mobilfunk-
anlage auf dem Standortgebäude zu installieren. Da die Mobilfunk-
abdeckung in diesem Gebiet ungenügend sei, könne sie auch nicht nach 
Hinterkappelen ausweichen (Beschwerde Ziff. 19, 30 und 36).

7.2 Die Vorinstanz begründete die ungenügende gestalterische Einord-
nung insbesondere damit, dass die Antenne an einer exponierten Lage er-
richtet werden soll und das Standortgebäude Teil der Altbebauung entlang 
der Uettligenstrasse bzw. von deren Silhouette ist (vorne E. 3.5). Dies trifft 
offensichtlich nicht auf alle möglichen Standorte im Gebiet zwischen Unter- 
und Oberwohlen zu. Anders als die Beschwerdeführerin meint, muss die für 
das Standortgebäude vorgenommene Beurteilung daher nicht ohne weiteres 
auf jeden anderen Standort zwischen Unter- und Oberwohlen übertragen 
werden. Insofern ist nicht ersichtlich, dass die Verweigerung der streitigen 
Baubewilligung ein Antennenverbot im gesamten Gebiet zwischen Unter- 
und Oberwohlen zur Folge hätte.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 28.09.2020, Nr. 100.2019.280U, 
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7.3 Dass der vorgesehene Antennenstandort zwischen den Dorfkernen 
für die gleichzeitige Abdeckung von Unter- und Oberwohlen ideal wäre, er-
scheint plausibel. Daraus ergibt sich indes nicht automatisch, dass die Be-
schwerdeführerin auf eine Mobilfunkantenne genau am geplanten Standort 
angewiesen ist, zumal auch die beiden anderen Mobilfunkkonzessionä-
rinnen im Gebiet zwischen den Dorfkernen keine Mobilfunkantennen be-
treiben (vgl. <www.map.geo.admin.ch>, Karten Antennenstandorte 2G, 3G, 
4G und 5G). Auch sonst besteht kein Grund zur Annahme, dass der Bau-
abschlag die Beschwerdeführerin in der Wahrnehmung ihrer Versorgungs-
pflicht über Gebühr behindern würde. Zum einen belegt die Beschwerde-
führerin ihre Ausführung zur angeblich bestehenden Versorgungslücke nicht. 
Zum anderen zeigt sie auch nicht konkret auf, ob und welche Alternativstand-
orte in der Umgebung sie (erfolglos) geprüft hat. Zwar kann von der Be-
schwerdeführerin nicht verlangt werden, dass sie das Fehlen jeglicher Alter-
native beweist (BGer 1C_49/2015 vom 9.12.2015 E. 4.3; Zaugg/Ludwig, 
a.a.O., Art. 9-10 N. 29). Befindet sich ein geplanter Antennenstandort aber 
wie hier an einer für das Strassen- und Ortsbild sehr ungünstigen Lage, muss 
sie zumindest konkrete und genügend intensive Suchbemühungen nach-
weisen. Dieser Obliegenheit ist die Beschwerdeführerin nicht nach-
gekommen. Es genügt nicht, dass die Frage von Alternativstandorten am 
Augenschein angesprochen wurde (Protokoll Augenschein S. 8 f.). 

7.4 Vor diesem Hintergrund ist ein Verstoss gegen das Fernmelderecht 
nicht erkennbar.

8.

Zu prüfen ist noch der Einwand, der Bauabschlag verletze die Gemeinde-
autonomie.

8.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, es sei eine Ermessensfrage, ob 
die Mobilfunkantenne das Ortsbild beeinträchtige. Nicht die Vorinstanz, 
sondern die Gemeinde und die kommunale Fachkommission seien mit den 
örtlichen Verhältnissen vertraut und hätten das Baugesuch nach einem Opti-
mierungsprozess gutgeheissen. Dieser Entscheid sei ohne weiteres vertret-

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bar. Die Vorinstanz habe deshalb mit dem Bauabschlag die Gemeinde-
autonomie verletzt (Beschwerde Ziff. 37). Dieser Kritik schliesst sich die 
Gemeinde in ihrer Stellungnahme vom 24. September 2019 an (act. 4). Die 
Vorinstanz ist dagegen der Meinung, die Auffassung der Gemeinde, wonach 
die geplante Antennenanlage ortsbildverträglich sei, sei rechtlich nicht halt-
bar (angefochtener Entscheid E. 2m).

8.2 Die Gemeinde ist im Bereich ihrer Bau- und Zonenordnung im 
Rahmen der gesetzlichen Regelungen und der übergeordneten Planung au-
tonom (Art. 65 Abs. 1 BauG). Es ist vorab ihre Sache zu bestimmen, wie sie 
ihre eigene kommunale Ästhetikvorschrift verstanden haben will. Die Rechts-
mittelinstanzen haben zu prüfen, ob die von der Gemeinde geltend gemachte 
Auslegung rechtlich haltbar ist. Sie auferlegen sich mit anderen Worten eine 
gewisse Zurückhaltung gegenüber der Auffassung der Gemeinde, indem sie 
sich der Prüfung enthalten, ob eine andere Bedeutung umstrittener Bestim-
mungen ebenfalls möglich und rechtlich vertretbar wäre. Sie sind nicht be-
fugt, die kommunale Auslegung der Norm durch ihr eigenes Verständnis zu 
ersetzen, wenn die Rechtsauffassung der Gemeinde betreffend den Inhalt, 
den Sinn und die Tragweite der interessierenden Vorschrift rechtlich vertret-
bar erscheint (BVR 2015 S. 263 E. 5.1, 2012 S. 20 E. 3.2, 2010 S. 113 
E. 3.4; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9/10 N. 5; je mit weiteren Hinweisen). Dies 
gilt auch dann, wenn die Gemeinde wie hier nicht selber Baubewilligungs-
behörde ist, sondern sich als Verfahrensbeteiligte auf die entsprechende 
Auslegung beruft (BGer 1C_484/2016 vom 28.6.2017 E. 2.1.2; BVR 2019 
S. 51 E. 6.2; VGE 2019/215 vom 2.7.2020 E. 4.3). Ein gewisser Beur-
teilungsspielraum kann der Gemeinde auch bei der Anwendung des kanto-
nalen Rechts zukommen (BVR 2017 S. 418 E. 4.2; Zaugg/Ludwig, a.a.O., 
Art. 65 N. 1 und 3). Dies ist namentlich bei der Frage der Fall, ob eine 
ästhetische Beeinträchtigung im Sinn von Art. 9 Abs. 1 BauG vorliegt, da 
auch hier die Würdigung der konkreten örtlichen Verhältnisse eine wesent-
liche Rolle spielt (BGE 145 I 52 E. 3.6 [zum Einordnungsgebot des Zürcher 
Baugesetzes]; Jeannerat/Mohr, in Praxiskommentar RPG: Nutzungs-
planung, 2016, Art. 17 N. 88; Benjamin Schindler, Die Gemeindeautonomie 
als Hindernis für einen wirksamen Rechtsschutz, in Rüssli/Hänni/Häggi 
Furrer [Hrsg.], Staats- und Verwaltungsrecht auf vier Ebenen, Festschrift für 
Tobias Jaag, 2012, S. 145 ff., 148). Die Gemeinde muss ihren Beurteilungs-

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spielraum jedoch pflichtgemäss ausüben und hat dabei vom Sinn und Zweck 
der anzuwendenden Regelung auszugehen. Mit Blick auf Art. 9 Abs. 1 BauG 
gilt insofern zu beachten, dass die Bestimmung als allgemeines Beeinträchti-
gungsverbot kantonale Mindestanforderungen an die Bauästhetik enthält 
(Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 9-10 N. 1). Hebt eine Rechtsmittelinstanz einen 
Einordnungsentscheid auf, weil er diesen kantonalen Minimalvorgaben nicht 
entspricht, besteht darin keine Verletzung der Gemeindeautonomie; denn in 
einem solchen Fall trägt der aufgehobene kommunale Entscheid den im 
übergeordneten kantonalen Recht verankerten Interessen nicht hinreichend 
Rechnung und ist damit rechtlich nicht haltbar (BGE 145 I 52 E. 3.6; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 66 N. 5). 

8.3 Wie vorne in E. 4 ff. dargelegt wurde, gelangte die Vorinstanz zum 
rechtskonformen und überzeugend begründeten Schluss, die geplante An-
tenne schaffe einen erheblichen Gegensatz zur bestehenden Umgebung 
und stelle damit eine unzulässige Beeinträchtigung des Landschaftsbildes 
im Sinn von Art. 9 Abs. 1 BauG dar. Insofern hält die umstrittene Anlage die 
kantonalrechtlichen Mindestanforderungen an die Bauästhetik nicht ein. Was 
die Gemeinde dem entgegenhält, überzeugt nicht: Soweit sie geltend macht, 
es könne keineswegs von einem «erhöhten Ortsbildschutz» gesprochen 
werden (Stellungnahme vom 24.9.2019 S. 2, act. 4; Gesamtentscheid vom 
20.6.2018 S. 7), widerspricht sie nicht nur der Beurteilung der OLK (vorne 
E. 3.3), sondern auch der Auffassung ihrer eigenen kommunalen Fach-
kommission, die dem Standortgebäude eine hohe ortsbauliche bzw. ortsbild-
prägende Bedeutung zumisst (vorne E. 3.2). Unbehelflich ist auch der Hin-
weis der Gemeinde, der umstrittene Standort liege in keinem Ortsbildschutz-
gebiet. Denn daraus folgt nicht ohne weiteres, dass dem betreffenden Orts- 
und Strassenbild im Rahmen von Art. 9 Abs. 1 BauG keine besondere Quali-
tät bzw. erhöhte Schutzwürdigkeit zukommen kann (vgl. VGE 2011/373 vom 
15.2.2013 E. 3.5 und 5.3). Im Übrigen hat die OLK zutreffend darauf auf-
merksam gemacht, dass es nur schwer nachvollziehbar ist, weshalb die 
kommunale Fachkommission das hier umstrittene Bauvorhaben für ortsbild-
verträglich hält, während sie die von ihr im Mai 2013 und im Januar 2014 be-
urteilten Projekte noch klar ablehnte (OLK-Bericht S. 5, Vorakten BVE 
pag. 91). An den früheren Projekten bemängelte sie, «die Verunklärung des 

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Daches und der Gesamterscheinung des Gebäudes und des Quartierbildes 
durch diesen Masten [sei] sehr gross», weil dem Standortgebäude eine 
«hohe ortsbildprägende Bedeutung» zukomme (vorne E. 3.2). Inwiefern 
dieser Bewertung durch die Verschiebung des Standorts auf die Ostseite des 
Daches unterdessen die Grundlage entzogen worden sein soll, leuchtet trotz 
der vorgenommenen Redimensionierung nicht ein, zumal die Antenne im 
Orts- und Strassenbild nach wie vor prominent in Erscheinung tritt (vgl. vorne 
E. 4.2 und 5.2).

8.4 Wenn die Vorinstanz bei dieser Ausgangslage den Rechtsstandpunkt 
der Gemeinde zur Einordnungsfrage nicht geteilt hat, ist dies nicht zu bean-
standen. Eine Verletzung der Gemeindeautonomie liegt nicht vor.

9.

Die Beschwerde erweist sich nach dem Gesagten als unbegründet und ist 
abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerde-
führerin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Zudem hat 
sie der Beschwerdegegnerschaft die Parteikosten zu ersetzen (Art. 108 
Abs. 3 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 4'000.--, werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.

3. Die Beschwerdeführerin hat der Beschwerdegegnerschaft für das Ver-
fahren vor dem Verwaltungsgericht die Parteikosten, bestimmt auf 
Fr. 4'200.30 (inkl. Auslagen und MWSt), zu ersetzen.

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4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführerin
- Beschwerdegegnerschaft
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
- Einwohnergemeinde Wohlen

und mitzuteilen:
- Kantonale Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder

Der Abteilungspräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.