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**Case Identifier:** 1643a56e-01d3-52a8-a2b0-7dbabb500432
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-15
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 15.04.2015 UV 2013/94
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2013-94_2015-04-15.pdf

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2013/94

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 15.04.2015

Entscheiddatum: 15.04.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 15.04.2015
Art. 6 Abs. 1 UVG; Art. 4 ATSG. Natürliche Kausalität zwischen geklagten 
linksseitigen Kniebeschwerden und Rückenbeschwerden einerseits und 
einer unfallbedingten Fehlbelastung andererseits (mittelbare 
Unfallkausalität) nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
nachgewiesen.Art. 18 Abs. 1 UVG; Art. 16 ATSG: Bestimmung des 
Invaliditätsgrads mittels DAP-Methode nicht zu beanstanden. Offenlegung 
sämtlicher DAP-Blätter abgelehnt. (Entscheid des Versicherungsgerichts 
des Kantons St. Gallen vom 15. April 2015,UV 2013/94).Bestätigt durch Urteil 
des Bundesgerichts 8C_400/2015.Präsident Joachim Huber, 
Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug undMiriam Lendfers; a.o. 
Gerichtsschreiber Silvan BötschiEntscheid vom 15. April 2015in 
SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. David 
Husmann, schadenanwälte.ch AG,Alderstrasse 40, Postfach 517, 
8034 Zürich,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), 
Fluhmattstrasse 1, Postfach 
4358,6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendVersicherungsleistungenSachverhalt:

A.    

A.a  A.___ (nachfolgend Versicherter) war als Schleifer bei der B.___ AG angestellt und 

dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend Suva) 

obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er sich am 9. August 2005 

bei einem Sturz von einer Leiter am rechten Fuss eine Calcaneusfraktur 

(Fersenbeinbruch) sowie eine mediale Malleolarfraktur (Sprunggelenkfraktur) zuzog 

(Suva-act. 1 f. und 4).

A.b  Der Versicherte konnte seine Arbeit im März 2006 trotz 

Bewegungseinschränkungen versuchsweise wieder aufnehmen und sein 

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Arbeitspensum bis Juni 2006 sukzessiv auf 100 % ausbauen (Suva-act. 20, 24, 25, 26, 

28 und 30). In der Folge verschlechterte sich jedoch der Gesundheitszustand des 

Versicherten und sein Arbeitsverhältnis wurde auf den 1. Februar 2009 aufgelöst 

(vgl. Suva-act. 62). Die Suva hatte ihm mit Verfügung vom 27. November 2008 eine 

Integritätsentschädigung in der Höhe von Fr. 10'680.-- bei einer Integritätseinbusse im 

Umfang von 10 % gewährt (Suva-act. 54). Mit Verfügung vom 11. Dezember 2009 

sprach sie dem Versicherten zudem rückwirkend seit 1. Februar 2009 eine monatliche 

Invalidenrente von Fr. 984.45 zu, gründend auf einer Erwerbsunfähigkeit von 21 % 

(Suva-act. 73 ff.).

A.c  Nach erfolgloser Einsprache (Suva-act. 80 ff. und 88) erhob der anwaltlich 

vertretene Versicherte am 14. Juni 2011 Beschwerde gegen die Rentenverfügung vom 

21. Dezember 2009 (Suva-act. 73) und verlangte gestützt auf die geltend gemachten 

Rücken- und insbesondere die Kniebeschwerden eine Erhöhung der Invalidenrente der 

Unfallversicherung und die Ausrichtung einer angemessenen Integritätsentschädigung 

(Suva-act. 93). Mit Entscheid vom 14. Mai 2012 verneinte das Versicherungsgericht des 

Kantons St. Gallen in der Angelegenheit UV 2011/45 die Unfallkausalität der 

rechtsseitigen Kniegelenkbeschwerden. In Bezug auf die linksseitigen 

Kniegelenkschmerzen konnte es eine Teilkausalität infolge Fehlbelastung nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit ausschliessen und wies die Streitsache insoweit zur 

ergänzenden Abklärung und anschliessend neuer Verfügung an die Suva zurück. Zur 

Unfallkausalität der Rückenbeschwerden äusserte sich das Versicherungsgericht nicht 

(vgl. Suva-act. 133). Ferner befand es nicht über die Höhe der 

Integritätsentschädigung, zumal die entsprechende Verfügung vom 27. November 2008 

(Suva-act. 54) unangefochten in Rechtskraft erwachsen war (Suva-act. 107).

A.d  Anhand einer neuerlichen Untersuchung der linksseitig geklagten 

Kniegelenkbeschwerden verneinte der von der Suva beauftragte Gutachter, Dr. med. 

C.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, am 17. Januar 2013 eine Unfallkausalität zum Leitersturz vom 

9. August 2005 (Suva-act. 124). Der neue Rechtsvertreter des Versicherten nahm dazu 

am 13. Mai 2013 Stellung und verlangte eine zusätzliche Beurteilung der ebenfalls 

geklagten Rückenbeschwerden sowie der neuerdings festgestellten 

Fusswurzelarthrose (Suva-act. 139). Anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung vom 

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16. Mai 2013 wurden deshalb sämtliche Beschwerden untersucht (Suva-act. 140) und 

am 30. Mai 2013 ergänzende Röntgenaufnahmen (vgl. Suva-act. 142) erstellt. Gestützt 

darauf wurden eine mittelbare Unfallkausalität der Knie- und Rückenbeschwerden 

sowie eine richtungweisende Verschlimmerung der Fussbeschwerden am 21. Juni 

2013 verneint (Suva-

act. 145). Infolge dieses Ergebnisses bezifferte die Suva die Erwerbsunfähigkeit des 

Versicherten gestützt auf interne Referenzlohndaten (Dokumentation von 

Arbeitsplätzen [DAP]; vgl. Suva-act. 75) auf nach wie vor 21 % und sprach ihm mit 

Verfügung vom 11. Juli 2013 eine unveränderte Invalidenrente von monatlich Fr. 984.45 

zu (Suva-act. 146).

B.    

B.a  Mit Einsprache vom 12. September 2013 beantragte der Versicherte die 

Aufhebung der Verfügung der Suva vom 11. Juli 2013 (Suva-act. 150) unter 

Ausrichtung einer Invalidenrente der Unfallversicherung von mindestens 50 % und 

einer angemessenen Integritätsentschädigung. Ferner sei ein externes medizinischen 

Gutachten zur Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit und der Integritätsschädigung des 

Versicherten einzuholen. Begründend brachte der Versicherte vor, dass die 

linksseitigen Knie- und Rückenbeschwerden zumindest mittelbar unfallkausal seien 

und sich die Arbeitsunfähigkeit aufgrund der fortschreitenden Fusswurzelarthrose 

erhöht habe. Die kreisärztliche Beurteilung der Fussbeschwerden (Suva-act. 140 und 

145) sei mit Blick auf die aktenkundigen Röntgenbilder nicht nachvollziehbar und 

system- und verfahrensbedingt weniger beweisgewichtig als das anderslautende 

verwaltungsexterne Gutachten (Suva-act. 124). Letzteres überzeuge aber hinsichtlich 

der Kausalitätsbeurteilung der Knie- und Rückenbeschwerden nicht und erfülle die 

"medico-legalen" Anforderungen an ein Gutachten nicht; diesbezüglich wurde auf die 

Stellungnahme vom 11. Juli 2013 (Suva-act. 139) verwiesen. Insofern beruhe die 

Invaliditätsbemessung der Suva auf einer unzulänglichen Grundlage und stütze sich mit 

der DAP in widerrechtlicher Weise auf eine statistisch irrelevante und geheime 

Datensammlung (Suva-act. 150).

B.b  Die Suva wies die Einsprache des Versicherten mit Einsprache-Entscheid vom 

7. November 2013 ab und begründete dies unter anderem mit dem im Sinne des 

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Rückweisungsentscheids vom 14. Mai 2012 (Suva-act. 107) eingeschränkten 

Abklärungsgegenstand, welcher der Verfügung vom 11. Juli 2013 (Suva-act. 146) 

zugrunde liege. Demnach sei die Unfallkausalität der rechtsseitigen Kniegelenk- sowie 

der rechtsseitigen Fussbeschwerden bereits abschliessend gerichtlich beurteilt 

worden. Die zusätzlichen medizinischen Abklärungen hätten gezeigt, dass die 

Unfallkausalität der linksseitigen Kniegelenkschmerzen und der Rückenbeschwerden 

nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei. Im Übrigen masse sich 

der Rechtsvertreter des Versicherten in Ermangelung der entsprechenden Expertise 

eine medizinische Einschätzung eines bereits beurteilten Sachverhalts im Sinne einer 

unzulässigen "second opinion" an. In Bezug auf die Invaliditätsbemessung halte sich 

die Suva an die bundesgerichtlichen Vorgaben (Suva-act 156).

C.    

C.a  Am 11. Dezember 2013 reichte der Versicherte (nachfolgend Beschwerdeführer) 

beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die vorliegend zu beurteilende 

Beschwerde gegen den Einsprache-Entscheid der Suva (nachfolgend 

Beschwerdegegnerin) vom 7. November 2013 ein und beantragte dessen Aufhebung 

unter Ausrichtung einer Invalidenrente der Unfallversicherung von über 38 %. Es sei ein 

Gerichtsgutachten zur Kausalitätsbeurteilung der linksseitigen Knie- sowie der 

Rückenbeschwerden und zur Untersuchung der rechtsseitigen Fussbeschwerden 

einzuholen; die Integritätsentschädigung für diese Gebrechen sei zu erhöhen. 

Eventualiter sei die Streitsache zur Sachverhaltsergänzung an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen. Zur Begründung bringt er vor, die von der Beschwerdegegnerin auf 

Geheiss des Versicherungsgerichts veranlasste Untersuchung (Suva-act. 124) sei 

unvollständig, "inhaltlich vorbefasst", widerspreche den "medico-legalen" Vorgaben 

und vermöge in sachlogischer Hinsicht nicht zu überzeugen. Die Beschwerdegegnerin 

habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie in Kenntnis dieser Defizite auf 

das entsprechende Gutachten abgestellt habe. Mit Blick auf die medizinische 

Aktenlage sei eine massgebende Verschlechterung der Fussbeschwerden 

ausgewiesen und bestünden Anhaltspunkte auf eine mittelbare Unfallkausalität der 

linksseitigen Knie- sowie der Rückenbeschwerden. Unter diesen Umständen sei eine 

Invaliditätsbemessung nicht möglich, werde von der Beschwerdegegnerin aber unter 

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Verletzung des rechtlichen Gehörs und gestützt auf eine unzulängliche Grundlage 

vorgenommen (act. G 1).

C.b  Mit Beschwerdeantwort vom 28. Januar 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwere vom 11. Dezember 2013 (act. G 1). Die Rügen des 

Beschwerdeführers seien unbegründet. So sei die nachträgliche Begutachtung (Suva-

act. 124) in jeglicher Hinsicht rechtsprechungskonform durchgeführt worden und voll 

beweiswertig. Aufgrund der medizinischen Aktenlage (vgl. Suva-act. 95, 124, 140 und 

145) sei die Unfallkausalität der linksseitigen Kniebeschwerden nicht mit dem 

erforderlichen Beweisgrad nachgewiesen und seien eine mittelbare Unfallkausalität der 

Rückenbeschwerden sowie eine Verschlechterung der unfallbedingten Beschwerden 

am rechten Fuss widerlegt. An diesem Ergebnis vermöchten die Ausführungen des 

Beschwerdeführers nichts zu ändern und weitere medizinische Abklärungen würden 

sich erübrigen. Die Invaliditätsbemessung sei rechtskonform und inhaltlich korrekt 

durchgeführt worden (act. G 7).

C.c  In seiner Replik vom 5. Juni 2014 stellte der Beschwerdeführer zusätzlich 

folgenden Antrag:

"Es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, die gesamte DAP Sammlung offen zu 

legen und dem Beschwerdeführer auszuhändigen."

Zur diesbezüglichen Begründung verwies er auf einen beigelegten Auszug eines Urteils 

des Kantonsgerichts Luzern vom 16. Mai 2014 (act. G 17.1) sowie ein Schreiben der 

Beschwerdegegnerin betreffend eine andere Angelegenheit (act. G 17.2) und warf 

verfassungs- und wettbewerbsrechtliche Bedenken auf. Im Übrigen äusserte er weitere 

Zweifel an der Schlüssigkeit der aktenkundigen medizinischen Unterlagen sowie an 

den gestützt darauf ergangenen Ausführungen der Beschwerdegegnerin (act. G 17).

C.d  Duplizierend hielt die Beschwerdegegnerin am 9. Juli 2014 im Wesentlichen an 

den Ausführungen in ihrer Beschwerdeantwort vom 28. Januar 2014 (act. G 7) fest. 

Eine Offenlegung der DAP-Blätter sei mit Blick auf die bundesgerichtliche 

Rechtsprechung nicht angezeigt; dem ins Recht gelegten Urteil des luzernischen 

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Verwaltungsgerichts (act. G 17.1) liege eine andersartige Sachverhaltskonstellation 

zugrunde, weshalb diese im vorliegenden Verfahren bedeutungslos sei (act. G 19).

C.e  Der Schriftenwechsel wurde am 21. Juli 2014 abgeschlossen (act. G 20).

Erwägungen:

1.     

1.1   Anfechtungsgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet der 

Einspracheentscheid vom 7. November 2013 betreffend Invalidenrente der 

Unfallversicherung (Suva-act. 156). Streitig ist, ob die linksseitigen Kniebeschwerden 

und die Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers in mittelbar kausaler Weise auf 

das Unfallereignis vom 9. August 2005 zurückzuführen sind und sich die rechtsseitigen 

Fussbeschwerden seither in richtunggebender Weise verschlimmert haben. Ferner ist 

umstritten, ob der Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers gestützt auf diese 

Beurteilung korrekt bemessen worden ist.

1.2   Wie das Gericht bereits in seinem Entscheid vom 14. Mai 2012 in der 

Angelegenheit UV 2011/45 (Suva-act. 107) festgestellt hat, ist die Verfügung vom 

27. November 2008 betreffend Integritätsentschädigung (Suva-act. 54) unangefochten 

in Rechtskraft erwachsen. Zudem war die Integritätsentschädigung nicht Gegenstand 

des Verwaltungsverfahrens, das der vorliegend zu beurteilenden Beschwerde zugrunde 

gelegen hat (vgl. Suva-act. 146 und 156). Entsprechend ist auf das Begehren um 

Erhöhung der mit Verfügung vom 27. November 2008 zugesprochenen 

Integritätsentschädigung nicht einzutreten.

2.     

2.1   Die Unfallversicherung gewährt gemäss Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über 

die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten. Die Leistungspflicht eines 

Unfallversicherers setzt in Anwendung von Art. 4 des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) zunächst voraus, 

dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 

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Invalidität, Tod) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ursachen im Sinne des 

natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der 

eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht 

zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser 

Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht 

erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher 

Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit anderen 

Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person 

beeinträchtigt hat, der Unfall mit andern Worten nicht weggedacht werden kann, ohne 

dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Ob zwischen einem 

schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 

Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die Verwaltung bzw. im 

Beschwerdefall das Gericht im Rahmen der ihm obliegenden Beweiswürdigung nach 

dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs 

genügt für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht (BGE 129 V 181 E. 3.1). 

Die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang sich ergebenden Haftung des Unfallversicherers spielt bei 

physischen Unfallfolgen indessen praktisch keine Rolle, indem die Unfallversicherung 

auch für seltenste, schwerwiegendste Komplikationen haftet, welche nach der 

unfallmedizinischen Erfahrung im allgemeinen gerade nicht einzutreten pflegen (BGE 

118 V 291 f. E. 3a; vgl. BGE 117 V 365 E. 5d/bb). Im Falle der Beweislosigkeit fällt der 

Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die aus dem unbewiesen gebliebenen 

Sachverhalt Rechte ableiten wollte (vgl. BGE 138 V 221 f. E. 6).

2.2   Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der 

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Anamnese abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a).

2.3   Das Bundesgericht misst den Berichten versicherungsinterner Ärzte vollen 

Beweiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in 

sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die 

Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum 

Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf 

Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das 

Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen 

lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im 

Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Berichterstatters 

allerdings ein strenger Massstab anzulegen (Urteil des Bundesgerichts 8C_887/2009 

vom 21. Januar 2010 E. 6.2.1 mit Verweis auf BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee).

2.4   Aus dem Grundsatz der Waffengleichheit folgt das Recht der versicherten Person, 

mittels eigener Beweismittel die Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen 

Feststellungen der versicherungsinternen Fachpersonen in Zweifel zu ziehen. Diese von 

der versicherten Person eingereichten Beweismittel stammen regelmässig von 

behandelnden Ärztinnen und Ärzten oder von anderen medizinischen Fachpersonen, 

die in einem auftragsrechtlichen Verhältnis zur versicherten Person stehen. Da sich die 

behandelnden Ärztinnen und Ärzte in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren 

haben, verfolgen deren Berichte nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid 

über die Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des 

Gesundheitszustandes und erfüllen deshalb kaum je die rechtsprechungsgemäss 

geforderten materiellen Anforderungen an ein Gutachten. Aus diesen Gründen und 

aufgrund der Erfahrungstatsache, dass Hausärzte und behandelnde Ärzte im 

Allgemeinen mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung im 

Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen, wird im Streitfall eine direkte 

Leistungszusprache einzig gestützt auf die Angaben der behandelnden Ärztinnen und 

Ärzte denn auch kaum je in Frage kommen (vgl. BGE 135 V 470 f. E. 4.5). Diese 

Erfahrungstatsache befreit das Gericht indessen nicht von seiner Pflicht zu einer 

korrekten Beweiswürdigung, bei der auch die von der versicherten Person aufgelegten 

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Berichte mitzuberücksichtigen sind. Diese sind daraufhin zu prüfen, ob sie auch nur 

geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen 

versicherungsinterner Ärztinnen und Ärzte wecken (BGE 135 V 471 E. 4.6).

2.5   Erachtet das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen 

Entscheidungsgrundlagen bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es 

den Prozess ohne Weiterungen, insbesondere ohne Beizug eines Gerichtsgutachtens, 

abschliessen. Es kann dabei abschliessend gestützt auf Beweisgrundlagen urteilen, die 

im wesentlichen oder ausschliesslich aus dem Verfahren vor dem 

Sozialversicherungsträger stammen, wobei jedoch strenge Anforderungen an die 

Beweiswürdigung zu stellen sind (vgl. BGE 122 V 162 E. 1d in fine).

3.     

3.1   Nachdem das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die Beschwerde­

gegnerin mit Entscheid vom 14. Mai 2012 (Suva-act. 107) angewiesen hatte, die 

(indirekte) Unfallkausalität der vom Beschwerdeführer geklagten linksseitigen 

Kniebeschwerden rechtsgenüglich abzuklären, wurde Dr. C.___ mit der Erstellung eines 

entsprechenden Gutachtens betraut (vgl. Suva-act. 111, 113 und 121). Dem damaligen 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers wurde die Gelegenheit zur Stellungnahme 

sowohl zur gutachterlichen Fragestellung als auch zur Person des Gutachters 

eingeräumt (Suva-act. 112), wovon jedoch innert Frist kein Gebrauch gemacht wurde 

(Suva-act. 118).

3.2   Nachdem Dr. C.___ ausserhalb des eigentlichen Gutachtensauftrags (vgl. Suva-

act. 121) auch die Unfallkausalität der geklagten Rückenbeschwerden beurteilt und 

eine "beginnende Fusswurzelahrthose nach ausgeheilter Calcaneus-Fraktur mit 

Osteosynthese rechts" diagnostiziert hatte (Suva-act. 124), veranlasste die 

Beschwerdegegnerin am 23. April 2013 eine kreisärztliche Beurteilung sämtlicher 

Beschwerden (Suva-act. 133 f.). Es ist angezeigt, die geklagten Beschwerden 

nachfolgend in tatsächlicher Hinsicht einzeln zu beurteilen.

3.3  

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3.3.1         Betreffend die linksseitigen Kniebeschwerden kam Dr. C.___ in seinem 

Gutachten vom 17. Januar 2013 (Suva-act. 124) aufgrund einer klinischen und 

radiologischen (vgl. Suva-act. 125) Untersuchung vom 15. Januar 2013 und gestützt 

auf die dokumentierte und vom Beschwerdeführer wiedergegebene Krankengeschichte 

sowie die aktenkundigen medizinischen Unterlagen zum Schluss, dass die 

diagnostizierte "beginnende Retropatellararthrose links" nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf die Unfallfolgen am rechten Fuss zurückzuführen sei. Er betonte 

dabei, dass eine Fehlbelastung als Schmerzursache vorsichtig zu beurteilen sei. Der 

Beschwerdeführer habe nämlich von bereits vor dem Unfallereignis bestehenden 

Kniebeschwerden berichtet. Ferner ergebe sich aus dem Austrittsbericht des Spitals 

D.___ (Suva-act. 6), dass beim Unfall das Kniegelenk nicht verletzt worden sei. Zumal 

sich der Beschwerdeführer nach der Entlassung aus dem Spital mithilfe von 

mehrheitlich beidseitig eingesetzten Krücken fortbewegt habe und den rechten Fuss 

habe teilbelasten können, ergebe sich – unter der Annahme einer korrekten 

Gehschulung – ein symmetrisches und harmonisches Gangbild ohne linksseitige 

Überbelastung. Entgegen der Beurteilung des Radiologen (vgl. Suva-act. 125) seien 

denn am linken Knie radiologisch auch nur "geringe [retropatellare] degenerative 

Veränderungen" feststellbar. Die anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers 

seien mit Blick auf dessen Alter nicht ungewöhnlich und für die Diagnose einer Arthrose 

zu wenig ausgeprägt (Suva-act. 124).

3.3.2         Am 16. Mai 2013 untersuchte Kreisarzt Dr. med. E.___, Facharzt für 

Chirurgie FMH, den Beschwerdeführer erneut (Suva-act. 140). Anhand der 

Krankengeschichte und unter Berücksichtigung sämtlicher vorhandener medizinischer 

Unterlagen gelangte er nach einer weiteren radiologischen Untersuchung (vgl. Suva-

act. 142) zum Schluss, dass die linksseitigen Kniegelenkbeschwerden "höchstens 

möglicherweise" auf die Calcaneusfraktur zurückzuführen seien. Die radiologisch 

festgestellten "diskreten Veränderungen" des linken Knies (Suva-act. 140) entsprächen 

den "minimalen degenerativen Veränderungen" auf der rechten Seite und seien 

altersentsprechend, da keine traumatische Einwirkung dokumentiert sei (Suva-act. 

145). Eine linksseitige Überbelastung sei "äusserst unwahrscheinlich", zumal keine 

entsprechende Veränderung der Fusssohlenbeschwielung erkennbar sei (Suva-act. 

140).

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3.3.3         Der Beschwerdeführer bringt diesbezüglich vor, dass es entgegen den 

Ausführungen von Dr. C.___ (vgl. Suva-act. 124) aus medizinrechtlicher Sicht keinen 

Grund gebe, die indirekte Unfallkausalität infolge Fehlbelastung mit besonderer 

Vorsicht zu beurteilen (act. G 1; vgl. Suva-act. 139 und 150). So spreche die Tatsache, 

dass der Beschwerdeführer bereits vor dem Unfall an linksseitigen Kniebeschwerden 

gelitten habe, nicht gegen die entsprechende Unfallkausalität; vielmehr habe infolge 

der diesbezüglich "erhöhten Vulnerabilität" eine richtunggebende Verschlechterung 

stattgefunden (act. G 1), weshalb die Unfallkausalität umso wahrscheinlicher sei (Suva-

act. 139). Dem Beschwerdeführer ein entsprechendes "Kausalitätsbedürfnis" zu 

unterstellen sei tendenziös (Suva-act. 139; vgl. Suva-act. 150). Der eigentlichen 

medizinischen Beurteilung der Kausalitätsfrage könne aus mehreren Gründen nicht 

gefolgt werden. Zum einen weiche der Gutachter ohne Begründung von der 

Einschätzung des Radiologen, welcher "ostheophytäre Reaktionen" (vgl. Suva-

act. 125), "also Zeichen eines fortgeschrittenen Arthrosegeschehens" erkenne, ab. Zum 

andern lasse sich aus einer altersmässig gewöhnlichen Kniegelenksdegeneration in 

Bezug auf die geklagten Beschwerden nichts ableiten; vielmehr falle auf, dass die 

Degeneration nur einseitig auftrete (Suva-act. 139) und eine radiologische 

Untersuchung des rechten Knies unterblieben sei (act. G 17). Im Übrigen erfolge die 

Verneinung der Unfallkausalität im Wesentlichen ("Hauptargument") gestützt auf die 

Annahme einer "idealen ergonomischen Versorgung und eines idealen Gangbilds durch 

Gehschulung" nach dem Unfall (vgl. Suva-act 124). Dies treffe aber nachweislich nicht 

zu (Suva-act. 150 und act. G 1). So würden die festgestellten "retropatellaren Befunde" 

gegen eine Idealbelastung nach dem Unfall sprechen. Die festgestellte Hypotrophie der 

rechtsseitigen Beinmuskulatur (vgl. Suva-act. 140) lasse vielmehr auf eine Fehlstatik 

und eine Überbelastung der unteren Extremität auf der linken Seite schliessen (Suva-

act. 150). Zudem sei bereits im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 28. Februar 

2006 (Suva-act. 18) von einer "Schonhaltung mit einer Zunahme der vorbestehenden 

Kniebeschwerden" die Rede. Ferner könne einem Kreisarztbericht vom 15. Oktober 

2008 (Suva-act. 48) entnommen werden, dass die Fussbettung nicht ideal gewesen sei 

und keine symmetrische Belastung stattgefunden habe, sondern vermehrt der rechte 

laterale Fussrand belastet worden sei, was zu einer Fehlhaltung geführt habe. Die 

Tatsache, dass der Beschwerdeführer eine Gehschulung erhalten und eine 

Bewegungstherapie besucht habe, vermöge daran nichts zu ändern (act. G 1). Die 

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Schlussfolgerung, dass die linksseitigen Kniegelenkbeschwerden des 

Beschwerdeführers von einer Fehlbelastung herrührten, sei durch die hausärztliche 

Einschätzung (vgl. Suva-act. 63) medizinisch begründet (act. G 1). Die 

Beschwerdegegnerin habe überdies anerkannt, dass eine vermehrte Belastung des 

rechten Fussrandes eine Auswirkung auf das linke Knie habe, "indem sie solcherlei 

nicht ausschliesst, sondern die Kausalität zumindest als möglich bezeichnet" (act. 

G 17). Im Übrigen habe das Versicherungsgericht bereits im Entscheid vom 14. Mai 

2012 (Suva-act. 107 E. 3.4) festgehalten, dass ein Zehenspitzengang mit 

zunehmendem Entlastungshinken festgestellt worden sei, "was für eine sekundäre 

Unfallfolge geradezu typisch" sei (act. G 1). Schliesslich wird vorgebracht, es handle 

sich beim Abstellen auf die fehlende Unfallkausalität der linksseitigen Kniebeschwerden 

(und der Rückenbeschwerden) aus koordinationsrechtlichen Gründen um eine 

leistungsaufhebende Tatsache, die von der Beschwerdegegnerin mit dem Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu beweisen sei; dieser Beweis sei nicht 

erbracht (Suva-act. 139).

3.3.4         Die Beschwerdegegnerin hält zunächst fest, dass sich der 

Beschwerdeführer das linke Knie beim Unfall vom 9. August 2005 "in keiner Art und 

Wiese direkt verletzt" habe und bis zum Oktober 2009 "nie an linksseitigen 

Kniebeschwerden" gelitten habe. Erst "mehr als vier Jahre nach dem Unfall" habe der 

Beschwerdeführer erstmals Kniebeschwerden geltend gemacht, die von dessen 

Hausarzt am 6. November 2009 "ohne jegliche Begründung" und in Ermangelung der 

"erforderlichen orthopädischen Ausbildung" auf eine Fehlbelastung infolge der 

Calcaneusfraktur zurückgeführt worden seien (vgl. Suva-act. 63). Korrekterweise zeige 

das in der Folge angefertigte MRI vom 3. Februar 2009 (vgl. Suva-act. 64) – wie von 

Dr. med. F.___, Facharzt für Chirurgie FMH, Suva Luzern, festgehalten (vgl. Suva-act. 

95) – lediglich "altersentsprechende degenerative Veränderungen". Diese Einschätzung 

werde anhand von bildgebenden Untersuchungen durch Dr. C.___ (vgl. Suva-act. 124) 

und Dr. E.___ (vgl. Suva-act. 145) bestätigt (act. G 7). Auch habe ein diesbezüglicher 

radiologischer Vergleich des linken mit dem rechten Knie (vgl. Suva-act. 142) 

stattgefunden (act. G 19). Es sei hingegen nicht erkennbar, inwiefern Dr. C.___ in 

seinem Gutachten vom 17. Januar 2013 (Suva-act. 124) von der radiologischen 

Befundung Dr. G.___ (Suva-act. 125) abweiche, zumal letzterer keine eigene 

Beurteilung vornehme (Suva-act. 156). Im Übrigen hätten Dr. C.___ und Dr. E.___ auch 

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anlässlich von klinischen Untersuchungen keine (indirekten) Unfallfolgen mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit nachweisen können. Insbesondere sei eine 

linksseitige Überbelastung als "äusserst unwahrscheinlich" (vgl. Suva-act. 140) 

betrachtet worden (act. G 7). Der Beschwerdeführer habe sich nämlich einer 

Gehschulung und einer Bewegungstherapie unterzogen, in deren Verlauf sich die 

Schmerzen gelindert hätten und die entsprechende Medikation eingestellt worden sei 

(Suva-act. 156). Im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 28. Februar 2006 

(Suva-act. 18) sei denn von ärztlicher Seite auch nicht die Rede von einer angeblichen 

Schonhaltung; eine solche sei lediglich vom Beschwerdeführer behauptet worden. Im 

kreisärztlichen Bericht vom 15. Oktober 2008 (Suva-act. 48) sei bloss eine 

Mehrbelastung des lateralen Fussrandes erwähnt. Eine angebliche "Fehlbelastung des 

rechten Fusses mit Auswirkung auf das linke Knie" sei hingegen nicht dokumentiert. 

Dies stimme mit der Einschätzung von Dr. C.___ (vgl. Suva-act. 124) überein, wonach 

eine einseitige Belastung des rechten Aussenfusses höchstens Beschwerden am 

rechten und nicht am linken Knie bewirken könne; auch gemäss Dr. F.___ (vgl. Suva-

act. 95) bestehe diesbezüglich "keine wissenschaftliche Basis". Ein unharmonischer 

und asymmetrischer Gang sei durch den Einsatz von Krücken vermieden worden. Auf 

diese Weise habe der Beschwerdeführer seine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf 

kontinuierlich wiedererlangt und sei während längerer Zeit "ohne jegliche Probleme am 

linken Knie" vollständig arbeitsfähig gewesen. Aus "physischer Sicht" sei es denn auch 

umso erstaunlicher, dass der Beschwerdeführer erst nach seinem Stellenverlust – 

mithin nach Wegfall der beruflichen Körperbelastung – über Schmerzen am linken Knie 

geklagt habe (act. G 7). Insgesamt masse sich der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers in Ermangelung der entsprechenden Expertise eine medizinische 

Sachverhaltsbeurteilung im Sinne einer "second opinion" an (Suva-act. 156).

3.3.5         Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das linke Knie des 

Beschwerdeführers bei der Verunfallung am 9. August 2006 unbestrittenermassen 

keine traumatische Einwirkung erfuhr (Suva-act. 4 und 6; vgl. Suva-act. 124 und 145). 

Die einzige medizinische Einschätzung, welche die linksseitigen Kniebeschwerden – in 

mittelbarer Weise – auf den Unfall vom 9. August 2006 zurückführt, stammt vom 

Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. H.___, Facharzt für Allgemeine Innere 

Medizin FMH. Dieser bringt in einem Schreiben vom 6. November 2009 (Suva-act. 63) 

ohne nähere Begründung vor, dass die "erheblichen Beschwerden in beiden 

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Kniegelenken, insbesondere im linken", "zweifellos im Rahmen einer Fehlbelastung" 

aufgetreten seien, da "früher nie über solche [Beschwerden] geklagt worden" sei. Diese 

Aussage erstaunt insofern, als dass Dr. H.___ aufgrund eines an ihn adressierten 

Schreibens von Dr. med. I.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, Klinik J.___, 

vom 9. Februar 2009 (Suva-act. 65) von der 11 Jahre zuvor durchgeführten 

Arthroskopie am rechten Kniegelenk wissen musste. Ferner gab der Beschwerdeführer 

gegenüber Dr. E.___ an, bereits im Jahre 1995 an linksseitigen Kniebeschwerden 

gelitten zu haben (Suva-act. 124). Dr. C.___ gelangt denn in Übereinstimmung mit 

Dr. E.___ auch zum Schluss, dass am linken Knie radiologisch nur "geringe 

degenerative Veränderungen retropatellär" (Suva-act. 124) bzw. "minimale […] 

retropatelläre Degenerationen" (Suva-act. 140) erkennbar seien, welche überdies "in 

diesem Alter [des Beschwerdeführers] nicht ungewöhnlich" (Suva-act. 124) bzw. 

angesichts der minimalen, retropatellär betonten degenerativen Veränderungen im 

rechten Knie "altersentsprechend" (Suva-act. 145) seien. Beide Ärzte schliessen eine 

Fehl- bzw. Überbelastung des linken Knies infolge der rechtsseitigen Fussverletzung 

angesichts der gleichmässigen Fusssohlenbeschwielung und unter Hinweis auf ein 

symmetrisches Gangbild infolge korrekter Gehschulung und Verwendung von Krücken 

aus (Suva-act. 140; vgl. Suva-act. 124 und 145). Mit der Beschwerdegegnerin ist 

zudem festzustellen, dass im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 28. Februar 

2006 (Suva-act. 18) von ärztlicher Seite keine "Schonhaltung" erwähnt wurde. Gleiches 

gilt für den kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 15. Oktober 2008 (Suva-act. 48), 

wo dem Beschwerdeführer zufolge von einer Fehlbelastung die Rede sein soll. 

Vielmehr hält Dr. E.___ darin lediglich eine vermehrte Belastung des lateralen 

Fussrandes rechts fest. Eine solche wird auch von Dr. C.___ erkannt ("rechts nur 

laterale Belastung" [Suva-act. 124]). Als Folge einer rechtsseitigen Fussverletzung 

müsste diese aber nach den plausiblen Ausführungen von Dr. F.___ und Dr. C.___ mit 

Blick auf die medizinische Lehre eher zu Beschwerden im rechten Knie führen (Suva-

act. 95 und 124). Insgesamt beurteilen Dr. C.___ und Dr. E.___ die linksseitigen 

Kniebeschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit (Suva-act. 124) bzw. 

höchstens möglicherweise (Suva-act. 145) als Folge des Unfalls vom 9. August 2005. 

Nach dem Gesagten kann deren (indirekte) Unfallkausalität nicht als überwiegend 

wahrscheinlich erwiesen betrachtet werden.

3.4  

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3.4.1         Die vom Beschwerdeführer geklagten Rückenbeschwerden stufte Dr. C.___ 

anlässlich der medizinischen Untersuchung vom 15. Janaur 2013 als 

altersentsprechend ein; sie seien bereits früher bei Belastung aufgetreten und seien 

unfallfremd (Suva-act. 124). Gegenüber Dr. E.___ gab der Beschwerdeführer an, die 

Rückenbeschwerden würden nur selten auftreten; sie wurden entsprechend als 

"unauffälliger Befund" beschrieben (Suva-act. 140). Die radiologisch festgestellten 

"mehrsegmentalen degenerativen Veränderungen" der Lendenwirbelsäule seien 

altersentsprechend; eine richtungweisende strukturelle Veränderung sei aber 

"insgesamt nicht bestätigt" (Suva-act. 145). Mit Blick auf das "nur geringradig 

auffällige" Gangbild seien die Rückenbeschwerden keine überwiegend wahrscheinliche 

Folge der Calcaneusfraktur (Suva-act. 140 und 145).

3.4.2         Der Beschwerdeführer führt diesbezüglich aus, dass die festgestellte Hypo­

trophie der rechtsseitigen Beinmuskulatur (vgl. Suva-act. 140) auf eine Fehlstatik und 

eine Überbelastung der unteren Extremität auf der linken Seite schliessen lasse, 

wodurch sich eine "Auswirkung auf den Rücken ergebe" (Suva-act. 150). Ferner 

spreche die zeitliche Koinzidenz des Auftretens bzw. der Verschlimmerung der Knie- 

und Rückenbeschwerden für "eine Fehlstatik und Fehlbelastung, welche zu einer 

entsprechenden richtunggebenden Verschlechterung geführt" habe (act. G 1). Die 

blosse Behauptung, die Rückenbeschwerden seien eine altersentsprechende 

Degeneration, sei nicht zu hören, denn die diesbezügliche Unfallkausalität könne 

rechtsprechungsgemäss nicht durch blossen Verweis auf das Alter verneint werden. Im 

Übrigen habe betreffend die Unfallkausalität der Rückenbeschwerden gar kein 

Begutachungsauftrag bestanden (Suva-act. 139; vgl. act. G 1).

3.4.3         Die Beschwerdegegnerin hält den Ausführungen des Beschwerdeführers 

entgegen, dass dieser lediglich im Mai 2008 (vgl. Suva-act. 43 f.) über 

Rückenschmerzen geklagt habe. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 

15. Oktober 2008 (vgl. Suva-act. 48) habe er hingegen keine Rückenprobleme mehr 

geltend gemacht. Gleiches gelte für das gesamte Verfahren, welches zum Entscheid 

des Versicherungsgerichts vom 14. Mai 2012 (vgl. Suva-act. 107) geführt habe; 

entsprechend seien auch keine diesbezüglichen Abklärungen angeordnet worden. 

Ferner habe er gegenüber Dr. C.___ angegeben, im Rahmen seiner beruflichen 

Betätigung schon vor dem Unfall vom 9. August 2005 an Rückenschmerzen gelitten zu 

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haben (vgl. Suva-act. 124). Am 16. Mai 2013 habe er Dr. E.___ mitgeteilt, dass die 

Rückenschmerzen nur noch selten auftreten würden (vgl. Suva-act. 140). Entsprechend 

hätten sowohl Dr. C.___ (vgl. Suva-act. 124) als auch Dr. E.___ (vgl. Suva-act. 140) die 

Rückenbeschwerden als unauffällig beurteilt; diese stellten somit "bloss eine 

unbedeutende Randerscheinung ohne massgebende Beeinträchtigung des 

Wohlbefindens" dar. In Ermangelung eines objektivierbaren "organischen/strukturellen 

Substrats als Folge einer unfallbedingten Fehlbelastung" und in Anbetracht der "bloss 

vereinzelten" Klagen nach langer Latenzzeit könnten die Rückenbeschwerden nicht als 

indirekte Unfallfolge qualifiziert werden (act. G 7).

3.4.4         Vorab ist festzuhalten, dass eine körperliche Fehl- bzw. Überbelastung als 

Folge der unfallbedingten rechtsseitigen Fussverletzung nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden konnte (siehe E. 3.3.5), weshalb die 

entsprechenden Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich der 

Rückenbeschwerden nicht mehr näher zu prüfen sind. Unbestrittenermassen litt der 

Beschwerdeführer bereits vor dem Unfall vom 9. August 2005 an Rückenbeschwerden; 

"bei der Arbeit auf der Baustelle habe er Rückenschmerzen gehabt und deswegen eine 

Bandage getragen" (Suva-act. 124). Insofern ist die Behauptung des 

Beschwerdeführers, wonach die Rückenbeschwerden unfallkausal seien, weil sie 

zeitlich mit den linksseitigen Kniebeschwerden aufgetreten seien, nicht stichhaltig und 

vermag nicht zu überzeugen. Gemäss eigenen Aussagen anlässlich der kreisärztlichen 

Untersuchung vom 16. Mai 2013 treten die Rückenschmerzen zudem nur selten auf. 

Sie wurden von Dr. E.___ entsprechend als "unauffällig" bezeichnet (Suva-act. 140). 

Dr. C.___ stufte diese als "altersentsprechend" und "unfallfremd" ein (Suva-act. 124). 

Zum gleichen Schluss kam Dr. E.___ nach einer radiologischen Kontrolluntersuchung; 

die dabei festgestellten "mehrsegmentalen degenerativen Veränderungen" der 

Lendenwirbelsäule würden keine richtungweisende Degeneration darstellen und seien 

nicht überwiegend wahrscheinlich unfallkausal (vgl. Suva-act. 140). An diesem 

Ergebnis vermag der – nicht aufschlussreiche – Verweis des Beschwerdeführers auf die 

bundesgerichtliche Rechtsprechung nichts zu ändern. Die mittelbare Unfallkausalität 

der geklagten Rückenbeschwerden ist daher nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen

3.5 

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3.5.1         Anlässlich der medizinischen Untersuchung vom 15. Januar 2013 stellte Dr. 

C.___ eine "beginnende Fusswurzelarthrose nach ausgeheilter Calcaneus-Fraktur mit 

Osteosynthese rechts" fest, ohne näher darauf einzugehen (Suva-act. 124). Bei der 

Beurteilung, ob es seit der unfallbedingten Fussverletzung vom 9. August 2005 zu einer 

"namhaften Verschlechterung" (vgl. Suva-act. 140) gekommen ist, stellte Dr. E.___ 

aufgrund der radiologischen Untersuchung vom 30. Mai 2013 (vgl. Suva-act. 142) fest, 

dass im Bereich des oberen und unteren Sprunggelenks seit der radiologischen 

Untersuchung vom 13. November 2008 (Suva-act. 49) keine wesentliche Zunahme der 

Degeneration stattgefunden habe. Entsprechend sei eine richtungweisende 

Verschlimmerung der Folgen der Calcaneusfraktur nicht überwiegend wahrscheinlich 

nachgewiesen, weshalb das diesbezügliche Zumutbarkeitsprofil unverändert gelte und 

sich die Integritätsbeeinträchtigung nicht verändert habe (Suva-act. 145).

3.5.2         Der Beschwerdeführer bringt dazu vor, dass es sich entgegen der 

Einschätzung von Dr. C.___ vom 17. Januar 2013 (Suva-act. 124) nicht mehr um eine 

"beginnende", sondern um eine "fortschreitende" Fusswurzelarthrose handle. Hierfür 

spreche, dass von Dr. E.___ bereits "im Jahr 2008 eine beginnende Fusswurzelarthrose 

festgestellt" worden sei (vgl. Suva-act. 48) und es nicht sachlogisch erscheine, "dass 

per 2013 immer noch der gleiche Befund bestehen soll"; die ursprünglich festgestellte 

Fusswurzelarthrose habe sich im Zeitverlauf nämlich fortentwickelt (act. G 1). Ferner 

weise der Röntgenbefund von Dr. med. G.___, Radiologe FMH, vom 15. Januar 2013, 

wonach insbesondere im distalen Calcaneus ein verschmälerter Gelenkspalt und eine 

vermehrte Sklerotisierung feststellbar seien (vgl. Suva-act. 125), auf eine "bestehende" 

Arthrose hin (Suva-act. 150; vgl. act. G 1 und G 17). Somit habe Dr. G.___ "bildgebend 

tatsächlich eine fortschreitende Arthrose erkannt" (act. G 1). Unter diesen Umständen 

sei eine Verschlechterung der Fussbeschwerden überwiegend wahrscheinlich 

ausgewiesen (act. G 17). Hingegen vermöge die Einschätzung von Dr. C.___ vor dem 

Hintergrund der ausgeprägten Röntgenbefunde mit "viel Osteosynthesematerial" nicht 

zu überzeugen (act. G 1). Ferner erstaune es bei dieser Aktenlage, dass die 

Beschwerdegegnerin "bloss vier Monate später selber" Röntgenaufnahmen erstellen 

lassen habe (vgl. Suva-act. 142), gestützt auf welche das Fortschreiten der Arthrose 

verneint werde (Suva-act. 150). Der entsprechende Röntgenbericht vom 31. Mai 2013 

(Suva-act. 142) könne jedoch nicht verwertet werden, da er die Röntgenaufnahmen 

vom 13. November 2008 (vgl. Suva-act. 49) nicht berücksichtige (act. G 17).

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3.5.3         Die Beschwerdegegnerin erwidert auf diese Vorbringen, dass Dr. E.___ am 

24. November 2008 (vgl. Suva-act. 51) von einem "leichten Ausbildungsgrad" der 

arthrotischen Veränderungen berichtet habe. Sodann sei gemäss einem Nachtrag vom 

24. November 2008 (Suva-act. 52) zum kreisärztlichen Untersuchungsbericht vom 

15. Oktober 2008 (Suva-act. 48) keine wesentliche Arthrose im oberen und unteren 

Sprunggelenk (OSG und USG) erkennbar gewesen. Auf diesen Befund habe sich 

Dr. E.___ am 21. Juni 2013 (vgl. Suva-act. 145) bezogen und festgestellt, dass seither 

"keine namhafte Zunahme der degenerativen Veränderungen" stattgefunden habe. 

Wenn der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers die Beurteilung einer "beginnenden 

Fusswurzelarthrose" durch Dr. C.___ vom 17. Januar 2013 (Suva-act. 124) beanstande, 

masse er sich ohne entsprechendes Fachwissen eine medizinische 

Sachverhaltseinschätzung an. Im Übrigen sei die Bewertung der Fussbeschwerden 

nicht Gegenstand des Beurteilungsauftrags von Dr. C.___ gewesen (Suva-act. 156; vgl. 

act. G 7). Insgesamt könne eine wesentliche Veränderung der rechtsseitigen 

Fussbeschwerden gestützt auf einen Vergleich der Röntgenaufnahmen vom 

13. November 2008 (Suva-act. 49) mit den Röntgenaufnahmen vom 30. Mai 2013 

(Suva-act. 142) sowie den diesbezüglichen klinischen Untersuchungsergebnissen vom 

21. Juni 2013 (Suva-act. 145) in objektiver Weise ausgeschlossen werden (act. G 7).

3.5.4         Es ist dem Beschwerdeführer insoweit zuzustimmen, dass die von Dr. C.___ 

am 17. Januar 2013 gestellte Prognose einer "beginnenden Fusswurzelarthrose" (Suva-

act. 124) auf den ersten Blick erstaunen mag, zumal Dr. E.___ bereits am 24. November 

2008 ausführte, dass sich "die arthrotischen Veränderungen noch in einem leichten 

Ausbildungsgrad" befänden, in Zukunft jedoch mit einer progredienten USG-Arthrose 

zu rechnen sei (Suva-act. 51). "Eine wesentliche Arthrose im OSG und USG" zeigte 

sich zum damaligen Zeitpunkt nicht (Suva-act. 52). Ferner hält ein Röntgenbericht vom 

13. November 2008 (Suva-act. 49) fest, dass "kein Nachweis einer Arthrose" 

auszumachen gewesen ist. Die von Dr. C.___ am 17. Januar 2013 gestellte Diagnose 

einer beginnenden Fusswurzelarthrose (Suva-act. 124) hält somit lediglich fest, dass 

sich der Fortschreitungsgrad der bereits im Jahr 2008 ausgemachten Arthrose seither 

nicht bzw. nicht wesentlich verändert hat. Dies deckt sich mit der anlässlich einer 

eingehenden klinischen Untersuchung und insbesondere anhand eines Vergleichs 

aktueller radiologischer Unterlagen (vgl. Suva-act. 145 und 142) mit den 

Röntgenaufnahmen vom 13. November 2008 (vgl. Suva-act. 49) gezogenen 

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Schlussfolgerung Dr. E.___s vom 21. Juni 2013, dass am OSG und am USG "keine 

namhafte Zunahme der degenerativen Veränderungen" stattgefunden habe und 

entsprechend "keine richtungweisende Verschlimmerung überwiegend wahrscheinlich 

nachgewiesen werden" könne (Suva-act. 145). Im Gegensatz dazu mutet es als 

medizinische Spekulation an, wenn der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers den 

röntgenologisch festgestellten verschmälerten Gelenkspalt im Calcaneus mit 

vermehrter Sklerosierung und leichten osteophytären Reaktionen (Suva-act. 125) 

dahingehend interpretiert, dass "tatsächlich eine fortschreitende Arthrose erkannt" 

worden sei. Dies gilt umso mehr, als dass Dr. G.___ eine Diagnose bewusst offen 

gelassen hat ("Arthrose im USG?" [Suva-act. 125]). Zudem hat Dr. E.___ das vom 

Beschwerdeführer erwähnte "viele Ostheosynthesematerial" durchaus bemerkt (vgl. 

Suva-act. 140 und 145). Er kam jedoch zum Schluss, dass dieses "nicht gelockert" sei 

und "keine relevanten degenerativen Veränderungen des oberen und unteren 

Sprunggelenks" stattgefunden hätten (Suva-act. 145). Mit Blick auf diese medizinische 

Aktenlage ist eine richtunggebende Verschlechterung der rechtsseitigen 

Fussbeschwerden nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen.

3.6  

3.6.1         Abgesehen von der Kritik an der materiellen Richtigkeit der im Recht 

liegenden Gutachten beanstandet der Beschwerdeführer diese auch in anderweitiger 

Hinsicht. So genüge die Abklärung durch Dr. C.___ (Suva-act. 124) den "medico-

legalen" Anforderungen an eine Begutachtung nicht, da sie unvollständig, "inhaltlich 

vorbefasst" sowie "tendenziös" sei, in sachlogischer Hinsicht nicht zu überzeugen 

vermöge und die mittelbare Unfallkausalität entgegen der diesbezüglichen 

Rechtsprechung zu restriktiv beurteile (Suva-act. 139; act. G 1; vgl. act. G 17). Ferner 

habe Dr. C.___ die Frage nach der Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht 

beantwortet (vgl. Suva-act. 121 und 124), weshalb "die Kernfrage eines jeden 

Gutachtens nicht beantwortet" sei (act. G 1; vgl. act. G 17). Demgegenüber sei das 

Gutachten von Dr. E.___ (Suva-act. 140 und 145) aufgrund dessen Näheverhältnis zur 

Beschwerdegegnerin "weniger gewichtig" und "inhaltlich […] voreingenommen" (Suva-

act. 150). Rechtsprechungsgemäss dürfe nicht auf eine versicherungsärztliche 

Beurteilung abgestellt werden, wenn sich Anhaltspunkte der Einseitigkeit ergäben. 

Zudem sei der Beurteilung von angestellten Versicherungsärzten nicht zu folgen, wenn 

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auch nur leichte Zweifel an deren Richtigkeit bestünden. Vorliegend bestünden mehr 

als bloss leichte Zweifel (act. G 17).

3.6.2         Die Beschwerdegegnerin entgegnet diesbezüglich, dass vom 

Versicherungsgericht lediglich eine zusätzliche Abklärung betreffend die 

Unfallkausalität der linksseitigen Kniebeschwerden verlangt worden sei (vgl. Suva-act. 

107); wenn nun die Kniebeschwerden als nicht unfallkausal beurteilt worden seien, sei 

deren Auswirkung auf die Erwerbsfähigkeit des Beschwerdeführers aus 

unfallversicherungsrechtlicher Sicht irrelevant. Insofern beantworte das Gutachten von 

Dr. C.___ sämtliche Gutachtensfragen in schlüssiger und überzeugender Weise (Suva-

act. 156; vgl. act. G 7). Es basiere auf dessen eigenen Untersuchungen sowie aktuellen 

bildgebenden Unterlagen und sei in Kenntnis der gesamten Aktenlage verfasst worden. 

An der Zuverlässigkeit des Gutachtens bestünden somit keine Zweifel; vielmehr sei 

dieses durch die kreisärztlichen Ausführungen von Dr. E.___ bestätigt worden. Letzterer 

sei ein Facharzt im Bereich der Unfallversicherung und verfüge als solcher über 

besonders ausgeprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen. Seinem 

schlüssigen, nachvollziehbaren und widerspruchsfreien Gutachten käme deshalb 

rechtsprechungsgemäss eine vorrangige Bedeutung zu (act. G 7).

3.6.3         Zunächst ist mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass Dr. C.___ die 

Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers angesichts des konkreten 

Gutachtensauftrags (vgl. Suva-act. 121) nicht zu beurteilen hatte, nachdem er die 

(mittelbare) Unfallkausalität der linksseitigen Kniebeschwerden verneint hatte. Da er 

sämtliche an ihn getragenen Fragen beantwortet hat, ist sein Gutachten somit in 

jeglicher Hinsicht vollständig. Sodann verkennt der Beschwerdeführer, dass Dr. C.___ 

nicht die mittelbare Kausalität zwischen den linksseitigen Kniebeschwerden und dem 

Unfallereignis, sondern die "Fehlbelastung als [direkte] Schmerzursache" vorsichtig 

beurteilt (vgl. Suva-act. 124). Der Vorwurf der inhaltlichen Vorbefassung geht somit 

fehl. Im Übrigen sind die Gutachten von Dr. C.___ und Dr. E.___ formell zweckmässig 

ausgestaltet und vermögen angesichts der vorangehenden Ausführungen auch in 

materieller Hinsicht zu überzeugen; sie erscheinen mit Blick auf den jeweiligen 

Abklärungsgegenstand als umfassend, basieren neben fachrichtungsspezifischen 

Abklärungen auch auf den anamnestischen Angaben seitens des Beschwerdeführers 

und berücksichtigen die zum Zeitpunkt ihrer Erstellung bestehende medizinische 

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Aktenlage in umfassender Weise. Die entsprechenden Einschätzungen werden 

abgesehen von den mitunter spekulativen Beanstandungen des Beschwerdeführers 

von keiner medizinischen Fachperson angezweifelt. Somit bestehen keine auch nur 

geringen Zweifel an deren Zuverlässigkeit und die beiden Gutachten erscheinen als voll 

beweiswertig. Infolgedessen schadet auch das geltend gemachte Näheverhältnis 

zwischen der Beschwerdegegnerin und Dr. E.___ der Beweiswertigkeit von dessen 

Gutachten nicht.

3.7   Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die mittelbare Unfallkausalität der vom 

Beschwerdeführer geklagten linksseitigen Kniebeschwerden und die mittelbare 

Unfallkausalität der von ihm geklagten Rückenbeschwerden nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Auch eine richtunggebende Verschlechterung 

der unfallbedingten rechtsseitigen Fussbeschwerden ist nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Angesichts der medizinischen Aktenlage ist davon 

auszugehen, dass auch durch weitere Sachverhaltsabklärungen die Unfallkausalität 

bzw. eine richtunggebende Verschlechterung der geklagten Beschwerden nicht mit 

dem rechtlich geforderten Beweismass nachgewiesen werden kann und es erübrigt 

sich folglich die Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz oder die Anordnung 

eines Gerichtsgutachtens.

4.     

4.1   Ist eine versicherte Person infolge des Unfalles mindestens zu 10 % invalid, so hat 

sie gemäss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Zur Bestimmung des 

Invaliditätsgrades wird gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung 

allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine zumutbare Tätigkeit bei 

ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 

invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen). Kann betreffend das 

Invalideneinkommen nicht auf das tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen abgestellt 

werden, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens 

keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen 

hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne gemäss den vom 

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Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 

oder die Zahlen der DAP der Suva herangezogen werden (vgl. BGE 139 V 593 f. E. 2 

mit Verweis auf BGE 129 V 475 f. E. 4.2.1).

4.2   Die DAP ist eine Sammlung von Beschreibungen in der Schweiz tatsächlich 

existierender Arbeitsplätze. Damit unterscheidet sie sich von der tabellarischen 

Darstellung von Durchschnittslöhnen, die im Rahmen der LSE regelmässig erhoben 

werden. Neben allgemeinen Angaben und Verdienstmöglichkeiten werden in der DAP 

die physischen Anforderungen an die Stelleninhaber oder Stelleninhaberinnen 

festgehalten. In der LSE werden personen- und arbeitsplatzbezogene Merkmale zwar 

ebenfalls erfasst. Da diese von den Rechtsanwendenden im Rahmen der 

Invaliditätsbemessung aber nur schwer mit der erforderlichen statistischen 

Zuverlässigkeit auf den Einzelfall übertragen werden können, entschloss sich die Suva 

zum Aufbau der DAP mit dem Zweck, das Invalideneinkommen entsprechend den 

gerichtlichen Anforderungen so konkret wie möglich ermitteln zu können (vgl. BGE 139 

V 591 f. E. 6.1 mit weiteren Hinweisen).

4.3   In Anwendung der DAP-Methode hat sich die Ermittlung des 

Invalideneinkommens auf mindestens fünf zumutbare Arbeitsplätze zu stützen. 

Zusätzlich sind Angaben zu machen über die Gesamtzahl der aufgrund der gegebenen 

Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitsplätze, über den Höchst- 

und den Tiefstlohn sowie über den Durchschnittslohn der dem jeweils verwendeten 

Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe. Ist die SUVA nicht in der Lage, im 

Einzelfall den erwähnten Anforderungen zu genügen, kann im Bestreitungsfall nicht auf 

den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden; die Suva hat diesfalls im Einsprache-

Entscheid die Invalidität aufgrund der LSE-Löhne zu ermitteln. Im 

Beschwerdeverfahren ist es Sache des angerufenen Gerichts, die Rechtskonformität 

der DAP-Invaliditätsbemessung zu prüfen, gegebenenfalls die Sache an den 

Versicherer zurückzuweisen oder an Stelle des DAP-Lohnvergleichs einen 

Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen (BGE 139 V 591 f. E. 6.3).

4.4  

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4.4.1         Der Beschwerdeführer bringt bezüglich der Bestimmung des 

Invaliditätsgrades vor, dass die Beschwerdegegnerin ein zu hohes Invalideneinkommen 

ermittelt habe. Angesichts seiner gesundheitlichen Einschränkungen, seines 

fortgeschrittenen Alters sowie seiner unrealistischen Perspektiven auf dem 

Arbeitsmarkt sei das mittels DAP-Methode ermittelte Invalideneinkommen um 25 % zu 

reduzieren. Darüber hinaus handle es sich bei den von der Beschwerdegegnerin 

verwendeten DAP-Profilen hinsichtlich der beruflichen Belastung und des Arbeitswegs 

um keine zumutbaren Tätigkeiten. Aus diesen Gründen sei das Invalideneinkommen 

gestützt auf die LSE anstatt mittels DAP-Methode zu ermitteln (act. G 1).

4.4.2         Die Beschwerdegegnerin entgegnet, dass die Invaliditätsbestimmung in 

Ermangelung unfallversicherungsrechtlich relevanter Veränderungen nach wie vor 

gestützt auf die kreisärztliche Zumutbarkeitsbeurteilung vom 15. Oktober 2008 (Suva-

act. 48; vgl. Suva-act. 145) zu erfolgen habe. Entsprechend könne zur Bestimmung des 

Invalideneinkommens unverändert auf die von ihr unter Berücksichtigung der besagten 

Zumutbarkeitsbeurteilung ausgewählten DAP-Profile (vgl. Suva-act. 75) abgestellt 

werden, wodurch sich ein Invaliditätsgrad von 21 % ergebe. Eine 

Invaliditätsbemessung basierend auf den Daten der LSE sei angesichts der 

rechtskonform durchgeführten DAP-Methode nicht angezeigt. Bei letzterer erübrige 

sich ein Leidensabzug genauso wie eine zusätzliche Berücksichtigung des 

fortgeschrittenen Alters, welches sich bei den der Berechnung zugrunde liegenden 

Hilfsarbeitstätigkeiten im Übrigen lohnerhöhend auswirken würde. Ferner sei nicht 

massgebend, ob die bestehende Restarbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers effektiv 

verwertbar sei, da es sich beim ausgeglichenen Arbeitsmarkt um die Hypothese eines 

konjunkturunabhängigen Gleichgewichts von Angebot und Nachfrage nach 

Arbeitsstellen handle, welches die Wettbewerbsnachteile von Teilinvaliden ausblende 

(act. G 7).

4.4.3         Da weder die mittelbare Unfallkausalität der Knie- und der 

Rückenbeschwerden des Beschwerdeführers noch eine richtunggebende 

Verschlechterung seiner Fussbeschwerden rechtsgenüglich nachgewiesen und somit 

keine unfallversicherungsrechtlich relevante Veränderung seines Gesundheitszustands 

aktenkundig ist, gibt es keinen Anlass, von der ursprünglichen 

Zumutbarkeitsbeurteilung (Suva-act. 48) abzuweichen. Nach den überzeugenden 

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Ausführungen von Dr. E.___ (Suva-act. 145) ist diese nach wie vor zutreffend. Ferner 

hat Dr. C.___ davon abgesehen, das leidensangepasste Tätigkeitsprofil abzuändern 

(Suva-act. 124). Infolgedessen ist dem Beschwerdeführer prinzipiell in vollem 

Arbeitspensum eine wechselbelastende leichte bis mittelschwere Arbeit mit frei 

wählbarer Arbeitsposition zumutbar, wobei häufiges Treppen- oder Leitersteigen, das 

Begehen von unebenem Gelände sowie kniende und kauernde Zwangshaltungen zu 

vermeiden sind (Suva-act. 48). Gestützt darauf hat die Beschwerdegegnerin der 

Bestimmung des Invalideneinkommens des Beschwerdeführers die Arbeitsplatzprofile 

des Montagearbeiters (DAP-Nr. 11305), des Verpackers (DAP-Nr. 10724), des 

Qualitätskontrolleurs (DAP-Nr. 9982), des Produktionsmitarbeiters (DAP-Nr. 8314) und 

des Abfüllers (DAP-Nr. 6800) zugrunde gelegt. All diesen Tätigkeiten ist gemeinsam, 

dass höchstens sehr leichte Lasten bis 5 kg zu heben oder tragen sind, keine 

Manipulationen mit schweren bzw. grobmanuellen Instrumenten vorzunehmen sind, die 

Arbeit im Sitzen oder Stehen verrichtet werden kann und nur geringste ebenerdige 

Distanzen zurückzulegen sind (vgl. Suva-act. 75). Solche Betätigungen sind dem 

Beschwerdeführer mit Blick auf seine leidensbedingten Behinderungen ohne Weiteres 

zumutbar. Diesbezüglich kämen insgesamt 115 in der DAP verzeichnete Arbeitsplätze 

in Frage, deren Lohn höchstens Fr. 74'266.-- und mindestens Fr. 43'810.--, im 

Durchschnitt aber rund Fr. 59'928.-- beträgt (Suva-act. 75). Der Durchschnittslohn der 

von der Beschwerdegegnerin ausgewählten Tätigkeiten beträgt Fr. 56'311.80 und liegt 

somit rund 6 % unter dem Durchschnittslohn aller in Frage kommenden Tätigkeiten. 

Zumal im Rahmen des DAP-Systems aufgrund einer ärztlichen 

Zumutbarkeitsbeurteilung anhand von Arbeitsplatzbeschreibungen konkrete 

Verweisungstätigkeiten ermittelt werden, sind Abzüge grundsätzlich nicht sachgerecht 

und deshalb rechtsprechungsgemäss nicht zulässig (vgl. BGE 139 V 597 E. 7.3). 

Weiterungen zu den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Abzügen infolge 

fortgeschrittenen Alters und mangelnder Berufsperspektiven erübrigen sich somit. 

Unter diesen Umständen ist die von der Beschwerdegegnerin getroffene Auswahl an 

Arbeitsplätzen sowohl hinsichtlich des Zumutbarkeitsprofils des Beschwerdeführers als 

auch hinsichtlich der Repräsentanz der Löhne nicht zu beanstanden. Ferner hat sie 

rechtsprechungskonform sämtliche notwendigen Lohndaten offengelegt. 

Zusammenfassend ist deshalb festzuhalten, dass an der von der Beschwerdegegnerin 

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vorgenommenen DAP-Invaliditätsbestimmung nichts auszusetzen ist und es keinen 

Grund gibt, einen Tabellenlohnvergleich gestützt auf die LSE vorzunehmen.

4.5

4.5.1         In seiner Replik vom 5. Juni 2014 (act. G 17) beantragt der 

Beschwerdeführer zusätzlich, die Beschwerdegegnerin sei zur Offenlegung und 

Aushändigung der gesamten DAP-Sammlung zu verpflichten. Es verstosse gegen Art. 

29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV; SR 101) 

und Art. 6 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten 

(EMRK; SR 0.101), wenn die Beschwerdegegnerin im Rahmen der 

Invaliditätsberechnung zur Ermittlung des Invalideneinkommens auf die nicht 

veröffentlichte DAP abstelle. Auf diese Weise könne das Auswahlermessen der 

Beschwerdegegnerin nicht kontrolliert werden. Im Übrigen erhalte die 

Beschwerdegegnerin durch diese "Sonderwohltat" einen Wettbewerbsvorteil 

gegenüber den anderen Unfallversicherern, der nicht mit Art. 2 des Bundesgesetz 

gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG; SR 241) zu vereinbaren sei. Die 

privatrechtlichen Unfallversicherer müssten sich nämlich zur Ermittlung des 

Invalideneinkommens auf die öffentlich einsehbare LSE abstützen und hätten die so 

berechneten Werte um einen Leidensabzug von 25 % zu reduzieren, wodurch 

deutliche höhere Invalidenrenten auszurichten seien. Sodann verweist die 

Beschwerdeführerin auf ein beigelegtes Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 16. Mai 

2014 (act. G 17.1), demzufolge es derselben Beschwerdegegnerin infolge nicht 

nachvollziehbaren Auswahlermessens untersagt wurde, die DAP-Methode 

anzuwenden, und sie stattdessen auf die LSE abstellen musste (act. G 17).

4.5.2         Die Beschwerdegegnerin entgegnet diesbezüglich, dass eine Offenlegung 

der DAP-Datenbank gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ausgeschlossen sei, 

zumal das Auswahlermessen anhand der im konkreten Fall angewandten DAP-Blätter 

und der in diesem Zusammenhang bekannt gegebenen Kennzahlen (vgl. Suva-act. 75) 

überprüft werden könne. Infolgedessen fehle es für die Offenlegung an einem 

entsprechenden Rechtsschutzinteresse. Ausserdem betreffe das Urteil des 

Kantonsgerichts Luzern (act. G 17.1) eine mit der vorliegenden Angelegenheit nicht 

vergleichbare Konstellation, in welcher das mittels DAP-Methode ermittelte 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 26/28

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Invalideneinkommen rund 8 % über dem Durchschnittslohn sämtlicher 318 in der DAP-

Datenbank verzeichneten Arbeitsplätze liege.

4.5.3         Mit der geforderten Offenlegung der DAP-Daten sowie den hier erneut 

vorgebrachten grundsätzlichen Einwänden betreffend die Ermittlung des 

Invalideneinkommens auf der Grundlage der DAP hat sich das Bundesgericht – 

notabene in einer vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers vertretenen 

Angelegenheit – bereits einässlich auseinandergesetzt. Eine Pflicht zur Offenlegung 

sämtlicher DAP-Blätter wurde dabei explizit verneint (BGE 139 V 596 ff. E. 7). Die 

diesbezüglichen Ausführungen des Bundesgerichts können demnach als bekannt 

vorausgesetzt werden. Insofern braucht auf diese als aussichtslos zu beurteilenden 

Vorbringen des Beschwerdeführers im vorliegenden Fall nicht weiter eingegangen zu 

werden. Sodann ist darauf hinzuweisen, dass ein Entscheid des Kantonsgerichts 

Luzern für das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen grundsätzlich keine 

Bindungswirkung entfaltet. Dies vorausgeschickt ist mit der Beschwerdegegnerin 

festzustellen, dass das ins Recht gelegte nicht publizierte Urteil des Kantonsgerichts 

Luzern vom 16. Mai 2014 (act. G 17.1) insofern eine besondere Sachlage betrifft, als 

dass das Auswahlermessen der Beschwerdegegnerin einen unmittelbaren Einfluss auf 

"den Bestand oder Nichtbestand eines Rentenanspruchs nach Art. 18 UVG" hatte. 

Diese entscheidwesentliche Gegebenheit liegt in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit nachweislich nicht vor. Ferner liegt der Durchschnittslohn der von der 

Beschwerdegegnerin gewählten DAP-Profile vorliegend unterhalb des 

Durchschnittslohns der theoretisch zumutbaren DAP-Tätigkeiten. Angesichts dessen 

sind die Einwände des Beschwerdeführers nicht stichhaltig und das entsprechende 

Begehren ist abzuweisen.

5.    

5.1   Der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den vom Beschwerdeführer 

geklagten Knie- und Rückenbeschwerden einerseits und dem Unfallereignis vom 10. 

Juli 2008 andererseits sowie eine richtunggebende Verschlechterung der vom ihm 

geklagten rechtsseitigen Fussbeschwerden ist nicht mit dem im 

Sozialversicherungsrecht geforderten Beweismass der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit nachgewiesen.

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5.2   Entsprechend der im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweislastverteilung 

trägt der Beschwerdeführer als Leistungsansprecher die diesbezüglichen Folgen der 

Beweislosigkeit (vgl. BGE 138 V 221 f. E. 6). Die gegenteiligen Ausführungen in der 

Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 13. Mai 2013 (Suva-act. 139) zielen ins 

Leere.

5.3   Weitere Sachverhaltsabklärungen mittels Anordnung eines Gerichtsgutachtens 

oder Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanz erübrigen sich unter diesen 

Umständen.

5.4   Die von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Ermittlung des 

Invalideneinkommens des Beschwerdeführers gestützt auf die DAP-Methode ist nicht 

zu beanstanden.

5.5   Das Begehren um Offenlegung und Aushändigung sämtlicher DAP-Blätter ist 

abzuweisen.

5.6   Unter diesen Umständen ist die zugesprochene Invalidenrente rechtmässig und 

die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten wird.

5.7   Gerichtskosten werden in Anwendung von Art. 61 lit. a ATSG keine erhoben.

5.8    In Anwendung von Art. 61 lit. f ATSG wurde dem Beschwerdeführer die 

unentgeltliche Rechtspflege unter Befreiung von den Gerichtskosten und 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung gewährt (act. G 12). Der Rechtsvertreter des 

Beschwerdeführers hat keine Honorarnote eingereicht.

5.9   In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht 

nach Art. 22 Abs. 1 lit. b der Honorarordnung für Rechtsanwälte und Rechtsagenten 

(HonO; sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Gemäss Art. 19 HonO wird 

das Grundhonorar innerhalb des für eine Pauschale gesetzten Rahmens nach den 

besonderen Umständen, namentlich nach Art und Umfang der Bemühungen, der 

Schwierigkeit des Falles und den wirtschaftlichen Verhältnissen der Beteiligten, 

bemessen. Im hier zu beurteilenden Fall erscheint eine Parteientschädigung von 

Fr. 4'000.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen. Diese 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 28/28

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ist in Anwendung von Art. 31 Abs. 3 des Anwaltsgesetzes (AnwG; sGS 963.70) um 

einen Fünftel zu kürzen. Somit hat der Staat den Rechtsvertreter der 

Beschwerdeführerin pauschal mit Fr. 3'200.-- (einschliesslich Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2.      Das Begehren um Offenlegung und Aushändigung der gesamten DAP Sammlung 

wird abgewiesen.

3.      Gerichtskosten werden keine erhoben.

4.      Der Staat hat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Fr. 3'200.-- 

(einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 15.04.2015
	Art. 6 Abs. 1 UVG; Art. 4 ATSG. Natürliche Kausalität zwischen geklagten linksseitigen Kniebeschwerden und Rückenbeschwerden einerseits und einer unfallbedingten Fehlbelastung andererseits (mittelbare Unfallkausalität) nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen.Art. 18 Abs. 1 UVG; Art. 16 ATSG: Bestimmung des Invaliditätsgrads mittels DAP-Methode nicht zu beanstanden. Offenlegung sämtlicher DAP-Blätter abgelehnt. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. April 2015,UV 2013/94).Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_400/2015.Präsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Monika Gehrer-Hug undMiriam Lendfers; a.o. Gerichtsschreiber Silvan BötschiEntscheid vom 15. April 2015in SachenA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. David Husmann, schadenanwälte.ch AG,Alderstrasse 40, Postfach 517, 8034 Zürich,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358,6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,betreffendVersicherungsleistungenSachverhalt:

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	"9001 St.Gallen"
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