# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fc535446-991f-5477-ad9b-2b719f415da8
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-02-08
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 1. Kammer 08.02.2023 U 2023 1
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_001_U-2023-1_2023-02-08.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

U 23 1

3. Kammer 

Einzelrichterin Pedretti

Aktuarin Hemmi

URTEIL

vom 8. Februar 2023

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

A._____,

Beschwerdeführer

gegen

Gemeinde C._____,

Beschwerdegegnerin

betreffend Sozialhilfe

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I. Sachverhalt:

1. A._____, geb. D._____, lebt von einer AHV-Rente sowie einer Altersrente 

aus E._____ und bezog bis September 2022 Ergänzungsleistungen. 

2. Am 15. November 2022 reichte Pro Senectute Graubünden für A._____ 

bei der B._____ ein Gesuch um öffentliche Unterstützung ab 1. November 

2022 ein. Begründend wurde im Wesentlichen vorgebracht, dass die Er-

gänzungsleistungen vorübergehend eingestellt worden seien, weil feh-

lende Unterlagen nachgereicht werden müssten und die Dauer von Aus-

landaufenthalten überprüft werden müsse.

3. Mit Verfügung vom 30. November 2022 sprach die B._____ A._____ ab 

1. November 2022 bis 31. Januar 2023 öffentlich-rechtliche Unterstützung 

von monatlich CHF 571.65 zu (Dispositiv-Ziff. 1).

4. Am 8. Dezember 2022 informierte die AHV-Ausgleichskasse des Kantons 

Graubünden die B._____ über die anstehende Nachzahlung der Ergän-

zungsleistungen (EL) für die Zeit vom 1. November 2022 bis 31. Dezember 

2022. Ab 1. Januar 2023 würden die monatlichen Ergänzungsleistungen 

direkt A._____ überwiesen. Ausserdem wurde die B._____ aufgefordert, 

den beigelegten Verrechnungsantrag auszufüllen und zu retournieren. 

5. Daraufhin stellte die B._____ die Unterstützungsleistungen per 31. De-

zember 2022 ein. 

6. Gegen die Verfügung der B._____ vom 30. November 2022 erhob 

A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 31. Dezember 2022 mit als 

Einsprache bezeichneter Eingabe Beschwerde an das Verwaltungsgericht 

des Kantons Graubünden. Er beantragte sinngemäss, die angefochtene 

Verfügung sei aufzuheben und die Sozialhilfeleistungen seien bereits ab 

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Oktober 2022 und für unbestimmte Zeit sowie entsprechend der Höhe der 

Ergänzungsleistungen auszurichten.

7. Die B._____ (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) schloss in ihrer Ver-

nehmlassung vom 19. Januar 2023 auf Abweisung der Beschwerde.

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien in ihren Rechtsschriften und 

die angefochtene Verfügung wird, soweit erforderlich, in den nachfolgen-

den Erwägungen eingegangen.

II. Die Einzelrichterin zieht in Erwägung:

1.1. Nach Art. 49 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 

(VRG; BR 370.100) beurteilt das Verwaltungsgericht Beschwerden gegen 

Entscheide von Gemeinden, soweit diese nicht bei einer anderen Instanz 

angefochten werden können oder nach kantonalem oder eidgenössi-

schem Recht endgültig sind. Der vorliegend angefochtene Entscheid der 

Beschwerdegegnerin vom 30. November 2022 ist weder endgültig noch 

kann er bei einer anderen Instanz angefochten werden. Folglich stellt er 

ein taugliches Anfechtungsobjekt für ein Verfahren vor dem Verwaltungs-

gericht des Kantons Graubünden dar. Als formeller und materieller Adres-

sat des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeführer davon über-

dies berührt und er weist ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhe-

bung bzw. Änderung auf (Art. 50 VRG). Auf die im Übrigen frist- und form-

gerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.

1.2. Gemäss Art. 43 Abs. 3 lit. b VRG entscheidet das Verwaltungsgericht in 

einzelrichterlicher Kompetenz, wenn ein Rechtsmittel offensichtlich un-

zulässig oder offensichtlich begründet oder unbegründet ist. Da sich die 

vorliegende Beschwerde – wie nachfolgend aufgezeigt wird – als offen-

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sichtlich unbegründet erweist, ist darüber in einzelrichterlicher Kompetenz 

zu entscheiden.

2. Streitig sind der Anspruchsbeginn auf Sozialhilfeleistungen, die Dauer der 

Ausrichtung der Unterstützungsleistungen und die Höhe der auszurichten-

den Sozialhilfeleistungen. Damit bildet lediglich die Dispositiv-Ziff. 1 der 

angefochtenen Verfügung Streitgegenstand. Daran vorbei zielen die 

Vorbringen des Beschwerdeführers, welche sich auf das EL-rechtliche 

Verfahren beziehen. Sie sind im vorliegenden Verfahren daher nicht zu 

hören.

3. Wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, hat Anspruch 

auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges 

Dasein unerlässlich sind (Art. 12 der Bundesverfassung der Schweizeri-

schen Eidgenossenschaft [BV; SR 101]). Diese verfassungsmässigen An-

sprüche werden durch die kantonale Gesetzgebung konkretisiert; jede be-

dürftige Person hat Anspruch auf persönliche und wirtschaftliche Hilfe. 

Gemäss Art. 1 Abs. 1 des Gesetzes über die Unterstützung Bedürftiger 

(Kantonales Unterstützungsgesetz [UG]; BR 546.250) ist bedürftig, wer für 

seinen Lebensunterhalt und den seiner Familienangehörigen mit gleichem 

Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln auf-

kommen kann. Diese Bestimmung bekennt sich zum Grundsatz der Sub-

sidiarität, welcher das Sozialhilferecht durchdringt (vgl. BGE 139 I 218 

E.3.3 und E.3.5, 130 I 71 E.5.3; PVG 2009 Nr. 18 E.3c). Gemäss Art. 2 

Abs. 1 UG bestimmt die zuständige Sozialbehörde Art und Mass der Un-

terstützung nach dem ausgewiesenen Bedarf unter Würdigung der örtli-

chen und persönlichen Verhältnisse. Für die Bemessung der Unterstüt-

zung durch die zuständige Gemeinde sind gemäss Art. 1 Abs. 1 der Aus-

führungsbestimmungen zum kantonalen Unterstützungsgesetz (ABzUG; 

BR 546.270) die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe 

(nachfolgend: SKOS-Richtlinien) einschliesslich des Kapitels "Praxishil-

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fen" mit gewissen Konkretisierungen und Einschränkungen massgebend 

(vgl. Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden U 22 33 

vom 21. Juni 2022 E.3.1, U 22 1 vom 22. Februar 2022 E.3.1, U 21 89 

vom 8. Februar 2022 E.4.1.1, U 20 38 vom 3. Februar 2021 E.2.1.1, U 19 

98 vom 7. Januar 2020 E.4.1, U 18 57 vom 24. Oktober 2018 E.2.1).

4.1. Weder in der kantonalen Sozialhilfegesetzgebung noch in den SKOS-

Richtlinien findet sich eine Regelung bezüglich des Anspruchsbeginns von 

finanziellen Unterstützungsleistungen in der Sozialhilfe. Der Zweck von 

Sozialhilfeleistungen besteht darin, eine konkrete und gegenwärtige (ak-

tuelle) Notlage zu mildern. Die Sozialhilfe hat einen gegenwärtig offenen 

Bedarf abzuwenden (Gegenwärtigkeits- und Bedarfsdeckungsprinzip). 

Grundsätzlich erstreckt sich die Sozialhilfe nicht auf bereits überwundene 

Notlagen, weshalb ein Hilfeempfänger nicht verlangen kann, dass ihm So-

zialhilfeleistungen rückwirkend ausgerichtet werden, auch wenn die Vor-

aussetzungen hierfür bestanden hätten (vgl. WIZENT, Die sozialhilferecht-

liche Bedürftigkeit, ein Handbuch, Zürich/St. Gallen 2014, S. 255 und 

S. 257; HÄNZI, Die Richtlinien der schweizerischen Konferenz für Sozial-

hilfe, Diss., Basel 2011, S. 118; RÜEGG, Das Recht auf Hilfe in Notlagen, 

in: HÄFELI [Hrsg.], Das Schweizerische Sozialhilferecht, Luzern 2008, 

S. 48, WOLFFERS, Grundriss des Sozialhilferechts, 2. Aufl., Bern 1999, 

S. 74). Für den Unterstützungsbeginn ist auf die effektive Kenntnis der 

Leistungsvoraussetzungen abzustellen (Kenntnisprinzip). Damit wird die 

sozial-praktische Wirksamkeit des Sozialhilfeanspruchs zu erleichtertem 

Leistungszugang gefördert. Das Kenntnisprinzip schliesst weder ein rück-

wirkendes Einsetzen der Hilfe auf den Zeitpunkt der Antragsstellung aus, 

noch steht es einer provisorischen Leistungsaufnahme in dringenden Fäl-

len entgegen. In dringenden Fällen bzw. bei einer glaubhaften akuten Not-

lage ist die Sozialhilfe vielmehr verpflichtet, für eine angemessene Überg-

angszeit provisorische Hilfe zu leisten (z.B. Ausrichtung des Grundbedarfs 

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für den Lebensunterhalt), bis der Sozialhilfeanspruch hinreichend geklärt 

ist. Als Faustregel lässt sich festhalten, dass der Beginn der Ausrichtung 

der Sozialhilfeleistungen mit der Einreichung des Unterstützungsgesuchs 

zusammenfällt. Das bedeutet, dass bei der Anspruchsberechnung der Le-

bensbedarf grundsätzlich für den ganzen Monat der Gesuchseinreichung 

(monatliche Unterstützungsperiode) gesichert werden muss. Das gilt rück-

wirkend auch in jenen Fällen, bei denen sich ein Unterstützungsentscheid 

noch weiter verzögert (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, Zürich/St. Gallen 

2020, Rz. 731 ff.; DERSELBE, Die sozialhilferechtliche Bedürftigkeit, S. 485 

ff.). 

4.2. Am 15. November 2022 reichte Pro Senectute Graubünden für den Be-

schwerdeführer ein Gesuch um öffentlich Unterstützung bei der Beschwer-

degegnerin ein. Darin wurde ausdrücklich um Unterstützung ab dem 

1. November 2022 ersucht. Zwar wurde im Begleitschreiben zum Unter-

stützungsgesuch festgehalten, dass der Beschwerdeführer (lediglich) bis 

September 2022 Ergänzungsleistungen erhalten habe. Dass er sich in Be-

zug auf den fraglichen Monat Oktober 2022 in einer nicht überwundenen 

finanziellen Notlage befunden haben soll, ergibt sich daraus aber nicht 

(vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 1). Dies macht der Be-

schwerdeführer denn auch im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht 

geltend. Mit Blick auf die Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers ist 

festzuhalten, dass es ihm obliegt, bei der Verwaltungsbehörde Antrag zu 

stellen und damit auf seine Bedürftigkeit aufmerksam zu machen (vgl. 

Art. 4 UG). Der Entscheid der Beschwerdegegnerin, dem Beschwerdefüh-

rer öffentlich-rechtliche Unterstützung ab 1. November 2022 zuzuspre-

chen, ist somit nicht zu beanstanden. Daher ist der Antrag des Beschwer-

deführers, ihm bereits ab 1. Oktober 2022 Unterstützungsleistungen zu 

gewähren, abzuweisen. 

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5.1. Auch für das Unterstützungsende ist auf die effektive Kenntnis der Leis-

tungsvoraussetzungen abzustellen (Kenntnisprinzip). Die Unterstützung 

endet üblicherweise am Ende des Monats, in welchem eine der Leistungs-

voraussetzungen wegfällt (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, Rz. 731 und 734). 

Art. 2 Abs. 3 des Gesetzes über die öffentliche Sozialhilfe im Kanton 

Graubünden (Sozialhilfegesetz; BR 546.100) hält fest, dass die Sozialhilfe 

so lange gewährt wird, bis die Verhältnisse gefestigt sind.

5.2. Die AHV-Ausgleichskasse des Kantons Graubünden informierte die Be-

schwerdegegnerin am 8. Dezember 2022 unter anderem darüber, dass 

die monatlichen Ergänzungsleistungen ab 1. Januar 2023 direkt dem Be-

schwerdeführer überwiesen würden (vgl. Bg-act. 4). Ausserdem ergibt 

sich aus der Verfügung der AHV-Ausgleichskasse des Kantons Graubün-

den vom 3. Januar 2023, dass der Beschwerdeführer ab 1. Januar 2023 

Anspruch auf Ergänzungsleistungen von monatlich CHF 1'177.-- hat (vgl. 

Bg-act. 5). Unter Berücksichtigung der monatlichen Ergänzungsleistungen 

resultiert ab 1. Januar 2023 ein verfügbares Einkommen von insgesamt 

CHF 2'628.-- pro Monat (CHF 1'177.-- + CHF 1'451.--, vgl. Erwägung 6.2). 

In Gegenüberstellung mit den anrechenbaren Ausgaben von insgesamt 

CHF 2'022.65 pro Monat (vgl. Erwägung 6.2) ergibt sich ein Positivsaldo 

von CHF 605.35 pro Monat. Damit ist die Bedürftigkeit des 

Beschwerdeführers ab 1. Januar 2023 zu verneinen, weshalb die 

Beschwerdegegnerin die Unterstützungsleistungen zu Recht per 31. 

Dezember 2022 eingestellt hat. Der Antrag des Beschwerdeführers, ihm 

Sozialhilfeleistungen für unbestimmte Zeit zu gewähren, ist folglich 

ebenfalls abzuweisen. 

6.1. Wie bereits dargelegt, bestimmt die zuständige Sozialbehörde gemäss 

Art. 2 Abs. 1 UG Art und Mass der Unterstützung nach dem ausgewiese-

nen Bedarf unter Würdigung der örtlichen und persönlichen Verhältnisse. 

Dabei sind für die Bemessung der Unterstützung gemäss Art. 1 Abs. 1 

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ABzUG die SKOS-Richtlinien einschliesslich des Kapitels "Praxishilfen" 

mit gewissen Konkretisierungen und Einschränkungen massgebend.

6.2. Die Sozialhilfeleistung ergibt sich aus der Differenz zwischen anrechenba-

ren Ausgaben und Eigenmittel (vgl. WIZENT, Sozialhilferecht, Rz. 717). Die 

materielle Grundsicherung ermöglicht eine bescheidene und menschen-

würdige Lebensführung mit sozialer Teilhabe und umfasst folgende Aus-

gabenpositionen: Grundbedarf für den Lebensunterhalt, Wohnkosten, me-

dizinische Grundversorgung sowie grundversorgende situationsbedingte 

Leistungen. Sie wird individuell durch fördernde situationsbedingte Leis-

tungen, Integrationszulagen sowie Einkommensfreibeträge ergänzt (vgl. 

SKOS-Richtlinien, Version vom 1. Januar 2022, Kapitel C.1). Der 

Grundbedarf für den Lebensunterhalt umfasst eine Vielzahl von 

Ausgabenpositionen in einem Privathaushalt. Er wird nach der Anzahl Per-

sonen in einem gemeinsam geführten Haushalt festgesetzt und betrug im 

Jahr 2022 für einen Einpersonenhaushalt CHF 1'006.-- pro Monat (vgl. 

SKOS-Richtlinien, Version vom 1. Januar 2022, Kapitel C.3.1; siehe Bg-

act. 1 und 3). Anzurechnen sind zudem die Wohnkosten nach den örtli-

chen Verhältnissen inkl. der mietrechtlich anerkannten Nebenkosten (vgl. 

SKOS-Richtlinien, Version vom 1. Januar 2022, Kapitel C.4.1). Gemäss 

dem Berechnungsblatt des Beschwerdeführers belaufen sich die monatli-

chen Wohn- und Nebenkosten auf CHF 1'000.-- (vgl. Bg-act. 1; siehe Bg-

act. 3). Sodann ist jener Teil der Prämien für die obligatorische Kranken-

versicherung, den unterstützte Personen selbst bezahlen müssen, als Auf-

wandposition im Unterstützungsbudget zu berücksichtigen (vgl. SKOS-

Richtlinien, Version vom 1. Januar 2022, Kapitel C.5). Die Differenz 

zwischen den monatlichen KVG-Prämien von CHF 406.65 und der 

individuellen Prämienverbilligung von CHF 390.-- beträgt CHF 16.65 (vgl. 

Bg-act. 3). Dagegen bzw. gegen die Höhe der angerechneten individuellen 

Prämienverbilligung bringt der Beschwerdeführer in seiner Rechtsschrift 

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nichts vor. Ebenso wenig macht er situationsbedingte Leistungen geltend 

(vgl. Bg-act. 1). Somit resultieren anrechenbare Ausgaben in der Höhe von 

insgesamt CHF 2'022.65 pro Monat (vgl. Bg-act. 3). 

Des Weiteren werden bei der Bemessung von finanziellen Leistungen der 

Sozialhilfe alle verfügbaren Einnahmen berücksichtigt, insbesondere 

Renten, Pensionen sowie andere wiederkehrende Leistungen, 

einschliesslich Renten der AHV/IV/UV sowie Ergänzungsleistungen und 

Beihilfen (vgl. SKOS-Richtlinien, Version vom 1. Januar 2022, Kapitel 

D.1). Der Beschwerdeführer führt in dem von ihm eingereichten 

Berechnungsblatt monatliche Einnahmen aus Renten in der Höhe von 

CHF 1'242.-- und weitere Einnahmen (deutsche Rente) von CHF 209.-- 

pro Monat an (vgl. Bg-act. 1). Somit belaufen sich die anrechenbaren 

Einnahmen auf insgesamt CHF 1'451.-- pro Monat (vgl. Bg-act. 3). Bei 

anrechenbaren Ausgaben von monatlich CHF 2'022.65 und verfügbaren 

Einnahmen von CHF 1'451.-- pro Monat resultiert ein Fehlbetrag von 

monatlich CHF 571.65 (vgl. Bg-act. 3). Dass die Beschwerdegegnerin 

monatliche Unterstützungsleistungen in dieser Höhe verfügt hat, ist daher 

nicht zu beanstanden. Gegen die für die Bemessung der 

Sozialhilfeleistung angeführten Beträge bringt der Beschwerdeführer denn 

auch nichts Konkretes vor. Sein Antrag, ihm Sozialhilfeleistungen 

entsprechend der Höhe der Ergänzungsleistungen zuzusprechen, 

verfängt daher nicht und ist abzuweisen. 

7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die Beschwerde als 

offensichtlich unbegründet erweist, weshalb sie abzuweisen ist.

8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens müssten die Gerichtskosten 

grundsätzlich dem unterliegenden Beschwerdeführer auferlegt werden, 

zumal das Beschwerdeverfahren in Sozialhilfesachen nicht kostenlos ist 

und er auch kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat (vgl. 

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Art. 73 Abs. 1 und Art. 76 Abs. 1 VRG). Angesichts der besonderen 

Umstände dieses Einzelfalls, der dem Gericht ausserdem nur einen 

bescheidenen Aufwand verursacht hat, wird hier aber ausnahmsweise auf 

die Erhebung einer Gerichtsgebühr verzichtet. Der Beschwerdegegnerin 

wird gemäss der Regel in Art. 78 Abs. 2 VRG keine Parteientschädigung 

zugesprochen. 

III. Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung]

[Mit Urteil 8C_165/2023 vom 17. März 2023 ist das Bundesgericht auf die gegen 
diesen Entscheid erhobene Beschwerde nicht eingetreten.]