# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 6aa038fa-1166-573b-8962-8430142224ee
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-11
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 11.11.2014 SB140291
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB140291_2014-11-11.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB140291-O/U/ad 
 

Mitwirkend: die Oberrichter Dr. Bussmann, Präsident, und lic.iur. Ruggli, die 

Ersatzoberrichterin lic.iur. Mathieu sowie der Gerichtsschreiber 

lic.iur. Hafner 

 

 

Urteil vom 11. November 2014 

 

in Sachen 

 

A._____,  
Beschuldigter, Berufungskläger und Anschlussberufungsbeklagter 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____,  

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, vertreten durch Leitenden 
Staatsanwalt lic. iur. Hubmann,  

Anklägerin, Berufungsbeklagte und Anschlussberufungsklägerin 

 

betreffend strafbare Vorbereitungshandlungen zu Raub etc.   
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 1. Abteilung, vom 
15. April 2014 (DG130419) 

 

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Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich vom 18. 

Dezember 2013 (HD Urk. 41) ist diesem Urteil beigeheftet. 

Urteil der Vorinstanz: 

1. Der Beschuldigte ist schuldig 

 – der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu Raub im Sinne von Art. 260bis 

Abs. 1 lit. d StGB, 

 – der Misswirtschaft im Sinne von Art. 165 Ziff. 1 StGB, sowie 

 – der Unterlassung der Buchführung im Sinne von Art. 166 StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 28 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 130 

Tage durch Haft erstanden sind. 

3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 22 Monaten 

aufgeschoben und die Probezeit auf 4 Jahre festgesetzt. Im Übrigen (6 

Monate, abzüglich 130 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden sind) 

wird die Freiheitsstrafe vollzogen. 

4. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 6'000.00 ; die weiteren Auslagen betragen: 

Fr.    Kosten der Kantonspolizei 

Fr. 3'000.00   Gebühr Anklagebehörde 

Fr. 3'801.75   Auslagen Untersuchung 

Fr. 35'308.00     amtliche Verteidigung durch RA X._____ im Verfahren  
    DG130139  

Fr. 15'149.85   amtliche Verteidigung durch RA X._____ in diesem Verfahren. 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten. 

5. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, 

ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem 

Beschuldigten auferlegt. 

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6. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse ge-

nommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO. Über die Höhe der Kosten der amtlichen Verteidigung wird mit 

separatem Beschluss entschieden. 

Berufungsanträge: 

a) Der amtlichen Verteidigung des Beschuldigten: 

(Urk. 79 S. 2) 

 1. Es sei der Beschuldigte bezüglich des Hauptdeliktes vom Vorwurf der 

strafbaren Vorbereitungshandlung im Sinne von Art. 260bis Abs. 1 lit. d 

StGB freizusprechen respektive das diesbezügliche Verfahren gestützt 

auf Art. 260bis Abs. 2 StGB einzustellen. 

 2. Der Beschuldigte sei bezüglich der Nebendelikte zu einer bedingten 

Geldstrafe von 30 Tagessätzen à CHF 30.00 zu verurteilen. 

 3. Dem Beschuldigten sei für die erlittene Untersuchungshaft von 

insgesamt 30 Tagen eine angemessene Genugtuung zuzusprechen. 

 4. Die Gerichtsgebühren seien abzuweisen und die Kosten des 

Verfahrens wie auch der amtlichen Verteidigung im vorliegenden 

verfahren und im Verfahren Nr. DG130139 seien vollumfänglich auf die 

Staatskasse zu nehmen.  

b) Des Vertreters der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich:  

(Urk. 80, Seite 1) 

 1. In Aufhebung von Dispositivziffer 2 des Urteils des Bezirksgerichts 

Zürich, 1. Abteilung, vom 15. April 2014 sei der Beschuldigte mit 30 

Monaten Freiheitsstrafe zu bestrafen, dies unter Anrechnung von 128 

Tagen erstandener Untersuchungshaft. 

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 2. In Aufhebung von Dispositivziffer 3 des Urteils des Bezirksgerichts 

Zürich, 1. Abteilung, vom 15. April 2014 sei der Vollzug der Strafe 

anzuordnen. 

 3. Im Übrigen sei das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 1. Abteilung, vom 

15. April 2014 zu bestätigen. 

 

____________________________ 

 

Erwägungen: 

I.  Formelles 

 Das Bezirksgericht Zürich, 1. Abteilung, sprach den Beschuldigten mit Urteil 

vom 15. April 2014 schuldig der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu Raub, 

der Misswirtschaft und der Unterlassung der Buchführung. Es bestrafte den 

Beschuldigten mit 28 Monaten Freiheitsstrafe teilbedingt, wovon 22 Monate 

aufgeschoben wurden bei einer Probezeit von vier Jahren (Urk. 67).  

 Vor Schranken liess der Beschuldigte Berufung anmelden (Prot. Ib S. 17). 

Die Berufungserklärung folgte am 11. Juli 2014 (Urk. 68). Demnach wird mit 

Bezug auf den Vorwurf der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu Raub ein 

Freispruch und die Einstellung des Verfahrens gestützt auf Art. 260bis Abs. 2 StGB 

(Nicht-zu-Ende-Führen aus eigenem Antrieb) verlangt. Die Verurteilung wegen 

Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung wird hingegen anerkannt und 

dafür eine bedingte Geldstrafe beantragt. Des Weiteren wird eine Genugtuung für 

die erlittene Untersuchungshaft anbegehrt. 

 Die Staatsanwaltschaft erhob am 30. Juli 2014 Anschlussberufung 

beschränkt auf den Strafpunkt. Als Sanktion beantragt sie eine unbedingte 

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Freiheitsstrafe von 30 Monaten unter Anrechnung der Untersuchungshaft (Urk. 

72).  

 Demnach ist das erstinstanzliche Urteil unangefochten geblieben hinsichtlich 

der Dispositivziffern 1 teilweise (Verurteilung wegen Misswirtschaft und 

Unterlassung der Buchführung) und 4 (Kostenaufstellung). Dass diese Punkte in 

Rechtskraft erwachsen sind, ist vorab festzustellen.  

 

II.  Sachverhalt 

 1.  Die Vorinstanz hat den Anklagesachverhalt hinsichtlich des Vorwurfes 

der Vorbereitungshandlungen zu Raub wie folgt richtig zusammengefasst: 

  "Dem Beschuldigten wird im Wesentlichen vorgeworfen, er habe mit weiteren 
Personen geplant, ca. Mitte Mai 2010 einen Geldkurier der B._____ AG [Bank] in 

der Nähe der …strasse … in … Zürich zu überfallen und ihm das Geld 

wegzunehmen. Der Beschuldigte habe von einem unbekannten Tippgeber 

konkrete Informationen über eine Gelegenheit zum Raubüberfall erhalten und 

habe sich daraufhin ca. Anfang Mai 2010 an C._____ (separates Verfahren) 

gewandt, um ihn in sein Vorhaben einzuweihen. Es sei zusammen mit einem 

weiteren Mittäter geplant gewesen, zwei Faustfeuerwaffen bzw. entsprechend 

echt aussehende Attrappen und einen Pfefferspray mitzuführen, um den 

Geldkurier zu bedrohen bzw. in Schach zu halten. Des Weiteren hätten sie 

Sturmhauben mit ausgeschnittenen Augenpartien tragen wollen. Die Mittäter 

hätten mit einer Beute von ca. Fr. 100'000.– bis Fr. 150'000.– gerechnet. Der 

Beschuldigte habe deshalb von D._____ (separates Verfahren) für den geplanten 

Raub einen Revolver beschafft und zudem eine Pistole und einen Pfefferspray 

bereitgehalten. Ferner habe er mit C._____ zwei schwarze Sturmhauben 

beschafft. Überdies habe der Beschuldigte mit C._____ und teilweise dem 

weiteren Mittäter an mehreren Tagen die Umgebung des geplanten Tatorts 

betrachtet, um über An- und Abfahrtswege bzw. Fluchtwege sowie 

Planungsdetails und Vorgehensvarianten zu diskutieren. Der weitere Mittäter 

habe bei E._____ ein Motorrad und einen Roller abholen lassen, die als 

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Fluchtfahrzeuge hätten gebraucht werden sollen. Der Beschuldigte und C._____ 

hätten den ortskundigen F._____ (separates Verfahren) als Fahrer organisiert, 

der die beiden nach dem Raub mit einem Auto, zumindest über eine Teilstrecke, 

hätte wegfahren sollen. Am 18. Mai 2010 seien alle Vorbereitungen getroffen 

worden, um den Raubüberfall durchzuführen, welcher letztlich jedoch nicht 

durchgeführt worden sei" (Urk. 67 S. 5 f.).  

 2.  Die Stellung des Beschuldigten zu diesem Anklagevorwurf variierte im 

Verlaufe des Verfahrens erheblich. Während er den Vorwurf anfänglich noch als 

"grossen Witz" bezeichnete bzw. ihn bestritt (HD 11/1-2), machte er in mehreren 

weiteren Befragungen von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch (HD 

11/5-6 und 11/8-10). Am 13. März 2013 war er dann zu Aussagen bereit: So gab 

er nun die Planung und Vorbereitung des Überfalls auf einen B._____-Geldkurier 

zu (samt Details wie Pistolenattrappen, Pfefferspray, Auskundschaften, 

Sturmmasken; HD 11/11). Er betonte jedoch, dass er alles selber gemacht und 

dafür nicht eigens C._____ nach Zürich beordert habe. Auch machte er am 

Anklagesachverhalt gewisse weitere Abstriche, die aber seine grundsätzlich 

aktive Vorbereitung der Raubtat nicht in Frage stellten. Der Beschuldigte ergänzte 

überdies, dass er nicht alle Informationen über die konkreten Tatumstände des 

Überfalls zur Verfügung gehabt habe. Die fehlenden Informationen hätten mit dem 

"OK" für die Ausführung der Tat kommen sollen. Der Beschuldigte erklärte weiter, 

er sei noch vor dem "OK" vom Vorhaben zurückgetreten, dies aus verschiedenen 

Gründen, so wegen seines Sohnes und weil er als Verfasser eines Buches, in 

welchem er Jugendlichen abgeraten hatte, sich ihn zum Vorbild zu nehmen, bei 

einer neuen Straftat das Gesicht verloren hätte (a.a.O. S. 2 ff., S. 8 ff.). Im 

Rahmen der Schlusseinvernahme vom 15. April 2013 liess der Beschuldigte im 

Hinblick auf ein abgekürztes Verfahren – ein solches war bereits seinem 

Mitbeschuldigten C._____ angeboten worden, worauf dieser ein vollumfängliches 

Geständnis abgelegt hatte (vgl. HD 11/13 S. 1) – alle Einschränkungen des 

Anklagesachverhalts fallen und anerkannte den Sachverhalt nun uneingeschränkt 

(a.a.O. S. 6 oben).  

 Konsequenterweise erhob die Staatsanwaltschaft am 29. April 2013 Anklage 

gegen den Beschuldigten im abgekürzten Verfahren (Urk. 33). Allerdings 

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verweigerte das Bezirksgericht dafür am 1. Oktober 2013 die Genehmigung, 

nachdem der Beschuldigte in der gerichtlichen Befragung vom gleichen Tag 

erneut Einschränkungen am Sachverhalt der Anklage gemacht hatte (vgl. Urk. 34; 

Geschäfts-Nr. DG130139, Prot. Ia S. 6ff., Kopie in Urk. 76). Daraufhin führte die 

Staatsanwaltschaft mit dem Beschuldigten am 12. Dezember 2013 eine neue 

Befragung durch, aus der hervorging, dass, nachdem der Beschuldigte von 

Familienangehörigen von C._____ im Gefängnis besucht worden und weil schon 

bei Letzterem das abgekürzte Verfahren geplatzt war, er ebenfalls nicht daran 

festhielt und insbesondere nicht weiterhin die Mitbeteiligung von C._____ an den 

Vorbereitungshandlungen einräumen wollte. Der Beschuldigte anerkannte nun 

wieder nur noch seine eigenen Vorbereitungshandlungen für den geplanten Raub 

und verneinte jede Beteiligung von C._____. Zudem machte er zu fast allen 

Ziffern des Anklagesachverhalts erneut kleinere oder grössere Einschränkungen 

(HD 39 S. 5-10). Auch erklärte er, schon am 17., 18. oder 19. Mai 2010 alles 

fallengelassen zu haben, mithin bereits damals von den Vorbereitungen zum 

geplanten Raub abgelassen zu haben (vgl. a.a.O. S. 11).  

 Die Staatsanwaltschaft erhob daraufhin am 18. Dezember 2013 eine 

(nunmehr ordentliche) Anklage gegen den Beschuldigten (Urk. 41). Die 

Hauptverhandlung vor Bezirksgericht fand am 15. April 2014 statt und der 

Beschuldigte blieb dabei mit seinen Anerkennungen (und mit den Ergänzungen 

seiner Verteidigung) auf den gleichen Positionen wie anlässlich der Einvernahme 

vom 12. Dezember 2013 (Prot. Ib S. 6 ff. und Urk. 54). Gleich verhielt er sich in 

der Berufungsverhandlung (Prot. II S. 13-22). 

 3.  Die Vorinstanz hat sich in ihrem Urteil mit den Positionsbezügen des 

Beschuldigten zu den einzelnen Ziffern des Anklagesachverhalts detailliert und 

ausführlich auseinandergesetzt (Urk. 67 S. 9-31). Sie hat nachvollziehbar 

dargelegt, dass sich die einzelnen Sachverhaltselemente der Anklage gestützt auf 

die Audio-überwachung vom 5. und 7. Mai 2010, die Telefonprotokolle aus der 

Zeit vom 5. Mai bis 7. Juni 2010, die Observation durch die Polizei sowie die 

Aussagen der Beteiligten erstellen lassen. Einschränkungen waren nur bezüglich 

folgender Ziffern des Anklagesachverhalts zu machen: Ziff. 7 (beim Revolver des 

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D._____ ist richtigerweise nur von einem Gasrevolver auszugehen, welcher 

jedoch vom Aussehen her einer Schusswaffe sehr ähnlich sieht), Ziff. 8 (bei der 

Pistole des Beschuldigten ist von einer Waffenattrappe auszugehen), Ziff. 14 (wie 

F._____ beim Raub eingesetzt werden sollte und ob er dafür schon angefragt 

worden war, muss richtigerweise offen bleiben).  

 Die Beweisführung durch die Vorinstanz sowie die daraus gezogenen 

Schlüsse überzeugen durchwegs, sodass ihnen gefolgt werden kann. Der 

Anklagesachverhalt ist folglich mit den erwähnten drei Einschränkungen als 

erstellt zu betrachten. 

III.  Rechtliche Würdigung 

 Die Vorinstanz gelangte zu Recht zur Ansicht, dass der Beschuldigte mit 

seinem Verhalten den Tatbestand der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu 

Raub im Sinne von Art. 260bis Abs. 1 StGB erfüllt hat (Urk. 67 S. 33). Sie lehnte 

jedoch die Anwendung von Abs. 2 dieser Bestimmung, gemäss welchem solche 

Vorbereitungshandlungen straflos bleiben würden, ab; dies aus zwei Gründen. 

 Zum Einen gehe aus dem Wortlaut von Art. 260bis Abs. 2 StGB hervor, dass 

ein Rücktritt nur vor der Beendigung der Vorbereitungshandlungen möglich sei. 

Die Auffassung des Bundesgerichts in BGE 132 IV 127 E. 2.3., die auch von der 

Verteidigung vertreten werde, sei deshalb gesetzwidrig (a.a.O. S. 33 f.). Dieser 

Ansicht kann nicht gefolgt werden. Vorerst ist festzuhalten, dass die rein 

grammatikalische Interpretation einer Gesetzesbestimmung nur eine der 

möglichen Auslegungsarten ist. Des Weiteren vermochte sich das Bundesgericht 

in ihrem Entscheid auf eine breite Literatur zum fraglichen Tatbestand 

abzustützen. In nachvollziehbarer Weise kam es zum Schluss, dass Art. 260bis 

Abs. 2 StGB immer anwendbar sei in Fällen, in denen der Delinquent spontan von 

seinem deliktischen Projekt Abstand nehme, egal wie weit die 

Vorbereitungshandlungen bereits gediehen seien; der Rücktritt müsse einzig vor 

dem Beginn eines Versuchs der geplanten Tat erfolgt sein. Das Bundesgericht 

betonte dabei, dass dadurch die Strafbarkeit der Vorbereitungshandlungen als 

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solche nicht illusorisch würde, da für die Straflosigkeit zusätzlich das Erfordernis 

des Rücktritts "aus eigenem Antrieb" erfüllt sein müsse. Insgesamt vermag die 

neue Praxis des Bundesgerichts zu überzeugen. Die Auffassung der Vorinstanz 

ist deshalb zu verwerfen.  

 Im angefochtenen Urteil wird die strafbefreiende Wirkung des Rücktritts des 

Beschuldigten aber auch aus einem zweiten Grund abgelehnt: Die Vorinstanz 

vermochte dem Beschuldigten nicht zu glauben, dass er aus eigenem Antrieb von 

der vorbereiteten Tat abgelassen hat; er habe sich vielmehr, gezwungen durch 

äussere Gegebenheiten, zu diesem Schritt entschieden, wobei allenfalls auch die 

von der Verteidigung geltend gemachten Unstimmigkeiten und Streitereien 

innerhalb der Tätergruppierung noch ihr Übriges dazu beigetragen hätten; ein 

Handeln aus eigenem Antrieb sei aus dem Verhalten des Beschuldigten jedenfalls 

nicht ersichtlich (Urk. 67 S. 35).  

 Die Verteidigung sieht dies anders: der Beschuldigte sei vom geplanten 

Raub zurückgetreten nicht nur aufgrund von Streitereien und Unstimmigkeiten 

unter den Tatbeteiligten, sondern auch wegen seiner Befindlichkeit zufolge 

exzessiven Kokainkonsums, aber auch wegen seinem schlechten Gewissen 

insbesondere gegenüber seinem Sohn, ferner aus Angst vor einer weiteren 

Inhaftierung (HD 56 S. 14ff., S. 19 und Urk. 79 S. 5-13 ). Im gleichen Sinne hatte 

sich bereits der Beschuldigte im Rahmen seiner (neunten) Befragung am 13. Mai 

2013 geäussert (HD 11/11 S. 2f.). In der Einvernahme vom 12. Dezember 2013 

(HD 39 S. 11), welche der gerichtlichen Nichtgenehmigung des abgekürzten 

Verfahrens (vgl. Beschluss in Urk. 34 und Prot. Ia in Urk. 76) folgte, und ebenso 

anlässlich der auf die neue, nun ordentliche Anklage folgende zweite 

Hauptverhandlung vom 15. April 2014 (Prot. Ib S. 5f.) berief sich der Beschuldigte 

erneut auf einen vorzeitigen Rücktritt vom geplanten Raub. Dabei blieb der 

Beschuldigte auch vor Obergericht (Prot. II S. 15 f.). 

 Dass der Beschuldigte den geplanten Raubüberfall nicht durchgeführt und 

dies auch nicht versucht hat, steht fest. Fraglich ist einzig, ob dies, wie vom 

Beschuldigten ausgesagt, aus eigenem Antrieb geschehen ist oder nicht. In Frage 

steht somit die Anwendung des Strafbefreiungsgrunds von Abs. 2 des Art. 260bis 

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StGB. Entscheidend für die Strafbefreiung ist, dass der Täter sich frei 

entschliesst, sein Vorhaben aufzugeben, also aus inneren Motiven und 

weitgehend unabhängig von äusseren Gegebenheiten seinen Plan nicht 

weiterverfolgt. Dabei kommt es auf die sittliche Qualität der Beweggründe nicht 

an. Auch spielt nach der erwähnten bundesgerichtlichen Praxis keine Rolle, ob 

der Rücktritt während der Vorbereitungsphase oder erst nach Abschluss 

derselben erfolgt ist, solange jedenfalls noch nicht mit der Haupttat begonnen 

wurde. Zur Bejahung eines solchen eigenen Antriebs genügt allerdings nicht die 

blosse Behauptung des Beschuldigten, sondern seine Erklärung muss in 

ausreichendem Masse objektivierbar sein. Andernfalls wäre die Strafandrohung 

von Art. 260bis Abs. 1 StGB weitgehend illusorisch.  

 Der Beschuldigte behauptet, sein Rücktritt sei zwischen dem 17. und 

19. Mai 2010 erfolgt (HD 39 S. 11 und Urk. 79 S. 11). Konkret kann er diese 

Zeitangabe einzig darauf abstützen, dass er den für die Tat beschafften 

Gasrevolver dem Vorbesitzer an diesen Tagen vorzeitig zurückgegeben hat. Für 

die nähere Eingrenzung des Zeitpunkts, an welchem diese Rückgabe geschehen 

ist, kann auf die Ergebnisse der Telefonkontrolle zurückgegriffen werden (Die 

Kurzfassung der Gespräche samt Nennung der Gesprächsteilnehmer findet sich 

in HD 10 S. 62 f.; die ausführlichen Gesprächstexte in HD 6 L+M). Demnach ist 

die Rückgabe frühestens am 19. Mai 2010 erfolgt. Wie die überwachte 

Kommunikation weiter zeigt, geschah die Retournierung des Revolvers aber nicht 

freiwillig, sondern der Vorbesitzer, der offenbar nicht einmal der eigentliche 

Eigentümer der Waffe war, erzwang die Rückgabe mittels nicht weniger als fünf 

gehässigen SMS an den Beschuldigten (HD 6L,18.5.10, 23:11, 23:43; HD 6M, 

19.5.10, 00:19, 00:23, 00.26), mit einem versuchten Telefonanruf an diesen (HD 

6L, 18.5.10, 23:41: "Ich bringe A._____ um. Ohne Erlaubnis nimmt er meine 

Pistole." – A._____ bzw. A._____ ist der Übername des Beschuldigten) und mit 

einem SMS an eine Drittperson (G._____), die sich gerade beim Beschuldigten 

("A._____") aufhielt, mit dem Auftrag, sie solle dem Beschuldigten den Revolver 

doch wieder wegnehmen (HD 6L, 18.5.10, 23:12). Der Beschuldigte, der auf die 

Rückgabeforderung zuerst noch geantwortet hatte, er habe sich "immer richtig 

verhalten" (HD 6M, 19.5.10, 00:22), lenkte unter dem massiven Druck schliesslich 

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ein (HD 6M, 19.5.10, 00:25). Die Rückgabe (bzw. Rücknahme) erfolgte gemäss 

Aussage des Beschuldigten via G._____ (HD 11/11 S. 6). 

 Eine eigene innere Motivation des Beschuldigten ist bei diesem Vorgehen 

nicht zu erkennen. Er hatte sich ja erst ein bis zwei Tage zuvor des Revolvers 

bemächtigt; gemäss Aussage des Beschuldigten besass er ihn lediglich einen 

Tag lang bzw. erst sehr kurze Zeit (HD 39 S. 8; HD 11/11 S. 8). Folglich ist nicht 

erklärlich, wieso er ihn nun ohne äussere Veranlassung bereits wieder 

zurückgeben sollte. Auch sonst sind keine objektivierbaren Anhaltspunkte 

ersichtlich, die darauf hindeuteten, dass der Beschuldigte aus eigenem Antrieb 

bereits um den 19. Mai 2010 herum in irgendeiner Weise von den Vorbereitungen 

für der Raubüberfall Abstand genommen hätte. Die Umstände und der kurze 

Zeitablauf zwischen Beschaffung und weitgehend erzwungenen Retournierung 

des Gasrevolvers passen jedenfalls nicht zur Behauptung des Beschuldigten, er 

sei bereits zwischen dem 17. und 19. Mai 2010 vom geplanten Raub 

zurückgetreten aus Furcht vor Strafe und um im Zusammenhang mit seiner 

Buchpublikation über den I._____-Postraub das Gesicht nicht zu verlieren sowie 

insbesondere aus schlechtem Gewissen gegenüber seinem Sohn. All diese 

Überlegungen können dem Beschuldigten nicht noch völlig egal gewesen sein, 

als er sich den Revolver – ohne den Besitzer zu fragen – verschaffte, um sich 

dann bloss ein oder zwei Tage später unvermittelt völlig anders zu besinnen. 

Dafür, dass sich seine innere Einstellung innert so kurzer Zeit radikal geändert 

haben sollte, gab der Beschuldigte denn auch keine Erklärung. Ein so plötzlicher 

Gesinnungswandel ist demnach nicht glaubhaft. 

 Dies aber lässt darauf schliessen, dass das Aufgeben des Raubplans nicht 

schon am 19. Mai 2010, sondern erst später erfolgt ist. Darauf weisen denn auch 

weitere Umstände hin: Zum einen sind bloss zwei Tage danach, am Freitag, dem 

21. Mai 2010, und in der darauf folgenden Woche mehrere Personen im 

Zusammenhang mit Drogenvergehen verhaftet worden: so D._____, der Neffe 

von H._____, sodann J._____, der Bruder von H._____, sowie drei weitere 

Personen aus dem gleichen Umfeld (vgl. HD 10 S. 37). Dass diese 

Verhaftungswelle, die einen Personenkreis betraf, der sich mit demjenigen, der 

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den Überfall auf den B._____-Geldkurier vorbereitet hatte, überschnitt, einen 

zureichenden Grund dafür darstelle, den geplanten Raubüberfall einstweilen auf 

Eis zu legen bzw. ganz aufzugeben, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden. 

Ebenso klar ist, dass ein darauf gestützter Rücktritt, da von äusseren Umständen 

bewirkt, keine Strafbefreiung betreffend vorangegangener Vorbereitungen 

bewirken würde. Nichts kann deshalb für den Beschuldigten näher gelegen 

haben, als seinen Rücktritt auf die Zeit vor der erwähnten Polizeiaktion 

vorzuverlegen. 

 Dieser Sicht der Dinge entgegnete die Verteidigung mit dem Argument, der 

Beschuldigte habe von den Verhaftungen gar nichts gewusst bzw. frühestens am 

7. Juni 2010 davon erfahren (Urk. 79 S. 12 f.). Dieser Einwand erweist sich jedoch 

als abwegig. Wie aus der Telefonüberwachung hervorgeht, haben H._____ und 

der Beschuldigte miteinander ein äusserst freundschaftliches, ja konspiratives 

Verhältnis gepflegt. Sie kannten sich seit der Zeit des I._____-Postraubs. Es war 

H._____, der dem Beschuldigten den Tipp und die erforderlichen ersten 

Informationen zum Raubüberfall auf den B._____-Kurier verschaffte. Dies zeigt 

das grosse Vertrauen, das zwischen den beiden geherrscht hat. Wenn nun der 

Neffe von H._____, D._____, der wegen der zeitweiligen Entwendung seines 

Gasrevolvers (s.o.) und wegen seiner Anwesenheit beim Kauf der Sturmmützen 

(vgl. HD 10 S. 56 Ziff. 4/9 und 4/5; HD 13/1) teilweise Kenntnis vom geplanten 

Raubüberfall haben musste, verhaftet wurde und sodann auch noch der Bruder 

von H._____ sowie weitere drei Personen aus dem gleichen Umfeld, so kann kein 

Zweifel bestehen, dass der Beschuldigte zumindest von Seiten von H._____ – 

schon in dessen eigenem Interesse – ohne Verzug bzw. innert weniger Tage von 

diesen Verhaftungen in Kenntnis gesetzt worden sein muss. Dies räumte in der 

Berufungsverhandlung selbst der Beschuldigte ein (Prot. II S. 20). Daran, dass er 

zumindest innert Wochenfrist von den Verhaftungen erfahren hatte, können keine 

Zweifel bestehen. Das Gegenteil bei einer so verschworenen Personengruppe, 

wie es die an der Vorbereitung des Raubüberfalls Beteiligten darstellten, 

anzunehmen, wäre weltfremd. Dass sich die Kenntnis der Verhaftungswelle im 

näheren Umfeld dieser Personen wie ein Lauffeuer verbreitet haben muss, geht 

auch daraus hervor, dass C._____, der am 7. Juni 2010 noch unwissend nach 

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Zürich gekommen war, innert Kürze ebenfalls davon erfuhr und zwar so konkret, 

dass er sowohl die Anzahl der verhafteten Personen ("fünf") zu nennen 

vermochte, als auch wusste, um wen es sich handelte, ansonsten er die 

Verhafteten gegenüber seiner Freundin nicht als "meine Freunde" hätte 

bezeichnen können (vgl. HD 6P, 7.6.2010, 22:01).  

 Als weiteres Indiz dafür, dass der Beschuldigte ohne Verzug von der 

Verhaftungswelle erfahren haben muss, ist anzusehen, dass er in der Woche der 

Verhaftungen und in der Woche darauf sofort jeglichen Kontakt mit C._____ zu 

unterbinden wusste, obwohl dieser ihn – noch nichts von den Verhaftungen 

wissend – unzählige Male zu kontaktieren versucht hat. Da dieser 

Kontaktunterbruch im Vergleich zu den sonstigen meist drogenkonsumbedingten 

Unpässlichkeiten des Beschuldigten ungewöhnlich lang dauerte, wird der Grund 

dafür in der von ihm gegenüber der Polizei geübten Vorsicht gelegen haben und 

nicht im zuweilen exzessiven Kokainkonsum des Beschuldigten, wie von der 

Verteidigung angeführt wurde (vgl. Urk. 56 bzw. 69 S. 16 und Urk. 79 S. 8 ff.). 

Erst mehrere Tage nach der Verhaftungswelle, mithin erst in gebührendem 

Abstand dazu liess der Beschuldigte den Kontakt mit C._____ wieder zu.  

 Die letzten Zweifel daran, dass der Beschuldigte nicht bereits vor der 

Verhaftungswelle dem Raubplan abgeschworen hatte, räumt die Art der von ihm 

Anfang Juni 2010 d.h. einige Zeit nach der Verhaftungswelle zu C._____ wieder 

aufgenommenen Kontakte aus. C._____ hatte seinen Ärger, dass der 

Beschuldigte über längere Zeit keinen Kontakt mehr mit sich zugelassen hatte, 

gegenüber F._____ ausgelassen und ihn veranlasst, die Verbindung mit dem 

Beschuldigten ("A._____, diesen Idioten") wieder herzustellen; dies nachdem 

F._____ C._____ versichert hatte, dass die "Arbeit", die sie "zusammen 

angeschaut" hätten, "immer noch aktuell" sei (HD 6N, 2.6.2010, 20:18, Seite 2f.). 

Als der telefonische Kontakt zum Beschuldigten am Abend des 2. Juni 2010 

endlich wieder zustande kam, bestätigte der Beschuldigte auf Frage von C._____, 

welcher offenbar noch nichts von der Verhaftungswelle wusste, dass (in Zürich) 

alles in Ordnung sei; er solle sich keine Sorgen machen; und der Beschuldigte 

beruhigte C._____ zusätzlich mit den Worten: "Aber kein Problem, wir bewältigen 

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alles! Mein Freund! Wichtig ist, sich den Problemen zu stellen" (HD 6N, 2.6.2010, 

21:54 S. 2f.). Demgegenüber bekundete C._____ nun seine Absicht, wegen "dem 

Angebot", das ihm, als er das erste Mal nach Zürich gekommen war, gemacht 

worden war und wohin sie, C._____ und der Beschuldigte, zusammen 

"gegangen" seien bzw. "immer noch wegen der Arbeit, die wir angeschaut 

haben", erneut nach Zürich kommen zu wollen (a.a.O., 21:54, und HD 6N, 

2.6.2010, 23:33). Damit kann er nur den geplanten und bereits wiederholt 

ausgekundschafteten Raubüberfall auf den B._____-Geldkurier gemeint haben. 

Aus den im polizeilichen Schlussbericht zusammengestellten Sequenzen der 

Gespräche zwischen dem Beschuldigten und H._____ mit C._____ bei dessen 

erstem Besuch in Zürich ist denn auch abzuleiten, dass dieser in erster Linie für 

diesen Überfall angeheuert worden war (vgl. HD 10 S. 29-35). Dass dieser 

Berufsverbrecher (vgl. sein Vorstrafenregister aus Italien in Urk. 77 sowie die 

Angaben über ihn in HD 10 S. 27) in Zürich nach einer seriösen Arbeit Ausschau 

gehalten haben soll, was der Beschuldigte einmal und im Übrigen auch C._____ 

so behauptete (vgl. HD 39 S. 5), kann mit Fug ausgeschlossen werden. Allein 

schon die auffällig verklausulierte Weise, wie C._____ und seine 

Gesprächspartner am Telefon miteinander sprachen (vgl. z.B. das Gespräch mit 

F._____ in HD 6N, 2.6.10, 20:18), deutet klar auf zu verheimlichende, unredliche 

Absichten hin. Bei den folgenden Telefonkontakten wiederholte der Beschuldigte 

gegenüber C._____, dass alles in Ordnung sei (HD 6O, 6.6.10, 16:17) und die 

beiden besprachen seine bevorstehende Ankunft am Hauptbahnhof in Zürich (HD 

6P, 7.6.2010, 10:25: "ich komme um 13 Uhr").  

 Dies alles zeigt klar, dass der Beschuldigte seinen Komplizen C._____ noch 

nach der Verhaftungswelle wieder in Zürich haben wollte, um mit ihm diese 

Überfallgelegenheit weiter voranzutreiben. Dass der neuen Reise nach Zürich 

nichts Legales zugrunde lag, erschliesst sich nicht nur aus der bereits erwähnten, 

erkennbar verschlüsselten Art, wie weiterhin miteinander kommuniziert wurde, 

und punktuell aus den Gesprächsinhalten, sondern ergibt sich schon aus dem 

ursprünglichen Zweck, der die beiden und H._____ Anfang Mai 2010 erstmals 

zusammengeführt hatte. 

-   15   - 

 Wesentlich ist ferner, dass der Beschuldigte den ihm als Profiräuber 

bekannten C._____, der bei verschiedenen Gelegenheiten betont hatte, dass er 

nicht vergeblich nach Zürich reisen und Zeit vergeuden wolle (so etwa in HD 6I, 

16.5.10, 13:17, 7. Antwort von "…" = "…" = C._____, oder in HD 6N, 2.6.10, 

20:18, S. 2 ab Mitte), bis zuletzt im Glauben liess, in Zürich sei alles in Ordnung 

und ihn so auf den 7. Juni 2010 erneut nach Zürich lockte. Dies bedeutet, dass 

der Beschuldigte seine Verbindung zu diesem Berufsverbrecher, eine 

Verbindung, die er zwecks gemeinsamer Verübung eines Raubüberfalles 

aufgenommen hatte, dafür auch noch nach der Verhaftungswelle "warm halten" 

wollte. Dieses Verhalten des Beschuldigten lässt sich folglich nicht in Einklang 

bringen mit seiner Behauptung, dass er schon seit geraumer Zeit d.h. seit 2 ½ 

Wochen aus Angst vor Strafe, wegen seines Sohnes und um das Gesicht nicht zu 

verlieren vom deliktischen Vorhaben Abstand genommen haben will. Das 

Gegenteil ist anzunehmen, nämlich dass er die Option einer gemeinsamen 

Durchführung des vorbereiteten Raubüberfalls nicht aufgeben wollte.  

 C._____ aber, der am 7. Juni 2010 um 13:15 Uhr mit der Bahn in Zürich 

angekommen war, erfuhr vor Ort recht schnell von der Verhaftungswelle der 

vorangegangenen Tage und reagierte umgehend: Bereits um 14:30 Uhr 

erkundigte er sich bei seiner Freundin, ob sein Bahnbillet für die Rückfahrt am 

gleichen Tag gültig wäre (HD 6P, 7.6.10, 14:30). Und noch am selben Abend (um 

22:09 Uhr) nahm er den Zug in Richtung Tessin. Zürich war C._____ aufgrund der 

Verhaftungswelle offenbar zu heiss geworden, so heiss, dass er bei der Rückreise 

trotz telefonischer Ankündigung (a.a.O., 21:46) nicht einmal mehr einen Halt bei 

seiner Freundin in … einschaltete, sondern auf direktem Wege nach Italien 

flüchtete (a.a.O., 22:01).  

 Damit aber war die Person, welche unter anderem den Überfall auf den 

B._____-Geldkurier als Profi und Frontmann hätte orchestrieren bzw. ausführen 

sollen, ausgeschieden. Allein aber war der Beschuldigte nicht in der Lage, den 

geplanten Überfall durchzuführen. Dies war denn auch der Grund für die 

Nichtdurchführung des Überfalls auf den B._____-Geldkurier und nicht der vom 

Beschuldigten geltend gemachte Gesinnungswandel. 

-   16   - 

 Zusammengefasst ist festzuhalten, dass die Tatsache, dass der inkriminierte 

Raubüberfall nicht durchgeführt worden ist, nicht auf einen selbstbestimmten 

vorzeitigen Rücktritt des Beschuldigten (noch vor der Verhaftungswelle) 

zurückzuführen ist, sondern auf das nach Kenntnis der Verhaftungswelle 

entschiedene Aussteigen von C._____ als dem wichtigsten Akteur bei der 

Ausführung der geplanten Tat. Das Aufgeben des Plans wurde somit (zumindest 

überwiegend) von äusseren Gegebenheiten bestimmt. Folglich entfällt die 

Anwendung von Abs. 2 von Art. 260bis StGB und der Beschuldigte ist wegen 

Vorbereitungshandlungen zu Raub im Sinne von Art. 260bis Abs. 1 lit. d StGB zu 

verurteilen und zu bestrafen.  

IV.  Strafe 

 1.  Die allgemeinen Vorbemerkungen der Vorinstanz zur Strafzumessung 

und zum Strafrahmen für strafbare Vorbereitungshandlungen und die weiteren 

Delikte sind zutreffend, sodass darauf verwiesen werden kann (Urk. 67 S. 36-39).  

 Auch die Erwägungen im angefochtenen Urteil mit Blick auf die konkrete 

Bemessung der Strafe für die schwerste Tat vermögen zu überzeugen. Die 

Einschätzung der objektiven Tatschwere als erheblich bis mittelschwer ist 

nachvollziehbar und berücksichtigt ausreichend die Tatumstände wie die 

beabsichtigte Beute, den Grad und die Intensität der Tatvorbereitungen, die Art 

der einzusetzenden Tatmittel, die geplante Aufteilung der Beute und die aktive 

Rolle des Beschuldigten. Auf der subjektiven Seite ist richtig festgehalten, dass 

das Motiv des Beschuldigten rein pekuniärer Natur gewesen ist. Die kriminelle 

Energie war beim Beschuldigten wie bei den übrigen Beteiligten gross. Wenn die 

Vorinstanz die beim Beschuldigten zur Tatzeit vorhandene Kokainsucht als in 

leichtem Masse verschuldensvermindernd anrechnete, so ist dagegen nichts 

einzuwenden.  

 Hinsichtlich der persönlichen Verhältnisse des Beschuldigten und seines 

Lebenslaufs, die sich bei der Strafzumessung nicht wesentlich auszuwirken 

vermögen, kann ebenfalls auf die Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen 

-   17   - 

werden (a.a.O. S. 42 f.). Die Vorstrafe des Beschuldigten wegen des Postraubs 

aus dem Jahre 2000 ist einschlägig und erweist sich aufgrund der damals 

ausgefällten Freiheitsstrafe von 5 ½ Jahren als gewichtig; die Verurteilung liegt 

jedoch schon lange zurück. Der Beschuldigte hat sich seit der bedingten 

Entlassung aus dem Vollzug dieser Strafe lange Jahre nichts mehr zu Schulden 

kommen lassen. Die Vorstrafe kann sich somit nur in beschränktem Masse 

straferhöhend auswirken.  

 Im Weiteren ist das Geständnis des Beschuldigten strafmindernd zu 

berücksichtigen. Mit Blick auf den Vorwurf der Vorbereitungshandlungen zu Raub 

bezeichnete die Vorinstanz den Beschuldigten zwar als lediglich "teilweise" 

geständig (a.a.O. S. 43 unten). Dies ist jedoch zu präzisieren: sein 

diesbezügliches Geständnis ging, was seine eigene Aktivität angeht, sehr weit. 

Dass der Beschuldigte nicht auch noch die Tatbeteiligung seines Komplizen 

C._____ bestätigen wollte, nachdem dieser selber nicht mehr zu seinen 

Handlungen stand, kann dem Beschuldigten nicht zum Nachteil gereichen. 

Allerdings fielen dem Beschuldigten die ihn selbst betreffenden Zugaben 

angesichts der erdrückenden Beweislage eher leicht. Dennoch ist eine 

Strafminderung am Platze. Ganz leicht strafmindernd hat die Vorinstanz auch 

noch die von der Verteidigung geltend gemachte Vorverurteilung des 

Beschuldigten in den Medien berücksichtigt, was eher grosszügig war, nachdem 

der Beschuldigte die Öffentlichkeit zum Teil selber gesucht hatte. Die 

Berücksichtigung dieses Umstand vermag sich aber ohnehin nicht merklich auf 

die Strafhöhe auszuwirken.  

 Bei den weiteren Delikten (Misswirtschaft und Unterlassung der 

Buchführung) erachtete die Vorinstanz das objektive Verschulden des 

Beschuldigten zu Recht als noch leicht, da es sich dabei in erster Linie um ein 

nachlässiges Nichtkümmern und Nichtstun gehandelt habe. Auf der subjektiven 

Seite wurde zutreffend berücksichtigt, dass der Beschuldigte in der Deliktsperiode 

zeitweise in Haft sass. Mit der Vorinstanz ist weiter festzuhalten, dass dem 

Beschuldigten bei den Nebendelikten eine wirkliche Bereicherungsabsicht nicht 

unterstellt werden kann. Insgesamt bewertete die Vorinstanz das Tatverschulden 

-   18   - 

des Beschuldigten zu Recht als "eher leicht". Weiter zu berücksichtigen ist, dass 

der Beschuldigte bezüglich dieser Nebendelikte vollumfänglich geständig war, 

was die Strafe ermässigt. Demgegenüber fällt in Betracht, das der Beschuldigte 

nicht lange vor der Begehung der neuen Delikte (zwischen 19. Oktober 2011 und 

Mai 2012) eine weitere Vorstrafe erwirkt hatte: den Strafbefehl vom 28. März 2011 

wegen SVG-Delikten mit einer unbedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 

30.–). Alles in allem erweist sich aufgrund der Nebendelikte eine Erhöhung der 

Einsatzstrafe für die Haupttat um zwei Monate als gerechtfertigt. 

 Wenn die Staatsanwaltschaft mit ihrer Anschlussberufung eine Erhöhung 

der von der Vorinstanz ausgefällten Strafe um zwei weitere Monate verlangt, so 

ist ihr in Erinnerung zu rufen, dass sie im Rahmen des in Gang gesetzten 

abgekürzten Verfahrens noch eine vollbedingte zweijährige Freiheitsstrafe 

befürwortet hatte. Des Weiteren vermochte sie dafür, dass die vorinstanzlich 

ausgefällte Freiheitsstrafe etwas anzuheben sei, keine über eine bloss marginale 

Ermessensanpassung hinausgehende sachliche Begründung zu liefern (vgl. Urk. 

72).  

 Im Ergebnis ist deshalb die erstinstanzlich ausgefällte Strafe zu bestätigen.  

 2.  Nicht zu überzeugen vermag auch der Antrag der Staatsanwaltschaft auf 

Verweigerung des teilbedingten Vollzugs der Strafe. Die Vorinstanz hat diese 

Rechtswohltat angesichts der lange zurückliegenden, einzig einschlägigen 

Vorstrafe des Beschuldigten und seiner inzwischen relativ stabilen 

Lebensverhältnisse gewährt und den unbedingten Strafanteil auf das Minimum 

festgelegt. Den dennoch aus den Vorstrafen abzuleitenden Bedenken ist sie mit 

einer Probezeit von vier Jahren begegnet.  

 Die Staatsanwaltschaft hielt dem entgegen, dass der Beschuldigte nicht 

vollständig zu seinen Verfehlungen zu stehen vermocht habe und deshalb keine 

günstige Prognose gestellt werden könne (a.a.O. S. 2). Hier ist aber zu 

wiederholen, dass der Beschuldigte seine Tatschuld, soweit er aussagte, eher 

überschiessend einzugestehen bereit war, wenn auch von der Absicht getragen, 

nicht noch andere Personen zu belasten. Auch von daher erscheint der Entscheid 

-   19   - 

der  

Vorinstanz für eine teilbedingte Strafe dem konkreten Fall eher gerecht zu 

werden, als eine gänzlich unbedingte Strafe. Allerdings richtet sich die 

Bemessung des unbedingten Strafteils nach dem Verschulden des Beschuldigten 

und danach, wie gut sich die Prognose für längeres Wohlverhalten erweist. Mit 

der Ansetzung der Probezeit auf 4 Jahre hat bereits die Vorinstanz zu Recht 

angedeutet, dass diesbezüglich gewisse Bedenken bestehen. Der unbedingte 

Strafteil ist deshalb nicht auf das gesetzliche Minimum von 6 Monaten 

festzulegen. Vielmehr erweist sich der Vollzug von wenigstens 8 Monaten als 

angezeigt. Dass daran die von der  

Vorinstanz richtigerweise auf 130 addierte Anzahl von Hafttagen anzurechnen ist, 

verlangt das Gesetz. Die Freiheitsstrafe ist deshalb im Umfang von 20 Monaten 

aufzuschieben bei einer Probezeit von 4 Jahren; der Rest (8 Monate 

Freiheitsstrafe abzüglich der 130 Tage bereits erlittener Haft) ist zu vollziehen. 

V.  Kosten- und Entschädigungsfolgen 

 Beim vorliegenden Ausgang des Verfahrens ist die Kosten- und 

Entschädigungsregelung des vorinstanzlichen Urteil zu bestätigen 

(Dispositivziffern 5 und 6).  

 Die Kosten des Berufungsverfahrens, exklusive diejenigen der amtlichen 

Verteidigung, sind, nachdem der Beschuldigte vollständig unterliegt, aber auch 

die Staatsanwaltschaft mit ihrem Antrag auf eine höhere, unbedingte Strafe nicht 

durchdringt, zu drei Vierteln dem Beschuldigten aufzuerlegen und im Übrigen auf 

die Gerichtskasse zu nehmen. Ebenso auf die Gerichtskasse zu nehmen sind die 

Kosten der amtlichen Verteidigung unter Vorbehalt der Nachforderung im Umfang 

von drei Vierteln gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.  

-   20   - 

Das Gericht beschliesst: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 1. Abteilung, 

vom 15. April 2014 hinsichtlich der Dispositivziffern 1 teilweise 

(Schuldsprüche wegen Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung) 

und 4 (Kostenaufstellung) in Rechtskraft erwachsen ist. 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

Das Gericht erkennt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist ferner schuldig der strafbaren 

Vorbereitungshandlungen zu Raub im Sinne von Art. 260bis Abs. 1 lit. d 

StGB. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 28 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 130 

Tage durch Haft erstanden sind. 

3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 20 Monaten 

aufgeschoben und die Probezeit auf vier Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 

Monate abzüglich 130 Tage, die durch Haft erstanden sind) wird die 

Freiheitsstrafe vollzogen.  

4. Die vorinstanzliche Kosten- und Entschädigungsregelung (Dispositivziffern 5 

und 6) wird bestätigt. 

5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 4'000.– ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 6'726.–   amtliche Verteidigung 

 
6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, ausgenommen derjenigen der 

amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten zu drei Vierteln auferlegt 

und im Übrigen auf die Gerichtskasse genommen. 

-   21   - 

7. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse 

genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung im Umfang von drei 

Vierteln gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.  

8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Angeklagten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich (übergeben) 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Angeklagten 

− die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich  

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 
− das Migrationsamt des Kantons Zürich  
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A  
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

9. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des 

Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des 

Bundesgerichtsgesetzes. 

-   22   - 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 11. November 2014 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter Dr. Bussmann 
 

Der Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic.iur. Hafner 
 

 
 
 

	Urteil vom 11. November 2014
	 Anklage:
	Urteil der Vorinstanz:
	4. Die Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	Berufungsanträge:
	Erwägungen:
	I.  Formelles
	II.  Sachverhalt
	III.  Rechtliche Würdigung
	IV.  Strafe
	V.  Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Das Gericht beschliesst:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 1. Abteilung, vom 15. April 2014 hinsichtlich der Dispositivziffern 1 teilweise (Schuldsprüche wegen Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung) und 4 (Kostenaufstellung) in Rec...
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Das Gericht erkennt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist ferner schuldig der strafbaren Vorbereitungshandlungen zu Raub im Sinne von Art. 260bis Abs. 1 lit. d StGB.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 28 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 130 Tage durch Haft erstanden sind.
	3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von 20 Monaten aufgeschoben und die Probezeit auf vier Jahre festgesetzt. Im Übrigen (8 Monate abzüglich 130 Tage, die durch Haft erstanden sind) wird die Freiheitsstrafe vollzogen.
	4. Die vorinstanzliche Kosten- und Entschädigungsregelung (Dispositivziffern 5 und 6) wird bestätigt.
	5. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	6. Die Kosten des Berufungsverfahrens, ausgenommen derjenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten zu drei Vierteln auferlegt und im Übrigen auf die Gerichtskasse genommen.
	7. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung im Umfang von drei Vierteln gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO.
	8. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Angeklagten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich (übergeben)
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Angeklagten
	 die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten

	9. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.