# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8b098b5e-88dc-55f2-8da9-1a2caa15955c
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-18
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Strafgericht 18.03.2025 SBK.2024.335
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_008_SBK-2024-335_2025-03-18.pdf

## Full Text

Obergericht 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

 

SBK.2024.335  
(STA.2024.526)  

Art. 83 

 

 

Entscheid vom 18. März 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Richli, Präsident  

Oberrichterin Massari  

Oberrichterin Schär  

Gerichtsschreiber Stutz 

 

 
   

Beschwerde-

führerin  

 A._____ AG,  

[…] 

vertreten durch Rechtsanwalt Kaspar Hemmeler und/oder  

Rechtsanwältin Daniela Küng,  

[…] 

 

 
    

Beschwerde-

gegnerin  

 Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm,  

Untere Grabenstrasse 32, Postfach, 4800 Zofingen  

 

 

Beschuldigter 1  B._____,  

c/o D._____ AG, […]  

 

Beschuldigter 2  C._____,  

c/o D._____ AG, […]  

 

Beschuldigte 3  D._____ AG,  

[…]  

 

 
   

Anfechtungs-

gegenstand 

 Sistierungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm vom 

7. November 2024 

 

in der Strafsache gegen B._____, C._____ und D._____ AG 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten: 

 

1. 

Am 14. März 2024 erstattete die A._____ AG (fortan: Beschwerdeführerin) 

Strafanzeige gegen B._____ (fortan: Beschuldigter 1), C._____ (fortan: Be-

schuldigter 2) und die D._____ AG (fortan: Beschuldigte 3) wegen Verun-

treuung und gegebenenfalls weiterer Straftatbestände. 

 

Die Beschwerdeführerin schloss mit der Beschuldigten 3 am 16. Dezember 

2013 einen Rahmenvertrag für Werttransporte. Mit diesem Rahmenvertrag 

verpflichtete sich die Beschuldigte 3 u. a., für die Beschwerdeführerin Kas-

senleerungen bei den stationären Billettautomaten auf der Strecke […] und 

die Geldabholungen bei den Verkaufsstellen der Beschwerdeführerin in 

Q._____, R._____, S._____, T._____, U._____, V._____, W._____ und 

X._____ vorzunehmen, das Geld zu transportieren, in der eigenen Verar-

beitungszentrale zu zählen, an die Beschwerdeführerin zu rapportieren und 

schliesslich auf das Konto der Beschwerdeführerin bei der E._____ einzu-

bezahlen. Da die E._____ ab dem Jahr 2022 keine grossen Bargeldbeträge 

mehr entgegennahm, zog die Beschuldigte 3 für die Vertragserfüllung die 

F._____ AG bei, welche im Jahr 2021 von der G._____ AG übernommen 

wurde. Die Beschwerdeführerin wirft der Beschuldigten 3 bzw. deren ehe-

maligem Geschäftsführer (Beschuldigter 2) und dem Mitglied des Verwal-

tungsrates (Beschuldigter 1) mit Strafanzeige vom 14. März 2024 im We-

sentlichen vor, der Beschwerdeführerin in den Jahren 2021, 2022 und 2023 

Gelder in der Höhe von insgesamt Fr. 1'971'287.25 nicht abgeliefert zu ha-

ben und die Gelder der Beschwerdeführerin mit Geldern anderer Kunden 

vermischt und/oder zu anderen Zwecken verwendet und/oder entwendet 

zu haben. 

 

2. 

Mit Verfügung vom 7. November 2024 sistierte die Staatsanwaltschaft Zo-

fingen-Kulm das Strafverfahren. 

 

Diese Sistierungsverfügung wurde von der Oberstaatsanwaltschaft des 

Kantons Aargau am 8. November 2024 genehmigt. 

 

3. 

3.1. 

Mit Eingabe vom 21. November 2024 erhob die Beschwerdeführerin bei der 

Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau 

Beschwerde gegen die ihr am 13. November 2024 zugestellte Sistierungs-

verfügung vom 7. November 2024 und stellte die folgenden Anträge: 

 

  

 - 3 - 

 

 

" 1. 
Die Sistierungsverfügung vom 7. November 2024 der Staatsanwaltschaft 
Zofingen-Kulm sei aufzuheben. 
 
2. 
Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm sei anzuweisen, das Strafverfahren 
gegen die Beschuldigten sofort fortzuführen. 
 
3. 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich gesetzliche Mehr-
wertsteuer) zu Lasten der Staatskasse." 

 

3.2. 

Die durch die Verfahrensleiterin der Beschwerdekammer in Strafsachen 

des Obergerichts des Kantons Aargau mit Verfügung vom 28. November 

2024 einverlangte Kostensicherheit von Fr. 1'000.00 leistete die Beschwer-

deführerin am 4. Dezember 2024. 

 

3.3. 

Mit Beschwerdeantwort vom 13. Dezember 2024 beantragte die Staatsan-

waltschaft Zofingen-Kulm die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. 

 

 
   

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1. 

Sistierungsverfügungen der Staatsanwaltschaft sind gemäss Art. 314 

Abs. 5 i.V.m. Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO mit Be-

schwerde anfechtbar. Es bestehen keine Beschwerdeausschlussgründe 

i.S.v. Art. 394 StPO. Die Beschwerdeführerin hat sich mit Strafanzeige vom 

14. März 2024 ausdrücklich als Privatklägerin (Straf- und Zivilklägerin) kon-

stituiert (Art. 118 Abs. 1 StPO). Sie ist als Partei zur Beschwerde legitimiert 

(Art. 382 Abs. 1 StPO). Die übrigen Eintretensvoraussetzungen sind erfüllt 

und geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Auf die frist- und formgerecht 

erhobene Beschwerde (vgl. Art. 396 Abs. 1 i.V.m. Art. 385 Abs. 1 StPO) ist 

einzutreten. 

 

2. 

2.1. 

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm führte zur Begründung der Sistie-

rung aus, die Beschwerdeführerin habe zwischenzeitlich Klage gegen die 

Beschuldigte 3 beim zuständigen Zivilgericht eingereicht. In diesem Zivil-

verfahren werde nun geklärt, ob die Beschuldigte 3 der Beschwerdeführe-

rin Gelder nicht abgeliefert habe, falls ja, in welcher Höhe Gelder nicht ab-

geliefert worden seien sowie was der Hintergrund dafür gewesen sei. Die 

Antworten auf diese Fragen seien von zentraler Bedeutung, um die gegen 

die Beschuldigten erhobenen Vorwürfe strafrechtlich würdigen zu können. 

Zudem sei im vorliegenden Strafverfahren lediglich die Zivilforderung 

 - 4 - 

 

 

gegen die Beschuldigte 3, nicht aber diejenige gegen die Beschuldigten 1 

und 2 zurückgezogen worden. Infolgedessen gelte es zu vermeiden, dass 

sowohl die Beschuldigte 3 im Zivilverfahren sowie die Beschuldigten 1 und 

2 im Strafverfahren zur Zahlung der identischen Zivilforderung verurteilt 

würden. 

 

2.2. 

Die Beschwerdeführerin bringt beschwerdeweise im Wesentlichen vor, vor-

liegend bestehe kein genügender Grund für eine Sistierung des Verfah-

rens. Das Strafverfahren sei nicht derart vom Zivilverfahren abhängig, als 

dass sich eine Sistierung des Strafverfahrens rechtfertigen würde. Im Zivil-

verfahren werde einzig entschieden, in welcher Höhe die Beschwerdefüh-

rerin noch eine offene Forderung gegenüber der Beschuldigten 3 aus dem 

zwischen ihnen bestandenen Rahmenvertrag für Werttransporte habe. Das 

Zivilgericht habe keine Möglichkeit, zu ermitteln, wo die Gelder verblieben 

seien. Dies sei gerade Aufgabe der Strafverfolgungsbehörde. Es bestehe 

gestützt auf den in der Strafanzeige dargelegten Sachverhalt der Verdacht, 

dass die Gelder der Beschwerdeführerin veruntreut oder durch Drittperso-

nen während des Transports oder der Zahlung/Aufbewahrung entwendet 

worden seien. Unabhängig davon, ob und in welcher Höhe die Klage der 

Beschwerdeführerin gegen die Beschuldigte 3 gutgeheissen werde, sei 

durch die Strafverfolgungsbehörden zu klären, ob die Gelder durch eine 

strafbare Handlung abhandengekommen seien. Die Staatsanwaltschaft 

Zofingen-Kulm habe zudem ausser Acht gelassen, dass die Beschuldigte 3 

in ihrer Klageantwort im Zivilverfahren zugestanden habe, dass von den 

abgeholten Geldern ein Betrag in Höhe von Fr. 1'505'684.61 nicht an die 

Beschwerdeführerin abgeliefert worden sei. Es sei damit unbestritten und 

stehe fest, dass die Beschuldigte 3 in dieser Höhe Gelder bei der Be-

schwerdeführerin abgeholt habe, diese aber nie auf das Konto der Be-

schwerdeführerin einbezahlt worden seien. Es bestehe zudem kein Risiko, 

dass die Beschuldigte 3 sowie die Beschuldigten 1 und 2 im Strafverfahren 

zur Zahlung der identischen Zivilforderungen verurteilt würden. Im hängi-

gen Zivilverfahren werde einzig über einen vertraglichen Anspruch ent-

schieden. Davon unabhängig könne die Beschwerdeführerin zusätzlich ei-

nen Anspruch aus Delikt haben. Zu berücksichtigen sei weiter, dass mit 

dem Urteil des Handelsgerichts nicht in absehbarer Zeit gerechnet werden 

könne. Die Sistierungsverfügung stehe damit dem Beschleunigungsgebot 

entgegen. Schliesslich seien auch nicht gemäss Art. 314 Abs. 3 StPO die 

Beweise, deren Verlust zu befürchten sei, vor der Sistierung abgenommen 

worden. 

 

2.3. 

Mit Beschwerdeantwort hält die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm dage-

gen, wenn darüber entschieden werde, ob und in welcher Höhe die Be-

schwerdeführerin noch eine offene Forderung gegenüber der Beschuldig-

ten 3 habe, so würden dabei auch die entsprechenden Hintergründe 

 - 5 - 

 

 

beleuchtet werden. Insbesondere da die Beschuldigte 3 – gerade vor dem 

Hintergrund der im Zivilprozess geltenden Dispositionsmaxime – ein Inte-

resse daran habe, diesbezüglich Transparenz zu schaffen. Im Zivilverfah-

ren sei darüber hinaus von Relevanz, wo die Gelder verblieben seien. Über 

die eingeklagten Forderungssummen könne ansonsten gar nicht entschie-

den werden. Der vertragliche Anspruch auf Bezahlung von allfälligen Gel-

dern der Beschwerdeführerin gegenüber der Beschuldigten 3 sei sodann 

für das vorliegende Strafverfahren von entscheidender Bedeutung. Erst 

wenn klar sei, ob die Beschuldigte 3 tatsächlich Gelder der Beschwerde-

führerin nicht weitergeleitet habe, könne eine strafrechtliche Beurteilung 

des Sachverhalts erfolgen. Eine Verletzung des Beschleunigungsgebots 

sei in der unbefristeten Sistierung der Strafuntersuchung nicht zu erblicken, 

da sie jederzeit wieder an die Hand genommen werden könne. Schliesslich 

seien auch keine Beweise ersichtlich, die vor einer Sistierung abzunehmen 

wären. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm habe nach Eingang der 

Strafanzeige denn auch nicht nichts unternommen, sondern u. a. einen Er-

mittlungsauftrag an die Kantonspolizei Aargau erteilt und eine geeignete 

Sachbearbeitung definiert, die sich in den Fall eingelesen habe. 

 

3. 

Gemäss Art. 314 Abs. 1 lit. b StPO kann die Staatsanwaltschaft eine Un-

tersuchung sistieren, wenn der Ausgang des Strafverfahrens von einem 

anderen Verfahren abhängt und es angebracht erscheint, dessen Ausgang 

abzuwarten. Beim anderen Verfahren kann es sich insbesondere um einen 

Zivilprozess handeln. Art. 314 Abs. 1 lit. b StPO stellt eine Kann-Bestim-

mung dar. Wie sich auch aus dem darin enthaltenen Passus "angebracht 

erscheint" ergibt, räumt sie der Staatsanwaltschaft einen erheblichen Er-

messensspielraum ein. Die Sistierung des Strafverfahrens mit Blick auf ein 

anderes Verfahren rechtfertigt sich jedoch nach der bundesgerichtlichen 

Praxis nur, wenn sich das Ergebnis jenes Verfahrens tatsächlich auf das 

Ergebnis des Strafverfahrens auswirken kann und wenn jenes Verfahren 

die Beweiswürdigung im Strafverfahren erheblich erleichtert. Mit sachlich 

begründeten Sistierungsverfügungen kann auch einer gewissen Gefahr 

vorgebeugt werden, dass bei deutlich im Vordergrund stehenden zivilrecht-

lichen Streitigkeiten Strafanzeigen dazu missbraucht werden könnten, Be-

weise für einen Zivilprozess zu sammeln. Bei stark zivilrechtlich konnotier-

ten Straffällen ist daher besonders der Frage Rechnung zu tragen, ob den 

Parteien des Strafverfahrens infolge der Sistierung ein definitiver Beweis-

verlust droht oder ob die Strafverfolgungsverjährung eintreten könnte. Das 

Beschleunigungsgebot (Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 5 Abs. 1 StPO) setzt der 

Sistierung des Strafverfahrens Grenzen. Das Gebot wird verletzt, wenn die 

Staatsanwaltschaft das Strafverfahren ohne objektiven Grund sistiert. Die 

Sistierung hängt von einer Abwägung der betroffenen Interessen ab; sie ist 

mit Zurückhaltung anzuordnen. Mitzuberücksichtigen ist insbesondere, ob 

ein kohärenter Zivilprozess schon relativ weit fortgeschritten ist (Urteil des 

 - 6 - 

 

 

Bundesgerichts 1B_66/2020 vom 2. Dezember 2020 E. 3.2 mit weiteren 

Hinweisen). 

 

4. 

4.1. 

Die Beschwerdeführerin erstattet am 14. März 2024 Strafanzeige gegen 

die Beschuldigten 1, 2 und 3 und konstituierte sich als Straf- und Zivilklä-

gerin. Mit Eingabe vom 4. April 2024 zog sie die Zivilklage gegen die Be-

schuldigte 3 zurück, um diese durch das zuständige Zivilgericht beurteilen 

zu lassen. Am 8. April 2024 reichte die Beschwerdeführerin beim Handels-

gericht des Kantons Aargau Klage gegen die Beschuldigte 3 ein und bean-

tragte u. a., die Beschuldigte 3 sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin 

Fr. 1'998'129.91 nebst Zins zu 5 % seit 20. Januar 2024 zu bezahlen. 

 

4.2. 

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm begründet die Sistierung des vorlie-

genden Strafverfahrens u. a. damit, es sei zu vermeiden, dass die Beschul-

digten 1 und 2 im Rahmen der adhäsionsweise geltend gemachten Zivil-

klage zur Leistung der angeblich identischen Forderung, wie sie gegen die 

Beschuldigte 3 vor Handelsgericht anhängig gemacht wurde, verurteilt wer-

den könnten. Wenngleich es sich bei beiden Zivilklagen um denselben 

Geldbetrag handelt und diesem derselbe Schaden zugrunde liegt, basieren 

diese Zivilklagen entgegen der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm auf einer 

jeweils voneinander unabhängigen Forderung. Die vor Handelsgericht ge-

genüber der Beschuldigten 3 anhängig gemachte Forderung ist vertragli-

cher Natur. Adhäsionsweise geltend gemachte Ansprüche "aus der Straf-

tat" im Sinne von Art. 122 StPO sind wiederum solche, welche sich auf de-

liktische Anspruchsgrundlagen stützten (Art. 41 ff. OR; ANNETTE DOLGE, in: 

Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, 

N. 66 zu Art. 122 StPO). Mit den Zivilklagen werden für denselben Schaden 

jeweils unterschiedliche Personen ins Recht gefasst und dies vorliegend 

auch aus verschiedenen Rechtsgründen. Haften für denselben Schaden 

mehrere Personen aus verschiedenen Rechtsgründen, so besteht aus 

Sicht des Gläubigers – vorliegend aus Sicht der Beschwerdeführerin – in-

folge der solidarischen Haftung Anspruchskonkurrenz (CHRISTOPH  

GRABER, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht, 7. Aufl. 2020, N. 5 zu 

Art. 51 OR). Wie bei der echten Solidarität muss jeder Haftpflichtige für den 

vollen Schaden einstehen. Da die Geschädigte grundsätzlich nur einmal 

die Wiedergutmachung ihres Schadens erlangen kann, befreit die von ei-

nem Haftpflichtigen geleistete Zahlung die übrigen Haftpflichtigen in den 

Aussenverhältnissen (vgl. BGE 133 III 6 E. 5.3.2 = Pra 2007, Nr. 104; 

CHRISTOPH GRABER, a.a.O., N. 6 zu Art. 51 OR). Solange die Beschwerde-

führerin jedoch von keinem Haftpflichtigen befriedigt wurde, steht es ihr of-

fen, gegen sämtliche Haftpflichtige (simultan) vorzugehen. Dabei ist uner-

heblich, dass gegen eine Person der Zivilweg beschritten und gegen die 

anderen die Forderung adhäsionsweise in einem Strafverfahren geltend 

 - 7 - 

 

 

gemacht wird. Denkbar wäre schliesslich auch, dass sich ein deliktischer 

Anspruch gegen die Beschuldigten 1 und 2 begründen lässt, nicht aber ein 

vertraglicher Anspruch gegen die Beschuldigte 3, oder umgekehrt. 

 

Demnach vermögen die jeweils separat geltend gemachten Zivilforderun-

gen keine Abhängigkeit des Strafverfahrens vom Zivilverfahren im Sinne 

von Art. 314 Abs. 1 lit. b StPO zu begründen, womit eine Sistierung des 

Strafverfahrens aus diesem Grund ausser Betracht fällt. 

 

4.3. 

4.3.1. 

Es stellt sich weiter die Frage, ob der Ausgang des Strafverfahrens in tat-

sächlicher Hinsicht vom Zivilverfahren abhängt. 

 

4.3.2. 

Die Beschwerdeführerin begründete die Strafanzeige vom 14. März 2024 

damit, dass die Beschuldigte 3 jeweils eine fortlaufende Saldoliste mit den 

einzelnen bei der Beschwerdeführerin abgeholten und abgelieferten Geld-

beträgen geführt habe. Diese habe sie periodisch der Beschwerdeführerin 

zugestellt, wobei allfällige Fehler/Korrekturen jeweils gemeldet worden 

seien. Für die Jahre 2015 bis 2021 habe die Beschuldigte 3 jeweils eine 

Saldoliste erstellt, aus welcher sich das Jahresende ergeben habe, mithin 

die Höhe des "Tresorbestands" der Beschuldigten 3. Der "Tresorbestand" 

(fortan: Saldo) entspreche der Höhe der Gelder, die durch die Beschul-

digte 3 abgeholt, jedoch noch nicht dem Konto der Beschwerdeführerin gut-

geschrieben worden seien. Diesen Saldo habe die Beschuldigte 3 jeweils 

unterschriftlich anerkannt. Im Mai 2022 bzw. Juni 2023 habe die Beschul-

digte 3 der Beschwerdeführerin gemeldet, dass in den Couverts bzw. Geld-

beuteln im Vergleich zu den Abrechnungen Gelder fehlen würden 

(Fr. 6'600.00 bzw. Fr. 29'100.00; separate Strafanzeige der Beschwerde-

führerin). Am 8. Februar 2023 habe der Beschuldigte 2 für die Beschul-

digte 3 den aktuellen Saldo per Ende Januar 2023 der Beschwerdeführerin 

zugestellt. Darin habe er vermerkt, dass am 16. Dezember 2022 Gelder in 

der Höhe von Fr. 681'500.00 bei der G._____ AG abgeliefert worden seien. 

Mit Mail vom 13. Januar 2023 habe der Beschuldigte 2 zudem ausdrücklich 

mitgeteilt, dass im Dezember 2022 der Betrag von Fr. 400'000.00 für die 

Beschwerdeführerin an die G._____ AG abgeliefert worden sei. Diese An-

gaben hätten sich jedoch zwischenzeitlich als falsch herausgestellt. Im 

Sommer 2023 habe die Beschwerdeführerin zudem eine grosse Differenz 

zwischen den von der Beschuldigten 3 abgeholten Bargeldbeträgen und 

den bei ihr auf dem Konto eingegangenen Gutschriften festgestellt. Auffor-

derungen der Beschwerdeführerin, den Saldo zu reduzieren und die ent-

sprechenden Gelder einzuzahlen, seien die Beschuldigte 3 bzw. der Be-

schuldigte 2 und später auch der Beschuldigte 1 jedoch nicht in der gefor-

derten Form nachgekommen. Am 7. November 2023 habe der Beschul-

digte 2 der Beschwerdeführerin eine weitere Zusammenstellung zugestellt, 

 - 8 - 

 

 

auf welcher eine Ablieferung an die G._____ AG in der Höhe von 

Fr. 300'000.00 (datierend vom 3. November 2023) aufgeführt worden sei. 

Auf Nachfrage bei der G._____ AG habe diese jedoch mitgeteilt, keine Lie-

ferung erhalten zu haben. Am 22. November 2023 habe die Beschwerde-

führerin den Rahmenvertrag per sofort mit der Aufforderung gekündigt, der 

in diesem Zeitpunkt ausstehende Saldo in der Höhe von Fr. 2'038'009.05 

bis zum 27. November 2023 der Beschwerdeführerin gutzuschreiben. Die-

ser Aufforderung sei die Beschuldigte 3 nicht nachgekommen, es sei einzig 

noch eine Gutschrift in der Höhe von Fr. 75'500.00 eingegangen. Die Be-

schuldigte 3 habe in den Jahren 2022 und 2023 nachweislich Bargeld in 

der Höhe von Fr. 11'532'721.50 abgeholt, jedoch lediglich 

Fr. 10'668'770.00 gutgeschrieben und Reka Checks in der Höhe von 

Fr. 2'380.00 abgegeben. Daraus ergebe sich eine Differenz in der Höhe 

von Fr. 1'971'287.25, deren Verbleib der Beschwerdeführerin nicht bekannt 

sei. Dazu würden noch die durch Diebstahl im Mai/Juni 2023 abhanden 

gekommenen Beträge in der Höhe von total Fr. 29'100.00 kommen. 

 

Im Rahmen des Versuchs, den Differenzbetrag mit der Beschuldigten 3 zu 

klären, hätten am 13. Dezember 2023 und am 22. Dezember 2023 Bespre-

chungen stattgefunden. Anlässlich letzterer habe der Beschuldigte 1 Zu-

sammenstellungen präsentiert, welche widersprüchliche Inhalte aufgewie-

sen hätten, bei welchen die Tresorbestände per Ende Jahr in keinem Jahr 

mit jenen der unterzeichneten Saldobestätigungen übereingestimmt hätten 

und die in gewissen Jahren negative Tresorbestände ausgewiesen hätten, 

was bei Bargeldbeträgen "physikalisch" gar nicht möglich sei. Gemäss Zu-

sammenstellung des Beschuldigten 1 belaufe sich der Tresorbestand per 

21. Dezember 2023 auf Fr. 96'452.83. Wäre dem so, wären der Beschul-

digten 3 Gelder der Beschwerdeführerin in der Höhe von Fr. 1'903'934.42 

abhandengekommen. Die Beschuldigte 3 habe mutmasslich jeweils offen-

bar die abgeholten Bargelder nicht separat aufbewahrt und bei der G._____ 

AG abgeliefert, sondern diese mit Geldern anderer Kunden vermischt 

und/oder zu anderen Zwecken verwendet. Es bestehe daher der Verdacht, 

der Beschuldigte 2 und/oder der Beschuldigte 1 hätten sich der Veruntreu-

ung strafbar gemacht und/oder die Gelder der Beschwerdeführerin seien 

durch Drittpersonen während des Transports oder der Zählung/Aufbewah-

rung der Gelder in den Geschäftsräumlichkeiten der Beschuldigten 3 ent-

wendet worden. 

 

4.3.3. 

Der vor Handelsgericht des Kantons Aargau anhängig gemachten Klage 

vom 8. April 2024 liegt im Wesentlichen derselbe Sachverhalt zugrunde. 

Die Beschwerdeführerin als Klägerin leitet aus diesem Sachverhalt ab, 

durch die Annahme des Auftrages habe sich die Beschuldigte 3 verpflich-

tet, die ihr übertragenen Geschäfte oder Dienste vertragsgemäss zu besor-

gen und sei ihr schuldig, alles was ihr infolge des Auftrages zugekommen 

sei, zu erstatten (Art. 400 OR). Nachdem die Beschwerdeführerin einen 

 - 9 - 

 

 

Betrag von Fr. 2'257.34 für von der Beschuldigten 3 erbrachte Leistungen 

zur Verrechnung gestellt habe, belaufe sich die Forderung der Beschwer-

deführerin gegenüber der Beschuldigten 3 auf Fr. 1'998'129.91. 

 

4.3.4. 

Der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 StGB macht sich strafbar, wer sich 

eine ihm anvertraute fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder ei-

nen andern damit unrechtmässig zu bereichern (al. 1), sowie wer ihm an-

vertraute Vermögenswerte unrechtmässig in seinem oder eines anderen 

Nutzen verwendet (al. 2). 

 

Dem Rahmenvertrag vom 16. Dezember 2013 zufolge (vgl. Strafanzeige-

beilage Nr. 4) beinhaltete der Auftrag der Beschuldigten 3 Kassenleerun-

gen, Geldabholungen, Transporte, Reporting an die Beschwerdeführerin 

sowie Gutschriften an die Beschwerdeführerin. Die Beschuldigte 3 brachte 

mithin Bargeld von einem Ort zum anderen, um es dort gezählt zuhanden 

der Beschwerdeführerin einzuzahlen. Das (fremde) Bargeld sollte dem-

nach nicht mit dem eigenen Geld der Beschuldigten 3 oder anderer Kunden 

vermischt, sondern separat transportiert, gelagert und zuhanden der Be-

schwerdeführerin gutgeschrieben werden. Dadurch verbleibt das zivilrecht-

liche Eigentum am Bargeld auch während des Transports durch die Be-

schuldigte 3 bei der Beschwerdeführerin und das Bargeld stellt für die Be-

schuldigte 3 eine fremde Sache im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 al. 1 StGB dar 

(vgl. BGE 81 IV 228 E. 2.b). Sollte das transportierte Bargeld jedoch für 

einen anderen Zweck verwendet oder mit anderem Geld vermischt worden 

sein, sodass das zivilrechtliche Eigentum der Beschwerdeführerin infolge 

Vermengung/Vermischung untergegangen wäre, läge gegebenenfalls eine 

Veruntreuung vor. 

 

Der von der Beschwerdeführerin zur Anzeige gebrachte Sachverhalt ent-

hält verschiedene Anhaltspunkte, die auf eine Veruntreuung hindeuten. So 

bekundete die Beschuldigte 3 bzw. die Beschuldigten 1 und 2 offenkundig 

Mühe, den konkreten bzw. aktuellen "Tresorbestand" auszuweisen. Dieser 

hätte jedoch – wäre das Bargeld separat von anderen Geldern aufbewahrt 

worden – durch eine einfache Nachzählung bestimmt werden können. Dies 

schien offenbar nicht möglich zu sein. Ebenso deutet in diese Richtung, 

dass die vom Beschuldigten 1 am 22. Dezember 2023 der Beschwerdefüh-

rerin zugestellten Dokumente (Strafanzeigebeilage Nr. 20) in diversen Jah-

ren einen negativen "Tresorenbestand" ausweisen, was bei separat aufbe-

wahrtem Bargeld nicht möglich gewesen wäre. Es liegen demnach kon-

krete Anhaltspunkte vor, die auf ein strafbares Verhalten hindeuten. Im 

Strafverfahren ist abzuklären, wo und wie die Beschuldigte 3 die Gelder der 

Beschwerdeführerin aufbewahrte, ob die Gelder separat von anderen Gel-

dern aufbewahrt oder ob sie gar für andere Zwecke verwendet wurden, ob 

nun noch Gelder vorhanden sind oder ob diese entwendet wurden und wer 

bei der Beschuldigten 3 welche Aufgabe bzw. Rolle hatte. 

 - 10 - 

 

 

 

Demgegenüber ist der Ausgang des Zivilverfahrens zur Beurteilung der 

Frage, ob die von der Beschuldigten 3 für die Beschwerdeführerin abgehol-

ten bzw. transportieren Gelder veruntreut wurden, nicht in jedem Fall rele-

vant. Das Zivilverfahren dreht sich im Wesentlichen – soweit ersichtlich – 

um die Frage, welche Gelder die Beschuldigte 3 zwischen 2014 und 2023 

bei der Beschwerdeführerin abgeholt hat und wie viel davon bereits der 

Beschwerdeführerin gutgeschrieben wurde. Die Art und Weise, wie die Be-

schuldigte 3 die Gelder aufbewahrte und/oder ob sie diese mit anderen 

Geldern vermischte, wird dabei für den Zivilprozess nur eine untergeord-

nete Rolle spielen, hat die Beschwerdeführerin doch so oder anders ent-

weder einen Herausgabe- oder einen Ersatzanspruch gegen die Beschul-

digte 3. Ob die Beschuldigte 3 überhaupt noch über die bei der Beschwer-

deführerin abgeholten Gelder verfügt, ist für die Prüfung des vertraglichen 

Anspruchs damit ebenfalls irrelevant. Entscheidend ist vielmehr, welche 

Partei für die jeweiligen Abholungen und Gutschriften der Gelder unter Be-

rücksichtigung der Verhandlungsmaxime den Beweis zu erbringen vermag 

bzw. aufgrund der bis und mit im Jahr 2021 durch die Beschuldigte 3 un-

terschriftlich anerkannten "Tresorenbestände" erbringen muss. Ausgehend 

von diesem Beweisergebnis ergibt sich ein allfälliger Herausgabe- bzw. Er-

satzanspruch der Beschwerdeführerin gegenüber der Beschuldigten 3. Wo 

die Beschuldigte 3 die Gelder der Beschwerdeführerin aufbewahrte, ob sie 

diese mit anderen Geldern vermischte oder sie gar zur Begleichung ande-

rer Schulden verwendete, ob sie diese einer anderen Kundin wie die 

H._____ AG gutschrieb und welche Rolle dabei die Beschuldigten 1 und 2 

hatten, ist zur Beurteilung dieses vertraglichen Herausgabe- bzw. Ersatz-

anspruchs im Ergebnis unwesentlich. Es ist daher auch nicht davon auszu-

gehen, dass diesen Fragen im Rahmen des Zivilverfahrens einlässlich 

nachgegangen würde, sodass sich das Zivilverfahren auf das Ergebnis des 

Strafverfahrens auswirken und die Beweiswürdigung im Strafverfahren er-

heblich erleichtern würde. 

 

Zu berücksichtigen ist auch, dass sich das Zivilverfahren noch im Schrif-

tenwechsel befindet und daher nicht mit einem baldigen Urteil gerechnet 

werden kann. Sobald dieses vorliegt, stünde den Parteien darüber hinaus 

die Beschwerde in Zivilsachen ans Bundesgericht offen, was das Verfahren 

weiter in die Länge ziehen würde. Damit spricht auch das Beschleuni-

gungsgebot gegen eine Sistierung des Strafverfahrens. 

 

Schliesslich wurden im vorliegenden Strafverfahren noch keine Beweise 

erhoben. Insbesondere wurden weder die Beteiligten wie die Beschuldig-

ten 1 und 2 befragt noch allfällige Dokumente sichergestellt. Unter Berück-

sichtigung der in vielen Branchen üblichen Aufbewahrungsfrist von Doku-

menten von 10 Jahren, des bis ins Jahr 2014 zurückreichenden Sachver-

halts sowie des Umstands, dass das Erinnerungsvermögen der Beteiligten 

 - 11 - 

 

 

mit zunehmender Zeit naturgemäss nachlässt, spricht auch die aktuelle Be-

weislage gegen eine Sistierung des Strafverfahrens. 

 

4.3.5. 

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich das Zivilverfahren nicht der-

art auf das Ergebnis des Strafverfahrens auswirkt, als sich eine Sistierung 

des Strafverfahrens rechtfertigen würde. Vielmehr liegen vorliegend An-

haltspunkte vor, die unabhängig vom Ergebnis des Zivilverfahrens auf eine 

Veruntreuung hinweisen. Zudem spricht vorliegend sowohl der Umstand, 

dass bis anhin keine Beweise erhoben wurden, als auch das Beschleuni-

gungsgebot gegen eine Sistierung des Strafverfahrens. In Gutheissung der 

Beschwerde ist daher die Sistierungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zo-

fingen-Kulm vom 7. November 2024 aufzuheben. 

 

5. 

5.1. 

Bei diesem Ausgang des Beschwerdeverfahrens sind die obergerichtlichen 

Verfahrenskosten auf die Staatskasse zu nehmen (Art. 428 Abs. 1 StPO). 

 

5.2. 

Der Anspruch der Beschwerdeführerin auf angemessene Entschädigung 

für notwendige Aufwendungen richtet sich nach Art. 433 StPO und hängt 

vom Ausgang des Strafverfahrens ab. Es ist deshalb zurzeit nicht möglich, 

die Entschädigung für das vorliegende Beschwerdeverfahren festzulegen. 

Das Beschwerdeverfahren betreffend die Sistierungsverfügung wird im 

Rahmen der Regelung der Entschädigung der Parteien im Endentscheid 

zu berücksichtigen sein (Art. 421 Abs. 1 StPO; vgl. Urteil des Bundesge-

richts 1B_531/2012 vom 27. November 2012 E. 3). 

 

 
   

Die Beschwerdekammer entscheidet: 

 

1. 

In Gutheissung der Beschwerde wird die Sistierungsverfügung der Staats-

anwaltschaft Zofingen-Kulm vom 7. November 2024 aufgehoben. 

 

2. 

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden auf die Staatskasse ge-

nommen. 

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

  

 - 12 - 

 

 

   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. Dieselbe Beschwerde 

kann erhoben werden gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, wenn 

diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheis-

sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-

den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 78, Art. 90, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf 

die sich eine Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). Für die Beschwerde- 

legitimation ist Art. 81 BGG massgebend. 

 

 
   

Aarau, 18. März 2025 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Richli Stutz