# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d6dfb648-40ae-580e-b964-d76bcb6fd46d
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-19
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 19.10.2018 SB180440
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180440_2018-10-19.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 
 

Geschäfts-Nr.: SB180440-O/U/mc 
 

Mitwirkend: Oberrichter lic. iur. Spiess, Präsident, Oberrichterinnen lic. iur. Was-

ser-Keller und lic. iur. Bertschi sowie Gerichtsschreiberin MLaw 

Guennéguès 

Beschluss vom 19. Oktober 2018 

 

in Sachen 

 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich, Leitender Staatsanwalt Dr. iur. 
Markus Oertle,  

Anklägerin und Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

A._____,  
Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

 

verteidigt durch Rechtsanwalt X1._____ 

 

betreffend Nötigung etc. / Einsprache gegen den Strafbefehl   
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon, Einzelgericht in 
Strafsachen, vom 13. Juni 2018 (GB170034) 
 

 

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Erwägungen: 

Am 14. Juni 2018 meldete die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich gegen 

das Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 13. Juni 2018 Berufung an (Urk. 40). 

Mit Eingabe vom 14. Juni 2018, eingegangen am 3. Oktober 2018, hat die 

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich die Berufung zurückgezogen (Urk. 47). 

Das Verfahren ist demgemäss unter ausgangsgemässer Regelung der Kosten- 

und Entschädigungsfolgen als erledigt abzuschreiben.  

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe ihres 

Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch die Partei, die das 

Rechtsmittel zurückzieht (Art. 428 Abs. 1 StPO). Unterliegt die Staatsanwalt-

schaft, trägt der verfahrensführende Kanton die Kosten (Schmid, StPO Praxis-

kommentar, 2. Aufl., Art. 428 N 3). Mangels erkennbarer Umtriebe sind keine Ent-

schädigungen zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben. 

Demzufolge ist das Urteil des Bezirksgerichtes Dietikon vom 13. Juni 2018 

rechtskräftig. 

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz. 

3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

4. Schriftliche Mitteilung an 

− die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich  
− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten 
− die Privatklägerschaft 

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 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung allfäl-

liger Rechtsmittel an  

− die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten) 

5. Rechtsmittel: 

Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 
begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesge-

richtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 19. Oktober 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Guennéguès 
 

 
 
 

	Beschluss vom 19. Oktober 2018
	
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird als durch Rückzug der Berufung erledigt abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr fällt ausser Ansatz.
	3. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	 die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Privatklägerschaft
	 die Vorinstanz (unter Rücksendung der Akten)

	5. Rechtsmittel:
	Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.