# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3dcfc86d-89f0-5fcc-9028-9a5a75d707c6
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2020-06-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.06.2020 C-1499/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1499-2020_2020-06-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1499/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m   2 5 .  J u n i  2 0 2 0  

Besetzung 
 Einzelrichter Daniel Stufetti, 

Gerichtsschreiberin Karin Wagner. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Frankreich),   

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Anspruch auf eine Invalidenrente, 

Verfügung IVSTA vom 17. Februar 2020. 

 

 

 

C-1499/2020 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (IVSTA oder Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 17. Februar 2020 das Begehren von A._______ (Be-

schwerdeführer) auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversiche-

rung (IV) abgewiesen hat (BVGer act. 1/1), 

dass der Beschwerdeführer diese Verfügung mit Beschwerde vom 

13. März 2020 beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (BVGer 

act. 1/1), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich von IV-Rentenansprüchen vor 

Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 18. März 2020 

(BVGer act. 2) zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.- innert 

30 Tagen nach deren Empfang aufgefordert wurde, verbunden mit der An-

drohung bei nicht fristgemässer Bezahlung werde auf das Rechtsmittel 

nicht eingetreten, 

dass die eingeschrieben versandte Verfügung von der Post mit dem Ver-

merk «pli avisé et non réclamé» dem Bundesverwaltungsgericht zurückge-

sandt wurde (eingegangen am 15. Juni 2020; BVGer act. 4), 

dass eine Sendung, die nur gegen Unterschrift des Adressaten oder einer 

anderen berechtigten Person ausgehändigt wird, am siebten Tag nach dem 

ersten erfolglosen Zustellversuch als zugestellt gilt (Art. 20 Abs. 2bis 

VwVG), 

dass der erste Zustellversuch am 1. April 2020 erfolgt ist (BVGer act. 4/1), 

womit die Zwischenverfügung vom 18. März 2020 am 8. April 2020 als zu-

gestellt gilt und die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses, unter Be-

rücksichtigung der verlängerten Gerichtsferien vom 21. März 2020 bis zum 

19. April 2020 (Art. 22a VwVG; https://www.admin.ch/gov/de/start/doku-

mentation/medienmitteilungen.msg-id-78502.html), am 19. Mai 2020 abge-

laufen ist,  

C-1499/2020 

Seite 3 

dass der Beschwerdeführer den Vorschuss innert der gesetzten Frist nicht 

geleistet hat, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]). 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine 

Parteientschädigung ausgerichtet. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherung (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

 

C-1499/2020 

Seite 4 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Stufetti Karin Wagner 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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