# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ccb31e0e-3f64-559d-827f-7a364b2e1b01
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.11.2008 C-3038/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-3038-2006_2008-11-25.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-3038/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 5 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richterin Franziska Schneider (Vorsitz), 
Richter Johannes Frölicher, Richterin Elena Avenati-
Carpani, 
Gerichtsschreiberin Sabine Uhlmann.

X._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Invalidenrente, Einspracheentscheid vom 11. Oktober 
2006.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-3038/2006

Sachverhalt:

A.
Die  österreichische  Staatsangehörige  X._______  war  in  den  Jahren 
1968  bis  2000  in  der  Schweiz  als  Servicemitarbeiterin  erwerbstätig 
und entrichtete in dieser Zeit Beiträge an die Schweizerische Alters-, 
Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (act.12). Nach ihrer Rück-
kehr in ihre Heimat arbeitete sie mit Unterbrüchen von März 2001 bis 
September  2003  als  Servicemitarbeiterin.  Das  Arbeitsverhältnis  bei 
der letzten Arbeitgeberin wurde am 18. September 2003 aus gesund-
heitlichen Gründen aufgelöst. Am 21. September 2004 stellte sie bei 
der  Pensionsversicherungsanstalt  Landesstelle  B._______ einen An-
trag auf eine österreichische Invalidenrente (act. 1, 5, 6). Den Antrag 
leitete  die  Pensionsversicherungsanstalt  Landesstelle  B._______ am 
5. November  2004 an die  Eidgenössische Invalidenversicherung,  IV-
Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IV-Stelle), weiter (act. 
7). Mit  Verfügung vom 31. August  2005 wies  die  IV-Stelle  das  Leis-
tungsbegehren wegen Fehlens einer anspruchsbegründenden Invalidi-
tät ab (act. 15). Sie stützte sich dabei insbesondere auf:
- das  Formular  Fragebogen  für  den  Versicherten  (EU),  datiert  vom 

13. Mai 2005 (act. 5);
- das Formular Fragebogen für  den Arbeitgeber, datiert  vom 6. Mai 

2005 (act. 6);
- das Formular E 205, Bescheinigung des Versicherungsverlaufes in 

Österreich vom 1. Juni 2005 (act. 8);
- den ärztlichen Bericht von Dr. med. E._______, Facharzt für Kardio-

logie, vom 22. Februar 2001 (act. 10);
- das ärztliche Gesamtgutachten von Dr. W._______,  Fachärztin  für 

Innere Medizin, vom 16. Dezember 2004 (act. 11);
- das Formular Demande de Prestation vom 7. Juli 2005, mit Datums-

stempel vom 28. September 2005 (act. 12);
- die undatierte ärztliche Stellungnahme von Dr. R._______, IV-Stel-

lenarzt, mit Datumsstempel vom 28. September 2005 (act. 13).

B.
Gegen diese  Verfügung  erhob  die  Versicherte  mit  Eingabe  vom 27. 
September 2005 Einsprache (act. 17) und beantragte im Wesentlichen, 
bei  der  Entscheidfindung  seien  die  Sachverständigengutachten  aus 
den Bereichen Orthopädie-Chirurgie, Neurologie-Psychiatrie und Inne-
re Medizin sowie die Gutachten aus dem Pensionsverfahren in Öster-
reich  und  das  medizinische  Sachverständigengutachten  von  Dr. 

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H._______, Facharzt für Innere Medizin, vom 18. August 2005 (act. 16) 
zu berücksichtigen. Zudem teilte  sie  sinngemäss mit,  aufgrund ihres 
gesundheitlichen  Zustandes  invalid  und  nicht  mehr  in  der  Lage  zu 
sein, einer geregelten Beschäftigung nachzugehen.  

C.
Am 14. Februar 2006 reichte die Versicherte zu Handen der IV-Stelle 
bei der Pensionsversicherungsanstalt Landesstelle B._______ wieder-
um einen Antrag auf eine Invaliditätsrente ein (act. 18).

D.
Mit Entscheid vom 11. Oktober 2006 wies die IV-Stelle die Einsprache 
ab (act. 28). Die in der Einsprache erwähnten Gutachten seien durch 
den ärztlichen Dienst bereits geprüft worden. Dieser sei zum Schluss 
gekommen,  dass  kein  invalidisierender  Gesundheitsschaden  ausge-
wiesen sei,  die  diagnostizierten  Krankheiten  seien alle  behandelbar. 
Ein  Hinweis  auf  eine  Herzrhythmusstörung  liege  zudem  nicht  vor. 
Dementsprechend habe der  ärztliche Dienst  festgestellt,  dass in der 
bisherigen  Tätigkeit  im  Hotelgewerbe  keine  mindestens  40%-ige  Ar-
beitsunfähigkeit ausgewiesen sei. Das im Rahmen eines neuen Leis-
tungsgesuches eingereichte Gutachten von Dr. W._______ vom 6. Ap-
ril 2006 (act. 23) sei zusätzlich dem ärztlichen Dienst zur Stellungnah-
me  unterbreitet  worden.  Dieser  habe  festgestellt,  dass  auch  unter 
Berücksichtigung dieses Gutachtens kein invalidisierendes Leiden vor-
liege.

E.
Mit  Schreiben  vom  30.  Oktober  2006  erhob  die  Versicherte 
(nachfolgend:  Beschwerdeführerin)  Beschwerde  bei  der 
Eidgenössischen Rekurskommission der Alters-, Hinterlassenen- und 
Invalidenversicherung  für  die  im  Ausland  wohnenden  Personen 
(nachfolgend:  Rekurskommission).  Aufgrund  von  Herzrhythmus-  und 
Nierenfunktionsstörungen, Gastritis, Schmerzen und Einschränkungen 
des  gesamten  Stütz-  und  Bewegungsapparates,  Schwindelanfällen, 
Depressionen  sowie  wegen  des  allgemein  reduzierten 
Gesundheitszustandes sei sie arbeitsunfähig und invalid im Sinn des 
Gesetzes. Mit der Beschwerde reichte sie folgende Arztberichte ein: 
- fachärztlicher  Befund  von  Dr.  S._______,  Facharzt  für  Innere 

Medizin, vom 10. Oktober 2006;
- radiologischer Befund vom 28. Februar 2006;

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- Röntgenbefund  von  Dr. A._______,  Facharzt  für  Radiologie,  vom 
23. Juni 2006;

- ärztlicher Befundbericht von Dr. I._______, Facharzt für Orthopädie 
und orthopädische Chirurgie, vom 27. Juni 2006.

F.
In ihrer Vernehmlassung vom 10. Januar 2007 beantragte die Vorins-
tanz  die  Abweisung der  Beschwerde und die  Bestätigung der  ange-
fochtenen Verfügung. Zur Begründung verwies sie im Wesentlichen auf 
die bei ihrem medizinischen Dienst eingeholte Stellungnahme vom 7. 
Januar 2007 (act. 30). Dr. L._______ kam zum Schluss, dass auch un-
ter Berücksichtigung der neu eingereichten Arztberichte an der bisheri-
gen Beurteilung festgehalten werden könne, da sich aus den Rekurs-
akten  keine  neuen  relevanten  Gesichtspunkte  ergeben  würden,  die 
kardiale Situation habe sich sogar verbessert. Eine Einschränkung der 
Arbeitsfähigkeit  als  Serviceangestellte  oder  in  einer  anderen  mittel-
schweren  Tätigkeit  aus  kardialen  Gründen  sei  somit  nicht  gegeben. 
Für Schwerarbeit oder Tätigkeiten mit dauerndem Stehen an Ort (Fab-
rikarbeiten) sei  die Versicherte jedoch eingeschränkt. Für Tätigkeiten 
im Service  (z. B. Cafeteria,  Kantine),  für  leichte  Reinigungsarbeiten, 
Sortiertätigkeiten  und  Scanningaufgaben  etc.  bestünden  keine  Ein-
schränkungen.

G.
Mit Verfügung vom 2. Februar 2007 wurde den Parteien die Übernah-
me  des  Beschwerdeverfahrens  durch  das  Bundesverwaltungsgericht 
per 1. Januar 2007 mitgeteilt, und die Beschwerdeführerin wurde ein-
geladen, zur Vernehmlassung der Vorinstanz Stellung zu nehmen. 

H.
Mit Replik vom 1. März 2007 übermittelte die Beschwerdeführerin wei-
tere  medizinische  Gutachten  (neurologisch-psychiatrisches  Sachver-
ständigengutachten von Univ.-Prof. Dr. K._______, Facharzt für Neuro-
logie und Psychiatrie,  vom 10. Dezember 2006; fachärztliches Sach-
verständigengutachten  von  Dr.  P._______,  Facharzt  für  Orthopädie 
und orthopädische  Chirurgie,  vom 16. Oktober  2006;  internmedizini-
sches sowie abschliessendes medizinisches Sachverständigengutach-
ten von Dr. H._______, Facharzt für Innere Medizin, vom 16. Oktober 
2006 resp. 30. Dezember 2006).

I.
Mit Duplik vom 5. April 2007 hielt die Vorinstanz unter Hinweis auf die 

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Stellungnahme ihres ärztlichen Dienstes an ihrem Antrag auf Abwei-
sung der Beschwerde fest. Dr. L._______, IV-Stellenarzt, führte in sei-
nem Bericht  vom 2. April  2007 aus, die Gutachter  erachteteten eine 
leichte bis mittelschwere Tätigkeit zu 100% als zumutbar, davon aus-
genommen sei Nachtarbeit. Sowohl unter internistischen als auch un-
ter neurologisch-orthopädischen Gesichtspunkten gebe es keine Ein-
wände  gegen  eine  100%-ige  Ausübung  der  bisherigen  Tätigkeit  als 
Servicemitarbeiterin – jedoch ohne Nachtschicht und Überstunden. Al-
ternativ  seien  Verweistätigkeiten  wie  beispielsweise  Telefondienst, 
Scanningaufgaben, Sortierarbeiten, Kioskverkauf, Billettverkauf etc. zu 
100% zumutbar. Er erachte die Beschwerdeführerin – in Übereinstim-
mung mit  den Gutachtern  –  für  Tätigkeiten  in  einer  Fabrik  aufgrund 
wahrscheinlich ungenügender  Belastbarkeit  als  nicht  einsetzbar. Wie 
bereits  anlässlich  der  ersten  Beurteilung  durch  den  medizinischen 
Dienst der IV-Stelle im September 2005 festgehalten worden sei, lasse 
sich jedoch auch aufgrund der neuen Gutachten ein relevanter invalidi-
sierender Gesundheitsschaden medizinisch nicht begründen. 

J.
Mit  Verfügung vom 20. April  2007 wurde der Schriftenwechsel abge-
schlossen. 

K.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  wird,  soweit  für  die  Ent-
scheidfindung erforderlich, im Rahmen der Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht übernimmt die Beurteilung der beim In-
krafttreten des Verwaltungsgerichtsgesetzes bei Eidgenössischen Re-
kurs-  oder  Schiedskommissionen  oder  bei  Beschwerdediensten  der 
Departemente hängigen Rechtsmittel, sofern es zuständig ist (Art. 53 
Abs. 2 des Bundesgesetzes über das Bundesverwaltungsgericht vom 
17. Juni 2005 [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32]). Die Be-
urteilung erfolgt nach neuem Verfahrensrecht.

1.1 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung 
von Beschwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 des Bundesgeset-
zes über das Verwaltungsverfahren vom 20. Dezember 1968 (VwVG, 
SR 172.021),  sofern  kein Ausnahmetatbestand erfüllt  ist  (Art. 31,  32 
VGG). Zulässig sind Beschwerden gegen Verfügungen von Vorinstan-

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zen gemäss Art. 33 VGG. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland ist 
eine Vorinstanz im Sinn von Art. 33 Bst. d VGG (vgl. auch Art. 69 Abs. 
1 Bst. b  des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 19. 
Juni  1959  [IVG,  SR  831.20]  in  der  ab  1.  Januar  2007  gültigen 
Fassung). Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  somit  zuständig  für  die 
Behandlung der vorliegenden Beschwerde.

1.2 Der angefochtene Entscheid ist eine Verfügung im Sinn von Art. 5 
VwVG, durch die die Beschwerdeführerin besonders berührt ist und an 
deren Aufhebung oder Änderung sie ein schutzwürdiges Interesse hat 
(Art.  48  Abs.  1  VwVG;  vgl.  auch  Art.  59  des  Bundesgesetzes  vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts [ATSG, SR 830.1]). Sie ist daher zur Beschwerde legitimiert. 

1.3 Die Beschwerde wurde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 50 
Abs. 1, Art. 52 Abs. 1 VwVG; vgl. auch Art. 60 ATSG), weshalb auf sie 
einzutreten ist. 

2.
Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundesver-
waltungsgericht nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes be-
stimmt. Das VwVG findet aufgrund von Art. 3 Bst. dbis VwVG jedoch kei-
ne  Anwendung  in  Sozialversicherungssachen,  soweit  das  ATSG an-
wendbar ist. Nach Art. 2 des ATSG sind die Bestimmungen des ATSG 
anwendbar,  soweit  die  einzelnen  Sozialversicherungsgesetze  des 
Bundes dies vorsehen. Nach Art. 1 Abs. 1 IVG sind die Bestimmungen 
des ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) an-
wendbar,  soweit  das  IVG  nicht  ausdrücklich  eine  Abweichung  vom 
ATSG vorsieht.

2.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2), unter Vorbehalt der spezialgesetzlichen Übergangsbe-
stimmungen. 

In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen Rechts-
sätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führen-
den Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3). 

2.2 Mit  der  Beschwerde an das  Bundesverwaltungsgericht  kann ge-
rügt  werden,  die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht  (ein-

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schliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens), beruhe 
auf einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtser-
heblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG). 

2.3 Das  Bundesverwaltungsgericht  ist  gemäss  dem  Grundsatz  der 
Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-
gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Es kann die Be-
schwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gründen gut-
heissen oder den angefochtenen Entscheid im Ergebnis mit einer Be-
gründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (vgl. FRITZ 
GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, Bern 1983, S. 212). 

3.
Aufgrund der Beschwerdebegehren streitig und damit zu prüfen ist vor-
liegend, ob die Vorinstanz zu Recht das Rentengesuch der Beschwer-
deführerin um Zusprechung einer Invalidenrente abgewiesen hat. 

3.1 Vorab ist  zu prüfen,  welche materiellen Rechtsnormen im vorlie-
genden Verfahren anwendbar sind.

3.2 Die Beschwerdeführerin  ist  Staatsangehörige eines Mitgliedstaa-
tes der Europäischen Union, so dass vorliegend die folgenden Erlasse 
anwendbar  sind: das am 1. Juni  2002 in Kraft  getretene Abkommen 
zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der 
Europäischen  Gemeinschaft  und  ihren  Mitgliedstaaten  andererseits 
über  die  Freizügigkeit  vom 21.  Juni  1999  (Freizügigkeitsabkommen, 
nachfolgend FZA, SR 0.142.112.681), sein Anhang II, die Verordnung 
(EWG) Nr. 1408/71 des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der 
Systeme der sozialen Sicherheit  auf  Arbeitnehmer und Selbständige 
sowie deren Familienangehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- 
und  abwandern  (nachfolgend:  Verordnung  1408/71;  SR 
0.831.109.268.1) sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates 
vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) Nr. 
1408/71 (nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72; SR 0.831.109.268.11) 
(vgl. Art. 80a IVG). 

Das Freizügigkeitsabkommen setzt  die  verschiedenen bis  dahin  gel-
tenden bilateralen Abkommen zwischen der  Schweizerischen Eidge-
nossenschaft  und  den  einzelnen  Mitgliedstaaten  der  Europäischen 
Union insoweit aus, als darin derselbe Sachbereich geregelt wird (Art. 
20 FZA). Gemäss Art. 8 Bst. a FZA werden die Systeme der sozialen 

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Sicherheit  koordiniert,  um  insbesondere  die  Gleichbehandlung  aller 
Mitglieder der Vertragsstaaten zu gewährleisten.

3.3 Die Anmeldung der Beschwerdeführerin wurde am 21. September 
2004 beim österreichischen Versicherungsträger eingereicht, weshalb 
vorliegend die am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bestimmungen 
des ATSG sowie die zugehörige Verordnung vom 11. September 2002 
über den Allgemeinen Teil  des Sozialversicherungsrechts (ATSV, SR 
830.11) anwendbar sind. Nicht anwendbar sind hingegen die Änderun-
gen des ATSG vom 6. Oktober 2006 und der ATSV vom 28. September 
2007 (5. IVG-Revision, AS 2007 5129 bzw. AS 2007 5155, in Kraft seit 
1. Januar 2008), da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der 
entsprechenden  Bestimmungen  ergangen  ist  (vgl.  auch  UELI KIESER, 
ATSG-Kommentar, Zürich Basel Genf 2003, Art. 82 Rz. 4).

Bezüglich der vorliegend auf Grund von Art. 2 ATSG in Verbindung mit 
Art. 1 Abs. 1 IVG zu berücksichtigenden ATSG-Normen zur Arbeitsun-
fähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) und zur 
Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16) sowie zur Revision der In-
validenrente und anderer Dauerleistungen (Art.17) hat das Schweizeri-
sche Bundesgericht (vormals: Eidgenössisches Versicherungsgericht) 
erkannt, dass es sich bei den in Art. 3-13 ATSG enthaltenen Legaldefi-
nitionen in aller Regel um eine formellgesetzliche Fassung der höchst-
richterlichen Rechtsprechung zu den entsprechenden Begriffen vor In-
krafttreten des ATSG handelt und sich inhaltlich damit keine Änderung 
ergibt,  weshalb  die  hierzu  entwickelte  Rechtsprechung übernommen 
und weitergeführt  werden kann (vgl. BGE 130 V 343 E. 3). Auch die 
Normierung des Art. 16 ATSG führt  nicht  zu einer  Modifizierung der 
bisherigen Judikatur zur Invaliditätsbemessung bei erwerbstätigen Ver-
sicherten,  welche weiterhin nach der  allgemeinen Methode des Ein-
kommensvergleichs vorzunehmen ist (zu Art. 28 Abs. 2 IVG in der bis 
zum 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung vgl. BGE 128 
V 29 E. 1, BGE 104 V 135 E. 2a und b).

3.4 Am 1. Januar 2004 sind die Änderungen des IVG vom 21. März 
2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 
2003 (SR 831.201; 4. IV-Revision, AS 2003 3837 bzw. AS 2003 3859) 
in Kraft getreten. Somit sind vorliegend für die Prüfung des geltend ge-
machten Anspruchs diese Fassungen des IVG und der IVV anwend-
bar. Die Änderungen des IVG vom 6. Oktober 2006 und der IVV vom 
28.  September  2007  (5.  IV-Revision,  AS  2007  5129  bzw. AS  2007 

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5155, in Kraft seit 1. Januar 2008) sind hingegen nicht anwendbar, da 
der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten der entsprechenden Be-
stimmungen ergangen ist.

4.
Anspruch auf  eine  Rente  der  schweizerischen  Invalidenversicherung 
hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes (ATSG/IVG) ist und beim Ein-
tritt der Invalidität während mindestens eines vollen Jahres Beiträge an 
die  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  (AHV/IV)  ge-
leistet hat (Art. 36 Abs. 1 IVG, in Kraft bis 31. Dezember 2007). Diese 
Bedingungen müssen kumulativ gegeben sein; fehlt eine, so entsteht 
kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere erfüllt ist.

4.1 Die Beschwerdeführerin hat während mehr als eines Jahres Bei-
träge  an  die  schweizerische  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invali-
denversicherung geleistet, so dass die Voraussetzung der Mindestbei-
tragsdauer für den Anspruch auf eine ordentliche Invalidenrente erfüllt 
ist (Art. 36 Abs. 1 IVG) (act. 12). 

4.2 Meldet sich eine versicherte Person mehr als zwölf Monate nach 
Entstehen des Anspruchs an, so werden allfällige Leistungen der Inva-
lidenversicherung lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangegange-
nen Monate ausgerichtet (Art. 48 Abs. 2 IVG, Fassung vom 6. Oktober 
2000, in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007). Massge-
bend ist die Einreichung des Gesuchs beim Versicherungsträger, wo-
bei für Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der Europäischen Uni-
on die Anmeldung beim Versicherungsträger des Wohnlandes massge-
bend ist (Art. 86 Abs. 1 der Verordnung [EWG] Nr. 1408/71). Vorliegend 
wurde das Gesuch am 21. September 2004 bei der Pensionsversiche-
rungsanstalt  Landesteil  Burgenland eingereicht,  weshalb die Leistun-
gen frühestens ab dem 21. September 2003 ausgerichtet werden kön-
nen.

4.3 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind für die Bestim-
mung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts im  Beschwerdeverfahren 
grundsätzlich die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses des 
angefochtenen Entscheids massgebend (hier: 11. Oktober 2006; vgl. 
BGE 132 V 368 E. 6.1 mit  Hinweisen;  THOMAS LOCHER,  Grundriss des 
Sozialversicherungsrechts, 3. Auflage, Bern 2003, § 74 N 20). 

Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgebenden Zeitpunkt des 
Erlasses des angefochtenen Entscheides eingetreten sind, können im 

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vorliegenden Beschwerdeverfahren daher grundsätzlich nicht  berück-
sichtigt  werden.  Allerdings  können  Tatsachen,  die  den  Sachverhalt 
seither  verändert  haben,  unter  Umständen Gegenstand einer  neuen 
Verwaltungsverfügung bilden (BGE 121 V 366 E. 1b mit weiteren Hin-
weisen).

Im  vorliegenden  Beschwerdeverfahren  ist  daher  zu  prüfen,  ob  zwi-
schen dem 21. September 2003 und dem 11. Oktober 2006 ein An-
spruch  der  Beschwerdeführerin auf Leistungen der Invalidenversiche-
rung entstanden ist.

4.4 Der Rentenanspruch entsteht frühestens in dem Zeitpunkt, in dem 
die versicherte Person mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsun-
fähig geworden ist (Art. 29 Abs. 1 IVG [Fassung vom 6. Oktober 2000, 
in Kraft vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007] Bst. a) oder wäh-
rend eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min-
destens zu 40 Prozent arbeitsunfähig war (Bst. b). Eine bleibende Er-
werbsunfähigkeit  besteht  vorliegend  nicht;  es  handelt  sich  nach  der 
Rechtsprechung  des Bundesgerichts  vielmehr  um ein  labiles  Krank-
heitsgeschehen,  welches  frühestens  nach  Ablauf  der  Wartefrist  ge-
mäss Art. 29 Abs. 1 Bst. b einen allfälligen Rentenanspruch begründen 
kann (Urteil  des Bundesgerichts I  163/2005 vom 30. Mai 2005, BGE 
119 V 98 E. 4a).

4.5 Nach dem ATSG in Verbindung mit dem IVG ist der Begriff "Invali-
dität"  nicht  nach medizinischen Kriterien definiert,  sondern  nach der 
Unfähigkeit, Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 132 V 99 E. 4, 110 
V 275 E. 4a, BGE 102 V 166) oder sich im bisherigen Aufgabenbereich 
zu betätigen. Dabei sind die Erwerbs- bzw. Arbeitsmöglichkeiten nicht 
nur im angestammten Beruf bzw. in der bisherigen Tätigkeit, sondern 
auch in zumutbaren Verweisungstätigkeiten zu prüfen. 

Nach Art. 8 ATSG (Fassung vom 6. Oktober 2000, in Kraft vom 1. Ja-
nuar 2003 bis 31. Dezember 2007) ist die Invalidität die voraussichtlich 
bleibende oder längere Zeit  dauernde ganze oder teilweise Erwerbs-
unfähigkeit. Art. 4 IVG führt  dazu aus, dass die Invalidität  Folge von 
Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein kann; nach Abs. 2 die-
ser Norm gilt die Invalidität als eingetreten, sobald sie die für die Be-
gründung des Anspruchs auf  die jeweilige Leistung erforderliche Art 
und Schwere erreicht hat.

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Erwerbsunfähigkeit  ist  der  durch  Beeinträchtigung  der  körperlichen 
oder geistigen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf  dem in Betracht  kommenden ausgegliche-
nen Arbeitsmarkt (Art. 7 ATSG, Fassung vom 6. Oktober 2000, in Kraft 
vom 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2007). Arbeitsunfähigkeit ist die 
durch eine Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Gesund-
heit  bedingte,  volle  oder  teilweise  Unfähigkeit,  im  bisherigen  Beruf 
oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit  zu leisten. Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufga-
benbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG).

4.6 Nach Abs. 1 des Art. 28 IVG (in Kraft vom 1. Januar 2004 bis 31. 
Dezember 2007) hat ein Versicherter Anspruch auf eine Viertelsrente 
bei  einem Invaliditätsgrad von 40%, auf  eine halbe Rente bei einem 
solchen von 50%, auf  eine  Drei-Viertel-Rente bei  einem Invaliditäts-
grad von 60% und auf eine ganze Rente bei einem solchen von 70%.

Gemäss Art. 28 Abs. 1ter IVG werden Renten, die einem Invaliditäts-
grad von weniger als 50% entsprechen, nur an Versicherte ausgerich-
tet, die ihren Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt (Art. 13 ATSG) in 
der Schweiz haben. Eine Ausnahme von diesem Prinzip gilt ab 1. Juni 
2002  für  Schweizer  Bürgerinnen  und  Bürger  sowie  Angehörige  von 
Mitgliedstaaten  der  Europäischen  Union,  welche  Anspruch  auf  Vier-
telsrenten haben,  wenn sie  in  einem Mitgliedstaat  der Europäischen 
Union  Wohnsitz  haben.  Nach  der  Rechtsprechung  des  Schweizeri-
schen Bundesgerichts stellt Art. 28 Abs. 1ter IVG nicht eine blosse Aus-
zahlungsvorschrift,  sondern eine besondere Anspruchsvoraussetzung 
dar (BGE 121 V 275 E. 6c). 

4.7 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte  Person nach Eintritt  der Invalidität  und 
nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Ein-
gliederungsmassnahmen durch eine ihr  zumutbare Tätigkeit  bei  aus-
geglichener  Arbeitsmarktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen 
könnte,  wenn  sie  nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkom-
men, Art. 16 ATSG). 

Der Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarkts ist ein theoretischer und 
abstrakter Begriff, welcher dazu dient, den Leistungsbereich der Invali-
denversicherung  von  jenem  der  Arbeitslosenversicherung  abzugren-

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zen. Der Begriff  umschliesst einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht 
zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen; anderer-
seits bezeichnet er einen Arbeitsmarkt, der von seiner Struktur her ei-
nen  Fächer  verschiedenartiger  Stellen  offen  hält.  Nach  diesen  Ge-
sichtspunkten bestimmt sich im Einzelfall,  ob die invalide Person die 
Möglichkeit  hat,  ihre  restliche Erwerbsfähigkeit  zu  verwerten und ob 
sie ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen vermag oder 
nicht  (BGE 110 V 276 E. 4b; ZAK 1991 S. 320 E. 3b). Daraus folgt, 
dass für die Invaliditätsbemessung nicht darauf abzustellen ist, ob eine 
invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverhältnissen vermit-
telt werden kann, sondern einzig darauf, ob sie die ihr verbliebene Ar-
beitskraft noch wirtschaftlich nutzen könnte, wenn die verfügbaren Ar-
beitsplätze dem Angebot an Arbeitskräften entsprechen würden (AHI-
Praxis 1998 S. 291 E. 3b). Von einer Arbeitsgelegenheit im Sinne von 
Art. 16 ATSG kann aber dort  nicht mehr gesprochen werden, wo die 
zumutbare Tätigkeit nur in so eingeschränkter Form möglich ist, dass 
sie  der  allgemeine Arbeitsmarkt  praktisch nicht  kennt  oder  dass  sie 
nur  unter  nicht  realistischem  Entgegenkommen  eines  durchschnittli-
chen Arbeitgebers möglich wäre (SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3c, 
ZAK 1989 S. 322 E. 4).

4.8 Zu bemerken ist, dass aufgrund des im gesamten Sozialversiche-
rungsrechts geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht ein 
in seinem bisherigen Tätigkeitsbereich dauernd arbeitsunfähiger Versi-
cherter gehalten ist, innert nützlicher Frist Arbeit in einem anderen Be-
rufs- oder Erwerbszweig zu suchen und anzunehmen, soweit sie mög-
lich und zumutbar erscheint (BGE 133 V 508 E. 4, 113 V 28 E. 4a, 111 
V 239 E. 2a). Deshalb ist es am behandelnden Arzt bzw. am Vertrau-
ensarzt einer IV-Stelle zu entscheiden, in welchem Ausmass ein Versi-
cherter seine verbliebene Arbeitsfähigkeit bei zumutbarer Tätigkeit und 
zumutbarem Einsatz auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten 
kann. Diese sogenannte Verweisungstätigkeit hat sich der Versicherte 
anrechnen  zu  lassen  (leidensangepasste  Verweisungstätigkeit;  ZAK 
1986 S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähig-
keit tatsächlich verwertet oder nicht.

4.9 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung – 
und im Beschwerdefall das Gericht – auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesund-
heitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem 

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Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person ar-
beitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichti-
ge Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen 
der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 
256 E. 4, BGE 115 V 133 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 4b.cc). 

4.10 Die  Verwaltung  und  im  Beschwerdefall  das  Gericht  haben  die 
medizinischen  Unterlagen  –  wie  auch  alle  anderen  Beweismittel  – 
nach dem Grundsatz der freien Beweiswürdigung, d. h. ohne Bindung 
an  förmliche  Beweisregeln,  sowie  umfassend  und  pflichtgemäss  zu 
würdigen. Dies bedeutet, dass alle Beweismittel objektiv zu prüfen sind 
–  unabhängig  davon,  von wem sie  stammen  –  und  danach  zu  ent-
scheiden ist, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurtei-
lung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das 
Gericht bei  einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdi-
gen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf 
die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes 
eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 
Belange umfassend ist,  auf  allseitigen Untersuchungen beruht,  auch 
die  geklagten Beschwerden berücksichtigt,  in  Kenntnis  der  Vorakten 
(Anamnese)  abgegeben  worden  ist,  in  der  Darlegung  der  medizini-
schen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Si-
tuation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder 
des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a, BGE 122 V 160 
E. 1c mit Hinweisen; AHI-Praxis 2001 S. 113 E. 3a). Der erhöhte Be-
weiswert umfasst allerdings nur medizinische Fragen, zu deren Beant-
wortung  Ärzte  im  Sozialversicherungsverfahren  beigezogen  werden, 
nicht aber weitere Fragen wie z.B. die wirtschaftliche Beurteilung.

Die Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Beweis-
würdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung in Bezug 
auf  bestimmte Formen medizinischer  Berichte und Gutachten aufzu-
stellen (BGE 125 V 351 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b). So ist den im 
Rahmen  des  Verwaltungsverfahrens  eingeholten  Gutachten  externer 
Spezialärzte,  welche aufgrund eingehender  Beobachtungen und Un-
tersuchungen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und 
bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, 
bei  der  Beweiswürdigung  volle  Beweiskraft  zuzuerkennen,  solange 
nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise spre-
chen (BGE 125 V 351 E. 3b/bb, mit weiteren Hinweisen). 

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5.
Die  Beschwerdeführerin  bringt  vor,  aufgrund  ihrer  gesundheitlichen 
Leiden nicht mehr arbeitsfähig zu sein. Es ist daher im Folgenden zu 
prüfen, wie es sich damit verhält.

5.1 Den im vorliegenden Fall relevanten Arztberichten und Gutachten 
ist Folgendes zu entnehmen:

Dr. med. E._______, Facharzt für Kardiologie, beurteilte in seinem Be-
richt vom 22. Februar 2001 die kardiale Situation der Beschwerdefüh-
rerin, ohne sich zur Arbeitsfähigkeit zu äussern (act. 10).

Dr. W._______, Fachärztin für Innere Medizin, führte in ihrem Gesamt-
gutachten  vom 16. Dezember  2004  auf  einer  persönlichen  Untersu-
chung  vom 15. November  2004 beruhend  als  Diagnosen  Herzrhyth-
musstörung (paroxysmales tachykardes Vorhofflimmern), Engpasssyn-
drom  Schulter  rechts,  beginnendes  Nervenkompressionssyndrom 
rechtes Handgelenk, beginnende Aufbrauchserscheinungen lumbosak-
raler Übergang, Magenulcus (behandelt), chronische Gastritis (behan-
delt) und psychovegetativer Erschöpfungszustand auf. Als weitere Lei-
den  nannte  sie  Fettstoffwechselstörung,  Spannungskopfschmerzen 
und Verdacht auf degenerativen Meniskusschaden, Kniegelenk rechts. 
Die Leistungsfähigkeit fasste sie folgendermassen zusammen: Leichte 
und fallweise mittelschwere Tätigkeiten unter Vermeidung von Nässe, 
Kälte,  Hitze  und  Staub  –  unter  Ausschluss  ständiger  Nacht-  und 
Schichtarbeit – seien weiterhin zumutbar. Im Rahmen weiterer Mass-
nahmen  könne  eine  invasive  kardiologische  Abklärung  durchgeführt 
werden (act. 11).

Dr.  H._______,  Facharzt  für  Innere  Medizin,  hielt  in  seinem  ab-
schliessenden medizinischen Sachverständigengutachten vom 18. Au-
gust  2005 beruhend auf  einer  internmedizinischen,  neuro-psychiatri-
schen  und  orthopädischen  Untersuchung  und  Begutachtung  leichte 
körperliche  Arbeiten  im  Gehen,  Stehen  und  Sitzen  als  zumutbar  – 
nicht erforderlich seien verlängerte Arbeitspausen; die Arbeiten könn-
ten  sowohl  im  Freien  als  auch  in  geschlossenen  Räumen ausgeübt 
werden; hingegen seien der Explorandin mittelschwere oder schwere 
körperliche  Arbeiten  nicht  zuzumuten;  ebenfalls  nicht  möglich  seien 
Arbeiten  auf  Leitern  und Gerüsten,  eine Steighilfe  könne jedoch be-
nützt werden; Überkopfarbeiten in Zwangshaltung rechts seien zu ver-
meiden, links auf ein Drittel des Arbeitstages zu verkürzen; ebenfalls 
sollten Arbeiten in häufig gebückter Stellung, in vorngeneigter Stellung 

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sowie im Knien und Hocken in Zwangshaltung um ein Drittel des Ar-
beitstages verringert  werden; die Fingergeschicklichkeit sei nicht ein-
geschränkt; Arbeiten im steilen und unwegsamen Gelände seien um 
die Hälfte eines Arbeitstages zu verringern, Arbeiten in Berücksichti-
gung der aufgeführten Einschränkungen möglich; Akkord- und Fliess-
arbeiten schieden aus, wie auch Nachtarbeit,  Schichtarbeit  sei  mög-
lich; ebenso sei die Explorandin einem forciertem Arbeitstempo halbtä-
gig  gewachsen.  Bezüglich  Krankenstandsprognose  sei  mit  drei 
Wochen im Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit zu rechnen (act. 16).

Der  zur  Stellungnahme  aufgeforderte  IV-Stellenarzt,  Dr.  R._______, 
führte in seinem undatierten Bericht (Stempeldatum vom 28. Septem-
ber 2005) aus, die Beschwerdeführerin leide seit mehreren Jahren an 
einer  nicht  invalidisierenden  Tachykardie,  die  unter  medikamentöser 
Behandlung zum Teil unter Kontrolle sei. Es fände sich kein Hinweis 
auf  eine Herzinsuffizienz oder eine koronare  Erkrankung,  das Echo-
kardiogramm  befinde  sich  im  Normbereich.  Die  Beschwerdeführerin 
sei in einem Hotel als Servicemitarbeiterin weiterhin arbeitsfähig, ohne 
eine Arbeitsunfähigkeit von 40% zu erreichen (act. 13).

5.2 Im Rahmen eines zweiten Leistungsgesuches legte die Beschwer-
deführerin ein weiteres Gesamtgutachten ins Recht. 

Dr. W._______, Fachärztin für Innere Medizin, bezifferte in ihrem Ge-
samtgutachten (Datum nicht lesbar), das auf einer persönlichen Unter-
suchung  vom  6.  April  2006  beruht,  die  Leistungsfähigkeit  der  Be-
schwerdeführerin  wie  folgt: Aus orthopädischer  Sicht  stünden begin-
nende Abnützungserscheinungen der Lenden- und Halswirbelsäule mit 
redizidivierenden Lumbalgien und Lumboischialgien sowie ein Cervi-
kalsyndrom im Vordergrund. Des weiteren bestehe bei der Beschwer-
deführerin eine erstgradige dupuytren' sche Kontraktur des IV Finger-
strahls rechts und eine angedeutete dupuytren' sche Kontraktur im III 
Fingerstrahl links, Faustschluss sei beidseits möglich. Aus orthopädi-
scher Sicht seien leichte und mittelschwere körperliche Belastungen, 
die im Gehen, Sitzen oder Stehen ausgeübt würden, zumutbar – mit 
üblichen Arbeitspausen. Unzumutbar seien Arbeiten, die andauernd in 
gebückter,  kniender  oder  hockender  Zwangshaltung  oder  über  Kopf 
verrichtet werden müssten. Des Weiteren seien ständige Nass-, Kälte-, 
Hitze-, Staub- und Höhenexposition sowie das berufsbedingte dauern-
de Lenken eins Kraftfahrzeuges zu vermeiden. Feinarbeiten seien auf-
grund der dupuytren'schen Kontraktur  von Fall  zu Fall  eingeschränkt 

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möglich,  Grobarbeiten seien ohne Einschränkungen möglich. Die Ar-
beit am Bildschirm, Nacht- und Schichtarbeiten mit Kundenkontakt sei-
en zumutbar (act. 23).

Dr. L._______,  IV-Stellenarzt,  gelangte  in  Würdigung des ihm unter-
breiteten Gutachtens von Dr. W._______ vom 6. April 2006 und in Be-
rücksichtigung  der  Vorakten  in  seinem  Bericht  vom  23.  September 
2006  zum  Schluss,  dass  kein  invalidisierendes  Leiden  vorliege  und 
dementsprechend an der bisherigen Beurteilung festgehalten werden 
könne (act. 27). 

5.3 Die Beschwerdeführerin reichte im Rahmen des Beschwerdever-
fahrens weitere ärztliche Befundberichte ein (ärztlicher Befundbericht 
von Dr. I._______, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirur-
gie, vom 27. Juni 2006; Röntgenbefund von Dr. A._______, Facharzt 
für Radiologie, vom 23. Juni 2006; radiologischer Befund vom 28. Feb-
ruar  2002;  fachärztlicher  Befund  vom  10.  Oktober  2006  von  Dr. 
S._______, Facharzt für Innere Medizin). Die eingereichten Arztberich-
te äusserten sich nicht zu der Frage der Arbeitsfähigkeit.

Am 7. Januar 2007 nahm Dr. L._______, IV-Stellenarzt, wiederum Stel-
lung zu den neu eingereichten Arztberichten. Er gelangte zum Ergeb-
nis, aufgrund der Zusatzberichte könne klar gefolgert werden, dass zur 
Zeit keine klinische Herzpathologie vorliege. Für Tätigkeiten im Service 
(Cafeteria,  Kantine),  leichte  Reinigungsarbeiten,  Sortiertätigkeiten, 
Scanning etc. bestünden absolut keine Einschränkungen. In Überein-
stimmung mit  den Gutachten von Dr. W._______ vom 15. November 
2004 und 6. April 2006 sei die Versicherte für Schwerarbeit oder Tätig-
keiten  mit  dauerndem Stehen an Ort  eingeschränkt,  möglicherweise 
auch aufgrund der Rückenschmerzen. Neue relevante Gesichtspunkte 
hätten sich aus den Rekursakten nicht ergeben, an der bisherigen Be-
urteilung könne somit festgehalten werden (act. 30).

Den im Auftrag des Landesgerichtes D._______ erstellten Gutachten, 
die von der Beschwerdeführerin mit  Replik vom 1. März 2007 einge-
reicht wurden, ist zur Frage der Arbeitsfähigkeit Folgendes zu entneh-
men:

Univ.-Prof. Dr. N._______, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, er-
achtete  in  seinem  neurologisch-psychiatrischen  Sachverständigen-
gutachen vom 10. Dezember 2006 leichte Arbeiten und Hebearbeiten 
ganztägig  sowie  mittelschwere  Arbeiten  und  Hebearbeiten  halbtags, 

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welche im Sitzen,  Stehen und Gehen ausgeübt werden könnten,  als 
zumutbar. Überkopfarbeiten und Arbeiten in häufig gebückter Stellung 
seien auf ein Drittel eines Arbeitstages zu reduzieren. Arbeiten an ex-
ponierten Stellen, Akkord- und Fliessarbeiten sowie Nachtarbeit seien 
nicht,  Schichtarbeiten jedoch möglich. Einem forcierten Arbeitstempo 
sei die Explorandin gewachsen. 

Dr. P._______, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, 
hielt in seinem fachärztlichen Sachverständigengutachten vom 16. Ok-
tober 2006 im Wesentlichen leichte und mittelschwere Arbeiten im Ge-
hen,  Stehen  und Sitzen  innerhalb  einer  geregelten  Arbeitszeit  unter 
Einhaltung der üblichen Ruhepausen als zumutbar; schwere Arbeiten, 
Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten seien nicht möglich, eine Steig-
hilfe könne jedoch benützt werden; Arbeiten in gebückter oder vorge-
neigter  Zwangshaltung  wie  auch  Arbeiten  im  Knien  und  Hocken  in 
Zwangshaltung seien auf ein Drittel eines Arbeitstages zu verringern 
und gleichmässig auf diesen zu verteilen; Überkopfarbeiten in Zwangs-
haltung seien links nicht, rechts jedoch zumutbar; Tätigkeiten die Ge-
schicklichkeit betreffend die Hände seien ohne Einschränkungen mög-
lich; die Ausübung der Arbeiten sei sowohl im Freien als auch in ge-
schlossenen Räumen durchführbar.

Von Dr. H._______ liegen zwei Gutachten vor. Am 16. Oktober 2006 
hielt  der Gutachter  ganztägig leichte körperliche Arbeiten im Gehen, 
Stehen und Sitzen, welche im Freien und in geschlossenen Räumen 
im normalen Arbeitstempo ausgeübt werden könnten, als zumutbar – 
verlängerte Arbeitspausen seien nicht erforderlich; mittelschwere oder 
schwere  körperliche  Arbeiten  sowie  Arbeiten  im  Akkord  und  unter 
Nachtschichtbedingungen könnten jedoch nicht mehr verlangt werden, 
ebenso könnten Arbeiten an exponierten Stellen nicht ausgeübt wer-
den.  Im  abschliessenden  medizinischen  Sachverständigengutachten 
vom 30. Dezember 2006 kam Dr. H._______ zu der gleichen Einschät-
zung der  Arbeitsfähigkeit  wie  bereits  im Gutachten vom 16. Oktober 
2006 und erachtete leichte körperliche Arbeiten im Gehen, Stehen und 
Sitzen,  welche  im  Freien  und  in  geschlossenen  Räumen  ausgeübt 
werden könnten, als zumutbar. 

In Berücksichtigung der Gutachten führte der erneut zur Stellungnah-
me aufgeforderte Dr. L._______ in seinem Bericht vom 2. April  2007 
aus,  an den bekannten und bereits  durch den medizinischen Dienst 
festgestellten  Diagnosen  und  an  den  die  Arbeitsfähigkeit  einschrän-

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kenden Befunden habe sich nichts geändert. Auch aufgrund der neu 
eingereichten Gutachten sei ein invalidisierender Gesundheitsschaden 
nicht  ausgewiesen.  Die  Gutachter  muteten  der  Beschwerdeführerin 
einhellig leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ganztägig zu. Sowohl un-
ter  internistischer  als  auch  unter  neurologisch-orthopädischen  Ge-
sichtspunkten aus gebe es keine Einwände gegen die volle Ausübung 
einer  Tätigkeit  als  Servicemitarbeiterin  unter  normalen  Arbeitsbedin-
gungen, beispielsweise in einer Cafeteria oder in einem Speisehaus. 
Als Alternative seien ebenfalls Verweistätigkeiten wie zum Beispiel im 
Telefondienst, Scanningaufgaben, Sortierarbeiten, im Kiosk- oder Bil-
letverkauf vollschichtig zumutbar. In Übereinstimmung mit den Gutach-
tern erachte er die Beschwerdeführerin für Tätigkeiten in einer Fabrik 
hingegen nicht einsetzbar. 

5.4 Das Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest,  dass die Einschätzung 
der Arbeitsfähigkeit durch Dr. L._______ mit denjenigen der Gutachter 
nicht  voll  und ganz übereinstimmt. Aus einer  Gegenüberstellung der 
Gutachten ergibt sich, dass Dr. H._______ sowohl im Gutachten vom 
16.  Oktober  2006  als  auch  in  dem vom 30. Dezember  2006  mittel-
schwere oder schwere körperliche Arbeiten als unzumutbar erachtet. 
Dr. N._______ hingegen sieht die Beschwerdeführerin in seinem Be-
richt  vom 10. Dezember  2006 für  leichte Arbeiten ganztägig und für 
mittelschwere zur Hälfte  eines Tages einsetzbar,  währenddessen Dr. 
P._______ sowohl  leichte als  auch mittelschwere Tätigkeiten als  zu-
mutbar erachtet. Im vorliegenden Fall  ist  die divergierende Einschät-
zung der Arbeitsfähigkeit jedoch unerheblich, da sich keine objektiven 
Befunde finden lassen, die eine ausreichende Einschränkung der Ar-
beitsfähigkeit  für  die  zuvor  ausgeübte  Tätigkeit  und somit  einen An-
spruch auf eine Invalidenrente begründen würden. Ebenso finden sich 
auch in den Gutachten keine Hinweise, wonach der Beschwerdeführe-
rin die Ausübung ihrer  bisherigen Tätigkeit nicht mehr möglich wäre. 
Es sind daher keine Gründe ersichtlich, von der Einschätzung der Ar-
beitsfähigkeit des IV-Stellenarztes abzuweichen. 

5.5 Das Gericht geht somit von einer 100%-igen Arbeitsfähigkeit der 
Beschwerdeführerin in ihrer bisherigen Tätigkeit als Servicemitarbeite-
rin  aus, jedoch ohne Ausübung von Nachtschicht oder Überstunden. 
Dem IV-Stellenarzt ist beizupflichten, dass solche Tätigkeiten in einer 
Cafeteria  oder  in  einem Speisehaus zu finden sind. Ebenso besteht 
keine  Einschränkung  der  Erwerbsfähigkeit  in  Verweistätigkeiten  wie 

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beispielsweise im Telefondienst, bei Scanningaufgaben und Sortierar-
beiten oder Kiosk- und Billetverkauf. 

Bei  diesem  Ergebnis  erübrigt  sich  die  Durchführung  eines  Einkom-
mensvergleichs, erleidet die Beschwerdeführerin doch keine gesund-
heitsbedingte Einkommenseinbusse. 

6.
Die Vorinstanz hat den Rentenanspruch der Beschwerdeführerin dem-
nach  zu  Recht  verneint,  weshalb  der  angefochtene  Einspracheent-
scheid zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen ist.

Beizufügen ist, dass auch der österreichische Sozialversicherungsträ-
ger den Antrag der Beschwerdeführerin  auf  Gewährung einer Invali-
denrente mit Bescheid vom 18. Januar 2005 und vom 4. Mai 2006 ab-
gewiesen hat (act. 2, 24).

7.
Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige 
Parteientschädigung. 

Verfahrenskosten werden keine erhoben,  da es im vorliegenden Ver-
fahren um die Bewilligung bzw. Verweigerung von Versicherungsleis-
tungen geht,  und gemäss den bis zum 30. Juni 2006 geltenden und 
nach der Praxis des Bundesverwaltungsgerichts für die hängigen Be-
schwerden gegen IV-Einspracheentscheide auch weiterhin anwendba-
ren Bestimmungen keine Verfahrenskosten erhoben werden (vgl. Art. 
69 Abs. 2 IVG [in der bis zum 30. Juni 2006 in Kraft gestandenen Fas-
sung]  in  Verbindung  mit  Art.  85bis Abs.  2  des  Bundesgesetzes  vom 
20. Dezember 1946 über die Alters-  und Hinterlassenenversicherung 
[AHVG, SR 831.10]). 

7.1 Der  unterliegenden  Beschwerdeführerin  ist  entsprechend  dem 
Verfahrensausgang  keine  Parteientschädigung  zuzusprechen  (Art.  7 
des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschä-
digungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2] e 
contrario, Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario).

Seite 19

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben, und es wird keine Partei-
entschädigung zugesprochen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr._______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin:

Franziska Schneider Sabine Uhlmann

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit 
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

Versand: 

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