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**Case Identifier:** 6c9a7e77-bca0-5c49-95d4-94060932048c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-30
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 30.09.2020 S 2019 129
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-129_2020-09-30.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiber: MLaw Patrick Trütsch

U R T E I L  vom 30. September 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA lic. iur. B.________, 

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung
(Rente)

S 2019 129

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Urteil S 2019 129

A. Der 1971 geborene A.________ wurde am 10. August 2011 durch den 
Rückversicherer der Vorsorgeeinrichtung zur Früherfassung bei der Invalidenversicherung 
angemeldet (IV-act. 1). Obschon die IV-Stelle in der Folge eine Anmeldung für angezeigt 
erachtete, sandte der Versicherte das entsprechende Formular nicht zurück, weshalb die 
Verwaltung die Früherfassung am 10. November 2011 abschloss (IV-act. 5).

Mit Anmeldeformular vom 17. November 2014 ersuchte A.________ um Leistungen der 
Invalidenversicherung (IV-act. 8). Die IV-Stelle tätigte sodann medizinische und 
erwerbliche Abklärungen. Zudem gab sie bei Dr. med. C.________, FMH Innere Medizin, 
spez. Rheumatologie, und Dr. med. D.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, 
spez. Konsiliar- und Liaisonpsychiatrie, ein bidisziplinäres Gutachten in Auftrag, welches 
am 7. November 2018 erstattet wurde (IV-act. 106/1–8; rheumatologische Teilexpertise 
vom 6. November 2018 [IV-act. 106/9–27], psychiatrische Teilexpertise vom 6. November 
2018 [IV-act. 107]). Gestützt hierauf stellte die Verwaltung mit Vorbescheid vom 
16. November 2018 die Abweisung des Leistungsgesuchs in Aussicht (IV-act. 111). Am 
4. Januar 2019 verfügte sie wie vorbeschieden (IV-act. 115). Gleichentags liess 
A.________ Einwände vorbringen (IV-act. 116), weshalb die Verfügung vom 4. Januar 
2019 aufgehoben und eine Frist zur einlässlichen Begründung angesetzt wurde (IV-
act. 117). In der Folge wurde u.a. das Parteigutachten von Dr. med. E.________, FMH 
Orthopädische Chirurgie, vom 4. April 2019 (IV-act. 124/1–13) samt Ergänzung vom 
25. April 2019 (IV-act. 124/14–15) zu den Akten gereicht. Nach Einholung einer 
Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 23. Mai 2019 (IV-act. 126) 
verfügte die IV-Stelle am 29. August 2019 wie vorbeschieden (IV-act. 129).

B. Beschwerdeweise liess A.________ beantragen, in Aufhebung der Verfügung vom 
29. August 2019 sei ihm ab 1. November 2014 bis mindestens Ende Februar 2019 eine 
angemessene Teilrente auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur Vornahme weiterer 
Abklärungen an die IV-Stelle zurückzuweisen. Die IV-Stelle sei zudem zu verpflichten, ihm 
die Parteigutachtenkosten von Fr. 4'950.– zu erstatten. 

C. Der mit Verfügung vom 3. Oktober 2019 erhobene Kostenvorschuss von Fr. 800.– 
wurde vom Beschwerdeführer fristgerecht bezahlt (act. 3).

D. Die IV-Stelle schloss vernehmlassend auf Abweisung der Beschwerde (act. 6).

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Urteil S 2019 129

E. Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels hielten die Parteien an ihren 
jeweiligen Anträgen fest (act. 8 und 11).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] in Verbindung mit § 77 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die 
Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos 
gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 29. August 2019. Diese ging 
gemäss unbestritten gebliebenen Angaben am 2. September 2019 beim Rechtsvertreter 
des Beschwerdeführers ein. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt 
Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift 
wurde am 2. Oktober 2019 der Post übergeben und ging am darauf folgenden Tag beim 
Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige 
Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen 
Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 
sodann Antrag und Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, 
weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem 
Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; 
BGS 162.11).

2. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu 
29. August 2019) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch: BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei 
sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung 
des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 
E. 1.2.1).

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Urteil S 2019 129

3.
3.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver 
Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

3.2 Anspruch auf eine Rente haben gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die:
a. ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten 
oder verbessern können;

b. während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind; und

c. nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind.

Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, 
bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

3.3 Die rückwirkend ergangene Verfügung über eine befristete oder im Sinne einer 
Reduktion abgestufte Invalidenrente umfasst einerseits die Zusprechung der Leistung und 
andererseits deren Aufhebung oder Herabsetzung. Letztere setzt voraus, dass Revisions-
gründe (BGE 133 V 263 E. 6.1 mit Hinweisen) vorliegen, wobei der Zeitpunkt der 
Aufhebung oder Herabsetzung nach Massgabe des analog anwendbaren Art. 88a IVV 
festzusetzen ist (vgl. BGE 121 V 264 E. 6b/dd mit Hinweis). Ob eine für den 
Rentenanspruch erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten und damit der für 
die Befristung oder Abstufung erforderliche Revisionsgrund gegeben ist, beurteilt sich 
durch Vergleich des Sachverhalts im Zeitpunkt der Rentenzusprechung oder des 
Rentenbeginns mit demjenigen zur Zeit der Aufhebung beziehungsweise Herabsetzung 

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der Rente (BGE 125 V 413 E. 2d am Ende; 125 V 369 E. 2; 109 V 262 E. 4a; vgl. BGE 
130 V 343 E. 3.5).

3.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der 
Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig 
ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung 
der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.1 und 3.2, 132 V 93 E. 4).

3.5 Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 
Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der 
Expertise begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a; 122 V 157 E. 1c).

4. Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf eine Rente der 
Invalidenversicherung hat. Dabei ist zunächst der Frage nachzugehen, ob das 
bidisziplinäre Gutachten der Dres. C.________ und D.________ vom 7. November 2018 
beweiswertig ist.

4.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung auf die vorgenannte 
Expertise.

Gemäss den Sachverständigen bestehen folgende Gesundheitsschäden mit 
Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit: Chronische Schmerzstörung mit somatischen und 
psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), bestehend seit 2013, und anamnestisch eine 
Stauballergie. Ohne Einfluss verblieben: eine Akzentuierung der Persönlichkeitszüge mit 
narzisstischen Zügen (ICD-10 Z73.1), bestehend seit der Adoleszenz; schädlicher 
Gebrauch von Tabak (ICD-10 F17.1), bestehend seit Jahren; chronisches 
lumbospondylogenes Syndrom, nicht ausreichend somatisch abstützbar, 
Osteochondrosen Lendenwirbelkörper (LWK) 4 bis Sakralwirbelkörper (SWK) 1, aktuell 
nicht dermatombezogene Sensibilitätsstörung rechtes Bein und möglicherweise diskrete 

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Kraftabschwächung für die Dorsalextensionen der rechten Grosszehe, entsprechend M4–
5, bei fehlenden Hinweisen auf eine Muskelhypertrophie und symmetrisch nachweisbaren 
TBR (Tibialis-posterior-Reflex); Übergewicht mit Body-Mass-Index von 29,15 kg/m2; 
laborchemisch Hinweise auf Alkoholkonsum, CDT-Wert pathologisch (IV-act. 106/5–6).

Sie hielten weiter fest, der Rheumatologe könne keine somatisch-pathologischen Befunde 
objektivieren, die eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für die derzeit 
langjährig ausgeübten beruflichen Tätigkeiten begründen könnten. Der Psychiater habe im 
Mini-ICF-APP-Rating leichte Defizite im Bereich Widerstands- und Durchhaltefähigkeit 
festgestellt. Der Rheumatologe habe zudem krankheitsfremde Faktoren realisiert und 
verweise auf eine möglicherweise limitierte Motivation des Versicherten, das derzeitige 
Arbeitspensum wieder zu steigern. Der Psychiater habe folgende Ressourcen festgestellt: 
Eine Selbstwirksamkeitserwartung im Sinne einer Überzeugung der versicherten Person, 
einen wirksamen Einfluss auf ein Ereignis ausüben zu können und gewünschte 
Ergebnisse durch entsprechende Handlungen und Verhaltensweisen umzusetzen, sei bei 
der versicherten Person durchaus vorhanden. Die Kontrollüberzeugung im Sinne einer 
Überzeugung, das eigene Schicksal beeinflussen zu können, sei nicht eingeschränkt. Ein 
Optimismus im Sinne einer generalisierten positiven Erwartung hinsichtlich zukünftiger 
Ergebnisse sei in reduziertem Ausmass vorhanden. Die Sinnhaftigkeit als Ausmass, mit 
dem die versicherte Person das Leben gefühlsmässig als sinnerfüllt betrachte, sei gut 
ausgeprägt. Bei der versicherten Person lasse sich eine Offenheit feststellen. Die 
Flexibilität im Sinne einer Anpassungsfähigkeit an wechselnde Umstände sei kaum 
reduziert. Eine Achtsamkeit im Sinne einer rezeptiven Aufmerksamkeit und Bewusstheit 
von momentanen Vorgängen und Erfahrungen sei gegeben. Die versicherte Person weise 
ein Bedürfnis nach Autonomie im Sinne einer Selbstbestimmung, Selbständigkeit, 
Unabhängigkeit, Selbstverwaltung und Entscheidungsfreiheit auf. Die aktuellen 
Lebensumstände ermöglichten der versicherten Person, die Erfahrung des Geliebt- und 
Akzeptiertwerdens zu machen und sie erfahre auch Geborgenheit. Es bestünden positive 
soziale Bindungen. Die versicherte Person sei in ihr Familiensystem und in ihre Beziehung 
gut eingebettet und erlebe dort Wertschätzung sowie Unterstützung. Von den 
Bezugspersonen erfahre sie sowohl sehr viel praktische als auch emotionale 
Unterstützung. Die versicherte Person habe eine Berufsausbildung absolviert und verfüge 
über eine langjährige berufliche Erfahrung. Einschränkungen der Konsistenz und 
Plausibilität habe der Psychiater nicht festgestellt (IV-act. 106/6–7).

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In der interdisziplinären Einschätzung der Arbeitsfähigkeit, die sowohl die somatisch-
rheumatologischen als auch die psychiatrisch-psychosomatischen Komponenten 
beinhalten, bescheinigten die Gutachter für die derzeit langjährig ausgeübte berufliche 
Tätigkeit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von maximal 15 %, wobei die 
Einschätzung aus psychiatrischer Sicht massgeblich war. In einer leidensangepassten 
Tätigkeit attestierten sie ebenfalls eine Minderung von 15 %. Diese Einschätzung sei auch 
dann zutreffend, sofern die Angaben des Versicherten stimmig seien, dass er an einer 
Stauballergie leide. In diesem Fall entspreche eine alternative berufliche Tätigkeit nicht 
einer Schreiner-Tätigkeit, wie sie der Versicherte bis 1995 ausgeübt habe (IV-act. 106/7).

4.2 Der Beschwerdeführer beanstandet in medizinischer Hinsicht einzig das 
rheumatologische Gutachten von Dr. C.________ vom 6. November 2018 (IV-act. 106/9–
27). Gegen die psychiatrische Einschätzung von Dr. D.________ bringt er keine Einwände 
vor.

4.3 Der Beschwerdeführer wendet ein, es hätte eine wirbelsäulenorthopädische 
Beurteilung erfolgen müssen, welche bei einer mutmasslichen Befundlage wie der 
vorliegenden deutlich besser geeignet sei, eine zuverlässige Folgenabschätzung 
vorzunehmen. Dies werde auch von Dr. med. F.________, FMH allgemeine Chirurgie, 
bestätigt (IV-act. 120/4–5). Vom RAD seien insbesondere Therapieaspekte zur Stützung 
seiner Sichtweise angeführt worden, was indessen in den Fachbereich der Orthopädie 
falle (act. 1 Ziff. 8).

Damit dringt der Beschwerdeführer allerdings nicht durch. Gegenstand der Rheumatologie 
– als Teildisziplin der Inneren Medizin – sind (chronische) Schmerzen des 
Bewegungsapparates, was u.a. auch auf die Orthopädie zutrifft (BGer 8C_682/2017 vom 
14. Februar 2018 E. 6.2). Die beiden medizinischen Disziplinen – Rheumatologie und 
Orthopädie – stehen nicht etwa für unterschiedliche Konzepte, wie ein 
Gesundheitsschaden und dessen Folgen zu betrachten seien. Vielmehr scheint sich – im 
Sinne einer praktischen Aufgabenteilung – für die Einschätzung der funktionellen 
Auswirkungen von Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates der Beizug der 
Rheumatologie durchzusetzen, während die Orthopädie eher im Zusammenhang mit 
Fragen der Therapie zuständig ist (BGer 9C_134/2011 vom 6. Juni 2011 E. 3.3). Es mag 
zwar zutreffen, dass der RAD zur Begründung seiner Sichtweise auch Aspekte der 
Therapie und der Medikation anführte. Allerdings geht es vorliegend im Wesentlichen 
darum, die funktionellen Auswirkungen des Gesundheitsschadens des Beschwerdeführers 

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zu beurteilen. Für diese Belange war Dr. C.________ zweifelsohne befähigt. Im Übrigen 
geht sowohl aus der vom Versicherten eingereichten Stellungnahme von Dr. F.________ 
vom 24. Dezember 2018 (IV-act. 120/4–5) als auch aus dem Parteigutachten von Dr. 
E.________ vom 4. April 2019 (IV-act. 124/1–15) deutlich hervor, dass die 
rheumatologische Teilexpertise in sich korrekt, schlüssig und ausführlich ist sowie die 
gesamte Aktenlage berücksichtigt (IV-act. 120/5 und 124/9). Die beiden Ärzte bemängeln 
einzig die Höhe der Arbeitsfähigkeit bzw. es hätte eine weitere MR-tomographische 
Untersuchung stattfinden müssen (vgl. dazu nachstehende Erwägung). Dass der 
Sachverständige etwas nicht berücksichtigt hätte oder generell nicht in der Lage gewesen 
wäre, die Folgen des gesundheitlichen Leidens abschätzen zu können, geht auch aus 
diesen beiden Dokumenten in keiner Weise hervor. Eine falsche Disziplinenwahl liegt 
damit nicht vor.

4.4 Im Weiteren moniert der Beschwerdeführer, die Beurteilung des Gutachters 
beruhe einzig auf angefertigten konventionellen Röntgenuntersuchungen, was laut Dr. 
F.________ nicht genüge, um das Vorhandensein allfälliger Nervenirritationen, allfällige 
entzündliche Vorgänge und Residuen der Diskushernie in der jüngeren Vergangenheit 
zuverlässig beurteilen zu können. Insofern beruhe die Expertise auf lückenhaften 
Grundlagen (act. 1 Ziff. 9).

Auch damit kann der Beschwerdeführer nicht gehört werden. Es liegt im Ermessen der 
begutachtenden Ärzte zu entscheiden, ob neue Abklärungen erforderlich sind, um den 
Gesundheitszustand einer versicherten Person beurteilen zu können (BGer 9C_68/2014 
vom 2. Juni 2014 E. 3.3, mit Hinweis). Der rheumatologische Experte hat ein Röntgenbild 
der LWS angefertigt und im Übrigen die bestehenden Bildgebungen (MRI vom 17. Februar 
2014, MRI vom 5. Februar 2016 und CT vom 28. September 2017) in seine Beurteilung 
mit einbezogen (vgl. IV-act. 106/16–17). Demgegenüber erachtete es Dr. F.________ als 
angezeigt, eine aktuelle MRI-Untersuchung in die Wege zu leiten, um mögliche 
Auswirkungen der L5-Wurzel eruieren zu können (IV-act. 120/5). Es ist allerdings nicht 
erkennbar, weshalb es einer solchen Untersuchung bedurft hätte. Wie sie selber ausführt, 
liegen keine Hinweise auf eine Neurokompression vor. Aus diesem Grund ist kaum 
anzunehmen, dass die L5-Wurzel eingeengt wäre. Der Privatgutachter Dr. E.________ hat 
am 20. Februar 2019 ein MRI durchgeführt. Seiner Befunderhebung ist zu entnehmen, 
dass kein Wurzelkonflikt besteht, weil die Foramen L4/5 und L5/S1 relativ weit seien (IV-
act. 124/8). Damit liegt kein neuer Befund vor, welcher der Sachverständige nicht 
berücksichtigt hätte.

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4.5 Sodann kritisiert der Beschwerdeführer, die Einschätzung von Dr. C.________ 
dürfte auch wegen seiner regen gutachterlichen Tätigkeit für die Invalidenversicherung 
kaum als Ergebnis einer ergebnisoffenen Beurteilung gelten. Es sei notorisch, dass er 
regelmässig im Auftrag von Sozialversicherungen Begutachtungen vornehme. Die 
Erfahrung zeige auch, dass seine Einschätzungen insbesondere zur erklärbaren 
Einschränkung nicht selten von den Einschätzungen anderer fachärztlicher bzw. 
gutachterlicher Seite erheblich abweichen würden. Angesichts der durch IV-Aufträge 
erreichten Honorarvolumen von knapp gegen einer halben Million pro Jahr liege eine 
extrem akzentuierte wirtschaftliche Abhängigkeit vor. Es sei auch nicht vorstellbar, dass 
der Gutachter daneben die für eine taugliche Beurteilung notwendige hinreichende 
Behandlungserfahrung aufrechterhalten könne (act. 1 Ziff. 11 und 12). 

Vorliegend ist unbestritten, dass der genannte Sachverständige von den IV-Stellen viele 
Aufträge erhält und damit in ausgedehnter Weise für Sozialversicherungsträger tätig ist. In 
Anbetracht der Tatsache aber, dass die Auswahl an zertifizierten Versicherungsgutachtern 
in der deutschsprachigen Schweiz wohl nicht allzu gross sein dürfte, überrascht es nicht, 
wenn immer wieder dieselben Gutachter von den Sozialversicherungsträgern beauftragt 
werden und damit auch eine gewisse wirtschaftliche Abhängigkeit zustande kommt bzw. 
besteht. Sodann versteht es sich von selbst, dass möglichst gute und erfahrene Gutachter 
für Fälle beigezogen werden, in welchen die entsprechenden Diagnosen und 
Einschätzungen umstritten sind. Deswegen aber von einer mangelnden Objektivität bzw. 
Befangenheit zu sprechen, geht nicht an, wie das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung 
immer wieder festgestellt hat. Unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Abhängigkeit 
führen nach ständiger und weiterhin geltender Rechtsprechung jedenfalls weder der 
regelmässige Beizug eines Gutachters durch den Versicherungsträger noch die Anzahl 
der bei diesem Arzt in Auftrag gegebenen Gutachten sowie das daraus resultierende 
Honorarvolumen für sich allein genommen zum Ausstand (BGE 137 V 210 E. 1.3.3). Das 
Bundesgericht anerkennt zwar, dass eine stark überproportionale Berücksichtigung 
einzelner Fachärzte im Rahmen von mono- und bidisziplinären Expertisen der 
Gutachtensakzeptanz abträglich ist. Um die Akzeptanz der von der IV-Stelle eingeholten 
Gutachten zu erhöhen, ist gemäss Bundesgericht eine ausgewogene Verteilung der 
Aufträge und die Transparenz über die Auftragsvergabe erwünscht (BGer 9C_57/2018 
vom 30. August 2018 E. 4.2). Trotz dessen hält das Bundesgericht an seiner Praxis fest, 
wonach eine wiederholte Gutachtertätigkeit für die Sozialversicherungsträger keinen 
Befangenheitsgrund darstellt. Selbst dann nicht, wenn der betreffende Gutachter sein 

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Einkommen vollständig durch Gutachtensaufträge der Invalidenversicherung erzielen 
sollte (BGer 9C_67/2007 vom 28. August 2007 E. 2.4). Vorliegend sind keine Gründe 
ersichtlich, die ein Abweichen von der soeben dargelegten, immer wieder bestätigten 
bundesgerichtlichen Rechtsprechung rechtfertigen würden. Angesichts dessen ist 
ungeachtet der Tatsache, dass Dr. C.________ von den IV-Stellen und insbesondere 
auch von der Beschwerdegegnerin viele Gutachtensaufträge erhält, nicht ersichtlich, dass 
der Experte nicht ergebnisoffen an die Sache herangetreten wäre.

Selbst ein Anstellungsverhältnis eines Arztes zum Versicherungsträger liesse alleine nicht 
auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen. Auch den Berichten 
versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen hat die Rechtsprechung stets 
Beweiswert zuerkannt, sofern keine auch nur geringen Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit 
bestehen (BGE 125 V 351 E. 3b/ee). Wenn Dr. C.________ sein Einkommen weitgehend 
durch Gutachtensaufträge der Invalidenversicherung erzielen sollte und insoweit eine 
wirtschaftliche Abhängigkeit bestünde, so mag dies gemäss bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung allenfalls im Rahmen der Beweiswürdigung zu berücksichtigen sein, 
indem bereits geringe Zweifel genügen könnten, um dem Gutachten von Dr. C.________ 
den Beweiswert abzusprechen (vgl. BGer 8C_417/2019 vom 29. Oktober 2019 E. 4.2.2 
mit Hinweis auf 8C_354/2016 vom 25. Oktober 2016 E. 5.2).

Des Weiteren geht auch die Rüge des Beschwerdeführers, Dr. C.________ weiche nicht 
selten von den ärztlicherseits abgegebenen Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit erheblich 
ab, fehl. Zuerst einmal ist nämlich darauf hinzuweisen, dass Gutachtern grundsätzlich 
keine Fälle unterbreitet werden, in welchen eine versicherte Person offenkundig 
vollständig arbeitsunfähig ist, zumal dies bereits die Beschwerdegegnerin bzw. der RAD 
erkennen und entsprechend verfügen würde. Bei Fällen, die einem Gutachter unterbreitet 
werden, dürfte es sich zum einen um solche handeln, bei welchen die Einschätzungen der 
behandelnden Ärzte von derjenigen des RAD abweichen, und zum anderen um solche, 
bei welchen die gesundheitlichen Probleme einer versicherten Person nicht objektiviert 
werden können, bei welchen aber dennoch – oder gerade deshalb – ein Gutachten zur 
definitiven Klärung des Gesundheitszustandes bzw. der Arbeitsfähigkeit eingeholt wird. 
Letztlich entbehrt es somit nicht einer gewissen Logik, dass in Gutachten nur selten hohe 
Arbeitsunfähigkeiten attestiert werden. Dabei ist aber auch darauf hinzuweisen, dass den 
Versicherten eine Arbeitsfähigkeit regelmässig nur für leidensangepasste Tätigkeiten 
attestiert wird. Weiter ist festzuhalten, dass es bei – für die versicherte Person – positiven 
Gutachten grundsätzlich nicht zum Rechtsstreit kommt. Es kann offenkundig nicht der 

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Schluss gezogen werden, dass es überhaupt keine – für die versicherte Person – 
positiven Gutachten gibt.

Anzufügen bleibt, dass nicht allein aufgrund von statistischen Erhebungen auf die 
Befangenheit eines Gutachters geschlossen werden kann. Wie das Bundesgericht 
dargelegt hat, ist es zwar nicht völlig ausgeschlossen, dass der (Anscheins-)Beweis einer 
systematischen Voreingenommenheit eines Experten mittels verlässlicher Statistiken über 
die Gutachtenstätigkeit geführt werden kann. Da jedoch die Schätzung der 
Arbeitsunfähigkeit im Einzelfall nicht mathematisch exakt vorgenommen werden kann, 
sondern Ermessenselemente enthält, wäre bei einer Auswertung der Häufigkeitsverteilung 
der attestierten Arbeitsunfähigkeiten mit einem gewissen Streubereich zu rechnen; 
aussagekräftig könnten daher im Vornherein nur starke Abweichungen sein. Wäre nun 
aber erstellt, dass diese Häufigkeitsverteilung hoch signifikant von den Resultaten anderer 
Gutachtenspersonen abweicht, so würde dies Fragen aufwerfen. Auch beim Nachweis 
einer starken Abweichung könnte allerdings gemäss Bundesgericht nicht direkt auf eine 
Befangenheit der an der Erstellung der Gutachten beteiligten Fachpersonen geschlossen 
werden; vielmehr müsste zunächst noch überprüft werden, ob die Abweichung nicht durch 
andere Faktoren besser erklärbar wäre (BGer 8C_599/2014 vom 18. Dezember 2015 E. 
6.5).

4.6 Schliesslich bringt der Beschwerdeführer vor, echtzeitliche Berichte könnten 
gegenüber einer retrospektiven Beurteilung erhöhte Beweiskraft haben. Vorliegend müsse 
Analoges gelten wie im Urteil des Bundesverwaltungsgericht C-337/2015 vom 23. Januar 
2017, in welchem die Gutachter bei ihrer retrospektiven Beurteilung Schwierigkeiten zu 
erkennen gegeben hätten. Da zumeist eine vollständige Arbeitsunfähigkeit durch 
echtzeitliche Berichte von verschiedenen behandelnden Ärzten bestätigt worden sei, habe 
nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden dürfen, dass eine 
erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes im Sinne der Gutachter, der 
Stellungnahme des RAD sowie der IV-Stelle vorgelegen habe. Auch habe das 
Bundesgericht in seinem Urteil 8C_848/2013 vom 4. Juni 2014 ausgeführt, echtzeitliche 
Berichte könnten durchaus eine geeignete, wenn nicht gar geeignetere 
Entscheidgrundlage bilden als eine neue, deutlich nach dem massgeblichen Zeitraum zu 
erstellende oder bereits erstellte Expertise. Dies gelte auch vorliegend. Die Annahme des 
rheumatologischen Gutachters enthalte keine einlässliche Auseinandersetzung mit der 
früheren Arbeitsunfähigkeit bzw. deren Entwicklung und den Angaben dazu. Es werde 
zudem auch nicht befundgeleitet überzeugend aufgezeigt, warum die Arbeitsunfähigkeit 

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nach gut einem halben Jahr weitgehend weggefallen sein solle. Demgegenüber bestehe 
eine Vielzahl echtzeitlicher Beurteilungen der Arbeitsunfähigkeit, welche auf persönlichen 
Untersuchungen beruhten. Zentral seien dabei v.a. die von der G.________ 
angeordneten, unabhängigen Beurteilungen von Prof. Dr. E.________. Gemäss ständiger 
Gerichtspraxis sei es für das Beweisgewicht eines Gutachters grundsätzlich unerheblich, 
ob es sich um ein im entsprechenden Verfahren von der Verwaltung eingeholtes 
Gutachten oder ob es sich um ein Privatgutachten handle. Wesentlicher sei die Qualität 
der inhaltlichen Begründung. In der ersten Beurteilung habe Prof. Dr. E.________ die 
Befundlage so geschildert, dass der Beschwerdeführer kaum länger sitzen könne, 
ansonsten Rückenschmerzen aufträten und er aufstehen und herumgehen müsse. Er 
könne auch nicht länger in der gleichen Position stehen. Beschreibend werde weiter die 
Angabe festgehalten, der Beschwerdeführer könne sich einigermassen arrangieren, 
sobald er aber etwas mehr als 50 % arbeite, würden die Rückenschmerzen und damit 
auch die Ausstrahlungen in das rechte Bein eindeutig zunehmen. Diese 
Beschwerdeschilderungen hätten sich aus Sicht von Prof. Dr. E.________ offenbar als 
objektiv nachvollziehbar erwiesen. So habe er die objektiv nachvollziehbare 
Fussheberschwäche rechts und eine sensorische Einschränkung insbesondere 
ausgehend von L5 und partiell auch S1 beschrieben. Ferner habe aus fachärztlicher Sicht 
eine Schmerzauslösung bei Hüftflexion/Extension sowie rechts ein positiver Lasègue 
nachvollzogen werden können. Bei damals noch ausstehender aktueller Bildgebung habe 
Prof. Dr. E.________ erklärt, dass offenbar von einer ordentlichen Osteochondrose L4/5 
mit entsprechend sequestrierter Diskushernie die Wurzel L5 rechts betreffend auszugehen 
sei. Es müsse vermutet werden, dass (entgegen der Regelerwartung) noch gar keine 
Abheilung erfolgt sei und eine persistierende Kompression bestehe. Unter Vorbehalt der 
damals angeordneten und danach beurteilten Bildgebung habe Prof. Dr. E.________ 
schliesslich ausdrücklich eine objektiv nachvollziehbare 50%ige Arbeitsunfähigkeit 
bestätigt. Nach Vorliegen der neu angefertigten MRI habe Prof. Dr. E.________ in seinem 
zweiten Bericht das Bestehen einer (jedenfalls noch residuellen) medio-rechts-lateralen 
rezessalen Diskushernie L4/5 mit Einengung von L5 rechts bestätigt. Das Diskusmaterial 
sei zwischenzeitlich geschrumpft, die Wurzel L5 sei aber durch dieses nach wie vor irritiert 
und das klinische Bild des Patienten sei erklärbar. Zudem bestehe zufolge der 
Osteochondrose mit Spondylose nach wie vor eine Einengung des Foramens L5/S1. Die 
Bandscheibe L4/5 sei rechts eindeutig verschmälert und die nachgewiesene Ödembildung 
unter der Deckplatte von L5 weise auf eine persistierend entzündliche Reaktion hin. Als 
Schlussfolgerung habe er im Februar 2016 ein nach wie vor teilweise entzündliches Bild 
rechtsbetont auf der Höhe L4/5 mit Kontakt der Wurzel L5 bestätigt. Nach wie vor bestehe 

13

Urteil S 2019 129

keine vollständige Abheilung und bei mechanischer Reizung oder Belastung komme es 
(nachvollziehbar) zu einer Exazerbation. An sich müssten die Wurzel L5 befreit und die 
degenerative Bandscheibe L4/5 ausgeräumt sowie das Segment mit einer Spondylodese 
versorgt werden, wobei das Problem gleichwohl rezidivieren und zudem eine Fusion eine 
Folgebelastung der Anschlusssegmente bewirken würde. Offenbar habe Prof. Dr. 
E.________ damals erklären wollen, dass eine objektiv durch die bildgebend 
feststellbaren und nur risikobehaftet operativ sanierbaren Befunde begründbare 
wesentliche Einschränkung bestehe. Mit Bezug auf die hier einzig umstrittene Frage der 
richtigen Folgenabschätzung (andere Fragen seien nicht umstritten, deshalb habe Prof. 
Dr. E.________ diese auch nicht nochmals aufrollen müssen) falle auch das aktuelle 
Gutachten von Prof. Dr. E.________ vom 4. April 2019 mit dem Ergänzungsbericht vom 
25. April 2019 weitaus gründlicher aus als das Gutachten von Dr. C.________. Es setze 
sich insbesondere mit der massgeblichen Befundlage deutlich einlässlicher und (einzig) 
nachvollziehbar auseinander (act. 1 Ziff. 6–7).

4.6.1 Der Beschwerdeführer vermag die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die 
beiden Sachverständigen auch unter Hinweis auf die Stellungnahme von Dr. F.________ 
vom 24. Dezember 2018 (IV-act. 120/4 f.) und das Privatgutachten von Prof. Dr. 
E.________ vom 4. April 2019 (IV-act. 124) nicht in Zweifel zu ziehen.

4.6.1.1 Zunächst ist in Erinnerung zu rufen, dass die medizinische Folgenabschätzung 
notgedrungen eine hohe Variabilität und unausweichlich Ermessenszüge aufweist (BGE 
140 V 193 E. 3.1). Ferner wurde vorliegend eine bidisziplinäre Begutachtung in Auftrag 
gegeben, da nicht sämtliche geklagten Schmerzen erklärbar waren bzw. eine psychogene 
Überlagerung vermutet wurde, was letztendlich sogar von Prof. Dr. E.________ bestätigt 
wurde (IV-act. 124/11 in fine). Demgegenüber hat Prof. Dr. E.________ lediglich die 
somatische Seite berücksichtigt, ohne sich aber mit den nicht erklärbaren Schmerzen 
näher auseinanderzusetzen.

4.6.1.2 In Bezug auf die Höhe der Arbeitsfähigkeit hielt Dr. F.________ lediglich fest, eine 
vom Versicherten geltend gemachte Arbeitsunfähigkeit von 50 % sei nicht ausreichend 
ausgewiesen. Die objektivierbaren Befunde ergäben keine Hinweise auf eine relevante 
Neurokompression. Trotzdem sei den Beschwerden des Versicherten Achtung zu 
schenken, bevor eine volle Arbeitsfähigkeit attestiert werde (IV-act. 120/5). Damit widerlegt 
sie die Auffassung der beiden Experten nicht und vermag ebenso wenig Zweifel zu säen. 
Sie gesteht einzig ein, dass eine Leistungseinschränkung von 50 % nicht gerechtfertigt ist, 

14

Urteil S 2019 129

sondern dass diese tiefer sein müsste. Ferner sind ihrer Ansicht nach keine 
objektivierbaren Befunde für die Schmerzen gegeben. Letztendlich hat sich auch nach der 
zusätzlichen, von Dr. F.________ angeregten Untersuchung durch Prof. Dr. E.________ 
gezeigt, dass keine Nervenwurzelkompression vorliegt. Deshalb greift ihre rein 
wirbelsäulenorthopädische Sichtweise zu kurz. Sind Schmerzen vorhanden, können diese 
anhand der erhobenen klinischen Befunde indessen – wie vorliegend gegeben – nicht 
vollständig objektiviert werden, ist aus psychiatrischer Warte zu fragen, ob eine 
krankheitswertige Schmerzstörung vorliegt. Aus diesem Grund hat die IV-Stelle denn auch 
ein bidisziplinäres Gutachten in Auftrag gegeben. 

4.6.1.3 Auch aus der Einschätzung von Prof. Dr. E.________ kann der Beschwerdeführer 
nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der orthopädische Chirurge gab zu verstehen, es gehe 
lediglich darum, aufgrund der bestehenden Unsicherheit eine mögliche, andere Sichtweise 
auf die Beschwerden des Patienten zu etablieren und seine Arbeitsunfähigkeit und 
allenfalls seine Therapierbarkeit aus wirbelsäulenchirurgischer Erfahrung und Sichtweise 
darzulegen (IV-act. 124/9). Zu den Befunden bemerkte Prof. Dr. E.________, er habe 
grundsätzlich weder neue Erkenntnisse in seiner Anamnese beim Versicherten noch 
andere Untersuchungsergebnisse gefunden, als jene, die schon vom Gutachter Dr. 
C.________ erhoben worden seien (IV-act. 124/10). Ohnehin erachtete Prof. Dr. 
E.________ die rheumatologische Expertise als sehr ausführlich und schlüssig (IV-
act. 124/9). Zudem gestand Prof. Dr. E.________ ein, dass das vorliegende Schmerzbild 
psychogen überlagert ist (IV-act. 124/11). Zur Arbeitsfähigkeit hielt er fest, ob der Patient 
nun eine 50%ige Arbeitsleistung erbringen könne oder allenfalls eine 60%ige, sei letztlich 
eine Ermessensfrage. Er denke, dass das sehr sorgfältig erstellte rheumatologische 
Gutachten durchaus viele relevante Befunde auf den Punkt bringe, jedoch mit der 
Feststellung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit schlicht zu kurz greife. Er könne die 
Verantwortung nicht übernehmen, den Versicherten 100%ig arbeitsfähig zu schreiben. Er 
sei überzeugt, dass mit all dem, was mit diesem Patienten geschehen sei, eine 
Restarbeitsunfähigkeit bleibe, ob man die nun bei 30–40 % oder 50 % festlege, sei 
letztlich eine Ermessensfrage. Eine Gewährung einer mindestens 35%igen 
Arbeitsunfähigkeit sei medizinisch zu rechtfertigen (IV-act. 124/12 f.). Somit lag auch Prof. 
Dr. E.________ derselbe medizinische Sachverhalt zugrunde, wie ihn die beiden 
Sachverständigen Dr. C.________ und Dr. D.________ zu beurteilen hatten. Der 
Privatgutachter hat demnach lediglich eine anderslautende und teilweise unkritische 
Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers vorgenommen. So hinterfragte 
er die Angaben des Versicherten nicht, wonach er zwei Mal pro Woche ins Fitness gehe, 

15

Urteil S 2019 129

Musik spiele und Auto fahren könne. Auch die kaum vorhandene Pharmakotherapie wurde 
nicht diskutiert. Demgegenüber erklärte Dr. D.________, die psychiatrisch objektivierbaren 
Befunde und auch das Alltagsverhalten der versicherten Person relativierten die erwähnte 
Schilderung der Beschwerden und die daraus abgeleiteten Einschränkungen der 
Fähigkeiten. Der Versicherte spiele E-Bass, pendle oft zwischen zwei Wohnsitzen, fahre 
regelmässig mit dem Auto, treffe sich mit Freunden und Bekannten und gehe 
verschiedenen Interessen nach. Der Umstand, dass der Versicherte trotz seiner als 
ausgeprägt geschilderten vielfältigen Symptome und Beschwerden in der Lage sei, Auto 
zu fahren, weise in Anbetracht der enormen motorischen und kognitiven Anforderungen, 
welche die Tätigkeit des Autofahrens an eine Person stelle, auf erhebliche Ressourcen hin 
(IV-act. 107/29). Auch übersah Prof. Dr. E.________, dass zwar Dr. C.________ eine 
volle Arbeitsfähigkeit bescheinigte, demgegenüber Dr. D.________ aufgrund der 
Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren eine Leistungsminderung von 
15 % attestierte, weil eine Zeitelastizität sowie eine zeitliche Regulierbarkeit sinnvoll wären 
(IV-act. 107/33). Letztendlich verbleibt lediglich eine anderslautende Einschätzung von 
Prof. Dr. E.________, welche sich indessen lediglich auf die somatische Seite bezieht, 
indessen nicht gesamthaft betrachtet. Da er keine von Dr. C.________ abweichenden 
Befunde vorbringen kann, vermag er im Ergebnis keine Zweifel zu erwecken. Es ist zu 
betonen, dass es mit Blick auf die Divergenz von medizinischem Behandlungs- und 
Abklärungsauftrag nicht angeht, eine medizinische Administrativ- oder Gerichtsexpertise 
stets dann in Frage zu stellen und zum Anlass weiterer Abklärungen zu nehmen, wenn die 
behandelnde Ärzteschaft nachträglich zu unterschiedlichen Einschätzungen gelangt (BGer 
9C_292/2018 vom 15. Januar 2019 E. 5.2.2.2). Vorbehalten bleiben Fälle, in denen sich 
eine abweichende Beurteilung aufdrängt, weil die behandelnden Ärzte wichtige – und nicht 
rein subjektiver ärztlicher Interpretation entspringende – Aspekte benennen, die bei der 
Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben sind (BGer 8C_847/2013 vom 
14. Februar 2014 E. 5.1.2). Eine solche Konstellation ist ebengerade nicht gegeben.

4.6.1.4 Eine höhere Arbeitsunfähigkeit als jene von den Sachverständigen attestierte im 
Umfang von 15 % ist vorliegend nicht zu rechtfertigen. Denn einerseits ist der 
Beschwerdeführer optimal eingegliedert bzw. seine Tätigkeit gilt als leidensangepasst, 
was mehrfach bestätigt wurde. Insbesondere handelt es sich um eine wechselbelastende 
Arbeit, in welcher der Versicherte hinsichtlich der Gestaltung grosse Freiheiten geniesst. 
Andererseits kommt hinzu, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben lediglich 
ca. zehn Novalgin-Tabletten à 500 mg monatlich und Tramal à 50 mg in Reserve (beides 
Analgetika/Antiphlogistika/Antirheumatika, rezeptpflichtig), einnehme (IV-act. 106/14), 

16

Urteil S 2019 129

welche er im Übrigen nicht von einem Arzt erhält, sondern von seiner Ehefrau (IV-
act. 106/18). Eine ärztlich überwachte medikamentöse Therapie findet somit nicht statt. 
Gegenüber Dr. D.________ gab er zudem an, keine Physiotherapie mehr zu machen (IV-
act. 107/22), was er zwar gegenüber Prof. Dr. E.________ anders schilderte (ein Mal pro 
Woche; IV-act. 124/3). Da er aber in der Lage ist, zusätzlich zwei Mal pro Woche ins 
Fitness zu gehen, zeugen die gesamten Umstände doch von einem geringen 
Leidensdruck, weshalb eine höhergradige Arbeitsunfähigkeit als 15 % nicht mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. 

4.6.2 Begründet ist hingegen die Kritik in Bezug auf den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit. 
Vorab ist nochmals in Erinnerung zu rufen, dass Anspruch auf eine Rente hat, wer 
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % 
arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % 
invalid (Art. 8 ATSG) ist (Art. 28 Abs. 1 lit. b und c IVG). Der Rentenanspruch entsteht 
frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Geltendmachung des 
Leistungsanspruchs nach Artikel 29 Absatz 1 ATSG (Art. 29 Abs. 1 IVG).

4.6.2.1 Der Beschwerdeführer meldete sich mit Formular vom 17. November 2014 
(Eingang IV-Stelle am 20. November 2014) zum Leistungsbezug an (IV-act. 8). Somit 
kann der Rentenanspruch frühestens per 17. Mai 2015 entstehen (Art. 29 Abs. 1 IVG).

4.6.2.2 Unstrittig ist, dass der Beschwerdeführer im November 2013 an einer 
Diskushernie L4/5 mit Kompression der Wurzel L5 litt (vgl. IV-act. 10/1). Sein Hausarzt Dr. 
med. H.________, FMH Allgemeine Innere Medizin, beschrieb befundmässig eine 
Fehlhaltung der LWS mit Skoliose nach links und eine Fussheberschwäche rechts. Er 
bescheinigte vom 1. Mai 2014 bis 30. Juni 2014 eine 80%ige und ab 1. Juli 2014 eine 
50%ige Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 10/2). Letztere hielt er stetig aufrecht (vgl. IV-act. 19/1, 
28/2, 32/11). Der rheumatologische Gutachter Dr. C.________ hielt hierzu fest, ohne 
Zweifel hätten mit Beginn der Beschwerden im Dezember 2013 somatisch abstützbare 
Beschwerden vorgelegen. Plausibel sei, dass mit Einsetzen der Beschwerden, verbunden 
mit dem Auftreten einer radikulären Ausfallkomponente die Wurzel L5 rechts betreffend, 
eine vollständige Arbeitsunfähigkeit seit Dezember 2013 bestätigt worden sei (IV-
act. 106/18). Mit der Rückbildung des Ausmasses der radikulären Ausfallkomponente 
habe er Mühe, seit Herbst 2014 eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für 
die angestammte Tätigkeit zu begründen (IV-act. 106/25). Mit anderen Worten sah Dr. 

17

Urteil S 2019 129

C.________ die Verbesserung des Gesundheitszustandes im Umstand, dass sich die 
Wurzelkompression zurückgebildet hat. 

4.6.2.3 Der beurteilende Radiologe des MRI vom 17. Februar 2014 erkannte auf eine 
aktivierte Osteochondrose mit Modic-I-Veränderungen am Rand rechts im Segment LWK 
4/5 mit breitbasiger median/- rechts mediolateraler nach kaudal luxierter, 
differentialdiagnostisch sequestrierter Diskushernie mit rezessaler L5-Wurzelkompression 
(IV-act. 10/9). Zwar hinterfragte auch der RAD-Arzt Dr. I.________ in seiner 
Stellungnahme vom 8. Juni 2015 die vom Hausarzt attestierte Arbeitsunfähigkeit. Er sah 
aber weitere Abklärungen aufgrund der spärlichen Befunde als angezeigt (IV-act. 26). 
Dem nachfolgenden Verlaufsbericht von Dr. H.________ vom 29. Juni 2015 sind keine 
hilfreichen Informationen zu entnehmen (IV-act. 28), da die Angaben wiederum spärlich 
sind. Der RAD-Arzt wollte mit dem Verlauf zuwarten (IV-act. 29). Nach erneutem 
Verlaufsbericht vom 11. Oktober 2015 (IV-act. 33) ordnete Dr. I.________ ein 
Standortgespräch an, welches am 9. November 2015 durchgeführt wurde. Dieser hatte im 
Anschluss weitere Zweifel an der Höhe der Arbeitsunfähigkeit und wollte eine fachärztliche 
Untersuchung abwarten (IV-act. 37). Der Versicherte wurde am 4. Januar 2016 durch Prof. 
Dr. E.________ untersucht und dieser erstattete zuhanden der G.________ Bericht. Er 
diagnostizierte ein sensomotorisches Ausfallsyndrom L5 rechts mit nach wie vor 
Reizsymptomatik (positiver Lasègue). Er verfügte zwar über keinerlei bildgebende 
Dokumente, stellte sich aber die Frage, ob überhaupt eine Abheilung erfolgt sei oder ob 
eine persistierende Kompression mit entzündlichen Zeichen vorhanden sei. Deshalb regte 
er ein Kontroll-MRI an. Die Arbeitsfähigkeit schätzte er auf 50 % (IV-act. 46/4 f.). Am 
5. Februar 2016 wurde sodann ein MRI in die Wege geleitet. Danach lag im Vergleich zur 
Voruntersuchung nur noch eine residuelle mediorechtslaterale/rezessale Diskushernie 
recht L4/5 mit residueller diskal bedingter rezessaler Einengung von L5 rechts vor (IV-
act. 50/3). Beurteilend führte Prof. Dr. E.________ dazu aus, das Problem beim Patienten 
sei nach wie vor nicht vollständig abgeheilt und es sei damit zu rechnen, dass es je nach 
mechanischer Reizung oder Belastung erneut zu einer Exazerbation kommen könne (IV-
act. 50/2). Auf Initiative des RAD hin wurde der Beschwerdeführer durch PD Dr. med. 
J.________, FMH Neurologie, neurologisch untersucht. Er konstatierte in seinem Bericht 
vom 8. Juli 2016 einen Status nach radikulärem Schmerz und sensomotorischem 
Ausfallsyndrom L5 rechts bei regredienter Diskushernie L4/5 rechts. Weiter hielt er fest, 
der Patient zeige nach wie vor ein leichtgradiges residuelles Ausfallsyndrom L5 rechts, 
sich vornehmlich in der Fuss- und Grosszehenhebung manifestierend bei stabilem 
Becken. Elektrophysiologisch lasse sich bei normaler Peroneusneurographie eine 

18

Urteil S 2019 129

chronisch neurogene Schädigung im Tibialis anterior nachweisen, allerdings keine aktiven 
Denervationspotenziale, d.h. keine frischen Denervationszeichen mehr (IV-act. 58). Der 
RAD-Arzt vereinbarte daraufhin mit dem Hausarzt eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 
70 % und im Verlauf eine schrittweise Steigerung auf ein vollschichtiges Arbeitspensum 
bis Ende 2016 (IV-act. 59). Doktor H.________ berichtete am 8. Januar 2017 von einem 
im November 2016 eingetretenen Rückfall nach dem Steigerungsversuch. Die leichte 
Fussheberschwäche habe sich bei vermehrter körperlicher Belastung verstärkt (IV-
act. 65). Würdigend hielt Dr. I.________ fest, der Hausarzt bringe keine neuen Befunde 
hervor. Die durch PD Dr. J.________ festgestellten Befunde vermöchten eine dauerhafte 
Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer körperlich leichten, wechselbelastenden 
Tätigkeit nicht zu begründen. Auch die fehlende fixe Analgetika-Einnahme und die nicht 
stattfindende fachärztliche Diagnostik/Behandlung sprächen gegen einen erheblichen 
Leidensdruck bzw. nicht ausgeschöpften therapeutischen Rahmen (IV-act. 76). Der 
Wirbelsäulenchirurge Prof. Dr. med. K.________, FMH Orthopädische Chirurgie und 
Traumatologie des Bewegungsapparates, führte in seinem Bericht vom 28. September 
2017 aus, es bestehe eine degenerative Erkrankung der LWS mit hauptbefundlichen 
Veränderungen im Bereich L4/5 und L5/S1. Im Moment sei die Schmerzsituation soweit 
kompensiert, der Patient sei im Alltag aktiv. Seine Belastbarkeit schätze er aber deutlich 
limitiert ein. Sein Arbeitspensum mit 50 % könne er bewältigen. Er müsse einfach nach 
längerem Sitzen abliegen können. Diesbezüglich bedürfe es letztlich einer 
differenzierteren und sorgfältigeren Abklärung, um eine abschliessende Beurteilung zu 
machen. Therapeutisch könne man von chirurgischer Seite festhalten, dass im Moment 
kein Interventionsbedarf gegeben sei. Solange keine kritische Neurokompression im Spiel 
sei, sei entsprechendes Zuwarten sinnvoll (IV-act. 82/5 f.).

4.6.2.4 Von keiner Seite her bestritten ist die zu Beginn des Auftretens der Diskushernie 
und der Wurzelkompression L5 im November 2013 bescheinigte vollständige 
Arbeitsunfähigkeit bis 30. April 2014 und eine 80%ige bis 30. Juni 2014. Der Experte Dr. 
C.________ postulierte mit der Rückbildung des Ausmasses der radikulären 
Ausfallkomponente ab Herbst 2014 eine vollständige Arbeitsfähigkeit für die angestammte 
Tätigkeit. Seine Auffassung vermag er allerdings nicht auf einen Revisionsgrund zu 
stützen. Den echtzeitlichen Berichten ist – wie der Beschwerdeführer zutreffend vorbringt 
– tatsächlich (noch) keine Verbesserung der gesundheitlichen Situation zu entnehmen. Im 
MRI von Februar 2014 erkannte der Radiologe, zwar differentialdiagnostisch, eine 
sequestrierte Diskushernie mit rezessaler L5-Wurzelkompression (IV-act. 10/9). Wohl mag 
es zutreffen, dass RAD-Arzt Dr. I.________ die Arbeitsunfähigkeit anzweifelte, aber für 

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Urteil S 2019 129

eine genauere Beurteilung weitere Abklärungen für angezeigt hielt. Im Januar 2016 lag 
gemäss Prof. Dr. E.________ nach wie vor ein sensomotorisches Ausfallsyndrom L5 
rechts mit Reizsymptomatik (positiver Lasègue) vor. Das im Nachgang angefertigte MRI 
zeigte im Vergleich zur Voruntersuchung nur noch eine residuelle 
mediorechtslaterale/rezessale Diskushernie rechts L4/5 mit residueller diskal bedingter 
rezessaler Einengung von L5 rechts (IV-act. 50/3). Laut dem Neurologen PD Dr. 
J.________ bestand im Juli 2016 ein Status nach radiuklärem Schmerz und 
sensomotorischem Ausfallsyndrom L5 rechts bei regredienter Diskushernie L4/5 rechts. 
Das leichtgradige residuelle Ausfallsyndrom L5 rechts machte sich vornehmlich in der 
Fuss- und Grosszehenhebung bei stabilem Becken bemerkbar (IV-act. 58). Damit kann 
per Juli 2016 eine objektive Verbesserung festgestellt werden. Ab diesem Zeitpunkt 
leuchtet die Beurteilung von Dr. C.________ ein, dass er aufgrund des nur noch 
leichtgradigen residuellen Ausfallsyndroms in der angestammten und zugleich 
leidensadaptierten Tätigkeit keine anhaltende Arbeitsunfähigkeit mehr begründen könne. 

4.6.2.5 Nach dem Gesagten zeigt sich der Verlauf der Arbeitsunfähigkeit des 
Beschwerdeführers in seiner angestammten Tätigkeit wie folgt:

- 100 % bis 30. April 2014;
- 80 % vom 1. Mai bis 30. Juni 2014;
- 50 % vom 1. Juli 2014 bis 8. Juli 2016;
- 15 % ab 9. Juli 2016 (gemäss interdisziplinärem bzw. psychiatrischem 

Gutachten).

4.7 Insgesamt vermag die bidisziplinäre Expertise der Dres. C.________ und 
D.________ vom 7. November 2018 inkl. deren Teilgutachten in Bezug auf die nun 
attestierte Arbeitsfähigkeit von 85 % in jeglicher Tätigkeit zu überzeugen. Einzig was den 
Verlauf der Arbeitsunfähigkeit anbelangt, ist festzustellen, dass eine objektivierbare 
Verbesserung, mithin ein Revisionsgrund, erst per 8. Juli 2016 gegeben ist, ab welchem 
die soeben genannte Leistungsfähigkeit Gültigkeit beanspruchen kann. Davor bestand für 
den relevanten Zeitpunkt eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit.

5. In erwerblicher Hinsicht beanstandet der Beschwerdeführer den von der IV-Stelle 
angewendeten Prozentvergleich. Er arbeite als Versicherungs- und Finanzberater in der 
gesamten Schweiz, berate Kunden und biete über sein Versicherungsportfolio individuelle 
Lösungen an. Die faktisch selbständigkeitsähnliche Tätigkeitsstruktur müsse berücksichtigt 

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Urteil S 2019 129

werden. Erheblicher Sockelaufwand wie beispielsweise gewisse administrative Aufgaben 
(Backoffice) und Schulungen auf Produkten seien fix. Die produktive Arbeitszeit bei einer 
Teilzeitarbeit in selbständigkeitsähnlicher Form sei im Verhältnis zum Sockelaufwand 
disproportional geringer. Im Jahr nach Eintritt des Gesundheitsschadens habe das 
Einkommen nicht deutlich abgenommen. Die Abnahme habe aber nicht die echtzeitliche 
Produktivitätseinbusse gezeigt, da notorischerweise bei diversen Provisionen ein 
Schleppeffekt eintrete. So würden beispielsweise Bestandesentschädigungen bei längerer 
Versicherungsdauer des einmal akquirierten Kunden länger laufen. Deshalb dürfte sich die 
Anwendung der ausserordentlichen Bemessungsmethode des Tätigkeitsvergleichs 
rechtfertigen (act. 1 Ziff. 13).

5.1 Darf für das Validen- und das Invalideneinkommen dieselbe 
Bemessungsgrundlage herangezogen werden, erübrigt sich deren genaue Ermittlung: Der 
Invaliditätsgrad entspricht dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, dies unter Berücksichtigung 
eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn. Bei der Invaliditätsbemessung kommt der 
allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs gemäss Art. 28a Abs. 1 IVG in 
Verbindung mit Art. 16 ATSG grundsätzlich Vorrang zu. Insoweit die fraglichen 
Erwerbseinkommen ziffernmässig nicht genau ermittelt werden können, sind sie indes 
nach Massgabe der im Einzelfall bekannten Umstände zu schätzen und die so 
gewonnenen Annäherungswerte miteinander zu vergleichen. Wird eine Schätzung 
vorgenommen, so muss diese nicht unbedingt in einer ziffernmässigen Festlegung von 
Annäherungswerten bestehen. Vielmehr kann auch eine Gegenüberstellung blosser 
Prozentzahlen genügen. Das ohne eine Invalidität erzielbare hypothetische 
Erwerbseinkommen ist alsdann mit 100 % zu bewerten, während das Invalideneinkommen 
auf einen entsprechend kleineren Prozentsatz veranschlagt wird, so dass sich aus der 
Prozentdifferenz der Invaliditätsgrad ergibt (sog. Prozentvergleich; BGer 8C_131/2011 
vom 5. Juli 2011 E. 10.2.1 mit Hinweis auf BGE 114 V 310 E. 3a).

Der Invaliditätsgrad ist namentlich dann durch Prozentvergleich zu ermitteln, wenn 
Validen- und Invalideneinkommen sich nicht hinreichend genau oder nur mit 
unverhältnismässig grossem Aufwand bestimmen lassen und in letzterem Fall zudem 
angenommen werden kann, die Gegenüberstellung der nach Massgabe der im Einzelfall 
bekannten Umstände geschätzten, mit Prozentzahlen bewerteten hypothetischen 
Einkommen ergebe ein ausreichend zuverlässiges Resultat. Diese Berechnungsweise ist 
insbesondere anwendbar, wenn die konkreten Verhältnisse so liegen, dass die Differenz 
zwischen Validen- und Invalideneinkommen die für den Umfang des Rentenanspruchs 

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Urteil S 2019 129

massgebenden Grenzwerte von 70, 60, 50 und 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG) eindeutig über- 
oder unterschreitet (BGer 9C_492/2018 vom 24. Januar 2019 E. 4.3.2 mit Hinweis auf 
BGer 8C_333/2013 vom 11. Dezember 2013 E. 5.3 mit Hinweisen).

Sind indessen Validen- und Invalideneinkommen ausgehend vom gleichen Tabellenlohn 
zu berechnen, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der 
Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen 
Abzugs vom Tabellenlohn. Dies stellt keinen "Prozentvergleich" dar, sondern eine rein 
rechnerische Vereinfachung (BGer 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 unter Hinweis 
auf BGer 9C_675/2016 vom 18. April 2017 E. 3.2.1).

5.2 Der Beschwerdeführer arbeitet seit dem 21. März 1999 für die L.________ AG 
(vormals M.________) als Finanzberater im Aussendienst. Die Arbeitszeit kann er selber 
bestimmen. Der Lohn setzt sich im Wesentlichen aus Vermittlungsprovisionen zusammen 
(IV-act. 11). Nach der Gerichts- und Verwaltungspraxis sind Agenten (Reisevertreter, 
Handelsreisende usw.) natürliche Personen, die gegen Entgelt im Namen und auf 
Rechnung eines andern ausserhalb von dessen Geschäftsräumen mit Dritten Verträge 
abschliessen oder den Abschluss vermitteln. Sie gelten in der Regel als 
Unselbständigerwerbende. Damit sie als Selbständigerwerbende betrachtet werden 
können, müssen sie ein eigentliches Unternehmerrisiko tragen, das heisst über eine 
eigene Verkaufsorganisation verfügen. Diese Bedingung ist erfüllt, wenn sie kumulativ 
eigene Geschäftsräumlichkeiten benutzen, eigenes Personal beschäftigen und die 
Geschäftskosten im Wesentlichen selber tragen (BGer 9C_250/2017 vom 30. Oktober 
2017 E. 2.3). Vorliegend schliesst der Versicherte Verträge gegen Entgelt im Namen und 
auf Rechnung der L.________ AG ab. Eine faktisch selbständige Tätigkeitsstruktur ist 
nicht gegeben. Ferner leuchtet nicht ein, dass sich die Leistungsminderungen in keiner 
Weise auf den Sockelaufwand auswirken sollten. Wenn er weniger Kundenbesuche 
tätigen kann, ist auch davon auszugehen, dass etwa die Arbeiten im Backoffice 
abnehmen.  

5.3 Ausgehend von dieser rechnerischen Vereinfachung ergibt sich ab 1. Juli 2014 bis 
8. Juli 2016 ein Invaliditätsgrad von 50 % (vgl. E. 4.6.2.5). Ein leidensbedingter Abzug ist 
vorliegend nicht vorzunehmen, da der Beschwerdeführer in der Lage ist, vollzeitlich tätig 
zu sein mit einer Leistungsminderung von 15 % (vgl. IV-act. 107/33; BGer 8C_211/2018 
vom 8. Mai 2018 E. 4.4). Ab 9. Juli 2016 beträgt der Invaliditätsgrad 15 %.

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Urteil S 2019 129

In Anbetracht des Dargelegten hat der Beschwerdeführer ab 1. Mai 2015 Anspruch auf 
eine halbe Invalidenrente (Art. 28 Abs. 2 IVG). Diese ist bis am 31. Oktober 2016 befristet 
(Art. 88a Abs. 1 IVV).

6. Der Beschwerdeführer beantragte ferner, die IV-Stelle habe die Kosten für das 
Privatgutachten von Prof. Dr. E.________ vom 4. April 2019 im Umfang von Fr. 4'950.– zu 
übernehmen. Der Versicherungsträger übernimmt die Kosten der Abklärung, soweit er die 
Massnahmen angeordnet hat. Hat er keine Massnahmen angeordnet, so übernimmt er 
deren Kosten dennoch, wenn die Massnahmen für die Beurteilung des Anspruchs 
unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Leistungen bilden 
(Art. 45 Abs. 1 ATSG). Im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren reichte der 
Beschwerdeführer das vorgenannte Parteigutachten zu den Akten. Daraus lässt sich 
nichts Entscheidwesentliches entnehmen, sodass dieses den Verfahrensausgang nicht 
massgeblich beeinflusst hat (BGer 8C_388/2010 vom 7. Dezember 2010 E. 10.2 mit 
Hinweisen). Der Antrag auf Überbindung der Kosten für das Privatgutachten an die 
Beschwerdegegnerin ist dementsprechend abzuweisen.

7. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die retrospektive Einschätzung der 
Gutachter die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers betreffend insofern zu korrigieren 
ist, als vom 1. Juli 2014 bis 8. Juli 2016 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit besteht. Danach 
ist aufgrund einer Verbesserung des Gesundheitszustandes lediglich noch von einer 
Einschränkung von 15 % auszugehen. Dies berechtigt zum Bezug einer halben Rente der 
Invalidenversicherung vom 1. Mai 2015 bis 31. Oktober 2016. Insoweit erweist sich die 
Verwaltungsgerichtsbeschwerde als begründet. Im Übrigen ist sie abzuweisen.

8.
8.1 Die Verfahrenskosten sind auf Fr. 800.– festzusetzen und den Parteien nach 
Massgabe ihres Unterliegens aufzuerlegen. Ausgangsgemäss sind sie von beiden 
Parteien je zur Hälfte (Fr. 400.–) zu tragen (Art. 69 Abs. 1bis IVG und § 23 Abs. 2 VRG). 
Demzufolge ist der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– im Umfang von Fr. 400.– 
dem Beschwerdeführer zurückzuerstatten.

8.2 Nach der Rechtsprechung ist bei bloss teilweisem Obsiegen nur dann eine 
ungekürzte Parteientschädigung zuzusprechen, wenn die versicherte Person im 
Grundsatz obsiegt und lediglich im Masslichen (teilweise) unterliegt. In Streitigkeiten um 
die Höhe einer Invalidenrente trifft dies zu, wenn nicht die beantragte ganze oder höhere 

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Rente, sondern eine geringere Teilrente zugesprochen wird (BGer 9C_580/2010 vom 
16. November 2010 E. 4.1). Dahinter steht die Überlegung, dass eine "Überklagung" eine 
Reduktion der Parteientschädigung nicht rechtfertigt, soweit das Rechtsbegehren keinen 
Einfluss auf den Prozessaufwand ausübt (BGer 8C_478/2015 vom 12. Februar 2016 E. 5 
mit Hinweisen). Vorliegend unterliegt der Beschwerdeführer bezüglich des fortdauernden 
Anspruchs auf eine Rente. Der Wegfall des Rentenanspruchs unterscheidet sich insofern 
qualitativ massgeblich von der beantragten Leistungsfortsetzung, weshalb dem nur 
teilweise obsiegenden Beschwerdeführer zulasten der Beschwerdegegnerin eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG auszurichten ist, welche – analog zur 
Spruchgebühr (vgl. E. 8.1) – auf die Hälfte zu kürzen und ermessensweise auf Fr. 1'800.– 
(inkl. Barauslagen und MWST) festzusetzen ist.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 29. August 
2019 insoweit abgeändert, als dem Beschwerdeführer vom 1. Mai 2015 bis 
31. Oktober 2016 eine halbe Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wird. 
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

2. Es wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– erhoben, welche beiden Parteien je zur 
Hälfte (Fr. 400.–) auferlegt wird. Dem Beschwerdeführer wird der geleistete 
Kostenvorschuss im Umfang von Fr. 400.– zurückerstattet.

3. Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine reduzierte 
Parteientschädigung im Betrag von Fr. 1'800.– (inkl. Barauslagen und MWST) zu 
bezahlen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle des Kantons Zug (Rechnung folgt nach Rechtskraft des Urteils), an das 
Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug von Ziffer 2 im 
Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 30. September 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber
versandt am

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG