# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cdafc5e9-90d3-5c64-9f17-5196ae757eb1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2012-01-24
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 24.01.2012 E-390/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-390-2012_2012-01-24.pdf

## Full Text

Bundesve rwa l t ungsge r i ch t

T r i buna l   adm in i s t r a t i f   f édé ra l

T r i buna l e   ammin i s t r a t i vo   f ede ra l e

T r i buna l   adm in i s t r a t i v   f ede ra l

   

Abteilung V
E­390/2012

U r t e i l   v om   2 4 .   J a nua r   2 0 1 2

Besetzung Einzelrichter Bruno Huber,
mit Zustimmung von Richter Daniel Willisegger;
Gerichtsschreiberin Jeannine Scherrer­Bänziger.

Parteien A._____, geboren (…),
Ghana, 
(…),  
Beschwerdeführer, 

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,   
Vorinstanz. 

Gegenstand Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom 11. Januar 2012 / N (…).

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Das Bundesverwaltungsgericht,

in Anwendung

des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31),

des Abkommens  vom 28. Juli  1951  über  die Rechtsstellung  der  Flücht­
linge (Flüchtlingskonvention, FK, SR 0.142.30),

der  Konvention  vom  4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschen­
rechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101),

des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere 
grausame,  unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe 
(FoK, SR 0.105),

der  Bundesverfassung  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  vom 
18. April 1999 (BV, SR 101),

des Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer (AuG, SR 142.20),

des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (VGG, SR 173.32),

des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsver­
fahren (VwVG, SR 172.021),

des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110),

des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi­
gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 173.320.2),

stellt fest,

dass  der  Beschwerdeführer  eigenen  Angaben  zufolge  seinen 
Heimatstaat  im Juli  2009  verliess und über  Libyen, Niger, Syrien,  die 
Türkei und Griechenland am 16. August 2011 in die Schweiz gelangte, 
wo er gleichentags um Asyl nachsuchte,

dass er anlässlich seiner Befragung und Anhörung zur Begründung des 
Gesuchs  vorbrachte,  B._____  sei  im  Jahre  2007  bei 

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Auseinandersetzungen  im  Norden  Nigerias,  wo  sich  die  Familie 
dannzumal aufgehalten habe, getötet worden, worauf er (…) geerbt habe,

dass in der Folge C._____ auf rätselhafte Weise verstorben seien, worauf 
er ausgereist sei, 

dass er angab, es würde keine anderen Gründe geben, die ihn zum 
Verlassen des Landes veranlasst hätten,

dass er weder Reise­ oder  Identitätspapiere noch  irgendwelche anderen 
Dokumente zu den Akten gab,

dass  das  BFM mit  Verfügung  vom  11.  Januar  2012  –  eröffnet  am  14. 
Januar 2012 – in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 Bst. a und Abs. 3 AsylG 
auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  eintrat  und  die 
Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug anordnete,

dass  das Bundesamt  zur Begründung  ausführte,  der Beschwerdefüh­
rer habe den Asylbehörden  innerhalb der  ihm eingeräumten Frist  von 
48 Stunden keine Reise­ oder  Identitätspapiere abgegeben und dafür 
würden keine entschuldbaren Gründe vorliegen,

dass der Vollzug der Wegweisung sowohl zulässig als auch zumutbar, 
technisch möglich und praktisch durchführbar sei, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. Januar 2012 (Poststem­
pel)  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesverwaltungsgericht  eine 
handschriftlich ergänzte (Formular­)Beschwerde erhob und  in materieller 
Hinsicht die Aufhebung der vorinstanzlichen Verfügung, die Zuerkennung 
der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von Asyl, die Feststellung, 
der Vollzug der Wegweisung sei unzulässig, unzumutbar und unmöglich, 
sowie die Anordnung der vorläufigen Aufnahme beantragt, 

dass  er  in  prozessualer  Hinsicht  beantragt,  die  aufschiebende Wirkung 
(der Beschwerde) sei wiederherzustellen und die zuständigen Behörden 
seien  vorsorglich  anzuweisen,  die  Kontaktaufnahme  mit  den  Behörden 
des Heimat­ oder Herkunftsstaates sowie jede Weitergabe von Daten an 
dieselben zu unterlassen, 

dass  er  unter  Verzicht  auf  die  Erhebung  eines  Kostenvorschusses  den 
Erlass der Verfahrenskosten beantragt,

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dass  die  vorinstanzlichen  Akten  am  23.  Januar  2012  beim  Bundes­
verwaltungsgericht  eingingen,  dies  zusammen  mit  der  Beschwerde, 
welche  der  Beschwerdeführer  irrtümlich  (aber  rechtzeitig)  an  das  BFM 
gerichtet hatte,

und erwägt,

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls endgültig 
über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entschei­
det, ausser bei Vorliegen eines Auslieferungsersuchens des Staates, vor 
welchem die  beschwerdeführende Person Schutz  sucht  (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31­33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG, SR 173.110),

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz  teilgenom­
men  hat,  durch  die  angefochtene  Verfügung  besonders  berührt  ist,  ein 
schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  beziehungsweise  Ände­
rung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legitimiert  ist 
(Art. 105 AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist­ und formgerecht eingereichte Beschwerde unter 
Vorbehalt  der  nachstehenden  Ausführungen  einzutreten  ist  (Art. 108 
Abs. 1 AsylG und Art. 52 VwVG),

dass  mit  Beschwerde  die  Verletzung  von  Bundesrecht,  die  unrichtige 
oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts und 
die Unangemessenheit gerügt werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass die Beurteilung von Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide 
praxisgemäss auf die Überprüfung der Frage beschränkt  ist, ob die Vor­
instanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beurteilungszuständigkeit der Beschwerdeinstanz somit da­
rin erschöpft, bei Begründetheit des Rechtsmittels die angefochtene Ver­
fügung aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorin­
stanz zurückgehen zu lassen,

dass  indessen  im Falle  des Nichteintretens  auf  ein Asylgesuch gemäss 
Art.  32  Abs.  2  Bst.  a  und  Abs.  3  AsylG  über  das  Nichtbestehen  der 
Flüchtlingseigenschaft abschliessend materiell zu entscheiden ist, soweit 

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dies  im  Rahmen  einer  summarischen  Prüfung  möglich  ist  (vgl.  BVGE 
2007/8 insbesondere E. 5.6.5 S. 90 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs ma­
teriell prüft, weshalb dem Bundesverwaltungsgericht diesbezüglich vol­
le Kognition zukommt,

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 
Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  entschieden  wird 
(Art. 111 Bst. e  AsylG),  und  es  sich  vorliegend, wie  nachfolgend  aufge­
zeigt,  um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften­
wechsel verzichtet wurde,

dass  auf  ein  Asylgesuch  nicht  eingetreten  wird,  wenn  Asylsuchende 
den  Behörden  nicht  innerhalb  von  48  Stunden  nach  Einreichung  des 
Gesuchs Reise­ oder  Identitätspapiere abgeben  (Art. 32 Abs. 2 Bst. a 
AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Asylsuchende 
glaubhaft  machen  können,  sie  seien  dazu  aus  entschuldbaren 
Gründen nicht in der Lage (Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG), auf Grund der 
Anhörung  sowie  gestützt  auf  Art. 3  und  Art.  7  AsylG  die 
Flüchtlingseigenschaft  festgestellt  wird  (Art. 32  Abs. 3  Bst. b  AsylG) 
oder  sich  auf  Grund  der  Anhörung  erweist,  dass  zusätzliche 
Abklärungen  zur  Feststellung  der  Flüchtlingseigenschaft  oder  eines 
Wegweisungsvollzugshindernisses  nötig  sind  (Art. 32  Abs. 3  Bst. c 
AsylG),

dass entschuldbare Gründe  im Sinne von Art. 32 Abs. 3 Bst. a AsylG 
dann vorliegen, wenn die asylsuchende Person glaubhaft macht, dass 
sie ohne ihre im Heimatland zurückgelassenen Papiere in die Schweiz 
gereist ist, und sie sich umgehend und ernsthaft darum bemüht, die im 
Heimatland  zurückgelassenen  Papiere  innert  angemessener  Frist  zu 
beschaffen (vgl. BVGE 2010/2), 

dass mit der Vorinstanz einigzugehen ist, aufgrund des gesamten Ver­
haltens  stehe  fest,  dass  der  Beschwerdeführer  in  Verletzung  seiner 
Mitwirkungsppflicht  gemäss  Art.  8  Abs.  1  Bst.  b  AsylG  seine  Reise­ 
und  Identitätspapiere  zwecks  Verschleierung  seiner  wahren  Identität 

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und zur Erschwerung oder Verunmöglichung eines allfälligen Wegwei­
sungsvollzugs den Behörden vorenthalte,

dass er bezeichnenderweise seit seiner Einreise vor über fünf Monaten 
in die Schweiz keinerlei Anstrengungen unternommen hat, um den Be­
hörden Dokumente  bezüglich  seiner  Person  vorlegen  zu  können,  ob­
wohl  er  gemäss  seinen  Angaben  mit  D._____  in  Kontakt  steht  (vgl. 
Anhörungsprotokoll F83),

dass die zusammen mit der Beschwerde einzig in Kopie eingereichten 
Unterlagen gänzlich ungeeignet sind, zu einer anderen Sicht der Dinge 
zu kommen,

dass mithin nur noch zu prüfen bleibt, ob die Vorinstanz aufgrund der 
Anhörung zu Recht weder die Flüchtlingseigenschaft  festgestellt noch 
zusätzliche  Abklärungen  zu  deren  Feststellung  beziehungsweise  zur 
Feststellung  von  Wegweisungsvollzugshindernissen  als  erforderlich 
erachtet hat,

dass der Beschwerdeführer diesbezüglich ausschliesslich den angeb­
lich  rätselhaften  Tod  (…)  angab,  welche  nach  dem  Ableben  des 
B._____  dazu  bestimmt  gewesen  seien,  rituelle  Handlungen  vorzu­
nehmen,

dass deshalb zur Vermeidung von Wiederholungen vollumfänglich und 
ohne  zusätzlichen  Begründungsaufwand  auf  die  zutreffenden  Erwä­
gungen  der  Vorinstanz  in  der  angefochtenen  Verfügung  verwiesen 
werden kann,

dass in Beachtung der im Urteil BVGE 2007/8 festgelegten Richtlinien 
(E. 5.6) und gestützt auf die vorstehenden Ausführungen der Schluss 
zu ziehen ist, es bestehe weder Anlass zur Vornahme zusätzlicher Ab­
klärungen zur Feststellung der Flüchtlingseigenschaft oder eines Weg­
weisungsvollzugshindernisses  noch  zur  direkten  Feststellung  der 
Flüchtlingseigenschaft (Art. 32 Abs. 3 Bstn. b und c AsylG),

dass  das  BFM  demnach  in  Anwendung  von  Art. 32  Abs.  2  Bst.  a  und 
Abs. 3 AsylG zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht 
eingetreten ist,

dass  die  Ablehnung  eines  Asylgesuchs  oder  das Nichteintreten  auf  ein 
Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

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(Art. 44  Abs. 1  AsylG),  vorliegend  der  Kanton  keine  Aufenthaltsbewilli­
gung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen be­
steht (vgl. BVGE 2009/50 E. 9 S. 733), weshalb die verfügte Wegweisung 
im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und demnach vom 
Bundesamt zu Recht angeordnet wurde,

dass  das  BFM  das  Anwesenheitsverhältnis  nach  den  gesetzlichen 
Bestimmungen  über  die  vorläufige  Aufnahme  von  Ausländern  regelt, 
wenn  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig,  nicht  zumutbar  oder 
nicht möglich ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG),

dass  der  Vollzug  der Wegweisung  nicht  zulässig  ist,  wenn  völkerrecht­
liche Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder 
des  Ausländers  in  den Heimat­,  Herkunfts­  oder  einen Drittstaat  entge­
genstehen (Art. 83 Abs. 3 AuG),

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun­
gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 
Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 
zur  Ausreise  in  ein  solches  Land  gezwungen  zu  werden  (Art. 5  Abs. 1 
AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 FK),

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass­
geblichen völker­ und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 
dem  Beschwerdeführer  nicht  gelungen  ist,  eine  asylrechtlich  erhebliche 
Gefährdung  nachzuweisen  oder  glaubhaft  zu  machen,  weshalb  das  in 
Art. 5  AsylG  verankerte  Prinzip  des  flüchtlingsrechtlichen  Non­Refoule­
ments im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet und keine An­
haltspunkte  für  eine  menschenrechtswidrige  Behandlung  im  Sinne  von 
Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 FoK und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersicht­
lich sind, die ihm im Heimatstaat droht,

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 
erweist, wenn  sie  im Heimat­  oder Herkunftsstaat  auf Grund  von Situa­
tionen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Not­
lage konkret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG),

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat noch individuelle Gründe 
einem Vollzug der Wegweisung entgegenstehen,  und der  junge und of­
fensichtlich  gesunde  Beschwerdeführer  dort  über  ein  tragfähiges 
familiäres Beziehungsnetz (…) verfügt, 

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dass demnach nichts auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer Rück­
kehr  schliessen  lässt,  weshalb  der  Vollzug  der Wegweisung  vorliegend 
auch zumutbar ist,

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  schliesslich  möglich  ist,  da  keine 
Vollzugshindernisse  bestehen  (Art.  83  Abs.  2  AuG),  und  es  dem 
Beschwerdeführer  obliegt,  bei  der  Beschaffung  gültiger  Reisepapiere 
mitzuwirken    (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. dau auch BVGE 2008/34 E. 12 S. 
513 ff.),

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg­
weisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, in­
wiefern die angefochtene Verfügung Bundesrecht verletzt, den  rechtser­
heblichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange­
messen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde  abzuweisen  ist, 
soweit darauf einzutreten ist,

dass mit der Abweisung der Beschwerde ohne vorgängige Instruktion die 
Anträge  auf  Wiederherstellung  der  aufschiebenden  Wirkung  (der 
Beschwerde), Verzicht auf Kontaktaufnahme mit den heimatlichen Behör­
den und Verzicht auf Datenweitergabe an dieselben hinfällig werden,

dass sich die Rechtsbegehren aufgrund vorstehender Erwägungen als 
aussichtslos erweisen, weshalb der Antrag auf Erlass der Verfahrens­
kosten (Art. 65 Abs. 1 VwVG) unbesehen der bestätigten Bedürftigkeit 
abzuweisen  ist  und  bei  diesem  Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten 
von  Fr.  600.−  (Art.  1­3  VGKE)  dem  Beschwerdeführer  aufzuerlegen 
sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1. 
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.  
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abge­
wiesen.

3.  
Die Verfahrenskosten von Fr. 600.− werden dem Beschwerdeführer auf­
erlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu Gun­
sten der Gerichtskasse zu überweisen.

4. 
Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und E._____.

Der Einzelrichter:

Bruno Huber   

Versand:                              

Die Gerichtsschreiberin:

Jeannine Scherrer­Bänziger