# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b2755695-011c-5a02-b146-a383d0640bfb
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-11
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 11.04.2016 KSK 2016 13
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2016-13_2016-04-11.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 11. April 2016 Schriftlich mitgeteilt am:
KSK 16 13 12. April 2016

Entscheid
Schuldbetreibungs- und Konkurskammer

Vorsitz Michael Dürst
RichterInnen Brunner und Hubert
Aktuar Nydegger

In der Schuldbetreibungs- und Konkurssache

des X._____, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Hans Peter 
Kocher, Landstrasse 180, 7250 Klosters, 

gegen

den Entscheid des Einzelrichters SchKG am Bezirksgericht Plessur vom 24. Fe-
bruar 2016, mitgeteilt am 3. März 2016, in Sachen der Y._____, Beschwerdegeg-
nerin, vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Karin Caviezel, Reichsgasse 65, 
7002 Chur, gegen den Beschwerdeführer,

betreffend definitive Rechtsöffnung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Mit Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes Kreis Chur vom 15. Dezember 
2015 mit der Betreibungs-Nr. _____ setzte Y._____ gegen X._____ einen Betrag 
von Fr. 2'039'500.00 nebst Zins zu 5% seit 31. Oktober 2015 sowie Arrestkosten 
von Fr. 456.60 in Betreibung. Als Forderungsurkunde bzw. Grund der Forderung 
genannt wurde:

"Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden vom 29. Oktober 2015 (ZK1 
11 16) gemäss Arrest vom 27. November 2015 (_____)

Arrestkosten."

B. Der Zahlungsbefehl wurde X._____ am 4. Januar 2016 zugestellt, worauf-
hin dieser fristgerecht am 14. Januar 2016 Rechtsvorschlag erhob.

C. Mit Gesuch vom 18. Januar 2016 an den Rechtsöffnungsrichter am Be-
zirksgericht Plessur stellte Y._____ folgende Begehren:

"1. In der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamtes Kreis Chur vom 15. 
Dezember 2015 sei der vom Schuldner am 14. Januar 2016 erhobene 
Rechtsvorschlag zu beseitigen und es sei der Gläubigerin über CHF 
2'039'500.00 nebst 5% Zins seit 31. Oktober 2015 und für die Arrest-
kosten von CHF 456.60, für die Kosten des Arrestbefehls von CHF 
2'000.00, für die Kosten der Ausstellung des Zahlungsbefehls von CHF 
413.30 sowie die zusätzlichen Betreibungskosten von CHF 28.60 (Zu-
stellung des Zahlungsbefehls) definitive Rechtsöffnung zu erteilen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Schuldners."

D. Mit Stellungnahme vom 8. Februar 2016 beantragte X._____, was folgt:

"1. Das Gesuch um Beseitigung des vom Gesuchsgegner am 14. Januar 
2016 in der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamtes Kreis Chur 
vom 15. Dezember 2015 erhobenen Rechtsvorschlages sei lediglich 
im Umfang von CHF 1'708'665.86 nebst 5% Zins seit 31. Oktober 
2015 sowie der Kosten zu gewähren. Definitive Rechtsöffnung sei so-
mit lediglich für den Betrag von CHF 1'708'665.86 nebst 5% Zins seit 
31. Oktober 2015 zu gewähren.

2. Nach Vollzug sei der Arrest Nr. _____ des Betreibungsamtes Kreis 
Chur aufzuheben.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Schuldners."

E. Der Einzelrichter SchKG am Bezirksgericht Plessur erkannte mit Rechts-
öffnungsentscheid vom 24. Februar 2016, mitgeteilt am 3. März 2016, was folgt:

"1. a) Es wird die definitive Rechtsöffnung in der Betreibung-Nr. _____ des 
Betreibungsamtes Kreis Chur für den Betrag von CHF 2'039'500.00 
nebst Zins zu 5% seit 5. Januar 2016 sowie für CHF 456.60 erteilt.

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    b) Im Übrigen wird das Gesuch um definitive Rechtsöffnung abgewie-
sen.

2. Auf den Antrag von X._____, wonach der Arrest nach Vollzug aufzu-
heben sei, wird nicht eingetreten.

3. a) Die Kosten des Rechtsöffnungsverfahrens in Höhe von CHF 2'000.00 
gehen zu Lasten von X._____. Sie werden durch Verrechnung mit 
dem Kostenvorschuss bei Y._____ unter Regresserteilung auf 
X._____ erhoben.

    b) X._____ hat Y._____ eine Entschädigung in Höhe von CHF 2'446.25 
(inkl. Barauslagen) zu bezahlen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung]"

F. Gegen diesen Entscheid liess X._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) 
am 17. März 2016 (Datum Poststempel) Beschwerde an das Kantonsgericht von 
Graubünden erheben und stellte folgende Rechtsbegehren:

"1. Der Rechtsöffnungsentscheid des Einzelrichters SchKG des Bezirks-
gerichts Plessur vom 24. Februar 2016 (Proz. Nr. 335-2016-17) sei 
aufzuheben und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen.

2. Evt. sei das Gesuch um Beseitigung des vom Beschwerdeführer am 
14. Januar 2016 in der Betreibung Nr. _____ des Betreibungsamtes 
Kreis Chur vom 15. Dezember 2015 erhobenen Rechtsvorschlages le-
diglich im Umfang von CHF 1'708'665.86 nebst 5% Zins seit 5. Januar 
2016 sowie der Kosten zu gewähren. Definitive Rechtsöffnung sei so-
mit lediglich für den Betrag von CHF 1'708'665.86 nebst 5% Zins seit 
5. Januar 2016 sowie Kosten zu gewähren.

3. Verfahrensrechtlicher Antrag

Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Evt. sei 
der Beschwerde teilweise die aufschiebende Wirkung zu erteilen, näm-
lich im Umfang von CHF 330'834.14 zuzüglich Zins von 5% seit 8. Fe-
bruar 2016.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zuzüglich MWST zulasten der 
Beschwerdeführerin."

G. Mit Verfügung der Vorsitzenden der I. Schuldbetreibungs- und Konkurs-
kammer des Kantonsgerichts von Graubünden vom 18. März 2016 wurde der Be-
schwerde im Umfang von Fr. 330'834.14 zuzüglich Zins von 5% seit 8. Februar 
2016 einstweilen aufschiebende Wirkung erteilt.

H. In ihrer Beschwerdeantwort vom 23. März 2016 beantragte Y._____ (nach-
folgend: Beschwerdeführerin), was folgt:

"1. Die Beschwerde sei abzuweisen.

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2. Der Beschwerde sei die mit Verfügung vom 18. März 2016 erteilte auf-
schiebende Wirkung im Umfang von CHF 330'834.14 zuzüglich Zins 
von 5% seit 08.02.2016 wieder zu entziehen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten des Beschwerdefüh-
rers."

I. Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften sowie im angefoch-
tenen Entscheid wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen ein-
gegangen.

II. Erwägungen

1. a) Gegen erstinstanzliche Entscheide über Rechtsöffnungsbegehren ist die 
Berufung unzulässig, weshalb für deren Anfechtung einzig das Rechtsmittel der 
Beschwerde zur Verfügung steht (Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO i.V.m. Art. 319 lit. a 
ZPO). Beschwerdeinstanz ist das Kantonsgericht von Graubünden (Art. 7 Abs. 1 
des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [EGzZPO; BR 
320.100]), wobei die Beurteilung in die Zuständigkeit der Schuldbetreibungs- und 
Konkurskammer fällt, wenn es um Streitsachen auf dem Gebiet des Schuldbetrei-
bungs- und Konkursrechts geht, für welche das summarische Verfahren gilt (Art. 8 
Abs. 2 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts [KGV; BR 
173.100]). Letzteres ist namentlich bei Rechtsöffnungssachen der Fall (Art. 251 
Abs. 1 ZPO). Infolgedessen beträgt die Beschwerdefrist zehn Tage (Art. 321 Abs. 
2 ZPO). Die Beschwerde ist bei der Rechtsmittelinstanz einzureichen, und zwar 
schriftlich, begründet sowie unter Beilegung desselben (vgl. Art. 321 Abs. 1 und 3 
ZPO). Der Rechtsöffnungsentscheid des Einzelrichters SchKG am Bezirksgericht 
Plessur vom 24. Februar 2016, mitgeteilt am 3. März 2016, wurde dem Beschwer-
deführer am 7. März 2016 zugestellt. Die dagegen erhobene Beschwerde vom 17. 
März 2016 (Datum Poststempel) erweist sich somit als fristgerecht. Die übrigen 
Prozessvoraussetzungen geben zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass, wes-
halb auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten ist.

b) Nach Art. 320 ZPO kann mit der Beschwerde die unrichtige Rechtsanwen-
dung (lit. a) und die offensichtlich unrichtige und damit willkürliche Feststellung des 
Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. In Rechtsfragen verfügt die Rechtsmittel-
instanz im Beschwerdeverfahren daher über eine freie Kognition, die derjenigen 
der Vorinstanz entspricht, wohingegen die Kognition der Rechtsmittelinstanz in 
Tatfragen im Beschwerdeverfahren auf eine Überprüfung, ob Willkür vorliege, be-
schränkt bleibt (vgl. Myriam A. Gehri, in: Gehri/Jent-Sørensen/Kramer [Hrsg.], 

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Schweizerische Zivilprozessordnung, Kommentar, 2. Aufl., Zürich 2015, N 2 zu 
Art. 320 ZPO; Dieter Freiburghaus/Susanne Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasen-
böhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung 
[ZPO], 3. Aufl., Zürich 2016, N 3 ff. zu Art. 320 ZPO). Im Beschwerdeverfahren gilt 
ferner die Rügepflicht. Die beschwerdeführende Partei hat mit anderen Worten in 
der Beschwerdeschrift im Einzelnen darzulegen, an welchen Mängeln der ange-
fochtene Entscheid leide und auf welche Beschwerdegründe sie sich beruft (Frei-
burghaus/Afheldt, a.a.O., N 15 zu Art. 321 ZPO). Was nicht gerügt wird, hat dem-
zufolge Bestand.

c) Gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO sind im Beschwerdeverfahren neue Anträge, 
neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel anders als bei der Berufung 
(vgl. Art. 317 ZPO) ausgeschlossen. Es gilt mithin im Beschwerdeverfahren unter 
dem Vorbehalt besonderer gesetzlicher Bestimmungen (Art. 326 Abs. 2 ZPO) ein 
umfassendes Novenverbot. Die Beschwerde hat im Gegensatz zur Berufung nicht 
den Zweck, das vorinstanzliche Verfahren weiterzuführen, sondern dient einer 
Rechtskontrolle des angefochtenen Entscheids. Massgebend ist somit der Pro-
zessstoff, wie er im Zeitpunkt der Ausfällung des erstinstanzlichen Entscheids be-
standen hat (Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., N 3 f. zu Art. 326 ZPO). Das Novenver-
bot gilt nicht nur bei Verfahren, welche der Verhandlungsmaxime unterliegen, 
sondern auch bei jenen, welche vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht sind. 
Zulässig sind hingegen neue rechtliche Erwägungen (vgl. Freiburghaus/Afheldt, 
a.a.O., N 3 zu Art. 326 ZPO; Dominik Gasser/Brigitte Rickli, Schweizerische Zivil-
prozessordnung, Kurzkommentar, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2014, N 1 zu Art. 326 
ZPO).

2. Der Beschwerdeführer macht zunächst eine Verletzung des Anspruchs auf 
rechtliches Gehör durch die Vorinstanz geltend, indem diese in keiner Weise auf 
seine Argumente eingegangen sei.

a) Gemäss Art. 53 Abs. 1 ZPO haben die Parteien Anspruch auf rechtliches 
Gehör. Der Wortlaut entspricht demjenigen von Art. 29 Abs. 2 BV. Der Grundsatz 
des rechtlichen Gehörs zählt – nicht nur im Zivilprozessrecht – zu den zentralen 
Verfahrensgarantien und umfasst mehrere Teilaspekte (vgl. die Übersicht bei 
Thomas Sutter-Somm/Marco Chevalier, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuen-
berger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. 
Aufl., Zürich 2016, N 5 ff. zu Art. 53 ZPO). Dazu zählt unter anderem auch das 
Recht auf Begründung des gerichtlichen Entscheides. Sofern das Prozessrecht 
eine schriftliche Begründung vorsieht, muss diese so abgefasst sein, dass sich die 

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vom Entscheid betroffenen Parteien über die Tragweite des Entscheids und über 
allfällige Anfechtungsmöglichkeiten ein Bild machen können, damit sie die Mög-
lichkeit haben, die Sache in voller Kenntnis um die Entscheidgründe an die obere 
Instanz weiterzuziehen. Die Begründung muss kurz die wesentlichen Überlegun-
gen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein 
Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen 
Parteistandpunkten einlässlich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen 
ausdrücklich widerlegt (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 m.w.H.).

b) Diesen Anforderungen wird der angefochtene Entscheid gerecht, indem er 
in nachvollziehbarer Weise darlegt, warum die definitive Rechtsöffnung gewährt 
bzw. warum die Einrede der Tilgung gemäss Art. 81 Abs. 1 SchKG nicht zugelas-
sen wird. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht erforderlich, 
dass die Vorinstanz jedes einzelne seiner Vorbringen aufgreift und widerlegt. Auch 
ist in diesem Zusammenhang – mithin in prozessualer Hinsicht – nicht von Bedeu-
tung, ob die Entscheidgründe der Vorinstanz stichhaltig sind oder nicht. Dies stellt 
eine materielle Frage dar und wird, soweit nötig, im entsprechenden Kontext zu 
prüfen sein. Der Rückweisungsantrag ist somit abzuweisen, sofern er sich auf die 
geltend gemachte Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör stützt.

3. a) Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens nach Art. 80 ff. SchKG bildet 
die Frage, ob für den in Betreibung gesetzten Betrag ein Rechtstitel besteht, der 
die hemmende Wirkung des Rechtsvorschlags zu beseitigen vermag. Das 
Rechtsöffnungsverfahren hat ausschliesslich betreibungsrechtlichen Charakter. 
Über den materiellen Bestand der Forderung hat der Rechtsöffnungsrichter hinge-
gen nicht zu entscheiden (vgl. BGE 135 III 315 E. 2.3; PKG 1996 Nr. 24 E. 3b; 
PKG 1995 Nr. 25; Kurt Amonn/Fridolin Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- 
und Konkursrechts, 9. Aufl., Bern 2013, § 19 N 22). Das Rechtsöffnungsverfahren 
dient demnach nicht dazu, den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung 
festzustellen, sondern lediglich der Beurteilung, ob ein Vollstreckungstitel vorliegt 
(BGE 136 III 583 E. 2.3 = Pra 2011 Nr. 55). 

b) Beruht die Forderung auf einem vollstreckbaren gerichtlichen Urteil, so 
kann der Gläubiger definitive Rechtsöffnung verlangen (Art. 80 Abs. 1 SchKG). 
Diese kann nur erteilt werden, wenn das Urteil den Schuldner zur definitiven Zah-
lung einer bestimmten Geldleistung verpflichtet (Daniel Staehelin, in: Staehe-
lin/Bauer/Staehelin [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetrei-
bung und Konkurs I, 2. Aufl., Basel 2010, N 38 zu Art. 80 SchKG). Die zu bezah-
lende Summe muss im Urteil beziffert werden oder muss sich zumindest in Ver-

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bindung mit der Begründung oder aus dem Verweis auf andere Dokumente klar 
ergeben (BGE 135 III 315 E. 2.3; Staehelin, a.a.O., N 41 zu Art. 80 SchKG). Die 
durch Urteil festgestellte Forderung muss zum Zeitpunkt der Zustellung des Zah-
lungsbefehls ausserdem fällig gewesen sein, ansonsten für diese Betreibung kei-
ne definitive Rechtsöffnung erteilt werden kann (Staehelin, a.a.O., N 39 zu Art. 80 
SchKG).

c) Grundlage der von der Beschwerdegegnerin erhobenen Betreibung bildet 
das Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden ZK1 11 16 vom 29. Oktober 2015 
(BG act. II.2). Darin wurde der Beschwerdeführer verpflichtet, der Beschwerde-
gegnerin nachehelichen Unterhalt in Form einer Kapitalabfindung in Höhe von Fr. 
2'029'500.00 zu bezahlen (Ziff. 2 des Dispositivs) und ihr den Kostenvorschuss im 
Umfang von Fr. 10'000.00 zu ersetzen (Ziff. 5 des Dispositivs). Eine dagegen vom 
Beschwerdeführer erhobene Beschwerde an das Bundesgericht ist derzeit noch 
hängig. Dieser kommt allerdings von Gesetzes wegen grundsätzlich keine auf-
schiebende Wirkung zu (Art. 103 Abs. 1 BGG). Es kann ihr jedoch von Amtes we-
gen oder auf Antrag einer Partei hin die aufschiebende Wirkung gewährt werden 
(Art. 103 Abs. 3 BGG). Auf das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um vor-
sorgliche Massnahmen trat das Bundesgericht indessen nicht ein und ein Gesuch 
um aufschiebende Wirkung wurde abgewiesen (BG act. II.3). Das fragliche Urteil 
des Kantonsgerichts von Graubünden, welches bezüglich der Ziffer 2 und 5 mit 
einer Vollstreckbarkeitsbescheinigung versehen und demnach vollstreckbar ist, 
stellt somit einen definitiven Rechtsöffnungstitel dar. Dies ist unter den Parteien 
denn auch nicht strittig. Der Beschwerdeführer macht indessen eine teilweise Til-
gung durch Verrechnung geltend.

4. Beim Vorliegen eines definitiven Rechtsöffnungstitels kann der Betriebene 
die Erteilung der Rechtsöffnung verhindern, wenn er durch Urkunden beweist, 
dass die Schuld in der Zwischenzeit getilgt oder gestundet wurde, oder wenn er 
die Verjährung anruft (Art. 81 Abs. 1 SchKG). Daraus ergibt sich zum einen, dass 
als Beweismittel nur Urkunden zugelassen sind. Zum anderen muss die Tilgung 
bewiesen werden: Erforderlich ist ein strikter Beweis (BGE 104 Ia 14 E. 2), ein 
Glaubhaftmachen genügt nicht (BGE 124 III 501 E. 3a). Tilgung einer Forderung 
im Sinne von Art. 81 Abs. 1 SchKG meint nicht nur deren Untergang infolge Zah-
lung, sondern jeden auf irgendeinem anderen zivilrechtlichen Grund beruhenden 
Untergang der Forderung, insbesondere auch Schenkung, Aufhebung, Verrech-
nung, zulässige Hinterlegung, Vereinigung, Novation und Schulderlass (BGE 124 
III 501 E. 3b; PKG 1990 Nr. 30; Peter Stücheli, Die Rechtsöffnung, Zürich 2000, S. 
233). Wird die Tilgung auf die Verrechnung mit einer Gegenforderung gestützt, so 

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muss diese durch ein vollstreckbares gerichtliches Urteil, eine vollstreckbare Ver-
waltungsverfügung oder eine vorbehaltlose Schuldanerkennung, welche mindes-
tens zur provisorischen Rechtsöffnung berechtigen würde, ausgewiesen sein (Ur-
teil des Bundesgerichts 5D_72/2015 vom 13. August 2015, E. 4.1, mit Verweis auf 
BGE 115 III 97 E. 4).

5. Der Beschwerdeführer verlangt, es sei statt im Umfang von Fr. 2'039'500.00 
lediglich für Fr. 1'708'665.86 die definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Der Diffe-
renzbetrag von Fr. 330'834.14 sei durch Verrechnung getilgt worden. Der Betrag 
von Fr. 330'834.14 setzt sich aus drei Teilbeträgen in Höhe von GBP 39'939.86 
und GBP 185'992.77 (umgerechnet in Schweizer Franken total Fr. 326'834.14) 
sowie von Fr. 4'000.00 zusammen.

a) Was den Betrag von GBP 39'939.86 betrifft, so bringt der Beschwerdeführer 
vor, dass ihm die Beschwerdegegnerin diesen Betrag gemäss Consent Order des 
englischen Supreme Court Costs Office vom 9. September 2008 (BG act. III.3) 
schulde. Die Beschwerdegegnerin wendet dagegen ein, dass der Nachweis der 
Vollstreckbarkeit in der Schweiz nicht erbracht worden sei. Wie der Beschwerde-
führer in der Beschwerde ausführt, ist der Entscheid, auf den sich der fragliche 
Consent Order bezieht, ergangen, weil die Beschwerdegegnerin in England auf 
Scheidung geklagt hat und mit diesem Antrag nicht durchgedrungen ist. Zur Dis-
kussion steht somit ein Entscheid in einer familienrechtlichen Angelegenheit; die 
Klage auf Scheidung betrifft den Personenstand. Beim Supreme Court Costs Of-
fice handelt es sich sodann um eine ausländische Behörde. Demzufolge ist zu 
prüfen, nach welchen Kriterien die Anerkennung des ausländischen Entscheides 
und die Vollstreckbarkeitserklärung desselben zu erfolgen haben. Gemäss Art. 1 
Ziff. 2 lit. a des Übereinkommens über die gerichtliche Zuständigkeit und die Aner-
kennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen 
(LugÜ; SR 0.275.12) ist dieses auf Streitigkeiten betreffend den Personenstand 
nicht anwendbar. Auch das vom Beschwerdeführer in seiner Beschwerde erwähn-
te Europäische Gerichtsstands- und Vollstreckungsabkommen (EuGVÜ) ist vorlie-
gend nicht anwendbar; zum einen gelangt es bei Streitigkeiten über den Perso-
nenstand nicht zur Anwendung, zum anderen gilt es im Verkehr mit der Schweiz 
nicht. Somit ist – wie die Beschwerdegegnerin zu Recht festhält – zu prüfen, ob 
der der Verrechnungsforderung zugrunde liegende Entscheid in der Schweiz auf-
grund des schweizerischen internationalen Privatrechts vollstreckbar ist. Nach Art. 
25 des Bundesgesetzes über das internationale Privatrecht (IPRG; SR 291) wird 
eine ausländische Entscheidung in der Schweiz anerkannt, wenn erstens die Zu-
ständigkeit der Gerichte oder Behörden des Staates, in dem die Entscheidung er-

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gangen ist, begründet war, zweitens gegen die Entscheidung kein ordentliches 
Rechtsmittel mehr geltend gemacht werden kann oder wenn sie endgültig ist und 
drittens kein Verweigerungsgrund im Sinne von Art. 27 IPRG vorliegt. Eine aner-
kannte Entscheidung wird auf Begehren der interessierten Partei für vollstreckbar 
erklärt (Art. 28 IPRG). Was das Verfahren der Vollstreckbarerklärung betrifft, so 
legt Art. 29 Abs. 1 IPRG fest, dass das Begehren auf Anerkennung oder Vollstre-
ckung an die zuständige Behörde des Kantons zu richten ist, in dem die ausländi-
sche Entscheidung geltend gemacht wird. Dem Begehren sind eine vollständige 
und beglaubigte Ausfertigung der Entscheidung, eine Bestätigung, dass gegen die 
Entscheidung kein ordentliches Rechtsmittel mehr geltend gemacht werden kann 
oder dass sie endgültig ist, und – im Falle eines Abwesenheitsurteils – eine Ur-
kunde, aus der hervorgeht, dass die unterlegene Partei gehörig und so rechtzeitig 
geladen worden ist, dass sie die Möglichkeit gehabt hatte, sich zu verteidigen, bei-
zulegen. Wird eine Entscheidung vorfrageweise geltend gemacht, so kann die an-
gerufene Behörde selber über die Anerkennung entscheiden (Art. 29 Abs. 3 
IPRG). Art. 29 Abs. 3 IPRG verpflichtet auch den Rechtsöffnungsrichter, ein aus-
ländisches Urteil vorfrageweise gegebenenfalls für vollstreckbar zu erklären (vgl. 
Staehelin, a.a.O., N 59 zu Art. 80 SchKG). Die Vollstreckbarerklärung ist sowohl 
Vorbedingung für die Rechtsöffnung als auch für die dagegen erhobenen Einwen-
dungen gemäss Art. 81 SchKG, sofern sie sich auf einen ausländischen Entscheid 
stützen (vgl. hierzu Staehelin, a.a.O., N 59 zu Art. 80 SchKG). Wie die Beschwer-
degegnerin zu Recht moniert, hat der Beschwerdeführer im Rechtsöffnungsverfah-
ren weder ein Begehren um Vollstreckbarerklärung gestellt noch hat er die erfor-
derlichen Urkunden vorgelegt, damit der Vorderrichter über die Vollstreckbarkeit 
hätte befinden können. Es fehlt sowohl an der beglaubigten Ausfertigung des Ent-
scheides als auch an der rechtsgültigen Bestätigung, dass gegen den Entscheid 
kein ordentliches Rechtsmittel mehr geltend gemacht werden kann oder dass die-
ser endgültig ist. Der Beschwerdeführer vermag demnach mit der Einwendung der 
Tilgung in Form der Verrechnung nicht durchzudringen, soweit sie seine Forde-
rung in Höhe von GBP 39'939.86 betrifft. Die Beschwerde ist in diesem Punkt so-
mit abzuweisen.

b) Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, der englische High Court of 
Justice habe gemäss Ziff. 2 seiner Verfügung vom 18. Juli 2008 angeordnet, dass 
die Beschwerdegegnerin die Kosten übernehmen müsse, die ihm in den Verfahren 
Nr. FD06F00522, FD06D02697 und FD06P00981 entstanden seien. Wie sich aus 
der E-Mail vom 7. August 2009 der Beschwerdegegnerin an die englische Anwäl-
tin des Beschwerdeführers ergebe, anerkenne die Beschwerdegegnerin diese 

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Schuld und die entsprechenden Forderungen. Gemäss notice of commencement 
of assessment of bill of costs in the High Court of Justice vom 12. Februar 2010 
würden die von der Beschwerdegegnerin zu bezahlenden Kosten GBP 185'992.77 
betragen. Dieses Dokument sei der Beschwerdegegnerin am 12. Februar 2010 
zugestellt worden, welche für die Kosten in der genannten Höhe einzustehen ha-
be. Die Beschwerdegegnerin bringt dagegen – zu Recht – vor, dass die Verfügung 
des englischen High Court of Justice vom 18. Juli 2008 (BG act. III.4) nicht zur 
Bezahlung einer bestimmten Geldsumme verpflichtet, sondern die Kosten- bzw. 
Entschädigungsfolge nur im Grundsatz festlegt. Was die vom Beschwerdeführer 
erwähnte E-Mail vom 7. August 2009 der Beschwerdegegnerin an die englische 
Anwältin des Beschwerdeführers betrifft, so ist festzuhalten, dass darin kein be-
stimmter Betrag anerkannt wird. Somit kann darin auch keine Schuldanerkennung 
erblickt werden, welche zur provisorischen Rechtsöffnung berechtigen würde bzw. 
welche geeignet wäre, die definitive Rechtsöffnung der Beschwerdeführerin zu 
verhindern. Gleiches gilt für die notice of commencement of assessment of bill of 
costs in the High Court of Justice vom 12. Februar 2010 (BG act. III.6). Darin wur-
de zwar der Anspruch des Beschwerdeführers gegenüber der Beschwerdegegne-
rin beziffert, allerdings lässt sich dem Dokument nirgends eine Schuldanerken-
nung entnehmen. Insbesondere fehlt es am Erfordernis der Unterschrift vonseiten 
der schuldanerkennenden Partei, d.h. vorliegend der Beschwerdegegnerin (vgl. 
Art. 82 Abs. 1 SchKG). Daran ändert im Übrigen auch der Beleg dafür nichts, dass 
dieses Dokument der Beschwerdegegnerin zugestellt wurde (vgl. BG act. III.7). 
Daraus geht vielmehr hervor, dass die Höhe der Prozessentschädigung unter den 
Parteien nach wie vor strittig ist (vgl. dazu auch BG act. III.10) und hierfür ein Kos-
tenfestsetzungsverfahren instanziert wurde. Dass dieses zum jetzigen Zeitpunkt 
noch nicht abgeschlossen ist, die Höhe der Prozessentschädigung mithin nach 
wie vor strittig und noch nicht festgelegt ist, zeigt die Prozesseingabe vom 10. Fe-
bruar 2016 (BG act. III.9). Jedenfalls liegt kein rechtskräftiges bzw. vollstreckbares 
Urteil bei den Akten, welches die Beschwerdegegnerin verpflichten würde, den 
Betrag von GBP 185'992.77 an den Beschwerdeführer zu bezahlen. Ebensowenig 
liegt eine Schuldanerkennung für diesen Betrag vonseiten der Beschwerdegegne-
rin im Recht. Der Beschwerdeführer vermag für den Betrag von GBP 185'992.77 
somit nichts vorzubringen, was die definitive Rechtsöffnung verhindern könnte. Die 
Beschwerde ist folglich auch in diesem Punkt abzuweisen.

c) Der Beschwerdeführer bringt schliesslich vor, gemäss Urteil des Bundesge-
richts 5A_523/2007 vom 10. April 2008 schulde ihm die Beschwerdegegnerin Fr. 
4'000.00. Die Beschwerdegegnerin ihrerseits wendet dagegen ein, dass diese 

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Forderung bereits verjährt sei und die entsprechende Verrechnungseinrede im 
Rechtsöffnungsverfahren ohnehin verspätet sei, da die Verrechnungsforderung 
spätestens im Verfahren betreffend Festsetzung des nachehelichen Unterhalts 
hätte geltend gemacht werden müssen.

aa) Gemäss Art. 127 OR verjähren mit Ablauf von zehn Jahren alle Forderun-
gen, für die das Bundeszivilrecht nicht etwas anderes bestimmt. Mit Ablauf von 
fünf Jahren verjähren unter anderem Forderungen aus Berufsarbeiten von Anwäl-
ten (Art. 128 Ziff. 3 OR). Die Verkürzung der Verjährungsfrist für bestimmte Fall-
gruppen basiert auf rechtspolitischen Überlegungen. Die verkürzte Frist wurde 
damit begründet, dass die Forderungen dieser Fallgruppen auf zweiseitigen Ver-
trägen beruhen, bei denen die Verkehrssitte eine rasche Abwicklung mit sich brin-
ge und weder die Ausstellung von Vertragsurkunden noch die Aufbewahrung von 
Quittungen üblich sei. Diese Argumente werden heute jedoch kritisch betrachtet 
(vgl. zum Ganzen Robert K. Däppen, in: Honsell/Vogt/Wiegand [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Obligationenrecht I, Art. 1-529 OR, 6. Aufl., Basel 2015, N 1 zu Art. 
128 OR m.w.H.). Jedenfalls aber ist Art. 128 OR eng auszulegen (vgl. BGE 132 III 
61 E. 6.1 m.w.H.).

Bei der vom Beschwerdeführer geltend gemachten Forderung handelt es sich um 
eine Parteientschädigung, welche ihm die Beschwerdegegnerin aus dem bundes-
gerichtlichen Verfahren 5A_523/2007 schuldet (vgl. BG act. III.2). Die Beschwer-
degegnerin ist der Ansicht, dabei handle es sich um eine Entschädigung für an-
waltliche Tätigkeit, welche gemäss Art. 128 Ziff. 3 OR nach Ablauf von fünf Jahren 
verjähre. Seit Erlass des bundesgerichtlichen Urteils bis zur Erklärung der Ver-
rechnung seien beinahe acht Jahre verstrichen. Der Beschwerdeführer habe die 
Verjährungsfrist nie unterbrochen. Die Beschwerdegegnerin übersieht dabei je-
doch, dass eine Parteientschädigung ein Schuldverhältnis (ausschliesslich) zwi-
schen den Prozessparteien begründet, nicht jedoch zwischen einer Partei und 
dem Anwalt der Gegenpartei (vgl. dazu auch Adrian Staehelin/Daniel Staehe-
lin/Pascal Grolimund, Zivilprozessrecht, 2. Aufl., Zürich 2013, § 16 Rz. 15). In An-
betracht dessen stellt eine Forderung betreffend die Parteientschädigung von 
vornherein keine Forderung aus Berufsarbeiten von Anwälten dar. Auch im Hin-
blick auf den Grundgedanken von Art. 128 OR rechtfertigt sich vorliegend keine 
Verkürzung der Verjährungsfrist: Die Parteientschädigung wurde in einem gericht-
lichen Entscheid (und damit in einem definitiven Rechtsöffnungstitel) festgelegt, 
sodass sich für die Durchsetzung des entsprechenden Anspruchs keine Beweis-
schwierigkeiten ergeben, welchen die Regel von Art. 128 OR begegnen möchte. 
Die vom Beschwerdeführer einredeweise geltend gemachte Forderung in Höhe 

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von Fr. 4'000.00 unterliegt demzufolge nicht der Verjährung gemäss Art. 128 Ziff. 
3 OR. Ein anderer Ausnahmetatbestand ist weder ersichtlich noch wird ein solcher 
geltend gemacht. Im Übrigen ist die Aufzählung in Art. 128 OR abschliessend. 
Fällt eine Forderung – wie vorliegend – nicht unter einen in Art. 128 OR genannten 
Fall (und auch sonst nicht unter eine Spezialregelung), so ist der Grundtatbestand 
von Art. 127 OR anwendbar, wonach eine Forderung mit Ablauf von zehn Jahren 
verjährt. Demnach ist festzuhalten, dass die vom Beschwerdeführer geltend ge-
machte Forderung in Höhe von Fr. 4'000.00 (noch) nicht verjährt ist.

bb) Gemäss konstanter Praxis des Bundesgerichts und einhelliger Lehre kann 
die Tilgung aufgrund des klaren Wortlauts und Wortsinns von Art. 81 Abs. 1 
SchKG nur eingewendet werden, wenn diese nach Erlass des Urteils erfolgt ist. 
Tilgung vor dem Erlass des Urteils darf im Rechtsöffnungsverfahren nicht berück-
sichtigt werden, weil der Rechtsöffnungsrichter sonst den Rechtsöffnungstitel und 
die darin aufgeführte konkrete Zahlungsverpflichtung materiell überprüfen müsste 
(vgl. BGE 138 III 583 E. 6.1.2; 135 III 315 E. 2.5; Entscheid des Kantonsgerichts 
von Graubünden KSK 14 28 vom 10. Juli 2014, E. 3c; Amonn/Walther, a.a.O., § 
19 N 54; Ernst Blumenstein, Handbuch des Schweizerischen Schuldbetreibungs-
rechtes, Bern 1911, S. 286; Eugen Fischer, Rechtsöffnungspraxis in Basel-Stadt, 
BlSchK 46, S. 121 ff. und 161 ff., S. 161; Walo Früh, Die Rechtsöffnung, BlSchK 
36, S. 97 ff., S. 102; Carl Jaeger/Hans Ulrich Walder/Thomas M. Kull/Martin Kott-
mann, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Band I, Art. 1-158, 4. 
Aufl., Zürich 1997, N 5 zu Art. 81 SchKG; Jolanta Kren Kostkiewicz, Kommentar 
SchKG, 19. Aufl., Zürich 2016, N 8 zu Art. 81 SchKG; Bernhard F. Meyer, Die 
Rechtsöffnung auf Grund synallagmatischer Schuldverträge, Zürich 1979, S. 28; 
André Schmidt, in: Dallèves/Foëx/Jeandin [Hrsg.], Poursuite et faillite, Commen-
taire romand, Basel 2005, N 4 zu Art. 81 SchKG; Staehelin, a.a.O., N 2 und 5 zu 
Art. 81 SchKG; Stücheli, a.a.O., S. 232; Dominik Vock, in: Daniel Hunkeler [Hrsg.], 
Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz, Kurzkommentar, Basel 2009, N 2 zu Art. 
81 SchKG). Vor Erlass des Urteils behauptete Tilgungen hat der Sachrichter zu 
berücksichtigen (BGE 138 III 583 E. 6.1.2; vgl. auch ZR 107 Nr. 60, E. II.2.4). Ent-
scheidend ist dabei der Zeitpunkt, bis zu dem die Tilgung im Erkenntnisverfahren 
noch berücksichtigt werden konnte (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesgerichts 
5A_673/2008 vom 20. November 2011, E. 2.3; Amonn/Walther, a.a.O., § 19 N 54; 
Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, a.a.O., N 5 zu Art. 81 SchKG; Staehelin, a.a.O., N 5 
zu Art. 81 SchKG). Bezogen auf die Verrechnung wird daraus von der herrschen-
den Meinung abgeleitet, dass diese nicht mehr im Rechtsöffnungsverfahren vor-
gebracht werden könne, wenn sie bereits im materiellen Verfahren hätte erklärt 

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werden können. Die Gegenforderung müsse somit später erfüllbar geworden sein. 
Dass die Verrechnungserklärung erst später abgegeben worden sei, ändere daran 
nichts (vgl. Blumenstein, a.a.O., S, 286 [insb. Fn. 42]; Hans Fritzsche/Hans Ulrich 
Walder, Schuldbetreibung und Konkurs nach schweizerischem Recht, Band I, 3. 
Aufl., Zürich 1984, § 19 Rz. 20; Peter Gauch/Viktor Aepli, Zürcher Kommentar, Art. 
114-126 OR, 3. Aufl., Zürich 1991, N 156 zu Vorbemerkungen zu Art. 120-126 
OR; Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, a.a.O., N 5 zu Art. 81 SchKG; André Pan-
chaud/Marcel Caprez, Die Rechtsöffnung, Zürich 1980, § 144 Rz. 2; Staehelin, 
a.a.O., N 10 zu Art. 81 SchKG; Stücheli, a.a.O., S. 232; Vock, a.a.O., N 3 zu Art. 
81 SchKG; Corinne Zellweger-Gutknecht, Berner Kommentar, Verrechnung, Art. 
120-126 OR, Bern 2012, N 141 zu Vorbemerkungen zu Art. 120-126 OR; Appella-
tionsgericht Basel-Stadt, in: BJM 1954, S. 219; LGVE 1992 I Nr. 57; Obergericht 
des Kantons Obwalden, in: BlSchKG 57/1993, S. 155 ff., S. 158 f.; Tribunal canto-
nal de Vaud, in: SJZ 1940/1941, S. 188). Die Gegenmeinung ist der Auffassung, 
nach dem Wortlaut des Gesetzes müsse nach Erlass des Urteils Verrechnung 
auch mit vorher schon verrechenbaren Forderungen zulässig sein, da die Tilgung 
der Schuld erst durch die Verrechnungserklärung erfolge, möge auch die Verrech-
nungsmöglichkeit schon früher bestanden haben (vgl. Andreas von Tuhr/Arnold 
Escher, Allgemeiner Teil des Schweizerischen Obligationenrechts, 3. Aufl., Zürich 
1974, S. 198 [Fn. 58]).

Der Minderheitsmeinung von von Tuhr/Escher wird zunächst die Regelung von 
Art. 124 Abs. 2 OR entgegenhalten: Demnach wird angenommen, Forderung und 
Gegenforderung seien, soweit sie sich ausgleichen, schon im Zeitpunkt getilgt 
worden, in dem sie zur Verrechnung geeignet einander gegenüberstanden. Mit 
anderen Worten findet das Erlöschen der Forderungen rückwirkend statt. Daraus 
wird gefolgert, aus dem Wortlaut des Gesetzes gehe – entgegen der Meinung von 
von Tuhr/Escher – gerade nicht hervor, dass die Verrechnung auch mit vorher 
schon verrechenbaren Forderungen zulässig sein müsse (vgl. Obergericht des 
Kantons Obwalden, in: BlSchKG 57/1993, S. 155 ff., S. 158 f.). Richtig daran ist 
ohne weiteres, dass die Wirkungen der Verrechnung vermutungsweise ex tunc 
eintreten und damit unter Umständen schon vor Erlass des Entscheides, welcher 
den Rechtsöffnungstitel bildet, eingetreten sind. Die Verrechnungserklärung als 
Gestaltungsakt hat sich jedoch unstreitig erst nach Erlass des Entscheides reali-
siert (weshalb sie im Verfahren, welches zum Rechtsöffnungstitel führte, natur-
gemäss nicht berücksichtigt werden konnte). Ob das Abstellen auf die Regelung 
von Art. 124 Abs. 2 OR in der vorliegenden Frage den wesentlichen Punkt trifft, ist 
indessen fraglich, denn Art. 124 Abs. 2 OR stellt eine Systemwidrigkeit bzw. eine 

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dogmatische Anomalie dar, da die Rückwirkung nicht an eine äusserlich wahr-
nehmbare Rechtshandlung anknüpft, sondern an den davon regelmässig unab-
hängigen zeitlichen Ursprung der Verrechenbarkeit (vgl. Zellweger-Gutknecht, 
a.a.O., N 96 ff. zu Art. 124 OR).

Klärung in der Streitfrage verspricht letztlich nur das Abstellen auf den Charakter 
von Art. 81 Abs. 1 SchKG. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass für die 
Wendung "seit Erlass des Entscheides" der Zeitpunkt entscheidend ist, ab dem 
die Tilgung im Erkenntnisverfahren, welches zum Rechtsöffnungstitel führte, nicht 
mehr berücksichtigt werden konnte. Damit wird ein Bezug zum Novenrecht herge-
stellt: Abzustellen ist auf den Zeitpunkt, in dem nach den jeweiligen verfahrens-
rechtlichen Bestimmungen letztmals neue Tatsachen in den Prozess eingebracht 
werden konnten (vgl. Christian Fraefel, in: ZZZ 2008/2009, S. 409). Im Rechtsöff-
nungsverfahren sind die durch das Novenrecht festgelegten zeitlichen Grenzen 
materiellrechtlicher Einwendungen ebenfalls zu berücksichtigen. Die Wendung 
"seit Erlass des Entscheides" in Art. 81 Abs. 1 SchKG verhindert insofern, dass im 
Vollstreckungsverfahren die Novenschranken des materiellen Verfahrens umgan-
gen werden können. So gesehen ist Art. 81 Abs. 1 SchKG – zumindest auch – als 
novenrechtlich begründete Präklusion der Verrechnungseinrede zu lesen (vgl. zur 
Präklusion prozessualer Verteidigungsmöglichkeiten auch Zellweger-Gutknecht, 
a.a.O., N 142 zu Vorbemerkungen zu Art. 120-126 OR). Hinzu kommen Überle-
gungen der materiellen Rechtskraft: Die Rechtskraft des materiellen Entscheides 
führt grundsätzlich zum Ausschluss der im Prozess nicht geltend gemachten An-
griffs- und Verteidigungsmittel (vgl. Max Guldener, Schweizerisches Zivilprozess-
recht, 3. Aufl., Zürich 1979, S. 379 f.; ferner auch Fraefel, a.a.O., S. 407 f.; Simon 
Zingg, Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, Band I, Art. 1-
149 ZPO, Bern 2012, N 89 zu Art. 59 ZPO). Es steht einer Partei zwar offen, For-
derungen statt durch Verrechnung in einem hängigen Verfahren erst später in ei-
nem selbständigen Forderungsprozess geltend zu machen. Hat sie sich jedoch für 
das eine oder andere entschieden, ist sie im Vollstreckungsverfahren daran ge-
bunden (vgl. Obergericht des Kantons Obwalden, in: BlSchKG 57/1993, S. 155 ff., 
S. 159). Eine Tilgung durch Verrechnung kann im Rechtsöffnungsverfahren dem-
zufolge dann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn die Verrechnung bereits 
im materiellen Verfahren hätte erklärt werden können (vgl. dazu auch Urteil des 
Bundesgerichts 5A_673/2008 vom 20. November 2008, E. 2.3; Entscheid des 
Kantonsgerichts von Graubünden KSK 14 28 vom 10. Juli 2014, E. 3c; Appellati-
onsgericht Basel-Stadt, in: BJM 1954, S. 219; LGVE 1992 I Nr. 57; Fraefel, a.a.O., 
S. 407 f.; Fritzsche/Walder, a.a.O., § 19 Rz. 20; Gauch/Aepli, a.a.O., N 156 zu 

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Vorbemerkungen zu Art. 120-126 OR; Jaeger/Walder/Kull/Kottmann, a.a.O., N 5 
zu Art. 81 SchKG; Staehelin, a.a.O., N 10 zu Art. 81 SchKG; Stücheli, a.a.O., S. 
232; Vock, a.a.O., N 3 zu Art. 81 SchKG; Zellweger-Gutknecht, a.a.O., N 141 zu 
Vorbemerkungen zu Art. 120-126 OR). Denn dem Verrechnenden ist – im Hinblick 
darauf, dass mit der Verrechnungserklärung die Gegenforderung im Umfang der 
Verrechnungsforderung getilgt wird – zuzumuten, die entsprechende Einwendung 
der erfolgten Verrechnung in den Prozess um die Hauptforderung einzubringen. 
Unterlässt er dies, bleibt ihm – nur, aber immerhin – eine Leistungsklage zur 
Durchsetzung seiner Forderung (Zingg, a.a.O., N 89 zu Art. 59 ZPO; grundsätzlich 
auch BGE 13, 392). Damit ist aber auch gesagt, dass die verspätete Verrech-
nungseinrede im Vollstreckungsverfahren nicht zu einem materiellrechtlichen 
Rechtsverlust führt. Daran zeigt sich, dass Verrechnungsrecht und Klagerecht 
zwei unterschiedliche Eigenschaften einer Obligation darstellen, von denen die 
eine durchaus unabhängig von der anderen fehlen oder untergehen kann (Nähe-
res dazu bei Zellweger-Gutknecht, a.a.O., N 141 f. zu Vorbemerkungen zu Art. 
120-126 OR).

Der Beschwerdeführer macht vorliegend nicht geltend, seine Gegenforderung 
(Parteientschädigung) sei im Verfahren, welches zum Rechtsöffnungstitel führte, 
noch nicht verrechenbar gewesen und er habe deswegen die Verrechnungser-
klärung nicht bereits damals abgeben können. Vielmehr ist er der Auffassung, 
massgebend sei das Datum der Verrechnungserklärung. Die Verrechnungser-
klärung sei mehr als drei Monate nach dem – den Rechtsöffnungstitel bildenden – 
Urteil des Kantonsgerichts von Graubünden erfolgt. Die Beschwerdegegnerin be-
ruft sich demgegenüber auf die herrschende Meinung, mit der Konsequenz, dass 
die Einrede der Tilgung vorliegend verspätet erhoben worden sei, da die Verrech-
nung spätestens im Verfahren betreffend Festsetzung des nachehelichen Unter-
halts (ZK1 11 16) hätte geltend gemacht werden müssen, dies jedoch nicht getan 
worden sei. Wie zuvor dargelegt, kommt es auf das Datum der Verrechnungser-
klärung nicht an. Massgebend ist der Zeitpunkt der Verrechenbarkeit bzw. der 
Umstand, dass die Verrechnung hätte geltend gemacht werden können. Der Be-
schwerdeführer macht nicht geltend und es wäre auch nicht ersichtlich, warum das 
Erheben der Verrechnungseinrede nicht bereits im kantonsgerichtlichen Verfahren 
ZK1 11 16 möglich gewesen wäre. Den Einwand der Stundung bringt der Be-
schwerdeführer im Übrigen nur in Bezug auf die englischen Verfahren vor (vgl. KG 
act. A.1, Ziff. 1.3). Nach dem zuvor Dargelegten dringt der Beschwerdeführer mit 
der Tilgungseinrede gemäss Art. 81 Abs. 1 SchKG nicht durch, mit dem Ergebnis, 

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dass die definitive Rechtsöffnung auch diesbezüglich zu gewähren ist. Die Be-
schwerde ist somit auch in diesem Punkt und damit insgesamt abzuweisen.

5. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz zu Recht die definitive 
Rechtsöffnung für den Betrag von Fr. 2'039'500.00 nebst Zins zu 5% seit dem 5. 
Januar 2016 sowie für Fr. 456.60 (Arrestkosten) erteilt bzw. die vom Beschwerde-
führer erhobene Einrede der Tilgung gemäss Art. 81 Abs. 1 SchKG nicht zugelas-
sen hat. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.

6. a) Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer für das 
Beschwerdeverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Gerichtskosten 
für das Beschwerdeverfahren werden vorliegend in Anwendung von Art. 61 Abs. 1 
i.V.m. Art. 48 der Gebührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung 
und Konkurs (GebVSchKG; SR 281.35) auf Fr. 1'500.00 festgelegt und dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

b) Der Beschwerdeführer hat die Beschwerdegegnerin überdies für ihre im 
Beschwerdeverfahren entstandenen Auslagen und die Kosten ihrer Rechtsvertre-
tung zu entschädigen (Art. 106 Abs. 1 i.V.m. Art. 95 ZPO). Die Rechtsvertreterin 
der Beschwerdegegnerin reichte eine Honorarnote in Höhe von Fr. 1'909.75 ein 
(KG act. D.5), wobei ein Aufwand von 7.25 Stunden zu einem der eingelegten Ho-
norarvereinbarung (BG act. I.7) entsprechenden Stundenansatz von Fr. 250.00 
(zuzüglich 3% Barauslagen gemäss Honorarvereinbarung) in Rechnung gestellt 
wird. Dieser Aufwand ist ausgewiesen und erscheint angemessen. Der Beschwer-
deführer hat die Beschwerdegegnerin für das Beschwerdeverfahren somit mit Fr. 
1'909.75 ausseramtlich zu entschädigen.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 1'500.00 gehen zu Lasten 
von X._____ und werden mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss in 
Höhe von Fr. 2'000.00 verrechnet. Der Restbetrag des Kostenvorschusses 
von Fr. 500.00 wird X._____ durch das Kantonsgericht von Graubünden 
zurückerstattet.

3. X._____ hat Y._____ für das Beschwerdeverfahren mit Fr. 1'909.75 (inkl. 
Barauslagen) ausseramtlich zu entschädigen.

4. Gegen diese, einen Streitwert von mindestens Fr. 30'000.00 betreffende 
Entscheidung kann gemäss Art. 72, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG Beschwerde in 
Zivilsachen an das Schweizerische Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, ge-
führt werden. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht schriftlich, innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 
ff. BGG.

5. Mitteilung an: