# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 127496da-f93d-5fc8-a501-406096becad7
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PS250248-O2
**Docket/Reference:** PS250248-O2
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PS250248-O2.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer 

Geschäfts-Nr.: PS250248-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichte-

rin lic. iur. M. Stammbach und Ersatzrichterin Dr. C. Schoder sowie 

Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Bohli Roth

Beschluss und Urteil vom 8. Oktober 2025

in Sachen

A._____, 

Schuldner und Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X1._____

vertreten durch Rechtsanwalt MLaw X2._____

gegen

Kanton Zürich,

Gläubiger und Beschwerdegegner,

vertreten durch Kantonales Steueramt Zürich,

betreffend Konkurseröffnung

Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes 

Uster vom 5. August 2025 (EK250278)

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Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 5. August 2025 eröffnete das Konkursgericht des Be-

zirksgerichtes Uster für eine Forderung des Gläubigers von Fr. 37'809.– nebst 

4.75 % Zins seit 30. Oktober 2024 in der Höhe von Fr. 1'016.– zuzüglich 

Fr. 573.70 Gläubigerkosten sowie Fr. 228.20 Betreibungskosten abzüglich einer 

Teilzahlung vom 26. Februar 2025 von Fr. 17'719.95, total Fr. 21'906.95 den Kon-

kurs über den Schuldner (act. 12). Dagegen erhob dieser mit Eingabe vom 

20. August 2025 rechtzeitig Beschwerde. Er beantragt die Aufhebung des Konkur-

ses und ersucht um Erteilung der aufschiebenden Wirkung (act. 2). Sodann 

reichte er zahlreiche Beilagen ein (act. 5/3-25). Mit Noveneingabe vom 29. August 

2025 stellte der Schuldner eventualiter ein Wiederherstellungsgesuch und reichte 

weitere Unterlagen ein (act. 14 und 15/26-28).

2. Gemäss Art. 174 Abs. 2 SchKG kann die Rechtsmittelinstanz die Kon-

kurseröffnung aufheben, wenn der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft 

macht und durch Urkunden beweist, dass die Schuld einschliesslich der Zinsen 

und Kosten getilgt ist, der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhan-

den des Gläubigers hinterlegt ist, oder der Gläubiger auf die Durchführung des 

Konkurses verzichtet. Die Erteilung der aufschiebenden Wirkung hängt nach der 

Praxis der Kammer davon ab, ob innert der Beschwerdefrist einer der vorgenann-

ten Konkursaufhebungsgründe (Tilgung, Hinterlegung oder Gläubigerverzicht) 

nachgewiesen wird und (falls es darauf ankommt) die Zahlungsfähigkeit des Kon-

kursiten nicht schon auf den ersten Blick geradezu ausgeschlossen ist (vgl. ZR 

112 (2013) Nr. 4). Beim Konkursaufhebungsgrund der Hinterlegung muss der ge-

schuldete Betrag einschliesslich Zinsen und Betreibungskosten vor Ablauf der Be-

schwerdefrist beim Obergericht zuhanden des Gläubigers hinterlegt worden sein 

(Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). Die Kosten des Konkursamtes und des erstin-

stanzlichen Konkursgerichtes sind praxisgemäss (ebenfalls vor Ablauf der Be-

schwerdefrist) beim zuständigen Konkursamt sicherzustellen (vgl. OGer ZH 

PS110095 vom 6. Juli 2011).

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3.

Der Konkursentscheid wurde dem Schuldner am 15. August 2025 zu-

gestellt (act. 13/8). Damit endete die Beschwerdefrist, innert welcher die obge-

nannten Voraussetzungen zur Aufhebung der Konkurseröffnung (Verwirklichung 

eines Konkursaufhebungsgrundes, Sicherstellung der Konkurskosten sowie 

Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit) eingetreten sein müssen, am 25. Au-

gust 2025 (Art. 142 Abs. 1 und 3 ZPO). Mit Einreichung der Beschwerde belegte 

der Schuldner, dass er am 19. August 2025 und damit innert der Beschwerdefrist 

Fr. 22'406.95 zuhanden der Obergerichtskasse hinterlegt hatte (act. 5/4, act. 8). 

Davon entfallen Fr. 21'906.95 auf die Konkursforderung inklusive Zinsen und Kos-

ten, womit der Konkurshinderungsgrund der Hinterlegung im Sinne von Art. 174 

Abs. 2 Ziff. 2 SchKG vorliegt. Die verbleibenden Fr. 500.– sind dem für das Be-

schwerdeverfahren zu leistenden Kostenvorschuss von Fr. 750.– anzurechnen. 

Am 20. August 2025 bezahlte der Schuldner gemäss einer Belastungsanzeige der 

ZKB die restlichen Fr. 250.– des Vorschusses an die Gerichtskasse ein (act. 5/5). 

Sodann stellte er ebenfalls innerhalb der Beschwerdefrist die Kosten des erstin-

stanzlichen Konkursgerichtes und des Konkursamtes in der Höhe von Fr. 750.– 

beim Konkursamt sicher (act. 5/6). Die Kosten des Konkursgerichtes bezahlte er 

zudem bereits am 18. August 2025 direkt an die Bezirksgerichtskasse, welche 

den Betrag an das Konkursamt überwies (act. 5/7 und 13/12).

Mit Verfügung vom 21. August 2025 wurde der Beschwerde einstweilen die 

aufschiebende Wirkung erteilt (act. 10). 

4.a) Am 29. August 2025 ersuchte der Schuldner die Kammer um Wieder-

herstellung der Beschwerdefrist. Er führt unter Hinweis auf den mit der Be-

schwerde eingereichten Zahlungsbeleg der ZKB aus, die Zahlung von Fr. 250.– 

(Anteil des Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren) seien dem Konto 

der Kanzlei seiner Rechtsvertreterin mit Valuta vom 20. August 2025 belastet wor-

den. Am 29. August 2025 habe sich gezeigt, dass die ZKB die besagte Zahlung 

aus regulatorischen Gründen nicht ausgeführt, sondern den Betrag dem Konto 

der Kanzlei wieder gutgeschrieben habe. Die erneut in Auftrag gegebene Zahlung 

sei am 29. August 2025 ausgelöst worden. Weil der Entscheid, die erste Zahlung 

vom 20. August 2025 nicht auszuführen, allein von der ZKB gefällt worden sei, sei 

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die Zahlung als rechtzeitig erfolgt entgegenzunehmen. Eventualiter sei die Be-

schwerdefrist im Sinne von Art. 33 Abs. 4 SchKG wiederherzustellen, da ihn kei-

nerlei Verschulden treffe. Das Wiederherstellungsgesuch und der zweite Zah-

lungsauftrag seien rechtzeitig gestellt bzw. ausgelöst worden (act. 14). 

b)

Da die zweite am 29. August 2025 getätigte Zahlung von Fr. 250.– 

(act. 15/28) bis zum 11. September 2025 nicht bei der Gerichtskasse eingegan-

gen war, nahm die Kammer nach gerichtsinternen Abklärungen telefonisch Rück-

sprache mit der Rechtsvertreterin des Schuldners und informierte sie über den 

nach wie vor ausstehenden Restbetrag des Vorschusses (act. 17). Daraufhin 

zahlte ein Mitarbeiter der Rechtsvertreterin am 12. September 2025 am Schalter 

der Gerichtskasse Fr. 250.– ein (act. 18). Schliesslich ging am 15. September 

2025 auch die am 29. August 2025 in Auftrag gegebene Zahlung von Fr. 250.– 

bei der Gerichtskasse ein (act. 19). Somit leistete der Schuldner für das Be-

schwerdeverfahren nunmehr einen Vorschuss von insgesamt Fr. 1'000.– (Hinter-

legung von Fr. 500.– zusammen mit der Konkursforderung sowie je Fr. 250.– per 

Überweisung bzw. Einzahlung am Schalter). 

Während der Nachweis des Konkursaufhebungsgrundes und die Sicherstel-

lung der Konkurskosten sowie – soweit erforderlich – die Glaubhaftmachung der 

Zahlungsfähigkeit innerhalb der Beschwerdefrist erfolgen müssen, setzt die Kam-

mer für die Leistung des Kostenvorschusses für das Beschwerdeverfahren sepa-

rat Frist an. Wäre somit der Vorschuss nicht (vollständig) bei der Gerichtskasse 

eingegangen, so wäre dem Schuldner Frist und gegebenenfalls Nachfrist gemäss 

Art. 101 Abs. 1 und 3 i.V.m. Art. 98 Abs. 2 lit. d ZPO anzusetzen gewesen. Die 

Frage der Wiederherstellung der Beschwerdefrist zur Leistung des Vorschusses 

stellt sich deshalb vorliegend nicht, weshalb auf das entsprechende Gesuch des 

Schuldners mangels Rechtsschutzinteresse nicht einzutreten ist. 

5.

Nebst dem Nachweis eines Konkurshinderungsgrundes hat der 

Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Zahlungsfähigkeit be-

deutet, dass ausreichend liquide Mittel vorhanden sind, mit welchen die Gläubiger 

bei Fälligkeit ihrer Forderungen befriedigt werden können. Der Schuldner hat des-

halb aufzuzeigen, dass er in der Lage ist, seinen laufenden Verpflichtungen nach-

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zukommen und in absehbarer Zeit auch die bestehenden Schulden abzutragen. 

Bloss vorübergehende Zahlungsschwierigkeiten lassen ihn noch nicht als zah-

lungsunfähig erscheinen; anders verhält es sich, wenn keine wesentlichen An-

haltspunkte für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind 

und er auf unabsehbare Zeit als illiquid erscheint. Absehbare Veränderungen, die 

ihm die Tilgung seiner Schulden erlauben würden, sind grundsätzlich zu berück-

sichtigen; diese müssen jedoch so konkret dargelegt werden, dass glaubhaft ist, 

die gegenwärtigen Zahlungsschwierigkeiten seien vorübergehender Natur. Der 

Umstand, dass offene Betreibungen mittlerweile beglichen wurden, darf als ein 

Indiz für eine bloss temporäre Illiquidität berücksichtigt werden. Grundsätzlich als 

zahlungsunfähig erweist sich hingegen ein Schuldner, der beispielsweise Kon-

kursandrohungen anhäufen lässt. Die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit beruht 

auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnheiten eines Konkursiten gewonnenen 

Gesamteindruck (zum Ganzen vgl. BGer 5A_297/2012 vom 10. Juli 2012 E. 2.3; 

BGer 5A_115/2012 vom 20. April 2012 E. 3; BGer 5A_33/2021 vom 28. Septem-

ber 2021 E. 2.2).

6. Wesentlichen Aufschluss über das Zahlungsverhalten und die finan-

zielle Lage des Schuldners gibt insbesondere das Betreibungsregister. Gemäss 

der Auskunft aus dem Register des Betreibungsamtes Fällanden (act. 5/3) wur-

den in den letzten fünf Jahren bis zum 15. August 2025 16 Betreibungen eingelei-

tet, wovon eine erloschen und vier durch Zahlung an das Betreibungsamt erledigt 

wurden. Die Anzahl Betreibungen sowie der Umstand, dass es in den noch nicht 

erledigten Betreibungen in fünf Fällen zur Konkursandrohung kam, lassen auf er-

hebliche Zahlungsschwierigkeiten schliessen. Wie dargelegt, wurde der Forde-

rungsbetrag der der Konkurseröffnung zugrunde liegenden Betreibung Nr. 1 in-

zwischen bei der Obergerichtskasse hinterlegt. Damit sind noch zehn Betreibun-

gen für Forderungen im Gesamtbetrag von rund Fr. 518'784.– offen, wovon 

Fr. 181'819.– auf Steuerschulden entfallen. Der Schuldner führt in seiner Über-

sicht dieselben noch nicht erledigten Betreibungen für Steuern wie in der Betrei-

bungsauskunft auf, nennt aber tiefere Totalbeträge (act. 2 Rz 26 f.). Da er sich 

nicht näher dazu äussert und insbesondere keine Belege für allfällige erfolgte 

Teilzahlungen vorlegt, ist vom obgenannten Betrag von Fr. 181'819.– auszuge-

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hen. Gemäss Angaben des Schuldners resultieren die hohen Steuerschulden aus 

dem Umstand, dass er und seine Ehefrau von den Steuerbehörden eingeschätzt 

worden seien (act. 5/9 zu den Steuern 2021). Die Gemeinde B._____ habe ihnen 

für die Bezahlung der Staats- und Gemeindesteuern 2022, 2023 und 2024 (recte 

2025) eine Stundung bis 31. Oktober 2025 gewährt (act. 2 Rz 27 f., act. 5/22). Da-

mit sind offene Steuerschulden von Fr. 181'819.– zu berücksichtigen. Die Betrei-

bung Nr. 2 für Fr. 333'720.– leitete die C._____ für eine Kreditforderung aus der 

gekündigten Hypothek für eine 2½-Zimmerwohnung des Schuldners und seiner 

Ehefrau ein. Der Schuldner erklärt, er könne diese Forderung mit dem Erlös aus 

dem Verkauf der Wohnung tilgen. Im Übrigen sei die Forderung bis November 

2025 gestundet (act. 2 Rz 23 und 29, act. 5/21, unten E. 7.c). Auch diese Forde-

rung ist mithin als offen zu betrachten. Dasselbe gilt für die Betreibungen Nr. 3, 

Nr. 4 und Nr. 5. Hierzu erklärt der Schuldner lediglich, er könne diese dreistelligen 

bis tiefen vierstelligen Beträge laufend bezahlen, insbesondere wenn die ihm ver-

sprochene Abgangsentschädigung eintreffe (act. 2 Rz 30, unten E. 7.c). Damit 

verbleiben offene in Betreibung gesetzte Forderungen von Fr. 518'784.–.

7.a) Der Schuldner führt aus, er habe im Jahr 2006 aufgrund einer damals 

beabsichtigten Selbständigkeit die Einzelfirma "A'._____ Consulting & Advisory" 

im Handelsregister eintragen lassen. Da er rasch wieder eine Anstellung gefun-

den habe, habe er nie eine selbständige Tätigkeit aufgenommen. Der Handelsre-

gistereintrag habe indes nach wie vor Bestand. Er (der Schuldner) sei Head In-

vestment Solutions Specialist und seit über 11 Jahren bei der C._____ AG im Ka-

der angestellt. Im Zuge der Fusion seiner Arbeitgeberin mit der D._____ werde er 

seine Tätigkeit bei der C._____ ab Januar 2026 beenden. Derzeit befinde er sich 

im Bewerbungsprozess und sei zuversichtlich, dass er eine neue Stelle in der Fi-

nanzbranche finden werde (act. 2 Rz 16 ff., act. 5/10). 

b)

Der Schuldner reichte weder eine Aufstellung seiner Lebenshaltungs-

kosten und sonstigen regelmässigen Auslagen noch seine neuesten Steuererklä-

rungen ein, was die Liquiditätsprüfung erschwert. Mit Ausnahme der auf seinem 

von ihm und seiner Ehefrau bewohnten Einfamilienhaus lastenden Hypotheken in 

der Höhe von Fr. 1'721'900.– (act. 5/14) äussert er sich sodann nicht zu allfälligen 

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weiteren, nicht in Betreibung gesetzten Schulden. Bei den Hypotheken handelt es 

sich indes nicht um kurzfristige Verbindlichkeiten und die Zinsen scheint der 

Schuldner regelmässig zu begleichen. Aus dem vorerwähnten Schreiben der Ge-

meinde B._____ vom 15. August 2025 betreffend Stundung der Steuerschulden 

geht jedoch hervor, dass die Staats- und Gemeindesteuern 2025 in der Höhe von 

Fr. 35'827.75 noch nicht betrieben wurden (act. 5/22). Diese sind somit zusätzlich 

zu berücksichtigen. Damit ist gegenwärtig von offenen kurzfristigen Verbindlich-

keiten von rund Fr. 555'000.– auszugehen. 

c)

Diese Verbindlichkeiten will der Schuldner bis Ende Oktober 2025 mit-

tels seiner Abgangsentschädigung, dem Erlös aus dem Verkauf der 2½-Zimmer-

wohnung und Mitteln aus den entsperrten Titeln aus einem Bonusplan abtragen 

(act. 2 Rz 31). Im Zusammenhang der Auflösung seines Arbeitsverhältnisses bei 

der C._____ sei ihm eine Abgangsentschädigung von Fr. 375'000.– zugestanden 

worden, welche im August 2025 hätte ausbezahlt werden sollen. Aus bei der 

Bank liegenden Gründen werde die Auszahlung aber voraussichtlich erst im Okto-

ber 2025 erfolgen (act. 2 Rz 18). Hierzu ist festzuhalten, dass es sich beim 

Schreiben der C._____ vom 19. November 2024 betreffend pauschale Abfindung 

("lump sum Settlement") nur um eine Vorabinformation vorbehaltlich Änderungen 

("advance information subject to change") handelt (act. 5/12). Bislang ist aner-

kanntermassen keine Auszahlung erfolgt. Da in diesem Schreiben weiter auf hier 

nicht näher bekannte Bedingungen des Sozialplans 2019 Bezug genommen wird 

und für die erwartete Gutschrift im Oktober 2025 keinerlei Belege vorliegen, kann 

nicht von einem konkreten Anspruch auf eine Abgangsentschädigung ausgegan-

gen werden. Diese muss deshalb im Zuge der Liquiditätsprüfung unberücksichtigt 

bleiben. 

Zum Verkauf der 2½-Zimmerwohnung in E._____ führt der Schuldner aus, 

er und seine Frau seien je zur Hälfte Miteigentümer. Ein Makler habe den Markt-

wert auf Fr. 600'000.– bis Fr. 650'000.– geschätzt und einen Markteintrittspreis 

bei Fr. 690'000.– vorgeschlagen. Er habe auch bereits einen Interessenten gefun-

den. Die auf der Wohnung lastende Hypothek von Fr. 333'720.– sei von der 

C._____ gekündigt worden. Bei einem Verkaufserlös von Fr. 600'000.– würde 

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nach Abzug der Hypothekarschulden immer noch ein Erlös von Fr. 266'280.– re-

sultieren, wovon ihm die Hälfte, also rund Fr. 133'140.– zustünde (act. 2 Rz 21 ff., 

act. 5/19). Zwar ist anzunehmen, dass der Erlös aus dem Verkauf der Wohnung 

die Hypothekarschulden von Fr. 333'720.– übersteigen wird. Gemäss den Grund-

buchauszügen sind jedoch die Wohnung und der Keller mit mehreren Verfü-

gungsbeschränkungen infolge Pfändungen gegen seine Ehefrau und der vorläufi-

gen Eintragung eines Pfandrechtes belastet (act. 5/16 und 5/17). Solche Vormer-

kungen zulasten des zu veräussernden Grundstückes erschweren einen Verkauf 

an Dritte und dürften den Verkaufspreis drücken. Im Übrigen ist der blosse Hin-

weis im E-Mail des beauftragten Maklers vom 18. August 2025 auf einen Interes-

senten zu vage, als dass daraus auf einen baldigen Verkauf geschlossen werden 

könnte (act. 5/20). Auch aus der E-Mail-Korrespondenz der Ehefrau des Schuld-

ners mit der C._____ ergibt sich ausser der Verkaufsabsicht nichts Konkretes 

(act. 5/21). Ob, wie vom Schuldner behauptet (act. 2 Rz 23), ein Verkauf zum ge-

schätzten Preis in naher Zukunft realistisch ist, muss somit in Frage gestellt wer-

den. Der Schuldner vermochte demnach nicht glaubhaft darzulegen, dass ihm 

aus dem Wohnungsverkauf nächstens ein namhafter Betrag zufliessen wird, den 

er zu Schuldentilgung heranziehen kann. 

Im Weiteren erwartet der Schuldner Einnahmen aus einem Bonusplan. Er 

verfüge über derzeit gesperrte Ansprüche bzw. Anwartschaften in der Höhe von 

Fr. 1'591'919.60. Davon würden Fr. 148'459.62 per 1. März 2026 entsperrt (act. 2 

Rz 17 und 31). Beim eingereichten Dokument handelt es sich um einen Pensions-

kassenauszug des Schuldners per 31. Juli 2025 von der Pensionskasse der 

C._____. Der vom Schuldner erwähnte Betrag von Fr. 1'591'919.60 entspricht sei-

nem Freizügigkeitsguthaben ("Vested benefit upon termination") per Ausstellungs-

datum. Beim Austritt des Schuldners aus der C._____ wird sein Guthaben auf ein 

Freizügigkeitskonto oder der Pensionskasse des neuen Arbeitsgebers überwie-

sen werden (vgl. act. 2 S. 6 Rz 19). Für die Schuldentilgung ist dieser Betrag so-

mit nicht relevant. Der Schuldner verweist in diesem Zusammenhang weiter auf 

einen Portfolioauszug per 20. August 2025 ("Current statement for … [Nr.]"), wel-

cher sich aber mangels näherer Angaben dem Schuldner nicht zuordnen lässt. 

Zwar erscheinen Fonds- und Cash-Anwartschaften in Höhe der vom Schuldner im 

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März 2026 erwarteten Auszahlung von Fr. 148'459.62 (act. 5/24). Dabei handelt 

es sich jedoch nur um einen aktuellen Schätzwert ("Estimated current value"). Ak-

tuell ist dieser Betrag nicht verfügbar ("Estimated available value" = Fr. 0.–). Dass 

dem Schuldner per 1. März 2026 Fr. 148'459.62 aus einem Bonusplan zufliessen 

werden, ergibt sich demnach weder aus dem Pensionskassenauszug noch aus 

der Portfolio-Übersicht (act. 5/11 und 5/24). 

d)

Das Konto des Schuldners bei der C._____ wies per 20. August 2025 

einen Saldo von Fr. 24'185.72 aus (act. 5/25). Ferner gehören dem Schuldner 

und seiner Ehefrau wie erwähnt ein selbst bewohntes Einfamilienhaus und eine 

2½-Zimmerwohnung (act. 2 Rz 20 ff.). Zum beabsichtigten Verkauf der Wohnung 

und dem daraus erwarteten Erlös kann auf das oben Gesagte verwiesen werden 

(oben E. 7.c). Gemäss einer Online-Bewertung weist das Haus einen Wert von 

Fr. 4'723'500.– auf (act. 5/13). Abzüglich der Hypothekarbelastung von 

Fr. 1'721'900.– (act. 5/14) resultiert gemäss dem Schuldner ein Netto-Vermögens-

wert von Fr. 3'000'000.–. Hierzu ist anzumerken, dass bezüglich dieser Liegen-

schaft weder ein Verkaufswille bekundet noch geltend gemacht wurde, dass die 

Hypotheken zur Liquiditätsbeschaffung erhöht werden sollten und könnten. Aus 

den Liegenschaften vermag der Schuldner demnach, soweit er dies überhaupt 

vorbringt, keine Mittel zur Begleichung seiner Ausstände zu generieren.  

Damit sind die Verbindlichkeiten bei weitem nicht gedeckt. Einerseits sind 

dafür nicht ansatzweise genügend Barmittel vorhanden und andererseits ver-

mochte der Schuldner die behaupteten kurzfristigen Zuflüsse aus Abgangsent-

schädigung, Wohnungsverkauf und Bonusplan zur Deckung seines Liquiditätsbe-

darfs nicht glaubhaft zu machen. 

e)

Entgegen der Einschätzung des Schuldners scheint bei den dargeleg-

ten Verhältnissen seine Möglichkeit, die Schulden bis Ende Oktober 2025 abzu-

bauen sowie in Zukunft seinen laufenden Verpflichtungen regelmässig nachzu-

kommen, wenig wahrscheinlich (act. 2 Rz 31 und 35). Zwar lässt es die Kammer 

genügen, wenn der Schuldner glaubhafterweise die dringendsten Verpflichtungen 

bedienen kann und innert längstens zwei Jahren nebst den laufenden Ausgaben 

auch seine Altlasten wird abtragen können (etwa OGer ZH PS190222 vom 16. Ja-

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nuar 2020). Auch davon kann jedoch vorliegend nicht ausgegangen werden, da 

der Schuldner die Mittelbeschaffung wie gesehen nicht überzeugend darzulegen 

vermochte. Zwar dürfte er die Wohnung mittelfristig verkaufen können. Falls der 

erwartete Erlös erzielt würde, was angesichts der Verfügungsbeschränkungen 

fraglich erscheint, verblieben nach Abzug der ihm zustehenden Hälfte von rund 

Fr. 130'000.– (act. 2 Rz 23), immer noch Schulden in der Höhe von ca. 

Fr. 420'000.–. Zudem wird ab Januar 2026 das Einkommen des Schuldners in-

folge Austritts bei der C._____ wegfallen. Eine Anschlusslösung präsentiert er 

nicht, weshalb nicht ohne Weiteres angenommen werden kann, dass er auch zu-

künftig ein ähnlich hohes Einkommen erzielen wird. Aber selbst wenn dies der 

Fall wäre, ist festzuhalten, dass der Schuldner mit einem jährlichen Nettolohn von 

Fr. 414'968.– (act. 2 Rz  17, act. 5/23) seinen Steuerverpflichtungen offenbar 

nicht nachgekommen ist und wiederholt auch für geringe Forderungen betrieben 

wurde. Dies spricht gegen einen bloss vorübergehenden finanziellen Engpass. 

Daran vermag der Umstand, dass in seinem Kontoauszug während (nur) knapp 

vier Monaten die Ausgaben (Fr. 129'318.71) durch die Einnahmen 

(Fr. 153'458.68) gedeckt sind, nichts zu ändern (act. 2 Rz 32, act. 5/25). Auch 

wenn der Schuldner nicht im Einzelnen auf seine Lebenshaltungskosten eingeht, 

stehen dem monatlichen Einkommen von rund Fr. 25'000.– Ausgaben in ähnli-

cher Höhe gegenüber. Anzumerken bleibt schliesslich, dass nebst dem Salär ver-

schiedene Bareinzahlungen erscheinen, zu denen sich der Schuldner nicht näher 

äussert. Ferner fallen die ebenfalls unkommentierten Gutschriften in der Höhe von 

Fr. 31'300.– von E._____ – der im Übrigen auch die Konkursforderung hinterlegt 

hatte (act. 5/4) – auf, aber auch Zahlungen an eben diesen von Fr. 25'300.–. Da-

mit kann anhand des Kontoauszuges entgegen seinen Ausführungen nicht zwin-

gend geschlossen werden, dass der Schuldner mit seinen Einnahmen seine lau-

fenden Ausgaben decken kann. 

8.

Demzufolge vermochte der Schuldner seine Zahlungsfähigkeit nicht 

glaubhaft darzutun, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. Er ist auf die Mög-

lichkeit des Widerrufs des Konkurses gemäss Art. 195 SchKG hinzuweisen. 

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Bei diesem Ausgang des Verfahrens fallen der hinterlegte Betrag für die 

Konkursforderung (Fr. 21'906.95) sowie der Rest des vom Schuldner der Oberge-

richtskasse geleisteten Vorschusses (Fr. 250.–) in die Konkursmasse des Schuld-

ners. Deshalb ist die Gerichtskasse anzuweisen, den Betrag von Fr. 22'156.95 an 

das Konkursamt Uster zu überweisen. 

9.

Ausgangsgemäss sind die Kosten beider Instanzen dem Schuldner 

aufzuerlegen. 

Es wird beschlossen:

1.

Auf das Gesuch des Schuldners um Wiederherstellung der Beschwerdefrist 

wird nicht eingetreten. 

2. Mitteilung / Rechtsmittelbelehrung mit nachfolgendem Erkenntnis.

Es wird erkannt:

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen und über den Schuldner wird mit Wirkung 

ab Mittwoch, 8. Oktober 2025, 09.00 Uhr, der Konkurs eröffnet.

2.

3.

Das Konkursamt Uster wird mit der Durchführung des Konkurses beauftragt.

Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 750.– festgesetzt, dem 

Schuldner auferlegt und mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 1'000.– verrechnet. Die erstinstanzliche Entscheidgebühr von Fr. 500.– 

wird bestätigt und ebenfalls dem Schuldner auferlegt. 

4.

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, den bei ihr hinterlegten Betrag von 

Fr. 22'156.95 (Fr. 21'906.95 Konkursforderung und Fr. 250.– Rest des vom 

Schuldner der Obergerichtskasse geleisteten Vorschusses) an das Konkur-

samt Uster zuhanden der Konkursmasse des Schuldners zu überweisen. 

5.

Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an den Gläubiger unter Beilage des 

Doppels von act. 2, sowie an das Konkursgericht des Bezirksgerichtes Uster 

(unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten) und das Konkursamt Us-

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ter, ferner im Urteils-Dispositiv an das Handelsregisteramt des Kantons Zü-

rich und an das Betreibungsamt Fällanden, je gegen Empfangsschein.

6.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.

Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der 
Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

i. V. Die Gerichtsschreiberin:

MLaw C. Widmer

versandt am: