# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 316f293d-5432-5ed1-9843-347fd72176f9
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-05-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.05.2020 III 2020 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-45_2020-05-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 45

Entscheid vom 28. Mai 2020 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Ruth Mikšovic-Waldis, Richterin
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Amt für Migration (AFM), Steistegstrasse 13, Postfach 454, 
6431 Schwyz,

2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Ausländerrecht (Widerruf der Aufenthaltsbewilligung und 
Wegweisung)

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Sachverhalt:

A. A.________, geb. am ___ 19__ in Kosovo, reiste am 24. September 2017 
zwecks Vorbereitung der Heirat in die Schweiz ein, wofür ihm vom Kanton Glarus 
eine Kurzaufenthaltsbewilligung erteilt wurde (AFM-act. 74, 76). Am 27. Oktober 
2017 heiratete A.________ die Schweizer Staatsangehörige BA.________ in 
Glarus (AFM-act. 82-84), worauf ihm die Migrationsbehörde des Kantons Glarus 
im Rahmen des Familiennachzuges eine Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B) bis 
26. Oktober 2018 erteilte (AFM-act. 85). 

B. Nach Prüfung eines Gesuches um Kantonswechsel vom 16. Januar 2018 
(vgl. AFM-act. 14) erteilte das Amt für Migration des Kantons Schwyz 
(nachfolgend AFM) A.________ eine Aufenthaltsbewilligung bis 26. Oktober 
2018 zwecks Verbleibs bei seiner schweizerischen Ehefrau (AFM-act. 90). Sie 
wurde vor Ablauf verlängert bis 26. Oktober 2020 (AFM-act. 94). 

C. Am 13. Mai 2019 teilte BA.________ der Glarner Migrationsbehörde mit, 
dass sie sich von A.________ scheiden lassen wolle. Mit E-Mail desselben 
Tages informierte die Glarner Migrationsbehörde das AFM entsprechend (AFM-
act. 96, 98). Mit einem weiteren Schreiben vom 30. August 2019 leitete die 
Glarner Migrationsbehörde dem AFM eine E-Mail von BA.________ vom 
29. August 2019 weiter, worin letztere bekannt gab, dass sie sich von 
A.________ getrennt habe, sie ab "1.9.2019 nach Glarus ziehen" werde und 
A.________ weiterhin in C.________, indes an neuer Adresse, wohne. Mit 
Schreiben vom 11. September 2019 teilte das AFM A.________ (an die bisherige 
Adresse) namentlich mit, das AFM ziehe in Erwägung, seine 
Aufenthaltsbewilligung zu widerrufen, da er mit seiner Frau "weniger als 3 Jahre 
verheiratet" gewesen sei. A.________ wurde das rechtliche Gehör eingeräumt, 
sich zu dem in Erwägung gezogenen Bewilligungswiderruf zu äussern (AFM-act. 
101, 104). Nachdem dieses Schreiben an der bisherigen Adresse A.________ 
nicht zugestellt werden konnte, wurde ihm das rechtliche Gehör mit Schreiben 
vom 27. September 2019 (an die neue Adresse) erneut gewährt (AFM-act. 109 
f.). Am 11. Oktober 2019 ging dem AFM eine Stellungnahme von A.________ zu 
(AFM-act. 114). Im Sinne einer Sachverhaltsabklärung stellte das AFM mit 
Schreiben vom 15. Oktober 2019 BA.________ einen Fragenkatalog zu (AFM-
act. 116), den sie am 17. Oktober 2019 beantwortete (AFM-act. 117). 

D. Mit Verfügung vom 25. November 2019 widerrief das AFM die 
Aufenthaltsbewilligung von A.________. Er wurde angewiesen, das Land bis 
spätestens 30 Tage nach Rechtskraft dieser Verfügung zu verlassen (AFM-act. 
127). 

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E. Gegen diese Verfügung vom 25. November 2019 erhob A.________ am 
14. Dezember 2019 (Poststempel [vgl. Zustellcouvert, in: Vi-act. I-01]) Beschwer-
de beim Regierungsrat des Kantons Schwyz (vgl. AFM-act. 132). Mit RRB Nr. 
84/2020 vom 4. Februar 2020 wies der Regierungsrat die Beschwerde ab und er 
wies A.________ an, die Schweiz bis spätestens 30 Tage nach Rechtskraft des 
Beschlusses zu verlassen. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wurde 
abgewiesen und die Verfahrenskosten von Fr. 1'500.-- wurden A.________ auf-
erlegt, zahlbar innert 30 Tagen (Bf-act. 1; AFM-act. 148). 

F. Gegen den RRB Nr. 84/2020 vom 4. Februar 2020 (Versand am 11.2.2020) 
erhebt A.________ mit Eingabe vom 2. März 2020 (Postaufgabe am 3.3.2020) 
rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit den 
folgenden Anträgen:

1. Es sei mir die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, und ich sei durch 
RA.________, zu verbeiständigen.

2. Der angefochtene Entscheid sei ersatzlos aufzuheben. 
3. Eventual sei der Entscheid aufzuheben und zur Neubeurteilung 

zurückzuweisen.
4. Alles unter Kosten & Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staates.

G. Mit Schreiben vom 4. März 2020 setzt der verfahrensleitende Richter dem 
Beschwerdeführer Frist an, um das Formular "Auskünfte zur Erlangung der un-
entgeltlichen Rechtspflege" (URP-Formular) ausgefüllt und unterzeichnet einzu-
reichen. Am 25. März 2020 (Postaufgabe am 26.03.2020) reicht der Beschwer-
deführer das URP-Formular sowie weitere Unterlagen ein.

H. Mit Schreiben vom 9. März 2020 verzichtet das AFM unter vollumfänglicher 
Festhaltung an den Ausführungen in der Verfügung vom 25. November 2019 
sowie der Vernehmlassung vom 8. Januar 2020 im regierungsrätlichen 
Beschwerdeverfahren. Mit Vernehmlassung vom 13. März 2020 beantragt das 
Sicherheitsdepartement des Kantons Schwyz, die Beschwerde sei unter 
Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers abzuweisen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Die Aufenthaltsbewilligung wird für Aufenthalte mit einer Dauer von mehr 
als einem Jahr erteilt (Art. 33 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Ausländerin-
nen und Ausländer und über die Integration [Ausländer- und Integrationsgesetz, 
AIG; SR 142.20] vom 16.12.2005). Sie wird für einen bestimmten Aufenthalts-
zweck erteilt und kann mit weiteren Bedingungen verbunden werden (Abs. 2). 

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Die Aufenthaltsbewilligung ist befristet und kann verlängert werden, wenn keine 
Widerrufsgründe nach Art. 62 Abs. 1 AIG vorliegen (Abs. 3).

Die zuständige Behörde kann gemäss Art. 62 AIG Bewilligungen, ausgenommen 
die Niederlassungsbewilligung, und andere Verfügungen nach diesem Gesetz 
unter anderem widerrufen, wenn die Ausländerin oder der Ausländer eine mit der 
Verfügung verbundene Bedingung nicht einhält (lit. d). Neben anderen Bedin-
gungen fällt darunter insbesondere die Auflösung der Familiengemeinschaft, in 
deren Rahmen die Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde (VGE III 2018 71 vom 
28.8.2018 Erw. 3.2). Bei Zweckbindungen des Aufenthalts, die als Bedingung de-
finiert sind, ist ein Widerrufsgrund insbesondere dann zu bejahen, wenn sich die 
Bindung an den ursprünglichen Zweck explizit aus dem Gesetz ergibt, so etwa 
aus Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG (Spescha, OFK-Migrationsrecht, 5. Aufl., Art. 62 AIG 
N 13; vgl. Hunziker, in Caroni/Gächter/Thurnherr, Stämpflis Handkommentar zum 
AuG, Art. 62 N 43 f.). 

1.2 Ausländische Ehegatten und ledige Kinder unter 18 Jahren von Schweize-
rinnen und Schweizern haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Auf-
enthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 AIG). 
Das Erfordernis des Zusammenwohnens nach Art. 42 - 44 AIG besteht nicht, 
wenn für getrennte Wohnorte wichtige Gründe geltend gemacht werden und die 
Familiengemeinschaft weiter besteht (Art. 49 AIG). Nach Auflösung der Ehe oder 
der Familiengemeinschaft besteht der Anspruch des Ehegatten und der Kinder 
auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 und 43 
AIG weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und 
die Integrationskriterien nach Art. 58a AIG erfüllt sind (Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG) 
oder wichtige persönliche Gründe einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz er-
forderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG). Eine (relevante) Ehegemeinschaft 
liegt vor, solange die eheliche Beziehung tatsächlich gelebt wird und ein gegen-
seitiger Ehewille besteht. Dabei ist im Wesentlichen auf die Dauer der nach aus-
sen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft abzustellen (Urteil BGer 
2C_405/2013 vom 8.5.2013 Erw. 3.1; Urteil BGer 2C_544/2010 vom 23.12.2010 
Erw. 2.2). Wichtige persönliche Gründe nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG können 
namentlich vorliegen, wenn die Ehegattin oder der Ehegatte Opfer ehelicher Ge-
walt wurde oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen hat oder die soziale 
Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint (Art. 50 Abs. 2 
AIG). 

2.1.1  Der Beschwerdeführer rügt vorab, der Regierungsrat habe "die Zahlungs-
frist noch während der Rechtsmittelfrist in Gang" gesetzt. Er habe die Rechnung 
für die Verfahrenskosten zusammen mit dem Entscheid zugestellt. Die Verfah-

https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=23.12.2010_2C_544-2010

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renskosten seien aber erst geschuldet, wenn der Entscheid in Rechtskraft er-
wachse.

2.1.2  Dispositiv-Ziffer 3 des angefochtenen RRB, welche der Beschwerdeführer 
als "rechtlich unmöglich" beanstandet und deswegen der Entscheid aufzuheben 
sei, hält fest, dass die Verfahrenskosten dem Beschwerdeführer auferlegt wer-
den. Er habe "diese innert 30 Tagen an die Staatskanzlei zu überweisen". Dieses 
Handeln steht in Übereinstimmung mit der verwaltungsgerichtlichen Praxis (vgl. 
etwa VGE III 2019 126 vom 10.3.2020 Disp.-Ziff. 2, wonach die Restanz der Ver-
fahrenskosten innert 30 Tagen seit Zustellung des Entscheids auf das Konto des 
Verwaltungsgerichts zu überweisen waren). Verfahrenskosten werden mit der 
Rechtskraft einer Anordnung fällig (Plüss, in: Kommentar VRG, § 13 N 101). 
Beim Ergreifen eines Rechtsmittels tritt die Anordnung (vorerst) nicht in Rechts-
kraft. Die Verfahrenskosten im vorinstanzlichen Verfahren waren und sind dem-
nach bis dato weder in Rechtskraft erwachsen noch (bislang) zu bezahlen. 
Hieran ändert nichts, dass der Einzahlungsschein mit dem Entscheid zusammen 
zugestellt worden war. Jedenfalls aber ist in dieser gleichzeitigen Zustellung kein 
Grund ersichtlich, den angefochtenen Entscheid aufzuheben. Die Rüge des Be-
schwerdeführers ist unbegründet. 

2.2 Der Beschwerdeführer rügt in seiner Beschwerde vom 2. März 2020 die 
Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sinngemäss hätten die Vor-
instanzen sein "zentral geltend" gemachtes Vorbringen, die Entscheidfindung 
seiner Ehefrau sei nicht aus freiem Willen erfolgt, nicht berücksichtigt (S. 3 un-
ten). Die Vorinstanz habe es sodann - trotz seiner Aufforderung - verweigert, die 
Rechtsgrundlagen zu nennen, auf welche sie ihr Handeln stütze und im Übrigen 
weder einschlägige Lehrmeinungen noch Rechtsprechung zitiert (S. 6 Abs. 1-3). 

2.2.1  Der Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV gebietet, dass 
die Behörde die Vorbringen der betroffenen Person auch tatsächlich hört, prüft 
und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der 
Behörde, ihren Entscheid zu begründen (BGE 139 V 496 Erw. 5.1). Dabei ist es 
nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich ausein-
andersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann 
sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Be-
gründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die 
Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der 
Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinn müssen wenigs-
tens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat lei-

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ten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 138 IV 81 Erw. 2.2 mit 
Hinweisen; Urteil BGer 2C_515/2017 vom 22.11.2017 Erw. 2.3.3).

2.2.2  Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs führt grundsätzlich ungeachtet der 
Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung des ange-
fochtenen Entscheids (vgl. BGE 137 I 195 Erw. 2.2). Eine nicht besonders 
schwerwiegende Verletzung des rechtlichen Gehörs kann aber ausnahmsweise 
als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor ei-
ner Rechtsmittelinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt als auch die 
Rechtslage frei überprüfen kann. Unter dieser Voraussetzung ist darüber hinaus 
– im Sinne einer Heilung des Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden Ver-
letzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör von einer Rückweisung der Sache 
an die Vorinstanz abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem for-
malistischen Leerlauf und damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die 
mit dem (der Anhörung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer 
beförderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren wären (BGE 137 I 195 
Erw. 2.3.2; Urteil BGer 2D_16/2015 vom 29.10.2015 Erw. 2.3.1).

2.2.3  Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen für den vorliegenden Wider-
ruf der Aufenthaltsbewilligung (zutreffend, vgl. vorstehend Erw. 1.1 f.) dargelegt 
(angefocht. RRB Erw. 3.1 [insbesondere] ff.). Insofern verfängt die Rüge des Be-
schwerdeführers, die Vorinstanz habe die massgeblichen gesetzlichen Grundla-
gen nicht genannt, von vornherein nicht. Hinzuweisen ist in diesem Zusammen-
hang, dass der Beschwerdeführer selber in der Beschwerdeschrift (S. 5 unten) 
darlegt, die Vorinstanz habe sich auf "einen Wiederrufsgrund [sic!] im Sinne von 
AIG Art. 62 Abs. 1" gestützt. Zumal angesichts der klaren Rechtslage ist nicht er-
sichtlich, weshalb die Vorinstanz zwingend gehalten gewesen wäre, Lehrmei-
nungen oder Rechtsprechung zu zitieren, welche sich explizit zum vorliegend 
einschlägigen Widerrufsgrund äussern. Im Zeitpunkt des Verfügungserlasses war 
die bewilligte Aufenthaltsdauer noch nicht abgelaufen. Die Aufenthaltsbewilligung 
wurde letztmals am 3. September 2018 bis zum 26. Oktober 2020 verlängert 
(vorstehend Ingress Bst. B). Das AFM hat infolgedessen zu Recht einen Widerruf 
der Aufenthaltsbewilligung geprüft; daran ändert der Umstand nichts, dass die 
entsprechende gesetzliche Grundlage von Art. 62 lit. d AIG in der Verfügung vom 
25. November 2019 nicht erwähnt wird. Aus der Begründung der Verfügung er-
gibt sich denn auch klar, dass der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung infolge 
Trennung von der Ehefrau erfolgte (vgl. VGE III 2015 178 vom 27.1.2016 
Erw. 2.3). Sodann ist mit dem Regierungsrat (vgl. angefocht. RRB Erw. 2.3) fest-
zuhalten, dass das AFM dem Beschwerdeführer bereits mit Schreiben vom 
11. September 2019 (Gewährung des rechtlichen Gehörs) bzw. 27. September 

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2019 (zweite Zustellung des Schreibens vom 11.9.2019) einerseits mitgeteilt hat-
te, dass es den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung in Erwägung ziehe, und an-
derseits in diesem Zusammenhang auch auf die Widerrufsgründe nach Art. 62 
AIG hingewiesen hatte (vgl. AFM-act. 101). Nach dem Gesagten und anhand der 
Verfügung bzw. des angefochtenen Beschlusses erhellt, dass sich die Vorinstan-
zen hinreichend mit den Vorbringen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt 
haben und ohne weiteres erkennbar ist, von welchen Überlegungen sich die Vor-
instanzen bei ihren Entscheiden haben leiten lassen. Vor diesem Hintergrund 
kann von einer Verletzung des beschwerdeführerischen Anspruchs auf rechtli-
ches Gehör keine Rede sein. 

3.1 Im angefochtenen RRB Nr. 84/2020 vom 4. Februar 2020, welcher die Ver-
fügung des AFM vom 25. November 2019 stützt, erwog der Regierungsrat, der 
Beschwerdeführer und seine Ehefrau hätten sich aufgrund eines Streits getrennt 
und wohnten mindestens seit dem 1. September 2019 nicht mehr zusammen. 
Nach Angaben des Beschwerdeführers sei seine Ehefrau bereits am 11. Mai 
2019 aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und der Kontakt zwischen 
den Ehegatten finde nur noch sporadisch statt. Das Erfordernis des Zusammen-
lebens mit seiner Ehefrau sei offensichtlich nicht gegeben und der Anspruch auf 
Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 Abs. 1 AIG an sich unter-
gegangen (Erw. 3.3, 3.5). Von einer vorübergehenden Trennung könne nicht ge-
sprochen werden und wichtige Gründe, welche getrennte Wohnorte rechtfer-
tigten, lägen keine vor und auch die diesbezüglich kumulative Voraussetzung 
des Weiterbestehens der Familiengemeinschaft sei nicht erfüllt (Erw. 3.4). Der 
Zweck der Aufenthaltsbewilligung, Verbleib beim Ehegatten, sei dahingefallen 
(Erw. 3.5). Die Ehegemeinschaft habe rund ein Jahr und zehn Monate gedauert; 
Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG sei damit nicht erfüllt (Erw. 4.1). Hinsichtlich der Prüfung, 
ob wichtige Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. lit. b AIG vorliegen, hielt die Vorinstanz 
fest, der Beschwerdeführer mache weder geltend, noch seien dafür Anhalts-
punkte vorhanden, dass der Beschwerdeführer Opfer ehelicher Gewalt geworden 
oder die Ehe nicht aus freiem Willen geschlossen worden sei (Erw. 4.2). Eine 
starke Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung in Kosovo sei nicht ersicht-
lich und eine Rückkehr zumutbar (Erw. 4.4). Der Aufenthaltszweck sei entfallen, 
da der Beschwerdeführer die mit der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung ver-
bundene Bedingung nicht einhalte. Der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. d 
AIG sei erfüllt. Die Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 AIG lägen nicht vor (Erw. 
4.5). Sodann verneint der Regierungsrat aufgrund zuungungsten des Beschwer-
deführers ausfallender Interessenabwägung eine ermessensweise Erteilung der 
Aufenthaltsbewilligung. Der Bewilligungswiderruf sei zu bestätigen und der Be-
schwerdeführer aus der Schweiz wegzuweisen (Erw. 5 - 5.2). 

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3.2 Der Beschwerdeführer führt sinngemäss und im Wesentlichen aus, die Vor-
instanz mache keinen Hehl aus ihren "politisch motivierten Leitmotiven, der re-
striktiven Einwanderungspolitik". Dies sei nicht Verfahrensgegenstand. Gegen-
stand des Verfahrens sei die Frage, ob es zulässig sei, eine gültige Aufenthalts-
bewilligung, welche zum Zeitpunkt der Ausstellung die notwendigen Vorausset-
zungen beinhaltet hatte, vor dem Ablauf der Bewilligung zu widerrufen. Es gebe 
keinen einzigen Fall, wo eine bewilligte Aufenthaltsbewilligung widerrufen worden 
sei. Sämtliche von der Vorinstanz zitierte Rechtsprechung habe alleine die 
(Nicht-)Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zum Gegenstand (Beschwerde 
S. 4). Zur Untermauerung seines Vorbringens verweist der Beschwerdeführer auf 
den Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft (KG BL) Nr. 810 18 76 
vom 5. Dezember 2018 (vgl. Bf-act. 2). Sinngemäss handle es sich in diesem zit. 
Entscheid um einen ähnlichen Sachverhalt. Obwohl der dortige damalige Partner 
beim zuständigen Migrationsamt die freiwillige Trennung gemeldet hatte, sei kei-
neswegs die gültige Aufenthaltsbewilligung widerrufen worden. Jedoch sei sie 
anschliessend nicht mehr verlängert worden (Beschwerde S. 4 [unten] f.). Ferner 
sei das Handeln der Vorinstanz nicht mit der Menschenwürde vereinbar. Es führ-
te zu einem Machtgefälle, wenn es der Schweizer Ehegatte stets in der Hand 
habe, seinen Ehepartner einfach "ausweisen zu lassen", ohne dass dieser eine 
Chance hätte, die Ehe zu retten (Beschwerde S. 6 Abs. 5). Der Fall widerspreche 
auch der Rechtsgleichheit. Im von ihm zitierten Entscheid des Kantonsgerichts 
Basel-Landschaft sei dem Ehegatten die gültige Aufenthaltsbewilligung trotz ge-
richtlicher Trennung nicht entzogen worden, sondern dieser Ehegatte habe Zeit 
gehabt, die Ehe zu retten. Vorliegend bestehe weder eine gerichtliche Trennung 
noch sei das Scheidungsbegehren hängig gemacht worden. Das AIG sei Bun-
desrecht und einheitlich zu handhaben. Es sei bundesrechtswidrig, wenn dem 
Beschwerdeführer das Aufenthaltsrecht nach einer freiwilligen Trennung widerru-
fen werde, während es anderen Personen bis zum Ablauf der Bewilligung belas-
sen werde. Es gehe vorliegend entgegen der Auffassung der Vorinstanzen weder 
um einen Härtefall, noch um die Frage der 3-jährigen Ehedauer. Die Vorausset-
zung des Zusammenlebens seien erst im Oktober 2020 zu prüfen, wenn seine 
Aufenthaltsbewilligung ablaufe. Es sei unverhältnismässig, wenige Wochen nach 
einer freiwilligen Trennung "ein Ausweisungsverfahren" zu eröffnen. Warum der 
psychische Druck des Schwiegervaters kein besonderer Grund des Getrenntle-
bens von seiner Ehefrau i.S.v. Art. 49 AIG darstellen soll, werde vorinstanzlich 
nicht beantwortet. Es sei nicht ersichtlich, weshalb die öffentlichen Interessen 
höher zu gewichten seien, als die privaten Interessen des Beschwerdeführers 
(Beschwerde S. 6 f.). Die Verfügung sei aufzuheben und "der Sachverhalt der 
freien Willensbildung meiner Ehefrau abzuklären" (Beschwerde S. 8 oben).

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4.1.1  Bereits wurde festgehalten, dass der Regierungsrat zu Recht einen Wider-
ruf der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG (i.V.m. Art. 49 
f. AIG) geprüft hat. Damit ist die vom Beschwerdeführer aufgeworfene Frage, ob 
es zulässig sei, eine Aufenthaltsbewilligung (die für Aufenthalte mit einer Dauer 
von mehr als einem Jahr, indes immer befristet erteilt wird, vgl. Art. 33 Abs. 1 
i.V.m. Art. 33 Abs. 3 AIG) vor deren Ablauf zu widerrufen, beantwortet. Ein Wi-
derruf der Aufenthaltsbewilligung erweist sich namentlich unter den genannten 
Voraussetzungen (vgl. vorstehend Erw. 1.1) als möglich. Der Beschwerdeführer 
geht fehl in der Annahme, dass keine entsprechende(n) Lehrmeinungen (vgl. 
hierzu vorstehend Erw. 1.1 in fine) bzw. Rechtsprechung existieren (vgl. statt vie-
ler Urteile BGer 2C_157/2020 vom 20.2.2020; 2C_392/2019 vom 24.1.2020; 
2C_718/2019 vom 9.12.2019; 2C_60/2019 vom 25.11.2019; 2C_511/2019 vom 
28.11.2019; 2C_405/2013 vom 8.5.2013 Erw. 3 insbesondere; siehe auch VGE 
III 2015 178 vom 27.1.2016; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich 
VB.2019.00048 vom 17.4.2019 [Erw. 4.1.5 und 4.2 insbesondere]). 

4.1.2  Damit verfängt die Rüge einer Verletzung der Rechtsgleichheit des Be-
schwerdeführers unter Verweis auf einen Entscheid des Kantonsgerichts Basel-
Landschaft (vorstehend Erw. 3.2 vgl. Bf-act. 2), wo sinngemäss die Bewilligung 
nicht widerrufen, sondern nach Ablauf nicht verlängert worden sei - derweil ihm in 
casu die Aufenthaltsbewilligung widerrufen worden sei -, von vornherein nicht. Im 
Übrigen verhält es sich so, dass bisweilen offensichtlich auch das Kantonsgericht 
Basel-Landschaft - aus dessen Rechtsprechung der Beschwerdeführer etwas zu 
seinen Gunsten abzuleiten versucht - auf Widerruf (und nicht "nur" auf Nichtver-
längerung) der Aufenthaltsbewilligung erkennt bzw. entsprechende vorinstanzli-
che Verfügungen/Beschlüsse stützt (vgl. etwa KG BL Nr. 810 15 198 vom 
13.4.2016; Nr. 810 16 271 vom 17.5.2017; abrufbar unter https://www.basel-
land.ch/politik-und-behorden/gerichte/rechtsprechung/kantonsgericht/rechtsge-
biet/auslanderrecht, besucht am 7.5.2019). 

4.1.3  Im vorliegenden Zusammenhang rechtfertigt sich indes folgender Hinweis. 
Soweit das AFM in der Vernehmlassung vom 8. Januar 2020 im Rahmen des 
Verwaltungsbeschwerdeverfahrens ausführt, es rechtfertige sich, die Aufent-
haltsbewilligung des Beschwerdeführers gestützt auf Art. 50 AIG i.V.m. Art. 49 
AIG und Art. 76 VZAE zu widerrufen und dementsprechend sei kein Widerrufs-
grund nach Art. 62 f. AIG vorausgesetzt, um einen Bewilligungswiderruf zu be-
gründen (AFM-act. 137 oben), kann dem so nicht gefolgt werden. Art. 50 AIG 
stellt für sich (und auch nicht i.V.m. Art. 49 AIG und Art. 76 VZAE) keine Grund-
lage für einen Widerruf dar. Vielmehr regelt (bzw. regeln) die(se) Bestim-
mung(en) den ausnahmsweisen Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung einer 

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Aufenthaltsbewilligung trotz Auflösung der Familiengemeinschaft (VGE III 2015 
178 vom 27.1.2016 Erw. 2.3; Urteil BGer 2C_511/2019 vom 28.11.2019 Erw. 
3.2). Dessen ungeachtet hat das AFM aber - wie erwähnt - zu Recht einen Wi-
derruf der Aufenthaltsbewilligung geprüft. Der Regierungsrat wendet das Recht 
von Amtes wegen an (§ 26 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz [VRP; SRSZ 
234.110] vom 6.6.1974). Er war folglich weder an die in der Beschwerde geltend 
gemachten Argumente noch an die Erwägungen des AFM gebunden. Dem Re-
gierungsrat stand mithin zu, die Beschwerde aus einem anderen als dem angeru-
fenen Grund gutzuheissen oder aber – wie vorliegend – den, wie nachfolgend 
aufzuzeigen ist, im Ergebnis richtigen Widerruf der Aufenthaltsbewilligung ge-
stützt auf eine andere Begründung bzw. gesetzliche Grundlage, namentlich 
Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG, zu stützen (vgl. BGE 133 II 249 Erw. 1.4.1).

4.2.1  Der Beschwerdeführer bestreitet die regierungsrätlichen Feststellungen 
nicht, wonach aus den Akten hervorgehe, dass sich der Beschwerdeführer und 
seine Ehefrau aufgrund eines Streits getrennt hätten und mindestens seit dem 
1. September 2019 nicht mehr zusammenwohnen würden. Zutreffend hält der 
Regierungsrat sodann - vom Beschwerdeführer ebenfalls unbestritten - fest, dass 
der Beschwerdeführer in seiner Verwaltungsbeschwerde vom 14. Dezember 
2019 (Poststempel [vgl. Vi-act. I-01]) selber festgehalten hatte, dass seine Ehe-
frau am 11. Mai 2019 ausgezogen sei (vgl. Verwaltungsbeschwerde S. 2). Auf 
dieser Aussage muss er sich grundsätzlich behaften lassen. Aber selbst wenn 
davon ausgegangen wird, dass der Beschwerdeführer erst seit dem 1. Septem-
ber 2019 nicht mehr mit seiner Schweizer Gattin zusammenlebt, verhält es sich 
so, dass diese eheliche Gemeinschaft seit der Heirat am 27. Oktober 2017 (vgl. 
Ingress Bst. A) nur rund 1 Jahr und 10 Monate Bestand hatte (vgl. angefocht. 
RRB Erw. 3.3 und 4.1). 

Eheliche Probleme können zwar nach der bundesgerichtlichen Praxis im konkre-
ten Einzelfall einen wichtigen Grund bilden, um nicht mehr zusammenzuwohnen 
(vgl. Art. 49 AIG i.V.m. Art. 76 VZAE); indessen gilt dies nur vorübergehend und 
nicht über längere Zeit hinweg (Urteil BGer 2C_405/2013 vom 8.5.2013 Erw. 
3.2). Von Seiten der Ehegatten ist aufgrund der Akten keine beidseitige Ent-
schlossenheit erkennbar, die Krise meistern zu wollen (vgl. Vernehmlassung des 
Sicherheitsdepartements S. 3). Insofern hat die Vorinstanz zu Recht auf die Aus-
sagen der Ehefrau abgestellt, welche der Ehe bzw. der Wiederaufnahme der 
ehelichen Gemeinschaft im Oktober 2019 keine Chance mehr gab und anführte, 
keinen Kontakt mehr mit dem "noch Ehemann" zu haben und bereits beim Anwalt 
gewesen zu sein, "um die Scheidung einzureichen" (vgl. AFM-act. 117 Fragen 5 
und 6; Verfügung des AFM vom 25.11.2019 [= AFM-act. 127] Erw. 6 in fine; Ver-

11

nehmlassung des AFM vom 8.1.2020 [= AFM-act. 138] S. 2 Mitte; der Beschwer-
deführer spricht von noch "manchmal" bestehendem Kontakt zur Ehefrau [vgl. 
AFM-act. 114 Frage 4; angefocht. RRB Erw. 3.3]). Den Angaben der Ehefrau 
kann nicht entnommen werden, die Trennung habe letztlich der Lösung erhebli-
cher familiärer Probleme gedient. Dies gilt umso mehr in Anbetracht dessen, als 
dass die Ehefrau bereits im Mai 2019 ihren (und wie erwähnt im Oktober 2019 
bekräftigten) Entschluss, die Ehe zur Scheidung bringen zu wollen, kundgetan 
hatte (vorstehend Ingress Bst. C). Den Akten ist denn auch zu entnehmen, dass 
die Ehefrau anwaltschaftliche Rechtsberatung in Bezug auf ihren offenkundigen 
Scheidungswunsch in Anspruch genommen hat und der Beschwerdeführer vom 
mandatierten Anwalt (bzw. dessen Substitutin) mit Schreiben vom 30. August 
2019 zu einer Besprechung hinsichtlich einvernehmlicher Scheidung eingeladen 
worden war (Vi-act. I-01 [Beilage zur Verwaltungsbeschwerde vom 13.12.2019]). 

Damit aber liegt kein wichtiger Grund i.S.v. Art. 49 AIG für ein Getrenntleben vor. 
Eine (relevante) Ehegemeinschaft (gegenseitiger Ehewille und tatsächlich geleb-
te eheliche Beziehung, vgl. Urteil BGer 2C_405/2013 vom 8.5.2013 Erw. 3.1) 
liegt seit Mai 2019 bzw. spätestens seit 1. September 2019 nicht mehr vor. Zu-
treffend hält der Regierungsrat im Übrigen zum einen fest (angefocht. RRB 
Erw. 3.4), dass allein der - auch vor Verwaltungsgericht geltend gemachte - 
Ehe(rettungs)wille des Beschwerdeführers nicht ausreichend ist, um von einem 
Weiterbestand der relevanten Ehegemeinschaft auszugehen (vgl. VGE III 2012 
63 vom 20.6.2012 Erw. 3.1.2 mit Hinweis auf Urteil BGer 2C_904/2010 vom 
27.4.2011 Erw. 2.3.1), und zum andern, dass davon ausgegangen werden kann, 
dass die heute 28-jährige Schweizer Ehegattin ihre Lebensentscheidungen 
selbständig trifft. Für die vom Beschwerdeführer wiederholt sinngemäss und un-
substantiiert vorgetragene Behauptung, die Trennung sei auf seine Schwiegerel-
tern zurückzuführen, welche Druck auf seine Ehefrau ausübten, bestehen keine 
aktenkundigen Hinweise. Die diesbezüglich bereits in der beschwerdeführeri-
schen Stellungnahme zum rechtlichen Gehör vom 11. Oktober 2019 (AFM-act. 
114, Fragen 1 und 2) geäusserten Vermutungen vermögen hieran nichts zu än-
dern. Die Ehefrau hat demgegenüber glaubhaft dargelegt, dass sie während der 
Beziehung Depressionen entwickelt hatte, sich aus diesem Grund zur Trennung 
entschlossen hat und nach Beizug einer Psychologin zur Einsicht gelangt ist, 
dass "unsere grundverschiedenen Charaktere nicht zueinander passen" (AFM-
act. 117 Fragen 4 und 5; vgl. angefocht. RRB. Erw. 3.4; Stellungnahme des AFM 
vom 8.1.2020 S. 2 3. Abschnitt). 

4.2.2  Damit ist der ursprünglich aus der Ehe mit einer Schweizer Bürgerin abge-
leitete Anspruch des Beschwerdeführers auf Aufenthaltsbewilligung gemäss 

12

Art. 42 Abs. 1 AIG mit der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft spätestens am 
1. September 2019 entfallen.

4.3.1  Bleibt zu prüfen, ob der Beschwerdeführer trotz Auflösung der ehelichen 
Gemeinschaft gestützt auf Art. 50 AIG Anspruch auf Verlängerung der Bewilli-
gung hat.

4.3.2  Im Lichte des bereits Ausgeführten (vgl. vorstehend Erw. 4.2.1 f.) besteht 
für den Beschwerdeführer kein Anspruch nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG, da die 
eheliche Gemeinschaft nicht drei Jahre, sondern maximal rund 1 Jahr und 10 
Monate bis zum 1. September 2019 gedauert hat (vgl. vorstehend Erw. 1.2). Da 
die Voraussetzungen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG kumulativ erfüllt sein müssen, 
erübrigen sich Ausführungen dazu, ob der Beschwerdeführer als erfolgreich inte-
griert zu gelten hätte oder nicht (vgl. Urteil BGer 2C_405/2013 vom 8.5.2013 
Erw. 3.3.1; angefocht. RRB Erw. 4.1; Verfügung des AFM vom 25.11.2019 [= 
AFM-act. 127] Erw. 3). 

4.3.3  Der Regierungsrat verneinte auch einen Anspruch des Beschwerdeführers 
auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 AIG ge-
stützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 50 Abs. 2 AIG (angefocht. RRB Erw. 4.2 
ff.; vgl. vorstehend Erw. 1.2 in fine). Der Beschwerdeführer remonstriert hierge-
gen zu Recht nicht. Zutreffend wurde im angefochtenen Beschluss namentlich 
dargelegt, dass keine Anzeichen dafür bestehen, dass der Beschwerdeführer 
Opfer ehelicher Gewalt geworden wäre oder die Ehe nicht aus freiem Willen ge-
schlossen worden ist. Nicht ersichtlich ist sodann, dass die soziale Wiederein-
gliederung im Heimatland Kosovo, wo der Beschwerdeführer 1990 geboren wor-
den war, gefährdet erscheint. Er reiste im Oktober 2017 in die Schweiz ein. 
Während den bis heute rund 2.5 Jahren in der Schweiz führte der Beschwerde-
führer ein Studium an der Universität in Pristina weiter und reiste für entspre-
chende Prüfungen in den Jahren 2017-2019 nach Kosovo (vgl. AFM-act. 114 
Fragen 6 und 10). Gegen eine starke Gefährdung sprechen sodann die intakte 
Beziehung zur Mutter und einem Bruder in seinem Heimatland. Eine berufliche 
Integration erachtet der Regierungsrat zu Recht als möglich, zumal der 30-
jährige Beschwerdeführer eine Schule "Ingenieur Elektrik und Informatik" abge-
schlossen hat, sich nach eigenen Angaben offenbar nach wie vor weiterbildet 
und im entsprechenden Bereich drei Jahre berufstätig war (AFM-act. 114 Frage 
6). Es ist damit dem Regierungsrat beizupflichten, wenn er festhält, dass eine 
starke Gefährdung der Wiedereingliederung in Kosovo jedenfalls nicht ersichtlich 
und eine Rückkehr für den Beschwerdeführer zumutbar ist. Hinzuzufügen ist, 
dass die Rückkehr in Lebensverhältnisse, welche im Herkunftsland allgemein 

13

üblich sind, praxisgemäss keinen wichtigen persönlichen Grund darstellt, welcher 
einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz rechtfertigen würde (VGE III 2020 10 
vom 19.2.2020 Erw. 4.6.2 m.H.a. Urteil BGer 2C_837/2016 vom 23.12.2016 Erw. 
4.3.2). Der Ehe des Beschwerdeführers entsprangen im Übrigen keine Kinder 
(vgl. Verfügung des AFM vom 25.11.2019 Erw. 5). 

Damit aber sind keine wichtigen persönlichen Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b 
i.V.m. Art. 50 Abs. 2 AIG gegeben, welche einen weiteren Aufenthalt des Be-
schwerdeführers in der Schweiz erforderlich machen. 

4.3.4  Soweit sich der Beschwerdeführer auf eine Verletzung des Verhältnismäs-
sigkeitsprinzips und der Menschenwürde beruft (vgl. vorstehend Erw. 3.2; Be-
schwerde S. 6 f.), ist dem entgegenzuhalten, dass diesen zentralen verfas-
sungsmässigen Prinzipien namentlich mit Art. 50 Abs. 2 lit. b AIG Nachachtung 
verschafft wird. Damit soll und kann - unbesehen des grundsätzlich geltenden öf-
fentlichen Interesses an einer restriktiven Einwanderungspolitik - Härtefällen bei 
Auflösung der ehelichen Gemeinschaft vor dem Ablauf von drei Jahren begegnet 
werden (vgl. Caroni, in: Caroni/Gächter/Turnherr, a.a.O., Art. 50 N 2). Im Übrigen 
wird die Verhältnismässigkeit mit Interessenabwägung unter Berücksichtigung  
aller wesentlicher Umstände des vorliegenden Einzelfalls noch zu prüfen sein 
(nachfolgend Erw. 5.1 ff.; vgl. Urteil BGer 2C_488/2019 vom 4.2.2020 Erw. 5.2). 

4.4 Zusammenfassend entfällt somit mangels ehelichen Zusammenlebens und 
dreijähriger Ehegemeinschaft ein ehelicher oder nachehelicher Aufenthaltsan-
spruch im Sinn von Art. 42 bzw. Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG. Auch ein nachehelicher 
Härtefall (Art. 50 Abs. 1 lit. b AIG i.V.m. Art. 50 Abs. 2 AIG) oder eine verfas-
sungs- bzw. konventionsrechtlich geschützte enge Beziehung zu einem in der 
Schweiz lebenden Kind ist nicht ersichtlich. Damit ist der Widerrufsgrund von 
Art. 62 Abs. 1 lit. d AIG erfüllt.

5.1 Das Vorliegen von Widerrufsgründen führt nicht zwingend zum Bewilli-
gungswiderruf. Zu prüfen ist vielmehr, ob der Widerruf verhältnismässig er-
scheint. Die zuständigen Behörden haben alle Umstände des Einzelfalls zu 
berücksichtigen. Unter Einbezug der öffentlichen Interessen, der persönlichen 
Verhältnisse sowie des Grads der Integration der ausländischen Person ist eine 
sorgfältige Interessenabwägung vorzunehmen. Dabei gilt es namentlich der 
Schwere des Verschuldens, der Dauer der Anwesenheit sowie den der Betroffe-
nen und ihrer Familie drohenden Nachteilen Rechnung zu tragen (vgl. Art. 96 
Abs. 1 AuG; BGE 139 I 31 Erw. 2.3.1; Urteil BGer 2C_1026/2011 vom 23.7.2012 
Erw. 3; Hunziker, a.a.O., Art. 62 AuG N 8). 

https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=BGE-139-I-31
https://entscheide.weblaw.ch/cache.php?link=23.07.2012_2C_1026-2011

14

5.2 Hinsichtlich der persönlichen Verhältnisse ist positiv zu werten, dass der 
Beschwerdeführer - soweit ersichtlich - keine Schulden hat und sich in der 
Schweiz klaglos verhalten hatte. Auch war er bemüht, die deutsche Sprache zu 
erlernen. Seit 11. Juni 2018 arbeitet der Ende September 2017 eingereiste Be-
schwerdeführer als Verkäufer und kann für seinen Lebensunterhalt selbst auf-
kommen. 

Der inzwischen __-jährige Beschwerdeführer hielt sich im Zeitpunkt des erstin-
stanzlichen Entscheids erst seit rund zwei Jahren in der Schweiz auf. Er unterhält 
zu seiner Familie ("Brüder und Mutter") eine Beziehung in "normalen Verhältnis-
sen" und ist während den Jahren 2017-2019 rund dreimal in sein Heimatland ge-
reist (vgl. zum Ganzen AFM-act. 114 Fragen 6 und 9 ff.). Die Rückkehr und die 
soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland sind ihm ohne Weiteres zumutbar 
(vgl. oben Erw. 4.3.3).

5.3 Es besteht ein öffentliches Interesse, dass ausländische Personen, deren 
Aufenthaltszweck in der Schweiz sich erfüllt hat, wieder in ihre Heimat zurück-
kehren (VGE III 2012 63 vom 20.6.2012 Erw. 5.2). Im Falle des Beschwerdefüh-
rers hat sich der Aufenthaltszweck mit der Beendigung der ehelichen Gemein-
schaft und damit nach einem Aufenthalt von rund zwei Jahren in der Schweiz - 
wie erwähnt - erfüllt.

Zutreffend ist die Argumentation des Regierungsrats, wonach als zulässiges öf-
fentliches Interesse auch das Durchsetzen einer restriktiven Einwanderungspoli-
tik in Betracht fällt (angefocht. RRB Erw. 5.2; vgl. Verfügung des AFM vom 
25.11.2019 Erw. 7 2. Abschnitt; VGE III 2012 63 vom 20.6.2012 Erw. 5.2). Eine 
solche ist für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der schweizerischen und 
der ausländischen Wohnbevölkerung, die Schaffung günstiger Rahmenbedin-
gungen für die Eingliederung der in der Schweiz bereits ansässigen Ausländer 
und die Verbesserung der Arbeitsmarktstruktur sowie eine möglichst ausgegli-
chene Beschäftigung im Lichte von Art. 8 Ziff. 2 EMRK zulässig (vgl. Urteil BGer 
2C_353/2008 vom 27.3.2009 Erw. 2.2.1 m.w.H.). Angesprochen wird hier auch 
der Aspekt der Rechtssicherheit und Rechtsgleichheit, wonach die durch die er-
teilte Bewilligung geschaffene Anwesenheitsregelung, welche sich als (ursprüng-
lich oder nachträglich) fehlerhaft erweist, wieder in Übereinstimmung mit dem 
geltenden Recht gebracht werden (VGE III 2012 63 vom 20.6.2012 Erw. 5.2; 
VGE III 2009 191 vom 22.12.2009 Erw. 5.4, mit Hinweisen auf Zünd/Arquint Hill, 
in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser, Ausländerrecht, 2. Aufl., Basel 2009, § 8 
Rz. 8.56 u. 8.22). Im vorliegenden Fall haben die Vorinstanzen mit dem Ent-
scheid, wonach die öffentlichen Interessen an der Nichterteilung der Aufenthalts-
bewilligung das private Interesse des Beschwerdeführers am weiteren Aufenthalt 

15

in der Schweiz überwiegen, den ihnen zustehenden Ermessensspielraum jeden-
falls nicht überschritten. 

6. Die Beschwerde erweist sich damit zusammenfassend als unbegründet, 
weshalb sie abzuweisen ist. 

7.1 Diesem Verfahrensausgang entsprechend hat der Beschwerdeführer die 
Kosten des verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahrens in der Höhe von 
Fr. 1'500.-- zu tragen (§ 72 VRP). Eine Parteientschädigung ist nicht auszurich-
ten (§ 74 VRP). 

7.2.1  Der Beschwerdeführer hat auch vor Verwaltungsgericht ein Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege eingereicht.

7.2.2  Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV (vgl. auch § 75 Abs. 1 und 2 VRP) hat die be-
dürftige Partei in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren Anspruch auf un-
entgeltliche Rechtspflege; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat 
sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand (vgl. BGE 130 I 180 
Erw. 2.2; BGE 128 I 225 Erw. 2.3; BGE 124 I 1 Erw. 2a, 122 I 271 Erw. 2).

Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbe-
gehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind 
als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden 
können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinn-
aussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig 
geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen fi-
nanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess ent-
schliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung 
und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie 
nichts kostet. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt 
sich nach den Verhältnissen zurzeit, zu der das Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege gestellt wird (BGE 129 I 129 Erw. 2.3.1 mit Hinweis auf BGE 128 I 
225 Erw. 2.5.3; BGE 124 I 304 Erw. 2c; VGE III 2016 137 vom 25.8.2016 Erw. 6).

Das Bundesgericht versteht in seiner Rechtsprechung den Anspruch auf unent-
geltliche Rechtspflege vor allem als Ausfluss des Prinzips der Waffengleichheit. 
Eine besondere Ausprägung kommt dem Prinzip zu, wenn es nicht um die Frage 
der unentgeltlichen Rechtspflege an sich, sondern um die unentgeltliche Verbei-
ständung geht und die Gegenseite einen Anwalt beizieht. Allerdings gibt es auch 
in diesem Fall keinen Automatismus, sondern es sind alle Umstände des Einzel-
falles zu prüfen. Das Argument der Waffengleichheit kann überdies nicht über ei-
ne allfällige Aussichtslosigkeit des Verfahrens hinweghelfen (Urteil BGer 

16

8C_292/2012 vom 19.7.2012 i.Sa. B./VerwGer SZ Erw. 8.2 f. mit Hinweisen unter 
anderem auf BGE 130 I 180 Erw. 2.2, BGE 128 I 225 Erw. 2.5; Urteile BGer 
8C_551/2011 vom 29.9.2011 Erw. 4.4; 8C_224/2011 vom 11.4.2011 Erw. 4.3; 
VGE II 2016 70 vom 15.12.2016 Erw. 2.1.1). 

7.2.3  Die vorliegende Beschwerde erweist sich als aussichtslos. Es hätte dem 
Beschwerdeführer klar sein müssen, dass sein Aufenthalt zwecks Familiennach-
zug bewilligt wurde, die eheliche Gemeinschaft aber höchstens sehr kurz dauer-
te, die Ehefrau ihren Unwillen für eine Wiedervereinigung bzw. ihren Schei-
dungswillen klar äusserte und die Gewinnaussicht in einem Beschwerdeverfah-
ren daher beträchtlich geringer als die Verlustgefahr sein musste. Dies gilt insbe-
sondere fürs Verwaltungsgerichtsverfahren, nachdem bereits der Regierungsrat 
das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abgelehnt 
hat (vgl. angefocht. RRB Erw. 6.3). Dieses Ergebnis deckt sich denn auch mit der 
Rechtsprechung des Bundesgerichts bei vergleichbaren Sachverhalten (vgl. 
BGer 2C_405/2013 vom 8.5.2013 Erw. 4.2 insbesondere). Es fehlt somit die 
Voraussetzung der fehlenden Aussichtslosigkeit für die Gewährung der unent-
geltlichen Rechtspflege. Damit besteht auch kein Anspruch auf unentgeltliche 
Vertretung (vorstehend Erw. 7.2.2 in fine) und es erübrigt sich die Prüfung der 
Bedürftigkeit. 

17

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Das Begehren um unentgeltliche Rechtspflege (unentgeltliche Prozess-
führung und Rechtsverbeiständung) wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen) 
werden auf Fr. 1'500.-- festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er 
hat diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung dieses Entscheides auf 
das Postkonto Nr. 60-22238-6 des Verwaltungsgerichts zu überweisen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* 
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden, sofern das Bundesrecht oder das Völkerrecht 
einen Bewilligungsanspruch einräumt (Art. 42 und 82ff., insbesondere 
Art. 83 lit. c Ziffer 2 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG, 
SR 173.110).
Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann innert 30 Tagen seit Zustellung Verfassungsbeschwerde* 
erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt 
werden (Art. 113ff. BGG). Bei gleichzeitiger ordentlicher Beschwerde sind 
beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen. 

5. Zustellung an:

- den Beschwerdeführer (R)
- das Amt für Migration 
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst 
- den Regierungsrat 
- und das Staatssekretariat für Migration SEM, 3003 Bern (A).

Schwyz, 28. Mai 2020

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Der Gerichtsschreiber:

18

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. Mai 2020