# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b9940b98-d880-588b-9ecc-c41aaa30bf4b
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-28
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Sonstige Kammern 28.08.2025 VR3 2024 30
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_999_VR3-2024-30_2025-08-28.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Graubünden
Dretgira superiura dal chantun Grischun
Tribunale d'appello del Cantone dei Grigioni

Urteil vom 28. August 2025
mitgeteilt am 9. September 2025

[Gegen diesen Entscheid wurde Beschwerde erhoben. Der Fall ist am 
Bundesgericht hängig (1C_582/2025)]

Referenz VR3 24 30

Instanz Dritte verwaltungsrechtliche Kammer

Besetzung Schmid Christoffel, Vorsitz
Brun und Audétat
Merlo, Aktuarin

Parteien A._____ und A.B._____
Beschwerdeführer

gegen

Gemeinde Zuoz
Chesa Cumünela, 7524 Zuoz
Beschwerdegegnerin 1

B._____ und C._____
Beschwerdegegner 2

Gegenstand Baugesuch (Einfriedung)

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Sachverhalt

A. Die Parzelle Z.1._____ der Eheleute A._____ sowie die Parzellen Z.2._____ 
und Z.3._____ einer Stockwerkeigentümergemeinschaft, umfassend u.a. die 
Stockwerkeigentümer B._____ und C._____, liegen in der Wohnzone und im Gebiet 
des am 22. April 2015 beschlossenen Quartierplans D._____ in der Gemeinde 
Zuoz. Art. 16 Abs. 2 der Quartierplanvorschriften (QPV) hält fest, dass das Quartier 
möglichst von Einfriedungen freizuhalten ist (Satz 1). Einfriedungen sind nur aus 
Sicherheitsgründen gestattet, wo sie sich zum Schutz von Personen oder Sachen 
aufdrängen (Satz 2).

B. Am 26. April 2017 erhielten A._____ und A.B._____ die Bewilligung für den 
Neubau eines Einfamilienhauses auf Parzelle Z.1._____. Am 6. Februar 2019 
wurde ihnen eine Projektänderung bewilligt. In dieser 
Projektänderungsgenehmigung wurde unter dem Titel "Projektspezifische 
Nebenbestimmungen", lit. B. 3, Folgendes festgehalten: "Zaun Auslauf Ziegen: Die 
Einfriedung ist gemäss Art. 16 Abs. 2 QPV nicht zulässig. Ein mobiler Elektrozaun 
darf jedoch erstellt werden."

C. Am 19. März 2019 beantragten A._____ und A.B._____ 
wiedererwägungsweise bei der Gemeinde Zuoz, es sei ihnen ein Zaun für den 
Auslauf der Tiere auf Parzelle Z.1._____ zu bewilligen. Am 20. März 2019, mitgeteilt 
am 9. April 2019, widerrief die Gemeinde lit. B. 3 des Bauentscheides vom 
6. Februar 2019 und verfügte, der Zaun für die Ziegen dürfe gemäss dem 
bewilligten Umgebungsplan vom 6. Februar 2019 erstellt werden. Die Einfriedung 
solle als Engadinerzaun mit einer maximalen Höhe von 1.20 m ab Terrain erstellt 
werden. Bei Bedarf dürfe der Engadinerzaun durch vertikale Staketen oder 
horizontal gespannte Drähte ergänzt werden.

D. A._____ und A.B._____ errichteten in der Folge auf Parzelle Z.1._____ ohne 
Bewilligung weitere ca. 40 Laufmeter Engadinerzaun. Am 9. November 2020 
schrieb die Gemeinde Zuoz den Eheleuten A._____, sie habe festgestellt, dass auf 
Parzelle Z.1._____ eine nicht bewilligte Einfriedung (Engadinerzaun) erstellt worden 
sei. Sie forderte die Eheleute A._____ auf, ein nachträgliches Baugesuch für die 
bereits erstellte, aber nicht bewilligte Einfriedung einzureichen.

E. Am 2. März 2021 schlugen die Eheleute A._____ der Gemeinde Zuoz vor, 
die Grundstückseigentümer im Quartierplangebiet anzufragen, ob auch sie mit der 
Aufhebung von Art. 16 Abs. 2 QPV einverstanden seien. Gestützt auf die 
Rückmeldungen konnte die Baubehörde dann allerdings nicht über einen Antrag auf 
Aufhebung entscheiden. 

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F. Am 27. September 2021 reichten A._____ und A.B._____ für den 
unbewilligten Teil des bestehenden Zauns ein nachträgliches Baugesuch um 
Einfriedung mittels eines Engadinerzauns ein. 

G. Dagegen erhoben B._____ und C._____ am 19. Oktober 2021 Einsprache 
und beantragten, das Baugesuch sei abzuweisen und der rechtmässige Zustand 
wiederherzustellen. 

H. Am 25. Mai 2022, mitgeteilt am 13. Juli 2022, hiess der Gemeinderat Zuoz 
die Einsprache gut und wies das Baugesuch von A._____ und A.B._____ mit der 
Begründung ab, Einfriedungen seien nur aus Sicherheitsgründen gestattet, wo sie 
sich zum Schutz von Personen oder Sachen aufdrängten. 

I. Dagegen erhoben A._____ und A.B._____ am 14. September 2022 
Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden und beantragten, 
der Entscheid des Gemeinderats von Zuoz vom 25. Mai 2022 sei aufzuheben und 
der Gemeinderat sei anzuweisen, ihr Baugesuch zu bewilligen. Als 
Beschwerdegegner nahmen am Verfahren die Gemeinde Zuoz sowie die 
Einsprecher B._____ und C._____ teil.

J. Mit Urteil vom 9. Mai 2023 (R 22 74) hiess das Verwaltungsgericht die 
Beschwerde gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Angelegenheit 
zur erneuten Beurteilung im Sinne der Erwägungen an die Gemeinde Zuoz zurück. 
Das Gericht erwog, dass die Gemeinde sich in ihrem Entscheid nicht damit 
auseinandergesetzt habe, ob ein Ausnahmetatbestand gemäss Art. 16 Abs. 2 QPV 
vorliegen würde. So hätten A._____ und A.B._____ sich auf den Schutz ihrer Tiere 
(Ziegen), auf den Schutz für sich und die Kinder wie für den Garten berufen und die 
Notwendigkeit des Schutzes vor fremden Hunden sowie einer Absturzsicherung 
geltend gemacht.

K. Am 7. August 2023 führte die Gemeinde einen Augenschein vor Ort durch, 
an welchem A._____ und A.B._____ sowie seitens der Gemeinde E._____ 
(Departementsvorsteherin Bau), F._____ (Mitglied Baukommission), G._____ 
(Mitglied Baukommission) sowie H._____ (Bauverwalter) teilnahmen. 

L. Mit Einsprache- und Bauentscheid vom 7. Februar 2024, mitgeteilt am 
20. Februar 2024, hielt die Gemeinde nach der in Beachtung des 
Rückweisungsauftrages des Verwaltungsgerichts erfolgten ergänzenden 
Beurteilung am Bau- und Einspracheentscheid vom 25. Mai 2022 unverändert fest. 
Die nachträgliche Bewilligung für den ohne Bewilligung erstellten Zaun wurde 
verweigert und die Einsprache von B._____ und C._____ gutgeheissen. Sie hielt 

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zudem fest, dass nach Rechtskraft des Entscheids über die Wiederherstellungs- 
und Strafmassnahmen zu befinden sei. Den Entscheid begründete die Gemeinde 
damit, dass Art. 16 Abs. 2 QPV als Ausnahmebestimmung das Vorliegen einer 
Ausnahme voraussetze und damit insbesondere nicht mit Umständen begründet 
werden könne, die auf jedes Grundstück im Quartierplanperimeter gleichermassen 
zutreffen würden. Kein Anspruch könne sich ausserdem aus ohne Notwendigkeit 
selbst geschaffenen Gefahrensituationen ergeben. Es könne in diesem Sinne kein 
Anspruch auf die Haltung von Tieren, die eine Einzäunung des Grundstücks 
benötigen würden, bestehen. Ansonsten stünde es im Belieben der 
Grundeigentümer, das Zaunverbot zu umgehen. Die Haltung von Haustieren 
erfordere in den überwiegenden Fällen keine Einzäunung des Grundstücks. 
Hinsichtlich der geltend gemachten Absturzgefahr führte sie aus, dass ein 
Geländesprung von einem Meter, welcher gemäss SIA-Norm 358 ein 
Schutzelement erfordern würde, an keiner Stelle des beurteilungsgegenständlichen 
Zauns vorhanden sei.

M. Gegen den Einsprache- und Bauentscheid vom 7. Februar 2024 erhoben 
A._____ und A.B._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) mit Eingabe vom 
22. März 2024, eingegangen am 25. März 2024, Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht. Sie beantragten, der Beschluss des Gemeinderates von Zuoz 
vom 7. Februar 2024 betreffend Baugesuch Nr. 17.05.Z.1._____ sei aufzuheben 
und es sei die Angelegenheit im Sinne der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin 
zurückzuweisen. Letztere sei anzuweisen, das Baugesuch zu bewilligen (unter 
Abweisung der Einsprache). Eventualiter sei der Beschluss vom 7. Februar 2024 im 
Sinne der Erwägungen aufzuheben und zur Neubeurteilung an die 
Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Unter Kosten- und Entschädigungsfolge 
zulasten der Beschwerdegegnerin. Sinngemäss machten die Beschwerdeführer 
Folgendes geltend: In formeller Hinsicht monierten sie, dass lediglich ein Siebtel 
des Spruchkörpers am Augenschein teilgenommen habe und die 
Beschwerdegegner 2 zum Augenschein nicht vorgeladen geworden seien. Zudem 
sei der Gemeinderat vorbefasst gewesen. Dies zeige sich darin, dass er von allem 
Anfang an in der Verfügung vom 9. November 2020 betreffend Aufforderung zur 
Einreichung eines nachträglichen Baugesuchs von einer "nicht bewilligungsfähigen 
Einfriedung" gesprochen habe. Weiter stellten sich die Beschwerdeführer auf den 
Standpunkt, dass der Gemeinderat die alles entscheidende Frage, ob die 
Einfriedung für die Tierhaltung aus Sicherheitsgründen zu gestatten sei, einfach 
offengelassen habe. Sie beriefen sich auf den Schutz der Miniponys (eines davon 
bereits gekauft, noch in Obhut der Züchterin), den Schutz des künftig zu 
betreuenden Nachbarhundes, den Schutz der Nachbarkinder sowie den Schutz 

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ihres Sitzplatzes. Zudem sei ihre Eigentumsfreiheit verletzt, indem ihnen 
verunmöglicht werde, auf ihrem Grundstück Tiere (sei dies Pflegehund, Katze oder 
Minipony) zu halten. Es fehle an der gesetzlichen Grundlage, um die 
Eigentumsfreiheit im Bereich einer Bauzone durch ein Zaunverbot einzuschränken. 
Die Beschwerdeführer beantragten im Übrigen, dass ihnen allenfalls eine 
Ausnahmebewilligung gemäss Art. 82 KRG (BR 801.100) zu erteilen sei. Weiter 
rügten die Beschwerdeführer eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebotes 
durch die Gemeinde. Sie führten aus, dass in der Gemeinde Zuoz in letzter Zeit 
quartierplanwidrig (im Quartier I._____) als auch gesetzeswidrig in 
Freihaltebereichen Zäune errichtet worden seien. Auch die Gemeinde selbst habe 
auf eigenen Grundstücken als Bauherrin diverse Zäune errichtet.

N. Mit Vernehmlassung vom 26. April 2024 liessen sich B._____ und C._____ 
(nachfolgend: Beschwerdegegner 2) zur Beschwerde vernehmen. Sie hielten fest, 
dass sie den Entscheid der Gemeinde Zuoz vom 7. Februar 2024 begrüssen und 
vollumfänglich unterstützen würden. 

O. Mit Vernehmlassung vom 29. April 2024 beantragte die Gemeinde als 
Beschwerdegegnerin 1 (nachfolgend: Gemeinde) die Abweisung der Beschwerde. 
Sie äusserte sich kurz zur Durchführung des vorgenommenen Augenscheins und 
offerierte die Einvernahme der Teilnehmer des Augenscheins seitens Gemeinde.

P. Mit Replik vom 31. Mai 2024 verwiesen die Beschwerdeführer auf ihre 
Anträge gemäss Beschwerde und vertieften ihre Standpunkte.

Q. Mit Duplik vom 10. Juni 2024 nahmen die Beschwerdegegner 2 kurz zu den 
Ausführungen der Beschwerdeführer in der Replik Stellung.

R. Die Gemeinde hielt in ihrem Schreiben vom 12. Juni 2024 an ihren 
Rechtsbegehren fest und verzichtete auf weitere Ausführungen.

S. Auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid sowie auf die weiteren 
Ausführungen in den Rechtsschriften der Parteien wird, sofern entscheidrelevant, 
in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

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Erwägungen

1. Prozessuales

1.1. Am 1. Januar 2025 ist im Kanton Graubünden die Totalrevision des GOG 
(BR 173.000) vollumfänglich in Kraft getreten. Auf dieses Datum hin sind das 
Kantons- und das Verwaltungsgericht zum Obergericht des Kantons Graubünden 
zusammengelegt worden. Die hängigen Verfahren des Verwaltungsgerichts sind 
per 1. Januar 2025 auf das Obergericht übertragen worden (Art. 122 Abs. 5 GOG). 
Infolgedessen wurde die ursprüngliche Verfahrensnummer R 24 30 auf VR3 24 30 
abgeändert. Die Verfahrensparteien sind hierüber in Kenntnis gesetzt worden.

1.2. Gemäss Art. 49 Abs. 1 lit. a VRG (BR 370.100) beurteilt das Obergericht 
Beschwerden gegen Entscheide von Gemeinden, soweit diese nicht bei einer 
anderen Instanz angefochten werden können oder nach kantonalem oder 
eidgenössischem Recht endgültig sind. Der angefochtene Einsprache- und 
Bauentscheid vom 7. Februar 2024 (act. B.1 und Gemeinde[G]-act. 15) ist weder 
endgültig noch kann er bei einer anderen Instanz angefochten werden. Die 
Beurteilung der vorliegenden Beschwerde fällt demzufolge in die Zuständigkeit des 
angerufenen Gerichts. Als formelle und materielle Adressaten des angefochtenen 
Entscheids sind die Beschwerdeführer berührt und weisen ein schutzwürdiges 
Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung auf (Art. 50 VRG). Auf die zudem 
frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.

1.3. Streitgegenstand bildet in formeller Hinsicht die Frage, ob der Augenschein 
vom 7. August 2023 Verfahrensmängel aufweist und die Gemeinde darauf als 
Beweismittel abstellen durfte (Art. 12 Abs. 1 lit. e VRG).

1.4. Die Beschwerdeführer rügen, dass lediglich ein Siebtel des Spruchkörpers 
am Augenschein vor Ort teilgenommen habe (act. A.1 Ziff. 7a und 9). 

1.4.1. Gemäss dem Augenscheinprotokoll nahmen am Augenschein vom 
7. August 2023 nebst den Beschwerdeführern selbst, E._____ 
(Departementsvorsteherin Bau), F._____ (Mitglied Baukommission), G._____ 
(Mitglied Baukommission) sowie H._____ (Bauverwalter) teil (G-act. 6). Somit 
nahmen am Augenschein zwei Mitglieder der Baukommission, der Bauverwalter 
sowie die Departementsvorsteherin als Mitglied des Gemeinderats und der 
Baukommission teil. 

1.4.2. Gestützt auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung ist nicht zu 
beanstanden, dass am Augenschein nicht der gesamte Spruchkörper teilnimmt 

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(BGE 110 Ia 81 E. 5c mit Hinweis, Urteile des Bundesgerichts 1C_21/2023 vom 
8. Juli 2024 E. 3.3 und 1C_554/2015 vom 2. Mai 2016 E. 2.4). Weder aus dem 
kantonalen noch dem kommunalen Verfahrensrecht ergibt sich eine gegenteilige 
Regelung (VRG und Baugesetz der Gemeinde Zuoz [nachfolgend: BauG]). Gemäss 
dem BauG ist der Gemeinderat die Baubehörde und die Baukommission amtet als 
beratendes Organ der Baubehörde. Die Baukommission prüft die Baugesuche auf 
ihre Recht- und Zweckmässigkeit und stellt der Baubehörde Antrag (Art. 6 Abs. 3 
i.V.m. Art. 5 Abs. 1 BauG). Vor diesem Hintergrund scheint es sinnvoll, wenn die 
Baukommission als Fachgremium den Augenschein vornimmt, um dem 
Gemeinderat entsprechend Antrag stellen zu können. Die Departementsvorsteherin 
hat den Augenschein zudem durch eine Fotodokumentation sowie ein Protokoll 
dokumentiert (G-act. 6). So konnten sich die übrigen Gemeinderatsmitglieder, 
welche am Augenschein nicht zugegen waren, ein ausreichendes Bild über die 
tatsächlichen Verhältnisse machen. Der Bauentscheid vom 7. Februar 2024 nimmt 
entsprechend auch Bezug auf das Augenscheinprotokoll (so z.B. 
act. B.1 Ziff. 12.3 f.).

1.4.3. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass hinsichtlich der Frage 
der Vertretung der Gemeinde am Augenschein keinerlei Verfahrensmängel 
festgestellt werden können.

1.5. Die Beschwerdeführer rügen weiter, dass die Einsprecher zum Augenschein 
nicht vorgeladen gewesen seien. Die Vorladung vom 28. Juli 2023 als auch die 
Terminerinnerung würden dies klar aufzeigen (act. A.1 Ziff. 7c). 

1.5.1. Die an einem Verfahren Beteiligten haben unter Beachtung der Grundsätze 
des rechtlichen Gehörs Anspruch darauf, zu einem Augenschein gehörig 
beigezogen zu werden (BGE 113 Ia 81 E. 3a). 

1.5.2. Gemäss Email des Bauamtes vom 2. August 2023 wurde C._____ durch das 
Bauamt informiert, dass am 7. August 2023, um 18.00 Uhr eine Begehung vor Ort 
stattfinden werde (G-act. 5). Die Beschwerdegegner 2 hielten entsprechend fest, 
von der Gemeinde über den Augenschein informiert worden zu sein und im 
Vertrauen darauf, dass die Gemeinde den Augenschein lege artis durchführen 
werde, auf die Teilnahme verzichtet zu haben (act. A.5). Entsprechend hatten die 
Beschwerdegegner 2 die Möglichkeit am Augenschein teilzunehmen, worauf sie 
verzichtet haben. Somit liegt auch hinsichtlich der gerügten fehlenden Vorladung 
der Beschwerdegegner 2 zum Augenschein kein Verfahrensmangel vor.

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1.6. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass hinsichtlich des 
Augenscheins keine Verfahrensmängel vorliegen und die Gemeinde darauf als 
Beweismittel abstellen durfte.

1.7. Die Beschwerdeführer monieren des Weiteren, dass der Gemeinderat 
vorbefasst gewesen sei. Dies zeige sich darin, dass er von allem Anfang an in der 
Verfügung vom 9. November 2020 betreffend Aufforderung zur Einreichung eines 
nachträglichen Baugesuchs (Ziff. A.) von einer "nicht bewilligungsfähigen 
Einfriedung" gesprochen habe. Diese Formulierung zeige deutlich, dass der 
Gemeinderat seine unumstössliche Meinung bereits am 9. November 2020 gefasst 
habe. Daran habe es bereits bei Einleitung des Verfahrens betreffend 
nachträgliches Baugesuch nichts zu rütteln gegeben. Damit handle es sich 
offensichtlich um den Fall einer unzulässigen Vorbefassung, welche gerade in 
Bereichen, wo es um Fragen der Ästhetik oder die Einordnung in die Umgebung 
gehe, höchst problematisch sei (act. A.1 Ziff. 7d). 

1.7.1. Die Beschwerdeführer machen mit der Rüge wegen Vorbefasstheit des 
Gemeinderats das Vorliegen eines Ausstandgrunds geltend. Die Ausstandspflicht 
für Mitglieder von Gemeindebehörden ist in Art. 33 GG (BR 175.050) geregelt. Im 
Bereich der Rechtspflege richtet sich der Ausstand laut Art. 33 Abs. 3 GG nach den 
Bestimmungen des VRG. Die Behandlung von Baueinsprachen ist dem Bereich der 
Rechtspflege zuzuordnen (PVG 2013 Nr. 5 E. 2c), weshalb sich der Ausstand 
vorliegend nach den Bestimmungen des VRG richtet. Gemäss Art. 6a Abs. 1 lit. f 
VRG treten Personen, die aufgrund anderer Umstände als befangen erscheinen 
von Amtes wegen oder auf Gesuch in den Ausstand. Gemäss Art. 6b Abs. 3 Satz 1 
VRG können die Parteien einen Ausstandgrund innert zehn Tagen, seit sie davon 
Kenntnis erhalten haben, geltend machen. Es verstösst gegen Treu und Glauben, 
Einwände erst im Rechtsmittelverfahren vorzubringen, wenn der Mangel schon 
vorher hätte festgestellt und gerügt werden können (PVG 2013 Nr. 5 E. 2b mit 
weiteren Hinweisen).

1.7.2. Die Beschwerdeführer hatten seit Erhalt der Verfügung der Gemeinde vom 
9. November 2020 Kenntnis von der gerügten Formulierung und hätten innert 
zehn Tagen einen Ausstandsgrund geltend machen müssen, was vorliegend 
allerdings nicht geschah. Somit ist die Rüge der Vorbefasstheit der 
Beschwerdeführer schon aus rein formellen Gründen nicht zu hören.

1.7.3. Selbst wenn die Rüge nicht schon aus formellen Gründen scheitern würde, 
wäre sie auch aus materiellen Gründen nicht zu hören. Die Formulierung der 
Gemeinde in der Verfügung vom 9. November 2020 betreffend die "nicht 

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bewilligungsfähige Einfriedung" ist tatsächlich als ungeschickt zu bezeichnen. 
Allerdings ist sie vor folgendem Hintergrund zu betrachten: Die Gemeinde forderte 
die Beschwerdeführer in derselben Verfügung auf, ein nachträgliches Baugesuch 
einzureichen. Zudem hatte die Gemeinde gut eineinhalb Jahre vorher (am 
9. April 2019) die erste Hälfte des Engadinerzauns bewilligt. Sodann bestand ein 
grundsätzliches Einfriedungsverbot gemäss QPV, wovon Ausnahmen zulässig 
waren, doch erst auf Antrag hin mit einer entsprechenden Begründung seitens der 
Beschwerdeführer, welche zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorlag. Demzufolge kann 
aus der Formulierung nicht geschlossen werden, dass der Gemeinderat einer 
anderen Bewertung der Sach- und Rechtslage nicht mehr zugänglich war und der 
Verfahrensausgang deswegen nicht mehr offen erschienen wäre. Eine 
Vorbefassung der Gemeinde respektive des zuständigen Spruchkörpers ist 
vorliegend deshalb auch in materieller Hinsicht zu verneinen.

1.7.4. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die Rüge der 
Vorbefasstheit nicht zu hören ist.

1.8. In beweisrechtlicher Hinsicht gilt es darauf hinzuweisen, dass die den 
Parteien bekannten Akten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens R 22 74 (soweit 
vorhanden) von Amtes wegen beigezogen wurden. Auf die von der Gemeinde 
offerierten Einvernahmen von G._____, F._____, H._____ und E._____ betreffend 
den Augenschein vom 7. August 2023 (act. A.3) kann verzichtet werden. Ebenfalls 
verzichtet werden kann auf den von den Beschwerdeführern beantragten 
Augenschein durch das Obergericht (act. A.1 Ziff. 8 und 10b) sowie auf die von den 
Beschwerdeführern beantragten Editionen der Ausnahmebewilligungen für die 
Parzellen Z.4._____, Z.5._____, Z.6._____, Z.7._____, Z.8._____/Z.9._____ 
(act. A.1 Ziff. 12). Wie sich nachfolgend zeigen wird, ergibt sich der relevante 
Sachverhalt hinreichend aus den vorliegenden Akten (vgl. zur antizipierten 
Beweiswürdigung BGE 144 V 361 E. 6.5, 141 I 60 E. 3.3, 136 I 229 E. 5.3).

2. Materielles

In materieller Hinsicht gilt es im Einzelnen über folgende Rügen respektive Anträge 
zu befinden: Vorliegen eines Ausnahmetatbestands von Art. 16 Abs. 2 QPV 
(nachfolgend E. 2.1.), Verletzung der Eigentumsfreiheit (E. 2.2.), Verletzung des 
Gleichbehandlungsgrundsatzes (E. 2.3.), Ausnahmebewilligung nach Art. 82 KRG 
(E. 2.4.) sowie unrichtige Feststellung des Sachverhalts (E. 2.5.). 

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2.1. Vorliegen eines Ausnahmetatbestands von Art. 16 Abs. 2 QPV

2.1.1. Ein zentraler Punkt der vorliegenden Beschwerde ist die Frage, ob die 
Einfriedung des Grundstücks der Beschwerdeführer aus Sicherheitsgründen – weil 
sie sich zum Schutz von Personen oder Sachen gemäss Art. 16 Abs. 2 QPV 
aufdrängt – zu gestatten ist. Das Verwaltungsgericht wies im Entscheid vom 
9. Mai 2023 die Angelegenheit zur erneuten Beurteilung an die Gemeinde zurück. 
Es begründete seinen Entscheid damit, dass sich die Gemeinde in ihrem Entscheid 
nicht damit auseinandergesetzt habe, ob ein Ausnahmetatbestand gemäss 
Art. 16 Abs. 2 QPV vorliegen würde. Art. 16 Abs. 2 QPV lautet wie folgt: Das 
Quartier ist möglichst von Einfriedungen freizuhalten. Einfriedungen sind nur aus 
Sicherheitsgründen gestattet, wo sie sich zum Schutz von Personen oder Sachen 
aufdrängen. 

2.1.2. Die Beschwerdeführer machten im Laufe der Zeit verschiedene 
Ausnahmesachverhalte geltend: Im Rahmen des ersten Beschwerdeverfahrens vor 
Verwaltungsgericht beriefen sich die Beschwerdeführer auf den Schutz ihrer Tiere 
(Ziegen), den Schutz für sich, die Kinder und den Garten. Sodann machten sie die 
Notwendigkeit des Schutzes vor fremden Hunden sowie die Notwendigkeit einer 
Absturzsicherung geltend (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 
R 22 74 vom 9. Mai 2023 E. 6.3 f.). Im aktuellen Beschwerdeverfahren machen die 
Beschwerdeführer nur noch den Schutz der Miniponys, des zu betreuenden 
Nachbarhundes, der Nachbarkinder sowie des Sitzplatzes geltend (act. A.1 Ziff. 7b, 
10f, 11 und 13).

2.1.3. Tierhaltung

2.1.3.1. Die Beschwerdeführer halten fest, dass sie aufgrund der geänderten 
Bedürfnisse ihrer Kinder auf ihrem Grundstück keine Ziegen oder Alpakas mehr 
halten möchten, sondern vielmehr Miniponys (act. A.1 Ziff. 7b und 10f). Um ihre 
Absicht zu belegen haben sie einen Kaufvertrag über ein Minipony eingereicht. Aus 
dem Kaufvertrag vom 13. August 2023 ist ersichtlich, dass die Übergabe des 
Miniponys "Zwirbel" im Verlauf des Jahres 2024 nach Absprache erfolge, sobald 
gesichert sei, dass der Auslauf fix bleibe. Der Kaufpreis sei bei Übergabe des 
Miniponys in bar zu bezahlen (act. B.10). Weiter führen die Beschwerdeführer aus, 
sie würden in Zukunft wöchentlich den Hund eines Nachbarn ausführen und hüten. 
Solange jedoch keine Gewissheit über den Weiterbestand des hälftigen Zauns 
bestehe, seien sie gezwungen, auch hier zuzuwarten (act. A.1 Ziff. 7b und 9). Die 
Beschwerdeführer rügen, dass die Gemeinde in ihrem Entscheid auf die Frage des 

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Schutzzwecks des Zauns für die Tierhaltung mit keinem Wort eingehe (act. A.1 
Ziff. 5 und 9).

2.1.3.2. Die Gemeinde stellt sich auf den Standpunkt, Art. 16 Abs. 2 QPV setze 
als Ausnahmebestimmung das Vorliegen einer Ausnahme voraus, und könne nicht 
mit Umständen begründet werden, die auf jedes Grundstück im 
Quartierplanperimeter gleichermassen zutreffen würden. Ausserdem könne sich 
kein Anspruch aus ohne Notwendigkeit selbst geschaffenen Gefahrensituationen 
ergeben. Es könne in diesem Sinne kein Anspruch auf die Haltung von Tieren, die 
eine Einzäunung des Grundstücks benötigen würden, bestehen. Ansonsten stünde 
es im Belieben der Grundeigentümer, das Zaunverbot zu umgehen (act. B.1 
Ziff. 11.1). 

2.1.3.3. Vorweg ist festzuhalten, dass Wohnzonen – wie die vorliegende 
Wohnzone 2 – hauptsächlich der Wohnnutzung gewidmet sind; die Zulässigkeit 
anderer Nutzweisen steht unter dem Vorbehalt, dass der Hauptzweck nicht in Frage 
gestellt wird. Bauwerke zur hobbymässigen Pferde- bzw. Tierhaltung sind 
grundsätzlich so lange zonenkonform, als von den Tieren keine übermässigen 
Immissionen (Geruch, Lärm, Ungeziefer, Staub usw.) ausgehen. Zur Beurteilung 
der Zonenkonformität ist allerdings auch auf den Nutzungsplan und die 
dazugehörigen Nutzungsvorschriften des kantonalen und kommunalen Rechts 
abzustellen (vgl. CAVIEZEL/HETTICH/MATHIS, in Griffel et al. [Hrsg.], Fachhandbuch 
öffentliches Baurecht, 2016, Rz. 3.14 f. und 3.19 f.). Das vorliegende, im 
kommunalen Recht festgehaltene, Einfriedungsverbot dient – zusammen mit den 
Vorgaben einer möglichst natürlichen Gestaltung der Umgebung (Art. 16 Abs. 1 und 
3 QPV) – der Verhinderung einer Beeinträchtigung des Quartierbildes. Die 
Erstellung eines Zaunes im Quartierplanperimeter ist somit – grundsätzlich 
unabhängig des Verwendungszweckes – nicht zonenkonform. 

2.1.3.4. Zu prüfen ist weiter, ob für das Erstellen eines Zaunes zur Haltung von 
Miniponys eine Ausnahmebewilligung nach Art. 16 Abs. 2 QPV – aus 
Sicherheitsgründen – erteilt werden kann. Eine Ausnahmebewilligung bezweckt im 
Einzelfall Härten und offensichtliche Unzweckmässigkeiten, d.h. offensichtlich 
ungewollte Wirkungen zu beseitigen, die mit dem Erlass des Nutzungsplans oder 
der Nutzungsvorschriften nicht beabsichtigt waren. Sie darf dagegen nicht 
eingesetzt werden, um generelle Gründe zu berücksichtigen, die sich praktisch 
immer anführen liessen, weil auf diesem Weg die Nutzungsplanung oder die 
Nutzungsvorschriften selbst abgeändert würden (vgl. BGE 117 Ib 125 E. 6d, 
117 Ia 141 E. 4 jeweils m.H.a. 107 Ia 214 E. 5 und 112 Ib 51 E. 5; HÄNNI, Planungs-, 
Bau- und besonderes Umweltrecht, 7. Auflage 2022, S. 218, siehe auch RUCH, in 

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Aemisegger et. al [Hrsg.], Praxiskommentar RPG: Nutzungsplanung, 2020, Art. 23 
N 9). Diese Grundsätze sind Ausprägungen des Legalitätsprinzips und des 
Rechtsgleichheitsgebots (HÄNNI, a.a.O., S. 383). Dass das Erstellen eines Zauns 
zur hobbymässigen Tierhaltung gestützt auf die QPV nicht zonenkonform und somit 
nicht zulässig ist – sofern dieser überhaupt einen hinreichenden Sicherheitsbezug 
aufweist, wie in Art. 16 Abs. 2 QPV vorgesehen –, kann nicht als eine ungewollte 
Wirkung qualifiziert werden. Vielmehr ist diese Wirkung vom Ziel und Zweck der 
entsprechenden Vorschrift, nämlich dem Schutz des Quartierbildes, gedeckt. Auch 
ist im Verbot eines (Engadiner-)Zauns für Miniponys kein Härtefall zu sehen, da – 
wie ausgeführt – die hobbymässige Tierhaltung in der Bauzone, soweit die 
entsprechenden Voraussetzungen eingehalten werden (Bestimmungen zum Tier- 
und Umweltschutz, vgl. insbesondere das Tierschutzgesetz [TSchG; SR 455] und 
die Tierschutzverordnung [TSchV; SR 455.1]), zonenkonform ist. Die 
Beschwerdeführer können sich nach nach Alternativen ausserhalb des 
Quartierplanperimeters umsehen. Die kommunale Baubehörde ist somit zu Recht 
zum Schluss gekommen, die Haltung von einem Minipony gelte nicht als 
besonderer Grund, welcher die Erteilung einer Ausnahmebewilligung rechtfertigen 
würde.   

2.1.3.5. Auch die künftige wöchentliche Betreuung des Nachbarhundes auf 
dem Grundstück der Beschwerdeführer erfüllt keinen Ausnahmetatbestand von 
Art. 16 Abs. 2 QPV. Nach Ansicht des Gerichts bedürfen Hunde grundsätzlich 
keiner Einfriedung des Grundstücks. Schon gar nicht, wenn es den Nachbarshund 
betrifft, der lediglich einmal pro Woche gehütet werden soll. Im Übrigen wird auf 
Erwägungen 2.1.3.3. f. verwiesen. 

2.1.3.6. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass die geltend gemachte 
künftige Haltung von Miniponys sowie die künftige wöchentliche Betreuung eines 
Nachbarhundes auf dem Grundstück keinen Ausnahmetatbestand von 
Art. 16 Abs. 2 QPV erfüllen und damit keine Ausnahme vom Einfriedungsverbot 
rechtfertigen. 

2.1.4. Absturzsicherung 

2.1.4.1. Die Beschwerdeführer machen hinsichtlich der Nachbarskinder, 
welche noch nicht in den Kindergarten gehen würden, eine Absturzgefahr geltend. 
So führen sie aus, der seitliche Zaun vereitle die Absturzgefahr, die für die 
Kleinkinder L._____ nach vorne bestehe (nicht aber für diejenigen der 
Beschwerdeführer, da schon älter; act. A.1 Ziff. 13). 

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2.1.4.2. Die Gemeinde führte in ihrem Einsprache- und Bauentscheid vom 
7. Februar 2024 zur Absturzgefahr aus, dass gemäss SIA-Norm 358 ab 100 cm 
Absturzhöhe grundsätzlich ein Schutzelement erforderlich sei. Ein Geländesprung 
von einem Meter sei an keiner Stelle des beurteilungsgegenständlichen Zauns 
annähernd vorhanden. Das Terrain weise weder an der Westseite (Haus Nr. 28, vgl. 
Fotos 2 und 3), noch an der Nordseite (wo im Zeitpunkt des Augenscheins ein 
Bauzaun gestanden habe, "Bauprojekt J._____", der Bauzaun sei am rechten 
oberen Rand von Foto Nr. 1 knapp erkennbar) einen Niveauunterschied auf. Bei der 
von der Bauherrschaft angeführten "Steinmauer" handle es sich um eine mit 
Natursteinen versetzte Böschung innerhalb des Grundstücks, die einen mit Platten 
ausgelegten Aufenthaltsbereich einfasse (vgl. Augenscheinfoto 1). Es bestehe an 
keiner Stelle eine Absturzgefahr. Der Zaun verlaufe ausserdem entlang der Grenze 
und säume nicht die Böschung. Es handle sich bei dieser Mauer ausserdem um ein 
ohne jede Notwendigkeit selbst geschaffenes, grundstückinternes 
Gartengestaltungselement, das sicher keine Ausnahme nach Art. 16 Abs. 2 QPV 
rechtfertigen würde, sondern wenn schon eine gefährliche Situation anzunehmen 
wäre, dann müsste der Rückbau dieses Elementes angeordnet werden. Die von 
den Einsprechern angesprochenen zukünftigen baulichen Massnahmen an der 
nordwestlichen Grundstücksecke (Strasse/Parkplatz J._____) seien noch 
ungewiss. Es sei nicht davon auszugehen, dass hier im Hinblick auf die 
Notwendigkeit einer Absturzsicherung relevante Geländesprünge entstehen 
würden. Und wenn, dann wäre dannzumal die Frage der Notwendigkeit von 
Absturzsicherungen zu prüfen (act. B.1 Ziff. 12.1 f. und 12.4).

2.1.4.3. Gemäss der SIA-Norm 358:2010 "Geländer und Brüstungen", gültig 
ab dem 1. März 2010, muss jede bei Normalbenutzung begehbare Fläche, bei der 
eine Gefährdung durch Absturz anzunehmen ist, durch ein Schutzelement gesichert 
sein. Eine Gefährdung ist im Allgemeinen anzunehmen, wenn die Absturzhöhe 
mehr als 1.0 m beträgt. Als Absturzhöhe wird die am Rand der begehbaren Fläche 
gemessene Höhendifferenz zur angrenzenden tieferen Fläche verstanden 
(Ziff. 2.1.1 f.). 

2.1.4.4. Den zu beurteilenden Zaunabschnitt (Nordseite, Grenze zu 
Liegenschaft J._____ / Parzelle Z.8._____, sowie Westseite, Grenze zu 
Liegenschaft K._____/L._____, Parzelle Z.7._____) säumt in Richtung Liegenschaft 
der Beschwerdeführer ein flacher bis leicht abfallender Rasenstreifen. Angrenzend 
an den Rasenstreifen liegt als Gartenbauelement eine von den Beschwerdeführern 
aus Natursteinen geschaffene, schräg abfallende Böschung (G-act. 6 Fotos 2, 3, 7, 
8, 9, 11, 12, 13, 14). Gestützt auf das Augenscheinprotokoll inklusive 

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Fotodokumentation vom 7. August 2023 sowie den Plan des Baugesuchs kann 
festgehalten werden, dass an keiner Stelle des beurteilungsgegenständlichen 
Zauns eine Absturzhöhe von mehr als einem Meter vorliegt (G-act. 6 Fotos 2, 7, 8, 
9, 11, 12, 14; vgl. auch act. 4 der Gemeinde im Verfahren R 22 74).

2.1.4.5. Zusammenfassend ist somit festzuhalten, dass keine 
Absturzsicherung notwendig ist, welche eine Ausnahme des Einfriedungsverbots 
und somit ein Ausnahmetatbestand von Art. 16 Abs. 2 QPV rechtfertigen würde.

2.1.5. Schutz Sitzplatz vor Verkehrsanlage 

2.1.5.1. Die Beschwerdeführer rügen weiter, dass eine Abschrankung in der 
nordwestlichen Grundstücksecke mehr als angebracht wäre. Aus dem mit 
Gemeinderatsentscheid am 29. März 2023 genehmigten Umgebungsplan des 
Bauherrn J._____, gehe klar hervor, dass an der nordwestlichen Grundstücksecke 
der Beschwerdeführer eine Strasse bzw. ein Parkplatz erstellt werde. Ca. drei 
Höhenmeter unterhalb dieser Verkehrsanlage befinde sich zurzeit ein Sitzplatz. 
Selbst wenn der Zaun für die Tiere nicht bewilligt werden würde, wäre eine 
Verlängerung des bewilligten Teils des Zauns auf der gesamten Nordgrenze und 
von ca. drei Metern auf der Westseite aus Sicherheitsgründen (Schutz des 
Sitzplatzes der Beschwerdeführer vor einer Verkehrsanlage) zu gestatten (act. A.1 
Ziff. 11 sowie act. B.13). 

2.1.5.2. Die Gemeinde führte in ihrem Einsprache- und Bauentscheid vom 
7. Februar 2024 aus, dass die von den Beschwerdeführern angesprochenen 
zukünftigen baulichen Massnahmen an der nordwestlichen Grundstücksecke 
(Strasse/Parkplatz J._____) noch ungewiss seien. Es sei nicht davon auszugehen, 
dass hier im Hinblick auf die Notwendigkeit einer Absturzsicherung relevante 
Geländesprünge entstehen würden. Und wenn, dann wäre dannzumal die Frage 
der Notwendigkeit von Absturzsicherungen zu prüfen (act. B.1 Ziff. 12.4). Im 
Rahmen des Verfahrens vor Obergericht äusserte sich die Gemeinde nicht mehr zu 
diesem Punkt.

2.1.5.3. Die Beschwerdeführer führen nicht näher aus, inwiefern eine an ihr 
Grundstück grenzende Zufahrtsstrasse (bzw. ein Parkplatz) eine Gefahr für den 
durch einen Rasenstreifen und eine Natursteinmauerböschung abgetrennten, in 
mehrere Meter Distanz zur Grundstücksgrenze gelegenen Sitzplatz darstellen soll 
(G-act. 6 Fotos 11, 12 und 14, act. 4 der Gemeinde im Verfahren R 22 74). Ein Zaun 
zum Zweck der Absturzsicherung ist an der besagten Stelle gemäss SIA-Norm 358 
jedenfalls nicht notwendig. Mit Verweis auf E. 2.1.4.4. kann gestützt auf das 

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Augenscheinprotokoll inklusive Fotodokumentation vom 7. August 2023 sowie den 
Plan des Baugesuchs festgehalten werden, dass an keiner Stelle des 
beurteilungsgegenständlichen Zauns eine Absturzhöhe von mehr als einem Meter 
vorliegt (G-act. 6 Fotos 2, 7, 8, 9, 11, 12, 14 und act. 4 der Gemeinde im Verfahren 
R 22 74).

2.1.5.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass nicht ersichtlich ist, inwiefern 
die geplante oder allenfalls inzwischen erstellte Einfahrtsstrasse (bzw. ein 
Parkplatz) auf dem Nachbargrundstück J._____ eine Gefahrenlage für den Sitzplatz 
der Beschwerdeführer darstellen soll, welche eine Ausnahme des grundsätzlichen 
Einfriedungsverbots gemäss Art. 16 Abs. 2 QPV rechtfertigen würde.

2.2. Verletzung der Eigentumsfreiheit

2.2.1. Die Beschwerdeführer rügen sinngemäss, ihre Eigentumsfreiheit sei verletzt, 
indem ihnen verunmöglicht werde, auf ihrem Grundstück Tiere (sei dies Pflegehund, 
Katze oder Minipony) zu halten (act. A.1. Ziff. 10c). Es fehle an der gesetzlichen 
Grundlage, um die Eigentumsfreiheit im Bereich einer Bauzone durch ein 
Zaunverbot einzuschränken (act. A.1. Ziff. 14).

2.2.2. Das Obergericht ist an die im eigenen Rückweisungsurteil entschiedenen 
Fragen gebunden. Bei einem zweiten Rechtsgang liegt wegen dieser 
Bindungswirkung eine abgeurteilte Sache vor und es ist dem Gericht verwehrt, auf 
die früheren Vorgaben zurückzukommen (Urteil des Verwaltungsgerichts des 
Kantons Graubünden U 15 19 vom 5. April 2016 E. 4c m.w.H., bestätigt im Urteil 
R 18 29 vom 12. März 2019 E. 4.1). Die Bindungswirkung bezieht sich dabei nicht 
nur auf die Erwägungen, mit welchen die Rückweisung begründet wurde, sondern 
auch auf weitere, beurteilte Punkte der Streitsache, soweit sie sich im Rahmen des 
Streitgegenstandes bewegen (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons 
Graubünden R 18 29 vom 12. März 2019 E. 4.1 m.w.H.). 

2.2.3. Die Beschwerdeführer haben schon beim ersten Rechtsgang vor dem 
Verwaltungsgericht (Verfahren R 22 74) eine Verletzung der Eigentumsgarantie 
(Art. 26 BV) geltend gemacht. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass eine 
ungerechtfertigte Verletzung der Eigentumsgarantie verneint werden kann (Urteil 
des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 22 74 vom 9. Mai 2023 
E. 4.3 f.). An dieser Auffassung hat das angerufene Obergericht festzuhalten. Ein 
Einfriedungsverbot ist als leichter Eingriff in die Eigentumsfreiheit zu werten; der 
bestimmungsgemässe Gebrauch des Eigentums wird nicht massgeblich erschwert 
oder sogar verunmöglicht (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_3/2013 vom 

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19. November 2013 E. 6.2; für weitere Beispiele eines leichten Eingriffes siehe 
HÄNNI, a.a.O., S. 40 Fussnote 96). Eine Grundlage in einem formellen Gesetz ist 
somit nicht erforderlich; es genügt eine materielle Rechtsgrundlage, die ihrerseits 
verfassungsmässig ist, sich im Rahmen der Delegation hält und von der 
zuständigen Behörde erlassen worden ist (Urteil des Bundesgerichts 1C_3/2013 
vom 19. November 2013 E. 6.2). Art. 16 QPV wurde vom Gemeindevorstand als 
zuständige Behörde in Rahmen des einschlägigen Quartierplanverfahrens (vgl. 
Art. 53 KRG und Art. 16 ff. KRVO [BR 801.110]) erlassen und ist damit vorliegend 
eine genügende gesetzliche Grundlage (vgl. Urteil des Verwaltungsgerichts des 
Kantons Graubünden R 20 80 vom 21. Dezember 2021 E. 4.2.5). Das 
Einfriedungsverbot dient – zusammen mit den Vorgaben einer möglichst natürlichen 
Gestaltung der Umgebung (Art. 16 Abs. 1 und 3 QPV) – der Verhinderung einer 
Beeinträchtigung des Quartierbildes. Dabei handelt es sich um ein legitimes, 
öffentliches Interesse, welches im Übrigen auch nicht zu einer 
unverhältnismässigen Eigentumsbeschränkung führt. Das Einfriedungsverbot ist 
geeignet und erforderlich, die raumplanerischen Interessen durchzusetzen und das 
Verbot ist eine zumutbare Eigentumsbeschränkung. Die Eigentumsgarantie 
gewährleistet das Eigentum nicht unbeschränkt, sondern nur innerhalb der 
Schranken der Raumplanung (BGE 145 II 140 E. 4.1). 

2.3. Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes 

2.3.1. Die Beschwerdeführer bringen wie beim ersten Rechtsgang vor, dass das 
Einfriedungsverbot gegen den Grundsatz der Rechtsgleichheit verstosse (act. A.1 
Ziff. 14) und dass die Gemeinde den Gleichbehandlungsgrundsatz verletze 
(act. A.1 Ziff. 8b, 12 und 14 sowie act. A.4 Ziff. 2 und 4 mit Beilagen 1-6). Auch 
diesbezüglich kam das Gericht schon zum Schluss, dass eine Verletzung der 
Rechtsgleichheit verneint werden kann, weil der Quartierplan D._____ für alle 
Grundstückeigentümer im Quartierplanperimeter gleichermassen verbindlich ist und 
somit dessen Anwendung und Umsetzung alle Quartierplanbeteiligten rechtsgleich 
betrifft (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden R 22 74 vom 
9. Mai 2023 E. 5). 

2.3.2. Die Beschwerdeführer machen darüber hinaus geltend, dass in der 
Gemeinde quartierplanwidrig und gesetzeswidrig Zäune errichtet worden seien 
(act. A.1 Ziff. 8 und act. A.4 Ziff. 2 inkl. Beilagen mit Fotos). Es gilt jedoch zu 
berücksichtigen, dass die von den Beschwerdeführern aufgeführten Beispiele von 
Zäunen mit dem vorliegenden Sachverhalt nicht vergleichbar sind. Der Grossteil der 
aufgeführten Zäune liegt nicht im Quartierplangebiet D._____. Hinsichtlich der 
wenigen von den Beschwerdeführern aufgeführten Zäune, welche im Quartiergebiet 

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D._____ stehen, bestehen keinerlei Hinweise, dass diese rechtswidrig errichtet 
worden wären. Und selbst wenn einer dieser Zäune im Quartier D._____ 
rechtswidrig errichtet worden wäre, könnten die Beschwerdeführer daraus keinen 
Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht geltend machen, zumal nicht ersichtlich 
ist, dass die Gemeinde in ständiger Praxis vom Gesetz abweichen würde (vgl. 
BGE 146 I 105 E. 5.3.1, 139 II 49 E. 7.1, 136 I 65 E. 5.6; vgl. auch Urteil des 
Bundesgerichts 1C_186/2020 vom 17. August 2020 E. 4.2). 

2.4. Ausnahmebewilligung nach Art. 82 KRG

2.4.1. Die Beschwerdeführer führen aus, es sei ihnen eine Ausnahmebewilligung 
gestützt auf Art. 82 KRG zu erteilen (act. A.1 Ziff. 12 und 14). Sie machen geltend, 
die Gemeinde nehme es bei der Erteilung von Ausnahmebewilligungen in 
Bausachen gestützt auf Art. 82 KRG – ihren Fall ausgenommen – äusserst locker 
(act. A.1 Ziff. 12). Die Ansprüche an das Vorliegen einer Ausnahme im Sinne von 
Art. 82 KRG seien gemäss Praxis der Gemeinde Zuoz nicht hoch (act. A.1 Ziff. 12).

2.4.2. Liegen ausserordentliche Verhältnisse vor und bedeutet die Einhaltung der 
gesetzlichen Bestimmungen eine unverhältnismässige Härte, so kann die 
kommunale Baubehörde Ausnahmen von einzelnen Bau- und Zonenvorschriften 
gewähren, wenn dadurch keine überwiegenden öffentlichen oder privaten 
Interessen verletzt werden (Art. 82 Abs. 1 KRG). Ausserordentliche Verhältnisse 
liegen vor, wenn die tatsächlichen Verhältnisse im gegebenen Falle wesentlich von 
denjenigen abweichen, welche der Gesetzgeber beim Erlass der betreffenden Norm 
vor Augen hatte. In der Regel liegen die ausserordentlichen Verhältnisse in der 
besonderen Form, Lage oder Beschaffenheit des Baugrundstücks begründet 
(Urteile des Verwaltungsgerichtes des Kantons Graubünden R 16 31 vom 
4. November 2016 E. 4b, R 12 69 vom 16. Oktober 2012 E. 4b/bb sowie R 12 33 
vom 3. Juli 2012 E. 7b, jeweils mit Hinweis auf PVG 1989 Nr. 27). Eine 
Härtesituation darf dort angenommen werden, wo eine sinnvolle Ausnützung unter 
Einhaltung der Bauvorschriften überhaupt nicht mehr möglich ist (Urteile des 
Verwaltungsgerichtes des Kantons Graubünden R 16 31 vom 4. November 2016 
E. 4b, R 12 69 vom 16. Oktober 2012 E. 4b/bb sowie R 12 33 vom 3. Juli 2012 
E. 7b). Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung müssen 
kumulativ erfüllt sein (Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden 
R 07 91 vom 13. Dezember 2007 E. 2b).

2.4.3. Im vorliegenden Fall ist nicht ersichtlich, inwiefern das Grundstück der 
Beschwerdeführer besondere Verhältnisse aufweist, welche es von den anderen 
Grundstücken im Quartierplangebiet unterscheidet und die Anwendung von Art. 82 

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KRG rechtfertigen würde. Art. 16 QPV trifft gerade alle Grundstückeigentümer im 
Quartierplangebiet gleichermassen. Auch ist das Vorliegen einer Härtesituation zu 
verneinen, konnten doch die Beschwerdeführer das Grundstück sinnvoll mit einem 
Einfamilienhaus überbauen. Insoweit sodann die Beschwerdeführer geltend 
machen, dass die Gemeinde in anderen Fällen mutmasslich grosszügig 
Ausnahmebewilligungen erteilt habe, gilt was unter E. 2.3.2. gesagt wurde. 

2.4.4. Dem Antrag der Beschwerdeführer, es sei eine Ausnahmebewilligung im 
Sinne von Art. 82 KRG zu erteilen, kann nicht Folge geleistet werden. 

2.5. Unrichtige Feststellung des Sachverhalts

2.5.1. Die Beschwerdeführer rügen verschiedene unrichtige und unvollständige 
Feststellungen des Sachverhalts (act. A.1 Ziff. 7b angebliche Aussage anlässlich 
Augenschein zu Ziegen / Alpakas, Ziff. 7b Nachbarshund, Ziff. 8a und 8b 
Betonpfosten, Ziff. 10d Ziegenstall und Ziff. 14). Das Gericht prüft gemäss Art. 51 
Abs. 1 lit. b VRG auf Antrag hin die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen Sachverhalts. Insofern ist nachfolgend lediglich auf 
Sachverhaltsrügen einzugehen, sofern sie rechtserheblich sind. 

2.5.2. Die Beschwerdeführer führen aus, dass die Gemeinde in sachverhaltlicher 
Hinsicht ignoriere, dass sie in Zukunft wöchentlich den Hund eines Nachbars 
ausführen und hüten würden (act. A.1 Ziff. 7b). 

2.5.3. Die Gemeinde hat in ihrem Einsprache- und Bauentscheid vom 
7. Februar 2024 den Hund im Sachverhalt sowie in der Beurteilung abgehandelt. So 
wird aufgeführt, die Beschwerdeführer hätten verlauten lassen, dass die Kinder sich 
statt der Ziegen einen Hund oder zwei Miniponys wünschen würden. Unter dem 
Titel Tierhaltung hält die Gemeinde fest, dass kein Anspruch auf die Haltung von 
Tieren, die eine Einzäunung des Grundstücks benötigen würden, bestehe. Und die 
Haltung von Haustieren benötige in den überwiegenden Fällen keine Einzäunung 
des Grundstücks (act. B.1 Ziff. 10 und 11).

2.5.4. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Sachverhaltsrüge betreffend 
den Hund nicht zu hören ist. Die übrigen geltend gemachten Sachverhaltsrügen sind 
nicht zu hören, da sie nicht rechtserheblich sind (act. A.1 Ziff. 7b betreffend 
angebliche Aussage anlässlich Augenschein zu Ziegen / Alpakas, Ziff. 8a und 8b 
betreffend Betonpfosten, Ziff. 10d betreffend Ziegenstall sowie Ziff. 14).

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2.6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde vollumfänglich abzuweisen und der 
Einsprache- und Bauentscheid der Gemeinde Zuoz vom 7. Februar 2024 zu 
bestätigen. 

3. Kosten- und Entschädigungsfolgen

3.1. Im Rechtsmittelverfahren hat in der Regel die unterliegende Partei die Kosten 
zu tragen (Art. 73 Abs. 1 VRG), wobei mehreren Parteien die Kosten zu gleichen 
Teilen aufzuerlegen sind, soweit die Behörde nichts Anderes entscheidet (Art. 73 
Abs. 2 VRG). Die Verfahrenskosten bestehen aus der Staatsgebühr, den Gebühren 
für die Ausfertigungen und Mitteilungen des Entscheids sowie den Barauslagen 
(Art. 75 Abs. 1 VRG). Die Staatsgebühr beträgt höchstens CHF 20'000.00, sie 
richtet sich nach dem Umfang und der Schwierigkeit der Sache sowie nach dem 
Interesse und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Kostenpflichtigen (Art. 75 
Abs. 2 VRG).

3.2. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren wird die Staatsgebühr im Sinne von 
Art. 75 Abs. 2 VRG auf CHF 3'000.00 festgesetzt. Sie wird zusammen mit den 
Kanzleiausgaben dem Ausgang des Verfahrens entsprechend den unterliegenden 
Beschwerdeführern auferlegt.

3.3. Gemäss Art. 78 Abs. 1 VRG wird die unterliegende Partei in der Regel 
verpflichtet, der obsiegenden Partei alle durch den Rechtsstreit verursachten 
notwendigen Kosten zu ersetzen. Bund, Kanton und Gemeinden sowie mit 
öffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen wird in der Regel keine 
Parteientschädigung zugesprochen, wenn sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis 
obsiegen (Art. 78 Abs. 2 VRG). 

3.4. Der obsiegenden Gemeinde wird keine Parteientschädigung zugesprochen, 
da sie in ihrem amtlichen Wirkungskreis obsiegt. Auch den obsiegenden 
Beschwerdegegnern 2 wird praxisgemäss keine Parteientschädigung 
zugesprochen. Sie haben für sich selbst im eigenen Interesse gehandelt, womit die 
Voraussetzungen für eine Parteienentschädigung nicht erfüllt sind (Art. 78 Abs. 1 
VRG).

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Es wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend aus

– einer Staatsgebühr von CHF 3'000.00

– und den Kanzleiausgaben von CHF 474.00

Total CHF 3'474.00

gehen zulasten von A._____ und A.B._____.

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung] 

5. [Mitteilungen]