# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c11b3d0b-d820-5fcc-9720-3d2036e9f326
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-05
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 05.12.2023 110 2022 176
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2022-176_2023-12-05.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
info.ra.bvd@be.ch
www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2022/176

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 5. Dezember 2023

in der Beschwerdesache zwischen

C.________
Beschwerdeführerin

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt D.________

und

E.________
Beschwerdegegnerin

vertreten durch Herrn Rechtsanwalt F.________

sowie

Baubewilligungsbehörde der Stadt Burgdorf, Baudirektion, Lyssachstrasse 92, Postfach, 
3401 Burgdorf

Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), Nydeggasse 11/13, 3011 Bern

Amt für Wald und Naturgefahren (AWN), Waldabteilung Mittelland, Molkereistrasse 25, 
3052 Zollikofen

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Stadt Burgdorf vom 3. Oktober 2022 
(eBau Nr. 2021-7980; Mountainbike-Trail)

I. Sachverhalt

1. Nach Durchführung eines Voranfrageverfahrens (Geschäftsnummer 2021-V0001) und der 
Androhung der Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands durch die Stadt Burgdorf im 
Rahmen eines baupolizeilichen Verfahrens (Geschäftsnummer 2021-P0010) reichte die 
Beschwerdegegnerin am 8. November 2021 ein nachträgliches Baugesuch ein für die Einrichtung 
und Signalisation eines Mountainbike-Trails auf einem bestehenden Fussweg (MTB-Trail 
«A.________») auf Parzelle Burgdorf Grundbuchblatt Nr. K.________. Die Parzelle befindet sich 
im Wald und damit im Gebiet ausserhalb der Bauzone. Der «A.________» wird vom Verein 

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B.________ seit dem Jahr 20161 mit der Zustimmung der Beschwerdegegnerin als 
Grundeigentümerin und einer Duldungserklärung der Waldabteilung Mittelland (befristet bis am 
28. Februar 2021) betrieben. Das nachträgliche Baugesuch beinhaltete den gebauten Zustand 
des Trails, Wegverbreiterungen als Ausweichstellen auf dem zuführenden Wanderweg ab dem 
Brunnen und auf dem abgehenden Wanderweg unterhalb der G.________ eine Schikane am 
Ende des Trails zur Verlangsamung vor der Einmündung in den Wanderweg und eine angepasste 
oder aktualisierte Beschilderung mit Hinweistafeln zur gemeinsamen Nutzung, zum Start und Ziel 
des Trails sowie Gefahrensignale vor der Weggabelung beim Start des Trails.2  

Gegen das nachträgliche Baugesuch reichte die Beschwerdeführerin Einsprache ein. Das 
Tiefbauamt, Oberingenieurkreis IV (TBA OIK IV) äusserte sich mit Fachbericht «Wanderwege und 
historische Verkehrswege der Schweiz» vom 7. Januar 2022 kritisch zum Bauvorhaben. Es stellte 
die Wirksamkeit der vorgeschlagenen Massnahmen (zusätzliche Ausweichstellen, Schikane am 
Ende des Trails) in Frage und führte aus, der bestehende Wanderweg sei als Zufahrt nur dann 
tauglich, wenn jeweils in Sichtweite Ausweichstellen vorhanden seien und die exponiertesten 
Stellen mit einem Geländer oder Ähnlichem gesichert würden. Als Alternative schlug das TBA OIK 
IV eine neue Anfahrt zum Trail vor, welche östlich des «H.________» vom grossen Weg abgehe 
(ungefähr auf Höhe der Feuerstelle) und zum Beginn des Biketrails führe. Das TBA OIK IV 
formulierte daher in seinem Fachbericht die folgenden Bedingungen:

«2.1 Soll die Zufahrt zum A.________ weiterhin über den bestehenden Wanderweg geplant werden, sind 
die Sicherheitsmassnahmen zu ergänzen (mehr Ausweichstellen, Absturzsicherungen). 

  2.2 Für die Anfahrt zum Trail ist ein neuer Weg ab dem breiten Forstweg zu prüfen. Dieser soll direkt zum 
Beginn des Biketrails führen, so dass für die Anfahrt zum Trail kein Befahren des Wanderwegs 
notwendig ist. 

  2.3 Signalisation sollen für Klarheit sorgen, welche Wege mit dem MTB befahren werden dürfen.
  2.4 Die Einmündung des Trails in den Wanderweg ist so zu gestalten, dass für Zufussgehende keine 

Gefahr besteht (kurze Parallelführung des MTB-Weges zum Wanderweg und Abtrennung durch 
Geländer, Erstellen einer Schikane).»

Die Waldabteilung Mittelland des Amts für Wald und Naturgefahren (AWN) stellte mit Amtsbericht 
vom 21. Januar 2022 den Antrag auf Erteilung der Ausnahmebewilligungen zur Unterschreitung 
des Waldabstandes und für nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen unter Auflagen. Ein vor Ort 
durchgeführtes Bereinigungsgespräch gemäss Art. 8 KoG3 am 12. April 2022 unter Teilnahme  
von Vertretenden der involvierten Behörden (Baubewilligungsbehörde, AGR, Waldabteilung 
Mittelland, TBA OIK IV) und im Beisein der Beschwerdeführerin, der Beschwerdegegnerin und 
dem Verein TPE verlief ergebnislos. Mit Schlussbemerkungen vom 30. Mai 2022 begründete das 
AWN u.a. näher, wieso dem Vorschlag des TBA OIK IV für eine alternative Zufahrt nicht 
zugestimmt werden könne. Mit Verfügung vom 19. August 2022 erteilte das AGR die 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG4 mit Nebenbestimmungen. Gestützt darauf erteilte die 
Stadt Burgdorf mit Gesamtentscheid vom 3. Oktober 2022 die Baubewilligung. 

2. Gegen diesen Gesamtentscheid reichte die Beschwerdeführerin am 3. November 2022 
Beschwerde bei der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Sie stellte folgende 
Rechtsbegehren:

1 Vgl. Konzeptbericht zum Baugesuch vom 3. November 2021 mit Korrigenda, eingereicht von der 
Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 17. März 2023.
2 Vgl. angefochtener Entscheid vom 3. Oktober 2022, Rz. 10.
3 Koordinationsgesetz vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1).
4 Bundesgesetz vom 22. Juni 1979 über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700).

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 «Der Gesamtbauentscheid der Baubewilligungsbehörde der Einwohnergemeinde Burgdorf vom 3. Oktober 
2022 sei aufzuheben, dem nachträglichen Baugesuch der Beschwerdegegnerin für einen Mountainbike-
Trail mit z.T. gemeinsamer Nutzung auf Wanderweg sei der Bauabschlag zu erteilen und es sei die 
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands anzuordnen.

Eventuell: 
Der Gesamtbauentscheid der Baubewilligungsbehörde der Einwohnergemeinde Burgdorf vom 3. Oktober 
2022 sei aufzuheben und das nachträgliche Baugesuch der Beschwerdegegnerin für einen Mountainbike-
Trail mit z.T. gemeinsamer Nutzung auf Wanderweg sei lediglich über die alternative Routenführung 
gemäss dem Fachbericht des Oberingenieurkreises (OIK) IV vom 7. Januar 2022 zu bewilligen, unter der 
Bedingung, dass am heutigen Startpunkt des Trails eine für Mountainbikes nicht passierbare 
Zufahrtssperre errichtet und ein allgemeines Fahrverbot aufgestellt wird. 

Subeventuell:
Der Gesamtbauentscheid der Baubewilligungsbehörde der Einwohnergemeinde Burgdorf vom 3. Oktober 
2022 sei aufzuheben und die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.»

3. Das Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet5, führte den 
Schriftenwechsel durch und holte die Vorakten ein. Die Stadt Burgdorf beantragte mit 
Stellungnahme vom 2. Dezember 2022 die Abweisung der Beschwerde. Mit Eingabe vom 5. 
Dezember 2022 nahm die Abteilung Walderhaltung des AWN zu den sachlich sie betreffenden 
Beschwerdepunkten Stellung und kam dabei zum Schluss, dass es aus waldrechtlicher Sicht 
keinen Grund gebe, der Beschwerde der Beschwerdeführerin Folge zu leisten. Das AGR stellte 
mit Stellungnahme vom 8. Dezember 2022 den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen. Die 
Beschwerdegegnerin beantragte mit Beschwerdeantwort vom 8. Dezember 2022 die Abweisung 
der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. 

4. Nach Aufforderung des Rechtsamts reichte die Beschwerdegegnerin am 17. März 2023 den 
Detailplan «Streckenführung und Signalisation» vom 15. März 2023 (mit Stempel des Rechtsamts 
BVD vom 20. März 2023) sowie den in den Vorakten fehlenden Konzeptbericht vom 3. November 
2021 ein. Die Stadt Burgdorf reichte mit Schreiben vom 14. März 2023 zudem die Vorakten zum 
Voranfrageverfahren Nr. 2021-V0001 und die Akten des Baupolizeiverfahrens Nr. 2021-P0010 
ein. 

5. Mit Verfügung vom 31. März 2023 kündete das Rechtsamt die Durchführung eines 
Augenscheins mit Instruktionsverhandlung an und gab gleichzeitig bekannt, dass das Rechtsamt 
im Vorfeld des Augenscheins und ohne Teilnahme der Verfahrensbeteiligten vor Ort bereits 
Vermessungsarbeiten vornehmen und Fotos zu machen beabsichtige. Die entsprechenden 
Unterlagen / Dokumentationen würden den Verfahrensbeteiligten vor dem Augenschein 
zugestellt. 

Mit Verfügung vom 19. Mai 2023 stellte das Rechtsamt den Verfahrensbeteiligten sowie dem TBA 
OIK IV und dem TBA, Fachstelle Langsamverkehr, die «Fotodokumentation gemeinsam genutzter 
Weg der Begehung vom 12. März 2023», die «Dokumentation gemeinsam genutzter Weg der 
Begehung vom 12. Mai 2023» sowie die «Fotodokumentation MTB-Trail («A.________») der 
Begehung vom 12. Mai 2023» zu. Gleichzeitig wies das Rechtsamt darauf hin, dass es sich bei 
den Massangaben in der Dokumentation vom 12. Mai 2023 (lichte Breite des Wegs, 
Neigung/Steigung) um durch den Unterzeichnenden als Laien vorgenommene, handvermessene 
Werte handle, die entsprechend keinen Anspruch auf absolute Genauigkeit beanspruchen 

5 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191).

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könnten. Die Verfahrensbeteiligten würden anlässlich des Augenscheins Gelegenheit haben, sich 
hierzu zu äussern und Ergänzungswünsche für allfällige weitere Messungen oder Fotostandorte 
anzubringen. 

Am 6. Juni 2023 führte das Rechtsamt im Beisein der Verfahrensbeteiligten sowie jeweils einer 
Vertretung des TBA OIK IV und des TBA, Fachstelle Langsamverkehr, den angekündigten 
Augenschein durch. Mit Verfügung vom 14. Juni 2023 wurde den Verfahrensbeteiligten sowie den 
Teilnehmenden des Augenscheins das Protokoll sowie die Fotodokumentation des Augenscheins 
vom 6. Juni 2023 mit Gelegenheit zur Stellungnahme zugestellt. Von dieser Gelegenheit machten 
das AWN mit Eingabe vom 3. Juli 2023, das AGR mit Eingabe vom 4. Juli 2023 und die Stadt 
Burgdorf mit Eingabe vom 10. Juli 2023 Gebrauch. Die Beschwerdegegnerin reichte am 14. Juli 
2023 eine Projektänderung ein, beinhaltend den Detailplan «Streckenführung und Signalisation» 
vom 27. Juni 2023 (mit Stempel des Rechtsamts BVD vom 17. Juli 2023) sowie den «Bericht zur 
Projektänderung» vom 29. Juni 2023. Sie führte aus, die Projektänderung beinhalte die zwei 
zusätzlich anlässlich des Augenscheins bezeichneten Ausweichstellen, weitere seitens der 
Beschwerdeführerin gewünschte Anpassungen und eine neue Streckenführung und Signalisation 
im Bereich des Teilabschnitts 1. Die Beschwerdeführerin beantragte mit Eingabe vom 17. Juli 
2023 eine Fristerstreckung und teilte mit, dass die Parteien bezüglich der Projektänderung sowie 
einer möglichen einvernehmlichen Erledigung in Kontakt stünden. 

6. Mit Verfügung vom 25. Juli 2023 gewährte das Rechtsamt die Fristerstreckung und gab den 
Beteiligten gleichzeitig Gelegenheit, zur Projektänderung der Beschwerdegegnerin Stellung zu 
nehmen. Weiter bat es das AWN, die Frage zu beantworten, ob aus seiner Sicht das zu 
beurteilende Vorhaben (inkl. Projektänderung) nach wie vor als nachteilige Nutzung von Wald (Art. 
16 WaG6) und nichtforstliche Kleinanlage (Art. 14 Abs. 2 WaV7, Art. 35 KWaV8) zu beurteilen oder 
ob neu von einem Rodungstatbestand nach Art. 4 ff. WaG auszugehen sei. Zudem solle das AWN 
eine erste summarische Beurteilung des Vorhabens (inkl. Projektänderung) unter den 
massgebenden waldrechtlichen Bestimmungen vornehmen. 

Das AGR mit Stellungnahme vom 10. August 2023 und die Stadt Burgdorf mit Stellungnahme vom 
28. August 2023 stimmten der Projektänderung zu, wobei das AGR die Zustimmung des AWN 
vorbehielt. Mit Eingabe vom 24. August 2023 reichte die Beschwerdegegnerin eine Vereinbarung 
zwischen der Beschwerdeführerin und ihr vom 14./21. August 2023 ein, mit folgendem Inhalt: 

«1. Die Beschwerdeführerin stimmt der Projektänderung der Bauherrschaft vom 27. Juni 2023 durch 
unterzeichnen dieser Vereinbarung, des Detailplans «Streckenführung und Signalisation» vom 27. 
Juni 2023 sowie des Berichts zur Projektänderung vom 29. Juni 2023 zu.

  2. Die Bauherrschaft verpflichtet sich, den Detailplan «Streckenführung und Signalisation» vom 27. Juni 
2023 sowie den Bericht zur Projektänderung vom 29. Juni 2023 mit dieser Vereinbarung der Bau- 
und Verkehrsdirektion einzureichen.

  3. Die Parteien beantragen der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern: 
 die Projektänderung gemäss Ziffer 1 dieser Vereinbarung zu genehmigen;
 die Auflagen gemäss Gesamtbauentscheid vom 3. Oktober 2022 zu bestätigen;
 die Verfahrenskosten zwischen der C.________ und der E.________ je zur Hälfte zu verlegen;
 die Parteikosten der C.________ und der E.________ wettzuschlagen.»

Mit Eingabe vom 30. August 2023 bestätigte die Beschwerdeführerin die von der 
Beschwerdegegnerin namens der Parteien gestellten Anträge gemäss Ziffer 3 der Vereinbarung. 

6 Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über den Wald (Waldgesetz, WaG; SR 921.0).
7 Verordnung des Bundesrats vom 30. November 1992 über den Wald (Waldverordnung, WaV; SR 921.01).
8 Kantonale Waldverordnung vom 29. Oktober 1997 (KWaV; BSG 921.111).

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Gleichzeitig wies sie auf Ziffer 3.3 des Berichts zur Projektänderung hin, wonach auf das Erstellen 
von Detailplänen verzichtet werde, an deren Stelle jedoch die fachliche Baubegleitung oder die 
Bauabnahme durch die Abteilung Wanderwege des OIK IV / Fachstelle Langsamverkehr TBA 
erwünscht sei, und führte hierzu aus, im Interesse der Verkehrssicherheit erscheine es angezeigt, 
dieses Anliegen als Auflage aufzunehmen. 

Die vom Rechtsamt geforderte Stellungnahme des AWN vom 28. August 2023 ging am 30. August 
2023 ein. Das AWN führte aus, dass das Vorhaben nach wie vor als nachteilige Nutzung und 
nichtforstliche Baute beurteilt werden könne, falls die Wegbreite nicht mehr als 1.5 betragen und 
die Gesamtfläche der Terrainveränderungen 70 m2 nicht überschreiten sollte. Mangels genauer 
Angaben zur Wegbreite und eines Detailprofils könne noch keine Beurteilung vorgenommen 
werden. Was die summarische Beurteilung des Vorhabens anbelangt, so führte das AWN aus, mit 
der Projektänderung werde zusätzlicher Waldboden in Anspruch genommen, was dem Prinzip der 
Werkkonzentration widerspreche. Aufgrund dieser Zuwiderhandlung gegen das Prinzip der 
Werkkonzentration würde man eine Koexistenz von Wanderern und Bikern befürworten. Eine 
Zustimmung zur Projektänderung könne daher nur in Aussicht gestellt werden, wenn der 
Wanderweg auf diesen neu zu erstellenden Weg verlegt werde. Mit dem Rückbau des 
Wanderweges im ersten Teilabschnitt werde auch das Risiko ausgeschlossen, dass Biker nach 
wie vor den Einstieg über die Grillstelle nutzen würden. 

7. Das Rechtsamt forderte die Beschwerdegegnerin in der Folge mit Verfügung vom 31. 
August 2023 auf, Detailpläne des gemäss Projektänderung vom 17. Juli 2023 neu ersuchten 
Zugangswegs einzureichen, enthaltend mindestens ein Detailprofil des Querschnitts des neuen 
Wegabschnitts vor der 90°-Kurve sowie ein solches nach der 90°-Kurve sowie Angaben zur 
vorgesehenen Wegbreite dieses Wegabschnitts und zum Umfang der in diesem Wegabschnitt 
insgesamt nötigen Terrainveränderungen. Mit Eingabe vom 19. September 2023 reichte die 
Beschwerdegegnerin die geforderten Detailpläne/Querprofile vom 5. September 2023 sowie einen 
Bericht «Nachtrag zur Projektänderung» vom 12. September 2023 ein, beinhaltend die 
Berechnung der beanspruchten Waldfläche und Erdverschiebungen für die Projektänderung vom 
17. Juli 2023, die gegenüber dem ursprünglichen Projekt sowohl weniger Waldfläche mit 
Böschung als auch weniger Terrain beansprucht. Sowohl die Beschwerdegegnerin in dieser 
Eingabe als auch die Beschwerdeführerin in einer Eingabe vom 21. September 2023 lehnen die 
vom AWN verlangte Koexistenz von Wanderern und Bikern auf dem neuen MTB-Zugangsweg ab.

Nach Aufforderung des Rechtsamts nahm das AWN mit Eingabe vom 11. Oktober 2023 nochmals 
Stellung. Es führte aus, gestützt auf die nachgelieferten Detailangaben der Beschwerdegegnerin 
könne festgehalten werden, dass die Bauarbeiten im Rahmen einer nachteiligen Nutzung von 
Wald bzw. im Rahmen einer nichtforstlichen Kleinbaute geplant seien. Hinsichtlich der 
Werkkonzentration und Koexistenz anerkenne man, dass im vorliegenden Fall neben der 
geringeren Einschränkung der Waldbewirtschaftung auch ein in der Bilanz geringerer 
Flächengebrauch von Wald resultiere, weshalb der Projektänderung aus waldrechtlicher Sicht 
zugestimmt werden könne. Man halte jedoch fest, dass von den Grundsätzen der 
Werkkonzentration und der Koexistenz nur abgewichen werden könne, wenn die entflechteten 
Erholungsinfrastrukturen weniger als eine Baumlänge auseinander seien und die Länge der 
Abschnitte nicht mehr als 50 m betrage. 

Das TBA OIK IV nahm schliesslich mit Eingabe vom 20. Oktober 2023 eine fachliche Beurteilung 
der Projektänderung vom 17. Juli 2023 vor. Es kam zum Schluss, dass mit dem alternativen 
Zugang im oberen Bereich des Wanderweges eine Verbesserung erzielt werden könne. Der 
oberste Teil des Wanderweges sei durch das Gelände sehr unübersichtlich und weise steil 
abfallende Flanken auf. Mit der Projektänderung werde dieser oberste Teil nicht für die Anfahrt 

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zum Biketrail genutzt. Man begrüsse diese Projektänderung und habe keine Einwände gegen das 
Vorhaben mit Projektänderung vom 17. Juli 2023. 

8. Die Verfahrensbeteiligten erhielten Gelegenheit zur Einreichung von Schlussbemerkungen. 
Davon machten die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 25. Oktober 2023 und die 
Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 31. Oktober 2023 Gebrauch. Beide halten dabei an ihren 
Anträgen gemäss gemeinsamer Vereinbarung vom 14./21. August 2023 fest. Die 
Beschwerdeführerin führt zudem aus, der von den Parteien geschlossene Vergleich habe zur 
Folge, dass die BVD die Projektänderung zu genehmigen und im Übrigen das Verfahren als 
gegenstandslos vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben habe. Das AGR verzichtet mit Eingabe 
vom 25. Oktober 2023 auf die Einreichung von Schlussbemerkungen, ebenso das AWN mit 
Eingabe vom 2. November 2023. Die Stadt Burgdorf schliesslich beantragt mit Schreiben vom 10. 
November 2023 die Bewilligung der Projektänderung. 

9. Auf die Rechtsschriften, auf die fachlichen Beurteilungen sowie auf das Ergebnis des 
Augenscheins und die vom Rechtsamt erstellten Dokumentationen wird, soweit für den Entscheid 
wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Eintretensvoraussetzungen

a) Der Entscheid der Stadt Burgdorf vom 3. Oktober 2022 ist ein Gesamtentscheid im Sinne 
von Art. 9 Abs. 1 KoG, die Verfügung des AGR eine weitere Verfügung im Sinne von Art. 9 
Abs. 2 Bst. b KoG. Beide sind gestützt auf Art. 11 Abs. 1 KoG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 KoG 
mit Beschwerde nach Art. 40 Abs. 1 BauG9 bei der BVD anfechtbar. Diese ist somit zur 
Beurteilung der Beschwerde zuständig.

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die 
Einsprecherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 10 KoG i.V.m. 
Art. 40 Abs. 2 BauG). Einsprecherinnen und Einsprecher sind allerdings nur dann zur Beschwerde 
befugt, soweit sie einspracheberechtigt waren.10 Zur Einsprache befugt sind unter anderem 
private Organisationen, wenn sie eine juristische Person sind und rein ideelle Zwecke verfolgen 
(Art. 35a Abs. 1 BauG). Dabei können die privaten Organisationen nach Artikel 35a nur Rügen 
erheben in Rechtsbereichen, die seit mindestens zehn Jahren Gegenstand ihres statutarischen 
Zwecks bilden (Art. 35c Abs. 3 BauG).

Die Beschwerdebefugnis der Beschwerdeführerin wird von der Beschwerdegegnerin bestritten. 
Gemäss Statuten bezwecke die Beschwerdeführerin die «Förderung des Wanderns und des 
Wandertourismus im Kanton Bern». Damit verfolge die Beschwerdeführerin gerade keine Zwecke 
im Bereich des Bau- und Planungsrechts. Ebenfalls weder behauptet noch belegt habe die 
Beschwerdeführerin, dass sämtliche von ihr erhobenen Rügen seit mindestens zehn Jahren 
Gegenstand ihres statutarischen Zwecks bilden würden. Die Beschwerdegegnerin macht sodann 
geltend, in jedem Fall sei die Beschwerdeführerin für die Strecke ausserhalb des 
Wanderwegnetzes nicht beschwerdelegitimiert. 

9 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0).
10 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 40-41 
N. 4.

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Bei der Beschwerdeführerin handelt es sich gemäss Art. 1 der Vereinsstatuten11 um einen Verein 
im Sinne von Art. 60 ff. ZGB12 und damit um eine juristische Person. Der Zweck dieses Vereins 
ist in Art. 2 der Vereinsstatuten wie folgt umschrieben: «Die C.________ bezwecken die Förderung 
des Wanderns und des Wandertourismus im Kanton Bern. Sie verstehen das Wandern als 
gesundheitsförderndes, erholungs- und bewegungsorientiertes Erleben von Natur, Landschaft 
und Kultur.» Gemäss Art. 3 mit dem Titel «Aufgaben» stellen sich der C.________ als Aufgabe 
u.a. die «Erfüllung des Auftrags aus der Wandergesetzgebung zum Schutz der Wanderwege und 
der Interessen der Wanderer» und die «Planung und Betreuung eines umfassenden 
Wanderroutenangebots». Zur «Förderung des Wanderns» im Sinne des Vereinzwecks gehört 
damit –  was sich auch aus den in Art. 3 der Statuten aufgeführten Aufgaben des Vereins ableiten 
lässt – ebenso der Schutz der bestehenden Wanderwege. Mit ihrer Einsprache und Beschwerde 
vertrat die Beschwerdeführerin die Interessen der Wanderenden, welche sie aufgrund der 
gemeinsamen Nutzung eines Wanderwegabschnitts im «H.________-Wald» durch Wanderende 
und Mountainbikende und damit durch das strittige Vorhaben als gefährdet betrachtete. Damit 
handelte die Beschwerdeführerin mit ihrer Einsprache und Beschwerde im Rahmen ihres 
statutarischen Zwecks, auch wenn der Bereich des Planungs- und Baurechts in Art. 2 der Statuten 
nicht explizit erwähnt wird. Die aktuellen Vereinsstatuten stammen vom 1. Mai 2019 und ersetzten 
damals die Statuten vom 16. April 2011. Schon zuvor vertrat die Beschwerdeführerin jahrelang 
die Interessen der Wandernden. Gemäss den unbestrittenen Ausführungen der 
Beschwerdeführerin besteht der Verein seit 1937. Damit steht fest, dass die Beschwerdeführerin 
Rügen in Rechtsbereichen erhebt, die seit mindestens zehn Jahren Gegenstand ihres 
statutarischen Zwecks bilden (Art. 35c Abs. 3 BauG). Es handelt sich dabei zudem um 
gemeinnützige Zwecke und damit rein ideelle Zwecke. Entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin erfüllt die Beschwerdeführerin damit die Voraussetzungen von Art. 35a und 
Art. 35c BauG und ist damit sowohl einsprache- als auch beschwerdebefugt. 

c) Soweit die Beschwerdegegnerin zudem geltend macht, für die Strecke des von der 
Vorinstanz bewilligten «A.________», welche sich ausserhalb des Wanderwegnetzes befinde, sei 
die Beschwerdeführerin jedenfalls nicht beschwerdelegitimiert, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt 
werden. Das strittige und von der Vorinstanz bewilligte Vorhaben «Mountainbike-Trail, z.T. 
gemeinsame Nutzung auf Wanderweg» besteht aus drei Abschnitten, wobei der erste Teil über 
den bestehenden Wanderweg führt (oberer Abschnitt), der zweite Teil ein reiner Mountainbike-
Trail (ohne gemeinsame Nutzung mit Wanderenden) darstellt (unterer Abschnitt) und der dritte 
Teil – die nach dem Mountainbike-Trail vorhandenen, wegführenden Wege Richtung Nord und 
Richtung Süd – wiederum gemeinsam genutzt sind und über den bestehenden Wanderweg 
führen. Teil des nachträglichen Baugesuchs und damit der angefochtenen Bewilligung ist nicht 
nur der eigentliche Mountainbike-Trail im unteren Abschnitt (im Baugesuch bezeichnet als MTB-
Trail «A.________»), sondern auch der obere Abschnitt sowie die wegführenden Wege auf dem 
bestehenden Wanderweg (in den massgebenden Plänen dargestellt als «gemischte Nutzung»), 
auf welchen das Bauvorhaben zusätzliche Ausweichstellen und Wegverbreiterungen vorsieht. 
Damit stellen diese drei Abschnitte als Ganzes den von der Vorinstanz nachträglich bewilligten 
«Mountainbike-Trail» dar und gehören zusammen. Da der als reiner Mountainbike-Trail 
ausgestaltete untere Abschnitt über den oberen Abschnitt auf dem Wanderweg erschlossen wird 
und in die wegführenden Wanderwege mündet, hatte die Beschwerdeführerin zwecks Schutz der 
Wanderwege auch ein Interesse an der Erteilung des Bauabschlags für das gesamte 
Bauvorhaben und damit auch für den unteren Abschnitt mit dem reinen Mountainbike-Trail. Die 
Beschwerdelegitimation ist damit hinsichtlich des ganzen Bauvorhabens und damit auch 
hinsichtlich des unteren Abschnitts des bewilligten Mountainbike-Trails (MTB-Trail 
«A.________»), welcher sich ausserhalb des Wanderwegnetzes befindet, zu bejahen.

11 Abrufbar unter www.bernerwanderwege.ch, Register «Über uns», Unterregister «Verein».
12 Schweizerisches Zivilgesetzbuch vom 10. Dezember 1907 (ZGB; SR 210).

http://www.bernerwanderwege.ch

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d) Auf die form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist damit einzutreten. 

2. Streitgegenstand

a) Die Beschwerdegegnerin bringt vor, die Beschwerdeführerin mache im Rahmen ihrer 
Begründung und ihrer Rügen nur geltend, die gemeinsame Nutzung von Bikenden und 
Wandernden im südlichen Teil des Wanderwegs sei unzulässig. Nur dieser gemeinsam genutzte 
Teil des Wanderwegs bilde Streitgegenstand. Der eigentliche Mountainbike-Trail, der nur von 
Mountainbikern genutzt werde, sei nicht angefochten und bilde damit nicht Streitgegenstand. 

b) Anfechtungsobjekt ist die Verfügung der Vorinstanz. Der Streitgegenstand braucht sich nicht 
mit dem Anfechtungsobjekt zu decken, kann aber auch nicht über dieses hinausgehen. Innerhalb 
dieses Rahmens bestimmen die Parteien den Streitgegenstand. Sowohl für das Einleiten eines 
Beschwerdeverfahrens als auch für dessen Umfang und eine allfällige vorzeitige Beendigung gilt 
somit die Verfügungs- oder Dispositionsmaxime sowie das Rügeprinzip. Die Parteien können den 
Streitgegenstand im Verlauf des Verfahrens nicht erweitern, sondern nur einschränken.13

c) Wie bereits festgehalten (E. 1d) hängen die drei Wegabschnitte des ersuchten und strittigen 
«Mountainbike-Trails» untrennbar zusammen, da der eigentliche, nur von Bikenden genutzte 
Mountainbike-Trail im unteren Abschnitt über den von Wandernden und Bikenden gemeinsam 
genutzten oberen Abschnitt auf dem Wanderweg sowie die wegführenden Wege am Schluss des 
Trails, welche sich ebenfalls auf dem Wanderweg befinden, erschlossen ist. Es trifft zwar zu, dass 
sich die Beschwerdeführerin mit ihren Rügen / ihrer Begründung in erster Linie gegen den oberen 
Abschnitt des Trails zur Wehr setzte. Mit ihren Rechtsbegehren in der Beschwerde stellte sie sich 
jedoch in eindeutiger Weise gegen den gesamten Mountainbike-Trail. So verlangte sie 
ausdrücklich die vollumfängliche Aufhebung der vorinstanzlichen Entscheide der Stadt Burgdorf 
und des AGR sowie den Bauabschlag für «einen Mountainbike-Trail mit z.T. gemeinsamer 
Nutzung auf Wanderweg» inkl. Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands. Damit steht fest, 
dass Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens – entgegen der Ansicht der 
Beschwerdegegnerin – der gesamte «Mountainbike-Trail» gemäss dem bewilligten nachträglichen 
Baugesuch ist, umfassend alle drei erwähnten Abschnitte. Die Anfechtungsobjekte (Entscheid 
Vorinstanz und Verfügung AGR) und der Streitgegenstand sind damit vorliegend deckungsgleich.

3. Projektänderung, Projektbeschrieb

a) Die Beschwerdegegnerin hat im Beschwerdeverfahren eine Projektänderung eingereicht. 
Bestandteil dieser Projektänderung sind der Detailplan «Streckenführung und Signalisation» vom 
27. Juni 2023 mit Stempel des Rechtsamts BVD vom 17. Juli 2023, der dazugehörige «Bericht zur 
Projektänderung» vom 29. Juni 2023 und die mit Eingabe vom 19. September 2023 eingereichten 
Pläne, bestehend aus dem Detailplan «Alternativer Zugang zu MTB-Trail H.________ 
(Projektänderung), Übersicht Querprofile» sowie den Querprofilen auf dem Dokument 
«alternativer Zugang zum MTB-Trail H.________, Querprofile ab Forststrasse 
H.________rundweg» vom 5. September 2023. Im Vergleich zum ursprünglichen, von der 
Vorinstanz bewilligten Vorhaben enthält diese Projektänderung als Hauptbestandteil einen neuen, 
den Mountainbikern vorbehaltenen Zugangsweg ab der Waldstrasse, welcher auf Höhe der 
Ausweichstelle xxx/yyy in den gemeinsam genutzten Wanderweg mündet und so zu einer 
Entflechtung von Wandernden und Bikenden auf dem ersten, rund 100 m langen und bisher 

13 Ruth Herzog, in Kommentar zum bernischen VRPG, 2. Aufl. 2020, Art. 72 N. 12 bis 14.

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ebenfalls gemeinsam genutzten Teilabschnitts des oberen Abschnitts führt. Weiter beinhaltet die 
Projektänderung die angepasste Signalisation gemäss «Bericht zur Projektänderung» vom 29. 
Juni 2023» (zur Übersicht vgl. Beschilderungsplan in Ziff. 3.4 dieses Berichts), die Aufhebung 
sämtlicher Ausweichstellen und Schikanen auf dem ersten Teilabschnitt des Wanderwegs 
(welcher neu ausschliesslich den Wandernden zur Verfügung steht), eine neue Schikane mittels 
Absperrpfosten bei der Einmündung des neuen Zugangswegs auf den Wanderweg und 
schliesslich im Vergleich zum ursprünglich bewilligten Bauvorhaben drei zusätzliche 
Ausweichstellen auf dem oberen, gemeinsam genutzten Abschnitt (Ausweichstelle xxx/yyy, 
Ausweichstelle xxx/yyy und Ausweichstelle xxx/yyy). 

b) Laut Art. 43 BewD14 kann der Baugesuchsteller während der Hängigkeit eines 
Baubewilligungsverfahrens oder eines nachfolgenden Beschwerdeverfahrens vor der BVD eine 
Projektänderung einreichen, ohne dass deshalb ein neues Baubewilligungsverfahren eingeleitet 
werden muss. Erfolgt die Projektänderung im Beschwerdeverfahren, sind die Gemeinde, die 
Gegenpartei und die von der Projektänderung berührten Dritten anzuhören.

Das Bauvorhaben ist auch nach der Projektänderung in den Grundzügen gleich geblieben. Diese 
kann daher als Projektänderung im Sinne von Art. 43 Abs. 1 BewD behandelt werden. Von der 
Projektänderung vom 27. Juni 2023 sind keine öffentlichen oder wesentlichen nachbarlichen 
Interessen zusätzlich betroffen, weshalb auf die Anhörung Dritter und eine Publikation verzichtet 
werden konnte. Die Gegenpartei, die Stadt Burgdorf sowie die beteiligten Fachbehörden konnten 
sich zur Projektänderung äussern. 

Das geänderte Projekt tritt an die Stelle des ursprünglichen Bauprojekts.15 Das ursprüngliche 
Bauprojekt steht somit nicht mehr zur Diskussion; Verfahrensinhalt bildet nach der 
Projektänderung allein das geänderte Projekt. Demzufolge hat die Beschwerdegegnerin mit dem 
Einreichen des Projektänderungsgesuchs vor der BVD auf ihr ursprüngliches Bauvorhaben 
verzichtet.

Aus der Vereinbarung zwischen der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin vom 14. / 
21. August 2023 geht hervor, dass die Beschwerdeführerin der Projektänderung vom 27. Juni 
2023 zustimmt und die Parteien die Genehmigung dieser Projektänderung unter hälftiger 
Auferlegung der Verfahrenskosten und Wettschlagung der Parteikosten beantragen. Aufgrund 
dieser vollständigen Einigung hat die Beschwerdeführerin keine Einwände mehr gegen das 
Bauprojekt. Die im Beschwerdeverfahren strittigen Fragen haben sich damit erledigt. Die 
Beschwerdeführerin hat kein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr an der Beurteilung ihrer 
Beschwerde, weshalb diese gemäss Art. 39 Abs. 1 VRPG16 als erledigt vom Geschäftsverzeichnis 
abgeschrieben wird. Zu prüfen ist nachfolgend einzig, ob das geänderte Projekt bewilligt werden 
kann. 

c) Der zu beurteilende Mountainbike-Trail gemäss der im Beschwerdeverfahren eingereichten 
Projektänderung lässt sich in drei Teile aufteilen, welche wie folgt umschrieben werden können: 

Der Startpunkt des oberen Abschnitts des Trails befand sich im ursprünglichen, von der Vorinstanz 
noch beurteilten Projekt im «H.________-Wald» in der Nähe eines Reservoirs bei einer 
Feuerstelle mit Brunnen (Koordinate xxx/yyy, Höhe etwa 644 m.ü.M.) und mündete bereits dort in 
den bestehenden Wanderweg, welcher im Sachplan Wanderroutennetz als Ergänzungsroute 

14 Dekret vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1).
15 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 32 - 32d 
N. 13c.
16 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21).

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verzeichnet ist. Mit der nun zu beurteilenden Projektänderung wird der erste, gut 100 m lange 
Teilabschnitt dieser gemeinsam genutzten Strecke entflechtet, indem der Wanderweg in diesem 
Bereich mit einem Verbot für Fahrräder gekennzeichnet und ein neuer Zugangsweg für 
Mountainbikes geschaffen wird. Dieser neue Zugangsweg befindet sich auf der Waldstrasse rund 
65 m weiter östlich, wird entsprechend beschildert und mündet nach einem kurzen Streckenverlauf 
von knapp 50 m nach Passieren von zwei Absperrpfosten in den Wanderweg ein (Koordinate 
xxx/yyy). Er ist zunächst und bis zu einer 90°-Kurve bloss 0.6 bis 0.8 m breit und wird danach 
etwas breiter (zwischen 0.9 m und 1.3 m), nimmt eine Waldfläche von 43.4 m2 und eine 
Erdabtragung von 7.3 m3 in Anspruch.17 Der obere Abschnitt des Trails führt danach auf einer 
Länge von knapp 300 m über den bestehenden Wanderweg. Kurz vor der Einmündung des neuen 
Zugangswegs für Mountainbikes in den gemeinsam genutzten Wanderweg weisen zwei Schilder 
auf beiden Wegen jeweils auf den Mischverkehr hin und es wird ein Schild mit dem MTB-Kodex 
«Zeige Respekt» platziert.18 Auf diesem gemeinsam genutzten, oberen Abschnitt sind gemäss 
dem massgebenden Detailplan «Streckenführung und Signalisation» vom 27. Juni 2023 (mit 
Stempel des Rechtsamts BVD vom 17. Juli 2023) insgesamt 13 neue Ausweichstellen / 
Wegverbreiterungen vorgesehen, bei welchen die Wegbreite ca. 2 m beträgt. Die Details zum 
bestehenden Weg (ungefähre Breite der gefahrlos und ohne Verursachung von Schäden 
benutzbaren Fläche, Gefälle bzw. Steigung und Fotodokumentation) lassen sich der vom 
Rechtsamt anlässlich der Begehung vom 12. Mai 2023 erstellten Dokumentation gemeinsam 
genutzter Weg (Teilabschnitte 2 bis 4) entnehmen. Der obere Abschnitt endet bei einer 
Weggabelung, wo sich der Wanderweg vom Mountainbike-Trail trennt (Koordinate xxx/yyy, Höhe 
etwa 623 m ü. M.); die Höhendifferenz beträgt auf diesem oberen Abschnitt rund 20 Höhenmeter. 

Ab dieser Weggabelung beginnt in nordöstlicher Richtung der eigentliche MTB-Trail 
«A.________», er ist an dieser Stelle mit einer Hinweistafel «Start MTB-Trail, A.________» 
signalisiert. Gleichzeitig ist in Richtung des abzweigenden Wanderwegs ein Verbot für Fahrräder 
und in entgegengesetzter Richtung ein Hinweisschild «Mischverkehr» vorgesehen. Der 
eigentliche MTB-Trail «A.________» befindet sich auf einem ehemaligen Fussweg, der nicht Teil 
des Wanderroutennetzes bildet. Er führt auf einer Länge von rund 630 m und einer Breite von 1 
bis 2 m in mehreren engen Kurven hinunter in Richtung der R.________strasse Richtung 
I.________ und trifft am Ende an zwei Stellen und durch Passieren von Absperrpfosten 
(Koordinate xxx/yyy und Koordinate xxx/yyy, Höhe etwa 569 m.ü.M.) wieder auf den Wanderweg. 
In den Kehren wurden Anlieger mit Hölzern und Stämmen befestigt oder ins Gelände geformt, der 
Trail weist zudem einige wenige aus Holz gestützte und mit Erdreich hinterfüllte Schanzen auf 
(vgl. Fotodokumentation MTB-Trail («A.________») vom 12. Mai 2023). Die Höhendifferenz 
dieses zweiten Abschnitts beträgt damit rund 54 Höhenmeter. Am Ende des Trails ist eine 
Hinweistafel, welche das Ende des Trails signalisiert sowie bei beiden Ausgängen aufwärts 
gerichtet ein Schild «Achtung MTB-Piste» vorgesehen. 

Schliesslich befinden nach dem Ende des Trails zwei wegführende Routen auf dem wiederum 
gemeinsam genutzten Wanderweg. Die kürzere Wegfahrt führt Richtung Süden auf die 
S.________strasse und ist in der vom Rechtsamt erstellen «Dokumentation gemeinsam genutzter 
Weg vom 12. Mai 2023» als Teilabschnitt 5 dokumentiert und näher umschrieben. Richtung 
Norden ist der gemeinsam genutzte Weg rund 440 m lang, wobei dieser zuerst mehr oder weniger 
flach ist und dann gegen Ende Richtung Norden etwas abfällt (vgl. zu den Details «Dokumentation 
gemeinsam genutzter Weg vom 12. Mai 2023», Teilabschnitt 6). Etwa in der Hälfte dieser 
nördlichen Wegfahrt sind drei weitere Ausweichstellen vorgesehen. 

17 Vgl. Übersicht Querprofile» und Dokument «alternativer Zugang zum MTB-Trail H.________, Querprofile ab 
Forststrasse H.________rundweg» vom 5. September 2023.
18 Vgl. Bericht zur Projektänderung vom 29. Juni 2023, Ziff. 3.3 und 3.4.

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4. Massgebende rechtliche Grundlagen, Bewilligungsvoraussetzungen

a) Zu beurteilen ist das Bauvorhaben «Mountainbike-Trail» im «H.________-Wald» gemäss 
Projektänderung vom 27. Juni 2023, wie es unter E. 3 im Detail umschrieben ist. 

b) Das Bauvorhaben liegt im Wald und damit ausserhalb der Bauzone und ist als 
zonenwidriges, nicht forstlichen Zwecken dienendes Bauvorhaben auf eine Ausnahmebewilligung 
nach Art. 24 RPG angewiesen. Für das ursprüngliche, von der Vorinstanz zu beurteilende Projekt 
erteilte das AGR mit Verfügung vom 19. August 2022 diese Ausnahmebewilligung. 

Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG setzt voraus, dass der Zweck der Bauten und 
Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert (Standortgebundenheit, Art. 24 Bst. a 
RPG) und keine überwiegenden Interessen entgegenstehen (Art. 24 Bst. b RPG). Die 
Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 Bst. a RPG ist nach ständiger bundesgerichtlicher 
Praxis zu bejahen, wenn eine Anlage aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gründen oder 
wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen ist 
(positive Standortgebundenheit), oder wenn ein Werk aus bestimmten Gründen in einer Bauzone 
ausgeschlossen ist (negative Standortgebundenheit). Dabei genügt eine relative 
Standortgebundenheit: Es ist nicht erforderlich, dass überhaupt kein anderer Standort in Betracht 
fällt; es müssen jedoch besonders wichtige und objektive Gründe vorliegen, die den vorgesehenen 
Standort gegenüber anderen Standorten innerhalb der Bauzone als viel vorteilhafter erscheinen 
lassen. Dies setzt eine Interessenabwägung voraus, die sich mit derjenigen von Art. 24 Bst. b 
RPG überschneidet. Auf subjektive Vorstellungen und Wünsche von Einzelnen kann es ebenso 
wenig ankommen wie auf die persönliche Zweckmässigkeit und Bequemlichkeit. Angesichts der 
vom RPG bezweckten Trennung zwischen Bau- und Nichtbaugebiet stellt die Praxis an die 
Voraussetzungen der Standortgebundenheit generell strenge Anforderungen. Im Rahmen von Art. 
24 RPG ist eine Standortevaluation vorzunehmen. Grundsätzlich wird verlangt, dass sämtliche 
Vor- und Nachteile der vernünftigerweise in Betracht kommenden Standorte innerhalb und 
ausserhalb der Bauzone bekannt sind und miteinander verglichen werden können, um die 
insgesamt beste Lösung mit möglichst geringen Auswirkungen auf Raum und Umwelt zu 
bestimmen.19  

c) Gemäss Art. 1 WaG20 ist u.a. dafür zu sorgen, dass der Wald seine Funktionen – namentlich 
seine Schutz-, Wohlfahrts- und Nutzfunktion erfüllen kann (Art. 1 Abs. 1 Bst. c WaG). Die 
Schutzfunktion erfüllt der Wald, wenn er Menschenleben und Sachwerte vor Naturereignissen 
schützt. Die Nutzfunktion wird dann als erfüllt angesehen, wenn der Rohstoff Holz genutzt wird. 
Die Wohlfahrtsfunktion wird schliesslich erfüllt, wenn der Wald durch seine Lage, seinen Aufbau, 
seine Bestockung und Gestaltung dem Menschen als Erholungsraum dient, aber auch wenn er 
durch seine Form die Landschaft prägt, ferner wenn er vor schädlichen Umwelteinflüssen, wie 
Lärm oder Immissionen schützt, Wasservorräte quantitativ wie qualitativ sichert und wildlebenden 
Tieren und einheimischen Pflanzen einen unersetzlichen Lebensraum schafft.21 Das «Betreten 
und Befahren des Waldes» als Teil dieser Wohlfahrtsfunktion ist in Art. 14 f. WaG geregelt. 
Gemäss Art. 14 Abs. 1 WaG sorgen die Kantone dafür, dass der Wald der Allgemeinheit 
zugänglich ist. Unter das Betretungsrecht fallen alle Formen des Betretens, z.B. zu Fuss, zu Pferd, 
mit Skiern, Schlitten oder Mountainbikes.22 Nach Art. 22 Abs. 2 KWaG23 ist das Radfahren im 

19 VGE 100.2012.456 vom 11. Juni 2014, E. 8.1; BGE 136 II 214, E. 2.1; Waldmann/Hänni, Handkommentar RPG, Art. 
24 N. 8 ff; Muggli, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, Schulthess 2017, Art. 24 N. 5.
20 Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 über den Wald (Waldgesetz, WaG; SR 921.0).
21 Roland Norer, Kommentar zum Waldgesetz, 2022, Art.1 N. 29 ff.
22 Andy Rudin / Jennifer Vonlanthen-Heuck, Kommentar zum Waldgesetzt, 2022, Art. 14 N. 6.
23 Kantonales Waldgesetz vom 5. Mai 1997 (KWaG; BSG 921.11).

https://www.swisslex.ch/LawDetail.mvc/Show?normalizedReference=CH%2F700%2F24%2Fa
https://www.swisslex.ch/LawDetail.mvc/Show?normalizedReference=CH%2F700%2F24%2Fa
https://www.swisslex.ch/LawDetail.mvc/Show?normalizedReference=CH%2F700%2F24%2Fb
https://www.swisslex.ch/LawDetail.mvc/Show?normalizedReference=CH%2F700%2F24%2Fa

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Wald abseits von Wegen und besonders bezeichneten Pisten verboten. Auf genügend festen 
Wegen und besonders bezeichneten Pisten demgegenüber ist das Reiten und Radfahren 
gestattet, soweit keine besonderen Reit- oder Fahrverbote bestehen (Art. 31 Abs. 1 KWaV24). 
Besonders bezeichnete Pisten sind im Einverständnis mit den betroffenen Waldeigentümerinnen 
und Waldeigentümern festgelegte, ohne bauliche Massnahmen errichtete und von der 
Waldabteilung bewilligte Rad- oder Reitparcours im Wald abseits von Wegen (Art. 31 Abs. 2 
KWaV). Mit dem AWN als kantonale Fachbehörde ist davon auszugehen, dass der strittige 
Mountainbike-Trail in weiten Teilen als nicht genügend fest angesehen werden kann, auch wenn 
für genügend feste Wege im Kanton Bern kein erhöhter Ausbaustandard nötig ist (vgl. 
Stellungnahme der Abteilung Walderhaltung des AWN vom 5. Dezember 2022, Ziff. 7). Dies 
bedeutet jedoch nicht, dass das Befahren der hier strittigen Wege mit Mountainbikes vorliegend 
nach Waldrecht per se unzulässig wäre. Vielmehr bedeutet dies, dass das strittige Vorhaben einer 
waldrechtlichen Ausnahmebewilligung bedarf, wie dies das AWN in seiner Stellungnahme vom 5. 
Dezember 2022 richtig ausführt.25 Eine solche wurde vorliegend für das von der Vorinstanz zu 
beurteilende Vorhaben erteilt.

Gemäss Einschätzung des AWN26 handelte es sich bei dem vor der Vorinstanz zu beurteilenden 
Bauvorhaben um eine nichtforstliche Kleinanlage im Sinne von Art. 35 KWaV. Zu dem vorliegend 
zu beurteilenden Vorhaben gemäss Projektänderung vom 27. Juni 2023 mit dem neu zu 
schaffenden Zugangsweg für Mountainbikes im obersten Abschnitt äusserte sich das AWN 
abschliessend mit Stellungnahme vom 11. Oktober 2023. Nachdem die Bauherrschaft mit dem 
Nachtrag zur Projektänderung vom 12. September 2023 unter Einreichung der Detailprofile 
aufzeigte, dass der neue Zugangsweg weniger Walfläche und Erdabtragungen in Anspruch nimmt 
als die vormalig geplanten Verbreiterungen auf dem noch gemeinsam genutzten Teilabschnitt 1 
und zudem die Wegbreite dieses Zugangswegs nicht mehr als 1.5 m beträgt sowie die 
Terrainveränderungen 70 m2 nicht überschreiten, beurteilte das AWN auch das massgebende 
Vorhaben noch immer als nichtforstliche Kleinanlage. Die BVD sieht keinen Grund, diese 
Beurteilung der Fachbehörde in Frage zu stellen.  

Bei den nichtforstlichen Kleinbauten und -anlagen handelt es sich um nachteilige Nutzungen des 
Waldes, welche die Funktion oder die Bewirtschaftung des Waldes gefährden oder 
beeinträchtigen, aber noch keine Rodung im Sinne von Art. 4 WaG darstellen (Art. 16 Abs. 1 
WaG), da sie den Wald nicht geradezu zweckentfremden.27 Nach Art. 35 Abs. 2 KWaV gelten als 
nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen namentlich Sport- und Lehrpfade (Bst. a) und die 
Neuanlage oder der der Ausbau von besonders bezeichneten Rad- und Reitparcours im Wald 
sowie das Aufstellen von Hindernissen darauf (Bst. l). Solche nachteiligen Nutzungen sind 
grundsätzlich unzulässig (Art. 16 Abs. 1 WaG). Sie können aber von der zuständigen Behörde 
aus wichtigen Gründen bewilligt werden (Art. 16 Abs. 2 WaG). Sie bedürfen keiner 
Rodungsbewilligung. Nach bernischem Recht können nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen 
bewilligt werden, wenn sie auf einen Standort im Wald angewiesen sind und die Waldfunktionen 
nur unwesentlich beeinträchtigen (Art. 35 Abs. 1 KWaV). Damit setzt eine Ausnahmebewilligung 
für eine nichtforstliche Kleinbaute oder -anlage eine Interessenabwägung unter Berücksichtigung 
des öffentlichen Interesses an der Walderhaltung voraus.28 Zur Beurteilung der 
Standortgebundenheit für eine nichtforstliche Kleinbaute oder -anlage wird die Praxis der 
Standortgebundenheit bei Rodungen nach Art. 5 WaG herangezogen. Wie bei der 
Standortgebundenheit nach Art. 24 RPG genügt auch hier eine relative Standortgebundenheit 

24 Kantonale Waldverordnung vom 29. Oktober 1997 (KWaV; BSG 921.111).
25 Vgl. auch Amt für Wald des Kantons Bern, Arbeitshilfe «Biken im Wald», März 2015, Tabelle S. 5.
26 Amtsbericht vom 21. Januar 2022, Vorakten Stadt Burgdorf pag. 84.
27 Urteil BGer. 1C_551/2010 vom 7. Dezember 2011, E. 4.2.
28 Julien Borlat, Kommentar zum Waldgesetz, 2022, Art. 16 N. 47.

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(vgl. hierzu E. 4b). Die Bejahung der Standortgebundenheit setzt ebenfalls eine umfassende 
Abklärung von Alternativstandorten (ausserhalb des Waldes) voraus.29 

Mit Amtsbericht vom 21. Januar 2022 kam das AWN beim ursprüngliche, von der Vorinstanz zu 
beurteilenden Vorhaben zum Schluss, dass die beantragte Ausnahmebewilligung für 
nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen (sowie die die beantragte Ausnahmebewilligung zur 
Unterschreitung des Waldabstandes) unter Auflagen bewilligt werden kann. Was das hier zu 
beurteilende Vorhaben gemäss Projektänderung vom 27. Juni 2023 anbelangt, so stimmte das 
AWN dieser Projektänderung mit Stellungnahme vom 11. Oktober 2023 aus waldrechtlicher Sicht 
zu.   

d) Der obere Abschnitt des Trails nach der neuen Zufahrt sowie die beiden wegführenden 
Wege am Ende des Trails führen über einen bestehenden Wanderweg, welcher im Sachplan 
Wanderroutennetz als Ergänzungsroute verzeichnet ist. Es sind daher die folgenden Grundlagen 
der Fuss- und Wandergesetzgebung zu beachten: 

Das FWG30 verpflichtet die Kantone u.a. dafür zu sorgen, dass Fuss- und Wanderwege frei und 
möglichst gefahrlos begangen werden können (Art. 6 Abs. 1 Bst. b FWG). Bei der Erfüllung ihrer 
übrigen Aufgaben nehmen die Kantone auf die Fuss- und Wanderwege Rücksicht (Art. 6 Abs. 2 
FWG). Gemäss Art. 3 FWG dienen Wanderwegnetze vorwiegend der Erholung und liegen in der 
Regel ausserhalb des Siedlungsgebiets (Abs. 1). Sie umfassen untereinander zweckmässig 
verbundene Wanderwege. Andere Wege, Teile von Fusswegnetzen und schwach befahrene 
Strassen können als Verbindungsstücke dienen (Abs. 2 Satz 1 und 2). Müssen die in den Plänen 
enthaltenen Fuss- und Wanderwegnetze oder Teile davon aufgehoben werden, so ist, unter 
Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse, für angemessenen Ersatz durch vorhandene oder 
neu zu schaffende Wege zu sorgen (Art. 7 Abs. 1 FWG). Fuss- und Wanderwege sind 
insbesondere zu ersetzen, wenn sie auf einer grösseren Wegstrecke stark befahren oder für den 
allgemeinen Fahrverkehr geöffnet werden (Art. 7 Abs. 2 Bst. c FWG). Gemäss Art. 44 Abs. 1 SG31 
erlässt der Regierungsrat den Sachplan des Wanderroutennetzes. Dieser enthält die 
Hauptwanderrouten und die Ergänzungsrouten (Art. 25 Abs. 1 SV32), sowie 
Qualitätsanforderungen an Wanderwege (Art. 25 Abs. 4 SV). Die Ergänzungsrouten müssen eine 
der folgenden Anforderungen erfüllen (Art. 25 Abs. 3 SV): Sie verbinden Hauptwanderrouten 
untereinander (Bst. a), sie verbinden Stellen mit besonderer landschaftlicher, kultureller oder 
naturkundlicher Bedeutung mit Hauptwanderouten (Bst. b) oder sie verbinden Hauptwanderrouten 
mit Haltestellen des öffentlichen Verkehrs (Bst. c). Die Gemeinden planen, bauen und unterhalten 
die Fuss- und Wanderwege (Art. 44 Abs. 2 SG). Sie legen das Fuss- und Wanderwegnetz in ihrer 
Richt- oder Nutzungsplanung fest (Art. 27 Abs. 1 SV). Sie sorgen dafür, dass die Fuss- und 
Wanderwege frei und möglichst gefahrlos begehbar sind (Art. 30 SV). 

Mountainbike-Routen sind gemäss Art. 4 Abs. 2 Veloweggesetz33 Teil des Velowegnetzes und 
fallen damit in den Anwendungsbereich dieses Gesetzes. Für Velowege gelten ähnliche 
Vorschriften wie für die Wanderwege: So hat die für die Planung der Velowege zuständige 
Behörde unter anderem dafür zu sorgen, dass die Netze sicher sind und der Veloverkehr, wo 
möglich und angebracht, getrennt vom motorisierten Verkehr und vom Fussverkehr geführt wird 
(Art. 6 Bst. c Veloweggesetz). Zudem sind Velowege insbesondere dann zu ersetzen, wenn sie 
nicht mehr sicher befahren werden können (Art. 9 Abs. 2 Bst. c Veloweggesetz). Diesen 

29 Peter M. Keller, Kommentar zum Waldgesetz, 2022, Art. 5 N. 18.
30 Bundesgesetz vom 4. Oktober 1985 über Fuss- und Wanderwege (FWG; SR 704).
31 Strassengesetz vom 4. Juni 2008 (SG; BSG 732.11).
32 Strassenverordnung vom 29. Oktober 2008 (SV; BSG 732.111.1).
33 Bundesgesetz vom 18. März 2022 über Velowege (Veloweggesetz; SR 705).

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Bestimmungen lässt sich kein bundesrechtliches Verbot von Mischverkehrslösungen 
entnehmen.34 

e) Nach Art. 43 Abs. 1 SVG35 dürfen Wege, die sich für den Verkehr mit Motorfahrzeugen oder 
Fahrrädern nicht eignen oder offensichtlich nicht dafür bestimmt sind, wie Fuss- und Wanderwege, 
mit solchen Fahrzeugen nicht befahren werden. Bei dieser Bestimmung handelt es sich um eine 
Regel des Verkehrsrechts. Verkehrsregeln richten sich an die einzelnen Verkehrsteilnehmenden 
und regeln diesen gegenüber, wie sie sich im Verkehr zu verhalten haben. Im Rahmen eines 
Baubewilligungsverfahrens kann es nicht darum gehen, allfällige Verkehrsregeln und deren 
mögliche Verletzung zu beurteilen. Zudem handelt es dabei um eine allgemeine Verkehrsregel, 
welche nur zu beachten ist, wenn nichts Anderes ausdrücklich zugelassen und signalisiert ist. Die 
Signalisation des vorliegend zu beurteilenden Mountainbike-Trails ist im Bericht zur 
Projektänderung vom 29. Juni 2023 im Detail umschrieben (vgl. insb. Ziff. 3.4 «Signalisation» mit 
einer «Legende zu Beschilderungsplan» unter Verweis auf die entsprechenden Nummern im 
massgebenden Detailplan «Streckenführung und Signalisation vom 27. Juni 2023). Die 
Zulässigkeit des Befahrens dieses Wegs mit Mountainbikes wird damit vor Ort signalisiert. 

Damit steht fest, dass die allgemeine Verkehrsregel von Art. 43 Abs. 1 SVG vorliegend nicht von 
Relevanz ist bzw. einer allfälligen Baubewilligung nicht entgegensteht, zumal sich dieser 
Bestimmung ohnehin kein absolutes Verbot des Befahrens von Wanderwegen mit Mountainbikes 
ableiten lässt (vgl. nachfolgend). Zu berücksichtigen ist diese Vorgabe höchstens im Rahmen der 
vorzunehmenden Interessenabwägung.

Das Fahrverbot nach Art. 43 Abs. 1 SVG gilt grundsätzlich auch, ohne dass ein entsprechendes 
Verbotsschild angebracht wird.36 Massgebende Gesichtspunkte sind insbesondere 
Ausbaustandard und momentaner Zustand des Weges sowie die Sicherheit der übrigen 
Verkehrsteilnehmenden. Auch Wanderwege sind unter diesem Gesichtspunkt daraufhin zu 
prüfen, ob sie für den fraglichen Verkehr ungeeignet oder offensichtlich nicht bestimmt sind. Als 
Wanderwege gekennzeichnete Verkehrsflächen schliessen somit den Verkehr durch Fahrräder 
und Motorfahrzeuge nicht zum Vornherein aus. Wenn kein Fahrverbot signalisiert ist, muss im 
Einzelfall beurteilt werden, ob ein bestimmter Wanderweg zum Befahren ungeeignet oder 
offensichtlich nicht dafür bestimmt ist.37 Bestehen Zweifel über die Befahrbarkeit oder die 
Offensichtlichkeit der Zweckbestimmung eines Wanderweges, ist durch eine entsprechende 
Signalisation Klarheit zu schaffen.38 Ein generelles und fallunabhängiges Verbot des Befahrens 
von Wanderwegen mit Mountainbikes lässt sich aus Art. 43 Abs. 1 SVG jedoch nicht ableiten.   

5. Standortgebundenheit nach RPG und WaG

a) Sowohl die Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG als auch die Ausnahmebewilligung 
nach Art. 35 Abs. 1 KWaV für nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen setzen voraus, dass das 
strittige Vorhaben auf den gewählten Standort ausserhalb der Bauzone und im Wald angewiesen 
ist (vgl. E. 4b und 4c).  

34 vgl. dazu Botschaft vom 19. Mai 2021 zum Veloweggesetz, BBl 2021 1260 ff., S. 14 f. und 19; vgl. auch Arbeitshilfe 
«Mountainbike-Routen im Kanton Bern, Planung, Projektierung und Realisierung», TBA/AWN/AGR/LANAT, April 2023, 
S. 2.
35 Strassenverkehrsgesetz des Bundes vom 19. Dezember 1958 (SVG; SR 741.01).
36 BSK SVG, Nina Rindlisbacher, Art. 43 N. 3.
37 BSK SVG, Nina Rindlisbacher, Art. 43 N. 10; vgl. auch Arbeitshilfe «Mountainbike-Routen im Kanton Bern, Planung, 
Projektierung und Realisierung», TBA/AWN/AGR/LANAT, April 2023, S. 2.
38 Raphael Kraemer, Verkehrsregeln auf ausserordentlichen Verkehrsflächen, Diss. Freiburg 2015, N. 129 ff.

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b) Im vorinstanzlichen Verfahren begründete das AWN die Standortgebundenheit in seinem 
Amtsbericht vom 21. Januar 2022 wie folgt: 

«Standortgebundenheit – Grossräumig: Für den Standort H.________ sind keine kommunalen Planungen 
bekannt, welche einen touristischen Standort oder einen Standort für Bikerouten und -anlagen vorsehen. 
Auch der regionale Waldplan 61 Burgdorf hält keine Erholungs-Vorrang-Funktion für den betroffenen Wald 
fest. Gemäss Konzeptbericht ist die Regionalkonferenz aktuell in der Erarbeitung eines Master- und 
Richtplans MTB, worin der A.________ aufgeführt ist. Waldrechtlich bestehen für die Standortplanung 
H.________ keine Vorbehalte. 
Kleinräumig: Gemäss dem Konzeptbericht gibt es kaum Gebiete ausserhalb des Waldes, welche ein nötiges 
Gefälle für einen Biketrail aufweisen würden. Mit dem vorliegenden Trail wird ein bestehender Weg in 
Stadtnähe umgenutzt. Die kleinräumige Standortgebundenheit kann damit für den A.________ anerkannt 
werden.» 

In der Stellungnahme vom 5. Dezember 2022 ergänzte das AWN, bei der Vorprüfung seien fünf 
mögliche (bestehende) Routen von verschiedenen Fachstellen geprüft worden. Aus Sicht des 
AWN seien nach dieser Vorprüfung lediglich zwei Routen übrig geblieben (H.________ und 
J.________), welche waldrechtlich bewilligungsfähig seien. Damit seien ernsthafte Varianten von 
verschiedenen Fachstellen geprüft und diese aus Gründen der Tangierung von öffentlichen 
Interessen verworfen worden. Es könne also für den H.________ eine Standortgebundenheit 
anerkannt werden. Der Standort ergebe sich auch daraus, dass im Raum Burgdorf die Hügellagen, 
welche sich für einen Trail eignen, mehrheitlich bewaldet seien. Die vorgängige Prüfung habe 
ergeben, dass die bereits vorhandene Anlage den technischen Anforderungen sowie den 
topographischen Begebenheiten vor Ort entspreche. Zudem befinde sich der Trail in 
Siedlungsnähe. Die bestehende Erholungsnutzung in Siedlungsnähe sei hoch, weshalb der 
Standort geeignet sei, die Nutzungslenkung zu steuern. Das objektive Bedürfnis zur Erstellung 
von Anlagen für Mountainbiker sei sodann gross und die Zahl der Mountainbiker habe in den 
letzten Jahren stark zugenommen. Gerade in Burgdorf in Siedlungsnähe sei der Bedarf gross. In 
dem sich in Erarbeitung befindenden Master- und Richtplan MTB der Regionalkonferenz sei der 
A.________ bereits ausgeführt. 

Das AGR kam in seiner Verfügung vom 19. August 2022 zum Schluss, dass es sich um ein 
Bauvorhaben handelt, welches aus objektiven Gründen an den vorgesehenen Standort gebunden 
ist. 

c) Diese Ausführungen der Fachbehörden zur Standortgebundenheit des ursprünglichen 
Bauvorhabens können auch für das hier zu beurteilende Vorhaben gemäss Projektänderung vom 
27. Juni 2023 noch Geltung beanspruchen, ist dieses doch hinsichtlich Linienführung – mit 
Ausnahme des neuen Zufahrtswegs für Mountainbikes im ersten Teilabschnitt – identisch. Die 
BVD sieht daher keinen Grund, die Standortgebundenheit des zu beurteilenden Mountainbike-
Trails in Abweichung der Einschätzung der Fachbehörden anzuzweifeln. So gilt es vorab 
festzuhalten, dass ein Mountainbike-Trail grundsätzlich auf einen Standort ausserhalb der 
Bauzone angewiesen ist. Abgesehen davon, dass das technische Fahren in der Natur einen 
massgeblichen Teil des Trailfahrens als Naturerlebnis ausmacht, finden sich hierzu geeignete 
Schwierigkeiten (Steilheit, natürliche Hindernisse) eigentlich nur ausserhalb der Bauzone. Das 
AWN führt zudem in plausibler Weise aus, dass es in dieser Region und in Nähe zur Stadt kaum 
Gebiete ausserhalb des Waldes gibt, welche ein nötiges Gefälle für einen Bike-Trail aufweisen 
und dass im Raum Burgdorf die Hügellagen, welche sich für einen Trail eignen, mehrheitlich 
bewaldet sind. Damit steht fest, dass ein Mountainbike-Trail in diesen Gebieten auch auf einen 
Standort im Wald angewiesen ist. Die relative Standortgebundenheit kann damit als erfüllt 
betrachtet werden, da es keine insgesamt vorteilhafteren Standorte in der Bauzone oder 
ausserhalb des Waldes gibt. Soweit bei der Prüfung der Standortgebundenheit eine 

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Standortevaluation vorzunehmen ist, so ist nicht erkennbar, dass es für einen legalen 
Mountainbike-Trail in dieser Gegend einen besser geeigneten Standort geben sollte, welcher mit 
noch weniger Eingriffen in Natur und Umwelt auskommt als der hier zu beurteilende Trail, welcher 
– mit Ausnahme des neu geplanten, kurzen Zufahrtswegs, der aus Gründen der 
Verkehrssicherheit erfolgt ist (vgl. E. 6b) – vollumfänglich auf zuvor bestehenden Wegen verläuft, 
zumal bei zwei anderen, nicht bewilligten Trails in der Umgebung eine Bewilligung aus Gründen 
des Naturschutzes ausgeschlossen ist. Schliesslich kann der im Rahmen der 
Standortgebundenheit zu erbringende Nachweis eines objektiven Bedürfnisses für Standort, 
Umfang und Ausgestaltung39 als erbracht gelten: Neben den Umstand, dass es in der Region 
neben dem hier zu beurteilenden A.________ einzig einen inzwischen bewilligten Trail 
(«J.________») gibt, ist die Nachfrage nach Trails (v.a. in der Nähe zur Stadt) aufgrund der 
steigenden Beliebtheit des Mountainbikesports grundsätzlich gross. Mit dem von der 
Regionalkonferenz am 19. Mai 2022 verabschiedeten Masterplan Mountainbike40 fand zudem 
eine regionale Abstimmung und Bedarfsanalyse statt. Der vorliegend zu beurteilende Trail ist 
dabei Teil dieser Angebots- und Bedarfsanalyse mit Routenkonzept, was als zusätzlicher Beleg 
des objektiven Bedürfnisses dieses Trails gelten kann, auch wenn diesem Masterplan keine 
rechtlich verbindliche Wirkung zukommt.  

Insgesamt ist die Standortgebundenheit des hier zu beurteilenden Mountainbike-Trails gemäss 
Projektänderung vom 27. Juni 2023 sowohl aus raumplanungsrechtlicher als auch aus 
waldrechtlicher Sicht – den Einschätzungen der Fachbehörden folgend – zu bejahen.

6. Interessenabwägung

a) Die Bewilligung des zu beurteilenden Mountainbike-Trails setzt eine Interessenabwägung 
im Sinne von Art. 3 Abs. 1 RPV41 voraus. Eine solche wird sowohl im Zusammenhang mit dem 
Ausnahmetatbestand von Art. 24 RPG (vgl. E. 4b) als auch für die Erteilung einer 
Ausnahmebewilligung nach Art. 35 Abs. 1 KWaV für nichtforstliche Kleinbauten und -anlagen (vgl. 
E. 4c) verlangt. 

b) Im Rahmen dieser Interessenabwägung ist vorliegend in erster Linie die Frage der 
Verkehrssicherheit und damit der Sicherheit der beiden Benutzergruppen der Mountainbike-
Fahrerinnen und Fahrer sowie der Fussgängerinnen und Fussgänger auf den gemeinsam 
genutzten Abschnitten des Mountainbike-Trails zu prüfen. Eine ungenügende Sicherheit bei 
Koexistenz auf diesen Abschnitten würde nicht nur ein überwiegendes entgegenstehendes 
Interesse darstellen und damit der Erteilung einer raumplanungsrechtlichen und waldrechlichen 
Ausnahmebewilligung entgegenstehen. Die Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf dem 
gemeinsam genutzten Wanderweg bzw. deren Prüfung im konkreten Einzelfall ist auch gestützt 
auf die erwähnten Grundlagen der Fuss- und Wandergesetzgebung sowie des 
Strassenverkehrsrechts (vgl. E. 4d/e) verlangt.

Mit der vorliegend zu beurteilenden Projektänderung vom 27. Juni 2023 wird der erste, gut 100 m 
lange Teilabschnitt der gemeinsam genutzten Strecke entflechtet, indem der Wanderweg in 
diesem Bereich mit einem Verbot für Fahrräder gekennzeichnet und ein neuer Zugangsweg für 
Mountainbikes geschaffen wird. Diese Massnahme ist auch Sicht der Verkehrssicherheit zu 
begrüssen, stellt doch der exponierte Bereich des Wegs um eine Geländenase herum auf diesem 
Teilabschnitt ca. 70 bis 90 m nach dem Brunnen nach einhelliger Meinung der Fachbehörden und 

39 Muggli, Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 24 N. 7.
40 Zu finden unter www.region-emmental.ch/projekt/masterplan-mountainbike.
41 Raumplanungsverordnung des Bundesrats vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1).

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Verfahrensbeteiligten sowie nach den Erkenntnissen anlässlich des Augenscheins die in dieser 
Hinsicht heikelste Stelle dar. Der neue Zufahrtsweg demgegenüber ist unproblematisch, da er den 
Mountainbikes vorbehalten ist (was klar signalisiert wird), und es daher auf diesem Weg zu keinen 
Konfliktsituationen kommen kann. Für die Bikerinnen und Biker besteht auch kein erhöhtes Risiko, 
da die Einmündung in den Zufahrtsweg an übersichtlicher Stelle erfolgt, das Gefälle nicht sehr 
steil ist und aufgrund des schmalen Wegs und der 90°-Kurve in der Mitte dieses Wegs kein allzu 
hohes Tempo aufkommen kann. Auch im Bereich der Einmündung in den gemeinsam genutzten 
Wanderweg kann die Sicherheit gewährleistet werden. So erfolgt diese spitzwinklig und an 
übersichtlicher Stelle. Dank der vorgesehenen Schikane mittels Absperrpfosten sind die 
Mountainbikerinnen und Mountainbiker vor dem Einmünden gezwungen, stark abzubremsen; die 
Signalisation warnt die beiden Benutzergruppen in adäquater Weise vor dieser Einmündung. 
Weiter mündet der Weg direkt in eine Ausweichstelle, bei welcher der Wanderweg auf 2 m 
verbreitert wird, womit genügend Platz für ein Kreuzen gewährleistet ist. Schliesslich sorgt das 
unterschiedliche Geländeniveau bis kurz vor der Einmündung für eine natürliche Spurtrennung. 
Der Zusammenschluss des Wanderwegs und des Bikewegs erfolgt damit nicht abrupt oder 
überraschend. Ab diesem Punkt wird der Wanderweg auf einer Länge von knapp 300 m 
gemeinsam genutzt. Die Beurteilung der Verkehrssicherheit auf diesem Abschnitt fällt gestützt auf 
die Erkenntnisse anlässlich des Augenscheins vom 6. Juni 2023 sowie der vorgängigen 
Besichtigung/Vermessung vom 12. Mai 2023 (vgl. hierzu die detaillierte Dokumentation 
«gemeinsam genutzter Weg» vom 12. Mai 2023, Teilabschnitte 2 bis 4) und mithilfe der Checkliste 
zur Beurteilung von Konflikten zwischen Bikenden und Wandernden in der Arbeitshilfe 
«Mountainbike-Routen im Kanton Bern»42 wie folgt aus: Grundsätzlich ist dieser relativ kurze 
Abschnitt des Wanderwegs weder besonders steil noch unübersichtlich. In beide Richtungen 
blickend können entgegenkommende Bikende oder Wandernde frühzeitig erkennt werden, was 
etwa auch für die S-Kurve etwa in der Mitte dieses Abschnitts gilt, wo Bikende die 
darunterliegenden Kurven gut überblicken können. Dies zeigt sich auch darin, dass weder die 
Stadt Burgdorf noch die übrigen Verfahrensbeteiligten Kenntnisse von irgendwelchen 
Zwischenfällen auf der schon seit langem gemeinsam genutzten Strecke haben.43 Zusätzlich 
werden die Sichtverhältnisse in den wenigen Kurvenlagen durch die geplanten Verbreiterungen 
nochmals verbessert und sorgen die insgesamt 12 Ausweichstellen / Wegverbreiterungen mit 
einer Breite von jeweils 2 m und einer Länge von 3 m (10x), 4 m (1x) und 10 m (1x) für genügend 
Anhalte- und Ausweichmöglichkeiten. Dank dieser Massnahmen ist das Konfliktpotenzial 
zwischen den beiden Benutzergruppen als sehr klein zu beurteilen. Mit der vorgesehenen 
Signalisation gilt dies auch für den Abschluss dieses oberen Abschnitts bei der Weggabelung, wo 
sich der Wanderweg vom Mountainbike-Trail trennt. Zu berücksichtigen ist überdies, dass die 
Frequentierung dieser Ergänzungsroute durch Wandernde nicht allzu gross ist, wie sich dies nicht 
nur anlässlich der beiden Begehungen durch das Rechtsamt zeigte, sondern auch von den 
Verfahrensbeteiligten anlässlich des Augenscheins angedeutet wird.44 Insgesamt ist die 
Verkehrssicherheit auf diesem Wanderweg bei gemeinsamer Nutzung gewährleistet und somit 
eine Koexistenz von Wandernden und Bikenden problemlos möglich. Zu diesem Schluss kommt 
auch das TBA OIK IV als Fachbehörde für Fragen der Verkehrssicherheit. So begrüsst dieses mit 
abschliessender Stellungnahme vom 20. Oktober 2023 nicht nur die Entflechtung des obersten 
Teils des Wanderwegs mit unübersichtlichem Gelände und steil abfallenden Flanken, sondern 
erhebt auch sonst keine Einwände gegen das Vorhaben gemäss Projektänderung vom 27. Juni 
2023. Schliesslich erachtet auch die Beschwerdeführerin gemäss Eingabe vom 21. September 
2023 mit der eingereichten Projektänderung das Problem der Verkehrssicherheit als gelöst und 

42 Arbeitshilfe «Mountainbike-Routen im Kanton Bern, Planung, Projektierung und Realisierung», 
TBA/AWN/AGR/LANAT, April 2023, S.13.
43 Vgl. Protokoll des Augenscheins vom 6. Juni 2023, S. 8 f. «Zwischenfälle». 
44 Vgl. Protokoll des Augenscheins vom 6. Juni 2023, S. 6 «Nutzungsfrequenz». 

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diese Projektänderung als sinnvoller Kompromiss, der den verschiedenen Interessen 
angemessen Rechnung trägt. 

Damit steht fest, dass die Verkehrssicherheit auf dem gemeinsam genutzten Teil dieses oberen 
Abschnitts des Wandweges sowohl für die Wandernden als auch für die Bikenden gewährleistet 
ist und sich dieser Wanderweg – auch dank der vorgesehenen Ausweichstellen und 
Wegverbreiterungen – für das Befahren mit Mountainbikes eignet. Dies gilt schliesslich auch für 
die beiden wegführenden Strecken nach dem Ende des MTB-Trails «A.________», welche 
wiederum über den gemeinsam genutzten Wanderweg führen. Auch hier wird die Einfahrt in den 
Wanderweg an den zwei vorgesehenen Stellen durch die Schikanen sowie die vorgesehene 
Signalisation sicher gestaltet. Die wegführenden Wege Richtung Norden und Süden befinden sich 
sodann in mehrheitlich flachem Gelände und sind überdies auf der gesamten Länge gut 
überblickbar, so dass das Konfliktpotenzial als sehr klein zu beurteilen ist. Auch auf diesen 
Strecken ist eine Koexistenz von Wandernden und Bikenden unter Wahrung der 
Verkehrssicherheit ohne weiteres möglich. Damit steht fest, dass der Wanderweg bzw. die 
Interessen der Wandernden durch den Trail zwar betroffen sind, von einem überwiegenden 
entgegenstehenden Interesse jedoch nicht gesprochen werden kann.  

c) Andere überwiegende, entgegenstehende Interessen, welche einer Ausnahmebewilligung 
nach Art. 24 RPG und einer Ausnahmebewilligung nach Art. 35 Abs. 1 KWaV für nichtforstliche 
Kleinbauten und -anlagen entgegenstehen würden, liegen nicht vor: Zwar sind durch das 
Vorhaben die Interessen des Waldes tangiert, allerdings kam das AWN bereits in seinem vom 
21. Januar 2022 in Bezug auf das von der Vorinstanz bewilligte Vorhaben zum Schluss, dass 
durch das Bauvorhaben keine übermässige zusätzliche Behinderung der Waldbewirtschaftung 
entstehe und die Waldfunktionen gemäss Art. 1 Abs. 1 Bst. c WaG durch das Vorhaben tangiert, 
aber unter Einhaltung der Auflagen nicht beeinträchtigt würden. Die Walderhaltung bleibe 
gewährleistet. Die Auflagen gemäss Amtsbericht vom 21. Januar 2022 gelten weiterhin. Das mit 
Projektänderung vom 27. Juni 2023 angepasste Vorhaben mit ein paar wenigen zusätzlichen 
Ausweichstellen sowie der neuen Zufahrt für Mountainbikes im obersten Abschnitt ändert an 
dieser Beurteilung nichts, zumal bei diesem massgebenden Projekt mit der neuen Zufahrt im 
Vergleich zu dem von der Vorinstanz bewilligten Vorhaben in der Bilanz sogar ein geringerer 
Flächenverbrauch von Wald resultiert. Entsprechend stimmte das AWN dieser Projektänderung 
mit Stellungnahme vom 11. Oktober 2023 aus waldrechtlicher Sicht zu. Weiter kann auch die von 
der Abteilung Naturförderung (ANF) des Amts für Landwirtschaft und Natur (LANAT) mit 
Fachbericht vom 20. Januar 2022 unter Auflagen erteilte Zustimmung für das nur leicht 
angepasste Projekt noch immer Gültigkeit beanspruchen, weshalb auch keine überwiegenden 
entgegenstehenden Interessen des Naturschutzes bestehen. Gleiches gilt schliesslich hinsichtlich 
der Interessen des Tierschutzes und der Beurteilung des Jagdinspektorats mit Stellungnahme 
vom 10. Januar 2022, mit welchem dieses ausführte, dass der Betrieb des Trails nur wenig 
Einfluss auf die Habitatsqualität der wildlebenden Säugetiere und Vögel hat. 

Soweit schliesslich im Rahmen der Interessenabwägung Alternativen der Wegführung zu prüfen 
sind, so steht fest, dass der vom TBA OIK IV im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahren mit 
Bericht vom 7. Januar 2022 noch vorgeschlagenen Zufahrt über eine zur Waldbewirtschaftung 
benötigte Rückegasse überwiegende Interessen des Waldes entgegenstehen, womit dies keine 
Option darstellt. 

7. Ergebnis, Auflagen und Kosten

a) Insgesamt können die Ausnahmebewilligungen nach Art. 24 RPG sowie Art. Art. 35 Abs. 1 
KWaV für die zu beurteilende Projektänderung erteilt bzw. bestätigt werden. Die Projektänderung 

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vom 27. Juni 2023 gemäss Detailplan «Streckenführung und Signalisation» vom 27. Juni 2023 mit 
Stempel des Rechtsamts BVD vom 17. Juli 2023 und dazugehörigem «Bericht zur 
Projektänderung» vom 29. Juni 2023 sowie dem Detailplan «Alternativer Zugang zu MTB-Trail 
H.________ (Projektänderung), Übersicht Querprofile» und dem Dokument «alternativer Zugang 
zum MTB-Trail H.________, Querprofile ab Forststrasse H.________rundweg» vom 5. September 
2023 wird entsprechend bewilligt. 

b) Die Nebenbestimmungen und Auflagen gemäss Verfügung des AGR vom 19. August 2022, 
gemäss Amtsbericht des AWN vom 21. Januar 2022 und gemäss Amtsbericht der ANF vom 
20. Januar 2022 haben weiterhin Bestand, weshalb die Rz. 56, 57 und 58 gemäss 
Entscheiddispositiv des vorinstanzlichen Entscheids unverändert Geltung haben. Die in Rz. 59 
dieses Entscheids erwähnten Bedingungen des TBA OIK IV gemäss Fachbericht Wanderwege 
und historische Verkehrswege vom 7. Januar 2022 haben sich dagegen mit der Projektänderung 
erledigt, weshalb Rz. 59 des vorinstanzlichen Entscheiddispositivs zu streichen ist. Gleiches gilt 
für die Auflage gemäss Rz. 60: Soweit damit die Realisierung der massgebenden Plan 
eingetragenen Ausweichstellen / Wegverbreiterungen noch ausdrücklich verlangt wird (Absatz 1), 
ist dies ohnehin nicht nötig, ist doch der massgebende Plan und damit die darin enthaltenen 
Ausweichstellen / Wegverbreiterungen ohnehin verbindlich. Soweit damit weitere Ausweichstellen 
und partielle Wegverbreiterungen verlangt werden (Absatz 2), so hat sich dies mit der 
massgebenden Projektänderung erledigt. Einzig der letzte Satz der Rz. 60 bleibt bestehen, 
allerdings in leicht angepasster Fassung, indem die nötige Auslichtung der 
Bepflanzung/Bestockung auf dem ganzen Trail verlangt wird. Sodann ist auch die in Rz. 61 
erwähnte Signalisation Teil der bewilligten Projektänderung, so dass der erste Abschnitt von Rz. 
61 ebenfalls zu streichen ist. Der zweite Abschnitt von Rz. 61 kann weiterhin Gültigkeit 
beanspruchen. Die Auflagen in den Rz. 62, 63 und 64 sind bloss leicht anzupassen, indem nicht 
nur von einer Schikane, sondern von den Schikanen gesprochen wird. Die weiteren Regelungen 
in den Rz. 65 bis 69 bleiben schliesslich unverändert bestehen. 

Als neue Auflage wird schliesslich – dem Antrag der Beschwerdeführerin folgend – die von der 
Beschwerdegegnerin erwünschte fachliche Baubegleitung und Bauabnahme durch das TBA 
OIK IV und die Fachstelle Langsamverkehr des TBA verlangt. Es handelt sich dabei um eine 
verhältnismässige und rechtlich zulässige Auflage.

c) Was die Kosten anbelangt, so haben die Parteien ihm Rahmen der gemeinsam 
unterzeichneten Vereinbarung vom 14./21. August 2023 vereinbart, dass die Verfahrenskosten 
zwischen der Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegnerin je zur Hälfte zu verlegen sind und 
die jeweiligen Parteikosten wettgeschlagen werden. 

Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr (Art. 103 
Abs. 1 VRPG). Für Entscheide in einer Verwaltungsjustizsache wird eine Pauschalgebühr von 
CHF 200.00 bis CHF 4000.00 je Beschwerde erhoben (Art. 19 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 Abs. 2 GebV45), 
wobei die Gebühr für besonders aufwendige Geschäfte bis zum zweifachen Betrag des Ansatzes 
der Obergrenze dieses Rahmentarifs erhöht werden kann (Art. 9 Abs. 1 GebV). Das vorliegende 
Verfahren erwies sich als besonders aufwendig, weshalb die Pauschale vorliegend auf 
CHF 3400.00 festgelegt wird. Für den Augenschein vom 6. Juni 2023 wird in Anwendung von 
Art. 20 Abs. 1 GebV eine zusätzliche Gebühr von CHF 600.00 erhoben. Die Verfahrenskosten im 
Beschwerdeverfahren betragen somit CHF 4000.00. Entsprechend der getroffenen Vereinbarung 
werden diese Kosten der Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegnerin jeweils hälftig, 
ausmachend je CHF 2000.00, zur Bezahlung auferlegt.

45 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21).

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Aufgrund der vereinbarten Wettschlagung der Parteikosten werden keine Parteikosten 
gesprochen. 

III. Entscheid

1. Die Beschwerde ist gegenstandslos geworden und wird als erledigt vom 
Geschäftsverzeichnis abgeschrieben. 

2. Die Projektänderung vom 27. Juni 2023 wird bewilligt. Die Bewilligung umfasst auch die 
Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG sowie die Ausnahmebewilligung für eine 
nachteilige Nutzung von Wald bzw. eine nichtforstliche Kleinanlage (Art. 16 WaG i.V.m. Art. 
14 Abs. 2 WaV und Art. 35 KWaV). Massgebend sind folgende Pläne / Unterlagen:

- Detailplan «Streckenführung und Signalisation» vom 27. Juni 2023 mit Stempel des 
Rechtsamts BVD vom 17. Juli 2023 und dazugehöriger «Bericht zur Projektänderung» 
vom 29. Juni 2023 

- Detailplan «Alternativer Zugang zu MTB-Trail H.________ (Projektänderung), Übersicht 
Querprofile» und Dokument «alternativer Zugang zum MTB-Trail H.________, 
Querprofile ab Forststrasse H.________rundweg» vom 5. September 2023. 

Der Abschnitt «Auflagen / Bedingungen» des Dispositivs des Gesamtentscheids der Stadt 
Burgdorf vom 3. Oktober 2022 wird wie folgt angepasst:
- Rz. 59 wird ganz gestrichen
- Rz. 60 wird durch folgenden Satz ersetzt: «Die Bepflanzung/Bestockung ist auf der 

gesamten Länge des Trails stets genügend auszulichten.»
- Rz. 61: Erster Abschnitt wird gestrichen 
- Rz. 62 wird wie folgt angepasst: «Die Schikanen sind aus robustem und wettbeständigem 

Material zu konstruieren. Sie sind mit warnenden Farben zu versehen und dürfen nicht 
selbst einen Gefahrenzustand schaffen.»

- Rz. 63 wird wie folgt angepasst: «Die Ausweichstellen, Wegverbreiterungen, 
Auslichtungen, die gesamte Signalisation und die Schikanen sind innerhalb von 6 
Monaten nach Rechtskraft des Gesamtentscheids auszuführen.»

- Rz. 64 wird wie folgt angepasst: «Ausweichstellen, Wegverbreiterungen, Auslichtungen 
und Schikanen sind regelmässig zu unterhalten und bei Bedarf zu erneuern. 
Auslichtungen sind ebenfalls regelmässig vorzunehmen.» 

Es wird folgende Auflage zusätzlich aufgenommen: «Die Bauherrschaft hat die fachliche 
Baubegleitung und Bauabnahme durch das TBA OIK IV und die Fachstelle Langsamverkehr 
des TBA sicherzustellen.»

Im Übrigen wird der Gesamtentscheid der Stadt Burgdorf vom 3. Oktober 2022 und die 
Verfügung des AGR vom 19. August 2022 bestätigt. 

3. Je ein Satz der Pläne/Unterlagen gemäss Ziff. 2 gehen an die Beschwerdegegnerin und die 
Stadt Burgdorf. 

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4. Die Verfahrenskosten von CHF 4000.00 werden der Beschwerdeführerin und der 
Beschwerdegegnerin je zur Hälfte, ausmachend jeweils CHF 2000.00, zur Bezahlung 
auferlegt. Eine separate Zahlungseinladung folgt, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft 
erwachsen ist. 

5. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

IV. Eröffnung

- Herrn Rechtsanwalt D.________, eingeschrieben
- Herrn Rechtsanwalt F.________, mit Beilagen gemäss Ziff. 1, eingeschrieben
- Baubewilligungsbehörde der Stadt Burgdorf, mit Beilagen gemäss Ziff. 1, eingeschrieben
- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), per Kurier
- Amt für Wald und Naturgefahren (AWN), Waldabteilung Mittelland, per Mail
- Tiefbauamt des Kantons Bern, Oberingenieurkreis IV (TBA OIK IV), per Mail
- Tiefbauamt des Kantons Bern (TBA), Fachstelle Langsamverkehr, per Mail 

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

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Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim 
Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine 
allfällige Verwaltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in 6 Exemplaren einzureichen ist, muss 
einen Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine 
Unterschrift enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind 
beizulegen.