# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** afcdc71d-2647-52d1-8a43-f6b3c3e0eb8a
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-01-09
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 09.01.2024 S 2023 120
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2023-120_2024-01-09.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS GRAUBÜNDEN
DRETGIRA ADMINISTRATIVA DAL CHANTUN GRISCHUN
TRIBUNALE AMMINISTRATIVO DEL CANTONE DEI GRIGIONI

S 23 120

3. Kammer als Versicherungsgericht

Vorsitz Pedretti

RichterIn von Salis und Righetti

Aktuarin Hemmi

URTEIL

vom 9. Januar 2024

in der versicherungsrechtlichen Streitsache

A._____, 

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Michael Bütikofer, 

Beschwerdeführer

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Graubünden, 

Beschwerdegegnerin

betreffend Versicherungsleistungen nach IVG

- 2 -

I. Sachverhalt:

1. A._____, geb. 1998, meldete sich im April 2016 bei der IV-Stelle des 

Kantons Graubünden (nachfolgend: IV-Stelle) zum Leistungsbezug 

(berufliche Integration/Rente) an, nachdem er am 19. März 2016 einen 

Skiunfall erlitten hatte, in dessen Folge eine sensomotorisch komplette 

Tetra-plegie sub C4, im Verlauf sub C6 (AIS A), diagnostiziert wurde. 

2. Im Rahmen dieser Hauptdiagnose entwickelten sich in den 

darauffolgenden Jahren diverse weitere Beschwerdebilder, wie 

namentlich eine Adhäsiolyse C4-6, eine zystische Formation im 

Rückenmark, ein Tethered Cord, mehrere Dekubitus sakral und an den 

Sitzbeinen, eine periartikuläre Ossifikation der Hüfte mit OP-lndikation, ein 

neuropathisches Schmerzsyndrom, eine ausgeprägte Spastik, eine 

autonome Dysfunktion mit arterieller Hypotonie und autonomer 

Dysregulation, eine neurogene Blasenfunktionsstörung und eine 

neurogene Darmfunktionsstörung.

3. Ab dem 6. Mai 2019 absolvierte A._____ ein Belastbarkeitstraining bei 

ParaWork im Schweizerischen Paraplegiker-Zentrum (B._____) in Nottwil. 

Dieses musste er insbesondere aufgrund der sich verschlechternden 

Hautverhältnisse bei der Mobilisation zunächst unterbrechen, bevor die 

Massnahme am 21. Mai 2019 vorzeitig beendet worden war. In den 

folgenden Jahren konnten aufgrund des instabilen Gesundheitszustands 

keine Eingliederungsmassnahmen durchgeführt werden.

4. Auf Nachfrage der zuständigen Berufsberaterin der IV-Stelle äusserte sich 

A._____ im Dezember 2022 dahingehend, dass er in beruflicher Hinsicht 

eine Integrationsmassnahme antreten möchte und im März 2023 mit 

seiner Familie nach E._____ umziehen werde.

- 3 -

5. Daraufhin tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen. Mit Stellungnahme 

vom 18. April 2023 befand die behandelnde Ärztin des B._____ Dr. med. 

C._____, eine Arbeitsintegration mit viermal zwei Stunden sei bei A._____ 

aktuell nicht realistisch. Gleichermassen riet auch der Leiter der 

Eingliederungsberatung des B._____ aus gesundheitlichen Gründen 

davon ab, zum aktuellen Zeitpunkt eine Eingliederung zu wagen, auch 

wenn A._____ sehr motiviert sei. Im Abschlussgespräch am 25. April 2023 

wurde festgehalten, dass aufgrund der medizinischen Situation von 

A._____ keine Eingliederungsmöglichkeit bestehe. Daraufhin wurden die 

Bemühungen in der Berufsberatung nach mehr als sieben Jahren nach 

dem Unfall beendet.

6. Mit Vorbescheid vom 17. Juli 2023 kündigte die IV-Stelle den Abschluss 

der beruflichen Massnahmen an. Aufgrund der ungenügenden 

gesundheitlichen Stabilität würden die Bemühungen in der Berufsberatung 

abgeschlossen. Eine niederschwellige Beratung und Begleitung sei bis zu 

drei Jahre nach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen durch die IV-

Berufsberatung möglich. Mit Verfügung vom 28. September 2023 

entschied die IV-Stelle wie vorbeschieden und schloss die beruflichen 

Massnahmen ab.

7. Dagegen liess A._____ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 

1. November 2023 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden erheben und was folgt beantragen:

"1. Die Verfügung vom 28. September 2023 der Beschwerdegegnerin sei aufzuheben und 

es sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer 

Kostengutsprache zu erteilen für die Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, 

namentlich von Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche 

Eingliederung, zuzüglich allen mit der Eingliederungsmassnahme 

zusammenhängenden, dem Beschwerdeführer zustehenden Leistungen.

- 4 -

2. Die Verfügung vom 28. September 2023 der Beschwerdegegnerin sei aufzuheben und 

es sei die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin 

zurückzuweisen verbunden mit der Anordnung, eine neue Verfügung im Sinne der 

Beschwerde zu erlassen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin zzgl. MwSt."

Begründend brachte er im Wesentlichen vor, er sei mit Blick auf die 

Durchführung einer baldigen Integrationsmassnahme hoch motiviert, 

weshalb eine solche zum aktuellen Zeitpunkt nicht unversucht bleiben 

solle. Er habe in den vergangenen Monaten seine persönliche Situation 

hinsichtlich einer Integrationsmassnahme angepasst, was sich in vielerlei 

Hinsicht positiv auf seine Gesundheit und die Massnahmefähigkeit 

ausgewirkt habe. Er sei per März 2023 von der D._____ nach E._____ 

umgezogen, um endlich an einer Integrationsmassnahme teilnehmen zu 

können. Der neue Wohnort ermögliche es ihm, sich ausserhaus mit dem 

Swisstrack, einem Rollstuhlzuggerät, selbstständig fortzubewegen und 

auch den Weg von seinem Domizil zum nahegelegenen Ort der möglichen 

Integrationsmassnahme in der F._____ in E._____ zurückzulegen. Er sei 

daher nicht mehr darauf angewiesen, ein seinen gesundheitlichen 

Einschränkungen angepasstes Auto oder den öffentlichen Verkehr zu 

benutzen. Er habe zudem ein grosses technisch-konstruktives Interesse 

und eine hohe Motivation für eine Lehre als Konstrukteur. Er habe sich im 

Rahmen seiner eingliederungswirksamen Bemühungen bis zum heutigen 

Tag mit CAD-Zeichnen und 3D-Drucken auseinandergesetzt. Für die 

Umsetzung seiner zahlreichen Konstrukteuren-Projekte sitze er jeweils 

mehrere Stunden am Stück im Rollstuhl vor dem PC. In E._____ gehe es 

im physisch besser als in der D._____.

8. Die IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) schloss in der 

Vernehmlassung vom 30. November 2023 auf Abweisung der 

Beschwerde. Der Beschwerdeführer leide seit seinem Unfall an einer 

- 5 -

Vielzahl von Beschwerden im Zusammenhang mit der 

Querschnittlähmung. Nach dem Abbruch der Integrationsmassnahme bei 

der ParaWork im Jahr 2019 hätten gesundheitsbedingt jahrelang keine 

neuen Eingliederungsmassnahmen gestartet werden können. Der Leiter 

der Eingliederungsberatung des B._____ in Nottwil habe im April 2023 

festgehalten, es gebe gesundheitlich so viele Stolpersteine beim 

Beschwerdeführer, dass eine Eingliederung zum aktuellen Zeitpunkt nicht 

realistisch sei. Auch die behandelnde Ärztin Dr. med. C._____ sehe eine 

Arbeitsintegration mit viermal zwei Stunden aktuell nicht als realistisch. 

Der Beschwerdeführer setze sich in seiner Beschwerde nicht mit seiner 

schwierigen gesundheitlichen Situation auseinander. Diese dauere 

weiterhin an.

9. Der Beschwerdeführer reichte trotz der ihm eingeräumten Frist keine 

Replik ein. 

Auf die weiteren Ausführungen in den Rechtsschriften, die angefochtene 

Verfügung sowie die übrigen Akten wird, soweit erforderlich, in den 

nachstehenden Erwägungen eingegangen.

II. Das Gericht zieht in Erwägung:

1.1. Im Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht des Kantons 

Graubünden als Versicherungsgericht müssen die 

Prozessvoraussetzungen erfüllt sein, damit auf eine Beschwerde 

eingetreten, die Sache materiell geprüft und ein Sachentscheid gefällt 

wird. Die angerufene Behörde prüft von Amtes wegen, ob die 

Prozessvoraussetzungen gegeben sind, was die Rechtssuchenden 

jedoch nicht entbindet, diese zu substanziieren. Die 

Prozessvoraussetzungen müssen sowohl im Zeitpunkt der 

Beschwerdeeinreichung als auch im Zeitpunkt der Entscheidfällung noch 

- 6 -

gegeben sein (vgl. Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons 

Graubünden [VGU] U 22 9 vom 17. März 2022 E.1, R 21 60 vom 

24. November 2021 E.1, R 20 77 vom 14. September 2021 E.1.1 und U 

19 52 vom 10. November 2020 E.2.1). 

1.2.1. Anfechtungsgegenstand im verwaltungsgerichtlichen 

Beschwerdeverfahren bildet, formell betrachtet, die angefochtene 

Verfügung und, materiell gesehen, das in der Verfügung geregelte 

Rechtsverhältnis (vgl. BGE 144 I 11 E.4.3 und 125 V 413 E.2a mit Hinweis 

auf BGE 110 V 48). Streitgegenstand ist demgegenüber das aufgrund der 

Beschwerdebegehren tatsächlich angefochtene, somit als Prozessthema 

vor das Gericht gezogene Rechtsverhältnis (vgl. BGE 144 I 11 E.4.3 und 

125 V 413 E.2a mit Hinweis auf BGE 110 V 48 E.3c). Der Streitgegenstand 

ergibt sich also daraus, inwiefern nach dem Rechtsbegehren der 

Beschwerde das in der Verfügung geordnete Rechtsverhältnis, genauer 

die im Verfügungsdispositiv angeordnete Rechtsfolge, bestritten ist. 

Gegenstände, über welche die erstinstanzlich verfügende Behörde nicht 

entschieden hat, darf die Rechtsmittelinstanz nicht beurteilen (vgl. BGE 

142 I 155 E.4.4.2 und 125 V 413 E.1b; vgl. zum Ganzen auch VGU R 20 

35 und R 20 51 vom 9. Dezember 2021 E.2.1). 

1.2.2. Vorliegend bildet die Verfügung vom 28. September 2023 

Anfechtungsgegenstand und damit den Ausgangspunkt des 

Beschwerdeverfahrens sowie zugleich den Rahmen und die Begrenzung 

des Streitgegenstands. Dieser kann demnach grundsätzlich nur sein, was 

darin angeordnet wurde. Mit Verfügung vom 28. September 2023 schloss 

die Beschwerdegegnerin die beruflichen Massnahmen ab. Zum 

Abklärungsergebnis hielt sie fest, aufgrund der ungenügenden 

gesundheitlichen Stabilität würden die Bemühungen in der Berufsberatung 

abgeschlossen. Eine niederschwellige Beratung und Begleitung sei bis zu 

drei Jahre nach Abschluss der Eingliederungsmassnahmen durch die IV-

- 7 -

Berufsberatung möglich (vgl. beschwerdegegnerische Akten [Bg-act.] 

231; siehe auch Vorbescheid vom 17. Juli 2023 [Bg-act. 229]). In der 

dagegen erhobenen Beschwerde vom 1. November 2023 beantragt der 

Beschwerdeführer im Hauptbegehren, ihm sei Kostengutsprache zur 

Durchführung von Eingliederungsmassnahmen, namentlich von 

Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche 

Eingliederung, zuzüglich der damit zusammenhängenden Leistungen, zu 

erteilen (vgl. Beschwerde vom 1. November 2023 S. 2). Daraus liesse sich 

ableiten, dass er insbesondere – aber nicht nur – eine 

Integrationsmassnahme anbegehrt. Wie aus der Beschwerdebegründung 

jedoch hervorgeht (zur Auslegung der Rechtsbegehren nach Treu und 

Glauben, insbesondere im Lichte der dazu gegebenen Begründung, vgl. 

Urteil des Bundesgerichts 1C_736/2021 vom 17. März 2022 E.1.3 mit 

Hinweis auf BGE 147 V 369 E.4.2.1 sowie Urteil des Bundesgerichts 

9C_8/2012 vom 12. März 2012 E.1.1 mit diversen Hinweisen), wünsche 

er sich nichts sehnlicher, als im Rahmen einer Integrationsmassnahme zu 

evaluieren, ob er längerfristig in der Lage sei, an einer beruflichen 

Massnahme (im Vordergrund stehe eine erstmalige berufliche Ausbildung) 

teilzunehmen (vgl. Beschwerde vom 1. November 2023 S. 5). Insofern 

umriss der Beschwerdeführer das Beschwerdethema denn auch selbst 

dahingehend, dass zu prüfen sei, ob er Anspruch auf 

Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche 

Eingliederung im Sinne von Art. 14a des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) habe, was er entgegen der 

Ansicht der Beschwerdegegnerin bejahe (vgl. Beschwerde vom 

1. November 2023 S. 6). Der Streitgegenstand erschöpft sich vorliegend 

demnach in der Frage, ob die Beschwerdegegnerin die 

Eingliederungsmassnahmen im Sinne einer Integrationsmassnahme zu 

Recht mangels ungenügender gesundheitlicher Stabilität abgeschlossen 

hat.

- 8 -

1.3. Die Legitimation zur Anfechtung einer Verfügung durch Beschwerde an 

das kantonale Gericht richtet sich nach Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 59 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1). Danach ist zur Beschwerde 

legitimiert, wer durch den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein 

schutzwürdiges Interesse an seiner Aufhebung oder Änderung hat. Als 

formeller und materieller Verfügungsadressat ist der Beschwerdeführer 

von der angefochtenen Verfügung unmittelbar betroffen und er hat ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung. Er ist somit 

zur Beschwerdeerhebung legitimiert. Die Beschwerde wurde zudem frist‑ 

und formgerecht eingereicht (Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 60 Abs. 1 und 2 

ATSG, Art. 38 f. sowie Art. 61 lit. b ATSG). Darauf ist somit einzutreten.

2.1. Vorab weist der Beschwerdeführer zutreffend darauf hin, dass die 

Beschwerdegegnerin nach dem Grundsatz "Eingliederung vor Rente" 

zuerst abzuklären hat, ob die Erwerbsfähigkeit der versicherten Person 

(oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen) voraussichtlich 

durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder hergestellt, erhalten 

oder verbessert werden kann (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. a IVG). Nur wenn sie 

zum Schluss gelangt, dass keine entsprechenden Massnahmen (mehr) in 

Frage kommen, kann ein Rentenanspruch bejaht werden; andernfalls sind 

vorab geeignete Eingliederungsmassnahmen anzuordnen (vgl. BGE 148 

V 397 E.6.2.4; Urteile des Bundesgerichts 8C_128/2022 vom 

15. Dezember 2022 E.7.1 und 8C_345/2022 vom 12. Oktober 2022 E.5.3). 

Diese Grundsätze finden auch Anwendung auf Integrationsmassnahmen, 

bei welchen es sich um eine besondere Form von 

Eingliederungsmassnahmen handelt (vgl. dazu Art. 8 Abs. 3 lit. ater IVG; 

vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_689/2019 vom 20. Dezember 2019 

E.3.1 f.): Solange Integrationsmassnahmen in Betracht fallen können, ist 

der Anspruch auf eine Rente deshalb nicht zu prüfen und kann eine Rente 

- 9 -

nicht zugesprochen werden (vgl. zum Ganzen: Urteil des Bundesgerichts 

9C_380/2021 vom 31. Januar 2022 E.5.1).

2.2. Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 

ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, 

soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die 

Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu 

erhalten oder zu verbessern (lit. a), und die Voraussetzungen für den 

Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b). Der Anspruch 

auf Eingliederungsmassnahmen besteht nach Art. 8 Abs. 1bis IVG 

unabhängig von der Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der 

Invalidität. Bei der Festlegung der Massnahmen sind insbesondere das 

Alter (lit. a), die Fähigkeiten der versicherten Person (lit. c) und die zu 

erwartende Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen (lit. d).

2.3. Als Eingliederungsmassnahme unterliegt eine Integrationsmassnahme 

zur Vorbereitung auf die berufliche Eingliederung den allgemeinen 

Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG (vgl. BGE 137 V 1 

E.3.2). Sie hat somit neben den dort ausdrücklich genannten 

Erfordernissen der Geeignetheit und Notwendigkeit auch demjenigen der 

Angemessenheit (Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem 

Teilgehalt des Verhältnismässigkeitsgrundsatzes zu genügen. Danach 

muss sie unter Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen und 

rechtlichen Umstände des Einzelfalles in einem angemessenen Verhältnis 

zum angestrebten Eingliederungsziel stehen. Hinsichtlich der 

Angemessenheit lassen sich vier Teilaspekte unterscheiden, nämlich die 

sachliche, die zeitliche, die finanzielle und die persönliche 

Angemessenheit. Danach muss die Massnahme prognostisch ein 

bestimmtes Mass an Eingliederungswirksamkeit aufweisen; sodann muss 

gewährleistet sein, dass der angestrebte Eingliederungserfolg 

voraussichtlich von einer gewissen Dauer ist; des Weitern muss der zu 

- 10 -

erwartende Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten der 

konkreten Eingliederungsmassnahme stehen; schliesslich muss die 

Massnahme dem Betroffenen auch zumutbar sein (vgl. BGE 142 V 523 

E.2.3 und 132 V 215 E.3.2.2; Urteile des Bundesgerichts 9C_71/2023 vom 

5. September 2023 E.3.3.1, 8C_266/2022 vom 8. März 2023 E.2.2 und 

8C_503/2022 vom 8. Februar 2023 E.3.2; BUCHER, Eingliederungsrecht 

der Invalidenversicherung, Bern 2011, S. 76 ff. Rz. 128 ff.).

2.4. Gemäss Art. 14a Abs. 1 IVG haben Versicherte, die seit mindestens sechs 

Monaten zu mindestens 50 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) sind (lit. a), 

und nicht erwerbstätige Personen vor der Vollendung des 25. Altersjahres, 

sofern sie von einer Invalidität bedroht sind (Art. 8 Abs. 2 ATSG) (lit. b), 

Anspruch auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche 

Eingliederung (vgl. auch BUCHER, a.a.O., S. 285 ff. Rz. 552 ff., wonach 

Integrationsmassnahmen auch Schulabgängern insbesondere im Hinblick 

auf die erstmalige berufliche Ausbildung sowie Personen, die eine 

erstmalige berufliche Ausbildung begonnen haben, zugutekommen 

können). Der Anspruch besteht nur, wenn durch die 

Integrationsmassnahmen die Voraussetzungen für die Durchführung von 

Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden können (Art. 14a Abs. 1bis 

IVG). Diesbezüglich sieht Art. 4quater Abs. 1 der Verordnung über die 

Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) präzisierend vor, dass Anspruch 

auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die berufliche 

Eingliederung Versicherte haben, die fähig sind, mindestens acht Stunden 

pro Woche an Integrationsmassnahmen teilzunehmen.

2.5. Die Eingliederungsmassnahme muss sich nicht nur objektiv mit Bezug auf 

die Massnahme selbst (Eignung der Massnahme), sondern auch subjektiv 

mit Bezug auf die versicherte Person (Eignung der versicherten Person) 

zur Erreichung des angestrebten Eingliederungszieles eignen: 

Eingliederungswirksam kann eine Massnahme nur sein, wenn die 

- 11 -

betroffene Person – bezogen auf die jeweilige Massnahme – selber 

wenigstens teilweise objektiv eingliederungsfähig und subjektiv 

eingliederungsbereit ist (objektive und subjektive Eingliederungsfähigkeit; 

vgl. BUCHER, a.a.O., S. 75 Rz. 124 und S. 278 f. Rz. 539).

3.1. Vorliegend steht ausser Frage, dass der noch junge Beschwerdeführer 

grosses Interesse an technisch-konstruktiven Tätigkeiten, insbesondere 

an Computer Aided Design (CAD)-Zeichnungen sowie 3D-Drucker-

Konstruktionen hat (vgl. hierzu beschwerdeführerische Akten [Bf-act.] 3 

und Bericht vom 21. Mai 2019 zur berufsorientierten Integration in der 

ParaWork [Bg-act. 161 S. 2]; siehe ferner Telefonnotiz vom 13. Januar 

2021 [Bg-act. 200 S. 2], Aktennotiz vom 27. Juni 2016 [Bg-act. 69 S. 32] 

und Verlaufsprotokoll der Berufsberatung, Einträge vom 6. Dezember 

2016 [Bg-act. 152 S. 3] und vom 30. September 2016 [Bg-act. 152 S. 2]), 

und eine sehr hohe Motivation mit Blick auf die Durchführung von 

Integrationsmassnahmen aufweist (vgl. Verlaufsprotokoll und 

Zusammenfassung der zuständigen Berufsberaterin vom 17. Juli 2023 

[Bg-act. 226, insb. S. 15]; siehe ferner Nachricht von Dr. med. C._____ 

vom 1. Mai 2023 [Bg-act. 225 S. 1] sowie Verlaufsprotokoll der 

Berufsberatung, Einträge vom 19. März 2019 [Bg-act. 152 S. 17], vom 

14. Februar 2019 [Bg-act. 152 S. 15] und vom 4. Dezember 2018 [Bg-act. 

152 S. 15]). So zeichnete sich bereits anlässlich der im B._____ 

durchgeführten beruflichen Abklärung bei ParaWork ab, dass sich dank 

der grossen Affinität des sehr motivierten und engagierten 

Beschwerdeführers zur Technik und der Konstruktion eine Lehre als 

Konstrukteur anbieten würde, wobei aufgrund der schwierigen 

gesundheitlichen Situation und der sehr eingeschränkten Belastbarkeit 

zuerst Integrationsmassnahmen angezeigt gewesen waren (vgl. 

Abschlussbericht vom 1. Mai 2017 der ParaWork zur beruflichen 

Eingliederung [Bg-act. 89 S. 2 ff.]; siehe ferner Verlaufsgespräche vom 

- 12 -

16. August 2016 [Bg-act. 69 S. 63] und vom 6. Dezember 2016 [Bg-act. 

69 S. 109], Protokolle der Rehabilitationsgespräche vom 23. August 2016 

[Bg-act. 70 S. 58] und vom 31. Mai 2016 [Bg-act. 70 S. 29]). 

Gleichermassen war der Beschwerdeführer im Rahmen des ab 6. Mai 

2019 absolvierten Belastbarkeitstrainings bei ParaWork sehr positiv 

eingestellt und zeigte sich motiviert sowie erfreut über den 

berufsorientierten Neustart (vgl. Verlaufsprotokoll der Berufsberatung, 

Eintrag vom 11. Mai 2019 [Bg-act. 152 S. 18 f.]). Auch nachdem diese 

Massnahme aufgrund der sich verschlechternden Hautverhältnisse bei der 

Mobilisation bereits am 21. Mai 2019 vorzeitig beendet werden musste, 

äusserte er sich dahingehend, eine Integrationsmassnahme in E._____ 

anstreben zu wollen (vgl. Bericht vom 21. Mai 2019 zur berufsorientierten 

Integration in der ParaWork [Bg-act. 161 S. 2] und Verlaufsprotokoll der 

Berufsberatung, Eintrag vom 21. Mai 2019 [Bg-act. 226 S. 2]). Daran hielt 

er trotz seines instabilen Gesundheitszustands mit diversen 

Komplikationen auch in der Folge fest, indem er mehrmals sein Interesse 

für eine Integrationsmassnahme in E._____ bekundete (vgl. 

Verlaufsprotokoll der Berufsberatung, Einträge vom 4. Juni 2019 [Bg-act. 

226 S. 3 f.], vom 15. Juli 2019 [Bg-act. 226 S. 4], vom 6. Februar 2020 [Bg-

act. 226 S. 5], vom 6. September 2021 [Bg-act. 226 S. 6], vom 

3. Dezember 2022 [Bg-act. 226 S. 7] und vom 19. Dezember 2022 [Bg-

act. 226 S. 8]; siehe ferner Bericht von Dr. med. C._____ vom 11. April 

2023 [Bg-act. 234 S. 19], Bericht von Dr. med. G._____ vom 5. Dezember 

2022 [Bg-act. 216 S. 65 ff.], Bericht von Dr. med. H._____ und Psychologin 

I._____ vom 4. Juli 2022 [Bg-act. 216 S. 18]; vgl. auch Beschwerde vom 

1. November 2023 S. 5 ff.). Aufgrund dieser sehr hohen 

Eingliederungsbereitschaft, welcher angesichts der komplexen 

medizinischen Situation mit verschiedenen Beschwerdebildern und 

gesundheitlichen Rückschlägen grosse Achtung gebietet, ist die 

- 13 -

subjektive Eingliederungsfähigkeit des Beschwerdeführers klar zu 

bejahen.

3.2. Fraglich ist jedoch, ob der Beschwerdeführer das Erfordernis der 

Mindestpräsenzzeit zu erfüllen vermag. Denn ein Anspruch auf 

Integrationsmassnahmen setzt voraus, dass er fähig ist, eine Präsenzzeit 

von mindestens zwei Stunden täglich während mindestens vier Tagen pro 

Woche zu absolvieren (vgl. Art. 4quater Abs. 1 IVV; BGE 137 V 1 E.3.2). 

Dieses (einen Aspekt der Geeignetheit der Massnahme bildende) 

Erfordernis wird damit begründet, dass die Durchführung von 

Integrationsmassnahmen nicht sinnvoll erscheint, wenn diese 

Mindestanforderung nicht erfüllt werden kann (vgl. Erläuterungen zu der 

am 1. Januar 2008 in Kraft getretenen Änderung der IVV vom 

28. September 2007 [AS 2007 5155], abrufbar unter: 

https://www.newsd.admin.ch/newsd/message/attachments/9684.pdf, 

zuletzt besucht am 9. Januar 2024; BUCHER, a.a.O., S. 295 Rz. 570 f.). 

3.3. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, sein Gesundheitszustand habe 

sich in den letzten sechs bis 12 Monaten bzw. seit dem Umzug nach 

E._____ im März 2023 verbessert, wobei er nun mehrere Stunden am 

Stück im Rollstuhl sitzen könne, kontrastiert dies mit dem hier 

massgeblichen medizinischen Sachverhalt, wie er sich bis zum Erlass der 

angefochtenen Verfügung am 28. September 2023 präsentierte (vgl. BGE 

143 V 409 E.2.1; Urteile des Bundesgerichts 8C_199/2023 vom 

30. August 2023 E.4.3, 8C_397/2021 vom 3. August 2021 E.3.2.3, 

9C_361/2020 vom 26. Februar 2021 E.3.3 und 8C_82/2019 vom 

19. September 2019 E.5.3). So berichteten die behandelnden Ärztinnen 

und Ärzte des B._____ bereits in ihrer Stellungnahme vom 5. Oktober 

2022, dass sich im Rahmen der Hauptdiagnose einer sensomotorisch 

kompletten Tetraplegie sub C4, im Verlauf sub C6 (AIS A), bei Flexions- 

und Distraktionsverletzung mit Kompression des Myelons nach dem 

- 14 -

Skiunfall am 19. März 2016 diverse weitere Beschwerdebilder entwickelt 

hätten. Dabei listeten sie namentlich folgende Diagnosen auf: neurogene 

Blasen-, Darm-, Herzkreislauf- und Sexualfunktionsstörungen, 

Dekubitalleiden, periartikuläre Ossifikation (PAO) der Hüftgelenke 

beidseits, tetraplegiebedingte rezidivierende autonome Dysregulationen, 

neuropathisches Schmerzsyndrom der Vorderarme beidseits, Verdacht 

auf Thrombopathie, tetraplegieassoziierte restriktive Ventilationsstörung, 

posttraumatische Belastungsstörung, Untergewicht, Tetrahandchirurgie 

(progrediente Schwäche der Handgelenksextension und 

Beugekontrakturen der Dig. II-IV bei klinischem Verdacht auf ein latentes 

Karpaltunnelsyndrom links) und Spastik des linken Oberschenkels. Dazu 

führten sie zur Querschnittlähmung namentlich aus, dass durch den 

Verlust der motorischen, sensorischen und vegetativen (autonomen) 

Funktionen unterhalb der Läsion viele Organsysteme in ihrer Funktion 

betroffen seien und die daraus resultierenden Folgen vielfältig und 

komplex seien. Dazu gehörten typische und häufig auftretende 

Gesundheitsprobleme, wie Spastizität, neuropathische Schmerzen, 

Blasen- und Darmfunktionsstörungen, Harnwegsinfekte, 

Atmungsprobleme und Dekubitus. Die autonome Dysreflexie sei eine 

Regulationsstörung des Körpers, die zu einer Überreizung des vegetativen 

Nervensystems führe. Symptome einer autonomen Dysreflexie seien 

beispielsweise ein rapider Blutdruckanstieg mit niedriger Pulsfrequenz, 

Kopfschmerzen, Gänsehaut und starkes Schwitzen. Unbehandelt sei die 

autonome Dysreflexie eine potenziell lebensbedrohliche Situation. Beim 

Beschwerdeführer sei das aktuelle Hauptproblem, dass er nicht länger als 

drei bis vier Stunden am Tag im Rollstuhl mobilisiert werden könne. Grund 

dafür seien die autonome Dysregulation und das venöse Pooling mit 

Hypotonie, weshalb der Beschwerdeführer nach anderthalb Stunden 

Sitzen im Rollstuhl trotz nicht-medikamentöser Massnahmen (Strümpfe, 

Bauchgurt) und medikamentöser Massnahmen (blutdruckregulierende 

- 15 -

Medikation) kollabiere. Zudem sei die Mobilisation durch die Hautsituation 

limitiert: Es seien immer wieder Druckstellen aufgetreten. Die Sitzposition 

sei bei der erneut aufgetretenen PAO der Hüfte suboptimal. Das Risiko für 

neue Druckstellen bei Sensibilitätsverlust, Hypotonie, Spastik und einem 

BMI von 14 sei erhöht. Ein weiteres Problem sei die Spastik, welche nun 

aufgrund der PAO verstärkt vorhanden sei. Durch die Inaktivität bestehe 

ein suboptimaler Rehabilitationszustand. Aktivitäten, welche während der 

früheren Rehabilitation noch möglich gewesen seien, seien nun nicht oder 

nur mit Hilfe möglich. Insofern befanden die behandelnden Ärztinnen und 

Ärzte des B._____ eine weitere stationäre Rehabilitation für notwendig 

(vgl. Bg-act. 216 S. 40 ff. und 216 S. 33 ff.; siehe ferner Bericht von Dr. 

med. J._____ vom 5. November 2022 [Bg-act. 216 S. 50], Berichte von Dr. 

med. C._____ vom 13. April 2022 [Bg-act. 213 S. 25 f.] und vom 4. Januar 

2022 [Bg-act. 213 S. 4], Berichte von Dr. med. G._____ vom 12. Juli 2022 

[Bg-act. 216 S. 26] und vom 31. Mai 2022 [Bg-act. 216 S. 6 f.], Bericht von 

Dr. med. H._____ und Psychologin I._____ vom 4. Juli 2022 [Bg-act. 216 

S. 18 ff.], Bericht von Prof. Dr. med. K._____ und Dr. med. L._____ vom 

9. März 2022 [Bg-act. 213 S. 13], Bericht von Dr. med. M._____ vom 

1. Februar 2022 [Bg-act. 213 S. 9]). Aufgrund dieser komplexen und 

schwierigen gesundheitlichen Situation scheint nahezuliegen, dass die 

Belastbarkeit des Beschwerdeführers nicht gegeben war, um die 

Mindestpräsenzzeit für Integrationsmassnahmen zu erreichen und damit 

die Voraussetzungen für die Durchführung von Massnahmen beruflicher 

Art zu schaffen. Im gleichen Sinne äusserte die zuständige 

Berufsberaterin am 19. Dezember 2022, dass der gesundheitliche 

Zustand des Beschwerdeführers für Eingliederungsmassnahmen nicht 

stabil genug gewesen sei (vgl. Bg-act. 215 S. 46; siehe ferner Beurteilung 

von Dr. med. N._____ vom 13. Juli 2022 [Bg-act. 218 S. 7 f.]).

- 16 -

3.4. Auch in der Folge persistierten die bekannten Beschwerdebilder. Mit 

Bericht vom 5. Dezember 2022 führte Dr. med. G._____, Leitender Arzt 

Neurologie des B._____, aus, bezüglich der Spastik bestünden deutlich 

einschränkende Spastiksituationen wie Beuge- und Streckspastik am 

Morgen, Streckspastik der Beine und im unteren Rücken beim Fahren im 

Rollstuhl auf unebenem Untergrund, Auftreten von Spastik in der 

Entlastungshaltung bei vorgebeugtem Oberkörper auf die Oberschenkel 

mit der Notwendigkeit der Repositionierung des Beckens beim Aufrichten 

sowie Auftreten von Spastik beim Selbstkatheterismus im Bett am Abend, 

weswegen eine Hilfsperson notwendig sei. Die autonome Dysregulation 

sei aktuell im Wesentlichen unverändert – laut Beschwerdeführer in den 

letzten ein bis zwei Jahren –, wobei sie möglicherweise im letzten Jahr 

etwas zugenommen habe. Die autonome Dysregulation gewinne aktuell 

mehr Bedeutung, da der Beschwerdeführer die Aufnahme einer 

Arbeitstätigkeit plane, weswegen er im Frühjahr 2023 nach E._____ 

umziehen werde. Der störende bzw. behindernde Einfluss der autonomen 

Dysregulation bestehe darin, dass der Beschwerdeführer am Vormittag 

zunächst drei bis vier Stunden Sitzen könne. Nach drei Stunden baue sich 

eine Hühnerhaut im rechten Arm auf und im Verlauf ein massiv, sehr stark 

störendes Schwitzen des rechten Oberkörpers sowie 

Kribbelmissempfindungen und deutlicher Blutdruckanstieg. Beim 

Auftreten dieser Symptome müsse der Beschwerdeführer kürzere Zeit den 

Oberkörper auf die Oberschenkel legen zur Entlastung. Weiter im Verlauf 

komme diese Dysregulation nach drei bzw. zwei Stunden und 

beeinträchtige die Sitzzeit deutlich. Wenn der Beschwerdeführer die 

Entlastungssituation verpasse, müsse er abliegen, da sonst die 

Dysregulationszeichen nicht sistierten. Dr. med. G._____ folgerte daraus 

in Anerkennung des Wunsches des Beschwerdeführers nach einer 

Arbeitstätigkeit, es sei verständlich, dass die aktuell bestehenden 

Symptome mit mässig störender Spastik und der nach längerem Sitzen 

- 17 -

sehr ausgeprägt auftretenden autonomen Dysregulation mit schwerem 

Schwitzen, Hühnerhaut und Kribbeln das Sitzen im Rollstuhl und die damit 

verbundene Arbeitstätigkeit deutlich einzuschränken drohe, zumal sich die 

Abstände der autonomen Dysregulation im Tagesverlauf verkürzten und 

gelegentlich auch nur durch komplettes Abliegen zu lösen seien (vgl. Bg-

act. 216 S. 66 f.).

3.5. Gleichermassen führte Dr. med. C._____, Leitende Ärztin der 

Paraplegiologie des B._____, am 10. Februar 2023 aus, der 

Beschwerdeführer berichte, dass er nach Austritt aus dem B._____ am 

7. Dezember 2022 seine Mobilisationszeiten habe aufbauen können. Er 

habe bis zu sieben Stunden am Tag im Rollstuhl sitzen können, obwohl er 

sich weiterhin regelmässig mit dem Oberkörper auf den Beinen abstützen 

habe müssen. Aufgrund des regelmässigen Abliegens und 

Wiederaufrichtens seien Schulterschmerzen aufgetreten. Der 

Beschwerdeführer sitze aktuell max. vier Stunden im Rollstuhl, wobei nach 

20 bis 30 Minuten Aufrechtsitzen immer wieder das Schwitzen und die 

Gänsehaut auftreten würden. Eine Verbesserung der Symptome trete 

weiterhin durch das Ablegen des Oberkörpers auf die Beine ein. Aktuell 

werde ihm beim Abliegen und Aufrichten durch die Mutter geholfen. 

Aufgrund der Schulterschmerzen könne der Beschwerdeführer sich nicht 

selber aufrichten. In ihrer Beurteilung hielt Dr. med. C._____ fest, der 

Beschwerdeführer weise weiterhin einen deutlich reduzierten Allgemein- 

und Rehabilitationszustand auf. Das aktuelle Hauptproblem sei weiterhin 

die invalidisierende autonome Dysregulation mit folgenden Symptomen: 

Schwitzen, Gänsehaut, Herzrasen und Brustschmerzen. In der Anamnese 

sei aufgefallen, dass der Beschwerdeführer erneut über die 

Blutdruckproblematik mit Symptomen einer autonomen Dysregulation 

berichtet habe, welche auch im Liegen bestehen würde. Die klinische 

Untersuchung habe keine Anhaltspunkte für die Veränderung der 

- 18 -

Symptome ergeben (vgl. Bg-act. 220 S. 5; siehe ferner Stellungnahme der 

Dres. med. O._____, C._____ und P._____ vom 24. Januar 2023 [Bg-act. 

234 S. 5]). 

3.6. Auf Nachfrage der zuständigen Berufsberaterin führte Dr. med. C._____ 

in ihrer Stellungnahme vom 18. April 2023 sodann aus, die berufliche 

Eingliederung des Beschwerdeführers sei aus psychischer Sicht sicherlich 

gewünscht und er sei auch motiviert. Seine körperliche Situation sei 

jedoch komplex und anspruchsvoll. Im Vordergrund stünden das tiefe 

Körpergewicht (42 kg) und das damit verbundene erhöhte Dekubitusrisiko 

und die sehr ausgesprochene autonome Dysregulation mit häufigen 

Hypotonien. Der Beschwerdeführer müsse dabei regelmässig auf seine 

Beine abliegen, da er sonst autonom entgleise und nach der hypotonen 

Phase einen Bluthochdruck aufweise oder kollabiere. Dies mache er in der 

Regel alle 20 bis 30 Minuten. Damit einher gehe eine 

Schulterüberbelastung, welche ihn wieder bettgebunden mache. Auf das 

Eingliederungspotenzial des Beschwerdeführers angesprochen, 

antwortete Dr. med. C._____, dass sie eine Arbeitsintegration mit viermal 

zwei Stunden aktuell nicht als realistisch sehe. Für den Anfang seien 

zweimal zwei Stunden mit jeweils einem Tag dazwischen zumutbar, wobei 

eine Evaluation der Haut (Dekubitus), des Appetits und der 

Blutdrucksymptome notwendig sei. Zudem liege der Beschwerdeführer 

alle 20 Minuten auf seine Beine ab, um die Blutdrucksymptome zu 

normalisieren. Wie lange dieses Abliegen dauere, sei sehr unterschiedlich. 

Wenn er dies nicht mache, werde der Blutdruck so tief, dass er kollabiere, 

oder er werde so hoch, dass er autonom dysreguliere. Beide Situationen 

seien potenziell lebensbedrohlich. Schliesslich stellte Dr. med. C._____ 

fest, nach über 20 Jahren Erfahrung im Bereich von 

Querschnittlähmungen müsse sie leider feststellen, dass die Behandlung 

des Beschwerdeführers zu ihren herausforderndsten Aufgaben gehöre, 

- 19 -

dies aus medizinischer Sicht (vgl. Bg-act. 224 und 226 S. 11 f.; siehe 

ferner Bericht von Dr. med. C._____ vom 11. April 2023 [Bg-act. 234 S. 18 

f.]). Aus diesen Ausführungen ist zu schliessen, dass die behandelnde 

Ärztin des B._____ aufgrund des komplexen, fragilen und anspruchsvollen 

Gesundheitszustands des Beschwerdeführers das Erfordernis einer 

Präsenzzeit von mindestens zwei Stunden täglich während mindestens 

vier Tagen pro Woche für Integrationsmassnahmen verneinte. Diese 

Beurteilung bezieht sich dabei auf einen Zeitpunkt nach dem Umzug des 

Beschwerdeführers von der D._____ nach E._____ im März 2023 (vgl. 

hierzu Bg-act. 222). Ausserdem lässt sich aus der Stellungnahme von Dr. 

med. C._____ keine positive Prognose ableiten, dass der 

Beschwerdeführer die für die Folgemassnahme notwendige Präsenz- und 

Leistungsfähigkeit erreichen könnte (vgl. Kreisschreiben über die 

beruflichen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung 

[KSBEM], gültig ab dem 1. Januar 2022, Rz. 1502; siehe ferner 

Verlaufsprotokoll der Berufsberatung, Eintrag vom 15. Mai 2023 [Bg-act. 

226 S. 13 f.], und Nachricht der zuständigen Berufsberaterin vom 20. April 

2023 [Bg-act. 225 S. 2]). 

3.7. Im gleichen Sinne sprach sich bereits tags zuvor der Leiter der 

Eingliederungsberatung des B._____ in Nottwil, Q._____, aus. In der 

telefonischen Besprechung vom 17. April 2023 hielt er fest, die Situation 

des Beschwerdeführers sei sehr komplex. Gesundheitlich gebe es so viele 

Stolpersteine, dass eine Eingliederung zum aktuellen Zeitpunkt nicht 

realistisch sei. Die autonome Dysregulation, die Syringomyelie und auch 

die Tatsache, dass der Beschwerdeführer aufgrund der eingeschränkten 

Handfunktion den Transfer nicht mehr selbstständig ausführen könne, 

seien ein Jobkiller. Er rate davon ab, zum aktuellen Zeitpunkt eine 

Eingliederung zu wagen, auch wenn der Beschwerdeführer sehr motiviert 

sei und grundsätzlich auch immer gewesen sei (vgl. Bg-act. 226 S. 10).

- 20 -

3.8. Im weiteren Verlauf stellte auch PD Dr. med. R._____, Facharzt für 

Neurologie, eine negative Eingliederungsprognose. So führte er in seiner 

Beurteilung vom 13. Juli 2023 aus, es sei bereits in der 

versicherungsmedizinisch-neurologischen Beurteilung vom 13. Juli 2022 

geschlussfolgert worden, dass eine Integration auf dem ersten 

Arbeitsmarkt nicht realistisch sei, da sowohl in zeitlichem als auch in 

leistungsmässigem Umfang keine funktionelle Leistungsfähigkeit mehr 

bestünde. Daran habe sich leider nichts geändert. Eher müsse nochmals 

betont werden, dass aufgrund des fragilen Heilzustandes bei hohem 

Querschnitt und häufiger Komplikationsneigung, der Kreislaufinstabilität 

und dem neuropathischen Schmerzsyndrom in beiden Unterarmen 

dauerhaft keine realistische Leistungsfähigkeit im Sinne einer 

angepassten Teilarbeitsfähigkeit mit einer überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit anzunehmen sei, auch nicht in kleinem Umfang (vgl. 

Bg-act. 236 S. 6). Auf entsprechende Nachfrage hin führte PD Dr. med. 

R._____ sodann aus, von weiteren Behandlungen sei – wie bereits 

mehrfach begründet – keine funktionsrelevante Verbesserung mehr zu 

erwarten, insbesondere keine solche mit einer überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit für eine Arbeitsfähigkeit. Der Abbruch der 

Indikationsmassnahmen durch die Beschwerdegegnerin wegen fehlender 

positiver Arbeitsprognose sei daher versicherungsmedizinisch leider 

nachvollziehbar (vgl. Bg-act. 236 S. 7).

3.9. Wenn der Beschwerdeführer nun in der Beschwerde vorbringt, die Dauer, 

während welcher er ohne Unterbruch im Rollstuhl sitzen könne, habe sich 

verbessert, ist dies angesichts des aktenkundigen, sich auf die ambulante 

Verlaufskontrolle am 27. September 2023 beziehenden Berichts von Dr. 

med. C._____ vom 20. Oktober 2023 zu relativieren. Denn darin wird in 

anamnestischer Hinsicht angeführt, dass die aktuelle Sitzdauer weiterhin 

sehr stark variiere zwischen vier bis neun Stunden (vgl. Bg-act. 243 S. 4). 

- 21 -

Damit erscheinen nicht nur die effektiv umsetzbaren Mobilisationszeiten 

mit Blick auf die Durchführung einer Integrationsmassnahme sehr 

eingeschränkt, sondern bewegt sich die Sitzdauer auch im Rahmen der 

früheren Angaben (vgl. Berichte von Dr. med. C._____ vom 10. Februar 

2023 [Bg-act. 220 S. 5] und vom 11. April 2023 [Bg-act. 234 S. 18]), womit 

diesbezüglich nicht auf eine wesentliche Verbesserung geschlossen 

werden kann. Ferner gab der Beschwerdeführer anlässlich der besagten 

Verlaufskontrolle zwar an, im neuen Rollstuhl deutlich weniger 

Hautprobleme und Dysregulationen zu haben als im alten Rollstuhl. 

Allerdings wird darin auch vermerkt, dass der neue Rollstuhl weder 

geeignet sei für einen Elektroantrieb noch e-motion-Räder aufweise (vgl. 

Bg-act. 243 S. 4). Da der neue Rollstuhl somit weder über spezielle 

Antriebsräder verfügt, welche die Bewältigung längerer Strecken und 

Steigungen ermöglichen, noch geeignet ist für ein Zuggerät (vgl. Bg-act. 

243 S. 5), erscheint wenig wahrscheinlich, dass er damit und dem 

Swisstrack (Rollstuhlzuggerät) selbstständig den Weg zur F._____ in 

E._____ als möglicher Durchführungsort einer Integrationsmassnahme 

zurückzulegen vermöchte. Vielmehr müsste er hierfür wohl auf den alten 

Rollstuhl zurückgreifen, hinsichtlich welchem indes aus dem Bericht vom 

20. Oktober 2023 mit Blick auf die Hautverhältnisse hervorgeht, dass der 

Beschwerdeführer darin rezidivierend rote Stellen am Rücken bekomme 

(vgl. Bg-act. 243 S. 4). Zudem hielt Dr. med. C._____ in ihrer Beurteilung 

im Weiteren fest, dass der Beschwerdeführer anlässlich der ambulanten 

Kontrolle am 27. September 2023 weiterhin einen deutlich reduzierten 

Allgemein- und Rehabilitationszustand aufgewiesen habe. Es bestünden 

nach wie vor ausgesprochene autonome Dysregulationen mit hypertonen 

und hypotonen Phasen und vom Beschwerdeführer berichtete 

Brustschmerzen. Ein weiteres Problem sei das Dekubitusrisiko bei einem 

aktuellen Körpergewicht von 40 kg, was deutlich zu tief sei (vgl. Bg-act. 

243 S. 4). Als mit Blick auf die Durchführung von Integrationsmassnahmen 

- 22 -

von Relevanz äusserte sich Dr. med. C._____ ferner zur Arm- und 

Handsituation links, welche sie als problematisch einstufte: Der 

Beschwerdeführer könne das Handgelenk weder aktiv noch passiv in 

Dorsalextension mobilisieren. Die Finger seien alle in Kontrakturhaltung, 

wobei die Digiti III und IV über der Handmanschette lägen. Dies führe 

dazu, dass der Beschwerdeführer seinen Rollstuhl im Alltag nicht gut 

antreiben könne. Auch der linke Arm könne bei den Transfers nicht gut 

eingesetzt werden. Dies habe zur Folge, dass er für seine Transfers auf 

Dritthilfe angewiesen sei. Da sich der Beschwerdeführer aktuell nicht 

selbst transferieren könne und ein Transfer wahrscheinlich aufgrund der 

Hüftsituation zu autonomen Dysregulationen führe, seien solche ins Auto 

schwierig (vgl. Bg-act. 243 S. 5).

3.10. Insgesamt ergibt sich somit, dass der Beschwerdeführer aufgrund der im 

Rahmen der Hauptdiagnose einer sensomotorisch kompletten Tetraplegie 

auftretenden diversen schwerwiegenden Beschwerdebildern mit – 

namentlich – der ausgeprägten autonomen Dysregulation, den 

Dekubitalleiden mit deutlich reduziertem Allgemeinzustand, den 

eingeschränkten Handfunktionen, dem neuropathischen 

Schmerzsyndrom und der Spastik überwiegend wahrscheinlich nicht eine 

derartige Belastbarkeit und Konstanz aufzuweisen vermag, um das 

Erfordernis der Mindestpräsenzzeit für Integrationsmassnahmen zu 

erfüllen. Damit können auch nicht die Voraussetzungen für die 

Durchführung von Massnahmen beruflicher Art geschaffen werden, was in 

prognostischer Hinsicht auch der für die Folgemassnahme notwendigen 

Präsenz- und Leistungsfähigkeit abträglich ist. Somit ist nicht zu 

beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin einen Anspruch des 

Beschwerdeführers auf Integrationsmassnahmen zur Vorbereitung auf die 

berufliche Eingliederung verneint hat. Da der (medizinische) Sachverhalt 

mit Blick auf den Anspruch auf Integrationsmassnahmen im hier 

- 23 -

massgeblichen Zeitraum bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung 

vom 28. September 2023 somit rechtsgenüglich erstellt ist, kann auf 

zusätzliche Abklärungsmassnahmen bzw. auf die (eventualiter) 

beantragte Rückweisung verzichtet werden. Ebenso wenig ist mit Blick auf 

den Umzug von der D._____ nach E._____ und dessen Auswirkungen auf 

die Durchführung von Integrationsmassnahmen weiterer 

Abklärungsbedarf zu orten. Vor diesem Hintergrund kann auf die vom 

Beschwerdeführer beantragten Beweisvorkehren, insbesondere die 

Vornahme einer Parteibefragung, in antizipierter Beweiswürdigung 

verzichtet werden, zumal das streitberufene Gericht aufgrund der bereits 

abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und annehmen 

darf, dass diese Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht 

geändert würde (vgl. BGE 146 III 203 E.3.3.2, 143 III 297 E.9.3.2, 141 I 60 

E.3.3, 134 I 140 E.5.3 und 131 I 153 E.3; Urteile des Bundesgerichts 

8C_411/2021 vom 27. August 2021 E.4.3.2, 8C_295/2021 vom 9. August 

2021 E.6.5 und 8C_709/2019 vom 19. Mai 2020 E.4.2.4).

4. Nach dem Gesagten ergibt sich, dass sich die Beschwerde als 

unbegründet erweist und somit abzuweisen ist. Allerdings ist die 

Beschwerdegegnerin darauf zu behaften, dass der Beschwerdeführer 

nach der Rentenprüfung eine niederschwellige Berufsberatung und 

Begleitung bis zu drei Jahre beanspruchen kann (vgl. angefochtene 

Verfügung vom 28. September 2023 [Bg-act. 231 S. 1] und 

Verlaufsprotokoll der Berufsberatung mit Eintrag vom 30. Mai 2023 [Bg-

act. 226 S. 14 f.] sowie Zusammenfassung [Bg-act. 226 S. 15]). 

Ausserdem ist mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass er – sobald 

eine realistische Chance für einen Aufbau oder einen Wechsel in den 

ersten Arbeitsmarkt besteht – auch zukünftig die Zusprechung von 

Integrationsmassnahmen oder beruflichen Massnahmen beantragen kann 

- 24 -

(vgl. Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin vom 30. November 2023 

S. 3 f.).

5. Laut Art. 69 Abs. 1bis IVG i.V.m. Art. 61 lit. fbis ATSG ist das 

Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um Leistungen aus der 

Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht 

kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und 

unabhängig vom Streitwert im Rahmen von CHF 200.-- bis CHF 1'000.-- 

festgelegt. Angesichts der Umstände des vorliegenden Falles rechtfertigt 

es sich, die Kosten in Berücksichtigung des bundesrechtlichen 

Kostenrahmens auf CHF 500.-- festzusetzen. Diese sind aufgrund des 

Verfahrensausgangs vom unterliegenden Beschwerdeführer zu tragen. 

Der obsiegenden Beschwerdegegnerin steht kein Anspruch auf Ersatz der 

Parteikosten zu (vgl. Art. 61 lit. g ATSG e contrario).

III. Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Kosten von CHF 500.-- gehen zulasten von A._____.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Mitteilung]