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**Case Identifier:** 0981f37a-bc14-582d-b0e7-5b3878a2b083
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.11.2025 B-3552/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-3552-2025_2025-11-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung II 

B-3552/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Daniel Willisegger (Vorsitz), 

Richterin Mia Fuchs, Richter Marc Steiner,    

Gerichtsschreiberin Jil Gehmann. 
 

 
 

Parteien 
 X._______ AG, 

Sébastien Touton, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführerin,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 

vertreten durch die Rechtsanwältinnen 

Prof. Dr. Isabelle Häner und/oder Hana Virag, 

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Rückforderung Kurzarbeitsentschädigung. 

 

B-3552/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die X._______ AG, [Angaben zum Sitz] (nachfolgend: Beschwerdeführe-

rin) bezweckt gemäss Handelsregisterauszug den Handel mit Motorfahr-

zeugen sowie dazugehörenden Bestandteilen und den Betrieb einer Ser-

vice- und Reparaturwerkstätte mit Spenglerei. Im Zeitraum April 2020 bis 

Mai 2022 bezog sie Kurzarbeitsentschädigung in der Höhe von 

Fr. 239'399.70. 

B.  

B.a Am 21. November 2024 überprüfte das Staatssekretariat für Wirtschaft 

SECO (nachfolgend: Vorinstanz) die Rechtmässigkeit der von der Be-

schwerdeführerin beanspruchten Kurzarbeitsentschädigungen.  

B.b Mit Revisionsverfügung vom 18. Dezember 2024 kam die Vorinstanz 

zum Ergebnis, dass die Beschwerdeführerin Versicherungsleistungen in 

der Höhe von Fr. 85'451.65 unrechtmässig bezogen habe und diese 

Summe innert 90 Tagen an die zuständige Arbeitslosenkasse zurückzuer-

statten sei. Im Übrigen anerkannte es den Anspruch.  

B.c Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 31. Januar 2025 Einsprache 

erhoben und die Aufhebung der Revisionsverfügung verlangt. 

B.d Mit Entscheid vom 27. März 2025 wies die Vorinstanz die Einsprache 

der Beschwerdeführerin ab und bestätigte die verfügte Rückforderung an 

die Arbeitslosenkasse im Umfang von Fr. 85'451.65. 

C.  

Mit Eingabe vom 15. Mai 2025 erhob die Beschwerdeführerin dagegen Be-

schwerde vor Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragte die Aufhebung 

der Verfügung vom 18. Dezember 2024 und des Einspracheentscheids 

vom 27. März 2025. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die 

Vorinstanz zurückzuweisen. 

D.  

Mit Vernehmlassung vom 11. August 2025 beantragte die Vorinstanz die 

Abweisung der Beschwerde. 

B-3552/2025 

Seite 3 

E.  

Die Beschwerdeführerin reichte daraufhin am 15. September 2025 eine 

freiwillige Stellungnahme ein. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Beurteilung der vorliegenden 

Beschwerde zuständig (Art. 101 des Arbeitslosenversicherungsgesetzes 

vom 25. Juni 1982 [AVIG, SR 837.0] i.V.m. Art. 31 f. sowie Art. 33 Bst. d 

des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, SR 173.32]). 

1.2 Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem Verwaltungsverfahrensgesetz vom 20. Dezember 1968 (VwVG, 

SR 172.021), soweit das Verwaltungsgerichtsgesetz nichts anderes be-

stimmt (Art. 37 VGG). Vorbehalten bleiben nach Art. 3 Bst. dbis VwVG die 

Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allge-

meinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1). Nach Art. 1 

Abs. 1 AVIG sind die Bestimmungen des ATSG auf die obligatorische Ar-

beitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung anwendbar, so-

weit das AVIG ausdrücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht, was so-

weit in diesem Zusammenhang interessierend nur hinsichtlich der vom 

ATSG abweichend geregelten Beschwerdeinstanz zutrifft (vgl. Art. 101 

AVIG). 

1.3 Anfechtungsobjekt im vorliegenden Beschwerdeverfahren bildet einzig 

der vorinstanzliche Einspracheentscheid vom 27. März 2025. Bei Erhe-

bung einer Einsprache wird das Verwaltungsverfahren erst durch den Ein-

spracheentscheid abgeschlossen, welcher die ursprüngliche Verfügung er-

setzt (vgl. BGE 142 V 337 E. 3.2.1 in fine). Soweit die Beschwerdeführerin 

im vorliegenden Verfahren die Aufhebung der Revisionsverfügung vom 

18. Dezember 2024 beantragt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

1.4 Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerdeführung legitimiert (Art. 59 

ATSG). Das Vertretungsverhältnis wurde durch schriftliche Vollmacht aus-

gewiesen (Art. 11 VwVG), der Kostenvorschuss bezahlt (Art. 63 Abs. 4 

VwVG) und die Beschwerde frist- und formgerecht eingereicht (Art. 60 

Abs. 1 ATSG, Art. 52 Abs. 1 VwVG). Auf die Beschwerde ist somit einzu-

treten, soweit sie sich gegen den Einspracheentscheid richtet. 

B-3552/2025 

Seite 4 

2.  

2.1 Die Vorinstanz begründet die Rückforderung der Kurzarbeitsentschä-

digung mit der fehlenden Kontrollierbarkeit des Arbeitsausfalls der mitar-

beitenden Verkäufer A._______ und B._______. Weder die eingereichten 

Excel-Tabellen noch die betriebliche Arbeitszeitkontrolle würden den ge-

setzlichen Anforderungen genügen und dies, obwohl die Beschwerdefüh-

rerin mehrfach auf diese Anforderungen hingewiesen wurde. Zudem würde 

der Abgleich dieser Dokumente zahlreiche Widersprüche zeigen. Anläss-

lich der Arbeitgeberkontrolle habe der Geschäftsführer der Beschwerde-

führerin auch zu Protokoll gegeben, dass für die Verkäufer keine effektiven 

Arbeitszeitkontrollen geführt wurden. Mangels rechtsgenügender Arbeits-

zeitkontrolle sei der Arbeitszeitausfall für die angestellten Verkäufer nicht 

kontrollierbar. Zudem sei in den Jahren 2020 und 2021 der Anteil am 13. 

Monatslohn bei allen Mitarbeitenden nicht in den massgebenden Verdienst 

eingerechnet worden. Unter Berücksichtigung dieser Beanstandungen er-

reiche der Arbeitsausfall im Oktober und November 2020, April 2021 sowie 

von März bis Mai 2022 den Mindestausfall von 10% nicht. 

2.2 Die Beschwerdeführerin bringt demgegenüber vor, dass sie für sämtli-

che Arbeitnehmende eine betriebliche Arbeitszeitkontrolle geführt habe, 

welche den gesetzlichen Anforderungen entspreche. Aus dieser sei er-

sichtlich, welche Arbeitszeit im Detail geleistet wurde und wann die jewei-

lige Person aus welchen Gründen abwesend war. Diese Dokumente seien 

in den Vorakten und es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz 

ihre Überprüfung nicht auf diese Arbeitszeitkontrolle abstützt, sondern aus-

führt, dass die eingereichten Excel-Tabellen ungenügend seien. Die effek-

tive Arbeitszeitkontrolle sei täglich und zeitgleich erfasst worden. Auf deren 

Grundlage seien die Excel-Listen für die Einreichung bei der kantonalen 

Arbeitslosenkasse erstellt worden. Eine nachträgliche Überprüfung könne 

somit anhand der Zeiterfassung erfolgen; eine Überprüfung der ausbezahl-

ten Entschädigung anhand der Excel-Tabellen sei nicht mehr notwendig. 

Die Beschwerdeführerin bestreitet, dass zwischen den Excel-Listen und 

der betrieblichen Arbeitszeitkontrolle zahlreiche Widersprüche bestehen 

würden. Wenn bei der Übertragung Differenzen entstanden seien, grenze 

es an überspitzten Formalismus, wenn aufgrund dieser wenigen Fehler die 

gesamte Arbeitszeitkontrolle als ungenügend qualifiziert werde.  

Die Ein- und Austrittszeiten der beiden Verkäufer seien jeweils durch einen 

anderen Mitarbeitenden (Geschäftsführer, Lohnbuchhalter oder eine 

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Seite 5 

andere damit beauftragte Person) im Zeiterfassungssystem eingetragen 

worden. Die Verkäufer hätten keinen Zugang zum Software-Programm für 

die betriebliche Arbeitszeitkontrolle. Auf dem Formular, welches anlässlich 

der Arbeitgeberkontrolle ausgefüllt wurde, habe der Geschäftsführer ledig-

lich diesen Umstand zum Ausdruck gebracht. Es treffe aber nicht zu, dass 

für die Verkäufer keine Arbeitszeitkontrolle geführt werde. Ebenso habe der 

Geschäftsführer nie bestätigt, dass jeweils Wochen mit ganztägigen Ar-

beitszeiten und Wochen ohne Arbeitsstunden festgehalten worden seien. 

Diese Behauptung finde auch keine Stütze in den Akten und sei folglich 

nicht zu berücksichtigen. Das Formular sei anlässlich der Arbeitgeberkon-

trolle nicht genügend erklärt worden und es sei nicht auf allfällige Folgen 

hingewiesen worden. Zudem sei der Geschäftsführer zu keinem Zeitpunkt 

für die Beschwerdeführerin einzelzeichnungsberechtigt gewesen und so-

mit nicht befugt gewesen, dass Formular alleine und mithin rechtsgültig zu 

unterzeichnen. Das Formular dürfe daher nicht berücksichtigt werden.  

3.  

3.1 Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder deren Arbeit 

ganz eingestellt ist, haben nach Art. 31 Abs. 1 AVIG Anspruch auf Kurzar-

beitsentschädigung, wenn sie für die Versicherung beitragspflichtig sind 

oder das Mindestalter für die Beitragspflicht in der AHV noch nicht erreicht 

haben, der Arbeitsausfall anrechenbar ist (Art. 32 AVIG), das Arbeitsver-

hältnis nicht gekündigt ist, der Arbeitsausfall voraussichtlich vorüberge-

hend ist und erwartet werden darf, dass durch Kurzarbeit ihre Arbeitsplätze 

erhalten werden können. Anrechenbar ist ein Arbeitsausfall, wenn er auf 

wirtschaftliche Gründe zurückzuführen und unvermeidbar ist und je Ab-

rechnungsperiode mindestens 10 % der Arbeitsstunden ausmacht, die von 

den Arbeitnehmern des Betriebs normalerweise insgesamt geleistet wer-

den (Art. 32 Abs. 5 AVIG). Als Abrechnungsperiode gilt ein Zeitraum von 

einem Monat oder von vier zusammenhängenden Wochen (Art. 32 Abs. 5 

AVIG). Keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung haben unter ande-

rem Arbeitnehmer, deren Arbeitsausfall nicht bestimmbar oder deren Ar-

beitszeit nicht ausreichend kontrollierbar ist (Art. 31 Abs. 3 Bst. a AVIG). 

3.2 Die genügende Kontrollierbarkeit des Arbeitsausfalls setzt eine betrieb-

liche Arbeitszeitkontrolle voraus, wobei der Arbeitgeber die entsprechen-

den Unterlagen über die Arbeitszeitkontrolle während fünf Jahren aufzube-

wahren hat (Art. 46b Abs. 1 und 2 AVIV). Damit soll sichergestellt werden, 

dass der Arbeitsausfall für die Durchführungsorgane der Arbeitslosenversi-

cherung überprüfbar ist (vgl. Urteil des BGer 8C_276/2019 vom 23. August 

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2019 E. 3.1). Die Beweislast für den Arbeitsausfall obliegt dem Arbeitgeber 

(Art. 38 Abs. 3 Bst. a i.V.m. Art. 31 Abs. 3 Bst. a AVIG und Art. 46b AVIV; 

vgl. Urteil des BGer 8C_26/2015 vom 5. Januar 2016 E. 2.3 in fine). Die 

zur Verfügung gestellten Unterlagen müssen das Kontrollorgan in die Lage 

versetzen, die genauen Arbeitszeiten der einzelnen Arbeitnehmer jederzeit 

möglichst zuverlässig feststellen zu können. Dies entbindet die Verwaltung 

nicht davon, dem Betrieb bei begründeten Zweifeln am korrekten Einsatz 

einer grundsätzlich zum Beweis geeigneten Arbeitszeitkontrolle Gelegen-

heit zu geben, die Zweifel zu entkräften. Indessen liegt es nicht an der Be-

hörde, die Unrichtigkeit der Zeiterfassung für jede zur Kurzarbeit angemel-

dete Person individuell zu beweisen. Dies würde letztlich eine Umkehr der 

Beweislast bedeuten (vgl. Urteil des EVG C 66/04 vom 18. August 2004 

E. 3.2; Urteile des BVGer B-2279/2021 vom 14. Juni 2023 E. 2.4 und 

B-6609/2016 vom 7. März 2018 E. 4.1). 

3.3  

3.3.1 Dem Erfordernis der rechtsgenüglichen betrieblichen Arbeitszeitkon-

trolle wird ausschliesslich mit einer täglich fortlaufenden, zeitgleichen Ar-

beitszeiterfassung der von der Kurzarbeit betroffenen Mitarbeitenden Ge-

nüge getan (vgl. Urteil des BGer 8C_469/2011 vom 29. Dezember 2011 

E. 6.2.1.2). Ein geltend gemachter Arbeitsausfall ist erst dann genügend 

kontrollierbar, wenn die geleistete Arbeitszeit für jeden einzelnen Tag über-

prüfbar ist (vgl. Urteil des EVG C 260/00 vom 22. August 2001 E. 2a). Feh-

len geeignete Unterlagen zum Arbeitszeitnachweis, können diese nicht 

durch nachträgliche Befragung der betroffenen Arbeitnehmer oder anderer 

Personen ersetzt werden (vgl. Urteil des BGer 8C_26/2015 vom 5. Januar 

2016 E. 4.2.2 m.w.H.). 

3.3.2 Unter einer täglich fortlaufenden Arbeitszeiterfassung versteht man 

ein System, bei welchem die tatsächlich geleisteten Arbeitszeiten für jeden 

einzelnen Tag und Arbeitnehmer in hinreichend verlässlichen Belegen wie 

Zeiterfassungskarten, Stunden-, Regie- oder Reiserapporten stetig festge-

halten werden (vgl. Urteil des BVGer B-4689/2018 vom 14. Januar 2019 

E. 2.5.2). Die gearbeiteten Stunden können elektronisch, mechanisch oder 

von Hand erfasst werden. Wesentlich ist allein, dass die Dokumentierung 

ausreichend detailliert ist und zeitgleich erfolgt (Urteil des BGer 

8C_789/2023 vom 8. Januar 2025 E. 6.2.2). Zeitgleich ist eine Arbeits-

zeiterfassung dann, wenn die Einträge nachträglich nicht beliebig abgeän-

dert werden können, ohne dass dies vermerkt wird (vgl. Urteil des BVGer 

B-4689/2018 vom 14. Januar 2019 E. 2.5.2). Eine rechtsgenügliche 

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Arbeitszeiterfassung kann daher grundsätzlich nicht durch Dokumente er-

setzt werden, die erst nachträglich erstellt wurden (Urteil des BGer 

8C_789/2023 vom 8. Januar 2025 E. 6.2.2). 

3.3.3 Entscheidend ist sodann die jederzeitige Kontrollierbarkeit: Eine 

Fachperson aus dem Durchführungsbereich der Arbeitslosenversicherung 

muss sich anhand der verfügbaren Unterlagen zu einem beliebigen Zeit-

punkt ein hinlänglich klares Bild über die genauen Arbeitszeiten jedes Ar-

beitnehmenden und den wirtschaftlich bedingten Arbeitsausfall machen 

können (Urteil des BGer 8C_789/2023 vom 8. Januar 2025 E. 6.2.2). Nach-

träglich eingereichte Dokumente können für den Nachweis einer genügen-

den betrieblichen Arbeitszeitkontrolle nicht berücksichtigt werden, wenn 

keine Rückschlüsse auf deren Authentizität gezogen werden können; an-

dernfalls würde die vom Gesetz auferlegte Kontrollaufgabe der Verwaltung 

ihres Sinnes beraubt werden (Urteil des BVGer B-2279/2021 vom 14. Juni 

2023 E. 2.4). Es wird somit eine hohe beweismässige Hürde an den Beleg 

der Authentizität der Dokumente angelegt, welcher der Beschwerdeführe-

rin obliegt (vgl. Urteil des BVGer B-5851/2020 vom 12. Dezember 2022 

E. 2.2.5). Von den Anforderungen des Art. 46b AVIV als formeller Beweis-

vorschrift darf nur dann abgewichen werden, wenn deren Anwendung im 

Einzelfall überspitzt formalistisch erscheint (BVGE 2021 V/2 E. 3.5.3). 

3.3.4 Eine Arbeitszeitkontrolle kann im Zusammenhang mit der Prüfung ei-

nes Arbeitsausfalls nur beweistauglich sein, wenn sie, abgesehen von ein-

zelnen Fehlern, die immer vorkommen können, keine Unstimmigkeiten auf-

weist (Urteil des BGer 8C_1026/2008 vom 30. Juli 2009 E. 4.2.2). Dabei 

handelt es sich um eine ähnliche Situation wie bei der Pflicht zur Buchfüh-

rung und Rechnungslegung nach Art. 957 des Obligationenrechts vom 30. 

März 1911 (OR, SR 220; Urteil des BGer 8C_699/2022 vom 15. Juni 2023 

E. 5.1.2). Bei systematisch auftretenden Fehlern in der Arbeitszeitkontrolle 

gilt der Arbeitszeitausfall als nicht erstellt und die Antragstellenden haben 

keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung (BVGE 2021 V/2 E. 3.5.2).  

3.3.5 Die Verordnung des Bundesrates über Massnahmen im Bereich der 

Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-

19) vom 20. März 2020 (Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung, 

SR 837.033; einschliesslich ihrer bisherigen Änderungen [AS 2020 877, 

1075, 1201]) legt Erleichterungen in Bezug auf die Kurzarbeit fest, enthält 

aber für die hier zu beurteilende Problematik keine Abweichungen vom dar-

gelegten Recht (BGE 150 V 249 E. 3.1.2; Urteile des BGer 8C_16/2024 

vom 9. Juli 2024 E. 3.2.2 und 8C_18/2024 vom 9. Juli 2024 E. 3.2.2). 

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Namentlich wurde die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung nicht gelockert und 

es wurde am Erfordernis der Kontrollierbarkeit der Anspruchsgrundlagen 

festgehalten. Insbesondere finden sich auch keine abweichenden Bestim-

mungen zur Sachverhaltsfeststellung und zur Beweiswürdigung (BGE 150 

V 249 E. 5.1.2 f.). 

4.  

4.1  

4.1.1 Aus den Akten geht hervor, dass die Beschwerdeführerin bei der zu-

ständigen Arbeitslosenkasse jeweils für jeden Monat eine Excel-Tabelle 

eingereicht hat, welcher zu entnehmen ist, welche Mitarbeitende an wel-

chen Tagen gearbeitet oder Ferien bezogen haben, krank waren oder Kurz-

arbeit bezogen haben (vgl. exemplarisch für April 2020 Akten der Vor- 

instanz [vi.-act.] 1, S. 27). Gemäss der Beschwerdeführerin sind die Excel-

Tabellen gestützt auf die betriebliche Arbeitszeitkontrolle für die Einrei-

chung bei der kantonalen Arbeitslosenkasse nachträglich erstellt worden 

(Beschwerdeschrift, Ziff. III. N 3). Den genannten Excel-Tabellen fehlt es 

unbestrittenermassen an einer Aufschlüsselung der Stunden pro Tag und 

Mitarbeitendem. Anlässlich der Arbeitgeberkontrolle vom 21. November 

2024 konnten der Vorinstanz Zeitausweise aus dem Arbeitszeiterfassungs-

system der Beschwerdeführerin vorgelegt werden (vi.-act. 11). Für die Ab-

erkennung der Kurzarbeitsentschädigung über Fr. 85'451.65 waren, entge-

gen der Ansicht der Beschwerdeführerin, nicht allein die Excel-Tabellen 

massgebend, sondern die Gesamtheit aller Dokumente, welche Teil des 

Dossiers der kantonalen Arbeitslosenkasse waren und anlässlich der Ar-

beitgeberkontrolle gesichtet werden konnten:  

Zwischen den Excel-Tabellen und den Zeitausweisen aus dem Arbeits-

zeiterfassungssystem bestehen bei den zwei Verkäufern des Betriebs 

A._______ und B._______ zahlreiche und erhebliche Widersprüche, wel-

che über einzelne Fehler, die immer vorkommen können, hinausgehen 

(vgl. oben E. 3.3.4). Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass nur vier 

Widersprüche über die gesamte Zeitperiode bestehen würden (Stellung-

nahme, S. 3). Dabei verkennt sie, dass es sich bei den von der Vorinstanz 

geschilderten Ungereimtheiten (vgl. angefochtene Verfügung, S. 2 und 

Vernehmlassung, N 15) lediglich um eine beispielhafte Aufzählung handelt. 

Wie nachfolgend zu zeigen ist, sind den Akten zahlreiche weitere Wider-

sprüche zu entnehmen, insbesondere auch für den Zeitraum nach dem 

Oktober 2020. So hat A._______ gemäss Zeitausweis vom Juni 2020 vom 

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Seite 9 

2. bis zum 5. Juni 2020 Kurzarbeit bezogen (vi.-act. 11, S. 64), obwohl er 

gemäss Excel-Tabelle am 3. und 5. Juni 2020 nachmittags gearbeitet hat 

(vi.-act. 1, S. 41). Am 9. Juni 2020 hat A._______ gemäss Zeitausweis mor-

gens von 07.56 bis 12.02 Uhr und nachmittags von 13.12 bis 18.36 Uhr 

gearbeitet (vi.-act. 11, S. 64), obwohl für ihn an diesem Tag morgens Kurz-

arbeit angegeben wurde (vi.-act. 1, S. 41). Gleiches gilt für A._______ für 

den 11. und 26. Juni 2020 (vi.-act. 1, S. 40 f. und vi.-act. 11 S. 64) sowie 

für den 7. und 8. Juli 2020 (vi.-act. 1, S. 46 und vi.-act. 11 S. 86).  

Die Excel-Tabellen sind nicht die einzigen Dokumente bei den Akten, die 

den Zeitausweisen von A._______ und B._______ widersprechen. Bei-

spielsweise wurde durch A._______ in Vertretung der Beschwerdeführerin 

am 4. Januar 2021 ein Kaufvertrag über ein Motorfahrzeug unterzeichnet 

(vi.-act. 14, S. 4), obwohl für ihn gemäss Zeitausweis an diesem Tag Kurz-

arbeit angemeldet wurde (vi.-act. 1, S. 132). Auch am 19. März 2022 un-

terzeichnete der eben genannte Mitarbeiter einen Kaufvertrag im Namen 

der Beschwerdeführerin (vi.-act. 14, S. 25); im Zeiterfassungssystem wur-

den für ihn aber keine Arbeitszeiten an diesem Tag erfasst (vi.-act. 1, S. 

199). Am 30. Mai 2022 hat der zweite Verkäufer B._______ einen Kaufver-

trag für die Beschwerdeführerin unterzeichnet (vi.-act. 14, S. 14), obwohl 

für ihn gemäss Zeitausweis von Mai 2022 an diesem Tag Kurzarbeit bezo-

gen wurde (vi.-act. 11, S. 286). Die Kaufverträge belegen zudem, dass die 

Verkäufer – wie von der Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung vorge-

bracht – zumindest teilweise an Samstagen gearbeitet haben, obwohl dies 

weder aus den Excel-Tabellen noch aus der betrieblichen Arbeitszeitkon-

trolle hervorgeht.  

Bei dieser grossen Anzahl von Unstimmigkeiten, welche über blosse Flüch-

tigkeits- und Tippfehler hinausgehen, kann nicht mehr von «einzelnen Feh-

ler», die immer vorkommen können, gesprochen werden (vgl. oben 

E. 3.3.4). Ohne überspitzten Formalismus kann gesagt werden, dass es 

sich vorliegend um erhebliche Widersprüche handelt. Folglich kann der gel-

tend gemachte Arbeitsausfall von A._______ und B._______ nicht zuver-

lässig festgestellt werden.  

4.1.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Excel-Tabellen seien bei 

der Überprüfung der ausbezahlten Kurzarbeitsentschädigung nicht zu be-

rücksichtigen, da jederzeit eine betriebliche Arbeitszeitkontrolle vorgelegen 

habe. Dieser Ansicht kann nicht gefolgt werden. Die Beschwerdeführerin 

hat der Arbeitslosenkasse mit den Abrechnungen für Kurzarbeitsentschä-

digung zu Beginn einzig die extra hierfür erstellten Excel-Tabellen mit dem 

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Seite 10 

jeweiligen Titel «Arbeitszeitkontrolle Zil-Garage St. Gallen AG» eingereicht 

und gestützt auf diese Dokumente Kurzarbeitsentschädigung beantragt. 

Gemäss Art. 110 Abs. 2 AVIV hat die Arbeitslosenkasse die Akten über die 

Versicherungsfälle vollständig und geordnet aufzubewahren. Die Aus-

gleichsstelle, welche für die Überprüfung der ausbezahlten Kurzarbeitsent-

schädigung zuständig ist (Art. 83 Abs. 1 Bst. d AVIG i.V.m. Art. 110 Abs. 4 

AVIV), kann jederzeit Einsicht in diese Akten nehmen und für ihre Überprü-

fung auch sämtliche weiteren betrieblichen Unterlagen sichten (Urteil des 

BVGer B-2803/2024 vom 19. Juni 2025 E. 4.8). Ein Grund, weshalb die bei 

den Akten liegenden Excel-Tabellen für die Überprüfung der Rechtmässig-

keit der ausbezahlten Kurzarbeitsentschädigung nicht zu berücksichtigen 

seien, ist nicht ersichtlich.  

4.1.3 Die Behauptung der Beschwerdeführerin, die Arbeitslosenkasse 

habe die Excel-Tabellen zu Beginn akzeptiert und sie sei erst im Oktober 

2022 (recte: 2020) auf die Unzulässigkeit der Excel-Listen hingewiesen 

worden, überzeugt nicht. Die Arbeitgeber werden in zahlreichen Informati-

onsquellen, über welche die Beschwerdeführerin verfügte, auf die Anforde-

rungen an die betriebliche Arbeitszeitkontrolle aufmerksam gemacht (Hin-

weis auf dem Formular «Voranmeldung von Kurzarbeit»; Hinweis auf der 

Bewilligungsverfügung der kantonalen Amtsstelle; Info-Service-Broschüre 

«Kurzarbeitsentschädigung»). Zudem wurde im vorliegenden Fall die Kurz-

arbeitsentschädigung nicht aufgrund einer fehlenden Arbeitszeitkontrolle 

aberkannt, sondern vielmehr aufgrund der systematischen Fehler in der 

Arbeitszeitkontrolle von A._______ und B._______. Die Tatsache, dass die 

Arbeitslosenkasse auf der Grundlage der eingereichten Dokumente (u.a. 

den Excel-Tabellen) Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt hat, löst ge-

mäss ständiger Praxis keinen Vertrauensschutz aus (vgl. zum Ganzen Ur-

teile des BGer 8C_681/2021 vom 23. Februar 2022 E. 3.6 und 

8C_469/2011 vom 29. Dezember 2011 E. 6.2.1.2). Die kantonalen Arbeits-

losenkassen sind nicht verpflichtet, eine vertiefte Prüfung aller Anspruchs-

voraussetzungen der Kurzarbeitsentschädigung vorzunehmen (Urteil des 

BGer 8C_728/2023 vom 15. Mai 2024 E. 5.2). Für eine solche vertiefte 

Prüfung ist die Ausgleichsstelle der Arbeitslosenversicherung zuständig 

(Art. 83 Abs. 1 Bst. d AVIG sowie Art. 110 Abs. 4 AVIV).  

4.1.4 Die Vorinstanz macht geltend, dass auch die Einträge der Arbeitszei-

ten unglaubhaft seien und durch zwei Mitglieder der Geschäftsleitung be-

ziehungsweise -führung explizit bestätigt worden sei, dass keine Arbeits-

zeitkontrolle für die beiden Verkaufsmitarbeiter geführt wurde. Die Be-

schwerdeführerin widerspricht diesen beiden Argumenten: Die Verkäufer 

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Seite 11 

hätten ihre Arbeitszeiten aufgrund der fehlenden Verkäufe während der 

Corona-Pandemie ziemlich genau einhalten können und die Aussage des 

Geschäftsführers auf dem Formular «geprüfte Unterlagen» sei so zu inter-

pretieren, dass jeweils jemand anders die Zeiten für die Käufer in das Zeit-

erfassungssystem eingetragen habe. Zudem sei der unterzeichnende Ge-

schäftsführer für die Beschwerdeführerin gar nicht zeichnungsberechtigt 

gewesen. Hierzu ist festzuhalten, dass unabhängig von den eingetragenen 

Zeiten auf den Zeitausweisen und unabhängig vom Formular «geprüfte 

Unterlagen» systematische Fehler in der Arbeitszeiterfassung von 

A._______ und B._______ festgestellt wurden (vgl. oben E. 4.1.1), was 

bereits dazu führt, dass der geltend gemachte Arbeitszeitausfall der eben-

genannten Verkaufsmitarbeitenden nicht erstellt ist.  

4.2 Die Beschwerdeführerin war im Hinblick auf die Geltendmachung des 

Anspruchs auf Kurzarbeitsentschädigung verpflichtet, den Arbeitsausfall im 

Rahmen einer überprüfbaren, namentlich die – tatsächlich entstandenen – 

wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden deklarierenden Arbeitszeitkontrolle 

zu erfassen. Dies hat sie für A._______ und B._______ nicht getan. Es ist 

daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss kommt, 

dass nicht festgestellt werden kann, ob der durch die Arbeitslosenversiche-

rung entschädigte Arbeitsausfall der eben genannten Mitarbeiter tatsäch-

lich im deklarierten Umfang bestanden hat. Die Vorinstanz durfte ohne 

Bundesrecht zu verletzen davon ausgehen, dass der gegenüber der Ar-

beitslosenkasse ausgewiesene Arbeitsausfall beziehungsweise die Ar-

beitszeit – soweit vorliegend zu beurteilen – nicht bestimm- und kontrollier-

bar im Sinne von Art. 31 Abs. 3 Bst. a AVIG in Verbindung mit Art. 46b 

Abs. 1 AVIV ist. Der Schluss, dass in den Monaten Oktober und November 

2020, April 2021 sowie März bis Mai 2022 Arbeitsausfall von mindestens 

10% nicht erreicht wurde, ist ebenfalls nicht zu beanstanden. 

4.3 Das Bundesverwaltungsgericht nimmt die ihr angebotenen Beweise 

ab, wenn diese zur Abklärung des Sachverhalts tauglich erscheinen 

(Art. 33 Abs. 1 VwVG; vgl. BGE 137 II 266 E. 3.2). Es kann im Rahmen 

seines Ermessensspielraums auf die Abnahme eines Beweises verzichten, 

wenn es aufgrund bereits erhobener Beweise den rechtserheblichen Sach-

verhalt für genügend geklärt hält und davon ausgehen kann, dass weitere 

Beweiserhebungen an seiner auf Basis der gegebenen Aktenlage gebilde-

ten Überzeugung nichts ändern würden (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. 

BGE 141 I 60 E. 3.3 und 136 I 229 E. 5.3 je m.H.). Weder Art. 33 Abs. 1 

VwVG noch der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 29 

VwVG) gewährleisten einen Anspruch auf mündliche Anhörung einer Partei 

B-3552/2025 

Seite 12 

oder von Zeugen (vgl. BGE 130 II 425 E. 2.1 und 122 II 464 E. 4). Die 

mündliche Anhörung von Zeugen gilt als subsidiäres Beweismittel, auf das 

ausnahmsweise zurückgegriffen werden muss, wenn es an geeigneteren 

Mitteln fehlt, den rechtserheblichen Sachverhalt zu erstellen (Art. 14 Abs. 1 

lit. c VwVG; vgl. Urteil des BGer 5A.15/2006 vom 15. Juni 2006 E. 2.1 

m.w.H.). 

Die zahlreichen von der Beschwerdeführerin gestellten Anträge auf Zeu-

gen- und Parteibefragung in Bezug auf die Arbeitszeiterfassung der Be-

schwerdeführerin und den Ablauf der Arbeitgeberkontrolle sind in antizi-

pierter Beweiswürdigung abzuweisen, da daraus keine neuen Erkennt-

nisse für den zu beurteilenden Sachverhalt im Zusammenhang mit den vor-

liegend zu beurteilenden Arbeitszeitkontrollen von A._______ und 

B._______ zu erwarten sind. Insbesondere vermögen nachträgliche Befra-

gungen eine rechtsgenügende Arbeitszeitkontrolle für die beiden Verkäufer 

nicht zu ersetzen.  

5.  

Zusammenfassend ergibt sich, dass der angefochtene Einspracheent-

scheid vom 27. März 2025 gegen die Rückforderungsverfügung betreffend 

Kurzarbeitsentschädigung im Umfang von Fr. 85'451.65 nicht zu beanstan-

den ist. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, 

soweit darauf einzutreten ist. 

6.  

Beschwerdeverfahren betreffend den Vollzug des Arbeitslosenversiche-

rungsgesetzes vor Bundesverwaltungsgericht sind kostenpflichtig, selbst 

wenn es sich dabei um Streitigkeiten über die Bewilligung oder Verweige-

rung von Leistungen der Sozialversicherungen handelt (Urteile des BVGer 

B-6609/2016 vom 7. März 2018 E. 7 und B-3364/2011 vom 14. Juni 2012 

E. 7). Entsprechend dem Verfahrensausgang hat die unterliegende Be-

schwerdeführerin die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG 

sowie Art. 1 ff. des Reglements über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht vom 21. Februar 2008 [VGKE, 

SR 173.320.2]). Die Kosten sind ausgehend vom Streitwert (Art. 63 

Abs. 4bis Bst. b VwVG i.V.m. Art. 4 VGKE) und in Anwendung der gesetzli-

chen Bemessungsfaktoren (Art. 63 Abs. 4bis VwVG i.V.m. Art. 2 Abs. 1 

VGKE) auf Fr. 3'400.– festzusetzen. Ausgangsgemäss ist keine Parteient-

schädigung zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 VGKE).  

  

B-3552/2025 

Seite 13 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 3'400.– werden der Beschwerdeführerin auf-

erlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Urteils zur Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin und die Vorinstanz und wird 

der zuständigen Arbeitslosenkasse mitgeteilt. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Willisegger Jil Gehmann 

 

  

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Seite 14 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: 19. November 2025 

 

  

B-3552/2025 

Seite 15 

Zustellung erfolgt an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

 

Das Urteil wird mitgeteilt: 

– der Arbeitslosenkasse des Kantons Y._______