# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e5df35e3-a950-5776-b5c5-0675d7343c12
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2019-07-25
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 25.07.2019 C-7463/2018
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7463-2018_2019-07-25.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 

Das BGer ist mit Entscheid vom 

16.09.2019 auf die Beschwerde nicht 

eingetreten (8C_504/2019) 

 
 
    
 

  

  

 

 Abteilung III 

C-7463/2018 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 5 .  J u l i  2 0 1 9  

Besetzung 
 Einzelrichter Beat Weber, 

Gerichtsschreiberin Susanne Flückiger. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Kroatien),   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenrente, Anordnung der Begutachtung;  

Zwischenverfügung der IVSTA vom 3. Dezember 2018. 

 

 

 

C-7463/2018 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführerin) mit Eingabe vom 

10. Dezember 2018 (Poststempel) die Zwischenverfügung der IV-Stelle für 

Versicherte im Ausland IVSTA (nachfolgend: Vorinstanz) vom 3. Dezember 

2018 – betreffend die Anordnung einer bidisziplinären Begutachtung in der 

Schweiz – beim Bundesverwaltungsgericht angefochten hat (B-act. 1),  

dass das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerdeführerin mit Zwi-

schenverfügung vom 1. März 2019 aufforderte, einen Kostenvorschuss von 

Fr. 800.– innert 30 Tagen nach Empfang der Zwischenverfügung zu leisten 

(B-act. 7), 

dass die Beschwerdeführerin die Zwischenverfügung vom 1. März 2019 

beim Bundesgericht angefochten hat (B-act. 11.1), 

dass das Bundesgericht diese Eingabe am 12. März 2019 an das Bundes-

verwaltungsgericht weiterleitete und ausführte, das sinngemässe Ersu-

chen der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechts-

pflege sei zunächst vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen  

(B-act. 11), 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Zwischenverfügung vom 14. März 

2019 die Zwischenverfügung vom 1. März 2019 (betreffend die Leistung 

eines Kostenvorschusses) aufhob und die Beschwerdeführerin gleichzeitig 

aufforderte, bis am 29. April 2019 das der Verfügung beigelegte Formular 

«Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege» ausgefüllt und mit den nötigen 

Beweismitteln versehen beim Bundesverwaltungsgericht einzureichen, 

und weiter ausführte, dass bei Nichteinreichen der verlangten Unterlagen 

oder Beweismittel über das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege auf 

Grund der Akten entschieden werde (B-act. 12), 

dass die Beschwerdeführerin replikweise am 15. März 2019 (Postaufgabe) 

zusammen mit verschiedenen medizinischen Akten und Belegen (B-act. 

14.2-19), eine Zahlungsanweisung über HRK 23'608.87 – entsprechend: 

Fr. 3'612.5374 – zahlbar bis 15.03.2019, ausgestellt von der Steuerverwal-

tung des Finanzministeriums der Republik Kroatien ("Porezna uprava") für 

die Beschwerdeführerin (als Schuldnerin; vgl. B-act. 14.9) einreichte  

(B-act. 14),  

dass sich die Beschwerdeführerin zur Zwischenverfügung vom 14. März 

2019 (betreffend die Einreichung der Unterlagen zum gestellten Gesuch 

C-7463/2018 

Seite 3 

um unentgeltliche Rechtspflege), zugestellt am 19. März 2019 (Rück-

schein, vgl. B-act. 15), nicht vernehmen liess, 

dass das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch der Beschwerdeführerin 

um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege vom 6. März 2019 mit 

Zwischenverfügung vom 10. Mai 2019 mangels genügendem Nachweis 

der Bedürftigkeit während des laufenden Verfahrens abwies und die Be-

schwerdeführerin aufforderte, bis zum 11. Juni 2019 einen Kostenvor-

schuss von Fr. 800.– zu leisten, dies unter Androhung des Nichteintretens 

auf die Beschwerde bei Fristversäumnis (B-act. 17), 

dass die Beschwerdeführerin die Zwischenverfügung vom 10. Mai 2019 

am 15. Mai 2019 beim Bundesgericht angefochten hat (B-act. 20), 

dass das Bundesgericht mit Urteil 8C_334/2019 vom 4. Juli 2019 nicht auf 

das Begehren vom 15. Mai 2019 eingetreten ist (B-act. 22), 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der IVSTA als Vorinstanz gemäss Art. 33 Bst. d VGG in 

Verbindung mit Art. 69 Abs. 1 Bst. b IVG (SR 831.20) vor Bundesverwal-

tungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 10. Mai 2019 

zur Leistung eines Kostenvorschusses bis zum 11. Juni 2019 aufgefordert 

wurde, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde, 

dass ihr diese Zwischenverfügung am 14. Mai 2019 zugestellt wurde 

(Rückschein, B-act. 18), 

dass die Beschwerdeführerin den Vorschuss innert der gesetzten Frist 

nicht geleistet hat (B-act. 21), 

dass eine Beschwerde gegen die (die) unentgeltliche Rechtspflege abwei-

sende Zwischenverfügung gemäss Art. 103 Abs. 1 und 2 BGG keine auf-

schiebende Wirkung von Amtes wegen hat (vgl. MARCEL MAILLARD in: 

Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar VwVG, 2. Aufl., 

Art. 63 Rz. 43 [Fn 65] mit Verweis auf Urteil des BGer 2C_128/2007 vom 

C-7463/2018 

Seite 4 

17. Oktober 2007 E. 3; vgl. auch Urteil BGer 1C_597/2015 vom 12. Juli 

2016 E. 2.3), 

dass gemäss den Akten nicht ersichtlich ist, dass die Beschwerdeführerin 

vor Bundesgericht (Verfahren 8C_334/2019) die aufschiebende Wirkung 

der Beschwerde hinsichtlich des im bundesverwaltungsgerichtlichen Ver-

fahren C-7463/2018 zu leistenden Kostenvorschusses beantragt hätte (vgl. 

B-act. 20.1, 22), 

dass die Beschwerdeführerin vor Bundesverwaltungsgericht kein Frist-

erstreckungsgesuch betreffend die Leistung des Kostenvorschusses 

wegen des laufenden Verfahrens vor Bundesgericht gestellt hat, 

dass die angesetzte Frist zur Leistung des Kostenvorschusses nicht 

erstreckt wurde und demnach gestützt auf die dargelegte Rechtsprechung 

des Bundesgerichtes unbenutzt ablief, 

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss innert der gesetzten 

Frist nicht geleistet hat (B-act. 21), 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde vom 10. Dezember 2018 nicht einzutreten ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn Gründe in der Sache oder in der Person der Partei es als 

unverhältnismässig erscheinen lassen, diese der Partei aufzuerlegen 

(Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), 

dass keine Parteientschädigung auszurichten ist (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass der Vorinstanz zur Vervollständigung ihrer Akten die Replik vom 

15. März 2019 inkl. Beilagen (je in Kopie; vgl. B-act. 14) zuzustellen ist.Er-

wägungen 

  

C-7463/2018 

Seite 5 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben,  

Beilage: B-act. 14 inkl. Beilagen, je in Kopie) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Susanne Flückiger 

 

  

C-7463/2018 

Seite 6 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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