# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c54d3118-dd6d-5023-a7cb-33067e2e317a
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 1. Kammer 12.04.2021 I 2020 106
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_003_I-2020-106_2021-04-12.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer I

I 2020 106

Entscheid vom 12. April 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
Dr.med. Urs Gössi, Richter
Dr.med. Pierre Lichtenhahn, Richter
MLaw Tanja Marty, a.o. Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

IV-Stelle Schwyz, Rechtsdienst, Postfach 53, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Invalidenversicherung (Rentenhöhe)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ___19__, Vater von 3 erwachsenen Kindern) lebt seit 
1993 in der Schweiz (von 1986 bis 1993 war er als Saisonarbeiter in der 
Schweiz, vgl. IV-act. 32-2/7). Er arbeitete seit dem 1. August 2003 für die Firma 
C.________ (in D.________). Am 26. Februar 2015 beendete der Arbeitgeber 
das Anstellungsverhältnis per 31. Mai 2015 (IV-act. 8-7/7). 

B. Am 3. Februar 2017 ging bei der IV-Stelle die Anmeldung zum Bezug von 
IV-Leistungen ein. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden wie folgt 
umschrieben: "Herzinfarkt 20.1.2013, seither nicht mehr voll belastbar für schwe-
re körperliche Tätigkeiten" (IV-act. 1-6/8).

C. Mit Vorbescheid vom 10. April 2017 kündigte die IV-Stelle an, das Leis-
tungsbegehren abzuweisen (IV-act. 10). Nach vorsorglichen Einwänden der be-
treffenden Rechtsschutzversicherung vom 15. Mai 2017 (IV-act. 11) hielt die IV-
Stelle mit Verfügung vom 21. Juni 2017 daran fest, dass das Leistungsbegehren 
abzuweisen sei (IV-act. 14). Diese Verfügung blieb unangefochten.

D. Am 31. Oktober 2017 ging bei der IV-Stelle mit dem Verweis auf Herzbe-
schwerden (Herzinfarkt) und Angst(gefühle) erneut eine Anmeldung zum Bezug 
von IV-Leistungen ein (IV-act. 15). In einer Eingabe vom 27. November 2017 
verwies der Hausarzt dipl.med. E.________ (Facharzt FMH Allg. Innere Medizin, 
F.________) auf einen Bericht der Klinik G.________ vom 8. November 2017; 
zudem reichte er einen Bericht des Kardiologen Dr.med. H.________ ein (IV-act. 
19). In der Folge prüften die RAD-Ärzte Dres. I.________ und J.________ die 
medizinische Aktenlage und empfahlen, A.________ die Durchführung einer 
psychiatrischen Standardtherapie inklusive Pharmakotherapie (IPPT = Integrierte 
Psychiatrisch-Psychotherapeutische Therapie) für einen Zeitraum von 6 Monaten 
aufzuerlegen, was entsprechend umgesetzt wurde (vgl. IV-act. 20-28, 32). Vom 
7. bis 8. Februar 2019 war er im Stadtspital K.________ hospitalisiert (IV-act. 33-
8f./20). Am 9. Juli 2019 berichteten die behandelnden Fachpersonen der 
L.________ AG (L.________) von einem stationären Gesundheitszustand (IV-
act. 34). Am 12./ 13. Juli 2019 folgten Untersuchungen in der Klinik M.________ 
in N.________ (Koronarangiographie, elektrophysiologische Untersuchung, Ra-
diofrequenzintervention, IV-act. 35). Nach einer Würdigung der medizinischen 
Aktenlage vom 16. September 2019 (IV-act. 36) und vom 3. Dezember 2019 (IV-
act. 41-6/6) empfahl der RAD-Arzt Dr.med. I.________ eine interdisziplinäre Ab-
klärung. Der Begutachtungsauftrag wurde der MEDAS O.________ zugelost (IV-
act. 44).

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E. Am 29. April 2020 erstattete die MEDAS O.________ das polydisziplinäre 
Gutachten, wonach (ausgehend von den kardialen, limitierend wirkenden Ver-
hältnissen) die Arbeitsfähigkeit des Versicherten in einer angepassten Tätigkeit 
auf 50% veranschlagt wurde (IV-act. 59-28/53). Der RAD-Arzt Dr.med. 
I.________ beurteilte das Gutachten am 12. Mai 2020 als schlüssig und nach-
vollziehbar (IV-act. 51). Nach Durchführung eines Einkommensvergleichs kündig-
te die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 8. Juni 2020 an, ab 1. April 2018 eine ganze 
IV-Rente sowie ab 1. Mai 2020 eine halbe Rente zuzusprechen (IV-act. 53). Da-
gegen erhob die betreffende Rechtsschutzversicherung einen vorsorglichen Ein-
wand, welcher indessen nicht näher begründet wurde (vgl. IV-act. 59ff.).

F. Am 5. November 2020 verfügte die IV-Stelle, dass ab 1. April 2018 eine 
ganze IV-Rente und ab 1. Mai 2020 eine halbe IV-Rente gewährt werde (IV-act. 
70). Gegen diese Verfügung lässt A.________ rechtzeitig am 3. Dezember 2020 
beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz Beschwerde erheben mit den fol-
genden Rechtsbegehren:

Es sei die Verfügung aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer eine Rente ab 
Gesetz, namentlich ab dem 1.5.2020 eine Dreiviertelrente zuzusprechen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin.

G. Mit Vernehmlassung vom 29. Januar 2021 beantragt die IV-Stelle, die Be-
schwerde sei abzuweisen, unter Kostenfolge zu Lasten des Beschwerdeführers. 
Dazu nimmt der Beschwerdeführer in einer Eingabe vom 15. Februar 2021 Stel-
lung, worauf sich die IV-Stelle in einer weiteren Eingabe vom 4. März 2021 äus-
sert.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Nach Artikel 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozia-
lversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1, i.V.m. Art. 28a Abs. 1 des Bundesgeset-
zes über die Invalidenversicherung, IVG, SR 831.20) wird für die Bestimmung 
des Invaliditätsgrades das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach 
Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und 
allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei 
ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Er-
werbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(= allgemeine Methode des Einkommensvergleichs bei Erwerbstätigen). Mit an-
deren Worten wird der Invaliditätsgrad hier durch die Gegenüberstellung der zu-
mutbaren Erwerbseinkommen ohne Gesundheitsschaden (= hypothetisches Va-

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lideneinkommen) und mit Gesundheitsschaden (= hypothetisches Invalidenein-
kommen) ermittelt. 

Die Invalidität bemisst sich hier nicht nach medizinischen, sondern nach wirt-
schaftlichen, erwerblichen Kriterien, nach der Erwerbsunfähigkeit. Erwerbsun-
fähigkeit ist das Unvermögen, auf dem gesamten für die versicherte Person in 
Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt die verbliebene Arbeitsfähigkeit 
in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (BGE 109 V 25 Erw. 3d). Wer 
nicht mindestens teilweise arbeitsunfähig ist, kann auch nicht erwerbsunfähig 
und mithin nicht invalid sein (vgl. BGE 105 V 139 Erw. 1b).

1.2 Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was der Ver-
sicherte im Zeitpunkt der Invaliditätsbemessung überwiegend wahrscheinlich als 
Gesunder tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, 
nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten 
Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig-
keit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
8C_260/2020 vom 2.7.2020 Erw. 4.1.1 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 139 V 28 
Erw. 3.3.2; BGE 134 V 322 Erw. 4.1). 

1.3 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtspre-
chung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher 
die versicherte Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Er-
werbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt 
des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare 
neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung 
LSE-Tabellenlöhne herangezogen werden (BGE 135 V 297 Erw. 5.2). Die Recht-
sprechung wendet dabei in der Regel die Monatslöhne gemäss LSE-Tabelle 
TA1, Zeile "Total Privater Sektor", an. Nur ausnahmsweise hat das Bundes-
gericht bei Personen, die vor der Gesundheitsschädigung lange Zeit in diesem 
Bereich tätig gewesen sind und bei denen eine Arbeit in anderen Bereichen 
kaum in Frage kommt, auf das statistische Durchschnittseinkommen einzelner 
Branchen abgestellt, wenn dies als sachgerecht erschien, um der im Einzelfall 
zumutbaren erwerblichen Verwertung der verbleibenden Arbeitsfähigkeit Rech-
nung zu tragen (vgl. zit. Urteil des Bundesgerichts 8C_260/2020 vom 2.7.2020 
Erw. 4.2.1 mit Verweis auf die in BGE 133 V 545 nicht publizierte Erw. 5.1 des 
Urteils 9C_237/2007 vom 24.8.2007; 8C_457/2017 vom 11.10.2017 Erw. 6.2). 
Praxisgemäss können persönliche und berufliche Merkmale der versicherten 
Person wie Alter, Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthalts-

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kategorie sowie Beschäftigungsgrad einen auf höchstens 25% begrenzten Lei-
densabzug von dem nach den LSE-Tabellenlöhnen zu ermittelnden Invalidenein-
kommen rechtfertigen, soweit anzunehmen ist, dass die trotz des Gesundheits-
schadens verbleibende Leistungsfähigkeit infolge eines oder mehrerer dieser 
Merkmale auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem 
Einkommen verwertet werden kann (zit. Urteil 8C_260/2020 Erw. 4.2.1 in fine, mit 
Verweis auf BGE 134 V 322 Erw. 5.2 mit Hinweis auf BGE 126 V 75).  

2.1 Die Parteien sind sich im konkreten Fall (sinngemäss) einig, 
- dass der Versicherte in medizinischer Hinsicht hinreichend abgeklärt wur-

de;
- dass das vorliegende MEDAS-Gutachten vom 29. April 2020 schlüssig 

und beweiskräftig ist;
- dass gemäss diesem Gutachten die verbliebene Arbeitsfähigkeit in einer 

angepassten Tätigkeit grundsätzlich auf 50% veranschlagt wird (ohne 
körperliche Schwerarbeiten, ohne längerdauernde mittelschwere Arbei-
ten, ohne Arbeiten mit plötzlich forcierten Kraftanstrengungen; keine Ar-
beiten mit erhöhter Verletzungsgefahr, mit elektrischen Geräten oder in 
elektromagnetischen Feldern, welche die Funktionen des Defibrillators 
beeinträchtigen könnten; keine Arbeiten, bei welchen Erholungspausen 
unmöglich wären, vgl. IV-act. 49-28/53);

- dass der Versicherte Anspruch auf Rentenleistungen hat;
- dass der Rentenbeginn ab 1. April 2018 festzulegen ist;
- und dass (zunächst) ab 1. April 2018 Anspruch auf eine ganze Rente be-

steht.

2.2 Streitig und zu prüfen ist, welcher IV-Grad bzw. welche Rentenhöhe für den 
Zeitraum ab 1. Mai 2020 massgebend ist. Während die Vorinstanz in der ange-
fochtenen Verfügung einen IV-Grad von 50% ermittelt hat, vertritt der Beschwer-
deführer vor Gericht den Standpunkt, dass ihm ab 1. Mai 2020 eine Dreiviertels-
rente zusteht.

3.1 Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung ein Valideneinkommen 
von Fr. 67'430.-- mit der folgenden Begründung ermittelt:

Die Arbeitsstelle bei der C.________ haben Sie aus invaliditätsfremden Gründen 
verloren. Seither sind Sie erwerbslos. Für die Berechnung des Valideneinkommens 
ist deshalb ein statistischer Tabellenlohn heranzuziehen. Gemäss Lohnstrukturer-
hebungstabelle (LSE) TA1 Total, Kompetenzniveau 1, Jahr 2018 könnten Sie sta-
tistisch gesehen ein Einkommen von CHF 67'430.00 erzielen.

3.2 Demgegenüber wird in der Beschwerde (S. 4) sinngemäss eingewendet, 
dass der Versicherte die Stelle bei der C.________ nicht aus IV-fremden Grün-
den, sondern deswegen verloren habe, weil er die angestammte Arbeit in der 
Fertigung seit dem Herzinfarkt von Januar 2013 (und der anschliessenden Re-

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habilitation) nicht mehr zu erbringen vermochte bzw. diese anstrengende Arbeit 
ihm nicht mehr länger zumutbar gewesen sei.

3.3.1  Diese in Erwägung 3.2 angeführte Argumentation leuchtet an sich ein, 
denn nach der erwähnten koronaren Herzerkrankung (mit Status nach subaku-
tem anteriorem STEMI 21.1.13, mit Stenting etc., vgl. IV-act. 19-5/18) war der 
Versicherte offenkundig nicht mehr in gleicher Weise belastbar wie vor diesem 
Ereignis. Nach der Aktenlage umfasste die angestammte Tätigkeit die Fertigung 
von Trennwänden, insbesondere das Zuschneiden von Metallprofilen (vgl. IV-act. 
8-5/7 i.V.m. mit der Homepage dieser weiterhin existierenden Firma, welche 
Trennwände bzw. Glastrennwände in einer Rahmenprofilbauweise erstellt). 
Glaubhaft ist sodann auch die Feststellung im Arztbericht vom 20. März 2019, 
dass der Versicherte nach dem Auftreten der koronaren Herzerkrankung in der 
angestammten Firma "nur noch leichte Tätigkeiten bis 2015" ausgeführt hat (vgl. 
IV-act. 32-2/7 unten). 

3.3.2  Mithin spricht einiges für die Annahme, wonach der Versicherte seine an-
gestammte Tätigkeit (Zuschneiden von Metallprofilen für die Fertigung von 
Trennwänden in einer Rahmenprofilbauweise), welche glaubhaft grundsätzlich 
nicht ausschliesslich als körperlich leichte Arbeit zu beurteilen ist, ohne die koro-
nare Herzerkrankung hätte beibehalten können. Zwar lautete die Antwort der Ar-
beitgeberfirma auf die Frage, aus welchen Gründen die Kündigung des Versi-
cherten erfolgt sei: "Wirtschaftlichkeit, schlechte Auftragslage" (vgl. IV-act. 8-1/7 
Ziff. 2.2; vgl. auch die Begründung im Kündigungsschreiben: "aus wirtschaftli-
chen Gründen", IV-act. 8-7/7). Dennoch könnte - ohne zusätzliche Angaben - die 
erwähnte Begründung der Arbeitgeberfirma auch so verstanden werden, dass 
die (verschlechterte) wirtschaftliche Lage es nicht mehr länger zuliess, den nur 
noch für leichtere Arbeiten einsetzbaren Versicherten weiter zu beschäftigen 
(weil nicht ausreichend leichte Arbeiten mehr verfügbar waren, hingegen unein-
geschränkt für das Zuschneiden von Metallprofilen einsetzbare Arbeiter weiterhin 
benötigt wurden, zumal die Firma gemäss einer aktuellen Internetrecherche wei-
terhin existiert und solche Trennwände anbietet).

3.3.3  Allerdings hat der Versicherte im Rahmen der MEDAS-Begutachtung die 
näheren Umstände seiner Entlassung bei der früheren Arbeitgeberfirma gegenü-
ber dem psychiatrischen Teilgutachter wie folgt präzisiert (IV-act. 49-38/53 un-
ten):

Im Mai 2015 habe er die Arbeit aus wirtschaftlichen Gründen verloren. Nach einem 
Chefwechsel seien die Umsätze zurückgegangen und gleichzeitig seien mit ihm 5 
weiteren älteren Mitarbeitern gekündigt worden, deren Lohn angeblich zu hoch 

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gewesen sei. Diese Kündigung habe ihn sehr belastet, enttäuscht insbesondere 
auch nachdem er bereits herzkrank geworden sei;
(siehe dazu auch noch den in IV-act. 49-18/53 oben vom Versicherten thematisier-
ten Chefwechsel).

Dass bei den anderen 5 gekündigten Mitarbeitern gesundheitliche Probleme be-
standen, ist weder ersichtlich noch wurde dies vom Versicherten thematisiert. 
Nachdem der Versicherte bei der Entlassung per 31. Mai 2015 nahezu 50-jährig 
war (geb. ____19__), sprechen nach der Aktenlage (und dem hier massgeben-
den Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit) die gewichtigeren Ar-
gumente für die Annahme, dass der Versicherte auch ohne gesundheitliche Ein-
schränkungen - analog wie die anderen fünf Angestellten - entlassen worden wä-
re. Bei dieser Sachlage ist es entgegen der Argumentation des Beschwerdefüh-
rers nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den bei der letzten Arbeitgeber-
firma erzielten Verdienst nicht als Valideneinkommen herangezogen hat. 

3.4.1  Damit ist im Einklang mit der Vorinstanz das Valideneinkommen 
grundsätzlich nach den Tabellenlöhnen der vom Bundesamt für Statistik heraus-
gegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) zu ermitteln (siehe auch Christoph Frey/ 
Nathalie Lang, in: Basler Kommentar zum ATSG, Basel 2020, N 33 und N 36 zu 
Art. 16 ATSG, wonach auf statistische Werte abzustellen ist, wenn die ange-
stammte Tätigkeit invaliditätsfremd aufgegeben wurde bzw. verloren geht). 

3.4.2  Die Vorinstanz ermittelte das Valideneinkommen ausgehend von der LSE 
Tabellenlöhnen TA1 Total, Männer, Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten 
körperlicher oder handwerklicher Art), allerdings ohne im Aktendossier die ge-
naue Herleitung schrittweise darzulegen. Aus einem unlängst ergangenen Urteil 
des Bundesgerichts 8C_475/2020 vom 16. Dezember 2020 (Erw. 6.1) ist zu ent-
nehmen, wie dieses statistische Jahreseinkommen von Fr. 67'430.-- per 2018 
begründet wird (Hervorhebung nicht im Original):

Die Vorinstanz stellte bei der Bestimmung des Invalideneinkommens zutreffenden 
und unbestritten auf den Zentralwert der monatlichen Bruttolöhne von Männern im 
gesamten Privaten Sektor (Zeile "TOTAL") auf dem Kompetenzniveau 1 laut Tabel-
le TA1 der LSE 2016 von Fr. 5340.- ab. Umgerechnet auf die betriebsübliche An-
zahl Wochenarbeitsstunden und angepasst an die Lohnentwicklung resultierte für 
das Vergleichsjahr 2018 bei einem vollen Pensum ein durchschnittlicher Jahres-
lohn von Fr. 67'430.-. (…)

Indessen existieren zwischenzeitlich aktuellere statistische Angaben des Bun-
desamts für Statistik, und zwar die LSE 2018, in welcher die vergleichbare Tabel-
le TA1 für das Kompetenzniveau 1 im Total für Männer einen Durchschnittswert 
von Fr. 5'417.-- ausweist (bezogen 4 1/3 Wochen à 40 Arbeitsstunden), was um-
gerechnet auf eine im Jahre 2018 betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 h 

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einen Durchschnittsverdienst von monatlich Fr. 5'647.22 (5'417 : 40 x 41.7) bzw. 
im Jahr Fr. 67'766.67 (5'647.22 x 12) ergibt (die Differenz zum oben aus der LSE 
2016 hergeleiteten Jahresverdienst von 67'430.-- beträgt Fr. 336.67). Mithin ist 
der durchschnittliche Jahresverdienst im Jahre 2018 für Männer im Kompetenz-
niveau 1 nach den aktuelleren Daten auf aufgerundet Fr. 67'767.-- festzulegen.

3.4.3  Eine andere Frage ist, welches Kompetenzniveau für das Valideneinkom-
men anzunehmen wäre. Während die Vorinstanz vom Kompetenzniveau 1 aus-
geht, wird in der Beschwerde die Anwendung des Kompetenzniveaus 2 (prakti-
sche Tätigkeiten wie Verkauf/ Pflege/ Datenverarbeitung und Administration/ Be-
dienen von Maschinen und elektronischen Geräten/ Sicherheitsdienst/ Fahr-
dienst) geltend gemacht.

3.4.4  Was die erwerbliche Laufbahn des zwischenzeitlich 55-jährigen Versicher-
ten anbelangt, sind den vorliegenden Akten folgende Angaben zu entnehmen. 
Aktenkundig ist, dass der Versicherte in seinem Heimatland (Bosnien) das 
Schreinerhandwerk erlernt hat (IV-act. 49-18/53 oben), was indessen offenkundig 
nicht mit dem erfolgreichen Abschluss einer schweizerischen Berufslehre als 
Schreiner (tel quel) vergleichbar ist. In der Schweiz hat er dann jahrelang in der 
Fensterfabrik P.________ in F.________ gearbeitet (gemäss IK-Auszug, in den 
Jahren 1987, 1989 sowie 1992 bis 2001, vgl. IV-act. 4). Weitere Anstellungen 
des Versicherten erfolgten nach der Aktenlage in der Grossmetzgerei 
Q.________ (4 Monate im Jahre 1988), in der Möbelfabrik R.________ (5 Mona-
te im Jahr 1991) und in der Fensterfabrik S.________ in T.________ 
(U.________, Mai bis Dezember 2002, Jan. bis Mai 2003, vgl. IV-act. 49-18/53 
oben i.V.m. IV-act. 4). Aktenmässig erstellt ist sodann, dass der Versicherte bei 
der langjährigen Anstellung in der Firma C.________ bei der Fertigung von 
Trennwänden hauptsächlich mit dem Zuschneiden von Metallprofilen beschäftigt 
war, was die Bedienung der betreffenden Maschinen umfasste und hinsichtlich 
Konzentration/ Aufmerksamkeit/ Sorgfalt/ Durchhaltevermögen hohe Anforderun-
gen stellte (vgl. IV-act. 8-5/7 in fine, rechte Spalte). Mit anderen Worten hat der 
Beschwerdeführer in seiner beruflichen Laufbahn langjährige Erfahrungen in der 
maschinellen Produktion/Fertigung von Fenstern und von Trennwänden erwor-
ben, und zwar bei mehreren Arbeitgeberfirmen. Dieser Leistungsausweis spricht 
für die Argumentation in der Beschwerde, wonach der Versicherte - auch wenn 
er die letzte Anstellung bei der Firma C.________ aus IV-fremden Gründen ver-
loren hat (siehe oben) - im Gesundheitsfall eine Arbeitsstelle im Kompetenzni-
veau 2 (Bedienen von Maschinen etc.) gesucht und (bei ausgeglichener Arbeits-
marktlage) auch gefunden hätte. Dementsprechend ist das (hypothetische) Vali-
deneinkommen ausgehend vom durchschnittlichen Tabellenwert für das 

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Niveau 2 (Fr. 5'649.-- gemäss LSE 2018 TA1) und umgerechnet auf eine be-
triebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.7 h/ Woche auf monatlich Fr. 5'889.08 
(5'649 : 40 x 41.7) bzw. jährlich (x 12) auf Fr. 70'669.-- festzulegen (was tiefer 
liegt als bei der letzten Anstellung, welche der Versicherte aus IV-fremden Grün-
den verloren hatte, siehe IK-Auszug in IV-act. 4, S. 2). In diesem Zusammenhang 
ist nicht vom Tabellenwert der LSE 2018 (TA1-tirage_skill-level) für den Sektor 2 
"Produktion" auszugehen, weil die höchstrichterliche Rechtsprechung regelmäs-
sig von der Zeile "Total Privater Sektor" ausgeht sowie nur ausnahmsweise auf 
einen einzelnen Branchenwert abstellt und in casu dem Versicherten in Anbe-
tracht des gesundheitlichen Zumutbarkeitsprofils grundsätzlich auch andere Be-
schäftigungen (beispielsweise im Sicherheitsdienst, Zutrittskontrolle, oder Qua-
litätskontrolle in einem Produktionsbetrieb, betriebsinterne Postzustellung, Bo-
tengänge etc.) zumutbar sind.

4.1 Dass die Vorinstanz zur Bestimmung des massgebenden Invalidenein-
kommens vom Zentralwert von Männern auf dem untersten Kompetenzniveau 1 
gemäss der Zeile "Total" ausgegangen und davon bei einer Arbeitsfähigkeit von 
grundsätzlich 50% von der Hälfte des Wertes ausgegangen ist, wird in der vorlie-
genden Beschwerde an sich nicht in Frage gestellt. Soweit in der Eingabe vom 
15. Februar 2021 auf das Rechtsgutachten "Grundprobleme der Invaliditätsbe-
messung in der Invalidenversicherung" vom 22. Januar 2021 (verfasst von Prof. 
Dr.iur. Thomas Gächter/ RA Dr.iur. Philipp Egli/ RA Dr.iur. Michael E. Meier und 
Dr.iur. Martina Filippo) verwiesen wird, 

- wonach u.a. die tatsächlichen Löhne von versicherten Personen mit gesundheitli-
chen Einschränkungen signifikant tiefer seien als diejenigen von gesunden Versi-
cherten, bzw. sowohl die Durchschnittslöhne (Mittelwerte) als auch die Median-
löhne von Erwerbstätigen mit starken gesundheitlichen Einschränkungen (ohne 
IV-Rente) im Vergleich zu gesunden versicherten Personen rund 10% tiefer lie-
gen würden (siehe Randziffer 720 des zit. Gutachtens),

- und die Löhne von erwerbstätigen IV-Rentnern "mit Einbussen von rund 14% des 
Durchschnittslohnes und rund 17% des Medianlohnes noch tiefer" seien (vgl. 
Randziffer 721 des zit. Gutachtens),

drängen sich folgende Bemerkungen auf. Das umfangreiche Gutachten (von 219 
Seiten) enthält viele interessante Ausführungen und setzt sich detailliert und mit 
zahlreichen Hinweisen auf die höchstrichterliche Rechtsprechung mit den aktuel-
len Grundproblemen der Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung 
auseinander. Unter Ziffer 62ff. der Schlussfolgerungen aus dem Rechtsgutachten 
wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen der Weiterentwicklung der IV neu "die 
zur Bemessung des Invaliditätsgrades massgebenden Erwerbseinkommen sowie 
die anwendbaren Korrekturfaktoren" auf Verordnungsstufe geregelt werden sol-
len (Art. 28a Abs. 1 rev. IVG). Gesetzgeber und Bundesrat würden beabsichti-

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gen, die in der Rechtsprechung definierte Praxis zur Ermittlung der massgeben-
den Erwerbseinkommen gesetzlich festzulegen, worunter auch beispielsweise 
die Frage falle, wann auf tatsächliche Werte und wann auf Tabellenlöhne abzu-
stellen sowie welche Tabelle anzuwenden sei. Ebenso solle der Bundesrat die 
bei diesen Einkommen nötigen, von der Rechtsprechung entwickelten Korrektu-
ren festlegen, also z.B. bestimmen, welche Kriterien für einen leidensbedingten 
Abzug zu berücksichtigen seien. In der Botschaft werde dazu ausgeführt, dem 
Bundesrat werde die Kompetenz erteilt, in der IVV die vom Bundesgericht entwi-
ckelten Regeln und Kriterien (zur Ermittlung des Einkommens mit und ohne Inva-
lidität) aufzunehmen. Damit solle der Interpretationsspielraum der IV-Stellen so-
wie der kantonalen Gerichte bei der Durchführung eingeschränkt werden und ei-
ne möglichst einheitliche Handhabung für die ganze Schweiz sichergestellt wer-
den. Weiter wird in den erwähnten Schlussfolgerungen auf die unmittelbar vor 
der Fertigstellung des Gutachtens publizierten Vorentwürfen zu den Aus-
führungserlassen kurz dahingehend eingegangen, dass damit der problemati-
sche Trend weg von einer realitätsgerechten Betrachtung hin zur Fiktion bei der 
Invaliditätsbemessung verstärkt (und nicht etwa geschwächt) werde (Ziff. 64 bis 
68 der zit. Schlussfolgerungen). 

Im Rahmen einer ersten, nicht abschliessenden Würdigung des erwähnten Gut-
achtens (prima facie) und der daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen spricht 
vieles für die Annahme, wonach diesen umfassenden Arbeiten der erwähnten 
Verfasser de lege ferenda bzw. bei der Umsetzung der vorliegenden Revisions-
vorlage im Invalidenversicherungsrecht grosses Gewicht zukommen wird (oder 
zumindest zukommen sollte). Allerdings gehört diese Thematik grundsätzlich in 
den Aufgabenbereich des Gesetz- bzw. Verordnungsgebers. Mit anderen Worten 
ist es - unter Hinweis auf das Gewaltentrennungsprinzip - grundsätzlich nicht 
Sache des (kantonalen) Richters, die im Gutachten aufgezeigten Schwachstellen 
der Invaliditätsbemessung zu kommentieren und daraus für den konkreten Ein-
zelfall eine andere Vorgehensweise (zur Bestimmung des IV-Grades) abzuleiten. 
Dies gilt erst recht, wenn diese andere Vorgehensweise darauf abzielt, von der 
bisherigen höchstrichterlichen Rechtsprechung abzuweichen (wie dies die in der 
Eingabe des Beschwerdeführers vom 15. Februar 2021 postulierte Abweichung 
von den Medianlöhnen bzw. die anvisierte Anwendung des unteren Quartils der 
betreffenden Tabellenwerte beinhaltet). Gegebenenfalls wird es im Rahmen ei-
nes Weiterzugs dieser Streitangelegenheit Sache des Bundesgerichts sein darü-
ber zu befinden, ob und inwiefern gestützt auf die Erkenntnisse des erwähnten 
Gutachtens unter Umständen eine Praxisänderung geboten erscheint.

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4.2 Zu Recht wird vom Beschwerdeführer vor Gericht beanstandet, dass die 
Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung überhaupt keinen leidensbedingten 
Abzug in Betracht gezogen hat, obwohl namentlich die Einsetzbarkeit des ge-
sundheitlich angeschlagenen Versicherten für bestimmte Bereiche (im Umfeld 
von elektrischen Geräten bzw. elektromagnetischen Felder, kein Einsatz an Ma-
schinen mit erhöhter Verletzungsgefahr etc., vgl. IV-act. 49-25/53, Ziff. 8.2) ein-
geschränkt ist. 

4.3 In der Vernehmlassung sowie in der Stellungnahme vom 4. März 2021 an-
erkannte die Vorinstanz einen leidensbedingten Abzug von maximal 10% infolge 
des etwas eingeschränkten Zumutbarkeitsprofils auch in leichten Tätigkeiten (in-
kl. Einbezug eines allenfalls vertretbaren Teilzeitabzugs). Damit reduziert sich 
das von der Vorinstanz ermittelte Invalideneinkommen - ausgehend vom aktuel-
leren Durchschnittseinkommen im Kompetenzniveau 1 gemäss LSE 2018 von 
Fr. 5'417.-- bzw. umgerechnet auf eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 
41.7 h/Woche und per annum von Fr. 67'766.67 (siehe oben, Erw. 3.4.2) - auf 
Fr. 30'495.-- (67'766.67 : 2 x 0.90, statt Fr. 30'343.50 gemäss Vernehmlassung, 
Ziff. 7 in fine).

4.4 Entgegen der Vorbringen des Beschwerdeführers ist im konkreten Fall kein 
leidensbedingter Abzug von über 10% angebracht. Soweit ein höherer Abzug mit 
dem Ausländerstatus (Niederlassungsbewilligung Kategorie C) begründet wird, 
hat die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung (Ziff. 7 2. Abs.) zutreffend auf ein Ur-
teil des Bundesgerichts 9C_401/2018 vom 6. November 2018 (Erw. 5.2.3) ver-
wiesen, wonach dieser Aspekt keinen Abzug rechtfertigt.

5. Bei einem massgebenden Valideneinkommen von Fr. 70'669.-- (Erw. 3.4.4) 
und einem Invalideneinkommen von Fr. 30'495.-- (Erw. 4.3) resultiert ein IV-Grad 
von 56.8% (70'669 minus 30'495 = 40'174; 40'174 : 70'669 x 100 = 56.8). 

6. Und selbst dann, wenn entgegen den vorstehenden Erwägungen, an wel-
chen weiterhin festzuhalten ist, bei der Bestimmung des Invalideneinkommens 
von einem leidensbedingten Abzug von 15% auszugehen wäre, hätte es mit dem 
Anspruch auf eine halbe IV-Rente sein Bewenden. Denn diesfalls betrüge das 
Invalideneinkommen Fr. 28'800.83 (67'766.67 : 2 x 0.85). Bei einem Validenein-
kommen von 70'669.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 28'800.83 beträgt 
der IV-Grad 59% (70'669 minus 28'800.83 = 41'868.17; 41'868.17 : 70'669 x 100 
= 59.24).

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7. Aus diesen dargelegten Gründen ist die Beschwerde als unbegründet ab-
zuweisen. Diesem Ergebnis entsprechend gehen die Verfahrenskosten zulasten 
des Beschwerdeführers. Eine Parteientschädigung fällt ausser Betracht.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten (Gerichtsgebühren) werden auf Fr. 500.-- festgelegt 
und dem Beschwerdeführer auferlegt. Er hat einen Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe bezahlt, so dass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwer-
de* in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schwei-
zerhofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundes-
gesetzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG).

5. Zustellung an:
- den Vertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (R)
- und das Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, 3003 Bern (A).

Schwyz, 12. April 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die a.o. Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 14. April 2021