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**Case Identifier:** 2c80458c-0d21-585b-9d5d-10f908942957
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-06-05
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 05.06.2015 100 2013 253
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2013-253_2015-06-05.pdf

## Full Text

100.2013.253/254U
ARB/BCL/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 5. Juni 2015

Verwaltungsrichter Häberli, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichterin Arn De Rosa, Verwaltungsrichter Daum
Gerichtsschreiberin Büchi

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt …
Beschwerdeführer 

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern
Brünnenstrasse 66, Postfach 8334, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin 

und

Steuerrekurskommission des Kantons Bern
Sägemattstrasse 2, Postfach 54, 3097 Liebefeld

betreffend Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer 2006 
(Entscheide der Steuerrekurskommission des Kantons Bern vom 18. Juni 2013; 100 12 
29, 200 12 29)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 05.06.2015, Nrn. 100.2013.253/
254U, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Mit Verfügungen vom 12. Januar 2011 veranlagte die Steuerverwaltung des Kantons 
Bern (Steuerverwaltung) A.________ für das Steuerjahr 2006 in Abweichung von 
seiner Selbstdeklaration auf ein steuerbares Einkommen von Fr. 182'500.-- bei den 
Kantons- und Gemeindesteuern bzw. Fr. 189'700.-- bei der direkten Bundessteuer. 
Das steuerbare Vermögen setzte sie auf Fr. 335'000.-- fest. Die Abweichungen 
beruhten im Wesentlichen darauf, dass die Steuerverwaltung eine Darlehensschuld in 
der Höhe von Fr. 1'132'143.-- nicht akzeptierte und die dafür geltend gemachten 
Schuldzinsen von Fr. 79'250.-- nicht zum Abzug zuliess. Die dagegen erhobenen 
Einsprachen wies die Steuerverwaltung soweit die Darlehensschuld und die 
Schuldzinsen betreffend am 15. Dezember 2011 ab.

B.

Am 16. Januar 2012 gelangte A.________ mit Rekurs und Beschwerde an die 
Steuerrekurskommission des Kantons Bern (StRK), welche die Rechtsmittel mit 
Entscheiden vom 18. Juni 2013 abwies. 

C.

In einer einzigen Rechtsschrift vom 22. Juli 2013 hat A.________ gegen die 
Entscheide der StRK Verwaltungsgerichtsbeschwerden erhoben. Er beantragt die 
Aufhebung der angefochtenen Entscheide sowie den Verzicht auf die Einkommens- 
und Vermögensaufrechnung. 

Mit Verfügung vom 23. Juli 2013 hat der Abteilungspräsident i.V. die Verfahren 
betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern sowie die direkte Bundessteuer 
vereinigt.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 05.06.2015, Nrn. 100.2013.253/
254U, Seite 3

Die StRK und die Steuerverwaltung beantragen mit Beschwerdevernehmlassung vom 
30. Juli 2013 bzw. Beschwerdeantwort vom 7. Oktober 2013 die Abweisung der 
Beschwerden.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerden als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 
23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig (vgl. 
auch Art. 201 Abs. 1 des Steuergesetzes vom 21. Mai 2000 [StG; BSG 661.11] und 
Art. 145 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer 
[DBG; SR 642.11] sowie Art. 9 Abs. 3 der Verordnung vom 18. Oktober 2000 über den 
Vollzug der direkten Bundessteuer [BStV; BSG 668.11]). Der Beschwerdeführer hat am 
vorinstanzlichen Rekurs- und Beschwerdeverfahren teilgenommen, ist durch die 
angefochtenen Entscheide besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 201 Abs. 2 StG 
sowie Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 140 Abs. 1 DBG). Auf die form- und fristgerecht 
eingereichten Beschwerden ist einzutreten.

1.2 Sind sowohl Entscheide bezüglich der kantonalen Steuern als auch der direkten 
Bundessteuer angefochten, so muss das Verwaltungsgericht zwei Urteile fällen, zumal 
es sich um verschiedene Steuern handelt, die unterschiedlichen Gemeinwesen 
zustehen und in getrennten Verfahren veranlagt werden. Allerdings können die 
Entscheide in ein und derselben Urteilsschrift getroffen werden (vgl. BGE 135 II 260 
E. 1.3.1, 130 II 509 E. 8.3). – Vorliegend sind Aufrechnungen beim Einkommen und 
beim Vermögen umstritten. Der Bund verfügt über keine Kompetenz zur Erhebung 
einer Vermögenssteuer (vgl. Art. 128 Abs. 1 der Bundesverfassung [BV; SR 101]); 
hinsichtlich des Einkommens lauten die massgeblichen Normen des kantonalen und 
eidgenössischen Rechts aber gleich. Damit rechtfertigt sich die gemeinsame 
Beurteilung der Streitigkeit hinsichtlich kommunaler, kantonaler und eidgenössischer 
Steuern.

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1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft die angefochtenen Entscheide auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

2.1 Streitig sind vorliegend die steuerliche Abzugsfähigkeit einer deklarierten 
Darlehensschuld in der Höhe von Fr. 1'132'143.-- beim Vermögen sowie der geltend 
gemachten Schuldzinszahlungen von Fr. 79'250.-- beim Einkommen im Steuerjahr 
2006. Die StRK ist gestützt auf die aktenkundigen Beweismittel zum Schluss gelangt, 
weder das Bestehen der Darlehensschuld noch die Zinszahlung ins Ausland seien 
nachgewiesen. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie habe den 
Sachverhalt unrichtig festgestellt und eine Gehörsverletzung begangen, indem sie den 
eingereichten Beweismitteln die Beweiskraft versagt habe und dem Antrag auf 
Befragung eines Zeugen nicht nachgekommen sei.

2.2 Die Veranlagungsbehörde stellt zusammen mit der steuerpflichtigen Person die 
für eine vollständige und richtige Besteuerung massgebenden tatsächlichen und 
rechtlichen Verhältnisse fest (Art. 166 Abs. 2 StG; Art. 123 Abs. 1 DBG). Aus dem 
Untersuchungsgrundsatz ergibt sich die Pflicht (und das Recht) der 
Veranlagungsbehörde, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen 
abzuklären; sie hat insbesondere die Steuererklärung zu prüfen und die erforderlichen 
Untersuchungen vorzunehmen, um den materiell wahren Sachverhalt zu erforschen 
(vgl. Art. 166 Abs. 3 Satz 1, Art. 174 Abs. 1 StG; Art. 123 Abs. 2 Satz 1, Art. 130 Abs. 1 
DBG; vgl. auch Art. 46 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die 
Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14]; 
Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, Art. 130 N. 3 
ff.; Martin Zweifel, in Zweifel/Athanas [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen 
Steuerrecht, Band I/2b, 2. Aufl. 2008, Art. 130 DBG N. 2). Den Steuerpflichtigen obliegt 
im Veranlagungs- wie auch im Steuerjustizverfahren eine weitgehende Mit-
wirkungspflicht (Art. 167 StG; Art. 126 DBG; BVR 2011 S. 241 E. 4.1). 

2.3 Lässt sich eine Sachverhaltsbehauptung trotz genügender Mitwirkung weder 
nachweisen noch widerlegen, so hat die Folgen der Beweislosigkeit jene Partei zu 
tragen, die aus dem Vorhandensein der behaupteten Tatsache zu ihren Gunsten 
Rechte ableitet. Diese sog. objektive Beweislast trägt nach einer im Steuerrecht 

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allgemein gültigen Regel für steuerbegründende Tatsachen der Fiskus, für 
steuermindernde oder -aufhebende Tatsachen die steuerpflichtige Person (statt vieler 
BGE 138 II 57 E. 7.1; BVR 2011 S. 241 E. 4.1; Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., 
Art. 123 N. 77 ff.). Sie hat die entsprechenden Tatsachen mittels geeigneter 
Beweismittel zu belegen und es ist zu ihren Ungunsten zu entscheiden, falls ihr der 
rechtsgenügliche Nachweis misslingt. Bewiesen ist eine Tatsache dann, wenn das 
Gericht aufgrund der erhobenen Beweise zur Überzeugung gelangt ist, dass sie – so 
wie behauptet bzw. angenommen – Bestand hat. Es ist keine absolute Gewissheit 
erforderlich, sondern es genügt ein so hoher Grad an Wahrscheinlichkeit, dass keine 
vernünftigen Zweifel verbleiben (BVR 2009 S. 385 E. 4.3.2; VGE 2011/410 vom 
22.3.2013, E. 3.2, 2011/46/47 vom 29.9.2011, E. 2.2; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 19 N. 6).

2.4 An den Nachweis von als steuermindernd geltend gemachten Zahlungen ins 
Ausland dürfen gemäss Rechtsprechung besonders strenge Anforderungen gestellt 
werden, da diese Leistungen nicht einfach nachzuprüfen sind. In der Regel werden 
daher Bank- oder Postbelege vorausgesetzt, welche die Überweisung bestätigen (vgl. 
BGer 2C_524/2010 und 2C_525/2010 vom 16.12.2010, E. 2.4 und 2.6; Peter Locher, 
Kommentar zum DBG, I. Teil, 2001, Art. 33 N. 15; vgl. betreffend Provisionszahlungen 
BGer 2C_878/2012 und 2C_879/2012 vom 7.12.2012, E. 2.1; betreffend 
Unterstützungsleistungen VGE 2011/46/47 vom 29.9.2011, E. 3.2 f.; 
BGer 2C_421/2010 vom 2.11.2010, in StR 2011 S. 203 E. 2.1). 

3.

3.1 Im Rahmen eines Nach- und Strafsteuerverfahrens deklarierte der 
Beschwerdeführer nebst unversteuertem Einkommen den am 19. Dezember 1997 
erfolgten Erwerb der Liegenschaft … in Rio de Janeiro (Vorakten Steuerverwaltung [in 
act. 3A] pag. 134 ff.). Verkäufer war der Schweizer B.________. Gemäss Kopie des 
Grundbuchauszugs vom 9. Januar 1998 betrug der Kaufpreis in Ortswährung 
BRL 100ʹ000.-- (vgl. Vorakten Steuerverwaltung pag. 132). Der Beschwerdeführer 
macht geltend, der effektive Kaufpreis habe BRL 346ʹ000.-- bzw. nach dem damaligen 
Wechselkurs Fr. 450ʹ000.-- betragen. Zur Tilgung dieser Kaufpreisschuld habe er von 
C.________, dem Vater seiner ursprünglich aus Brasilien stammenden 
Lebensgefährtin, ein Darlehen in der Höhe von Fr. 500'000.-- erhalten. Der 

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Darlehensgeber habe diesen Betrag direkt an den Verkäufer der Liegenschaft 
ausbezahlt. Im mündlich abgeschlossenen Darlehensvertrag sei vereinbart worden, 
dass das Darlehen zu 7 % verzinst und der fällige Zins laufend zum Darlehensbetrag 
geschlagen werde. Das Darlehen sei in den darauf folgenden Jahren um die 
wiederkehrenden Verwaltungs-, Neben- und Reinigungskosten der Liegenschaft und 
am 9. April 1999 um einen Betrag von Fr. 45'000.-- erhöht worden, sodass es am 
1. Januar 2006 USD 1'000'000.-- betragen habe.

3.2 Die StRK erachtet die Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung des Kaufs 
der Liegenschaft als nicht nachgewiesen. – Der schriftliche Kaufvertrag ist nicht 
aktenkundig. Anders als die Vorinstanz ausgeführt hat, handelt es sich beim Dokument 
vom 9. Januar 1998 (nur) um einen Grundbuchauszug («ficha real»). Damit kann 
bereits die von den Angaben gemäss Grundbuchauszug (und gemäss früherer 
Eingaben an die Steuerverwaltung) abweichende Höhe des Kaufpreises nicht überprüft 
werden. Selbst wenn es dem Beschwerdeführer gelingen sollte, einen Kaufpreis von 
Fr. 450ʹ000.-- und Kaufnebenkosten in der Höhe von Fr. 50ʹ000.-- glaubhaft zu machen 
(vgl. angefochtene Entscheide, E. 4.2 f.; vgl. auch Bestätigung von B.________ vom 
21.5.2010 [Vorakten Steuerverwaltung pag. 162]), wäre damit der Bestand eines 
Darlehens über Fr. 500ʹ000.-- keineswegs plausibel dargelegt. Im Rahmen des Nach- 
und Strafsteuerverfahrens hatte der Beschwerdeführer noch ausführen lassen, der 
Kaufpreis sei ursprünglich gestundet und schliesslich in mehreren Raten bar abbezahlt 
worden (Rechtsschrift vom 11.9.2007, Vorakten Steuerverwaltung pag. 130). Der 
Beschwerdeführer macht geltend, sein damaliger Rechtsvertreter habe die 
Steuerverwaltung «mit fehlerhaften Angaben zum Sachverhalt bedient[…]» 
(Beschwerden, S. 7). Dies mag zutreffen, ändert aber nichts daran, dass die im 
Rahmen der Vertretungsbefugnis vorgenommenen Verfahrenshandlungen von 
Vertreterinnen oder Vertretern grundsätzlich rechtsgültig sind und die steuerpflichtige 
Person binden (Martin Zweifel, a.a.O., Art. 117 DBG N. 21 ff.; vgl. zur rechtsgültigen 
Vertretung BVR 2015 S. 301 E. 2.2). Dem Beschwerdeführer bleibt es zwar 
unbenommen, sich im Nachhinein davon zu distanzieren; er muss aber in Kauf 
nehmen, dass darunter seine Glaubwürdigkeit insgesamt leidet (vgl. angefochtene 
Entscheide, E. 4.3. S. 11). Ihm wurde von seinem früheren Vertreter eine Kopie der 
Rechtsschrift vom 11. September 2007 zugestellt und er hatte demnach Kenntnis von 
der angeblich falschen Sachverhaltsdarstellung gegenüber der Steuerverwaltung. Dass 
er daraufhin eine Richtigstellung vorgenommen hätte, ist weder aktenkundig noch wird 
solches behauptet. Sein Versuch, die im Nach- und Strafsteuerverfahren gemachten 

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Ausführungen seines Rechtsvertreters (erst) heute als insgesamt «fehlerhaft» 
darzustellen, lässt allgemein auf eine geringe Verlässlichkeit seiner Angaben 
schliessen.

3.3 Ein Nachweis für die Gewährung eines Darlehens zwecks Liegenschaftskaufs 
ergibt sich auch nicht aus der schriftlichen Erklärung von B.________ vom 13. Januar 
2012 (Vorakten StRK [act. 3A] pag. 36). In diesem an den Beschwerdeführer 
gerichteten Schreiben bestätigt B.________ als Verkäufer der Wohnung, den Betrag 
von BRL 346ʹ000.-- von C.________ (richtig: …) erhalten zu haben: «Herr C.________ 
hat den Kaufpreis für Sie an mich direkt ausbezahlt». Auffallend ist, dass in der 
Bestätigung vom 21. Mai 2010 über die Höhe des Kaufpreises, die B.________ 
gegenüber dem Beschwerdeführer abgegeben hat (Vorakten Steuerverwaltung 
pag. 162), die den Kaufpreis effektiv bezahlende Person noch mit keinem Wort 
erwähnt worden war. Wenn beim Vergleich dieser beiden Schreiben bei der Vorinstanz 
der Eindruck entstanden ist, die knappen Bestätigungen seien möglicherweise auf 
Anweisung des Beschwerdeführers verfasst und an dessen jeweilige Bedürfnisse an-
gepasst worden, so ist dies durchaus nachvollziehbar (vgl. angefochtene Entscheide, 
E. 4.2 S. 10 oben). Ob es sich dabei um reine Gefälligkeitsschreiben handelt, kann 
dahingestellt bleiben. Selbst wenn deren Inhalt der Wahrheit entsprechen würde, wäre 
damit das Bestehen eines Darlehensverhältnisses zwischen C.________ und dem 
Beschwerdeführer nicht belegt. Allgemein ist die Erklärung einer am Vertragsverhältnis 
unbeteiligten Drittperson kaum geeignet, Bestand und Höhe eines Darlehens samt 
Zinsforderungen nachzuweisen. Die StRK hat weder gegen den Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung noch gegen das Willkürverbot verstossen, indem sie nicht zu 
Gunsten des Beschwerdeführers auf die Erklärungen abgestellt hat (vgl. angefochtene 
Entscheide, E. 4.2 S. 10 oben und E. 4.3 S. 11). 

3.4 Als weiteres Beweismittel für den Bestand des Darlehens und die Verpflichtung 
zur Bezahlung von Schuldzinsen verweist der Beschwerdeführer auf ein am 3. August 
2006 in São Luís, Maranhão, Brasilien, in portugiesischer Sprache verfasstes, notariell 
beurkundetes Dokument (Vorakten Steuerverwaltung pag. 64-67). Darin erklärt der 
Beschwerdeführer «für entsprechende Zwecke» («para os devidos fins»), C.________ 
sei sein Darlehensgeber und der Darlehensbetrag betrage eine Million USD. Der 
Schuldner verpflichte sich, diesen Betrag zurückzubezahlen und zwar «in dem Masse, 
in welchem die objektiven Bedingungen zu Gewinnen seiner Investitionen führen». 
Weiter habe der Schuldner jährlich eine Vergütung im Wert von 7 % der Gesamtschuld 

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zu leisten, die im Monat Januar jeden Jahres fällig werde. Schliesslich habe der 
Schuldner C.________ einen Teilbetrag von USD 70'000.-- zu bezahlen, wobei dieser 
Betrag «nicht mit dem Wert der Schuld zu verrechnen» sei. Dieses Dokument trägt den 
Stempel eines «Cartório», was mit Notariat übersetzt wird, und ist von der 
Urkundsbeamtin, drei Zeuginnen bzw. Zeugen, von C.________ und vom 
Beschwerdeführer unterzeichnet worden. Letzterer macht geltend, der notariell 
beglaubigten Urkunde sei eine erhöhte Beweiskraft zuzusprechen. Was die Motivation 
der Parteien anbelangt, eine Erklärung des Beschwerdeführers mit dem genannten 
Inhalt notariell beglaubigen zu lassen, fehlt es an einer plausiblen Erklärung. So bleibt 
unklar, weshalb neun Jahre nach angeblicher Begründung des Darlehensverhältnisses 
das Bedürfnis nach einem beglaubigten Dokument entstanden sein soll und die 
Beteiligten den Aufwand einer öffentlichen Beurkundung auf sich genommen haben. 
Dies, nachdem sie weder im Zeitpunkt der angeblichen Ausrichtung eines verzinslichen 
Betrags von Fr. 500'000.-- noch in den Jahren danach trotz ausbleibender 
Zinszahlungen den Abschluss eines schriftlichen Vertrags für notwendig erachtet 
haben, was selbst unter Familienmitgliedern und bei Vorliegen eines engen 
Vertrauensverhältnisses unüblich ist. Umso weniger ist einzusehen, zu welchem Zweck 
im Jahr 2006 eine öffentlich beglaubigte Urkunde erstellt worden ist. 

3.5 Abgesehen von den unklaren Beweggründen vermag auch der Inhalt des 
Dokuments nicht den vom Beschwerdeführer erwünschten Nachweis zu erbringen. 
Allgemein fällt es schwer, einen Zusammenhang zwischen der beurkundeten 
einseitigen Erklärung vom 3. August 2006 und dem angeblich für den Kauf einer 
Wohnung in Rio de Janeiro im Jahr 1997 abgeschlossenen zweiseitig verpflichtenden 
Darlehensvertrag über Fr. 500ʹ000.-- zu erkennen. Dies gilt in besonderem Mass in 
Bezug auf die Klausel, wonach der Schuldner nur insoweit zur Amortisation des ge-
schuldeten Betrags verpflichtet ist, als er auf seinen Investitionen Gewinne erzielen 
kann (vgl. E. 3.4 hiervor). Die Vorinstanz hat dazu erwogen, es sei nicht ersichtlich, 
«was Gewinne mit den Kosten im Zusammenhang mit der gekauften Wohnung […] zu 
tun haben sollen» (angefochtene Entscheide, E. 4.4. S. 13). Der Beschwerdeführer 
macht geltend, der Inhalt der Erklärung sei weder sonderbar noch ungewöhnlich, 
vielmehr «erhell[e] [daraus] ohne grössere Anstrengung», dass die Höhe der 
Rückzahlungen der Höhe seines jährlichen Einkommens angepasst werde: «Wenn er 
mehr verdient, soll er demnach das Darlehen mit höheren Zahlungen amortisieren, als 
wenn er ein weniger finanziell erfolgreiches Jahr hat» (Beschwerden, S. 6). Selbst 
wenn gestützt auf das unbestrittenermassen bestehende Vertrauensverhältnis 

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zwischen den beiden Parteien die Vereinbarung einer flexiblen 
Amortisationsverpflichtung glaubwürdig erscheint, bleibt einerseits ungeklärt, weshalb 
das Einkommen des Beschwerdeführers, das sich insbesondere aus 
Honorareinnahmen für seine Tätigkeit als Facharzt für allgemeine Medizin und aus der 
Vermietung von Liegenschaften zusammensetzt, wesentlichen Schwankungen 
unterworfen sein soll. Andererseits müsste der Beschwerdeführer darlegen, weshalb er 
in seiner Erklärung von «Gewinn aus Investitionen» («retornos de seus 
investimentos») spricht, wenn er Einkommen meint. 

3.6 Was den geltend gemachten erhöhten Beweiswert der Erklärung vom 3. August 
2006 anbelangt, hat die StRK zu Recht ausgeführt, dass die Beweiskraft öffentlicher 
Urkunden nur so weit reiche, als der festgelegte Inhalt auf eigenen Wahrnehmungen 
der Amtsperson beruhe. Die Urkunde beweise lediglich, dass eine entsprechende 
Erklärung abgegeben worden sei, nicht hingegen, dass die Erklärung der Wahrheit 
entspreche (angefochtene Entscheide, E. 4.4. S. 13 f.). – Die in einer öffentlichen 
Urkunde festgehaltenen Parteierklärungen, deren Richtigkeit die Urkundsperson weder 
prüfen muss noch feststellen oder bescheinigen kann, geniessen in der Regel keine 
erhöhte Beweiskraft im Sinn von Art. 9 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches 
(ZGB; SR 210; vgl. BGE 110 II 1 E. 3a; BGer 4A_574/2008 vom 23.6.2009, E. 5.1, 
4C.298/2002 vom 30.4.2003, E. 2.3.1). Bei der Beurkundung individueller Erklärungen 
bezeugt die Urkundsperson lediglich, dass sie keine objektiven Gründe für die 
Annahme der Unwahrheit des Erklärungsinhalts hat. Sie muss weder Beweismittel 
verlangen noch eigene Ermittlungen tätigen, sondern hat die Beurkundung auch dann 
vorzunehmen, wenn sie subjektiv den Eindruck hat, die Anwesenden seien nicht 
glaubwürdig. Bei individuellen Erklärungen leistet demnach die Urkundsperson nicht 
volle Wahrheitsgewähr (vgl. Christian Brückner, Schweizerisches Beurkundungsrecht, 
1993, Rz. 129 ff.; Michel Mooser, Le droit notarial en Suisse, 2. Aufl. 2014, Rz. 207). 
Da die Urkundsperson nach schweizerischem Recht für den Inhalt der Erklärung vom 
3. August 2006 keine Wahrheitsgewähr erbracht hat, kommt diesem Dokument auch 
keine erhöhte Beweiskraft zu. 

3.7 Das Gleiche gilt bezüglich der am 10. Juli 2013 – d.h. kurz nach Erlass der 
angefochtenen Entscheide durch die StRK – in São Luís, Maranhão, Brasilien, in 
portugiesischer Sprache verfassten notariell beurkundeten Erklärung von C.________ 
(act. 5A). Das Dokument enthält Ausführungen zur Höhe, Ausbezahlung und 
Verzinsung des (ursprünglichen) Darlehens. Ausserdem erklärt er darin, Fr. 45'000.-- 

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im April 1999 während eines Ferienaufenthalts in Bern seiner Tochter D.________ zur 
Reduzierung der Hypothek des Hauses des Beschwerdeführers übergeben zu haben. 
Weshalb er einen Betrag dieser Höhe nicht direkt an den Beschwerdeführer 
überwiesen hat, sondern seiner Tochter – anscheinend bar und in Schweizer Franken 
– ausgehändigt haben will, ist unerklärt geblieben. Der Beschwerdeführer selber 
erläutert die Hintergründe der Einzahlung von Fr. 45'000.-- am 8. April 1999 durch 
D.________ auf sein Konto (vgl. Vorakten Steuerverwaltung pag. 163) und die 
ungewöhnlichen Umstände des Geldtransfers nicht näher. Der Bestand eines Dar-
lehens ist deshalb (auch) im Umfang von Fr. 45'000.-- nicht nachgewiesen, wie bereits 
die StRK aufgrund der ihr zur Verfügung stehenden Beweismittel zutreffend erwogen 
hat (angefochtene Entscheide, E. 4.3 S. 11 f.). Die öffentliche Beurkundung ändert 
nichts daran, dass es sich bei der Erklärung vom 10. Juli 2013 lediglich um eine 
Behauptung handelt, die durch kein objektives Beweismittel belegt ist. Aus diesen 
Gründen ist auch dieses Dokument nicht geeignet, den Bestand einer Darlehensschuld 
und die Bezahlung von Zinsen zu belegen (vgl. E. 3.6 hiervor).

3.8 Zu der im Jahr 2006 angeblich geleisteten Bezahlung von Schuldzinsen in der 
Höhe von Fr. 79'250.-- äussert sich der Beschwerdeführer nicht. Insbesondere legt er 
nicht dar, wann er diesen Betrag mit welchen Mitteln bezahlt hat und wie das Geld ins 
Ausland gelangt ist. Er bringt auch keinerlei schriftlichen Belege bei, die aufzeigen 
würden, dass und allenfalls in welcher Währung die Zahlung geleistet worden ist. Nach 
der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat der geltend gemachte Abfluss von Geld-
mitteln im internationalen Verhältnis erhöhten Beweisanforderungen zu genügen (vgl. 
vorne E. 2.4). Die Zinszahlung in der Höhe von Fr. 79'250.-- ist gänzlich unbelegt 
geblieben, weshalb die Vorinstanz sie zu Recht nicht berücksichtigt hat (angefochtene 
Entscheide, E. 5 S. 15 f.)

3.9 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich die vom Beschwerdeführer 
eingereichten Beweismittel auf schriftliche Erklärungen beschränken, worin er selber 
oder Drittpersonen, die ihm teilweise nahestehen, den Bestand von Forderungen und 
die Übergabe von Geldbeträgen bestätigen. Es liegt jedoch kein einziges Dokument 
vor, das diese Geldflüsse objektiv belegen würde. Auch die Einzahlungsbestätigung 
der UBS vom 8. April 1999 über Fr. 45'000.-- (vgl. vorne E. 3.7) ist ungeeignet, die 
behauptete Erhöhung des Darlehens um diesen Betrag nachzuweisen, zumal daraus 
nicht hervorgeht, woher das Geld (ursprünglich) stammt. Als steuermindernde 
Tatsachen hat der Beschwerdeführer das Bestehen einer Passivschuld im Umfang von 

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254U, Seite 11

Fr. 1'132'143.-- und (jährliche) Zinszahlungen in der Höhe von Fr. 79'250.-- 
nachzuweisen. Bewiesen ist eine Tatsache dann, wenn ein so hoher Grad an 
Wahrscheinlichkeit für ihr Vorliegen spricht, dass keine vernünftigen Zweifel verbleiben 
(vgl. vorne E. 2.3). Die vom Beschwerdeführer vorgelegten Beweismittel vermögen 
diesen Anforderungen nicht zu genügen. So sind vorab die Beweggründe und die 
Begleitumstände der Entstehung der behaupteten Forderungen unklar geblieben. 
Unüblich und damit erklärungsbedürftig gewesen wäre sodann das Fehlen jeglicher 
schriftlicher Belege über die angeblich erfolgten Geldflüsse, zumal der Transfer von 
grösseren Geldsummen sowohl im nationalen wie im internationalen Verhältnis Spuren 
hinterlässt. Auch die StRK hat das Fehlen von (Zahlungs-)Belegen festgestellt und 
zulasten des Beschwerdeführers gewertet. Dieser beschränkt sich darauf, der 
Vorinstanz vorzuwerfen, sie stelle unverhältnismässige Beweisanforderungen bzw. ihre 
Beweiswürdigung sei willkürlich und unverhältnismässig (Beschwerden, S. 5 f.), ohne 
jedoch aufzuzeigen, ob und wenn ja, welche Bemühungen er unternommen habe, um 
geeignetere Beweismittel zu erlangen und auf welche allfälligen Schwierigkeiten er 
dabei gestossen wäre. Dass die Vorinstanz unter den gegebenen Umständen – 
insbesondere mit Blick auf die teilweise widersprüchlichen Darstellungen des 
Sachverhalts – den Erklärungen des Beschwerdeführers und der übrigen Beteiligten 
nicht entscheidendes Gewicht beigemessen, sondern auf das Beibringen schriftlicher 
Zahlungsbelege bestanden hat, ist daher nicht zu beanstanden. 

3.10 Der Beschwerdeführer beantragt die Durchführung einer Parteibefragung und 
die Einvernahme von B.________ als Zeuge. Eine Instruktionsverhandlung (mit 
Parteibefragung und Beweiserhebungen) wird grundsätzlich nur dann angeordnet, 
wenn vertiefte oder umfangreichere Abklärungen nötig sind und zu erwarten ist, dass 
die schriftlichen Eingaben nicht zu allen interessierenden Gesichtspunkten genügend 
Aufschluss geben (Merkli/Aeschlimann/Herzog, a.a.O., Art. 69 N. 13). Der Beschwer-
deführer will insbesondere «zu den Zahlungsabläufen und [zur] Hingabe des 
Darlehens» gerichtlich einvernommen werden (vgl. Beschwerden, S. 6). Es ist jedoch 
nicht ersichtlich, inwiefern er mit mündlichen Ausführungen die Sachlage plausibler 
darstellen könnte als mittels (notariell beglaubigter) schriftlicher Erklärungen (zu deren 
Beweiskraft vorne E. 3.3 ff.). Das Fehlen der bei Geldtransfers üblichen schriftlichen 
Belege könnte dadurch jedenfalls nicht aufgewogen werden (vgl. E. 3.9 hiervor). Was 
die Befragung von B.________ anbelangt, kann auf die Ausführungen in E. 3.3 
verwiesen werden: Als ein am hier interessierenden Vertragsverhältnis nicht Beteiligter 
sind seine Ausführungen von vornherein nicht geeignet, fehlende schriftliche 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 05.06.2015, Nrn. 100.2013.253/
254U, Seite 12

Nachweise zu ersetzen. Die Beweisanträge des Beschwerdeführers werden daher 
abgewiesen (vgl. zur antizipierten Beweiswürdigung BVR 2012 S. 252 E. 3.3.3, 2011 
S. 97 E. 4.2.1; BGE 136 I 229 E. 5.3.). Dass die StRK den Anträgen des 
Beschwerdeführers auf Durchführung eines Parteiverhörs sowie auf 
Zeugeneinvernahme von B.________ nicht stattgegeben hat, stellt aus diesen 
Gründen auch keine Gehörsverletzung dar. Soweit der Beschwerdeführer eine solche 
darin erblicken sollte, dass die antizipierte Beweiswürdigung nicht ausdrücklich erfolgt 
ist, wäre seine Rüge ebenfalls unberechtigt: Den angefochtenen Entscheiden kann 
ohne weiteres entnommen werden, weshalb die Vorinstanz das Beibringen von 
schriftlichen Belegen als unabdingbar erachtet hat. Dass mündliche Ausführungen 
dafür keinen Ersatz zu bieten vermochten, bedurfte daher keiner eingehenden 
Erörterung. 

4.

Insgesamt vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, inwiefern die StRK eine 
willkürliche Beweiswürdigung vorgenommen und den Sachverhalt unrichtig festgestellt 
hat, da er den Nachweis des Bestands einer Darlehensschuld und der Bezahlung von 
Schuldzinsen nicht erbringt. Die StRK hat die Aufrechnung von Fr. 1'132'143.-- beim 
Vermögen sowie Fr. 79'250.-- beim Einkommen des Beschwerdeführers damit zu 
Recht bestätigt. Die angefochtenen Entscheide halten der Rechtskontrolle stand; die 
Beschwerden sind abzuweisen.

5.

Bei diesem Ausgang der Verfahren wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 151 
StG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 VRPG; Art. 145 Abs. 2 i.V.m. Art. 144 Abs. 1 DBG). 
Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 151 StG i.V.m. Art. 108 Abs. 3 und Art. 104 
Abs. 3 VRPG; Art. 145 i.V.m. Art. 144 Abs. 4 DBG und Art. 64 Abs. 1 des Bundes-
gesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren 
[Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021]).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 05.06.2015, Nrn. 100.2013.253/
254U, Seite 13

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern 2006 wird 
abgewiesen.

2. Die Beschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 2006 wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 4'000.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

5. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Steuerverwaltung des Kantons Bern
- der Steuerrekurskommission des Kantons Bern
- der Eidgenössischen Steuerverwaltung

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.