# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 52c25f8d-51c5-5f42-933c-4ae45bdfa0dd
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-12-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.12.2010 C-7674/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-7674-2008_2010-12-02.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-7674/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 .  D e z e m b e r  2 0 1 0

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richterin Madeleine Hirsig, 
Richter Vito Valenti, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

S._______, Australien,
Beschwerdeführerin,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Berechnung der Altersrente (Beitragszeit); Verfügung der 
SAK vom 12. November 2008.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-7674/2008

Sachverhalt:

A.
Die  am  (Geburtsdatum)  geborene,  verheiratete,  Schweizerbürgerin 
S._______ (nachfolgend Versicherte oder Beschwerdeführerin) lebt in 
Australien. Sie war in der Zeit von 1966 – 2008 (mit Unterbrüchen) bei 
der  schweizerischen  Alters-,  Hinterlassenen-  und  Invalidenver-
sicherung versichert gewesen. Am 12. Februar 2008 meldete sie sich 
bei der Schweizerischen Ausgleichskasse (nachfolgend SAK oder Vor-
instanz) zum Bezug einer Altersrente der schweizerischen Alters- und 
Hinterlassenenversicherung an (act. SAK 13). 

B.
Mit Verfügung vom 10. April 2008 (act. SAK 26) sprach ihr die SAK mit 
Wirkung ab dem 1. Mai 2008 eine monatliche ordentliche Altersrente 
von  Fr.  879.-  zu.  Diese  wurde  aufgrund  einer  anrechenbaren  Bei-
tragsdauer  von  34  Versicherungsjahren  und  einem  massgebenden 
durchschnittlichen  Jahreseinkommen  von  Fr.  10'608.-  (Rentenskala 
35) festgelegt. 

C.
Gegen diese Verfügung erhob die  Versicherte  am 2. Mai  2008  (act.  
SAK 27) Einsprache und beantragte, es seien ihr richtigerweise Bei -
träge für die Jahre 1970 von 12 Monaten, 1979 von 9 Monaten, 1980 
von  12  Monaten,  1981  von  3  Monaten,  1984  von  11  Monaten  und 
2008  von  4  Monaten  gutzuschreiben,  was,  zusammen  mit  den  3 
Zusatzjahren,  insgesamt  38  Versicherungsjahre  ergebe.  Zur  Be-
gründung  machte  sie  geltend,  die  SAK  habe  verschiedene  Ver-
sicherungszeiten, in denen sie Beiträge entrichtet gehabt habe, nicht  
berücksichtigt.

D.
Mit Verfügung vom 12. November 2008 (act. SAK 33) hiess die SAK 
die Einsprache teilweise gut und legte die Altersrente monatlich neu 
auf  Fr. 904.-  fest,  dies  aufgrund einer  anrechenbaren  Beitragsdauer 
von  35  Versicherungsjahren  und  einem  massgebenden 
durchschnittlichen  Jahreseinkommen  von  Fr.  10'608.-  (Rentenskala 
36). Zur Begründung führte sie aus, sie habe Korrekturen hinsichtlich 
der Beitragsjahre für 1970 von 12 Monaten, 1980 von 1 Monat, 1981 
von 3 Monaten und 2008 von 4 Monaten berücksichtigt, nicht aber für 
1984. 

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E.
Gegen  diese  Verfügung  erhob  S._______  mit  Eingabe  vom  22. 
November 2008 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht (act. 1) 
und  beantragte  sinngemäss,  ihr  die  von  der  SAK  einspracheweise 
nicht  anerkannten Versicherungsmonate  in  den Jahren 1979 –  1981 
sowie  1984  gutzuschreiben.  Es  handle  sich  hierbei  um  Zeiten,  in 
welcher  sie  als  Nichterwerbstätige  zusammen  mit  ihrem  Ehemann, 
welcher  im  Ausland  als  Entsandter  tätig  und  AHV/IV-versichert  war, 
mitversichert  gewesen sei. Ebenso sei  sie bei  ihrer  Rückkehr  in  die 
Schweiz für die Monate Februar und März 1984 bis zur Anmeldung in 
der  Wohnsitzgemeinde  M._______  am  1.  April  2004  versichert  ge-
wesen.

F.
In ihrer Vernehmlassung vom 3. Februar 2009 (act. 3) beantragte die 
Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Für die Zeit vom 28. März 
1979  bis  31.  März  1981  sei  aus  unbekannten  Gründen  kein 
individuelles  Beitragskonto  für  die  Versicherte  angelegt  worden, 
wonach  sie  hätte  zusammen mit  ihrem Ehegatten  mitversichert  und 
von der Beitragszahlung dispensiert  sein sollen. Bei diesem Vorgang 
sei die freiwillige Versicherung nicht beteiligt gewesen. Die Zeit vom 1.  
Februar bis zum 31. März 1984 gelte nicht als Versicherungszeit, so -
lange  noch  kein  zivilrechtlicher  Wohnsitz  in  der  Schweiz  begründet 
worden sei.

G.
In ihrer Replik vom 3. März 2009 (act. 5) hielt die Beschwerdeführerin 
an ihren Anträgen und deren Begründung gemäss ihrer Beschwerde 
fest. Ergänzend machte sie geltend, sie sei ab dem 1. Dezember 1980 
freiwillig  versichert  gewesen,  weshalb für  sie  ein  individuelles Konto 
mit dem Eintrag der entsprechenden Versicherungszeiten hätte geführt 
werden und die  SAK somit  auch von April  bis  Dezember  1981 Bei-
tragsmonate hätte anrechnen müssen.

H.
In ihrer Duplik vom 6. Mai 2009 (act. 7) hielt die Vorinstanz an ihren 
Anträgen und deren Begründung gemäss ihrer Vernehmlassung vom 
3.  Februar  2009  fest.  Ergänzend  führte  sie  aus,  bei  der  konto-
führenden Ausgleichskasse des Ehemannes hätte die Eröffnung eines 
individuellen Kontos verlangt werden müssen. Die Beschwerdeführerin 
habe es indes unterlassen, einen Kontoauszug zu verlangen und eine 

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Berichtigung  zu  beantragen,  sodass  im  vorliegenden  Zeitpunkt  der 
Beweis für eine offenkundige Unrichtigkeit nicht erbracht worden sei. 
Die Versicherte sei vom Dezember 1980 bis März 1981 zusammen mit 
ihrem Ehemann in der freiwilligen Versicherung aufgenommen worden, 
weshalb es nicht möglich sei, den beiden Ehegatten unterschiedliche 
Beitragszeiten anzurechnen. Schliesslich  sei  für  die Festsetzung der 
Beitragszeiten  in  1984  auf  die  Angaben  der  Einwohnerkontrolle  der 
Gemeinde abzustellen.

I.
Auf  die  weiteren  Vorbringen  der  Parteien  sowie  die  eingereichten 
Akten  wird  –  soweit  für  die  Entscheidfindung  erforderlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
(VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 85bis 

Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Alters- 
und  Hinterlassenenversicherung  (AHVG,  SR 831.10)  beurteilt  das 
Bundesverwaltungsgericht  Beschwerden  von  Personen  im  Ausland 
gegen  Verfügungen  der  Schweizerischen  Ausgleichskasse.  Es  liegt 
keine  Ausnahme  im  Sinne  von  Art. 32  VGG  vor.  Das  Bundesver-
waltungsgericht ist somit zur Beurteilung der Beschwerde zuständig.

1.1 Aufgrund von Art. 3 Bst. dbis des Bundesgesetzes vom 20. Dezem-
ber 1968 über  das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) findet 
das VwVG keine Anwendung in Sozialversicherungsrechtssachen, so-
weit  das  Bundesgesetz  vom 6. Oktober  2000  über  den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) anwendbar  ist. 
Gemäss Art. 1 Abs. 1 AHVG sind die Bestimmungen des ATSG auf die 
im  ersten  Teil  geregelte  Alters-  und  Hinterlassenenversicherung  an-
wendbar, soweit das AHVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 
ATSG vorsieht.

1.2 Die Beschwerdeführerin ist durch den angefochtenen Einsprache-
entscheid  berührt  und  hat  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  dessen 
Aufhebung oder Änderung, so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG be-
schwerdelegitimiert ist.

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1.3 Da  die  Beschwerde  im  Übrigen  frist-  und  formgerecht  (Art.  60 
Abs. 1 ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht wurde, ist auf die 
Beschwerde einzutreten.

2.
Mit  der  Beschwerde  an  das  Bundesverwaltungsgericht  kann  gerügt 
werden,  die  angefochtene  Verfügung  verletze  Bundesrecht  (ein-
schliesslich Überschreiten oder  Missbrauch des Ermessens),  beruhe 
auf  einer  unrichtigen  oder  unvollständigen  Feststellung  des  rechts-
erheblichen Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).

2.1 Nach  den  allgemeinen  intertemporalrechtlichen  Regeln  sind  in 
verfahrensrechtlicher  Hinsicht  diejenigen  Rechtssätze  massgebend, 
welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (BGE 
130 V 1 E. 3.2),  unter  Vorbehalt  der spezialgesetzlichen Übergangs-
bestimmungen.

2.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im 
Wesentlichen nach den Vorschriften des VGG, des VwVG (vgl. Art. 37 
VGG) sowie des ATSG. Nach Art. 3 Bst. dbis VwVG findet das VwVG 
keine  Anwendung  in  Sozialversicherungsrechtssachen,  soweit  das 
ATSG  anwendbar  ist.  Gemäss  Art. 1  Abs. 1  AHVG  sind  die  Be-
stimmungen  des  ATSG auf  die  im  ersten  Teil  geregelte  Alters-  und 
Hinterlassenenversicherung anwendbar, soweit  das AHVG nicht aus-
drücklich eine Abweichung vom ATSG vorsieht.

2.3 In  materiellrechtlicher  Hinsicht  sind  grundsätzlich  diejenigen 
Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen 
führenden Sachverhalts Geltung haben (BGE 130 V 329 E. 2.3).

2.4 Die  Beschwerdeführerin  ist  schweizerische  Staatsangehörige, 
sodass  sich  ihre  Ansprüche  gegenüber  der  AHV  nach 
schweizerischem Recht bestimmen. 

3.
Vorliegend  streitig  und vom Bundesverwaltungsgericht  zu  prüfen ist, 
ob  die  Vorinstanz  bei  der  Berechnung  der  Altersrente  der  Be-
schwerdeführerin die Beitragsdauer korrekt berücksichtigt hat.

3.1 Die ordentlichen Renten werden gemäss Art. 29bis Abs. 1 AHVG 
nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie der Er-
ziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenberechtigten Person 

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berechnet. Sie gelangen nach Art. 29 Abs. 2 AHVG in Form von Voll-
renten  für  Versicherte  mit  vollständiger  Beitragsdauer  oder  in  Form 
von  Teilrenten  für  Versicherte  mit  unvollständiger  Beitragsdauer  zur 
Ausrichtung. Die  Teilrente  entspricht  dabei  einem Bruchteil  der  Voll -
rente  (Art. 38  Abs. 1 AHVG),  für  dessen Berechnung das Verhältnis 
zwischen  den  vollen  Beitragsjahren  der  Versicherten  zu  denjenigen 
ihres  Jahrgangs  sowie  die  eingetretenen  Veränderungen  der  Bei-
tragsansätze berücksichtigt werden (Art. 38 Abs. 2 AHVG). 

3.2 Ein volles Beitragsjahr liegt gemäss Art. 50 AHVV vor, wenn eine 
Person insgesamt länger als elf Monate der Beitragspflicht unterstellt 
war und während dieser Zeit den Mindestbeitrag (Art. 10 AHVG) ent-
richtet  hat  oder  Beitragszeiten  im  Sinne  von  Art. 29ter Abs. 2  Bst. b 
und c AHVG aufweist. 

3.3 Als vollständig gilt  die Beitragsdauer, wenn die rentenberechtigte 
Person zwischen dem 1. Januar nach der Vollendung des 20. Alters-
jahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Rentenalters gleich viele 
Beitragsjahre  aufweist  wie  ihr  Jahrgang  (Art. 29bis Abs. 1  AHVG  in 
Verbindung mit Art. 29ter Abs. 1 AHVG). 

3.4 Die Beitragsdauer einer versicherten Person bestimmt sich in der 
Regel  nach  den  Einträgen  in  ihren  individuellen  Konten  (Art.  30 ter 

AHVG). Der seit dem 1. Januar 1969 in Kraft stehende Art. 140 Abs. 1 
Bst. d AHVV schreibt vor, dass das individuelle Konto das Beitragsjahr 
und die Beitragsdauer in Monaten umfassen muss. Für die Jahre 1948 
bis 1968 wurden hingegen nur die Kalenderjahre der Beitragsleistung 
in die individuellen Konten eingetragen, so dass daraus die Beitrags-
dauer in Monaten nicht ersichtlich ist. Deshalb ist gemäss der Recht-
sprechung des Bundesgerichts in Fällen, in denen Belege mit näheren 
Angaben  über  die  Beitragsdauer  für  die  Jahre  1948  bis  1968  (z.B. 
Wohnsitzbescheinigungen, Arbeitszeugnisse, zusätzliche Angaben der 
kontenführenden Ausgleichskassen) fehlen, auf die eigens zur Ermitt-
lung der mutmasslichen Beitragsdauer publizierten Tabellen des BSV 
abzustellen (BGE 107 V 7 E. 3b). Das Bundesgericht nennt als mög-
liche Beweismittel für eine von den Tabellenwerten abweichende Bei -
tragszeit z. B. eine Wohnsitzbestätigung, ein Arbeitszeugnis oder zu-
sätzliche Angaben der kontenführenden Ausgleichskassen.

Laut Wegleitung über die Renten (RWL) der Eidgenössischen Alters-, 
Hinterlassenen-  und  Invalidenversicherung  Rz.  4204  werden  die 

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einzelnen Beitragsperioden auf den Monat genau ermittelt, wobei an-
gebrochene  Kalendermonate  als  volle  Monate  angerechnet  werden 
(vgl. auch ZAK 1982 S. 373). 

3.5 Art. 16 Abs. 1 AHVG bestimmt, dass Beiträge, die nicht innert fünf 
Jahren  nach  Ablauf  des  Kalenderjahres,  für  welches  sie  geschuldet 
sind, mit Verfügung geltend gemacht werden, nicht mehr eingefordert 
und  nicht  mehr  entrichtet  werden  können.  Ausserdem  gilt  die  Vor-
schrift,  dass im individuellen Konto grundsätzlich nur Beiträge einge-
tragen  werden  dürfen,  welche  auch  tatsächlich  geleistet  wurden 
(Art. 30ter Abs. 2 AHVG). Hat der Versicherte jedoch nie einen Konten-
auszug  von  der  Ausgleichskasse  verlangt,  gegen  einen  erhaltenen 
Kontenauszug  keinen  Einspruch  erhoben  oder  wurde  ein  erhobener 
Einspruch abgewiesen, so kann bei Eintritt des Versicherungsfalls die 
Berichtigung  von  Eintragungen  im  individuellen  Konto  nur  verlangt 
werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder dafür der volle 
Beweis erbracht wird. Dies gilt  nicht nur für unrichtige, sondern auch 
für unvollständige bzw. fehlende Eintragungen im individuellen Konto 
(Art. 141 Abs. 3 AHVV; BGE 117 V 261 ff., BGE 110 V 89 E. 4a). Damit 
wird  jedoch keine Beweiserschwernis  herbeigeführt,  sondern es gilt, 
wie das Bundesgericht in seiner Rechtsprechung ausgeführt hat, der 
im  Sozialversicherungsrecht  anwendbare  Untersuchungsgrundsatz. 
Das hat  zur  Folge,  dass  die  Verwaltung  und  im Beschwerdefall  das 
Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen, aus ei-
gener Initiative und ohne Bindung an die Vorbringen oder Beweisan-
träge der Parteien abzuklären und festzustellen hat, wobei die Partei-
en eine Mitwirkungspflicht trifft; im Fall der Beweislosigkeit fällt jedoch 
der Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die daraus Rechte ablei-
ten will (BGE 117 V 261 E. 3b mit Hinweisen). Die Kontenberichtigung 
erstreckt sich alsdann auf die gesamte Beitragsdauer der Versicherten, 
beschlägt  also  auch  Beitragsjahre,  für  welche  nach  Art. 16  Abs. 1 
AHVG  jede  Beitragsnachzahlung  infolge  Verjährung  unzulässig  ist 
(ZAK 1984 S. 178 E. 1 und S. 441). In diesem Sinne ist beispielsweise 
die  Nichtregistrierung  tatsächlich  geleisteter  Beiträge  jederzeit  der 
Korrektur zugänglich (BGE 117 V 261 E. 3a mit Hinweisen).

4.
4.1 Vorliegend hat die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung der 
Rentenberechnung  eine  Beitragsdauer  der  Beschwerdeführerin  von 
1966 bis 2008 zugrunde gelegt,  bei  welcher 35 volle Versicherungs-
jahre  angerechnet  und  die  Rentenskala  36  angewendet  wurde.  Die 

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Beschwerdeführerin  bestreitet  einzig  die  Anrechnung  der  Ver-
sicherungsjahre  in  den Beitragsperioden von 1979 – 1981 sowie  im 
Jahr  1984,  und  die  Anwendung  der  Rentenskala,  sodass  sich  die 
nachfolgende Prüfung darauf beschränkt. 

4.2 Für  die  Beitragsdauer  1979  –  1981  sind  auf  dem  individuellen 
Konto  der  Beschwerdeführerin  für  1979  keine  Beitragsmonate,  für 
1980  ein  Beitragsmonat  und  1981  drei  Beitragsmonate  eingetragen 
(act. SAK 23 und 29). Nach Ansicht der Beschwerdeführerin hätten für 
1979  10  Beitragsmonate,  für  1980  deren  12  und  für  1981  deren  3 
eingetragen werden müssen. Gemäss Art. 29bis Abs. 2 AHVG in  der 
damals geltenden Fassung (heute Art. 29 ter Abs. Abs. 2 Bst. b AHVG) 
setzt  die  Anrechnung von Beitragsjahren der  von der  Beitragspflicht 
befreiten  Ehefrau  voraus,  dass  sie  als  nichterwerbstätige  Ehegattin 
eines erwerbstätigen Versicherten gemäss Art. 3 Abs. 2 Bst. b AHVG 
(heute Art. 3 Abs. 3 AHVG) versichert gewesen war. 

4.2.1 In  den Jahren 1979 bis  1981 war  die  Beschwerdeführerin  zu-
sammen mit ihrem Ehemann in Bahrain wohnhaft, wo er vom 28. März 
1979  bis  zum  31.  März  1981  für  die  Zweigniederlassung  des 
S._______ erwerbstätig war (act. SAK 27/2, act. 1/2). Dabei war er in 
der schweizerischen AHV/IV weiterhin versichert und entrichtete ent-
sprechend  von  März  1979  bis  März  1981  die  Beiträge,  welche  in 
seinem individuellen Konto eingetragen sind (act. SAK 22 Seite 2). 

4.2.2 Die Beschwerdeführerin, welche bis zu ihrer Abreise ins Ausland 
gemäss Art. 1 Abs. 1 Bst. a AHVG, in der damals geltenden Fassung 
(heute Art. 1a Abs. 1 Bst. a AHVG), versichert  war, geht davon aus, 
dass  sie  ihre  Versicherung  automatisch  als  mitversicherte  Ehefrau 
habe  weiterführen  können,  weshalb  ihr  die  im  Ausland  verbrachten 
Ehejahre als Beitragsjahre für die gleiche Dauer wie bei  ihrem Ehe-
mann anzurechnen seien.

Gemäss  seit  1978  geltender  Praxis  des  Eidgenössischen  Ver-
sicherungsgerichts  (heute  Bundesgericht)  muss  jede  Person  die 
Voraussetzungen zur Versicherung persönlich erfüllen. Demnach wird 
die  Versicherteneigenschaft  eines  im  Ausland  wohnhaften,  in  der 
Schweiz erwerbstätigen Schweizers  sowie  eines  Schweizers,  der  im 
Ausland für einen Arbeitgeber in der Schweiz tätig ist und von diesem 
entlöhnt wird, nicht auf die mit ihm im Ausland weilende nichterwerb-
stätige Ehefrau ausgedehnt. Letzterer stehe zur Vermeidung von Bei-

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tragslücken  der  Beitritt  zur  obligatorischen  Versicherung  oder  zur 
freiwilligen Versicherung offen (Urteile  des Bundesgerichts  H 141/05 
vom 8. Februar 2006 E 5.1; H 176/03 vom 19. Oktober 2005 E. 2.2 mit  
weiteren Hinweisen, so unter anderem auf BGE 117 V 97 E. 3c). 

4.2.3 Unbestrittenermassen war der Ehegatte der Beschwerdeführerin 
für  einen Arbeitgeber in der Schweiz tätig,  von diesem entlöhnt  und 
daher nach Massgabe von Art. 1 Abs. 1 Bst. c AHVG in der damals 
geltenden  Fassung  (heute  Art.  1  Abs.  3  Bst.  a  AHVG)  weiterhin 
obligatorisch  versichert.  Entgegen  der  Beschwerdeführerin  war  sie 
damit jedoch nicht automatisch als nichterwerbstätige Ehefrau mitver-
sichert,  wovon  sie  zu  Unrecht  ausgeht.  Mit  ihrem  Wegzug  aus  der 
Schweiz trat sie aus der obligatorischen Versicherung aus. Zur Weiter -
führung  ihrer  Versicherung  stand  ihr  der  Beitritt  zur  freiwilligen  Ver-
sicherung  gemäss  Art.  2  Abs.  2  AHVG  in  der  damals  geltenden 
Fassung (heute Art. 2   AHVG) offen. Es ist  auch nicht  so, dass der 
Arbeitgeber  ihres  Ehemannes,  der  Schweizerische  Bankverein  in 
Zürich, die Beschwerdeführerin als Ehegattin der AHV-Ausgleichskase 
hätte anmelden müssen, wovon sie ausgeht (vgl. Replik S. 2). Denn 
dieser war nur für den Beitragsbezug seines Arbeitnehmers P._______ 
zuständig (Art. 51 Abs. 1 und Abs. 3 AHVG in der damals geltenden 
Fassung, heute Art. 51 AHVG). Dies geht im Übrigen auch aus dem 
Bestätigungsschreiben  des  S._______  vom  14.  März  1979  an 
P._______ explizit (vgl. Ziff. 8) hervor. Die Vorinstanz weist (vgl. Duplik 
act. 7 und Vernehmlassung act. 3) daher zu Recht darauf hin, dass bei 
der  kontoführenden  Ausgleichskasse  des  Ehemannes  die  Eröffnung 
eines  zweiten  Kontos  für  die  Beschwerdeführerin  hätte  verlangt 
werden müssen, in welchem die Beitragszeiten einzutragen gewesen 
wären.

4.2.4 Dass die Beschwerdeführerin der freiwilligen Versicherung bei-
getreten ist, kann erstmals dem Schreiben der Schweizerischen Bot-
schaft  in  Abu Dhabi  vom 30. März 1981 an die  Beschwerdeführerin 
entnommen werden, wonach ihr die Aufnahme in die Versicherung der 
AHV/IV per 1. Dezember 1980 bestätigt wurde (vgl. IV 27/4 = act. 5/1).  
Zwar  wendet  die  Beschwerdeführerin  ein,  dieser  Zeitpunkt  sei  nicht 
korrekt  gewesen,  indes  habe  sie  eine  Richtigstellung  zu  verlangen 
versäumt  (vgl.  act.  IV  27). Die  Vorinstanz  geht  aufgrund  dieser  Be-
stätigung, welche ihr die Beschwerdeführerin im Einspracheverfahren 
vorgelegt  hatte,  ebenfalls  von  einem  Beitritt  zur  freiwilligen  Ver-
sicherung  ab  dem  1.  Dezember  1980  aus,  weshalb  sie  gemäss 

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interner Notiz vom 3. Oktober 2008 (act. IV 29) das Nachtrags-IK vom 
24. Oktober 2008 (vgl. act. IV 29) errichten liess, worin für 1980 1 Bei -
tragsmonat (Dezember) und 1981 3 Beitragsmonate (Januar – März) 
eingetragen  sind.  Dabei  hält  die  Vorinstanz,  entgegen  der  Be-
schwerdeführerin, am besagten Beitritt per 1. Dezember 1980 fest und 
macht geltend, ihr seien die Gründe nicht bekannt, weshalb ein Beitritt  
nicht früher erfolgt sei (vgl. act. 3), was auch aufgrund der Aktenlage 
nicht auszumachen ist. Zu Recht weist die Vorinstanz allerdings darauf 
hin,  dass  es  an  der  Beschwerdeführerin  gewesen  wäre,  die  IK-
Führung zu überprüfen, indem sie einen Auszug aus ihrem IK bei der 
Vorinstanz verlangt   und gegebenenfalls eine Korrektur  des Eintrags 
verlangt  hätte,  wozu sie gemäss Art. 141 AHVV berechtigt  gewesen 
wäre. Nachdem sie dies, wie sie selber ausführt, versäumt hatte, kann 
im  heutigen  Zeitpunkt,  in  welchem der  Versicherungsfall  eingetreten 
ist,  eine Berichtigung ihres  individuellen  Kontos  nur  erfolgen,  soweit 
dessen  Unrichtigkeit  offenkundig  ist  oder  dafür  der  volle  Beweis  er-
bracht wird und im Falle der Beweislosigkeit die Beschwerdeführerin, 
welche  daraus  Rechte  ableiten  will,  die  Folgen  zu  tragen  hat  (vgl.  
vorne E. 3.5). Vorliegend finden sich in den Akten keine Anhaltspunkte 
für  die  offensichtliche  Unrichtigkeit  des  IK. Ebensowenig  ist  der  Be-
schwerdeführerin der Beweis für  die von ihr geltend gemachten Bei-
tragszeiten  von März  1979  bis  November  1980,  mithin  21  Beitrags-
monate, gelungen. Dementsprechend ist zu ihren Ungunsten von der 
Richtigkeit des vorliegenden IK-Eintrags für das Jahr 1980 (Beitrags-
zeit Dezember = 1 Beitragsmonat) auszugehen. 

4.2.5 Die Beschwerdeführerin macht replikweise neu geltend, sie sei 
im  Jahr  1981,  in  welchem  ihr  im  IK  Beiträge  nur  bis  März  gut-
geschrieben worden seien,  auch für  die restlichen Monate  bis  Ende 
Jahr  freiwillig  versichert  gewesen,  weshalb  ihr  noch  weitere  9  Bei-
tragsmonate  gutzuschreiben  seien,  zumal  ihr  Ehemann  ebenfalls 
freiwillig versichert gewesen sei und mehr als den doppelten Mindest-
betrag bezahlt habe. Tatsächlich sind in ihrem besagten Nachtrags-IK 
für  das  Jahr  1981  drei  Beitragsmonate  von  Januar  bis  März  ein-
getragen. Weitere Einträge gehen nicht hervor. Übereinstimmend sind 
im IK von P._______ für 1981 ebenfalls 3 Beitragsmonate von Januar 
bis  März  eingetragen.  Dieser  hatte  nämlich  seine  Tätigkeit  für  den 
Schweizerischen Bankverein am 31. März 1980 beendet (vgl. Arbeits-
zeugnis act. IV 27/2) und nahm, soweit aktenkundig ist und auch aus 
seinem  IK  hervorgeht,  eine  weitere  Erwerbstätigkeit  erst  bei  seiner 
Rückkehr  in  die  Schweiz  für  die  Winter  Partners  AG Zürich  am  1. 

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Februar  1984 auf  (vgl. Arbeitszeugnis act. IV 27/3). Die Anrechnung 
von Beitragsmonaten in  diesem Zeitraum,  wie  von der  Beschwerde-
führerin verlangt, setzt voraus, dass beide Ehegatten, welche noch im 
Ausland  wohnten  (vgl.  Wohnsitzbescheinigung  der  Schweizerischen 
Botschaft  in  Abu Dhabi  act. 1/3),  der  freiwilligen Versicherung unter-
stellt gewesen wären. Dafür finden sich in den Akten weder Hinweise 
noch Belege. Die Bestätigung der Schweizerischen Botschaft  in Abu 
Dhabi  vom 30. März 1981 (act. IV 27/4) bezieht  sich einzig auf  den 
Beitritt  der Beschwerdeführerin zur freiwilligen Versicherung und nicht 
auch auf jenen ihres Ehemannes. Sie ging nämlich davon aus, dass 
der Ehemann der Beschwerdeführerin über seinen Arbeitgeber in der 
Schweiz (der Schweizerische Bankverein) obligatorisch versichert war 
und  forderte  die  Beschwerdeführerin  auf,  eine  künftige  Änderung 
dieser Situation sofort zu melden. Demzufolge hätte die Beschwerde-
führerin  die  Beendigung  der  Erwerbstätigkeit  und  die  Unterstellung 
ihres Ehemannes unter die freiwillige Versicherung per 31. März 1981 
melden  müssen,  was  ebenfalls  nicht  aktenkundig  ist.  Der  Be-
schwerdeführerin ist  vorliegend im Rahmen ihrer Beweislast gemäss 
Art.  141  Abs.  3  AHVV  nicht  gelungen  darzutun,  dass  die  von  ihr 
geltend  gemachten  Beitragsmonate  in  ihrem  IK  hätten  eingetragen 
werden müssen, weil sie in dieser Zeitspanne freiwillig versichert ge-
wesen  wäre.  Daher  ist  vorliegend  wie  mit  der  Vorinstanz  von  einer 
fehlenden  Versicherung  und  einem  korrekten  Nachtrags-IK  auszu-
gehen. 

4.3 Für die Beitragsdauer im Jahr 1984 sind im individuellen Konto der 
Beschwerdeführerin laut Kontoauszug keine Beitragsmonate vermerkt. 

4.3.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend,  sie sei  mit  ihrem Ehe-
mann am 1. Februar 1984 wieder in die Schweiz gezogen, wo er ab 
diesem Zeitpunkt bei der Winter Partners in Zürich beschäftigt und in 
der AHV/IV obligatorisch versichert gewesen sei. Auf diesen Zeitpunkt 
hin seien denn auch die AHV/IV-Beiträge ihres Ehemannes sowie von 
der Steuerverwaltung des Kantons Zürich die Steuern in der Schweiz 
erhoben worden. Dementsprechend sei ab diesem Zeitpunkt die Be-
schwerdeführerin in der AHV/IV als nichterwerbstätige Ehefrau auto-
matisch  mitversichert  gewesen.  Dafür  hätte  ihr  die  SAK  ein 
individuelles  Konto  erstellen  müssen,  in  welchem  gleichviele  Bei-
tragsmonate  wie  bei  ihrem  Ehemann  (demnach  für  1984  11  Bei-
tragsmonate) hätten vermerkt  werden sollen. Ein solches IK ist  zwar 
aus  den Akten  nicht  ersichtlich  und wurde auch  von der  Vorinstanz 

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nicht  erwähnt.  Doch  hat  diese  der  Beschwerdeführerin  bei  der 
Rentenberechnung für 1984 9 Beitragsmonate berücksichtigt. Für die 
nicht berücksichtigten Beitragsmonate Februar und März 1984 macht 
die  Vorinstanz  hingegen  das  Fehlen  eines  schweizerischen  Wohn-
sitzes  geltend.  So  habe  sich  die  Beschwerdeführerin  erst  ab  dem 
1. April  1984  offiziell  bei  ihrer  Wohnsitzgemeinde  angemeldet  und 
damit  erst  ab  diesem Zeitpunkt  einen  Wohnsitz  in  der  Schweiz  be-
gründet, was ausschlaggebend sei.

4.3.2 Es ist unbestritten, dass der Ehemann der Beschwerdeführerin 
ab dem 1. Februar 1984 in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausgeübt 
hat, und in der AHV/IV obligatorisch versichert war (Art. 1a Abs. 1 Bst. 
b  AHVG).  Dies  geht  insbesondere  aus  dem  von  der  Beschwerde-
führerin einspracheweise (act. 27/3) eingereichten Arbeitszeugnis des 
Arbeitgebers  ihres  Ehemannes,  die  W._______AG,  sowie  den  ent-
sprechenden Einträgen im IK (vgl. act. SAK 22) hervor.  Daraus lässt 
sich  indes,  entgegen  der  Beschwerdeführerin,  nicht  ohne  Weiteres 
folgern,  dass sie als  Nichterwerbstätige  zum gleichen Zeitpunkt  ver-
sichert  war,  denn die  Versicherteneigenschaft  ist  persönlicher  Natur, 
und eine Übertragung dieser Eigenschaft vom Ehemann auf die Ehe-
frau  kann  nicht  stattfinden  (Urteil  des  Eidgenössischen  Ver-
sicherungsgerichts [heute Bundesgericht] H 216/03 vom 6. April 2004 
E.  4.2.2).  Vielmehr  sind  nach  ständiger  Rechtsprechung  die  Ver-
sicherungsvoraussetzungen für jede Person einzeln zu beurteilen (vgl. 
etwa BGE 126 V 217 E. 1d mit Hinweisen). Für die nicht erwerbstätige 
Beschwerdeführerin  war  demnach  eine  Versicherungspflicht  gemäss 
Art. 1 Abs. 1 Bst. a AHVG erst gegeben, als sie in der Schweiz ihren 
Wohnsitz hatte. 

4.3.3 Als AHV-rechtlicher Wohnsitz  gilt  gemäss Art. 13 Abs. 1 ATSG 
derjenige des Zivilgesetzbuches (ZGB; SR 210; vgl. unter altem Recht 
auch BGE 106 V 5 E. 2). Nach Art. 23 ZGB befindet sich der Wohnsitz 
einer  Person  an  dem Orte,  wo  sie  sich  mit  der  Absicht  dauernden 
Verbleibens  aufhält  (Abs. 1).  Niemand  kann  an  mehreren  Orten  zu-
gleich seinen Wohnsitz haben (Abs. 2). Der einmal begründete Wohn-
sitz einer Person bleibt bestehen bis zum Erwerb eines neuen Wohn-
sitzes (Art. 24 Abs. 1 ZGB). Als  Wohnsitz  gilt  derjenige Ort,  wo sich 
eine  Person  mit  der  Absicht  dauernden  Verbleibens  aufhält  und  wo 
sich der Schwerpunkt - oder der Mittelpunkt - ihrer Beziehungen be-
findet.  Für  die  Begründung  eines  Wohnsitzes  müssen  somit  zwei 
Merkmale erfüllt  sein: Ein objektives äusseres,  der Aufenthalt,  sowie 

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ein subjektives inneres, die Absicht dauernden Verbleibens (BGE 133 
V 309 E. 3.1 und BGE 127 V 237, je mit weiteren Hinweisen). Als An-
zeichen für das Bestehen eines Wohnsitzes kann die Hinterlegung der 
Schriften, die Zahlung von Steuern oder die Ausübung der politischen 
Rechte  beachtlich,  jedoch  nicht  bestimmend  sein  (BGE  106  V  5 
a.a.O.).

4.3.4 Die  Beschwerdeführerin  legt  zur  Untermauerung  ihres  Stand-
punktes  beschwerdeweise  ein  Schreiben  ihres  Ehemannes  vom 20. 
Januar 1984 an die schweizerische Botschaft in Abu Dhabi ins Recht,  
woraus  hervorgeht,  dass  sich  die  Ehegatten  von  ihrem  bisherigen 
ausländischen  Wohnsitz  abmelden  und  erklären,  sie  würden  in  die 
Schweiz  zurückkehren,  wo  sie  sich  ab  dem  2.  Februar  1984  in 
M._______ niederlassen würden (act. 1/4). Des Weiteren legt sie eine 
Veranlagungsverfügung des kantonalen Steueramtes Zürich ins Recht, 
woraus  hervorgeht,  dass  der  Beginn  der  Steuerpflicht  ab  dem  1. 
Februar  1984  festgelegt  wird  (act.  1/5).  Allerdings  meldete  sich  die 
Beschwerdeführerin,  wie  sie  selber  darlegt  und  sich  auch  aus  der 
telefonischen Abklärung der Vorinstanz vom 7. August 2008 (act. SAK 
28)  ergibt,  erst  am 1. April  2004  bei  der  Gemeinde  M._______  an. 
Dies mit  der Begründung, die Ehegatten hätten erst auf diesen Zeit -
punkt hin in die frei werdende Wohnung einziehen können und seien 
vorher  bei  Verwandten,  Bekannten  und  in  Hotels  untergebracht  ge-
wesen. 

4.3.5 Aufgrund  dieser  Unterlagen  ergibt  sich,  dass  die  Ehegatten 
S._______ mit dem Tätigkeitswechsel des Ehemannes ihren Lebens-
mittelpunkt  vom Ausland  in  die  Schweiz  verlegt  hatten,  wo  sie  be-
absichtigten, sich mit dem Beginn der Erwerbstätigkeit von P._______ 
in M._______ niederzulassen. Dies wird von der Vorinstanz nicht be-
stritten,  auch  wenn  sie  einzig  an  der  offiziellen  Anmeldung  bei  der 
Gemeinde  M._______  festhält.  Somit  ergeben  sich  genügende  An-
haltspunkte für eine Wohnsitznahme der Beschwerdeführerin ab dem 
1. Februar 1984 in der Schweiz. 

4.3.6 Demzufolge  ist  ab  diesem  Zeitpunkt  eine  Versicherungspflicht 
der Beschwerdeführerin als Nichterwerbstätige gemäss Art.1a Abs. 1 
Bst.  a  AHVG  zu  bejahen.  Als  Ehefrau  eines  erwerbstätigen  Ver-
sicherten galten ihre eigenen Beiträge als bezahlt, nachdem ihr Ehe-
mann offensichtlich Beiträge von mindestens der doppelten Höhe des 
Mindestbeitrags bezahlt hatte (Art. 3 Abs. 3 Bst. a AHVG). Somit sind 

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bei der Rentenberechnung der Beschwerdeführerin für das Jahr 1984 
11  Monate  zu  berücksichtigen,  anstatt  deren  9,  wie  in  der  an-
gefochtenen Verfügung. 

5.
5.1 Gestützt  auf  die  Einträge  in  den  individuellen  Konten  der  Be-
schwerdeführerin  und  unter  Berücksichtigung  der  sich  aus  den  ge-
nannten  bei  den  Vorakten  befindenden  sowie  von  der  Beschwerde-
führerin eingebrachten Unterlagen ergebenden Beitragszeiten ist vor-
liegend  von  einer  Beitragszeit  von  insgesamt  424  Beitragsmonaten 
und nicht – wie von der Vorinstanz errechnet – von deren 422 auszu-
gehen. Im Ergebnis sind aber mit der Vorinstanz unverändert 35 volle 
Jahre zu berücksichtigen, da für die darüber hinausgehenden 2 Bei -
tragsmonate, wie die Vorinstanz erwähnt, kein volles Beitragsjahr vor-
liegt  (Art. 50 AHVV). Die Versicherungsjahre  des Jahrgangs der  Be-
schwerdeführerin (1944) liegen im Zeitpunkt des Rentenalters bei 43 
Jahren  (Rententabellen  2007  S.  7).  Da  die  Beitragsdauer  der  Be-
schwerdeführerin von derjenigen ihres Jahrganges abweicht und somit 

eine  unvollständige  Beitragsdauer  vorliegt,  entspricht  die  Teilrente 

einem gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVV vorgegebenen Bruchteils der Voll-

rente, welcher vorliegend 81,82 % beträgt und sich nach der Renten-

skala 36 ergibt. 

5.2 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Altersrente 
der  Beschwerdeführerin  im  Ergebnis  korrekt  ermittelt  hat  und  die 
angefochtene  Verfügung  nicht  zu  beanstanden  ist.  Aus  diesen 
Gründen ist die Beschwerde daher abzuweisen. 

6.

6.1  Das vorliegende Verfahren ist  grundsätzlich kostenlos (Art. 85bis 

Abs. 3 AHVG).

6.2 Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens ist der unterliegenden 
Beschwerdeführerin keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 
Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 3 des Reglements vom 11. 
Dezember  2006  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem 
Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]).  Der  obsiegenden 
Vorinstanz steht praxisgemäss keine Parteientschädigung zu.

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben.

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. _______)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit  
Angabe  der  Beweismittel  und  die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der 
angefochtene  Entscheid  und  die  Beweismittel  sind,  soweit  sie  die 
beschwerdeführende  Partei  in  Händen  hat,  beizulegen  (vgl.  Art.  42 
BGG).

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