# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6d417ff-918a-5870-bc18-f01e157dfade
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-14
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 14.03.2016 605 2014 48
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2014-48_2016-03-14.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01
www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

605 2014 48

Urteil vom 14. März 2016

I. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsident: Marc Boivin
Richter: Dominique Gross

Christian Pfammatter
Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Bernhard Schaaf

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt 
Patrik Gruber

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG, 
Vorinstanz     

Gegenstand Invalidenversicherung – Rente, metabolisches Syndrom, anhaltende 
somatoforme Schmerzstörung

Beschwerde vom 3. März 2014 gegen die Verfügung vom 28. Januar 2014

Kantonsgericht KG

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Sachverhalt

A. A.________, geboren 1968, verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern, wohnhaft in 
B.________, arbeitete seit dem 1. September 1991 als Staplerfahrer bei der C.________ AG in 
B.________. Seit dem 24. Oktober 2011 bestand eine ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit.

Am 9. Januar 2012 meldete er sich aufgrund von Diabetes, Adipositas, Herzflimmern, Müdigkeit, 
Kraftlosigkeit und Schwindel für den Leistungsbezug bei der Invalidenversicherungsstelle des 
Kantons Freiburg (nachfolgend: IV-Stelle) an.

Auf Ende Oktober 2012 wurde ihm die Stelle gekündigt.

Am 3. April 2013 ordnete die IV-Stelle eine psychiatrische Begutachtung bei Dr. med. D.________, 
Facharzt FMH für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie, an. Aus dem Gutachten vom 
18. Juli 2013 ergab sich, dass bei A.________ eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vorliegt. Die Arbeitsfähigkeit betrage 100% mit einer um 20% 
reduzierten Leistungsfähigkeit.

Demgegenüber ging der Regionale Ärztliche Dienst der IV-Stellen Bern/Freiburg/Solothurn (nach-
folgend: RAD) auf der somatischen Seite ab dem 29. August 2013 von einer deutlichen Ver-
schlechterung des Gesundheitszustands aus, woraus sich eine vollständige Arbeitsunfähigkeit 
ergebe.

Mit Verfügung vom 28. Januar 2014 lehnte die IV-Stelle einen Anspruch auf IV-Leistungen ab. Es 
sei erst vom 29. August 2013 an von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden auszugehen, 
womit die Rentenvoraussetzungen erst ab 1. August 2014 (1 Jahr Wartezeit) erfüllt seien und zu 
diesem Moment von Amtes wegen geprüft würden. Sie stützte sich dabei auf das psychiatrische 
Gutachten sowie auf ein vom Krankentaggeldversicherer bei Dr. med. E.________, Facharzt für 
Neurologie (Deutschland), eingeholtes neurologisches Gutachten.

B. Am 3. März 2014 erhebt A.________ vertreten durch Rechtsanwalt Patrik Gruber, 
Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg und beantragt unter Kosten- und Entschädi-
gungsfolgen, die Verfügung vom 28. Januar 2014 sei aufzuheben und ihm ab dem 3. August 2012 
eine volle Invalidenrente zuzusprechen, subsidiär, sei die Sache zur Ergänzung und Neuentscheid 
an die IV-Stelle zurückzuweisen. Ferner stellt er ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 
(nachfolgend: URP-Gesuch). Er rügt eine unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sach-
verhalts.

Am 9. April 2014 wird das URP-Gesuch gutgeheissen und Rechtsanwalt Patrik Gruber zum amt-
lichen Rechtsbeistand ernannt.

In ihren Bemerkungen vom 6. Juni 2014 hält die IV-Stelle an ihrer Verfügung fest und beantragt 
die Abweisung der Beschwerde. Gestützt auf die vorliegenden Gutachten sowie die Berichte des 
RAD sei erst ab dem 29. August 2013 von einem invalidisierenden Gesundheitsschaden auszu-
gehen.

Mit Schreiben vom 23. Juli 2014 wird der F.________ als von der Verfügung betroffener BVG-
Versicherer, Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Diese reicht keine Vernehmlassung ein.

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Im Rahmen eines zweiten Schriftenwechsels bringen die Parteien keine wesentlichen neuen Argu-
mente vor.

Nachdem der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 16. März 2015 unter anderem erklärt, seine 
Rechtsschutzversicherung habe ihre Leistungspflicht anerkannt und er beanspruche die unentgelt-
liche Rechtspflege nicht mehr, wird ihm diese mit Verfügung vom 31. März 2015 entzogen.

Am 12. Juni 2015 informiert die IV-Stelle, bei der amtlichen Prüfung des Rentenanspruchs ab 
August 2014 seien neue Erkenntnise zu Tage getreten, weshalb bereits ab 22. Oktober 2012 von 
einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei und die Prüfung der Rentenvoraussetzun-
gen bereits per 22. Oktober 2013 vorzunehmen sei. Dieses Schreiben wurde dem Beschwerde-
führer am 17. Juni 2015 zur Kenntnisnahme zugestellt. Mit spontaner Eingabe vom 22. Juni 2015 
verlangt er die Zustellung der IV-Akten seit dem 14. Juli 2015. Die IV-Stelle reicht am 9. Juli 2015 
eine letzte Stellungnahme ein.

Es fand kein zusätzlicher Schriftenwechsel statt.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung mass-
gebend sind, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1. Die Beschwerde vom 3. März 2014 gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 28. Januar 2014 
ist durch einen ordentlich bevollmächtigten Rechtsvertreter fristgerecht bei der sachlich und örtlich 
zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der Beschwerdeführer hat ein schutzwür-
diges Interesse, dass das Kantonsgericht, I. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob bzw. inwie-
fern er Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten.

2. a) Im Sinne von Art. 8 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) zur Anwen-
dung kommt, ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG kann Invalidität die Folge von Geburtsge-
brechen, Krankheit oder Unfall sein.

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze 
oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Er-
werbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG).

Versicherte haben gemäss Art. 28 IVG Anspruch auf eine ganze Rente, wenn sie mindestens zu 
70 Prozent, auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60 Prozent, auf eine halbe Rente, 

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wenn sie mindestens zu 50 Prozent, oder auf eine Viertelsrente, wenn sie mindestens zu 40 Pro-
zent invalid sind.

b) Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körper-
liche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 
ATSG bewirken. Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens und damit invaliden-
versicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die 
versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-
werten, abwenden könnte; das Mass des Förderbaren wird dabei weitgehend objektiv bestimmt 
(Art. 7 Abs. 2 zweiter Satz ATSG; BGE 141 V 281 E. 3.7.1 mit Hinweisen).

Gemäss bisheriger Rechtsprechung begründete eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung 
und vergleichbare psychosomatische Leiden als solche noch keine Invalidität. Es bestand die Ver-
mutung, die Störung oder ihre Folgen seien mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwind-
bar. Dennoch wurde bei solchen Leiden ausnahmsweise eine Invalidität angenommen, was mit 
den sog. Förster-Kriterien geprüft wurde. Im Vordergrund stand die Feststellung einer psychischen 
Komorbidität von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer (BGE 130 V 352).

Im vorgenannten BGE 141 V 281 wurde diese Rechtsprechung teilweise geändert und dabei na-
mentlich die Überwindbarkeitsvermutung aufgehoben. Anstelle des bisherigen Regel/Ausnahme-
Modells trat ein strukturiertes, normatives Prüfraster. In dessen Rahmen wird im Regelfall anhand 
von auf den funktionellen Schweregrad bezogenen Standardindikatoren das tatsächlich erreich-
bare Leistungsvermögen ergebnisoffen und symmetrisch beurteilt, indem gleichermassen den äus-
seren Belastungsfaktoren wie den vorhandenen Ressourcen Rechnung getragen wird. Medizinisch 
muss schlüssig begründet sein, inwiefern sich aus den funktionellen Ausfällen bei objektivierter Zu-
mutbarkeitsbeurteilung anhand der Standardindikatoren eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 
ergibt. Wo dies nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit dargetan werden kann, trägt weiterhin 
die materiell beweisbelastete versicherte Person die Folgen. Die Diagnose einer anhaltenden so-
matoformen Schmerzstörung oder eines vergleichbaren psychosomatischen Leidens kann indes 
nur zu einer invalidenversicherungsrechtlich erheblichen Gesundheitsbeeinträchtigung führen, 
wenn sie unter dem Gesichtspunkt der – bis anhin in der Praxis zu wenig beachteten – Aus-
schlussgründe nach BGE 131 V 49 standhält. Beruht die Leistungseinschränkung auf Aggravation 
oder einer ähnlichen Konstellation, liegt regelmässig keine versicherte Gesundheitsschädigung vor 
(Urteil BGer 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 2.2, 3 und 4.1 mit zahlreichen Hinweisen).

c) Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall 
der Richter auf Unterlagen angewiesen, die der Arzt und gegebenenfalls andere Fachleute zur 
Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
(Befunderhebung, Diagnosestellung) und Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich 
welcher Tätigkeiten der Versicherte in seinen körperlichen bzw. geistigen Funktionen durch das 
Leiden eingeschränkt, d. h. arbeitsunfähig ist (BGE 130 V 97 E. 3.3.2; 115 V 133 E. 2c; 107 V 17 
E. 2b; 105 V 156 E. 1). Der Grad der Arbeitsfähigkeit wird nach dem Mass bestimmt, in welchem 
der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen an seinem angestammten Arbeitsplatz zumutbarer-
weise nicht mehr nutzbringend tätig sein kann. Nicht massgebend ist hingegen die bloss medi-
zinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 111 V 235 E. 1b mit Hinweisen). Bei 
langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf hat der Versicherte andere ihm offen 
stehende Erwerbsmöglichkeiten auszuschöpfen (BGE 115 V 404 E. 2; 114 V 281 E. 1d). Auch die 
Zumutbarkeit einer Invalidentätigkeit ist vor allem aus medizinischer Sicht zu beurteilen, wobei 

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dieser Sachverhalt aufgrund des objektiven Befundes durch die Ärzte bestimmt wird (BGE 107 V 
20 E. 2b; OMLIN, Die Invalidität in der obligatorischen Unfallversicherung, 1995, S. 201). Insbe-
sondere ist dabei nicht auf das subjektive Empfinden des Versicherten abzustellen, hätte es doch 
dieser ansonsten in der Hand, seinen Invaliditätsgrad selbst zu bestimmen.

d) Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von 
wem sie stammen, und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Be-
urteilung des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widerspre-
chenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial 
zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizi-
nische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob 
der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch 
die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben wor-
den ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizi-
nischen Situation einleuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind. 
Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft eines Beweismit-
tels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht 
oder Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf 
und soll der Richter der Erfahrungstatsache Rechnung tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten 
aussagen (BGE 125 V 351 E. 3cc mit Hinweisen).

3. Vorliegend ist streitig, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf IV-Leistungen hat, wobei sich 
namentlich die Frage stellt, ab welchem Zeitpunkt von einem invalidisierenden Gesundheits-
schaden auszugehen ist. 

a) Der Beschwerdeführer bringt vor, der Hausarzt Dr. med. G.________, Facharzt FMH für 
Allgemeine Innere Medizin, gehe bereits ab dem 3. August 2011 von einer vollständigen 
Arbeitsunfähigkeit aus. Zudem habe die IV-Stelle ein Gutachten durch die 
Krankentaggeldversicherung angeregt und dieser sogar Kostenbeteiligung offeriert, um nicht ein 
aufwendiges MEDAS-Gutachten vornehmen zu müssen. Mit dieser Vorgehensweise seien ihm die 
Rechte aus Art. 44 ATSG verwehrt worden. Dem in der Folge gemachten Gutachten von Dr. med. 
E.________ könne nicht gefolgt werden. Die ab August 2013 bestehenden gesundheitlichen 
Beschwerden, welche gemäss der IV-Stelle für eine vollständige Arbeitsunfähigkeit sprächen, 
seien schon seit August 2011 vorhanden gewesen.

b) Die IV-Stelle ihrerseits ist der Ansicht, auf das Gutachten E.________ könne abgestellt 
werden. Ferner ergebe sich aus den medizinischen Unterlagen erst ab dem 22. Oktober 2012 – 
entsprechend ihrer Eingabe vom 12. Juni 2015 – eine langdauernde Arbeitsunfähigkeit.

c) In somatischer Hinsicht besteht beim Beschwerdeführer gemäss übereinstimmender 
Meinung der Ärzte ein metabolisches Syndrom, welches sich namentlich durch eine Adipositas per 
magna (Gewicht von 180 Kg, BMI von > 50) und einen nicht gut eingestellten Diabetes mellitus 
Typ 2 auszeichnet. Dies ergibt sich bereits aus dem Bericht der H.________, vom 8. April 2011 
(IV-Akten, S. 120 f.), in dem zudem die Diagnosen eines obstruktiven Schlafapnoesyndroms, einer 
hypertensiven Kardiopathie, sowie einer substituierten Hypothyreose aufgeführt werden. Der 
Beschwerdeführer sei in gutem Allgemeinzustand, kardio-pulmonal kompensiert. Es wurde zu 
einer substanziellen Gewichtsreduktion geraten.

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Der Hausarzt vermerkte am 14. September 2011 (IV-Akten, S. 2 ff.) ferner eine periarthropathia 
coxae, eine Asthmabronchitis, Arthralgien des linken Kniegelenks sowie unklare Abdominal-
schmerzen. Er attestierte einzig vom 3. bis 20. März sowie vom 3. August bis 8. September 2011 
eine Arbeitsunfähigkeit, womit diese zu diesem Zeitpunkt noch nicht eine andauernde war. Am 
10. Juni 2012 (IV-Akten, S. 141 ff.) bescheinigte derselbe eine seit dem 24. Oktober 2011 be-
stehende vollständige Arbeitsunfähigkeit. Er erachtete den Beschwerdeführer allgemein als 100% 
arbeitsunfähig bei morbider Adipositas und miserabel eingestelltem Diabetes mellitus II. Eine 
wesentliche Verbesserung der Gesundheit und damit der Arbeitsfähigkeit sei nur bei einer totalen 
Änderung des Lebensstils mit einer angepassten Ernährung und vermehrter Bewegung möglich. 
Aufgrund des bisherigen Verlaufs sei aber nicht mit einer solchen Veränderung zu rechnen. Hin-
sichtlich der Ursache der Leistungsintoleranz gab der Hausarzt wieder, pneumologische und kar-
diologische Abklärungen seien ohne erklärende Ursache geblieben. Der schlecht eingestellte Blut-
zucker stelle zumindest eine Teilursache der Leistungsintoleranz dar. Deren Hauptursache müsse 
in der massiven morbiden Adipositas, gepaart mit zunehmender Dekonditionnierung gesehen wer-
den. Dieser Ansicht war schon die I.________ am 5. Dezember 2011 (IV-Akten, S. 107 ff.) 
gewesen.

Die vom Hausarzt im soeben dargestellten Bericht vom 10. Juni 2012 festgehaltene vollständige 
Arbeitsunfähigkeit ab dem 24. Oktober 2011 überzeugt bereits deshalb nicht, da eine in der 
J.________ durchgeführte Laufband Spiroergometrie eine normale körperliche Leistungsfähigkeit 
ergab (Bericht vom 13. Januar 2012; IV-Akten, S. 105 f.). Ferner wurde der Beschwerdeführer, 
nachdem er am 3. Mai 2012 während einer in der K.________ vorgenommenen kardiovaskulären 
Readaption gestürzt war und sich in der Folge über Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, 
Schwindel und Sehstörungen beklagte und kaum mehr gehfähig war (vgl. Bericht Hausarzt vom 
14. Mai 2012; IV-Akten, S. 72 ff.), an Dr. med. L.________, Facharzt FMH für Neurologie, 
überwiesen. Dieser stellte am 22. Mai 2012 (IV-Akten, S. 87 ff.) in neurologischer Hinsicht nur die 
Diagnose einer leichtgradigen Commotio cerebri. Er habe keine Arbeitsunfähigkeit bescheinigt und 
befürworte eine langsame Steigerung in den nächsten Wochen, womit auch Dr. med. L.________ 
nicht von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ausging. Dem beigelegten Bericht vom 21. Mai 
2012 (IV-Akten, S. 82 ff.) ist ferner zu entnehmen, der Neurostatus sei unauffällig.

Ebenso bescheinigte Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, bei 
welchem der Beschwerdeführer vom 11. November 2011 bis 16. März 2012 in Behandlung war, 
gemäss einem undatierten Bericht, eingegangen bei der IV-Stelle am 5.  Oktober 2012 (IV-Akten, 
S. 255 ff.) dem Beschwerdeführer nie eine Arbeitsunfähigkeit. Im Übrigen vermerkte der Allge-
meinmediziner, es bestehe eine schwerste Adipositas, welche sich bereits mit ausgeprägten zur 
Adipositas assozierten Erkrankungen auszeichne. Die Konstellation von Diabetes und zunehmen-
der Immobilität verunmögliche eine anhaltende Gewichtsreduktion. Auch nach einem bariatrischen 
Eingriff sei aufgrund der Adipositas und der damit assozierten Erkrankungen weiterhin von einer 
stark beeinträchtigten Arbeitsfähigkeit auszugehen.

Weiter befindet sich im Dossier das Gutachten E.________ vom 14. August 2012 (IV-Akten, 
S. 226 ff.). Der Experte ging für eine leichte bis mittelschwere körperliche Belastung von einer 
ganzen Arbeitsfähigkeit aus und hob besonders eine Diskrepanz zwischen der anamnestisch 
angegebenen aktuellen Schmerzstärke und dem weitgehend unbeeinträchtigten klinischen 
Eindruck sowie zwischen der in der formalen Prüfung demonstrierten Bewegungseinschränkung 
und Notwendigkeit der Nutzung eines Gehstockes einerseits und der deutlich besseren 
Beweglichkeit ausserhalb der formalen Untersuchungssituation andererseits hervor. Dieses 

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Gutachten überzeugt nicht. Der Experte erklärte zwar, er habe das ganze medizinische Dossier 
gründlich geprüft, die Aktenzusammenfassung umfasst aber nur eine Seite und erwähnt 
namentlich die Berichte des Neurologen Dr. med. L.________ von Mai 2012 mit keinem Wort, 
obwohl diese für eine "Neurologische Second Opinion" wohl zentral sein sollten. Ferner erkannte 
der Experte beschwielte Füsse und will dies als Zeichen der regen Mobilität sehen. Die 
Beschwielung ist jedoch im vorliegenden Fall wohl eher als eine weitere Nebenerscheinung der 
schweren Adipositas (195 kg zum Zeitpunkt der Untersuchung) zu verstehen. So hielt, wie 
gesehen, Dr. med. M.________ eine zunehmende Immobilität fest. Insgesamt kann dem 
Gutachten nicht gefolgt werden, weshalb es sich erübrigt, auf die vom Beschwerdeführer dagegen 
erhobene Kritik einzugehen, dies auch in Bezug auf die der IV-Stelle vorgeworfenen Umgehung 
der Parteirechte gemäss Art. 44 ATSG. Von Interesse ist demgegenüber, dass der Gutachter eine 
diabetische Polyneuropathie diagnostizierte, die er als leicht einstufte.

Die N.________, nach Untersuchung des Beschwerdeführers am 22. Oktober 2012, erwähnte am 
2. November 2012 (IV-Akten, S. 461 ff.) einen reduzierten Allgemeinzustand bei nochmals 
erhöhtem Gewicht (über 200 kg). Der Beschwerdeführer sei bereits bei kleinsten Anstrengungen 
dyspnoeisch. Ferner sei nun ebenfalls eine periphere Polyneuropathie vorhanden. Diese Diagnose 
wurde in der Folge von Dr. med. O.________, Facharzt FMH für Neurologie, bestätigt; zum einen 
in seinem Bericht vom 30. August 2013 (IV-Akten, S. 448) betreffend eine Untersuchung vom 
29. August 2013 sowie zum anderen am 11. Oktober 2013 (IV-Akten, S. 470 ff.). Es sei seit Anfang 
2013 von einer diabetischen Polyneuropathie auszugehen. Diese sei fortgeschritten und betreffe 
ebenso die zentrale autonome Innervation, was eine schlechte Prognose ergebe. Diese könne 
einzig durch eine optimale Blutzuckereinstellung verbessert werden.

Dr. med. P.________, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin des RAD, ging am 3. Januar 
2014 (IV-Akten, S. 479 ff.) von einer seit mindestens dem 29. August 2013 bestehenden Ver-
schlechterung des Gesundheitszustands aus (Polyneuropathie). Eigentlich ergebe sich aber schon 
aus dem vorerwähnten Bericht des N.________ vom 2. November 2012 eine Verschlechterung. Im 
Allgemeinen sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer, wegen starken Übergewichts, kardialen 
Problemen mit ausgeprägter Dyspnoe und einer gegenwärtigen dekompensierten Polyneuro-
pathie, sich kaum mehr bewegen könne und die Möglichkeit einer Arbeitswiederaufnahme sehr 
fraglich sei, weshalb ab dem 22. Oktober 2012 (Untersuchung im N.________) von einer 
vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei.

Die IV-Stelle hatte diesen Bericht des RAD in ihrer Verfügung vom 28. Januar 2014 zunächst 
falsch interpretiert und einzig einen invalidisierenden Gesundheitsschaden ab dem 29. August 
2013 angenommen, was sie gestützt auf einen RAD-Bericht vom 30. Dezember 2014 (S. 42 ff. der 
nachgereichten IV-Akten) jedoch korrigierte.

d) Ferner machte sich beim Beschwerdeführer ab dem Aufenthalt in der K.________ zu-
sätzlich eine psychische Komponente bemerkbar. So wurde sowohl im Schlussbericht dieser Klinik 
vom 31. Mai 2012 als auch in den Berichten des Hausarzts vom 10. Juni 2012 sowie von Dr. med. 
L.________ vom 22. Mai 2012 jeweils eine depressive Stimmung angegeben.

Dr. med. Q.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, bei welchem der Be-
schwerdeführer ab dem 14. Juni 2012 in Behandlung war, ging am 6. Juli 2012 (IV-Akten, 
S. 159 ff.) von einer mittelgradigen depressiven Episode (F 32.1), bestehend seit Mitte 2011, aus. 
Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit sei eine emotionel instabile Persönlichkeitsstörung Typ Bor-

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derline (F 60.31). Er attestierte eine ganze Arbeitsunfähigkeit. Langfristig könne eine Wiederauf-
nahme der Arbeitstätigkeit bis zu einem maximalen Grad von 50% erwartet werden. Dieser Bericht 
ist in dem Sinne nicht überzeugend, da mittelgradige depressive Episoden grundsätzlich keine von 
depressiven Verstimmungszuständen klar unterscheidbare andauernde Depression im Sinne eines 
verselbstständigten Gesundheitsschaden darstellen (vgl. Urteil BGer 9C_605/2012 vom 23. Januar 
2013 E. 3.3 mit Hinweisen). Ferner sind leichte bis höchstens mittelschwere psychische Störungen 
depressiver Natur in der Regel therapeutisch angehbar (vgl. Urteil BGer 9C_736/2011 vom 
7. Februar 2012 E. 4.2.2.1 mit Hinweisen).

Gemäss dem psychiatrischen Gutachten vom 18. Juli 2013 (IV-Akten, S. 387 ff.) besteht seit spä-
testens Ende 2012 eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F 45.4), vorher sei seit Mai 
2012 von einer "Anpassungsstörung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle" auszu-
gehen. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sei eine seit mindestens zwei Jahren beste-
hende Dysthymie (F 34.1) und eine vermutlich seit der Jugendzeit vorhandene Persönlichkeit mit 
akzentuierten emotionel unreifen, impulsiven und narzisstischen Zügen (Z 73.0). Eine psychiat-
rische Komorbidität sei klar zu verneinen. Hinsichtlich der vom behandelnden Psychiater gestellten 
Diagnosen seien zwar Symptome vorhanden. Diese würden aber zwischenzeitlich eindeutig im Zu-
sammenhang mit den körperlichen Beschwerden stehen. Der Beschwerdeführer sei auf diese 
fokussiert. Es sei ferner zu einer Symptomausweitung gekommen mit immer neuen Somatisie-
rungen und einer erheblichen Selbstlimitierung. Er sei bezüglich seiner Beschwerden ausge-
sprochen suggestibel und bestätige auf Nachfrage immer neue Beschwerden. Ferner seien psy-
chosoziale Belastungsfaktoren vorhanden (zunehmende körperliche Beeinträchtigungen, wieder-
holte Konflikte am letzten Arbeitsplatz, Arbeitsplatzverlust, finanzielle Probleme, schlechte Ausbil-
dung). Es seien eindeutige Aggravationstendenzen, sowohl in seinen Schilderungen als auch in 
seiner Mimik und Gestik feststellbar. Von den Förster-Kriterien könne nur jenes der körperlichen 
Begleiterkrankungen bejaht werden. Aus rein psychiatrischer Sicht sei dem Beschwerdeführer 
jegliche Tätigkeit im Vollpensum möglich. Es bestehe einzig eine um 20% verminderte Leistungs-
fähigkeit, dies jedoch nicht dauerhaft.

e) Vorliegend ging die IV-Stelle auf der Basis des vorerwähnten Berichts des N.________ 
vom 2. November 2012 (Untersuchung des Beschwerdeführers am 22. Oktober 2012) ab dem 
22. Oktober 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit aus, wie dies der RAD-Arzt in seinem 
Bericht vom 3. Januar 2014 überzeugend darlegt. Diese Ansicht überzeugt. Zwar wurde bereits im 
Gutachten E.________ eine beginnende diabetische Polyneuropathie erwähnt. Dennoch wurde 
erst im Bericht des N.________ zum ersten Mal von einem reduzierten Allgemeinzustand mit 
nochmals massiv erhöhtem Gewicht (über 200 kg) sowie einem schon bei kleinsten 
Anstrengungen dyspnoeischen Beschwerdeführer berichtet.

Damit begründet sich bereits aus rein somatischen Gründen wegen schwerster Adipositas mit 
schlecht eingestellter Diabetes sowie dekompensierter Polyneuropathie eine vollständige Arbeits-
unfähigkeit. Eine Verbesserung ist gemäss den involvierten Ärzten – wie erwähnt – nur möglich bei 
einer massiven Gewichtsreduktion sowie einer optimalen Einstellung des Blutzuckers, was beides 
bis anhin misslang. Allenfalls müssten diesbezüglich nochmals Anstrengungen vorgenommen wer-
den. Bei einem Erfolg wäre es an der IV-Stelle abzuklären, in welchem Ausmass auch weiterhin 
eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit – sowohl in somatischer als auch psychiatrischer Sicht – 
besteht.

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Demgegenüber steht die psychische Komponente klar im Hintergrund, wie es sich aus der im 
psychiatrischen Gutachten attestierten Arbeitsunfähigkeit ergibt. In diesem wurden zwar ebenfalls 
eine subjektive Krankheitsüberzeugung, eine Tendenz zur Aggravation sowie psychosoziale Fak-
toren genannt. Dessen ungeachtet ist beim Beschwerdeführer von einem invalidisierenden Ge-
sundheitsschaden bereits aus somatischen Gründen auszugehen, womit offen gelassen werden 
kann, ob das psychiatrische Gutachten den Anforderungen der neuen Rechtsprechung zu den 
psychosomatischen Leiden genügt.

Insgesamt ist somit ab dem 22. Oktober 2012 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit auszu-
gehen. Die einjährige Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 Bst. b IVG beginnt am 22. Oktober 2012 zu 
laufen und die Anspruchsvoraussetzungen für eine Rente sind am 22. Oktober 2013 gegeben, was 
sinngemäss auch dem Antrag der IV-Stelle in ihrer Eingabe vom 12. Juni 2015 entspricht, zumal 
die übrigen Rentenvoraussetzungen nie in Frage gestellt worden waren. Entsprechend der Rege-
lung von Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG hat deshalb der Beschwerdeführer ab dem 1. Oktober 2013 
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente.

4. Zusammenfassend ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Verfügung vom 
28. Januar 2014 dermassen anzupassen, dass der Beschwerdeführer ab dem 1.  Oktober 2013 
Anspruch auf eine ganze Invalidenrente hat. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen.

Die Gerichtskosten werden auf CHF 800.- festgesetzt. Da der Beschwerdeführer teilweise obsiegt, 
sind ihm CHF 400.- aufzuerlegen. CHF 400.- gehen zu Lasten der IV-Stelle.

Der nur teilweise obsiegende Beschwerdeführer hat einen partiellen Anspruch auf Parteientschä-
digung. Am 11. Februar 2016 wurde die Kostenliste einverlangt, die bis zum heutigen Tag nicht zu-
gestellt wurde. Es rechtfertigt sich deshalb die Parteientschädigung angesichts des zweifachen 
Schriftenwechsels und der Schwierigkeit des vorliegenden Falls, der sich nicht durch ausserge-
wöhnliche Komplexität auszeichnet, pauschal auf CHF 1'800.- festzusetzen. Dieser Betrag enthält 
Honorar und Auslagen des Rechtsvertreters. Unter der Berücksichtigung der Mehrwertsteuer von 
CHF 144.- (8% von CHF 1'800.-) ergibt sich ein Totalbetrag von CHF 1'944.- zu Lasten der IV-
Stelle.

Kantonsgericht KG

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde von A.________ wird teilweise gutgeheissen.

Die Verfügung vom 28. Januar 2014 wird in dem Sinn angepasst, dass A.________ ab dem 
1. Oktober 2013 Anspruch auf eine ganze Rente hat.

Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.

II. Die Verfahrenskosten in der Höhe von CHF 800.- werden zu CHF 400.- von der 
Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg, Givisiez, und zu CHF 400.- von 
A.________ erhoben.

III. A.________ wird zu Lasten der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg, Givisiez, 
für das vorliegende Verfahren eine partielle Parteientschädigung für Honorar und Auslagen 
seines Rechtsvertreters von CHF 1'800.-, zuzüglich der Mehrwertsteuer von CHF 144.- und 
damit insgesamt CHF 1'944.- zugesprochen.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die 
Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen 
die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das 
Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der 
angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor 
dem Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 14. März 2016/bsc

Präsident Gerichtsschreiber-Berichterstatter