# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 78ee77dd-fe63-50a4-bf7a-fc7a84ce3286
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-07-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.07.2008 B-1658/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-1658-2008_2008-07-17.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-1658/2008
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 7 .  J u l i  2 0 0 8

Richter Frank Seethaler (Einzelrichter), 
Gerichtsschreiber Michael Barnikol.

A._______,

gegen

Bundesamt für Veterinärwesen BVET,
Schwarzenburgstrasse 155, 3003 Bern,

Artenschutz.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-1658/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass A._______ mit Eingabe vom 12. März 2008 die Kopie einer an sie 
adressierten  Faxmitteilung  der  Firma  X._______,  Topfpflanzengross-
handel in S._______, Deutschland, betreffend eine Pflanzenbeschlag-
nahmungsverfügung des Bundesamtes für Veterinärwesen mit der Re-
gistraturnummer (...) einreichte,

dass die Eingabe im Übrigen ohne jeden Kommentar erfolgte und ins-
besondere keinerlei Rechtsbegehren enthielt,

dass das Bundesverwaltungsgericht A._______ mit Schreiben vom 14. 
März  2008  darauf  aufmerksam  machte,  dass  diese  Faxkopie  keine 
Beschwerde im Sinne  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) darstellt,

dass es A._______ zudem aufgefordert hat, innerhalb der Beschwer-
defrist eine begründete und auch im Übrigen den gesetzlichen Anfor-
derungen (Art. 21 und 52 VwVG) genügende Beschwerdeschrift sowie 
die angefochtene Verfügung und allfällige weitere Beweismittel einzu-
reichen,

dass es darauf  hinwies, dass im Unterlassungsfall  die Eingabe nicht 
an die Hand genommen werde,

dass A._______ hierauf bisher nicht reagiert hat,

dass  gemäss  Art. 31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom 17. Juni 
2005 (VGG, SR 173.32)  das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 
gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnah-
me nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass eine Eingabe nur dann als Beschwerde betrachtet werden kann, 
wenn mindestens eine individualisierte Person erkenntlich ihren Willen 
zum  Ausdruck  bringt,  als  Beschwerdeführer  aufzutreten  und  die 
Änderung  einer  bestimmten  und  mittels  Verfügung  geschaffenen 
Rechtslage anzustreben (BGE 112 Ib 634 E. 2b mit Verweis auf BGE 
102 Ib 365 E. 6),

dass  die  blosse  Einreichung  einer  Faxkopie  diesen  Anforderungen 
nicht genügt,

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B-1658/2008

dass dann, wenn keine Beschwerde vorliegt, dies in einem Nichteintre-
tensentscheid förmlich festzustellen ist (BGE 102 Ib 365 E. 6),

dass  der  Instruktionsrichter  als  Einzelrichter  über  das  Nichteintreten 
auf offensichtlich unzulässige Rechtsmittel entscheidet (Art. 23 Abs. 1 
Bst. b VGG),

dass mit Blick auf den geringen bisher entstandenen Aufwand auf die 
Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ist (Art. 6 Bst. b des Re-
glements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Auf die Eingabe wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

3.
Dieses Urteil geht an: 

- A._______ (Gerichtsurkunde)
- Bundesamt für Veterinärwesen BVET (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Frank Seethaler Michael Barnikol

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14 / Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, 
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt  werden 
(Art. 82 ff.,  90 ff. und 100 des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 
2005 [BGG, SR 173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache 
abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Ent-
scheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende 
Partei in Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 22. Juli 2008

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