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**Case Identifier:** 0f5f2d95-54ee-5dfc-9ad2-61e081953341
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-01
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 01.04.2025 100 2024 122
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2024-122_2025-04-01.pdf

## Full Text

100.2024.122U
STE/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 1. April 2025

Verwaltungsrichter Daum, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichterin Steinmann
Gerichtsschreiberin Schaller 

A.________
vertreten durch Fürsprecher …
Beschwerdeführer

gegen

Einwohnergemeinde Beatenberg
Baubewilligungsbehörde, Gemeindeverwaltung, Spirenwaldstrasse 251, 
3803 Beatenberg
Beschwerdegegnerin

und

Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3013 Bern

sowie

B.________ und C.________

betreffend Baupolizei; nachträgliche Bewilligung für Weidezaun mit Durch-
fahrtsgatter und Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands (Entscheid 
der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern vom 18. März 2024; 
BVD 110/2023/196)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 01.04.2025, Nr. 100.2024.122U, 
Seite 2

Prozessgeschichte:

A.

Die Parzelle Beatenberg Gbbl. Nr. 1________ liegt gemäss Teilzonen- und 
Uferschutzplan «Sundlauenen» der Einwohnergemeinde (EG) Beatenberg 
in der Landwirtschafts- und Uferschutzzone sowie im Wald. Sie steht im Ei-
gentum von B.________ und C.________, die landwirtschaftliche Nutzfläche 
ist an A.________ verpachtet. Nachdem der Regierungsstatthalter des Ver-
waltungskreises Interlaken-Oberhasli am 3. Januar 2018 ein nachträgliches 
Baugesuch von A.________ für eine Weidebarriere bei der Einmündung des 
Maschinenwegs in die Kantonsstrasse abgewiesen und die Entfernung der 
Barriere angeordnet hatte und dieser Entscheid durch alle Instanzen 
bestätigt worden war (Entscheid der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion 
des Kantons Bern [heute: Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern, 
BVD] vom 25.5.2018 [RA Nr. 110/2018/21]; VGE 2018/189 vom 2.1.2019; 
BGer 1C_578/2019 vom 25.5.2020), stellte er fest, dass A.________ die 
Barriere zwar beseitigt, aber am gleichen Ort einen «Weidezaun mit Durch-
fahrtsgatter» erstellt hatte. Im daraufhin durch die EG Beatenberg eingelei-
teten Baupolizeiverfahren reichte A.________ am 3. August 2022 ein 
nachträgliches Baugesuch ein. Mit Verfügung vom 20. Juli 2023 stellte das 
Amt für Gemeinden und Raumplanung des Kantons Bern (AGR) fest, dass 
das Bauvorhaben in der Landwirtschaftszone nicht zonenkonform sei. 
Hierauf wies der Regierungsstatthalter das nachträgliche Baugesuch mit Ge-
samtentscheid vom 6. November 2023 ab und ordnete die Wiederherstel-
lung des rechtmässigen Zustands an (vollständiger Rückbau der Vorrichtung 
innerhalb von zwei Monaten nach Rechtskraft des Entscheids).

B.

Gegen diesen Entscheid reichte A.________ am 6. Dezember 2023 Be-
schwerde bei der BVD ein. Mit Entscheid vom 18. März 2024 wies die BVD 
die Beschwerde ab.

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C.

Dagegen hat A.________ am 18. April 2024 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Er beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuhe-
ben und dem Vorhaben sei die (nachträgliche) Baubewilligung zu erteilen. 
Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen bzw. auf die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu verzich-
ten.

Die EG Beatenberg hat keine Beschwerdeantwort eingereicht. Die BVD be-
antragt mit Vernehmlassung vom 2. Mai 2024 die Abweisung der Beschwer-
de. B.________ und C.________ beantragen mit Eingabe vom 13. Mai 2024 
sinngemäss die Gutheissung der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte 
kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes 
vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) 
zuständig (vgl. auch Art. 49 Abs. 2 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 
[BauG; BSG 721.0]). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfah-
ren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders 
berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Än-
derung (Art. 79 Abs. 1 VRPG; vgl. auch Art. 40 Abs. 5 i.V.m. Abs. 2 BauG). 
Die Bestimmungen über Form und Frist sind eingehalten (Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 VRPG). Auf die Beschwerde ist einzutreten.

1.2 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG). 

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2.

Die umstrittene Abschrankung besteht gemäss den Plänen zum nachträgli-
chen Baugesuch aus Aluprofilen mit Zwischenstaketen (waagrecht und 
quer), ist 1,2 m hoch und insgesamt 5,31 m breit, wobei sich ein 4 m breites 
Gatter öffnen lässt (Akten RSA pag. 82 ff.). Sie befindet sich auf dem land-
wirtschaftlichen Maschinenweg rund 5 m nach der Abzweigung von der Kan-
tonsstrasse («Seestrasse»). Davor sind – von der Kantonsstrasse aus bei-
den Fahrtrichtungen sichtbare – Verbotsschilder angebracht, die namentlich 
auf das richterliche Verbot gegen jegliche Besitzstörung hinweisen (vgl. 
act. 1C Beilage 5a). Der Maschinenweg führt von der Kantonsstrasse nach 
einer scharfen Rechtskurve auf einer Länge von etwa 100 m durch ein 
Waldstück steil zur rund 20 m tiefer liegenden Geländekammer «Obere 
Sundlouenen», wo sich die Weiden des Beschwerdeführers befinden. Nach 
einer Haarnadelkurve ausgangs Wald verläuft er flacher entlang des Wald-
rands, durchquert anschliessend die Weide/Wiese und mündet rund 200 m 
nach der Haarnadelkurve in eine befestigte Fläche neben einem Wohnhaus. 
Im obersten Bereich ist er asphaltiert, anschliessend mit einem Mergelbelag 
und zwei Fahrstreifen versehen. Mit Ausnahme der Kurven ist der Weg zu 
wenig breit zum Kreuzen; Wendemöglichkeiten bestehen etwa auf halber 
Strecke zwischen der Haarnadelkurve und dem Wohnhaus am Ende des 
Weges sowie neben diesem Wohnhaus (vgl. zum Ganzen Akten RSA 
pag. 42; act. 1C Beilagen 2 und 3; vgl. auch Luftbild «Obere Sundlauenen», 
Geoportal des Bundes, Swissimage Zeitreise, einsehbar unter: 
<www.map.geo.admin.ch>). 

3.

Der Beschwerdeführer macht vorab geltend, der «Weidezaun mit Durch-
fahrtsgatter» sei zonenkonform und müsse nachträglich bewilligt werden.

3.1 Die Vorinstanz hat erwogen, dass Vorhaben, die in der Landwirt-
schaftszone grundsätzlich zonenkonform seien, nicht an einem beliebigen 
Standort errichtet werden dürften, sondern ein geeigneter Standort zu 
wählen sei. Sie kam zum Schluss, dass der Standort des «Weidezauns mit 

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Durchfahrtsgatter» bei der Einmündung des Maschinenwegs in die Kantons-
strasse für eine Weideabsperrung ungeeignet sei. Solle die Absperrung den 
Zweck erfüllen, die Tiere vom Verlassen der Weide abzuhalten, so müsse 
sie an der Grenze der Weidefläche platziert werden. Diese befinde sich nicht 
am gewählten Standort, sondern in der rund 20 m tiefer liegenden Gelände-
kammer. Die Abschrankung sei am gewählten Standort – wie die inzwischen 
entfernte Barriere an derselben Stelle – auch nicht landwirtschaftlich notwen-
dig, um Unbefugte, namentlich Touristinnen und Touristen, vom Befahren 
des Maschinenwegs abzuhalten, zumal der Beschwerdeführer nicht über-
zeugend dargetan habe, dass er aufgrund der unberechtigten Nutzung des 
Weges in der Bewirtschaftung der Geländekammer «Obere Sundlouenen» 
erheblich gestört werde. Der Weidezaun mit Durchfahrtsgatter sei somit nicht 
zonenkonform und könne nicht nachträglich bewilligt werden (angefochtener 
Entscheid E. 3).

3.2 Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist die Abschrankung am 
gewählten Standort notwendig, da es die einzige Möglichkeit sei, die Rinder 
beim regelmässigen Umsetzen von einer Weide auf die nächste von einem 
Entweichen auf die stark befahrene Kantonsstrasse zu hindern; andere Stel-
len seien ungeeignet (vgl. Beschwerde S. 6 Ziff. 4). Zudem habe das Bun-
desgericht befunden, in einem touristischen Gebiet entspreche es fraglos ei-
nem legitimen Bedürfnis eines Landwirts, seine Weiden davor zu schützen, 
dass Unbefugte sie mit Motorfahrzeugen befahren. Ein Weidegatter eigne 
sich dazu, Unberechtigte davon abzuhalten, über den Maschinenweg den 
Seezugang zu suchen und damit sowohl das Vieh als auch den Landwirt zu 
stören. Die damals umstrittene Barriere habe es im Licht des landwirtschaft-
lichen Zwecks am gewählten Standort vor allem wegen der sperrigen Kon-
struktion und den auffälligen Farben Weiss und Rot für nicht notwendig er-
achtet. Das sei beim jetzt erstellten herkömmlichen Weidegatter anders (vgl. 
Beschwerde S. 4 f. Ziff. 6 ff., S. 7 Ziff. 9 f., S. 9 Ziff. 17). 

4.

4.1 Nach Art. 22 Abs. 2 Bst. a des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 
über die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) ist Vorausset-

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zung einer Bewilligung, dass die Bauten und Anlagen dem Zweck der Nut-
zungszone entsprechen, mithin zonenkonform sind. Gemäss Art. 16a 
Abs. 1 RPG sind in der Landwirtschaftszone jene Bauten und Anlagen 
zonenkonform, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den pro-
duzierenden Gartenbau nötig sind. In jedem Fall darf eine Bewilligung nur 
erteilt werden, wenn die Baute oder Anlage für die in Frage stehende Bewirt-
schaftung nötig sind (Art. 34 Abs. 4 Bst. a der Raumplanungsverordnung 
vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]), ihr am vorgesehenen Standort keine 
überwiegenden Interessen entgegenstehen (Bst. b) und der Betrieb voraus-
sichtlich längerfristig bestehen kann (Bst. c). Nach der Rechtsprechung be-
urteilt sich die Notwendigkeit von Bauten oder Anlagen für die landwirtschaft-
liche oder gartenbauliche Bewirtschaftung aufgrund objektiver Kriterien. Bei 
der Standortwahl für Bauten in der Landwirtschaftszone ist die Bauherrschaft 
nicht frei, sondern muss nachweisen, dass die geplante Baute am vorgese-
henen Standort objektiv notwendig ist und kein besser geeigneter Standort 
in Betracht kommt (BGE 125 II 278 E. 3a; BGer 1C_462/2022 vom 
15.1.2024 E. 5.1, 1C_15/2022 vom 7.8.2023 E. 3.1 und 3.5, 1C_238/2021 
vom 27.4.2022 E. 2.2, 1C_251/2021 vom 23.3.2022 E. 2, 1C_578/2019 vom 
25.5.2020 E. 4.1; BVR 2011 S. 163 E. 4.1; Ruch/Muggli, in Praxiskommen-
tar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, Art. 16a N. 46). Die Recht-
sprechung verlangt in der Regel zwar keine eigentliche Evaluation von Vari-
anten. Immerhin muss aber nicht allein der Bedarf für die Errichtung der land-
wirtschaftlichen Baute oder Anlage, sondern auch deren Standort objektiv 
begründbar sein (vgl. BGer 1C_144/2013 vom 29.9.2014, in ZBl 2015 S. 210 
E. 4.2 mit weiteren Hinweisen; Ruch/Muggli, a.a.O., Art. 16a N. 46). 

4.2 Es ist unbestritten, dass ein Weidezaun geeignet und erforderlich ist, 
um das Vieh vom Verlassen der Weide abzuhalten. Wie die Vorinstanz zu-
treffend erwogen hat, wird dieser Zweck in der Regel aber nur erreicht, wenn 
der Zaun an die Weide angrenzt, was bei der hier umstrittenen Abschran-
kung nicht der Fall ist. Die Weiden des Beschwerdeführers befinden sich 
nicht bei der Einmündung des Maschinenwegs in die Kantonsstrasse, son-
dern in der tiefer liegenden Geländekammer nach der Haarnadelkurve (vgl. 
angefochtener Entscheid E. 3e; vorne E. 2). Laut Beschwerdeführer soll das 
Gatter denn auch nicht verhindern, dass die Rinder von den Weiden entwei-
chen, sondern dass sie nicht auf die Kantonsstrasse gelangen können, wenn 

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sie von einer Weide auf eine andere getrieben werden. Diese Begründung 
überzeugt ebenfalls nicht, ist doch davon auszugehen, dass die Rinder gar 
nicht auf den zur Kantonsstrasse hinaufführenden Abschnitt des Maschinen-
wegs, sondern ohne Umwege auf die nächste Weide gehen sollen. Zu die-
sem Zweck ist keine permanente, massive Abschrankung auf dem Maschi-
nenweg erforderlich. Vielmehr genügen kurzzeitige Absperrungen überall 
dort, wo das Vieh vom direkten Weg abkommen könnte, d.h. namentlich bei 
der Haarnadelkurve, wenn ein Wechsel von einer oberen auf eine weiter un-
ten liegende Weide (oder umgekehrt) stattfinden soll. Warum als alternativer 
Standort nur eine Stelle im oberen engen und steilen Teil des Maschinen-
wegs oder 10 m unterhalb der Haarnadelkurve möglich sein sollte (vgl. Be-
schwerde S. 8 Ziff. 13 f.) und nicht dort, wo die Rinder vom direkten Weg 
abkommen könnten, ist nicht ersichtlich und begründet der Beschwerdefüh-
rer auch nicht. Für den Weidewechsel ist ein fixes, massives Gatter – zumal 
am jetzigen Standort – folglich weder geeignet noch erforderlich (vgl. in die-
sem Sinn bereits BGer 1C_578/2019 vom 25.5.2020 E. 4.3.3). Dass die hier 
zur Diskussion stehende Vorrichtung optisch weniger auffällig sein mag als 
die vormalige Barriere, ändert daran nichts.

4.3 Soweit der Beschwerdeführer die landwirtschaftliche Notwendigkeit 
der Absperrung damit begründet, dass Touristinnen und Touristen regelmäs-
sig versuchten, über den Maschinenweg zum See zu fahren, und damit den 
landwirtschaftlichen Betrieb sowie das «privat gepachtete Grundstück» stör-
ten und gefährliche Situationen provozierten (Beschwerde S. 6 Ziff. 5 f., S. 7 
Ziff. 9 f.), kann ihm ebenfalls nicht gefolgt werden. Wohl hat das Bundesge-
richt erwogen, in einem touristisch stark genutzten Gebiet entspreche es 
fraglos einem legitimen Bedürfnis eines Landwirts, seine Weiden davor zu 
schützen, dass Unbefugte sie mit Motorfahrzeugen befahren und damit so-
wohl das Vieh als auch den Landwirt stören (vgl. BGer 1C_578/2019 vom 
25.5.2020 E. 4.3.1). Allerdings dient die Abschrankung nach dem Erwoge-
nen nicht dem Schutz der Weiden und des Viehs, sondern einzig dazu, Un-
befugte vom Befahren des Maschinenwegs abzuhalten. Dazu hat die 
Vorinstanz erwogen, es gelinge dem Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, 
dass die Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen deswegen 
tatsächlich und wesentlich beeinträchtigt werde, zumal weder erkennbar sei 
noch geltend gemacht werde, dass sich die Ausgangslage seit dem ersten 

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Beschwerdeverfahren verändert habe. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich auf 
dem Maschinenweg regelmässig landwirtschaftliche Fahrzeuge des Be-
schwerdeführers und Automobile von Touristinnen und Touristen begegnen, 
sei immer noch gering, selbst wenn sich die Frequenz von 72 landwirtschaft-
lichen Fahrten pro Jahr zuzüglich einiger Fahrten für Kontroll- und Pflegear-
beiten, was rund einer bis zwei Fahrten pro Woche entspreche, etwas erhöht 
haben sollte (angefochtener Entscheid E. 3f). Diese Erwägungen sind nicht 
zu beanstanden: Zum einen sind bei der Einfahrt auf den Maschinenweg 
grosse, aus beiden Richtungen der Kantonsstrasse gut sichtbare Verbots-
schilder angebracht und ist sofort erkennbar, dass der Weg steil, eng und 
nicht mehr asphaltiert ist, was wohl nicht alle, aber doch die meisten Unbe-
fugten davon abhalten dürfte, den Weg zu benützen. Selbst wenn es sich bei 
den 72 landwirtschaftlichen Fahrten nur um solche mit schwerem Gerät han-
deln sollte und während der Weidezeit tägliche Kontroll- und Pflegefahrten 
hinzukämen, wie der Beschwerdeführer vor Verwaltungsgericht geltend 
macht (Beschwerde S. 6 Ziff. 3), ist die Wahrscheinlichkeit klein, dass es 
überhaupt zu einer Begegnung mit Unbefugten kommt. Bis zur Haarnadel-
kurve, wo jedenfalls Fahrzeuge ohne Anhänger kreuzen können, sind es zu-
dem bloss ca. 100 m und im unteren, flacheren Wegabschnitt besteht eine 
weitere Möglichkeit zum Ausweichen; dort sowie beim Wohnhaus am Ende 
des Weges kann auch gewendet werden (vgl. vorne E. 2). Kritische Begeg-
nungssituationen sind zwar nicht ausgeschlossen, dürften aber nur sehr sel-
ten vorkommen. Eine wesentliche Beeinträchtigung der landwirtschaftlichen 
Bewirtschaftung wegen des Befahrens des Maschinenwegs durch Unbe-
fugte ist damit nicht dargetan. Die massive Absperrung nach der Einmün-
dung ab Kantonsstrasse ist folglich auch aus diesem Grund nicht landwirt-
schaftlich notwendig.

4.4 Schliesslich beruft sich der Beschwerdeführer implizit auf einen An-
spruch auf Gleichbehandlung im Unrecht, indem er geltend macht, es sei 
willkürlich, dass gegen sein Vorhaben «mit solch harten Bandagen aufge-
fahren» werde, während in unmittelbarer Nähe in der gleichen Zone und 
Geländekammer Projekte bewilligt worden seien, welche die Voraussetzun-
gen nach Art. 34 RPV nicht erfüllten (Beschwerde S. 4 Ziff. 3 f.). Darauf ist 
schon deshalb nicht näher einzugehen, weil der Beschwerdeführer keinen 

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dieser angeblich vergleichbaren Fälle nennt. Einen Anspruch auf Gleichbe-
handlung im Unrecht anerkennt die Rechtsprechung zudem nur sehr zurück-
haltend; in der Regel geht die Gesetzmässigkeit der Verwaltung einer glei-
chen Rechtsanwendung vor (BGE 146 I 105 E. 5.3.1, 139 II 49 E. 7.1 
[Pra 102/2013 Nr. 33]; BVR 2019 S. 15 [VGE 2018/23 vom 13.9.2018] nicht 
publ. E. 5.2, 2013 S. 85 E. 8.1; VGE 2020/405 vom 3.5.2022 E. 4.3, je mit 
Hinweisen; zum Ganzen Pierre Tschannen, Gleichheit im Unrecht: Gerichts-
strafe im Grundrechtskleid, in ZBl 2011 S. 57 ff., 65 ff.). Dass die strengen 
Voraussetzungen hier erfüllt wären, ist nicht ersichtlich.

5.

Steht fest, dass die Vorinstanz für das umstrittene Gatter zu Recht keine 
nachträgliche Baubewilligung erteilt hat, bleibt zu prüfen, ob bzw. wie der 
rechtmässige Zustand wiederherzustellen ist. 

5.1 Der Beschwerdeführer verlangt mit seinem Eventualantrag, auf die 
Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands sei zu verzichten. Es be-
stehe kein öffentliches Interesse am Rückbau des Weidegatters. Hingegen 
habe er als Pächter ein legitimes persönliches Interesse am Schutz seines 
gepachteten landwirtschaftlichen Grundstücks vor dem Befahren durch Un-
befugte (vgl. Beschwerde S. 9 Ziff. 2). Auch sei die Wiederherstellung unver-
hältnismässig, da die Abweichung vom Erlauben unbedeutend sei, wenn nur 
20 Meter weiter unten ein zonenkonformes Durchfahrtsgatter errichtet wer-
den könnte (vgl. Beschwerde S. 9 Ziff. 1). Zudem seien die Interessen der 
Touristinnen und Touristen zu berücksichtigen, diesen landwirtschaftlichen 
Maschinenweg nicht befahren zu müssen (vgl. Beschwerde S. 10 Ziff. 3).

5.2 Wird ein Bauvorhaben ohne Baubewilligung oder in Überschreitung 
einer solchen ausgeführt, ist der rechtmässige Zustand wiederherzustellen 
(Art. 46 Abs. 1 und 2 BauG). Die Wiederherstellungsverfügung muss im öf-
fentlichen Interesse liegen, verhältnismässig sein und darf den Vertrauens-
grundsatz nicht verletzen, was von Amtes wegen zu prüfen ist (Art. 47 Abs. 6 
des Dekrets vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren [Baube-
willigungsdekret, BewD; BSG 725.1]; statt vieler BVR 2020 S. 380 E. 2.1; 

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Zaugg/Ludwig, Kommentar zum bernischen BauG, Band I, 5. Aufl. 2020, 
Art. 46 N. 9 mit Hinweisen). Die Wiederherstellung kann unterbleiben, wenn 
die verantwortliche Person in gutem Glauben angenommen hat, sie sei zur 
Bauausführung ermächtigt, sofern der Beibehaltung des unrechtmässigen 
Zustands nicht schwerwiegende öffentliche Interessen entgegenstehen, 
ebenso wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die 
Wiederherstellung nicht im öffentlichen Interesse liegt (statt vieler 
BGE 132 II 21 E. 6; BVR 2003 S. 97 E. 3b; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 
N. 9b). 

5.3 Wie bereits die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat (vgl. angefoch-
tener Entscheid E. 4), ist ein öffentliches Interesse an der Wiederherstellung 
des rechtmässigen Zustands im Allgemeinen gegeben, da der Einhaltung 
der baurechtlichen Bestimmungen und der konsequenten Verhinderung von 
Bauten und Anlagen, die der baurechtlichen Ordnung widersprechen, gros-
ses Gewicht beizumessen ist (BVR 2003 S. 97 E. 3d; Zaugg/Ludwig, a.a.O., 
Art. 46 N. 9a). Das gilt umso mehr für zonenwidrige Bauten ausserhalb der 
Bauzonen; eine unerhebliche Abweichung vom Erlaubten liegt zweifellos 
nicht vor. Inwiefern unbefugte Benutzerinnen und Benutzer ein Interesse an 
der Abschrankung haben sollten, ist nicht ersichtlich, zumal sie durch die gut 
sichtbaren Verbotsschilder darauf aufmerksam gemacht werden, dass die-
ser Weg nicht befahren werden soll. Schliesslich erweist sich der vollstän-
dige Rückbau des Weidezauns und des Weidegatters auch als verhältnis-
mässig: Die Anordnung ist offensichtlich geeignet und auch erforderlich, um 
den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen; mildere Massnahmen sind 
nicht erkennbar. Der Beschwerdeführer wusste aufgrund der Vorgeschichte, 
dass er für die Abschrankung eine Baubewilligung benötigt und voraussicht-
lich nicht erhalten wird. Er gilt damit als bösgläubig im baurechtlichen Sinn 
(BVR 2006 S. 444 E. 5.4; Zaugg/Ludwig, a.a.O., Art. 46 N. 9b Bst. a). Die 
Entfernung der Abschrankung ist ihm ohne weiteres zumutbar.

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6.

6.1 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde als offensichtlich un-
begründet; sie ist abzuweisen. Das Verwaltungsgericht beurteilt solche 
Rechtsmittel in Zweierbesetzung (Art. 56 Abs. 3 des Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

6.2 Bei diesem Verfahrensausgang hat der unterliegende Beschwerde-
führer die Kosten für das verwaltungsgerichtliche Verfahren zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Parteikosten sind keine zu sprechen (Art. 108 
Abs. 3 i.V.m. Art. 104 VRPG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 2'000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 3'500.-- entnom-
men. Der Restbetrag von Fr. 1'500.-- wird dem Beschwerdeführer nach 
Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- Beschwerdeführer 
- Beschwerdegegnerin
- Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern
- B.________ und C.________
- Bundesamt für Raumentwicklung

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und mitzuteilen:
- Regierungsstatthalteramt Interlaken-Oberhasli
- Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern

Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Eröffnung beim Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss 
Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-
desgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.