# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 842b5362-e8e8-5ccc-8852-547775eae677
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-10-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.10.2016 BVGE 2016/33
**Docket/Reference:** BVGE-2016-33
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2016-33_2016-10-12

## Full Text

Interdiction d&#39;entr&eacute;e | Einreiseverbot.
Begriff der schwerwiegenden Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Grundsatz
der
Verhältnismässigkeit. Teilweise Gutheissung der Beschwerde.
			

			

				Art.&#160;67 Abs.&#160;2
Bst.&#160;a und Art.&#160;67 Abs.&#160;3 AuG. Art.&#160;5 Abs.&#160;1
Anhang&#160;I FZA. 
			

			

				1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Einreiseverbot aufgrund
der zahlreichen Straftaten, welche die Beschwerdeführerin zwischen 1991 und 2013 in der Schweiz
begangen hat (insbesondere Diebstähle und Widerhandlungen gegen das BetmG).
			

			

				2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Prüfung der
gegenwärtigen Gefahr für die öffentliche Ordnung im Sinne von Art.&#160;5 Abs.&#160;1
Anhang&#160;I FZA (E.&#160;6.3).
			

			

				3.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Prüfung der
schwerwiegenden Gefahr für die öffentliche Sicher-heit und Ordnung im Sinne von Art.&#160;67
Abs.&#160;3 2.&#160;Satz AuG (E.&#160;8.3).
			

			

				4.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Verhältnismässigkeit
der Massnahme. Reduktion der Dauer des Einreiseverbots, da die Tochter der Beschwerdeführerin in
einer Pflegefamilie in der Schweiz platziert ist (E.&#160;9.4). 
			

			

2017-10-19T05:32:39Z