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**Case Identifier:** 5833debd-e650-534e-8367-f3a80d6807e8
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-04-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.04.2017 100 2016 158
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2016-158_2017-04-27.pdf

## Full Text

100.2016.158U
DAM/BLO/SRE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. April 2017

Verwaltungsrichter Burkhard, Abteilungspräsident
Verwaltungsrichter Daum, Verwaltungsrichterin Herzog
Gerichtsschreiberin Blum

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Kanton Bern 
handelnd durch die Finanzdirektion, Münsterplatz 12, 3011 Bern
Beschwerdegegner

betreffend Personalrecht; gehaltsmässige Neueinreihung der Stelle als 
Sekretariatsleiter (Entscheid der Finanzdirektion des Kantons Bern vom 
26. April 2016; 1301.06.00/15.000119/15.002404)

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.04.2017, Nr. 100.2016.158U, 
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Sachverhalt:

A.

A.________ trat im Januar 2011 seine Stelle als Sekretariatsleiter II im 
Geschäftsbereich B.________, Berner Wirtschaft (beco), in der 
Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern (VOL) an. Die Stelle ist in die 
Gehaltsklasse (GK) 14 eingereiht. Am 13. August 2014 ersuchte 
A.________ um Überprüfung seiner Einreihung, rückwirkend auf den 
13. Mai 2011. Die Bewertungskommission des Kantons Bern lehnte das 
Gesuch mit Schreiben vom 28. Januar 2015 ab. Auf Verlangen von 
A.________ erliess das Personalamt des Kantons Bern (PA) am 5. August 
2015 eine entsprechende negative Verfügung.

B.

Die von A.________ am 12. August 2015 hiergegen erhobene Beschwerde 
wies die Finanzdirektion des Kantons Bern (FIN) mit Entscheid vom 
26. April 2016 ab.

C.

Dagegen hat A.________ am 25. Mai 2016 Verwaltungsgerichtsbe-
schwerde erhoben. Er ersucht um «Prüfung des rechtserheblichen Sach-
verhalts». Der Kanton Bern schliesst mit Beschwerdeantwort vom 23. Au-
gust 2016 auf Abweisung der Beschwerde.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27.04.2017, Nr. 100.2016.158U, 
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Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als 
letzte kantonale Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des 
Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; 
BSG 155.21) zuständig. Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen 
Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid beson-
ders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung 
oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). 

1.2 Gemäss Art. 32 Abs. 2 VRPG müssen Parteieingaben unter ande-
rem einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Rechtsbegehren 
sollte so präzis gefasst sein, dass es unverändert ins Entscheiddispositiv 
übernommen werden kann. Die Praxis ist jedoch vorab bei Laieneingaben 
nicht streng. Dem Antragserfordernis ist bereits Genüge getan, wenn sich 
aus dem Zusammenhang und unter Zuhilfenahme der Begründung sinn-
gemäss ergibt, was anbegehrt wird (vgl. BVR 2011 S. 391 E. 3.3; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, 
Art. 32 N. 13). An die Begründung einer Laienbeschwerde werden praxis-
gemäss ebenfalls keine hohen Anforderungen gestellt. Es reicht aus, wenn 
aus der Rechtsschrift ersichtlich ist, inwiefern und weshalb der angefoch-
tene Entscheid beanstandet wird. Die Begründung muss sich allerdings 
wenigstens in minimaler Form mit dem angefochtenen Entscheid ausei-
nandersetzen und sinngemäss darauf schliessen lassen, inwieweit dieser 
unrichtig sein soll (BVR 2006 S. 470 E. 2.4; Merkli/Aeschlimann/Herzog, 
a.a.O., Art. 32 N. 15). – Der Beschwerdeführer beantragt vor Verwaltungs-
gericht die «Prüfung des rechtserheblichen Sachverhalts» (vorne Bst. C). 
Unter Einbezug seiner Begründung, die den herabgesetzten Anforderun-
gen an Laieneingaben (knapp) zu genügen vermag, ergibt sich, dass sein 
Begehren auf Neueinreihung seiner Stelle in eine höhere Gehaltsklasse 
abzielt, rückwirkend auf den 13. Mai 2011. Die Beschwerde erfüllt damit die 
gesetzlichen Formerfordernisse. Auf das im Übrigen fristgerecht einge-
reichte Rechtsmittel ist einzutreten.

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1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 Bst. a und b VRPG).

2.

2.1 Im Januar 2011 trat der Beschwerdeführer die Stelle als Sekreta-
riatsleiter beim beco im Bereich B.________ an. Er war zuständig für die 
Leitung der beiden Sekretariate der B.________ in Bern und Biel 
(Stellenbeschrieb vom 13.1.2011; Akten PA pag. 98). Im Mai 2011 erfolgte 
eine Reorganisation, mit welcher das zentrale Sekretariat verkleinert und 
verschiedene Sekretärinnen mit den zugeordneten Aufgaben direkt den 
entsprechenden Fachbereichen unterstellt wurden (Akten PA pag. 55 und 
78). Der Leiter B.________ beantragte im Januar 2012 beim 
Personaldienst des beco die Überprüfung der Einreihung des 
Beschwerdeführers. Dieses Begehren wurde am 25. Juli 2012 abgelehnt 
(Akten PA pag. 59). Im Jahr 2013 wurden die Bereiche B.________ sowie 
C.________ zum Geschäftsbereich D.________ fusioniert. Am 
19. November 2013 ersuchte der Verband des Personals öffentlicher 
Dienste (nachfolgend: vpod Bern) den Leiter D.________ um 
Neueinreihung des Beschwerdeführers als Dienstchef IV in die GK 17. Mit 
Schreiben vom 29. April 2014 gelangte der Leiter D.________ erneut mit 
dem Antrag um eine höhere Einreihung an den Personaldienst des beco; 
diesem Begehren wurde abermals nicht entsprochen (Akten PA pag. 56 f. 
und 60 ff.). 

2.2 Am 13. August 2014 stellte der Beschwerdeführer ein Gesuch um 
Überprüfung der Einreihung, rückwirkend auf den 13. Mai 2011, und be-
gründete seinen Antrag hauptsächlich mit neuen Funktionen sowie weite-
ren Aufgaben (Akten PA pag. 73). Dieses Begehren wurde der Bewer-
tungskommission unterbreitet. Das Fachgremium beurteilte das Neueinrei-
hungsgesuch negativ. Der Beschwerdeführer verlangte daraufhin eine 
Verfügung des PA. Das Gesuch um Neueinreihung ist Grundlage des vor-
liegenden Verfahrens, das vom PA über die FIN an das Verwaltungsgericht 
geführt hat.

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3.

3.1 Gemäss Art. 70 des Personalgesetzes vom 16. September 2004 
(PG; BSG 153.01) reiht der Regierungsrat durch Verordnung jede Funktion 
in eine Gehaltsklasse ein und aktualisiert die Einreihungen periodisch nach 
Massgabe allfällig veränderter Verhältnisse. Dabei berücksichtigt er unter 
anderem die Anforderungen und Belastungen (Art. 34 Abs. 1 der Personal-
verordnung vom 18. Mai 2005 [PV; BSG 153.011.1]). Dies erlaubt es, die 
einzelnen Funktionen untereinander in Beziehung zu setzen, wodurch eine 
mit Blick auf das Gleichbehandlungsgebot wichtige Vergleichbarkeit des 
Gehalts erreicht wird. Der Regierungsrat ist befugt, einmal vorgenommene 
Einreihungen im Rahmen des ihm aufgrund der einschlägigen Gesetzge-
bung zukommenden Gestaltungsspielraums zu ändern (BVR 2012 S. 294 
E. 3.2; zum weiten Ermessensspielraum bei Besoldungsfragen vgl. 
BVR 2010 S. 495 E. 4.3 mit Hinweisen). Die Einreihungen werden im An-
hang 1 PV festgelegt (Art. 34 Abs. 2 PV). Die Richtpositionsumschreibung 
(RPU) definiert die im Anhang 1 aufgeführten Funktionen (Art. 35 Abs. 1 
PV). Die Umschreibungen werden nach Bedarf aktualisiert (Art. 35 Abs. 2 
PV). Die zu erfüllenden Hauptaufgaben werden in der Stellenbeschreibung 
konkretisiert und festgelegt. 

3.2 Ist eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Ansicht, sie oder er sei 
unter Berücksichtigung der Anforderungen und Belastungen nicht in der 
richtigen Funktion eingereiht, kann sie oder er auf dem Dienstweg bei der 
Bewertungskommission ein begründetes Gesuch um Einreihung in eine 
andere Funktion von Anhang 1 stellen (Art. 197 Abs. 1 PV). In diesem 
Verfahren kann geltend gemacht werden, die Stelle sei einer unzutreffen-
den Funktion zugeordnet, etwa weil die Anforderungen und Belastungen 
der Stelle zugenommen hätten (vgl. auch Art. 42 Abs. 1 PV; zum Ganzen 
VGE 2014/82 vom 18.3.2015 E. 3.3 f. und E. 4.1). Ob dies der Fall ist, ist 
nicht mit Blick auf die individuellen Leistungen und Qualifikationen einer 
Stelleninhaberin oder eines Stelleninhabers, sondern nach objektiven Ge-
sichtspunkten zu beurteilen (vgl. RR 8.4.1998, in BVR 1998 S. 489 E. 4h). 
Entscheidend ist damit, ob aufgrund der Änderungen des Stellenbeschriebs 
bzw. des Pflichtenhefts auf eine (wesentliche) Zunahme der Anforderungen 

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und Belastungen geschlossen werden kann. Obwohl das Verwaltungsge-
richt diese Frage in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht uneingeschränkt 
prüft (vgl. vorne E. 1.3), billigt es der zuständigen Behörde einen Beurtei-
lungsspielraum zu, steht diese doch den tatsächlichen Verhältnissen näher 
und hat insbesondere den Überblick über die gesamte Behördenpraxis in 
Einreihungsfragen (vgl. VGE 2010/505 vom 25.11.2011 E. 3.2 [bestätigt 
durch BGer 8C_5/2012 vom 16.4.2013]).

4.

4.1 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, bei der Reorganisation des 
Sekretariats B.________ im Jahr 2011 habe es sich um mehr als nur «eine 
kosmetische Wortlaut-Anpassung einer bestehenden Stellenbeschreibung» 
gehandelt, weshalb eine höhere Einreihung gerechtfertigt sei (Beschwerde 
Bst. N).

4.2 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid zunächst den Stel-
lenbeschrieb, den der Beschwerdeführer bei Stellenantritt unterschrieben 
hat (nachfolgend: Stellenbeschrieb Januar 2011; Akten PA pag. 97 f.), mit 
demjenigen verglichen, der nach der Reorganisation des Sekretariats er-
stellt wurde (nachfolgend: Stellenbeschrieb Juni 2011; Akten FIN 
pag. 27 f.).

4.2.1 Sie hat erwogen, der Stellenbeschrieb Januar 2011 entspreche 
demjenigen, den die Vorgängerin des Beschwerdeführers im April 2009 
nach Überführung der Stelle in die GK 14 unterzeichnet habe (E. 5.3). 
Weiter gelangte sie zum Schluss, die Stellenbeschriebe Januar und Juni 
2011 seien bis auf ein paar handschriftliche Korrekturen (Streichungen von 
Aufgaben; Hinzufügung Funktion «Assistent Leitung B.________») 
identisch und der Beschwerdeführer habe ein unverändertes Pflichtenheft 
zu erfüllen. Da gestützt auf die Akten unklar sei, wer die Streichungen 
veranlasst hatte, ging die FIN davon aus, dass der Beschwerdeführer diese 
Aufgaben nach der Reorganisation weiterhin wahrnahm. Hinsichtlich der 
vom Beschwerdeführer vorgenommenen Ergänzung «Assistent Leitung 
B.________» hielt die FIN fest, diese sei bei der Überprüfung der 

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Stelleneinreihung für sich allein nicht relevant, weil es nicht primär auf die 
Funktionsbezeichnung ankomme, sondern die an der betroffenen Stelle zu 
verrichtenden Tätigkeiten zu bewerten seien (E. 5.4). – Die Zuordnung der 
einzelnen Funktionen zu den GK erfolgte im Rahmen des Projekts 
Besoldungsrevision des Kantons Bern (BEREBE) mit Hilfe der sog. 
«vereinfachten Funktionsanalyse». Dabei waren für die Beurteilung und 
Bewertung der Anforderungen jeder Funktion die Kriterien «Ausbildung und 
Erfahrung», «geistige Anforderungen und Belastungen», «Verantwortung», 
«psychische Anforderungen und Belastungen», «physische Anforderungen 
und Belastungen» sowie «Beanspruchung der Sinnesorgane, spezielle 
Arbeitsbedingungen» zu beachten (vgl. Broschüre des PA «Das 
Gehaltssystem des Kantons Bern», 2005, S.7, einsehbar unter: 
<http://www.jobs.sites.be.ch>, Rubrik «Der Kanton Bern als Arbeitgeber»). 
Diese Kriterien sind auch massgebend bei der Beurteilung, ob eine Stelle 
höher einzureihen ist, weshalb mit der FIN nicht allein auf die Bezeichnung 
der Funktion abgestellt werden kann. Dagegen bringt der 
Beschwerdeführer nichts Substanzielles vor. Er beschränkt sich auf die 
Aussage, er habe den Stellenbeschrieb Juni 2011 handschriftlich mit der 
neuen und zusätzlichen Funktion «Assistent Leitung B.________» ergänzt. 
Inwieweit «fahrlässig» keine Anpassung der Stellenbeschreibung erfolgt 
sein soll, führt er nicht näher aus (Beschwerde Bst. C).

4.2.2 Der Beschwerdeführer beruft sich auf die Gegenüberstellung «Alt 
Sekretariatsleiter und Neu Sekretariatsleiter + Assistent Leiter 
B.________» (Beschwerde Bst. D), was ihm aber nicht hilft. Die Vorinstanz 
hat im angefochtenen Entscheid zutreffend ausgeführt, diese schriftliche 
Gegenüberstellung sei weder datiert noch von den verantwortlichen 
Vorgesetzten oder vom Beschwerdeführer unterzeichnet worden, weshalb 
nicht darauf abgestellt werden könne. Da der Beschwerdeführer den 
Stellenbeschrieb Juni 2011 unterschrieben und akzeptiert habe, müsse er 
sich diesen entgegenhalten lassen (E. 5.4). Diesen Schlussfolgerungen ist 
beizupflichten. Der Beschwerdeführer bringt dazu nichts Gegenteiliges vor; 
den Stellenbeschrieb Juni 2011 hat er vorbehaltlos unterzeichnet. Soweit er 
darauf hinweist, er habe den im August 2013 bereinigten Stellenbeschrieb 
nur hinsichtlich der Funktionen und Aufgaben anerkannt, nicht aber der GK, 

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lässt er ausser Acht, dass für den Einreihungsentscheid die Funktionen und 
Aufgaben massgebend sind (vorne E. 3.2).

4.2.3 Des Weiteren hat die FIN festgehalten, der Beschwerdeführer 
könne aus den Ergebnissen der Organisationsanalyse zum Sekretariat der 
B.________ vom 25. November 2010 nichts zu seinen Gunsten ableiten. 
Gemäss den Autorinnen des Berichts hätten die erkannten Probleme ohne 
Neueinreihung und ohne zusätzliche Stellenprozente beseitigt werden 
können, wobei die vorgeschlagene «Matrixorganisation» nicht umgesetzt 
worden ist (E. 5.4). Der Beschwerdeführer bekräftigt zwar die Erkenntnis 
der Studie, wonach Veränderungsbedarf bestanden habe. Er unterlässt 
jedoch darzutun, in welcher Hinsicht die Organisationsanalyse 
massgebliche Veränderungen seines Aufgabenbereichs aufzeigt 
(Beschwerde Bst. B).

4.2.4 Die FIN hat somit zu Recht geschlossen, der Aufgabenbereich des 
Beschwerdeführers habe sich seit Stellenantritt bis zum Stellenbeschrieb 
Juni 2011 nicht verändert.

4.3 In einem zweiten Schritt verglich die Vorinstanz die Stellenbe-
schriebe 2011 mit demjenigen, der nach der Fusion zum Geschäftsbereich 
D.________ im Mai 2013 erstellt und im August 2014 unter Vorbehalt der 
GK-Einreihung vom Beschwerdeführer unterzeichnet worden ist 
(nachfolgend: Stellenbeschrieb August 2014).

4.3.1 Die FIN hat zutreffend festgestellt, dass die Stellenbeschriebe der 
Jahre 2011 und 2014 unterschiedlich gegliedert und die Aufgaben anders 
zugeordnet sind (E. 5.6). Die Stellenbeschriebe von 2011 weisen die ein-
zelnen Hauptaufgaben den Bereichen «Führungsaufgaben», «Assistenz 
der Leitung B.________, Sekretariatsaufgaben», «Sachbearbeitung», 
«Ausbildung von Lernenden» sowie «Verschiedenes» zu (Akten FIN 
pag. 27 f.). Der Stellenbeschrieb August 2014 unterscheidet hingegen die 
Hauptaufgaben nach den jeweiligen Bereichen «Assistent der 
Geschäftsbereichsleitung D.________», «Leiter Administration» und 
«Sekretariatsleiter zweier D.________ Standorte Bern und Biel/Bienne» 
(Akten PA pag. 89 ff.). Der Stellenbeschrieb August 2014 ist – wie die FIN 
richtig erkannt hat (E. 5.6.1, 5.6.2 und 5.6.5) – viel detaillierter ausgestaltet 

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und die einzelnen Teilaufgaben werden ausführlich abgebildet. 
Demgegenüber werden in den Stellenbeschrieben von 2011 die Aufgaben 
vielfach nur in zusammengefasster Form oder mittels eines Oberbegriffs 
erfasst.

4.3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, der Verantwortungsbereich 
«Assistent Leiter B.________» sei erst durch die Reorganisation 2011 neu 
geschaffen worden (Beschwerde Bst. A und J). Anders als er meint und wie 
die Vorinstanz zu Recht festgestellt hat (E. 5.6.2), gehörte die «Assistenz 
der Leitung B.________» indes bereits aufgrund der Stellenbeschriebe von 
2011 zu den Aufgaben des Beschwerdeführers (Akten PA pag. 98; Akten 
FIN pag. 28). Die FIN führt dazu aus, dies sei ein gewichtiges Kriterium 
gewesen, weshalb die Stelle im Jahr 2009 in die GK 14 eingereiht worden 
sei (E. 5.6.2). Der Beschwerdeführer übersieht in diesem Zusammenhang, 
dass nicht die reine Funktionsbezeichnung ausschlaggebend ist für die 
Einreihung einer Stelle aufgrund der RPU, sondern die entsprechenden 
Anforderungen und Belastungen (vgl. auch vorne E. 4.2.1). Weiter gelangte 
die FIN zum Schluss, in Bezug auf die Funktionsbezeichnung sei eine 
Abweichung erkennbar, hinsichtlich der konkret zu erfüllenden Aufgaben 
sei aber kein wesentlicher Unterschied auszumachen. Zwar seien die 
Aufgaben im Stellenbeschrieb August 2014 bedeutend detaillierter 
umschrieben, jedoch habe der Beschwerdeführer nicht aufgezeigt, in-
wiefern die bestehenden Aufgabenbereiche ausgeweitet worden oder neue 
dazugekommen wären (E. 5.6.2). Der Beschwerdeführer setzt sich mit die-
sen Ausführungen nicht substanziiert auseinander und belegt auch vor 
Verwaltungsgericht nicht, in welcher Hinsicht sich sein Aufgabengebiet in 
diesem Bereich grundlegend erweitert oder verändert haben soll. Vielmehr 
beschränkt er sich auf die Wiederholung seiner Vorbringen aus dem vor-
instanzlichen Verfahren.

4.3.3 Soweit der Beschwerdeführer auf die im vorinstanzlichen Verfahren 
abgegebene Stellungnahme des PA vom 25. August 2015 eingeht (Be-
schwerde Bst. L), hilft ihm dies nicht. Die FIN hat die Stellenbeschriebe von 
2011 eingehend mit dem Stellenbeschrieb August 2014 verglichen. Sie hat 
im angefochtenen Entscheid ausgeführt, mit der Fusion habe sich zwar der 
Mitarbeiterbestand von ursprünglich 20 auf rund 30 Mitarbeitende erhöht, 

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was mit einem gewissen Mehraufwand für den Beschwerdeführer verbun-
den gewesen sei. Gleichzeitig habe sich aber das direkt unterstellte Perso-
nal (Führungsspanne) im Vergleich zum Verantwortungsbereich seiner 
Vorgängerin von 500 auf 250 Stellenprozente halbiert. Überdies habe mit 
der Fusion eine Umverteilung der Aufgaben stattgefunden, was zur Unter-
stützung und Entlastung der Stelle des Beschwerdeführers geführt habe, 
indem Assistenzstellen neu direkt den Fachbereichen zugeordnet worden 
seien (E. 5.6.4 f.). Der Beschwerdeführer setzt diesen Erwägungen nichts 
entgegen, sondern gibt mehrheitlich wörtlich seine Eingabe an die FIN vom 
3. März 2016 sowie Teile seiner Beschwerde an die FIN vom 12. August 
2015 wieder (Akten FIN pag. 1 und 31 f.). Damit vermag er die Erkennt-
nisse der FIN nicht in Zweifel zu ziehen.

4.4 Insgesamt ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass sich das 
Aufgabengebiet des Beschwerdeführers trotz höherem Detaillierungsgrad 
des Stellenbeschriebs August 2014 weder in qualitativer noch in quantitati-
ver Weise wesentlich verändert hat.

5.

5.1 Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, die RPU gelte für alle Stel-
len des Kantons Bern «gleichwertig» als Regulativ für eine korrekte GK-
Einreihung. Daneben sei «adäquaten Quervergleichen» eine grosse Be-
deutung beizumessen (Beschwerde Bst. J und K).

5.2 Die Vorinstanz hat erläutert, die RPU sei nur eines von mehreren 
Hilfsmitteln für die gehaltsmässige Einreihung. Sie könne auch nicht bei 
allen Funktionen gleich eingesetzt werden. Insbesondere allgemeine Be-
zeichnungen, die für unterschiedlichste Stellen benutzt würden, beinhalte-
ten demnach nur «den kleinsten gemeinsamen Nenner», indem sie die 
wichtigsten Elemente zusammenfassten und beispielhaft das Anforde-
rungsniveau beschrieben. Weiter ist nach Ansicht der FIN das Anspruchs-
niveau der verschiedenen Aufgaben zu berücksichtigen. Es erscheine zu-
dem fraglich, ob bei einem Sekretariat mit einer Führungsspanne von 
250 Stellenprozenten überhaupt von einem grösseren Sekretariat im Sinn 

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der RPU ausgegangen werden könne. Einerseits umfasse die in Frage ste-
hende Stelle anspruchsvollere Arbeiten, die unter Umständen eine Einrei-
hung in die GK 15 rechtfertigen könnten, andererseits schliesse die Stelle 
auch Aufgaben ein, die eine tiefere Einreihung zu begründen vermöchten; 
insgesamt erscheine die Einreihung in die GK 14 sachgerecht (E. 6.2). – 
Diese Ausführungen sind plausibel und überzeugen. Der Beschwerdeführer 
wiederholt vor Verwaltungsgericht bloss pauschal die im vorinstanzlichen 
Verfahren erhobenen Einwände, ohne seine abweichende Sicht zu sub-
stanziieren oder in Zusammenhang mit den Schlussfolgerungen der FIN zu 
setzen (Beschwerde Bst. J). Damit vermag er die Darlegung der FIN nicht 
zu entkräften.

5.3 Des Weiteren stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, 
die von der Vorinstanz angeführten Stellenbeschriebe seien für einen 
Quervergleich mit seiner Stelle nicht geeignet. So beinhalte keine der er-
wähnten Stellen eine Zusatzfunktion; sie würden weder Führungsaufgaben 
umfassen noch zur Geschäftsbereichsleitung gehören (Beschwerde Bst. K 
und M). – Die FIN hat dazu erwogen, die für den Quervergleich herangezo-
genen vier Stellen der Führungsebene IV seien hinsichtlich der Führungs-
aufgaben und -kompetenzen vergleichbar; sie würden sich aber mit Blick 
auf die Ausbildungsanforderungen, die Führungsspanne oder die psychi-
schen Belastungen wesentlich unterscheiden, weshalb ein aussagekräfti-
ger Vergleich kaum möglich sei (E. 7.2). Die Vorinstanz legt somit schlüssig 
dar, weswegen die Vergleichsstellen keine Rückschlüsse auf die umstrit-
tene Einreihung zulassen. Inwieweit diese Feststellungen unzutreffend sein 
sollen, erklärt der Beschwerdeführer nicht. Seine Vorbringen, die im Quer-
vergleich genannten Assistenzstellen hätten keine Führungsaufgaben (Be-
schwerde Bst. M) und seien auch nicht Teil der Geschäftsbereichsleitung 
(Beschwerde Bst. J und K), helfen ihm ebenfalls nicht. Wie die FIN zu 
Recht erkannt hat, hängt die Einreihung nicht in erster Linie davon ab, ob 
eine Funktion mit Führungsaufgaben oder der Einsitznahme in die Ge-
schäftsbereichsleitung verbunden ist; massgebend ist die Beurteilung und 
Gewichtung der einzelnen Einreihungskriterien (E. 5.6.3 und 7.4; vgl. vorne 
E. 4.2.1). Nicht zu beanstanden ist ferner, dass die Vorinstanz den Ein-
wand des Beschwerdeführers verworfen hat, seine Stelle beinhalte im Ge-
gensatz zu den «normalen» Assistenzstellen Zusatzfunktionen (E. 7.4). 

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Wie dargelegt hat sich das Aufgabengebiet dadurch nicht wesentlich ver-
ändert (vgl. vorne E. 4.3.2 und 4.4).

6.

6.1 Der Beschwerdeführer rügt sodann eine Verletzung von Art. 8 
Abs. 1 PG (Beschwerde Bst. I). Danach informieren der Regierungsrat oder 
die von ihm bestimmten Organisationseinheiten sowie die Justizleitung die 
Personalverbände rechtzeitig über alle wichtigen Personalangelegenheiten, 
insbesondere über Pläne für umfassende Reorganisationen und die Aufhe-
bung von Stellen in grösserem Umfang.

6.2 Die FIN hat erwogen, es sei fraglich, ob es sich bei den Umstruktu-
rierungen von 2011 und 2013 um eine umfassende Reorganisation im Sinn 
der Gesetzgebung handle. Insbesondere seien keine Stellen aufgehoben 
worden, weshalb keine Informationspflicht bestanden habe. Selbst wenn 
Art. 8 PG verletzt worden wäre, könnte der Beschwerdeführer daraus 
nichts zu seinen Gunsten ableiten, habe sich doch der vpod Bern aus-
drücklich für seine Neueinreihung eingesetzt (E. 9). – Der Beschwerdefüh-
rer setzt sich mit diesen nachvollziehbaren Erwägungen nicht auseinander 
und legt auch nicht dar, weshalb die organisatorischen Umstellungen in 
den Jahren 2011 und 2013 als wichtige Personalangelegenheit gemäss 
Art. 8 Abs. 1 PG zu qualifizieren wären. Die Auffassung der FIN ist folglich 
nicht zu beanstanden.

6.3 Der Beschwerdeführer kann sich auch nicht mit Erfolg auf Art. 5 
Abs. 2 PG berufen (Beschwerde Bst. I). Danach haben repräsentative Ver-
bände mit gesamtkantonaler Ausrichtung Anspruch auf Konsultation. Diese 
Bestimmung steht in Zusammenhang mit Art. 5 Abs. 1 PG, wonach der 
Regierungsrat oder seine Delegation nach Bedarf und in geeigneter Form 
Konsultationen mit den interessierenden Organisationen der Wirtschaft und 
der Gemeinden zu den Eckwerten der kantonalen Anstellungsbedingungen 
durchführt. In Unterabschnitt 1.2 der allgemeinen Bestimmungen des Ge-
setzes, zu dem Art. 5 PG gehört, sind personalpolitische Grundsätze ver-
ankert, nach denen die zuständigen Behörden in Personalangelegenheiten 

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zu handeln haben. Daraus ergeben sich keine Verpflichtungen im Zusam-
menhang mit der hier zu beurteilenden Einreihungsstreitigkeit (vgl. auch 
VGE 22127 vom 14.2.2005 E. 4.1).

7.

7.1 Schliesslich wirft der Beschwerdeführer seinem ehemaligen Arbeit-
geber willkürliches und treuwidriges Handeln vor (Beschwerde Bst. E und 
G). Wie ausgeführt, stimmen die Stellenbeschriebe von 2011 und August 
2014 inhaltlich überein. Daran ändert der höhere Detaillierungsgrad jenes 
aus dem Jahr 2014 nichts (vgl. vorne E. 4.4). Somit ist nicht ersichtlich und 
wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan, inwiefern die Stellenbe-
schriebe nicht «bereinigt» gewesen sein sollen. Er erklärt ebenso wenig, in 
welcher Hinsicht der Personaldienst des beco die Anträge um Überprüfung 
der Stelleneinreihung (2012 und 2014; vgl. vorne E. 2) nicht mit der nötigen 
Sorgfalt behandelt hat. Im Übrigen hätte es ihm offen gestanden, bereits 
früher ein Gesuch nach Art. 197 PV bei der Bewertungskommission einzu-
reichen. Von willkürlichem Handeln oder der Verletzung von Treu und 
Glauben seitens der VOL kann nach dem Gesagten jedenfalls nicht die Re-
de sein.

7.2 Soweit der Beschwerdeführer in der E-Mail des Amtsvorstehers des 
beco, die im Zusammenhang mit seinem korrekt adressierten Gesuch um 
Neueinreihung steht, eine «gravierende Rechtsverletzung» erblickt (Be-
schwerde Bst. H), gehen seine Einwände an der Sache vorbei. Da das Ge-
such an die zuständige Stelle weitergeleitet und der ordentliche Verfah-
rensweg eingehalten worden ist, wurden die diesbezüglichen Rechte des 
Beschwerdeführers nicht verletzt.

8.

8.1 Zusammenfassend bestehen keine Gründe für die vom Beschwer-
deführer verlangte Neueinreihung seiner Stelle. Der angefochtene Ent-

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scheid hält der Rechtskontrolle stand. Die Beschwerde erweist sich als un-
begründet und ist abzuweisen. 

8.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Be-
schwerdeführer die Verfahrenskosten zu tragen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). 
Ersatzfähige Parteikosten sind keine angefallen (Art. 108 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 104 VRPG).

9.

Auf dem Gebiet der öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse ist die Be-
schwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig, wenn der 
Streitwert weniger als Fr. 15ʹ000.-- beträgt (Art. 85 Abs. 1 Bst. b des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichts-
gesetz, BGG; SR 173.110]). Die Streitwertgrenze ist im vorliegenden Fall 
mutmasslich erreicht, weshalb dieses Urteil mit dem Hinweis auf die Mög-
lichkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das 
Bundesgericht zu versehen ist.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf 
eine Pauschalgebühr von Fr. 3ʹ000.--, werden dem Beschwerdeführer 
auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- dem Beschwerdegegner

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Der Abteilungspräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden. Der Streitwert im Sinn von Art. 51 ff. BGG ist erreicht.