# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 865dfbd0-4d99-5e46-91fe-7cbf41e051d8
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2022-03-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.03.2022 C-563/2022
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-563-2022_2022-03-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-563/2022 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  M ä r z  2 0 2 2  

Besetzung 
 Richter David Weiss (Vorsitz), 

Richter Vito Valenti,  

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,    

Gerichtsschreiberin Tania Sutter. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland) 

vertreten durch B._______,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Invalidenversicherung, Rentenanspruch,  

Urteil des Bundesgerichts 9C_441/2021 vom 24. Januar 

2022. 

 

 

 

C-563/2022 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfolgend: IVSTA oder Vor-

instanz) mit Verfügung vom 20. August 2019 A._______ (nachfolgend: Be-

schwerdeführer) eine befristete Dreiviertelsrente für die Zeit von 1. Februar 

2017 bis 31. Dezember 2018 zugesprochen hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht im Verfahren C-4573/2019 mit Urteil 

vom 20. Juli 2021 die Beschwerde von A._______ (nachfolgend: Be-

schwerdeführer) teilweise gutgeheissen und die angefochtene Verfügung 

vom 20. August 2019 der IVSTA aufgehoben hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht dem Beschwerdeführer für die Zeit 

von Juni 2016 bis Dezember 2018 eine Dreiviertelsrente und ab Januar 

2019 eine unbefristete Viertelsrente der schweizerischen Invalidenversi-

cherung zugesprochen hat, 

dass das Bundesverwaltungsgericht des Weiteren dem Beschwerdeführer 

Verfahrenskosten von Fr. 400.– auferlegt und ihm zu Lasten der Vorinstanz 

eine Parteientschädigung von Fr. 500.– zugesprochen hat,  

dass das Bundesgericht mit Urteil 9C_441/2021 vom 24. Januar 2022 in 

Gutheissung der Beschwerde das genannte Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts vom 20. Juli 2021 aufgehoben und die angefochtene Verfü-

gung der Vorinstanz vom 20. August 2019 bestätigt hat, 

dass das Bundesgericht des Weiteren die Sache zur Neuverlegung der 

Kosten an das Bundesverwaltungsgericht zurückgewiesen hat, 

dass demzufolge über die Kostenverteilung im Verfahren C-4573/2019 neu 

zu befinden ist, 

dass das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder 

die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem Bun-

desverwaltungsgericht kostenpflichtig ist (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. Abs. 2 IVG 

[SR 831.20]) und die Verfahrenskosten gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG in der 

Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen sind, 

dass das Bundesgericht auf die Erhebung von Gerichtskosten zu Lasten 

des unterliegenden Beschwerdeführers umständehalber verzichtet hat (Ur-

teil 9C_441/2021 E. 6), 

C-563/2022 

Seite 3 

dass im bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahren C-4573/2019 gestützt 

auf Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten 

und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, 

SR 173.320.2) auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu Lasten des un-

terliegenden Beschwerdeführers ebenfalls zu verzichten ist, 

dass die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise obsiegenden Partei 

von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung für ihr erwach-

sene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zusprechen kann 

(Art. 64 Abs. 1 VwVG und Art. 7 Abs. 1 VGKE),  

dass im Verfahren C-4573/2019 dem unterliegenden Beschwerdeführer 

keine Parteientschädigung zuzusprechen ist, 

dass die obsiegende Vorinstanz keinen Anspruch auf eine Parteientschä-

digung hat (Art. 7 Abs. 3 VGKE), 

dass für den vorliegenden Kostenentscheid keine Kosten aufzuerlegen 

sind (Art. 6 Bst. b VGKE) und von einer Parteientschädigung abzusehen 

ist (Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario sowie Art. 7 ff. VGKE). 

 

  

C-563/2022 

Seite 4 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Für das Verfahren C-4573/2019 werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.– 

nach Eintritt der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

2.  

Im Verfahren C-4573/2019 wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

3.  

Für das vorliegende Verfahren werden keine Verfahrenskosten erhoben 

und es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und das BSV. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

David Weiss Tania Sutter 

 

  

C-563/2022 

Seite 5 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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