# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7dcc95bd-8067-5026-92ad-ecb2f177a06b
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-07-23
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 23.07.2018 SB180285
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB180285_2018-07-23.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SB180285-O/U/jv 
 
Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Ch. Prinz, Präsident, lic. iur. S. Volken und 

lic. iur. B. Gut sowie die Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Leuthold 

Beschluss vom 23. Juli 2018 

in Sachen 
 
A._____,  

Privatkläger und Berufungskläger 

vertreten durch Fürsprecher X._____,  
 

sowie 
 
Staatsanwaltschaft See/Oberland,  

Anklägerin 
 

gegen 
 
B._____,  

Beschuldigter und Berufungsbeklagter 

verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____,  

 
betreffend einfache Körperverletzung etc.  
 
Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Hinwil, Einzelgericht,  
vom 19. Januar 2018 (GG170015) 

 

 

 

 

 

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Erwägungen: 

1. Gegen das Urteil des Bezirksgerichts Hinwil, Einzelgericht in Zivil- und 

Strafsachen, vom 19. Januar 2018 (Urk. 38), welches den Parteien am 22. Januar 

2018 schriftlich im Dispositiv eröffnet wurde (vgl. Urk. 39), liess der Privatkläger 

mit Eingabe vom 29. Januar 2018 fristgerecht Berufung anmelden (Urk. 40). Das 

begründete Urteil (Urk. 43) wurde dem Vertreter des Privatklägers in der Folge 

am 14. Juni 2018 zugestellt (Urk. 44 S. 3).  

2. Innert der Frist von Art. 399 Abs. 3 StPO wurde keine Berufungserklärung 

beim hiesigen Gericht eingereicht. Da die Einreichung einer Berufungserklärung 

praxisgemäss eine Gültigkeitsvoraussetzung darstellt und bei deren Nicht-

einreichung auf die Einholung von Stellungnahmen im Sinne von Art. 403 Abs. 2 

StPO verzichtet werden kann (ZR 110/2011 Nr. 69), ist auf die Berufung gestützt 

auf Art. 403 Abs. 1 und Abs. 3 StPO nicht einzutreten. 

3. Im Rechtsmittelverfahren tragen die Parteien die Kosten nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens. Das Nichteintreten auf das Rechtsmittel des 

Beschuldigten kommt einem Unterliegen gleich (Art. 428 Abs. 1 StPO), weshalb 

die Kosten des Berufungsverfahrens dem Privatkläger aufzuerlegen sind. Die 

Gerichtsgebühr ist praxisgemäss auf Fr. 600.– festzusetzen.  

4. Aufwendungen für das Berufungsverfahren sind nicht ersichtlich, weshalb 

dem Beschuldigten keine Entschädigung zuzusprechen ist. 

Es wird beschlossen: 

1. Auf die Berufung des Privatklägers vom 29. Januar 2018 wird nicht 

eingetreten.  

2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–. 

3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.  

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4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an 

− die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten  
− die Staatsanwaltschaft See/Oberland 
− die Vertretung des Privatklägers (im Doppel für sich und zuhanden des 

Privatklägers) 

 sowie nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist resp. Erledigung 

allfälliger Rechtsmittel an die Vorinstanz (unter Beilage der Akten).  

6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-

sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer 

 
 

Zürich, 23. Juli 2018 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Ch. Prinz 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. S. Leuthold 
 

 
 
 

	Beschluss vom 23. Juli 2018
	1. Auf die Berufung des Privatklägers vom 29. Januar 2018 wird nicht eingetreten.
	2. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf Fr. 600.–.
	3. Die Kosten des Berufungsverfahrens werden dem Beschuldigten auferlegt.
	4. Es werden keine Entschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an
	 die Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft See/Oberland
	 die Vertretung des Privatklägers (im Doppel für sich und zuhanden des Privatklägers)

	6. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.