# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 333831c3-fe64-53cd-96f7-b35d663ba6bc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2009-11-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.11.2009 C-5552/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5552-2007_2009-11-02.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5552/2007
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 .  N o v e m b e r  2 0 0 9

Richterin Maria Amgwerd (Vorsitz), Richter Beat Weber, 
Richter Hans Urech,
Gerichtsschreiber Urs Küpfer.

X._______,
vertreten durch Rechtsanwalt A._______,
Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,
avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100, 
1211 Genf 2,
Vorinstanz.

Revision einer Invalidenrente.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5552/2007

Sachverhalt:

A.
X._______ (Beschwerdeführer), geboren am [...], ist [...] Staatsbürger. 
An der [...] Universität in [...] erwarb er Diplome in [...]. [...]

Zwischen Februar 1994 und März 1998 betrieb der Beschwerdeführer 
im Kanton [...] ein eigenes [...] Unternehmen, zeitweise mit mehreren 
Angestellten. Am 21. Juli 1996 wurde er aufgrund einer Anzeige wegen 
Verdachts der  Vergewaltigung festgenommen und in  Untersuchungs-
haft gesetzt. Mit Verfügung vom 13. August 1996 wurde eine Pass- und 
Schriftensperre  gegen ihn  verhängt,  welche  am 17. November  2000 
wieder aufgehoben wurde. Nach mehrjährigen Justizverfahren sprach 
ihn das Obergericht des Kantons [...] am 12. Juli 2002 vom Vorwurf der 
Vergewaltigung frei und erkannte auf eine Entschädigung von rund Fr. 
23'000.- sowie eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 5'000.-.

Laut Angaben des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau (letztere in 
einer Stellungnahme vom 1. November 2006 zu Handen der IV-Stelle 
für Versicherte im Ausland, IVSTA) geriet das Unternehmen zeitweilig 
in Liquiditätsprobleme, weil Geschäftspartner ihre Schulden nicht be-
glichen. Nach [...] sei das Unternehmen mit finanziellen Schwierigkei-
ten konfrontiert worden. Ohne Reisepass und mit dem hängigen Ver-
gewaltigungsprozess sei der Beschwerdeführer nicht in der Lage ge-
wesen, in der Schweiz oder im Ausland ein anderweitiges Einkommen 
zu  erzielen.  Die  mit  der  Anklage  einhergehenden  Gerichtsverfahren 
hätten  ihm  Anwaltskosten  von  Fr.  80'000.-  verursacht.  In  der  Folge 
habe er sein Unternehmen schliessen müssen. Über ihn sei der Privat-
konkurs eröffnet, jedoch mangels Aktiven wieder eingestellt worden.

Von April  1998 bis Oktober 2000 arbeitete der Beschwerdeführer bei 
einem Unternehmen in [...] (monatliches Bruttoeinkommen Fr. 3'200.-), 
von November 2000 bis Juni 2001 bei einem Unternehmen in [...] (mo-
natliches Bruttoeinkommen Fr. 5'500.-). Dieses Arbeitsverhältnis wurde 
vom Arbeitgeber aus organisatorischen und wirtschaftlichen Gründen 
(Einstellung des Betriebs  im November  2001)  per  30. Juni  2001 ge-
kündigt,  nachdem  der  Beschwerdeführer  seit  16.  Februar  2001  zu 
100% arbeitsunfähig gewesen war. Der Beschwerdeführer reiste An-
fang 2001 wieder in sein Heimatland und nahm dort ab dem 20. Febru-
ar 2001 psychiatrische Behandlung in Anspruch. Seit dieser Zeit lebt 
er fast ausschliesslich bei seiner Mutter in [...].

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B.
Am 20. Juni  2001 begab sich  der  Beschwerdeführer  für  ein  Erstge-
spräch in das Medizinische Zentrum [...]  in [...]. Der ärztliche Bericht 
vom 19. Juli  2001 diagnostizierte  eine schwere depressive Episode, 
Tabakmissbrauch sowie eine Störung der Impulskontrolle und gelangte 
zu folgender Beurteilung  (act. IV/9): "Wir sind der Ansicht, dass eine 
intensive, eher stationäre psychiatrische Behandlung bei dem Patien-
ten  indiziert  ist.  In  Anbetracht  des  grossen  Misstrauens  gegenüber 
Schweizern, welches der Patient mit Vehemenz zum Ausdruck bringt, 
haben wir  ihm zur  Weiterbehandlung in  [...]  geraten,  zumal  sich der 
Patient hier entwurzelt erlebt, sich in [...] aber äusserst wohl, aufgeho-
ben und ärztlich kompetent betreut gefühlt habe. Eine stationäre oder 
ambulante Behandlung hier  in der Schweiz sei  für  ihn aufgrund des 
fehlenden Vertrauens nicht möglich."

Am 1. März 2002 meldete sich der Beschwerdeführer bei der IV zum 
Bezug von Leistungen an. Auf dem amtlichen Formular beschrieb er 
seine Behinderung als "psychosomatische Beschwerden nach Nerven-
zusammenbruch, schwere Depression mit Angstzuständen", deren Be-
ginn  er  mit  "Anfang  versteckt  Juli  1996  /  ausgebrochen  Dezember 
2000"  datierte.  Ergänzend  hielt  er  sinngemäss  fest,  der  psychische 
Schaden sei  durch eine Falschanzeige (Gewaltdelikt)  ausgelöst  wor-
den. Erst nach rund fünfeinhalb Jahren sei der Freispruch erfolgt. Das 
Ganze sei eine sehr grosse psychische Belastung.

Die zuständige Ärztin des Medizinischen Zentrums [...] hielt in einem 
Schreiben vom 29. April 2002 gegenüber der IV-Stelle in [...] betreffend 
den Beschwerdeführer Folgendes fest: "Oben genannter Versicherter 
fand sich am 20. Juni 2001 zu einem ersten Gespräch in meiner Praxis 
ein. Der Patient präsentierte damals ein schwer depressives Zustands-
bild, nachdem er zuvor seit dem 20. Februar 2001 in [...] psychiatrisch 
hospitalisiert gewesen war. Ich befand den Patienten damals aufgrund 
seines  Zustandsbildes  für  100% arbeitsunfähig,  ausser  dem Erstge-
spräch fand jedoch keine weiterführende Behandlung bei mir statt. [...] 
Zur aktuellen Arbeitsfähigkeit kann ich keine Aussage machen."

C.
Zwecks Prüfung des Leistungsanspruchs liess die IV-Stelle der Sozial-
versicherungsanstalt des Kantons [...] (IV-Stelle) den Beschwerdefüh-
rer durch Dr. B._______ psychiatrisch untersuchen.  Dieser diagnosti-
zierte in seinem Gutachten vom 29. November 2002 eine erhebliche 
narzisstische Persönlichkeitsstörung und beurteilte  den Beschwerde-

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führer als "emotional instabile, leicht erregbare sowie histrionisch ver-
anlagte Persönlichkeit, dies auch unter Berücksichtigung transkulturel-
ler Faktoren", deren "paranoider Konfliktverarbeitungsmodus in seinen 
sozialpraktischen Auswirkungen einer psychotischen Geisteskrankheit 
gleichzusetzen ist." Er  gelangte zum Schluss, der Versicherte werde, 
so wie er sich aktuell  präsentiere, in der Schweiz nie mehr arbeiten. 
Auch dürfte er in Mitteleuropa keinem Arbeitgeber zumutbar sein (act. 
IV/28).

D.
Mit Datum vom 15. April 2003 verfügte die IV-Stelle folgende Leistun-
gen, nachdem sie den Invaliditätsgrad des Beschwerdeführers infolge 
langdauernder Krankheit auf 100% festgesetzt hatte: eine (ganze) or-
dentliche  Invalidenrente  für  den  Beschwerdeführer  in  der  Höhe  von 
Fr. 699.-  vom  1.  Februar  2002  bis  zum  31.  Dezember  2002  bzw. 
Fr. 716.- ab 1. Januar 2003, eine ordentliche Zusatzrente für die Ehe-
gattin von Fr. 210.- vom 1. Februar 2002 bis zum 31. Dezember 2002 
bzw. Fr. 215.- ab 1. Januar 2003 sowie zwei ordentliche Kinderrenten 
(zur Rente des Beschwerdeführers) von Fr. 263.- vom 1. Februar 2002 
bis zum 31. Dezember 2002 bzw. Fr. 270.- ab 1. Januar 2003. Das To-
tal  der  monatlichen  Leistungen  beläuft  sich  für  die  Zeit  ab  1. Janu-
ar 2003  auf  Fr. 1'471.-. Ihnen liegt  ein  massgebliches durchschnittli-
ches Jahreseinkommen von Fr. 36'714.- zugrunde (act. IV/24).

E.
Auftrags  der  IV-Stelle  nahm Dr. B._______  am 22. März  2005  eine 
psychiatrische  Nachbegutachtung  des  Beschwerdeführers  mit  Blick 
auf  die  anstehende  Rentenrevision  vor.  In  seiner  Beurteilung  vom 
2. April 2005 vertrat er einerseits die Ansicht, der Versicherte müsste 
sich einer stationären Behandlung in der Schweiz unterziehen, damit 
diagnostische Klarheit geschaffen werden könnte. Andererseits hielt er 
fest, er sehe keinen Grund, weshalb der Versicherte nicht arbeitsfähig 
sein sollte.

F.
Am 13. April 2005 richtete die zuständige Sachbearbeiterin der IV-Stel-
le eine Anfrage betreffend die Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdefüh-
rers und das weitere Vorgehen an den Regionalen Ärztlichen Dienst 
(RAD). Dieser antwortete darauf folgendermassen: "In der Tat scheint 
sich der Gesundheitsschaden möglicherweise nicht erheblich geändert 
zu  haben,  aber  eventuell  die  Auswirkung  auf  die  Arbeitsfähigkeit. 
Ausserdem hat man den Eindruck, dass psychosoziale Faktoren eine 

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Rolle spielen. Da der Versicherte doch noch sehr jung ist, sollte man 
eine  erneute  psychiatrische  Begutachtung  zur  Klärung  durchführen 
lassen." Eine solche sei bei Dr. C._______, [...], in Auftrag zu geben.

Nach Untersuchungen des Beschwerdeführers vom 20. und 22. Sep-
tember 2005 (durch den Psychologen D._______) sowie vom 13. Ja-
nuar 2006 (durch den Psychiater Dr. C._______) ergab sich laut deren 
Gutachten vom 13. Januar 2006 zu Handen der IV-Stelle der Befund, 
der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich in  einem 
grösseren Ausmass stabilisiert.  Es bestünden weder eine invalidisie-
rende  depressive  Erkrankung  noch  psychoseartige  Symptome. Dem 
Beschwerdeführer  sei  zuzumuten,  eine  Anstellung  in  seinem  ange-
stammten  Bereich  anzunehmen.  Aufgrund  der  langen  Abwesenheit 
von Arbeit und Leistung sei seine Arbeitsunfähigkeit auf 50% zu schät-
zen (act. IV/32).

G.
Am 2. Februar 2006 überwies die IV-Stelle das Dossier an die IVSTA, 
weil sich der Lebensmittelpunkt des Beschwerdeführers nach [...] ver-
lagert  hatte  und  sich  dieser  jeweils  nur  noch  für  kurze  Zeit  in  die 
Schweiz begab.

H.
Zu Handen der IVSTA füllte der Beschwerdeführer am 21. April 2006 
den "Fragebogen für die IV-Rentenrevision" aus. Dabei gab er an, dass 
er weder in einem Beschäftigungsverhältnis stehe noch selbständig tä-
tig  sei  und seit  dem 1. März  2003 weder  eine unselbständige noch 
eine  selbständige  Erwerbstätigkeit  ausgeübt  habe.  Unter  Ziff.  4  des 
Fragebogens  ("Allfällige  Bemerkungen")  hielt  er  stichwortartig  fest: 
"keine, alles immer noch gleich / sehe alles schwarz / kein Entschuldi-
gungsbrief von [...] Gericht bis jetzt erhalten".

Mit Datum vom 5. Mai 2006 erteilte der Beschwerdeführer seiner Ehe-
frau die schriftliche Vollmacht ("volle Erlaubnis"), gegenüber der Eidge-
nössischen Invalidenversicherung in  seinem Namen zu handeln  und 
zu unterzeichnen.

I.
Am 19. September 2006 verfasste der ärztliche Dienst der IVSTA eine 
medizinische  Stellungnahme.  Darin  schloss  er  sich  dem  Gutachten 
von Dr. C._______ und D._______ vom 13. Januar 2006 an, indem er 

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den neuen Grad der Arbeitsunfähigkeit  auf  50%  ab 13. Januar 2006 
bezifferte (act. IV/44).

J.
Durch Vorbescheid vom 16. Oktober 2006 informierte die IVSTA den 
Beschwerdeführer  (mittels  Zustellung  an  dessen  Ehefrau)  über  ihre 
Absicht, die bisher bezahlte ganze Rente durch eine halbe zu erset-
zen. Gleichzeitig  gab sie  ihm Gelegenheit  zur  schriftlichen Stellung-
nahme innerhalb von 30 Tagen.

Mit E-Mail vom 18. Oktober 2006 ersuchte die Ehefrau des Beschwer-
deführers die IVSTA, ihr eine Kopie des Gutachtens von Dr. C._______ 
und D._______ (vom 13. Januar 2006) zukommen zu lassen und ihr 
eine neue, zweimonatige Frist zur Stellungnahme anzusetzen. Gleich-
zeitig erklärte sie, ihr Mann befinde sich, wie die IVSTA wisse, weiter 
in [...], da er nicht in der Lage sei, sich für längere Zeit in der Schweiz 
aufzuhalten. Da er zusätzlich nach wie vor Angstzustände habe, könne 
er sich hier in der Schweiz nicht frei bewegen, und daher müsse von 
einer Wiederaufnahme einer Tätigkeit ganz abgesehen werden.

In  der  Folge  sandte  die  IVSTA der  Ehefrau  des  Beschwerdeführers 
"Kopien des Berichtes vom 16.01.2006" (recte wohl 13. Januar 2006). 
Eine  Fristverlängerung  lehnte  die  IVSTA  ab  und  räumte  dem  Be-
schwerdeführer (bzw. dessen Ehefrau) nochmals Gelegenheit ein, sich 
innerhalb  von 30  Tagen seit  Erhalt  des  Vorbescheides  schriftlich  zu 
äussern. Dies  tat  die  Ehegattin  des  Beschwerdeführers  mit  Eingabe 
vom 1. November 2006. Mit Schreiben vom 15. November 2006 an die 
Ehefrau  des  Beschwerdeführers  gewährte  die  IVSTA  diesem  eine 
Fristerstreckung bis 7. Dezember 2006, um zusätzliche medizinische 
Abklärungen in der Schweiz oder in [...] vorzunehmen.

K.
Durch  Eingabe  vom  7.  Dezember  2006  an  die  IVSTA  nahm  der 
Rechtsvertreter  des  Beschwerdeführers  schriftlich  zum  Vorbescheid 
vom 16. Oktober 2006 Stellung. Dabei beantragte er, der Vorbescheid 
sei aufzuheben und es sei dem Beschwerdeführer eine ganze Invali-
denrente zuzusprechen; zuzüglich sei ihm rückwirkend eine ganze IV-
Rente zuzusprechen. Seiner Stellungnahme fügte er ein Arztzeugnis 
des  [...]  Hospital  (Psychiatric  and  Drug  Abuse  Management, 
Dr. E._______) in [...] vom 13. November 2006 bei, dessen englische 
Version wie folgt lautet: "Mr. X._______ complains from symptoms of 
major  depression  with  melancholic  features  accompanied  by  severe 

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generalized anxiety. He is advised to do psychometric measures and 
to attend psychiatric individual settings. This certificate is issued to him 
according to his demand to whom it may concern." Der medizinische 
Dienst der IVSTA hielt in seiner Stellungnahme vom 3. Februar 2007 
fest, dieses Arztzeugnis ändere nichts an seiner Beurteilung, wonach 
das psychiatrische Gutachten von D._______ und Dr. C._______ vom 
13. Januar 2006 gemäss den Regeln der Kunst erstellt worden sei und 
volle Beweiskraft habe (act. IV/59).

L.
Durch Verfügung vom 18. Juni 2007 ersetzte die IVSTA die bis dahin 
bezahlte ganze Rente per 1. August 2008 (sic!) durch eine halbe Ren-
te.  Diese  beträgt  monatlich  Fr.  375.-  für  den  Beschwerdeführer, 
Fr. 113.- für seine Ehefrau und Fr. 141.- für jedes seiner beiden Kinder.

M.
Diese Verfügung focht der Beschwerdeführer, vertreten durch Rechts-
anwalt A._______, mit Eingabe vom 20. August 2007 beim Bundesver-
waltungsgericht an. Er stellte dabei folgende Rechtsbegehren:

"1. Die  Verfügung  vom 18.  Juni  2007  sei  aufzuheben  und  es  sei  dem Be-
schwerdeführer eine ganze Invalidenrente zuzusprechen.

2. Eventualiter sei das Verfahren zur neuen Beurteilung und/oder Begutach-
tung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

3. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen.

4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegeg-
nerin."

Seiner Eingabe legte der Beschwerdeführer einen in englischer Spra-
che abgefassten psychiatrischen Bericht  von Dr. F._______ vom 29. 
Juli 2007 in Kopie bei.

Zur Begründung seiner Anträge brachte der Beschwerdeführer zusam-
menfassend Folgendes vor:

Die  angefochtene  Verfügung  stütze  sich  auf  das  Gutachten  vom 
13. Januar 2006. Dieses sei widersprüchlich und zum Teil nicht korrekt 
bzw. ungenau und damit  als  Grundlage untauglich. Die sprachlichen 
Barrieren zwischen Gutachter und Beschwerdeführer sowie das man-
gelnde Vertrauen des Beschwerdeführers gegenüber den Gutachtern 
seien in  der  Überprüfung des Vorbescheides nicht  beachtet  worden. 

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Es sei nicht korrekt, dass das relevante Gutachten von Ärzten stamme, 
welche den Beschwerdeführer nicht kennten und ihn in seiner langjäh-
rigen Krankheit  nicht  begleitet  hätten und dass parallel  dazu für  die 
Beurteilung kein Gutachten seines behandelnden Arztes in [...] einge-
holt  worden  sei.  Dessen  Gutachten,  welches  der  Beschwerdeführer 
auf  eigene Kosten eingeholt  habe,  sei  offensichtlich  begründeter  als 
dasjenige, welches als Grundlage der Verfügung gedient habe. Sofort 
erkennbar sei, dass der Arzt genau wisse, was dem Beschwerdeführer 
aus welchen Gründen fehle, denn er habe auch genügend Zeit gehabt, 
den  Beschwerdeführer  genau  kennenzulernen  und  zu  untersuchen. 
Zudem sei offensichtlich, dass wegen der gemeinsamen Sprache ein 
weitgehendes  Vertrauensverhältnis  habe  aufgebaut  werden  können. 
Jedenfalls sei das Gutachten, auf welches sich die Vorinstanz abstüt-
ze, derart schwammig, dass – sollte die Beschwerde nicht vollumfäng-
lich  gutgeheissen werden – die  Angelegenheit  weiterer  Abklärungen 
bedürfe. Schliesslich würde eine (bestrittene) 50%-Arbeitsfähigkeit  in 
[...] die Invalidenrente insofern nicht beeinflussen, als sich der IV-Grad 
kaum verändern würde.

N.
In ihrer Vernehmlassung vom 7. Februar 2008 beantragt die Vorinstanz 
die Abweisung der Beschwerde in der Sache sowie die Abweisung des 
Antrages auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Zur Be-
gründung führt die IVSTA aus, angesichts der am Gutachten geübten 
Kritik und der Vorlage eines neuen psychiatrischen Berichts habe sie 
nochmals eine Stellungnahme ihres ärztlichen Dienstes eingeholt. Der 
beurteilende  Psychiater  bestätige  in  seinem  Bericht  vom  28. Janu-
ar 2008 die bisherigen Feststellungen, d.h. dass eine Besserung des 
psychischen Gesundheitszustandes eingetreten sei und dass der Ver-
sicherte  in  seiner  früheren  Tätigkeit  [...]  wieder  zu  50% arbeitsfähig 
sei. Er halte in diesem Zusammenhang nochmals fest, dass die Kritik 
am Gutachten nicht  gerechtfertigt  sei,  da dieses den Anforderungen 
an ein beweiskräftiges Gutachten entspreche. Was den neu vorgeleg-
ten Arztbericht anbelange, so halte er fest, dass dieser nicht geeignet 
sei,  die  im  Gutachten  getroffenen  Feststellungen  zu  widerlegen.  Es 
fehle in diesem Bericht an der Angabe von objektiven klinischen Be-
funden, welche die Diagnose eines depressiven Zustandsbildes stüt-
zen  würden.  Eine  nochmalige  psychiatrische  Begutachtung  erweise 
sich unter diesen Umständen nicht als notwendig.

Da der Beschwerdeführer in seinem früheren Tätigkeitsgebiet [...] wie-
der zu 50% arbeitsfähig sei, könne nur noch von einer gesundheitlich 

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bedingten Erwerbseinbusse von 50% ausgegangen werden. Dass ge-
mäss dem Gutachten eine Tätigkeit in der Schweiz kaum mehr in Be-
tracht komme, vermöge an dieser Feststellung nichts zu ändern.

O.
Mit  Replik  vom 21. April  2008 hielt  der Beschwerdeführer an seinen 
Anträgen fest.

P.
Die Vorinstanz nahm mit Eingabe vom 2. Mai 2008 zur Replik des Be-
schwerdeführers vom 21. April 2008 Stellung. Dabei hielt sie an ihrer 
Vernehmlassung vom 7. Februar 2008 fest.

Q.
Auf die dargelegten und weitere Vorbringen der Parteien wird, soweit 
sie für den Entscheid wesentlich sind, in den nachfolgenden Erwägun-
gen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Gemäss  Art.  31  des  Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über 
das  Bundesverwaltungsgericht  (Verwaltungsgerichtsgesetz,  VGG, 
SR 173.32) i.V.m. Art. 33 lit. d VGG und Art. 69 Abs. 1 lit. b des Bun-
desgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung (IVG, 
SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden ge-
gen  Verfügungen  der  IVSTA. Eine  Ausnahme  im  Sinne  von  Art.  32 
VGG liegt nicht vor.

1.2 Gemäss Art. 37 VGG richtet sich das Verfahren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG 
nichts anderes bestimmt. Aufgrund von Art. 3 lit. dbis VwVG findet die-
ses Gesetz jedoch keine Anwendung auf das Verfahren in Sozialversi-
cherungssachen, soweit das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG, SR 830.1) 
anwendbar  ist. Nach  Art.  1  Abs. 1  IVG sind  die  Bestimmungen  des 
ATSG auf die Invalidenversicherung (Art. 1a-26bis und 28-70) anwend-

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bar,  soweit  das  IVG nicht  ausdrücklich  eine Abweichung vom ATSG 
vorsieht.

1.3 Der  Beschwerdeführer  ist  im  Sinne  von  Art.  59  ATSG  zur  Be-
schwerde berechtigt, denn er ist durch die angefochtene Verfügung be-
rührt  und hat  ein schutzwürdiges Interesse an ihrer  Aufhebung oder 
Änderung.

1.4 Die Beschwerde wurde form- und fristgerecht (Art. 38 ff. und 60 
ATSG, Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht, sodass darauf einzutreten ist.

1.5 Nach Art. 19 Abs. 3 VGG sind die Richter und Richterinnen des 
Bundesverwaltungsgerichts  zur  Aushilfe  in  anderen  Abteilungen ver-
pflichtet. Aus diesem Grund ging die Instruktion des vorliegenden Fal-
les im März 2009 auf eine Richterin der Abteilung II über. Der Spruch-
körper  setzt  sich neu zusammen aus Richterin  Maria  Amgwerd und 
Richter Hans Urech (Abteilung II) sowie Richter Beat Weber (Abteilung 
III).

2.

2.1 Laut  bundesgerichtlicher  Praxis  sind  für  die  Bestimmung  des 
rechtserheblichen Sachverhalts im Beschwerdeverfahren grundsätzlich 
die tatsächlichen Verhältnisse zur Zeit des Erlasses der strittigen Ver-
fügung massgebend (BGE 132 V 368 E. 6.1 mit  Hinweisen). Weiter 
sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze mass-
gebend, die bei  der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbe-
standes galten (BGE 130 V 329 E. 2.2 f.). Auf das vorliegende Verfah-
ren sind deshalb die seit  1. Januar 2003 geltenden Vorschriften des 
ATSG anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Definitionen der Arbeits-
unfähigkeit,  der  Erwerbsunfähigkeit,  der  Invalidität  und  der  Einkom-
mensvergleichsmethode  entsprechen  den  bisherigen,  von  der  Ge-
richtspraxis für die Invalidenversicherung entwickelten Begriffsbestim-
mungen. Demzufolge  gelten  die  von der  Rechtsprechung  in  diesem 
Zusammenhang  herausgebildeten  Grundsätze  auch  unter  der  Herr-
schaft des ATSG (BGE 130 V 343 E. 2.2 und 3).

2.2 Bei den materiellen Bestimmungen des IVG und der Verordnung 
vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 831.201) 
ist auf die Fassung gemäss den am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen 
Änderungen (4. IV-Revision) abzustellen. Nicht zu berücksichtigen sind 
die  durch  die  5.  IV-Revision  eingeführten  Änderungen,  welche  am 

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1. Januar 2008 in  Kraft  traten (AS 2007 5129). Die  folgenden Erwä-
gungen stützen sich deshalb auf die zwischen dem 1. Januar 2004 und 
dem 31.  Dezember  2007  gültig  gewesenen  Bestimmungen  des  IVG 
und der IVV.

3.
Gestützt auf Art. 49 VwVG kann der Beschwerdeführer die Verletzung 
von  Bundesrecht  unter  Einschluss  des  Missbrauchs  oder  der  Über-
schreitung des Ermessens (lit. a),  die  unrichtige oder  unvollständige 
Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (lit. b) sowie die Un-
angemessenheit rügen (lit. c).

4.

4.1 In formeller Hinsicht beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorin-
stanz sei in keiner Weise auf seine Anträge und Einwände eingegan-
gen. Es scheine so, als habe sie den Vorbescheid ohne Abänderungen 
und ohne Würdigung der Einwände in  eine Verfügung umgewandelt. 
Dies  werde  auch  daraus  ersichtlich,  dass  die  Beschwerdegegnerin 
nicht auf den Antrag einer Kostengutsprache für die Erstellung eines 
Gutachtens seitens des behandelnden Arztes eingegangen sei.

4.2 Die Vorinstanz hielt in der angefochtenen Verfügung fest, die medi-
zinischen  Unterlagen,  die  der  Beschwerdeführer  seiner  Antwort  auf 
ihren Vorbescheid beigelegt habe (Arztzeugnis des Spitals [...] vom 13. 
November 2006), bestätigten die bekannten Gesundheitsbeeinträchti-
gungen und enthielten  keine neuen Elemente. Sie  seien dem ärztli-
chen Dienst der IVSTA unterbreitet worden. Dieser habe seine vorgän-
gige Stellungnahme bekräftigt.

4.3 Sinngemäss macht der Beschwerdeführer eine Verletzung seines 
Anspruchs auf rechtliches Gehör bzw. der daraus fliessenden Begrün-
dungspflicht geltend.

Nach Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eid-
genossenschaft  vom 18. April  1999 (BV, SR 101) bzw. Art. 42 ATSG 
haben die Parteien Anspruch auf  rechtliches Gehör. Dieses dient ei-
nerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeits-
bezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheides dar, wel-
cher  in  die  Rechtsstellung  einer  Person  eingreift  (BGE  132  V  368 
E. 3.1 mit Hinweisen). Der Anspruch umfasst Rechte der Parteien auf 
Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der 

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Entscheidfindung. Dazu zählen auch das Recht,  mit  erheblichen Be-
weisanträgen  gehört  zu  werden,  das  Akteneinsichtsrecht  sowie  die 
Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen (BGE 132 V 368 
E. 3.1, 134 I 83 E. 4.1, 133 III 439 E. 3.3; zur Begründungspflicht siehe 
Art.  49  Abs.  3  ATSG  sowie,  betreffend  das  Vorbescheidverfahren, 
Art. 74 Abs. 2 IVV).

Die Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von un-
sachlichen Motiven leiten  lässt; sie  soll  es den Betroffenen ermögli-
chen, den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten zu können 
(BGE 125 II 369 E. 2c, 124 V 180 E. 1a). Erforderlich ist, dass sich aus 
der Begründung als Ganzes ergibt, weshalb die Behörde den Vorbrin-
gen der Partei nicht folgen konnte (BGE 122 IV 8 E. 2c). Dies bedeutet 
indessen nicht,  dass sie sich ausdrücklich mit  jeder tatbeständlichen 
Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. 
Vielmehr  kann  sie  sich  auf  die  für  den  Entscheid  wesentlichen  Ge-
sichtspunkte beschränken (Urteil des Eidgenössischen Versicherungs-
gerichts I 3/05 vom 17. Juni 2005, Sozialversicherungsrecht – Recht-
sprechung [SVR] 2006 IV Nr. 27, E. 3.1.3 mit Hinweisen).

4.4 Die Begründung der angefochtenen Verfügung besteht einerseits 
aus  allgemeinen  rechtlichen  Ausführungen  zum  Rentenanspruch 
(Art. 28 IVG),  zur  Bestimmung des Invaliditätsgrades (Art. 16 ATSG) 
und zur Revision der Invalidenrente (Art. 17 ATSG). Andererseits ent-
hält sie die Aussage, dass der Anspruch überprüft worden sei, sowie 
die vorstehend zitierte Bemerkung, die mit der Stellungnahme des Be-
schwerdeführers  zum  Vorbescheid  eingereichten  Unterlagen  wiesen 
keine neuen Elemente auf.

Bezüglich  der  im Vorbescheidverfahren durch den Beschwerdeführer 
neu eingereichten Unterlagen erscheint die Begründung der angefoch-
tenen Verfügung eher  knapp gehalten,  beschränkt  sie  sich doch auf 
den Hinweis, diese Dokumente seien dem ärztlichen Dienst der IVSTA 
unterbreitet worden und enthielten nichts Neues. Demgegenüber fehlt 
eine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Unterlagen in 
der angefochtenen Verfügung.

Ob dadurch der Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Ge-
hör verletzt wurde, kann jedoch offengelassen werden, denn eine sol-
che Verletzung würde im Rahmen des Beschwerdeverfahrens geheilt. 
Eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Gewährung des rechtlichen 
Gehörs bzw. zur Neufassung der Begründung ihrer Verfügung käme ei-

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nem formalistischen Leerlauf gleich und hätte unnötige Verzögerungen 
des Verfahrens zur Folge,  welche mit  dem Interesse der betroffenen 
Partei an einer beförderlichen Beurteilung der Streitsache nicht zu ver-
einbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1, 116 V 182 E. 3d).

5.
Ändert  sich  der  Invaliditätsgrad  eines  Rentenbezügers  erheblich,  so 
wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft 
entsprechend erhöht,  herabgesetzt  oder  aufgehoben (Art. 17  Abs. 1 
ATSG). Das Institut der Revision von Invalidenrenten wurde vom Ge-
setzgeber  in  Weiterführung  der  bisherigen  Regelungen  in  Art.  17 
Abs. 1 ATSG aufgenommen.

5.1 Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den 
tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und 
damit  den  Rentenanspruch  zu  beeinflussen.  Eine  Invalidenrente  ist 
demgemäss  nicht  nur  bei  einer  wesentlichen  Veränderung  des  Ge-
sundheitszustandes,  sondern  auch  dann  revidierbar,  wenn  sich  die 
Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes 
auf  die Erwerbstätigkeit  erheblich verändert  haben (BGE 130 V 343 
E. 3.5, 117 V 198 E. 3b mit Hinweisen). Dagegen stellt nach ständiger 
Rechtsprechung  die  bloss  unterschiedliche  Beurteilung  der  Auswir-
kungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesundheits-
zustandes  auf  die  Arbeitsfähigkeit  für  sich  allein  genommen  keinen 
Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG dar (Urteil des Bun-
desgerichts 9C.552/2007 vom 17. Januar 2008 E. 3.1.2; SVR 2004 IV 
Nr. 5 S. 13 E. 2 [I 574/02];  Rechtsprechung und Verwaltungspraxis in 
den Bereichen AHV, IV etc. [AHI] 2002 S. 65 E. 2 [I 82/01]; BGE 112 V 
371 E. 2b mit Hinweisen; SVR 1996 IV Nr. 70 S. 204 E. 3a).

5.2 Ob  eine  unter  revisionsrechtlichen  Gesichtspunkten  erhebliche 
Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch den Vergleich des Sach-
verhaltes, wie er im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person er-
öffneten rechtskräftigen Verfügung, welche auf einer materiellen Prü-
fung  des  Rentenanspruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklä-
rung,  Beweiswürdigung  und  Durchführung  eines  Einkommensver-
gleichs  (bei  Anhaltspunkten  für  eine  Änderung  in  den  erwerblichen 
Auswirkungen des Gesundheitszustands) beruht,  mit  demjenigen zur 
Zeit  der  streitigen  Revisionsverfügung bzw. des  Einspracheentschei-
des (BGE 130 V 349 E. 3.5). Erfolgte zwischenzeitlich eine Überprü-
fung des Rentenanspruchs, die zu einer blossen Bestätigung der bis-
herigen Rentenverfügung führte, kommt einem solchen Entscheid kei-

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ne Bedeutung zu; der Überprüfungszeitraum wird nur begrenzt durch 
einen  Entscheid,  der  auf  einer  materiellen  Prüfung  des  Rentenan-
spruchs  mit  rechtskonformer  Sachverhaltsabklärung,  auf  einer  ent-
sprechenden  Beweiswürdigung  und  gegebenenfalls  einer  korrekten 
Durchführung  eines  Einkommensvergleichs  beruht  (BGE 133  V  108 
E. 5.4).  Vorbehalten  bleibt  die  Rechtsprechung  zur  Wiedererwägung 
und zur prozessualen Revision (BGE 130 V 77 E. 3.2.3).

6.

6.1 Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 IVG 
die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, Krank-
heit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit wird in Art. 7 ATSG als der durch 
Beeinträchtigung  der  körperlichen  oder  geistigen  Gesundheit  verur-
sachte  und nach zumutbarer  Behandlung und Eingliederung verblei-
bende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem 
in  Betracht  kommenden  ausgeglichenen  Arbeitsmarkt  definiert.  Ar-
beitsunfähigkeit  schliesslich  ist  die  durch  eine  Beeinträchtigung  der 
körperlichen,  geistigen  oder  psychischen  Gesundheit  bedingte  volle 
oder teilweise Unfähigkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich 
zumutbare Arbeit zu leisten; bei langer Dauer wird auch die zumutbare 
Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Art. 6 ATSG).

6.2 Bei  erwerbstätigen  Versicherten  ist  der  Invaliditätsgrad  gemäss 
Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28 Abs. 2 IVG aufgrund eines Einkommens-
vergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die 
versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 
der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnah-
men  durch  eine  ihr  zumutbare  Tätigkeit  bei  ausgeglichener  Arbeits-
marktlage  erzielen  könnte  (sog.  Invalideneinkommen)  in  Beziehung 
zum Erwerbseinkommen gesetzt,  das  sie  erzielen  könnte,  wenn sie 
nicht  invalid  geworden  wäre  (sog.  Valideneinkommen).  Der  Einkom-
mensvergleich hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die bei-
den  hypothetischen  Erwerbseinkommen  ziffernmässig  möglichst  ge-
nau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich aus 
der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (allge-
meine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 
128 V 29 E. 1). Für den Einkommensvergleich sind die Verhältnisse im 
Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns des Rentenanspruchs mass-
gebend,  wobei  Validen-  und  Invalideneinkommen  auf  zeitidentischer 

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Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Änderungen der 
Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass bzw. bis zum Einspra-
cheentscheid zu berücksichtigen sind (BGE 129 V 222 E. 4).

6.3 Gemäss dem seit 1. Januar 2004 in Kraft stehenden Art. 28 Abs. 1 
IVG hat ein Versicherter Anspruch auf eine Rente, wenn er zu mindes-
tens 40% invalid ist. Beträgt der Invaliditätsgrad mindestens 70%, be-
steht Anspruch auf eine ganze Rente, beträgt er mindestens 60%, be-
steht Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, beträgt er mindestens 50%, 
besteht  Anspruch  auf  eine  halbe  Rente  und  beträgt  er  mindestens 
40%, so besteht Anspruch auf eine Viertelsrente (Art. 28 Abs. 1 IVG).

6.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die 
ärztliche und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stel-
len haben. Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenversiche-
rungsverfahren ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu 
Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüg-
lich  welcher  Tätigkeiten der  Versicherte  arbeitsunfähig  ist. Die ärztli-
chen Auskünfte sind sodann eine wichtige Grundlage für die Beurtei-
lung  der  Frage,  welche  Arbeitsleistungen  dem  Versicherten  konkret 
noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; 
AHI-Praxis 2002, S. 62, E. 4b/cc).

7.
Zu prüfen ist nunmehr, ob die IVSTA zu Recht das Vorliegen eines Re-
visionsgrundes angenommen und die  Rente  des  Beschwerdeführers 
abgeändert hat.

7.1 Die  IV-Stelle  erliess  ihre  rentenzusprechende  Verfügung  vom 
15. April  2003  gestützt  auf  das  psychiatrische  Gutachten  von  Dr. 
B._______ vom 29. November 2002, welcher zu folgender Beurteilung 
gelangt war:

Beim Beschwerdeführer  liege eine gravierende narzisstische Erkran-
kung von psychopathologischer Relevanz vor. Es sei von einer erhebli-
chen Persönlichkeitsstörung auszugehen. Des Weiteren handle es sich 
beim Beschwerdeführer um eine emotional instabile, leicht erregbare 
sowie histrionisch veranlagte Persönlichkeit,  dies auch unter Berück-
sichtigung transkultureller Faktoren.

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So,  wie  sich  der  Versicherte  aktuell  präsentiere,  werde  er  in  der 
Schweiz  angesichts  der  beschriebenen  paranoiden  Entwicklung,  die 
zwar nicht eindeutig einer psychotischen Erkrankung zuzuordnen sei, 
sich indessen aus klinischer bzw. psychosozialer Sicht gleich verhee-
rend auswirke wie eine paranoide Schizophrenie,  nie mehr  arbeiten. 
Auch dürfte er angesichts seiner leicht erregbaren Wesensart und sei-
ner  minimalen  Frustrationstoleranz  bzw.  erhöhten  narzisstischen 
Kränkbarkeit  in Mitteleuropa keinem Arbeitgeber zumutbar sein. Sein 
paranoider  Konfliktverarbeitungsmodus  sei  in  seinen  sozial-prakti-
schen  Auswirkungen  einer  psychotischen  Geisteskrankheit  gleichzu-
setzen.

Die Prognose erscheine ihm angesichts der vorbestehenden Persön-
lichkeitsstörung eher ungünstig. Inwieweit die in [...] laufende psychiat-
rische Behandlung geeignet sei, die Prognose hinsichtlich Wiederauf-
nahme der Arbeit zu verbessern, könne er nicht beurteilen. Es emp-
fehle sich eine Rentenrevision in zwei Jahren.

7.2 Die mit Blick auf die Rentenrevision im Auftrag der IV-Stelle durch-
geführte Nachbeurteilung von Dr. B._______ vom 2. April 2005 lautet 
wie folgt:

"Anlässlich  der  Kontrollbegutachtung  vom 22.  März  2005  vermittelte 
der  Versicherte  von sich  verbal  das  Bild  eines  schwer  depressiven, 
völlig antriebslosen und freudlosen Menschen. Mit Nachdruck stellte er 
mehrmals heraus, dass er in [...] den ganzen Tag in der Wohnung sei-
ner Mutter  sitze. Sehr indigniert  bis gereizt  reagierte er, als von Be-
rufsberatung durch die IV oder von beruflichen Massnahmen die Rede 
war. Bezüglich rehabilitativer Planung liess er keinerlei Kooperations-
bereitschaft erkennen. Die Untersuchung durch RAD-Ärzte oder einen 
Klinikaufenthalt in der Schweiz lehnte er entrüstet ab.

Von der depressiven Störung war bei der Nachuntersuchung wenig zu 
sehen.  Vor  allem  fielen  Nachdruck  und  Verdeutlichungstendenz  der 
Schilderungen auf. Nach wie vor zeigte sich eine enorme narzisstische 
Gekränktheit  des Versicherten, der mehreren Widersachern in vagen 
Andeutungen  Rache  schwor. Unübersehbar  war  auch  eine  histrioni-
sche Komponente. Auch unter Berücksichtigung transkultureller Fakto-
ren  muss  von  einer  akzentuierten,  quasi  fanatischen  Persönlichkeit 
ausgegangen werden.

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Über den glaublich regelmässig wahrgenommenen psychotherapeuti-
schen Prozess in [...] gab sich der Versicherte eher wortkarg. Es fällt 
auf, dass die Dosis der eingenommenen Antidepressiva im Vergleich 
zum geschilderten Krankheitsbild sehr gering ist. Wäre der Versicherte 
wirklich derart depressiv, wie er sich darstellt und beschreibt, müsste 
in  etwa eine vier-  bis  fünffache Dosis  an Antidepressiva abgegeben 
werden.

Insgesamt sind die Angaben des Versicherten cum grano salis zu ge-
niessen. Eine objektive Prüfung seiner Lebensumstände in [...] ist lei-
der nicht möglich.

Um hier diagnostische Klarheit (objektive Befunde) zu schaffen, müss-
te sich der Versicherte in der Schweiz einer stationären Behandlung 
unterziehen. Nur so wäre eine einigermassen schlüssige Diagnose zu 
stellen.  Unklar  ist  nämlich,  inwieweit  von  einer  Begehrungshaltung 
auszugehen ist, ob eine paranoide Entwicklung vorliegt, ob eine echte 
depressive Störung vorhanden ist (was ich sehr bezweifle) oder ob wir 
es hier – wie oben bereits angetönt – mit einer akzentuierten Persön-
lichkeit zu tun haben. Ich sehe keinen Grund, weshalb der Versicherte 
nicht  arbeitsfähig  sein  sollte. Überwiegend  scheint  hier  ein  Motivati-
onsproblem vorzuliegen."

7.3 Das  ebenfalls  im  Auftrag  der  IV-Stelle  verfasste  Gutachten  von 
Dr. C._______ und D._______ vom 13. Januar 2006 enthält folgende 
Beurteilung:

"Aufgrund  des  psychiatrischen  Gutachtens  vom 2002,  das  ihm eine 
100%-ige  Arbeitsunfähigkeit  attestiert,  bezieht  Herr  X._______  eine 
100%-ige Rente  der  Invalidenversicherung. Aufgrund  des  Vorgefalle-
nen  sind  bei  Herrn  X._______  starke  Animositäten  gegenüber  der 
Schweiz,  die  mit  aggressiven  verbalen  Drohungen  verbunden  sind, 
aufgetreten. Diese Reaktion ist bei einem Menschen mit einer narziss-
tischen Persönlichkeitsstörung, wie es bei Herrn X._______ offensicht-
lich der Fall ist, in einem gewissen Ausmass verständlich.

Dass Herr X._______ sich damals nicht in der Lage gefühlt hat, sofort 
wieder sein Unternehmen neu zu organisieren oder eine andere An-
stellung [...]  anzutreten, können wir nachvollziehen. Er hat jedoch of-
fenbar bis zu seiner Ausreise aus der Schweiz gearbeitet, wie wir dem 
Feststellungsblatt entnommen haben.

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Dass Herr X._______ jedoch drei Jahre später uns gegenüber angibt, 
dass er immer noch völlig arbeitsunfähig sei, ist nur schwer zu verste-
hen. Gegenwärtig imponieren bei ihm weder eine invalidisierende de-
pressive Erkrankung noch psychoseartige Symptome, wie sie im psy-
chiatrischen Gutachten von 2002 beschrieben werden. Hingegen be-
steht  eine Fixierung auf das erlittene Unrecht  und der Anspruch auf 
eine  Wiedergutmachung,  was  aus  Sicht  einer  gekränkten  narzissti-
schen Persönlichkeit nachvollziehbar ist. Der Gesundheitszustand hat 
sich  in  einem  grösseren  Ausmass  stabilisiert.  Es  ist  u.E.  Herrn 
X._______ zuzumuten, eine Anstellung in seinem angestammten Be-
reich anzunehmen. Wir schätzen ihn gegenwärtig aufgrund der langen 
Abwesenheit  von  der  Arbeit  zu  50%  arbeitsunfähig.  Falls  Herr 
X._______  bereit  wäre,  wieder  in  den  Arbeitsprozess  einzusteigen, 
würde seine Arbeitsfähigkeit in einigen Monaten 100% betragen kön-
nen. Wir haben jedoch den Eindruck gewonnen, dass Herr X._______ 
nicht bereit ist, wieder in seinem angestammten Tätigkeitsbereich tätig 
zu werden."

7.4 Der  ärztliche  Dienst  der  IVSTA schloss  sich  in  seiner  medizini-
schen  Stellungnahme vom 19.  September  2006  zu  den  "Limitations 
fonctionnelles  générales"  des  Beschwerdeführers  weitgehend  dem 
Gutachten von Dr. C._______ und D._______ vom 13. Januar 2006 an, 
indem er sich wie folgt äusserte:

"Gemäss sorgfältigen Gutachten von Dr. med. C._______ und lic. phil. 
D._______ wurde am 13.01.2006 festgehalten, dass sich der psychi-
sche Zustand des Versicherten stabilisiert habe. Bei Herrn X._______ 
würde zur Zeit weder eine schwere depressive Episode, noch ein psy-
chotisches Krankheitsbild bestehen. Das wurde anlässlich des psychi-
atrischen Gutachtens 2002 festgehalten. Mit diesem Bericht wurde der 
aktuelle Zustand verglichen. In der bisherigen Tätigkeit wäre der Versi-
cherte aus rein medizinisch-theoretischer Sicht wieder zu 50% AUF. In 
der psychiatrischen Beurteilung 2005 von Dr. B._______ wird vor al-
lem das subjektive  Leiden  des Versicherten  beschrieben. Der  Versi-
cherte  selber  stellt  sich  als  vollständig  hilflos  und  als  Opfer  der 
Schweizer Behörde dar. Das sind allerdings IV-fremde Faktoren und 
gehören  nicht  als  Begründung  der  AUF  miteinbezogen.  Die  beiden 
oben zitierten Gutachter diskutierten dieses Phänomen in ihrem Sch-
reiben  vom Januar  2006  so,  dass  sie  zwar  beobachteten,  dass  der 
Versicherte wie zwei Seiten in sich leben lasse, dass aktuell aber den-
noch nicht von einer pathologischen psychotischen Symptomatik aus-
zugehen sei."

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Als neuen Grad der Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit 
nennt die Stellungnahme 50%. Die Frage "L'état de santé est-il stabili-
sé?" wird mit Nein beantwortet, und unter dem Titel "Appréciation du 
cas" findet sich folgende Bemerkung: "Da viele soziale Probleme be-
stehen,  wie Verschuldung,  Eheprobleme, Konkurs seines Geschäftes 
kann der gesundheitliche Zustand sich wieder ändern, da die Persön-
lichkeitsstörung dies impliziert." Die nächste Rentenrevision wurde in 
der Stellungnahme für September 2008 vorgesehen.

8.
Im Verwaltungs- und Beschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der frei-
en Beweiswürdigung. Danach haben Versicherungsträger und  Sozial-
versicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne förmliche Beweisre-
geln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen.

8.1 Für den Beweiswert eines Arztberichtes ist entscheidend, ob die-
ser mit Blick auf die strittigen Belange vollständig ist, auf umfassenden 
Untersuchungen beruht,  auch die beklagten Leiden berücksichtigt,  in 
Kenntnis der Vorakten (Anamnese) erstellt wurde, hinsichtlich der Be-
urteilung der medizinischen Zusammenhänge  einleuchtet  und ob die 
Schlussfolgerungen  der  Experten  begründet  sind.  Ausschlaggebend 
für den Beweiswert ist somit grundsätzlich weder die Herkunft des Be-
weismittels  noch die  Bezeichnung der  eingereichten  oder  in  Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht  oder als Gutachten (vgl. dazu 
das Urteil des EVG vom 26. Januar 2006, I 268/2005 E. 1.2, mit Hin-
weis auf BGE 125 V 352 E. 3a).

8.2 Gleichwohl  erachtet  es die  Rechtsprechung als  mit  dem Grund-
satz der freien Beweiswürdigung vereinbar, Richtlinien für die Beweis-
würdigung in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und 
Gutachten  aufzustellen  (vgl.  BGE 125 V 352  E. 3b;  AHI 2001  S. 114 
E. 3b;  Urteil  des  Bundesgerichts  vom  24. Januar  2000,  I 128/98, 
E. 3b). So ist den im Rahmen des Verwaltungsverfahrens eingeholten 
Gutachten  externer  Spezialärzte,  welche  aufgrund  eingehender  Be- 
obachtungen  und Untersuchungen sowie  nach  Einsicht  in  die  Akten 
Bericht erstatten und bei der Erörterung der Befunde zu schlüssigen 
Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdigung volle Beweiskraft zu-
zuerkennen, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit 
der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 3b/bb mit Hinweisen). Be-
richte  der  behandelnden  Ärzte  schliesslich  sind  wegen  deren  auf-
tragsrechtlicher  Vertrauensstellung  zum  Patienten  mit  Vorbehalt  zu 
würdigen  (BGE 125 V 353  E. 3b/cc).  Dies  gilt  sowohl  für  allgemein 

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praktizierende Hausärzte als auch für behandelnde Spezialärzte (Ur-
teil des EVG vom 20. März 2006, I 655/05 E. 5.4 mit Hinweisen).

8.3 Im  Sozialversicherungsrecht  hat  das  Gericht  seinen  Entscheid, 
nach dem Beweisgrad der  überwiegenden Wahrscheinlichkeit  zu fäl-
len, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht. Die blosse Mög-
lichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderun-
gen  nicht.  Das  Gericht  hat  jener  Sachverhaltsdarstellung  zu  folgen, 
welche  es  von  allen  möglichen  Geschehensabläufen  als  die  wahr-
scheinlichste würdigt  (BGE 126 V 360 E. 5b, 125 V 195 E. 2,  je mit 
Hinweisen).

9.

9.1 Grundlage  der  rentenzusprechenden  Verfügung  vom  15. Ap-
ril 2003 bildete das psychiatrische Gutachten von Dr. B._______ vom 
29. November 2002, welches beim Beschwerdeführer eine erhebliche 
Persönlichkeitsstörung  diagnostizierte,  die  sich  aus  klinischer  bzw. 
psychosozialer  Sicht  gleich verheerend auswirke wie eine paranoide 
Schizophrenie. Gemäss  Gutachter  lag  "weniger  eine  eigentliche  de-
pressive Störung als  vielmehr ein völliger  narzisstischer Zusammen-
bruch" vor.

Im Rahmen der Rentenrevision holte die IV-Stelle zunächst die Nach-
beurteilung durch Dr. B._______ vom 2. April 2005 ein. Dieser konnte 
von einer depressiven Störung nur wenig sehen, hielt aber fest, diag-
nostische Klarheit könne nur mit einer stationären Behandlung in der 
Schweiz geschaffen werden. Mangels eindeutiger, objektiver Befunde 
hat diese Nachbeurteilung keine Beweiskraft für eine wesentliche Än-
derung  in  den  tatsächlichen  Verhältnissen.  Zur  gleichen  Auffassung 
gelangten offensichtlich  sowohl  die IV-Stelle  als  auch der RAD, wel-
cher daraufhin eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. C._______ 
vorschlug.

Laut ihrem Gutachten vom 13. Januar 2006 erkannten Dr. C._______ 
und  D._______  beim  Beschwerdeführer  weder  eine  invalidisierende 
depressive Erkrankung noch psychoseartige Symptome, sondern viel-
mehr  eine  Stabilisierung  des  Gesundheitszustandes,  welche  einen 
Wiedereinstieg  in  die  Arbeitswelt  zu  einem  Beschäftigungsgrad  von 
zunächst  50%,  einige  Monate  später  zu  100% erlauben würde. Ihre 
Beurteilung beruht  auf  drei  Untersuchungen des Beschwerdeführers, 
zwei davon durch den Psychologen D._______ (20. und 22. Septem-

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ber 2005) und eine durch den Psychiater Dr. C._______ (13. Januar 
2006),  sowie  auf  den  ihnen  zur  Verfügung  gestellten  IV-Akten.  Der 
ärztliche  Dienst  der  IVSTA  bezeichnete  das  Gutachten  von  Dr. 
C._______ und D._______ am 19. September 2006 als sorgfältig und 
übernahm deren Beurteilung.

9.2 Der Beschwerdeführer macht  im Wesentlichen geltend,  sein Ge-
sundheitszustand habe sich in keiner Art und Weise verbessert, son-
dern sei bestenfalls gleich stabil geblieben. Dies werde durch den be-
handelnden Arzt mit dem letzten Arztzeugnis bewiesen. Beim objekti-
ven Befund des Gutachtens vom 13. Januar 2006 sei bemerkenswert, 
dass der Gutachter umgehend erkannt habe, dass er sehr stolz auf all 
seine Erfolge mit den Anstellungen in den verschiedenen [...] und auf 
den Aufbau seines Unternehmens sei. Dies belege, dass der Wille um 
Anerkennung  und  Erfolg  im  Geschäftsbereich  für  ihn  enorm  wichtig 
seien. Gerade weil er diese nicht mehr habe, befinde er sich unter an-
derem auch in einer derart tiefen Depression, und an den ursprüngli-
chen Feststellungen zur hundertprozentigen Invalidität habe sich dem-
nach nichts geändert. Dies habe auch kulturelle Hintergründe. In der 
[...] Gesellschaft und insbesondere in der Schicht, in der er sich bewe-
ge, sei der geschäftliche Erfolg schlichtweg das Bewertungskriterium.

Im Zusammenhang mit dem Grad der Arbeitsfähigkeit komme der Gut-
achter zum Schluss, dass die bereits im Februar 2002 festgestellten 
Symptome auch  heute  gegeben  seien. Gleichzeitig  spreche  er  aber 
auch von anderen, gesunden Seiten der Persönlichkeit des Beschwer-
deführers, ohne diese zu substantiieren. Offensichtlich fehle dem Gut-
achter auch die Begründung dafür. Die Diagnose sei derart unpräzise 
und nicht  gezielt  ausformuliert,  dass  der  Nachweis  einer  fünfzigpro-
zentigen  Arbeitsunfähigkeit  in  keiner  Art  und  Weise  erbracht,  ge-
schweige denn die Änderung zum ursprünglichen Gesundheitszustand 
belegt  worden  sei.  Von  Bedeutung  sei  weiter,  dass  der  Gutachter 
selbst festhalte, dass deutlich geworden sei, dass der Beschwerdefüh-
rer in der Schweiz keiner Arbeit nachgehen könne. Entsprechend be-
ziehe er die Arbeitsfähigkeit von 50% auf [...], obwohl der Beschwerde-
führer auch dort als "sozialunfähig" gelte und sich völlig in seiner De-
pression und psychischen Erkrankung abkapsle.

9.3 Sowohl  das  Arztzeugnis  von  Dr. E._______  vom  13.  November 
2006 als auch der Bericht von Dr. F._______ vom 29. Juli 2007 diag-
nostiziert  eine  schwere  Depression.  Sie  äussern  sich  aber  nicht  zu 
den Auswirkungen des diagnostizierten Gesundheitszustandes auf die 

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Arbeits-  bzw. Erwerbsfähigkeit  des  Beschwerdeführers. Deshalb  eig-
nen sie  sich  nicht  zur  Bestimmung seines  Invaliditätsgrades,  lassen 
sich aber grundsätzlich bei der Prüfung der Frage, ob eine wesentliche 
Änderung  in  den  tatsächlichen  Verhältnissen  eingetreten  sei,  mitbe-
rücksichtigen. Als Zeugnisse bzw. Gutachten behandelnder Ärzte sind 
sie nach der oben zitierten Bundesgerichtspraxis allerdings mit Vorbe-
halt zu würdigen.

Das kurze Zeugnis von Dr. E._______ stellt in psychiatrischer Fachter-
minologie  fest,  über  welche  Symptome der  Beschwerdeführer  klagt, 
um ihm anschliessend Tests und individuelle psychiatrische Sitzungen 
zu empfehlen. Der bedeutend ausführlichere Bericht von Dr. F._______ 
äussert sich unter anderem zur (seinerzeit) laufenden Therapie und di-
agnostiziert eine Stabilisierung der Depression mit günstiger Prognose 
("It is my opinion that Mr. X._______ probably has a good chance for 
recovery,  as  the  course  of  his  disorder  has  been  stationary  for  2 
months.").

9.4 Eine  (schwere)  depressive  Störung  war  beim  Beschwerdeführer 
durch das Medizinische Zentrum [...] in [...] diagnostiziert worden (im 
Juni 2001 bzw. im April 2002), allerdings lediglich gestützt auf ein Erst-
gespräch. Diese Diagnose wird im Gutachten von Dr. B._______ vom 
29. November 2002, das der rentenzusprechenden Verfügung zugrun-
delag,  zwar  erwähnt  (unter  "Auszug  aus  den  IV-Akten"),  aber  nicht 
übernommen ("..., dass hier weniger eine eigentliche depressive Stö-
rung [...] vorliegt [...]."). Ebensowenig diagnostiziert das Gutachten von 
Dr. C._______ und D._______ vom 13. Januar 2006 eine (invalidisie-
rende) depressive Erkrankung. Vielmehr stellen beide Gutachten beim 
Beschwerdeführer eine Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und 
histrionischen Merkmalen fest.

Der  Befund  einer  Stabilisierung  des  Gesundheitszustandes  basiert 
nach dem Gutachten vom 13. Januar 2006 auf der Diagnose, dass der 
Beschwerdeführer zwar weiterhin an einer Persönlichkeitsstörung lei-
det, aber weder eine invalidisierende depressive Erkrankung noch psy-
choseartige  Symptome,  wie  sie  im  psychiatrischen  Gutachten  vom 
29. November  2002  beschrieben  wurden,  vorliegen.  Laut  Gutachten 
vom 13. Januar 2006 konnten depressive Symptome mit  Krankheits-
wert in den Gesprächen mit  dem Beschwerdeführer nicht festgestellt 
werden,  und dieser  erreichte auf  der  Hamilton-Depressionsskala die 
Punktzahl 6 (keine depressive Störung). Zudem hielten die Gutachter 
fest,  der  Beschwerdeführer  nehme  Prothiaden  in  einer  sehr  kleinen 

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Dosis (25 mg pro Tag) ein; ein antidepressiver Effekt sei so kaum zu 
erreichen. Entsprechend hatte auch Dr. B._______ in seiner psychiatri-
schen Nachbegutachtung vom 2. April 2005 erklärt, es falle auf, dass 
die  Dosis  der  eingenommenen Antidepressiva  im Vergleich  zum ge-
schilderten Krankheitsbild sehr gering sei. Wenn der Versicherte wirk-
lich derart depressiv wäre, wie er sich darstelle und beschreibe, müss-
te in etwa eine vier- bis fünffache Dosis an Antidepressiva abgegeben 
werden.

10.
Die Vorinstanz stützte sich beim Erlass der angefochtenen Verfügung 
auf das psychiatrische Gutachten von Dr. C._______ und D._______. 
Ihr Entscheid über den Rentenanspruch beruht jedoch auf einem un-
genügend abgeklärten Sachverhalt, wie im Folgenden gezeigt wird.

10.1 Das  Gutachten  von  Dr.  C._______  und  D._______  wurde  am 
13. Januar 2006 erstellt,  weshalb es keine Rückschlüsse auf die ge-
sundheitliche Entwicklung des Beschwerdeführers bis zum Entscheid 
der Vorinstanz vom 18. Juni 2007 zulässt. Damit fehlt es an der für die-
sen erforderlichen aktuellen Sachverhaltsfeststellung.

10.2 Im Rahmen ihrer objektiven Befunde hielten die beiden Gutach-
ter explizite fest, vom Beschwerdeführer seien keine klaren Aussagen 
über seine tägliche Beschäftigung in [...] sowie über die Therapie bei 
seinem [...] Arzt erhältlich gewesen. Die Gutachter konnten sich damit 
kein abschliessendes Bild machen.

10.3 Die im Bericht  von Dr. F._______  erwähnten Hinweise auf  seit 
anfangs  2007  zweimal  wöchentlich  (später  wöchentlich)  erfolgende 
Therapiegespräche und die eingesetzte Medikation lagen den Gutach-
tern nicht vor.

10.4 Bei  der Schlussfolgerung der Gutachter  und des IV-Arztes,  der 
Beschwerdeführer  sei  zu  50% arbeitsfähig,  handelt  es sich um eine 
Schätzung, die nicht eingehend begründet wurde. Genauer abgeklärt 
werden muss in diesem Zusammenhang insbesondere die im Bericht 
von Dr. F._______ beschriebene massive Antriebslosigkeit. Anschlie-
ssend ist zu evaluieren, inwiefern sich diese auf die medizinisch-theo-
retische Arbeitsfähigkeit auswirkt.

10.5 Die  Stellungnahme  des  IV-Arztes  vom  28.  Januar  2008 
(act. IV/64) ist  unvollständig, denn er kommentiert  darin ausschliess-

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lich den Bericht von Dr. F._______, berücksichtigt aber nicht, dass das 
schweizerische Gutachten nicht unter Kenntnisnahme aller relevanten 
Akten bzw. Vorgänge erstellt werden konnte, weshalb es sich nicht um 
eine Gesamtbeurteilung handelt.

10.6 Es bleibt schliesslich ungeklärt, ob sich der Gesundheitszustand 
des Beschwerdeführers bis zum Verfügungszeitpunkt (18. Juni 2007) 
allenfalls  verschlechtert haben könnte. Die  Gutachter  Dr. C._______ 
und D._______ stellten im Januar 2006 fest, gegenwärtig liege keine 
Depression vor; der ausländische Arzt attestierte eine solche seit an-
fangs 2007. Der IV-Arzt nahm am 28. Januar 2008 zur Frage einer all-
fälligen Verschlechterung des Gesundheitszustandes seit Januar 2006 
nicht Stellung.

10.7 Mangels genügender Abklärung des Sachverhaltes ist die ange-
fochtene Verfügung vom 18. Juni 2007 aufzuheben und die Sache für 
weitere Abklärungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Es empfiehlt 
sich dabei, dem Arzt im Wohnsitzstaat des Beschwerdeführers – ge-
stützt auf eine Rückfrage bei den beiden Gutachtern – spezifische Fra-
gen zur bisherigen und gegenwärtigen Behandlung in [...] zu unterbrei-
ten,  bei  ihm die  fehlenden klinischen  Berichte  nachzuverlangen und 
Dr. C._______ sowie D._______ zu einer ergänzenden Begutachtung 
unter Berücksichtigung der Vorakten einzuladen.

11.

11.1 Aus  prozessökonomischen  Gründen  rechtfertigt  es  sich,  auch 
den folgenden  Einwand  zu  behandeln: Der  Beschwerdeführer  bringt 
vor, ihm sei lediglich eine 50%-Arbeitsfähigkeit beschränkt auf das Ter-
ritorium von [...] attestiert worden. In einem solchen Fall könne nur ein 
Erwerbseinkommen von maximal CHF 250.- pro Monat generiert wer-
den. Auf  die  Rentenberechnung habe dies  keinen  Einfluss,  weshalb 
weiterhin eine 100%-Rente ausbezahlt werden müsste.

Die Vorinstanz erklärt dazu, da der Beschwerdeführer in seinem frühe-
ren  Tätigkeitsgebiet  [...]  wieder  zu  50%  arbeitsfähig  sei,  könne  nur 
noch  von  einer  gesundheitlich  bedingten  Erwerbseinbusse  von  50% 
ausgegangen werden. Dass gemäss Gutachten eine Tätigkeit  in  der 
Schweiz kaum mehr in Betracht komme, vermöge an dieser Feststel-
lung nichts zu ändern, denn entgegen der Meinung des Beschwerde-
führers seien nicht schweizerische und [...] Einkommen miteinander zu 

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vergleichen, sondern es sei immer von Einkommen des gleichen Lan-
des auszugehen.

11.2 Die für die Invaliditätsbemessung massgebenden Vergleichsein-
kommen eines im Ausland wohnenden Versicherten müssen sich auf 
den gleichen Arbeitsmarkt beziehen, weil es die Unterschiede in den 
Lohnniveaus  und  den  Lebenshaltungskosten  zwischen  den  Ländern 
nicht gestatten, einen objektiven Vergleich der in Frage stehenden Ein-
kommen vorzunehmen (BGE 110 V 277 E. 4b; Urteile des Bundesge-
richts I 817/05 vom 5. Februar 2007 E. 8.1 und U 262/02 vom 8. Ap-
ril 2003 E. 4.4). Da der Beschwerdeführer von Februar 1994 bis Febru-
ar 2001 in der Schweiz arbeitete, rechtfertigt es sich, für den Einkom-
mensvergleich  auf  die  schweizerischen Verhältnisse  abzustellen,  zu-
mal  er  in [...]  keiner Erwerbstätigkeit  nachgeht  (vgl. dazu die Urteile 
des  Bundesgerichts  I  817/05  vom  5.  Februar  2007  E.  8.1  sowie 
U 262/02 vom 8. April 2003 E. 4.4).

12.
Die Beschwerde ist  demnach gutzuheissen,  die angefochtene Verfü-
gung  aufzuheben  und  die  Sache  für  weitere  Abklärungen  und  eine 
Neubeurteilung des Rentenanspruchs an die Vorinstanz zurückzuwei-
sen.

13.

13.1 Gemäss Art. 69  Abs. 1bis i.V.m. Art. 69 Abs. 2  IVG (in  der  seit 
1. Juli 2006 gültigen Fassung) ist das Beschwerdeverfahren bei Strei-
tigkeiten um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen vor 
dem  Bundesverwaltungsgericht  kostenpflichtig.  Nach  Art.  63  Abs.  1 
VwVG sind die Verfahrenskosten der unterliegenden Partei, aufzuerle-
gen.  Der  Beschwerdeführer  hat  mit  seinen Begehren obsiegt.  Keine 
Verfahrenskosten  werden  Vorinstanzen  oder  beschwerdeführenden 
und unterliegenden Bundesbehörden auferlegt (Art. 63 Abs. 2 VwVG). 
Demzufolge  werden  für  das  vorliegende  Beschwerdeverfahren  keine 
Kosten erhoben.

13.2 Die Beschwerdeinstanz kann der ganz oder teilweise obsiegen-
den Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung 
für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zu-
sprechen (Art. 64 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 des Reglementes 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht, VGKE, SR 173.320.2).  Die Entschädigung 

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wird der Körperschaft oder autonomen Anstalt auferlegt, in deren Na-
men die Vorinstanz verfügt hat, soweit sie nicht einer unterliegenden 
Gegenpartei  auferlegt  werden  kann.  Der  durch  einen  Rechtsanwalt 
vertretene Beschwerdeführer hat  keine Kostennote eingereicht,  wes-
halb  das  Gericht  die  Entschädigung  aufgrund  der  Akten  festsetzt 
(Art. 14 Abs. 2 VGKE). Eine Parteientschädigung von Fr. 2'500.- (exkl. 
MWST) erscheint praxisgemäss als angemessen. Die Mehrwertsteuer 
ist nur für Dienstleistungen geschuldet, die im Inland gegen Entgelt er-
bracht werden, nicht jedoch im vorliegenden Fall,  in dem die Dienst-
leistung des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin mit Wohnsitz im 
Ausland erbracht  worden ist  (Art. 5  Bst. b des Bundesgesetzes vom 
2. September  1999 über  die  Mehrwertsteuer  (Mehrwertsteuergesetz, 
SR 641.20 in Verbindung mit Art. 14 Abs. 3 Bst. c MWSTG und Art. 9 
Abs. 1 Bst. c VGKE).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Die angefochtene Verfügung vom 
18. Juni 2007 wird aufgehoben, und die Sache wird zur weiteren Ab-
klärung des Sachverhaltes im Sinne der Erwägung 10 und zur Neube-
urteilung  des  Rentenanspruchs  des  Beschwerdeführers  an  die  Vor- 
instanz zurückgewiesen.

2.
Verfahrenskosten  werden  keine  erhoben. Der  Kostenvorschuss  von 
Fr. 300.- wird dem Beschwerdeführer aus der Gerichtskasse zurücker-
stattet.

3.
Die Vorinstanz  wird verpflichtet,  dem Beschwerdeführer  nach Eintritt 
der Rechtskraft  dieses Urteils eine Parteientschädigung in der Höhe 
von Fr. 2'500.- auszurichten.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde);
- die Vorinstanz (Ref-Nr. 128.63.447.214);
- das Bundesamt für Sozialversicherungen.

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Die vorsitzende Richterin: Der Gerichtsschreiber:

Maria Amgwerd Urs Küpfer

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Be-
weismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen 
hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand:

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