# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3ef6387b-9ccf-527e-942e-a3811f1c46c3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.03.2025 III 2024 199
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-199_2025-03-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 199

Urteil vom 28. März 2025 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
MLaw Marco Lacher, Gerichtsschreiber

Parteien A.________ AG,
Klägerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr.iur. B.________, 

gegen

C.________ GmbH,
Beklagte,

Gegenstand Vollstreckungsrecht (Forderung aus Stromlieferungsvertrag)

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Sachverhalt:

A. Mit Eingabe vom 9. Dezember 2024 (Postaufgabe am gleichen Tag) erhebt 
die A.________ AG Klage gegen die C.________ GmbH betreffend Forderung 
aus Stromlieferungsvertrag mit den folgenden Anträgen: 

1. Es sei die Beklagte zu verpflichten, der Klägerin CHF 51'383.95 nebst Zins zu 
5 %
- auf den Betrag von CHF 36'416.75 vom 10.08.2023 bis 29.02.2024, zu 

5 % auf den Betrag von CHF 32'829.90 vom 01.03.2024 bis 02.04.2024, 
zu 5 % auf den Betrag von CHF 28'129.15 vom 03.04.2024 bis 
02.05.2024, zu 5 % auf den Betrag von CHF 13'488.35 vom 03.05.2024 
bis 03.06.2024 und zu 5 % auf den Betrag von CHF 10'436.60 seit 
04.06.2024; 

- auf den Betrag von CHF 33'509.25 seit 12.09.2024; 
- auf den Betrag von CHF 7'438.10 seit 07.11.2024 zu bezahlen. 

2. Es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ____ des Betreibungsamtes 
D.________ gegen den Zahlungsbefehl vom 09.10.2024 im Umfang von 
CHF 51'383.95 zu beseitigen. 

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zzgl. 8.1 % MwSt.) zulasten der 
Beklagten.

B. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2024 setzte der verfahrensleitende Rich-
ter der Beklagten Frist zur Einreichung einer Klageantwort bis spätestens 3. Ja-
nuar 2025 an. Diese Verfügung wurde von der Post ans Verwaltungsgericht re-
tourniert mit dem Vermerk "nicht abgeholt". Eine zweite Zustellung per A-Post 
plus wurde ans Verwaltungsgericht retourniert mit dem Vermerk, dass der Emp-
fänger nicht ermittelbar sei. Hierauf wurde die Fristansetzung zur Einreichung ei-
ner Klageantwort im Amtsblatt Nr. ____ vom ____ 2025 (S. ____) publiziert. 
Nachdem innert Frist (30.1.2025) die Klageschrift beim Verwaltungsgericht nicht 
abgeholt und keine Klageantwort eingereicht wurde, wurde der Beklagten im 
Amtsblatt Nr. ____ vom ____ 2025 (S. ____) eine nicht erstreckbare Nachfrist 
(bis spätestens 27.2.2025) angesetzt unter Androhung des Ausschlusses mit der 
Klageantwort im Säumnisfall. Auch auf diese Publikation hin zeigte die Beklagte 
keinerlei Reaktion. Androhungsgemäss bleibt sie daher mit ihrer Klageantwort 
ausgeschlossen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Die seit dem 2. Juli 2002 als Aktiengesellschaft im Handelsregister einge-
tragene Klägerin bezweckt laut ihren Statuten namentlich die Sicherstellung der 
Elektrizitätsversorgung (Art. 2 Abs. 1). Sie ist im Vollzug öffentlicher Aufgaben im 
Rahmen der Energiegesetzgebung von Bund, Kanton und Gemeinde tätig. 

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Die am 14. Juni 2019 im Handelsregister eingetragene Beklagte bezweckt die 
Produktion und den Vertrieb von Hanf-Produkten, verfügt über ein Stammkapital 
von Fr. 20'000.--, eingeteilt in 200 Stammanteile zu je Fr. 100.--. Seit der Sitzver-
legung von E.________ nach F.________ per 2. Mai 2024 ist G.________ (ko-
sovarischer Staatsangehöriger) einziger Gesellschafter und Geschäftsführer (mit 
Einzelunterschrift), zuvor war H.________ (belarussische Staatsangehörige) ein-
zige Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift. 

2.1.1 Art. 6 des Bundesgesetzes über die Stromversorgung (Stromversorgungs-
gesetz, StromVG; SR 734.7) vom 23. März 2007 normiert die Lieferpflicht und 
Tarifgestaltung in der Grundversorgung. Die Verteilnetzbetreiber treffen die er-
forderlichen Massnahmen, damit sie in ihrem Netzgebiet den festen Endverbrau-
chern und den Endverbrauchern, die auf den Netzzugang verzichten, jederzeit 
die gewünschte Menge an Elektrizität mit der erforderlichen Qualität und zu an-
gemessenen Tarifen liefern können (Art. 6 Abs. 1 StromVG). Als feste Endver-
braucher gelten die Haushalte und die anderen Endverbraucher mit einem Jah-
resverbrauch von weniger als 100 MWh pro Verbrauchsstätte (Art. 6 Abs. 2 
StromVG). Der zuständige Verteilnetzbetreiber muss in seinem Netzgebiet also 
die sog. Grundversorgung sicherstellen, d.h. er muss die festen Endverbraucher 
sowie die anderen Endverbraucher, die auf den Netzzugang verzichten, mit Elek-
trizität beliefern. Dieses Rechtsverhältnis ist öffentlich-rechtlich (vgl. BGE 144 III 
111 E. 5.1 mit Verweis auf Urteil BGer 4A_582/2014 vom 17.4.2015 E. 3 in fine 
und Phyllis Scholl, Rechtsnatur des Stromliefervertrags, in: dRSK, publiziert am 
26.4.2016).

2.1.2 Die Kantone bezeichnen die Netzgebiete der auf ihrem Gebiet tätigen 
Netzbetreiber (Art. 5 Abs. 1 StromVG). § 5 Abs. 1 des kantonalen Einführungs-
gesetzes zum Stromversorgungsgesetzes (EGzStromVG; SRSZ 420.410) vom 
23. November 2011 definiert im Sinne von Art. 6 Abs. 1 StromVG, wen ein Netz-
betreiber in seinem Netzgebiet anzuschliessen hat, so unter anderem auch die 
Endverbraucher innerhalb der Bauzone (lit. a). Laut § 8 EGzStromVG richtet sich 
das Verfahren für den Erlass von Verfügungen und Entscheiden nach den Be-
stimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 234.110) vom 
6. Juni 1974. 

2.2 Die Beklagte qualifiziert gemäss den nicht zu bezweifelnden Angaben der 
Klägerin (Klage S. 3 Ziff. 2) als Endverbraucher; trotz eines durch die aktenkun-
digen Rechnungen belegten Jahresverbrauchs von über 100 MWh (vgl. Art. 11 
Abs. 2 der Stromversorgungsverordnung [StromVV; SR 734.71] vom 14.3.2008) 
hat sie gemäss den Angaben der Klägerin auf den Netzzugang verzichtet. Für ih-

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re Produktionsstätte an der I.________ in J.________ ist die Beklagte als End-
verbraucherin ans Verteilnetz der Klägerin angeschlossen (Klage S. 4 Ziff. 2).

Die geltend gemachte Forderung von Fr. 51'383.95 basiert auf einem Stromliefe-
rungsvertrag vom 1. Juni 2021 (Klage S. 4 Ziff. 3). Dieser Vertrag liegt zwar nicht 
bei den Akten; die Richtigkeit dieser Angaben in Frage zu stellen, besteht jedoch 
kein erkennbarer Grund. 

Das vertragliche Rechtsverhältnis der Parteien ist also öffentlich-rechtlicher Na-
tur. 

2.4.1 Laut § 67 Abs. 1 lit. a VRP beurteilt das Verwaltungsgericht als einzige In-
stanz (Klage-)Streitigkeiten aus öffentlich-rechtlichen Verträgen. 

2.4.2 Für das verwaltungsgerichtliche Klageverfahren sind nach § 70 Abs. 1 VRP 
die Bestimmungen von § 9 bis § 33 VRP sowie § 60 VRP und im Übrigen die Be-
stimmungen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (Zivilprozessordnung, 
ZPO; SR 272) vom 19. Dezember 2008 (insbesondere jene über die Widerklage, 
die Rechtshängigkeit der Klage und die Säumnis) sinngemäss anwendbar. Nach 
§ 27 Abs. 1 (i.V.m. § 70 Abs. 1) VRP prüft das Gericht von Amtes wegen, ob die 
Voraussetzungen für einen Sachentscheid erfüllt sind, namentlich die Zuständig-
keit (lit. a). Ist eine dieser Voraussetzungen nicht gegeben, trifft das Gericht ei-
nen Nichteintretensentscheid (§ 27 Abs. 2 i.V.m. § 70 Abs. 1 VRP).

2.4.3 Weder das VRP noch das StromVG noch das EGzStromVG äussern sich 
zur Frage der Zuständigkeit. Gemäss Art. 31 ZPO gilt als Grundsatz für Klagen 
aus Vertrag die Zuständigkeit des Gerichts am Wohnsitz oder Sitz der beklagten 
Partei oder an dem Ort, an dem die charakteristische Leistung zu erbringen ist. 
Bei der charakteristischen Leistung handelt es sich um diejenige, die geradezu 
das typische Merkmal der betreffenden Vertragsart ausmacht. Bei synallagmati-
schen Verträgen ist nicht auf die Geldleistung, sondern auf die mit dieser in ei-
nem Austauschverhältnis stehende Nicht-Geldleistung abzustellen. Geld hat als 
übliches Tauschmittel nichts Besonderes an sich, weshalb die Nicht-Geldleistung 
als charakteristische Leistung gilt (BSK ZPO-Kaiser Job, Art. 31 N 11 ff. mit Hin-
weisen auf Lehre und Rechtsprechung). Beim Energielieferungsvertrag gilt die 
Leistung des Lieferanten als charakteristische Leistung (vgl. BSK ZPO-Kaiser 
Job, Art. 31 N 16). Die charakteristische Leistung ist vorliegend die Stromliefe-
rung. 

Zudem könnte man sich fragen, ob die Produktionsstätte in J.________ nicht als 
Zweigniederlassung qualifiziert werden kann, wofür ein Handelsregistereintrag 

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nicht zwingend erforderlich ist. Somit liesse sich die örtliche Zuständigkeit auch 
gestützt auf Art. 12 ZPO begründen (vgl. BSK ZPO-Infanger, Art. 12 N 11 f.)

2.4.4 Die Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts in örtlicher und sachlicher Hin-
sicht ist also gegeben. Ebenso sind die übrigen Entscheidungsvoraussetzungen 
gemäss § 70 Abs. 1 VRP i.V.m. § 27 Abs. 1 VRP zu bejahen. 

2.5 Mit Schreiben vom 15. November 2024 (Kläg-act. 3) hat die Klägerin expli-
zit auch das Vorverfahren durchgeführt (§ 68 Abs. 1 VRP), wobei eine diesbe-
zügliche Unterlassung grundsätzlich "nur" Konsequenzen bei der Kostenauflage 
zeitigt (vgl. § 68 Abs. 2 VRP). 

3.1 Gemäss § 70 Abs. 2 VRP beurteilt das Verwaltungsgericht die ihm vorge-
legten Anträge in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht frei (vgl. auch § 25 VRP). 
Es gilt der Untersuchungsgrundsatz (§ 70 Abs. 1 VRP i.V.m. § 18 VRP), mit wel-
chem die Mitwirkungspflicht der Parteien korrespondiert (§ 70 Abs. 1 VRP i.V.m. 
§ 19 VRP), sowie die Rechtsanwendung von Amtes wegen (§ 70 Abs. 1 VRP 
i.V.m. § 26 VRP). Für die Säumnisfolgen gelten die Bestimmungen der ZPO. 

3.2.1 Bei versäumter Klageantwort setzt das Gericht der beklagten Partei eine 
kurze Nachfrist (Art. 223 Abs. 1 ZPO). Nach unbenutzter Frist trifft das Gericht 
einen Endentscheid, sofern die Angelegenheit spruchreif ist. Andernfalls lädt es 
zur Hauptverhandlung vor (Art. 223 Abs. 2 ZPO). Das Gericht weist die Parteien 
auf die Säumnisfolgen hin (Art. 147 Abs. 3 ZPO). Sind Tatsachenbehauptungen 
des Klägers infolge der Säumnis des Beklagten unbestritten geblieben, so kann 
das Gericht (im Anwendungsbereich der Verhandlungsmaxime) diese Tatsachen 
dem Entscheid zugrunde legen (Engler, in: Gehri/Jent-Sørensen/Sarbach, ZPO 
Kommentar, 3. Aufl. 2023, Art. 223 N 2). 

3.2.2 Die Beklagte hat die eingeschrieben zugestellte Fristansetzung zur Einrei-
chung einer Klageantwort nicht abgeholt. Die per A-Post plus wiederholte Zusen-
dung der Fristansetzung erwies sich als unzustellbar (vgl. vorstehend Ingress 
lit. B), was die Nichtabholung des Einschreibens erklärt. Hierauf war das Gericht 
im Sinne von Art. 141 Abs. 1 ZPO berechtigt, die Zustellung durch Publikation im 
Amtsblatt vorzunehmen. Mit der zweiten Publikation wurden auch die Säumnis-
folgen angedroht. Auf die von der Klägerin vorgebrachten Tatsachen darf somit 
grundsätzlich abgestellt werden. Über die Verfahrensfortsetzung entscheidet in 
diesem Fall die Spruchreife der Angelegenheit, die im Verfahren zu behandeln 
und zu beurteilen ist.

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3.3 Spruchreif ist das Verfahren dann, wenn das Gericht über sämtliche Ent-
scheidungsgrundlagen verfügt, um über die Begründetheit oder Unbegründetheit 
des geltend gemachten Anspruchs zu befinden oder einen Nichteintretensent-
scheid zu erlassen und das vom Gesetz vorgeschriebene Verfahren ordnungs-
gemäss durchgeführt wurde (BGE 148 III 95 E. 4.3.1 mit Verweis auf BGE 144 III 
394 E. 4.3.2.2 und BGE 140 III 450 E. 3.2). Die erforderlichen tatsächlichen 
Grundlagen zur Beurteilung des strittigen Anspruches müssen vorhanden sein 
und die Parteien müssen Gelegenheit gehabt haben, sich zu allen entscheid-
erheblichen Fragen zu äussern. Es dürfen keine prozesskonform gestellten Be-
weisanträge zu entscheiderheblichen strittigen Fragen offen sein (BGE 144 III 
394 E. 4.3.2.2). Spruchreife setzt also voraus, dass nach Massgabe der ein-
schlägigen Rechtsnormen des Prozess- und Privatrechts ein Urteilsspruch über 
das klägerische Rechtsbegehren (einschliesslich Eintretensbegehren) ergehen 
kann; ferner, dass das Vorbringen des (rechtsunkundigen) Klägers nicht "unklar, 
widersprüchlich, unbestimmt oder offensichtlich unvollständig ist", weil das Ge-
richt gegebenenfalls seine Fragepflicht ausüben muss (Art. 56 ZPO) (zum Gan-
zen vgl. BSK ZPO-Willisegger, Art. 223 N 20 mit Hinweis auf die Rechtspre-
chung; vgl. BGE 140 III 450 E. 3.2 und BGE 144 III 394 E. 4.3.2.2).

3.4.1 Die Klägerin erläutert die geltend gemachte Forderung von Fr. 51'383.95 
unter Verweis auf Belege wie folgt (Klage S. 5 ff. Ziff. 3 f.):

- Abrechnung Nr. 422667 per 31. März 2023 über Fr. 49'813.15 (Rechnungs-
Nr. 422667; Kläg-act. 6). Absehen von einer Betreibung der sich in Zahlungs-
schwierigkeiten befindenden Beklagten, stattdessen Ratenzahlungsvereinba-
rung

- Zahlungen am 8. Mai 2023 und 19. Mai 2023 von je Fr. 10'000.-- (entspre-
chend Saldo von Fr. 29'813.15) (Kläg-act. 6)

- Abrechnung Nr. 427851 per 30. Juni 2023 über Fr. 36'416.75 (entsprechend 
Saldo von Fr. 66'229.90) (Kläg-act. 7 und 6)

- Zahlungen am 16. August 2023 und 22. September 2023 von je Fr. 4'500.-- 
(entsprechend Saldo von Fr. 57'229.90) (Kläg-act. 6)

- Abrechnung Nr. 432589 per 30. September 2023 über Fr. 6'948.25 (entspre-
chend Saldo von Fr. 64'178.15) (Kläg-act. 6)

- Zahlungen am 31. Oktober 2023 und 1. Dezember 2023 von Fr. 4'500.-- bzw. 
Fr. 5'000.-- entsprechend Saldo von Fr. 54'678.15 (Kläg-act. 6)

- Abrechnung Nr. 438289 per 31. Dezember 2023 über Fr. 299.25 (entspre-
chend Saldo von Fr. 54'977.40) (Kläg-act. 6)

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- Zahlungen am 8. Januar 2024, 1. Februar 2024 und 1. März 2024 (zwei Zah-
lungen) von Fr. 4'900.--, Fr. 5'000.--, Fr. 1'413.15 sowie Fr. 3'586.85 (ent-
sprechend Saldo von Fr. 40'077.40) (Kläg-act. 6)

- Abrechnung Nr. 443411 per 31. März 2024 über Fr. 359.20 (entsprechend 
Saldo von Fr. 40'436.60) (Kläg-act. 6)

- Zahlungen am 3. April 2024, 3. Mai 2024 und 4. Juni 2024 (je zwei Zah-
lungen) von Fr. 5'000.--, Fr. 14'640.80, Fr. 359.20, Fr. 3'051.75 sowie 
Fr. 6'948.25 (entsprechend Saldo von Fr. 10'436.60) (Kläg-act. 6)

- Abrechnung Nr. 448802 per 30. Juni 2024 (Rechnungsdatum: 12.8.2024) 
über Fr. 33'509.25 (entsprechend Saldo von Fr. 43'945.85) (Kläg-act. 8 und 
6)

- Abrechnung Nr. 453337 per 30. September 2024 (Rechnungsdatum: 
7.10.2024) über Fr. 7'438.10 (entsprechend Saldo von Fr. 51'383.95 (Kläg-
act. 9 und 6). 

3.4.2 Die Abrechnung per 31. März 2023 über Fr. 49'813.15 wurde mit den Ra-
tenzahlungen vom 

- 8. Mai 2023 und 19. Mai 2023 von je Fr. 10'000.--
- 16. August 2023 und 22. September 2023 von je Fr. 4'500.
- 31. Oktober 2023 und 1. Dezember 2023 von Fr. 4'500.-- bzw. Fr. 5'000.--
- 8. Januar 2024 und 1. Februar 2024 und 1. März 2024 von Fr. 4'900.--, 

Fr. 5'000.-- sowie Fr. 1'413.15 vollständig beglichen.

Nach dieser vollständigen Begleichung betrug der Saldo am 1. März 2024 
Fr. 43'664.25, der sich durch die zweite Zahlung vom 1. März 2024 von 
Fr. 3'586.85 auf Fr. 40'077.40 reduzierte. 

3.4.3 Die Zahlung von Fr. 5'000.-- vom 3. April 2024 galt der Rechnung 
(Nr. 438289) per 31. Dezember 2023 von Fr. 299.25; die Restanz von 
Fr. 4'700.75 wurde mit der noch offenen Forderung verrechnet, so dass am 
3. April 2024 noch Fr. 35'436.60 offen waren. 

Auf die beiden anderen Rechnungen Nrn. 448802 und 453337 wurden keinerlei 
Zahlungen mehr geleistet. 

3.4.4 Belegt werden im Weiteren die zahlreichen Mahnungen (Kläg-act. 10), wel-
che bereits Rechnungen vor den vorstehend dargelegten Abrechnungen betra-
fen. Die Abrechnung vom 31. März 2023 von Fr. 49'813.15, für welche eine Ra-
tenzahlung vereinbart wurde, wurde dreimal angemahnt; ebenso wurden die wei-
teren Rechnungen ein- bis dreimal angemahnt. Dennoch gingen nach dem 
4. Juni 2024 keine weiteren Zahlungen mehr ein, worauf die Klägerin am 7. Ok-

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tober 2024 die Betreibung über Fr. 56'184.70 (geltend gemachte offene Positio-
nen von Fr. 15'137.35 auf der Rechnung Nr. 427851 vom 10.7.2023 und Fr. 50.-- 
Mahngebühren; Fr. 33'509.25 auf der Rechnung Nr. 448802 vom 12.8.2024 und 
Mahngebühren von Fr. 50.-- sowie Fr. 7'438.10 auf der Rechnung Nr. 453337 
vom 7.10.2024) einleitete (vgl. Kläg-act. 11). 

3.4.5 Gegen den Zahlungsbefehl des Betreibungsamtes D.________ vom 9. Ok-
tober 2024 in der Betreibung Nr. ____ über Fr. 56'184.70 erhob die Beklagte am 
18. Oktober 2024 Rechtsvorschlag (vgl. Kläg-act. 12). 

3.5 Die vorliegend geltend gemachte Forderung von Fr. 51'383.95 wurde, wie 
vorstehend gezeigt wurde, von der Klägerin nachvollziehbar und klar erläutert. 
Die jeweiligen Rechnungen entsprechen den Vorgaben an die Transparenz der 
den Endverbrauchern gestellten Rechnungen gemäss Art. 12 Abs. 2 StromVG. 
Die Abrechnung ist aktenmässig erstellt. 

3.6 Die geltend gemachten Zinsen begründet die Klägerin wie folgt:

3.6.1 Betreffend die Rechnung Nr. 427851 vom 10. Juli 2023 von Fr. 36'416.75, 
bezahlbar bis 9. August 2023 (Kläg-act. 7):

- Teilzahlung am 1. März 2024 von Fr. 3'586.85; d.h. Verzugszinsenlauf ab 
10. August 2023 bis 29. Februar 2024; Saldo per 29. Februar 2024 von 
Fr. 32'829.90.

- Der Restbetrag von Fr. 4'700.75 der Zahlung von Fr. 5'000.-- vom 3. April 
2024 (vgl. vorstehend E. 3.4.3) wurde gestützt auf Art. 87 Abs. 1 OR auf die 
älteste offene Forderung, d.h. diejenige vom 30. Juni 2023 bzw. die noch of-
fenen Fr. 32'829.90 angerechnet; der Verzugszinsenlauf auf diesem Betrag 
dauerte somit vom 1. März 2024 bis 2. April 2024; Saldo per 3. April 2024 von 
Fr. 28'129.15.

- Eine weitere Zahlung von Fr. 14'640.80 erfolgte am 3. Mai 2024, d.h. Ver-
zugszinsenlauf auf Fr. 28'129.15 vom 3. April 2024 bis 2. Mai 2024; Saldo per 
2. Mai 2024 Fr. 13'488.35.

- Schliesslich folgte eine Zahlung von Fr. 3'051.75 am 4. Juni 2024, d.h. Zin-
senlauf auf diesem Betrag vom 3. Mai 2024 bis 3. Juni 2024; Saldo per 3. Ju-
ni 2024 von Fr. 10'436.60. 

3.6.2 Betreffend die Rechnung Nr. 448802 von Fr. 33'509.25 vom 12. August 
2024 und zahlbar bis 11. September 2024 (Kläg-act. 8) erfolgten keine Zahlun-
gen, womit ab dem 12. September 2024 Verzugszinsen geschuldet sind.

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3.6.3 Betreffend die Rechnung Nr. 453337 von Fr. 7'438.10 vom 7. Oktober 2024 
und zahlbar bis 6. November 2024 (Kläg-act. 9) erfolgten ebenfalls keine Zahlun-
gen, womit ab dem 7. November 2024 Verzugszinsen geschuldet sind. 

3.6.4 Die geltend gemachten Verzugszinsen sind somit betragsmässig wie zeit-
lich ausgewiesen. Die Verzugszinsen von 5 % entsprechen dem gesetzlichen 
Verzugszins gemäss Art. 104 Abs. 1 OR. 

3.7 Die Forderung der Klägerin ist somit klar ausgewiesen; die Klagesache er-
weist sich ohne Weiterungen als spruchreif.  

4.1.1 Ein Gläubiger, gegen dessen Betreibung Rechtsvorschlag erhoben worden 
ist, hat seinen Anspruch im Zivilprozess oder im Verwaltungsverfahren geltend zu 
machen. Er kann die Fortsetzung der Betreibung nur aufgrund eines vollstreck-
baren Entscheids erwirken, der den Rechtsvorschlag ausdrücklich beseitigt 
(Art. 79 des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs [SchKG; 
SR 281.1] vom 11.4.1889). Beruht die Forderung auf einem vollstreckbaren ge-
richtlichen Entscheid, so kann der Gläubiger beim Richter die Aufhebung des 
Rechtsvorschlags (definitive Rechtsöffnung) verlangen (Art. 80 Abs. 1 SchKG). 
Gerichtlichen Entscheiden gleichgestellt sind unter anderem Verfügungen 
schweizerischer Verwaltungsbehörden (Art. 80 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG). 

4.1.2 Die nach Art. 79 SchKG angerufene Behörde, welche im Rahmen des 
ordentlichen Prozessweges über die Begründetheit des Anspruches entscheidet, 
ist befugt, zugleich mit dem Sachentscheid die definitive Rechtsöffnung auszu-
sprechen, ohne dass der Gläubiger noch das besondere Verfahren nach Art. 80 
SchKG durchzuführen hat (vgl. statt Vieler VGE II 2022 30 vom 24.5.2022 E. 3; 
VGE 26/96 vom 12.6.1996; BGE 107 III 60 = Pra 70 [1981] Nr. 252). Art. 79 
SchKG ermächtigt also den Sachrichter ausdrücklich, den Rechtsvorschlag zu 
beseitigen und damit selber definitive Rechtsöffnung zu erteilen (Urteil BGer 
5P.334/2002 vom 21.10.2002 E. 2.3).

4.2 Materielle Voraussetzung zur Aufhebung des Rechtsvorschlags ist, dass 
die in Betreibung gesetzte Forderung zum Zeitpunkt der Zustellung des Zah-
lungsbefehls fällig war. Ist die Forderung erst nach diesem Zeitpunkt fällig ge-
worden, so ist zwar auf die Klage einzutreten und ein materielles Urteil zu erlas-
sen, der Rechtsvorschlag indes nicht zu beseitigen. Die Beseitigung des Rechts-
vorschlags vor Fälligkeit oder ohne die gesetzlich vorgeschriebene Mahnung ist 
unzulässig (BSK SchKG-Staehelin, Art. 79 N 10 m.H.; siehe auch Vock, in: KU-
KO SchKG, 2014, Art. 79 N 3). 

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4.3.1 Während die Forderungen gemäss den Rechnungen Nrn. 427851 vom 
10. Juli 2023 (Fr. 10'436.60) und 448802 vom 12. August 2024 (Fr. 33'509.25) 
vor Zustellung des Zahlungsbefehls am 18. Oktober 2024 fällig waren (vgl. 
vorstehende E. 3.6.1 f.), gilt dies nicht für die Forderung gemäss Rechnung 
Nr. 453337 vom 7. Oktober 2024 (Fr. 7'438.10), welche bis am 6. November 
2024 zahlbar war (Kläg-act. 9) und für welche entsprechend auch keine Mah-
nung aktenkundig ist. 

Für die Forderung über Fr. 7'438.10 kann somit der Rechtsvorschlag derzeit 
noch nicht beseitigt werden.

4.3.2 Entsprechend ist der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ____ des Be-
treibungsamtes D.________ vom 9. Oktober 2024 gegen den Zahlungsbefehl 
vom 9. Oktober 2024 im Umfang von Fr. 43'945.85 aufzuheben und hierfür defini-
tive Rechtsöffnung zu erteilen (vgl. vorstehend E. 4.1.2). Für die Betreibungskos-
ten ist die Beseitigung des Rechtsvorschlages überflüssig (BGE 144 III 360 
E. 3.6.2; Art. 68 Abs. 2 SchKG).

5.1 Der Umstand, dass der Rechtsvorschlag im Umfang von Fr. 7'438.10 noch 
nicht beseitigt werden kann, ändert nichts am vollständigen Unterliegen der Be-
klagten. 

Die Verfahrenskosten dieses verwaltungsgerichtlichen Klageverfahrens (Ge-
richtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) werden auf Fr. 1'000.-- festgelegt 
und sind dem Verfahrensausgang entsprechend der Beklagten aufzuerlegen 
(§ 72 VRP; vgl. auch Art. 106 Abs. 1 Satz 1 ZPO).

5.2 Die Parteientschädigung richtet sich im verwaltungsgerichtlichen Klagever-
fahren nach § 74 VRP, wonach die unterliegende der obsiegenden Partei eine 
dem Aufwand angemessene Entschädigung auszurichten hat, welche die Behör-
de festsetzt (§ 74 Abs. 1 VRP; EGV-SZ 2022 B 1.3). Nachdem die beanwaltete 
Klägerin obsiegt, ist ihr zu Lasten der Beklagten eine Parteientschädigung zuzu-
sprechen (§ 74 Abs. 1 und 2 VRP). Die Parteientschädigung ist in Beachtung des 
kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte (GebTRA; SRSZ 280.411) vom 
27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Verfahren vor Verwaltungsgericht in 
§ 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung 
der in § 2 des Gebührentarifs enthaltenen Kriterien sowie in Ausübung des 
pflichtgemässen Ermessens auf insgesamt Fr. 1'500.-- (inkl. Barauslagen und 
MwSt) festzusetzen.

11

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, der Klägerin 
Fr. 51'383.95 nebst Zins zu 5 % auf 

- Fr. 36'416.75 vom 10. August 2023 bis 29. Februar 2024
- Fr. 32'829.90 vom 1. März 2024 bis 2. April 2024
- Fr. 28'129.15 vom 3. April 2024 bis 2. Mai 2024
- Fr. 13'488.35 vom 3. Mai 2024 bis 3. Juni 2024
- Fr. 10'436.60 seit dem 4. Juni 2024
- Fr. 33'509.25 seit dem 12. September 2024 sowie
- Fr. 7'438.10 seit dem 7. November 2024
zu bezahlen.

2. Der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ____ des Betreibungsamtes 
D.________, Zahlungsbefehl vom 9. Oktober 2024, wird im Umfang von 
Fr. 43'945.85 aufgehoben, und der Klägerin wird hierfür die definitive 
Rechtsöffnung erteilt.

3. Die Kosten dieses verwaltungsgerichtlichen Klageverfahrens (Gerichtsge-
bühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 1'000.-- werden der Beklag-
ten auferlegt. Sie hat diesen Betrag innert 30 Tagen seit Zustellung des Ur-
teils auf das Postkonto IBAN CH10 0900 0000 6002 2238 6 des Verwal-
tungsgerichts zu überweisen.

Die Klägerin hat am 11. Dezember 2024 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 2'000.-- bezahlt, der ihr aus der Gerichtskasse zurückzuerstatten ist. 

4. Die Beklagte hat der Klägerin eine Parteientschädigung von Fr. 1'500.-- (in-
kl. Barauslagen und MwSt) zu bezahlen. 

5. Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde* in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lausan-
ne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

12

6. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Klägerin (2/R)
- die Beklagte (via Publikation im Amtsblatt) sowie 
- das Umweltdepartement (Amt für Umwelt und Energie, z.K.).

Schwyz, 28. März 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 7. April 2025