# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 38f0ba11-9c10-5d01-bc5c-111b13444e84
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-11-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.11.2025 E-8308/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-8308-2025_2025-11-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-8308/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  N o v e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Mathias Lanz (Vorsitz), 

Richterin Nina Spälti Giannakitsas,  

Richter Markus König,    

Gerichtsschreiber Lukas Rathgeber. 

   

Parteien 

 
A._______, geb. am (…), und die Ehefrau 

B._______, geb. am (…), sowie die Kinder 

C._______, geb. am (…), 

D._______, geb. am (…), 

E._______, geb. am (…), 

F._______, geb. am (…), 

G._______, geb. am (…), 

H._______, geb. am (…), 

Afghanistan,  

(…),   

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(sicherer Drittstaat - Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG);  

Verfügung des SEM vom 22. Oktober 2025. 

 

E-8308/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Die Beschwerdeführenden A._______ (Beschwerdeführer) und B._______ 

(Beschwerdeführerin) suchten gemeinsam mit ihren sechs minderjährigen 

Kindern am 21. Mai 2025 in der Schweiz um Asyl nach. Ein Abgleich mit 

der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Eurodac) ergab, dass sie am 

25. Februar 2025, respektive am 26. Februar 2025 bereits in Griechenland 

ein Asylgesuch gestellt hatten und ihnen dort am 13. März 2025 internatio-

naler Schutz gewährt wurde.  

B.  

Das SEM ersuchte die griechischen Behörden am 2. Juni 2025 um Rück-

übernahme der Beschwerdeführenden. 

C.  

Am 11. Juni 2025 wurden die Beschwerdeführenden sowie ihr ältester 

Sohn im Rahmen eines Gesprächs zur Rückführung der Familie in einen 

sicheren Drittstaat persönlich befragt. Dabei trugen die Beschwerdeführen-

den im Wesentlichen vor, dass sie Afghanistan am 28. November 2024 

verlassen hätten und über den Iran sowie die Türkei nach Griechenland 

gereist seien. Nach Erhalt des positiven Entscheids in Griechenland und 

vor Ausstellung der Identitätsdokumente habe der Beschwerdeführer das 

Camp mit seinem ältesten Sohn verlassen und «im Wald» leben müssen, 

während die Beschwerdeführerin mit den kleinen Kindern im Container ei-

nes Kollegen im Camp gelebt habe. Rund um das Camp habe es keine 

(bezahlbaren) Unterkünfte gegeben. Der Beschwerdeführer habe nur zwei 

bis drei Tage die Woche für 30 Euro am Tag Arbeit gefunden, sonst hätten 

sie keine finanziellen Mittel gehabt. Auf Nachfrage, ob sie sich um Unter-

stützung in Sachen Wohnraum oder um finanzielle Hilfe gekümmert hätten, 

führten sie aus, dass es keine Unterstützung gegeben habe. Nach Verlas-

sen des Camps seien sie auf sich selbst gestellt gewesen. Im Camp habe 

es zwar ein Büro zur Registrierung für finanzielle Hilfe gegeben. Was für 

eine Organisation oder Behörde dies gewesen sei, wüssten sie aber nicht. 

Freunde hätten ihnen mitgeteilt, dass es nichts bringen würde, sich um 

Hilfe zu bemühen. Deshalb hätten sie nichts dergleichen unternommen. 

Die Situation im Camp sei sehr schlecht gewesen und ihr ältester Sohn sei 

noch vor Erhalt des Asylentscheids von Polizisten geschlagen worden. 

Nach einem Monat und fünf Tagen teilweise ohne Unterkunft hätten sie die 

Identitätspapiere für alle Familienmitglieder erhalten. Daraufhin hätten sie 

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Seite 3 

Schifftickets gekauft und seien nach Thessaloniki gereist, von wo sie zwei 

Tage später zusammen weiter nach Basel geflogen seien. 

Sie hätten Griechenland verlassen, weil sie einen Monat im Freien hätten 

leben und ohne Essen, Wasser, Arbeit, einem Dach über dem Kopf sowie 

ohne Geld hätten auskommen müssen. Eine ausreichende medizinische 

Versorgung sei ebenfalls nicht vorhanden gewesen. In dieser Situation sei 

es ihnen nicht möglich gewesen, mit den kleinen Kindern in Griechenland 

zu leben. Es gebe keine Unterstützung, keine Arbeit, keine Sprachkurse 

und keine Schulen. Die Schweiz sei bereits bei der Ausreise aus Afghanis-

tan ihr erklärtes Ziel gewesen.  

D.  

Die griechischen Behörden stimmten dem Ersuchen um Rückübernahme 

der Beschwerdeführenden am 15. Juni 2025 zu und teilten mit, die Be-

schwerdeführenden seien in Griechenland als Flüchtlinge anerkannt wor-

den und sie würden über bis im März 2028 gültige Aufenthaltsbewilligun-

gen verfügen. 

 

E.  

Mit Eingabe vom 23. Juni 2025 reichten die Beschwerdeführenden die grie-

chischen Aufenthaltstitel und Reisedokumente aller Familienmitglieder im 

Original ein.  

F.  

F.a Am 20. Oktober 2025 übermittelte das SEM den ablehnenden Verfü-

gungsentwurf – zusammen mit den editionspflichtigen Akten – den Be-

schwerdeführenden zur Stellungnahme.  

F.b In der Stellungnahme vom 21. Oktober 2025 zum Entscheidentwurf 

brachten die Beschwerdeführenden zusammenfassend vor, dass sie bei 

einer Rückkehr nach Griechenland in eine existenzielle Notlage geraten 

würden. Der Beschwerdeführer habe sich um eine Arbeit in Griechenland 

bemüht, doch keine Möglichkeit gefunden, ein Einkommen zu generieren. 

Die Lebenssituation in Griechenland sei sehr schwierig gewesen. Zu-

kunftsperspektiven gebe es für sie dort nicht, insbesondere nicht für die 

sechs minderjährigen Kinder. Die Familie habe keine Unterstützung bei der 

Integration sowie bei der Wohnungs- und Arbeitssuche erhalten.  

Hinsichtlich des Vollzugs der Wegweisung nach Griechenland seien ent-

gegen der Auffassung der Vorinstanz keine günstigen Umstände 

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Seite 4 

ersichtlich. Sie seien eine Familie mit sechs minderjährigen Kindern und 

würden der Kategorie der vulnerablen Personen angehören. Die Familie 

habe sich nicht längere Zeit in Griechenland aufgehalten, verfüge über 

keine Kenntnisse der griechischen Sprache und habe keine ausreichenden 

finanziellen Mittel. Auch die vom SEM genannten Organisationen könnten 

die Beschwerdeführenden in der Praxis nicht von einer drohenden Ob-

dachlosigkeit schützen, was insbesondere für sie als vulnerable Familie 

schwerwiegende Folgen haben könne. Deshalb seien sie in der Schweiz 

vorläufig aufzunehmen.  

G.  

Mit Verfügung vom 22. Oktober 2025 – eröffnet am gleichen Tag – trat das 

SEM in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a in Verbindung mit Art. 6a 

Abs. 2 Bst. b AsylG auf die Asylgesuche der Beschwerdeführenden nicht 

ein, ordnete die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an, for-

derte sie auf, die Schweiz am Tag nach Eintritt der Rechtskraft der Verfü-

gung zu verlassen und händigte ihnen die editionspflichtigen Akten gemäss 

Aktenverzeichnis aus. 

H.  

Mit Eingabe vom 29. Oktober 2025 erhoben die Beschwerdeführenden 

beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen diese Verfügung und 

beantragten, diese sei vollumfänglich aufzuheben und die Vorinstanz sei 

anzuweisen, auf die Asylgesuche einzutreten; eventualiter sei die vorläu-

fige Aufnahme zu gewähren, subeventualiter sei die Sache zur Neubeur-

teilung an die Vorinstanz zurückzuweisen, sub-subeventualiter seien spe-

zifische Garantien von den griechischen Behörden einzuholen, um eine 

Unterbringung und eine medizinische Versorgung sicherzustellen. In ver-

fahrensrechtlicher Hinsicht wurde beantragt, dass die aufschiebende Wir-

kung der Beschwerde zu gewähren sowie die superprovisorische Ausset-

zung des Vollzugsstopps zu erlassen sei. Zudem sei ihnen die unentgeltli-

che Prozessführung unter Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvor-

schusses zu gewähren.  

I.  

Am 31. Oktober 2025 bestätigte das Bundesverwaltungsgericht den Ein-

gang der Beschwerde. 

J.  

Die Beschwerdeführenden liessen dem Gericht am 31. Oktober 2025 eine 

Beschwerdeergänzung zukommen.  

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Seite 5 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht ist daher 

zuständig für die Beurteilung der vorliegenden Beschwerde und entschei-

det auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – und so auch vorliegend – 

endgültig (Art. 105 AsylG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Die 

Beschwerdeführenden haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men, sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und haben 

ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung. Sie sind daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 

und Art. 108 Abs. 3 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 VwVG). Auf die Be-

schwerde ist einzutreten. 

1.4 Nachdem der Beschwerde von Gesetzes wegen aufschiebende Wir-

kung zukommt (Art. 55 Abs. 1 VwVG) und das SEM diese auch nicht ent-

zogen hat, ist auf die Verfahrensanträge auf Erteilung der aufschiebenden 

Wirkung sowie superprovisorische Aussetzung des Wegweisungsvollzugs 

mangels Rechtschutzinteresses nicht einzutreten. 

2.  

2.1 Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rü-

gen richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

2.2 Bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es das 

SEM ablehnt, das Asylgesuch auf seine Begründetheit hin zu überprüfen 

(Art. 31a Abs. 1–3 AsylG), ist die Beurteilungskompetenz der Beschwer-

deinstanz grundsätzlich auf die Frage beschränkt, ob die Vorinstanz zu 

Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist (vgl. BVGE 2017 VI/5 E. 3.1; 

2012/4 E. 2.2, je m.w.H.). Hinsichtlich der Frage der Wegweisung und des 

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Seite 6 

Wegweisungsvollzugs hat die Vorinstanz eine materielle Prüfung vorge-

nommen, weshalb das Bundesverwaltungsgericht diese Punkte insoweit 

ohne Einschränkung prüft. 

2.3 Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wurde auf die Durchführung eines 

Schriftenwechsels verzichtet. 

3.  

Der in der Rechtsmitteleingabe gestellte Rückweisungsantrag ist unbe-

gründet. Das SEM hat sich in der angefochtenen Verfügung mit der allge-

meinen Situation von Personen mit Schutzstatus in Griechenland – auch 

der von Kindern – einlässlich auseinandergesetzt. Ausserdem hat es unter 

Bezugnahme auf die vorhandenen Akten und die Schilderungen der Be-

schwerdeführenden deren individuelle Situation, einschliesslich des Kin-

deswohls und ihres Gesundheitszustandes, rechtsgenüglich abgeklärt. 

Weiter hat die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung eine Einzelfall-

prüfung vorgenommen und hinreichend nachvollziehbar aufgezeigt, von 

welchen Überlegungen sie sich leiten liess (vgl. angefochtene Verfügung 

S. 7 ff.). Dabei durfte das SEM sich auf die wesentlichen Gesichtspunkte 

beschränken (BGE 143 III 65 E. 5.2), was es vorliegend getan hat. So sind 

den vorinstanzlichen Erwägungen detaillierte Ausführungen zur Situation 

und zu den Möglichkeiten der Beschwerdeführenden in Griechenland – die 

klarerweise auch die minderjährigen Kinder einschliessen – sowie zur me-

dizinischen Versorgung ebendort zu entnehmen. Dass die Beschwerdefüh-

renden die Auffassung und Schlussfolgerungen des SEM nicht teilen, stellt 

keine unvollständige Sachverhaltsfeststellung dar, sondern betrifft die ma-

terielle Beurteilung der vorgebrachten Vollzugshindernisse. Auch sonst er-

geben sich aus den Akten keine Rückweisungsgründe, weshalb der Antrag 

abzuweisen ist.  

4.  

4.1 Die Vorinstanz begründete ihre Verfügung im Wesentlichen damit, die 

Beschwerdeführenden seien im sicheren Drittstaat Griechenland als 

Flüchtlinge anerkannt und Griechenland habe ihrer Rückübernahme zuge-

stimmt. Sie könnten dorthin zurückkehren, ohne eine Rückschiebung in 

Verletzung des Non-Refoulement-Prinzips befürchten zu müssen. Es sei 

daher in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG nicht auf ihre Asylge-

suche einzutreten.  

Weiter führte das SEM aus, es könne weiterhin davon ausgegangen wer-

den, dass der Vollzug der Wegweisung nach Griechenland für anerkannte 

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Schutzberechtigte grundsätzlich zulässig und zumutbar sei. Für Familien 

mit Kindern sei der Vollzug der Wegweisung zumutbar, falls günstige Vo-

raussetzungen oder Umstände vorlägen. Es gehe aus den Akten nicht her-

vor, dass sie alles ihnen Zumutbare unternommen hätten, um in Griechen-

land zu ihren Rechten und den ihnen zustehenden Leistungen zu kommen, 

oder dass sie die ihnen noch zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel 

eingesetzt hätten, um sich in Griechenland eine Zukunft aufzubauen. Viel-

mehr hätten sie ihren Angaben zufolge das Camp nicht verlassen, die Be-

hörden nicht kontaktiert und Griechenland kurze Zeit nach Erhalt der Rei-

sedokumente verlassen.  

Mit Verweis auf die geltende Rechtsprechung wies das SEM sodann darauf 

hin, dass es in Griechenland die Möglichkeit gebe, das sogenannte Garan-

tierte Mindesteinkommen zu beantragen. Bis zur Genehmigung hätten sie 

einen Anspruch auf Unterstützungsleistungen, der nötigenfalls auf dem 

Rechtsweg eingefordert werden könne. Ausserdem stünden Schutzbe-

rechtigten in Griechenland ein weiteres Integrationsprojekt, HELIOS+ so-

wie zahlreiche Nicht-Regierungsorganisationen mit diversen Unterstüt-

zungsangeboten zur Verfügung. Angesichts des Bildungsstands und der 

Arbeitserfahrung des Beschwerdeführers seien grundsätzlich die Voraus-

setzungen gegeben, um in Griechenland eine Erwerbstätigkeit zu finden 

und die griechische Sprache zu erlernen.  

In Bezug auf die Kinder sei auf die bestehende Schulpflicht in Griechenland 

zu verweisen. Alsdann gälten die griechischen Behörden sowohl als 

schutzwillig als auch als schutzfähig. Sollten die Beschwerdeführenden vor 

dem Hintergrund der geltend gemachten Polizeigewalt gegenüber dem äl-

testen Sohn inskünftig durch griechische Behörden oder durch Polizeibe-

amte rechtswidrig behandelt werden, hätten sie sich mit einer Beschwerde 

an die zuständige Stelle zu wenden. 

Zudem ergebe sich aus ihren Aussagen, dass die Familie von Beginn an 

die Absicht gehabt habe, in die Schweiz zu gelangen. Dies begründe klar 

den Verdacht eines rechtsmissbräuchlichen Vorgehens.  

Der Gesundheitszustand der Beschwerdeführenden würde sodann nicht 

darauf schliessen lassen, dass es sich bei ihnen um äusserst vulnerable 

Personen handle. Insgesamt sei nicht davon auszugehen, dass ihre Er-

krankungen in ihrer Schwere oder in den erforderlichen Behandlungen der-

art spezifisch seien, dass eine Überstellung nach Griechenland eine Ver-

letzung von Art. 3 EMRK darstellen würde. 

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Seite 8 

Somit sei es den Beschwerdeführenden nicht gelungen, die in Art. 83 

Abs. 5 AIG (SR 142.20) verankerte Legalvermutung umzustossen. Der 

Vollzug der Wegweisung nach Griechenland sei zulässig und zumutbar, 

weshalb der Antrag auf vorläufige Aufnahme in der Schweiz abzuweisen 

sei.  

4.2 Dem hielten die Beschwerdeführenden in ihrer Beschwerde, nebst der 

Wiederholung ihrer bisherigen Ausführungen, im Wesentlichen entgegen, 

eine Rückkehr nach Griechenland verletze Art. 3 EMRK. Aufgrund der gra-

vierenden Mängel im griechischen Asylsystem würden sie in eine existen-

zielle Notlage geraten, was insbesondere für die minderjährigen Kinder 

verheerend wäre.  

Die Beschwerdeführenden führten gravierende Mängel für anerkannte 

Flüchtlinge in Griechenland bei der Unterbringung, dem Zugang zum Ar-

beitsmarkt, zu Sozialleistungen und zur Gesundheitsversorgung an. Zu-

dem gebe es für Schutzberechtigte in Griechenland keine wirksamen 

Rechtsmittel. Das SEM verkenne die Situation in Griechenland auch im 

Hinblick auf das Kindeswohl. Es handle sich bei ihnen um eine Familie mit 

sechs minderjährigen Kindern und eine Rückführung nach Griechenland 

sei mit internationalem Recht und insbesondere dem Übereinkommen vom 

20. November 1989 über die Rechte des Kindes (Kinderrechtskonvention, 

KRK, SR 0.107) nicht vereinbar.  

Schutzberechtigte, die aus anderen Ländern zurück nach Griechenland 

abgeschoben würden, würden von griechischen Behörden keinerlei Infor-

mationen erhalten, wohin sie sich in Bezug auf Unterbringungsmöglichkei-

ten, Unterstützung oder für behördliche Angelegenheiten wenden können. 

Damit sei der Wegweisungsvollzug nach Griechenland unzulässig und un-

zumutbar.   

5.  

5.1 Das SEM tritt in der Regel auf ein Asylgesuch nicht ein, wenn die asyl-

suchende Person in einen sicheren Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 

Bst. b AsylG zurückkehren kann, in welchem sie sich vorher aufgehalten 

hat (Art. 31a Abs. 1 Bst. a AsylG). 

5.2 Das SEM stellt in der angefochtenen Verfügung zutreffend fest, dass 

es sich bei Griechenland, als Mitglied der Europäischen Union (EU), um 

einen verfolgungssicheren Drittstaat im Sinne von Art. 6a Abs. 2 Bst. b 

AsylG handelt (vgl. Beschluss des Bundesrates vom 14. Dezember 2007). 

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Seite 9 

Den vorinstanzlichen Akten ist sodann zu entnehmen, dass die Beschwer-

deführenden in Griechenland als Flüchtlinge anerkannt wurden und die 

griechischen Behörden ihrer Rückübernahme ausdrücklich zustimmten.  

5.3 Das SEM ist demnach zu Recht in Anwendung von Art. 31a Abs. 1 

Bst. a AsylG auf die Asylgesuche nicht eingetreten.  

6.  

6.1 Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so 

verfügt es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den 

Vollzug an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie 

(Art. 44 AsylG). 

6.2 Die Beschwerdeführenden verfügen insbesondere weder über eine 

ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf 

Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu 

Recht angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

7.  

7.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG). Vorliegend ist der Wegweisungsvollzug in Bezug auf 

Griechenland zu prüfen. 

7.2  

7.2.1 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz (insbesondere Art. 5 Abs. 1 AsylG, Art. 33 Abs. 1 des Abkom-

mens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30], Art. 25 

Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen 

Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behand-

lung oder Strafe [FoK, SR 0.105] und Art. 3 EMRK) einer Weiterreise der 

Ausländerin oder des Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen 

Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 AIG). Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG 

kann der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer sodann unzumutbar 

sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung festgestellt, ist – unter 

Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige Aufnahme zu gewähren.  

7.2.2 Zugunsten sicherer Drittstaaten wie Griechenland (vgl. oben E. 5.2) 

besteht die gesetzliche Vermutung, dass diese ihre völkerrechtlichen 

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Seite 10 

Verpflichtungen – darunter im Wesentlichen das Refoulement-Verbot und 

grundlegende menschenrechtliche Garantien – einhalten. Zwar anerkennt 

das Bundesverwaltungsgericht, dass die Lebensbedingungen in Griechen-

land für dort anerkannte Schutzberechtigte in fast allen Bereichen des täg-

lichen Lebens schwierig sind und sich die Alltagsbewältigung beschwerlich 

gestaltet. Gemäss koordinierter Praxis ist aber nicht von einer Situation 

auszugehen, in der jeder Person mit Schutzstatus eine unangemessene 

und erniedrigende Behandlung im Sinn einer Verletzung von Art. 3 EMRK 

drohen würde (vgl. das Referenzurteil des BVGer E-3427/2021, E-

3431/2021 vom 28. März 2022 E. 11.2).  

7.2.3 Gemäss Art. 83 Abs. 5 AIG ist eine Wegweisung in einen EU- oder 

EFTA-Staat sodann vermutungsweise zumutbar. Im Referenzurteil  

E-3427/2021, E-3431/2021 vom 28. März 2022 hielt das Bundesverwal-

tungsgericht fest, dass die Legalvermutung der Zumutbarkeit des Vollzugs 

der Wegweisung nach Griechenland grundsätzlich auch für vulnerable Per-

sonen gilt, wie zum Beispiel Personen, die an gesundheitlichen Problemen 

leiden, welche nicht als schwerwiegende Erkrankung einzustufen sind. Fa-

milien mit Kindern gelten ebenfalls als vulnerabel; bei ihnen erachtet das 

Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung nur dann als zu-

mutbar, wenn günstige Voraussetzungen oder Umstände vorliegen. In je-

dem Fall sind im Rahmen der Abwägung sämtliche konkreten Umstände 

des Einzelfalls zu berücksichtigen, darunter Alter, Gesundheitszustand, 

Ausbildung, Fremdsprachenkenntnisse und Berufserfahrung der Betroffe-

nen, aber auch ob und inwieweit sie eigene, ihnen zumutbare Anstrengun-

gen unternommen beziehungsweise versucht haben, in Griechenland Hilfe 

in Anspruch zu nehmen. Allein die Tatsache, dass sich die bisherige In-

tegration in Griechenland als schwierig erwiesen hat, lässt den Vollzug der 

Wegweisung noch nicht unzumutbar erscheinen. Entscheidend ist, ob die 

betroffenen Personen bei einer Rückkehr trotz zumutbarer Anstrengungen 

mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in eine existenzielle Notlage geraten 

würden, die sie nicht aus eigener Kraft abwenden könnten (vgl. a.a.O. 

E. 11.5.1 und 11.5.2).  

7.2.4 Im Referenzurteil D-2590/2025 vom 11. September 2025 präzisierte 

das Gericht die Praxis betreffend den Wegweisungsvollzug von Familien 

mit Kindern nach Griechenland und hielt diesbezüglich fest, dass die Be-

dingungen für Familien mit Kindern, die in Griechenland internationalen 

Schutz erhalten haben, nach wie vor schwierig sind. Insbesondere sind die 

Hürden hoch, eine angemessene und dauerhafte Unterkunft zu finden. 

Trotzdem können auch von Familien mit Kindern konkrete Anstrengungen 

E-8308/2025 

Seite 11 

erwartet werden, sich in Griechenland zu integrieren und sich dort eine 

Existenz aufzubauen. Vor diesem Hintergrund kommt das Gericht zum 

Schluss, dass der Wegweisungsvollzug nur dann als unzulässig bezie-

hungsweise unzumutbar zu erachten ist, wenn es den Familienmitgliedern 

trotz glaubhafter, konkreter Anstrengungen und unter Ausschöpfung der 

vorhandenen Ressourcen nicht gelungen ist, in Griechenland eine men-

schenwürdige Existenz respektive eine Existenzgrundlage im Sinne von 

Art. 83 Abs. 4 AIG aufzubauen (vgl. a.a.O. E. 8 und 9, insbes. E. 9.8).   

7.2.5 Im vorliegenden Fall gelingt es den Beschwerdeführern nicht aufzu-

zeigen, dass es ihnen trotz zumutbarer Anstrengungen unter Ausschöp-

fung der vorhandenen Ressourcen nicht gelungen ist, sich in Griechenland 

eine menschenwürdige Existenz aufzubauen. So sind den Akten keinerlei 

ernsthafte, auf einen langfristigen Aufenthalt in Griechenland ausgerichtete 

Bemühungen ihrerseits zu entnehmen. Mithin ist davon auszugehen, dass 

sie nie beabsichtigt hatten, ihre Situation in Griechenland zu verbessern. 

Entsprechend haben sie sich eigenen Angaben zufolge nach Erhalt des 

Aufenthaltstitels weder an staatliche Stellen ausserhalb ihrer Unterkunft 

noch an karitative Einrichtungen gewandt; vielmehr reisten sie unmittelbar 

nach Erhalt der Identitätsdokumente in die Schweiz aus.  

7.2.6 Das Bundesverwaltungsgericht verkennt die schwierige Lage der Be-

schwerdeführenden mit sechs Kindern nicht. Was die Schulpflicht in Grie-

chenland anbelangt, ist mit dem SEM jedoch darauf hinzuweisen, dass 

auch schutzberechtigte Kinder dieser unterstehen und der Besuch der Pri-

mar- und Sekundarschule – ebenso wie für griechische Kinder – mithin 

auch für sie obligatorisch ist (vgl. Urteil des BVGer E-2365/2025 vom 

10. Juli 2025 E. 9.6; Asylum Information Database [AIDA], Country Report 

Greece, Update 2024, S. 262, < https://asylumineurope.org/re-

ports/country/greece/ >, besucht am 04.11.2025). Eine Verletzung der Kin-

derrechtskonvention ist vorliegend nicht auszumachen, sodass eine Rück-

führung der Familie nach Griechenland, das sich völkerrechtlich auch zur 

Einhaltung der KRK verpflichtet hat, mit dem Kindeswohl vereinbar ist.  

7.2.7 Zwar ist nicht auszuschliessen, dass die Beschwerdeführenden bei 

der Rückkehr nach Griechenland mit Hindernissen zu kämpfen haben wer-

den; diese erscheinen bei zumutbarer Eigeninitiative jedoch nicht unüber-

windbar. So ist anzunehmen, dass sie trotz der gegenwärtigen familiären 

Konstellation in der Lage sind, sich um eine angemessene Unterkunft, die 

Aufnahme einer Erwerbstätigkeit respektive den Zugang zu Sozialleistun-

gen und Schulbildung zu bemühen und die ihnen und den Kindern 

https://asylumineurope.org/reports/country/greece/
https://asylumineurope.org/reports/country/greece/

E-8308/2025 

Seite 12 

zustehenden Rechte bei den griechischen Behörden einzufordern. In die-

sem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass es dem Beschwerde-

führer bereits gelungen ist, vor dem Asylentscheid gelegentlich Arbeit zu 

finden. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde ist nicht ersichtlich, 

weshalb ihm dies nicht auch in Zukunft möglich sein sollte. Es ist ihm denn 

auch gelungen, in Griechenland mit den zuständigen Migrationsbehörden 

– namentlich in Bezug auf die Ausstellung der Reisedokumente – zu kom-

munizieren, die Weitereise in die Schweiz zu organisieren und die finanzi-

ellen Mittel für die Ausstellung der Reisepässe sowie die Kosten für die 

Reise aufzubringen. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass der Be-

schwerdeführer über reichlich Berufserfahrung als Metallbauer verfügt.  

7.2.8 Nach dem Gesagten gibt es keine konkreten Anhaltspunkte dafür, 

den grundsätzlich gesunden Beschwerdeführenden drohe im Fall einer 

Rückkehr nach Griechenland das hohe Risiko einer unmenschlichen oder 

erniedrigenden Behandlung; auch ist nicht davon auszugehen, sie würden 

in Griechenland zwangsläufig in eine existenzielle oder medizinische Not-

lage geraten. Die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme (psychi-

sche Probleme, Schlafstörungen, bakterieller Infekt der Haut, Nacken- und 

Rückenschmerzen mit Schmerzattacken, Hämorrhoidenleiden sowie 

Schmerzen nach Bruch der Hand) sind nicht als gravierend einzustufen 

und in Griechenland behandelbar (vgl. statt vieler: Urteil des BVGer  

E-5042/2025 vom 31. Juli 2025 E. 7.2.3). Damit gelingt es ihnen nicht, die 

oben erwähnte Regelvermutung umzustossen (vgl. oben E. 7.2.3).  

7.2.9 Der Vollzug der Wegweisung ist demnach zulässig und zumutbar. 

7.3 Nachdem die Beschwerdeführenden die genannten Vermutungen nicht 

umzustossen vermögen, besteht auch kein Raum zur Einholung individu-

eller Garantien bezüglich einer angebrachten Unterbringung und der me-

dizinischen Versorgung der Beschwerdeführenden nach ihrer Rückkehr 

nach Griechenland (vgl. statt vieler Urteil des BVGer D-5814/2022 vom 

17. August 2023 E. 9.4). Der entsprechende Antrag ist abzuweisen. 

7.4 Der Vollzug der Wegweisung der Beschwerdeführenden erweist sich 

schliesslich auch als möglich, zumal die griechischen Behörden am 

15. Juni 2025 der Rückübernahme der Beschwerdeführenden explizit zu-

gestimmt haben und sie im Besitz griechischer Reisedokumente für Flücht-

linge sind sowie über eine bis März 2028 gültige Aufenthaltsbewilligung 

verfügen (vgl. Art. 83 Abs. 2 AIG), und es den Beschwerdeführenden 

E-8308/2025 

Seite 13 

obliegt, nötigenfalls bei der Beschaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken 

(Art. 47 Abs. 1 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 E. 12). 

7.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

8.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt und – soweit diesbezüglich überprüfbar – ange-

messen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

9.  

9.1 Der Antrag auf Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses er-

weist sich mit vorliegendem Urteil als gegenstandslos.   

9.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens wären die Kosten den Beschwer-

deführern aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Da die Beschwerde jedoch 

nicht als aussichtslos einzuschätzen war und aufgrund der Akten von der 

prozessualen Bedürftigkeit der Beschwerdeführer auszugehen ist, ist das 

Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im Sinn von 

Art. 65 Abs. 1 VwVG gutzuheissen. Folglich sind keine Verfahrenskosten 

zu erheben. 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-8308/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung wird gut-

geheissen. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

4.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Mathias Lanz Lukas Rathgeber 

 

 

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