# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ce5edf58-2bb4-5037-8b85-a13398ae733e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-08-24
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 24.08.2021 LF210046
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_LF210046_2021-08-24.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: LF210046-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichte-

rin lic. iur. R. Bantli Keller und Oberrichter Dr. M. Sarbach sowie Ge-

richtsschreiber MLaw R. Jenny 

Beschluss vom 24. August 2021 

 

in Sachen 

 

A._____, 
Berufungsklägerin 

 

gegen 

 

1. B._____,  
2. C._____,  
Berufungsbeklagte 

 

1 vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X1._____,  

2 vertreten durch Rechtsanwältin MLaw X2._____ und / oder Rechtsanwältin 

MLaw X3._____,  

 

betreffend Anordnung Erbschaftsverwaltung 
 
 im Nachlass von D._____,  

 

Berufung gegen ein Urteil der Erbschaftskanzlei des Bezirksgerichtes Bülach vom 

3. Mai 2021 (EN210071) 

 

 

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Erwägungen: 

Mit Schreiben vom 18. August 2021, beim Obergericht eingegangen am 19. Au-

gust 2021, zog die Berufungsklägerin die Berufung zurück. Das Verfahren ist ent-

sprechend abzuschreiben. 

Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und Ent-

schädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des 

Rechtsmittelverfahrens der Berufungsklägerin aufzuerlegen, wobei die ordentliche 

Gerichtsgebühr gemäss § 4 Abs. 1 GebV OG in der Höhe von Fr. 32'750.– nach 

Massgabe von § 4 Abs. 2 i.V.m. § 8 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 GebV OG auf 

Fr. 1'500.– zu reduzieren ist. Mangels erheblicher Umtriebe ist den Berufungsbe-

klagten für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

Es wird beschlossen: 

1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 

2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt. 

3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden der Berufungskläge-

rin auferlegt. 

4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, sowie – unter Rücksendung der erst-

instanzlichen Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein. 

6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG.  

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Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt 
Fr. 1'179'168.–. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

Die Anfechtung einer Parteierklärung (Vergleich, Anerkennung oder Rückzug des 
Begehrens) hat nicht mit Beschwerde an das Bundesgericht, sondern mit Revision 
beim Obergericht zu erfolgen (Art. 328 ff. ZPO). 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Der Gerichtsschreiber: 

 
 
 

MLaw R. Jenny 
 
 
versandt am: 

	Beschluss vom 24. August 2021
	Erwägungen:
	Es wird beschlossen:
	1. Das Verfahren wird abgeschrieben.
	2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'500.– festgesetzt.
	3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden der Berufungsklägerin auferlegt.
	4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
	5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, sowie – unter Rücksendung der erstinstanzlichen Akten – an die Vorinstanz, je gegen Empfangsschein.
	6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...