# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8d5e6eb8-6428-5fa7-8c9a-85fac563a7d1
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-05-20
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 20.05.2008 D-3170/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3170-2008_2008-05-20.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3170/2008
teb/med
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  2 0 .  M a i  2 0 0 8

Einzelrichter Bendicht Tellenbach
mit Zustimmung von Richter Maurice Brodard; 
Gerichtsschreiber Daniel Merkli.

A.____angeblich Liberia,
vertreten durch B.___
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung;
Verfügung des BFM vom (...)

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3170/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer ohne Einreichung von Identitätsdokumen-
ten am 15. März 2008 in der Schweiz ein Asylgesuch einreichte und 
dabei im Rahmen der Erstbefragung im Transitzentrum Altstätten vom 
14. April 2008 unter anderem angab, liberianischer Staatsangehöriger 
zu sein und der Ethnie der Mandinko anzugehören, 

dass  er  in  Monrovia  (Liberia)  geboren  sei  und  dort  von  Geburt  bis 
1989 gelebt habe,

dass  seine  Mutter  nach  den  Aussagen  seines  Onkels  von  seinem 
Vater,  Mitglied  einer  Geheimgesellschaft,  im  Rahmen  einer 
Opferhandlung getötet worden sei,

dass er, der Beschwerdeführer, nach einiger Zeit krank geworden sei 
und sein Onkel ihn zu einem Medizinmann nach Niger gebracht habe, 
welcher ihn habe heilen können,

dass er nach seiner Heilung in einem Hotel in Agadez gearbeitet habe, 
wo er von einer Frau mit dem Tod bedroht worden sei, weshalb er sich 
1999 nach Libyen begeben habe, wo er bis 2008 geblieben sei,

dass er nicht nach Liberia zurückgekehrt sei, weil dort sein Vater seine 
eigenen Angehörigen opfere und es immer wieder Unruhen gebe,

dass  er  Libyen  am  8.  März  2008  verlassen  habe,  weil  die  dortige 
Bevölkerung die schwarzen Christen nicht möge und begonnen habe, 
sie umzubringen,

dass er von Libyen mit dem Schiff nach Italien und am 15. März 2008 
illegal in die Schweiz gelangt sei, 

dass nach Auskunft der deutschen Behörden vom 16. April  2008 der 
Beschwerdeführer  am  29.  November  2004  in  Luxemburg  wegen 
Kokainhandels daktyloskopisch erfasst worden sei, 

dass dem Beschwerdeführer im Rahmen einer zweiten,  ebenfalls im 
Transitzentrum  Altstätten  durchgeführten  Befragung  vom  24.  April 
2008  das  rechtliche  Gehör  zu  diesem  Abklärungsergebnis  gewährt 
wurde  und  dieser  zugab,  in  Luxemburg  gewesen  zu  sein  und  dort 
wegen eines Drogendelikts im Gefängnis gewesen zu sein,

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dass  er  sich  vor  seiner  Einreise  in  Luxemburg  ein  Jahr  in  Malta 
aufgehalten  habe,  wo  er,  von  Libyen  kommend,  bei  seiner  Ankunft 
verhaftet worden sei,

dass  er  nach  seiner  Haftentlassung  einen  maltesischen  Reisepass 
erhalten habe, weil er aufgefordert worden sei, Malta zu verlassen, 

dass der Beschwerdeführer im Weiteren angab, er  habe aus Furcht, 
die  Schweiz  verlassen  zu  müssen,  den  Aufenthalt  in  Malta  und 
Luxemburg verschwiegen,

dass am 19. April 2008 ein Experte der Fachstelle Lingua im Auftrag 
des BFM mit dem Beschwerdeführer eine sprachlich-länderkundliche 
Herkunftsanalyse durchführte und hierbei zum Schluss gelangte, der 
Beschwerdeführer  spreche ein westafrikanisches Englisch,  wie es in 
Nigeria  gesprochen  werde,  und  stamme  mit  Sicherheit  nicht  aus 
Liberia,

dass  das  BFM  dem  Beschwerdeführer  am  24.  April  2008  das 
rechtliche Gehör zum wesentlichen Inhalt  der sprachlich-länderkund-
lichen Herkunftsanalyse gewährte,

dass  im  Rahmen  des  rechtlichen  Gehörs  verschiedene  zusätzliche 
Fragen  allgemeiner  und  grundlegender  Natur  zum angegebenen 
Herkunftsort gestellt wurden, 

dass das BFM mit  -  gleichentags eröffneter  -  Verfügung vom 7. Mai 
2008 gestützt auf Art. 32 Abs. 2 Bst. b des Asylgesetzes vom 26. Juni 
1968 (AsylG; SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers 
nicht  eintrat  und  dessen  Wegweisung  aus  der  Schweiz  anordnete, 
wobei er diese am Tag nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen habe,

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe seiner Rechtsvertreterin vom 
14. Mai 2008 beim Bundesverwaltungsgericht gegen diesen Entscheid 
Beschwerde erhob  und  dabei  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  unter 
anderem um Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechtspflege im Sinne 
von Art.  65  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember  1968 über  das 
Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) ersuchte, 

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m. Art. 31 - 34 des  Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesverwaltungsgericht [VGG, SR 173.32]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 des 
Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BGG, SR 
173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung berührt 
ist,  ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungswei-
se  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Beschwerde  legiti-
miert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass somit auf seine frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 
einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht die Verletzung 
von Bundesrecht,  die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 
rechtserheblichen  Sachverhalts  und  die  Unangemessenheit  gerügt 
werden können (Art. 106 Abs. 1 AsylG),

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterli-
cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer 
zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 
vorliegend,  wie  nachfolgend  aufgezeigt,  um  eine  solche  handelt, 
weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist 
(Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass  das  BFM  den  angefochtenen  Nichteintretensentscheid  auf  der 
Grundlage von Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG getroffen hat,

dass  bei  Beschwerden  gegen  solche  Nichteintretensentscheide  die 
Beurteilungszuständigkeit  der  Beschwerdeinstanz  grundsätzlich  auf 
die Überprüfung der Frage beschränkt ist, ob die Vorinstanz zu Recht 
auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass bei  Begründetheit  der Beschwerde die angefochtene Verfügung 
aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz 
zurückzuweisen ist (vgl. Entscheidungen und Mitteilungen der Schwei-
zerischen Asylrekurskommission [EMARK] 2000 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.)

dass daher auf den Antrag in der Beschwerdeschrift, das Asylgesuch 
des Beschwerdeführers sei gutzuheissen, nicht einzutreten ist, 

dass im vorliegenden Fall das BFM über seine Fachstelle Lingua den 
Beschwerdeführer  einer  Herkunftsanalyse auf  der  Basis 
charakteristischer Merkmale in der Sprechweise unterzogen und ihm 
am  24.  April  2008  das  rechtliche  Gehör  zum  Abklärungsergebnis 
gewährt hat,

dass auf Asylgesuche nicht eingetreten wird, wenn Asylsuchende die 
Behörden über ihre  Identität täuschen und diese Täuschung aufgrund 
der Ergebnisse der erkennungsdienstlichen Behandlung oder anderer 
Beweismittel feststeht (Art. 32 Abs. 2 Bst. b AsylG),

dass  der  betreffende  Experte  zur  Erkenntnis  gelangt  ist,  der  Be-
schwerdeführer stamme mit Sicherheit aus Westafrika, wobei er dem 
Herkunftsland Nigeria zugeordnet und eine geographisch-sprachliche 
Herkunft aus Liberia ausgeschlossen werden könne,

dass Ethnie und Staatsangehörigkeit Elemente der Identität der Asyl-
gesuchsteller  darstellen  (Art.  1  Bst.  a  der  Asylverordnung 1  vom 
11. August 1999 über Verfahrensfragen [AsylV 1, SR 142.311]),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Lingua-Analyse  des  BFM 
nicht als Sachverständigengutachten (Art. 12 Bst. e VwVG; Art. 57 ff. 
des  Bundesgesetzes  über  den  Bundeszivilprozess  [BZP,  SR  273] 
i.V.m. Art. 19 VwVG), sondern als schriftliche Auskünfte einer Drittper-
son (Art. 12 Bst. c VwVG; Art. 49 BZP i.V.m. Art. 19 VwVG) anerkennt, 
ihnen  indessen  -  sofern  bestimmte  Anforderungen  an  die  fachliche 
Qualifikation, Objektivität und Neutralität des Experten wie auch an die 
inhaltliche  Schlüssigkeit  und  Nachvollziehbarkeit  der  Analyse  erfüllt 
sind - erhöhten Beweiswert zumisst (vgl. EMARK 2003 Nr. 14 E. 7 S. 
89; 1998 Nr. 34 S. 284 ff.),

dass  der  vorliegend  zu  beurteilenden  Lingua-Analyse  nach  den 
erwähnten Kriterien erhöhter Beweiswert zukommt,

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dass  demnach  vorliegend  eine Identitätstäuschung  mit  genügender 
Sicherheit feststeht (vgl. EMARK 1999 Nr. 19, E. 3d S. 125 f.; 2003 Nr. 
27 S. 174 ff.),

dass  der  im  Einklang  mit  der  Rechtsprechung  stehende  und  in 
Anwendung von Art.  32  Abs. 2 Bst. b  AsylG ergangene Nichteintre-
tensentscheid des BFM auch einer Überprüfung durch das Bundesver-
waltungsgericht standhält,

dass das BFM in der angefochtenen Verfügung gestützt auf die Aus-
führungen des Beschwerdeführers im Rahmen des rechtlichen Gehörs 
vom  4.  April  2008  zahlreiche  weitere,  die  Schlussfolgerungen  der 
Lingua-Expertise  bestätigende  Begründungselemente  hinsichtlich 
dessen Unkenntnissen zu seinem angeblichen Herkunftsort darlegte,

dass es insbesondere zutreffend darauf hinwies, dass der Beschwer-
deführer weder in der Lage gewesen sei, beheimatete Stämme noch 
Counties zu nennen,

dass  er  im Weiteren  auch  nicht  habe  begründen können,  warum er 
kein  einziges  Wort  Mandinka  spreche  und  im  Weiteren  angegeben 
habe, er beherrsche seine Stammessprache nicht, weil sein Vater nur 
Englisch mit ihm gesprochen habe,

dass diese Erklärungsversuche von der Vorinstanz zutreffend als nicht 
überzeugend und damit unbehelflich erachtet wurden, 

dass das BFM daher  zu Recht  feststellte,  den gesamten Vorbringen 
des  Beschwerdeführers  in  Bezug  auf  Liberia  sei  die  Grundlage 
entzogen und es  stehe daher  fest,  dass  dieser  die  schweizerischen 
Asylbehörden über seine Identität getäuscht habe,

dass hinsichtlich weiterer Begründung zur Vermeidung von Wiederho-
lungen auf die hinreichenden Erwägungen in der angefochtenen Verfü-
gung verwiesen werden kann (vgl. Art. 109 Abs. 3 BGG i.V.m. Art. 6 
AsylG),

dass  die  Beschwerdeschrift  lediglich  aus  einer  Wiederholung  der 
bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Vorbringen, 
blossen Behauptungen und allgemeinen Ausführungen besteht und mit 
keinem  Wort  auf  die  vom  BFM  festgestellte  Identitätstäuschung 
eingeht, geschweige denn diese zu widerlegen versucht,

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dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend der Beschwerdeführer 
weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf Er-
teilung einer  solchen hat,  weshalb  die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art. 44 Abs. 1 AsylG, Art. 32 Bst. a AsylV 1; vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen  des Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005 über  die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige 
Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass  die  Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und  Möglichkeit  des  Vollzugs 
(Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 AuG) grundsätzlich von Amtes we-
gen zu prüfen sind, diese Untersuchungspflicht jedoch nach Treu und 
Glauben ihre Grenzen an der  Mitwirkungspflicht  der  beschwerdefüh-
renden Person findet (Art. 8 AsylG), die im Übrigen auch die Substan-
ziierungslast trägt (Art. 7 AsylG), und es nicht Sache der Asylbehörden 
sein  kann,  nach  allfälligen  Wegweisungshindernissen  in  hypotheti-
schen Herkunftsländern zu forschen,

dass der  Beschwerdeführer deshalb die  Folgen seiner  mangelhaften 
Mitwirkung  respektive  Verheimlichung  seiner  wahren  Identität  und 
Herkunft  zu  tragen  hat,  indem  vermutungsweise  davon auszugehen 
ist,  es  würden  einer  Wegweisung  in  den  tatsächlichen  Heimatstaat 
keine landes- oder völkerrechtlichen Vollzugshindernisse im Sinne von 
Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 2 - 4 AuG (vgl. EMARK 2005 
Nr. 1 E. 3.2.2. S. 4 f.) entgegen stehen,

dass  somit  keine Wegweisungshindernisse  vorliegen  und  der  vom 
BFM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten war,

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dass  die  Beschwerde  als  zum  Vornherein  aussichtslos  erschien, 
weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 
65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 2 und 3 des Reglements vom 11. Dezember 2006 über die Kosten 
und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.

2.
Das  Gesuch  um  unentgeltliche  Rechtspflege  im  Sinne  von  Art.  65 
Abs.1 VwVG wird abgewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr.  600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen zu Gunsten der Gerichts-
kasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an:

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers (Einschreiben; 
Beilage: Einzahlungsschein)

- die Vorinstanz mit den Vorakten (...)
- (...)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Bendicht Tellenbach Daniel Merkli

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