# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 34e76bcd-752f-56e6-a3bb-46f001c6d1e3
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-30
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 30.04.2025 PS250103
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PS250103_2025-04-30.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PS250103-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, und Ge-

richtsschreiberin lic. iur. A. Götschi

Verfügung vom 30. April 2025

in Sachen

A._____,
Beschwerdeführerin

gegen

Gemeindeammannamt B._____, 
Beschwerdegegner

sowie

1. C._____, 
2. D._____,
Verfahrensbeteiligte

betreffend Aufsichtsbeschwerde

Beschwerde gegen ein Urteil der I. Abteilung des Bezirksgerichtes Dielsdorf 
vom 14. Februar 2025 (CB240018)

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Erwägungen:

1.1 Am tt.mm.2014 verstarb E._____, geboren am tt. Februar 1925. Er hinter-

liess als gesetzliche Erbinnen seine Ehefrau und seine drei Töchter aus erster 

Ehe, darunter die Beschwerdeführerin. Zu Lebzeiten hatte E._____ mit seiner 

Ehefrau einen Erbvertrag auf Meistbegünstigung des überlebenden Ehegatten ge-

schlossen und seine drei Töchter aus erster Ehe wurden als Alleinerbinnen des 

zweitversterbenden Ehegatten eingesetzt. Mit rechtskräftigem Urteil vom 8. De-

zember 2022 (Geschäfts-Nr. CP170003) ordnete das Bezirksgericht Dielsdorf im 

Rahmen der Erbteilung von E._____ die öffentliche Versteigerung der Liegen-

schaft F._____-strasse 1 und 2 in G._____ an und beauftragte das Betreibungs- 

und Gemeindeammannamt B._____ (nachfolgend: Gemeindeammannamt) mit 

der Versteigerung. Am 4. September 2024 wurde letzte öffentliche Versteigerung 

im Zusammenhang mit der Erbteilung E._____ sel. durchgeführt (vgl. act. 5 E. 1 

und E. 8.1).

1.2 Die Beschwerdeführerin erhob mit Eingabe vom 10. September 2024 

(act. 6/1) Beschwerde an die I. Abteilung des Bezirksgerichtes Dielsdorf als un-

tere kantonale Aufsichtsbehörde über die Gemeindeammannämter (nachfolgend: 

Vorinstanz) und beantragte im Wesentlichen, es sei Gemeindeammann H._____ 

anzuweisen, eine Abrechnung seiner Tätigkeit per 16. Januar 2024 über Erträge, 

Gebühren und Auslagen im Geschäft Nr. 3 zu erstellen (a.a.O. S. 2).

1.3 In seiner Vernehmlassung wies das Gemeindeammannamt darauf hin, dass 

das Geschäft Nr. 3 voraussichtlich erst Ende Oktober 2024 oder Anfang Novem-

ber 2024 definitiv abgerechnet werden könne (vgl. act. 6/5). Am 31. Oktober 2024 

erstellte das Gemeindeammannamt eine Abrechnung (vgl. act. 6/7).

1.4 Nach durchgeführtem Verfahren wies die Vorinstanz die Beschwerde der 

Beschwerdeführerin mit Urteil vom 14. Februar 2025 (act. 6/8 = act. 3 = act. 5 [Ak-

tenexemplar]) ab, setzte die Entscheidgebühr auf Fr. 500.– fest, auferlegte diese 

der Beschwerdeführerin und sprach keine Entschädigungen zu. Als Rechtsmittel 

belehrte die Vorinstanz die Aufsichtsbeschwerde an das Obergericht des Kantons 

Zürich, Verwaltungskommission (vgl. act. 5 E. 11 i.V.m. Dispositiv-Ziffer 5).

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1.5 Mit Eingabe vom 14. April 2025 (act. 2) erhebt die Beschwerdeführerin da-

gegen Beschwerde samt Beilagen (act. 4/1-16) an das Obergericht des Kantons 

Zürich als obere Aufsichtsbehörde über die Gemeindeammannämter.

1.6 Die vorinstanzlichen Akten wurden von Amtes wegen beigezogen (vgl. 

act. 6/1-9). Prozessuale Weiterungen erübrigen sich.

2.1 Zwangsvollstreckungen, welche auf Geldzahlung oder Sicherheitsleistung 

gerichtet sind, werden auf dem Weg der Schuldbetreibung durchgeführt; sie sind 

im Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG) geregelt. Mit der 

schuldbetreibungsrechtlichen Aufsichtsbeschwerde nach Art. 17 ff. SchKG 

(sog. SchK-Beschwerde) kann eine behördliche Handlung in einem konkreten 

zwangsvollstreckungsrechtlichen Verfahren angefochten werden, welche dieses 

Verfahren vorantreibt (vgl. BSK SchKG I-COMETTA/MÖCKLI, 3. Aufl. 2021, Art. 17 

N 18 f.).

Demgegenüber richtet sich das Vollstreckungsverfahren für Entscheide, die 

– wie hier – nicht auf eine Geldzahlung oder eine Sicherheitsleistung lauten, nach 

den Bestimmungen der Zivilprozessordnung (Art. 335 ff. ZPO). Vom zuständigen 

Bezirksgericht angeordnete Vollstreckungsmassnahmen (Art. 343 Abs. 1 ZPO, 

§ 24 lit. e GOG, Art. 337 Abs. 1 und Art. 236 Abs. 3 ZPO i.V.m. Art. 219 ZPO) 

werden vom jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtammannamt umgesetzt (vgl. § 147 

Abs. 1 lit. b GOG). Dieses zieht zur Erfüllung seiner diesbezüglichen Aufgaben 

wiederum Betreibungsbeamte bei (vgl. § 147a i.V.m. § 147 Abs. 1 lit. b GOG 

i.V.m. Art. 343 Abs. 1 lit. d und e ZPO). Die Gemeindeammann- und Betreibungs-

ämter sind im Kanton Zürich in aufsichtsrechtlicher Hinsicht den Bezirksgerichten 

unterstellt, welche wiederum der Aufsicht der Verwaltungskommission des Ober-

gerichtes des Kantons Zürich unterstehen (vgl. § 81 Abs. 1 lit. c GOG i.V.m. § 18 

Abs. 1 lit. k Ziff. 3 Verordnung über die Organisation des Obergerichts, 

LS 212.51). Für Aufsichtsbeschwerden gegen Beschwerdeentscheide der Be-

zirksgerichte ist ausserhalb der SchK-Beschwerde die Verwaltungskommission 

des Obergerichtes des Kantons Zürich zuständig (vgl. § 18 Abs. 1 lit. k Ziff. 3 Ver-

ordnung über die Organisation des Obergerichts; Konstituierungsbeschluss des 

Obergerichts vom 4. Dezember 2024 über die Konstituierung des Obergerichts ab 

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1. Januar 2025 [abrufbar unter <www.gerichte-zh.ch/organisation/oberge-

richt.html>]; s.a. OGer ZH PS210002 vom 18. Januar 2021 E. 3.1 und E. 3.2.2 

m.w.H.).

2.2 Hier wurde die Versteigerung einer Liegenschaft im Rahmen einer gerichtli-

chen Erbteilung angeordnet (vgl. oben E. 1.1). Dies stellt keine Zwangsvollstre-

ckung dar, die auf eine Geldzahlung oder eine Sicherheitsleistung gerichtet ist. 

Sie wird nicht auf dem Weg der Schuldbetreibung durchgeführt und hat keine 

SchK-Angelegenheit zum Gegenstand (vgl. Art. 38 SchKG mit Art. 335 ZPO). Sie 

kann daher nicht Gegenstand einer SchK-Beschwerde sein. Dementsprechend ist 

die Kammer als obere (kantonale) Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und 

Konkurs für die Behandlung der vorliegenden Beschwerde nicht zuständig, son-

dern die Verwaltungskommission, wie die Vorinstanz im Rahmen ihrer Rechtsmit-

telbelehrung korrekt festhielt (vgl. oben E. 1.4).

2.3 Die Akten sind zuständigkeitshalber an die Verwaltungskommission weiter-

zuleiten und das vorliegende Verfahren ist am Register abzuschreiben. 

Es wird verfügt: 

1. Die Eingabe von A._____ vom 14. April 2025 wird samt den 

vorinstanzlichen Akten zur Weiterbehandlung an die Verwaltungskommis-

sion weitergeleitet.

2. Das vorliegende Verfahren PS250103 wird am Register abgeschrieben.

3. Schriftliche Mitteilung gegen Empfangsschein an die Parteien und die Ver-

waltungskommission.

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Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. A. Götschi

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