# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ede93b15-f92c-5c81-b093-ad164812a552
**Source:** Basel-Landschaft (entscheidsuche) (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-07-03
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 03.07.2025 720 2024 303 (720 24 303)
**Docket/Reference:** 720 2024 303
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-2024-303_2025-07-03.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 3. Juli 2025 (720 24 303) 
 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

IV-Rente / Rückweisung der Angelegenheit aufgrund unvollständiger Abklärung des 

massgebenden medizinischen Sachverhalts 

 

 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Beat Hersberger, 

Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiber Markus Schäfer 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Elisabeth Maier, Advoka-
tin, Hauptstrasse 104, Postfach, 4102 Binningen 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente  
 
 
 
A. Der 1966 geborene, als Elektro-Installateur erwerbstätige A.____ meldete sich am 
8. Februar 2023 unter Hinweis auf eine "sehr starke Beeinträchtigung des Bewegungsappara-
tes" bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Bezug von Leistungen an. Die IV-
Stelle Basel-Landschaft klärte in der Folge die gesundheitlichen und erwerblichen Verhältnisse 
des Versicherten ab und ermittelte bei ihm ab 7. September 2023 einen Invaliditätsgrad von 

 

 
 
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12 %. Unter Verweis auf die am 1. Januar 2024 in Kraft getretene Bestimmung von Art. 26bis 
Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) vom 17. Januar 1961 berechnete 
sie sodann per 1. Januar 2024 den Invaliditätsgrad neu und gelangte dabei zu einem Ergebnis 
von 19 %. Gestützt auf die genannten, von ihr ermittelten Invaliditätsgrade lehnte die IV-Stelle 
nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren mit Verfügung vom 6. September 2024 einen An-
spruch von A.____ auf eine Invalidenrente ab.   
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Advokatin Elisabeth Maier, am 
4. Oktober 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kan-
tonsgericht). Darin beantragte er, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und es seien 
ihm die gesetzlichen Leistungen zuzusprechen. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren 
Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter o/-Kostenfolge. Im Übrigen 
seien ihm die unentgeltliche Rechtspflege und die unentgeltliche Verbeiständung mit seiner 
Rechtsvertreterin zu bewilligen.  
 
C. Mit Verfügung vom 8. Oktober 2024 gewährte das Kantonsgericht A.____ gestützt auf 
die eingereichten Unterlagen für das vorliegende Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Pro-
zessführung und die unentgeltliche Verbeiständung mit Advokatin Elisabeth Maier als Rechts-
vertreterin. 
 
D. Die IV-Stelle beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 22. November 2024 die Abwei-
sung der Beschwerde. Zudem reichte sie dem Kantonsgericht eine Beurteilung von Dr. med. 
B.____, Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst 
(RAD) beider Basel, vom 18. November 2024 ein. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-
rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die - im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene - Beschwerde des Versicherten vom 4. Oktober 2024 ist demnach einzutreten.  
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c). 

 

 
 
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Eine Rente nach Abs. 1 wird nicht zugesprochen, solange die Möglichkeiten zur Eingliederung 
im Sinne von Art. 8 Absätze 1bis und 1ter IVG nicht ausgeschöpft sind (Art. 28 Abs. 1bis IVG). 
 
2.2 Nach Art. 6 ATSG ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung der körper-
lichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, im 
bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei langer Dauer 
wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Beruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt 
(Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit 
dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge von Geburts-
gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit ist der 
durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust 
der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt zu ver-
stehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind 
nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu 
berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver 
Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
2.3 Gemäss Art. 28b IVG wird die Höhe des Rentenanspruchs in prozessualen Anteilen an 
einer ganzen Rente festgelegt (Abs. 1). Bei einem Invaliditätsgrad von 50-69 % entspricht der 
prozentuale Anteil dem Invaliditätsgrad (Abs. 2). Bei einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht 
Anspruch auf eine ganze Rente (Abs. 3). Bei einem Invaliditätsgrad zwischen 40 % und 49 % 
wird der prozentuale Anteil anhand der in Abs. 4 wiedergegebenen Tabelle festgesetzt; er be-
trägt zwischen 47,5 % (bei einem Invaliditätsgrad von 49 %) und 25 % (bei einem Invaliditäts-
grad von 40 %). Bei einem Invaliditätsgrad von weniger als 40 % besteht kein Rentenanspruch. 
 
2.4 Die Bemessung des Invaliditätsgrades von erwerbstätigen Versicherten richtet sich 
nach Art. 16 ATSG (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgra-
des das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch 
eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 
nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Dies ist die allgemeine Methode des Ein-
kommensvergleichs (BGE 141 V 15 E. 3.2) mit den Untervarianten des Schätzungs- oder Pro-
zentvergleichs (BGE 114 V 310 E. 3a) und der ausserordentlichen Methode (BGE 128 V 29).  
 
3.1 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche bedarf es verlässli-
cher medizinischer Entscheidgrundlagen. Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der kan-
tonale Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 43 
Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben Verwaltung und Sozialversicherungsgericht den 
rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Diese Untersuchungspflicht 
dauert so lange, bis über die für die Beurteilung des streitigen Anspruchs erforderlichen Tatsa-
chen hinreichende Klarheit besteht. Der Untersuchungsgrundsatz weist enge Bezüge zum - auf 
Verwaltungs- und Gerichtsstufe geltenden - Grundsatz der freien Beweiswürdigung auf. Führen 

 

 
 
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die im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärun-
gen den Versicherungsträger oder das Gericht bei umfassender, sorgfältiger, objektiver und 
inhaltsbezogener Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter Sachverhalt sei als über-
wiegend wahrscheinlich zu betrachten und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem 
feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, so liegt im Verzicht auf die Abnahme weiterer Be-
weise keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (antizipierte oder vorweg genom-
mene Beweiswürdigung). Bleiben jedoch erhebliche Zweifel an der Vollständigkeit und/oder 
Richtigkeit der bisher getroffenen Tatsachenfeststellung bestehen, ist weiter zu ermitteln, soweit 
von zusätzlichen Abklärungsmassnahmen noch neue wesentliche Erkenntnisse zu erwarten 
sind (zur Publikation vorgesehenes Urteil des Bundesgerichts vom 23. Mai 2025, 8C_515/2024, 
E. 4.4 mit zahlreichen Hinweisen).  
 
3.2 Geht es um die Feststellung des Gesundheitszustands und die Beurteilung der Arbeits-
fähigkeit der versicherten Person, stützt sich die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Ge-
richt) auf Unterlagen, die von ärztlichen und gegebenenfalls auch anderen Fachleuten zur Ver-
fügung zu stellen sind. Ärztliche Aufgabe ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und da-
zu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 
Person arbeitsunfähig ist (Urteil des Bundesgerichts vom 26. Februar 2024, 8C_122/2023, 
E. 2.3). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung 
der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können 
(BGE 140 V 193 E. 3.2, 132 V 93 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
3.3 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle an-
deren Beweismittel - frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (BGE 
143 V 124 E. 2.2.2). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entschei-
dend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 
auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abge-
geben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 
der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des 
Experten begründet sind (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).  
 
3.4 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versi-
cherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 

 

 
 
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Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. Soll ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden wer-
den, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur 
geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen 
Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 145 V 97 E. 8.5 am Ende, 
mit Hinweis).  
 
4.1 Die IV-Stelle zog im Rahmen der Abklärung des medizinischen Sachverhalts die Akten 
der C.____ Versicherungen AG, der Krankentaggeldversicherung des Beschwerdeführers, bei. 
Diese hatte im Zusammenhang mit der Beurteilung ihrer Leistungspflicht bei Dr. med. D.____, 
Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, eine fachärztliche 
Begutachtung des Versicherten in Auftrag gegeben. In seinem Gutachten, welches er am 
21. April 2023 erstattete, führte Dr. D.____ aus, beim Exploranden bestehe eine "Pes Valgus 
Fuss-Stellung rechts>links bei einer nicht vollständig ausgeprägten Talus verticalis ähnlichen 
Situation, wahrscheinlich congenital bedingt." Eine Tätigkeit in seinem Beruf als Elektro-
Installateur sei ihm mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr zumutbar, da der rechte Fuss nach 
Pronations-Valgusdeformität keine ausreichende Stabilität mehr in Gefahrenbereichen und un-
ebenem Gelände biete und eine Gehbelastung der Einsatzzeit entsprechend nicht mehr erreicht 
werden könne ("quasi den ganzen Tag auf den Beinen"). Gleiches entwickle sich zurzeit am 
linken Fuss. Es liege eine ausgeprägte Valgusdeformierung rechts vor. Zur Frage nach der Ar-
beitsfähigkeit in einer dem Gesundheitszustand angepassten Tätigkeit hielt Dr. D.____ fest, der 
Explorand könne aufgrund der beidseitigen Fussdeformation unter Berücksichtigung einer aktu-
ell fast symptomlosen LWS-Situation (Spinalkanalstenose) ohne Probleme eine wechselbelas-
tende, stets leichte Tätigkeit, die er ebenerdig und mit der Möglichkeit der freien Positionswahl 
(Stehen, Gehen und vor allem Sitzen) verrichten könne, vollschichtig zu 100 % ausüben, wobei 
Knien, Kauern und Bücken ebenso wie Nässe, Kälte und Zugluft zu meiden seien. 
 
4.2 In den medizinischen Akten des vorliegenden Falles finden sich diverse Arztberichte, 
die sich mit anderweitigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers befas-
sen.  
 
4.2.1 PD Dr. med. E.____, Oberarzt am Spital F.____, Orthopädie, diagnostizierte beim Ver-
sicherten am 26. Oktober 2023 - nebst den Fussbeschwerden - eine beginnende medialseitige 
Gonarthrose, DD eine degenerative Meniskusläsion, am rechten Knie und hielt dazu fest, er 
interpretiere die Beschwerden des Patienten am ehesten belastungsbedingt auch infolge der 
Fussproblematik auf der rechten Seite.  
 
4.2.2 Dr. med. G.____, Oberarzt am Spital F.____, Angiologie, berichtete am 1. Dezember 
2023 über seine fachärztliche Untersuchung, in der er beim Versicherten eine chronisch-venöse 
Insuffizienz im Stadium C4a nach CEAP-Klassifikation beidseits diagnostizierte.  
 
4.2.3 Dr. med. H.____, Innere Medizin FMH, speziell Kardiologie, diagnostizierte beim Versi-
cherten laut Bericht vom 11. Januar 2024 in erster Linie extrakardiale Brustbeschwerden. Er 
hielt fest, dass kein Hinweis auf eine Koronarinsuffizienz bestehe. Die Symptome seien erklärt 

 

 
 
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durch eine Kombination von progredienter Adipositas, Bewegungsmangel, wahrscheinlicher 
COPD aggraviert unter Concor (Bronchoobstruktion) und Verunsicherung.  
 
4.2.4 In seinem Bericht vom 29. Januar 2024 diagnostizierte Dr. med. I.____, Leitender Arzt 
der Wirbelsäulenchirurgie des Spitals J.____, beim Versicherten chronische belastungsabhän-
gige Lumboglutealgien ohne eindeutige Claudicatio spinalis bei hochgradiger Spinalkanalsteno-
se L3-S1 (Schizas C) aufgrund epiduraler Lipomatose. Die Hauptsymptomatik der Rückenbe-
schwerden liege im tiefen lumbalen Bereich und sei insbesondere morgens beim Aufstehen 
vorhanden. Durch körperliche Aktivitäten wie Treppensteigen, Bücken oder beispielsweise 
durch das Hochheben eines Wäschekorbes würden die Rückenbeschwerden exazerbieren. 
 
4.2.5 Im Rahmen einer Zweitbeurteilung der Rückenproblematik diagnostizierte Dr. med. 
K.____, Klinik L.____, beim Versicherten am 7. Februar 2024 ein bekanntes chronisches lum-
bospondylogenes Schmerzsyndrom, teils mechanisch imponierend, weniger claudicativ, bei 
bekannter hoch- bis höchstgradiger Spinalkanalstenose L3 bis S1, osteodiskoligamentär aber 
vorwiegend durch eine epidurale Lipomatose bedingt, mit auch multietager degenerativen Ver-
änderungen der gesamten LWS, hauptbefundlich L4/5, und bei vorangeschrittener erosiver, 
rechts dominanter Osteochondrose und ausgeprägten bilateralen Facettengelenksarthrosen L3 
bis S1.  
 
4.2.6 Die Hausärztin des Versicherten, Dr. med. M.____, Allgemeine Innere Medizin FMH, 
wies im Bericht vom 13. Februar 2024 darauf hin, dass das Hauptproblem ihres Patienten die 
Schmerzen der Füsse sei. Er sei deswegen in orthopädischer Dauerbehandlung. Ansonsten 
bestünden weitere Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates und eine arterielle Hy-
pertonie, die schwierig einstellbar sei. Aufgrund der komplexen Problematik sei der Versicherte 
im erlernten Beruf als Elektro-Installateur nicht arbeitsfähig, aber auch in anderen Tätigkeiten 
werde er nur eingeschränkt "berufsfähig" sein.  
 
4.2.7 Am 22. Mai 2024 wurde im Spital F.____ eine transthorakale Echokardiographie 
durchgeführt. Im Bericht vom selben Tag wurden die daraus erhaltenen Ergebnisse wie folgt 
beurteilt: Linker Ventrikel mit konzentrischem Remodelling bei knapp noch normaler Gesamt-
muskelmasse mit normaler systolischer Funktion (LVEF 57 %), keine regionalen Wandbewe-
gungsstörungen; diastolische Funktion nicht konklusiv beurteilbar bei E/A-Fusion und Ta-
chykardie, jedoch Hinweise auf eine mögliche Dysfunktion; mittelschwer dilatierter linker Vorhof; 
leichte Aortenklappeninsuffizienz bei degenerativ veränderter Aortenklappe; keine weiteren re-
levanten Klappenvitien; normal dimensionierter rechter Ventrikel mit normaler Pumpfunktion; 
normaler systolischer pulmonal-arterieller Druck (sPAP ca. 34 mmHg); normal grosser rechter 
Vorhof; kein Perikarderguss. Im Weiteren wurden im Bericht stark erhöhte arterielle Blutdruck-
werte bei "white coat"-Komponente und nicht eingenommener häuslicher antihypertensiver The-
rapie beschrieben.  
 
4.2.8 Im Bericht des Spitals F.____, Pneumologie, vom 30. Juli 2024 wurden beim Versi-
cherten ein allergisches Asthma bronchiale (ED 30.07.2024) und eine hypertensive Kardiopa-
thie diagnostiziert.  

 

 
 
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4.3.1 Bei den medizinischen Unterlagen des Falles findet sich sodann die von der IV-Stelle 
eingeholte Beurteilung der RAD-Ärztin Dr. B____ vom 30. Oktober 2023. Darin wies diese da-
rauf hin, dass der Versicherte im Auftrag des Krankentaggeldversicherers durch Dr. D.____ 
seitens des Bewegungsapparates begutachtet worden sei. Die vom genannten Facharzt erho-
benen Befunde könnten eine bleibende Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit, nicht 
jedoch in einer körperlich leichten und angepassten Verweistätigkeit begründen. Auf diese Be-
urteilung von Dr. D.____ könne, so das Fazit von Dr. B.____, abgestellt werden.  
 
4.3.2 Im März 2024 unterbreitete die IV-Stelle Dr. B.____ mehrere der oben (vgl. E. 4.2 hier-
vor) erwähnten, aus verschiedenen fachärztlichen Disziplinen stammenden Berichte mit der 
Bitte, diese aus versicherungsmedizinischer Sicht zu beurteilen. In ihrer ersten Antwort vom 
15. April 2024 ging die RAD-Ärztin inhaltlich noch nicht auf diese Berichte ein, sie ersuchte die 
IV-Stelle vielmehr darum, beim Versicherten weitere von ihm angesprochene, aber nach wie vor 
fehlende Unterlagen einzuholen. Die IV-Stelle kam dieser Bitte nach, worauf Dr. B.____ am 
3. September 2024 die gewünschte Beurteilung vornahm. Darin beschränkte sie sich aber auf 
eine Würdigung der Berichte von Dr. H.____ vom 11. Januar 2024 (vgl. E. 4.2.3 hiervor) und 
von Dr. I.____ vom 29. Januar 2024 (vgl. E. 4.2.4 hiervor). Inhaltlich gelangte sie dabei zum 
Schluss, dass sich eine objektivierbare Veränderung des Gesundheitszustands seit ihrer Stel-
lungnahme vom 30. Oktober 2023 nicht konstatieren lasse. Somit könne versicherungsmedizi-
nisch an der damaligen Beurteilung festgehalten werden.  
 
4.3.3 Im Rahmen des vorliegenden Beschwerdeverfahrens holte die IV-Stelle eine nochma-
lige Beurteilung von Dr. B.____ ein. Am 18. November 2024 nahm die RAD-Ärztin nunmehr zu 
den restlichen der in E. 4.2 hiervor wiedergegebenen, von ihr bis anhin noch nicht gewürdigten 
medizinischen Berichten Stellung. Als Fazit hielt sie fest, dass auf ihre versicherungsmedizini-
sche Beurteilung nachvollziehbar abgestellt werde könne, auch wenn sie diese nach Aktenlage 
vorgenommen habe. Die klinischen Befunde seien im Dossier gut dokumentiert, so dass kein 
zusätzliches Gutachten erforderlich sei. Die medizinische Sachlage sei klar dargelegt, weshalb 
ein Gutachten keinen Mehrwert bringe. Versicherungsmedizinisch würden sich aus den teils 
neu vorgebrachten Berichten keine neuen Aspekte ergeben, so dass weiterhin auf die RAD-
Beurteilung abgestellt werden könne.  
 
5.1 Die IV-Stelle stützte sich in der angefochtenen Verfügung vom 6. September 2024 bei 
der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten auf das orthopädische Gutachten von 
Dr. D.____ vom 21. April 2023 und die Beurteilung der RAD-Ärztin Dr. B.____ vom 30. Oktober 
2023. Dabei gelangte sie zur Auffassung, dass der Versicherte eine wechselbelastende, stets 
leichte Tätigkeit, die das von Dr. D.____ formulierte Belastbarkeitsprofil berücksichtige, voll-
schichtig zu 100 % ausüben könne. 
 
5.2 Entgegen der Auffassung der IV-Stelle kann den genannten Beurteilungen der Dres. 
D.____ und B.____ im vorliegenden Beschwerdeverfahren keine ausschlaggebende Beweis-
kraft beigemessen werden. Bei der beweisrechtlichen Würdigung ihrer Einschätzungen ist vor-
ab daran zu erinnern, dass Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen - wie 

 

 
 
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bereits weiter oben festgehalten (vgl. E. 3.4 hiervor) - nicht derselbe Beweiswert zukommt wie 
einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar 
wie einem Gerichtsgutachten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu 
stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden 
werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzuneh-
men (BGE 145 V 97 E. 8.5 am Ende, mit Hinweis). Solche Zweifel liegen hier in verschiedener 
Hinsicht vor. Von Bedeutung ist insbesondere, dass das Gutachten von Dr. D.____ vom Kran-
kentaggeldversicherer im entsprechenden, bei ihm hängigen Krankentaggeldverfahren einge-
holt wurde. Aus diesem Grund beschränkte sich der Fokus der Untersuchung und Beurteilung 
von Dr. D.____ denn auch auf die Frage, ob und in welchem Ausmass der Versicherte durch 
die damals im Zentrum stehenden Beschwerden am rechten Fuss in seiner Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit im bisherigen Beruf als Elektro-Installateur und allenfalls in einer angepassten 
Verweistätigkeit eingeschränkt sei. Wegen dieser (begrenzten) Fragestellung wurden 
Dr. D.____ zusammen mit dem Auftrag denn auch nur medizinische (Vor-) Akten unterbreitet, 
welche die Fussbeschwerden des Versicherten betrafen (vgl. die Zusammenfassung der Unter-
lagen auf den Seiten 1-3 seines Gutachtens). Was die Beurteilung von Dr. B.____ vom 
30. Oktober 2023 betrifft, so beschränkt sich diese ebenfalls auf die Fussproblematik des Versi-
cherten und entsprechend auf die Frage, ob auf das orthopädische Gutachten von Dr. D.____ 
abgestellt werden könne. Wie oben ausgeführt (vgl. E. 4.2 hiervor), leidet der Versicherte aber 
zusätzlich auch an Knie- und Rückenbeschwerden sowie an weiteren kardiologischen, pneumo-
logischen und angiologischen Gesundheitsbeeinträchtigungen, die ihn allenfalls in seiner Leis-
tungsfähigkeit einschränken. Vor diesem Hintergrund erweisen sich die genannten Einschät-
zungen der Dres. D.____ und B.____, die sich auf die Fussbeschwerden des Versicherten fo-
kussieren und deswegen auch nicht auf einer kompletten Aktenkenntnis beruhen, für die Beur-
teilung des hier zur Diskussion stehenden invalidenversicherungsrechtlichen Leistungsan-
spruchs des Beschwerdeführers als unvollständig. Im Ergebnis liegt somit mit den Berichten der 
Dres. D.____ und B.____ vom 21. April 2023 und 30. Oktober 2023, auf welche die Beschwer-
degegnerin in der angefochtenen Verfügung abstellte, keine rechtsgenügliche Einschätzung der 
Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Versicherten vor. 
 
5.3 An dieser Feststellung ändert auch die im Rahmen des Beschwerdeverfahrens nach-
gereichte Beurteilung von Dr. B.____ vom 18. November 2024 nichts. Darin äussert sich die 
RAD-Ärztin nunmehr zu den von ihr bis anhin noch nicht gewürdigten, grossmehrheitlich im 
Jahr 2024 - aber noch vor Verfügungserlass - verfassten medizinischen Berichten. Ihre Ausfüh-
rungen sind inhaltlich aber allesamt sehr knapp und entsprechend eher oberflächlich begründet. 
Dazu kommt, dass Dr. B.____ die jeweiligen fachärztlichen Berichte einzeln - und insofern iso-
liert betrachtet - kommentiert. Dadurch fehlt eine Gesamtbeurteilung, die sich zur Frage äussert, 
ob und inwieweit sich die in den einzelnen Disziplinen erhobenen Einschränkungen in ihrem 
Zusammenspiel verstärken und ob sie sich entsprechend kumulativ auf die Arbeits- und Leis-
tungsfähigkeit des Versicherten auswirken. In diesem Umstand liegt ein wesentlicher Mangel 
des Berichts von Dr. B.____ vom 18. November 2024. Zusätzliche, zumindest geringe Zweifel 
an dessen Beweiswert ergeben sich sodann auch aus dem Umstand, dass Dr. B.____, die über 
den Facharzttitel für Physikalische und Rehabilitative Medizin verfügt, nicht nur die vorliegenden 

 

 
 
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orthopädischen Gutachten und Berichte, sondern auch die in den Disziplinen Kardiologie, 
Pneumologie und Angiologie eingeholten fachärztlichen Berichte kommentiert und würdigt. Man 
darf sich in diesem Zusammenhang durchaus fragen, ob sie für solche Einschätzungen in ande-
ren medizinischen Disziplinen als dem eigenen Fachgebiet auch hinreichend qualifiziert ist.  
 
5.4 Nach dem Gesagten bieten die Berichte der Dres. D.____ und B.____ - entgegen der 
Auffassung der IV-Stelle - keine zuverlässige Grundlage, um die Arbeits- und Leistungsfähigkeit 
des Versicherten in einer angepassten Tätigkeit festzustellen und abschliessend über dessen 
Rentenanspruch zu befinden. Die Vorinstanz erhob den rechtserheblichen medizinischen Sach-
verhalt unvollständig und sie muss sich insofern - wie der Beschwerdeführer zu Recht moniert - 
eine Verletzung des ihr obliegenden Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG; vgl. 
E. 3.1 hiervor) vorwerfen lassen. Die Angelegenheit ist deshalb an die IV-Stelle zurückzuwei-
sen, damit sie im Verfahren nach Art. 44 ATSG ein polydisziplinäres Gutachten zu den gesund-
heitsbedingten Einschränkungen der Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Versicherten und de-
ren Entwicklung seit der Anmeldung zum Leistungsbezug einholt. Gestützt auf die Ergebnisse 
der Aktenergänzung wird die IV-Stelle anschliessend über den Rentenanspruch des Versicher-
ten neu zu befinden haben.  
 
6. Zu ergänzen bleibt Folgendes: In seiner Beschwerde bringt der Versicherte vor, dass 
eine allenfalls noch bestehende Restarbeitsfähigkeit aufgrund seiner gesundheitlichen Beein-
trächtigungen in Verbindung mit seinem vorgerückten Alter nicht mehr verwertbar wäre. Auf 
diesen Einwand ist im vorliegenden Verfahrensstadium nicht weiter einzugehen. Solange nicht 
abschliessend geklärt ist, ob beim Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Verweistätig-
keit überhaupt - und bejahendenfalls in welchem Ausmass und ab wann - eine Einschränkung 
der Arbeits- und Leistungsfähigkeit bestand, kann die Frage der Verwertbarkeit der (Rest-) Ar-
beitsfähigkeit nicht schlüssig beurteilt werden.  
 
7. Somit ist als Ergebnis festzuhalten, dass die Beschwerde in dem Sinne gutzuheissen 
ist, als die angefochtene Verfügung vom 6. September 2024 aufzuheben und die Angelegenheit 
zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an 
die IV-Stelle zurückzuweisen ist. 
 
8. Abschliessend bleibt über die Kosten des Beschwerdeverfahrens zu befinden.  
 
8.1 Beim Entscheid über die Verlegung der Verfahrens- und der Parteikosten ist grund-
sätzlich auf den Prozessausgang abzustellen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rück-
weisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und Entscheidung (mit noch offe-
nem Ausgang) für die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientschädi-
gung als vollständiges Obsiegen, unabhängig davon, ob sie beantragt oder ob das Begehren im 
Haupt- oder Eventualantrag gestellt wird (BGE 137 V 210 E. 7.1 mit Hinweisen). Dieser Grund-
satz gilt ausdrücklich auch für das kantonale Beschwerdeverfahren (Urteil des Bundesgerichts 
vom 23. August 2023, 9C_379/2022, E. 4.2; BGE 137 V 57 E. 2.1 und 2.2 mit Hinweisen). 
 

 

 
 
Seite 10    

8.2 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten über IV-
Leistungen vor dem kantonalen Versicherungsgericht kostenpflichtig. Die Kosten werden nach 
dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 
Fr. 1'000.-- festgelegt. Bei Fällen wie dem vorliegenden, in denen ein durchschnittlicher Verfah-
rensaufwand entstanden ist, setzt das Gericht die Verfahrenskosten in Berücksichtigung des 
bundesrechtlichen Kostenrahmens einheitlich auf Fr. 800.-- fest. Nach § 20 Abs. 3 VPO werden 
die Verfahrenskosten in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass aufer-
legt. Vorliegend ist die IV-Stelle unterliegende Partei, weshalb die Verfahrenskosten ihr zu auf-
erlegen sind. 
 
8.3 Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf 
Ersatz der Parteikosten. Da der Beschwerdeführer obsiegende Partei ist, ist ihm eine Parteient-
schädigung zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdefüh-
rers machte in ihrer Honorarnote vom 23. Januar 2025 für das vorliegende Verfahren einen 
Zeitaufwand von 13 Stunden und 25 Minuten geltend, was sich in Anbetracht der sich stellen-
den Sachverhalts- und Rechtsfragen als angemessen erweist. Die Bemühungen sind zu dem in 
Sozialversicherungsprozessen praxisgemäss für durchschnittliche Fälle zur Anwendung gelan-
genden Stundenansatz von Fr. 250.-- zu entschädigen. Nicht zu beanstanden sind die geltend 
gemachten Auslagen von Fr. 134.90. Dem Beschwerdeführer ist deshalb eine Parteientschädi-
gung in der Höhe von Fr. 3‘771.60 (13 Stunden und 25 Minuten à Fr. 250.-- zuzüglich Auslagen 
von Fr. 134.90 und 8,1 % Mehrwertsteuer) zu Lasten der IV-Stelle zuzusprechen.  
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind - mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) - nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenhei-
ten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 
Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid her-
beiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Be-
weisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Recht-
sprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur 
Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um 
einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rückwei-
sungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen 
Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 477 E. 4.2).  
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 
  

 

 
 
Seite 11    

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die angefochtene 
Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 6. September 2024 
aufgehoben und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne 
der Erwägungen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-
Stelle Basel-Landschaft zurückgewiesen wird. 

 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden der IV-Stelle 
Basel-Landschaft auferlegt.  

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 3'771.60 (inkl. Auslagen und 8,1 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen.