# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 182bd6ab-e55d-5924-859f-ff54f835286b
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-02-18
**Language:** de
**Title:** Rente; Rückweisung zur Einholung einer Verlaufsbegutachtung bei rund dreijährigem Gutachten sowie im Raum stehender zwischenzeitlicher Verschlechterung des Gesundheitszustandes.
**Docket/Reference:** IV.2020.00116
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/IV.2020.00116.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
IV.2020.00116
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Grieder-Martens
Ersatzrichterin Tanner Imfeld
Gerichtsschreiber Schetty
Urteil
vom
1
8.
Februar 2021
in Sachen
X.___
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin Susanne von Aesch
KSPartner
Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
1.1
Der im Jahre 1971 geborene
X.___
reiste 1976 aus Ser
bien/
Mon
te
negro in die Schweiz ein, schloss 1990 eine Bürolehre ab und liess sich in der
Folge zum kaufmännischen Angestellten we
iterbilden (Diplom 2002
). Am 12. M
ärz 2004 verletzte er sich bei einem Sturz am linken Arm, im Nacken- und Kopf
bereich sowie am rechten Becken und schied aus
dem Arbeitsprozess aus
. Die Suva
richtete in der Folge Taggelder aus, welche ab dem 4. Oktober 2004 auf 50 % reduziert und per 1. November 2004 (100%ige Arbeitsfähigkeit) vollständig ein
gestellt wurden (vgl.
Urk.
6/60 S. 2
). Am 29. Juni 2005 meldete sich der Ver
sicherte bei der
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich
, IV-Stelle
, zum Leistungsbezug an (Urk. 6
/4). Nach erfolgten Abklärungen
insbesondere der polydisziplinären Begutachtung am
Y.___
(
Y.___
Gutachten vom
23. Mai 2006, Urk. 6/42
) - stellte diese mit Vorbescheiden vom 11./12. Juli 2006 die Abweisung des Renten
begehrens sowie des Leistungsbe
gehrens betreffend berufliche Ma
ss
nah
men in Aussicht (Urk. 6/47
f.) und hielt an diesen Entscheiden mit Ver
fü
gungen vom 10. und 11. Januar 2
007 fest (Urk. 6/54 f.
).
Die dagegen erhobene Beschwerde wies das hiesige Gericht mit Beschluss und Urteil vom
8.
Dezember 2008 ab (
Urk.
6/60); auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil vom
9.
Februar 2009 nicht ein (
Urk.
6/62).
1.2
Am 2
8.
August 2015 meldete sich der Versicherte infolge somatischer und psy
chischer Beschwerden erneut bei der IV-Stelle zum Leistungsbezug an (
Urk.
6/65). Im Rahmen der Abklärung des Leistungsanspruchs liess diese den Versicherten polydisziplinär abklären; das entsprechende
Z.___
-Gutachten datiert vom 1
6.
Januar 2017 (
Urk.
6/91). Die Rückfragen der IV-Stelle
beantworteten die
Z.___
-Gutachter
mit Schreiben vom 2
8.
Februar sowie
3.
April
2017 (
Urk.
6/93,
Urk.
6/98). Mit Vorbescheid vom
8.
Juni 2017 stellte die IV-Stelle die Abweisung des Leistungsbegehrens in Aussicht (
Urk.
6/100) und hielt an diesem Entscheid mit Verfügung vom 1
3.
Januar 2020 fest (
Urk.
2).
2.
Dagegen erhob die Vertreterin des Versicherten am 1
1.
Februar 2020 Beschwerde und beantragte, es sei die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Ange
le
genheit an die Beschwerdegegnerin zu weiteren Abklärungen zurückzuweisen, eventualiter seien dem Beschwerdeführer die geschuldeten Leistungen, insbe
son
dere eine Rente auszurichten. Weiter sei ein zweiter Schriftenwechsel durch
zu
füh
r
en; unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde
geg
nerin (
Urk.
1 S. 2).
Mit Beschwerdeantwort vom 1
9.
März 2020 verzichtete die Beschwerdegegnerin
auf weitere Ausführungen und beantragte die Abweisung der Beschwerde (Urk. 5
).
Antragsgemäss wurde mit Verfügung vom 2
4.
März 2020 ein zweiter Schriften
wechsel angeordnet (
Urk.
7). Mit Replik vom 1
8.
August 2020
präzisierte
die Ver
treterin
des Beschwerdeführers die Anträge unter Einreichung weiterer medizi
ni
scher Berichte dahingehend, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben und dem Beschwerdeführer die ihm von Gesetzes wegen zustehenden Leistungen aus
zurichten seien; insbesondere eine Rente. Eventualiter sei die Angelegenheit zu weiteren medizinischen Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzu
wei
sen.
Die Beschwerdegegnerin
erklärte,
sich nicht weiter vernehmen
lassen zu wollen
(
Urk.
13), was dem Beschwerdeführer mit
Verfügung vom 28.
September 2020 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
14).
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
1.1
Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über den Allge
meinen Teil des
Sozialversicherungsrechts; ATSG
). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kom
menden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der ge
sundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).
Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1
des
Bundesgesetz
es
über die Invalidenversicherung (IVG)
sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege
artis
auf die Vorgaben eines aner
kannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 145 V 215 E. 5.1, 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E. 6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in
ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weitgehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zu
mutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 145 V 215 E. 5.3.2, 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG
).
1.2
Anspruch auf eine Rente haben gemäss
Art.
28
Abs.
1 IVG Versicherte, die:
a.
ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betä
tigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen
wieder herstellen
, erhalten oder verbessern können;
b.
während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindes
tens 40 % arbeitsunfähig (
Art.
6 ATSG) gewesen sind; und
c.
nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (
Art.
8 ATSG) sind.
Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine
Vier
telsrente
, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine
Dreiviertelsrente
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (
Art.
28
Abs.
2 IVG).
1.3
Bei erwerbstätigen Versicherten ist der Invaliditätsgrad gemäss Art. 16 ATSG in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 IVG aufgrund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Dazu wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei aus
geglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie
hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie
nicht in
valid geworden wäre (sog.
Valideneinkommen
). Der Einkommensver
gleich
hat in der Regel in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Er
werbseinkommen ziffernmässig möglichst genau ermittelt und einander gegen
übergestellt werden, worauf sich aus der Einkommensdifferenz der Invaliditäts
grad bestimmen lässt (sog. allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 130 V 343 E. 3.4.2, 128 V 29 E. 1).
1.4
War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung
eingetreten (Art. 87 Abs. 3 der
Verordnung
über die Invalidenversicherung; IVV
), so ist im Beschwerdeverfahren zu prüfen, ob im Sinne von Art. 17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hin
weis).
Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her
abgesetzt oder aufgehoben (
Art.
17
Abs.
1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich geblie
be
nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf
gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein
Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentlichen Änderung hin
sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hin
weisen). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesent
lichen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbe
acht
lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).
Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in recht
licher und tatsächlicher Hinsicht umfassend («allseitig») zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen
).
2.
2.1
Die Beschwerdegegnerin begründete die angefochtene Verfügung damit, dass
das
Z.___
-Gutachten Inkonsistenzen und
Ag
gravationen
in den Aussagen des Be
schwerdeführers ausweise. Die psychiatrischen Einschränkungen seien bei einer leitliniengerechten Behandlung und
Medikamentencompliance
ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. Seit Behandlungsbeginn
im Jahr
2014 sei von einem stationären Gesundheitszustand auszugehen (
Urk.
2).
2.2
Demgegenüber machte die Vertreterin des Beschwerdeführers im Wesentlichen geltend, dass die Frage nach der invalidisierenden Wirkung der psychischen Beeinträchtigungen anhand einer
Standardindikatorenprüfung
zu erfolgen habe (
Urk.
1 S. 6). Die Gutachter würden dabei in der angestammten Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 64
%
und in einer angepassten Tätigkeit von einer solchen von 80
%
ausgehen (S. 7). Es könne nicht von anspruchsverneinenden Ausschlussgründen infolge Aggravation oder Simulation ausgegangen werden (S. 8).
Aufgrund der Zweifel im Zusammenhang mit der Verneinung einer Per
sönlichkeitsstörung und insbesondere aufgrund der Umstände, dass das Gutach
ten im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung bereits drei Jahre alt war und von den neu behandelnden Psychiatern kein Bericht in den Akten vorhanden sei,
könne auf das Gutachten nicht abgestellt werden. Die Angelegenheit sei an die
Beschwerdegegnerin zur neuen Abklärung des medizinischen Sachverhalts zurüc
k
zuweisen (S. 16). Selbst wenn man gestützt auf das Gutachten von einer Arbeits
fähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von 80
%
ausginge, würde dies unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges zu einem Invaliditätsgrad von 43.77
%
führen (S. 17 f.).
Aufgrund der im Wesentlichen übereinstimmenden Diagnosen und Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit der behandelnden Ärzte und Ärztinnen sei nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer n
icht mehr arbeitsfähig sei (
Urk.
10 S. 7).
2.3
Vergleichsbasis im vorliegenden Neuanmeldeverfahren bildet die Verfügung vom
1
1.
Januar 2007 (
Urk.
6/54), welche sich in medizinischer Hinsicht auf das
Y.___
-Gutachten vom 23. Mai 2006
stützte. Die dafür
v
erantwortlichen Fachärzte stellten
keine Diagnose
mit Auswirk
ungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ohne Ein
fluss auf die Arbeitsfähigkeit bestehe eine
anhaltende somatoforme Schmerz
störung (ICD-10 F45.4); ein chronisches
zervikobrachiales
Schmerzsyndrom links, aktuell ohne
radikuläre
Symptomatik (ICD-10 M53.1) bei Status nach Distorsionstrauma des linken Armes vom 12. März 2004 (ICD
10 T92.3); Status nach Schmerz
mittelabhängigkeit seit Herbst 2004 (ICD
10 F11.21) sowie akzentuierte narzis
s
tische
Persönlichkeitszüge
(ICD-10 Z73.1). In der ange
stammten oder jeder ande
ren körperlich leichten bis mittelschweren, adaptierten Tätigkeit bestehe seit min
destens November 2004 wieder eine zumutbare Ar
beitsfähigkeit von 100 % nach vorgängiger Einschränkung als Folge des Unfall
ereignisses vom 12. März 2004 (Urk. 6/42
).
3.
3.1
Die für das
Z.___
-Gutachten vom 1
6.
Januar 2017 verantwortlichen Fachärzte diagnostizierten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit psychologische Fakto
ren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten (ICD-10 F54). Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit würden die folgenden Diagnosen bleiben (
Urk.
6/91 S. 13):
-
Sonstige anhaltende affektive Störungen (ICD-10 F34.8)
-
Persönlichkeitsakzentuierung, narzisstisch und
schizotypisch
(ICD-10 Z73
)
-
Chronisch rezidivierendes
lumbovertebrales
Schmerzsyndrom, ohne wes
ent
liche Funktionseinschränkung
-
Chronisch rezidivierendes
Zervikovertebralsyndrom
, ohne wesentliche Funktionseinschränkung
-
Adipositas Grad I (BMI 30.2 kg/m2)
-
Zustand nach Appendektomie
-
Wurzelreizsyndrom rechts L5/S1
-
Neuropsychologisch: leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung: Beeinträchtigung in den Bereichen Lernen und Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Exekutivfunktionen
Zusammenfassend sei aus psychiatrischen und neuropsychologischen Gründen
von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit auszugehen
(S. 15)
. In der bis
he
rigen
Tätigkeit sei
ab April 2014
von einer Arbeitsfähi
gkeit in der Höhe von 60 bis 70
% auszugehen, in einer angepassten Tätigkeit von e
iner solchen von ca. 80
%
(S. 16
). Der Beschwerdeführer verfüge über eine gute Kontakt- und Kom
muni
kationsfähigkeit, von daher seien Tätigkeiten, die mit Kundenkontakt verbunden seien, gut geeignet. Es dürfe sich dabei allerdings nicht um emotional belastende, konflikthafte Kundenbeziehungen handeln. Vor dem Hintergrund der neuropsy
cho
logisch nachgewiesenen Beeinträchtigungen seien Tätigkeiten optimal, die gut
strukturiert
seien und keine besonderen Anforderungen an die Daueraufmerk
samkeit, die Umstellungsfähigkeit und das Gedächtnis stellen würden. In soma
tischer Hinsicht sei der Beschwerdeführer in der Lage, körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 kg über
wiegend im Stehen oder Gehen und
(richtig wohl: nicht)
ständig im Sitzen durch
zuführen. Aufgrund der unter Belastung entstehenden Reizsymptomatik im Bereich L5/S1 sollten Tätigkeiten wie häufiges Bücken,
H
eben von schweren Gewichten und anhaltendes Sitzen vermieden werden (S. 15).
3.2
Am 2
8.
September 2017 wurde eine MRI-Abklärung der Etagen L4 bis S1 durch
geführt. Prof.
Dr.
med.
A.___
beurteil
t
e die bildgebende Abklärung dahingehend, dass von einer leichten multisegmentalen Wirbelsäulenveränder
ung am
ausge
prägtesten
auf
der
Etage
L4/5 mit
breitbasigem
rechts
recessal
betontem
Bulging
der höhengeminderten und dehydrierten Bandscheibe auszugehen sei, mit Ver
dacht auf
recessalen
Nervenwurzelkontakt zur L5 Wurzel rechts. Das
Myelon
stelle sich regelrecht dar, es liege keine Spinalkanalstenose vor (
Urk.
6/121/8).
Am 1
6.
November 2017 wurde eine Infiltration der L5 Wurzel rechts durchge
führt
, wobei es
postinterventionell
zu einer Besserung der Symptomatik gekom
men sei (
Urk.
6/121/10).
3.3
Dr.
med.
B.___
, Facharzt FMH für Neurologie, diagnostizierte in seinem Be
richt vom 3
0.
Mai 2018 eine chronisch rezidivierende Ischialgie und ein inter
mit
tierendes sensomotorisches Defizit rechtes Bein bei degenerativen LWS-Verände
rungen mit Diskushernie L4/5, eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41), eine rezidivierende depressive Stö
rung, gegenwärtig mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F33.1) sowie eine
kognitive Leistungsminderung unklarer Ursache – DD: im Rahmen der affektiven Störung/beginnende neurodegenerative Erkrankung (
Urk.
6/121/1).
Durch die Infiltration L5 im November 2017 sei es zu einer leichten Beschwer
deverbesserung gekom
men, es habe aber keine Schmerzf
reiheit erzielt werden können. Zudem bestehe eine anhaltend psychosoziale Belastungssituation durch die schwere Behinderung der Tochter sowie die Depression der Ehefrau sowie die depressive Krise einer weiteren Tochter (
Urk.
6/121/2). Im gegenwärtigen Zustand sei der Beschwerdeführer in der gesamten Sicht und unter Berücksichtigung der
neurologischen und der psychiatrischen Krankheitsfolgen arbeitsunfähig (
Urk.
6/121
/3).
3.4
Die für die neuropsychologische
Untersuchung vom 1
3.
November 2018 verant
wortlichen Fachpersonen hielten abschliessend fest, dass die heutigen Befunde, soweit vergleichbar mit der Voruntersuchung, stabil seien. Sie könnten nicht auf eine Aggravation zurückgeführt werden; der Patient habe sich mit normaler Leis
tungsorientierung kooperativ an der heutigen Untersuchung beteiligt und seine Leistung sei in zwei
Symptomvalidisierungsverfahren
normal ausgefallen. Die kognitive
n
Minderleistung
en
seien aber unspezifisch und am ehesten vor dem Hintergrund der beschriebenen Depression respektive der akuten psychischen Be
lastungssituation zu sehen. Dies treffe sicher vorwiegend für die Verlangsamung und die verminderte Wachheit zu; hier sei auch die chronische Schmerzsituation zu vermerken. Ein Teil der Testergebnisse könn
t
e auf die
bildgeberisch
nach
gewiesenen strukturellen Auffälligkeiten zurückgeführt werden. Gemäss
cMRI
vom
3.
November 2017 liege eine wenn auch diskrete Hirnvolumenminderung frontal beidseitig sowie eine
geringgradige
Hippocampusatrophie
vor. Diese Auf
fälligkeiten würden im Vergleich zu
r
Voruntersuchung vom Dezember 2015 als
stationär bezeichnet.
Längerfristig empfehle sich bei erfolgreicher Behandlung der
Depression eine Verlaufskontrolle in ihrer Demenzsprechstunde (
Urk.
6/128/5 f.).
3.5
In seinem Bericht vom
2
9.
Januar 2019 ging
Dr.
B.___
unter Hinweis auf die neuropsychologische Abklärung vom 2
3.
November 2018 von einem stationären Gesundheitszustand aus; die letzte Kontrolle habe am
3.
November 2018 stattge
funden (
Urk.
6/121/1).
3.6
Dr.
med.
C.___
, Fachärztin FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, diagnos
tizierte in ihrem Bericht vom
2.
März 2020 eine somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.41), eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittel
gra
dige Episode (ICD-10 F33.1) sowie einen Verdacht auf Persönlichkeits
akzen
tuie
rung, narzisstisch. Der Beschwerdeführer habe bei
i
hr in der Zeit von September
2017 bis Juli 2018 in psychiatrischer Behandlung gestanden. Während der Thera
piedauer habe ihres Erachtens eine mindestens 50%ige Arbeitsunfähigkeit be
standen, im Falle einer weiteren
Chronifizierung
gehe sie prognostisch weiter
hin von einer Arbeitsunfähigkeit in dieser Höhe aus (
Urk.
11/1)
.
3.7
Dr.
med. univ.
D.___
, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie,
ging in seinem Bericht vom 1
0.
Juli 2020 von den folgenden Diagnosen mit Aus
wirkung auf die Arbeitsfähigkeit aus
(
Urk.
11/2 S. 6)
:
-
Posttraumatische Belastungsstörung, Reaktion
en
auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.1)
-
Sonstige organische
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns (ICD-10 F07.08)
-
Auditive Verarbeitungs- und Auffassungsstörung (Kindheit; ICD-10 F80
.20) bei Funktions-/Perfusionsminderung beidseits frontal, temporal links und
Dorsolateral
präfrontal links, im Thalamus rechts und okzipital rechts (
Spect
/MR 3.11.2017)
-
Alexithymie
-
Anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10 F45.4)
-
Mittelgradige depressive Episode,
chronifiziert
(ICD-10 F32.11)
Der Beschwerdeführer stehe seit dem 1
0.
Januar 2019 in ihrer Behandlung, wobei wöchentliche bis zweiwöchentliche Sitzungen stattfinden würden (S. 2). Der Be
schwerdeführer sei aufgrund d
er depressionsbedingten Reduktion seines Alltags
funktions
niveaus zu 100
%
arbeits
unfähig. Bereits nach der kleinsten Verrich
tung, wie zum Beispiel einkaufen gehen, stelle sich eine rasche Ermüdbarkeit ein, wonach sich der Beschwerdeführer hinlegen und erholen müsse. Diese Umstände würden zusammen mit den Schmerzen und den neuropsychologischen Beein
träch
tigungen, welche ihn vor allem am eigenständigen und zielgerichteten Handeln hindern würden, zur gänzlichen Aufhebung der Arbeitsfähigkeit führen (S. 8). Unter der obgenannten Therapie habe nur eine sehr minimale Besserung erzielt werden können (S. 9).
4.
4.1
Der psychiatrische Gutachter der
Z.___
ging im
entsprechenden
Teilg
ut
achten davon aus, als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit falle einzig
eine psychogene Schmerzüberlagerung unterhalb des Schweregrades einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung in Betracht; aus diesem Grund sei
die Diag
nose F
54 (psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andern
orts klassifizierten Krankheiten) gestellt worden (
Urk.
6/91 S.
32
; vgl. auch
Urk.
6/98
). Die
vom untersuchenden Neuropsychologen
diagnostizierte leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung wurde
in der Konsensbeurteilung
als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeits
fähigkeit aufgeführt
,
bei der
Bemes
-
sung
der Arbeitsfähigkeit
jedoch
berücksichtigt
(S. 13 f
f
.).
Gemäss psychiatrischer und neuropsych
ologischer Einschätzung ist
s
ie am ehesten im Rahmen der chro
nisc
hen Schmerzstörung zu sehen (S.
72, S. 32).
Die Gutachter der
Z.___
gehen somit im Ergebnis davon aus, dass eine
(
leichte
)
Schmerzüberlagerung besteht, welche jedoch zu einer relevanten, sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkenden neuropsychologischen Funktionsstörung führt.
Dies
vermag nicht
unmittelbar
einzuleuchten
, weshalb auf die
Expertise der
Z.___
und die damit erfolgte Beurteilung der Arbeitsfähigkeit
nicht
ohne
Weiterungen
abgestellt werden
kann
.
4.2
4.2.1
D
ie Vertreterin des Beschwerdeführers
wies sodann
zu Recht darauf hin, dass das
Z.___
-Gutachten
vom 1
6.
Januar 2017
im Zeitpunkt der angefochtenen Verfü
gung
vom 1
3.
Januar 2020
bereits drei Jahre alt war.
Im Zeitpunkt des
Z.___
-Gutachtens stand der Beschwerdeführer seit einem halben Jahr nicht mehr in ambulanter psychiatrischer Behandlung (
Urk.
6/91 S. 27). Hinsichtlich der de
pressiven Verstimmung führte der für das psychia
trische Teilgutachten verant
wortliche Facharzt aus, dass der Beschwerdeführer bereits seit längerem an einer chronischen depressiven Verstimmung leide. Eine stärker ausgeprägte depressive Symptomatik, im Sinne einer depressiven Episode, liege aber nicht vor. Selbst für eine nur leichte depressive Episode müssten min
destens zwei der drei Haupt
kriterien depressiver Episoden (Antriebsmin
de
rung, depressive Stimmung, Verlust von Interesse und Freude) deutlich ausgeprägt sein.
Es liege keine stärker aus
ge
prägte Antriebsminderung vor, des Weiteren sei kein Verlust von Interesse und Freude erkennbar, allenfalls bestehe eine leichte und auch nicht durchgehende depressive Stimmung (S. 32).
In der Folge begab sich
der
Beschwerdeführer im September 2017 wieder in am
bulante psychiatrische Betreuung, wobei die zuständige Fachärztin von einem
mittelgradig depressiven Geschehen ausging, bei einer Arbeitsfähigkeit von maxi
mal 50
%
.
Das Zustandsbild sei von stark bedrückter Stimmung, Konzen
tra
tionsstörung, Interesse- und Freudlosigkeit, Antriebsminderung, Schlafstörung sowie von einer Schmerzsympto
matik geprägt. Des Weiteren habe
eine starke Unruhe, eine Aggressivität sowie eine
dysphorische
Stimmung bestanden.
Auch
der ab Januar 2019 betreuende
Dr.
D.___
ging - neben weiteren Diagnosen – von einem mittelgradig depressiven Geschehen
aus
, welches die Arbeitsfähigkeit massgeblich einschränke. Dabei habe durch die Behandlung nur eine minime Verbesserung erzielt werden können (100%ige Arbeitsunfähigkeit, vgl. E. 3.7).
4.2.2
Aufgrund der im September 2017 wieder aufgenommenen psychiatrischen Be
handlung sowie der aktuellen Einschätzungen der behandelnden Fachärzte
steht
eine Verschlechterung
des depressiven Geschehens im Raum
,
welche es im Rah
men eines Verlaufsgutachtens abzuklären gilt.
In Bezug auf Berichte von Haus
ärztinnen und Hausärzten wie überhaupt von behandelnden Arztpersonen bezie
hungsweise Therapiekräften ist
dabei
auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, dass diese mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5, 125
V 351 E. 3b/cc), sodass die Einschätzung der involvierten Fachärzte nicht unbesehen übernommen werden kann. Weiter ist vorliegend auch unbestritten, dass eine Reihe psychosozialer
Belastungsfaktoren gegeben
, welche im Rahmen der Beurteilung der Leistungsfähigkeit auszuklammern sind; auch dies gelingt im Rahmen einer unabhängigen Begutachtung zuverlässiger.
Auch zur Einschätzung von
Dr.
D.___
, die neuropsychologisch festgestellte Dysfunktion b
estehe seit der Kindheit, was
er mit Originaldokumenten aus der Kindheit des Beschwerdeführers untermauerte (
Urk.
11/2 Anhang 1-2), wird sich das Verlaufsgutachten zu äussern haben. D
abei
ist es grundsätzlich
Sache des
begutachtenden
Psychi
aters oder der Psychiaterin
, die Notwendigkeit ergän
zen
der neuropsychologischer Testungen zu prüfen und gegebenenfalls zu veran
lassen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_752/2018
vom 1
2.
April 2019
E.
5.3).
4.2.
3
Hinsichtlich der Rückenbeschwerden konnte anlässlich der bildgebenden Abklä
rung vom 2
8.
September 2017 ein Verdacht auf
recessalen
Nervenwurzelkontakt zur L5 Wurzel rechts festgestellt werden, welcher eine Infiltration am 1
6.
Novem
ber 2017 nötig machte.
Gemäss
Dr.
B.___
habe diese nur zu einer leichten
Beschwerdeverbesserung geführt, wobei keine Schmerzfreiheit habe erzielt w
erden können (vgl. E. 3.3). Auch in dieser Hinsicht erscheint demnach eine Verlaufs
abklärung angezeigt.
4.3
Zusammenfassend
erscheint
es
aufgrund des
zumin
dest ergänzungsbedürftigen (vgl. E. 4.1)
und im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung bereits drei Jahre alten
Z.___
-Gutachtens sowie
des
seitherigen
Verlaufs der Beschwerden unab
dingbar, ein
erneutes
G
utachten bei einer
unbe
fassten
Gutachterstelle einzuholen. Dieses wird sich
– wie bereits erwähnt -
auch zu den von den zuletzt behan
delnden Fachärzten gestellten Diagnosen zu äussern haben, insbesondere zu der
genannten Persönlichkeitsakzentuierung respektive Persönlichkeits- und Verhal
tens
störung. Dazu ist die Sache an die Beschwerde
gegnerin zurückzuweisen.
5.
5.1
Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von IV-Leistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert festzulegen (Art. 69 Abs. 1
bis
IVG) und auf Fr. 800.-- anzusetzen. Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens sind sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.
5.2
Die Rückweisung einer Sache kommt einem Obsiegen des Beschwerdeführers gleich. Ausgangsgemäss ist die Beschwerdegegnerin demnach zu verpflichten,
dem Beschwerdeführer eine angemessene Prozessentschädigung zu bezahlen, welche
in Anwendung von
Art.
61
lit
. g ATSG, namentlich unter Berück
sich
tigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwi
erigkeit des Prozesses auf
Fr.
3'2
00.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist.
Das Gericht erkennt:
1.
Die
Beschwerde
wird
in dem Sinne gutgeheissen, dass
die angefochtene Verfügung vom
1
3.
Januar 2020 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des
Kan
tons
Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im
Sinne der Erwägungen, über den
Leistungsanspruch
des Beschwerdeführers neu ver
füg
e.
2.
Die Gerichtskosten von
Fr.
800
.-- werden
der Beschwerdegegnerin
auferlegt.
Rechnung und Einzahlungsschein werden
der
Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zu
gestellt.
3.
Die Beschwerdegegnerin wird
verpflichtet,
dem Beschwerdeführer
eine Prozessent
schädigung von
Fr.
3’200
.-- (
inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer
) zu bezahlen.
4.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
Rechtsanwältin Susanne von Aesch
-
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
-
Bundesamt für Sozialversicherungen
sowie an:
-
Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
5.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis
mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber
GräubSchetty