# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 003c9a04-f735-5292-a6f9-8b66ca4ca083
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2024-04-02
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 02.04.2024 A-2562/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2562-2023_2024-04-02.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-2562/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 .  A p r i l  2 0 2 4  

Besetzung 
 Richterin Christine Ackermann (Vorsitz), 

Richter Jérôme Candrian, 

Richterin Claudia Pasqualetto Péquignot, 

Gerichtsschreiberin Gloria Leuenberger-Romano. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Serafe AG, 

Erstinstanz,  

 

Bundesamt für Kommunikation BAKOM,  

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Haushaltabgabe. 

 

 

 

A-2562/2023 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Aufgrund ausstehender Zahlungen für die Radio- und Fernsehabgaben 

(sog. Haushaltabgabe, nachfolgend: Abgabe) leitete die Schweizerische 

Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehabgabe Serafe AG (nachfol-

gend: Serafe AG) am 26. September 2022 beim Betreibungsamt (…) ge-

gen A._______ die Betreibung ein (Betreibung Nr. […]). Die geltend ge-

machte Forderung umfasst die Abgabe für Radio und Fernsehen für den 

Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Januar 2023 in der Höhe von 

Fr. 1'097.90 zzgl. Mahn- und Betreibungsgebühren von insgesamt Fr. 35.–

. 

Gegen den Zahlungsbefehl vom 26. September 2022 erhob A._______ am 

1. Oktober 2022 Rechtsvorschlag und reichte am 31. Oktober 2022 die Be-

gründung seines Rechtsvorschlages ein. 

B.  

Mit Verfügung vom 10. November 2022 verpflichtete die Serafe AG 

A._______ zur Zahlung der ausstehenden Abgabe von Fr. 1'097.90 für Ra-

dio und Fernsehen zzgl. Fr. 35.– Mahn- und Betreibungsgebühren. Dar-

über hinaus beseitigte sie den Rechtsvorschlag der Betreibung Nr. (…) und 

erteilte die definitive Rechtsöffnung.  

C.  

Dagegen erhob A._______ am 5. Dezember 2022 Beschwerde an das 

Bundesamt für Kommunikation (BAKOM), das diese mit Verfügung vom 

26. April 2023 abwies und den Rechtsvorschlag beseitigte. 

D.  

In der Folge erhob A._______ (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 2. Mai 

2023 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. 

E.  

Mit Verfügung vom 9. Mai 2023 wurde dem Beschwerdeführer die Gele-

genheit geboten, seine knapp begründete Beschwerde zu ergänzen. 

F.  

Mit Vernehmlassung vom 20. Juni 2023 beantragte das Bundesamt für 

Kommunikation (BAKOM, nachfolgend: Vorinstanz), auf die Beschwerde 

sei nicht einzutreten; eventualiter sei sie abzuweisen. Die Serafe AG (nach-

folgend: Erstinstanz) liess sich nicht vernehmen. 

A-2562/2023 

Seite 3 

G.  

Mit Verfügung vom 24. August 2023 stellte das Bundesverwaltungsgericht 

fest, dass der Beschwerdeführer innert Frist keine Schlussbemerkungen 

eingereicht hat. 

H.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die sich bei den Akten liegen-

den Schriftstücke wird – soweit entscheidrelevant – in den nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen. 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht beurteilt gemäss Art. 31 VGG Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern sie von einer  

Vorinstanz nach Art. 33 VGG stammen und keine Ausnahme nach Art. 32 

VGG vorliegt. Die angefochtene Verfügung vom 26. April 2023 ist ein zu-

lässiges Anfechtungsobjekt, da sie vom BAKOM als zuständige Behörde 

im Sinne von Art. 33 Bst. d VGG erlassen wurde und laut Art. 99 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes vom 24. März 2006 über Radio und Fernsehen (RTVG, 

SR 784.40) beim Bundesverwaltungsgericht angefochten werden kann. 

Eine Ausnahme nach Art. 32 VGG liegt nicht vor. 

Das Bundesverwaltungsgericht ist für die Überprüfung des Inhalts von re-

daktionellen Publikationen oder den Zugang zum publizistischen Angebot 

der Schweizerischen Gesellschaft für Radio und Fernsehen SRG (nachfol-

gend: SRG) nicht zuständig (vgl. Art. 93 Abs. 5 BV i.V.m. Art. 82 ff. und 

Art. 91 ff. RTVG). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Pro-

grammauswahl der SRG entspreche nicht dem gesetzlichen Leistungsauf-

trag, ist darauf nicht einzutreten (vgl. Urteil des BVGer A-1754/2021 vom 

2. Juni 2022 E. 1.1). Darüber hinaus ist das Bundesverwaltungsgericht für 

die Beurteilung der Beschwerde zuständig. 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts 

anderes bestimmt (Art. 37 VGG). 

1.3 Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde legitimiert. Er hat sich am 

vorinstanzlichen Verfahren beteiligt und ist als Adressat des angefochtenen 

Entscheids, mit dem sein Begehren abgewiesen wurde, sowohl formell als 

auch materiell beschwert (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG).  

A-2562/2023 

Seite 4 

1.4 In Ihrer Vernehmlassung beantragt die Vorinstanz mangels hinreichen-

der Begründung der Beschwerde, darauf nicht einzutreten. Sie bringt vor, 

der Beschwerdeführer habe die Aufforderung des Bundesverwaltungsge-

richts zur Nachbesserung der Beschwerde verstreichen lassen. 

1.5 Dem Beschwerdeführer wurde Gelegenheit gegeben, seine Be-

schwerde zu ergänzen. Die angesetzte Frist liess er ungenutzt verstrei-

chen. Folglich ist zu prüfen, ob die eingereichte Beschwerde den gesetzli-

chen Anforderungen entspricht.  

1.6 Gemäss Art. 52 Abs. 1 VwVG hat die Beschwerdeschrift u.a. die Be-

gehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. 

Aus der Beschwerde muss der unmissverständliche Wille einer Person 

hervorgehen, als Beschwerdeführende auftreten zu wollen und die Ände-

rung einer bestimmten, sie betreffenden und mittels Verfügung geschaffe-

nen Rechtslage anzustreben (MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessieren 

vor dem Bundesverwaltungsgericht, 3. Aufl., 2022, Rz. 2.211a). Die Anfor-

derungen an die Formulierung eines Rechtsbegehrens sind im Allgemei-

nen nicht sehr hoch. Besonders bei Laieneingaben dürfen in sprachlicher 

und formeller Hinsicht keine allzu strengen Anforderungen gestellt werden. 

Aus der Beschwerde muss insgesamt zumindest implizit hervorgehen, was 

der Beschwerdeführer verlangt und in welchen Punkten er die angefoch-

tene Verfügung beanstandet. Ein sinngemässer Antrag, welcher sich aus 

dem Zusammenhang unter Zuhilfenahme der Begründung ergibt, ist genü-

gend (SEETHALER/ PORTMANN, in: Waldmann/Krauskopf [Hrsg.], Praxis-

kommentar VwVG,3. Aufl., 2023, Art. 52 N 45 ff.). 

1.7 Die vom Beschwerdeführer eingereichte Beschwerde stellt eine Laien-

eingabe dar. Aus seiner Beschwerde geht hervor, dass er die Verfügung 

der Vorinstanz anficht. Die Begründung des Beschwerdeführers ist zwar 

sehr knapp, besteht sie doch aus wenigen Sätzen. Aus der Beschwerde 

geht aber unmissverständlich hervor, dass er mit der Erhebung der Haus-

haltabgabe nicht einverstanden ist. Die eingereichte Beschwerde genügt 

somit knapp den gesetzlichen Anforderungen. 

1.8 Auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 

(vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 VwVG) ist – unter Vorbehalt der vorstehen-

den Ausführungen – einzutreten.  

 

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Seite 5 

2.  

Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet grundsätzlich mit uneinge-

schränkter Kognition. Es überprüft die angefochtene Verfügung auf Verlet-

zungen des Bundesrechts, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch 

des Ermessens, auf unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes (Art. 49 Bst. a und b VwVG) und auf Un-

angemessenheit (Art. 49 Bst. c VwVG). 

3.  

3.1 Der Beschwerdeführer beantragt sinngemäss die Aufhebung der Ver-

fügung vom 26. April 2023 der Vorinstanz und damit einhergehend die Be-

freiung von der Pflicht zur Leistung der Haushaltabgabe für Radio und 

Fernsehen. Er rügt, die Erstinstanz sei nicht befugt, die in Frage stehende 

Abgabe zu erheben. 

3.2 Die Vorinstanz verweist in der Vernehmlassung in Bezug auf die Abga-

bepflicht auf ihre Verfügung vom 26. April 2023. Darin führt sie im Wesent-

lichen aus, dass nach Art. 69a Abs. 1 RTVG für jeden Privathaushalt eine 

Abgabe in gleicher Höhe zu entrichten sei. Die Abgabepflicht hänge nicht 

davon ab, ob Geräte vorhanden seien, die den Empfang von Radio- oder 

Fernsehprogrammen ermöglichen würden. Entsprechend hänge die Abga-

bepflicht auch nicht damit zusammen, ob von allfällig vorhandenen Emp-

fangsgeräten Gebrauch gemacht werde und schon gar nicht, ob jemand 

mit dem Programmangebot einverstanden oder zufrieden sei. Die Erstin-

stanz sei verpflichtet die Abgabe zu erheben und bei Nichtbezahlen auf 

dem Betreibungsweg einzufordern. Der Beschwerdeführer habe seinen 

Hauptwohnsitz im Haushalt mit der Nr. (…) und sei deshalb in der Zeit vom 

1. Januar 2019 bis 31. Januar 2023 grundsätzlich abgabepflichtig gewe-

sen. Einen gesetzlich vorgesehenen Befreiungsgrund erfülle der Be-

schwerdeführer nicht. Er hingegen verweigere die Zahlung der Abgabe, 

weil er mit dem Inhalt der Programme der SRG nicht einverstanden sei. 

Für die Aufsicht von Radio- und Fernsehprogrammen sei jedoch weder die 

Erstinstanz noch sie zuständig und sie verweist auf die Ombudsstellen der 

SRG sowie die unabhängige Beschwerdeinstanz UBI. 

3.3 Gemäss Art. 69d RTVG kann der Bundesrat die Erhebung der Abgabe 

pro Haushalt und die damit verbundenen Aufgaben einer Erhebungsstelle 

ausserhalb der Bundesverwaltung übertragen, welche die Haushaltabgabe 

erhebt (Art. 69 RTVG i.V.m. Art. 58 RTVV). Im März 2017 erteilte das UVEK 

bzw. das BAKOM der Vorinstanz das Mandat zur Erhebung der Radio- und 

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Seite 6 

Fernsehabgabe für die Jahre 2019 bis 2025. Die Vorinstanz ist demnach 

befugt, Verfügungen zu erlassen und gilt als Behörde im Sinne von Art. 1 

Abs. 2 Bst. e VwVG (Art. 69e Abs. 1 und 2 RTVG).  

3.4 Der Bund erhebt zur Finanzierung des verfassungsrechtlichen Leis-

tungsauftrags von Radio und Fernsehen eine Abgabe (Art. 93 Abs. 2 BV 

i.V.m. Art. 68 Abs. 1 RTVG). Die Abgabe wird pro Haushalt und pro Unter-

nehmen erhoben (Art. 68 Abs. 2 RTVG) und ist geräteunabhängig geschul-

det, das heisst unabhängig davon, ob der Haushalt oder das Unternehmen 

über ein Radio- oder Fernsehgerät verfügt. Sie wurde eingeführt, weil in-

folge des technischen Wandels zunehmend unklarer geworden war, was 

ein «Empfangsgerät» ist. Mit Mobilfunk, Smartphone, Tablet und Computer 

besitzt nämlich praktisch jeder Haushalt beziehungsweise jedes Unterneh-

men ein empfangfähiges Gerät (vgl. auch Art. 95 der Radio- und Fernseh-

verordnung vom 9. März 2007 [RTVV, SR 784.401] und Urteile des BVGer 

A-2444/2023 vom 7. Dezember 2023 E. 3.1, A-4741/2021 vom 8. Novem-

ber 2023 E. 4.2; vgl. ausführlich Botschaft vom 29. Mai 2013 zur Änderung 

des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen [RTVG], BBl 2013 4975, 

4981 ff.). 

3.5 Gemäss Art. 69a Abs. 1 RTVG ist für jeden Privathaushalt eine Abgabe 

(Haushaltabgabe) in gleicher Höhe zu entrichten (die Gebühr ist pro Haus-

halt und nicht pro Person geschuldet). Ein Haushalt ist die Einheit aller Be-

wohnerinnen und Bewohner, die in der gleichen Wohnung leben (Art. 69a 

Abs. 2 RTVG i.V.m. Art. 3 Bst. d des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2006 

über die Harmonisierung der Einwohnerregister und anderer amtlicher Per-

sonenregister [Registerharmonisierungsgesetz, RHG, SR 431.02]). Für die 

Abgabe eines Haushalts haften in der Regel die volljährigen Personen so-

lidarisch (Art. 69a Abs. 3 RTVG; vgl. Urteil des BGer 2C_547/2022 vom 

13. Dezember 2022 E. 3.1). Die Abgabepflicht der Mitglieder eines Haus-

halts beginnt am ersten Tag des Monats, welcher der Gründung des Haus-

halts folgt, und endet am letzten Tag des Monats, in welchem der Haushalt 

aufgelöst wird (Art. 69 Abs. 1 RTVG). 

3.6 Die Höhe der Haushaltabgabe bestimmt nach Art. 68a Abs. 1 RTVG 

der Bundesrat, wobei er gesetzlich festgelegte Kriterien zu berücksichtigen 

hat. Art. 69b RTVG regelt in Verbindung mit Art. 61 RTVV die Befreiung der 

Abgabepflicht für Privathaushalte. Nach Art. 69b Abs. 1 Bst. a RTVG befreit 

die Erhebungsstelle auf schriftliches Gesuch hin AHV- oder IV-Berechtigte 

von der Abgabepflicht, sofern sie jährliche Leistungen nach Art. 3 Abs. 1 

Bst. a des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2006 über 

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Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche-

rung (ELG, SR 831.30) erhalten. Art. 69b Abs. 1 Bst. B RTVG befreit aus-

serdem gewisse Personen und Funktionen von Gesetzes wegen von der 

Abgabepflicht (vgl. Urteil des BGer 2C_852/2021 vom 10. Dezember 2021 

E. 2.1; Urteil des BVGer A-1446/2023 vom 18. September 2023 E. 3.2.1 f.). 

3.7 Die Haushaltabgabe für Radio und Fernsehen ist geräteunabhängig 

ausgestaltet und von jedem Privathaushalt zu bezahlen. Die Erhebungs-

stelle (Erstinstanz) stützt sich bei der Rechnungsstellung auf die aus den 

Einwohnerregistern der Kantone und Gemeinden gelieferten Daten. Der 

Beschwerdeführer lebt in einem Haushalt (Nr. […]) und untersteht folglich 

grundsätzlich der Abgabepflicht (vgl. Art. 69 und Art. 69a RTVG). Zwar wer-

den Privathaushalte unter den Voraussetzungen von Art. 69b Abs. 1 RTVG 

von der Abgabepflicht befreit. Diese Ausnahmetatbestände erweisen sich 

jedoch im vorliegenden Sachverhalt als nicht einschlägig. Bis zum 31. De-

zember 2023 bestand ausserdem die Möglichkeit, dass alle Mitglieder ei-

nes Privathaushalts, in dem kein zum Empfang von Radio- oder Fernseh-

programmen geeignetes Gerät bereitstand oder betrieben wurde, auf Ge-

such hin jeweils für eine Abgabeperiode (1 Jahr) von der Abgabe befreit 

wurden («Opting-out»; Art. 109c Abs. 1 RTVG i.V.m. Art. 94 – 96 RTVV; 

vgl. Urteil des BVGer A-1446/2023 vom 18. September 2023 E. 3.1.2). 

Auch diesbezüglich kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten 

ableiten, da er nie ein entsprechendes Gesuch gestellt hat. Die Vorausset-

zungen eines «Opting-out» waren damit nicht gegeben. Für die Befreiung 

des Beschwerdeführers von der Haushaltabgabe für Radio und Fernsehen 

besteht somit kein Grund. 

3.8 Damit hat die Vorinstanz die Pflicht zur Leistung der Abgabe für Radio 

und Fernsehen des Beschwerdeführers im Zeitraum vom 1. Januar 2019 

bis 31. Januar 2023 zu Recht bestätigt und den Rechtsvorschlag in der 

Betreibung Nr. (…) zulässigerweise beseitigt (Art. 79 i.V.m. Art. 80 Abs. 1, 

Abs. 2 Ziff. 2 und Art. 81 Abs. 1 des Bundesgesetzes über Schuldbetrei-

bung und Konkurs [SchKG, SR 281.1]). Die Beschwerde ist dementspre-

chend abzuweisen. 

4.  

4.1 Bei diesem Ausgang des Verfahrens gilt der Beschwerdeführer als un-

terliegend, weshalb er die Verfahrenskosten zu tragen hat (Art. 63 

Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 800.– festzusetzen (Art. 1 ff. des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

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Seite 8 

dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der vom Be-

schwerdeführer einbezahlte Kostenvorschuss in gleicher Höhe wird zur 

Bezahlung der Verfahrenskosten verwendet.  

4.2 Angesichts seines Unterliegens hat der Beschwerdeführer keinen An-

spruch auf Parteientschädigung (Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 7 Abs. 1 VGKE 

e contrario). Ebenfalls keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben 

Bundesbehörden und andere Behörden, die als Parteien auftreten (Art. 7 

Abs. 3 VGKE). Folglich steht der Vorinstanz keine Parteientschädigung zu. 

  

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Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 800.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Erstinstanz, die 

Vorinstanz und an das Generalsekretariat UVEK. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Christine Ackermann Gloria Leuenberger-Romano 

 

 

  

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Seite 10 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

Versand: 

 

  

A-2562/2023 

Seite 11 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Erstinstanz (Einschreiben) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Generalsekretariat UVEK (Gerichtsurkunde)