# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 20b1b801-b740-5959-b410-90ca4b20399f
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-12-15
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Strafgericht 15.12.2022 SBK.2022.294
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_008_SBK-2022-294_2022-12-15.pdf

## Full Text

Obergericht 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

 

 

SBK.2022.294 
(NA.2022.17)  

Art. 425 

 

 

Entscheid vom 15. Dezember 2022 
 

 

Besetzung  Oberrichter Richli, Präsident  

Oberrichterin Massari  

Oberrichter Egloff  

Gerichtsschreiberin Groebli Arioli 

 

 
   

Beschwerde-

führer  

 A._____, […] 

[…]  

vertreten durch Rechtsanwalt Philip Schneiter,  

[…]   

 

  
    

Beschwerde-

gegnerin  

 Gerichte Kanton Aargau,  

Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Laurenzenvorstadt 11, 5000 Aarau  

 

 
   

Anfechtungs-

gegenstand 

 Entscheid des Präsidenten des Bezirksgerichts Baden vom 15. August 

2022 betreffend Nachzahlung der Entschädigung der amtlichen Verteidi-

gung 

 

in der Strafsache gegen A._____ 

 

  

 - 2 - 

 

 

 

   

Die Beschwerdekammer entnimmt den Akten: 

 

1. 

In den Strafverfahren ST.2017.155 und SST.2019.118 gegen A. (nachfol-

gend Beschwerdeführer) wegen Veruntreuung und Urkundenfälschung 

wurden die Kosten für die amtliche Verteidigung unter dem Vorbehalt der 

späteren Rückzahlung (Art. 426 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 4 StPO) einst-

weilen aus der Gerichtskasse bezahlt. 

 

2. 

2.1. 

Mit Eingabe vom 21. April 2022 ersuchte die Zentrale Inkassostelle der Ge-

richte des Kantons Aargau (nachfolgend Beschwerdegegnerin) beim Be-

zirksgericht Baden um Eröffnung eines Nachzahlungsverfahrens nach 

Art. 135 StPO gegen den Beschwerdeführer und die Anordnung der Nach-

zahlung für den offenen Betrag in den Strafverfahren in der Höhe von ge-

samthaft Fr. 12'320.65 (erstinstanzliches Verfahren ST.2017.155: 

Fr. 10'655.15; zweitinstanzliches Verfahren SST.2019.118: Fr. 1'665.50). 

 

2.2. 

Der Präsident des Bezirksgerichts Baden eröffnete mit Verfügung vom 

27. April 2022 ein Nachzahlungsverfahren vor dem Strafgericht 

(NA.2022.17) und forderte den Beschwerdeführer auf, innert 10 Tagen eine 

Stellungnahme zum Gesuch der Beschwerdegegnerin abzugeben und sich 

lückenlos über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse seit dem 

21. April 2019 auszuweisen, unter Androhung der Anordnung der Nach-

zahlung im Unterlassungsfall.  

 

2.3. 

Mit Eingabe per E-Mail vom 30. Juni 2022 bzw. Postaufgabe vom 

1. Juli 2022 reichte der Beschwerdeführer Unterlagen zu seiner Einkom-

mens- und Vermögenssituation ein. 

 

2.4. 

Mit Entscheid des Präsidenten des Bezirksgerichts Baden vom 15. Au-

gust 2022 wurde der Beschwerdeführer verpflichtet, der Beschwerdegeg-

nerin die vorgemerkten Kosten der amtlichen Verteidigung im Umfang von 

gesamthaft Fr. 12'320.65 (erst- und zweitinstanzliches Verfahren) in mo-

natlichen Raten von Fr. 200.00 jeweils auf Monatsende nachzuzahlen. Die 

erste Rate werde per 30. September 2022 fällig. 

 

3. 

3.1. 

Gegen diesen ihm am 24. August 2022 zugestellten Entscheid (avisierte 

Abholfrist bei der Post) erhob der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 

 - 3 - 

 

 

 

5. September 2022 Beschwerde und beantragte dessen ersatzlose Aufhe-

bung und die Abschreibung des Verfahrens betreffend "Nachzahlung Kos-

ten amtliche Verteidigung" als durch Vereinbarung erledigt. 

 

3.2. 

Die Beschwerdegegnerin beantragte mit Eingabe vom 14. September 2022 

die Abweisung der Beschwerde. 

 

3.3. 

Der Präsident des Bezirksgerichts Baden führte mit Eingabe vom 19. Sep-

tember 2022 aus, dass er keine Kenntnis von einer offenbar während dem 

laufenden Nachzahlungsverfahren getroffenen Vereinbarung gehabt habe. 

Dieser Umstand sei im Entscheid unbeachtet geblieben. 

 

3.4. 

Der Beschwerdeführer nahm mit Eingabe vom 26. September 2022 Stel-

lung. 

 

 
   

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Die Prüfung der Nachzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO 

erfolgt im Nachverfahren gemäss Art. 363 ff. StPO (Urteil des Bundesge-

richts 6B_112/2012 vom 5. Juli 2012 E. 1.3 m.w.H.; NIKLAUS RUCKSTUHL, 

in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, 

N. 24a zu Art. 135 StPO). Hierzu war das Präsidium des Bezirksgerichts 

Baden, welches bereits das erstinstanzliche Urteil vom 22. August 2018 

gefällt hatte, zuständig (Art. 363 Abs. 1 StPO i.V.m. § 11 Abs. 1 EG StPO; 

vgl. dazu auch AGVE 2018 S. 368 ff.).  

 

1.2. 

Selbstständige nachträgliche gerichtliche Entscheide im Sinne von 

Art. 363 ff. StPO sind mit Beschwerde anfechtbar (BGE 141 IV 396 E. 4). 

Der angefochtene Entscheid des Präsidenten des Bezirksgerichts Baden 

vom 15. August 2022 stellt somit ein gültiges Anfechtungsobjekt gemäss 

Art. 393 Abs. 1 lit. b StPO dar. Auf die im Übrigen frist- und formgerechte 

Beschwerde ist daher einzutreten. 

 

2. 

2.1. 

Die Vorinstanz erwog, aus den zur Verfügung gestellten Unterlagen be-

rechne sich ein monatlicher Überschuss von Fr. 428.65. Als Vermögen sei 

die im Miteigentum des Beschwerdeführers und seiner Ex-Frau stehende 

Liegenschaft mit einem Steuerwert von Fr. 151'700.00 zu berücksichtigen. 

 - 4 - 

 

 

 

Der Verkehrswert einer Liegenschaft sei regelmässig höher als der Steuer-

wert. Zudem hätten sich der Beschwerdeführer und seine Ex-Frau anläss-

lich der Scheidung darauf geeinigt, dass die Liegenschaft mit einer Ver-

kaufsfrist von 3 bis 4 Jahren verkauft werden soll. Gemäss Scheidungsver-

einbarung stehe dem Beschwerdeführer aus dem Nettoerlös Fr. 39'000.00 

aus Eigengut zu und ein allfälliger verbleibender Gewinn würde hälftig ge-

teilt. Die vorgesehene Verkaufsfrist sei zwischenzeitlich abgelaufen und 

dem Beschwerdeführer wäre es zumutbar, die Liegenschaft zu verkaufen, 

um liquide Mittel zu generieren. Aufgrund der beachtlichen Schulden des 

Beschwerdeführers und des Umstands, dass ein möglicher Verkauf einige 

Zeit beanspruchen könne, falle eine Nachzahlung des Gesamtbetrages aus 

dem Vermögen ausser Betracht. Aufgrund des festgestellten Überschus-

ses von Fr. 428.65 und in Anbetracht der nicht vollständigen Informationen 

resp. Belege erscheine es angemessen, nicht den vollen Überschuss ein-

zuberechnen. Immerhin sollten jedoch Ratenzahlungen von mindestens 

Fr. 300.00 monatlich zumutbar sein. Damit könne auch offenbleiben, ob die 

Rückzahlung durch Erhöhung des Hypothekarkredits oder gar durch Ver-

äusserung der Liegenschaft finanziert werden könne. Die ausstehenden 

Gerichts- und Anwaltskosten aus dem Scheidungsverfahren würden rund 

1/3 der gesamten Schuld in der Höhe von Fr. 18'698.50 ausmachen. Daher 

rechtfertige sich, eine Ratenzahlung von monatlich Fr. 200.00 an die aus-

stehenden Kosten für die amtliche Verteidigung des Beschwerdeführers 

anzurechnen. 

 

2.2. 

Der Beschwerdeführer machte geltend, der Präsident des Bezirksgerichts 

Baden hätte das Nachzahlungsverfahren einstellen müssen, da durch 

seine freiwilligen Nachzahlungen die Voraussetzungen für eine Verpflich-

tung zur Nachzahlung nicht (mehr) erfüllt seien. 

 

2.3. 

Die Beschwerdegegnerin begründete die Abweisung der Beschwerde da-

mit, dass es dem Beschwerdeführer schon lange offen gestanden sei, 

seine finanziellen Verhältnisse offenzulegen. Die Vorinstanz habe einen 

Überschuss von Fr. 428.65 festgestellt. 

 

2.4. 

Der Beschwerdeführer entgegnete in seiner Stellungnahme, dass sich ein 

Inkasso erübrige, wenn er sich, wie vorliegend, mit der Beschwerdegegne-

rin auf einen Abzahlungsplan geeinigt habe und die Abzahlungspläne ein-

gehalten würden. Es gebe gar keine Forderungen, die fällig seien. Vor die-

sem Hintergrund sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdegeg-

nerin die Abweisung der Beschwerde beantrage. Dass der Präsident des 

Bezirksgerichts Baden bei seinem Entscheid vom 15. August 2022 keine 

Kenntnis über die Einigung auf einen Abzahlungsplan gehabt habe, führe 

 - 5 - 

 

 

 

nicht dazu, dass über die objektive Unrichtigkeit des Entscheids hinwegge-

sehen werden dürfe. Dies liege geradezu auf der Hand, wenn wie vorlie-

gend ein Repräsentant eines Gerichts über das Inkasso einer Forderung 

desselben Gerichts entschieden habe. Zumindest müsse man anerkennen, 

dass es Sache der Beschwerdegegnerin gewesen wäre, dafür Sorge zu 

tragen, dass das Nachzahlungsverfahren als durch Vereinbarung erledigt 

abgeschrieben werde. Es gehe nicht an, einerseits gestützt auf eine Ver-

einbarung Zahlungen entgegenzunehmen und andererseits an einem in die 

Wege geleiteten Nachzahlungsverfahren festzuhalten. 

 

3. 

3.1. 

Sollen die Kosten der amtlichen Verteidigung zurückgefordert werden, 

braucht es einen neuen Entscheid darüber, wobei die StPO das entspre-

chende Verfahren nicht regelt (RUCKSTUHL, a.a.O., N. 24a zu 

Art. 135 StPO). 

 

Gemäss § 5 Abs. 1 des Reglements der Justizleitung über das Zentrale 

Rechnungswesen und Controlling vom 24. Februar 2014 (SAR 155.615) 

prüft die Zentrale Inkassostelle regelmässig, ob Parteien, denen die unent-

geltliche Rechtspflege oder die amtliche Verteidigung bewilligt wurde, zur 

Nachzahlung oder Rückerstattung gemäss Art. 123 ZPO bzw. Art. 135 

Abs. 4 StPO verpflichtet werden können. Leisten die Parteien nicht freiwillig 

entsprechende Nachzahlung, stellt die Zentrale Inkassostelle beim zustän-

digen Gericht Antrag auf Eröffnung eines Nachzahlungsverfahrens (§ 5 

Abs. 3 des erwähnten Reglements).  

 

3.2. 

Mit seinem Einwand, er habe sich mit der Beschwerdegegnerin auf einen 

Abzahlungsplan geeinigt und es gebe gar keine Forderungen, die fällig 

seien, ist der Beschwerdeführer nicht zu hören. Der Beschwerdeführer liess 

über seinen Vertreter am 13. Juli 2022 zwar eine Absicht zur Ratenzahlung 

von Fr. 50.00 pro Monat bei der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aar-

gau einreichen (vgl. Beschwerdebeilage 5), die Obergerichtskasse war mit 

monatlichen Ratenzahlungen (allerdings Fr. 50.00 pro Instanz, d.h. 

Fr. 100.00 pro Monat) einverstanden (vgl. Beschwerdebeilage 6) und der 

Beschwerdeführer führte ausweislich der Akten zumindest als erste Raten-

zahlung per 29. August 2022 je eine Zahlung von Fr. 50.00 an das Bezirks- 

und das Obergericht (vgl. Beschwerdebeilagen 8) aus. Dabei handelte es 

sich indessen um die Vereinbarung bzw. Zahlungen betreffend die rechts-

kräftig auferlegten Gerichtskosten bzw. der Verfahrenskosten im Sinne der 

Gebühren zur Deckung des Aufwands und den Auslagen gemäss Art. 422 

Abs. 1 StPO (vgl. dazu die Beträge im Schreiben der Obergerichtskasse 

vom 27. Juli 2022 betreffend offene Verfahrenskosten [Beschwerdebei-

lage 6] in der Höhe von Fr. 4'387.65 bzw. Fr. 3'535.00, welche inkl. Mahn-

gebühren den erst- bzw. obergerichtlichen Verfahrenskosten entsprechen) 

 - 6 - 

 

 

 

und nicht um die Kosten für die amtliche Verteidigung i.S.v. Art. 422 Abs. 2 

lit. a bzw. Art. 135 Abs. 4 StPO. (Nur) diese sind in einem Nachzahlungs-

verfahren im Sinne von § 5 Abs. 1 des erwähnten Reglements zu behan-

deln. Freiwillig leistete der Beschwerdeführer keine Nachzahlungen ge-

mäss Art. 135 Abs. 4 StPO (vgl. dazu die Schreiben der Beschwerdegeg-

nerin vom 21. Oktober 2021, 12. November 2021 sowie 10. Januar 2022 

[Beilagen zum Gesuch der Beschwerdegegnerin vom 21. April 2022]), wes-

halb die Beschwerdegegnerin zutreffend beim Bezirksgericht Baden Antrag 

auf Eröffnung eines Nachzahlungsverfahrens stellte und der Präsident des 

Bezirksgerichts Baden ein solches mit Verfügung vom 27. April 2022 eröff-

nete. 

 

3.3. 

Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer wegen seiner angeblichen 

freiwilligen "Nachzahlungen" die Voraussetzungen für eine Verpflichtung 

zur Nachzahlung nicht (mehr) als erfüllt betrachtet, bringt er nichts gegen 

den vorinstanzlichen Entscheid vor.  

 

Ausgehend von den somit unbestrittenen und zutreffenden Berechnungen 

der Vorinstanz ist auf einen monatlichen Überschuss von Fr. 428.65 zu 

schliessen. Davon sind zusätzlich Fr. 100.00 monatlich für die Ratenzah-

lungen der offenen Verfahrenskosten von je Fr. 50.00 pro Instanz gemäss 

Zahlungsvereinbarung (vgl. Schreiben der Obergerichtskasse vom 

27. Juli 2022 [Beschwerdebeilage 6]) abzuziehen. Damit resultiert ein mo-

natlicher Überschuss von mehr als Fr. 300.00, weshalb dem Beschwerde-

führer monatliche Ratenzahlungen in der Höhe von Fr. 300.00 bzw. die 

Rückzahlung der ausstehenden Kosten der amtlichen Verteidigung von ge-

samthaft Fr. 12'320.65 (erst- und zweitinstanzliches Verfahren) in monatli-

chen Raten von Fr. 200.00 (2/3 von Fr. 300.00) zuzumuten sind. 

 

4. 

Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist deshalb abzu-

weisen. 

 

5. 

Die Kosten des Rechtsmittelverfahrens tragen die Parteien nach Massgabe 

ihres Obsiegens oder Unterliegens (Art. 428 Abs. 1 StPO). Da die Be-

schwerde vorliegend abzuweisen ist, sind die Verfahrenskosten gestützt 

auf Art. 428 Abs. 1 StPO dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. 

 

 
   

Die Beschwerdekammer entscheidet: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

 - 7 - 

 

 

 

2. 

Die obergerichtlichen Verfahrenskosten, bestehend aus einer Gerichtsge-

bühr von Fr. 800.00 und den Auslagen von Fr. 74.00, zusammen 

Fr. 874.00, werden dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Strafsachen (Art. 78 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. Dieselbe Beschwerde 

kann erhoben werden gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide, wenn 

diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheis-

sung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeuten-

den Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 

(Art. 44 Abs. 1, Art. 78, Art. 90, Art. 93, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42, Art. 100 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Die Urkunden, auf 

die sich eine Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). Für die Beschwerde- 

legitimation ist Art. 81 BGG massgebend. 

 

 
   

Aarau, 15. Dezember 2022 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Beschwerdekammer in Strafsachen 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: 

 

 

 

Richli Groebli Arioli