# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 166651fa-ce8e-506d-9c97-ed1bea6ba3d8
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2009-09-07
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 07.09.2009 UV 2008/134
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2008-134_2009-09-07.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2008/134

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 24.04.2020

Entscheiddatum: 07.09.2009

Entscheid Versicherungsgericht, 07.09.2009
Art. 6, 10, 16 UVG: HWS-Distorsion infolge Auffahrunfalls mit typischem 
Beschwerdebild und ohne organisch objektivierbares Substrat. 
Adäquanzprüfung zu Recht nach BGE 134 V 109, da Überhandnehmen der 
psychischen Beschwerden nicht genügend nachgewiesen. Adäquanz 
verneint bei höchstens drei erfüllten Adäquanzkriterien, alle nicht in 
besonders ausgeprägter oder auffallender Weise (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. September 2009, UV 
2008/134). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_879/2009.

Präsident Martin Rutishauser, Versicherungsrichter Joachim Huber, 

Versicherungsrichterin Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiberin Vera Holenstein Werz

Entscheid vom 7. September 2009

in Sachen

H.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. rer. publ. Michael B. Graf, St. Leonhard-Strasse 20, 

Postfach, 9001 St. Gallen,

gegen

Zürich Versicherungs-Gesellschaft, Mythenquai 2, Postfach, 8002 Zürich,

Beschwerdegegnerin,

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betreffend

Versicherungsleistungen

Sachverhalt:

A.         

A.a   H.___, geboren 1957, war als Betriebsmitarbeiter im A.___ angestellt und dadurch 

bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft (Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von 

Unfällen versichert (UV-act. z-1). Auf dem Arbeitsweg am 13. November 2001 fuhr ein 

Personenwagen ins Heck des Fahrzeugs des Versicherten (UV-act. za-3). Nach ca. 

einer Stunde legte der Versicherte die Arbeit wegen zunehmenden Nackenschmerzen 

nieder und suchte seinen Hausarzt, Dr. med. B.___, Facharzt FMH für 

Allgemeinmedizin, auf. Dieser stellte eine Schonhaltung und Muskelverspannung im 

Nacken und eine allseits schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit, auf den 

Röntgenbildern aber weder eine ossäre Läsion noch eine Subluxation fest, und 

diagnostizierte eine Distorsion und Kontusion der Halswirbelsäule (HWS). Er schrieb 

den Versicherten bis auf weiteres arbeitsunfähig (UV-act. zm-1). Im Zusatzfragebogen 

bei HWS-Verletzungen beschrieb der Hausarzt für die Konsultation am Unfalltag auch 

einen leichten Schwindel, eine zunehmende Benommenheit bzw. Verwirrtheit und eine 

leichte Übelkeit (UV-act. zm-2). Die Zürich erbrachte die gesetzlichen Leistungen.

A.b   Rechtsanwalt Michael B. Graf, den der Versicherte zwischenzeitlich mit der 

Wahrung seiner Interessen beauftragt hatte, brachte der Unfallversicherung einen 

weiteren Autounfall zwei Tage zuvor, am 11. November 2001, zur Kenntnis, bei dem 

sich sein Mandant wahrscheinlich nicht verletzt habe (UV-act. z-8 und z-19). 

Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherung der jeweiligen Kollisionsgegner war in beiden 

Fällen ebenfalls die Zürich.

A.c   Nach einem gescheiterten Arbeitsversuch mit 100% Einsatz vom 11. bis 

17. Februar 2002 arbeitete der Versicherte ab 18. Februar 2002 50% bzw. halbtags 

und konnte die Arbeitsfähigkeit ab 3. Juni 2002 auf 75% und ab 24. Juni 2002 auf 

100% steigern (UV-act. z-37, zm-7, zm-9). Vom 23. Januar bis 13. Februar 2003 weilte 

er zur stationären Rehabilitation in der Klinik Valens (UV-act. zm-12). Im Sommer 2003 

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überwies ihn der Hausarzt zur ambulanten manuellen und myofaszialen Behandlung an 

Dr. med. D.___, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin mit Fähigkeitsausweis Manuelle 

Medizin (SAMM). Dieser erreichte eine weitgehend freie Beweglichkeit der HWS, 

schrieb den Versicherten ab 22. August 2003 für schwere Arbeiten zu 50% 

arbeitsunfähig und verwendete sich für die Zuweisung von leichter Arbeit an seinen 

Patienten (UV-act. zm-14 bis zm-16, z-59f.). Gemäss Auskunft der Arbeitgeberin 

arbeitete der Versicherte bereits in der Abteilung mit den leichtesten Arbeiten, weshalb 

die Zuweisung leichterer Arbeit nicht möglich sei (UV-act. z-63). Per 31. Juli 2004 

wurde ihm die Arbeitsstelle gekündigt (UV-act. z-84). Er meldete seinen 

Leistungsanspruch bei der Invalidenversicherung (IV) und bei der 

Arbeitslosenversicherung an, nahm an einem Verzahnungsprogramm teil und bezog 

neben den Taggeldern der Unfallversicherung auch solche der 

Arbeitslosenversicherung (UV-act. z-81, z-86, z-92, z-97/1-8).

A.d   Auf Veranlassung der Unfallversicherung wurde am 5. und 6. Dezember 2005 am 

Zentrum für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG, Zürich, die funktionelle 

Leistungsfähigkeit des Versicherten evaluiert. Das entsprechende Gutachten datiert 

vom 28. Februar 2006 und kam zum Schluss, die noch vorhandenen Beschwerden im 

Sinn der cervikocephalen und vertebralen sowie thorakovertebralen Symptome seien 

auf das Unfallereignis als alleinige Ursache zurückzuführen (UV-act. zm-21/2-20). Zur 

Arbeitsfähigkeit des Versicherten hielten die Gutachter fest: "Aus rheumatologischer 

Sicht ist dem Patienten eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit ganztags 

zumutbar. Auf Grund der chronischen Schmerzentwicklung ist dem Patienten jedoch 

die Möglichkeit von vermehrten Pausen zum Einnehmen von Entlastungsstellungen 

zuzugestehen (1.5h/Tag). Es bestehen folgende Belastungslimiten: Heben Boden-

Taillenhöhe bis 15kg, Heben Horizontal bis 17.5kg, Heben Taillen-Kopfhöhe bis 10kg, 

Arbeiten über Kopf maximal 1/3 eines Arbeitstages." Eine namhafte Besserung könne 

durch eine gezielte physiotherapeutische Behandlung zur Verbesserung der 

muskulären Stabilisationsfähigkeit der HWS erreicht werden, der Endzustand sei 

demnach noch nicht erreicht (UV-act. zm-21/11-13). Die Gutachter vermerkten 

gegenüber den Vorberichten neu aufgetretene psychische Symptome (Reizbarkeit, 

Nervosität, Grübeln), aufgrund derer sie die Verdachtsdiagnose einer beginnenden 

Anpassungsstörung stellten (UV-act. zm-21/7).

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A.e   Von der Arbeitslosenversicherung wurde der Versicherte ausgesteuert (UV-act. 

z-178). Die IV veranlasste eine Begutachtung durch die MEDAS Zentralschweiz und 

ermittelte gestützt auf das Gutachten vom 23. Oktober 2006 und die darin 

festgestellten Arbeitsunfähigkeiten von 50 bzw. 60% (act. G 3.4) Invaliditätsgrade von 

55% ab 10. Februar 2002 und von 52% ab 19. Oktober 2006 und sprach dem 

Versicherten am 20. November 2007 eine halbe Invalidenrente ab 1. April 2003 zu (UV-

act. z-189 bis z-184).

A.f    Ab 21. Februar 2007 wurde der Versicherte durch Dr. med. C.___, Fachärztin für 

Psychiatrie und Psychotherapie, behandelt (UV-act. zm-25). Sie veranlasste eine 

psychologische Untersuchung an der Klinik für Neurologie des Kantonsspitals 

St. Gallen (UV-act. zm-22). Gemäss Bericht vom 11. September 2007 wurden dabei 

kognitive Störungen erhoben, die als nicht authentisch beurteilt wurden (UV-act. 

zm-23). Dr. D.___ beantwortete die Anfrage der Zürich nach dem Endzustand und 

weiterer Behandlung am 18. Februar 2008 (UV-act. zm-24). Er hielt fest, der 

Endzustand sei erst möglicherweise erreicht, da eine namhafte Besserung des 

Gesundheitszustands nach Jahren noch möglich sei, und beurteilte seine weitere 

Behandlung als nötig, damit eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustands 

verhindert werden könne. Als Integritätsschaden stünden 50% für eine deutliche 

schmerzhafte Beeinträchtigung der HWS zur Diskussion; betreffend psychischer 

Dekompensation müsse die Unfallkausalität abgeklärt werden.

A.g   Die Unfallversicherung nahm eine versicherungsinterne Unfallanalyse zuhanden 

der Haftpflichtversicherung zu den Akten, in der am 11. Juli 2008 eine 

Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) im Kollisionszeitpunkt von 9 bis 14km/h ermittelt 

worden war (UV-act. z-212 bis z-207). Am 15. Juli 2008 verfügte sie die Einstellung der 

Versicherungsleistungen per 1. April 2008 und entzog einer allfälligen Einsprache die 

aufschiebende Wirkung. Dagegen erhob die SWICA Krankenversicherung am 4. August 

2008 vorsorglich Einsprache, zog diese jedoch am 28. bzw. 29. August 2008 wieder 

zurück (UV-act. z-231 und z-233f.). Die Einsprache des Versicherten wurde nach 

weiterer Korrespondenz zwischen den Parteien zu verschiedenen Fragen (UV-act. 

z-239 bis z-243) mit Entscheid vom 3. November 2008 abgewiesen.

B.        

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B.a   Dagegen richtet sich die Beschwerde vom 3. Dezember 2008 mit den Anträgen, 

der Einspracheentscheid sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu 

verpflichten, dem Beschwerdeführer die gesetzlichen Leistungen ab 1. August 2008 

(richtig wohl: 1. April 2008) und für die Zukunft auszurichten, unter Kosten- und 

Entschädigungsfolgen für das vorliegende Beschwerdeverfahren und für das 

Einspracheverfahren. Gerügt wird zunächst die unvollständige und willkürliche 

Darstellung des Sachverhalts. Zur eigentlichen Begründung lässt der 

Beschwerdeführer zusammengefasst im Wesentlichen anführen, die natürliche 

Kausalität der Gesundheitsbeeinträchtigungen sei durch mehrere ärztliche Berichte und 

Gutachten erstellt; die Beschwerdegegnerin habe nicht rechtsgenüglich nachgewiesen, 

dass sie dahingefallen sei. Die weitere Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin sei 

nach BGE 134 V 109 zu prüfen. Der mittelschwere Unfall vom 13. November 2001 liege 

nicht an der Grenze zu den leichten Unfällen. Die Adäquanzkriterien seien alle erfüllt, 

die Adäquanz und damit die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin seien weiterhin 

gegeben.

B.b   Die Beschwerdegegnerin beantragt mit der Beschwerdeantwort vom 

11. Dezember 2008 die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie an, sie 

habe im Einspracheentscheid vom 3. November 2008 zum natürlichen 

Kausalzusammenhang nicht Stellung genommen, weil dieser nicht relevant sei, wenn, 

wie vorliegend, die Adäquanz zu verneinen sei. Die Einordnung des Unfalls als 

mittelschwer an der Grenze zu den leichten Unfällen ergebe sich aufgrund der 

Rechtsprechung. Kein einziges Adäquanzkriterium sei erfüllt, weshalb keine weitere 

Leistungspflicht gegeben sei. Es lägen keine objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vor 

und der Zeitpunkt für die Adäquanzprüfung sei korrekt.

B.c   Der Beschwerdeführer hält in der Replik vom 19. Januar 2009 fest, dass die 

Beschwerdegegnerin das Bestehen des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht 

bestreite. Der Unfall vom 11. November 2001 wirke sich sehr wohl auf die Folgen des 

Unfalls vom 13. November 2001 aus und sei in diesem Rahmen auch zu 

berücksichtigen. Die psychischen Beschwerden, die erst Jahre nach dem Unfall 

aufgetreten seien, stellten Begleitdiagnosen dar und rechtfertigten die 

Adäquanzprüfung nach der "Psychopraxis" nicht.

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B.d   Die Beschwerdegegnerin hat auf eine Duplik verzichtet. Auf die Begründungen in 

den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt der weiteren Akten wird, soweit 

entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.         

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungen für die Folgen 

des Unfalls vom 13. November 2001 zu Recht per 1. April 2008 eingestellt hat.

2.         

2.1    Gemäss ständiger Praxis des Bundesgerichts kann ein Leiden, das nach einem

versicherten Unfall auftritt, nur dann als dessen Folge betrachtet werden, wenn und 

soweit es sicher oder doch zumindest überwiegend wahrscheinlich von jenem Unfall 

herrührt (natürliche Kausalität). Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt 

für die Begründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit 

Hinweisen). Der Unfallversicherer haftet sodann nur für jene Folgen, die mit dem Unfall 

auch adäquat-kausal zusammenhängen. Nach der Rechtsprechung hat ein Ereignis 

dann als adäquate Ursache eines Erfolgs zu gelten, wenn es nach dem gewöhnlichen 

Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen 

Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolgs also 

durch das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit 

Hinweis). Während es Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist, den natürlichen 

Kausalzusammenhang zu beurteilen, obliegt es dem Gericht, die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang zu beantworten (vgl. SVR 2007 UV Nr. 33 E. 4.4 

S. 113 mit Hinweisen).

2.2    Im Bereich klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinn von 

nachweisbaren strukturellen Veränderungen (organisches Substrat konnte mit Bild 

gebenden Untersuchungsmethoden [Röntgen, Computertomogramm, EEG] 

nachgewiesen werden) spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus 

dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers 

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praktisch keine Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu 

bejahen (BGE 127 V 102 E. 5b/bb S. 103 mit Hinweisen). Sind dagegen die Unfallfolgen 

organisch nicht (hinreichend) fassbar, bewirkt die Bejahung der natürlichen Kausalität 

nicht automatisch auch die Bejahung der adäquaten Kausalität, können doch gerade 

klinische Befunde erfahrungsgemäss auch psychisch ausgelöst werden. In diesen 

Fällen ist eine eigenständige Adäquanzbeurteilung durchzuführen, bei welcher wie folgt 

zu differenzieren ist: Es ist zunächst abzuklären, ob die versicherte Person beim Unfall 

ein Schleudertrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung 

gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 zur Anwendung. Ergeben die Abklärungen 

dagegen, dass die versicherte Person eine Schleudertraumaverletzung erlitten hat, 

muss geprüft werden, ob die zum typischen Bild einer solchen Verletzung gehörenden 

Beeinträchtigungen zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik 

aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind für die Adäquanzbeurteilung 

ebenfalls die in BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 für Unfälle mit psychischen Unfallfolgen 

aufgestellten Grundsätze massgebend (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99), andernfalls erfolgt 

die Beurteilung der Adäquanz gemäss den in BGE 134 V 109 E. 10 S. 126ff. 

festgelegten Kriterien. Die Anwendung der Rechtsprechung zum adäquaten 

Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen der HWS setzt voraus, dass die 

psychischen Beschwerden aus dem Unfall hervorgehen und zusammen mit den 

organischen Beschwerden, die ebenfalls auf das Unfallereignis zurückzuführen sind, 

ein komplexes Gesamtbild ergeben (RKUV 2000 U 397 S. 328 E. 3b).

2.3    Hat der soziale Unfallversicherer seine Leistungspflicht einmal anerkannt, entfällt 

diese erst wieder, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des 

Gesundheitsschadens darstellt. Das Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von 

unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens muss, ebenso wie der 

leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang, mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es sich um eine 

anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - anders als bei der Frage, 

ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist - nicht bei 

der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 U 363 S. 46 E. 2 

mit Hinweisen). Dabei muss nicht etwa der Beweis für unfallfremde Ursachen erbracht 

werden. Der Unfallversicherer haftet bei einmal bejahter Unfallkausalität nicht so lange, 

als er nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallfremde Ursachen 

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nachzuweisen vermag. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen eines 

Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind 

(RKUV 1994 U 206 S. 329 E. 3b). Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer 

den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt oder 

dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteil des Bundesgerichts 

8C_465/2007 vom 29. April 2008 E. 3.1 mit Hinweisen).

3.         

3.1    Unbestritten und durch die Unterlagen belegt ist, dass der Beschwerdeführer bei 

der Auffahrkollision vom 13. November 2001 eine Distorsionsverletzung der HWS erlitt 

und bei ihm mehrere Symptome des typischen Beschwerdebilds innerhalb weniger 

Stunden nach der Kollision auftraten, nämlich Kopf- und Nackenschmerzen, leichter 

Schwindel, Benommenheit bzw. Verwirrtheit und leichte Übelkeit (UV-act. zm-2). Im 

Zeitpunkt der Leistungseinstellung (per 1. April 2008) litt der Beschwerdeführer noch 

unter chronifizierten Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindel sowie einer länger 

dauernden depressiven Reaktion, einer posttraumatischen Belastungs- und 

Anpassungsstörung mit komplizierter protrahierter Trauerreaktion und an einer 

posttraumatischen Wesensveränderung (UV-act. zm-23 und zm-25 sowie act. G 3.4 

S. 19). Die Beschwerdegegnerin hat die nähere Prüfung des natürlichen 

Kausalzusammenhangs bewusst offengelassen, da sie die Adäquanz verneint hat. 

Selbst wenn das MEDAS-Gutachten vom 23. Oktober 2006 (act. G 3.4) deutliche 

Hinweise enthält, die für das Fortbestehen des natürlichen Kausalzusammenhangs 

sprechen, kann diese Frage weiterhin offenbleiben.

3.2    Organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolgen liegen nicht vor (Urteil des 

Bundesgerichts 8C_124/2008 vom 17. Oktober 2008 E. 6.1): Die Röntgenbefunde 

waren unauffällig oder wurden als altersentsprechend bzw. als Normvariante 

interpretiert; die funktionellen Röntgenaufnahmen zeigten keine massgebenden 

Bandinstabilitäten (UV-act. zm-1f., zm-5, zm-11/3 und zm-21/5). Für psychische 

Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers wurde erstmals im Gutachten des 

Zentrums für Arbeitsmedizin, Ergonomie und Hygiene AG vom 28. Februar 2006 die 

Verdachtsdiagnose gestellt (UV-act. zm-21). Detailliert untersucht und dargestellt 

wurden sie von Dr. med. E.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, im 

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psychiatrischen Teilgutachten zuhanden der MEDAS Zentralschweiz vom 

18. September 2006 (act. G 3.4). Dr. C.___, die den Beschwerdeführer ab 21. Februar 

2007 behandelte, hielt im Bericht vom 3. Oktober 2008 als neue, zusätzliche Diagnose 

auch eine posttraumatische Wesensveränderung des Beschwerdeführers fest (ICD-10 

F 62,8; UV-act. zm-25). Die vorliegenden medizinischen Akten nehmen zur Frage, ob 

die typischen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers nach der HWS-Distorsion 

vom 13. November 2001 gegenüber den psychischen Beeinträchtigungen im Verlauf 

der Zeit ganz in den Hintergrund traten, nicht Stellung. Die Beschwerdegegnerin hat 

dazu keine Abklärungen vorgenommen und die tatsächlichen Voraussetzungen für die 

Anwendung der Rechtsprechung zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unfällen 

nicht nachgewiesen. Sie hat daher die Adäquanzprüfung im angefochtenen 

Einspracheentscheid zu Recht in erster Linie nach der Rechtsprechung von BGE 134 V 

109 vorgenommen.

3.3      

3.3.1           Strittig ist der Einfluss des Unfalls vom 11. November 2001 hinsichtlich 

einer allfälligen Verstärkung der Folgen des vorliegend zu prüfenden Auffahrunfalls vom 

13. November 2001. Als der Anwalt des Beschwerdeführers der Beschwerdegegnerin 

den Unfall vom 11. November 2001 zur Kenntnis brachte, ging er davon aus, sein 

Mandant habe sich dabei wahrscheinlich nicht verletzt (UV-act. z-8 und 7-19). Im 

Unfallprotokoll vom 11. November 2001 sind lediglich Sachschäden und keine 

verletzten Personen vermerkt. Auch die Zeugnisse und Berichte der behandelnden 

Ärzte Dr. B.___ und Dr. D.___ sowie der Klinik Valens enthalten keinerlei Hinweis auf 

einen ersten Unfall vom 11. November 2001. Erst anlässlich der Begutachtung durch 

die Ärzte der MEDAS Zentralschweiz gab der Beschwerdeführer an, er habe am 

11. November 2001 die Kollision von rechts kommen sehen, diese aber ohne 

körperliche Folgen überstanden (act. G 3.4 S. 13). Lediglich in den Berichten von 

Dr. C.___ vom 11. September 2007 und 3. Oktober 2008 sowie bei der von ihr 

veranlassten neuropsychologischen Abklärung vom 27. August 2007 wird nicht mehr 

zwischen den Folgen der beiden Unfälle unterschieden (UV-act. zm-23 bis zm-25).

3.3.2           Wenn der Beschwerdeführer in der Beschwerde - wie bereits in der 

Einsprache vom 9. September 2008 - dem ersten Unfall mehr Gewicht zu geben sucht 

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und nun geltend machen lässt, er habe trotz Beschwerden keinen Arzt aufgesucht, weil 

der 11. November 2001 ein Sonntag war, ist dies unbehelflich. Die angeblichen 

Beschwerden aufgrund des ersten Unfalls veranlassten ihn weder am Montag 

12. November 2001 einen Arzt aufzusuchen, noch diesen ersten Unfall beim Hausarzt 

zu erwähnen, als er ihn ca. drei Stunden nach dem Auffahrunfall vom 13. November 

2001 konsultierte. Auch bei der Abklärung des Rehabilitationspotentials durch Dr. med. 

F.___, Facharzt FMH für Rheumatologie, Physikalische Medizin und Rehabilitation, am 

6. Januar 2003 und beim stationären Klinikaufenthalt vom 23. Januar bis 13. Februar 

2003 in Valens erwähnte der Beschwerdeführer den ersten Unfall vom 11. November 

2001 nicht (UV-act. zm-11f.). Dr. D.___, der den Beschwerdeführer ab 17. Juni 2003 

behandelte, wurde ebenfalls nur der Auffahrunfall vom 13. November 2001 zur 

Kenntnis gebracht (UV-act. zm-14). Somit sprechen alle Indizien, besonders die 

echtzeitlichen Akten, gegen eine Verletzung anlässlich des ersten Unfalls vom 

11. November 2001.

3.3.3           Den Begehren, ein unfallanalytisches Gutachten über den Verkehrsunfall 

vom 11. November 2001 und ein biomechanisches Gutachten über die Krafteinwirkung 

und mögliche Schädigungen der HWS beim Verkehrsunfall vom 11. November 2001 

einzuholen, ist nicht stattzugeben. Solche Expertisen könnten allenfalls zum natürlichen 

Kausalzusammenhang des ersten Unfalls im Unfallzeitpunkt näher Stellung nehmen. 

Zur Klärung der im vorliegenden Verfahren strittigen Fragen, bei denen es um die 

Kausalität des Auffahrunfalls vom 13. November 2001 im Einstellungszeitpunkt (per 

1. April 2008) geht, können sie hingegen nichts beitragen. Der Beschwerdeführer gab 

selber keine Folgen des Unfalls vom 11. November 2001 an, auch nicht gegenüber den 

MEDAS-Gutachtern. Weitere Abklärungen erübrigen sich daher.

3.4    Mit dem MEDAS-Gutachten vom 23. Oktober 2006 stand fest, dass sich die 

Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers durch medizinische Massnahmen nicht mehr 

relevant verbessern liess und weitere Therapien lediglich der Erhaltung des erreichten 

Gesundheitszustands dienten (act. G 3.4 S. 20). Der Fallabschluss und die 

Adäquanzprüfung per 1. April 2008 sind daher nicht zu beanstanden (vgl. BGE 134 V 

109 E. 3.2 und 4.1 S. 113ff.).

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3.5    Für die Adäquanzprüfung ist zunächst das Unfallereignis als solches zu 

beurteilen. Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung ist der Unfall vom 

13. November 2001 als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen zu 

qualifizieren (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_262/2008 vom 11. Februar 2009 und 

8C_655/2008 vom 9. Oktober 2008 je mit Hinweisen). Folgen eines mittleren Unfalls an 

der Grenze zu den leichten gelten dann als adäquat kausal, wenn die zusätzlichen 

Kriterien, die die Rechtssprechung für die Gesamtwürdigung aufgestellt hat, in 

gehäufter oder auffallender Weise gegeben sind oder ein einzelnes Kriterium in 

besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist (BGE 134 V 109, E. 10 S. 126ff.).

3.6     

3.6.1           Besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere 

Eindrücklichkeit des Unfalls vom 13. November 2001 sind zu verneinen und werden 

auch vom Beschwerdeführer nicht geltend gemacht. Dasselbe gilt für das Kriterium der 

ärztlichen Fehlbehandlung.

3.6.2           Die erlittenen Verletzungen waren nicht schwer oder von besonderer Art: 

Der Beschwerdeführer wurde mit gerader Kopfhaltung getroffen und schlug den Kopf 

nicht an (UV-act. zm-2). Andere Verletzungen anlässlich dieses Unfalls sind nicht 

bekannt. Auf Verletzungen aus dem ersten Unfall vom 11. November 2001 zu 

verweisen und sich auf eine Vorschädigung der Wirbelsäule zu berufen, erweist sich als 

spekulativ, zumal der Beschwerdeführer selbst in den echtzeitlichen Akten und 

gegenüber den MEDAS-Gutachtern keine Verletzungen anlässlich des 

Unfallereignisses vom 11. November 2001 geltend gemacht hat, wie in der 

vorstehenden Erwägung 3.3 ausführlich dargestellt.

3.6.3           Der Beschwerdeführer stand seit dem Unfall weg bis zur 

Leistungseinstellung durch die Beschwerdegegnerin per 1. April 2008 (und darüber 

hinaus) ununterbrochen in ambulanter hausärztlicher Behandlung bzw. Kontrolle (UV-

act. z-224f.). Vom 19. November 2001 bis 30. April 2002 kam zusätzlich Physiotherapie 

dazu (act. G 3.7, Belege 1, 3, 6 und 9) und vom 23. Januar bis 13. Februar 2003 weilte 

er knapp drei Wochen stationär in der Klinik Valens (UV-act. zm-12). Ab 17. Juni 2003 

ebenfalls bis zur Leistungseinstellung behandelte ihn Dr. D.___, der im Dezember 2003 

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auf einen zwei- bis vierwöchigen und im April 2004 auf einen drei- bis fünfwöchigen 

Behandlungsrhythmus umstellte (UV-act. zm-16 und zm-18f.). Dr. C.___ nahm am 

21. Februar 2007 die psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung des 

Beschwerdeführers auf (UV-act. zm-25). Diese ärztliche Behandlung über einen 

längeren Zeitraum kann nun aber nicht einfach als fortgesetzt spezifisch, den 

Beschwerdeführer äusserst belastend bezeichnet werden, wie es sein Rechtsvertreter 

tut (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_154/2009 vom 5. Juni 2009 E. 5.4 und 

8C_89/2008 vom 3. Oktober 2008 E. 8.3 je mit Hinweisen). Auch kann nicht von 

wöchentlichen Arztterminen gesprochen werden. Einzig aufgrund der langen 

Behandlungszeit von über sechs Jahren und der Tatsache, dass bald eine 

Chronifizierung auftrat und ab Ende 2005/Anfang 2006 psychische Beschwerden 

hinzukamen, kann dieses Adäquanzkriterium zugunsten des Beschwerdeführers als 

erfüllt bezeichnet werden, allerdings weder in auffallender noch besonders 

ausgeprägter Weise.

3.6.4           Bejaht werden kann grundsätzlich auch das Kriterium der erheblichen 

Beschwerden. Indessen ist auch dieses im Sinn der Rechtsprechung weder auffallend 

noch in besonders ausgeprägter Form gegeben (vgl. Urteile des Bundesgerichts 

8C_590/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 7.4 und 8C_252/2007 vom 16. Mai 2008 E. 7.4). 

Aus der Tatsache, dass der Beschwerdeführer wiederholt im Ausland Ferien machte, 

kann hingegen nicht, wie die Beschwerdegegnerin argumentiert, auf wesentliche 

Unterbrüche bei den Beschwerden geschlossen werden. Dazu findet sich kein Beweis 

in den Akten. Für eine solche Beweisführung müssten die genaueren Umstände der 

Ferienaufenthalte abgeklärt, ihre Anzahl in Beziehung zum geprüften Zeitraum gesetzt 

und die Tatsache berücksichtigt werden, dass die Auslandaufenthalte im Heimatland 

des Beschwerdeführers stattfanden.

3.6.5           Besondere Gründe, welche die Heilung des Beschwerdeführers 

beeinträchtigt haben, liegen nicht vor. Allein aus der langdauernden ärztlichen 

Behandlung und den erheblichen Beschwerden kann nicht auf einen schwierigen 

Heilverlauf und/oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden; diese Aspekte 

sind vielmehr bereits bei den jeweiligen spezifischen Kriterien berücksichtigt worden. 

Gleiches gilt auch für den Umstand, dass trotz regelmässiger Therapien weder eine 

Beschwerdefreiheit noch eine (vollständige) Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

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Tätigkeit erreicht werden konnte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_252/2007 vom 

16. Mai 2007 mit Hinweisen). Auch das Kriterium des schwierigen Heilverlaufs und der 

erheblichen Komplikationen erscheint damit nicht als erfüllt.

3.6.6           Eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen des 

Beschwerdeführers kann dagegen als gegeben angesehen werden. In seiner 

angestammten Tätigkeit erreichte der Beschwerdeführer vom 24. Juni 2002 bis 

22. Januar 2003 zwar eine volle Arbeitsfähigkeit, litt jedoch unter deutlichen 

Beschwerden (UV-act. zm-11/3). In der übrigen Zeit bis zum Stellenverlust per 31. Juli 

2004 war er mindestens 20%, meist mindestens 40 bis 50% arbeitsunfähig (UV-act. 

zm-7 bis zm-9, zm-12f., zm-15 und zm-19). Die Gutachter der MEDAS schätzten die 

Arbeitsunfähigkeit ab 10. Februar 2002 durchgehend auf 50% (act. G 3.4 Antwort 5.4). 

Was den Arbeitseinsatz des Beschwerdeführers betrifft, wird durchwegs von seinem 

Einsatzwillen, seiner Leistungsbereitschaft und seinen Bemühungen berichtet, wieder 

volle Arbeitsfähigkeit zu erreichen (UV-act. zm-14, zm-21; act. G 3.4 S. 13). Wenn die 

Beschwerdegegnerin anführt, die Kooperation des Versicherten habe auch ganz 

allgemein sehr zu wünschen übrig lassen, tut sie dies ohne kritische Würdigung der 

entsprechenden Hinweise und vor allem ohne Rücksicht auf diejenigen Aktenstücke, 

die den gegenteiligen Eindruck des Beschwerdeführers vermitteln (vgl. vorstehend 

zitierte Aktenstücke sowie besonders psychiatrisches Teilgutachten Dr. E.___ act. 

G 3.4). Die Bemühungen zur Verwertung der bestehenden Teilarbeitsfähigkeit während 

der Arbeitslosigkeit sind in den Akten dokumentiert und gaben offenbar zu keinerlei 

Klagen seitens der Arbeitslosenversicherung Anlass (UV-act. z-237 Beilage 6). Trotz 

der ausgewiesenen Anstrengungen des Beschwerdeführers ist jedoch auch das 

Kriterium erheblicher Arbeitsunfähigkeit nicht in besonders ausgeprägter oder 

auffallender Weise gegeben (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_217/2008 vom 20. März 

2009 E. 10.7 mit Hinweisen).

3.6.7           Zusammengefasst sind höchstens drei der sieben Adäquanzkriterien erfüllt, 

jedoch keines in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise. Dies reicht nicht 

aus, den adäquaten Kausalzusammenhang der weiterhin bestehenden Beschwerden 

zum Unfall vom 13. November 2001 zu bejahen. Bei dieser Ausgangslage braucht die 

weitere Leistungsvoraussetzung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht näher 

geprüft zu werden (vgl. Urteile des Bundesgerichts 8C_172/2009 vom 31. Juli 2009 

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E. 5.3, 8C_154/2009 vom 5. Juni 2009 E. 4 und 8C_89/2008 vom 3. Oktober 2008 

E. 5.3 mit Hinweisen). Diese Leistungsvoraussetzung kann offenbleiben, auch wenn 

das MEDAS-Gutachten vom 23. Oktober 2006 (act. G 3.4) deutliche Hinweise enthält, 

die für das Fortbestehen des natürlichen Kausalzusammenhangs über den 

Einstellungszeitpunkt hinaus sprechen.

4.         

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde abzuweisen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 53 GerG

entschieden:

1.       Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.       Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 07.09.2009
	Art. 6, 10, 16 UVG: HWS-Distorsion infolge Auffahrunfalls mit typischem Beschwerdebild und ohne organisch objektivierbares Substrat. Adäquanzprüfung zu Recht nach BGE 134 V 109, da Überhandnehmen der psychischen Beschwerden nicht genügend nachgewiesen. Adäquanz verneint bei höchstens drei erfüllten Adäquanzkriterien, alle nicht in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 7. September 2009, UV 2008/134). Bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts 8C_879/2009.

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