# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** dd7b5a68-2848-5112-826f-faded37f9ac5
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-12-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 17.12.2014 IV 2012/298
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2012-298_2014-12-17.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2012/298

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 08.06.2020

Entscheiddatum: 17.12.2014

Entscheid Versicherungsgericht, 17.12.2014
Art. 28 IVG. Wiederanmeldung Invalidenrente. Abweisung, nachdem auch 
eine weitere polydisziplinäre (internistisch/rheumatologisch/neurologisch/
psychiatrische) Begutachtung keine Erwerbsunfähigkeit im 
rentenbegründenden Ausmass bestätigen kann. Die geklagten Schmerzen 
an weiten Teilen des Körpers können nicht objektiviert werden und werden 
als (überwindbares) chronifiziertes generalisiertes 
Ganzkörperschmerzsyndrom ohne adäquates organisches Korrelat am 
Bewegungsapparat diagnostiziert (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2014, IV 2012/298).

Entscheid Versicherungsgericht, 17.12.2014

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Miriam Lendfers und

Marie Löhrer; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach

Entscheid vom 17. Dezember 2014

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Daniel Ehrenzeller, Engelgasse 214, 9053 Teufen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente (Wiederanmeldung)

Sachverhalt:

A.      

A.a  A.___ meldete sich am 15. Februar 2007 erneut zum Bezug von Leistungen der 

Invalidenversicherung an (Rente [act. G 4.1/45]), nachdem zuvor eine erste Anmeldung 

mit Verfügung vom 14. Juni 2006 bzw. Einspracheentscheid vom 27. November 2006 

gestützt auf eine bidisziplinäre Abklärung rechtskräftig abgewiesen worden war (act. G 

4.1/31, 41). In der Folge erstellte das Begutachtungszentrum BL GmbH am 5. März 

2008 ein polydisziplinäres Gutachten (rheumatologisch/psychiatrisch), in dem in der 

Hauptsache ein Chronic wide spread pain syndrome mit/bei degenerativer Diskopathie 

mit Diskusprotrusionen L4/5 und L5/S1 leicht progredient von 2003 bis 2005, 

Spondylarthrosen L4/5 und L5/S1 rechtsbetont, Sakral- und Wurzelzyste S1 sowie 

gemäss Akten Hyperlaxizität und muskulärer Dysbalance diagnostiziert wurde. Gestützt 

auf das rheumatologische Teilgutachten ging die BEGAZ davon aus, dass dem 

Versicherten eine leichte bis mittelschwere, wechselbelastende und rückenadaptierte 

Tätigkeit - mit gewissen qualitativen Einschränkungen - vollschichtig zumutbar sei. 

Psychiatrisch begründete Einschränkungen beständen nicht (act. G 4.1/60.28f.). Mit 

Verfügung vom 22. Oktober 2008 wies die IV-Stelle St. Gallen das Rentengesuch ab 

(act. G 4.1/77).

A.b  Nachdem der Rechtsvertreter gegen diese Verfügung Beschwerde beim hiesigen 

Gericht erhoben hatte, reichte er am 22. Januar 2009 pendente lite - mit der Replik 

selbigen Datums - einen Bericht des B.___ vom 13. Januar 2009 ein. Daraus ging 

hervor, dass auf Höhe L4/5 eine moderate Diskusdegeneration, eine 

positionsabhängige nicht fokale Protrusion und eine dynamische birezessale Stenose 

mit Kompression der Nervenwurzeln L5 in Extension sowie auf Höhe L5/S1 eine 

degenerative Retrolisthesis, eine verminderte Stabilität und eine birezessale Stenose 

mit Kompression der Nervenwurzeln S1 bestehen (act. G 4.1/92). Auf entsprechende 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Aufforderung des Gerichts führte die rheumatologische Gutachterin Dr. C.___ (BEGAZ) 

mit Stellungnahme vom 11. November 2010 aus, dass sich in der klinischen 

Untersuchung keine Hinweise auf eine radikuläre Problematik im Bereich der unteren 

Extremitäten ergeben hätten. Sollten die nun radiologisch neu dokumentierten 

Veränderungen bereits damals vorgelegen haben, seien diese zum 

Untersuchungszeitpunkt sicher klinisch nicht relevant gewesen. Ob die radiologischen 

Befunde aktuell klinisch relevant seien, könne ohne erneute klinische Untersuchung 

nicht beurteilt werden (act. G 4.1/97.6f.). Mit Entscheid vom 6. Januar 2011 stellte das 

hiesige Gericht fest, es könne auf Grund der FMRI-Untersuchung vom 12. Januar 2009 

nicht ausgeschlossen werden, dass die geklagte radikuläre Reizproblematik doch 

objektiviert werden (und auf Grund der zeitlichen Nähe zum Verfügungszeitpunkt im 

Oktober 2008 bereits bestanden haben) könne, und ordnete im Rahmen der 

Rückweisung der Angelegenheit an die IV-Stelle eine erneute rheumatologische 

Begutachtung mit ermessensweiser elektroneurologischer Untersuchung an (act. 

G 4.1/99.12).

B.      

B.a  Auf Vorschlag des RAD Ostschweiz ordnete die IV-Stelle St. Gallen eine erneute 

polydisziplinäre Begutachtung (rheumatologisch/psychiatrisch) an.

B.b  Am 8. März 2012 erstattete die Medas Zentralschweiz ihr Gutachten. Sie kam zum 

Schluss, dass keine Diagnose mit wesentlicher Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

vorliege. Ohne wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit diagnostizierte die 

Medas unter anderem ein chronifiziertes generalisiertes Ganzkörperschmerzsyndrom 

ohne adäquates organisches Korrelat am Bewegungsapparat sowie formal bildgebend 

Segmentdegenerationen L4/5 und L5/S1 mit Osteochondrose L4/5, Chondrose L5/S1, 

mit moderaten Spondylarthrosen, diskreter medianer Diskusprotrusion L4/5, 

Diskusbulging L5/S1 sowie degenerativ bedingter leichtgradiger segmentaler 

Gefügelockerung L5/S1. Da kein schwerer Gesundheitsschaden aufgedeckt werden 

konnte, ging die Medas in der Gesamtbeurteilung davon aus, dass der Versicherte die 

angestammte Tätigkeit als Maschinenbediener in der Textilindustrie, die er 

rezessionsbedingt verloren hatte, weiterhin hätte ausüben können. Er sei ausserdem in 

allen körperlich leichten und mittelschweren Tätigkeiten, nicht aber in Schwerarbeit, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

voll arbeitsfähig, wenn ausgesprochen rückenbelastende Arbeiten, z.B. in vornüber 

geneigter oder abgedrehter Haltung vermieden werden könnten. Diese Arbeitsfähigkeit 

bestehe seit Jahren (act. G 4.1/114.27f.). Der RAD Ostschweiz hielt dazu in seiner 

Stellungnahme vom 4. Dezember 2012 fest, dass in den Fachgebieten Rheumatologie, 

Psychiatrie und Neurologie kein Gesundheitsschaden habe eruiert werden können und 

dass die vom Versicherungsgericht in Erwägung gezogene Pathologie der lumbalen 

Nervenwurzel gemäss FMRI 1/09 im aktuellen Gutachten habe ausgeschlossen werden 

können. Somit sei auch eine Verschlechterung des Gesundheitszustands seit der 

letzten rechtskräftigen Beurteilung vom November 2006 nicht ausgewiesen (act. 

G 4.1/115.2).

B.c  Nach Durchführung des Vorbescheidsverfahrens wies die IV-Stelle St. Gallen das 

Leistungsgesuch mit Verfügung vom 20. Juni 2012 erneut ab (act. G 4.1/125).

C.    

C.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegende Beschwerde vom 22. August 

2012 mit dem Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Dem 

Beschwerdeführer sei sodann mindestens eine halbe Rente zuzusprechen. Eventualiter 

sei die Verfügung aufzuheben und die Prozedur zur weiteren Abklärung an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Gestützt auf den Wortlaut der Erwägung 3.3 

(S. 12) sei zu erwarten gewesen, dass für die neue Begutachtung MRI oder FMRI 

angefertigt würden. Dies sei nicht geschehen. Gerade um die Frage des heutigen 

Zustands der Bereiche L4 bis S1 abzuklären und zu vergleichen, wäre ein neues MRI 

notwendig gewesen, damit qualitativ gleichrangige objektive Untersuchungsergebnisse 

verglichen werden könnten. Demgegenüber könnten die von der Medas erstellten 

Röntgenbilder diese Voraussetzungen rein technisch nicht erfüllen. Weiter sei die 

angeregte elektroneurologische Untersuchung nicht erfolgt. Zudem sei trotz der 

abweichenden Interpretation des FMRI vom 12. Januar 2009 durch den 

rheumatologischen Gutachter und den beigezogenen Radiologen keine Stellungnahme 

von Dr. D.___ eingeholt worden. Da der Beschwerdeführer ein Schonverhalten gezeigt 

habe und es nicht auf eine Schmerzexazerbation habe ankommen lassen wollen, 

erscheine die Angabe, das FMRI von 2009 habe keine klinische Relevanz, vorschnell 

und nicht haltbar. Schliesslich seien die im Gutachten selber erwähnten Zuckungen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

und die mögliche beginnende Demenz nicht weiter abgeklärt worden. Aus diesem 

Grund werde eine neuropsychologische Abklärung verlangt. Allenfalls sei auch ein 

Kopf-MRI zu erstellen, um demenzielle Prozesse oder andere pathologische 

Strukturveränderungen im Gehirn sichtbar zu machen. Was die psychiatrische 

Begutachtung anbelange, seien der Verlust des dritten Kindes kurz vor der Geburt wie 

auch die ernsthafte Erkrankung der Ehefrau zu wenig gewürdigt worden. 

Zusammenfassend sei eine Arbeitsunfähigkeit vorhanden, die zu einer 

Erwerbsunfähigkeit im hohen Bereich führe (act. G 1).

C.b  Mit Beschwerdeantwort vom 26. Oktober 2012 beantragt die Verwaltung 

Abweisung der Beschwerde. Der Beschwerdeführer sei umfassend polydisziplinär 

untersucht worden. Der Medas hätten auch die FMRI-Aufnahmen der LWS vom 

12. Januar 2009 sowie Röntgenbilder unter anderem der LWS vom 7. Dezember 2011 

zur Verfügung gestanden. Sie sei demnach in der Lage gewesen, die geltend 

gemachten Rückenbeschwerden zu beurteilen. Aus dem Urteil vom 6. Januar 2011 

ergebe sich sodann nicht, dass die Medas weitere MRI-Aufnahmen hätte anfertigen 

müssen. Es werde einzig eine weitere rheumatologische Begutachtung verlangt. Diese 

sei zweifellos durchgeführt worden. Im Übrigen könne nicht direkt von radiologischen 

Befunden auf Funktionsausfälle geschlossen werden. Ausschlaggebend seien vielmehr 

die Ergebnisse der klinischen Untersuchung und die festgestellten funktionellen 

Einschränkungen unter Berücksichtigung der Inkonsistenzen. Insgesamt liege beim 

Beschwerdeführer im Rückenbereich eine harmlose Befundlage vor. Der Neurologe 

führe sodann aus, dass das vom Beschwerdeführer gezeigte Verhalten nicht in erster 

Linie auf eine Demenz hindeute. Es fänden sich keine Hinweise auf ein frontales 

Geschehen im Hirnbereich. Eine Demenz könne offensichtlich ausgeschlossen werden, 

weil sowohl aus dem Medas- als auch aus dem BEGAZ-Gutachten hervorgehe, dass 

der Beschwerdeführer sein groteskes Verhalten willentlich steuere und als Mittel 

einsetze, eine schwere Krankheit zu "beweisen". Schliesslich gebe es auch keine 

Hinweise, dass der Beschwerdeführer in psychiatrischer Hinsicht durch die Medas 

nicht kompetent beurteilt worden sei. Weitere Abklärungen seien unnötig (act. G 4).

C.c  Mit Replik vom 7. Dezember 2012 wird ausgeführt, der Vorwurf, der 

Beschwerdeführer schone sich bei der Untersuchung und sei deshalb klinisch gar nicht 

richtig beurteilbar, dürfe nicht erhoben werden, solange das Objektivierungspotential 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

nicht ausgeschöpft sei. So sei anlässlich der Medas-Begutachtung 

unverständlicherweise kein neues MRI oder gar FMRI erstellt worden. Es gelte nach 

wie vor das FMRI vom Januar 2009, das eine Kompromittierung der Nervenwurzel 

zeige. Dem stehe die etwas andere Interpretation der Medas nicht entgegen. Gerade 

wenn dem Beschwerdeführer Aggravation oder gar Simulation vorgeworfen werde, sei 

die Anfertigung eines neuen MRI der LWS unverzichtbar. Die konventionellen 

Röntgenbilder seien demgegenüber keine genügende Vergleichsgrundlage, gehe es 

doch um eine Verschlechterung seit 2006, während die vorhandenen MRI aus der Zeit 

davor (Februar 2003 und November 2005) stammten. Im Weiteren seien eine 

Stellungnahme von Dr. D.___ einzuholen, die neurographischen Messresultate des 

neurologischen Gutachters beizuziehen und eine neuropsychiatrische Begutachtung, 

verbunden mit einer Demenz-Abklärung, durchzuführen (act. G 6). Am 18. Dezember 

2012 weist der Rechtsvertreter noch darauf hin, dass der psychische 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers zunehmend als behandlungsbedürftig 

eingestuft werde, und reicht ein Arztzeugnis der Klinik Teufen ein, das eine 

Arbeitsunfähigkeit von 100 % für die Zeit vom 13. bis 31. Dezember 2012 attestiert 

(act. G 8). Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine Duplik (act. G 10).

C.d  Am 19. Dezember 2013 reicht der Rechtsvertreter einen Bericht der Klinik E.___ 

vom 17. Dezember 2013 ein. Daraus geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit dem 

13. Dezember 2012 in ambulanter psychiatrisch-psychotherapeutischer Behandlung 

stehe. Es könne die Diagnose einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig 

mittelgradige Episode mit somatischen Symptomen, gestellt werden. Anamnestisch 

könne davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer seit 2006 an einer 

anhaltenden depressiven Symptomatik leide. Eine demenzielle Entwicklung habe sich 

jedoch nicht bestätigt. Rein psychiatrisch könne eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % 

attestiert werden (act. G 11.1).

Erwägungen:

1.       

Mit der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 20. Juni 2012 wird ein Sachverhalt 

beurteilt, der bis ins Jahr 2006 zurückreicht (vgl. rechtskräftige Abweisung der ersten 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Anmeldung vom November 2005 mit Einspracheentscheid vom 27. November 2006 

[act. G 4.1/1 und 41]). Am 1. Januar 2008 und am 1. Januar 2012 sind mit der 5. und 

6. IVG-Revision verschiedene Änderungen des Bundesgesetzes über die 

Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) in Kraft getreten. Weil in zeitlicher Hinsicht 

grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei der Erfüllung des zu 

Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben (BGE 127 V 467 E. 1), und weil 

bei der Beurteilung ferner auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verfügung eingetretenen Sachverhalt abzustellen ist (BGE 121 V 366 E. 1b), sind für 

den bis Ende 2007 verwirklichten Sachverhalt die bis zum 31. Dezember 2007 gültig 

gewesenen materiellen Bestimmungen anzuwenden. Für den bis Ende 2011 und den 

danach bis zur Verfügung vom 20. Juni 2012 verwirklichten Sachverhalt ist auf das 

jeweils aktuelle materielle Recht abzustellen, wobei dieses in Bezug auf die 

Anspruchsvoraussetzungen keine hier interessierende Änderung erfahren hat.

2.       

2.1   Nach Art. 28 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 

SR 831.20) in der bis am 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung (heute: Art. 28 

Abs. 2 IVG) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70 %, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

zu 60 % invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch 

auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % Anspruch 

auf eine Viertelsrente. Gemäss aArt. 28 Abs. 2 IVG (heute: Art. 28a Abs. 1 IVG) i.V.m. 

Art. 16 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG; SR 830.1) ist die Invalidität grundsätzlich durch einen Einkommensvergleich zu 

ermitteln. Dabei wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem 

Eintritt der Invalidität und nach der Durchführung der notwendigen und zumutbaren 

Eingliederungsmassnahmen bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in 

Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das die versicherte Person erzielen 

könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre.

2.2   Grundlage der Bemessung des zumutbaren Invalideneinkommens ist die Arbeits­

fähigkeitsschätzung. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichts ist nach der 

höchstrichterlichen Rechtsprechung entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese abgegeben 

worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der 

Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der 

medizinischen Fachperson begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 E. 3a 

mit Hinweis; RKUV 2000, 214).

3.       

3.1   Nachdem vorliegend nach wie vor die Wiederanmeldung vom 15. Februar 2007 

umstritten ist, ist Beweisthema, ob seit der letzten rechtskräftigen, auf einer 

umfassenden materiellen Prüfung mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, 

Beweiswürdigung und Durchführung eines Einkommensvergleichs beruhenden 

Rentenabweisung vom 27. November 2006 (act. G 4.1/41) bis zum Erlass der 

Verfügung vom 20. Juni 2012 eine Verschlechterung des Gesundheitszustands oder 

der Auswirkungen auf die erwerblichen Möglichkeiten eingetreten ist (vgl. BGE 130 V 

71 E. 3.2.3).

3.2   Die infolge der Wiederanmeldung vom Februar 2007 durch die 

Beschwerdegegnerin getätigten Abklärungen (psychiatrisch-rheumatologisches 

Gutachten vom 5. März 2008) wurden vom Versicherungsgericht im Entscheid vom 

6. Januar 2011 bereits gewürdigt. Es stellte fest, dass das psychiatrische Teilgutachten 

vom 22. Januar 2008, das von einer leichtgradigen depressiven Episode (F32.0) ohne 

Vorliegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und ohne Auswirkung auf 

die Arbeitsfähigkeit ausging, nicht zu beanstanden sei. Demgegenüber hielt es die 

rheumatologische Begutachtung vom 25. Januar 2008 insofern für ungenügend, als auf 

Grund der fehlenden Bildgebung für die Neubegutachtung eine Veränderung 

gegenüber den MRI vom Februar 2003 und vom November 2005 nicht beurteilt werden 

konnte und zudem gestützt auf die vom Rechtsvertreter veranlasste FMRI-

Untersuchung der LWS vom Januar 2009 nicht auszuschliessen war, dass die geklagte 

radikuläre Problematik objektiviert werden könnte. Dementsprechend ordnete es eine 

erneute rheumatologische Begutachtung an (act. G 4.1/99.10 ff.).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.3   Dr. med. F.___, Facharzt Rheumatologie FMH, zertifizierter medizinischer 

Gutachter SIM, diagnostizierte in seinem Gutachten vom 20. Januar 2012 in Bezug auf 

die Lendenwirbelsäule ein chronifiziertes, generalisiertes Ganzkörperschmerzsyndrom 

ohne adäquates organisches Korrelat am Bewegungsapparat sowie formal bildgebend 

Segmentdegenerationen L4/L5 und L5/S1 mit Osteochondrose L4/L5, Chondrose L5/

S1, moderaten Spondylarthrosen, diskreter medianer Diskusprotrusion L4/L5, 

Diskusbulging L5/S1 sowie degenerativ bedingter, leichtgradiger segmentaler 

Gefügelockerung L5/S1. Diese Diagnosen hätten keine Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit. Der Experte stützte sich dabei auf die bildgebenden Untersuchungen 

vom 7. Dezember 2011, anlässlich derer ein Röntgenbild der LWS ap/lat. stehend, eine 

Beckenübersicht ap stehend sowie ein Röntgenbild der Füsse dv aufgenommen 

wurden. Das LWS-Röntgenbild ergab eine unauffällige ossäre 

Röntgenstrahlentransparenz sowie eine physiologische Lendenlordose. In der 

Frontalebene ergaben sich ein unauffälliger LWS-Aspekt und eine unauffällige 

Wirbelkörperkonfiguration. Es wurde eine leichte Retroposition L5 gegenüber S1 um 

5mm sowie eine mässige Verschmälerung des Intervertebralraumes L5/S1 mit reaktiver 

ventraler Spondylose entsprechend einer Osteochondrose L5/S1 festgehalten. Es 

bestehe eine ventrale Spondylose L3/L4 und L4/L5. Die Wirbelgelenkfazetten seien im 

einsehbaren Bereich unauffällig, die Bogenwurzeln durchgehend erhalten, das ISG 

normal breit und regelmässig begrenzt. Der Gutachter führte aus, dass sich die 

(klinische) Untersuchung auf Grund des grotesken Schmerzverhaltens schwierig 

gestaltet habe und keine seriösen Angaben über die effektive Funktion der Wirbelsäule 

wie der peripheren Gelenke gemacht werden könnten. Zum Zeitpunkt der 

Untersuchung hätten keine Hinweise für eine radikuläre Reiz- und Ausfallsymptomatik 

bestanden. Die oberen und unteren Extremitäten hätten trotz jahrelanger Symptomatik 

eine seitengleiche, unauffällige muskuläre Trophik ohne Umfangsdifferenzen 

aufgewiesen, was eine motorische Nervenwurzelläsion weitgehend ausschliessen 

lasse. Auf Grund des genannten Verhaltens liessen sich auch keine verlässlichen 

Angaben zur Frage einer segmentalen Instabilität auf lumbo-sakralem Niveau machen. 

Insgesamt sei von einem chronifizierten, generalisierten Ganzkörperschmerzsyndrom 

ohne organischem Korrelat auszugehen (act. G 4.1/114.39 ff.).

3.4   In der Beschwerde wird im Wesentlichen moniert, dass kein MRI oder FMRI der 

Lendenwirbelsäule angefertigt worden sei. Solche Aufnahmen wären nötig gewesen, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

um den heutigen Zustand im Bereich L4 bis S1 abzuklären und um qualitativ 

gleichrangige objektive Untersuchungsergebnisse vergleichen zu können. Die von der 

Medas angefertigten Röntgenbilder könnten diese Voraussetzungen rein technisch 

nicht erfüllen. Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass die Frage, ob eine 

invalidisierende Arbeitsunfähigkeit vorliegt, nicht in erster Linie nach der Diagnostik, 

sondern nach dem aus Anamnese, klinischer und apparativer Untersuchung sich 

ergebenden Gesamtbild beurteilt wird. Die Ergebnisse der bildgebenden Verfahren wie 

MRI und Upright MRI sind nur ein Element bei der Beurteilung (Urteil des 

Bundesgerichts vom 25. Juli 2011 [9C_752/2010] 3.3). Der rheumatologische Gutachter 

weist vorliegend darauf hin, dass er wie die verschiedenen rheumatologischen 

Voruntersucher in den Akten keine Hinweise für ein vertebragenes oder lumbo-

spondylogenes Syndrom, geschweige denn für eine lumbo-radikuläre Reiz- oder 

Ausfallsymptomatik oder für eine Segmentinstabilität gefunden habe. Vielmehr habe er 

- wie auch schon die Voruntersucher - ein generalisiertes Ganzkörperschmerzsyndrom 

gefunden, das weder durch die früher durchgeführten kernspintomografischen 

Untersuchungen in liegender Position wie auch nicht durch die Befunde des Upright 

MRI vom 12. Januar 2009 erklärt werden könne. Auf Grund der 

Ganzkörperschmerzsymptomatik wäre es keinem Spezialarzt, der sich mit dem 

Bewegungsapparat befasse, eingefallen, ein Upright MRI in Auftrag zu geben. Zudem 

seien die Bilder des Upright MRI der Lendenwirbelsäule einem Facharzt für Radiologie, 

Dr. G.___, unterbreitet worden. Dieser Arzt gehe klar davon aus, dass keine schwere 

Segmentdegeneration im Bereich der Lendenwirbelsäule und insbesondere keine 

MODIC-Veränderungen vorlägen. Die Retroposition von L5 gegenüber S1 betrage 

knapp 5mm und entspreche nicht einer Instabilität, sondern einer banalen degenerativ 

bedingten Gefügelockerung. Im Weiteren könnten keine hypertrophen 

Spondylarthrosen eingesehen werden und die Rezessus erschienen auf allen 

erkennbaren Etagen altersentsprechend normal bis höchstens leicht eingeengt. In 

Reklination seien zwar geringe Protrusionen erkennbar, nicht aber abgrenzbare 

Nervenwurzelkompressionen. Bei der von Dr. D.___ in seinem Befund vom 13. Januar 

2009 ausserdem erwähnten Anterolisthesis geht Dr. F.___ von einer Verwechslung aus, 

da Dr. D.___ zunächst eine Retrolisthesis erwähnt habe. Im Weiteren weist Dr. F.___ 

sinngemäss darauf hin, dass allein gestützt auf ein MRI nicht auf eine Klinik oder gar 

auf einen Funktionsausfall bzw. auf eine Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden könne. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

So zeigten diverse Studien, dass auch bei vollständig asymptomatischen Individuen in 

über 25 % der Fälle abnorme MRI-Befunde erhoben worden seien. In einer weiteren 

Studie würden zwar die Vorteile eines Upright MRI erkannt, jedoch unmissverständlich 

darauf hingewiesen, dass Befunde im Upright MRI nur in Zusammenhang mit der Klinik 

zu beurteilen und von Wertigkeit seien (act. G 4.1/114.46 f.).

3.5   Am 12. Dezember 2011 wurde der Beschwerdeführer sodann neurologisch durch 

Dr. med. H.___, Facharzt für Neurologie, untersucht. Auch dieser Arzt konnte keine 

lumboradikuläre Irritation oder Läsion feststellen. Er habe keine Anhaltspunkte für 

umschriebene Paresen, die angegebenen Sensibilitätsstörungen hätten nicht 

segmentale Ausbreitung und schliesslich seien auch keine Denervationen in der den 

Segmenten L4 bis S1 zugeordneten Muskulatur zu erkennen. Damit hätten die im 

Upright MRI festgehaltenen Befunde keinerlei klinische Bedeutung und die Diskrepanz 

Retrolisthesis-Anterolisthesis sei irrelevant (act. G 4.1/114.57).

3.6   Nachdem somit weder in den früheren MRI vom Februar 2003 und vom November 

2005 (vgl. act. G 4.1/19.14 f.) noch in den aktuellen Röntgenaufnahmen vom Dezember 

2011 ein radikuläres Geschehen nachgewiesen werden und auch die Klinik keinerlei 

Hinweise auf ein solches liefern konnte, erscheint die Situation an der lumbalen 

Wirbelsäule nunmehr ausreichend abgeklärt, zumal das neuerliche Gutachten explizit 

zur Abklärung der durch die Upright MRI-Bildgebung vom Januar 2009 

hervorgerufenen Zweifel angefertigt wurde. Entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers ist diesbezüglich sehr wohl von Bedeutung, dass die von ihm 

beschriebenen diffusen Schmerzen am ganzen Körper sich nicht mit der Klinik eines 

radikulären Geschehens in der lumbalen Wirbelsäule in Verbindung bringen lassen. Im 

Übrigen steht der Beschwerdeführer - soweit ersichtlich - nicht mehr in 

rheumatologischer oder neurologischer sondern nur noch in hausärztlicher und 

psychiatrischer Behandlung, was die These einer radikulären Genese der Schmerzen 

zumindest nicht unterstützt (act. G 4.1/114.17, 114.20 und G 11.1). Weitere Nachfragen 

bei Dr. D.___, der keinen klinischen Befund erhoben hat, abermalige MRI-

Untersuchungen oder eine elektroneurologische Untersuchung erübrigen sich bei 

diesem Ergebnis. Die Durchführung der letzteren wurde vom Gericht explizit in das 

Ermessen des rheumatologischen Gutachters gestellt (act. G 4.1/99.12).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

3.7   Obwohl nicht Gegenstand des Rückweisungsauftrags des Gerichts, hat die 

Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer in Nachachtung des 

Untersuchungsgrundsatzes auch nochmals psychiatrisch abgeklärt. Dabei fiel auch 

dem psychiatrischen Gutachter, Dr. med. I.___, im Wesentlichen das auffällige 

Verhalten des Beschwerdeführers auf, für das er jedoch keine Erklärung fand. Er 

konnte letztlich nur einen Verdacht auf Entwicklung körperlicher Symptome aus 

psychischen Gründen (F68.0), einen Verdacht auf eine leichte depressive Episode ohne 

somatisches Syndrom (F32.00), differentialdiagnostisch subsyndromale Depression 

(F34.8), als blosse Verdachtsdiagnosen alle ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, 

diagnostizieren. Mithin konnte Dr. I.___ wie auch schon die Vorgutachter aus den 

Jahren 2006 (Dr. J.___) und 2008 (Dr. K.___) keine psychiatrische Erkrankung mit 

Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit objektivieren. Dr. J.___ diagnostizierte zwar eine 

anhaltende somatoforme Schmerzstörung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, 

verneinte aber - abgesehen von der ohnehin attestierten Zumutbarkeit der 

Schmerzüberwindung - das Vorhandensein einer psychiatrischen Erkrankung (vgl. act. 

G 4.1/20.4). Dr. K.___ diagnostizierte eine leichtgradige depressive Episode (F32.0) 

ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (act. G 4.1/60.39). Nachdem nun auch das 

neue psychiatrische Gutachten keine wesentlichen neuen Erkenntnisse im Vergleich 

zum letzten, vom Versicherungsgericht bereits als beweiskräftig bezeichneten 

Gutachten von Dr. K.___ zu Tage förderte - Dr. I.___ geht von einem typischerweise 

schwankenden, gegenüber der letzten Begutachtung sogar leicht gebesserten Zustand 

aus (act. G 4.1/114.65) -, erübrigen sich auch diesbezüglich weitere Abklärungen. Dies 

zumindest für den Zeitraum bis zum Verfügungserlass im Juni 2012. Sollte sich der 

psychische Gesundheitszustand nachträglich, d.h. ab Dezember 2012 verschlechtert 

haben, wie dies der Beschwerdeführer unter Hinweis auf das im vorliegenden 

Verfahren eingereichte Arztzeugnis vom 13. Dezember 2012 und den Bericht der Klinik 

E.___ vom 17. Dezember 2013 geltend macht, ist dies nicht im vorliegenden Verfahren 

abzuhandeln. Die Klinik E.___ geht für den Zeitraum vom 13. bis 31. Dezember 2012 

von einer 100 %-igen Arbeitsunfähigkeit aus, danach von einer solchen von 50 % (act. 

G 8.1 und 11.1).

3.8   Die im Nachgang zum neurologischen Gutachten vom 14. Dezember 2011 und 

zum psychiatrischen Gutachten vom 12. Dezember 2011 neu geltend gemachten 

Zuckungen und der fragliche demenzielle Prozess konnten in der Folge nicht erhärtet 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

werden. So geht die Klinik E.___ in ihrem Bericht vom 17. Dezember 2013 davon aus, 

dass sich die demenzielle Entwicklung nicht bestätigt habe und die intermittierenden 

Störungen der mnestischen Funktionen (Gedächtnisfunktionen, 

Konzentrationsfähigkeit, Auffassungsvermögen) sowie leichte Wortfindungsstörungen 

auf die depressive Symptomatik zurückzuführen seien (act. G 11.1). Somit erübrigt sich 

diesbezüglich auch die beantragte neuropsychologische Abklärung, zumal auch der 

neurologische Gutachter eher nicht von einem demenziellen Geschehen ausgeht und 

den schon damals aufgetretenen Zuckungen keinen organischen Charakter zuschrieb 

(act. G 4.1/114.56 f.).

3.9   Zusammenfassend ist auf das polydisziplinäre Gutachten vom 8. März 2012 

abzustellen. Damit ist eine anspruchsbegründende Verschlechterung des 

Gesundheitszustands von November 2006 bis Verfügungserlass im Juni 2012 nicht 

ausgewiesen. Es ist nach wie vor davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in 

einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit voll arbeitsfähig ist. Vermieden 

werden sollten ausgesprochen rückenbelastende Arbeiten, z.B. in vornüber geneigter 

oder abgedrehter Haltung (act. G 4.1/114.27). Bei einer allfälligen weiteren 

Leistungsanmeldung hätte der Beschwerdeführer eine Verschlechterung des 

Gesundheitszustands gegenüber Juni 2012 glaubhaft zu machen.

4.       

4.1   Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Das Beschwerdeverfahren 

ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig 

vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1

IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden 

Angelegenheit angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist sie 

vollumfänglich dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Der von ihm geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm daran anzurechnen. Ausgangsgemäss hat der 

Beschwerdeführer keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

bis

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/14

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

entschieden:

1.      Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.      Der Beschwerdeführer bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der von ihm

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird ihm daran angerechnet.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 17.12.2014
	Art. 28 IVG. Wiederanmeldung Invalidenrente. Abweisung, nachdem auch eine weitere polydisziplinäre (internistisch/rheumatologisch/neurologisch/psychiatrische) Begutachtung keine Erwerbsunfähigkeit im rentenbegründenden Ausmass bestätigen kann. Die geklagten Schmerzen an weiten Teilen des Körpers können nicht objektiviert werden und werden als (überwindbares) chronifiziertes generalisiertes Ganzkörperschmerzsyndrom ohne adäquates organisches Korrelat am Bewegungsapparat diagnostiziert (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Dezember 2014, IV 2012/298).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T09:24:35+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen