# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1d2dcd02-956b-5322-8d87-8dabcfa06fda
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.11.2008 A-3776/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3776-2008_2008-11-12.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-3776/2008
{T 0/2}

A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d 
v o m  1 2 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichterin Salome Zimmermann,
Gerichtsschreiber Johannes Schöpf.

X._______, ...,
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung,
Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50, 
3003 Bern,
Vorinstanz.

Mehrwertsteuer (MWSTV / 3. Quartal 1999 bis 
4. Quartal 2000; Vorsteuerabzug).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-3776/2008

Das  Bundesverwaltungsgericht  stellt  fest  und  zieht  in 
Erwägung, 

dass die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) die X._______ mit 
Einspracheentscheid  vom  30. April 2008  insbesondere  dazu 
verpflichtet hat, für die Steuerperioden 3. Quartal 1999 bis 4. Quartal 
2000  die  Beträge  von  Fr.  ...  und  von  Fr. ...  Mehrwertsteuer,  jeweils 
zuzüglich 5 % Verzugszins ab dem 15. Juli 2000, zu bezahlen,

dass  die  X._______  (Beschwerdeführerin)  mit  Eingabe  vom 
2. Juni 2008 beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde gegen den 
Einspracheentscheid der ESTV vom 30. April 2008 erhoben hat,

dass die Beschwerdeführerin  mit  Eingabe vom 4. Juni  2008 die Be-
schwerde verbessert und insbesondere den Antrag auf Aufhebung des 
angefochtenen Einspracheentscheids gestellt hat,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  gemäss  Art.  31  des  Bundesge-
setzes  vom 17. Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungsgericht  (Ver-
waltungsgerichtsgesetz,  VGG;  SR 172.32)  Beschwerden  gegen  Ver-
fügungen nach Art. 5  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 
über das Verwaltungsverfahren (VwVG, SR 172.021) von den in Art. 33 
und 34 VGG genannten Vorinstanzen beurteilt, sofern keine Ausnahme 
nach Art. 32 VGG gegeben ist; im Bereich des Mehrwertsteuerrechts 
bei  Einspracheentscheiden der  ESTV keine  Ausnahme vorliegt;  sich 
das  Verfahren  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  nach  dem  VwVG 
richtet, soweit das VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG),

dass gemäss Art. 63 Abs. 4 VwVG die Beschwerdeinstanz von der Be-
schwerdeführerin  einen  Kostenvorschuss  in  der  Höhe  der  mutmass-
lichen Verfahrenskosten erhebt, zu dessen Leistung der Beschwerde-
führerin eine angemessene Frist anzusetzen ist unter Androhung des 
Nichteintretens,

dass  im  vorliegenden  Fall  das  Bundesverwaltungsgericht  die  Be-
schwerdeführerin  mit  Zwischenverfügung  vom  11.  Juni  2008  zur 
Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe von Fr. ... bis zum 2. 
Juni  2008  aufgefordert  hat,  ansonsten  auf  das  Rechtsmittel  nicht 
eingetreten werde,

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A-3776/2008

dass  die  Zwischenverfügung  des  Bundesverwaltungsgerichts  vom 
11. Juni  2008  der  Beschwerdeführerin  am  16.  Juni  2008  mit  Rück-
schein zugestellt worden ist,

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 12. Juli 2008 beim Bun-
desgericht  Beschwerde  in  öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  er-
hoben hat,

dass  das  Bundesgericht  mit  Urteil  vom  22.  Juli  2008  auf  die  Be-
schwerde  in  öffentlich-rechtlichen  Angelegenheiten  nicht  eingetreten 
ist,  sodass die Beschwerdeführerin  dazu verpflichtet  ist,  vor  der Be-
handlung der Beschwerde dem Bundesverwaltungsgericht den Kosten-
vorschuss von Fr. ... zu bezahlen,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
30. Juli  2008  die  Beschwerdeführerin  dazu  aufgefordert  hat,  den 
Kostenvorschuss von Fr. ... bis zum 21. August 2008 zu Gunsten der 
Gerichtskasse  zu  bezahlen,  ansonsten  auf  das  Rechtsmittel  nicht 
eingetreten werde,

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 19. August 2008 (Post-
aufgabe 20. August 2008) dem Bundesverwaltungsgericht ein Gesuch 
um unentgeltliche Prozessführung gestellt hat,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
26. August  2008  das  Gesuch  der  Beschwerdeführerin  vom 
19. / 20. August  2008  um  Bewilligung  der  unentgeltlichen  Prozess-
führung abgewiesen und in der Begründung insbesondere ausgeführt 
hat, bereits das Bundesgericht habe in seinem Urteil vom 22. Juli 2008 
auf  die  Unmöglichkeit  der  Gewährung  der  unentgeltlichen  Rechts-
pflege  für  juristische  Personen  hingewiesen  und  die  Beschwerde-
führerin habe dennoch einen entsprechenden Antrag gestellt,

dass die Zwischenverfügung vom 26. August  2008 der  Beschwerde-
führerin am 27. August 2008 mit Rückschein zugestellt worden ist,

dass die Beschwerdeführerin  innert  Frist  die Zwischenverfügung des 
Bundesverwaltungsgerichts vom 26. August 2008 nicht beim Bundes-
gericht angefochten hat,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
8. Oktober  2008  die  Beschwerdeführerin  dazu  aufgefordert  hat,  den 

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Kostenvorschuss von Fr. ... bis zum 29. Oktober 2008 zu Gunsten der 
Gerichtskasse  zu  bezahlen,  ansonsten  auf  das  Rechtsmittel  nicht 
eingetreten werde,

dass  die  Beschwerdeführerin  mit  schriftlicher  Erklärung  vom 
23. Oktober  2008  (Postaufgabe  30.  Oktober  2008)  die  Beschwerde 
vom 2. / 4. Juni 2008 zurückgezogen hat,

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren 
als  durch  Rückzug  gegenstandslos  geworden  abzuschreiben  ist 
(Art. 23 Abs. 1 Bst. a VGG),

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss bis heute nicht ge-
leistet hat,

dass  sich  die  Gerichtsgebühr  nach  Umfang  und  Schwierigkeit  der 
Streitsache bemisst  (Art. 1  Abs. 1  des Reglements vom 21. Februar 
2008  über  die  Kosten  und  Entschädigungen  vor  dem  Bundesver-
waltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2]),  das  Bundesverwaltungs-
gericht  in  dieser Beschwerdesache am 11. Juni  2008,  30. Juli  2008, 
26. August 2008 und 8. Oktober 2008 Zwischenverfügungen erlassen 
musste,

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, 
deren  Verhalten  die  Gegenstandslosigkeit  bewirkt  hat  (Art. 5  VGKE) 
und  die  aufgelaufenen  Verfahrenskosten  von  Fr. ...  der  Be-
schwerdeführerin aufzuerlegen sind,

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Das Beschwerdeverfahren wird zufolge Rückzugs als gegenstandslos 
abgeschrieben.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. ...  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt. Dieser Betrag ist  innert  30 Tagen nach Eintritt  der Rechts-
kraft des vorliegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu über-
weisen.

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3.
Dieser Entscheid geht an:

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber:

Salome Zimmermann Johannes Schöpf

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist  in  einer  Amtssprache  abzufassen  und  hat  die  Be-
gehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Un-
terschrift  zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweis-
mittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, 
beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

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