# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 96a8e8b3-18d4-5e5d-a2f4-57f470b563f4
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2010-05-20
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 20.05.2010 I/1-2009/97
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2009-97_2010-05-20.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2009/97

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 02.08.2019

Entscheiddatum: 20.05.2010

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 20.05.2010
Art. 13 Abs. 1 StG (sGS 811.1). Nachweis der Wohnsitzverlegung 
(Verwaltungsrekurskommission, 20. Mai 2010, I/1-2009/97).

Präsident Nicolaus Voigt, Mitglieder Fritz Buchschacher und Markus Frei; 

Gerichtsschreiberin Sabrina Häberli

X, Rekurrent,

vertreten durch lic.iur. Philip Schneider, Rechtsanwalt, Poststrasse 23, 9001 St. Gallen,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

betreffend

Steuerpflicht 2008

Sachverhalt:

A.- X, Jahrgang 1960, wuchs in L ZH auf und wohnte bis 1993 im Kanton Zürich. Per 

1. September 1993 zog er nach A SG, wo er am 1. November 1994 ein Einfamilienhaus 

kaufte. Am 20. Juli 2001 heiratete er. Die Ehefrau brachte ein Kind, Jahrgang 1992, mit 

in die Ehe. Die Familie wohnte im Haus in A. Am 29. Februar 2008 zog die Ehefrau mit 

ihrem Kind nach W SG. Das Ehepaar liess sich scheiden. Am 23. Mai 2008 verlegte X 

seine Schriften nach L ZH und am 1. Dezember 2009 nach S GL. Er ist dipl. Geologe 

ETH und bei der Firma M AG mit Hauptsitz in Zürich sowie Zweigniederlassungen in T, 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

A und H als Verwaltungsratsmitglied und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Zudem ist 

er einer der drei Gründer und Hauptaktionäre der AG.

B.- Mit Schreiben vom 4. Februar 2009 an X leitete die für die Gemeinde A zuständige 

Steuerkommissärin Abklärungen betreffend die Steuerpflicht 2008 ein. Mit Verfügung 

vom 3. März 2009 stellte das kantonale Steueramt fest, X sei aufgrund persönlicher 

Zugehörigkeit per 31. Dezember 2008 und damit für das ganze Jahr 2008 in A 

steuerpflichtig. Eine gegen diese Feststellungsverfügung erhobene Einsprache wies 

das Steueramt mit Entscheid vom 24. April 2009 ab.

C.- Gegen diesen Einsprache-Entscheid reichte X durch seinen Vertreter am 25. Mai 

2009 einen Rekurs bei der Verwaltungsrekurskommission ein. Er beantragte, die 

Feststellungsverfügung (recte: der Einsprache-Entscheid sowie die diesem zugrunde 

liegende Feststellungsverfügung) vom 24. April 2009 sei aufzuheben und es sei 

festzustellen, dass der Rekurrent per 31. Dezember 2008 nicht aufgrund persönlicher 

Zugehörigkeit in A steuerpflichtig sei.

Mit Vernehmlassung vom 13. Juli 2009 beantragte die Vorinstanz die kostenfällige 

Abweisung des Rekurses. Zur Rekursergänzung vom 25. August 2009 nahm die 

Vorinstanz am 14. September 2009 Stellung. Am 9. Oktober 2009 erfolgte eine weitere 

Eingabe des Rekurrenten. Die Vorinstanz reichte am 27. Januar 2010 eine 

unaufgeforderte Mitteilung ein, zu welcher der Rekurrent am 8. Februar 2010 nochmals 

Stellung nahm.

Auf die Ausführungen der Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge wird, 

soweit notwendig, in den Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Rekurserhebung ist gegeben. Der Rekurs vom 25. Mai 2009 ist rechtzeitig eingereicht 

worden. Er erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen Anforderungen 

(Art. 194 Abs. 1 des Steuergesetzes, sGS 811.1, abgekürzt: StG; Art. 48 des Gesetzes 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

über die Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf den Rekurs ist 

einzutreten.

2.- Im Folgenden ist die Zulässigkeit der zusätzlichen, unaufgefordert eigereichten 

Eingabe der Vorinstanz vom 27. Januar 2010 zu prüfen. Abweichend vom Grundsatz 

des einfachen Schriftenwechsels wird eine zweite Eingabe unter anderem zugelassen, 

wenn von den Rekursbeteiligten neue Rechts- und Tatsachenbehauptungen 

vorgetragen werden, die für die Beurteilung der Streitsache von erheblichem Einfluss 

sind (vgl. Cavelti/Vögeli, Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton St. Gallen, 2. Auflage 

2003, Rz. 951). Es sind alle Vorbringen zu berücksichtigen, die einer vollständigen 

Ermittlung des Sachverhalts dienen. Die Vorinstanz bringt in der zusätzlichen Eingabe 

insbesondere vor, der Rekurrent habe sich am 1. Dezember 2009 in der Gemeinde S 

GL angemeldet. Der Rekurrent bestreitet dies in seiner zusätzlichen Stellungnahme 

vom 8. Februar 2010 nicht und fügt an, er habe sich dort ein Einfamilienhaus gekauft. 

Da im vorliegenden Fall die Begründung eines neuen Lebensmittelpunkts abzuklären 

ist, haben diese Tatsachen erheblichen Einfluss auf die Entscheidfindung. Die Eingaben 

sind deshalb zuzulassen.

3.- Anfechtungsobjekt ist der Einsprache-Entscheid vom 24. April 2009 über die 

Feststellung der subjektiven Steuerpflicht für das Jahr 2008 im Kanton St. Gallen. Nach 

der Rechtsprechung zum interkantonalen Doppelbesteuerungsverbot im 

interkantonalen Recht ist die Frage, ob eine natürliche Person einer kantonalen 

Steuerhoheit unterworfen ist, in einem besonderen Vorverfahren zu entscheiden. Ein 

solcher Vorentscheid über eine streitige Steuerpflicht beziehungsweise eine 

Feststellungsverfügung betreffend den steuerlichen Wohnsitz einer natürlichen Person 

ist gemäss konstanter Praxis selbständig anfechtbar (GVP 1982 Nr. 35).

4.- Streitig ist, ob der Rekurrent in der Steuerperiode 2008 im Kanton St. Gallen 

beziehungsweise in der Gemeinde A unbeschränkt steuerpflichtig ist.

a) Die Vorinstanz führt im Wesentlichen aus, der Rekurrent habe seit 1993 seinen 

Wohnsitz in A gehabt. Es werde davon ausgegangen, dass er in den letzten 15 Jahren 

von A aus seinen geltend gemachten Bekanntenkreis in Zürich gepflegt und das 

kulturelle Angebot in Zürich genutzt habe. Weder durch die Eheschliessung noch durch 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

die Trennung habe sich etwas an seiner Wohnsituation geändert. An den Arbeitsort 

Zürich sei er all die Jahre von A aus gelangt. Zudem habe der Arbeitgeber eine 

Zweigniederlassung an der Wohnadresse des Rekurrenten in A, wo dieser 

vermutungsweise mehrheitlich seine Arbeitserfüllung leiste. Dass er sich wegen 

verschiedener Vorkommnisse in A nicht mehr wohlfühle, löse keinen effektiven 

Wohnsitzwechsel aus. Der Stromverbrauch in der Liegenschaft in A sei im Jahr 2008 

sogar etwas höher gewesen als im Jahr 2007. Dort bestehe zudem der einzige private 

Festnetzanschluss des Rekurrenten und ein Festnetz- sowie ein Internetanschluss der 

Zweigniederlassung der M AG. Dies deute ebenfalls darauf hin, dass der Rekurrent 

hauptsächlich in A arbeite. Der Auftrag zur Postumleitung sei erst nach der 

Feststellungsverfügung erfolgt und beziehe sich nur auf die Privatpost und nicht auf 

diejenige der Zweigniederlassung der M AG. Es sei nicht nachvollziehbar, dass sich ein 

48-jähriger Mann mit der Absicht dauernden Verbleibens in ein Zimmer der elterlichen 

Wohnung einquartiere und sein 11-Zimmerhaus in A nur für Ferienzwecke halte. 

Schliesslich sei das Fahrzeug des Rekurrenten und dessen Anwesenheit auf dem 

Grundstück in A auch nach der Abmeldung häufig beobachtet worden.

Im Rekurs wird geltend gemacht, bei dem Haus in A handle es sich um ein kleines 

Häuschen mit kleinen Zimmern und niedriger Decke. Nach der Scheidung im Jahr 2008 

habe eine ganze Anzahl von Vorkommnissen dazu geführt, dass der Rekurrent sich im 

Mai 2008 definitiv entschieden habe, der Gemeinde A den Rücken zu kehren. Heute 

verbinde ihn ausser der Liegenschaft, welche als finanzielle Altersvorsorge diene, 

nichts mehr mit A. Der Rekurrent engagiere sich stark in der Firma und verbringe die 

meiste Zeit an seinem Arbeitsort in Zürich. Die Zweigniederlassung in A generiere nur 

einen geringen Umsatz und der Rekurrent verbringe nur einen kleinen Teil seiner 

Arbeitszeit dort. In den vergangenen Jahren habe es verschiedene unangenehme 

Behördenkontakte und Vorkommnisse in A gegeben. Nach einem Vorfall im Mai 2008, 

wo er von einem Amokfahrer beinahe überfahren worden sei, habe er sich 

entschlossen, den Wohnsitz zu verlegen. Da er in seinem Elternhaus in L habe 

Unterschlupf finden können, sei er dorthin umgezogen. Seither verkehre er regelmässig 

in seiner aus früheren Zeiten vertrauten Heimat, freue sich über den vermehrten 

Kontakt mit seinen Eltern und Bekannten aus früheren Zeiten. Ab und zu halte er sich 

immer noch in seinem Haus in A auf, welches nunmehr zum Ferienhaus geworden sei. 

Bei diesen Aufenthalten habe er auch die Post entgegen genommen. Dies sei wenig 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

praktikabel gewesen, weshalb er am 14. März 2009 einen Umleitungsauftrag erteilt 

habe. Der Vater des Rekurrenten schaue an mehreren Tagen pro Woche nach dem 

Haus in A. Deshalb habe sich wohl auch der Wasser- und Stromverbrauch seit Mai 

2008 nicht besonders verändert. Insbesondere werde die Feststellung der Vorinstanz 

bestritten, wonach die Anwesenheit des Rekurrenten auf dem Grundstück in A 

beobachten worden sei. Dieser sei kaum mehr mit seinem Fahrzeug an den Arbeitsort 

gefahren. Vielmehr habe er das Auto beim Ferienhaus in A stehen lassen. Er habe sich 

also nicht immer in A aufgehalten, wenn sein Auto dort gesichtet worden sei. Der 

Rekurrent habe definitiv den Entscheid gefasst, seinen bisherigen Wohnsitz in A 

aufzulösen. Er habe seinen Lebensmittelpunkt, der sich ohnehin in der vergangenen 

Zeit sukzessive in Richtung des Kantons Zürich verschoben habe, nun definitiv mit 

einem bewussten Entscheid nach L verlegt. In seiner früheren Heimat habe er die 

Möglichkeit gefunden, den neuen Wohnsitz zu begründen, nachdem die Beziehung zu 

seiner heutigen Lebenspartnerin im Mai 2008 noch nicht soweit gereift gewesen sei, 

um gemeinsam eine Wohnung zu beziehen.

Die Vorinstanz hält dem in ihrer Vernehmlassung vom 13. Juli 2009 entgegen, die 

Aufzeichnungen über die Anwesenheit des Autos des Rekurrenten auf dessen 

Grundstück in A seien durch eine Steueramtsmitarbeiterin erfolgt, welche in der 

Nachbarschaft des Rekurrenten wohne. Dass der Rekurrent das Auto lediglich in A 

habe stehen lassen, ohne anwesend zu sein, sei weder nachvollziehbar noch glaubhaft. 

Das Fahrzeug sei umgeschrieben und mit Kontrollschildern des Kantons Zürich 

versehen worden. Dies mache keinen Sinn, wenn es mehrheitlich in A stehen gelassen 

werde. Die vom Rekurrenten angegebenen Zeugen zur Bestätigung seiner vermehrten 

Anwesenheit an seinem Arbeitsort in Zürich seien aufgrund früherer unwahrer 

Bescheinigungen nicht glaubwürdig. Unerfreuliche Vorkommnisse in einer Gemeinde 

könnten die persönliche Zufriedenheit und das Wohlgefühl beeinflussen. Der Wunsch 

nach einem Wohnsitzwechsel sei unter diesen Umständen nachvollziehbar. 

Entscheidend seien aber die effektiven Verhältnisse und ein Wohnsitz bleibe so lange 

bestehen, bis ein neuer nachweislich begründet worden sei. Schwer verständlich sei, 

dass der Rekurrent nur die private Post, nicht jedoch die Geschäftszustellungen der 

Zweigniederlassung in A habe umleiten lassen, sei doch das schnelle Reagieren auf 

Anfragen in der Geschäftstätigkeit von grosser Wichtigkeit. Die Erklärungen zum 

unveränderten bzw. erhöhten Strom- und Wasserverbrauch würden als konstruiert 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

betrachtet. Bezüglich der im Mai 2008 noch nicht gereiften neuen Beziehung sei darauf 

hinzuweisen, dass die Verhältnisse per 31. Dezember 2008 entscheidend seien. Es 

werde nicht geltend gemacht, dass der Rekurrent per Ende Jahr eine gemeinsame 

Wohnung mit der neuen Lebenspartnerin bewohnt habe.

Nach Durchsicht der vorinstanzlichen Akten gab der Rekurrent in seiner Stellungnahme 

vom 25. August 2009 ergänzend an, die Anknüpfungspunkte zu A seien nach der 

Scheidung immer geringer, die negativen Erlebnisse in A und das damit verbundene 

Unwohlsein immer stärker geworden. Deshalb habe er im Mai 2008 den definitiven 

Wegzug beschlossen. Seither beschränke er seine Besuche in A auf ein notwendiges 

Minimum, bedingt durch den Besitz des Einfamilienhauses und die Zweigniederlassung 

seines Arbeitgebers. Am 1. August 2008 sei es nochmals zu einem negativen Vorfall in 

A gekommen, was seinen Entschluss nachträglich bestätigt habe. In seiner früheren 

Heimat habe er nicht nur seine Eltern und verschiedene Freunde und Bekannte aus 

früheren Zeiten, sondern auch eine fachliche Aufgabe. Er habe von Swisstopo den 

Auftrag gehabt, für das Gebiet L die Plangrundlagen für den geologischen Atlas der 

Schweiz zu erarbeiten. Diese Arbeit erfordere die Erarbeitung und Beschaffung der 

entsprechenden Informationen an Ort und Stelle. In der Liste der Vorinstanz sei kaum 

von seiner persönlichen Anwesenheit, sondern lediglich von seinem Fahrzeug die 

Rede. Nach einem Wohnsitzwechsel müsse das Fahrzeug umgeschrieben werden. Die 

Zweigniederlassung in A erfordere keineswegs eine regelmässige Präsenz oder gar 

einen Wohnsitz in A. Sie bestehe aus geschäftspolitischen Überlegungen. Die 

Geschäftsnummer in A sei sehr wenig gebraucht worden. Nachdem die Vorinstanz sein 

vermehrtes Engagement in der Firma nicht bestreite, könne auf eine 

Zeugeneinvernahme verzichtet werden. Zwischenzeitlich habe er feststellen müssen, 

dass er sich in A nicht mehr zur Erholung aufhalten könne, weil er sich derart unwohl 

und in einer emotionalen Stresssituation fühle. Er ziehe deshalb in Betracht, die 

Liegenschaft zu verkaufen. Eine gemeinsame Wohnung mit der neuen Lebenspartnerin 

könne nicht Anforderung für die Begründung eines neuen Wohnsitzes sein. Schliesslich 

werde angemerkt, dass ihm am neuen Standort der M AG in Zürich (seit September 

2006) kein Parkplatz mehr zur Verfügung stehe. Deshalb benutze er für den Weg zur 

Arbeit so häufig wie möglich die öffentlichen Verkehrsmittel und sei auf das in A 

abgestellte Fahrzeug nicht dauernd angewiesen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Hierzu erklärte die Vorinstanz in ihrer erneuten Vernehmlassung vom 14. August 2009, 

für die Klärung des steuerlichen Wohnsitzes seien nicht die negativen Erlebnisse des 

Rekurrenten, sondern der tatsächliche Aufenthalt sowie die wirtschaftliche Anbindung 

mit der Zweigniederlassung des Arbeitgebers in A massgebend. Für Fahrzeugausweise 

sei der Standortkanton zuständig. Als Standort gelte der Ort, wo das Fahrzeug nach 

Gebrauch in der Regel für die Nacht abgestellt werde. Das Auto des Rekurrenten 

müsste richtigerweise im Kanton St. Gallen eingelöst sein. Dass der Rekurrent die 

Geschäftspost nicht habe umleiten lassen und den Geschäftstelefonanschluss in A 

beibehalten habe, seien klare Anhaltspunkte für ein regelmässiges Wahrnehmen der 

Geschäftstätigkeit in A.

In der dazu eingereichten nochmaligen Stellungnahme vom 9. Oktober 2009 ergänzt 

der Rekurrent, er habe sowohl seinen Arbeitsort als auch seine aktuellen persönlichen 

Lebensinteressen im Kanton Zürich. Seine Partnerin wohne ebenfalls im Kanton Zürich. 

Die Beziehungen zum Kanton St. Gallen beschränkten sich auf seinen Grundbesitz. Die 

Zweigniederlassung der M AG in A sei errichtet worden, weil in der Ostschweiz 

Widerstände zur Vergabe eines Auftrags nach Zürich bestünden. Die erzielte Wirkung 

sei aber aufgrund der erzielten Umsätze nicht besonders gross gewesen.

In einer zusätzlichen Mitteilung vom 27. Januar 2010 wies die Vorinstanz darauf hin, 

der Rekurrent habe sich per 1. Dezember 2009 von L kommend regulär in der 

Gemeinde S GL angemeldet und bewohne ein älteres 3-Zimmer-Einfamilienhaus im 

Dorf. Mit dieser Anmeldung im Glarner Hinterland hätten die bisherigen Begründungen 

des Rekurrenten für den Wohnsitz in der Nähe des Hauptsitzes seines Arbeitgebers in 

Zürich keine Bedeutung mehr. Dazu erklärte der Rekurrent mit Schreiben vom 8. 

Februar 2010, dies sei für den Wohnsitz per 2008 unbeachtlich. Es sei richtig, dass er 

sich per Dezember 2009 in S angemeldet und dort ein älteres Einfamilienhaus käuflich 

erworben habe und nunmehr bewohne. Dies bestätige, dass er mit dem Wegzug im 

Jahr 2008 das Kapitel "A" abgeschlossen habe. Für die Neuorientierung und die Suche 

nach einem geeigneten Haus sei der zwischenzeitliche Stützpunkt in L notwendig und 

sachgerecht gewesen. An der beruflichen Situation habe sich nichts geändert. Auch 

von S aus erreiche man mit dem Zug Zürich in einer Stunde, mit dem Auto je nach 

Verkehr schneller.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

b) Nach Art. 13 Abs. 1 StG sind natürliche Personen im Kanton St. Gallen aufgrund 

persönlicher Zugehörigkeit unbeschränkt steuerpflichtig, wenn sie ihren 

steuerrechtlichen Wohnsitz oder Aufenthalt im Kanton haben. Eine Person hat 

steuerrechtlichen Wohnsitz im Kanton, wenn sie sich hier mit der Absicht dauernden 

Verbleibens aufhält. Bei einem Wechsel des steuerrechtlichen Wohnsitzes innerhalb 

der Schweiz besteht die Steuerpflicht aufgrund der persönlichen Zugehörigkeit für die 

laufende Steuerperiode im Kanton, in welchem der Steuerpflichtige am Ende dieser 

Periode seinen Wohnsitz hat (Art. 68 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 

Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, SR 642.14, 

abgekürzt: StHG). Der Wechsel von einem alten hin zu einem neuen Wohnsitz ist dann 

vollzogen, wenn die Absicht des dauernden Verbleibs am neuen Wohnort tatsächlich 

gelebt wird und durch diesen Aufenthalt eine Verschiebung des Lebensmittelpunktes 

stattfindet (vgl. VerwGE B 2008/139 vom 19. Februar 2009 in Sachen K. und S. R.-B., 

E. 2.1; BGE 2P.186/2004 vom 15. Februar 2005, E. 2.3).

aa) Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zum Doppelbesteuerungsverbot 

(Art. 127 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, SR 

101) steht die Besteuerung des Einkommens und beweglichen Vermögens 

unselbständig erwerbender Personen dem Kanton zu, in welchem sich deren 

Steuerdomizil befindet. Darunter ist in der Regel der zivilrechtliche Wohnsitz zu 

verstehen, d.h. der Ort, an dem sich die betreffende Person mit der Absicht dauernden 

Verbleibens aufhält (Art. 23 Abs. 1 des Zivilgesetzbuches, SR 210) bzw. wo der 

Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen liegt (ASA 63 S. 839 E. 2a; BGE 125 I 54 E. 2). Keine 

entscheidende Bedeutung kommt diesbezüglich dem polizeilichen Domizil zu: Das 

Hinterlegen der Schriften und Ausüben der politischen Rechte bilden - zusammen mit 

dem übrigen Verhalten der betreffenden Person - blosse Indizien für den 

steuerrechtlichen Wohnsitz (vgl. BGE 123 I 289 E. 2a). Für die Bestimmung des 

Steuerdomizils ist auf die wirklichen Lebens- und Wirtschaftsverhältnisse abzustellen 

(Locher, Die Praxis der Bundessteuern, III. Teil: Doppelbesteuerung, Band 2, §3, I A, 1 

Nr. 3). Die Wohnsitzfolge ist mithin an die Erfüllung zweier Erfordernisse geknüpft: eines 

objektiven, äusseren: des Aufenthalts, und eines subjektiven, inneren: der Absicht 

dauernden Verbleibens (Locher, a.a.O., §3, IA, 1 Nr. 16). Für die Absicht des dauernden 

Verbleibens kommt es nicht auf die bloss subjektiv erklärte Absicht an. Relevant ist 

vielmehr, wie sich dieser innere Wille äusserlich sichtbar in der tatsächlichen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Lebensgestaltung verwirklicht. Abzustellen ist deshalb auf den faktischen 

Lebensmittelpunkt der Steuerpflichtigen (vgl. VerwGE B 2007/136 vom 22. Januar 2008 

in Sachen F. und R. D., E. 2.1.1.).

Der Wechsel von einem alten hin zu einem neuen Wohnsitz ist dann vollzogen, wenn 

die Absicht des dauernden Verbleibs am neuen Wohnort tatsächlich gelebt und durch 

diesen Aufenthalt eine Verschiebung des Lebensmittelpunktes stattfindet (vgl. Urteil 

des Bundesgerichts 2P.186/2004 vom 1. März 2007 E. 2.3 mit Hinweisen). Indizien für 

diese Verschiebung bilden insbesondere die Ausgestaltung des Aufenthalts (Hauskauf, 

Wohnungs- bzw. Zimmermiete), die tatsächliche Möglichkeit zur Verwirklichung der 

Absicht des dauernden Verbleibs (z.B. Stand des Innenausbaus, Wasseranschluss, 

Heizung, Strom, minimale Möbelausstattung, unterschriebener Mietvertrag) und der 

Aufbewahrungsort der persönlichen Effekten. Weil im Fall eines Wohnsitzwechsels der 

neue Wohnsitz erst entsteht, wenn der bisherige untergeht, stellt sich hier auch nicht 

die Frage nach der stärkeren Beziehung zum einen oder anderen Aufenthaltsort. Die 

Absicht des dauernden Verbleibs ist bei einem Wohnsitzwechsel weder für die 

Bestimmung des Zeitpunktes der Wohnsitzverlegung noch für die Beweislastverteilung 

ein taugliches Kriterium (vgl. VerwGE B 2007/136, a.a.O., E. 2.1.1. und 2.2.2.).

bb) Nach der allgemeinen Beweislastregel im Steuerrecht trägt die 

Veranlagungsbehörde gemäss konstanter Rechtsprechung die Beweislast für 

steuerbegründende oder steuererhöhende Tatsachen, während den Steuerpflichtigen 

die Beweislast für Tatsachen trifft, welche die Steuerschuld aufheben oder mindern 

(GVP 1980 Nr. 6). Die Voraussetzungen der Besteuerung, wie der steuerrechtliche 

Wohnsitz, der die persönliche steuerrechtliche Zugehörigkeit begründet, sind somit von 

der Veranlagungsbehörde nachzuweisen (Weidmann/Grossmann/Zigerlig, Wegweiser 

durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Auflage 1999, S. 380). Dieser Hauptbeweis gilt 

dabei in der Regel als erbracht, wenn der von der Steuerbehörde angenommene 

Wohnsitz im Kanton als sehr wahrscheinlich erscheint. Diesfalls bleibt es Sache des 

Pflichtigen, den Gegenbeweis für den steuerlichen Wohnsitz ausserhalb des Kantons 

zu erbringen (StE 1992 B 11.1 Nr. 11; M. Arnold, Der steuerrechtliche Wohnsitz 

natürlicher Personen im interkantonalen Verhältnis nach der neueren 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung, in: ASA 68, S. 463 f.). Eine Steuerpflicht gilt dann 

als sehr wahrscheinlich, wenn sich das Hauptsteuerdomizil bereits seit längerer Zeit 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

unangefochten in diesem Kanton befand. Im Zweifel, d.h. wenn der Nachweis der 

Wohnsitzverlegung nicht erbracht ist, ist das bisherige Domizil als fortbestehend zu 

betrachten. Der Wille zur Wohnsitzverlegung genügt jedenfalls nicht zur Begründung 

des neuen steuerrechtlichen Wohnsitzes; dieser muss vielmehr in die Tat umgesetzt 

sein, d.h. der Pflichtige muss für die betreffende Zeit den Mittelpunkt seiner 

Lebenstätigkeit schon an den neuen Ort verlegt haben (vgl. Locher, a.a.O., §3, I A, 2b 

Nr. 4; Urteil des Bundesgerichts 2P.203/2006 vom 1. März 2007 E. 2.3 mit Hinweisen; 

2P.186/2004 vom 15. Februar 2005 E. 2.3). Als Beweismittel des Steuerpflichtigen 

dienen in erster Linie mündliche oder schriftliche Auskünfte des Steuerpflichtigen, 

welche - soweit möglich - zu belegen sind. Daneben können auch Auskünfte und 

Bescheinigungen von Drittpersonen oder Amtsberichte beigezogen werden (Arnold, 

a.a.O., S. 461 mit weiteren Hinweisen).

c) Der Rekurrent wohnt seit 1993 in A, seit 1994 in seinem eigenen Einfamilienhaus mit 

200 m  Nutzfläche, welches sich auch am 31. Dezember 2008 und bis zum heutigen 

Zeitpunkt in seinem Eigentum befindet und als Wohnmöglichkeit zur Verfügung steht. 

Verkaufsbemühungen wurden erst im Rekursverfahren im Jahr 2009 geltend gemacht. 

Somit gilt für das Jahr 2008 der Lebensmittelpunkt in A als sehr wahrscheinlich und es 

besteht die natürliche Vermutung eines steuerrechtlichen Wohnsitzes des Rekurrenten 

in A.

aa) Fest steht, dass der Rekurrent die Absicht äusserte, seinen Lebensmittelpunkt von 

A weg und nach L zu verschieben. Zu prüfen bleibt deshalb, ob diese Absicht Ende des 

Jahres 2008 verwirklicht wurde, indem der Rekurrenten sich zu diesem Zeitpunkt 

tatsächlich überwiegend in L aufgehalten und dort seinen Alltag verbracht hat. Dabei 

hat der Rekurrent die geltend gemachte Wohnsitzverlegung nachzuweisen. Dass er 

den Wegzug aufgrund negativer Vorfälle beschlossen und mit A emotional gebrochen 

hat, ist aufgrund der geschilderten Ereignisse wohl nachvollziehbar. Dies genügt aber 

als Beweis der Wohnsitzverlegung ebensowenig, wie das Verlegen seiner Schriften. 

Entscheidend sind die tatsächlichen und gelebten Verhältnisse.

bb) Der Rekurrent erklärte, an seinen alten Heimatort ins Haus seiner Eltern gezogen zu 

sein. Er gibt an, dort kostenlos ein Zimmer zu bewohnen (vgl. act. 7/1.08). Seine neue 

Lebenspartnerin wohne ebenfalls im Kanton Zürich. Die Beziehung sei im Mai 2008 

2

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

noch nicht so weit gereift gewesen, dass eine gemeinsame Wohnung bezogen worden 

sei. Genauere Angaben und Beweismittel zu einer tatsächlichen Wohnmöglichkeit 

ausserhalb von A fehlen. Die belegte Adress- und Regionenänderung bei der 

Krankenkasse (act. 7/1.08-3) ist eine direkte Folge der Verlegung der Schriften. Die 

Ummeldung des Autos (Beilage zu act. 7/1.08) begründet der Rekurrent ebenfalls 

damit, das Fahrzeug müsse dort gemeldet sein, wo man angemeldet sei. Ob dies so 

stimmt, ist vorliegend unbeachtlich. Keinesfalls kann daraus aber das Erbringen des 

Nachweises einer tatsächlich erfolgten Verlegung des Lebensmittelpunkts gefolgert 

werden.

Insbesondere stützt sich der Rekurrent in seiner Begründung auf die Entfernung zum 

Arbeitsort Zürich und die hohe Arbeitsbelastung. Letztere wird nicht bestritten, weshalb 

sich die beantragte Befragung seiner Mitarbeiter erübrigt. In der Regel befindet sich der 

Wohnsitz eines Steuerpflichtigen am Arbeitsort oder an dem Ort, von dem aus er zur 

Arbeit geht. Der Arbeitsweg nach Zürich beträgt von L 12 km, von A 67 km. Die 

Distanzverhältnisse sprechen zunächst für einen Wohnsitz in L. Der Rekurrent hat aber 

einerseits den Arbeitsweg A-Zürich über mehrere Jahre ohne Probleme bewältigt. 

Andererseits befindet sich eine im Handelsregister eingetragene Zweigniederlassung 

seines Arbeitgebers in seinem Haus in A mit eigenem Festnetzanschluss und 

Faxnummer. Die vom Rekurrenten zum Geschäftstelefonanschluss eingereichten 

Gesprächsübersichten für die Zeit vom 28. Juli 2008 bis 25. Februar 2009 (act. 11/4) 

zeigen zwar nur wenige vom Geschäftsanschluss ausgehenden Telefonate. Wieviele 

Telefonanrufe auf der Geschäftsnummer entgegengenommen wurden, ist daraus aber 

nicht ersichtlich. Auffällig ist diesbezüglich auch, dass die auf den 

Gesprächsübersichten im oberen Teil der jeweiligen Auszüge aufgeführten 

Verbindungen vom privaten Festnetzanschluss des Rekurrenten in A (vgl. act. 7/1.03) 

absichtlich verdeckt wurden. Daraus muss geschlossen werden, dass der Rekurrent 

nicht aufzeigen wollte, wieviele Anrufe an welchen Daten und zu welcher Zeit von 

seinem privaten Festnetzanschluss aus getätigt wurden, damit davon nicht auf 

Aufenthalte in A geschlossen werden kann. Für häufige Aufenthalte in A im Jahr 2008 

gibt es jedoch andere Indizien. Der Rekurrent hat erst am 14. März 2009 (nach Erlass 

der Feststellungsverfügung) seine Privatpost umleiten lassen. Im 

Postumleitungsauftrag wurde die Post für die Zweigniederlassung der M AG explizit 

ausgeschlossen (vgl. act. 7/1.14). Um eine verantwortungsbewusste Geschäftsführung 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

gewährleisten zu können, war deshalb der regelmässige Aufenthalt eines Mitarbeiters 

der M AG in A sicher erforderlich. Da sich die Zweigniederlassung im Haus des 

Rekurrenten befindet, ist anzunehmen, dass dieser selbst sich zumindest um die Post 

in A kümmerte. Das mehrfach vor dem Haus stehende Auto des Rekurrenten (vgl. act. 

10.01) sowie der unveränderte Strom- und Wasserverbrauch (vgl. act. 7/1.08- 1a, 1b, 

2a und 2b) unterstreichen diese Annahme, auch wenn der Rekurrent selbst nur einige 

Male persönlich gesehen wurde.

Weiter macht der Rekurrent geltend, er habe einen Plan für die Region L erstellen 

müssen, was seine Anwesenheit vor Ort erfordert habe. Dabei handelt es sich um einen 

Auftrag des Bundesamts für Landestopografie vom Dezember 2006 an die M AG, 

wobei festgehalten wird, die Arbeiten seien im Wesentlichen durch den Rekurrenten zu 

führen. Die Erstellung des Plans gehört somit zur normalen Arbeit des Rekurrenten als 

Angestellter der M AG und seine dafür notwendigen Aufenthalte in der Region L stellen 

Arbeitszeit dar. Bezüglich Verlegung des Wohnsitzes kann daraus deshalb nichts 

geschlossen werden.

cc) Die Anmeldung per 1. Dezember 2009 in S zeigt immerhin, dass der Rekurrent sich 

nur vorübergehend in seinem Elternhaus aufhielt. Er selbst bezeichnet seinen 

Aufenthalt in L als "zwischenzeitlichen Stützpunkt" um sich neu zu orientieren und ein 

geeignetes Haus zu suchen (vgl. act. 24, Ziff. 3). Er war also nach seiner Abmeldung in 

A bis zur Anmeldung in S gemäss eigenen Angaben auf der Suche nach einem neuen 

Wohnsitz. Ein zwischenzeitlicher Aufenthalt an einem anderen Ort ohne die Absicht, 

dauernd dort zu verbleiben, genügt nicht zur Begründung eines neuen Wohnsitzes. 

Zudem relativiert die bereits nach wenigen Monaten erfolgte erneute Ummeldung in 

den Kanton Glarus die geltend gemachten Bezugspunkte im Raum Zürich. Vielmehr 

befindet sich S wieder näher bei der Region Linthgebiet-Walensee. Dort wohnen im 

Übrigen auch seine Exfrau und deren Kind, für welches der Rekurrent wohl zumindest 

während der Dauer der Ehe die Rolle als Vater übernommen hat.

dd) Dem Rekurrenten gelingt somit der Nachweis für einen vor dem 31. Dezember 

2008 erfolgten Wohnsitzwechsel nicht, da er keine bis zu diesem Datum erfolgte 

Verlegung des Hauptsteuerdomizils an einen neuen Ort belegen kann. Deshalb muss 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

für das Jahr 2008 von einem Fortbestehen des bisherigen Wohnsitzes in A 

ausgegangen werden.

d) Insgesamt steht damit fest, dass sich der steuerrechtliche Wohnsitz des Rekurrenten 

am 31. Dezember 2008 und damit für das ganze Jahr 2008 in A befunden hat. Der 

Rekurs ist daher abzuweisen.

5.- Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die amtlichen Kosten von den 

Rekurrenten zu bezahlen (Art. 95 Abs. 1 VRP). Eine Entscheidgebühr von Fr. 800.-- ist 

angemessen (vgl. Ziff. 362 Gerichtskostentarif, sGS 941.12). Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 800.-- ist zu verrechnen.

Entscheid: 

1.  Der Rekurs wird abgewiesen.

2.  Der Rekurrent bezahlt die amtlichen Kosten von Fr. 800.-- unter Verrechnung des 

Kostenvorschusses von Fr. 800.--. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 20.05.2010
	Art. 13 Abs. 1 StG (sGS 811.1). Nachweis der Wohnsitzverlegung (Verwaltungsrekurskommission, 20. Mai 2010, I/1-2009/97).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T13:47:28+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen