# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 72fd4581-720b-5d98-a8b2-cebd3dc63b9e
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 
**Language:** de
**Title:** PQ250028-O1
**Docket/Reference:** PQ250028-O1
**URL:** https://www.gerichte-zh.ch/fileadmin/user_upload/entscheide/oeffentlich/PQ250028-O1.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer  

Geschäfts-Nr.: PQ250028-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, 

Oberrichterin lic. iur. A. Strähl und Oberrichter Dr. E. Pahud sowie 

Gerichtsschreiber MLaw B. Lakic 

Beschluss und Urteil  vom 26. Juni 2025

in Sachen

A._____, 

Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwältin Dr. iur. X._____

gegen

sowie

B._____,

Beschwerdegegner

1.

2.

3.

C._____, 

D._____, 

E._____, 

Verfahrensbeteiligte

1, 2, 3 vertreten durch Y._____

betreffend Kindesschutzmassnahmen 

- 2 -

Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksrates Bülach vom 23. April 2025; 

VO.2025.3 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach Nord)

- 3 -

Erwägungen:

I.

1.

A._____ (fortan: Beschwerdeführerin oder Mutter) und B._____ (fortan: Be-

schwerdegegner oder Vater) sind die verheirateten Eltern der drei Kinder C._____ 

(geb. tt.mm.2017), D._____ (geb. tt.mm.2019) und E._____ (geb. tt.mm.2021).

2.

2.1 Am 28. März 2023 erstattete die Primarschule F._____ eine Gefährdungs-

meldung betreffend C._____ bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde 

Bülach Nord (KESB). Die KESB leitete daraufhin ein Verfahren zur Prüfung von 

Kindesschutzmassnahmen ein, in dem es unter anderem die Eltern anhörte und 

einen Abklärungsbericht des Kinder- und Jugendhilfezentrums G._____ einholte. 

Am 12. Dezember 2023 ordnete die KESB eine sozialpädagogische Familienbe-

gleitung sowie die Krippen- und Hortbetreuung der Kinder an und errichtete eine 

Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB.

2.2 Aufgrund von Vorfällen häuslicher Gewalt seitens des Vaters leitete die 

KESB im April 2024 eine Überprüfung der angeordneten Kindesschutzmassnah-

men ein. Die Beiständin beantragte in diesem Verfahren, den Eltern das Aufent-

haltsbestimmungsrecht über ihre Kinder (superprovisorisch) zu entziehen und 

diese in einer geeigneten Institution zu platzieren. Mit Beschluss der KESB vom 

27. Mai 2024 wurden die Kinder unter Aufhebung des Aufenthaltsbestimmungs-

rechts der Eltern im Sinne einer superprovisorischen Massnahme im Kinderheim 

H._____ in I._____ fremdplatziert. Im Weiteren wurde den Eltern ein Kontaktrecht 

eingeräumt, wurden in der bestehenden Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 

2 ZGB die Aufträge ergänzt und wurde eine Kindesvertretung ernannt. Mit Be-

schluss vom 2. Juli 2024 bestätigte die KESB unter anderem vorsorglich die Auf-

hebung des Aufenthaltsbestimmungsrechts der Eltern und die Unterbringung der 

Kinder im Kinderheim H._____. Die am 12. Dezember 2023 angeordneten Mass-

nahmen wurden vorsorglich aufgehoben. Darüber hinaus informierte die KESB 

darüber, dass sie beabsichtige, eine interventionsorientierte lntensivabklärung 

vornehmen zu lassen. Mit Beschluss vom 17. Juli 2024 platzierte die KESB 

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C._____ im Sinne einer superprovisorischen Massnahme per sofort auf die Kin-

derstation J._____ der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und 

Psychotherapie in K._____ (Universitäre Psychiatrische Dienste Bern; fortan: 

UPD) um. Mit Beschluss vom 7. August 2024 bestätigte die KESB den Entscheid 

und ordnete die vorsorgliche Umplatzierung an. 

2.3 Gegen den Entscheid der KESB vom 2. Juli 2024 erhob die Beschwerdefüh-

rerin mit Eingabe vom 15. Juli 2024 Beschwerde beim Bezirksrat Bülach. Sie be-

antragte, es sei der Beschluss betreffend vorsorglicher Entzug des Aufenthaltsbe-

stimmungsrechts aufzuheben und es sei ihr (der Mutter) das Aufenthaltsbestim-

mungsrecht zu belassen bzw. es seien die Kinder unverzüglich in ihre Obhut zu-

rückzugeben. Mit Urteil vom 28. August 2024 wies der Bezirksrat Bülach die Be-

schwerde ab, soweit er darauf eintrat. Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin 

Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zürich, welches mit Urteil vom 8. Ok-

tober 2024 die Beschwerde abwies, soweit es darauf eintrat (zum Ganzen: OGer 

ZH PQ240058 vom 8. Oktober 2024 E. I.2 ff.). Die von der Beschwerdeführerin 

erhobene Beschwerde ans Bundesgericht wurde mit Urteil vom 24. März 2025 ab-

gewiesen, soweit darauf eingetreten wurde (BGer 5A_779/2024 vom 24. März 

2025). 

3.

3.1 Im September 2024 wurde seitens der UPD angezeigt, dass C._____ medi-

kamentös behandelt werden müsse, die Mutter dies aber ablehne. In der Folge 

beantragte die Beiständin am 10. September 2024 der KESB, ihr in Anpassung 

der Kindesschutzmassnahmen (superprovisorisch) zusätzlich die Aufgabe zu 

übertragen, in Bezug auf medizinische und psychotherapeutische Massnahmen 

für C._____ stellvertretend für die Eltern zu handeln und die elterliche Sorge ent-

sprechend einzuschränken. Nachdem sie den Eltern und der Kindesvertreterin 

das rechtliche Gehör gewährt hatte, passte die KESB mit Beschluss vom 26. No-

vember 2024 die für C._____ bestehende Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 

und 2 ZGB vorsorglich an und ergänzte diese mit der Aufgabe, in Bezug auf ärzt-

lich empfohlene medikamentöse Behandlungen für C._____ stellvertretend für die 

Eltern zu handeln, sofern diese nicht verbindlich miteinbezogen werden könnten, 

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die Behandlung falls nötig für C._____ zu organisieren und die Kosten bei der 

Krankenkasse oder bei der zuständigen Sozialbehörde geltend zu machen. Die 

elterliche Sorge beider Elternteile wurde dahingehend vorsorglich eingeschränkt, 

als die Eltern sich die diesbezüglichen Rechtshandlungen der Beistandsperson 

anrechnen lassen müssten und daraus unmittelbar verpflichtet wie berechtigt wür-

den. 

3.2 Mit Eingabe vom 8. Dezember 2024 erhob die Beschwerdeführerin Be-

schwerde beim Bezirksrat Bülach, welcher die Beschwerde nach durchgeführtem 

Verfahren mit Urteil vom 12. März 2025 abwies, soweit er darauf eintrat. Die hier-

gegen beim Obergericht des Kantons Zürich erhobene Beschwerde wurde mit 

Urteil vom 16. April 2025 abgewiesen, soweit auf sie eingetreten wurde (zum 

Ganzen: OGer ZH PQ250013 vom 16. April 2025 E. 3). 

4.

4.1 Mit Eingabe an die KESB vom 23. September 2024 beantragte die Be-

schwerdeführerin unter anderen einen Beistandswechsel für ihre Kinder. Der An-

trag wurde von der KESB mit Entscheid vom 3. Dezember 2024 abgewiesen 

(act. 14/1). 

4.2 Hiergegen erhob die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 9. Januar 2025 

(act. 14/2) Beschwerde beim Bezirksrat Bülach (Vorinstanz). Im Weiteren er-

suchte sie um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege, einschliesslich der 

unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (act. 14/2 S. 2). Die Vorinstanz holte eine 

Stellungnahme der Kindesvertreterin vom 19. Februar 2025 (act. 14/10) und eine 

Vernehmlassung der KESB vom 20. Februar 2025 (act. 14/12) ein. Die Beschwer-

deführerin nahm mit Eingabe vom 28. März 2025 dazu Stellung (act. 14/19). Mit 

Urteil vom 23. April 2025 wies die Vorinstanz die Beschwerde ab (act. 12 Disposi-

tiv-Ziffer I). Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und 

Rechtsverbeiständung wies sie ebenfalls ab (Dispositiv-Ziffer II), die Entscheidge-

bühr setzte sie auf Fr. 600.– fest und auferlegte diese sowie die Kosten der Kin-

desvertreterin von Fr. 316.50 der Beschwerdeführerin (Dispositiv-Ziffer IV). 

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5.

5.1 Mit Eingabe vom 26. Mai 2025 erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde 

bei der Kammer mit folgenden Anträgen (act. 2 S. 2):

"1.  Es sei Dispositivziffer I und II des Urteils des Bezirksrats Bülach 
vom 23.04.2025 (VO.2025.3/3.02.02) betreffend Abweisung der 
Anträge der Beschwerdeführerin für Beistandswechsel und unent-
geltliche Prozessführung und Bestellung einer unentgeltliche 
Rechtsvertreterin aufzuheben (es sei den Beschluss der KESB 
Bülach Nord vom Nr. 2024/1621 vom 3.12.2024 betreffend Ab-
weisung des Antrags für Beistandswechsel aufzuheben).

2.  Es sei einen Beistandswechsel (Frau L._____) aufgrund der un-

zumutbaren weiteren Zusammenarbeit mit der Beschwerdeführe-
rin, Mutter der Kinder mangels Vertrauens anzuordnen. Es sei 
eine neutrale, sachlich geeignete Beiständin zu ernennen (wie z. 
Bsp. Frau M._____, die aktuelle Stellvertreterin, während der Mut-
terschaftsurlaub von Frau L._____), welche die Rechte der Mutter 
respektiert und das Kindeswohl und die Rückführung der Kinder 
gewissenhaft prüft und unterstützt.

3.  Es sei der Beschwerdeführerin im Beschwerdeverfahren beim Be-
zirksrat die vollumfängliche unentgeltliche Rechtspflege zu ge-
währen und ihr in die unterzeichnete Rechtsanwältin eine unent-
geltliche Rechtsvertreterin beizugeben, unter Kosten und Ent-
schädigungsfolgen (zzgl. MwSt) zu Lasten des Staates (die Ver-
fahrenskosten des Beschwerdeverfahrens von der Staatskasse 
zu übernehmen und der Vertreterin der Beschwerdeführerin das 
angemessene Honorar für ihre anwaltlichen Bemühungen ge-
mäss der Rechnung vom 15.10.2024 (Beilage 20) zu entrichten).

4.

Unter Kosten und Entschädigungsfolgen (zzgl. MwSt) zu Lasten 
des Staates."

Zudem beantragte die Beschwerdeführerin die unentgeltliche Rechtspflege und 

Rechtsverbeiständung im Beschwerdeverfahren vor Obergericht und den Beizug 

"der vollständigen Akten von KJZ betreffend die Leistungen der Beistandsperson 

Frau L._____ für die Familie … seit 12.12.2023" (act. 2 S. 2).  

5.2 Die Akten der Vorinstanz (act. 14/1-29) und der KESB (act. 16/400-433; 

act. 17/173-299; act. 18/174-298) wurden von Amtes wegen beigezogen. Weite-

rungen sind nicht erforderlich.

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II.

1.

Das Beschwerdeverfahren in Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet 

sich nach den Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) und 

des Einführungsgesetzes zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (EG KESR, 

LS 232.3). Enthalten diese Gesetze keine Regelung, gelten für die Verfahren vor 

den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen die Bestimmungen des Gerichtsorganisa-

tionsgesetzes (GOG, LS 211.1) sowie subsidiär und sinngemäss die Bestimmun-

gen der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; Art. 450f ZGB und § 40 EG 

KESR). Beschwerden gegen Entscheide der KESB werden in erster Instanz vom 

Bezirksrat und in zweiter Instanz vom Obergericht beurteilt (Art. 450f ZGB i.V.m. 

§§ 40 und 63 f. EG KESR und § 50 GOG). 

2.

2.1 Der Entscheid der Vorinstanz ist mit Beschwerde im Sinne von Art. 450 ZGB 

anfechtbar. Die Beschwerde wurde rechtzeitig erhoben (vgl. act. 14/27). Als Partei 

im vorinstanzlichen Verfahren ist die Beschwerdeführerin zur Beschwerde an die 

Kammer legitimiert (Art. 450 Abs. 2 ZGB). 

2.2 Mit der Beschwerde kann (neben Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge-

rung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes oder Unangemessenheit des Entscheides ge-

rügt werden (Art. 450a Abs. 1 ZGB). Der Rechtsmittelbehörde kommt sowohl in 

rechtlicher wie auch in tatsächlicher Hinsicht eine umfassende Überprüfungsbe-

fugnis zu; dazu gehört auch die volle Ermessensüberprüfung (BSK ZGB I-DRO-

ESE, Art. 450a N 3 und 10). Im Verfahren vor der KESB und den gerichtlichen Be-

schwerdeinstanzen ist der Sachverhalt von Amtes wegen zu erforschen und das 

Gericht ist an die Anträge der Parteien nicht gebunden (Art. 446 ZGB). Von der 

Beschwerde führenden Partei ist indes darzulegen und aufzuzeigen, inwiefern der 

angefochtene Entscheid als fehlerhaft erachtet wird. Sie muss sich sachbezogen 

mit den Entscheidgründen des angefochtenen Entscheides auseinandersetzen 

und darlegen, inwiefern die Vorinstanz das Recht falsch angewendet bzw. den 

Sachverhalt unrichtig festgestellt haben soll. Dies gilt auch im Bereich der Unter-

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suchungsmaxime (Art. 446 ZGB, §§ 65 und 67 EG KESR; BGE 141 III 569 

E. 2.3.3; BGE 138 III 374 E. 4.3.1). Die Beschwerdeinstanz darf sich primär auf 

die geltend gemachten Rügen und Anträge konzentrieren (BSK ZGB I-DROESE, 

Art. 450a N 5).

III.

1.

Die KESB führte in ihrem Entscheid vom 3. Dezember 2024 aus, die Be-

schwerdeführerin habe ihren Antrag auf Wechsel der aktuell für ihre Kinder amtie-

renden Beistandsperson, L._____ vom kjz G._____, damit begründet, dass sie 

kein Vertrauen mehr in die Beiständin habe, dass diese sie (die Beschwerdefüh-

rerin) ständig kritisiere, ohne zu versuchen, die kritischen Situationen direkt mit ihr 

zu klären, und dass sie keinerlei Unterstützung seitens der Beiständin erhalte. Die 

Beiständin ihrerseits habe mitgeteilt, sie habe seit ihrem Amtsantritt zahlreiche 

persönliche Gespräche mit der Beschwerdeführerin geführt und stehe jederzeit 

als Ansprechperson für sie zur Verfügung. Sie sei zudem mit den involvierten 

Fachpersonen gut vernetzt und der gegenseitige Austausch verlaufe aus ihrer 

Sicht konstruktiv. Die Beschwerdeführerin sei mit den angeordneten vorsorglichen 

Kindesschutzmassnahmen nicht einverstanden, weshalb es für sämtliche invol-

vierten Fachpersonen derzeit schwierig sei, mit ihr zusammenzuarbeiten. Die Bei-

ständin gehe deshalb davon aus, dass es auch mit einer neuen Beistandsperson 

zu Unstimmigkeiten und Unzufriedenheit seitens der Beschwerdeführerin kom-

men werde, da diese die Situation ihrer Kinder grundlegend anders einschätze. 

Der Unterstützungsprozess befinde sich derzeit in einer vulnerablen Phase und 

es stünden wichtige Schritte an, die durchgehend das Vorhandensein einer ver-

bindlichen fachlichen Ansprechperson erforderten. Die Beiständin sehe deshalb 

aktuell keinen Mehrwert für die Kinder in einem Mandatsträgerwechsel und emp-

fehle, den Antrag der Beschwerdeführerin abzuweisen (act. 14/1 E. 3 ff.). Vor die-

sem Hintergrund und unter Bezugnahme auf die Aktenlage erwog die KESB, dass 

die aktuell besonders belastete und dynamische Situation der Geschwister rund 

um deren vorsorglich angeordnete ausserfamiliäre Unterbringung, der laufenden 

interventionsorientierten Intensivabklärung sowie des anstehenden Endent-

scheids betreffend die weitere Perspektive der Kinder kein geeigneter Zeitpunkt 

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für einen Wechsel der Mandatsperson darstelle. L._____ amte bereits seit mehre-

ren Monaten als Beiständin der drei Kinder, sei mit der derzeitigen Situation bes-

tens vertraut und mit den involvierten Fachpersonen gut vernetzt. Ein Wechsel 

der Mandatsperson sei deshalb nicht im Interesse der Kinder. Es sei nachvollzieh-

bar, dass die Beschwerdeführerin mit den vorsorglich angeordneten Kindes-

schutzmassnahmen und den daraus resultierenden Aufgaben der Beistandsper-

son nicht einverstanden sei. Die Beistandsperson habe jedoch nicht die Aufgabe, 

die Interessen des einen oder anderen Elternteils zu wahren, sondern einzig für 

die Interessen der Kinder einzutreten. Es wäre aufgrund der divergierenden Ein-

schätzung der Beschwerdeführerin betreffend die Situation ihrer Kinder und deren 

Unterstützungsbedarf auch bei einer neuen Beistandsperson damit zu rechnen, 

dass es zu Unstimmigkeiten seitens der Beschwerdeführerin kommen könnte. So-

dann gebe es aufgrund der Aktenlage keine Hinweise darauf, dass die amtie-

rende Beiständin für dieses Amt nicht mehr geeignet sei. Der Antrag der Be-

schwerdeführerin auf Wechsel der Beistandsperson sei daher abzuweisen 

(act. 14/1 E. 5).

2.

Die Vorinstanz verwies ihrerseits auf die Ausführungen der Beiständin, wo-

nach sie seit ihrer Mandatseinsetzung im Dezember 2023 in sehr engem Kontakt 

sowohl mit den Eltern wie auch den involvierten Fachpersonen gewesen sei und 

zahlreiche persönliche Gespräche mit der Mutter und einem Dolmetscher stattge-

funden hätten (KESB-act. 289). Die Angaben insbesondere zu den Gesprächen 

liessen sich nicht im Detail überprüfen, da die Akten der Beiständin nicht Teil der 

Akten der KESB seien. Immerhin gehe aber aus den Akten der KESB hervor, 

dass die Beiständin die Eltern Anfangs 2024 zu einem Erstgespräch getroffen 

habe. Anfang Juni 2024 habe ein Gespräch mit dem Beschwerdegegner stattge-

funden. Auch aus einer telefonischen Rückmeldung der Beiständin vom 9. Juli 

2024 gehe hervor, dass Kontakte mit den Eltern stattgefunden hätten. Der Vor-

wurf der Beschwerdeführerin, bis zu ihren Anträgen auf Wechsel der Beistands-

person hätten keine Gespräche stattgefunden, treffe somit nicht zu. Sodann sei 

darauf hinzuweisen, dass die Beiständin ihren Antrag auf Entzug des Aufenthalts-

bestimmungsrechts vom 10. Mai 2024 zum Schutz der Kinder bewusst nicht vor-

gängig mit den Eltern besprochen habe, da der begründete Verdacht bestanden 

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habe, dass die Beschwerdeführerin mit den drei Kindern nach Rumänien gehen 

würde, um sich den Massnahmen zu entziehen, und da es zu einer erweiterten 

Suizidandrohung durch den Beschwerdegegner gekommen sei. In ihrem Antrag 

vom 10. September 2024 betreffend Einschränkung der elterlichen Sorge im me-

dizinischen Bereich habe die Beiständin ausgeführt, die Eltern seien über die An-

träge nicht informiert, da sie nicht hätten erreicht werden können. Die Beschwer-

deführerin sei allerdings von der Psychologin über den anstehenden Antrag infor-

miert worden; dort habe sie sich mit dem Antrag nicht einverstanden gezeigt. Ins-

gesamt seien der Beiständin im Zusammenhang mit der Kommunikation mit den 

Eltern keine Versäumnisse vorzuwerfen (act. 12 E. 3.3.1). Soweit die Beiständin 

Anträge zum vorsorglichen Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts für die Kin-

der, zur Umplatzierung von C._____ in die UPD Bern sowie alsdann in eine Pfle-

gefamilie und zur medizinischen Behandlung von C._____ gestellt habe, seien 

diese von der KESB gutgeheissen und – soweit angefochten – von den Rechts-

mittelinstanzen bestätigt worden. Der Beiständin könnten damit jedenfalls keine 

wesentlichen Fehleinschätzungen vorgeworfen werden (act. 12 E. 3.3.2). Was 

schliesslich den Vorwurf der Beschwerdeführerin betreffe, von der Beiständin kei-

nen Rat und keine Unterstützung für eine Rückplatzierung der Kinder oder für ein 

unbegleitetes Besuchsrecht zu bekommen, sei dies gar nicht Sache der Beistän-

din, solange noch kein Entscheid der KESB hierüber vorliege (act. 12 E. 3.3.3). 

Zusammenfassend sei kein Fehlverhalten der Beiständin ersichtlich. Es sei offen-

sichtlich, dass die Beschwerdeführerin die Beiständin nur ablehne, weil diese 

mehrere Anträge gestellt habe, die im Kindeswohl gelegen, aber den Interessen 

der Beschwerdeführerin widersprochen hätten. Es sei daher davon auszugehen, 

dass auch eine neue Beistandsperson bald das Vertrauen der Beschwerdeführe-

rin verlieren werde, wenn sie Handlungen vornehme, die aufgrund des Kindes-

wohls geboten seien, aber dem Willen der Beschwerdeführerin widersprächen 

(act. 12 E. 3.4).

3.

In ihrer Beschwerde an das Obergericht rügt die Beschwerdeführerin, das 

Urteil der Vorinstanz beruhe nicht auf einer vollständig ermittelten Sachverhalts-

grundlage und verletze in mehrfacher Hinsicht geltendes Recht, insbesondere die 

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Rechte der Mutter gemäss Zivilgesetzbuch, Bundesverfassung und Europäischer 

Menschenrechtskonvention (act. 2 Rz. 22). 

IV.

1.

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde entlässt den Beistand oder die 

Beiständin, wenn die Eignung für die Aufgaben nicht mehr besteht oder ein ande-

rer wichtiger Grund für eine Entlassung vorliegt (Art. 423 Abs. 1 ZGB i.V.m. 

Art. 314 Abs. 1 ZGB). Die Behörde hat ihren Entscheid nach Recht und Billigkeit 

zu treffen (Art. 4 ZGB). Sie verfügt also über ein grosses Ermessen. Bei der Ent-

lassung eines Amtsträgers aus wichtigem Grund stehen die Interessen der betrof-

fenen Person im Vordergrund. Ein völliger Vertrauensverlust oder eine unüber-

windbar gestörte Beziehung kann ein wichtiger Grund für den Wechsel der Bei-

standsperson sein (BGE 143 III 65 E. 6.1). Bei Vertrauensverlust ist allerdings 

nicht nur im Bereich des Erwachsenenschutzes, sondern erst recht im Bereich 

des Kindesschutzes Zurückhaltung mit einer Entlassung geboten, gerät doch eine 

Beistandsperson fast notwendigerweise aufgrund ihrer Stellung mit dem einen 

oder anderen Elternteil oder mit beiden in Konflikt (OGer ZH PQ140094 vom 2. 

Februar 2015 E. 3.2). In einer solchen Situation ändert ein Wechsel des Beistan-

des in der Regel nichts, da der Vertrauensverlust nicht von der individuellen Per-

sönlichkeit der das Amt ausübenden Person abhängig ist und bei jeder neu einge-

setzten Person früher oder später eintreten würde.

2.

2.1 Die Beschwerdeführerin wiederholt auch vor Obergericht ihre Behauptung, 

wonach die Beiständin praktisch keinen persönlichen Kontakt mit ihr gehabt habe 

(act. 2 Rz. 12, 16 ff., 25 f.), und hält der Vorinstanz vor, einfach auf die Erklärung 

der Beiständin vom 21. November 2024, wonach sie zahlreiche persönliche Ge-

spräche mit der Mutter geführt habe, abgestellt zu haben (act. 2 Rz. 20 f.). Dies ist 

nicht korrekt. Die Vorinstanz hat die Frage des persönlichen Kontakts zwischen 

der Beiständin und der Beschwerdeführerin behandelt und dabei nicht nur auf die 

Stellungnahme der Beiständin verwiesen, sondern die Vorwürfe der Beschwerde-

führerin mit ausführlichen Hinweisen auf die KESB-Akten widerlegt (vorne 

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E. III.2). Auf diese Erwägungen geht die Beschwerdeführerin nicht konkret ein. 

Sie belässt es im Wesentlichen dabei, an ihrem Standpunkt festzuhalten und auf 

einen selbst verfassten Brief vom 14. Mai 2025 (act. 4/9) zu verweisen (act. 2 

Rz. 26). Das genügt nicht. An der Sache vorbei geht vor diesem Hintergrund im 

Übrigen der Antrag auf "Beizug der vollständigen Akten von KJZ betreffend die 

Leistungen der Beistandsperson Frau L._____" (act. 2 S. 2, S. 6 Rz. 21). Der Vor-

wurf, die Vorinstanz habe den Sachverhalt unrichtig oder unvollständig festge-

stellt, ist unbegründet. 

2.2 Die Beschwerdeführerin rügt unter Verweis auf Art. 308 ZGB sodann eine 

Verletzung ihrer Mitwirkungsrechte als Mutter, indem die Beiständin sie nicht mit 

Rat und Tat unterstützt und nicht im Kindeswohl gehandelt habe (act. 2 Rz. 25 ff., 

29 ff.), eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens gemäss Art. 8 

EMRK (act. 2 Rz. 38 f.), eine Verletzung des Verhältnismässigkeitsprinzips ge-

mäss Art. 5 Abs. 2 BV (act. 2 Rz. 40) sowie eine Verletzung des Anspruchs auf 

ein faires Verfahren nach Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 EMRK (act. 2 Rz. 45 ff.). Im 

Rahmen dieser allgemeinen, unstrukturiert vorgetragenen Vorwürfe beklagt sich 

die Beschwerdeführerin unter anderem über falsche medizinische Behandlungen 

C._____s (vgl. act. 2 Rz. 29, 32), die fehlende Anmeldung E._____ für die Spiel-

gruppe (act. 2 Rz. 33), die Verbreitung falscher Informationen, was zu ungeeigne-

ten behördlichen Massnahmen geführt habe (act. 2 Rz. 35 ff.), das Fehlen von 

Massnahmen, um eine Rückführung der Kinder zur ihr zu ermöglichen oder zu-

mindest zu prüfen (act. 2 Rz. 39 ff.) oder zu restriktive Wochen- und Ferienbe-

suchsregelungen (act. 2 Rz. 42 ff.). Auf den Entscheid der Vorinstanz nimmt die 

Beschwerdeführerin nur ganz punktuell und pauschal Bezug. Die geforderte Aus-

einandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen fehlt gänzlich und die Vor-

würfe bleiben vage. Deutlich wird einzig, dass der Unmut der Beschwerdeführerin 

über die Beiständin massgeblich in den von der KESB angeordneten und von den 

Rechtsmittelinstanzen bestätigten Kindesschutzmassnahmen (vorne E. I.2 ff.) 

gründet.

2.3 Mit der Vorinstanz kann festgehalten werden, dass kein Fehlverhalten der 

Beiständin dargetan und zu erkennen ist. Bei einem Wechsel bestünde die hohe 

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Wahrscheinlichkeit, dass in absehbarer Zeit die Beschwerdeführerin auch gegen-

über der neuen Beistandsperson das Vertrauen verlieren würde. KESB und 

Vorinstanz haben entsprechend zu Recht davon abgesehen, die Beistandsperson 

auszuwechseln. 

2.4 Die Beschwerde hinsichtlich des von der Beschwerdeführerin verlangten 

Beistandswechsels ist abzuweisen, soweit aufgrund der mangelhaften Auseinan-

dersetzung mit dem vorinstanzlichen Entscheid überhaupt auf sie einzutreten ist.

1.

V.

1.1 Die Beschwerdeführerin wehrt sich im Weiteren gegen die Abweisung ihres 

Gesuchs um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsverbei-

ständung durch die Vorinstanz. 

1.2 Die Vorinstanz gab die rechtlichen Grundlagen für die unentgeltliche Rechts-

pflege wieder. Sie erwog alsdann, der Beschwerdeführerin sowohl im Verfahren 

betreffend den vorsorglichen Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts als auch 

im Verfahren betreffend die vorsorgliche Einschränkung der elterlichen Sorge in 

Bezug auf die medikamentöse Behandlung ihres Sohnes die unentgeltliche 

Rechtspflege gewährt zu haben. Dabei sei jeweils ausdrücklich darauf hingewie-

sen worden, dass in diesen schwerwiegenden Fällen keine hohen Anforderungen 

an die Erfolgsaussichten zu stellen seien. Die Frage, ob für die Kinder der Be-

schwerdeführerin eine neue Beistandsperson einzusetzen sei, sei hingegen nicht 

von vergleichbar grosser Tragweite. Die Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin 

seien von Beginn weg aussichtslos, da der geltend gemachte Vertrauensverlust 

einzig auf die mangelnde Einsicht der Beschwerdeführerin zurückzuführen sei. Es 

sei davon auszugehen, dass eine selbstzahlende Person keine Beschwerde erho-

ben hätte. Damit sei das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der un-

entgeltlichen Prozessführung und Bestellung einer unentgeltlichen Rechtsvertre-

terin abzuweisen (act. 12 E. 4.3).

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1.3 Die Beschwerdeführerin macht einen Verstoss gegen das Prinzip der fairen 

Verfahrensführung geltend, weil die Vorinstanz die unentgeltliche Rechtspflege 

und Rechtsverbeiständung mit der Begründung verweigert habe, ihr seien diese 

Rechte bereits in zwei früheren Verfahren gewährt worden. Dies sei rechtlich nicht 

haltbar. Die unentgeltliche Rechtspflege sei zu gewähren, sofern die gesetzlichen 

Voraussetzungen gemäss Art. 117 ff. ZPO im konkreten Verfahren erfüllt seien 

(act. 2 Rz. 48 f.). Da der Kinderanwältin ihr Honorar gewährt worden sei, liege 

auch eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots im Verfahren vor (act. 2 

Rz. 50). 

2.

2.1 Eine Person hat Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege, wenn sie nicht 

über die erforderlichen Mittel verfügt, um den Prozess zu finanzieren, und ihr 

Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 117 lit. a und b ZPO). 

Als aussichtslos sind Begehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten be-

trächtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft 

bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, 

wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten 

oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die 

über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess 

entschliessen würde. Eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rech-

nung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie 

 zumindest vorläufig  nichts kostet (BGE 142 III 138 E. 5.1).

2.2 Die Vorinstanz hat zu Recht dafür gehalten, dass die Beschwerde gegen 

den Entscheid der KESB, mit dem der Beistandswechsel abgelehnt wurde, von 

vornherein aussichtslos war. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwä-

gungen nicht auseinander, sondern unterstellt der Vorinstanz, die unentgeltliche 

Rechtspflege mit der Begründung verweigert zu haben, dass die Beschwerdefüh-

rerin bereits zweimal in den Genuss unentgeltlicher Rechtspflege gekommen sei. 

Das ist falsch. Die Vorinstanz hat einzig darauf verwiesen, in den früheren Verfah-

ren wegen der in Frage stehenden erheblichen Grundrechtseingriffe keine hohen 

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Anforderungen an das Kriterium der fehlenden Aussichtslosigkeit gestellt zu ha-

ben. Unerfindlich bleibt im Übrigen, wie die Beschwerdeführerin aus der Entschä-

digung der Kindesvertreterin (als Teil der Kosten; vgl. Art. 95 Abs. 2 lit. e ZPO) 

eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ableiten will. 

2.3 Die Beschwerde ist auch insoweit abzuweisen, als sie sich gegen die Abwei-

sung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung 

durch die Vorinstanz richtet. 

3.

3.1 Die Beschwerdeführerin hat auch für das obergerichtliche Verfahren ein Ge-

such um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege samt Rechtsverbeistän-

dung gestellt. Auch dieses ist, wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, zufolge 

Aussichtslosigkeit abzuweisen.

3.2 Die Entscheidgebühr für das vorliegende Beschwerdeverfahren ist auf 

Fr. 800.– festzusetzen (§ 5 GebV OG). Ausgangsgemäss sind die Kosten der Be-

schwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Parteientschädigungen 

sind keine zuzusprechen; der Beschwerdeführerin nicht, weil sie unterliegt, dem 

Beschwerdegegner nicht, weil ihm keine Aufwendungen entstanden sind, die zu 

entschädigen wären.

Es wird beschlossen:

1.

Das Gesuch der Beschwerdeführerin um Bewilligung der unentgeltlichen 

Rechtspflege und Rechtsverbeiständung für das obergerichtliche Verfahren 

wird abgewiesen. 

2.

Schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil. 

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

Es wird erkannt: 

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2.

Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.– festgesetzt und der Beschwerdefüh-

rerin auferlegt.

3.

4.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

Schriftliche Mitteilung an die Parteien sowie die Kindesvertreterin (an den 

Beschwerdegegner und die Kindesvertreterin unter Beilage eines Doppels 

von act. 2), die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Bülach Nord sowie 

an den Bezirksrat Bülach, je gegen Empfangsschein.

Nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist gehen die beigezogenen 

Akten an den Bezirksrat zurück.

5.

Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 

innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-

richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). 

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 

Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit.

Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.

Obergericht des Kantons Zürich
II. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

MLaw B. Lakic

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