# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3b9ac3d8-be08-5251-bffa-376d8c01244b
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-04-01
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 01.04.2015 UV 2014/31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-31_2015-04-01.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2014/31

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 01.04.2015

Entscheiddatum: 01.04.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 01.04.2015
Art. 6 UVG: Die medizinischen Akten lassen keinen klaren Entscheid darüber 
zu, ob der Status quo sine/ante mit dem Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit erreicht ist. (Entscheid des Versicherungsgerichts des 
Kantons St. Gallen vom 1. April 2015, UV 2014/31).

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber, Versicherungsrichterin Marie-Theres Rüegg Haltinner; 

Gerichtsschreiberin Beatrix Zahner

Entscheid vom 1. April 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

Visana Services AG, Weltpoststrasse 19, 3000 Bern 15,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Versicherungsleistung

Sachverhalt:

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A.      

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als Sachbearbeiter bei der B.___ AG tätig 

und dadurch bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) gegen die 

Folgen von Unfällen versichert, als er am 1. Dezember 2011 mit einem Micro-Scooter 

stürzte. Am 2. Dezember 2011 ging bei der Visana eine Bagatellunfallmeldung UVG der 

Arbeitgeberin ein, worin als betroffener Körperteil die ganze rechte Körperhälfte 

vermerkt war (UV-act. 4). Mit einer späteren, undatierten Unfallmeldung UVG 

informierte die Arbeitgeberin die Visana über eine Arbeitsunfähigkeit des Versicherten 

ab 21. Februar 2013 infolge einer Operation wegen Spätfolgen des Unfalls vom 1. 

Dezember 2011. Als erst- sowie nachbehandelnder Arzt wurden Dr. med. C.___, 

Allgemeine Medizin, bzw. Dr. med. D.___, Oberarzt Chirurgische Klinik, Fachbereich 

Orthopädie, Spital E.___ angeführt (UV-act. 6, vgl. dazu auch UV-act. 32).

A.b  Laut Bericht von Dr. C.___ vom 2. Dezember 2011 hatte an diesem Tag eine 

Erstkonsulation stattgefunden, wobei der Versicherte über Schmerzen in der rechten 

Schulter sowie in der rechten Thoraxwand klagte. Die klinische Untersuchung ergab 

eine Druckdolenz der lateralen Thoraxwand, ein diffus druckdolentes rechtes 

Schultergelenk sowie einen Palpationsschmerz bis zur Nackenmuskulatur. Bei 

Abduktion und Flexion des rechten Arms trat ab 120 Grad ein Endphasenschmerz auf. 

Der Jobe-Test war fraglich positiv und die röntgenologische Untersuchung der rechten 

Schulter zeigte keine ossäre Läsion. Dr. C.___ stellte die Diagnose einer Schulter- und 

Thoraxkontusion rechts nach Sturz mit Scooter (UV-act. 104). Nach anfänglicher 

Besserung der Beschwerden, dann aber über zwei bis drei Wochen anhaltenden 

Schmerzen bei maximaler Abduktion und Flexion des Arms, erfolgte durch Dr. C.___ 

die Zuweisung des Versicherten für eine MR-Arthrographie des rechten 

Schultergelenks. Diese wurde am 23. Dezember 2011 im Röntgeninstitut Rodiag 

Diagnostic Center (nachfolgend: Rodiag) durchgeführt. Im Bereich der 

Supraspinatussehne zeigte sich eine gelenkseitige 1.5 cm breite und 1 cm lange, 

oberflächliche, leichtgradige partielle Ruptur bei ansonsten regulären bzw. normalen 

Verhältnissen. Insbesondere die Cavitas glenoidalis, das Labrum sowie die proximale 

lange Bizepssehne wurden als regelrecht beschrieben. Daneben wurden aber eine 

leichtgradige Reizung der Bursa subdeltoidea und subcoracoidea sowie ein 

konstitutionell bedingtes, nach kaudal abgewinkeltes Acromion Typ II nach Bigliani mit 

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einer Einengung des Subacromialraums von 7 mm acromio-humeraler Distanz zur 

Darstellung gebracht (UV-act. 7). Am 20. März 2012 wurde der Versicherte erstmals 

durch Dr. D.___ untersucht. Dieser stellte im Untersuchungsbericht vom 21. März 2012 

die Diagnose Schulterbeschwerden mit Status nach Schulterdistorsionstrauma rechts 

vom 2. (richtig: 1.) Dezember 2011 mit Verdacht auf AC-Gelenksluxation Grad I und 

möglicher partieller Rotatorenmanschettenläsion Schulter rechts (dominant). Der 

Versicherte berichte, dass er am 2. (richtig: 1.) Dezember 2011 mit einem Roller 

gestürzt sei mit direkter Kontusion der rechten, dominanten Schulter. Seitdem 

bestünden anhaltende, belastungsabhängige Beschwerden, welche die Funktion 

deutlich einschränken würden. Das externe MRI zeige keine Fehlstellung oder 

Arthropathie im AC-Gelenk und eine reguläre, glenohumerale Stellung, hingegen eine 

Bursitis bei subacromieller Impingementkonstellation sowie eine minime degenerative 

Veränderung mit möglicher Partialläsion im Bereich der Supraspinatussehne (UV-act. 

8). Am 10. April, 12. und 18. Juni, 28. August sowie 17. September 2012 folgten 

weitere Verlaufskontrollen durch Dr. D.___ mit Untersuchungsberichten vom 17. April, 

14. und 19. Juni, 29. August bzw. 26. September 2012. In Letzterem hielt Dr. D.___ 

fest, er habe die Bilder der MR-Arthrographie vom 23. Dezember 2011 nochmals 

gesichtet. Es zeige sich darauf eine mögliche Läsion der SLAP-Region (Labrum-

Bizepsanker-Komplex), aber auch eine Tendinopathie im Bereich der Pulley-Strukturen. 

Er stellte die Diagnose anhaltende Schulterbeschwerden mit Verdacht auf eine 

glenoidale Bizepssehnenläsion sowie die Differentialdiagnose Pulleyläsion mit partieller 

Beteiligung der kranialen Rotatorenmanschette Schulter rechts (UV-act. 9 ff., UV-act. 

22). Therapiert wurde der Versicherte durch Dr. D.___ mit Infiltrationen am 20. März, 18. 

Juni sowie 28. August 2012; subacromial, isoliert im AC-Gelenk bzw. subscapulär/in 

der SLAP-Region (UV-act. 8, 12 f., 22). Nachdem sich der Versicherte nach den 

konservativen Behandlungsversuchen auch am 27. Dezember 2012 wegen 

persistierender Beschwerden - Nachtsymptomatik und belastungsabhängigen 

Beschwerden bei der Elevation und Extension des Arms - bei Dr. D.___ vorgestellt 

hatte (vgl. act. G 12), wurde das rechte Schultergelenk am 8. Januar 2013 erneut mit 

einer MR-Arthrographie im Institut für Radiologie des Kantonsspitals St. Gallen (KSSG) 

abgeklärt. Erhoben wurden eine geringe Tendinose der Supraspinatussehne, eine AC-

Arthrose, eine minimale Bursitis subacromialis/subdeltoidea und ein eingeengter 

Subakromialraum osteoligamentär (UV-act. 41). Gestützt darauf diagnostizierte Dr. 

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D.___ in seinem Sprechstundenbericht vom 16. Januar 2013 ein symptomatisches 

subacromiales Impingement zweitgradig mit bursaseitiger Tendinopathie oder 

Partialläsion der kranialen Rotatorenmanschette (Supra- und Infraspinatus-Übergang) 

und eine mögliche symptomatische AC-Gelenksarthropathie Schulter rechts (act. G 

13).

A.c  Am 21. Februar 2013 erhob Dr. D.___ beim Versicherten arthroskopisch die 

Diagnosen subtotale posttraumatische kraniale Rotatorenmanschettenläsion 

(Supraspinatus) mit Pulleybeteiligung und glenoidaler Bizepssehnenläsion (SLAP 2) 

sowie ACG-Arthropathie Schulter rechts und führte eine arthroskopische transossäre 

Suturebridge-Rekonstruktion der Rotatorenmanschette (Supraspinatus mit 

Arthrotunneler), eine Bizepstenotomie sowie eine ACG-Resektion und subacromiale 

Dekompression Schulter rechts durch (UV-act. 44).

A.d  Gestützt auf eine medizinische Beurteilung ihres beratenden Arztes Dr. med. F.___ 

vom 4. Juni 2013 (UV-act. 65) eröffnete die Visana dem Versicherten mit Verfügung 

vom 9. September 2013 die Einstellung ihrer Leistungen im Zusammenhang mit dem 

Unfallereignis vom 1. Dezember 2011 per 20. Februar 2013. Auf eine Rückforderung 

darüber hinaus erbrachter Leistungen wurde verzichtet. Zur Begründung führte sie an, 

dass die mit der Operation vom 21. Februar 2013 behandelten Beschwerden sowie die 

anschliessende Arbeitsunfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Folgen 

des Unfalls vom 1. Dezember 2011, sondern krankheitsbedingten Ursprungs seien (UV-

act. 67 f.).

B.      

B.a  Seine am 16. September 2013 gegen diese Verfügung erhobene vorsorgliche 

Einsprache (UV-act. 87) zog der Krankenversicherer des Versicherten (Avanex 

Versicherungen AG; nachfolgend: Avanax) nach Prüfung der Unterlagen mit Schreiben 

vom 25. September 2013 wieder zurück (UV-act. 88). Nach Kenntnisnahme eines 

Berichts von Dr. D.___ vom 25. September 2013 an Dr. F.___ (UV-act. 89 f.) widerrief 

die Avanex mit Schreiben vom 25. September 2013 den Rückzug ihrer Einsprache mit 

der Begründung, dass die Schulterbeschwerden und die dadurch notwendig 

gewordene Operation auf den Rollersturz vom 23. (richtig: 1.) Dezember 2011 

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zurückzuführen seien. Die Visana sei bis zum entsprechenden Status quo sine/ante 

leistungspflichtig (UV-act. 100).

B.b  Am 1. Oktober 2013 erhob alsdann auch der Versicherte gegen die Verfügung vom 

9. September 2013 Einsprache (UV-act. 98).

B.c  Am 7. Februar 2014 erfolgte im Auftrag der Visana nochmals eine medizinische 

Beurteilung der Kausalität der operativ behandelten Schulterbeschwerden rechts durch 

Dr. med. G.___, Facharzt Chirurgie und Manuelle Medizin (SAMM), (UV-act. 110). Mit 

Entscheid vom 7. April 2014 wies die Visana die Einsprachen des Versicherten und der 

Avanex ab (UV-act. 119 ff.).

C.      

C.a  Gegen diesen Einspracheentscheid erhob der Versicherte mit Eingabe vom 5. Mai 

2014 Einspruch (richtig: Beschwerde) und beantragte sinngemäss, der Entscheid sei 

aufzuheben und es seien auch für die Operation vom 21. Februar 2013 sowie die 

nachfolgende Heilungsdauer die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlungen, 

Taggelder) zu erbringen (act. G 1).

C.b  In der Beschwerdeantwort vom 13. Juni 2014 beantragte die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde (act. G 5).

C.c  Mit Replik vom 16. August 2014 (act. G 7) und Duplik vom 4. September 2014 (act. 

G 9) hielten die Parteien an ihren Anträgen fest.

C.d  Auf die Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften und die Ausführungen in 

den medizinischen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden 

Erwägungen

eingegangen.

Erwägungen:

1.       

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1.1   Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 

832.20) werden Leistungen der Unfallversicherung bei Berufsunfällen, 

Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten gewährt, soweit das Gesetz nichts anderes 

bestimmt. Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung 

bildet die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht 

demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem 

versicherten Unfallereignis zusammenhängen (Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre 

Holzer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). 

Bei physischen Unfallfolgen hat indessen die Adäquanz gegenüber dem natürlichen 

Kausalzusammenhang praktisch keine selbständige Bedeutung (BGE 118 V 291 f. E. 

3a). Ob ein natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist, beurteilt sich nach dem im 

Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit; 

die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begründung eines 

Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). Ebenso wie der 

leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder 

kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Da es 

sich bei der Einstellung um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die 

Beweislast nicht beim Versicherten, sondern beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. U 

363 S. 46 E. 2 mit Hinweisen; BGE 117 V 263 f. E. 3b). Dieser muss jedoch nicht den 

Beweis für unfallfremde Ursachen erbringen. Ebenso wenig geht es darum, vom 

Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden 

mehr vorliege oder dass die versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei (Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 31. August 2001, U 285/00, E. 5a). Welche 

Ursachen ein nach wie vor geklagtes Leiden hat, ist unerheblich. Entscheidend ist 

allein, ob die unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens ihre kausale 

Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind. Die Leistungspflicht des 

Unfallversicherers bei einem durch den Unfall verschlimmerten oder überhaupt erst 

manifest gewordenen krankhaften Vorzustand entfällt erst, wenn entweder der 

(krankhafte) Gesundheitszustand erreicht ist, wie er unmittelbar vor dem Unfall 

bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem 

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schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustands auch ohne Unfall früher 

oder später eingestellt hätte (Status quo sine; vgl. zum Ganzen RKUV 1994 Nr. U 206 

S. 328 f. E. 3b, mit Hinweisen; A. Rumo-Jungo/A. P. Holzer, a.a.O., S. 54). Im Rahmen 

der Prüfung des Dahinfallens der Leistungspflicht des Unfallversicherers genügt es 

mithin für die Bejahung des fortbestehenden natürlichen Kausalzusammenhangs, wenn 

der Unfall für die fragliche gesundheitliche Störung immer noch eine Teilursache 

darstellt. Gemäss Art. 36 Abs. 1 UVG werden die Pflegeleistungen und 

Kostenvergütungen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädigungen nicht gekürzt, 

wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfalls ist. Diese 

Bestimmung beinhaltet eine Durchbrechung des Kausalitätsprinzips für Fälle, in denen 

ein Gesundheitsschaden durch das Zusammenwirken konkurrierender, teils 

unfallbedingter, teils unfallfremder Ursachen bewirkt worden ist (Urteil des EVG vom 

18. Februar 2003, U 287/02, E. 4.4).

1.2   Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c des Bundesgesetzes über den 

Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss, zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Die Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs obliegt dem Arzt 

oder der Ärztin (PVG 1984 Nr. 82, 174; A. Rumo-Jungo/A. P. Holzer, a.a.O., S. 55). 

Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die 

streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die 

geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten bzw. der Anamnese 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in 

der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen 

der Fachperson begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweis). Auch den 

Berichten versicherungsinterner Ärzte oder Ärztinnen kann rechtsprechungsgemäss 

Beweiswert beigemessen werden, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar 

begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre 

Zuverlässigkeit bestehen (BGE 135 V 467 ff. E. 4 und BGE 125 V 353 f. E. 3b/ee, je mit 

Hinweisen). Art. 8 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK geben keinen formellen Anspruch auf 

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versicherungsexterne Begutachtung, wenn Leistungsansprüche streitig sind. Erachtet 

das Sozialversicherungsgericht die rechtserheblichen tatsächlichen 

Entscheidgrundlagen bei pflichtgemässer Beweiswürdigung als schlüssig, darf es den 

Prozess ohne Weiterungen - insbesondere ohne Anordnung eines Gerichtsgutachtens - 

abschliessen. In solchen Fällen sind an die Beweiswürdigung jedoch strenge 

Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit 

und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 471 E. 4.6; RKUV 1997 Nr. U 281 S. 281

E. 1a).

2.     

Vorliegend anerkannte die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht bezüglich des 

Unfalls vom 1. Dezember 2011 und erbrachte entsprechende Heilkostenleistungen. 

Streitig ist, ob sie zu Recht die Versicherungsleistungen per 20. Februar 2013 und 

damit vor der arthroskopischen Behandlung verschiedener Gesundheitsschäden im 

Bereich der rechten Schulter durch Dr. D.___ am 21. Februar 2013 eingestellt hat. Die 

Beschwerdegegnerin wäre für eine operative Behandlung und sodann bis zur Heilung 

der unmittelbaren Operationsfolgen (Wundheilung, postoperative Schmerzphase, 

Einnahme von Medikamenten, Schonungsphase mit möglicher Arbeitsunfähigkeit usw.) 

leistungspflichtig, sofern die operative Behandlung (teilweise) unfallkausale 

Gesundheitsschäden umfasst hätte. Eine entsprechende Unfallkausalität wird jedoch 

von der Beschwerdegegnerin gestützt auf die Beurteilungen ihrer Vertrauensärzte Dr. 

F.___ und Dr. G.___ vom 4. Juni 2013 (UV-act. 64 f.) bzw. 7. Februar 2014 (UV-act. 110 

ff.) verneint.

3.     

Im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (20. Februar 2013) litt der Beschwerdeführer 

unter Schulterbeschwerden rechts, die er auf den Unfall vom 1. Dezember 2011 

zurückführt. Ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen Unfall und 

gesundheitlichen Beschwerden hat in der Regel als gegeben zu gelten, wenn sich 

mittels apparativer Untersuchungsmethoden (Röntgen, Computertomogramm, 

Arthroskopie) ein unfallkausaler organischer Befund im Sinn eines strukturellen 

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Gesundheitsschadens erheben lässt. Im Rahmen der Arthroskopie vom 21. Februar 

2013 stellte Dr. D.___ beim Beschwerdeführer die Diagnosen einer subtotalen 

posttraumatischen kranialen Rotatorenmanschettenläsion (Supraspinatus) mit 

Pulleybeteiligung und glenoidaler Bizepssehnenläsion (SLAP 2) sowie einer ACG-

Arthropathie Schulter rechts fest, worauf er eine arthroskopische transossäre 

Suturebridge-Rekonstruktion der Rotatorenmanschette (Supraspinatus mit 

Arthrotunneler), eine Bizepstenotomie sowie eine ACG-Resektion und subacromiale 

Dekompression Schulter rechts durchführte (UV-act. 44). In der 

Rotatorenmanschettenläsion mit Pulleybeteiligung sowie der Bizepssehnenläsion sind 

ohne weiteres strukturelle Gesundheitsschädigungen zu sehen. Die 

Rotatorenmanschette sowie die Bizepssehne im Schulterbereich neigen zur 

Degeneration. Allerdings können die fraglichen Sehnen auch als Folge eines Traumas 

ein- oder abreissen (vgl. dazu Alfred M. Debrunner, Orthopädie, Orthopädische 

Chirurgie, 4. Aufl. Bern 2002, S. 628, 724 f., 728 ff.; Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl. 

München 2003, S. 225, 1681; Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch 2013, 264. Aufl. 

Berlin 2012, S. 1835, 1913; http://flexikon.doccheck.com/de/Bizepssehnenruptur, 

abgerufen am 10. Februar 2015). Auch das AC-Gelenk kann eine traumatische 

Verletzung erfahren; insbesondere bei einem Sturz auf die Schulter mit Luxation der 

Clavicula und (Ein-)Reissen der Bandstrukturen (vgl. Debrunner, a.a.O., S. 720; 

Pschyrembel, a.a.O., S. 42). Nachdem jedoch im Falle des Beschwerdeführers 

allgemein von einer ACG-Arthropathie (= Gelenkerkrankung; vgl. Roche Lexikon 

Medizin, a.a.O., S. 134;  Pschyrembel, a.a.O., S. 171) gesprochen wird und sich damit 

übereinstimmend bei der MR-Arthrographie vom 8. Januar 2013 eine AC-Arthrose 

darstellte, fällt eine traumatische strukturelle Läsion bezüglich des AC-Gelenks 

offensichtlich ausser Betracht und wird in den medizinischen Akten auch nicht konkret 

diskutiert.

4.     

Zu prüfen ist mithin zunächst, ob es sich bei der Rotatorenmanschetten- und 

Bizepssehnenläsion um direkte Unfallverletzungen oder um Vorzustände handelt.

4.1   Laut Beurteilungen von Dr. F.___ und Dr. G.___ vom 4. Juni 2013 bzw. 7. Februar 

2014 (UV-act. 64 f., UV-act. 110) hat der Beschwerdeführer die am 21. Februar 2013 

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operativ behandelte Rotatorenmanschetten- sowie Bizepssehnenläsion nicht mit dem 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beim Unfall vom 1. Dezember 2011 

erlitten. Beide Ärzte nehmen zunächst Bezug auf die für eine Kausalitätsbeurteilung 

massgebende Komponente des Unfallmechanismus bzw. der Art und Weise der 

Einwirkung auf den betroffenen Körperteil. Sie gehen von einer direkten 

Traumatisierung bzw. einer Direktkontusion der rechten Schulter durch den Sturz mit 

dem Scooter - aufgrund allgemeiner Erfahrung wahrscheinlich von lateral mit 

angewinkeltem Arm - und damit von einem für eine Sehnenruptur inadäquaten Trauma 

aus. Beim Verletzungsmechanismus einer Direktkontusion liege die 

Rotatorenmanschette geschützt unter dem Schulterdach. Namensgemäss schütze das 

Akromion die darunterliegenden Schulterstrukturen. Zusätzlich überlappe der Musculus 

deltoideus den Humeruskopf mit den dort ansetzenden Sehnen der 

Rotatorenmanschette. Gleiches gelte für die lange Bizepssehne und die SLAP-Region. 

Dr. G.___ weist ausserdem darauf hin, dass es nicht zu einer Avulsionsfraktur des 

Tuberculum majus gekommen sei. In der MR-Arthrographie vom 23. Dezember 2011 

(vgl. UV-act. 7) wären bei einer massiven Kontusion bildgebend noch 

Knochenmarksödeme im Humeruskopf sowie eine ausgeprägte Bursitis subacromialis 

zu erwarten gewesen. Zusätzlich könne es bei einer schweren Direktkontusion auch zu 

einer Bone-bruise in der lateralen Clavicula kommen. - Grundsätzlich erscheinen die 

übereinstimmenden biomechanischen Überlegungen von Dr. F.___ und Dr. G.___ 

schlüssig und überzeugend. Dementsprechend ist in der medizinischen Literatur als 

typischer Verletzungsmechanismus einer Rotatorenmanschettenläsion nicht die 

Kontusion, sondern die Luxation beschrieben (vgl. Pschyrembel, a.a.O., S. 1835). Für 

eine Rotatorenmanschettenverletzung infolge einer Kontusion ist wegen der von Dr. 

F.___ und Dr. G.___ beschriebenen Schutzwirkung des Schulterdachs eine gewisse 

Schwere der Kontusion gefordert. Anwendbar sind die biomechanischen Überlegungen 

allerdings nur dann, wenn im konkreten Fall eine Direktkontusion stattgefunden hat. In 

seinen Sprechstundenberichten vom 21. März und 17. April 2012 (UV-act. 8 f.) führte 

Dr. D.___ aber zumindest in der Diagnose den einer Luxation nahe kommenden 

Verletzungsmechanismus eines Schulterdistorsionstraumas an, in dessen Rahmen 

traumatische Veränderungen der Rotatorenmanschette ebenfalls gesehen werden (vgl. 

Debrunner, a.a.O., S. 635 f.; Roche Lexikon Medizin, a.a.O., S. 1142 f.; http://

orthopaedie-am-see.ch/rotorenmanschette/341/; http://www.netdoktor.de/Service/

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ICD-Diagnose/T03-Luxationen-Verstauchungen-41493.html, abgerufen am 11. Februar 

2015). Dr. C.___ stellte zwar in seinem Bericht über die Erstkonsultation vom 2. 

Dezember 2011 die Diagnose einer Schulterkontusion (UV-act. 104) und auch Dr. D.___ 

führte im Sprechstundenbericht vom 21. März 2012 gestützt auf die Schilderung des 

Beschwerdeführers im Rahmen der Anamnese eine direkte Kontusion der dominanten 

Schulter an (UV-act. 8). Es ist jedoch naheliegend, dass ein im Regelfall plötzlich und 

unerwartet eintretender bzw. sich schnell abspielender Sturz vom Stürzenden am 

ehesten als Kontusion bzw. stumpfer Aufprall des Körpers auf den Boden 

wahrgenommen und aufgrund eines vom Verunfallten beschriebenen Sturzes von 

ärztlicher Seite eine Kontusion angenommen wird. Die Feststellung von Dr. F.___, die 

rechte Schulter sei aufgrund allgemeiner Erfahrung wahrscheinlich von lateral mit 

angewinkeltem Arm traumatisiert worden, lässt den Schluss zu, dass eine andere 

Position des Arms im Zeitpunkt des Sturzes bzw. Aufpralls entsprechend zu einem 

anderen oder zusätzlichen Verletzungsmechanismus, beispielsweise in Form einer 

Luxation oder Distorsion, hätte führen können. Die Akten enthalten keine genaue 

Beschreibung des Unfallmechanismus. Sowohl in der Bagatellunfallmeldung (UV-act. 3) 

als auch im Bericht von Dr. C.___ betreffend die Erstbehandlung vom 2. Dezember 

2011 (UV-act. 104) wird als Unfallereignis nur allgemein ein Sturz beschrieben. Eine 

Armposition, die beim Sturz zu einer Rotatorenmanschettenruptur geführt hätte, 

erscheint damit nicht von vornherein unwahrscheinlicher als die von Dr. F.___ 

beschriebene Armposition.

4.2   Dr. G.___ diskutiert in seinem Aktengutachten im Weiteren die für eine 

Kausalitätsbeurteilung ebenso massgebende Komponente der echtzeitlich 

aufgetretenen Beschwerden bzw. von den behandelnden Ärzten erhobenen Befunde. 

Dies in dem von Dr. G.___ festgehaltenen Sinn, wonach es nachvollziehbar sei, dass 

eine traumatische Verletzung, konkret insbesondere eine unfallbedingte frische 

Partialruptur der Supraspinatussehne, auch zu einer entsprechenden 

Schmerzsymptomatik führe. Als solche beschreibt Dr. G.___ in Übereinstimmung mit 

der medizinischen Literatur (vgl. dazu Debrunner, a.a.O., S. 726 f.; Pschyrembel, a.a.O., 

S. 1835) einen typischen Nachtschmerz sowie eine Abduktionsschwäche und damit 

verbundene Schmerzen. Laut Dr. G.___ sind in den medizinischen Akten während des 

ersten halben Jahres nach dem Unfall vom 1. Dezember 2011 durchgehend intakte 

Kraftverhältnisse für die Supraspinatussehne dokumentiert. Diese hätte bei 

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entsprechenden isometrischen Widerstandstests schmerzhaft reagieren müssen. Die 

Symptomatik sei diffus gewesen. Auch zu den typischen Nachtschmerzen sei es nicht 

gekommen. Bei einer frischen Ruptur komme es in der Regel auch zu einer 

Pseudoparalyse und die verletzte Person beschreibe häufig funktionelle 

Einschränkungen auch im Alltag, beispielsweise Probleme beim Anziehen einer Jacke 

etc. - Anlässlich der Erstkonsultation von Dr. C.___ am 2. Dezember 2011 klagte der 

Beschwerdeführer allgemein über Schmerzen in der rechten Schulter. Die klinische 

Untersuchung ergab ein diffus druckdolentes rechtes Schultergelenk und die 

Funktionsprüfung eine Abduktion und Flexion mit Endphasenschmerz ab 120 Grad. Der 

Jobe-Test war fraglich positiv (UV-act. 104). Gegenüber Dr. D.___ berichtete der 

Beschwerdeführer sodann am 20. März 2012 über seit dem Unfall anhaltende 

belastungsabhängige bzw. die Funktion des Arms deutlich einschränkende Schmerzen. 

Als Befunde erhob Dr. D.___ eine reguläre Stellung und Trophik der rechten Schulter, 

eine auffällige Druckdolenz des AC-Gelenks, eine diffuse subacromiale Symptomatik 

ohne klar abgrenzbare Problematik der Rotatorenmanschette und der Bizepssehne 

sowie ein passiv voll bewegliches Gelenk (UV-act. 8). In der Sprechstunde vom 10. 

April 2012 bezeichnete Dr. D.___ die klinische Untersuchung als relativ diffus. Es 

bestehe in einigen Bereichen eine Symptomatik, insbesondere im Bereich der 

Rotatorenmanschette, der Bizepssehne und im suacromialen Bereich. Dabei bestehe 

eine gut erhaltene Kraft mit schmerzbedingter vermehrter Maximalkraft im Bereich der 

Rotatorenmanschette (UV-act. 9). In der Sprechstunde vom 12. Juni 2012 berichtete 

der Beschwerdeführer Dr. D.___ über deutlich anhaltende Restbeschwerden im antero-

kranialen Schulterbereich. Es gebe primär eine belastungsabhängige Symptomatik, 

jedoch keine relevante Nachtproblematik. Als Befunde erhob Dr. D.___ eine reizfreie 

Schulter, eine deutliche Druckdolenz und einen provozierbaren Schmerz im 

Schultereckgelenk, eine nur minime Tendinopathie bei voller Kraft der 

Supraspinatussehnenanteile als auch der Bizepssehnenregion sowie ein reguläres 

Schulterprofil (UV-act. 10). Am 28. August 2012 führte Dr. D.___ eine Mischinfiltration 

suprascapulär und der SLAP-Region durch (UV-act. 12). Anlässlich der Sprechstunde 

vom 17. September 2012 zeigte die klinische Untersuchung eine deutliche 

Symptomatik der SLAP-Region mit möglicher Beteiligung auch im Pulleybereich, eine 

leichte Symptomatik im AC-Gelenk, keine funktionelle Einschränkung der Schulter und 

eine gute Kraft der Rotatorenmanschette (UV-act. 13). Die dargelegten klinischen 

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Untersuchungsergebnisse von Dr. C.___ und insbesondere von Dr. D.___ entsprechen 

tatsächlich nur teilweise explizit der für eine Rotatorenmanschettenläsion typischen 

Symptomatik. Dennoch beklagte der Beschwerdeführer durchgehend gewisse 

entsprechende Beschwerden und schloss Dr. D.___ eine adäquate Symptomatik für 

eine Rotatorenmanschettenläsion und im September 2012 auch eine solche für eine 

Bizepssehnenläsion nicht gänzlich aus. Entsprechend stellte er in seinen 

Sprechstundenberichten von Anfang an die Diagnose einer möglichen bzw. eventuellen 

partiellen Rotatorenmanschettenläsion Schulter rechts und ab August 2012 

(rückblickend, nach nochmaliger Sichtung der echtzeitlichen MR-Arthropgraphie-

Bilder; vgl. UV-act. 13) zusätzlich die Verdachtsdiagnose einer glenoidalen 

Bizepssehnenläsion Schulter rechts. Später dehnten sich die klinischen Befunde sogar 

aus. Am 27. Dezember 2012 stellte sich der Versicherte abermals wegen einer 

persistierenden Symptomatik bei Dr. D.___ vor. Er berichtete nun über eine 

Nachtsymptomatik und über ein erneut belastungsabhängiges Beschwerdebild bei der 

Elevation und Extension des Arms. Als Befunde erhob Dr. D.___ eine auffällige 

Tendinopathie und ein Kraftdefizit der Strukturen um die Pulleyregion, insbesondere 

der langen Bizepssehne, sowie eine Impingement-Konstellation (act. G 12). In der 

nachfolgenden Sprechstunde vom 15. Januar 2013 erhob Dr. D.___ schliesslich 

deutliche Zeichen für ein symptomatisches subacromiales Impingement II. mit leichter 

Bursitis (act. G 13). Der Feststellung von Dr. G.___, Dr. D.___ habe erstmals über ein 

halbes Jahr nach dem Unfallereignis eine von Anfang an bestehende PASTA-Läsion 

(Teilriss der Rotatorenmanschette) postuliert, kann damit nicht gefolgt werden. Auch 

wenn für Dr. D.___ zunächst eine AC-Gelenksproblematik im Vordergrund gestanden 

haben mag, sah er doch von Anfang an auch hinsichtlich der Rotatorenmanschette und 

der Bizepssehne eine gewisse Problematik, indem er diesbezüglich bis zur 

Arthroskopie durchgehend Verdachts- und Differentialdiagnosen stellte und am 28. 

August 2012 eine Infiltration subscapulär/SLAP-Region durchführte. Dass es sich "nur" 

um Verdachts- und Differentialdiagnosen handelte, ist dahingehend zu interpretieren, 

dass Dr. D.___ bis zur Arthroskopie noch keine abschliessende Aussage machen 

konnte oder wollte und damit auch keine abschliessende Aussage zum Wegfall der 

unfallkausalen Ursachen vorlag.

4.3   Erscheint bereits im Rahmen einer echtzeitlich zum Unfall durchgeführten 

radiologischen Untersuchung eine strukturelle Läsion, stellt diese im Regelfall entweder 

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eine traumatische Läsion oder einen degenerativen Vorzustand dar. Bereits in der von 

der Rodiag am 23. Dezember 2011 durchgeführten MR-Arthrographie zeigte sich 

unbestrittenermassen eine 1.5 cm breite und 1 cm lange, oberflächliche, leichtgradige 

partielle Ruptur. Die proximale lange Bizepssehne wurde hingegen im entsprechenden 

Untersuchungsbericht als regelrecht bezeichnet (UV-act. 7). Am 17. September 2012 

sichtete jedoch Dr. D.___ die Bilder der MR-Arthrographie vom 23. Dezember 2011 neu 

und stellte nun zusätzlich eine mögliche Läsion der SLAP-Region sowie eine 

Tendinopathie im Bereich der Pulley-Strukturen fest (UV-act. 13). Auch die im KSSG 

am 8. Januar 2013 durchgeführte MR-Arthrographie zeigte ansatznah eine 

kurzstreckige, gelenkseitige Signalalteration der ansonsten intakten 

Supraspinatussehne (UV-act. 41). Es muss damit mit dem Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass die am 21. 

Februar 2013 arthroskopisch diagnostizierte Rotatorenmanschettenläsion mit 

Pulleybeteiligung und die Bizepsläsion (vgl. UV-act. 44) bereits echtzeitlich vorlag und 

mithin traumatische Verletzungen darzustellen vermöchten. Dr. G.___ ging nun aber 

offensichtlich von einer vorbestehenden, nicht durch den Unfall vom 1. Dezember 2011 

verursachten Rotatorenmanschetten- sowie Bizepsläsion aus. Er weist darauf hin, dass 

die konkret vorliegende gelenkseitige Partialruptur, die sogenannte PASTA-Läsion, der 

häufigste Schaden der Supraspinatussehne sei und fast ausschliesslich degenerativ 

auftreten würde. Mehr als 50% aller Supraspinatussehnenrupturen würden in dieser 

Form vorliegen. Sie seien auf sogenannte intrinsische Faktoren zurückzuführen. Im 

ansatznahen Gebiet der Supraspinatussehne sei diese Zone nicht ausreichend 

vaskularisiert. Zudem komme es hier zur grössten Drucklast der Sehnen aufgrund des 

hochgehenden Humeruskopfs bei der Abduktion. Die kollagenen Fasern, d.h. die 

Sehnenfasern, seien in diesem Bereich artikularseitig dünner als auf der oberen Seite, 

wo sich die Sehnenfasern häufig am Akromion aufscheuern würden. Diese Faktoren 

führten zum altersbedingt typischen Verschleiss der Sehne zur Gelenkseite hin. Neben 

den intrinsischen Faktoren liege beim Beschwerdeführer zusätzlich ein nach kaudal 

abfallendes Schulterdach bzw. Akromion vor. Dies stelle einen von aussen 

einwirkenden, sogenannten extrinsischen Faktor dar, da die Supraspinatussehne von 

aussen durch das gekrümmte Akromion gedrückt und gereizt werde. Der 

Subakromialraum sei aufgrund dieses abfallenden Akromions unfallunabhängig auf 7 

mm verschmälert gewesen. Dies begünstige eine Schmerzsymptomatik und erkläre 

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auch, dass der Beschwerdeführer beim Hochheben der Arme ansatzweise einen 

painful arc gehabt habe. Auch diese Konstellation liege unfallunabhängig vor. Durch 

den Sturz sei es zu keiner unfallabhängigen Aktivierung gekommen. Es hätte eine 

Bone-bruise nachgewiesen werden müssen oder auch eine massive Bursitis. Diese 

Befunde hätten sich in der MR-Arthrographie nicht nachweisen lassen und eine 

entsprechende Klinik fehle. - Die fraglichen Befunde werden zwar von Dr. G.___ 

nachvollziehbar als typische Folgen einer Direktkontusion beschrieben. Wie in 

Erwägung 4.1 dargelegt, ist jedoch im konkreten Fall ein anderer 

Verletzungsmechanismus gleich wahrscheinlich. Der Umstand, dass PASTA-Läsionen 

gemäss den Ausführungen von Dr. G.___ fast ausschliesslich degenerativ bedingt sind 

und der Beschwerdeführer eine ungünstige Verschmälerung des Subakromialraums 

aufweist, schliesst nicht aus, dass eine solche im Einzelfall nicht auch durch ein 

Trauma verursacht sein kann. Die weitere Feststellung von Dr. G.___, die Befunde seien 

in der MR-Arthrographie vom 8. Januar 2013 (vgl. UV-act. 41) am besten 

zusammengefasst und als degenerativ bedingt interpretiert worden, ist nicht ohne 

weiteres schlüssig. Die damals ansatznah erhobene kurzstreckige, gelenkseitige 

Signalalteration der ansonsten intakten Supraspinatussehne weist nur bzw. immerhin 

auf ein verändertes Gewebe hin und entspricht der gelenkseitig erhobenen 

Rotatorenmanschettenläsion. Die Bursitis hat Dr. G.___ sodann selbst für eine 

traumatisch bedingte Rotatorenmanschettenruptur gefordert und eine Tendinose stellt 

zwar eine Entzündung und damit keine traumatische Läsion dar, doch kann sich eine 

solche (sekundär) sowohl im Zusammenhang mit einer degenerativ als auch einer 

traumatisch bedingten Rotatorenmanschettenläsion entwickeln. Inwiefern mithin eine 

eindeutig degenerativ bedingt interpretierte Signalalteration vorliegt, ist nicht ohne 

weiteres nachvollziehbar. Zumindest wird die Formulierung "degenerativ bedingt" im 

Untersuchungsbericht nicht explizit verwendet.

4.4   Im konkreten Fall erweist sich der Hinweis der Beschwerdegegnerin auf den 

Begriff "post hoc ergo propter hoc" als untauglich. Allgemein vermag dieser juristisch 

gesehen zwar nichts über eine allfällige Unfallkausalität auszusagen (vgl. dazu Alfred 

Maurer, Schweizerisches Unfallversicherungsrecht, 2. Aufl. Bern 1989, S. 460 FN 1205; 

Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. Zürich 2009, N 43 f. zu Art. 4; BGE 119 V 341 f. 

E. 2b/bb, SVR 2009 UV Nr. 13 [8C_590/2007], S. 52, E. 7.2.4, sowie SVR 2008 UV Nr. 

11 [U 290/06], S. 34, E. 4.2.3, je mit Hinweisen). Doch ist in Bezug auf den konkreten 

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Fall zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer am 1. Dezember 2011 

unbestrittenermassen einen Unfall mit Traumatisierung der rechten Schulter 

durchmachte, am Folgetag bereits eine ärztliche Behandlung erforderlich wurde, 

unmittelbar nach dem Unfall radiologisch eine Läsion der Rotatorenmanschette und 

eine mögliche Läsion der Bizepssehne erhoben und entsprechende Läsionen vom 

behandelnden Arzt Dr. D.___ als Verdachtsdiagnosen fortgesetzt festgehalten wurden, 

der Beschwerdeführer nach dem Unfall durchgehend, d.h. konstant, teilweise typische 

Beschwerden für die fraglichen Gesundheitsschäden beklagt hat und diese - wenn 

auch erst mit der Zeit immer ausgeprägter - klinisch bestätigt wurden. Die blosse 

zeitliche Abfolge stellt nur in solchen Fällen einen ungenügenden Beweis dar, in denen 

das Vorliegen einer strukturellen Verletzung mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit verneint werden kann. Eine Gesamtbetrachtung im Sinne der 

vorangegangenen Erwägungen lässt jedoch nicht die überwiegend wahrscheinliche 

Schlussfolgerung zu, dass die am 21. Februar 2013 arthroskopisch behandelte 

Rotatorenmanschetten- sowie Bizepsläsion unfallfremd waren. In diesem Sinn stellen 

sich die Ausführungen von Dr. D.___ in der Stellungnahme vom 25. September 2013 

dar, welche es durchaus zu beachten und in die Kausalitätsbeurteilung einzubeziehen 

gilt. Der Beschwerdeführer habe ein bestätigtes Unfallereignis im Dezember 2011 

erlitten. Nachfolgend sei durch Dr. C.___ eine MR-Arthrographie eingeleitet worden, 

welche am 23. Dezember 2011 stattgefunden habe. In der Folge sei die 

Erstkonsultation bei ihm, Dr. D.___, am 20. März 2012 erfolgt. Im entsprechenden 

Sprechstundenbericht werde direkt auf die MR-Arthrographie Bezug genommen und 

die dort beschriebene gelenksseitige Partialläsion der Supraspinatussehne erwähnt. 

Aufgrund der Option der Selbstheilung für einen solchen Defekt sei die abwartende 

konservative Therapie erfolgt. In der nächsten Sprechstunde am 12. Juni 2012 hätten 

die Beschwerden persistiert, wobei auch klinisch eine Symptomatik im Bereich der 

Supraspinatus- als auch der Bizepssehne aufgetreten sei. Es sei der weiterführende 

konservative Versuch mit Infiltration erfolgt. In der Sprechstunde vom 27. Dezember 

2012 habe sich der Beschwerdeführer eher in einer frustrierten Situation vorgestellt, da 

die Grundbeschwerden, die mit dem Unfallereignis aufgetreten seien, auch unter dem 

konservativen Behandlungsversuch persistiert hätten. Die klinische Untersuchung habe 

die persistierende Symptomatik bestätigt, so dass am 8. Januar 2013 eine erneute 

Beurteilung mittels MR-Arthrographie durchgeführt worden sei. Im 

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Sprechstundenbericht vom 15. Januar 2013 werde aufgrund dessen die Vermutung für 

die PASTA-Läsion der kranialen Rotatorenmanschette als auch für eine Läsion der 

SLAP-Region beschrieben. Die Diagnosen hätten sich in der Arthroskopie vom 21. 

Februar 2013 bewahrheitet. Seines Erachtens bestätige sich in dieser Auflistung die 

Kausalität zum Unfallereignis. Durch die Arthroskopie sei nun eine stabile Situation mit 

im Alltag beschwerdefreier Schulter im Sinne eines Status quo sine/ante erreicht 

worden (UV-act. 89 f.).

4.5   Der von Dr. G.___ im Weiteren angeführte Umstand, initial habe eine AC-

Gelenkssymptomatik im Vordergrund gestanden, vermag zwar zuzutreffen. So erhob 

Dr. D.___ anlässlich der Sprechstunde vom 20. März 2012 eine auffällige Druckdolenz 

des AC-Gelenks (UV-act. 8) und in derjenigen vom 12. Juni 2012 eine persistierende 

Symptomatik des AC-Gelenks bzw. erneut eine deutliche Druckdolenz und einen im 

Schultereckgelenk provozierbaren Schmerz (UV-act. 10). Nachdem aber weder die 

MR-Arthrographien noch die Arthroskopie im Bereich des AC-Gelenks eine 

unfallkausale strukturelle Läsion, sondern eine degenerativ bedingte AC-Arthrose bzw. 

eine ACG-Arthropathie ergeben hatten, ging Dr. G.___ hinsichtlich der AC-

Gelenkssymptomatik schlüssig und nachvollziehbar "nur" von einer anfänglichen 

Kontusionsfolge aus, bezüglich der spätestens im Zeitpunkt der zweiten MR-

Arthrographie vom 8. Januar 2013 der Status quo sine/ante erreicht gewesen sei. Dies 

entsprechend der Theorie, dass es im Unfallversicherungsrecht auch Fälle gibt, bei 

denen die Unfallfolgen bzw. deren Anteil an einer Gesundheitsschädigung im Rahmen 

des posttraumatischen Verlaufs nie wirklich sichtbar gemacht werden konnten. Bei 

einem geeigneten bzw. adäquaten Ereignis wird dennoch in einer ersten Phase von 

einer schädigenden Wirkung dieses Ereignisses (Unfall) auf den Körper ausgegangen. 

Die aufgetretenen bzw. ausgelösten Beschwerden werden aber nach einem 

bestimmten Zeitraum - trotz ihres möglichen Fortdauerns - nicht mehr dem Unfall 

zugerechnet. In dem Sinn ist auf die medizinische Erfahrungstatsache hinzuweisen, 

wonach Prellungen (Kontusionen), Verstauchungen oder Zerrungen (Distorsionen) ohne 

strukturelle Läsionen normalerweise innert kurzer Zeit, in der Regel nach sechs bis 

neun Monaten, spätestens nach einem Jahr, abheilen und sich die damit verbundenen 

Beschwerden gänzlich zurückbilden. In der Sprechstunde vom 28. August 2012 führte 

Dr. D.___ keine, das AC-Gelenk betreffende Behandlung mehr durch, sondern eine 

Infiltration suprascapulär sowie der SLAP-Region (UV-act. 12). Im 

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Sprechstundenbericht vom 26. September 2012 ist schliesslich nur noch von einer 

leichten Symptomatik im AC-Gelenk die Rede (UV-act. 13). Der Umstand, dass Dr. 

D.___ offensichtlich mangels massgebenden Beschwerden ab 28. August 2012 keine 

AC-Gelenks bezogene Diagnose mehr stellte und diesbezüglich keine Behandlungen 

mehr stattfanden, indes aber die Rotatorenmanschette sowie die Bizepssehne nach 

wie vor eine Problematik darstellten, lässt also ebenfalls nicht ausschliessen, dass die 

entsprechenden Läsionen unfallkausal waren und erst mit der Arthroskopie behoben 

werden konnten.

4.6   Zusammenfassend ist festzuhalten, dass es dem Gericht anhand der vorliegenden 

medizinischen Akten nicht möglich ist, mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu beurteilen, ob bei der Arthroskopie vom 21. Februar 2013 

traumatische Verletzungen oder degenerative Vorzustände behandelt worden sind.

5.     

Wenn bezüglich der Rotatorenmanschetten- sowie Bizepssehnenläsion von 

Vorzuständen auszugehen wäre, könnte im Zeitpunkt der Leistungseinstellung trotz 

allem nicht von einem überwiegend wahrscheinlichen Dahinfallen jeder kausalen 

Bedeutung des Unfallereignisses vom 1. Dezember 2011 für die am 21. Februar 2013 

arthroskopisch vorgenommenen Behandlungen ausgegangen werden. Die von Dr. 

G.___ im Zusammenhang mit einer vorübergehenden Verschlimmerung der 

Vorzustände gleichermassen angeführten Feststellungen - es sei durch den Sturz zu 

kontusionsbedingten Beschwerden gekommen, es fehle an einer spezifischen 

Schmerzsymptomatik, die auf eine Partialruptur der Supraspinatussehne 

zurückzuführen wäre, mit der Kontusion sei es wahrscheinlich zu einem Hämatom im 

Musculus deltoideus und auch zu einem Schmerz von Seiten des AC-Gelenks 

gekommen bzw. die AC-Gelenkssymptomatik habe initial im Vordergrund gestanden, 

sei dann aber abgeklungen - vermögen unter Hinweis auf die Darlegungen in Erwägung 

4.3 auch hier nicht ohne weiteres zu überzeugen. Der Beschwerdeführer beklagte - 

wenn auch nur teilweise - von Anfang an, lückenlos Beschwerden im Bereich der 

Rotatorenmanschette und der Bizepssehne, was Dr. D.___ entsprechende 

(Verdachts-)Diagnosen stellen liess. Er weist in seiner Stellungnahme vom 25. 

September 2013 nachvollziehbar und den Tatsachen entsprechend darauf hin, dass 

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aufgrund der Option der Selbstheilung eines Defekts einer Partialläsion der 

Supraspinatussehnenläsion zunächst eine abwartende konservative Therapie erfolgt 

sei. Als die Beschwerden auch unter dieser persistierten, erachtete Dr. D.___ 

schliesslich eine Arthroskopie als indiziert. Angesichts dieser Sachlage kann anhand 

der vorliegenden Akten auch nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der Unfall für eine 

vorbestandene, ausgelöste Rotatorenmanschetten- sowie Bizepsläsion im Zeitpunkt 

der Leistungseinstellung keine Teilursache mehr dargestellt hat.

6.     

Nach dem Gesagten lassen die vorhandenen medizinischen Akten keinen klaren 

Entscheid darüber zu, ob das Unfallereignis vom 1. Dezember 2011 per 20. Februar 

2013 jede kausale Bedeutung hinsichtlich der am 21. Februar 2013 arthroskopisch 

behandelten Rotatorenmanschetten- sowie Bizepssehnenläsion verloren hat. Für eine 

Leistungseinstellung genügt indessen eine derartige Beweislage nicht. Nachdem damit 

keine zuverlässige medizinische Beurteilungsgrundlage für die Frage des Wegfalls der 

Unfallkausalität per 20. Februar 2013 vorliegt, ist der Leistungseinstellungsgrund nicht 

mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, womit die 

Beschwerdegegnerin ihre Leistungen zu Unrecht per 20. Februar 2013 eingestellt hat.

7.

Im Sinn der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde unter Aufhebung des 

Einspracheentscheids vom 7. April 2014 (UV-act. 119 ff.) gutzuheissen. Gerichtskosten 

sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG). Eine Parteientschädigung ist dem nicht 

durch einen Rechtsanwalt vertretenen Beschwerdeführer nicht zuzusprechen. 

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.      In Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom 7. April 2014 

aufgehoben und festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin für die Folgen des Unfalls 

vom 1. Dezember 2011 über den 20. Februar 2013 hinaus leistungspflichtig ist.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

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2.      Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 01.04.2015
	Art. 6 UVG: Die medizinischen Akten lassen keinen klaren Entscheid darüber zu, ob der Status quo sine/ante mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erreicht ist. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. April 2015, UV 2014/31).

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