# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0f3fb8f3-34af-5c1b-a6bc-0ac35bd43e04
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-04-21
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 21.04.2021 C-1678/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1678-2021_2021-04-21.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-1678/2021 

 

 
 

  A b s c h r e i b u n g s e n t s c h e i d   

v o m  2 1 .  A p r i l  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichter Christoph Rohrer, 

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Schweiz)  

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, Recht & Compliance, 

Elias-Canetti-Strasse 2, Postfach, 8050 Zürich,    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 BVG, Wiedererwägung Zwangsanschluss,  

Verfahrenskosten (Verfügung vom 10. April 2021). 

 

 

 

C-1678/2021 

Seite 2 

 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass die Stiftung Auffangeinrichtung BVG (nachfolgend: Vorinstanz) mit 

Verfügung vom 10. April 2021 den Zwangsanschluss der A._______ (nach-

folgend: Beschwerdeführerin), welcher mit Verfügung vom 24. März 2021 

kostenpflichtig vorgenommen worden war, wiedererwägungsweise unter 

Kostenauflage aufgehoben hat (Akten im Beschwerdeverfahren [nachfol-

gend: BVGer-act.] 1, Beilage),  

dass die Beschwerdeführerin gegen diese Kostenauflage in der Wiederer-

wägungsverfügung am 13. April 2021 Beschwerde beim Bundesverwal-

tungsgericht erhoben hat (BVGer-act. 1),  

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern – wie hier – keine 

Ausnahme nach Art. 32 VGG vorliegt,  

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten,  

dass Verfügungen der Vorinstanz betreffend den Zwangsanschluss an die 

Auffangeinrichtung vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind (Art. 31 

und Art. 33 Bst. h VGG), 

dass die Beschwerdeführerin mit Zwischenverfügung vom 16. April 2021 

zur Leistung eines Kostenvorschusses in der Höhe der mutmasslichen Ver-

fahrenskosten von Fr. 800.- bis zum 29. Mai 2021 aufgefordert wurde, an-

sonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde (BVGer-act. 2), 

dass die Beschwerdeführerin daraufhin die Beschwerde vom 13. April 2021 

mit schriftlicher Erklärung vom 19. April 2021 vorbehaltlos zurückgezogen 

hat (BVGer-act. 3), 

dass das Beschwerdeverfahren daher im einzelrichterlichen Verfahren als 

durch Rückzug gegenstandslos geworden abzuschreiben ist (Art. 23 

Abs. 1 Bst. a VGG), 

dass die Verfahrenskosten in der Regel jener Partei auferlegt werden, de-

ren Verhalten die Gegenstandslosigkeit bewirkt hat (Art. 5 des Reglements 

vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bun-

desverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]),  

C-1678/2021 

Seite 3 

dass die Verfahrenskosten ganz oder teilweise erlassen werden können, 

wenn ein Rechtsmittel ohne erheblichen Aufwand für das Gericht durch 

Rückzug erledigt wird (Art. 6 Bst. a VGKE, vgl. auch Art. 63 Abs. 1 Satz 3 

VwVG), 

dass die Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens zwar durch 

den Beschwerderückzug der Beschwerdeführerin bewirkt worden ist, der 

Aufwand für das Gericht es vorliegend jedoch rechtfertigt, auf die Erhebung 

von Verfahrenskosten zu verzichten,  

dass die Vorinstanz keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat (Art. 7 

Abs. 3 VGKE), was aufgrund des Beschwerderückzugs vorliegend auch für 

die Beschwerdeführerin zutrifft (vgl. Art. 15 i.V.m. Art. 5 VGKE; vgl. auch 

Art. 7 Abs. 1 e contrario VGKE),  

dass für das Dispositiv auf die nächste Seite verwiesen wird. 

 

 

  

C-1678/2021 

Seite 4 

 

Demnach verfügt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Das Beschwerdeverfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde als 

gegenstandslos geworden abgeschrieben. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben und es wird keine Parteient-

schädigung zugesprochen. 

3.  

Dieser Entscheid geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde; Beilage: Kopie Eingabe 

der Beschwerdeführerin vom 19. April 2021) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben)  

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben)  

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Christoph Rohrer Milan Lazic 

 

 

 

 

C-1678/2021 

Seite 5 

 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, 

deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu 

enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit 

sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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