# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1be7adf4-4dd9-56f1-9c13-3c9e333b69f1
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-16
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 16.09.2020 S 2020 40
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-40_2020-09-16.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 16. September 2020 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RAin MLaw B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Leistungen)

S 2020 40

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Urteil S 2020 40

A. Der Versicherte, A.________, Jahrgang 1962, meldete sich erstmals im Mai 2011 
wegen Knieproblemen rechts bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (IV-
act. 2). Dieses Leistungsbegehren wies die damals zuständige SVA Zürich mit Verfügung 
vom 20. Juli 2012 ab mit der Begründung, dem Versicherten sei eine 
behinderungsangepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar (IV-act. 60).

Am 25. November 2014 meldete sich der Versicherte unter Angabe von Kniebeschwerden 
beidseits erneut zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (IV-act. 69). 
Nach Durchführung medizinischer Abklärungen wurde dem Versicherten in der Folge mit 
Verfügung vom 9. August 2017 eine ganze Invalidenrente vom 1. Juni 2015 bis zum 
31. Mai 2016 und im Juni 2016 eine Dreiviertelsrente zugesprochen (IV-act. 151). Die 
dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit 
Urteil S 2017 118 vom 15. März 2018 abgewiesen (IV-act. 160). 

Am 7. Mai 2018 meldete sich der Versicherte ein weiteres Mal zum Leistungsbezug an 
(IV-act. 162). Die IV-Stelle holte daraufhin im Rahmen ihrer Abklärungen bei den 
behandelnden Ärzten aktuelle Berichte ein und legte das Dossier dem Regionalen 
Ärztlichen Dienst (RAD) vor. Gestützt auf die Beurteilung des RAD-Arztes vom 
15. Oktober 2018 (IV-act. 176) und nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren (IV-
act. 177) wurde das Leistungsbegehren des Versicherten mit Verfügung vom 13. Februar 
2020 abgewiesen (IV-act. 213). 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 16. März 2020 liess A.________ 
beantragen, die Verfügung vom 13. Februar 2020 sei aufzuheben und die 
Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm eine Invalidenrente nach IVG zuzusprechen, 
er sei durch das Gericht medizinisch begutachten zu lassen. Eventualiter sei die Sache an 
die Beschwerdegegnerin zwecks Begutachtung und anschliessendem Neuentscheid 
zurückzuweisen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge zulasten der 
Beschwerdegegnerin. In prozessualer Hinsicht ersuchte der Beschwerdeführer um 
Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege und Rechtsvertretung in der Person von 
RAin B.________. Nach Darlegung des Sachverhalts liess der Beschwerdeführer zur 
Begründung im Wesentlichen vorbringen, der medizinische Sachverhalt sei mit den 
Stellungnahmen des RAD ungenügend abgeklärt. Dass sich sein Zustand laufend 
verschlechtert habe, sei vom RAD nicht berücksichtigt worden. Des Weiteren hätte die 
Beschwerdegegnerin mit einem Entscheid in der Sache zuwarten müssen, bis er sich für 
oder gegen die Durchführung der Rückenoperation entschieden habe. Da nach der 

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Urteil S 2020 40

Rückenoperation auch noch eine Operation zur Einsetzung einer Knietotalprothese 
anstehe, könne im jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht abschliessend über die dauerhafte 
Leistungsfähigkeit entschieden werden. Darüber hinaus sei vom RAD auch die 
Arbeitsfähigkeit nur einseitig beurteilt worden. Die vorliegenden medizinischen Berichte 
würden die Beurteilungen des RAD nicht stützen. Es bestünden mindestens geringe 
Zweifel an den Feststellungen des RAD, sodass die Beschwerdegegnerin verpflichtet 
gewesen wäre, ein medizinisches Gutachten in Auftrag zu geben, bevor sie über den 
Rentenanspruch entschieden hätte (act. 1). 

C. Mit Verfügung vom 9. April 2020 bewilligte der Vorsitzende der 
sozialversicherungsrechtlichen Kammer des Verwaltungsgerichts das Gesuch des 
Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und stellte ihm für das Verfahren vor 
dem Verwaltungsgericht in der Person von RAin MLaw B.________ eine unentgeltliche 
Rechtsbeiständin bei (act. 4).

D. Mit Vernehmlassung vom 18. Mai 2020 beantragte die IV-Stelle Zug die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Begründend wurde im Wesentlichen 
ausgeführt, der medizinische Sachverhalt sei feststehend. Der Zustand werde seit 
längerer Zeit als gleichbleibend bezeichnet. Eine Veränderung könne noch mit einer 
Operation erreicht werden, was der Beschwerdeführer allerdings nicht wolle. Damit 
stünden sämtliche Voraussetzungen fest, nach denen eine Beurteilung der 
Leistungsfähigkeit vorgenommen werden könne. Der Beschwerdeführer lege keine ärztlich 
fundierten medizinischen Beurteilungen auf, welche der Einschätzung des RAD 
widersprechen würden. Die Beurteilung des RAD sei anhand der Akten schlüssig und 
nachvollziehbar. Eine zusätzliche Begutachtung entspräche einem formalistischen 
Leerlauf und würde in einer Verfahrensverzögerung von Monaten münden (act. 5). 

E. Mit Schreiben vom 20. Mai 2020 stellte das Gericht dem Beschwerdeführer die 
Vernehmlassung zur Kenntnisnahme zu (act. 6). In der Folge gingen bei Gericht keine 
weiteren Eingaben mehr ein, weshalb der Schriftenwechsel per Ende Mai 2020 als 
abgeschlossen gilt. 

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Urteil S 2020 40

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] in Verbindung mit § 77 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die 
Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos 
gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 13. Februar 2020; diese ging 
gemäss Eingangsstempel am 14. Februar 2020 bei der Rechtsvertreterin des 
Beschwerdeführers ein. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt 
Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift 
wurde am 16. März 2020 der Post übergeben und ging tags darauf beim 
Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige 
Beschwerdefrist wurde somit unter Berücksichtigung von Art. 38 Abs. 3 ATSG gewahrt. 
Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen und zur 
Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält sodann Antrag und Begründung. 
Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde 
einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der 
Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11). 

2. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu: 
13. Februar 2020) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei 
sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung 
des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 
E. 1.2.1). 

3.
3.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die 
ihre Erwerbstätigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern 
können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

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mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Bei einer Invalidität 
von 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, ab 50 % auf eine halbe, ab 60 % auf 
eine Dreiviertels- und ab 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG). 

3.2 Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG die voraussichtlich bleibende oder länge-
re Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Bei erwerbstätigen Versicher-
ten wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 
der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalidenein-
kommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn 
sie nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen; sog. Einkommensvergleich). 

3.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und im 
Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls 
auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der 
Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in 
welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig 
ist (BGE 125 V 256 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten 
Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 256 E. 4 mit Hinweisen; AHI 2002 
S. 70 E. 4b/cc). Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts oder eines Gutachtens 
kommt es entscheidend darauf an, ob die betreffenden Angaben für die streitigen Belange 
umfassend sind, auf allseitigen Untersuchungen beruhen, auch die geklagten 
Beschwerden berücksichtigen, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 
sind, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen 
Situation einleuchten und ob die Schlussfolgerungen der Experten begründet sind (BGE 
134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a mit Hinweis).

4.
4.1 Wurde eine Rente oder eine Hilflosenentschädigung wegen eines zu geringen 
Invaliditätsgrades oder wegen fehlender Hilflosigkeit verweigert, so wird nach Art. 87 
Abs. 3 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) eine neue 
Anmeldung nur geprüft, wenn die Voraussetzungen gemäss Abs. 2 dieser Bestimmung 
erfüllt sind. Danach ist in der Neuanmeldung glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der 

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Invalidität oder der Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten 
Betreuungsaufwandes der versicherten Person in einer für den Anspruch erheblichen 
Weise geändert hat. 

4.2 Nach Eingang einer Neuanmeldung ist die Verwaltung demnach zunächst zur 
Prüfung verpflichtet, ob die Vorbringen der versicherten Person überhaupt glaubhaft sind; 
verneint sie dies, so erledigt sie das Gesuch ohne weitere Abklärungen durch 
Nichteintreten. Dabei wird sie unter anderem zu berücksichtigen haben, ob die frühere 
Verfügung nur kurze oder schon längere Zeit zurückliegt, und dementsprechend an die 
Glaubhaftmachung höhere oder weniger hohe Anforderungen stellen (vgl. BGE 130 V 64 
E. 5.2.5; 71 E. 2.2 mit Hinweisen). Insofern steht ihr ein gewisser Beurteilungsspielraum 
zu, den das Gericht grundsätzlich zu respektieren hat. 

4.3 Tritt die Verwaltung auf die Neuanmeldung ein, so hat sie die Sache materiell 
abzuklären und sich zu vergewissern, ob die vom Versicherten glaubhaft gemachte 
Veränderung des Invaliditätsgrades tatsächlich eingetreten ist; sie hat demnach in 
analoger Weise wie bei einem Revisionsfall nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vorzugehen (vgl. 
dazu BGE 130 V 71 E. 3.1). Stellt sie fest, dass der Invaliditätsgrad seit Erlass der 
früheren rechtkräftigen Ablehnungsverfügung keine Veränderung erfahren hat, so weist 
sie das neue Gesuch ab. Anderenfalls hat sie zusätzlich zu prüfen, ob nunmehr ein 
anspruchsbegründender oder ein anspruchserhöhender Invaliditätsgrad zu bejahen ist. Im 
Beschwerdefall obliegt die gleiche materielle Prüfungspflicht dem Gericht 
(Meyer/Reichmuth, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, 3. Aufl. 2014, Art. 30–
31 N. 120).

4.4 Nach Art. 17 Abs. 1 ATSG sind laufende Renten für die Zukunft zu erhöhen, 
herabzusetzen oder aufzuheben, wenn sich der Invaliditätsgrad in einer für den Anspruch 
erheblichen Weise ändert. Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in 
den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet sind, den Invaliditätsgrad und damit den 
Rentenanspruch zu beeinflussen. Dies beurteilt sich stets durch Vergleich der Sachlagen 
in zwei unterschiedlichen Zeitpunkten (revisionsrechtlicher Vergleichszeitraum). Zeitliche 
Vergleichsbasis bilden dabei die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte 
rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer materiellen Prüfung 
des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und 
Durchführung eines Einkommensvergleichs beruht. Am Ende des revisionsrechtlichen 
Vergleichszeitraums steht immer die angefochtene Revisionsverfügung (BGE 133 V 108 

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E. 5.4; Meyer/Reichmuth, a.a.O., Art. 30–31 N. 39 ff.; Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 
4. Aufl. 2020, Art. 17 N. 26 ff.).

5. Fest steht vorliegend, dass sich der Beschwerdeführer im Mai 2011 erstmals bei 
der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug anmeldete, dass der Rentenanspruch in 
der Folge abgewiesen wurde, dass es daraufhin im Rahmen einer Neuanmeldung zu einer 
Rentenzusprache vom 1. Juni 2015 bis 30. Juni 2016 kam und dass sich der 
Beschwerdeführer am 7. Mai 2018 bereits zum dritten Mal zum Leistungsbezug 
anmeldete. Als erstellt gilt weiter, dass die IV-Stelle das Leistungsbegehren im 
Wesentlichen gestützt auf die Beurteilungen ihres RAD-Arztes Dr. C.________ mit 
Verfügung vom 13. Februar 2020 erneut abwies. Somit gilt es nachfolgend zu prüfen, ob 
sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers seit dem Zeitpunkt der Verfügung 
vom 9. August 2017 bis zum Zeitpunkt der vorliegend angefochtenen Verfügung vom 
13. Februar 2020 in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat. Zum 
Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers bzw. zu deren 
Entwicklung lässt sich den Akten Folgendes entnehmen:

5.1 Die Beschwerdegegnerin stützte sich in ihrer Verfügung vom 9. August 2017 im 
Wesentlichen auf die Beurteilungen ihrer RAD-Ärzte ab. RAD-Ärztin Dr. med. D.________, 
Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, 
anerkannte in ihrem Konsil vom 7. Juni 2017 als dauerhaften Gesundheitsschaden eine 
beginnende Retropatellararthrose links mehr als rechts. Sie ging davon aus, dass dem 
Versicherten seit dem Unfall vom 26. Februar 2014 die Ausübung seiner bisherigen 
Tätigkeit als Produktionsmitarbeiter nicht mehr zumutbar sei. Hingegen seien ihm in 
Anlehnung an die Einschätzung von RAD-Arzt Dr. med. C.________, Facharzt Allgemeine 
Innere Medizin FHM, ab Anfang März 2016 eine 50%ige, ab Mitte April 2016 eine 75%ige 
und ab Juni 2016 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer dem Knieleiden angepassten 
Tätigkeit (gemäss dem von Dr. C.________ erstellten ergonomischen Profils) möglich und 
zumutbar (IV-act.147 f.). Doktor C.________ legte das ergonomische Profil wie folgt fest: 
körperlich leichte bis höchstens gelegentlich mittelschwere, idealerweise 
wechselbelastende Tätigkeit mit hohem Sitzanteil, ohne Hebe- und Tragbelastung über 10 
kg, ohne Zwangshaltungen, ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Gehen in 
unebenem Gelände, ohne Schläge und Vibrationen auf die Kniegelenke sowie ohne Kälte- 
und Nässeexposition (IV-act. 106). Doktor D.________ ergänzte das soeben dargelegte, 
von Dr. C.________ formulierte ergonomische Profil schliesslich noch dahingehend, dass 
dem Versicherten keine rein sitzende Tätigkeit mehr möglich sei bzw. dass er zumindest 

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die Möglichkeit haben müsse, sein linkes Bein in sitzender Position wiederholt zu strecken 
bzw. zu beugen (IV-act. 147 S. 5). 

5.2 Nach der Neuanmeldung vom 7. Mai 2018 wurden folgende medizinische Berichte 
eingereicht bzw. von der IV-Stelle eingeholt:

5.2.1 Der Bericht der E.________ Klinik vom 5. April 2018 hält anamnestisch seit über 
sechs Monaten bestehende linksbetonte Rückenschmerzen beim Gehen nach 5–10 
Minuten und seit über zwei Monaten bestehende linksseitige Schmerzen im Bereich des 
lateralen Ober- und Unterschenkels und Kribbelparästhesien bis in den linken Fuss 
medialseits ziehend fest. Die Ärzte diagnostizierten ein lumbospondylogenes 
Schmerzsyndrom links DD radikuläre Symptomatik nicht ausgeschlossen, eine aktivierte 
Osteochondrose LWK4/5 rechts und einen Status nach unikompartimenteller Knieprothese 
medial links am 20. Oktober 2015 sowie einen Status nach Kniearthroskopie 
Teilmeniskektomie rechts 2011 (IV-act. 171 S. 9). Anlässlich der Konsultation vom 9. April 
2018 berichtete der Versicherte über einen unveränderten Verlauf (IV-act. 171 S. 7). Am 
24. April 2018 wurde schliesslich eine Sakralblock-Infiltration durchgeführt (IV-act. 164). 
Die Hausärztin des Versicherten, Dr. med. F.________, Fachärztin Allgemeine Innere 
Medizin FMH, attestierte dem Versicherten daraufhin eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit ab 
dem 1. Mai 2018 (IV-act. 165). 

5.2.2 Dem Verlaufsbericht der E.________ Klinik vom 29. Mai 2018 kann entnommen 
werden, dass der Versicherte durch den Sakralblock eine Beschwerdelinderung von ca. 
80 % erfahren habe und er keine Schmerzmittel mehr einnehmen müsse. Auch in der 
klinischen Untersuchung zeigte sich ein deutlich gebesserter Befund mit nun vollständig 
unauffälliger Neurologie (IV-act. 171 S. 3 f.). Die Ärzte der E.________ Klinik wiesen im 
Bericht vom 26. Juni 2018 darauf hin, dass von ihrer Seite nie eine Arbeitsunfähigkeit 
attestiert worden sei. Nach der Sakralblock-Infiltration sei eine leichte Arbeit mit 
Wechselbelastung ohne Heben von schweren Gewichten und sitzender Tätigkeit zumutbar 
(IV-act. 171 S. 1 f.). 

5.2.3 Am 23. Juli 2018 berichtete die Hausärztin von einer Überweisung des 
Versicherten an den Psychiater Dr. G.________ aufgrund einer Depression. Zudem 
attestierte sie eine volle Arbeitsunfähigkeit, nachdem ein Einsatz mit dem Sozialamt nicht 
habe realisiert werden können (IV-act. 173 S. 1). 

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5.2.4 Mit Stellungnahme vom 15. Oktober 2018 beurteilte RAD-Arzt Dr. C.________ die 
Neuakten und hielt eine intermittierende Verschlechterung im Zusammenhang mit einem 
degenerativ bedingten lumbospondylogenen Schmerzsyndrom linksseitig fest, welches 
sich nach der Infiltration über sechs Wochen deutlich günstig habe beeinflussen lassen. 
Dies bedinge dauerhaft eine Minderbelastbarkeit der Lumbalwirbelsäule. Dem sei 
allerdings im bestehenden ergonomischen Profil bereits Rechnung getragen worden. 
Wichtig bleibe ein regelmässiges Training zwecks Aufbaus und Kräftigung der 
Rumpfmuskulatur. Anhaltspunkte/Hinweise dafür, dass sich der Versicherte 
zwischenzeitlich in fachärztlich psychiatrische Behandlung begeben habe, liessen sich 
dem Dossier nicht entnehmen. Dies lasse den Schluss zu, dass von Seiten der 
postulierten depressiven Symptomatik entgegen der Erfahrung kein hoher Leidensdruck 
bzw. höchstens eine leichtgradige depressive Episode vorliege, welche keine länger 
andauernde Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermöge. Gemäss RAD ergab sich somit 
keine Veränderung gegenüber der letzten rechtskräftigen Verfügung (IV-act. 176). 

5.2.5 Am 19. Dezember 2018 wurde eine weitere Sakralblock-Infiltration durchgeführt 
(IV-act. 189 S. 1 f.) und mit Bericht vom 28. Dezember 2018 stellten die Ärzte der 
Wirbelsäulenchirurgie der E.________ Klinik die Indikation zu einer Mehretagen Fusion 
von LWK 3–SWK 1. Das weitere Vorgehen werde anfangs Februar 2019 besprochen (IV-
act. 189 S. 3 f.). Anlässlich der Konsultation vom 6. Februar 2019 berichtete der 
Versicherte über gleichbleibende Beschwerden. Auch der letztmalige Sakralblock vom 
19. Dezember 2018 habe keine wirkliche Schmerzlinderung gebracht. Bekannt seien eine 
Spondylolyse und hochgradige Foraminalstenosen sowie eine Kompression der L5-
Nervenwurzeln. Zudem bestehe eine flache rechtsseitige Diskushernie mit deutlichem 
Kontakt zur L4-Nervenwurzel rechts und eine flache Diskushernie mit Kontakt zur 
Nervenwurzel L5 links und multisegmental geringe Facettengelenksarthrosen. Beurteilend 
kamen die Ärzte zum Schluss, dass sich gegenüber der letztmaligen Untersuchung keine 
grossen Veränderungen gezeigt hätten. Mit konservativen Therapiemassnahmen könne 
bei dieser massiv degenerierten Lendenwirbelsäule keine Verbesserung mehr 
herbeigeführt werden (IV-act. 191). 

5.2.6 Am 3. Mai 2019 ging bei der IV-Stelle der Bericht von Dr. H.________, Facharzt 
für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 2. Mai 2019 ein. Darin wird festgehalten, 
dass der Versicherte ca. alle zwei bis vier Wochen in die Behandlung komme. Es sei keine 
Arbeitsunfähigkeit ausgestellt worden, wobei allein aus psychiatrischer Sicht rein 
theoretisch zwischen dem 20. Februar und dem 25. März 2019 eine 50%ige 

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Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe. Ab dem 26. März 2019 bestehe wieder eine volle 
Arbeitsfähigkeit. Es bestehe noch eine leichte Depression; die Behandlung sei mit der 
letzten Kontrolle am 25. März 2019 abgeschlossen (IV-act. 195). 

5.2.7 RAD-Arzt Dr. C.________ beurteilte die neuen Berichte am 10. Mai 2019 
dahingehend, als unverändert linksbetonte Beinschmerzen i.S. einer Lumboischialgie 
beklagt würden, wobei angesichts der naturgemäss leicht progredienten degenerativen 
Veränderungen und der zuletzt unter semiinvasiven Massnahmen (Sakralblock) 
ausgebliebenen Besserung die Indikation für eine operative Sanierung gestellt worden sei. 
Sollte sich der Versicherte hierzu entscheiden, wäre auch bezogen auf eine angepasste 
Tätigkeit mit einer Rehabilitationsdauer in der Grössenordnung von drei Monaten zu 
rechnen. Aus rein psychiatrischer Sicht habe – vorbehältlich einer leitliniengerechten 
Behandlung – keine länger andauernde Arbeitsunfähigkeit bestanden (IV-act. 196). 

5.2.8 Im Mai 2019 ging bei der IV-Stelle ein weiterer Bericht der E.________ Klinik 
hinsichtlich der Knieproblematik ein. Dem Bericht vom 11. März 2019 kann diesbezüglich 
entnommen werden, dass die Beschwerden im Kniegelenk nicht zu 100 % geklärt seien. 
Eine Lockerung sei nicht ausgeschlossen. Im Vordergrund stünde jedoch die 
Wirbelsäulenproblematik. Mit dem Kniegelenk könne der Versicherte plus minus umgehen. 
Hinsichtlich Knieproblematik sei schlussendlich nur die Konversion in die 
Knietotalprothese möglich (IV-act. 199). Im Dezember 2019 teilte die E.________ Klinik 
mit, es seien nach dem 11. März 2019 hinsichtlich der Knieproblematik keine Berichte 
mehr verfasst worden (IV-act. 202). 

5.2.9 Betreffend Wirbelsäulenproblematik kann dem Bericht vom 3. April 2019 
entnommen werden, dass sich bis anhin keine neuen neurologischen Defizite gezeigt 
hätten. Der klinische Zustand des Versicherten sei stationär. Die Ärzte empfahlen erneut 
eine mehrsegmentale Dekompression und Fusion aufgrund der massiv degenerativ 
veränderten LWS und wiesen darauf hin, dass der Versicherte die Operation Ende August 
2019 wünsche (IV-act. 198). Anlässlich der Verlaufskontrolle vom 4. September 2019 
zeigte sich eine stabile Situation der Beschwerden. Im entsprechenden Bericht vom 
11. September 2019 wurde festgehalten, dass die Beschwerden nach wie vor stark 
vorhanden seien. Trotz erneuter Empfehlung zur Operation konnte sich der Versicherte 
weiterhin nicht dazu entscheiden. Dies wurde damit begründet, dass er grossen Respekt 
vor der Operation habe (IV-act. 203). 

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5.2.10 Mit Stellungnahme vom 7. Januar 2020 kam RAD-Arzt Dr. C.________ zum 
Schluss, es bestünden unstrittig degenerative Veränderungen des Achsenskeletts, der 
Knie- und Schultergelenke, weshalb dem Versicherten nur noch körperlich leichte (Hebe-
/Tragbelastung 5–10 kg), wechselbelastende Tätigkeiten mit relevantem Sitzanteil bzw. 
der Möglichkeit zum freien Positionswechsel, ohne Zwangshaltungen (Knien, Kauern, 
vornübergebeugt, Überkopf), ohne Besteigen von Leitern/Gerüsten, ohne Gehen in 
unebenem Gelände, ohne Schläge/Vibrationen auf die Kniegelenke und ohne Kälte-
/Nässeexposition zumutbar seien. Der Behandlungsrahmen sei zuletzt nicht ausgeschöpft 
worden. Auch vorbehältlich einer Therapie-Optimierung bestehe möglicherweise 
schmerzbedingt ein erhöhter Pausenbedarf mit hieraus resultierender maximaler 
Leistungsreduktion von 10 bis 20 %. Da sich die den Versicherten zuletzt behandelnden 
Fachärzte (Wirbelsäulenchirurgie, Orthopädie) nicht zur Arbeits-/Leistungsfähigkeit in 
angepasster Tätigkeit geäussert hatten, empfahl RAD-Arzt Dr. C.________ weitere 
Abklärungen diesbezüglich (IV-act. 204). 

5.2.11 Mit Bericht vom 17. Januar 2020 teilte die E.________ Klinik mit, dass die letzte 
Kontrolle auf der Kniechirurgie am 11. März 2019 stattgefunden habe. Hinsichtlich des 
Kniegelenks sei die Situation nicht ganz klar, hier könnten keine weiteren objektiven 
Befunde erhoben werden. Aufgrund des Knies könnte eine leichte körperliche Tätigkeit mit 
relevantem Sitzanteil im Rahmen von wahrscheinlich 100 % ausgeübt werden (IV-act. 209 
S. 1). 

5.2.12 Hinsichtlich der Wirbelsäulenproblematik hielten die Ärzte der E.________ Klinik 
mit Bericht vom 23. Januar 2020 fest, dass aktuell keine weitere Behandlung indiziert sei. 
Für eine Operation habe sich der Versicherte bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht entscheiden 
können. Bei dieser degenerierten Lendenwirbelsäule seien leichte Arbeiten empfohlen, wo 
der Versicherte sicheren Halt finden könne und keine Extrembewegung ausführen müsse 
(IV-act. 210). 

5.2.13 Mit erneuter Stellungnahme hält der RAD-Arzt am 3. Februar 2020 fest, 
hinsichtlich der Wirbelsäulenproblematik blieben mangels neurologischer Defizite letztlich 
die beklagten Schmerzen. Es sei aber zu bemerken, dass keine regelmässige Analgetika-
Einnahme erfolge und sich der Versicherte bis dato gegen eine vorgeschlagene Operation 
entschieden habe, was auf einen eher geringen Leidensdruck schliessen lasse. Aus 
psychiatrischer Sicht ergäben sich keine Hinweise auf das Vorliegen einer relevanten 
psychiatrischen Komorbidität mit Einfluss auf die Arbeits-/Leistungsfähigkeit. 

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Vorstehendes berücksichtigend könne aus allgemein internistischer Sicht unverändert auf 
die bisherige Einschätzung einer vollschichtigen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 
abgestützt werden, wobei schmerzbedingt möglicherweise von einem erhöhten 
Pausenbedarf mit hieraus resultierender Leistungsreduktion in der Grössenordnung von 
10 bis max. 20 % zu rechnen sei (IV-act. 211). 

6. Wie sich aus den Akten ergibt, stellte die Beschwerdegegnerin in der Beurteilung 
des erneuten Leistungsgesuchs auf die Stellungnahmen des RAD-Arztes Dr. C.________ 
ab, wonach dem Beschwerdeführer körperlich leichte (Hebe-/Tragbelastung 5–10 kg), 
wechselbelastende Tätigkeiten mit relevantem Sitzanteil bzw. der Möglichkeit zum freien 
Positionswechsel, ohne Zwangshaltungen (Knien, Kauern, vornübergebeugt, Überkopf), 
ohne Besteigen von Leitern und Gerüsten, ohne Gehen in unebenem Gelände, ohne 
Schläge und Vibrationen auf die Kniegelenke und ohne Kälte- und Nässeexposition 
zumutbar seien. Entsprechend der Beurteilung von Dr. C.________, wonach diese 
Tätigkeit wegen des erhöhten schmerzbedingten Pausenbedarfs um 10 bis 20 % 
eingeschränkt sei, ging die Beschwerdegegnerin von einer 85%igen Arbeitsfähigkeit in 
einer leidensangepassten Tätigkeit aus. Der Beschwerdeführer bestreitet dies und stellt 
sich auf den Standpunkt, der RAD-Beurteilung könne nicht gefolgt werden. Des Weiteren 
sei der Entscheid der IV-Stelle verfrüht erfolgt und der Sachverhalt ungenügend abgeklärt. 
Wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird, kann dieser Ansicht des Beschwerdeführers indes 
nicht gefolgt werden. 

6.1 Grundsätzlich ist es zulässig, im Wesentlichen oder sogar ausschliesslich gestützt 
auf intern eingeholte medizinische Unterlagen zu entscheiden. Wie der Beschwerdeführer 
diesbezüglich zu Recht festgestellt hat, sind in solchen Fällen jedoch strenge 
Anforderungen an die Beweiswürdigung in diesem Sinne zu stellen, dass bei auch nur 
geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind (Urteil BGer 9C_341/2007 vom 
16. November 2007 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 122 V 157 E. 1d). Vorliegend bestehen für 
das Gericht jedoch gerade keine Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 
Beurteilung von RAD-Arzt Dr. C.________. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass die 
RAD-Stellungnahmen die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden 
berücksichtigen, in Kenntnis der gesamten medizinischen Vorakten ergingen und 
schliesslich in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge bzw. der 
medizinischen Situation einleuchten und die Schlussfolgerungen für das Gericht 
nachvollziehbar begründet sind. 

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Urteil S 2020 40

Daran ändert insbesondere auch die Tatsache nichts, dass Dr. C.________ den 
Beschwerdeführer nicht persönlich untersucht hat. Gemäss bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung können auch nicht auf eigenen Untersuchungen beruhende Berichte und 
Stellungnahmen der RAD-Ärzte beweiskräftig sein, sofern ein lückenloser Befund vorliegt 
und es im Wesentlichen nur um die Beurteilung eines an sich feststehenden 
medizinischen Sachverhalts geht (Urteil BGer 9C_25/2015 vom 1. Mai 2015 E. 4.1). Indem 
sich Dr. C.________ auf die vorhandenen Dokumente abstützen konnte und seine 
Stellungnahmen offensichtlich in Kenntnis sämtlicher vorliegender medizinischer Berichte 
abgegeben hat, erscheint eine persönliche Untersuchung durch ihn als unnötig, zumal es 
vorliegend im Wesentlichen um die Beurteilung der funktionellen Auswirkungen der 
medizinischen feststehenden Diagnosen geht, so dass das Interesse an einer direkten 
ärztlichen Untersuchung der versicherten Person in den Hintergrund rückt. Der 
Beschwerdeführer vermag somit aus dem Umstand, dass es sich bei der Stellungnahme 
des RAD-Arztes um eine reine Aktenbeurteilung handelt, nichts zu seinen Gunsten 
ableiten. 

Des Weiteren gibt es keine haltbaren Gründe, die von Dr. C.________ angenommene 
Arbeitsfähigkeit und das von ihm formulierte Zumutbarkeitsprofil in Zweifel zu ziehen. 
Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers trifft es insbesondere nicht zu, dass 
RAD-Arzt Dr. C.________ die laufende Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht 
berücksichtigt hätte. Wie sich aus den Akten ergibt, ging RAD-Arzt Dr. C.________ bereits 
mit Stellungnahme vom 15. Oktober 2018 (IV-act. 176) von einer intermittierenden 
Verschlechterung im Zusammenhang mit einem degenerativ bedingten 
lumbospondylogenen Schmerzsyndrom linksseitig aus und anerkannte daraus bedingt 
eine dauerhafte Minderbelastbarkeit der Lumbalwirbelsäule. Entsprechend passte RAD-
Arzt Dr. C.________ das zuletzt formulierte ergonomische Profil dahingehend an, als 
Arbeiten Überkopf/in Reklination zu vermeiden sind. In der Folge kam es zwar – im 
Unterschied zum Sakralblock vom 24. April 2018, der noch eine Beschwerdelinderung von 
ca. 80 % mit sich brachte (vgl. IV-act. 171 S. 3) – im Zusammenhang mit einem weiteren 
Sakralblock vom 19. Dezember 2018 nicht mehr zu einer wirklichen Schmerzlinderung 
(vgl. IV-act. 191 S. 1). Dies anerkannte auch RAD-Arzt Dr. C.________, indem er dem 
Beschwerdeführer eine Einschränkung von 10 bis 20 % aufgrund schmerzbedingter 
Pausen für angepasste Tätigkeiten zugestanden hat (vgl. IV-act. 211). RAD-Arzt 
Dr. C.________ hat somit weder die geklagten Schmerzen noch die eingetretene 
Verschlechterung unberücksichtigt gelassen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass 

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Urteil S 2020 40

Dr. C.________ in seiner Stellungnahme vom 10. Mai 2019 (IV-act. 196) von 
"unveränderten li-betonten Beinschmerzen" spricht, bezieht er sich dabei doch lediglich 
auf die seit dem Vorbescheid vom 8. November 2018 eingegangenen Neuakten der 
E.________ Klinik vom 20. und 28. Dezember 2018 (IV-act. 189) sowie vom 6. Februar 
2019 (IV-act. 191), in welchen von einer unveränderten linksbetonten Lumboischialgie mit 
gleichbleibenden Beschwerden die Rede ist. 

Darüber hinaus ist anzumerken, dass die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch RAD-
Arzt Dr. C.________ im Einklang mit den medizinischen Akten steht. Nachdem die 
psychiatrische Problematik – anfängliche mittelschwere depressive Episode, die unter 
Behandlung relativ schnell besserte entsprechend einer noch höchstens leichtgradigen 
Episode – nur zu einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit geführt hat (vgl. IV-act. 195) 
und von knieorthopädischer Seite die Einschätzung einer zu erwartenden 100%igen 
Arbeitsfähigkeit in einer gemäss Dr. C.________ angepassten Tätigkeit geteilt wird (vgl. 
IV-act. 209 S. 1), verbleibt lediglich die Wirbelsäulenproblematik. Es trifft zwar zu, dass 
von wirbelsäulenchirurgischer Seite her mit Bericht vom 23. Januar 2020 (IV-act. 210) 
keine quantitative Aussage hinsichtlich zumutbarer Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster 
Tätigkeit erfolgte, was auch von RAD-Arzt Dr. C.________ mit Stellungnahme vom 
3. Februar 2020 (IV-act. 211) so festgestellt wurde. Nicht unberücksichtigt bleiben darf 
jedoch die Tatsache, dass der medizinische Sachverhalt – ausgeprägte Degeneration der 
Lendenwirbelsäule ohne neurologische Defizite – feststand. Da es somit nur noch um die 
Beurteilung der funktionellen Auswirkungen der medizinisch feststehenden Diagnosen 
ging, durfte die Beschwerdegegnerin auf weitergehende Untersuchungen bzw. eine 
externe Begutachtung verzichten und stattdessen auf die Einschätzung ihres RAD-Arztes 
abstellen, zumal die von den Ärzten mit Bericht vom 23. Januar 2020 empfohlenen 
Tätigkeiten – leichte Arbeiten mit sicherem Halt und ohne Extrembewegungen – im 
Einklang mit dem von Dr. C.________ formulierten ergonomischen Profil stehen und 
abgesehen von der Beurteilung der Hausärztin Dr. F.________ keine ärztlichen Berichte 
vorliegen, die die Einschätzung des RAD-Arztes kritisieren und/oder davon abweichen 
würden. In Anbetracht der Tatsache schliesslich, dass letztlich die vom Beschwerdeführer 
beklagten Schmerzen ohne neurologische Defizite verbleiben, erscheint es 
nachvollziehbar, wenn Dr. C.________ dem Beschwerdeführer eine Einschränkung von 
10 bis 20 % aufgrund schmerzbedingter Pausen für angepasste Tätigkeiten zugestanden 
hat und davon abgesehen von einer vollschichten Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit 
ausgegangen ist. Wie die Beschwerdegegnerin im Rahmen der Vernehmlassung sodann 
zutreffend darauf hingewiesen hat, hat RAD-Arzt Dr. C.________ mit dem von ihm 

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formulierten ergonomischen Profil nebst den Kniebeschwerden, welche mit der 
Tragbelastung, dem Sitzanteil sowie dem Verbot von Zwangshaltungen und von Schlägen 
und Vibrationen berücksichtigt sind, auch den beidseitigen Rückenbeschwerden mit dem 
Erfordernis der Wechsel- und Tragbelastung, der Möglichkeit zum freien Positionswechsel 
und dem Vermeiden von Zwangshaltungen überkopf Rechnung getragen.

Im Übrigen vermag auch die Einschätzung der Hausärztin an der RAD-Einschätzung keine 
Zweifel aufkommen zu lassen, sind ihrerseits doch lediglich ein Arztzeugnis vom 4. Mai 
2018 (IV-act. 165), mit welchem bereits zu diesem Zeitpunkt eine durchgehende 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit bis zum 31. Dezember 2018 attestiert wurde, sowie ein Arztbericht vom 
23. Juli 2018 (IV-act. 173 S. 1), der nur sehr rudimentär ausgefallen ist und dem 
Beschwerdeführer für alle Arbeiten, ohne aber zwischen der bisherigen und einer seiner 
Beschwerden angepassten Tätigkeit genauer zu differenzieren, eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit attestiert, aktenkundig. Darin werden keine Aspekte benannt, die von 
RAD-Arzt Dr. C.________ unerkannt und ungewürdigt geblieben wären. Überdies ist 
gestützt auf die höchstrichterliche Rechtsprechung der Erfahrungstatsache Rechnung zu 
tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung 
in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (Urteil BGer 8C_812/2007 
vom 6. Oktober 2008 E. 8.2). 

Was den von RAD-Arzt Dr. C.________ angesprochenen eher geringen Leidensdruck 
anbelangt, ist dem Beschwerdeführer zwar Recht zu geben, dass konservative 
Massnahmen gemäss Bericht vom 11. September 2019 (IV-act. 203) nicht indiziert sind. 
Der Beschwerdeführer übersieht jedoch, dass die Ärzte im genannten Bericht die 
Operation im Sinne einer Fusion der untersten drei Bandscheibenfächer empfehlen. 
Nachdem diese bis zum Zeitpunkt der Stellungnahme von Dr. C.________ vom 7. Januar 
2020 (IV-act. 204) bzw. auch darüber hinaus nicht durchgeführt wurde, ist es nicht zu 
beanstanden, wenn Dr. C.________ die Behandlungsmassnahmen als nicht ausgeschöpft 
bezeichnete. In Anbetracht der Tatsache schliesslich, dass sich der Beschwerdeführer 
auch mehr als ein Jahr nach der Indikation zu einer operativen Sanierung – die Operation 
wurde erstmals anlässlich der Konsultation vom 13. Dezember 2018 empfohlen (vgl. IV-
act. 189 S. 4) – noch immer nicht dazu entscheiden konnte, ist es auch nicht zu 
beanstanden, wenn Dr. C.________ auf einen eher geringen Leidensdruck schliesst, 
zumal sich der Beschwerdeführer, wie von der Beschwerdegegnerin zutreffend anerkannt, 
im Frühjahr 2019 offensichtlich bereits einmal für die Operation Ende August 2019 
entschieden (vgl. IV-act. 198 S. 1), daraufhin aber wieder davon abgesehen hat.

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Schliesslich geht auch der Einwand des Beschwerdeführers, der Entscheid der IV-Stelle 
sei verfrüht; bevor er sich für oder gegen die Rückenoperation entschieden habe, könne 
gar nicht abschliessend über die dauerhafte Leistungsfähigkeit entschieden werden, fehl. 
Vielmehr ist der Beschwerdegegnerin zuzustimmen, dass der medizinische Sachverhalt 
seit längerer Zeit feststand, zeigten sich doch bereits anlässlich der Konsultation vom 
6. Februar 2019 gegenüber der letztmaligen Untersuchung keine grossen Veränderungen 
und die Beschwerden wurden als gleichbleibend bezeichnet (vgl. IV-act. 191). 
Dementsprechend gingen die Ärzte der E.________ Klinik mit Bericht vom 3. April 2019 
(IV-act. 198) von einem stationären klinischen Zustand aus und auch anlässlich der 
Verlaufskontrolle vom 4. September 2019 zeigte sich eine stabile Situation der 
Beschwerden (vgl. IV-act. 203). Als einzige Behandlungsmöglichkeit, die zu einer 
Verbesserung der Schmerzsymptomatik führen dürfte, wird eine entsprechende 
Rückenoperation genannt und empfohlen, wofür sich der Beschwerdeführer bis zum 
heutigen Zeitpunkt jedoch nicht entscheiden konnte. In Anbetracht der Tatsache 
schliesslich, dass RAD-Arzt Dr. C.________ das Zumutbarkeitsprofil ohne 
Berücksichtigung der empfohlenen Operation festlegte, erschliesst sich dem Gericht nicht, 
weshalb zum jetzigen Zeitpunkt bei einem seit längerer Zeit als gleich bleibend 
bezeichneten Gesundheitszustand keine Beurteilung der Leistungsfähigkeit vorgenommen 
werden kann. Daran ändert auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf eine weitere 
Operation zur Einsetzung einer Knietotalprothese nichts, wird im Bericht der E.________ 
Klinik vom 11. März 2019 (IV-act. 199) die Konversion in die Knietotalprothese doch 
lediglich als einzige noch mögliche Behandlungsoption aufgezeigt, ohne dass die Akten 
weitere Abklärungen in dieser Hinsicht enthielten, zumal nach diesem Zeitpunkt in 
knieorthopädischer Hinsicht keine weiteren Konsultationen mehr erfolgten. 

6.2 Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass die 
Beschwerdegegnerin gestützt auf die Stellungnahmen von RAD-Arzt Dr. C.________ von 
einer 85%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit ausgehen durfte. 
Sowohl die Einwände des Beschwerdeführers als auch die in den Akten liegenden 
Arztberichte führten jedenfalls nicht dazu, dass auch nur geringe Zweifel an der 
Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der RAD-Beurteilung erweckt wurden. 

7. Was die Berechnung des Invaliditätsgrades anbelangt, ist festzustellen, dass der 
von der Beschwerdegegnerin vorgenommene Einkommensvergleich (IV-act. 212) einer 
summarischen Überprüfung seitens des Gerichts standhält. Da die Berechnung im 

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Übrigen auch vom Beschwerdeführer nicht beanstandet wird, erübrigen sich Weiterungen 
in dieser Hinsicht.

8. Insgesamt ist festzuhalten, dass die Beschwerdegegnerin gestützt auf die RAD-
Beurteilungen zu Recht von einer 85%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten 
Tätigkeit ausgegangen ist und entsprechend dem errechneten Invaliditätsgrad von 28 % 
einen Rentenanspruch weiterhin abgelehnt hat. Damit erweist sich die angefochtene 
Verfügung vom 13. Februar 2020 als rechtmässig, weshalb die dagegen erhobene 
Beschwerde vollumfänglich abzuweisen ist. 

9. Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung 
und/oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein 
bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahrscheinlich und weitere Beweismassnahmen 
könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, kann auf die Abnahme 
weiterer Beweise in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 122 V 157 
E. 1d). 

In Berücksichtigung sämtlicher Akten ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer 
ausreichend medizinisch abgeklärt wurde, konnten aus den entsprechenden 
medizinischen Unterlagen doch Schlussfolgerungen gezogen werden, die in ihrer 
Begründung zu überzeugen vermögen. Schon für die IV-Stelle gab es keinen Grund, 
weitere Abklärungen einzuholen, durfte sie doch – wie oben ausführlich dargelegt – auf die 
Stellungnahmen ihres RAD-Arztes abstellen, weshalb es keiner weiteren Abklärungen 
oder einer Begutachtung bedarf und der Beschwerdegegnerin keine Verletzung der 
Abklärungspflicht gemäss Art. 43 Abs. 1 ATSG vorzuwerfen ist. Dem Antrag auf 
medizinische Begutachtung ist somit in zulässiger Anwendung der antizipierten 
Beweiswürdigung nicht stattzugeben. 

10. Nachdem dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. April 2020 die 
unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, sind ihm für das vorliegende Verfahren keine 
Kosten aufzuerlegen. Eine Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist nicht 
auszurichten. Die vom Beschwerdeführer beigezogene Rechtsanwältin, RAin MLaw 
B.________, ist für ihren Aufwand ausgehend von einem Stundenansatz für 
Rechtsanwälte von Fr. 220.– und in Berücksichtigung des Umstandes, dass nur der 
notwendige Aufwand verrechnet werden kann, ermessensweise mit Fr. 2'400.– (inkl. 
Barauslagen und MWST) aus der Staatskasse zu entschädigen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers wird für das Beschwerdeverfahren 
mit Fr. 2'400.– (inkl. Auslagen und MWST) aus der Staatskasse entschädigt.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug 
von Ziffer 3 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 16. September 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am