# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d657650d-35a4-5f75-8d43-16b24c17cd4c
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-12-20
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 20.12.2023 BK 2023 281
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2023-281_2023-12-20.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 23 281

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 20. Dezember 2023

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid, 
Oberrichterin Hubschmid
Gerichtsschreiberin Kurt

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigter 1

B.________

Beschuldigter 2

C.________

Beschuldigter 3

D.________

Beschuldigter 4

E.________

Beschuldigter 5

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

F.________

Strafkläger/Beschwerdeführer

Gegenstand Nichtanhandnahme

Strafverfahren wegen Drohungen, Erpressungen etc.

2

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Bern-Mittelland vom 15. Juni 2023 (BM 23 11191)

3

Erwägungen:

1. Der Straf- und Zivilkläger reichte am 15. Februar 2023 bei der Bundesanwaltschaft 
Strafanzeige gegen die kantonalen und städtischen Angestellten der Steuerverwal-
tung des Kantons Bern und unbekannte Täterschaft ein. Mit Verfügung der Gene-
ralstaatsanwaltschaft vom 9. März 2023 wurde das Verfahren durch die Regionale 
Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) übernom-
men. Dieser wurden in der Folge gestützt auf die Übernahmeverfügung auch weite-
re Anzeigen des Straf- und Zivilklägers übermittelt. Mit Verfügung vom 15. Juni 
2023 nahm die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen die Beschuldigten nicht an 
die Hand. Dagegen sowie gegen die Übernahmeverfügung der Generalstaatsan-
waltschaft vom 9. März 2023 reichte der Straf- und Zivilkläger (nachfolgend: Be-
schwerdeführer) am 1. Juli 2023 Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Straf-
sachen des Obergerichts des Kantons Bern (nachfolgend: Beschwerdekammer) 
sowie beim Bundesstrafgericht ein. Darin stellte er folgende Anträge:

«Entscheidungs- / Verfügungspunkte 1. bis 3. (Kopien Verfügung 23 11191/PER vom 25.06.2023 und 

die Übernahmeverfügung GRH 23 23/BAK vom 09.03.2023 liegen dieser Beschwerde bei) sind voll-

umfänglich als ungültig zu erklären!

Die Strafanzeige mit Aktenzeiche SV.23.0327-ZEB ist zur Weiterbeurteilung an die Bundesanwalt-

schaft in Bern zur sofortigen Eröffnung und Bearbeitung zurückzuweisen. Gefahr ist in Verzug!

Dem Beschwerdeführer ist rechtliches Gehör zu gewähren.

Dem Beschwerdeführer ist die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen!» 

Der Verfahrensleiter der Beschwerdekammer eröffnete am 11. Juli 2023 ein Be-
schwerdeverfahren und setzte dem Beschwerdeführer Frist, um seine Rechtsmit-
telschrift eigenhändig zu unterzeichnen. Die beim Bundesstrafgericht eingereichte 
Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung wurde mit Beschluss des 
Bundesstrafgerichts vom 10. Juli 2023 zuständigkeitshalber an die Beschwerde-
kammer überwiesen. Betreffend ebenfalls angefochtener Übernahmeverfügung 
eröffnete das Bundesstrafgericht kein Beschwerdeverfahren. Mit Eingabe vom 
14. Juli 2023 reichte der Beschwerdeführer eine eigenhändig unterzeichnete Be-
schwerde bei der Beschwerdekammer ein. Der Verfahrensleiter setzte dem Be-
schwerdeführer mit Verfügung vom 18. Juli 2023 erneut Frist, um sein Gesuch um 
unentgeltliche Rechtspflege ausführlich zu begründen und zu belegen. Am 23. Juli 
2023 reichte der Beschwerdeführer ein Gesuch und Beilagen ein. Die General-
staatsanwaltschaft beantragte in ihrer Stellungnahme vom 2. August 2023 die Ab-
weisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Die Beschuldigten liessen 
sich nicht vernehmen. 

2. Gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen der Staatsanwaltschaft kann bei 
der Beschwerdekammer innert zehn Tagen schriftlich und begründet Beschwerde 
geführt werden (Art. 393 Abs. 1 Bst. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 StPO; Art. 35 des Ge-
setzes über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft 

4

[GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Ober-
gerichts [OrR OG; BSG 162.11]). 

Angefochten sind sowohl die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft 
vom 15. Juni 2023 als auch die Übernahmeverfügung der Generalstaatsanwalt-
schaft vom 9. März 2023, welche dem Beschwerdeführer zusammen mit der Nicht-
anhandnahmeverfügung eröffnet wurde. Für die Überprüfung der Übernahmever-
fügung der Generalstaatsanwaltschaft bzw. die in diesem Zusammenhang erhobe-
nen Rügen (u.a. auch Gehörsverletzung, Rechtsverweigerung bzw. -verzögerung) 
ist die Beschwerdekammer allerdings nicht zuständig. Der Beschwerdeführer hat 
denn auch Beschwerde an das Bundesstrafgericht erhoben. Der Umstand, dass 
dieses kein Beschwerdeverfahren eröffnet hat, ändert an der Ausgangslage des 
vorliegenden Beschwerdeverfahrens nichts. Betreffend Übernahmeverfügung und 
die in diesem Zusammenhang erhobenen Rügen und Anträge kann folglich nicht im 
Beschwerdeverfahren entschieden werden, weshalb insofern auf die Beschwerde 
nicht einzutreten ist. Zwar stellt die sachliche Unzuständigkeit einen Nichtigkeits-
grund dar, der jederzeit und von sämtlichen rechtsanwendenden Behörden von 
Amtes wegen zu beachten ist (BGE 138 II 501 E. 3.1 S. 503; 137 I 273 E. 3.1 S. 
275; 133 II 366 E. 3.1 f.; je mit Hinweisen). Hinweise auf eine sachliche Unzustän-
digkeit der Staatsanwaltschaft ergeben sich aber mit Blick auf die Art. 22 ff. StPO 
nicht. Unabhängig davon, ob sich einzelne Personen allenfalls strafbar gemacht 
haben, kann offensichtlich und entgegen den Ausführungen des Beschwerdefüh-
rers nicht vom Vorliegen einer kriminellen Organisation gemäss Art. 260ter des 
Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0) ausgegangen werden. Zu-
dem führt selbst das Vorliegen organisierten Verbrechens nicht per se zu einer Zu-
ständigkeit der Bundesanwaltschaft (vgl. Art. 24 StPO). Weiter kann der Beschwer-
deführer die sachliche Zuständigkeit nicht selbst bestimmen, auch wenn er davon 
ausgeht, die Staatsanwaltschaft sei voreingenommen und parteilich. Der Umstand, 
dass es sich bei den Beschuldigten um Behördenmitglieder des Kantons Bern han-
delt, schliesst die sachliche Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht 
per se aus und verstösst auch nicht gegen die Gewaltentrennung. 

Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerden gegen die Bundes-
anwaltschaft sind bei den zuständigen Behörden des Bundes zu erheben und kön-
nen ebenfalls nicht im vorliegenden Beschwerdeverfahren behandelt werden. 

Gegenstand im Beschwerdeverfahren bildet daher einzig die Überprüfung der 
Nichtanhandnahme. Der Beschwerdeführer ist dadurch unmittelbar in seinen recht-
lich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert 
(Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist 
insofern einzutreten. 

3. Die Staatsanwaltschaft eröffnet eine Untersuchung, wenn sich aus den Informatio-
nen und Berichten der Polizei, aus der Strafanzeige oder aus ihren eigenen Fest-
stellungen ein hinreichender Tatverdacht ergibt (Art. 309 Abs. 1 Bst. a StPO). 
Gemäss Art. 310 Abs. 1 Bst. a StPO verfügt die Staatsanwaltschaft die Nichtan-
handnahme, sobald aufgrund der Strafanzeige oder des Polizeirapports feststeht, 
dass die fraglichen Straftatbestände oder die Prozessvoraussetzungen eindeutig 

5

nicht erfüllt sind. Es muss mit anderen Worten sicher sein, dass der Sachverhalt 
unter keinen Straftatbestand fällt, was etwa der Fall ist bei rein zivilrechtlichen 
Streitigkeiten (BGE 137 IV 285 E. 2.3). Die zur Eröffnung einer Strafuntersuchung 
erforderlichen tatsächlichen Hinweise auf eine strafbare Handlung müssen erheb-
lich und konkreter Natur sein. Blosse Vermutungen oder Gerüchte genügen nicht. 
Der Anfangsverdacht soll eine plausible Tatsachengrundlage haben, aus der sich 
die konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat ergibt (Urteil des Bundesge-
richts 6B_897/2015 vom 7. März 2016 E. 2.1 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil des 
Bundesgerichts 6B_178/2017 / 6B_191/2017 vom 25. Oktober 2017 E. 2.2.2).

4. Der Beschwerdeführer bringt in der Sache vor, er kritisiere nicht einfach das pro-
zessuale Vorgehen der Beschuldigten, wie von der Staatsanwaltschaft behauptet. 
Er werde vom Beschuldigten 1 schikaniert, indem dieser inexistente Dinge behaup-
te, bereits vorhandene Belege einfordere, Veranlagungen verschlampe, einseitig 
die Verjährung aufhebe und ihm so über Jahre den Zugang oder die Entschädi-
gung der Krankenkassenprämienverbilligungen und aktuell Ergänzungsleistungen 
verhindere. 

5. Art. 302 StPO regelt die Anzeigepflicht. Daraus kann nicht automatisch der Schluss 
gezogen werden, die Staatsanwaltschaft habe auch ein Verfahren zu eröffnen, wie 
dies vom Beschwerdeführer vorgebracht wird. Es ist zwischen einem Verdacht, der 
zu einer Anzeige führt, und dem Anfangsverdacht, der eine Eröffnung des Verfah-
rens rechtfertigt, zu unterscheiden (vgl. HAGENSTEIN, in: Basler Kommentar, 
Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 2023, N. 26 f. zu Art. 302 StPO). 

Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht begründet, inwiefern der Beschuldigte 1 
die Verjährung einseitig aufgehoben haben soll. Es handelt sich ganz allgemein um 
pauschale Vorwürfe, welche sich auch durch die eingereichten Beilagen (Mahnun-
gen, Veranlagungen, Einspracheentscheid, E-Mails, Zahlungsbefehle, Korrespon-
denz in Zivilverfahren) nicht verifizieren lassen. Abgesehen davon sind diese Vor-
würfe nicht per se geeignet, einen Verdacht auf eine strafbare Handlung zu be-
gründen, sondern weisen vielmehr darauf hin, dass der Beschwerdeführer nicht mit 
dem Vorgehen, insbesondere des Beschuldigten 1, einverstanden ist. Es handelt 
sich um Vorwürfe, welche im Rahmen von steuer- bzw. verwaltungsrechtlichen 
Verfahren vorzubringen sind. Selbst wenn den Beschuldigten im Zusammenhang 
mit der Veranlagung des Beschwerdeführers Fehler unterlaufen sein sollten, reicht 
dies noch nicht für einen Anfangsverdacht aus, zumal keine Hinweise auf das vom 
Beschwerdeführer ohne plausible Tatsachengrundlage behauptete systematische 
und willkürliche Vorgehen des Beschuldigten 1 vorliegen. Bei dieser Ausgangslage 
ist auch nicht erkennbar, inwiefern sich die Beschuldigten 2 bis 5 strafbar gemacht 
haben sollen. Die Staatsanwaltschaft hat rechtlich fehlerfrei begründet, weshalb sie 
kein Strafverfahren gegen die Beschuldigten an die Hand genommen hat. 

Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, soweit über-
haupt darauf eingetreten werden kann. 

6. Der Umstand, dass es sich sowohl bei den Beschuldigten als auch der Staatsan-
waltschaft um kantonale Behörden handelt, reicht zudem für die Behauptung einer 

6

Parteilichkeit nicht aus. Hinweise auf eine Voreingenommenheit ergeben sich auch 
nicht aus den Ausführungen der Nichtanhandnahmeverfügung, wie die soeben er-
folgen Ausführungen zeigen. Weiter ist der Beschwerdeführer darauf hinzuweisen, 
dass die Akten der Bundesanwaltschaft einzig die vom ihm eingereichten Anzeigen 
und keine weiteren Beilagen beinhalten, weshalb keine Hinweise dafür bestehen, 
dem Beschwerdeführer seien Akten vorenthalten worden.  

7. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig 
(Art. 428 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 136 Abs. 1 StPO gewährt die Verfahrenslei-
tung der Privatklägerschaft für die Durchsetzung ihrer Zivilansprüche ganz oder 
teilweise die unentgeltliche Rechtspflege, wenn die Privatklägerschaft nicht über 
die erforderlichen Mittel verfügt (Bst. a) und die Zivilklage nicht aussichtslos er-
scheint (Bst. b). Mit Art. 136 Abs. 1 StPO hat der Gesetzgeber den Anspruch der 
Privatklägerschaft auf unentgeltliche Rechtspflege wissentlich auf den Fall be-
schränkt, dass im Strafverfahren konnexe privatrechtliche Ansprüche durchgesetzt 
werden sollen (Urteile des Bundesgerichts 1B_605/2020 vom 16. März 2021 E. 2.1; 
1B_370/2015 vom 22. März 2016 E. 2.2; 1B_254/2013 vom 27. September 2013 E. 
2.1.1; je mit Hinweisen). Wenn sich die Privatklägerschaft ausschliesslich im Straf-
punkt beteiligt, ist die unentgeltliche Rechtspflege nach dem Willen des Gesetzge-
bers im Grundsatz ausgeschlossen, da der staatliche Strafanspruch grundsätzlich 
durch den Staat wahrgenommen wird. Diese Beschränkung ist mit Art. 29 Abs. 3 
BV vereinbar (Urteile des Bundesgerichts 1B_605/2020 vom 16. März 2021 E. 2.1; 
1B_310/2017 vom 26. Oktober 2017 E. 2.4.1; je mit Hinweis).

Die Beschuldigten sind als Mitarbeiter der Steuerverwaltung des Kantons Bern dem 
Personalgesetz unterstellt (Art. 2 Abs. 1 des Personalgesetzes [PG; BSG 153.01]). 
Gemäss Art. 100 Abs. 1 PG haftet der Kanton für den Schaden, den Mitarbeiter in 
Ausübung ihrer amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechtlich zugefügt haben. Die ver-
antwortlichen Personen können von Dritten nicht belangt werden (Art. 102 Abs. 1 
PG). Daraus folgt, dass der Beschwerdeführer adhäsionsweise keine Zivilan-
sprüche gegen die Beschuldigten geltend machen kann und eine Zivilklage aus-
sichtslos wäre. Der Beschwerdeführer hat somit keinen Anspruch auf unentgeltli-
che Rechtspflege im Strafverfahren gestützt auf Art. 136 StPO. Ferner besteht 
auch kein direkter Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege gestützt auf Art. 29 
Abs. 3 BV (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_32/2014 vom 24. Februar 2014 E. 
3.1). Ob der Beschwerdeführer mittellos ist resp. die diesbezüglich von ihm einge-
reichten Unterlagen ausreichen, um die Mittellosigkeit zu belegen, kann damit offen 
bleiben. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist abzuwei-
sen. 

Entsprechend dem Verfahrensausgang wird dem Beschwerdeführer auch keine 
Entschädigung ausgerichtet. Die Beschuldigten liessen sich im Beschwerdeverfah-
ren nicht vernehmen, weshalb ihnen mangels entschädigungswürdiger Nachteile 
ebenfalls keine Entschädigung auszurichten ist (Art. 430 Abs. 1 Bst. c i.V.m. Art. 
436 Abs. 1 StPO). 

7

Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um Erteilung der unentgeltlichen Rechtspflege 
wird abgewiesen. 

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1’000.00, werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt.

4. Es werden keine Entschädigungen ausgerichtet. 

5. Zu eröffnen:
- dem Strafkläger/Beschwerdeführer (per Einschreiben)
- dem Beschuldigten 1 (per Einschreiben)
- dem Beschuldigten 2 (per Einschreiben)
- dem Beschuldigten 3 (per Einschreiben)
- dem Beschuldigten 4 (per Einschreiben)
- dem Beschuldigten 5 (per Einschreiben)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Staatsanwalt G.________

(mit den Akten – per Kurier)

Bern, 20. Dezember 2023 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Kurt
i.V. Gerichtsschreiberin Lienhard

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.