# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 38b2bd2b-bc29-5df2-8273-1264d02cefd0
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-02
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 02.04.2024 VBE.2023.329
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2023-329_2024-04-02.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

4. Kammer 

 

VBE.2023.329 / lc / ks       
Art. 41 

 

 

Urteil vom 2. April 2024 
 
 

Besetzung  Oberrichter Roth, Präsident  

Oberrichterin Fischer  

Oberrichter Kathriner  

Gerichtsschreiberin i.V. Comiotto 

 

 
   

Beschwerde- 

führer  

 A._____ 

unentgeltlich vertreten durch MLaw Rebecca Wyniger, Rechtsanwältin, 

Hintere Bahnhofstrasse 10, 5001 Aarau 

 

 
   

Beschwerde- 

gegnerin  

 SVA Aargau, IV-Stelle, Bahnhofplatz 3C, Postfach, 5001 Aarau 

 

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend IVG allgemein; berufliche Massnahmen 

(Verfügung vom 21. Juni 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Der 1986 geborene Beschwerdeführer meldete sich am 22. Juli 2009 bei 

der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen (berufliche Integra-

tion, Rente) der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) an. Mit Mittei-

lung vom 14. Dezember 2010 sprach ihm die Beschwerdegegnerin eine 

Berufsberatung zu. Nach weiteren Abklärungen wies die Beschwerdegeg-

nerin das Rentenbegehren des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

17. Dezember 2013 ab. 

 

1.2. 

Am 13. Dezember 2017 meldete sich der Beschwerdeführer erneut zum 

Leistungsbezug bei der Beschwerdegegnerin an. Mit Verfügung vom 4. Juli 

2018 trat die Beschwerdegegnerin auf das Leistungsbegehren des Be-

schwerdeführers nicht ein. 

 

1.3. 

Am 29. November 2018 meldete sich der Beschwerdeführer abermals bei 

der Beschwerdegegnerin zum Bezug von Leistungen (berufliche Integra-

tion, Rente) an. Die Beschwerdegegnerin trat in der Folge mit Verfügung 

vom 22. Mai 2019 auch auf dieses Leistungsbegehren nicht ein. Das hie-

sige Versicherungsgericht hiess mit Urteil VBE.2019.456 vom 18. März 

2020 die dagegen erhobene Beschwerde vom 24. Juni 2019 gut, soweit es 

darauf eintrat, hob die Verfügung auf und wies die Sache an die Beschwer-

degegnerin zurück, damit diese auf die Neuanmeldung eintrete und über 

den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers befinde. In der Folge ver-

anlasste die Beschwerdegegnerin im Rahmen ihrer daraufhin getroffenen 

medizinischen und erwerblichen Abklärungen eine polydisziplinäre Begut-

achtung (Gutachten vom 30. August 2021), welche ergab, dass dem Be-

schwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Automechaniker aufgrund 

von Rücken- sowie linksseitigen Schulter- und Handbeschwerden nicht 

mehr zumutbar und er in einer angepassten Tätigkeit zu 80 % arbeitsfähig 

sei. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2021 verneinte die Beschwerdegegne-

rin – unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von 24 % – den Anspruch auf 

eine Rente.  

 

1.4. 

Daraufhin ersuchte der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin am 

22. Oktober 2021 um Übernahme der Kosten einer Umschulung auf eine 

Tätigkeit im Bereich der IT-Branche, Fachrichtung Betriebsinformatik. Mit 

Mitteilung vom 10. November 2021 gewährte ihm die Beschwerdegegnerin 

berufliche Massnahmen in Form einer Berufsberatung und einer Abklärung 

der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten, und am 11. Februar 2022 

leistete sie Kostengutsprache für eine Abklärung in Form eines "Multi-

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checks Informatik". Daraufhin erteilte sie am 12. April respektive am 

22. November 2022 Kostengutsprache für eine vertiefte Abklärung mögli-

cher Berufsausbildungen im Fachbereich Informatik bzw. für eine 

"Coaching-Leistung" durch die B._____. Nachdem der zuständige Coach 

ihr gemeldet hatte, dass der Beschwerdeführer wenig aktiv mitarbeite und 

eine schulische Ausbildung im Informatikbereich bei der Schule C._____ 

wünsche, wies die Beschwerdegegnerin diesen mit Schreiben vom 

21. Februar 2023 darauf hin, dass im Rahmen von Art. 16 IVG keine Kos-

ten für eine mehrheitlich schulische Ausbildung übernommen werden könn-

ten, und ersuchte ihn – unter Hinweis auf seine Mitwirkungspflicht und die 

Folgen deren Verletzung – darum, unterschriftlich zu bestätigen, dass er 

bereit sei, aktiv mit seinem Coach zusammenzuarbeiten. Dieser Aufforde-

rung leistete der Beschwerdeführer am 20. März 2023 Folge. Am 21. März 

2023 ersuchte er die Beschwerdegegnerin indes, über sein Gesuch um 

Kostengutsprache für eine Ausbildung zum Informatiker EFZ bei der 

Schule C._____ noch einmal zu befinden und diesem stattzugeben. In der 

Folge vereinbarten die zuständige Berufsberaterin der Beschwerdegegne-

rin und der Coach des Beschwerdeführers am 28. März 2023, dass das Job 

Coaching "bis auf weiteres" nicht fortgeführt werde. Es wurde empfohlen, 

dass der Beschwerdeführer über ein Praktikum "mit möglichem Anschluss 

an eine Lehrstelle" in den 1. Arbeitsmarkt einsteige. Mit Vorbescheid vom 

27. April 2023 stellte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer da-

raufhin die Abweisung seines Gesuchs um Kostengutsprache für die schu-

lische Ausbildung zum "Informatiker EFZ Plattformenentwicklung" an der 

Schule C._____ in Aussicht. Nach durchgeführtem Einwandverfahren ent-

schied die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 21. Juni 2023 ihrem 

Vorbescheid entsprechend, wobei sie dem Beschwerdeführer anbot, ihn 

weiterhin mittels Coaching bei der Suche einer Lehrstelle für eine Ausbil-

dung zum "ICT-Fachmann EFZ" und allenfalls mit der Kostenübernahme 

von Kursen oder einem Praktikum zur Vorbereitung auf diese Ausbildung 

zu unterstützen. Das vom Beschwerdeführer am 27. Juni 2023 gestellte 

Wiedererwägungsgesuch wies die Beschwerdegegnerin mit Schreiben 

vom 12. Juli 2023 ab. 

 

2. 

Gegen die Verfügung vom 21. Juni 2023 erhob der Beschwerdeführer mit 

Eingabe vom 9. August 2023 Beschwerde und stellte folgende Rechtsbe-

gehren: 

 

"1. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 21. Juni 2023 sei aufzu-
heben. 

 2. Es sei dem Beschwerdeführer die Kostengutsprache für die Ausbildung 
«Informatiker EFZ Plattformentwicklung» zu gewähren. 

 3. Eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Be-
schwerdegegnerin zurückzuweisen. 

 4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen." 

 

 - 4 - 

 

 

 

Zudem ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. 

 

3. 

Mit Vernehmlassung vom 8. September 2023 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

4. 

Mit instruktionsrichterlicher Verfügung vom 12. September 2023 wurde 

dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und MLaw 

Rebecca Wyniger, Rechtsanwältin, Aarau, zu seiner unentgeltlichen Ver-

treterin ernannt. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Ihre Verfügung vom 21. Juni 2023 begründete die Beschwerdegegnerin im 

Wesentlichen damit, dass der Beschwerdeführer einerseits die schulischen 

Voraussetzungen für die sehr anspruchsvolle vierjährige Ausbildung zum 

"Informatiker EFZ Plattformentwicklung" nicht erfülle. Andererseits sei es 

fraglich, ob der Abschluss einer solchen schulischen Ausbildung – unter 

Berücksichtigung, dass der Beschwerdeführer schon lange vom Arbeits-

markt abwesend sei – zu einer ausreichenden Eingliederungswirksamkeit 

führen würde (Vernehmlassungsbeilage [VB] 241 S. 1 f.). In der Vernehm-

lassung führte sie ergänzend aus, dass es angesichts des Alters des Be-

schwerdeführers und dessen sehr geringen Erfahrung im 1. Arbeitsmarkt 

im Hinblick auf eine nachhaltige Eingliederung nach der Ausbildung sehr 

wichtig sei, dass dieser noch weitere praktische Erfahrungen sammeln und 

mit diesen dann belegen könne, dass er sich auch in einer Anstellung zu 

beweisen vermöge. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im We-

sentlichen geltend, dass er durchaus über die notwendigen Fähigkeiten zur 

Absolvierung der schulischen Ausbildung zum "Informatiker EFZ Platt-

formentwicklung" an der Schule C._____ verfüge, was auch die Ergebnisse 

der Multichecks sowie die Arbeitsbestätigung der B._____ zeigten (vgl. Be-

schwerde Rz. 13 S. 5). Im Rahmen des Job-Coachings habe er aufgrund 

seines hohen Alters sowie der fehlenden Maturität keine Lehrstelle als 

"ICT-Fachmann EFZ" finden können, obwohl er sich schweizweit bei un-

zähligen Arbeitgebern beworben habe. Vor diesem Hintergrund sei die Dis-

kussion über die Eingliederungswirksamkeit bei der von der Beschwerde-

gegnerin vorgesehene Eingliederungsmassnahme einer Berufslehre als 

"ICT-Fachmann EFZ" "obsolet" (vgl. Beschwerde Rz. 16 S. 6). Die schuli-

sche Ausbildung zum "Informatiker EFZ Plattformentwicklung" an der 

Schule C._____ würde der von potenziellen Arbeitgebern bemängelten 

fehlenden Schulbildung entgegenwirken und sei daher nicht nur zweck-

mässig, sondern auch notwendig (vgl. Beschwerde Rz. 18 S. 7). 

 - 5 - 

 

 

 

1.2. 

Damit ist streitig und nachfolgend zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin 

mit der angefochtenen Verfügung vom 21. Juni 2023 zu Recht den An-

spruch des Beschwerdeführers auf Übernahme der Kosten der schulischen 

Ausbildung zum "Informatiker EFZ Plattformentwicklung" an der Schule 

C._____ verweigert hat. 

 

2. 

2.1. 

Am 1. Januar 2022 sind die Änderungen betreffend Weiterentwicklung der 

IV (WEIV) in Kraft getreten. Angesichts der am 21. Juni 2023 ergangenen 

Verfügung ist die seit 1. Januar 2022 geltende Rechtslage massgebend. 

 

2.2. 

Invalide oder von einer Invalidität bedrohte versicherte Personen haben 

Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit a) diese notwendig und 

geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit sich im Aufgabenbe-

reich zu betätigen, wieder herzustellen, zu erhalten oder zu verbessern; 

und b) die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnah-

men erfüllt sind (Art. 8 Abs. 1 IVG). Die Eingliederungsmassnahmen beste-

hen unter anderem in Massnahmen beruflicher Art (Art. 8 Abs. 3 lit. b IVG). 

Diese können in Form von Berufsberatung (Art. 15 IVG), erstmaliger beruf-

licher Ausbildung (Art. 16 IVG), Umschulung (Art. 17 IVG), Arbeitsvermitt-

lung (Art. 18 IVG), Arbeitsversuch (Art. 18a IVG), Personalverleih 

(Art. 18abis IVG), Einarbeitungszuschuss (Art. 18b IVG), Entschädigung für 

Beitragserhöhungen (Art. 18c IVG) oder Kapitalhilfe (Art. 18d IVG) gewährt 

werden. 

 

2.3. 

Nach Art. 16 Abs. 1 IVG haben Versicherte, die ihre Berufswahl getroffen 

haben, die noch nicht erwerbstätig waren und denen infolge Invalidität bei 

der erstmaligen beruflichen Ausbildung in wesentlichem Umfange zusätzli-

che Kosten entstehen, Anspruch auf Ersatz dieser Kosten, sofern die Aus-

bildung ihren Fähigkeiten entspricht. Als erstmalige berufliche Ausbildung 

gilt nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit gemäss Art. 5 Abs. 1 IVV 

u.a. die berufliche Grundbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBG). 

Für die Abgrenzung der erstmaligen beruflichen Ausbildung (Art. 16) von 

der Umschulung (Art. 17 IVG) kommt es entscheidend darauf an, ob die 

versicherte Person vor Beginn der Eingliederungsmassnahmen bereits er-

werbstätig gewesen war oder nicht (MEYER/REICHMUTH, Bundesgesetz 

über die Invalidenversicherung, 4. Aufl. 2022, N. 8 zu Art. 17 IVG). 

 
 

2.4. 

Als Eingliederungsmassnahme unterliegt die erstmalige berufliche Ausbil-

dung den allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen des Art. 8 Abs. 1 IVG. 

Sie hat somit neben den dort ausdrücklich genannten Erfordernissen der 

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Geeignetheit und Notwendigkeit auch demjenigen der Angemessenheit 

(Verhältnismässigkeit im engeren Sinne) als drittem Teilgehalt des Verhält-

nismässigkeitsgrundsatzes zu genügen. Danach muss sie unter Berück-

sichtigung der gesamten tatsächlichen und rechtlichen Umstände des Ein-

zelfalles in einem angemessenen Verhältnis zum angestrebten Eingliede-

rungsziel stehen. Hinsichtlich der Angemessenheit lassen sich vier Teilas-

pekte unterscheiden, nämlich die sachliche, die zeitliche, die finanzielle und 

die persönliche Angemessenheit. Danach muss die Massnahme prognos-

tisch ein bestimmtes Mass an Eingliederungswirksamkeit aufweisen; so-

dann muss gewährleistet sein, dass der angestrebte Eingliederungserfolg 

voraussichtlich von einer gewissen Dauer ist; des Weiteren muss der zu 

erwartende Erfolg in einem vernünftigen Verhältnis zu den Kosten der kon-

kreten Eingliederungsmassnahme stehen. Diese Vorgabe ist Ausdruck des 

Verhältnismässigkeitsprinzips als Forderung nach einem angemessenen 

Verhältnis zwischen Leistungsaufwand und angestrebtem Eingliederungs-

ziel (Urteil des Bundesgerichts 8C_812/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3 

mit Hinweisen). Schliesslich muss die Massnahme dem Betroffenen auch 

zumutbar sein (BGE 142 V 523 E. 2.3 S. 527; BGE 132 V 215 E. 3.2.2 

S. 221; MEYER/REICHMUTH, a.a.O., N. 26 ff. zu Art. 8 IVG). 

 

2.5. 

Die Eingliederungsmassnahme muss sich nicht nur objektiv mit Bezug auf 

die Massnahme selbst (Eignung der Massnahme), sondern auch subjektiv 

mit Bezug auf die versicherte Person (Eignung der versicherten Person) 

zur Erreichung des angestrebten Eingliederungszieles eignen: Eingliede-

rungswirksam kann eine Massnahme nur sein, wenn die betroffene Person 

– bezogen auf die jeweilige Massnahme – selber wenigstens teilweise ob-

jektiv eingliederungsfähig und subjektiv eingliederungsbereit ist (objektive 

und subjektive Eingliederungsfähigkeit; SILVIA BUCHER, Eingliederungs-

recht der Invalidenversicherung, 2011, S. 75 Rz. 124 mit Hinweisen; vgl. 

auch Urteile des Bundesgerichts 9C_6/2008 vom 6. Juni 2008 E. 5 und 

I 210/05 vom 10. November 2005 E. 3.3.2, je mit Hinweisen). Die objektive 

und subjektive Eingliederungsfähigkeit müssen mit überwiegender Wahr-

scheinlichkeit ausgewiesen sein. Dabei sind insbesondere die gegenüber 

der Verwaltung und den medizinischen Experten gemachten Aussagen be-

treffend Krankheitsüberzeugung bzw. Arbeitsmotivation zu berücksichti-

gen. Ebenfalls von Belang sein können die im Vorbescheidverfahren und 

vor kantonalem Versicherungsgericht gemachten Ausführungen bzw. ge-

stellten Anträge (Urteil des Bundesgerichts 9C_231/2015 vom 7. Septem-

ber 2015 E. 4.2 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 9C_474/2013 

vom 20. Februar 2014 E. 6.3). 

 

3. 

3.1. 

Nach Lage der Akten steht fest, dass der Beschwerdeführer zwar per 

31. Juli 2009 eine Lehre als "Automonteur schwere Fahrzeuge EFZ" 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/de/php/clir/http/index.php?lang=de&type=show_document&page=1&from_date=&to_date=&from_year=1954&to_year=2023&sort=relevance&insertion_date=&from_date_push=&top_subcollection_clir=bge&query_words=&part=all&de_fr=&de_it=&fr_de=&fr_it=&it_de=&it_fr=&orig=&translation=&rank=0&highlight_docid=atf%3A%2F%2F132-V-215%3Ade&number_of_ranks=0&azaclir=clir#page215

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abgeschlossen hat, indes aufgrund seines Rückenleidens schon gegen 

Ende der Lehre viele Absenzen aufwies und in der Folge auch nicht in der 

Lage war, diese Berufstätigkeit auszuüben (vgl. VB 5 S. 1; 13 S. 1; 16 S. 2; 

193.1 S. 9 f.). Insofern ist zwischen den Parteien zu Recht unumstritten, 

dass der Beschwerdeführer grundsätzlich Anspruch auf eine erstmalige be-

rufliche Ausbildung i.S.v. Art. 16 IVG hat. 

 

3.2. 

3.2.1. 

Bei der vom Beschwerdeführer konkret angestrebten erstmaligen berufli-

chen Ausbildung ist zu beachten, dass Eingliederungsmassnahmen den 

Anforderungen der Verhältnismässigkeit i.S.v. Art. 8 Abs. 1 IVG genügen 

müssen (vgl. E. 2.4. hiervor). Gemäss den eigenen Angaben des Be-

schwerdeführers würden sich die Ausbildungskosten an der Schule 

C._____ auf rund Fr. 50'000.00 belaufen (VB 220; gemäss Angaben auf 

der Webseite der Schule C._____ betragen diese Fr. 47'770.00 [vgl. 

www.[...].ch, besucht am 14. Februar 2024]). Nach Lage der Akten könnte 

der Beschwerdeführer die Ausbildung zum "Informatiker EFZ Plattforment-

wicklung", die er an der Schule C._____ absolvieren möchte, auch mittels 

einer Berufslehre machen (vgl. VB 219 S. 3). Im Unterschied zur schuli-

schen Ausbildung an der Schule C._____ wird eine Berufslehre sowohl öf-

fentlich als auch privat finanziert, wobei es auf der Seite der Privaten nicht 

die Lernenden (bzw. gegebenenfalls die IV-Stellen), sondern die ausbilden-

den Betriebe wie auch die Berufs- und Branchenverbände sind, welche sich 

an den Ausbildungskosten beteiligen (vgl. https://www.sbfi.ad-

min.ch/sbfi/de/home/bildung/bwb/bb-finanzierung/finanzierung-berufliche-

grundbildung.html, besucht am 2. April 2024). Mit der entsprechenden Be-

rufslehre, die zum gleichen Abschluss führt, steht somit eine wesentlich 

kostengünstigere Ausbildungsvariante zur Verfügung, weshalb eine schu-

lische Ausbildung an der Schule C._____ aus finanzieller Sicht nicht ange-

messen und zur Erreichung desselben Ausbildungsabschlusses als "Infor-

matiker EFZ Plattformentwicklung" auch nicht notwendig ist. Dass der Be-

schwerdeführer aus gesundheitlichen Gründen ausserstande wäre, die 

fragliche Ausbildung in Form einer Berufslehre zu absolvieren, macht er zu 

Recht nicht geltend. 

 

3.2.2. 

Der Beschwerdeführer bringt vor, dass er sich in der ganzen Schweiz für 

eine Lehrstelle als "ICT-Fachmann EFZ" beworben habe und trotz seiner 

"unzähligen Bewerbungen" aufgrund seines Alters sowie der fehlenden 

Maturität keine Lehrstelle habe finden können, was zeige, dass eine schu-

lische Ausbildung an der Schule C._____ zweckmässig und notwendig sei 

(vgl. Beschwerde Rz. 16 S. 6). Diesbezüglich ist zunächst darauf hinzuwei-

sen, dass seine Bemühungen um eine Lehrstelle lediglich im Zeitraum zwi-

schen dem 31. Oktober 2022 und dem 14. Februar 2023 stattfanden. Es 

kann daher nicht gesagt werden, dass er die Möglichkeiten, eine 

https://www.ipso.ch/angebote/informatikerin-efz-fachrichtung-plattformentwicklung#kostenatiker/in EFZ Plattformentwicklung: Dein Karriereschritt | IBZ (ipso.ch)

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entsprechende Stelle zu finden, ausgeschöpft hätte. Auch ist aktenkundig, 

dass der Beschwerdeführer, weil er sich noch eine Auszeit gönnen wollte, 

entgegen der Empfehlung des Job Coachs mit der Massnahme respektive 

der Lehrstellensuche nicht sofort am 1. November, sondern erst am 5. De-

zember 2022 begann, obwohl die Lehrstellen für das Ausbildungsjahr 2023 

im offenen Arbeitsmarkt bereits offenstanden. Den Akten lässt sich weiter 

entnehmen, dass der Beschwerdeführer mehrmals vom Job Coach auf 

seine Mitwirkungspflicht aufmerksam gemacht werden musste, da er sich 

weder am Bewerbungsprozess beteiligte noch Interesse an der Lehrstel-

lensuche zeigte (VB 235). Schliesslich wurde das Coaching auf entspre-

chenden Wunsch des Beschwerdeführers ab dem 26. Januar 2023 nicht 

mehr weitergeführt (VB 235 S. 3). Der Umstand, dass der Beschwerdefüh-

rer mit den unternommenen entsprechenden Bemühungen keine Lehrstelle 

fand, lässt angesichts der geschilderten Gegebenheiten per se keineswegs 

darauf schliessen, dass die Suche nach einer Stelle für die Berufslehre als 

"ICT-Fachmann EFZ" oder allenfalls als "Informatiker EFZ Plattforment-

wicklung" eine Eingliederungsmassnahme mit einer "obsoleten" Eingliede-

rungswirksamkeit sei. Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdegegnerin 

dem Beschwerdeführer ihre Unterstützung bei der Suche nach einer pas-

senden Lehrstelle bis zum Ausbildungsjahr 2024 anbot und ihm im Falle 

des Abschlusses eines entsprechenden Lehrvertrags auch bei der Suche 

nach einem Praktikum zur Vorbereitung auf die Lehre hätte helfen wollen 

(VB 235 S. 2, 236 und 241 S. 3). Zudem vermögen weder die Anzahl der 

Absagen auf die vom Beschwerdeführer gemachten Bewerbungen noch 

die darin genannten Gründe (hohes Alter sowie fehlende Maturität) die Ein-

gliederungswirksamkeit einer Berufslehre in Frage zu stellen. Im Gegenteil 

wies die Beschwerdegegnerin zu Recht darauf hin, dass sich eine Lehre 

schon deshalb sinnvoller als eine schulische Ausbildung erweise, weil es 

im Hinblick auf die spätere Eingliederung von erheblichem Vorteil sein 

werde, wenn der (im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung 

knapp 37 Jahre alte) Beschwerdeführer, der in den rund 14 Jahren seit 

dem Abschluss der Lehre als Automonteur im Sommer 2009 (VB 5 S. 1) 

nie einer Erwerbstätigkeit nachging, belegen könne, dass er sich auch in 

einer Anstellung zu beweisen vermöge. Am Fehlen eines Maturitätsab-

schlusses vermöchte sodann auch die angestrebte schulische Ausbildung 

an der Schule C._____ nichts zu ändern.  

 
 

3.2.3. 

Nach dem Gesagten und auch vor dem Hintergrund, dass Versicherte in 

der Regel nur einen Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck 

angemessenen, notwendigen Massnahmen haben, nicht aber auf die nach 

den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren (BGE 142 V 523 E. 

6.3; Urteil 8C_127/2021 vom 22. Juli 2021 E. 3.2), ergibt sich, dass die Be-

schwerdegegnerin es zu Recht abgelehnt hat, die Kosten der vom Be-

schwerdeführer angestrebten Ausbildung an der Schule C._____ zu über-

nehmen. Das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, 

https://www.bger.ch/ext/eurospider/live/fr/php/aza/http/index.php?lang=fr&type=highlight_simple_query&page=1&from_date=&to_date=&sort=relevance&insertion_date=&top_subcollection_aza=all&query_words=9C_131%2F2022&rank=0&azaclir=aza&highlight_docid=atf%3A%2F%2F142-V-523%3Afr&number_of_ranks=0#page523

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als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist (Urteil des Bun-

desgerichts 8C_812/2007 vom 6. Oktober 2006 E. 2.3), was vorliegend 

durch eine Berufslehre im Informatikbereich gewährleistet wird. 

 

3.3. 

3.3.1. 

Zu prüfen bleibt, ob die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer zu 

Recht Kostengutsprache für eine Berufslehre (lediglich) als "ICT-Fach-

mann EFZ" (Dauer: 3 Jahre) und nicht als "Informatiker EFZ Plattforment-

wicklung" (Dauer: 4 Jahre) gewährt hat. 

 

3.3.2. 

Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, dass seine schulischen Fähig-

keiten – entgegen den Ausführungen der Beschwerdegegnerin – sehr wohl 

für eine Ausbildung zum "Informatiker EFZ Plattformentwicklung" ausrei-

chen würden und er das hierfür benötigte Potential aufweise, den Akten 

lassen sich indes diverse Hinweise entnehmen, dass dies nicht der Fall ist. 

So geht daraus hervor, dass der Beschwerdeführer seit dem Lehrabschluss 

im Jahr 2009 als "Automonteur schwere Fahrzeuge" keiner erwerblichen 

Tätigkeit mehr nachgegangen ist, obwohl er in einer angepassten Tätigkeit 

(körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten) zu 80 % arbeitsfähig 

gewesen wäre (VB 5 i.V.m. 160 S. 2 f. und 193.1 S. 11 f.), offenbar auch 

keine weitere Ausbildung absolviert hat und seit November 2009 ununter-

brochen Sozialhilfe bezieht (vgl. VB 36 S. 4 und Bestätigung der Sozialen 

Dienste seiner Wohnsitzgemeinde vom 7. August 2023). Angesichts dieser 

Gegebenheiten und auch seines wenig aktiven Mitwirkens im Rahmen des 

Job-Coachings sowie der von ihm davor – unter Hinweis auf seinen im Rah-

men der beruflichen Abklärung erbrachten Einsatz – beanspruchten mehr-

wöchigen "Auszeit" nach seinem nur rund drei Monate dauernden Einsatz 

in der ICT-Abteilung der B._____ im Rahmen der beruflichen Abklärung, 

bestehen erhebliche Zweifel daran, dass der Beschwerdeführer zur Absol-

vierung der anspruchsvolleren vierjährigen Lehre zum "Informatiker EFZ 

Plattformentwicklung" geeignet ist und eine solche erfolgreich abzuschlies-

sen vermöchte.  

 

3.3.3. 

Daran vermögen auch die Ergebnisse der durchgeführten Multichecks (be-

rufliche Eignungsanalyse) nichts zu ändern. Dies gilt umso mehr, als solche 

Eignungsanalysen gemäss Interpretationshinweisen der Multicheck-Orga-

nisatoren stets als Momentaufnahmen von Fähigkeiten und Kompetenzen 

der getesteten Personen zu werten sind, weshalb die Eignungsanalyse in-

nerhalb einer Testperiode (von Mitte Mai bis Anfang Mai des darauffolgen-

den Jahres) einmal wiederholt werden darf und die Ergebnisse der Mul-

tichecks unter Beizug weiterer Informationsquellen zu untersuchen sind 

(vgl. https://wiki.gateway.one/docs/multicheck/gesundheit-und-soziales-

ict-media-und-design/testkonzept, besucht am 2. April 2024). Der 

https://wiki.gateway.one/docs/multicheck/gesundheit-und-soziales-ict-media-und-design/testkonzept
https://wiki.gateway.one/docs/multicheck/gesundheit-und-soziales-ict-media-und-design/testkonzept

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Beschwerdeführer hat am 17. Juni 2023 den Multicheck für eine Berufs-

lehre als "Informatiker EFZ Plattformentwicklung" wiederholt und diesmal 

zwar im Fachbereich "Schulwissen" von insgesamt 100 Punkten einen ge-

nügenden Prozentrangwert von 54 erreicht (vgl. VB 243 S. 4; 

https://wiki.gateway.one/docs/multicheck/gesundheit-und-soziales-ict-me-

dia-und-design/ interpretation, besucht am 2. April 2024). Damit ist indes 

seine Eignung für die – verglichen mit der Lehre zum "ICT-Fachmann EFZ" 

schulisch anspruchsvollere – vierjährige Lehre zum "Informatiker EFZ 

Plattformentwicklung" ebenso wenig dargetan wie mit den von ihm vorge-

legten guten Berufsschulzeugnissen. Letztere betreffen sehr praktisch ori-

entierte, dreijährige Berufslehren, für welche tiefere schulische Anforderun-

gen gesetzt werden (Fahrzeugschlosser EFZ sowie Autolackierer; vgl. 

VB 206, 238 S. 24 f. und 241 S. 2). 

 

3.3.4. 

Nach dem Gesagten und auch vor dem Hintergrund, dass der Beschwer-

deführer sich gemäss dem Bericht der B._____ für eine Berufslehre als 

"ICT-Fachmann" bestens eignet (vgl. VB 219 S. 3), und ihm zu einer sol-

chen auch in einem Absageschreiben auf seine Bewerbung für eine Lehr-

stelle als "Informatiker EFZ Plattformentwicklung" geraten wurde (vgl. 

VB 238 S. 37) entspricht eine Berufslehre als "ICT-Fachmann EFZ" – an-

ders als eine solche als "Informatiker EFZ Plattformentwicklung" – mit über-

wiegender Wahrscheinlichkeit den schulischen sowie fachlichen Fähigkei-

ten und den persönlichen Voraussetzungen des Beschwerdeführers opti-

mal, weshalb die Beschwerdegegnerin zu Recht von der Eingliederungs-

wirksamkeit einer Berufslehre als "ICT-Fachmann EFZ" ausging. 

 

3.4. 

Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer weder An-

spruch auf Übernahme der Kosten der schulischen Ausbildung zum "Infor-

matiker EFZ Plattformentwicklung" an der Schule C._____ noch auf Über-

nahme der Kosten einer Lehre mit entsprechendem Abschluss hat. Vor 

dem Hintergrund den allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen zu den Ein-

gliederungsmassnahmen hat die Beschwerdegegnerin dem Beschwerde-

führer zu Recht Kostengutsprache für eine Berufslehre als "ICT-Fachmann 

EFZ" gewährt. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 21. Juni 2023 

erweist sich vor diesem Hintergrund als rechtens und die dagegen erho-

bene Beschwerde ist abzuweisen.  

 

4. 

4.1. 

Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Kosten 

werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.00 bis Fr. 1'000.00 festgesetzt. Für das vorliegende 

Verfahren betragen diese Fr. 400.00. Sie sind gemäss dem Verfahrensaus-

gang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Da diesem die unentgeltliche 

 - 11 - 

 

 

Rechtspflege bewilligt wurde, sind die Kosten einstweilen lediglich vorzu-

merken. 

 

4.2. 

Dem Beschwerdeführer steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als Sozi-

alversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) kein Anspruch auf 

Parteientschädigung zu. Der unentgeltlichen Rechtsvertreterin wird das an-

gemessene Honorar nach Eintritt der Rechtskraft des versicherungsge-

richtlichen Urteils aus der Obergerichtskasse zu vergüten sein (Art. 122 

Abs. 1 lit. a ZPO i.V.m. § 34 Abs. 3 VRPG). 

 

4.3. 

Es wird ausdrücklich auf Art. 123 ZPO verwiesen, wonach eine Partei, der 

die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, zur Nachzahlung der vor-

gemerkten Gerichtskosten sowie der der Rechtsvertreterin ausgerichteten 

Entschädigung verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die Verfahrenskosten von Fr. 400.00 werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege werden sie 

einstweilen vorgemerkt. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

4. 

Das Honorar der unentgeltlichen Rechtsvertreterin wird richterlich auf 

Fr. 1'500.00 festgesetzt. 

 

Die Obergerichtskasse wird gestützt auf § 12 Anwaltstarif angewiesen, der 

unentgeltlichen Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers, MLaw Rebecca 

Wyniger, Rechtsanwältin, Aarau, nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils 

das Honorar von Fr. 1'500.00 auszurichten. 

 
 

 
   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

 - 12 - 

 

 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 2. April 2024 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

4. Kammer 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin i.V.: 

 

 

 

Roth Comiotto