# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fa2440dd-3fae-53c0-89d9-8e6cb3879f2c
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-04-01
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 5. Kammer 01.04.2014 R 2011 102
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_005_R-2011-102_2014-04-01.pdf

## Full Text

R 11 102

5. Kammer 

URTEIL
vom 2. Oktober 2012

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Baueinsprache

1. a) Parzelle Nr. 94 befindet sich im Quartierplangebiet … in der Gemeinde … Sie 

ist der Hotel- und Kurzone zugewiesen, für welche die (Lärm-

)Empfindlichkeitsstufe (ES) II gilt. Eigentümer die Beschwerdegegner. Der 

Gastronomie- und Unterhaltungsbetrieb ist als Gewerbe- und Nutzbaute 

(Restaurant „…“ mit Terrasse und Schirmbar im Erdgeschoss [EG] und Disko-

Club im Untergeschoss [UG]) konzipiert. Vor dem Diskolokal befinden sich im 

Osten eine Reihe gekofferter Parkplätze und dahinter im Norden und im 

Westen ein grösseres, bekiestes Abstellareal. Weiter südlich liegt das 

Dorfzentrum mit dem 150 m entfernt gelegenen Sporthotel … samt Dancing der 

… AG sowie den unmittelbar benachbarten Parzellen Nr. 46 und Nr. 47 zur 

Parzelle 94. 

b) Am 24. Januar 2011 hatte die kommunale Baubehörde dem Gesuch von … für 

die Erstellung von Stahlmasten und einer Fassadenreklame stattgegeben, 

gleichzeitig aber die Einsprache der Eheleute … (Eigentümer der auf der 

anderen Bachseite im Südosten gelegenen Parzelle Nr. 117) insoweit 

gutgeheissen, als sie zur Auflage machte, dass die an der Spitze der 

Stahlmasten angebrachten Leuchten keinesfalls als Dreh- oder Blinklichter 

verwendet bzw. die Scheinwerfer der Autofront nur mit schwach leuchtenden 

LED-Lichtern betrieben werden dürften. Ausserdem sollten zur Ermittlung der 

vom Discobetrieb ausgehenden Lärmimmissionen bei der Ingenieure … AG ein 

Gutachten eingeholt werden.   

c) Am 14. April 2011 lag das Gutachten der … AG vor. Der Inhalt dieses 

Gutachtens ist auf den Seiten 3–6 der angefochtenen Verfügung 

zusammengefasst. Das Gutachten wurde in der Folge den betroffenen Parteien 

zur Stellungnahme zugestellt und alle Parteien formulierten und begründeten in 

der Folge ihre Anträge. Auch dazu kann auf die angefochtene Verfügung der 

Baubehörde verwiesen werden. 

d) Am 26. August 2011 erliess die Baubehörde … die heute angefochtene 

Verfügung betreffend Massnahmen zum Schutz von Immissionen. Die 

Baubehörde ordnete dabei, getrennt nach Bereichen, folgende Massnahmen 

an:

Bereich Terrasse und Schirmbar

a) Auf der dem … vorgelagerten Terrasse ist ab sofort jede Musikbeschallung 
generell untersagt.

b) In der Schirmbar ist eine Musikbeschallung auf die Zeit zwischen 11.00 Uhr 
bis 22.00 Uhr beschränkt.

c) … bzw. der Discobetreiber hat in der Schirmbar einen Schallpegelbegrenzer 
einzubauen, und zwar so, dass im Aussenbereich die geltenden Grenzwerte 
gemäss Richtlinie Cercle Bruit eingehalten werden können. [Es folgen 
ergänzende Bestimmungen hierzu.]

d) Es bleibt dem Discobetreiber überlassen, die weiteren vom Experten in 
diesem Zusammenhang vorgeschlagenen Massnahmen zu treffen, um so zu 
erreichen, dass in der Schirmbar die Musikbeschallung entsprechend höher 
sein darf. Diesfalls wäre der Schallpegelbegrenzer entsprechend 
anzupassen.

Innenbereich

a) Im Innenbereich ist die Musikbeschallung unter dem Vorbehalt der 
nachstehenden Ziffern grundsätzlich zulässig.

b) Der Discobetreiber hat im Diskolokal einen Schallpegelbegrenzer 
einzubauen, und zwar so, dass im Aussenbereich die geltenden Grenzwerte 
gemäss Richtlinie Cercle Bruit eingehalten werden können. [Es folgen 
ergänzende Anweisungen zum Schallpegelbegrenzer.]

c) Dem Discobetreiber bleibt es freigestellt, die weiteren in diesem 
Zusammenhang vom Experten vorgeschlagenen Massnahmen zu treffen, 
um so zu erreichen, dass in der Disko bzw. im Nachtlokal die 
Musikbeschallung entsprechend höher sein darf. Diesfalls wäre der 
Schallpegelbegrenzer entsprechend anzupassen.

Aussenbereich / Parking

a) Der Discobetreiber wird verpflichtet, das Nachtlokal ab 15.09.2011 um 02.00 
Uhr zu schliessen.

b) Diese Betriebszeitenbeschränkung wird aufgehoben, sobald durch bauliche 
oder organisatorische Massnahmen nachgewiesen ist, dass im 
Aussenbereich die vom Betrieb ausgehenden Lärmimmissionen sich auf ein 
für die Umgebung tolerierbares Mass reduzieren lassen.

Die Baubehörde behielt sich vor, weitergehende Massnahmen zu treffen, wenn 

sich herausstellen sollte, dass sich trotz diesen Anordnungen die 

gesetzgeberischen Vorgaben nicht erfüllen liessen. In diesem Zusammenhang 

werde die Baubehörde auch prüfen, wie es sich mit Bezug auf die Emissionen 

bei den übrigen Betrieben verhalte, insbesondere beim nahegelegenen 

Dancing. Bei diesen Betrieben sei vor allem eine allfällige Verlagerung der 

Aktivitäten vom … im Auge zu behalten.

2. Gegen die Verfügung der Baubehörde … vom 26. August 2011 erhoben die 

Eheleute … am 27. September 2011 Beschwerde mit folgendem Antrag:

„Zusätzlich zu den unter Ziff.1 des Dispositivs des angefochtenen Entscheids (unter Hinweis auf 
Ziff. II 8, 13 und 18 der Erwägungen) getroffenen Anordnungen seien folgende Massnahmen 
gerichtlich anzuordnen:
a) In der Schirmbar sei der Musikbetrieb zu untersagen bis die Anlage schalldicht sei. 

Krachmaschinen (Automotoren) seien zu untersagen.
b) Die Einhaltung der gesetzlichen Schallgrenzwerte im Innenbereich gemäss Art. 5 der 

Schall- und Laserverordnung sei ausdrücklich zu verfügen.
c) Die Nutzung des fraglichen Gebäudes als Nachtclub und/oder Diskothek sei sofort infolge 

fehlender Bewilligung einzustellen. Die Gemeinde … sei anzuweisen, die Durchführung 
eines gesetzeskonformen Ausschreibungs- und Bewilligungsverfahrens anzuordnen.

d) Die Öffnungszeit für sämtliche Betriebssparten sei bis 22.00 Uhr zu begrenzen.
e) Betreiber und Eigentümer seien zu verpflichten, die Einhaltung der gesetzlichen 

Vorschriften durch Beschäftigung eines qualitativ ausgewiesenen professionellen 
Ordnungsdienstes sicherzustellen.

In der Verfügung werde zwar festgehalten, dass die Terrasse über keine 

Bewilligung für Konzerte und die Gastwirtschaft verfüge. Trotzdem werde sie 

weiterhin täglich betrieben und mit Lautsprechern beschallt. Sie diene zudem 

als Bühne für Krawallkonzerte. 

Es fehle auch eine Bewilligung für den Nachtclub und die Diskothek. Daher sei 

der Nachtclub- und Diskobetrieb sofort einzustellen und zuerst ein ordentliches 

Bewilligungsverfahren durchzuführen.

Das Hauptproblem des vorliegenden Falles liege darin, dass die Gemeinde in 

dieser Sache lange Zeit nichts unternommen und die Leute an die 

Kantonspolizei verwiesen habe. Es werde daher sehr begrüsst, dass die 

Gemeinde nun tätig geworden sei. Bei der Festlegung der Massnahmen sei 

aber dem Umstand der einfachen Vollziehbarkeit und Kontrolle grosse 

Beachtung zu schenken.

Die Discothek liege in einer Zone mit der Lärmempfindlichkeitsstufe (ES) II, in 

der keine störenden Betriebe zugelassen seien. Der Betrieb einer beschallten 

Aussenterrasse bzw. einer Schirmbar, die nicht schalldicht sei, sei in jedem Fall 

als störender Betrieb zu qualifizieren. Vielmehr gelte dies für Nachtlokale und 

Diskotheken, die bis spät in die Nacht von Betrunkenen sowie lärmbegeisterten 

Jugendlichen frequentiert würden und geradezu eine Sogwirkung ausstrahlten.

Der neutrale Experte habe festgestellt, dass der massgebliche Grenzwerte zu 

jeder Tageszeit überschritten würde, nämlich der massgebende Grenzwert 

während des Tages (bis 17.00 Uhr) von 45 dB(A) durch den Musikbetrieb, der 

Grenzwert am Abend (17.00 bis 19.00 Uhr) von 45 dB(A) sogar massiv, in der 

Ruhezeit (19.00 – 22.00 Uhr) von dB(A) ebenfalls massiv sowie in der Nachtzeit 

(22.00 – 07.00 Uhr) von 35 dB(A) ebenfalls stark.

Die ständige Lärmberieselung im Freien unter Tag sei gemäss BGE 126 III 223 

nicht zulässig, selbst wenn die Grenzwerte eingehalten seien. Deshalb sei die 

Beschallung der nach aussen offenen Schirmbar zu untersagen, ebenso die 

Verwendung des dort installierten Automotors.

Die Gemeinde müsste auch im Innenbereich der Diskothek Massnahmen zum 

Schutz des Publikums treffen. Indirekt würden diese Massnahmen auch den 

Nachbarn dienen.

Es stehe ausser Frage, dass ein Nachtclub- und Diskobetrieb an dieser Stelle 

nach 22.00 Uhr aufgrund der Publikums- und Verkehrsimmissionen nicht mehr 

so geführt werden könne, dass von einem nicht störenden Betrieb gesprochen 

werden könne. Die vom Experten festgestellten Immissionen liessen einen 

gesunden Schlaf nicht zu. Es sei daher unverständlich, dass sich die Gemeinde 

zum Antrag auf Verkürzung der Öffnungszeiten nicht geäussert habe. Darin 

liege eine klare Verletzung des Gehörsanspruchs.

Eine Betriebsschliessung um 02.00 Uhr sei für die Anwohner nicht akzeptabel. 

Die Anwohner hätten Anspruch auf Nachtruhe spätestens ab 22.00 Uhr. Die 

ständigen Exzesse erforderten zudem den Einsatz eines professionellen 

Ordnungsdienstes. Frau Metz sei aufgrund der dramatischen Situation bereits 

erkrankt und könne nur noch temporär in ihrer Wohnung leben.

3. In ihrer Vernehmlassung beantragte die Gemeinde … dem Verwaltungsgericht 

Graubünden die Abweisung der Beschwerde.

Das von den Beschwerdeführern beantragte Verbot der Musikbeschallung in 

der Schirmbar, solange die Schirmbar nicht schalldicht sei, erweise sich als 

unbegründet. Wenn nämlich die Anordnungen der Gemeinde befolgt würden, 

seien die Grenzwerte eingehalten. Es bestehe unter dem Titel „Vorsorgeprinzip“ 

kein Anlass für eine weitergehende Reduktion. Aus BGE 126 III 223 lasse sich 

nichts Gegenteiliges ableiten. Es sei nicht zu befürchten, dass die 

Lärmimmissionen aus der Schirmbar über der Weckschwelle nach Mitternacht 

lägen. Auf der Terrasse sei nämlich jede Musikbeschallung verboten und 

innerhalb der Schirmbar sei die Beschallung auf die Zeit zwischen 11.00 und 

22.00 Uhr beschränkt.

Was das Begehren betreffe, es sei die Einhaltung der gesetzlichen 

Schallgrenzwerte im Innenbereich der Disko zu verfügen, könne offen bleiben, 

ob die Beschwerdeführer in diesem Punkt legitimiert seien. Die Gemeinde 

werde sich dieses Themas noch annehmen, sobald feststehe, dass sich der 

Diskobetrieb auch bei einer Überschreitung der vorgeschriebenen Innenwerte 

noch führen lasse. Letztlich hänge das im Innenbereich zulässige Mass nämlich 

auch davon ab, ob am Gebäude noch weitere bauliche Massnahmen getroffen 

würden. Gegebenenfalls dürfe zur Erreichung der im Aussenbereich zulässigen 

Werte die Musikbeschallung in der Disko den Wert von 93 dB(A) ohnehin nicht 

überschreiten.

Unbegründet sei der Antrag, es sei die Nachtclub- und Diskonutzung wegen 

fehlender Bewilligung per sofort einzustellen. … sei eine Baubewilligung erteilt 

worden, welche ihm einen Nachtclubbetrieb im Untergeschoss (UG) erlaube. 

Die Baubewilligung umfasse dabei, entgegen der Darstellung der 

Beschwerdeführer, ein grösseres gastwirtschaftliches Angebot mit Bar/Pub, 

Spielraum und einer grossen Tanzfläche. Auf Grund der Baubewilligung sowie 

der vom Betreiber abgegebenen Zusicherungen habe es die Gemeinde als 

unverhältnismässig erachtet, den Betrieb einzig und allein wegen Mängeln in 

der Baubewilligung zu schliessen.

Eine weitere Beschränkung der Öffnungszeit der Disko sei nicht angezeigt, 

nachdem die Gemeinde lärmbegrenzende Massnahmen im Innern und im 

Aussenbereich angeordnet habe. Eine Schliessung des Betriebes um 22.00 Uhr 

käme einer gänzlichen Betriebseinstellung gleich.

Eine Verpflichtung, einen ausgewiesenen professionellen Ordnungsdienst zu 

engagieren, sei nicht nötig. Die Baubehörde habe die Verkürzung der 

Öffnungszeit (02.00 Uhr) angeordnet, aber gleichzeitig in Ziff. 18 der 

Erwägungen eine Aufhebung dieser Beschränkung in Aussicht gestellt, wenn im 

Aussenbereich die vom Betrieb ausgehenden Lärmimmissionen so reduziert 

würden, dass sie für die Anwohner tolerierbar seien. Zwar treffe zu, dass auch 

bei der Beschränkung der Öffnungszeit im Aussenbereich Immissionen 

entstehen könnten, welche das tolerierbare Mass überschritten. Für diesen Fall 

habe sich die Behörde aber vorbehalten, zusätzliche Anordnungen zu treffen, 

wozu auch die Einrichtung eines Ordnungsdienstes gehöre.

4. In der Vernehmlassung beantragten die Beschwerdegegner auf die 

Beschwerde sei nicht einzutreten; eventuell sei sie abzuweisen. 

Es treffe zu, dass im Bereich der Terrasse drei Pflichtparkplätze bewilligt 

worden seien. Indessen liege bei der Gemeinde ein Gesuch betreffend 

Umnutzung der Terrasse. Abgesehen davon habe es bisher für das Aufstellen 

von Stühlen und Tischen auf den Terrassen vor Gastwirtschaftsbetrieben und 

Verkaufsläden keiner Bewilligung bedurft. In der Baubewilligung vom 29. 

September 2010 sei die Beschallung der Terrasse mit Musik ausdrücklich 

bewilligt worden.

Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer umfasse die Baubewilligung 

vom 29. September 2010 auch den Diskobetrieb. Dieser sei in der Hotel- und 

Kurzone auch zonenkonform.

Der Vorwurf an die Gemeinde, untätig geblieben zu sein, müsse sich diese 

nicht gefallen lassen. Mit der angefochtenen Verfügung habe die Gemeinde 

eine ganze Reihe von Massnahmen angeordnet.

Bei sämtlichen Betrieben der … AG handle es sich um gastwirtschaftliche 

Betriebe. Der Begriff „nicht störend“ beziehe sich aber nur auf andere als 

gastwirtschaftliche Betriebe.

Es sei nicht nachvollziehbar, was die Beschwerdeführer mit den Hinweisen auf 

das Gutachten im vorliegenden Verfahren erreichen wolle; denn dieses 

Gutachten beschreibe nur die Situation an einem Wochenende im Winter 

letzten Jahres. In der Zwischenzeit seien zahlreiche Massnahmen getroffen 

worden, um die Lärmemissionen einzuschränken.

In der Schirmbar sei in der Zwischenzeit ein Schallpegelbegrenzer eingebaut 

und justiert worden, der sicherstelle, dass die Grenzwerte eingehalten würden. 

Zusätzliche Massnahmen seien nicht gerechtfertigt.

Der Schutz der Nachbarschaft vor Lärmemissionen sei nicht Gegenstrand der 

Schall- und Lärmschutzverordnung (SLV). Es gehe daher nicht an, über die 

Vorschriften zum Innenschall Begrenzungen zum Schutz der Anwohner zu 

schaffen.

Für eine weitere Einschränkung der Öffnungszeiten (bis 22.00 Uhr) fehle eine 

gesetzliche Grundlage. Dies würde auch in krasser Weise dem 

Verhältnismässigkeitsprinzip und dem Rechtsgleichheitsgrundsatz 

widersprechen. In einem Tourismusort werde ein gewisser Lärmpegel nicht zu 

vermeiden sein. Zudem sei es keineswegs so, dass die Disco die einzige 

Lärmquelle vor Ort bilde.

5. Am 27. September 2012 führte das Verwaltungsgericht (5. Kammer) noch einen 

Augenschein an Ort und Stelle durch, an welchem ein Beschwerdeführer 

persönlich in Begleitung seines Rechtsvertreters anwesend war. Die 

Beschwerdegegnerin (Gemeinde/Vorinstanz) war durch den 

Gemeindepräsidenten, den Baufachamtsleiter und ihren Rechtsvertreter 

präsent. Seitens der Beschwerdegegner 1 waren drei Personen in Begleitung 

ihres Rechtvertreters und von Seiten der Beschwerdegegner 2 war deren 

Rechtsvertreter zugegen. Als Beigeladene im Parallelverfahren R 11 81 waren 

zudem noch … (für die … AG/Sporthotel Post/Dancing ) in Begleitung seines 

Rechtsvertreters sowie der benachbarte … (Eigentümer Parz. 47/Hotel …) 

zugegen. Allen Anwesenden wurde dabei im Zuge eines Rundganges auf der 

Liegenschaft (Parz. 94) von 14.15 Uhr bis 15.30 Uhr – an fünf verschiedenen 

Standorten – die Gelegenheit geboten, sich auch noch mündlich zu den 

aufgeworfenen Fragen betreffend Musiklärm von der Schirmbar auf der 

Terrasse (Erdgeschoss) und speziell aus dem nächtlichen Diskothekenbetrieb 

samt Verkehrs- und Personenlärm infolge Gästebesuches des dortigen Tanz- 

und Vergnügungslokals (Untergeschoss) zu äussern. Von Seiten der 

Beschwerdegegnerin wurde noch ein Schreiben vom 11. März 2011 betreffend 

„Lärmemissionen des Gastwirtschaftsbetriebes“ (verfasst von RA …) zu den 

Akten gegeben. Überdies erstellte das Gericht seinerseits noch insgesamt 30 

Fotos von den genauen Orts-, Erschliessungs- und Raumverhältnissen auf und 

rund um die Parz. 94 der Disco (so am Standort 1: 10 Fotos betreffend 

Eingangs-/Terrassen-, Restaurations- und Schirmbarbereich; am Standort 2: 6 

Fotos betreffend Zugangs- und Innenbereich des Disco-Clubs, am Standort 3: 6 

Fotos betreffend Strassenzufahrts- und vorderer [gekofferter] Parkplatzbereich 

der Disco; am Standort 4: 5 Fotos betreffend hinteres [bekiestes] Parkplatzareal 

auf Parz. 94 samt Umgebung; und am Standort 5: 3 Fotos betreffend 

Parkplatzverhältnisse auf den benachbarten Parz. 46 und 47, unmittelbar im 

Süden zur Parz. 94 in Richtung Dorfzentrum der Gemeinde. Über die 

Ausführungen am Augenschein wurde ein Protokoll erstellt.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Anfechtungsobjekt ist die Verfügung vom 26. August 2011, worin die Gemeinde 

(Beschwerdegegnerin/Vorinstanz) eine Reihe von Massnahmen zum Schutz 

vor Lärmimmissionen aus dem Betrieb des Gastronomie- und 

Unterhaltungslokals „…“ auf Parzelle 94 (Hotel- und Kurzone mit ES II) 

anordnete, wogegen sich die Nachbarn auf der gegenüberliegenden Bachseite 

im Südosten auf Parzelle 117 (vorliegend Beschwerdeführer) zur Wehr setzten. 

Beschwerdegegenstand bilden dabei im Wesentlichen die in der Beschwerde 

vom 27. September 2011 (vgl. vorn Ziff. 2 Anträge gemäss lit. a-e) geforderten 

Verbesserungen und Kontrollen bezüglich der in der angefochtenen Verfügung 

enthaltenen Betriebsauflagen (vgl. vorn Ziff. 1 d – Behördlich verlangte 

Schutzmassnahmen in den drei Teilbereichen [Terrasse/Schirmbar; Disko-

/Nachtlokalinnenbereich; Parksystem]). Es gilt damit zu prüfen, ob die 

getroffenen Lärmschutzmassnahmen auf Parzelle 94 rechtens und 

verhältnismässig waren, oder ob noch strengere und weitergehende 

Massnahmen seitens der Gemeinde anzuordnen gewesen wären, um den 

Einwänden der Beschwerdeführer betreffend nicht mehr tolerierbaren Lärms 

bzw. des seit zwei Jahren unerträglich gewordenen Betriebs- und 

Verkehrslärms – besonders in den Abend- und Nachtstunden – auf dem seither 

dort geführten Gastro- und Diskobetrieb effektiv gebührend Rechnung zu tragen 

(im Parallelfall R 11 81 wurden Ausführungen zur rechtsgleichen Behandlung 

aller Gastronomie-/Diskobetriebe vor Ort bezüglich Betriebszeitbeschränkungen 

gemacht).

2. a) In materieller Hinsicht gilt es zuerst auf die einschlägige Zonenvorschrift in Art. 

25 des kommunalen Baugesetzes (BauG) hinzuweisen, wonach in der hier für 

Parzelle 94 massgebenden Hotel- und Kurzone folgende Bauten und 

Aktivitäten erlaubt sind:

Art. 25 BauG Hotel- und Kurzone
Die Hotel- und Kurzone ist vorwiegend für den Bau gastgewerblicher Betriebe 
bestimmt. Wohnbauten, Verkaufslokale, sowie nicht störende Gewerbebetriebe 
sind zulässig

Die Zonenkonformität des auf Parzelle 94 betriebenen Gastronomie- und 

Tanzlokals (im EG: Restaurant „…“ mit Aussenterrasse und [mobil überdachter] 

Schirmbar; im UG: Disko-Club mit zwei Bars, Musikanlagen, Sitzgelegenheiten, 

Spielautomaten und einer Tanzfläche) erachtet das Gericht gestützt auf Art. 25 

Satz 1 BauG als gegeben, da in der Hotel- und Kurzone zur Hauptsache 

„gastgewerbliche Betriebe“ erstellt und angesiedelt werden sollten. Diesem 

ausdrücklich auf den Besuch und die Verköstigung von Gästen und Touristen 

ausgerichteten Gewerbe- und Wirtschaftszweig ist aber selbstredend ein 

gewisses Mass an Lärmquellen immanent, weil die ständige Zirkulation und 

Häufigkeit der wechselnden Besucher (inkl. Tagestouristen mit Caranreise 

usw.) sowie  Logiergäste erfahrungsgemäss niemals völlig lautlos und 

unbemerkt erfolgen kann. Soweit die Beschwerdeführer diese Betriebsamkeit 

auf Parzelle 94 als störend empfinden und sich darauf berufen, dass laut Art. 25 

Satz 2 BauG nur „nicht störende Gewerbetriebe“ zulässig seien, verkennen sie, 

dass damit offensichtlich nicht die eigentlichen „Gastronomie-, Beherbergungs-, 

Vergnügungs- und Kur-/Erholungslokale“ der wirtschaftlich nachhaltigen Hotel- 

und Tourismusbranche gemeint waren, sondern damit einzig handwerkliche 

bzw. generell auf Dauer übermässig lärmerzeugende Gewerbe- und 

Handelsbetriebe in dieser Zone ausgeschlossen werden sollten. Dass es sich 

bei Art. 25 BauG zudem um eine heterogene Mischzone handelt, ergibt sich 

auch daraus, dass neben dem klassischen Gästesegmente auch das „Wohnen“ 

sowie der Betrieb von „Verkaufslokalen“ erlaubt sind. Mit der Zulässigkeit von 

Verkaufsläden – die gerichtsnotorisch auf regen und kurzzeitigen 

Publikumsverkehr ausgerichtet sind - in der fraglichen „Hotel- und Kurzone“ ist 

aber gerade erstellt, dass auch der Betrieb des ebenfalls auf Verkauf und 

Konsumation ausgerichteten … bestimmt nicht zonenwidrig sein kann. Aus 

diesem Grunde wurde daher von der Gemeinde zu Recht auch bereits mit 

Bewilligung vom 29. September 2010 eine entsprechende Bau- und 

Betriebsgenehmigung für die Führung der Disco auf Parzelle 94 (inkl. 

Konzeptanpassung) erteilt. 

b) Laut Zonenschema (S. 55) zu Art. 22 ff. BauG ist die Hotel- und Kurzone und 

folglich auch Parzelle 94 der Empfindlichkeitsstufe II (ES II) zugewiesen. Nach 

Art. 43 der eidgenössischen Lärmschutzverordnung (LVS) sind in der ES II 

keine störenden Betriebe zugelassen; sie gilt namentlich für Wohnzonen und 

Zonen für öffentliche Bauten und Anlagen (Abs. 1 lit. b).

Die Beschwerdeführer empfinden vorliegend insbesondere die Aktivitäten und 

Lärmimmissionen von der Aussenterrasse sowie der mit einer Musikanlage 

ausgerüsteten Schirmbar im Süden der Parzelle 94 als besonders „störend“ 

bzw. als subjektiv unerträglich seit der Betriebsaufnahme des … vor zwei 

Jahren (2010). Sie forderten daher in ihrer Beschwerde als Erstes, der 

Musikbetrieb in der Schirmbar sei zu verbieten bis die Anlage schalldicht sei 

(Krachmaschinen bzw. Automotoren seien zu untersagen). Wie der gerichtliche 

Augenschein vom 27. September 2012 dazu eindeutig gezeigt hat, sind im 

Bereich der Schirmbar (ist mit stabiler Seitenfenster- und Türkonstruktion 

kreisförmig umfasst und mit einem mobilen Stoffschirmdach 

abschliessbar/überdachbar) Vorkehrungen getroffen worden, die der 

Eindämmung und Kontrolle des von dieser Schirmbar ausgehenden Musik- und 

Lärmpotentials dienen sollten. Objektiv messbar wurde - auf entsprechendes 

Verlangen der Vorinstanz – bereits im Sommer 2012 ein Schallpegelbegrenzer 

für die Musikanlage bei der Schirmbar montiert und daraufhin mehrere 

Messungen der Lärmimmissionen vor Ort sowie auch deren konkrete 

Auswirkungen auf die Nachbarschaft (inkl. Parzelle 117 der Beschwerdeführer) 

vorgenommen, ausgewertet und die Messresultate allen Beteiligten zur 

Kenntnis- und Stellungnahme in schriftlicher Form zugestellt (vgl. dazu 

Schreiben der Gemeinde vom 10./13. August 2012 mit Auswertung 

Schallpegelbegrenzer … und dBA Werten für die Schirmbar [Zeiträume 04.-

08.07. und 20./23.07.2012 jeweils 17.00 bis 22.45 Uhr] im Bandbereich 60 dBA 

bis 70 dBA mit seltenen Ausreissern bis 75 dBA und den dBA Werten für den 

Diskobetrieb [23./24./30. 06 und 01./07./08./14./15./21./22.07.2012 jeweils 

01.00 bis ca. 02.30] im Bandbereich von 80 dBA bis 90 dBA, vereinzelt gar bis 

95 dBA) sowie das zweite Schreiben der Vorinstanz vom 18./19. September 

2012 mit Bestätigung der früheren Lärmmesswerte und Auswertungsresultate. 

Während des Augenscheins konnte bei der Schirmbar – dank des installierten 

und funktionierenden Schallpegel-Messgerätes – eine Lautstärke zwischen 68 

und 71 dBA festgestellt werden. Im Übrigen kann zu dieser Thematik auf das 

aussagekräftige Lärmgutachten vom 14. April 2011 verwiesen werden, worin 

unter Hinweis auf die Richtlinien Cercle Bruit zur Berücksichtigung der 

Grenzwerte festgestellt wurde (S. 5): Dies bedeutet, dass die Emissionen im 

Einzelfall so zu beschränken sind, dass nach dem Stand der Wissenschaft und 

der Erfahrung die Bevölkerung in ihrem Wohlbefinden nicht erheblich gestört 

wird. Für Lärmemissionen infolge neuer Anlagen (Gastwirtschaftsbetriebe, die 

nach dem 1. Jan. 1985 bewilligt wurden) gilt, dass höchstens geringfügige 

Störungen zulässig sind. Gemäss Vorsorgeprinzip (Art. 11 USG) ist unnötiger 

Lärm unzulässig, sofern die Massnahmen zur Emissionsbegrenzung technisch 

und betrieblich möglich und wirtschaftlich tragbar sind (vgl. im Besonderen 

unter Ziff. 7.2 Messpunkt 2, „Chasa Fadrina“ der Beschwerdeführer). Gestützt 

auf die so gewonnenen Erkenntnisse erliess die Vollzugsbehörde bzw. 

Gemeinde die angefochtene Verfügung vom 26. August 2011 mit den damals 

von ihr als notwendig und verhältnismässig erachteten Betriebsauflagen. 

Insbesondere wurden darin eine zeitliche Beschränkung der Musikbeschallung 

in der Schirmbar (11.00-22.00 Uhr) und im Disko-/Nachtklubbetrieb (innen bis 

02.00 Uhr) verbindlich festgelegt  und weiter der Einbau von 

Schallpegelbegrenzern – als sofort wirksame und leicht überprüfbare 

Lärmreduktionsmassnahme – angeordnet. Diesen Betriebsauflagen ist der 

dafür verantwortliche Beschwerdegegner 1 offensichtlich (technisch) korrekt 

nachgekommen, wie den Auswertungen der Lärmmessungen mit 

Schallpegelbegrenzer vom 10. August bzw. 18. September 2012 zuverlässig 

und einleuchtend entnommen werden kann. Der Aufforderung zur Einhaltung 

der gesetzlichen vorgesehenen Schallgrenzwerte im Innenbereich des 

Gastronomie- und Vergnügungslokals ist damit hinreichend nachgelebt 

geworden. Der Einwand einer fehlenden Bewilligung für die Nutzung als 

Nachtlokal ist ebenfalls unbegründet, da die Bau- und Betriebsbewilligung vom 

29. September 2010 auch bereits die Führung der Discothek (mit 

Konzeptanpassung) miteinschloss. Dem Antrag auf 

Betriebszeitenbeschränkungen (für sämtliche Betriebssparten bis 22.00 Uhr) 

wurde zudem insofern schon Rechnung getragen, als die Vorinstanz doch 

bereits in der angefochtenen Verfügung eine vernünftige Differenzierung der 

zulässigen Beschallungszeiten vornahm, indem bei der Schirmbar bis 22.00 

Uhr und im Innern der Diskothek bis 02.00 Uhr solche gastgewerblichen 

Angebote konsumiert werden und erlaubt sein sollten. Ein allgemeines 

Öffnungs- und Betriebsverbot (ab 22.00 Uhr) auch für die im Untergeschoss 

geführte Diskothek auf Parzelle 94 wäre hingegen völlig unverhältnismässig 

und übertrieben gewesen, da es allein auf die daraus anfallenden 

Beeinträchtigungen ankommen kann, die durch entsprechende - bauliche und 

organisatorische – Massnahmen ohne weiteres in geordnete Bahnen gelenkt 

und für die Bevölkerung bzw. Nachbarn lärmverträglich ausgestaltet und 

umgesetzt werden können. Aufgrund dieser Feststellung ist das Gericht zur 

Auffassung gelangt, dass derzeit kein weiterer Handlungsbedarf seitens der 

Gemeinde besteht, da die bereits angeordneten und danach auch umgesetzten 

Schutzmassnahmen durchaus zielführend für eine noch tolerierbare 

Lärmbelastung waren und sich die Vorinstanz zudem ausdrücklich vorbehielt, 

weitere Massnahmen zu treffen (z.B. Verpflichtung für privaten Sicherheits-

/Ordnungsdienst auf Parkplatzareal und im Eingangsbereich zur Diskothek; 

Überprüfung der Schliessungszeiten; Kontrolle der Funktionstüchtigkeit der 

Eintrittsschleuse bei Disco usw.), sollten die bisher verfügten Betriebsauflagen 

effektiv nicht ausreichend sein, um ein einigermassen „störungsfreies Wohnen 

und Schlafen“ in den Abend- und vor allem Nachtstunden im näheren Umkreis 

des Gastronomie- und Unterhaltungslokals auf Parzelle 94 zu ermöglichen. 

Sollten zusätzliche Erkenntnisse aufgrund neuer Messungen erlangt werden, 

steht einer erneuten Überprüfung und Anpassung der bis dahin verfügten und 

im Wesentlichen umgesetzten Lärmschutzmassnahmen durch die Vorinstanz 

aber natürlich nichts im Wege (Nachbesserung zulässig).

c) An diesem Ergebnis vermögen die durchgeführten Zeugen- und 

Parteibefragungen nichts zu ändern, weil sie entweder keine neuen 

Gesichtspunkte hervorbrachten oder sonst ungeeignet und zu wenig präzise 

waren, um als griffiges Beweismittel für oder gegen die Tauglichkeit der von der 

Gemeinde angeordneten Betriebsauflagen angeführt zu werden. Die objektiv 

einwandfrei messbaren, lärmtechnisch deutlich verbesserten Auswirkungen 

durch die Montage von Schallpegelbegrenzern (mit Plombierung des 

Begrenzers, Speicherung der Daten und Ausdruck der letzten 30 Tage zu 

Kontrollzwecken) sind offenkundig weit zuverlässigere Parameter, als die 

individuell und rein subjektiv vorgenommene Einteilung in graduell erträgliche 

oder eben persönlich nicht mehr tolerierbare Lärmimmissionen, zumal die 

menschliche Hörempfindlichkeit sehr unterschiedlich und komplex sein kann. 

Der Beweiswert der durchgeführten Zeugen- und Parteibefragungen muss 

infolgedessen als sehr bescheiden und vernachlässigbar eingestuft werden. 

Dem ist hier umso mehr zuzustimmen, als das öffentliche Recht für die hier 

interessierende Lärmart keine bestimmte Messweise und auch keine fixen 

Grenzwerte kennt. Für die übrigen vorliegend interessierenden Immissionen 

(Gaststättenlärm sowie Lärmverursachung durch menschliches Verhalten in der 

Schirmbar und bei der Ankunft sowie beim Verlassen des Parkplatzareals zu 

den Lokalitäten im … [sog. Sekundärlärm]) kennt das Lärmschutzrecht zudem 

gar keine Belastungsgrenzwerte (BGE 126 III 225/6 E. 3c; 123 II 333 E. 4d/aa, 

123 II 74 ff., 120 II 18 E.2b; sowie PVG 1998 Nr. 48 und PVG 2000 Nr. 53).

3. a) Die angefochtene Verfügung vom 26. August 2011 erweist sich demnach in 

einer Gesamtbetrachtung als rechtmässig und verhältnismässig, was zu ihrer 

Bestätigung und zur Abweisung der Beschwerde vom 27. September 2012 (im 

Verfahren R 11 102) führt.

b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten gestützt auf Art. 

73 Abs. 1 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG) – unter 

solidarsicher Haftung für das Ganze - den Beschwerdeführern aufzuerlegen. 

Die aussergerichtlichen Entschädigungen an die anwaltlich vertretenen 

Beschwerdegegner 1 und 2 werden demgegenüber gegenseitig laut Art. 78 

Abs. 1 VRG wettgeschlagen, was hier zur Konsequenz hat, dass diese beiden 

Verfahrensteilnehmer (Beschwerdegegner 1 und 2) die ihnen entstandenen 

Anwaltskosten jeweils finanziell selber zu tragen haben. Der Vorinstanz 

(Beschwerdegegnerin/Gemeinde) steht gemäss Art. 78 Abs. 2 VRG indessen 

von Gesetzes wegen keine Parteientschädigung zu, da sie lediglich in ihrem 

amtlichen Wirkungskreis obsiegte.

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten, bestehend

- aus einer Staatsgebühr von Fr. 3‘000.--

- und den Kanzleiauslagen von Fr. 444.--

zusammen Fr. 3‘444.--

gehen solidarisch zulasten von den Eheleuten … und sind innert 30 Tagen seit 

Zustellung dieses Entscheides an die Finanzverwaltung des Kantons 

Graubünden, Chur, zu bezahlen.

3. Die aussergerichtlichen Entschädigungen der anwaltlich vertretenen Parteien 

(Beschwerdegegner 1 und 2) werden gegenseitig wettgeschlagen.

Die an das Bundesgericht erhobene Beschwerde wurde mit Urteil vom 27. Februar 2014 

teilweise gutgeheissen (1C_163/2013).