# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ffe62a7c-3a39-5195-ae95-e2bed063b97a
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.02.2025 E-3977/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3977-2023_2025-02-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-3977/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  F e b r u a r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichter David R. Wenger, 

mit Zustimmung von Richterin Regina Derrer,   

Gerichtsschreiber Lukas Rathgeber. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Türkei,   

vertreten durch lic. iur. Fethiye Yalcin, 

Beschwerdeführerin,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 12. Juni 2023 / N (…). 

 

 

 

E-3977/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass die Beschwerdeführerin in Begleitung ihrer Mutter und zweier Ge-

schwister am 11. Mai 2022 in der Schweiz um Asyl nachsuchte, 

dass die Beschwerdeführerin am 3. August 2022 im Beisein ihrer damali-

gen Rechtsvertretung vertieft zu ihren Gesuchsgründen angehört und ihr 

Asylverfahren am 8. August 2022 dem erweiterten Verfahren zugeteilt 

wurde, 

dass sie geltend machte, sie sei türkische Staatsangehörige kurdischer 

Ethnie und stamme aus der Provinz Sirnak, 

dass die Beschwerdeführerin weiter geltend machte, sie habe im März 

2020 geheiratet und sei mit ihrem 20 Jahre älteren Mann in das Dorf Bag-

lica gezogen,  

dass sie sich nach der Geburt ihres ersten Kindes, das kurz danach ge-

storben sei, von ihrem Mann getrennt habe und sich daraufhin von diesem 

habe scheiden lassen, 

dass sie zur Begründung ihres Asylgesuchs im Wesentlichen die drohende 

Verfolgung durch ihren Ex-Mann geltend machte, 

dass ihr Ex-Mann zu den Dorfschützern gehöre und sie aus einer politi-

schen Familie stamme, die der Demokratischen Partei der Völker (HDP) 

und der kurdischen Arbeiterpartei (PKK) nahestehe, 

dass ihr Ex-Mann sie während der Ehe sehr schlecht behandelt und miss-

handelt habe, sie jedoch die Übergriffe aus Angst vor Repressalien seitens 

des Ex-Mannes nie den Behörden gemeldet habe,  

dass sie aus Angst vor ihrem Ex-Mann mit ihrer Mutter nach Istanbul ge-

flohen sei, da dieser zunächst Geld für die Scheidung verlangt, jedoch 

schliesslich in diese eingewilligt habe, 

dass sie an der Gerichtsverhandlung ihrer Scheidung per Videokonferenz 

aus Istanbul teilgenommen habe und die Scheidung gemäss dem einge-

reichten Urteil seit dem 28. April 2022 rechtskräftig sei,  

dass sie auch nach der Scheidung noch immer befürchtet habe, dass ihr 

Ex-Mann ihr etwas antue, und schliesslich mit ihrer Mutter und ihren Ge-

schwistern in die Schweiz geflüchtet sei,  

E-3977/2023 

Seite 3 

dass die Beschwerdeführerin zur Stützung ihrer Vorbringen im vorinstanz-

lichen Verfahren unter anderem das Scheidungsurteil vom 28. April 2022 

zu den Akten reichte, 

dass das SEM mit Verfügung vom 12. Juni 2023 die Flüchtlingseigenschaft 

der Beschwerdeführerin verneinte, ihr Asylgesuch abwies und die Wegwei-

sung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug anordnete,  

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung vom 

17. Juli 2023 gegen diese Verfügung beim Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerde erheben liess, 

dass in dieser beantragt wird, es sei die angefochtene Verfügung aufzuhe-

ben, es sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin die Flüchtlingsei-

genschaft erfülle und es sei ihr Asyl zu gewähren, eventualiter sei die Un-

zulässigkeit, allenfalls die Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs fest-

zustellen und als Folge davon sei der Beschwerdeführerin die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren, 

dass subeventualiter beantragt wird, die Sache sei zur Neubeurteilung an 

das SEM zurückzuweisen, 

dass in prozessualer Hinsicht beantragt wird, es sei festzustellen, dass sie 

sich bis zum Ende des Verfahrens in der Schweiz aufhalten dürfe und das 

SEM sei anzuweisen, von jeglichen Vollzugshandlungen abzusehen, 

dass in verfahrensrechtlicher Hinsicht weiter beantragt wird, es sei die un-

entgeltliche Prozessführung zu gewähren, auf die Erhebung eines Kosten-

vorschusses zu verzichten und die rubrizierte Rechtsvertreterin als unent-

geltlicher Rechtsbeistand einzusetzen, 

dass das Bundesverwaltungsgericht mit Schreiben vom 19. Juli 2023 den 

Eingang der Beschwerde bestätigte, 

dass der Instruktionsrichter mit Zwischenverfügung vom 10. November 

2023 die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung und 

um Beiordnung eines amtlichen Rechtsbeistandes  nach Feststellung der 

Aussichtslosigkeit der Beschwerde abwies und einen Kostenvorschuss 

verlangte,  

dass der Kostenvorschuss fristgerecht bezahlt wurde,  

E-3977/2023 

Seite 4 

dass das SEM mit Verfügungen vom 12. Juni 2023 die Flüchtlingseigen-

schaft der Mutter und der Geschwister verneinte, ihr Asylgesuch abwies 

und die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Wegweisungsvollzug an-

ordnete,  

dass diese mit Eingabe ihrer Rechtsvertretung gegen die Verfügungen 

beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erheben liessen (Beschwer-

deverfahren E-3974/2023 und E-3972/2023), 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung, 

dass es auf dem Gebiet des Asyls – in der Regel und auch vorliegend – 

endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5 VwVG) des SEM 

entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 

Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass die Beschwerdeführerin am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),  

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG),  

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5),  

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin zu entscheiden ist (Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich 

– wie nachfolgend aufgezeigt – um ein solches Rechtsmittel handelt, wes-

halb das Urteil nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),  

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde,  

dass das vorliegende Verfahren mit denjenigen der Mutter und Geschwis-

ter (E-3974/2023 und E-3972/2023) aufgrund des engen sachlichen und 

persönlichen Zusammenhangs koordiniert zu behandeln ist, 

E-3977/2023 

Seite 5 

dass die Feststellung des Sachverhalts richtig und vollständig und damit 

nicht zu beanstanden ist und dasselbe auch für die Begründungsdichte der 

angefochtenen Verfügung gilt, womit der Subeventualantrag der Rückwei-

sung der Sache an die Vorinstanz abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG),  

dass die Flüchtlingseigenschaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft 

zu machen ist (Art. 7 AsylG),  

dass das SEM seinen Asylentscheid im Wesentlichen damit begründet, die 

Vorbringen der Beschwerdeführerin hielten den Anforderungen an die 

Flüchtlingseigenschaft nicht stand,  

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Rechtsmitteleingabe mit Verweis auf 

eine Liste von verfolgten Familienmitgliedern und Märtyrern der Grossfa-

milie , eine Reflexverfolgung geltend macht und auf den fehlenden staatli-

chen Schutz aufgrund der politischen Familienhistorie verweist, 

dass das Gericht nach Durchsicht der Akten zum Schluss gelangt, dass 

das SEM in seiner Verfügung mit überzeugender Begründung zu Recht zur 

Erkenntnis gelangt ist, dass die Vorbringen der Beschwerdeführerin den 

Anforderungen von Art. 3 AsylG nicht zu genügen vermögen,  

dass auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann und es der 

Beschwerdeführerin nicht gelingt, diesen Argumenten etwas Stichhaltiges 

entgegenzusetzen, 

dass eine Verfolgung durch nichtstaatliche Dritte – wie sie die Beschwer-

deführerin geltend macht – aufgrund der Subsidiarität des flüchtlingsrecht-

lichen Schutzes nur dann flüchtlingsrechtlich relevant ist, wenn die be-

troffene Person in ihrem Heimatland keinen ausreichenden Schutz finden 

kann, 

dass der Schutz vor privater (beziehungsweise nichtstaatlicher) Verfolgung 

als hinreichend zu qualifizieren ist, wenn die betroffene Person effektiven 

Zugang zu einer funktionierenden und effizienten Schutzinfrastruktur hat 

E-3977/2023 

Seite 6 

und ihr die Inanspruchnahme eines solchen innerstaatlichen Schutzsys-

tems individuell zumutbar ist (vgl. zur sogenannten Schutztheorie: BVGE 

2011/51 E. 7),  

dass das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Praxis von der grundsätz-

lichen Schutzfähigkeit und Schutzwilligkeit der türkischen Strafverfolgungs- 

und Justizbehörden hinsichtlich des Umgangs mit Opfern von häuslicher 

Gewalt und Zwangsheirat ausgeht (vgl. statt vieler Urteil des BVGer E-

150/2024 vom 18. Januar 2024 E. 6.2.1 m.w.H), 

dass mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass die von der Beschwerdefüh-

rerin geltend gemachte respektive befürchtete (häusliche) Gewalt seitens 

ihres Ex-Mannes (Übergriffe Dritter) nicht flüchtlingsrechtlich relevant ist, 

da sie bei den zuständigen Behörden sowie Institutionen um Schutz ersu-

chen kann, was sie bisher nicht getan hat, wobei sie nach ihrer Trennung 

und Rückkehr in ihr Elternhaus und auch nach dem Wegzug nach Istanbul 

ohnehin keine konkrete Bedrohung seitens ihres Ex-Mannes mehr geltend 

machte und ihre Befürchtung vor weiteren Übergriffen damit hypothetischer 

Natur sind,  

dass in ihrem Fall auch nicht von einer ernsthaft drohenden Reflexverfol-

gung auszugehen ist, da sie im vorinstanzlichen Verfahren keine sie be-

treffenden Behelligungen wegen politisch aktiver Angehöriger geltend 

machte,  

dass es der Beschwerdeführerin somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz 

das Asylgesuch zu Unrecht abgelehnt hat,  

dass die Anordnung der Wegweisung aus der Schweiz im Einklang mit den 

gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist, da die Beschwer-

deführerin insbesondere weder über einen Aufenthaltstitel für die Schweiz 

noch über eine Anspruchsgrundlage auf Erteilung eines solchen verfügt 

(Art. 44 [erster Satz] AsylG; BVGE 2013/37 E. 4.4 und 2009/50 E. 9, je 

m.w.H.),  

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1–4 AIG [SR 142.20]), 

dass bezüglich der Geltendmachung von Wegweisungsvollzugshindernis-

sen gemäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche 

E-3977/2023 

Seite 7 

Beweisstandard wie bei der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, allfällige 

Wegweisungsvollzugshindernisse sind zu beweisen, wenn der strikte Be-

weis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft zu machen 

(vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.),  

dass sich der Vollzug der Wegweisung in Beachtung der massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist (Art. 83 

Abs. 3 AIG), da nach vorstehenden Erwägungen keine Hinweise auf eine 

flüchtlingsrechtlich relevante Verfolgung bestehen (Art. 5 Abs. 1 AsylG; 

Art. 33 Abs. 1 FK [SR 0.142.30]) und auch keine konkreten Anhaltspunkte 

für eine in der Heimat drohende menschenrechtswidrige Behandlung (im 

Sinne von Art. 3 EMRK) ersichtlich sind,  

dass der Vollzug der Wegweisung sich in Beachtung dieser massgeblichen 

völker- und landesrechtlichen Bestimmungen als zulässig erweist, 

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass die Beschwerdeführerin aus Uludere (Provinz Sirnak) stammt und die 

Vorinstanz im Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung zutref-

fend davon ausging, dass der Vollzug der Wegweisung in die Provinz 

Sirnak aufgrund gewaltsamer Auseinandersetzungen als generell nicht zu-

mutbar zu qualifizieren war (vgl. BVGE 2013/2 E. 9.6; Referenzurteil des 

BVGer E-1948/2018 vom 12. Juni 2018 E. 7.3.1), 

dass im Sinne des kürzlich ergangenen Koordinationsurteils des BVGer E-

4103/2024 vom 8. November 2024, E. 13.4.8, die Zumutbarkeit von Weg-

weisungsvollzügen in die Provinz Sirnak im Einzelfall nach individueller 

Prüfung zu bejahen ist, 

dass die Vorinstanz weiter zutreffend davon ausging, dass die Beschwer-

deführerin über eine Aufenthaltsalternative innerhalb der Türkei verfügt und 

deren Inanspruchnahme zumutbar ist, 

dass die Beschwerdeführerin bereits vor der Ausreise mit ihrer Mutter nach 

Istanbul zog, wo sie Verwandte hat und mit ihrer Mutter und ihren Ge-

schwistern, die ebenfalls in die Türkei zurückkehren müssen, leben kann 

(vgl. Urteile des BVGer E-3974/2023 und E-3972/2023 vom 17. Februar 

2025), 

E-3977/2023 

Seite 8 

dass sich eine individuelle Prüfung der Zumutbarkeit des Wegweisungs-

vollzugs in die Provinz Sirnak somit erübrigt,  

dass schliesslich mit der Vorinstanz festzustellen ist, dass gemäss den bei 

den Akten liegenden medizinischen Unterlagen die gesundheitliche Situa-

tion der Beschwerdeführerin der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 

nicht entgegensteht, 

dass sich der Vollzug der Wegweisung somit in allgemeiner wie auch in 

individueller Hinsicht als zumutbar erweist, 

dass es der Beschwerdeführerin obliegt, sich die für ihre Rückkehr allen-

falls benötigten Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

vgl. BVGE 2008/34 E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als 

möglich zu bezeichnen ist,  

dass die Anordnung der vorläufigen Aufnahme somit ausser Betracht fällt 

(Art. 83 Abs. 1-4 AIG),  

dass nach dem Gesagten die angefochtene Verfügung zu bestätigen und 

die eingereichte Beschwerde als offensichtlich unbegründet abzuweisen 

ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten, welche praxisge-

mäss auf Fr. 750.– zu bestimmen sind, der Beschwerdeführerin aufzuerle-

gen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG; Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 

2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungs-

gericht [VGKE, SR 173.320.2]), 

dass der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten zu verwenden ist. 

 

 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-3977/2023 

Seite 9 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden der Beschwerdeführerin aufer-

legt. Der in gleicher Höhe geleistete Kostenvorschuss wird zum Begleichen 

dieser Kosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführerin , das SEM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

David R. Wenger Lukas Rathgeber 

 

 

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