# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d87dbcd9-8ec2-5965-a000-5b0f1f0f7737
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2018-09-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.09.2018 BVGE 2018 V/3
**Docket/Reference:** BVGE-2018-V-3
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2018-V-3_2018-09-14

## Full Text

Zulassung von Spit&auml;lern (Kanton) | Krankenversicherung. Kantonale Spitalplanung. Zulässigkeit
der Einführung von Mindestfallzahlen pro Operateurin oder Operateur sowie eines Qualitätscontrollings
im Rahmen eines Spitallistenbeschlusses.
			

			

				Art. 39 Abs. 1 Bst. a und b, Art. 39 Abs. 2ter,
Art. 53 Abs. 2 Bst. e KVG. Art. 58b
Abs. 5 Bst. b und c KVV.
			

			

				1.      Im Rahmen einer
Beschwerde gegen einen Spitallistenbeschluss ist die Rüge der Unangemessenheit nicht zulässig
(E. 4.1).
			

			

				2.      Die Einführung
von Mindestfallzahlen pro Operateurin oder Operateur als Qualitätsauflage zu bestimmten Leistungsaufträgen
basiert auf einer hinreichenden Grundlage im Bundesrecht (E. 7).
			

			

				3.      Die Anforderung
der Mindestfallzahlen pro Operateurin oder Operateur richtet sich an das Listenspital und ist als Auflage
im Rahmen eines erteilten Leistungsauftrags zu erfüllen (E. 8).
			

			

				4.      Mindestfallzahlen
pro Operateurin oder Operateur liegen im öffentlichen Interesse und sind verhältnismässig.
Sie halten vor dem Willkürverbot und dem Rechtsgleichheitsgebot stand. Zur Angemessenheit
der Höhe der Mindestfallzahlen hat sich das Bundesverwaltungsgericht nicht zu äussern
(E. 12).
			

			

				5.      Die Einführung
eines Qualitätscontrollings durch Zertifizierungen ist bundesrechtskonform (E. 14).

		

			

2019-04-18T09:24:12Z