# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5e906a0f-f357-5071-a2d6-f75c677c882d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-12
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 12.11.2008 C-5666/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-5666-2007_2008-11-12.pdf

## Full Text

Abtei lung II I
C-5666/2007

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 2 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Richter Beat Weber (Vorsitz), 
Richter Johannes Frölicher, 
Richterin Franziska Schneider, 
Gerichtsschreiber Daniel Stufetti.

C._______,
Beschwerdeführerin,

gegen

Stiftung Auffangeinrichtung BVG,
Zweigstelle Deutschschweiz, Binzstrasse 15, 
Postfach 2855, 8022 Zürich,
Vorinstanz.

Zwangsanschluss an die Stiftung Auffangeinrichtung 
BVG; Verfügung vom 19. Juli 2007.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

C-5666/2007

Sachverhalt:

A.
Mit Verfügung vom 19. Juli 2007 (act. 5/1 und 9/4) hat die Stiftung Auf-
fangeinrichtung  BVG  (Vorinstanz)  die  Eigentümergemeinschaft 
C._______ & B._______ als Arbeitgeberin rückwirkend per 1. Januar 
2006 angeschlossen. Zur Begründung führte sie aus, die Arbeitgeberin 
habe seit dem 1. Januar 2006 dem Obligatorium unterstellten Arbeit-
nehmenden Löhne ausgerichtet, was sich aus den Lohnbescheinigun-
gen der zuständigen AHV-Ausgleichskasse des Kantons Bern ergebe. 
Zudem  seien  mehrere  Arbeitnehmer  ausgetreten,  womit  jeweils  der 
Freizügigkeitsfall  eingetreten und die Vorinstanz leistungspflichtig ge-
worden  sei.  Die  Arbeitgeberin  habe  keinen  Nachweis  über  den  An-
schluss an eine registrierte Vorsorgeeinrichtung erbracht. 

B.
Diese  Verfügung  hat  C._______  (nachfolgend  Beschwerdeführerin 
oder Arbeitgeberin) mit Beschwerde vom 24. August 2007 (Poststem-
pel)  beim Bundesverwaltungsgericht  angefochten  (act.  1).  Sie  bean-
tragte deren Aufhebung mit der Begründung, alle Arbeitnehmer seien 
gemäss mündlicher Abmachung unter drei Monaten befristet angestellt 
worden,  weshalb sie nicht  versicherungspflichtig  gewesen seien. Ein 
Arbeitnehmer sei längere Zeit beschäftigt gewesen, wofür sie bei der 
Sammelstiftung Winterthur Columna angeschlossen gewesen sei und 
Beiträge bezahlt  habe. Die AHV-Ausgleichskasse habe die Lohnmel-
dungen nicht richtig erfasst und auch trotz mehreren Meldungen der 
Beschwerdeführerin nicht korrigiert. 

C.
Mit  Vernehmlassung  vom 16. November  2007  (act.  9)  beantragt  die 
Vorinstanz die Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führt sie 
aus, aufgrund der Unterlagen, welche die Beschwerdeführerin im Lau-
fe des Verfahrens beigebracht habe, sei eine BVG-Versicherungspflicht 
nunmehr bei zwei Arbeitnehmenden (E._______ und W._______) ge-
geben. Deshalb sei ein Zwangsanschluss zwar nach wie vor gerecht-
fertigt,  die  Anschlussdauer  hingegen  nicht  wie  verfügt  festzulegen, 
sondern  auf  den 1. April  2007 (recte 2006) anzupassen und bis  17. 
November 2007 (recte 2006) zu befristen.

D.
Mit Verfügung vom 27. November 2007 (act. 10) wurde der Beschwer-

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deführerin Gelegenheit  gegeben, zur Vernehmlassung der Vorinstanz 
allfällige Bemerkungen (Replik) einzureichen. Innerhalb der angesetz-
ten Frist hat sich die Beschwerdeführerin nicht vernehmen lassen. 

E.
Mit Verfügung vom 18. Januar 2008 (act. 12) hat das Bundesverwal-
tungsgericht  den  Schriftenwechsel  abgeschlossen  und  festgestellt, 
dass der Beschwerdeführerin die genannte Verfügung vom 27. Novem-
ber 2007 per Einschreiben zugestellt worden war, diese die Sendung 
bei der Post nicht abgeholt hatte (vgl. act. 13), obwohl ein Beschwer-
deverfahren pendent war und mit gerichtlichen Zustellungen gerechnet 
werden  musste,  weshalb  die  Verfügung  nach  konstanter  Rechtspre-
chung (BVG 119 V 94) als am letzten Tag der Abholfrist zugestellt und 
damit zur Kenntnis genommen gelte. 

F.
Mit Eingabe vom 23. Januar 2008 (act. 13) macht die Beschwerdefüh-
rerin  geltend,  sie  habe  die  Einschreibesendung  nie  erhalten.  Mögli-
cherweise habe der Postbote die Abholungseinladung im daneben lie-
genden Briefkasten von Frau Gabriella Dia eingeworfen,  welche den 
gleichen Vornamen habe. Sie ersuchte deshalb das Gericht,  die ver-
säumte Frist wieder herzustellen. 

G.
Mit Schreiben vom 1. Februar 2008 (act. 14) lehnte der Instruktions-
richter das Gesuch um Wiederherstellung der versäumten Frist man-
gels genügender Begründung ab, wies indes darauf hin, dass verspä-
tete Eingaben berücksichtigt werden, sofern sie sich für den Entscheid 
als ausschlaggebend erweisen.

H.
Die  Beschwerdeführerin  hat  den  gemäss  Verfügung des Bundesver-
waltungsgerichts vom 29. August 2007 (act. 2) erhobenen Kostenvor-
schuss von Fr. 800.- fristgerecht eingezahlt.

I.
Auf die Ausführungen der Parteien wird – sofern erforderlich – in den 
nachfolgenden Erwägungen näher eingegangen.

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Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Anfechtungsgegenstand  im  vorliegenden  Verfahren  ist  der  Verwal-
tungsakt  der  Vorinstanz  vom 19. Juli  2007,  welcher  gemäss Art.  60 
Abs. 2bis BVG eine Verfügung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Bst. a des 
Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-
ren (VwVG; SR 172.021)  darstellt. Beschwerden gegen Verfügungen 
der  Auffangeinrichtung  beurteilt  das  Bundesverwaltungsgericht  ge-
stützt auf Art. 31 und 33 Bst. h des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 
17. Juni  2005 (VGG, SR 173.32),  sofern,  wie vorliegend,  keine Aus-
nahme nach Art. 32 VGG vorliegt. 

1.1 Gegen diese Verfügung hat die Beschwerdeführerin in ihrer Eigen-
schaft  als  Vertreterin  der  einfachen  Gesellschaft  Büttiker  &  Cuenin 
(Art. 543 Abs.1  des Obligationenrechts vom 30. März 1911 [OR, SR 
220])  form-  und  fristgerecht  Beschwerde  erhoben  (Art.  50  und  52 
VwVG). Sie hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch 
die angefochtene Verfügung in ihren rechtlichen und tatsächlichen Ver-
hältnissen besonders berührt und hat demnach ein schutzwürdiges In-
teresse an deren Änderung oder  Aufhebung (Art. 48  Abs. 1 VwVG). 
Daher  ist  sie zur Beschwerde legitimiert. Nachdem die Beschwerde-
führerin auch den geforderten Kostenvorschuss einbezahlt hat, ist auf 
ihre Beschwerde einzutreten.

2.
2.1 Obligatorisch zu versichern ist jeder Arbeitnehmer, der das 17. Al-
tersjahr vollendet hat und bei einem Arbeitgeber mehr als den gesetz-
lichen Jahres-Mindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1  des Bundesgesetzes 
vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und In-
validenvorsorge (BVG, SR 831.40) in Verbindung mit Art. 5 der Verord-
nung vom 18. April  1984 über die berufliche Alters-,  Hinterlassenen- 
und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1) erzielt und bei der AHV 
versichert  ist  (Art. 5  Abs. 1  BVG).  Dieser  Mindestlohn  wurde  bisher 
verschiedene  Male  der  Entwicklung  in  der  AHV  angepasst  (Art.  9 
BVG).  In  der  beruflichen  Vorsorge  sind  die  Begriffe  Arbeitnehmer, 
Selbständigerwerbender und Arbeitgeber im Sinne des AHV-Rechts zu 
verstehen  (Urteil  des  Eidgenössischen  Versicherungsgerichts  [heute 
Bundesgericht] B 52/05 vom 9. Juni 2006 mit Hinweisen, ferner BGE 
115 Ib 37 E. 4). 

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2.2 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmer, die obligatorisch zu ver-
sichern sind, muss er sich gemäss Art. 11 BVG einer in das Register 
für  die  berufliche  Vorsorge  eingetragenen  Vorsorgeeinrichtung  an-
schliessen. Die Ausgleichskasse der AHV überprüft, ob die von ihr er-
fassten Arbeitgeber einer Vorsorgeeinrichtung angeschlossen sind. Ar-
beitgeber, die ihrer Anschlusspflicht nicht nachgekommen sind, fordert 
sie auf, sich innerhalb von zwei Monaten anzuschliessen. Kommt der 
Arbeitgeber dieser Aufforderung nicht nach, meldet die Ausgleichskas-
se ihn an die Auffangeinrichtung (Art. 11 Abs. 4 -  6 BVG). Diese ist 
verpflichtet, den Arbeitgeber im Rahmen der gesetzlichen Pflichten bei 
ihr anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG), und zwar rückwirkend 
auf den Zeitpunkt, in dem er obligatorisch zu versichernde Arbeitneh-
mer beschäftigt hat (Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG).

2.3 Nachfolgend  ist  zu  prüfen,  ob  die  Auffangeinrichtung  die  Be-
schwerdeführerin  zu  Recht  wegen Beschäftigung von BVG-versiche-
rungspflichtigen  Arbeitnehmenden  zwangsangeschlossen  hat  und, 
wenn ja, ab welchem Zeitpunkt der Zwangsanschluss zu erfolgen hat-
te.

3.
3.1 Der  Lohnbescheinigung  der  AHV-Ausgleichskasse  des  Kantons 
Bern vom 26. Januar 2007 (act. 9/2) lässt sich entnehmen, dass die 
Beschwerdeführerin im Jahr 2006 folgenden Arbeitnehmenden Löhne 
ausbezahlt hatte, deren Jahreslohn, umgerechnet auf ein Jahr (Art. 2 
Abs. 2 BVG) den gesetzlichen jährlichen Mindestlohn von Fr. 19'350.- 
gemäss Art. 5 der Verordnung vom 18. April 1984 über die berufliche 
Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2, SR 831.441.1, 
Fassung gemäss Ziff. 1 der Verordnung vom 27. Oktober 2004, in Kraft 
seit 1. Januar 2005, AS 2004 4643) überstieg:

• B._______, vom 13. Februar bis 6. April, Fr. 5'135.-, was einem 
umgerechneten Jahreslohn von Fr. 34'233.- entspricht;

• D._______, vom 8. Juni bis 16. November, Fr. 13'694.-, was ei-
nem umgerechneten Jahreslohn von Fr. 31'005.- entspricht;

• G._______,  vom  7.  November  bis  22.  Dezember,  Fr. 5'568.-, 
was  einem  umgerechneten  Jahreslohn  von  Fr. 43'576.- 
entspricht; 

• W._______, vom 21. März bis 17. November, Fr. 15'346.-, was 
einem umgerechneten Jahreslohn von Fr. 24'337.- entspricht; 

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• G._______, vom 3. Januar bis 30. März, Fr. 9'277.-, was einem 
umgerechneten Jahreslohn von Fr. 37'108.- entspricht;

• S._______, vom 5. Januar bis 30. Januar, Fr. 2'204.-, was einem 
umgerechneten Jahreslohn von Fr. 30'517.- entspricht.

3.2 Die Beschwerdeführerin  macht  geltend,  sie  habe die  Arbeitsver-
hältnisse  mit  diesen  Arbeitnehmenden,  in  Präzisierung  des  schriftli-
chen Arbeitsvertrags, mündlich für eine Dauer unter drei Monaten ver-
einbart. Zur Untermauerung ihres Standpunktes legt sie von folgenden 
Arbeitnehmenden  je  eine  nachträglich  eingeholte  Bestätigung  ins 
Recht (vgl. act. 5/3 und act. 7). Danach bestätigten die Arbeitnehmen-
den

• C._______, dass das Arbeitsverhältnis vom 7. November 2006 
bis  zum  5.  Januar  2007  dauerte  und  von  Anfang  an  auf  2 
Monate befristet war,

• G._______, dass das Arbeitsverhältnis vom 16. Dezember 2005 
bis zum 15. März 2007 dauerte und von Anfang an auf 3 Monate 
befristet war,

• S._______, dass das Arbeitsverhältnis vom 21. Dezember 2005 
bis  zum  30.  Januar  2006  dauerte  und  von  Anfang  an  auf  2 
Monate befristet war,

• W._______, dass das Arbeitsverhältnis mit  David Büttiker  vom 
21. März 2006 bis zum 6. Juni 2006 und mit  Gabriella Cuenin 
vom 19. Oktober 2006 bis zum 17. November 2006 dauerte und 
mit  beiden  Arbeitgebern  von  Anfang an auf  1  bzw. 2  Monate 
befristet war.

Damit  wurde dargetan,  dass bei  diesen Arbeitnehmenden jeweils  ein 
befristeter Arbeitsvertrag von höchstens drei Monaten vorlag, weshalb 
sie gemäss Art. 1j Abs. 1 Bst. b Satz 1 BVV 2 von der obligatorischen 
Versicherung ausgenommen waren.

Bei den Arbeitnehmenden B._______ und D._______ ist hingegen eine 
derartige  Ausnahme  von  der  Versicherungspflicht  nicht  aktenkundig. 
Zwar  weist  die  Beschwerdeführerin  in  ihrer  Eingabe  vom 6. Oktober 
2007  (act.  7)  darauf  hin,  sie  habe  die  Bestätigung  von  zwei  Ar-
beitnehmenden (gemeint sind wohl die Genannten) infolge deren Ferie-
nabwesenheit  nicht  beibringen  können.  Hierzu  hätte  sie  indes  auch 
nach  Abweisung  ihres  Fristwiederherstellungsgesuches  Gelegenheit 
gehabt  (Art.  32  Abs. 2  VwVG),  worauf  sie  denn  auch  im  erwähnten 

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Schreiben vom 1. Februar 2008 ausdrücklich hingewiesen wurde (vgl. 
Sachverhalt G). Demzufolge ist bei diesen Arbeitnehmenden, entgegen 
der Beschwerdeführerin, eine Ausnahme von der Versicherungspflicht 
zu verneinen. Letztere begann somit frühestens am 13. Februar 2006 
(Arbeitnehmer B._______). 

Die Beschwerdeführerin erwähnt in ihrer  Beschwerdeschrift,  dass sie 
sich für  einen Arbeitnehmenden,  welcher  für  längere Zeit  bei  ihr  be-
schäftigt gewesen sei, zur Durchführung der Versicherung bei der Sam-
melstiftung der Winterthur Columna BVG angeschlossen und auch die 
entsprechenden Beiträge bezahlt habe. In diesem Fall hätte sie einen 
solchen Anschluss gemäss Art. 11 Abs. 1 BVG bei der Prüfung der An-
schlusspflicht  nachweisen  müssen.  Ein  solcher  Nachweis  ist  indes 
nicht aktenkundig. 

Ab dem 13. Februar 2006 hätte die Beschwerdeführerin somit für den 
Anschluss an eine registrierte  Vorsorgeeinrichtung besorgt sein müs-
sen. Dieser Anschlusspflicht ist sie nicht nachgekommen, weshalb sie 
in der Folge gemäss Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG zu Recht zwangsweise 
der Auffangeinrichtung angeschlossen worden ist. Der gemäss Disposi-
tivziffer  1 der  angefochtenen Verfügung rückwirkend festgelegte  Zeit-
punkt  des  Zwangsanschlusses  per  1.  Januar  2006  ist  allerdings  auf 
den 13. Februar 2006 zu korrigieren. 

3.3 Auf  Grund  dieser  Erwägungen  ist  die  Beschwerde  dahingehend 
teilweise gutzuheissen, als der Zwangsansschluss an die Auffangein-
richtung nicht wie verfügt per 1. Januar 2006, sondern per 13. Februar 
2006 zu erfolgen hatte. Im Übrigen ist die Beschwerde abzuweisen. 

4.
4.1 Gemäss Art. 63 Abs. 1 VwVG werden die Verfahrenskosten in der 
Regel  der  unterliegenden  Partei  auferlegt. Abs. 2  Satz  1  dieser  Be-
stimmung sieht zudem vor, dass Vorinstanzen und beschwerdeführen-
den unterliegenden Bundesbehörden keine Verfahrenskosten auferlegt 
werden. Vorliegend werden die Verfahrenskosten gestützt auf das Reg-
lement vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  (VGKE,  SR  173.320.2)  auf 
Fr. 800.-  bestimmt.  Der  teilweise  unterliegenden  Beschwerdeführerin 
sind diese zu ermässigen und im Umfang von Fr. 400.- aufzuerlegen. 
Diese sind mit dem von ihr geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 800.- 

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zu verrechnen. Die Restanz von Fr. 400.- ist der Beschwerdeführerin 
zurück zu erstatten. 

4.2 Der  teilweise  obsiegenden Vorinstanz,  welche die  obligatorische 
Versicherung durchführt, ist gemäss der Rechtsprechung, wonach Trä-
ger oder Versicherer der beruflichen Vorsorge gemäss BVG grundsätz-
lich keinen Anspruch auf Parteientschädigung haben (BVG 126 V 143, 
E. 4) keine Parteientschädigung zuzusprechen. 

Die  ebenfalls  teilweise  obsiegende  Beschwerdeführerin  war  nicht 
durch  einen Anwalt  vertreten und  hat  auch nicht  dargetan,  dass  ihr 
notwendige  und  unverhältnismässige  Kosten  erwachsen  seien,  wes-
halb ihr gemäss Art. 64 Abs. 1 VwVG e contrario keine Parteientschä-
digung zuzusprechen ist. 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen.

2.
Dispositivziffer 1 der Verfügung der Vorinstanz vom 19. Juli 2007 wird 
dahingehend geändert,  als  die  Beschwerdeführerin  der  Stiftung Auf-
fangeinrichtung BVG rückwirkend per 13. Februar 2006 angeschlossen 
wird. Im Übrigen wird die angefochtene Verfügung bestätigt. 

3.
Der  Beschwerdeführerin  werden  ermässigte  Verfahrenskosten  von 
Fr. 400.- auferlegt. Sie werden mit dem von ihr geleisteten Kostenvor-
schuss von Fr. 800.- verrechnet. Der Saldobetrag von Fr. 400.- wird ihr 
zurückerstattet. 

4.
Es werden keine Parteientschädigungen gesprochen.

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5.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Beschwerdeführerin  (Gerichtsurkunde;  Beilage:  Rückerstat-
tungsformular)

- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)
- das Bundesamt für Sozialversicherungen

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Beat Weber Daniel Stufetti

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  Schweizerhofquai  6,  6004  Luzern,  Beschwerde  in 
öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. 
und 100 des Bundesgerichtsgesetzes  vom 17. Juni  2005 [BGG, SR 
173.110]). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und 
hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und 
die  Unterschrift  zu  enthalten.  Der  angefochtene  Entscheid  und  die 
Beweismittel  sind,  soweit  sie  die  beschwerdeführende  Partei  in 
Händen hat, beizulegen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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