# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 532ffc4a-f501-53fc-a527-dfbd1c273448
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.10.2025 F-6368/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-6368-2025_2025-10-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
 
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-6368/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  O k t o b e r  2 0 2 5   

Besetzung 
 Einzelrichter Sebastian Kempe, 

mit Zustimmung von Richter Basil Cupa;   

Gerichtsschreiber Gero Vaagt. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, geboren am (...), 

Afghanistan, 

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung  

(Dublin-Verfahren - Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG);  

Verfügung des SEM vom 14. August 2025. 

 

 

 

F-6368/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer verliess Afghanistan nach eigenen Angaben am 

5. Mai 2021 und suchte am 29. April 2024 in der Schweiz um Asyl nach. 

Auf dem Personalienblatt für Asylsuchende gab er an, am 15. September 

2008 geboren worden zu sein (Akten der Vorinstanz [SEM-act.] 1/2). Ein 

Abgleich mit der europäischen Fingerabdruck-Datenbank (Zentraleinheit 

EURODAC) ergab, dass er bereits zuvor am 2. November 2021 in Öster-

reich sowie am 17. November 2021, am 23. Mai 2023 und am 24. Oktober 

2023 in Frankreich Asylanträge gestellt hatte (SEM-act. 7/2). 

B.  

Am 3. Mai 2024 ersuchte die Vorinstanz die französischen Behörden ge-

stützt auf Art. 34 der Verordnung (EU) Nr. 604/2013 des Europäischen Par-

laments und des Rates vom 26. Juni 2013 zur Festlegung der Kriterien und 

Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines 

von einem Drittstaatsangehörigen oder Staatenlosen in einem Mitglied-

staat gestellten Antrags auf internationalen Schutz zuständig ist (nachfol-

gend: Dublin-III-VO), um Informationen zu den vom Beschwerdeführer bei 

ihnen gestellten Asylgesuchen (SEM-act. 10/3). Das Informationsersuchen 

blieb unbeantwortet. 

C.  

Am 8. Mai 2024 führte die Vorinstanz die Erstbefragung für unbegleitete 

minderjährige Asylsuchende (EB UMA) durch. Im Beisein seiner Rechts-

vertretung gab der Beschwerdeführer dabei im Wesentlichen an, er sei 

nach dem afghanischen Kalender am 15.08.1387 geboren. Ein Freund 

habe ihm gesagt, dass dies dem 15. September 2008 nach dem europäi-

schen Kalender entspreche. In Frankreich habe er ebenfalls angegeben 

am 15.08.1387 geboren worden zu sein. Aufgrund eines Umrechnungsfeh-

lers sei er dort aber als 24-jährig registriert worden. Einen Pass habe er nie 

besessen und seine Identitätskarte (Tazkira) verloren. Im Rahmen der EB 

UMA gewährte ihm die Vorinstanz das rechtliche Gehör zur möglichen Zu-

ständigkeit Frankreichs für das Asyl- und Wegweisungsverfahren, zu ei-

nem Nichteintretensentscheid, zur Wegweisung in diesen Dublin-Mitglied-

staat sowie zu seinem Gesundheitszustand. Darüber hinaus teilte ihm die 

Vorinstanz mit, dass Zweifel an seiner behaupteten Minderjährigkeit be-

stünden und eine medizinische Altersabklärung erfolgen könne (SEM-

act. 14/12). 

F-6368/2025 

Seite 3 

D.  

Mit Schreiben vom 22. Mai 2024 an die Vorinstanz gab der Beschwerde-

führer an, Fotokopien einer Tazkira und eines Schulzeugnisses sowie von 

zwei Dokumenten aus Frankreich einzureichen (SEM-act. 16/1). Die Foto-

kopie einer Tazkira war dem Schreiben jedoch nicht beigelegt, sondern le-

diglich die Fotokopie eines Schulzeugnisses sowie Fotokopien von zwei 

Dokumenten betreffend das Asylverfahren des Beschwerdeführers in 

Frankreich (SEM-act. 17/4). Ausweislich der Dokumente aus Frankreich ist 

der Beschwerdeführer dort als B._______, geboren am (...) 2000, regis-

triert (SEM-act. 17/4). 

E.  

Am 17. Juni 2024 gewährte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer das 

rechtliche Gehör zur beabsichtigten Änderung seines Geburtsdatums im 

ZEMIS vom 15. September 2008 auf den (...) 2000 (SEM-act. 18/5). Mit 

Schreiben vom 20. Juni 2024 nahm der Beschwerdeführer dazu Stellung 

und beantragte, dass vor einer allfälligen Anpassung seines Geburtsda-

tums ein medizinisches Altersgutachten zu erstellen sei (SEM-act. 19/4). 

Am 24. Juni 2024 wurde der Eintrag des Beschwerdeführers im ZEMIS 

mutiert, neu der (...) 2000 als sein Geburtsdatum erfasst und dieser Eintrag 

mit einem Bestreitungsvermerk versehen (SEM-act. 20/2). 

F.  

Gleichentags ersuchte die Vorinstanz die französischen Behörden um Wie-

deraufnahme des Beschwerdeführers gemäss Art. 18 Abs. 1 Bst. b Dublin-

III-VO (SEM-act. 22/5). Dem Wiederaufnahmeersuchen stimmten die fran-

zösischen Behörden am 8. Juli 2024 gestützt auf Art. 18 Abs. 1 Bst. d Dub-

lin-III-VO zu (SEM-act. 24/2). 

G.  

Ohne das beantragte Altersgutachten erstellt haben zu lassen, trat die  

Vorinstanz mit Verfügung vom 10. Juli 2024 in Anwendung von Art. 31a 

Abs. 1 Bst. b AsylG (SR 142.31) auf das Asylgesuch des Beschwerdefüh-

rers nicht ein, ordnete seine Wegweisung aus der Schweiz nach Frankreich 

an und forderte ihn auf, die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf der 

Beschwerdefrist zu verlassen. Darüber hinaus hielt die Vorinstanz fest, 

dass das Geburtsdatum des Beschwerdeführers im ZEMIS auf den (...) 

2000, mit Bestreitungsvermerk, laute (SEM-act. 28/15).  

H.  

Die hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesverwaltungsgericht 

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Seite 4 

mit Urteil F-4529/2024 vom 13. Januar 2025 gut, hob die angefochtene 

Verfügung vom 10. Juli 2024 auf und wies die Sache zur vollständigen 

Sachverhaltsfeststellung unter Wahrung des rechtlichen Gehörs sowie zur 

Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück. 

I.  

Am 31. Januar 2025 führte das Institut für diagnostische und interventio-

nelle Radiologie des Universitätsspitals C._______ im Auftrag der Vo-

rinstanz eine forensische Altersdiagnostik beim Beschwerdeführer durch. 

Gemäss Gutachten vom gleichfalls 31. Januar 2025 ergaben die erhobe-

nen Befunde zum Zeitpunkt der Untersuchung in der Gesamtbetrachtung 

ein durchschnittliches Alter von 18.5 bis 23.6 Jahren und ein Mindestalter 

von 19.0 Jahren. Nach den Ergebnissen der forensischen Altersdiagnostik 

sei der Beschwerdeführer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit 

volljährig (SEM-act. 43/9 und 44/8). 

J.  

Mit Schreiben vom 25. Februar 2025 gewährte die Vorinstanz dem Be-

schwerdeführer das rechtliche Gehör zum Ergebnis der forensischen Al-

tersdiagnostik (SEM-act. 48/13). Dieser nahm mit Schreiben vom 28. Feb-

ruar 2025 Stellung und erklärte, die Ergebnisse der forensischen Altersdi-

agnostik zu akzeptieren (SEM-act. 51/1). 

K.  

Mit Verfügung vom 14. August 2025 trat die Vorinstanz sodann in Anwen-

dung von Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG erneut auf das Asylgesuch des Be-

schwerdeführers nicht ein, ordnete seine Wegweisung nach Frankreich an 

und forderte ihn auf, die Schweiz am Tag nach Ablauf der Beschwerdefrist 

zu verlassen. Ferner stellte sie wiederum fest, dass sein Geburtsdatum im 

ZEMIS auf den (...) 2000 mit Bestreitungsvermerk laute und eine allfällige 

Beschwerde keine aufschiebende Wirkung habe (SEM-act. 56/20). 

L.  

Mit Beschwerde vom 22. August 2025 gelangte der Beschwerdeführer ge-

gen die Verfügung vom 14. August 2025 an das Bundesverwaltungsgericht 

und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben, seine Flücht-

lingseigenschaft sei anzuerkennen und ihm sei in der Schweiz Asyl zu ge-

währen. Ferner sei festzustellen, dass der Vollzug der Wegweisung unzu-

lässig, unzumutbar und unmöglich sei und es sei die vorläufige Aufnahme 

anzuordnen. Es sei die unentgeltliche Prozessführung unter Verzicht auf 

die Erhebung eines Kostenvorschusses zu gewähren und ein amtlicher 

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Rechtsbeistand einzusetzen. Eventualiter sei die aufschiebende Wirkung 

wiederherzustellen. Die Rechtsbegehren der Formularbeschwerde waren 

auf Paschtu verfasst (Akten im Beschwerdeverfahren [BVGer-act.] 1). 

M.  

Am 25. August 2025 ordnete der Instruktionsrichter einen superprovisori-

schen Vollzugsstopp gestützt auf Art. 56 VwVG an (BVGer-act. 2). 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Bundesverwaltungsgericht ist zuständig (Art. 105 AsylG 

[SR 142.31]; Art. 31 ff. VGG). Die Beschwerde wurde rechtzeitig einge-

reicht (Art. 108 Abs. 3 AsylG). Betreffend die übrigen Eintretensvorausset-

zungen (Art. 48 Abs. 1 VwVG, Art. 52 VwVG) stellt sich die Frage, ob die 

Rechtsbegehren des Beschwerdeführers den Anforderungen von Art. 52 

Abs. 1 VwVG genügen. Gemäss dieser Bestimmung hat die Beschwerde-

schrift unter anderem die Begehren zu enthalten. Diesem Erfordernis ist 

Genüge getan, wenn aus der Beschwerde zumindest implizit ersichtlich ist, 

in welchen Punkten die angefochtene Verfügung beanstandet wird (vgl. 

ANDRÈ MOSER, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], VwVG-Kommentar, 

2. Aufl. 2019, Art. 52 N. 1).  

Die Vorinstanz hat gestützt auf Art. 31a Abs. 1 Bst. b AsylG i.V.m. Art. 44 

AsylG einen Nichteintretens- und Wegweisungsentscheid erlassen. Der 

Beschwerdeführer benutzte das Beschwerdeformular der Schweizerischen 

Flüchtlingshilfe (Übersetzung abrufbar unter: https://www.fluechtlings-

hilfe.ch/hilfe-fuer-schutzsuchende/beschwerdeunterlagen, zuletzt abgeru-

fen am 30. September 2025). Die vorgedruckten Rechtsbegehren zielen 

auf die Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft und die Gewährung von 

Asyl, subsidiär auf die Gewährung der vorläufigen Aufnahme ab. Die ge-

nannten Rechtsbegehren befinden sich somit ausserhalb des Anfech-

tungsgegenstands und sind folglich unzulässig. Auf sie ist nicht einzutre-

ten. Der Beschwerdeführer handelte jedoch ohne Rechtsvertretung und 

aus der Beschwerdeschrift ist ersichtlich, dass er sich der Überstellung 

nach Frankreich widersetzen wollte. Zu seinen Gunsten ist demnach davon 

auszugehen, dass er nebst der Aufhebung der angefochtenen Verfügung 

das Eintreten auf sein Asylgesuch beziehungsweise dessen materielle Be-

handlung beantragen wollte. Dabei handelt es sich um ein zulässiges 

Rechtsbegehren, zu dessen Erhebung der Beschwerdeführer gemäss 

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Seite 6 

Art. 48 Abs. 1 VwVG legitimiert ist. Auf die Beschwerde ist insofern einzu-

treten. 

1.2 Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, weshalb 

sie im Verfahren einzelrichterlicher Zuständigkeit mit Zustimmung eines 

zweiten Richters beziehungsweise einer zweiten Richterin (Art. 111 Bst. e 

AsylG), ohne Durchführung eines Schriftenwechsels und mit summari-

scher Begründung (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG) zu behandeln ist. 

2.  

2.1 Die Vorinstanz hat in der angefochtenen Verfügung vom 14. August 

2025 korrekt erwogen, dass gemäss den Bestimmungen der Dublin-III-VO 

grundsätzlich Frankreich für die Durchführung des Asyl- und Wegwei-

sungsverfahrens des Beschwerdeführers zuständig ist. Dabei hat sie den 

Sachverhalt im Sinne der Rückweisung des Bundesverwaltungsgerichts 

mit Urteil F-4529/2024 vom 13. Januar 2025 mittels Durchführung einer fo-

rensischen Altersdiagnostik vollständig festgestellt und gewürdigt. Der Be-

schwerdeführer hat die Ergebnisse der forensischen Altersdiagnostik aner-

kannt und macht nicht mehr geltend, minderjährig zu sein. Sie hat sodann 

zutreffend festgehalten, dass das französische Asylsystem rechtspre-

chungsgemäss keine systemischen Mängel aufweist, aufgrund derer die 

Zuständigkeit gemäss Art. 3 Abs. 2 Dublin-III-VO auf die Schweiz über-

ginge, und dass vorliegend keine völkerrechtlichen Vollzugshindernisse er-

sichtlich sind, welche die Schweiz zu einem Selbsteintritt nach Art. 17 

Abs. 1 Dublin-III-VO verpflichten würden. Die Vorinstanz hat hierbei die 

Vorbringen des Beschwerdeführers im Hinblick auf seinen Wunsch in der 

Schweiz bleiben zu wollen sowie seinen Gesundheitszustand (gemäss den 

ärztlichen Unterlagen: D._______ [SEM-act. 54/1]) berücksichtigt und 

rechtsprechungskonform gewürdigt. Darüber hinaus hat sie in rechtsfeh-

lerfreier Ausübung des ihr nach Art. 17 Abs. 1 Dublin-III-VO und Art. 29a 

Abs. 3 der Asylverordnung 1 vom 11. August 1999 (AsylV 1, SR 142.311) 

zukommenden Ermessens von einem freiwilligen Selbsteintritt der Schweiz 

abgesehen. Die Vorinstanz ist demnach zu Recht in Anwendung von Art. 

31a Abs. 1 Bst. b AsylG auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht 

eingetreten und hat in Anwendung von Art. 44 AsylG seine Wegweisung 

nach Frankreich angeordnet. Zur näheren Begründung wird auf die korrek-

ten vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen. 

2.2 Was der Beschwerdeführer auf Rechtsmittelebene vorbringt, vermag 

an der Richtigkeit der vorinstanzlichen Verfügung nichts zu ändern. In der 

Beschwerdebegründung vom 22. August 2025 führt er zusammenfassend 

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Seite 7 

aus, in der Schweiz bleiben zu wollen, da er hierzulande ärztlich versorgt 

worden sei sowie Unterkunft und Verpflegung erhalten habe. Die persönli-

che Präferenz des Beschwerdeführers für einen Verbleib in der Schweiz ist 

indes rechtlich unerheblich (vgl. BVGE 2010/45 E. 8.3). 

3.  

Nach dem Gesagten ist die angefochtene Verfügung vom 14. August 2025 

nicht zu beanstanden und die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf 

einzutreten ist. 

4.  

Mit vorliegendem Urteil wird der Antrag auf Gewährung der aufschieben-

den Wirkung gegenstandslos und der am 25. August 2025 angeordnete 

Vollzugsstopp fällt dahin. 

5.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ist abzuwei-

sen, da die Begehren – wie sich aus den vorstehenden Erwägungen ergibt 

– als aussichtslos zu bezeichnen sind und dies auch im Gesuchszeitpunkt 

waren. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten dem Be-

schwerdeführer aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt 

Fr. 750.– festzusetzen (Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 

über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

[VGKE, SR 173.320.2]).  

6.  

Dieses Urteil ist endgültig (Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

(Dispositiv nächste Seite) 

  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.  

2.  

Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird  

abgewiesen.  

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer  

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vorliegenden 

Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und die  

kantonale Migrationsbehörde.  

 

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Sebastian Kempe Gero Vaagt 

 

 

 

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