# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 088ce776-b993-5f66-ac40-480c59374854
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-11-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.11.2021 D-4273/2021
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-4273-2021_2021-11-18.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung IV 

D-4273/2021 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 8 .  N o v e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Einzelrichterin Mia Fuchs, 

mit Zustimmung von Richter Yanick Felley;  

Gerichtsschreiber Martin Scheyli 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am [...], 

Sierra Leone,  

[...],  

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz 

   

Gegenstand 

 
Asyl;  

Verfügung des SEM vom 24. August 2021 

 

 

 

D-4273/2021 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der Beschwerdeführer, ein sierra-leonischer Staatsangehöriger von der 

Volksgruppe der B._______ mit muslimischer Religionszugehörigkeit, ver-

liess seinen Heimatstaat gemäss eigenen Angaben am 1. April 2019 in 

Richtung Guinea, von wo er in den Iran weiterreiste. Am 22. Dezember 

2020 gelangte er aus Griechenland, wo er sich zwischenzeitlich aufgehal-

ten hatte, im Rahmen einer europäisch koordinierten humanitären Aufnah-

meaktion auf legalem Weg in die Schweiz und stellte gleichentags ein Asyl-

gesuch.  

B.  

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) nahm am 29. Dezember 2020 

die Personalien des Beschwerdeführers auf und hörte ihn am 4. Februar 

2021 zu seinen Asylgründen an. Am 11. Februar 2021 verfügte das SEM 

die Zuteilung des Beschwerdeführers in das erweiterte Verfahren gemäss 

Art. 26d des Asylgesetzes (AsylG, SR 142.31), und am 16. Februar 2021 

wurde er für die Dauer des Verfahrens dem Kanton Tessin zugewiesen.  

C.  

Zwischen dem 8. Februar 2021 und dem 25. Mai 2021 wurden wegen ge-

sundheitlicher Probleme verschiedene ärztliche Untersuchungen des Be-

schwerdeführers durchgeführt. 

D.  

Mit Verfügung vom 24. August 2021 (Datum der Eröffnung: 25. August 

2021) lehnte das SEM das Asylgesuch des Beschwerdeführers ab. Gleich-

zeitig ordnete es wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die 

vorläufige Aufnahme in der Schweiz an.  

E.  

Mit Eingabe vom 24. September 2021 focht der Beschwerdeführer den 

Asylentscheid des SEM beim Bundesverwaltungsgericht an. Dabei bean-

tragte er die Aufhebung der genannten Verfügung, seine Anerkennung als 

Flüchtling und die Gewährung des Asyls. In prozessualer Hinsicht stellte er 

den Antrag, es sei auf die Erhebung eines Vorschusses für die Verfahrens-

kosten zu verzichten. 

  

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Seite 3 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Über Beschwerden ge-

gen Verfügungen, die gestützt auf das AsylG durch das SEM erlassen wor-

den sind, entscheidet das Bundesverwaltungsgericht grundsätzlich (mit 

Ausnahme von Verfahren betreffend Personen, gegen die ein Ausliefe-

rungsersuchen des Staates vorliegt, vor welchem sie Schutz suchen) end-

gültig (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2 Der Beschwerdeführer ist legitimiert; auf seine frist- und formgerecht 

eingereichte Beschwerde ist einzutreten (Art. 105 und Art. 108 Abs. 2 

AsylG; Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

2.  

Die Beschwerdeeingabe richtet sich ausschliesslich gegen die Ablehnung 

des Asylgesuchs, die Feststellung des SEM, der Beschwerdeführer erfülle 

die Flüchtlingseigenschaft nicht, sowie die Anordnung der Wegweisung. 

Die Frage des Vollzugs der Wegweisung bildet damit nicht Gegenstand des 

Beschwerdeverfahrens. 

3.  

Mit Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht können im Anwen-

dungsbereich des AsylG die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich 

Missbrauch und Überschreitung des Ermessens, sowie die unrichtige oder 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden (Art. 106 Abs. 1 AsylG). 

4.  

4.1 Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterli-

cher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters oder einer zwei-

ten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Vorliegend handelt es 

sich, wie nachfolgend aufgezeigt wird, um eine solche, weshalb der Be-

schwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 

AsylG). 

4.2 Gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG wird auf einen Schriftenwechsel 

verzichtet. 

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Seite 4 

5.  

5.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Als Flüchtling wird eine Person anerkannt, wenn sie in ihrem 

Heimatstaat oder im Land, wo sie zuletzt wohnte, wegen ihrer Rasse, Re-

ligion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe  

oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen aus-

gesetzt ist oder begründete Furcht hat, solchen Nachteilen ausgesetzt zu 

werden. Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung von 

Leib, Leben oder Freiheit sowie Massnahmen, die einen unerträglichen 

psychischen Druck bewirken (Art. 3 AsylG). 

5.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Glaubhaft gemacht ist die Flüchtlings-

eigenschaft, wenn die Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit für gegeben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vor-

bringen, die in wesentlichen Punkten zu wenig begründet oder in sich wi-

dersprüchlich sind, den Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf 

gefälschte oder verfälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

6.  

6.1 Das SEM begründete die Ablehnung des Asylgesuchs in der angefoch-

tenen Verfügung im Wesentlichen damit, die betreffenden Vorbringen des 

Beschwerdeführers seien nicht glaubhaft. Diese Beurteilung ist als offen-

sichtlich zutreffend zu erachten.  

6.2 Glaubhaftmachung im Sinne des Art. 7 Abs. 2 AsylG bedeutet – im Ge-

gensatz zum strikten Beweis – ein reduziertes Beweismass und lässt 

durchaus Raum für gewisse Einwände und Zweifel an den Vorbringen des 

Gesuchstellers. Entscheidend ist, ob die Gründe, die für die Richtigkeit der 

gesuchstellerischen Sachverhaltsdarstellung sprechen, überwiegen oder 

nicht. Dabei ist auf eine objektivierte Sichtweise abzustellen. Eine wesent-

liche Voraussetzung für die Glaubhaftmachung eines Verfolgungsschick-

sals ist eine die eigenen Erlebnisse betreffende, substantiierte, im Wesent-

lichen widerspruchsfreie und konkrete Schilderung der dargelegten Vor-

kommnisse. Die wahrheitsgemässe Schilderung einer tatsächlich erlitte-

nen Verfolgung ist gekennzeichnet durch Korrektheit, Originalität, hinrei-

chende Präzision und innere Übereinstimmung. Unglaubhaft wird eine 

Schilderung von Erlebnissen insbesondere bei wechselnden, widersprüch-

lichen, gesteigerten oder nachgeschobenen Vorbringen. Bei der Beurtei-

lung der Glaubhaftmachung geht es um eine Gesamtwürdigung aller Ele-

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mente (Übereinstimmung bezüglich des wesentlichen Sachverhaltes, Sub-

stantiiertheit und Plausibilität der Angaben, persönliche Glaubwürdigkeit 

usw.), die für oder gegen den Gesuchsteller sprechen. Glaubhaft ist eine 

Sachverhaltsdarstellung, wenn die positiven Elemente überwiegen. Für die 

Glaubhaftmachung reicht es demnach nicht aus, wenn der Inhalt der Vor-

bringen zwar möglich ist, aber in Würdigung der gesamten Aspekte we-

sentliche und überwiegende Umstände gegen die vorgebrachte Sachver-

haltsdarstellung sprechen (vgl. BVGE 2013/11 E. 5.1 S. 142 f., BVGE 

2010/57 E. 2.3, Entscheidungen und Mitteilungen der Schweizerischen 

Asylrekurskommission [EMARK] 2005 Nr. 21 E. 6.1, EMARK 1996 Nr. 27 

E. 3c/aa, EMARK 1996 Nr. 28 E. 3a). 

6.3 Der Beschwerdeführer machte im Rahmen seiner Anhörung zur Be-

gründung des Asylgesuchs im Wesentlichen Folgendes geltend: Er habe 

mit seiner Mutter, zwei Geschwistern und einem Freund namens 

C._______ in der sierra-leonischen Hauptstadt Freetown gewohnt. Sein 

Vater habe währenddessen in einem Dorf namens D._______ gelebt. Am 

31. März 2019 habe er erfahren, dass sein Vater gestorben sei, und er sei 

deshalb unverzüglich mit seinem Freund C._______ nach D._______ ge-

fahren. Sie seien dort spät in der Nacht angekommen, und es hätten viele 

Leute gesungen und getanzt, was er nicht verstanden habe. Auf seine 

Frage hin sei ihm erzählt worden, dass sein Vater "Chief" einer "Secret 

Society" gewesen sei und er, der Beschwerdeführer, nach dem Tod des 

Vaters dessen Platz einnehmen müsse. Dies habe er jedoch abgelehnt, 

weil diese "Secret Society" mit Hexerei zu tun habe. Wegen seiner Ableh-

nung sei er durch Angehörige der "Secret Society" sofort in den Busch ge-

zerrt worden, wo er an einen Baum gebunden, geschlagen und gefoltert 

worden sei. Auch hätten diese Personen im Busch "komische Sachen" an-

gestellt; so habe sich einer der Männer mit einem Messer in den Bauch 

gestochen, bis es auf der anderen Seite wieder herausgetreten sei. Er sei 

dann von C._______ befreit worden, und dieser habe ihn mit einem Auto 

nach Conakry in Guinea – von wo dieser gestammt habe – gefahren. Auf-

grund von Verletzungen, die er durch die Schläge und Folterungen im 

Busch an seinem Arm erlitten habe, sei er in Conakry während dreier Mo-

nate im Spital gewesen. Danach habe er sich bei C._______s Vater aufge-

halten. Jener habe aber wegen der Schwierigkeiten des Beschwerdefüh-

rers in Sierra Leone ebenfalls Probleme befürchtet und ihn deshalb dazu 

veranlasst, auf dem Luftweg in den Iran weiterzureisen. In Sierra Leone sei 

er wegen seiner Weigerung, den Platz seines verstorbenen Vaters in jener 

"Secret Society" einzunehmen, an Leib und Leben bedroht. Zu dieser 

Gruppierung würden wichtige Leute wie Polizisten und Politiker gehören, 

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und er selbst sei aufgrund seines Vaters in Sierra Leone eine bekannte 

Person.  

6.4 Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Begründung des Asylge-

suchs erfüllt die genannten Kriterien der Glaubhaftmachung (vgl. E. 6.2) 

offensichtlich nicht. Wie die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung zu 

Recht festgestellt hat, sind die Angaben des Beschwerdeführers zu den 

Umständen des Todes seines Vaters und der anschliessenden angebli-

chen Bedrohung wegen seiner Ablehnung, dessen Platz in einer traditio-

nellen Gemeinschaft ("Secret Society") einzunehmen, als überwiegend in-

haltsarm, stereotyp und insgesamt in keiner Weise kohärent zu bezeich-

nen. Auch weitere Elemente der Vorbringen, so die sofortige, noch am 

1. April 2019, dem Tag nach der Nachricht vom Tod des Vaters, erfolgende 

Flucht des Beschwerdeführers aus Sierra Leone nach Guinea – ohne über-

haupt noch mit seiner Mutter oder sonstigen Bezugspersonen Kontakt auf-

genommen zu haben –, die behauptete weitere Gefährdung in Guinea und 

die Umstände der von dort erfolgten Weiterreise in den Iran, erscheinen 

derart unplausibel, dass sie als offensichtlich unglaubhaft einzustufen sind. 

Es kann auf die Ausführungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen 

werden. 

6.5 Die Beschwerdeschrift beschränkt sich inhaltlich im Wesentlichen auf 

die Behauptung, die mangelhafte Detaillierung und Präzision der Vorbrin-

gen, welche der Beschwerdeführer anlässlich seiner Anhörung im vor-

instanzlichen Verfahren gemacht habe, sei mit seiner Traumatisierung auf-

grund des Erlebten zu erklären. Dieses Argument vermag den offenkundi-

gen Mangel an Plausibilität der Vorbringen in keiner Weise zu begründen. 

Den Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist auch sonst nichts zu ent-

nehmen, was die zu treffenden Einschätzungen in Bezug auf die Glaubhaf-

tigkeit der Vorbringen beeinflussen könnte. 

6.6 Nach dem Gesagten erübrigt es sich, auf das weitere Argument in der 

angefochtenen Verfügung einzugehen, die Aussagen des Beschwerdefüh-

rers im vorinstanzlichen Verfahren würden erhebliche Widersprüche zu An-

gaben aufweisen, welche er gegenüber den zuständigen Behörden in Grie-

chenland im Rahmen einer dortigen Befragung zu den Gründen seiner 

Ausreise aus dem Heimatstaat gemacht habe. Jene Widersprüche werden 

in der Beschwerdeschrift im Wesentlichen mit dem Vorbringen bestritten, 

in Griechenland sei dem Beschwerdeführer das betreffende Protokoll nicht 

rückübersetzt worden. Angesichts der bereits offensichtlichen Unglaubhaf-

tigkeit der Asylgründe, welche der Beschwerdeführer gegenüber dem SEM 

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vorgebracht hat, kommt allfälligen Widersprüchen im Verhältnis zu den vor 

den griechischen Behörden gemachten Angaben keine entscheidwesentli-

che Bedeutung zu. 

6.7 Schliesslich erübrigt es sich nach den bisherigen Ausführungen auch, 

auf die Frage einzugehen, ob der behaupteten Gefährdung des Beschwer-

deführers in seinem Heimatstaat überhaupt asylrechtliche Relevanz zu-

käme. 

6.8 Aus dem Gesagten ergibt sich, dass das SEM zutreffenderweise zur 

Einschätzung gelangt ist, der Beschwerdeführer habe keine asylrechtlich 

relevante Gefährdung glaubhaft gemacht und erfülle die Flüchtlingseigen-

schaft nicht. Die Vorinstanz hat folglich das Asylgesuch zu Recht abge-

lehnt. 

7.  

Die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein Asylge-

such hat in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge (Art. 44 

AsylG). Der Beschwerdeführer verfügt weder über eine ausländerrechtli-

che Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch auf Erteilung einer 

solchen (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). Die verfügte 

Wegweisung steht daher im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

und wurde von der Vorinstanz zu Recht angeordnet. 

8.  

Aus den angestellten Erwägungen ergibt sich, dass der – einzig bezüglich 

der Ziffern 1‒3 des Dispositivs angefochtene – Asylentscheid des SEM das 

Bundesrecht nicht verletzt sowie den rechtserheblichen Sachverhalt richtig 

und vollständig feststellt (Art. 106 AsylG). Die Beschwerde ist folglich ab-

zuweisen. 

9.  

9.1 Der mit der Beschwerdeschrift gestellte Antrag, es sei auf die Erhebung 

eines Vorschusses für die Verfahrenskosten zu verzichten, wird mit dem 

vorliegenden Urteil gegenstandslos. 

9.2 Als Folge der Abweisung der Beschwerde sind die Kosten des Verfah-

rens dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Die 

Kosten sind auf Fr. 750.– festzusetzen (vgl. Art. 1–3 des Reglements vom 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]).  

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Seite 8 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das SEM und die zuständige 

kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Der Gerichtsschreiber: 

  

Mia Fuchs Martin Scheyli