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**Case Identifier:** 623803b6-7a63-52c6-ab5c-0fb5a371ed79
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-05-09
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 09.05.2016 200 2016 87
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2016-87_2016-05-09.pdf

## Full Text

200 16 87 IV
SCP/IMD/SEE

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 9. Mai 2016

Verwaltungsrichter Schütz, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Grütter
Gerichtsschreiber Imhasly

A.________
vertreten durch B.________, Fürsprecher C.________
Beschwerdeführerin

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 24. November 2015

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Mai 2016, IV/16/87, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1965 geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) meldete sich im Mai 2014 unter Hinweis auf eine depressive 
Episode bei psychosozialen Belastungen und eine Somatisierungsstörung 
bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug 
an (Akten der Invalidenversicherung, Antwortbeilage [AB] 1). Die IV-Stelle 
Bern (nachfolgend IVB bzw. Beschwerdegegnerin) nahm Abklärungen in 
erwerblicher und medizinischer Hinsicht vor. Gestützt auf ein interdiszi-
plinäres Gutachten der Dres. med. D.________, Fachärztin für Rheumato-
logie und Innere Medizin FMH, und E.________, Facharzt für Psychiatrie 
und Psychotherapie sowie Neurologie, vom 4. Juli 2015 (AB 27.2) stellte 
sie der Versicherten mit Vorbescheid vom 28. August 2015 (AB 29) die 
Abweisung des Rentengesuchs mangels invalidisierenden Gesundheits-
schadens in Aussicht. Nach dagegen vorgebrachten Einwänden (AB 32, 
36) verfügte die IVB am 24. November 2015 (AB 37) wie angekündigt.

B.

Hiergegen erhob die Versicherte, vertreten durch B.________, Fürsprecher 
C.________, mit Eingabe vom 11. Januar 2015 Beschwerde. Sie beantrag-
te die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Zusprechung einer 
Invalidenrente. Im Weiteren ersuchte sie um Gewährung der unentgeltli-
chen Rechtspflege unter Beiordnung von Fürsprecher C.________ als amt-
licher Anwalt. Sie machte im Wesentlichen geltend, entgegen der Darstel-
lung der Beschwerdegegnerin liege ein von den psychosozialen Umstän-
den unabhängiger Gesundheitsschaden vor, der invalidisierend sei.

Mit prozessleitender Verfügung vom 14. Januar 2016 forderte der Instrukti-
onsrichter die Beschwerdeführerin auf, weitere Auskünfte hinsichtlich des 
Gesuchs um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege zu erteilen, 
woraufhin diese das Gesuch mit Eingabe vom 1. Februar 2016 zurückzog.

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Mit Beschwerdeantwort vom 12. Februar 2016 beantragte die Beschwer-
degegnerin die Abweisung der Beschwerde.

Mit prozessleitender Verfügung vom 12. April 2016 schrieb der Instruktions-
richter das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege als 
erledigt vom Protokoll des Verwaltungsgerichts ab.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes über 
den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes über 
die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft vom 
11. Juni 2009 (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversi-
cherung vom 19. Juni 1959 [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege 
vom 23. Mai 1989 [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet die Verfügung vom 24. November 2015 
(AB 37). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin 
auf eine Rente der Invalidenversicherung.

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1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG). 

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Er-
werbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behand-
lung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Ar-
beitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur Ar-
beitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). Für die Beurteilung des Vorliegens 
einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli-
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt 
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG). Mit dieser Regelung sind die bisher ungeschriebenen 
Rechtsgrundsätze und insbesondere die Rechtsprechung zur Ausschei-
dung der invaliditätsfremden Faktoren und zum Zumutbarkeitsprinzip neu 
ausdrücklich im Gesetz festgehalten (BGE 140 V 197 E. 6.2.1 S. 199, 135 
V 215 E. 7.3 S. 230; Botschaft zur 5. IVG-Revision, BBl 2005 4530 ff.).

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2.2

2.2.1 Neben den geistigen und körperlichen Gesundheitsschäden kön-
nen auch solche psychischer Natur eine Invalidität bewirken (Art. 8 i.V.m. 
Art. 7 ATSG). Nicht als Folgen eines psychischen Gesundheitsschadens 
und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Ein-
schränkungen der Erwerbsfähigkeit, welche die versicherte Person bei 
Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsfähigkeit zu ver-
werten, abwenden könnte; das Mass des Forderbaren wird dabei weitge-
hend objektiv bestimmt (BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50, 130 V 352 E. 2.2.1 S. 
353; SVR 2014 IV Nr. 2 S. 5 E. 3.1). Entscheidend ist, ob und inwiefern es 
der versicherten Person trotz ihres Leidens sozialpraktisch zumutbar ist, 
die Restarbeitsfähigkeit auf dem ihr nach ihren Fähigkeiten offen stehen-
den ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu verwerten, und ob dies für die Gesell-
schaft tragbar ist. Dies ist nach einem weitgehend objektivierten Massstab 
zu prüfen (BGE 136 V 279 E. 3.2.1 S. 281). Ausgangspunkt der An-
spruchsprüfung nach Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 6 ff. und insbesondere 
Art. 7 Abs. 2 ATSG ist die medizinische Befundlage. Eine Einschränkung 
der Leistungsfähigkeit kann immer nur dann anspruchserheblich sein, wenn 
sie Folge einer Gesundheitsbeeinträchtigung ist, die fachärztlich einwand-
frei diagnostiziert worden ist (BGE 141 V 281 E. 2.1 S. 285).

2.2.2 Psychosoziale und soziokulturelle Faktoren lassen sich oft nicht 
klar vom medizinisch objektivierbaren Leiden trennen. Trotzdem können 
solche äusseren Umstände nicht als gesundheitliche Beeinträchtigungen 
im Sinne des Gesetzes verstanden werden, weil der gesetzliche Invali-
ditätsbegriff selber klar zwischen der versicherten Person als Trägerin des 
(invalidisierenden) Gesundheitsschadens und der durch ihn verursachten 
Erwerbsunfähigkeit unterscheidet. Infolgedessen können psychische 
Störungen, welche durch soziale Umstände verursacht werden und bei 
Wegfall der Belastung wieder verschwinden, nicht zur Invalidenrente be-
rechtigen. Zwar kann einer fachgerecht diagnostizierten psychischen 
Krankheit der invalidisierende Charakter nicht mit dem blossen Hinweis auf 
eine bestehende psychosoziale Belastungssituation abgesprochen werden. 
Je stärker aber psychosoziale und soziokulturelle Faktoren im Einzelfall in 
den Vordergrund treten und das Beschwerdebild mitbestimmen, desto aus-

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geprägter muss eine fachärztlich festgestellte psychische Störung von 
Krankheitswert vorhanden sein (BGE 127 V 294 E. 5a S. 299; SVR 2012 IV 
Nr. 52 S. 189 E. 3.2). Nur wenn und soweit psychosoziale und soziokultu-
relle Faktoren einen derart verselbstständigten Gesundheitsschaden auf-
rechterhalten oder seine – unabhängig von den invaliditätsfremden Ele-
menten bestehenden – Folgen verschlimmern, können sie sich mittelbar 
invaliditätsbegründend auswirken (BGE 139 V 547 E. 3.2.2 S. 552; SVR 
2010 IV Nr. 19 S. 59 E. 5.2). In diesem Sinn werden Wechselwirkungen 
zwischen sich körperlich und psychisch manifestierenden Störungen und 
der sozialen Umwelt berücksichtigt, wenn auch bedeutend weniger stark 
als nach dem in der Medizin verbreiteten bio-psycho-sozialen Krankheits-
modell (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 204 E. 4.2).

2.3 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf 
eine Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgaben-
bereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach 
Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b 
und c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze 
Rente, wenn die versicherte Person mindestens 70 %, derjenige auf eine 
Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 60 % invalid ist. Bei einem Invali-
ditätsgrad von mindestens 50 % besteht Anspruch auf eine halbe Rente 
und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ein solcher auf eine 
Viertelsrente.

2.4 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbsein-
kommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 
Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-
rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbsein-
kommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Art. 16 ATSG).

2.5 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 

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und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99).

2.6 Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der 
Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersu-
chungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kennt-
nis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der 
medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen 
Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Aus-
schlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Her-
kunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in 
Auftrag gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern 
dessen Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 
125 V 351 E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2009 IV Nr. 50 S. 154 E. 4.3).

2.7 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander wi-
dersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, oh-
ne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, 
warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt 
(SVR 2010 IV Nr. 58 S. 178 E. 3.1; AHI 2001 S. 113 E. 3a).

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3.

3.1 Den medizinischen Akten ist – soweit entscheidwesentlich – das 
Folgende zu entnehmen:

3.3.1 Dr. med. F.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera-
pie FMH, diagnostizierte im Bericht vom 25. Mai 2014 (AB 9) eine mittel-
gradige depressive Episode bei psychosozialer Belastungssituation v.a. 
wegen psychischen Erkrankungen bei Mann und Sohn (ICD-10: F32.11), 
zunehmend seit ca. einem Jahr; eine somatoforme Schmerzstörung mit 
multiplen Beschwerden v.a. Muskelschmerzen und Schwäche (ICD-10: 
F45.0), wahrscheinlich seit Jahren; eine rezidivierende Panikstörung (ICD-
10: F41.0), seit der Jugend; sowie einen Status nach Missbrauch in der 
Kindheit. Die bisherige Tätigkeit als … sei im Rahmen von 30 - 50 % zu-
mutbar. Dabei bestehe eventuell eine verlangsamte Arbeitsweise.

Im Verlaufsbericht vom 13. Oktober 2014 (AB 15) verwies Dr. med. 
F.________ auf einen sich verschlechternden Gesundheitszustand. Neu 
sei eine Fibromyalgie zu diagnostizieren, welche die von der Patientin be-
klagten „Körperschmerzen“ ebenfalls erklären könne. Insgesamt wirke sie 
auch depressiver und überforderter. Sie klage auch über verstärkte 
Schmerzen, was wohl die einzige Möglichkeit dieser wenig introspektiven 
Patientin sei, ihr hauptsächlich psychisches Leiden auszudrücken. Die aus-
serhäusliche Arbeitsfähigkeit betrage bis auf weiteres 30 %. Wünschens-
wert wäre längerfristig, wenn die Patientin keine körperlich anspruchsvolle 
Tätigkeit mehr ausüben müsste. 

3.3.2 Dem Bericht von Dr. med. G.________, Facharzt für Rheumatolo-
gie FMH, vom 1. September 2014 (AB 16) lassen sich insbesondere die 
Diagnosen Fibromyalgie (mit Panvertebralsyndrom, Polyarthralgien und 
Senk-/Spreizfuss) und Depression entnehmen. Eine Arbeitsunfähigkeit 
wurde nicht attestiert. Vielmehr hielt Dr. med. G.________ fest, aufgrund 
der Komplexität durch Überlagerung der Depression könne er spezielle 
Fragen nicht beantworten, weswegen er um eine Begutachtung bitte.

3.3.3 Im interdisziplinären internistisch-rheumatologisch-psychiatrischen 
Gutachten der Dres. med. D.________ und E.________ vom 4. Juli 2015 
(AB 27.2) wurde das Folgende diagnostiziert (S. 3):

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- Anhaltende depressive Entwicklung vor dem Hintergrund erheblicher 
psychosozialer Probleme und sozioökonomischer Engpässe (ICD-10: 
F32.1);

- anhaltende somatoforme Schmerzstörung (ICD-10: F45.4);
- chronisches Schmerzsyndrom mit somatischen und psychischen Fak-

toren bei rezidivierender Periarthropia humeroscapularis links mit Im-
pingement-Symptomatik, muskulärer Dysbalance und -insuffizienz der 
Nacken-Schultermuskulatur, einem rezidivierenden lumbovertebralen 
Schmerz-Syndrom bei beginnenden, degenerativen, lumbalen Verän-
derungen sowie Polyarthralgien ohne somatischen Befund, einer 
dermatomübergreifenden (pseudoradikulären) Hyposensibilität mit all-
gemeiner Stress- und Leistungsintoleranz (ICD-10: F54);

- Adipositas (BMI 39.5) und behandelte Hypercholesterinämie.

Die internistisch-rheumatologische Gutachterin führte aus, in der aktuellen 
Untersuchung hätten sich keine sicheren körperlichen Einschränkungen bis 
auf eine muskuläre Dysbalance im Schultergürtel mit Verkürzungen links-
betont sowie einer ebenfalls linksbetonten Insuffizienz der stabilisierenden 
Becken- und Rumpfmuskulatur gezeigt. Der Neurostatus sei unauffällig und 
laborchemisch könnten keine pathologischen Parameter nachgewiesen 
werden. Als Hauptbefund liege ein generalisiertes Weichteilschmerzsyn-
drom vor mit 14 von 18 positiven Fibromyalgie- und positiven Kontroll-
druckpunkten. Bei global knapp genügendem Trainingszustand könne das 
generalisierte Schmerzsyndrom nicht mit somatischen Befunden erklärt 
werden, ebenso wenig fände sich eine somatische Erklärung für die bren-
nenden Fuss- und Handschmerzen. Das von der Versicherten geschilderte 
unangenehme Ohrgeräusch habe weder eine somatische Grundlage noch 
eine Leistungsrelevanz. Internistisch-rheumatologisch lägen keine Diagno-
sen mit nennenswertem Einfluss auf die Leistungsfähigkeit vor. Medizi-
nisch-theoretisch sei die Versicherte in einer körperlich höchstens mittel-
gradig belastenden Tätigkeit voll leistungsfähig. Die muskuläre Dysbalance 
sei medizinisch-theoretisch mit einer aktiven physiotherapeutischen Be-
handlung voll reversibel, weshalb letztlich allein die psychiatrische Beurtei-
lung die zumutbare Leistungsfähigkeit bestimme (AB 27.2 S. 2).

Der psychiatrische Gutachter hielt fest, die Versicherte sei durchgehend 
freundlich und offen zugewandt gewesen. Bei affektiv anrührenden The-
men habe sie eine gewisse Labilität (Tränen in den Augen, Weinen) offen-
bart. Sonst sei sie in ihrer Grundstimmung leicht gedrückt, besorgt um die 
Zukunft der ganzen Familie und speziell um die Gesundheit ihres Sohnes 
und traurig hinsichtlich der Entwicklung ihres Lebens gewesen. In Überein-

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stimmung mit der behandelnden Psychiaterin sei von der Diagnose einer 
anhaltenden depressiven Störung auszugehen. Nachdem für die unter-
schiedlichen Schmerzen der Versicherten keine vollständig begründende 
somatische Erkrankung habe gefunden werden können und andererseits 
seit Jahren emotionale Konflikte und psychosoziale Belastungen vorlägen, 
erscheine es korrekt, dafür die Diagnose einer anhaltenden somatoformen 
Schmerzstörung (ICD-10: F45.4) anzunehmen, wobei das Kriterium „an-
dauernder Schmerzen“ als erfüllt angesehen werden könne, das Kriterium 
eines „schweren und quälenden“ Schmerzes hingegen nicht. Zusammen-
fassend sei davon auszugehen, dass die Versicherte seit Jahren ausser 
Haus allenfalls einer halbschichtigen Tätigkeit habe nachgehen wollen, und 
auch dies nur, weil die sozioökonomischen Verhältnisse keine andere Wahl 
zugelassen hätten. Primär habe sich die Versicherte in der Pflicht gesehen, 
ihren Fünf-Personen-Haushalt zu versorgen. Die Fortsetzung eines halben 
Pensums ausser Haus sei der Versicherten aus psychiatrischer Sicht nicht 
nur zumutbar, sondern geradezu empfehlenswert, bekomme sie doch auf 
diese Weise einen am konkreten Verdienst ablesbaren Lebenswert vermit-
telt, was zu Hause unter den gegebenen Verhältnissen sehr viel schwieri-
ger zu verwirklichen sei (AB 27.2 S. 2 f.).

Aus interdisziplinärer Sicht komme der psychiatrischen Leistungsbeurtei-
lung entscheidende Bedeutung zu, nachdem internistisch-rheumatologisch 
keine Leistungsminderungen vorlägen. Die Diagnose einer anhaltenden 
depressiven Entwicklung und somatoformen Schmerzstörung ergebe zu-
sammengenommen aber keine versicherungsmedizinisch relevante und 
objektivierbare Leistungsminderung. Vielmehr sei die Versicherte seit vie-
len Jahren in der Lage, trotz der in den Diagnosen aufgeführten Erkran-
kungen einen Fünf-Personen-Haushalt und stundenweise Putztätigkeiten 
bei verschiedenen Arbeitgebern miteinander zu meistern. Insbesondere sei 
nicht erkennbar, dass die Versicherte seit Aufnahme ihrer ausserhäusli-
chen Tätigkeit jemals mehr als mit halbem Pensum hätte arbeiten wollen 
(AB 27.2 S. 3).

3.4 Die Beschwerdegegnerin hat sich bei Erlass der vorliegend ange-
fochtenen Verfügung massgeblich auf das interdisziplinäre Gutachten vom 
4. Juli 2015 (AB 27.2) gestützt. Dieses erfüllt die von der höchstrichterli-

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chen Rechtsprechung an den Beweiswert eines derartigen Berichts gestell-
ten Anforderungen (vgl. E. 2.6 hiervor). Es ist für die streitigen Belange 
umfassend, berücksichtigt die geklagten Beschwerden sowie die erhobe-
nen Befunde und wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. 
Im Weiteren leuchtet es in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge ein und die Schlussfolgerungen sind begründet. Dem Gutachten 
kommt somit voller Beweiswert zu. 

3.4.1 Aus internistisch-rheumatologischer Sicht ist die Beschwerdeführe-
rin in einer leicht- bis mittelschweren Tätigkeit voll leistungsfähig (AB 28.1 
S. 10). Aus psychiatrischer Sicht besteht eine anhaltende depressive Ent-
wicklung, welche durch die erheblichen psychosozialen Belastungsfaktoren 
(invalider Ehemann, labiler psychischer Gesundheitszustand des Sohnes) 
einerseits und den durch die EL-Behörden auf die Beschwerdeführerin 
ausgeübten Druck, ihre Arbeitsfähigkeit in vollem Umfang ausserhäuslich 
zu verwerten (vgl. dazu AB 27.1 S. 6 f.), andererseits bestimmt und unter-
halten wird. Der Gutachter legt nachvollziehbar dar, dass sich die psychi-
schen Probleme auf ein Mass unterhalb der klinischen Relevanz reduzieren 
würden, wenn diese Belastungsfaktoren wegfielen. Insofern geht er denn 
auch von einer tendenziell leichten Verbesserung aus, seit sich die Ge-
sundheitssituation des Sohnes stabilisiert hat (AB 27.1 S. 14). Hinsichtlich 
der Belastungsfaktoren ist festzustellen, dass der diesbezüglich auf der 
Beschwerdeführerin lastende Druck und die daraus resultierende Überbe-
lastung bereits dadurch reduziert werden könnten, als die in der Familien-
gemeinschaft lebenden drei Kinder entsprechend ihrer Verpflichtung zur 
Schadenminderung (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509; SVR 2011 IV Nr. 11 
S. 30 E. 5.5) angehalten würden, sich an den Haushaltsarbeiten zu beteili-
gen (vgl. dagegen AB 28.1 S. 4 Ziff. 1.4; vgl. dazu auch AB 27.2 S. 3). In-
soweit kann vorliegend nicht von einem von den psychosozialen und sozio-
ökonomischen Belastungsfaktoren losgelösten, verselbstständigten de-
pressiven Krankheitsbild ausgegangen werden, weshalb es bereits mit Be-
zug auf die umstrittene Invalidität am erforderlichen Schweregrad der Er-
krankung mangelt (vgl. E. 2.2.2 hiervor).

Soweit der Gutachter weiter die Diagnose einer anhaltenden somatoformen 
Schmerzstörung diagnostiziert, weist er im Gutachten jedoch darauf hin, 

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dass er diese von der behandelnden Psychiaterin gestellte Diagnose nach-
zuvollziehen vermag, auch wenn er das Diagnosekriterium eines „schweren 
und quälenden Schmerzes“ als nicht erfüllt betrachtet hält (AB 27.1 S. 14 
und AB 27.2 S. 3). Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben, weil selbst 
wenn die Diagnose ICD-10: F45.4 zu stellen ist, nicht von einem invalidisie-
renden Gesundheitsschaden auszugehen ist. Auch wenn der Gutachter 
sich hinsichtlich dieser Diagnose noch im Rahmen des mit BGE 141 V 281 
aufgegebenen Kriterienkatalogs zur Widerlegung der Überwindbarkeits-
vermutung (vgl. BGE 137 V 64 E. 4.1 S. 67; 130 V 352 E. 2.2.3 S. 353 f.) 
geäussert hat (AB 27.1 S. 14), so ändert dies nichts daran, dass dessen 
ausführliche Darlegung – unter Berücksichtigung sämtlicher weiteren Akten 
– dem Gericht eine verlässliche Basis dafür liefert (vgl. nachfolgend 
E. 3.4.2), die heute massgeblichen Indikatoren auf beweisrechtlicher Ebene 
zu würdigen (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309). 

3.4.2 Das bisherige Regel/Ausnahme-Modell zur Prüfung einer renten-
begründenden Invalidität psychosomatischer Leiden wird – gemäss dem 
vorstehend erwähnten BGE 141 V 281 – durch einen strukturierten, norma-
tiven Prüfungsraster ersetzt. Anhand eines Kataloges von Indikatoren er-
folgt eine ergebnisoffene symmetrische Beurteilung des – unter Berück-
sichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und 
Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderseits – tatsächlich erreich-
baren Leistungsvermögens (E. 3.6). Es gilt neu im Regelfall nach gemein-
samen Eigenschaften systematisierte Standardindikatoren zu beachten 
(E. 4.1.3), welche sich in die Kategorien „funktioneller Schweregrad“ 
(E. 4.3) und „Konsistenz“ einteilen lassen (E. 4.4). Der Prüfungsraster ist 
rechtlicher Natur (E. 5). Die Anerkennung eines rentenbegründenden Inva-
liditätsgrades ist nur zulässig, wenn die funktionellen Auswirkungen der 
medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzel-
fall anhand der Standardindikatoren schlüssig und widerspruchsfrei mit 
(zumindest) überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Fehlt 
es daran, hat die Folgen der Beweislosigkeit nach wie vor die materiell be-
weisbelastete versicherte Person zu tragen (E. 6).

Was den funktionellen Schweregrad der Gesundheitsschädigung anbetrifft, 
erweist sich die Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und Sym-

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ptome als nicht übermässig. So ist die Beschwerdeführerin in der Lage, ab 
6 Uhr morgens entsprechend ihren häuslichen und erwerblichen Verpflich-
tungen einem strukturierten Tagesablauf zu folgen (AB 27.1 S. 6; AB 27.2 
S. 3). Es mag zutreffen, dass die Beschwerdeführerin sich aktiv um Thera-
piebemühungen bemüht hat, indessen ihren Beitrag damit als geleistet be-
trachtet (AB 27.1 S. 8 Ziff. 2.3) und insoweit diese Therapiemassnahmen 
entweder nicht hinreichend befolgt werden (AB 28.1 S. 6 Ziff. 2.3) oder eine 
klar definierte Zielsetzung nicht zu erkennen ist (AB 27.1 S. 8 Ziff. 2.3). 
Bezüglich der von der behandelnden Psychiaterin erwähnten, auf dem Hin-
tergrund der väterlichen Erziehungsmethoden gewachsenen, vulnerablen 
Persönlichkeitsstruktur (AB 9 S. 3) ist festzustellen, dass diese die Be-
schwerdeführerin bislang nicht gehindert hat, ihren häuslichen und erwerb-
lichen Verpflichtungen nachzugehen (vgl. AB 27.2 S. 3 sowie die zutreffen-
den Ausführungen der Beschwerdegegnerin in der Beschwerdeantwort 
[S. 3 Ziff. 5]). Der allenfalls daraus resultierende Zwang, alles alleine und 
(auf Druck der EL-Behörde) zu einem höheren Pensum bewältigen zu 
müssen, scheint zudem – entgegen der seitens der behandelnden Psychia-
terin gestellten Prognose (AB 9 S. 4 Ziff. 1.8) – einer gezielt auszurichten-
den Bewältigungstherapie – allenfalls unter Einbezug der Familienangehö-
rigen – durchaus zugänglich zu sein (AB 27.1 S. 14). Die restlichen Indika-
toren gemäss BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297 weisen offensichtlich auf eine 
Überwindbarkeit der Beschwerden hin.

3.5 Nach dem Gesagten ist nicht zu beanstanden, dass die Be-
schwerdegegnerin mit Verfügung vom 24. November 2015 (AB 37) das 
Vorliegen eines invalidisierenden Gesundheitsschadens und damit einen 
Rentenanspruch verneint hat. Die dagegen erhobene Beschwerde ist un-
begründet und abzuweisen.

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor 
dem kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung 
oder Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Mai 2016, IV/16/87, Seite 14

dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen.

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die unterliegende Beschwerdefüh-
rerin die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG); dies unter Anrechnung des geleisteten Kostenvor-
schusses in der Höhe von Fr. 500.--.

4.2 Gemäss Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 61 lit. g ATSG 
(Umkehrschluss) besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin 
unter Anrechnung des geleisteten Kostenvorschusses in der Höhe von 
Fr. 500.-- zur Bezahlung auferlegt.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- B.________ z.H. der Beschwerdeführerin
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.