# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c922c60f-9a59-50af-b0de-9b2f7d50aac1
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-05-08
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 08.05.2017 810 17 46
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-17-46_2017-05-08.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 8. Mai 2017 (810 17 46) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutzrecht 

 

 

Sachliche Notwendigkeit der unentgeltlichen Verbeiständung im Verfahren der KESB 

 

 
 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Kantonsrichter Christian  

Haidlauf, Claude Jeanneret, Stefan Schulthess, Beat Walther,  
Gerichtsschreiber Stefan Suter 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. Reto Krummenacher, 
Advokat 

  
 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
C.____, Beschwerdegegner, vertreten durch Dr. Gesine Wirth-
Schuhmacher, Rechtsanwältin 
 

  
  
Betreff Kindesschutzmassnahmen  

(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
12. Januar 2017) 

 
 
 
 

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A. A.____ und C.____ sind die verheirateten Eltern von D.____ (geb. 2005) und E.____ 
(geb. 2007). Nach der Trennung der Eltern im Mai 2013 wurden die Kinder mit Eheschutzurteil 
des Bezirksgerichts F.____ vom 20. Juni 2013 unter die Obhut der Kindsmutter gestellt und 
dem Kindsvater ein Besuchsrecht von sechs Stunden jeden Samstag eingeräumt. 
 
B. Die anhaltend tiefe Zerrüttung zwischen den Eltern und deren Auswirkungen auf die 
Kinder führten in der Folge zu fortgesetzten Schwierigkeiten bei der Ausübung des Besuchs-
rechts, worauf die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.____ mit Entscheid vom 
11. September 2014 eine Erziehungsbeistandschaft für die Kinder errichtete und die Eltern an-
wies, die Begleiteten Besuchstage in Anspruch zu nehmen. Am 9. Juli 2015 wies die KESB 
A.____ zusätzlich unter Strafandrohung an, eine sozialtherapeutische Familienbegleitung in 
Anspruch zu nehmen und für eine kontinuierliche psychotherapeutische Behandlung der beiden 
Kinder besorgt zu sein. Im Rahmen der zwischenzeitlich anhängig gemachten Scheidungsklage 
änderte das Präsidium des Familiengerichts G.____ sodann das ursprüngliche Eheschutzurteil 
mit Entscheid vom 25. Mai 2016 dahingehend ab, dass C.____ neu für berechtigt erklärt wurde, 
die beiden Kinder jedes zweite Wochenende im Rahmen der Begleiteten Besuchstage Basel 
(recte: Baselland) für vier Stunden zu treffen. 
 
C. Am 4. Juli 2016 gelangte A.____, vertreten durch Dr. Reto Krummenacher, Advokat, an 
die KESB mit dem Antrag, die Weisung zur Inanspruchnahme einer sozialtherapeutischen Fa-
milienbegleitung sei per sofort aufzuheben. Der zur Stellungnahme eingeladene Beistand emp-
fahl in der Folge mit Schreiben vom 26. August 2016, dem Antrag A.____s stattzugeben und 
die sozialpädagogische Familienbegleitung aufzuheben. Die Kontakte der beiden Knaben mit 
ihrem Vater sollten wie bis anhin zwei Mal pro Monat begleitet durch das pädagogische Setting 
der Begleiteten Besuchstage Baselland stattfinden. Hierzu sei eine Fachperson zur längerfristi-
gen Begleitung zu suchen. Zusätzlich seien unter Moderation des Beistands monatliche Ge-
spräche zwischen den Eltern durchzuführen. A.____ äusserte sich in der Folge an einer münd-
lichen Anhörung am 28. Oktober 2016 und gleichentags schriftlich zu den Empfehlungen des 
Beistands und hielt dabei an ihrem Antrag auf Aufhebung der Weisung zur Inanspruchnahme 
einer sozialtherapeutischen Familienbegleitung fest. Mit der Weiterführung der begleiteten Be-
suche erklärte sie sich einverstanden. Von der Zuweisung einer Begleitperson und monatlichen 
Gesprächen sei indes abzusehen. Weiter sei ihr aufgrund ihrer Bedürftigkeit und der Notwen-
digkeit der juristischen Begleitung eine "Parteientschädigung" von Fr. 1'000.-- zzgl. Mehrwert-
steuer zuzusprechen. 
 
D. Mit Entscheid vom 12. Januar 2017 ordnete die KESB B.____ an, dass das Kindes-
schutzverfahren nach Absprache mit dem Bezirksgericht G.____ weiterhin bei ihr verbleibe 
(Ziff. 1). Die Weisung an die Kindsmutter, eine sozialpädagogische Familienbegleitung in An-
spruch zu nehmen, wurde aufgehoben (Ziff. 2). Die Weisung an die Kindseltern, zur Ausübung 
des Besuchsrechts ein- bis zweimal monatlich die Begleiteten Besuchstage Baselland (BBT) in 
Anspruch zu nehmen, wurde verlängert (Ziff. 3). Zudem wurde den Eltern die Weisung erteilt, 
abwechselnd zum BBT ein begleitetes Besuchsrecht mit einer Fachperson wahrzunehmen 
(Ziff. 4). Die Kindsmutter wurde verpflichtet resp. angewiesen, die Besuchstermine freizuhalten 
(Ziff. 5). Mit der Organisation wurde der Beistand betraut (Ziff. 6) und eine Fachperson für die 

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Begleitung eingesetzt (Ziff. 7). Die KESB verfügte zudem unter Strafandrohung, dass die 
Kindsmutter weiterhin für die kontinuierliche psychotherapeutische Behandlung der beiden Kin-
der besorgt zu sein habe und neu allfällige krankheitsbedingte Absagen der Besuche mit einem 
Arztzeugnis zu belegen habe (Ziff. 8). Des Weiteren erteilte die Behörde dem Kindsvater die 
Anweisung, weiterhin eine Erziehungsberatung oder ein Erziehungscoaching in Anspruch zu 
nehmen (Ziff. 9). Der Beistand wurde in Erweiterung seiner Aufgaben aufgefordert, bei der Rea-
lisation der Weisungen behilflich zu sein (Ziff. 10). Den Antrag des Kindsvaters, der Kindsmutter 
eine Busse aufzuerlegen, wies die KESB ab (Ziff. 11). Bezüglich der Ziffern 1-9 des Entscheids 
entzog sie einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (Ziff. 12). Beiden Elterntei-
len wurden die Verfahrenskosten zufolge Bedürftigkeit erlassen, eine Kostenbeteiligung für die 
jeweilige Verbeiständung lehnte die KESB demgegenüber ab (Ziff. 13). Zur Begründung führte 
die KESB zusammengefasst aus, trotz des schwierigen Verhältnisses zwischen den Eltern solle 
der Kontakt zwischen dem Vater und den Kindern aufrechterhalten werden, um eine weitere 
Entfremdung bzw. allfällige mit einem Kontaktabbruch verbundene Entwicklungsrisiken zu ver-
meiden. Die Beibehaltung des begleiteten Besuchsrechts solle als Übergangslösung mit weite-
ren flankierenden Massnahmen einem Wiederaufbau der jeweiligen Vater-Sohn-Beziehung die-
nen. Die Begleitung durch eine Fachperson eröffne dazu neue Perspektiven. Die Kindsmutter 
habe in der Vergangenheit immer wieder Termine für die Besuchstage und für die Begutach-
tung sowie Psychotherapie ihrer beiden Kinder unter zum Teil fadenscheinigen Begründungen 
abgesagt, weshalb die Weisungen an sie unter Strafandrohung ergingen. Bezüglich der bean-
tragten unentgeltlichen Rechtspflege führte die KESB aus, die Eltern seien zwar bedürftig, die 
Prüfung der Erweiterung des begleiteten Besuchsrechts erfordere jedoch praxisgemäss keinen 
Beizug eines Anwalts, da keine rechtlich komplexe Situation vorliege. Dementsprechend werde 
die unentgeltliche Verfahrensführung bewilligt, nicht dagegen die unentgeltliche Verbeistän-
dung. 
 
E. Dagegen hat A.____, weiterhin vertreten durch Dr. Reto Krummenacher, Advokat, mit 
Eingabe vom 16. Februar 2017 beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- 
und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), Beschwerde erhoben. Sie beantragt, es seien die Zif-
fern 3 bis 7 sowie 10 des Entscheids der Vorinstanz vom 12. Januar 2017 aufzuheben und es 
sei das Besuchsrecht des Kindsvaters für die Dauer von drei Jahren aufzuheben. Nach Ablauf 
von drei Jahren sei die Situation durch die KESB neu zu beurteilen und im Falle des Einver-
ständnisses der Kinder sei ein Besuchsrecht des Kindsvaters zu installieren. Weiter sei die 
Weisung gemäss Ziffer 8 insofern aufzuheben, als dass die Kindsmutter Terminabsagen mit 
einem Arztzeugnis zu belegen habe. Zudem sei die KESB zu verpflichten, sich an den Kosten 
für die Verbeiständung der Kindsmutter zu beteiligen. Dies habe unter o/e-Kostenfolge zu ge-
schehen, wobei ihr die unentgeltliche Rechtspflege für die vorliegende Verfahren zu bewilligen 
sei. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wird zusätzlich beantragt, die aufschiebende Wirkung der 
Beschwerde sei wiederherzustellen. Die Beschwerdeführerin begründet ihre Anträge im We-
sentlichen damit, dass die Kinder das Besuchsrecht seit Jahren ablehnten, zuletzt auch anläss-
lich der Kindesanhörung durch die KESB am 8. Dezember 2016. Es sei mit dem Kindeswohl 
nicht vereinbar, wenn diese zu Kontakten mit dem Vater gezwungen würden. Die KESB habe in 
Verletzung von Bundesrecht den klaren Willen der in dieser Frage urteilsfähigen Kinder igno-
riert. Im Weiteren sei die Verweigerung einer Kostenbeteiligung an der Verbeiständung unan-

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gemessen. Wenn man sich ernsthaft mit den Willensäusserungen der Kinder auseinandersetze, 
zeige sich eine komplexe und schwierige Situation, wobei filigrane Abgrenzungen zu beachten 
und heikle Abwägungen vorzunehmen gewesen seien. Der Beizug eines Rechtsbeistandes sei 
deshalb für die Beschwerdeführerin angezeigt gewesen. 
 
F. In ihrer Stellungnahme vom 2. März 2017 beantragt die KESB B.____ die Abweisung 
der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. Der Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden 
Wirkung sei ebenfalls abzuweisen. Die Vorinstanz widerspricht in ihren Ausführungen dem 
Vorwurf, den Kindeswillen nicht beachtet zu haben. Sie habe sich sehr wohl mit den Aussagen 
der Kinder auseinandergesetzt und diese gewürdigt. Der Fall zeige exemplarisch, wie intensiv 
solche hochkonfliktuösen Besuchsrechtsstreitigkeiten auf die Psyche der Kinder wirkten. Die 
KESB habe die Risiken der staatlichen Interventionsmöglichkeiten (Sistierung oder Begleitung 
des Besuchskontakts) abgewogen und sei zum Schluss gekommen, dass der Kindeswohlge-
fährdung zur Zeit am besten mit der Fortsetzung der begleiteten Besuchskontakte begegnet 
werden könne. 
 
G. Der Kindsvater C.____, vertreten durch Dr. Gesine Wirth-Schuhmacher, Rechtsanwältin, 
schliesst auf vollumfängliche Abweisung der Beschwerde unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zulasten der Beschwerdeführerin. Er bestreitet insbesondere, dass die Kinder die Kon-
takte zu ihm ablehnen würden. Es sei vielmehr die Beschwerdeführerin, die ungünstig auf die 
Kinder einwirke und dadurch einen Kontaktabbruch zu provozieren versuche. 
 
H. Am 18. April 2017 reichte die Beschwerdeführerin unaufgefordert eine weitere Stellung-
nahme ein. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss Art. 450 Abs. 1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) vom 
10. Dezember 1907 i.V.m. Art. 314 Abs. 1 ZGB kann gegen Entscheide einer Kindesschutzbe-
hörde Beschwerde beim zuständigen Gericht erhoben werden. § 66 Abs. 1 des kantonalen Ge-
setzes über die Einführung des Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 erklärt für 
die Beurteilung von Beschwerden nach Art. 450 Abs. 1 ZGB das Kantonsgericht für zuständig. 
Das Verfahren richtet sich nach den Art. 450 ZGB bis Art. 450e ZGB. Im Übrigen sind die Be-
stimmungen des kantonalen Verwaltungsprozessrechts anwendbar (§ 66 Abs. 2 EG ZGB). 
Demnach ist die Fünferkammer der Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Kan-
tonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig (§ 1 Abs. 2 des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung [VPO] vom 16. Dezember 1993). Das 
Rechtsmittel erweist sich - wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird - als offensichtlich unbegrün-
det. Es wird im Zirkulationsverfahren entschieden (§ 1 Abs. 4 VPO). 
 
1.2 Die Beschwerdeführerin beantragt zunächst, es sei das Besuchsrecht des Kindsvaters 
für die Dauer von drei Jahren aufzuheben. In der nachträglichen Verwaltungsrechtspflege 
(wozu auch die vorliegende Beschwerde an das Kantonsgericht gehört) ist Streitgegenstand 

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das Rechtsverhältnis, das Gegenstand der angefochtenen Verfügung bildet, soweit es im Streit 
liegt (vgl. RENÉ RHINOW/HEINRICH KOLLER/CHRISTINA KISS/DANIELA THURNHERR/DENISE BRÜHL-
MOSER, Öffentliches Prozessrecht, 3. Aufl., Basel 2014, Rz. 987; Urteil des Kantonsgerichts, 
Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 28. Oktober 2015 [810 15 190] 
E. 2). Wie der Beschwerdegegner zutreffend bemerkt, hat die Vorinstanz im angefochtenen 
Entscheid keine Besuchsrechtsregelung getroffen, sondern den Kindseltern lediglich Weisun-
gen zur Besuchsrechtsausübung erteilt. Die gestützt auf Art. 273 Abs. 1 ZGB zwischen dem 
nicht obhutsberechtigten Elternteil und dem Kind getroffene Regelung zum angemessenen per-
sönlichen Verkehr und die als flankierende Massnahme zur Ausübung dieses Besuchsrechts 
erteilten Weisungen an die Eltern (Art. 273 Abs. 2 ZGB, wie im Übrigen auch Weisungen im 
Rahmen von Kindesschutzmassnahmen nach Art. 307 Abs. 3 ZGB) sind strikte auseinanderzu-
halten. Eine Aufhebung der Weisungen führt nicht zur Einstellung des Besuchsrechts, genauso 
wie das Besuchsrecht nicht mittels Weisungen inhaltlich verändert werden kann. Formell be-
trachtet liegt das Begehren der Beschwerdeführerin um Aufhebung des Besuchsrechts somit 
ausserhalb des Streitgegenstands des vorliegenden Verfahrens, weshalb darauf nicht eingetre-
ten werden kann. Aus den Erwägungen des angefochtenen Entscheids wird allerdings nicht 
restlos klar, ob die KESB tatsächlich den blossen Erlass von flankierenden Weisungen oder 
nicht doch die Neuregelung des Besuchsrechts beabsichtigte. Die Frage kann offen gelassen 
werden, denn selbst wenn davon ausgegangen würde, dass die Vorinstanz den Umfang des 
vorbestehenden Besuchsrechts in ihrem Entscheid zumindest implizit bestätigte, so hätte dies 
keinen Einfluss auf das Ergebnis: Für die Beschwerdeverfahren nach VPO bestimmt nämlich 
§ 6 Abs. 1 VPO, dass die Parteien die Anträge, die sie im vorinstanzlichen Verfahren zur Sache 
gestellt haben, zwar einschränken, nicht aber ausdehnen oder inhaltlich verändern können. Auf 
dergestalt veränderte Rechtsbegehren kann nicht eingetreten werden (KGE VV vom 17. Juli 
2013 [810 13 134] E. 1.4). Die Beschwerdeführerin hat im vorinstanzlichen Verfahren beantragt, 
die begleiteten Besuche seien weiterzuführen (Eingabe an die KESB vom 28. Oktober 2016, 
S. 2). Wenn sie nunmehr das Rechtsbegehren stellt, das Besuchsrecht sei vollumfänglich auf-
zuheben, so hat sie ihr Begehren im Vergleich zum vorinstanzlichen Verfahren inhaltlich unzu-
lässig verändert. Auf die Beschwerde kann somit nicht eingetreten werden, soweit die Be-
schwerdeführerin die Aufhebung des Besuchsrechts beantragt. 
 
1.3 Die Beschwerde ist nach Art. 450 Abs. 3 ZGB beim Gericht schriftlich und begründet 
einzureichen. Die Beschwerdeführerin beantragt die Aufhebung der Ziffern 3 bis 8 sowie 10 des 
angefochtenen Entscheids. Soweit sie deren Aufhebung als blosse Nebenfolge der beantragten 
Einstellung des Besuchsrechts betrachtet, ist darauf gleichsam wie auf den entsprechenden 
Hauptantrag nicht einzutreten. Eine darüber hinausgehende eigenständige Begründung für die 
genannten Rechtsbegehren lässt sich der Beschwerdeschrift nicht entnehmen, weshalb darauf 
nicht eingetreten werden kann. 
 
1.4 Die Beschwerdeführerin ficht weiter die verweigerte unentgeltliche Verbeiständung für 
das vorinstanzliche Verfahren an. In dieser Hinsicht ist sie nach Art. 450 Abs. 2 Ziff. 1 ZGB zur 
Beschwerde legitimiert. Da auch die weiteren formellen Voraussetzungen erfüllt sind, kann auf 
die Beschwerde in diesem beschränkten Umfang eingetreten werden. 
 

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2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen, die 
unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts sowie die Unangemessenheit ge-
rügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
somit volle Kognition zu. 
 
3. Zu prüfen ist im vorliegenden Verfahren nach dem oben Ausgeführten einzig noch, ob 
die KESB der Beschwerdeführerin zu Recht die unentgeltliche Verbeiständung für das vor-
instanzliche Verfahren verweigert hat. 
 
4. Gemäss § 69 Abs. 4 EG ZGB i.V.m. § 23 Abs. 1 und 2 des Verwaltungsverfahrensge-
setzes des Kantons Basel-Landschaft (VwVG BL) vom 13. Juni 1988 ist einer Partei im Kindes-
schutzverfahren der kostenlose Beizug eines Anwaltes zu gewähren, wenn sie ihre Bedürftig-
keit glaubhaft macht, ihr Begehren nicht offensichtlich als aussichtslos und der Beizug eines 
Anwalts zur Wahrung ihrer Rechte als notwendig erscheint. Das kantonale Verwaltungsverfah-
rensrecht gewährt keinen weitergehenden Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung als 
Art. 29 Abs. 3 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) vom 
18. April 1999. Die Voraussetzungen, die gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung für die 
Bejahung eines verfassungsmässigen Anspruches auf unentgeltliche Verbeiständung erfüllt 
sein müssen, stimmen somit inhaltlich mit denjenigen überein, die der kantonale Gesetzgeber in 
§ 23 Abs. 2 VwVG BL normiert hat (KGE VV vom 29. Juni 2016 [810 15 122] E. 10.1; KGE VV 
vom 2. März 2016 [810 15 270] E. 1.4). 
 
5. Die Vorinstanz sieht die Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin in ihrem Entscheid vom 
12. Januar 2017 als gegeben an, sie verneint hingegen das Vorliegen einer sachlichen Not-
wendigkeit zum Beizug eines Anwalts. 
 
5.1 Die sachliche Notwendigkeit der unentgeltlichen Verbeiständung beurteilt sich nach den 
konkreten Umständen des Einzelfalles. Die Rechtsnatur des Verfahrens ist dabei ohne Belang. 
Grundsätzlich fällt die unentgeltliche Verbeiständung für jedes staatliche Verfahren in Betracht, 
in das der Gesuchsteller einbezogen wird oder das zur Wahrung seiner Rechte notwendig ist. 
Dies ist der Fall, wenn der Betroffene seine Sache, auf sich allein gestellt, nicht sachgerecht 
und hinreichend wirksam vertreten kann; andernfalls wird ihm zugemutet, das Verfahren selb-
ständig zu führen (GEROLD STEINMANN, in: Ehrenzeller et al. [Hrsg.], St. Galler Kommentar zur 
Schweizerischen Bundesverfassung, 3. Aufl., Zürich 2014, Art. 29 Rz. 70; STEFAN MEICHSSNER, 
Das Grundrecht auf unentgeltliche Rechtspflege [Art. 29 Abs. 3 BV], Basel 2008, S. 117 ff.). 
Insbesondere wird die sachliche Notwendigkeit nicht bereits dadurch ausgeschlossen, dass das 
in Frage stehende Verfahren vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht wird, die Behörde also 
gehalten ist, den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen zu ermitteln (BGE 130 I 180 
E. 3.2; BGE 125 V 32 E. 4b). Dies schliesst jedoch nicht aus, dass der aus der Verfassung ab-
geleitete Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege je nach den Besonderheiten eines Verfah-
rens differenziert gehandhabt werden kann. Die bedürftige Partei hat Anspruch auf unentgeltli-
che Verbeiständung, wenn ihre Interessen in schwerwiegender Weise betroffen sind und der 
Fall wegen der Komplexität der Rechtsfragen oder der Unübersichtlichkeit des Sachverhalts 
Schwierigkeiten bietet, die den Beizug eines Rechtsvertreters erforderlich machen. Droht das in 

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Frage stehende Verfahren besonders stark in die Rechtsposition der betroffenen Person einzu-
greifen, ist die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters grundsätzlich geboten, im Üb-
rigen nur dann, wenn zur relativen Schwere des Falles besondere tatsächliche oder rechtliche 
Schwierigkeiten hinzukommen, denen der Gesuchsteller auf sich alleine gestellt nicht gewach-
sen wäre (BGE 130 I 180 E. 2.2; BGE 128 I 225 E. 2.5; Urteil des BGer 2C_880/2016 vom 
10. Oktober 2016 E. 2.2; Urteil des BGer 5A_49/2015 vom 4. Mai 2015 E. 3.3). Nach der 
Rechtsprechung rechtfertigt es sich, im nach Art. 446 Abs. 1 ZGB vom Untersuchungsgrund-
satz beherrschten Verfahren vor der KESB einen strengen Massstab für die sachliche Notwen-
digkeit einer anwaltlichen Verbeiständung anzulegen (KGE VV vom 2. März 2016 [810 15 270] 
E. 4.2; KGE VV vom 13. August 2015 [810 15 140] E. 6.1; Urteil des BGer 8C_855/2016 vom 
13. Februar 2017 E. 4.2; vgl. auch BGE 125 V 32 E. 4b; MARTIN KAYSER, in: Auer/Müller/
Schindler [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren, Zürich 2008, 
Art. 65 Rz. 33). 
 
5.2 Die Beschwerdeführerin beantragte vor der Vorinstanz (sinngemäss) die unentgeltliche 
Verbeiständung für die Vorbereitung und Begleitung der Beschwerdeführerin anlässlich der 
persönlichen mündlichen Anhörung und für die Ausarbeitung der Eingabe vom 28. Oktober 
2016 (Eingabe an die KESB vom 28. Oktober 2016, S. 3). Thema dieser Anhörung und der 
schriftlichen Eingabe war die Ermittlung der persönlichen Haltung der Beschwerdeführerin zu 
den Empfehlungen des Beistands vom 26. August 2016. Dabei drohte ihr kein starker Eingriff in 
grundlegende Rechtspositionen. Weder stellten sich spezielle Rechtsfragen noch waren zur 
Feststellung des massgeblichen Sachverhalts besondere Kenntnisse erforderlich, die der Be-
schwerdeführerin abgingen. Von einer komplexen Fragestellung kann im vorliegenden Fall of-
fensichtlich nicht die Rede sein. Dass es sich entgegen ihrem Vorbringen in der Beschwerde-
schrift keineswegs um eine komplexe und schwierige Situation mit zu beachtenden filigranen 
Abgrenzungen und heiklen Abwägungen handelte, bewies die Beschwerdeführerin mit ihrer 
Eingabe vom 28. Oktober 2016 gleich selbst: Die Eingabe umfasst (ohne Anrede und Gruss-
formel) sachbezogene Ausführungen auf gerade einmal zweieinhalb Seiten, auf denen die Be-
schwerdeführerin mit knappen Sätzen ihr Einverständnis oder ihre Ablehnung zu den einzelnen 
Empfehlungen des Beistands (mit entsprechenden formellen Anträgen) kundtut. Es finden sich 
keine rechtlichen Argumente und auch keine Hinweise auf vorzunehmende Abgrenzungen oder 
Abwägungen. Die einzige Auseinandersetzung mit dem Kindeswillen besteht aus dem Halb-
satz, "dass die Kinder dies [die Zuweisung einer Begleitperson] nicht wollen". Inwiefern die Be-
schwerdeführerin als ausgebildete Projektleiterin ihre persönliche Sicht der Dinge nicht selb-
ständig und ohne anwaltliche Hilfe hätte darlegen können, erschliesst sich nicht. Fehlende 
Rechtskenntnisse - die wie aufgezeigt vorliegend gar nicht gefragt waren - vermögen für sich 
allein die Notwendigkeit der anwaltlichen Verbeiständung im Sinne der Rechtsprechung jeden-
falls nicht zu begründen (Urteil des BGer 8C_676/2015 vom 7. Juli 2016 E. 7.2). 
 
5.3 Zusammenfassend ist nach dem Gesagten festzuhalten, dass unter Berücksichtigung 
der konkreten Verhältnisse keine sachliche Notwendigkeit zum Beizug eines Anwalts vorlag, 
weshalb die Vorinstanz den Antrag auf unentgeltliche Verbeiständung zu Recht abgewiesen 
hat. Die Beschwerde ist folglich abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 
 

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6. Mit dem vorliegenden Entscheid in der Hauptsache wird das Gesuch der Beschwerde-
führerin um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos. 
 
7. Es bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. 
 
7.1 Die Beschwerdeführerin ersucht in ihrer Beschwerdeeingabe um Bewilligung der unent-
geltlichen Rechtspflege für das kantonsgerichtliche Verfahren. Gemäss § 22 Abs. 1 VPO wird 
eine Partei auf ihr Begehren von der Bezahlung der Verfahrenskosten und der Kosten von Be-
weismassnahmen befreit, wenn ihr die nötigen Mittel fehlen und ihr Begehren nicht offensicht-
lich aussichtslos erscheint. Unter den gleichen Voraussetzungen wird einer Partei der kostenlo-
se Beizug eines Anwaltes bzw. einer Anwältin gewährt, sofern dies zur Wahrung ihrer Rechte 
notwendig erscheint (§ 22 Abs. 2 VPO). Die Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege 
gemäss § 22 Abs. 1 VPO stimmen mit denjenigen der Minimalgarantie von Art. 29 Abs. 3 BV 
überein (KGE VV vom 8. Juni 2016 [810 15 334] E. 5.2). Für die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege ist nicht erforderlich, dass die Begehren als aussichtsreich erscheinen; sie ist in-
des ausgeschlossen, wenn die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustge-
fahren und sie deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begeh-
ren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die 
Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die 
über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess 
entschliessen würde. Eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr 
nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 139 III 475 
E. 2.2; BGE 138 III 217 E. 2.2.4; BGE 133 III 614 E. 5; STEINMANN, a.a.O., Art. 29 Rz. 69; 
MEICHSSNER, a.a.O., S. 106 f.). Die Mehrzahl der in der vorliegenden Beschwerde gestellten 
Rechtsbegehren erweist sich wie oben aufgezeigt entweder als prozessual unzulässig oder es 
fehlt an einer Begründung. Kann auf ein Begehren schon aus formellen Gründen nicht eingetre-
ten werden, so ist regelmässig Aussichtslosigkeit anzunehmen (MEICHSSNER, a.a.O., S. 101). 
Soweit bezüglich der verweigerten unentgeltlichen Verbeiständung auf die Beschwerde einge-
treten werden konnte, so zeigen die obigen Erwägungen, dass die Gewinnaussichten nicht zu-
letzt aufgrund der klaren (publizierten) kantonsgerichtlichen Rechtsprechung und der bundesge-
richtlichen Vorgaben bei objektiver Betrachtung von Anfang an beträchtlich geringer als die Ver-
lustgefahren einzuschätzen waren, weshalb die Beschwerde insgesamt als aussichtslos er-
scheint. Da die Voraussetzungen nach § 22 Abs. 1 und 2 VPO kumulativ erfüllt sein müssen, 
erübrigt sich eine Prüfung der übrigen Anspruchsvoraussetzungen. Das Gesuch der Beschwer-
deführerin um unentgeltliche Rechtspflege ist zufolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzu-
weisen. 
 
7.2 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die 
Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). An-
gesichts des Ausgangs des Verfahrens sind die Verfahrenskosten in der Höhe von 
Fr. 1'400.-- der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. 
 

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7.3 Gemäss § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Bei-
zug eines Anwalts oder einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Gemäss dem Ausgang des Verfahrens ist dem anwaltlich 
vertretenen Beschwerdegegner antragsgemäss eine Parteientschädigung zu Lasten der Be-
schwerdeführerin zuzusprechen. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdegegners weist in ihrer 
Honorarnote vom 3. April 2017 einen Zeitaufwand von 8.75 Stunden à Fr. 300.-- sowie Ausla-
gen in der Höhe von Fr. 2.-- aus. Der Stundenaufwand ist nicht zu beanstanden, der Stunden-
ansatz erscheint jedoch dem eher überschaubaren Schwierigkeitsgrad der vorliegenden Streit-
sache nicht angemessen. Der Honoraransatz ist dementsprechend ermessensweise auf 
Fr. 250.-- pro Stunde festzulegen. Demzufolge hat die Beschwerdeführerin dem Beschwerde-
gegner eine Parteientschädigung in der Höhe von insgesamt Fr. 2'364.65 (inkl. Auslagen und 
8 % MWST) auszurichten. Im Übrigen sind die Parteikosten wettzuschlagen. 
 
 
Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 
   
 2. Das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege 

wird abgewiesen. 
   
 3. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'400.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt. 
   
 4. Die Beschwerdeführerin hat dem Beschwerdegegner eine Parteient-

schädigung in der Höhe von Fr. 2'364.65 (inkl. Auslagen und 8 % MWST) 
auszurichten. 

 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber