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**Case Identifier:** f3e05645-7640-5266-81bd-a7b85d020c1a
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-11-20
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 20.11.2025 IV 2024/215
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-215_2025-11-20.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/16

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/215

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 22.12.2025

Entscheiddatum: 20.11.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 20.11.2025
Art. 28 IVG. Art. 28a Abs. 1 IVG. Art. 28b IVG. Art. 25 ff. IVV. Festlegung der 
Arbeitsfähigkeit des Beigeladenen. Die Restarbeitsfähigkeit des 
Beigeladenen ist auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwertbar. 
Berechnung des Invaliditätsgrades und Zusprache einer höheren Rente ab 
einem früheren Zeitpunkt als von der Beschwerdegegnerin zugesprochen. 
Teilweise Gutheissung der Beschwerde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. November 2025, IV 
2024/215).

«Entscheid als PDF»

 

Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/15 

 

 
 
Versicherungsgericht 
Abteilung III 

 

 

 
 
 
 

 Entscheid vom 20. November 2025 

Besetzung  Versicherungsrichter Michael Rutz (Vorsitz), Versicherungsrichterinnen 
Mirjam Angehrn und Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Katja Blättler  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/215 
 

   

Parteien 
 

 S t i f t u n g  f ü r  d e n  f l e x i b l e n  A l t e r s r ü c k t r i t t  
i m  B a u h a u p t g e w e r b e  ( F A R ) ,  Obstgartenstrasse 19, 
8006 Zürich,  

Beschwerdeführerin,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Kaspar Saner, KSPartner,  
Ulrichstrasse 14, 8032 Zürich,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 
9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  
 

 
am Verfahren beteiligt 
 

A.___, 
Beigeladener,  

  

Gegenstand  Rente (i.S. A.___) 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/215 
 

 

2/15 

Sachverhalt 
A.  

A.a A.___ (nachfolgend: Versicherter) meldete sich am 22. Oktober 2021 erstmals zum Bezug von 
Leistungen der Invalidenversicherung an (IV-act. 1).  

A.b Dr. med. B.___, Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation, hatte am 6. Februar 
2020 berichtet, es sei die Diagnose einer peripheren und axialen Spondylarthritis zu stellen (IV-act. 13-

3). Dr. med. C.___, Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin, hatte den Versicherten am 24. Februar 

2020 untersucht und gleichentags als Diagnosen eine Kardiomyopathie unklarer Ätiologie, ein 
tachykardes Vorhofflimmern, einen Status nach Amaurosis fugax links sowie eine Spondylarthritis 

ankylosans festgehalten. Der Beginn einer oralen Antikoagulation sei indiziert. Zudem seien die 

Etablierung einer Herzinsuffizienz-Therapie und eine Steigerung der Frequenzkontrolle sinnvoll 

(Fremdakten 2-9 ff.).  

A.c Vom 17. bis 20. April 2021 hatte sich der Versicherte stationär im Spital D.___ befunden. In ihrem 
Austrittsbericht vom 26. April 2021 hatten die zuständigen Ärzte als Diagnose eine Kardiomyopathie 

unklarer Ätiologie und eine Spondylarthritis ankylosans festgehalten (IV-act. 11). Sie hatten dem 

Versicherten vom 17. bis 30. April 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert (Fremdakten 1-2).  

A.d Dr. med. E.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, beurteilte am 8. November 2021, der 
Versicherte sei seit Mai 2021 in seiner Tätigkeit als Kranführer nicht mehr arbeitsfähig (IV-act. 13-1 f., 

s. auch die Arbeitsunfähigkeitsatteste in Fremdakten 1). Dr. C.___ berichtete am 13. Dezember 2021 

nach einer kardiologischen Verlaufskontrolle über einen anamnestisch leicht verbesserten Verlauf und 

erfreuliche Befunde (IV-act. 39-5). 

A.e Dr. B.___ hielt in ihrem Bericht vom 15. Februar 2022 als Diagnosen eine periphere und axiale 
Spondylarthritis, ein lumbovertebrales Syndrom, eine Gonarthritis rechts und eine Gonarthrose 

beidseits, eine Coxarthrose und ein femoroacetabuläres Impingement beidseits sowie eine Exostose 

Fibulaköpfchen links fest (IV-act. 60-12 f., vgl. auch bereits den Bericht von Dr. Jahr vom 25. Januar 

2019 [IV-act. 77-29 f.]).  

A.f Am 24. Mai 2022 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sein Leistungsbegehren um berufliche 
Massnahmen werde abgewiesen, da er sich aufgrund seiner gesundheitlichen Situation nicht in der 

Lage fühle, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen (IV-act. 32). 

A.g Am 23. Juni 2022 wurde der Versicherte wegen erneutem tachykardem Vorhofflimmern auf der 
interdisziplinären Intensivstation des Spitals D.___ ambulant behandelt (IV-act. 9). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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3/15 

A.h RAD-Ärztin Dr. med. F.___, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, beurteilte am 17. Juli 2022, 
der Beginn der Arbeitsunfähigkeit (in der angestammten Tätigkeit) könne auf den 17. April 2021 

festgelegt werden (IV-act. 53). Dr. E.___ befand am 7. September 2022, aufgrund der invalidisierenden 

Herz- und Rückenproblematik sei dem Versicherten auch keine adaptierte Tätigkeit mehr zumutbar (IV-

act. 60-4). Dr. C.___ hielt am 19. September 2022 fest, es bestehe keine Arbeitsfähigkeit für strenge 
körperliche Arbeiten oder solche in grosser Höhe. Die bisherige Tätigkeit sei nicht mehr zumutbar. Eine 

adaptierte Tätigkeit wäre für ca. sechs Stunden pro Tag möglich (IV-act. 40-2 ff.).   

A.i Der Versicherte teilte der IV-Stelle am 24. Oktober 2022 auf Nachfrage mit, per 1. November 
2022 stehe seine Frühpensionierung bevor. Diese erfolge nicht aus gesundheitlichen Gründen, sondern 

weil er im Baugewerbe erwerbstätig gewesen sei und laut der Stiftung für den flexiblem Altersrücktritt 

im Bauhauptgewerbe (nachfolgend: Stiftung FAR) Anspruch darauf habe (IV-act. 56).  

A.j PD Dr. med. G.___, Fachärztin für Innere Medizin, Hämatologie und Medizinische Onkologie, 
hielt in ihrem Bericht vom 27. Oktober 2022 als Diagnosen unter anderem eine monoklonale 

Gammopathie sowie eine Leukopenie und Anämie fest (IV-act. 66). Dr. C.___ berichtete am 14. 

November 2022 über einen stabilen kardiologischen Verlauf und einen unveränderten Befund (IV-act. 

77-22).  

A.k Mit Vorbescheid vom 5. Januar 2023 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung des 
Rentenbegehrens in Aussicht. Sie begründete, der Versicherte beziehe eine Rente der Stiftung FAR, 
welche er auch bei voller Gesundheit beziehen würde. Er werde deshalb als zu 100 % im Haushalt 

qualifiziert und habe dort keine Einschränkungen (IV-act. 72). Mit Schreiben vom 8. Februar 2023 an 

die IV-Stelle führte Dr. E.___ aus, er teile ihr in Absprache mit dem Versicherten mit, dass dieser 

Einwand gegen den Vorbescheid erhebe. Der Versicherte sei als Maurer zu 0 % arbeitsfähig. Eine 

Haushaltstätigkeit stehe nicht zur Diskussion und müsse auch nicht beurteilt werden (IV-act. 76). Am 

21. März 2023 verfügte die IV-Stelle entsprechend ihrem Vorbescheid (IV-act. 86). Dagegen erhob die 

Stiftung FAR am 8. Mai 2023 Beschwerde beim Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen 

(Verfahren IV 2023/75) und beantragte, es sei dem Versicherten für die Zeit ab 1. April 2022 eine ganze 

Invalidenrente zu gewähren (vgl. IV-act. 88). Die IV-Stelle widerrief am 11. Juli 2023 die angefochtene 

Verfügung vom 21. März 2023 (IV-act. 94), da sie nach erneuter Überprüfung zum Schluss kam, dass 

beim Versicherten nicht von einer freiwilligen vorzeitigen Pensionierung auszugehen sei (IV-act. 95). 

Mit Verfügung vom 15. August 2023 schrieb das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen das 

Verfahren IV 2023/75 ab (IV-act. 105). 

A.l Dr. C.___ berichtete am 1. September 2023, aus kardiologischer Sicht sei der Verlauf stationär. 
In Zukunft sei eher mit einer Verschlechterung zu rechnen. Eine adaptierte Tätigkeit wäre dem 

Versicherten für ca. sechs Stunden pro Tag zumutbar (IV-act. 129). RAD-Ärztin Dr. F.___ beurteilte am 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4/15 

10. September 2023, in der angestammten Tätigkeit bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 0 %, in einer 

adaptierten Tätigkeit eine solche von 70 % (IV-act. 131). 

A.m Mit Vorbescheid vom 14. September 2023 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung 
des Rentenbegehrens bei einem Invaliditätsgrad von 37 % in Aussicht (IV-act. 134). Dagegen erhob 

die Stiftung FAR am 19. Oktober 2023 Einwand und beantragte, es sei dem Versicherten eine ganze 
Rente, eventualiter eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 43 %, zuzusprechen (IV-act. 141).  

A.n RAD-Ärztin Dr. F.___ hielt am 17. November 2023 an ihrer Einschätzung fest (IV-act. 143).  

A.o Mit Vorbescheid vom 29. Januar 2024 (ersetzte den Vorbescheid vom 14. September 2023) 
stellte die IV-Stelle dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 43 % die Zusprache einer Rente 

von 32.5 % einer ganzen Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Januar 2024 in Aussicht (IV-act. 146). 

Dagegen erhob die Stiftung FAR am 22. Februar 2024 Einwand (IV-act. 148). Am 27. September 2024 

verfügte die IV-Stelle entsprechend ihrem Vorbescheid (IV-act. 175, vgl. auch IV-act. 151 ff.).  

B.  

B.a  Die Stiftung FAR (nachfolgend: Beschwerdeführerin), vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. K. 
Saner, erhob am 30. Oktober 2024 dagegen Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung 

sei aufzuheben und es sei dem Versicherten (nachfolgend: Beigeladener) mit Wirkung ab 1. April 2022 

eine ganze IV-Rente zuzusprechen; alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge (act. G1).  

B.b Die IV-Stelle (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beantragte am 16. Januar 2025, die 
Beschwerde sei insoweit teilweise gutzuheissen, als ab 1. Mai 2022 ein Anspruch des Beigeladenen 

auf eine Rente von 35 Prozent einer ganzen Rente zu bejahen sei (act. G5). 

B.c Mit Replik vom 30. April 2025 liess die Beschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren festhalten 
(act. G11).  

B.d Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 13. Mai 2025 auf die Einreichung einer Duplik (act. G13). 

B.e Mit Schreiben vom 22. Mai 2025 eröffnete die Verfahrensleitung dem Beigeladenen eine Frist zur 
Stellungnahme (act. G14). Dieser liess sich innert Frist nicht vernehmen (act. G15).  

Erwägungen 
1.  

Die Beschwerdeführerin richtet dem Beigeladenen seit 1. November 2022 eine Überbrückungsrente 

gemäss dem Gesamtarbeitsvertrag für den flexiblen Altersrücktritt im Bauhauptgewerbe (GAV FAR) 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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5/15 

aus (IV-act. 71-2). Gestützt auf Art. 18 GAV FAR kann sie diese Rente kürzen, soweit andere 

vertragliche oder gesetzliche Leistungen erbracht werden. Als gesetzliche Leistung gilt unter anderem 

eine Rente der Invalidenversicherung (Art. 18 Abs. 2 Reglement GAV FAR). Die angefochtene 

Verfügung wirkt sich damit zwar nicht auf die grundsätzliche Leistungspflicht der Beschwerdeführerin 

aus, beeinflusst diese jedoch in quantitativer Hinsicht. In dieser Konstellation ist gemäss 
bundesgerichtlicher Rechtsprechung für die Legitimation eines Dritten zur Erhebung einer Beschwerde 

«pro Adressat» über das – hier zweifellos vorliegende – wirtschaftliche Interesse hinaus erforderlich, 

dass diesem aus der angefochtenen Verfügung ein unmittelbarer Nachteil erwächst. Ein solcher wird 

bejaht, wenn sich die Möglichkeit zur Leistungskürzung unmittelbar aus der Verfügung in Verbindung 

mit Gesetz und Verordnung ergibt (BGE 134 V 153 E. 5.3.2 und E. 5.5). Dies ist hier der Fall, da Art. 

18 GAV FAR, gestützt worauf die Beschwerdeführerin bei Vorliegen einer rentenzusprechenden IV-

Verfügung ihre Leistungen kürzen kann, allgemeinverbindlich erklärt wurde (vgl. Art. 1 des 

Bundesratsbeschluss über die Allgemeinverbindlicherklärung des GAV FAR) und damit 

Gesetzescharakter aufweist (Urteil des Bundesgerichts vom 7. August 2024, 9C_717/2023 [nicht in 

BGE 151 III 143 publizierte] E. 5.2). Der Beschwerdeführerin erwächst damit aus der angefochtenen 

Verfügung ein unmittelbarer Nachteil im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, woran nichts 

ändert, dass es sich bei Art. 18 GAV FAR um eine Kann-Bestimmung handelt (BGE 134 V 153 E. 5.5), 

die auf Stufe Reglement noch konkretisiert wird. Die Legitimation der Beschwerdeführerin gemäss Art. 
59 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) 

ist daher zu bejahen, was auch von der Beschwerdegegnerin nicht bestritten wird. Da auch die übrigen 

Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. 

2.  

Streitgegenstand bildet der Rentenanspruch resp. die Höhe und der Beginn des Rentenanspruchs des 

Beigeladenen. Die Beschwerdegegnerin anerkannte in ihrer Beschwerdeantwort einen Anspruch auf 

eine Rente von 35 % einer ganzen Rente mit Wirkung ab 1. Mai 2022 bei einem Invaliditätsgrad von 44 

% (act. G5), während die Beschwerdeführerin der Ansicht ist, der Beigeladene habe mit Wirkung ab 1. 

April 2022 Anspruch auf eine ganze Rente (act. G1). 

2.1 Am 1. Januar 2022 ist die Gesetzesrevision "Weiterentwicklung der IV" (WEIV) in Kraft getreten. 
Mit der Anmeldung bei der Beschwerdegegnerin im Oktober 2021 und dem Ablauf der sechsmonatigen 

Karenzfrist gemäss Art. 29 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20; keine Änderung durch die WEIV) liegt ein Anspruch auf Rentenleistungen ab dem Frühjahr 

2022 und folglich nach Inkrafttreten der WEIV im Streit, weshalb die am 1. Januar 2022 in Kraft 
getretenen Änderungen im IVG sowie in der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV; SR 

831.201) Anwendung finden (siehe das Kreisschreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen 

über Invalidität und Rente in der Invalidenversicherung [KSIR], gültig ab 1. Januar 2022, Rz. 9100). Im 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6/15 

Folgenden werden die Bestimmungen des IVG und der IVV in der ab 1. Januar 2022 geltenden und 

vorliegend anwendbaren Fassung zitiert. Aufgrund der neuerlichen Änderung der IVV per 1. Januar 

2024 (Pauschalabzug; vgl. nachfolgende E. 5.3.3) finden ab 1. Januar 2024 zusätzlich die 

Bestimmungen der IVV in der ab diesem Zeitpunkt gültigen Fassung Anwendung (BGE 150 V 323 E. 

4.2 sowie Urteil des Bundesgerichts vom 5. September 2024, 8C_243/2023, E. 3 mit Hinweisen). 

2.2 Einen Anspruch auf eine Rente der IV haben Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

wiederherstellen, erhalten oder verbessern können, während eines Jahres ohne wesentlichen 

Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen sind und nach Ablauf dieses 

Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (Art. 28 Abs. 1 IVG). Invalidität ist gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG 

die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

Erwerbsunfähigkeit wird in Art. 7 Abs. 1 ATSG als der durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, 

geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und 

Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht 

kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt definiert. Gemäss Art. 28a Abs. 1 Satz 1 IVG i.V.m. Art. 16 

ATSG ist der Invaliditätsgrad grundsätzlich durch einen Einkommensvergleich zu ermitteln. Dabei wird 

das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung 

der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 
Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (zumutbares Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt zum Einkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 

(Valideneinkommen). 

2.3 Die Höhe des Rentenanspruchs wird in prozentualen Anteilen an einer ganzen Rente festgelegt. 
Bei einem Invaliditätsgrad von 50 bis 69 % entspricht der prozentuale Anteil dem Invaliditätsgrad. Bei 

einem Invaliditätsgrad ab 70 % besteht Anspruch auf eine ganze Rente (Art. 28b Abs. 1 bis 3 IVG). Bei 

einem Invaliditätsgrad unter 50 % gelten die im Gesetz festgesetzten prozentualen Anteile zwischen 25 

und 47.5 % (vgl. Art. 28b Abs. 4 IVG).  

2.4 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und im Beschwerdefall das 
Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 

beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die 

versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 256 E. 4). Hinsichtlich des Beweiswerts eines 

Arztberichts ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen 
Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 

der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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(BGE 125 V 351 E. 3a). Bei der Würdigung der Einschätzungen der behandelnden Ärztinnen und Ärzte 

ist darüber hinaus der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, wonach solche nicht nur in der Funktion 

als Hausärzte und Hausärztinnen, sondern auch als spezialärztlich behandelnde Medizinalpersonen im 

Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer 

Patienten aussagen (Urteil des Bundesgerichts vom 27. September 2017, 8C_295/2017, E. 6.4.2, mit 
weiteren Verweisen). Da sie sich zudem in erster Linie auf die Behandlung zu konzentrieren haben, 

verfolgen deren Berichte nicht den Zweck einer den abschliessenden Entscheid über die 

Versicherungsansprüche erlaubenden objektiven Beurteilung des Gesundheitszustandes (BGE 135 V 

465 E. 4.5). Auf Berichte von versicherungsinternen medizinischen Sachverständigen wie dem RAD 

kann dagegen abgestellt werden, sofern nicht Zweifel an deren Überzeugungskraft bestehen, wobei 

jedoch bereits geringe Zweifel genügen (BGE 135 V 465 E. 4.6). 

2.5 Im Sozialversicherungsrecht gelten der Untersuchungsgrundsatz und der Grundsatz der freien 
Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Verwaltung und Sozialversicherungsgericht haben von sich aus 

für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. 

Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es abhängt, ob über den streitigen Anspruch 

so oder anders zu entscheiden ist. In diesem Rahmen haben Verwaltungsbehörden und das 

Versicherungsgericht zusätzliche Abklärungen stets dann vorzunehmen oder zu veranlassen, wenn 

hierzu aufgrund der Parteivorbringen oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte 
hinreichender Anlass besteht (MIRIAM LENDFERS, N 88 zu Art. 61, in Ueli Kieser/Matthias Kradolfer/ 

Miriam Lendfers [Hrsg.], Kommentar zum Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des 

Sozialversicherungsrechts, ATSG, 5. Aufl. 2024). 

3.  

Der Beigeladene befand sich vom 17. bis 20. April 2021 stationär im Spital D.___ (IV-act. 11). Der dort 

zuständige Arzt attestierte dem Beigeladenen vom 17. bis 30. April 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 

100 % (Fremdakten 1-2). Dr. E.___ berichtete sodann am 8. November 2021, der Beigeladene sei seit 

Mai 2021 als Kranführer nicht mehr arbeitsfähig (IV-act. 8, vgl. die entsprechenden 

Arbeitsunfähigkeitszeugnisse in Fremdakten 1-1, 1-3 f.). Er attestierte dem Beigeladenen auch nach 

Erstellung dieses Berichts durchgehend eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % (Fremdakten 1-1, 1-3 f., 3-

31). RAD-Ärztin Dr. F.___ hielt am 12. November 2021 zusammenfassend fest, in der angestammten 

Tätigkeit bestehe seit 17. April 2021 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit (IV-act. 15). Am 17. Juli 

2022 bestätigte sie erneut, der Beginn der Arbeitsunfähigkeit könne auf den 17. April 2021 festgelegt 

werden (IV-act. 53). Der Ablauf des Wartejahres i.S.v. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG und der frühestmögliche 
Zeitpunkt des Rentenbeginns ist somit entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin auf den 1. April 

2022 festzulegen. Damals war auch die sechsmonatigen Karenzfrist gemäss Art. 29 Abs. 1 IVG 

abgelaufen.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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4.  

Um den Invaliditätsgrad des Beigeladenen bestimmen zu können, muss zuerst seine Arbeitsfähigkeit 

für angepasste Tätigkeiten mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit feststehen. 

4.1 Dr. C.___ beurteilte am 19. September 2022, beim Beschwerdeführer bestehe keine 
Arbeitsfähigkeit mehr für strenge körperliche Arbeiten oder für solche in grosser Höhe wie 
beispielsweise als Kranführer. Beim Treppensteigen bestünden aufgrund der Herzinsuffizienz 

Einschränkungen und aufgrund des Schwindels seien Arbeiten in grosser Höhe gefährlich. Die 

bisherige Tätigkeit sei dem Beschwerdeführer nicht mehr zumutbar. Eine adaptierte Tätigkeit sei jedoch 

in einem zeitlichen Rahmen von ca. sechs Stunden täglich möglich (IV-act. 40-2 ff.). Am 1. September 

2023 befand Dr. C.___ erneut, eine adaptierte Tätigkeit (entsprechend obgenannten Adaptionskriterien) 

sei für ca. sechs Stunden pro Tag zumutbar (IV-act. 129-2 ff.). Im Einklang damit führte RAD-Ärztin Dr. 

F.___ am 10. September 2023 aus, die aus kardiologischer Sicht attestierte Arbeitsfähigkeit von ca. 70 

% in einer kardiologisch adaptierten Tätigkeit sei plausibel und nachvollziehbar. Aus rheumatologischer 

Sicht werde (von den behandelnden Ärzten) keine Arbeitsunfähigkeit attestiert. In Anbetracht der 

nachgewiesenen degenerativen Veränderungen, unter anderem der Wirbelsäule, der Knie- und 

Hüftgelenke, seien jedoch Adaptionskriterien im Rahmen eines Vollpensums zu berücksichtigen. Die 

Blutbildveränderungen (vor allem die Blutarmut/Anämie) bedingten eine gewisse Leistungsminderung 

mit rascherer Erschöpfung und Müdigkeit, die aus Sicht des RAD mit dem 70 % Pensum aus 
kardiologischer Sicht bereits ausreichend berücksichtigt sei. Dr. F.___ beurteilt daher nachvollziehbar, 

für die schwere körperliche Tätigkeit als Bauarbeiter liege keine Arbeitsfähigkeit mehr vor. Für eine 

adaptierte Tätigkeit bestehe jedoch eine Arbeitsfähigkeit von 70 %, umsetzbar in einem Vollpensum mit 

Leistungsminderung von 30 % durch verlangsamtes Arbeiten, zusätzliche Pausen und zum 

Positionswechsel. Es müsse sich um eine leichte körperliche Tätigkeit handeln. Aufgrund der 

Schwindelsymptomatik dürfe keine Absturzgefahr (kein Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten) bestehen 

und der Beigeladene dürfe keine gefährlichen Maschinen bedienen. Die Tätigkeiten dürften keine hohen 

Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit, die Flexibilität und die Stressbelastbarkeit stellen. 

Ausserdem dürften die Arbeiten nicht mit häufigen Zwangshaltungen für die Wirbelsäule verbunden 

sein oder häufiges Knien, Hocken oder Treppensteigen erfordern (IV-act. 131).  

4.2 Die Beschwerdeführerin liess in ihrem Einwand vom 19. Oktober 2023 beanstanden, dass der 
RAD bezüglich der Arbeitsfähigkeit einzig auf die Angaben des Kardiologen abgestellt habe. Die 

anderen, teils einschneidenden Gesundheitsprobleme in den Bereichen Rheumatologie/Orthopädie, 

Hämatologie und Innere Medizin seien dann einfach in der vom Kardiologen (Dr. C.___) festgestellten 
Leistungseinbusse "untergebracht" worden. Dies entspreche nicht einer rechtskonformen Abklärung 

(IV-act. 141). Wie jedoch bereits ausgeführt, hat Dr. F.___ die Einschränkungen des 

Beschwerdeführers in allen medizinischen Fachbereichen ausreichend berücksichtigt und 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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insbesondere die Adaptionskriterien entsprechend formuliert. Die behandelnden Fachärzte Dr. B.___ 

und PD G.___ haben unbestritten (vgl. act. G11) nie eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Dr. F.___ setzte 

sich jedoch mit den von ihnen festgehaltenen rheumatologischen sowie hämatologischen Diagnosen 

sowie den damit verbundenen Einschränkungen des Beigeladenen auseinander und liess diese in ihre 

Beurteilung einfliessen. Hausarzt Dr. E.___ hatte dem Beschwerdeführer seit Mai 2021 praktisch 
durchgehend eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestiert (vgl. IV-act. 13-1 f., Fremdakten 1, 2-19 ff., 3-

3 f., 3-9 f., 3-15 f., 3-31, 3-34 ff., 3-55 ff.). Am 7. September 2022 hatte Dr. E.___ beurteilt, dem 

Beschwerdeführer sei weder die bisherige Tätigkeit als Kranführer/Maurer, noch eine andere Tätigkeit 

zumutbar. Er begründete dies mit einer invalidisierenden Herz- und Rückenproblematik, welche beide 

für sich alleine eine gänzliche Arbeitsunfähigkeit begründeten. Der Beigeladene sei 40 Jahre lang 

Bauarbeiter gewesen (IV-act. 60-1 ff.). Mit RAD-Ärztin Dr. F.___ (IV-act. 131) ist jedoch festzuhalten, 

dass die von Hausarzt Dr. E.___ seit Mai 2021 durchgehend attestierte vollumfängliche 

Arbeitsunfähigkeit mit keiner weiteren Diagnose oder eigenen Untersuchungsbefunden begründet 

wurde. Dr. E.___ führte insbesondere nicht nachvollziehbar aus, weshalb dem Beigeladenen auch eine 

adaptierte Tätigkeit nicht mehr mindestens in einem Teilpensum zumutbar sein sollte und äusserte sich 

nicht zu allfälligen Adaptionskriterien. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die RAD-Ärztin Dr. F.___ 

nicht darauf abstellte (vgl. IV-act. 131). Nach Eingang des obgenannten Einwands der 

Beschwerdeführerin (IV-act. 141) führte Dr. F.___ am 17. November 2023 ausserdem überzeugend 
aus, die Diagnose einer peripheren und axialen Spondylarthritis sei im Verlauf nicht bestätigt worden. 

Es lägen degenerative Veränderungen des Stützapparats vor. Die spärliche Therapieintensität 

(medikamentös und nicht-medikamentös) stütze aufgrund des orthopädischen Leidens eine 

hochgradige Einschränkung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht. Die aufgrund des kardialen 

Leidens erforderliche Pensumseinschränkung einschliesslich Adaptionskriterien aus kardialer und 

orthopädischer Sicht schlössen die Leistungseinschränkung durch die leichte Blutarmut mit ein. Eine 

weitere Steigerung der Arbeitsunfähigkeit sei nicht plausibel, da die Blutarmut keine zusätzliche 

Leistungseinbusse in einem anderen Funktionsbereich (Sehfähigkeit, Hörfähigkeit, etc.) verursache. Es 

seien im Übrigen keine neuen medizinischen Sachverhalte oder Diagnosen vorgebracht worden, die 

nicht ohnehin bereits im medizinischen Dossier erwähnt bzw. diskutiert worden seien. Sie bleibe daher 

bei der bisherigen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit und des Zumutbarkeitsprofils (IV-act. 143).  

4.3 Zusammenfassend ist daher ab dem Zeitpunkt der Rentenprüfung per 1. April 2022 von einer 
Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer adaptierten Tätigkeit auszugehen. Weitere medizinische Abklärungen 

erübrigen sich.  

5.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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10/15 

Die Beschwerdeführerin lässt geltend machen, eine allfällige Restarbeitsfähigkeit des Beigeladenen sei 

aufgrund seines Alters und weiterer Umstände auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht verwertbar 

(act. G1, G11). 

5.1 Massgeblich für die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit ist der ausgeglichene Arbeitsmarkt 
(Art. 7 Abs. 1 und Art. 16 ATSG), der als theoretische Grösse durch ein gewisses Gleichgewicht 
zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften gekennzeichnet ist und einen Fächer 

verschiedenster Tätigkeiten aufweist. Das gilt sowohl bezüglich der dafür verlangten beruflichen und 

intellektuellen Voraussetzungen wie auch hinsichtlich des körperlichen Einsatzes. Unverwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit ist erst anzunehmen, wenn die zumutbare Tätigkeit in nur so eingeschränkter Form 

möglich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht 

realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers möglich wäre und das Finden 

einer entsprechenden Stelle daher von vorneherein als ausgeschlossen erscheint (Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. Dezember 2021, 8C_202/2021, E. 5.1 mit Hinweisen). Auf dem 

massgebenden hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) werden Hilfsarbeiten 

prinzipiell altersunabhängig nachgefragt und erfordern grundsätzlich weder gute Kenntnisse der 

deutschen Sprache noch eine Ausbildung (Urteil des Bundesgerichts vom 25. Oktober 2018, 

9C_898/2017, E. 3.4). Fehlt es an einer wirtschaftlich verwertbaren Resterwerbsfähigkeit, liegt eine 

vollständige Erwerbsunfähigkeit vor, die einen Anspruch auf eine ganze Invalidenrente begründet (BGE 
138 V 460 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Frage, ob die medizinisch-theoretische Restarbeitsfähigkeit 

wirtschaftlich noch verwertbar ist, bestimmt sich bezogen auf den Zeitpunkt, in welchem die 

medizinische Zumutbarkeit feststeht (BGE 138 V 461 f. E. 3.3 f.). 

5.2 Das fortgeschrittene Alter stellt einen invaliditätsfremden Faktor dar. Dennoch kann es 
rechtsprechungsgemäss zusammen mit weiteren persönlichen und beruflichen Gegebenheiten dazu 

führen, dass die einer versicherten Person verbliebene Resterwerbsfähigkeit auf dem ausgeglichenen 

Arbeitsmarkt realistischerweise nicht mehr nachgefragt wird, und dass ihr deren Verwertung auch 

gestützt auf die Selbsteingliederungslast nicht mehr zumutbar ist. Massgebend können dabei die Art 

und Beschaffenheit des Gesundheitsschadens und seiner Folgen, der absehbare Umstellungs- und 

Einarbeitungsaufwand und in diesem Zusammenhang auch Persönlichkeitsstruktur, vorhandene 

Begabungen und Fertigkeiten, Ausbildung, beruflicher Werdegang oder Anwendbarkeit von 

Berufserfahrung aus dem angestammten Bereich sein (Urteil des Bundesgerichts vom 25. November 

2021, 8C_535/2021, E. 5.3.2). Die Rechtsprechung hat für die Unverwertbarkeit der 

Restarbeitsfähigkeit älterer Menschen relativ hohe Hürden aufgestellt (Urteil des Bundesgerichts vom 
25. November 2021, 8C_535/2021, E.  5.6 mit weiteren Hinweisen).  

5.3 Vorliegend stand die medizinische Zumutbarkeit (Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer adaptierten 
Tätigkeit) spätestens im Zeitpunkt der Beurteilung von RAD-Ärztin Dr. F.___ vom 10. September 2023 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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fest (IV-act. 131). Der Beigeladene war damals knapp 61 Jahre alt und hätte – wäre er zu diesem 

Zeitpunkt nicht bereits frühpensioniert gewesen (vgl. IV-act. 56) – noch eine verbleibende 

Aktivitätsdauer von gut vier Jahren gehabt. Beim Beigeladenen besteht gemäss der überzeugenden 

Beurteilung von Dr. F.___ eine Arbeitsfähigkeit von 70 %, umsetzbar in einem Vollpensum mit einer 

Leistungsminderung von 30 %, bedingt durch verlangsamtes Arbeiten, zusätzliche Pausen und zum 
Positionswechsel (IV-act. 131). Bei einer solchen Tätigkeit sind gemäss Dr. F.___ – wie bereits erwähnt 

(E. 3.1) – aufgrund der kardiologischen Erkrankung und der nachgewiesenen degenerativen 

Veränderungen, unter anderem der Wirbelsäule, der Knie- und Hüftgelenke, diverse Adaptionskriterien 

im Rahmen des Vollpensums zu berücksichtigen. Die Blutbildveränderungen (vor allem die 

Blutarmut/Anämie) bedingen eine gewisse Leistungsminderung mit rascherer Erschöpfung und 

Müdigkeit. Es muss sich um eine leichte körperliche Tätigkeit ohne Absturzgefahr (kein Arbeiten auf 

Leitern oder Gerüsten) und ohne Bedienen gefährlicher Maschinen wegen der Schwindelsymptomatik 

handeln. Die Tätigkeiten dürfen keine hohen Anforderungen an die Konzentrationsfähigkeit, die 

Flexibilität und die Stressbelastbarkeit stellen. Ausserdem sind häufige Zwangshaltungen für die 

Wirbelsäule sowie häufiges Knien, Hocken oder Treppensteigen zu vermeiden (vgl. IV-act. 131). Auf 

dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt sind solche Stellen durchaus vorhanden. Denkbar wären unter 

Berücksichtigung der Adaptionskriterien beispielsweise gewisse Tätigkeiten, welche die Bedienung 

ungefährlicher Maschinen, Sortier-, Prüf- und Verpackungsarbeiten sowie leichte Montagearbeiten 
beinhalten. Auch gewisse Überwachungstätigkeiten sind nicht auszuschliessen. Der Beigeladene ist 

seit 1. November 2022 frühpensioniert (IV-act. 56) und hat daher offensichtlich keine Bemühungen 

unternommen, eine neue Anstellung zu finden. Für die ihm noch zumutbaren Hilfsarbeiten, welche auf 

dem massgebenden hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt prinzipiell altersunabhängig 

nachgefragt werden (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 25. Oktober 2018, 9C_898/2017, E. 3.4), ist 

der Einarbeitungsaufwand als verhältnismässig gering einzustufen. Zudem ist zu berücksichtigen, dass 

der Beigeladene bis April 2021 voll arbeitstätig war und bis zum massgeblichen Zeitpunkt im September 

2023 (vgl. IV-act. 131) keine langjährige Abwesenheit vom Arbeitsmarkt bestand, welche eine 

Wiedereingliederung massgeblich erschwert hätte. Ausgehend vom ausgeglichenen Arbeitsmarkt, der 

auch Nischenarbeitsplätze, also Stellen- und Arbeitsangebote umfasst, bei welchen Menschen mit 

Behinderung mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen können (vgl. 

Urteil des Bundesgerichts vom 20. Februar 2024, 9C_755, E. 5.5, mit Hinweisen), ist nach dem 

Gesagten trotz des fortgeschrittenen Alters des Beigeladenen und den Adaptionskriterien die 

Restarbeitsfähigkeit als verwertbar zu erachten.  

6.  

Basierend auf einer Arbeitsfähigkeit von 70 % in einer adaptierten Tätigkeit ist im Rahmen eines 

Einkommensvergleichs der Invaliditätsgrad zu ermitteln.  

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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6.1 Für das Valideneinkommen ist massgebend, was die versicherte Person aufgrund ihrer 
beruflichen Fähigkeiten und ihrer persönlichen Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit im massgebenden Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns verdient hätte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre. Dabei ist in der Regel vom zuletzt – d.h. grundsätzlich vor dem Beginn der 

ganzen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit – erzielten Verdienst auszugehen (BGE 139 V 30 E. 3.3.2, 
mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 18. März 2015, 8C_590/2014, E. 5.1). Im massgeblichen 

Zeitpunkt vom 1. April 2022 war der Beigeladene bei der H.___ AG als Kranführer beschäftigt, wobei 

er die Tätigkeit seit April 2021 krankheitsbedingt nicht mehr hatte ausüben können (vgl. E. 2, IV-act. 

14). Es ist davon auszugehen, dass der Beigeladene im Validenfall (mind. bis zu seiner 

Frühpensionierung) weiterhin dort als Kranführer tätig gewesen wäre. Die Beschwerdegegnerin hat als 

massgeblichen Lohn das Durchschnittseinkommen der Jahre 2018 bis 2020 herangezogen und dieses 

sodann angepasst an die Nominallohnentwicklung bis zum Rentenbeginn im Jahr 2022 (IV-act. 132 ff.). 

Wie die Beschwerdeführerin jedoch zu Recht geltend macht (act. G11), liegt das im Auszug aus dem 

individuellen Konto (IK-Auszug) für das Jahr 2019 festgehaltene Einkommen mit insgesamt Fr. 59'802.-

- deutlich unter den Werten der Jahre 2016 bis 2020, in denen der Beigeladene jeweils ein Einkommen 

zwischen Fr. 73'605.-- (im Jahr 2017) und Fr. 78'935.-- (im Jahr 2018) erzielte (vgl. IV-act. 6). Die 

Beschwerdeführerin erklärt dies damit, dass der Beigeladene in den Monaten Januar und Februar 2019 

Taggelder der Unfallversicherung bezogen habe, welche nicht der AHV-Beitragspflicht unterlägen (act. 
G11). Dieser Sachverhalt wird durch den eingereichten Auszug aus dem Lohnkonto des Beigeladenen 

für das Jahr 2019 bestätigt (act. G11.2). Es ist daher nicht sachgerecht, das gemäss IK-Auszug im Jahr 

2019 erzielte Einkommen bei der Festlegung des Valideneinkommens zu berücksichtigen. Aufgrund 

der schwankenden Einkommen rechtfertigt es sich dennoch, auf den Durchschnittswert der Jahre 2016 

bis 2020 gemäss IK-Auszug (IV-act. 6) abzustellen, dies jedoch unter Ausklammerung des Jahres 2019. 

Die entsprechenden Einkommen (Jahr 2016: Fr. 74'310.--, 2017: Fr. 73'605.--, 2018: Fr. 78'935.--, 2020: 

Fr. 77'440.--) sind an die Nominallohnentwicklung der Männer bis ins Jahr 2022 (Index 2016: 2'239, 

2017: 2'249, 2018: 2'260, 2020: 2'298, 2022: 2'305) anzupassen. Es ergibt sich damit ein 

massgebliches durchschnittliches Einkommen von Fr. 77'530.-- ([Fr. 76'500.-- + Fr. 75'438.-- + Fr. 

80'507.-- + Fr. 77'676.--] / 4). Die Beschwerdeführerin möchte stattdessen einzig auf das Einkommen 

des Jahres 2020 von Fr. 77'440.-- (vgl. IV-act. 6) bzw. angepasst an die Nominallohnentwicklung der 

Männer bis ins Jahr 2022 von rund Fr. 77'676.-- abstellen (act. G1). Selbst wenn dieser Vorgehensweise 

gefolgt würde, resultierte – wie sich nachfolgend ergibt (E. 5.2.3 f.) – derselbe Invaliditätsgrad wie bei 

Berücksichtigung des Durchschnittswerts der Jahre 2016, 2017, 2018 und 2020. 

6.2  

6.2.1 Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der 
beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders stabile 

Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in 

zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als 

angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als 

Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich, weil die 
versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich 

zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung die 

Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (BGE 135 V 301 E. 5.2 mit Hinweisen). Wird auf 

Tabellenlöhne abgestellt, sind grundsätzlich die im Verfügungszeitpunkt bezogen auf den Zeitpunkt des 

Rentenbeginns aktuellsten veröffentlichten statistischen Daten zu verwenden (Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. Dezember 2021, 8C_202/2021, E. 6.2 mit weiteren Hinweisen). Der 

Beigeladene ist seit November 2022 frühpensioniert und arbeitet dementsprechend nicht (IV-act. 56). 

Es rechtfertigt sich daher, das Invalideneinkommen gestützt auf die im Verfügungszeitpunkt vom 27. 

September 2024 (IV-act. 175) aktuellste veröffentlichte LSE 2022, Tabelle TA1, Zentralwert für Männer 

im Kompetenzniveau 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) festzulegen. Der 

entsprechende Lohn belief sich im Jahr 2022 auf Fr. 5'305.-- pro Monat bzw. Fr. 63'660.-- jährlich. 

Aufgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden ergibt sich ein 

massgebliches Jahreseinkommen von rund Fr. 66'366.--bzw. bei einer Arbeitsfähigkeit von 70 % ein 
solches von Fr. 46'456.--. 

6.2.2 Wird das Invalideneinkommen – wie vorliegend – auf der Grundlage von statistischen Lohndaten 
wie namentlich der LSE ermittelt, ist der so erhobene Ausgangswert gemäss bisheriger 

Rechtsprechung allenfalls zu kürzen. Damit soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass 

persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, Lebensalter, Dienstjahre, 

Nationalität oder Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben 

können und die versicherte Person je nach Ausprägung deswegen die verbliebene Arbeitsfähigkeit 

auch auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg 

verwerten kann. Der Abzug soll aber nicht automatisch erfolgen. Er ist unter Würdigung der Umstände 

im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen und darf 25 % nicht übersteigen. 

Dem Abzug kommt als Korrekturinstrument bei der Festsetzung eines möglichst konkreten 

Invalideneinkommens laut Bundesgericht überragende Bedeutung zu (BGE 148 V 174 E. 9.2.2, mit 

Verweisen).  

6.2.3 Per 1. Januar 2022 wurden unter anderem Art. 26bis Abs. 2 und 3 IVV in Kraft gesetzt, laut welchen 
das Einkommen mit Invalidität nach statistischen Werten [...] bestimmt wird, wenn kein anrechenbares 

Erwerbseinkommen vorliegt (Abs. 2). Kann die versicherte Person aufgrund ihrer Invalidität nur noch 

mit einer funktionellen Leistungsfähigkeit [...] von 50 % oder weniger tätig sein, so werden vom 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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statistisch bestimmten Wert 10 % für Teilzeitarbeit abgezogen (Abs. 3 in der vom 1. Januar 2022 bis 

31. Dezember 2023 gültig gewesenen Fassung). Der Beigeladene erfüllt zwar diese Voraussetzung 

nicht, das Bundesgericht erkannte jedoch Art. 26bis Abs. 3 IVV in der vom 1. Januar 2022 bis 31. 

Dezember 2023 gültigen Fassung als gesetzeswidrig an, soweit aufgrund der gegebenen Fallumstände 

sowie der ärztlich festgelegten qualitativen und quantitativen Leistungsfähigkeit Bedarf an 
weitergehender Korrektur bestehe (BGE 150 V 410 E. 10.6). Vorliegend ist hier insbesondere zu 

berücksichtigen, dass der Beigeladene selbst im Rahmen körperlich leichter Hilfsarbeitstätigkeiten in 

seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 18. Juni 2024, 

9C_572/2023, E. 4.4.2 mit Hinweisen). Er kann nur ideal leidensadaptierte Tätigkeiten ausüben. Es ist 

deshalb davon auszugehen, dass der Beigeladene seine 70%ige Arbeitsfähigkeit nicht mit demselben 

ökonomischen Erfolg verwerten kann wie eine gesunde Person. Daher erscheint die Vornahme eines 

Abzugs von 10 % vom Tabellenlohn angemessen. Folglich betrug das Invalideneinkommen bis 31. 

Dezember 2023 Fr. 41'810.-- (0.9 x Fr. 46'456.--) und der Invaliditätsgrad rund 46 % ([Fr. 77'530.-- - Fr. 

41'810.--] x 100 / Fr. 77'530.--). Bei – entsprechend der Berechnungsweise der Beschwerdeführerin 

(act. G1, vgl. E. 5.1) – Berücksichtigung eines Valideneinkommens von Fr. 77'676.-- resultierte ebenfalls 

ein Invaliditätsgrad von rund 46 % ([Fr. 77'676.-- – Fr. 41'810.--] x 100 / Fr. 77'676.--).  

6.2.4 Seit 1. Januar 2024 lautet Art. 26bis Abs. 3 IVV folgendermassen: Vom nach Art. 26bis Abs. 2 IVV 
bestimmten Wert werden 10 % abgezogen (Abs. 3 Satz 1). Im vorliegenden Fall kann offenbleiben, ob 
der Art. 26bis Abs. 3 IVV in der ab dem 1. Januar 2024 geltenden Fassung gesetzmässig ist, da sich 

aus den bereits dargelegten Gründen kein höherer Abzug als 10 % rechtfertigt. Es resultiert weiterhin 

ein Invaliditätsgrad von 46 %. Ein Invaliditätsgrad von 46 % entspricht einem prozentualen Anteil von 

40 % einer ganzen Rente (Art. 28b Abs. 4 IVG).  

7.  

7.1 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde dahingehend gutzuheissen ist, dass dem 
Beigeladenen mit Wirkung ab 1. April 2022 eine Rente in Höhe von 40 % einer ganzen Rente 

zuzusprechen ist. Die Sache ist zur Festsetzung und Ausrichtung der Leistungen an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.  

7.2 Im vorliegenden Fall ist für die Frage der Verlegung der Gerichtskosten von einem vollständigen 
Obsiegen der Beschwerdeführerin auszugehen (vgl. den Entscheid des Versicherungsgerichts des 

Kantons St. Gallen vom 3. Juni 2025, IV 2023/235 und IV 2024/15, E. 5.2). Das Beschwerdeverfahren 

ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im 

Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 
600.-- erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem Ausgang des 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Verfahrens entsprechend ist sie der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist der Beschwerdeführerin zurückzuerstatten. 

7.3 Die Parteien haben als mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Versicherungen keinen 
Anspruch auf Parteientschädigung (vgl. BGE 118 V 169 f. E. 7).  

Entscheid 
im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  
Die Beschwerde wird unter Aufhebung der Verfügung vom 27. September 2024 dahingehend 

gutgeheissen, als dem Beigeladenen mit Wirkung ab 1. April 2022 eine Rente in Höhe von 40 % einer 

ganzen Rente zugesprochen wird. Die Sache wird zur Festsetzung und Ausrichtung der geschuldeten 

Leistungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.  

2.  
Die Beschwerdegegnerin hat eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- zu bezahlen. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet.  

3.  
Für dieses Verfahren wird keine Parteientschädigung zugesprochen.  

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 20.11.2025
	Art. 28 IVG. Art. 28a Abs. 1 IVG. Art. 28b IVG. Art. 25 ff. IVV. Festlegung der Arbeitsfähigkeit des Beigeladenen. Die Restarbeitsfähigkeit des Beigeladenen ist auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwertbar. Berechnung des Invaliditätsgrades und Zusprache einer höheren Rente ab einem früheren Zeitpunkt als von der Beschwerdegegnerin zugesprochen. Teilweise Gutheissung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 20. November 2025, IV 2024/215).

		2026-01-28T03:58:39+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen