# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** bc8ece22-a3ef-5a02-8468-56336b4f4cbd
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-01-27
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 27.01.2022 725 21 169/21
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-21-169-21_2022-01-27.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 27. Januar 2022 (725 21 169 / 21) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Frage der Teilkausalität bei durch Anschlagen ausgelöster Epikondylitis humeri radialis 

(Tennisellenbogen) 

 
 
 
Besetzung Präsident Dieter Freiburghaus, Kantonsrichter Jürg Pulver, Kantons-

richter Beat Hersberger, Gerichtsschreiber i.V. Egzon Rexhaj 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer 
  

 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 

 
 
 
A. Der 1980 geborene A.____ war seit dem 6. Januar 2020 bei der Arbeitsvermittlungsfirma 
B.____ AG als Maurer angestellt und aufgrund dieses Anstellungsverhältnisses bei der Schwei-
zerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfäl-
len versichert. Am 21. Januar 2020 schlug er sich bei der Arbeit den rechten Ellbogen an einer 
Gerüstschraube an und verspürte danach einen einschiessenden Schmerz. Am 24. Januar 2020 

Seite 2 
 

wurde von Dr. med. C.____, Chefarzt Interdisziplinäre Notfallstation des Spitals D.____ eine post-
traumatische Epikondylitis humeri radialis rechts diagnostiziert. Ab Unfalltag lag eine 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit vor. Die Suva anerkannte in der Folge ihre Leistungspflicht und erbrachte die 
gesetzlichen Leistungen (Taggelder und Heilbehandlungskosten). Nach verzögertem Heilungs-
verlauf denervierte Dr. med. E.____, Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungs-
apparates des Spitals D.____, am 21. September 2020 am rechten Ellbogen operativ den Epikon-
dylus humeri radialis und nahm eine Dekompression des Supinatortunnels vor. Gestützt auf die 
kreisärztlichen Beurteilungen vom 17. Juli 2020 und vom 28. Dezember 2020 teilte die Suva dem 
Versicherten mit Verfügung vom 15. Januar 2021 mit, dass die noch bestehenden Beschwerden 
nicht mehr unfallbedingt seien, da der Zustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden habe, 
spätestens nach zwölf Wochen erreicht worden sei. Deshalb werde der Fall per 10. August 2020 
abgeschlossen und die Versicherungsleistungen würden ab diesem Zeitpunkt eingestellt. Daran 
hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin mit Entscheid vom 27. April 2021 fest. 
 
B. Gegen den Einspracheentscheid erhob A.____ am 27. Mai 2021 Beschwerde beim Kan-
tonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht. Er beantragte sinngemäss, 
die Beschwerdegegnerin sei unter Aufhebung des Einspracheentscheids vom 27. April 2021 zu 
verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen auszurichten. Eventualiter sei die Streitsache an 
die Suva zurückzuweisen und diese zu verpflichten, weitere Abklärungen zu veranlassen und 
anhand der Ergebnisse erneut zu entscheiden; unter o/e-Kostenfolge. 
 
C. Die Suva schloss mit Vernehmlassung vom 15. Juli 2021 auf Abweisung der Be-
schwerde. 

 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des 
Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen gemäss 
Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung 
(UVG) vom 20. März 1981 auf die Unfallversicherung anwendbar sind, kann gegen Einsprache-
entscheide der Unfallversicherer beim zuständigen kantonalen Versicherungsgericht Be-
schwerde erhoben werden. Zuständig ist nach Art. 58 ATSG das Versicherungsgericht desjeni-
gen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz 
hat. Vorliegend befindet sich dieser in Z.____ (BL), weshalb die örtliche Zuständigkeit des Kan-
tonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Ver-
fassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kan-
tonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden 
gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch 
sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und 
formgerecht erhobene – Beschwerde der Versicherten vom 27. Mai 2021 ist demnach einzutre-
ten. 

Seite 3 
 

 
2. Nach Art. 6 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) hat der Un-
fallversicherer in der obligatorischen Unfallversicherung, soweit das Gesetz nichts anderes be-
stimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und Berufskrankhei-
ten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der versicherten Person Anspruch auf die zweck-
mässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehandlung). Dabei hat der Unfallversicherer die Pfle-
geleistungen so lange zu erbringen, als davon eine namhafte Besserung des Gesundheitszustan-
des erwartet werden kann (Art. 19 Abs.1 Satz 1 UVG). Ist die versicherte Person infolge des 
Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf 
ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsunfähigkeit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei 
teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entsprechend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch 
entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am dritten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der 
Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der 
versicherten Person. 
 
3.1 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt unter anderem voraus, 
dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Arbeits-
unfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. Ur-
sachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhangs sind alle Umstände, ohne deren Vor-
handensein der eingetretene Erfolg nicht als eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. 
nicht zur gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist 
für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die 
alleinige oder unmittelbare Ursache gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädi-
gende Ereignis zusammen mit anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der 
versicherten Person beeinträchtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht wer-
den kann, ohne dass auch die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele. Für die Bejahung 
der natürlichen Unfallkausalität eines Beschwerdebilds genügt damit eine Teilursächlichkeit (BGE 
134 V 109 E. 9.5 mit Hinweisen, Urteil des Bundesgerichts vom 20. Mai 2019, 8C_ 437/2018, E. 
2.1). Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürli-
cher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde 
– die Verwaltung oder im Streitfall das Gericht – im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdi-
gung nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahr-
scheinlichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Be-
gründung eines Leistungsanspruchs nicht (BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). Die Leistungs-
pflicht des Unfallversicherers setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und 
dem eingetretenen Schaden ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtspre-
chung hat ein Ereignis dann als adäquate Ursache eines Erfolges zu gelten, wenn es nach dem 
gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, 
einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuführen, der Eintritt dieses Erfolges also durch 
das Ereignis allgemein als begünstigt erscheint (BGE 125 V 456 E. 5a mit Hinweisen). 
 
3.2 Wird durch den Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst ma-
nifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, 

Seite 4 
 

entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche 
und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und 
ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der (krank-
hafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo ante), 
oder aber derjenige Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften 
Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht ist 
(RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hinweisen). Ebenso wie 
der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausa-
len Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit dem im Sozialver-
sicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 
134 V 109 E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse Möglichkeit nunmehr gänzlich 
fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine an-
spruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast – anders als bei der Frage, ob ein leis-
tungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gegeben ist – nicht bei der versicherten 
Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2009 UV Nr. 3 E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 
E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b). Der Beweis des Wegfalls des 
Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis unfallfremder Ursachen erbracht wer-
den. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer den negativen Beweis zu verlangen, 
dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die versicherte Person nun bei voller Gesund-
heit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ursachen des Gesundheitsschadens ihre kau-
sale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen sind (Urteil des Bundesgerichts vom 29. Ja-
nuar 2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). Allerdings tragen die Parteien im Sozialversiche-
rungsprozess in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Ent-
scheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt 
Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, 
im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt 
zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen 
(BGE 138 V 218 E. 6). 
 
4.1 Das sozialversicherungsrechtliche Verwaltungsverfahren und der Sozialversicherungs-
prozess sind vom Untersuchungsgrundsatz (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG) 
beherrscht. Danach haben Verwaltung und Gericht von Amtes wegen für die richtige und voll-
ständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes zu sorgen. Sie dürfen eine Tatsache 
nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von ihrem Bestehen überzeugt sind. 
 
4.2 Zur Beurteilung sozialversicherungsrechtlicher Leistungsansprüche ist die rechtsanwen-
dende Behörde auf verlässliche medizinische Entscheidungsgrundlagen angewiesen 
(BGE 134 V 231 E. 5.1). Das Gericht hat diese nach dem für den Sozialversicherungsprozess 
gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) frei, d.h. ohne Bindung 
an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, 
dass alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen sind und 
danach zu entscheiden ist, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des 

Seite 5 
 

streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf bei einander widersprechenden medi-
zinischen Berichten den Prozess nicht erledigt werden, ohne das gesamte Beweismaterial zu 
würdigen und die Gründe anzugeben, warum auf die eine und nicht auf die andere medizinische 
These abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist ent-
scheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 
abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurtei-
lung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind (BGE 
134 V 231 E. 5.1 mit Hinweisen). 
  
4.3 Die bundesgerichtliche Rechtsprechung erachtet es mit dem Grundsatz der freien Be-
weiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gut-
achten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (BGE 125 V 351 E. 3b mit Hinweisen; 
vgl. dazu auch BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5).  
 
4.4 In Bezug auf Berichte von behandelnden Ärztinnen und Ärzten darf und soll gemäss Bun-
desgericht der Erfahrungstatsache Rechnung getragen werden, dass diese mitunter im Hinblick 
auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patientin-
nen und Patienten aussagen (BGE 125 V 351 E. 3b/cc). 
 
4.5 Berichten und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen kommt ebenfalls nicht der-
selbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer 
Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu. An die Beweiswürdigung sind strenge 
Anforderungen zu stellen, wenn ein Versicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens 
entschieden werden soll. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüs-
sigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen (BGE 142 V 58 E. 5.1). 
 
5. Der strittigen Angelegenheit liegen im Wesentlichen die nachfolgend aufgeführten ärztli-
chen Unterlagen zu Grunde: 
 
5.1 Dr. C.____, Notfallzentrum des Spitals D.____, diagnostizierte nach notfallmässiger Zu-
weisung durch den Hausarzt Dr. med. F.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, im Bericht vom 
24. Januar 2020 eine posttraumatische Epikondylitis humeri radialis am rechten Ellbogen. Ursa-
che sei das Anschlagen des rechten Ellbogens an einer Schraube. Im Anschluss habe der Patient 
Schmerzen verspürt, welche in den letzten Tagen deutlich zugenommen und bis zur Hand aus-
gestrahlt hätten. Im durchgeführten Verity CT hätten sich keine Anzeichen einer Fraktur oder 
eines Ergusses finden lassen. 
 
5.2 Da die Beschwerden sich in der Folge nicht besserten, wurde Dr. E.____ beigezogen. 
Dieser diagnostizierte gemäss Sprechstundenbericht vom 25. Mai 2020 den Verdacht auf eine 
beidseitige Epikondylitis humeri radialis und ein beidseitiges leichtes Supinatorsyndrom (links 
mehr als rechts). Der Patient habe berichtet, dass er schon seit Monaten unter intermittierenden 

Seite 6 
 

Schmerzen im Bereich beider lateraler Ellbogen leide, zuerst rechts und dann im Verlauf auch 
links. Die Schmerzen rechts hätten nach einem Trauma im Januar 2020 angefangen. Auf den 
Röntgenbildern hätten sich keine Hinweise auf knöcherne Verletzungen oder sonstige Auffällig-
keiten finden lassen. Dr. E.____ veranlasste die Anmeldung eines Ultraschalltermins für beide 
Ellbogen zur Objektivierung einer allfälligen Kompression des Ramus profundus des Nervi radia-
lis. Gleichzeitig wurde als konservative Massnahme eine Ergotherapie angeordnet.  
 
5.3 Die Ultraschalluntersuchung erfolgte am 2. Juni 2020 durch Dr. med. G.____, FMH Ra-
diologie und ergab eine beidseitige Epikondylitis humeri radialis mit Partialruptur der Insertion der 
Sehnenplatte mit umgebender Hyperämie. Zudem habe sich eine beidseitige Kompression des 
Ramus profundus des Nervus radialis bei Eintritt in den Supinatortunnel bei relativ kräftigem Mus-
kel gezeigt. 
 
5.4 Im Sprechstundenbericht vom 8. Juli 2020 stellte Dr. E.____ erneut die Diagnose einer 
beidseitigen Epikondylitis humeri radialis und einem beidseitigen Supinatorsyndrom. Dieser Ver-
dacht bestehe aufgrund der klinischen und sonographischen Untersuchungen. Es werde weiter-
hin auf eine konservative Behandlung in Form von antiphlogistischen Massnahmen und einer 
ergotherapeutischen Beübung gesetzt, welche zuvor aus Kommunikationsgründen nicht stattge-
funden habe. Bei Beschwerdepersistenz werde eine operative Intervention evaluiert. 
 
5.5 Die Kreisärztin Dr. med. H.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, führte in ihrer ärztli-
chen Beurteilung vom 17. Juli 2020 aus, dass die Beschwerden am Ellbogen mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit schon vor dem Unfall bestanden hätten. Im Weiteren habe der Unfall mit über-
wiegender Wahrscheinlichkeit keine zusätzlichen objektivierbaren Läsionen ausgelöst. Dies sehe 
man daran, dass weder im konventionellen Röntgen noch bei den Ultraschalluntersuchungen 
solche gefunden worden seien. Sie kommt zum Schluss, dass der status quo sine vel ante mit 
überwiegender Wahrscheinlichkeit nach drei Monaten erreicht worden sei.  
 
5.6 In ihrer ärztlichen Beurteilung vom 27. August 2020 hielt Dr. H.____ an ihrer Einschät-
zung fest. So sei die Diagnose einer Epikondylitis humeri radialis, auch Tennisellbogen genannt, 
ein Krankheitsbild, welches durch Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur zustande 
komme. Einseitige und auch repetitive Beanspruchungen, wie sie durch den Versicherten infolge 
der Berufsausübung als Maurer durchgeführt würden, könnten zu Überlastungen der Muskulatur 
geführt haben. Im Weiteren komme es zu entzündlichen Veränderungen, welche die 
Schmerzsymptomatik anführen würden. Das Schadensereignis sei in diesem Fall nicht auslösen-
der Faktor gewesen, sondern die zugrundeliegende Tendinopathie der Streckersehnen. 
 
5.7 Zum Ausschluss einer Berufskrankheit wurde der Fall von der Suva auch der Arbeits-
medizin vorgelegt. In Ihrer ärztlichen Beurteilung vom 11. November 2020 schrieb 
Dr. med. I.____, FMH Allgemeine Innere Medizin, Pneumologie und Arbeitsmedizin bei der Suva, 
dass eine Epikondylitis humeri radialis rechts nach Anprall problemlos einen über Wochen bis 
Monate prolongierten Heilungsverlauf aufweisen könne. Sei unter Schonung der rechten Seite 

Seite 7 
 

die linke Seite vermehrt beansprucht worden, so sei eine folgende linksseitige Epikondylitis hu-
meri radialis durchaus plausibel. Eine Epikondylitis humeri radialis könne durch starke Flexionen 
und Extensionen mit Rotationsbewegungen (vor allem Pronationsbewegungen) gegen Wider-
stand bis in die Endstellung, «ganztags» durch den Beruf ausgelöst werden. Dies sei bei einem 
Maurer grundsätzlich plausibel; die betreffende Person müsste diese Tätigkeiten aber wirklich 
ganztägig ausgeführt haben. Sei dies nicht erfüllt, handle es sich um eine berufsassoziierte Ge-
sundheitsstörung, welche die Kriterien von Art. 9 Abs. 2 UVG nicht erfülle. Bezüglich dem Supi-
natortunnelsyndrom beidseits führte sie aus, dass es sich um ein seltenes Engpasssyndrom in 
der Supinatorloge des Unterarms handle. Es betreffe den motorischen Ast des Nervus interos-
seus posterior. Traumata mit Frakturen, Radiusköpfchen-Luxationen/Subluxationen oder raum-
fordernde Prozesse könnten dieses Syndrom auslösen. In seltenen Fällen könne eine Kontusion 
mit Hämatombildung ein solches Syndrom begünstigen. Da es sich aber um ein beidseitiges Syn-
drom handle, könne das Trauma am rechten Arm vernachlässigt werden und es liege hier keine 
Berufskrankheit vor. 
 
5.8 Dr. med. J.____, FMH Allgemeine Innere Medizin und Arbeitsmedizin bei der Suva, be-
fasste sich in ihrer ärztlichen Beurteilung vom 30. November 2020 ebenfalls mit dem Thema Be-
rufskrankheit und kam darin zum Schluss, dass an der ärztlichen Beurteilung von Dr. I.____ fest-
gehalten werden könne. Die berufliche Belastung des Versicherten stelle eine wechselbelastende 
Tätigkeit dar und qualifiziere nicht zur Verursachung einer beidseitigen Epikondylitis humeri radi-
alis. Im Weiteren könne eine Epikondylitis humeri radialis auch nach einem Anprall entstehen und 
einen prolongierten Heilungsverlauf aufweisen. Die Voraussetzungen zur Anerkennung einer 
Epikondylitis humeri radialis als Berufskrankheit seien nicht erfüllt. 
 
5.9 Dr. H.____ wurde von der Suva nach abschliessender arbeitsmedizinischer Beurteilung 
nochmals um Durchsicht der Akten gebeten. In Ihrer ärztlichen Beurteilung vom 28. Dezem-
ber 2020 hielt sie fest, dass in Bezug auf ihre Beurteilung vom 27. August 2020 keine neuen 
medizinischen Erkenntnisse resultieren würden, welche die ursprüngliche Beurteilung ändern 
würden. Das initiale Schadenereignis habe keine objektivierbaren strukturellen Läsionen hinter-
lassen. Das Ereignis mit Anprall habe versicherungsrechtlich betrachtet zu einer vorübergehen-
den Verschlimmerung geführt. Erwartungsgemäss sei eine solche drei Monate nach Schadener-
eignis abgeklungen und anhaltende Beschwerden seien als nicht mehr unfallkausal einzustufen. 
Die Begründung des Versicherten, dass vor dem Unfall keine Beschwerden bestanden hätten, 
also nach der Formel «post hoc ergo propter hoc», sei ein logischer Fehlschluss. Die Angabe, 
dass zuvor keine Beschwerden bestanden hätten, würde einen stummen, krankhaften Vorzu-
stand nicht ausschliessen und somit könne die Begründung als solches nicht als Beweis betrach-
tet werden. Auch erlaube sie nicht die Annahme eines natürlichen Kausalzusammenhangs mit 
dem Schadenereignis. 
 
6. Zu prüfen ist zunächst das Vorliegen einer Berufskrankheit. Der Beschwerdeführer setzt 
sich in seiner Beschwerde nicht mit diesem Punkt auseinander, weshalb fraglich ist, ob er den 
Einspracheentscheid diesbezüglich überhaupt angefochten hat. Diese Frage kann offengelassen 

Seite 8 
 

werden, da mit der Beschwerdegegnerin davon auszugehen ist, dass keine Berufskrankheit vor-
liegt. Es kann dementsprechend auf die Abklärungen zur Arbeitssituation des Versicherten und 
die darauf abgestützten medizinischen Einschätzungen von Dr. I.____ vom 11. November 2020 
und Dr. J.____ vom 30. November 2020 verwiesen werden. 
 
7.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die Leistungseinstellung der Suva per 10. August 2020 zu 
schützen ist. Die Beschwerdegegnerin stützt sich zur Begründung der Leistungseinstellung auf 
die ärztlichen Beurteilungen von Dr. H.____ vom 17. Juli 2020 und vom 28. Dezember 2020. 
Diese hält in ihren Berichten fest, dass die Diagnose einer Epikondylitis humeri radialis ein Krank-
heitsbild sei, welches durch Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur zustande komme. 
Zwar sei die Klinik durch Anschlagen des Ellbogens symptomatisch geworden, aber das Scha-
denereignis sei hier nicht auslösender Faktor gewesen, sondern die zugrundeliegende Tendino-
pathie der Streckersehnen. Als Diagnose hält sie eine Epikondylitis humeri radialis und ein Supi-
natorsyndrom beidseitig fest. Weder im konventionellen Röntgen noch sonografisch hätten ob-
jektivierbare, strukturelle Läsionen als Folge des Unfallereignisses gefunden werden können. Der 
Anprall habe zu einer vorübergehenden Verschlimmerung geführt, die erwartungsgemäss nach 
drei Monaten abgeklungen sei, weshalb die dann noch anhaltenden Beschwerden als nicht mehr 
unfallkausal einzustufen seien. Der Beschwerdeführer beruft sich insbesondere auf Berichte von 
Dr. E.____. Dieser hielt im Sprechstundenbericht vom 25. Mai 2020 eine Epikondylitis humeri 
radialis beidseitig fest. Im gleichen Bericht differenzierte er und nannte für die Epikondylitis humeri 
radialis rechts eine traumatische Genese. Die Beschwerden am linken Ellbogen dagegen seien 
auf die Überbelastung nach Trauma rechts zurückzuführen. 
 
7.2 Vorab ist mit der Beschwerdegegnerin festzuhalten, dass der Unfall den rechten Ellbogen 
betraf, während der Beschwerdeführer nun vom linken Arm spricht. Möglicherweise handelt es 
sich um eine Verwechslung, die aber letztendlich nicht entscheidrelevant ist. Anzumerken ist so-
dann, dass der Beschwerdeführer gemäss seinen Angaben in der Beschwerde wieder voll ar-
beitsfähig ist, was sich auch mit dem Sprechstundenbericht des Spitals D.____ vom 28. Januar 
2021 betreffend Behandlungsabschluss deckt. Im Weiteren ist unbestritten, dass der Beschwer-
deführer beim Unfallereignis keine knöchernen Läsionen erlitt. 
 
7.3 Es stellt sich die Frage, ob der Unfall vom Januar 2020 nicht einen stummen Vorzustand 
symptomatisch werden liess und eine richtunggebende Verschlimmerung eintrat, weshalb zumin-
dest von einer Teilkausalität auszugehen wäre, welche die Arbeitsunfähigkeit begründete und 
auch die Operation vom 21. September 2020 erforderlich machte. Selbst wenn die beklagten 
Beschwerden überwiegend auf eine Degeneration zurückzuführen wären, müsste berücksichtigt 
werden, dass es für die Frage der Kostenpflicht bezüglich Heilbehandlung und Taggeldleistungen 
genügt, wenn der Unfall eine Teilursache darstellt: Art. 36 Abs. 1 UVG bestimmt in diesem Sinn, 
dass die Pflegeleistungen und Kostenvergütungen sowie die Taggelder und Hilflosenentschädi-
gungen nicht gekürzt werden, wenn die Gesundheitsschädigung nur teilweise Folge eines Unfal-
les ist. Art. 36 UVG setzt voraus, dass der Unfall und der Vorzustand derart zusammenwirken, 
dass von einer gemeinsamen Verursachung auszugehen ist. Beide Ursachen sind somit für den 
gleichen Schaden kausal.  

Seite 9 
 

 
7.4 Zur Frage der Teilkausalität äusserte sich die Beschwerdegegnerin im Einspracheent-
scheid und in der Vernehmlassung nicht. Interessant sind in diesem Zusammenhang aber die 
Einschätzungen von Dr. I.____ vom 11. November 2020 und von Dr. J.____ vom 30. Novem-
ber 2020. So schreibt Dr. I.____ in ihrer ärztlichen Beurteilung vom 11. November 2020, dass 
eine Epikondylitis humeri radialis rechts nach einem Anprall problemlos einen prolongierten Hei-
lungsverlauf über Wochen oder Monate aufweisen könne. Weiter wird die Einschätzung von Dr. 
E.____ bekräftigt, indem Dr. I.____ ausführt, es sei durchaus plausibel, dass eine vermehrte Be-
anspruchung des linken Arms aufgrund Schonung der rechten Seite eine Epikondylitis humeri 
radialis links auslösen könne. Auch Dr. J.____ hält in ihrer ärztlichen Beurteilung vom 30. No-
vember 2020 fest, dass eine Epikondylitis humeri radialis nach Anprall entstehen und einen pro-
longierten Heilungsverlauf aufweisen könne. Im Weiteren führt sie aus, dass das ergänzend ab-
geklärte Arbeitsprofil des Versicherten nicht zur Verursachung einer beidseitigen Epikondylitis 
humeri radialis qualifiziere. Dies spricht eher gegen die Annahme von Dr. H.____, wonach die 
Epikondylitis humeri radialis rein durch Überbeanspruchung entstanden sei. Somit deuten die 
Einschätzungen von Dr. I.____ und Dr. J.____ beim hier massgeblichen Schadenereignis einer-
seits eine Kausalität zwischen Anprall und den gesundheitlichen Beschwerden, andererseits aber 
auch einen prolongierten Heilungsverlauf an.  
 
7.5 Die Einschätzungen von Dr. H.____ als beratende Ärztin der Beschwerdegegnerin sind 
als versicherungsinterne ärztliche Feststellungen zu qualifizieren. Gestützt auf die obigen Aus-
führungen bestehen gewisse Zweifel an ihrer Beurteilung. Einerseits, weil sie sich in ihren Beur-
teilungen nicht mit der Thematik Teilkausalität befasst, welche für eine Leistungspflicht ausrei-
chen würde. Andererseits, weil die versicherungsinternen Beurteilungen von Dr. I.____ und 
Dr. J.____ in wesentlichen Punkten andere Schlussfolgerungen zulassen. Da bei versicherungs-
internen Berichten und Gutachten nur schon geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüs-
sigkeit ausreichen, um weitergehende Abklärungen notwendig werden zu lassen, kann auf die 
Beurteilung von Dr. H.____ nicht abgestellt werden. Gestützt auf die sich in den Akten befindli-
chen Arztberichte ist davon auszugehen, dass der rechte Ellbogen beim Ereignis vom 21. Januar 
2020 in Mitleidenschaft gezogen wurde, und es ist somit abzuklären, ob dieses Ereignis teilur-
sächlich für die langwierigen Beschwerden war und zur anschliessenden Operation am 21. Sep-
tember 2020 führte. 
 
7.6 Zusammenfassend besteht ein Defizit bei der Ermittlung des relevanten medizinischen 
Sachverhalts. Eine abschliessende Beurteilung der streitigen Kausalitätsfrage ist daher nicht 
möglich. Bei dieser Sachlage hat es die Beschwerdegegnerin unterlassen, im Rahmen der ihr 
obliegenden Untersuchungspflicht ergänzende Abklärungen in Bezug auf die Teilursächlichkeit 
einzuholen. Demzufolge ist die Angelegenheit zur weiteren Abklärung an die Beschwerdegegne-
rin zurückzuweisen. Diese wird die Unfallkausalität und insbesondere auch die Teilkausalität der 
beim Beschwerdeführer bestehenden Beschwerden am rechten Ellbogen und die dadurch not-
wendig gewordene Operation durch ein versicherungsexternes Gutachten abklären zu lassen 

Seite 10 
 

haben. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Aktenergänzung wird sie in der Folge über den Leis-
tungsanspruch des Versicherten erneut zu befinden haben. Die vorliegende Beschwerde ist in 
diesem Sinne gutzuheissen. 
 
8. Abschliessend bleibt über die Kosten des vorliegenden Verfahrens zu befinden. Nach Art. 
61 lit. fbis ATSG ist das Verfahren bei Streitigkeiten über Leistungen kostenpflichtig, wenn dies im 
jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist. Da das UVG keine grundsätzliche Kostenpflicht vorsieht, 
sind für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. Laut Art. 61 lit. g ATSG hat die 
obsiegende Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Darunter sind 
die Kosten zu verstehen, die einer Beschwerde führenden versicherten Person im gerichtlichen 
Verfahren für den Beizug einer Rechtsanwältin bzw. eines Rechtsanwalts entstanden sind. Da 
der obsiegende Beschwerdeführer nicht anwaltlich vertreten ist, sind ihm vorliegend keine Par-
teikosten entstanden. 
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 2005 
ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zulässig ge-
gen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenentscheide sind 
– mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren 
(Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar, wenn 
sie einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder 
wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen 
bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde 
(Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung handelt es sich bei 
einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger zur Aktenergänzung und anschlies-
senden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern um einen Zwischenentscheid im 
Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rück-weisungsentscheid, mit dem eine 
materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen) be-
antwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Voraus-
setzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehende 
Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
  

Seite 11 
 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als der angefochtene 
Einspracheentscheid vom 27. April 2021 aufgehoben und die Angele-
genheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und zum Er-
lass einer neuen Verfügung an die Beschwerdegegnerin zurückgewie-
sen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 
 

 

Mitteilung an Parteien 
  Bundesamt für Gesundheit 
 
 
 
Präsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber i.V. 
 
 
 
 
 
 

 
 http://www.bl.ch/kantonsgericht