# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e4b95583-6e52-56b1-863b-01825e816c60
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-09-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.09.2021 A-2514/2020
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2514-2020_2021-09-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-2514/2020 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  S e p t e m b e r  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richterin Marianne Ryter (Vorsitz), 

Richterin Annie Rochat Pauchard, 

Richter Keita Mutombo,    

Gerichtsschreiberin Zulema Rickenbacher. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, 

[…],   

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Zollverwaltung EZV, 

Dienstbereich Grundlagen, Sektion Recht 

[…],    

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Einfuhr von Strassenhunden; Festsetzung des steuerbaren 

Wertes. 

 

 

 

A-2514/2020 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Am 17. Februar 2020 reiste A._______ (nachfolgend: Abgabepflich-

tige) von Russland herkommend in die Schweiz ein. Dabei meldete sie drei 

Hündinnen und einen Rüden aus einem russischen Tierheim zur Einfuhr 

an. Auf Nachfrage der Zollbehörde machte sie geltend, bei den Hunden 

handle es sich um ehemalige Strassenhunde ohne materiellen Wert. Da 

die Abgabepflichtige anlässlich der Zollabfertigung keine Wertnachweise 

betreffend die vier Hunde vorlegen konnte, wurde deren Wert durch die 

Eidgenössische Zollverwaltung EZV, Grenzwachposten Zürich-Flughafen, 

in Anwendung einer Mittelwerttabelle auf gesamthaft Fr. 3'230.-- festge-

setzt. Entsprechend dieser Bemessungsgrundlage wurden Einfuhrsteuern 

in Höhe von Fr. 248.70 erhoben, welche die Abgabepflichtige vor Ort be-

zahlte. 

A.b Am 25. Februar 2020 wandte sich die Abgabepflichtige via Kontaktfor-

mular an die Oberzolldirektion (nachfolgend: OZD) und bat um Zustellung 

einer detaillierten Rechnung betreffend die Einfuhrabgaben für die vier 

Hunde. 

A.c Mit E-Mail vom 26. Februar 2020 ersuchte die OZD die Abgabepflichte 

um nähere Auskünfte in der Sache. Die Abgabepflichtige teilte gleichentags 

mit, bei den betreffenden Hunden handle es sich um ehemalige Strassen-

hunde ohne Warenwert. Die Abgabepflichtige habe die Tiere aus einem 

Heim adoptiert. Drei Hunde seien für sie selbst, eines der Tiere habe sie 

einer Freundin geschenkt. Aus diesen Gründen werde um eine korrigierte 

und detaillierte Rechnung gebeten. 

A.d Mit Schreiben vom 27. Februar 2020 teilte die Eidgenössische Zollver-

waltung EZV, Zoll Nordost / Zollkreis II / Grenzwachtregion II (nachfolgend: 

EZV) der Abgabepflichtigen mit, die Beschwerde betreffend die erhobenen 

Einfuhrsteuern in Höhe von Fr. 248.70 sei zuständigkeitshalber an sie wei-

tergeleitet worden. Bevor eine Antwort gegeben werden könne, würden Ab-

klärungen vorgenommen. 

A.e Mit E-Mail vom 3. März 2020 teilte die Abgabepflichtige der EZV mit, 

alle vier Hunde seien in der Zwischenzeit registriert worden. Beim schwer 

kranken Hund handle es sich gemäss tierärztlicher Auskunft vermutungs-

weise ebenfalls nicht um einen Rassehund. Die Abgabepflichtige bat um 

Erlass einer anfechtbaren Verfügung. 

A-2514/2020 

Seite 3 

A.f Mit Schreiben vom 16. März 2020 informierte die EZV die Abgabepflich-

tige dahingehend, dass sie in Anwendung von Art. 54 Abs. 4 des Bundes-

gesetzes vom 12. Juni 2009 über die Mehrwertsteuer (Mehrwertsteuerge-

setz, MWSTG; SR 641.20) bei Zweifeln an der Richtigkeit der Zollanmel-

dung oder dem Fehlen von Wertangaben die Steuerbemessungsgrundlage 

nach pflichtgemässem Ermessen schätzen könne. Gemäss Art. 54 Abs. 3 

MWSTG seien bei der Berechnung des steuerbaren Werts zusätzlich 

die Kosten für das Befördern und alle damit zusammenhängenden Leis-

tungen bis zum Bestimmungsort im Inland miteinzubeziehen. Zur Überprü-

fung oder Bestimmung von Kaufpreisen und Transportkosten bei der Ein-

fuhranmeldung von Hunden würden Mittelwerttabellen konsultiert. Auf die-

sen Grundlagen sei der steuerbare Warenwert der vier Hunde wie folgt 

festgelegt worden: 

3 Hunde, weiblich, kastriert, à Fr. 450.-- Fr. 1'350.-- 

1 Hund, männlich, nicht kastriert, à  Fr.   240.-- 

Transportkosten für vier Hundeboxen à Fr. 360.-- Fr. 1'440.-- 

Ärztliche Leistungen (gemäss eigenen Angaben)  Fr.  200.-- 

Total steuerbarer Wert Fr. 3'230.-- 

MWST-Forderung (7.7%)  Fr. 248.70 

Sollte die Beschwerdeführerin diesbezüglich einen rekursfähigen Ent-

scheid wünschen, habe sie dies bis am 6. April 2020 schriftlich mitzuteilen. 

A.g Mit E-Mail vom 20. März 2020 wandte sich die Abgabepflichtige an die 

EZV und legte dar, weshalb sie mit der Berechnung des steuerbaren Werts 

der betreffenden Hunde nicht einverstanden sei. Der Aufforderung, ihre Be-

schwerde schriftlich einzureichen, kam die Abgabepflichtige mit Eingabe 

vom 4. April 2020 nach. Sie beantragte, der steuerbare Wert der einzelnen 

Hunde sei auf je Fr. 5.-- (gesamthaft Fr. 20.--) festzusetzen, die Transport-

kosten seien mit Fr. 318.85 zu beziffern (EUR 300.--, umgerechnet zum 

Tageskurs vom 17. Februar 2020), und es seien die Verfahrenskosten von 

der Eidgenossenschaft zu übernehmen. Die Abgabepflichtige erklärte, das 

Tierheim, aus welchem sie die vier Hunde geholt habe, gebe die Tiere un-

entgeltlich an vertrauenswürdige Personen ab. Es finde weder ein Verkauf 

statt noch seien Vermittlungsgebühren zu bezahlen. Im Weiteren könne 

sie nicht nachvollziehen, dass die Transportkosten auf Fr. 360.-- pro Hund 

festgesetzt worden seien. Sie habe bereits bei der Einfuhr eine Quittung 

über die Transportkosten vorgelegt. Diese hätten sich auf gesamthaft 

EUR 300.-- belaufen, was auch aus einer – der Beschwerde beigelegten – 

Bestätigung der Fluggesellschaft vom 2. April 2020 hervorgehe. Betreffend 

A-2514/2020 

Seite 4 

die ärztlichen Leistungen sei zu berücksichtigen, dass eine Kastration 

von Heimtieren in Russland meist obligatorisch und stets kostenlos sei – 

sowohl für das Tierheim als auch für die späteren Halter. Der von ihr adop-

tierte Rüde sei einzig aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes 

nicht kastriert worden. Der Beschwerde wurden die Hundeausweise, Tier-

heiminserate sowie ein Schreiben der Direktorin des betreffenden Tier-

heims datierend vom 25. März 2020 beigelegt, in welchem diese bestätigt, 

dass die Hunde, welchen ein Wert von höchstens USD 5.-- zugeschrieben 

werden könne, nicht verkauft, sondern kostenlos in die Obhut der Abgabe-

pflichtigen gegeben worden seien. 

A.h Am 15. April 2020 erliess die EZV einen Beschwerdeentscheid. Sie 

legte dabei den Warenwert neu wie folgt fest: 

3 Hunde, weiblich, kastriert à Fr. 375.-- Fr. 1'125.-- (inkl. Transport) 

1 Hund, männlich, nicht kastriert à  Fr.  240.-- (inkl. Transport) 

Total steuerbarer Wert Fr. 1'365.-- 

MWST-Forderung (7.7%) Fr. 105.10 

Die EZV anerkannte den erbrachten Nachweis, wonach die Transportkos-

ten im konkreten Fall gesamthaft nur EUR 300.-- betragen hatten. Der ge-

schätzte Wert der Hunde ergebe sich daraus, dass Tierheime üblicher-

weise sogenannte Schutzgebühren verlangen würden. Mit diesen würden 

zum einen (zumindest teilweise) im Heim für das Tier angefallene Kosten 

– wie beispielsweise Futter-, Unterbringungs- und Tierarztkosten – abge-

golten. Zum anderen würden diese Gebühren dazu dienen, dem Miss-

brauch der Tiere nach der Vermittlung vorzubeugen. 

B.  

B.a Mit Eingabe vom 11. Mai 2020 erhob die Abgabepflichtige (nachfol-

gend: Beschwerdeführerin) vor dem Bundesverwaltungsgericht Beschwer-

de gegen den Beschwerdeentscheid der EZV vom 15. April 2020. Sie be-

antragt – unter Kostenfolge zulasten der Eidgenossenschaft – die Aufhe-

bung der angefochtenen Verfügung in Bezug auf den geschätzten Markt-

wert der betreffenden vier Hunde. Dieser sei auf Fr. 5.-- pro Hund (gesamt-

haft Fr. 20.--) festzulegen. Nicht bestritten wurde die Berücksichtigung der 

effektiven Transportkosten in Höhe von Fr. 318.85 bei der Festlegung der 

Bemessungsgrundlage (vgl. Sachverhalt Bst. A.g). 

A-2514/2020 

Seite 5 

B.b Mit Vernehmlassung vom 17. Juni 2020 schliesst die EZV, vertreten 

durch die OZD (nachfolgend: Vorinstanz), auf Abweisung der Beschwerde, 

soweit darauf einzutreten sei. 

B.c Mit Stellungnahme vom 14. Juli 2020 hält die Beschwerdeführerin voll-

umfänglich an ihrer Beschwerde fest und äussert sich zu einzelnen Aus-

führungen der Vorinstanz. 

Auf die einzelnen Vorbringen der Verfahrensbeteiligten wird – soweit ent-

scheidwesentlich – im Rahmen der folgenden Erwägungen eingegangen. 

 
Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bun-

desverwaltungsgericht (Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG; SR 173.32) be-

urteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden gegen Verfügungen 

nach Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Ver-

waltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021), 

sofern keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Eine solche liegt im 

vorliegenden Fall nicht vor und die Vorinstanz ist eine Behörde im Sinne 

von Art. 33 VGG. Das Bundesverwaltungsgericht ist somit für die Behand-

lung der Beschwerde zuständig. 

1.2 Das Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht richtet sich gemäss 

Art. 37 VGG nach den Bestimmungen des VwVG, soweit das VGG nichts 

anderes bestimmt. 

1.3 Gemäss Art. 48 Abs. 1 VwVG ist zur Beschwerde berechtigt, wer vor 

der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglich-

keit zur Teilnahme erhalten hat (Bst. a), durch die angefochtene Verfügung 

besonders berührt ist (Bst. b) und ein schutzwürdiges Interesse an deren 

Aufhebung oder Änderung hat (Bst. c). Die Beschwerdeführerin erfüllt 

diese Voraussetzungen und ist entsprechend beschwerdelegitimiert. 

1.4 Nach dem Dargelegten ist auf die form- und fristgerecht eingereichte 

Beschwerde einzutreten. 

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Seite 6 

1.5 Anfechtungsobjekt im Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht 

bildet einzig der vorinstanzliche Entscheid, soweit er im Streit liegt. Vorlie-

gend ist dies der Beschwerdeentscheid vom 15. April 2020 (vgl. Sachver-

halt Bst. A.h und Bst. B.a). 

1.6  

1.6.1 Im Beschwerdeverfahren gilt die Untersuchungsmaxime, wonach die 

entscheidende Behörde den rechtlich relevanten Sachverhalt von sich aus 

abklären und darüber ordnungsgemäss Beweis führen muss (teilweise ein-

geschränkt durch Mitwirkungspflichten der Verfahrensbeteiligten). Die Be-

schwerdeinstanz nimmt jedoch nicht von sich aus zusätzliche Sachver-

haltsabklärungen vor oder untersucht weitere Rechtsstandpunkte, für die 

sich aus den vorgebrachten Rügen oder den Akten nicht zumindest An-

haltspunkte ergeben (BVGE 2010/64 E. 1.4.1; statt vieler: Urteile des 

BVGer A-5551/2019 vom 14. Januar 2021 E. 1.4, A-4544/2019 vom 5. Mai 

2020 E. 1.5 m.w.H.). 

1.6.2 Gelangt das Gericht trotz genügender Abklärung des Sachverhalts 

unter Respektierung des Untersuchungsgrundsatzes und aufgrund der 

(freien) Beweiswürdigung (vgl. Art. 81 Abs. 3 MWSTG) nicht zur Überzeu-

gung, eine rechtserhebliche Tatsache habe sich verwirklicht, so stellt sich 

die Frage, wer die Folgen der Beweislosigkeit trägt. Im Steuerrecht gilt 

grundsätzlich, dass die Steuerbehörde die (objektive) Beweislast für Tatsa-

chen trägt, welche die Steuerpflicht als solche begründen oder die Steuer-

forderung erhöhen (steuerbegründende und -erhöhende Tatsachen). Dem-

gegenüber ist die steuerpflichtige Person für die steueraufhebenden und 

steuermindernden Tatsachen beweisbelastet, das heisst für solche Tatsa-

chen, welche eine Steuerbefreiung oder Steuerbegünstigung bewirken 

(statt vieler: Urteil des BGer 2C_715/2013 vom 13. Januar 2014 E. 2.3.3; 

Urteile des BVGer A-2589/2020 vom 3. Mai 2021 E. 1.5, A-4544/2019 vom 

5. Mai 2020, E. 1.6, A-6390/2016 und A-6393/2016 vom 14. September 

2017 E. 1.4 m.w.H.). 

1.7  

1.7.1 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid 

grundsätzlich in vollem Umfang überprüfen. Die Beschwerdeführerin 

kann neben der Verletzung von Bundesrecht (Art. 49 Bst. a VwVG) und 

der unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts (Art. 49 Bst. b VwVG) auch die Rüge der Unangemessen-

heit erheben (Art. 49 Bst. c VwVG; statt vieler: Urteil des BVGer A-1438/ 

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Seite 7 

2020 vom 8. Juli 2021 E. 1.5.2; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, Prozessie-

ren vor dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl. 2013, Rz. 2.149). 

1.7.2 Es gilt der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen. Das 

Bundesverwaltungsgericht ist demnach verpflichtet, auf den unter Mitwir-

kung der Verfahrensbeteiligen festgestellten Sachverhalt unabhängig von 

der Begründung der Begehren die richtigen Rechtsnormen und damit je-

nen Rechtssatz anzuwenden, den es als den zutreffenden erachtet, 

und ihm jene Auslegung zu geben, von der es überzeugt ist (BGE 119 V 

347 E. 1a; statt vieler: Urteil des BVGer A-642/2020 vom 5. Januar 2021 

E. 2.2; MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 1.54). 

1.7.3 Von Verwaltungsbehörden veröffentlichte Merkblätter, Richtlinien, 

Kreisschreiben etc. stellen Verwaltungsverordnungen dar. Es handelt sich 

dabei um Meinungsäusserungen der Verwaltung über die Auslegung 

der anwendbaren Gesetzesbestimmungen. Sie dienen der Sicherstellung 

einer einheitlichen, gleichmässigen und sachrichtigen Praxis des Geset-

zesvollzugs (vgl. BGE 128 I 167 E. 4.3; BVGE 2010/33 E. 3.3.1; MICHAEL 

BEUSCH, Was Kreisschreiben dürfen und was nicht, in: Der Schweizer 

Treuhänder 2005, S. 613 ff.). Sie sind für die als eigentliche Adressaten 

figurierenden Verwaltungsbehörden verbindlich, soweit sie nicht klarer-

weise einen verfassungs- oder gesetzeswidrigen Inhalt aufweisen (Urteil 

des BGer 2C_264/2014 vom 17. August 2015 E. 2.4.1; Urteile des BVGer 

A-2860/2019 vom 26. März 2021 E. 1.4.2, A-22/2020 vom 17. Juli 2020 

E. 1.5.1, A-2204/2018 vom 16. Dezember 2019 E. 3.2). 

Nicht verbindlich sind Verwaltungsverordnungen hingegen für die Justizbe-

hörden, deren Aufgabe es ist, die Einhaltung von Verfassung und Gesetz 

im Einzelfall zu überprüfen (BVGE 2010/33 E. 3.3.1). Die Gerichtsbehör-

den sollen Verwaltungsverordnungen bei ihrer Entscheidung allerdings mit-

berücksichtigen, sofern diese eine dem Einzelfall angepasste und gerecht 

werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zu-

lassen (vgl. BGE 141 III 401 E. 4.2.2). Dies gilt umso mehr, als es nicht 

Aufgabe der Gerichte ist, als Zweitinterpreten des der Verwaltungsverord-

nung zugrundeliegenden Erlasses eigene Zweckmässigkeitsüberlegungen 

an die Stelle des Vollzugskonzepts der zuständigen Behörde zu setzen 

(Urteil des BGer 2C_264/2014 vom 17. August 2015 E. 2.4.1 f.; BVGE 

2007/41 E. 3.3; Urteil des BVGer A-22/2020 vom 17. Juli 2020 E. 1.5.2; 

vgl. MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 2.173 f.; zum Ganzen: Urteil 

des BVGer A-2860/2019 vom 26. März 2021 E. 1.4.2). 

A-2514/2020 

Seite 8 

1.8 Der zu beurteilende Sachverhalt hat sich im Februar 2020 verwirklicht. 

Somit sind vorliegend das Zollgesetz vom 18. März 2005 (ZG; SR 631.0), 

die Zollverordnung vom 1. November 2006 (ZV; SR 631.01) sowie das 

Mehrwertsteuergesetz (vgl. Sachverhalt Bst. A.f) heranzuziehen. 

2.  

2.1  

2.1.1 Nach Art. 1 Abs. 1 MWSTG erhebt der Bund eine allgemeine Ver-

brauchssteuer nach dem System der Netto-Allphasensteuer mit Vorsteuer-

abzug (Mehrwertsteuer). Die Steuer bezweckt die Besteuerung des nicht 

unternehmerischen Endverbrauchs im Inland. Als Mehrwertsteuer erhebt 

er gemäss Art. 1 Abs. 2 MWSTG eine Steuer auf den im Inland von steu-

erpflichtigen Personen gegen Entgelt erbrachten Leistungen (Inland-

steuer), eine Steuer auf dem Bezug von Leistungen von Unternehmen mit 

Sitz im Ausland durch Empfänger und Empfängerinnen im Inland (Bezug-

steuer) sowie eine Steuer auf der Einfuhr von Gegenständen (Einfuhr-

steuer). Letztere soll verhindern, dass ins Zollinland eingeführte Waren ge-

genüber im Inland hergestellten Gütern, welche der Inlandsteuer unterlie-

gen, bevorteilt werden (vgl. REGINE SCHLUCKEBIER, in: Geiger/Schluckebier 

[Hrsg.], MWST-Kommentar, 2012 [nachfolgend: MWST-Kommentar], Rz. 1 

zu Art. 50). 

2.1.2 Die Einfuhrsteuer unterscheidet sich sowohl hinsichtlich des Steuer-

objekts als auch des Steuersubjekts von der Inlandsteuer. Steuersubjekt 

ist die zollzahlungspflichtige Person (vgl. nachfolgend E. 2.3.1). Steuerob-

jekt der Einfuhrsteuer ist die Einfuhr von Gegenständen einschliesslich 

der darin enthaltenen Dienstleistungen und Rechte ins (Zoll-)Inland 

(vgl. Art. 52 Abs. 1 Bst. a MWSTG). Für das Auslösen der Steuer genügt 

es, dass der Gegenstand über die Zollgrenze verbracht wird (Urteil 

des BGer 2C_217/2019 vom 27. April 2020 E. 5.2; Urteil des BVGer            

A-6174/2013 vom 18. Juni 2014 E. 2.3.1). Ein Umsatz im mehrwertsteuer-

rechtlichen Sinn, beispielsweise eine Lieferung von Gegenständen gegen 

Entgelt, ist nicht vorausgesetzt. Insbesondere ist die Entgeltlichkeit nicht 

erforderlich. So lösen auch unentgeltliche Geschäfte (z.B. Schenkungen) 

die Einfuhrsteuer aus (vgl. Urteil des BGer 2C_1079/2016 vom 7. März 

2017 E. 2.2.1 f.; Urteile des BVGer A-2860/2019 vom 26. März 2021 

E. 2.7.3, A-7503/2016 vom 16. Januar 2018 E. 6.1, A-5936/2016 vom 

16. August 2017 E. 2.4; SCHLUCKEBIER, MWST-Kommentar, Rz. 1 zu 

Art. 52). 

  

A-2514/2020 

Seite 9 

2.2  

2.2.1 Die Steuer auf der Einfuhr wird im Normalfall auf dem von den Par-

teien vereinbarten und vom Importeur zu entrichtenden Entgelt erhoben, 

wenn der Gegenstand im Rahmen eines Veräusserungs- oder Kommis-

sionsgeschäfts eingeführt wird (Art. 54 Abs. 1 Bst. a MWSTG). Im Übrigen 

wird sie – sofern nicht die Sondertatbestände der Bst. b bis f zur Anwen-

dung kommen – nach Art. 54 Abs. 1 Bst. g MWSTG auf dem Marktwert 

berechnet. Dies ist insbesondere bei Geschenksendungen der Fall 

(vgl. Urteil des BGer 2C_1079/2016 vom 7. März 2017 E. 2.2.3; BVGE 

2014/7 E. 3.5.1). 

2.2.2 Als Marktwert gilt, was der Importeur auf der Stufe, auf der die Einfuhr 

bewirkt wird, an einen selbstständigen Lieferanten im Herkunftsland der 

Gegenstände zum Zeitpunkt der Entstehung der Einfuhrsteuerschuld nach 

Art. 56 MWSTG unter den Bedingungen des freien Wettbewerbs zahlen 

müsste, um den gleichen Gegenstand zu erhalten (Art. 54 Abs. 1 Bst. g 

MWSTG). Es handelt sich somit um den Verkehrswert bzw. Veräusse-

rungswert des eingeführten Gegenstandes, also den Erlös, der am Stich-

tag bei einem Verkauf an einen unabhängigen Dritten hätte erzielt wer-

den können. Der Verkehrswert im steuerrechtlichen Sinn bildet nicht 

eine mathematisch exakt bestimmbare Grösse, sondern stellt in der Regel 

einen Schätz- oder Vergleichswert dar (vgl. Urteil des BGer 2C_1079/2016 

vom 7. März 2017 E. 2.2, in: Zollrevue 2/17, S. 34 ff.; Urteile des BVGer   

A-983/2018 vom 18. April 2019 E. 2.5.2, A-5936/2016 vom 16. August 2017 

E. 2.4.2, BVGE 2014/7 E. 3.5.2). Die Ermittlung des Marktwerts erfolgt 

nach verschiedenen Bewertungsmethoden (Wert gleicher Gegenstände, 

Wert gleichartiger Gegenstände, nach der deduktiven Methode [Wieder-

verkaufswert] oder errechneter Wert; vgl. SCHLUCKEBIER, MWST-Kommen-

tar, Rz. 29 zu Art. 54).  

2.2.3 Soweit nicht bereits darin enthalten, sind in die Bemessungsgrund-

lage zum einen die ausserhalb des Inlands sowie aufgrund der Einfuhr ge-

schuldeten Steuern, Zölle und sonstigen Abgaben – mit Ausnahme der zu 

erhebenden Mehrwertsteuer – miteinzubeziehen (Art. 54 Abs. 3 Bst. a 

MWSTG). Zum anderen sind die Kosten für das Befördern oder Versenden 

und alle damit zusammenhängenden Leistungen bis zum Bestimmungsort 

im Inland, an den die Gegenstände zum Zeitpunkt der Entstehung der Ein-

fuhrsteuerschuld nach Art. 56 MWSTG zu befördern sind, einzubeziehen 

(Art. 54 Abs. 3 Bst. b MWSTG). 

  

A-2514/2020 

Seite 10 

2.3  

2.3.1 Gemäss Art. 50 MWSTG («Einfuhrsteuer») gilt für die Steuer auf der 

Einfuhr von Gegenständen grundsätzlich die Zollgesetzgebung. Steuer-

pflichtig ist, wer nach Art. 70 Abs. 2 und 3 ZG Zollschuldner oder Zollschuld-

nerin ist (Art. 51 Abs. 1 MWSTG; vgl. vorangehend E. 2.1.2). Zollschuldner 

bzw. Zollschuldnerin ist – soweit hier interessierend – die Person, die Wa-

ren über die Zollgrenze bringt oder bringen lässt (Art. 70 Abs. 2 Bst. a ZG).  

2.3.2 Die Einfuhrsteuer wird von der EZV zusammen mit den Zollabgaben 

erhoben (Art. 62 Abs. 1 MWSTG). Das Verfahren der Zoll- und Einfuhr-

steuerveranlagung wird vom Selbstdeklarationsprinzip bestimmt (Art. 21, 

25 und 26 ZG; Art. 50 MWSTG; vgl. statt vieler: Urteil des BVGer A-6355/ 

2019 vom 17. Juni 2021 E. 2.2). Die Grundlage der Veranlagung ist 

die Zollanmeldung (Art. 18 Abs. 1 ZG). Diese nimmt im schweizerischen 

Zollwesen eine zentrale Stellung ein (BARBARA SCHMID, in: Kocher/Clava-

detscher [Hrsg.], Handkommentar Zollgesetz [ZG], 2009, Art. 18 N. 1). An-

meldepflichtig ist u.a. die zuführungspflichtige Person (Art. 26 Bst. a ZG). 

Als solche gilt diejenige Person, die Waren ins Zollgebiet verbringt, verbrin-

gen lässt oder sie danach übernimmt. Sie hat die Waren unverzüglich und 

unverändert der nächstgelegenen Zollstelle zuzuführen (Art. 21 Abs. 1 

ZG). Die Zollanmeldung kann von der Zollstelle berichtigt werden (Art. 18 

Abs. 2 ZG). Nicht angemeldete Waren werden von   Amtes wegen veran-

lagt (Art. 18 Abs. 3 ZG; vgl. statt vieler: Urteil des BVGer A-983/2018 vom 

18. April 2019 E. 2.4.2). 

2.3.3  

2.3.3.1 Bestehen Zweifel an der Richtigkeit der Zollanmeldung oder fehlen 

Wertangaben, so kann die EZV die Steuerbemessungsgrundlage nach 

pflichtgemässem Ermessen schätzen (Art. 54 Abs. 4 MWSTG). Für die Er-

mittlung der Bemessungsgrundlage herangezogene Preis- oder Wertanga-

ben in ausländischer Währung sind nach dem am letzten Börsentag vor 

der Entstehung der Einfuhrsteuerschuld nach Art. 56 MWSTG notierten 

Devisenkurs (Verkauf) in Schweizerfranken umzurechnen (Art. 54 Abs. 5 

MWSTG). 

Bei der gerichtlichen Überprüfung einer solchen Ermessenseinschätzung 

gelten die nachfolgend genannten, im Mehrwertsteuerrecht für Inlandleis-

tungen entwickelten Grundsätze (vgl. Urteil des BVGer A-5078/2012 

vom 15. Januar 2014 E. 10.4). So gilt insbesondere auch, dass sich das 

Bundesverwaltungsgericht bei der Überprüfung einer zulässigerweise er-

folgten Schätzung der Einfuhrsteuer eine gewisse Zurückhaltung auferlegt 

A-2514/2020 

Seite 11 

(vgl. Urteile des BVGer A-1190/2018 vom 18. April 2019 E. 2.5.3, A-5936/ 

2016 vom 16. August 2017 E. 2.4.3). 

2.3.3.2 Das Bundesverwaltungsgericht überprüft zwar das Vorliegen der 

Voraussetzungen der Schätzung der Einfuhrsteuer – also gemäss Art. 54 

Abs. 4 MWSTG das Bestehen von Zweifeln an der Richtigkeit der Zollan-

meldung oder das Fehlen von Wertangaben – als Rechtsfrage uneinge-

schränkt. Als ausserhalb der Verwaltungsorganisation und Behördenhie-

rarchie stehendes, von der richterlichen Unabhängigkeit bestimmtes Ver-

waltungsgericht auferlegt es sich aber trotz des möglichen Rügegrundes 

der Unangemessenheit (vgl. Art. 49 Bst. c VwVG; E. 1.7.1) bei der Über-

prüfung von zulässigerweise erfolgten Schätzungen eine gewisse Zurück-

haltung und reduziert dergestalt seine Prüfungsdichte (vgl. statt vieler: Ur-

teil des BVGer A-2589/2020 vom 3. Mai 2021 E. 2.5.4). 

2.3.3.3 Das Ziel der Ermessensveranlagung ist es, den tatsächlichen Ge-

gebenheiten möglichst gerecht zu werden. In jedem Fall muss die Schät-

zung pflichtgemäss sein. Dies bedingt die Berücksichtigung der Besonder-

heiten des Einzelfalls und den Einbezug von ausreichend abgestützten 

Schätzungshilfen und vernünftigen und zweckmässigen Schätzmethoden 

(vgl. Urteile des BVGer A-1190/2018 vom 18. April 2019 E. 2.5.3, 

A-5175/2015 vom 1. März 2016 E. 2.6.2). 

Das Bundesverwaltungsgericht nimmt erst dann eine Korrektur einer zu-

lässigerweise erfolgten Schätzung vor, wenn diese erhebliche Fehler auf-

weist bzw. offensichtlich unrichtig ist. Kommen bei einer Schätzung meh-

rere Ergebnisse in Frage, die gleich realistisch sind, muss der ESTV (bzw. 

hier der EZV) innerhalb der betreffenden Bandbreite ein Ermessenspiel-

raum verbleiben. Die deutsche Rechtsprechung und Lehre bezeichnet 

diese Bandbreite zutreffend als Schätzungsrahmen. Liegt das Schätzungs-

resultat nicht mehr in diesem Rahmen ist eine Ermessensüberschreitung, 

das heisst eine Rechtsverletzung gegeben, und damit liegt auch ein offen-

sichtlicher Ermessensfehler bzw. eine offensichtlich unrichtige Schätzung 

im Sinne der erwähnten Rechtsprechung vor, die vom Bundesverwaltungs-

gericht zu korrigieren ist (vgl. JÜRG STEIGER, in: Zweifel/Beusch/Glau-

ser/Robinson [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, Bun-

desgesetz über die Mehrwertsteuer, 2015, Art. 79 N. 36; vgl. zum Ganzen: 

Urteil des BVGer A-1190/2018 vom 18. April 2019 E. 2.5.3). 

2.3.3.4 Für das Vorliegen der Voraussetzungen einer Ermessenseinschät-

zung ist nach der allgemeinen Beweislastregel die ESTV beweisbelastet 

A-2514/2020 

Seite 12 

(E. 1.6.2). Sind die Voraussetzungen der ermessensweisen Ermittlung er-

füllt («erste Stufe») und erscheint die vorinstanzliche Schätzung nicht be-

reits im Rahmen der durch das Bundesverwaltungsgericht mit der gebote-

nen Zurückhaltung vorzunehmenden Prüfung als pflichtwidrig («zweite 

Stufe»), obliegt es – in Umkehr der allgemeinen Beweislast – in der Folge 

dem Abgabepflichtigen, den Nachweis für die Unrichtigkeit der Schätzung 

zu erbringen («dritte Stufe»). 

Weil das Ergebnis der Ermessensveranlagung selbst auf einer Schätzung 

beruht, kann sich die steuerpflichtige Person gegen eine zulässigerweise 

durchgeführte Ermessenseinschätzung nicht mit allgemeiner Kritik zur 

Wehr setzen. Vielmehr hat sie darzulegen, dass die von der Zollbehörde 

vorgenommene Schätzung offensichtlich fehlerhaft ist und anhand von Be-

legen nachzuweisen, dass die von der ESTV bzw. der EZV vorgenommene 

Schätzung offensichtlich unrichtig ist (statt vieler: Urteile des BGer 

2C_1077/2012, 2C_1078/2012 vom 24. Mai 2014 E. 2.5 und 2C_970/2012 

vom 1. April 2013 E. 4.3; vgl. statt vieler: Urteil des BVGer A-7088/2016 

vom 11. Dezember 2017 E. 2.6.3). Gelingt es der steuerpflichtigen Person 

nicht, zu beweisen, dass das Ergebnis der Ermessenseinschätzung klarer-

weise nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten übereinstimmt, hat sie 

die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen und es bleibt bei der bisherigen 

Schätzung (statt vieler: Urteile des BVGer A-2589/2020 vom 3. Mai 2021 

E. 2.5.5, A-1190/2018 vom 18. April 2019 E. 2.5.3). 

3.  

3.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass die fraglichen Einfuhren 

grundsätzlich der Einfuhrsteuer unterliegen und die Beschwerdeführerin zu 

den steuerpflichtigen Personen gehört. Ebenso unstrittig ist, dass die Be-

schwerdeführerin Transportkosten in Höhe von insgesamt Fr. 318.85 zu 

bezahlen hatte und dass diese zur Bemessungsgrundlage für die Einfuhr-

steuer gehören (vgl. Sachverhalt Bst. A.g und Bst. B.a sowie E. 2.2.3). Im 

Streit liegt jedoch die effektive Höhe der Bemessungsgrundlage der im 

konkreten Fall geschuldeten Einfuhrsteuer. 

3.2 Im Folgenden ist zunächst zu prüfen, ob die Vorinstanz befugt war, eine 

Schätzung vorzunehmen («erste Stufe»; E. 2.3.3.4). 

3.2.1 Anlässlich der Einfuhr der in Frage stehenden Hunde machte die Be-

schwerdeführerin geltend, es handle sich um russische Strassenhunde 

ohne materiellen Wert. Sie habe die Hunde direkt aus einem russischen 

A-2514/2020 

Seite 13 

Tierheim geholt und habe dafür kein Entgelt zahlen müssen. Ein entspre-

chender Nachweis fehlte zum Zeitpunkt der Einfuhr (vgl. Sachverhalt 

Bst. A.a). 

3.2.2 Fehlen anlässlich der Wareneinfuhr Wertangaben, so kann die EZV 

die Steuerbemessungsgrundlage nach pflichtgemässem Ermessen schät-

zen (vgl. vorangehend E. 2.3.3.1). Die zuständige Zollbehörde war daher 

im vorliegenden Fall berechtigt, eine Schätzung vorzunehmen. 

3.3 Angesichts des Gesagten ist zu prüfen, ob die Schätzung in konkreten 

Fall pflichtgemäss erfolgt ist («zweite Stufe»; E. 2.3.3.4). 

3.3.1 Im vorliegenden Fall ist unbestritten, dass der Einfuhr der betreffen-

den Hunde kein Veräusserungs- oder Kommissionsgeschäft zu Grunde 

lag. In einem solchen Fall ist die Steuer nach dem Marktwert zu berechnen 

(E. 2.2.1). 

3.3.2 Gemäss dem klarem Gesetzeswortlaut gilt als Marktwert, was die Im-

porteurin 

- auf der Stufe, auf der die Einfuhr bewirkt wird, 

- an einen selbstständigen Lieferanten / eine selbstständige Lieferantin 

- im Herkunftsland der Gegenstände 

- zum Zeitpunkt der Entstehung der Einfuhrsteuerschuld 

- unter den Bedingungen des freien Wettbewerbs  

zahlen müsste, um die gleichen Gegenstände zu erhalten (vgl. E. 2.2.2). 

3.3.3 Anlässlich der Einfuhr der Hunde legte die Beschwerdeführerin ge-

genüber der Zollbehörde dar, es handle sich um russische Strassenhunde 

ohne Marktwert, welche sie direkt aus einem Tierheim in Russland ge-

holt habe. Die Vorinstanz hat den Marktwert demgegenüber in Anwendung 

einer Mittelwerttabelle auf gerundet Fr. 262.-- pro Hund (ohne Transport-

kosten) beziffert. 

3.3.4 Die Vorinstanz macht geltend, ein Marktwert umfasse üblicherweise 

neben den Selbstkosten auch eine branchenübliche Gewinnmarge. Denn 

ohne eine solche könne ein «selbstständiger Lieferant» (vgl. E. 3.3.2 und 

E. 2.2.2) wirtschaftlich nicht überleben. In einem Fall wie dem vorliegen-

den, sei demnach für die Feststellung des Marktwertes der Hunde der Ver-

kaufspreis heranzuziehen, der von einem selbstständigen Hundevermittler 

festgesetzt würde. Dieser müsste ohne Spenden Dritter oder staatliche 

A-2514/2020 

Seite 14 

Hilfe wirtschaften. Selbst wenn einem solchen Vermittler die Hunde zulau-

fen würden und er sie somit kostenlos erhalten würde, fielen danach täglich 

zumindest Kosten für Futter, Unterkunft, tierärztliche Leistungen sowie Ver-

mittlungsaufwand an. 

3.3.5 Die Vorinstanz anerkennt, dass die Bestimmung des Marktwertes 

von Strassenhunden sich als schwierig erweise, weil solche Hunde im 

Grunde nicht auf dem freien Markt «gehandelt» würden. In diesem 

Sinne gebe es keine vergleichbaren «Verkaufspreise». Deshalb ziehe sie 

zur Bestimmung des Wertes eines Hundes eine Mittelwerttabelle heran, 

welche sich an den «Schutzgebühren» orientiere, welche Tierheime an-

lässlich der Vermittlung eines Hundes üblicherweise verlangen würden 

(vgl. Sachverhalt Bst. A.h). Diese Gebühren würden bei Heimtieren an die 

Stelle eines Kaufpreises treten. Die Gebühren würden für ein gesundes 

Tier erhoben, um die aufgelaufenen Pflegekosten (Futter-, Unterbringungs- 

und Tierarztkosten etc.) zumindest teilweise zu decken und dem Miss-

brauch von Tieren nach der Vermittlung vorzubeugen. In dieser Schutzge-

bühr sei der Transport der Hunde in einem Sammeltransport enthalten. 

3.3.6 Im Weiteren sei zu berücksichtigen, dass sich die Festlegung des 

Marktwertes von Heimtieren, bei deren Einfuhr keine Wertnachweise vor-

liegen, nicht nur als anspruchsvoll, sondern auch als zeitintensiv erweise. 

Daraus ergebe sich ein gewisser Zielkonflikt in Bezug darauf, dass die Ein-

fuhrveranlagung anlässlich der Einreise möglichst speditiv zu erfolgen 

habe. Aus diesem Grund werde von den Zollbehörden seit 2013 eine Liste 

mit Referenzwerten (Mittelwerttabelle) zur Wertbestimmung der importier-

ten Tiere genutzt. Diese Referenzwerte seien unter Berücksichtigung 

der Kostenpunkte festgelegt worden, welche der Verein «Tiere in Not» auf 

seiner Website animal-happyend.ch publiziert habe. Im Übrigen würde 

durch das Abstellen auf Referenzwerte bei der Festlegung des steuerbaren 

Wertes von Heimtieren die Gleichbehandlung der Zollschuldnerinnen und 

-schuldner gewährleistet. 

3.3.7 Im vorliegenden Fall lag zum Zeitpunkt der Einfuhr kein Nachweis 

vor, dass für die betreffenden Hunde keine – bei Tieradoptionen aus Tier-

heimen regelmässig geschuldete – Schutzgebühr bezahlt worden war.   

Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Zollbehörde die Veranlagung un-

ter Zuhilfenahme der Referenzwerte aus der praxisgemäss verwendeten 

Mittelwerttabelle vorgenommen hat. Letztere gehört zu den Verwaltungs-

verordnungen, welche der Sicherstellung einer einheitlichen, gleichmässi-

gen und sachrichtigen Praxis des Gesetzesvollzugs dienen (E. 1.7.3). Für 

A-2514/2020 

Seite 15 

das Gericht sind Verwaltungsverordnungen zwar nicht verbindlich, es darf 

jedoch nicht ohne Not von ihnen abweichen (vgl. E. 1.7.3). Unter Berück-

sichtigung der Höhe der Schutzgebühren, welche von verschiedenen Ver-

mittlungsorganisationen verlangt werden und die bis zu Fr. 780.-- (animal-

happyend.ch, letztmals abgerufen am 31. August 2021) betragen können, 

ist kein Grund ersichtlich, die in der von der Vorinstanz verwendeten Mit-

telwerttabelle festgehaltenen Werte in Frage zu stellen bzw. zu korrigieren.  

3.4 Bei diesem Ergebnis ist in einem letzten Schritt zu prüfen, ob es der 

Beschwerdeführerin gelingt, den Nachweis für die Unrichtigkeit der Schät-

zung im konkreten Einzelfall zu erbringen («dritte Stufe»; E. 2.3.3.4). 

3.4.1 Die Beschwerdeführerin erachtet das Abstellen auf Referenzwerte in 

ihrem Fall als unzulässig. In Fällen wie dem ihren, sei gemäss Gesetzes-

wortlaut auf den Marktwert abzustellen (vgl. E. 2.2.2). Sei dieser Wert sehr 

tief oder gar inexistent, sei dies zu respektieren. Die Vorinstanz verkenne, 

dass in Russland unzählige Strassenhunde leben würden. Diese würden 

von der Bevölkerung in aller Regel als Plage empfunden und hätten für 

niemanden einen «Wert». Man sei froh, wenn die Tiere von der Strasse in 

ein Heim kämen, und die Heime seien froh, wenn die Tiere von Familien 

aufgenommen würden. Dies geschehe absolut unentgeltlich. Vor diesem 

Hintergrund gebe es in Russland auch keine «selbstständigen Lieferan-

ten» (vgl. E. 2.2.2, E. 3.3.2 und E. 3.3.4). Die Beschwerdeführerin macht 

entsprechend geltend, dass es in ihrem konkreten Fall nicht angehe, die 

Bemessungsgrundlage nach Referenzwerten festzulegen, zumal die wirt-

schaftlichen Umstände durch das Schreiben der Direktorin des betreffen-

den Tierheims vom 25. März 2020 ausreichend ausgewiesen worden seien 

(vgl. nachfolgend E. 3.4.2). 

3.4.2 Bereits vor Erlass des hier angefochtenen Beschwerdeentscheids 

reichte die Beschwerdeführerin der Vorinstanz ein Schreiben der Direktorin 

des Tierheims ein, aus welchem sie die Hunde geholt hatte. In diesem 

Schreiben datierend vom 25. März 2020 wird bestätigt, dass die hier be-

troffenen Hunde – wenn überhaupt – einen Wert von nicht mehr als 

USD 5.-- aufweisen würden. Die Hunde würden jedoch nicht verkauft, son-

dern an vertrauenswürdige Personen umsonst abgegeben. Der bereits äl-

tere Rüde leide an schwerer Arthritis, doch auch für die drei jüngeren 

Hunde sei es bis zur Adoption durch die Beschwerdeführerin nicht möglich 

gewesen, einen Platz zu finden. 

A-2514/2020 

Seite 16 

3.4.3 Wie sich aus dem Dargelegten ergibt, kann der vorliegende Sachver-

halt nicht mit Fällen gleichgesetzt werden, in welchen Hunde über interna-

tional operierende Tiervermittlungsorganisationen importiert werden. Zum 

einen können die dort vermittelten Hunde nicht ohne Weiteres mit den von 

der Beschwerdeführerin im hier zu beurteilenden Fall in die Schweiz ein-

geführten Hunden verglichen werden. Zum anderen beinhaltet eine Ver-

mittlung durch die besagten Organisationen weitergehende Dienstleistun-

gen (z.B. Beratung und Kontrollbesuche bei den adoptierenden Personen 

etc.), welche auch über die dort erhobenen Schutzgebühren abgegolten 

werden. 

Im Weiteren geht aus dem Schreiben der Direktorin des Tierheims vom 

25. März 2020 hervor, dass es für die Hunde, welche die Beschwerdefüh-

rerin in die Schweiz eingeführt hat, keinen «Markt» gibt und ihnen entspre-

chend auch kein «Marktwert» zugeschrieben werden kann. Wenn, dann 

sei von einem symbolischen Wert von nicht mehr als USD 5.-- auszugehen. 

Entsprechend wurde in dem genannten Schreiben bestätigt, dass die Be-

schwerdeführerin für die vier Hunde keinerlei Entgelt und auch keine soge-

nannte Schutzgebühr bezahlen musste. 

3.4.4 Tatsächlich bedingt ein «Marktwert» einen «Markt». Dass es einen 

solchen in Bezug auf die hier in Frage stehenden Hunde nicht gibt, wurde 

überzeugend aufgezeigt. Bestätigt wird dies auch durch den Umstand, 

dass in Russland gemäss Angaben der European Society of Dog and Ani-

mal Welfare (ESDAW) geschätzte 4 Millionen Strassenhunde leben 

(http://www.esdaw.eu/stray-animals-by-country.html; letztmals abgerufen 

am 27. September 2021). Hätten diese Hunde einen Marktwert, würden sie 

nicht auf der Strasse leben. Die Realität sieht vielmehr so aus, dass die 

Hunde ausgesetzt und sich selbst überlassen werden. Sie vermehren sich 

unkontrolliert und werden letzten Endes verfolgt und getötet, da sie in ge-

wissen Regionen zur Plage werden. Die wenigen, welche Unterschlupf in 

einem Heim finden, können – wie die Direktorin des hier betreffenden Tier-

heims sinngemäss ausführt – froh sein, überhaupt einen Lebensplatz zu 

finden. Deshalb werden sie kostenlos an vertrauenswürdige Personen ab-

gegeben. 

3.4.5 Das Gericht sieht es als erstellt an, dass es der Beschwerdeführerin 

zum Zeitpunkt der Entstehung der Einfuhrsteuerschuld am 17. Februar 

2020 (vgl. Sachverhalt Bst. A.a) ohne Weiteres möglich gewesen wäre, in 

Russland unter den Bedingungen des freien Wettbewerbs anstelle der von 

ihr importierten, mit diesen vergleichbare Hunde kostenlos zu erhalten. Wie 

A-2514/2020 

Seite 17 

überzeugend dargelegt werden konnte, gibt es in Russland – mangels ent-

sprechenden Markts – keine selbstständigen Lieferanten, welchen sie 

für derartige Hunde etwas hätte bezahlen müssen. Mangels eines entspre-

chenden Marktes haben die von der Beschwerdeführerin importierten 

Hunde keinen Marktwert im Sinne von Art. 54 Abs. 1 Bst. g MWSTG 

(vgl. E. 2.2.2 und E. 3.3.2). Aus diesem Grund lassen sich auch nicht 

die genannten Bewertungsmethoden heranziehen, zumal diese einen 

– wenn auch zunächst unbekannten und in der Folge zu eruierenden – 

Marktwert einer Sache bzw. eines Tieres voraussetzen (E. 2.2.2). Ein nicht 

vorhandener Marktwert darf nicht mittels Bewertungsmethoden oder 

Schätzungen erschaffen werden. Darauf liefe es indessen hinaus, wenn in 

jedem Fall – ungeachtet der konkreten Situation – auf die Beträge abge-

stellt würde, welche westeuropäische Personen bereit sind, an inländische 

gemeinnützige Organisationen zu bezahlen, welche Hunde aus Russland 

oder anderen Ländern, vermitteln (vgl. vorangehend E. 3.3.7 und E. 3.4.3). 

Dabei handelt es sich nicht um ein Kriterium gemäss dem massgebenden 

Art. 54 Abs. 1 Bst. g MWSTG. 

3.4.6 Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es der Be-

schwerdeführerin im vorliegenden Fall gelingt, u.a. mittels einer Urkunde 

nachzuweisen, dass die von der Vorinstanz vorgenommene Schätzung 

des Wertes der von ihr in die Schweiz eingeführten Hunde nicht den tat-

sächlichen Gegebenheiten entspricht. Der von ihr anerkannte «Wert» von 

USD 5.-- pro Hund erweist sich vor dem Hintergrund, dass den Hunden, 

welche die Beschwerdeführerin selbstständig aus einem russischen Tier-

heim geholt hat, im Grunde überhaupt kein «Marktwert» zugeschrieben 

werden kann, als realistisch. Auch wenn nach dem Gesagten von einem 

Wert von Fr. 0.-- ausgegangen werden könnte, trägt der von der Beschwer-

deführerin geltend gemachte symbolische Wert dem Umstand Rechnung, 

dass keinem Lebewesen jeglicher Wert abgesprochen werden sollte. Die-

ser Wert ist – wie beantragt – als Bemessungsgrundlage für die Einfuhr-

steuer im vorliegenden Fall heranzuziehen. 

3.5  

3.5.1 Nach dem Dargelegten ist die Beschwerde gutzuheissen. Der ange-

fochtene Beschwerdeentscheid vom 15. April 2020 ist aufzuheben und die 

Mehrwertsteuerforderung – unter Berücksichtigung der Wechselkurse am 

17. Februar 2020 – wie Folgt neu festzusetzen: 

  

A-2514/2020 

Seite 18 

4 Hunde à Fr. 5.-- Fr. 20.-- 

Total Transportkosten Fr. 318.85 

Total steuerbarer Wert Fr. 338.85 

MWST-Forderung (7.7%) Fr. 26.10 

3.5.2 Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin, nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils, die Differenz zwischen der bereits geleiste-

ten Einfuhrsteuer in Höhe von Fr. 248.70 (vgl. Sachverhalt Bst. A.f) und der 

effektiv geschuldeten Einfuhrsteuer in Höhe von Fr. 26.10, d.h. Fr. 222.60 

zurückzuerstatten. Vergütungszins ist nicht auszurichten (vgl. Art. 74 

Abs. 3 ZG i.V.m. Art. 2 Abs. 3 der Verordnung des EFD vom 11. Dezember 

2009 über die Verzugs- und die Vergütungszinssätze (SR 641.207.1). 

4. Es bleibt, auf die Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorliegenden 

Urteils einzugehen: 

4.1 Der obsiegenden Beschwerdeführerin sind keine Verfahrenskosten 

aufzuerlegen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG). Der geleistete Kostenvorschuss 

in Höhe von Fr. 500.-- ist der Beschwerdeführerin nach Eintritt der Rechts-

kraft des vorliegenden Urteils zurückzuerstatten. 

Der Vorinstanz können keine Verfahrenskosten auferlegt werden (Art. 63 

Abs. 2 VwVG). 

4.2 Der nicht vertretenen Beschwerdeführerin ist keine Parteientschädi-

gung zuzusprechen (vgl. Art. 64 Abs. 1 VwVG; Art. 8 Abs. 1 des Regle-

ments vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor 

dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE; SR 173.320.2). 

 

Das Dispositiv befindet sich auf der folgenden Seite. 

  

A-2514/2020 

Seite 19 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird gutgeheissen. 

2.  

Die Vorinstanz hat der Beschwerdeführerin, nach Eintritt der Rechtskraft 

des vorliegenden Urteils, die Differenz der von ihr bereits bezahlten Ein-

fuhrsteuer und der effektiv geschuldeten Einfuhrsteuer – d.h. Fr. 222.60 – 

zurückzuerstatten. 

3.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der von der Beschwerdefüh-

rerin geleistete Kostenvorschuss in Höhe von Fr. 500.-- wird ihr nach Eintritt 

der Rechtskraft des vorliegenden Urteils zurückerstattet. 

4.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

5.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Marianne Ryter Zulema Rickenbacher 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 BGG). Die Frist ist 

A-2514/2020 

Seite 20 

gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim 

Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen 

Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Ver-

tretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Rechtsschrift ist in 

einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung 

mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der ange-

fochtene Entscheid und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerde-

führende Partei in Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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