# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3e73d56e-c82a-549d-b35d-0fd944df8317
**Source:** Freiburg/Fribourg (FR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-12-09
**Language:** de
**Title:** Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 09.12.2025 608 2025 71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/FR_Gerichte/FR_TC_011_608-2025-71_2025-12-09.pdf

## Full Text

Tribunal cantonal TC
Kantonsgericht KG

Augustinergasse 3, Postfach 630, 1701 Freiburg

T +41 26 304 15 00

www.fr.ch/tc

—
Pouvoir Judiciaire PJ
Gerichtsbehörden GB

608 2025 71

Urteil vom 9. Dezember 2025

II. Sozialversicherungsgerichtshof

Besetzung Präsidentin: Daniela Kiener 
Richter: Johannes Frölicher,

Anne-Sophie Peyraud 
Gerichtsschreiber: Steve Bangerter 

Parteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Nicolas 
Pfister 

gegen

INVALIDENVERSICHERUNGSSTELLE DES KANTONS FREIBURG, 
Vorinstanz    

Gegenstand Invalidenversicherung – Rentenanspruch, Revision

Beschwerde vom 30. Mai 2025 gegen die Verfügung vom 17. April 2025

Kantonsgericht KG
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Sachverhalt 

A. A.________ (fortan: Versicherter oder Beschwerdeführer), geboren 1969, verheiratet, Vater 
von zwei Kindern (geboren 2005 und 2007), arbeitete zwischen 2016 und 2019 zu einem Pensum 
von 100 Prozent bei der Garage B.________ AG als Allrounder (Fahrzeugaufbereiter, Reinigung 
von Fahrzeugen und Abwart-Tätigkeiten).

Am 17. Dezember 2015 meldete er sich erstmals bei der Invalidenversicherungsstelle des Kantons 
Freiburg (fortan: IV-Stelle oder Vorinstanz) zum Leistungsbezug an. Zu seiner gesundheitlichen 
Beeinträchtigung gab er an, an Hepatitis C erkrankt zu sein.

Mit Verfügung vom 22. August 2016 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch, da die 
Voraussetzung der einjährigen Wartezeit nicht erfüllt war.

B. Am 29. März 2019 nahm der Versicherte eine Neuanmeldung vor und machte eine 
Verschlechterung seines Gesundheitszustands geltend. 

Am 26. Februar 2020 ordnete die IV-Stelle eine polydisziplinäre Abklärung (berücksichtigte 
Disziplinen: Allgemeine Innere Medizin, Neurologie, Neuropsychologie sowie Psychiatrie) bei der 
C.________ AG (fortan: MEDAS) an. Aus dem Gutachten vom 8. Juni 2021 ergab sich, dass sowohl 
in der bisherigen als auch einer angepassten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 55 Prozent bestehe. 

Im Rahmen der Schadensminderungspflicht hat der Versicherte am 14. Februar 2022 eine stationäre 
Entwöhnungstherapie (von Alkohol) angetreten. Während dieser Behandlung erklärte der 
behandelnde Arzt, eine stationäre Entwöhnungstherapie scheine weit überzogen und eine 
ambulante Massnahme sei ausreichend. 

Mit Verfügung vom 24. Januar 2022 wurde dem Versicherten ab dem 1. September 2019 – bei 
einem Invaliditätsgrad von 47 Prozent – eine Viertelsrente zugesprochen.

C. Am 10. Oktober 2022 reichte der Versicherte ein Revisionsgesuch ein und machte eine weitere 
Verschlechterung des Gesundheitszustands wegen Herzproblemen geltend.

Mit Verfügung vom 17. April 2025 wies die IV-Stelle das Gesuch um Erhöhung der Invalidenrente 
mit der Begründung ab, dass sich der Gesundheitszustand seit der letzten Verfügung nicht in einem 
Masse verändert hat, dass eine andere versicherungsmedizinische Beurteilung resultiere.

D. Am 30. Mai 2025 erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt Nicolas Pfister, 
Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg. Er beantragte, die Verfügung der IV-Stelle vom 17. April 
2025 sei aufzuheben und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung und Erlass einer neuen 
Verfügung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der Beschwerdeführer bringt zur Begründung vor, 
dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert habe und aus der angefochtenen Verfügung nicht 
hervorgehe, ob die Vorinstanz die neu eingereichten medizinischen Unterlagen gewürdigt habe.

Am 5. Juni 2025 leistete der Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss von CHF 800.-.

Die IV-Stelle schliesst in ihren Bemerkungen vom 16. September 2025 auf Abweisung der 
Beschwerde. Sämtliche eingereichten Unterlagen seien dem Regionalen Ärztlichen Dienst der IV-
Stellen Bern/Freiburg/Solothurn (RAD) vorgelegt worden, und dieser sei zum Schluss gelangt, dass 
keine relevante Verschlechterung des Gesundheitszustands vorliegen würde. 

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Mit Schreiben vom 6. November 2025 räumte das Kantonsgericht der zuständigen 
Personalvorsorgeeinrichtung, der D.________ die Möglichkeit ein, bis zum 27. November 2025 eine 
Stellungnahme einzureichen. Diese reichte mit Schreiben vom 15. November 2025 ihre 
Bemerkungen ein.

Die weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung mass-
gebend sind, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.

Erwägungen

1.

Die Beschwerde vom 30. Mai 2025 gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 17. April 2025 wurde 
durch den ordentlich bevollmächtigten Rechtsvertreter frist- und formgerecht bei der sachlich und 
örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht. Der Beschwerdeführer hat ein schutzwürdiges 
Interesse daran, dass das Kantonsgericht, II. Sozialversicherungsgerichtshof, prüft, ob die IV-Stelle 
die Erhöhung seiner Rente zu Recht abgelehnt hat.

Auf die Beschwerde ist einzutreten. 

2.

Im Rahmen der Weiterentwicklung der IV wurden das Bundesgesetz vom 19. Juni 1959 über die 
Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20), die Verordnung vom 17. Januar 1961 über die 
Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) und das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den 
Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) mit Wirkung ab dem 1. Januar 
2022 geändert (Änderung vom 19. Juni 2020; AS 2021 705; BBl 2017 2535).

Generell bestimmt sich das anwendbare Recht nach den Regeln, die zum Zeitpunkt des rechtlich 
relevanten Sachverhalts in Kraft waren, wobei das Gericht keine Änderungen der Rechtslage oder 
des Sachverhalts nach dem Stichtag des streitigen Entscheids berücksichtigen muss (BGE 130 V 
445 E. 1.2.1 mit Hinweisen). Bezüglich des neuen linearen Rentensystems, das am 1. Januar 2022 
in Kraft getreten ist, besagen die Übergangsbestimmungen der Änderung vom 19. Juni 2020 (Bst. b 
Abs. 1 und 2), dass für Rentenbezügerinnen und -bezüger, deren Rentenanspruch vor Inkrafttreten 
dieser Änderung entstanden ist und die bei Inkrafttreten dieser Änderung das 55. Altersjahr noch 
nicht vollendet haben, der bisherige Rentenanspruch so lange bestehen bleibt, bis sich der 
Invaliditätsgrad nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ändert. Der bisherige Rentenanspruch bleibt auch nach 
einer Änderung des Invaliditätsgrades nach Art. 17 Abs. 1 ATSG bestehen, sofern die Anwendung 
von Art. 28b IVG zur Folge hat, dass der bisherige Rentenanspruch bei einer Erhöhung des 
Invaliditätsgrades sinkt oder bei einem Sinken des Invaliditätsgrades ansteigt.

Beim Inkrafttreten dieser Änderung hatte der Beschwerdeführer (Jahrgang 1969) das 55. Altersjahr 
noch nicht vollendet, weshalb die im Rahmen der Weiterentwicklung der IV eingeführten und am 
1. Januar 2022 in Kraft getretenen neuen gesetzlichen Bestimmungen auf den vorliegenden Fall 
grundsätzlich nicht anwendbar sind und sich der Fall nach altem Recht beurteilt. Nur wenn sich der 
Invaliditätsgrad nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ändert und der bisherige Rentenanspruch unter 

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Anwendung von Art. 28b IVG weder bei einer Erhöhung des Invaliditätsgrades sinkt noch bei einem 
Sinken des Invaliditätsgrades ansteigt, wäre auf das neue Recht abzustellen.

3.

Der Beschwerdeführer rügt in formeller Hinsicht, die angefochtene Verfügung enthalte keine 
konkrete Begründung und auch keine Berechnung des IV-Grades. Das Ergebnis sei weder 
nahvollziehbar noch überprüfbar und erscheine willkürlich. Die Vorinstanz hätte sich mit seinen 
Vorbringen vertieft auseinandersetzen müssen.

3.1. Die geltend gemachte Verletzung der Begründungspflicht ist Teilgehalt des Anspruchs auf 
rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen 
Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV; SR 101) und dieser wiederum Teilgehalt des 
allgemeinen Grundsatzes des fairen Verfahrens gemäss Art. 6 Ziff. 1 der Konvention zum Schutze 
der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 0.101) und Art. 29 Abs. 1 BV.

Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs führt 
– ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst – zur Aufhebung der 
angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im 
konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist. Eine – nicht 
besonders schwerwiegende – Verletzung des rechtlichen Gehörs kann als geheilt gelten, wenn die 
betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl 
den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines – allfälligen – Mangels 
soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 127 V 431 E. 3d/aa; 126 V 130 E. 2b mit Hinweisen). Von 
einer Rückweisung der Sache zur Gewährung des rechtlichen Gehörs an die Verwaltung ist im Sinne 
einer Heilung des Mangels – selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Gehörs – 
aber dann abzusehen, wenn und soweit die Rückweisung zu einem formalistischen Leerlauf und 
damit zu unnötigen Verzögerungen führen würde, die mit dem (der Anhörung gleichgestellten) 
Interesse der betroffenen Person an einer möglichst beförderlichen Beurteilung ihres Begehrens 
nicht zu vereinbaren wären (BGE 132 V 387 E. 5.1).

3.2. Vorliegend erweist sich der Einwand des Beschwerdeführers als nicht stichhaltig. Die 
Begründungspflicht verlangt nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten einlässlich 
auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Die Begründung muss aber 
zumindest so abgefasst sein, dass die betroffene Partei den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht 
anfechten kann (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1; 133 I 270 E. 3.1). Diesen Anforderungen wird die 
angefochtene Verfügung ohne Weiteres gerecht, zumal aus ihr hervorgeht, dass sich aus 
versicherungsmedizinischer Sicht keine Verschlechterung des Gesundheitszustands ergebe, 
weshalb sich auch eine neue Berechnung des Invaliditätsgrads erübrigt. Im Ergebnis sind dem 
Beschwerdeführer die wesentlichen Erwägungen der Vorinstanz bekannt gegeben worden und die 
Verfügung konnte ohne weiteres sachgerecht angefochten werden.

Weiter hatte der Beschwerdeführer bereits vor Erlass der Verfügung Kenntnis davon, dass ein 
weiterer ärztlicher Bericht des RAD angefragt worden war, welcher am 12. Dezember 2024 erstattet 
wurde. Auch wenn sich der Beschwerdeführer nicht vor Erlass der Verfügung zu diesem Bericht 
äussern konnte, kann eine allfällige Gehörsverletzung im Verfahren vor dem Kantonsgericht geheilt 
werden, da der Beschwerdeführer Gelegenheit erhalten hat, sich zu diesem Aktenstück vor einer 
Rechtsmittelinstanz mit voller Kognition zu äussern. Im Ergebnis ist eine Gehörsverletzung folglich 
nicht dargetan. 

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4.

In materieller Hinsicht ist streitig, ob sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers in 
rentenerhöhender Weise verschlechtert hat.

4.1. Im Sinne von Art. 8 ATSG, welches aufgrund von Art. 1 Abs. 1 IVG zur Anwendung kommt, 
ist Invalidität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise 
Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 4 Abs. 1 IVG kann Invalidität die Folge von Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein.

Gemäss Art. 7 ATSG ist Erwerbsunfähigkeit der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 
oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 
verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht 
kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Abs. 1). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu 
berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht 
überwindbar ist (Abs. 2).

Versicherte haben Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung, wenn ihre Erwerbsfähigkeit 
oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungs-
massnahmen wieder hergestellt, erhalten oder verbessert werden kann, sie während eines Jahres 
ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen sind 
und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid sind (Art. 28 IVG).

Die Rente wird nach dem Grad der Invalidität wie folgt abgestuft: ein Invaliditätsgrad von mindestens 
40 Prozent gibt Anspruch auf eine Viertelsrente, ein Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent 
Anspruch auf eine halbe Rente, ein Invaliditätsgrad von mindestens 60 Prozent Anspruch auf eine 
Dreiviertelsrente und ein Invaliditätsgrad von mindestens 70 Prozent Anspruch auf eine ganze Rente 
der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 2 IVG).

4.2. Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, sind die Verwaltung und im Beschwerdefall 
das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute 
zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand 
zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten 
die versicherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige 
Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der Person noch zugemutet 
werden können (Urteil BGer 8C_347/2015 vom 20. August 2015 E. 4.1 mit Hinweis auf BGE 140 V 
193 E. 3.1 f. und BGE 132 V 93 E. 4). Der Grad der Arbeitsfähigkeit wird nach dem Mass bestimmt, 
in welchem der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen an seinem angestammten Arbeitsplatz 
zumutbarerweise nicht mehr nutzbringend tätig sein kann. Nicht massgebend ist die bloss 
medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsunfähigkeit (BGE 114 V 281 E. 1c mit Hinweisen). 
Bei langdauernder Arbeitsunfähigkeit im angestammten Beruf hat der Versicherte andere ihm offen 
stehende Erwerbsmöglichkeiten auszuschöpfen (BGE 115 V 404 E. 2; 114 V 281 E. 1d). Auch die 
Zumutbarkeit einer Invalidentätigkeit ist vor allem aus medizinischer Sicht zu beurteilen, wobei dieser 
Sachverhalt aufgrund des objektiven Befundes durch die Ärzte bestimmt wird (BGE 107 V 20 E. 2b). 
Insbesondere ist dabei nicht auf das subjektive Empfinden des Versicherten abzustellen, hätte es 
doch dieser ansonsten in der Hand, seinen Invaliditätsgrad selbst zu bestimmen.

4.3. Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird gemäss Art. 17 
ATSG die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, 

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herabgesetzt oder aufgehoben. Verlangt wird nach der Rechtsprechung eine Änderung der 
anspruchsbegründenden Tatsachen, in der Regel des Gesundheitszustands. Diese Voraussetzung 
ist nicht erfüllt, wenn bloss eine unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen unverändert 
gebliebenen Sachverhalts erfolgt (BGE 147 V 167 E. 4.1), wie beispielsweise eine abweichende 
diagnostische Einordnung oder andere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (vgl. Urteil BGer 
9C_556/2021 vom 2. Januar 2022 E. 6.1).

Der zeitliche Referenzpunkt für die Prüfung einer anspruchserheblichen Änderung bildet die letzte 
(der versicherten Person eröffnete) rechtskräftige Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung 
des Rentenanspruches mit rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und 
Durchführung eines Einkommensvergleichs (bei Anhaltspunkten für eine Änderung in den 
erwerblichen Auswirkungen des Gesundheitszustandes) beruht; vorbehalten bleibt die 
Rechtsprechung zur Wiedererwägung (BGE 133 V 108; 130 V 71 E. 3.2.3).

Wird ein Gesuch um Revision eingereicht, so ist darin glaubhaft zu machen, dass sich der Grad der 
Invalidität oder Hilflosigkeit oder die Höhe des invaliditätsbedingten Betreuungsaufwandes oder 
Hilfebedarfs des Versicherten in einer für den Anspruch erheblichen Weise geändert hat (Art. 87 
Abs. 2 IVV).

4.4. Der Sozialversicherungsrichter prüft objektiv alle Beweismittel, unabhängig davon, von wem 
sie stammen und entscheidet danach, ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung 
des streitigen Rechtsanspruches gestatten. Insbesondere darf er bei einander widersprechenden 
medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdi-
gen und die Gründe anzugeben, warum er auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die 
streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Be-
schwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beur-
teilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein-
leuchtend ist und ob die Schlussfolgerungen begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a mit Hinweis). 

In Bezug auf Berichte von Hausärzten darf und soll das Gericht der Erfahrungstatsache Rechnung 
tragen, dass Hausärzte mitunter im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in 
Zweifelsfällen eher zu Gunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5; 125 V 351 E. 3b/cc; 
Urteil BGer 8C_13/2023 vom 28. Juni 2023 E. 4.3). Dies gilt grundsätzlich auch für spezialärztlich 
behandelnde Medizinalpersonen (Urteile BGer 8C_13/2023 vom 28. Juni 2023 E. 4.3; 8C_660/220 
vom 25. Mai 2023 E. 5.4; 8C_913/2013 vom 11. April 2014 E. 4.4.3 mit Hinweisen).

5.

5.1. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 24. Januar 2022 eine Viertelsrente ab dem 
1. September 2019 zugesprochen. Hierbei stützte die Vorinstanz auf das MEDAS-Gutachten vom 
8. Juni 2021 ab. Dieses hielt als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine chronische 
Hepatitis C Genotyp 3A mit Leberzirrhose sowie eine nicht näher bezeichnete, organische 
Persönlichkeits- und Verhaltensstörung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder 
Funktionsstörung des Gehirns (leichte bis mittelschwere neuropsychologische Störung; F07.9) fest. 
Als Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit wurden u.a. genannt: Adipositas WHO Grad 
II, arterielle Hypertonie, Nikotinabusus, psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei 
andernorts klassifizierten Krankheiten, psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (F10.16), 
St.n. psychischen- und Verhaltensstörungen durch Opioide (F11.20) sowie psychische und 
Verhaltensstörungen durch Cannabinoide (F12.14). Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit wurde im 

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Gutachten festgehalten, dass sowohl in der bisherigen als auch einer angepassten Tätigkeit eine 
Arbeitsfähigkeit von 55 Prozent bestehe. 

Die Verfügung vom 24. Januar 2022 erwuchs unangefochten in Rechtskraft und stellt die letzte 
rechtskräftige Verfügung dar, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit 
rechtskonformer Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung beruht. Im Ergebnis ist folglich auf 
diese Verfügung abzustellen, um zu evaluieren, ob aus versicherungsmedizinischer Sicht eine 
Verschlechterung des Gesundheitszustands eingetreten ist.

5.2. Am 26. September 2022 informierte der Hausarzt des Beschwerdeführers, 
Dr. med. E.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, die Vorinstanz über eine 
Veränderung des Gesundheitszustands seit August 2022 infolge einer Herzoperation und des 
Einsatzes eines Stents (IV-Akten S. 763). Diesbezüglich ist den Akten zu entnehmen, dass der 
Beschwerdeführer am 21. Juli 2022 wegen des Verdachts auf eine koronare Herzkrankheit mit/bei 
belastungsabhängigen Thoraxschmerzen untersucht und ein EKG gemacht wurde. Am 10. August 
2022 folgte eine Herz-CT-Untersuchung (IV-Akten S. 764) und am 25. August 2022 eine 
Koronarangiographie (IV-Akten S. 796). 

Ab März 2024 ordnete der neue Hausarzt, Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, diverse medizinische Abklärungen an. Am 26. Juni 2024 erfolgte eine Untersuchung wegen 
rezidivierender Präsynkopen, DD epileptischen Anfällen, bei Alkoholabhängigkeit im universitären 
Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrum des G.________. Die Hirnstromkurve zeigte aber, abgesehen von 
einer leichten Allgemeinveränderung keine Auffälligkeit, vor allem keine Hinweise auf 
epilepsietypische Signale (IV-Akten S. 950 f.). Am 10. Juli 2024 erfolgte eine osteologische 
Standortbestimmung inklusive Densitometrie durch Dr. med. H.________, Arzt und Osteologe-DVO, 
die in der LWS L1-L4, im Schenkelhals und der Hüfte links sowie im Radius distal rechts eine 
Osteopenie und im Bereich der BWK 12 eine Wirbelkörperfraktur zu Tage förderte (IV-Akten S. 915 
ff.). Schliesslich führte eine weitere Abklärung durch Dr. med. I.________, Facharzt für Allgemeine 
Innere Medizin und Pneumologie, zur Diagnose eines sehr schweren obstruktiven Schlafapnoe-
/Hypopnoe-Syndroms. Es bestehe die dringendste Indikation für eine nächtliche CPAP-Therapie mit 
pulsoxymetrischer Verlaufskontrolle (IV-Akten S. 925 f.).

5.3. Am 17. April 2024 wies die IV-Stelle das Revisionsgesuch ab. Hierbei stützte sich die IV-
Stelle namentlich auf den RAD-Bericht von Dr. med. J.________, Fachärztin für Physikalische 
Medizin und Rehabilitation, vom 12. Februar 2024, die zu den vorgelegten medizinischen Akten wie 
folgt Stellung nahm: Beim Beschwerdeführer könne bezüglich der Herzprobleme eine kardiale 
Ursache sicher ausgeschlossen werden. Auch würde es keine Hinweise auf eine sog. 
Ballondilatation geben, wenngleich der Beschwerdeführer behaupte, infolge einer solchen 
Massnahme im September 2022 weniger Müdigkeit, vermehrte Kraft und eine Verbesserung des 
Allgemeinzustands zu verspüren. In Bezug auf die Leberzirrhose sei, wegen der Alkoholabstinenz, 
eine Verbesserung des Fibroscans vom 16. Mai 2022 gegenüber demjenigen vom 27. Juli 2020 zu 
beobachten. Weiter sei es am 30. Januar 2023 im Rahmen einer Auseinandersetzung zu einer 
Weber B–Fraktur mit Luxation rechts gekommen. Eine solche führe allerdings nicht zu einer 
dauerhaften, sondern höchstens zu einer vorübergehenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit im 
Sinne der IV. Im Ergebnis hält die Ärztin fest, es bestehe – auch weiterhin – ein 
Eingliederungspotenzial (IV-Akten S. 874).

Weiter stützt sich die IV-Stelle implizit auf den RAD-Bericht von Dr. med. K.________, Facharzt für 
Psychosomatik und Psychotherapie, vom 12. Dezember 2024. Dieser hält nach Prüfung des 

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Berichts des universitären Schlaf-Wach-Epilepsie-Zentrums des G.________ fest, dass lediglich 
eine leichte Veränderung des Allgemeinzustands, sonst aber keine Auffälligkeiten diagnostiziert 
worden seien; insbesondere hätten sich keine Hinweise auf epilepsietypische Signale gefunden. 
Zum diagnostizierten schweren obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom hält der RAD-Arzt fest, dass 
aktuell eine Einstellung auf eine CPAP-Maske erfolge; bei guter Verträglichkeit der Maske sei mit 
einer guten Prognose in absehbarer Zeit und nicht mit einer anhaltenden Verschlechterung des 
Gesundheitszustands zu rechnen. Weiter wird festgehalten, dass nach densiometrischen Kriterien 
eine Osteopenie vorliege. Klinisch könne aufgrund einer inzidenten Wirbelkörperfraktur eine 
manifeste Osteoporose nicht ausgeschlossen werden, wobei eine Neubeurteilung frühestens in zwei 
Jahren erfolgen solle. Im Ergebnis habe sich der Gesundheitszustand nicht in einem Masse 
verändert, dass sich eine andere versicherungsmedizinische Beurteilung aufdränge (IV-Akten 
S. 930).

6.

Der Beschwerdeführer bringt vor, die IV-Stelle behaupte in pauschaler Weise, die Situation sei seit 
der letzten Verfügung vom 11. Juli 2022 (recte: 24. Januar 2022) unverändert geblieben, obwohl 
sich sein Gesundheitszustand seither stark verschlechtert habe. Er könne faktisch keiner Arbeit 
nachgehen und es sei ihm auch nicht möglich, im Haushalt kleinere Arbeiten auszuführen. Nach 
wenigen Minuten sei er erschöpft und müsse sich länger hinlegen. Er dürfe inzwischen aus 
medizinischen Gründen kein Fahrzeug mehr führen, weil er mehrmals pro Woche zusammenbreche 
und ohnmächtig werde.

6.1. Vorliegend ist festzustellen, dass beim Beschwerdeführer zwar neue gesundheitliche 
Probleme hinzugekommen sind. Diese führen aber nicht per se zu einer im Sinne der IV relevanten 
höheren Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bzw. zu einer höheren IV-Rente.

6.1.1. In Bezug auf die Herzprobleme ist den Akten zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer am 
21. Juli 2022 wegen des Verdachts auf eine koronare Herzkrankheit mit/bei belastungsabhängigen 
Thoraxschmerzen untersucht und ein EKG erstellt wurde. Der darauf basierende Bericht von 
Dr. med. L.________, Facharzt für Kardiologie, vom 22. Juli 2022 hält fest, dass die beschriebenen 
thorakalen Beschwerden relativ typisch und vorwiegend belastungsabhängig seien. Ferner würden 
multiple Risikofaktoren bestehen, insbesondere ein sehr starker und langjähriger Nikotinkonsum. Es 
wurde eine Therapie mit Aspirin Cardio begonnen und eine Herz-CT-Untersuchung in Auftrag 
gegeben (IV-Akten S. 764). Diese erfolgte am 10. August 2022 und ergab einen niedrigen 
Kalziumwert und die koronaren Rekonstruktionen eine mittelschwere Läsion, die angesichts der 
Symptomatik möglicherweise eine ischämische Untersuchung erforderlich machen werde (IV-Akten 
S. 764). Am 25. August 2022 wurde schliesslich eine Koronarangiographie vorgenommen, welche 
keine Stenosen aufzeigte (IV-Akten S. 796). Der Arztbericht vom 30. November 2023 des 
Kardiologen Prof. M.________ hält entsprechend fest, dass alle kardialen Abklärungen unauffällig 
gewesen seien und aus kardialer Sicht keine Einschränkung in den bisherigen Tätigkeiten bestehe 
(IV-Akten S. 857 ff.). 

Vor diesem Hintergrund ist der RAD-Bericht vom 12. Februar 2024, wonach eine kardiale Ursache 
und somit eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes im Sinne der IV ausgeschlossen 
werden könne (IV-Akten S. 874 f.), nicht zu beanstanden.

Daran vermag die Einschätzung des Hausarztes, Dr. med. F.________, nichts zu ändern, verfügt 
doch dieser Arzt als Allgemeinmediziner nicht über das notwendige Fachwissen, allfällige koronare 
Beschwerden und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seines Patienten fachgerecht zu 

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beurteilen. Deshalb wurden letztendlich auch die fachspezifischen Abklärungen bei den Kollegen 
der Kardiologie veranlasst.

6.1.2. Weiter erfolgte am 26. Juni 2024 eine Untersuchung wegen rezidivierender Präsynkopen, 
DD epileptischen Anfällen, bei Alkoholabhängigkeit im universitären Schlaf-Wach-Epilepsie-
Zentrum des G.________. Dem Bericht von Dr. med. N.________, Fachärztin für Neurologie, vom 
26. Juni 2024 ist zu entnehmen, dass die Hirnstromkurve des Beschwerdeführers – abgesehen von 
einer leichten Allgemeinveränderung – keine Auffälligkeit zeige; ebenso wenig hätten sich Hinweise 
auf epilepsietypische Signale ergeben (IV-Akten S. 913). Auch diesbezüglich kann folglich nicht von 
einer Verschlechterung des Gesundheitszustands im versicherungsmedizinischen Sinne 
gesprochen werden. 

6.1.3. Am 10. Juli 2024 erfolgte eine Zuweisung zur Standortbestimmung an Dr. med. H.________. 
Gemäss seinem Bericht vom 10. Juli 2024 liege nach densitometrischen Kriterien eine Osteopenie 
und im Bereich der BWK 12 eine Wirbelkörperfraktur vor. Klinisch könne aufgrund der inzidenten 
Wirbelkörperfraktur eine manifeste Osteoporose nicht ausgeschlossen werden. Das 10-Jahres-
Risiko für eine Haupt-Osteoporosefraktur (Wirbel, Hüfte, Radius, Humerus) betrage gemäss FRAX 
7.2 Prozent und wäre somit formell im Altersvergleich als moderat einzustufen. Empfohlen werde 
eine Neubeurteilung zu einem späteren Zeitpunkt, im Regelfall jedoch frühestens in 2 Jahren (IV-
Akten, S. 915 ff.). Angaben zu einer möglichen Arbeitsunfähigkeit enthält der Bericht nicht, weshalb 
auch hier aktuell (noch) keine revisionsbegründende Veränderung des Gesundheitszustands 
vorliegt. 

6.1.4. Am 11. September 2024 diagnostizierte Dr. med. I.________ ein sehr schweres obstruktives 
Schlafapnoe-/Hypopnoe-Syndrom und empfahl den zeitnahen Start einer nächtlichen CPAP-
Therapie. Zu einer allfälligen Arbeitsunfähigkeit äusserte sich der Arzt nicht (IV-Akten S. 925 f.). 

In Bezug auf dieses Leiden hält der RAD-Bericht vom 12. Dezember 2024 zu Recht fest, dass bei 
guter Verträglichkeit der Maske nicht mit einer Verschlechterung des Gesundheitszustands, sondern 
mit einer guten Prognose in absehbarer Zeit zu rechnen sei (IV-Akten, S. 930 f.). Dass der 
Beschwerdeführer die CPAP-Therapie nicht vertrage oder diese nicht die gewünschte Wirkung 
zeige, wird vom Beschwerdeführer nicht behauptet. 

6.1.5. Einzig der neue Hausarzt des Beschwerdeführers, Dr. med. F.________, scheint damit von 
einer Verschlechterung des Gesundheitszustands auszugehen. Am 4. September 2024 reichte er 
der IV-Stelle seinen Arztbericht ein, in welchem er ausführte, seinem Patienten könne aufgrund der 
Leberzirrhose und der Alkoholabhängigkeit keine Arbeitstätigkeit zugemutet werden (IV-Akten, 
S. 907 ff.). Indes widerspricht der Bericht des Hausarztes nicht nur den Berichten des vormaligen 
Hausarztes, sondern auch sämtlichen Facharztberichten und Laboranalysen, welche vorliegend 
keine Hinweise auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustands geben. Zudem begründet der 
Hausarzt die Arbeitsunfähigkeit seines Patienten einzig mit der Alkoholabhängigkeit und der 
Hepatitis C mit Leberzirrhose, beides Diagnosen, welche in casu bereits bei der Zusprache der 
Rente am 24. Januar 2022 berücksichtigt wurden. Zudem spricht er selber davon, dass sein Patient 
ein "ehemaliger Toxikomane" sei (vgl. IV-Akten S. 908), was eher für eine Verbesserung, auf jeden 
Fall aber gegen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes spricht. Insofern liegt auch hier 
keine Verschlechterung des Gesundheitszustands vor.

6.2. Schliesslich waren sämtliche vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden – wie 
Müdigkeit, Erschöpfung, Antriebslosigkeit – bereits zum Zeitpunkt der letzten materiell-rechtlichen 
Verfügung vom 24. Januar 2022 bekannt und wurden von den Experten der MEDAS eingehend und 

Kantonsgericht KG
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polydisziplinär gewürdigt. So hat der Beschwerdeführer beispielsweise bereits anlässlich der 
Exploration durch Dr. med. O.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, angegeben, er 
leide an Müdigkeit und Erschöpfung, welche sich auch in alltäglichen Hausarbeiten zeige, 
namentlich beim Staubsaugen, wo er sich zwischenzeitlich immer absetzen und ausruhen müsse 
(IV-Akten, S. 516). Mit dem in der Zwischenzeit diagnostizierten sehr schweren obstruktiven 
Schlafapnoe-/Hypopnoe-Syndroms hat man nun eine Erklärung für die bereits damals beklagten 
Beschwerden. Insofern liegt auch hier keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes vor, 
sondern – nach der empfohlenen CPAP-Therapie – eher eine Verbesserung.

6.3. Insgesamt ist damit festzustellen, dass keine relevante Änderung des Gesundheitszustandes 
vom Beschwerdeführer dargelegt werden konnte und weiterhin von der im MEDAS-Gutachten 
festgehaltenen Arbeitsfähigkeit – 55 Prozent in der bisherigen und einer angepassten 
Verweistätigkeit – auszugehen ist. Bei dieser Ausgangslage war die Vorinstanz somit auch nicht 
gehalten, weitere aktuelle Berichte zur medizinischen Situation des Beschwerdeführers einzuholen. 
Da sich auch im persönlichen und beruflichen Umfeld des Beschwerdeführers nichts geändert hat, 
liegt sein Invaliditätsgrad nach wie vor bei 47 Prozent.

Die angefochtene Verfügung vom 17. April 2025 ist daher zu bestätigen und die Beschwerde 
abzuweisen.

7.

Die Verfahrenskosten von CHF 800.- gehen zulasten des unterliegenden Beschwerdeführers und 
sind mit dem von ihm geleisteten Kostenvorschuss zu verrechnen.

Dem Beschwerdeführer steht als unterliegende Partei keine Parteientschädigung zu (vgl. Art. 61 
Bst. g ATSG).

(Dispositiv auf der nächsten Seite)

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Der Hof erkennt:

I. Die Beschwerde wird abgewiesen.

II. Die Gerichtskosten werden auf CHF 800.- festgesetzt und A.________ auferlegt. Sie werden 
mit dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.

III. Es besteht kein Anspruch auf Parteientschädigung.

IV. Zustellung.

Gegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, 
Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die 
Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen 
die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das 
Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der 
angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem 
Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.

Freiburg, 9. Dezember 2025/sba

Die Präsidentin Der Gerichtsschreiber