# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b08bbd1a-582e-5786-b13d-9ae747735329
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-09-01
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 01.09.2015 UV 2014/17
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2014-17_2015-09-01.pdf

## Full Text

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Fall-Nr.: UV 2014/17

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 01.09.2015

Entscheiddatum: 01.09.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 01.09.2015
Art. 6 UVG, Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 36 Abs. 4 UVV. Einstellung der 
Leistungen nach erneutem Unfall. Revision der Invalidenrente und der 
Integritätsentschädigung. Leistungseinstellung und Abweisung des 
Revisionsgesuchs bestätigt. Status quo sine vel ante erreicht. (Entscheid 
des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom1. September 2015, 
UV 2014/17).Entscheid vom 1. September 2015BesetzungPräsident Joachim 
Huber, Versicherungsrichterinnen Miriam Lendfers und Lisbeth Mattle Frei; 
Gerichtsschreiber Philipp GeertsenGeschäftsnr.UV 
2014/17ParteienA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwalt lic. 
iur. Willi Füchslin, Zürcherstrasse 49, Postfach 644, 8853 Lachen 
SZ,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), 
Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 
6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandVersicherungsleistungen 
(Invalidenrente/Integritätsentschädigung)Sachverhalt

A.    

A.a  A.___ ist gelernter Maurer. Am 29. September 2002 stürzte er von einem Vordach 

drei Meter tief auf einen Vorplatz und erlitt an beiden Handgelenken u.a. distale 

Vorderarm-Trümmerfrakturen. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen 

(Taggeld, Heilbehandlung) und sprach ihm mit Verfügung vom 9. Januar 2004 eine 

(25%ige) Rente und eine (10%ige) Integritätsentschädigung zu. Gestützt auf die 

kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 21. Oktober 2003 ging die Suva u.a. von 

einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit aus (UV-act. 30). 

An der Verfügung hielt sie mit Einspracheentscheid vom 23. März 2005 fest. Diese 

Leistungszusprache wurde letztlich vom Bundesgericht im Urteil vom 20. Januar 2007, 

U 453/05, bestätigt (siehe zum Ganzen UV-act. 96).

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A.b  Am 29. Januar 2007 schlug der Versicherte das rechte Handgelenk an einem 

Winkeleisen an, woraufhin starke Schmerzen sowie eine leichte Schwellung auftraten. 

Kreisarzt Dr. med. B.___, Facharzt für Chirurgie FMH, hielt im Bericht vom 9. August 

2007 fest, dass das Unfallereignis vom Januar 2007 im Rahmen einer temporären 

Verschlimmerung der vorbestehenden Handgelenksproblematik zu sehen sei, welche 

nun fünfeinhalb Monate nach dem Anschlagen abgeheilt sein sollte. Im Vergleich zur 

Befundaufnahme des Jahres 2003 fehle eine wesentliche Progredienz. Das damals 

erhobene Zumutbarkeitsprofil sei weiterhin anwendbar. Mit Verfügung vom 15. August 

2007 stellte die Suva ihre Leistungen (Taggelder und Heilbehandlung) per 31. August 

2007 ein und vertrat die Auffassung, der Versicherte sei im Rahmen seiner 25%-Rente 

für eine leichte bis mittelschwere Erwerbstätigkeit wieder voll arbeitsfähig. Den diese 

Verfügung bestätigenden Einspracheentscheid vom 23. April 2009 hob das 

Versicherungsgericht mit Entscheid vom 25. August 2010, UV 2009/58, auf und wies 

die Angelegenheit zu ergänzenden Abklärungen zurück. Es gelangte zum Schluss, dass 

die Leistungseinstellung der Suva per 31. August 2007 ohne die notwendigen 

hinreichenden medizinischen Abklärungen erfolgt sei. Sowohl hinsichtlich des 

Gesundheitszustands beider Handgelenke als auch bezüglich des anwendbaren 

Zumutbarkeitsprofils bestünden erhebliche Widersprüche in den medizinischen Akten 

(siehe hierzu sowie zum massgebenden Sachverhalt UV-act. 169).

A.c  Unterdessen hatte die BEFAS Appisberg im Auftrag der IV-Stelle des Kantons 

St. Gallen vom 11. Mai bis 8. Juni 2009 eine berufliche Abklärung durchgeführt. Dem 

Schlussbericht vom 1. Juli 2009 zufolge handle es sich beim Versicherten um einen 

ausgesprochenen Praktiker/Handwerker mit knappen schulisch-intellektuellen 

Ressourcen, dem es behinderungsbedingt jedoch nicht mehr möglich sei, in einem 

handwerklich orientierten Arbeitsfeld tätig zu sein, das "Zupacken" erfordere (UV-

act. 143). Bei einem erneuten Unfall vom 13. August 2009 hatte sich der Versicherte 

eine Verstauchung/Verdrehung des linken Handgelenks zugezogen (siehe hierzu sowie 

zu den vorübergehend ausgerichteten Taggeldleistungen UV-Dossier III).

A.d  Im Auftrag der Suva wurde der Versicherte am 2. Mai 2011 (UV-act. 187) von 

Dr. med. C.___, Facharzt für Handchirurgie sowie plastische, ästhetische und 

Wiederherstellungschirurgie, Orthopädie D.___, begutachtet. Der Experte 

diagnostizierte einen Zustand nach intraartikulärer Radiusfraktur rechts Typ C1 

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Fernandez mit Abriss des Processus styloideus ulnae, einen Zustand nach Reposition 

(geschlossen) und Fixateur extern-Ruhigstellung und einen Zustand nach erneutem 

Direkttrauma ulnokarpal; einen Zustand nach intraartikulärer Trümmerfraktur links 

Fernandez Typ C7 mit abgerissenem Processus styloideus ulnae. Die Beschwerden 

aufgrund der ersten Unfallschädigung dürften allmählich weiter zunehmen. Das zweite 

Ereignis mit dem Direkttrauma ulnokarpal rechts habe eine sekundäre Bedeutung, sei 

aber dem Zustand sicher nicht förderlich gewesen. Als Maurer sei der Versicherte 

sicher nicht mehr arbeitsfähig. Aufgrund der jetzigen Beschwerden bestehe auch eine 

massive Einschränkung für leichte handwerkliche Tätigkeiten. Andererseits bestehe 

eine noch erstaunlich gute Beweglichkeit der Handgelenke und vor allem eine freie 

Fingerfunktion, sodass man dem Versicherten gewisse Nischentätigkeiten, wie im 

Appisberg-Bericht erwähnt, zuordnen könnte. Dabei handle es sich z.B. um 

Aufsichtsfunktionen oder Kurierdienst; allerdings bestünden auch hier 

Einschränkungen. Beim jetzigen Zustand sei von einer 75%igen Arbeitsunfähigkeit 

auszugehen. Jedoch bestehe eine gewisse Möglichkeit zur Verbesserung der 

Handfunktion bei Behebung der Pathologien. Es sei möglich, dass die Schmerzen 

soweit gelindert werden könnten, dass die Arbeitsunfähigkeit auf 50% sinke. Eigentlich 

sei eine Invalidität von 50% erstrebenswert, jedoch nicht garantiert. Im Vergleich zum 

Zustand im Zeitpunkt der Berentung vom 1. November 2003 hätten sich anlässlich der 

klinischen Untersuchung "in etwa gleiche Verhältnisse" gezeigt. Den Integritätsschaden 

schätzte er auf 20% (Gutachten vom 23. Juni 2011, UV-act. 192).

A.e  Kreisarzt Dr. B.___ hielt hinsichtlich der Integritätsschadenschätzung gestützt auf 

den von ihm eingeholten MRI-Untersuchungsbericht von Prof. Dr. med. E.___, Institut 

für

Radiologie, Spital F.___, vom 27. Oktober 2011 (UV-act. 217) fest, dass es seit 2003 zu 

keiner richtungsweisenden Zunahme der arthrotischen Veränderungen gekommen sei 

(Beurteilung vom 7. November 2011, UV-act. 221; siehe auch die nach erneuter 

Stellungnahme von Dr. C.___ vom 23. November 2011, UV-act. 225, am 6. Dezember 

2011 abgegebene kreisärztliche Beurteilung, UV-act. 224). Mit Verfügung vom 

10. Januar 2012 schloss die Suva den Fall rückwirkend per 31. August 2007 im 

Rahmen der (bisherigen) Rente ab. Die objektiven Befunde seit der Berentung im Jahr 

2003 hätten sich nicht wesentlich verändert. Die Integritätsentschädigung sei bei 

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radiologisch unwesentlich veränderten Befunden ebenfalls nicht anzupassen (UV-

act. 229).

A.f   Dagegen erhob der Versicherte am 31. Januar 2012 Einsprache. Er beantragte, die 

Suva habe ihm weiterhin (über den 31. August 2007 hinaus) die gesetzlichen 

Leistungen zu erbringen, insbesondere eine Invalidenrente gestützt auf einen 

Invaliditätsgrad von mindestens 71% sowie zusätzlich zur bereits ausgerichteten eine 

Integritätsentschädigung aufgrund einer (weiteren) Integritätseinbusse von mindestens 

10% (UV-act. 235). Die Suva wies die Einsprache ab (Einspracheentscheid vom 

12. April 2012, UV-act. 245). Im Nachgang zur dagegen erhobenen Beschwerde des 

Versicherten vom 2. Mai 2012 (UV-act. 252) widerrief die Suva den angefochtenen 

Einspracheentscheid zwecks Vornahme weiterer Abklärungen (Mitteilung vom 27. Juni 

2012, UV-act. 263; vgl. auch den Abschreibungsbeschluss des Versicherungsgerichts 

vom 28. August 2012, UV 2012/40, UV-act. 271).

A.g  Prof. Dr. med. G.___, Facharzt FMH Chirurgie, spez. Handchirurgie, Handchirurgie 

Zentrum H.___, begutachtete den Versicherten, der von seiner Schwester begleitet 

wurde, am 17. Januar 2013 im Auftrag der Suva. Am rechten Handgelenk 

diagnostizierte er eine, ohne erkennbare Veränderung am Radius, lediglich mit 

Verkürzung von 2-3 mm, verheilte Radiusfraktur rechts; einen degenerativ veränderten 

Diskus mit zentralem Defekt; keine erkennbare Veränderung gegenüber der 

Befundschilderung und den dokumentierten Röntgenaufnahmen von 2007; keine 

Arthrose im DRUG (distalen Radioulnargelenk) oder Radiocarpalgelenk. Betreffend das 

linke Handgelenk diagnostizierte Prof. G.___: eine mit Fehlstellung und Verkürzung 

verheilte Radiusfraktur links, ohne wesentliche Arthroseentwicklung in der Zeit seit 

2007; keine Arthrose im DRUG. Am rechten Handgelenk seien heute objektiv keinerlei 

Veränderungen im Befund feststellbar, die auf den Unfall vom 29. Januar 2007 

zurückgeführt werden könnten. Der Zustand an den beiden Handgelenken habe sich 

seit November 2003 bis Ende August 2007 objektiv nicht richtunggebend 

verschlechtert. Insgesamt sei objektiv gutachterlich keine Verschlechterung der 

Unfallfolgen auszumachen. Subjektiv halte sich der Versicherte inzwischen für komplett 

arbeitsunfähig. Dringend nötig sei es, die erforderlichen Korrekturen an beiden 

Handgelenken vorzunehmen (rechts Ellenverkürzung von 5 mm, links 

Korrekturosteotomie des Radius und Anpassung der Ellenlänge um 2 bis 3 mm), da die 

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Beschwerden durch den Befund gestützt würden und glaubhaft seien, wenn auch nicht 

im behaupteten Ausmass (Gutachten vom 17. Januar 2013, UV-act. 286; zum von Prof. 

G.___ eingeholten MRI-Untersuchungsbericht [Arthro-MRI Handgelenk rechts] vom 

17. Januar 2013 siehe UV-act. 288).

A.h  In der Stellungnahme zum Gutachten von Prof. G.___ vom 15. März 2013 rügte der 

Versicherte, die darin vorgenommene Beurteilung sei nicht beweiskräftig. Sodann habe 

sich Prof. G.___ auffallend herablassend gegenüber einzelnen ehemals mit dem Fall 

des Versicherten befassten medizinischen Fachpersonen geäussert. Schliesslich habe 

Prof. G.___ lediglich die Fragen der Suva beantwortet und die von ihm (dem 

Versicherten) gestellten Ergänzungsfragen schlichtweg ignoriert (UV-act. 294; zu der 

mit Einsprache beigelegten Stellungnahme von Dr. med. I.___, Chirurgie FMH, spez. 

Handchirurgie, vom 4. März 2013 siehe UV-act. 294). Daraufhin ersuchte die Suva 

Prof. G.___ um Beantwortung der Ergänzungsfragen (Schreiben vom 11. April 2013, 

UV-act. 296). In der Stellungnahme vom 16. April 2013 beantwortete Prof. G.___ diese 

(UV-act. 301-2 ff.). Im Begleitschreiben vom 17. April 2013 bemerkte er u.a., "ich war 

allerdings dummer Weise davon ausgegangen, dass Rechtsvertreter lesen können, 

denn die Fragen sind sämtlich im Hauptgutachten ausführlich beantwortet" (UV-

act. 301-1). Im an Prof. G.___ gerichteten Schreiben des Versicherten vom 23. April 

2013 rügte dieser dessen herablassenden Ton (UV-act. 302). Hierzu nahm Prof. G.___ 

im Schreiben vom "16. April 2013" Stellung (UV-act. 304-4). Am 17. Mai 2013 äusserte 

sich der Versicherte zur medizinischen Beurteilung von Prof. G.___ (UV-act. 304-1 ff.). 

Der seit 28. Juni 2010 behandelnde Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie 

FMH, reichte der Suva am 4. September 2013 den zuhanden der IV-Stelle verfassten 

Bericht vom 22. März 2013 ein. Darin nannte er als Diagnosen mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit: eine protrahierte Anpassungsstörung mit chronifizierter depressiver 

Reaktion. Gegenwärtig bestehe aus psychiatrischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit 50% 

für die angestammte Tätigkeit. In einer nicht körperlich anspruchsvollen bzw. 

vorwiegend sitzenden Tätigkeit bescheinigte Dr. J.___ eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 

(UV-act. 309).

A.i    In der Verfügung vom 28. Oktober 2013 ordnete die Suva an, den Schadenfall 

rückwirkend per 31. August 2007 im Rahmen der bisherigen Invalidenrente von 25% - 

welche aufgrund des Unfalls vom 29. September 2002 weiterhin geleistet werde - 

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abzuschliessen. Das Gesuch um anderweitige Versicherungsleistungen (Taggeld und 

Heilkosten) und Erhöhung der Integritätsentschädigung wies sie ab. Allfälligen 

psychogenen Störungen sprach sie einen adäquat kausalen Zusammenhang zu den 

erlittenen Ereignissen ab (UV-act. 312). Im Rahmen der am 7. November 2013 

durchgeführten elektroneurographischen Untersuchungen zeigten sich im 

Wesentlichen normale neurologische Befunde (Bericht von Dr. med. K.___, Neurologie 

FMH, vom 8. November 2013, UV-act. 314).

A.j    Der Versicherte erhob am 25. November 2013 Einsprache gegen die Verfügung 

vom 28. Oktober 2013 (UV-act. 319), welche die Suva mit Einspracheentscheid vom 

7. Februar 2014 abwies (UV-act. 323).

B.    

B.a  Gegen den Einspracheentscheid vom 7. Februar 2014 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 10. März 2014. Der Beschwerdeführer beantragt darin dessen 

dahingehende Abänderung, dass die Beschwerdegegnerin ihm weiterhin die 

gesetzlichen Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung, insbesondere eine 

Invalidenrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von mindestens 71% sowie zusätzlich 

zur bereits ausgerichteten eine Integritätsentschädigung aufgrund einer (weiteren) 

Integritätseinbusse von mindestens 10%, zu erbringen habe. Eventualiter sei die Sache 

zu ergänzenden Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen. Des 

Weiteren sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, dem Beschwerdeführer eine 

Parteientschädigung von Fr. 3'361.50 für das Verwaltungsverfahren zuzusprechen; 

unter Kosten- und Entschädigungsfolgen. Im Wesentlichen bringt er vor, es sei auf die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung von Dr. C.___ abzustellen. Die Beurteilung von Prof. G.___ 

sei nicht beweiskräftig. Die psychischen Beschwerden stünden in natürlichem und 

adäquatem Kausalzusammenhang zu den erlittenen Unfällen (act. G 1). Mit der 

Beschwerde reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme von seiner Schwester 

vom 24. Februar 2014 ein, worin sie sich zum Verhalten von Prof. G.___ anlässlich der 

Begutachtung vom 17. Januar 2013 äusserte (act. G 1.7).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 12. Mai 2014 

die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Sie stellt sich auf den 

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Standpunkt, mangels bleibender objektivierbarer gesundheitlicher 

Zustandsverschlechterung seien die rechtskräftig zugesprochenen Leistungen (Rente 

und Integritätsentschädigung) nicht zu erhöhen. Die aufgetretenen psychischen 

Störungen stünden nicht in einem adäquat kausalen Zusammenhang zu einem 

versicherten Ereignis. Im Rahmen der im Verwaltungsverfahren gewährten 

unentgeltlichen Verbeiständung sei dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine 

Entschädigung von Fr. 2'500.-- zugesprochen worden. Der Beschwerdeführer sei 

betreffend die Höhe dieser Entschädigung nicht beschwerdelegitimiert, weshalb auf 

den entsprechenden Antrag nicht eingetreten werden könne (act. G 7).

B.c  In der Replik vom 11. Juni 2014 hält der Beschwerdeführer unverändert an den 

Anträgen der Beschwerde fest. Hinsichtlich der beantragten Parteientschädigung für 

das Verwaltungsverfahren führt er aus, dass nicht eine Erhöhung der Entschädigung 

aus unentgeltlicher Rechtsverbeiständung beantragt worden sei, sondern die 

Ausrichtung einer Parteientschädigung. Hierfür sei er beschwerdelegitimiert (act. G 10).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hält ihrerseits in der Duplik vom 29. Juli 2014 

unverändert an den in der Beschwerdeantwort gestellten Anträgen fest. Die 

Ausrichtung einer Parteientschädigung sei nicht Gegenstand des angefochtenen 

Einspracheentscheids gewesen und könne somit nicht Gegenstand des vorliegenden 

Beschwerdeverfahrens bilden (act. G 12).

B.e  Am 22. August 2014 reichte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine 

Kostennote für die erbrachten Bemühungen ein (act. G 14).

Erwägungen:

1.     

Die Beschwerdegegnerin anerkannte ihre Leistungspflicht für die Folgen des Unfalls 

vom 29. Januar 2007 und erbrachte Heilkosten- und Taggeldleistungen. In diesem 

Zusammenhang ist zu prüfen, ob die Beschwerdegegnerin hierfür auch über den 

31. August 2007 (Leistungseinstellung) hinaus Versicherungsleistungen zu erbringen 

hat. Des Weiteren ist die Frage umstritten und zu prüfen, ob die bezüglich beider 

Handgelenke geltend gemachte Beschwerdezunahme Anlass zu einer Revision der 

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rechtskräftigen Renten- und Integritätsentschädigungszusprache gemäss 

Einspracheentscheid vom 23. März 2005 gibt. Für die massgeblichen rechtlichen 

Grundlagen kann auf den Entscheid des Versicherungsgerichts vom 25. August 2010, 

UV 2009/58, verwiesen werden (E. 2.2 f., 3.1 und 4.2; UV-act. 169).

2.     

Vorliegend kann offen bleiben, ob zur Beurteilung der streitigen Leistungsansprüche 

auf das Gutachten von Dr. C.___ vom 23. Juni 2011 (UV-act. 192) oder dasjenige von 

Prof. G.___ vom 17. Januar 2013 (UV-act. 286; zu den Ergänzungsantworten vom 

16. April 2013 siehe UV-act. 301) abzustellen ist. Denn auch wenn wie vom 

Beschwerdeführer gefordert, zu seinen Gunsten auf die Beurteilung von Dr. C.___ 

abgestellt würde, ist die Beschwerde abzuweisen, wie sich aus nachfolgenden 

Erwägungen ergibt.

3.     

Zunächst geht aus der Einschätzung von Dr. C.___ hervor, dass die fortbestehenden 

Beschwerden auf das Unfallereignis vom 29. September 2002 (von Dr. C.___ 

versehentlich als "2009" bezeichnet) zurückzuführen sind, und die danach 

eingetretenen Unfallereignisse jeweils lediglich zu einer vorübergehenden 

Verschlechterung geführt haben (UV-act. 192-7 und -9). Diese Beurteilung deckt sich 

mit derjenigen von Prof. G.___ (UV-act. 286-9, Antwort zu Frage 3; UV-act. 301-2, 

Antwort zu Frage 3). Im Licht dieser Umstände und da sich aus der übrigen Aktenlage 

keine damit nicht zu vereinbarenden Gesichtspunkte ergeben, ist mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die über den 31. August 2007 hinaus 

geklagten Beschwerden nicht mehr auf nach dem 29. September 2002 eingetretene 

Unfallereignisse zurückzuführen sind. Dem entspricht die Auffassung des 

Beschwerdeführers (act. G 1, S. 12).

4.     

Zu prüfen verbleibt damit die Frage, ob die bezüglich beider Handgelenke geltend 

gemachte Beschwerdezunahme und/oder die geklagten psychischen Leiden Anlass zu 

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einer Revision der ursprünglichen Leistungszusprache geben (25%ige Invalidenrente 

und 10%ige Integritätsentschädigung, UV-act. 75).

4.1   Betreffend die beiden Handgelenke ist der Sachverhalt zum Zeitpunkt des 

Einspracheentscheids vom 23. März 2005, der die Verfügung vom 9. Januar 2004 

ersetzt hat, mit dem Sachverhalt zur Zeit des vorliegend angefochtenen 

Einspracheentscheids vom 7. Februar 2014 zu vergleichen (siehe Urteile des 

Bundesgerichts vom 20. Januar 2007, U 453/05, E. 5, UV-act. 96 und vom 6. Oktober 

2009, 9C_59/2009, E. 1.1). Die für die ursprüngliche Zusprache von Renten- und 

Integritätsschadenleistung massgebende medizinische Grundlage ist im Entscheid des 

Versicherungsgerichts vom 25. August 2010, UV 2009/58, E. 4.3 und 4.4, dargestellt 

(UV-act. 169), worauf verwiesen wird.

4.1.1         Aus der unter dem Titel "Beurteilung" von Dr. C.___ beschriebenen 

medizinischen Situation geht hervor, dass die Schädigungen durch das Unfallereignis 

vom 29. September 2002 das vom Beschwerdeführer geklagte Leidensbild bestimmen 

(etwa Ellenvorschub links und rechts, abgerissenes Styloid, stark schmerzendes 

Impingement, UV-act. 192-6 f.). Dieses Leidensbild deckt sich mit dem 

Gesundheitsschaden, der den Beurteilungen von Dr. med. L.___, FMH Handchirurgie 

und Orthopädische Chirurgie, (Bericht vom 26. August 2003, UV-act. 23), von Kreisarzt 

Dr. med. M.___ (ärztliche Abschlussuntersuchung vom 21. Oktober 2003, UV-act. 27) 

und Dr. med. N.___, Spezialarzt FMH für Chirurgie, Spital F.___ (Bericht vom 5. Februar 

2004, UV-act. 55) zu Grunde lag. Dr. C.___ stellte zudem fest, "andererseits besteht 

eine eben noch erstaunlich gute Beweglichkeit der Handgelenke und vor allem eine 

freie Fingerfunktion" (UV-act. 192-8; vgl. zu früheren entsprechenden Feststellungen 

etwa UV-act. 55-6). Diese Verhältnisse sprechen gegen eine Verschlechterung der 

tatsächlichen Verhältnisse, wie sie auch von Kreisarzt Dr. B.___ verneint wird 

(Stellungnahme vom 6. Dezember 2011, UV-act. 224).

4.1.2         Von Bedeutung ist weiter, dass Dr. C.___ im Rahmen des von ihm 

vorgenommenen Vergleichs mit den Verhältnissen zum Zeitpunkt der Berentung vom 

1. November 2003 zwar angab, die Beschwerden hätten zugenommen. "Allerdings" 

erwähnte er - im Einklang mit den Feststellungen von Prof. G.___ (UV-act. 286 

und 301-6) -, "dass der Patient bereits unmittelbar nach dem ersten Unfallereignis sein 

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linkes Handgelenk nicht mehr richtig benutzen konnte. Schon damals waren die 

Beschwerden schwerwiegend. Die klinische Untersuchung zeigt in etwa gleiche 

Verhältnisse, […]. Die Werte sind in etwa gleich geblieben (Abweichung durch die 

Untersuchung). Auf der rechten Seite gilt das Gleiche" (UV-act. 192-10). Ergänzend ist 

darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer bereits am 8. Mai 2003 u.a. über 

"extreme Beschwerden" im linken Handgelenk sowie Schwellungszustände berichtete 

(UV-act. 14), solche mithin nicht erstmals nach dem Einspracheentscheid vom 23. März 

2005 aufgetreten

sind.

4.1.3         Dr. C.___ begründete denn auch die Bejahung einer gesundheitlichen 

Verschlechterung nicht mit einer nachvollziehbaren Befundänderung (vgl. vorstehende 

E. 4.1.2), sondern mit der vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerdezunahme (UV-

act. 192-10; siehe auch UV-act. 251: "Zudem kann sich eine Verschlechterung auch 

rein subjektiv manifestieren, nämlich durch Schmerzen die man leider nicht immer mit 

Untersuchungsbefunden kollidieren kann") und einer anderen Beurteilung der vor der 

Leistungszusprache bestehenden Arbeitsfähigkeit. Aus seiner Sicht habe sich der 

"Berentungswert" verschlechtert oder er sei damals bereits zu tief eingestuft worden 

(UV-act. 192-11; daran hielt Dr. C.___ im undatierten [Dok-Datum: 23. April 2012] 

Schreiben fest, UV-act. 251). Dr. C.___ bejaht damit eine Verschlechterung mit der vom 

Beschwerdeführer geklagten Schmerzzunahme, einer negativen Bewertung der 

ursprünglichen medizinischen Beurteilungen und der darauf beruhenden 

Leistungszusprache. Dies vermag indessen eine anspruchserhebliche Änderung der 

medizinischen Verhältnisse lediglich als möglich, nicht aber als überwiegend 

wahrscheinlich zu begründen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 19. April 2010, 

8C_18/2010, E. 4.3.2; zum Erfordernis, der sozialversicherungsrechtlichen 

Leistungsprüfung, dass Schmerzangaben durch damit korrelierende, fachärztlich 

schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein müssen, siehe Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; seit 1. Januar 2007: Sozialrechtliche 

Abteilungen des Bundesgerichts] vom 22. April 2005, U 417/04, E. 3.2). Ins Bild passt 

schliesslich, dass die am 7. November 2013 durchgeführte neurologische 

Untersuchung im Wesentlichen normale Befunde ergeben hat (Bericht von Dr. K.___ 

vom 8. November 2013, UV-act. 314; siehe auch den neurologischen 

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Untersuchungsbericht von Dr. med. O.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 

29. Januar 2008, UV-Dossier II act. 33) und der Beschwerdeführer bloss "gelegentlich" 

Ponstan als Schmerzmittel einnimmt sowie Flector-Pflaster aufträgt (UV-act. 192-4) 

und darüber hinaus offenbar keine weitere somatische Behandlung in Anspruch nimmt 

(siehe auch die Angaben des Beschwerdeführers in UV-act. 286-4).

4.1.4         Das Vorbringen des Beschwerdeführers, auf der rechten Seite bestehe der 

dringende Verdacht auf TFCC-Läsion (Verletzung des triangulären fibrokartilaginären 

Komplexes), was auf eine Verschlechterung hindeute (act. G 10, Rz 3), zielt ins Leere. 

So hielt Dr. C.___ im Zusammenhang mit der von ihm vermuteten TFCC-Läsion fest, 

dass das Krankheitsbild durch die Ellenüberlänge und das Impingement geprägt sei 

("[…] ist aufgrund der Ellenüberlänge das Krankheitsbild eigentlich schon klar"), 

weshalb er weitergehende Abklärungen offenbar nicht für erforderlich hielt (UV-

act. 192-9). Er zog die vermutete TFCC-Läsion ferner nicht zur Begründung der von 

ihm bejahten Verschlechterung heran (siehe vorstehende E. 4.1.3) und führte sie - wie 

Prof. G.___ (UV-act. 301) - auf das Unfallereignis vom 29. September 2002 zurück (UV-

act. 192-7), ohne dass aus den Akten eine seither eingetretene andauernde 

Verschlechterung hervorgeht. Sodann wies die Beschwerdegegnerin zutreffend darauf 

hin, dass bereits knapp ein Jahr nach dem Unfallereignis vom 29. September 2002 eine 

Druckdolenz im TFCC-Bereich festgestellt wurde (act. G 7 Rz 5.7 mit Hinweis auf UV-

act. 23).

4.1.5         Insgesamt besteht aufgrund der Aktenlage betreffend die Zeit nach dem 

31. August 2007 keine nachvollziehbar und überzeugend begründete Beurteilung, dass 

sich die unfallkausalen tatsächlichen Verhältnisse, wie sie zur Zusprache der 

Rentenleistung und der Integritätsentschädigung geführt haben, mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit wesentlich und andauernd verändert haben. Ist eine 

anspruchserhebliche Änderung des Sachverhalts nicht mit dem im 

Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit 

erstellt, bleibt es nach dem Grundsatz der materiellen Beweislast beim bisherigen 

Rechtszustand (Urteil des Bundesgerichts vom 12. Dezember 2012, 8C_549/2012, 

E. 2). Somit sind bezogen auf die Handbeschwerden die Voraussetzungen für eine 

Revision der Renten- und Integritätsentschädigungszusprache (Art. 17 Abs. 1 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/15

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SR 830.1] und Art. 36 Abs. 4 Satz 2 der Verordnung über die Unfallversicherung [UVV; 

SR 832.202]) sowohl in gesundheitlicher wie auch erwerblicher Hinsicht als nicht erfüllt 

zu betrachten. An dieser Sichtweise ändert die Äusserung von Dr. C.___ nichts, es sei 

eine Progredienz der Beschwerden zu erwarten (UV-act. 195-10; siehe auch UV-

act. 195-9: "Die Beschwerden dürften zunehmen"), vermöchte doch diese (vage) 

prognostizierte Verschlechterung der Beschwerden erst nach deren Eintritt 

Gegenstand eines (neuerlichen) Revisionsverfahrens zu bilden.

4.2   Zu prüfen bleibt damit, ob die vom Beschwerdeführer ins Feld geführten 

psychischen Beschwerden in einem natürlichen sowie adäquat kausalen 

Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 29. September 2002 stehen und eine 

Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin begründen.

4.2.1         Der seit 28. Juni 2010 behandelnde Dr. J.___ berichtete am 22. März 2013, 

der Beschwerdeführer leide an einer protrahierten Anpassungsstörung mit 

chronifizierter depressiver Reaktion nach dem Unfallereignis vom 29. September 2002 

(ICD-10: F43.2). Er bescheinigte für die angestammte Tätigkeit eine 50%ige und für 

eine leidensangepasste Tätigkeit eine 100%ige Arbeitsfähigkeit (UV-act. 309).

4.2.2         Die Frage, ob die psychischen Beschwerden im natürlichen 

Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 29. September 2002 stehen, kann 

vorliegend offen bleiben. Denn die Kriterien gemäss der Adäquanzprüfung im Sinn von 

BGE 115 V 133 f., von deren Anwendbarkeit zu Recht auch die Parteien ausgehen (act. 

G 1, S. 20, und G 7, 5.6.d), sind nicht erfüllt (vgl. nachstehende E. 4.2.3).

4.2.3         Auch wenn das Unfallereignis als mittelschweres, nicht im Grenzbereich zu 

den schweren Ereignissen liegend qualifiziert würde (wie es das Bundesgericht bei 

einem Sturz von einer Hebebühne aus ca. 3 m Höhe auf den Boden angenommen hat, 

Urteil des Bundesgerichts vom 22. Februar 2007, U 37/06, E. 6.2), so muss für die 

Bejahung der Adäquanz des Kausalzusammenhangs der psychischen Unfallfolgen 

verlangt werden, dass zumindest ein einzelnes der in die Beurteilung einzubeziehenden 

Kriterien in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist oder dass die zu 

berücksichtigenden Kriterien in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sind (BGE 

115 V 140 f. E. 6c/bb). In nachvollziehbarer Würdigung und mit in allen Teilen 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/15

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zutreffender Begründung, die sich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung deckt 

(vgl. insbesondere den vom Bundesgericht im Urteil vom 22. Februar 2007, U 37/06, 

E. 7.1 ff., beurteilten, mit den vorliegenden Verhältnissen vergleichbaren Sachverhalt) 

und worauf verwiesen werden kann, hat die Beschwerdegegnerin in der 

Beschwerdeantwort dargelegt, dass die Kriterien nicht in einem Ausmass erfüllt sind, 

das zur Bejahung der Adäquanz erforderlich wäre (act. G 7, Rz 5.6.d). Dem steht die 

vom Beschwerdeführer knapp begründete, hauptsächlich allgemein gehaltene 

Argumentation in der Beschwerde nicht entgegen (act. G 1, S. 20). Die Ausführungen in 

der Beschwerdeantwort wurden sodann vom Beschwerdeführer in der Replik vom 

11. Juni 2014 nicht (substanziiert) bestritten (act. G 10). Folgendes bleibt zu ergänzen: 

Der vom Beschwerdeführer bei Dr. I.___ eingeholten Stellungnahme vom 4. März 2013, 

worin sich dieser schlüssig und in Auseinandersetzung mit der Kritik von Prof. G.___ an 

den bisher durchgeführten Behandlungsmassnahmen äusserte (UV-act. 286-10), kann 

entnommen werden, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Fehlbehandlung 

vorliegt, die zu einer erheblichen Verschlimmerung der Unfallfolgen geführt hat. Zudem 

brachte Dr. I.___ vor, dass der "Benefit für die Gesamtsituation" durch weitere 

operative Korrekturen fraglich sei (UV-act. 294-4; vgl. auch die damit zu vereinbarende, 

zurückhaltende Beurteilung von Dr. C.___, UV-act. 192-8). Sodann hat auch der 

Beschwerdeführer, der dem Gutachten von Prof. G.___ grundsätzlich jeglichen 

Beweiswert abspricht, ihm gerade unter dem Aspekt der Fehlbehandlung ein 

"polemisches" Verhalten vorgeworfen (UV-act. 294-1).

4.3   Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin die für die vorübergehende 

Verschlechterung ausgerichteten Versicherungsleistungen zu Recht per 31. August 

2007 eingestellt und die Voraussetzungen für eine revisionsweise Erhöhung der 

Invalidenrente sowie der Integritätsentschädigung abgelehnt.

5.     

Wie die Beschwerdegegnerin zutreffend ausführt, bildete ein allfälliger Anspruch des 

Beschwerdeführers auf eine Parteientschädigung für das vorangegangene 

Verwaltungsverfahren nicht Gegenstand des angefochtenen Einspracheentscheids 

(act. G 12, ad Ziffer 8 der Replik). Auf den entsprechenden Beschwerdeantrag (Ziff. 3, 

act. G 1, S. 2) ist daher nicht einzutreten.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/15

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6.    

6.1   Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten 

ist.

6.2   Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

6.3   Der Staat bezahlt zufolge unentgeltlicher Rechtsverbeiständung (act. G 8) die 

Kosten der Rechtsvertretung des Beschwerdeführers. Die Parteientschädigung wird 

vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen 

(Art. 61 lit. g ATSG). In der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor 

Versicherungsgericht nach Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO pauschal Fr. 1'000.-- bis 

Fr. 12'000.--. Dieses ist im Fall der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung um einen 

Fünftel zu kürzen (Art. 31 Abs. 3 AnwG). Das mittlere Honorar bei einer 

Zeitaufwandbemessung beträgt Fr. 250.-- je Stunde (Art. 24 Abs. 1 HonO). Der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat eine Kostennote eingereicht, in der er 

einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer eine Entschädigung von Fr. 4'200.-- 

geltend macht (act. G 14.1). Allerdings beruht die geltend gemachte Entschädigung auf 

einem Stundensatz von Fr. 220.-- und berücksichtigt damit nicht (vollumfänglich) die 

Fünftelskürzung auf dem mittleren Honorar von Fr. 250.--. Bei einem mit Blick auf den 

grossen Aktenumfang als angemessen zu bezeichnenden Aufwand von 17.4 Stunden 

resultiert ein Honorar von Fr. 3'480.-- (17.4 x Fr. 200.--). Unter Berücksichtigung der 

konkret ausgewiesenen Auslagen von Fr. 60.90 und der 8%igen Mehrwertsteuer von 

Fr. 283.30 ([Fr. 3'480.-- + Fr. 60.90] x 0.08) resultiert eine Entschädigung von insgesamt 

Fr. 3'824.20 (Fr. 3'480.-- + Fr. 60.90) + Fr. 283.30). Somit hat der Staat den 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Fr. 3'824.20 (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer) zu entschädigen.

6.4   Eine Partei, der die unentgeltliche Rechtspflege gewährt wurde, ist zur 

Nachzahlung verpflichtet, sobald sie dazu in der Lage ist (Art. 123 der Schweizerischen 

Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272] i.V.m. Art. 99 Abs. 2 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege [VRP; sGS 951.1]).

Entscheid

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/15

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1.                                                                                          

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.                                                                                          

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3.                                                                                          

Der Staat entschädigt den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers zufolge 

unentgeltlicher Rechtsverbeiständung mit Fr. 3'824.20 (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

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	Entscheid Versicherungsgericht, 01.09.2015
	Art. 6 UVG, Art. 17 Abs. 1 ATSG, Art. 36 Abs. 4 UVV. Einstellung der Leistungen nach erneutem Unfall. Revision der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung. Leistungseinstellung und Abweisung des Revisionsgesuchs bestätigt. Status quo sine vel ante erreicht. (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom1. September 2015, UV 2014/17).Entscheid vom 1. September 2015BesetzungPräsident Joachim Huber, Versicherungsrichterinnen Miriam Lendfers und Lisbeth Mattle Frei; Gerichtsschreiber Philipp GeertsenGeschäftsnr.UV 2014/17ParteienA.___,Beschwerdeführer,vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Willi Füchslin, Zürcherstrasse 49, Postfach 644, 8853 Lachen SZ,gegenSchweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 4358, 6002 Luzern,Beschwerdegegnerin,GegenstandVersicherungsleistungen (Invalidenrente/Integritätsentschädigung)Sachverhalt

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