# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 11618f26-76f5-5c87-9fb4-203923393df5
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-10-17
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 17.10.2016 SB160296
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SB160296_2016-10-17.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
I. Strafkammer    
 

 

 
 

Geschäfts-Nr.: SB160296-O/U/cwo 
 
Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. M. Burger, Präsident, lic. iur. S. Volken,  

Ersatzoberrichterin lic. iur. I. Erb sowie die Gerichtsschreiberin 

lic. iur. A. Boller 

 
Urteil vom 17. Oktober 2016 

 
in Sachen 

 
A._____,  

Beschuldigter und Berufungskläger 

bis 12.07.2016 amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ 

ab 12.07.2016 amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt MLaw X2._____ 

 
gegen 

 
Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  

vertreten durch stv. Leitenden Staatsanwalt lic. iur. D. Regenass,  

Anklägerin und Berufungsbeklagte sowie Anschlussberufungsklägerin 

 

betreffend  

Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. 

Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichtes Zürich, 7. Abteilung, vom  

9. Februar 2016 (DG150350) 

- 2 - 

Anklage: 

Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 10. Dezember 2015 

ist diesem Urteil beigeheftet (Urk. 24). 

Urteil der Vorinstanz: 
(Urk. 46 S. 32 ff.) 

Es wird erkannt: 

1. Das Verfahren wird in Bezug auf die mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes 

i.S.v. Art. 19a Ziff. 1 BetmG eingestellt. 

2. Der Beschuldigte ist schuldig 

− der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d 

BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG; 

− der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. a AuG; 

− der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG. 

3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 24 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 

137 Tage durch Haft und durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind. 

4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen. 

5. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 

2015 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei Zürich unter der BM-Lagernummer ... la-

gernden Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überlas-

sen: 

- 1 Portion Kokain in Knittersack, Asservat Nr. ...; 

- Digitalfeinwaage (silberfarben), Asservat Nr. ...; 

- 4 Büchsen à je 2,5 kg Milchpulver in Reisetasche, rot, Asservat Nr. .... 

6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 be-

schlagnahmte Barschaft in Höhe von total Fr. 653.85 (Fr. 600.– und Fr. 53.85, Bar-Kaution 

Nr. ... und ...) wird definitiv beschlagnahmt und zur teilweisen Deckung der Verfahrenskos-

ten verwendet. 

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7. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 

2015 beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse lagernden Gegenstände (SK ...) 

werden dem Beschuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben: 

- Notizmaterial; 

- 2 Schlüssel (KABA 8 AS... und KABA 20 Patent WICKI AG BR ...); 

- Mobiltelefon "Nokia", weiss, inkl. SIM-Card "Lyca"; 

- Mobiltelefon "Nokia", schwarz, inkl. SIM-Card "Lyca". 

Holt der Beschuldigte die Gegenstände nicht innerhalb von 60 Tagen ab Rechtskraft dieses 

Urteils ab, so werden sie der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen. 

8. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger aus 

der Gerichtskasse wie folgt entschädigt: 

Leistungen mit 8.0 % MwSt.: 

Honorar CHF 8'580.00  
Barauslagen  CHF 474.40  
   
Zwischentotal CHF 9'054.40  
MwSt. CHF 724.35  

Dolmetscherkosten (ohne MwSt.) CHF                            190.00  
   

Entschädigung total, inkl. MwSt. CHF                          9'968.75  

9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 4'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'500.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr. 1'129.00   Auslagen Untersuchung 

Fr. 9'968.75   amtliche Verteidigung 

Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.  

10.  Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen 

der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit nicht durch die 

Einziehungen gedeckt. 

11.  Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehal-

ten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO, mit Ausnahme der Dolmet-

scherkosten von Fr. 190.–. 

12.  (Mitteilungen) 

13.  (Rechtsmittel) 

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Berufungsanträge: 
(Prot. II. S. 4 f.) 

a) Der Verteidigung des Beschuldigten: 

 (Urk. 69 S. 1 f.) 

1. Ziff. 2, 3, 4, 5, 6, 10 und 11 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 

9. Februar 2016 seien aufzuheben. 

2. A._____ sei des Vorwurfs der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittel-

gesetz i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG 

freizusprechen. Die Schuldsprüche wegen Widerhandlung gegen das Aus-

ländergesetz seien zu bestätigen.  

3. A._____ sei zu einer zu vollziehenden Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 

CHF 30.00 zu verurteilen. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Geld-

strafe durch die Haft bereits erstanden ist. Eventualiter – für den Fall eines 

vollständigen Schuldspruches – sei A._____ mit einer Freiheitsstrafe von 20 

Monaten zu bestrafen, wobei die Freiheitsstrafe teilbedingt auszusprechen 

und der zu vollziehende Teil auf 10 Monate festzusetzen sei.  

4. A._____ sei für die erlittene Überhaft mit CHF 65'600.00 zu entschädigen. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 18. November 2015 be-

schlagnahmten 4 Büchsen Milchpulver seien A._____ herauszugeben. Im 

Übrigen – 1 Portion Kokain in Knittersack, Digitalfeinwaage – sei das vo-

rinstanzliche Urteil zu bestätigen. 

6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 18. November 2015 be-

schlagnahmte Barschaft (Bar-Kaution Nr. ..., ...) sei A._____ herauszuge-

ben.  

7. Die Kosten der Untersuchung und des vorinstanzlichen Verfahrens inkl. der 

amtlichen Verteidigung, seien zu 9/10 auf die Staatskasse zu nehmen und 

zu 1/10 A._____ aufzuerlegen. Es sei vorzumerken, dass eine Rückforde-

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rung der Kosten der amtlichen Verteidigung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO 

maximal im Umfang der auferlegten Kosten erfolgt. 

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu 

Lasten der Staatskasse. 

b) Der Staatsanwaltschaft: 

 (Urk. 71 S. 1) 

1. Das Beschuldigte sei mit 30 Monaten Freiheitsstrafe zu bestrafen. 

2. Die Strafe sei vollumfänglich zu vollziehen. 

3. Im Übrigen sei das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 9. Februar 2016 zu 

bestätigen. 

Erwägungen: 

I. Prozessuales 

1. Mit dem eingangs im Dispositiv wiedergegebenen Urteil der Vorinstanz vom 

9. Februar 2016 wurde der Beschuldigte A._____ weitestgehend anklagegemäss 

der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie weiterer Delikte 

schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten bestraft, wobei 

ihm der bedingte Strafvollzug verweigert wurde (Urk. 46 S. 32f.). Gegen diesen 

Entscheid liess der Beschuldigte durch seinen damaligen Verteidiger gleichentags 

und somit innert gesetzlicher Frist Berufung anmelden (Art. 399 Abs. 1 StPO; 

Urk. 37). Die Berufungserklärung des in der Folge bestellten neuen Verteidigers 

ging ebenfalls innert gesetzlicher Frist bei der Berufungsinstanz ein (Art. 399 

Abs. 3 StPO; Urk. 47). Die Anklagebehörde hat mit Eingabe vom 21. Juli 2016 in-

nert Frist Anschlussberufung erhoben (Urk. 60; Art. 400 Abs. 2f. und Art. 401 

StPO). Beweisergänzungsanträge wurden im Berufungsverfahren nicht gestellt 

(Art. 389 Abs. 3 StPO; Urk. 47; Urk. 60). Die Parteien haben ihre (An-

schluss)Berufungen in ihren jeweiligen Erklärungen ausdrücklich beschränkt 

(Urk. 47; Urk. 60; Art. 399 Abs. 4 StPO).  

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2. Im Berufungsverfahren unangefochten geblieben sind die vorinstanzliche 

Einstellung des Verfahrens betreffend den Übertretungsvorwurf (Urteilsdispositiv-

Ziff. 1.), die vorinstanzliche Verurteilung betreffend die AuG-Widerhandlungen 

(Urteilsdispositiv-Ziff. 2. [teilweise]), die vorinstanzliche Regelung betreffend be-

schlagnahmte Drogen und Gegenstände (Urteilsdispositiv-Ziff. 5. und 7. [teilwei-

se]) sowie die vorinstanzliche Entschädigung des bisherigen Verteidigers sowie 

Kostenfestsetzung (Urteilsdispositiv-Ziff. 8. und 9.). 

Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen 

(Art. 404 StPO). 

II. Schuldpunkt 

1. Dem Beschuldigten A._____ wird in der Anklageschrift der Anklagebehörde 

vom 10. Dezember 2015 unter dem Titel Verbrechen gegen das Betäubungsmit-

telgesetz vorgeworfen, Ende September 2015 einen nicht ihm gehörenden Plas-

tik-Beutel mit 186,1 Gramm Kokaingemisch/125 Gramm reines Kokain an seinem 

Logis-Ort an der B._____-Strasse ... in Zürich in einem Schuh versteckt zu haben. 

Ferner wird ihm vorgeworfen, vier Dosen Milchpulver zur Streckung des Kokains 

beschafft und vor seiner Verhaftung den Schlüssel zu seinem Logisort weggewor-

fen zu haben, damit die Polizei die dort gelagerten Drogen nicht findet (Urk. 24 

S. 2f.).  

2. Die Vorinstanz hat die Beschaffung des Milchpulvers ausdrücklich nicht als 

strafbare Handlung taxiert und das Wegwerfen des Schlüssels nicht rechtlich qua-

lifiziert (Urk. 46 S. 26-28). Die anschlussappellierende Anklagebehörde kritisiert 

dies nicht (Urk. 60; Prot. II S. 7). Dabei kann es somit vorab sein Bewenden ha-

ben und auf die diesbezüglichen Vorbringen des Verteidigers (Urk. 69 S. 4f. und 

S. 7) braucht nicht näher eingegangen zu werden. 

3.1 Die Vorinstanz hat die Aussagen, wie sie der Beschuldigte im bisherigen 

Verfahren deponiert hat, sowie die Zeugenaussage der an der Verhaftsaktion so-

wie der Hausdurchsuchung beteiligten Polizeibeamtin C._____ ausführlich zitiert 

(Urk. 46 S. 7-20). Darauf ist vorab zu verweisen (Art. 82 Abs. 4 StPO). Anlässlich 

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der Hausdurchsuchung am Logis-Ort, wo die Drogen gefunden wurden, habe der 

Beschuldigte erst angegeben, von den Drogen nichts zu wissen. Auf die Bemer-

kung der Polizeibeamten hin, am Drogenbeutel werde eine Spurensicherung 

durchgeführt, habe der Beschuldigte dann eingeräumt, den Beutel einmal in der 

Hand gehalten zu haben, jedoch nicht gewusst zu haben, um was es sich handle 

(Urk. 46 S. 20 mit Verweis auf Urk. 5 S. 7). In der Untersuchung war der Beschul-

digte zwischenzeitlich geständig, den fraglichen Beutel auf Hinweis seines nicht 

näher bekannten Kollegen "D._____" im Kühlschrank gefunden, den Inhalt als 

Kokain erkannt und den Beutel bewusst in einem Schuh ("an einem sicheren Ort") 

versteckt zu haben (Urk. 4/7 S. 3f.). Vor Vorinstanz machte der Beschuldigte dann 

geltend, er sei in die fragliche Wohnung gekommen. Es habe im ganzen Haus 

gestunken. Im Kühlschrank habe er den Beutel gefunden. Er habe nicht gewusst, 

um was es sich handle. Da etwas Verdorbenes nicht in den Kühlschrank gehöre, 

habe er den Beutel in einem Schuh deponiert (Prot. I S. 14). An der Berufungs-

verhandlung gab der Beschuldigte an, in der Wohnung seines Kollegen "D._____" 

nach verlorenen Gegenständen respektive Autopapieren und Geld gesucht zu 

haben und dabei auf den Beutel im Kühlschrank gestossen zu sein. Er habe den 

Beutel daraufhin weggeworfen, wobei dieser in den Schuh gefallen sei. Er habe 

nie ausgesagt, den Beutel versteckt zu haben, dies sei fälschlicherweise so über-

setzt worden (Urk. 68 S. 5-8).  

3.2 Die Vorinstanz hat in ihrer sorgfältigen Beweiswürdigung zusammengefasst 

erwogen, die Aussagen des Beschuldigten überzeugten nicht, seien vielmehr ab-

wegig, vage und ausweichend bis sogar lebensfremd. Er habe Schutzbehaup-

tungen vorgebracht und immer neue, inkonsistente Versionen angegeben. Sein 

Aussageverhalten im gesamten Verfahren sei anpassend, jedoch widersprüchlich. 

Der massgebliche Anklagesachverhalt sei rechtsgenügend erstellt (Urk. 46 S. 20-

25).  

3.3 Die neue Verteidigung des Beschuldigten kritisiert, dass abgesehen von den 

Aussagen des Beschuldigten selbst keine ihn belastenden Indizien vorlägen. So 

seien weder seinem Mobiltelefon Hinweise auf eine Drogendealertätigkeit zu ent-

nehmen gewesen noch lägen Aussagen von Drittpersonen vor, die den Beschul-

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digten belasteten (Urk. 69 S. 3 f.). Aus widersprüchlichen oder unglaubhaften 

Aussagen allein, könne nicht im Sinne eines Automatismus geschlossen werden, 

dass der Anklagevorwurf richtig sei (Urk. 69 S. 6). 

3.4 Zu den theoretischen Grundsätzen der richterlichen Beweiswürdigung kann 

auf die diesbezüglichen Ausführungen der Vorinstanz (Urk. 46 S. 6) und die ein-

schlägige höchstrichterliche Praxis verwiesen werden (Urteil 6B_1104/2014 vom 

21. April 2015 E.2.1. mit Verweisen).  

3.5 Bereits gemäss dem obzitierten, zwischenzeitlichen Geständnis des Be-

schuldigten wusste der Beschuldigte aufgrund des entsprechenden Hinweises 

seines Kollegen "D._____", dass dieser im Kühlschrank am Logisort des Be-

schuldigten Kokain gelagert hatte. Genau weil D._____ dort Kokain aufbewahrte, 

habe er nicht in dieser Wohnung übernachten wollen (Urk. 4/7 S. 4f.). Er hat – 

wiederum gemäss seinem später unsinnigerweise widerrufenen Geständnis – 

nicht nur um die Drogen gewusst, sondern diese auch als solche erkannt. Da er 

nur eineinhalb Monate vor dem aktuellen Tatzeitpunkt mit Strafbefehl für eine ei-

genhändige Kokainübergabe rechtskräftig verurteilt wurde (Beizugsakten STA Zü-

rich-Sihl 2015/10022877, Urk. 8), ist auch nichts anderes zu erwarten. Schliess-

lich hat er gemäss seinen eigenen früheren, überzeugenden Aussagen die Dro-

gen vom leicht zugänglichen Kühlschrank in einen schwerer zugänglichen, da mit 

diversen anderen Schuhen in einem Sack unter dem Tisch verstauten Schuh 

(Urk. 16) verschoben. Dies erfolgte mit der einzig einleuchtenden Absicht, ein Auf-

finden durch die Polizei oder Dritte zu verhindern, das Kokain also zu verstecken.  

Wenn der Beschuldigte vor Vorinstanz zum Besten gegeben hat, er habe Ver-

dorbenes aus dem Kühlschrank entfernen und entsorgen wollen, ist dies offen-

sichtlich Unfug: Diese Version widerspricht nicht nur seinem zwischenzeitlichen 

Geständnis, sie ist auch im höchsten Grade unlogisch: Hätte tatsächlich Verdor-

benes im Kühlschrank gelegen, hätte – da der Kühlschrank luftdicht ist – der Be-

schuldigte beim Betreten der Wohnung keinen Gestank gerochen und sich somit 

auch nicht auf die Suche nach der Ursache gemacht, um dann im Kühlschrank 

fündig zu werden. Hätte er weiter im Kühlschrank das Kokain gefunden und die-

ses irrtümlich für Verdorbenes gehalten, hätte er es im Müll oder in der Toilette 

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entsorgt und nicht in einem Schuh unter dem Tisch verstaut, wo es weiter ge-

stunken und gemodert hätte. Noch unglaubhafter werden die Bestreitungen des 

Beschuldigten angesichts des Umstands, dass er anlässlich der heutigen Beru-

fungsverhandlung wiederum eine ganz neue Erklärung präsentiert hat, wonach 

der Beutel zufällig im Schuh gelandet sei, nachdem er – Papiere oder Geld im 

Beutel vermutend – diesen weggeworfen habe. Anhaltspunkte dafür, dass diese 

Version der Geschichte aufgrund falscher Übersetzung bisher keinen Eingang in 

das Verfahren gefunden hat, bestehen nicht. Immerhin hat der Beschuldigte die 

Richtigkeit sämtlicher von ihm zu Protokoll gegebenen Aussagen unterschriftlich 

bestätigt und niemals Probleme mit Blick auf die Übersetzung geltend gemacht. 

Auch diese Ausführungen des Beschuldigten sind daher als blosse Schutzbe-

hauptungen zu werten. Dass der Beutel durch blosses Wegwerfen rein zufällig in 

einen Schuh, der sich unter dem Tisch in einem Papiertüte befand (Urk. 15/1 

S. 1), gefallen sein soll, ist im Übrigen absolut unwahrscheinlich. Und schliesslich 

erweist sich der Schuh auch nicht als derart ungeeignetes Versteck für die Betäu-

bungsmittel wie vom Verteidiger geltend gemacht (Prot. II. S. 7). Immerhin befand 

sich dieser in einem Sack mit – nach Schätzung der Zeugin (Urk. 5. S. 6) – rund 

zehn Paaren anderer Schuhe. Offensichtlich zu sehen war der Beutel damit nicht 

und mit einer Durchsuchung sämtlicher Schuhe im Sack war auch nicht zwingend 

zu rechnen. 

Insgesamt sind sämtliche Bestreitungen des Beschuldigten völlig unglaubhaft. 

Angesichts seiner eigenen Belastungen sind weitere belastende Beweismittel  

– entgegen der Verteidigung – nicht zu fordern, zumal der angeklagte Sachverhalt 

nicht über die Zugeständnisse des Beschuldigten selbst hinausgeht. Der massge-

bliche Anklagesacherhalt ohne jegliche Zweifel und damit rechtsgenügend erstellt.  

4. Zur rechtlichen Würdigung hat die Vorinstanz zutreffend erwogen, dass der 

Beschuldigte durch das wissentliche und willentliche Entnehmen des Kokains aus 

dem Kühlschrank an seinem Logisort und dessen Verstecken an einem vermeint-

lich sicheren Ort den Tatbestand des Besitzens und Aufbewahrens von verbote-

nen Betäubungsmitteln im Sinne von Art. 19 Abs. 1 lit d BetmG erfüllt (Urk. 46 

S. 26f.). Zweifellos hatte der Beschuldigte sicheren Zugang zu den Betäubungs-

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mitteln. Seinen Willen, die Herrschaftsmöglichkeit über längere Zeit aufrechtzuer-

halten, hat er durch das Verstecken klar zum Ausdruck gebracht. Seinen eigenen 

Angaben zufolge, hat der Beutel sich sodann im Zeitpunkt der Sicherstellung be-

reits seit rund drei Tagen im Schuh befunden (Urk. 68 S. 7). Das Argument des 

Verteidigers, dass es sich aufgrund einer sehr kurzen Hilfstätigkeit – wie bei-

spielsweise das aus dem Fenster Werfen fremder Betäubungsmittel – um einen 

Fall blosser Gehilfenschaft handeln könnte, (Urk. 69 S. 9), greift vor diesem Hin-

tergrund klarerweise nicht.  

Dass aufgrund der grossen Menge reinen Kokains ein schwerer Fall im Sinne von 

Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG vorliegt, wurde von der Vorinstanz ebenfalls zutreffend 

dargelegt und seitens der Verteidigung nicht bestritten (Urk. 46 S. 27; Urk. 69 

S. 10). Der angefochtene Schuldspruch ist damit zu bestätigen.  

III. Sanktion 

1. Die Vorinstanz hat den Beschuldigten mit einer Freiheitsstrafe von 24 Mona-

ten bestraft (Urk. 46 S. 33). Die Verteidigung verlangt einen Freispruch im Haupt-

anklagepunkt. Für den Fall eines vollständigen Schuldspruches wird eventualiter 

eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten beantragt (Urk. 69 S. 1). Die an-

schlussappellierende Anklagebehörde verlangt wie schon im Hauptverfahren eine 

Bestrafung mit 30 Monaten Freiheitsstrafe (Urk. 60; Urk. 71 S. 1).  

2.1 Die Vorinstanz hat den anwendbaren Strafrahmen korrekt bemessen und 

die allgemeinen Grundsätze zur Strafzumessung angeführt (Urk. 46 S. 28f.). Er-

gänzend ist auf die einschlägige Praxis zur Sanktionierung von Betäubungsmittel-

delikten zu verweisen (Urteil vom 24. September 2005 6S.204/2005 E. 3.1. mit 

Verweis auf BGE 121 IV 193).  

2.2 Zur Tatkomponente der schwersten zu beurteilenden Tat und dort zur objek-

tiven Tatschwere hat die Vorinstanz erwogen, der Beschuldigte habe eine be-

trächtlich Menge Kokain versteckt, wobei die Grenze zum schweren Fall aufgrund 

der Reinmenge von 125 Gramm weit überschritten sei. Bei Kokain handle es sich 

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bekanntlich um eine sehr stark süchtig machende Droge, weshalb der Beschul-

digte die Gefährdung einer grossen Anzahl Menschen in Kauf genommen habe, 

dies umso mehr, als es der Beschuldigte eigenen Angaben zufolge zumindest für 

möglich gehalten habe, dass "D._____" das Kokain weiterverkaufen würde. Ande-

rerseits habe sich die Tathandlung des Beschuldigten weitgehend darin erschöpft, 

das Kokain innerhalb derselben Wohnung von einem Ort an einen andern zu 

bringen resp. dort zu verstecken. Der Unrechtsgehalt der inkriminierten Handlung 

halte sich entsprechend in Grenzen (Urk. 46 S. 29).  

Die Erwägungen der Vorinstanz zur objektiven Tatschwere sind allesamt zu-

treffend und zu übernehmen. Von der Verteidigung wurden sie dann auch nicht 

substantiiert kritisiert (Urk. 69 S. 10). An sich richtig ist zwar das Vorbringen, dass 

nichts auf eine Tätigkeit des Beschuldigten auf höherer Hierarchiestufe hindeute 

(Urk. 69 S. 11). Entsprechendes wurde dem Beschuldigten aber auch nie vorge-

worfen und hat keinen Eingang in die Strafzumessung gefunden.  

2.3 Zur subjektiven Tatschwere hat die Vorinstanz erwogen, der Beschuldigte 

habe aus rein finanziellen Motiven gehandelt, da er nach seiner Ankunft in der 

Schweiz nicht selbst Betäubungsmittel konsumiert habe (Urk. 46 S. 29). 

Die Verteidigung will in diesem Zusammenhang berücksichtigt haben, dass der 

Beschuldigte in misslichen Verhältnissen gelebt und delinquiert habe, um seine 

Familie mit dem Nötigsten zu versorgen, nicht um sich Luxusgüter zu beschaffen 

(Urk. 69 S. 11). Ob dem so ist, kann an dieser Stelle offen bleiben, da es nicht 

haltbar ist, dem Beschuldigten ein finanzielles Motiv zu unterstellen: Der Beschul-

digte war wohl noch kurz vor der inkriminierten Tat selber aktiv im Drogenhandel 

tätig; beim Eigentümer des Kokains "D._____" handelt es sich mutmasslich um 

einen Drogenhändler und in der Logis des Beschuldigten wurden mehrere Dosen 

Milchpulver gefunden, ein einschlägig bekanntes Streckmittel, dessen Existenz 

der Beschuldigte allzu unglaubhaft damit erklärte, er habe es seinen Kindern ins 

Ausland schicken wollen. Ohne Weiteres drängt sich daher der Verdacht, der Be-

schuldigte habe am Drogenhandel partizipiert, geradezu auf. Rechtsgenügend 

beweisen lässt sich dies jedoch nicht, weshalb ihm auch kein finanzielles Motiv 

anzulasten ist. Immerhin handelte der Beschuldigte jedoch mit Sicherheit aus 

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egoistischem Beweggrund: So fürchtete er gemäss seinen eigenen Angaben, 

beim Auffinden der Drogen durch die Polizei in Schwierigkeiten zu geraten. Seine 

Logis und damit den Kontakt zu einem Drogenumschlagplatz aufgeben wollte er 

offensichtlich nicht. Ergänzend ist zu bemerken, dass der Beschuldigte nicht  

– beispielsweise als Folge eines eigenen Drogenkonsums – in seiner Schuldfä-

higkeit eingeschränkt war und solches wird auch nicht geltend gemacht.  

2.4 Das Verschulden wiegt entgegen der Vorinstanz noch leicht. Andernfalls wä-

re eine Einsatzstrafe im untersten Bereich des unteren Drittel des Strafrahmens 

auch nicht zu begründen (vgl. dazu BSK Strafrecht I, Wiprächtiger, Art. 47 N 19 

mit Verweis auf  BGE 6S.644/2001; 6S.39/2002)6B_1174/2014 vom 21. April 

2015 E.1.3.2. mit Verweis auf BGE 136 IV 55 E. 5.9 S. 64 und Urteil 

6B_1096/2010 vom 7. Juli 2011 E.4.2 mit Hinweisen). Im Quantitativ ist die vor-

instanzlich bemessene Einsatzstrafe von 20 Monaten jedoch vertretbar. 

2.5 In Abgeltung der rechtswidrigen Einreise sowie des rechtswidrigen Aufent-

halts hat die Vorinstanz ausgehend von einem leichten Verschulden die Einsatz-

strafe um 2 Monate erhöht (Urk. 46 S. 29). Dies ist angemessen und zu über-

nehmen. Die von der Verteidigung beantragte Erhöhung um lediglich 1 Monat 

(Urk. 69 S. 11) würde eindeutig zu wenig weit greifen.  

2.6 Zur Täterkomponente hat die Vorinstanz den Werdegang und die persönli-

chen Verhältnisse des Beschuldigten angeführt (Urk. 46 S. 29f.). An der Beru-

fungsverhandlung ergänzte der Beschuldigte, in Spanien als Fabrikarbeiter tätig 

gewesen zu sein, aber keine Anstellung mehr gefunden zu haben, weshalb er mit 

dem Autohandel begonnen habe. Damit erziele er ein sehr unterschiedliches Ein-

kommen, manchmal Fr. 200.–, manchmal Fr. 1'000.– monatlich. Bevor er ins Ge-

fängnis gekommen sei, habe er seine Kinder in Spanien unterstützt. Nach seiner 

Entlassung wolle er sofort zurück zu seiner Familie und sich um eine Anstellung 

kümmern (Prot. II S. 3f.). Mit der Vorinstanz wiegen die persönlichen Verhältnisse 

des Beschuldigten strafzumessungsneutral. Eine gesteigerte Strafempfindlichkeit 

weist er nicht auf.  

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Die Vorinstanz hat die mehreren Vorstrafen zurecht als straferhöhend taxiert, mit 

der anschlussappellierenden Anklagebehörde allerdings nicht in ausreichendem 

Mass: Der Beschuldigte erwirkte innerhalb von zwei Jahren drei Vorstrafen, die 

sämtliche betreffend die heute zu beurteilenden Delikte einschlägig sind. Nur ge-

rade 1 ½ Monate, nachdem der Beschuldigte wegen aktiven Drogenhandels ver-

urteilt wurde, beging er das aktuelle Drogendelikt (Urk. 54). Diese Unverfrorenheit 

und Renitenz müssen zu einer merklichen Straferhöhung von mindestens  

5-6 Monaten Freiheitsstrafe führen.  

Ferner hat die Vorinstanz das Nachtatverhalten zu stark mindernd gewichtet: In-

folge seines Geständnisses erfolgte eine Strafminderung von 2 Monaten (Urk. 46 

S. 30). Dieses Geständnis bezieht sich jedoch ausschliesslich auf die AuG-

Delikte. Betreffend das BetmG-Delikt ist der Beschuldigte heute weder geständig 

noch einsichtig noch reuig. Da wie erwogen für die AuG-Delikte eine Erhöhung 

der Einsatzstrafe von lediglich 2 Monaten erfolgt, kann sich das diesbezügliche 

Geständnis unmöglich mit einer Strafminderung von 2 Monaten auswirken, da die 

AuG-Delikte ansonsten faktisch unbestraft blieben. Das Geständnis des Beschul-

digten betreffend die weitaus untergeordneten Delikte kann sich insgesamt höchs-

tens marginal auswirken.  

2.7 Die Beurteilung der Täterkomponente wirkt sich auf die nach der Beurteilung 

der Tatkomponente bemessene hypothetische Einsatzstrafe somit merklich er-

höhend aus. Insgesamt ist eine Bestrafung des Beschuldigten in der Höhe von 

27 Monaten Freiheitsstrafe angemessen.  

2.8 Diese Strafhöhe rechtfertigt sich ferner auch ohne Weiteres in Anwendung 

des Strafzumessungs-Vergleichsmodels Fingerhuth/Schlegel/Jucker (Fingerhuth/ 

Schlegel/Jucker, BetmG-Kommentar, 3. Aufl., Zürich 2016, S. 545f. N 45ff.; 

vgl. dazu die Entscheide des Bundesgerichts 6B_495/2008 vom 27. Dezember 

2008, E. 1.4; 6B_375/2014 vom  28. August 2014 E.2.3.):  

Ein Drogendelikt betreffend 125 Gramm reines Kokain ergibt eine Einsatz-

Freiheitsstrafe von 23 Monaten; infolge weniger als fünf Geschäften erfolgt eine 

Minderung um 10 bis 20%; die Vorstrafen, insbesondere die einschlägige, führen 

- 14 - 

zu einer Erhöhung um bis zu 50%. Weitere Erhöhungs- oder Minderungsgründe 

liegen nicht vor. Hinzu kommen in concreto die 2 Monate zur Abgeltung der AuG-

Delikte. 

3. Der Anrechnung der bis heute erstandenen Haft sowie des vorzeitigen 

Strafvollzugs von insgesamt 388 Tagen steht nichts entgegen (Art. 51 StGB). 

4. Der vollbedingte Strafvollzug, wie noch die Vorinstanz darüber entschieden 

hat, steht für die auszufällende Sanktion schon aus objektiven Gründen nicht zur 

Diskussion (Art. 42 Abs. 1 StGB), allerdings der – auch von der Verteidigung be-

antragte (Urk. 69 S. 12) – teilbedingte Aufschub (Art. 43 Abs. 1 StGB; vgl. Urteil 

des Bundesgerichts 6B_296/2014 vom 20. Oktober 2014 E.4.3f.).  

Die subjektive Voraussetzung des Fehlens einer schlechten Legalprognose ist je-

doch mit der Vorinstanz klar zu verwerfen: Der Beschuldigte wurde im April 2013 

erstmals wegen rechtswidriger Einreise verurteilt und mit einer bedingten Geld-

strafe bestraft. Dies beeindruckte ihn so wenig, dass er im März 2015 wegen ei-

nes gleichgelagerten Delikts, begangen ein Jahr nach der ersten Verurteilung,  

– diesmal unbedingt – bestraft wurde. Nur vier Monate nach dieser zweiten Ver-

urteilung beteiligte sich der Beschuldigte aktiv am Drogenhandel, wofür er eine 

unbedingte Freiheitsstrafe erhielt und sich auch in Untersuchungshaft befand. 

Auch davon völlig unbeeindruckt beging er nur 1 ½ Monate später zuerst die neu-

en AuG-Delikte und unmittelbar anschliessend das aktuelle, diesmal weitaus 

schwerer wiegende Drogendelikt (Urk. 54). Der Beschuldigte ist offensichtlich in 

keiner Weise gewillt, sich an die hiesige Rechtsordnung zu halten.  

Eine günstige Legalprognose steht ausser Frage und die auszufällende Freiheits-

strafe ist zu vollziehen.  

IV. Einziehungen 

1. Da dem Beschuldigten über den Besitz und die Aufbewahrung hinaus keine 

weitere aktive Rolle im Drogenhandel nachgewiesen wird (insbesondere keine 

- 15 - 

Verarbeitung und kein Verkauf), sind ihm die beschlagnahmten Milchpulverdosen 

aus erstes Verlangen herauszugeben (vgl. Art. 69 StGB).  

2. Die beim Beschuldigten sichergestellten Vermögenswerte wurden durch die 

Untersuchungsbehörde zur Sicherung der ihm aufzuerlegenden Verfahrenskosten 

beschlagnahmt (Urk. 15/6 mit Verweis auf Art. 263 Abs. 1 lit. b StPO). Zu diesem 

Zweck sind sie auch gerichtlich einzuziehen. 

V. Kosten 

1. Ausgangsgemäss ist die vorinstanzliche Kostenauflage zu bestätigen 

(Art. 426 StPO).  

2. Die Gerichtsgebühr für das Berufungsverfahren ist auf Fr. 3'000.– fest-

zusetzen. 

Im Berufungsverfahren unterliegt der Beschuldigte mit seinen Anträgen voll-

umfänglich und die Anklagebehörde obsiegt mit ihrem Antrag auf Straferhöhung 

zumindest grundsätzlich. Daher sind die Kosten dieses Verfahrens (exklusive 

Kosten der amtlichen Verteidigung) dem Beschuldigten aufzuerlegen (Art. 428 

StPO). Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichts-

kasse zu nehmen unter Vorbehalt einer Rückforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO. Wie seitens des amtlichen Verteidigers, RA MLaw X2._____, korrekt zu 

Protokoll gegeben, umfasst die von ihm eingereichte Honorarnote Leistungen, die 

vor seiner Bestellung als amtlicher Verteidiger per 12. Juli 2016 erfolgt sind 

(Prot. II. S. 7; Urk. 67). Unter zusätzlicher Berücksichtigung des Zeitaufwands für 

die Teilnahme an der Berufungsverhandlung, rechtfertigt es sich, den amtlichen 

Verteidiger mit Fr. 6'200.– (inkl. MwSt.) zu entschädigen. Der vormalige amtliche 

Verteidiger, RA lic. iur. X1._____, wurde bereits mit Verfügung vom 12. Juli 2016 

für seinen Aufwand entschädigt (Urk. 57). 

- 16 - 

Es wird beschlossen: 

1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, 

vom 9. Februar 2016 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:  

"1. Das Verfahren wird in Bezug auf die mehrfache Übertretung des Betäu-

bungsmittelgesetzes i.S.v. Art. 19a Ziff. 1 BetmG eingestellt. 

2. Der Beschuldigte ist schuldig 

− […] 

− der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. a AuG; 

− der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG. 

3. […] 

4. […] 

5. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 

18. November 2015 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei Zürich unter 

der BM-Lagernummer ... lagernden Gegenstände werden eingezogen und 

der Lagerbehörde zur Vernichtung überlassen: 

− 1 Portion Kokain in Knittersack, Asservat Nr. ...; 

− Digitalfeinwaage (silberfarben), Asservat Nr. ...; 

− […] 

6. […] 

7. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 

18. November 2015 beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse la-

gernden Gegenstände (SK ...) werden dem Beschuldigten auf erstes Verlan-

gen herausgegeben: 

− Notizmaterial; 

− 2 Schlüssel (KABA 8 AS... und KABA 20 Patent WICKI AG BR ...); 

− Mobiltelefon "Nokia", weiss, inkl. SIM-Card "Lyca"; 

− Mobiltelefon "Nokia", schwarz, inkl. SIM-Card "Lyca". 

- 17 - 

 Holt der Beschuldigte die Gegenstände nicht innerhalb von 60 Tagen ab 

Rechtskraft dieses Urteils ab, so werden sie der Lagerbehörde zur gutschei-

nenden Verwendung überlassen. 

8. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher 

Verteidiger aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt: 

 Leistungen mit 8.0 % MwSt.: 

Honorar CHF 8'580.00  
Barauslagen  CHF 474.40  
   
Zwischentotal CHF 9'054.40  
MwSt. CHF 724.35  
Dolmetscherkosten (ohne MwSt.) CHF                        190.00  
   

Entschädigung total, inkl. MwSt. CHF                     9'968.75  

9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf: 

Fr. 4'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 1'500.00   Gebühr für das Vorverfahren 

Fr. 1'129.00   Auslagen Untersuchung 

Fr. 9'968.75   amtliche Verteidigung 

 Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.  

10. […] 

11. […] 

12. (Mitteilungen) 

13. (Rechtsmittel)" 

2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.  

- 18 - 

Es wird erkannt: 

1. Der Beschuldigte A._____ ist ausserdem schuldig der Widerhandlung gegen 

das Betäubungsmittelgesetz i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 

Abs. 2 lit. a BetmG. 

2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 27 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 

388 Tage durch Untersuchungshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug bis und 

mit heute erstanden sind. 

3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben. 

4. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 

2015 sichergestellten 4 Büchsen à je 2,5 kg Milchpulver in Reisetasche, rot, 

Asservat Nr. ..., werden dem Beschuldigten auf erstes Verlangen herausge-

geben.  

 Lässt der Beschuldigte die Gegenstände nicht innerhalb von 60 Tagen ab 

Rechtskraft dieses Urteils abholen, so werden sie der Lagerbehörde zur gut-

scheinenden Verwendung überlassen. 

5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 

2015 beschlagnahmte Barschaft in Höhe von total Fr. 653.85 (Fr. 600.– und 

Fr. 53.85, Bar-Kaution Nr. ... und ...) wird eingezogen und zur teilweisen De-

ckung der Verfahrenskosten verwendet. 

6. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 10. und 11.) wird bestätigt. 

7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf: 

Fr. 3'000.00 ; die weiteren Kosten betragen: 

Fr. 658.80 amtliche Verteidigung (RA lic. iur. X1._____, bereits 
bezahlt) 

Fr. 6'200.00   amtliche Verteidigung (RA MLaw X2._____) 

8. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der 

amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten 

der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse ge-

- 19 - 

nommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschuldigten bleibt gemäss Art. 135 

Abs. 4 StPO vorbehalten. 

9. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten (übergeben) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (übergeben) 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 

sowie in vollständiger Ausfertigung an 

− die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des 
Beschuldigten 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 
− das Bundesamt für Polizei 

und nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. Erledigung  

allfälliger Rechtsmittel an 

− die Vorinstanz 
− den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und 

Vollzugsdienste 

− das Migrationsamt des Kantons Zürich 
− die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A 
− die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und 

Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- 
und Löschungsdaten 

− die Stadtpolizei Zürich betreffend Dispositivziffer 4 
− die Kasse der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat betreffend 

Dispositivziffer 5. 

10. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Straf-
sachen erhoben werden. 

Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung der vollständigen, 

begründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Strafrechtlichen Abteilung 

des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundes-

gerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

- 20 - 

Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

I. Strafkammer 
 
 

Zürich, 17. Oktober 2016 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

lic. iur. M. Burger 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

lic. iur. A. Boller 
 

 

	Urteil vom 17. Oktober 2016
	Anklage:
	Urteil der Vorinstanz: (Urk. 46 S. 32 ff.)
	Es wird erkannt:
	1. Das Verfahren wird in Bezug auf die mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes i.S.v. Art. 19a Ziff. 1 BetmG eingestellt.
	2. Der Beschuldigte ist schuldig
	 der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG;
	 der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. a AuG;
	 der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG.

	3. Der Beschuldigte wird bestraft mit 24 Monaten Freiheitsstrafe, wovon bis und mit heute 137 Tage durch Haft und durch vorzeitigen Strafantritt erstanden sind.
	4. Die Freiheitsstrafe wird vollzogen.
	5. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei Zürich unter der BM-Lagernummer ... lagernden Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überla...
	- 1 Portion Kokain in Knittersack, Asservat Nr. ...; - Digitalfeinwaage (silberfarben), Asservat Nr. ...; - 4 Büchsen à je 2,5 kg Milchpulver in Reisetasche, rot, Asservat Nr. ....
	6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 beschlagnahmte Barschaft in Höhe von total Fr. 653.85 (Fr. 600.– und Fr. 53.85, Bar-Kaution Nr. ... und ...) wird definitiv beschlagnahmt und zur teilweisen Deckung der Ve...
	7. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse lagernden Gegenstände (SK ...) werden dem Beschuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben:
	- Notizmaterial; - 2 Schlüssel (KABA 8 AS... und KABA 20 Patent WICKI AG BR ...); - Mobiltelefon "Nokia", weiss, inkl. SIM-Card "Lyca"; - Mobiltelefon "Nokia", schwarz, inkl. SIM-Card "Lyca".
	Holt der Beschuldigte die Gegenstände nicht innerhalb von 60 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils ab, so werden sie der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
	8. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
	Leistungen mit 8.0 % MwSt.:
	9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	10. Die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens, ausgenommen diejenigen der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt, soweit nicht durch die Einziehungen gedeckt.
	11. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden auf die Gerichtskasse genommen; vorbehalten bleibt eine Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO, mit Ausnahme der Dolmetscherkosten von Fr. 190.–.
	12. (Mitteilungen)
	13. (Rechtsmittel)
	Berufungsanträge: (Prot. II. S. 4 f.)
	1. Ziff. 2, 3, 4, 5, 6, 10 und 11 des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 9. Februar 2016 seien aufzuheben.
	2. A._____ sei des Vorwurfs der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG freizusprechen. Die Schuldsprüche wegen Widerhandlung gegen das Ausländergesetz seien zu bestätigen.
	3. A._____ sei zu einer zu vollziehenden Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.00 zu verurteilen. Es sei davon Vormerk zu nehmen, dass die Geldstrafe durch die Haft bereits erstanden ist. Eventualiter – für den Fall eines vollständigen Schuldspruche...
	4. A._____ sei für die erlittene Überhaft mit CHF 65'600.00 zu entschädigen.
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 18. November 2015 beschlagnahmten 4 Büchsen Milchpulver seien A._____ herauszugeben. Im Übrigen – 1 Portion Kokain in Knittersack, Digitalfeinwaage – sei das vorinstanzliche Urteil zu bestätigen.
	6. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 18. November 2015 beschlagnahmte Barschaft (Bar-Kaution Nr. ..., ...) sei A._____ herauszugeben.
	7. Die Kosten der Untersuchung und des vorinstanzlichen Verfahrens inkl. der amtlichen Verteidigung, seien zu 9/10 auf die Staatskasse zu nehmen und zu 1/10 A._____ aufzuerlegen. Es sei vorzumerken, dass eine Rückforderung der Kosten der amtlichen Ver...
	Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (zuzüglich Mehrwertsteuer) zu Lasten der Staatskasse.
	1. Das Beschuldigte sei mit 30 Monaten Freiheitsstrafe zu bestrafen.
	2. Die Strafe sei vollumfänglich zu vollziehen.
	3. Im Übrigen sei das Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 9. Februar 2016 zu bestätigen.
	Erwägungen:
	I.  Prozessuales
	Vom Eintritt der Rechtskraft dieser Anordnungen ist vorab Vormerk zu nehmen (Art. 404 StPO).

	II. Schuldpunkt
	III. Sanktion
	IV. Einziehungen
	V. Kosten
	Es wird beschlossen:
	1. Es wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksgerichts Zürich, 7. Abteilung, vom 9. Februar 2016 wie folgt in Rechtskraft erwachsen ist:
	"1. Das Verfahren wird in Bezug auf die mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes i.S.v. Art. 19a Ziff. 1 BetmG eingestellt.
	2. Der Beschuldigte ist schuldig
	 […]
	 der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. a AuG;
	 der Widerhandlung gegen Art. 115 Abs. 1 lit. b AuG.

	3. […]
	4. […]
	5. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 beschlagnahmten und bei der Stadtpolizei Zürich unter der BM-Lagernummer ... lagernden Gegenstände werden eingezogen und der Lagerbehörde zur Vernichtung überla...
	 1 Portion Kokain in Knittersack, Asservat Nr. ...;
	 Digitalfeinwaage (silberfarben), Asservat Nr. ...;
	 […]

	6. […]
	7. Die folgenden, mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 beschlagnahmten und bei der Bezirksgerichtskasse lagernden Gegenstände (SK ...) werden dem Beschuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben:
	 Notizmaterial;
	 2 Schlüssel (KABA 8 AS... und KABA 20 Patent WICKI AG BR ...);
	 Mobiltelefon "Nokia", weiss, inkl. SIM-Card "Lyca";
	 Mobiltelefon "Nokia", schwarz, inkl. SIM-Card "Lyca".

	Holt der Beschuldigte die Gegenstände nicht innerhalb von 60 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils ab, so werden sie der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
	8. Rechtsanwalt lic. iur. X1._____ wird für seine Aufwendungen als amtlicher Verteidiger aus der Gerichtskasse wie folgt entschädigt:
	Leistungen mit 8.0 % MwSt.:
	9. Die Gerichtsgebühr wird angesetzt auf:
	Allfällige weitere Auslagen bleiben vorbehalten.
	10. […]
	11. […]
	12. (Mitteilungen)
	13. (Rechtsmittel)"
	2. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung mit nachfolgendem Urteil.
	Es wird erkannt:
	1. Der Beschuldigte A._____ ist ausserdem schuldig der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz i.S.v. Art. 19 Abs. 1 lit. d BetmG i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG.
	2. Der Beschuldigte wird bestraft mit 27 Monaten Freiheitsstrafe, wovon 388 Tage durch Untersuchungshaft sowie vorzeitigen Strafvollzug bis und mit heute erstanden sind.
	3. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird nicht aufgeschoben.
	4. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 sichergestellten 4 Büchsen à je 2,5 kg Milchpulver in Reisetasche, rot, Asservat Nr. ..., werden dem Beschuldigten auf erstes Verlangen herausgegeben.
	Lässt der Beschuldigte die Gegenstände nicht innerhalb von 60 Tagen ab Rechtskraft dieses Urteils abholen, so werden sie der Lagerbehörde zur gutscheinenden Verwendung überlassen.
	5. Die mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat vom 18. November 2015 beschlagnahmte Barschaft in Höhe von total Fr. 653.85 (Fr. 600.– und Fr. 53.85, Bar-Kaution Nr. ... und ...) wird eingezogen und zur teilweisen Deckung der Verfahrenskoste...
	6. Die erstinstanzliche Kostenauflage (Ziff. 10. und 11.) wird bestätigt.
	7. Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr wird festgesetzt auf:
	8. Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme der Kosten der amtlichen Verteidigung, werden dem Beschuldigten auferlegt. Die Kosten der amtlichen Verteidigung werden einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Die Rückzahlungspflicht des Beschul...
	9. Mündliche Eröffnung und schriftliche Mitteilung im Dispositiv an
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten (übergeben)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (übergeben)
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 die amtliche Verteidigung im Doppel für sich und zuhanden des Beschuldigten
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	 das Bundesamt für Polizei
	 die Vorinstanz
	 den Justizvollzug des Kantons Zürich, Abteilung Bewährungs- und Vollzugsdienste
	 das Migrationsamt des Kantons Zürich
	 die Koordinationsstelle VOSTRA mit Formular A
	 die KOST Zürich mit dem Formular "Löschung des DNA-Profils und Vernichtung des ED-Materials" zwecks Bestimmung der Vernichtungs- und Löschungsdaten
	 die Stadtpolizei Zürich betreffend Dispositivziffer 4
	 die Kasse der Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat betreffend Dispositivziffer 5.

	10. Gegen diesen Entscheid kann bundesrechtliche Beschwerde in Strafsachen erhoben werden.