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**Case Identifier:** f8515aa3-2853-566c-9750-4374de0e0609
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-08
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 08.12.2021 810 21 171
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-21-171_2021-12-08.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 8. Dezember 2021 (810 21 171) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Ausländerrecht 

 

 

Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung aus der Schweiz / Sozi-

alhilfeabhängigkeit; Verhältnismässigkeit der Massnahme  
 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Markus Clausen, Claude 

Jeanneret, Jgnaz Jermann, Kantonsrichterin Helena Hess, Gerichts-
schreiber i.V. Dimitri Schärer 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Vorinstanz 
 

  
  
Betreff Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung  

(RRB Nr. 962 vom 29. Juni 2021) 
 
 
 
 
A. A.____ (geb. 1966), Staatsangehörige der Demokratischen Republik Kongo, reiste am 
25. August 1995 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches vom damaligen Bun-
desamt für Flüchtlinge (heute: Staatssekretariat für Migration [SEM]) mit Verfügung vom 
7. Dezember 1995 abgewiesen wurde. Eine bei der schweizerischen Asylrekurskommission 
dagegen erhobene Beschwerde wurde ebenfalls abgewiesen.  

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B. Mit Verfügung vom 27. Februar 1997 trat das SEM auf einen von A.____ anlässlich 
einer erneuten Einreise in die Schweiz gestellten Asylantrag nicht ein und wies diese aus der 
Schweiz weg. Die bei der schweizerischen Asylrekurskommission dagegen erhobene Be-
schwerde wurde abgewiesen. Aufgrund fehlender Reisedokumente konnte die Wegweisung 
nicht vollzogen werden. 
 
C. Am 27. August 1999 heiratete A.____ den in der Schweiz aufenthaltsberechtigten 
B.____. Die gemeinsame Tochter C.____ war am 10. Februar 1997 geboren worden. Mit Ein-
gabe vom 30. August 1999 stellte B.____ das Gesuch um Familiennachzug für seine Ehefrau 
und das gemeinsame Kind. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (AfM, heute: 
Amt für Migration und Bürgerrecht, AfMB) trat mit Verfügung vom 9. September 1999 auf das 
Gesuch nicht ein. Am 7. Dezember 1999 gebar A.____ ihre zweite Tochter D.____. 
 
D.  Am 30. Juni 2011 erhielten A.____ und B.____ sowie ihre Kinder eine Aufenthaltsbe-
willigung aufgrund eines Härtefalls. Am 23. August 2011 unterzeichnete A.____ eine Integrati-
onsvereinbarung, in welcher sie sich bereit erklärte, eine Neuverschuldung zu vermeiden bzw. 
langfristig die bestehenden Schulden abzubezahlen, ein regelmässiges Erwerbseinkommen zu 
erzielen, ihre Deutschkenntnisse in Wort und Schrift zu verbessern sowie die schweizerische 
Rechtsordnung zu respektieren. 
 
E.  Mit Verfügung vom 13. Juni 2012 wurde A.____ vom AfM verwarnt, nachdem sie ihre 
Arbeitsstelle während der Probezeit wegen ungenügender Arbeitsleistungen verloren hatte. Es 
werde von ihr erwartet, dass sie sich nachhaltig in den schweizerischen Arbeitsmarkt integriere. 
Am 12. Juni 2013 verwarnte das AfM A.____ und B.____, da sie mit der Anhäufung neuer 
Schulden gegen die Integrationsvereinbarung verstossen hätten. Die Verlustscheinschulden 
von A.____ hatten sich im damaligen Zeitpunkt um rund Fr. 5'000.-- auf insgesamt Fr. 8'475.90 
und diejenigen von B.____ um rund Fr. 55'000.-- auf insgesamt Fr. 90'227.75 erhöht. Zusätzlich 
wurde A.____ aufgefordert, ihr Arbeitspensum zu erhöhen. 
 
F. Mit Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 22. Oktober 2013 bzw. 
19. Mai 2015 wurde A.____ wegen der Nichtabgabe von Ausweisen und/oder Kontrollschildern 
zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 7 Tagessätzen à Fr. 30.-- sowie einer Busse von 
Fr. 200.-- bzw. einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 30.-- verurteilt.  
 
G. Mit Urteil des Zivilkreisgerichts Basel-Landschaft West vom 8. Dezember 2015 wurde 
die Ehe zwischen A.____ und B.____ geschieden.  
 
H.  Mit Schreiben vom 8. Mai 2017 verwarnte das AfM A.____ wegen ihrer Sozialhilfeab-
hängigkeit und Verschuldung. A.____ habe Sozialhilfeleistungen in der Höhe von Fr. 45'000.-- 
bezogen und sei beim Betreibungsamt des Kantons Basel-Landschaft (Betreibungsamt) mit 
Verlustscheinen in der Höhe von Fr. 16'027.55 verzeichnet. Sie werde aufgefordert, alle zumut-
baren Anstrengungen zu unternehmen, um so bald als möglich finanziell unabhängig zu wer-
den. Andernfalls müssten weitere ausländerrechtliche Massnahmen geprüft werden. 

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I. Mit Schreiben vom 8. Oktober 2020 gewährte das AfMB A.____ das rechtliche Gehör 
zur beabsichtigten Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung aus der 
Schweiz, welches A.____ mit Schreiben vom 17. Oktober 2020 wahrnahm. 
 
J. Am 17. Dezember 2020 sowie 23. Dezember 2020 äusserte sich die Beiständin von 
D.____ zur Frage, was die Wegweisung der Mutter für die Tochter bedeuten würde. D.____  
ist kognitiv beeinträchtigt und bezieht eine volle IV-Rente.  
 
K.  Mit Verfügung vom 22. Januar 2021 verweigerte das AfMB die Verlängerung der Auf-
enthaltsbewilligung von A.____ und wies diese aus der Schweiz weg. Eine dagegen erhobene 
Beschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft mit Beschluss (RRB) 
Nr. 962 vom 29. Juni 2021 ab.  
  
L.  Gegen diesen Entscheid erhob A.____ mit Eingabe vom 12. Juli 2021 sowie verbes-
serter Eingabe vom 21. Juli 2021 (Posteingang) Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-
Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragt, es 
sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und es sei ihr die Aufenthaltsbewilligung zu verlän-
gern, eventualiter sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. 
Alles unter o/e-Kostenfolge.  
 
M. Mit Vernehmlassung vom 11. August 2021 beantragt der Regierungsrat die kostenfälli-
ge Abweisung der Beschwerde. 
 
N. Mit Verfügung vom 20. August 2021 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung über-
wiesen.  
 
O. Mit Eingabe vom 18. November 2021 reichte A.____ einen Arbeitsvertrag vom 10. No-
vember 2021 ein. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.  Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regie-
rungsrats die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Da weder ein 
Ausschlusstatbestand nach § 44 VPO noch ein spezialgesetzlicher Ausschlusstatbestand vor-
liegen, ist die Zuständigkeit des Kantonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
gegeben.  
 
2. Nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur Beschwerde befugt, wer durch die angefochtene 
Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Änderung oder Aufhebung hat. Die Beschwerdeführerin ist Adressatin des angefochte-
nen Entscheids und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie zur 

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Beschwerde legitimiert ist. Da auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, kann 
auf die vorliegende Beschwerde eingetreten werden. 
 
3. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können nach § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen – abgesehen von 
hier nicht vorliegenden Ausnahmefällen – untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO e contrario).  
 
4. Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung 
der Beschwerdeführerin und deren Wegweisung aus der Schweiz zu Recht erfolgten.  
 
5. Eine ausländische Person ist gemäss Art. 10 und 11 des Bundesgesetzes über die 
Ausländerinnen und Ausländer (Ausländergesetz, AuG; seit 1. Januar 2019: Bundesgesetz 
über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration [Ausländer- und Integrations-
gesetz, AIG]) vom 16. Dezember 2005 zur Anwesenheit in der Schweiz berechtigt, wenn sie 
eine Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung besitzt oder wenn sie keiner solchen bedarf 
(vgl. auch Art. 2 AIG). Die zuständige kantonale Behörde entscheidet gemäss Art. 18 ff. und  
Art. 27 ff. AIG – im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und Verträge mit dem Ausland – nach 
freiem Ermessen über die Zulassung zu einem Aufenthalt mit oder ohne Erwerbstätigkeit. Einen 
Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung hat die ausländische Person so-
mit grundsätzlich nicht, es sei denn, das AIG oder völkerrechtliche Verpflichtungen sehen einen 
solchen vor (BGE 133 I 185 E. 2.3; MARC SPESCHA, in: Spescha/Zünd/Bolzli/Hruschka/de Weck 
[Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Auflage, Zürich 2019, N 1 ff. zu Art. 3 AIG; PETER 
UEBERSAX, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausländerrecht, 2. Auflage, Basel 2009, 
N 7.84 ff.). 
 
6.1 Nach Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG kann eine Aufenthaltsbewilligung widerrufen bzw. nicht 
verlängert werden, wenn der Ausländer oder eine Person, für die er zu sorgen hat, auf Sozialhil-
fe angewiesen ist. Für den Widerruf einer Bewilligung wegen Sozialhilfeabhängigkeit ist neben 
den bisherigen und den aktuellen Verhältnissen auch die wahrscheinliche finanzielle Entwick-
lung auf längere Sicht abzuwägen. Ein Widerruf kommt in Betracht, wenn eine Person hohe 
finanzielle Unterstützungsleistungen erhalten hat und nicht damit gerechnet werden kann, dass 
sie in Zukunft für ihren Lebensunterhalt sorgen wird (Urteile des Bundesgerichts 2C_958/2011 
vom 18. Februar 2013 E. 2.3; 2C_74/2010 vom 10. Juni 2010 E. 3.4). Inwiefern die Fürsorge-
abhängigkeit im konkreten Fall auf ein Selbstverschulden zurückzuführen ist, spielt einzig bzw. 
erst im Rahmen der Prüfung der Verhältnismässigkeit der ausländerrechtlichen Massnahme 
eine Rolle (Urteile des Bundesgerichts 2C_263/2016 vom 10. November 2016 E. 3.2; 
2C_549/2019 vom 9. Dezember 2019 E. 4.2.2). 
 
6.2 Der Regierungsrat erwog, dass die Beschwerdeführerin seit April 2015 von der Sozial-
hilfe unterstützt werde und bis Ende Juni 2021 rund Fr. 124'000.-- an Sozialhilfeleistungen be-
zogen habe. Zurzeit werde sie mit Fr. 1'912.55 pro Monat unterstützt. Der Widerrufsgrund nach 
Art. 62 Abs. 1 Bst. e AIG sei somit erfüllt. 

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6.3 Für die Beurteilung der Erheblichkeit des Sozialhilfebezugs ist die Gesamtsumme der 
bisher entstandenen Sozialhilfeleistungen massgebend. Hinsichtlich der Höhe des Bezugs kann 
ein Sozialhilfebezug bereits ab einem Betrag von Fr. 50'000.-- als erheblich gelten (Urteile des 
Bundesgerichts 2C_813/2019 vom 5. Februar 2020 E. 2.3; 2C_263/2016 vom 10. November 
2016 E. 3.3.1; 2C_672/2008 vom 9. April 2009 E. 3.3). Gemäss den unbestrittenen Feststellun-
gen der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin vom 1. April 2015 bis zum 7. Oktober 2020 ins-
gesamt Fr. 103'751.-- bzw. bis Ende Juni 2021 rund Fr. 124'000.-- an Sozialhilfeleistungen be-
zogen und wird nach wie vor von der Sozialhilfe unterstützt. Damit ist der bisher erfolgte Sozial-
hilfebezug der Beschwerdeführerin als erheblich zu qualifizieren, was von ihr zu Recht nicht 
bestritten wird. 
 
6.4.1 Der Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG setzt im Weiteren voraus, dass 
nicht mit einer Ablösung von der Sozialhilfe gerechnet werden kann. Demnach ist zu prüfen, 
ob nach wie vor die Gefahr einer fortgesetzten Sozialhilfeabhängigkeit besteht. 
 
6.4.2 Diesbezüglich ist vorab auf den von der Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 
18. November 2021 eingereichten Arbeitsvertrag vom 10. November 2021 sowie die geltend 
gemachte Ausbildung beim E.____ einzugehen. 
 
6.4.3 Gemäss dem genannten Arbeitsvertrag wurde die Beschwerdeführerin als Unterhalts-
reinigerin zu einem Pensum von 30 % (entsprechend 12.6 Wochenstunden) bei einem 
Stundenlohn von brutto Fr. 22.85 angestellt. Sie erzielt somit ein monatliches Einkommen in der 
Höhe von brutto Fr. 1'152.--. Dem Einkommen sind die monatlichen Ausgaben der Beschwerde-
führerin in der Höhe von Fr. 1'850.05 (Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege vom 3. August 
2021) sowie die Lebenshaltungskosten in der Höhe von Fr. 997.-- (Richtsätze der Schweizeri-
schen Konferenz für Sozialhilfe [SKOS-Richtlinien]) gegenüberzustellen. Demnach ist von mo-
natlichen Ausgaben in der Höhe von Fr. 2'847.05 auszugehen, welche das erzielte Einkommen 
um Fr. 1'695.50 übersteigen. Die neue Anstellung reicht somit nicht aus für die Bestreitung des 
Lebensunterhalts der Beschwerdeführerin und diese ist folglich weiterhin auf Unterstützung 
durch die Sozialhilfe angewiesen. Hinzu kommt, dass die Anstellung offenkundig unter dem 
Druck des laufenden ausländerrechtlichen Verfahrens zustande gekommen ist, was die ent-
sprechenden Bemühungen relativiert und kaum Rückschlüsse auf die längerfristige Bereitschaft 
der Beschwerdeführerin zur Erwerbstätigkeit zulässt. 
 
6.4.4 Die Beschwerdeführerin macht in ihrer Eingabe an das Kantonsgericht überdies gel-
tend, dass sie sich beim E.____ in F.____ für eine Ausbildung im Bereich Pflege eingeschrie-
ben habe (Schreiben vom 14. Januar 2021) und somit in Zukunft damit zu rechnen sei, dass sie 
sich von der Sozialhilfe werde lösen können. Dazu ist festzustellen, dass die Beschwerdeführe-
rin keinerlei Belege einreichte, aus denen ersichtlich wäre, dass sie die geltend gemachte Aus-
bildung effektiv angetreten hat. Die Beschwerdeführerin reichte namentlich keine Kursbestäti-
gung oder dergleichen ein. In diesem Zusammenhang ist zudem festzustellen, dass sich die 
Beschwerdeführerin bereits im Jahr 2012 beim E.____ in F.____ für eine Pflegeausbildung an-
gemeldet hatte (Anmeldung beim E.____ G.____ vom 23. Mai 2012), ohne dass ersichtlich wä-

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re, dass sie diese Ausbildung in der Folge effektiv absolvierte. Schliesslich ist auch nicht er-
stellt, dass die fragliche Ausbildung in näherer Zukunft zu einer vollständigen Ablösung der Be-
schwerdeführerin von der Sozialhilfe führen könnte. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin 
im Zusammenhang mit der geltend gemachten Aufnahme einer Ausbildung können bei der 
Prognose über die künftige Sozialhilfeabhängigkeit somit nicht massgeblich zu ihren Gunsten 
berücksichtigt werden. 
 
6.4.5 Der Beschwerdeführerin ist zugute zu halten, dass sie im Zeitraum von 2011 bis 2016 
insgesamt fünfeinhalb Jahre erwerbstätig war. In den Jahren 2017 bis 2018 ging sie hingegen 
nur noch insgesamt neun Monate einer Erwerbstätigkeit nach (Kontoauszug der Sozialversiche-
rungsanstalt Basel-Landschaft vom 10. November 2020) und seit dem 1. Januar 2019 ist sie 
arbeitslos (Schreiben der Beschwerdeführerin vom 17. Oktober 2020). Zu berücksichtigen ist 
zudem, dass die Beschwerdeführerin bereits ab dem Jahr 2015 von der Sozialhilfe unterstützt 
werden musste. Sie entfernte sich somit ab dem Jahr 2017 sukzessive vom schweizerischen 
Arbeitsmarkt und ist seit nunmehr drei Jahren arbeitslos, wobei sie sich im Zeitraum von 2018 
bis 2021 lediglich sieben Mal für eine Stelle beworben hatte. In Anbetracht der Tatsache, dass 
die Beschwerdeführerin in der Schweiz keine Ausbildung oder Weiterbildung absolvierte, nie 
auf dem in ihrem Heimatland erlernten Beruf erwerbstätig war (Eingabe vom 17. Oktober 2020) 
und ihre Deutschkenntnisse nie verbesserte (Zertifikat Niveau A1 vom 23. Mai 2017 sowie Zerti-
fikat Niveau A1 des Ausländerdienstes Baselland vom 21. Dezember 2009), kann ihr keine gute 
Prognose in Bezug auf die Ablösung von der Sozialhilfe gestellt werden. 
 
6.4.6 In Anbetracht der ungenügenden Stellensuchbemühungen der letzten drei Jahre, ihrer 
fehlenden Ausbildung in der Schweiz und der langen Abwesenheit vom Arbeitsmarkt bzw. der 
misslungenen Wiedereingliederung in den schweizerischen Arbeitsmarkt in den letzten fünf 
Jahren ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin auch 
künftig unterstützungsbedürftig bleiben wird. Es besteht somit die konkrete Gefahr einer fortge-
setzten Sozialhilfeabhängigkeit. Der Widerrufsgrund nach Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG ist demnach 
erfüllt. 
 
7.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Nichtverlängerung ihrer Aufenthaltsbewilli-
gung und die damit verbundene Wegweisung verletzten das Verhältnismässigkeitsprinzip ge-
mäss Art. 5 Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) vom 
18. April 1999 sowie ihr Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gemäss Art. 8 Ziff. 1 
der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) vom 4. Novem-
ber 1950 und Art. 13 Abs. 1 BV. Namentlich sei ihre über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht 
verfügende Tochter D.____ abhängig von ihr und erhalte seit der Geburt ihre Unterstützung. 
 
7.2 Die Vorinstanz erwog, dass die ältere Tochter der Beschwerdeführerin nicht mehr bei 
dieser wohne und die jüngere Tochter eine volle IV-Rente beziehe, verbeiständet sei und in 
einem Heim lebe. Die jüngere Tochter wohne nur zeitweise bzw. besuchsweise bei der Be-
schwerdeführerin. Unter diesen Umständen sei eine Berufung auf den in Art. 8 EMRK garantier-
ten Anspruch auf Familienleben nicht möglich. Ferner könne sich die Beschwerdeführerin nicht 
auf das Recht auf Privatleben nach Art. 8 EMRK stützen, da sie sich rechtmässig erst seit acht 

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Jahren und fünf Monaten in der Schweiz aufhalte und überdies in gesellschaftlicher, beruflicher 
und sozialer Hinsicht nicht gut integriert sei. 
 
7.3 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist der Schutzbereich des Rechts auf 
Achtung des Familienlebens nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV im Wesentlichen 
auf die eigentliche Kernfamilie, folglich auf die Gemeinschaft der Ehegatten mit ihren minderjäh-
rigen Kindern, beschränkt. Das Verhältnis zwischen Eltern und ihren volljährigen Kindern ist 
lediglich geeignet, einen Bewilligungsanspruch zu begründen, falls – über die üblichen Bindun-
gen im Eltern-Kind-Verhältnis hinaus – ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis zwischen der 
über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfügenden Person und der um die Bewilligung nach-
suchenden Ausländerin vorliegt. Ein solches kann sich aus Betreuungs- oder Pflege-
bedürfnissen bei körperlichen oder geistigen Behinderungen und schwerwiegenden Krankhei-
ten ergeben. Nach der bundesgerichtlichen Praxis soll ein Abhängigkeitsverhältnis zwischen 
Eltern und ihren erwachsenen Kindern indessen nicht leichthin bejaht werden. Allein das Vorlie-
gen eines Pflege- und Betreuungsbedürfnisses reicht nicht aus; erforderlich ist zusätzlich, dass 
die betreffende Pflege- und Betreuungsleistung unabdingbar von den in der Schweiz anwesen-
heitsberechtigten Angehörigen erbracht werden muss. Bei Fehlen eines derartigen Verhältnis-
ses ist der Schutzbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV nicht berührt (BGE 144 
II 1 E. 6.1; Urteil des Bundesgerichts 2C_757/2019 vom 21. April 2020 E. 2.1 f.; Urteil des Eu-
ropäischen Gerichtshofs für Menschenrechte [EGMR] i.S. Slivenko gegen Lettland vom 9. Ok-
tober 2003 [Nr. 48321/99] § 97; jeweils mit Hinweisen). 
 
7.4 Die jüngere Tochter der Beschwerdeführerin ist kognitiv beeinträchtigt und bezieht eine 
volle IV-Rente (E-Mail der Beiständin vom 14. Dezember 2020). Sie lebt in einer betreuten 
Wohnform (E-Mail der Beiständin vom 23. Dezember 2020). Dass von der Beschwerdeführerin 
konkrete Betreuungsaufgaben wahrgenommen werden, wird von ihr nicht substantiiert dargetan 
und es liegen dafür keine Anhaltspunkte vor. Vielmehr ist die Tochter der Beschwerdeführerin 
nach Angaben der Beiständin nur besuchsweise bei der Mutter und benötigt keine Betreuung 
von ihr (E-Mail der Beiständin vom 23. Dezember 2020). Das von der Beschwerdeführerin gel-
tend gemachte Mutter-Tochter-Verhältnis ist somit kein Abhängigkeitsverhältnis im Sinne der 
zitierten bundesgerichtlichen Rechtsprechung und sie kann sich somit nicht auf das Recht auf 
Achtung des Familienlebens nach Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV berufen.  
 
7.5 Unabhängig vom Vorliegen einer familiären Beziehung kann eine ausländerrechtliche 
Fernhaltemassnahme unter gewissen Umständen den Anspruch auf Achtung des Privatlebens 
gemäss Art. 8 EMRK verletzen: Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts genügen 
eine lange Anwesenheit und die damit verbundene normale Integration hierzu nicht; erforderlich 
sind besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende private Beziehungen 
beruflicher oder gesellschaftlicher Natur (BGE 144 II 1 E. 6.1; BGE 130 II 281 E. 3.2.1; BGE 
126 II 377 E. 2c; jeweils mit Hinweisen). Nach einer rechtmässigen Aufenthaltsdauer von rund 
zehn Jahren kann regelmässig davon ausgegangen werden, dass die sozialen Beziehungen in 
der Schweiz so eng geworden sind, dass es für eine Aufenthaltsbeendigung besonderer Grün-
de bedarf, wobei es sich im Einzelfall anders verhalten und die Integration zu wünschen übrig-
lassen kann. Es kann aber auch sein, dass schon zu einem früheren Zeitpunkt der Anspruch 

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auf Achtung des Privatlebens betroffen ist. Liegt nach einer längeren bewilligten Aufenthalts-
dauer, die zwar zehn Jahre noch nicht erreicht hat, eine besonders ausgeprägte Integration vor, 
kann es den Anspruch auf Achtung des Privatlebens verletzen, wenn eine Bewilligung nicht 
erneuert wird (BGE 144 I 266 E. 3.9). 
 
7.6 Die Beschwerdeführerin erhielt am 30. Juni 2011 die Aufenthaltsbewilligung aufgrund 
eines Härtefalls. Sie hat somit zwischenzeitlich seit über zehn Jahren rechtmässigen Aufenthalt 
in der Schweiz. Der Beschwerdeführerin ist es während ihres Aufenthalts in der Schweiz jedoch 
nicht gelungen, sich nachhaltig im schweizerischen Arbeitsmarkt zu integrieren. Zwar spricht sie 
Französisch und kann sich somit in einer Landessprache unterhalten; sie spricht jedoch unbe-
strittenermassen nicht gut Deutsch (Aktennotiz des AfMB vom 27. Juli 2020). Die Beschwerde-
führerin wird zudem seit über sechseinhalb Jahren von der Sozialhilfe unterstützt. Ferner ist sie 
mit 18 Betreibungen zu einem Gesamtbetrag von Fr. 13'664.-- und Verlustscheinen in der Höhe 
von Fr. 30'320.65 im Betreibungsregister verzeichnet (Betreibungsregisterauszug vom 13. Ja-
nuar 2021). In wirtschaftlicher Hinsicht ist somit nicht von einer gelungenen Integration auszu-
gehen. Ebenfalls vermag die Beschwerdeführerin keine besonders intensiven, über eine norma-
le Integration hinausgehenden privaten Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur 
vorzuweisen. Die Beschwerdeführerin kann sich somit nicht auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen. 
 
7.7 Zu berücksichtigen ist im Übrigen, dass bei Vorliegen von Widerrufsgründen verhält-
nismässige Eingriffe in das Recht auf Familien- und Privatleben gemäss Art. 8 Ziff. 1 EMRK 
statthaft sind. Bei der Beurteilung aufenthaltsbeendender Massnahmen im Rahmen von Art. 8 
Ziff. 2 EMRK ist auf dieselben Kriterien, die auch bei der Verhältnismässigkeit eines Bewilli-
gungswiderrufs zu beurteilen sind, abzustellen (BGE 139 I 31 E. 2.3.2; Urteil des Bundesge-
richts 2C_872/2013 vom 1. Mai 2014 E. 2.2.3). Auch jahrelange schuldhafte Sozialhilfeabhän-
gigkeit vermag Eingriffe in die konventions- und verfassungsmässig geschützten Beziehungen 
zu legitimieren (Urteil des Bundesgerichts 2C_1064/2017 vom 16. Juni 2018 E. 6.3). Selbst 
wenn sich die Beschwerdeführerin auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK berufen könnte, wäre eine Ein-
schränkung dieses Anspruchs somit unter der Voraussetzung zulässig, dass sie sich als ver-
hältnismässig erweist. 
 
8.1 Damit ist zu prüfen, ob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und die damit 
verbundene Wegweisung aus der Schweiz im vorliegenden Fall verhältnismässig sind  
(vgl. Art. 96 Abs. 1 AIG; BGE 135 II 377 E. 4.3). Bei der Prüfung der Verhältnismässigkeit sind 
alle Umstände des Einzelfalls zu berücksichtigen und die öffentlichen sowie die privaten Inte-
ressen sorgfältig gegeneinander abzuwägen (BGE 135 II 110 E. 2.1; MARTINA CARONI, in: Caro-
ni/Gächter/Thurnherr [Hrsg.], a.a.O., N 3 zu Art. 51 AuG; ANDREAS ZÜND/LADINA ARQUINT HILL, 
in: Peter Uebersax/Beat Rudin/Thomas Hugi Yar/Thomas Geiser [Hrsg.], Ausländerrecht,  
2. Aufl., Basel 2009, N 8.48). Verlangt ist insofern eine Abwägung der sich gegenüberstehen-
den privaten Interessen an der Beibehaltung der Bewilligung und der öffentlichen Interessen an 
deren Widerruf, wobei Letztere in dem Sinne überwiegen müssen, dass sich der Eingriff als 
notwendig erweist (BGE 135 I 143 E. 2.1 mit Hinweisen). Dabei sind beim Widerrufsgrund der 
Sozialhilfeabhängigkeit insbesondere die Hintergründe, warum eine Person sozialhilfeabhängig 
wurde, und somit das Verschulden der ausländischen Person in den Entscheid miteinzubezie-

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hen und zu würdigen, aber auch der Grad ihrer Integration bzw. die Dauer der bisherigen An-
wesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten 
(Urteil des Bundesgerichts 2C_709/2019 vom 17. Januar 2020 E. 4).  
 
8.2 Der Regierungsrat erwog, dass die Beschwerdeführerin seit November 1996 in der 
Schweiz lebe, wobei die lange Aufenthaltsdauer ein gewichtiges privates Interesse am Verbleib 
in der Schweiz bilde. Ein gewichtiges Interesse am Verbleib liege auch mit Blick auf die beiden 
in der Schweiz lebenden volljährigen Töchter vor. Die Beschwerdeführerin sei jedoch beruflich 
und wirtschaftlich nicht integriert. Sie sei auch gesellschaftlich und sprachlich nur schlecht inte-
griert. In der Demokratischen Republik Kongo lebten ihre Eltern sowie weitere Verwandte. Die 
Beschwerdeführerin habe den Kontakt mit diesen stets aufrechterhalten und die Demokratische 
Republik Kongo, wo sie bis zu ihrem 30. Lebensjahr gelebt habe, auch besucht. Insofern liege 
keine bedeutende Entfremdung von ihrer Heimat vor, welche eine Rückkehr nach 25 Jahren als 
unzumutbar erscheinen liesse, zumal die gesellschaftlichen Beziehungen in der Schweiz nicht 
besonders eng seien. Die Beschwerdeführerin habe die ersten 30 Jahre und damit den über-
wiegenden Teil ihres Lebens in der Demokratischen Republik Kongo verbracht. Sie habe in 
diesem Land sämtliche Schulen bis zur Matura besucht und während sechs Jahren als Primar-
lehrerin gearbeitet. Sie sei gesund, beherrsche die Sprache ihres Heimatlands und kenne des-
sen Sitten und Bräuche. Auch wenn die Beschwerdeführerin seit dem Verlassen ihrer Heimat 
nicht mehr als Primarlehrerin gearbeitet habe, werde ihr der Wiedereinstieg in diesen Beruf 
möglich sein. Mit ihren Kindern könne sie den Kontakt mittels gegenseitiger Besuche sowie der 
modernen Kommunikationsmittel pflegen. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und 
als Folge die Wegweisung seien somit verhältnismässig. 
 
8.3 Die Beschwerdeführerin beruft sich im Wesentlichen auf die Beziehung zu ihren Töch-
tern und ihren langen, seit dem Jahr 1996 andauernden Aufenthalt in der Schweiz. Ferner 
macht sie geltend, dass sie zu ihrem Heimatland keine Verbindung habe und dort auch keine 
Verwandten mehr lebten. Sie kümmere sich zudem um die Sanierung ihrer Schulden, indem sie 
den Verein "H.____" besuche. Im Weiteren bemühe sie sich im Rahmen der Aufnahme eines 
neuen Arbeitsverhältnisses, von der Sozialhilfe unabhängig zu werden.  
 
8.4 Ausgangspunkt der vorzunehmenden Interessenabwägung ist das Interesse der Öf-
fentlichkeit, Ausländer und Ausländerinnen, welche dauerhaft und in erheblichem Masse auf die 
Sozialhilfe angewiesen sind und dadurch die öffentliche Hand stark beanspruchen bzw. belas-
ten, wegzuweisen. Ferner ist im Zusammenhang mit der Schuldenwirtschaft zu berücksichtigen, 
dass die öffentlichen Interessen am Widerruf bzw. an der Nichtverlängerung der Bewilligung 
umso gewichtiger sind, je mehr sich eine ausländische Person verschuldet und sich trotz Ver-
warnung nicht um Schuldentilgung bemüht hat. Indessen ist das öffentliche Interesse an der 
Fernhaltung ausländischer Personen, welches einzig zum Schutz potentieller Gläubiger dient, 
grundsätzlich von geringerem Gewicht als dasjenige, straffällige oder dauernd sozialhilfeabhän-
gige Ausländerinnen und Ausländer aus der Schweiz fernzuhalten (SILVIA HUNZIKER, in: Caro-
ni/Gächter/Thurnherr [Hrsg], a.a.O., N 36 zu Art. 62 AuG).  
 

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8.5 Die Beschwerdeführerin bezieht seit 2015 Sozialhilfeleistungen, welche sich gemäss 
den unbestrittenen Erwägungen des Regierungsrats mittlerweile auf einen Betrag von 
Fr. 124'000.-- belaufen. Ferner hat die Beschwerdeführerin, seit sie sich in der Schweiz aufhält, 
Schulden in der Höhe von Fr. 30'320.65 angehäuft (Betreibungsregisterauszug vom 13. Januar 
2021), wobei Fr. 14'293.10 auf die Periode nach ihrer letzten Verwarnung im Jahr 2017 fallen 
(Betreibungsregisterauszüge vom 27. März 2017 und 13. Januar 2021). Die Beschwerdeführe-
rin legt nicht substantiiert dar, inwiefern sie sich um eine nachhaltige Sanierung ihrer Schulden 
bemühen würde. Negativ ins Gewicht fällt zudem, dass sie in den Jahren 2013 und 2015 von 
der Staatsanwaltschaft wegen Nichtabgabe von Ausweisen und/oder Kontrollschildern zu einer 
bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 7 Tagessätzen à Fr. 30.-- sowie einer Busse von Fr. 200.-- 
bzw. einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 30.-- verurteilt wurde. Insgesamt besteht somit 
ein gewichtiges Interesse an der Wegweisung der Beschwerdeführerin. 
  
8.6.1 Im Weiteren ist zu prüfen, ob die Sozialhilfeabhängigkeit der Beschwerdeführerin als 
selbstverschuldet zu qualifizieren ist.  
 
8.6.2 Der Regierungsrat hielt diesbezüglich fest, dass es zwar sein möge, dass die Situation 
der Beschwerdeführerin als alleinerziehende Mutter und die Krankheit der jüngeren Tochter die 
Integration auf dem ersten Arbeitsmarkt erschwert hätten. Die jüngere Tochter sei indessen seit 
vier Jahren volljährig, verbeiständet und wohne in einem Heim. Aus den Akten ergäben sich 
zudem keine substantiellen Bemühungen um eine Erwerbstätigkeit. Der Sozialhilfebezug er-
weise sich damit als selbstverschuldet. 
 
8.6.3 Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, dass sie seit 2011 nie ohne wichtigen 
Grund sozialhilfeabhängig gewesen sei. Sie habe nie eine Erwerbstätigkeit verweigert; vielmehr 
habe sie sich seit dem Jahr 2011 alleine um ihre Töchter kümmern müssen, da ihr damaliger 
Ehepartner Vollzeit habe arbeiten müssen. Damals sei sie in Teilzeitarbeit erwerbstätig gewe-
sen. Seit dem Jahr 2015 sei sie alleinerziehende Mutter. Man könne von ihr deshalb nicht ver-
langen, dass sie ständig zu einem Pensum von 100 % hätte erwerbstätig sein müssen. Ferner 
sei sie 57 Jahre alt und werde in einigen Jahren pensioniert. Da die meisten Arbeitgeber jünge-
re Arbeitnehmerinnen bevorzugen würden, sei es für sie sehr schwer, eine Arbeitsstelle zu fin-
den. Zudem habe sie im Laufe ihres Aufenthalts stets nur auf drei Monate befristete Aufent-
haltsbewilligungen erhalten. Dies habe die Stellensuche zusätzlich erschwert.  
 
8.6.4 Der Beschwerdeführerin ist vorzuhalten, dass sie es trotz wiederholten Aufforderungen 
des AfMB und ausländerrechtlichen Verwarnungen während Jahren unterlassen hat, sich 
ernsthaft um eine Arbeitsstelle zu bemühen, welche ihr die Ablösung von der Sozialhilfe ermög-
licht hätte. Sie wurde zuletzt im Jahr 2017 vom AfM verwarnt und aufgefordert, alle zumutbaren 
Anstrengungen zu unternehmen, um so bald als möglich finanziell unabhängig zu werden, an-
dernfalls ausländerrechtliche Massnahmen zu prüfen seien. Obschon sie damals seit fünf Jah-
ren im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung war, hatte sie zu diesem Zeitpunkt weder eine Aus-
bildung oder Weiterbildung absolviert noch ihre Deutschkenntnisse verbessert (Zertifikat Niveau 
A1 vom 23. Mai 2017 sowie Zertifikat Niveau A1 des Ausländerdienstes Baselland vom 21. De-
zember 2009). Selbst die Verwarnung konnte nicht bewirken, dass sich die Beschwerdeführerin 

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ernsthaft um ein regelmässiges Einkommen bemühte. Zwischen 2017 und 2018 war sie ledig-
lich neun Monate erwerbstätig, seit 2018 ist sie arbeitslos. In den letzten drei Jahren bewarb sie 
sich insgesamt lediglich sieben Mal für eine Arbeitsstelle, obschon sie um die Folgen ihrer Er-
werbslosigkeit und die Notwendigkeit, eine Arbeitsstelle zu finden, wusste. Vor diesem Hinter-
grund bzw. mit Blick auf die ungenügenden Stellensuchbemühungen kann das Argument der 
Beschwerdeführerin, wonach es für sie aufgrund ihres Alters schwierig sei, eine Arbeitsstelle zu 
finden, nicht gehört werden. Dass es Arbeitsstellen gibt und die Beschwerdeführerin trotz ihres 
Alters und Kurzverlängerungen ihrer Aufenthaltsbewilligung Stellen zu finden vermag, hat sie 
mit der Eingabe des Arbeitsvertrags vom 10. November 2021 letztlich selbst bewiesen. Zudem 
ist ihr die Sozialhilfeabhängigkeit trotz der von ihr geltend gemachten familiären Situation vor-
zuwerfen; namentlich geht die ausländerrechtliche Praxis davon aus, dass einer allein erzie-
henden Mutter ab dem dritten Altersjahr des jüngsten Kindes zugemutet werden kann, dass sie 
sich um eine Arbeit bemüht und sich ihren Lebensunterhalt nicht von der Sozialhilfe finanzieren 
lässt (Urteile des Bundesgerichts 2C_870/2018 vom 13. Mai 2019 E. 5.3.3; 2C_775/2017 vom 
28. März 2018 E. 4.4.2 und 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 5.4 mit Hinweis). Während 
zum Zeitpunkt der letzten Verwarnung im Jahr 2017 die jüngere Tochter D.____ kurz vor der 
Volljährigkeit stand, war die ältere Tochter C.____ bereits volljährig. Es sind somit keine Gründe 
ersichtlich, weshalb die Beschwerdeführerin aufgrund dieser familiären Situation verhindert ge-
wesen sein soll, einer Arbeit nachzugehen oder sich ernsthaft um eine Stelle zu bemühen. Die 
Beschwerdeführerin trifft somit ein erhebliches Verschulden an ihrer Sozialhilfeabhängigkeit. 
 
8.7.1 Zu prüfen bleibt schliesslich, ob unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des 
vorliegenden Falls die öffentlichen Interessen am Widerruf der Aufenthaltsbewilligung die priva-
ten Interessen der Beschwerdeführerin am Verbleib in der Schweiz überwiegen. 
 
8.7.2 Die Beschwerdeführerin lebt seit über 26 Jahren in der Schweiz und ist seit zehn Jah-
ren im Besitz der Aufenthaltsbewilligung. Im Hinblick auf diese lange Aufenthaltsdauer ist von 
einem gewichtigen privaten Interesse am Verbleib in der Schweiz auszugehen. Die Beschwer-
deführerin hat zwei in der Schweiz lebende volljährige Töchter, wobei die jüngere Tochter zwi-
schenzeitlich besuchsweise bei der Beschwerdeführerin wohnt und zur älteren Tochter eine 
enge Mutter-Tochter Beziehung besteht (Schreiben von C.____ vom 17. Oktober 2020). Eine 
Wegweisung aus der Schweiz würde die Beschwerdeführerin und ihre Töchter somit zweifellos 
hart treffen. Anderseits ist festzuhalten, dass sich die Beschwerdeführerin erst seit zehn Jahren 
rechtmässig in der Schweiz aufhält und sich wie bereits dargelegt nicht in den schweizerischen 
Arbeitsmarkt integrieren konnte. Sie unternahm trotz mehrfacher ausländerrechtlicher Verwar-
nungen keine ernsthaften Anstrengungen, selbständig für ihren Lebensunterhalt aufzukommen, 
und bezieht seit 2015 ununterbrochen Sozialhilfe. Erschwerend kommt hinzu, dass die Be-
schwerdeführerin Schulden anhäufte und strafrechtlich in Erscheinung getreten ist. Was die 
Zumutbarkeit der Wegweisung als solche betrifft, so ist festzustellen, dass die Beschwerdefüh-
rerin ihre prägenden Kindheits- und Jugendjahre in der Demokratischen Republik Kongo ver-
brachte und dort bis zu ihrem 28. Lebensjahr lebte, ehe sie in die Schweiz einreiste. Anhand 
ihres Lebenslaufs (Eingabe vom 17. Oktober 2020) ist zudem erstellt, dass sie in der Demokra-
tischen Republik Kongo das Lehrerseminar absolvierte und über 6 Jahre als Primarlehrerin ar-

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beitete. Zudem spricht sie die dortige Landessprache. Eine Wiedereingliederung in ihrem Hei-
matland ist deshalb möglich.  
 
8.7.3 Im Weiteren ist festzustellen, dass sich die Situation der Beschwerdeführerin dem Kan-
tonsgericht nicht als persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG präsentiert. Die 
Beschwerdeführerin wird durch die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht ungleich 
härter getroffen als andere Ausländerinnen und Ausländer in derselben Lage (BGE 130 II 39 
E. 3). Die Vorinstanz durfte einen schwerwiegenden persönlichen Härtefall demnach ohne 
Rechtsverletzung verneinen. 
 
8.8 Nach dem Gesagten ist festzustellen, dass sich die Nichtverlängerung der Aufenthalts-
bewilligung und die Wegweisung der Beschwerdeführerin aus der Schweiz als verhältnismässig 
erweisen. Der Regierungsrat hat entsprechend den rechtlichen Anforderungen die öffentlichen 
Interessen, die persönlichen Verhältnisse sowie den Grad der Integration im Rahmen einer um-
fassenden Interessenabwägung berücksichtigt. 
 
9. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin und ihre 
Wegweisung aus der Schweiz erfolgten nach dem Gesagten zu Recht, was zur Abweisung der 
Beschwerde führt. 
 
10.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise 
unterliegenden Partei auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Die Verfahrenskosten in der Höhe von  
Fr. 1'200.-- sind ausgangsgemäss der Beschwerdeführerin aufzuerlegen. Die Parteikosten sind 
wettzuschlagen (§ 21 Abs. 1 VPO).  
 
10.2 Die Beschwerdeführerin stellt das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung. Gemäss 
§ 22 Abs. 1 VPO wird eine Partei auf ihr Begehren von der Bezahlung der Verfahrenskosten 
und der Kosten von Beweismassnahmen befreit, sofern ihr die nötigen Mittel fehlen und ihr Be-
gehren nicht offensichtlich als aussichtslos erscheint. Die Beschwerdeführerin wird von der So-
zialhilfe unterstützt und ist somit nachweislich mittellos. Ihre Begehren erweisen sich zudem 
nicht als aussichtlos, weshalb dem Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung 
stattzugeben ist. Die Beschwerdeführerin wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie zur 
Nachzahlung der in diesem Verfahren infolge Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege der 
Gerichtskasse belasteten Kosten verpflichtet ist, sobald sie dazu in der Lage ist (§ 53a Abs. 1 
des Gesetzes über die Organisation der Gerichte [Gerichtsorganisationsgesetz, GOG] vom 
22. Februar 2001).  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'200.-- werden der Be-

schwerdeführerin auferlegt.  
Zufolge Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung gehen die Ver-
fahrenskosten zu Lasten der Gerichtskasse. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber i.V. 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
Gegen diesen Entscheid wurde am 23. März 2022 Beschwerde beim Bundesgericht (Verfah-
rensnummer 2C_248/2022) erhoben.