# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fe8225b7-572b-5069-95ec-73e2fd63892f
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-10-24
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 24.10.2018 810 18 71
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-18-71_2018-10-24.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 24. Oktober 2018 (810 18 71) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Raumplanung, Bauwesen 

 

 

Festlegung des Gewässerraums im Rahmen eines kantonalen Nutzungsplans 

 

 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Niklaus Ruckstuhl, Hans 

Furer, Jgnaz Jermann, Kantonsrichterin Helena Hess, Gerichtsschrei-
ber Marius Wehren 
 
 

Beteiligte A.____ und B.____, Beschwerdeführer 
 
C.____ und D.____, Beschwerdeführer 
 
E.____, Beschwerdeführerin 
 

alle vertreten durch F.____ 
 
 

 gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, Be-
schwerdegegner 
 

 Psychiatrie Baselland, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, 
Bienentalstrasse 7, 4410 Liestal, Beigeladene, vertreten durch  
Dr. Stefan Wirz, Advokat 

  
 

Betreff Kantonaler Nutzungsplan Gewässerraum Psychiatrische Klinik  
"Hasenbühl" Liestal (RRB Nr. 334 vom 6. März 2018) 

 

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A. Am 22. November 2017 beschloss die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons 
Basel-Landschaft (BUD) den kantonalen Nutzungsplan Gewässerraum Psychiatrische Klinik 
"Hasenbühl" Liestal. Die öffentliche Planauflage fand vom 30. November bis 29. Dezember 
2017 statt. Mit Eingabe vom 27. Dezember 2017 erhoben G.____ und H.____, A.____ und 
B.____, C.____ und D.____ sowie E.____, alle vertreten durch F.____, Einsprache mit dem 
Begehren, der Nutzungsplan sei aufzuheben und das Verfahren sei unter Berücksichtigung der 
in der Einsprachebegründung angeführten Einwände zu wiederholen. 
 
B. Mit Entscheid vom 6. März 2018 wies der Regierungsrat die Einsprache ab, soweit 
darauf eingetreten werden könne und sie nicht gegenstandslos oder erledigt sei. 
 
C. Am 10. März 2018 erhoben G.____ und H.____, A.____ und B.____, C.____ und 
D.____ sowie E.____, alle vertreten durch F.____, gegen den Entscheid des Regierungsrats 
vom 6. März 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungs-
recht. Sie stellen das Begehren, in Gutheissung der Beschwerde seien der Entscheid des Re-
gierungsrats vom 6. März 2018 sowie der von der BUD beschlossene kantonale Nutzungsplan 
Gewässerraum Psychiatrische Klinik "Hasenbühl" Liestal aufzuheben und die Angelegenheit sei 
zur Wiederholung des Planungsverfahrens unter Berücksichtigung der in der Beschwerde auf-
geführten Einwände an die BUD zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wurde bean-
tragt, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen.  
 
D. Am 21. März 2018 erklärten G.____ und H.____ den Rückzug ihrer Beschwerde. 
 
E. Mit Verfügung vom 10. April 2018 wurde die Psychiatrie Baselland, vertreten durch  
Dr. Stefan Wirz, Advokat, zum Verfahren beigeladen und der Beschwerde wurde die aufschie-
bende Wirkung erteilt.  
 
F. Mit Eingabe vom 16. April 2018 reichten die Beschwerdeführer die Beschwerdebe-
gründung ein.  
 
G. In ihrer Vernehmlassung vom 14. Mai 2018 stellt die Beigeladene das Rechtsbegeh-
ren, es sei die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.  
 
H. Der Beschwerdegegner stellt in seiner Vernehmlassung vom 13. Juni 2018 das Begeh-
ren, die Beschwerde sei vollumfänglich abzuweisen.    
 
I. Mit Verfügung vom 20. Juni 2018 wurde der Fall der Kammer zur Beurteilung überwie-
sen. 
 
J. Anlässlich der heutigen Verhandlung mit vorgängigem Augenschein vor Ort hielten die 
Parteien vollumfänglich an den gestellten Rechtsbegehren fest.  
 
 
 

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozess-
ordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regie-
rungsrats die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Da weder ein 
Ausschlusstatbestand nach § 44 VPO noch ein spezialgesetzlicher Ausschlusstatbestand vor-
liegen, ist die Zuständigkeit des Kantonsgerichts zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde 
gegeben.  
 
1.2 Nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO ist zur Beschwerde befugt, wer durch die angefochtene 
Verfügung oder den angefochtenen Entscheid berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an 
der Änderung oder Aufhebung hat. Die Beschwerdeführer sind Eigentümer der Parzelle  
Nr. XXXX, Grundbuch Liestal, welche im Bereich des Rösernbachs an den Nutzungsplanperi-
meter und die Parzelle Nr. 4007 angrenzt. Die mit der Planung vorgenommene Gewässer-
raumausscheidung kann sich auf die Überbauungsmöglichkeiten auf der Parzelle Nr. 4007 bzw. 
das hängige Baugesuch der Beigeladenen auswirken. Sie soll zudem den Schutz vor Hoch-
wasser gewährleisten und dient insofern auch der Gefahrenprävention. Die Beschwerdeführer 
sind unter diesen Gesichtspunkten hinreichend in schutzwürdigen Interessen gemäss § 47  
Abs. 1 lit. a VPO betroffen und demnach zur Beschwerde legitimiert. Da auch die weiteren for-
mellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.    
 
2.1 Die Kognition des Kantonsgerichts ist gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b VPO grundsätz-
lich auf Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens 
sowie unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts beschränkt. Die Unange-
messenheit kann nach § 45 Abs. 1 lit. c VPO nur in den in dieser Bestimmung genannten Aus-
nahmefällen überprüft werden. Entscheide, welche kantonale Nutzungspläne betreffen, fallen 
nicht darunter.  
 
2.2 Nach Art. 33 Abs. 3 lit. b des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) vom  
22. Juni 1979 gewährleistet das kantonale Recht die volle Überprüfung von Verfügungen und 
Nutzungsplänen durch wenigstens eine Beschwerdebehörde. Volle Überprüfung bedeutet in 
diesem Zusammenhang nicht nur die freie Prüfung des Sachverhalts und der sich stellenden 
Rechtsfragen, sondern auch eine Ermessenskontrolle. Die Überprüfung hat sich dabei dort 
sachlich zurückzuhalten, wo es um lokale Angelegenheiten geht, hingegen so weit auszugrei-
fen, dass die übergeordneten, vom Kanton zu sichernden Interessen einen angemessenen 
Platz erhalten (vgl. BGE 127 II 238 E. 3b/aa; HEINZ AEMISEGGER/STEPHAN HAAG, Kommentar 
zum Raumplanungsgesetz, Zürich 1999, Art. 33 N 56). Bei der Angemessenheitsprüfung ist 
jeweils auch der den Planungsträgern durch Art. 2 Abs. 3 RPG zuerkannte Gestaltungsbereich 
zu beachten. Nach Art. 2 Abs. 3 RPG achten die mit Planungsaufgaben betrauten Behörden 
somit darauf, den ihnen nachgeordneten Behörden den zur Erfüllung ihrer Aufgabe nötigen Er-
messensspielraum zu lassen. Ein Planungsentscheid ist gestützt darauf zu schützen, wenn er 
sich als zweckmässig erweist, unabhängig davon, ob sich weitere, ebenso zweckmässige Lö-
sungen erkennen lassen (vgl. PETER HÄNNI, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutz-
recht, 6. Aufl., Bern 2016, S. 551). Den obgenannten Anforderungen genügt es nach ständiger 

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Rechtsprechung, wenn der Regierungsrat – wie im vorliegenden Fall – als einzige Instanz mit 
voller Kognition über Einsprachen und Beschwerden entscheidet (vgl. BGE 127 II 238 E. 3b/bb; 
BGE 119 Ia 321 E. 5c; BGE 114 Ia 233 E. 2b; BERNHARD WALDMANN/PETER HÄNNI, Raumpla-
nungsgesetz, Bern 2006, Art. 33 N 74 f.).  
 
3.1 Angefochten ist der kantonale Nutzungsplan Gewässerraum Psychiatrische Klinik "Ha-
senbühl", welcher unter anderem die Ausscheidung des Gewässerraums des Rösernbachs im 
Bereich der Parzelle Nr. 4007, Grundbuch Liestal, vorsieht. Der Perimeter des Nutzungsplans 
umfasst Teile der Parzellen Nr. 4007, Nr. 4168, Nr. 2596, Nr. 240, Nr. 7369 sowie Nr. 236. Er 
entspricht dem Perimeter des regionalen Detailplans Psychiatrische Klinik "Hasenbühl", welcher 
vom Regierungsrat am 30. September 1969 gestützt auf § 35 Abs. 3 des Baugesetzes vom  
15. Juni 1967 beschlossen wurde. Der regionale Detailplan sieht im fraglichen Gebiet eine Zone 
für öffentliche Werke und Anlagen vor.           
 
3.2 Soweit die Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren geltend machten, im Be-
reich der Brücke über den Rösernbach liege kein eingedoltes Fliessgewässer vor, und bean-
tragten, der entsprechende Bereich sei im Nutzungsplan als "Gewässerraum offene Fliessge-
wässer" zu bezeichnen, wurde ihrer Einsprache im angefochtenen Entscheid entsprochen (Er-
wägungen, Ziff. 5) bzw. diese wurde insofern als erledigt bezeichnet (Dispositiv-Ziff. 1). Die 
BUD wird den Nutzungsplan entsprechend anzupassen haben, womit die damit verbundenen 
Fragen vorliegend nicht mehr zu beurteilen sind.  
 
4.1 Die Beschwerdeführer rügen in formeller Hinsicht, durch die Mitwirkung und Mitbe-
stimmung von Vertretern der Psychiatrie Baselland beim Erlass des Nutzungsplans im Rahmen 
der sog. Steuerungsgruppe seien Art. 29 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidge-
nossenschaft (BV) vom 18. April 1999 und bei analoger Anwendung auch § 8 des Verwaltungs-
verfahrensgesetzes Basel-Landschaft (VwVG BL) vom 13. Juni 1988 verletzt worden. Die frag-
lichen Normen garantierten den Anspruch auf eine richtig zusammengesetzte und unbefangene 
Behörde. Sie würden nicht nur für Entscheidbehörden, sondern auch für ein Geschäft bloss 
vorbereitende Gremien gelten. Die Psychiatrie Baselland beabsichtige, auf der den Nutzungs-
planperimeter umfassenden Parzelle Nr. 4007 einen Neubau für die Kinder- und Jugendpsychi-
atrie zu erstellen. Es sei deshalb naheliegend, dass ihre Vertreter in der Steuerungsgruppe 
hauptsächlich darauf hingewirkt hätten, eventuelle Planungsmassnahmen, die ihr Projekt tan-
gieren oder verzögern könnten, zu verhindern. Zumindest sei die Gefahr entstanden, dass die 
für die Erstellung des Nutzungsplans ausschliesslich zuständigen Behördenmitglieder dadurch 
die erforderliche Unbefangenheit verloren hätten. Mit der Einsitznahme von zwei Vertretern der 
Psychiatrie Baselland in der Steuerungsgruppe sei ausserdem der Grundsatz der Waffen-
gleichheit, welcher durch Art. 29 BV geschützt werde, verletzt worden.  
 
4.2 Der Beschwerdegegner erwog im angefochtenen Entscheid, während der Erarbei-
tungsphase des Nutzungsplans bis zum Start der öffentlichen Mitwirkung seien sämtliche di-
rektbetroffenen Grundeigentümer in einer Steuerungsgruppe vertreten gewesen. Ziel sei eine 
adäquate Mitwirkung sowie eine optimale Abstimmung zwischen Kanton und Gemeinde gewe-
sen, auch in Zusammenhang mit der geteilten Zuständigkeit für die Gewässerraumausschei-

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dung am Rösernbach. Der Gewässerraum im Nutzungsplanperimeter sei nach den gesetzli-
chen Vorgaben bzw. den Regeln und Grundsätzen ausgeschieden worden, welche eine Ar-
beitsgruppe aus Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung aus den Fachbereichen Raumpla-
nung, Wasserbau, Gewässerschutz, Landwirtschaft, Naturschutz und Recht erarbeitet hätten. 
Durch ihren Einsitz in die Steuerungsgruppe habe die Beigeladene an diesen gesetzlichen Vor-
gaben nichts ändern können. Die Planung sei zudem nicht von der Steuerungsgruppe, sondern 
von der BUD erlassen worden. In der Vernehmlassung führt der Beschwerdegegner aus, dass 
sich die Frage der richtig zusammengesetzten Behörde bzw. der Ausstandspflicht nur für Be-
hördenmitglieder stelle. Im vorliegenden Fall sei die BUD Entscheidbehörde gewesen und nicht 
die eingesetzte Steuerungsgruppe. Die Rüge der Verletzung von Art. 29 BV und § 8 VwVG BL 
gehe deshalb von vornherein ins Leere. Zutreffend sei, dass nicht nur der Kanton Basel-
Landschaft als Grundeigentümer, sondern auch die Psychiatrie Baselland als bauberechtigte 
Partei sowie die Stadt Liestal als tangiertes Gemeinwesen aufgenommen worden seien. Mit der 
Aufnahme der Psychiatrie Baselland in die Steuerungsgruppe sei Art. 36a Abs. 1 des Bundes-
gesetzes über den Gewässerschutz (GSchG) vom 24. Januar 1991 nachgelebt worden, wo-
nach eine vorgängige Anhörung der Betroffenen zu erfolgen habe. Von der planerischen Mass-
nahme der Ausscheidung des Gewässerraums innerhalb des Perimeters des regionalen Detail-
plans sei insbesondere auch die Psychiatrie Baselland betroffen. Es sei ein wesentlicher Unter-
schied, ob man als Grundeigentümer bzw. als bauberechtigte Partei von einer Planungsmass-
nahme direkt betroffen sei oder nur als Anstösser an den Planperimeter. Vor diesem Hinter-
grund könne nicht von einer Verletzung der Waffengleichheit ausgegangen werden. Im Übrigen 
sei es unzutreffend, dass die Psychiatrie Baselland unzulässige Mitbestimmungsrechte gehabt 
habe und sich mit erhöhter Wirksamkeit am Verfahren habe beteiligen können.  
 
4.3 Die Beigeladene macht ihrerseits geltend, dass durch die Aufnahme von Vertretern der 
Psychiatrie Baselland in die Steuerungsgruppe der Anspruch auf eine richtig zusammengesetz-
te Behörde nicht verletzt worden sei. Namentlich handle es sich bei den fraglichen Personen 
nicht um Behördenmitglieder, sondern diese seien explizit als Vertreter der Psychiatrie Basel-
land in die Steuerungsgruppe aufgenommen worden. Somit könne auch kein Fall eines (un-
rechtmässig nicht erfolgten) Ausstands von Behördenmitgliedern vorliegen. 
 
4.4.1 Gestützt auf Art. 29 Abs. 1 BV haben Parteien eines öffentlichen Verfahrens Anspruch 
auf gleiche und gerechte Behandlung. Daraus folgt unter anderem ein Anspruch auf Unpartei-
lichkeit von Verwaltungsbehörden, d.h. der Personen, die an Entscheiden der Verwaltungsbe-
hörden beteiligt sind (vgl. REGINA KIENER/BERNHARD RÜTSCHE/MATHIAS KUHN, Öffentliches Ver-
fahrensrecht, 2. Aufl., Zürich 2015, Rz. 529; GEROLD STEINMANN, in: Ehrenzeller/Mastronardi/ 
Schweizer/Vallender [Hrsg.], St. Galler Kommentar BV, 3. Aufl. 2014, N 35 zu Art. 29 BV). Der 
Anspruch auf Unparteilichkeit der Verwaltungsbehörde bedeutet, dass kein befangenes Behör-
denmitglied am Entscheid mitwirken darf. In Analogie zu Art. 30 Abs. 1 BV, welcher für das ge-
richtliche Verfahren einen Anspruch auf Unabhängigkeit und Unparteilichkeit statuiert, verpflich-
tet Art. 29 Abs. 1 BV eine Amtsperson zum Ausstand, wenn Umstände vorliegen, die nach ob-
jektiven Gesichtspunkten geeignet sind, den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der 
Voreingenommenheit zu begründen, wenn also Umstände bestehen, die geeignet sind, Miss-
trauen in die Unparteilichkeit des Behördenvertreters zu erwecken (vgl. Urteil des Bundesge-

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richts 2C_308/2015 vom 7. Juli 2015 E. 2.2; BGE 139 I 121 E. 5.1; BGE 138 I 1 E. 2.2; BGE 
137 I 227 E. 2.1). 
 
4.4.2 Der verfassungsmässige Anspruch auf eine unparteiische Behörde wird durch die Aus-
standspflichten in § 8 VwVG BL konkretisiert. Wer eine Verfügung zu treffen oder diese vorzu-
bereiten hat, tritt gemäss § 8 Abs. 1 VwVG BL in den Ausstand, wenn er in der Sache ein per-
sönliches Interesse hat (lit. a), mit einer Partei in gerader Linie oder in der Seitenlinie bis zum 
3. Grade verwandt oder verschwägert oder durch Ehe, Verlobung, eingetragene Partnerschaft 
oder faktische Lebensgemeinschaft verbunden ist, wobei die Auflösung der Gemeinschaft den 
Ausstandsgrund nicht aufhebt (lit. b), Vertreter einer Partei ist oder für eine Partei in der glei-
chen Sache tätig war (lit. c) oder wenn er aus anderen Gründen in der Sache befangen sein 
könnte (lit. d).  
 
4.4.3 Die Ausstandsvorschriften gelten für hauptamtlich und im Nebenamt tätige Personen 
gleichermassen, somit beispielsweise auch für Mitglieder einer Fachkommission. Von der Aus-
standsverpflichtung erfasst werden auch beigezogene Sachverständige (vgl. THOMAS MERKLI/ 
ARTHUR AESCHLIMANN/RUTH HERZOG, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspfle-
ge im Kanton Bern, Bern 1997, N 7 zu Art. 9). Die Vorschriften über den Ausstand sind mithin 
auf alle Amtsträger anwendbar, welche an einem Entscheid in irgendeiner Form mitwirken und 
dabei auf den Ausgang des Verfahrens Einfluss nehmen können, sei es beratend oder instruie-
rend (vgl. STEPHAN BREITENMOSER/MARION SPORI FEDAIL, in: Praxiskommentar Verwaltungsver-
fahrensgesetz, 2. Aufl., Zürich 2016, N 29 zu Art. 10 VwVG; BENJAMIN SCHINDLER, Die Befan-
genheit der Verwaltung, Zürich 2002, S. 74).        
 
4.5.1 Der strittige Nutzungsplan wurde gemäss dem Planungsbericht vom 21. November 
2017 federführend durch das Amt für Raumplanung (ARP), Abteilung Kantonsplanung, erarbei-
tet. Das ARP wurde dabei durch die Rechtsabteilung der BUD sowie die Stadt Liestal begleitet 
(sog. Fachgruppe; Planungsbericht, Ziff. 1.3.1). Im Weiteren wurde eine sog. Steuerungsgruppe 
gebildet, welche aus Vertretern des Kantons, insbesondere des ARP, sowie der Psychiatrie 
Baselland und der Gemeinde Liestal bestand (Planungsbericht, Ziff. 1.3.1). Gemäss dem Pla-
nungsbericht wurden sämtliche Zwischenergebnisse und Meilensteine in der Steuerungsgruppe 
konsolidiert (Planungsbericht, Ziff. 1.3.1 und 1.3.2). Sämtliche Planungsdokumente wurden 
überdies in einer verwaltungsinternen Arbeitsgruppe, in welcher mehrere Amtsstellen vertreten 
waren, konsolidiert (Planungsbericht, Ziff. 1.3.1).       
 
4.5.2 Der persönliche Geltungsbereich von § 8 Abs. 1 VwVG BL bzw. des aus Art. 29 BV 
abgeleiteten Anspruchs auf Unparteilichkeit ist wie bereits dargelegt (E. 4.4.3 hiervor) auf Amts-
träger, d.h. auf haupt- oder nebenamtlich tätige Behördenmitglieder oder externe Sachverstän-
dige, beschränkt. Die beiden Vertreter der Psychiatrie Baselland in der Steuerungsgruppe,  
I.____, Verwaltungsrat, und J.____, Leiter Betrieb, sind weder hauptamtlich oder im Nebenamt 
tätige Behördenmitglieder noch externe Sachverständige. Sie wurden als Vertreter der Psychi-
atrie Baselland, welche Eigentümerin der Baurechtsparzelle Nr. D7350 im Planperimeter ist, in 
die Steuerungsgruppe aufgenommen. Dass ihnen dadurch behördliche Mitwirkungs- und Mitbe-
stimmungsrechte und damit eigentliche behördliche Funktionen eingeräumt worden sein sollen, 

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ist entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht der Fall. Bei der sog. Steuerungsgrup-
pe handelt es sich unbestrittenermassen nicht um ein gesetzlich vorgesehenes Gremium, wel-
chem somit auch keine gesetzlichen Kompetenzen im Zusammenhang mit dem Erlass von Nut-
zungsplänen zukommen. Die Ausarbeitung von kantonalen Nutzungsplänen obliegt vielmehr 
dem ARP als zuständiger kantonaler Behörde. Im Planungsbericht wird denn auch festgehalten, 
dass die Ausarbeitung des vorliegenden kantonalen Nutzungsplans federführend durch das 
ARP erfolge (Planungsbericht, Ziff. 1.3.1). Der vorliegende Fall ist insofern auch nicht mit dem 
von den Beschwerdeführern angeführten Urteil des Bundesgerichts, in welchem es um den 
Ausstand eines Behördenmitglieds ging, vergleichbar (Urteil des Bundesgerichts 1P.316/2003 
vom 14. Oktober 2003 E. 3). Die Aufnahme der Vertreter der Psychiatrie Baselland in die Steu-
erungsgruppe erfolgte gemäss den Ausführungen des Beschwerdegegners im Hinblick auf die 
in Art. 36a GSchG vorgesehene Pflicht zur Anhörung der betroffenen Kreise. Dazu ist festzu-
stellen, dass die Einsetzung einer Steuerungsgruppe bzw. der Einbezug der Psychiatrie Basel-
land in dieses Gremium über die in Art. 36a GSchG statuierte Anhörungspflicht hinausgeht; 
letztere wird im Rahmen der gesetzlichen Mitwirkung, wie sie in § 7 des Raumplanungs- und 
Baugesetzes (RBG) vom 8. Januar 1998 vorgesehen ist und im vorliegenden Fall auch durch-
geführt wurde, an sich hinreichend gewährleistet (vgl. CHRISTOPH FRITZSCHE, in: Hettich/Jan-
sen/Norer [Hrsg.], Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz, Zürich 
2016, Art. 36a N 30). Dass der Psychiatrie Baselland im vorliegenden Fall im Rahmen der 
Steuerungsgruppe eine erweiterte Mitwirkung ermöglicht wurde, beruht jedoch insofern auf 
sachlichen Gründen, als sie als Eigentümerin im Planperimeter durch den Nutzungsplan unmit-
telbar in ihrer Rechtsstellung betroffen ist. Dies im Gegensatz zu den Eigentümern von Parzel-
len ausserhalb des Planperimeters, welche durch die im Nutzungsplan vorgesehene Gewässer-
raumausscheidung nicht direkt in eigenen Rechten betroffen sind. Das Vorgehen der BUD, der 
Psychiatrie Baselland mit dem Einsitz in der Steuerungsgruppe eine über die gesetzlichen Mit-
wirkungsrechte gemäss § 7 RBG hinausgehende erweiterte Mitwirkung zu ermöglichen, ist vor 
diesem Hintergrund nicht zu beanstanden. Ebenfalls nicht ersichtlich ist, inwiefern die für die 
Erstellung des Nutzungsplans zuständigen Behördenmitglieder dadurch die erforderliche Unbe-
fangenheit verloren haben sollen. 
 
4.5.3 Die Beigeladene weist sodann zu Recht darauf hin, dass es sich bei der Psychiatrie 
Baselland um eine öffentlich-rechtliche Anstalt handelt, welche in Erfüllung von umfassenden 
Leistungsaufträgen im Bereich der Psychiatrie eine öffentliche Aufgabe wahrnimmt (§ 8 ff. des 
Spitalgesetzes vom 17. November 2011). Der von der Psychiatrie Baselland geplante Neubau 
der Kinder- und Jugendpsychiatrie auf der Parzelle Nr. 4007 in der Zone für öffentliche Werke 
und Anlagen dient unmittelbar der Erfüllung dieser öffentlichen Aufgabe. Soweit die Beschwer-
deführer den fraglichen Neubau als Grund für die Befangenheit der Vertreter der Psychiatrie 
Baselland anführen, ist festzustellen, dass die Beigeladene mit diesem Bauvorhaben öffentliche 
und nicht private Interessen verfolgt. Bei der Wahrung öffentlicher Interessen besteht jedoch 
grundsätzlich keine Ausstandspflicht (vgl. Urteile des Bundesgerichts 1C_198/2010 vom  
11. November 2010 E. 2.2.4; 1C_278/2010 vom 31. Januar 2011 E. 2.2). Private Interessen der 
beiden Vertreter der Psychiatrie Baselland in der Steuerungsgruppe sind nicht ersichtlich und 
werden von den Beschwerdeführern auch nicht geltend gemacht. Selbst wenn angenommen 

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würde, dass die Vertreter der Psychiatrie Baselland im Rahmen der Steuerungsgruppe eine Art 
behördliche Funktion ausübten, wäre somit nicht von einer Ausstandspflicht auszugehen.      
 
4.5.4 Nach dem Gesagten ist eine Verletzung von § 8 VwVG BL und Art. 29 BV unter sämtli-
chen Gesichtspunkten zu verneinen. Die Beschwerde erweist sich diesbezüglich als unbegrün-
det.  
 
5.1 Die Beschwerdeführer machen in der Sache geltend, dass für Planungen nach dem 
Gewässerschutzgesetz eine umfassende Koordinationspflicht bestehe (Art. 1 GSchG, Art. 46 
Gewässerschutzverordnung [GSchV] vom 28. Oktober 1998, Art. 1-3 und 25a RPG) und in die-
sem Zusammenhang auch Massnahmen des Natur- und Landschaftsschutzes zu prüfen seien 
(Art. 1 lit. c und 37 Abs. 2 GSchG, Art. 41a Abs. 3 lit. c GSchV). Gegenüber der Liegenschaft 
der Beschwerdeführer sei im Bereich der Parzelle Nr. 4007 das gesamte Ufer des Rösernbachs 
bis zu 20 m tief in die Parzelle hineinreichend mit Ufer- und Feldgehölzen bestockt. Dieses Ge-
hölz sei Lebensraum für verschiedene Tierarten, bereichere das Landschaftsbild, habe einen 
positiven Einfluss auf die Wasserqualität und gewährleiste die Stabilisierung der Uferböschung, 
was im konkreten Fall aufgrund der ausgeprägten Hanglage besonders wichtig sei. Gemäss § 6 
Abs. 1 lit. c des Gesetzes über den Natur- und Landschaftsschutz (NLG BL) vom 20. November 
1991 habe der Kanton die Pflicht, Ufervegetation, Hecken, Feldgehölze etc., welche generell als 
bedeutsame Lebensräume und Objekte gelten würden, unter Schutz zu stellen. Ausserdem 
bestehe der Zweck kantonaler Nutzungspläne gemäss § 12 RBG unter anderem auch darin, 
Landschaften und Naturschutzobjekte zu schützen. Die BUD habe es zu Unrecht unterlassen, 
die Unterschutzstellung des genannten Ufer- und Feldgehölzes zu prüfen. Mit Ausnahme der 
Parzelle Nr. 4007 sei bereits das gesamte Ufergehölz von der Stadt Liestal unter Schutz gestellt 
worden. Einzig entlang der Parzelle Nr. 4007 sei dies noch nicht geschehen, weil der Kanton 
hier rechtswidrig eine ausschliessliche Planungshoheit beanspruche. 
 
5.2 Der Beschwerdegegner erwog im angefochtenen Entscheid zusammengefasst, Inhalt 
des vorliegenden kantonalen Nutzungsplans sei die Ausscheidung der Gewässerräume nach 
Art. 36a GSchG bzw. Art. 41a-41c GSchV. Bei der Festlegung der Gewässerräume sei der Na-
tur- und Landschaftsschutz so zu berücksichtigen, dass der Gewässerraum bei einem überwie-
genden Interesse entsprechend zu verbreitern sei. Die von den Beschwerdeführern angeführte 
Gehölzgruppe begründe aus Sicht des Regierungsrats kein solches überwiegendes Interesse 
und eine Verbreiterung des Gewässerraums zu deren Schutz sei nicht zwingend erforderlich. 
Namentlich liege der Rösernbach nicht in einem Naturgebiet von übergeordneter Bedeutung 
und die Gehölzgruppe habe keine übergeordnete Bedeutung als Habitat einer geschützten Tier- 
und Pflanzenart. Die bestehende natürliche und naturnahe Vegetation im Uferbereich sei ge-
mäss Art. 21 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) vom 1. Juli 1966 
sowie § 13 NLG BL bereits vollumfänglich geschützt. Die Ausscheidung allfälliger weiterer Nut-
zungs- und Schutzzonen sei im Übrigen nicht Gegenstand der vorliegenden Planung. In der 
Vernehmlassung führt der Beschwerdegegner aus, dass Art. 41a Abs. 3 lit. c GSchV nur unter 
ganz bestimmten Voraussetzungen zwar nicht die Ausscheidung einer speziellen Schutzzone, 
jedoch eine Verbreiterung des Gewässerraums aus Gründen des Natur- und Landschaftsschut-

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zes verlange. Die entsprechenden Voraussetzungen seien im vorliegenden Fall indes nicht er-
füllt.  
 
5.3 Die Beigeladene macht geltend, dass entlang des Rösernbachs keine schutzbedürftige 
Fläche bestehe und damit auch keine Notwendigkeit für eine Unterschutzstellung. Namentlich 
sei der Bestand einer schützenswerten Ufervegetation zu verneinen. Es sei nicht erkennbar, 
inwiefern eine Koordinationspflicht verletzt worden sein solle.  
 
5.4.1 Gemäss Art. 36a GSchG legen die Kantone nach Anhörung der betroffenen Kreise den 
Raumbedarf der oberirdischen Gewässer fest, der erforderlich ist für die Gewährleistung der 
natürlichen Funktionen der Gewässer, des Schutzes vor Hochwasser und der Gewässernut-
zung (Abs. 1 lit. a-c). Der Bundesrat regelt die Einzelheiten (Abs. 2) und die Kantone sorgen 
dafür, dass der Gewässerraum bei der Richt- und Nutzungsplanung berücksichtigt sowie exten-
siv gestaltet und bewirtschaftet wird (Abs. 3 Satz 1). Der Raumbedarf von Fliessgewässern 
wurde in Art. 41a GSchV konkretisiert. Die nach Art. 41a Abs. 1 und 2 GSchV bestimmte Breite 
des Gewässerraums muss gegebenenfalls nach Massgabe der in Art. 41a Abs. 3 GSchV ge-
nannten Voraussetzungen erhöht werden.     
 
5.4.2 Gemäss § 12a Abs. 1 RBG obliegt es dem Kanton, den Gewässerraum gemäss der 
Gewässerschutzgesetzgebung des Bundes in der Form kantonaler Nutzungspläne auszuschei-
den. Nach § 12a Abs. 2 RBG gelten die in Bauzonen ausgeschiedenen kommunalen Ufer-
schutzzonen, Gewässerbaulinien oder die gesetzlichen Abstandsvorschriften an öffentlichen 
Gewässern grundsätzlich als vom Kanton ausgeschiedener Gewässerraum, wobei dessen Er-
weiterung durch kantonale Nutzungspläne aus Gründen des Hochwasserschutzes vorbehalten 
bleibt. Das Kantonsgericht hat in seinem das Baugesuch der Psychiatrie Baselland für den 
Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie betreffenden Urteil festgestellt, dass mit dieser Re-
gelung der Gewässerraum entgegen den Vorgaben des Bundesrechts generell-abstrakt und 
nicht (einzelfallbezogen) im Rahmen eines planerischen Verfahrens festgelegt werde und ihr 
demzufolge die Anwendung versagt (vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Verfassungs- 
und Verwaltungsrecht [KGE VV] vom 22. März 2017 [810 16 180] E. 4.5.1).  
 
5.4.3 Der regionale Detailplan Psychiatrische Klinik "Hasenbühl", mit welchem im Perimeter 
des strittigen Nutzungsplans eine Zone für öffentliche Werke und Anlagen festgesetzt wurde, 
entspricht nach heutigem Recht einem kantonalen Nutzungsplan gemäss § 12 RBG. Soweit die 
Beschwerdeführer diese Qualifikation mit der Begründung bestreiten, dass im Zusammenhang 
mit dem Erlass des regionalen Detailplans die Verfahrensbestimmungen (öffentliche Auflage, 
Einsprachemöglichkeit) nicht eingehalten worden seien, entbehrt dies – wie der Beschwerde-
gegner in der Vernehmlassung aufzeigt – offensichtlich der Grundlage. Dass die BUD im vorlie-
genden Fall gemäss § 12a Abs. 1 RBG zuständig war zur Ausscheidung des Gewässerraums, 
wird von den Beschwerdeführern im Übrigen nicht bestritten. 
 
5.5 Für die Planungen und Massnahmen nach dem GSchG besteht eine umfassende Ko-
ordinationspflicht. Gemäss Art. 46 Abs. 1 GSchV stimmen die Kantone die Massnahmen nach 
dieser Verordnung soweit erforderlich aufeinander und mit Massnahmen aus anderen Berei-

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chen ab. Die allgemeine Koordinationspflicht für Planungen nach dem GSchG, etwa von Revita-
lisierungen oder der Festsetzung von Gewässerräumen, ergibt sich auch daraus, dass damit 
eine raumwirksame Tätigkeit erfüllt wird (FRITZSCHE, a.a.O., Vor Art. 36a-44 N 20 ff.). Die Ge-
wässerraumfestlegung stellt eine Art Sondernutzungsplanung mit Verfügungscharakter dar, 
weshalb sie dem raumplanungsrechtlichen Koordinationsgebot nach Art. 25a Abs. 4 RPG unter-
liegt (vgl. HANS MAURER, Gewässerraum im Nichtbaugebiet, in: URP 2016 S. 729; BGE 139 II 
470 E. 4.3). Im Weiteren sorgen die Kantone dafür, dass der Gewässerraum bei der Richt- und 
Nutzungsplanung berücksichtigt wird (Art. 36 Abs. 3 GSchG). Diese Pflicht ergibt sich auch aus 
Art. 46 Abs. 1bis GSchV, wonach die Kantone bei der Erstellung der Richt- und Nutzungspla-
nung die Planungen nach dieser Verordnung zu berücksichtigen haben. Es sind damit die Vo-
raussetzungen zu schaffen, um eine dem Gewässerraum angemessene Nutzung planerisch zu 
sichern (vgl. FRITZSCHE, a.a.O., Art. 36a N 106 mit Hinweisen). 
 
5.6.1 Im Rahmen des strittigen – auf die Ausscheidung des Gewässerraums beschränkten – 
Nutzungsplans wurde die Gewässerraumbreite entlang des Rösernbachs im Bereich der Par-
zelle der Beschwerdeführer auf grundsätzlich 12.6 m festgelegt (symmetrisch auf Gewässer-
achse). Die Beschwerdeführer bestreiten zu Recht nicht, dass damit den Vorgaben von Art. 41a 
Abs. 2 lit. a GSchV entsprochen wurde. Die nach Art. 41a GSchV bestimmte Breite des Gewäs-
serraums muss gemäss Art. 41a Abs. 3 GSchV zwingend erhöht werden, soweit dies erforder-
lich ist (alternativ) zur Gewährleistung des Schutzes vor Hochwasser (lit. a), des für eine Revita-
lisierung erforderlichen Raumes (lit. b), der Schutzziele von Objekten nach Art. 41a Abs. 1 
GSchV oder bei anderen überwiegenden Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes (lit. c) 
sowie einer Gewässernutzung (lit. d). Dementsprechend müssen die Kantone für jedes Gewäs-
ser je nach Breite, Natürlichkeit, Lage innerhalb oder ausserhalb eines Natur- oder Land-
schaftsschutzgebietes und weiteren Überlegungen den Gewässerraum festlegen (vgl. FRITZ-
SCHE, a.a.O., Art. 36a N 57). Der zuständigen Planungsbehörde kommt diesbezüglich ein Er-
messen zu (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_39/2017 vom 13. November 2017 E. 4.5 mit 
Hinweisen). 
 
5.6.2 Die gestützt auf Art. 41a Abs. 3 lit. c GSchV vorzunehmende Erhöhung des Gewässer-
raums, auf welche sich die Beschwerdeführer berufen, kommt zunächst in Schutzgebieten nach 
Art. 41a Abs. 1 GSchV zur Anwendung. Ein solches steht vorliegend nicht in Frage, was von 
den Beschwerdeführern auch nicht geltend gemacht wird. Im Weiteren muss die Gewässer-
raumbreite erhöht werden bei anderen überwiegenden Interessen des Natur- und Landschafts-
schutzes. Überwiegende Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes, die einen breiteren 
Gewässerraum erforderlich machen, liegen beispielsweise in regionalen Naturpärken vor, in 
deren Chartas entsprechende gewässerbezogene strategische Ziele zum Schutz der Natur und 
der Landschaft festgelegt wurden. Der Begriff "Naturschutz" umfasst den Arten- und den Habi-
tatschutz bzw. den Schutz von Lebensräumen für Tiere und Pflanzen (vgl. FRITZSCHE, a.a.O., 
Art. 36a N 58). Ein Grund für die Erweiterung des Gewässerraums liegt namentlich dann vor, 
wenn entlang eines Fliessgewässers Ufervegetation wächst. Es würde dem Koordinationsgebot 
(Art. 25a Abs. 4 RPG; Art. 46 Abs. 1 GSchV) widersprechen, den Gewässerraum innerhalb der 
Ufervegetation abzugrenzen (vgl. MAURER, a.a.O., S. 729).  
 

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5.6.3  Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist für die Beurteilung, ob Ufervegetati-
on im Sinne von Art. 21 Abs. 1 NHG vorliegt, massgebend, ob die Pflanzen im Uferbereich, d.h. 
im Übergangsbereich zwischen Wasser und Erde, wachsen. Es ist darauf abzustellen, ob sich 
die Pflanzen im Schwankungsbereich des Spiegels eines stehenden oder fliessenden Gewäs-
sers befinden. Dabei dürfen auch hohe Wasserstände berücksichtigt werden, wie sie in gewis-
sen Abständen vorkommen; hingegen sind aussergewöhnliche, nur ganz selten vorkommende 
Hochwasserstände, ausser Acht zu lassen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1C_103/2014 vom 
13. März 2015 E. 3.5.2 mit Hinweisen). 
 
5.7.1 Anlässlich des heutigen Augenscheins führten die Vertreter des ARP aus, dass das 
von den Beschwerdeführern angeführte Gehölz auf der Parzelle Nr. 4007 entlang des Rösern-
bachs nicht als schützenswerte Ufervegetation zu qualifizieren sei. Namentlich handle es sich 
nicht um Pflanzen, welche auf einen feuchten Standort angewiesen seien. Am Augenschein war 
sodann ersichtlich, dass an das Ufer des Rösernbachs im Bereich der Liegenschaft der Be-
schwerdeführer eine relativ steile Böschung anschliesst. Wie der Beschwerdegegner in der 
Vernehmlassung zu Recht ausführt, würde eine allfällige Ufervegetation im Fall des Rösern-
bachs mit einem minimalen Schwankungsbereich beidseitig des Gewässers somit lediglich we-
nige Zentimeter ausmachen und vom ausgeschiedenen Gewässerraum ohne weiteres erfasst. 
Die Vertreter des ARP führten im Einklang mit dieser Beurteilung aus, dass das Gehölz – auch 
aufgrund der Höhendifferenz – keinen Bezug zum Gewässer bzw. zur Dynamik des Rösern-
bachs aufweise und nicht als typischerweise schützenswerte Uferbestockung gelten könne. Die 
Beschwerdeführer beschränken sich im Wesentlichen darauf, unter Bezugnahme auf diverse 
Bestimmungen des NHG und des NLG BL eine Unterschutzstellung der fraglichen Gehölzgrup-
pe zu fordern, ohne indes substantiiert darzulegen, inwiefern diese einen Bezug zum Gewässer 
aufweist. Gestützt auf die schlüssigen Ausführungen des Beschwerdegegners sowie der Vertre-
ter des ARP sind in diesem Zusammenhang keine überwiegenden Interessen des Natur- und 
Landschaftsschutzes ersichtlich, welche eine Erhöhung des Gewässerraums gestützt auf  
Art. 41a Abs. 3 lit. c GSchV gebieten würden.  
    
5.7.2 Nach dem Gesagten erweisen sich die von den Beschwerdeführern im Zusammen-
hang mit dem Natur- und Landschaftsschutz erhobenen Rügen als unbegründet. Die Vor-
instanzen haben zu Recht davon abgesehen, gestützt auf Art. 41a Abs. 3 lit. c GSchV eine Er-
höhung des Gewässerraums vorzunehmen. Eine Verletzung der Bestimmungen zur Koordinati-
onspflicht (vgl. Art. 25a Abs. 4 RPG; Art. 46 Abs. 1 GSchV) ist in diesem Zusammenhang nicht 
ersichtlich. 
 
6.1 Im Weiteren machen die Beschwerdeführer geltend, der Planungsperimeter des stritti-
gen Nutzungsplans sei willkürlich einzig mit Blick auf das Bauvorhaben der Psychiatrie Basel-
land auf die Parzelle Nr. 4007 beschränkt worden. Es sei unerlässlich, dass bei der Festsetzung 
des Gewässerraums ein genügend grosser Perimeter gewählt werde, wobei in diesem Zusam-
menhang die Koordinationsgrundsätze von Art. 25a RPG zu berücksichtigen seien. Eine unge-
ordnete, zufällige Festlegung des Gewässerraums für einzelne Grundstücke, etwa im Umfeld 
eines Baubewilligungsverfahrens, wie dies vorliegend der Fall sei, entspreche nicht dem Gebot 
umfassender Interessenabwägung. Um alle Aspekte des GSchG in der geforderten Gesamtbe-

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trachtung zu berücksichtigen (Ufervegetation, Hochwasserschutz, Renaturierung etc.), sei der 
Perimeter auf den gesamten Bachverlauf des Rösernbachs auszudehnen. Soweit im Mitwir-
kungsbericht behauptet werde, dass dem Kanton ausserhalb des gewählten Perimeters keine 
Planungshoheit zukomme, sei dies unzutreffend.   
 
6.2 Der Beschwerdegegner erwog im angefochtenen Entscheid, der Planungsperimeter 
des kantonalen Nutzungsplans entspreche dem Perimeter des regionalen Detailplans Psychiat-
rische Klinik "Hasenbühl", in welchem der Kanton die Planungshoheit habe, und sei daher nicht 
beliebig festgelegt worden. Die Beurteilung des Gewässerraums sei zudem aus einer Gesamt-
sicht heraus erfolgt. In Bezug auf den Hochwasserschutz und die Revitalisierungsaspekte sei 
eine über den Planungsperimeter hinausgehende Strecke des Fliessgewässers berücksichtigt 
worden. Die Beigeladene schliesst sich in ihrer Vernehmlassung den Erwägungen der Vo-
rinstanz zum Planungsperimeter an. 
 
6.3.1 Bei der Ausscheidung des Gewässerraums muss jeweils pro Gewässerabschnitt ge-
würdigt werden, ob die Hochwassersituation eine Verbreiterung des Gewässerraums nahelegt, 
ob der Gewässerraum für eine Revitalisierung überhaupt in Betracht kommt, ob überwiegende 
Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes zu berücksichtigen sind oder ob der Gewässer-
raum wegen wichtigen Gewässernutzungen anzupassen ist (vgl. Art. 41a Abs. 3 GSchV; HANS 
W. STUTZ, Uferstreifen und Gewässerraum - Umsetzung durch die Kantone, in: URP 2012  
S. 117 f.). Dabei muss ein zweckmässiges Plangebiet gewählt werden. Der Perimeter für die 
Gewässerraumausscheidung soll so gewählt werden, dass über eine grössere Fläche eine 
sachgerechte Gesamtlösung erzielt werden kann. In der Regel nicht zielführend ist eine Festle-
gung des Gewässerraums lediglich mit Blick auf einzelne Bauvorhaben (vgl. STUTZ, a.a.O.,  
S. 122; FRITZSCHE, a.a.O., Art. 36a N 40 f.). Allerdings ist nicht ausgeschlossen, dass aus-
nahmsweise eine auf ein einzelnes Bauvorhaben ausgerichtete, kleinräumige Festlegung des 
Gewässerraums möglich ist. Dabei ist sicherzustellen, dass die Hochwasserschutz- und Ge-
wässerschutzinteressen gewahrt sind. Namentlich dürfen durch die Festlegungen keine Ein-
schnürungen des Gewässerraums entstehen. Dieser muss durchgehend genügend breit aus-
geschieden werden und es dürfen keine abrupten Richtungswechsel vorgenommen werden 
(vgl. STUTZ, a.a.O., S. 122).  
 
6.3.2 Vorab ist festzustellen, dass der strittige Nutzungsplan entgegen den Ausführungen 
der Beschwerdeführer nicht nur die Parzelle Nr. 4007, sondern die Flächen weiterer Parzellen 
umfasst (E. 3.1 hiervor). Der Perimeter des Nutzungsplans entspricht demjenigen des regiona-
len Detailplans Psychiatrische Klinik "Hasenbühl", in welchem dem Kanton die ausschliessliche 
Planungshoheit zukommt. Der Beschwerdegegner erwog im angefochtenen Entscheid, inner-
halb des Baugebiets solle künftig gemäss der sich in Vernehmlassung befindlichen Landrats-
vorlage der Gewässerraum von den Gemeinden im Rahmen der kommunalen Nutzungspla-
nung ausgeschieden werden. Die Gemeinden hätten jedoch in Perimetern von regionalen De-
tailplänen bzw. kantonalen Nutzungsplänen keine Planungskompetenz. Deshalb sei im Rahmen 
der aufgrund des Urteils des Kantonsgerichts vom 22. März 2017 notwendig gewordenen An-
passung von § 12a RBG vorgesehen, dass der Kanton die Gewässerraumausscheidung inner-
halb dieser Perimeter aufgrund seiner Planungshoheit selbst vornehme. Im Lichte dieser vo-

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rinstanzlichen Erwägungen erscheint es als sachlich begründet und nachvollziehbar, wenn die 
BUD den Perimeter des Nutzungsplans auf das vom regionalen Detailplan umfasste Gebiet 
beschränkte. Von einer willkürlichen Festlegung des Planungsperimeters kann vor diesem Hin-
tergrund nicht gesprochen werden.  
 
6.3.3 Was die Berücksichtigung der übergeordneten Interessen anbelangt, so wird im Mitwir-
kungsbericht vom 21. November 2017 festgehalten, gemäss der kantonalen strategischen Revi-
talisierungsplanung von 2014 sei im besagten Abschnitt keine Massnahme geplant. Der Rö-
sernbach weise in diesem Bereich einen geringen ökologischen Nutzen auf, dies weil der Ge-
wässerzustand als wenig beeinträchtigt beurteilt werde und die äusseren Einschränkungen als 
zu gross eingestuft würden. Da der Rösernbach einen kleinen ökologischen Nutzen aufweise, 
seien auch keine Massnahmen definiert worden (Mitwirkungsbericht, Ziff. 2.2). In Bezug auf den 
Hochwasserschutz wird festgehalten, dass gemäss der Naturgefahrenkarte Wasser die Gold-
brunnenstrasse eine mittlere Gefährdung für Überschwemmung aufweise. Diese Gefährdung 
komme jedoch hauptsächlich von der Engstelle der Bienentalstrasse und nicht, weil das Gerin-
ne im besagten Abschnitt eine zu geringe Kapazität aufweise. In der Beurteilung wird festgehal-
ten, dass der Hochwasserschutz ausserhalb des Gewässerraums gewährleistet sei und es im 
Rahmen der Gewässerraumausscheidung keine weiteren Massnahmen brauche, um den 
Hochwasserschutz sicherzustellen (Mitwirkungsbericht, Ziff. 2.3). Gestützt auf diese Ausführun-
gen ist festzustellen, dass den übergeordneten Aspekten der Revitalisierung und des Hochwas-
serschutzes im Rahmen des strittigen Nutzungsplans angemessen Rechnung getragen wurde, 
was von den Beschwerdeführern auch nicht substantiiert bestritten wird. Dass in Bezug auf die 
Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes eine den Anforderungen genügende Interes-
senabwägung erfolgte, wurde bereits dargelegt (E. 5.7.1 hiervor). Die Beschwerdeführer zeigen 
nicht auf, welche relevanten weiteren Interessen im Rahmen der erforderlichen Gesamtbetrach-
tung nicht berücksichtigt worden sein sollen und solche sind auch nicht ersichtlich.  
 
6.3.4 Schliesslich wurde im Rahmen der Gewässerraumausscheidung auch der gebotenen 
Koordination mit der Stadt Liestal als Planungsträgerin im angrenzenden Gebiet angemessen 
Rechnung getragen. Die Stadt Liestal wurde von Anfang an in die Planung einbezogen und 
konnte ihre Anliegen sowohl in der sog. Steuerungsgruppe als auch im Rahmen des gesetzli-
chen Mitwirkungsverfahrens einbringen. Sie äusserte sich gemäss dem Mitwirkungsbericht  
(Ziff. 1.3) dahingehend, dass ihre Anliegen und Interessen in die Planung eingeflossen und be-
rücksichtigt worden seien. 
 
6.3.5 Gestützt auf die vorstehenden Erwägungen ist festzustellen, dass der gewählte Pla-
nungsperimeter auf sachlichen Gründen beruht und im Rahmen der Gewässerraumausschei-
dung eine über den Perimeter hinausgehende Gesamtbetrachtung vorgenommen wurde. Inwie-
fern in diesem Zusammenhang eine Verletzung der Koordinationspflicht gemäss Art. 25a RPG 
oder eine anderweitige Rechtsverletzung vorliegen soll, ist nicht ersichtlich. Die Vorinstanzen 
bewegten sich diesbezüglich im Rahmen des ihnen zustehenden Ermessens und die Be-
schwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegründet.         
 

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7. Die Beschwerde ist gestützt auf die vorstehenden Erwägungen vollumfänglich abzu-
weisen.  
 
8.1 Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. 
Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Die 
Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'200.-- sind ausgangsgemäss den Beschwerdeführern 
aufzuerlegen.  
 
8.2 Nach § 21 Abs. 1 VPO kann der ganz oder teilweise obsiegenden Partei für den Bei-
zug eines Anwalts bzw. einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zulasten der 
Gegenpartei zugesprochen werden. Gemeinden und andere Träger öffentlicher Aufgaben ha-
ben Anspruch auf eine Parteientschädigung, sofern der Beizug eines Anwalts bzw. einer Anwäl-
tin gerechtfertigt war (§ 21 Abs. 2 VPO). Nach der Rechtsprechung des Kantonsgerichts wird 
gestützt auf § 21 Abs. 2 VPO generell nur ein Anspruch auf Parteientschädigung eingeräumt, 
wenn der Beizug eines externen Rechtsvertreters im Einzelfall auch für einen Träger öffentli-
cher Aufgaben mit juristischer Fachkompetenz innerhalb der eigenen Verwaltung gerechtfertigt 
erscheint. Das Kantonsgericht legt § 21 Abs. 2 VPO restriktiv aus und eine Parteientschädigung 
ist nur in den genannten Ausnahmefällen gerechtfertigt (vgl. statt vieler: KGE VV vom 3. Febru-
ar 2016 [810 14 387] E. 5.2). Dies trifft vor allem dann zu, wenn für eine angemessene Prozess-
vertretung rechtliches Spezialwissen gefordert ist, das über die bei der Rechtsanwendungs-
tätigkeit erforderlichen Kenntnisse hinausgeht und über welches der eigene Rechtsdienst nor-
malerweise nicht verfügt. Die sich im vorliegenden Verfahren stellenden Rechtsfragen erweisen 
sich nicht als derart komplex, dass für eine angemessene Prozessvertretung juristisches Spezi-
alwissen im vorgenannten Sinn erforderlich gewesen wäre. Die Voraussetzungen für die Zu-
sprechung einer Parteientschädigung an die Beigeladene sind demzufolge nicht gegeben und 
die entsprechenden Parteikosten sind wettzuschlagen.  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 2'200.-- werden den Be-

schwerdeführern auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
  
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber