# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2dd3a016-bdc8-59f9-9409-5643108be14b
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-11-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.11.2010 D-7652/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-7652-2010_2010-11-03.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-7652/2010
sch/zue/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  N o v e m b e r  2 0 1 0

Einzelrichter Hans Schürch, 
mit Zustimmung von Richter Daniele Cattaneo,
Gerichtsschreiberin Eva Zürcher.

A.__________, geboren (...), Eritrea,
vertreten durch lic. iur. Susanne Sadri, 
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 20. Oktober 2010 / N (...)

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-7652/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge seinen Heimat-
staat  im  Oktober  2008  verliess  und  über  den  B.___________  und 
C.__________ am 11. Juli 2010 nach D.__________ gelangte,

dass er am 18. Juli  2010 in die Schweiz einreiste und am folgenden 
Tag um Asyl nachsuchte,

dass der Beschwerdeführer am 20. Juli  2010 im Empfangs- und Ver-
fahrenszentrum  (EVZ)  E.__________  zur  Person  und  zu  den 
Asylgründen befragt wurde und dabei angab, er sei Vorgesetzter einer 
Mesre gewesen und man habe ihn verdächtigt, die Leute anzustiften, 
mehr Sold zu fordern, weshalb er als Widerstandskämpfer gelte,

dass er zudem zwischen 2005 und 2007 infolge zu später Rückkehr 
aus dem Urlaub inhaftiert gewesen sei,

dass er zusammen mit  vier  Soldaten aus seiner Mesre geflohen sei 
und sich in den B.___________ begeben habe,

dass er deswegen in seinem Heimatland gesucht werde,

dass für  den Inhalt  der  weiteren Aussagen auf  die  Akten verwiesen 
wird,

dass  dem  Beschwerdeführer  im  Rahmen  derselben  Befragung  das 
rechtliche Gehör zu einer allfälligen Zuständigkeit D.__________s und 
einer Wegweisung dorthin gewährt wurde,

dass  er  erklärte,  er  könne  nicht  nach  D.__________  zurückkehren, 
weil er dort nur auf der Durchreise gewesen sei und kein Asylgesuch 
gestellt habe,

dass sich zudem in D.__________ viele Unterstützer der eritreischen 
Regierung befänden,

dass  das  BFM  mit  Verfügung  vom  20.Oktober  2010  – eröffnet  am 
folgenden  Tag –  in  Anwendung  von  Art. 34  Abs. 2  Bst. d  des  Asyl-
gesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31)  auf  das Asylgesuch 
nicht eintrat und die Wegweisung nach D.__________ anordnete,

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dass das BFM dem Beschwerdeführer die editionspflichtigen Akten ge-
mäss  Aktenverzeichnis  aushändigte  und  ihn  gleichzeitig  aufforderte, 
die Schweiz spätestens am Tag nach Ablauf  der Beschwerdefrist  zu 
verlassen, den Kanton Bern mit  dem Vollzug der Wegweisungsverfü-
gung beauftragte und festhielt,  eine Beschwerde gegen diese Verfü-
gung habe keine aufschiebende Wirkung,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte, 
D.__________ sei  gestützt auf das Abkommen vom 26. Oktober 2004 
zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäi-
schen Gemeinschaft über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung 
des zuständigen Staates für  die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat 
oder  in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsab-
kommen  [DAA,  SR 0.142.392.68]) und  auf  das  Übereinkommen  vom 
17. Dezember 2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 
der  Republik  Island  und  dem  Königreich  Norwegen  über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen  gestellten  Asylantrags  für  die  Durchführung  des  Asylverfahrens 
zuständig,

dass  der  Beschwerdeführer  gemäss  Treffer  der  Fingerabdruckdaten-
bank  der  Europäischen  Union  am  11.  Juli  2010  in  D.__________ 
aufgegriffen  worden  sei  und  die  zuständigen  D.__________ischen 
Behörden  mit  Anfrage  vom  26.  Juli  2010  um  Rückübernahme  des 
Beschwerdeführers ersucht worden seien,

dass mangels  Stellungnahme  eine  stillschweigende  Zustimmung 
D.__________s zur Übernahme des Beschwerdeführers vorliege,

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
oder  Verlängerung  –  bis  spätestens  am  26. März  2011  zu  erfolgen 
habe,

dass die Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich der Gewährung 
des rechtlichen Gehörs zu einer Wegweisung nach D.__________ kein 
Hindernis für eine Wegweisung dorthin darstellten,

dass D.__________ ein Rechtsstaat sei und der Beschwerdeführer im 
Fall  von  Problemen  mit  Landsleuten  bei  den  D.__________ischen 
Behörden um Schutz nachsuchen könne,

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dass  keine  Hinweise  vorlägen,  wonach  ihm  D.__________  diesen 
Schutz nicht gewähren würde,

dass somit auf das Asylgesuch nicht einzutreten sei, die Wegweisung 
aus der  Schweiz  die  Regelfolge des Nichteintretens auf  ein  Asylge-
such und der Vollzug der Wegweisung nach D.__________ zulässig, 
zumutbar und möglich sei,

dass der Beschwerdeführer durch seine Rechtsvertreterin mit Eingabe 
vom  28. Oktober 2010  gegen  diesen  Entscheid  beim  Bundesver-
waltungsgericht Beschwerde erheben und dabei beantragen liess, die 
angefochtene Verfügung sei aufzuheben und das Bundesamt sei anzu-
weisen, die Behandlung des Asylgesuches fortzusetzen,

dass der vorliegenden Beschwerde mit superprovisorischer und provi -
sorischer  Verfügung  die  aufschiebende  Wirkung  zu  erteilen  und  die 
zuständige kantonale Behörde anzuweisen sei, die Vollzugsbemühun-
gen sofort einzustellen,

dass  dem Beschwerdeführer  die  unentgeltliche  Rechtspflege  zu  ge-
währen und  von der  Erhebung eines  Kostenvorschusses abzusehen 
sei,

dass der  Beschwerde eine Vollmacht,  eine Fürsorgebestätigung und 
die Kopie eines Berichts der Schweizerischen Beobachtungsstelle für 
Asyl- und Ausländerrecht vom November 2009 beilagen,

dass  auf  die  Begründung  der  Begehren  sowie  die  eingereichten 
Beweismittel – soweit entscheidwesentlich – in den nachfolgenden Er-
wägungen eingegangen wird,

dass das Bundesverwaltungsgericht den Vollzug der Wegweisung mit 
Verfügung vom 29. Oktober 2010 per sofort aussetzte,

dass die vorinstanzlichen Akten am 2. November 2010 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

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und zieht in Erwägung,

dass das Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig  über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesge-
setzes  vom  20. Dezember 1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
[VwVG,  SR 172.021])  des  BFM  entscheidet  (Art. 105  AsylG  i.V.m. 
Art. 31-33 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [VGG, 
SR 173.32];  Art. 83  Bst.  d  Ziff.  1  des  Bundesgerichtsgesetzes  vom 
17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders  berührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde legitimiert ist (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und Art. 48 
Abs. 1 VwVG),

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde – 
unter  Vorbehalt  der  nachfolgenden  Erwägungen  –  einzutreten  ist 
(Art. 108 Abs. 2 AsylG sowie Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 VGG und 
Art. 52 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, um 
eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur  sum-
marisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass  gestützt  auf  Art. 111a  Abs. 1  AsylG  vorliegend  auf  einen 
Schriftenwechsel verzichtet wurde,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

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dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer  Entscheidung  an  die  Vorinstanz  zurückweist  (vgl.  Entschei-
dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 
[EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs mate-
riell  geprüft  hat,  weshalb  dem Bundesverwaltungsgericht  diesbezüg-
lich grundsätzlich volle Kognition zukommt, wobei sich diese Fragen – 
namentlich diejenigen hinsichtlich des Bestehens von Vollzugshinder-
nissen (Durchführbarkeit der Überstellung an den zuständigen Staat) – 
in  den  Dublin-Verfahren  bereits  vor  Erlass  des  Nichteintretensent-
scheides stellen,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass  der  Aufenthalt  des  Beschwerdeführers  in  D.__________ 
unbestritten blieb,

dass  bei  dieser  Sachlage  D.__________  für  die  Prüfung  seines 
Asylgesuchs zuständig ist,

dass die D.__________ischen Behörden das Ersuchen der Schweizer 
Behörden um Rückübernahme des Beschwerdeführers  innert  zweier 
Wochen  nicht  beantwortet  haben,  womit  die  Zuständigkeit 
D.__________s gemäss Dubliner Verfahrensregelung aufgrund der so 
genannten Verfristung definitiv geworden ist (vgl. Art. 20 Abs. 1 Dublin-
II-VO),

dass hinsichtlich des Einwandes des Beschwerdeführers zu den Ver-
hältnissen in D.__________ festzuhalten ist, dass D.__________ unter 
anderem Signatarstaat  des  Abkommens  vom 28. Juli  1951  über  die 
Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30), der Konvention vom 
4. November  1950  zum  Schutze  der  Menschenrechte  und  Grund-
freiheiten  (EMRK,  SR  0.101)  und  des  Übereinkommens  vom 
10. Dezember  1984  gegen  Folter  oder  andere  grausame, 
unmenschliche  oder  erniedrigende  Behandlung  oder  Strafe  (FoK, 
SR 0.105) ist,

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dass keine Hinweise dafür bestehen, wonach D.__________ sich nicht 
an die massgebenden völkerrechtlichen Bestimmungen, insbesondere 
an  das  Rückschiebungsverbot  oder  die  einschlägigen  Normen  der 
EMRK, halten würde,

dass zwar das D.__________ische Fürsorgesystem für Asylsuchende 
in der Kritik steht, in den Aufenthalts- und Verfahrensbedingungen für 
Personen,  welche  sich  im  Rahmen  eines  Asylverfahrens  in 
D.__________ aufhalten,  indessen  insgesamt  kein  Vollzugshindernis 
zu erkennen ist (Urteile des Bundesverwaltungsgerichts D-4053/2010 
vom10.  Juni  2010,  E-6195/2009  vom  30.  Oktober  2009  und  E-
4109/2009 vom 17. August 2009),

dass  Dublin-Rückkehrende  und  verletzliche  Personen  betreffend 
Unterbringung  von  den  D.__________ischen  Behörden  bevorzugt 
behandelt wer-den und sich – neben den staatlichen Strukturen – auch 
zahlreiche private Hilfsorganisationen der Betreuung von Asylsuchen-
den und Flüchtlingen annehmen,

dass unter diesen Umständen – entgegen der in der Beschwerde ver-
tretenen Meinung – keine Pflicht zur Begründung, warum kein Selbst-
eintrittsrecht ausgeübt wurde, besteht, 

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass  die  Anordnung  der  Wegweisung  nach  D.__________  der 
Systematik  des  Dublin-Verfahrens  entspricht  und  nach  dem 
Nichteintretensentscheid im Einklang mit der Bestimmung von Art.  44 
Abs. 1 AsylG steht, 

dass  im  Rahmen  des  Dublin-Verfahrens  –  bei  dem es  sich  um ein 
Überstellungsverfahren in den für  die Prüfung des Asylgesuches zu-
ständigen Staat handelt – systembedingt kein Raum bleibt für Ersatz -
massnahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.V.m. Art. 83 Abs. 1 
des Bundesgesetzes vom 16. Dezember  2005 über  die Ausländerin-
nen und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Dublin-Verfahrens stattfinden muss (vgl. vorstehende 
Erwägungen),

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dass  vorliegend  –  wie  aufgezeigt  –  kein  Anlass  zur  Ausübung  des 
Selbsteintrittsrechts (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO) beziehungsweise zur 
Anwendung der  Humanitären  Klausel  (Art.  15  Dublin-II-VO)  besteht, 
weshalb der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Wegweisung zu be-
stätigen ist,

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder unangemessen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde ab-
zuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist,

dass mit vorliegendem Urteil das Beschwerdeverfahren abgeschlossen 
ist, weshalb sich der Antrag auf Erteilung der aufschiebenden Wirkung 
als gegenstandslos erweist,

dass der am 29. Oktober 2010 verfügte Vollzugsstopp und das Gesuch 
um Verzicht auf die Erhebung eines Kostenvorschusses mit vorliegen-
dem Entscheid in der Hauptsache hinfällig werden,

das das mit der Beschwerde gestellte Gesuch um Gewährung der un-
entgeltlichen  Rechtspflege im Sinne von Art. 65  Abs. 1  VwVG abzu-
weisen ist,  da  die  Begehren,  wie  sich  aus den  vorstehenden  Erwä-
gungen  ergibt,  als  aussichtslos  zu  bezeichnen  waren,  weshalb  die 
kumulativen Voraussetzungen für  die Gewährung der unentgeltlichen 
Rechtspflege nicht erfüllt sind,

dass  bei  diesem Ausgang  des  Verfahrens  die  Kosten  von Fr. 600.-- 
(Art. 1-3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
und 5 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (Einschreiben, Beila-
ge: Einzahlungsschein)

- das  BFM,  Abteilung  Aufenthalt,  mit  den  Akten  Ref.-Nr.  (...)  (per 
Kurier; in Kopie)

- (zuständige kantonale Behörde) (in Kopie)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Hans Schürch Eva Zürcher

Versand: 

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