# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8a56beca-0df5-5322-96e5-0ece906d03d2
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-05-12
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht Beschwerdekammer 12.05.2025 BEK 2024 179
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_004_BEK-2024-179_2025-05-12.pdf

## Full Text

Kantonsgericht Schwyz

Beschluss vom 12. Mai 2025
BEK 2024 179

Mitwirkend Kantonsgerichtsvizepräsidentin Daniela Pérez-Steiner,
Kantonsrichterinnen Annelies Inglin und Viviane Liebherr,
Gerichtsschreiber Alen Draganovic.

In Sachen A.________,
Gesuchsteller und Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt B.________,

gegen

C.________,
Gesuchsgegner und Beschwerdegegner,
vertreten durch Rechtsanwalt D.________,

betreffend provisorische Rechtsöffnung
(Beschwerde gegen die Verfügung der Einzelrichterin am Bezirksgericht Höfe 
vom 30. Oktober 2024, ZES 2024 578);-

hat die Beschwerdekammer,

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nachdem sich ergeben und in Erwägung:

1. Mit Eingabe vom 10. Oktober 2023 stellte der Gesuchsteller folgendes 
Rechtsbegehren (Vi-act. A/I):

In der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts Höfe sei für die Förderung 
von CHF 926’558.88 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. September 2023 die 
provisorische Rechtsöffnung (Art. 82 SchKG) zu erteilen, gestützt auf fol-
gende Rechtsöffnungstitel:

- Aktienkaufvertrag vom 15. September 2022,

unter Kosten und Entschädigungsfolge zu Lasten der Gesuchsgegner-
schaft.

Am 26. Februar 2024 verfügte die Vorinstanz, dem Gesuchsteller werde in der 
Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts Höfe für den Betrag von 
Fr. 926’558.88 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. September 2023 provisorische 
Rechtsöffnung erteilt (Vi-act. A/V, Dispositivziffer 1). Das Kantonsgericht hob 
diese Verfügung mit Beschluss vom 31. Mai 2024 auf und wies die Sache im 
Sinne der Erwägungen zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück (Vi-
act. A/VI, Dispositivziffer 1). 

Die Vorinstanz verfügte am 30. Oktober 2024 was folgt (Vi-act. A/A; angef. 
Verfügung):

1. Das Gesuch wird abgewiesen.

2.1 Die Gerichtskosten für das erstinstanzliche Verfahren in Höhe von 
CHF 2’000.00 werden dem Gesuchsteller auferlegt und von seinem 
geleisteten Kostenvorschuss in der Höhe von CHF 2’000.00 bezo-
gen.

2.2 Die Kosten des Beschwerdeverfahrens vor dem Kantonsgericht 
Schwyz (BEK 2024 53) von CHF 3’000.00 werden dem Gesuchstel-
ler auferlegt. Diese wurden vom Kostenvorschuss des Gesuchsgeg-
ners (Beschwerdeführers) im Beschwerdeverfahren bezogen. Der 
Gesuchsteller hat dem Gesuchsgegner unter dem Titel des Ge-

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richtskostenersatzes für das Beschwerdeverfahren CHF 3’000.00 zu 
bezahlen. 

3. Der Gesuchsteller hat dem Gesuchsgegner eine Parteientschädi-
gung von CHF 2’500.00 (inkl. MWST und Auslagen) für das erstin-
stanzliche und CHF 1’000.00 (inkl. MWST und Auslagen) für das 
Beschwerdeverfahren zu bezahlen.

4. [Rechtsmittelbelehrung]

5. [Zufertigung]

Gegen diese Verfügung erhob der Gesuchsteller bzw. Beschwerdeführer am 
8. November 2024 Beschwerde beim Kantonsgericht und stellte folgende 
Rechtsbegehren (KG-act. 1):

1. Es sei die vorinstanzliche Verfügung aufzuheben und es sei dem 
Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xx des Betreibungsamts Hö-
fe für die Forderung von CHF 926’558.88 nebst Zins zu 5 % seit 
dem 1. September 2023 die provisorische Rechtsöffnung zu erteilen;

2. unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerde-
gegners.

Der Gesuchs- bzw. Beschwerdegegner reichte am 25. November 2024 die 
Beschwerdeantwort ein und beantragte die Abweisung der Beschwerde unter 
Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers (KG-
act. 7).

2. a) Gegen den Rechtsöffnungsentscheid steht den Parteien das Rechts-
mittel der Beschwerde offen (Art. 319 lit. a i.V.m. Art. 309 lit. b Ziff. 3 ZPO). Mit 
der Beschwerde kann die unrichtige Rechtsanwendung und die offensichtlich 
unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 320 
ZPO). Unrichtig ist die Rechtsanwendung, wenn eine Rechtsnorm falsch oder 
gar nicht angewandt wird, obwohl sie anwendbar wäre (Stauber, in: ZPO-
Rechtsmittel, Kommentar zu Art. 308-327a ZPO, Art. 320 ZPO N 3 i.V.m. 
Art.  310 ZPO N 5 und 9). Rechtsfragen sind insbesondere die Subsumtion 

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des Sachverhalts unter die einschlägigen Normen, die richtige Bestimmung 
der Rechtsfolgen, aber auch die Regeln über die Beweislast, das Beweismass 
und die Substantiierungspflicht (Schwendener, in: Brunner/Schwander/Vischer 
[Hrsg.], Kommentar Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. A. 2025, Art. 320 
ZPO N 20 f.; Freiburghaus/Afheldt, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenber-
ger, Kommentar zur ZPO, 4. A. 2025, Art. 320 ZPO N 6). Demgegenüber ist 
die Beschwerdeinstanz grundsätzlich an die Sachverhaltsfeststellungen der 
Vorinstanz gebunden. Die unrichtige Feststellung des Sachverhalts kann nur 
gerügt werden, wenn diese offensichtlich unrichtig, d.h. willkürlich ist. Willkür-
lich ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, mit 
der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkun-
digen Versehen beruht (z.B. Aktenwidrigkeit) oder sich sachlich in keiner Wei-
se rechtfertigen lässt (Stauber, a.a.O., Art. 320 ZPO N 16, m.w.H.; Schwen-
dener, a.a.O., Art. 320 ZPO N 9 und 13; Freiburghaus/Afheldt, a.a.O., Art. 320 
ZPO N 6). Tatfragen sind insbesondere die Würdigung der Beweismittel und 
die daraus gezogenen Schlussfolgerungen (Schwendener, a.a.O., Art. 320 
ZPO N 19). Willkür liegt daher u.a. vor, wenn ein Gericht eine Feststellung auf 
Grund einer willkürlichen Beweiswürdigung trifft oder eine beweisbedürftige 
Tatsache als bewiesen annimmt, obwohl die Akten darüber keinen Aufschluss 
geben (Spühler, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schweizerische Zivilprozessordnung, 4. A. 2024, Art. 320 ZPO N 3). Neue 
Anträge, neue Tatsachenbehauptungen und neue Beweismittel sind im Be-
schwerdeverfahren grundsätzlich ausgeschlossen (Art. 326 Abs. 1 ZPO; 
vgl. Art. 326 Abs. 2 ZPO; siehe zum Ganzen Kantonsgericht Schwyz, BEK 
2023 66 vom 11. Dezember 2023, E. 2).

b) Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts bindet ein bundesgericht-
licher Rückweisungsentscheid sowohl das Bundesgericht selbst als auch die 
kantonalen Instanzen. Im Falle eines Rückweisungsentscheids hat die mit der 
Neubeurteilung befasste kantonale Instanz die rechtliche Beurteilung, mit der 

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die Rückweisung begründet wird, ihrer Entscheidung zugrunde zu legen. We-
gen dieser Bindung der Gerichte ist es diesen wie auch den Parteien ver-
wehrt, die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rück-
weisungsentscheid ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung 
gezogen worden waren. Wird die Sache zur Ergänzung des Sachverhalts 
zurückgewiesen, so bedeutet dies nicht, dass auf jegliche verbindlichen Sach-
verhaltsfeststellungen zurückgekommen werden könnte. Die Bindungswirkung 
bringt es mit sich, dass der Beurteilung des Rechtsstreits grundsätzlich kein 
anderer als der bisherige Sachverhalt unterstellt werden darf. Die Neubeurtei-
lung beschränkt sich auf den Rahmen und die Elemente des Sachverhalts, zu 
deren Klärung die Sache im Rückweisungsentscheid zurückgewiesen wurde. 
Vorbehalten bleiben allenfalls zulässige Noven, die sich indes im Rahmen 
jenes Tatsachenkomplexes bewegen müssen, den die Vorinstanz nach Mass-
gabe des Rückweisungsentscheids neu zu beurteilen hat (BGE 143 IV 214, 
E. 5.2.1; BGer 5A_593/2021 vom 29. Oktober 2021, E. 1.2.1 mit Hinweisen). 

Die dargelegte Bindungswirkung bundesgerichtlicher Entscheide stellt ein all-
gemeines Prinzip des Zivilprozessrechts dar und gilt auch für Entscheide kan-
tonaler Rechtsmittelinstanzen, sowohl bezüglich Bindung der Vorinstanz als 
auch der Zweitinstanz bei einer erneuten Rechtsmittelerhebung (vgl. BGE 140 
III 466, E. 4.2.1 mit Hinweisen; vgl. Kantonsgericht Freiburg, Urteil 101 2021 
220 vom 19. Januar 2022, E. 2.1; vgl. Obergericht Zürich, RT170014 vom 
3. März 2017, E. III.2; vgl. Brunner/Vischer, in: Oberhammer/Domej/Haas 
[Hrsg.], Kurzkommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. A. 2021, 
Art. 318 ZPO N 4; vgl. Spühler, a.a.O., Art. 318 ZPO N 4 sowie Art. 327 ZPO 
N 10; vgl. § 7 Abs. 1 JG [SRSZ 231.110]).

3. a) Die Vorinstanz erwog zusammengefasst, der Beschwerdeführer stüt-
ze sich zur Begründung seines Rechtsöffnungsgesuchs auf den Aktienkauf-
vertrag vom 15. September 2022, worin er vom Beschwerdegegner 55’365 

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Aktien zum Preis von Fr. 84’047.50 erworben und gleichzeitig ein Verkaufs-
recht erhalten habe, wonach der Beschwerdegegner nach Ausübung des dem 
Beschwerdeführer zustehenden Verkaufsrechts („put option“) verpflichtet sei, 
die Aktien zu einem Preis von Fr. 1’009’606.38 zurückzukaufen. Unbestritten 
seien der Abschluss des Aktienkaufvertrags sowie die Vereinbarung einer „put 
option“. Demgegenüber sei bestritten, dass ein Verfügungsgeschäft betreffend 
Aktienübertragung vorliege, der Beschwerdeführer Aktionär geworden sei und 
die „put option“ habe ausüben können, mithin dass ein Rechtsöffnungstitel 
vorliege. Die Klausel in Ziff. 1.3 des Aktienkaufvertrags betreffe nicht nur das 
Verpflichtungsgeschäft, sondern auch das Verfügungsgeschäft, weil die Klau-
sel die Übertragung des Eigentums auf den Zeitpunkt der Unterzeichnung des 
Aktienkaufvertrags erkläre. Allerdings gelinge es dem Beschwerdeführer nicht, 
die Zustimmung des Verwaltungsrats mit dem Schreiben vom 16. September 
2022 nachzuweisen, weil dieses höchstens als Indiz für den Genehmigungs-
beschluss und den Aktienbucheintrag dienen könne. Ebenso wenig stelle der 
Aktienkaufvertrag eine solche Zustimmung des Verwaltungsrats dar, weil die 
(teilweise ehemaligen) Verwaltungsräte nicht in ihrer Eigenschaft als Verwal-
tungsräte der E.________SA, sondern als Aktionäre aufgetreten seien, Herr 
F.________ überdies ausschliesslich für die G.________ Sarl gehandelt habe 
und entsprechend die Formalitäten eines Gesamtverwaltungsratsbeschlusses 
nicht erfüllt seien. Dem Beschwerdeführer gelinge demnach der Nachweis 
nicht, dass ihm die Aktien rechtswirksam übertragen worden seien, weshalb 
die rechtswirksame Ausübung der „put option“ nicht bewiesen und das 
Rechtsöffnungsgesuch abzuweisen sei (angef. Verfügung, E. 2.1 und 4.2 f.).

b) Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, die Vorinstanz halte 
zutreffend fest, dass der Aktienkaufvertrag sowohl Verpflichtungs- als auch 
Verfügungsgeschäft darstelle. Sie verletze aber die mit Blick auf Art. 718 OR 
entwickelten Grundsätze zur Wissensvertretung. Alle Verwaltungsräte der 
E.________SA hätten den Aktienkaufvertrag unterzeichnet. Zu dieser Zeit 

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hätten sie von der rechtsgültigen Übertragung gewusst sowie vom Umstand, 
dass der Beschwerdeführer habe Aktionär werden wollen. Ausserdem hätten 
sie den Beschwerdeführer als neuen Aktionär gewollt, was durch die Unter-
zeichnung des Vertrags belegt werde. Dieses Wissen und Wollen sei der 
E.________SA zuzurechnen. Die Unterzeichnung des Aktienkaufvertrags stel-
le daher einen materiellen Beschluss des Verwaltungsrats der E.________SA 
dar. Unbestrittenermassen habe die E.________SA die Übertragung der Akti-
en aber ohnehin nie abgelehnt, weshalb die Zustimmung nach Art. 685c 
Abs. 3 OR als erteilt gelte. Betreffend Beginn der Frist nach Art. 685c Abs. 3 
OR sei auf den Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung abzustellen, jedoch 
spätestens auf denjenigen der Bestätigung des Verwaltungsratspräsidenten 
vom 16. September 2022. Darüber hinaus stelle das Bestätigungsschreiben 
vom 16. September 2022 eine rechtsverbindliche Erklärung der Gesellschaft 
hinsichtlich der Zustimmung zur Übertragung der Aktien dar. Dieses stimme 
denn auch mit den Eintragungen im Aktienbuch der E.________SA überein. 
Die Kopien aus dem Aktienbuch seien zwar neue Beweismittel, doch seien sie 
zulässig, weil die Vorinstanz eine neue, von ihrer ersten Verfügung abwei-
chende rechtliche Würdigung vorgenommen habe, welche die Beschwerdein-
stanz nicht vorgegeben habe, und sie dem Beschwerdeführer diesbezüglich 
das rechtliche Gehör nicht gewährt habe (zum Ganzen KG-act. 1, Rn. 7 ff.).

c) Der Beschwerdegegner bringt zusammengefasst vor, der Beschwerde-
führer sei im Zeitpunkt der Ausübung der Option am 30. Juni 2023 nicht Aktio-
när der E.________SA gewesen, womit mangels Anerbieten der Gegenleis-
tung kein Rechtsöffnungstitel bezüglich Kaufpreisforderung vorliege. Ebenso 
wenig sei bis zum 30. Juni 2023 ein Genehmigungsbeschluss erfolgt oder die 
Frist nach Art. 685c Abs. 3 OR abgelaufen. Den Aktienkaufvertrag habe der 
Beschwerdegegner frühestens am 19. April 2023 unterschreiben können. Der 
Beschwerdeführer sei bösgläubig und verwende gefälschte Dokumente. Weil 
der Beschwerdeführer in der Beschwerdeschrift erstmalig vorbringe, der Ab-

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lauf der Frist nach Art. 685c Abs. 3 OR habe die Genehmigung bewirkt, und 
die beiden Aktienbuchkopien einreiche, sei dem Beschwerdegegner Gelegen-
heit zu geben, die E-Mail vom 19. April 2023 nachzureichen, um das Gegen-
teil zu beweisen. Des Weiteren seien die Ausführungen zur Wissenszurech-
nung betreffend Art. 718 OR nicht einschlägig. Vielmehr sei Art. 713 OR an-
wendbar, doch werde bestritten, dass eine Beschlussfassung auf einem der 
drei Wege nach Art. 713 Abs. 2 OR stattgefunden habe und ein Protokoll nach 
Art. 713 Abs. 3 OR geführt oder unterzeichnet worden sei. Der Aktienkaufver-
trag könne auch nicht einem Verwaltungsratsprotokoll gleichgesetzt werden, 
weil der Beschwerdegegner kein Verwaltungsratsmitglied sei und diesen im 
April 2023 unterzeichnet habe. Ebenso wenig stelle der Aktienkaufvertrag eine 
Genehmigung durch den Verwaltungsrat dar, weil dies in diesem Fall praxis-
gemäss anders gehandhabt worden wäre. Dies gelte umso mehr, als Herr 
F.________ für die G.________ Sarl unterschrieben habe. Ferner sei Ziff. 1.3 
des Aktienkaufvertrags keine Abtretungserklärung, sondern Teil des Verpflich-
tungsgeschäfts und regle, zu welchem Zeitpunkt der Übergang der Aktien er-
folgen solle. Mangels Rechtsöffnungstitels sei das Gesuch somit abzuweisen 
(zum Ganzen KG-act. 7, lit. C Rz. 1 ff.). 

4. a) aa) Beruht die Forderung auf einer durch öffentliche Urkunde festge-
stellten oder durch Unterschrift bekräftigten Schuldanerkennung, kann der 
Gläubiger die provisorische Rechtsöffnung verlangen (Art. 82 Abs. 1 SchKG). 
Eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG liegt vor, wenn 
daraus der vorbehalts- und bedingungslose Wille des Betriebenen hervorgeht, 
dem Betreibenden eine bestimmte oder leicht bestimmbare Geldsumme zu 
zahlen (BGE 145 III 20 = Pra 108 [2019] Nr. 5, E. 4.1.1 mit Hinweis). Ist die 
Schuldanerkennung (suspensiv) bedingt, bildet sie einen provisorischen 
Rechtsöffnungstitel, wenn der Schuldner liquide nachweisen kann, dass die 
Bedingung eingetreten ist (BGer 5A_14/2018 vom 11. März 2019, E. 3.4.1). 
Der Richter spricht die provisorische Rechtsöffnung aus, sofern der Betriebe-

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ne nicht Einwendungen, welche die Schuldanerkennung entkräften, sofort 
glaubhaft macht (Art. 82 Abs. 2 SchKG). Alle Einwendungen und Einreden, 
die zivilrechtliche Bedeutung haben, sind zu hören; sie sind grundsätzlich 
durch Urkunden geltend zu machen (BGE 145 III 20 = Pra 108 [2019] Nr. 5, 
E. 4.1.2 mit Hinweisen). Das Rechtsöffnungsverfahren ist ein reines Vollstre-
ckungsverfahren. Ziel des Rechtsöffnungsverfahrens ist nicht die Feststellung 
des materiellen Bestandes der in Betreibung gesetzten Forderung, sondern 
des Vorliegens eines für die Rechtsöffnung tauglichen Titels (BGE 148 III 30, 
E. 2.2; 142 III 720, E. 4.1; 132 III 140, E. 4.1.1; siehe zum Ganzen 
BGer 5A_799/2022 vom 26. Mai 2023, E. 2.3.2).  

Ein schriftlicher Vertrag taugt grundsätzlich als Rechtsöffnungstitel für den 
Geldbetrag, dessen Zahlung dem Betriebenen obliegt, wenn die Vorausset-
zungen der Fälligkeit der Schuld vorliegen und insbesondere bei zweiseitigen 
Verträgen, wenn der Betreibende nachweist, dass er die Leistungen erbrach-
te, von denen die Fälligkeit abhängt. Ein zweiseitiger Vertrag gilt daher nur 
dann als Schuldanerkennung, wenn der Betreibende die gesetzlichen oder 
vertraglichen Pflichten – die vor oder im Moment der Zahlung, deren Einzie-
hung er verlangt, fällig sind – erfüllt oder deren Einhaltung garantiert, das 
heisst, wenn er im Gegenzug seine Leistung erbracht oder deren Erbringung 
angeboten hat. Beruft sich der Betreibungsschuldner auf eine Nichterfüllung 
im engeren Sinne, bestreitet er, dass mit dem entstandenen synallagmati-
schen Vertrag eine Schuldanerkennung im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG 
vorliegt. Dies stellt keine Einwendung im Sinne von Art. 82 Abs. 2 SchKG dar, 
die der Schuldner glaubhaft machen müsste. Vielmehr ist aufgrund der Be-
streitung fraglich, ob der Vertrag als Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 
Abs. 1 SchKG zuzulassen ist. Es obliegt jedoch dem betreibenden Gläubiger 
zu begründen und nachzuweisen, dass er über einen solchen Titel verfügt 
(zum Ganzen BGE 145 III 20 = Pra 108 [2019] Nr. 5, E. 4.1.1 und 4.3.2 f. 
m.w.H.). Der Gläubiger kann sich indes nicht auf die Erleichterung des Be-

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weismasses in Art. 82 Abs. 2 SchKG berufen. Er muss das Vorliegen eines 
Rechtsöffnungstitels beweisen (BGer Urteil 5A_741/2013 vom 3. April 2014, 
E. 3.1.3; Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 82 SchKG N 89a m.w.H.)

bb) Ob ein gültiger Rechtsöffnungstitel vorliegt, prüft das Gericht grundsätz-
lich von Amtes wegen (BGE 147 III 176, E. 4.2.1). Nach der Rechtsprechung 
zu den Anforderungen an die Begründung, sei es der Berufung (Art. 308 ff. 
ZPO) oder der Beschwerde (Art. 319 ff. ZPO), zeichnet sich das zweitinstanz-
liche Verfahren allerdings dadurch aus, dass bereits eine richterliche Beurtei-
lung des Streits vorliegt. Die Rechtsmittelinstanz ist nicht gehalten, den erstin-
stanzlichen Entscheid losgelöst von konkreten Anhaltspunkten in den schriftli-
chen Begründungen der Parteien von sich aus in jede Richtung hin auf mögli-
che Mängel zu untersuchen, die eine Gutheissung des Rechtsmittels ermögli-
chen könnten (BGer 4A_397/2016 vom 30. November 2016, E. 3.1 mit weite-
ren Hinweisen). Abgesehen von offensichtlichen Mängeln beschränkt sie sich 
vielmehr darauf, die Beanstandungen zu beurteilen, welche die Parteien ge-
gen das erstinstanzliche Urteil erheben (BGE 142 III 413, E. 2.2.4 mit weiteren 
Hinweisen, bestätigt etwa in den Urteilen 5A_164/2019 vom 20. Mai 2020 
E. 5.2.3, nicht publ. in BGE 146 III 203, und 5A_717/2019 vom 20. April 2020 
E. 2.2). Die vorgebrachten Beanstandungen geben zwar das Prüfprogramm 
vor, binden die Rechtsmittelinstanz aber grundsätzlich nicht an die Argumen-
te, mit denen diese begründet werden (BGer 4A_397/2016 vom 30. November 
2016, E. 3.1; BGer  5A_247/2013 vom 15. Oktober 2013, E. 3.1 ff.). Dasselbe 
gilt mit Bezug auf die Voraussetzungen, unter denen die Rechtsmittelinstanz 
das Recht von Amtes wegen anwendet. Denn betreffend den Beschwerde-
grund der unrichtigen Rechtsanwendung ist die Prüfungsbefugnis der 
Rechtsmittelinstanz im Beschwerde- und im Berufungsverfahren dieselbe 
(Art. 320 lit. a und Art. 310 lit. a ZPO; zum Ganzen BGE 147 III 176, E. 4.2.1; 

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zur Kognition betreffend Sachverhaltsfeststellung im Beschwerdeverfahren 
siehe E. 2).

cc) Die Aktienübertragung besteht aus (formfreiem) Verpflichtungs- und 
(formgebundenem) Verfügungsgeschäft (Obergericht Zürich, RT220145 vom 
29. November 2022, E. 5.3; Blum, Rechtsmängel bei der Übertragung von 
Aktien, in: AJP/PJA 6/2007 S. 694 ff., S. 696). Unverbriefte Namenaktien kön-
nen nur mittels Forderungszession und entsprechend mit schriftlicher Abtre-
tungserklärung übertragen werden (BGer 4A_188/2020 vom 3. September 
2020, E. 5; Obergericht Zürich, Urteil RT220145 vom 29. November 2022, 
E. 5.3). Hierfür bedarf der Zedent der Verfügungsmacht über die abzutreten-
den Aktien, ansonsten die Zession unwirksam ist (Obergericht Zürich, 
RT220145 vom 29. November 2022, E. 5.3; Girsberger/Hermann, in: Widmer 
Lüchinger/Oser [Hrsg.], Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 7. A. 2020, 
Art. 164 OR N 9 m.w.H. sowie N 17 mit Verweis auf BGE 130 III 248 = Pra 93 
[2004] Nr. 83, E. 4.1, und BGer 4A_302/2016 vom 16. November 2016, 
E. 2.1.1). 

Der Aktionär hat Anspruch auf Eintragung ins Aktienbuch, wenn er sich ge-
genüber der Gesellschaft zu legitimieren vermag. Dies geschieht durch ein 
Gesuch um Eintragung bzw. im Falle von vinkulierten Namenaktien mit dem 
Gesuch um Genehmigung (BGer 4A_251/2023 vom 20. Oktober 2023, 
E. 7.1). Laut Art. 686 Abs. 2 OR setzt die Eintragung einen Ausweis über den 
Erwerb der Aktie zu Eigentum oder die Begründung einer Nutzniessung vor-
aus. Im Normalfall bedeutet dies, dass der Gesellschaft entweder der mit dem 
Indossament versehene Titel oder allenfalls die schriftliche Abtretungser-
klärung vorzulegen ist (du Pasquier/Wolf, in: Watter/Vogt [Hrsg.], Basler 
Kommentar, Obligationenrecht II, 6. A. 2024, Art. 686 OR N 6). Bei nicht ko-
tierten vinkulierten Namenaktien muss zusätzlich die Zustimmung des Verwal-
tungsrats vorliegen. Ohne Zustimmung gibt es bei derartigen Aktien keinen 

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Rechtsübergang und es bleiben trotz Indossament oder Abtretungserklärung 
alle mit der Aktie verknüpften Rechte beim Veräusserer (Art. 685c Abs. 1 OR; 
BGer 4A_251/2023 vom 20. Oktober 2023, E. 7.1). Lehnt die Gesellschaft das 
Gesuch um Zustimmung innert dreier Monate nach Erhalt nicht oder zu Un-
recht ab, so gilt die Zustimmung als erteilt (Art. 685c Abs. 3 OR).

b) aa) Im Beschwerdeverfahren unumstritten ist, dass der Aktienkaufver-
trag vom 15. September 2022 (Vi-KB 2) einen synallagmatischen Vertrag dar-
stellt und grundsätzlich als Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 
SchKG taugt. Ferner unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer sein Opti-
onsrecht gemäss Ziff. 4.1 des Vertrags rechtzeitig ausübte (Vi-KB 3-5), um 
den Beschwerdegegner zum Rückkauf der 55’365 Aktien der E.________SA 
zu einem Preis von Fr. 1’009’606.38 (abzüglich des gewährten Darlehens von 
Fr. 83’047.50 [vgl. Vi-KB 2, Ziff. 1.1 f. und 2; vgl. Vi-KB 1]) zu verpflichten 
(vgl. Vi-KB 2, Ziff. 4.1-4.3). Ebenso unbestritten ist, dass der Verwaltungsrat 
der E.________SA gemäss ihrer Statuten der Übertragung der Aktien zu-
stimmen muss (Vi-act. A/III, Rz. 5; Vi-KB 7, Art. 7; vgl. Art. 685a Abs. 1 OR).

bb) Der Beschwerdegegner ist der Auffassung, dass der Beschwerdeführer 
nie Eigentümer der besagten Aktien geworden sei, weil es u.a. an der Ge-
nehmigung i.S.v. Art. 685c OR fehle, und er die Aktien somit nicht zurückver-
kaufen könne bzw. sein Optionsrecht nicht habe wahrnehmen können (KG-
act. 7, lit. C Rz. 8 ff.). Damit bestritt der Beschwerdegegner, dass sämtliche 
Pflichten, die zur Qualifikation als Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 
Abs. 2 SchKG notwendig wären, erfüllt seien (vgl. E. 4a/aa). Aufgrund dessen 
hatte der Beschwerdeführer seine Verfügungsmacht über die Aktien zu be-
weisen und mithin, dass er über einen Rechtsöffnungstitel im Sinne von 
Art. 82 Abs. 2 SchKG verfügt (siehe E. 4a/aa und 4a/cc). Dazu zählt insbe-
sondere die für die Übertragung der Aktien notwendige Genehmigung durch 
den Verwaltungsrat (vgl. E. 4a/cc).

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cc) Das fehlende Eigentum an den Aktien brachte der Beschwerdegegner 
bereits in der Gesuchsantwort vom 9. November 2023 vor (Vi-act. A/II, Ziff. II 
Rz. 2 ff.). Daraufhin begründete der Beschwerdeführer u.a. das Vorliegen ei-
nes Genehmigungsbeschlusses mit dem Umstand, dass alle Verwaltungsräte 
den Aktienkaufvertrag unterschrieben hätten, sowie mit Verweis auf Ziff. 3 lit. d 
des Aktienkaufvertrags, wonach die Zustimmung zur Übertragung durch alle 
notwendigen gesellschaftsrechtlichen Handlungen erteilt worden sei, und mit 
Verweis auf das Schreiben des Verwaltungsratspräsidenten vom 16. Septem-
ber 2022 (Vi-act. A/III, Rz. 5 f.; Vi-KB 8). Diese Ausführungen bestritt der Be-
schwerdegegner in seiner vorinstanzlichen Eingabe vom 3. Januar 2024 (Vi-
act. A/IV, Ziff. II Rz. 8 f.). Ebenso bestritt der Beschwerdegegner das Vorlie-
gen eines Genehmigungsbeschlusses des Verwaltungsrats der 
E.________SA im Rahmen des ersten Beschwerdeverfahrens am Kantonsge-
richt (BEK 2024 53, Beschwerde vom 11. März 2024, lit. C Rz. 8). Im vorlie-
genden Beschwerdeverfahren begründet der Beschwerdeführer den Geneh-
migungsbeschluss mit der Unterzeichnung des Aktienkaufvertrags durch alle 
Verwaltungsräte der E.________SA und dem Schreiben des Verwaltungs-
ratspräsidenten vom 16. September 2022. Überdies bringt er vor, dass die 
Zustimmung jedenfalls mangels Ablehnung innert drei Monaten gemäss 
Art. 685c Abs. 3 OR als erteilt gelte und für den Beginn der dreimonatigen 
Frist auf den Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung abzustellen sei (KG-act. 1, 
Rz. 10 ff). Diese Ausführungen bestreitet der Beschwerdegegner wiederum 
(siehe vorne E. 3c).

Der Beschwerdeführer stützt sich erstmals im vorliegenden Beschwerdever-
fahren auf Art. 685c Abs. 3 OR und macht entsprechend erstmals (sinn-
gemäss) geltend, dass ein Gesuch um Genehmigung vorliege, dem Verwal-
tungsrat der E.________SA zugegangen sei und die dreimonatige Frist ohne 
Ablehnung des Gesuchs vor dem 30. Juni 2023 abgelaufen sei. Weder im vor-
instanzlichen Verfahren noch im ersten Beschwerdeverfahren brachte der 

Kantonsgericht Schwyz 14

Beschwerdeführer diese Tatsachenbehauptungen vor. Insbesondere reichte 
er auch kein Genehmigungsgesuch ein und legte ebenso wenig dar, worin ein 
solches zu erblicken sei, wann dieses dem Verwaltungsrat zugegangen und 
dass bzw. wann die Frist abgelaufen sein soll. Nachdem der Beschwerdegeg-
ner bereits vor der erstinstanzlichen Verfügung vom 26. Februar 2024 die 
Ausführungen des Beschwerdeführers bezüglich Genehmigungsbeschluss 
bestritt und der Beschwerdeführer das Vorliegen eines Rechtsöffnungstitel 
begründen und beweisen muss, wozu in diesem Fall u.a. auch Begründung 
und Beweis der Genehmigung der Aktienübertragung gehört, hätte es sich 
aufgedrängt und war dem Beschwerdeführer ebenso zumutbar, die nötigen 
Tatsachenbehauptungen und Beweismittel – namentlich im Zusammenhang 
mit Art. 685c Abs. 3 OR – im vorinstanzlichen Verfahren noch vor der Verfü-
gung vom 26. Februar 2024 einzubringen, zumal er in diesem Zeitpunkt noch 
nicht wissen und nicht davon ausgehen konnte, ob bzw. dass die Vorinstanz 
das Vorliegen des Genehmigungsbeschlusses als bewiesen erachten würde. 
Daher handelt es sich diesbezüglich um unzulässige Noven (Art. 326 Abs. 1 
ZPO). Dies gilt ebenso für die neu eingereichten Kopien aus dem Aktienbuch 
der E.________SA. Dass er diese im vorinstanzlichen Verfahren nicht habe 
erhältlich machen und einreichen können, legt er weder substanziiert dar noch 
belegt er dies. Im Übrigen ist – trotz Beweismittelbeschränkung im summari-
schen Verfahren (vgl. Art. 254 ZPO) – die Edition von Urkunden, die einen 
Bedingungseintritt nachweisen, sich aber in den Händen der Gegenpartei oder 
Dritter befinden und welche die Partei auf andere Weise nicht in den Prozess 
einbringen kann, zulässig (Staehelin, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Bas-
ler Kommentar, Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. A. 2021, Art. 84 SchKG 
N 57). Die Gesellschaft ist denn auch grundsätzlich editionspflichtig (Art. 160 
ZPO; vgl. nachfolgend E. 4b/dd betreffend das Verwaltungsratsprotokoll). Da-
her wäre es dem Beschwerdeführer jedenfalls möglich gewesen, entspre-
chende Beweisanträge zu stellen und die Edition der Dokumente zu verlan-
gen, welche die Genehmigung belegen, wenn er diese nicht anderweitig er-

Kantonsgericht Schwyz 15

hältlich machen konnte, zumal die Genehmigung eine Bedingung für die Über-
tragung der Aktien und mithin für das Vorliegen eines Rechtsöffnungstitels im 
zu beurteilenden Fall darstellt (siehe vorne E. 4b/bb). Dass die Gesellschaft 
die Herausgabe hätte verweigern können, brachte der Beschwerdeführer we-
der vor noch ist dies ersichtlich, insbesondere weil die Edition auf Auszüge der 
entsprechenden Urkunden betreffend den Beschwerdeführer und die Geneh-
migung der Aktienübertragung hätte beschränkt werden können.

dd) Das Kantonsgericht hielt in E. 4c/bb des Rückweisungsentscheids (Vi-
act. A/VI) bezüglich des Schreibens des Verwaltungsratspräsidenten der 
E.________SA vom 16. September 2022 (Vi-KB 8) fest: „Für den erwähnten 
Aktienbucheintrag und Genehmigungsbeschluss des Verwaltungsrats stellt 
das Schreiben mangels Einreichung des besagten Beschlusses und eines 
entsprechenden Auszugs aus dem Aktienbuch aber ohnehin keinen konkreten 
Beweis, sondern höchstens ein Indiz dar.“ Gestützt darauf erachtete die Vor-
instanz die Zustimmung des Verwaltungsrats durch das Schreiben vom 
16. September 2022 als nicht nachgewiesen und prüfte, ob der Aktienkaufver-
trag die erforderliche Genehmigung darstelle (angef. Verfügung, E. 4.3). Auf-
grund der Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids ist diese Erwägung 
der Vorinstanz nicht zu beanstanden (siehe vorne E. 2b).

Selbst wenn im Rückweisungsentscheid diesbezüglich keine verbindlichen 
Vorgaben vorlägen, wäre die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz aus den 
folgenden Gründen zutreffend, jedenfalls aber nicht willkürlich: Der Verwal-
tungsrat fasst seine Beschlüsse mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen 
(Art. 713 Abs. 1 OR). Dass der Verwaltungsratspräsident in dieser Angele-
genheit allein beschlussfähig gewesen sei, bringt der Beschwerdeführer nicht 
vor und dies ist im Übrigen gemäss Statuten auch nicht der Fall (Vi-KB 7, 
Art. 25). Das nur vom Verwaltungsratspräsidenten stammende Schreiben vom 
16. September 2022 vermag einen Genehmigungsbeschluss des Verwal-

Kantonsgericht Schwyz 16

tungsrats mithin nicht zu ersetzen. Ausserdem ist über die Verhandlungen und 
Beschlüsse des Verwaltungsrats ein Protokoll zu führen, das vom Vorsitzen-
den und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist (Art. 713 Abs. 3). Das Proto-
koll ist zwar nicht Voraussetzung für die Gültigkeit der Verhandlungen und 
Beschlüsse, doch dient es zu deren Nachweis (Wernli, in: Watter/Vogt [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 6. A. 2024, Art. 713 OR N 25). Allge-
mein muss das Protokoll genügend bestimmte Angaben für die Überprüfung 
des ordnungsgemässen Zustandekommens von Beschlüssen enthalten 
(Wernli, a.a.O., Art. 713 OR N 32; Böckli, Schweizer Aktienrecht, 5. A. 2022, 
§ 9 N 190). Mangels solcher Angaben – insbesondere hinsichtlich der Anwe-
senheit der Verwaltungsräte sowie ihrer Voten – und der Unterschrift des Pro-
tokollführers stellt das Schreiben vom 16. September 2022 ebenso wenig ein 
Protokoll über die Verhandlung oder den Genehmigungsbeschluss des Ver-
waltungsrats dar und lässt die Überprüfung des ordnungsgemässen Zustan-
dekommens des angeblichen Beschlusses nicht zu. Der Verwaltungsratsprä-
sident bestätigte in diesem Schreiben zwar die Genehmigung der Übertragung 
durch den Verwaltungsrat und den Eintrag ins Aktienbuch. Allerdings stellt 
dies in Anbetracht der vorangehenden Ausführungen nur ein Indiz für das Vor-
liegen eines Genehmigungsbeschlusses dar und beweist diesen nicht ohne 
Weiteres. Der Beschwerdegegner bestritt denn auch ausdrücklich in Bezug 
auf das Schreiben vom 16. September 2022 das Vorliegen eines Genehmi-
gungsbeschlusses (Vi-act. A/IV, Ziff. II Rz. 9), worauf der Beschwerdeführer 
im vorinstanzlichen Verfahren nicht mehr reagierte. Angesichts all dessen und 
mangels Einreichung des konkreten Genehmigungsbeschlusses bzw. des 
entsprechenden Verwaltungsratsprotokolls vermag das Schreiben vom 
16. September 2022 das Vorliegen eines Genehmigungsbeschlusses nicht zu 
beweisen. Im Übrigen ist die Gesellschaft für das Protokoll grundsätzlich nach 
Art. 160 ZPO editionspflichtig (Böckli, a.a.O., § 9 N 206). Der Beschwerdefüh-
rer hätte somit einen entsprechenden Beweisantrag stellen können, wenn er 
das Protokoll nicht anderweitig erhältlich machen konnte (siehe betreffend 

Kantonsgericht Schwyz 17

Edition von Urkunden trotz Beweismittelbeschränkung im summarischen Ver-
fahren vorne E. 4b/cc). Dass die Gesellschaft die Herausgabe hätte verwei-
gern können, brachte der Beschwerdeführer weder vor noch ist dies ersicht-
lich, insbesondere weil die Edition auf einen Auszug betreffend den Be-
schwerdeführer und die Genehmigung der Aktienübertragung hätte be-
schränkt werden können (vgl. vorne E. 4b/cc).

ee) Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, dass die Unterzeichnung des 
Aktienkaufvertrags durch alle Verwaltungsräte der E.________SA einen mate-
riellen Genehmigungsbeschluss darstelle, und verweist hierfür auf das Wissen 
und Wollen der Verwaltungsräte (siehe vorne E. 3b). Die Ausführungen zum 
Wissen und Wollen der Verwaltungsräte (KG-act. 1, Rz. 10) brachte der Be-
schwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren nicht vor, weshalb es sich um 
unzulässige Noven handelt (Art. 326 Abs. 1 ZPO). Neben der Unterzeichnung 
des Aktienkaufvertrags macht der Beschwerdeführer keine sonstigen Gründe 
geltend, weshalb der Aktienkaufvertrag den Genehmigungsbeschluss darstel-
len soll. Wie die Vorinstanz bereits zutreffend festhielt, traten die (teilweise 
ehemaligen) Verwaltungsräte nicht in ihrer Funktion als Verwaltungsräte der 
E.________SA, sondern bloss als Aktionäre und Verkäufer der Aktien auf 
(angef. Verfügung, E. 4.3; Vi-KB 2). Überdies handelte Herr F.________ aus-
schliesslich für die G.________ Sarl (angef. Verfügung, E. 4.3), mithin für eine 
luxemburgische Gesellschaft (Vi-KB 2). Ausserdem erklärte der Verwaltungs-
ratspräsident im Schreiben vom 16. September 2022, dass die Genehmigung 
an diesem Tag erfolgt sei, folglich am 16. September 2022, womit der Aktien-
kaufvertrag vom 15. September 2022 als Genehmigungsbeschluss nicht in 
Frage kommt. Doch selbst wenn die Verwaltungsräte die Genehmigung mit 
dem Aktienkaufvertrag als erteilt angesehen hätten, hätte eine Protokollierung 
der Verhandlung und des Beschlusses erfolgen müssen (siehe vorne 
E. 4b/dd). Mangels Einreichung eines solchen verbleiben in Anbetracht all 
dessen jedenfalls ernsthafte Zweifel, dass der Verwaltungsrat der 

Kantonsgericht Schwyz 18

E.________SA mit Unterzeichnung des Aktienkaufvertrags die Genehmigung 
zur Übertragung der Aktien erteilte. Wie dargelegt, hätte der Beschwerdefüh-
rer zumindest einen entsprechenden Beweisantrag betreffend Edition des Pro-
tokolls stellen können (siehe vorne E. 4b/cc und 4b/dd).

ff) Weil der Beschwerdeführer die Genehmigung der Übertragung der Akti-
en im vorliegenden Rechtsöffnungsverfahren nicht zu belegen vermag und der 
Rechtsübergang der Aktien auf den Beschwerdeführer somit als nicht rechts-
genügend nachgewiesen gilt, bleibt das Vorliegen eines provisorischen 
Rechtsöffnungstitels unbewiesen. Die Vorinstanz wies das Gesuch des Be-
schwerdeführers daher zu Recht ab. Aufgrund dessen erübrigt es sich, auf die 
Frage, ob eine gültige Abtretungserklärung betreffend die Aktien vorlag, ein-
zugehen.

5. Zusammengefasst ist die Beschwerde abzuweisen. Ausgangsgemäss 
sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 3’000.00 (vgl. § 34 Nr. 7 
GebO [SRSZ 173.111]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen und dieser hat 
den Beschwerdegegner angemessen zu entschädigen (Art. 106 Abs. 1 i.V.m. 
Art. 95 Abs. 1 ZPO).

Im Beschwerdeverfahren beläuft sich das Honorar auf Fr. 180.00 bis 
Fr. 2’400.00 (§ 12 GebTRA). Innerhalb des Tarifrahmens bestimmt sich die 
Höhe des Honorars nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit, 
dem Umfang und der Art der Arbeitsleistung sowie dem notwendigen Zeitauf-
wand (§ 2 GebTRA). Eine Partei kann eine spezifizierte Kostennote über ihre 
Tätigkeit und ihre Auslagen einreichen, die bei Angemessenheit der Festset-
zung der Vergütung zugrunde gelegt wird. Andernfalls wird die Vergütung 
nach pflichtgemässem Ermessen anhand der Grundsätze von § 2 GebTRA 
festgelegt (§ 6 Abs. 1 GebTRA). Die Rechtsvertreter des Beschwerdegegners 
reichte keine Kostennote ein, weshalb die Vergütung nach pflichtgemässem 

Kantonsgericht Schwyz 19

Ermessen festzusetzen ist. In Anbetracht der siebenseitigen Beschwerde-
schrift (KG-act. 1) und der 13-seitigen Beschwerdeantwort (KG-act. 7) sowie 
unter Berücksichtigung des Streitwerts, aber auch des Umstands, dass es sich 
nicht um überaus komplexe Rechtsfragen handelte, ist die Parteientschädi-
gung für den Beschwerdegegner auf Fr. 2’000.00 (inkl. Auslagen und MWST) 
festzulegen;-

beschlossen:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 3’000.00 werden dem 
Beschwerdeführer auferlegt und von seinem Kostenvorschuss in dieser 
Höhe bezogen.

3. Der Beschwerdeführer wird verpflichtet, den Beschwerdegegner für das 
Beschwerdeverfahren mit Fr. 2’000.00 (inkl. Auslagen und MWST) zu 
entschädigen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung nach 
Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsa-
chen beim Bundesgericht in Lausanne eingereicht werden; die Be-
schwerdeschrift muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entsprechen. 
Der Streitwert beträgt Fr. 926’558.88.

Kantonsgericht Schwyz 20

5. Zufertigung an Rechtsanwalt B.________ (2/R), Rechtsanwalt 
D.________ (2/R) und an die Vorinstanz (1/A) sowie nach definitiver Er-
ledigung an die Vorinstanz (1/R, unter Rückgabe der Akten) und an die 
Kantonsgerichtskasse (1/ü, im Dispositiv).

Namens der Beschwerdekammer
Die Kantonsgerichtsvizepräsidentin Der Gerichtsschreiber

Versand 12. Mai 2025  amu