# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 566537d1-1a92-56f2-92f4-baa2fd4d37e3
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-01-31
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht Strafrechtliche Abteilung 31.01.2014 6B 1231/2013 (6B_1231/2013)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1231-2013_2014-01-31.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

 

    
  	
        
      	
         

      	
         

      
	
        {T 0/2} 

         

        
        
          6B_1231/2013 
      
         

      	
           

      	
           

      

  
 

 

 

    
  Urteil vom 31. Januar 2014
  
 

 

    
  Strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichter Mathys, Präsident, 

Bundesrichter Denys, Oberholzer, 

Gerichtsschreiber C. Monn. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

    
  Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau,
 

Frey-Herosé-Strasse 12, Wielandhaus, 5001 Aarau, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Rückzug einer Berufung (Verletzung von Verkehrsregeln), 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Aargau, Strafgericht, 3. Kammer, vom 26. November 2013. 

 

 

    
  Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
  
 

 

    
  1.
  
 

 

 Nachdem der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 18. November 2013 eine Berufung zurückgezogen hatte, schrieb das Obergericht des Kantons Aargau das Rechtsmittelverfahren am 26. November 2013 als erledigt von der Kontrolle ab. 

 

 Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und verlangt eine Prüfung der Angelegenheit. 

 

    
  2.
  
 

 

 Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer die Berufung mit Schreiben vom 18. November 2013 zurückgezogen hat. Das Verfahren war folglich abzuschreiben. Ob die Vorinstanz seine Berufungserklärung vom 21. Juni 2013 in der Prozessgeschichte richtig wiedergegeben hat, ist unerheblich. 

 

 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe die Berufung nur zurückgezogen, weil das Verfahren ungebührlich verzögert worden sei und er unter der psychischen Dauerbelastung gelitten habe. Er wurde somit nicht durch Täuschung, eine Straftat oder eine unrichtige behördliche Auskunft zu seiner Erklärung veranlasst (Art. 386 Abs. 3 BGG). Folglich ist der Rückzug endgültig. 

 

 Im Übrigen ist das Vorbringen verfehlt. Das Berufungsverfahren musste zunächst instruiert werden und dauerte bis zum Rückzug insgesamt fünf Monate. Inwieweit es ungebührlich verzögert worden wäre, ist nicht ersichtlich. 

 

 Was der Beschwerdeführer in einer zusätzlichen Eingabe vom 2. Januar 2014 unter dem Titel "geheime Überwachungsmassnahmen" vorbringt (act. 7), hat mit der vorliegend interessierenden Frage nichts zu tun. 

 

 Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. 

 

    
  3.
  
 

 

 Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). 

 

 

    
  Demnach erkennt das Bundesgericht:
  
 

 

    
  1. 
 

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

 

    
  2. 
 

Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Strafgericht, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 31. Januar 2014 

 

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Der Präsident:    Mathys 

 

Der Gerichtsschreiber:    Monn