# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e6f52c23-92fc-596a-bdc1-a4836dd2c536
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-11-09
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 09.11.2017 UV 2015/62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2015-62_2017-11-09.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2015/62

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 20.08.2019

Entscheiddatum: 09.11.2017

Entscheid Versicherungsgericht, 9.11.2017
Art. 17 Abs. 1 ATSG. Abweisung des Rentenrevisionsgesuchs, da keine 
relevante Verschlechterung der unfallbedingten Beschwerden nachgewiesen 
ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. 
November 2017, UV 2015/62).

Entscheid vom 9. November 2017

 

Besetzung                                                                      

Versicherungsrichterin Christiane Gallati Schneider (Vorsitz), Versicherungsrichter 

Joachim Huber und Versicherungsrichterin Marie Löhrer; Gerichtsschreiberin Katja 

Meili            

Geschäftsnr.                                                                                                                  

UV 2015/62             

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

gegen

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand                                                                   

Invalidenrente

Sachverhalt

A.   

A.a  A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als Bauarbeiter bei der B.___ AG tätig und 

dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen 

von Unfällen versichert, als er am 13. Oktober 1992 auf einer Baustelle von einem 

Stahlträger, welcher an einem sich senkenden Seilbagger angehängt war, hart an Kopf 

und Körper gestreift wurde (Suva-I-act. 1). Der Versicherte befand sich vom 13. bis 30. 

Oktober 1992 stationär im Spital C.___, wo eine ausgedehnte Gesichts- und 

Weichteilverletzung sowie eine breite klaffende Weichteilverletzung über dem rechten 

Knie diagnostiziert und operativ versorgt wurden (Bericht vom 30. November 1992; 

Suva-I-act. 4). Dr. med. D.___, Klinik für Augenkrankheiten des Kantonsspitals 

St.Gallen (nachfolgend: KSSG), diagnostizierte mit Bericht vom 2. Februar 1993 

zusätzlich einen Enophthalmus sowie eine Hebungs- und Abduktionseinschränkung 

des linken Bulbus bei Status nach Orbitabodenfraktur am 13. Oktober 1992. Bei 

Aufblick sowie in den seitlichen Blickrichtungen komme es zu Doppelbildern. Als 

unmittelbare Unfallfolge bestünden stärkste frontale Kopfschmerzen sowie eine 

Hypästhesie und Hyperalgesie im Bereich des Nervus frontalis beidseitig (Suva-I-act. 

13, vgl. neurologisches Konsilium des KSSG vom 11. Januar 1993; Suva-I-act. 16). Am 

30. April 1993 unterzog sich der Versicherte im KSSG einer Orbitabodenreposition 

(Suva-I-act. 26).

A.b  Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie, hielt mit Bericht vom 18. August 1993 

fest, aufgrund der Anamnese (kurzer Bewusstseinsverlust) sei anzunehmen, dass es 

beim Unfall zu einem Schädeltrauma mit Beteiligung des Gehirns gekommen sei. 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Hinsichtlich des EEG-Befundes sei eine Contusio cerebri anzunehmen. Man könne von 

einem postcontusionellen, neurasthenischen Syndrom des Gehirns als unmittelbare 

Folge des Schädelhirntraumas bzw. Unfalls vom Oktober 1992 sprechen. Er erachte 

den Versicherten derzeit als zu nicht mehr als 50% arbeitsfähig (Suva-I-act. 35). Eine 

am 31. August 1993 von Dr. med. F.___, Spezialarzt für medizinische Radiologie FMH, 

durchgeführte Magnetresonanztomographie des Neurocraniums, der basalen 

Hirngefässe und des übrigen Gesichtsschädels war gemäss dessen Einschätzung 

unauffällig (Suva-I-act. 37). Die behandelnden Ärzte der Klinik für Augenkrankheiten 

des KSSG hielten mit Bericht vom 31. August 1993 fest, sie hätten dem Versicherten 

einen Arbeitsversuch mit einer 50%igen Arbeitsfähigkeit empfohlen. Als bleibender 

Nachteil sei eine Abduktionseinschränkung links und eine Hebungseinschränkung links 

mit Doppelbildern bei Linksblick zu erwarten (Suva-I-act. 38).

A.c  Der Versicherte befand sich vom 13. Oktober bis 24. November 1993 stationär in 

der Rehaklinik Bellikon. Mit Austrittsbericht vom 26. November 1993 führten die 

behandelnden Ärzte aus, im Vordergrund stünden mittelschwere bis schwere 

neuropsychologische Leistungsdefizite unklarer Genese, eine ausgeprägte 

Schmerzproblematik und eine sekundäre psychische Veränderung. Es fänden sich 

persistierende Kopfschmerzen frontal links und occipital rechts sowie Doppelbilder 

beim Blick nach links und oben sowie Schwindel. Aufgrund der minimen Belastbarkeit 

sei dem Versicherten eine effiziente Arbeit nicht zumutbar (Suva-I-act. 50, vgl. auch 

Suva-I-act. 49). Auf Nachfrage der Suva (Suva-I-act. 52) führte Dr. med. G.___, 

Neurologie FMH, Rehaklinik Bellikon, am 15. Februar 1994 aus, er schlage einen 

baldigen Fallabschluss vor. Dabei könne der Fall nach dem Schema der 

psychoreaktiven Störung behandelt werden, da die gefundenen 

Hirnfunktionsstörungen wahrscheinlich keine organische Ursache hätten (Suva-I-act. 

62).

A.d  Dr. med. H.___, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, Abteilung 

Unfallmedizin der Suva, hielt am 30. März 1994 fest, gemäss echtzeitlichen Angaben 

sei der Versicherte nach dem Unfall immer ansprechbar und nie bewusstlos gewesen. 

Er habe sicher ein Schädeltrauma erlitten, eine Commotio cerebri sei aber nur möglich. 

Der Versicherte sei zu 50% arbeitsfähig (Suva-I-act. 68). Dr. E.___ befand hingegen am 

18. Mai 1994, eine Contusio Cerebri mit nachfolgendem neurasthenischen Syndrom 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

mit reichlicher vegetativer Symptomatik sei sehr wahrscheinlich. Es bestehe sicher 

auch viel psychogene Überlagerung (Suva-I-act. 70, vgl. auch Suva-I-act. 95). Dr. med. 

I.___, Klinik für Ohren-, Nasen-, Halsheilkunde (ORL), Hals- und Gesichtschirurgie des 

KSSG hielt am 16. Juni 1994 als Unfallfolgen gestützt auf die subjektiven Angaben des 

Versicherten ein Sensibilitätsverlust des Nervus V1 (Nervus ophthalmicus) links fest 

(Suva-I-act. 74). Die behandelnden Ärzte der Klinik für Augenkrankheiten des KSSG 

diagnostizierten mit Bericht vom 17. Juni 1994 eine Hebungs- und 

Abduktionseinschränkung links, eine dekompensierende Nahexophorie und einen 

Status nach Obitabodenfraktur links 1992 sowie Orbitabodenrevision am 29. April 

1993. Es könne davon ausgegangen werden, dass die Kopfschmerzen nicht binokular 

bedingt seien (Suva-I-act. 75). Am 12. Juli 1994 berichteten sie sodann, es bestehe 

eine frakturbedingte Gesichtsasymmetrie, ein Enophthalmus links und eine seit Januar 

1993 stationäre Einschränkung der Augenmotilität links mit entsprechenden 

Doppelbildern (Suva-I-act. 78). Dr. med. J.___, Psychiatrie und Psychotherapie, 

diagnostizierte mit Bericht vom 23. August 1994 eine posttraumatische 

Belastungsstörung mit depressiven Verstimmungen und Somatisierung (Suva-I-act. 

82).

A.e  Mit Verfügung vom 25. Oktober 1994 sprach die Suva dem Versicherten mit 

Wirkung ab 1. Oktober 1994 eine Invalidenrente basierend auf einem 

Erwerbsunfähigkeitsgrad von 50% sowie eine Integritätsentschädigung basierend auf 

einer Integritätseinbusse von 18% zu (Suva-I-act. 89, vgl. Suva-I-act. 80 f.). Die 

dagegen erhobene Einsprache (vgl. Suva-I-act. 90) wies die Suva mit Entscheid vom 4. 

August 1995 ab. Sie begründete insbesondere, der adäquate Kausalzusammenhang 

zwischen dem Unfall und den funktionell überlagerten Beschwerden des Versicherten 

sei zu verneinen und die psychogenen Störungen daher nicht in die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung einzubeziehen (Suva-I-act. 97). Auf die dagegen erhobene 

Klage trat das Versicherungsgericht St. Gallen mit Entscheid vom 4. Oktober 1996 

wegen Nichteinhaltung der Rechtsmittelfrist nicht ein (Suva-I-act. 99).

B.  

B.a  Nachdem die IV-Stelle dem Versicherten ab 13. Oktober 1993 eine ganze und ab 

1. März 1994 eine halbe Invalidenrente zugesprochen hatte (vgl. Präsidialbeschluss 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

vom 19. September 1994; Suva-II-act. 34-40, vgl. Rentenrevisionsverfahren von 

1996/1997; Suva-II-act. 34-92 ff.) wurde der Versicherte im Rahmen eines IV-Renten-

revisionsverfahrens (vgl. Suva-II-act. 34-180, 34-219) im Juli und August 2003 durch 

Ärzte der MEDAS Ostschweiz (nachfolgend: MEDAS) polydisziplinär 

(Neuropsychologie, Psychiatrie, Otoneurologie, Neurologie) abgeklärt. In ihrem 

Gutachten vom 15. März 2004 diagnostizierten diese einen Status nach Arbeitsunfall 

am 13. Oktober 1992, eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig 

mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11), einen Verdacht auf 

eine andauernde Persönlichkeitsänderung (ICD-10: F62.8) sowie multifaktoriell 

bedingte leichte bis mittelschwere kognitive Funktionseinschränkungen/

Leistungsschwankungen und eine Belastbarkeitsminderung. Sie erachteten den 

Versicherten in einer adaptierten Tätigkeit als zu 50% arbeitsfähig (Suva-II-act. 34-233 

ff.). Die IV-Stelle sprach dem Versicherten am 28. April 2004 per 1. Januar 2004 eine 

Dreiviertelsrente zu (Suva-II-act. 34-290, Rechtsmittelverfahren vgl. Suva-II-act. 

34-302, 34-309, 34-313).

B.b  Am 4. Juni 2008 liess der Versicherte gegenüber der Suva eine wesentliche 

Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend machen (Suva-II-act. 4). Mit 

Schreiben vom 30. Juni 2008 brachte der Vertreter des Versicherten vor, es lägen 

bislang nicht berücksichtigte, unfallbedingte psychische Beschwerden vor (Suva-II-act. 

7). Er legte dem Schreiben diverse ärztliche Berichte bei (vgl. Suva-II-act. 7-2 ff.), so 

insbesondere den Austrittsbericht der Psychiatrischen Klinik K.___ vom 1. Oktober 

2007, wo sich der Versicherte vom 31. August bis 28. September 2007 stationär 

befunden hatte. Die dort behandelnden Ärzte hatten eine organische 

Persönlichkeitsstörung sowie organisch affektive Störungen mit depressivem 

Zustandsbild diagnostiziert und den Versicherten als zu 100% arbeitsunfähig erachtet 

(Suva-II-act. 7-11 ff.). Die Suva orientierte den Vertreter des Versicherten am 7. Juli 

2008 darüber, dass ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 13. 

Oktober 1992 und den psychischen Beschwerden mit rechtskräftigem 

Einspracheentscheid vom 4. August 1995 verneint worden sei. Die Suva könne daher 

nicht für die Behandlung dieser Beschwerden und die daraus entstehende 

Arbeitsunfähigkeit aufkommen (Suva-II-act. 8). Am 29. Juli 2008 reichte der Vertreter 

des Versicherten einen Bericht von Dr. med. L.___, Spezialarzt für Neurologie und 

Psychiatrie, ein, gemäss welchem der Versicherte zu 100% arbeitsunfähig sei. Er 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ersuchte die eingereichten Unterlagen dem Kreisarzt vorzulegen und danach zu 

verfügen (Suva-II-act. 9). Mit Verfügung vom 2. September 2008 trat die Suva auf die 

mit Schreiben vom 29. Juli 2008 sinngemäss gestellten Anträge auf Wiedererwägung 

und prozessuale Revision nicht ein (Suva-II-act. 11). Dagegen liess der Versicherte am 

18. September 2008 Einsprache erheben (Suva-II-act. 12), welche die Suva mit 

Entscheid vom 6. Januar 2009 abwies (Suva-II-act. 17).

B.c  Im Auftrag der IV-Stelle war der Versicherte am 28. Oktober 2008 durch Dr. J.___ 

untersucht worden. Mit Gutachten vom 29. Oktober 2008 hatte dieser eine 

rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit 

somatischem Syndrom (ICD-10: F33.11), einen strengen Verdacht auf psychogene 

Verwirrtheit (ICD-10: F44.88) und eine andauernde Persönlichkeitsänderung nach 

psychischer Erkrankung (ICD-10: F62.1) diagnostiziert. Seines Erachtens spiele die 

organische Komponente der Krankheit eine untergeordnete Rolle, es habe zwar ein 

Schädeltrauma bestanden, aber kein schweres Hirntrauma. Nicht einmal 

Bewusstseinsstörungen nach dem Unfall seien sicher. Die neu aufgetretenen 

Verwirrtheitszustände seien am ehesten als psychogen zu werten, da bislang im EEG 

spezifische epileptische Potentiale fehlten. Er schätze die Arbeitsunfähigkeit auf mehr 

als 70% ein (Suva-II-act. 34-379 ff.). Gestützt darauf sprach die IV-Stelle dem 

Versicherten mit Verfügung vom 11. Juni 2009 per 1. Juni 2008 eine ganze Rente zu 

(Suva-II-act. 21, vgl. Suva-II-act. 34-413). Am 3. September 2013 sprach ihm die IV-

Stelle zudem per 1. Juni 2011 eine Entschädigung wegen leichter Hilflosigkeit zu (Suva-

II-act. 34-495).

B.d  Am 13. März 2014 reichte der Vertreter des Versicherten bei der Suva ein 

Rentenrevisionsgesuch ein und machte eine massive Verschlechterung des 

gesundheitlichen Zustandes geltend (Suva-II-act. 31). Er legte einen Bericht von Dr. 

med. N.___, Facharzt FMH für Neurologie, vom 18. Oktober 2013 bei, in welchem 

dieser ausgeführt hatte, der Versicherte habe beim Unfall 1992 ein schweres 

Schädelhirntrauma erlitten, das Gesamtbild der Unfallfolgen lasse auf eine 

durchgemachte Contusio cerebri links frontal und rechts parietal schliessen. Dass 

diese Beschwerden in der letzten Zeit zugenommen hätten, sei bei den bestehenden 

Funktionseinschränkungen zu erwarten, werde jedoch nicht durch Hinweise auf 

Neuentwicklungen im Neurostatus gestützt. Die Arbeitsfähigkeit sei seit dem Unfall 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ausschliesslich wegen der Unfallfolgen generell auf 0% herabgesetzt (Suva-II-act. 30). 

Nach Einholen der IV-Akten und Rücksprache mit Kreisärztin med. pract. O.___ (vgl. 

Suva-II-act. 32, 35) verfügte die Suva am 28. April 2014 die Abweisung des 

Rentenrevisionsgesuchs. Sie begründete, die organisch objektivierbaren 

Unfallrestfolgen hätten sich seit der Rentenfestsetzung nicht verschlimmert. Die 

psychischen Beschwerden stünden in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum 

Unfall vom 13. Oktober 1992 (Suva-II-act. 36).

C.  

C.a Gegen die Verfügung vom 28. April 2014 erhob der Vertreter des Versicherten am 

20. Mai 2014 Einsprache und beantragte die Neuprüfung des Falles sowie die 

Zusprache einer ganzen Rente ab 1. Oktober 1994. Eventuell sei eine neutrale 

Begutachtung anzuordnen. Er brachte vor, die starken Kopfschmerzen und der 

ungerichtete Schwindel seien direkte Folgen des erlittenen Traumas. Die Beschwerden 

hätten in letzter Zeit zugenommen und es sei deswegen zu Funktionseinschränkungen 

gekommen (Suva-II-act. 40).

C.b Die Suva wies die Einsprache mit Entscheid vom 7. September 2015 ab, soweit sie 

darauf eintrat. Sie begründete, die Eingabe des Rechtsvertreters des Versicherten vom 

13. März 2014 sei unter dem Blickwinkel der prozessualen Revision zu spät erfolgt, 

weshalb diesbezüglich auf die Einsprache nicht einzutreten sei. Auf eine zweifellose 

Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung könne nicht erkannt werden, 

weshalb auch unter dem Gesichtspunkt der Wiedererwägung die ursprüngliche 

Rentenverfügung zu bestätigen sei. Die Voraussetzungen für eine Rentenrevision seien 

ebenfalls nicht  erfüllt (Suva-II-act. 44).

D.  

D.a Gegen den Einspracheentscheid vom 7. September 2015 richtet sich die 

vorliegende Beschwerde vom 6. Oktober 2015. Der Versicherte (nachfolgend: 

Beschwerdeführer) beantragt darin dessen Aufhebung und die Zusprache einer ganzen 

Invalidenrente. Eventuell sei eine neutrale Begutachtung anzuordnen. Er macht 

sinngemäss geltend, die psychischen Probleme seien erst nach dem Unfall 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

aufgetreten. Sein Gesundheitszustand habe sich in den letzten drei Jahren massiv 

verschlechtert. Die Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) habe sein Gesuch um 

eine Rentenerhöhung abgewiesen, ohne ihn ärztlich untersuchen zu lassen. Sie habe 

begründet, seine Beschwerden seien auf psychische und nicht neurologische 

Krankheiten zurückzuführen. Im Gegensatz dazu habe die IV-Stelle die Angelegenheit 

genügend abgeklärt und die Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes 

anerkannt (act. G1).

D.b In ihrer Beschwerdeantwort vom 19. November 2015 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und die Bestätigung des 

Einspracheentscheids. Sie bringt vor, der Beschwerdeführer mache ausschliesslich 

eine massive Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend. Somit sei 

materiell lediglich die Frage zu beurteilen, ob die Rente zu revidieren, d.h. zu erhöhen 

sei. Die mit Einspracheentscheid vom 7. September 2015 behandelten Aspekte der 

prozessualen Revision und der Wiedererwägung seien hingegen unangefochten 

geblieben. Die von der IV-Stelle anerkannte Gesundheitsverschlechterung beschränke 

sich auf den psychischen Bereich. Diesbezüglich sei sie, die Beschwerdegegnerin, 

mangels adäquater Unfallkausalität nicht leistungspflichtig, was bereits rechtskräftig 

entschieden worden sei. Die von Dr. N.___ behauptete Beschwerdezunahme basiere 

nicht auf einem objektivierbaren organischen Substrat. Ein beim Unfall erlittenes 

Schädelhirntrauma sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Die 

Kopfschmerzen und Schwindelbeschwerden seien zu den psychischen bzw. physisch 

nicht objektivierbaren Gesundheitsproblemen zu zählen, welche der Adäquanzprüfung 

nach Psychopraxis unterständen. Dasselbe gelte für die behauptete Verschlechterung 

des psychischen Zustandes. Die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin entfalle 

mangels adäquater Unfallkausalität (act. G3).

D.c Mit Replik vom 8. Dezember 2015 führt der Beschwerdeführer erneut aus, es sei zu 

einer massiven Verschlechterung des neurologischen und psychischen 

Gesundheitszustandes gekommen (act. G5). Die Beschwerdegegnerin verzichtete auf 

die Einreichung einer Duplik (act. G7).

Erwägungen

1.   

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Am 1. Januar 2017 sind die revidierten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 

Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 

(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss Abs. 1 der Übergangsbestimmungen zur 

Änderung vom 25. September 2015 werden Versicherungsleistungen für Unfälle, die 

sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 

Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt. Vorliegend finden daher 

die bis 31. Dezember 2016 gültigen Bestimmungen Anwendung

2.   

Der Beschwerdeführer macht in seiner Beschwerde geltend, sein Gesundheitszustand 

habe sich in den letzten drei Jahren massiv verschlechtert (act. G1, Suva-II-act. 31). 

Die Beschwerdegegnerin ist hingegen der Ansicht, bezüglich der unfallkausalen 

Beschwerden sei keine Verschlechterung eingetreten (act. G3). Zu prüfen ist damit 

vorliegend die Rentenrevision nach Art. 17 Abs. 1 des Allgemeinen Teils des 

Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1). Nicht Verfahrensgegenstand sind die im 

Einspracheentscheid vom 7. September 2015 thematisierte Wiedererwägung sowie 

prozessuale Revision, zumal der Beschwerdeführer den Entscheid diesbezüglich nicht 

angefochten hat und kein Anlass zur Korrektur von Amtes wegen besteht.

2.1  Ist die versicherte Person infolge des Unfalls mindestens zu 10 Prozent invalid, so 

hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Grad der für den 

Rentenanspruch massgebenden Invalidität ist gemäss Art. 16 ATSG durch einen 

Einkommensvergleich zu ermitteln, bei dem das Einkommen, das die versicherte 

Person nach dem Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen 

Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare 

Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in 

Beziehung gesetzt wird zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Grundlage der Bemessung des 

Invalideneinkommens bilden die ärztliche Arbeitsfähigkeitsgradschätzung und die 

Umschreibung der trotz der Gesundheitsbeeinträchtigung noch möglichen und 

zumutbaren Tätigkeiten.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.2  Ändert sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers 

erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft 

entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur 

Rentenrevision gibt nach der Rechtsprechung jede wesentliche Änderung in den 

tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den 

Rentenanspruch zu beeinflussen. Die Invalidenrente ist nicht nur bei einer wesentlichen 

Veränderung des Gesundheitszustands, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die 

erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustands 

erheblich verändert haben (BGE 130 V 349 f. E. 3.5). Bei der Rentenrevision (auf 

Gesuch hin oder von Amtes wegen) ist zeitlicher Ausgangspunkt für die Beurteilung 

einer anspruchserheblichen Änderung des Invaliditätsgrads die letzte rechtskräftige 

Verfügung, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs mit 

rechtskonformer Sachverhaltsabklärung, Beweiswürdigung und Durchführung eines 

Einkommensvergleichs beruht (BGE 133 V 108 E. 5). Zum Vergleich heranzuziehen ist 

der Sachverhalt zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 125 V 369 E. 2 mit 

Hinweisen) bzw. des Einspracheentscheids.

2.3  Anspruchsvoraussetzung für jegliche Leistungen der Unfallversicherung bildet die 

Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des Unfallversicherers besteht demnach nur für 

Gesundheitsschäden, die natürlich und adäquat kausal mit einem versicherten 

Unfallereignis zusammenhängen (ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE 

HOLZER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. Zürich/Basel/Genf 2012, S. 53 ff.). 

Für die Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher 

Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf 

Angaben ärztlicher Experten und Expertinnen angewiesen. Die Frage nach dem 

adäquaten Kausalzusammenhang ist demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht 

nach den von Doktrin und Praxis entwickelten Regeln zu beurteilen ist (BGE 129 V 181 

E. 3.1, 123 III 110, 112 V 30). Im Bereich klar ausgewiesener somatischer Unfallfolgen 

spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem natürlichen 

Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers praktisch keine 

Rolle. Sie ist bei ausgewiesener natürlicher Kausalität ohne weiteres zu bejahen (BGE 

127 V 103 E. 5b/bb, 123 V 102 E. 3b, 118 V 291 E. 3a, 117 V 365 E. 5d/bb mit 

Hinweisen). Bei psychisch bedingten Unfallfolgen hat hingegen eine eigenständige 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Adäquanzprüfung zu erfolgen. Ein adäquater Kausalzusammenhang zwischen den 

Beschwerden und dem Unfall ist nur dann zu bejahen, wenn dem Unfall eine 

massgebende Bedeutung für die Entstehung der Beschwerden zukommt. In 

objektivierter Betrachtungsweise werden die Unfälle nach ihrer erfahrungsgemässen 

Eignung, psychische Beschwerden zu bewirken, eingeteilt in banale und leichte Unfälle 

einerseits, schwere Unfälle andererseits und in einen dazwischen liegenden Bereich der 

mittelschweren Unfälle. Bei der Beurteilung der durch die Rechtsprechung entwickelten 

Adäquanzkriterien sind psychische Aspekte ausser Acht zu lassen (vgl. sogenannte 

Psycho-Praxis, BGE 115 V 133).

3.   

Nachfolgend ist zu prüfen, ob eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen 

Verhältnissen zwischen dem ursprünglichen, in Rechtskraft erwachsenen 

Einspracheentscheid vom 4. August 1995 und dem angefochtenen 

Einspracheentscheid vom 7. September 2015 vorliegt, womit ein Revisionsgrund nach 

Art. 17 ATSG gegeben wäre.

3.1  Unter Berücksichtigung der erwähnten Psycho-Praxis verneinte die 

Beschwerdegegnerin im Einspracheentscheid vom 4. August 1995 den adäquaten 

Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 13. Oktober 1992 und den funktionell 

überlagerten Beschwerden des Beschwerdeführers. Sie hielt fest, sie treffe für das 

psychisch überlagerte Beschwerdebild keine Leistungspflicht und die psychogenen 

Störungen seien zu Recht nicht in die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit miteinbezogen 

worden (Suva-I-act. 97, E. 4). Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft (vgl. Suva-I-act. 

99). Eine allenfalls seither eingetretene Verschlechterung des psychischen 

Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers ist damit insofern nicht relevant, als die 

Beschwerdegegnerin diesbezüglich mangels adäquaten Kausalzusammenhangs 

ohnehin nicht leistungspflichtig ist. 

3.2  Als somatische Unfallrestfolgen hielt die Beschwerdegegnerin im 

Einspracheentscheid vom 4. August 1995 Doppelbilder sowie eine Hypästhesie und 

Hyperalgesie im Bereich des Nervus frontalis beidseits fest (Suva-I-act. 97, E. 3.h). 

Diesbezüglich macht der Beschwerdeführer keine Verschlechterung geltend und eine 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

solche ergibt sich auch nicht aus den Akten. Der Beschwerdeführer bringt in seiner 

Beschwerde jedoch vor, er leide an sehr starken Kopfschmerzen und 

Gleichgewichtsstörungen, Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen sowie Zittern an 

Beinen und Armen. Insbesondere die Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen 

liess er bereits in seiner Einsprache vom 24. November 1994 geltend machen (vgl. 

Suva-I-act. 90). Diversen medizinischen Akten lässt sich keine organische Ursache für 

die geklagten Beschwerden entnehmen. So konnte gemäss Bericht der Klinik für 

Augenkrankheiten des KSSG vom 21. Februar 2000 bei einer ORL-Untersuchung keine 

Erklärung für die geklagten Beschwerden gefunden werden (Suva-I-act. 107, vgl. Suva-

I-act. 109) und Dr. J.___ befand am 29. Oktober 2008, die organische Komponente der 

Krankheit spiele eine untergeordnete Rolle, die neu hinzugekommenen 

Verwirrtheitszustände seien mangels EEG spezifischer epileptischer Potentiale am 

ehesten als psychogen zu werten. Bereits am 15. Februar 1994 hatte Dr. G.___ 

festgehalten, die Ursachen für die gefundenen Hirnfunktionsstörungen seien 

wahrscheinlich nicht organisch (Suva-I-act. 62). In den Akten finden sich zwar Hinweise 

auf eine beim Unfall erlittene Commotio Cerebri, weder diese, noch gar ein (schweres) 

Hirntrauma bzw. eine Contusio Cerebri können jedoch gestützt auf die echtzeitlichen 

(vgl. Suva-I-act. 16, 35, 37, 45, 55, 68, 70, 95, 102, 116) sowie die später erstellten 

medizinischen Akten (Suva-II-act. 30, 34-126, 34-211, 34-235, 34-384) als 

überwiegend wahrscheinlich betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund ist auch die 

Beurteilung von Dr. N.___, welcher in seinem Bericht vom 18. Oktober 2013 (Suva-II-

act. 30) von einem beim Unfall 1992 erlittenen schweren Schädelhirntrauma ausgeht 

und die geltend gemachten Beschwerden (chronische Kopfschmerzen, ungerichteter 

Schwindel, psychoorganisches Syndrom mit Wesensveränderung, kognitive 

Einbussen, Verwirrungszustände etc.) im Wesentlichen als dadurch bedingt erklärt, 

nicht nachvollziehbar. Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht vorbringt (vgl. act. G3), 

lässt sich dem Bericht von Dr. N.___ keine organisch objektivierte 

Beschwerdezunahme entnehmen.

3.3  Zusammenfassend haben die vom Beschwerdeführer geltend gemachten 

Beschwerden keine somatische unfallkausale Ursache bzw. bezüglich der bereits mit 

Einspracheentscheid vom 4. August 1995 anerkannten somatischen Unfallfolgen liegt 

keine Verschlechterung des Gesundheitszustandes vor. Dem MEDAS-Gutachten vom 

15. März 2004 lässt sich im Gegenteil ein aus somatischer Sicht leicht gebesserter 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/13

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Gesundheitszustand und eine quantitativ geringere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit 

(30%) entnehmen (Suva-II-act. 34-263). Weitere medizinische Abklärungen erübrigen 

sich, zumal nicht davon auszugehen ist, dass rund 25 Jahre nach dem Unfall mittels 

anamnestischen Erhebungen und apparativen Untersuchungen eine traumatisch 

bedingte Hirnschädigung und eine zwischenzeitlich eingetretene Verschlechterung der 

allenfalls dadurch bedingten Beschwerden, nachgewiesen werden könnte. Soweit der 

Beschwerdeführer geltend macht, die IV-Stelle habe eine Verschlechterung des 

Gesundheitszustandes anerkannt (vgl. act. G1), ist zu bemerken, dass die IV-Stelle im 

Gegensatz zur Beschwerdegegnerin auch unfallfremde Beschwerden, insbesondere 

die psychischen Probleme, zu berücksichtigen hat. Bezüglich der vorliegend relevanten 

unfallbedingten somatischen Beschwerden ist jedoch eine relevante Verschlechterung 

des Gesundheitszustandes nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen.

4.   

4.1  Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist der Einspracheentscheid vom 7. 

September 2015 nicht zu beanstanden und die dagegen erhobene Beschwerde 

abzuweisen.

4.2  Gerichtskosten sind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.   

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.   

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 9.11.2017
	Art. 17 Abs. 1 ATSG. Abweisung des Rentenrevisionsgesuchs, da keine relevante Verschlechterung der unfallbedingten Beschwerden nachgewiesen ist (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 9. November 2017, UV 2015/62).

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T06:49:25+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen