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**Case Identifier:** 42b73a13-12fc-5659-aa4c-d3a2a3ff4d78
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-19
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 19.03.2024 810 2023 316 (810 23 316)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-2023-316_2024-03-19.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 

Verwaltungsrecht 

 

vom 19. März 2024 (810 23 316) 

____________________________________________________________________ 

 

 

 

Kindes- und Erwachsenenschutz 

 

 

Abänderung vorsorgliche Massnahmen / Wechsel der Beistandsperson 

 

 
Besetzung Präsidentin Franziska Preiswerk-Vögtli, Gerichtsschreiberin Nathalie 

Droeser 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Urs Grob, Advokat 
  

 
gegen 
 
 

 Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____, Vorinstanz 
 
C.____, Beschwerdegegnerin 
 
D.____, Beschwerdegegner 
 

  
  
Betreff Abänderung vorsorgliche Massnahmen / Wechsel der Beistandsperson 

(Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde B.____ vom 
8. Dezember 2023) 

 
 
A. A.____ (nachfolgend Beschwerdeführer genannt, geboren 1935) ist der Vater von 
D.____ (geboren 1975) und C.____ (geboren 1972) und seit dem 10. Mai 2018 Witwer von 
E.____ (geboren 1940). Am 1. August 2022 verheiratete sich der Beschwerdeführer mit F.____ 
(geboren 1959).  

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B. Zufolge einer Gefährdungsmeldung der beiden Kinder des Beschwerdeführers entzog 
die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) B.____ diesem mit superprovisorischem 
Entscheid vom 12. September 2022 die Handlungsfähigkeit in finanziellen Angelegenheiten, 
sperrte ihm und bevollmächtigten Drittpersonen den Zugang zu sämtlichen Vermögenswerten 
und forderte ihn auf, sich der Abklärung in der Memory Clinic Basel zu unterziehen. 
 
C. Nach Anhörung des Beschwerdeführers am 27. September 2022 errichtete die KESB 
B.____ mit Entscheid vom 25. Oktober 2022 vorsorglich eine Vertretungsbeistandschaft mit 
Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 des 
Schweizerischen Zivilgesetzbuchs (ZGB) vom 10. Dezember 1907 für die Bereiche 
Administration und Finanzen. Als Beistand wurde vorsorglich G.____, ein vom 
Beschwerdeführer vorgeschlagener Bekannter, ernannt. Der Entzug der Handlungsfähigkeit 
betreffend sämtlicher Arten von Verpflichtungsgeschäften wurde vorsorglich bestätigt, insofern 
deren Höhe oder Inhalt nicht alleine mit den laufenden Einnahmen gedeckt werden kann. 
Unabhängig davon wurde die Handlungsfähigkeit für alle Rechtsgeschäfte vorsorglich 
entzogen, welche den Wert von Fr. 1'000.-- übersteigen (bei wiederkehrenden Verpflichtungen 
zählt die Dauer von 12 Monaten). Zudem wurde der Entzug des Zugriffs auf die 
Vermögenswerte vorsorglich bestätigt, mit Ausnahme des Zugriffs auf das Privatkonto bei der 
Credit Suisse, welcher wieder aufgehoben wurde, sodass der Beschwerdeführer seither wieder 
frei über seine laufenden Einnahmen verfügen konnte. Weiter blieb der Beschwerdeführer 
aufgefordert, die bereits aufgegleisten Termine zur Abklärung seines Schutz- und 
Unterstützungsbedarfs in der Memory Clinic Basel wahrzunehmen.  
 
D. In der Folge kontaktierte der Beistand mehrfach die KESB B.____ und teilte unter 
anderem mit, dass er das Mandat abgeben wolle, sobald die nötigen Abklärungen für das 
weitere Vorgehen erfolgt seien und eine Nachfolge für das Beistandsmandat gefunden sei. 
 
E. Der Bericht der Memory Clinic Basel vom 25. April 2023 ging am 28. April 2023 bei der 
KESB B.____ ein. Beim Beschwerdeführer wurde eine majore neurokognitive Störung mit 
einem leichten Schweregrad diagnostiziert, was auf das Vorliegen einer Alzheimer Krankheit 
hindeute.  
 
F. Mit lnstruktionsverfügung vom 28. April 2023 informierte die KESB B.____ die 
Verfahrensbeteiligten unter anderem darüber, dass sie in Erwägung ziehe, Dr. H.____ als neue 
Beistandsperson für den Beschwerdeführer zu ernennen. Der Beschwerdeführer beantragte mit 
Eingabe vom 26. Mai 2023 die vollumfängliche Aufhebung sämtlicher vorsorglichen 
Massnahmen, eventualiter sei seine Ehefrau als Beistandsperson zu ernennen. Zudem stellte 
er unter anderem den Verfahrensantrag, es seien der Memory Clinic Basel diverse 
Ergänzungsfragen zu stellen.  
 
G. Der Beschwerdeführer reichte am 10. August 2023 zwei Arztberichte ein und hielt fest, 
diese beiden Dokumenten stünden in einem eindeutigen Widerspruch zu den Befunden der 
Memory Clinic Basel. Der Bericht von Dr. med. I.____, Facharzt für Innere Medizin, vom 

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13. Juni 2013 halte fest, dass sich der Beschwerdeführer in einem guten, altersentsprechenden 
körperlichen und geistigen Zustand befinde. Es bestehe eine unbeschränkte, volle Geschäfts- 
bzw. Urteilsfähigkeit. Dr. J.____, Facharzt für Neurologie, halte mit Bericht vom 11. Juli 2023 
zudem unter anderem fest, der Beschwerdeführer habe bei der kognitiven Testung einen 
einwandfreien Uhrentest absolviert, ohne jeglichen Hinweis auf visuospatiale oder räumliche 
konstruktive Defizite, wie sie bei Alzheimer-Demenz typisch seien. Mit dem Beschwerdeführer 
hätten problemlos fundierte Gespräche über komplexe Themen geführt werden können. Auch 
im Labor für behandelbare Demenzursachen seien keine Auffälligkeiten gefunden worden. 
Daher seien aktuell keine Anhaltspunkte vorhanden, die auf einen demenziellen Prozess 
hinweisen würden.  
 
H. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2023 hielt der Beistand erneut fest, dass er das 
Beistandsmandat kündigen wolle und reichte am 24. Oktober 2023 einen Bericht über die 
persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers für die Zeit von Oktober 2022 bis Oktober 
2023 ein.  
 
I. Der Beschwerdeführer reichte mit Eingaben vom 1. und 12. September 2023 eine 
ärztliche Erstexpertise vom 15. März 2023 der HNO Praxis K.____, die Messresultate vom 27. 
März 2023 sowie den Anpass- und Abschlussbericht vom 27. April 2023 der Hörakustik L.____ 
AG & Co. ein und hielt fest, die genaue Interpretation dieser Dokumente müsste einem 
Fachmann überlassen werden. Offensichtlich erscheine aber, dass das Sprachverständnis 
aufgrund der Beeinträchtigung des Hörvermögens des Beschwerdeführers stark reduziert sei, 
was sich zweifellos auf das Testresultat der Memory Clinic Basel ausgewirkt habe, da dieser 
damals noch nicht über ein Hörgerät verfügt habe.  
 
J. Nach Anhörung des Beschwerdeführers am 3. November 2023 und Kenntnis der 
persönlichen und genaueren wirtschaftlichen Verhältnisse änderte die KESB B.____ mit 
Entscheid vom 8. Dezember 2023 die vorsorglichen Massnahmen dahingehend ab, dass die 
Handlungsfähigkeit in der Vermögensverwaltung – inklusive das Eingehen sämtlicher Arten von 
Verpflichtungsgeschäften – nur noch bei grösseren Ausgaben (Fr. 2'000.--, bei 
wiederkehrenden Verpflichtungen zählt die Dauer von 12 Monaten) entzogen blieb. Der Zugriff 
auf das Depot bei der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) mit Wert von rund 
Fr. 500'000.-- blieb ebenfalls gesperrt, während für die übrigen Privat- und Sparkonten die 
eigenständige Zugriffsbefugnis des Beschwerdeführers wiederhergestellt wurde. Die 
vorsorgliche Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung wurde bezüglich des Depots 
bei der BLKB beibehalten. Als neue Beistandsperson wurde Dr. H.____ ernannt und der 
bisherige Beistand G.____ angewiesen, den Schlussbericht mit Rechnung per 31. Dezember 
2023 zu erstellen. Der Beschwerdeführer wurde zudem aufgefordert, die Abklärung seines 
Schutz- und Unterstützungsbedarfs bei der Memory Clinic Basel wahrzunehmen. Der 
Beschwerde wurde die aufschiebende Wirkung entzogen.  
 
K. Mit Schreiben vom 13. Dezember 2023 teilte die KESB B.____ den 
Verfahrensbeteiligten mit, da Dr. H.____ die Übernahme des Beistandsmandates für den 
Beschwerdeführer zwischenzeitlich ablehne, sei M.____ per 1. Januar 2024 als 

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Beistandsperson vorgesehen. Allfällige Einwände gegen diese Ernennung sei bis am 20. 
Dezember 2023 mitzuteilen. Der Beschwerdeführer teilte am 19. Dezember 2023 der KESB 
B.____ mit, dass mit heutiger Eingabe beim Kantonsgericht Beschwerde gegen die 
Weiterführung der vorsorglichen Beistandschaft eingereicht worden sei. Da sich der 
Beschwerdeführer generell gegen die Errichtung einer Beistandschaft wende, sei er auch 
gegen die Einsetzung von M.____. Es sei mehrfach zu Protokoll gegeben worden, dass eine 
Beistandschaft, wenn überhaupt, nur durch die Ehefrau des Beschwerdeführers geführt werden 
sollte.  
 
L. Gegen den Entscheid der KESB B.____ vom 8. Dezember 2023 erhob der Beschwerde-
führer, vertreten durch Advokat Urs Grob, mit Schreiben vom 19. Dezember 2023 Beschwerde 
beim Kantonsgericht, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), und be-
antragte, es sei der Entscheid und die damit verbundenen erwachsenenschutzrechtlichen 
Massnahmen vollumfänglich und mit sofortiger Wirkung aufzuheben. Auf weitere Erwachsenen-
schutzmassnahmen sei zu verzichten respektive das laufende Verfahren sei abzuschreiben. 
Eventualiter sei die Ehefrau des Beschwerdeführers als Beiständin einzusetzen. Unter o/e Kos-
tenfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin.  
 
M. D.____ und C.____ beantragten in ihrer Vernehmlassung vom 10. Januar 2024, die von 
Advokat Urs Grob eingereichte Beschwerde sei aus dem Recht zu weisen, eventualiter sei 
dieser anzuweisen, das Mandat umgehend an eine andere Kanzlei abzugeben, und es seien 
weitere Eingaben von ihm als Vertreter des Beschwerdeführers ohne weiteres aus dem Recht 
zu weisen. Es werde zudem um Gutheissung ihrer Beschwerde vom 19. Dezember 2023 (…) 
ersucht. 
 
N. Die Vorinstanz schloss am 10. Januar 2024 auf vollumfängliche Abweisung der 
Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Eventualiter sei der Beschwerdeführer zu einer 
persönlichen Anhörung vorzuladen.  
 
O. Mit Eingabe vom 13. Februar 2024 reichten C.____ und D.____ unaufgefordert 
Bemerkungen zur Stellungnahme der Vorinstanz ein. Der Beschwerdeführer nahm dazu am 27. 
Februar 2024 Stellung.  
 
P. Für die Parteistandpunkte und die Erwägungen der Vorinstanz wird grundsätzlich auf die 
Akten verwiesen. Soweit erforderlich, ist nachfolgend darauf einzugehen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1. Gemäss Art. 445 Abs. 3 ZGB kann gegen Entscheide der Kindes- und 
Erwachsenenschutzbehörde über vorsorgliche Massnahmen Beschwerde beim zuständigen 
Gericht erhoben werden. Nach § 66 Abs. 1 des Gesetzes über die Einführung des 
Zivilgesetzbuches (EG ZGB) vom 16. November 2006 ist für die Beurteilung von Beschwerden 
gegen Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde das Kantonsgericht, Abteilung 

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Verfassungs- und Verwaltungsrecht, zuständig. Über Beschwerden gegen 
Zwischenverfügungen betreffend vorsorgliche Massnahmen entscheidet die präsidierende 
Person (§ 1 Abs. 3 lit. f in Verbindung mit § 43 Abs. 2bis lit. f des Gesetzes über die 
Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung [VPO] vom 16. Dezember 1993). Da sämtliche 
Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die vorliegende Beschwerde einzutreten.  
 
2. Gemäss Art. 450a Abs. 1 ZGB können mit der Beschwerde Rechtsverletzungen 
(Ziff. 1), die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Ziff. 2) sowie die 
Unangemessenheit (Ziff. 3) gerügt werden. Dem Kantonsgericht kommt bei der Beurteilung der 
vorliegenden Beschwerde somit volle Kognition zu. 
 
3.1 Die beiden Kinder des Beschwerdeführers beantragen in ihrer Vernehmlassung, die von 
Advokat Urs Grob eingereichte Beschwerde sei aus dem Recht zu weisen, eventualiter sei 
dieser anzuweisen, das Mandat umgehend an eine andere Kanzlei abzugeben, und es seien 
weitere Eingaben von ihm als Vertreter des Beschwerdeführers ohne weiteres aus dem Recht 
zu weisen. Begründet wird dieser Antrag damit, dass Advokat Urs Grob über die Vollmacht 
sowohl vom Beschwerdeführer als auch von dessen Ehefrau in der gleichen Sache verfüge. 
Dieser könne jedoch nicht gleichzeitig die Interessen des Beschwerdeführers und dessen 
Ehefrau vertreten, da deren Interessen nicht dieselben seien. Es liege somit ein 
Interessenskonflikt vor.  
 
3.2 Nach § 6 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung 
(Verwaltungsprozessordnung, VPO) vom 16. Dezember 1993 können die Parteien die Anträge, 
die sie im vorinstanzlichen Verfahren zur Sache gestellt haben, zwar einschränken, nicht aber 
ausdehnen oder inhaltlich verändern. Die Parteien können neue tatsächliche Behauptungen 
und Beweismittel bis zur gerichtlichen Beurteilung vorbringen, sofern ihnen dies unverschuldet 
nicht früher möglich war. Verspätete Vorbringen werden aus dem Recht gewiesen (§ 6 Abs. 2 
VPO). Die beiden Kinder des Beschwerdeführers waren unbestrittenermassen bereits im 
Verfahren betreffend Akteneinsicht / Rechtsverweigerung (KGE VV vom 31. August 2023 [810 
23 130]) Verfahrenspartei. Damals wurde ihnen mit Verfügung vom 13. Juni 2023 die 
Beschwerde inkl. Beilagen des Beschwerdeführers vom 12. Juni 2023 zur Vernehmlassung 
gesandt, was von den beiden Kindern des Beschwerdeführers am 22. Juni 2023 auch 
wahrgenommen wurde. Der Beschwerde lag die Vollmacht vom 15. September 2022 bei 
(Beilage 1). Die Kinder des Beschwerdeführers hatten somit bereits im Verfahren betreffend 
Akteneinsicht / Rechtsverweigerung Kenntnis von dem Vertretungsverhältnis und hätten ihre 
Rüge diesbezüglich dort vorbringen müssen. Dass ihnen dies unverschuldet nicht möglich 
gewesen sein soll, wird von den Kindern des Beschwerdeführers nicht geltend gemacht. Auf 
den Antrag ist somit nicht einzutreten. 
 
4. Vorliegend ist die Frage zu beurteilen, ob die vorsorglichen Massnahmen im 
angeordneten Umfang zu Recht erfolgten. 
 
4.1 Die Erwachsenenschutzbehörde trifft auf Antrag einer am Verfahren beteiligten Person 
oder von Amtes wegen alle für die Dauer des Verfahrens notwendigen vorsorglichen 

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Massnahmen (Art. 445 Abs. 1 ZGB). Vorsorgliche Massnahmen müssen unumgänglich, d.h. so 
dringlich sein, dass der ordentliche, spätere Entscheid nicht abgewartet werden kann, ohne 
einen erheblichen Nachteil für die betroffene Person in Kauf zu nehmen. Als vorsorgliche 
Massnahmen kommen neben der Anordnung einer Beistandschaft Einzelmassnahmen wie die 
Blockierung des Zugangs zu einem Konto, eine Grundbuchsperre und der Entzug der 
aufschiebenden Wirkung einer Beschwerde infrage (vgl. CHRISTOPH HÄFELI, Kindes- und 
Erwachsenenschutzrecht, 3. Aufl., Bern 2021, N 826 f.). Vorsorgliche Massnahmen ergehen 
gestützt auf eine bloss summarische Prüfung der Sach- und Rechtslage, wobei für deren 
Anordnung das Beweismass der Glaubhaftmachung genügt. Das reduzierte Beweismass ist 
bereits dadurch gerechtfertigt, dass der Rechtsschutz schnell gewährt werden soll und "nur" für 
einen beschränkten Zeitraum eingeräumt wird (vgl. LUCA MARANTA in: Geiser/Fountoulakis 
[Hrsg.], Basler Kommentar zum Zivilgesetzbuch, 7. Aufl., Basel 2022, N 11 zu Art. 445 ZGB).  
 
4.2 Eine Vertretungsbeistandschaft wird nach Art. 394 Abs. 1 ZGB errichtet, wenn die 
hilfsbedürftige Person bestimmte Angelegenheiten nicht erledigen kann und deshalb vertreten 
werden muss. Die Erwachsenenschutzbehörde kann die Handlungsfähigkeit der betroffenen 
Person entsprechend einschränken (Abs. 2). Errichtet die Erwachsenenschutzbehörde eine 
Vertretungsbeistandschaft für die Vermögensverwaltung, so bestimmt sie die Vermögenswerte, 
die vom Beistand oder von der Beiständin verwaltet werden sollen. Sie kann Teile des 
Einkommens oder das gesamte Einkommen, Teile des Vermögens oder das gesamte 
Vermögen oder das gesamte Einkommen und Vermögen unter die Verwaltung stellen (Art. 395 
Abs. 1 ZGB). Ohne die Handlungsfähigkeit der betroffenen Person einzuschränken, kann ihr 
nach Art. 395 Abs. 3 ZGB die Erwachsenenschutzbehörde den Zugriff auf einzelne 
Vermögenswerte entziehen. 
 
5.1.1 Die Vorinstanz erwog, die relevante Frage nach dem Schutzbedarf und daraus 
erwachsendem Unterstützungsbedarf für den Beschwerdeführer sei nach wie vor ungeklärt. Ein 
solcher wäre zu verneinen, wenn dieser urteilsfähig sowie auch in der Lage wäre, gemäss der 
vernünftigen Erkenntnis nach freiem Willen zu handeln und sich allfälliger Willensbeeinflussung 
(Manipulations-/ Betrugsversuche durch Dritte oder emotionalem Druck von Dritten) in normaler 
Weise zu widersetzen. Diese Frage werde im Bericht der Memory Clinic Basel vom 25. April 
2023 unter Einbezug der Ereignisse rund um die Vermögensdispositionen nicht klar 
beantwortet. So werde unter Ziffer 2 des Berichts festgehalten, der Beschwerdeführer sei 
betreffend die allgemeine Regelung seiner finanziellen Angelegenheiten inklusive 
Vermögensverwaltung nicht urteilsfähig. Gemäss Ziffer 4 wiederum sei dieser in der Lage, 
gemäss vernünftiger Erkenntnis und nach freiem Willen zu handeln und sich allfälliger 
Willensbeeinflussung in normaler Weise zu widersetzen. In Ziffer 5 werde demgegenüber 
ausgesagt, die Erkenntnisfähigkeit des Beschwerdeführers sei aufgrund seiner Defizite 
eingeschränkt. Der Bericht lasse sodann keine Einordnung der Tatsache zu, dass der 
Beschwerdeführer rund um seine Vermögensdispositionen an seine Kinder unklare bis 
widersprüchliche Angaben gemacht und sich auch dahingehend geäussert habe, dass ihm 
diese Vorgänge zu schnell gegangen seien, er habe sich "über den Tisch ziehen lassen" und 
wolle das Geld wieder zurück, zu. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer nach dem 
Vorliegen des Berichts der Memory Clinic Basel zwei Arztberichte eingereicht habe, welche 

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diesem teils widersprechen würden, wobei festzuhalten sei, dass aus diesen Berichten nicht 
hervorgehe, was der Inhalt der "komplexen Themen" in den Testgesprächen mit dem 
Beschwerdeführer gewesen sei. Auch würden sich beide Berichte weder zu den für die KESB 
B.____ relevanten Fragen, so wie sie der Memory Clinic Basel gestellt worden seien, noch in 
genereller Form zur Frage der Erkenntnis- und Durchsetzungsfähigkeit des Beschwerdeführers 
äussern. Somit gebe keiner der bislang vorliegenden Fachberichte eine eindeutige 
Einschätzung dazu ab, ob der Beschwerdeführer bezüglich der hier relevanten Fragestellungen 
urteilsfähig und in der Lage sei, gemäss der vernünftigen Erkenntnis nach freiem Willen zu 
handeln und sich allfälliger Willensbeeinflussung in normaler Weise zu widersetzen. 
 
Gestützt auf die bisherigen Abklärungen und Aussagen anlässlich der beiden Anhörungen 
insbesondere betreffend die ausserordentliche Finanzverwaltung sei es dem Beschwerdeführer 
nicht mehr möglich, die vollständigen Konsequenzen seines Handelns zu erkennen, zumal ihm 
schon allein der grobe Überblick über die finanzielle Situation fehle. Auch habe er rund um die 
bereits veranlassten Vermögensdispositionen bislang unklare bis widersprüchliche Angaben 
gemacht. Da der Beschwerdeführer immer noch erhebliches Vermögen habe, könnten auch 
weiterhin Dispositionen von erheblichem Ausmass zu seinem finanziellen Nachteil 
vorgenommen werden. Die Informationen rund um die entsprechenden früheren Ereignisse 
würden darauf schliessen lassen, dass sich dieser auf nahestehende Personen verlasse, 
diesen vertraue und infolge von deren Einfluss Vorkehrungen treffe, was jedoch keine 
ausreichende Grundlage für eine unabhängige, fundierte Meinungsbildung sei. Unbedingt 
davon, ob die Begünstigten seiner Verfügungen seine Kinder, seine Ehefrau oder unbekannte 
Drittpersonen seien, müsste sich der Beschwerdeführer zumindest über die wesentlichen 
Umstände selbst ein Bild machen und über allfällige Konsequenzen reflektieren und diese 
abwägen können, damit von Urteilsfähigkeit die Rede sein könne. Dass dies vorliegend der Fall 
sei, werde von der Erwachsenenschutzbehörde stark angezweifelt. Die Ereignisse, welche zur 
Meldung an die KESB B.____ geführt hätten, seien exemplarisch ein Hinweis darauf, dass der 
Beschwerdeführer zumindest seine ausserordentliche Finanzverwaltung nicht mehr selber 
wahrnehmen könne und hier ein Unterstützungsbedarf gegeben sei. Der Schutzbedarf ergebe 
sich vorliegend aus dem nach wie vor bestehenden Familienkonflikt, wobei sich der 
Beschwerdeführer zwischen den beiden Konfliktseiten, bestehend einerseits aus seiner Ehefrau 
und andererseits aus seinen Kindern, wiederfinden würde. Es dürfte von allen Seiten sehr viel 
Druck auf ihn ausgeübt werden und unbestrittenermassen sei er durch den Konflikt sehr 
belastet. Auch solche Belastungen könnten zu Handlungen veranlassen, die ansonsten nicht 
aus Eigeninitiative vorgenommen würden. Es sei daher sowohl von einem Unterstützungs- als 
auch Schutzbedarf des Beschwerdeführers auszugehen. Da diese Einschätzungen vom 
Beschwerdeführer bestritten und die vorliegenden Berichte – wie bereits ausgeführt – sich nicht 
klar und explizit äussern würden, sei nochmals eine entsprechende fachliche Einschätzung 
dazu einzuholen. Solange diese Abklärungen nicht erfolgt seien, könne auch nicht definitiv 
darüber entschieden werden. 
 
Aufgrund des Gesagten sei der vorsorglich bestehende Entzug des Zugriffs auf die 
Vermögensverwerte, soweit es sich um das Depot bei der BLKB mit Wert von rund Fr. 500'000.-
- handle, sowie die entsprechende Beschränkung der Handlungsfähigkeit beizubehalten, was 

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bedinge, dass die vorsorglich bestehende Vertretungsbeistandschaft für die Verwaltung dieses 
Depots weiterzuführen sei, und, soweit hierfür notwendig, auch für den Bereich Administration. 
Bezüglich der übrigen Konten und der alltäglichen Finanzverwaltung erscheine es 
demgegenüber vertretbar, dass der Beschwerdeführer über diese Guthaben und sein laufendes 
Einkommen frei verfügen könne. Entsprechend sei diesem der Zugriff auf diese Konten zurück 
zu geben und auch die Beschränkung der Handlungsfähigkeit aufzuheben, soweit der 
Abschluss eines Verpflichtungsgeschäfts nicht den Zugriff auf das Depot bei der BLKB 
erfordere. 
 
Da der bisherige Beistand zunehmend durch die Situation allgemein und mit der 
Mandatsführung belastet sei sowie einen Antrag auf Entlassung aus dem Amt gestellt habe, sei 
vorsorglich ein Wechsel der Beistandsperson angezeigt. Der Beschwerdeführer wünsche sich 
seine Ehefrau als Beistandsperson. Aufgrund der unveränderten, angespannten Situation 
innerhalb der Familie sei es weiterhin unmöglich, dass eine der direktinvolvierten Personen 
diese Aufgabe übernehme, weshalb für die Vertretung in der Verwaltung des Vermögensdepots 
bei der BLKB eine neutrale, ausserfamiliäre Fachperson zu ernennen sei. 
 
5.1.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Vorinstanz verlange vom 
Beschwerdeführer den zweifelsfreien Nachweis der Urteilsfähigkeit. Dabei begründe sie ihre 
Massnahmen mit widersprüchlichen Berichten der Memory Clinic Basel, pauschalen Aussagen 
zur Nichtberücksichtigung der Ehefrau als Beistand und einseitigen Befragungen. Vor dem 
Hintergrund, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers in geeigneter und gesetzlich 
vorgesehener Weise seine Vertretung übernehmen könne, sei dieses Verhalten umso weniger 
verständlich. Zusammenfassend würden zwei fundierte ärztliche Berichte (und der Bericht der 
Memory Clinic Basel), der Beistand, der den Beschwerdeführer während eines Jahres eng 
begleitet habe, die kohärenten Antworten und das Verhalten des Beschwerdeführers klar für die 
Urteilsfähigkeit in allen Belangen sprechen. Die Vorinstanz lasse sich nach wie vor von der 
ursprünglichen Gefährdungsmeldung der Kinder leiten und sehe sich als Vermittlerin in 
Familienstreitigkeiten. Die von der Vorinstanz angeführten Gründe für das Schutzbedürfnis des 
Beschwerdeführers würden bei weitem nicht ausreichen. Der Beschwerdeführer habe sich 
bereits mehrfach dahingehend geäussert, dass er die Situation selbst regeln werde. Als 88-
jähriger Mann mit erwachsenen Kindern und einer Ehefrau habe er keine rechtliche 
Verpflichtung, irgendeinen Kontakt zu seinen Kindern zu pflegen. Die Situation sei zwar 
bedauerlicherweise durchaus angespannt, jedoch sei es weder Aufgabe der KESB noch der 
Ärzte der Memory Clinic Basel, eine Versöhnung zwischen den Familienmitgliedern zu 
erzwingen. Es handle sich hierbei um eine grobe Kompetenzüberschreitung der KESB B.____.  
 
Die Vorinstanz scheine sich zudem selbst zu widersprechen. Einerseits gehe sie ohne weiteres 
davon aus, dass der Beschwerdeführer über sein laufendes – und sehr hohes – Einkommen 
und Vermögen verfügen könne, über das Wertschriftendepot von Fr. 500'000.-- jedoch nicht, 
weil er offenbar keinen Überblick über seine finanzielle Situation habe. Der Beschwerdeführer 
verfüge über hohe monatliche Einkünfte, mit denen er seinen laufenden Bedarf mehr als 
decken könne. Von einer Existenzgefährdung bei allfälligen hohen Ausgaben könne keine Rede 
sein. Die Vorinstanz habe im bisherigen Verfahren nie nachweisen oder Anhaltspunkte dafür 

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liefern können, dass eine Vermögensverschwendung des Beschwerdeführers stattgefunden 
hätte. Selbst wenn dies der Fall gewesen wäre, hätte der Beschwerdeführer jedes Recht, 
verschwenderisch zu leben. Es stehe der Vorinstanz nicht zu, dem Beschwerdeführer den 
Zugang zu seinem Vermögen zu verwehren, nur, weil die familiäre Situation derzeit angespannt 
sei. Es bestehe nicht die geringste Gefahr von Altersarmut oder erhöhter Schutzbedürftigkeit. 
Der Beschwerdeführer verfüge nämlich über monatlich wiederkehrende Renteneinkünfte von 
Fr. 8'200.--. Hinzu kämen Zinserträge aus seinem Depotvermögen von Fr. 500'000.--. Selbst 
eine Vermögensverzehrung hätte somit keine Gefahr der Altersarmut zur Folge. Das Vorgehen 
der Vorinstanz verletze somit das Verhältnismässigkeitsprinzip im Erwachsenenschutzrecht in 
mehrfacher Hinsicht. 
 
Die KESB B.____ ignoriere ausserdem die Auffassung des bisherigen Beistandes, dass der 
Beschwerdeführer überhaupt keinen Beistand benötige und gehe einzig auf die fehlende 
Eignung der Ehefrau als Beiständin ein. Mit der Anordnung einer neuen Beistandschaft 
verkenne sie einmal mehr ihre Rolle im vorliegenden Verfahren. Nach dem Subsidiaritätsprinzip 
dürfe eine Vertretungsbeistandschaft nur angeordnet werden, wenn die Unterstützung durch 
das persönliche Umfeld nicht ausreiche oder von vornherein als ungenügend erscheine. Die 
Vorinstanz verweise ganz allgemein auf den "Familienkonflikt", ignoriere aber gleichzeitig, dass 
der Beschwerdeführer mehrfach zum Ausdruck gebracht habe, dass er seiner Ehefrau bei der 
Verwaltung seines Vermögens mehr als vertraue. Die Eignung der Ehefrau als Beiständin 
werde sodann durch den Bericht des bisherigen Beistands bestätigt, wonach sich diese aktiv an 
der Begleichung der laufenden Rechnungen beteilige und dem Beistand auch die angeforderten 
Unterlagen pünktlich zur Verfügung stelle. Er sei überzeugt, dass sie ihre Verpflichtungen 
gegenüber ihrem Ehemann sehr ernst nehme. Ob eine Beistandschaft für den Bereich der 
Vermögensverwaltung tatsächlich notwendig sei, sei unter den gegebenen Umständen höchst 
fraglich. Der Beschwerdeführer sei in der Lage, seine finanziellen Angelegenheiten selbst zu 
regeln. Mit dem gesetzlichen Vertretungsrecht der Ehefrau könnten allenfalls Unklarheiten 
beseitigt werden. Die Vorinstanz prüfe die Eignung der Ehefrau als Beiständin überhaupt nicht. 
Die sehr allgemein gehaltenen Zweifel würden bei weitem keine Durchbrechung des 
Subsidiaritätsprinzips rechtfertigen. Schliesslich verkenne die KESB B.____ auch Sinn und 
Zweck der vorsorglichen Massnahmen im Erwachsenenschutzrecht. Sie zeige nicht auf, dass 
ein dringendes Schutzbedürfnis des Beschwerdeführers bestehe. Seit über einem Jahr 
entscheide die Vorinstanz jeweils mit vorsorglichen Massnahmen. Ob der vorsorgliche 
Charakter der Massnahmen überhaupt noch gewahrt sei, erscheine äusserst fragwürdig. Indem 
jeweils schon kleinste Zweifel an der Urteilsfähigkeit des Beschwerdeführers als ausreichend 
erachtet werde, um die Massnahmen aufrechtzuerhalten, untergrabe die Vorinstanz den Sinn 
und Zweck der vorsorglichen Massnahmen. Insofern sei die Dringlichkeit der vorsorglichen 
Massnahmen nicht gegeben und es stelle sich generell die Frage, ob das Vorgehen der KESB 
B.____ mit dem Grundgedanken der vorsorglichen Massnahme in Einklang vereinbar sei. 
 
5.2 Die Schlussfolgerungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Im vorliegenden Fall 
liegen verschiedene, sich wiedersprechende Fachberichte zum Gesundheitszustands des 
Beschwerdeführers vor. Ein Gutachten zeichnet sich in formeller Hinsicht durch einen klaren 
und systematischen Aufbau aus. Inhaltlich muss es vollständig, klar und schlüssig sein. Aus 

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dem Gutachten muss erkennbar sein, von welchen Grundlagen die sachverständige Person 
ausgegangen ist und wie beziehungsweise aus welchen Quellen sie diese ermittelt hat. Das 
Gutachten sollte aus sich selbst heraus als Einheit verständlich sein und keine Widersprüche 
aufweisen. Da es Aufgabe der sachverständigen Person ist, dem Gericht respektive der 
Behörde die fehlende Fachkunde zu vermitteln, sollten ihre Ausführungen für alle 
Verfahrensbeteiligten nachvollziehbar sein (vgl. ANNETTE DOLGE in: Karl Spühler/Luca 
Renchio/Dominik Infanger [Hrsg.], Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 
Basel 2017, N 9 und N 12 zu Art. 183 ZPO). Das Gutachten respektive der Bericht der Memory 
Clinic Basel vom 25. April 2023 ist unbestrittenermassen widersprüchlich. Die relevante Frage 
nach dem Schutzbedarf und der daraus erwachsende Unterstützungsbedarf für den 
Beschwerdeführer bleibt ungeklärt. Ein solcher wäre zu verneinen, wenn dieser urteilsfähig 
sowie auch in der Lage wäre, gemäss der vernünftigen Erkenntnis nach freiem Willen zu 
handeln und sich allfälliger Willensbeeinflussung in normaler Weise zu widersetzen. Diese 
Frage wird von der Memory Clinic Basel unter Einbezug der Ereignisse rund um die 
Vermögensdispositionen nicht klar beantwortet. Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers 
lassen aber auch die von ihm selbst eingereichten Arztberichte vom 13. Juni 2023 und 11. Juli 
2023 die entscheidenden Fragen unbeantwortet. In pauschaler Form wird festgehalten, dass 
der Beschwerdeführer urteils- beziehungsweise geschäftsfähig sei. Was z.B. der Inhalt der 
komplexen Themen zwischen dem Beschwerdeführer und Dr. J.____ gewesen sein soll oder 
welche Untersuchungen Dr. I.____ vorgenommen hat, ist nicht ersichtlich. Aufgrund der offenen 
Fragen und Widersprüche ist eine weitergehende Abklärung bei der Memory Clinic Basel 
unumgänglich. Diese wird verschiedene Fragen zuhanden der KESB B.____ zu beantworten 
haben, wie beispielsweise, ob die Hörfähigkeit des Beschwerdeführers anlässlich seiner 
damaligen Abklärung allenfalls Einfluss auf die Testung respektive Testergebnisse gemäss 
Bericht vom 25. April 2023 hatte oder, ob die Memory Clinic Basel unter Berücksichtigung der 
vom Beschwerdeführer eingereichten Arztberichte zu einer neuen respektive anderen 
Schlussfolgerung als mit Bericht vom 25. April 2023 komme. Auch wird sich die Memory Clinic 
Basel mit den widersprüchlichen Aussagen in ihrem Bericht auseinandersetzen müssen. Daran 
vermag auch die Einschätzung des ehemaligen Beistandes, dass beim Beschwerdeführer von 
einer Erwachsenenschutzmassnahme abzusehen sei respektive keine Gründe für die 
Aufrechterhaltung der Beistandschaft bestünden, nichts zu ändern, da dieser keine Fachperson 
auf dem Gebiet von neurologischen Erkrankungen ist.  
 
Entgegen der Meinung des Beschwerdeführers sind auch seine Aussagen anlässlich der 
Anhörung vom 3. November 2023 nicht ohne weiteres kohärent und sein Verhalten spricht nicht 
klar für die Urteilsfähigkeit. Bei der Gesprächsführung und Beantwortung der Frage betreffend 
das Depot bei der BLKB in der Höhe von rund Fr. 500'000.-- war der Beschwerdeführer auf die 
Hilfe seiner Rechtsvertretung angewiesen. An der Anhörung vom 27. September 2022 konnte 
sich der Beschwerdeführer nicht mehr daran erinnern, dass er nach einer fachlichen Beratung 
bei einer Notarin selbst den beiden Kindern Schenkungen von je rund Fr. 500'000.-- gemacht 
hatte. Der Beschwerdeführer orientiert sich stark an den ihn umgebenden, ihm als 
vertrauenswürdig erscheinenden Personen und passt sich jeweils an die eine oder andere Seite 
an, je nachdem, wo er sich gerade befindet. Er gerät so in ein Spannungsfeld respektive einen 
Loyalitätskonflikt, welcher ihn bezüglich umstrittener Entscheidungen von wesentlicher 

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Tragweite urteilsunfähig macht, wie die Übertragung von Wertschriften mit einem Wert von rund 
Fr. 1 Million, sowie die Äusserungen des Beschwerdeführers zu diesen Vorgängen und zu den 
persönlichen Beziehungen mit den Angehörigen belegen. Wie die Vorinstanz in ihrer 
Vernehmlassung richtig festgestellt hat, benötigt es zumindest minimale Vorkehrungen, um den 
Beschwerdeführer davor zu schützen, nicht erneut von einer nahestehenden Person zu 
Verfügungen mit grosser Tragweite motiviert zu werden. Gerade der Umstand, dass die Kinder 
mit der Ehefrau des Beschwerdeführers nach wie vor im Streit liegen, begründet weiterhin die 
reale Möglichkeit, dass die eine oder die andere Seite versuchen könnte, auf den 
Beschwerdeführer einzuwirken und ihn zu Handlungen finanzieller Natur zu veranlassen, aus 
welchen Hintergründen auch immer. Die Gefährdung liegt somit in der Konfliktsituation und 
darin, dass sich der Beschwerdeführer aufgrund seiner emotionalen Abhängigkeit von beiden 
Seiten dagegen nicht erwehren kann. Diese Gefährdungssituation von solchem Ausmass 
besteht bei der gemeinen Alltagsbewältigung hingegen nicht, weshalb die Vorinstanz in diesem 
Bereich zu Recht auf Massnahmen verzichtet hat.  
 
Angesichts dieser Sachlage ist nicht zu beanstanden, dass die KESB B.____ von der 
Wahrscheinlichkeit eines Schwächezustands sowie einer Schutzbedürftigkeit des 
Beschwerdeführers ausging und weitere Abklärungen bei der Memory Clinic in Basel verfügte, 
seine Handlungsfähigkeit in der Vermögensverwaltung bei grösseren Ausgaben weiterhin 
vorsorglich entzogen und der Zugriff auf das Depot bei der BLKB mit Wert von rund 
Fr. 500'000.-- gesperrt blieb sowie die vorsorgliche Vertretungsbeistandschaft mit 
Vermögensverwaltung diesbezüglich beibehalten wurde. Der Beschwerdeführer kann 
zwischenzeitlich wieder frei über seine übrigen Privat- und Sparkonten verfügen, weshalb die 
übrigen Schutzvorkehrungen den Beschwerdeführer faktisch in seine Alltagsautonomie kaum 
berühren dürften. Auch wenn das Vermögen in Form des Wertschriftendepots zwar vor dem 
direkten Zugriff des Beschwerdeführers geschützt ist, bedeutet dies nicht, dass es ihm per se 
nicht zu Verfügung stehen soll. Sollte der Beschwerdeführer dies anzehren wollen, so soll durch 
die nicht in die familiären Verhältnisse involvierte Beistandsperson sichergestellt werden, dass 
eine allfällige Anzehrung ausschliesslich im Interesse des Beschwerdeführers geschieht. Nach 
dem Gesagten erweisen sich die vorsorglichen Massnahmen als geboten und verhältnismässig, 
weshalb nicht weiter auf das Eventualbegehren der Vorinstanz auf persönliche Anhörung des 
Beschwerdeführers durch das Gericht einzugehen ist. 
 
5.3 Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass massgeblich die Verfahrensbeteiligten, 
vor allem die beiden Kinder des Beschwerdeführers, die lange Verfahrensdauer zu 
verantworten haben, indem zahlreiche Eingaben bei der Vorinstanz eingereicht werden (zum 
Beispiel Gesuch um Akteneinsicht, worüber das hiesige Gericht am 31. August 2023 
entschieden hat; Antrag der Kinder des Beschwerdeführers auf Kontaktrecht vom 3. Oktober 
2023, welches später wieder zurückgezogen wurde; diverse E-Mails der Kinder des 
Beschwerdeführers etc.). Die Vorinstanz hat auf die verschiedenen Eingaben jeweils innert 
angemessener Frist gehandelt. Auch gilt zu bedenken, dass das Einholen respektive Erstellen 
von Gutachten einige Zeit in Anspruch nimmt. Die KESB B.____ hat zudem mit Verfügung vom 
21. September 2023 verschiedene Fragen an die Memory Clinic Basel gestellt, wobei diese der 
KESB B.____ mitteilte, dass sie dafür eine konkrete Zuweisung benötige (vgl. Aktennotiz der 

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Vorinstanz betreffend Telefonate mit der Memory Clinic Basel vom 29. September 2023 sowie 
19. Oktober 2023), was mit dem angefochtenen Entscheid erfolgt ist. Dass sich das Verfahren 
nun schon seit über einem Jahr hinzieht, hat die Vorinstanz nicht zu verantworten. 
 
6. Der Beschwerdeführer stellt den Eventualantrag, es sei seine Ehefrau als Beiständin 
einzusetzen.  
 
6.1 Schlägt die betroffene Person eine Vertrauensperson als Beistand oder Beiständin vor, 
so entspricht die Erwachsenenschutzbehörde ihrem Wunsch, wenn die vorgeschlagene Person 
für die Beistandschaft geeignet und zu deren Übernahme bereit ist (Art. 401 Abs. 1 ZGB). Die 
Eignung der vorgeschlagenen Person ist nach den Kriterien von Art. 400 Abs. 1 ZGB zu 
beurteilen. Neben den drei Elementen fachliche und persönliche Eignung und zeitliche 
Verfügbarkeit ist die Gefahr von Interessenkollisionen besondere Beachtung zu schenken 
(CHRISTOPH HÄFELI in: Häfeli Christoph/Rosch Daniel, Berner Kommentar, Der 
Erwachsenenschutz, Bern 2023, N 27 zu Art. 401 ZGB). Bei der Eignung einer nahestehenden 
Person ist auch die gesamte Familienkonstellation zu beachten. Die Beistandschaft sollte 
keinesfalls zur Folge haben, dass die familiären Beziehungen beeinträchtigt werden und die 
verbeiständete Person isoliert wird. Stehen Familienkonflikte im Raum, kann folglich ein 
Angehöriger auch deshalb als ungeeignet erscheinen, weil er von anderen Angehörigen 
abgelehnt wird und seine Ernennung einen Konflikt verstärken könnte (Urteil des 
Bundesgerichts 5A_427/2017 vom 6. Februar 2018 E. 3.2). Bei der Eignung der 
vorgeschlagenen Person kommt der Behörde ein grosses Ermessen zu (vgl. Urteile des 
Bundesgerichts 5A_427/2017 vom 6. Februar 2018 E. 3.3 und 5A_621/2018 vom 11. April 2019 
E. 3.1). 
 
6.2 Vorliegend besteht offensichtlich ein Spannungsverhältnis zwischen der vom 
Beschwerdeführer vorgeschlagenen Ehefrau und seinen beiden Kindern. Aufgrund dieser 
Familienkonstellation ist die KESB B.____ zu Recht zum Schluss gelangt, dass die Ehefrau als 
Beiständin des Beschwerdeführers ungeeignet ist und deshalb eine aussenstehende Person als 
Mandatsträger ernannt hat. Der Eventualantrag ist folglich abzuweisen. 
 
7. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde somit als unbegründet, und ist 
abzuweisen.  
 
8. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die 
Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und die Beweiskosten und werden in der 
Regel in angemessenem Ausmass der ganz oder teilweise unterliegenden Partei auferlegt 
(§ 20 Abs. 3 VPO). Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- sind ausgangsgemäss dem 
unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen. Die Parteikosten sind wettzuschlagen (§ 21 
Abs. 1 VPO).  
 
  

Seite 13 http://www.bl.ch/kantonsgericht 

 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 
   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 800.-- werden dem 

Beschwerdeführer auferlegt und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in 
gleicher Höhe verrechnet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
 
Präsidentin 
 
 
 
 

Gerichtsschreiberin