# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c34f2177-1d32-544b-920b-8a07576530c3
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-28
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 28.06.2021 III 2020 201
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2020-201_2021-06-28.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2020 201

Entscheid vom 28. Juni 2021 

Besetzung lic.iur. Gion Tomaschett, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin

Parteien 1. A.________,
2. B.________,

Beschwerdeführer,
beide vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. C.________,
8036 Zürich, 

gegen

1. D.________, ,
2. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 

Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

Gegenstand Sozialhilfe (Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe)

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Sachverhalt:

A. B.________ (geb. am B.________1975), von Portugal, lebt seit 1995 in der 
Schweiz, wobei er bis zum Auftreten von gesundheitlichen Problemen im Jahr 
2011 als Bauarbeiter tätig war. A.________ (geb. A.________1971), von Portu-
gal, lebt seit 2000 in der Schweiz und arbeitet als Hausangestellte in einem Ho-
tel. Die Eheleute haben zwei Söhne (Jahrgang 1999 und 2004), wobei der Jün-
gere noch in Ausbildung ist und bei den Eltern lebt. 

Mit Eintreten der gesundheitlichen Probleme gab B.________ 
seine Erwerbstätigkeit auf bzw. seine Arbeitstätigkeit beschränkte sich auf Mass-
nahmen der Invalidenversicherung und die Familie bezog ab Februar 2014 wirt-
schaftliche Hilfe der D.________. Nachdem ab Dezember 2018 keine Fürsorge-
leistungen mehr bezogen wurden, stellten B.________ und A.________ mit Ein-
gabe vom 9. März 2019 erneut ein Gesuch zum Bezug von Sozialhilfe. Mit Präsi-
dialverfügung vom 9. April 2019 bzw. Beschluss der Fürsorgebehörde vom 25. 
April 2019 wurde den Gesuchstellern die Ausrichtung von Überbrückungshilfe 
zugesprochen und in unterschiedlicher Höhe ausgerichtet.  

B. Den Behörden war spätestens seit den Abklärungsgesprächen vom 2. Sep-
tember 2015 und vom 1. März 2016 bekannt, dass B.________ Miteigentümer 
oder Eigentümer eines (mit einer Hypothek belasteten) Wohnhauses in seinem 
Heimatdorf in Portugal ist. Damals ging man davon aus, dass die Liegenschaft 
wegen eines Wohnrechts der Mutter nicht veräusserbar ist (Vi-act. 3 und II/02 
Beilagen 6 und 7). Im Rahmen der Neuanmeldung zum Bezug wirtschaftlicher 
Sozialhilfe im März 2019 wurde die Vermögenssituation neu untersucht und die 
Fürsorgebehörde veranlasste Abklärungen zur Feststellung des Verkehrswertes 
der Liegenschaft in Portugal. 

Nach Vorliegen der Abklärungsergebnisse und Durchführung einer Anhörung am 
25. Februar 2020 gewährte die D.________ B.________ und A.________ mit 
Beschluss Nr. 68 vom 27. Februar 2020 wirtschaftliche Hilfe unter der Auflage, 
die ausgerichteten Leistungen zurückzuerstatten, sobald der Verkauf der Liegen-
schaft in Portugal realisierbar werde. Weiter verfügte die D.________ die Aufla-
ge, die Liegenschaft in Portugal bis zum 30. November 2020 zu verkaufen oder 
bis am 13. März 2020 eine Vollmacht für die Verkaufsabwicklung einer ortsan-
sässigen Immobilienfirma zu erteilen. Sofern sich die Eheleute selber um den 
Liegenschaftsverkauf bemühten, hätten sie die Verkaufsbemühungen monatlich 
zu belegen. Die Gesuchsteller wurden zudem aufgefordert, bei der Sachver-
haltsabklärung mitzuwirken und namentlich alle Dokumente in Bezug auf den 
Kreditvertrag sowie sämtliche Dokumente bezüglich eines weiteren Grunds-

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tückes (Olivenhain) der Behörde bis am 13. März 2020 vorzulegen (Vi-act. 7). 
Dieser Beschluss ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. 

C. Am 9. März 2020 führte die D.________ eine weitere Anhörung durch, wo-
bei sie B.________ und A.________ eine Vollmacht zur Unterzeichnung unter-
breitete, welche den Verkauf der Liegenschaft durch eine lokale Immobilienfirma 
erlaubt hätte. Die Gesuchsteller wollten sich dazu mit einem Anwalt beraten (Vi-
act. 5).

Mit Beschluss Nr. 104 vom 24. März 2020 verfügte die D.________ eine Kürzung 
des Grundbedarfs im Umfang von 20% für die Dauer von sechs Monaten wegen 
Verletzung der Informations-, Melde- und Mitwirkungspflicht. 

Im Weiteren verfügte die Fürsorgebehörde die Auflage, bis zum 14. April 2020 
sämtliche Unterlagen in Bezug auf einen ebenfalls im Eigentum des Gesuchstel-
lers befindlichen Olivenhain (Kaufvertrag, Kreditverträge, Besitzurkunde o.ä.) 
einzureichen. Die Gesuchsteller wurden zudem aufgefordert, der Behörde bis 
14. April 2020 mitzuteilen, ob sie die Vollmacht für den Liegenschaftsverkauf 
einer Anwaltskanzlei in Portugal erteilen wollten oder ob sie die Liegenschaft sel-
ber verkaufen würden. Auch dieser Beschluss ist unangefochten in Rechtskraft 
erwachsen. 

D. Anlässlich einer Anhörung vom 22. Mai 2020 wurden B.________ und 
A.________ nochmals aufgefordert die Unterlagen über den Olivenhain einzurei-
chen und eine Antwort zur Vollmachterteilung betr. Liegenschaftsverkauf abzu-
geben. Die Gesuchsteller verwiesen auf ihren Rechtsvertreter und ersuchten um 
Nachfrist für die Einreichung der noch ausstehenden Dokumente bis Ende Mai 
2020 (Vi-act. 6).  

Mit Beschluss Nr. 178 vom 28. Mai 2020 gewährte die D.________ B.________ 
und A.________ eine letztmalige Nachfrist bis zum 12. Juni 2020, um die ver-
langten Unterlagen bezüglich des Olivenhains einzureichen und um der Behörde 
mitzuteilen, ob sie einer Anwaltskanzlei in Portugal die Vollmacht zur Veräusse-
rung der Liegenschaft erteilen oder ob sie die Liegenschaft selber veräussern 
würden. Kämen die Eheleute den Auflagen nicht nach, sei die Bedürftigkeit nicht 
mehr ausgewiesen und es werde die Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe per 30. 
Juni 2020 geprüft (Vi-act. 9). Dieser Beschluss erwuchs ebenfalls unangefochten 
in Rechtskraft.  

E. Mit Beschluss Nr. 201 vom 25. Juni 2020 verfügte die D.________: 
1. Die wirtschaftliche Hilfe für B.________ und … wird infolge mangelnder 

Mitwirkungspflicht per 30. Juni 2020 eingestellt. 

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2. Eine Überprüfung des Nothilfeanspruchs kann gemäss Ziffer 2.7 der 
Erwägungen nach Einreichen eines entsprechenden Gesuchs jederzeit 
erfolgen. 

3. Die persönliche Hilfe steht B.________ und … auf freiwilliger Basis zur Ver-
fügung. Sie können sich jederzeit bei er zuständigen Sozialarbeiterin für eine 
Beratung melden. 

4. (RM-Belehrung). 

F. Gegen diesen Beschluss liessen A.________ und … am 20. Juli 2020 beim 
Regierungsrat des Kantons Schwyz Beschwerde erheben mit dem Antrag, der 
Beschluss der D.________ vom 25. Juni 2020 sei vollumfänglich aufzuheben. 

G. Mit Beschluss vom 27. August 2020 hielt die D.________ fest, dass 
während des laufenden Beschwerdeverfahrens die ordentliche Sozialhilfe 
gemäss Beschluss vom 27. Februar 2020 auszurichten sei (Vi-act. II./03 Beila-
ge).

H. Mit Entscheid Nr. 807/2020 vom 10. November 2020 hat der Regierungsrat 
die Beschwerde abgewiesen, wobei keine Kosten erhoben wurden, das Gesuch 
um unentgeltliche Rechtsverbeiständung jedoch abgelehnt wurde. 

I. Gegen diesen (am 17.11.2020 verschickten) Beschluss lassen A.________ 
und … mit Eingabe vom 8. Dezember 2020 beim Verwaltungsgericht des Kan-
tons Schwyz fristgemäss Beschwerde erheben mit folgenden Anträgen: 

1. Es sei der Beschluss des Regierungsrats des Kantons Schwyz vom 10. 
November 2020 vollumfänglich aufzuheben. 

2. Es sei der Beschluss der Beschwerdegegnerin vom 25. Juni 2020 
vollumfänglich aufzuheben. ¨

3. Es sei die Beschwerdegegnerin anzuweisen, die wirtschaftliche Hilfe weiterhin 
auszurichten; 

alles unter Kosten -und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegnerin. 

Im Weiteren ersuchten die Beschwerdeführer um unentgeltliche Rechtsverbei-
ständung durch den unterzeichnenden Rechtsanwalt. 

J. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Vernehmlassung vom 21. De-
zember 2020, die Beschwerde sei unter Kostenfolge zulasten der Beschwerde-
führer abzuweisen. 

Die D.________ beantragt mit Vernehmlassung vom 14. Januar 2021 die Abwei-
sung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, wobei die Entschädigungs-
folgen zu Lasten der Beschwerdeführer gingen. 

Mit Replik vom 25. Februar 2021 halten die Beschwerdeführer an ihren Anträgen 
fest. Die Duplik der Fürsorgebehörde folgt am 16. März 2021.

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Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 12 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossen-
schaft (BV; SR 101) vom 18. April 1999 hat, wer in Not gerät und nicht in der La-
ge ist, für sich zu sorgen, Anspruch auf Hilfe und Betreuung und auf die Mittel, 
die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind. Die Hilfe in Notlagen ge-
langt subsidiär zur Anwendung. Wer objektiv in der Lage ist, sich aus eigener 
Kraft die für sein Überleben unverzichtbaren Mittel zu beschaffen, kann sich nicht 
darauf berufen. Die Bundesverfassung garantiert nur das Recht auf ein Exis-
tenzminimum und überlässt den Gesetzesgebern des Bundes, der Kantone oder 
der Gemeinden die Aufgabe, dessen Höhe und Modalitäten festzusetzen (Urteil 
des Bundesgerichts (BGer) 8C_927/2008 vom 11.2.2009 Erw. 4.2).

1.2 Im Kanton Schwyz wird die Hilfe in Notlagen im Gesetz über die Sozialhilfe 
(ShG, SRSZ 380.100) vom 18. Mai 1983 und in der gestützt auf § 9 Abs. 2 ShG 
erlassenen Vollziehungsverordnung zum ShG (ShV, SRSZ 380.111) vom 30. Ok-
tober 1984 geregelt. Zudem sind die Richtlinien für die Ausgestaltung und Be-
messung der Sozialhilfe der Schweiz. Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richt-
linien) wegleitend (§ 4 Abs. 2 ShV).

1.3 Gemäss § 11 Abs. 1 ShG sorgen die Gemeinden dafür, dass Hilfesuchen-
den die nötige und fachgerechte Sozialhilfe zukommt. Die Sozialhilfe umfasst un-
ter anderem die Vermittlung wirtschaftlicher Hilfe (§ 11 Abs. 2 lit. d ShG). Das 
Subsidiaritätsprinzip wird kantonal in § 2 ShG statuiert. Gemäss § 2 Abs. 2 ShG 
wird die Sozialhilfe gewährt, wenn die hilfesuchende Person sich nicht selbst hel-
fen kann und Hilfe von dritter Seite nicht oder nicht rechtzeitig erhältlich ist. 

Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe hat, wer für seinen Lebensunterhalt oder den 
seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder recht-
zeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann (§ 15 ShG). Zu den eigenen Mitteln 
gehören insbesondere alle Einkünfte und das Vermögen, Versicherungsleistun-
gen und Sonderhilfen aufgrund besonderer Erlasse sowie familienrechtliche Un-
terhalts- und Unterstützungsansprüche (§ 6 Satz 1 ShV). 

Die Ausrichtung wirtschaftlicher Hilfe kann mit einer Auflage oder Bedingung ver-
bunden werden (vgl. § 9 Abs. 1 ShV). Damit soll auf das Verhalten der unter-
stützten Person eingewirkt und die Erfüllung von Pflichten verbindlich eingefor-
dert werden. Auflagen müssen sich auf eine rechtliche Grundlage stützen. Der 
mit der Auflage verfolgte Zweck muss sich zwingend mit dem Zweck der Sozial-
hilfe decken. Die Auflage soll demnach die wirtschaftliche und persönliche 
Selbstständigkeit fördern oder die zweckdienliche Verwendung der Sozial-

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hilfegelder sicherstellen. Die Prinzipien der Verhältnismässigkeit und der Gleich-
behandlung sind zu beachten (SKOS-Richtlinien, A.8-2).

1.4 Wer um wirtschaftliche Hilfe nachsucht oder sie erhält, hat über seine Ver-
hältnisse wahrheitsgetreu Auskunft zu geben, Einsicht in seine Unterlagen zu 
gewähren und Änderungen in seinen Verhältnissen umgehend zu melden (§ 10 
Abs. 1 ShV). Die Fürsorgebehörde ist berechtigt, bei Dritten Auskünfte einzuho-
len, die sie für die Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt, wenn Zweifel an der Rich-
tigkeit oder Vollständigkeit der Angaben oder Unterlagen bestehen (§ 10 Abs. 2 
ShV). 

1.5 Verweigert die hilfesuchende Person trotz vorgängiger Mahnung die ihr 
zumutbare Mitwirkung, namentlich wenn sie die Auskunftspflicht verletzt oder den 
verfügten Auflagen, Bedingungen oder Weisungen zuwiderhandelt, kann die Für-
sorgebehörde die wirtschaftliche Hilfe kürzen oder einstellen (§ 26a ShG). 

2.1 Die D.________ führt im angefochtenen Beschluss vom 25. Juni 2020 aus, 
die Beschwerdeführer seien langfristig und erheblich mit einem Betrag von ins-
gesamt Fr. 63'497.85 (Stand per 31. Mai 2020) unterstützt worden. Die Be-
schwerdeführer hätten die mit Beschluss vom 28. Mai 2020 verfügten Auflagen 
bis anhin nur unzureichend erfüllt. Der Verkauf der Liegenschaft in Portugal sei 
zumutbar, es bestehe diesbezüglich keine Wahlmöglichkeit. Auch wenn bei ei-
nem Verkauf nicht der in der Verkehrswertschätzung eruierte Wert erzielt werden 
könne, sei der Verkauf angezeigt. Zudem lasse sich nicht abstrakt beurteilen, ob 
eine Veräusserung unwirtschaftlich sei. Von Seiten der Beschwerdeführer wür-
den keine Verkaufsbemühungen nachgewiesen, welche belegen würden, dass 
nur ein unwirtschaftlicher Verkauf möglich wäre. Infolge mangelnder Mitwirkung 
werde die wirtschaftliche Hilfe deshalb per 30. Juni 2020 eingestellt. 

2.2 Der Regierungsrat führt im angefochtenen Entscheid aus, die Beschlüsse 
der Fürsorgebehörde vom 27. Februar 2020 und vom 24. März 2020 seien unan-
gefochten in Rechtskraft erwachsen. Die darin verfügten Auflagen seien bis an-
hin nicht erfüllt worden und die Beschwerdeführer seien ihren Mitwirkungspflich-
ten nicht bzw. ungenügend nachgekommen. Die Beschwerdeführer hätten damit 
das Subsidiaritätsprinzip verletzt und verhindert, dass die Vorinstanz prüfen kön-
ne, ob die Beschwerdeführer tatsächlich Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe hätten 
bzw. ob sie ihren Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln bestreiten könnten. Dem-
gemäss sei die wirtschaftliche Hilfe zu Recht eingestellt worden. Der Verkauf der 
Immobilie in Portugal sei angezeigt, auch wenn das Gebäude einen tieferen Ver-
kaufswert als die vorgenommene Schätzung aufweisen würde, denn die Liegen-
schaft werde von den Beschwerdeführern nicht bewohnt und die bis per Ende Ju-

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li 2020 ausbezahlten Fürsorgeleistungen in Höhe von Fr. 65'900.70 seien bereits 
erheblich. Des Weiteren führt der Regierungsrat aus, es könne nicht abstrakt be-
urteilt werden, ob eine Veräusserung unwirtschaftlich sei. Dies könne erst bei ei-
nem allfälligen Kaufangebot beurteilt werden. Solche Kaufangebote oder nur 
schon Verkaufsbemühungen lägen jedoch nicht vor. Der Einwand, die Liegen-
schaft diene der Alterssicherung, könne ebenfalls nicht gehört werden, da die Al-
terssicherung in der Schweiz grundsätzlich gewährleistet sei und die Beschwer-
deführer im Übrigen nicht dargelegt hätten, dass sie Mittel der beruflichen Vor-
sorge für die Immobilie in Portugal verwendet hätten. 

Bezüglich des Olivenhains hält der Regierungsrat im angefochtenen Beschluss 
fest, dessen Veräusserung werde von der Fürsorgebehörde aktuell nicht ver-
langt, sondern lediglich die Einreichung der vollständigen Unterlagen (Besitz-
urkunde, Kreditverträge u.ä.). 

3.1 Die Beschwerdeführer rügen vorab eine Verletzung des rechtlichen Gehörs 
durch den Regierungsrat. Dieser habe gar nicht geprüft, ob der verlangte Verkauf 
der Liegenschaft in Portugal geeignet, erforderlich und angemessen, mithin zu-
mutbar sei. Mit den entsprechenden Argumenten der Beschwerdeführer habe er 
sich nicht auseinandergesetzt. Eine Verletzung der Mitwirkungspflicht könne nur 
vorliegen, wenn eine Mitwirkungspflicht überhaupt bestehe. Demnach sei im Ver-
fahren betreffend der behaupteten Mitwirkungspflichtsverletzung umfassend zu 
prüfen, ob die mit Beschluss vom 27. Februar 2020 auferlegte Verpflichtung 
rechtens sei. 

3.2 Das Sicherheitsdepartement weist vernehmlassend darauf hin, dass die 
D.________ die Beschwerdeführer bereits mit Beschluss Nr. 68 vom 27. Februar 
2020 verpflichtet habe, die Liegenschaften in … in Portugal zu verkaufen. Dieser 
Beschluss sei unangefochten in Rechtskraft erwachsen und somit auch die Auf-
lage, die Liegenschaften in Portugal zu verkaufen. Die Überprüfung der Auflage 
sei nicht mehr Gegenstand des Beschwerdeverfahrens. Im Verfahren vor dem 
Regierungsrat sei einzig mehr zu prüfen gewesen, ob die Beschwerdeführer den 
Auflagen nachgekommen seien bzw. ob sie ihre Mitwirkungspflicht verletzt hät-
ten. 

3.3 Mit Beschluss vom 27. Februar 2020 verfügte die Fürsorgebehörde u.a. die 
Weisung, die Liegenschaft in Portugal bis zum 30. November 2020 zu veräus-
sern oder den Verkauf durch eine lokale Immobilienfirma zu veranlassen (Ertei-
lung einer Vollmacht). Solche Auflagen und Weisungen im Sinne von § 9 ShV 
bzw. § 4 Abs. 2 ShV i.V.m. SKOS-Richtlinien A.8-1) sind gemäss bundesgericht-
licher Rechtsprechung Zwischenentscheide, welche nicht in Rechtskraft erwach-

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sen können. Sie stellen einen ersten Schritt im Rahmen einer allfälligen Leis-
tungskürzung oder Leistungseinstellung dar. Die Festlegungen der Weisungen 
und Auflagen einerseits und die Kürzung bzw. Einstellung der Sozialhilfe bei de-
ren Nichtbefolgung andererseits stehen denn auch in einem sehr engen inneren 
Zusammenhang. Für die rechtsuchende Person ist die Beurteilung der Verhält-
nismässigkeit der Weisung und der angedrohten Sanktion a priori schwierig zu 
beurteilen. Sie soll nicht dazu verhalten werden, die Weisung als solche zum 
vornherein, gleichsam auf Vorrat, anzufechten. Vielmehr soll der Schwerpunkt ih-
rer Bemühungen auf dem Bestreben, die Weisung erfüllen zu können, liegen. 
Wird gegen eine solche Zwischenverfügung nicht umgehend vom Beschwerde-
recht Gebraucht gemacht, ist die Rechtmässigkeit der Zwischenverfügung zu-
sammen mit dem Endentscheid (Kürzungs- oder Einstellungsentscheid) zu über-
prüfen, wenn sich der Zwischenentscheid auf den Inhalt des Endentscheides 
auswirkt (Urteile BGer 8C_871/2011 vom 13.6.2012 Erw. 4.3.4, 4.4; 
8C_893/2017 vom 22.2.18 Erw. 1.3.1). 

Entgegen der vernehmlassend geäusserten Ansicht des Regierungsrates ist die 
Anweisung, die Liegenschaft in Portugal zu verkaufen, zusammen mit dem Ent-
scheid der Leistungseinstellung mithin anfechtbar. Allerdings hat sich der Regie-
rungsrat im angefochtenen Entscheid materiell mit der Frage der Rechtmässig-
keit der Anweisung und den Einwendungen der Beschwerdeführer auseinander- 
gesetzt und er ist zum Schluss gekommen, dass der Verkauf der Liegenschaft 
zumutbar und verhältnismässig ist. Entsprechend liegt auch keine Verletzung des 
rechtlichen Gehörs vor. 

4.1 Die Beschwerdeführer erachten die Auflage betr. den Verkauf der Liegen-
schaft in Portugal als rechtswidrig, weshalb eine diesbezügliche Mitwirkungs-
pflicht nicht bestehe und damit auch keine Mitwirkungspflichtverletzung vorliege. 

4.2 Die Vorinstanzen begründen die Einstellung der wirtschaftlichen Sozialhilfe 
wie bereits erwähnt mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht. Vorliegend bildet 
allerdings in erster Linie das Subsidiaritätsprinzip Grundlage für die Einstellung 
der Leistungen. 

Zwar besteht - wie vorstehend dargelegt - eine umfassende Auskunftspflicht der 
bedürftigen Personen. Die Verletzung der Auskunfts- und Meldepflicht bewirkt, 
dass die Leistungsansprecher die Konsequenz der Säumnis zu tragen haben. 
Dies bedeutet vorab, dass die Sozialhilfebehörde ihren Entscheid aufgrund der 
vorhandenen Akten zu treffen hat. Ist dies nicht möglich, kann sie nach pflicht-
gemässem Ermessen entscheiden. Können die Leistungsansprecher ihre Bedürf-
tigkeit nicht rechtsgenüglich nachweisen und kann die Sozialhilfebehörde diese 

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auch nicht mit anderen Erkenntnismitteln eruieren, ist das Unterstützungsgesuch 
materiell abzuweisen. Die Leistungseinstellung ist in diesem Fall Folge der nicht 
erstellten Bedürftigkeit (VGE III 2017 65 vom 28.8.2017 Erw. 3.2.3 m.H.). Die 
Verletzung der Auskunfts- oder der Mitwirkungspflicht rechtfertigt für sich alleine 
noch nicht die Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe (VGE III 2017 65 vom 
28.8.2017 Erw. 3.5 m.H.; III 2020 30 vom 30.3.2020 Erw. 3.7 m.H.). Die teilweise 
oder gänzliche Einstellung von Unterstützungsleistungen für die Grundsicherung 
stellt eine einschneidende Massnahme dar. Sie ist gemäss den SKOS-Richtlinien 
nur bei Verletzung der Subsidiarität zulässig und kann nicht als Sanktion verfügt 
werden. 

Gemäss den SKOS-Richtlinien ist eine (Teil-)Einstellung von Unterstützungs-
leistungen demgegenüber wegen Verletzung des Subsidiaritätsprinzips dann 
zulässig, wenn die unterstützte Person sich in Kenntnis der Konsequenzen aus-
drücklich weigert, eine ihr mögliche, zumutbare und konkret zur Verfügung 
stehende Arbeit anzunehmen. Gleiches gilt, wenn sich die unterstützte Person 
weigert, einen ihr zustehenden, bezifferbaren und durchsetzbaren Rechtsan-
spruch auf Ersatzeinkommen geltend zu machen, wodurch sie in der Lage wäre, 
ganz oder teilweise für sich selber zu sorgen. Die Geltendmachung des Er-
satzeinkommens muss zumutbar sein. Im Umfang des erzielbaren Ersatzein-
kommens besteht im Sinne des Subsidiaritätsprinzips keine Bedürftigkeit. Das 
erzielbare Ersatzeinkommen ist in der Bedarfsrechnung als Einkommen zu 
berücksichtigen und allenfalls ergänzend Sozialhilfe zu gewähren. Ferner ist eine 
Einstellung der Leistungen zulässig, wenn sich die unterstützte Person weigert, 
eine Liegenschaft oder andere über dem Vermögensfreibetrag liegende Vermö-
genswerte (z.B. Personenwagen, Schiffe, wertvolle Sammlerobjekte) innerhalb 
einer zumutbaren Frist zu verwerten (SKOS Richtlinien A.8-6 und A.8-7).

Die Einstellung der Leistungen ist damit Folge der nicht erstellten Bedürftigkeit 
und somit Folge der Verletzung der Subsidiarität und gründet nicht auf § 26a 
ShG.

4.3 Vermögenswerte und damit auch Grundeigentum gehören zu den eigenen 
Mitteln der gesuchstellenden Personen (§ 6 ShV). Diese sind gemäss dem Sub-
sidiaritätsprinzip von der gesuchstellenden Person zu veräussern bevor wirt-
schaftliche Hilfe in Anspruch genommen werden kann. Erst wenn alle anderen 
Möglichkeiten der Hilfe ausgeschöpft sind, kann staatliche Hilfeleistung erbracht 
bzw. beansprucht werden. Es besteht mithin kein Anspruch darauf, Grundeigen-
tum zu erhalten. Personen, die Liegenschaften besitzen, sollen nicht besser ge-
stellt sein als Personen, die Vermögenswerte in Form von Sparkonten oder 
Wertschriften angelegt haben. Wenn eine Liegenschaft von der unterstützten 

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Person selbst bewohnt wird, ist auf die Verwertung zu verzichten, falls sie zu 
marktüblichen oder sogar günstigeren Bedingungen wohnen kann. Die Sozialhil-
feorgane können ebenfalls von der Verwertung absehen, wenn jemand voraus-
sichtlich nur kurz- oder mittelfristig unterstützt wird, wenn jemand in relativ gerin-
gem Umfang unterstützt wird oder wenn wegen ungenügender Nachfrage nur ein 
zu tiefer Erlös erzielt werden könnte. Für Immobilien im Ausland gelten dieselben 
Prinzipien wie für Immobilien in der Schweiz (SKOS-Richtlinien E.2-4).

4.4 Nachdem vorliegend unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer eine mit 
einem Wohnhaus überbaute Liegenschaft sowie ein landwirtschaftliches Grunds-
tück (Olivenhain) in Portugal besitzt, kann vor der Ausrichtung von Sozialhilfeleis-
tungen die Veräusserung dieser Liegenschaften verlangt werden; erst nach der 
Verwertung dieses Vermögens kann Bedürftigkeit als Voraussetzung für die Aus-
richtung von wirtschaftlicher Hilfe überhaupt vorliegen. Bei fehlender Bedürftigkeit 
kann keine wirtschaftliche Hilfe geleistet werden und bereits laufende Leistungen 
sind einzustellen. Die Einstellung von Leistungen wegen fehlender Bedürftigkeit 
bei Vorhandensein von Grundeigentum im Ausland ist mithin zulässig. Es stellt 
sich vorliegend einzig mehr die Frage nach der Verhältnismässigkeit der Verwer-
tung. Es ist somit zu prüfen, ob erstens das geplante Vorgehen sich eignet, um 
das angestrebte Ziel zu erreichen, zweitens ob es erforderlich ist und drittens ist 
zu prüfen, ob der angestrebte Zweck in einem vernünftigen Verhältnis zu den Be-
lastungen stehen, die den Privaten auferlegt werden (vgl. Häfelin/Mül-
ler/Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 7.A., Rz 514 m.H.; BGE 140 I 353 
Erw. 8.7 m.H.). In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach dem 
Wert der Liegenschaften und ob die Veräusserung in einem vernünftigen Ver-
hältnis steht zum erzielbaren Nutzen.  

5.1 Die D.________ hat zur Abklärung der Eigentumsverhältnisse an der mit 
einem Wohnhaus überbauten und im Besitz der Familie des Beschwerdeführers 
stehenden Liegenschaft und deren Wert eine Rechtsanwaltskanzlei in Portugal 
beauftragt. Für die Grundstückschätzung hat diese einen lokalen Gutachter bei-
gezogen (Vi-act. II/02 Beilagen 15). Gemäss der Liegenschaftsschätzung dieses 
lokalen Gutachters von Februar 2020 weist die 2'400 m2 grosse und mit einem 
Einfamilienhaus bebaute Liegenschaft in …………… einen Verkehrswert von 
EUR 207'250 auf (Vi-act. 10). Im Gutachten wird von einer Bewohnbarkeit der 
Liegenschaft ausgegangen, wobei sie allerdings im Inneren nicht besichtigt wer-
den konnte. Im Gutachten wird zudem ausgeführt, dass der Handel mit neuen 
und auch alten Häusern und Wohnungen in der fraglichen Gegend schwach sei. 
Bei der Bewertung sei eine Marktanalyse durchgeführt worden (Vi-act. 10). Die 
Baubewilligung für das auf dem Grundstück errichtete Einfamilienhaus wurde am 

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13. Oktober 2003 an den Beschwerdeführer erteilt; soweit aus den Akten ersicht-
lich, wurde die Baute 2007 fertiggestellt und sie war ab diesem Zeitpunkt be-
wohnbar (Vi-act. 10). Gemäss Grundbuchauszug ist der Beschwerdeführer seit 
dem 17. Februar 2000 Eigentümer dieses zwischenzeitlich bebauten Grunds-
tückes (Vi-act. 10). Aktuell ist die Liegenschaft mit einer Hypothek von EUR 
51'631.95 belastet (Bf-act. 3 zur Beschwerde an RR). Gemäss dem von der Vor-
instanz beauftragten Rechtsanwalt vor Ort (Dr. …) wird es nicht einfach sein, das 
Haus zum Verkehrswert zu verkaufen. Das Haus befinde sich im Landesinnern, 
in einer Gegend, in welcher kaum investiert werde. Vielmehr bestehe die Ten-
denz, dass die Bevölkerung weiter in die Grossstädte ziehe. Insofern denke er, 
dass der Verkaufspreis bei ca. EUR 150'000 anzusetzen sei, um mit einem zeit-
nahen Verkauf überhaupt rechnen zu können (Vi-act. II./02 Beilage 15). 

In Bezug auf das landwirtschaftliche Grundstück (Olivenhain) liegt ein öffentlich 
beurkundeter Kaufvertrag vom 30. Juli 2003 betr. Erwerb des Hains durch den 
Beschwerdeführer zu einem Preis von EUR 7'000 bei den Akten (Vi-act. II/03 
Beilagen). Der Wert des Olivenhains wird von Dr. … auf ca. EUR 10'000 - 15'000 
geschätzt (Email vom 3.7.2020, Vi-act. II./02 Beilage 16). 

5.2 Die Beschwerdeführer bestreiten die Verhältnismässigkeit der Veräusse-
rung dieser Grundstücke. Ein realistischer Verkaufserlös liege bei einem mittleren 
fünfstelligen Betrag. Der in der Verkehrswertschätzung angegebene Betrag von 
EUR 207'250 sei unrealistisch. Das Haus sei sehr bescheiden mit hohem Reno-
vationsbedarf. In minimalem Abstand grenze es an weitere Häuser. Das Grunds-
tück sei extrem langgezogen. Die im Internet aufgefundenen Verkaufsangebote 
würden Wunschvorstellungen entsprechen. Die steuerliche Schatzung liege bei 
lediglich EUR 81'320. In Berücksichtigung der Hypothek von EUR 51'631.95 so-
wie einem Sanierungsbedarf wegen Feuchtigkeitsschäden von EUR 20'000 re-
sultiere ein Nettoerlös von unter Fr. 10'000. Bei diesem zu erwartenden Ver-
kaufserlös sei der Verkauf des Hauses nicht geeignet, nicht erforderlich und nicht 
angemessen, mithin nicht zumutbar und ein über dem Vermögensfreibetrag lie-
gendes Nettovermögen nicht erstellt. Die Beschwerdeführer machen zudem gel-
tend, dass in der fraglichen Gegend ein grosses Überangebot an Verkaufsobjek-
ten bestehe und die Verkaufserlöse regelmässig unter der steueramtlichen 
Schätzung lägen. Zudem seien die Immobilienpreise in Portugal pandemiebe-
dingt eingebrochen und eine Verwertung sei zurzeit nur mit erheblichen finanziel-
len Einbussen zu bewerkstelligen. 

5.3 Der Wert der Liegenschaft entscheidet einerseits darüber, ob die Liegen-
schaft ein für die Sozialhilfe relevanter Vermögenswert ist, oder ob sie nicht etwa 
in den Vermögensfreibetrag fällt (bei einer Familie liegt diese gemäss SKOS-

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Empfehlung bei Fr. 10'000, vgl. SKOS-Richtlinien, E.2-3). Andererseits hilft der 
Wert unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit eine angemessene Vorgehens-
weise in Bezug auf die Verwertung zu wählen (vgl. SKOS-Merkblatt, Liegen-
schaften im In- und Ausland, 2012, S. 4). 

Vorliegend hat die Vorinstanz den Wert der ausländischen Liegenschaften durch 
Experten vor Ort ermitteln lassen. Es liegen keinerlei konkreten Anhaltspunkte 
dafür vor, dass diese Bewertung fehlerhaft erfolgt ist. Die Beschwerdeführer ver-
mögen weder mit einer selber eingeholten Expertise noch durch konkrete Ver-
kaufsbemühungen zu belegen, dass sich der geschätzte Wert bei einem Verkauf 
nicht realisieren lässt. Auch wenn gemäss Dr. … ein in vernünftiger Zeit realisier-
barer Verkaufserlös für die mit einem Einfamilienhaus überbaute Liegenschaft 
eher bei EUR 150'000 als bei EUR 207'000 liegen wird, ist in Berücksichtigung 
der Hypothek immer noch von einem realisierbaren Vermögen in Höhe von ca. 
EUR 100'000 auszugehen. Hinzu kommt der Wert des Olivenhains in Höhe von 
ca. EUR 10'000. Der Gesamtwert der beiden Liegenschaften liegt weit über dem 
sozialhilferechtlichen Freibetrag. 

Die Veräusserung dieser Liegenschaften ist den Beschwerdeführern zumutbar 
und sie ist auch geeignet, die wirtschaftliche Lage der Gesuchsteller zu verbes-
sern. Das Einfamilienhaus in Portugal wird von den Beschwerdeführern nur als 
Ferienhaus benutzt und es wird nicht dauernd bewohnt. Das Haus wird auch 
nicht von anderen Familienmitgliedern bewohnt. Die Beschwerdeführer erwirt-
schaften damit zudem kein Einkommen. Auch kann nicht von einer bloss kurzfris-
tigen bzw. geringfügigen Unterstützung gesprochen werden. Die Beschwerdefüh-
rer werden bereits seit sieben Jahren mit wirtschaftlicher Hilfe unterstützt, ohne 
dass sich eine baldige Ablösung von der Sozialhilfe abzeichnen würde. 

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer besteht auch kein Anlass, die Lie-
genschaften als notwendige Alterssicherung zu qualifizieren. Gemäss dem von 
der SKOS ausgearbeiteten Merkblatt "Liegenschaften im In- und Ausland" (Ver-
sion 2012) kann dann von der Veräusserung eines Ferienhauseses oder einer 
Zweitwohnung abgesehen werden, wenn diese nachgewiesenermassen einer 
notwendigen Alterssicherung dient, da z.B. eine berufliche Vorsorge fehlt. In 
einem solchen Fall sei eine vertiefte Prüfung der Verhältnismässigkeit vorzu-
nehmen. Ein solcher gemäss Merkblatt zu prüfender Ausnahmetatbestand liegt 
in casu nicht vor. Die Beschwerdeführer haben aufgrund ihrer langjährigen Er-
werbstätigkeit in der Schweiz Anspruch auf Leistungen der AHV sowie gegebe-
nenfalls auf Ergänzungsleistungen. Auch werden entsprechende BVG-An-
sprüche bestehen. Der Umstand, dass gemäss Art. 30b des Bundesgesetzes 
über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 

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831.40) vom 25. Juni 1982 in der Schweiz wohnhafte ausländische Staatsan-
gehörige ihren Anspruch auf Vorsorgeleistungen nicht für eine ausländische Lie-
genschaft verwenden dürfen und die Beschwerdeführer entsprechend keine Vor-
sorgegelder in die fraglichen Liegenschaften im Ausland investierten konnten, 
ändert entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer nichts an der Zumutbarkeit 
der Verwertung eines solchen Feriendomizils zur Begleichung des Lebensunter-
haltes in der Schweiz. Die geltend gemachte Funktion der Liegenschaft in Portu-
gal spricht mithin nicht gegen die Zumutbarkeit deren Verwertung.

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer liegen auch keine konkreten An-
haltspunkte dafür vor, dass in der fraglichen Region kein funktionierender 
Liegenschaftenmarkt besteht. Dass die Preise pandemiebedingt eingebrochen 
wären, konnte von Dr. … nicht bestätigt werden. Vielmehr hielt er mit Email vom 
8. August 2020 gegenüber der Vorinstanz fest, dass die Immobilienpreise in Por-
tugal in den vergangenen Monaten trotz der Coronapandemie um ca. 3% ange-
stiegen seien. (Vi-act. 11). 

5.4 Den Beschwerdeführern wurde mit Entscheid vom 27. Februar 2020 eine 
angemessene Frist bis zum 30. November 2020 angesetzt, um den Verkauf ihrer 
Liegenschaften in die Wege zu leiten, wozu die Fürsorgebehörde zudem Hilfe 
angeboten hat. Diese Frist wurde durch das Beschwerdeverfahren verlängert. 
Die Beschwerdeführer hatten mehr als ein Jahr Zeit, eine Immobilienfirma vor Ort 
mit der Veräusserung der Liegenschaften zu beauftragen oder der Behörde zu-
mindest mitzuteilen, ob sie einer Kanzlei in Portugal die Vollmacht zur Veräusse-
rung der Grundstücke erteilen oder den Verkauf selber durchführen werden. Die 
Beschwerdeführer haben sich nicht einmal zum bevorzugten Vorgehen geäus-
sert. Entsprechend vermögen sie auch keinerlei konkreten Verkaufsbemühungen 
nachzuweisen. Bei dieser Ausgangslage sind die Vorinstanzen zu Recht davon 
ausgegangen, dass die Beschwerdeführer über Mittel verfügen, die sie verfügbar 
machen könnten, dies indessen nicht wollen, weshalb eine Bedürftigkeit im Sinne 
von § 15 ShG zu verneinen ist und die Sozialhilfe mit Beschluss vom 25. Juni 
2020 zu Recht eingestellt wurde.  

5.5 Sollte eine Veräusserung der Liegenschaften trotz ernsthafter Bemühungen 
nicht möglich sein, vermöchten die Beschwerdeführer den Nachweis der Bedürf-
tigkeit allenfalls wieder zu erbringen und sie haben die Möglichkeit, ein neues 
Unterstützungsgesuch zu stellen. Sollte ein Verkauf wegen ungenügender Nach-
frage nachweislich nur zu einem relevant zu tiefen Preis möglich sein, besteht 
ebenfalls ein Anspruch der Beschwerdeführer darauf, dass die Frage der Bedürf-
tigkeit erneut geprüft wird. In einer solchen Situation kann der Verkauf der Lie-
genschaften unverhältnismässig sein und es sind zur Sicherung der Rückforde-

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rungsansprüche des Staates andere Massnahmen zu prüfen (insbesondere Si-
cherstellungshypothek, pfandrechtliche Sicherstellung, vgl. dazu Merkblatt 
SKOS, Liegenschaften im In- und Ausland, 2012, S. 7 ff.). 

6.1 Auf die Erhebung von Verfahrenskosten gegenüber Beschwerdeführern in 
Sozialhilfefällen wird praxisgemäss verzichtet. 

6.2 Die Beschwerdeführer beantragen die unentgeltliche Rechtsverbeistän-
dung. Diese sei auch für das vorinstanzliche Verfahren vor dem Regierungsrat zu 
gewähren. 

6.3 Der Regierungsrat lehnt im angefochtenen Entscheid die Gewährung der 
unentgeltlichen Rechtsverbeiständung ab mit der Begründung, aufgrund des Im-
mobilienbesitzes in Portugal sei die Bedürftigkeit der Beschwerdeführer fraglich. 
Die Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung sei deshalb nicht zu 
rechtfertigen. 

6.4 Die verfassungsrechtlich garantierte unentgeltliche Rechtspflege (Art. 29 
Abs. 3 BV) setzt u.a. Bedürftigkeit voraus (vgl. auch § 75 Abs. 1 Verwaltungs-
rechtspflegegesetz, VRP; SRSZ 234.110vom 6.6.1974). Als bedürftig im Rechts-
pflegeverfahren gilt eine Person, wenn sie die Kosten eines Prozesses nicht auf-
zubringen vermag, ohne jene Mittel anzugreifen, die für die Deckung des eigenen 
notwendigen Lebensunterhalts und desjenigen ihrer Familie erforderlich sind 
(BGE 144 III 531 Erw. 4.1; BGE 141 III 369 Erw. 4.1; BGE 135 I 221 Erw. 5.1). 
Dazu gehören nicht nur die Einkommens-, sondern auch die Vermögensverhält-
nisse (BGE 144 III 51 Erw. 4.1; BGE 135 I 221 Erw. 5.1 je mit Hinweisen).

Soweit das Vermögen einen angemessenen "Notgroschen" übersteigt, ist dem 
Gesuchsteller unbesehen der Art der Vermögensanlage zumutbar, dieses zur Fi-
nanzierung des Prozesses zu verwenden (BGE 144 III 531 Erw. 4.1 m.H. auf Ur-
teile BGer 9C_659/2016 vom 17.1.2017 Erw. 4.2; 4A_664/2015 v. 19.5.2016 
Erw. 3.1; 8C_273/2015 vom 12.8.2015 Erw. 6.2; 5A_103/2014 vom 4.6.2014 
Erw. 3.1 u.w.). Die Art der Vermögensanlage beeinflusst allenfalls die Verfügbar-
keit der Mittel, nicht aber die Zumutbarkeit, sie vor der Beanspruchung des 
Rechts auf unentgeltliche Prozessführung anzugreifen. Soweit die eigenen Mittel 
erlauben, einen Prozess zu finanzieren, ist der Zugang zur Justiz gewährleistet, 
und es rechtfertigt sich nicht, öffentliche Mittel dafür bereitzustellen (BGE 144 III 
531 Erw. 4.1 m.H. auf Urteile BGer 5A_726/2014 vom 2.2.2015 Erw. 4.2; 
5A_329/2010 vom 16.7.2010 Erw. 3.1 u.w.). Verfügt die um unentgeltliche Pro-
zessführung ersuchende Person über Grundeigentum, hat sie die für den Pro-
zess benötigten Mittel durch Vermietung nicht vermieteter oder selbst genutzter 

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Räumlichkeiten, Belehnung der Liegenschaft oder nötigenfalls durch Veräusse-
rung der Liegenschaft zu beschaffen. Diese Möglichkeiten der Mittelbeschaffung 
sind dem Grundeigentümer grundsätzlich zumutbar und gehen dem Anspruch 
auf unentgeltliche Prozessführung vor. Die Veräusserung einer Liegenschaft ist 
zumutbar, wenn damit zu rechnen ist, dass mit einem Verkauf die für den Pro-
zess erforderlichen Mittel erwirtschaftet werden können, was namentlich vom 
Verkehrswert und der Belastung der Liegenschaft abhängt (von Büren in: Kom-
mentar zum bernischen VRPG, Art. 111 Rz. 26; Pra 84/1995 Nr. 21). 

6.5 Der Nachweis der Prozessbedürftigkeit obliegt der gesuchstellenden Partei 
(von Büren, a.a.O., Art. 111 Rz. 28). Vorliegend vermag diese den Nachweis 
aufgrund der vorhandenen Vermögenswerte nicht zu erbringen. Das Gesuch um 
unentgeltliche Rechtsverbeiständung ist deshalb abzuweisen und der diesbezüg-
lich analoge Entscheid des Regierungsrates ist nicht zu beanstanden.  

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Es werden keine Kosten erhoben. 

3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung wird abgewiesen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, Schweizer-
hofquai 6, 6004 Luzern, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesge-
setzes über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- die D.________ (R)
- den Regierungsrat
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB)
- und das kantonale Amt für Gesundheit und Soziales.

Schwyz, 28. Juni 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 
Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 21. Juli 2021