# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 65f5b5a4-7e10-5693-8b48-63ff12592a33
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-18
**Language:** de
**Title:** Zug Obergericht Zivilabteilung 18.03.2025 Z1 2025 7
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Obergericht/ZG_OG_001_Z1-2025-7_2025-03-18.pdf

## Full Text

20250314_155212_ANOM.docx

I. Zivilabteilung Z1 2025 7

Präsidialverfügung vom 18. März 2025 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________,
Klägerin und Berufungsklägerin,

gegen

B.________ AG,
Beklagte und Berufungsbeklagte,

betreffend

Forderung aus Arbeitsvertrag
(Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug, Einzelrichter, vom 8. Januar 2025)

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Sachverhalt

1. A.________ (nachfolgend: Klägerin) trat per 1. August 2023 bei der B.________ AG (vormals: 
C.________ AG; nachfolgend: Beklagte) eine Stelle als ________ (Berufsbezeichnung) an. 
Dieses Arbeitsverhältnis wurde von der Beklagten am 25. September 2023 innerhalb der 
dreimonatigen Probezeit per 6. Oktober 2023 beendet. In der Folge kam es zwischen den 
Parteien zu Differenzen bezüglich Lohnzahlungen und Pensionskassenabzügen.

2. Nach einem erfolglosen Schlichtungsversuch erteilte die Schlichtungsbehörde Arbeitsrecht 
der Klägerin am 23. Juli 2024 die Klagebewilligung.

3. Mit Eingabe vom 23. Oktober/14. November 2024 reichte die Klägerin beim Kantonsgericht 
Zug, Einzelrichter, gegen die Beklagte eine unbegründete Klage ein (act. 1 und 2).

4. An der Hauptverhandlung vom 8. Januar 2025 stellte die Klägerin im Wesentlichen und sinn-
gemäss die Anträge, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr einen Betrag von CHF 8'980.29 
(CHF 567.94 Lohndifferenz Oktober 2023; CHF 12.35 Verpflegungskosten Oktober 2023; 
CHF 6'900.00 Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung; CHF 300.00 Schadener-
satz; CHF 1'200.00 Betreibungs- und Gerichtskosten sowie Parteientschädigung) zu bezah-
len. Zudem sei die Beklagte zu verpflichten, der Pensionskasse den Beitrag von CHF 442.50 
zu Gunsten der Klägerin nachzuzahlen, die Pensionskassenbeiträge in der Höhe von total 
CHF 3'518.85 bei der Auffangeinrichtung zurückzufordern und der Klägerin direkt auszuzah-
len. Zudem sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. ________ des Betreibungsamtes 
D.________ (ZG) aufzuheben (act. 4a und act. 5).

Demgegenüber anerkannte die Beklagte, der Pensionskasse den Beitrag von CHF 442.50 zu 
Gunsten der Klägerin nachzahlen zu müssen. Im Übrigen schloss sie sinngemäss auf kostenfäl-
lige Abweisung der Klage, soweit darauf eingetreten werden könne (act. 4a S. 8 und S. 10).

5. Mit unbegründetem Entscheid vom 8. Januar 2025 schrieb der vorinstanzliche Einzelrichter 
die Klage im Umfang von CHF 442.50 (zu wenig überwiesener Pensionskassenbeitrag) zu-
folge Anerkennung ab. Im Übrigen wies er die Klage ab, soweit er darauf eintrat (act. 7).

6. Nachdem die Klägerin am 15. Januar 2025 innert Frist eine schriftliche Begründung verlangt 
hatte (act. 8), erliess der Einzelrichter am 31. Januar 2025 die schriftlich begründete Ausfer-
tigung des Entscheids vom 8. Januar 2025 (act. 11). Die dortigen Erwägungen lassen sich 
wie folgt zusammenfassen:

6.1 Die Klägerin trage die Beweislast für die von ihr geltend gemachten Forderungen (Art. 8 
ZGB). Mit der Beweislast verknüpft seien die Behauptungs- und Substanziierungslast. Die 
Behauptungslast regle, welche Partei die rechtserheblichen Tatsachen im Prozess zu be-
haupten und welche Partei die nachteiligen Folgen zu tragen habe, wenn entscheidrelevante 
Tatsachen nicht Prozessinhalt geworden seien. Die Substanziierungslast bestimme, wie de-
tailliert die rechtserheblichen Tatsachen vorzutragen seien. Für den vorliegenden Prozess 
gelte der beschränkte Untersuchungsgrundsatz gemäss Art. 247 ZPO, woraus folge, dass es 
grundsätzlich Sache der Parteien sei, das Tatsächliche des Streites vorzutragen und Beweis-
mittel zu nennen, und der Richter sich nur ergänzend an der Sammlung des Prozessstoffes 

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beteilige. Liege eine mangelhafte Substanziierung vor, so führe dies zu einem abweisenden 
Sachurteil. Vorliegend habe somit die Klägerin zu behaupten und zu beweisen, dass die Be-
klagte ihr Lohn und Verpflegungsspesen in der geltend gemachten Höhe schulde, dass die 
Kündigung missbräuchlich ausgesprochen worden sei, dass der Klägerin ein Anspruch auf 
Schadenersatz zustehe und die Beklagte nicht alle Pensionskassenbeiträge für die Klägerin 
bezahlt habe (act. 11 E. 3).

6.2 Die Klägerin habe an der Hauptverhandlung behauptet, dass ihr im Umfang von CHF 567.94 
zu wenig Lohn bezahlt worden sei. Dabei habe sie zwar eine grobe Berechnung angeführt, 
diesbezüglich jedoch nicht nachvollziehbar aufgezeigt, weshalb noch CHF 567.94 ausstehend 
und inwiefern die von ihr ins Recht gelegten Lohnabrechnungen für Oktober 2023 nicht kor-
rekt sein sollten. Weitere, ihre Forderung unterstützende Unterlagen habe die Klägerin nicht 
vorgelegt und sie habe es ferner versäumt, auf die aus Sicht der Beklagten korrekte Berech-
nungsmethode einzugehen. Ihrer Behauptungs-, Substantiierungs- und Beweislast sei sie 
damit nicht genügend nachgekommen. Trotzdem sei darauf hinzuweisen, dass bei der Be-
rechnung des Lohnes für den fraglichen Zeitraum vom 1. Oktober 2023 bis 6. Oktober 2023 
der Monatslohn entweder auf Kalendertage oder auf Arbeitstage aufzuschlüsseln sei. Mit der 
Beendigung des Arbeitsverhältnisses per 6. Oktober 2023 resultierten daher entweder 6 Ka-
lendertage oder 5 Arbeitstage. Indem die Klägerin den Tageslohn mit Arbeitstagen berechne 
(monatlich brutto CHF 6'900.00 geteilt durch 21,75 durchschnittliche Arbeitstage pro Monat), 
danach aber mit 6 Kalendertagen multipliziere, vermische sie die beiden Berechnungsweisen, 
sodass eine fehlerhafte Restanz resultiere. Als Zwischenergebnis sei demnach festzuhalten, 
dass der geltend gemachte Lohnausstand für Oktober 2023 in Höhe von CHF 567.94 nicht 
nachvollziehbar und daher nicht geschuldet sei, weshalb die Klage bezüglich der Forderung 
von CHF 567.94 abzuweisen sei (act. 11 E. 4.1). Ebenso habe es die Klägerin an der Haupt-
verhandlung unterlassen, ihr Spesenbegehren verständlich zu begründen und – namentlich 
mit Urkunden – zu beweisen. Daher seien auch die geltend gemachten Verpflegungsspesen 
von CHF 12.35 nicht geschuldet und sei das entsprechende Rechtsbegehren ebenfalls abzu-
weisen (act. 11 E. 5).

6.3 Nachdem die Klägerin im Schlichtungsverfahren keine Anträge betreffend die Kündigung 
des Arbeitsverhältnisses gestellt habe, liege bezüglich der geltend gemachten Entschädigung 
wegen missbräuchlicher Kündigung in der Höhe von CHF 6'900.00 eine unzulässige Kla-
geänderung vor, weshalb auf dieses Rechtsbegehren nicht einzutreten sei (act. 11 E. 6.1). 
Der Klägerin wäre allerdings auch dann nicht geholfen, wenn darauf einzutreten wäre, weil es 
zur erfolgreichen Geltendmachung einer Entschädigungsforderung wegen missbräuchlicher 
Kündigung der fristgerechten Zustellung einer Einsprache an die Arbeitgeberin (längstens bis 
Ende Kündigungsfrist) bedürfe. Dies gelte auch bei einer mit einer kurzen, 7-tägigen Kündi-
gungsfrist versehenen Kündigung in der Probezeit. Vorliegend habe die Klägerin trotz mehr-
fachen Nachfragens des Einzelrichters an der Hauptverhandlung weder substanziiert noch in 
irgendeiner Weise belegt, dass sie die Einsprache gegen die Kündigung der Beklagten frist-
gerecht bis zum 6. Oktober 2023 zugestellt habe. Auch naheliegende, ihre Argumentation 
unterstützende Unterlagen wie das Kündigungsschreiben, die Einsprache gegen die Kün-
digung usw. habe die Klägerin trotz Nachfrage nicht eingereicht. Stattdessen habe sie sich 
mit dem pauschalen Hinweis genügt, dass sie im Oktober 2023 eine E-Mail an die Personal-
abteilung der Beklagten gesandt habe. Damit sei die Klägerin ihren prozessualen Obliegen-
heiten in keiner Weise nachgekommen. Gestützt auf die vorstehenden Ausführungen würde 

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es sich im Grunde genommen erübrigen, darauf einzugehen, ob die Kündigung als miss-
bräuchlich zu qualifizieren sei. Anzumerken sei aber trotzdem, dass die von der Klägerin vor-
gebrachten pauschalen und unbelegten Behauptungen für eine erfolgreiche Geltendmachung 
einer missbräuchlichen Kündigung bei Weitem nicht ausreichen würden. Damit wäre eine Ent-
schädigung aus missbräuchlicher Kündigung aus den dargelegten Gründen ohnehin nicht ge-
schuldet (act. 11 E. 6.2. f.).

6.4 Auch bezüglich der von der Klägerin geltend gemachten Schadenersatzforderung von 
CHF 300.00 liege eine unzulässige Klageänderung vor. Abgesehen davon zeige die Klägerin 
nicht auf, inwiefern ihr aus den falschen Lohnabrechnungen und der fehlenden Anpassung 
durch die Beklagte ein Schaden entstanden sein solle. Ebenso wenig lege die Klägerin Be-
weise vor, welche den geforderten Schaden belegen und beziffern würden. Mithin komme die 
Klägerin auch in diesem Punkt ihrer Substanziierungs- und Beweislast in keiner Weise nach, 
weshalb auch dieses Begehren abzuweisen wäre (act. 11 E. 7).

6.5 Im Weiteren habe die Beklagte an der Hauptverhandlung anerkannt, dass zugunsten der 
Klägerin ein Betrag von CHF 442.50 bei der Pensionskasse nachzuzahlen sei. Im Übrigen 
sei für Beurteilung von Streitigkeiten zwischen Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitgebern und 
Anspruchsberechtigten aber nicht das Kantonsgericht, sondern das Verwaltungsgericht 
des Kantons Zug als einzige kantonale Instanz sachlich zuständig, weshalb auf das Feststel-
lungsbegehren der Klägerin, wonach ihr die Beklagte für die Dauer der Anstellung Pensions-
kassenguthaben in Höhe von CHF 3'518.85 schulde, nicht einzutreten sei. Schliesslich müss-
te ihr Rechtsbegehren auch aus materiellen Gründen abgewiesen werden, weil die Klägerin 
auch hier ihrer Behauptungs-, Substanziierungs- und Beweislast in keiner Weise nachge-
kommen sei (act. 11 E. 8). 

7. Gegen diesen Entscheid reichte die Klägerin mit einer auf den 6. Februar 2025 datierten Ein-
gabe (Postaufgabe: 7. März 2025; Eingang: 10. März 2025) beim Obergericht des Kantons 
Zug innert Frist Berufung ein und beantragte sinngemäss, der angefochtene Entscheid sei 
aufzuheben und die von ihr an der Hauptverhandlung vom 8. Januar 2025 gestellten Begeh-
ren seien vollumfänglich gutzuheissen (act. 12).

Erwägungen

1. In prozessualer Hinsicht ist vorab Folgendes festzuhalten:

1.1 Die Berufung ist bei der Rechtsmittelinstanz innert 30 Tagen seit Zustellung des begründeten 
Entscheids schriftlich und begründet einzureichen (vgl. Art. 311 Abs. 1 ZPO).

Das Berufungsverfahren ist als eigenständiges Verfahren ausgestaltet. Es dient nicht der Ver-
vollständigung des vorinstanzlichen Verfahrens, sondern der Überprüfung und Korrektur des 
erstinstanzlichen Entscheids im Lichte konkret dagegen vorgebrachter Beanstandungen. Ent-
sprechend ist die Berufung nach Art. 311 Abs. 1 ZPO begründet einzureichen. Dabei muss die 
Berufungsklägerin aufzeigen, inwiefern und weshalb sie den angefochtenen Entscheid in 
tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht als fehlerhaft erachtet bzw. weshalb (zulässige) Noven 
oder neue Beweismittel einen anderen Schluss aufdrängen. Um diesen Anforderungen nach-

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zukommen, genügt es nicht, wenn die Berufungsklägerin lediglich auf ihre Vorbringen vor ers-
ter Instanz verweist, sich mit Hinweisen auf frühere Prozesshandlungen zufriedengibt oder den 
angefochtenen Entscheid in allgemeiner Weise kritisiert. Vielmehr muss sie im Einzelnen die 
vorinstanzlichen Erwägungen bezeichnen, die sie beanstandet, sich mit ihnen argumentativ 
auseinandersetzen und die Aktenstücke nennen, auf denen ihre Kritik beruht. Die Begründung 
muss hinreichend explizit sein, sodass sie vom Berufungsgericht einfach nachvollzogen werden 
kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_255/2021 vom 22. März 2022 E. 3.1.6; BGE 142 III 
413 E. 2.2.2 und 138 III 374 E. 4.3.1 [= Pra 2013 Nr. 4]). Stützt sich der angefochtene Ent-
scheid auf mehrere selbständige Begründungen, so muss sich die Berufungsklägerin in der Be-
rufung mit jeder einzelnen Begründung auseinandersetzen, ansonsten auf die Berufung nicht 
einzutreten ist (Urteil des Bundesgerichts 4A_31/2025 vom 21. Februar 2025 E. 2.1 m.w.H.; 
Sutter-Somm/Seiler, in Sutter-Somm/Seiler [Hrsg.], Handkommentar zur Schweizerischen Zivil-
prozessordnung, 2021, Art. 311 ZPO N 8).

1.2 Die Begründung ist eine gesetzliche, von Amtes wegen zu prüfende Zulässigkeitsvorausset-
zung für die Berufung. Lässt die Berufung insgesamt oder hinsichtlich eines bestimmten Streit-
punkts eine (hinreichende) Begründung vermissen, so tritt das Berufungsgericht darauf nicht 
ein. Die gerichtliche Fragepflicht nach Art. 56 ZPO entbindet nicht von einer gehörigen Begrün-
dung der Rechtsmitteleingabe. Ebenso wenig besteht eine Pflicht des Berufungsgerichts, die 
Berufung zur Verbesserung zurückzuweisen. Dabei handelt es sich nicht um einen verbesser-
lichen Mangel im Sinne von Art. 132 Abs. 1 ZPO (Urteil des Bundesgerichts 5A_452/2022 vom 
11. April 2023 E. 4.2.1; 4A_258/2015 vom 21. Oktober 2015; je m.w.H.).

1.3 Mit der Berufung kann die unrichtige Rechtsanwendung (lit. a) und die unrichtige Feststellung 
des Sachverhaltes (lit. b) geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). Das bedeutet, dass das 
Berufungsgericht über eine uneingeschränkte Prüfungsbefugnis in rechtlicher und tatsäch-
licher Hinsicht verfügt (Urteil des Bundesgerichts 5A_340/2021 vom 16. November 2021 
E. 5.3.1 m.w.H.). Es ist jedoch nicht gehalten, von sich aus alle sich stellenden tatsächlichen 
und rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn keine entsprechenden Rügen der Parteien vor 
der zweiten Instanz vorliegen. Abgesehen von offensichtlichen Mängeln hat sich das Beru-
fungsgericht grundsätzlich auf die Beurteilung der in der Berufung und Berufungsantwort 
gegen das erstinstanzliche Urteil erhobenen [und hinreichend begründeten] Beanstandungen 
zu beschränken (Urteil des Bundesgerichts 4A_312/2023 vom 17. August 2023 E. 3.2; 
BGE 144 III 394 E. 4.1.4).

2. Materiell kann vorab auf die einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (zur 
Zulässigkeit eines solchen Verweises s. Urteil des Bundesgerichts 4A_229/2024 vom 25. Juli 
2024 E. 4.2 m.w.H.). Diese erscheinen jedenfalls nicht als offensichtlich unzutreffend (vgl. vorne 
E. 1.3). Was die Klägerin dagegen vorbringt, vermag den Anforderungen an die Begründung 
einer Berufung offenkundig nicht zu genügen.

2.1 Die Klägerin rügt in erster Linie formelle Mängel und macht geltend, dass (i) der vorinstanzliche 
Richter die Beklagte bevorzugt habe, (ii) die Verhandlung zu kurz gewesen sei, um den Fall an-
gemessen zu prüfen, (iii) ihre Beweise nicht berücksichtigt worden seien, (iv) bei den "Tonband-
aufnahmen der Verhandlung" Abschnitte "zerrissen" oder "abgeschnitten" worden seien und 
"einige Abschnitte" fehlten und (v) das Verfahren "ohne klare Begründung geändert" worden sei 
(act. 12 S. 2 a.E.). Diese Rügen finden in den Akten indessen keine Stütze und werden von der 

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Klägerin denn auch nicht nachvollziehbar begründet. Sie zeigt insbesondere auch nicht auf, in-
wiefern sich die von ihr behaupteten formellen Mängel (sofern sie beständen) konkret auf den 
Ausgang des Verfahrens ausgewirkt haben sollen. Mithin ist nicht weiter darauf einzugehen.

2.2 Im Weiteren übt die Klägerin bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid. Sie be-
harrt im Wesentlichen auf den (unsubstanziierten) Behauptungen, die sie bereits im vorinstanz-
lichen Verfahren vorgetragen hat, und stellt den Erwägungen der Vorinstanz lediglich ihre eigene 
Rechtsauffassung entgegen, anstatt sich mit diesen Erwägungen argumentativ auseinanderzu-
setzen. Damit ist nicht ersichtlich, inwiefern und weshalb die Klägerin den angefochtenen Ent-
scheid in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht als fehlerhaft erachtet, zumal sie sich auch nicht 
ansatzweise zu den jeweiligen Eventualbegründungen der Vorinstanz äussert (vgl. vorne Sach-
verhalt Ziff. 6 und E. 1.1).

2.3 Im Ergebnis ist aufgrund der Ausführungen der Klägerin nicht nachvollziehbar, inwiefern die 
Vorinstanz das Recht falsch angewendet oder den Sachverhalt falsch festgestellt haben soll. 
Schliesslich ist zwar zu berücksichtigen, dass die Klägerin offenkundig juristische Laiin ist, wes-
halb an die Begründung der Berufung keine allzu hohen Ansprüche gestellt werden dürfen. Ihre 
Vorbringen sind jedoch derart unzureichend, dass auch bei Anlegung eines milden Massstabs 
auf die Berufung nicht eingetreten werden kann.

2.4 Der Vollständigkeit halber bleibt erläuternd anzumerken, dass die Beklagte – entgegen der Auf-
fassung der Klägerin (act. 12 S. 3) – an der Hauptverhandlung vom 8. Januar 2025 rechtsgenü-
gend vertreten war (vgl. act 4a S. 2 und act. 6). Ausserdem ist die Klägerin darauf hinzuweisen, 
dass die Zuger Gerichte der Schlichtungsbehörde Arbeitsrecht die arbeitsrechtlichen Urteile und 
Entscheide regelmässig und in geeigneter Form zustellen (§ 6 der Verordnung über die Schlich-
tungsbehörden) und das Entscheiddispositiv der Gerichtskasse nach langjähriger und konstanter 
Praxis auch dann mitgeteilt wird, wenn keine Gerichtskosten erhoben werden. Auch darauf ist 
nicht weiter einzugehen (vgl. act. 12 S. 4 a.E.).

3. Ist eine Berufung offensichtlich nicht hinreichend begründet, entscheidet anstelle der Abtei-
lung deren Präsident als Einzelrichter (§ 23 Abs. 2 lit. c GOG). 

4. Beim massgebenden Streitwert von CHF 12'499.14 sind – wie schon im erstinstanzlichen 
Verfahren – keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 114 lit. c ZPO). Der Beklagten ist durch 
das vorliegende Berufungsverfahren sodann kein Aufwand entstanden, für den sie zu ent-
schädigen wäre.

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Verfügung

1. Auf die Berufung wird nicht eingetreten.

2. Für das Berufungsverfahren werden keine Gerichtskosten erhoben. 

3. Der Beklagten wird für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid mit einem Streitwert von unter CHF 15'000.00 ist die Beschwerde in 
Zivilsachen nach den Art. 72 ff. des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) nur zulässig, wenn sich 
eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt. Andernfalls ist die subsidiäre Verfas-
sungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG gegeben. Die Beschwerdegründe richten sich nach 
den Art. 95 ff. bzw. Art. 116 BGG. Eine allfällige Beschwerde ist innert 30 Tagen seit Zustel-
lung des Entscheids schriftlich, begründet und mit bestimmten Anträgen sowie unter Beilage 
des Entscheids und der Beweismittel (vgl. Art. 42 BGG) beim Schweizerischen Bundesgericht, 
1000 Lausanne 14, einzureichen. Wird gleichzeitig ordentliche Beschwerde und Verfassungs-
beschwerde geführt, sind beide Rechtsmittel in der gleichen Rechtsschrift einzureichen. Die 
Beschwerde hat nach Art. 103 Abs. 1 BGG in der Regel keine aufschiebende Wirkung.

5. Mitteilung an:
- Parteien (an die Beklagte unter Beilage einer Kopie der Eingabe der Kläger vom 6. Fe-

bruar 2025 [Postaufgabe: 7. März 2025])
- Kantonsgericht Zug, Einzelrichter (EV 2024 180) 
- Schlichtungsbehörde Arbeitsrecht (im Doppel; zur Kenntnisnahme)
- Gerichtskasse (im Dispositiv)

Obergericht des Kantons Zug 
I. Zivilabteilung

P. Huber
Abteilungspräsident

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