# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c47d2687-993a-5b27-8934-4d6509d581e5
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-08-31
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 31.08.2020 S 2019 91
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2019-91_2020-08-31.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: lic. iur. Claudia Meier

U R T E I L  vom 31. August 2020
gemäss § 29 der Geschäftsordnung 

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwalt B.________

gegen

SUVA, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 
6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2019 91

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Urteil S 2019 91

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Urteil S 2019 91

A. Der 1962 geborene A.________ war ab dem 1. September 2012 als Rheinschiffer 
für die C.________ AG tätig und obligatorisch bei der Schweizerischen 
Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen 
versichert. Am 13. September 2012 zog er sich bei einem Sturz von Bord beidseitige 
Fersenbeinfrakturen zu (UV-act. 1). Noch am Unfalltag liess er sich im D.________-
Krankenhaus in E.________ untersuchen und bis 4. Oktober 2012 stationär behandeln. 
Dort wurden eine Trümmerfraktur des rechten Fersenbeins und eine Fraktur des 
Fersenbeinhöckers links diagnostiziert (UV-act. 4 bzw. 6). Es folgten zwei operative 
Eingriffe am rechten Fersenbein im selben Krankenhaus, eine stationäre Rehabilitation in 
der Klinik F.________ vom 26. Mai bis 27. Juni 2014 und am 2. Dezember 2014 eine dritte 
Operation im D.________-Krankenhaus (UV-act. 4 bzw. 6, 61 bzw. 63, 129 und 172 bzw. 
175).

Mit Verfügung vom 19. Dezember 2014 und Einspracheentscheid vom 14. Dezember 
2016 wies die Suva ihre Leistungspflicht für Rückenbeschwerden ab (UV-act. 167 und 
359).

Aufgrund persistierender Fussbeschwerden erfolgten am 12. Januar und 16. August 2016 
sowie am 7. Februar 2017 im Kantonsspital G.________ weitere operative Eingriffe (UV-
act. 280, 338 und 383). Danach fanden vom 24. April bis 24. Mai 2017 und wiederum vom 
24. September bis 20. Oktober 2018 Rehabilitationsaufenthalte in der Klinik F.________ 
statt (UV-act. 407 und 531). Die dort durchgeführten Abklärungen ergaben einerseits eine 
leichte Verschlimmerung der psychischen Symptomatik, andererseits, dass von weiteren 
medizinischen Massnahmen keine Verbesserung des Gesundheitszustandes zu erwarten 
war. Daraufhin stellte die Suva mit Schreiben vom 6. Dezember 2018 die seit dem 
Unfalltag geleisteten Heilkosten- und Taggeldleistungen mit dem 31. Januar 2019 ein (UV-
act. 541).

Mit Verfügung vom 3. Januar 2019 richtete die Suva dem Versicherten für die verbliebene 
körperliche Beeinträchtigung aus dem Unfall vom 13. September 2012 ab dem 1. Februar 
2019 eine Rente bei einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 26 % und einem versicherten 
Jahresverdienst von Fr. 25'627.– aus. Mit Bezug auf die psychogenen Beschwerden 
wurde die Adäquanz dagegen verneint. Zudem wurde ihm eine Integritätsentschädigung 
bei einer Integritätseinbusse von 45 % zugesprochen (UV-act. 551). Mit 
Einspracheentscheid vom 19. Juni 2019 bestätigte die Suva diese Verfügung (UV-
act. 593).

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Urteil S 2019 91

B. Dagegen erhob A.________ am 12. Juli 2019 beim Kantonsgericht H.________ 
Beschwerde mit dem sinngemässen Rechtsbegehren um Aufhebung des angefochtenen 
Entscheids und Zusprechung einer Rente bei einem Erwerbsunfähigkeitsgrad von 100 %, 
einer Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse in Höhe von mindestens 90 % 
sowie einer zusätzlichen Entschädigung für Genugtuung, Verdienstausfall und 
Pflegekosten in Höhe von Fr. 1'370'990.– nebst Zins zu 5 % seit 13. September 2012 
(act. 1 S. 3). 

C. Zuständigkeitshalber überwies das Kantonsgericht H.________ am 30. Juli 2019 
die Beschwerde an das Verwaltungsgericht Zug (act. 2).

D. Mit Vernehmlassung vom 22. Oktober 2019 schloss die Suva auf Abweisung der 
Beschwerde soweit darauf eingetreten werden kann (act. 11). Darüber wurde der 
Beschwerdeführer am 24. Oktober 2019 orientiert (act. 12).

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 
Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG; SR 830.1] in Verbindung 
mit § 77 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 1. April 1976 [VRG; BGS 162.1] sowie 
§ 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die 
Unfallversicherung vom 12. Dezember 1983 [BGS 842.5]). Die örtliche Zuständigkeit des 
Verwaltungsgerichts des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 58 Abs. 2 ATSG –
 Zuständigkeit am Sitz der letzten schweizerischer Arbeitgeberin des im Ausland 
wohnhaften Beschwerdeführers – gegeben, arbeitete der im Ausland wohnhaften 
Beschwerdeführer zuletzt für die C.________ AG in I.________/ZG. Der angefochtene 
Einspracheentscheid datiert vom 19. Juni 2019 (BF-act. 3) und ist frühestens am Folgetag 
im Herrschaftsbereich des Beschwerdeführers eingetroffen. Die Beschwerdeschrift trägt 
das Datum des 12. Juli 2019, wurde am darauffolgenden Tag der J.________ Post 
übergeben und ging am 18. Juli 2019 beim Kantonsgericht H.________ ein, das die 
Beschwerde zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht Zug weiterleitete. Damit gilt 

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die 30-tägige Frist gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG als gewahrt. Der Beschwerdeführer ist 
von der angefochtenen Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die 
Beschwerdeschrift enthält einen verständlichen Antrag und eine Begründung. Damit ist 
den formellen Anforderungen Genüge getan, weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. 
Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des 
Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2. Am 1. Januar 2017 sind die am 25. September 2015 beziehungsweise am 9. No-
vember 2016 verabschiedeten geänderten Bestimmungen des Bundesgesetzes über die 
Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) und der Verordnung über die Unfallversicherung 
(UVV; SR 832.202) in Kraft getreten. Gemäss den allgemeinen übergangsrechtlichen 
Regeln sind der Beurteilung jene Rechtsnormen zu Grunde zu legen, die in Geltung 
standen, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende und somit 
rechtserhebliche Sachverhalt verwirklicht hatte (vgl. BGE 127 V 466 E. 1, 126 V 134 E. 4b, 
je mit Hinweisen). Dementsprechend sehen die Übergangsbestimmungen zur Änderung 
vom 25. September 2015 des UVG vor, dass Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 
vor dem 1. Januar 2017 ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem 
Zeitpunkt ausgebrochen sind, nach bisherigem Recht gewährt werden (Absatz 1 der 
genannten Übergangsbestimmungen).

Der hier zu beurteilende Unfall hat sich am 13. September 2012 ereignet, weshalb die bis 
31. Dezember 2016 gültig gewesenen Normen auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden.

3. Hinsichtlich der vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmungen und der 
dazu ergangenen Rechtsprechung kann vollumfänglich auf die Erwägungen 2, 3, 5.1, 6.1, 
6.3 und 7.1 im angefochtenen Einspracheentscheid vom 19. Juni 2019 verwiesen werden. 

4.
4.1 Im Anschluss an die letzte stationäre Rehabilitation wurden im Austrittsbericht der 
Klinik F.________ vom 2. November 2018 folgende Diagnosen aufgeführt (UV-act. 531/1–
2):

A. Unfall vom 13.09.2012: Sprung aus etwa 2 Metern Höhe

A1 Calcaneusfraktur rechts
- 24.09.2012 Osteosynthese mit Königsee-Schiene rechts
- 17.09.2013 Extraktion des Metalls, korrigierende Osteotomie, St. Arthrodese rechts

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- 26.05.2014 bis 27.06.2014: stationäre Rehabilitation F.________
- 02.12.2014 Resektion von Osteophyten, Extraktion des Metalls, korrigierende 

Osteotomie, Autotransplantation des Knochens
- 12.01.2016 Arthrodese des hinteren Teils des Fersenbeins rechts in der Schweiz
- 16.08.2016 Revision der Pseudoarthrose, Reosteosynthese, links Schweiz, ohne 

Komplikationen
- 08.02.2017 Exostosenresektion am Achillessehnenansatz rechts mit Ankerrefixation 

der Achillessehne
- 20.03.2017 KS G.________: Röntgen OSG rechts: Fortschreitende Durchbauung 

der Reosteosynthese am Calcaneus. St.n. Resektion der Exostosen am 
Achillessehnenansatz. Ansonsten stationäre Verhältnisse, konventionell 
radiologisch. Procedere: Empfehlung der stationären Rehabilitation

- 12.09.2017 CT OSG rechts: Vom Aspekt her Status nach Trümmerfraktur des 
Calcaneus mit Status nach Osteosynthese sowie auch Status nach Arthrodese des 
unteren Sprunggelenkes. Es besteht eine vollständige Konsolidation und eine 
vollständige Arthrodese des unteren Sprunggelenkes. Das eingebrachte 
Osteosynthesematerial/Schrauben sind intakt und ohne Lockerungszeichen. Zwei 
der Schraubenköpfe sind vollständig von Knochen umgeben. Wahrscheinlich ist der 
Ansatz des lateralen Bündels der Plantarfaszie bzw. des Musculus abductor digiti 
minimi durch die Fraktur etwas nach anterior verlagert. Möglicherweise hier durch 
nun fettige Atrophie des Musculus abductor digiti minimi. Leichte Arthrose im oberen 
Sprunggelenk mit osteochondraler Läsion an der lateralen Talusschulter sowie 
leichte Arthrose im Calcaneo-Cuboidalgelenk. Schwere narbige Veränderung 
unterhalb des lateralen Malleolus. Lig. fibulotalare anterius nur noch in Form einer 
schmalen Narbe abgrenzbar. Ausdünnung der tiefen Anteile des medialen 
Kollateralbandapparates. Insertionstendopathie der Achillessehne. Peroneus-
longus-Sehne nicht mehr abgrenzbar. Laterale Luxation der Peroneus-brevis-Sehne. 
Keine umschriebene Flüssigkeitskollektion erkennbar. Computertomographisch 
keine sicheren Zeichen einer Osteitis/Arthritis.

A2 Calcaneusfraktur links
- Konservative Behandlung

B. Hodentumor mit einseitiger Orchiektomie 2005

C. Magenulkus, 2006 operativ versorgt

D. Allergie auf Novalgin

E. Leichte bis mittelgradige depressive Episode (ICD-10 F32.0/1), Panikstörung (ICD-10 
F41.0), Benzodiazepin-Abhängigkeit (lCD-10 F13.2), V.a. Globussyndrom (lCD-10 
F45.8)

Dem Bericht lässt sich weiter entnehmen, dass der Beschwerdeführer im Laufe der 
Rehabilitation nach so langer Zeit dank des unermüdlichen Einsatzes der 
Einzeltherapeutin kaum für möglich gehaltene Fortschritte bezüglich stockfreier Gehdauer 
bzw. Gehstrecke gemacht hatte. So konnte er mit Stehpausen 25 Minuten am Stück an 
einem Handstock laufen. Mit Stehpausen konnte er weiter 48 Treppenstufen bewältigen. 
Jedoch habe er das Angebot einer Verlängerung des Aufenthaltes, um das Erreichte zu 
festigen und gegebenenfalls noch weiter auszubauen, mit Nachdruck abgelehnt. Die 
berichtenden Ärzte äusserten die Befürchtung, dass der Beschwerdeführer nach der 
Rückkehr in seine Heimat die erreichten Fortschritte wieder verliere. Während des 
Aufenthaltes sei sehr deutlich geworden, wie sehr er unter den psychiatrischen Diagnosen 
leide, insbesondere unter den Panikattacken. Es sei wahrscheinlich, dass dies auch 

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Gründe dafür seien, dass er in der Vergangenheit bezüglich stockfreien Gehens nicht die 
Fortschritte gemacht habe, die man medizinisch erwartet hätte (UV-act. 531/4).

Gemäss dem eingeholten psychosomatischen Konsilium vom 2. November 2018 (vgl. 
auch UV-act. 533) begründet die festgestellte psychische Störung aktuell eine mindestens 
leichte arbeitsrelevante Leistungsminderung (zusätzlich zu den muskuloskelettal 
bedingten Einschränkungen). Aufgrund des noch labilisierten psychischen Gleichgewichts 
nach Benzodiazepin-Reduktion und langjähriger Krankschreibung, sowie aufgrund der 
ausgeprägten Panikattacken und Schlafstörungen bestehe eine vorübergehende 
mindestens leichte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (UV-act. 531/2–3).

Aus unfallkausaler Sicht wurde die berufliche Tätigkeit als Schiffsmechaniker aufgrund der 
schweren Arbeit auf unebenem Boden als nicht zumutbar erachtet. Ganztags zumutbar sei 
eine sehr leichte, wechselbelastende und vorwiegend sitzende Arbeit. Von weiteren 
medizinischen Massnahmen dürfe man sich keine Verbesserung des 
Gesundheitszustandes mehr erhoffen (UV-act. 531/3).

4.2 Die vom Beschwerdeführer geklagten psychischen Beschwerden ordnen seine 
behandelnden Ärzte unter folgenden Diagnosen ein (vgl. Berichte von Dr. K.________ 
vom 26. Oktober 2018 [UV-act. 535 bzw. 538/2] sowie von Dr. L.________ vom 15. April 
2019 [UV-act. 579 bzw. 580]):

- Panikstörung (ICD-10 F41.0), chronischer Verlauf, letzte intensive Attacke 9/2018

- Angst und depressive Störung gemischt (ICD-10 F41.2), chronischer Verlauf, aktuell 
protrahierte mittelschwere depressive Phase

4.3 In seiner ärztlichen Beurteilung vom 12. Juni 2019 kam der Kreisarzt Dr. med. 
M.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 
Bewegungsapparates, zum Schluss, dass die vom Beschwerdeführer im 
Einspracheverfahren geltend gemachten Beschwerden an den Hüften und den Händen 
mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im natürlich kausalen 
Zusammenhang zum Unfall vom 13. September 2012 stehen. Dazu führt er aus, es sei 
unstrittig, dass bei dem Ereignis von 2012 zwar beide Fersenbeine in Mitleidenschaft 
gezogen worden seien, an den Hüftgelenken und den Händen seien jedoch keinerlei 
strukturelle Verletzungsfolgen vorhanden gewesen und im gesamten Verlauf bis heute 
nicht nachgewiesen worden. Dass sich bei dem 56-jährigen Versicherten an beiden 

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Hüftgelenken eine abnutzungsbedingte Verschleisserkrankung im Sinne von Coxarthrose 
beidseits bemerkbar mache, sei ebenfalls unstrittig, dies sei jedoch krankheitsbedingt und 
mit Sicherheit keine Folge des Ereignisses von 2012. Ebenso hätten an den 
Handgelenken keine strukturellen unfallkausalen Läsionen vorgelegen und seien zu 
keinem Zeitpunkt nachgewiesen worden. Auch die mögliche These, dass es sich bei den 
Beschwerden um Überlastungen handle, sei medizinisch nicht nachvollziehbar. Der 
Versicherte habe 2012 die Hüftgelenke deutlich weniger als ein sich normal bewegender 
Mensch belastet. Eine Überlastung scheide von daher aus. Ebenso liege keine namhafte 
Beinverkürzung vor, dass man sagen könnte, ein Hüftgelenk würde übermässig 
beansprucht. Diese Beinverkürzung müsste ohnehin mehrere Zentimeter betragen, um 
hier ursächlich eine Rolle zu spielen. Auch die Behauptung, Handbeschwerden seien 
durch das Gehen mit Stützen oder Rollator verursacht, könne nicht gelten. Ein körperlich 
tätiger Mensch wie zum Beispiel auf der Baustelle oder im Forst beanspruche seine 
Hände während der gesamten Arbeitsschicht wesentlich mehr. Der Beschwerdeführer sei 
keine acht Stunden am Tag mit diesen Hilfsmitteln unterwegs. Zudem habe während des 
stationären Rehabilitationsaufenthaltes in der Klinik F.________ bewiesen werden 
können, dass diese Hilfsmittel medizinisch nicht indiziert seien. Innerhalb von fünf Wochen 
sei es gelungen, den Versicherten 25 Minuten am Stück am normalen Gehstock zu 
mobilisieren. Er sei auch in der Lage gewesen, 48 Treppenstufen ohne 
Unterarmgehstützen zu bewältigen. Leider habe er eine Verlängerung des Aufenthaltes 
zur weiteren Verbesserung abgelehnt (UV-act. 590/7). 

5. Aufgrund der oben wiedergegebenen medizinischen Akten steht fest, dass der 
Beschwerdeführer trotz jahrelangen Behandlungen weiterhin unter verschiedenen 
körperlichen und psychischen Beschwerden leidet. Zwar hätte mit einer Verlängerung des 
Klinikaufenthaltes allenfalls eine weitere Besserung erreicht werden können. Diese 
Chance lehnte der Beschwerdeführer jedoch mit Nachdruck ab, weshalb anzunehmen ist, 
dass er es in der Hand gehabt hätte, seinen Genesungsprozess durch konsequente 
Behandlung zu festigen und allenfalls sogar voranzutreiben, es jedoch vorgezogen hatte, 
in der Krankenrolle zu verharren. Dies zeigt sich auch im Einsatz von Unterarmgehstützen 
und eines Rollators, obwohl für beide Hilfsmittel keine medizinische Indikation besteht. 
Gestützt darauf sowie auf den Beobachtungen und der erzielten Erfolge während der 
letzten mehrwöchigen Rehabilitation verneinten die Ärzte der Klinik F.________ eine 
weitere namhafte Besserung des Gesundheitszustandes bei Fortsetzung der 
Behandlungen (vgl. E. 4.1). Vor diesem Hintergrund erfolgten der Fallabschluss und damit 

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die Prüfung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integritätsentschädigung 
keineswegs verfrüht (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 137 V 199 E. 2.1; 134 V 109 E. 4.1). 

6.
6.1 Mit Bezug auf die im Beschwerdeverfahren geltend gemachten 
Rückenbeschwerden (act. 1 S. 2) wurde eine Unfallkausalität und damit die 
Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 19. Dezember 2014 und 
Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2016 rechtskräftig verneint (UV-act. 167 und 
359), weshalb es dabei sein Bewenden hat.

Zu den im Beschwerdeverfahren nur am Rande erwähnten Handgelenks- und 
Hüftbeschwerden (act. 1 S. 2) kann auf die ausführlich und nachvollziehbar begründete 
Beurteilung des Kreisarztes Dr. M.________ (E. 4.3) abgestellt werden, welche sämtliche 
von der Rechtsprechung am Beweiswert eines ärztlichen Berichtes gestellten 
Anforderungen erfüllt (vgl. dazu BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a und E. 3b/ee; 122 
V 157 E. 1c). So beruht sie auf einer eingehenden Würdigung sämtlicher relevanten Akten 
und berücksichtigt die von den involvierten Ärzten erhobenen Befunde. Die kreisärztliche 
Beurteilung ist in sich widerspruchsfrei. Weiter ergeben sich aus den Akten keine Indizien, 
die gegen deren Zuverlässigkeit sprechen. Der Beschwerdeführer selbst führt die 
Handgelenksbeschwerden auf das Gehen mit dem Rollator zurück (act. 1 S. 2). Da der 
Einsatz von Gehhilfen sowohl laut Kreisarzt als auch laut den Ärzten der Klinik 
F.________ (vgl. dazu E. 4.1) nicht indiziert ist, kann eine Unfallkausalität verneint 
werden.

6.2 Weiter rügt der Beschwerdeführer eine ungenügende Abklärung der psychischen 
Beschwerden und macht deren Unfallkausalität geltend (act. 1 S. 2).

6.2.1 Weder der Schadenmeldung (UV-act. 1) noch den verschiedenen medizinischen 
Berichten lässt sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer beim Sturz vom 12. Septem-
ber 2012 ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule, eine dem Schleudertrauma 
äquivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder ein Schädel-/Hirntrauma 
erlitten hat. Für die Beurteilung der Frage, ob ein Unfall nach dem gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, eine psychische 
Gesundheitsschädigung herbeizuführen, sind daher die Adäquanzkriterien, welche für 
psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall entwickelt wurden (BGE 115 V 133 
E. 6c/aa; sog. Psycho-Praxis), anzuwenden (BGE 138 V 248 E. 4; 134 V 109 E. 2.1).

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6.2.2 Nach der in BGE 115 V 133 ergangenen Rechtsprechung ist auf eine weite 
Bandbreite von Versicherten abzustellen. Dazu gehören auch jene Versicherten, die 
aufgrund ihrer Veranlagung für psychische Störungen anfälliger sind und einen Unfall 
seelisch weniger gut verkraften als Gesunde, somit im Hinblick auf die erlebnismässige 
Verarbeitung des Unfalles zu einer Gruppe mit erhöhtem Risiko gehören, weil sie aus 
versicherungsmässiger Sicht auf einen Unfall nicht optimal reagieren (BGE 115 V 133 
E. 4b).

Den Ausgangspunkt der Adäquanzbeurteilung bildet das (objektiv erfassbare) 
Unfallereignis. Im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise ist zu untersuchen, ob 
der Unfall eher als leicht, als mittelschwer oder als schwer erscheint, wobei im mittleren 
Bereich gegebenenfalls eine weitere Differenzierung nach der Nähe zu den leichten oder 
schweren Unfällen erfolgt. Abhängig von der Unfallschwere sind je nachdem weitere 
Kriterien in die Beurteilung einzubeziehen. Diese werden unter Ausschluss psychischer 
Aspekte geprüft (BGE 115 V 133 E. 6; SVR 2013 UV Nr. 3). 

6.2.3 Während der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel bei schweren Unfällen 
ohne weiteres bejaht und bei leichten Unfällen verneint werden kann, lässt sich die Frage 
der Adäquanz bei Unfällen aus dem mittleren Bereich nicht aufgrund des Unfalles allein 
schlüssig beantworten. Es sind daher weitere, objektiv erfassbare Umstände, welche 
unmittelbar mit dem Unfall im Zusammenhang stehen oder als direkte beziehungsweise 
indirekte Folgen davon erscheinen, in eine Gesamtwürdigung einzubeziehen. Als 
wichtigste Kriterien sind zu nennen:

- besonders dramatische Begleitumstände oder besondere Eindrücklichkeit des Unfalls;
- die Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen, insbesondere ihre 

erfahrungsgemässe Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen; 
- ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; 
- körperliche Dauerschmerzen; 
- ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert;
- schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen;
- Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit (BGE 134 V 109 E. 6.1; 115 

V 133 E. 6c/aa).

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Der Einbezug sämtlicher objektiver Kriterien in die Gesamtwürdigung ist nicht in jedem Fall 
erforderlich. Je nach den konkreten Umständen kann für die Beurteilung des adäquaten 
Kausalzusammenhangs ein einziges Kriterium genügen. Dies trifft einerseits dann zu, 
wenn es sich um einen Unfall handelt, welcher zu den schwereren Fällen im mittleren 
Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist 
(vgl. RKUV 1999 Nr. U 346 S. 428, 1999 Nr. U 335 S. 207 ff.; 1999 Nr. U 330 S. 122 ff.; 
SVR 1996 UV Nr. 58). Anderseits kann im gesamten mittleren Bereich ein einziges 
Kriterium genügen, wenn es in besonders ausgeprägter Weise erfüllt ist, wie zum Beispiel 
eine auffallend lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit infolge schwierigen 
Heilungsverlaufes. Kommt keinem Einzelkriterium besonderes beziehungsweise 
ausschlaggebendes Gewicht zu, so müssen mehrere unfallbezogene Kriterien 
herangezogen werden. Dies gilt umso mehr, je leichter der Unfall ist. Handelt es sich 
beispielsweise um einen Unfall im mittleren Bereich, der aber dem Grenzbereich zu den 
leichten Unfällen zuzuordnen ist, müssen die weiteren zu berücksichtigenden Kriterien in 
gehäufter oder auffallender Weise erfüllt sein, damit die Adäquanz bejaht werden kann. 
Diese Würdigung des Unfalles zusammen mit den objektiven Kriterien führt zur Bejahung 
oder Verneinung der Adäquanz. Damit entfällt die Notwendigkeit, nach andern Ursachen 
zu forschen, die möglicherweise die psychisch bedingte Erwerbsunfähigkeit mitbegünstigt 
haben könnten (BGE 115 V 133 E. 6c/bb; vgl. auch BGE 120 V 352 E. 5b/aa; RKUV 2001 
Nr. U 442 S. 544 ff., Nr. U 449 S. 53 ff., 1998 Nr. U 307 S. 448 ff., 1996 Nr. U 256 S. 215 
ff.; SVR 1999 UV Nr. 10 E. 2).

6.2.4 Bei der Qualifizierung des Unfalls nach seiner Schwere ist auf den augenfälligen 
Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften abzustellen. Nicht 
massgebend sind demgegenüber die Folgen des Unfalls oder Begleitumstände, die nicht 
direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können (Rumo-Jungo/Holzer, 
Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Auflage 2012, S. 61 mit Hinweis). Als 
banaler oder leichter Unfall gelten beispielsweise ein geringfügiges Aufschlagen des 
Kopfes, ein gewöhnlicher Sturz sowie ein Sturz auf einer Treppe. Ein schweres 
Unfallereignis lag vor, als eine versicherte Person aus einer Höhe von vier bis fünf Metern 
von einer Leiter stürzte und sich verschiedene schwere Knochenbrüche zuzog, und bei 
einem Absturz mit dem Gleitschirm, welcher multiple, schwerste und lebensgefährliche 
Verletzungen zur Folge hatte. Um einen mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den 
leichten Ereignissen handelte es sich, als eine Velofahrerin von einem überholenden 
Automobilisten an der Lenkstange touchiert wurde, zu Fall kam und mit dem 
helmgeschützten Kopf aufschlug, und als jemand beim Eislaufen rückwärts auf den 

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Urteil S 2019 91

Hinterkopf prallte (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 62 ff. mit Hinweisen). Als mittelschwer 
im engeren Sinn wurden beispielsweise Stürze aus einer Höhe zwischen etwa zwei und 
etwa vier Metern in die Tiefe oder selbst ein Sturz aus einer Höhe von fünf Metern mit 
Landung auf den Füssen qualifiziert (Rumo-Jungo/Holzer, a.a.O., S. 66 f. mit Hinweisen).

6.2.5 Vorliegend ist der Beschwerdeführer von Bord gesprungen und zwei Meter tiefer 
auf den Füssen gelandet (UV-act. 4/1 bzw. 6/1), was durch den beidseitigen 
Fersenbeinbruch bestätigt wird. Die Beschwerdegegnerin stufte das Unfallereignis im 
Einspracheentscheid vom 19. Juni 2019 als mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den 
leichten Ereignissen ein (UV-act. 593/8). Dieser Einstufung ist gestützt auf das objektiv 
erfassbare Unfallereignis sowie unter Berücksichtigung der vorstehend genannten 
Beispiele zuzustimmen. Auch der Beschwerdeführer stellte sie zu Recht nicht in Frage. 
Die Adäquanz wäre somit nur dann zu bejahen, wenn mindestens vier der sogenannten 
Adäquanzkriterien erfüllt sind oder ein einzelnes Kriterium in ausgeprägter Weise gegeben 
ist (Urteil BGer 8C_762/2019 / 8C_763/2019 vom 12. März 2020 E. 4.2.1.2).

Die Beschwerdegegnerin misst dem Unfallereignis keine massgebende Bedeutung für die 
Entstehung der psychischen Störungen bei und verneint den adäquaten 
Kausalzusammenhang. Dies ist nicht zu beanstanden, so sind weder besonders 
dramatische Begleitumstände noch eine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls 
ausgewiesen. Weiter sind Fersenbeinfrakturen erfahrungsgemäss kaum geeignet, 
psychische Fehlentwicklungen auszulösen. Eine ärztliche Fehlbehandlung, welche die 
Unfallfolgen erheblich verschlimmert, ist nicht ausgewiesen. Auch liegt kein besonders 
schwieriger Heilungsverlauf mit erheblichen Komplikationen vor. Demgegenüber ist 
angesichts der wiederholten Operationen von einer ungewöhnlich langen Dauer der 
ärztlichen Behandlung auszugehen, wobei diese insgesamt als nicht besonders belastend 
einzustufen ist. Zwar erlauben die somatischen Beschwerden die Ausübung der 
bisherigen, schweren Tätigkeit als Schiffsmechaniker nicht mehr. Eine sehr leichte, 
wechselbelastende und vorwiegend sitzende Arbeit ist dem Beschwerdeführer jedoch 
ganztags zumutbar (vgl. E. 4.1), womit trotz den verschiedenen Hospitalisationen 
insgesamt keine ausgeprägte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit besteht. Anhaltspunkte 
für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Unzumutbarkeit jeglicher 
Erwerbstätigkeit (act. 1 S. 2) bestehen mit Bezug auf die körperlichen Einschränkungen 
nicht. Darüber hinaus kann aus dem anlässlich der letzten stationären Rehabilitation in der 
Klinik F.________ beobachteten Verhalten des Beschwerdeführers nicht auf ein 
besonderes Interesse an seiner Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess geschlossen 

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werden. Selbst wenn das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen als erfüllt betrachtet 
werden sollte, wäre auch dieses keineswegs in besonders ausgeprägter Weise gegeben. 
Denn der Beschwerdeführer nimmt die ihm in der Klinik F.________ verschriebenen 
Schmerzmedikamente (vgl. UV-act. 531/2) nicht ein. Gemäss den Angaben der 
behandelnden Ärzte nimmt bzw. nahm der Beschwerdeführer lediglich folgende 
Medikamente ein: die Psychopharmaka Escitalopram, Cipralex und Xanax, das 
gefässerweiternde Sildenafil und das magensäureneutralisierende Helicid (vgl. dazu UV-
act. 535 bzw. 538/2, 561/1–2 bzw. 571 sowie 579 bzw. 580). Der Leidensdruck mit Bezug 
auf die Schmerzen scheint demzufolge nicht besonders hoch zu sein. Daran vermögen 
auch die keineswegs belegten Angaben des Beschwerdeführers über qualvolle 
Schmerzen und fehlender Schmerzlinderung trotz der Einnahme verschiedener 
Medikamente (act. 1 S. 2) nichts zu ändern.

Zusammenfassend vermögen drei Kriterien bei der gegebenen Unfallschwere für die 
Bejahung der Adäquanz nicht zu genügen, zumal keines in besonders ausgeprägter oder 
auffallender Weise gegeben ist. Unter diesen Umständen kann der natürliche 
Kausalzusammenhang der nicht objektivierbaren psychischen Beschwerden 
offengelassen werden (BGE 135 V 465 E. 5.1). Weitere diesbezügliche medizinische 
Abklärungen sind daher nicht erforderlich und die Beschwerdegegnerin ist nicht 
leistungspflichtig.

7. Zu prüfen ist sodann die erwerbliche Verwertbarkeit der dem Beschwerdeführer 
verbliebenen, noch erheblichen Arbeitsfähigkeit.

7.1 Die Beschwerdegegnerin legte das Valideneinkommen entsprechend den 
statistischen Daten der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) auf Fr. 73'266.– fest 
(UV-act. 593/11), was nicht zu beanstanden ist und vom Beschwerdeführer denn auch 
akzeptiert wurde (act. 1 S. 2).

Korrekt und angemessen erweist sich auch die Ermittlung des Invalideneinkommens von 
Fr. 54'194.– anhand des statistischen Lohnes für die mit einfachen Arbeiten körperlicher 
oder handwerklicher Art beschäftigten Männer und unter Vornahme eines 
leidensbedingten Abzuges von 20 % (UV-act. 593/10). Dazu äussert sich der 
Beschwerdeführer denn auch nicht.

14

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Eine Gegenüberstellung der beiden Einkommensgrössen ergibt eine Erwerbseinbusse von 
Fr. 19'072.– und einen Erwerbsunfähigkeitsgrad von 26 %. 

7.2 Nach Lage der Akten beträgt der versicherte Jahresverdienst Fr. 25'627.– (UV-
act. 545 und 546/1; vgl. zum Monatslohn von Fr. 2'100.– UV-act. 1). Auch diese Zahl 
wurde vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt, weshalb die Parameter für die dem 
Beschwerdeführer auszurichtende Invalidenrente zu bestätigen sind.

8.
8.1 Der Kreisarzt Dr. M.________ führte bei der Beurteilung des Integritätsschadens 
vom 8. November 2018 aus, der Fersenbeinbruch links sei konservativ behandelt worden, 
hier stehe eine Beschwerdesymptomatik nicht im Vordergrund. Rechts habe sich eine 
komplexe Fraktur gezeigt, welche in der Folge mehrfach operiert worden sei und dem 
Versicherten erhebliche Beschwerden bereitet habe und letztlich vor einem Eintritt in die 
Klinik F.________ im September 2018 nur eine Mobilisation am Rollator ermöglicht habe. 
In der Bildgebung zeige sich im Bereich des linken unteren Sprunggelenks (USG) nur eine 
mässige posttraumatische Arthrose bei sonst recht blanden Verhältnissen. Rechts seien 
erhebliche posttraumatische und postoperative Veränderungen zu sehen, eine 
vollständige Arthrodese des unteren Sprunggelenkes liege vor, eine mässige Arthrose des 
oberen Sprunggelenkes mit deutlichen Funktionseinschränkungen und auch schon ventral 
im Chopart-Gelenk Anschlussarthrosen. Es bestünden entsprechende Beschwerden. 
Nach der Rehabilitation sei der Versicherte allerdings mobil an Stützen gewesen, 
kurzstreckig auch ohne Stützen. Eine Verlängerung des Rehabilitationsaufenthaltes sei 
trotz dringlicher Empfehlung der Therapeuten vom Versicherten abgelehnt worden. 
Zugunsten des Beschwerdeführers entschied sich Dr. M.________ für Beurteilung des 
Integritätsschadens von der Tabelle 5 der Suva auszugehen. Demnach sei bei einer 
schweren Panarthrose OSG/USG, wie sie der Kreisarzt im konkreten Fall für den rechten 
Fuss inklusive der Anschlussarthrosen im Chopart-Gelenk sehe, eine 
Integritätsentschädigung zwischen 30 % und 40 % vorgesehen. Der Kreisarzt schätzte am 
rechten Fuss die Situation im mittleren schweren Bereich ein, dies entspreche 35 %. Am 
linken Fuss finde sich im USG-Bereich bereits eine mässige Arthrose im mittleren Bereich 
ohne Anschlussarthrosen. Hier sei nochmals eine Integritätsentschädigung von 10% 
geschuldet. Es resultiere somit ein Integritätsschaden von 45 % (UV-act. 534).

8.2 Die Einschätzung des Kreisarztes ist überzeugend und nachvollziehbar begründet. 
Sie beruht auf einer eingehenden Würdigung sämtlicher relevanten Akten und 

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berücksichtigt die von den involvierten Ärzten erhobenen Befunde. Die kreisärztliche 
Beurteilung ist in sich widerspruchsfrei. Aus den Akten ergeben sich auch keine Indizien, 
die gegen deren Zuverlässigkeit sprechen. Weiter beachtet sie den rechtlichen Rahmen 
und die Praxis der Suva, weshalb darauf abgestellt werden kann (vgl. dazu BGE 125 V 
351 E. 3b/ee; Urteil BGer 8C_620/2009 vom 26. Oktober 2009 E. 4.2.1). Demgegenüber 
kann der vom Beschwerdeführer unter Hinweis auf seine Erwerbsunfähigkeit geltend 
gemachten Integritätseinbusse von 100 % (act. 1 S. 2) bzw. 90 % (act. 1 S. 3) nicht gefolgt 
werden. Einerseits ist eine Erwerbsunfähigkeit aufgrund der Aktenlage nicht ausgewiesen. 
Andererseits würde die Anerkennung einer Integritätseinbusse von 100 % sogar die im 
Anhang 3 zur UVV vorgesehene Entschädigung für den Verlust eines Beines stark 
übersteigen, weshalb sie eine rechtswidrige Ermessensüberschreitung darstellen würde.

Die zugesprochene Integritätsentschädigung von 45 % ist demzufolge nicht zu 
beanstanden.

9. Für den geltend gemachten (betragsmässig unbegründeten) 
Genugtuungsanspruch gegenüber dem Unfallversicherer fehlt es in der Schweizerischen 
Rechtsordnung an einer gesetzlichen Grundlage. 

Mit Bezug auf den behaupteten Verdienstausfall ist festzuhalten, dass der 
Beschwerdeführer wohl seinen Jahresverdienst mit dem für die Invaliditätsbemessung 
heranzuziehenden Valideneinkommen verwechselt. So verdiente er vor dem Unfall 
keineswegs Fr. 73'266.– im Jahr, sondern monatlich lediglich Fr. 2'100.–, somit jährlich 
Fr. 25'200.– (vgl. UV-act. 1). Für seine unfallbedingte Erwerbseinbusse wird ihm denn 
auch eine Invalidenrente zugesprochen (vgl. dazu E. 7). Daneben besteht kein Raum für 
einen weiteren Ausgleich des Verdienstausfalles.

Schliesslich legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass ihm neben den seit dem Unfall 
bezogenen Leistungen aus der Unfallversicherung weitere Heilbehandlungskosten 
angefallen seien, wofür die Beschwerdegegnerin nicht aufgekommen sei. Darüber hinaus 
fehlen diesbezüglich jegliche Belege, weshalb auf diese unsubstantiierte Forderung nicht 
weiter einzugehen ist.

Zusammenfassend kann dem Antrag auf Zusprache einer Entschädigung für Genugtuung, 
Verdienstausfall und Pflegekosten in Höhe von Fr. 1'370'990.– nebst Zins zu 5 % seit 
13. September 2012 (vgl. act. 1 S. 3) nicht entsprochen werden.

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10. Der Einspracheentscheid vom 19. Juni 2019, mit welchem bei einem 
Erwerbsunfähigkeitsgrad von 26 % und einem versicherten Jahresverdienst von 
Fr. 25‘627.– eine Invalidenrente ab 1. Februar 2019 sowie eine Integritätsentschädigung 
basierend auf einer Integritätseinbusse von 45 % zugesprochen wurden, besteht mithin zu 
Recht. Dies führt zur Abweisung der Beschwerde.

11. Das Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht ist kostenlos (Art. 61 
lit. a ATSG). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist keine Prozessentschädigung 
zuzusprechen (Art. 61 lit. g ATSG).

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (im Doppel), an die 
Suva, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Rechtsabteilung, Luzern, sowie 
an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 31. August 2020

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

versandt am