# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** db44654f-19ca-5093-a111-1020236d9b46
**Source:** Bundesstrafgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-04
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 04.12.2014 RR.2014.289
**Docket/Reference:** RR.2014.289
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG_001_RR-2014-289_2014-12-04

## Full Text

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).;;Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an Deutschland. Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG).

Entscheid vom 4. Dezember 2014 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter Stephan Blättler, Vorsitz, 

Andreas J. Keller und Patrick Robert-Nicoud,  

Gerichtsschreiber Martin Eckner  

   
 

Parteien 

  

A., 

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

STAATSANWALTSCHAFT DES KANTONS 

ST. GALLEN,  

Beschwerdegegner 

 

Gegenstand  Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an  

Deutschland 

 

Herausgabe von Beweismitteln (Art. 74 IRSG) 

 

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2014.289-290 

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Sachverhalt: 

 

A. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen entsprach dem Rechtshil-

feersuchen der Staatsanwaltschaft Bielefeld (Deutschland) vom 27. Au-

gust 2014 mit Schlussverfügung vom 13. Oktober 2014 (RR.2014.289 

act. 3, Verfahren der Vorinstanz RH.2014.347) und dem Rechtshilfeersu-

chen der Staatsanwaltschaft Oldenburg (Deutschland) vom 17. Juli 2014 

mit Schlussverfügung vom 2. Oktober 2014 (RR.2014.290 act. 3; Verfahren 

der Vorinstanz RH.2014.364).  

 

In beiden Fällen geht es um auf dem Auktionsportal EBay verkaufte Waren, 

die nicht geliefert worden sein sollen. In beiden Verfahren seien die Kauf-

preise auf das gleiche Konto bei der Bank B. geleistet worden 

(RH.2014.347 EUR 300, RH.2014.364 EUR 81). Die erwähnten deutschen 

Strafverfolgungsbehörden ersuchen um Herausgabe der Kontounterlagen.  

 

 

B. Gegen die Schlussverfügungen erhob A. am 26. Oktober 2014 in beiden 

Verfahren gleichlautende Beschwerden (act. 1). 

 

Auf die Ausführungen des Beschwerdeführers und die eingereichten Akten 

wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen 

Bezug genommen.  

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung: 

 

1. Die Eingaben vom 26. Oktober 2014 lauten gleich, sind von der gleichen 

Person verfasst und betreffen die gleiche Rechtshilfebehörde. Die Verfah-

ren RR.2014.289 und RR.2014.290 sind zu vereinigen (vgl. Entscheid des 

Bundesstrafgerichts RR.2013.301 vom 22. Mai 2014, E. 2).  

 

2. Mit Schreiben vom 8. November 2014 (act. 5) zog A. die Beschwerden zu-

rück. Demnach war schon sein Beschwerdewille fraglich. Die Verfahren 

sind jedenfalls zufolge Rückzugs der Beschwerden erledigt und entspre-

chend von der Geschäftskontrolle abzuschreiben.  

 

3. Mangels relevanten Aufwands wird keine Gerichtsgebühr erhoben.  

 

 

- 3 - 

 

 

Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Verfahren RR.2014.289 und RR.2014.290 werden vereinigt. 

 

2. Die Verfahren werden zufolge Rückzugs der Beschwerden als erledigt abge-

schrieben. 

 

3. Es wird keine Gerichtsgebühr erhoben.  

 

 

Bellinzona, 5. Dezember 2014 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:  

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn Tagen 
nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden 
(Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die Beschwerde 
nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder 
Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich 
um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt 
insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze 
verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).