# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** de5bbc8f-4fc6-59b7-af32-961071ad5b03
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-04-19
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 19.04.2021 II 2021 12
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-12_2021-04-19.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 12

Entscheid vom 19. April 2021 

Besetzung Dr.iur. Vital Zehnder, Vizepräsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
Dr.oec. Andreas Risi, Richter
lic.iur. Anna Maria Rüesch, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________,

gegen

Amt für Arbeit, Lückenstrasse 8, Postfach 1181, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Arbeitslosenversicherung (Vermittlungsfähigkeit;
Art. 31 Abs. 3 lit c AVIG)

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Sachverhalt:

A. A.________ (geb. ________1981; russische Staatsangehörige; 
Niederlassungsbewilligung Ausweis C) arbeitete seit dem 1. Dezember 2015 bei 
der C.________ AG mit Sitz in ________ (nachfolgend C.________) in einem 
Teilzeitpensum im Marketingbereich, ehe ihr im Februar 2017 auf den 31.  Juli 
2018 infolge betriebsbedingter Reorganisation gekündigt wurde (vgl. Vi-act. 1, 2).

B. Alsdann liess A.________ mit ihrem Ehemann D.________ am 
11.  Oktober 2018 die "E.________ KLG" (Erbringung von Dienstleistungen im 
Bereich Marketing, Consulting und Schulung in Marketing) mit Sitz in ________ 
ins Handelsregisteramt des Kanton Zürich eintragen, wobei sich das 
Firmendomizil an ihrer damaligen, privaten Wohnadresse befand. A.________ 
und ihr Ehemann fungierten beide als Gesellschafter mit Einzelunterschrift (vgl. 
Vi-act. 7[6] i.V.m. Vi-act. 1). Per 31. März 2020 wurde die "E.________ KLG" 
aufgelöst, resp. wurde das Geschäft "F.________" (Erbringung von 
Dienstleistungen im Bereich Marketing, strategische Beratung, Customer 
Experience und Schulung im Marketing und Design Thinking) als 
Einzelunternehmen des Ehemannes D.________ fortgeführt (vgl. Vi-act. 7[6]). 
Per 16. Oktober 2020 ist das Einzelunternehmen infolge Geschäftsaufgabe 
erloschen (vgl. Vi-act. 10).

C. Am 1. April 2020 (Eingang: 8.4.2020) stellte A.________ bei der 
Arbeitslosenkasse C.________ einen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung 
(ALE) ab dem 1. April 2020 im Umfang eines Vollzeitpensums. Daraufhin richtete 
die Arbeitslosenkasse C.________ von April bis Juni 2020 
Arbeitslosenentschädigung aus (vgl. Vi-act. 1, 3).

D. Aufgrund der Wohnsitzverlegung des Ehepaares von ________ (Kt ZH) 
nach ________ (Kt SZ) erfolgte per 1. Juli 2020 ein Wechsel der 
Arbeitslosenkasse in den Kanton Schwyz (vgl. Vi-act. 2). Am 17. August 2020 
meldete sich A.________ infolge der Geburt ihres Kindes von der 
Arbeitslosenversicherung ab und bezog Mutterschaftsentschädigung (vgl. 
Beschwerde vom 5.2.2021 S. 6 Ziff. 20; Replik vom 5.3.2021 S. 3 Ziff. 11).

E. Mit Schreiben vom 22. September 2020 stellte das Amt für Arbeit des 
Kantons Schwyz A.________ zur Überprüfung ihrer Vermittlungsfähigkeit 
mehrere Fragen in Zusammenhang mit der Umwandlung der 
Kollektivgesellschaft in eine Einzelunternehmung (vgl. Vi-act. 4); diese 
beantwortete A.________ mit Schreiben vom 2. Oktober 2020 (vgl. Vi-act. 5).

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F. Mit Verfügung vom 7. Oktober 2020 hielt das Amt für Arbeit fest, 
A.________ gelte ab dem 1. Juli 2020 als vermittlungsunfähig; der 
Entschädigungsantrag werde ab diesem Zeitpunkt bis auf weiteres abgewiesen 
(vgl. Vi-act. 6).

G. Die am 2. November 2020 eingereichte Einsprache gegen die Verfügung 
vom 7. Oktober 2020 wies das Amt für Arbeit mit Einspracheentscheid Nr. 274/20 
vom 26. Januar 2021 ab (vgl. Vi-act. 7; Vi-act. 9 = Bf-act. 4).

H. Zwischenzeitlich meldete sich A.________ erneut bei der 
Arbeitslosenkasse zum Bezug von ALE ab dem 26. November 2020 an; das Amt 
für Arbeit sprach ihr mit Verfügung vom 9. Februar 2021 die Vermittlungsfähigkeit 
zu bzw. gewährte ihr ALE ab 26. November 2020 (vgl. Vi-act. 11).

I. Mit Eingabe vom 5. Februar 2021 (Eingang: 8.2.2021) lässt A.________ 
gegen den Einspracheentscheid Nr. 274/20 vom 26. Januar 2021 (Postaufgabe: 
gleichentags) rechtzeitig Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Schwyz einreichen mit folgenden Anträgen:

1. Der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 274/20 des Amtes für Arbeit vom 
26. Januar 2021 sei dahingehend abzuändern, dass die Beschwerdeführerin ab 
dem 1. Juli 2020 als vermittlungsfähig gilt.

2. Der angefochtene Einspracheentscheid Nr. 274/20 des Amtes für Arbeit vom 
26. Januar 2021 sei aufzuheben, und der Anspruch der Beschwerdeführerin auf 
Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Juli 2020 sei zu bejahen. 

3. Eventualiter sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Einspracheent-
scheides Nr. 274/20 des Amtes für Arbeit vom 26. Januar 2021 zu ergänzenden 
Abklärungen an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen oder es seien selber 
ergänzende Abklärungen vorzunehmen.

4. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin eine Par-
teientschädigung für das Einspracheverfahren zuzusprechen.

5. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdegegnerin.

J. Mit Vernehmlassung vom 26. Februar 2021 beantragt die Vorinstanz die 
Abweisung der Beschwerde. Am 5. März 2021 liess die Beschwerdeführerin eine 
Replik einreichen.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Am 1. April 2020 beantragte die Beschwerdeführerin ALE im Kanton 
C.________ per 1. April 2020, was ihr gewährt wurde. Aufgrund des 
Wohnsitzwechsels per 1.  Juli 2020 in den Kanton Schwyz wechselte auch die 
Zuständigkeit der Arbeitslosenkasse und des RAV. Mit dem Wechsel ging eine 

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Neuprüfung des Dossiers einher. Im Vordergrund stand die von der 
Arbeitslosenkasse dem Amt für Arbeit unterbreitete Frage des Anspruchs auf 
Arbeitslosenentschädigung aufgrund der Gründung der Kollektivgesellschaft, des 
Ausscheidens der Beschwerdeführerin aus der Firma und der 
Umwandlung/Weiterführung der Firma als Einzelunternehmung durch den 
Ehemann im Sinne von Art. 579 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung 
des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht, OR; SR 
220) vom 30. März 1911 (vgl. Ingress Bst. B; Vi-act. 3). Nach Gewährung des 
rechtlichen Gehörs verfügte die Vorinstanz am 7. Oktober 2020, die 
Beschwerdeführerin gelte ab dem 1. Juli 2020 als vermittlungsunfähig aufgrund 
ihrer Stellung als mitarbeitende Ehegattin bei der F.________ (Vi-act. 6). Den 
fehlenden Anspruch bestätigte die Vorinstanz im Einspracheentscheid vom 26. 
Januar 2021. Sie ging dabei nicht auf die Vermittlungsfähigkeit ein, sondern 
begründete den Entscheid mit der Anwendbarkeit von Art. 31 Abs. 3 lit. b des 
Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die 
Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsgesetz, AVIG; SR 837.0) 
vom 25. Juni 1982, welcher nicht nur für Kurzarbeitsentschädigung Geltung 
habe, sondern gemäss Rechtsprechung ebenso für die 
Arbeitslosenentschädigung. Die Beschwerdeführerin bestreitet beides. Mithin ist 
strittig und gilt es nachfolgend zu prüfen, ob die Vorinstanz der 
Beschwerdeführerin zu Recht einen Anspruch auf ALE mangels 
Vermittlungsfähigkeit resp. infolge Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG 
abgesprochen hat.

2.1.1 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat die versicherte Person, wenn 
sie die Voraussetzungen von Art. 8 AVIG erfüllt. Darnach erforderlich ist unter 
anderem die Vermittlungsfähigkeit der versicherten Person (Art. 8 Abs. 1 lit. f 
AVIG). Die versicherte Person ist vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage 
und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungs-
massnahmen teilzunehmen (Art. 15 Abs. 1 AVIG).

2.1.2 Die Vermittlungsfähigkeit ist zu verneinen, wenn die versicherte Person u.a. 
dann nicht bereit oder in der Lage ist, eine Arbeitnehmertätigkeit auszuüben, weil 
sie eine selbständige Erwerbstätigkeit aufgenommen hat oder aufzunehmen ge-
denkt, sofern sie dadurch nicht mehr als Arbeitnehmer vermittelt werden bzw. ih-
re Arbeitskraft in dieser Eigenschaft nicht so einsetzen kann oder will, wie es ein 
Arbeitgeber normalerweise verlangt (vgl. BGer Urteil 8C_591/2010 vom 
25.10.2010 Erw. 3 m.H.a. BGE 112 V 326 Erw. 1a m.w.H.). Denn eine versicher-
te Person, die sich ausschliesslich der Gründung und dem Aufbau einer eigenen 
Firma widmet, kann nicht als vermittlungsfähig im Sinne von Art. 15 Abs. 1 AVIG 

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betrachtet werden, da sie auf Grund ihrer Tätigkeit nicht bereit und in der Lage 
ist, eine anderweitige Arbeit aufzunehmen (vgl. ARV 1990 Nr. 3 S. 25, C 89/89). 
Übt eine versicherte Person während ihrer Arbeitslosigkeit eine selbständige Er-
werbstätigkeit aus, ist die volle Vermittlungsfähigkeit folglich nur solange gege-
ben, als die selbständige Erwerbstätigkeit ausserhalb der normalen Arbeitszeit 
ausgeübt werden kann (vgl. BGer Urteil 8C_672/2012 vom 5.12.2012 Erw. 2; Ur-
teil des früheren Eidg. Versicherungsgerichts [EVG, heute: Bundesgericht, sozial-
rechtliche Abteilungen] C 353/00 vom 16.7.2001 Erw. 2b).

2.1.3 Versicherte, die im Hinblick auf anderweitige Verpflichtungen oder beson-
dere persönliche Umstände lediglich während gewissen Tages- oder Wochen-
stunden sich erwerblich betätigen wollen, können nur sehr bedingt als vermitt-
lungsfähig anerkannt werden. Denn sind einer versicherten Person bei der Aus-
wahl des Arbeitsplatzes so enge Grenzen gesetzt, dass das Finden einer Stelle 
sehr ungewiss ist, muss Vermittlungsunfähigkeit angenommen werden (vgl. BGE 
112 V 137 Erw. 3).

2.2.1 Losgelöst der Vermittlungsfähigkeit wird ein Anspruch auf Arbeitslosenent-
schädigung generell auch in analoger Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG 
ausgeschlossen. Danach haben Personen, die in ihrer Eigenschaft als Gesell-
schafter, als finanziell am Betrieb Beteiligte oder als Mitglieder eines obersten 
betrieblichen Entscheidungsgremiums die Entscheidungen des Arbeitgebers be-
stimmen oder massgeblich beeinflussen können, sowie ihre mitarbeitenden Ehe-
gatten keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung. Praxisgemäss ist diese 
Bestimmung analog auf arbeitgeberähnliche Personen und deren Ehegatten an-
zuwenden, die Arbeitslosenentschädigung verlangen (vgl. BGE 145 V 200 Erw. 
4.1 m.H.a. BGE 123 V 234; vgl. hierzu ferner VGE II 2015 59 vom 15.9.2015 
Erw. 1.1ff). Denn es handelt sich dabei um Personen (und ihre Ehegatten), de-
nen zwar die Rechtsstellung von Arbeitnehmern zukommt, die jedoch in Bezug 
auf den Einfluss auf die Unternehmensgeschicke eine arbeitgeberähnliche Posi-
tion einnehmen. 

2.2.2 Wie die Rechtsprechung mehrmals betont hat, ist dieser Ausschluss von 
der ALE in analoger Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG absolut zu verste-
hen (Urteil BGer 8C_145/2020 vom 17.4.2020 Erw. 3 m.H.a. BGE 123 V 234 
Erw. 7; BGE 122 V 270 Erw. 3, Urteil 8C 574/2017 vom 4.9.2018 Erw. 5.2). Es ist 
somit nicht möglich, den betroffenen Personen unter bestimmten Voraussetzun-
gen im Einzelfall Leistungen zu gewähren (BGE 142 V 263 Erw. 4.1; SBVR Sozi-
ale Sicherheit-Nussbaumer, 3. Aufl. 2016, S. 2405 Rz. 464). 

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2.2.3 Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG bezweckt, dem Risiko eines Missbrauchs zu be-
gegnen, das der Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung an arbeitgeberähn-
liche Personen und deren Ehegatten inhärent ist. Es soll insbesondere dem Um-
stand Rechnung tragen, dass der Arbeitsausfall von arbeitgeberähnlichen Perso-
nen praktisch unkontrollierbar ist, weil sie ihn aufgrund ihrer Stellung bestimmen 
oder massgeblich beeinflussen können. Wer demnach am Entscheid über das 
Eintreten des Versicherungsfalles (der Kurzarbeit oder Arbeitslosenentschädi-
gung oder Insolvenzentschädigung) selber massgeblich beteiligt ist, soll aufgrund 
ebendieses Versicherungsfalles keine Leistungen beanspruchen können (vgl. 
zum Ganzen: Urteil SVG Kt. ZH AL.2015.00083 vom 14.12. 2015 Erw. 1.2.1 
m.H.a. BGE 123 V 234). Ein tatsächlich rechtsmissbräuchliches Verhalten muss 
der versicherten Person nicht nachgewiesen sein, sondern das Vorhandensein 
des abstrakten Missbrauchsrisikos genügt. Dieses Risiko ist nach der Rechtspre-
chung erst dann nicht mehr vorhanden, wenn der Betrieb geschlossen wird und 
das Ausscheiden des Arbeitnehmers mit arbeitgeberähnlicher Stellung mithin de-
finitiv ist, oder wenn das Unternehmen zwar weiterbesteht, die arbeitgeberähnli-
che Person jedoch mit der Kündigung endgültig auch jene Eigenschaften verliert, 
deretwegen sie aufgrund von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG vom Anspruch ausge-
nommen wäre.

2.3.1 Die Anwendung der Rechtsprechung gemäss BGE 123 V 234, wonach ei-
ne Überprüfung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung unter dem Ge-
sichtspunkt der rechtsmissbräuchlichen Gesetzesumgehung möglich sein muss, 
rechtfertigt sich gleichermassen bei selbständig Erwerbstätigen, welche sich zum 
Bezug von Arbeitslosenentschädigung anmelden (vgl. VGE II 2015 59 vom 
15.9.2015 Erw. 1.5). Dabei ist massgebend, ob der Status des Selbständiger-
werbenden mit dem Ziel dauernder wirtschaftlicher und unternehmerischer Un-
abhängigkeit aufgenommen und beibehalten wird (vgl. Urteil des [früheren] Eidg. 
Versicherungsgerichts [EVG] C 9/05 vom 21.12.2005 Erw. 2.3; BGer Urteil 
8C_49/2009 vom 5.6.2009 Erw. 4.3). Es ist nicht Aufgabe der Arbeitslosenversi-
cherung, die in solchen Fällen anfänglich fehlenden Einnahmen zu ersetzen (vgl. 
BGer Urteil 8C_81/2009 vom 27.8.2009 Erw. 3.4 m.H.a. ARV 2005 S. 19 u.w.H.; 
vgl. auch BGer Urteil 8C_635/2009 vom 1.12.2009 Erw. 3.3 und 3.4.2). Recht-
sprechungsgemäss ist sodann nicht relevant, ob effektiv für die Firma eine Tätig-
keit ausgeübt oder ein Einkommen erwirtschaftet wurde (vgl. BGer Urteil 
C 277/05 vom 12.1.2007 Erw. 3.4 m.H.; vgl. EVG C 241/05 vom 6.4.2006 
Erw. 2.2).

2.3.2 Andauernd selbständig erwerbstätige Personen sind in der Regel bereits 
von vornherein vom Arbeitslosentaggeldanspruch ausgeschlossen (vgl. BGer Ur-

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teil 8C_662/2009 vom 9.12.2009 Erw. 5.1). Hat die versicherte Person das letzte 
Arbeitnehmerverhältnis selber gekündigt mit dem Ziel, sich selbständig zu ma-
chen, wird ihre Anspruchsberechtigung unter dem Gesichtspunkt der rechtsmiss-
bräuchlichen Gesetzesumgehung (vgl. BGE 123 V 234) zu prüfen sein. Wenn die 
versicherte Person demgegenüber erst im Verlauf der gemeldeten Arbeitslosig-
keit, also während der laufenden Rahmenfrist für den Leistungsbezug, eine eige-
ne Firma gegründet hat oder ist sie unfreiwillig aus einem Arbeitnehmerverhältnis 
ausgeschieden und hat sie sich nicht umgehend zum Bezug von Arbeitslosen-
entschädigung angemeldet, sondern durch die Aufnahme einer selbständigen 
Erwerbstätigkeit eine Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung zu vermeiden 
versucht, ist es sachlich gerechtfertigt, den Leistungsanspruch unter dem Ge-
sichtspunkt des Aufbaus einer auf Dauer angelegten oder nur vorübergehenden 
Selbständigkeit und der Vermittlungsfähigkeit zu prüfen (vgl. BGer Urteil 
8C_672/2012 vom 5.12.2012 Erw. 2 m.H.a. BGer Urteil 8C_81/2009 vom 
27.8.2009 Erw. 3.3 und 3.4; vgl. auch EVG C 241/05 vom 6.4.2006 Erw. 2.2; 
BGer Urteil C 171/03 vom 31.3.2004 Erw. 2.3.1ff.; VGE II 2015 59 Erw. 1.5).

2.3.3 Die Dauerhaftigkeit der Selbständigkeit ist folglich insofern von Bedeutung, 
als sie allenfalls die Vermittlungsfähigkeit in Frage stellt. Sie ist indessen keine 
negative Anspruchsvoraussetzung, bei deren Vorliegen ein Anspruch auf Arbeits-
losenentschädigung von vornherein ausgeschlossen wäre (vgl. BGer Urteil 
8C_672/2012 vom 5.12.2012 Erw. 2 m.H.). Die Vermittlungsfähigkeit und daraus 
folgend der Leistungsanspruch sind jedoch dann zu verneinen, wenn die Absicht 
zur Aufnahme der selbständigen Arbeit so weit fortgeschritten ist, dass die An-
nahme einer unselbständigen Tätigkeit nicht oder kaum mehr möglich ist und 
demzufolge auch nicht mehr von einer vorübergehenden, zeitlich beschränkten 
und investitionsarmen selbständigen Erwerbstätigkeit (im Sinne einer Zwischen-
verdiensttätigkeit nach Art. 24 AVIG) gesprochen werden kann (vgl. BGer Urteil 
8C_81/2009 vom 27.8.2009 Erw. 3.4 m.H.).

3.1 Mit Verfügung vom 7. Oktober 2020 wurde der Beschwerdeführerin die 
Vermittlungsfähigkeit per 1. Juli 2020 abgesprochen. Der Verfügung kann 
entnommen werden, dass die Überprüfung der Vermittlungsfähigkeit aufgrund 
des Umstandes erfolgte, dass die Beschwerdeführerin bei der von ihr am 11. 
Oktober 2018 mit ihrem Ehemann gegründeten Firma "E.________ KLG" als 
Gesellschafterin im Handelsregister eingetragen war, sie per 31. März 2020 aus 
der Firma austrat, diese Firma gleichentags in die Einzelunternehmung 
"F.________" umgewandelt und vom Ehemann weitergeführt werde (vgl. Vi-act. 
6). Weiter wird in der Verfügung die Vermittlungsfähigkeit als eine Voraussetzung 
der ALE dargestellt (Art. 8 Abs. 1 und Art. 15 Abs. 1 AVIG) und auf die 

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Rechtsprechung zu Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG verwiesen. Entscheidend sei dabei 
der Handelsregistereintrag, denn das Ausscheiden einer arbeitgeberähnlichen 
Person müsse an Hand eindeutiger Kriterien überprüfbar sein, die keine Zweifel 
am endgültigen Austritt aus der Firma offen lassen würden. Aufgrund des 
festgestellten Sachverhalts gelte die Versicherte ab dem 1. Juli 2020 als nicht 
vermittlungsfähig.

3.2 Im Einspracheentscheid Nr. 274/20 vom 26. Januar 2021 bestätigte die 
Vorinstanz die Verfügung vom 7. Oktober 2020. Sie begründet dies damit, die 
Beschwerdeführerin und ihr Ehegatte hätten am 11. Oktober 2018 eine 
Kollektivgesellschaft gegründet, diese jedoch am 31. März 2020 aufgelöst bzw. in 
ein Einzelunternehmen umgewandelt; gleichzeitig sei die Beschwerdeführerin 
aus dem Unternehmen ausgeschieden, der Ehemann indes als Inhaber der 
Einzelunternehmung eingetragen worden. Ab diesem Zeitpunkt sei der Ehegatte 
in der Lage gewesen, die Geschäftstätigkeit weiterzuführen, was eine erneute 
Beschäftigung der Ehefrau in seiner Firma in beliebigem Umfang aufgrund seiner 
bestehenden Dispositionsfreiheit jederzeit möglich gemacht habe. Solange der 
Ehegatte eine vollständige unternehmerische Dispositionsfreiheit mit der 
jederzeitigen Möglichkeit beibehalte, die Versicherte wieder in sein Unternehmen 
einzubinden, bleibe eine Missbrauchsgefahr bestehen bzw. wäre diese nicht von 
der Hand zu weisen; ob der Ehegatte in dieser Zeit selber wirtschaftlich tätig 
gewesen sei, sei nicht von Belang, da einzig und allein seine Dispositionsfreiheit, 
seine Ehegattin jederzeit wieder einstellen zu können, zähle. Da die 
Beschwerdeführerin die selbständige Erwerbstätigkeit aus wirtschaftlichen 
Gründen am 31.  März 2020 aufgegeben habe, könne davon ausgegangen 
werden, dass diese selbständige Erwerbstätigkeit erneut aufgenommen würde, 
sobald sich genügend Aufträge finden liessen und somit wieder ein Einkommen 
generiert würde. Es könne auch keine Rede davon sein, dass die 
Beschwerdeführerin mit der Einzelfirma ihres Ehemannes nichts zu tun gehabt 
habe. Erst die definitive Löschung der Einzelfirma am 16. Oktober 2020 würde 
einen grundsätzlichen Anspruch aufleben lassen, sofern die Beschwerdeführerin 
vermittlungsfähig wäre und den restlichen Anspruchsvoraussetzungen 
nachkommen würde. Dabei müsste insbesondere die Frage der Kinderbetreuung 
geregelt sein, was vorliegend jedoch nicht zu prüfen sei. 

Vernehmlassend stellte die Vorinstanz sodann klar, vorliegend stelle sich nicht 
primär die Frage der Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin (als 
Teilaspekt der Anspruchsberechtigung), sondern die Frage, ob sie gemäss der 
höchstrichterlichen Rechtsprechung (zu Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG) im Sinne der 
Missbrauchsverhütung nicht anspruchsberechtigt sei. Dies sei vorliegend zu 

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bejahen, weshalb kein Anspruch auf ALE bestehe (vgl. Einspracheentscheid Nr. 
274/20 vom 26.1.2021 S. 5 Ziff. 8, 10; Vernehmlassung vom 26.2.2021 S. 3).

3.3 Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, ihr 
Anspruch auf ALE sei angesichts des Fehlens einer Tätigkeit für das Einzelun-
ternehmen ihres Ehegatten, ihrer Suchbemühungen und der nachgewiesenen 
Bereitschaft, jederzeit eine Vollzeitanstellung anzunehmen, sehr wohl gegeben.

Sie begründet dies im Wesentlichen damit, dass sie auch weiterhin gestützt auf 
ihre unselbständige Erwerbstätigkeit bei der C.________ AG Arbeitslosentaggel-
der beziehen möchte. Sie habe nach ihrer Entlassung bei der C.________ AG 
etwas Eigenes aufbauen und nicht dem Staat zur Last fallen wollen; in der Folge 
habe sie zusammen mit ihrem Ehemann im Oktober 2018 ihre eigene Beratungs-
firma "E.________ KLG" gegründet. Anfangs sei der Verdienst ähnlich wie bei 
der C.________ AG gewesen; da indes die Aufträge und in der Folge auch ihr 
Einkommen bereits seit Oktober 2019 und infolge der Corona-Pandemie stark 
zurückgegangen seien, habe sie sich dazu entschieden, aus der Firma auszutre-
ten, um als Vollzeitkraft wieder auf den Stellenmarkt zurückzukehren. Sie habe 
denn auch bereits frühzeitig Bewerbungsschreiben bei grösseren Unternehmun-
gen eingereicht. Ursprünglich habe sie ihr Unternehmen liquidieren wollen; nach-
dem jedoch das Handelsregisteramt ihnen die Möglichkeit ihres Austritts aus der 
Unternehmung und dessen Umwandlung in eine Einzelfirma - mit ihrem Ehe-
mann als Inhaber - aufgezeigt habe, hätten sie sich für diese Lösung entschie-
den; dies zumal ihr Ehegatte auch weiterhin als zulässige Nebenerwerbstätigkeit 
zu seinem Vollzeitpensum bei der C.________ AG einige Workshops pro Jahr 
hätte durchführen können. Vom Zeitpunkt der Registrierung bis zur Löschung am 
16. Oktober 2020 sei die Einzelfirma jedoch nie aktiv gewesen. Auch habe sie 
selber nie für das Einzelunternehmen gearbeitet; weder entgeltlich noch unent-
geltlich. Die Einzelfirma sei allein Sache ihres Ehemannes gewesen. Dass er die 
Beschwerdeführerin in der Zeit vom 1. Juli bis 16. Oktober 2020 jederzeit hätte 
anstellen können, sei sodann einerseits nicht der entscheidende Punkt und ande-
rerseits unbestrittenermassen nie geschehen; dies zumal die Beschwerdeführe-
rin beabsichtigt habe, wieder eine Anstellung wie damals bei der C.________ AG 
zu finden. Nur weil ihr Ehemann Inhaber einer Einzelfirma gewesen sei, könne 
nicht einfach von einem Umgehungstatbestand ausgegangen werden. Dies wür-
de darauf hinauslaufen, dass jede versicherte Person vom Anspruch auf ALE 
ausgeschlossen wäre, sofern der Ehegatte Firmeninhaber sei (ohne dass diese 
zuvor bei ihrem Ehegatten angestellt gewesen wäre). Die Anspruchsberechti-
gung könne daher nicht infolge angeblicher arbeitgeberähnlicher Stellung des 
Ehemannes abgesprochen werden, auch nicht bis zur erfolgten, definitiven Lö-

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schung der Einzelfirma am 16. Oktober 2020 (vgl. Beschwerde vom 5.2.2021 S. 
5ff. Ziff. 14, 18, 23f., 26f.). Schliesslich weist die Beschwerdeführerin darauf hin, 
dass selbst gemäss der vorinstanzlichen Darstellung seit dem 16. Oktober 2020 
nicht von einem Umgehungstatbestand gesprochen werden könne, weshalb sie 
gestützt auf die zwischenzeitlich erlassene Verfügung vom 9. Februar 2021 ab 
dem 26. November 2020 als vermittlungsfähig gelte und ihr seither denn auch ein 
Leistungsanspruch gewährt werde (vgl. Replik vom 5.3.2021 S. 3 Ziff. 6-8).

4. Zunächst gilt es klarzustellen, dass infolge des Wechsels des Wohnsitzkan-
tons resp. der Arbeitslosenkasse per 1. Juli 2020 und der Abmeldung von der 
Arbeitslosenversicherung per 17. August 2020 nurmehr strittig und daher nach-
folgend zu beurteilen ist, ob die Beschwerdeführerin in der Zeit vom 1. Juli 2020 
bis am 17. August 2020 Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung hat bzw. hatte 
(vgl. hierzu vorstehend Ingress Bst. D, H). 

Gleichzeitig sei an dieser Stelle angemerkt, dass zwischenzeitlich die Vorinstanz 
nach erneuter Anmeldung der Beschwerdeführerin bei der Arbeitslosenkasse mit 
Verfügung vom 9. Februar 2021 die Voraussetzungen zum Bezug von Arbeitslo-
senentschädigung ab dem 26. November 2020 als erfüllt beurteilt hat, nachdem 
auch die Einzelfirma gelöscht wurde (vgl. hierzu vorstehend Ingress Bst. H).

4.2 Vorliegend gilt es somit aufgrund der Akten zu klären, ob die 
Beschwerdeführerin zum einen vom 1. Juli 2020 bis 17. August 2020 als vermitt-
lungsfähig zu betrachten ist; insbesondere ob der Beschwerdeführerin seit der 
Auflösung ihrer Beratungsfirma per Ende März 2020 und Fortführung der Einzel-
unternehmung ihres Ehemann ihr die Vermittlungsfähigkeit abzusprechen ist. In 
der angefochtenen Verfügung wurde die Vermittlungsfähigkeit verneint. Zum an-
dern ist zu klären, ob Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG analog anwendbar ist und die Be-
schwerdeführerin aus diesem Grunde keinen Anspruch auf ALE hat, wie es die 
Vorinstanz im Einspracheentscheid und in der Vernehmlassung begründet.

5. Die versicherte Person ist vermittlungsfähig, wenn sie bereit, in der Lage 
und berechtigt ist, eine zumutbare Arbeit anzunehmen und an Eingliederungs-
massnahmen teilzunehmen (vgl. vorstehend Erw. 2.1.1 ff.)

5.1 Mit der Wohnsitzverlegung der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes 
von ________ nach ________ per 1. Juli 2020 erfolgte der Arbeitslosenkassen-
wechsel vom Kanton Zürich in den Kanton Schwyz. In der Folge stellte die Vor-
instanz der Beschwerdeführerin am 22. September 2020 zur "Überprüfung der 
Vermittlungsfähigkeit" mehrere Fragen im Zusammenhang mit der Einzelunter-
nehmung ihres Ehemannes "F.________" (vgl. Vi-act. 4). Auf die Frage seit wann 

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und in welchem Umfang die Beschwerdeführerin für das Einzelunternehmen 
"F.________" ihres Ehemannes gearbeitet habe bzw. welche Aufgaben sie in 
dieser Unternehmung innegehabt habe, antwortete die Beschwerdeführerin am 
2. Oktober 2020, sie habe nie für die Einzelunternehmung gearbeitet; sie habe 
seit dem 18. März 2020 keine selbständige Tätigkeit mehr ausgeübt. Auf die Fra-
ge der Beweggründe ihres Ausscheidens aus ihrer Beratungsfirma "E.________ 
KLG" bzw. deren Umwandlung in das Einzelunternehmen "F.________" äusserte 
sich die Beschwerdeführerin dahingehend, dass seit Oktober 2019 die Anzahl 
der Aufträge und als Folge davon ihr Einkommen aus der Beratungsfirma 
allmählich zurückgegangen sei; in der Folge habe sie sich dazu entschieden aus 
der Firma auszuscheiden, um als Vollzeitkraft wieder auf den Stellenmarkt 
zurückzukehren; da habe sie für sich in beruflicher wie wirtschaftlicher Hinsicht 
mehr Potential gesehen. Ursprünglich habe sie ihre Beratungsfirma liquidieren 
wollen; ihre Absicht sei es gewesen bzw. sei es auch weiterhin, nicht mehr 
selbständig erwerbend zu sein. Im Handelsregisteramt habe man ihnen neben 
der Firmenlöschung indes eine weitere Möglichkeit aufgezeigt, nämlich ihren 
Austritt aus der Firma und die Umwandlung der Kollektivgesellschaft in ein 
Einzelunternehmen im Sinne von Art. 579 OR, wobei der bisherige 
Kollektivgesellschafter und Ehemann als Inhaber figuriere. Sie hätten sich für 
diese Variante entschieden, zumal ihr Ehemann als Inhaber dadurch auch 
weiterhin einige Workshops pro Jahr über diese Firma hätte durchführen können; 
allerdings sei das Einzelunternehmen seit seiner Registrierung nie aktiv 
gewesen. Die Frage der Vorinstanz, ob die Absicht bestehe, die 
Einzelunternehmung zu liquidieren und im Handelsregister zu löschen, bejahte 
die Beschwerdeführerin und sie wies darauf hin, dass diese voraussichtlich per 
Mitte Oktober 2020 liquidiert werden könnte (vgl. Vi-act. 5). 

5.2.1 Soweit die Vorinstanz einzig gestützt auf dieses Antwortschreiben vom 
2.  Oktober 2020 der Beschwerdeführerin ihre Vermittlungsfähigkeit ab 1. Juli 
2020 absprechen möchte (vgl. Verfügung vom 7.10.2020 Erw. 6), kann ihr nicht 
gefolgt werden. Denn es lässt sich eine über die Umwandlung der Beratungsfir-
ma "E.________ KLG" in das Einzelunternehmen "F.________" bzw. 
Übertragung an ihren Ehemann am 31. März 2020 hinaus beabsichtigte, dem 
Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehende Anstellung nicht mit dem Beweisgrad 
der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellen.

5.2.2 Vielmehr ist mit der Beschwerdeführerin zu entgegnen, dass sie ihre 
Beratungsfirma nach Anstellungsende bei der C.________ per 31. Juli 2018 
gründete und mit deren Aufbau lediglich bis Oktober 2019 beschäftigt gewesen 
war. Mangels genügender Aufträge bemühte sie sich seither fortwährend - 

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lediglich durch die Geburt ihres Kindes am 17. August 2020 bzw. 
vorangegangener Schwangerschaft unterbrochen -, für sich eine zumutbare 
(Voll-)Zeitstelle (80%-100%) als Arbeitnehmerin innerhalb eines Unternehmens 
zu finden - entsprechend ihrer Tätigkeit bei der C.________ AG. Dies führte 
nachweislich denn auch im November 2019 zu einem ersten 
Bewerbungsgespräch bei der G.________ sowie im September 2020 zu einem 
"Digital Interview" bei der H.________ (vgl. Vi-act. 7 [Ziff. 3-5, 7-9]). Mithin ist für 
das Gericht erstellt, dass die Beschwerdeführerin nach dem Stellenverlust bei 
der C.________ wohl die Selbständigkeit als Beraterin mit eigener 
Beratungsfirma suchte und entsprechend auf dem Markt auftrat, sich aber 
spätestens im Herbst 2019 gegen die Weiterführung der Selbständigkeit 
entschied. Von dem Moment an stellte sie sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. 
Sie suchte Arbeit und war bereit, in der Lage und berechtigt, eine zumutbare 
Arbeit anzunehmen. Mithin war sie vermittlungsfähig.

5.2.3 Diese persönlichen Arbeitsbemühungen sowie ihr Austritt aus der 
Beratungsfirma per 31. März 2020 bzw. deren Übertragung an ihren Ehegatten 
im Sinne von Art. 579 OR sprechen denn auch dafür, dass es der 
Beschwerdeführerin nicht darum ging, die Firma resp. die Selbständigkeit 
aufrecht zu erhalten, aber durch allfällige Auftragslücken entstandene finanzielle 
Engpässe und das damit verbundene Unternehmensrisiko mit ALE abzufedern 
bzw. zu überbrücken, sondern wieder eine feste (Voll-)Zeitstelle in ihrem 
angestammten Beruf als Arbeitnehmerin anzunehmen. Denn nachdem die 
Kollektivgesellschaft (die Beratungsfirma) per 31. März 2020 aufgelöst und als 
Einzelfirma ihres Ehemannes fortgeführt wurde, nutzte sie diese nicht, um 
Zwischenverdienste zu erzielen und weitere Aufträge zu erhalten. Ihre Mandate 
bzw. Aufträge sind einzig auf ihre selbständige Erwerbstätigkeit bei ihrem bis 31. 
März 2020 im Handelsregister eingetragenen Beratungsunternehmen und mithin 
auf die Zeit vor der Unternehmensübertragung zurückzuführen; sie hat ihre 
Homepage nach der Auflösung ihrer Beratungsfirma diesbezüglich denn auch nie 
angepasst (https:// ________; besucht am 15.3.2021). Auch bestehen keinerlei 
Anhaltspunkte, dass die Beschwerdeführerin seit dem 31. März 2020 für das 
Einzelunternehmen "F.________" in irgendeiner Weise tätig gewesen wäre. Die 
Vorinstanz behauptet dies auch nicht; entsprechende Unterlagen (namentlich 
Zwischenverdienstrechnungen; Steuerunterlagen; Lohnabrechnungen etc.) 
liegen nicht vor. Glaubhaft ist mithin die Argumentation der Beschwerdeführerin, 
dass sie für das Einzelunternehmen des Ehemannes nie tätig gewesen war und 
bereits seit Ende 2019 eine dauerhafte Anstellung als Arbeitnehmerin suchte 
bzw. sucht. Daran vermag auch die Stellung des Ehegatten als Inhaber des 
Einzelunternehmens nichts zu ändern.

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5.3 Aus dem Gesagten ist somit in casu mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 
erstellt, dass die Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab dem 1. Juli 
2020 (bis 17.8.2020) gegeben war. Für diese Auffassung sprechen die 
Gewährung der ALE durch die Züricher Behörden ab dem 1. April 2020, die 
zahlreichen, persönlichen Arbeitsbemühungen in ihrem angestammten 
Tätigkeitsbereich, das Fehlen einer Tätigkeit für das (inaktive) 
Einzelunternehmen ihres Ehemannes, ihre nachgewiesene Bereitschaft - 
insbesondere bezüglich der Kinderbetreuung (vgl. Bf-act. 3) -, jederzeit eine Voll-
/Teilzeitstellung anzunehmen, sowie die zwischenzeitliche Bejahung der 
Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab dem 26. November 2020. Damit 
hat die Vorinstanz die Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin für die Zeit 
ab dem 1. Juli 2020 (bis 17.8.2020) zu Unrecht verneint. 

6. Den Anspruch auf ALE verneint die Vorinstanz sodann gestützt auf die 
analoge Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG. Danach haben u.a. mitarbei-
tende Ehegatten von arbeitgeberähnlichen Personen, die aufgrund ihrer Stellung 
Entscheidungen des Arbeitgebers bestimmen oder massgeblich beeinflussen 
können, praxisgemäss keinen Anspruch auf ALE (vgl. vorstehend Erw. 2.2 ff.). 

6.1 Auch wenn der Ausschluss vom Anspruch in analoger Anwendung von Art. 
31 Abs. 3 lit. c AVIG absolut zu verstehen ist (vgl. vorstehend Erw. 2.2.2), so fin-
det dies entgegen der Darstellung der Vorinstanz bei vorliegendem Sachverhalt 
dennoch keine Anwendung. Es geht dabei nicht darum, der Beschwerdeführerin 
aufgrund bestimmter Voraussetzungen des Einzelfalles dennoch Leistungen zu 
gewähren. Vielmehr liegt vorliegend gar kein Anwendungsfall von Art. 31 Abs. 3 
lit. c AVIG vor.

6.2 Die entsprechende Norm will der Missbrauchsgefahr begegnen, wobei der 
versicherten Person für die Ablehnung eines Leistungsanspruchs kein tatsächlich 
rechtsmissbräuchliches Verhalten nachgewiesen werden muss; es genügt das 
Vorhandensein des abstrakten Missbrauchsrisikos. Ein solches liegt vor bei Per-
sonen in arbeitgeberähnlicher Stellung, da deren Arbeitsausfall praktisch unkon-
trollierbar ist, sie diesen aufgrund ihrer Stellung beeinflussen können. Je nach 
Geschäftsverlauf können sie selber das Anstellungsverhältnis bzw. die Arbeitslo-
sigkeit herbeiführen. Das Nämliche gilt für die mitarbeitenden Ehegatten. 

6.3 Vorliegend steht fest, dass die Beschwerdeführerin bis Ende Juli 2018 An-
gestellte der C.________ war. Ihr Ehemann war und ist noch immer in einem 
Vollzeitpensum als Senior Media Relations Manager ebenfalls für die 
C.________ tätig (vgl. https://www.________; besucht am 15.3.2021). Nach dem 
Stellenverlust gründete die Beschwerdeführerin zusammen mit ihrem Ehemann 

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die vorerwähnte Kollektivgesellschaft, um eine selbständige Erwerbstätigkeit als 
Beraterin aufzunehmen. Mithin wurde die Beschwerdeführerin nach dem 
Stellenverlust nicht arbeitslos, sondern in der von ihr mit ihrem Ehemann 
gehaltenen Kollektivgesellschaft tätig. Es handelte sich dabei aber um ihre 
eigene Beratungsfirma (vgl. Internetauftritt www.________.ch, der einzig auf sie 
und ihre Dienstleistungen, nicht aber den Ehemann und Geschäftspartner 
verweist). Nach wenig mehr als einem Jahr entschied sich die 
Beschwerdeführerin - gemäss eigener Darstellung nicht zuletzt mangels 
Aufträgen -, wieder in ein Anstellungsverhältnis zu wechseln und die 
Selbständigkeit aufzugeben. Bestätigt wird dieser Entschluss durch die Tatsache, 
dass sie ab Herbst 2019 Bewerbungen vorzeigen kann sowie ihren Austritt bzw. 
die Auflösung der Kollektivgesellschaft. Mithin ist es für das Gericht erwiesen, 
dass die Beschwerdeführerin die Selbständigkeit aufgab und ihre Beratungsfirma 
auflöste. Die "E.________ KLG" existierte nicht weiter. Was ab April 2020 (d.h. 
ab jenem Zeitpunkt, da der Kanton Zürich den Anspruch der Beschwerdeführerin 
auf ALE anerkannte) weiterhin Bestand hatte, war die im Sinne von Art. 579 OR 
aus der Kollektivgesellschaft hervorgegangene Einzelfirma des Ehemannes. Wie 
die Beschwerdeführerin indes zu Recht festhält, war sie für diese neue Firma nie 
tätig; sie war nie mitarbeitende Ehegattin. Die Weiterführung (im Sinne von Art. 
579 OR) basiert gemäss Beschwerdeführerin auf einer Beratung des 
Handelsregisteramtes und sollte dem Ehemann ermöglichen, im Rahmen seiner 
bewilligten Nebenbeschäftigung Workshops anzubieten. Mit dem 
Rechtskleidwechsel ging denn auch eine - wenn auch nicht fundamentale - 
Zweckänderung sowie ein Firmenwechsel einher (vgl. Vi-act. 3). Im Ergebnis 
verfügte somit ab April 2020 der Ehemann der Beschwerdeführerin über eine 
Einzelfirma, über die er als Selbständiger in Nebenbeschäftigung 
Dienstleistungen anbieten konnte. Mit der Beratungstätigkeit der 
Beschwerdeführerin und ihrer "E.________ KLG" hatte dies nichts mehr gemein. 
Es handelt sich nicht um eine Firma, in der sie als mitarbeitende Ehegattin 
mitarbeitete, die sie wegen schlechter Auftragslage verliess, um ALE zu 
beziehen, und für welche sie - bei entsprechender Auftragslage - durch den 
Ehemann jederzeit wieder hätte angestellt/beschäftigt werden können. Auch 
wenn die neue Einzelunternehmung im Sinne von Art. 579 OR aus der 
Kollektivgesellschaft hervorging, so handelt es sich dennoch um eine neue 
Firma. Kommt hinzu, dass der Ehemann stets vollamtlich bei der C.________ 
angestellt war. Die Einzelfirma sollte nur eingesetzt werden, wenn er ihm 
Rahmen der bewilligten Nebenbeschäftigung etwa Workshops hätte anbieten 
können (was gemäss Darstellung der Beschwerdeführerin nie der Fall war, das 
von der Vorinstanz auch nicht bestritten wird). Eine eigentliche auf (Haupt-

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)Erwerb ausgerichtete Tätigkeit sollte die Einzelfirma gar nicht entfalten. Die 
Beschwerdeführerin war nie Angestellte und sollte auch nie angestellt werden. 
Weder wurde sie aufgrund einer Entlassung durch die Einzelfirma des 
Ehemannes arbeitslos, noch bezweckte die Einzelfirma Dienstleistungen 
anzubieten, welche - bei gutem Geschäftsverlauf - der Beschwerdeführerin eine 
Anstellung ermöglicht hätten. Die Tatsache allein, dass ein (bei einer Drittfirma 
vollamtlich tätiger) Ehegatte über eine - nicht aktive - Einzelfirma verfügt, kann 
nicht als ausreichend betrachtet werden, den andern Ehegatten, der nie für die 
Einzelfirma tätig war, gestützt auf Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG vom Anspruch auf 
Arbeitslosenentschädigung auszuschliessen. Wohl zeigt die Vorinstanz im 
Einspracheentscheid ein theoretisches Missbrauchsrisiko auf. Dieses besteht 
indes immer, wenn ein Ehegatte eine arbeitgeberähnliche Stellung innehat. Art. 
31 Abs. 3 lit. c AVIG verlangt aber zusätzlich, dass der andere Ehegatte 
mitarbeitend war/ist und - ohne Kontrollmöglichkeit der Behörde - je nach 
Auftragslage wieder angestellt werden kann. Mithin müssen die Entlassung aus 
der Firma des Ehegatten und die mögliche Wiedereinstellung gegeben sein, was 
vorliegend nicht der Fall ist. 

7.1 Zusammenfassend erweist sich die Beschwerde damit als begründet. We-
der war die Beschwerdeführerin ab dem 1. Juli 2020 vermittlungsunfähig, noch 
konnte ihr ein Leistungsanspruch in analoger Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c 
AVIG verweigert werden.

7.2 Es werden keine Kosten erhoben (Art. 61 lit. fbis AVIG).

7.3 Diesem Ergebnis entsprechend hat die beanwaltete Beschwerdeführerin zu 
Lasten der Vorinstanz Anspruch auf eine Parteientschädigung, welche ohne 
Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der 
Schwierigkeit des Prozesses zu bemessen ist (Art. 61 lit. g des Bundesgesetzes 
über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1] vom 
6.10.2000). In Beachtung des kantonalen Gebührentarifs für Rechtsanwälte 
(GebTRA; SRSZ 280.411) vom 27. Januar 1975, welcher für das Honorar im Ver-
fahren vor Verwaltungsgericht in § 14 einen Rahmen von Fr. 300.-- bis              
Fr. 8'400.-- vorsieht, und unter Beachtung der in § 2 des Gebührentarifs enthal-
tenen Kriterien, wird die Parteientschädigung in Ausübung des pflichtgemässen 
Ermessens auf Fr. 1'800.-- (inkl. MwSt und Barauslagen) festgelegt.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde werden der Einspracheentscheid Nr. 
274/20 vom 26. Januar 2021 sowie die Verfügung vom 7. Oktober 2020 
aufgehoben und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin im Sinne 
der Erwägungen ab dem 1. Juli 2020 bis 17. August 2020 als vermittlungs-
fähig gilt und der Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung nicht in analoger 
Anwendung von Art. 31 Abs. 3 lit. c AVIG ausgeschlossen ist.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Der Beschwerdeführerin wird zu Lasten der Vorinstanz eine Parteientschä-
digung von Fr. 1'800.-- zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung subsidiäre 
Verfassungsbeschwerde* beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 
Luzern, erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 42 und 113ff. des Bundesgesetzes über das Bundes-
gericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, 3003 Bern (A).

Schwyz, 19. April 2021

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 29. April 2021