# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 37acfc4a-bcfd-5cd8-b6eb-15734009a023
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-10-05
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Strafrecht 05.10.2021 470 2021 177 (470 21 177)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_004_470-2021-177_2021-10-05.pdf

## Full Text

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Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 

5. Oktober 2021 (470 21 177) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Strafprozessrecht 

 

 

Verfahrenseinstellung 

 

 

Besetzung Präsident Enrico Rosa, Richterin Helena Hess (Ref.),  

Richter Markus Mattle; Gerichtsschreiber Dominik Haffter 

 

 

Parteien A.____,  

vertreten durch Advokat Dr. Stefan Suter,  

Clarastrasse 51, 4005 Basel,  

Beschwerdeführer 

  

 

gegen 

 

 

 Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, 

Hauptabteilung WK, 

Rheinstrasse 27, Postfach, 4410 Liestal,  

Beschwerdegegnerin 

 

B.____, 

vertreten durch Advokatin Anne-Sophie Burckhardt-Buchs, 

St. Jakobs-Strasse 41, Postfach 2348, 4002 Basel,  

Beschuldigter 

 

C.____, 

vertreten durch Advokat Johannes Mosimann, 

Zeughausplatz 34, Postfach 375, 4410 Liestal,  

Beschuldigter 

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†D.____,  

vertreten durch Advokatin Sandra Waldhauser, 

St. Jakobs-Strasse 14, Postfach, 4002 Basel,  

Beschuldigter 

  

 

Gegenstand Verfahrenseinstellung 

Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der  

Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung WK,  

vom 6. Juli 2021 

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A. In einem gegen B.____, C.____ sowie †D.____ geführten Strafverfahren wegen Betrugs 

wies die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung WK, mit Verfügung vom 6. Juli 

2021 die Anträge des Privatklägers, A.____, es seien amtliche Erkundigungen zu tätigen und die 

Akten anderer Strafverfahren betreffend die Beschuldigten sowie die Akten des Grundbuchamts 

und des Konkursamts betreffend die Verkaufs- bzw. Kaufstätigkeit der E.____AG vor Konkurs 

einzuholen, ab. Ausserdem wies die Staatsanwaltschaft den Antrag, es seien die Buchhaltungs-

unterlagen der E.____AG ab dem Jahr 2015 bis zum Konkurs einzuholen, ab.  

 

B. Mit separater Verfügung vom 6. Juli 2021 stellte die Staatsanwaltschaft die Strafverfah-

ren gegen B.____ und C.____ in Anwendung von Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO ein. Das Strafver-

fahren gegen †D.____ stellte die Staatsanwaltschaft in Anwendung von Art. 319 Abs. 1 lit. d StPO 

ein. Im Übrigen verwies die Staatsanwaltschaft die Zivilklage des Privatklägers, A.____, auf den 

Zivilweg, auferlegte die Verfahrenskosten der Staatskasse, sprach den drei Beschuldigten jeweils 

eine Entschädigung zu und legte fest, dass B.____ und C.____ keine Genugtuung zugesprochen 

werde.  

 

C. Gegen diese Verfügungen erhob A.____, vertreten durch Advokat Dr. Stefan Suter, mit 

Eingabe vom 16. Juli 2021 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Straf-

recht, und beantragte, es seien die Einstellungsverfügung sowie die Verfügung über die Beweis-

anträge aufzuheben und es sei die Staatsanwaltschaft anzuweisen, weitere Ermittlungen zu täti-

gen sowie die Angelegenheit zur Anklage zu bringen, unter o/e-Kostenfolge.  

 

D. Mit Stellungnahme vom 27. Juli 2021 begehrte der Beschuldigte B.____, vertreten durch 

Advokatin Anne-Sophie Burckhardt-Buchs, die Abweisung der Beschwerde unter o/e-Kosten-

folge zu Lasten des Beschwerdeführers.  

 

E. Die Staatsanwaltschaft begehrte mit Stellungnahme vom 29. Juli 2021, es sei die gegen 

die Einstellungsverfügung erhobene Beschwerde abzuweisen. Ferner sei auf die gegen die Ver-

fügung betreffend die Beweisanträge erhobene Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei 

diese abzuweisen, wobei die Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen seien.  

 

F. Der Beschuldigte C.____, vertreten durch Advokat Johannes Mosimann, verzichtete mit 

Eingabe vom 2. August 2021 auf eine Stellungnahme.  

 

G. Der verfahrensleitende Präsident der strafrechtlichen Abteilung des Kantonsgerichts Ba-

sel-Landschaft stellte mit Verfügung vom 13. August 2021 fest, dass die Rechtsvertreterin des 

Beschuldigten †D.____ auf die Möglichkeit einer (fakultativen) Stellungnahme verzichtet hat.  

 

 

Erwägungen 

1. Formelles 

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1.1 Die Zuständigkeit zur Beurteilung der vorliegenden Beschwerde liegt gemäss § 15 

Abs. 2 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung (EG StPO, 

SGS 250) bei der Dreierkammer des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht. 

Sodann ist die Beschwerde gemäss Art. 393 Abs. 1 lit. a der Schweizerischen Strafprozessord-

nung (StPO, SR 312.0) zulässig gegen Verfügungen und Verfahrenshandlungen von Polizei, 

Staatsanwaltschaft und Übertretungsstrafbehörden. Gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO können 

Rechtsverletzungen, die falsche Feststellung des Sachverhalts sowie Unangemessenheit gerügt 

werden. Da mit der Beschwerde alle Mängel des angefochtenen Entscheids geltend gemacht 

werden können, verfügt die Rechtsmittelinstanz über volle Kognition (PATRICK GUIDON, Basler 

Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 393 N 15). Die Beschwerdefrist gegen schriftlich oder münd-

lich eröffnete Entscheide beträgt zehn Tage, wobei die Beschwerde schriftlich und begründet bei 

der Beschwerdeinstanz einzureichen ist (Art. 322 Abs. 2 i.V.m. Art. 396 Abs. 1 StPO). Vorliegend 

stellte die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 6. Juli 2021 das Strafverfahren gegen B.____, 

C.____ sowie †D.____ wegen Betrugs ein. Es liegt somit ein zulässiges Anfechtungsobjekt vor. 

Ferner wurde mit Eingabe vom 16. Juli 2021 die Beschwerdefrist eingehalten und die Begrün-

dungspflicht wahrgenommen. 

 

1.2 Die Staatsanwaltschaft macht mit Stellungnahme vom 29. Juli 2021 in formeller Hinsicht 

geltend, die Beschwerde vom 16. Juli 2021 richte sich sowohl gegen die Einstellungsverfügung 

vom 6. Juli 2021 als auch gegen die Verfügung über Beweisanträge von demselben Datum. Ge-

mäss Art. 394 lit. b StPO sei die Beschwerde gegen die Ablehnung von Beweisanträgen durch 

die Staatsanwaltschaft nicht zulässig, wenn der Antrag ohne Rechtsnachteil vor dem erstinstanz-

lichen Gericht wiederholt werden könne. Im vorliegenden Fall sei ein derartiger Rechtsnachteil 

nicht ersichtlich, weshalb auf die Beschwerde gegen die Verfügung über Beweisanträge vom 6. 

Juli 2021 nicht einzutreten sei.  

 

1.3 Die Ablehnung von Beweisanträgen durch die Staatsanwaltschaft ist in der Regel nicht 

anfechtbar (Art. 318 Abs. 3, Art. 394 lit. b und Art. 380 StPO). Sofern das Verfahren in der Folge 

jedoch eingestellt wird, kann die Privatklägerschaft dagegen Beschwerde führen. Im Rahmen der 

Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung können beweisrechtliche Rügen erhoben werden, 

namentlich kann dargelegt werden, dass die Voraussetzungen für die Ablehnung der von der 

Privatklägerschaft gestellten Beweisanträge nicht erfüllt waren (BGer 6B_1158/2016 vom 21. Ap-

ril 2017, E. 2.1; BGer 6B_995/2014 vom 1. April 2015, E. 5.2). Im vorliegenden Fall bringt der 

Beschwerdeführer seine beweisrechtlichen Rügen, welche sich unter anderem auch auf die Ab-

lehnung seiner Beweisanträge mit Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 6. Juli 2021 beziehen, 

im Beschwerdeverfahren gegen die Einstellungsverfügung vom 6. Juli 2021 vor. Gestützt auf die 

vorstehenden rechtlichen Erwägungen ist daher auf die entsprechenden Rügen einzutreten, zu-

mal es sich nicht um eine selbständige Anfechtung der Verfügung über Beweisanträge handelt. 

Im Übrigen geben die weiteren Formalien zu keinen Bemerkungen Anlass und sind erfüllt, sodass 

auf die Beschwerde vollumfänglich einzutreten ist.  

 

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2. Materielles 

2.1 Die Staatsanwaltschaft stützt ihre Einstellungsverfügung vom 6. Juli 2021 in Bezug auf 

B.____ sowie C.____ auf Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO und hinsichtlich †D.____ auf Art. 319 Abs. 1 

lit. d StPO. Zur Begründung führt sie im Wesentlichen aus, der Strafanzeigesteller und heutige 

Beschwerdeführer werfe den Beschuldigten vor, ihn mittels eines geplanten Manövers dazu ge-

bracht zu haben, seine Inhaberaktien an der Gesellschaft E.____AG an B.____ resp. C.____ zu 

übertragen. Namentlich soll †D.____ am 13. Februar 2015 den Beschwerdeführer dazu motiviert 

haben, 100% der Inhaberaktien der E.____AG als Sicherheit für eine private Solidarbürgschaft, 

welche C.____ zu Gunsten des E.____AG eingegangen sei, B.____ zu übergeben. In der Folge 

hätten sich diese als Eigentümer der E.____AG ausgegeben und sich nicht an die angebliche 

Abmachung gehalten, die Aktien nach Erhalt eines Baukredits für die E.____AG dem Beschwer-

deführer wieder zurückzugeben. Die Staatsanwaltschaft legt in ihrer Einstellungsverfügung ferner 

dar, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass zwischen den Parteien ein Missverständnis 

bestanden habe, wonach der Beschwerdeführer angenommen habe, die Aktien lediglich zur Ab-

sicherung zu übertragen, während B.____ und C.____ davon ausgegangen seien, die Übertra-

gung erfolge zu Eigentum. Jedenfalls seien in den Akten keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, 

dass die Beschuldigten beim Beschwerdeführer absichtlich und arglistig einen Irrtum im Zusam-

menhang mit der Übertragung der Aktien erweckt hätten. Vielmehr habe der Beschwerdeführer 

die Bestätigung unterzeichnet, gemäss welcher die Übertragung ohne weitere Ansprüche erfolge, 

mithin zu Eigentum. Somit habe sich der Tatverdacht hinsichtlich eines betrügerischen Vorge-

hens der Beschuldigten nicht erhärtet.  

 

2.2 Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 16. Juli 2021 vor, er 

habe die E.____AG gegründet, dessen Alleinaktionär er gewesen sei. Mit seinen Ersparnissen 

habe er über die E.____AG eine Grundstücksparzelle in Münchenstein erworben, um auf dieser 

ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage zu errichten. Nachdem ihn die Beschuldigten arglistig 

getäuscht hätten, hätten sie sich als Eigentümer der Parzelle verhalten, ohne dass sie selbst 

Vermögen investiert hätten. Demgegenüber habe der Beschwerdeführer sowohl die Parzelle als 

auch das investierte Eigenkapital verloren. In Verkennung der konkreten Umstände gehe die 

Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Beschwerdeführer sämtliche Aktien der E.____AG 

C.____ und B.____ zu Eigentum übergeben habe. Dies sei allerdings ausgeschlossen, zumal der 

Beschwerdeführer keinerlei finanzielle Gegenleistung erhalten habe. Vielmehr sei ihm mitgeteilt 

worden, dass es sich bei der Übertragung der Aktien um eine treuhänderische Übergabe zur 

Sicherheit handle. Entsprechend sei auf dem vom Beschwerdeführer unterzeichneten Dokument 

keine Rede von einer Eigentumsübertragung der Papiere. Der Beschwerdeführer sei daher in 

guten Treuen davon ausgegangen, die Aktien nur treuhänderisch zu übergeben, zumal die Ak-

tienübergabe lediglich mittels eines kurzen Textes erfolgte sei. Aufgrund seiner Unbedarftheit in 

finanziellen Angelegenheiten habe er nicht annehmen können, dass er durch Übergabe der Ak-

tien alles verliere. Um dieses Täuschungsmanöver durchzuführen, hätten die Beschuldigten ab-

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sichtlich auf einen sämtliche Einzelfragen regelnden Vertrag verzichtet, so dass dem Beschwer-

deführer die Bedeutung seines Handelns nicht bewusst gewesen sei. Im Übrigen sei die 

E.____AG zwischenzeitlich Konkurs gegangen. Gleichwohl habe die Staatsanwaltschaft den Be-

weisantrag des Beschwerdeführers abgelehnt, die Konkursakten beizuziehen und eine amtliche 

Erkundigung beim Grundbuchamt einzuholen. Es sei davon auszugehen, dass die fragliche Lie-

genschaft nicht Teil der Konkursmasse sei, sondern dass die Beschuldigten diese vor dem Kon-

kurs aus dem Vermögenssubstrat herausgenommen hätten. Sofern dies der Fall wäre, sei nach-

gewiesen, dass die Beschuldigten gerade kein Risiko eingegangen seien.  

 

2.3 Die Staatsanwaltschaft legt mit Stellungnahme vom 29. Juli 2021 dar, der Beschwerde-

führer sei keineswegs ein unerfahrener Geschäftsmann gewesen, zumal er neben seiner Funk-

tion in der E.____AG Gesellschafter und Geschäftsführer der F.____GmbH sowie zeitweise Ver-

waltungsrat der G.____AG gewesen sei. Auch habe nicht der Beschwerdeführer das Grundstück 

erworben, sondern die E.____AG. Im Übrigen mache er lediglich pauschal geltend, arglistig ge-

täuscht worden zu sein, ohne konkret aufzuzeigen, wer ihn wie getäuscht haben soll. Im Gegen-

teil habe der Beschwerdeführer zu Protokoll gegeben, weder mit C.____ noch mit B.____ über 

eine allfällige Rückgabe der Aktien gesprochen zu haben. Einzig †D.____ soll ihm die Rückgabe 

in Aussicht gestellt haben, was dieser jedoch anlässlich seiner Einvernahme in Abrede gestellt 

habe. Sämtliche Untersuchungshandlungen der Staatsanwaltschaft hätten keine Täuschungs-

handlungen nachweisen können. Vielmehr seien der Beschwerdeführer und die Beschuldigten 

hinsichtlich der Übertragung der Aktien zwar von unterschiedlichen Vorstellungen ausgegangen, 

gleichwohl seien keine Hinweise ersichtlich, dass diese falsche Vorstellung des Beschwerdefüh-

rers durch die Beschuldigten absichtlich und arglistig verursacht worden sei.  

 

2.4 Gemäss Art. 319 Abs. 1 StPO stellt die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren vollständig 

oder teilweise ein, wenn sich kein Tatverdacht erhärtet, der eine Anklage rechtfertigt (lit. a), kein 

Straftatbestand erfüllt ist (lit. b), Rechtfertigungsgründe einen Straftatbestand unanwendbar ma-

chen (lit. c), Prozessvoraussetzungen definitiv nicht erfüllt werden können oder Prozesshinder-

nisse aufgetreten sind (lit. d) oder nach gesetzlicher Vorschrift auf Strafverfolgung oder Bestra-

fung verzichtet werden kann (lit. e). Die Gründe gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. a bis d StPO verste-

hen sich als zwingend und führen somit ausnahmslos zur Einstellung des Verfahrens (ROLF 

GRÄDEL/MATTHIAS HEINIGER, Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, Art. 319 N 6; NATHAN 

LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, Art. 319 N 14). 

 

2.5 Eine Einstellung gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO ist zu verfügen, wenn im Vorverfah-

ren der ursprünglich vorhandene Anfangsverdacht nicht in einem Mass erhärtet werden konnte, 

dass sich eine Anklage rechtfertigt. Einzustellen ist somit, wenn sich während des Vorverfahrens 

der Tatverdacht nicht derart verdichtet, dass bei erfolgter Anklage mit einem verurteilenden Er-

kenntnis des Gerichts gerechnet werden könnte, also mit Sicherheit oder grosser Wahrschein-

lichkeit mit einem Freispruch zu rechnen wäre. Allerdings hat sich die Staatsanwaltschaft bei der 

Verneinung eines solchen Tatverdachts in Zurückhaltung zu üben. Es ist Sache des Gerichts, 

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darüber zu befinden, ob sich jemand im strafrechtlichen Sinne schuldig gemacht hat oder nicht. 

Liegt eine zweifelhafte Beweislage vor, so ist grundsätzlich eine gerichtliche Beurteilung ange-

bracht. Gelangt die Staatsanwaltschaft in pflichtgemässer Ausübung ihres Ermessens zum Er-

gebnis, es liege keine zweifelhafte Beweislage vor, spielt auch der Grundsatz "in dubio pro duri-

ore" nicht, welcher die Staatsanwaltschaft anweist, im Zweifelsfalle Anklage zu erheben (vgl. 

NATHAN LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, a.a.O., Art. 319 N 15 ff.; NIKLAUS SCHMID/DANIEL 

JOSITSCH, Praxiskommentar StPO, 3. Aufl. 2018, Art. 319 N 5; NIKLAUS SCHMID/DANIEL JOSITSCH, 

Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 3. Aufl. 2017, N 1251).  

 

2.6 Zu prüfen ist, ob die Staatsanwaltschaft zu Recht davon ausgegangen ist, hinsichtlich 

des Tatbestands des Betrugs (Art. 146 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs [StGB]) habe sich 

kein Tatverdacht erhärtet. Gemäss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betrugs strafbar, wer in 

der Absicht, sich oder einen anderen unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiege-

lung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig be-

stärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen 

anderen am Vermögen schädigt. In objektiver Hinsicht besteht der Betrug somit aus den folgen-

den Tatbestandsmerkmalen: Der arglistigen Täuschung, dem Irrtum, der Vermögensdisposition, 

dem Vermögensschaden, dem Motivationszusammenhang zwischen Täuschung und Irrtum so-

wie Irrtum und Vermögensdisposition sowie schliesslich dem Kausalzusammenhang zwischen 

der Vermögensverfügung und dem Schaden. Arglist ist dann gegeben, wenn der Täter ein ganzes 

Lügengebäude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Bei einfachen 

falschen Angaben ist das Merkmal erfüllt, wenn deren Überprüfung nicht oder nur mit besonderer 

Mühe möglich oder nicht zumutbar ist, sowie dann, wenn der Täter den Getäuschten von der 

möglichen Überprüfung abhält oder nach den Umständen voraussieht, dass dieser die Überprü-

fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverhältnisses unterlassen werde 

(STEFAN MAEDER/MARCEL ALEXANDER NIGGLI, Basler Kommentar StGB, 4. Aufl. 2019, Art. 146 

N 62). Schliesslich setzt der Tatbestand des Betrugs in subjektiver Hinsicht Vorsatz sowie Berei-

cherungsabsicht voraus.  

 

2.7 Vorliegend ist zunächst unbestritten, dass der Beschwerdeführer im September 2009 

die E.____AG gegründet hat, wobei er Alleinaktionär war. Mittels eines Mandats- und Treuhand-

vertrags hat der Beschwerdeführer I.____ beauftragt, ein Verwaltungsratsmandat für die 

E.____AG zu übernehmen. Überdies hat I.____ zu Handen des Beschwerdeführers die Inhaber-

aktien der E.____AG aufbewahrt. Ferner hat die E.____AG ein Grundstück mit Einfamilienhaus 

in Münchenstein erworben, um auf diesem ein Mehrfamilienhaus zu erstellen. Der Architekt, 

†D.____, war mit der Ausarbeitung des Bauprojekts beauftragt und hat dem Beschwerdeführer 

im Hinblick auf die Finanzierung des Bauprojekts den Kontakt zu B.____ vermittelt, welcher dies-

bezüglich mit der Bank H.____ Kontakt aufgenommen hat. In der Folge ist zwischen der 

E.____AG und (dem von B.____ vermittelten) C.____ auf der einen Seite sowie der Bank H.____ 

auf der anderen Seite ein Baukreditvertrag datierend vom 17. Dezember 2014 abgeschlossen 

worden. Des Weiteren ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer I.____ angewiesen hat, seine 

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Inhaberaktien betreffend die E.____AG B.____ zu übergeben (vgl. insb. die beiden diesbezügli-

chen Schreiben vom 11. Februar 2015 sowie vom 16. Februar 2015, act. AA 31.14.169 f.). Dem-

gegenüber strittig ist namentlich der Grund der Übertragung resp. ob die spätere Rückgabe der 

Inhaberaktien an den Beschwerdeführer vereinbart war. Diesbezüglich wirft der Beschwerdefüh-

rer den Beschuldigten zusammengefasst vor, sie hätten ihn mittels arglistiger Täuschung dazu 

gebracht, unter Zusicherung der Rückgabe B.____ vorübergehend die Inhaberaktien zu überge-

ben. Es ist daher nachfolgend zu prüfen, ob Anhaltspunkte vorliegen, welche diesen Vorwurf 

derart erhärten, dass sich eine Anklage bzw. die Fortführung der Strafuntersuchung rechtfertigt.  

 

2.8 Der Beschwerdeführer gab anlässlich seiner Einvernahme vom 16. September 2016 zu 

Protokoll, C.____ habe sich zur Sicherung des Baukreditvertrags mit der Bank H.____ als Soli-

darbürge zur Verfügung gestellt, dies allerdings nur unter der Bedingung, dass der Beschwerde-

führer die Inhaberaktien der E.____AG B.____ als Sicherheit übergebe. Andernfalls wäre C.____ 

von der Solidarbürgschaft zurückgetreten, womit die Finanzierung des Bauprojekts hinfällig ge-

worden wäre (act. AA 10.01.022).  

 

Des Weiteren legte der Beschwerdeführer in seiner Befragung vom 16. Juni 2017 dar, dass er 

mit den Beschuldigten die Übertragung der Aktien der E.____AG vereinbart habe, allerdings nur 

solange, bis die Finanzierung des Bauprojekts gesichert sei. Anschliessend hätte er die Aktien 

zurückerhalten sollen. Im Übrigen wisse er nicht, was für einen Vorteil sich C.____ aus dieser 

Vereinbarung erhofft habe. Die Übertragung der Aktien sowie die Abmachung, dass er die Aktien 

zurückerhalte, sobald die Finanzierung des Bauprojekts stehe, habe er weder mit C.____ noch 

mit B.____ besprochen, sondern einzig mit †D.____. Dieser soll ihn mit der Drohung unter Druck 

gesetzt haben, dass sich C.____ − falls der Beschwerdeführer die Inhaberaktien der E.____AG 

nicht B.____ übergebe − als Solidarbürge zurücktrete. Die E.____AG wäre aber auch ohne den 

Baukredit der Bank H.____ nicht in Konkurs gegangen, zumal er das Bauprojekt mit Hilfe von 

Kollegen auch anderweitig hätte finanzieren können (act. AA 10.01.061 ff.). 

 

Sodann machte der Beschwerdeführer anlässlich seiner Einvernahme vom 19. Juli 2018 geltend, 

C.____ sei aufgebracht gewesen, als er erfahren habe, dass die Inhaberaktien nicht im Besitz 

von B.____ seien, und wiederholt, dass †D.____ ihn aufgefordert habe, die Aktien B.____ zu 

übergeben, andernfalls C.____ aus der Solidarbürgschaft austrete. †D.____ habe ihm zugesi-

chert, die Aktien zurückzuerhalten, sobald die Finanzierung gesichert sei. Auch im Weiteren be-

stätigte der Beschwerdeführer seine frühere Aussage, wonach er die Übertragung der Aktien nur 

mit †D.____ besprochen habe (act. AA 10.01.071 ff.).  

 

2.9 Der Beschuldigte B.____ führte anlässlich seiner Befragung vom 27. April 2017 aus, der 

Beschwerdeführer habe bei der Q.____ keinen Baukredit erhalten, weshalb er, B.____, mit der 

Bank H.____ Kontakt aufgenommen und ein Kreditgesuch mit einem vom Beschwerdeführer vor-

geschlagenen Solidarbürgen eingereicht habe. Da dieses Kreditgesuch abgelehnt worden sei, 

sei die Situation zunehmend schwieriger geworden, bis hin, dass der Beschwerdeführer die 

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Rechnungen nicht mehr habe bezahlen können. In der Folge habe sich abgezeichnet, dass eine 

Übernahme der Firma sowie eine Solidarbürgschaft durch C.____ die einzige Möglichkeit zur 

Rettung der Firma seien. Es sei von vornherein klar gewesen, dass C.____ die Solidarbürgschaft 

nur als Miteigentümer der E.____AG eingehen werde. Dementsprechend sei der Beschwerde-

führer nie dazu aufgefordert worden, die Aktien lediglich als Sicherheit zu übergeben. Es sei mit-

hin immer klar gewesen, dass es um die Übertragung der Firma gehe. Ebenso sei eine Rückgabe 

der Aktien der E.____AG an den Beschwerdeführer nie zur Diskussion gestanden. Selbstver-

ständlich habe der Beschwerdeführer gewusst, dass er die Aktien nicht bloss als Sicherheit, son-

dern zu Eigentum übergibt, zumal er nicht nur die Übertragung unterzeichnet, sondern darüber 

hinaus auch die Buchhaltungsunterlagen übergeben habe. Der Beschwerdeführer habe für die 

Übertragung der Aktien der E.____AG keine Gegenleistung erhalten, weil die Firma verschuldet 

gewesen sei. Die Gegenleistung habe indes darin bestanden, die E.____AG vor dem Konkurs zu 

retten. Die Unterzeichnung der Solidarbürgschaft für den Baukredit sei zwar bereits im Dezember 

2014 über die Bühne gegangen, der Baukredit sei aber erst nach Übergabe der Aktien im Februar 

2015 freigegeben worden (act. AA 10.01.048 ff.).  

 

2.10 Sodann gab der Beschuldigte C.____ in seiner Einvernahme vom 28. August 2018 zu 

Protokoll, er habe nie kundgetan, die Aktien der E.____AG nur vorübergehend besitzen zu wol-

len. Vielmehr habe ihm B.____ das entsprechende Projekt vorgestellt, worauf sie es durchkalku-

liert und festgestellt hätten, dass das anvisierte Geschäft grundsätzlich durchführbar sei. In der 

Folge hätten sie das Projekt der Bank vorgestellt. Da er über ein Einfamilienhaus in Genf verfüge, 

welches im Haftungsfall als Sicherheit hätte dienen können, habe die Bank den Baukredit mit ihm 

als Solidarbürge bewilligt. Bereits im Vorfeld, als B.____ ihm das Projekt vorgestellt habe, sei ihm 

erklärt worden, der Beschwerdeführer sei willens, ihm die Aktien zu übertragen, zumal die Firma 

kurz vor dem Konkurs gestanden sei. Eine blosse Finanzierung des Bauprojekts sei nie Thema 

gewesen, sondern immer die Übernahme der E.____AG zwecks Durchführung des Bauprojekts. 

Mithin könne er nicht das Risiko einer Solidarbürgschaft für eine Firma eingehen, welche ihm 

nicht gehöre. Es habe aber nie direkten Kontakt zum Beschwerdeführer gehabt 

(act. AA 10.01.083 ff.).  

 

2.11 Des Weiteren legte der Beschuldigte †D.____ anlässlich seiner Einvernahme vom 

23. März 2017 als Auskunftsperson dar, B.____ habe im Zusammenhang mit der Solidarbürg-

schaft von C.____ wiederholt darauf bestanden, dass der Beschwerdeführer ihm, B.____, die 

Aktien der E.____AG übergebe (act. AA 10.01.043 ff.).  

 

In seiner Befragung vom 11. Oktober 2018 gab der Beschuldigte †D.____ ergänzend zu Proto-

koll, der Beschwerdeführer habe vergeblich versucht, die Finanzierung des Bauprojekts zu si-

chern, weshalb er B.____ um Hilfe gebeten habe. Zu diesem Zeitpunkt sei an diesem Projekt 

bereits gearbeitet worden, wobei der Beschwerdeführer aber die laufenden Rechnungen nicht 

mehr habe bezahlen können. Da der vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Solidarbürge von 

der Bank H.____ abgelehnt worden sei, habe B.____ C.____ als Solidarbürge vorgeschlagen. 

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Der Beschwerdeführer habe bereits im Januar 2015 gewusst, dass er die Aktien der E.____AG 

an C.____ aushändigen müsse, zumal die Bank dies verlangt habe (act. AA 10.01.111 ff.). Er 

habe dem Beschwerdeführer indes keineswegs in Aussicht gestellt, dass er die Aktien der 

E.____AG zurückerhalten werde (act. AA 10.01.118).  

 

2.12 I.____, welcher vom Beschwerdeführer mit der Übernahme eines Verwaltungsratsman-

dats bei der E.____AG beauftragt worden war und die Aktien der E.____AG für den Beschwer-

deführer treuhänderisch aufbewahrte, gab anlässlich seiner Einvernahme vom 9. Juli 2015 als 

Auskunftsperson zu Protokoll, er habe die Aktien der E.____AG im Auftrag des Beschwerdefüh-

rers an B.____ versendet, wobei er vom Beschwerdeführer einen diesbezüglichen schriftlichen 

Auftrag verlangt habe, um sich selbst abzusichern. Sowohl der Beschwerdeführer als auch 

B.____ hätten ihm in Bezug auf die Übertragung der Aktien erklärt, dass B.____ die Finanzierung 

des Bauprojekts sichergestellt habe und im Gegenzug dafür die Aktien der E.____AG erhalte. 

Die genauen Hintergründe der Aktienübertragung kenne er allerdings nicht. Er habe allerdings 

die Vermutung, dass es zwischen dem Beschwerdeführer und B.____ zu einem Missverständnis 

gekommen sei. Mithin gehe er davon aus, dass der Beschwerdeführer davon ausgegangen sei, 

dass er die Aktien lediglich hinterlege. Er könne sich nicht vorstellen, dass der Beschwerdeführer 

seine Aktien "einfach so" übertrage. Vielmehr sei aus seiner Sicht naheliegender, dass sich der 

Beschwerdeführer der Konsequenzen seines Handelns nicht bewusst gewesen sei. Im Übrigen 

habe der Beschwerdeführer ihm Ende Februar 2015 erklärt, dass er die Aktien lediglich als Si-

cherstellung übergeben habe, falls es Probleme gebe. In der Folge sei der Beschwerdeführer 

überzeugt gewesen, von den Beschuldigten reingelegt worden zu sein (act. AA 10.01.002 ff.).  

 

2.13 In objektivierbarer Hinsicht befindet sich das vom Beschwerdeführer unterzeichnete 

Schriftstück vom 11. Februar 2015 mit dem Titel "Inhaberaktien der E.____AG" bei den Akten. 

Dessen Text lautet wie folgt: "Hiermit beauftrage ich (A.____) Herrn I.____ (Verwaltungsrat der 

E.____AG), die Inhaberaktien (von nom. Fr. 100'000.00) an Herrn B.____ zu übergeben" (act. 

AA 32.14.169). Den Akten ist ausserdem ein weiteres Schriftstück, datiert vom 16. Februar 2015, 

mit dem Titel "Übertragung der Inhaberaktien der E.____AG" zu entnehmen, dessen Text wie 

folgt lautet: "Hiermit übertrag ich, Herr A.____, 100 Stk. der Inhaberaktien über je CHF 1'000.00 

an Herrn B.____. Die Übertragung erfolgt gemäss gemeinsamer Besprechung und ohne weitere 

Ansprüche seitens Herr A.____. Herr A.____ bestätigt rechtmässiger Inhaber der Aktien zu sein 

und das die Aktien nicht anderweitig belastet und/oder verpfändet sind" (act. AA 32.14.170).  

 

2.14 Die vorstehenden Ausführungen zeigen, dass sich der Vorwurf des Beschwerdeführers, 

er sei von den Beschuldigten arglistig getäuscht worden, nicht erhärten lässt. Mithin haben die 

drei Beschuldigten übereinstimmend zu Protokoll gegeben, C.____ sei die Solidarbürgschaft nur 

deshalb eingegangen, weil ihm die Inhaberaktien der E.____AG zu Eigentum übergeben worden 

seien. Von einer Rückgabe der Aktien sei nie die Rede gewesen. Ebenso stützt I.____ den Vor-

wurf des Beschwerdeführers nicht, sondern legt vielmehr dar, dass wohl ein Missverständnis zwi-

schen dem Beschwerdeführer und B.____ vorgelegen habe, weshalb der Beschwerdeführer 

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fälschlicherweise davon ausgegangen sei, die Aktien zurückzuerhalten. Auch stützen die beiden 

Schriftstücke vom 11. Februar 2015 und vom 16. Februar 2015 betreffend die Übertragung der 

Inhaberaktien der E.____AG vom Beschwerdeführer auf B.____ die Einlassungen der Beschul-

digten, zumal gestützt auf die beiden Schriftstücke sich eine nur  

vorübergehende Übertragung der Aktien zu Sicherungszwecken nicht ansatzweise ableiten lässt. 

In diesen Dokumenten wird mit keinem Wort eine spätere Rückgabe der Aktien erwähnt. Im Ge-

genteil wird explizit festgehalten, dass die Übertragung der Aktien "ohne weitere Ansprüche" sei-

tens des Beschwerdeführers erfolgt (act. AA 32.14.170). Schliesslich ist zu konstatieren, dass der 

Beschuldigte − trotz mehrmaligem Nachfragen − weder im Vorverfahren noch im Rahmen des 

vorliegenden Beschwerdeverfahrens schlüssig darlegt, inwiefern die Beschuldigten ihn konkret 

(arglistig) getäuscht haben sollen, zumal er selbst die vorbehaltlose Übertragung der Inhaberak-

tien der E.____AG an B.____ unterzeichnet hat. Der Beschwerdeführer erläutert auch nicht, wes-

halb er die Erklärung der Übertragung der Inhaberaktien unterzeichnet hat, obwohl diese nicht 

seinem damaligen Willen entsprochen haben soll. Es ist somit festzustellen, dass sich selbst aus 

den Depositionen des Beschwerdeführers nicht erhellen lässt, auf welche konkrete Art und Weise 

er getäuscht worden sein soll bzw. wie das tatsächliche "Geschäft" hinter der Aktienübergabe für 

alle Beteiligten und somit auch für den Beschwerdeführer gewinnbringend hätte ablaufen müs-

sen. Bei dieser Ausgangslage erübrigen sich Ausführungen zur Arglist, zumal es bereits an einer 

ersichtlichen Täuschung fehlt. Der ursprünglich vorhandene Anfangsverdacht hinsichtlich eines 

Betrugs lässt sich somit nicht in einem Mass erhärten, dass sich eine Anklage rechtfertigen 

würde.  

 

2.15 Gestützt auf diese Feststellungen vermögen auch die vom Beschwerdeführer, dazumal 

vertreten durch Advokat Patrick Frey, mit Eingabe vom 9. April 2021 gestellten Beweisanträge 

nichts zu ändern. Es ist nicht ersichtlich und wird auch vom Beschwerdeführer nicht einleuchtend 

dargelegt, inwiefern sich aus den Akten eines gegen B.____ im Kanton Solothurn geführten Straf-

verfahrens, den Akten des Grundbuchamts Basel-Landschaft, des Konkursamts Basel-Land-

schaft sowie aus den Buchhaltungsunterlagen der E.____AG Hinweise jedwelcher Art auf eine 

Täuschung des Beschwerdeführers im vorliegenden Verfahren hervorgehen sollen, solange der 

Beschwerdeführer selbst bis heute keine plausiblen Angaben dazu macht, was de facto unter den 

Beteiligten in Bezug auf "das Geschäft" abgemacht wurde. Selbst wenn B.____ im Kanton Solo-

thurn wegen Vermögensdelikten verurteilt werden sollte, so ändert dies offenkundig nichts am 

Vorgehen der Beteiligten im vorliegenden Fall. Die Akten des Grundbuchamts Basel-Landschaft, 

jene des Konkursamts Basel-Landschaft sowie die Buchhaltungsunterlagen der E.____AG eig-

nen sich ferner einzig zur Auskunft über die Umstände des Konkurses der E.____AG bzw. über 

die aktuelle Eigentümerschaft an den Liegenschaften E.____AG. Ob die Beschuldigten mit der 

Übernahme der E.____AG Gewinn oder Verlust erzielt haben, vermag im Lichte des bislang Dar-

gelegten nichts an den konkreten Umständen der Übertragung der Inhaberaktien zu ändern.  

 

2.16 Im Ergebnis lässt sich der Anfangsverdacht folglich nicht erhärten, weshalb das Straf-

verfahren gegen B.____ und C.____ zu Recht von der Staatsanwaltschaft in Anwendung von 

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Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO eingestellt worden ist. Die Beschwerde ist in diesem Punkt folglich 

abzuweisen.  

 

2.17 Schliesslich hat die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 6. Juli 2021 das gegen 

†D.____ geführte Strafverfahren gestützt auf Art. 319 Abs. 1 lit. d StPO eingestellt. Eine Einstel-

lung gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. d StPO wird verfügt, wenn Prozessvoraussetzungen definitiv 

nicht erfüllt werden können oder Prozesshindernisse aufgetreten sind. In casu ist der Beschul-

digte †D.____ am X.____ verstorben. Der Tod der beschuldigten Person stellt zweifelsohne ein 

Prozesshindernis dar (ROLF GRÄDEL/MATTHIAS HEINIGER, Basler Kommentar StPO, 2. Aufl. 2014, 

Art. 319 N 15; NATHAN LANDSHUT/THOMAS BOSSHARD, Zürcher Kommentar StPO, 3. Aufl. 2020, 

Art. 319 N 25), weshalb das gegen †D.____ geführte Strafverfahren augenscheinlich zu Recht 

unter diesem Titel eingestellt worden ist.  

 

2.18 Aufgrund der vorstehenden Erwägungen zeigt sich somit, dass sich die Beschwerde als 

unbegründet erweist, weshalb diese abzuweisen und die Einstellungsverfügung der Staatsan-

waltschaft Basel-Landschaft vom 6. Juli 2021 zu bestätigen ist. 

 

 

3. Kosten 

3.1 Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien die Kosten des Rechtsmittelverfah-

rens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Unterliegens. Als unterliegend gilt auch jene Partei, 

auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten wird. Entsprechend dem Ausgang des vorliegenden Ver-

fahrens gehen die Verfahrenskosten des Kantonsgerichts in der Höhe von Fr. 1'050.--, bestehend 

aus einer Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- (§ 13 Abs. 1 der Verordnung über die Gebühren der 

Gerichte, GebT) sowie Auslagen von Fr. 50.-- (§ 3 Abs. 6 GebT, SGS 170.31), zu Lasten des 

Beschwerdeführers. Die vom Beschwerdeführer geleistete Sicherheitsleistung von Fr. 1'000.-- 

wird an die Verfahrenskosten angerechnet.  

 

3.2 Gemäss Art. 436 Abs. 1 StPO richten sich Ansprüche auf Entschädigung und Genugtu-

ung im Rechtsmittelverfahren nach den Art. 429 bis 434 StPO. Diesen Bestimmungen ist zwar 

keine Regelung im Sinne von Art. 428 Abs. 1 StPO zu entnehmen, dessen ungeachtet hat sich 

indes auch der Anspruch auf Entschädigung im Rechtsmittelverfahren nach Massgabe des Ob-

siegens oder Unterliegens zu richten (NIKLAUS SCHMID/DANIEL JOSITSCH, Praxiskommentar StPO, 

3. Aufl. 2018, Art. 436 N 1; STEFAN WEHRENBERG/FRIEDRICH FRANK, Basler Kommentar StPO, 

2. Aufl. 2014, Art. 436 N 4; PATRICK GUIDON, Die Beschwerde gemäss Schweizerischer Strafpro-

zessordnung, 2011, Rz. 578). Entsprechend dem vorliegenden Verfahrensausgang ist dem Be-

schwerdeführer keine Parteientschädigung auszurichten. Im Übrigen haben die Beschuldigten im 

vorliegenden Verfahren nicht substantiiert Stellung genommen, weshalb ihnen keine massgebli-

chen Kosten angefallen sind.  

 

 

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Demnach wird erkannt: 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen.  

 

 2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens in der Höhe von Fr. 1'050.--, 

bestehend aus einer Gebühr von Fr. 1'000.-- sowie Auslagen von 

Fr. 50.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

Die vom Beschwerdeführer erbrachte Sicherheitsleistung von 

Fr. 1'000.-- wird an die Verfahrenskosten angerechnet.  

 

 3. Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.  

 

 

 

Präsident 
 
 
 
 
Enrico Rosa 

Gerichtsschreiber 
 
 
 
 
Dominik Haffter 

 

 

 

Dieser Entscheid ist rechtskräftig.  

 

 

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