# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7e367631-f626-596e-b220-1c11a6010313
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-04-04
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht Schuldbetreibungs- und Konkurskammer 04.04.2024 KSK 2023 108
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_003_KSK-2023-108_2024-04-04.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Entscheid vom 04. April 2024

Referenz KSK 23 108

Instanz Schuldbetreibungs- und Konkurskammer als Aufsichtsbehörde 
über Schuldbetreibung und Konkurs

Besetzung Cavegn, Vorsitzender
Bergamin und Michael Dürst
Pally, Aktuarin ad hoc

Parteien A._____
Beschwerdeführer

B._____
Beschwerdeführerin

Gegenstand Zustellung Betreibungsurkunden

Anfechtungsobj. Betreibungen des Betreibungs- und Konkursamtes der Region 
Prättigau/Davos 

Mitteilung 05. April 2024

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Sachverhalt

A. Mit zwei Begehren um Betreibung auf Grundpfandverwertung vom 19. Ja-
nuar 2023 liess die C._____ (fortan: C._____) beim Betreibungs- und Konkursamt 
der Region Prättigau/Davos (fortan: Betreibungsamt Prättigau/Davos) gegenüber 
den Solidarschuldnern A._____ und B._____ den Betrag von CHF 478'250.00 
zzgl. 5% Verzugszins ab dem 30. Juni 2022 und Gebühren in Höhe von CHF 
200.00 in Betreibung setzen. Am 27. Januar 2023 erliess das Betreibungsamt 
Prättigau/Davos die entsprechenden Zahlungsbefehle (Betreibungen Nr. D._____ 
und E._____).

B. Am 27. Januar 2023 ersuchte das Betreibungsamt Prättigau/Davos das 
Amtsgericht F._____ um rechtshilfeweise Zustellung der beiden Zahlungsbefehle 
an A._____ und B._____ gestützt auf das Haager Übereinkommen über die Zu-
stellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in Zivil- und 
Handelssachen. Die Zahlungsbefehle wurden am 4. Februar 2023 den Solidar-
schuldnern zugestellt bzw. in den zur Wohnung gehörenden Briefkasten gelegt.

C. Gegen die beiden Zahlungsbefehle erhoben A._____ und B._____ am 14. 
Februar 2023 Rechtsvorschlag.

D. Auf Antrag der C._____ wurden die beiden Zahlungsbefehle Nr. D._____ 
und E._____ vom 27. Januar 2023 (erneut) dem Amtsgericht F._____ zur Zustel-
lung an den jeweiligen Dritteigentümer (Ehegatten G._____) übergeben. Die Zu-
stellung der Abschriften "Dritteigentümer" erfolgte am 11. März 2023 durch Einle-
gung in den zur Wohnung der Empfänger gehörenden Briefkasten.

E. A._____ und B._____ erhoben am 21. März 2023 erneut Rechtsvorschlag.

F. Mit Publikation im Kantonsamtsblatt vom _____ wurden die provisorischen 
Rechtsöffnungsentscheide in den Betreibungen Nr. D._____ und E._____ des 
Regionalgerichts Prättigau/Davos publiziert, nachdem A._____ und B._____ ent-
gegen der Anweisung des Gerichts kein Zustelldomizil bezeichnet hatten.

G. Mit Begehren vom 19. September 2023 ersuchte die C._____ beim Betrei-
bungsamt Prättigau/Davos um Verwertung des Grundstückes StWE Nr. H._____. 
Gleichentags wurde die Gläubigerin aufgefordert, dem Betreibungsamt Prätti-
gau/Davos einen Kostenvorschuss von CHF 6'000.00 zu leisten. Dieser ging frist-
gerecht ein.

H. Die Mitteilung des Verwertungsbegehrens wurde am 21. September 2023 
per separate Einschreiben an A._____ und B._____ versandt. Die Zustellbeschei-

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nigungen stehen noch aus. Den Mitteilungen wurden das Formular VZG 6 beige-
legt, welches den Solidarschuldnern unter Androhung der Straffolge von Art. 169 
und 289 StGB den Einzug der von nun an fälligen Miet- und Pachtzinsen des 
Grundstückes StWE Nr. H._____ anzeigte. Ebenfalls wurden sie dazu aufgefor-
dert, diverse Unterlagen einzureichen. 

I. Mit Schreiben vom 24. November 2023 wurden A._____ und B._____ 
schliesslich aufgefordert, dem Betreibungsamt Prättigau/Davos Zutritt zur Woh-
nung zu verschaffen, andernfalls die Schlösser ausgewechselt werden müssten. 
Diese Aufforderung wurde A._____ und B._____ am 27. November 2023 per Post 
zugestellt.

J. Mit Eingabe vom 7. Dezember 2023 bzw. 14. Dezember 2023 reichten 
A._____ und B._____ (fortan: Beschwerdeführer) Aufsichtsbeschwerde beim Kan-
tonsgericht von Graubünden ein und beantragten, sämtliche Massnahmen des 
Betreibungsamtes Prättigau/Davos aufgrund der nicht ordnungsgemässen bzw. 
gar nicht erfolgten Zustellung im Ausland umgehend aufzuheben.

K. Mit Stellungnahme vom 14. Dezember 2023 (Datum Poststempel) bean-
tragte das Betreibungsamt Prättigau/Davos die Abweisung der Beschwerde.

L. Die Angelegenheit erweist sich als spruchreif. Die Akten der Vorinstanz 
wurden beigezogen.

Erwägungen

1.1. Mit Ausnahme der Fälle, in denen das Gesetz den Weg der gerichtlichen 
Klage vorschreibt, kann gegen jede Verfügung eines Betreibungs- oder eines 
Konkursamtes bei der Aufsichtsbehörde wegen Gesetzesverletzung oder Unan-
gemessenheit Beschwerde geführt werden (Art. 17 Abs. 1 SchKG). Die Be-
schwerde muss binnen zehn Tagen seit dem Tage, an welchem der Beschwerde-
führer von der Verfügung Kenntnis erhalten hat, angebracht werden (Art. 17 Abs. 
2 SchKG). Ob eine Verfügung nichtig ist, d.h. sie gegen Vorschriften, die im öffent-
lichen Interesse oder im Interesse von am Verfahren nicht beteiligten Personen 
erlassen worden sind, verstösst, kann und muss von der kantonalen Aufsichts-
behörde demgegenüber jederzeit festgestellt werden (Art. 22 Abs. 1 SchKG; BGer 
5A_464/2016 v. 29.8.2016 E. 4). 

1.2.1. Die Beschwerdeführer verlangen in zwei Schreiben vom 7. Dezember 2023 
und vom 14. Dezember 2023 die Aufhebung aller Massnahmen des Betreibungs-
amts Prättigau/Davos in den Betreibungen Nr. D._____ und Nr. E._____. Im We-

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sentlichen machen sie geltend, sie würden immer wieder per Einschreiben mit 
Massnahmen konfrontiert. Aufgrund des Wohnsitzes im Ausland seien diese nicht 
ordnungsgemäss zugestellt, sondern müssten durch ein Deutsches Gericht erfol-
gen (act. A.1). In einem Schreiben vom 24. November 2023 sei auch Bezug auf 
ein Schreiben vom 21. September 2023 genommen worden. Diese hätten sie je-
doch nie erhalten (act. A.3). 

1.2.2. Nachdem die Eingabe der Beschwerdeführer am 7. Dezember 2023 erfolg-
te, waren alle Betreibungshandlungen fristgerecht angefochten, welche den Be-
schwerdeführern in den zehn Tagen vor der Eingabe vom 7. Dezember 2023 zu-
gestellt worden sind. Dies betraf somit das Schreiben vom 24. November 2023, 
welches den Beschwerdeführern gemäss der Sendungsverfolgung am 27. No-
vember 2023 zuging (BA act. 32). Demgegenüber erfolgte die Beschwerde gegen 
die früheren Betreibungshandlungen verspätet. Namentlich hatten die Beschwer-
deführer bereits am 14. Februar 2023 bzw. am 21. März 2023 mit der Erhebung 
des Rechtsvorschlags Kenntnis von den Zahlungsbefehlen. Die zehntägige Be-
schwerdefrist gegen die Zahlungsbefehle gemäss Art. 17 Abs. 2 SchKG war ent-
sprechend am Tag der Beschwerdeerhebung am 7. Dezember 2023 bzw. 14. De-
zember 2023 längstens abgelaufen. Die Beschwerdeführer machen schliesslich in 
ihrer (ersten) Beschwerdeschrift vom 7. Dezember 2023 geltend, alle Zustellungen 
– d.h. neben der Aufforderung vom 27. November 2023 wohl auch die darin er-
wähnte Mitteilung des Verwertungsbegehrens vom 21. September 2023 inkl. dem 
beiliegenden Schreiben bezüglich dem Einzug der Miet- und Pachtzinse (VZG 6) – 
seien unrechtmässig erfolgt. In ihrer (zweiten) Beschwerdeschrift vom 14. Dezem-
ber 2023 konkretisierten bzw. ergänzten die Beschwerdeführer ihre Beschwerde 
dahingehend, dass sie das Schreiben vom 21. September 2023 gar nicht erhalten 
hätten. Bei fehlerhafter Zustellung beginnt die Beschwerdefrist erst mit effektiver 
Kenntnisnahme durch den Adressaten zu laufen (Philipp Maier/Ivan Vagnato, in: 
Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Kon-
kurs, Kommentar, 4. Aufl., Zürich 2017, N 32 zu Art. 17 SchKG). Eine frühere 
Kenntnisnahme der Beschwerdeführer in Bezug auf das Schreiben vom 21. Sep-
tember 2023 lässt sich aus den Akten nicht entnehmen, insbesondere liegt kein 
Zustellnachweis der Post vor. Somit begann auch die Frist von zehn Tagen zur 
Erhebung einer Beschwerde gegen diese Zustellung – aufgrund der fehlenden 
tatsächlichen Kenntnisnahme – nicht zu laufen. Die Beschwerde vom 7. Dezem-
ber 2023 bzw. 14. Dezember 2023 erfolgte damit auch in Bezug auf die Betrei-
bungshandlungen gemäss Mitteilung vom 21. September 2023 fristgerecht. 

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1.2.3. Soweit vorliegend die Betreibungshandlungen nicht fristgerecht angefoch-
ten wurden, kann die Beschwerde nur bezüglich der Nichtigkeit von Betreibungs-
handlungen im Sinne von Art. 22 SchKG geprüft werden. 

1.3. Sachlich zuständig für die Feststellung einer allfälligen Ungültigkeit bzw. 
Nichtigkeit ist das Kantonsgericht von Graubünden als einzige kantonale Auf-
sichtsbehörde (Art. 22 Abs. 1 und Art. 13 SchKG in Verbindung mit Art. 13 des 
Einführungsgesetzes zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs 
(EGzSchKG; [BR 220.000]). Die interne Zuständigkeit fällt dabei der Schuldbetrei-
bungs- und Konkurskammer zu (Art. 8 Abs. 1 der Verordnung über die Organisati-
on des Kantonsgerichts [KGV; BR 173.100]).

1.4. Das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden wird im Grundsatz 
vom Bundesrecht geregelt (vgl. Art. 20a Abs. 2 SchKG). Im Übrigen regeln nach 
Art. 20a Abs. 3 SchKG die Kantone das Verfahren. Gemäss Art. 10 EGzSchKG 
richtet sich das Verfahren nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung und 
dem Einführungsgesetz zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (EGzZPO; [BR 
320.100]), soweit das SchKG und das EGzSchKG keine Vorschriften enthalten.

2.1. Die vorliegende Beschwerde bezieht sich auf die Betreibungen Nr. D._____ 
und E._____ bzw. auf alle Massnahmen des Betreibungsamts Prättigau/Davos, 
deren rechtsgültige Zustellung an die Beschwerdeführer mit Wohnsitz im Ausland 
umstritten sind. Die Beschwerdeführer machen dabei geltend, die Massnahmen 
des Betreibungsamtes Prättigau/Davos, welche per Einschreiben verschickt wor-
den sind, seien aufgrund ihres Wohnsitzes im Ausland (Deutschland) nicht ord-
nungsgemäss erfolgt. Eine Zustellung hätte durch ein Deutsches Gericht erfolgen 
müssen, eine Zustellung per Einschreiben sei nicht rechtwirksam. Entsprechend 
seien alle Massnahmen des Betreibungsamtes umgehend aufzuheben. Des Wei-
teren ergänzen die Beschwerdeführer ihre Beschwerde vom 7. Dezember 2023 
am 14. Dezember 2023 dahingehend, dass sie das Schreiben vom 21. September 
2023, d.h. die Mitteilung des Verwertungsbegehrens inkl. Formular – auf welches 
im Schreiben vom 24. November 2023 Bezug genommen wird – nie erhalten hät-
ten (act. A.1. und A.2).

2.2. Das Betreibungsamt Prättigau/Davos bringt seinerseits vor, gemäss Art. 72 
SchKG erfolge die Zustellung des Zahlungsbefehls durch den Betreibungsbeam-
ten, einen Angestellten des Amtes oder durch die Post. Bei der Zustellung des 
Zahlungsbefehls durch die Post handle der zustellende Postbote als Betreibungs-
gehilfe. Die Zustellung erfolge qualifiziert. Wohne der Schuldner im Ausland, erfol-
ge die Zustellung an ein vom Schuldner bestimmten Zustelldomizil in der Schweiz 

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oder durch die dortigen Behörden, soweit völkerrechtliche Verträge dies vorsähen. 
Vorliegend seien die Zahlungsbefehle via Amtsgericht F._____ den Beschwerde-
führern übergeben worden. Als Betreibungsurkunden würden gemäss gängiger 
Gerichtspraxis der Zahlungsbefehl, die Konkursandrohung und wohl auch die 
Pfändungsurkunde gelten. Bei der übrigen Korrespondenz sei dagegen die Zustel-
lung per Einschreiben möglich. Im Übrigen lasse das Vorgehen der Beschwerde-
führer die Vermutung zu, dass diese bloss die anstehende Versteigerung der 
Wohnung entgegenwirken bzw. hinauszögern wollten (act. A.3). 

3. Die Beschwerdeführer beschränkten ihre Rügen auf die aus ihrer Sicht 
nicht rechtsgültige Zustellung von Betreibungsurkunden. Weitere Rügen erheben 
sie nicht. Aus diesem Grund sind nachfolgend die in den beiden Betreibungsver-
fahren ergangenen betreibungsrechtlichen Massnahmen auf ihre wirksame Zustel-
lung hin zu prüfen. 

3.1. Als mit der betreibungsrechtlichen Beschwerde anfechtbare Verfügungen 
sind bestimmte behördliche Handlungen in einem konkreten zwangsvollstre-
ckungsrechtlichen Verfahren zu verstehen, die in Ausübung amtlicher Funktionen 
aufgrund des SchKG und dessen Ausführungsbestimmungen erlassen worden 
sind. Sie müssen das Verfahren vorantreiben und Aussenwirkungen zeitigen (Fla-
vio Cometta/Urs Möckli, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, 
Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl., Basel 2021, N 18 f. 
zu Art. 17 SchKG; BGE 142 III 425 E. 3.3). Es handelt sich um Vorkehren, welche 
die Weiterführung oder den Abschluss des Verfahrens bewirken und für die Par-
teien bestimmte Folgen nach sich ziehen (BGE 116 III 91 E. 1). Weder der Wort-
laut noch das formale Erscheinungsbild entscheidet darüber, ob eine anfechtbare 
Verfügung vorliegt, sondern ihr tatsächlicher und rechtlicher Gehalt (Comet-
ta/Möckli, a.a.O., N 18 f. zu Art. 17 SchKG). Die Verfügung gemäss Art. 17 SchKG 
umfasst also nicht nur Verfügungen im formellen Sinne, wie sie im Allgemeinen in 
der Verwaltungsrechtslehre definiert werden, sondern jegliches amtliche Handeln. 
Keine Verfügungen sind hingegen amtliche Handlungen eines Betreibungsamtes, 
die ihrer Natur nach überhaupt nicht in den Gang der Zwangsvollstreckung ein-
greifen. Die allgemeine Amtstätigkeit als solche, blosse Meinungsäusserungen 
oder Absichtserklärungen eines Vollstreckungsorgans, aber auch einfache Mittei-
lungen oder Berichte über den Stand des Verfahrens sind nicht durch Beschwerde 
anfechtbar, weil dadurch die Rechtsstellung der Personen, an die sich solche 
Äusserungen richten, nicht in bestimmter, konkreter Weise beeinträchtigt sind 
(BGE 113 III 26 E. 1; BGE 96 III 41 E. 2). 

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3.2. Die Zustellung von Zahlungsbefehlen stellt unbestrittenermassen eine be-
treibungsrechtliche Handlung und damit ein taugliches Anfechtungsobjekt im Sin-
ne von Art. 17 SchKG dar. Auch die Anzeige betreffend Einzug von Miet- und 
Pachtzinsen und die Aufforderung des Betreibungsamtes, die Wohnungsschlüssel 
zuzusenden, stellen betreibungsrechtliche Handlungen dar, da sie das Zwangs-
vollstreckungsverfahren im Hinblick auf die anstehende Versteigerung vorantrei-
ben und für die Parteien bestimmte Folgen – Verfügungsbeschränkungen und 
Strafandrohung – nach sich ziehen. Fraglich kann daher vorliegend einzig sein, ob 
die Mitteilung des Verwertungsbegehrens eine Handlung darstellt, welche das 
Vollstreckungsverfahren weiterführt. Dies ist zu verneinen. Die Mitteilung des Ver-
wertungsbegehrens an den Schuldner (und den Dritteigentümer), welche innert 
drei Tagen zu erfolgen hat (Art. 155 Abs. 2 SchKG), stellt – jedenfalls solange dar-
in keine zusätzlichen Anordnungen zum Verfahren getroffen werden – keine Be-
treibungshandlung dar. Es handelt sich eben in der Regel um eine blosse Mittei-
lung, die nicht in den Gang des laufenden Betreibungsverfahrens einwirkt (Marc 
Bernheim/Philipp Känzig/Gaudenz Geiger, in: Staehelin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs I, 3. Aufl., 
Basel 2021, N 34 zu Art. 155 SchKG). 

3.3. Gemäss Art. 66 Abs. 3 SchKG erfolgt die Zustellung von Betreibungsurkun-
den bei ausländischem Wohnsitz des Schuldners durch die Vermittlung der dorti-
gen Behörden oder, soweit völkerrechtliche Verträge dies vorsehen oder wenn der 
Empfängerstaat zustimmt, durch die Post. Als wichtigste Rechtsquellen auf dem 
Gebiet der Rechtshilfe in Zivilsachen sind die Haager Übereinkunft betreffend Zi-
vilprozess vom 1.3.1954 (HUe54 [SR 0.274.12]) sowie das Haager Übereinkom-
men vom 15.11.1965 über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher 
Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen (HZUe65 [SR 0.274.131]) 
zu nennen. Als gerichtliche oder aussergerichtliche Urkunden in Zivil- oder Han-
delssachen im Sinne von Art. 1 HZUe65 sind auch die Betreibungsurkunden an-
zusehen, sofern sie sich auf zivilrechtliche Forderungen beziehen (BGer 
5A_17/2018 v. 4.7.2018 E. 3.2.2). Im Allgemeinen, auch für das vorliegende Ver-
hältnis Schweiz – Deutschland, bestimmt sich die Zustellung von Betreibungsur-
kunden im internationalen Verhältnis somit nach dem HZUe65. Gemäss Art. 2 bis 
6 des HZUe65 sind die Schriftstücke grundsätzlich durch Vermittlung der von je-
dem Vertragsstaat zu bestimmenden zentralen Behörde zuzustellen. Art. 10 lit. a 
HZUe65 schliesst – unter dem Vorbehalt, dass der Bestimmungsstaat keinen Wi-
derspruch erklärt – nicht aus, dass gerichtliche Schriftstücke unmittelbar durch die 
Post übersandt werden dürfen. Wie die Schweiz (Ziff. 5 ihrer Vorbehalte) hat 
Deutschland indessen (in Ziff. 4 Abs. 2 seiner Vorbehalte) ausdrücklich erklärt, 

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dass eine Zustellung nach Art. 10 des Übereinkommens nicht stattfindet (BGE 131 
III 448 E. 2.2.1 m.w.H.). Die Zustellung einer Betreibungsurkunde an einen 
Schuldner mit Wohnsitz in Deutschland hat entsprechend rechtshilfeweise über 
die zuständige deutsche Behörde zu erfolgen. Die direkte postalische Zustellung 
an die Adresse eines in Deutschland wohnenden Schuldners ist hingegen nichtig 
(BGE 131 III 448 E. 2.2.3; Ilija Penon/Marc Wohlgemuth, in: Kren Kostki-
ewicz/Vock [Hrsg.], Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Kommen-
tar, 4. Aufl., Zürich 2017, N 17 der Vorbem. zu Art. 64-66 SchKG). Mit anderen 
Worten ist die qualifizierte Zustellung von anfechtbaren Betreibungshandlungen 
mit der Post nach den Regeln von Art. 72 SchKG nach Deutschland grundsätzlich 
nicht möglich bzw. unzulässig (Paul Angst/Rodrigo Rodriguez, in: Staehe-
lin/Bauer/Lorandi [Hrsg.], Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetrei-
bung und Konkurs I, 3. Aufl., Basel 2021, N 17 zu Art. 66 SchKG). 

3.4. Somit ist nachstehend zu prüfen, ob die bisher erfolgten Handlungen des 
Betreibungsamts Prättigau/Davos in den Betreibungsverfahren Nr. D._____ und 
E._____ überhaupt Betreibungshandlungen darstellen, und bejahendenfalls, ob 
deren Zustellung rechtswirksam an die Beschwerdeführer erfolgt ist.

4.1. Vorliegend ersuchte das Betreibungsamt Prättigau/Davos das Amtsgericht 
F._____ um Zustellung der Zahlungsbefehle an die Beschwerdeführer. Die Zah-
lungsbefehle, welche unbestrittenermassen Betreibungshandlungen darstellen, 
wurden den Schuldnern bzw. Dritteigentümern am 4. Februar 2023 bzw. 11. März 
2023 zugestellt (BA act. 7, 8, 14 und 15). Die Zustellbescheinigungen des Amtsge-
richts F._____ gelten als öffentliche Urkunde im Sinne von Art. 179 ZPO. Auslän-
dische öffentliche Urkunden sind inländischen gleichstehend, soweit sie in der 
Schweiz anerkannt werden, was vorliegend aufgrund des HZUe65 (vgl. insb. Art. 6 
HZUe65) der Fall ist (Flavio Lardelli/Meinrad Vetter, in: Geiser/Fountoulakis 
[Hrsg.], Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch I, 7. Aufl., Basel 2022, N 5 zu Art. 9 
ZGB; BGE 117 III 10 E. 5c; Annette Dolge, in: Spühler/Tenchio/Infanger [Hrsg.], 
Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 3. Aufl., Basel 2017, N 7 
zu Art. 179 ZPO). Folglich hat das Betreibungsamt Prättigau/Davos mit der 
rechtshilfeweisen Zustellung die Vorgaben erfüllt. Auf die Beschwerde ist in die-
sem Punkt nicht einzutreten. Nur am Rande sei erwähnt, dass die Frage, ob die 
rechtshilfeweise Zustellung des Schriftstücks durch das Amtsgericht F._____ mit-
tels Ablage im Briefkasten – was im Übrigen von den Beschwerdeführern nicht 
beanstandet wird – rechtsgültig erfolgt ist, sich nach den in Deutschland geltenden 
innerstaatlichen Vorschriften richtet (BGE 107 III 11 E. 2; Art. 5 Abs. 1 Bst. a 
HZUe65). Gemäss Praxis des Kantonsgerichts Graubünden ist diese Vorgehens-

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weise insbesondere auch unter Berücksichtigung des ordre public zulässig (PKG 
2019 Nr. 13).

4.2. Entscheidend für die Rechtmässigkeit der weiteren Zustellungen ist die Ab-
grenzung der rechtshilfebedürftigen Schriftstücke von den nicht rechtshilfebedürf-
tigen Schriftstücken. Zur Diskussion stehen vorliegend die beiden Mitteilungen der 
Verwertungsbegehren (BA act. 23 und 24), die Anzeigen nach VZG 6 (BA act. 27 
und 28), die Anzeigen nach VZG 2 (BA act. 29 und 30) sowie schliesslich das 
Schreiben vom 24. November 2023 (BA act. 31).

4.3. Wie erwähnt, sind zustellungsbedürftig im Sinne von rechtshilfebedürftig 
und deshalb im internationalen Verkehr auf dem Rechtshilfeweg zu übermitteln 
unter anderem Gerichtsurkunden und Betreibungsurkunden (Jolanta Kren Kostki-
ewicz/Rodrigo Rodriguez, Internationale Rechtshilfe in Zivilsachen, Bern 2014, S. 
37 f.). In der Literatur ist die Abgrenzung zwischen Mitteilungen und Betreibungs-
urkunden kontrovers. Während die herrschende Lehre nur den Zahlungsbefehl 
und die Konkursandrohung bzw. noch die Pfändungsankündigung zu den Betrei-
bungsurkunden zählt, sind nach einer anderen Meinung auch diejenigen Verlaut-
barungen, deren Kenntnisnahme durch den Schuldner unerlässliche gesetzliche 
Voraussetzung für den Fortgang des Betreibungsverfahrens bildet, als Betrei-
bungsurkunden zu verstehen; dazu wären neben der Pfändungsankündigung die 
Pfändungsurkunde und die Mitteilung des Verwertungsbegehrens zu zählen 
(Übersicht der Lehrmeinungen in BGer 7B.143/2002 v. 25.9.2002 E. 3). Im Ein-
klang mit der herrschenden Lehre hat das Bundesgericht entschieden, dass jeden-
falls der Zahlungsbefehl und die Konkursandrohung zu den Betreibungsurkunden 
gehören; implizit ist es wohl davon ausgegangen, dass auch die Pfändungsurkun-
de gemäss Art. 64 SchKG zuzustellen sei (BGE 97 III 107 E. 1; 120 III 57 E. 2a; 
BGE 91 III 41 E. 3 und 4). Der Rechtshilfeweg muss nach überwiegender Auffas-
sung hingegen nicht beschritten werden, wenn es sich um eine formlose Mitteilung 
handelt, sog. nicht rechtshilfebedürftige Schriftstücke, an welche keine Rechtswir-
kungen geknüpft sind. Darunter fallen – wie bereits in E. 3.2. erwähnt – unter an-
derem reine Informationsschreiben zum weiteren Fortgang des Verfahrens und 
Schreiben ohne Säumnisfolgen (Martha Niquille, Praxis der internationalen 
Rechtshilfe in Zivilsachen – ausgewählte Fragen, in: Stephan Breitenmo-
ser/Bernhard Ehrenzeller [Hrsg.], Aktuelle Fragen der internationalen Amts- und 
Rechtshilfe, St. Gallen 2005, S. 186).

4.4. Den Beschwerdeführern wurden die beiden Verwertungsbegehren mitgeteilt 
(BA act. 23 und 24). Gemäss Art. 155 Abs. 2 SchKG hat das Betreibungsamt den 
Schuldner und allfällige Dritteigentümer binnen drei Tagen vom Verwertungsbe-

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gehren an schriftlich durch eingeschriebenen Brief oder auf andere Weise gegen 
Empfangsbestätigung zu benachrichtigen. Unterlässt das Betreibungsamt die Mit-
teilung des Verwertungsbegehrens, ist die nachfolgende Verwertung anfechtbar 
(BGE 137 III 235 E. 3.1), was freilich nicht gilt, wenn beispielsweise ein Drittei-
gentümer trotz Unterlassung der Mitteilung trotzdem Kenntnis erhält (BGE 96 III 
124 E. 1). Die Mitteilung des Verwertungsbegehrens durch das Betreibungsamt 
selbst ist jedoch keine anfechtbare Verfügung (Sven Rüetschi/Sosan Na-
wid/Nathalie Loretan, in: Kren Kostkiewicz/Vock [Hrsg.], Bundesgesetz über 
Schuldbetreibung und Konkurs, Kommentar, 4. Aufl., Zürich 2017, N 34 zu Art. 
155 SchKG). Es handelt sich bei der fraglichen Mitteilung bloss um eine einfache 
Mitteilung über den Stand des Verfahrens. Der Schuldner bzw. die Solidarschuld-
ner werden damit lediglich von einer nicht anfechtbaren Parteihandlung des Gläu-
bigers in Kenntnis gesetzt. Eine derartige Orientierung ist nicht durch Beschwerde 
anfechtbar, da die Rechtsstellung des Schuldners dadurch nicht unmittelbar, in 
bestimmter, konkreter Weise beeinträchtigt wird (KGer BL 420 14 64 v. 1.7.2014 
E. 2.2). Ein Verwertungsbegehren stellt mithin auch keine Betreibungshandlung 
dar, welche auf dem Rechtshilfeweg zugestellt werden müsste. Aus diesem Grund 
kann die Mitteilung auch nicht Gegenstand eines Beschwerdeverfahrens – und der 
Feststellung einer Nichtigkeit einer Betreibungshandlung – sein. Somit ist diesbe-
züglich darauf gar nicht einzutreten. Nachdem im vorliegenden Fall eine Zustel-
lung – auch auf anderem Wege – jedoch nicht nachgewiesen ist, ist dem Betrei-
bungsamt Prättigau/Davos zu empfehlen, diese nachzuholen.

4.5. Zu prüfen bleibt schliesslich, ob es sich bei den beiden Mitteilungen betref-
fend Einzug der Miet- und Pachtzinse und der Aufforderung zur Zutrittsgewährung 
(BA act. 27 und 28) um (qualifizierte) Betreibungsurkunden bzw. rechtshilfebedürf-
tige Schriftstücke handelt, welche den Beschwerdeführern zwingend rechtshilfe-
weise hätten übermittelt werden müssen. 

4.5.1. Hat ein Gläubiger in Fällen der Grundpfandverwertung das Verwertungsbe-
gehren gestellt, so ist Art. 102 Abs. 3 SchKG auf das Pfand sinngemäss anwend-
bar (Art. 155 Abs. 1 SchKG). Demgemäss sorgt das Betreibungsamt für die Ver-
waltung und Bewirtschaftung des Grundstücks. Bei der Zwangsverwaltung geht es 
nebst dem Einzug allfälliger Erträgnisse (Miet- oder Pachtzinsen) um die Werter-
haltung des Grundstücks und dessen Ertragshandlungen. Die einzelnen Bewirt-
schaftungshandlungen sind in Art. 16 bis 19 der Verordnung des Bundesgerichts 
über die Zwangsverwertung von Grundstücken (VZG; SR 281.42) geregelt. Sie 
stehen dem Betreibungsamt somit von Gesetzes wegen zu und stellen keine Be-
treibungshandlungen dar, welche jeweils dem Schuldner eröffnet werden müssten. 

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4.5.2. Zur Sicherung der Rechte des Grundpfandgläubigers – die freilich bestritten 
sein mögen – kann nach Massgabe von Art. 806 ZGB und in Befolgung der Vor-
schriften von Art. 91 und 94 VZG schon vorher eine Miet- und Pachtzinssperre 
angeordnet werden (BGE 117 III 33 E. 3). Gleichzeitig mit dem Erlass der Anzei-
gen an die Mieter (Pächter) ist dem Pfandeigentümer anzuzeigen, dass die von 
nun an fällig werdenden Miet- und Pachtzinse infolge der gegen ihn angehobenen 
Betreibung auf Pfandverwertung durch das Betreibungsamt eingezogen werden 
und dass ihm daher bei Straffolge nicht mehr gestattet sei, Zahlungen für diese 
Zinsforderungen entgegen zu nehmen oder Rechtsgeschäfte über sie abzusch-
liessen (Art. 92 Abs. 2 VZG). Dieser Anzeige ist beizufügen, dass der Pfandei-
gentümer, welcher die Einrede erheben will, dass sich das Pfandrecht nicht auch 
auf die Miet-(Pacht-)zinse oder dass es sich nur auf einen Teil davon erstrecke, 
dies dem Betreibungsamt binnen zehn Tagen seit Empfang, unter Angabe der 
Gründe und der allfällig bestrittenen Teilbeträge, zu erklären hat (Art. 92 Abs. 2 
VZG). Bei der Anzeige nach Art. 92 Abs. 2 VZG handelt es sich um eine Verfü-
gung im Sinne von Art. 17 Abs. 1 SchKG (OG AR AB 22 1 v. 26.6.2022 E. 1.7). 
Das Schreiben zeitigt somit Rechtswirkungen und zwingt den Gläubiger, soweit 
die Einrede des Schuldners erhoben wird, zur Beschreitung des Klagewegs (Art. 
93 Abs. 2 VZG). Das Schreiben weist damit nicht nur einen Orientierungscharakter 
auf. Es entfaltet zumindest hinsichtlich der angedrohten Rechtsfolgen auch 
Rechtswirkung. Entsprechend verstösst die (direkte) postalische Zustellung dieser 
rechtshilfebedürftigen Schreiben gegen staatsvertragliche Bestimmungen. Sie sind 
daher nichtig bzw. gelten als nicht zugestellt. Das Betreibungsamt Prättigau/Davos 
wäre auch bei diesen Zustellungen – wie bei der Zustellung der Zahlungsbefehle – 
verpflichtet gewesen, das Amtsgericht F._____ um rechtshilfeweise Zustellung zu 
ersuchen. Folglich wird die Beschwerde in diesem Punkt gutgeheissen. Das Be-
treibungsamt Prättigau/Davos ist gehalten, die beiden Schreiben den Beschwerde-
führern via Amtsgericht zuzustellen. 

4.5.3. Anders verhält es sich mit dem Schreiben vom 24. November 2023 und der 
Aufforderung des Betreibungsamtes Prättigau/Davos, Zutritt zur Wohnung zu ge-
währen, ebenfalls mit der Androhung eines Nachteils – Auswechseln der Schlös-
ser bei nicht fristgerechter Folgeleistung – verbunden. Wie gesehen steht die Ver-
waltung des Grundstücks von Gesetzes wegen dem Betreibungsamt zu und es 
hat zur Werterhaltung für die Verwaltung und Bewirtschaftung des Grundstücks zu 
sorgen (Art. 155 Abs. 1 SchKG i.V.m. Art. 102 Abs. 3 SchKG und Art. 16 ff. VZG). 
Die Verwaltung und Bewirtschaftung eines Grundstücks muss nicht verfügt wer-
den, sondern tritt von Amtes wegen ein (BGer 5A_147/2009 v. 8.4.2009 E. 2.2). 
Der Zutritt zum Grundstück ist eine ordentliche Verwaltungsmassnahme, welche 

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nicht eigens verfügt werden muss. Wenn das Betreibungsamt die Beschwerdefüh-
rer zur Überlassung der Wohnungsschlüssel auffordert und bei Unterbleiben auf 
das weitere Vorgehen verweist, hat dieses Schreiben bloss Informationscharakter. 
Folglich stellt dies keine Betreibungshandlung dar, welche über den Rechtshilfe-
weg zugestellt werden müsste. Soweit gegen das Schreiben vom 24. November 
2023 Beschwerde erhoben wurde, ist diese folglich abzuweisen. 

5. Gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 5 SchKG und Art. 61 Abs. 2 lit. a der Ge-
bührenverordnung zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs [GebV 
SchKG; SR 281.35] ist das Beschwerdeverfahren vor der kantonalen Aufsichts-
behörde kostenlos. 

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Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und das Betreibungsamt Prät-
tigau/Davos wird angewiesen, die Anzeige an die Grundeigentümer betref-
fend Einzug der Miet- und Pachtzinse VZG 6 rechtshilfeweise A._____ und 
B._____ zuzustellen.

2. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten 
wird.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. c/d des Bundes-
gerichtsgesetzes (BGG) Beschwerde in Zivilsachen an das Schweizerische 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, geführt werden. Die Beschwerde ist 
dem Bundesgericht schriftlich, innert 10 Tagen seit Eröffnung der vollstän-
digen Ausfertigung der Entscheidung in der gemäss Art. 42 f. BGG vorge-
schriebenen Weise einzureichen. Für die Zulässigkeit, die Beschwerdelegi-
timation, die weiteren Voraussetzungen und das Verfahren der Beschwerde 
gelten die Art. 29 ff., 72 ff. und Art. 90 ff. BGG.

5. Mitteilung an: