# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 22fd967d-5409-552c-b800-dbec0220fd1a
**Source:** Zürich Steuerrekursgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-07-14
**Language:** de
**Title:** Direkte Bundessteuer 2013 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2013
**Docket/Reference:** DB.2016.39
**URL:** https://www.strgzh.ch/assets/entscheide/StRG_DB_2016_39_dj.pdf

## Full Text

Steuerrekursgericht  
des Kantons Zürich 

2. Abteilung 

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45 

Entscheid 

 14. Juli 2016 

Mitwirkend: 

Einzelrichter Christian Mäder und Gerichtsschreiberin Christina Hefti 

1.  A ,  
2.  B ,  

Nr. 2 vertreten durch Nr. 1,  

In Sachen 

gegen 

Beschwerdeführer/ 
Rekurrenten,  

1.  S c h w e i z e r i s c h e   E i d g e n o s s e n s c h a f t ,   

2.  S t a a t   Z ü r i c h ,   

vertreten durch das kant. Steueramt,  
Division Nord,  
Bändliweg 21, Postfach, 8090 Zürich,  

Beschwerdegegnerin,  

Rekursgegner,  

Direkte Bundessteuer 2013 sowie Staats- und Gemeindesteuern 2013 

betreffend 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 2 - 

hat sich ergeben: 

A. A und B (nachfolgend die Pflichtigen) nahmen im Jahr 2013 verschiedene 

Arbeiten  an  der  von  ihnen  bewohnten  Einfamilienhaus-Liegenschaft  …strasse  7  in  C 

vor, so auch die Erstellung eines Laubendecks aus Holz beim Sitzplatz. Hierfür wende-

ten die Pflichtigen (Fr. 10'000.- Werklohn + Fr. 90.- Trinkgeld =) Fr. 10'090.- auf. In der 

Steuererklärung  2013  deklarierten  sie  insgesamt  Fr.  37'221.-  als  Liegenschaftenun-

terhalt. 

Mit  Veranlagungsverfügung  und  Einschätzungsentscheid  vom  26.  Juni  2015 

liess  der  Steuerkommissär  die  Aufwendungen  für  das  Laubendeck  nicht  zum  Abzug 

zu.  Dementsprechend setzte  er  das  steuerbare Einkommen  auf  Fr.  265'000.-  (direkte 

Bundessteuer) bzw. Fr. 270'300.- (Staats- und Gemeindesteuern) fest; das steuerbare 

Vermögen betrug Fr. 4'308'000.-.  

B.  Eine  hiergegen  erhobene  Einsprache  hiess  das  kantonale  Steueramt  am  

4.  Februar  2016  in  einem  hier  nicht  interessierenden  Punkt  gut  und  ermässigte  das 

steuerbare  Einkommen  auf  Fr.  257'800.-  (direkte  Bundessteuer)  bzw.  Fr.  260'000.- 

(Staats- und Gemeindesteuern). Hinsichtlich der Nichtberücksichtigung der Kosten für 

das Laubendeck hielt die Amtsstelle an ihrem Standpunkt fest. 

C.  Mit  Beschwerde  und  Rekurs  vom  14./16.  Feburar  2016  beharrten  die 

Pflichtigen  auf  der  Abzugsfähigkeit  der  Aufwendungen  von  Fr.  10'090.- für  die  Erstel-

lung des Laubendecks.  

In seiner Beschwerde-/Rekursantwort vom 4. März 2016 schloss das kantona-

le Steueramt auf Abweisung der Rechtsmittel. 

D. Mit Verfügung vom 13. April 2016 ordnete der zuständige Einzelrichter des 

Steuerrekursgerichts  ein  Gutachten  über  die  Frage  an,  welcher  Anteil  bei  der  Erstel-

lung  des  Laubendecks  als  Unterhalt  zu  qualifizieren  sei,  und  nahm  als  Experten  D,  

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 3 - 

dipl. Ing. FH/Architekt, E, in Aussicht. Nachdem die Parteien innert Frist weder gegen 

den Sachverständigen noch gegen die Gutachterfrage Einwendungen erhoben hatten, 

wurde D mit Verfügung vom 10. Mai 2016 zum Experten ernannt. 

Am  25.  Mai  2016  führte  das  Steuerrekursgericht  mit  den  Parteien  einen  Au-

genschein auf dem Grundstück …strasse 7 in C durch. Die nachfolgende Referenten-

audienz verlief ergebnislos. 

In  seinem  Gutachten  vom  …  2016  kam  der  Sachverständige  zum  Schluss, 

dass von den deklarierten Unterhaltskosten ein Anteil von Fr. 8'000.- als Unterhalt zu 

würdigen  sei.  Gleichentags  gab  das  Steuerrekursgericht  den  Parteien  Gelegenheit, 

sich zum Gutachten zu äussern, wovon sie indessen keinen Gebrauch machten. 

Auf  die  Erwägungen  des  Einspracheentscheids,  die  Parteivorbringen,  die 

Feststellungen am Augenschein und das Gutachten ist, soweit wesentlich, in den nach-

folgenden Urteilsgründen zurückzukommen. 

Der Einzelrichter zieht in Erwägung: 

1.  Gemäss  Art. 25  des  Bundesgesetzes  über  die  direkte  Bundessteuer  vom 

14. Dezember 1990 (DBG) bzw. § 25 des Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 (StG) wer-

den  zur  Ermittlung  des Reineinkommens  die gesamten  steuerbaren  Einkünfte  um  die 

zu  ihrer  Erzielung  notwendigen  Aufwendungen  und  die  allgemeinen  Abzüge  vermin-

dert. Dazu gehören nach Art. 32 Abs. 2 Satz 1 DBG bzw. § 30 Abs. 2 Satz 1 StG bei 

Liegenschaften  im  Privatvermögen  die  Unterhaltskosten,  die  Versicherungsprämien 

und die Kosten der Verwaltung durch Dritte. 

2.  a)  Nach  Lehre  und  Rechtsprechung  sind  unter  Unterhaltskosten  Aufwen-

dungen zu verstehen, deren Ziel nicht die Schaffung neuer, sondern die Erhaltung bis-

heriger Werte ist und die in längeren oder kürzeren Zeitabständen wiederkehren (Rich-

ner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. A., 2009, Art. 32 N 37; dies., 

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 4 - 

Kommentar  zum  Zürcher  Steuergesetz,  3. A.,  2013,  § 30  N 36  ff.).  Dazu  gehören  ei-

nerseits  die  Aufwendungen  für  den  laufenden  Unterhalt – wie  Kosten  für  Ausbesse-

rungsarbeiten aller Art und Ersatzanschaffungen – sowie die mit dem Grundstück ver-

bundenen 

jährlich  wiederkehrenden  Abgaben.  Abzugsfähig  sind  sodann  auch 

Aufwendungen für periodische Renovationen grösseren Ausmasses (Fassaden, Dach-

renovation,  zeitbedingte  Änderung  der  Zentralheizung,  Anpassung  der  elektrischen 

Einrichtung an geänderte Vorschriften u. dgl.). Mit anderen Worten gelten als Unterhalt 

im Sinn von Art. 32 Abs. 2 DBG bzw. § 30 Abs. 2 StG Kosten, die der Instandhaltung 

des Grundstücks oder seiner Instandstellung dienen, d.h. der Nachholung unterbliebe-

ner Instandhaltung (VGr, 22. April 1986 = StE 1987 B 44.13.1 Nr. 1; Richner/Frei/Kauf-

mann/Meuter, Art. 32 N 30 ff. DBG und § 30 N 43 StG), so dass das Grundstück wei-

terhin – allenfalls "modernisiert" – seinen bisherigen Verwendungszweck erfüllen kann. 

b)  Nicht  abzugsfähig sind  demgegenüber  Aufwendungen,  welche  zur Wertver-

mehrung  eines Grundstücks führen  (Art. 34  lit. d  DBG,  § 33  lit. d  StG). Dazu  gehören 

alle  Massnahmen,  welche  ein  Grundstück  in  einen  besseren  Zustand  versetzen,  d.h. 

ein Haus in den Rang eines besser ausgestatteten, wertvolleren Gebäudes aufrücken 

lassen (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 32 N 48 DGB bzw. § 30 N 48 StG). Ferner 

sind  all  jene  Aufwendungen  nicht  abzugsfähig,  die  sich  als  Lebenshaltungskosten  er-

weisen (Art. 34 lit. a DBG, § 33 lit. a StG). Dies ist der Fall, wenn sie weder dem Unter-

halt noch der Schaffung liegenschaftlicher Werte, sondern einzig der Befriedigung per-

sönlicher  Bedürfnisse  und  Neigungen  eines  Steuerpflichtigen  dienen  und  damit 

Einkommensverwendung  darstellen  (Peter  Locher,  Kommentar  zum  DBG,  I.  Teil, 

Art. 1 - 48  DBG,  2001,  Art. 34  N 4).  Als  Lebenshaltungskosten  gelten  bei  selbstbe-

wohnten Liegenschaften beispielsweise die Farbtonänderung einer neuwertigen Bema-

lung,  luxuriöse  Anlagen,  Ersatz  von  Installationen  kurz  nach  deren  Investition  usw. 

(Richner/Frei/ Kaufmann/Meuter, § 30 N 69 StG), aber auch die periodisch wiederkeh-

renden  Verbrauchskosten  (inkl.  Grundgebühren)  für  Wasser,  Abwasser,  Entwässe-

rung,  Strom,  Erdgas,  Fernheizung,  Kehricht  und  Feuerschau  (BGr,  15. Juli  2005  = 

StE 2006 B 25.6 Nr. 53). 

c) Die Abgrenzung zwischen Werterhaltung und Wertvermehrung erfolgt in der 

Regel nach objektiv-technischen Kriterien (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Art. 32 N 46 

DBG und § 30 N 47 StG). Ob das Objekt zufolge der Aufwendung wirtschaftlich für den 

Berechtigten  einen  höheren Wert  aufweist  oder  nicht,  ist  somit  unerheblich  (RB 1982 

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 5 - 

Nr. 55,  1997  Nr. 47).  Im  Übrigen  lassen  sich  bei  Umbauten  bestehender  Gebäude 

wertvermehrende und werterhaltende Aufwendungen naturgemäss nicht immer scharf 

auseinanderhalten; sie lassen sich aus diesem Grund nur schätzen. Dabei ist es Sache 

des  Steuerpflichtigen,  die  notwendigen  Schätzungsgrundlagen  zu  beschaffen.  Hierzu 

bedarf  es  insbesondere  genauer  Angaben  über  die  ausgeführten  Arbeiten  und  den 

Zustand und die Ausrüstung des Objekts vor und nach dem Umbau (RB 1997 Nr. 51; 

VGr,  22. April  1986  =  StE 1987  B 44.13.1  Nr. 1).  Andernfalls  ist  die  steuerrechtliche 

Beurteilung der Abzugsfähigkeit nicht möglich. Folge davon ist, dass die betreffenden 

Aufwendungen  entweder  gänzlich  unberücksichtigt  bleiben  müssen  oder  diese  nach 

pflichtgemässem  Ermessen  im  Sinn  von  Art.  130  Abs.  2  DBG  bzw.  § 139  Abs. 2  StG 

zu schätzen sind. 

3.  a)  In  den  angefochtenen  Einspracheentscheiden  stellt  sich  das  kantonale 

Steueramt  auf  den  Standpunkt,  dass  es  sich  beim  Laubendeck  nicht  um  den  Ersatz 

einer  bestehenden  Holzkonstruktion,  sondern  um  eine  auf  dem  bisherigen  Sitzplatz 

errichtete  Neuanlage  handle.  Selbst  wenn  diese  nicht  teurer  zu  stehen  käme  als  die 

Sanierung des vorbestandenen Steinplattenbelags, handle es sich nicht um einen Er-

satz. 

b)  Demgegenüber  halten  die  Pflichtigen  in  Beschwerde  und  Rekurs  dafür, 

dass  das  Laubendeck  der  Überdeckung  des  wegen  einer  erneuten  Bodensenkung 

uneben gewordenen Kunststeinplattenbelags diene. Dank dieser Massnahme entfielen 

die  im  Fall  einer  Sanierung  der  Platten  voraussichtlich  auch  künftig  periodisch  anfal-

lenden Kosten für deren Instandsetzung. Im Ergebnis handle es sich beim Laubendeck 

somit nicht um eine Neuanlage, sondern um einen Ersatz für den Kunststeinplattenbe-

lag. 

4. a) Es ist unbestritten und aktenmässig belegt, dass die Pflichtigen auf der 

Rückseite  ihres  Einfamilienhauses  …strasse  7  die  aufgrund  einer  Bodensenkung 

schadhaft  gewordenen  Steinplatten  durch  eine  Holzkonstruktion  überdeckt  haben 

(vgl. Fotos). Das kantonale Steueramt stellt auch nicht in Abrede, dass die Unterhalts-

massnahme deswegen notwendig war, weil die Gebrauchstauglichkeit des Sitzplatzes 

infolge  der  Terrainsenkung  erheblich  eingeschränkt  war.  Der  Streit  dreht  sich  einzig 

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 6 - 

darum, ob deswegen kein Unterhalt vorliege, weil nicht vorbestandene Bauteile ersetzt, 

sondern zusätzlich neue Materialien verbaut worden sind. 

Zwar ist dem kantonalen Steueramt beizupflichten, dass im Fall einer umfang-

reichen Gebäudesanierung der Einbau von zusätzlichen neuen Baumaterialien oft nur 

teilweise  als  Unterhalt  im  Sinn  der  Umschreibung  in  E.  2a  zu  würdigen  ist,  während 

eine  kleinere  oder  grössere  Quote  als  Wertvermehrung  oder  Lebenshaltungskosten 

gilt.  Wird  beispielsweise  ein  schadhaft  gewordenes  Flachdach  durch  ein  Satteldach 

ersetzt, nimmt mit einer solchen Massnahme das Gebäudevolumen zu, was regelmäs-

sig einen Mehrwert darstellt. Als sachgerecht erscheint eine funktionale Betrachtungs-

weise.  Vorliegend  geht  es  um  einen  bescheidenen,  örtlich  klar  abgegrenzten  Eingriff. 

Dieser  zielt  einzig  darauf  ab,  die  –  hier  infolge  eines  Elementarereignisses  –  beein-

trächtigte Funktionalität eines Gebäudeteils, nämlich des Sitzplatzes, wiederherzustel-

len. Auch wenn die Pflichtigen ein neues Laubendeck erstellt haben, dient dieses allein 

dazu,  dass  der  infolge  der  Bodensenkung  weitgehend  unbrauchbar  gewordene  Sitz-

platz wieder bestimmungsgemäss genutzt werden kann. Von dieser Betrachtungswei-

se hat sich das kantonale Steueramt im Übrigen auch in mehreren Fällen leiten lassen, 

in denen Hangsicherungsmassnahmen in Form von Stützmauern oder ähnlichen Kon-

struktionen  und  deren  Würdigung  als  Liegenschaftenunterhalt  zu  beurteilen  waren. 

Dabei haben das Steueramt wie auch das nachfolgend angerufene Steuerrekursgericht 

den  seitens  der  Pflichtigen  geltend  gemachten  Unterhalt  jeweils  nicht  von  vornherein 

mit der Begründung verneint, dass neue Bausubstanz geschaffen worden sei, sondern 

vielmehr im Einzelfall untersucht, ob die betreffenden Massnahmen der Abwehr eines 

Schadens vom Grundstück gedient hätten. Schliesslich hat die (frühere) Steuerrekurs-

kommission  III  mit  Entscheid  vom  12.  Dezember  2000  die  Neuerstellung  einer  Lärm-

schutzwand als Unterhalt anerkannt (StE 2001 B 25.6 Nr. 46). 

b) Weil die dem Steuerrekursgericht nach dem Schriftenwechsel vorliegenden 

Akten zwar dafür gesprochen haben, dass das Laubendeck grundsätzlich eher als Un-

terhalt  zu  würdigen,  ein  wertvermehrender  Anteil  erfahrungsgemäss  jedoch  ebenfalls 

zu vermuten ist, hat es zur angemessenen Abgrenzung der Quoten ein Gutachten an-

geordnet.  In  seiner  Expertise  vom  …  2016  ist  der  Sachverständige  zum  Schluss  ge-

kommen,  dass  von  den  seitens  der  Pflichtigen  für  das  Laubendeck  aufgewendeten 

Kosten von Fr. 10'900.- ein Anteil von Fr. 8'000.- als Unterhalt zu würdigen sei. 

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 7 - 

Ein Gutachten über die quotale Aufteilung von Wertvermehrung und Unterhalt 

bei Aufwendungen an einer Liegenschaft unterliegt – wie auch eine Expertise über den 

Verkehrswert – als Beweismittel der freien Beweiswürdigung. Die Prüfung des Gerichts 

kann  sich  indessen  darauf  beschränken,  ob  die  Expertise  auf  zutreffender  Rechts-

grundlage beruhe, ob sie vollständig, klar, gehörig begründet und widerspruchslos sei 

und  ob  der  Sachverständige  hinreichende  Sachkenntnis  und  die  nötige  Unbefangen-

heit bewiesen habe (VGr, 28. September 2011, SB.2011.00010, E. 2.3, www.vgrzh.ch). 

Das  vorliegende  Gutachten  beruht  auf  einer  gründlichen  Untersuchung  des  Sachver-

halts, ist nachvollziehbar begründet, enthält keine Widersprüche und das Ergebnis er-

scheint  aufgrund  der  Erfahrung  des Gerichts  als  angemessen.  Somit  ist auf  das Gut-

achten  abzustellen  und  für  das  Laubendeck  ein  Betrag  von  Fr.  8'000.-  als  Unterhalt 

anzuerkennen. 

c) Diese Erwägungen führen zur teilweisen Gutheissung von Beschwerde und 

Rekurs.  Somit  können  die  Pflichtigen  gegenüber  den  Einspracheentscheiden  als  zu-

sätzlichen  Liegenschaftenunterhalt  Fr.  8'000.-  abziehen.  Dies  führt  bei  der  direkten 

Bundessteuer  2013  zu  einem  steuerbaren  Einkommen  von  Fr.  249'800.-.  Bei  den 

Staats-  und  Gemeindesteuern  2013  ergibt  sich  ein  steuerbares  Einkommen  von 

Fr. 252'000.-.  Das  steuerbare  Vermögen  gemäss  Einspracheentscheid  von 

Fr. 4'308'000.- ist unbestritten geblieben. 

5.  Bei  diesem  Prozessausgang  sind  die  Gerichtskosten  je  zu  einem  Zehntel 

den Beschwerdeführern, unter solidarischer Haftung eines jeden für einen Fünftel der 

Kosten,  und  zu  vier  Fünfteln  der  Beschwerdegegnerin/dem  Rekursgegner  aufzuerle-

gen (Art. 144 Abs. 1 DBG und § 151 Abs. 1 StG). 

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
- 8 - 

Demgemäss erkennt der Einzelrichter: 

1.  Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Die Beschwerdeführer werden für die 

direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2013, mit einem steuerbaren Einkommen von  

Fr. 249'800.- veranlagt (Tarif gemäss Art. 214 Abs. 2 DBG; Verheiratetentarif). 

2.  Der  Rekurs  wird  teilweise  gutgeheissen.  Die  Rekurrenten  werden  für  die  Staats- 

und  Gemeindesteuern,  Steuerperiode  2013,  mit  einem  steuerbaren  Einkommen 

von  Fr.  252'000.-  und  einem  steuerbaren  Vermögen  von  Fr.  4'308'000.-  einge-

schätzt (Tarif gemäss § 35 Abs. 2 bzw. § 47 Abs. 2 StG; Verheiratetentarif). 

[…] 

2 DB.2016.39 
2 ST.2016.45