# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 85021bc5-7cce-5f16-9258-4c9f288569b4
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-04-25
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Zivilkammern 25.04.2025 ZSU.2025.50
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_001_ZSU-2025-50_2025-04-25.pdf

## Full Text

Obergericht 

Zivilgericht, 4. Kammer 

 

ZSU.2025.50  
(SG.2024.225)  

Art. 62 

 

 

Entscheid vom 25. April 2025 
 

 

Besetzung  Oberrichter Richli, Präsident  

Oberrichterin Massari  

Oberrichterin Plüss  

Gerichtsschreiber Huber          

 

 
   

Klägerin   A._____ AG,  

[…] 

 

    
   

Beklagte   B._____ AG,  

[…] 

 

 
 

Gegenstand  Konkurs 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Obergericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

1.1. 

Die Klägerin betrieb die Beklagte mit Zahlungsbefehl Nr. xxx des Regiona-

len Betreibungsamts Q._____ vom 19. August 2024 für eine Forderung von 

Fr. 2'180.10 nebst Zins zu 5 % seit 17. Juli 2024 und Mahnkosten von 

Fr. 7.00. 

 

1.2. 

Die Beklagte erhob gegen den ihr am 27. August 2024 zugestellten Zah-

lungsbefehl keinen Rechtsvorschlag. 

 

2. 

2.1. 

Mit Eingabe vom 12. Dezember 2024 (Posteingang: 19. Dezember 2024) 

stellte die Klägerin beim Bezirksgericht Zofingen das Konkursbegehren, 

nachdem die Konkursandrohung der Beklagten am 8. Oktober 2024 zuge-

stellt worden war und diese die in Betreibung gesetzte Forderung seither 

nicht bezahlt hatte. 

 

2.2. 

Der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen erkannte am 18. Februar 2025: 

 

" 1. 
Über B._____ AG, […], wird mit Wirkung ab 18. Februar 2025, 08:00 Uhr, 
der Konkurs eröffnet. 
 
2. 
Mit der Durchführung des Verfahrens wird das Konkursamt Aargau beauf-
tragt. Vorbehalten bleibt eine allfällige andere Zuweisung durch die lei-
tende Konkursbeamtin. Das Konkursamt wird ersucht, die Konkurseröff-
nung zu publizieren. 
 
3. 
Die Gesuchstellerin haftet als Gläubigerin gemäss Art. 169 SchKG gegen-
über dem Konkursamt Aargau für die Kosten, die bis und mit der Einstel-
lung des Konkurses mangels Aktiven oder bis zum Schuldenruf entstehen. 
 
4. 
Die Entscheidgebühr von Fr. 350.00 wird der Gesuchgegnerin auferlegt 
und mit dem in gleicher Höhe geleisteten Kostenvorschuss der Gesuch-
stellerin verrechnet, so dass der Gesuchstellerin gegenüber der Konkurs-
masse eine Forderung von Fr. 350.00 zusteht." 

 

3. 

3.1. 

Gegen diesen ihr am 19. Februar 2025 zugestellten Entscheid erhob die 

Beklagte mit Eingabe vom 3. März 2025 beim Obergericht des Kantons 

Aargau Beschwerde mit folgenden Anträgen: 

 - 3 - 

 

 

 

" 1. 
Es sei der Entscheid SG.2024.225 des Bezirksgerichts Aarau vom 18. Fe-
bruar 2025 und damit der Konkurs über die Beschwerdeführerin aufzuhe-
ben. 
 
2. 
Es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. 
 
3. 
Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Staatskasse." 

 

3.2. 

Die Instruktionsrichterin des Obergerichts wies das Gesuch um Erteilung 

der aufschiebenden Wirkung mit Verfügung vom 7. März 2025 ab. 

 

3.3. 

Mit Eingabe vom 7. März 2025 zeigte Rechtsanwalt C._____, Q._____, 

dem Obergericht an, dass die Beklagte im Beschwerdeverfahren nunmehr 

durch ihn vertreten werde. 

 

3.4. 

Die Klägerin erstattete keine Beschwerdeantwort. 

 

3.5. 

Rechtsanwalt C._____ teilte dem Obergericht mit Schreiben vom 10. April 

2025 mit, dass er die Beklagte nicht mehr vertrete. 

 

 
   

Das Obergericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

Der Entscheid des Konkursgerichts kann innert zehn Tagen mit Be-

schwerde nach der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO) angefoch-

ten werden (Art. 174 Abs. 1 Satz 1 SchKG). Die Parteien können dabei 

neue Tatsachen geltend machen, wenn diese vor dem erstinstanzlichen 

Entscheid eingetreten sind (Art. 174 Abs. 1 Satz 2 SchKG i.V.m. Art. 326 

Abs. 2 ZPO).  

 

Art. 174 Abs. 2 SchKG erlaubt es dem Schuldner überdies, seine gegen 

das Konkurserkenntnis erhobene Beschwerde mit bestimmten, erst nach 

dem angefochtenen Entscheid entstandenen neuen Tatsachen und Be-

weismitteln (echte Noven) zu begründen und damit von der Beschwerde-

instanz die Aufhebung des Konkurses zu erlangen. Diese nach dem erst-

instanzlichen Entscheid eingetretenen Konkurshinderungsgründe müssen 

sich innert der Rechtsmittelfrist verwirklicht haben und geltend gemacht 

werden. Nach Ablauf der Rechtsmittelfrist vorgebrachte Noven können 

nicht mehr berücksichtigt werden (BGE 136 III 294, 139 III 491; ROGER 

 - 4 - 

 

 

GIROUD/FABIANA THEUS SIMONI, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über 

Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 20 f. zu Art. 174 SchKG).  

 

2. 

2.1. 

Die Rechtsmittelinstanz kann die Konkurseröffnung aufheben, wenn der 

Schuldner seine Zahlungsfähigkeit glaubhaft macht und durch Urkunden 

beweist, dass inzwischen die Schuld, einschliesslich der Zinsen und Kos-

ten, getilgt oder der geschuldete Betrag bei der Rechtsmittelinstanz zuhan-

den des Gläubigers hinterlegt ist oder der Gläubiger auf die Durchführung 

des Konkurses verzichtet (Art. 174 Abs. 2 SchKG). Diese bundesrechtliche 

Regelung bezweckt, sinnlose Konkurse über nicht konkursreife Schuldner 

zu vermeiden (KURT AMONN/FRIDOLIN WALTHER, Grundriss des Schuldbe-

treibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 36 Rz. 58).  

 

2.2. 

Glaubhaft gemacht ist eine Tatsache dann, wenn für deren Vorhandensein 

gewisse Elemente sprechen, selbst wenn das Gericht noch mit der Mög-

lichkeit rechnet, dass sie sich nicht verwirklicht haben könnte. Im Hinblick 

auf die Aufhebung der Konkurseröffnung heisst dies, dass die Zahlungsfä-

higkeit des Konkursiten wahrscheinlicher sein muss als seine Zahlungsun-

fähigkeit. In diesem Bereich dürfen keine zu strengen Anforderungen ge-

stellt werden, insbesondere wenn die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit 

des schuldnerischen Unternehmens nicht von vornherein ausgeschlossen 

werden kann. Auch wenn der Schuldner die Zahlungsfähigkeit nicht strikt 

beweisen, sondern nur glaubhaft machen muss, so genügen seine Be-

hauptungen allein nicht. Es liegt am Schuldner, Beweismittel vorzulegen, 

die geeignet sind, seine Zahlungsfähigkeit als glaubhaft erscheinen zu las-

sen. Der Schuldner muss namentlich nachweisen, dass gegen ihn kein 

Konkursbegehren in einer ordentlichen Konkurs- oder in einer Wechselbe-

treibung hängig ist und dass keine weiteren vollstreckbaren Betreibungen 

vorliegen. Zahlungsfähig ist der Schuldner, wenn er über ausreichende li-

quide Mittel zur Begleichung der fälligen Schulden verfügt. Bloss vorüber-

gehende Zahlungsschwierigkeiten lassen einen Schuldner noch nicht als 

zahlungsunfähig erscheinen, ausser wenn keine wesentlichen Anhalts-

punkte für eine Verbesserung seiner finanziellen Situation zu erkennen sind 

und er auf unabsehbare Zeit als illiquid erscheint. Selbst wenn gegen den 

Schuldner in den vergangenen Jahren zahlreiche Betreibungen angehoben 

und durchgeführt wurden, kann der Umstand, dass der Schuldner in jüngs-

ter Vergangenheit (Ab-)Zahlungen in beträchtlichem Umfang leisten und 

neue Betreibungen weitestgehend vermeiden konnte, für dessen Zah-

lungsfähigkeit sprechen. Grundsätzlich als zahlungsunfähig erweist sich 

ein Schuldner, der beispielsweise Konkursandrohungen anhäufen lässt, 

systematisch Rechtsvorschlag erhebt und selbst kleinere Beträge nicht be-

zahlt. Die Beurteilung beruht auf einem aufgrund der Zahlungsgewohnhei-

ten des Konkursiten gewonnenen Gesamteindruck (Urteile des Bundesge-

 - 5 - 

 

 

richts 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 2.2 und 5A_353/2022 vom 

31. August 2022 E. 2.3, je m.w.H.; GIROUD/THEUS SIMONI, a.a.O., N. 26b 

zu Art. 174 SchKG). 

 

Die Zahlungsfähigkeit des Schuldners ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Möglichkeit besteht, den Konkurs noch zu verhindern, falls der Schuldner 

seinen laufenden Verpflichtungen nachzukommen und seine bestehenden 

Schulden (insbesondere auch Verlustscheine) in absehbarer Zeit abzutra-

gen vermag, wobei bestehende Altlasten innert längstens zweier Jahre ab-

zutragen sind. Hierzu genügt es, dass sich der Schuldner um die Sanierung 

seiner ungünstigen finanziellen Situation ernsthaft bemüht und mit Gläubi-

gern Abzahlungen vereinbart, die er glaubhaft in der Lage ist, vereinba-

rungsgemäss zu leisten. Wie erwähnt, reichen blosse Behauptungen des 

Schuldners nicht aus; vielmehr sind konkrete Anhaltspunkte, wie Zahlungs-

belege, Belege über die dem Schuldner zur Verfügung stehenden Mittel 

(z.B. Bankguthaben, Kreditverträge, Erklärung der Bank, das schuldneri-

sche Unternehmen weiterhin zu stützen), unterzeichnete Debitoren- und 

Kreditorenlisten, Auftragsbestätigungen, Auszug aus dem Betreibungsre-

gister, aktuelle Jahresrechnung, unterzeichnete Bilanz, Zwischenbilanz, 

Status, Steuererklärungen und -einschätzungen etc., erforderlich (GIROUD/ 

THEUS SIMONI, a.a.O., N. 26d zu Art. 174 SchKG).  

 

Wichtigstes bzw. unerlässliches Dokument zum Glaubhaftmachen der Zah-

lungsfähigkeit ist der Auszug aus dem Betreibungsregister. Vorzulegen ist 

ein Betreibungsregisterauszug mindestens der letzten drei Jahre. Auch Be-

treibungen, gegen die Rechtsvorschlag erhoben wurde, sind im Rahmen 

der Gesamtbetrachtung der Zahlungsgewohnheiten zu berücksichtigen. 

Der Schuldner ist deshalb grundsätzlich gehalten, zu jeder im Betreibungs-

register nicht als erledigt aufgeführten Forderung Stellung zu nehmen (Ur-

teil des Bundesgerichts 5A_33/2021 vom 28. September 2021 E. 3.3). 

 

3. 

3.1. 

Die Beklagte hat am 3. März 2025, mithin während der Beschwerdefrist, 

zugunsten der Klägerin Fr. 10'000.00 bei der Obergerichtskasse hinterlegt 

(Beschwerdebeilagen). Damit ist die Konkursforderung der Klägerin inklu-

sive Zinsen und Kosten von Fr. 2'811.20 (vgl. vorinstanzliche Akten act. 7) 

gedeckt und die erste Voraussetzung von Art. 174 Abs. 2 SchKG (Hinter-

legung des geschuldeten Betrags beim oberen Gericht zuhanden des Gläu-

bigers) erfüllt.  

 

3.2. 

Die Beklagte führt zu ihrer finanziellen Lage in der Beschwerde lediglich 

aus, sie habe die offene Forderung der Klägerin in der Zwischenzeit restlos 

beglichen. Auch die einzige weitere offene Betreibung (des Steueramts des 

Kantons Aargau) sei mittlerweile bezahlt worden. Ansonsten bestünden 

 - 6 - 

 

 

gegen sie keine weiteren Betreibungen oder andere überfällige Forderun-

gen (Beschwerde S. 4). Der bei der Obergerichtskasse hinterlegte Betrag 

von Fr. 10'000.00 deckt zwar nebst der Konkursforderung die beiden ande-

ren Forderungen, für die gemäss den Schuldner-Informationen des Regio-

nalen Betreibungsamts Q._____ vom 3. März 2025 (Beschwerdebeilage) 

eine Konkursandrohung gegen die Beklagte erlassen wurde. Den Schuld-

ner-Informationen des Regionalen Betreibungsamts Q._____ lassen sich 

indessen keinerlei Angaben über offene Verlustscheine gegen die Beklagte 

entnehmen. Ebenso wenig geht daraus hervor, wann die aufgeführten Be-

treibungen angehoben wurden. Die Beklagte hat es unterlassen, einen Be-

treibungsregisterauszug einzureichen. Bei dessen Fehlen lässt sich nicht 

überprüfen, ob Verlustscheine gegen die Beklagte bestehen, was nebst of-

fenen Betreibungen und Konkursandrohungen ebenfalls Grund zur An-

nahme der Zahlungsunfähigkeit sein könnte (vgl. E. 2.2 hievor). Das Ober-

gericht ist nicht verpflichtet, einen Auszug aus dem Betreibungsregister von 

Amtes wegen beizuziehen oder die Beklagte aufzufordern, Belege für ihre 

Behauptungen innert noch offener Frist einzureichen (Urteil des Bundes-

gerichts 5A_300/2016 vom 14. Oktober 2016 E. 5.2). Hinzu kommt, dass 

die Beklagte ihre wirtschaftliche Situation (finanzielle Verpflichtungen sowie 

Einkünfte und Vermögen) weder substantiiert dargelegt noch belegt hat. 

Ohne Kenntnis des regelmässig anfallenden Aufwands und Ertrags ist es 

aber nicht möglich zu beurteilen, ob der Beklagten aktuell und in den nächs-

ten Monaten genügend liquide Mittel zur Tilgung der fälligen Schulden zur 

Verfügung stehen werden. Aktuelle Bankkontoauszüge, aus welchen her-

vorginge, welche liquiden Mittel sie kurzfristig abrufen könnte (vgl. GI-

ROUD/THEUS SIMONI, a.a.O., N. 26b zu Art. 174 SchKG; PETER DIGGEL-

MANN, in: Kurzkommentar SchKG, 2. Aufl. 2014, N. 15 zu Art. 174 SchKG), 

hat sie ebenfalls nicht eingereicht.  

 

Damit ist es der Beklagten in ihrer Beschwerde nicht gelungen, ihre Zah-

lungsfähigkeit glaubhaft zu machen. Die Beschwerde ist deshalb abzuwei-

sen. 

 

4. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beklagte die obergerichtliche 

Entscheidgebühr zu bezahlen (Art. 106 Abs. 1 ZPO; Art. 61 Abs. 1 i.V.m. 

Art. 52 GebV SchKG) und ihre Parteikosten selber zu tragen. Der Klägerin 

ist keine Parteientschädigung zuzusprechen, da sie auf die Erstattung einer 

Beschwerdeantwort verzichtet hat. 

 

5. 

Die Zahlung der Forderungssumme kann der im Konkurs befindliche 

Schuldner nicht zu Lasten der Konkursmasse vornehmen, da er über die 

Aktiven der Masse nicht zum Nachteil der übrigen Gläubiger verfügen darf 

(Art. 204 Abs. 1 SchKG). Mit Zustimmung der Konkursverwaltung kann er 

jedoch den Forderungsbetrag samt Zins und Kosten zu Lasten der Masse 

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bei der Beschwerdeinstanz hinterlegen. Diese überweist den Betrag an den 

Gläubiger, wenn sie die Beschwerde gutheisst. Bei Abweisung der Be-

schwerde ist der hinterlegte Betrag an die Konkursverwaltung zu überwei-

sen. Diese hat zu entscheiden, ob er der Konkursmasse, dem Schuldner, 

der die Geldsumme möglicherweise nach der Konkurseröffnung von dritter 

Seite als Darlehen erworben hat, oder einem Dritten, der die Hinterlegung 

in eigenem Namen vorgenommen hat, zusteht (GIROUD/THEUS SIMONI, 

a.a.O., N. 25 f. zu Art. 174 SchKG). Die Obergerichtskasse hat daher die 

bei ihr von der Beklagten hinterlegten Fr. 10'000.00 an das Konkursamt 

Aargau zu überweisen. 

 

 
   

Das Obergericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Die obergerichtliche Entscheidgebühr von Fr. 500.00 wird der Beklagten 

auferlegt. 

 

3. 

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

 

4. 

Die Obergerichtskasse wird angewiesen, nach Rechtskraft des vorliegen-

den Entscheids die von der Beklagten geleistete Konkurshinterlage in der 

Höhe von Fr. 10'000.00 an das Konkursamt Aargau zu überweisen.  

 

 
   

Zustellung an: 

[…] 

 

Mitteilung an: 

[…] 

 

Mitteilung nach Rechtskraft an: 

[…] 

 

 
   

Rechtsmittelbelehrung für die Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72 ff., Art. 90 ff. BGG) 

 

Gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen, kann innert 30 Tagen, von der schrift-

lichen Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des Entscheides an gerechnet, die Be-

schwerde an das Schweizerische Bundesgericht erhoben werden. In vermögensrechtlichen 

Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert in arbeits- und miet-

rechtlichen Fällen mindestens Fr. 15'000.00 bzw. in allen übrigen Fällen mindestens 

 - 8 - 

 

 

Fr. 30'000.00 beträgt, es sei denn, es stelle sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung oder es handle sich um einen Entscheid des Konkurs- und Nachlassrichters (Art. 44 

Abs. 1, Art. 72, Art. 74, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 und Art. 112 Abs. 1 BGG). 

 

Die Beschwerde ist schriftlich oder in elektronischer Form beim Schweizerischen Bundes-

gericht einzureichen (Art. 42 BGG). 

 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren 

Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschriften bzw. eine anerkannte 

elektronische Signatur zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, 

inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 ff. BGG) verletzt. Ist eine Beschwerde 

nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Be-

deutung stellt, ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. Die Urkunden, auf die 

sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in den Händen 

hat; ebenso ist der angefochtene Entscheid beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 25. April 2025 

 

Obergericht des Kantons Aargau 

Zivilgericht, 4. Kammer 

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

 

Richli Huber