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**Case Identifier:** b961f0cd-a745-522b-8096-36b8a0acd95a
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-11-27
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 27.11.2023 200 2021 533
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-533_2023-11-27.pdf

## Full Text

200 21 533 BV
KNB/PES/STA

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 27. November 2023

Verwaltungsrichter Knapp, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Furrer, Verwaltungsrichterin Mauerhofer
Gerichtsschreiber Peter

Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge
St. Alban-Anlage 26, 4002 Basel
Klägerin

gegen

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beklagter

betreffend Klage vom 12. Juli 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Das A.________ (nachfolgend Beklagter) mit Sitz in ... schloss sich mit am 
1. Januar 1997 in Kraft getretenem Anschlussvertrag Nr. ... zur Durch-
führung der beruflichen Vorsorge der Helvetia Sammelstiftung für Persona-
lvorsorge (damals noch Patria-Stiftung zur Förderung der Personalversi-
cherung; nachfolgend Helvetia resp. Klägerin) an. Dieser Anschlussvertrag 
wurde im November 2005 erneuert (Akten der Klägerin [act. I] B.1) und 
durch die Klägerin per 31. Dezember 2020 gekündigt (act. I B.2). 

Mit Schreiben vom 30. Dezember 2020 meldete die C.________ der Helve-
tia im Auftrag von D.________, dass dieser seit 2007 beim Beklagten an-
gestellt gewesen sei, wobei die Lohnausweise 2007 bis 2009 nicht mehr 
auffindbar seien. Es bestehe der Verdacht, dass der Beklagte trotz des 
Abzugs entsprechender Lohnbeiträge Herrn D.________ nie bei der Helve-
tia als BVG-pflichtigen Arbeitnehmer gemeldet habe. Mit E-Mail vom 
22. Januar 2021 reichte die C.________ sodann weitere Unterlagen ein 
(Akten der Klägerin [act. IA] B.3). 

Am 16. Februar 2021 forderte die Helvetia den Beklagten auf, Herrn 
D.________ bis spätestens 2. März 2021 mittels Formular ʺAnmeldung zur 
Versicherung (Diensteintritt)ʺ rückwirkend anzumelden (act. IA B.4). Am 
23. März 2021 erstellte die Helvetia sodann auf Basis der bis dahin erhal-
tenen Informationen eine Beitragsrechnung über total Fr. 161'085.10 unter 
Beilage einer Beitragsaufstellung für D.________ für die Zeit von 1. No-
vember 2007 bis 1. Mai 2019 (act. I B.3). Am 4. Mai 2021 setzte sie diese 
Fr. 161'085.10 nebst Zins zu 5% seit 4. Mai 2021 zuzüglich Fr. 500.-- Um-
triebsentschädigung und Fr. 72'825.50 Zinsen in Betreibung (vgl. act. I B.7). 
Gegen den entsprechenden Zahlungsbefehl Nr. ... des Betreibungsamts 
E.________ vom 5. Mai 2021 erhob der Beklagte am 7. Mai 2021 Rechts-
vorschlag. Der geforderte Betrag sei so nicht berechtigt (act. I B.7).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 3

B.

Am 12. Juli 2021 erhob die Helvetia gegen das A.________ beim Verwal-
tungsgericht des Kantons Bern Klage mit den Rechtsbegehren, der Beklag-
te habe ihr Fr. 160'085.10 (recte wohl Fr. 161'085.10; vgl. act. I B.7 sowie 
Eingaben der Klägerin vom 24. Mai 2022, S. 2, und vom 2. Februar 2023, 
S. 2), Zins von Fr. 72'825.50 plus Zins zu 5% seit 4. Mai 2021 auf der Kapi-
talforderung sowie eine Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen. 
Sodann sei im Betreibungsverfahren Nr. ... des Betreibungsamts 
E.________ im Umfang der zugesprochenen Forderung (mit Ausnahme 
der Kosten des Zahlungsbefehls, welche gemäss Art. 68 Abs. 2 des Bun-
desgesetzes vom 11. April 1889 über Schuldbetreibung und Konkurs 
[SchKG; SR 281.1] von den Zahlungen des Schuldners vorab in Abzug 
gebracht werden könnten) der Rechtsvorschlag zu beseitigen. Unter Kos-
ten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beklagten. Die ganze Nacher-
fassungs-Problematik (und damit der Grund für den mit Abstand grössten 
Teil der eingeklagten Forderung) blieb in der Klage unerwähnt.

Mit Eingabe vom 25. August 2021 reduzierte die Klägerin die Klagesumme 
unter Beilage eines Auszugs aus dem Inkassokonto des Beklagten (act. I 
B.8) auf Fr. 152'096.20 (inkl. Umtriebsentschädigung von Fr. 500.-- und 
Betreibungskosten von Fr. 203.30; vgl. act. I B.8), da bei Klageerhebung 
eine Zahlung des Beklagten in Höhe von Fr. 9'692.20 noch nicht berück-
sichtigt worden sei.

Mit Klageantwort vom 15. Oktober 2021 beantragt der Beklagte, die Klage 
sei im Fr. 37'501.80 übersteigenden Betrag abzuweisen. Eventualiter: Die 
Klage sei im Fr. 37'501.80 übersteigenden Betrag und betreffend Zinsforde-
rung insoweit abzuweisen, als sich diese aus Zinsbetreffnissen auf verjähr-
ten Forderungen zusammensetze, wobei die Bestimmung der (unverjähr-
ten) Zinsforderung nach richterlichem Ermessen vorzunehmen sei. Sub-
eventualiter: Die Klage sei im Fr. 102'038.70 übersteigenden Betrag abzu-
weisen. Subsubeventualiter: Die Klage sei im Fr. 102'038.70 übersteigen-
den Betrag und betreffend Zinsforderung insoweit abzuweisen, als sich 
diese aus Zinsbetreffnissen auf verjährten Forderungen zusammensetze, 
wobei die Bestimmung der (unverjährten) Zinsforderung nach richterlichem 
Ermessen vorzunehmen sei. Unter Entschädigungsfolgen zu Lasten der 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 4

Klägerin. Es sei im Betreibungsverfahren Nr. ... des Betreibungsamts 
E.________ die Beseitigung des Rechtsvorschlags im Umfang der abge-
wiesenen Forderung zu verweigern. 

Nach Eingang der Klageantwort erläuterte die Klägerin auf Aufforderung 
hin mit ergänzender Stellungnahme vom 24. Mai 2022 (samt Belegen; sie-
he act. IA) ihre Kapitalforderung von wiederum Fr. 161'085.10, wobei sie 
anerkannte, dass ein Teil der Forderung im Zusammenhang mit der (von 
der Klägerin gegenüber dem Gericht nun erstmals thematisierten) Nacher-
fassung des D.________ möglicherweise verjährt sei. Das Gericht verlang-
te hierauf von der Klägerin, eine detaillierte Gesamtaufstellung der Forde-
rung (soweit erforderlich mit Erläuterungen) vorzulegen.

Am 6. Februar 2023 kam dem Gericht eine Eingabe der Klägerin samt er-
gänzenden Unterlagen (siehe Akten der Klägerin act. IIB) sowie nach 
mehrmaliger Aufforderung am 27. April 2023 eine konkrete Zinsberechnung 
mit in der Folge einer Reduktion der Zinsforderung im Rahmen einer Kla-
geänderung von Fr. 72'825.50 auf Fr. 29'781.65 zu.

Mit Schreiben vom 19. Mai 2023 nahm der Beklagte zu den Eingaben der 
Klägerin Stellung, neu mit dem sinngemässen Antrag, die Klägerin sei auf 
die Reduktion der Zinsforderung von Fr. 72'825.50 auf Fr. 29'781.65 zu 
behaften. Diese Zinsberechnung scheine mathematisch zuzutreffen. Im 
Übrigen verwies der Beklagte auf die Klageantwort.

Am 7. Juli 2023 reichte die Klägerin Schlussbemerkungen ein. Diese wur-
den dem Beklagten am 19. Juli 2023 zugestellt.

Erwägungen:

1.

1.1 Die Klage wurde formgerecht bei dem gemäss Art. 73 Abs. 3 des 
Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche Alters-, Hinterlas-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 5

senen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) örtlich zuständigen Ge-
richt eingereicht. Die sachliche Zuständigkeit richtet sich nach Art. 73 
Abs. 1 BVG i.V.m. Art. 87 lit. c des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21). Bei der eingeklag-
ten Forderung (inkl. Mahn- und Inkassokosten sowie Verzugszins) handelt 
es sich um eine vorsorgerechtliche Streitigkeit zwischen einem Beitrags-
pflichtigen und einer Vorsorgeeinrichtung (vgl. BGE 114 V 102 E. 1b 
S. 105), womit die sachliche Zuständigkeit des urteilenden Gerichts gege-
ben ist (vgl. BVR 1991 S. 333 E. 2c). Weil auf dem ordentlichen Prozess-
weg zusätzlich auch die Beseitigung des Rechtsvorschlags verlangt wer-
den kann (Art. 79 SchKG), ist das angerufene Gericht auch für die Beurtei-
lung des von der Klägerin gestellten Rechtsöffnungsbegehrens zuständig. 

1.2 Zu prüfen ist die eingeklagte und von der Klägerin vorgängig in 
Betreibung gesetzte Forderung von Fr. 161'085.10 nebst Zins zu 5% seit 
4. Mai 2021 zuzüglich Zins von Fr. 72'825.50 – wobei infolge Klageände-
rung ein Zins von nunmehr Fr. 29'781.65 geltend gemacht wird – und eine 
Umtriebsentschädigung von Fr. 500.--. Weiter ist die Frage der Rechtsöff-
nung zu beurteilen.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 des kantonalen Geset-
zes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der 
Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1]).

2.

2.1 Die Vorsorgeeinrichtung legt die Höhe der Beiträge des Arbeitge-
bers und der Arbeitnehmer in den reglementarischen Bestimmungen fest. 
Der Beitrag des Arbeitgebers muss mindestens gleich hoch sein wie die 
gesamten Beiträge aller seiner Arbeitnehmer (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und 2 
BVG). Der Arbeitgeber schuldet der Vorsorgeeinrichtung die gesamten 
Beiträge (Art. 66 Abs. 2 Satz 1 BVG).

2.2 Nach Art. 41 Abs. 2 BVG verjähren Forderungen auf periodische 
Beiträge und Leistungen nach fünf, andere nach zehn Jahren. Die Artikel 

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129 - 142 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR; SR 220) sind an-
wendbar. Die Beitragsverjährungsfrist beginnt bei bestehendem An-
schlussverhältnis grundsätzlich nicht erst mit dem nachträglichen Ab-
schluss eines Vorsorgevertrags für einen bestimmten Arbeitnehmer, son-
dern bereits mit der Fälligkeit der Prämie für dessen beitragspflichtige Ar-
beitsleistung; der Fälligkeitstermin richtet sich dabei nach Art. 66 Abs. 4 
BVG oder nach Reglement (BGE 136 V 73 E. 3.3 S. 78). Hatte die Vorsor-
geeinrichtung wegen einer unentschuldbaren Meldepflichtverletzung des 
Arbeitgebers keine Kenntnis vom Bestand einer versicherungspflichtigen 
Anstellung, so wird die Fälligkeit der Beitragsforderungen jedoch bis zur 
(anrechenbaren) Kenntnisnahme aufgeschoben. Der Lauf der Verjährung 
nach Art. 41 Abs. 2 BVG beginnt indessen nur für Beitragsforderungen, die 
jünger als zehn Jahre sind; die einzelne Beitragsforderung verjährt auch bei 
Bejahung einer qualifizierten Meldepflichtverletzung und andauernd unver-
schuldet fehlender Kenntnis der Vorsorgeeinrichtung über den Beitrags-
tatbestand jedenfalls zehn Jahre nach ihrem (virtuellen) Entstehen; die wei-
ter als zehn Jahre zurückliegenden Beitragsforderungen sind absolut ver-
jährt (BGE 140 V 154 E. 6.3.1 S. 162 f., 136 V 73 E. 4.2 und 4.3 S. 79 ff.).

2.3 Gemäss Art. 66 Abs. 2 Satz 2 BVG kann die Vorsorgeeinrichtung 
für nicht rechtzeitig bezahlte Beiträge Verzugszinsen verlangen. Die Höhe 
der Verzugszinsen richtet sich in erster Linie nach der im Vorsorgevertrag 
getroffenen Parteivereinbarung und wo eine solche fehlt, nach den gesetz-
lichen Verzugsbestimmungen von Art. 102 ff. OR (SVR 1994 BVG Nr. 2 
S. 5 E. 3b aa; SZS 1990 S. 161 E. 4b). Gemäss Art. 102 OR gerät der 
Schuldner beim Fehlen einer Verfalltagsabrede durch Mahnung in Verzug. 
Ist der Schuldner mit der Zahlung einer Geldschuld in Verzug, so hat er 
Verzugszinsen von 5% zu bezahlen (BGE 127 V 377 E. 5e bb S. 390), so-
fern nicht ein höherer Verzugszins vereinbart worden ist (Art. 104 Abs. 1 
und 2 OR; Entscheid des Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG; 
heute Bundesgericht] vom 11. Dezember 2002, B 21/02, E. 6.1.1).

Nach dem klaren Wortlaut können Verzugszinsen nur auf nicht rechtzeitig 
bezahlten Beiträgen erhoben werden. Aus Art. 66 Abs. 2 BVG ergibt sich 
kein Anspruch auf Verzugszins in Bezug auf ausserordentliche Kosten re-

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 7

sp. Gebühren. Ebenso wenig belässt er Raum für das (subsidiäre) Heran-
ziehen von Art. 104 Abs. 1 OR (SVR 2020 BVG Nr. 26 S. 110 E. 3.2.1). 

2.4 Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG sehen die Kantone zur Beurteilung 
von Streitigkeiten aus dem Bereich des BVG ein einfaches, rasches und in 
der Regel kostenloses Verfahren vor; der Richter stellt den Sachverhalt von 
Amtes wegen fest. Es gilt somit der Untersuchungsgrundsatz, der besagt, 
dass das Gericht von Amtes wegen für die richtige und vollständige Fest-
stellung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen hat (BGE 138 V 86 
E. 5.2.3 S. 97, 125 V 193 E. 2 S. 195).

Der Untersuchungsgrundsatz wird beschränkt durch die Mitwirkungspflich-
ten der Parteien. Zu diesen gehört im Klageverfahren der beruflichen Vor-
sorge die Substanziierungspflicht, welche beinhaltet, dass die wesentlichen 
Tatsachenbehauptungen und -bestreitungen in den Rechtsschriften enthal-
ten sein müssen (BGE 138 V 86 E. 5.2.3 S. 97; SVR 2019 BVG Nr. 26 
S. 104 E. 5.3). Dementsprechend ist es einerseits Sache der klagenden 
Vorsorgeeinrichtung, die Beitragsforderung so weit zu substanziieren, dass 
sie überprüft werden kann. Der eingeklagte Forderungsbetrag ist zeitlich 
und masslich zu spezifizieren, also gestützt auf eine Forderungsübersicht 
zu behaupten, wie er sich zusammensetzt. In diesem Zusammenhang ver-
bietet es sich, dass das Berufsvorsorgegericht selber in den Akten nach 
denjenigen Positionen, die für die Beitragshöhe von Belang sind, forschen 
und eruieren muss, wie der Forderungsbetrag ermittelt wird (BGE 141 V 71 
E. 5.2.2 S. 79). Anderseits obliegt es der beklagten Arbeitgeberin, substan-
ziiert darzulegen, weshalb und gegebenenfalls in welchen Punkten die ein-
geklagte Beitragsforderung unbegründet bzw. unzutreffend ist. Soweit die 
eingeklagte Forderung hinreichend substanziiert ist, bleiben unsubstanziier-
te Bestreitungen unberücksichtigt; demgegenüber darf das Gericht eine 
Klage, soweit sie nicht hinreichend substanziiert und nachvollziehbar ist, 
trotz ungenügend sustanziierter oder gänzlich fehlender Bestreitung nicht 
gutheissen (SZS 2001 S. 562 E. 1a bb).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 8

3.

3.1 Die Klägerin hat nach mehrfacher Aufforderung zur Substanziie-
rung der eingeklagten Forderung samt konkreter Zinsberechnung mit den 
eingereichten Unterlagen Bestand und Höhe der geltend gemachten 
Ausstände mittlerweile überprüfbar belegt. So ist unbestritten und belegt, 
dass der Ausstand per 31. Dezember 2020 Fr. 15'337.70 betrug (siehe 
Klageantwort S. 4 Rz. 3 sowie die Inkassokontoauszüge in act. I B.5, B.8 
und act. IA B.13; siehe auch die entsprechenden Beitragsrechnungen 
[act. IIB B.1], Mahnungen [act. I B.6.1 - B.6.8] und Belastungsanzeigen 
hinsichtlich interner Inkassokosten [act. IA B.12.1 - 12.5]). Ebenso unbe-
stritten und belegt sind zusätzliche Beitragsausstände in Höhe von 
Fr. 145'747.40 aufgrund der nachträglichen Erfassung von D.________, 
den der Beklagte während der Dauer des Arbeitsverhältnisses trotz Bei-
tragspflicht von 1. November 2007 bis 1. Mai 2019 nie bei der Klägerin an-
gemeldet hatte (Klageantwort S. 4 Rz. 3 sowie act. I B.3; siehe auch act. IA 
B.3 f.). Gleiches gilt für die klageweise geltend gemachte Umtriebsent-
schädigung von Fr. 500.-- für das Betreibungsbegehren vom 4. Mai 2021, 
die – wie die aus den Kontoauszügen ersichtlichen früheren internen In-
kassokosten – ihre Grundlage im Kostenreglement findet (act. I B.1 S. 20 
Ziff. 2.1 [S. 5 des Anschlussvertrags vom November 2005]), welches der 
Beklagte im Rahmen des Anschlussvertrags als dessen integrierten Be-
standteil anerkannt hat (act. I B.1 S. 16 Ziff. 2.2 [S. 1 des Anschlussver-
trags vom November 2005]). Weiter ist erstellt und unbestritten, dass bei 
der Klageerhebung eine Zahlung des Beklagten vom 5. Mai 2021 von 
Fr. 9'692.20 noch nicht berücksichtigt wurde (siehe Eingabe der Klägerin 
vom 25. August 2021 sowie act. I B.5, B.8 und act. IA B.13). Der Ausstand 
betrug somit bei Klageerhebung nicht Fr. 161'085.10, sondern 
Fr. 151'392.90 (Fr. 15'337.70 + Fr. 145'747.40 ./. Fr. 9'692.20) zuzüglich 
noch nicht berücksichtigter Verzugszinsen und der Umtriebsentschädigung 
von Fr. 500.-- für das Betreibungsbegehren vom 4. Mai 2021 (exklusive 
Betreibungskosten).

3.2 Dass der Beklagte seinen ehemaligen Arbeitnehmer D.________ 
während der Dauer des Arbeitsverhältnisses trotz Beitragspflicht von 
1. November 2007 bis 1. Mai 2019 nie bei der Klägerin angemeldet hat, 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 9

stellt angesichts des damals in etwa gleich hohen oder gar höheren Jah-
resgehalts von D.________ im Vergleich zu den vom Beklagten gemelde-
ten Arbeitnehmern (vgl. act. IIB B.2) eine unentschuldbare (qualifizierte) 
Meldepflichtverletzung dar (zur Meldepflicht siehe act. I B.1 S. 17 Ziff. 4.1 
und 4.2 [S. 2 des Anschlussvertrags vom November 2005]). Dass er die 
Versicherungspflicht aus einfacher Fahrlässigkeit verkannt hätte, wird vom 
Beklagten denn auch nicht geltend gemacht. Die Klägerin hatte wegen die-
ser unentschuldbaren Meldepflichtverletzung keine Kenntnis vom Bestand 
dieser versicherungspflichtigen Anstellung, weshalb die Fälligkeit der be-
treffenden Beitragsforderungen (zur Fälligkeit siehe act. I B.1 S. 17 Ziff. 5.3 
[S. 2 des Anschlussvertrags vom November 2005]) bis zur (anrechenbaren) 
Kenntnisnahme aufgeschoben wurde (vgl. E. 2.2 hiervor). 

Anrechenbare Kenntnis vom von 1. November 2007 bis 1. Mai 2019 versi-
cherungspflichtigen Arbeitsverhältnis zwischen D.________ und dem Be-
klagten erhielt die Klägerin erstmals gegen Ende des Monats Dezember 
2020, als F.________ als Vertreter des ehemaligen Arbeitnehmers mit der 
Klägerin telefonischen Kontakt aufnahm (siehe Schreiben der C.________ 
vom 30. Dezember 2020: ʺ…erkundigte ich mich dieser Tage tel. bei ih-
nen…ʺ; act. IA B.3 S. 2) und sich herausstellte, dass D.________ trotz ver-
sicherungspflichtiger Anstellung im Anschlussvertrag des Beklagten nie 
gemeldet war. Zudem erhielt die Klägerin mit Schreiben vom 30. Dezember 
2020 (samt Beilagen) die detaillierten Angaben zur Anstellung und zum 
Einkommen des Versicherten ab 2007 (IK-Auszüge 2007-2009 und 
Lohnausweise 2010-2019; vgl. act. IA B.3 S. 1). Damit sind sämtliche Bei-
tragsforderungen im Zusammenhang mit der nachträglichen Erfassung von 
D.________ mit (virtuellem) Entstehen (Fälligkeit; BGE 140 V 154 E. 6.1 
S. 161) vor Ende Dezember 2010 und damit im Umfang von Fr. 35'794.-- 
verjährt (absolute Verjährungsfrist von zehn Jahren; vgl. E. 2.2 hiervor so-
wie act. I B.3). Insoweit beruft sich der Beklagte zu Recht auf die Ver-
jährung (siehe Klageantwort S. 7 Rz. 9 - 9.2). Mit Einleitung der Betreibung 
vom 4. Mai 2021 wurde die Verjährung unstrittig erstmals unterbrochen 
(act. I B.7). Soweit die Klägerin den verjährten Teil der Forderung als (se-
kundäre) Ansprüche aus Vertragsverletzung geltend machen will (vgl. Ein-
gabe der Klägerin vom 24. Mai 2022 S. 2 letzter Absatz), ist festzuhalten, 
dass für solche ebenfalls eine Verjährungsfrist von zehn Jahren gilt 

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(Art. 127 OR; vgl. BGE 136 V 73 E. 4.3 S. 80 und E. 5.3 S. 82). Unverjährte 
Ersatzansprüche für verjährte Beitragsforderungen fallen in vorliegender 
Konstellation mit qualifizierter Meldepflichtverletzung damit ausser Be-
tracht. Der Beklagte beruft sich somit auch in dieser Hinsicht zu Recht auf 
die Verjährung (siehe Stellungnahme des Beklagten vom 19. Mai 2023 
S. 2 f. Ziff. 5).

Die Forderungen mit Valuta vom 31. Dezember 2010 und später sind dem-
gegenüber allesamt unverjährt (vgl. Anschlussvertrag Ziff. 5.3; Fälligkeit der 
Jahresprämie für die Altersgutschriften per Jahresende) und somit noch 
effektiv einforderbar (vgl. BGE 136 V 73 E. 5.2.2 S. 82 sowie act. I B.3). 
Der unverjährte Ausstand ohne Verzugszinsen betrug somit bei Klageerhe-
bung noch Fr. 115'592.70 (Fr. 15'337.70 [Ausstand per 31. Dezember 2020 
– noch vor der nachträglichen Erfassung von D.________] ./. Fr. 6.20 darin 
auch nach der Zahlung des Beklagten vom 5. Mai 2021 noch enthaltener 
[von der Klägerin separat geltend gemachter; siehe Eingabe der Klägerin 
vom 25. April 2023] Zins für den Ausstand während des Jahres 2020 [vgl. 
act. I B.5] ./. Fr. 9'692.20 [Zahlung des Beklagten vom 5. Mai 2021; act. I 
B.5] + Fr. 109'953.40 [unverjährte Beitragsausstände aufgrund der 
nachträglichen Erfassung von D.________ {Fr. 145'747.40 ./. Fr. 35'794.--
}]) zuzüglich Fr. 500.-- Umtriebsentschädigung für das Betreibungsbegeh-
ren vom 4. Mai 2021 (exklusive Betreibungskosten).

3.3 Grundsätzlich verlangt die Klägerin auf den nicht rechtzeitig be-
zahlten Beiträgen zu Recht Zinsen (siehe E. 2.3 hiervor sowie act. I B.1 
S. 17 Ziff. 5.4 [S. 2 des Anschlussvertrags vom November 2005]; der gel-
tende Verzugszins von 5% wurde jeweils mit dem Versand der Beitrags-
rechnungen, Kontoauszügen, Zahlungserinnerungen und Mahnungen mit-
geteilt [siehe act. I B.3 S. 3, B.5 S.4, B.6.1 - B.6.8, B.8 S. 2; act. IA B.1.2, 
B.1.3, B.1.5, B.1.6, B.1.8, B.5, B.8.1 S. 2, B.8.2 S. 2, B.8.3 S. 2, B.8.4 S. 2, 
B.8.5 S. 3, B.8.6 S. 2, B.11.1 - B.11.5, B.13 S. 4 f.; act. IIB B.1 S. 2, 7,12, 
16, 20, 24, 28, 32, 36, 40, 44, 48; act. IB B.2; Akten des Beklagten act. IIA 
3]; überdies würde sich die Höhe des Verzugszinses bei fehlender regle-
mentarischer Grundlage nach Art. 104 Abs. 1 OR richten und ebenfalls 5% 
betragen [vgl. E. 2.3 hiervor]). Allerdings ist zu beachten, dass nach Art. 66 
Abs. 2 BVG die Vorsorgeeinrichtung einzig für nicht rechtzeitig bezahlte 

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Beiträge Verzugszinsen verlangen kann. Die mit Eingabe der Klägerin vom 
25. April 2023 eingereichte Berechnung der Verzugszinsen auf den unver-
jährten Beiträgen für die nachträgliche Versicherung von D.________ 
(act. IB B.3) für die Zeit bis 4. Mai 2021, dem Datum der Betreibung, ist für 
die Beiträge mit Fälligkeitsdatum ab 31. Dezember 2011 nicht zu bean-
standen und gibt zu keinen Bemerkungen Anlass (vgl. Eingabe des Beklag-
ten vom 19. Mai 2023 S. 4 Ziff. V.). Hinzu kommen jedoch noch die Ver-
zugszinsen für die unverjährten Beiträge mit Fälligkeit am 31. Dezember 
2010 und 1. Januar 2011 (vgl. E. 3.2 letzter Absatz hiervor) und damit Ver-
zugszins in Höhe von Fr. 3'465.85 (Fr. 6'700.90 x 5% / 360 Tage x 
3724 Tage seit Fälligkeit bis 4. Mai 2021) und Fr. 3'910.50 (Fr. 7'562.60 x 
5% / 360 Tage x 3723 Tage seit Fälligkeit bis 4. Mai 2021). Dies ergibt Ver-
zugszinsen auf den unverjährten Beiträgen für die nachträgliche Versiche-
rung von D.________ für die Zeit bis 4. Mai 2021 in Höhe von total 
Fr. 36'887.75 (die Verzugszinsen gemäss der Berechnung in act. IB B.3 
von Fr. 29'511.40 + Fr. 3'465.85 + Fr. 3'910.50). 

Zu den Verzugszinsen auf den unverjährten Beiträgen für die nachträgliche 
Versicherung von D.________ für die Zeit bis 4. Mai 2021 hat die Klägerin 
zu Recht den Zins für den Ausstand während des Jahres 2020 von Fr. 6.20 
gemäss Kontoauszug (siehe act. I B.5 S. 3) sowie Verzugszins für den 
Ausstand per 31. Dezember 2020 (vor der nachträglichen Versicherung 
von D.________) hinzugerechnet. Dabei ist jedoch zu beachten, dass in 
diesem Ausstand noch die Zinsbelastung für das Jahr 2019 von Fr. 216.95 
und Mahnungskosten von Fr. 300.-- enthalten waren (vgl. act. I B.5). Da 
Verzugszinsen nur auf nicht rechtzeitig bezahlten Beiträgen erhoben wer-
den können (vgl. E. 2.3 Abs. 2 hiervor), sind auf diesen Beträgen keine 
Verzugszinsen geschuldet, womit sich der Verzugszins für den Ausstand 
per 31. Dezember 2020 (vor der nachträglichen Versicherung von 
D.________) auf Fr. 255.15 reduziert (5% auf Fr. 14'814.55 [Fr. 15'331.50 
./. Fr. 216.95 ./. Fr. 300.--] von 1. Januar 2021 bis 4. Mai 2021; vgl. Eingabe 
der Klägerin vom 25. April 2023). 

Zusammenfassend resultiert eine berechtigte Zinsforderung von 
Fr. 37'149.10 (Fr. 36'887.75 + Fr. 6.20 + Fr. 255.15) anstelle der in Betrei-
bung gesetzten Fr. 72'825.50 (vgl. act. I B.7) zuzüglich 5% Verzugszins seit 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 12

4. Mai 2021 auf Fr. 115'592.70 (vgl. E. 3.2 hiervor). Dass die Klägerin im 
Rahmen einer Klageänderung ihre Zinsforderung für die Zeit bis 4. Mai 
2021 auf Fr. 29'781.65 reduziert hat (siehe Eingabe der Klägerin vom 
25. April 2023), ändert daran nichts, ist das kantonale Berufsvorsorgege-
richt innerhalb des (mit der betreffenden Eingabe unverändert gebliebenen) 
Streitgegenstandes doch nicht an die Parteibegehren im Klageverfahren 
gebunden (BGE 135 V 23).

3.4 Nach dem Dargelegten ist die Klage teilweise gutzuheissen und 
der Beklagte zu verurteilen, der Klägerin Fr. 115'592.70 nebst Zins zu 5% 
seit 4. Mai 2021 zuzüglich Zins von Fr. 37'149.10 und Fr. 500.-- Umtriebs-
entschädigung für das Betreibungsbegehren vom 4. Mai 2021 zu bezahlen. 
In diesem Umfang ist der in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts 
E.________ erhobene Rechtsvorschlag aufzuheben und der Klägerin die 
definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Die Kosten des Betreibungsverfahrens 
kann die Klägerin schliesslich von den Zahlungen des Beklagten vorab 
erheben (Art. 68 Abs. 2 SchKG).

4.

4.1 Gemäss Art. 73 Abs. 2 BVG soll das Verfahren vor dem kantona-
len Gericht in der Regel kostenlos sein. Allerdings gilt auch ohne ausdrück-
liche gesetzliche Grundlage als allgemeiner Grundsatz des Bundessozial-
versicherungsrechts, dass diese Kostenfreiheit im Falle mutwilliger oder 
leichtsinniger Prozessführung eingeschränkt werden kann (BGE 124 V 285 
E. 3a S. 287). Leichtsinnige oder mutwillige Prozessführung kann vorlie-
gen, wenn die Partei ihre Stellungnahme auf einen Sachverhalt abstützt, 
von dem sie weiss oder bei der ihr zumutbaren Sorgfalt wissen müsste, 
dass er unrichtig ist. Mutwillige Prozessführung kann auch etwa angenom-
men werden, wenn eine Partei eine ihr in dieser Eigenschaft obliegende 
Pflicht (z.B. Mitwirkungs-, Unterlassungspflicht) verletzt oder wenn sie noch 
vor der Rekursbehörde an einer offensichtlich gesetzwidrigen Auffassung 
festhält (BGE 124 V 285 E. 4b S. 288, 112 V 333 E. 5a S. 334; SVR 2007 
IV Nr. 19 S. 69 E. 2.2).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 13

Die Klägerin hat vorliegend ihre Forderung in der Klageschrift vom 12. Juli 
2021 nicht ansatzweise substanziiert und darin beispielsweise mit keinem 
Wort erwähnt, dass der Hauptteil der Forderung auf die nachträgliche Er-
fassung des D.________ zurückzuführen ist. Betragsmässig hat sie die 
Forderungssumme in ihren Rechtsschriften mehrfach geändert, wobei sie 
von selbst vorgenommenen Anpassungen in späteren Rechtsschriften oh-
ne Begründung wieder abgewichen ist (vgl. die Eingaben der Klägerin vom 
12. Juli 2021, 25. August 2021, 24. Mai 2022, 2. Februar 2023 und zumin-
dest indirekt 25. April 2023). Eine detaillierte Gesamtaufstellung im Sinne 
einer Forderungsübersicht samt Erläuterungen in einer der Rechtschriften 
(neben den eingereichten Kontoauszügen und weiteren Belegen) blieb sie 
bis zum Schluss schuldig. Auch die geforderte konkrete Zinsberechnung 
nahm die Klägerin erst nach mehrmaliger Aufforderung (mit in der Folge 
erheblicher Reduktion der Zinsforderung; siehe Eingabe der Klägerin vom 
25. April 2023) vor. Nach dem Dargelegten hat die Klägerin die ihr oblie-
genden Mitwirkungspflichten verletzt und dem Gericht wie auch dem Be-
klagten dadurch erheblichen Zusatzaufwand verursacht. Die Prozess-
führung der Klägerin muss damit unabhängig vom Ausgang des Verfahrens 
als leichtsinnig wenn nicht gar mutwillig qualifiziert werden, was es rechtfer-
tigt, ihr einen Teil der Verfahrenskosten aufzuerlegen. Der Beklagte ist 
demgegenüber seinen Mitwirkungspflichten im vorliegenden Verfahren 
nachgekommen, weshalb ihm keine Verfahrenskosten aufzuerlegen sind. 
Der von der Klägerin zu tragende Teil der Verfahrenskosten wird gerichtlich 
ermessensweise auf pauschal Fr. 2'000.-- festgelegt. 

4.2 Das BVG regelt nicht, ob und unter welchen Voraussetzungen ein 
Anspruch auf Parteientschädigung besteht. Das Eidgenössische Versiche-
rungsgericht (heute Bundesgericht) hat festgestellt, dass der Grundsatz, 
wonach obsiegende Sozialversicherungsträger keinen Anspruch auf eine 
Parteientschädigung zu Lasten der versicherten Person haben, auch im 
erstinstanzlichen Verfahren der beruflichen Vorsorge gilt (BGE 126 V 143 
E. 4b S. 150). Im Übrigen sind die Parteikosten gemäss Art. 109 Abs. 1 
VRPG nach Massgabe des Unterliegens auf die Parteien zu verlegen. An-
gesichts des massiven Überklagens der Klägerin resp. ihres teilweisen Un-
terliegens und des dem Beklagten durch ihre leichtsinnige oder gar mutwil-
lige Prozessführung (vgl. E. 4.1 hiervor) verursachten Zusatzaufwands, hat 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 14

die Klägerin dem Beklagten trotz ihres teilweisen Obsiegens ermessens-
weise pauschal Fr. 4'000.-- an die Parteikosten zu bezahlen. 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 27. Nov. 2023, BV/21/533, Seite 15

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Klage wird teilweise gutgeheissen und der Beklagte verurteilt, der 
Klägerin Fr. 115'592.70 nebst Zins zu 5% seit 4. Mai 2021 zuzüglich 
Zins von Fr. 37'149.10 und die in Betreibung gesetzte Umtriebsent-
schädigung von Fr. 500.-- zu bezahlen. In diesem Umfang wird der in 
der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamts E.________ erhobene 
Rechtsvorschlag aufgehoben und der Klägerin die definitive Rechtsöff-
nung erteilt. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

2. Der Klägerin werden im Umfang von Fr. 2'000.-- Verfahrenskosten 
auferlegt.

3. Die Klägerin hat dem Beklagten Fr. 4'000.-- an die Parteikosten zu 
bezahlen.

4. Zu eröffnen (R):
- Helvetia Sammelstiftung für Personalvorsorge 
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beklagten 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Zur Kenntnis:
- Bernische BVG- und Stiftungsaufsicht (BBSA), Belpstrasse 48, 

Postfach, 3000 Bern 14

Der Kammerpräsident: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.