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**Case Identifier:** 473bacce-9625-5da6-b3da-a40803206b1d
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-20
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 20.09.2018 720 18 23/253
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_720-18-23-253_2018-09-20.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 20. September 2018 (720 18 23 / 253) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Invalidenversicherung 

 

 

Würdigung der Arztberichte 

 

 
Besetzung Präsidentin Doris Vollenweider, Kantonsrichterin Elisabeth Berger 

Götz, Kantonsrichter Beat Hersberger, Gerichtsschreiber Daniel 
Gfeller 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführer, vertreten durch Dr. Caroline Franz Wald-
ner, Advokatin, Behindertenforum, Bachlettenstrasse 12, 4054 Basel 

  
 
gegen 
 
 

 IV-Stelle Basel-Landschaft, Hauptstrasse 109, 4102 Binningen, 
Beschwerdegegnerin 
 

  
  
Betreff IV-Rente 
 
 
 
A. Der 1957 geborene A.____ war vom 1. April 1983 bis zum 31. Januar 2017 als Leiter 
Instandstellung der B.____ angestellt. Am 25. September 2014 meldete er sich unter Verweis 
auf Rückenbeschwerden und drei Rückenoperationen im Jahre 2014 aufgrund einer Spinalste-
nose bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Aufgrund der 
ihm ab dem 19. November 2013 attestierten vollen Arbeitsunfähigkeit entrichtete die C.____ ein 
Krankentaggeld. Im März 2015 startete A.____ im Rahmen des Eingliederungsprozesses der 
Invalidenversicherung ein Arbeitstraining in der B.____ mit einem Anfangspensum von 50 %. 

 

 
 
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Durch eine unvorhergesehene Operation (als Folge der arteriellen Verschlusskrankheit, PAVK) 
wurde die Wiedereingliederung jedoch verzögert und er konnte seine bisherige Tätigkeit erst ab 
dem 13. Juli 2015 erneut mit voller Belastung zu 100 % ausüben. Aufgrund der daraufhin fol-
genden positiven Entwicklung wurde ihm von den B.____ per 1. September 2015 ein neuer Ar-
beitsvertrag (zu den bisherigen Konditionen) ausgestellt, womit der Fall bei der Arbeitsvermitt-
lung der Invalidenversicherung erfolgreich abgeschlossen wurde. Aufgrund starker Schmerzen 
und einer eingeschränkten Gehfähigkeit konnte A.____ die Arbeitstätigkeit jedoch nur für kurze 
Zeit ausüben, weshalb ihm kurz darauf erneut eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit attestiert 
wurde. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle dem Versicherten 
mit Verfügung vom 13. Dezember 2017 eine befristete halbe Rente vom 1. März bis 31. August 
2015 zu.  
 
B. Gegen diese Verfügung erhob A.____, vertreten durch Advokatin Dr. Caroline Franz 
Waldner, am 19. Januar 2018 Beschwerde beim Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung 
Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Darin beantragte er, es sei die angefochtene Verfü-
gung aufzuheben und ihm ab dem 1. März 2015 eine ganze Rente zuzusprechen. Eventualiter 
sei durch das Gericht ein polydisziplinäres Gutachten einzuholen und gestützt darauf den Inva-
liditätsgrad zu ermitteln. Ferner seien gestützt auf Art. 78 Abs. 3 IVV die Kosten für die Erstel-
lung der ärztlichen Berichte von Dr. D.____ und Dr. E.____ vom 14. Februar 2017, 23. April 
2016, 19. März 2017 und 11. Dezember 2017 zu vergüten. Mit Schreiben vom 2. Mai 2018 teilte 
der Beschwerdeführer mit, dass Dr. D.____ und Dr. E.____ auf die Einreichung einer Honorar-
note verzichten würden. 
 
C. In ihrer Vernehmlassung vom 28. März 2018 schloss die IV-Stelle auf Abweisung der 
Beschwerde.  
 
D. Mit Replik vom 17. April 2018 und Duplik vom 23. Mai 2018 hielten die Parteien an 
ihren jeweiligen Rechtsbegehren fest.  
 
E.  Mit Schreiben vom 31. Mai 2018 beantragte der Beschwerdeführer die Durchführung 
einer mündlichen Verhandlung. Nachdem das Kantonsgericht diesen Antrag mit Verfügung vom 
1. Juni 2018 abgewiesen hat, beantragte der Beschwerdeführer die Verfügung in Wiedererwä-
gung zu ziehen. Mit Schreiben vom 12. Juni 2018 verfügte das Kantonsgericht, dass eine 
mündliche Verhandlung durchgeführt werde.  
 
F. Anlässlich der heutigen Parteiverhandlung halten die Parteien an ihren Rechtsbegeh-
ren fest. Auf die Ausführungen der Parteien wird – soweit notwendig – im Rahmen der Erwä-
gungen eingegangen. 
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g :  
 

1. Gemäss Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG) 
vom 19. Juni 1959 können Verfügungen der kantonalen IV-Stellen direkt vor dem Versiche-

 

 
 
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rungsgericht am Ort der IV-Stelle angefochten werden. Anfechtungsobjekt des vorliegenden 
Verfahrens bildet eine Verfügung der IV-Stelle Basel-Landschaft, sodass die örtliche Zuständig-
keit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut § 54 Abs. 1 lit. b des Gesetzes 
über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO) vom 16. Dezember 1993 beur-
teilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons 
Beschwerden gegen Verfügungen der kantonalen IV-Stelle. Es ist somit auch sachlich zur Be-
handlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die – im Übrigen frist- und formgerecht 
erhobene – Beschwerde des Versicherten vom 19. Januar 2018 ist demnach einzutreten. 
 
2.1 Anspruch auf eine Rente haben nach Art. 28 Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbs-
fähigkeit oder ihre Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch zumutbare Ein-
gliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a), während 
eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig 
gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid sind (lit. c).  
 
2.2 Nach Art. 6 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs-
rechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 ist die Arbeitsunfähigkeit die durch eine Beeinträchtigung 
der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfä-
higkeit, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1). Bei 
langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich 
berücksichtigt (Satz 2). Als Invalidität gilt nach Art. 8 ATSG die voraussichtlich bleibende oder 
längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit. Sie kann im IV-Bereich Folge 
von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Unter Erwerbsunfähigkeit 
ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verur-
sachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt 
zu verstehen (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit 
sind nach Art. 7 Abs. 2 ATSG ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen (Satz 1). Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objekti-
ver Sicht nicht überwindbar ist (Satz 2).  
 
2.3 Die Annahme einer allenfalls invalidisierenden psychischen Gesundheitsbeeinträchti-
gung setzt eine fachärztlich (psychiatrisch) gestellte Diagnose nach einem wissenschaftlich an-
erkannten Klassifikationssystem voraus (BGE 131 V 50 E. 1.2, 130 V 398 ff. E. 5.3 und E. 6). 
Zu betonen ist, dass im Kontext der rentenmässig abzugeltenden psychischen Leiden belas-
tenden psychosozialen Faktoren sowie soziokulturellen Umständen kein Krankheitswert zu-
kommt. Ein invalidisierender Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 8 ATSG in Verbindung mit 
Art. 4 Abs. 1 IVG setzt in jedem Fall ein medizinisches Substrat voraus, das die Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Ist eine psychische Störung von Krankheitswert 
schlüssig erstellt, kommt der weiteren Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls 
bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens wil-
lensmässig erwartet werden kann, zu arbeiten und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 
299 E. 5a mit Hinweisen). Zur Annahme einer durch eine psychische Gesundheitsbeein-
trächtigung verursachten Erwerbsunfähigkeit genügt es also nicht, dass die versicherte Person 

 

 
 
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nicht hinreichend erwerbstätig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwer-
tung der Arbeitsfähigkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder – als alternative Vo-
raussetzung – sogar für die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; vgl. auch BGE 127 V 298 
E. 4c in fine). 
 
3. Für die Bemessung der Invalidität von erwerbstätigen Versicherten ist Art. 16 ATSG 
anwendbar (Art. 28a Abs. 1 IVG). Danach wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades das 
Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchfüh-
rung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 
zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkom-
men), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht 
invalid geworden wäre (Valideneinkommen). Der Einkommensvergleich hat in der Regel in der 
Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig möglichst 
genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden. Aus der Einkommensdifferenz lässt 
sich der Invaliditätsgrad bestimmen (allgemeine Methode des Einkommensvergleichs; BGE 128 
V 30 E. 1). 
 
4. Ausgangspunkt der Ermittlung des Invaliditätsgrades im Erwerbsbereich bildet die Fra-
ge, in welchem Ausmass die versicherte Person aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchti-
gungen arbeitsunfähig ist.  
 
4.1 Bei der Feststellung des Gesundheitszustandes und der Beurteilung der Arbeitsfähig-
keit der versicherten Person ist die Verwaltung (und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unter-
lagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu 
stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen 
und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versi-
cherte Person arbeitsunfähig ist. Im Weiteren sind die ärztlichen Auskünfte eine wichtige Grund-
lage für die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zu-
gemutet werden können (BGE 132 V 99 E. 4 mit weiteren Hinweisen). 
 
4.2 Das Gericht hat die medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungs-
prozess gültigen Grundsatz der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) – wie alle an-
deren Beweismittel – frei, d.h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und 
pflichtgemäss zu würdigen. Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismit-
tel, unabhängig von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob 
die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs ge-
statten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den 
Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzu-
geben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich 
des Beweiswertes eines Arztberichtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen 
Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwer-
den berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darle-
gung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

 

 
 
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einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind 
(BGE 134 V 232 E. 5.1; 125 V 352 E. 3a, 122 V 160 E. 1c).  
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.5). So kommt beispielsweise Berichten und Gutachten versi-
cherungsinterner Fachpersonen nicht derselbe Beweiswert zu wie einem im Verfahren nach 
Art. 44 ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgut-
achten. An die Beweiswürdigung sind deshalb strenge Anforderungen zu stellen, wenn ein Ver-
sicherungsfall ohne Einholung eines externen Gutachtens entschieden werden soll. Bestehen 
auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen 
ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen (BGE 135 V 465 E. 
4.4 am Ende, mit Hinweis; Urteil des Bundesgerichts vom 26. März 2015, 8C_879/2014, E. 5.3). 
 
5. Zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit des Beschwerde-
führers liegen im Wesentlichen folgende ärztliche Unterlagen vor: 
 
5.1 Dr. med. D.____, Oberärztin, F.____-spital, Spinale Chirurgie, hat als behandelnde 
Fachärztin am 9. Februar 2016 festgestellt, dass eine komplexe Situation mit erheblichen Ein-
schränkungen seitens der Wirbelsäulenproblematik nach Fusionsoperation und persistierender 
Parese sowie Schmerzen im Bereich der linken unteren Extremität bestehe. Die Symptomatik 
durch die angiologische Problematik komme dazu, mit mehrfachen operativen Eingriffen, teils 
auch mit komplikativem Verlauf. Insgesamt sei der Beschwerdeführer jetzt über zwei Jahre 
nicht mehr über einen längeren Zeitraum in seinem Beruf als Instandhaltungsleiter tätig gewe-
sen. Ein Arbeitsversuch sei gescheitert. Von der Gesamtsituation her müsse man sagen, dass 
er mit Sciherheit nicht mehr zu 100 % in seinen zuletzt ausgeübten Beruf zurückkehren könne. 
Strikt zu vermeiden seien sämtliche wirbelsäulenbelastenden Tätigkeiten, ebenso Zwangshal-
tungen, jegliches Überkopfarbeiten, längeres Sitzen, Stehen oder Gehen. Eine Verbesserung 
der Gesamtsituation sei nicht mehr zu erwarten.  
 
5.2  Mit Arztbericht vom 9. Juni 2016 führt der RAD-Arzt Dr. med. G.____, FMH Orthopädi-
sche Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, aus, dass nach einer vorüberge-
henden 100%igen Arbeitsunfähigkeit mit anschliessend 50%iger Arbeitsfähigkeit in der ange-
stammten Tätigkeit als Leiter Instandhaltung ab 2. Februar 2016 wieder eine 100%ige Arbeits-
fähigkeit bestehe. Die eher pessimistische Beurteilung von Dr. D.____ betreffend beruflicher 
Wiedereingliederung könne aus versicherungsmedizinischer Sicht nicht bestätigt werden. Kon-
krete Funktionsausfälle, die in einer rückenangepassten Tätigkeit massgeblich einschränkend 
wirkten, würden genau betrachtet nicht festgestellt. Möglicherweise habe sich Dr. D.____ ver-
stärkt auf die subjektiven Beschwerden des Versicherten abgestützt. Die konkret objektivierba-
ren Befunde würden unter funktionell-ergonomischer Betrachtung keine Funktionseinschrän-
kungen mit limitierender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit er-
kennen lassen. Die angestammte Tätigkeit sei schwerpunktmässig sitzend mit wechselbelas-

 

 
 
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tenden Anteilen, wobei einseitige Rückenbelastungen, wie eben längeres Sitzen durch eine 
Arbeitsplatzanpassung zum Beispiel mit höhenverstellbarem Pult verhindert werden könnten. 
Für eine solche Tätigkeit habe Dr. D.____ durchaus eine Arbeitsfähigkeit eingeräumt, sie habe 
sich aber quantitativ nicht festgelegt. Die belastungsabhängig auftretende Fussheberschwäche 
und die polyneuropathisch imponierenden Sensibilitätsstörungen der unteren Extremitäten, die 
im Zusammenhang mit dem insulinpflichtigen Diabetes mellitus erklärt werden, hätten in einer 
angepassten Tätigkeit keine zusätzlichen Einschränkungen zur Folge. Vergleichbares könne 
auch für das Herz-Kreislaufprofil eines generell einstellbaren Hypertonus und für die koronare 
Herzerkrankung gelten. Zusammenfassend seien aus RAD-orthopädischer Sicht keine mass-
geblichen Funktionseinschränkungen objektivierbar, die den Versicherten in seiner zuletzt aus-
geübten Tätigkeit relevant einschränken könnten. Spätestens ab dem Zeitpunkt der neurologi-
schen Abklärung vom 18. Februar 2015 könne versicherungsmedizinisch wieder eine unlimitier-
te Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit zugemutet werden. Ausgenommen sei die 
Zeit der angiologischen Interventionen am 8. und  April 2015 und jeweils 3 Wochen nachher. 
Bezüglich der subjektiv unverändert imponierenden Rückenbeschwerden würden die Bemü-
hungen der Behandler letztlich nur noch um die subjektiven Beschwerden bei im Verlauf eigent-
lich unveränderten objektiven Befunden kreisen. Diese Beschwerden hätten allerdings keine 
massgebliche und dauerhafte Limitierung der Arbeitsfähigkeit zur Folge.  
 
5.3 Gemäss Bericht von Dr. med. E.____, FMH Innere Medizin und FMH Infektiologie, vom 
11. Dezember 2017 sei die Arbeitsfähigkeit nur in einer polydisziplinären Begutachtung aussa-
gekräftig zu bestimmen, dabei sollten die Fachrichtungen Orthopädie, Psychiatrie, Innere Medi-
zin und Angilogie berücksichtigt werden. Der Versicherte leide an einer persistierenden radiku-
lären Symptomatik mit einem radikulären Reizsyndrom L5/s1, an einem schwer einstellbaren 
Diabetes mellitus, aktuell mit hohen Insulindosen, welche verhindern würden, dass der Be-
schwerdeführer relevant an Gewicht abnehmen könne, was aber für die Besserung seiner Be-
schwerden am Bewegungsapparat essentiell wäre. Zudem würde eine gemischte Polyneuropa-
thie mit täglichen Schmerzen im Bereich beider unterer Extremitäten, eine arterielle Verschluss-
krankheit an beiden unteren Extremitäten, eine koronare Herzerkrankung, die ihn in der Bewe-
gungs- und Leistungsfähigkeit einschränke, sowie eine zunehmende depressive Entwicklung in 
den letzten Jahren bestehen.  
 
5.4 Mit Schreiben vom 1. März 2018 attestiert Dr. D.____ eine 100%ige Arbeitsfähigkeit 
(recte Arbeitsunfähigkeit) in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit. Für eine angepasste Tätigkeit mit 
einer wechselnden Arbeitshaltung und ohne spezifische Wirbelsäulenbelastung erachtet sie den 
Beschwerdeführer als zu 30 % arbeitsfähig.  
 
5.5 Dr. G.____ hält in seiner Stellungnahme vom 4. Mai 2018 zu den Berichten der behan-
delnden Ärzte – wie bereits auch in seinem Bericht vom 9. Februar 2018 – an seiner Einschät-
zung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit fest. 
 
6.1 Der Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, dass auf die Sichtweise des RAD-
Arztes nicht abgestellt werden könne. Ausgehend von einer theoretischen, höchstens 50%igen 
Arbeitsfähigkeit in einer angepassten körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit sei al-

 

 
 
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lenfalls eine Anstellung im Hilfsarbeiterbereich denkbar. Allerdings würde dies für jemanden, 
der über 30 Jahre eine Leitungsfunktion ausgeübt habe, eine unzumutbare Härte darstellen. 
Darum sei eine subjektive Unzumutbarkeit für einen solchen Berufswechsel anzunehmen. Ein 
Einkommensvergleich auf der Basis einer 50%igen Hilfsarbeit würde unter Einbezug eines lei-
densbedingten Abzugs von 15 % einen 76%igen bzw. 74%igen Invaliditätsgrad und damit einen 
Anspruch auf eine ganze Rente ergeben. Falls das Gericht nicht auf die Einschätzung der be-
handelnden Ärzte abstellen würde, werde darauf hingewiesen, dass auf RAD-Berichte nicht 
abgestellt werden dürfe, wenn uneinheitliche Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit vorliegen 
würden.  
 
6.2  Wie bereits ausgeführt (vgl. oben E. 4.3) trifft es zu, dass nach bundesgerichtlicher 
Rechtsprechung auf das Ergebnis versicherungsinterner ärztlicher Abklärungen – zu denen die 
vorliegenden RAD-Berichte gehören – nicht abgestellt werden kann, wenn auch nur geringe 
Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit bestehen. Solche Zweifel sind im vorliegen-
den Verfahren zu bejahen. Einerseits hat Dr. G.____ den Versicherten nicht selber untersucht 
und er stützt sich bei seinen Berichten einzig auf die Akten. Andererseits bestehen verschiede-
ne Gesundheitsbeschwerden mit gegenseitigen Wechselwirkungen, zu denen Dr. G.____ als 
Facharzt für Orthopädische Chirurgie nicht umfassend Auskunft geben kann, namentlich auch 
in Bezug auf die Einschränkungen für eine Erwerbstätigkeit insgesamt. Dazu kommt, dass er 
offenbar bei der angestammten Tätigkeit von einer optimal angepassten Beschäftigung aus-
geht, unter der falschen Annahme, dass die Tätigkeit vorwiegend vom Schreibtisch aus zu erle-
digen und den Einschränkungen mit einem höhenverstellbaren Pult begegnet werden könnte. 
Dazu hat der Versicherte dem Gericht eine Stellungnahme seines ehemaligen Vorgesetzten, 
dem Leiter Betriebe und Qualität der B.____, vom 18. April 2018 eingereicht. Daraus ergibt 
sich, dass der Versicherte unter anderem folgende Aufgaben hat erfüllen müssen: Strategi-
sches Unterhaltsmanagement, Sicherstellung, Umsetzung und Instandhaltung in allen Gebäu-
den auf dem B.___-Campus und Mitarbeit in sämtlichen Bauprojekten auf dem Campus und in 
den 12 Aussenstandorten in H.____, Projektarbeit bei Neubauten und Arealprojekten, Schnitt-
stelle zu Gärtnerei sowie Bau und Sicherheit. Die Funktion Instandhaltung könne nicht nur vom 
Büro aus organisiert werden. Im kleinen Team von acht Personen müsse jeder mitanpacken. 
Der Campus mit X.____ m2 und seinen Y.____ Gebäuden erfordere Präsenz vor Ort, was mit 
langen Laufwegen verbunden sei. Ein Grossteil der Gebäude sei unterirdisch verbunden. In den 
Untergeschossen seien die grossen Haustechnikanlagen untergebracht. Die Kontrolle dieser 
Anlagen erfordere ein regelmässiges Treppensteigen. Der Büroanteil liege bei ungefähr 40 %. 
Die Beschwerdegegnerin führt dagegen aus, dass in einer früheren Stellenbeschreibung der 
Anteil an Bürotätigkeit wesentlich höher eingestuft worden sei. Aufgrund der sogenannten „Aus-
sage der ersten Stunde“ müsse auf die frühere Stellenbeschreibung abgestellt werden. Diesbe-
züglich ist festzuhalten, dass die Stellenbeschreibungen nicht vom Beschwerdeführer selbst, 
sondern zuerst von einer HR-Mitarbeiterin und später vom ehemaligen Vorgesetzten des Be-
schwerdeführers stammen. Damit kommt das Prinzip der „Aussage der ersten Stunde“, wonach 
ursprüngliche Aussagen eher unverfälscht sind, nicht zur Anwendung. Zudem ist mit dem Be-
schwerdeführer davon auszugehen, dass der Vorgesetzte näher an der Arbeit des Beschwerde-
führers ist als eine HR-Mitarbeiterin. Es ist demzufolge vom Stellenprofil gemäss Beschreibung 
durch den Vorgesetzten auszugehen. Dr. G.____ gibt nach Eingang des neuen Stellenprofils 

 

 
 
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denn auch an, dass – falls die angestammte Tätigkeit tatsächlich nicht mehr zumutbar wäre – 
die unlimitierte Zumutbarkeit in einer entsprechend angepassten Tätigkeit nicht tangiert sei.  
 
Die IV-Stelle hat in der angefochtenen Verfügung bezüglich der Ermittlung des Invalidenein-
kommens folglich zu Recht nicht mehr darauf abgestellt, was der Versicherte in seiner ange-
stammten Beschäftigung verdienen könnte und ist von den Tabellenlöhnen der Schweizeri-
schen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik ausgegangen. Sie hat auf 
das Kompetenzniveau 4 für Tätigkeiten mit komplexer Problemlösung und Entscheidungsfin-
dung im Sektor Baugewerbe abgestellt und hat, abgesehen von einer vorübergehenden Phase 
mit einer 50%igen Arbeitsfähigkeit, ein volles Pensum als zumutbar erachtet. Dabei kann sie 
sich allerdings einzig auf die Einschätzung von Dr. G.____ abstützen, welche aber nicht durch-
gehend nachvollziehbar ist. Nicht in Zweifel gezogen werden kann insbesondere, dass der Ver-
sicherte trotz der diversen operativen Eingriffe nicht schmerzfrei ist und eine Optimierung von 
Körpergewicht und Kondition bei vorhandenem Diabetes mellitus und Herzproblemen nicht oh-
ne weiteres zu erreichen ist. Dies scheint der RAD-Arzt zu übersehen. Er scheint von der Hypo-
these auszugehen, dass der Versicherte ohne weiteres in der Lages ist, ein 100%-Pensum zu 
leisten, während die behandelnden Ärzte die Situation differenzierter analysieren und dabei je 
aus ihrem Fachgebiet heraus zu abweichenden Schlüssen gelangen. Bei diesem hier vorlie-
genden komplexen Beschwerdebild reichen die Aktenberichte des orthopädischen Chirurgen 
Dr. G.____ nicht als Grundlage zur Bemessung des IV-Grades. Aufgrund der grossen Differen-
zen zwischen RAD-Arzt und den in die Behandlung involvierten Spezialärzten müssen zwin-
gend weitere medizinische Abklärungen durch externe Fachpersonen erfolgen. Bei einem der-
art vielfältigen Beschwerdebild wäre es Aufgabe der IV-Stelle gewesen, weitere Abklärungen 
vorzunehmen. Demgemäss ist die Angelegenheit an die IV-Stelle zurückzuweisen, damit sie ein 
polydisziplinäres Gutachten einhole.  
 
7. Der Beschwerdeführer wurde anlässlich der heutigen Parteiverhandlung auf eine mög-
liche reformatio in peius hingewiesen. Er hat explizit an seiner Beschwerde festgehalten.  
 
8.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis Satz 1 IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten 
um die Bewilligung oder die Verweigerung von IV-Leistungen vor dem kantonalen Versiche-
rungsgericht kostenpflichtig. Nach § 20 Abs. 3 Satz 2 VPO werden die Verfahrenskosten in der 
Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Ausmass auferlegt. Bei diesem Ausgang 
des Verfahrens ist die IV-Stelle unterliegende Partei, weshalb sie grundsätzlich die Verfahrens-
kosten zu tragen hätte. In diesem Zusammenhang ist allerdings zu beachten, dass laut § 20 
Abs. 3 Satz 3 VPO den Vorinstanzen – vorbehältlich des hier nicht interessierenden § 20 Abs. 4 
VPO – keine Verfahrenskosten auferlegt werden. Aufgrund dieser Bestimmung hat die IV-Stelle 
als Vorinstanz trotz Unterliegens nicht für die Verfahrenskosten aufzukommen. Es werden des-
halb keine Verfahrenskosten erhoben und der vom Beschwerdeführer geleistete Kostenvor-
schuss in der Höhe von Fr. 800.-- ist zurückzuerstatten. 
 
8.2 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die Beschwerde führende Person Anspruch auf Ersatz 
der Parteikosten. Diese werden vom Gericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert 
nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. 

 

 
 
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Nach ständiger Praxis des Bundesgerichts genügt für den bundesrechtlichen Anspruch auf eine 
Parteientschädigung auch ein formelles Obsiegen in dem Sinne, dass der Beschwerde führen-
den Person durch die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und der Rückweisung der Sa-
che an die Verwaltung zur weiteren Abklärung und neuen Beurteilung alle Rechte im Hinblick 
auf eine beanspruchte Leistung gewahrt bleiben (BGE 132 V 215 E. 6.2). Nachdem die Be-
schwerde gutzuheissen und die Sache zur erneuten Abklärung im Sinne der Erwägungen an 
die Vorinstanz zurückzuweisen ist, hat diese dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 
auszurichten. Die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers hat in ihren Honorarnoten vom 2. 
Mai 2018 und 18. Juni 2018 einen Zeitaufwand von insgesamt 15 Stunden und 45 Minuten gel-
tend gemacht, was in Anbetracht der sich stellenden Sachverhalts- und Rechtsfragen nicht zu 
beanstanden ist. Zusätzlich gewährt das Gericht 4 Stunden und 45 Minuten für die Parteiver-
handlung mit Vorbesprechung und Anreise. Dieser Aufwand ist mit dem geltend gemachten 
Stundenansatz von Fr. 200.-- zu vergüten. Dem Beschwerdeführer ist demnach eine Parteient-
schädigung in der Höhe von Fr. 4‘415.70 (20,5 Stunden x Fr. 200.-- und 7,7 % Mehrwertsteuer) 
zu Lasten der Beschwerdegegnerin zuzusprechen. 
 
9.1 Gemäss Art. 90 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG) vom 17. Juni 
2005 ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht zuläs-
sig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Selbständig eröffnete Zwischenent-
scheide sind – mit Ausnahme der Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Aus-
standsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) – nur mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegen-
heiten anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können 
(Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endent-
scheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläu-
figes Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Nach der bundesgerichtlichen 
Rechtsprechung handelt es sich bei einem Rückweisungsentscheid an den Versicherungsträger 
zur Aktenergänzung und anschliessenden Neuverfügung nicht um einen Endentscheid, sondern 
um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG. Dies gilt auch für einen Rück-
weisungsentscheid, mit dem eine materielle Teilfrage (z.B. eine von mehreren materiellrechtli-
chen Anspruchsvoraussetzungen) beantwortet wird (BGE 133 V 481 f. E. 4.2). 
 
9.2 Beim vorliegenden Rückweisungsentscheid handelt es sich somit um einen Zwischen-
entscheid im Sinne des BGG. Demnach ist gegen ihn eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten an das Bundesgericht nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten Vo-
raussetzungen zulässig. Ob diese erfüllt sind, entscheidet das Bundesgericht. Die nachstehen-
de Rechtsmittelbelehrung erfolgt unter diesem ausdrücklichen Vorbehalt. 
 

  

 

 
 
Seite 10   http://www.bl.ch/kantonsgericht 

Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, als die Verfügung 
der IV-Stelle Basel-Landschaft vom 13. Dezember 2017 aufgehoben 
und die Angelegenheit zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägun-
gen und zum Erlass einer neuen Verfügung an die IV-Stelle Basel-
Landschaft zurückgewiesen wird. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

Dem Beschwerdeführer wird der geleistete Kostenvorschuss in der 
Höhe von Fr. 800.-- zurückerstattet. 

 3. Die IV-Stelle Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine Partei-
entschädigung in der Höhe von Fr. 4‘415.70 (inkl. Auslagen und 7,7 % 
Mehrwertsteuer) zu bezahlen. 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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