# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 18ed2393-716a-515e-8aa8-babc26c9c417
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-03-25
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 25.03.2024 BK 2024 101
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2024-101_2024-03-25.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 24 101

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 25. März 2024

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid,
Oberrichter Horisberger
Gerichtsschreiberin Baloun

Verfahrensbeteiligte A.________
a.v.d. Rechtsanwalt B.________

Beschuldigter/Beschwerdeführer

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern
v.d. Staatsanwalt C.________

Gegenstand Anordnung Untersuchungshaft

Strafverfahren wegen Betrugs (evtl. gewerbsmässig), Urkunden-
fälschung, ungetreuer Geschäftsbesorgung etc.

Beschwerde gegen den Entscheid des Regionalen Zwangsmass-
nahmengerichts Oberland vom 29. Februar 2024 (ARR 24 4)

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Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Oberland (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) führt 
ein Strafverfahren gegen den Beschuldigten wegen Betrugs (evtl. gewerbsmässig), 
Urkundenfälschung, ungetreuer Geschäftsbesorgung sowie Widerhandlung gegen 
das Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz. Das Regionale Zwangsmassnahmenge-
richt Oberland (nachfolgend: Zwangsmassnahmengericht) ordnete mit Entscheid 
vom 29. Februar 2024 Untersuchungshaft für eine Dauer von drei Monaten an, d.h. 
bis am 25. Mai 2024 (ARR 24 4). Dagegen erhob der Beschuldigte (nachfolgend: 
Beschwerdeführer), amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt B.________, am 
11. März 2024 Beschwerde bei der Beschwerdekammer in Strafsachen des Ober-
gerichts des Kantons Bern (nachfolgend Beschwerdekammer). Er beantragte – un-
ter Kosten- und Entschädigungsfolge – die Aufhebung des angefochtenen Ent-
scheids sowie die unverzügliche Haftentlassung. 

Mit Verfügung vom 12. März 2024 eröffnete der Verfahrensleiter der Beschwerde-
kammer ein Beschwerdeverfahren. Gleichzeitig forderte er das Zwangsmassnah-
mengericht zum Einreichen der Haftakten auf, die am 14. März 2024 bei der Be-
schwerdekammer eingingen. Da in den eingereichten Akten die im Haftantrag der 
Staatsanwaltschaft vom 27. Februar 2024 aufgeführten Beilagen fehlten, wurden 
diese mit Verfügung vom 14. März 2024 durch den Verfahrensleiter der Beschwer-
dekammer nachediert und durch das Zwangsmassnahmengericht gleichentags per 
E-Mail eingereicht. Am 18. März 2024 verzichtete das Zwangsmassnahmengericht 
auf eine Stellungnahme. Die Staatsanwaltschaft beantragte mit delegierter Stel-
lungnahme vom 15. März 2024 (eingegangen am 18. März 2024) die Abweisung 
der Beschwerde. Mit Verfügung vom 18. März 2024 verzichtete der Verfahrenslei-
ter der Beschwerdekammer auf die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels 
und wies darauf hin, abschliessende Bemerkungen seien innert zwei Tagen ab Zu-
stellung der Verfügung einzureichen. Am 21. März 2024 reichte der Beschwerde-
führer abschliessende Bemerkungen zur Beschwerde ein und hielt an den gestell-
ten Anträgen fest.

2. Gemäss Art. 222 i.V.m. Art. 393 Abs. 1 Bst. c der Schweizerischen Strafprozess-
ordnung (StPO; SR 312.0) können Entscheide über die Anordnung der Untersu-
chungshaft durch die verhaftete Person mit Beschwerde angefochten werden. Zu-
ständig ist die Beschwerdekammer (Art. 35 des Gesetzes über die Organisation 
der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 
29 Abs. 2 des Organisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). 
Der Beschwerdeführer ist durch die Anordnung der Untersuchungshaft unmittelbar 
in seinen rechtlich geschützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerde-
führung legitimiert (Art. 222 und Art. 382 Abs. 1 StPO). Auf die form- und fristge-
rechte Beschwerde ist einzutreten.

3. Die beschuldigte Person bleibt grundsätzlich in Freiheit (Art. 212 Abs. 1 StPO). 
Untersuchungshaft ist nur zulässig, wenn sie eines Verbrechens oder Vergehens 
dringend verdächtigt ist und besondere Haftgründe vorliegen (Art. 221 StPO).

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3.1 Im Haftprüfungsverfahren geht es nicht darum, den Schuldbeweis zu erbringen, 
sondern den dringenden Tatverdacht zu belegen. Bei der Überprüfung des drin-
genden Tatverdachts im Sinne von Art. 221 Abs. 1 StPO ist somit keine erschöp-
fende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender Beweise vorzunehmen. 
Zu prüfen ist vielmehr, ob genügend konkrete Anhaltspunkte für ein Verbrechen 
oder Vergehen und eine Beteiligung der betroffenen Person daran vorliegen, die 
Untersuchungsbehörden somit das Bestehen eines dringenden Tatverdachts mit 
vertretbaren Gründen bejahen durften. Im Haftprüfungsverfahren genügt dabei der 
Nachweis von konkreten Verdachtsmomenten, wonach das untersuchte Verhalten 
mit erheblicher Wahrscheinlichkeit die fraglichen Tatbestandsmerkmale erfüllen 
könnte. Das Beschleunigungsgebot in Haftsachen lässt keinen Raum für ausge-
dehnte Beweismassnahmen. Zur Frage des dringenden Tatverdachts hat das Haft-
gericht weder ein eigentliches Beweisverfahren durchzuführen noch dem erken-
nenden Strafgericht vorzugreifen (vgl. zum Ganzen: BGE 143 IV 330 E. 2.1 und 
137 IV 122 E. 3.2, je mit Hinweisen). Zu Beginn der Strafuntersuchung sind die An-
forderungen an den dringenden Tatverdacht geringer als in späteren Stadien. Im 
Laufe des Verfahrens ist in der Regel ein immer strengerer Massstab an die Erheb-
lichkeit und Konkretheit des Tatverdachts zu stellen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 
7B_154/2023 vom 13. Juli 2023 E. 5.2 mit Verweis auf BGE 143 IV 316 E. 3.1 und 
E. 3.2 sowie 1B_91/2022 vom 18. März 2022 E. 3.1 und 1B_595/2022 vom 23. De-
zember 2022 E. 5.1 und 1B_81/2023 vom 27. Februar 2023 E. 3.1; je mit Hinwei-
sen).

3.2 Gemäss Haftantrag der Staatsanwaltschaft vom 27. Februar 2024 wird dem Be-
schwerdeführer zusammengefasst vorgeworfen, als einzelzeichnungsberechtigtes 
Mitglied des Verwaltungsrats für die beiden Gesellschaften D.________ (Firma) 
(Firmennummer) und E.________ (Firma) (Firmennummer) mit Sitz in F.________ 
(Ortschaft) bei der PostFinance je einen Covid-Kredit in der Höhe von 
CHF 500'000.00 (total CHF 1'000'000.00) aufgenommen, dabei wahrheitswidrig zu 
hohe jährliche Umsätze angegeben und die gewährten Kreditlimiten nachfolgend 
für private sowie für mit der Covid-19-Gesetzgebung nicht in Einklang stehende 
Zwecke verwendet und verbraucht zu haben. Dabei habe er bereits bei der Stel-
lung der beiden Kreditanträge keine Absicht gehabt, die Kredite für geschäftliche 
Zwecke zu verwenden. 

3.3 Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen eines dringenden Tatverdachts. In 
der Beschwerde wird dazu zusammengefasst vorgebracht, diesbezüglich müsse 
unbedingt mit einbezogen werden, dass die Staatsanwaltschaft mit dem polizeili-
chen Zugriff auf den Beschwerdeführer und der Vornahme der staatsanwaltschaft-
lichen Untersuchungshandlungen nach Eingang der Strafanzeige acht Monate zu-
gewartet habe. In dieser Zeit hätte die Staatsanwaltschaft Akten edieren, die Buch-
haltung des Beschwerdeführers prüfen oder einen Revisorenbericht einholen kön-
nen. Weiter wird ausgeführt, diese Zeit hätte genutzt werden können, «indem die 
Strafverfolgungsbehörde sich mit den Voraussetzungen in Bezug auf die Buchhal-
tung sowie die Bewertung von Materialien bei Schmuckhändler und -hersteller, 
Edelmetallhändler oder in Bezug auf die Herausgabe von Token / Kryptowährung 
(FINMA-Bewilligung) auseinandergesetzt hätte». Diese Arbeiten hätten dazu ge-
führt, dass sich der (angebliche) dringende Tatverdacht entkräftet hätte. Aus dem 

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Zeitablauf von acht Monaten lasse sich schliessen, dass die Staatsanwaltschaft 
den Fall entweder als nicht dringend genug erachtet habe oder der Ansicht gewe-
sen sei, dass sie bereits über sämtliche notwendigen Unterlagen verfüge.

3.4 Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer für die D.________ (Firma) und die 
E.________ (Firma) bei der PostFinance je einen Covid-Kredit in Höhe von CHF 
500'000.00 aufgenommen hat (Hafteröffnungseinvernahme vom 27. Februar 2024, 
S. 5 Z. 150). Aus den von ihm unterzeichneten und in den Akten enthaltenen Kre-
ditverträgen vom 8. Juni 2020 und vom 2. Juni 2020 ist ersichtlich, dass er dabei 
einen jährlichen Umsatz von CHF 5'000'000.00 für die D.________ (Firma) bezie-
hungsweise CHF 6'000'000.00 für die E.________ (Firma) angegeben hat. Den 
Jahresrechnungen der beiden Gesellschaften für das Jahr 2019 lässt sich entneh-
men, dass für die D.________ (Firma) ein Verkaufserlös von CHF 7'293'485.00 
und für die E.________ (Firma) ein Verkaufserlös von CHF 6'000'000.00 ausge-
wiesen wurden. Bei genauer Betrachtung der beiden Jahresrechnungen fällt jedoch 
auf, dass diesen Verkaufserlösen bei beiden Gesellschaften Debitorenverluste 
(«Perte sur Débiteurs») in Höhe von CHF 6'878'894.00 (D.________ (Firma)) bzw. 
CHF 6'000'000.00 (E.________ (Firma)) gegenübergestellt wurden. Dadurch wer-
den die ausgewiesenen Umsätze praktisch wieder eliminiert. Den in den Akten ent-
haltenen weiteren Jahresrechnungen lässt sich zudem entnehmen, dass der Ver-
kaufserlös der beiden Gesellschaften nur im Jahr 2019 derart hoch war. In den 
Jahren davor und danach werden dagegen nicht ansatzweise so hohe Verkaufser-
löse ausgewiesen. Dies spricht dafür, dass der Beschwerdeführer beim Abschluss 
der beiden Kreditverträge tatsächlich zu hohe Angaben zu den Umsätzen der bei-
den Gesellschaften gemacht hat. Die vom Beschwerdeführer anlässlich der Haf-
teröffnungseinvernahme gemachten Ausführungen, mit denen er die massiven 
Umsatzsteigerungen zu erklären versucht, sind wenig überzeugend. Dass er mit 
der D.________ (Firma) im Jahr 2019 Material im Wert von CHF 9'000'000.00 nur 
an zwei verschiedenen Kunden verkauft haben soll, sich aber an die Namen dieser 
beiden angesichts der Höhe der Verkaufssumme doch äusserst bedeutsamen Ver-
tragspartner nicht zu erinnern vermag (Hafteröffnungseinvernahme, S. 10 Z. 305 
ff.), ist alles andere als glaubhaft. Auch das Vorbringen, dass ein Teil des Materials 
bei der Kantonspolizei Genf verloren gegangen sei und diese ihm noch 
CHF 950'000.00 schulde, vermag nicht zu überzeugen (Hafteröffnungseinvernah-
me, S. 9 Ziff. 282 ff.). Ähnlich verhält es sich mit den Erklärungsversuchen zum ho-
hen Umsatz der E.________ (Firma) im Jahr 2019. Hierzu gibt der Beschwerdefüh-
rer an, dass ein Vertrag über CHF 6'000'000.00 vorhanden gewesen sei, um Kryp-
to-Token zu realisieren (Hafteröffnungseinvernahme, S. 10 Z. 330 ff.). Dann sei 
Covid gekommen und die Person habe den Vertrag rückgängig gemacht (Haf-
teröffnungseinvernahme, S. 11 Z. 346 f.). Den Vertragspartner dieses Geschäfts 
konnte oder wollte der Beschwerdeführer jedoch ebenfalls nicht namentlich nen-
nen. Weiter gab er an, dass es dazu Unterlagen gebe, wo sich diese befinden, 
konnte er jedoch nicht genau angeben (Hafteröffnungseinvernahme, S. 11 Z. 350 
ff.). Auch diese Ausführungen des Beschwerdeführers erscheinen unglaubhaft. 
Weiter ist – wie die Staatsanwaltschaft im Haftantrag zutreffend ausführt – auch 
nicht ersichtlich, inwiefern die Situation rund um das Coronavirus im Krypto-
Finanzgeschäft relevante Auswirkungen gehabt haben sollte.

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Dem Beschwerdeführer wird weiter vorgeworfen, die gewährten Covid-Kredite zu-
mindest teilweise nicht für geschäftliche, sondern für private Zwecke gebraucht zu 
haben. Aus den Kontounterlagen der D.________ (Firma) (IBAN .________) und 
der E.________ (Firma) (IBAN .________) ergibt sich, dass ab April 2020 laufend 
belastende Transaktionen getätigt wurden, woraus schliesslich Minussaldi von 
CHF 480'952.82 (per 31. Juli 2022) bei der D.________ (Firma) bzw. 
CHF 498'357.71 (per 26. Juli 2022) bei der E.________ (Firma) resultierten. Weiter 
ergibt sich aus den erwähnten Kontoauszügen, dass im genannten Zeitraum bei 
beiden Gesellschaften so gut wie keine Zahlungseingänge zu verzeichnen waren. 
Schaut man sich sodann die einzelnen Kontobelastungen genauer an, so ist au-
genfällig, dass zahlreiche davon keinen geschäftlichen Bezug aufweisen. Nebst 
Zahlungen an eine Privatschule, Zahnärzte und eine Chaletbau-Gesellschaft wur-
den von den Konten der beiden Gesellschaften auch mehrfach hohe Beträge an 
Privatpersonen, unter anderem die geschiedene Ehefrau des Beschwerdeführers, 
überwiesen. Angesprochen auf diese Transaktionen verwies der Beschwerdeführer 
auf ein Schreiben, welches er dem Advokaten G.________ eingereicht habe (Haf-
teröffnungseinvernahme, S. 12 Z. 386 ff.). Dabei dürfte es sich um das Schreiben 
des Beschwerdeführers vom 30. März 2023 an den Rechtsbeistand der Privatklä-
gerschaft, Rechtsanwalt H.________ von der Kanzlei I.________, handeln, das 
auch als Beilage zur Beschwerde eingereicht wurde (Beilage 3). Darin hat der Be-
schwerdeführer zu verschiedenen Kontobewegungen der E.________ (Firma) und 
der D.________ (Firma) Stellung genommen und jeweils festgehalten, dass diese 
«im Namen» oder «im Auftrag» der Gesellschaft erfolgt seien. Die darin vom Be-
schwerdeführer gemachten Angaben sind jedoch äusserst knapp und wenig glaub-
haft. Beispielhaft seien hier die mehrfachen Überweisungen an eine Chaletbau-
Gesellschaft zu nennen, zu denen der Beschwerdeführer als Zahlungszweck je-
weils «Vorauszahlungen für Architekturleistungen für die Ausarbeitung eines Bau-
gesuchs für ein Industrie- und Verwaltungsgebäude. Geplantes Projekt, das die 
zukünftigen Aktivitäten des Unternehmens beinhaltet, im Namen der Gesellschaft» 
angab. In diesem Zusammenhang ist auf den Berichtsrapport der Kantonspolizei 
Bern vom 27. Februar 2024 zur Hausdurchsuchung an der J.________ (Adresse) 
in F.________ (Ortschaft) zu verweisen, wo der Beschwerdeführer auch angehal-
ten werden konnte. Im Rapport ist unter anderem festgehalten, dass es sich beim 
durchsuchten Objekt um ein freistehendes Einfamilienhaus im Chaletbaustil han-
delt, welches den Eindruck einer kürzlich vollendeten, eher hochpreisigen Renova-
tion erweckte. Weiter wurde ausgeführt, es müsse klar festgehalten werden, dass 
dieses Wohnobjekt weder als administrative Büroräumlichkeit noch als Atelier ver-
wendet zu werden scheine. Es scheine sich um ein rein privat genutztes Wohnob-
jekt zu handeln, welches augenscheinlich durch eine Person mit einem Hund be-
wohnt werde (Berichtsrapport, S. 3). Vor diesem Hintergrund erscheinen die Anga-
ben des Beschwerdeführers zum Zahlungszweck der Überweisungen an die Cha-
letbau-Gesellschaft äusserst unglaubhaft. Immerhin räumte er aber im erwähnten 
Schreiben ein, Schulgeld für den Sohn über die Geschäftskonten bezahlt zu haben, 
womit er zumindest diese zweckwidrige Verwendung von Mitteln faktisch aner-
kannte. Abschliessend ist zu den verdächtigen Transaktionen festzuhalten, dass 
der Beschwerdeführer – entgegen seiner in den Schlussbemerkungen vom 21. 

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März 2024 gemachten Ausführungen – bis dato offenbar keine Einzelbelege für 
diese Zahlungen vorgelegt hat. Wie sich aus der Strafanzeige ergibt, blieb die 
diesbezügliche Aufforderung der Privatklägervertreterin vom 12. Mai 2023 ohne 
Antwort (vgl. Strafanzeige, S. 6 Rz. 26).

Inwiefern der Umstand, dass zwischen Anzeigeeingang und Verhaftung des Be-
schwerdeführers acht Monate vergangen sind, Auswirkungen auf den dringenden 
Tatverdacht haben sollte, ist nicht ersichtlich. Wie auch die Staatsanwaltschaft in 
ihrer Stellungnahme zutreffend vorbringt, betrifft die diesbezügliche Rüge des Be-
schwerdeführers in erster Linie ermittlungstaktische Fragen. An der zuvor geschil-
derten Ausgangslage vermag sie indes nichts zu ändern. 

3.5 Aus dem Gesagten ergibt sich der dringende Verdacht, dass der Beschwerdeführer 
die beiden Kredite unter Angabe von unwahren Tatsachen erhältlich gemacht und 
in der Folge zweckwidrig verwendet hat. Daran ändert auch der Umstand nichts, 
dass der Beschwerdeführer der Privatklägerin eine Rückzahlung der Kredite ange-
boten hat. Das Erfordernis des dringenden Tatverdachts ist somit zu bejahen. 

4. Neben dem dringenden Tatverdacht setzt die Untersuchungshaft einen besonderen 
Haftgrund etwa im Sinne von Art. 221 Abs. 1 Bst. a-c StPO voraus. Das Zwangs-
massnahmengericht begründet die Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft 
zunächst mit der Fluchtgefahr.

4.1 Fluchtgefahr liegt gemäss Art. 221 Abs. 1 Bst. a StPO vor, wenn ernsthaft zu be-
fürchten ist, dass sich die beschuldigte Person durch Flucht der Strafverfolgung 
oder der zu erwartenden Sanktion entzieht. Im Vordergrund steht dabei eine mögli-
che Flucht ins Ausland, denkbar ist aber auch ein Untertauchen im Inland (BGE 
143 IV 160 E. 4.3; Urteile des Bundesgerichts 1B_379/2019 vom 15. August 2019 
E. 6.1 und 1B_387/2016 vom 17. November 2016 E. 5.2, auch zum Folgenden). 
Bei der Bewertung, ob Fluchtgefahr besteht, sind die gesamten konkreten Verhält-
nisse zu berücksichtigen. Es müssen Gründe vorliegen, die eine Flucht nicht nur 
als möglich, sondern als wahrscheinlich erscheinen lassen. Die Schwere der dro-
henden Strafe darf als Indiz für die Fluchtgefahr gewertet werden. Sie genügt je-
doch für sich allein nicht, um den Haftgrund zu bejahen. Vielmehr müssen die kon-
kreten Umstände, insbesondere die gesamten Lebensverhältnisse der beschuldig-
ten Person, in Betracht gezogen werden (BGE 125 I 60 E. 3a; mit Hinweisen). So 
ist es zulässig, die familiären und sozialen Bindungen der inhaftierten Person, de-
ren berufliche Situation und Schulden sowie private und geschäftliche Kontakte ins 
Ausland und Ähnliches mit zu berücksichtigen (Urteil des Bundesgerichts 
1B_553/2022 vom 21. November 2022 E. 2.1), ebenso besondere persönliche 
Merkmale (wie z.B. eine auffällige Reisegewandtheit, Tendenz zu überstürzten Ak-
tionen, ausgeprägte kriminelle Energie, usw.), die auf eine Fluchtneigung schlies-
sen lassen könnten. Selbst bei einer befürchteten Reise in ein Land, welches die 
beschuldigte Person grundsätzlich an die Schweiz ausliefern bzw. stellvertretend 
verfolgen könnte, ist die Annahme von Fluchtgefahr nicht ausgeschlossen (vgl. 
FORSTER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 3. Aufl. 
2023, N. 5 zu Art. 221 StPO; BGE 145 IV 503 E. 2.2; Urteil des Bundesgerichts 
1B_357/2022 vom 22. Juli 2022 E. 4.1; 1B_5/2023 vom 23. März 2023 E. 2.4; je 

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mit Hinweisen). Bei einer Person ausländischer Nationalität sind ferner der Aufent-
haltsstatus, die Anwesenheitsdauer in der Schweiz, das Ausmass der Integration 
und die familiären Beziehungen von Bedeutung (Urteil des Bundesgerichts 
1B_540/2022 vom 17. November 2022 E. 4.4.1). Der drohende Widerruf der Nie-
derlassungsbewilligung spricht für eine konkrete Fluchtgefahr. Dasselbe gilt für ei-
ne drohende Landesverweisung, dürfte die Person, der eine Landesverweisung 
droht, doch kaum mehr einen Anlass sehen, sich weiterhin dem Verfahren zu stel-
len, selbst wenn sie eigentlich die Schweiz gar nicht verlassen will. Ein gewichtiges 
Indiz für Fluchtgefahr stellen auch unklare Wohn- und Arbeitsverhältnisse dar 
(FREI/ZUBERBÜHLER ELSÄSSER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung, 3. Aufl. 2020, N. 17 zu Art. 221 StPO).

4.2 Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen von Fluchtgefahr und bringt dazu 
zusammengefasst vor, dass seine Kinder und seine geschiedene Ehefrau in der 
Schweiz leben und diese Beziehungen höher zu gewichten seien als diejenige zu 
seiner in Italien lebenden Mutter und Schwester. Das Zwangsmassnahmengericht 
habe den Sachverhalt zudem unrichtig festgestellt; seine Tochter lebe in der 
Schweiz, nicht in Italien. Er verfüge ausschliesslich in der Schweiz über ein intaktes 
und enges sowie gelebtes Beziehungsnetz. So habe er auch den Sitz der 
D.________ (Firma) in die Nähe von K.________ (Ortschaft), den Wohnort seiner 
Familie, verlegen lassen. Dies zeige, dass er in dieser Region überaus gewichtige 
Bindungen habe. Weiter sei er Unternehmer und Inhaber von drei Firmen und habe 
somit auch einen überaus starken beruflichen Bezug zur Schweiz sowie entspre-
chende Verpflichtungen. Auch sein Verbleiben in der Schweiz, nachdem er Kennt-
nis davon erlangt habe, dass eine Anwaltskanzlei Ermittlungen gegen ihn beginne, 
der Umstand, dass er die Covid-Kredite begleichen wolle und sich zudem erst am 
21. Februar 2024 einer grossen Operation unterzogen habe, sprächen gegen eine 
Fluchtgefahr. Das Zwangsmassnahmengericht habe zudem implizit festgehalten, 
dass eine abstrakte Fluchtgefahr genüge, was unzutreffend sei. Eine gewisse 
Wahrscheinlichkeit, dass sich die beschuldigte Person der Strafe durch Flucht ent-
ziehe, genüge nicht. Vielmehr seien nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
für die Annahme von Fluchtgefahr ernsthafte Anhaltspunkte dafür vorausgesetzt, 
dass sich die beschuldigte Person durch Flucht dem Strafverfahren und der zu er-
wartenden Sanktion entziehen könnte. Solche Anhaltpunkte lägen im vorliegenden 
Fall nicht vor und würde man der Argumentation der Vorinstanz folgen, wäre die 
Fluchtgefahr bei jedem italienischen Staatsbürger / Doppelbürger, der über Famili-
enangehörige in Italien verfüge, ungeachtet seines Aufenthaltsstatus und seiner 
Aufenthaltsdauer in der Schweiz und ungeachtet seiner beruflichen Einbindung zu 
bejahen. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, im Ergebnis stelle die Vorin-
stanz primär auf die in Aussicht gestellte Sanktion und den drohenden Landesver-
weis im Falle eines Schuldspruchs ab. Die geltend gemachte Sanktionsdrohung 
genüge jedoch für sich allein nie, um den Haftgrund der Fluchtgefahr zu bejahen 
und müsse neben anderen, eine Flucht begünstigenden Tatsachen stehen. Über-
dies könne seine Verankerung in der Schweiz, seine Geschäftstätigkeit und seine 
Familie durchaus zur Begründung eines allfälligen Härtefalls im Rahmen der Prü-
fung der Landesverweisung herangezogen werden. Er habe daher ein starkes und 
gewichtiges Interesse, dem Strafverfahren beizuwohnen und daran teilzunehmen. 

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4.3 Der Beschwerdeführer ist italienischer Staatsangehöriger, 66 Jahre alt und verfügt 
über eine C-Aufenthaltsbewilligung für EU-Bürger. Aus dem Haftantrag lässt sich 
entnehmen, dass er sich offenbar seit dem 13. März 2006, und somit seit 18 Jah-
ren, in der Schweiz aufhält (Haftantrag, S. 5). Auch sein Sohn, seine Tochter und 
seine Exfrau haben ihren Wohnsitz in der Schweiz. Entgegen der Ansicht des Be-
schwerdeführers lässt sich allein aus diesen Umständen jedoch nicht automatisch 
ableiten, dass keine Fluchtgefahr besteht. Der Beschwerdeführer hat mehr als zwei 
Drittel seines Lebens im Ausland verbracht. Er spricht Italienisch und hat mit seiner 
Mutter und seiner Schwester Angehörige in seinem Heimatland, zu denen er noch 
in Kontakt steht, was es ihm problemlos ermöglichen würde, dort anzuknüpfen. 
Darüber hinaus hätte er aufgrund seiner Kenntnisse der französischen und rumäni-
schen Sprache (Hafteröffnungseinvernahme, S. 4 Z. 117) sowie dem Umstand, 
dass es sich bei ihm um einen EU-Bürger handelt, auch die Möglichkeit, in anderen 
europäischen Ländern Fuss zu fassen. Aus der Hafteröffnungseinvernahme ergibt 
sich zudem, dass der Beschwerdeführer äusserst reisegewandt ist; allein im ver-
gangenen Jahr reiste er gemäss eigenen Angaben ca. 6 Mal nach Italien (Haf-
teröffnungseinvernahme, S. 4 Z. 104 ff.) und dieses Jahr bereits einmal nach 
Frankreich (Hafteröffnungseinvernahme, S. 4 Z. 113 f.). Auch in der Beschwerde 
wird ausgeführt, dass eine Reisetätigkeit der vom Beschwerdeführer ausgeübten 
Geschäftsführungstätigkeit immanent sei (Beschwerde, S. 8), was ebenfalls für ei-
ne grosse Reisegewandtheit des Beschwerdeführers spricht. Eine regionale Ver-
bundenheit zu seinem Wohnort kann dem Beschwerdeführer nicht attestiert wer-
den. Wie seinen Angaben entnommen werden kann, hat er in der Schweiz bereits 
im L.________ (Kanton), in F.________ (Ortschaft) und in K.________ (Ortschaft) 
gelebt (Hafteröffnungseinvernahme, S. 3 Z. 53). Derzeit lebt er offenbar mehrheit-
lich in F.________ (Ortschaft) (Hafteröffnungseinvernahme, S. 3 Z. 56), schriften-
polizeilich gemeldet ist er jedoch noch immer in K.________ (Ortschaft) (Hafteröff-
nungseinvernahme, S. 3 Z. 49). Innerhalb der letzten achtzehn Jahre hat der Be-
schwerdeführer daher drei Mal den Kanton gewechselt. Bereits dieser Umstand 
spricht gegen eine besonders starke Verwurzelung in der Region seines jetzigen 
Wohnortes. Weiter macht der Beschwerdeführer auch nichts geltend, was auf ei-
nen engen persönlichen Bezug zu seinem Wohnort deuten würde, wie beispiels-
weise, dass er dort einem Verein angehört, Hobbies pflegt oder über einen engen 
Freundeskreis verfügt. 

Wie bereits zuvor ausgeführt, hat der Beschwerdeführer in der Schweiz Familie. 
Jedoch sind beide Kinder erwachsen und keines von ihnen wohnt in unmittelbarer 
Nähe des Beschwerdeführers. Wie sich der Hafteröffnungseinvernahme entneh-
men lässt, besucht der Sohn des Beschwerdeführers die Hotelfachschule in 
M.________ (Ortschaft) und wohnt in N.________ (Wohnort) (Hafteröffnungsein-
vernahme, S. 4 Z. 90 f.). Die Tochter ist in K.________ (Ortschaft) gemeldet (vgl. 
Wohnsitzbestätigung des Kantons Genf vom 4. März 2024, Beilage 5 zur Be-
schwerde) und hat offenbar bis vor kurzem eine Bijouterieschule in O.________ 
(Ortschaft) besucht. Den Kontakt zu seinen beiden erwachsenen Kindern könnte 
der Beschwerdeführer ohne grössere Schwierigkeiten auch vom Ausland aus pfle-
gen. Insbesondere im Falle einer Flucht in die Grenzregion von Italien oder Frank-
reich würde der weitere persönliche Kontakt noch nicht einmal eine wesentlich län-

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gere Reisezeit in Anspruch nehmen als bei der aktuellen Wohnsituation. Gleiches 
gilt für die ebenfalls in K.________ (Ortschaft) wohnhafte geschiedene Ehefrau des 
Beschwerdeführers. Ohnehin ist es fraglich, ob der Kontakt zu seiner Exfrau 
tatsächlich so eng ist, wie vom Beschwerdeführer geschildert, zumal die Scheidung 
offenbar noch nicht allzu lange zurückliegt.

Auch die Operation, der sich der Beschwerdeführer vor Kurzem unterzogen hat, 
ändert nichts am Bestehen der Fluchtgefahr. Bei einer Leistenbruchoperation, wie 
er sie hat durchführen lassen, handelt es sich um einen Standardeingriff, von dem 
man sich – sofern es nicht zu unvorhergesehenen Komplikationen kommt – ver-
hältnismässig rasch erholt. Zudem ist die medizinische Versorgung in Italien ge-
währleistet und eine allfällig nötige Nachsorge dürfte auch dort problemlos möglich 
sein.

Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht vermag auch der Umstand, 
dass der Beschwerdeführer Inhaber von drei in der Schweiz ansässigen Gesell-
schaften ist, die Fluchtgefahr nicht zu bannen. Wie er anlässlich der Hafteröff-
nungseinvernahme selber zu Protokoll gab, sind zumindest zwei der drei Gesell-
schaften derzeit «im Standby» und es wird dort nicht oder nur sehr wenig gearbei-
tet (Hafteröffnungseinvernahme S. 7, Z. 198 f.). Auch die Geschäftsräumlichkeiten 
in P.________ (Ortschaft) mussten aufgegeben werden (Hafteröffnungseinver-
nahme, S. 6 Z. 189 und S. 10 Z. 314). Weiter sind zumindest die D.________ (Fir-
ma) und die E.________ (Firma) aufgrund der aufgenommenen Covid-Kredite der-
zeit hoch verschuldet und da keine seiner Gesellschaften über nennenswerte Ver-
mögenswerte mehr verfügt und auch der Beschwerdeführer gemäss eigenen An-
gaben nur noch ca. CHF 11'000.00 auf seinem Konto hat (Hafteröffnungseinver-
nahme, S. 13 Z. 440 ff.), ist auch nicht ersichtlich, wie diese Schulden innert ab-
sehbarer Zeit beglichen werden sollten. Wie es mit der Zukunft der Gesellschaften 
aussieht, ist bei dieser Ausgangslage mehr als fraglich. Die hoch verschuldeten 
und sich «im Standby» befindenden Gesellschaften dürften daher wenig Anreiz für 
einen Verbleib in der Schweiz bieten – im Gegenteil. Darauf, dass sich zumindest 
die E.________ (Firma) und die D.________ (Firma) «im Standby» befinden, lässt 
sich im Übrigen nicht nur aus den Ausführungen des Beschwerdeführers anlässlich 
der Hafteröffnungseinvernahme schliessen, sondern auch aus den Kontoauszügen 
der beiden Firmen, auf denen während eines längeren Zeitraums keine nennens-
werten Zahlungseingänge ersichtlich sind. Entgegen den Vorbringen in der Be-
schwerde lässt sich auch aus der Verlegung des Geschäftssitzes der D.________ 
(Firma) nach Q.________ (Ortschaft) nichts ableiten, was gegen das Bestehen ei-
ner Fluchtgefahr spricht. Viel eher spricht die Verlegung des Geschäftssitzes dafür, 
dass die Gesellschaft eben gerade nicht auf einen fixen Standort angewiesen ist. 

Dem Beschwerdeführer wird die Begehung von schwerwiegenden Delikten zur Last 
gelegt. Insbesondere angesichts der zur Diskussion stehenden hohen Deliktssum-
me von CHF 1'000'000.00 droht ihm im Falle einer Verurteilung eine mehrjährige, 
möglicherweise unbedingte Freiheitsstrafe. Diese Sanktionsdrohung schafft für den 
bereits 66 Jahre alten Beschwerdeführer einen erheblichen Fluchtanreiz, müsste er 
doch im Falle einer Verurteilung bei einem Verbleib in der Schweiz einen nicht un-
beachtlichen Teil seines Lebensabends im Gefängnis verbringen. Weiter kann der-

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zeit zumindest nicht ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer im Falle 
einer Verurteilung mit einer Landesverweisung belegt wird, weshalb für den Be-
schwerdeführer kaum mehr Anlass bestehen dürfte, sich dem Verfahren zu stellen, 
selbst wenn er eigentlich in der Schweiz bleiben wollte.

Auch die vom Beschwerdeführer gemachten Vorbringen, zwischen der Anzeige-
stellung und seiner Verhaftung seien acht Monate vergangen und er habe bereits 
seit geraumer Zeit gewusst, dass eine Anwaltskanzlei «Ermittlungen» gegen ihn 
tätige, sei aber dennoch in der Schweiz geblieben, vermögen am Bestehen der 
Fluchtgefahr nichts zu ändern. Wie die Staatsanwaltschaft in ihrer Stellungnahme 
zurecht ausführt und sich auch aus der in den Akten enthaltenen Korrespondenz 
ergibt, übermittelte die Privatklägerin dem Beschwerdeführer primär zivilrechtliche 
Informationen und unterbreitete ihm dementsprechende Fragestellungen. Der Be-
schwerdeführer wusste daher nicht, ob die Privatklägerin überhaupt ein Strafver-
fahren gegen ihn anstrebt und wann dies gegebenenfalls der Fall sein wird. Weiter 
nahm er wohl an, ein allfälliges Strafverfahren durch die von ihm getätigten Er-
klärungsversuche und vorgeschlagenen Ratenzahlungen zumindest vorerst ab-
wenden zu können. Dem Beschwerdeführer dürfte daher erst nach der Anhaltung 
vom 26. Februar 2024 wirklich bewusst geworden sein, welche einschneidenden 
Konsequenzen ihm drohen. 

4.4 Nach dem Gesagten liegen verschiedene für eine Fluchtgefahr sprechende Ge-
sichtspunkte vor, welche die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Anreize für ei-
nen Verbleib in der Schweiz klar überwiegen. Es besteht daher die konkrete Gefahr 
beziehungsweise ist ernsthaft zu befürchten, dass sich der Beschwerdeführer im 
Falle einer Entlassung dem Strafverfahren nicht stellen und im Ausland, namentlich 
in Italien oder Frankreich, untertauchen würde. Angesichts der Gesamtumstände 
kann die Fluchtgefahr nicht mehr als niederschwellig bezeichnet werden. Die 
Fluchtgefahr ist zu bejahen.

5. Da das Zwangsmassnahmengericht nicht nur das Vorliegen von Flucht-, sondern 
auch von Kollusionsgefahr bejaht hat, ist nachfolgend der besondere Haftgrund der 
Kollusionsgefahr zu prüfen.

5.1 Kollusionsgefahr liegt vor, wenn ernsthaft zu befürchten ist, dass die beschuldigte 
Person andere Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die 
Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Art. 221 Abs. 1 Bst. b StPO). Verdunkelung 
kann nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung insbesondere in der Weise er-
folgen, dass sich die beschuldigte Person mit Zeugen, Auskunftspersonen, Sach-
verständigen oder Mitbeschuldigten ins Einvernehmen setzt oder sie zu wahrheits-
widrigen Aussagen veranlasst, oder dass sie Spuren und Beweismittel beseitigt. 
Untersuchungshaft wegen Kollusionsgefahr soll verhindern, dass die beschuldigte 
Person die wahrheitsgetreue Abklärung des Sachverhalts vereitelt oder gefährdet. 
Die theoretische Möglichkeit, dass die beschuldigte Person in Freiheit kolludieren 
könnte, genügt indes nicht, um Untersuchungshaft unter diesem Titel zu rechtferti-
gen. Es müssen vielmehr konkrete Indizien für die Annahme von Verdunkelungsge-
fahr sprechen. Das Vorliegen des Haftgrunds ist nach Massgabe der Umstände 
des jeweiligen Einzelfalls zu prüfen. Konkrete Anhaltspunkte für Kollusionsgefahr 

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können sich namentlich aus dem bisherigen Verhalten der beschuldigten Person im 
Strafprozess, aus ihren persönlichen Merkmalen, aus ihrer Stellung und ihren Tat-
beiträgen im Rahmen des untersuchten Sachverhalts sowie aus den persönlichen 
Beziehungen zwischen ihr und den sie belastenden Personen ergeben. Bei der 
Frage, ob im konkreten Fall eine massgebliche Beeinträchtigung des Strafverfah-
rens wegen Verdunkelung droht, ist auch der Art und Bedeutung der von Beein-
flussung bedrohten Aussagen bzw. Beweismittel, der Schwere der untersuchten 
Straftaten sowie dem Stand des Verfahrens Rechnung zu tragen (BGE 132 I 21 E. 
3.2 und E. 3.2.1; 137 IV 122 E. 4.2; Urteil des Bundesgerichts 1B_156/2022 vom 
13. April 2022 E. 4.1).

5.2 Der Beschwerdeführer wehrt sich auch gegen die Annahme der Kollusionsgefahr. 
Dazu bringt er zunächst vor, die Vorinstanz habe ausser Acht gelassen, dass seine 
Exfrau aktuell sämtliche Privatangelegenheiten für ihn regle, sich um den Hund 
kümmere und im Übrigen ein Zeugnisverweigerungsrecht habe. Weiter scheine ge-
rade in Bezug auf Buchhaltungen das Auseinandersetzen mit den Akten deutlich 
ergiebiger als Befragungen von Personen, welche wohl kaum über die firmeninter-
nen Buchhaltungen Auskunft geben könnten. Zudem habe er sämtliche streitge-
genständlichen Transaktionen belegt und die Transaktionen an die Privatschulen 
bereits vor elf Monaten gegenüber der Privatklägerschaft eingestanden; wie dies-
bezüglich noch Kollusionshandlungen vorgenommen werden sollten, sei unver-
ständlich. Weiter sei er es gewesen, der die Privatklägerschaft kontaktiert habe, um 
eine Abzahlung der offenen Covid-Kredite zu vereinbaren. Dies spreche klar gegen 
eine Kollusionsgefahr. Ferner bringt der Beschwerdeführer vor, die geplanten 
Handlungen der Strafverfolgung seien von seinem Verbleiben in Haft unabhängig 
und hätten bereits seit acht Monaten stattfinden können – er hätte nun seit einem 
Jahr Zeit gehabt, auf die Beweismittel einzuwirken, wenn dies seine Absicht gewe-
sen wäre. Die Strafverfolgungsbehörden hätten zudem sämtliche Unterlagen und 
Gerätschaften beschlagnahmt, er könne nicht mehr auf Zahlungen und/oder deren 
Zweckbestimmungen einwirken und die Empfänger der Zahlungen seien allesamt 
seit mehreren Monaten bekannt. Ausserdem sei es er selbst gewesen, der die not-
wendigen Stellen bekannt gegeben habe, wo die Staatsanwaltschaft weitere Be-
weismittel finden könne. 

5.3 Es ist zutreffend, dass in Wirtschaftsstraffällen oftmals die objektiven Beweismittel 
und die Akten bedeutsamer sind, als Einvernahmen. Aus diesem Umstand kann 
jedoch keinesfalls geschlossen werden, dass in solchen Fällen die Annahme von 
Kollusionsgefahr grundsätzlich ausgeschlossen ist. Vielmehr ist für die Beurteilung 
der Kollusionsgefahr auch in Wirtschaftsstraffällen stets der konkrete Einzelfall 
massgeblich. Wie sich aus den Akten sowie dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft 
ergibt, sind es im vorliegenden Fall in erster Linie zwei der ausstehenden Ermitt-
lungstätigkeiten, die von Kollusionshandlungen betroffen sein könnten. Einerseits 
plant die Staatsanwaltschaft eine Befragung der Destinatäre der missbräuchlichen 
Zahlungen sowie allfälliger Geschäftspartner des Beschwerdeführers, andererseits 
sollen noch die vollständigen Buchhaltungsunterlagen der Jahre 2015 bis 2023 
ediert werden. 

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Wie bereits zuvor beim dringenden Tatverdacht ausgeführt, wird dem Beschwerde-
führer unter anderem vorgeworfen, zumindest einen Teil der seinen Gesellschaften 
gewährten Covid-Kredite missbräuchlich verwendet zu haben, indem er Zahlungen 
an Privatpersonen und andere Firmen getätigt hat, die nicht geschäftlicher, sondern 
privater Natur sind. Um diesen Tatvorwurf näher abzuklären, wird es nötig sein, die 
Destinatäre der Zahlungen zu befragen. Daran ändert auch der Umstand nichts, 
dass der Beschwerdeführer in einem Schreiben an die Privatklägerschaft bereits 
Ausführungen zu den fraglichen Zahlungen gemacht hat. Abgesehen von den Zah-
lungen an Privatschulen hat er bisher keine der fraglichen Transaktionen einge-
standen. In seinem Schreiben an die Privatklägerschaft, auf das er auch anlässlich 
der Hafteröffnungseinvernahme verwiesen hat, gibt der Beschwerdeführer zu sämt-
lichen Transaktionen an, diese seien «im Namen» oder «im Auftrag» der Gesell-
schaft erfolgt. Seine Erklärungen zum Zahlungszweck sind teilweise wenig über-
zeugend und er konnte auch keinerlei Einzelbelege vorlegen, die seine diesbezüg-
lichen Angaben stützen. Es ist daher von wesentlicher Bedeutung, die Zahlungs-
empfänger zu befragen und auf diese Weise abzuklären, ob die fraglichen Transak-
tionen tatsächlich zu dem vom Beschwerdeführer angegebenen Zweck getätigt 
wurden. Der Stellungnahme der Staatsanwaltschaft lässt sich entnehmen, dass 
überdies beabsichtigt wird, auch allfällige Geschäftspartner des Beschwerdeführers 
zu befragen. Wie sich aus den Akten ergibt, ist zu diesen bisher nur wenig bekannt. 
Der Beschwerdeführer machte dazu anlässlich der Hafteröffnungseinvernahme nur 
vage Angaben und konnte sich weder an die Namen einer Firma und einer Privat-
person erinnern, an welche er mit der D.________ (Firma) Material für 
CHF 9'000'000.00 verkauft haben will (Hafteröffnungseinvernahme, S. 10 Z. 305 f.), 
noch an den Namen eines Vertragspartners der E.________ (Firma) bezüglich ei-
nes Vertrages über CHF 6'000'000.00 zum Verkauf von Krypto-Token (Hafteröff-
nungseinvernahme, S. 10 und 11, Z. 330 ff.). Die zu befragenden Personen sind 
dem Beschwerdeführer allesamt bekannt und stehen zum Teil in einem engen Ver-
hältnis zu ihm. Der Beschwerdeführer hat ein erhebliches Interesse daran, dass die 
Zahlungsempfänger und Geschäftspartner in seinem Sinne aussagen. Befände er 
sich in Freiheit, bestünde daher die ernsthafte Gefahr, dass er sich mit den zu be-
fragenden Personen absprechen und versuchen würde, sie zu beeinflussen, damit 
sie zu seinen Gunsten aussagen. Bei einer der zu befragenden Personen handelt 
es sich um die geschiedene Ehefrau des Beschwerdeführers. Soweit er vorbringt, 
seine Exfrau regle aktuell seine Privatangelegenheiten, kümmere sich um seinen 
Hund und habe ein Zeugnisverweigerungsrecht, vermag dies am Bestehen der Kol-
lusionsgefahr nichts zu ändern, sondern zeigt gerade auf, dass der Beschwerde-
führer mit seiner geschiedenen Ehefrau in Kontakt steht und insofern Gelegenheit 
hätte, beeinflussend auf sie einzuwirken. Beim Zeugnisverweigerungsrecht handelt 
es sich um ein Recht, nicht um eine Pflicht. Die Entscheidung darüber, ob sie vom 
Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen will oder nicht, obliegt der Exfrau 
des Beschwerdeführers. Da der Beschwerdeführer allenfalls ein Interesse daran 
haben könnte, dass seine Exfrau keine Aussagen zur Sache macht, bestünde aber 
auch diesbezüglich die Gefahr, dass er sie beeinflussen könnte, wenn er sich in 
Freiheit befinden würde. Hinzu kommt, dass die Exfrau des Beschwerdeführers 
nicht die einzige Privatperson ist, die abklärungsbedürftige Zahlungen erhalten hat; 

13

weiter wurden beispielsweise auch an R.________, S.________ oder T.________ 
grössere Geldbeträge überwiesen und bei diesen ist kein Zeugnisverweigerungs-
recht offensichtlich. 

Entgegen der Ausführungen in der Beschwerde sind offenbar noch nicht sämtliche 
erforderlichen Unterlagen zu den Gesellschaften des Beschwerdeführers be-
schlagnahmt. Wie sich aus den im Haftantrag der Staatsanwaltschaft vom 27. Fe-
bruar 2024 aufgeführten geplanten Ermittlungshandlungen ergibt, konnten die 
Buchhaltungsunterlagen der Jahre 2015 bis 2023 noch nicht vollständig erhältlich 
gemacht werden. Weiter fehlen offenbar auch noch Detailbelege und Rechnungen 
zu den Umsatzzahlen 2019. Davon, dass der Beschwerdeführer der Staatsanwalt-
schaft – wie er in der Beschwerde geltend macht – die notwendigen Stellen be-
kannt gegeben habe, wo sie weitere Beweismittel finden könne, kann keine Rede 
sein. Der Beschwerdeführer machte anlässlich der Hafteröffnungseinvernahme nur 
äusserst vage Angaben zum Standort seiner Geschäftsunterlagen. So gab er sinn-
gemäss an, es könne sein, dass diesbezüglich auf seinem Computer etwas zu fin-
den sei. Sonst seien die Unterlagen in Kartons. Er habe ganz viele Kartons in drei 
Lagern und er wisse nicht, in welchem Lager diese Kartons seien. Eventuell befän-
den sich diese auch in der Buchhaltung (Hafteröffnungseinvernahme, S. 11 Z. 350 
ff.). Bei den fehlenden Unterlagen handelt es sich um wichtige Beweismittel im vor-
liegenden Verfahren. Deren Standort ist dem Beschwerdeführer bekannt. Befände 
er sich in Freiheit, bestünde daher die dringende Gefahr, dass er auf diese Unter-
lagen einwirken und belastende Dokumente daraus entfernen könnte.

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er sei es gewesen, der die Privatkläger-
schaft kontaktiert habe, um eine Abzahlung der offenen Covid-Kredite zu vereinba-
ren, und er habe die Angelegenheit proaktiv angestossen und mitgewirkt, was ge-
gen eine Kollusionsgefahr spreche, beschönigt er sein Verhalten. Wie die Staats-
anwaltschaft in ihrer Stellungnahme zutreffend festhält, war es mitnichten der Be-
schwerdeführer, der die Privatklägerin kontaktierte. Aus den vorliegenden Unterla-
gen ergibt sich, dass die Gesellschaft des Beschwerdeführers wegen Überschrei-
tungen der Kreditlimite mehrfach erfolglos gemahnt werden musste und es wurden 
ihm Fristen für die Rückerstattung der Überzüge gesetzt (vgl. Schreiben der An-
waltskanzlei I.________ an die E.________ (Firma) vom 22. Februar 2023). Das 
auf die Mahnungen erfolgte Einschreiben, mit welchem er dazu aufgefordert wurde, 
die verdächtigen Zahlungen zu erklären, holte er zunächst nicht bei der Post ab. 
Das Schreiben musste ihm in der Folge nach telefonischer Vorankündigung durch 
die Rechtsvertreterin der Privatklägerin erneut zugestellt werden. Selbst wenn – 
wie der Beschwerdeführer in den Schlussbemerkungen vorbringt – er es war, der 
die PostFinance beziehungsweise den Privatklägervertreter nach den mehrfachen 
erfolglosen Mahnungen schliesslich telefonisch kontaktiert hat, kann von einem 
proaktiven Handeln seinerseits keinesfalls die Rede sein.

Betreffend das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass zwischen der Anzeigeer-
stattung und seiner Verhaftung acht Monate vergangen seien und er in dieser Zeit 
bereits hätte kolludieren können, kann im Wesentlichen auf die diesbezüglich be-
reits bei der Fluchtgefahr gemachten Ausführungen verwiesen werden. Dem Be-
schwerdeführer dürfte erst nach seiner Anhaltung am 26. Februar 2024 wirklich 

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bewusst geworden sein, welche einschneidenden Konsequenzen ihm drohen. Da-
vor wusste er weder ob die Privatklägerschaft eine Strafanzeige gegen ihn einrei-
chen würde noch wann dies gegebenenfalls der Fall sein würde. 

5.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass sich aus dem Aussageverhalten des Be-
schwerdeführers – insbesondere seinen vagen Ausführungen zum Standort seiner 
Geschäftsunterlagen sowie dem Umstand, dass er sich nicht mehr an die Namen 
seiner Geschäftspartner erinnern konnte oder wollte – auf eine Kollusionsneigung 
schliessen lässt. Das Verfahren steht noch am Anfang, es stehen mehrere Befra-
gungen aus und es müssen noch fehlende Geschäftsunterlagen und Belege erhält-
lich gemacht werden. Der Beschwerdeführer kennt die zu befragenden Personen, 
steht mit diesen teilweise in einer engen Beziehung und weiss auch, wo sich die 
noch fehlenden Unterlagen befinden. Im Falle seiner Freilassung bestünde daher 
die dringende und ernsthafte Gefahr, dass er zu seinen Gunsten auf die genannten 
Beweismittel einwirken könnte. Die Kollusionsgefahr ist daher zu bejahen.

6. Zu prüfen bleibt die Verhältnismässigkeit.

6.1 Nach Art. 212 Abs. 2 Bst. c StPO sind freiheitsentziehende Zwangsmassnahmen 
aufzuheben, sobald Ersatzmassnahmen nach Art. 237 StPO zum gleichen Ziel 
führen. Darüber hinaus hat eine in Haft befindliche Person gemäss Art. 5 Ziff. 3 der 
Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK; SR 
0.101) Anspruch darauf, innerhalb einer angemessenen Frist abgeurteilt oder 
während des Verfahrens aus der Haft entlassen zu werden. Dass eine an sich 
rechtmässige Haft nicht übermässig lange dauern darf, ergibt sich aus dem Verfas-
sungsrecht der persönlichen Freiheit. Eine übermässige Haft liegt dann vor, wenn 
die Haft die mutmassliche Dauer der zu erwartenden Strafe übersteigt (BGE 139 IV 
270 E. 3.1).

6.2 Da nicht nur Fluchtgefahr, sondern auch Kollusionsgefahr vorliegt, reichen eine 
Ausweis- und Schriftensperre oder eine Meldepflicht als Ersatzmassnahmen von 
vorneherein nicht aus. Auch wären diese Massnahmen zur Bannung der Fluchtge-
fahr nicht ausreichend, zumal sie nicht mehr als niederschwellig bezeichnet werden 
kann. Hinzu kommt, dass im Schengenraum grundsätzlich keine Personenkontrol-
len stattfinden, weshalb die Grenze auch ohne Ausweispapiere leicht überschritten 
werden kann. Wie bereits für das Zwangsmassnahmengericht sind daher auch für 
die Beschwerdekammer keine geeigneten Ersatzmassnahmen ersichtlich. Eine 
Verletzung des Beschleunigungsgebotes ist nicht erkennbar. Die Haftdauer von 
drei Monaten erweist sich sowohl mit Blick auf die ausstehenden Ermittlungshand-
lungen als auch die zu erwartende Haftstrafe ohne weiteres als verhältnismässig.

7. Gestützt auf das Ausgeführte ist festzuhalten, dass sämtliche Haftvoraussetzungen 
erfüllt sind. Es ist demnach nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz für die Dau-
er von drei Monaten Untersuchungshaft angeordnet hat. Die Beschwerde ist unbe-
gründet und daher abzuweisen.

8. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des Beschwerdeverfahrens, 
bestimmt auf CHF 1'500.00, dem unterliegenden Beschwerdeführer aufzuerlegen 
(Art. 428 Abs. 1 StPO). Die Entschädigung der amtlichen Verteidigung für ihre Auf-

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wendungen im Beschwerdeverfahren ist durch die Staatsanwaltschaft oder das ur-
teilende Gericht im Endentscheid festzusetzen (Art. 135 Abs. 2 StPO).

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Von den Schlussbemerkungen des Beschuldigten/Beschwerdeführers vom 21. März 
2024 wird Kenntnis genommen und gegeben.

2. Die Beschwerde wird abgewiesen.

3. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'500.00, werden dem Be-
schwerdeführer auferlegt.

4. Die amtliche Entschädigung für das Beschwerdeverfahren wird am Ende des Verfah-
rens durch die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht festgesetzt.

5. Zu eröffnen:
- dem Beschuldigten/Beschwerdeführer, a.v.d. Rechtsanwalt B.________

(per Einschreiben)
- Staatsanwalt C.________, Regionale Staatsanwaltschaft Oberland (per Einschrei-

ben)

Mitzuteilen:
- dem Regionalen Zwangsmassnahmengericht Oberland, Gerichtspräsident 

U.________
(mit den Akten – per Einschreiben)

- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Bern, 25. März 2024 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Baloun

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden durch die Beschwerdekammer in Strafsachen in Rechnung 
gestellt.

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.