# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3cc4f005-42e2-5285-a2fb-d8ea7cc75e9c
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-17
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 17.02.2025 S 2023 62
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2023-62_2025-02-17.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: Dr. iur. Diana Oswald, Vorsitz
lic. iur. Sarah Schneider und Ersatzrichter Dr. iur. Martin Skripsky
Gerichtsschreiber: lic. iur. Thomas Kreyenbühl

U R T E I L  vom 17. Februar 2025 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________ GmbH
Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Thomas Pietruszak Brunhart, 
Blesi & Papa, Usteristrasse 10, 8021 Zürich

gegen

Arbeitslosenkasse des Kantons Zug, Rechtsdienst, Industriestrasse 24, 
Postfach 857, 6300 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Arbeitslosenversicherung 
(Kurzarbeitsentschädigung und Rückerstattung)

S 2023 62

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Urteil S 2023 62

A.
A.a Die A.________ GmbH bezweckt gemäss Handelsregistereintrag die Organisation 
von klinischen Seminaren für B.________ sowie die Erbringung von weiteren damit zu-
sammenhängenden Dienstleistungen. Mit Formular vom 7. April 2020 stellte sie (nach 
Voranmeldung am 30. März 2020) erstmals Antrag auf Abrechnung von Kurzarbeitsent-
schädigung im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie (ALK pag. 696 f.). In der Folge 
gelangten Kurzarbeitsentschädigungen im Gesamtbetrag von Fr. 29'559.10 für den Zeit-
raum zwischen März 2020 bis und mit Mai 2021 zur Auszahlung (ALK pag. 11). 

A.b Im Zuge der Prüfung des Anspruchs der Beschwerdeführerin auf Nachzahlung 
von Kurzarbeitsentschädigung auf monatlichen Lohnanteilen für Ferien und Feiertagsan-
sprüche stellte die Arbeitslosenkasse fest, dass die genügende Kontrollierbarkeit des Ar-
beitszeitausfalls mangels Führung einer betrieblichen Arbeitszeitkontrolle bei der 
A.________ GmbH zu verneinen sei. Infolgedessen verneinte sie die Anspruchsberechti-
gung auf Kurzarbeitsentschädigung und forderte mit Verfügung vom 10. Februar 2023 die 
der A.________ GmbH bereits ausbezahlte Kurzarbeitsentschädigung für eine Angestellte 
(betreffend die Monate März 2020 bis und mit Mai 2021) sowie die Geschäftsführerin (be-
treffend die Monate März 2020 bis Mai 2020) in der Höhe von total Fr. 29'559.10 zurück 
(ALK pag. 35 ff.). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 2. Mai 2023 fest (ALK 
pag. 11 ff.).

B. Dagegen führte die A.________ GmbH Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Sie 
beantragte die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 2. Mai 2023 und der Verfügung 
vom 10. Februar 2023 sowie die Bestätigung der Anspruchsberechtigung für den Zeitraum 
vom 1. März 2020 bis 31. Mai 2021 (act. 1 S. 2).  

C. Das AWA schloss auf Abweisung der Beschwerde (act. 3). 

D. Mit Eingaben vom 2. Oktober 2023 (Beschwerdeführerin, act. 6) bzw. vom 24. Ok-
tober 2023 (Beschwerdegegnerin, act. 8) hielten die Parteien an ihren jeweiligen Stand-
punkten fest. 

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Urteil S 2023 62

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1.
1.1 Gemäss Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozia-
lversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide oder Verfü-
gungen, gegen welche eine Einsprache ausgeschlossen ist, Beschwerde erhoben werden. 
Für die Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide einer kantonalen Amtsstelle ist –
 in Abweichung von Art. 58 Abs. 1 ATSG – das Versicherungsgericht desselben Kantons 
zuständig (Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die obligatorische Arbeitslosenversi-
cherung und die Insolvenzentschädigung [AVIG; SR 837.0] i.V.m. Art. 128 Abs. 2 der Ver-
ordnung über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung 
[AVIV; SR 837.02]). Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage (Art. 60 Abs. 1 ATSG). Im Kan-
ton Zug beurteilt das Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Gebiet der eidgenössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kanto-
nale Rechtsmittelinstanz vorsieht (§ 77 Abs. 1 des Gesetzes über den Rechtsschutz in 
Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz; VRG; BGS 162.1]).

1.2 Der angefochtene Einspracheentscheid vom 2. Mai 2023 wurde von der Arbeitslo-
senkasse des Kantons Zug erlassen, weshalb das Verwaltungsgericht des Kantons Zug 
zur Beurteilung der dagegen gerichteten Beschwerde örtlich und sachlich zuständig ist. 
Die Beschwerde vom 2. Juni 2023 (Postaufgabe) ist rechtzeitig erfolgt. Die Beschwerde-
führerin ist durch den angefochtenen Entscheid direkt betroffen und somit zur Beschwerde 
legitimiert. Die Beschwerde genügt sodann den formellen Anforderungen, weshalb sie zu 
prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäfts-
ordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

1.3 Die Verfügung vom 10. Februar 2023 ist durch den Einspracheentscheid vom 
2. Mai 2023 ersetzt worden (Devolutiveffekt), so dass diesbezüglich auf die Beschwerde 
nicht einzutreten ist (vgl. etwa BGer 2C_191/2022 vom 27. Juni 2023 E. 1). 

2. Nach Art. 31 Abs. 1 lit. d AVIG haben Arbeitnehmer, deren normale Arbeitszeit 
verkürzt oder deren Arbeit ganz eingestellt ist, Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, 
wenn der Arbeitsausfall voraussichtlich vorübergehend ist und erwartet werden darf, dass 
ihre Arbeitsplätze durch Kurzarbeit erhalten werden können. Keinen Anspruch auf Kurzar-
beitsentschädigung haben unter anderem Arbeitnehmer, deren Arbeitsausfall nicht be-

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Urteil S 2023 62

stimmbar oder deren Arbeitszeit nicht ausreichend kontrollierbar ist (Art. 31 Abs. 3 lit. a 
AVIG). Art. 46b AVIV präzisiert, dass die genügende Kontrollierbarkeit des Arbeitsausfalls 
eine betriebliche Arbeitszeitkontrolle voraussetzt (Abs. 1) und der Arbeitgeber die Unterla-
gen über die Arbeitszeitkontrolle während fünf Jahren aufzubewahren hat (Abs. 2). Damit 
soll sichergestellt werden, dass der Arbeitsausfall für die Durchführungsorgane der Ar-
beitslosenversicherung überprüfbar ist. Die Beweislast hierfür obliegt dem Arbeitgeber 
(Art. 38 Abs. 3 lit. a in Verbindung mit Art. 31 Abs. 3 lit. a AVIG sowie Art. 46b AVIV; 
vgl. BGer 8C_728/2023 vom 15. Mai 2024 E. 3.1.1; 8C_276/2019 vom 23. August 2019 
E. 3.1). Zu entschädigen ist nämlich – wie dies die Vorinstanz zutreffend ausführte – mit 
der Kurzarbeitsentschädigung die konkret ausgefallene Arbeit, nicht die allgemeine wirt-
schaftliche Einbusse (vgl. vorinstanzliche E. 2c). 

2.1 Die auf den vorliegenden Fall anwendbare (da im fraglichen Zeitpunkt in Kraft ste-
hende) Verordnung des Bundesrates über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversi-
cherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) vom 20. März 2020 (Covid-
19-Verordnung Arbeitslosenversicherung; SR 837.033; einschliesslich ihrer nachfolgenden 
Änderungen) sah zwar für die Dauer der Pandemie gewisse Erleichterungen vor und er-
weiterte vorübergehend den Kreis der versicherten Personen. Die Verordnung enthielt 
hingegen für die hier massgebende Problematik des Nachweises eines Arbeitsausfalls 
keine Abweichungen vom dargelegten Recht (vgl. BGE 150 V 249 E. 3.1.2).

2.2 Unrechtmässig ausgerichtete Leistungen der Arbeitslosenversicherung können 
zurückgefordert werden (Art. 95 Abs. 1 AVIG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 und 2 
ATSG), sofern die Voraussetzungen für ein wiedererwägungs- oder revisionsweises 
Zurückkommen auf die formell rechtskräftig verfügte oder formlos erfolgte Leistungszu-
sprechung gegeben sind (Art. 53 ATSG; BGE 150 V 249 E. 3.2; 130 V 318 E. 5.2; 129 V 
110 mit Hinweisen).  

3.
3.1 Die Arbeitslosenkasse kam nach Sichtung der Unterlagen und Würdigung der 
Vorbringen der A.________ GmbH im Wesentlichen zum Schluss, es gelinge dieser nicht, 
den Nachweis des geltend gemachten Arbeitsausfalls zu erbringen. Denn zu diesem 
Zweck hätten die geleisteten Arbeitszeiten hinreichend detailliert erfasst werden müssen. 
Die A.________ GmbH sei auf den jeweiligen Antragsformularen für die Kurzarbeitsent-
schädigung wiederholt aufmerksam gemacht worden auf die Pflicht zur detaillierten Zeiter-
fassung bezüglich der wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden. Auf mehrfache Nachfrage 

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Urteil S 2023 62

hin seien am 6. Februar 2023 Arbeitszeitrapporte betreffend die versicherte Angestellte, 
nicht jedoch für die Geschäftsführerin eingereicht worden. Den Rapporten hätten sich aber 
weder die Sollstunden noch die tatsächlich gearbeiteten Stunden entnehmen lassen; wei-
ter würden die nachträglich eingereichten Zeiterfassungen deutlich davon abweichen, 
dass zuvor ein täglicher Arbeitsausfall geltend gemacht worden sei (wohingegen sich neu 
eine vereinbarte Arbeitszeit von 14 Stunden pro Woche an drei halben Tagen ergebe; ALK 
pag. 15 f., E. 7a des angefochtenen Entscheids). Die Leistungszusprache erweise sich 
demzufolge als unrichtig, weshalb die Rückforderung der unrechtmässig bezogenen Leis-
tungen nicht zu beanstanden sei (E. 7b und 8a des angefochtenen Entscheids; ALK 
pag. 17). Die Möglichkeit eines Verzichts auf die Rückforderung (Art. 3 Abs. 3 ATSV) ver-
warf die Arbeitslosenkasse, nachdem jedenfalls eine offensichtliche Gutgläubigkeit – nach 
wiederholtem Hinweis der Behörden auf die nötige Arbeitszeiterfassung – nicht bejaht 
werden konnte (E. 8b des angefochtenen Entscheids; ALK pag. 17 f.). Schliesslich bejahte 
die Vorinstanz auch die Zulässigkeit der Rückforderung, da die fraglichen Entschädigun-
gen zweifellos zu Unrecht ausgerichtet worden seien und ihr Betrag erheblich sei (E. 9c 
des angefochtenen Entscheids; ALK pag. 18).

3.2 Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, ihr Geschäftsmodell bestehe 
in der Organisation von C.________ Weiterbildungskursen im In- und Ausland. Die Orga-
nisation obliege primär ihrer Geschäftsführerin, die dabei durch eine Angestellte unter-
stützt werde, welche zusätzlich für das Marketing und die Website verantwortlich sei und 
bei Bedarf in der Administration der Kursanmeldungen mithelfe. Mit der Angestellten sei 
ein Teilzeitpensum von 14 Stunden pro Woche vereinbart gewesen, jeweils zu definierten 
Zeiten montags bis mittwochs. Die Arbeitsstunden seien täglich in einer Excel-Datei er-
fasst und monatlich signiert worden; in der Tabelle seien auch die Abwesenheiten infolge 
Krankheit, Ferienabwesenheiten und Feiertage erfasst worden (act. 1 S. 4). Die Be-
schwerdeführerin macht geltend, sie habe während der Zeit, in welcher die Unterrichts-
tätigkeit weder in der Schweiz noch im Ausland möglich gewesen sei, keine Einnahmen 
gehabt und infolgedessen auch auf jegliche Werbeaktivitäten verzichtet. Erst Mitte 2021 
habe sie die Marketingbemühungen allmählich wieder aufgenommen. Infolgedessen habe 
die Angestellte zuvor keine Aufgaben mehr gehabt; die Auswirkungen der Pandemie hät-
ten bei ihr zu einer vollständigen Zwangseinstellung der Beschäftigung geführt zwischen 
dem 16. März 2020 und dem 31. Mai 2021 (act. 1 S. 5). Die Beschwerdeführerin habe für 
jeden Monat zwischen März 2020 und Mai 2021 Arbeitszeitrapporte eingereicht, wobei seit 
dem 16. März 2020 jeweils die täglich geleistete Arbeitszeit mit "0" eingetragen worden 
sei. Damit werde der totale Arbeitsausfall der Angestellten hinreichend dokumentiert 

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(act. 1 S. 6). Nicht erfasst worden seien die Arbeitszeiten der Geschäftsführerin (act. 1 
S. 7). Diese betreffend sei sie indes in der fraglichen Zeitperiode von März bis Mai 2020 
davon ausgegangen, dass die Befreiung von der Pflicht zur Arbeitszeiterfassung gelte, 
"insbesondere bei offenkundig vollständigem Arbeitsausfall", wobei sie auf die Pflicht zur 
Arbeitszeiterfassung nie explizit hingewiesen worden sei (act. 1 S. 10). 

4. Mit diesen Rügen gelingt es der Beschwerdeführerin nicht, das vorinstanzliche Er-
gebnis in Frage zu stellen. 

4.1 Bezüglich der Geschäftsführerin ist zunächst darauf hinzuweisen, dass diese zwar 
im "Normalbetrieb" ihre Arbeitszeit nicht zu erfassen hatte. Ab dem 17. März 2020 befand 
sich das Unternehmen jedoch nicht mehr im "Normalbetrieb", sondern in einem Ausnah-
mezustand, für den sie staatliche Ausgleichsleistungen beantragte. Es entstand – entge-
gen der Behauptung der Beschwerdeführerin – für die Geschäftsführerin offensichtlich 
kein vollständiger Arbeitsausfall (act. 1 S. 10), erläuterte die Beschwerdeführerin doch ge-
genüber der Arbeitslosenkasse gerade, dass die Geschäftsführerin die notwendigen Arbei-
ten weiterhin übernommen habe (ALK pag. 654). Bestand mithin offensichtlich kein 
vollständiger Ausfall (was auch deshalb einleuchtet, weil ja mit den Teilnehmern der aus-
gefallenen Kurse kommuniziert werden musste etc.), wäre das Ausmass des Ausfalls 
durch die Arbeitgeberin zu erfassen und zu belegen gewesen, worauf diese – wie die Vor-
instanz bereits korrekt darlegte – denn auch von Anfang an und mehrfach aufmerksam 
gemacht wurde (vgl. beispielhaft etwa Anmeldeformular unterzeichnet am 7. April 2020 
durch D.________, ALK pag. 697: "Die Angaben zu den Sollstunden, den wirtschaftlich 
bedingten Ausfallstunden sowie zur Lohnsumme sind durch geeignete betriebliche Unter-
lagen wie bspw. Stundenlisten und Lohnjournale zu belegen"). Weiter hielt auch das AWA 
auf S. 3 seiner Verfügung vom 2. April 2020, worin es gegen den Grundsatz der Auszah-
lung von Kurzarbeitsentschädigung ab dem 17. März 2020 keinen Einspruch erhob (bei 
Erfüllen der sonstigen Bedingungen, darunter das Vorliegen einer Arbeitszeiterfassung; 
vgl. ALK pag. 701) fest: "Für von Kurzarbeit betroffene Arbeitnehmende muss eine be-
triebliche Arbeitszeitkontrolle (z.B. Stempelkarten, Stundenrapporte) geführt werden, wel-
che täglich über die geleisteten Arbeitsstunden inkl. allfälliger Mehrstunden, die wirtschaft-
lich bedingten Ausfallstunden sowie über sämtliche übrigen Absenzen wie z.B. Ferien-, 
Krankheits-, Unfall- oder Militärdienstabwesenheiten Auskunft gibt. Aus der Arbeitszeitkon-
trolle müssen Beginn und Ende der täglichen Arbeit sowie Beginn und Ende der Pausen, 
sofern diese unbezahlt sind, hervorgehen". 

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4.2 Dass die geforderte Arbeitszeitkontrolle für die Geschäftsführerin nicht geführt 
wurde, ist unbestritten (act. 1 S. 7). Dass eine solche auch nicht nötig gewesen wäre auf-
grund eines "Totalausfalls" ab 17. März 2020 ist aktenwidrig und wäre auch nicht plausi-
bel, da offensichtlich (und auch erklärtermassen, vgl. soeben E. 4.1) für die Geschäftsfüh-
rerin auch während der Pandemiezeit Arbeiten anfielen. Der Umstand, dass die Arbeitslo-
senkasse vorderhand nach summarischer Prüfung trotzdem Kurzarbeitsentschädigung 
ausbezahlt hat, vermag dabei keinen Vertrauensschutz auszulösen (BGer 8C_681/2021 
vom 23. Februar 2022 E. 3.6). Ebenso wenig besteht Anlass, unter Berufung auf das No-
trecht vom Erfordernis einer Arbeitszeitkontrolle gänzlich abzusehen und stattdessen auf 
Indizien abzustellen, zumal der Verordnungsgeber auch in der Notrechtssituation diesbe-
züglich gerade keine Erleichterungen vorgesehen hat (Weitergeltung des Art. 31 Abs. 3 
lit. a AVIG, im Gegensatz zu dessen lit. b und c). 

4.3 Was die Arbeitszeiterfassung der Angestellten angeht, kann grundsätzlich auf die 
einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz (vgl. E. 7a des vorinstanzlichen Entscheids, ALK 
pag. 15 f.) verwiesen werden. Dass auch hier der Arbeitsausfall offensichtlich – entgegen 
der Behauptung der Beschwerdeführerin – nicht total gewesen sein kann, belegte diese in 
der Tat mehrfach selbst, etwa mit ihrer Mitteilung vom 9. Mai 2023 an die Vorinstanz, 
worin sie angab, die Angestellte unterstütze die Geschäftsführerin bei der Organisation der 
Tagungen und sei ansonsten für Marketing und Websiten-Verwaltung zuständig, ebenso 
wie für die Verwaltung der Aufzeichnungen (ALK pag. 9). Dass hier zumindest unregel-
mässig nach wie vor Arbeiten anfielen (etwa: um die Website aktuell zu halten, die 2020 
aufgeladenen "e-talks" [vgl. E.________] zu produzieren und aufzuschalten etc.), liegt auf 
der Hand. Ist mithin auch bezüglich der Angestellten der Beschwerdeführerin ein komplet-
ter Arbeitsausfall nicht überwiegend wahrscheinlich dargetan, hätte die Arbeitgeberin den 
konkreten Anteil der pandemiebedingt ausgefallenen Arbeitsstunden durch detaillierte Ar-
beitszeiterfassung nachzuweisen gehabt.

4.4 Bei dieser klaren, durch Aussagen der Organe der Beschwerdeführerin belegten 
Ausgangslage ist nicht entscheidend, was die Treuhänderin der Beschwerdeführerin allen-
falls ohne Rücksprache mit der Beschwerdeführerin eingereicht haben soll. Hinzuweisen 
ist immerhin darauf, dass sich letztere die Handlungen ihrer Vertreterin anrechnen lassen 
muss (vgl. etwa BGE 150 II 26 E. 3.7.1 mit Hinweisen). Soweit sie sich im Rechtsmittelver-
fahren hiervon distanzieren will, verwickelt sie sich in Widersprüche (etwa: Behauptung ei-
genmächtigen Vorgehens, obwohl die von der Treuhänderin eingereichten Abrechnungen 
durch Angestellte der Beschwerdeführerin unterzeichnet wurden). Im Übrigen kann dies-

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bezüglich vollumfänglich auf den einlässlich begründeten Entscheid der Vorinstanz ver-
wiesen werden. 

5. Indem die Vorinstanz zusammenfassend erkannte, dass es wegen ungenügender 
Kontrollierbarkeit des Arbeitsausfalls an einer materiell-rechtlichen Anspruchsvorausset-
zung für den Bezug der umstrittenen Kurzarbeitsentschädigung fehle, stellte sie weder den 
Sachverhalt willkürlich fest, noch verletzte sie sonstwie Bundesrecht. Die Leistungszu-
sprache war insoweit unrichtig und die Rückforderungsvoraussetzungen (Art. 95 Abs. 1 
AVIG in Verbindung mit Art. 25 Abs. 1 ATSG) sind erfüllt. 

6. Mangels einer entsprechenden Bestimmung im AVIG ist das Verfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG) und eine Parteientschä-
digung ist der Beschwerdeführerin – bei vollständigem Unterliegen – nicht zuzusprechen 
(vgl. Art. 61 lit. g ATSG). Dem obsiegenden Sozialversicherer ist in Übereinstimmung mit 
Art. 61 lit. g ATSG – welcher nur für die obsiegende Beschwerde führende Partei eine 
Entschädigung vorsieht – ebenfalls keine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin (im Doppel), an die Be-
schwerdegegnerin sowie an das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), Bern. 

Zug, 17. Februar 2025

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am