# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 352d7a8b-4934-5462-8d85-32612c865a1d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-18
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 18.03.2010 D-1569/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-1569-2010_2010-03-18.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-1569/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  1 8 .  M ä r z  2 0 1 0

Einzelrichter Daniel Schmid 
mit Zustimmung von Richterin Regula Schenker Senn;
Gerichtsschreiber Patrick Weber.

X._______, geboren _______,
Nigeria,
vertreten durch _______,
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 3. März 2010 / N _______.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-1569/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass der Beschwerdeführer Nigeria eigenen Angaben zufolge im No-
vember 2000 verliess, nach Libyen gelangte und im Jahr 2002 auf dem 
Seeweg nach Italien fuhr, 

dass ihn die italienischen Behörden im Jahr 2003 in sein Heimatland 
ausschafften, 

dass er Nigeria am 15. Oktober 2005 erneut verliess und via Libyen im 
Jahr 2006 wiederum nach Italien gelangte,

dass  er  von  dort  aus  in  die  Schweiz  weiterreiste  und  hier  am 
25. Oktober 2009 ein Asylgesuch stellte, 

dass er  zu dessen Begründung im Wesentlichen geltend machte,  er 
sei  im Heimatland dazu genötigt worden, die Gottheit  "Alusi"  zu ver-
ehren, 

dass er sich als Christ  geweigert  habe, worauf ihm in der Folge der 
Tod einiger Menschen – darunter auch derjenige seines Vaters – ange-
lastet worden sei, 

dass im Jahre 1997 sein Geschäft niedergebrannt worden sei,

dass er im Jahre 2000 vorübergehend im Gewahrsam von Entführern 
gewesen sei, 

dass er  nach dem ersten Aufenthalt  in  Italien  im Heimatland wegen 
einer Landstreitigkeit mit dem Tod bedroht worden sei, weshalb er sich 
zur erneuten Flucht entschlossen habe, 

dass  das  Bundesamt dem Beschwerdeführer  am 1. Dezember  2009 
das rechtliche Gehör zu einer allfälligen Wegweisung nach Italien ge-
währte,

dass das BFM mit Verfügung vom 3. März 2010 – eröffnet am 9. März 
2010 – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d des Asylgesetzes vom 
26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) auf das Asylgesuch nicht eintrat und 
den Beschwerdeführer nach Italien wegwies,

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dass es den Beschwerdeführer gleichzeitig aufforderte, die Schweiz zu 
verlassen,  und  festhielt,  einer  Beschwerde  gegen  diese  Verfügung 
komme keine aufschiebende Wirkung zu,

dass  das  BFM  zur  Begründung  seiner  Verfügung  anführte,  der  Be-
schwerdeführer  habe  sich  laut  eigenen  Angaben  zwischen  August 
2006 und seiner Einreise in die Schweiz ununterbrochen und bereits 
das zweite Mal in Italien aufgehalten, 

dass Italien gestützt  auf  das Abkommen vom 26. Oktober  2004 zwi-
schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen 
Gemeinschaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung des 
zuständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder 
in  der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  (Dublin-Assoziierungsabkom-
men  [DAA,  SR  0.142.392.68]) und  auf  das  Übereinkommen  vom 
17. Dezember  2004  zwischen  der  Schweizerischen  Eidgenossen-
schaft,  der  Republik  Island  und dem Königreich  Norwegen über  die 
Umsetzung, Anwendung und Entwicklung des Schengen-Besitzstands 
und über die Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen 
Staates für die Prüfung eines in der Schweiz, in Island oder in Norwe-
gen gestellten Asylantrags (Übereinkommen vom 17. Dezember 2004, 
SR 0.362.32) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig sei,

dass Italien den Antrag auf Übernahme des Beschwerdeführers bis am 
10. Februar 2010 nicht beantwortet habe, weshalb aufgrund der Ver-
fristung davon auszugehen sei, Italien akzeptiere die Wiederaufnahme 
des Beschwerdeführers,

dass der Beschwerdeführer im Rahmen des rechtlichen Gehörs keine 
relevanten Gründe, welche die Durchführung des Dublin-Verfahrens in 
Frage stellen würden, geltend gemacht habe, 

dass  sich  aus  den  Akten  keine  konkreten  Hinweise,  wonach  sich 
Italien nicht an völkerrechtliche Bestimmungen halten würde, ergäben, 

dass auf sein Asylgesuch daher nicht einzutreten sei, 

dass die Zulässigkeit,  Zumutbarkeit  und Möglichkeit  des Vollzugs zu 
bejahen seien,

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dass der Beschwerdeführer durch seine Rechtsvertreterin mit Eingabe 
vom 15. März  2010 beim Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde er-
hob,

dass er die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, das Eintreten 
auf sein Asylgesuch, die Feststellung der Unzulässigkeit beziehungs-
weise  Unzumutbarkeit  des  Wegweisungsvollzugs  verbunden  mit  der 
vorläufigen  Aufnahme  in  der  Schweiz,  gegebenenfalls  die  Rückwei-
sung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung, den Erlass vor-
sorglicher  Massnahmen  beziehungsweise  die  Gewährung  der  auf-
schiebenden  Wirkung  der  Beschwerde  sowie  die  unentgeltliche 
Rechtspflege (Art. 65 Abs. 1  des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 
1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021]) beantragte, 

dass der Eingabe zwei Internet-Ausdrucke (Human Rights Watch; U.H. 
bloggt) beilagen, 

dass  auf  die  Beschwerdebegründung  –  soweit  erforderlich  –  in  den 
nachfolgenden Erwägungen einzugehen ist, 

dass die vorinstanzlichen Akten am 17. März 2010 beim Bundesver-
waltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  auf  dem Gebiet  des  Asyls  end-
gültig über Beschwerden gegen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM 
entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des Verwaltungsgerichts-
gesetzes  vom 17. Juni 2005  [VGG,  SR 173.32];  Art. 83  Bst. d  Ziff. 1 
des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass der Beschwerdeführer durch die angefochtene Verfügung beson-
ders berührt ist,

dass er  ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung beziehungs-
weise Änderung der vorinstanzlichen Verfügung hat und daher zur Ein-
reichung der Beschwerde legitimiert  ist  (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass auf die im Übrigen frist- und formgerecht eingereichte Beschwer-
de einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG, Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 37 
VGG und Art. 52 VwVG),

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dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters respektive 
einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e AsylG), und 
es sich, wie nachfolgend aufgezeigt, um eine solche handelt, weshalb 
der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu begründen ist (Art. 111a 
Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde,

dass mit  dem vorliegenden Entscheid in  der Hauptsache der Antrag 
auf Erlass einer vorsorglichen Massnahme respektive Gewährung der 
aufschiebenden  Wirkung  der  Beschwerde  im  Sinne  von  Art.  107a 
AsylG gegenstandslos wird,

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichteintretensent-
scheid  als  unrechtmässig  erachtet  – einer  selbständigen materiellen 
Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die Sache zu 
neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist, 

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende in einen Drittstaat ausreisen können, welcher für die Durch-
führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG),

dass der vorgängige Aufenthalt des Beschwerdeführers in Italien fest-
steht und er diesen auch nicht bestreitet, 

dass somit Italien für die Prüfung seines am 25. Oktober 2009 in der 
Schweiz  eingereichten  Asylantrags  zuständig  ist  (vgl.  vorstehend 
S. 3 DAA sowie die der Verordnung (EG) Nr. 343/2003 des Rates vom 

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18. Februar 2003 (Dublin-II-Verordnung) zur Festlegung der Kriterien 
und Verfahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung 
eines von einem Drittstaatsangehörigen in einem Mitgliedstaat gestell-
ten Asylantrags zuständig ist [VO Dublin] und die Verordnung [EG] Nr. 
1560/2003  der  Kommission  vom  2.  September  2003  mit  Durchfüh-
rungsbestimmungen zur Dublin-II-Verordnung des Rates [DVO Dublin], 
insbes. Art. 10 Abs. 1 VO Dublin),

dass die italienischen Behörden das Ersuchen der Schweizer Behör-
den  um  Rückübernahme  des  Beschwerdeführers  innert  zweier 
Wochen nicht beantwortet haben, womit die Zuständigkeit Italiens ge-
mäss  Dubliner  Verfahrensregelung  aufgrund  der  so  genannten  Ver-
fristung definitiv geworden ist (vgl. Art. 20 Abs. 1 Dublin-II-VO),

dass Asylsuchende in Italien zwar bei der Unterkunft, der Arbeit und 
dem Zugang zur medizinischen Infrastruktur im Sinne der Beschwer-
devorbringen gewissen Schwierigkeiten ausgesetzt sein können, 

dass Italien aber sowohl  Signatarstaat  des Abkommens vom 28. Juli 
1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30) und 
der  Konvention vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschen-
rechte und Grundfreiheiten (EMRK, SR 0.101) ist, 

dass  keine  konkreten  Anhaltspunkte  vorliegen,  wonach  sich  Italien 
nicht  an  die  daraus  resultierenden  völkerrechtlichen  Verpflichtungen 
hält,

dass der Beschwerdeführer in der Rechtsschrift  zwar geltend macht, 
er  sei  durch  Italien  bereits  einmal  in  sein  Heimatland  ausgeschafft 
worden  und  finde  entsprechend  keinen  effektiven  Schutz  vor  Rück-
schiebung, 

dass  er  bei  der  Summarbefragung  angab,  während  des  zweiten 
Italienaufenthalts dort kein Asylgesuch gestellt zu haben, 

dass er auf die Frage, ob er vor der geltend gemachten Rückschaffung 
nach Nigeria anlässlich des ersten Italienaufenthalts  ein solches ge-
stellt habe, sehr ausweichend antwortete (A 1/12, S. 7 ff.), 

dass mithin schon aus diesem Grund keine hinreichend konkreten An-
haltspunkte dafür bestehen, die allfällige damalige Rückschiebung sei 
in Verletzung völkerrechtlicher Vorschriften erfolgt, 

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dass die beigebrachten Beweismittel, welche sich nicht konkret auf die 
Situation des Beschwerdeführers beziehen, offensichtlich keine andere 
Einschätzung rechtfertigen, 

dass die vom Beschwerdeführer überdies geltend gemachten rassisti-
schen Übergriffe von Privatpersonen durch die italienischen Behörden 
grundsätzlich geahndet werden, 

dass Dublin-Rückkehrende betreffend Unterbringung von den italieni-
schen Behörden bevorzugt  behandelt  werden und sich – neben den 
staatlichen  Strukturen  –  auch  zahlreiche  private  Hilfsorganisationen 
der Betreuung von Asylsuchenden und Flüchtlingen annehmen, 

dass die Organisation „Arci con Fraternità“ seit dem 1. Januar 2009 die 
Betreuung der  Flüchtlinge  im Flughafen Fiumicino  (Rom) organisiert 
und dort den Asylsuchenden kostenlose Rechtsberatung anbietet,

dass  der  Beschwerdeführer  über  eine  Berufsausbildung  verfügt  und 
überdies einen italienischen Steuerausweis zu den Akten gab (A 1/12, 
S. 2 und 7 f.),

dass unter diesen Umständen keine konkreten Anhaltspunkte dafür er-
sichtlich  sind,  der  Beschwerdeführer  würde  im  Falle  einer  Rückkehr 
nach Italien in eine existenzielle Notlage geraten, 

dass entgegen den sinngemässen Beschwerdevorbringen somit nicht 
davon auszugehen ist, das BFM hätte Veranlassung zu einem Selbst-
eintritt  gehabt,  weshalb  darauf  verzichtet  werden  kann,  auf  die  ent-
sprechenden Bedingungen näher einzugehen,

dass das BFM demnach in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG 
zu Recht auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers nicht eingetreten 
ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat (Art. 44 Abs. 1 AsylG), vorliegend 
der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt hat und zudem kein An-
spruch auf Erteilung einer solchen besteht, weshalb die verfügte Weg-
weisung  im  Einklang  mit  den  gesetzlichen  Bestimmungen  steht  und 
demnach vom BFM zu Recht angeordnet wurde,

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dass im Rahmen des Dublin-Verfahrens, bei dem es sich um ein Über-
stellungsverfahren in den für die Prüfung des Asylgesuches zuständi-
gen Staat  handelt,  systembedingt  kein  Raum bleibt  für  Ersatzmass-
nahmen im Sinne von Art. 44 Abs. 2 AsylG i.v.m. Art. 83 Abs. 1 des 
Bundesgesetzes  vom  16. Dezember  2005  über  die  Ausländerinnen 
und Ausländer [AuG, SR 142.20]), 

dass eine entsprechende Prüfung soweit  notwendig vielmehr  bereits 
im Rahmen des Dublin-Verfahrens stattfinden muss (vgl. vorgehende 
Erwägungen),

dass  in  diesem  Sinne  die  Vorinstanz  den  Vollzug  der  Wegweisung 
nach Italien zu Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnete,

dass es sich erübrigt, auf die weiteren Vorbringen in der Beschwerde 
einzugehen,  da diese  an  der  Würdigung  des  vorliegenden  Sachver-
halts nichts zu ändern vermögen,

dass der Beschwerdeführer demnach nicht darzutun vermag, inwiefern 
die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den  rechtserheb-
lichen Sachverhalt unrichtig oder unvollständig feststellt oder unange-
messen ist (Art. 106 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass aufgrund der Aussichtslosigkeit der Beschwerde das Gesuch im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten (Art. 1-3 des Re-
glements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 
vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 173.320.2])  dem 
Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch im Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG wird abgewiesen. Die 
Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  dem  Beschwerdeführer  auf-
erlegt.  Dieser  Betrag ist  innert  30  Tagen ab Versand  des Urteils  zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- die  Rechtsvertreterin  des  Beschwerdeführers  (Einschreiben;  Bei-
lage: Einzahlungsschein)

- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N _______ 
(per Kurier; in Kopie)

- _______

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Daniel Schmid Patrick Weber

Versand:

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