# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** fabccfc5-3beb-5dca-b6fb-34ecab21c05d
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-12-19
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 19.12.2014 E-6172/2014
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-6172-2014_2014-12-19.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 

 

  

 
 Abteilung V 

E-6172/2014 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 9 .  D e z e m b e r  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Einzelrichter Walter Stöckli,  

mit Zustimmung von Richter Thomas Wespi;    

Gerichtsschreiberin Tu-Binh Tschan. 

   Parteien 
 

A._______, geboren (…), 

Bangladesch,   

vertreten durch Serif Altunakar, Rechtsberatung, (…), 

Beschwerdeführer,  

 

  
gegen 

  
Bundesamt für Migration (BFM), Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des BFM vom 19. September 2014 / N (…). 

 

 

E-6172/2014 

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Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest, 

dass der Beschwerdeführer eigenen Angaben zufolge am 8. November 

2011 seinen Heimatstaat verliess und am 25. Dezember 2011 in die 

Schweiz einreiste, wo er tags darauf um Asyl nachsuchte, 

dass er anlässlich der Kurzbefragung im Empfangs- und Verfahrenszent-

rum (EVZ) Basel vom 10. Januar 2012 und der Anhörung zu den Asylgrün-

den vom 18. Dezember 2013 (vgl. Akten Vorinstanz: Befragungsprotokoll: 

A4/12 und Anhörungsprotokoll: A23/16) zur Begründung des Asylgesuchs 

im Wesentlichen geltend machte, er sei bangladeschischer Staatsangehö-

riger islamischen Glaubens und stamme aus dem Dorf B._______, 

dass er sich in den Jahren 1997 bis 2008 aus geschäftlichen Gründen in 

Malaysia aufgehalten habe und nach seiner Rückkehr nach Bangladesch 

"Probleme bekommen" habe, weil er einerseits Land gekauft habe und in 

der Folge deswegen von einer Person namens C._______ fälschlicher-

weise bei der Polizei wegen Ermordung dessen Bruders angezeigt worden 

sei, und weil er andererseits Parteimitglied bei der Bangladesh Nationalist 

Party (BNP) sei,  

dass er wegen seiner BNP-Mitgliedschaft von Anhängern der Awami Lea-

gue (AL) anlässlich einer Demonstration verprügelt und beim Rapid Action 

Battalion (RAB, eine Spezialeinheit der Polizei) wegen Waffenbesitzes an-

gezeigt worden sei, worauf das RAB ein paar Mal nach ihm zu Hause ge-

sucht habe, 

dass das BFM das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung vom 

19. September 2014 – am 23. September 2014 eröffnet – abwies, seine 

Wegweisung aus der Schweiz verfügte und den Wegweisungsvollzug an-

ordnete, 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. Oktober 2014 gegen die-

sen Entscheid Beschwerde erheben und beantragen liess, die BFM-

Verfügung sei aufzuheben, seine Flüchtlingseigenschaft sei festzustellen 

und ihm sei Asyl zu gewähren, eventualiter sei er wegen unzulässigen be-

ziehungsweise unzumutbaren Vollzugs vorläufig aufzunehmen,  

dass der mit Zwischenverfügung vom 12. November 2014 verlangte Kos-

tenvorschuss am 24. November 2014 fristgerecht geleistet wurde,  

und zieht in Erwägung,  

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dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls in der Regel 

– so auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügungen 

(Art. 5 VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG [SR 142.31] i.V.m. 

Art. 31–33 VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG richtet, soweit das VGG und das 

AsylG nichts anderes bestimmen (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), und somit auf die frist- und formgerecht 

eingereichte Beschwerde einzutreten ist (Art. 108 Abs. 1 AsylG und Art. 52 

Abs. 1 VwVG), 

dass mit Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich 

Missbrauch und Überschreiten des Ermessens) sowie die unrichtige und 

unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt 

werden kann (Art. 106 Abs. 1 AsylG), 

dass über offensichtlich unbegründete Beschwerden in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters entschieden wird 

(Art. 111 Bst. e AsylG) und es sich vorliegend, wie nachfolgend aufgezeigt, 

um eine solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summa-

risch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schriften-

wechsel verzichtet wurde, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 AsylG), 

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dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

dass Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden, 

dass das BFM zur Begründung seines ablehnenden Entscheides im We-

sentlichen anführte, die Vorbringen des Beschwerdeführers seien insge-

samt als unglaubhaft zu erachten und sie seien deshalb nicht auf ihre Asyl-

relevanz hin zu überprüfen, 

dass es die Vorbringen des Beschwerdeführers zur Verfolgungssituation 

als unglaubhaft qualifizierte, weil er zu wesentlichen Punkten unterschied-

liche Angaben gemacht habe, indem er namentlich betreffend die Falsch-

anzeige wegen Mordes diese in der Erstbefragung als Folge des Landkau-

fes bezeichnet habe und anlässlich der Anhörung als Motiv für die Falsch-

anzeige durch C._______ dessen Mitgliedschaft in der gegnerischen AL 

beziehungsweise dessen Wunsch, ihn zu erniedrigen, genannt habe, 

dass er, auf diesen Widerspruch angesprochen, lediglich ausgeführt habe, 

er habe aufgrund der Falschanzeige an verschiedenen Orten gelebt, 

dass gemäss Aussage an der Befragung seine Gegenanzeige nicht ange-

nommen worden sei, wohingegen er gemäss Anhörung keine Anzeige er-

stattet habe, weil ihm sowieso niemand geglaubt hätte,  

dass er daraufhin erklärt habe, der durch die Falschaussage initiierte Fall 

sei sowieso abgeschlossen und würde "nicht das Problem" darstellen, was 

befremdlich und widersprüchlich erscheine, da er in der Befragung diese 

Geschehnisse als bestimmende Ausreisegründe angegeben und entspre-

chend ausführlich geschildert habe, 

dass diesen von der Vorinstanz korrekt festgestellten Widersprüchen in der 

Beschwerde keine stichhaltigen Argumente entgegensetzt werden, son-

dern vorab Verständigungsprobleme mit dem aus Indien stammenden Dol-

metscher, gegen welche er aus Respekt gegenüber den Anwesenden nicht 

protestiert habe, angeführt werden,  

dass eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Ausführungen zur 

Falschanzeige wegen Mordes sich ohnehin erübrigt, da dieser Fall gemäss 

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Angaben des Beschwerdeführers abgeschlossen sei und kein Problem 

mehr darstelle, weshalb sich die Frage der erfolgreichen Glaubhaftma-

chung dieser Verfolgungsmassnahme nicht mehr stellt, da sie sich mangels 

Aktualität offensichtlich als nicht (mehr) asylrelevant erweist,  

dass die vom BFM gemachte Feststellung, die Aussagen zur Anzeige beim 

RAB seien vage (unklare Identität der Verzeiger bzw. deren Motivation) und 

diejenigen zur Suche nach ihm seien widersprüchlich (insbesondere be-

züglich der Bekleidung und des Zeitpunkts der Suche durch die RAB-

Leute), auf Beschwerdeebene nicht geklärt beziehungsweise aufgelöst 

wird,  

dass stattdessen erneut lediglich auf angebliche Kommunikationsprobleme 

mit dem Dolmetscher hingewiesen wird, wobei dieser Einwand sich ange-

sichts der unterschriftlich bestätigten Korrektheit des Protokolls durch den 

Beschwerdeführer (vgl. insbesondere A23 F110) als unbehilflich erweist, 

die entsprechenden protokollierten Vorbringen des Beschwerdeführers 

(vgl. insbesondere A23 F50 ff.) zudem in der Tat einen unsubstanziierten 

Eindruck hinterlassen und auch sonst von einem auffälligen Mangel an so 

genannten Realitätskennzeichen geprägt sind, so dass eine gezielt gegen 

ihn gerichtete Verfolgung durch unbekannte Verzeiger beziehungsweise 

das RAB vom Beschwerdeführer offensichtlich nicht glaubhaft vorgetragen 

wird, 

dass an dieser Feststellung auch die eingereichten Berichte von Amnesty 

International nichts zu ändern vermögen, zumal darin lediglich allgemeine 

Aussagen zur Menschenrechtslage in Bangladesch und zur Verletzung der 

Menschenrechte durch das RAB zu finden sind, 

dass gemäss vorinstanzlicher Erwägung der Beschwerdeführer sich zu-

dem auch in Bezug auf seine wirtschaftlichen Verhältnisse widersprochen 

hatte, indem er angegeben habe, er stamme aus einer "armen Familie", 

und aus anderen Aussagen – er habe die Ausreisekosten von € 10'000,-- 

selbst bezahlt; die Familie besitze ein Haus und ein bisschen Land; "ihm 

sei es gut gegangen", weshalb C._______ neidisch auf ihn gewesen sei – 

zu schliessen ist, dass er aus eher wohlhabenden Verhältnissen stamme, 

welcher Widerspruch auf Beschwerdeebene ebenfalls nicht widerlegt wird, 

womit sich an der persönlichen Glaubwürdigkeit des Beschwerdeführers 

insgesamt Zweifel ergeben, 

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dass sein Vorbringen, seine "Hilfe" für hinduistische Dorfbewohner sei 

ebenfalls ein Grund für seine Probleme gewesen, von der Vorinstanz zu 

Recht als nachgeschoben und unbeachtlich qualifiziert wurde, insbeson-

dere da es unsubstanziiert vorgetragen wird (vgl. A23 F38 und F50) und 

den Akten keinerlei Hinweise zu entnehmen sind, diese angeblichen Prob-

leme hätten ein asylrechtlich relevantes Mass erreicht,  

dass die vorinstanzliche Feststellung, die eingereichten Beweismittel (Ge-

burtsurkunde und Identitätskarte) seien leicht käuflich sowie zum Beweis 

untauglich, zumal damit die aufgezeigten Widersprüche noch verstärkt 

würden, weshalb ihnen kein Beweiswert zukomme, zutrifft, 

dass auch die mit der Beschwerde eingereichten Beweismittel – Mitglie-

derkarte und Bestätigung der BNP, wonach der Beschwerdeführer die 

Funktion des Vizepräsidenten innehabe; undatiertes Anwaltsschreiben, wo-

nach ein Strafverfahren gegen ihn eröffnet worden sei und die Polizei nach 

wie vor nach ihm suche; "Nationality Certificate" des Chairman – nichts zu 

ändern vermögen, vielmehr durch diese Beweismittel zu den von der Vo-

rinstanz festgestellten und nicht aufgelösten Widersprüche noch weitere 

hinzukommen (wie: einfache Mitgliedschaft bei der BNP vs. Vizepräsident; 

kein Beleg für Eröffnung Strafverfahren vs. Anwaltsschreiben (vgl. A23 F70 

und F72 f.),  

dass schliesslich die vorinstanzliche Erwägung, wonach die ihm anlässlich 

von Demonstrationen von der Gefolgschaft der gegnerischen Partei AL zu-

gefügten Verletzungen mangels Intensität und Gezieltheit als nicht asylbe-

achtlich einzustufen seien, vollumfänglich zu bestätigen ist, und der Vor-

wurf, es werde der Wechsel zur Schutztheorie (unter Hinweis auf Entschei-

dungen und Mitteilungen der Schweizerischen Asylrekurskommission 

[EMARK] 2006 Nr. 18) nicht beachtet, angesichts der fehlenden Verfolgung 

unbegründet ist,  

dass die Vorbringen des Beschwerdeführers somit offensichtlich den An-

forderungen an das Glaubhaftmachen gemäss Art. 7 AsylG nicht genügen 

beziehungsweise auch bei der Anerkennung deren Glaubhaftigkeit sie of-

fensichtlich asylrechtlich nicht relevant sind im Sinne von Art. 3 AsylG, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Bundesamt das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

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dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend der Kanton keine Aufenthaltsbewilligung erteilt 

hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen besteht (vgl. 

BVGE 2013/37 E 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die verfügte Weg-

weisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und dem-

nach vom Bundesamt zu Recht angeordnet wurde, 

dass das Bundesamt das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen 

Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der 

Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AuG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AuG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

den Beschwerdeführerinnen nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebli-

che Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimatstaat drohende men-

schenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 BV, von Art. 3 

des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter und andere 

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grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe 

(FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AuG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimatstaat des Beschwerdeführers 

noch individuelle Gründe auf eine konkrete Gefährdung im Falle einer 

Rückkehr schliessen lassen, insbesondere da der gut ausgebildete, in Füh-

rungsfunktion beruflich erfahrene Beschwerdeführer vermutungsweise aus 

einer eher wohlhabenden Familie stammt und in seiner Heimat über ein 

gefestigtes Beziehungsnetz verfügt,  

dass der Vollzug der Wegweisung sich somit als zumutbar erweist,  

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AuG), und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG; 

BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Bundesamt verfügte Vollzug der Weg-

weisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt und den 

rechtserheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 

Abs. 1 AsylG), weshalb die Beschwerde abzuweisen ist, 

dass bei diesem Verfahrensausgang die Kosten von Fr. 600.– (Art. 1–3 des 

Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen 

vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und der in glei-

cher Höhe einbezahlte Kostenvorschuss zur Bezahlung der Verfahrens-

kosten zu verwenden ist. 

 

(Dispositiv nächste Seite)  

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Seite 9 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.   

Die Verfahrenskosten von Fr. 600.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Der in gleicher Höhe einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung 

der Verfahrenskosten verwendet.  

3.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, das BFM und die kantonale 

Migrationsbehörde. 

 

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Walter Stöckli Tu-Binh Tschan 

 

 

 

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