# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 320d3848-6eec-5b2a-8ba4-383ab0be0546
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2006-02-08
**Language:** de
**Title:** Graubünden Verwaltungsgericht 3. Kammer 08.02.2006 S 2005 102
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_VG_003_S-2005-102_2006-02-08.pdf

## Full Text

S 05 102
2. Kammer als Versicherungsgericht

URTEIL
vom 8. Februar 2006

in der verwaltungsrechtlichen Streitsache

betreffend Leistungen nach UVG

1. …, geboren 1937, arbeitete seit Juli 1969 als selbständigerwerbender … und 

war in dieser Eigenschaft bei der SUVA gegen Unfälle versichert. Am 24. 

November 2003 verletzte er sich an der linken Schulter, als er einen 

Heizungsschieber öffnen wollte und dabei abrutschte und gegen eine Armatur 

prallte. Am darauf folgenden Tag suchte er seinen Hausarzt Dr. … auf, 

welcher eine erhebliche Cuff-Arthropatie der linken Schulter mit Zustand nach 

Rotatorenmanschettennaht 1996 diagnostizierte und … bis auf weiteres zu 

100 % arbeitsunfähig schrieb. Dr. … hielt aufgrund eines Arthro-MRI am 12. 

Januar 2004 fest, es bestehe offenbar ein Status nach Refixation der 

Supraspinatussehne. Diese zeige einen grösseren Defekt in den dorsalen 

Anteilen sowie eine leichte Retraktion, und es bestehe eine deutliche Atrophie 

des M. Supraspinatus. Wahrscheinlich bestehe eine frischere Ruptur der 

Subscapularissehne mit konsekutiver Subluxation der langen Bicepssehne, 

zudem KM-Austritt in die Bursa subdeltoidea sowie in das deutlich 

degenerativ veränderte AC-Gelenk, möglicherweise eine zusätzliche SLAP-

Läsion. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht.

2. Bereits 1993 hatte … Hausarzt Dr. … ein Impignement-Syndrom in der linken 

Schulter diagnostiziert. In der Folge konnte … nie mehr als 50 % arbeiten und 

seit August 1995 bezieht er eine halbe, seit April 1996 eine ganze IV-Rente. 

Am 29. Januar 1996 nahm Dr. … eine Arthroskopie der linken Schulter vor 

und refixierte die abgerissene Supraspinatussehne. Die Operation brachte 

leider nicht das erhoffte Ergebnis. … konnte seinen linken Arm nur bis zur 

Horizontalen anheben und litt nach wie vor an ständigen Schmerzen im linken 

Schultergelenk. Am 3. Oktober 2000 erkannte Dr. … aufgrund eines MRI 

erhebliche degenerative Veränderungen und neue Defekte in der 

Rotatorenmanschette. Rund vier Monate nach dem Unfall, am 17. Februar 

2004 stellte Dr. … die Indikation für eine weitere Operation an der linken 

Schulter. Am 17. Mai 2004 erfolgte diese Operation (Tenodese der 

Bizepssehne, Reinsertion der Subscapularissehne, Rekonstruktion und 

Reinsertion der Supraspinatussehne).

3. Am 3. Mai 2004 erfolgte eine Beurteilung durch Dr. … von der Abteilung 

Versicherungsmedizin der SUVA. Auf dem Hintergrund des dramatischen, 

krankhaften Erscheinungsbildes der linken Schulter, welches in der 

Entwicklung 10 Jahre zurückreiche, falle das Unfallereignis vom November 

2003 nicht ins Gewicht. Es habe lediglich eine vorübergehende 

Verschlimmerung der subjektiven Beschwerden bewirkt und spätestens am 

17. Februar 2004 keine Rolle mehr gespielt. Gestützt auf diese Beurteilung 

verfügte die SUVA am 4. Juni 2004 die Einstellung der 

Versicherungsleistungen per 17. Februar 2004, da zu diesem Zeitpunkt der 

status quo sine erreicht sei. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache 

wies die SUVA mit Entscheid vom 6. Mai 2005 ab.

4. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob … am 29. Juli 2005 frist- und 

formgerecht Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. 

Er beantragte, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die 

Beschwerdegegnerin anzuweisen, ihm die gesetzlichen 

Versicherungsleistungen (Integritätsentschädigung, Übernahme von 

Heilkosten, eventuell Rente) auszurichten. Anlässlich des Arthro-MRI vom 12. 

Januar 2004 habe sich eine "frischere Ruptur der Subscapularissehne" 

gezeigt, welche offensichtlich in einem direkten Zusammenhang mit dem 

Unfallereignis von November 2003 stehe. Dr. … habe seine Beurteilung 

abgegeben, bevor die Operation durchgeführt worden sei. Dem 

Operationsbericht sei nun aber zu entnehmen, dass eine Reinsertion der 

Subscapularissehne vorgenommen worden sei. Der Unfall habe also nicht nur 

eine vorübergehende Verschlimmerung bewirkt, wenn doch anschliessend 

eine Operation erforderlich geworden sei. Die Aussagen Dr. … stünden auch 

im Widerspruch zu denjenigen des behandelnden Arztes Dr. …, gemäss 

welchem der Zustand an der linken Schulter vom Beschwerdeführer bis zum 

Unfall als erträglich geschildert worden sei, nach dem Unfall hingegen "sei 

alles kaputt gewesen". Schliesslich machte der Beschwerdeführer geltend, 

falls seinem Antrag nicht aufgrund der bestehenden Aktenlage gefolgt werden 

könne, sei ein medizinisches Gutachten einzuholen.

5. Die SUVA beantragte in ihrer Vernehmlassung die Abweisung der 

Beschwerde. Die Ruptur der Subscapularissehne sei angesichts des 

schwerwiegenden Vorzustandes des Beschwerdeführers nicht mit 

genügender Klarheit auf den Unfall zurückzuführen. Die Schlussfolgerung von 

Dr. … sei in jeder Hinsicht nachvollziehbar und plausibel, und sie stünde auch 

nicht in Widerspruch zu den Aussagen von Dr. ...

In einem zweiten Schriftenwechsel erhielten die Parteien die Gelegenheit, 

sich nochmals zu äussern. Auf diese Ausführungen wird soweit erforderlich in 

den Erwägungen eingegangen.

Das Gericht zieht in Erwägung:

1. Streitig ist, ob die Beschwerdegegnerin im Zusammenhang mit dem Unfall 

vom 24. November 2003 zu Recht per 17. Februar 2004 ihre Leistungen 

eingestellt hat mit der Begründung, zu diesem Zeitpunkt sei der status quo 

sine erreicht.

2. Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers setzt gemäss UVG zunächst 

voraus, dass zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen 

gesundheitlichen Schaden ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht. 

Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusammenhanges sind alle 

Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 

eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise beziehungsweise nicht zur 

gleichen Zeit eingetreten gedacht werden kann (BGE 119 V 337). Ob 

zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung 

ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die 

Richter im Rahmen der ihnen obliegenden Beweiswürdigung nach dem im 

Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu befinden haben (BGE 117 V 359). Die blosse 

Möglichkeit eines Zusammenhanges genügt für die Begründung eines 

Leistungsanspruches nicht (BGE 119 V 338). Die Leistungspflicht der 

Unfallversicherung setzt im Weiteren voraus, dass zwischen dem 

Unfallereignis und der damit verursachten Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit 

ein adäquater Kausalzusammenhang besteht. Nach der Rechtsprechung hat 

ein Unfall dann als adäquate Ursache zu gelten, wenn er nach dem 

gewöhnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an 

sich geeignet ist, einen Gesundheitsschaden von der Art des eingetretenen 

herbeizuführen (BGE 125 V 461). 

3. Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder 

überhaupt erst manifest, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers 

erst, wenn der Unfall nicht mehr die natürliche und adäquate Ursache des 

Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch und 

ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn 

entweder der (krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem 

Unfall bestanden hat (Status quo ante), oder aber derjenige Zustand, wie er 

sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf eines krankhaften Vorzustandes 

auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Status quo sine), erreicht 

ist (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 328 E.3b). Ebenso wie der leistungsbegründende 

natürliche Kausalzusammenhang muss das Dahinfallen jeder kausalen 

Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsschadens mit 

dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der 

überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sein. Die blosse 

Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des 

Unfalles genügt nicht. Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende 

Tatfrage handelt, liegt die Beweislast beim Unfallversicherer (RKUV 2000 Nr. 

U 363 S. 46 E.2). Zur Beurteilung der Frage, ob und wann der status quo ante 

oder der status quo sine erreicht sei, sind Versicherungen und Gerichte auf 

Angaben ärztlicher Experten angewiesen. Hinsichtlich des Beweiswertes 

eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten abgegeben worden ist, 

in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung 

der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des 

Experten begründet sind (BGE 122 V 160).

4. Im vorliegenden Fall hat die SUVA auf die ärztliche Beurteilung von Dr. … 

(SUVA Versicherungsmedizin; 3. Mai 2004) abgestellt. Nach einem Überblick 

über den Unfallhergang und die bisherige Krankengeschichte kommt Dr. … 

zum Schluss, die Beweglichkeitseinschränkung und die entsprechende 

Schonung hätten über die Jahre zu einer rasch fortschreitenden, 

degenerativen Cuff-tear Arthropathy geführt, welche schon auf dem MRI von 

September 2000 erkennbar gewesen sei, als Dr. … "erhebliche degenerative 

Veränderungen und neue Defekte in der Rotatorenmanschette" festgestellt 

habe. Der lange Verlauf über 8 Jahre von der Operation 1996 bis zur letzten 

Arthro-Magnettomografie vom Januar 2004 entspreche ausschliesslich der 

spontanen Progression der operierten krankhaften Schulterschädigung, 

zumal der Versicherte in dieser Zeitspanne noch 8 Jahre älter geworden sei 

(von 59- bis 67-jährig), was zusätzlich eine erhebliche Alterungs- und 

Verschleisskomponente mit eingebracht habe. Auf dem Hintergrund dieses 

dramatischen krankhaften Erscheinungsbildes der linken Schulter, welches in 

der Entwicklung 10 Jahre zurückreiche, falle das neue Unfallereignis vom 

November 2003 nicht ins Gewicht. Dieser Vorfall habe nur eine 

vorübergehende Verschlimmerung der subjektiven Beschwerden bewirkt und 

spätestens am 17. Februar 2004 keine Rolle mehr gespielt; denn von diesem 

Zeitpunkt an seien ausschliesslich die bekannten krankhaften Faktoren für 

das Beschwerdebild verantwortlich gewesen. Nach dem Unfallereignis seien 

auch keine frischen Unfallfolgen objektiviert worden. Dr. … habe am 17. 

Februar 2004 geschrieben, die Arthro-Magnetresonanztomografie vom 

Januar 2004 habe einen ähnlichen Befund wie im Jahr 2000 ergeben. 

Insgesamt zeigt sich, dass Dr. … ärztliche Beurteilung umfassend zur Frage 

der Kausalität Stellung nimmt, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten abgegeben wurde, in der Darlegung der medizinischen 

Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation 

einleuchtet und dass die Schlussfolgerung sorgfältig begründet ist. Der 

Beweiswert dieser ärztlichen Beurteilung ist somit gross und die SUVA hat zu 

Recht darauf abgestellt.

5. Die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwände sind - wie nachstehend 

gezeigt wird - unbegründet.

Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, die im MRI vom Januar 2004 

erkennbare "frischere Ruptur der Subscapularis-Sehne" gehe "offensichtlich" 

auf den Unfall vom November 2003 zurück. Dies ist nicht der Fall. Dr. … hat 

ausführlich beschrieben, dass Schäden an den Sehnen in der Schulter durch 

Degeneration entstehen können, und dass keineswegs ein Unfall die Ursache 

eines Sehnenrisses sein muss. Beim Beschwerdeführer war der Vorzustand 

so gravierend, dass nach der Ansicht von Dr. … die Degeneration die viel 

wahrscheinlichere Ursache des Subscapularissehnenrisses ist als der Unfall 

vom November 2003. Dies ist nachvollziehbar. Das MRI vom Januar 2004 

und der darauf erkennbare Subscapularissehnenriss waren Dr. … bestens 

bekannt. Hätte er den Unfall für geeignet gehalten, einen solchen Riss zu 

bewirken, hätte er bestimmt einen entsprechenden Zusammenhang 

hergestellt. Dass er seine Beurteilung vor der Operation vom 17. Mai 2004 

abgab, beeinträchtigt deren Aussagekraft entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers nicht, da Dr. … durch das MRI und die dazugehörige 

Interpretation von Dr. … genügend über den Riss der Subscapularissehne 

informiert war.

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die SUVA sei nicht in der Lage 

nachzuweisen, dass ohne das Ereignis vom November 2003 dieselbe 

Operation ebenfalls erforderlich geworden wäre. Dies trifft nicht zu. Aus den 

medizinischen Akten ist klar ersichtlich, dass die Operation von 1996 nicht 

sehr erfolgreich war, und dass bereits im Oktober 2000 durch Dr. … ein 

Hinweis auf eine Reruptrur erfolgte und ein weiterer operativer Eingriff 

erwogen wurde. Im Februar 2004 stellte Dr. … "im Grossen und Ganzen einen 

ähnlichen Befund wie im 2000" fest, wobei gegenwärtig die 

Subscapularissehne aber wesentlich mehr in die Problematik miteinbezogen 

sei. Und Dr. … erklärte ausführlich, wie die Entwicklung beim 

Beschwerdeführer dem normalen Verlauf der rasch fortschreitenden 

degenerativen Cuff Arthropathy über 8 Jahre entspreche, so dass dem 

Unfallereignis keine wesentliche Bedeutung zukommen könne.

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorschädigung sei nicht auf eine 

Krankheit, sondern auf den Unfall vom Januar 1991 zurückzuführen. Dies hat 

das Verwaltungsgericht in einem separaten Verfahren (S 05 101) verneint, so 

dass vorliegend nicht weiter darauf einzugehen ist.

6. Der Beschwerdeführer beantragt die Einholung eines medizinischen 

Gutachtens. Diesem Antrag kann nicht Folge geleistet werden. Nach der 

Praxis des Bundesgerichts ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu 

verzichten, wenn die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen das 

Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung führen, ein 

bestimmter Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten 

und es könnten weitere Beweismassnahmen an diesem feststehenden 

Ergebnis nichts mehr ändern (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. BGE 124 V 

94 E.4b). Im vorliegenden Fall gibt die ärztliche Beurteilung von Dr. … auf die 

wesentlichen Fragen umfassend Antwort. Dieser Beurteilung kommt wie 

gezeigt ein hoher Beweiswert zu. Entgegen der Ansicht des 

Beschwerdeführers steht sie auch nicht im Widerspruch zu den Aussagen von 

Dr. ... Dieser erwähnt zwar zur Sprechstunde vom 17. Februar 2004, dass seit 

dem Unfall ein erhebliches Schmerzsyndrom bestehe, doch lässt sein Eintrag 

insgesamt darauf schliessen, dass auch er dem degenerativen Vorzustand 

wesentlich mehr Gewicht beimisst als dem Unfallereignis. Nach der 

bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann auch den Berichten und 

Gutachten versicherungsinterner Ärzte Beweiswert beigemessen werden, 

sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich 

widerspruchsfrei sind, und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit 

bestehen; dies weil die SUVA in beweisrechtlicher Hinsicht ein zur Objektivität 

verpflichtetes gesetzesvollziehendes Organ ist. Die Tatsache allein, dass der 

befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, 

lässt nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. 

Es bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die 

Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen, 

wobei an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab 

anzulegen ist (BGE 123 V 176). Im vorliegenden Fall vermag der 

Beschwerdeführer keine Umstände geltend zu machen, welche Dr. … objektiv 

als parteiisch erscheinen lassen. Sein Bericht erscheint schlüssig, ist 

sorgfältig und nachvollziehbar begründet und in sich widerspruchsfrei. 

7. Der angefochtene Entscheid erweist sich somit als rechtmässig, und die 

dagegen erhobene Beschwerde ist abzuweisen. Gerichtskosten werden keine 

erhoben, da das kantonale Beschwerdeverfahren in 

Sozialversicherungsstreitigkeiten gemäss Art. 61 lit. a ATSG grundsätzlich 

kostenlos ist.

Demnach erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.