# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** cd1ab988-1a62-55d5-a52d-fdb3f8d7cd37
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-09-03
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsbehörden Bau- und Verkehrsdirektion 03.09.2025 110 2022 134
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_BVD/BE_VB_001_110-2022-134_2025-09-03.pdf

## Full Text

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Bau- und Verkehrsdirektion

Reiterstrasse 11
3013 Bern
Telefon +41 31 633 30 11
info.ra.bvd@be.ch
www.bvd.be.ch/ra

BVD 110/2022/134

Entscheid der Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD)
vom 3. September 2025

in der Beschwerdesache zwischen

Herrn C.________
Beschwerdeführer 2

Herrn D.________
Beschwerdeführer 3

und

E.________
Beschwerdegegnerin 1

F.________
Beschwerdegegnerin 2

sowie

Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Vechigen, Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, 
3067 Boll

Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), Nydeggasse 11/13, 3011 Bern

betreffend die Verfügung der Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Vechigen vom 30. Juni 
2022 (Baugesuch Nr. 359/1783-20; Ausbau Mobilfunkanlage) und die Verfügung des Amts für 
Gemeinden und Raumordnung (AGR) vom 2. Juli 2021 (G.-Nr. 2020.DIJ.8842; Bauvorhaben 
ausserhalb des Baugebiets)

I. Sachverhalt

1. Das Baugesuch der Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 vom 9. Juni 2020 für den Um- und 
Ausbau der bestehenden Mobilfunkanlage auf Parzelle Vechigen Grundbuchblatt Nr. I.________ 
(A.________) ging am 17. August 2020 bei der Gemeinde Vechigen ein. Die Parzelle liegt aus-
serhalb der Bauzone. Das Bauvorhaben sieht vor, an dem bestehenden Mobilfunkantennenmast 
die alten Antennenkörper der Beschwerdegegnerin 2 durch neue Antennenkörper zu ersetzen und 
zusätzliche neue Radio Remote Units zu montieren. Die bestehenden Antennen von zwei anderen 
Mobilfunkanbieterinnen sollen nicht verändert werden. Neu sollen achtzehn Antennen in den Fre-

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quenzbändern 700-900 MHz; 800-900; 1400-2600; 1800-2600 und 3600 MHz montiert sein. Ein 
Korrekturfaktor für adaptive Antennen wird nicht beansprucht. Die Gemeinde Vechigen publizierte 
das Bauvorhaben im amtlichen Anzeiger der Gemeinde Vechigen sowie im kantonalen Amtsblatt 
und holte einen Fachbericht des Amts für Umwelt und Energie (AUE), Abteilung Immissionsschutz, 
ein. Gegen das Bauvorhaben erhoben unter anderem die Beschwerdeführer 2 und 3 Einsprache. 
Das Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR) erteilte mit Verfügung vom 2. Juli 2021 die 
Ausnahmebewilligung für das Bauvorhaben ausserhalb des Baugebiets. Mit Gesamtentscheid 
vom 30. Juni 2022 bewilligte die Gemeinde Vechigen das Bauvorhaben.

2. Dagegen reichte der Beschwerdeführer 1 am 2. August 2022 Beschwerde bei der Bau- und 
Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein. Er beantragte, der Entscheid der Vorinstanz sei 
aufzuheben. Eventualiter sei das Bauvorhaben im Amtsanzeiger Konolfingen zu publizieren. Das 
Rechtsamt, das die Beschwerdeverfahren für die BVD leitet,1 führte den Schriftenwechsel durch 
und holte die Vorakten ein.

3. Am 5. August 2022 erhob der Beschwerdeführer 2 gegen den Entscheid der Gemeinde Ve-
chigen Beschwerde. Er beantragt, das Baugesuch sei abzuweisen. Die Auflage des AUE sei zu 
präzisieren und in eine allfällige Baubewilligung als Bedingung/Auflage aufzunehmen. Die Bauge-
suchsunterlagen seien zu vervollständigen mit einem Grundbuchauszug der umliegenden Grund-
stückparzellen und deren Eigentümer. Die betroffenen Grundeigentümer und diejenigen von be-
rechtigten Nachbarsgrundstücken seien zu informieren und ihnen sei ihr Einspracherecht zur Ei-
gentumsbeschränkung zu gewähren (Auflage Absperrungen). Das Baugesuch sei zu Handen der 
Ortsbildkommission (OLK) zu ergänzen. Anschliessend sei ein Augenschein vor Ort durchzu-
führen. Die Baugesuchsakten seien zu vervollständigen mit der Begründung der Standortgebun-
denheit der neuen Parabolspiegel und der Standortgebundenheit der neuen Technologie der ad-
aptiven Antennen mit 3600 MHz. Die durch das AGR pauschal ausgesprochene Ausnahmebewil-
ligung zum Bauen in der Landwirtschaftszone sei zu differenzieren und sei gegebenenfalls zu 
widerrufen. Eventualiter sei das Baugesuch zu sistieren, bis ein taugliches Qualitätssicherungs-
system sowie ein taugliches Messverfahren für adaptive Antennen vorliege. Subeventualiter sei 
in der Baubewilligung festzuhalten, dass die Mobilfunkanlage keinen Korrekturfaktor anwenden 
dürfe und der Anlagegrenzwert als Effektivwert ohne Mitteilung eingehalten werden müsse. Den 
Einsprechenden sei zu allfälligen Stellungnahmen der Bauherrschaft und des AUE das Replik-
recht zu gewähren. Am 8. August 2022 erhob der Beschwerdeführer 3 gegen den Entscheid der 
Gemeinde Vechigen Beschwerde. Er beantragt die Aufhebung der Verfügung des AGR sowie des 
Gesamtbauentscheids und die Erteilung des Bauabschlages. 

4. Das Rechtsamt vereinigte die drei Beschwerdeverfahren und stellte die Beschwerden der 
Beschwerdeführer 2 und 3 den übrigen Verfahrensbeteiligten zu, verzichtete diesbezüglich aber 
vorerst auf die Durchführung des Schriftenwechsels und gab den Parteien die Möglichkeit, sich 
zur vom Beschwerdeführer 2 eventualiter beantragten Sistierung zu äussern. Stillschweigen gelte 
als Zustimmung zur Sistierung. Keine der Parteien widersetzte sich der Sistierung, so dass das 
Rechtsamt das Verfahren mit Verfügung vom 23. September 2022 sistierte, bis ein Entscheid des 
Bundesgerichts im Beschwerdeverfahren 1C_100/2021 vorliege.

5. Am 14. Februar 2023 erging der Entscheid BGer 1C_100/2021. In diesem Entscheid äus-
serte sich das Bundesgericht zur Beurteilbarkeit der Strahlenbelastung von Mobilfunkantennen für 
5G-Funkdienste. Mit Verfügung vom 21. April 2023 nahm das Rechtsamt daher das Verfahren 
wieder auf, und bat die Beschwerdeführer mitzuteilen, ob sie an ihren Beschwerden festhalten 
wollten oder nicht. Stillschweigen gelte als Festhalten an der Beschwerde. Der Beschwerdeführer 

1 Art. 7 der Verordnung vom 18. Oktober 1995 über die Organisation und die Aufgaben der Bau- und Verkehrsdirektion 
(Organisationsverordnung BVD, OrV BVD; BSG 152.221.191)

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1 zog seine Beschwerde mit Eingabe vom 11. Mai 2023 zurück, so dass das Verfahren diesbe-
züglich mit Verfügung vom 24. Mai 2023 vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben werden 
konnte. Der Beschwerdeführer 2 hielt an seiner Beschwerde fest. Der Beschwerdeführer 3 liess 
sich nicht vernehmen. Das Rechtsamt setzte daher den Beschwerdegegnerinnen 1 und 2, dem 
AGR und der Gemeinde Vechigen Frist an, zu den Beschwerden der Beschwerdeführer 2 und 3 
eine Beschwerdeantwort einzureichen. Zudem bat es auch das AUE eine Stellungnahme zu ver-
fassen.

Die Gemeinde Vechigen verweist in ihrer Stellungnahme vom 26. Mai 2023 auf den von ihr ver-
fügten Gesamtentscheid. Das AGR beantragte mit Eingabe vom 30. Mai 2023 die Beschwerden 
seien abzuweisen. Das AUE kam in seiner Eingabe vom 23. Juni 2023 zum Schluss, die Anlage 
halte die Bestimmungen der NISV2 vollumfänglich ein und verwies auf seinen Fachbericht vom 
25. Januar 2021. Die Beschwerdegegnerin 2 machte in ihrer Eingabe vom 26. Juni 2023 geltend, 
die Beschwerden seien abzuweisen und das Verfahren sei nicht länger zu sistieren. Die Be-
schwerdegegnerin 1 liess sich nicht vernehmen.

6. Das Rechtsamt stellte diese Eingaben den Beteiligten zu und gab ihnen Gelegenheit, 
Schlussbemerkungen einzureichen. Diese Gelegenheit nahmen die Beschwerdeführer 2 und 3 
mit Eingaben vom 20. und 21. Juli 2023 wahr.

7. Auf die Rechtsschriften, die Vorakten und den Fachbericht des AUE wird, soweit für den 
Entscheid wesentlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

II. Erwägungen

1. Sachurteilsvoraussetzungen

a) Der Entscheid der Gemeinde Vechigen ist ein Gesamtentscheid im Sinne von Art. 9 Abs. 1 
KoG3, die Verfügung des AGR eine weitere Verfügung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 Bst. b KoG. 
Beide sind gestützt auf Art. 11 Abs. 1 KoG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 1 KoG mit Beschwerde 
nach Art. 40 Abs. 1 BauG4 bei der BVD anfechtbar. Diese ist somit zur Beurteilung der Beschwer-
den zuständig.

b) Zur Beschwerde befugt sind die Baugesuchstellerinnen, die Baugesuchsteller, die Einspre-
cherinnen, die Einsprecher und die zuständige Gemeindebehörde (Art. 10 KoG i.V.m. Art. 40 
Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeführer 2 und 3, deren Einsprachen abgewiesen wurden, sind durch 
den vorinstanzlichen Gesamtentscheid formell beschwert. Bei einem Einspracheperimeter von 
rund 2472 m5 sind beide Beschwerdeführer im Einsprachperimeter wohnhaft und damit auch ma-
teriell beschwert. Auf die form- und fristgerecht eingereichten Beschwerden ist somit grundsätzlich 
einzutreten.

2 Verordnung des Bundesrats vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; 
SR 814.710)
3 Koordinationsgesetz vom 21. März 1994 (KoG; BSG 724.1)
4 Baugesetz vom 9. Juni 1985 (BauG; BSG 721.0)
5 Vgl. Standortdatenblatt vom 03.03.2020 (Revision 2.0) Zusatzblatt 2, S. A3, pag. 289 der Vorakten der Gemeinde Ve-
chigen

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2. Grundsätzliches zum 5G-Funkdienst

Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Erwägungen erscheint es angezeigt, zunächst kurz 
auf den Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G) einzugehen. 

5G wird als «New Radio» (NR) bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen neuen Mobilfunkstan-
dard bzw. eine neue Mobilfunktechnologie. Der Standard definiert bestimmte Anforderungen, z.B. 
die Antwortzeit oder die minimale Datenmenge pro Zeiteinheit. Auch baut 5G auf 4G (LTE) auf 
und verwendet eine ähnliche Technologie, ist aber effizienter und ermöglicht eine schnellere und 
umfangreichere Datenübertragung als frühere Mobilfunkgenerationen.6 Indessen kann 5G in den-
selben Frequenzbereichen wie 4G genutzt werden. Auch die Art der Signalaussendung (Modula-
tion) ist dieselbe. Um alle Vorteile der 5G-Technologie nutzen zu können, wird diese regelmässig 
in höheren Frequenzbereichen eingesetzt, namentlich im Bereich von rund 3500 MHz. Aus funk-
technischer Sicht haben höhere Frequenzen jedoch schlechtere Übertragungseigenschaften. Um 
die schlechteren Ausbreitungsbedingungen zu kompensieren, werden sogenannte adaptive An-
tennen eingesetzt.7 Der Begriff «adaptive Antenne» wird umgangssprachlich mit dem Begriff «5G-
Antenne» gleichgesetzt. Dies ist ungenau und missverständlich, weil die 5G-Technologie wie aus-
geführt sowohl mit konventionellen als auch mit adaptiven Antennen verwendet werden kann.8 
Adaptive Antennen ermöglichen es, das Signal gezielt in die Richtung der Nutzerinnen und Nutzer 
zu fokussieren. In diesem Zusammenhang spricht man auch von Beamforming oder Massive 
MIMO (Massive Multiple Input, Multiple Output).9 In alle anderen Richtungen wird die Sendeleis-
tung indessen reduziert.

3. Beurteilungsgrundlagen

a) Der Beschwerdeführer 2 rügt in seiner Beschwerde, die Baugesuchsunterlagen seien un-
vollständig, da diese nicht erwähnten, dass offenbar 7 neue Parabolspiegel installiert würden. In 
seiner Eingabe vom 15. Mai 2023 macht er weiter geltend, es sei davon auszugehen, dass die 
Beschwerdegegnerin 2 mit der Baubewilligung adaptiven 5G-Betrieb – unter Anwendung des Kor-
rekturfaktors – aufzunehmen beabsichtige, ohne dies in einem Baugesuch zu deklarieren und 
entsprechend bewilligen zu lassen. In seiner Eingabe vom 20. Juli 2023 führt er aus, das Aufteilen 
des Baubewilligungsverfahrens in zwei Etappen sei nicht zulässig. Die Antenne könnte ohne er-
neutes Bewilligungsverfahren auf adaptiven Betrieb wechseln. Schliesslich verweist er in Bezug 
auf die sehr niedrig ausgewiesenen Feldstärkenbeiträgen und den Grenzwerten bei den Orten mit 
empfindlicher Nutzung (OMEN) auf die im Einspracheverfahren erhobenen Rügen. Der Beschwer-
degegner 3 macht geltend, das AGR habe nicht berücksichtigt, dass es sich um den Austausch 
mit Antennen neuer Technologie handle. In seiner Eingabe vom 21. Juli 2023 rügt er, die Be-
schwerdegegnerinnen würden die Möglichkeit erhalten, den Korrekturfaktor ohne ordentliches 
Baubewilligungsverfahren anzuwenden.

b) Der NISV liegt das Konzept der technologieunabhängigen Festlegung von Immissions- und 
Anlagegrenzwerten zugrunde. D.h., bezüglich der Grenzwerte wird nicht nach der Technologie 
bzw. dem Funkdienst unterschieden. Vielmehr gelten in Abhängigkeit der Frequenz unterschied-
liche Grenzwerte. Für die rechnerische Beurteilung der Einhaltung der Grenzwerte gilt gemäss 
Ziffer 63 Abs. 1 Anhang 1 NISV als massgebender Betriebszustand der maximale Gesprächs- und 

6 Vgl. Bericht Mobilfunk und Strahlung vom 18. November 2019, S. 17 ff. 
7 Vgl. Hugo Lehmann, Adaptive Antennen für 5G, in bulletin.ch 6/2020, S. 40
8 Vgl. Informations-Plattform für 5G und Mobilfunk, Was ist eine «5G-Antenne»?, Herausgeber: BAFU, BAKOM und 
BAG (abrufbar unter www.5g-info.ch > Technik)
9 Vgl. BAFU, Erläuterungen zu adaptiven Antennen und deren Beurteilung gemäss der Verordnung über den Schutz 
vor nichtionisierender Strahlung (NISV) vom 23. Februar 2021, S. 7 

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Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung. Mit der per 1. Juni 2019 in Kraft getretenen Fassung 
der NISV wurde diese Bestimmung dahingehend ergänzt, dass bei adaptiven Antennen die Vari-
abilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme berücksichtigt wird. Im Zeitpunkt der 
Inkraftsetzung dieser Verordnungsrevision stand aus verschiedenen Gründen eine Vollzugshilfe, 
wie bei adaptiven Antennen diese Variabilität der Senderichtungen und der Antennendiagramme 
berücksichtigt werden kann, aber noch nicht bereit. Mit Schreiben vom 17. April 2019 und 31. Ja-
nuar 2020 empfahl das Bundesamt für Umwelt (BAFU) den Kantonen bzw. den städtischen NIS10-
Fachstellen daher, die Strahlung von adaptiven Antennen bis zur Publikation der definitiven Voll-
zugsempfehlung wie bei konventionellen (statischen) Antennen nach dem maximalen Gesprächs- 
und Datenverkehr bei maximaler Sendeleistung und basierend auf Antennendiagramme zu beur-
teilen, die für jede Senderichtung den maximal möglichen Antennengewinn berücksichtigen (sog. 
«worst case»-Szenario basierend auf einem umhüllenden Antennendiagramm11). Dadurch werde 
deren tatsächliche Strahlung überschätzt, aber die Beurteilung sei für die betroffene Bevölkerung 
auf der sicheren Seite und die Langzeitbelastung werde in jedem Fall tiefgehalten.

Am 23. Februar 2021 veröffentlichte das BAFU den Nachtrag zur Vollzugsempfehlung zur Verord-
nung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NIS) für Mobilfunk- und WLL-Basisstatio-
nen, BUWAL12 2002 (nachfolgend: Nachtrag zur Vollzugsempfehlung). Demnach darf, damit ad-
aptive Antennen gegenüber konventionellen Antennen nicht benachteiligt werden, ein Korrektur-
faktor auf die maximale Sendeleistung angewendet werden. Dies unter der Voraussetzung, dass 
die adaptiven Antennen mit einer automatischen Leistungsbegrenzung ausgestattet sind, die si-
cherstellt, dass die über einen Zeitraum von sechs Minuten gemittelte Sendeleistung die bewilligte 
Sendeleistung nicht überschreitet. Der Korrekturfaktor wurde gestützt auf wissenschaftliche sta-
tistische Studien und Messungen festgelegt und ist abhängig von der Anzahl der separat ansteu-
erbaren Antenneneinheiten (sog. «Sub-Arrays»).13 Der Korrekturfaktor stellt sicher, dass die 
massgebende (korrigierte) Sendeleistung die realistisch auftretenden Maximalleistungen der ad-
aptiven Antenne abbildet. Um die Rechtssicherheit zu stärken, wurde unter anderem Anhang 1 
Ziffer 63 NISV revidiert und die von der Vollzugshilfe aufgeführten Voraussetzungen sind nun in 
der seit 1. Januar 2022 geltenden Fassung der NISV in Anhang 1 Ziffer 63 Abs. 2 NISV aufge-
nommen.

Dank des Nachtrags zur Vollzugsempfehlung des BAFU werden die adaptiven Antennen gegenü-
ber den konventionellen Antennen nicht benachteiligt. Mit der Berücksichtigung der Variabilität der 
Senderichtungen und der Antennendiagramme soll ein Ausgleich dafür zur Anwendung gelangen, 
dass die maximale Sendeleistung nicht in alle Richtungen gleichzeitig abgestrahlt wird. Es wird 
nicht auf die in eine bestimmte Richtung kurzfristig mögliche theoretische maximale Sendeleis-
tung, sondern auf die realistische Maximalleistung abgestellt. Die «worst case»-Beurteilung bietet 
demgegenüber ein höheres Schutzniveau für die betroffene Bevölkerung, da sie, wie ausgeführt, 
jederzeit von der theoretisch stärksten Strahlungssituation ausgeht, die unter Anwendung des 
«Beamforming» mit der bewilligten äquivalenten Strahlungsleistung für jede Senderichtung mög-
lich ist. Die Beurteilung nach dem «worst case»-Szenario bleibt so für die betroffene Bevölkerung 
einer Mobilfunkanlage auf der sicheren Seite. 

c) Zum jetzigen Zeitpunkt bestehen für die Beurteilung von adaptiven Antennenanlagen amtli-
che Berechnungsgrundlagen und Vollzugshilfen. Das Bundesgericht hat sich zudem zur Recht-
mässigkeit dieser Beurteilungsszenarien verschiedentlich geäussert. Es stellte insbesondere klar, 

10 Nichtionisierende Strahlung
11 Vgl. S. 10 f. Ziffer 5.3 der Erläuterungen vom 23. Februar 2021 zu adaptiven Antennen und deren Beurteilung 
gemäss der NISV 
12 Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft
13 Vgl. S. 15 ff. der Erläuterungen vom 23. Februar 2021 zu adaptiven Antennen und deren Beurteilung gemäss der 
NISV

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dass die Beurteilung nach dem «worst case»-Szenario eine mit Ziffer 63 Anhang 1 NISV verein-
bare Berechnungsmethode darstellt.14 Gemäss dem Standortdatenblatt vom 3. März 2020 (Revi-
sion: 2.0) und des Fachberichts Immissionsschutz vom 25. Januar 2021, resp. der Stellungnahme 
des AUE vom 23. Juni 2023, erfolgte die rechnerische Beurteilung der Strahlenbelastung der An-
tennen im vorliegenden Fall entsprechend diesem «worst case»-Szenario, resp. den Empfehlun-
gen des BAFU vom 17. April 2019 und 31. Januar 2020. Die rechnerische Beurteilung der bean-
tragten Mobilfunkantenne erfolgt somit anhand einer vom Bundesgericht anerkannten Methode. 
Die Variabilität wird dabei nicht berücksichtigt, sondern die maximal mögliche Sendeleistung ist 
für die Berechnung und Beurteilung der Einhaltung der Grenzwerte massgebend. Die Anwendung 
eines Korrekturfaktors ist nicht beantragt und es ist zu berücksichtigen, dass dies gemäss der 
neusten Rechtsprechung des Bundesgerichts ein neues, ordentliches Baubewilligungsverfahren 
voraussetzt.15 Es sind zudem keine Anhaltspunkte vorhanden, dass die im Baugesuch und vom 
AUE überprüften Strahlenbelastungen bei den OMEN nicht korrekt sein könnten. Soweit der Be-
schwerdeführer 2 diesbezüglich in seiner Beschwerde lediglich auf Ausführungen im Einsprache-
verfahren verweist, ist auf diese Rügen mangels Begründung nicht einzutreten (Art. 32 Abs. 2 
VRPG16). Schliesslich werden die bestehenden Antennenkörper in gleichbleibender Anzahl er-
setzt. Es werden lediglich neue Radio Remote Units montiert. Dies ist aus den Baugesuchunter-
lagen klar ersichtlich. Entsprechend ist das Baubewilligungsgesuch nicht fehlerhaft und es muss 
nicht ergänzt werden. Die von den Beschwerdeführern 2 und 3 erhobenen Rügen erweisen sich 
als unbegründet.

4. Standortgebundenheit – Ausnahmebewilligung

a) Der Beschwerdeführer 2 macht geltend, die vorgelegten Abdeckungskarten seien untaug-
lich, um einen gerechtfertigten Standort für 3600 MHz in der Landwirtschaftszone zu begründen. 
Die Baugesuchsakten seien mit Abdeckungskarten zu vervollständigen, die die heutige Versor-
gung mit adaptiven Antennen und die Versorgung nach einem Ausbau mit adaptiven Antennen 
sowie die geplante Gesamtabdeckung mit 3600 MHz-tauglichen Kleinzellen aufzeigten. Er ist der 
Auffassung, der geplante Standort sei ungünstig. Zusätzliche und mehrere Standorte für Kleinzel-
len innerhalb der Bauzone könnten für eine vernünftige 3600 MHz-Funkversorgung nicht vermie-
den werden. Es sei zudem fraglich, ob nicht Glasfaserkabel zwei Endpunkte vorteilhafter verbin-
den könnten. Der Beschwerdegegner 3 erklärt, das AGR habe fälschlicherweise festgestellt, dass 
der vorgesehene Mobilfunkstandort «primär Gebiete ausserhalb der Bauzone versorge». Die Vor-
aussetzungen für eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG17 seien nicht erfüllt, es fehle eine 
Interessenabwägung. Insbesondere erbringe die Beschwerdegegnerin 2 mit der Standortbegrün-
dung nicht den Beweis, dass die adaptiven Antennen primär auf die Abdeckung der Landwirt-
schaftszone ausgerichtet seien.

b) Die Beschwerdegegnerin 2 vertritt die Meinung, die Anlage versorge seit vielen Jahren Ge-
biete ausserhalb der Bauzone sowie die Kantonsstrasse und die RBS-Strecke. Ein Ersatz der 
bestehenden Anlage durch einen oder mehrere Standorte wäre nicht möglich, da die Versorgung 
wesentlicher Teile der Gebiete der Landwirtschaftszone aus funktechnischen Gründen zwingend 
einen Standort ausserhalb der Bauzone erfordere. Zudem sei der Weiterbestand der Anlage nicht 
in Frage gestellt. Sämtliche Vorgaben des Versorgungsprinzips würden eingehalten. Die Stand-
ortbegründung sei im vorinstanzlichen Verfahren dargelegt worden.

14 BGer 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023
15 BGer 1C_411/2022 vom 5. Juli 2024 E. 3.4 
16 Gesetz vom 23. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21)
17 Bundesgesetz über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) 

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c) Die Anlage darf nur bewilligt werden, wenn sie die Voraussetzungen gemäss Art. 24 RPG 
erfüllt. Eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG setzt voraus, dass der Zweck der Bauten und 
Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert und keine überwiegenden Interessen 
entgegenstehen.

Gemäss bundesgerichtlicher Praxis muss jedoch ein Standort in der Bauzone nicht absolut aus-
geschlossen sein. Es genügt vielmehr eine relative Standortgebundenheit, welche dann zu beja-
hen ist, wenn gewichtige Gründe einen Standort in der Nichtbauzone gegenüber Standorten in-
nerhalb der Bauzone als erheblich vorteilhafter erscheinen lassen. Die Bejahung der relativen 
Standortgebundenheit setzt eine umfassende Interessenabwägung voraus, die sich mit derjenigen 
nach Art. 24 Bst. b RPG überschneidet. Die relative Standortgebundenheit kann grundsätzlich 
bejaht werden, wenn die betreffende Mobilfunkanlage keine erhebliche Zweckentfremdung von 
Nichtbauland bewirkt und nicht störend in Erscheinung tritt. Dies kann zutreffen, wenn die Anten-
nen an bestehende Bauten und Anlagen wie z.B. Hochspannungsmasten oder auf einer bereits 
bestehenden Anlage montiert werden können,18 sowie Alternativstandorte innerhalb der Bauzone 
objektive Nachteile hätten.19 In diesem Fall ist nicht entscheidend, ob eine Deckungs- oder Kapa-
zitätslücke besteht. 

d) Die Beschwerdegegnerinnen beabsichtigen, nebst der Modernisierung der Anlage und der 
Optimierung der Netzabdeckung, den 5G-Funkdienst in Betrieb zu nehmen. Im vorliegenden Fall 
wird durch die Umrüstung der Anlage weder zusätzliches Nichtbauzonenland in Anspruch genom-
men noch findet eine zusätzliche Zweckentfremdung von Nichtbauzonenland statt. Es werden le-
diglich alte durch neue Antennenkörper ersetzt und zusätzliche neue Radio Remote Units mon-
tiert. An der Grundkonstruktion des Antennenmasts ändert sich abgesehen davon nichts. Der 
freistehende Mast wird zudem neben der Beschwerdegegnerin 2 auch von zwei weiteren Mobil-
funkanbieterinnen genutzt. Mit dieser Konzentration zweier Mitbewerberinnen auf einen Mast wird 
die Vorgabe des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE), wonach bei der Erstellung mehrerer 
eigenständiger Netze, wenn möglich die Antennenstandorte zusammengelegt werden sollen, 
Rechnung getragen.20 Zudem kann von diesem Standort aus ein grosses Gebiet mit nur einer 
Anlage erschlossen werden. Die Beschwerdegegnerin 2 hat in ihrer Standortbegründung nach-
vollziehbar dargelegt, dass die Anlage Bestandteil ihres Mobilfunknetzes und optimal in dieses 
integriert sei. In ihre Beschwerdeantwort vom 26. Juni 2023 hat sie weiter ausgeführt, der Weiter-
bestand der Anlage stehe nicht in Frage, womit ein Rückbau der hier umstrittenen Anlage in naher 
Zukunft ausgeschlossen ist. Unter diesen Umständen wäre mit einer Verweigerung der Ausnah-
mebewilligung aus raumplanerischer Sicht nichts gewonnen. Im Gegenteil: Der bestehende An-
tennenmast würde von der Beschwerdegegnerin 2 und den anderen Mobilfunkanbieterinnen im 
bisherigen Umfang weiter genutzt. Zusätzlich kämen mehrere weitere, im Baugebiet liegende An-
lagen der Beschwerdegegnerin 2 hinzu, die diese Gebiete zusätzlich belasteten. Zudem hat die 
Beschwerdegegnerin 2 erläutert, dass ein äquivalenter Ersatz im Baugebiet nicht möglich wäre. 
Der bereits bestehende Standort präsentiert sich daher unter Beachtung aller massgebenden In-
teressen als derart vorteilhaft, dass er einer oder mehreren zusätzlichen Antennen in der Bauzone 
unabhängig von einer allfälligen Deckungslücke vorzuziehen ist. Die relative Standortbegründung 
ist somit zu bejahen. Konkrete Alternativstandorte in den Bauzonen müssen bei dieser Ausgangs-
lage somit keine geprüft werden und damit erübrigt es sich auch, von der Beschwerdegegnerin 2 
zu verlangen, zusätzliche Abdeckungskarten einzureichen. Mit der Kritik, wonach die Beschwer-
degegnerin 2 von der Nichtbauzone aus die Bauzone mit Mobilfunk versorgen wolle, resp. nicht 

18 VGE 100/2020/136 vom 11.03.2024, E. 8.1
19 BGE 133 II 321 E. 4.3.3; Rudolf Muggli, in: Praxiskommentar RPG: Bauen ausserhalb der Bauzone, 2017, N. 26 zu 
Art. 24
20 Merksätze zur Problematik von Mobilfunkanlagen und Raumplanung, BRP/ARE Juni 1998 / Juli 2000 / Dezember 
2004

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das Gegenteil bewiesen sei, können die Beschwerdeführer 2 und 3 nichts zu ihren Gunsten ab-
leiten.
e) Schliesslich stehen dem Vorhaben auch keine überwiegenden Interessen entgegen. Durch 
den Austausch der Antennenmodule an der bestehenden Mastkonstruktion und dem Anbringen 
von neuen Radio Remote Units direkt am Mast wird das Orts- und Landschaftsbild nicht in rele-
vanter Weise zusätzlich belastet. Gemäss der Verfügung des AGR vom 2. Juli 2021 ordnet sich 
die Anlage auch nach dem Umbau gut in die Umgebung ein und tritt nicht wesentlich auffälliger in 
Erscheinung. Die Strahlung der geplanten Mobilfunkanlage wird zwar durch die Erhöhung der 
Sendeleistung zunehmen. Gemäss dem Standortdatenblatt vom 03.03.2020 (Revision 2.0) sind 
jedoch die Grenzwerte der NISV deutlich eingehalten, was die kantonale Fachstelle Immissions-
schutz auch in ihrem Fachbericht vom 25. Januar 2021 bestätigte. Entsprechend ist auch die 
zukünftige Strahlenbelastung nicht zu beanstanden, da die NISV die Grenzwerte abschliessend 
regelt und somit keine Grundlage besteht, eine weitere Reduktion der Strahlung zu verlangen.21 
Dies gilt auch im Hinblick auf 5G, denn die NISV unterscheidet nicht zwischen den verschiedenen 
Mobilfunktechnologien. Das AGR erteilte die Ausnahmebewilligung für Anlagen ausserhalb der 
Bauzone gemäss Art. 24 RPG somit zu Recht. Im Übrigen liegt es in der Kompetenz der Mobil-
funkanbieterinnen zu entscheiden, wie sie ihren Versorgungsauftrag erfüllen, solange die mass-
gebenden rechtlichen Grundlagen eingehalten sind. Es ist daher unerheblich, ob allenfalls auch 
mittels Glasfaserkabeln eine Abdeckung der massgebenden Gebiete erreicht werden könnte, zu-
mal das Glasfasernetz die Dienstleistungen eines Mobilfunknetzes ohnehin nicht zu ersetzen ver-
mag. Die Beschwerden erweisen sich auch in diesen Punkten als unbegründet.

5. Abnahme- und Kontrollmessungen

a) Der Beschwerdeführer 2 verlangt in seiner Eingabe vom 15. Mai 2023, die kantonalen 
Behörden müssten mit Abnahme- und Kontrollmessungen die Einhaltung der Grenzwerte sicher-
stellen. In seiner Beschwerde hatte er ausgeführt, aus der Antwort des Berner Regierungsrates 
gehe hervor, dass auf kantonaler Ebene bisher keine Kontroll- und Abnahmemessungen erfolgten. 
Schliesslich beantragt er in der Eingabe vom 20. Juli 2023, in allen grenzwert-kritischen (Aus-
schöpfung über 80%) Antennenbewilligungsverfahren sei eine allfällige Baubewilligung mit der 
Auflage zu verbinden, dass die Einhaltung der Grenzwerte obligatorisch mit Abnahmemessungen 
an kritischen Orten zu verifizieren sei.

b) Das AUE hat in seiner Stellungnahme vom 23. Juni 2023 ausgeführt, es stünden frequenz-
selektierte und codeselektive Messmethoden für die Beurteilung des 5G Signals zur Verfügung 
und diese entsprächen dem Stand der Technik. Auch die Beschwerdegegnerin 2 macht geltend, 
es bestünden keine Vollzugs- und Kontrollmängel.

c) Die Behörde überwacht die Einhaltung der Emissionsbegrenzungen (Art. 12 Abs. 1 NISV). 
Nach Art. 12 Abs. 2 NISV führt die Behörde Messungen oder Berechnungen zur Kontrolle der 
Einhaltung des Anlagegrenzwerts nach Anhang 1 durch, lässt solche durchführen oder stützt sich 
auf die Ermittlungen Dritter. Mit dem technischen Bericht «Messmethode für 5G-NR-Basisstatio-
nen im Frequenzbereich bis zu 6 GHz» vom 18. Februar 2020 und dem Nachtrag vom 15. Juni 
2020 hat das Eidgenössische Institut für Metrologie (METAS) eine geeignete Messmethode vor-
gelegt.22 Darin wird insbesondere auch die Messung für adaptive Antennen erklärt. Die im techni-
schen Bericht erläuterten Messmethoden für das 5G-Signal decken grundsätzlich den gesamten 
Frequenzbereich von 450 MHz bis 6 GHz ab. Bei der Abnahmemessung wird am gemessenen 
Ort die Strahlung aus allen Richtungen erfasst, also auch solche, die nicht direkt von der Antenne 

21 Vgl. BGer 1C_323/2017 vom 15. Januar 2018, E. 2.5 mit weiteren Hinweisen
22 Abrufbar unter: www.metas.ch > Dokumentation > Messen im Bereich nichtionisierender Strahlung

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eintrifft, sondern von einer Fläche (oder mehreren) reflektiert wurde. Die Abnahmemessung er-
laubt somit, ergänzend zur rechnerischen Prognose, nach Erstellung oder Umbau einer Mobil-
funkanlage zu überprüfen, ob die Anlagegrenzwerte im bewilligten massgebenden Betriebszu-
stand eingehalten sind. Mit einer Abnahmemessung wird überprüft, ob die Grenzwerte während 
des maximal bewilligten Betriebszustandes, d.h. unter voller Auslastung und bei maximaler Sen-
deleistung, in der realen Umgebung eingehalten sind. Da dieser maximale Betriebszustand im 
realen Betrieb nur selten auftritt, müssen die Messresultate von der aktuell gemessenen Sende-
leistung auf die maximal bewilligte Sendeleistung hochgerechnet werden.23 Dank dieser Messung 
inkl. Hochrechnung kann beurteilt werden ob, resp. dass der Anlagegrenzwert auch bei voller 
Auslastung und maximaler Sendeleistung gewährleistet ist. 

Auch das Bundesgericht befand in mehreren Urteilen, die vom METAS empfohlene Messmethode 
würde sich zum heutigen Zeitpunkt als tauglich erweisen und könne für Abnahmemessungen von 
adaptiven Antennen verwendet werden, bis das METAS und das BAFU eine offizielle Messemp-
fehlung herausgegeben hätten.24 An der Existenz einer geeigneten Messmethode bestehen somit 
keine ernsthaften Zweifel, die entsprechenden Befürchtungen des Beschwerdeführers 2 erweisen 
sich folglich als unbegründet.

d) Die Vollzugsempfehlung zur NISV des BUWAL (heute BAFU) empfiehlt in Ziff. 2.1.8, nach 
Inbetriebnahme der Anlage in der Regel eine NIS-Abnahmemessung durchzuführen, wenn 
gemäss rechnerischer Prognose der Anlagegrenzwert an einem OMEN zu 80 % erreicht wird. In 
begründeten Fällen kann die Behörde aber auch auf die Messung verzichten, wenn die Feldstärke 
mehr als 80% des Anlagegrenzwertes beträgt. Ergibt die Abnahmemessung eine höhere NIS-
Belastung, so ist die Anlage bzw. die Sendeleistung anzupassen.

Im vorliegenden Fall beträgt die prognostizierte Feldstärke gemäss Standortdatenblatt vom 
03.03.2020 (Revision 2.0) an den berechneten OMEN weniger als 1.2 V/m. Der zulässige Anla-
gegrenzwert liegt bei 5 V/m (vgl. Anhang 1 Ziffer 64 Bst. c Anhang 1 NISV). Die prognostizierte 
Feldstärke liegt folglich mit knapp 25 % deutlich unter 80% des Anlagegrenzwertes. Auch die pro-
gnostizierte Feldstärke am höchstbelasteten Ort für den kurzfristigen Aufenthalt (OKA) schöpft 
den für OKA relevanten Immissionsgrenzwert (vgl. Art. 13 Abs. 1 NISV) lediglich zu 25 % aus. Es 
sind entsprechend keine Abnahmemessungen erforderlich. Soweit der Beschwerdeführer 2 bean-
tragt, die Abnahmemessungen seien im Falle einer Ausschöpfung über 80 % in allen Baubewilli-
gungen anzuordnen, kann auf diesen Antrag nicht eingetreten werden, da nur die angefochtene 
Verfügung Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. 

6. Taugliches QS-System

a) Der Beschwerdeführer 3 rügt, die Vorinstanz habe sich nicht zur Frage geäussert, wie die 
Kontrolle über die Einhaltung der Anlagegrenzwerte und über die Qualitätssicherungssysteme si-
chergestellt sei. Bis ein funktionierendes Kontrollsystem bestehe, sei die Baubewilligung zu ver-
weigern.

b) Das AUE hat in seiner Stellungnahme vom 23. Juni 2023 ausgeführt, das Qualitätssiche-
rungssystem überwache den korrekten Betrieb der Anlage mit den zulässigen, bewilligten Para-
metern. Abweichungen würden signalisiert und dokumentiert. Die kantonalen NIS-Fachstellen hät-

23 Vgl. METAS, Technischer Bericht: Messmethode für 5G-NR-Basisstationen im Frequenzbereich bis zu 6 GHz vom
18. Februar 2020, Version 2.1, S. 4 (abrufbar unter: www.metas.ch > Startseite > Dokumentation > Rechtliches > Mes-
sen im Bereich nichtionisierender Strahlung (NISV) >Technische Berichte
24 Vgl. BGer 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 E. 8; BGer 1C_45/2024 vom 16. Januar 2024 E. 7 (mit Hinweisen)

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ten Zugriff auf eine Datenbank des Bundesamts für Kommunikation (BAKOM), in welche die Mo-
bilfunkbetreiber die detaillierten Betriebsdaten hinterlegten. Festgestellte Abweichungen vom be-
willigten Zustand müssten innerhalb von 24 Stunden behoben werden. Die Fehlerprotokolle wür-
den der zuständigen Vollzugsbehörde alle zwei Monate unaufgefordert zugestellt. 

c) Das Bundesgericht hat sich in mehreren neuen Urteilen mit der Frage auseinandergesetzt, 
ob herkömmliche QS-Systeme ausreichen, um den bewilligungskonformen Betrieb von adaptiven 
Antennen, die aufgrund der sog. «worst case»-Szenario beurteilt worden sind, zu kontrollieren.25 
Das Bundesgericht befand, es bestehe keine Veranlassung, an der Zuverlässigkeit der QS-Sys-
teme zu zweifeln, auch nicht beim Einsatz von adaptiven Antennen.26 

Überdies hat die Beschwerdegegnerin 2 ihr QS-System bereits mit den für adaptive Antennen 
notwendigen Parametern gemäss den Vollzugsempfehlungen ergänzt, was vom BAKOM unter 
Einbezug des BAFU kontrolliert wurde.27 Es handelt sich dabei um Parameter, welche einen Ein-
fluss auf die Sendeleistung und das Abstrahlverhalten haben. Auch diese müssen dokumentiert 
und überwacht werden. Für die Überprüfung, ob die automatische Leistungsbegrenzung bei ad-
aptiven Antennen korrekt funktioniert, ist das BAKOM zuständig. Das BAKOM hat eine Messkam-
pagne durchgeführt und für alle Betreiberinnen Validierungsberichte erstellt. Diese bestätigen, 
dass die QS-Systeme den Betrieb von adaptiven Antennen korrekt überwachen. Das aktuelle Zer-
tifikat der Beschwerdegegnerin 2 für ihr QS-System ist gültig vom 15. Dezember 2022 bis am 14. 
Dezember 2025.28

d) Die beantragte Mobilfunkantenne wird somit mit einem validierten QS-System ausgestattet, 
das die Einhaltung der Emissionsbegrenzungen sicherstellt. Wie auch das AUE ausgeführt hat, 
haben die kantonalen NIS-Fachstellen Zugriff auf die Datenbank, in welcher die detaillierten Be-
triebsdaten jeder Antenne hinterlegt sind. Stellt das QS-System Überschreitungen fest, wird auto-
matisch ein Fehlerprotokoll erzeugt. Zur Kontrolle haben die Vollzugsbehörden uneingeschränkte 
Einsicht in die QS-Datenbank. Abweichungen müssen innerhalb von 24 Stunden behoben werden, 
sofern dies durch Fernsteuerung möglich ist, andernfalls innerhalb einer Arbeitswoche.29 

Diese Ausführungen zeigen, dass die Zweifel des Beschwerdeführers 3 an einem korrekten und 
zuverlässigen QS-System unbegründet sind. Insbesondere auch mit Blick auf die bundesgericht-
liche Rechtsprechung bestehen keine Gründe, an der Zuverlässigkeit dieses QS-Systems und 
damit an der Bewilligungsfähigkeit der vorliegenden Antenne zu zweifeln. 

7. Baugesuchsergänzung – Beizug OLK

a) Der Beschwerdeführer 2 macht geltend, das Baugesuch sei zu Handen der OLK zu ergän-
zen (zukünftige Antennenansicht im Verhältnis zur heutigen Ansicht) und es sei ein Augenschein 
durchzuführen. 

25 Vgl. BGer 1C_693/2021 vom 3. Mai 2023 E. 6.2; 1C_694/2021 vom 3. Mai 2023 E. 6.2; 1C_153/2022 vom 11. April 
2023 E. 8; 1C_100/2021 vom 14. Februar 2023 E. 9.5.5 (Leiturteil Fall Steffisburg)
26 Vgl. BGer 1C_153/2022 vom 11. April 2023 E.8.2
27 Vgl. www.bafu.admin.ch > Themen > Elektrosmog > Vollzug in der Praxis > Mobilfunk: Qualitätssicherung
28 Abrufbar unter: www.bafu.admin.ch > Themen > Elektrosmog > Vollzug in der Praxis > Mobilfunk: Qualitätssiche-
rung
29 Rundschreiben, Qualitätssicherung zur Einhaltung der Grenzwerte der NISV bei Basisstationen für Mobilfunk und 
drahtlose Teilnehmeranschlüsse, BAFU, 16. Januar 2006, S. 3 (abrufbar unter: www.bafu.admin.ch > Themen > Elek-
trosmog > Vollzug in der Praxis > Mobilfunk: Qualitätssicherung

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b) Die OLK nimmt zu Baugesuchen Stellung, die ihr von den Baubewilligungsbehörden unter-
breitet werden, wenn das Bauvorhaben in der Landwirtschaftszone liegt und für das Landschafts-
bild prägend ist (Art. 2 Abs. 1 Bst. d OLKV30).
c) Das Bauvorhaben sieht den Umbau einer bestehenden Mobilfunkanlage vor. Wie bereits 
ausgeführt, werden alte durch neue Antennenkörper ersetzt und zusätzliche neue Radio Remote 
Units direkt am Mast montiert. Dies führt nicht zu einer relevanten Veränderung der bereits beste-
henden Baute und sie wird gemäss der überzeugenden Verfügung des AGR vom 2. Juli 2023 
nicht wesentlich auffälliger in Erscheinung treten als bisher. Das Bauvorhaben ist entsprechend 
für das Landschaftsbild nicht prägend, so dass es der OLK nicht zur Beurteilung zu unterbreiten 
ist. Es sind daher auch keine Vergleichspläne oder ein Augenschein erforderlich. Die entspre-
chenden Beweisanträge werden mit Verweis auf die antizipierte Beweiswürdigung31 abgewiesen. 

8. Auflage AUE

a) Das AUE hat in seinem Fachbericht Immissionsschutz vom 25. Januar 2021 die Auflage 
verfügt, der Zugang zu den Antennen müsse abgesperrt sein. Der Beschwerdeführer 2 macht 
geltend, die Auflage sei nicht im Gesamtentscheid aufgenommen und sie sei zu präzisieren. Die 
Baugesuchsunterlagen seien zu vervollständigen und den benachbarten Grundeigentümer sei ihr 
Einspracherecht zur Eigentumsbeschränkung zu gewähren. 

Das AUE erläuterte in seiner Stellungnahme vom 23. Juni 2023, die Auflage bedeute, dass ein 
Steigschutz an der Leiter montiert werden müsse.

b) Ausnahme- und Baubewilligungen können mit Bedingungen oder Auflagen verknüpft wer-
den (Art. 29 Abs. 2 und Art. 38 Abs. 3 BauG). Auflagen sind Pflichten, die mit einer Baubewilligung 
verbunden sind. Die Nichterfüllung einer Auflage berührt die Geltung der Baubewilligung nicht, 
kann aber baupolizeiliche Massnahmen – insbesondere die Ersatzvornahme – und Bestrafung 
nach sich ziehen.32

c) Die Vorinstanz hat unter Ziffer 3 Buchstabe B des Gesamtentscheids vom 30. Juni 2022 
insbesondere ausgeführt, die Auflagen des Fachberichts Immissionsschutzes vom 25. Januar 
2021 bildeten integrierenden Bestandteil des Entscheides. Die entsprechende Auflage ist somit 
entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers 2 Bestandteil des angefochtenen Ent-
scheids. Gemäss Art. 18 VUV33 müssen ortsfeste Leitern insbesondere mit einem Steigschutz 
gesichert werden. Die vom AUE formulierte Auflage stellt somit sicher, dass die Vorkehrungen für 
die Unfallverhütung umgesetzt werden, sofern diese beim bestehenden Mast nicht ohnehin bereits 
der Fall ist. Eine Präzisierung dieser Auflage ist nicht erforderlich. Die Auflage hat zudem keinen 
Einfluss auf die umliegenden Nachbargrundstücke, weshalb sich Ausführungen zu den angebli-
chen Eigentumsbeschränkungen erübrigen. Auch diese Rüge erweist sich entsprechend als un-
begründet. 

9. Sistierung des Beschwerdeverfahrens

30 Verordnung vom 27. Oktober 2010 über die Kommission zur Pflege der Orts- und Landschaftsbilder (OLKV; BSG 
426.221)
31 BVR 2017 S. 255 E. 5.1, 2012 S. 252 E. 3.3.3, je mit Hinweisen
32 Aldo Zaugg/Peter Ludwig, Kommentar zum Baugesetz des Kantons Bern, Band I, 5. Aufl., Bern 2020, Art. 29 N. 1
33 Verordnung vom 19. Dezember 1983 über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (Verordnung über die 
Unfallverhütung, VUV; SR 832.30)

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a) Der Beschwerdeführer 2 beantragt die erneute Sistierung des Verfahrens, bis das Bundes-
gericht über derzeitig hängige Beschwerden zur Verfassungs-, Gesetz- und Verordnungskonfor-
mität adaptiver Antennentechnik sowie zur vom Bundesrat am 17. Dezember 2021 vorgenomme-
nen NISV Änderung entschieden habe.

b) Aus den Erwägungen ergibt sich, dass ein Betrieb der adaptiven Antennen mit Anwendung 
des Korrekturfaktors auf die maximale Sendeleistung nicht Gegenstand des Verfahrens ist. Wie 
bereits in der Verfügung vom 21. April 2023 festgehalten, ist dank des ergangenen Bundesge-
richtsentscheids vom 14. Februar 2023 der Grund für die Sistierung des vorliegenden Verfahrens 
weggefallen. Das beantragte Bauvorhaben hält die Vorschriften des Planungs-, Bau- und Umwelt-
rechts sowie die nach anderen Gesetzen zu prüfenden Vorschriften ein, entsprechend ist es zu 
bewilligen (Art. 2 Abs. 1 BauG). Der Antrag des Beschwerdeführers 2 auf eine weitere Sistierung 
des Verfahrens ist entsprechend unbegründet und ist abzuweisen.

10. Verfahrenskosten

a) Die Verfahrenskosten im Beschwerdeverfahren bestehen aus einer Pauschalgebühr 
(Art. 103 Abs. 1 VRPG). Für Entscheide in einer Verwaltungsjustizsache wird eine Pauschalge-
bühr von CHF 200.– bis CHF 4000.– erhoben (Art. 19 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 Abs. 2 GebV34). In An-
wendung dieser Bestimmungen wird die Pauschale für die beiden Beschwerden der Beschwerde-
führer 2 und 3 auf je CHF 1800.– festgelegt. Werden in einem einzigen Entscheid mehrere Be-
schwerden beurteilt, so kann die Pauschalgebühr für die einzelnen Beschwerdeführerinnen und 
Beschwerdeführer angemessen reduziert werden (Art. 21 Abs. 3 GebV). In Anwendung dieser Be-
stimmung werden die Pauschalen um je einen Drittel, also auf je CHF 1200.– reduziert. Insgesamt 
betragen die Verfahrenskosten somit CHF 2400.–. Die Verfahrenskosten sind der unterliegenden 
Partei aufzuerlegen (Art. 108 Abs. 1 VRPG). Bei diesem Ausgang des Verfahrens werden sie ent-
sprechend den Beschwerdeführern 2 und 3 auferlegt. Die Beschwerdeführer 2 und 3 haben somit 
Verfahrenskosten von je CHF 1200.– zu tragen.

b) Die unterliegende Partei hat grundsätzlich der Gegenpartei die Parteikosten zu ersetzen 
(Art. 108 Abs. 3 VRPG). Da die Beschwerdegegnerinnen 1 und 2 sich nicht anwaltlich vertreten 
liessen, sind keine Parteikosten zu sprechen (Art. 104 Abs. 1 VRPG).

III. Entscheid

1. Der Antrag des Beschwerdeführers 2 auf eine weitere Sistierung des Verfahrens wird abge-
wiesen.

2. Die Beschwerden werden abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Der Gesam-
tentscheid der Gemeinde Vechigen vom 30. Juni 2022 und die Verfügung des AGR vom 
2. Juli 2021 werden bestätigt.

3. Die Verfahrenskosten von CHF 2400.– werden den Beschwerdeführern 2 und 3 je zur 
Hälfte, ausmachend je CHF 1200.–, zur Bezahlung auferlegt. Separate Zahlungseinladun-
gen folgen, sobald dieser Entscheid in Rechtskraft erwachsen ist. 

34 Verordnung vom 22. Februar 1995 über die Gebühren der Kantonsverwaltung (Gebührenverordnung, GebV; 
BSG 154.21)

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4. Es werden keine Parteikosten gesprochen.

IV. Eröffnung

- Herrn C.________, eingeschrieben
- Herrn D.________, eingeschrieben
- E.________, eingeschrieben
- F.________, eingeschrieben
- Baubewilligungsbehörde der Gemeinde Vechigen, Gemeindeverwaltung, eingeschrieben
- Amt für Gemeinden und Raumordnung (AGR), per Mail
- Amt für Umwelt und Energie (AUE), Abteilung Immissionsschutz, per Mail, zur Kenntnis

Bau- und Verkehrsdirektion

Der Direktor

Christoph Neuhaus
Regierungsrat

Rechtsmittelbelehrung

Dieser Entscheid kann innert 30 Tagen seit seiner Eröffnung mit Beschwerde beim Verwaltungs-
gericht des Kantons Bern, Speichergasse 12, 3011 Bern, angefochten werden. Eine allfällige Ver-
waltungsgerichtsbeschwerde, die mindestens in fünf Exemplaren einzureichen ist, muss einen 
Antrag, die Angabe von Tatsachen und Beweismitteln, eine Begründung sowie eine Unterschrift 
enthalten; der angefochtene Entscheid und andere greifbare Beweismittel sind beizulegen.