# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a795ba8-1239-5e95-ab8f-e9f216196d22
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-12-11
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 11.12.2017 200 2017 115
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2017-115_2017-12-11.pdf

## Full Text

200 17 115 IV
GRD/PRN/ARJ

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 11. Dezember 2017

Verwaltungsrichter Grütter, Kammerpräsident
Verwaltungsrichter Ackermann, Verwaltungsrichter Kölliker
Gerichtsschreiberin Prunner

A.________
vertreten durch Rechtsanwalt B.________
Beschwerdeführer

gegen

IV-Stelle Bern
Scheibenstrasse 70, Postfach, 3001 Bern
Beschwerdegegnerin

betreffend Verfügung vom 17. Januar 2017

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Der 1981 geborene A.________ (Versicherter bzw. Beschwerdeführer) 
meldete sich im Dezember 2015 unter Hinweis auf (Rücken-)Schmerzen 
seit zwei bis drei Jahren bei der IV-Stelle Bern (IVB bzw. Beschwerdegeg-
nerin) zum Leistungsbezug an (Akten der IVB, Antwortbeilage [AB] 1). In 
der Folge holte die IVB diverse erwerbliche und medizinische Unterlagen 
ein - insbesondere ein Gutachten von Dr. med. C.________, Facharzt für 
Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie, vom 14. Oktober 2016 
(AB 33.1). Mit Vorbescheid vom 21. November 2016 stellte die IVB auf-
grund „eines fehlenden Krankheitswertes“ die Abweisung des Leistungsbe-
gehrens in Aussicht (AB 35). Auf den hiergegen erhobenen Einwand 
(AB 37) hin veranlasste die IVB eine Stellungnahme des Regionalen Ärztli-
chen Dienstes (RAD) vom 12. Dezember 2016 (AB 40, S. 2 f.) und verfügte 
am 17. Januar 2017 wie angekündigt (AB 41). 

B.

Dagegen erhob der Versicherte, vertreten durch Rechtsanwalt B.________, 
mit Eingabe vom 15. Februar 2017 beim Verwaltungsgericht des Kantons 
Bern Beschwerde und stellt folgende Rechtsbegehren:

1. Die Verfügung der IV-Stelle Kanton Bern vom 17. Januar 2017 sei aufzuhe-
ben.

2. Der invalidenversicherungsrechtlich relevante medizinische Sachverhalt und 
daraus ableitend die Auswirkungen auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit 
des Beschwerdeführers sei mittels eines Gerichtsgutachtens feststellen zu 
lassen.

- unter Kosten- und Entschädigungsfolge -

Zur Begründung liess der Beschwerdeführer im Wesentlichen vorbringen, 
das rheumatologische Gutachten von Dr. med. C.________ sei nicht über-
zeugend, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Insbesondere 
stehe die Einschätzung von Dr. med. C.________ in krassem Widerspruch 
zu den Beurteilungen der behandelnden Ärzte. Zudem hätte die Beschwer-
degegnerin bei der Diagnose eines chronischen, sich generalisierenden 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 3

Schmerzsyndroms im Rahmen eines primären Fibromyalgie-Syndroms 
unter Berücksichtigung der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung 
eine psychiatrische Begutachtung anordnen müssen. Es sei daher ein bis-
disziplinäres Gerichtsgutachten mit den Fachrichtungen Rheumatologie 
und Psychiatrie in Auftrag zu geben. Am 24. Februar 2017 reichte der Be-
schwerdeführer weitere Unterlagen zu den Akten.

Mit Beschwerdeantwort vom 17. März 2017 beantragte die IVB gestützt auf 
die Stellungnahme des RAD vom 10. März 2017 (AB 50) die Abweisung 
der Beschwerde.

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Der Beschwerdeführer ist im vorinstanzlichen Verfahren mit seinen Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb er 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über 
die Invalidenversicherung [IVG; SR 831.20]). Da auch die Bestimmungen 
über Frist (Art. 60 ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 
i.V.m. Art. 32 des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1989 über die Verwal-
tungsrechtspflege [VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Be-
schwerde einzutreten.

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1.2 Angefochten ist die Verfügung der IVB vom 17. Januar 2017 
(AB 41). Streitig und zu prüfen ist der Anspruch des Beschwerdeführers auf 
Leistungen der Invalidenversicherung.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2.

2.1 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dau-
ernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). 

Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geisti-
gen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Be-
handlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der 
Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Massgebend ist – im Unterschied zur 
Arbeitsunfähigkeit – nicht die Arbeitsmöglichkeit im bisherigen Tätigkeitsbe-
reich, sondern die nach Behandlung und Eingliederung verbleibende Er-
werbsmöglichkeit in irgendeinem für die betroffene Person auf dem ausge-
glichenen Arbeitsmarkt in Frage kommenden Beruf. Der volle oder bloss 
teilweise Verlust einer solchen Erwerbsmöglichkeit gilt als Erwerbsunfähig-
keit (BGE 130 V 343 E. 3.2.1 S. 346). Für die Beurteilung des Vorliegens 
einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitli-
chen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt 
zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 
Abs. 2 ATSG). Mit dieser Regelung sind die bisher ungeschriebenen 
Rechtsgrundsätze und insbesondere die Rechtsprechung zur Ausschei-
dung der invaliditätsfremden Faktoren und zum Zumutbarkeitsprinzip neu 
ausdrücklich im Gesetz festgehalten (BGE 140 V 197 E. 6.2.1 S. 199, 135 
V 215 E. 7.3 S. 230; Botschaft zur 5. IVG-Revision, BBl 2005 4530 ff.).

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2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine 
Rente, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbe-
reich zu betätigen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 
wieder herstellen, erhalten oder verbessern können (lit. a) und die zusätz-
lich während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und nach Ab-
lauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. b und 
c). Gemäss Art. 28 Abs. 2 IVG besteht der Anspruch auf eine ganze Rente, 
wenn die versicherte Person mindestens 70%, derjenige auf eine Dreivier-
telsrente, wenn sie mindestens 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad 
von mindestens 50% besteht Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem 
Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein solcher auf eine Viertelsrente.

Gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG haben invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 
ATSG) bedrohte Versicherte Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, 
soweit diese notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die 
Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, wieder herzustellen, zu 
erhalten oder zu verbessern (lit. a) und die Voraussetzungen für den An-
spruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind (lit. b).

2.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung 
(und im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die Ärzte 
und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen ha-
ben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu 
beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüg-
lich welcher Tätigkeiten die Versicherten arbeitsunfähig sind. Im Weiteren 
sind ärztliche Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der 
Frage, welche Arbeitsleistungen den Versicherten noch zugemutet werden 
können (BGE 140 V 193 E. 3.2 S. 195, 132 V 93 E. 4 S. 99). 

3.

3.1 In medizinischer Hinsicht ergibt sich aus den Akten im Wesentlichen 
das Folgende:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 6

3.1.1 Im Bericht zu Handen der Allianz Suisse vom 27. November 2015 
diagnostizierte Dr. med. D.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medi-
zin und Rheumatologie, Spital E.________ ein plausibles, im Rahmen ei-
nes schweren Morbus Scheuermann zu erklärendes, chronisches Lumbo-
vertebralsyndrom. Das Beschwerdebild bleibe trotz ausgesprochen konse-
quenter und kompetent angeleiteter Physiotherapie im Sinne einer medizi-
nischen Trainingstherapie stabil (AB 11, S. 1). In der angestammten Tätig-
keit als ... bestehe eine Arbeitsunfähigkeit von 100%. Zumutbar seien leich-
te körperliche Arbeiten wechselbelastend, stehend, gehend und sitzend mit 
maximalem Gewichtheben von 10 kg möglichst fraktioniert über den Tag 
verteilt. Arbeiten über Schulterhöhe seien möglich. Eine angepasste Tätig-
keit sei ab sofort zumutbar (AB 11, S. 2).

3.1.2 Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, dia-
gnostizierte im Bericht vom 18. Januar 2016 mit Auswirkung auf die Ar-
beitsfähigkeit ein vertebrales Schmerzsyndrom (AB 17, S. 2). Aufgrund der 
dauernden Rückenschmerzen seien schwere Arbeiten und damit die bishe-
rige Tätigkeit in der Baubranche nicht mehr zumutbar (AB 17, S. 4). Mit 
einer Wiederaufnahme der beruflichen Tätigkeit könne nicht gerechnet 
werden (AB 17, S. 5). Zumutbar seien wechselbelastende Tätigkeiten. Rein 
sitzende und stehende Tätigkeiten seien nicht lange und vorwiegend im 
Gehen ausgeübte Tätigkeiten seien maximal eine Stunde zumutbar. Über-
Kopf-Arbeiten sowie das Heben und Tragen seien eingeschränkt und das 
Kauern, Knien sowie die Rotation im Sitzen/Stehen seien eventuell zumut-
bar. Nicht zumutbar sei das Bücken sowie gemäss Angaben des Be-
schwerdeführers das Steigen auf Leitern/Gerüste (AB 17, S. 6). 

3.1.3 Vom 27. Januar bis 10. Februar 2016 war der Beschwerdeführer im 
Spital E.________ hospitalisiert. In dieser Zeit fand eine Physiotherapie 
statt (vgl. AB 24, S. 1 f.). Im Bericht vom 9. Februar 2016 wurde ein ausge-
prägter Morbus Scheuermann lumbal (atypisch, BWS nicht betroffen) und 
eine Vitiligo diagnostiziert (AB 24, S. 4).

3.1.4 Im Bericht der Praxis G.________ vom 7. März 2016 diagnostizier-
ten die Ärzte eine massive Lumbago bei bekanntem ausgeprägtem Morbus 
Scheuermann zwischen Th12 und S1 und einen Zustand nach multimoda-
ler und komplexer Therapie inkl. Infliximab, ohne Verbesserung. Es wurde 

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 7

eine Umschulung auf eine körperlich nicht belastende Arbeit empfohlen 
(AB 22).

3.1.5 Im Bericht vom 14. Juli 2016 führte Dr. med. D.________ anlässlich 
der ambulanten Konsultation vom 13. Juli 2016 aus, dass sich die Situation 
im Vergleich zur stationären Beobachtungsphase im Januar/Februar 2016 
nicht verändert habe. Es sei dringend, den Beschwerdeführer Arbeitsver-
suche in verschiedenen Bereichen leichter Arbeit beginnen zu lassen. Die 
Arbeit sei für den Beschwerdeführer ein zentrales Element der Rehabilitati-
on. Mittelschwere Arbeiten könnten nur ausnahmsweise und fraktioniert 
verrichtet werden. Schwerarbeiten seien für den Beschwerdeführer nicht 
geschaffen (AB 28, S. 1).

3.1.6 Im Gutachten vom 14. Oktober 2016 stellte Dr. med. C.________ 
keine Diagnosen mit langdauernder Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit. 
Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit diagnostizierte er ein chroni-
sches, sich generalisierendes Schmerzsyndrom, Übergewicht mit Body-
Mass-Index von 29,4 kg/m2, eine laborchemische Hepatopathie, eine ge-
störte Gluconeogenese und anamnestisch ein Reizdarm-Syndrom (AB 
33.1, S. 8). Aufgrund der Angaben des Beschwerdeführers im Rahmen der 
Begutachtung stellte Dr. med. C.________ ein primäres Fibromyalgie-
Syndrom fest, wobei dieses nicht vordergründig auf ein bekanntes soma-
tisch-pathologisches Krankheitsbild abgestützt werden könne. Es bestün-
den erhebliche Diskrepanzen zwischen den geschilderten Beschwerden 
und den objektivierbaren Befunden (AB 33.1, S. 11). Hinweise auf eine 
psychosomatisch-psychiatrische Affektion seien nicht vordergründig und 
würden in der vorliegenden Dokumentation keine erwähnt (AB 33.1, S. 14). 
Es bestehe eine körperliche Belastung aufgrund des Übergewichts des 
Beschwerdeführers. Die Arbeitsfähigkeit in der früher in der Schweiz aus-
geübten beruflichen Tätigkeit sei für keinen Zeitraum anhaltend einge-
schränkt gewesen (AB 33.1, S. 17). Ungünstig für eine erfolgreiche Wie-
dereingliederung in den Arbeitsprozess könnten sich krankheitsfremde Fak-
toren, wie beispielsweise länger anhaltende berufliche Arbeitsabstinenz, 
ärztlicherseits längerdauernd attestierte Arbeitsunfähigkeiten, ungünstige 
Arbeitsmarktsituationen und möglicherweise die limitierte Motivation aus-
wirken (AB 33.1, S. 18).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 8

3.1.7 Der RAD-Arzt Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin, führte im Bericht vom 12. Dezember 2016 aus, dass auf das Zu-
mutbarkeitsprofil gemäss dem unabhängigen Gutachten von Dr. med. 
C.________ abgestellt werden könne (AB 40, S. 3).

3.1.8 Im Bericht vom 6. Februar 2017 führten der Hausarzt Dr. med. 
F.________ und Dr. med. D.________ aus, in früheren Berichten würden 
intensive nächtliche lumbale Rückenschmerzen mit Morgensteifigkeit be-
schrieben. Solche Schmerzen seien ein Kardinalsymptom entzündlich be-
dingter Wirbelsäulenerkrankungen. Das MRI der Lendenwirbelsäule vom 
18. März 2015 zeige ein perifokales Knochenmarködem in den Wirbelsäu-
lensegmenten L2 bis L4. Diese Veränderung sei auf frische Läsionen 
zurückzuführen (Beschwerdebeilage [BB IA] 3, S. 1). Es erstaune nicht, 
dass die Veränderungen in den folgenden MRI nachgelassen hätten, da 
der Beschwerdeführer wegen seiner Arbeitsunfähigkeit nicht mehr seiner 
körperlich stark belastenden Arbeit als Mitarbeiter in einem Bauunterneh-
men habe nachgehen müssen. Dieser Umstand belege auch, dass es unter 
körperlicher Schonung zu einer Besserung der objektiven Befunde ge-
kommen sei, was die Beziehung der Beschwerden zur Schwerarbeit noch 
mehr untermauere. Die Diagnose einer primären Fibromyalgie führe nicht 
zu den im MRI beobachteten frischen Veränderungen (BB 3, S. 2).

3.1.9 In der Stellungnahme vom 10. März 2017 führte der RAD-Arzt Dr. 
med. I.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, aus, es könne 
weiterhin am Bericht von Dr. med. C.________ vom 14. Oktober 2016 und 
dem darin formulierten Zumutbarkeitsprofil festgehalten werden. Weitere 
Abklärungen seien nicht erforderlich (AB 50, S. 5).

3.2 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; SVR 2015 IV Nr. 28 S. 86 E. 4.1).

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Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-
nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Den im Verwaltungsverfahren eingeholten Gutachten von externen Spezia-
lärzten, welche auf Grund eingehender Beobachtungen und Untersuchun-
gen sowie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörte-
rung der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, ist bei der Be-
weiswürdigung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete 
Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 351 
E. 3b bb S. 353; SVR 2016 IV Nr. 2 S. 5 E. 4.1). Eine von anderen mit der 
versicherten Person befassten Ärzten abweichende Beurteilung vermag die 
Objektivität des Experten nicht in Frage zu stellen. Es gehört vielmehr zu 
den Pflichten eines Gutachters, sich kritisch mit dem Aktenmaterial ausein-
anderzusetzen und eine eigenständige Beurteilung abzugeben. Auf welche 
Einschätzung letztlich abgestellt werden kann, ist eine im Verwaltungs- und 
allenfalls Gerichtsverfahren zu klärende Frage der Beweiswürdigung (BGE 
132 V 93 E. 7.2.2 S. 110).

3.3

3.3.1 Das rheumatologische Gutachten von Dr. med. C.________ vom 
14. Oktober 2016 (AB 33.1) erfüllt die Anforderungen der Rechtsprechung 
an Expertisen (vgl. E. 3.2 hiervor) und erbringt vollen Beweis (vgl. BGE 125 
V 351 E. 3b/bb S. 352). Die darin enthaltenen Feststellungen beruhen auf 
eigenen Abklärungen und sind in Kenntnis der Anamnese und der Vorakten 
(inklusive der bildgebenden Unterlagen) sowie unter Berücksichtigung der 
geklagten Beschwerden getroffen worden. Die Ausführungen in der Beur-
teilung der medizinischen Zusammenhänge sind einleuchtend und die ge-

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zogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeits-
fähigkeit werden nachvollziehbar begründet (vgl. auch AB 40, S. 3).

Die Vorbringen des Beschwerdeführers (Beschwerde, S. 4 f.) vermögen am 
Beweiswert des Gutachtens nichts zu ändern. Entgegen der Auffassung in 
der Beschwerde war für die Exploration kein Dolmetscher notwendig. Es 
genügt, wenn der Gutachter die für die Beurteilung notwendigen Daten 
erheben kann (Entscheid des BGer vom 17. April 2009, 9C_1040/2008, 
E. 2). Dies ist vorliegend der Fall, zumal Dr. med. C.________ explizit fest-
hielt, dass der Beschwerdeführer sehr gut hochdeutsch spreche (AB 33.1, 
S. 2 oben; vgl. dazu auch AB 25, S. 3). Des Weiteren liegen keine Anhalts-
punkte vor, wonach die ambulante Untersuchung nicht zwei Stunden ge-
dauert hat und die Aussagen des Beschwerdeführers im Gutachten falsch 
wiedergegeben worden sind. Soweit geltend gemacht wird, die Angaben 
betreffend BMI, Grösse und auch Gewicht des Beschwerdeführers seien im 
Gutachten (vgl. AB 33.1, S. 4) nicht korrekt, ist festzuhalten, dass diese 
Daten für die vorliegende Beurteilung nicht weiter von Bedeutung sind. 
Zwar wird im Rahmen der Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeits-
fähigkeit der BMI sowie betreffend die Belastbarkeit das Gewicht des Be-
schwerdeführers erwähnt (AB 33.1, S. 17), die Beurteilung der Arbeits- und 
Leistungsfähigkeit wird jedoch unabhängig von diesen Angaben festgesetzt 
(vgl. E. 3.3.2 hiernach). Der Umstand, wonach Dr. med. C.________ in 
seinem Gutachten irrtümlich davon ausgeht, der Beschwerdeführer habe 
zuletzt als Hilfsarbeiter im ... gearbeitet (AB 33.1, S. 4) - und nicht wie auf-
grund der Akten erstellt als ... im Baugewerbe (vgl. AB 19) - vermag den 
Beweiswert des Gutachtens schliesslich ebenfalls nicht zu schmälern. Da 
Dr. med. C.________ keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit feststellte 
(vgl. E. 3.3.2 hiernach), sind dem Beschwerdeführer jegliche, d.h. auch 
schwere, Erwerbstätigkeiten zumutbar, abgesehen davon, dass Hilfsarbei-
ten im ... und die Tätigkeit als ... im Wesentlichen gleich schwere Arbeiten 
sind.

3.3.2 Dr. med. C.________ führte im Gutachten vom 14. Oktober 2016 
schlüssig und nachvollziehbar aus, dass mangels eines objektivierbaren 
Befundes keine somatisch-rheumatologische Diagnose mit langdauernder 
Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt werden kann. Aufgrund der im 

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Rahmen der klinischen Untersuchung demonstrierten schmerzvermitteln-
den Mimik und Gestik sowie der geschilderten diffusen Druckdolenz und 
Beschwerden ging der Gutachter von vordergründig nicht somatisch ab-
stützbaren Beschwerden aus (AB 33.1, S. 11). Insbesondere hielt Dr. med. 
C.________ überzeugend fest, dass für eine Dysplasie der Osteochondro-
sis juvenilis Scheuermann keine hinreichenden radiologisch-pathologischen 
Befunde vorliegen (AB 33.1, S. 12 ff.). Die MRI-Abklärungen der Wirbelsäu-
le vom 18. März und 26. August 2015 sowie die supersensitive Myelogra-
phie und Myelo-CT der Lendenwirbelsäule vom 27. August 2015 (AB 11, S. 
7 ff.; 17, S. 30 f.) zeigen keine eindeutige Neuro- oder Myelonkompression 
und keinen gesicherten Hinweis auf eine Entzündungsaktivität (AB 33.1, S. 
13). Soweit in den MRI-Untersuchungen der Wirbelsäule in den Segmenten 
LWK 2-4 je ein perifokales Knochenmarködem bzw. eine Veränderung der 
LWS (AB 17, S. 30 f.) sowie eine Keildeformität der Brustwirbelsäule auffal-
len und als Hinweise auf einen Morbus Scheuermann gedeutet wurden 
(AB 11, S. 9), ist festzuhalten, dass diese Befunde anlässlich der Röntgen-
untersuchung im Rahmen der Begutachtung vom 10. Oktober 2016 nicht 
(mehr) festgestellt werden konnten (AB 33.1, S. 6). Auch die Deck- und 
Bodenplattenunregelmässigkeiten in der Brust- und Lendenwirbelsäule 
kommen in der konventionell-radiologischen Abklärung weniger deutlich zur 
Darstellung und vermögen keine invalidisierende Einschränkung zu be-
gründen. Sodann ist der MRI-Abklärung der Iliosakralgelenke vom 6. Juli 
2015 (AB 11, S. 6) ebenfalls kein relevanter pathologischer Befund im Sin-
ne einer entzündlichen oder einer deutlichen degenerativen Veränderung 
zu entnehmen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass Rückenschmerzen 
nur dann auf eine Dysplasie der Osteochondrosis juvenilis Scheuermann 
abgestützt werden, wenn sie vor dem 14. - 16. Lebensjahr eingesetzt ha-
ben (AB 33.1, S. 9). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Gestützt auf die Be-
gutachtung bzw. die Angaben des Beschwerdeführers (unspezifische Rü-
ckenschmerzen, die diffus in den Kopf, in den Schultergürtel und die Beine, 
rechtsbetont, ausstrahlen) stellte der Experte überzeugend ein primäres 
Fibromyalgie-Syndrom ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit fest 
(AB 33.1, S. 8, 14). Mit diesem Ergebnis stimmt denn auch der Umstand 
überein, wonach die durchgeführten (Physio-)Therapien keine Besserung 
gebracht haben, was bereits den RAD-Arzt Dr. med. H.________ erstaunte 
(AB 25, S. 3). Aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht ist die Arbeits-

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fähigkeit für die vom Beschwerdeführer in der Schweiz ausgeübten berufli-
chen Tätigkeiten - zuletzt als ... - für keinen Zeitraum eingeschränkt gewe-
sen (AB 33.1, S. 17). Mit Blick auf die vordergründig nicht somatisch ab-
stützbaren Beschwerden, aufgrund welcher sich der Beschwerdeführer 
keine berufliche Tätigkeit mehr vorstellen kann, sowie die Tatsache, dass 
die behandelnden Ärzte eine anhaltende Arbeitsunfähigkeit in der ange-
stammten Tätigkeit attestieren, geht Dr. med. C.________ nachvollziehbar 
von krankheitsfremden und damit nicht invalidisierenden Faktoren (länger 
anhaltende berufliche Arbeitsabstinenz, ärztlicherseits längerdauernde at-
testierte Arbeitsunfähigkeiten, ungünstige Arbeitsmarktsituation und mögli-
cherweise eine limitierte Motivation) aus (AB 33.1, S. 14, 18; vgl. E. 2.1 
hiervor). Damit übereinstimmend erachtete denn auch bereits Dr. med. 
D.________ im Juli 2016 die Wiederaufnahme der Arbeit durch den Be-
schwerdeführer als ein zentrales Element der Rehabilitation (AB 28, S. 2).

Der Bericht der Dres. med. F.________ und D.________ vom 6. Februar 
2017 (BB IA 3) vermag daran nichts zu ändern. Soweit sich die Ärzte auf 
das MRI vom 18. März 2015 beziehen, ist festzustellen, dass dieses in der 
Beurteilung von Dr. med. C.________ explizit und überzeugend berück-
sichtigt wurde (vgl. vorangehende Ausführungen). Die behandelnden Ärzte 
erwähnen sodann eine Verbesserung der objektiven Befunde seit der Auf-
gabe der Erwerbstätigkeit bzw. infolge der körperlichen Schonung, was den 
Zusammenhang der Beschwerden zu einer körperlich stark belastenden 
Arbeit bestätige. Dem ist jedoch entgegenzuhalten, dass vorliegend nicht 
von einer eigentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes gespro-
chen werden kann. Vielmehr konnten die geltend gemachten Beschwerden 
nicht in einem invalidisierenden Ausmass objektiviert werden. In diesem 
Zusammenhang ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer anlässlich 
der Begutachtung angab, nach wie vor unter entsprechenden Schmerzen 
zu leiden. Diese hätten sich nach der Aufgabe seiner beruflichen Tätigkeit 
sogar verschlimmert. Wie bereits Dr. med. C.________ darlegte, spricht 
dieser Umstand gegen somatisch abstützbare Beschwerden (AB 33.1, S. 
8). Schliesslich werden keine neue Vorbringen dargelegt und es wurden 
auch keine weiteren medizinischen Unterlagen zum aktuellen Gesund-
heitsschaden eingereicht (vgl. AB 50).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 13

3.3.3 Obwohl es aus Gründen der Rechtsgleichheit geboten ist, sämtliche 
mit somatoformen Schmerzstörungen vergleichbaren psychosomatischen 
Leiden - so auch eine Fibromyalgie (BGE 139 V 547 E. 2.2 S. 550, 137 V 
64 E. 4.2 S. 68, 136 V 279 E. 3.2.1 S. 282, 132 V 65 E. 4 S. 70) - den glei-
chen sozialversicherungsrechtlichen Anforderungen zu unterstellen (BGE 
141 V 281 E. 4.2 S. 298, 139 V 346 E. 2 S. 346, 137 V 64 E. 4.3 S. 69, 136 
V 279 E. 3.2.3 S. 283), braucht vorliegend keine Indikatorenprüfung nach 
der neuen Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 zu erfolgen. So hat 
das gutachterlich festgestellte chronische, sich generalisierende Schmerz-
syndrom bzw. das primäre Fibromyalgie-Syndrom aus medizinischer Sicht 
keinen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit (AB 33.1, S. 8. 17). Mithin liegt kei-
ne für den Rentenanspruch wesentliche gesundheitliche Beeinträchtigung 
vor.

3.4 Nach dem Gesagten ist erstellt, dass der Beschwerdeführer aus 
somatisch-rheumatologischer Sicht in der angestammten (wie auch in jeder 
angepassten) Tätigkeit in der Arbeits- und Leistungsfähigkeit nicht einge-
schränkt ist.

Für eine psychiatrische bzw. bidisziplinäre psychiatrisch-rheumatologische 
Begutachtung besteht entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers 
kein Anlass (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162). Dr. med. C.________ verneinte 
im Gutachten eine vordergründige psychosomatisch-psychiatrische Affekti-
on (AB 33.1, S. 14). Diese Einschätzung überzeugt, sind den Akten doch 
keine Hinweise zu entnehmen, wonach der Beschwerdeführer unter psy-
chischen Problemen leidet. Er befindet sich auch nicht in psychiatrischer 
Behandlung. Das vom Beschwerdeführer eingenommene Psychopharma-
kum wurde aufgrund von Schlafstörungen verordnet (vgl. AB 33.1, S. 14).

Somit ist die angefochtene Verfügung vom 17. Januar 2017 nicht zu bean-
standen und die dagegen erhobene Beschwerde als unbegründet abzuwei-
sen.

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 14

4.

4.1 Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das Beschwerdeverfahren vor dem 
kantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder 
Verweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Die Kosten sind nach dem 
Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von 
Fr. 200.-- bis Fr. 1’000.-- festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der unterliegende Beschwerdefüh-
rer die Verfahrenskosten, gerichtlich bestimmt auf Fr. 800.--, zu tragen 
(Art. 108 Abs. 1 VRPG). Diese werden dem geleisteten Kostenvorschuss 
gleicher Höhe entnommen.

4.2 Es besteht kein Anspruch auf eine Parteientschädigung (Umkehr-
schluss aus Art. 1 Abs. 1 IVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG).

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer 
zur Bezahlung auferlegt und dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe entnommen.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Zu eröffnen (R):
- Rechtsanwalt B.________ z.H. des Beschwerdeführers
- IV-Stelle Bern 
- Bundesamt für Sozialversicherungen 

Der Kammerpräsident: Die Gerichtsschreiberin:

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 11. Dez. 2017, IV/17/115, Seite 15

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.