# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 94e50a31-44e9-5142-a8d7-f67b55bffc3e
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-22
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 22.02.2024 III 2023 202
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2023-202_2024-02-22.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2023 202

Entscheid vom 22. Februar 2024 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Monica Huber-Landolt, Richterin
MLaw Manuel Gamma, Gerichtsschreiber

Parteien A.________,
Beschwerdeführer, 

gegen

1. Gemeinderat Oberiberg, Jessenenstrasse 20, 8843 Oberi-
berg,

2. Amt für Raumentwicklung ARE, Bahnhofstrasse 14, 
Postfach 1186, 6431 Schwyz,

3. Regierungsrat des Kantons Schwyz, Bahnhofstrasse 9, 
Postfach 1260, 6431 Schwyz,
Vorinstanzen,

4. B.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. C.________,
Breitenstrasse 16, 8852 Altendorf,

5. D.________,
6. E.________,

Beigeladene,

Gegenstand Planungs- und Baurecht (PBG; Baubewilligung: Nichteintretensbe-
schluss)

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Sachverhalt:

A. Die seit 1911 bestehende B.________ versorgt den ______ bei der 
F.________ gelegenen Dorfteil von Oberiberg und die nördlich und östlich davon 
gelegenen Landwirtschaftsbetriebe. Dieser Versorgung dient unter anderem das 
Reservoir G.________. Dieses befindet sich auf dem Grundstück KTN __01 
(120'596 m2; im Eigentum von A.________; Koordinate ____________; Höhe 
1306 m ü.M.). Die unterliegenden (und vom Leitungsersatz mitbetroffenen) 
Grundstücke KTN __02 (61'577 m2) und KTN __03 (70'935 m2) bzw. KTN __04 
(61'510 m2) sind im Eigentum von D.________ bzw. E.________. 

Das 1911 erstellte Reservoir ist in die Jahre gekommen und soll ersetzt werden 
(vgl. Technischer Bericht der H.________ AG vom 13.1.2023, Stand 26.5.2023 
betreffend "B.________ Oberiberg Neu Reservoir G.________ und Leitungser-
satz G.________ - I.________", S. 4 ff. Ziff. 2). 

Das Bauvorhaben wurde im Amtsblatt Nr. __ vom ______ 2023 (S. ____) publi-
ziert und öffentlich aufgelegt. Hiergegen erhob A.________ am 19. Juli 2023 Ein-
sprache. Als rechtmässiger Eigentümer habe er seine Erlaubnis nicht erteilt. Als 
Grundeigentümer und Besitzer der B.________ wolle er keine weiteren Investiti-
onen in die bestehenden Wasservorkommen tätigen. 

B. Mit Beschluss (GRB) Nr. 2023-0271 vom 27. September 2023 erteilte der 
Gemeinderat Oberiberg der B.________ die Baubewilligung für den Ersatzneu-
bau des Reservoirs G.________ samt Leitungsnetz unter Auflagen und Bedin-
gungen (Disp.-Ziff. 1). Auf die Einsprache von A.________ wurde nicht eingetre-
ten (Disp.-Ziff. 3). Privatrechtliche Streitigkeiten (betreffend Dienstbarkeiten, 
Grundeigentümer etc.) seien beim zuständigen Zivilrichter am Ort der gelegenen 
Sache gemäss der Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO; SR 272) vom 19. 
Dezember 2008 einzuklagen (E. 2). 

C. Gegen diesen GRB Nr. 2023-0271 erhob A.________ mit Eingabe vom 
9. Oktober 2023 Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Schwyz mit dem 
sinngemässen Antrag auf Aufhebung des GRB. Er berief sich zur Begründung 
erneut im Wesentlichen auf seine Stellung als Grundeigentümer und seine feh-
lende Zustimmung zum Ersatzneubau des Reservoirs. 

D. Mit Beschluss (RRB) Nr. 904/2023 vom 5. Dezember 2023 trat der Regie-
rungsrat nicht auf die Beschwerde ein (Disp.-Ziff. 1) und auferlegte die Verfah-
renskosten von Fr. 300.-- dem Beschwerdeführer (Disp.-Ziff. 2). Parteientschädi-
gungen wurden keine zugesprochen (Disp.-Ziff. 3). 

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E. Gegen diesen RRB Nr. 904/2023 (Versand am 12.12.2023) erhebt 
A.________ mit Eingabe vom 20. Dezember 2023 (Postaufgabe am gleichen 
Tag) fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz. Er 
führte erneut namentlich aus, gegen den Neubau des Reservoirs zu sein und als 
Grundeigentümer hierzu nicht angefragt worden zu sein. 

F. Das Sicherheitsdepartement beantragt mit Schreiben vom 5. Januar 2024 
unter Verweis auf die Erwägungen im angefochtenen RRB die Abweisung der 
Beschwerde unter Kostenfolgen zu Lasten des Beschwerdeführers. Der Ge-
meinderat teilt mit GRB Nr. 2024-0016 vom 9. Januar 2024 seinen Verzicht auf 
die Einreichung einer Vernehmlassung mit, ebenso das Amt für Raumentwick-
lung am 17. Januar 2024 sowie die Beschwerdegegnerin am 18. Januar 2024. 
Die Beigeladenen haben sich nicht vernehmen lassen.

G. Der Beschwerdeführer hat sich mit Eingabe vom 7. Februar 2024 noch 
einmal zur Sache geäussert. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1. Der Regierungsrat ist auf die Beschwerde nicht eingetreten, weil der Be-
schwerdeführer den geforderten Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- nach einer 
ersten verfügungsweisen Fristansetzung vom 11. Oktober 2023 bis 23. Oktober 
2023 und einer Nachfristansetzung vom 26. Oktober 2023 bis 15. November 
2023 unter Androhung der Säumnisfolge des Nichteintretens auf die Beschwerde 
nicht geleistet und innert der Nachfrist auch weder das Gesuch um unentgeltliche 
Rechtspflege (URP) eingereicht noch den Nachweis erbracht hat, dass er infolge 
einer Massnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft keinen Zugang zu seinen 
Vermögenswerten hat (angefochtener RRB Ingress lit. C ff.; vgl. Schreiben des 
Beschwerdeführers vom 23.10.2023 an den Rechts- und Beschwerdedienst des 
Sicherheitsdepartements betr. Vermögenswerte).

2.1 Ist die Vorinstanz auf ein Rechtsmittel nicht eingetreten, so hat das 
Verwaltungsgericht gemäss ständiger Rechtsprechung grundsätzlich nur zu 
prüfen, ob der Nichteintretensentscheid zu Unrecht erfolgt ist. Bejaht es diese 
Frage, so hebt es den Nichteintretensentscheid auf und weist die Akten an die 
Vorinstanz zurück, damit diese hinsichtlich dieses Rechtsmittels einen 
Sachentscheid trifft (vgl. statt Vieler VGE III 2015 98 vom 26.8.2015 E. 1.3.1). 
Von dieser Praxis weicht das Verwaltungsgericht in bestimmten Fällen (vor allem 
aus verfahrensökonomischen Gründen) ab, beispielsweise wenn die Vorinstanz 
in einem ausführlichen obiter dictum eine materielle Beurteilung vorgenommen 

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hatte (und eine entsprechende Rückweisung einem formalistischen Leerlauf 
gleichgekommen wäre), oder wenn es um einen zweiten Rechtsgang in der 
gleichen Sache ging (vgl. VGE III 2010 192 vom 14.4.2011 E. 2.1.2 m.V.a. VGE 
III 2010 202+203 vom 21.12.2010 E. 2; VGE 403/96 vom 27.9.1996 E. 2 und dort 
enthaltene Hinweise).

2.2.1 Gemäss § 73 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRP; SRSZ 
234.110) vom 6. Juni 1974 kann die Behörde (oder die mit der Verfahrensleitung 
betraute Person, vgl. § 23 Abs. 1 VRP) von einer beschwerdeführenden Partei 
einen Kostenvorschuss verlangen. Juristische Personen des öffentlichen Rechts 
müssen keinen Kostenvorschuss leisten (§ 73 Abs. 2 VRP). Kommt die Partei 
trotz Ansetzung einer angemessenen Nachfrist ihrer Kostenvorschusspflicht nicht 
nach, so tritt die Behörde auf das Begehren oder die Beweisanträge nicht ein 
(§ 73 Abs. 3 VRP). Ist eine Partei bedürftig und erscheint das Verfahren nicht als 
aussichtslos, so befreit sie die Behörde bzw. das Gericht auf Antrag ganz oder 
teilweise von der Kostentragung und der Kostenvorschusspflicht (§ 75 Abs. 1 
VRP).

2.2.2 Eine Handlung ist rechtzeitig erfolgt, wenn sie vor Ablauf der Frist vorge-
nommen wird. Schriftliche Eingaben müssen spätestens am letzten Tag der Frist 
an die Bestimmungsstelle gelangen oder für sie der Schweizerischen Post über-
geben sein. Zahlungen müssen spätestens am letzten Tag der Frist zugunsten 
der Bestimmungsstelle der Schweizerischen Post übergeben oder einem Post- 
oder Bankkonto in der Schweiz belastet worden sein (§ 4 VRP i.V.m. 159 des 
Justizgesetzes [JG; SRSZ 231.110] vom 18.11.2009).

2.3 Innert der angesetzten Nachfrist (15.11.2023) wurde unbestrittenermassen 
keine Zahlung eines Kostenvorschusses bei einem Finanzinstitut zu Gunsten der 
Vorinstanz verzeichnet, noch wurde vom Beschwerdeführer ein Gesuch um URP 
eingereicht oder der Nachweis dafür geliefert, dass ihm der Zugriff auf seine 
Vermögenswerte infolge staatsanwaltschaftlicher Anordnungen zur (damaligen) 
Zeit nicht möglich war. Obwohl nicht massgeblich: es bestehen auch keine An-
haltspunkte dafür, dass der Kostenvorschuss oder das Gesuch um URP oder der 
geforderte Nachweis nach Ablauf der Nachfrist erbracht wurde.

2.4.1 Mit seiner Beschwerde (S. 2) macht der Beschwerdeführer hinsichtlich der 
Fristversäumnis folgendes geltend:

(…). 

Der Rechts- und Beschwerdedienst verlangte von mir einen Kostenvorschuss von 
Fr. 1500.--. Dazu habe ich für einen neuen Zahlungszeitpunkt angefragt. Durch 
einen Fehler wurde die aufgegebene Zahlung nicht ausgeführt. (…).

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Wenn man für einen neuen Zahlungszeitpunkt anfragt, ist dies eine normale 
Verwaltungsangelegenheit und gehört nicht in einen Brief an Beteiligte. Eine 
Rückfrage, wenn eine Zahlung nicht ausgeführt wird, sollte nach allem auch 
möglich sein. Mit der ganzen Sachanlage braucht es keinen Anwalt. (…).

Der Beschluss Nr. 904/2023 vom Regierungsrat mit dem Beschwerdeentscheid 
VB 212/2023 werden die Rechte von mir nicht berücksichtigt. Im ganzen 
Zusammenhang akzeptiere ich die Rechnung ______ von 300.- für die 
Beschwerde nicht. 

(…).

2.4.2 Die Beweislast für die Rechtzeitigkeit der Bezahlung des Kostenvorschus-
ses trägt der Rechtsuchende. Wer die Zahlung erst kurz vor Ablauf der Frist ver-
anlasst, trägt das Risiko, dass die Belastung nicht mehr rechtzeitig ausgeführt 
werden kann (Daum, in: Kommentar zum bernische VRPG, Art. 42 N. 20). Bei ei-
ner Post- oder Banküberweisung muss im Fall, dass der Kostenvorschuss nicht 
innert der angesetzten Frist dem Gericht gutgeschrieben worden ist, das Gericht 
den Vorschusspflichtigen zum Nachweis auffordern, dass der Betrag am letzten 
Tag der Frist seinem Post- oder Bankkonto in der Schweiz (oder desjenigen sei-
nes Vertreters) belastet worden ist (Urteil BGer 4A_481/2016 vom 6.1.2017 
E. 3.1.1 mit Hinweisen, u.a. auf BGE 139 III 364 E. 3.1 und 3.2.2). Als Beweismit-
tel kommt etwa der Kontoausdruck in Frage, der die Belastung spätestens am 
letzten Tag der Frist bestätigt (vgl. Daum, a.a.O., ebenda). 

Wird der Betrag dem Konto der Behörde nach der Einzahlung oder der Zah-
lungsanweisung in der Folge nicht gutgeschrieben, ist nach der Gerichtspraxis zu 
berücksichtigen, ob das Misslingen der Überweisung an den Endbegünstigten 
dem Rechtsuchenden respektive dessen Bank oder aber der Behörde respektive 
deren Hilfsperson zuzuschreiben ist. In diesem Sinne hatte das Bundesgericht 
einen Fall zu beurteilen, in dem der Kostenvorschuss sechs Tage vor dem Frist-
ablauf der Schweizerischen Post zugunsten des Gerichts überwiesen, anschlies-
send aber wegen des Fehlens der letzten Ziffer der IBAN nicht dem Konto des 
Gerichts gutgeschrieben worden war. Das Bundesgericht hob den Nichteintre-
tensentscheid der Vorinstanz (unter anderem) in Erwägung auf, von der Post ha-
be erwartet werden dürfen, dass sie sich vor der Rücksendung des Geldes nach 
der genauen Kontonummer erkundige, zumal ihr sowohl der Absender als auch 
der Empfänger bekannt gewesen seien (Urteil BGer 9C_94/2008 vom 30.9.2008 
E. 6). In einem anderen Fall führte das Bundesgericht aus, aufgrund der korrek-
ten Kontonummer und Adresse sei das Gericht als Zahlungsempfängerin identifi-
zierbar gewesen. In einem solchen Fall dürfe von der Empfängerbank erwartet 
werden, dass sie die Zahlung korrekt zuordne (Urteil BGer 5A_61/2014 vom 
13.3.2014 E. 2.; vgl. 4A_481/2016 vom 6.1.2017 E. 3.1.3). 

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2.4.3 Vorliegend zeigte der den Regierungsrat instruierende Rechts- und Be-
schwerdedienst den Verfahrensbeteiligten mit Schreiben vom 22. November 
2023 an, dass der Beschwerdeführer innert Frist weder den Kostenvorschuss ge-
leistet noch den Nachweis der Bedürftigkeit betreffend das URP-Gesuch erbracht 
hatte. Hierauf teilte der Beschwerdeführer dem Rechts- und Beschwerdedienst 
mit E-Mail vom 23. November 2023 bloss mit, der Betrag sei "im System einge-
geben zur Zahlung". Leider sei er versehentlich nicht freigegeben worden. Wei-
tergehende Angaben hierzu machte der Beschwerdeführer nicht; namentlich 
reichte er keinen Beleg für eine fristgerechte Belastung des Kostenvorschusses 
zu Gunsten der Vorinstanz ein. Für die Vorinstanz hingegen bestand kein Anlass 
für eine Nachfrage, nachdem ihr auch nach Ablauf der Nachfrist keine Zahlung 
gutgeschrieben wurde. 

Vor dem Verwaltungsgericht bleibt der Beschwerdeführer bei seiner Darstellung, 
die er nach wie vor unbelegt lässt (vgl. vorstehend E. 2.4.1). Nachdem er zu kei-
nem Zeitpunkt die Richtigkeit seiner Darstellung glaubhaft zu machen verstand, 
besteht auch für das Verwaltungsgericht kein Anlass für ergänzende Abklärun-
gen beim Beschwerdeführer. Dies gilt auch deshalb, weil es an der kostenvor-
schusspflichtigen Beschwerde führenden Person liegt, für die Rechtzeitigkeit der 
Bezahlung zu sorgen und allfällige Verzögerungen bei der Valutaschreibung bei 
ihrer Terminierung der Zahlung zu berücksichtigen. 

2.5.1 Die Behörde kann auf Antrag der säumigen Partei eine Frist wiederherstel-
len, wenn sie glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden 
an der Versäumnis trifft (§ 163 Abs. 1 JG). Das Wiederherstellungsgesuch ist 
spätestens zehn Tage nach Wegfall des Hindernisses zu stellen (§ 163 Abs. 3 
JG). An einen Fristwiederherstellungsgrund ist ein strenger Massstab anzulegen 
(vgl. statt Vieler VGE III 2013 130 vom 30.10.2013 E. 2.1). Insbesondere gerade 
auch der Grundsatz der rechtsgleichen und willkürfreien Behandlung der Rechts-
subjekte gebietet eine restriktive Fristwiederherstellungspraxis (VGE III 2013 130 
vom 30.10.2013 E. 2.1; VGE III 2009 18+29 vom 12.3.2009 E. 2.1, mit Hinweis 
auf VGE 943/01 vom 30.8.2002 E. 3d; vgl. VGE 717/99 vom 14.1.2000 E. 5f.). 
Nicht als Fristwiederherstellungsgrund genügen namentlich organisatorische Un-
zulänglichkeiten, Arbeitsüberlastung, Ferienabwesenheit oder Unkenntnis der 
gesetzlichen Vorschriften. Hingegen kann eine schwere, plötzliche Krankheit ei-
nen Wiederherstellungsgrund bilden, wenn und solange dem Betroffenen nicht 
zugemutet werden kann, rechtzeitig tätig zu werden oder seine Interessenwah-
rung an einen Dritten zu übertragen (vgl. Urteile BGer 2C_847/2013 vom 
18.9.2015 E. 2.2; 2A.116/2005 vom 12.5.2005 E. 3.1 mit Verweisen; vgl. auch 
Daum, a.a.O., Art. 43 N 14). Die Verhinderung muss derart unvorhergesehen 
auftreten, dass es nicht mehr möglich ist, die Vornahme der geforderten Hand-

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lung durch eine Drittperson zu bewirken (Vogel, in: Auer/Müller/Schindler [Hrsg.], 
Kommentar zum Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren [VwVG], 
Zürich/St. Gallen 2019, Art. 24 Rz. 11). 

2.5.2 Soweit im Vorbringen des Beschwerdeführers allenfalls ein Fristwiederher-
stellungsgesuch hätte erblickt werden können, fehlt es diesbezüglich im Sinne 
des vorstehend Gesagten (E. 2.4.3) nach wie vor an der hinreichenden Glaub-
haftmachung, dass ihn an der Fristversäumnis kein oder nur ein leichtes Ver-
schulden trifft. Ein Grund für eine Fristwiederherstellung ist nicht erkennbar. 

2.6 Anzufügen ist, dass nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung 
das Nichteintreten auf ein Rechtsmittel mangels rechtzeitiger Leistung des Kos-
tenvorschusses keinen überspitzten Formalismus darstellt, wenn der Gesuchstel-
ler über die Höhe des Vorschusses, die Zahlungsfrist und die Säumnisfolgen 
rechtsgenüglich informiert worden ist (Urteile BGer 1C_601/2019 vom 27.3.2020 
E. 3.1; 2C_1065 vom 15.6.2018 E. 4.2.2; 1C_206/2014 vom 13.6.2014 E. 5.1; je 
mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt (vgl. vorstehend 
E. 1). 

3.1 Der Beschwerdeführer beanstandet die ihm vom Regierungsrat auferlegten 
Verfahrenskosten von Fr. 300.--. 

3.2 Die Gebührenordnung für die Verwaltung und die Rechtspflege im Kanton 
Schwyz (GebO; SRSZ 173.111) vom 20. Januar 1975 regelt unter anderem die 
Gebühren für die Rechtspflege (vgl. § 1 Abs. 1 GebO). Die Verwaltungs- und 
Gerichtsgebühren sowie die Entschädigungen sind (unter Vorbehalt von § 3 
Abs. 3 [ausnahmsweise Überschreitung der Höchstansätze um bis zu 
50 Prozent]) gemäss den gesetzlichen Ansätzen festzusetzen (§ 3 Abs. 1 GebO). 
Besteht ein Mindest- und Höchstansatz, so ist die Gebühr für den Einzelfall nach 
der Bedeutung der Sache und nach Zeitaufwand festzusetzen. Dabei darf für die 
Berechnung des Zeitaufwandes ein Ansatz von Fr. 180.-- für die Stunde nicht 
überschritten werden (§ 3 Abs. 2 GebO). Gebühren und Auslagen können für 
Rechtsmittelverfahren als Pauschalbetrag festgesetzt werden (§ 3 Abs. 4 GebO). 
Für die Verwaltungsrechtsprechung gelten die Ansätze des Verwaltungsgerichts 
(§ 24 Ziff. 26 GebO), d.h. für die Behandlung und den Entscheid einer 
Beschwerde gilt ein Gebührenrahmen von Fr. 100.-- bis Fr. 20'000.-- (§ 25 
Ziff. 29 GebO). 

3.3 Die Kosten von Fr. 300.-- bewegen sich im untersten Bereich des Ge-
bührenrahmens. Aufgrund der aktenkundigen Verfahrenskorrespondenz und des 
angefochtenen RRB bzw. des hierfür erforderlichen Zeitaufwandes lässt sich auf 

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einen Stundenansatz schliessen, der erheblich unter dem zulässigen Maximal-
ansatz von Fr. 180.-- pro Stunde liegt. Die Verfahrenkosten von Fr. 300.-- erwei-
sen sich als angemessen und sind nicht zu beanstanden. 

4.1 Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. 

4.2 Diesem Ergebnis entsprechend sind die Kosten dieses verwaltungsgericht-
lichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten und Barauslagen) von eben-
falls Fr. 300.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen.

4.3 Die beanwaltete Beschwerdegegnerin hat auf die Einreichung einer Ver-
nehmlassung verzichtet und ist daher trotz Obsiegens nicht entschädigungsbe-
rechtigt. Die anderen Verfahrensbeteiligten haben mangels einer anwaltlichen 
Vertretung so oder anders keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens (Gerichtsgebühr, 
Kanzleikosten und Barauslagen) von Fr. 300.-- werden dem Beschwerde-
führer auferlegt. Er hat am 5. Januar 2024 einen Kostenvorschuss von 
Fr. 500.-- bezahlt, womit ihm Fr. 200.-- aus der Gerichtskasse zurückzuer-
statten sind.  

3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Beschwerdeführer (R)
- den Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin (2/R; unter Beilage der 

Eingabe des Beschwerdeführers vom 7.2.2024)
- den Beigeladenen Ziff. 5 (R; unter Beilage der Eingabe des Beschwer-

deführers vom 7.2.2024)
- den Beigeladenen Ziff. 6 (R; unter Beilage der Eingabe des Beschwer-

deführers vom 7.2.2024)
- den Gemeinderat Oberiberg (R; unter Beilage der Eingabe des Be-

schwerdeführers vom 7.2.2024)
- den Regierungsrat (EB)
- das Sicherheitsdepartement, Rechts- und Beschwerdedienst (EB; unter 

Beilage der Eingabe des Beschwerdeführers vom 7.2.2024)
- und das kantonale Amt für Raumentwicklung (EB; unter Beilage der 

Eingabe des Beschwerdeführers vom 7.2.2024). 

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Schwyz, 22. Februar 2024

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 13. März 2024