# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** b94c9b0b-8795-5a39-8b43-215de97b35fc
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2015-09-01
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 01.09.2015 BVGE 2015/30
**Docket/Reference:** BVGE-2015-30
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGE_001_BVGE-2015-30_2015-09-01

## Full Text

Vollzug der Wegweisung | 
Beschwerde durch zwei Kinder gegen einen abweisenden Wiederer­wägungsentscheid
des Staatssekretariats für Migration. Verhalten der im ordentlichen Verfahren noch beteiligt gewesenen
Mutter als Wie­dererwägungsgrund. Mangelnde Berücksichtigung des Kindeswohls und ungenügende
Sachverhaltsabklärung für die Beurteilung der Durchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs.
Art.&#160;69 Abs.&#160;4 und Art.&#160;83 Abs.&#160;4 AuG. Art.&#160;111b
AsylG. Art.&#160;3 KRK.
1.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Nichtbeachten der Rechtsprechung zur vorrangigen Berücksichti­gung des Kindeswohls für
Kinder im Familienverbund (E.&#160;7.2) und   in analogiam   derjenigen für unbegleitete
Minderjährige (E.&#160;7.3).
2.&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Zur Ermittlung des Kindeswohls sind die Situation in der Schweiz und die konkret zu erwartende
Unterbringung und Versorgung (in physischer und psychosozialer Hinsicht) im Heimatort abzu­klären.
Kassation wegen ungenügender Sachverhaltsfeststellung (E.&#160;7.4 und 8).

2016-06-22T08:05:09Z