# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 36d8785f-0dd5-5410-9688-6e2bffde680c
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2013-01-08
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht II. zivilrechtliche Abteilung 08.01.2013 5D 196/2012 (5D_196/2012)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_005_5D-196-2012_2013-01-08.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

{T 0/2} 

5D_196/2012 

 

Urteil vom 8. Januar 2013 

II. zivilrechtliche Abteilung 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied, 

Gerichtsschreiber Füllemann. 

 

Verfahrensbeteiligte 

X.________, 

Beschwerdeführer, 

 

gegen 

 

Kanton Thurgau, 

vertreten durch Finanzverwaltung des Kantons Thurgau, 8500 Frauenfeld, 

Beschwerdegegner. 

 

Gegenstand 

Definitive Rechtsöffnung, 

 

Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 7. November 2012 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer). 

 

Nach Einsicht 

in die Verfassungsbeschwerde gegen den Beschluss vom 7. November 2012 des Obergerichts des Kantons Zürich, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die erstinstanzliche Erteilung der definitiven Rechtsöffnung an den Beschwerdegegner für Fr. 800.-- (nebst Kosten) nicht eingetreten ist, 

 

in Erwägung, 

dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Beschluss des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist, 

dass die Verfassungsbeschwerde, die sich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide richten kann (Art. 113 BGG), zum Vornherein unzulässig ist, soweit der Beschwerdeführer den erstinstanzlichen Rechtsöffnungsentscheid mitanficht, 

dass sodann in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), 

dass das Obergericht im Beschluss vom 7. November 2012 erwog, das Vorliegen eines Wiederherstellungsgrundes hinsichtlich der (versäumten) Beschwerdefrist könne in Anbetracht der Unzulässigkeit der Beschwerde offen bleiben, die Beschwerde, die lediglich einen Sistierungsantrag enthalte, sei nämlich deshalb unzulässig, weil der Sistierungsantrag, sofern er sich auf die Betreibung bzw. das vorinstanzliche Rechtsöffnungsverfahren beziehen sollte, neu sei, unzulässig wäre die Beschwerde aber auch dann, wenn sich der Sistierungsantrag auf das obergerichtliche Beschwerdeverfahren beziehen sollte, weil es diesfalls an einem materiellen Beschwerdeantrag fehlen würde, im Ergebnis liege somit entweder ein unzulässiger oder gar kein Beschwerdeantrag vor, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei, 

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht, 

dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Beschluss des Obergerichts vom 7. November 2012 verletzt sein sollen, 

dass es der Beschwerdeführer entgegen seiner Ankündigung auch unterlassen hat, "in den nächsten 15 Tagen" nach Beschwerdeeinreichung (10. Dezember 2012) die Beschwerde zurückzuziehen, 

dass somit auf die - offensichtlich unzulässige bzw. keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist, 

dass die (vom Beschwerdeführer ebenfalls in Aussicht gestellte) Alternative der Beschwerdeergänzung zufolge Ablaufs der Beschwerdefrist ohnehin unzulässig gewesen wäre, 

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG), 

dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist, 

erkennt das präsidierende Mitglied: 

 

1. 

Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten. 

 

2. 

Die Gerichtskosten von Fr. 100.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt. 

 

3. 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt. 

 

Lausanne, 8. Januar 2013 

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Das präsidierende Mitglied:    Escher 

 

Der Gerichtsschreiber:    Füllemann