# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 932197a3-53ce-59c2-9a6c-e4b28fe378ba
**Source:** Aargau Gerichte (AG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-06-21
**Language:** de
**Title:** Aargau Obergericht Versicherungsgericht 21.06.2024 VBE.2023.367
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/AG_Gerichte/AG_OG_007_VBE-2023-367_2024-06-21.pdf

## Full Text

Versicherungsgericht 

2. Kammer 

 

 
VBE.2023.367 / ms / bs 
Art. 91 

 

Urteil vom 21. Juni 2024 
 

 

Besetzung  Oberrichterin Peterhans, Präsidentin  

Oberrichterin Fischer  

Oberrichterin Jacober  

Gerichtsschreiber Schweizer          

 

 
   

Beschwerde- 

führerin  

 A._____  

vertreten durch lic. iur. Roger Zenari, Rechtsanwalt, Dornacherstrasse 10, 

Postfach, 4601 Olten 1     

     

 
   

Beschwerde-

gegnerin  

 Suva, Rechtsabteilung, Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern   

     

 
 

Gegenstand  Beschwerdeverfahren betreffend UVG 

(Einspracheentscheid vom 4. August 2023) 
 

 

  

 - 2 - 

 

 

   

Das Versicherungsgericht entnimmt den Akten: 

 

1. 

Die 1983 geborene, zuletzt als Kunststoffherstellerin tätige Beschwerde-

führerin war bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch gegen die Folgen 

von Unfällen versichert, als sie sich gemäss Schadenmeldung vom 17. Mai 

2022 am 20. November 2021 bei der Arbeit am linken Handgelenk ver-

letzte. Die Beschwerdegegnerin anerkannte daraufhin ihre Leistungspflicht 

und richtete der Beschwerdeführerin vorübergehende Leistungen (Taggeld 

und Heilkosten) aus. Nach entsprechenden Abklärungen und dem Einho-

len einer kreisärztlichen Beurteilung stellte die Beschwerdegegnerin mit 

Mitteilung vom 28. Juni 2022 respektive Verfügung vom 5. August 2022 die 

Leistungen rückwirkend per 12. Mai 2022 ein. Nachdem die Beschwerde-

führerin dagegen Einsprache erhoben hatte, stellte ihr die Beschwerdegeg-

nerin am 15. Mai 2023 eine Schlechterstellung in Aussicht, da weder ein 

Unfall noch eine leistungsbegründende unfallähnliche Körperschädigung 

vorliege und daher eine Leistungspflicht vollständig entfalle, und gab ihr 

Gelegenheit zur Stellungnahme dazu bzw. zum Rückzug der Einsprache. 

In der Folge hielt die Beschwerdeführerin an ihrer Einsprache fest, worauf-

hin die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 4. August 2023 

einen Leistungsanspruch verneinte. 

 

2. 

2.1. 

Gegen den Einspracheentscheid vom 4. August 2023 erhob die Beschwer-

deführerin mit Eingabe vom 7. September 2023 fristgerecht Beschwerde 

und stellte folgende Rechtsbegehren: 

 

"1. Der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 04.08.2023 
sowie die Verfügung vom 05.08.2022 seien vollumfänglich aufzuhe-
ben. 

 2. Die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, der Beschwerdeführerin 
die vollumfänglichen Leistungen nach UVG, vorderhand insbeson-
dere die vollumfänglichen Taggeldleistungen über den 12.05.2022 
hinaus nach Massgabe der attestierten Arbeitsunfähigkeit zu erbrin-
gen und die vollumfänglichen Heilbehandlungen zu vergüten. 

 3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde-
gegnerin." 

 

Zudem stellte sie folgende Verfahrens- und Beweisanträge: 

 

"1. Es sei eine öffentliche Verhandlung gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK 
durchzuführen. 

 2. Es sei die Beschwerdeführerin als Partei zu befragen. 

 3. Es sei Frau B._____, als Zeugin zu befragen." 

 

 - 3 - 

 

 

2.2. 

Mit Vernehmlassung vom 13. Oktober 2023 beantragte die Beschwerde-

gegnerin die Abweisung der Beschwerde. 

 

2.3. 

Am 11. März 2024 wurde die Beschwerdeführerin um Mitteilung gebeten, 

ob sie an der beantragten Verhandlung festhalte. Mit Eingabe vom 26. April 

2024 nahm die Beschwerdeführerin dazu Stellung und reichte eine Akten-

beurteilung von Dr. med. C._____, Facharzt für Plastische, Ästhetische 

und Rekonstruktive Chirurgie sowie für Handchirurgie, vom 8. April 2024 

ein. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht zieht in Erwägung: 

 

1. 

1.1. 

Vorab ist auf die formellen Rügen der Beschwerdeführerin einzugehen. 

 

1.2. 

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Leistungszusprache sei bereits 

in Rechtskraft erwachsen, weshalb die Beschwerdegegnerin höchstens 

mittels Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG auf ihren diesbezüg-

lichen Entscheid hätte zurückkommen dürfen (vgl. Beschwerde S. 7 ff.).  

 

Rechtsprechungsgemäss hat ein Unfallversicherer die Möglichkeit, die 

durch Ausrichtung von Heilbehandlung (und allenfalls Taggeld) anerkannte 

Leistungspflicht mit Wirkung ex nunc et pro futuro ohne Berufung auf den 

Rückkommenstitel der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision 

einzustellen, etwa mit dem Argument, bei richtiger Betrachtung liege kein 

versichertes Ereignis vor oder der Kausalzusammenhang zwischen Unfall 

und leistungsbegründendem Gesundheitsschaden habe gar nie bestanden 

oder sei dahingefallen. Eine solche Einstellung kann auch rückwirkend er-

folgen, sofern der Unfallversicherer keine Leistungen zurückfordern will 

(vgl. etwa Urteil des Bundesgerichts 8C_786/2021 vom 11. Februar 2022 

E. 2 mit Hinweisen). Da die Beschwerdegegnerin mit dem angefochtenen 

Einspracheentscheid keine Leistungen zurückfordert, erweist sich das Vor-

gehen der Beschwerdegegnerin, welche der Beschwerdeführerin aufgrund 

der beabsichtigten Abänderung der Verfügung zu deren Ungunsten in An-

wendung von Art. 12 Abs. 2 ATSV die Gelegenheit zum Rückzug der Ein-

sprache gewährt hat (vgl. Vernehmlassungsbeilage [VB] 114), ohne Weite-

res als zulässig. 

 

 - 4 - 

 

 

1.3. 

Weiter macht die Beschwerdeführerin geltend, die Beschwerdegegnerin 

habe darauf verzichtet, B._____ als Zeugin zu befragen, und habe behaup-

tet, die im Einspracheverfahren eingereichte Bestätigung von B._____ 

stelle eine Gefälligkeit dar. Dieses Vorgehen verletze das rechtliche Gehör 

(vgl. Beschwerde S. 13). 

 

Ein Verzicht auf die Abnahme weiterer Beweise stellt indes keine 

Verletzung des rechtlichen Gehörs dar, wenn der Versicherungsträger zum 

Schluss gelangt, ein bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahr-

scheinlich erstellt und weitere Beweismassnahmen könnten daran nichts 

mehr ändern (Urteil des Bundesgerichts 9C_79/2020, 9C_83/2020 vom 

20. August 2020 E. 4), was vorliegend der Fall ist. Zudem konnte der 

vorliegende Einspracheentscheid ohnehin fraglos sachgerecht an-

gefochten werden (vgl. hierzu BGE 138 V 32 E. 2.2 S. 35 mit Hinweisen). 

Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist daher zu verneinen. 

 

2. 

Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht 

mit Einspracheentscheid vom 4. August 2023 (VB 130) zu Recht verneint 

hat. 

 

3. 

3.1. 

Gemäss Art. 6 UVG werden, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, 

die Versicherungsleistungen bei Berufsunfällen, Nichtberufsunfällen und 

Berufskrankheiten gewährt (Abs. 1). Ein Unfall ist gemäss Art. 4 ATSG die 

plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines ungewöhnli-

chen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine Beeinträch-

tigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den 

Tod zur Folge hat.  

 

3.2. 

Wer Leistungen beansprucht, hat die einzelnen Umstände des als Unfall 

gemeldeten Ereignisses glaubhaft zu machen. Kommt die versicherte Per-

son dieser Forderung nicht nach, indem unvollständige, ungenaue oder wi-

dersprüchliche Angaben gemacht werden, die das Bestehen eines unfall-

mässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, so besteht 

keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Insbesondere ist zu verlan-

gen, dass die Schilderungen mit den vorhandenen Indizien im Wesentli-

chen übereinstimmen. Im Streitfall obliegt es dem Gericht zu beurteilen, ob 

die einzelnen Voraussetzungen des Unfallbegriffs erfüllt sind. Der Untersu-

chungsmaxime entsprechend hat es von Amtes wegen die notwendigen 

Beweise zu erheben und kann zu diesem Zweck auch die Parteien heran-

ziehen. Wird aufgrund dieser Massnahmen das Vorliegen eines Unfaller-

 - 5 - 

 

 

eignisses nicht wenigstens mit Wahrscheinlichkeit erstellt - die blosse Mög-

lichkeit genügt nicht -, so hat dieses als unbewiesen zu gelten, was sich zu 

Lasten der den Anspruch erhebenden Person auswirkt (Urteil des Bundes-

gerichts 8C_358/2016 vom 28. September 2016 E. 3.4 mit Hinweisen). 

 

3.3. 

Gemäss der Beweismaxime der "Aussagen der ersten Stunde" erscheinen 

solche Angaben zuverlässiger als spätere Schilderungen, die bewusst oder 

unbewusst von Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art 

beeinflusst sein können, weshalb ersteren höherer Beweiswert zuerkannt 

werden darf (Urteil des Bundesgerichts 8C_15/2022 vom 29. März 2022 

E. 6.2.1 mit Hinweisen, unter anderem auf BGE 143 V 168 E. 5.2.2 S. 174).  

 

4. 

4.1. 

Die Beschwerdegegnerin führte im angefochtenen Einspracheentscheid im 

Wesentlichen aus, es sei nicht davon auszugehen, dass sich ein Vorfall, 

wie von der Beschwerdeführerin mehr als ein halbes Jahr nach dem be-

haupteten Ereignis geltend gemacht, abgespielt habe. Ein Unfall im 

Rechtssinn sei daher zu verneinen (VB 130 S. 4 ff.). 

 

Die Beschwerdeführerin macht demgegenüber zusammengefasst geltend, 

es habe sich am 20. November 2021 klarerweise ein Unfall ereignet. Sie 

habe unmittelbar nach dem Unfallereignis trotz Schmerzen weitergearbei-

tet und erst am 1. Dezember 2021 den Arzt aufgesucht. Auch nach dem 

Arztbesuch habe sie bereits nach kurzer Zeit – aufgrund der Angst, ihre 

Stelle zu verlieren – trotz noch immer erheblicher Beschwerden die Arbeits-

tätigkeit wieder aufgenommen. Deswegen habe sie auch nicht bemerkt, 

dass die Arbeitgeberin den Unfall damals nicht bei der Beschwerdegegne-

rin angemeldet habe. Das Unfallereignis habe sie immer identisch geschil-

dert, weshalb auch nicht davon auszugehen sei, dass sie ihre Darstellung 

geändert habe bzw. ihre Darstellung bewusst oder unbewusst von nach-

träglichen Überlegungen beeinflusst sein könnte. Es sei auch nicht korrekt, 

dass sie gegenüber den erstbehandelnden Ärzten ein Trauma verneint 

habe (vgl. Beschwerde S. 6 f., 10 ff.). 

 

4.2. 

Aus den Akten geht Folgendes hervor: 

 

Gemäss der Schadenmeldung vom 17. Mai 2022 habe die Beschwerde-

führerin im Rahmen ihrer Tätigkeit als Angestellte der D._____ AG am 

20. November 2021 zusammen mit einer Arbeitskollegin Material geholt 

und sich beim Tragen der Kisten ihre Hand gestossen (VB 1). Im Fragebo-

gen zur Ergänzung der Schadenmeldung zuhanden der Beschwerdegeg-

nerin gab die Beschwerdeführerin am 22. Juni 2022 an, sie sei mit B._____ 

(Arbeitskollegin) am Arbeitsplatz bei der Firma E._____ in einem engen 

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Raum Material holen gegangen. Beim "[N]ehmen der Boxen" habe sie ihre 

linke Hand an der Wand angeschlagen (VB 32 S. 2). 

 

Mit Arztzeugnis zuhanden der Beschwerdegegnerin vom 8. Juni 2022 gab 

die erstbehandelnde Hausärztin Dr. med. F._____ an, die Erstbehandlung 

sei am 1. Dezember 2021 erfolgt. Die Beschwerdeführerin habe von seit 

ca. zwei Monaten persistierenden ulnarseitigen Handgelenksschmerzen in 

Ruhe und bei Bewegung berichtet. Die Schmerzen seien nach intensiver 

Montagearbeit aufgetreten. Ein Trauma werde verneint (VB 21 S. 1 f.). Am 

22. Dezember 2021 hielt Dr. med. G._____, Facharzt für Handchirurgie so-

wie für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, unter "Anam-

nese" fest, seit nun rund zwei Monaten würden ulnarseitige Handgelenks-

schmerzen persistieren, welche nach intensiver Montagearbeit (Medizinalt-

eile) aufgetreten seien. Ein Trauma werde verneint. Differentialdiagnos-

tisch sei bei dieser Symptomatik am ehesten an eine degenerative TFCC-

Läsion (TFCC=Triangular fibrocartilage complex) zu denken (VB 31 S. 3). 

 

4.3. 

Aus den zum geltend gemachten Ereignis vom 20. November 2021 zeitnah 

erstellten medizinischen Berichten geht somit klar hervor, dass die Be-

schwerdeführerin gegenüber den erstbehandelnden Ärzten ein Unfallereig-

nis verneint hatte und gegenüber der Hausärztin Dr. med. F._____ am 

1. Dezember 2021 gar von seit "ca. zwei Monaten" (und damit seit mindes-

tens Oktober 2021) bestehenden Schmerzen am linken Handgelenk auf-

grund "intensiver Montagearbeit" berichtet hatte (vgl. VB 21 S. 1). Die Be-

schwerdeführerin macht diesbezüglich geltend, sie habe gegenüber den 

Dres. med. F._____ und G._____ das Unfallgeschehen – wie in der Unfall-

meldung beschrieben – jeweils erwähnt und ein Trauma schon gar nicht 

explizit verneint. Weshalb die Hausärztin den Sachverhalt derart falsch 

ausgeführt habe, könne sie sich nicht erklären (vgl. Beschwerde S. 11 f.). 

Es bestehen jedoch keinerlei Anhaltspunkte, welche eine falsche Wieder-

gabe des Sachverhalts durch die erstbehandelnden Ärzte vermuten lassen. 

So wurde auch im Krankenauszug der Hausarztpraxis der Beschwerdefüh-

rerin am 1. Dezember 2021 festgehalten, dass seit zwei Monaten am linken 

Handgelenk Schmerzen bestehen würden und die Beschwerdeführerin ein 

traumatisches Ereignis negiert habe (vgl. VB 92 S. 2). Auch im Bericht von 

Dr. med. H._____, Facharzt für Radiologie, vom 30. Dezember 2021 über 

die gleichentags durchgeführte MRI-Untersuchung des linken Handgelenks 

wurde unter "Klinische Angaben" Folgendes festgehalten: "Ulnare Handge-

lenksschmerzen links ohne Trauma. ECU-Tendinitis, Ulna- Impaktionssyn-

drom? Degenerative TFCC Läsion?" (VB 52 S. 1). Ob Dr. med. G._____ 

allenfalls die Anamnese von den Berichten von Dr. med. F._____ übernom-

men hat (vgl. Beschwerde S. 11 f.), erscheint irrelevant, denn von keinem 

der drei involvierten erstbehandelnden Ärzte wurde von einem Unfallereig-

nis berichtet und es wurde eine degenerative Ursache für die Handgelenks-

 - 7 - 

 

 

beschwerden angenommen. Demnach ist davon auszugehen, dass die Be-

schwerdeführerin einen angeblichen Unfall gegenüber den behandelnden 

Ärzten nicht erwähnt hatte. Zudem ergeben sich aus den Akten auch keine 

medizinischen Feststellungen, welchen den mangelnden Nachweis eines 

Unfalls zu ersetzen vermöchten (vgl. hierzu BGE 134 V 72 E. 4.3.2.2 

S. 81): So legte Dr. med. I._____, Facharzt für Orthopädische Chirurgie 

und Traumatologie des Bewegungsapparates, Versicherungsmediziner der 

Beschwerdegegnerin, in seiner Beurteilung vom 11. Oktober 2023 nach-

vollziehbar dar, dass der von der Beschwerdeführerin geschilderte Unfall-

hergang (Anschlagen an einer Wand) gar nicht geeignet sei, eine TFCC-

Läsion zu verursachen (vgl. S. 4 der Beurteilung vom 11. Oktober 2023). 

Dieselbe Auffassung teilt auch Kreisarzt Dr. med. univ. J._____, Prakti-

scher Arzt, in seiner Beurteilung vom 5. August 2022 (VB 74 S. 3). Ausser-

dem wies Kreisarzt Dr. med. univ. J._____ darauf hin, dass die erfolgte In-

filtration mit Cortison unterlassen worden wäre, wenn tatsächlich eine trau-

matische TFCC-Läsion angenommen worden wäre bzw. vorläge (vgl. 

VB 74 S. 3). Daran vermögen auch die Ausführungen von 

Dr. med. C._____ in seiner Aktenbeurteilung vom 8. April 2024 nichts zu 

ändern, welcher festhielt, dass ein "Anschlagen ihn [sic] Pronationsstellung 

der Hand und entsprechender Hyperextension im Handgelenk" ein plausib-

ler Mechanismus wäre. Er führte zudem aus, dass die Aufmerksamkeit bei 

einem Gleichgewichtsverlust "erfahrungsgemäss" verringert sei und ent-

sprechend der genaue Mechanismus respektive die Handstellung nur 

schwer zu reproduzieren seien (vgl. Aktenbeurteilung vom 8. April 2024 

S. 13). Dabei handelt es sich nicht um einen medizinischen Befund (vgl. 

BGE 134 V 72 E. 4.3.2.2 S. 81), welcher geeignet wäre, den mangelnden 

Nachweis eines Unfalls zu ersetzen. Die Beurteilung von Dr. med. C._____ 

gründet nämlich im Wesentlichen auf Mutmassungen zur allfälligen Stel-

lung der Hand der Beschwerdeführerin anlässlich des Unfallereignisses, 

welche aber gemäss den eigenen Ausführungen von Dr. med. C._____ gar 

nicht mehr erhoben werden könne. Schliesslich hielt auch 

Dr. med. C._____ in diesem Zusammenhang fest, dass kritisch angefügt 

werden müsse, dass die Dokumentation des erstbehandelnden Spezialis-

ten Dr. med. G._____ von keinem Trauma berichte (vgl. S. 14).  

 

Weiter ist nicht nachvollziehbar, weshalb die Beschwerdeführerin das gel-

tend gemachte Ereignis vom 20. November 2021 erst im Mai 2022 gemel-

det hat. Denn nach eigenen Angaben war die Beschwerdeführerin ab De-

zember 2021 nicht mehr bei der D._____ AG angestellt (VB 20 S. 1). Aus 

dem von ihr eingereichten Arbeitsstundenjournal ergibt sich, dass sie am 

30. November 2021 ihren letzten Arbeitstag in einem Einsatzbetrieb hatte 

(vgl. VB 10 S. 4). Gemäss Lohnkonto 2021 leistete die Beschwerdeführerin 

ab Dezember 2021 keine Arbeitsstunden mehr (VB 4 S. 1). Folglich wider-

spricht die Darstellung der Beschwerdeführerin, wonach sie nach dem ers-

ten Arztbesuch am 1. Dezember 2021 die Arbeitstätigkeit – aus Angst ihre 

Stelle zu verlieren – wieder aufgenommen habe (vgl. Beschwerde S. 10), 

 - 8 - 

 

 

den Akten. Anzumerken ist, dass in den Arbeitsunfähigkeitszeugnissen der 

behandelnden Ärztin Dr. med. F._____ für die Zeit ab dem 1. Dezember bis 

22. Dezember 2021 als Behandlungsgrund "Krankheit" angegeben wurde 

(vgl. VB 5; 6). Zudem bezog die Beschwerdeführerin Krankentaggelder, 

was aus dem Lohnkontoauszug hervorgeht (VB 4 S. 1). Es erscheint daher 

als wenig glaubhaft, dass die Beschwerdeführerin gar nicht bemerkt hatte, 

dass die Arbeitgeberin den Unfall damals nicht bei der Beschwerdegegne-

rin gemeldet hatte. Schliesslich wurde ein Unfallereignis seitens der behan-

delnden Ärzte erst im Bericht des Kantonsspitals K._____ vom 3. Juni 2022 

über die Sprechstunde vom 13. Mai 2022 vermerkt (vgl. VB 71 S. 1), wo-

raufhin seitens der ehemaligen Arbeitgeberin zeitnah am 17. Mai 2022 die 

Unfallmeldung vorgenommen wurde (vgl. VB 1). 

 

Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 10) ist 

die bundesgerichtliche Rechtsprechung bezüglich der Beweismaxime der 

"Aussagen der ersten Stunde" (vgl. E. 3.3. hiervor) nicht nur dann anwend-

bar, wenn die Darstellung eines Unfallereignisses nach einem abschlägi-

gen Entscheid geändert wird. Gerade vor dem Hintergrund, dass die Un-

fallmeldung erst am 17. Mai 2022 und damit rund sechs Monate nach dem 

geltend gemachten Ereignis vom 20. November 2021 erfolgte, sind die 

Aussagen der Beschwerdeführerin gegenüber den erstbehandelnden Ärz-

ten höher zu gewichten als die zu einem späteren Zeitpunkt, allenfalls von 

versicherungsrechtlichen Überlegungen beeinflussten Schilderungen eines 

erlittenen Traumas. Unter Würdigung der gesamten Umstände ist die Be-

schwerdegegnerin daher zu Recht davon ausgegangen, dass die Be-

schwerdeführerin den behaupteten Unfall vom 20. November 2021 mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht erlitten hat. 

 

Nicht ersichtlich ist, wie die in der Beschwerde beantragte Zeugenbefra-

gung von B._____ (vgl. Verfahrens- respektive Beweisanträge Ziff. 2 und 

3) zu entscheidrelevanten Erkenntnissen beitragen könnte, denn B._____ 

hatte sich bereits mit Schreiben vom 23. Mai 2023 im Einspracheverfahren 

geäussert (vgl. VB 127 S. 3). Zudem erscheint es fraglich, ob sich diese an 

ein rund zwei Jahre zuvor eingetretenes Ereignis überhaupt noch zuverläs-

sig erinnern kann. Ausserdem handelt es sich dabei um eine erst nach der 

durch die Beschwerdegegnerin erfolgten Leistungsablehnung und der erst-

maligen Erwähnung des Ereignisses in den medizinischen Akten verfasste 

Stellungnahme, welche ebenfalls nicht höher zu gewichten ist, als die von 

der Beschwerdeführerin im Dezember 2021 gegenüber den erstbehandeln-

den Ärzten getätigten Angaben, wonach kein Trauma stattgefunden habe. 

Weitere Abklärungen im Rahmen der gestellten Beweisanträge erübrigen 

sich somit (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. dazu BGE 137 V 64 E. 5.2 

S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236). Es liegt somit kein Unfall im Rechtssinne 

vor. Daher erübrigen sich Weiterungen zu einem allfälligen Kausalzusam-

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menhang zwischen den geltend gemachten Beschwerden und dem Ereig-

nis vom 20. November 2021. Auf die diesbezüglichen Ausführungen der 

Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 15 ff.) ist nicht einzugehen. 

 

5. 

5.1. 

Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, aufgrund der Diagnose einer 

TFCC-Läsion liege eine Listendiagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG vor 

(vgl. Beschwerde S. 27 ff.). Mit Eingabe vom 26. April 2024 reichte die Be-

schwerdeführerin zudem eine Aktenbeurteilung von Dr. med. C._____ vom 

8. April 2024 ein und macht geltend, Dr. med. C._____ bejahe darin das 

Vorliegen einer unfallähnlichen Körperschädigung (vgl. Eingabe vom 

26. April 2024 S. 6 ff.). 

 

5.2. 

Gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG erbringt die Unfallversicherung ihre Leistungen 

auch für Knochenbrüche, Verrenkungen von Gelenken, Meniskusrisse, 

Muskelrisse, Muskelzerrungen, Sehnenrisse, Bandläsionen und Trommel-

fellverletzungen, sofern diese Körperschädigungen nicht vorwiegend auf 

Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen sind. Damit wird der Unfallver-

sicherer bei Vorliegen einer diagnostizierten Listenverletzung grundsätzlich 

leistungspflichtig, solange er nicht den Nachweis dafür erbringt, dass die 

fragliche Listenverletzung vorwiegend, d.h. im gesamten Ursachenspekt-

rum zu mehr als 50 %, auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist 

(BGE 146 V 51 E. 8.2.2 S. 64 f.). 

 

5.3. 

5.3.1. 

Die Beschwerdegegnerin verneinte mit angefochtenem Einspracheent-

scheid das Vorliegen einer Listenverletzung (vgl. VB 130 S. 6 f.). Dabei 

stützte sie sich im Wesentlichen auf die Beurteilung von Dr. med. I._____ 

vom 15. Mai 2023 (VB 114). Dieser führte aus, als Diagnosen würden eine 

Läsion des TFCC im distalen Radioulnargelenk links sowie ein radiopalma-

res Ganglion der linken Hand vorliegen. Ein radiopalmares Ganglion ent-

spreche keiner der Diagnosen der Liste zu Art. 6 Abs. 2 UVG. Zu diskutie-

ren wäre theoretisch, ob eine Läsion des TFCC einem Meniskusschaden 

nach Art. 6 Abs. 2 lit. c UVG entspreche. Hier sei ganz klar zu konstatieren, 

dass die Gesetzgebung ausschliesslich die Verletzung eines Meniskus im 

Kniegelenk meine. Somit sei das Vorliegen einer Diagnose nach der Liste 

zu Art. 6 Abs. 2 UVG zu verneinen (VB 114 S. 4 f.). 

 

Am 11. Oktober 2023 nahm Dr. med. I._____ erneut Stellung und hielt fest, 

gemäss den MRI-Bildern vom Jahr 2021 bestehe eine Mehranreicherung 

im dorsalen Anteil des TFCC. Eine eindeutige Ruptur des Diskus sei nicht 

auszumachen. Die Anteile des Ligamentum radioulnare könnten nicht dif-

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ferenziert werden. Der Diskus zeige unterschiedliche Densitäten, möglich-

erweise als Hinweis auf eine Zerfaserung. In einer weiteren MR-Arthrogra-

phie vom 7. Juni 2023 werde der TFC-Komplex vom untersuchenden Ra-

diologen als hyperintens und vernarbt beschrieben. Es seien aber keinerlei 

Einrisse von ulnar oder von der Gelenkseite sichtbar. Die Extensorenseh-

nen seien intakt, die ECU-Sehne weise eine Subluxationstendenz auf. Zu-

sammengefasst liege ein vernarbter und weitgehend intakter TFC-Komplex 

vor. Zudem seien keine Läsionen des Ligamentum ulnotriquetrale oder ul-

nolunare differenzierbar. Eine Subluxationstendenz sei mittels Sonogra-

phie ausgeschlossen worden. Somit sei das distale Radioulnargelenk der 

Beschwerdeführerin als stabil zu bezeichnen. Eine Listenverletzung ge-

mäss Art. 6 Abs. 2 UVG liege nicht vor (vgl. Beurteilung vom 11. Oktober 

2023). 

 

5.3.2. 

Die Beurteilung von Dr. med. I._____ erweist sich ohne Weiteres als 

schlüssig und er legte überdies nachvollziehbar dar (zum Beweiswert von 

Berichten versicherungsinterner Fachpersonen: BGE 134 V 231 E. 5.1 

S. 232 sowie BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f. mit Hinweisen), weshalb 

keine Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG gegeben ist. Zudem ver-

fügt Dr. med. I._____ über einen einschlägigen Facharzttitel in Orthopädi-

scher Chirurgie sowie Traumatologie des Bewegungsapparates und ist als 

angestellter Versicherungsmediziner der Beschwerdegegnerin zur Beurtei-

lung von Traumafolgeschäden – entgegen der Ansicht der Beschwerdefüh-

rerin (vgl. Beschwerde S. 28; Eingabe vom 26. April 2024 S. 4) – damit 

fachlich qualifiziert (vgl. statt vieler Urteil des Bundesgerichts 8C_316/2019 

vom 24. Oktober 2019 E. 5.4). Auch die von der Beschwerdeführerin ein-

gereichte Aktenbeurteilung von Dr. med. C._____ vermag die Beurteilung 

von Dr. med. I._____ nicht in Frage zu stellen, denn Dr. med. C._____ 

führte die TFCC-Läsion im Wesentlichen auf das geltend gemachte Ereig-

nis vom 20. November 2021 zurück (vgl. Aktenbeurteilung vom 8. April 

2024 S. 13), welches jedoch – wie oben dargelegt – nicht mit überwiegen-

der Wahrscheinlichkeit ausgewiesen ist. Im Übrigen beschränkt sich die 

Begründung von Dr. med. C._____ bezüglich des Vorliegens einer Listen-

diagnose auf die pauschale und nicht weiter begründete Feststellung, es 

seien keine degenerativen Veränderungen festgestellt worden (S. 17). Zur 

Beurteilung von Dr. med. I._____ vom 15. Mai 2023 führte er einzig aus, 

dass der Unfallmechanismus zu einer TFCC-Läsion passen würde, und er 

stellte diagnostische Überlegungen zur "Sub-Klassifikation" der "Palmer 1B 

Läsionen nach Atzei" an (vgl. S. 18). Zur Beurteilung von Dr. med. I._____ 

vom 11. Oktober 2023 äusserte er sich sodann gar nicht, obwohl ihm diese 

vorgelegen hatte (vgl. S. 9). Die eigenen laienhaften (medizinischen) Wür-

digungen der Beschwerdeführerin (vgl. Beschwerde S. 28 f.) vermögen am 

Beweiswert der Feststellungen von Dr. med. I._____ nichts zu ändern (Ur-

teil des Bundesgerichts 8C_672/2020 vom 15. April 2021 E. 4.3).  

 

 - 11 - 

 

 

Überdies hat das Bundesgericht – soweit ersichtlich – die Qualifizierung 

einer TFCC-Läsion als Listenverletzung bisher stets abgelehnt (vgl. Urteile 

des Bundesgerichts 8C_671/2019 vom 11. März 2020 E. 5.2; SVR 2014 

UV Nr. 21 S. 67, 8C_835/2013 E. 4.3 mit Hinweisen). Daran ändern auch 

das Vorbringen der Beschwerdeführerin und die Ausführungen von 

Dr. med. C._____ (vgl. Aktenbeurteilung vom 8. April 2024 S. 17), wonach 

der TFCC auch Bandstrukturen beinhalte, nichts, denn andernfalls wäre 

jede Gelenkproblematik unter Art. 6 Abs. 2 lit. g UVG subsumierbar. Die 

Aufzählung der Listendiagnosen ist aber abschliessender Natur 

(BGE 123 V 43 E. 2b S. 45). Nachdem auch diesbezüglich keine Hinweise 

auf eine Revisionsabsicht in der Zusatzbotschaft zur Änderung des UVG 

vom 19. September 2014 bestehen, ist weiterhin von einer abschliessen-

den Aufzählung auszugehen (ebenso: Markus Hülser, Erste UVG-Revi-

sion: wichtigste Änderungen und mögliche Probleme bei der Umsetzung, 

SZS 2017 S. 36).  

 

Schliesslich verweist die Beschwerdeführerin auf eine anonymisierte kreis-

ärztliche Beurteilung, worin in einem identisch gelagerten Fall eine Listen-

diagnose gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG bejaht worden sei (vgl. Beschwerde 

S. 29; Beschwerdebeilage [BB] 4). Daraus vermag die Beschwerdeführe-

rin nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, denn bereits der Sachverhalt unter-

scheidet sich sowohl hinsichtlich des geltend gemachten Unfallhergangs 

als auch der erlittenen Verletzungen vom vorliegend zu beurteilenden 

Sachverhalt, was Dr. med. I._____ einleuchtend aufzeigte (vgl. S. 8 der Be-

urteilung vom 11. Oktober 2023). Ohnehin bestünde kein Anspruch auf 

Gleichbehandlung im Unrecht (vgl. BGE 132 II 485 E. 8.6 S. 510 und 126 

V 390 E. 6a S. 392; je mit Hinweisen). Die Beschwerdegegnerin hat das 

Vorliegen einer Listenverletzung gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG somit zu Recht 

verneint. 

 

6. 

Die Beschwerdeführerin beantragte die Durchführung einer öffentlichen 

Verhandlung gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK (Verfahrensantrag Ziff. 1). Mit 

Schreiben vom 11. März 2024 wurde die Beschwerdeführerin daher er-

sucht, mitzuteilen, ob sie an einer öffentlichen Verhandlung festhalte. Mit 

Eingabe vom 26. April 2024 führte die Beschwerdeführerin daraufhin aus, 

dass sie, sollte das Gericht den Antrag auf Parteibefragung und auch den 

Antrag auf Zeugenbefragung abweisen, am Antrag auf Durchführung einer 

öffentlichen Verhandlung nicht festhalte (vgl. S. 2), weshalb sich nach dem 

Dargelegten (vgl. E. 4.3. hiervor) die Durchführung einer Verhandlung er-

übrigt.   

 

 - 12 - 

 

 

7. 

7.1. 

Nach dem Dargelegten hat die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht 

bezüglich der ihr am 17. Mai 2022 gemeldeten linksseitigen Handgelenks-

verletzung zu Recht verneint. Die gegen den Einspracheentscheid vom 

4. August 2023 erhobene Beschwerde ist daher abzuweisen. 

 

7.2. 

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 61 lit. fbis ATSG). 

 

7.3. 

Der Beschwerdeführerin steht nach dem Ausgang des Verfahrens (Art. 61 

lit. g ATSG) und der Beschwerdegegnerin aufgrund ihrer Stellung als So-

zialversicherungsträgerin (BGE 126 V 143 E. 4 S. 149 ff.) keine Parteient-

schädigung zu. 

 

 
   

Das Versicherungsgericht erkennt: 

 

1. 

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. 

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 

3. 

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

 

 

 - 13 - 

 

 

   

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 

 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der Zustellung beim 

Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung 

mit Art. 90 ff. BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom sieb-

ten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli 

bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar 

(Art. 46 BGG).  

 

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 

6004 Luzern, zuzustellen. 

 

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe 

der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines 

Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweis-

mittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Hän-

den hat (Art. 42 BGG). 

 

 
   

Aarau, 21. Juni 2024 

 

Versicherungsgericht des Kantons Aargau 

2. Kammer 

Die Präsidentin:   Der Gerichtsschreiber: 

 

 

 

Peterhans   Schweizer