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**Case Identifier:** 2a641ad1-0f16-5d33-94f5-23a2114a52a2
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2020-09-30
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht 30.09.2020 810 19 231
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_003_810-19-231_2020-09-30.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und 
Verwaltungsrecht 
 
vom 30. September 2020 (810 19 231) 
____________________________________________________________________ 
 
 
 
Personalrecht 
 
 
Ausgleich für Mehraufwendungen bei Arbeitsortverlegung / Arbeitszeitanrechnung des 
längeren Arbeitswegs mit dem Privatfahrzeug 
 
 
 
 
Besetzung Vizepräsident Daniel Ivanov, Kantonsrichter Stefan Schulthess,  

Daniel Häring, Jgnaz Jermann, Niklaus Ruckstuhl, Gerichtsschreiber 
Stefan Suter 
 
 

Beteiligte A.____, Beschwerdeführerin, vertreten durch Dr. Michael Merker, 
Rechtsanwalt 

  
 
gegen 
 
 

 Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal,  
Beschwerdegegner 
 

  
  
Betreff Ausgleich für Mehraufwendungen bei Arbeitsortverlegung  

(RRB Nr. 1084 vom 20. August 2019) 
 
 
 
 

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A. Der Hauptstandort der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft befindet sich an 
der Rheinstrasse in Liestal. Der Kanton unterzog das Gebäude in den Jahren 2018/2019 einer 
aufwändigen Gesamtsanierung. Für die Sanierungsphase, welche rund ein Jahr dauerte, muss-
te das Gebäude vollständig geräumt werden. Die Arbeitsplätze der rund 90 betroffenen Mitar-
beiter wurden ab November 2018 vorübergehend nach Aesch verlegt. 
 
B. Im Hinblick auf die Verlegung der Arbeitsplätze nach Aesch hatte der Vorsteher der Fi-
nanz- und Kirchendirektion des Kantons Basel-Landschaft (FKD) die Weisung vom 30. Oktober 
2018 erlassen, welche den Anspruch auf Abgeltung von Mehrkosten für Mitarbeitende der 
Steuerverwaltung regelte, deren Arbeitsort nach Aesch verlegt werden würde. Die Weisung 
ergänzte die im Oktober 2018 ergangene allgemeine Richtlinie des Personalamts des Kantons 
Basel-Landschaft betreffend Entschädigung von tatsächlich anfallenden Mehraufwendungen bei 
vorübergehender Verlegung des Arbeitsorts. Die Richtlinie und die Weisung konkretisieren den 
in § 40 Abs. 3 des Gesetzes über die Arbeitsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 
des Kantons (PersG) vom 25. September 1997 statuierten Anspruch der Arbeitnehmer auf 
Ausgleich, wenn eine vorübergehende Verlegung des Arbeitsortes zu Mehraufwendungen führt. 
 
C. A.____, eine von der temporären Verlegung des Arbeitsplatzes betroffene Mitarbeiterin 
der Steuerverwaltung, stellte am 29. November 2018 bei der Anstellungsbehörde Antrag auf 
Vergütung der ihr dadurch entstandenen Mehrkosten. Mit Verfügung vom 31. Januar 2019 
hiess die FKD ihr Gesuch teilweise gut. Die Direktion bewilligte die beantragte Vergütung von 
Mehrkosten für den längeren Arbeitsweg mit dem privaten Fahrzeug. Dagegen lehnte sie es ab, 
den zeitlichen Mehraufwand für den Arbeitsweg zu berücksichtigen. 
 
D. Dagegen erhob A.____ mit Eingabe vom 6. Februar 2019 Beschwerde beim Regie-
rungsrat des Kantons Basel-Landschaft (Regierungsrat), wobei sie an ihrem früheren Antrag 
auf Zeitkompensation festhielt und neu auch Ersatz für einen allfällig höheren Steuerbetrag ver-
langte. Mit Beschluss Nr. 1084 vom 20. August 2019 wies der Regierungsrat die Beschwerde 
ab, soweit er darauf eintrat. Er erwog im Wesentlichen, das Personalgesetz wolle nicht eine 
vollständige Entschädigung sämtlicher Mehraufwendungen erreichen, sondern diene dazu, die 
Auswirkungen einer vorübergehenden Verlegung des Arbeitsorts auf die Mitarbeitenden abzu-
dämpfen. Als vernünftiges und praktikables Auslegungsergebnis sei § 40 Abs. 3 PersG nach 
dem Grundsatz des öffentlichen Interesses und der Verhältnismässigkeit dahingehend zu ver-
stehen, dass eine teilweise Entschädigung der tatsächlichen Mehraufwendungen bzw. Mehr-
kosten geschuldet sei, wie dies die entsprechende Richtlinie des Personalamts und die dazu-
gehörige Weisung vom 30. Oktober 2018 zulässigerweise vorsähen. Insbesondere würden ein-
zig finanzielle Mehrbelastungen ausgeglichen. Es bestände kein Anspruch auf Zeitkompensati-
on für längere Wegzeiten. Das erstmals in der Beschwerde gestellte Begehren um Ersatz für 
einen allfällig höheren Steuerbetrag qualifizierte der Regierungsrat als prozessual unzulässig 
und trat darauf nicht ein. 
 
E. Mit Eingabe vom 2. September 2019 hat A.____ beim Kantonsgericht des Kantons Ba-
sel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht (Kantonsgericht), gegen den Re-
gierungsratsbeschluss vom 20. August 2019 Beschwerde erhoben. Sie stellt die Rechtsbegeh-

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ren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zu-
rückzuweisen. Es sei weiter festzustellen, dass sämtlicher entstandener Mehraufwand zu ver-
güten sei und dass die einschlägige Richtlinie des Personalamts sowie die dazugehörige Wei-
sung dem Personalgesetz widersprächen. Die Beschwerdeführerin rügt eine falsche Auslegung 
von § 40 Abs. 3 PersG. Unter Verweis auf eine vom Verband des Staats- und Gemeindeperso-
nals des Kantons Basel-Landschaft (VSG BL) ausgearbeitete Beschwerdeschrift macht sie zu-
sammengefasst geltend, die Bestimmung sei im Einklang mit den gesetzlichen Vorschriften 
zum privatrechtlichen Arbeitsverhältnis dahingehend auszulegen, dass der betroffene Mitarbei-
ter so zu stellen sei, als ob die temporäre Arbeitsortverlegung nicht stattgefunden hätte. Des-
wegen beinhalte der gesetzliche Anspruch auch eine Entschädigung für die Zeit, welche für die 
Hin- und Rückfahrt zusätzlich benötigt würde. In der ergänzenden Beschwerdebegründung vom 
8. November 2019 stellt die Beschwerdeführerin, neu vertreten durch Dr. Michael Merker, 
Rechtsanwalt, zusätzlich den Antrag, der Entscheid habe unter Kosten- und Entschädigungs-
folgen zulasten des Beschwerdegegners zu ergehen. Sie präzisiert ihr Leistungsbegehren da-
hingehend, dass die zeitliche Differenz zwischen der Wegzeit zum Arbeitsort in Liestal und der-
jenigen nach Aesch mit dem privaten Fahrzeug im Umfang von 28 Minuten pro Tag gutzu-
schreiben oder diese Zeit zu entschädigen sei. Weiter anerkennt sie ausdrücklich, dass der Er-
satz für einen allfällig höheren Steuerbetrag nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sei. 
 
F. Der Regierungsrat schliesst in der Vernehmlassung vom 13. Januar 2020 auf Abwei-
sung der Beschwerde unter o/e-Kostenfolge. Er widerspricht der von der Beschwerdeführerin 
geforderten Gesetzesauslegung und bestreitet namentlich, dass sich aus dem Privatrecht Hin-
weise für die Auslegung des Personalgesetzes herleiten lassen. Nicht einschlägig seien weiter 
die Vorschriften des Bundes zum Arbeitsschutz oder die kantonale Verordnung über den Aus-
lagenersatz. Des Weiteren sei mit der Beschwerdeführerin nie ein bestimmter Arbeitsort verein-
bart worden, weshalb der Arbeitgeber einseitige Weisungen zum Arbeitsort erlassen könne, 
welche die Arbeitnehmerin aufgrund ihrer Treuepflicht zu akzeptieren habe. 
 
G. Die Beschwerdeführerin repliziert mit Eingabe vom 1. April 2020 und unterstreicht, dass 
mit dem Personalgesetz der Beamtenstatus abgeschafft sei und die vertragliche Regelung der 
öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnisse eingeführt worden sei. Es sei offensichtlich, dass in 
diesem Rahmen die allgemeinen vertragsrechtlichen Grundsätze zur Anwendung gelangen 
würden und dabei die Rechtsprechung zum privaten Arbeitsvertrag heranzuziehen sei. Es stehe 
der Anstellungsbehörde weiter nicht zu, im Widerspruch zum Anstellungsvertrag stehende Wei-
sungen zu erlassen. Mit der Beschwerdeführerin sei konkludent vereinbart worden, dass sich 
ihr Arbeitsort in Liestal befinde. Wenn der Beschwerdegegner im Zusammenhang mit der tem-
porären Arbeitsortverlegung plötzlich etwas Anderes behaupte, verhalte er sich widersprüchlich. 
 
H. Der Beschwerdegegner verzichtet auf die Erstattung einer Duplik (Eingabe vom 20. Mai 
2020). 
  

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Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g : 
 
1.1 Gemäss § 43 Abs. 1 des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessord-
nung (VPO) vom 16. Dezember 1993 ist gegen Verfügungen und Entscheide des Regierungs-
rates die verwaltungsgerichtliche Beschwerde beim Kantonsgericht zulässig. Die Beschwerde-
führerin ist durch den angefochtenen Entscheid berührt und hat grundsätzlich ein schutzwürdi-
ges Interesse an der Beurteilung ihrer Eingabe, weshalb sie nach § 47 Abs. 1 lit. a VPO zur 
verwaltungsgerichtlichen Beschwerde legitimiert ist. 
 
1.2 Beschwerden sind innert der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 10 Tagen seit Eröff-
nung des angefochtenen Entscheids (§ 48 VPO) in schriftlicher Form mit klar umschriebenen 
Begehren beim Kantonsgericht einzureichen (§ 5 Abs. 1 VPO). Diese Voraussetzungen sind 
vorliegend grundsätzlich erfüllt (vgl. auch nachfolgend E. 1.3). Gemäss § 6 Abs. 1 VPO können 
die Parteien die Anträge, die sie im vorinstanzlichen Verfahren zur Sache gestellt haben, zwar 
einschränken, nicht aber ausdehnen oder inhaltlich verändern. Eine Ausdehnung des Rechts-
begehrens ist nicht nur gegenüber Anträgen, welche im vorinstanzlichen Verfahren gestellt 
wurden, untersagt. Vielmehr muss das in § 6 VPO festgehaltene Ausdehnungsverbot auch ge-
genüber Anträgen zur Anwendung gelangen, welche nach Einreichung der Beschwerde und 
nach Ablauf der Rechtsmittelfrist gestellt wurden (vgl. Urteil des Kantonsgerichts, Abteilung Ver-
fassungs- und Verwaltungsrecht [KGE VV], vom 18. Juni 2020 [810 19 218] E. 1.3; KGE VV 
vom 6. November 2013 [810 12 329] E. 4.2; KGE VV vom 17. Juli 2013 [810 13 134] E. 1.4; 
BLKGE 2010 Nr. 46 E. 2.4). Soweit in der ergänzenden Beschwerdebegründung vom 8. No-
vember 2019 mehr oder anderes verlangt wird als in der Beschwerdeeingabe vom 2. Septem-
ber 2019, kann darauf nicht eingetreten werden. 
 
1.3 Die verwaltungsgerichtliche Beschwerde nach §§ 43 ff. VPO ist ein reformatorisches 
Rechtsmittel, weshalb das Kantonsgericht nach Möglichkeit in der Sache selbst entscheidet. 
Deswegen ist ein klar umschriebenes Leistungsbegehren zu stellen. Ein Beschwerdeführer darf 
sich dementsprechend grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochte-
nen Entscheids zu beantragen und - neben einem Feststellungsbegehren - einen Rückwei-
sungsantrag zu stellen (vgl. KGE VV vom 20. Mai 2020 [810 19 158] E. 1.2; KGE VV vom 
26. September 2018 [810 17 341] E. 1.2). Im vorliegenden Fall genügt das Leistungsbegehren 
indes den gesetzlichen Anforderungen, denn das Kantonsgericht könnte, sollte es die Rechts-
auffassung der Beschwerdeführerin für begründet erachten, kein abschliessendes Sachurteil 
fällen, zumal der Anstellungsbehörde - wie zu zeigen sein wird - bei der Ausgestaltung des 
Ausgleichs ein Ermessensspielraum einzuräumen ist, in den das Gericht nicht eingreifen darf. 
 
1.4 Neben dem Begehren um Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Rückweisung 
zur Neubeurteilung stellt die Beschwerdeführerin drei Feststellungsbegehren. Nach den allge-
meinen Prozessregeln sind Feststellungsbegehren gegenüber Leistungsbegehren grundsätzlich 
subsidiär. Der Grundsatz bedeutet, dass Feststellungsinteressen, vorbehältlich besonderer Si-
tuationen, nur dann massgeblich sein können, wenn Leistungsbegehren ausgeschlossen sind 
(KGE VV vom 6. November 2019 [810 19 92] E. 1.3; KGE VV vom 15. Februar 2017 [810 16 
127] E. 1.3; BGE 137 II 199 E. 6.5). Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin be-

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zieht sich der in der Verfügung der Erstinstanz vom 31. Januar 2019 geregelte Streitgegenstand 
in zeitlicher Hinsicht nicht nur auf den Sachverhalt bis und mit diesem Datum, sondern regelt als 
materiell-rechtlicher Grundsatzentscheid den Ausgleich für Mehraufwendungen für den gesam-
ten Zeitraum, in welchem die Beschwerdeführerin ihren Arbeitsplatz in Aesch hatte. Inzwischen 
ist der Sachverhalt abgeschlossen und eine Gutheissung des vorliegenden Leistungsbegehrens 
hätte Wirkung auf alle Mehraufwendungen, die in dieser Zeit angefallen sind. An der separaten 
Feststellung, dass sämtlicher entstandener Mehraufwand zu vergüten sei, hat die Beschwerde-
führerin kein schutzwürdiges Interesse. 
 
1.5 Die beiden weiteren Feststellungsbegehren richten sich gegen die Richtlinie des Perso-
nalamtes betreffend Entschädigung von tatsächlich anfallenden Mehraufwendungen bei vo-
rübergehender Verlegung des Arbeitsorts, Version 2018, sowie gegen die Weisung zur Abgel-
tung von tatsächlich anfallenden Mehrkosten bei vorübergehender Verlegung des Arbeitsortes 
vom 30. Oktober 2018, deren Nichtigkeit festzustellen sei. Unbestritten ist, dass es sich bei der 
Richtlinie um eine Verwaltungsverordnung handelt und bei der Weisung um einen Dienstbefehl. 
Ebenfalls unbestritten ist, dass im vorliegenden Verfahren eine vorfrageweise Überprüfung so-
wohl der Richtlinie als auch des Dienstbefehls möglich ist, weshalb das Rechtsschutzinteresse 
der Beschwerdeführerin durch das Leistungsbegehren abgedeckt ist. Soweit sie darüber hinaus 
die vollumfängliche Nichtigkeit der generellen Dienstanweisungen festgestellt haben will, fehlt 
ihr ein eigenständiges schutzwürdiges Feststellungsinteresse. Es besteht neben dem Leis-
tungsbegehren kein Raum für die zusätzlichen Feststellungsbegehren, weshalb auf die ent-
sprechenden Anträge der Beschwerdeführerin nicht einzutreten ist. 
 
1.6 Auf die Beschwerde kann somit im Umfang des Leistungsbegehrens eingetreten wer-
den. 
 
2. Mit der verwaltungsgerichtlichen Beschwerde können gemäss § 45 Abs. 1 lit. a und b 
VPO Rechtsverletzungen einschliesslich Überschreitung, Unterschreitung oder Missbrauch des 
Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts gerügt wer-
den. Die Beurteilung der Angemessenheit ist dem Kantonsgericht dagegen - abgesehen von 
hier nicht einschlägigen Ausnahmefällen - untersagt (§ 45 Abs. 1 lit. c VPO). 
 
3. Zwischen den Parteien ist strittig, welche Ansprüche der Beschwerdeführerin aus der 
vorübergehenden Verlegung des Arbeitsortes von Liestal nach Aesch gegenüber ihrem Arbeit-
geber zustehen. Konkret geht es darum, wie der gesetzlich verankerte Anspruch auf Ausgleich 
der durch die Verlegung entstandenen Mehraufwendungen zu verstehen ist. 
 
3.1 Die Beschwerdeführerin steht als Mitarbeiterin der kantonalen Verwaltung in einem ver-
traglich begründeten öffentlich-rechtlichen Arbeitsverhältnis mit dem Kanton. Dieses basiert auf 
dem Personalgesetz. § 40 Abs. 2 PersG statuiert, dass die Vorgesetzten oder die Anstellungs-
behörde aus organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen vorübergehend den Einsatz einer 
Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters an einem andern als dem angestammten Arbeitsort anord-
nen können. Führt eine vorübergehende Verlegung des Arbeitsortes zu Mehraufwendungen, so 
haben die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter Anspruch auf Ausgleich (§ 40 Abs. 3 PersG). 

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3.2 Die Beschwerdeführerin verrichtete ihre Arbeit seit jeher in den Räumlichkeiten der 
Steuerverwaltung in Liestal. Im Herbst 2018 wurde sie von ihrer Anstellungsbehörde angewie-
sen, ihre Arbeitsleistung für ungefähr ein Jahr an einem in Aesch eingerichteten provisorischen 
Arbeitsplatz zu erbringen. Dieses Vorgehen war unbestrittenermassen nach § 40 Abs. 2 PersG 
zulässig, führte aber gleichzeitig zum in § 40 Abs. 3 PersG festgelegten Anspruch der Be-
schwerdeführerin auf Ausgleich, sofern die vorübergehende Verlegung des Arbeitsortes für sie 
Mehraufwendungen zur Folge hatte. 
 
3.3. Soweit der Beschwerdegegner in der Vernehmlassung erstmals im Verfahren bestreitet, 
dass die genannten Gesetzesbestimmungen einschlägig sind, weil im Arbeitsvertrag kein expli-
ziter Arbeitsort vereinbart worden sei, ist ihm nicht zu folgen. Das Arbeitsverhältnis wird zwar 
durch Vertrag begründet (§ 13 Abs. 1 PersG). Das Gesetz spricht jedoch vom "angestammten 
Arbeitsort" und nicht vom vertraglich vereinbarten Arbeitsort. Da die Beschwerdeführerin wäh-
rend des bisherigen Anstellungsverhältnisses nie woanders als in Liestal gearbeitet hatte, kann 
es sich im vorliegenden Fall beim angestammten Arbeitsort nur um Liestal handeln. Sodann 
findet sich im Personalgesetz keine Definition des Arbeitsortes. § 40 PersG weist in seiner Kon-
zeption aber darauf hin, dass mit dem Arbeitsvertrag grundsätzlich ein Arbeitsort, allenfalls auch 
konkludent, vereinbart wird. Als Arbeitsort wird jener geographische Bereich verstanden, an 
welchem die Leistung der Arbeit zu erbringen ist (ROLAND MÜLLER/CÉLINE HOFER/MANUEL 
STENGEL, Arbeitsort und Arbeitsweg, AJP 2015, S. 565). Wird im Arbeitsvertrag ein bestimmter 
Betrieb angegeben, ist der Arbeitsort dort, wo sich die Arbeitsstätte des Arbeitgebers befindet 
(ROLAND MÜLLER, in: Portmann/von Kaenel [Hrsg.], Fachhandbuch Arbeitsrecht, Zürich 2018, 
Rz. 3.37). Im Arbeitsvertrag der Beschwerdeführerin wird unter den individuellen Vertragsbe-
stimmungen neben der Funktion als B.____ als Dienststelle die Steuerverwaltung genannt. Da 
sich im zu beurteilenden Fall aus dem Vertragstext keine anderslautenden Hinweise ergeben, 
ist deshalb davon auszugehen, dass vertraglich als Arbeitsort der Sitz der kantonalen Steuer-
verwaltung vereinbart wurde. Dieser befindet sich in Liestal. 
 
4. Strittig ist vorliegend, was unter dem Ausgleich von Mehraufwendungen zu verstehen 
ist. Die Beantwortung dieser Rechtsfrage ist durch Auslegung zu ergründen. 
 
4.1 Die Gesetzesauslegung hat zum Ziel, den rechtsverbindlichen Sinn eines Rechtssatzes, 
über dessen Tragweite Unklarheiten bestehen, zu ermitteln. Ausgangspunkt jeder Auslegung 
bildet der Wortlaut der massgebenden Norm. An einen klaren Gesetzeswortlaut ist die rechts-
anwendende Behörde gebunden. Abweichungen vom klaren Wortlaut sind indessen zulässig 
oder sogar geboten, wenn triftige Gründe zur Annahme bestehen, dass er nicht dem wahren 
Sinn der Bestimmung entspricht. Solche Gründe können sich aus der Entstehungsgeschichte 
der Norm, aus ihrem Sinn und Zweck oder aus dem Zusammenhang mit anderen Vorschriften 
ergeben. Vom klaren Wortlaut kann ferner abgewichen werden, wenn die grammatikalische 
Auslegung zu einem Ergebnis führt, das der Gesetzgeber nicht gewollt haben kann (BGE 144 
IV 240 E. 2.3.2; BGE 144 IV 97 E. 3.1.1; je mit Hinweisen). Die Gesetzesauslegung hat sich im 
Übrigen vom Gedanken leiten zu lassen, dass nicht schon der Wortlaut die Norm darstellt, son-
dern erst das an Sachverhalten verstandene und konkretisierte Gesetz. Gefordert ist die sach-
lich richtige Entscheidung im normativen Gefüge, ausgerichtet auf ein befriedigendes Ergebnis 

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der ratio legis. Dabei ist einem pragmatischen Methodenpluralismus zu folgen und sind die ein-
zelnen Auslegungselemente keiner hierarchischen Ordnung zu unterstellen, sondern nebenei-
nander zu berücksichtigen. Es muss dann im Einzelfall abgewogen werden, welche Methode 
oder Methodenkombination geeignet ist, den wahren Sinn der auszulegenden Norm wiederzu-
geben (BGE 144 IV 168 E. 1.2; BGE 144 V 138 E. 6.3; KGE VV vom 13. November 2019 [810 
19 81] E. 5.2; KGE VV vom 31. Oktober 2018 [810 18 158] E. 4.5; ULRICH HÄFELIN ET AL., 
Schweizerisches Bundesstaatsrecht, 10. Aufl., Zürich 2020, Rz. 128 ff.). 
 
4.2.1 Ausgangspunkt jeder Auslegung bildet demnach die grammatikalische Auslegungsme-
thode. Diese stellt auf Wortlaut, Wortsinn und Sprachgebrauch ab. Unter Sprachgebrauch ist 
dabei in der Regel der allgemeine Sprachgebrauch zu verstehen (HÄFELIN ET AL., a.a.O., 
Rz. 91). Das Wort "Ausgleich" meint nach dem gewöhnlichen Sprachgebrauch die Herstellung 
eines Gleichgewichts. Durch einen Ausgleich werden Unterschiede zwischen mehreren Dingen 
beseitigt oder Werte einander angeglichen. Das Synonym "Nivellieren" drückt diesen Bedeu-
tungsgehalt aus. Das Wort wird auch im Sinne eines gleichwertigen Ersatzes für erlittene Ein-
bussen verstanden (vgl. Duden online, "Ausgleich" resp. "ausgleichen", abrufbar unter 
<https://www.duden.de/rechtschreibung/live> [zuletzt besucht am 30. September 2020]; 
GERHARD WAHRIG, Deutsches Wörterbuch, 7. Aufl., Gütersloh 2000, S. 215 f.). Entgegen den 
Ausführungen des Beschwerdegegners ist der Wortlaut von § 40 Abs. 3 PersG klar. Die Auffas-
sung, wonach unter dem Ausgleich von Mehraufwendungen auch eine blosse Angleichung ver-
standen werden könne und aus der Bestimmung nicht ersichtlich sei, ob dieser Ausgleich voll-
ständig oder bloss teilweise zu erfolgen habe, ist nur schwer nachvollziehbar. Ausgleich und 
Angleichung sind im allgemeinen Sprachgebrauch keine Synonyme. Bei einem Ausgleich geht 
es darum, ein Gleichgewicht wiederherzustellen, während es bei einer Angleichung darum geht, 
einen Zustand so gut wie möglich an einen anderen anzunähern. Gemäss § 40 Abs. 3 PersG 
haben die Mitarbeitenden Anspruch auf Ausgleich, ohne dass dabei ersichtlich werden würde, 
dass dieser Ausgleich nur teilweise zu erfolgen habe. Dass nur ein Teil des Mehraufwandes zu 
ersetzen ist, lässt sich dem Wortlaut dieser Regelung nicht entnehmen. Der Wortlaut der Be-
stimmung spricht vielmehr dafür, dass zwischen dem Zustand der Arbeit am angestammten 
Arbeitsort und der Arbeit am vorübergehend verlegten Arbeitsort ein Ausgleich für alle Mehr-
aufwendungen im Sinne eines Gleichgewichts hergestellt werden soll. 
 
4.2.2 Triftige Gründe zur Annahme, dass der Normtext nicht den wahren Sinn der Bestim-
mung wiedergibt, sind nicht ersichtlich. Die Ausgleichungspflicht verlangt demnach im Grund-
satz, dass die für die Mitarbeiter durch die Arbeitsplatzverlegung entstehenden Nachteile voll-
umfänglich und nicht bloss teilweise kompensiert werden. Für diese Lesart spricht auch, dass 
bei einer vorübergehenden Zuweisung weniger anspruchsvoller Arbeit (§ 40 Abs. 1 PersG) un-
bestreitbar ein Anspruch auf den vollen bisherigen Lohn besteht (vgl. NICOLE SCHULER LEBER, 
Das Personalrecht des Kantons Basel-Landschaft, in: Biaggini et al. [Hrsg.], Staats- und Ver-
waltungsrecht des Kantons Basel-Landschaft III, Liestal 2007, S. 148). Mitarbeiterinnen und 
Mitarbeiter haben demnach Anspruch auf einen vollständigen Ausgleich der Mehraufwendun-
gen. 
 

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4.3.1 Der erste Wortteil des Begriffs der Mehraufwendung wurde vom Beschwerdegegner 
dahingehend ausgelegt, dass darunter nur jene Aufwendungen verstanden werden, welche 
durch die vorübergehende Verlegung des Arbeitsortes verursacht werden. Dieser Auslegung ist 
zuzustimmen. 
 
4.3.2 Allerdings haben die Parteien unterschiedliche Auffassungen darüber, was überhaupt 
unter Aufwendungen zu verstehen ist. Gemäss Ziff. 8 der Richtlinie des Personalamts und 
Ziff. 9 der Weisung der FKD besteht für eine längere Dauer des Arbeitswegs oder für längere 
Wegzeiten zu Verpflegungsmöglichkeiten während Pausen kein Anspruch auf Zeitkompensati-
on. Der Beschwerdegegner geht davon aus, dass nur Mehrkosten angerechnet werden können, 
derweil die Beschwerdeführerin zusätzlich die zeitliche Mehrbeanspruchung ersetzt haben will. 
 
4.3.3 Im angefochtenen Entscheid fehlt eine weitergehende grammatikalische Auslegung des 
Begriffs "Aufwendungen". Dem allgemeinen Sprachgebrauch nach kann, muss ein Aufwand 
aber nicht finanzieller Natur sein. Hätte der Gesetzgeber den Ausgleich auf reine finanzielle 
Belastungen beschränken wollen, hätte er dies auch mit dem Ausdruck "Mehrkosten" verdeut-
licht, wie er das an anderer Stelle des Gesetzes getan hat. So spricht § 35 PersG in der Margi-
nalie ausdrücklich von "Kostenersatz" für den Schutz vor ungerechtfertigten Angriffen. In § 40 
Abs. 3 PersG verwendet das Gesetz demgegenüber das Wort Mehraufwand. Aufwand kann in 
personeller, materieller oder zeitlicher Natur entstehen (vgl. Duden online, a.a.O., "Aufwendung" 
resp. "aufwenden", wo als Beispiel "aufgewendete Zeit" angeführt wird [zuletzt besucht am 
30. September 2020]). Im Rahmen der grammatikalischen Auslegung ergeben sich demnach 
keine Anzeichen dafür, dass das Gesetz mit dem Wort "Mehraufwendungen" anderen als finan-
ziellen Aufwand vom Ausgleichsimperativ ausschliessen will. Aus semantischer Perspektive ist 
der zeitliche Mehraufwand für längere Arbeitswege somit vom Wortlaut des Gesetzes erfasst 
und von der statuierten Ausgleichspflicht zumindest nicht ausgeschlossen. Es gilt ergänzend 
die übrigen Auslegungsmethoden zu Hilfe zu nehmen. 
 
4.4.1 Der Gesetzestext ist nicht isoliert zu lesen. Bei der systematischen Auslegung wird der 
Sinn einer Rechtsnorm bestimmt durch ihr Verhältnis zu anderen Rechtsnormen und durch den 
systematischen Zusammenhang, in dem sie sich in einem Gesetz präsentiert. Massgebliches 
Element ist damit einmal der systematische Aufbau eines Gesetzes. Dabei ist auch die Syste-
matik der Titel und der Sachüberschriften oder der Randtitel von Bedeutung. Weiter kann das 
Verhältnis einer Norm zu den Vorschriften in einem anderen Erlass berücksichtigt werden 
(HÄFELIN ET AL., a.a.O., Rz. 97 f.). 
 
4.4.2 § 40 PersG steht unter der Marginalie "Vorübergehende Zuweisung von anderer Arbeit, 
Verlegung des Arbeitsortes". Der vorliegend auszulegende Absatz 3 ist dabei gemeinsam mit 
Absatz 2 zu lesen. Letzterer bestimmt, unter welchen Umständen ein temporärer Einsatz eines 
Mitarbeiters an einem anderen als dem angestammten Arbeitsort möglich ist. Absatz 3 beschäf-
tigt sich mit den Rechtsfolgen einer zulässigen vorübergehenden Verlegung des Arbeitsortes. 
Die Regelung gemäss § 40 Abs. 2 PersG entspricht inhaltlich derjenigen aus dem privaten Ar-
beitsrecht. Aufgrund der Treuepflicht sind Arbeitnehmende im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis 
verpflichtet, ihre Arbeit aus betrieblichen Gründen vorübergehend auch an einem anderen als 

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dem vereinbarten Arbeitsort zu verrichten (ULLIN STREIFF/ADRIAN VON KAENEL/ROGER RUDOLPH, 
Arbeitsvertrag: Praxiskommentar zu Art. 319-362 OR, 7. Aufl., Zürich 2012, Art. 321d Rz. 3). 
Diese Pflicht des privatrechtlich angestellten Arbeitnehmers hat der Gesetzgeber in § 40 Abs. 2 
PersG für alle Mitarbeiter des Kantons verbindlich festgehalten. Zwar muss der Angestellte im 
privatrechtlichen Arbeitsverhältnis aufgrund seiner Treuepflicht grundsätzlich eine vorüberge-
hende Verlegung seines Arbeitsortes hinnehmen, allerdings nur solange dies zumutbar er-
scheint. Dies hängt unter anderem davon ab, wie lange die Abordnung dauert, ob das Privatle-
ben dadurch stark beeinträchtigt wird und ob die Mehrkosten ersetzt werden. Wird ein privat-
rechtlicher Arbeitnehmer vorübergehend an einem auswärtigen Ort eingesetzt, so sind ihm ge-
mäss Art. 327a Abs. 1 des Bundesgesetzes betreffend die Ergänzung des Schweizerischen 
Zivilgesetzbuches (Fünfter Teil: Obligationenrecht [OR]) vom 30. März 1911 die Kosten für die 
Verpflegung, allfällige Unterbringung und für die Fahrt ab dem üblichen Arbeitsort obligatorisch 
durch den Arbeitgeber zu ersetzen. Abreden, dass der Arbeitnehmer die notwendigen Auslagen 
ganz oder teilweise selbst zu tragen habe, sind nichtig (Art. 327a Abs. 3 OR). Die Zumutbarkeit 
der vorübergehenden Verlegung des angestammten Arbeitsortes spiegelt sich im Personalge-
setz wider. Unter der Prämisse, dass die entstehenden Mehraufwendungen ausgeglichen wer-
den, erscheint dem Gesetzgeber eine vorübergehende Verlegung des Arbeitsortes für zumut-
bar. Für das private Arbeitsverhältnis ergibt sich aus Art. 13 Abs. 2 der Verordnung 1 zum Ar-
beitsgesetz (ArGV 1) vom 10. Mai 2000, dass beim Arbeitnehmer, welcher seine Arbeit aus-
serhalb des normalen Arbeitsortes zu leisten hat, die Wegzeit als Arbeitszeit zu qualifizieren ist. 
Allerdings gilt nur die zeitliche Differenz zur normalen Wegzeit als Arbeitszeit. Ohne anderweiti-
ge Regelung und mit Ausnahme spezieller Verhältnisse ist davon auszugehen, dass im Fall 
einer Anrechnung der Wegzeit an die Arbeitszeit auch eine Entlöhnung damit einhergeht oder 
dass die zusätzliche Wegzeit anderweitig ausgeglichen werden muss (vgl. MÜLLER/HOFER/
STENGEL, a.a.O., S. 573; MÜLLER, a.a.O., Rz. 3.49 und Rz. 3.53). Es sind keine stichhaltigen 
Gründe dafür ersichtlich, warum sich dies bei einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsvertrag anders 
verhalten sollte. 
 
4.4.3 Aufschlussreich ist auch ein Blick auf die (vorliegend nicht einschlägige) kantonale Ver-
ordnung über den Auslagenersatz vom 15. Juni 1999. Auslagen im Zusammenhang mit Dienst-
reisen sind gemäss § 6 Abs. 1 der Verordnung grundsätzlich voll entschädigungspflichtig, wobei 
die Fahrt vom Wohnort zum vertraglich vereinbarten Arbeitsort und zurück gemäss § 6 Abs. 2 
der Verordnung nicht als Dienstreise gilt. Es ergäbe sich ein nur schwer auflösbarer Wertungs-
widerspruch, wenn § 40 Abs. 3 PersG anders ausgelegt würde. 
 
4.4.4 Unzulässig ist der vom Beschwerdegegner im angefochtenen Entscheid gezogene Ver-
gleich zur dauernden Verlegung des Arbeitsorts, bei der gar kein Ausgleich ausgerichtet werde. 
Der Beschwerdegegner scheint daraus implizit einen Schluss vom Grösseren auf das Kleinere 
(argumentum a maiori ad minus) ziehen zu wollen, wonach bei einer bloss vorübergehenden 
Verlegung des Arbeitsorts kein vollständiger Ausgleich von Mehraufwendungen geschuldet sein 
könne, wenn die definitive Verlegung entschädigungslos hinzunehmen sei. Der Beschwerde-
gegner übersieht mit dieser Argumentation, dass das Personalgesetz dem Arbeitgeber die Mög-
lichkeit einer einseitigen Änderung des vertraglich vereinbarten Arbeitsorts gar nicht zugesteht 
(vgl. dazu auch nachfolgend E. 4.5). 

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4.4.5 Die systematische Auslegung lässt somit den Schluss zu, dass der durch den längeren 
Arbeitsweg anfallende Zeitaufwand ausgleichungspflichtig ist. 
 
4.5 Die historische Auslegung stellt auf den Sinn ab, den man einer Norm zur Zeit ihrer Ent-
stehung gab. Eine Norm soll so gelten, wie sie vom Gesetzgeber vorgesehen worden war; die 
rechtsanwendenden Organe sind nach dem Prinzip der Gewaltenteilung gehalten, die Ent-
scheidungen des Gesetzgebers zu respektieren (HÄFELIN ET AL., a.a.O., Rz. 101). In der Land-
ratsvorlage vom 3. September 1996 und im Bericht der Personalkommission vom 21. August 
1997 findet sich keine direkte Äusserung zur vorliegend auszulegenden Bestimmung. In der 
parlamentarischen Beratung wurden dazu keine Wortbegehren angemeldet. Allerdings sind 
keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass der Gesetzgeber im vorliegenden Zusammenhang 
für das Personal des Kantons eine Regelung treffen wollte, welche unter dem Schutzniveau der 
für privatrechtlich Angestellte geltenden zwingenden gesetzlichen Vorschriften liegt. Mit dem 
neuen Personalgesetz wurde der Beamtenstatus bewusst abgeschafft. Das abgelöste Gesetz 
über den öffentlichen Dienst (Beamtengesetz) vom 5. Juni 1978 (GS 26.784) hatte eine einsei-
tig angeordnete vorübergehende und sogar dauerhafte Versetzung von Beamten erlaubt (vgl. 
SCHULER LEBER, a.a.O., S. 148 f.). Immerhin waren bis zum Ablauf der Amtsperiode die aus der 
Versetzung anfallenden Spesen zu ersetzen (§ 18 Abs. 3 Beamtengesetz). Anstelle des Beam-
tenstatus trat das vertraglich begründete und durch Kündigung auflösbare öffentlich-rechtliche 
Arbeitsverhältnis. Damit sollte deutlich gemacht werden, dass sich die Beziehungen zwischen 
dem Arbeitgeber und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern neu auf Augenhöhe abspielen wür-
den; dies im Gegensatz zu vorher, wo Beamte sog. Rechtsunterworfene waren (vgl. Votum 
Landrat Brodbeck, Protokoll der Landratssitzung vom 4. September 1997 [1. Lesung, Eintre-
tensdebatte], S. 965). Dem Gesetzgeber war dabei bewusst, dass die vorübergehende Verle-
gung des Arbeitsortes einen "erheblichen Eingriff in den Arbeitsvertrag darstellt". In diesem Zu-
sammenhang erwog der Gesetzgeber auch, dass die (wohl definitive und nicht bloss vorüber-
gehende) Verlegung des Arbeitsortes allenfalls einen Anwendungsfall der Aufhebung der Ar-
beitsstelle gemäss § 19 Abs. 3 lit. b PersG darstelle (vgl. Landratsvorlage Nr. 1996-177 vom 
3. September 1996, Abschnitt C: Rechte und Pflichten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 
§ 40). Diese Bestimmung erlaubt eine ordentliche Kündigung, wenn die Arbeitsstelle aufgeho-
ben oder geänderten organisatorischen oder wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst wird 
und die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter die Annahme einer neuen oder einer anderen zumut-
baren Arbeitsstelle ablehnt oder die Zuweisung einer anderen Arbeitsstelle nicht möglich ist. Die 
dauerhafte Verlegung des Arbeitsortes ist somit nur mittels Änderungskündigung möglich, wie 
dies auch im privatrechtlichen Arbeitsverhältnis der Fall ist. Daraus erhellt insgesamt, dass dem 
Gesetzgeber die Schwere seines Eingriffs in den Arbeitsvertrag sehr wohl bewusst war und 
§ 40 Abs. 3 dazu dient, diesen Eingriff so weit als möglich abzufedern, was die von den Vor-
instanzen praktizierte restriktive Auslegung kontraindiziert. 
 
4.6 Die teleologische Auslegung stellt ab auf die Zweckvorstellung, die mit einer Rechts-
norm verbunden ist. Der Interpret soll sich nicht formalistisch und wertungsblind am nicht weiter 
hinterfragten Wortlaut der Norm und an leeren Begriffen orientieren, sondern die gesetzliche 
Anordnung nach ihrem Zweck - oft sind es mehrere - hinterfragen. Der Wortlaut einer Norm soll 
im Zusammenhang mit den Zielvorstellungen des Gesetzgebers betrachtet werden. Die teleolo-

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gische Auslegung kann sich je nach Fall sowohl mit der historischen wie auch mit der zeitge-
mässen Auslegung verbinden. Der Zweck muss dabei aber in der Norm selbst enthalten sein; 
unzulässig ist es, normfremde Zwecke in eine Norm hineinzulegen (vgl. HÄFELIN ET AL., a.a.O., 
Rz. 120 ff.). Nach dem allgemeinen Vertragsverständnis und dem Grundsatz "pacta sunt ser-
vanda", aber auch gemäss § 40 Abs. 2 PersG e contrario, ist eine definitive Verlegung des Ar-
beitsortes entgegen der vom Beschwerdegegner in der Vernehmlassung vertretenen Auffas-
sung nur mit Zustimmung der Mitarbeitenden möglich. Wird der Arbeitsort aus zureichenden 
Gründen vorübergehend verlegt, ist es dem Arbeitgeber gestattet, einseitig und ohne Zustim-
mung des Vertragspartners vom vertraglich Vereinbarten abzuweichen. Daraus abzuleiten, ein 
Ausgleich habe bei der provisorischen Verlegung allenfalls nur teilweise zu erfolgen, entspricht 
nicht dem Sinn und Zweck der Norm. Die Zweckbestimmung von § 40 Abs. 3 PersG kann nur 
sein, die Auswirkungen der Ausübung dieses Rechts durch den Arbeitgeber für die Betroffenen 
auf ein Minimum zu reduzieren und diese so weit wie möglich schadlos zu halten. Dabei geht es 
nicht zwingend nur um eine finanzielle Entschädigung, vielmehr sind alle Aufwände, die durch 
die Verlegung entstehen, auf geeignete Art auszugleichen. Sinn und Zweck der Norm ist es, 
das durch die einseitige Art der temporären Vertragsabweichung im Vertragsverhältnis entstan-
dene Ungleichgewicht auszubalancieren. 
 
4.7 Für den Beschwerdegegner führt keine der Auslegungsmethoden zu einem deutlichen 
Auslegungsergebnis. Er plädiert im angefochtenen Entscheid unter Anrufung des Grundsatzes 
des öffentlichen Interesses und der Verhältnismässigkeit für ein seiner Meinung nach "vernünf-
tiges und praktikables Verständnis" von § 40 Abs. 3 PersG. Ein solches Vorgehen ist unzuläs-
sig. Das öffentliche Interesse wie auch das Verhältnismässigkeitsprinzip mögen wichtige 
Grundpfeiler des öffentlichen Rechts darstellen, sie sind jedoch keine zulässigen Auslegungs-
methoden. Ziel des Methodenpluralismus ist es, unter Abwägung aller Resultate der verschie-
denen Auslegungsmethoden das befriedigendste und praktikabelste Ergebnis zu finden. Eine 
Interessenabwägung völlig losgelöst von der eigentlich auszulegenden Bestimmung, wie sie der 
Beschwerdegegner vorgenommen hat, ist hingegen nicht zulässig. Dass bei § 40 Abs. 3 PersG 
eine Gesetzeslücke vorliegt, welche in freier Rechtsfindung zu schliessen wäre, wird vom Be-
schwerdegegner nicht geltend gemacht und könnte von ihm auch nicht ernsthaft behauptet 
werden. 
 
4.8 Vorliegend geht es einzig um die Auslegung der unbestimmten Rechtsbegriffe des 
"Mehraufwands" und des "Ausgleichs". Die anzuwendenden Auslegungsmethoden haben dabei 
zu einem eindeutigen Ergebnis geführt. Aufwände, sowohl in finanzieller als auch in zeitlicher 
Sicht, die aufgrund der vorübergehenden Verlegung des Arbeitsorts entstehen, sind vom Ar-
beitgeber auszugleichen. Da sich der betroffene Mitarbeiter auf Weisung des Arbeitgebers zu 
einem anderen Arbeitsort begibt, erscheint es nur folgerichtig, wenn der zusätzliche Zeitauf-
wand zu Lasten des Arbeitgebers geht. Die Auslegung hat ergeben, dass es beim Ausgleich 
weder bloss um eine annäherungsweise Angleichung an den vorherigen Zustand noch um ei-
nen bloss teilweisen Ausgleich geht. Sofern es sich tatsächlich um Mehraufwände handelt, sind 
diese auszugleichen. Was dabei unter Ausgleich zu verstehen ist, hängt jeweils vom geltend 
gemachten Mehraufwand ab und kann nicht allgemein definiert werden. Dem Beschwerdegeg-
ner ist insofern Recht zu geben, als dass ihm bei der Wahl des Mittels zum Ausgleich ein ge-

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wisser Ermessensspielraum zusteht. Das gewählte Mittel muss aber tatsächlich auch einen 
Ausgleich, also ein Gleichgewicht, herstellen können. Mit anderen Worten muss durch den 
Ausgleich ein Zustand erreicht werden, der demjenigen der Arbeit am angestammten Arbeitsort 
möglichst nahekommt. 
 
5.1 Die Beschwerdeführerin hatte aufgrund der Verlegung des Arbeitsorts einen längeren 
Arbeitsweg und war neu auf die Benützung eines Fahrzeugs angewiesen. Die Anstellungsbe-
hörde entschädigt sie für die gefahrenen Mehrkilometer. Diese Regelung wird von der Be-
schwerdeführerin nicht beanstandet. Sie macht aber zusätzlich einen Anspruch auf Kompensa-
tion des längeren Arbeitswegs in zeitlicher Hinsicht geltend. 
 
5.2 Wie die vorstehenden Erwägungen aufzeigen, gilt es auch diesen Mehraufwand auszu-
gleichen. Die Ermittlung des zeitlichen Mehraufwandes hat in Kohärenz zur Ermittlung der 
Fahrtkosten nach Massgabe der schnellsten Route zu erfolgen. Da der Arbeitsweg grundsätz-
lich unstrittig nicht als Arbeitszeit gilt, ist nicht die gesamte Reisezeit zu entschädigen, sondern 
nur der zeitliche Mehraufwand. Es ist die Wegzeit für die schnellste Route vom Wohnort zum 
neuen Arbeitsort abzüglich des Zeitaufwands für die bisherige schnellste Route vom Wohnort 
zum angestammten Arbeitsort zu ermitteln. Dabei gilt es zu beachten, dass der tatsächlich ent-
standene zeitliche Mehraufwand zu ermitteln ist. Wurde für die Fahrt nach Aesch das Ver-
kehrsmittel gewechselt, ist der Differenzberechnung die effektive frühere Pendelzeit zugrunde 
zu legen. Im vorliegenden Fall hatte die Beschwerdeführerin vor der Arbeitsplatzverlegung ihren 
Arbeitsweg zum Büro mit dem Fahrrad oder dem Auto zurückgelegt, wobei beide Fahrten etwa 
gleich lange dauerten. In der Beschwerde stützt sie sich für ihre eigene Berechnung auf die 
Fahrzeit mit einem Motorfahrzeug. Darauf kann vorliegend für die Berechnung des zeitlichen 
Mehraufwands abgestellt werden. Dabei ist der Anstellungsbehörde durchaus ein Ermessens-
spielraum zuzugestehen. Aus Praktikabilitätserwägungen und Rechtsgleichheitsüberlegungen 
erscheint insbesondere eine gewisse Schematisierung geboten. So ist es nicht sinnvoll, auf die 
von der Beschwerdeführerin vorgelegte dynamische Wegzeitberechnung von Google-Maps 
zurückzugreifen, welche nur die jeweils aktuelle Verkehrslage zum Berechnungszeitpunkt be-
rücksichtigt. Vielmehr ist auf Instrumente zurückzugreifen, welche der Rechnung statistisch er-
härtete Durchschnittswerte zugrunde legen. Soweit die Beschwerdeführerin also auch die kon-
kreten Stauspitzen im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr einbezogen haben will, 
kann ihr nicht gefolgt werden. Die mit Staulagen verbundenen Unannehmlichkeiten hat sie ent-
schädigungslos hinzunehmen, zumal es ihr im Rahmen des Gleitzeitmodells durchaus zuzumu-
ten ist, sich tendenziell antizyklisch zu verhalten und ihre Fahrzeiten so auf Randzeiten auszu-
richten, dass sie Wartezeiten im Stau möglichst vermeidet. So ist die Beschwerdeführerin ge-
mäss ihren Ausführungen im vorinstanzlichen Verfahren denn auch vorgegangen (vgl. Be-
schwerdebegründung vom 12. März 2019). Ebenso wenig erscheint es praktikabel oder gar 
geboten, durch Baustellen verursachte Umwege oder Verkehrsstockungen in die Berechnung 
einfliessen zu lassen. 
 
5.3 Bezüglich der Art und des Umfangs des Ausgleichs steht der Behörde wie bereits erläu-
tert ein gewisser Ermessensspielraum zu. Denkbar wäre etwa ein Ausgleich in Freizeit, eine 
Anrechnung als Arbeitszeit oder eine geldwerte Entschädigung in Form eines bestimmten Be-

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trags pro Zeiteinheit oder einer monatlichen Pauschale. Aus diesem Grund ist die Sache an die 
Anstellungsbehörde zur Neuberechnung und Typisierung des Zeitausgleichs zurückzuweisen. 
 
6. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen, soweit darauf eingetreten wer-
den kann. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben und die Angelegenheit ist bezüglich der 
anrechenbaren Arbeitszeit an die Anstellungsbehörde zurückzuweisen zur Neuberechnung der 
auszugleichenden Mehraufwendungen im Sinne der obigen Erwägungen. 
 
7.1 Es bleibt über die Kosten zu befinden. Gemäss § 20 Abs. 1 VPO ist das Verfahren vor 
dem Kantonsgericht kostenpflichtig. Die Verfahrenskosten umfassen die Gerichtsgebühren und 
die Beweiskosten und werden in der Regel der unterliegenden Partei in angemessenem Aus-
mass auferlegt (§ 20 Abs. 3 VPO). Die Beschwerdeführerin obsiegt bezüglich der anrechenba-
ren Arbeitszeit, ansonsten unterliegt sie mit ihren Anträgen. Da den Feststellungsbegehren im 
gesamten Rechtsstreit bloss eine klar untergeordnete Bedeutung zukommt, rechtfertigt es sich, 
diesen Aspekt bei der Kostenverlegung unberücksichtigt zu lassen und die Beschwerdeführerin 
für die Kostenfrage als vollumfänglich obsiegend zu betrachten. Beim vorliegenden Ausgang 
des Verfahrens sind die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.-- demnach dem Be-
schwerdegegner aufzuerlegen. Der geleistete Kostenvorschuss in der Höhe von 
Fr. 1'400.-- wird der Beschwerdeführerin zurückerstattet. 
 
7.2 Der ganz oder teilweise obsiegenden Partei kann für den Beizug eines Anwalts bzw. 
einer Anwältin eine angemessene Parteientschädigung zu Lasten der Gegenpartei zugespro-
chen werden (§ 21 Abs. 1 VPO). Die Beschwerdeführerin hat innerhalb der für die Einreichung 
der Rechtsbegehren massgeblichen Beschwerdefrist (vgl. oben E. 1.2) keinen Antrag auf Aus-
richtung einer Parteientschädigung gestellt. Auch bei einer im Falle von Laieneingaben praxis-
gemäss wohlwollenden Betrachtung ihrer Beschwerdeeingabe vom 2. September 2019 lässt 
sich darin kein Hinweis dafür erblicken, dass sie zumindest sinngemäss den Ersatz von Partei-
kosten verlangt hätte oder dass solche ersatzfähigen Kosten überhaupt anfallen könnten. Ins-
besondere fehlt eine Ankündigung, dass sie die Mandatierung eines Anwalts beabsichtige. 
Mangels rechtzeitigen Antrags steht ihr keine Parteientschädigung zu. Die Parteikosten sind 
dementsprechend wettzuschlagen. 
  

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Demgemäss wird  e r k a n n t : 
 
 
://: 1. Soweit auf die Beschwerde eingetreten werden kann, wird der Regie-

rungsratsbeschluss Nr. 1084 vom 20. August 2019 in Gutheissung der 
Beschwerde aufgehoben und die Angelegenheit zur Neuberechnung der 
auszugleichenden Mehraufwendungen im Sinne der Erwägungen an die 
Finanz- und Kirchendirektion des Kantons Basel-Landschaft zurückge-
wiesen. 

   
 2. Die Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1'000.-- werden dem Regie-

rungsrat des Kantons Basel-Landschaft auferlegt. Der geleistete Kosten-
vorschuss in der Höhe von Fr. 1'400.-- wird der Beschwerdeführerin 
zurückerstattet. 

   
 3. Die Parteikosten werden wettgeschlagen. 
 
 
 
Vizepräsident 
 
 
 
 
 
 

Gerichtsschreiber