# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5cd3fefd-9539-5bd5-8555-7e6ac043b654
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-05-13
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 13.05.2015 IV 2013/90
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2013-90_2015-05-13.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2013/90

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 26.05.2020

Entscheiddatum: 13.05.2015

Entscheid Versicherungsgericht, 13.05.2015
Art. 28 IVG. Beweiswürdigung Gutachten. Würdigung von Inkonsistenzen bei 
der Leidenspräsentation durch die versicherte Person. Gestützt auf die 
beweiskräftige gutachterliche Beurteilung, welche dem teilweise 
inkonsistenten Verhalten Rechnung getragen hat, Anspruch auf eine ganze 
Rente bzw. Dreiviertelsrente Rente bejaht (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Mai 2015, IV 2013/90).

Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Christiane Gallati Schneider

und Marie-Theres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

Entscheid vom 13. Mai 2015

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Werner Bodenmann, Waisenhausstrasse 17, 

Postfach, 9001 St. Gallen,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

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Rente

Sachverhalt:

A.

A.a  A.___, erlitt am ___ 2006 als Beifahrer einen Verkehrsunfall, bei dem er selbst 

schwer verletzt, seine schwangere Ehefrau, die Ehefrau seines Cousins sowie dessen 

dreijähriger Sohn getötet wurden (siehe Verkehrsunfallanzeige vom ___ 2006 2006, IV-

act. 4). Am 31. Mai 2007 meldete sich der Versicherte zum Bezug von IV-Leistungen an 

(IV-act. 1).

A.b  Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte am 19., 21. und 29. Februar 2008 

polydisziplinär (neurologisch, orthopädisch und psychiatrisch) im SMAB Swiss Medical 

Assessment- and Business-Center begutachtet. Die Gutachter diagnostizierten mit 

Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: 

F43.1) und eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mit leichter bis 

mittelgradiger depressiver Episode (ICD-10: F33.1). Sowohl für die angestammte 

Tätigkeit als Gipser als auch für eine Verweistätigkeit bescheinigten sie eine 50%ige 

Arbeits-fähigkeit (Gutachten vom 3. April 2008, IV-act. 47). RAD-Arzt Dr. med. B.___, 

Facharzt für Arbeitsmedizin, hielt die gutachterliche Beurteilung für beweiskräftig. Für 

die Zeit von Juni 2006 bis Januar 2008 sei von einer 100%igen und ab Februar 2008 

von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen (Stellungnahme vom 5. Mai 2008, 

IV-act. 48). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle dem 

Versicherten mit Wirkung ab 1. Juni 2007 eine halbe Rente zu (Verfügungen vom 

3. April 2009, IV-act. 83 f.). Die dagegen erhobene Beschwerde vom 19. Mai 2009 (IV-

act. 86) hiess das Versicherungsgericht mit Entscheid vom 27. Mai 2011, IV 2009/173, 

teilweise gut. Es hob die Verfügungen vom 3. April 2009 auf und wies die Streitsache 

zur Vornahme weiterer (neurologischer und psychiatrischer) Abklärungen und neuen 

Verfügung an die IV-Stelle zurück (IV-act. 103).

A.c  Im Revisionsfragebogen vom 5. Juli 2011 gab der Versicherte an, sein 

Gesundheitszustand habe sich seit 2010 verschlechtert. Er orientierte die IV-Stelle, 

dass er im Stundenlohn und je nach psychischem Zustandsbild 10 bis 12 Stunden pro 

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Woche einer Erwerbstätigkeit bei einem Gipser- und Leichtbaumontageunternehmen 

nachgehe (IV-act. 109). Dr. med. C.___, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, führte im 

Verlaufsbericht vom 5. Juli 2011 aus, der Gesundheitszustand des Versicherten sei 

stationär. Für eine leidensangepasste Tätigkeit bescheinigte er eine 50%ige 

Arbeitsfähigkeit (IV-act. 113). Der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt für Psychiatrie 

und Psychotherapie, berichtete am 18. Juli 2011, der Gesundheitszustand des 

Versicherten habe sich verschlechtert. Der Verlauf sei sehr labil mit schweren 

depressiven Einbrüchen. Dann sei er jeweils 100% arbeitsunfähig. In "guten" Zeiten 

vermöge er eine Arbeitsfähigkeit von 20% als Gipser zu realisieren (IV-act. 117; zum 

Zwischenzeugnis der Arbeitgeberin vom 20. Februar 2012 siehe IV-act. 129).

A.d  Am 14. Februar 2012 beauftragte die IV-Stelle Dr. med. E.___, Arzt für Neurologie 

und Psychiatrie, mit einer bidisziplinären Begutachtung des Versicherten (IV-act. 126). 

Dr. D.___ orientierte den Gutachter mit Bericht vom 2. April 2012 über den 

Gesundheitszustand des Versicherten (IV-act. 132-117 ff.). U.a. gestützt auf eine 

persönliche Untersuchung des Versicherten vom 17. April 2012 diagnostizierte 

Dr. E.___ eine Wesensänderung (ICD-10: F06.9) und/oder eine andauernde 

Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung (ICD-10: F62.0), ein depressives 

Syndrom, mittelgradige Ausprägung (ICD-10: F32.1), Stimmungsschwankungen 

(ICD-10: F32.9) und eine Reizbarkeit (ICD-10: R45.4), Ein- und Durchschlafstörungen 

(ICD-10: G47.0) und einen chronischen Gebrauch von Benzodiazepinen (ICD-10: 

F13.1). Für die Tätigkeit als Gipser sowie eine Verweistätigkeit bescheinigte Dr. E.___ 

eine 35%ige Arbeitsfähigkeit. Für die Zeit ab Unfalldatum bis zur polydisziplinären 

Begutachtung vom Februar 2008 sei von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit 

auszugehen. Danach könne bis zur aktuellen Begutachtung in ungefährer Abstimmung 

mit der Einschätzung des behandelnden Psychiaters von einer 70%igen 

Arbeitsunfähigkeit ausgegangen werden. Die gutachterliche Einschätzung der 

beruflichen Leistungsfähigkeit erfolge unter Berücksichtigung des (im letzten Abschnitt) 

diskutierten bewusstseinsnah verankerten Anteils der Bemühungen des Versicherten 

um eine besonders deutliche Darstellung seiner Beschwerden (Gutachten vom 23. April 

2012 [Datum Posteingang IV-Stelle], IV-act. 132). RAD-Arzt Dr. med. F.___, Facharzt für 

Prävention und Gesundheitswesen, hielt das Gutachten von Dr. E.___ für umfassend, 

schlüssig, nachvollziehbar und widerspruchsfrei. Der Gutachter weise auf zahlreiche 

Inkonsistenzen im Verhalten des Versicherten hin. Diese Inkonsistenzen stellten 

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Unsicherheitsfaktoren in der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit dar, die medizinisch nicht 

weiter geklärt werden könnten (Stellungnahme vom 9. Mai 2012, IV-act. 133). Am 

28. September 2012 wurde das Arbeitsverhältnis des Versicherten als Gipser aufgelöst 

(IV-act. 140). Auf Nachfrage des Sachbearbeiters ergänzte RAD-Arzt Dr. F.___ am 

6. November 2012, angesichts der Inkonsistenzen erachte er einen 

Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit als ausgewiesen (IV-act. 142).

A.e  Ausgehend von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten 

stellte die IV-Stelle dem Versicherten im Vorbescheid vom 15. November 2012 die 

Abweisung des Rentengesuchs und die sofortige Einstellung der laufenden halben IV-

Rente in Aussicht (IV-act. 146). Dagegen erhob der Versicherte am 8. Januar 2013 

Einwand (IV-act. 147) und reichte einen konsiliarischen Untersuchungsbericht von 

Dr. med. G.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 31. März 2012 ein. Dieser 

diagnostizierte eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10: F43.1), eine 

chronisch rezidivierende depressive Störung, aktuell mittelgradig ausgeprägt (ICD-10: 

F33.1) und eine andauernde posttraumatische Persönlichkeitsänderung (ICD-10: 

F62.0). Der Versicherte sei vollständig arbeitsunfähig (IV-act. 147-8 ff.). Am 22. Januar 

2013 verfügte die IV-Stelle die Abweisung des Rentengesuchs und die sofortige 

Einstellung der laufenden halben Rente. Auf eine Rückforderung der zu Unrecht 

ausbezahlten Rentenleistungen werde verzichtet. Einer Beschwerde entzog sie die 

aufschiebende Wirkung (IV-act. 148).

B.

B.a  Gegen die Verfügung vom 22. Januar 2013 richtet sich die vorliegende 

Beschwerde vom 22. Februar 2013. Der Beschwerdeführer beantragt darin unter 

Kosten- und Entschädigungsfolge deren Aufhebung. Es sei festzustellen, dass die 

Voraussetzungen für eine Einstellung der Rentenleistungen nicht erfüllt sind. Die 

Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihm rückwirkend ab dem 1. Juni 2007 eine 

Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% auszurichten. 

Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihm weiterhin eine 

Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50% auszurichten. Es sei auf 

die von Dr. E.___ bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten abzustellen (act. G 1). Mit der 

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Beschwerde hat der Beschwerdeführer einen Bericht von Dr. D.___ vom 24. Januar 

2013 eingereicht (act. G 1.2).

B.b  Die Beschwerdegegnerin beantragt in der Beschwerdeantwort vom 14. Mai 2013 

die Abweisung der Beschwerde. Eventualiter seien weitere medizinische Abklärungen 

vorzunehmen. Sie verneint im Wesentlichen das Vorliegen eines invalidisierenden 

psychischen Gesundheitsschadens (act. G 4).

B.c  In der Replik vom 17. Juni 2013 hält der Beschwerdeführer unverändert an der 

Beschwerde fest (act. G 6) und legt eine Stellungnahme von Dr. D.___ zur 

Beschwerdeantwort vom 3. Juni 2013 ins Recht (act. G 6.1).

B.d  Die Beschwerdegegnerin hat die Frist für eine Duplik unbenützt verstreichen 

lassen (act. G 8).

Erwägungen:

1. 

Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist der Rentenanspruch 

des Beschwerdeführers. Hinsichtlich der massgebenden rechtlichen Grundlagen kann 

auf den Entscheid des Versicherungsgerichts vom 27. Mai 2011, IV 2009/173, E. 1 und 

2.1 ff., verwiesen werden (IV-act. 103-8 ff.).

2. 

Zunächst ist zu beurteilen, ob der medizinische Sachverhalt hinreichend abgeklärt 

worden ist.

2.1 Im Nachgang zum Rückweisungsentscheid vom 27. Mai 2011 holte die 

Beschwerdegegnerin ein bidisziplinäres (neurologisches und psychiatrisches) 

Gutachten bei Dr. E.___ ein. Bei der Würdigung des Gutachtens von Dr. E.___ vom 

23. April 2012 (IV-act. 132) fällt ins Gewicht, dass es auf eigenständigen Abklärungen 

beruht und für die streitigen Belange umfassend ist. Die medizinischen Vorakten 

wurden verwertet und die vom Beschwerdeführer geklagten Beschwerden 

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berücksichtigt und gewürdigt. Die darin über den Zeitverlauf bescheinigten 

Arbeitsunfähigkeiten leuchten in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge 

und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein.

2.2 Zu beachten gilt es vorab, dass auf das im Vordergrund stehende Leiden 

"Wesensveränderung (F06.9) und/oder andauernde Persönlichkeitsänderung nach 

Extrembelastung (F62.0)" (IV-act. 132-12) die Rechtsprechung gemäss BGE 130 V 352 

keine Anwendung findet. Die entsprechenden Überwindbarkeitskriterien sind deshalb 

nicht zu prüfen (siehe betreffend die Diagnose nach ICD-10: F62.0 Urteil des 

Bundesgerichts vom 6. Februar 2015, 8C_538/2014, E. 4.2.3). Gleiches gilt des 

Weiteren für die an zweiter Stelle genannte Diagnose (depressives Syndrom, 

mittelgradige Ausprägung [ICD-10: F32.1]). Die beiden genannten psychischen Leiden 

sind auf Grund klinischer psychiatrischer Untersuchungen klar diagnostiziert worden 

und sind damit überprüf- bzw. objektivierbar im Sinn von Art. 7 Abs. 2 ATSG (vgl. Urteil 

des Bundesgerichts vom 29. September 2014, 8C_371/2014, E. 5.2.1). Der 

Vollständigkeit halber ist zu bemerken, dass Dr. E.___ die Überwindbarkeitskriterien 

schlüssig bejaht und als einzige mögliche Ressource das "basal erhaltene familiäre 

Umfeld" erwähnt hat (IV-act. 132-14).

2.3 Die Beschwerdegegnerin anerkennt im Beschwerdeverfahren im Einklang mit den 

aktenkundigen aussergewöhnlich schweren Unfallumständen und -folgen (schwere 

Verletzung des Beschwerdeführers mit anschliessendem Koma, Tod seiner 

schwangeren damaligen Ehefrau [die er noch rufen gehört habe], des dreijährigen 

Sohns seines Cousins [der wie der Beschwerdeführer aus dem Auto geschleudert 

wurde und den der Beschwerdeführer im schwerstverletzten Zustand noch sah] sowie 

der Mutter des Kleinkinds, Erwachen aus dem Koma erst nach der Beerdigung der 

Ehefrau, IV-act. 4, 32-2 und 47-23) und den fachpsychiatrisch erhobenen Diagnosen 

der Dres. E.___, D.___, G.___ und des psychiatrischen Teilgutachters der SMAB zu 

Recht, dass das Unfallereignis am ___ 2006 geeignet ist, eine invalidisierende 

posttraumatische Belastungsstörung zu verursachen, die wiederum einen stabilen 

seelischen Defektzustand in Form einer Persönlichkeitsänderung auslösen kann (act. 

G 4, Rz 2).

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2.4 Gegen einen invalidisierenden Gesundheitsschaden wendet die 

Beschwerdegegnerin ein, der Beschwerdeführer habe bereits am 30. November 2007 

erneut geheiratet und sei inzwischen Vater von zwei Kindern geworden. Zudem arbeite 

der Beschwerdeführer seit Januar 2010 teilzeitlich auf seinem angestammten Beruf als 

Gipser und erziele ein Erwerbseinkommen von rund Fr. 1'500.-- (act. G 4, Rz 2).

2.4.1 Die Beschwerdegegnerin legt weder schlüssig dar noch ist erkennbar, weshalb 

die genannten Umstände ein Abweichen von der beweiskräftigen gutachterlichen 

Beurteilung - die mit der medizinischen Voraktenlage vereinbar ist - rechtfertigen. Ohne 

sich auf medizinischen Sachverstand zu stützen, sondern vielmehr im Widerspruch zu 

sämtlichen fachpsychiatrischen Beurteilungen, setzt sie ihre eigene, in freier Würdigung 

gewonnene Einschätzung über die wiederholt in den Akten bestätigte medizinische 

Fachmeinung und die darin (im Sinn von Art. 7 Abs. 2 ATSG objektiv) ausgewiesenen 

Folgen der komplexen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Sie hat dabei verkannt, 

dass die von ihr genannten Umstände Dr. E.___ bekannt waren und er diese bei seiner 

Beurteilung plausibel miteinbezog (gleiches gilt sodann mit Blick auf die Beurteilungen 

der Dres. G.___ und D.___ sowie - betreffend die neuerliche Ehe - des psychiatrischen 

Teilgutachters des SMAB). Dabei ist eine Fehleinschätzung durch die medizinischen 

Experten weder näher begründet noch ersichtlich.

2.4.2 Betreffend die Wiederverheiratung gilt es sodann zu beachten, dass der 

Beschwerdeführer die damalige Freundin geheiratet habe, als er erfuhr, dass sie von 

ihm schwanger gewesen sei (IV-act. 47-23). Im vierten Schwangerschaftsmonat habe 

die Frau das Kind verloren. Dies führte zu einer schweren Krise beim Beschwerdeführer 

(IV-act. 47-23; "seit dem geht es ihm psychisch noch schlechter", IV-act. 47-8; 

"Destabilisierung und Sinnentleerung", IV-act. 47-28). Der psychische 

Gesundheitszustand verbesserte sich aus medizinischer Sicht infolge der Heirat "nur 

anfangs ein wenig" (IV-act. 132-18). Hinzu kommt, dass die Ehefrau gemäss 

unbestritten gebliebener Aussage von Dr. D.___ an Minderintelligenz und Depressionen 

leidet (IV-act. 132-18), mithin die familiäre Situation insgesamt hinsichtlich einer 

allenfalls positiven Wirkung als äusserst beschränkt erscheint, was die überzeugenden 

Ausführungen von Dr. D.___ im Bericht vom 3. Juni 2013 bestätigen (act. G 6.1: 

Beziehung gestalte sich schwierig, mit Kindern "komplett überfordert"). Eine 

medizinisch relevante, andauernde Verbesserung durch die Heirat oder die Geburt der 

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Kinder ist ferner nicht ausgewiesen. Damit geht einher, dass Dr. E.___ das familiäre 

Umfeld (lediglich) als "basal" bezeichnet, als mögliche Ressource und fördernder 

Faktor berücksichtigt hat (IV-act. 132-14) und den Beschwerdeführer trotzdem für 65% 

arbeitsunfähig hielt. Es erscheint ferner nachvollziehbar und nicht gegen das Vorliegen 

eines schweren psychischen Gesundheitsschadens zu sprechen, dass der 

Beschwerdeführer sich erhofft hat, im Aufbau einer neuen Familie Halt und Stütze zu 

finden, nicht zuletzt um sich von den schwer traumatischen Erlebnissen abzulenken 

bzw. diese irgendwann bewältigen zu können. Entscheidend ist in diesem 

Zusammenhang, dass ihm gemäss einhelliger medizinischer Aktenlage eine 

Bewältigung des Gesundheitsschadens bzw. von dessen Folgen bislang nicht 

gelungen ist.

2.4.3 Was die (bescheidene) erbrachte Arbeitsleistung als Hilfsarbeiter für Gipser­

tätigkeiten anbelangt, so bleibt zu ergänzen, dass diese mit der gutachterlichen 

Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (35%ige Arbeitsfähigkeit für die angestammte 

Tätigkeit) vereinbar ist und keinen Zweifel daran weckt. Hinzu kommt, dass im SMAB-

Gutachten ausgeführt wurde, dass eine vollständige Arbeitsunfähigkeit "als 

kontraproduktiv für den weiteren Heilungsverlauf angesehen werden" müsse (IV-

act. 47-12; zum empfohlenen Arbeitsversuch siehe IV-act. 47-14). Die Aufnahme der 

Hilfsarbeitertätigkeit als Gipser in einem leistungsmässig geringfügigen Rahmen und 

bei einer verständnisvollen Arbeitgeberin (Gesamtarbeitsleistung von 10% bis 20%; 

Einsatz nach dem Befinden des Beschwerdeführers, IV-act. 129 und 132-18; siehe 

auch das Kündigungsschreiben vom 28. September 2012, IV-act. 140) war demnach 

allein schon aus therapeutischer Sicht angezeigt und unterstreicht die Ernsthaftigkeit 

des Beschwerdeführers zur Verarbeitung seines schweren psychischen Leidens. Die 

teilweise Arbeitsaufnahme ist damit vor allem eine therapeutisch sinnvolle Massnahme 

(von Dr. D.___ als "Glücksfall" bezeichnet, IV-act. 132-18), zumindest aber - entgegen 

der Auffassung der Beschwerdegegnerin - kein Indiz für eine vollständige 

Erwerbsfähigkeit, zumal das Arbeitsverhältnis arbeitgeberinnenseits am 28. September 

2012 per sofort aufgelöst wurde (IV-act. 140). Diese Betrachtungsweise wird dadurch 

bekräftigt, dass Dr. G.___ ausführte, "ganz wichtig für die psychische Verfassung und 

zur Vermeidung einer weiteren Verschlechterung ist seine aktuelle Beschäftigung in der 

Baufirma, welche einem beschützten Arbeitsplatz gleichkommt" (IV-act. 140-10). 

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Dr. E.___ erwähnte sodann die Arbeitstätigkeit nicht als mögliche Ressource (vgl. IV-

act. 132-14).

2.5 Die Beschwerdegegnerin begründet die von ihr angenommene vollständige 

Arbeitsfähigkeit bzw. die Verneinung jeglichen relevanten Gesundheitsschadens des 

Weiteren mit den von Dr. E.___ dargestellten Inkonsistenzen (IV-act. 142 und act. G 4, 

Rz 2).

2.5.1 Vorweg ist zu präzisieren, dass sich die von Dr. E.___ aufgeführten Zweifel einzig 

auf die durchgehende "Plausibilität der teilweise vorgetragenen, überwiegend aber 

demonstrierten Beschwerden und Einschränkungen" beziehen (IV-act. 132-13; wenige 

Sätze später: "Die aus diesen Besonderheiten und Inkonsistenzen abgeleiteten Zweifel 

an der Plausibilität der vorgetragenen und demonstrierten Beschwerden werden […]"), 

mithin allein einen Teil der verbalen und non verbalen Leidenspräsentation durch den 

Beschwerdeführer beschlagen. Dr. E.___ stellt namentlich darüber hinaus keinen Bezug 

hinsichtlich der von ihm auf der gleichen Gutachtensseite objektiv festgestellten 

Funktionsbeeinträchtigungen her ("Auf der Ebene von Fähigkeiten und Aktivitäten führt 

die Gesamtheit der psychischen Störungen zu einer erheblich verminderten Fähigkeit 

[…]; "Die Auswirkung der vorgenannten Störungen und Einschränkungen auf die Ebene 

von Teilhabe und Partizipation sowohl in der Arbeit wie im ausserberuflichen Alltag ist 

erheblich.", IV-act. 132-13). Im Übrigen beschrieb Dr. E.___ den Beschwerdeführer als 

"eher älter wirkend" und er stellte "bezogen auf das Lebensalter, markante 

Tränensäcke" fest (IV-act. 132-8). Es geht aus dem Gutachten klar hervor, dass 

Dr. E.___ zwischen subjektiven Angaben und objektiven eigenen Wahrnehmungen bei 

der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung zu unterscheiden wusste. Die Beschwerdegegnerin, 

wie auch RAD-Arzt Dr. F.___ (IV-act. 142; siehe hierzu nachfolgende E. 2.5.2), haben 

bei ihrer Auffassung denn auch übersehen, dass der Gutachter die Inkonsistenzen 

nicht bloss beschrieb, sondern ihnen auch im Rahmen der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung 

ausdrücklich Rechnung getragen hat (IV-act. 132-14). Dr. E.___ bescheinigte denn 

auch nicht eine vollständige Arbeitsunfähigkeit, sondern ab dem Datum der 

Begutachtung immerhin eine Restarbeitsfähigkeit von 35%. Es kann damit keine Rede 

davon sein, Dr. E.___ habe im Wesentlichen auf die fraglichen subjektiven Angaben des 

Beschwerdeführers abgestellt bzw. die bescheinigte Leistungsbeeinträchtigung beruhe 

auf Aggravation oder einem ähnlichen Verhalten, zumal die von ihm bescheinigte 

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Arbeitsfähigkeit über der vom Beschwerdeführer (damals noch) erbrachten 

Arbeitsleistung (10 bis 20%, IV-act. 129) liegt. Zu ergänzen bleibt, dass Dr. E.___ die 

Inkonsistenzen als "bewusstseinsnah verankerten Anteiles der Bemühungen des 

Versicherten um eine besonders deutliche Darstellung seiner Beschwerden" 

interpretierte (IV-act. 132-14). Mit anderen Worten handelt es sich um blosse 

Verdeutlichungstendenzen bzw. den Versuch, den Gutachter vom Vorhandensein der 

Beschwerden zu überzeugen.

2.5.2 Was schliesslich die Stellungnahme von RAD-Arzt Dr. F.___ vom 6. November 

2012 anbelangt, worin er allein unter Hinweis auf nicht näher konkretisierte 

Inkonsistenzen a priori und ohne eine würdigende Einordnung der Inkonsistenzen 

jegliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit durch das polymorbide psychische 

Leidensbild verneint (IV-act. 142), so geht ihr jegliche Aussagekraft ab. Denn die 

rudimentär begründete Auffassung des RAD-Arztes stützt sich weder auf 

psychiatrische Fachkenntnisse noch auf eine eigene Untersuchung des 

Beschwerdeführers. Die Verneinung jeglicher Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit 

steht im Widerspruch zur gesamten medizinischen Voraktenlage, in der u.a. RAD-Arzt 

Dr. B.___ (IV-act. 48) und mehrere fachkompetente psychiatrische Experten den Fall 

des Beschwerdeführers dahingehend beurteilten, dass ein schwerer psychischer 

Gesundheitsschaden und eine erhebliche Arbeitsunfähigkeit bestehen (IV-act. 132-14, 

132-17 ff. und 47-27; vgl. ferner 147-8 ff.). Wie bereits erwähnt (siehe vorstehende 

E. 2.5.1), hat Dr. E.___ den Inkonsistenzen in der Leidensschilderung des 

Beschwerdeführers im Rahmen der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung hinreichend Rechnung 

getragen. RAD-Arzt Dr. F.___ legt sodann weder dar noch ist erkennbar, dass die 

medizinische Einordnung der Inkonsistenzen durch Dr. E.___ mangelhaft ist.

2.6  Nach dem Gesagten besteht weder aus medizinischer noch rechtlicher Sicht 

Anlass, bei der Beurteilung der Erwerbsunfähigkeit gemäss Art. 7 ATSG von der 

Einschätzung von Dr. E.___ abzuweichen. Es ist daher von folgenden 

Arbeitsunfähigkeiten auszugehen: 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom ___ 2006 

(Unfalldatum) bis 21. Februar 2008 (Datum der psychiatrischen Begutachtung im 

SMAB, IV-act. 47-22; von Dr. E.___ versehentlich auf den 24. Februar 2008 datiert); 

70%ige Arbeitsunfähigkeit ab 22. Februar 2008 bis zur Begutachtung durch Dr. E.___ 

vom 17. April 2012; 65%ige Arbeitsfähigkeit ab 17. April 2012 (IV-act. 132-15).

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3. 

Zu beurteilen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der bescheinigten 

Arbeitsunfähigkeiten.

3.1 Angesichts dessen, dass keine repräsentative Grundlage für die Bestimmung des 

Valideneinkommens besteht (siehe zu den stark schwankenden Einkommen sowie 

längeren Phasen des Bezugs von Arbeitslosenentschädigung den IK-Auszug, IV-

act. 17) hat die Beschwerdegegnerin, wie bereits bei der ursprünglichen Zusprache 

einer halben Rente (siehe Verfügungsteil 2, IV-act. 76) zu Recht faktisch einen 

Prozentvergleich vorgenommen (IV-act. 148-2).

3.2 Damit bleibt lediglich noch die Frage nach einem allfälligen Tabellenlohnabzug zu 

beantworten.

3.2.1 Mit dem Tabellenlohnabzug ist zu berücksichtigen, dass gesundheitlich 

beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, 

im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren arbeitnehmenden 

Personen lohnmässig benachteiligt sind und deshalb mit unterdurchschnittlichen 

Lohnansätzen rechnen müssen. Sodann wird dem Umstand Rechnung getragen, dass 

weitere persönliche und berufliche Merkmale einer versicherten Person, wie Alter, 

Dauer der Betriebszugehörigkeit, Nationalität oder Aufenthaltskategorie sowie 

Beschäftigungsgrad, Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 129 V 481 

E. 4.2.3, vgl. auch BGE 134 V 327 E. 5.2).

3.2.2 Angesichts der selbst bei der angestammten Tätigkeit als Hilfsarbeiter in einem 

Gipsergeschäft (IV-act. 11-5 und 20-2) zu beachtenden, sich mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt lohnwirksam auswirkenden 

qualitativen Beeinträchtigungen auf der Fähigkeitsebene (IV-act. 132-13), insbesondere 

auch das Fehlen von Leistungsdruck (siehe act. G 6.1, S. 1, IV-act. 117-3 ["nicht 

belastbar"] und 132-13 [Beeinträchtigung in der Ausdauer und im Durchhalten]; vgl. 

auch IV-act. 47-14 und -28), erscheint ein Tabellenlohnabzug von (höchstens) 10% 

angemessen (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 28. Januar 2014, 9C_796/2013, 

E. 3.4). Bei einem 10%igen Tabellenlohnabzug und bei einer 30%igen bzw. (ab 

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17. April 2012) 35%igen Restarbeitsfähigkeit resultiert ein Invaliditätsgrad von 73% 

(70% + [30% x 10%]) bzw. (ab 17. April 2012) von aufgerundet 69% (65% + [35% 

x 10%]). Der Beschwerdeführer hat damit ab dem von der Beschwerdegegnerin korrekt 

ermittelten Rentenbeginn vom 1. Juni 2007 (IV-act. 84-1) unter Berücksichtigung der 

bei der Rentenanpassung gemäss Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die 

Invalidenversicherung (IVV; SR 831.201) geltenden dreimonatigen Frist bis 31. Juli 2012 

Anspruch auf eine ganze Rente. Ab 1. August 2012 hat er einen Anspruch auf eine 

Dreiviertelsrente.

4. 

4.1 In Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 22. Januar 2013 aufzuheben 

und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2007 bis 31. Juli 2012 eine ganze 

Rente und ab 1. August 2012 eine Dreiviertelsrente zuzusprechen. Zur Festsetzung der 

Rentenhöhe und Ausrichtung der Rentenleistungen ist die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

4.2 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als angemessen. Dem 

Ausgang des Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich der 

Beschwerdegegnerin aufzuerlegen. Der vom Beschwerdeführer geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist ihm zurückzuerstatten.

4.3 Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach 

Art. 22 Abs. 1 lit. b HonO (sGS 963.75) pauschal Fr. 1'000.-- bis Fr. 12'000.--. Der 

Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat auf die Einreichung einer Honorarnote 

verzichtet. Im hier zu beurteilenden Fall erscheint eine pauschale Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.

bis

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Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.  In Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 22. Januar 2013 

aufgehoben und dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2007 bis 31. Juli 2012 

eine ganze Rente und ab 1. August 2012 eine Dreiviertelsrente zugesprochen. Zur 

Festsetzung der Rentenhöhe und Ausrichtung der Rentenleistungen wird die Sache an 

die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.  Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der geleistete 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3.  Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von 

Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 13.05.2015
	Art. 28 IVG. Beweiswürdigung Gutachten. Würdigung von Inkonsistenzen bei der Leidenspräsentation durch die versicherte Person. Gestützt auf die beweiskräftige gutachterliche Beurteilung, welche dem teilweise inkonsistenten Verhalten Rechnung getragen hat, Anspruch auf eine ganze Rente bzw. Dreiviertelsrente Rente bejaht (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 13. Mai 2015, IV 2013/90).

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