# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7785ec1f-3044-5bac-af48-c6a05db71afe
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-11-18
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 2. Kammer 18.11.2022 II 2021 85
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_002_II-2021-85_2022-11-18.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer II

II 2021 85

Entscheid vom 18. November 2022 

Besetzung lic.iur. Achilles Humbel, Präsident
Dr.iur. Frank Lampert, Richter
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Dr.iur. Thomas Twerenbold, Gerichtsschreiber

Parteien A.A.________ und B.A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch …, 

gegen

Kantonale Steuerkommission, Bahnhofstrasse 15, 
Postfach 1232, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer (Veranlagungs-
verfügung 2016; Vermögenssteuerwert von Aktien)

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Sachverhalt:

A. Mit Veranlagungsverfügung vom 18. Dezember 2018 wurden die Ehegatten 
A.A.________ und B.A.________ (Steuerpflichtige) von der Kantonalen Steuer-
verwaltung (StV) bzw. Kantonalen Verwaltung für die direkte Bundes-steuer des 
Kantons Schwyz (VdBSt) für das Steuerjahr 2016 bei den kantonalen Steuern mit 
einem steuerbaren Einkommen von Fr. 197'500.-- (satzbestimmend Fr. 103'900.-
-) und einem steuerbaren Vermögen von Fr. 6'192'000.-- sowie bei der direkten 
Bundessteuer mit einem steuerbaren und satzbestimmenden Einkommen von 
Fr. 208'000.-- veranlagt (vgl. Steuerakten 2016 act. 1 ff. = Bf-act. 11). In Abwei-
chung von der eingereichten Steuererklärung 2016 (vgl. Steuerakten 2016 
act. 10 ff.) wurde der Vermögenssteuerwert der 100 Stück Aktien der 
X.________ Holding AG auf Fr. 44'200.-- pro Aktie statt wie im Wertschriften- 
und Guthabenverzeichnis deklariert Fr. 4'338.58 pro Aktie (vgl. Steuerakten 2016 
act. 37) festgelegt. 

B. Gegen diese Veranlagungsverfügung 2016 liessen die Steuerpflichtigen mit 
Eingabe vom 4. Januar 2019 Einsprache bei der Kantonalen Steuerkommission 
(StK) erheben mit den folgenden Anträgen (vgl. Einspracheakten 2016 act. 20 ff. 
= Bf-act. 12):

1. Es sei die Veranlagungsverfügung 2016 zu korrigieren. Dabei sei der 
Steuerwert der Aktien X.________ Holding AG mit CHF 4'338.56 pro Aktie, 
somit ein steuerbares Vermögen von CHF 2'206'225.00 zu veranlagen.

2. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staats.

3. Es sei eine Einspracheverhandlung durchzuführen. 

Zur Begründung der Einsprache wurde im Wesentlichen vorgebracht, dem Ver-
mögenssteuerwert der X.________ Holding AG sei hinsichtlich der von ihr gehal-
tenen Y.________AG der mit Aktienkaufvertrag vom 17. Dezember 2015 verein-
barte (Basis-) Kaufpreis zugrunde zu legen. Durch Hochrechnung ins Hundert 
des vereinbarten (Basis-) Kaufpreises von Fr. 3'545'500.-- (für den Kauf von 93% 
der Aktien der Y.________AG) ergebe sich ein Vermögenssteuerwert für die 
Y.________AG von Fr. 3'812'366.-- (für 100% der Aktien der Y.________AG). 
Der zum Substanzwert zu berechnende Vermögenssteuerwert für die 100 Stück 
Aktien der X.________ Holding AG betrage demnach Fr. 433'858.-- (ohne auf die 
Beteiligung der Y.________AG entfallende unversteuerte stille Reserven) und 
nicht wie veranlagt Fr. 4'420'000.--.

C. Mit Schreiben vom 9. Januar 2019 (vgl. Steuerakten 2016 act. 143 f. = Ein-
spracheakten 2016 act. 12 f.) nahm die StV Stellung zur Einsprache unter Hin-
weis darauf, dass die Frage der Bewertung bereits in den Steuerperioden 2014 

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und 2015 umstritten und der Fall nicht eindeutig gewesen sei. Namentlich sei 
fraglich gewesen, ob bei der Übertragung der Aktien vom Vater an den Sohn 
ausnahmsweise von einer Handänderung unter unabhängigen Dritten ausge-
gangen werden könne. Im Sinne eines Erledigungsvorschlages sei für die Jahre 
2014 und 2015 ohne Präjudiz der Kaufpreis akzeptiert worden. Es sei aber be-
reits damals klargestellt worden, dass für die Vermögenssteuerbewertung im 
Jahr 2016 wieder der Formelwert gemäss RZ 34 von KS Nr. 28 zur Anwendung 
gelangen werde. Am 10. Januar 2019 teilte der Rechtsvertreter der Steuerpflich-
tigen der StV telefonisch mit, dass auf eine mündliche Anhörung im Einsprache-
vorverfahren verzichtet werde und der Fall zur Behandlung an die StK weiterge-
geben werden könne (vgl. Einspracheakten 2016 act. 11). 

D. Mit Einspracheentscheid Nr. 10/2019 vom 5. Juni 2021 (vgl. Einspracheak-
ten act. 1 ff. = Bf-act. 13) wies die StK die Einsprache gegen die Veranlagungs-
verfügung 2016 vom 18. Dezember 2018 ab (Disp.-Ziff. 1) und auferlegte die 
Kosten des Verfahrens von Fr. 1'100.-- (Spruchgebühr inkl. Kanzleikosten) den 
Einsprechern unter solidarischer Haftbarkeit (Disp.-Ziff. 2). 

E. Gegen diesen Einspracheentscheid (Versand am 24.6.2021) lassen die 
Steuerpflichtigen mit Eingabe vom 19. Juli 2021 (Postaufgabe am gleichen Tag) 
fristgerecht Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz erheben 
mit den folgenden Anträgen:

1. Es sei der Einspracheentscheid vom 5. Juni 2021 aufzuheben.

2. Es sei die Veranlagungsverfügung 2016 vom 18. Dezember 2018 zu 
korrigieren und ein steuerbares Vermögen von CHF 2'206'225 zu veranlagen.

3. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Staats.

F. Mit Vernehmlassung vom 27. August 2021 beantragt die Vorinstanz, die 
Beschwerde sei unter Kostenfolge zu Lasten der Beschwerdeführer vollumfäng-
lich abzuweisen. 

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Wertschriften- und Guthabenverzeichnis 2016 (vgl. Steuerak-
ten 2016 act. 37) hielten die Beschwerdeführer sämtliche 100 Namenaktien (zu 
je nominal Fr. 1'000.--) der im November 2015 im Handelsregister des Kantons 
Schwyz eingetragenen X.________ Holding AG. Die Gesellschaft bezweckt den 
Erwerb, das Halten, das Verwalten und das Veräussern von Beteiligungen an 
Unternehmen aller Art. Einziges Mitglied des Verwaltungsrates ist der Beschwer-

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deführer; er zeichnet mit Einzelunterschrift. Die X.________ Holding AG ist zu 
100% an der Y.________AG und der Z.________AG beteiligt. 

Die Y.________AG, im Dezember 2008 im Handelsregister des Kantons Schwyz 
eingetragen, ist mit einem Aktienkapital von 1'000 Namenaktien (Stimmrechtsak-
tien) zu je nominal Fr. 100.-- und 400 Namenaktien zu je nominal Fr. 1'000.--, to-
tal also im Nominalwert von Fr. 500'000.--, ausgestattet. Sie bezweckt den Be-
trieb einer Bauunternehmung, im Besonderen in den Bereichen Tief-, Strassen- 
und Spezialtiefbau. Präsident des Verwaltungsrates ist der Beschwerdeführer; er 
zeichnet mit Einzelunterschrift. 

Die Z.________AG, im November 2015 im Handelsregister des Kantons Schwyz 
eingetragen, hat ein Aktienkapital 100 Namenaktien zu je nominal Fr. 1'000.--, al-
so insgesamt im Nominalwert von Fr. 100'000.--. Sie bezweckt den Erwerb, das 
Halten, das Verwalten und das Veräussern von Grundstücken sowie die Planung 
und Realisierung von Immobilienprojekten und deren Finanzierung. Einziges Mit-
glied des Verwaltungsrates ist der Beschwerdeführer; er zeichnet mit Einzelun-
terschrift.

1.2.1 Der Beschwerdeführer trat im Jahr 2007 als designierter Unternehmens-
nachfolger des Familienunternehmens seines Vaters in die Geschäftsleitung der 
Y.________AG ein. Anfang 2010 bzw. im Jahr 2011 erhielt der Beschwerdefüh-
rer 350 Namenaktien zu je nominal Fr. 100.-- der Y.________AG von seinem Va-
ter geschenkt (entsprechend 7% des Aktienkapitals der Y.________AG mit ei-
nem Nominalwert von Fr. 35'000.-- vom gesamten Nominalwert von Fr. 500'000.-
-). Im Erbvertrag vom 14. Dezember 2011 wurde die Schenkung unter Gleichbe-
handlung des Bruders des Beschwerdeführers erbrechtlich ausgleichungspflich-
tig erklärt. Der Ausgleichswert für die Schenkung wurde mit unveränderlichem 
Wert festgelegt. Der Bewertung wurde der damalige Ertragswert 2007 beim Ein-
tritt des Beschwerdeführers in die Geschäftsleitung der Y.________AG zugrunde 
gelegt, währenddem der zwischenzeitlich in der Unternehmung verbliebene Sub-
stanzzuwachs für die Wert- und Preisermittlung berücksichtigt wurde. Die Kapita-
lisierung des Ertragswerts erfolgte zu 15%. Der Aktienkaufpreis (bzw. Aus-
gleichswert) wurde unter Minderheitsabzug bei 70% des ermittelten Aktienwerts 
festgesetzt (vgl. dazu Einspracheakten 2016 act. 26 ff. = Bf-act. 2 = Aktennotiz 
C.________ vom 16.10.2015). 

1.2.2 Im November 2015 gründete der Beschwerdeführer die X.________ Hol-
ding AG (als Akquisitions- bzw. Käufergesellschaft zwecks Erwerb der restlichen 
93% der Aktien der Y.________AG) und legt die bereits vorgängig durch Schen-
kung erhaltenen 7% der Aktien der Y.________AG "nominell" ein (d.h. Übernah-

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me durch Sacheinlage bei der Gründung gemäss Vertrag vom 23.11.2015 
350 Namenaktien à Fr. 100.-- der Y.________AG für 35 Namenaktien der 
X.________ Holding AG zu Fr. 1'000.--; Gutschrift des Mehrwerts von 
Fr. 231'865.59 zu Gunsten Gesetzliche Kapitalreserve in der Bilanz der 
X.________ Holding AG per 31.12.2016; vgl. Einspracheakten 2016 act. 52 ff. = 
Bf-act. 10 = Jahresrechnung X.________ Holding AG 2016). In der Folge ver-
kaufte der Vater mit Aktienverkaufsvertrag vom 17. Dezember 2015 (vgl. Ein-
spracheakten 2016 act. 38 ff. = Bf-act. 5) der X.________ Holding AG, welche 
bereits 350 Namenaktien zu je nominal Fr. 100.-- an der Y.________AG hielt, die 
restlichen 650 Namenaktien der Y.________AG zu je nominal Fr. 100.-- (Stimm-
rechtsaktien) und 400 Namenaktien der Y.________AG zu je nominal Fr. 1'000.-- 
mit Übergang von Nutzen und Gefahr per 31. Dezember 2015 (Aktienverkaufs-
vertrag, Ziff. 1 u. Ziff. 2). Der Verkaufspreis (Aktienverkaufsvertrag, Ziff. 3) be-
stand aus einem "Basiskaufpreis" von Fr. 3'545'500.-- (Aktienverkaufsvertrag, 
Ziff. 3.1) und einer "Kaufpreisnachzahlung" (Aktienverkaufsvertrag, Ziff. 3.2) ab-
hängig vom finanziellen Erfolg der Bauprojekte "D.________strasse" und "Kon-
sortium E.________" nach deren Fertigstellung gemäss den vereinbarten Be-
rechnungsmodalitäten (1/2 des Nettobuchwerts sowie 1/2-Gewinnanteilsrecht 
D.________/E.________). Der Basiskaufpreis wurde per 31. Dezember 2015 fäl-
lig, wobei der Verkäufer der Käuferin in der Höhe des Basiskaufpreises ein Dar-
lehen gegen Amortisations- und Zinszahlungen gewährte (Aktienverkaufsvertrag, 
Ziff. 4.1 u. Ziff. 4.2). Die Kaufpreisnachzahlung wurde im Falle des zum im 
Stockwerkeigentum bestimmten Verkaufs der Projekte innert 30 Tagen nach dem 
Vorliegen der rechtskräftigen Grundstückgewinnsteuerveranlagungen, bzw. so-
fern dieser Zeitpunkt später eintritt, innert 30 Tagen nach Vorliegen der definiti-
ven und genehmigten Schlussrechnung der Projekte fällig (Aktienverkaufsver-
trag, Ziff. 4.3). Weil die Y.________AG über beträchtliche nicht betriebsnotwen-
dige Substanz verfügte, welche vorgängig des Verkaufs ausgeschüttet werden 
sollte (vgl. Präambel des Aktienverkaufsvertrags), wurde zudem neben der Aus-
schüttung einer ordentlichen Dividende 2015 von Fr. 600'000.-- per 18. Dezem-
ber 2015 (aus dem Gewinn des Geschäftsjahrs 2014) eine ausserordentliche Di-
vidende von Fr. 2'290'300.-- vorgesehen (Aktienverkaufsvertrag, Ziff. 5). In der 
ausserordentlichen Dividende war eine Naturaldividende im Anrechnungswert 
von Fr. 590'300.-- enthalten, welche ausschliesslich dem Verkäufer zufallen soll-
te. Der andere Teil der ausserordentlichen Dividende (Fr. 1'700'000.--) wurde 
entsprechend dem bisherigen Beteiligungsverhältnis in bar ausgeschüttet mit 
Fr. 1'539'679.-- (93%) zu Gunsten Verkäufer und mit Fr. 160'321.-- (7%) zu 
Gunsten Käuferin. Die Dividende 2016 (aus dem Gewinn des Geschäfts-

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jahrs 2015) wurde vollumfänglich der Käuferin zugestanden (Aktienverkaufsver-
trag, Ziff. 6). 

1.2.3 Ebenfalls am 17. Dezember 2015 schlossen die Eltern und die zwei Nach-
kommen einen öffentlich beurkundeten Erbvertrag ab (vgl. Einspracheakten 2016 
act. 44 ff. = Bf-act. 6), um die dereinstige Erbteilung beim Tod eines Ehegatten 
bzw. Elternteils bereits lebzeitig zu regeln und zudem die getroffene Unterneh-
mensnachfolge-Regelung erbrechtlich und bezüglich Anrechnung erbvertraglich 
untereinander festzulegen. Darin hielten die Parteien übereinstimmend fest, dass 
aus dem per 31. Dezember 2015 vorgesehenen Aktienverkauf an den Sohn 
A.A.________ bzw. an dessen Holdinggesellschaft zu den vereinbarten Bedin-
gungen keine erbrechtliche Ausgleichungspflicht besteht oder entsteht (Erbver-
trag, Ziff. 4.3), womit sich die Parteien und insbesondere die Ehefrau/Mutter und 
die zwei Nachkommen für sich und ihre Rechtsnachfolger ausdrücklich einver-
standen erklärten (Erbvertrag, Ziff. 4.4).

1.3 Für die Steuerperioden 2014 und 2015 ist von der StV auf Einsprache der 
Beschwerdeführer gegen die Veranlagungsverfügungen hin im Sinne eines Erle-
digungsvorschlags ohne Präjudiz der Kaufpreis der Y.________AG für die Ermitt-
lung des steuerlich massgebenden Verkehrswerts der Y.________AG bzw. für 
die Bewertung der X.________ Holding AG akzeptiert worden, unter dem Vorbe-
halt, dass für die Steuerperioden 2016 ff. dagegen wieder der Formelwert zur 
Anwendung gelangt bzw. für die Vermögenssteuerbewertung der X.________ 
Holding AG der Wert der Y.________AG mit dem Formelwert gemäss RZ 34 von 
KS Nr. 28 berechnet wird (vgl. dazu Steuerakten 2015 act. 166, 169 ff. u. 184 f.). 
Der vorliegende Streit betrifft nunmehr die Bewertung der 100 Stück Aktien 
X.________ Holding AG (bzw. die Bewertung der von der Holdinggesellschaft 
gehaltenen 100 % Beteiligung an der Y.________AG) für die Vermögenssteuer 
der Beschwerdeführer der Steuerperiode 2016 für die Kantons- und Gemeinde-
steuern. 

2.1 Gemäss Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die 
Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (Steuerhar-
monisierungsgesetz, StHG; SR 642.14) vom 14. Dezember 1990 unterliegt der 
Vermögenssteuer das gesamte Reinvermögen (Art. 13 Abs. 1 StHG), bewertet 
zum Verkehrswert (Art. 14 Abs. 1 Satz 1 StHG), wobei der Ertragswert "ange-
messen" berücksichtigt werden kann (Art. 14 Abs. 1 Satz 2 StHG).

Die Regelung im Schwyzer Steuergesetz (vgl. §§ 40 und 41 Abs. 1 des Steuer-
gesetzes des Kantons Schwyz [StG/SZ; SRSZ 172.200] vom 9.2.2000) wurde 
entsprechend Art. 13 f. StHG formuliert und steht insoweit im Einklang mit dem 

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Steuerharmonisierungsgesetz (BGE 131 I 291 Erw. 2.5 S. 289 f.; Urteil BGer 
2C_59/2022 vom 15.9.2022 Erw. 2.3).

Unter dem Verkehrswert ist im Steuerrecht der objektive Marktwert eines Vermö-
gensobjekts zu verstehen. Dieser Wert entspricht dem Preis, der bei einer Ver-
äusserung des Vermögensobjektes im gewöhnlichen Geschäftsverkehr mut-
masslich zu erzielen ist, den also ein unbefangener Käufer unter normalen Um-
ständen zu zahlen bereit ist (BGE 128 I 240 Erw. 3.1.2 S. 248; vgl. auch Urteil 
BGer 2C_1057//2018 vom 7.4.2020 Erw. 4.1 mit Hinweis; Dzamko-Locher/Teu-
scher, in: Zweifel/Beusch [Hrsg.], Kommentar zum Schweizerischen Steuerrecht, 
StHG, 3. Aufl. 2017, N. 4 zu Art. 14 StHG).

Die Bewertung zum Verkehrswert ist für die Kantone bindend (vgl. Urteil BGer 
2C_321/2019 vom 1.10.2019 Erw. 2.2). Nach welchen Regeln der Verkehrswert 
zu ermitteln ist, schreibt das Steuerharmonisierungsgesetz indessen nicht vor. 
Ebenso wenig wird die Kann-Vorschrift der angemessenen Berücksichtigung des 
Ertragswertes näher geregelt. Den Kantonen steht daher ein weiter Ermessens-
spielraum offen ("marge de manoeuvre importante"; vgl. Urteil BGer 
2C_953/2019 vom 14.4.2020 Erw. 4.1 mit Hinweisen).

2.2 Bei nicht kotierten Wertpapieren, für welche offizielle Kursnotierungen feh-
len oder die nicht oder nur selten gehandelt werden, ist der Verkehrswert auf-
grund derjenigen Schätzungsgrundlagen zu ermitteln, welche die zuverlässigste 
Wertermittlung gestatten. 

Entsprechende Richtlinien enthält die von der Schweizerischen Steuerkonferenz 
(SSK) als Kreisschreiben Nr. 28 (KS Nr. 28) herausgegebene "Wegleitung zur 
Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für die Vermögenssteuer" (Version 
vom 28.8.2008, gültig für Bewertungen mit Bilanzstichtagen ab 1.1.2008; siehe 
www.steuerkonferenz.ch > Dokumente > Kreisschreiben). Im Übrigen hat die 
Schweizerische Steuerkonferenz am 16. Dezember 2010 auch einen Kommentar 
zur Wegleitung herausgegeben, der seither jährlich in ergänzter Fassung veröf-
fentlicht wird (siehe www.steuerkonferenz.ch, a.a.O.). 

Der Zweck der Wegleitung ist eine Vereinheitlichung der Praxis der Kantone zur 
Bewertung von nicht regelmässig gehandelten Wertpapieren. Sie dient der Steu-
erharmonisierung zwischen den Kantonen und entspricht vermutungsweise der 
geübten Verwaltungspraxis. Gleichzeitig konkretisiert sie Art. 14 Abs. 1 StHG und 
füllt den Handlungsspielraum aus, den diese Norm den Kantonen einräumt (vgl. 
Urteil BGer 2C_953/2019 vom 14.4.2020 Erw. 4.2 mit weiteren Hinweisen). 

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Die Wegleitung ist keine von einer Bundesbehörde erlassene Rechtsnorm. 
Ebenso wenig lässt sie sich als interkantonales Recht qualifizieren. Denn bei der 
Wegleitung handelt es sich um eine reine Verwaltungsverordnung. Sie statuiert 
keine Rechte und Pflichten gegenüber Privaten, sondern enthält bloss verwal-
tungsinterne Regeln für das Verhalten der Steuerbeamten (siehe zum Ganzen 
Urteil BGer 2C_800/2008 vom 12.6.2009 Erw. 5.1; ebenfalls Urteil BGer 
2C_1168/2013, 2C_1169/2013 vom 30.6.2014 i.Sa. M.AG gegen Steuerverwal-
tung Schwyz Erw. 3.6). 

Indessen gilt die Wegleitung nach ständiger Rechtsprechung als zuverlässige 
Methode zur Bestimmung des Verkehrswertes, da in ihr die Überlegungen, die 
für die Preisbildung bei den nicht an der Börse kotierten Aktien im Allgemeinen 
massgebend sind, zum Ausdruck kommen. Jedenfalls in Bezug auf die Vermö-
genssteuer wird dementsprechend davon ausgegangen, dass die Wegleitung bei 
der Verkehrswertermittlung nicht kotierter Wertpapiere grundsätzlich zur Anwen-
dung gelangen soll, aber eine Abweichung von dieser Verwaltungsverordnung 
gerechtfertigt ist, wenn eine bessere Erkenntnis des Verkehrswertes dies gebie-
tet (vgl. Urteil BGer 2C_1057/2018 vom 7.4.2020 Erw. 4.2.1 mit weiteren Hinwei-
sen).

Im Kanton Schwyz ist die Anwendung des Kreisschreibens Nr. 28 darüber hinaus 
rechtssatzmässig vorgesehen, indem § 41 Abs. 2 StG/SZ die Bewertungs-
grundsätze an den Regierungsrat delegiert, welcher wiederum in § 25 Abs. 1 Bst. 
c der Vollzugsverordnung zum Steuergesetz (VVStG/SZ; SRSZ 172.211) vom          
22. Mai 2001 verankert hat, dass der Verkehrswert von Wertpapieren für nicht 
kotierte Wertpapiere nach dem Kreisschreiben zu ermitteln ist (vgl. Urteile BGer 
2C_59/2022 vom 15.9.2022 Erw. 2.5; 2C_321/2019 vom 1.10.2019 Erw. 2.3 und 
2C_450/2013 vom 5.12.2013 Erw. 2.2).

2.3 Gemäss Wegleitung KS 28 RZ 2 Abs. 4 (Satz 1) entspricht der Verkehrs-
wert von nicht kotierten Wertpapieren, für die keine Kursnotierungen bekannt 
sind, dem inneren Wert. Er wird nach den Bewertungsregeln der Wegleitung in 
der Regel als Fortführungswert berechnet (Satz 2). 

Die Wegleitung sieht gemäss KS 28 RZ 34 ff. vor, dass der für den Verkehrswert 
von Aktien von Handels-, Industrie- und Dienstleistungsgesellschaften sowie von 
Domizil- und gemischten Gesellschaften massgebende Unternehmenswert 
grundsätzlich nach der Mittelwertmethode durch zweimalige Gewichtung des Er-
tragswertes und einfache Gewichtung des Substanzwertes zu ermitteln ist. Pri-
vatrechtliche Verträge wie beispielsweise Aktionärbindungsverträge, welche die 
Übertragbarkeit der Wertpapiere beeinträchtigen, sind für die (steuerliche) Be-

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wertung unbeachtlich (KS 28 RZ 2 Abs. 4 Satz 3 und RZ 61 Abs. 2), ebenso wie 
freiwillig eingegangene Verpflichtungen (vgl. Kommentar zum KS 28 RZ 2). 

Für das Gründungsjahr und die Zeit der Aufbauphase sind Handels-, Industrie- 
und Dienstleistungsgesellschaften freilich nach dem Substanzwert zu bewerten, 
solange keine repräsentativen Geschäftsergebnisse vorliegen (KS 28 RZ 32 
Abs. 1). Bei Immobilien-Gesellschaften gilt als Unternehmenswert der Substanz-
wert (KS 28 RZ 42). Grundsätzlich identisch wie bei Immobilien-Gesellschaften 
ist die Ordnung bei reinen Holding-, Vermögensverwaltungs- und Finanzierungs-
gesellschaften (KS 28 RZ 38). Demgemäss gilt als Unternehmenswert von reinen 
Holdinggesellschaften der Substanzwert, wobei die von der Holdinggesellschaft 
gehaltenen (nicht börsenkotierten) Beteiligungen gemäss diesem Kreisschreiben 
zu bewerten sind (also in der Regel nach der Mittelwertmethode, KS 28 RZ 39). 

Hat für nichtkotierte Titel ohne Kursnotierung eine massgebliche Handänderung 
unter unabhängigen Dritten stattgefunden, dann gilt gemäss Wegleitung als Ver-
kehrswert der entsprechende Kaufpreis. Dieser Wert wird solange berücksichtigt, 
als sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nicht wesentlich verändert hat 
(KS 28 RZ 2 Abs. 5). Letzteres entspricht der Rechtsprechung, wonach eine 
Wertermittlung mittels schematischer Schätzungsregeln dann zurückzutreten hat, 
wenn sich der Verkehrswert mit genügender Sicherheit aus tatsächlich getätigten 
Geschäften zu Preisen, die den Verkehrswert präsentieren, ableiten lässt (vgl. 
BGE 106 Ia 342 Erw. 4b, S. 346 f. mit Verweis auf Urteil vom 13.10.1978,       
ASA 48/1979/80, S. 347 Erw. 6). Der bei einer solchen Handänderung erzielte 
Preis ist indessen nur zu berücksichtigten, wenn es möglich ist, einen repräsen-
tativen und plausiblen Verkehrswert des Unternehmens zu bestimmen, eine Si-
tuation, die unter den Umständen des Einzelfalles geprüft werden muss (vgl. Ur-
teil BGer 2C_1082/2013, 2C_1083/2013 vom 14.1.2015 Erw. 5.3.2). 

3.1 Die Vorinstanz stellte zunächst fest (angefochtener Einspracheentscheid, 
Ziff. 5.2), bei der X.________ Holding AG handle es sich um eine reine Holding-
gesellschaft, welche zu je 100% an der Y.________AG und an der 
Z.________AG beteiligt sei. Die Steuerverwaltung habe den Vermögenssteuer-
wert deshalb in Anwendung von KS 28 RZ 38 i.V.m. RZ 11 gestützt auf die Jah-
resrechnung 2016 zum Substanzwert berechnet. Gemäss Bewertungsmeldung 
der Steuerverwaltung vom 25. Januar 2018 (vgl. Einspracheakten 2016 act. 58 
ff.) habe der Vermögenssteuerwert von Fr. 4'421'493.-- per 31. Dezember 2016 
aus dem liberierten Aktienkapital von Fr. 100'000.--, den gesetzlichen Gewinnre-
serven von Fr. 231'866.--, den freiwilligen Gewinnreserven von Fr. 13'100.--, dem 
Bilanzgewinn von Fr. 3'893.--, den unversteuerten stillen Reserven von 
Fr. 3'987'634.-- und der Dividendenausschüttung von Fr. 85'000.-- bestanden. 

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Die unversteuerten stillen Reserven von Fr. 3'987'634.-- seien auf die Beteiligung 
an der Y.________AG entfallen und hätten sich aus dem Verkehrswert von 
Fr. 7'800'000.-- abzüglich dem Gewinnsteuerwert von Fr. 3'812'366.-- berechnet. 
Die Y.________AG sei in Anwendung von KS 28 RZ 34 nach der Mittelwertme-
thode bewertet worden. Aus der Bewertungsmeldung der Steuerverwaltung vom 
15. Dezember 2017 (vgl. Einspracheakten 2016 act. 73 ff.) ergebe sich, dass der 
Vermögenssteuerwert per 31. Dezember 2016 von Fr. 7'803'570.-- aufgrund der 
zweimaligen Gewichtung des Ertragswertes von Fr. 9'884'466.-- und der einmali-
gen Gewichtung des Substanzwertes von Fr. 3'641'778.-- ermittelt worden sei. 
Der Ertragswert von Fr. 9'884'466.-- habe sich durch die einfache Gewichtung 
des Ertragswertes 2015 (anrechenbarer Reingewinn Fr. 1'409'352.-- kapitalisiert 
mit 7% = Fr. 20'133'600.--) und die doppelte Gewichtung des Ertragswertes 2016 
ergeben (anrechenbarer Reingewinn Fr. 333'193.-- kapitalisiert mit 7% = 
Fr. 4'759'900.--).

Sodann hielt die Vorinstanz fest (angefochtener Einspracheentscheid, 
Ziff. 5.3 a.E.), aufgrund der vorhandenen Akten habe der auf dem Kaufpreis, oh-
ne Kaufpreisnachzahlungen, basierende, auf 100% hochgerechnete Unterneh-
menswert der Y.________AG Fr. 3'812'366.-- betragen. Der auf dem Aktienkauf-
vertrag vom 17. Dezember 2015 basierende Kaufpreis gebe jedoch keinen An-
lass, um von den Verkehrswertberechnungen der X.________ Holding AG und 
der Y.________AG für die Vermögenssteuer abzuweichen (angefochtener Ein-
spracheentscheid, Ziff. 5.4). 

Zum einen (angefochtener Einspracheentscheid, Ziff. 5.4.1) würden Handände-
rungen zwischen Verwandten und/oder Aktionären nicht unter unabhängigen 
Dritten erfolgt gelten. Beim Verkäufer der 93%-Beteiligung habe es sich um den 
Vater gehandelt, wobei der Sohn bereits vor dem Zukauf zu 7% an der Gesell-
schaft beteiligt gewesen sei. Demnach sei die Handänderung nicht unter unab-
hängigen Dritten erfolgt, so dass der Aktienkaufvertrag für die Steuerbehörden 
nicht massgebend sei und die Anwendung von KS Nr. 28, RZ 2 Abs. 5, ausser 
Betracht falle. Der Umstand, dass der Kaufvertrag erst nach langwierigen Ver-
handlungen zustande gekommen sei, sei kein Indiz, dass der vereinbarte Kauf-
preis dem Verkehrswert entsprochen habe. Die erste Offerte des Verkäufers  
(vgl. Einspracheakten 2016 act. 25 = Bf-act. 1) habe noch einen Kaufpreis 
(vor ao Bar- und Naturaldividenden) von gesamthaft Fr. 8'041'197.-- genannt, 
was von den Beschwerdeführern ausdrücklich als Substanzwert anerkannt wor-
den sei (vgl. Einspracheakten 2016 act. 26 ff. u. 30 ff. = Bf-act. 2 u. 3). Es sei 
nicht davon auszugehen, dass die Aktien an einen unabhängigen Dritten unter 
dem Substanzwert verkauft worden wären. Auch aus der Expertise von 

11

C.________ (vgl. Einspracheakten 2016 act. 26 ff. = Bf-act. 2) könnten die Be-
schwerdeführer nichts zu ihren Gunsten herleiten, habe bei dieser Expertise 
doch die Finanzierbarkeit des Kaufpreises, basierend auf künftigen Cashflows, 
im Vordergrund gestanden. Gemäss KS Nr. 28 sei der Vermögenssteuerwert je-
doch gestützt auf die bereits vorliegende(n) Jahresrechnung(en), d.h. vergan-
genheitsorientiert, zu ermitteln. Allgemein entstehe aufgrund der Akten der Ein-
druck, dass der Kaufpreis im Laufe der Verhandlungen reduziert worden sei, um 
den Kauf finanzierbar zu machen und nicht, weil die ursprüngliche Offerte we-
sentlich über dem Verkehrswert gelegen wäre.

Zum anderen (angefochtener Einspracheentscheid, Ziff. 5.4.2) könne der Be-
schwerdeführer auch aus dem Erbvertrag vom 17. Dezember 2015 (vgl. Einspra-
cheakten 2016 act. 44 ff. = Bf-act. 6) mit den Eltern und dem Bruder für den vor-
liegenden Fall keine Rechtsansprüche herleiten. Der Umstand, dass im Erbver-
trag festgehalten worden sei, dass aus dem Aktienverkauf zu den vereinbarten 
Bedingungen keine erbrechtliche Ausgleichungspflicht entstehe, bedeute nicht, 
dass der vereinbarte Kaufpreis dem Verkehrswert entspreche. Das Wegbedingen 
der Ausgleichungspflicht wäre vielmehr überflüssig gewesen, wenn der bezahlte 
Preis dem tatsächlichen Wert der übertragenen Aktien entsprochen hätte. Es sei 
typisch für familieninterne Nachfolgeregelungen, dass eine Benachteiligung ein-
zelner Erben bzw. eine Bevorzugung derjenigen Personen, die einen Betrieb wei-
terführen, in Kauf genommen werde. Wenn ein Familienunternehmen extern ver-
kauft werden solle, stehe demgegenüber oft Maximierung des Verkaufspreises 
im Vordergrund. 

Im Weiteren hielt die Vorinstanz fest (angefochtener Einspracheentscheid, 
Ziff. 5.5), aus dem Umstand, dass im Steuerjahr 2015 die Steuerverwaltung auf 
Einsprache hin den Kaufpreis der Aktien der Y.________AG für die Bewertung 
der X.________ Holding AG akzeptiert habe, könne nicht geschlossen werden, 
dass dies auch für das Steuerjahr 2016 zu gelten habe. Nach ständiger Praxis 
des Bundesgerichts komme einer Veranlagung bei periodischen Steuern nur für 
die betreffende Periode Rechtskraft zu; die tatsächlichen und rechtlichen Ver-
hältnisse könnten daher in einem späteren Veranlagungszeitraum durchaus an-
ders gewürdigt werden. Hinzu komme, dass die Steuerverwaltung im Einspra-
cheverfahren den Kaufpreis der Aktien der Y.________AG als massgebenden 
Verkehrswert für das Steuerjahr 2015 zwar akzeptiert habe, für das Jahr 2016 
die Formelbewertung nach dem KS Nr. 28 jedoch ausdrücklich angekündigt habe 
(vgl. Steuerakten 2015 act. 169 ff. u. 184 f. = Schreiben der Steuerverwaltung 
Schwyz vom 5.9.2018 und vom 21.6.2018).

12

3.2 Die Beschwerdeführer bringen dagegen vor (Beschwerde, Ziff. B.II.1.), es 
sei unbestritten, dass die Aktien der X.________ Holding AG zum Substanzwert 
zu besteuern seien. Strittig sei die Frage, mit welchem Wert die Aktien der Betei-
ligung Y.________AG in die Substanz einfliessen. Da gemäss Gesetz das Ver-
mögen zum Verkehrswert der Aktien der Y.________AG zu besteuern sei, gehe 
es vorliegend um den Verkehrswert der Aktien der Y.________AG. Dieser betra-
ge für das Steuerjahr 2016 Fr. 3'812'366.--. Dies gelte unabhängig davon, ob das 
KS Nr. 28 angewendet werde oder nicht. 

Bei richtiger Anwendung des KS Nr. 28 gelte der Ende 2015 zwischen Verkäufer 
und Käuferin ausgehandelte Preis als "Verkehrswert" im Sinne von KS 28 RZ 2 
Abs. 5 auch für die Folgeperioden (Beschwerde, Ziff. B.II.2.). Das KS Nr. 28 sei 
nach seinem Sinn auszulegen und anzuwenden: Würden keine Handänderungen 
vorliegen, müsse der Wert "geschätzt" werden. Würden Handänderungen "unter 
Dritten" vorliegen, sei darauf abzustützen. Würden Handänderungen unter Nahe-
stehenden vorliegen, "muss der Nachweis erbracht werden, welcher den Han-
dänderungspreis als marktmässig erscheinen lässt" (Kommentar 2016 zum KS 
Nr. 28, S. 5). Vorliegend habe die Handänderung zwischen Vater und Sohn 
stattgefunden, womit der Nachweis des Marktpreises offenstehe (Beschwerde, 
Ziff. B.II.2.1.). Im Schreiben der Steuerverwaltung Schwyz vom 21. Juni 2021 be-
treffend Einsprache gegen die Veranlagungsverfügungen 2014 und 2015 (vgl. 
Steuerakten 2015 act. 184 f. = Bf-act. 9) habe die Steuerverwaltung Schwyz rich-
tig festgestellt: "Im vorliegenden Fall konnte dargelegt werden, dass mehrere 
Kaufpreisverhandlungen stattgefunden haben und aufgrund der Interessenlage 
der Geschwister davon auszugehen ist, dass die Vertragsparteien einen für alle 
akzeptablen ‘Marktpreis’ ausgehandelt haben." Der Beschwerdeführer habe im-
mer marktwirtschaftlich argumentiert. Er habe gegenüber seinem Vater immer 
vorgebracht, den geforderten Preis aus dem Kaufobjekt nicht finanzieren zu kön-
nen (Bf-act. 3). Aus Sicht eines Käufers zähle einzig dieses Argument, ob der 
Kaufpreis mit dem Kaufobjekt finanziert werden könne. Dieses Argument sei 
schliesslich vom Verkäufer akzeptiert worden. Vater und Sohn hätten bei den 
Verhandlungen wie Dritte argumentiert. Daher liege ein Marktpreis vor (Be-
schwerde, Ziff. B.II.2.2.). Sei nun aber erstellt, dass der Marktpreis wie unter Drit-
ten ausgehandelt worden sei, sei für den Vorbehalt der Steuerverwaltung, wo-
nach für die Vermögenssteuerbewertung 2016 der X.________ Holding AG der 
Wert der Y.________AG mit dem Formelwert gemäss RZ 34 von KS Nr. 28 zu 
berechnen sei, kein Platz mehr. Ebenso wenig dürfe sich die Vorinstanz in ihrem 
Entscheid auf diesen Vorbehalt berufen (Beschwerde, Ziff. B.II.2.3.). Im ganzen 
Verfahren sei unbestritten geblieben, dass die wirtschaftliche Lage der 
Y.________AG sich seit dem 17. Dezember 2015 nicht wesentlich verändert ha-

13

be. In Anwendung des KS Nr. 28 sei damit der Verkehrswert der Y.________AG 
vom 17. Dezember 2015 auch für die vorliegende Steuerperiode zu berücksichti-
gen (Beschwerde, Ziff. B.II.2.4.). Die Behauptung der Vorinstanz, bei Handände-
rungen zwischen Vater und Sohn komme KS Nr. 28, RZ 2 Abs. 5, grundsätzlich 
nicht zur Anwendung, sei falsch und lasse sich auch mit Verweis auf den Kom-
mentar zum KS Nr. 28 nicht begründen. Auch der Kommentar zum KS Nr. 28 sei 
nach seinem Sinn auszulegen (Beschwerde, Ziff. B.II.2.5.).

Werde das KS Nr. 28 nicht angewendet, weil das Gericht nicht an diese verwal-
tungsinterne Weisung gebunden sei, komme man zum gleichen Resultat: Der 
Verkaufspreis 2015 sei als Wert der Y.________AG auch für das Jahr 2016 zu 
berücksichtigen (Beschwerde, Ziff. B.II.3.). Aus Sicht eines Käufers sei ein Un-
ternehmen nur so viel wert, wie er aus dieser erwirtschaften könne. Dabei 
berücksichtige er auch die Zukunftsaussichten. Diese seien in den Jahren 2015 
und 2016 eingetrübt gewesen (Beschwerde, Ziff. B.II.3.1.). Käufer und Verkäufer 
hätten nach langen und harten Verhandlungen den Wert des Verkaufsobjekts 
festgelegt (Beschwerde, Ziff. B.II.3.2.). Die Y.________AG sei vor dem Verkauf 
"entleert" worden. Ein solches Vorgehen sei üblich, damit der Kaufpreis für den 
Käufer tragbar sei (Beschwerde, Ziff. B.II.3.3.). Die Miterben des Käufers hätten 
den Verkaufspreis akzeptiert. Anders als die Vorinstanzen dies einschätzten, sei 
dieser Punkt vorliegend von grosser Bedeutung. Der Verkäufer habe mit Schrei-
ben vom 6. November 2015 (vgl. Einspracheakten act. 34 ff. = Bf-act. 4) noch ei-
nen "Familienrabatt" (Differenz bei Ertragswert 2014 und Substanz 2014) geltend 
gemacht. Der Käufer habe daher das grösste Interesse daran gehabt, im Erbver-
trag ausdrücklich festzuhalten, dass eben kein Rabatt gewährt worden sei, bzw. 
keine Ausgleichungspflicht bestehe (Beschwerde, Ziff. B.II.3.4.). Damit sei er-
stellt, dass der Verkaufspreis dem Verkehrswert entsprochen habe. Gemäss Ge-
setz sei dieser zu besteuern (Beschwerde, Ziff. B.II.3.5.).  

3.3 Der Aktienverkaufsvertrag vom 17. Dezember 2015 stellt keine "massgebli-
che Handänderung" im Sinne des KS Nr. 28 dar, welche ein Abstellen auf den 
damit vereinbarten Verkaufspreis der Aktien rechtfertigen würde. 

Es ist unbestritten, dass die Vertragsparteien keine unabhängigen Personen dar-
stellen. Es liegt ein Aktienverkauf im Rahmen einer familieninternen Unterneh-
mensnachfolge-Regelung vor. Der Verkauf der Aktien der Y.________AG fand 
zwischen dem Vater des Beschwerdeführers und der X.________ Holding AG 
statt. Der Beschwerdeführer ist Alleinaktionär der X.________ Holding AG. Diese 
Konstellation spricht im Regelfall gegen eine unabhängige Preisfestsetzung. So 
verhält es sich auch im vorliegenden Fall.

14

Darin, dass der Aktienverkaufsvertrag vom 17. Dezember 2015 erst nach lang-
wierigen Verhandlungen zustande kam, hat die Vorinstanz zu Recht kein Indiz 
erblicken können, dass der vereinbarte Verkaufspreis dem Verkehrswert ent-
sprach. Die Verhandlungen zeigen vielmehr, dass die freie Preisbildung ent-
scheidend durch den Umstand verzerrt und beeinflusst worden ist, dass bereits 
mit dem Eintritt des Beschwerdeführers in die Geschäftsleitung im Jahr 2007 und 
mit dem durch den Erbvertrag vom 14. Dezember 2011 unveränderlich festge-
setzten erbrechtlichen Ausgleichungswert für die bereits erfolgte Schenkung von 
7% der Aktien der Y.________AG an den Beschwerdeführer grundsätzlich ver-
einbart worden war, nach welcher Formel der Beschwerdeführer auch die restli-
chen 93% der Aktien der Y.________AG kaufen kann (Unternehmensbewertung 
nach im Jahr 2007 vereinbarter Formel: Ertragswert 2007 mit Kapitalisierung zu 
15% / Bereinigter Substanzwert / Praktikermethode). Der im Aktienverkaufsver-
trag vom 17. Dezember 2015 vereinbarte (Basis-) Verkaufspreis von 
Fr. 3'545'500.-- (ohne Kaufpreisnachzahlung) für die restlichen 93% der Aktien 
der Y.________AG entspricht denn auch ziemlich genau 93% von dem nach der 
Praktikermethode (mit Gewichtung 2 x Ertragswert und 1 x betriebli-
cher Substanzwert) ermittelten Betriebswert von Fr. 3'812'188.-- mit dem Einbe-
zug des Ertragswertes 2007 von Fr. 3'364'266.-- (bei Ertrag kapitalisiert mit 15%) 
und einem betrieblichen Substanzwert per 31. Dezember 2014 von 
Fr. 4'708'031.-- (basierend auf einem Substanzwert von Fr. 8'041'197.-- vor ao 
Bar- und Naturaldividenden), bzw. ge-
nauer 93% von dem Buchwert der 100 % Beteiligung an der Y.________AG 
(Fr. 3'812'365.59) in der Bilanz gemäss Anhang zur Jahresrechnung der 
X.________ Holding AG per 31.12.2016 (vgl. Einspracheakten act. 52 ff. = Bf-
act. 10 = Jahresrechnung X.________ Holding AG 2016).

Wie die Vorinstanz zudem auch zu Recht festgestellt hat, ist nicht davon auszu-
gehen, dass der Vater die Aktien an einen unabhängigen Dritten unter dem Sub-
stanzwert verkauft hätte. Hiergegen lässt sich auch nicht einwenden, dass der 
Beschwerdeführer immer marktwirtschaftlich argumentiert haben will, indem er 
gegenüber seinem Vater vorbrachte, den geforderten Preis aus dem Kaufobjekt 
nicht finanzieren zu können, und deshalb nunmehr vom Beschwerdeführer gel-
tend gemacht wird, dass aus Sicht eines Käufers ein Unternehmen nur so viel 
wert sei, wie er aus dieser erwirtschaften könne, wobei die Zukunftsaussichten 
der Gesellschaft in den Jahren 2015 und 2016 eingetrübt gewesen seien. Ein 
negativer Unternehmenswert auf der Grundlage des zukünftig zu erwartenden 
Ertrags ist nicht ausgewiesen und lässt sich vor den tatsächlichen Hintergründen 
auch nicht rechtfertigen. Wie den Verhandlungen zu entnehmen ist, wurde bei 
der Festlegung des Unternehmenswerts mit dem Einbezug des Ertragswerts 

15

2007 vielmehr dem Umstand Rechnung getragen, dass der Beschwerdeführer 
bereits im Jahr 2007 als designierter Nachfolger in die Geschäftsleitung des Fa-
milienunternehmens eintrat, und es deshalb im Rahmen der familieninternen Un-
ternehmensnachfolge-Regelung "gewünscht" war, dass die unternehmerische 
Tätigkeit des designierten Nachfolgers sich insoweit nicht auf die Wertermittlung 
des Verkaufspreises der Aktien auswirken sollte. Darin liegt denn auch der soge-
nannte "Familienrabatt" begründet (vgl. Einspracheakten 2016 act. 37) aufgrund 
der erheblichen Differenz zwischen der Festlegung des Unternehmenswerts mit 
dem Einbezug des Ertragswerts 2007 und betrieblicher Substanz 2014 
(Fr. 3'812'188.--) im Vergleich zu dem bei Ertragswert 2014 und Substanz 2014 
resultierenden Betriebswert (Fr. 6'013'788.--) somit Rabatt (Differenz 
Fr. 6'013'788.-- zu Fr. 3'812'188.--: Fr. 2'201'600.--). 

Es liegen damit klarerweise Umstände vor, welche die Preisbildung verzerrt und 
beeinflusst haben. Das spricht gegen die These, dass es sich beim Kaufpreis der 
Aktien um einen zwischen unabhängigen Parteien auf dem freien Markt gebilde-
ten Preis gehandelt hat. Der Verkauf zeigt nicht, wie viel ein unabhängiger Dritter 
bereit gewesen wäre zu bezahlen. 

An dieser Beurteilung ändert auch der vom Beschwerdeführer ebenfalls am 
17. Dezember 2015 mit den Eltern und dem Bruder abgeschlossene Erbvertrag 
nichts. Richtig ist, dass die Miterben des Beschwerdeführers den Verkaufspreis 
der Aktien als "Ausgleichungswert" akzeptiert haben. Dies bedeutet jedoch nicht, 
und kann auch nicht als ein Beleg dafür gewertet werden, dass der als "Aus-
gleichswert" akzeptierte Verkaufspreis dem "Verkehrswert" entsprochen hätte. 
Die getroffene erbvertragliche Regelung kann richtigerweise nur so verstanden 
werden, dass damit gegenüber dem Beschwerdeführer der Dispens von der 
Ausgleichungspflicht verfügt (Art. 626 Abs. 2 ZGB) und auf die Geltendmachung 
von Herabsetzungsansprüchen verzichtet worden ist (Art. 522 ff. ZGB), insoweit 
der als "Ausgleichswert" akzeptierte Verkaufspreis unter dem Verkehrswert an-
gesetzt wurde (und/oder worden sein sollte). Dass die Miterben des Käufers den 
Verkaufspreis als "Ausgleichswert" akzeptiert haben, mag im Rahmen der famili-
eninternen Unternehmensnachfolge-Regelung aufgrund der im Verhältnis zwi-
schen den Kaufvertragsparteien liegenden Umstände durchaus gerechtfertigt 
sein und muss von daher auch nicht unbedingt mit einer Schenkungsabsicht ver-
bunden sein, entspricht aber nicht dem "Verkehrswert", d.h. dem Wert, der bei 
einem Verkauf auf dem freien Markt realisierbar wäre.

Nichts zu ihren Gunsten ableiten können die Beschwerdeführer auch aus dem 
Schreiben der Steuerverwaltung Schwyz vom 21. Juni 2018 betreffend Einspra-
chen gegen die Veranlagungsverfügungen 2014 und 2015 (vgl. Steuerakten 

16

2015 act. 184 f. = Bf-act. 9). Auf den Vertrauensschutz können sich die Be-
schwerdeführer von vornherein nicht berufen, weil von der Steuerverwaltung 
Schwyz stets darauf hingewiesen wurde, dass für die Steuerperioden 2014 und 
2015 ohne Präjudiz der Kaufpreis der Y.________AG akzeptiert wird, für die 
Steuerperioden 2016 ff. dagegen wieder der Formelwert gemäss KS Nr. 28 zur 
Anwendung gelangt, bzw. dass die Erledigungsvorschläge 2014 und 2015 unter 
dem Vorbehalt gelten, dass für die Vermögenssteuerbewertung 2016 der 
X.________ Holding AG der Wert der Y.________AG mit dem Formelwert 
gemäss RZ 34 von KS Nr. 28 berechnet wird (vgl. Steuerakten 2015 act. 169 ff. 
u. 184 f. = Schreiben Steuerverwaltung Schwyz vom 5.9.2018 und Schreiben der 
Steuerverwaltung vom 21.6.2018). Darüber hinaus gilt es zu beachten, dass im 
Steuerrecht der Grundsatz von Treu und Glauben nur eine beschränkte Tragwei-
te hat, vor allem, wenn er im Widerspruch zum Legalitätsprinzip steht (vgl. Urteil 
BGer 2C_199/2017 vom 12.6.2018 Erw. 3.3 mit Hinweis auf BGE 131 II 627 
Erw. 6.1 S. 636 f.). Aus einer rechtswidrigen Anwendung des Steuergesetzes 
durch die Steuerbehörden kann kein Anspruch auf eine weiterhin rechtswidrige 
Einschätzung abgeleitet werden, gebieten es die Grundsätze der rechtskonfor-
men und rechtsgleichen Behandlung aller Steuerpflichtiger doch im Gegenteil 
vielmehr, von einer solchen rechtswidrigen Praxis Abstand zu nehmen und zur 
gesetzmässigen Einschätzung zurückzukehren (vgl. Urteil VGer ZH 
SB.2020.00024 vom 26.8.2020 Erw. 4.5.2). Zudem ist unbestritten, dass nach 
ständiger Praxis des Bundesgerichts einer Veranlagung bei periodischen Steuern 
nur für die betreffende Periode Rechtskraft zukommt und die tatsächlichen und 
rechtlichen Verhältnisse daher in einem späteren Veranlagungszeitraum durch-
aus anders gewürdigt werden können. Definitive Veranlagungsverfügungen ent-
falten Wirkungen, insbesondere Rechtskraftwirkungen, in zeitlicher Hinsicht nur 
bezüglich der Steuerperiode, für die sie ergangen sind (BGE 140 I 114 Erw. 2.4.3 
S. 120).

4.1 Ergänzend wird von den Beschwerdeführern vorgebracht, sollte das Ge-
richt den Verkaufspreis der Aktien gemäss Aktienverkaufsvertrag vom 17. De-
zember 2015 nicht akzeptieren, müsse der Verkehrswert der Aktien der 
Y.________AG mit einem Gutachten festgelegt werden. Dabei sei der Verkehrs-
wert nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, unter Berücksichtigung der 
speziellen Marktbedingungen im Baugewerbe, durch einen Fachexperten festzu-
legen. Die Formeln des KS Nr. 28 fielen von vornherein ausser Betracht. Diese 
Berechnungen führten zu Werten, die kein Käufer bezahle, was in Fachkreisen 
unbestritten sei.

17

4.2 Die Vorinstanz erachtet in ihrer Vernehmlassung die Einholung eines Gut-
achtens zum Verkehrswert der Y.________AG nicht als "zielführend", weil die 
Bewertung nach dem KS Nr. 28 korrekt erfolgt sei.

4.3 Die Vorinstanz berechnete den Wert der Y.________AG zulässigerweise 
mit dem Formelwert gemäss RZ 34 von KS Nr. 28. Die eigentliche Bewertung ist 
unbestritten geblieben. Die Beschwerdeführer bringen nichts vor, was darauf 
schliessen liesse, dass der Wert fehlerhaft berechnet worden ist. Inwiefern das 
Ergebnis nicht sachgerecht ist und die besonderen Verhältnisse zu einer anderen 
Bewertung führen müssten, wird von den Beschwerdeführern nicht dargelegt. Die 
Argumentation, wonach die Formeln des KS Nr. 28 zu Werten führen, die kein 
Käufer bezahle, was in Fachkreisen unbestritten sei, reicht nicht aus, um daraus 
abzuleiten, dass die Methode, die sich aus dem KS Nr. 28 und seinem Kommen-
tar ergibt, unhaltbar ist (vgl. Urteil BGer 2C_59/2022 vom 15.9.2022 Erw. 4.5; so 
auch Urteil BGer 2C_866/2019 vom 27.8.2020 Erw. 6.2.2). Damit liegen keine 
Gründe vor, von dieser formelmässig erstellten Bewertung abzuweichen. Weitere 
Beweismassnahmen sind damit unnötig (sog. antizipierte Beweiswürdigung; 
BGE 136 I 229 Erw. 5.3 S. 236 f. mit weiteren Hinweisen) und auf die Einholung 
eines Gutachtens zum Verkehrswert der Y.________AG kann deshalb verzichtet 
werden (so auch Urteil BGer 5A_130/2019 vom 11.12.2019 Erw. 5.2). 

5. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist deshalb abzuweisen. 
Bei diesem Ausgang sind den Beschwerdeführern die Kosten des Verfahrens 
aufzuerlegen und besteht auch kein Anspruch auf eine Parteientschädigung 
(vgl. § 128 StG in Verb. mit § 72 Abs. 2 und § 74 Abs. 1 des Verwaltungsrechts-
pflegegesetzes [VRP; SRSZ 234.110] vom 6.6.1974).

18

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Kosten des Verfahrens (Gerichtsgebühr, Kanzleikosten, Barauslagen) 
von insgesamt Fr. 2'500.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt, unter 
solidarischer Haftung für die gesamten Kosten. Sie haben am 28. Juli 2021 
einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- bezahlt, so dass die Rechnung 
ausgeglichen ist.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

5. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter der Beschwerdeführer (2/R)
- die Vorinstanz (2/EB)
- und den Gemeinderat … (A; im Dispositiv).

Schwyz, 18. November 2022

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Präsident:

Der Gerichtsschreiber:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.
Versand: 22. November 2022

19