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**Case Identifier:** aefe4600-5e11-5e9b-ac43-6c10d98131af
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-09-03
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 03.09.2008 B-6715/2007
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_B-6715-2007_2008-09-03.pdf

## Full Text

Abtei lung II
B-6715/2007

{T 0/2}

U r t e i l  v o m  3 .  S e p t e m b e r  2 0 0 8

Richter Frank Seethaler (Vorsitz), Richter Jean-
Luc Baechler, Richterin Eva Schneeberger; 
Gerichtsschreiber Kaspar Plüss.

A.X._______,
vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Fischer (Zürich), 
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Bankenkommission (EBK), 
Schwanengasse 12, Postfach, 3001 Bern
Vorinstanz.

Unerlaubter Effektenhandel, Verbot der 
Effektenhändlertätigkeit / Werbeverbot.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

B-6715/2007

Sachverhalt:

A.a Die Vorinstanz wurde im Jahr 2006 durch das Untersuchungsrich-
teramt des Kantons Zug sowie durch mehrere Hinweise von Privatper-
sonen  darauf  aufmerksam gemacht,  dass  die  Elvestus  Marketing  & 
Vertrieb  AG (Elvestus; Risch)  sowie  die  Y._______ AG seit  längerer 
Zeit mit Aktien der NicStic AG (Nicstic; Zürich) handelten. Aufgrund der 
Aktenlage bestand der dringende Verdacht, dass die Elvestus und die 
Y._______ AG ohne Bewilligung als Emissionshäuser tätig waren, in-
dem sie  von verschiedenen  Unternehmen neu  geschaffene Effekten 
übernahmen und diese Aktien sodann aufgrund eines öffentlichen An-
gebots Dritten verkauften. Am 8. März 2007 setzte die Vorinstanz mit 
superprovisorischer Verfügung Rechtsanwältin  U1_______ als Unter-
suchungsbeauftragte ein, um die Geschäftstätigkeit und die finanzielle 
Lage der Elvestus und der Y._______ AG (sowie der damit verbunde-
nen Personen und Gesellschaften) abzuklären. Im Verlauf der Ermitt-
lungen wurden im Mai und Juni 2007 zwei weitere Untersuchungsbe-
auftragte  eingesetzt  (Rechtsanwalt  U2_______  sowie  Rechtsanwalt 
U3_______), und der Verdacht betreffend illegaler Effektenhändlertä-
tigkeit wurde ausgeweitet. In die Untersuchung einbezogen wurden die 
Nicstic sowie (u.a.) folgende weitere natürlichen und juristischen Per-
sonen: A.X._______ (die Beschwerdeführerin), B.X._______ (ihr Ehe-
mann),  C._______,  D._______,  E._______,  F._______,  G._______, 
H._______, I._______, Herma AG (Herma; Sarnen), Hematec Holding 
AG (Hematec; Hünenberg), Bel Air Management AG (Bel Air; Knonau), 
Quiver  United  AG (Quiver;  Risch),  Ü._______  AG sowie  Z._______ 
AG. Als superprovisorische Massnahme wurde den Organen der be-
troffenen Aktiengesellschaften untersagt, ohne Zustimmung des jewei-
ligen  Untersuchungsbeauftragten  weitere  Rechtshandlungen  für  die 
Gesellschaft zu tätigen. Ferner wurden die Untersuchungsbeauftragten 
ermächtigt, für die betroffenen natürlichen Personen zu handeln.

Am 30. August 2007 erliess die Vorinstanz eine Verfügung, die den so-
eben  erwähnten  18  (natürlichen  und  juristischen)  Personen  eröffnet 
wurde. Darin stellte die Vorinstanz fest, dass 14 der 18 Verfügungsad-
ressaten ohne Bewilligung gewerbsmässig Effektenhändlertätigkeiten 
ausgeübt und damit gegen das Börsengesetz verstossen hätten. Per 
31. August 2007 (8 Uhr) ordnete die Vorinstanz die Konkurseröffnung 
über die 6 überschuldeten Gesellschaften sowie die Liquidation der 3 
nicht überschuldeten Gesellschaften an (Publikation am 7. September 
2007 auf der Homepage der Vorinstanz und im Schweizerischen Han-

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delsamtsblatt), setzte Konkursliquidatoren ein, verfügte die Einstellung 
der Geschäftstätigkeiten, verbot die Annahme von Kundengeldern und 
untersagte den 9 natürlichen Personen (unter Androhung strafrechtli-
cher Sanktionen) die Ausübung einer bewilligungspflichtigen Effekten-
händlertätigkeit  sowie die Werbung für  solche Tätigkeiten. Betreffend 
Liquidations- und Konkursmassnahmen ordnete die Vorinstanz die so-
fortige Vollstreckung der Verfügung an, wobei sie die Konkursliquidato-
ren anwies, die Verwertungshandlungen auf sichernde und werterhal-
tende Massnahmen im In- und Ausland zu beschränken. 

Die  Vorinstanz  begründete  ihre  Verfügung  damit,  14  der  18  Verfü-
gungsadressaten  hätten  ohne  Bewilligung  gewerbsmässig  Effekten-
händlertätigkeiten ausgeübt. Die betroffenen Gesellschaften und Per-
sonen seien gemäss ständiger  Praxis  als  Gruppe zu  betrachten,  da 
zwischen ihnen enge Verbindungen bestünden aufgrund von gegen-
seitigen Beteiligungen, Übereinstimmungen bei den Domizilen und ko-
ordinierten  Handelstätigkeiten.  Es  sei  immer  nach  dem  gleichen 
Grundmuster gehandelt  worden: Die involvierten Personen hätten je-
weils  nicht-börsenkotierte  Aktien  von  einer  nahestehenden  Gesell-
schaft übernommen. Die Bezahlung sei durch Verrechnung mit beste-
henden Forderungen, deren Werthaltigkeit zweifelhaft sei, erfolgt. An-
schliessend seien die Aktien - wiederum durch Verrechnung - an eine 
nahestehende  Gesellschaft  verkauft  worden,  letztlich  mit  dem  Ziel, 
dass eine Gesellschaft der Gruppe die Aktien aufgrund eines öffentli-
chen Angebots an Dritte verkaufe. Der Verkaufserlös habe in der Re-
gel ein Vielfaches des Nennwertes der Aktien betragen; gemäss Unter-
suchungsbericht (C 01 365) betrug etwa der Preis einer Nicstic-Aktie 
bei der Ausgabe Fr. 0.10, im Primärhandel Fr. 4.- bis Fr. 15.- und beim 
Verkauf an Dritte bis zu Fr. 25.-. Insgesamt seien 185 Mio. Aktien zum 
Verkauf bereitgestellt worden und mindestens 540 Anleger hätten Akti-
en gekauft; nicht restlos geklärt worden sei die Frage, wie viele Aktien 
letztlich verkauft worden seien, wie viel Geld damit umgesetzt wurde 
und wie die Gelder anschliessend verwendet worden seien. Insgesamt 
rechtfertige sich die Liquidation der betroffenen Gesellschaften, wobei 
in  Überschuldungsfällen der  Konkurs  zu  eröffnen sei. Ferner  sei  die 
Auferlegung eines Effektenhandels-  und Werbeverbots betreffend die 
involvierten natürlichen Personen angebracht; diese Massnahme diene 
dem Anlegerschutz und sei  gerechtfertigt  aufgrund der Gefahr, dass 
die Betroffenen ihre Tätigkeiten in anderer Form und im Namen ande-
rer Gesellschaften weiterführen würden. 

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A.b Die Beschwerdeführerin ist gemäss der Vorinstanz eine Aktionärin 
der Nicstic, der Quiver und der Hematec; zudem führte sie Geschäfte 
mit mehreren Gesellschaften, die in die Untersuchung einbezogen wa-
ren.  Die  Vorinstanz  verfügte  am  11.  Juni  2007  superprovisorische 
Massnahmen betreffend die Beschwerdeführerin und setzte Rechtsan-
walt  U3_______  als  Untersuchungsbeauftragten  ein.  Im  Verlauf  der 
Untersuchungen  erläuterte  die  Beschwerdeführerin,  vertreten  durch 
Rechtsanwalt Dr. Daniel Fischer (Zürich), zwei Mal ihren Standpunkt. 
Am 16. Juli  2007 erklärte sie  – im Rahmen einer Stellungnahme zu 
den superprovisorisch angeordneten vorsorglichen Massnahmen -, sie 
verfüge über keine Lenkungsfunktion in den umstrittenen Gesellschaf-
ten, und sie habe im vorliegenden Zusammenhang bloss privat bzw. 
für sich selbst gehandelt. Am 13. August 2007 äusserte sich die Be-
schwerdeführerin  zu  den  Berichten  der  Untersuchungsbeauftragten. 
Sie  bestritt,  eine  gewerbsmässige  Effektenhändlertätigkeit  ausgeübt 
oder zur Gruppe gehört  zu haben; sie habe lediglich eigene Nicstic-
Aktien treuhänderisch (durch Elvestus als beauftragte Verkäuferin) ver-
kauft.

A.c In der Verfügung vom 30. August 2007 (vgl. oben, A.a) stellte die 
Vorinstanz betreffend die Beschwerdeführerin fest, sie übe ohne Bewil-
ligung eine gewerbsmässige Effektenhändlertätigkeit aus und verstos-
se damit  gegen das Börsengesetz. Deshalb werde der  Beschwerde-
führerin  generell  verboten,  unter  jeglicher  Bezeichnung  selbst  oder 
über Dritte eine bewilligungspflichtige Effektenhändlertätigkeit  auszu-
üben oder für eine Effektenhändlertätigkeit Werbung zu betreiben. Zur 
Begründung führte die Vorinstanz an, es bestünden enge Verbindun-
gen  zwischen  der  Beschwerdeführerin  und  diversen  anderen  Verfü-
gungsadressaten.  Es  sei  erstellt,  dass  die  Beschwerdeführerin  über 
bedeutende  Aktienanteile  der  Nicstic  und  der  Hematec  verfüge  und 
geschäftliche  Kontakte  mit  Herma  und  Elvestus  gepflegt  habe.  Sie 
habe die neu geschaffenen Effekten der Nicstic übernommen und die-
se als Unterhändlerin an die Elvestus weiterveräussert, die diese Ef-
fekten wiederum an aussenstehende Anleger verkauft habe. Aufgrund 
des koordinierten Vorgehens der Beteiligten, das auf den Erlös durch 
Drittverkäufe abgezielt habe, müssten enge wirtschaftliche Verbindun-
gen angenommen werden. Es sei von einer Gruppe auszugehen, was 
eine einheitliche aufsichtsrechtliche Beurteilung erfordere. Als Teil der 
Gruppe habe auch die Beschwerdeführerin ohne Bewilligung gewerbs-
mässig eine Effektenhändlertätigkeit ausgeübt. Die Beschwerdeführe-
rin sei zwar gegen aussen kaum je in Erscheinung getreten; dies hän-

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ge jedoch damit zusammen, dass sie ihrem Ehemann – B.X._______ 
– eine Generalvollmacht für alle geschäftlichen Funktionen, Entschei-
dungen und Ereignisse erteilt habe. Aufgrund dieser Vollmacht müsse 
die  Beschwerdeführerin  sich  die  Handlungen  ihres  Ehemannes  an-
rechnen lassen. Überdies habe sie ihrem Ehemann ihr Konto für Zah-
lungen  zur  Verfügung  gestellt.  An  der  Privatadresse  des  Ehepaars 
B.X._______ / A.X._______ sei zeitweise eine Zweigniederlassung der 
Nicstic  betrieben  worden,  und  überdies  hätten  sich  an der  gleichen 
Adresse  zeitweise  ein  „Representative Office“  der  Elvestus  und das 
Domizil  der  Quiver  befunden.  Die  Beschwerdeführerin  und  ihr  Ehe-
mann hätten 1 Mio. Franken des Erlöses erhalten, der sich in den Jah-
ren 2004 und 2005 aus dem Verkauf von Nicstic-Aktien an Dritte erge-
ben habe. Aus Gründen des Anlegerschutzes rechtfertige sich im Fall 
der  Beschwerdeführerin  ein  Verbot  der  bewilligungspflichtigen  Effek-
tenhändlertätigkeit sowie ein Verbot der Werbung für solche Tätigkei-
ten (unter Androhung von Straf- und Publikationsmassnahmen im Zu-
widerhandlungsfall). Ohne dieses Verbot bestünde die Gefahr, dass die 
Beschwerdeführerin  ihre Tätigkeiten in anderer Form und möglicher-
weise im Namen einer anderen Gesellschaft weiterführe. 

B.
Am 3. Oktober 2007 erhob die Beschwerdeführerin, weiterhin vertreten 
durch  Rechtsanwalt  Dr.  Daniel  Fischer,  beim  Bundesverwaltungsge-
richt Beschwerde gegen die Verfügung der Vorinstanz vom 30. August 
2007. Am 24. Oktober 2007 reichte die Beschwerdeführerin eine Be-
schwerdeergänzung  ein.  Sie  stellte  den  Antrag,  die  vorinstanzliche 
Verfügung sei – soweit die Beschwerdeführerin betreffend – aufzuhe-
ben, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Vorinstanz. 
Zur  Begründung  führte  die  Beschwerdeführerin  an,  die  Vorinstanz 
habe den Sachverhalt  in mehrfacher Hinsicht unrichtig,  unvollständig 
oder nicht widerspruchsfrei festgestellt. Sie habe die Wahrheitspflicht 
verletzt, indem sie auf blosse Verdachtsmomente abgestellt habe, die 
durch den Untersuchungsbericht nicht belegt seien. Im Verlauf des Un-
tersuchungsverfahrens seien der Anspruch auf rechtliches Gehör, das 
Gebot der Wahrung der  Parteirechte und das Verbot  der Umgehung 
des Rechtsvertreters verletzt worden. Die mangelhaften Sachverhalts-
feststellungen  hätten  zu  Folgefehlern  bei  der  rechtlichen  Würdigung 
geführt. Aufgrund der bisherigen Rechtsprechung hätte die Vorinstanz 
im  vorliegenden  Fall  nicht  von  einer  Gruppenzugehörigkeit  der  Be-
schwerdeführerin  ausgehen dürfen. Geschäftlich  sei  sie  nie  gemein-
sam mit den anderen Gesellschaften und Personen in Erscheinung ge-

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treten, und es liege kein Nachweis von engen wirtschaftlichen und per-
sonellen Verflechtungen oder einer gemeinsamen Zwecksetzung vor. 
Die Beschwerdeführerin sei nie als gewerbsmässige Effektenhändlerin 
tätig gewesen, sondern habe diese Tätigkeit  nur gelegentlich ausge-
übt. Sie sei hauptberuflich Hausfrau, und ihr faktischer wirtschaftlicher 
Einfluss auf die untersuchten Gesellschaften sei  unwesentlich gewe-
sen. Sie habe bloss auf eigene Rechnung gehandelt bzw. ihr eigenes 
Vermögen verwaltet,  ohne den für  eine Bewilligungspflicht  erforderli-
chen Mindestbetrag zu erreichen. Sie sei deshalb als nicht gewerbs-
mässig tätige, keiner Bewilligungspflicht unterstehende Eigenhändlerin 
zu qualifizieren. Die Vorinstanz hätte ferner begründen müssen, inwie-
fern von der Beschwerdeführerin eine Gefahr für die Gläubiger ausge-
he, die die angeordneten Massnahmen rechtfertige. Die angeordneten 
Massnahmen seien auch insofern nicht angebracht, als sie zu einem 
Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit der Beschwerdeführerin führten, ohne 
dass ein genügendes öffentliches Interesse vorliege. 

C.
Die Vorinstanz beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 30. November 
2007 die Abweisung der Beschwerde unter Kostenfolge zulasten der 
Beschwerdeführerin. Sie begründete dies damit,  dass sie den Sach-
verhalt – trotz mangelnder Mitwirkung der Beschwerdeführerin – kor-
rekt  und  vollständig  erstellt  habe.  Da  es  sich  um  einen  komplexen 
Sachverhalt  mit  einer  Vielzahl  involvierter  Personen handle,  könnten 
allerdings einzelne Belege abweichende Aussagen enthalten. So be-
stehe etwa nicht zu jedem Zeitpunkt Klarheit über die exakten Beteili-
gungsverhältnisse  der  Beschwerdeführerin  an  den  Gesellschaften 
Nicstic und Hematec. Trotzdem sei der Sachverhalt, dem die rechtliche 
Würdigung zugrunde liege, vollständig und ohne Widersprüche festge-
stellt  worden.  Aufgrund  der  engen  wirtschaftlichen,  personellen  und 
örtlichen Verflechtungen sei die Beschwerdeführerin als Teil der Grup-
pe zu qualifizieren, selbst wenn sie selber kaum je gegen aussen in 
Erscheinung getreten sei. Die angeordneten Massnahmen seien ange-
messen und stellten keine unzulässige Einschränkung der wirtschaftli-
chen Bewegungsfreiheit der Beschwerdeführerin dar. 

D.
In der Replik vom 9. Januar 2008 machte die Beschwerdeführerin er-
neut  geltend,  es  fehle  an  einem  hinreichend  konkreten  deliktischen 
Sachverhalt.  Das  Untersuchungsverfahren  sei  nicht  korrekt  geführt 
worden,  und die  Vorinstanz  sei  ihrer  Belegpflicht  in  zentralen Berei-

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chen nicht nachgekommen. Die rechtliche Würdigung stütze sich auf 
blosse Verdachtsmomente. Allfällige deliktische Handlungen des Ehe-
gatten dürften der Beschwerdeführerin nicht aufgrund der ausgestell-
ten Vollmacht angerechnet werden. Die Beschwerdeführerin habe zwar 
eigene Aktien verkauft, sei aber nie gewerbsmässig als Effektenhänd-
lerin tätig gewesen. Sie sei nicht Teil der Gruppe; die Übereinstimmung 
von drei Domizilen genüge – angesichts der Vielzahl von Verfügungs-
adressaten – nicht als Nachweis für enge geschäftliche Kontakte oder 
sonstige Verbindungen mit den involvierten Personen. Auch das koor-
dinierte Verhalten zwischen ihr und den Gruppenzugehörigen sei nicht 
belegt. 

In der Duplik vom 2. Juni 2008, die der Beschwerdeführerin zugestellt 
wurde, hielt die Vorinstanz an ihren Ausführungen und Anträgen fest.

Auf die erwähnten und weiteren Vorbringen der Parteien wird - soweit 
sie sich für den Entscheid als rechtserheblich erweisen - in den nach-
folgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.
Das Bundesverwaltungsgericht  ist  zuständig  für  die  Beurteilung  von 
Beschwerden  gegen  Verfügungen  der  Eidgenössischen  Bankenkom-
mission  (vgl.  Art.  31  des  Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni 
2005 [VGG, SR 173.32] i.V.m. Art. 5 des Bundesgesetzes vom 20. De-
zember 1968 über das Verwaltungsverfahren [VwVG, SR 172.021] so-
wie Art. 33 Bst. f VGG). Ein Ausschlussgrund gemäss Art. 32 VGG liegt 
nicht vor. Die Beschwerdeführerin ist als Adressatin der angefochtenen 
Verfügung besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
deren Aufhebung oder Änderung, soweit  sie durch die vorinstanzlich 
angeordneten Massnahmen betroffen ist  (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 48 
Abs. 1 VwVG). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde 
ist einzutreten.

2.
Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Feststellung der Vorin-
stanz, sie habe in bewilligungspflichtigem Umfang mit Effekten gehan-
delt,  sowie  gegen das angeordnete  Verbot,  gewerbsmässigen Effek-
tenhandel zu betreiben oder für eine solche Tätigkeit zu werben. Sie 
beanstandet den Ablauf des Untersuchungsverfahrens, macht Mängel 

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bezüglich der Sachverhaltsfeststellung geltend und rügt eine fehlerhaf-
te rechtliche Würdigung durch die Vorinstanz. 

Im Folgenden ist zunächst die Rüge der Beschwerdeführerin zu prü-
fen,  im Laufe der  Untersuchung seien diverse Verfahrensregeln  ver-
letzt worden (E. 3). Sodann ist zu eruieren, ob die Beschwerdeführerin 
von der Vorinstanz zu Recht als Zugehörige einer als Emissionshaus 
tätigen Gruppe qualifiziert  wurde. In diesem Zusammenhang werden 
zuerst  die  börsengesetzliche  Regelung  der  Tätigkeit  von Emissions-
händlern  sowie  der  in  der  Rechtsprechung  entwickelte  Begriff  der 
„Gruppe“ beleuchtet (E. 4). Im Anschluss daran ist zu prüfen, ob der 
Vorinstanz Fehler unterlaufen sind bei der sachverhaltlichen Feststel-
lung und rechtlichen Würdigung der Rolle der Beschwerdeführerin im 
Rahmen der von der Vorinstanz angenommenen Gruppe (E. 5 und 6). 
Alsdann ist der Frage nachzugehen, ob das von der Vorinstanz aufer-
legte Effektenhandels- und Werbeverbot eine verhältnismässige Mass-
nahme darstellt  (E. 7). Abschliessend sind  die Rügen betreffend die 
auferlegten Untersuchungskosten zu prüfen (E. 8).

3.
In formeller Hinsicht rügt die Beschwerdeführerin, im Laufe der Unter-
suchung seien diverse Verfahrensregeln verletzt worden, nämlich der 
Anspruch auf rechtliches Gehör, das Gebot der Wahrung der Partei-
rechte und das Verbot der Umgehung des Rechtsvertreters.

3.1 Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass der Untersuchungsbe-
auftragte (Rechtsanwalt U3_______) im Zusammenhang mit einer Vor-
ladung direkt mit ihr – statt mit ihrem Rechtsvertreter – kommuniziert 
habe.  Obwohl  der  Anwalt  der  Beschwerdeführerin  dem  Untersu-
chungsbeauftragten am 20. Juni 2007 eine Vertretungsanzeige gesen-
det habe, habe dieser am 25. Juni 2007 einen Fax direkt an die Be-
schwerdeführerin (statt an deren Anwalt) geschickt. Dieses Vorgehen 
verstosse gegen Art. 11 Abs. 3 und Art. 29 VwVG und sei von der Be-
schwerdeführerin  unverzüglich  (am  27.  Juni  2007)  schriftlich  gerügt 
worden. Mit Fax vom 25. Juni 2007 habe der Untersuchungsbeauftrag-
te  der  Beschwerdeführerin  einen  Befragungstermin  für  den  29. Juni 
2007  vorgeschlagen.  Obwohl  die  Beschwerdeführerin  diesen  Termin 
am 27. Juni 2007 abgelehnt hatte, weil sich das Datum mit einer seit 
langem geplanten Auslandabwesenheit überschnitt, habe der Untersu-
chungsbeauftragte  auf  dem  Termin  insistiert  und  eine  Strafanzeige 
nach Art. 292 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs vom 21. Dezem-

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ber 1937 (StGB, SR 311.0) in Aussicht gestellt. Für eine Stellungnah-
me zum Schreiben vom 27. Juni 2007 habe der Untersuchungsbeauf-
tragte der Beschwerdeführerin Frist bis am 28. Juni 2007 um 10 Uhr 
gesetzt. Das Verhalten des Untersuchungsbeauftragten laufe auf eine 
Überdehnung  der  Mitwirkungspflichten  der  Beschwerdeführerin  hin-
aus. Im Übrigen wäre Art. 292 StGB mangels förmlicher Verfügung gar 
nicht anwendbar gewesen.

3.2 Die Vorinstanz macht demgegenüber geltend, die Beschwerdefüh-
rerin habe sich im Untersuchungsverfahren wiederholt renitent verhal-
ten und sei ihrer Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen. So habe sie 
etwa verschiedene Bankkonti  nicht  angegeben  (B 01 038  und A 04 
646), obwohl sie dazu verpflichtet gewesen wäre (A 03 599), und habe 
Befragungseinladungen  des  Untersuchungsbeauftragten  keine  Folge 
geleistet.  Im  Rahmen  der  Beweiswürdigung  wäre  die  Vorinstanz  an 
sich befugt gewesen, der ungenügenden Mitwirkung der Beschwerde-
führerin  Rechnung  zu  tragen.  Im  vorliegenden  Fall  sei  dies  jedoch 
nicht nötig gewesen, da die rechtserheblichen Elemente des Sachver-
halts auf andere Weise hätten festgestellt werden können. Insgesamt 
sei  die Art  und Weise,  wie der  Untersuchungsbeauftragte die vorlie-
gende Untersuchung geführt habe, nicht zu beanstanden.

3.3 Gemäss Art. 11 Abs. 3 VwVG macht die Behörde ihre Mitteilungen 
an  den  Vertreter  der  Partei,  solange  diese  die  Vertretungsvollmacht 
nicht widerruft. Eröffnet die Behörde eine Verfügung nicht dem bevoll-
mächtigten  Vertreter,  so  ist  die  Eröffnung  grundsätzlich  mangelhaft; 
dem Betroffenen  darf  daraus  kein  Nachteil  erwachsen  (BGE 113  Ib 
296 E. 2; vgl. BGE 131 IV 183 E. 3.3.1). - Im vorliegenden Fall ist zwar 
unbestritten, dass der Untersuchungsbeauftragte den Fax vom 25. Juni 
2007  trotz  der  5  Tage  zuvor  erfolgten  Vertretungsanzeige  der  Be-
schwerdeführerin direkt zustellte. Darin ist ein Mangel zu erblicken. Al-
lerdings ist nicht ersichtlich, welcher Nachteil der Beschwerdeführerin 
aus der direkten Zustellung erwachsen ist. Das Vorgehen des Untersu-
chungsbeauftragten bedeutet jedenfalls nicht einen derart schwerwie-
genden  Verfahrensfehler,  dass  die  Verfügung  deswegen  aufgehoben 
und  zur  Wiederholung  der  Untersuchung  zurückgewiesen  werden 
müsste. 

Als  nächstes  ist  zu  prüfen,  ob  der  Untersuchungsbeauftragte  im 
Schreiben  vom 25.  Juni  2007  eine  zu  kurze Frist  ansetzte. Die  Be-
schwerdeführerin  teilte  dem Untersuchungsbeauftragten am 27. Juni 

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2007 mit, sie könne den  vorgeschlagenen Termin zur zweiten Einver-
nahme am 29. Juni 2007 nicht wahrnehmen, da sie bereits seit Mona-
ten einen 6-wöchigen Überseeaufenthalt  mit  ihrem Ehemann geplant 
und gebucht  habe. Indessen  hielt  der  Untersuchungsbeauftragte  mit 
Fax vom 27. Juni 2007 am Befragungstermin fest. Dies ist angesichts 
der  auf  dem Spiel  stehenden Interessen  nicht  zu  beanstanden: Der 
Untersuchungsbeauftragte  hatte  zu  berücksichtigen,  dass  zahlreiche 
andere Parteien in das Verfahren involviert  waren, so dass ein 6-wö-
chiges Zuwarten eine nicht zu verantwortende Verfahrensverzögerung 
bewirkt hätte. Demnach vermag die Beschwerdeführerin mit ihrer Rüge 
nicht durchzudringen. 

Mit Schreiben vom 27. Juni 2007 machte der Untersuchungsbeauftrag-
te die Beschwerdeführerin auf mögliche Straffolgen aufmerksam, wel-
che ihr Fernbleiben vom Befragungstermin nach sich ziehen könnte. 
Anders,  als  die  Beschwerdeführerin  anzunehmen  scheint,  ist  auch 
dies nicht zu beanstanden. Im vorliegenden Zusammenhang ist  eine 
Strafverfolgung wegen Ungehorsams nach Art. 292 StGB nicht ausge-
schlossen (vgl. Art. 41 Abs. 1 Bst. d VwVG sowie Art. 36a des Börsen-
gesetzes vom 24. März 1995 [BEHG, SR 954.1] i.V.m. Art. 23quater Abs. 
3  des  Bankengesetzes  vom 8. November  1934 [BankG,  SR 952.0]). 
Die Androhung solcher Sanktionen zur Erzwingung von Mitwirkungs-
pflichten i.S.v. Art. 13 VwVG kann insbesondere dann in Frage kom-
men, wenn es – wie hier (vgl. Art. 35 BEHG) – um eine staatliche Auf-
sichtstätigkeit geht, die dem Schutz Dritter gegenüber Gefahren privat-
wirtschaftlicher  Tätigkeiten dient  (vgl. VPB 1987 Nr. 54 E. 2.1 sowie 
ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER,  Verwaltungsverfahren  und  Verwaltungs-
rechtspflege des Bundes, 2. Aufl.,  Zürich 1998, Rz. 125). Auch inso-
fern vermag die Beschwerdeführerin daher mit ihren Argumenten nicht 
durchzudringen.

4.
In materieller Hinsicht macht die Beschwerdeführerin geltend, sie sei 
von der Vorinstanz zu Unrecht als Zugehörige einer Gruppe von Akti-
engesellschaften und Privatpersonen eingestuft worden, die ein Emis-
sionshaus betrieben hätten. Es ist daher zunächst kurz auf den Zweck 
und das Schutzdispositiv des Gesetzes sowie auf die rechtlichen Krite-
rien einzugehen, die für die Annahme eines Emissionshauses bzw. ei-
ner Gruppentätigkeit vorausgesetzt werden.

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4.1 Das BEHG unterstellt den gewerbsmässigen Effektenhandel einer 
Aufsicht,  um  die  Anleger  zu  schützen  und  die  Vertrauensbasis  zu 
schaffen, die für das reibungslose Funktionieren der Finanzmärkte un-
erlässlich  ist  (Botschaft  BEHG, BBl  1993 S. 1372;  PHILIPPE A. HUBER, 
Basler Kommentar zum Börsen- und Effektenhandelsgesetz, Art. 2 lit. 
d N 1). Gemäss Art. 10 Abs. 1 BEHG bedarf die Effektenhändlertätig-
keit einer Bewilligung der Aufsichtsbehörde. Als Effektenhändler gelten 
nach dem Gesetz natürliche und juristische Personen und Personen-
gesellschaften, die gewerbsmässig für eigene Rechnung zum kurzfris-
tigen Wiederverkauf oder für Rechnung Dritter Effekten auf dem Se-
kundärmarkt kaufen und verkaufen, auf dem Primärmarkt öffentlich an-
bieten oder selbst Derivate schaffen und öffentlich anbieten (Art. 2 Bst. 
d BEHG; vgl. dazu BGE 126 II 71 E. 5a). Die Verordnung unterteilt die 
Effektenhändler in verschiedene Kategorien, u.a. in Eigenhändler und 
in Emissionshäuser. Als Eigenhändler gelten Effektenhändler, die ge-
werbsmässig  für  eigene  Rechnung  kurzfristig  mit  Effekten  handeln 
(Art. 3  Abs. 1 Börsenverordnung vom 2. Dezember 1996 [BEHV, SR 
954.11]).  Emissionshäuser  sind  Effektenhändler,  die  gewerbsmässig 
Effekten, die von Drittpersonen ausgegeben worden sind, fest oder in 
Kommission übernehmen und öffentlich auf dem Primärmarkt anbieten 
(Art. 3 Abs. 2 BEHV). Eigenhändler  und Emissionshäuser gelten nur 
als  Effektenhändler,  wenn  sie  hauptsächlich im  Finanzbereich  tätig 
sind (Art. 2 Abs. 1 BEHV).

4.2 Im vorliegenden Fall ging die Vorinstanz davon aus, dass 14 der 
18 Adressaten der angefochtenen Verfügung als  Gruppe der Tätigkeit 
eines Emissionshauses nachgegangen sind.

4.2.1 Das Bundesgericht hat bisher wiederholt im Zusammenhang mit 
der unerlaubten Entgegennahme von Publikumseinlagen nach BankG 
das Vorgehen mehrerer Akteure als Zusammenwirken in einer Gruppe 
bejaht und den gegen alle Gruppenmitglieder auf Grund einer einheitli-
chen Beurteilung erhobenen Vorwurf geschützt (vgl. unten, E. 4.2.2). 
Was den  unerlaubten  Effektenhandel  nach BEHG betrifft,  war  diese 
Frage soweit ersichtlich vom Bundesgericht bisher nicht zu beurteilen, 
und sie wurde bis anhin auch von der Lehre nicht behandelt. Sowohl 
die Vorinstanz als auch die Beschwerdeführerin stützen sich bei ihrer 
Argumentation auf die im Zusammenhang mit dem Bankengesetz er-
gangene Rechtsprechung. Auch das Bundesverwaltungsgericht erach-
tet diese Analogie als sachgerecht: Es ist kein Grund ersichtlich, eine 
Gruppe,  die  gewerbsmässig  Publikumsgelder  entgegennimmt,  auf-

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sichtsrechtlich  anders  zu  behandeln  als  eine  Gruppe,  die  gewerbs-
mässig Effektenhandel betreibt. Die Rechtsprechung, die zur Thematik 
des Gruppenbegriffes im Rahmen des Bankengesetzes ergangen ist, 
muss demnach auch im vorliegenden Fall beachtet werden.

4.2.2 Das  Bundesgericht  kam  in  einem  Entscheid  vom 21.  Februar 
2000 zum Schluss, dass mehrere Gesellschaften, die Publikumsgelder 
entgegennahmen und gegen aussen einheitlich auftraten, als Einheit 
zu betrachten seien (unerlaubtes Anlagesystem). Deshalb sei nicht zu 
beanstanden, dass bei sämtlichen Gruppenzugehörigen - auch bei je-
nen Gesellschaften, bei denen weniger als 20 Geldgeber engagiert ge-
wesen seien – von einer gewerbsmässigen Tätigkeit ausgegangen und 
die  Liquidation  angeordnet  worden  sei  (BGer.  2A.442/1999  vom 
21.2.2000, 2e und E. 3b/dd). - In einem Urteil vom 6. März 2007 ging 
das Bundesgericht von einer Gruppe von zwei Gesellschaften aus, die 
aufsichtsrechtlich einheitlich zu behandeln seien. Es erwog, die beiden 
Gesellschaften, hinter denen die gleichen Personen stünden, seien im 
Zusammenhang mit Werbung und Akquisition als Einheit aufgetreten. 
Demnach  seien  beide  Gesellschaften  wegen  unerlaubter  gewerbs-
mässiger Entgegennahme von Publikumsgeldern zu liquidieren, selbst 
wenn eine der Gesellschaften selber nicht geschäftlich aktiv geworden 
sein sollte (BGer. 2A.332/2006 vom 6.3.2007, E. 5.2.4).

Das Bundesverwaltungsgericht hat sich – in Anlehnung an die Recht-
sprechung des Bundesgerichts  – folgendermassen zum Gruppenbe-
griff geäussert: Von einer Gruppe, die aufsichtsrechtlich als Einheit zu 
betrachten ist, sei dann auszugehen, wenn zwischen den betreffenden 
Personen und / oder Gesellschaften enge wirtschaftliche (bzw. finan-
zielle / geschäftliche), organisatorische und personelle Verflechtungen 
bestünden. Die Verflechtungen müssten derart intensiv sein, dass nur 
eine  gesamthafte  Betrachtungsweise  den  faktischen  Gegebenheiten 
gerecht werde und Gesetzesumgehungen verhindern könne. Als Grup-
pe  seien  insbesondere  jene  Personen  und  Gesellschaften  aufzufas-
sen, die gemeinsam vorgingen und gegen aussen hin als Einheit auf-
träten. Werde die Gruppenzugehörigkeit einer Gesellschaft bejaht, so 
sei das Gesetz auf sie auch dann anzuwenden, wenn sie weniger als 
20 (im Extremfall auch gar keine) Publikumseinlagen entgegengenom-
men habe und damit – für sich allein – das Kriterium der Gewerbsmä-
ssigkeit  nicht  erfülle  (BVGer.  B-2474/2007  vom  4.12.2007,  E.  3.2; 
B-1645/2007 vom 17.1.2008, E. 5.2, beide mit Verweis auf die Verfü-
gung der EBK vom 24.11.2005, in: EBK-Bulletin 48/2006, Ziff. 20).

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Die  EBK  kam  in  einer  Verfügung  vom  24.  November  2005  zum 
Schluss, dass die zu einer Gruppe gehörenden Gesellschaften perso-
nell  und  wirtschaftlich  eng  verflochten  seien  und  deshalb  aus  auf-
sichtsrechtlicher  Sicht  eine  Einheit  darstellten  (EBK-Bulletin  48/2006 
S. 312 ff., Ziff. 22). Zur Begründung führte sie an, dass die einzelnen 
Gesellschaften  der  Gruppe  mit  ihren  koordinierten  Aktionen  aus-
schliesslich auf die Beschaffung von Anlegergeldern für die gesamte 
Gruppe abgezielt  hätten. Die Entgegennahme von Publikumsgeldern 
sei  durch  ein  gemeinsames  Vorgehen  von  zwei  Gesellschaften  der 
Gruppe  erfolgt.  Sämtliche  Aktivitäten  der  Gesellschaften  seien  vom 
selben Ort aus und durch die gleichen Personen und Kontaktpersonen 
ausgeübt worden (a.a.O., Ziff. 21).

5.
Im vorliegenden Fall wendet sich die Beschwerdeführerin nicht dage-
gen, dass die Vorinstanz vom Vorliegen einer als Emissionshaus täti-
gen Gruppe ausging. Hingegen macht sie geltend, selber nicht zu die-
ser Gruppe gehört und in diesem Zusammenhang den Tatbestand des 
unerlaubten Effektenhandels nicht erfüllt zu haben. Was die bestrittene 
Gruppenzugehörigkeit betrifft, führt sie aus, sie sei an den Gruppenge-
sellschaften bloss mit  geringen Anteilen beteiligt  gewesen,  habe nur 
für sich selbst - nicht gewerbsmässig - mit Effekten gehandelt und sei 
mit  den  übrigen  Verfügungsadressaten  nicht  in  einem  engen  wirt-
schaftlichen Verhältnis gestanden. Die Vorinstanz, die zu einem gegen-
teiligen Ergebnis gelangt sei, habe den Sachverhalt in mehrfacher Hin-
sicht  unrichtig,  unvollständig  und  nicht  widerspruchsfrei  festgestellt 
und damit die Pflicht zur Ermittlung der objektiven Wahrheit (bzw. Art. 
12 VwVG) verletzt. Insbesondere habe sie in zahlreichen Zusammen-
hängen auf  blosse Verdachtsmomente und Spekulationen abgestellt, 
die durch den Untersuchungsbericht nicht belegt seien. Dementspre-
chend sei auch die rechtliche Würdigung der Vorinstanz nicht korrekt 
ausgefallen.

5.1 Die Vorinstanz begründete die Zugehörigkeit der Beschwerdefüh-
rerin  zur  Gruppe,  die als  Emissionshaus tätig  war, wie  folgt:  Der  im 
Rahmen  der  Gruppe  ausgeübte  Aktienhandel  sei  u.a.  von  der  Be-
schwerdeführerin beherrscht worden. Sie verfüge über bedeutende Ak-
tienanteile der Nicstic, der Quiver und der Hematec, und sie habe ge-
schäftliche Kontakte mit  Herma und Elvestus gepflegt. Sie habe neu 
geschaffene  Effekten  der  Nicstic  übernommen und  diese  als  Unter-
händlerin an Elvestus weiterveräussert, die die Effekten wiederum an 

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aussenstehende Anleger verkauft  habe. Durch ihre Tätigkeit  (zusam-
men mit  der Hematec, der Quiver,  B.X._______ und C._______)  sei 
der Verkauf von Nicstic-Aktien an Anleger mittels öffentlichem Angebot 
der Elvestus erst ermöglicht worden (angefochtene Verfügung Ziff. 78 
f.). Gemäss Buchhaltung der Elvestus seien rund 1 Mio. Franken des 
in den Jahren 2004 und 2005 erzielten Erlöses aus dem Verkauf von 
Nicstic-Aktien an die Beschwerdeführerin und ihren Ehemann gegan-
gen. Als Teil der Gruppe habe auch die Beschwerdeführerin ohne Be-
willigung  gewerbsmässig  eine  Effektenhändlertätigkeit  ausgeübt.  Die 
Beschwerdeführerin sei zwar gegen aussen kaum in Erscheinung ge-
treten. Dies hänge jedoch damit  zusammen, dass sie (A.X._______) 
ihrem  Ehemann  (B.X._______)  am  6.  April  2004  eine  Generalvoll-
macht für alle geschäftlichen Funktionen, Entscheidungen und Ereig-
nisse erteilt habe. Aufgrund dieser Vollmacht müsse die Beschwerde-
führerin  sich  die  Handlungen  ihres  Ehemannes  anrechnen  lassen. 
Überdies habe sie ihrem Ehemann ihr Konto für Zahlungen zur Verfü-
gung gestellt. Ferner stimme die Adresse der Beschwerdeführerin mit 
mehreren aktuellen oder  ehemaligen Domiziladressen von Gruppen-
gesellschaften überein. 

5.2 Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe ihre Beteiligun-
gen an Gruppenunternehmen falsch eingeschätzt. 

5.2.1 Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  sie  sei  von der  Vorin-
stanz zu Unrecht als bedeutende Aktionärin der Nicstic eingestuft wor-
den. Die Belege, auf die sich die Vorinstanz abstütze (A 02 584, C 01 
392 und A 02 504), liessen einen solchen Schluss nicht zu. Es bestün-
den diverse Verzeichnisse der Aktionäre der Nicstic, die unvollständig 
und teilweise widersprüchlich seien. Die Beschwerdeführerin sei zwar 
an der Nicstic beteiligt, jedoch nicht in bedeutendem Ausmass. Nach-
weisbar sei  lediglich ein initialer Aktienanteil  im Umfang von 19 Pro-
zent. Entgegen der angefochtenen Verfügung habe sich die Beschwer-
deführerin  selber  nie  als  Mehrheitsaktionärin  der  Nicstic  bezeichnet; 
sie habe einzig ausgesagt, dass ihr die Rechte an dieser Gesellschaft 
„ursprünglich“ - also in der Vergangenheit – gehört hätten (D 01 041). 
Fragwürdig sei weiter die Einschätzung der Vorinstanz bezüglich Be-
teiligungen an der Hematec. Der Untersuchungsbeauftragte sei  nicht 
in  der  Lage  gewesen,  die  Beteiligungsverhältnisse  aufzuschlüsseln 
(B 01 926). Es liege lediglich eine Ende 2005 erstellte Aufschlüsselung 
der Beteiligungen vor, die aber nicht als Nachweis im Untersuchungs-
zeitpunkt  herangezogen werden könne. Effektiv  belegt  sei  einzig ein 

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Aktienanteil im Umfang von 5 Prozent. Auch die Beteiligungsverhältnis-
se  an  der  Quiver  seien  von  der  Vorinstanz  nicht  korrekt  dargestellt 
worden. Die Vorinstanz sei davon ausgegangen, die Quiver gehöre zu 
80% der Beschwerdeführerin, ohne zu beachten, dass effektiv ihr Ehe-
mann der wirtschaftlich Berechtigte gewesen sei und anstelle der Be-
schwerdeführerin gehandelt habe (D 01 033). Aufgrund der am 6. April 
2004  ausgestellten  Generalvollmacht  sei  im  Übrigen  ohnehin  davon 
auszugehen, dass sämtliche Entscheidungen vom Ehemann der Be-
schwerdeführerin ausgegangen seien (D 01 061). Allfällige deliktische 
Handlungen des Ehegatten dürften der Beschwerdeführerin nicht auf-
grund  der  ausgestellten  Vollmacht  angerechnet  werden.  Im  Übrigen 
habe die Vorinstanz verkannt, dass die Beschwerdeführerin die erteilte 
Generalvollmacht  später  widerrufen  habe.  Auf  einen  Widerruf  deute 
der Umstand hin, dass im Zusammenhang mit einem Aktienverkaufs-
geschäft  die  Unterschrift  des  Ehemannes  der  Beschwerdeführerin 
durchgestrichen und durch jene der Beschwerdeführerin ersetzt wor-
den  sei.  Insoweit  müsste  der  Ehemann  als  vollmachtloser  Vertreter 
qualifiziert werden, und die Rechtsfolgen der getätigten Aktiengeschäf-
te würden auch unter diesem Gesichtswinkel ausschliesslich ihn tref-
fen.

5.2.2 Die Vorinstanz entgegnet in der Vernehmlassung, dass sie den 
Sachverhalt – trotz mangelnder Mitwirkung der Beschwerdeführerin – 
korrekt und vollständig erstellt habe. Da es sich um komplexe Vorgän-
ge mit einer Vielzahl involvierter Personen handle, bestehe allerdings 
die Möglichkeit, dass einzelne Belege nicht alle Beteiligten umfassten, 
und dass sich in Bereichen von sekundärer Bedeutung mehrere Bele-
ge zu einer Frage finden liessen, die divergierende Aussagen enthiel-
ten. So bestehe etwa nicht zu jedem Zeitpunkt Klarheit über die exak-
ten  Beteiligungsverhältnisse  der  Beschwerdeführerin  an  den  Gesell-
schaften Nicstic und Hematec. Trotzdem sei der Sachverhalt, dem die 
rechtliche Würdigung zugrunde liege, vollständig und ohne Widersprü-
che festgestellt worden. 

In der angefochtenen Verfügung wie auch in der Vernehmlassung er-
achtete es die Vorinstanz als erwiesen, dass die Beschwerdeführerin 
zu Beginn über 19.5% der Nicstic-Aktien verfügte, dass sie sich selber 
einmal als Mehrheitsaktionärin der Nicstic bezeichnet habe (D 01 039; 
D 01 041) und dass die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zug in 
der Wohnung der Beschwerdeführerin  und ihres Ehemannes Nicstic-
Aktien mit einer Stimmkraft von 22.74 Prozent beschlagnahmt hätten 

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(D 01 061). Sie müsse als  bedeutende Aktionärin  der Nicstic  gelten 
(A 02 584; C 01 392). Auch im Fall der Hematec sei eine Beteiligung 
der Beschwerdeführerin  nachgewiesen worden (B 01 926). Aufgrund 
der  ausgestellten  Generalvollmacht  (D  01  016)  müsse  sich  die  Be-
schwerdeführerin  ferner  die  Beteiligungen  an  der  Quiver  anrechnen 
lassen.

5.2.3 Der Beschwerdeführerin ist zwar darin zuzustimmen, dass – wie 
auch die Vorinstanz einräumt – nicht sämtliche Details über Umstände 
und Abläufe geklärt  werden konnten. Trotzdem erweist sich die Rüge 
der Beschwerdeführerin betreffend mangelhafter Sachverhaltsfeststel-
lung als unbegründet, wie sich aus den nachfolgenden Ausführungen 
ergibt.

5.2.3.1 Was die Beteiligung der Beschwerdeführerin an der Nicstic be-
trifft,  sind  ihre  Aussagen  anlässlich  der  Erstbefragung  des  Untersu-
chungsbeauftragten im Juni 2007 von besonderer Bedeutung. Die Be-
schwerdeführerin sagte damals, sie sei sich sicher, dass ihre Beteili-
gung an der Nicstic grösser als  50 Prozent  sei  (D 01 040). Die Be-
schwerdeführerin stellt nicht grundsätzlich in Frage, diese Aussage ge-
macht zu haben; sie will sie aber auf die Vergangenheit bezogen ha-
ben (Beschwerdeschrift Ziff. 8d). Aus dem Erstbefragungsbericht (D 01 
39 f.)  ergibt  sich jedoch,  dass die Aussage der  Beschwerdeführerin, 
sie sei Mehrheitsaktionärin, in einem anderen Zusammenhang erfolgte 
als die Aussage, die Rechte der Nicstic hätten „ursprünglich“ ihr und 
K._______ gehört. Für das Bundesverwaltungsgericht ist nicht ersicht-
lich, weshalb sich die Aussage der Beschwerdeführerin,  ihre Nicstic-
Beteiligung sei grösser als 50 Prozent, nicht auch auf die Gegenwart 
bzw. auf den Zeitpunkt der Befragung bezogen haben sollte. Dass die 
Beschwerdeführerin  im  Rahmen  der  gleichen  Befragung  sagte,  die 
Rechte  der  Nicstic  hätten  „ursprünglich“  ihr  und  K._______  gehört, 
steht  jedenfalls  nicht  im Widerspruch zur  Annahme,  dass sie später 
eine bedeutende Aktionärin der Nicstic geblieben ist. Zu beachten ist 
ferner, dass sich die Beschwerdeführerin im Rahmen der Beschwerde-
schrift widersprüchlich zu ihrer ursprünglichen Beteiligung an der Nic-
stic äussert. Während sie im soeben erwähnten Zusammenhang ihre 
ursprüngliche Aktienmehrheit an der Nicstic anerkennt, hält sie an an-
derer Stelle bloss eine „initiale“ Beteiligung über 19.5% für erstellt (Be-
schwerde Ziff. 10a). In Ziff. 7h der Beschwerdeschrift relativiert die Be-
schwerdeführerin auch diese Aussage und macht geltend, sie habe im 
März 2004 nicht alleine, sondern zusammen mit K._______ 19.5% der 

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Nicstic-Aktien gekauft. Angesichts der zahlreichen und widersprüchli-
chen  Aussagen  der  Beschwerdeführerin  ist  nicht  zu  beanstanden, 
dass die Vorinstanz grosses Gewicht auf die Aussage der Beschwer-
deführerin anlässlich der Erstbefragung durch den Untersuchungsbe-
auftragten legte. Zu Recht hat die Vorinstanz ferner als erwiesen er-
achtet, dass die Beschwerdeführerin am 1. März 2004 mehrere Millio-
nen Nicstic-Aktien kaufte (A 03 767 f.; B 01 884 f.; D 01 044), und dass 
die  Strafverfolgungsbehörden des  Kantons Zug in  der  Wohnung  der 
Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes im März 2007 7.5 Mio. Nic-
stic-Aktien mit einer Stimmkraft von 22.74 Prozent beschlagnahmt ha-
ben  (A  02  584;  D  01  061).  Insgesamt  können  die  genauen  Beteili-
gungsverhältnisse  aufgrund  des  wenig  kooperativen  Verhaltens  der 
Beschwerdeführerin im Rahmen des Untersuchungsverfahrens (D 01 
036) zwar nicht mehr bis in alle Einzelheiten eruiert werden. Es ist je-
doch  nach  aller  Lebenserfahrung  davon  auszugehen,  dass  die  Be-
schwerdeführerin Belege zu ihrer Entlastung vorgebracht hätte, wenn 
sie ihre – von ihr selber eingestandene – ursprüngliche Aktienmehrheit 
an der Nicstic im Laufe der Zeit tatsächlich auf einen unbedeutenden 
Anteil reduziert hätte. Es wäre ihr ein Leichtes gewesen, entsprechen-
de Beweismittel (etwa Aktienverkaufsbelege oder die von ihr erwähn-
ten  Verzeichnisse  der  Elvestus)  vorzuweisen. Umgekehrt  konnte  die 
Vorinstanz den genauen Aktienanteil  ohne Mitwirkung der Beschwer-
deführerin gar nicht oder nicht mit vernünftigem Aufwand erheben. In-
sofern wäre die Beschwerdeführerin nach Art. 13 VwVG und Art. 36a 
BEHG i.V.m. Art. 23quater Abs. 3 BankG zur Mitwirkung verpflichtet ge-
wesen  (zur  bundesgerichtlichen  Rechtsprechung  betreffend  Art.  13 
VwVG vgl. Urteil BGer. 1C_43/2007 vom 9.4.2008, E. 4.1 sowie BGE 
130 II 482 E. 3.2; ferner BVGer., Urteil B-2474/2007 vom 4.12.2007, E. 
3.5). Nachdem die Beschwerdeführerin keine entlastenden Belege be-
treffend ihrer Nicstic-Beteiligung beizubringen vermochte, ist nicht zu 
beanstanden, dass sie von der Vorinstanz als bedeutende Aktionärin 
der Nicstic qualifiziert worden ist.

5.2.3.2 Was  die  Frage  betrifft,  ob  der  Beschwerdeführerin 
(A.X._______) die Handlungen ihres Ehemannes (B.X._______) anzu-
rechnen sind oder nicht, erscheint dem Bundesverwaltungsgericht die 
am 6. April  2004 ausgestellte,  bei  den Akten  liegende „Generalvoll-
macht für alle geschäftlichen Funktionen, Entscheidungen und Ereig-
nisse“ (D 01 016) als massgebend. Aufgrund dieser Vollmacht ging die 
Vorinstanz zu Recht davon aus, dass sich die Beschwerdeführerin die 
vom Ehemann in ihrem Namen abgeschlossenen Rechtsgeschäfte an-

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rechnen lassen muss (vgl. Art. 32 Abs. 1 OR). Folglich ist die Vorins-
tanz insbesondere zu Recht davon ausgegangen, dass die Beschwer-
deführerin zu 80% an der Quiver beteiligt ist. Ferner muss sich die Be-
schwerdeführerin  Käufe  und  Verkäufe  von  Nicstic-Aktien  anrechnen 
lassen, die ihr Ehemann in ihrem Namen vorgenommen hat (vgl. Un-
tersuchungsbericht  S. 26,  D  01  039  und  028). Dem kann  jedenfalls 
nicht entgegengehalten werden, der Ehemann der Beschwerdeführerin 
habe an ihrer Stelle gehandelt. Unbegründet ist auch der Einwand der 
Beschwerdeführerin, dass in einem am 3. August 2004 abgeschlosse-
nen  Kaufvertrag  die  Unterschrift  von  B.X._______  gestrichen  und 
durch  jene  der  Beschwerdeführerin  ersetzt  wurde  (D  01  044);  dies 
kann  entgegen  den  Ausführungen  der  Beschwerdeführerin  nicht  als 
Nachweis dafür gelten, dass die Vollmacht – 4 Monate nach ihrer Er-
teilung  –  wieder  aufgehoben worden ist. Gegen die  Annahme eines 
Vollmachtswiderrufs spricht insbesondere, dass die Beschwerdeführe-
rin auch noch im Juni 2007 - anlässlich der Erstbefragung durch den 
Untersuchungsrichter  – angab, ihr  Ehemann sei  ihr  Bevollmächtigter 
und Berater in Bezug auf Nicstic-Angelegenheiten (D 01 039).

Die engen Verflechtungen zwischen der Beschwerdeführerin und der 
Quiver  sind  insofern  relevant,  als  zwischen  dieser  Gesellschaft  und 
mehreren Gruppenzugehörigen geschäftliche, personelle und örtliche 
Verbindungen bestanden. Dies ergibt sich aus diversen Belegen, die 
sich bei  den Vorakten befinden und die von der Beschwerdeführerin 
nicht bestritten werden: Die Quiver hat anlässlich der Aktienkapitaler-
höhung der Nicstic im November 2006 deren Aktien gezeichnet (A 02 
863 f.; A 02 876). Gemäss Untersuchungsbericht ist das ganze Aktien-
kapital  der  Quiver  mit  Nicstic-Aktien  finanziert  (D  01  031).  Die  Be-
schwerdeführerin erhielt von der Quiver eine Zahlung über Fr. 50'000.-, 
die laut der Untersuchungsbericht aus dem Verkauf von Nicstic-Aktien 
stammte (A 03 548). Die Quiver soll Provisionszahlungen an Vermittler 
von  Nicstic-Aktien  getätigt  haben  (A  05  420).  Am  vorgesehenen 
Tausch von Aktien der Nicstic gegen Aktien der S._______ Corp. war 
auch die Quiver beteiligt (angefochtene Verfügung Ziff. 40). Das Domi-
zil  der Quiver liegt gemäss Handelsregister an der gleichen Adresse 
wie jenes der Elvestus (A 01 005).

5.2.3.3 Nicht  zu  beanstanden  ist  schliesslich  auch,  dass  die  Vorin-
stanz von einer Beteiligung der Beschwerdeführerin an der Hematec 
ausging. Die Vorinstanz stützte sich bei dieser Aussage auf eine Auf-
stellung vom 30. Dezember 2005, wonach die Beschwerdeführerin mit 

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5-6 Mio. (von insgesamt 85 Mio.) Aktien beteiligt war (B 01 926). Dass 
sich der Aktienanteil der Beschwerdeführerin in den Jahren 2006 und 
2007 in entscheidwesentlichem Umfang reduziert hätte, ist schon des-
halb nicht anzunehmen, weil  die Beschwerdeführerin in Ziff. 10a der 
Beschwerdeschrift  selber von einer 5-prozentigen Beteiligung an der 
Hematec ausgeht. Der 5-prozentige Aktienanteil stellt zwar nicht eine 
sehr  bedeutende,  aber  auch  keine  vernachlässigbar  geringe  Beteili-
gung an einer Gruppengesellschaft dar.

5.2.4 Insgesamt  erweist  sich  die  Rüge  der  Beschwerdeführerin,  die 
Vorinstanz habe die Beteiligungen an anderen in die Untersuchung mit 
einbezogenen Gesellschaften der Gruppe falsch eingeschätzt, als un-
begründet. 

5.3 Die Beschwerdeführerin rügt sodann, der Umfang ihrer Aktivitäten 
im Rahmen des durch die Gruppe ausgeübten Effektenhandels sei von 
der Vorinstanz nicht korrekt eruiert worden.

5.3.1 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei - entgegen den 
Darlegungen der Vorinstanz – im Rahmen der Gruppe nicht selber als 
Effektenhändlerin tätig geworden; insbesondere habe sie bei der Über-
tragung  des  Nicstic-Refill-Systems  nicht  mitgewirkt.  Nicht  belegt  sei 
sodann, dass die Beschwerdeführerin von der Elvestus eine Zahlung 
aufgrund eines Aktienverkaufs erhalten habe. Auf der Überweisung sei 
bloss  der  Vermerk  „Rückzahlung“  angeführt  (A 03 562),  was keinen 
Beleg für einen Aktienverkauf darstelle. Auch im Zusammenhang mit 
einer  Geldüberweisung  von  Quiver  an  die  Beschwerdeführerin  sei 
nicht belegt, dass es sich um einen Aktienverkauf handle; in der Mittei-
lung sei lediglich von einer „Kaufpreiszahlung“ die Rede. Auch die wei-
teren  Aktienkäufe  und  -verkäufe,  die  der  Beschwerdeführerin  vorge-
worfen würden, liessen sich nicht auf die von der Vorinstanz angeführ-
ten Belege (C 01 273 f.) stützen. Ferner habe die Beschwerdeführerin 
- entgegen der angefochtenen Verfügung (Ziff. 55) – nur einen Teil der 
19.5% Nicstic-Aktien, die Hematec (für 1 Fr.) veräussert habe, gekauft; 
die übrigen Aktien habe K._______ erstanden (B 01 885). Nicht belegt 
sei überdies die Behauptung, die Beschwerdeführerin habe Aktien zur 
Refinanzierung der  Nicstic  übernommen und diese an Elvestus  ver-
kauft (angefochtene Verfügung Ziff. 57). Aus den Akten ergebe sich le-
diglich  der  Verkauf  von Nicstic-Aktien  an die Beschwerdeführerin  im 
Jahr 2004 (D 01 044), nicht aber der Weiterverkauf an Elvestus. Die 
Beschwerdeführerin  habe bloss eigene Nicstic-Aktien treuhänderisch 

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(durch Elvestus als beauftragte Verkäuferin) verkauft. Nicht bewiesen 
sei schliesslich auch die Behauptung der Vorinstanz (Ziff. 64 der ange-
fochtenen Verfügung), die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann hät-
ten Forderungen gegen die Elvestus in Millionenhöhe. 

5.3.2 Die Vorinstanz macht geltend, im Fall der Hematec sei das Be-
stehen  geschäftlicher  Kontakte  etwa  im  Rahmen  des  Kaufs  von 
Nicstic-Aktien (A 03 767 f. und B 01 884) oder von Aktionärsbindungs-
verträgen  (D  01  020  und  B  01  884  f.)  nachgewiesen.  Belegt  seien 
überdies  geschäftliche  Kontakte  der  Beschwerdeführerin  mit  der 
Herma, der sie 2004 das Nicstic-Refill-System übertragen habe (B 01 
886) und die der Nicstic die Marke „Nicstic“ verkauft habe (B 01 885). 
Die  Beschwerdeführerin  habe  ausserdem  erwiesenermassen  ge-
schäftliche Kontakte  mit  der  Elvestus  gepflegt  (A 05 626,  624,  619, 
611 ff.; C 01 381 und A 02 325; A 05 630). Gemäss Buchhaltung der 
Elvestus hätten die Beschwerdeführerin und ihr Ehemann über 1 Mio. 
Franken des Erlöses erhalten, der aus dem Verkauf von Nicstic-Aktien 
in den Jahren 2004 und 2005 erzielt worden sei (C 01 382). Die Be-
schwerdeführerin  habe  Nicstic-Aktien,  die  zum Endverkauf  an Dritte 
vorgesehen waren (A 05 609 und A 01 877 ff.), in eigenem Namen an 
nahestehende Gesellschaften verkauft (A 05 626, 624, 619, 611 ff., A 
05  610).  Auch  eigene  Nicstic-Aktien  habe  die  Beschwerdeführerin 
durch die Elvestus verkaufen lassen (A 03 540 ff., A 02 325, A 04 809). 
Zur  Refinanzierung habe Nicstic  von der  Beschwerdeführerin  Aktien 
übernommen und später an Elvestus verkauft (D 01 044). Auf das Kon-
to der Beschwerdeführerin sei eine Kaufpreiszahlung der Quiver ein-
gegangen, die vermutlich aus dem Verkauf von Nicstic-Aktien stamme 
(A 03 548). Zwischen der Beschwerdeführerin und ihrem Ehemann be-
stehe im Übrigen eine enge wirtschaftliche Verflechtung aufgrund der 
ausgestellten Generalvollmacht  (D 01 016) sowie des zur Verfügung 
gestellten Kontos (A 03 543 und 570).

5.3.3 Die  Behauptung  der  Beschwerdeführerin,  sie  sei  als  Effekten-
händlerin im Zusammenhang mit der Gruppe nicht selber tätig gewor-
den, vermag in Anbetracht des vorliegenden Beweismaterials nicht zu 
überzeugen. Aus den Akten geht  insbesondere hervor, dass die Be-
schwerdeführerin am 1. März 2004 mit der Herma einen Aktionärsbin-
dungsvertrag abschloss (D 01 020), dass sie von Herma mehrere Mil-
lionen Nicstic-Aktien kaufte (A 03 767 f.; B 01 885 f.), dass sie am 15. 
September 2004 mit der Hematec einen Aktionärsbindungsvertrag ab-
schloss (B 01 884), dass sie und ihr Ehemann im Jahr 2005 vom Kon-

Seite 20

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to der Elvestus aus dem Erlös des Verkaufs von Nicstic-Aktien insge-
samt 1'010'351.69 Fr. erhielten (C 01 381; A 02 325; zu einzelnen Zah-
lungseingängen vgl. A 05 611, 612, 615-617 und 622), und dass sie im 
Auftrag der Elvestus diverse Zahlungen an nahestehende Gesellschaf-
ten vorgenommen hat (A 05 613, 623, 626, 627). Angesichts des er-
drückenden  Beweismaterials  lässt  sich  aus  dem Umstand,  dass  die 
Vorinstanz nicht  bei  allen Zahlungseingängen eindeutig  den Rechts-
grund der Kaufgeschäfte nachweisen konnte,  nichts  zu Gunsten der 
Beschwerdeführerin ableiten. Dies umso weniger, als die Beschwerde-
führerin selber für die z.T. bedeutenden Zahlungen seitens der in die-
sen Verfahren interessierenden Geschäftspartner keinen Rechtsgrund 
angab,  der  ein  anderes  Beweisergebnis  nahezulegen vermöchte. Im 
Übrigen erhebt  die  Beschwerdeführerin  zu Unrecht  den Vorwurf,  die 
Vorinstanz habe nicht belegt,  dass die Nicstic die im September und 
Oktober  2004  von  der  Beschwerdeführerin  erworbenen  Aktien  an 
Elvestus verkauft  habe. Dass die Elvestus die Aktien von der Nicstic 
gekauft hat, wird im Untersuchungsbericht, der auch der Beschwerde-
führerin zur Verfügung stand (C 01 384), eingehend begründet. - Ins-
gesamt ergibt sich, dass die Ausführungen der Vorinstanz betreffend 
die  Effektenhandelstätigkeit  der  Beschwerdeführerin  nicht  zu  bean-
standen sind.

5.4 Die  Beschwerdeführerin  macht  sodann  geltend,  der  Umstand, 
dass  zwei  in  die  Untersuchung  mit  einbezogene  Gesellschaften  der 
Gruppe  zeitweise  an  ihrer  Wohnadresse  domiziliert  gewesen  seien, 
dürfe - angesichts der Vielzahl von Verfügungsadressaten – entgegen 
der Vorinstanz nicht als Indiz für  eine Gruppenzugehörigkeit  der Be-
schwerdeführerin gewertet werden.

Die  Vorinstanz  war  davon  ausgegangen,  dass  an  der  Privatadresse 
des  Ehepaars  B.X._______  /  A.X._______  während  gut  4  Monaten 
(vom 7. Juni bis zum 19. Oktober 2006) eine Zweigniederlassung der 
Nicstic betrieben worden war (A 02 337), und dass sich an der glei-
chen Adresse zeitweise ein „Representative Office“ der Elvestus (C 01 
423) und das Domizil der Quiver (D 01 034) befunden habe. 

Nach diesen nicht bestrittenen Feststellungen der Vorinstanz bestan-
den oder bestehen somit enge örtliche Verbindungen zwischen der Be-
schwerdeführerin bzw. ihrem Ehemann und drei weiteren Verfügungs-
adressaten (Nicstic, Elvestus und Quiver). Wie vorstehend ausgeführt, 
existierten  zwischen der  Beschwerdeführerin  und diversen Gruppen-

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gesellschaften enge geschäftliche Verbindungen (vgl. oben, E. 5.2 und 
5.3).  Dass  die  Vorinstanz  den  Umstand  würdigte,  dass  diese  Ge-
schäftsbeziehungen  auch  in  erheblicher  räumlicher  Nähe  ihren  Aus-
druck fanden, ist nicht zu beanstanden.

6.
Im Sinne eines Zwischenergebnisses ist festzuhalten, dass die Vorin-
stanz den Sachverhalt insofern zutreffend festgestellt hat, als sie von 
bedeutenden Beteiligungen der  Beschwerdeführerin  an diversen Un-
ternehmen der Gruppe sowie von namhaften Aktientransaktionen zwi-
schen  der  Beschwerdeführerin  und  mehreren  Verfügungsadressaten 
ausging und auch eine örtliche Nähe zwischen der Beschwerdeführe-
rin  und  einzelnen  Akteuren  der  Gruppe  als  erwiesen  erachtete. Vor 
diesem tatbeständlichen Hintergrund ist  die  materiellrechtliche Rüge 
der Beschwerdeführerin zu würdigen, die Vorinstanz sei wegen einer 
fehlenden hinreichenden Verbundenheit  zwischen ihr  (der Beschwer-
deführerin) und den anderen Verfügungsadressaten zu Unrecht von ei-
ner Gruppenzugehörigkeit ausgegangen.

6.1 Die Beschwerdeführerin macht  geltend, es bestünden keine Ver-
flechtungen zwischen ihr  und den Gruppenzugehörigen. Für  die  An-
nahme  einer  engen  wirtschaftlichen  Verflechtung  wäre  eine  Beteili-
gung von über  80% bzw. eine faktische wirtschaftliche Einflussmög-
lichkeit erforderlich, was hier nicht nachgewiesen worden sei. Es fehle 
zudem am Nachweis eines koordinierten Verhaltens zwischen der Be-
schwerdeführerin und den zur Gruppe gehörenden Verfügungsadres-
saten. Auch aus der über 20-jährigen Ehe zwischen der Beschwerde-
führerin  (A.X._______)  mit  B.X._______  könne  keine  Zugehörigkeit 
zur Gruppe abgeleitet werden. Im Übrigen sei die Beschwerdeführerin 
geschäftlich nie gemeinsam mit den anderen Gesellschaften und dar-
an berechtigten natürlichen Personen in Erscheinung getreten; es feh-
le dazu an einem Mindestmass äusserer Organisiertheit und an einer 
minimalen gemeinsamen Zwecksetzung der vermeintlichen Gruppen-
mitglieder. 

6.2 Wie  vorne  dargelegt,  gelten  mehrere  Effektenhändler  dann  als 
Gruppe, wenn zwischen ihnen enge wirtschaftliche Beziehungen be-
stehen und sie nach aussen hin nach einem gemeinsamen Plan als 
Einheit wirksam werden; dabei ist nicht erforderlich, dass alle Mitglie-
der in gleicher Weise nach aussen hin erkennbar aktiv sind (vgl. vorne, 
E.  4.2.2).  Im  vorliegenden  Fall  ergibt  sich  aus  den  überzeugenden 

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Ausführungen der Vorinstanz und den umfangreichen Akten, dass 14 
der  in  das  Verfahren  involvierten  Personen  als  Emissionshaus  i.S.v. 
Art. 3 Abs. 2 BEHV tätig waren: Sie übernahmen jeweils nicht börsen-
kotierte Aktien von einer nahestehenden Gesellschaft,  wobei die Be-
zahlung durch Verrechnung mit  bestehenden Forderungen von fragli-
cher Werthaltigkeit erfolgte. Anschliessend wurden diese Aktien wiede-
rum durch  Verrechnung  an  nahestehende  Gesellschaften veräussert 
mit dem Ziel, dass eine Gesellschaft der Gruppe die Aktien an Dritte 
verkaufe. So bot insbesondere die Elvestus auf dem Primärmarkt ge-
werbsmässig und öffentlich (im Internet) Nicstic-Aktien an, die sie zu-
vor von Gruppenzugehörigen übernommen hatte. Mit  den beteiligten 
Akteuren war die Beschwerdeführerin wie erwähnt durch bedeutende 
Beteiligungen,  namhafte  Transaktionen und teilweise  auch räumliche 
Nähe eng verflochten, so dass sie als zur als Emissionshaus tätigen 
Gruppe zugehörig bezeichnet werden muss.

Die von der Beschwerdeführerin hiergegen vorgebrachten Argumente 
vermögen nicht zu überzeugen: Nach dem Gesagten ist aufgrund der 
Erhebungen  der  Vorinstanz  davon  auszugehen,  dass  die  Aktivitäten 
der  Beschwerdeführerin  Teil  eines  koordinierten  Gruppenverhaltens 
bildeten. Dass die Beschwerdeführerin nur gruppenintern tätig war und 
nicht  gegen  aussen hin  auftrat,  vermag nichts  daran zu  ändern. Es 
mag  zwar  –  wie  die  Beschwerdeführerin  vorbringt  –  andere  Verfü-
gungsadressaten gegeben haben, deren Beitrag zum Erfolg der Grup-
pentätigkeit grösser war als jener der Beschwerdeführerin. Ausschlag-
gebend ist jedoch, dass die Beschwerdeführerin über teilweise bedeu-
tende Beteiligungen an Gesellschaften der Gruppe verfügte, und dass 
die  Aktivitäten  der  Beschwerdeführerin  ebenfalls  erforderlich  waren, 
um den Aktienverkauf an aussenstehende Anleger über die Elvestus 
abzuwickeln.  Die  Beschwerdeführerin  macht  zwar  an  sich  zu  Recht 
geltend,  der  Verkauf  eigener  Aktienanteile  stelle  keine  bewilligungs-
pflichtige  Effektenhändlertätigkeit  dar.  Im  vorliegenden  Fall  erfolgten 
die zahlreichen Verkaufsgeschäfte der Gruppenzugehörigen unterein-
ander  jedoch offensichtlich  in  der  Absicht,  Drittanlegern  im Rahmen 
von öffentlichen Angeboten auf dem Primärmarkt Effekten von zweifel-
hafter  Werthaltigkeit  und  zu  möglicherweise  überhöhten  Preisen  zu 
veräussern. Auch die Beschwerdeführerin musste den Hintergrund der 
von  ihr  und  von  ihrem  dazu  bevollmächtigten  Ehemann  getätigten 
Transaktionen kennen; nur so lassen sich die diversen Verschiebungen 
von Aktienanteilen auf wirtschaftlich sinnvolle Art  erklären. Demnach 
nahm die Beschwerdeführerin im System der Gruppe eine Rolle ein, 

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die das Erreichen der angestrebten Ziele in nicht unbedeutendem Aus-
mass begünstigte. Unter diesen Umständen kann nicht relevant sein, 
dass die Gruppe gegen aussen hin nicht als einheitliche Organisation 
auftrat.  Damit  hat  die  Vorinstanz  die  Gruppenzugehörigkeit  der  Be-
schwerdeführerin zu Recht bejaht.

6.3 Die Beschwerdeführerin macht schliesslich geltend, sie habe den 
Effektenhandel  nicht  gewerbsmässig  betrieben,  weshalb  sie  nicht 
unter das Börsengesetz falle. 

6.3.1 Die Beschwerdeführerin bringt vor, die Vorinstanz habe die Ge-
werbsmässigkeit  ihrer  Effektenhandelstätigkeit  (in  Ziff.  89  der  ange-
fochtenen Verfügung) zu Unrecht bejaht. Sie habe diese Tätigkeit bloss 
gelegentlich ausgeübt. Hauptberuflich sei  sie Hausfrau, und ihr  fakti-
scher wirtschaftlicher Einfluss auf die untersuchten Gesellschaften sei 
unwesentlich gewesen. Sie habe nur auf eigene Rechnung gehandelt 
bzw. ihr  eigenes  Vermögen  verwaltet,  ohne  den  für  eine  Unterstel-
lungspflicht erforderlichen Mindestbetrag zu erreichen. Sie habe bloss 
eigene Inhaberaktien der Nicstic veräussert, und zwar überwiegend an 
Personen, die bereits zuvor Nicstic-Aktionäre gewesen seien. Deshalb 
sei sie nicht als Effektenhändlerin i.S.v. Art. 2 Bst. d BEHG (bzw. als 
Emissionshaus i.S.v. Art. 3 Abs. 2 BEHV) zu qualifizieren, sondern als 
nicht  gewerbsmässig  tätige,  keiner  Bewilligungspflicht  unterstehende 
Eigenhändlerin.

6.3.2 Nach Art. 52 Abs. 3 der Handelsregisterverordnung vom 7. Juni 
1937  (HRegV, SR 221.411)  gilt  als  Gewerbe  eine  selbständige,  auf 
dauernden  Erwerb  gerichtete  wirtschaftliche  Tätigkeit.  Gemäss  dem 
am 1. Juli 1998 in Kraft getretenen Rundschreiben der EBK zur Erläu-
terung  zum  Begriff  „Effektenhändler“  (EBK-RS  98/2)  bedeutet  Ge-
werbsmässigkeit, dass das Effektengeschäft eine selbständige und un-
abhängige  wirtschaftliche  Tätigkeit  darstellt,  die  darauf  ausgerichtet 
ist, regelmässige Erträge zu erzielen (Rz. 12). Die Anzahl Kunden ist 
zur  Beurteilung  von  Emissionshäusern  grundsätzlich  nicht  relevant: 
Werden Effekten auf dem Primärmarkt öffentlich angeboten (was bei 
Emissionshäusern  definitionsgemäss  der  Fall  ist,  vgl.  Art.  3  Abs.  2 
BEHV), so kann ein Emissionshaus auch dann vorliegen, wenn die Ef-
fekten bei weniger als 20 Kunden platziert  werden (vgl. Art. 4 BEHV 
sowie EBK-RS 98/2, Rz. 27 f.; siehe auch MATTHIAS KUSTER, Zum Begriff 
der Öffentlichkeit  und Gewerbsmässigkeit  im Kapitalmarktrecht,  SZW 
1997 S. 10 ff., S. 12 und 14). Nicht gewerbsmässig handeln dagegen 

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natürliche und juristische Personen, die lediglich ihr eigenes Vermögen 
verwalten (Rz. 19). Aus Gründen des Funktionsschutzes kann sich in-
dessen  die  Unterstellung  von Eigenhändlern  rechtfertigen,  wenn  sie 
Effektengeschäfte in grossem Umfang (mehr als 5 Mio. Fr. Bruttoum-
satz pro Jahr) abwickeln (Rz. 23; vgl. PHILIPPE A. HUBER, a.a.O., N 39 zu 
Art. 2 lit. d BEGH). 

6.3.3 Im  vorliegenden  Fall  muss  als  erwiesen  gelten,  dass  die  Be-
schwerdeführerin  einer  gewerbsmässigen  Effektenhandelstätigkeit 
nachging und deshalb dem Börsengesetz unterstand. Angesichts der 
namhaften Beteiligungen und der Mitwirkung innerhalb der Gruppe ist 
bei gesamtheitlicher Betrachtung eine Gewerbsmässigkeit zu bejahen. 
Insbesondere kann nicht gesagt werden, der Verkauf von etlichen Mil-
lionen Aktien während einer vergleichsweise kurzen Zeit und der da-
durch  erzielte  Erlös,  der  sich  für  die  Beschwerdeführerin  und  ihren 
Ehemann in den Jahren 2004 und 2005 auf rund 1 Mio. Fr. belief (vgl. 
oben, E. 5.3.3), stelle eine blosse Vermögensverwaltung dar. 

Doch selbst wenn man zugunsten der Beschwerdeführerin annehmen 
wollte, dass ihre Effektenhandelstätigkeit nicht als gewerbsmässig ein-
zustufen wäre, vermöchte ihr dies vorliegend nicht zu helfen. Gemäss 
der vorstehend wiedergegebenen Rechtsprechung (vgl. oben, E. 4.2.2) 
unterstehen  Gruppenzugehörige  auch  dann  der  aufsichtsrechtlichen 
Bewilligungspflicht,  wenn  sie  nicht  gewerbsmässig  tätig  sind.  Dies 
muss - analog zum Bankenrecht – auch im Zusammenhang mit Art. 10 
Abs. 1 i.V.m. Art. 2 Bst. d BEHG gelten. Da die Beschwerdeführerin ei-
ner  Gruppe  angehört,  die  gewerbsmässig  Effekten  auf  dem Primär-
markt öffentlich anbietet (vgl. oben, E. 6.2), untersteht sie folglich oh-
nehin der börsengesetzlichen Bewilligungspflicht; damit erübrigen sich 
Weiterungen zur Thematik der Gewerbsmässigkeit.

6.3.4 Somit ist die Vorinstanz zu Recht davon ausgegangen, dass die 
Effektenhandelstätigkeit  der  Beschwerdeführerin  dem  Börsengesetz 
untersteht. 

6.4 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz die Grup-
penzugehörigkeit der Beschwerdeführerin zu Recht bejaht hat. Weder 
bei  der  Sachverhaltsfeststellung noch bei  der  rechtlichen Würdigung 
sind der Vorinstanz Fehler vorzuwerfen. Die Beschwerdeführerin ver-
letzte  Art.  10  Abs. 1  BEHG,  indem sie  ihre  Effektenhandelstätigkeit 
ohne die erforderliche Bewilligung ausübte.

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7.
Nachdem feststeht, dass die Beschwerdeführerin ohne die erforderli-
che Bewilligung einer Effektenhandelstätigkeit nachging, ist im Folgen-
den zu prüfen, ob die von der Vorinstanz angeordneten Massnahmen 
angemessen waren.

7.1 Die Vorinstanz führt in der angefochtenen Verfügung (Ziff. 114 f.) 
aus,  aus Gründen des Anlegerschutzes  rechtfertige sich  im Fall  der 
Beschwerdeführerin  ein  Verbot,  eine  bewilligungspflichtige  Effekten-
händlertätigkeit auszuüben, sowie ein Verbot, Werbung für solche Tä-
tigkeiten zu betreiben (unter  Androhung von Straf-  und Publikations-
massnahmen im Zuwiderhandlungsfall). Ohne dieses Verbot bestünde 
die  Gefahr,  dass  die  Beschwerdeführerin  ihre  Tätigkeiten  in  anderer 
Form und möglicherweise im Namen einer anderen Gesellschaft wei-
terführe. Die angeordneten Massnahmen seien demnach angemessen 
und stellten keine massive Einschränkung der wirtschaftlichen Bewe-
gungsfreiheit  der Beschwerdeführerin dar. Das Werbeverbot habe le-
diglich die Funktion einer Warnung, die Effektenhandelstätigkeit künftig 
zu unterlassen; erst die erneute Widerhandlung hätte die angedrohten 
Massnahmen zur Folge.

7.2 Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe nicht begründet, 
inwiefern  von der  Beschwerdeführerin  eine  Gefahr  für  die Gläubiger 
ausgehe,  die  die  angeordneten  Massnahmen  rechtfertige.  Dadurch 
habe sie ihr Ermessen überschritten bzw. Art. 35 Abs. 3 Bst. a BEHG 
verletzt. Das auferlegte Effektenhandels- und Werbeverbot bewirke ei-
nen Eingriff in ihre Wirtschaftsfreiheit, ohne dass dies durch genügen-
de öffentliche Interessen gerechtfertigt  wäre (vgl. Art. 27 und Art. 36 
BV). Die entlastenden Umstände seien von der Vorinstanz im Rahmen 
der Würdigung nicht berücksichtigt worden.

7.3 Nach Art. 35 Abs. 1 BEHG trifft die Aufsichtsbehörde die zum Voll-
zug des Börsengesetzes notwendigen Verfügungen. Im Fall von Miss-
ständen stehen der Aufsichtsbehörde diverse Massnahmen zur Verfü-
gung,  um den ordnungsgemässen Zustand wieder  herzustellen (Art. 
35 Abs. 3 und Art. 36 BEHG). Bei der Wahl des geeigneten Mittels hat 
die Vorinstanz im Rahmen der allgemeinen Verfassungs- und Verwal-
tungsgrundsätze  in  erster  Linie  den  Hauptzwecken  der  finanzmarkt-
rechtlichen Gesetzgebung – dem Schutz der Gläubiger und Anleger ei-
nerseits sowie der Lauterkeit und Stabilität des Finanzsystems ande-

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rerseits – Rechnung zu tragen (vgl. BGE 132 II 382 E. 4; BGE 131 II 
306 E. 3.1).

7.4 Die vorinstanzlich angeordneten Massnahmen sind entgegen der 
Auffassung der  Beschwerdeführerin  geeignet  und zweckproportional, 
ihre  unerlaubte  Tätigkeit  als  Effektenhändlerin,  die  sie  bis  zum Ein-
schreiten der Vorinstanz ausübte, inskünftig zu verhindern. Es ist nicht 
ersichtlich,  inwiefern das Vorgehen der  Vorinstanz unbegründet  oder 
unverhältnismässig sein sollte. Was die Beschwerdeführerin in dieser 
Hinsicht vorbringt, vermag nicht zu überzeugen, und ihre Beschwerde 
ist auch insofern als unbegründet abzuweisen. 

8.
Die Beschwerdeführerin rügt schliesslich die vorinstanzliche Regelung 
betreffend die Untersuchungskosten.

8.1 Die Vorinstanz auferlegte den 18 Verfügungsadressaten die Kos-
ten für die Untersuchungsbeauftragten in der Höhe von Fr. 372'880.- 
unter solidarischer Haftung (Dispositiv  Ziff. 27). Auch die Verfahrens-
kosten in der Höhe von Fr. 50'000.- wurden den Verfügungsadressaten 
solidarisch auferlegt (Dispositiv Ziff. 26).

8.2 Die  Beschwerdeführerin  macht  geltend,  der  angefochtene  Ent-
scheid sei bezüglich der Auferlegung der Untersuchungskosten unan-
gemessen. Die Kosten seien zu hoch bemessen, da der gemäss Art. 
12 Abs. 1 Bst. h der EBK-Gebührenverordnung vom 2. Dezember 1996 
(EBK-GebV, SR 611.014) zulässige Höchstbetrag von Fr. 30'000.- pro 
Partei um ein Vielfaches überschritten worden sei. Die Höhe der Ver-
fahrenskosten sei für die Beschwerdeführerin, die wirtschaftlich nicht 
auf Rosen gebettet sei, in keiner Weise zumutbar. Auch bezüglich der 
solidarischen  Haftung  sei  die  Kostenauferlegung  unzulässig,  da  die 
Beschwerdeführerin  im vorliegenden Zusammenhang nur eine unter-
geordnete  Rolle  gespielt  habe.  Ausserdem  hätte  die  Vorinstanz  die 
Verfahrenskosten - aufgrund von Art. 11 Abs. 1 EBK-GebV und Art. 7 
der Verordnung vom 10. September 1969 über Kosten und Entschädi-
gungen  im  Verwaltungsverfahren  (Kostenverordnung  VwV;  SR 
172.041.0) selber auf die 18 Verfügungsadressaten verteilen müssen.

8.3 Die  Bankenkommission  kann  für  ihre  Verfügungen  bis  zu 
Fr. 30'000.- pro Partei erheben, wenn sie Entscheide über die Zwangs-
unterstellung unter das Börsengesetz fällt (Art. 12 Abs. 1 Bst. h EBK-
GebV). Die Untersuchungskosten fallen im Rahmen von direkten Auf-

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sichtshandlungen an und werden somit gestützt auf Art. 13 Abs. 1 Bst. 
a EBK-GebV erhoben. Art. 11 EBK-GebV legt fest, dass sich die Erhe-
bung von Gebühren zur Deckung von Verfahrenskosten nach der Kos-
tenverordnung VwV richtet. Gemäss Art. 7 Kostenverordnung VwV tra-
gen  mehrere  Parteien  ihre  gemeinsamen  Verfahrenskosten  zu  glei-
chen  Teilen  und  haften  dafür  solidarisch,  soweit  die  Beschwerdein-
stanz in der Entscheidungsformel nichts anderes verfügt. 

8.4 Im vorliegenden  Fall  ist  nicht  einzusehen,  inwiefern  die  Auferle-
gung der Untersuchungskosten gegen die einschlägigen Verordnungs-
bestimmungen  verstossen könnten. Die  veranlagten Kosten  in  Höhe 
von  Fr. 372'880.-  wurden  durch  aufwändige  Untersuchungsverfahren 
verursacht, die die Verfügungsadressaten selber ausgelöst hatten. Die 
Kosten  stehen  im  Verhältnis  zum  getätigten  Aufwand  und  bewegen 
sich  in  einem  angemessenen  Rahmen.  Die  Verfügungsadressaten 
konnten  mittels  Wahrnehmung bzw. Verweigerung  ihrer  Mitwirkungs-
pflichten einen wesentlichen Einfluss auf den Untersuchungsaufwand 
ausüben. Es ist  nicht  ersichtlich,  inwiefern im vorliegenden Fall  eine 
Ausnahme vorliegen könnte, die es erlauben würde, von der Regel der 
solidarischen Kostenverteilung (vgl. BGE 130 II 351 E. 4.1.4) abzuwei-
chen.  Unter  diesen  Umständen  hat  die  Vorinstanz  die  Verfügungs-
adressaten zu Recht auch bezüglich Untersuchungskosten als Einheit 
betrachtet  (in  diesem  Sinn  auch  die  Urteile  des  Bundesgerichts 
2A.442/1999  vom  21.2.2000  sowie  2A.332/2006  vom  6.3.2007). Im 
Übrigen ist nicht ersichtlich und wird auch nicht näher ausgeführt, in-
wiefern  die Beschwerdeführerin  einen geringeren Untersuchungsauf-
wand verursacht haben könnte als die übrigen 17 Verfügungsadressa-
ten. Der zulässige Höchstbetrag von Fr. 30'000.- pro Partei wird – bei 
gleichmässiger Verteilung der Untersuchungskosten auf die 18 Verfü-
gungsadressaten – selbst dann nicht überschritten, wenn die Untersu-
chungskosten  (Fr. 372'880.-)  und  die  Verfahrenskosten  (Fr. 50'000.-) 
addiert werden. Somit ist die solidarische Auferlegung der Verfahren-
skosten an die Verfügungsadressaten nicht zu beanstanden.

9.
Nach  dem  Gesagten  erweist  sich  die  Beschwerde  als  unbegründet 
und ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Be-
schwerdeführerin  die  Verfahrenskosten  zu  tragen  (Art.  63  Abs.  1 
VwVG), und es steht ihr keine Parteientschädigung zu (Art. 64 Abs. 1 
VwVG sowie Art. 7 Abs. 1 des Reglements vom 21. Februar 2008 über 
die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht 

Seite 28

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[VGKE,  SR  173.320.2]).  Die  Verfahrenskosten  sind  angesichts  der 
Schwierigkeit der Streitsache und der in Frage stehenden Vermögens-
interessen auf Fr. 4'000.- festzusetzen. Sie werden mit dem am 31. Ok-
tober 2007 geleisteten Kostenvorschuss verrechnet. 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.
Die Verfahrenskosten von Fr. 4'000.- werden der Beschwerdeführerin 
auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 4'000.- verrechnet. 

3.
Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Gerichtsurkunde)

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen.

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber:

Frank Seethaler Kaspar Plüss

Seite 29

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Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift  ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die  Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind,  soweit  sie  die  Beschwerdeführerin  in  Händen  hat,  beizulegen 
(vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 9. September 2008

Seite 30