# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d4a9d84a-bee4-547f-93c2-9619439ff9dd
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-05-29
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 29.05.2024 S 2022 63
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2022-63_2024-05-29.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
Dr. iur. Diana Oswald und Ersatzrichterin lic. iur. Judith Fischer 
Gerichtsschreiber: MLaw Luca Bernasconi

U R T E I L vom 29. Mai 2024 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Christine Fleisch,                             
Lutherstrasse 36, 8004 Zürich

gegen

Suva, Schweizerische Unfallversicherungsanstalt, Rechtsabteilung,                       
Fluhmattstrasse 1, Postfach, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Unfallversicherung 
(Leistungen)

S 2022 63

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Urteil S 2022 63

A. Der 1986 geborene gelernte Mechapraktiker A.________ war seit Januar 2011 bei 
der B.________ GmbH als Metallbauer in der Montage tätig und über die Arbeitgeberin bei 
der Suva obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert (etwa: BG-act. 141, 250). 
Gemäss Unfallmeldung vom 29. Mai 2018 lief er am 28. Mai 2018 zuhause eine Treppe 
hinunter, wobei sein linkes Knie einknickte (nach zuvor erlittenem Distorsionstrauma vom 
16. April 2018, vgl. BG-act. 8). Als er sich am Geländer festhalten wollte, bemerkte er, 
dass am rechten Arm etwas gerissen sei (BG-act. 1). In der Folge wurde eine Ausrissrup-
tur der distalen Bizepssehne am Ellbogen rechts bildgebend bestätigt (BG-act. 24 S. 3). 
Die Suva übernahm die Heilungskosten und gewährte Taggelder (BG-act. 14 ff.). Im Ver-
lauf übernahm sie die Kosten für eine funktionsorientierte medizinische Abklärung (FOMA) 
im C.________ (BG-act. 111 ff.; Bericht vom 22. Oktober 2019, BG-act. 119). Die Invali-
denversicherung übernahm die Kosten für Beratung und Unterstützung beim Erhalt des 
Arbeitsplatzes (BG-act. 139). Mit Verfügung vom 18. Juni 2021 sprach die Suva dem Ver-
sicherten eine Integritätsentschädigung von Fr. 18'525.– (basierend auf einer Integrität-
seinbusse von 12,5 %) sowie eine Invalidenrente basierend auf einem IV-Grad von 11 % 
zu (BG-act. 257). Mit Einspracheentscheid vom 5. April 2022 korrigierte sie den Invali-
ditätsgrad von 11 % auf neu 12 %; im Übrigen bestätigte sie ihre Verfügung (BG-act. 292). 

B. Hiergegen führte der Versicherte Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Er verlangte 
die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und die Zusprache einer höheren Invali-
denrente (von mindestens 40 %) sowie einer höheren Integritätsentschädigung (von min-
destens 17,5 bis 20 %). Eventualiter beantragte er die Rückweisung an die Vorinstanz 
zwecks ergänzender Abklärungen (act. 1 S. 2, 10).  

C. Die Suva schloss auf Abweisung der Beschwerde (act. 4). 

D. Mit Replik vom 19. Oktober 2022 nahm der Beschwerdeführer abschliessend Stel-
lung (act. 7); die Suva verzichtete auf Weiterungen (act. 9). 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozia-
lversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) kann gegen Einspracheentscheide Beschwerde 

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Urteil S 2022 63

erhoben werden. Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage (Art. 60 ATSG). Örtlich zuständig 
ist das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur Zeit 
der Beschwerdeerhebung Wohnsitz hat (Art. 58 Abs. 1 ATSG; hier: Kanton Zug, bei 
Wohnsitz des Beschwerdeführers in D.________). Im Kanton Zug beurteilt gemäss Art. 57 
ATSG i.V.m. § 77 Abs. 1 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen 
(Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 162.1) sowie § 4 Abs. 1 lit. b der kantonalen 
Vollziehungsverordnung zum Bundesgesetz über die Unfallversicherung (BGS 842.5) das 
Verwaltungsgericht als einzige kantonale Instanz Beschwerden auf dem Gebiet der eid-
genössischen Sozialversicherung, für die das Bundesrecht eine kantonale Rechtsmittel-
instanz vorsieht. Der angefochtene Entscheid datiert vom 5. April 2022 und ging dem Be-
schwerdeführer frühestens am 6. April 2022 zu. Die am 23. Mai 2022 der schweizerischen 
Post übergebene Beschwerde wurde – unter Berücksichtigung des Fristenstillstands vom 
siebten Tag vor Ostern (Sonntag, 17. April 2022) bis und mit dem siebten Tag nach Ostern 
(Art. 38 Abs. 4 lit. a i.V.m. Art. 60 Abs. 2 ATSG) sowie des Wochenendes vom 21. und 22. 
Mai 2022 (Art. 38 Abs. 3 ATSG) – rechtzeitig eingereicht. Sie entspricht den formellen An-
forderungen. Der Beschwerdeführer ist direkt betroffen und damit zur Beschwerde legiti-
miert, die demnach zu prüfen ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem Zirkulationsweg gemäss 
§ 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; BGS 162.11).

2.
2.1 Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung besteht gemäss Art. 18 
Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20), wenn der 
Versicherte infolge eines Unfalls zu mindestens 10 % invalid ist. Invalidität ist die voraus-
sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit 
(Art. 8 ATSG). Erwerbsunfähigkeit ist definiert als ganzer oder teilweiser Verlust der Er-
werbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt, nach 
Durchführung zumutbarer Behandlung und Eingliederung (Art. 7 ATSG). Für die Bestim-
mung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person 
nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und all-
fälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie 
erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG). 

2.1.1 Zur Ermittlung des Valideneinkommens ist entscheidend, was die versicherte Per-
son im massgebenden Zeitpunkt aufgrund ihrer beruflichen Fähigkeiten und persönlichen 
Umstände nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit verdient hätte 

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Urteil S 2022 63

(BGE 145 V 141 E. 5.2.1). In der Regel ist am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung 
und der realen Einkommensentwicklung angepassten, Lohn anzuknüpfen, da es empiri-
scher Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortge-
setzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt 
sein (BGE 144 I 103 E. 5.3). Erst wenn sich das Valideneinkommen aufgrund der tatsäch-
lichen Verhältnisse nicht hinreichend genau beziffern lässt, darf auf statistische Werte wie 
die vom Bundesamt für Statistik (BFS) herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) 
zurückgegriffen werden, soweit dabei die für die Entlöhnung im Einzelfall relevanten per-
sönlichen und beruflichen Faktoren mitberücksichtigt werden (BGer 8C_523/2022 vom 
23. Februar 2023 E. 7.1 mit Hinweisen). 

2.1.2 Für die Festlegung des Invalideneinkommens ist primär von der beruflich-
erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt 
sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der – kumulativ – besonders 
stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleiben-
de Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Ein-
kommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätz-
lich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches Erwerbseinkom-
men gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsscha-
dens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenom-
men hat, kann auf die Tabellenlöhne der LSE abgestellt werden (BGE 148 V 174 E. 6.2; 
143 V 295 E. 2.2; 135 V 297 E. 5.2).   

2.2 Anspruch auf eine Integritätsentschädigung besteht, wenn ein Versicherter durch 
Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 
Integrität erleidet (Art. 24 Abs. 1 UVG). Gemäss Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat 
die Bemessung der Entschädigung, was für einige schwere Schädigungen in Anhang 3 
der Verordnung über die Unfallversicherung (UVV; SR 832.202) geschehen ist. Für weite-
re Schädigungen wird rechtsprechungsgemäss abgestellt auf die von der Suva erarbeite-
ten Feinraster in tabellarischer Form, da dank diesen Richtwerten die Gleichbehandlung 
der Versicherten gewährleistet werden kann (BGE 124 V 29 E. 1c; vgl. zuletzt etwa auch 
BGer 8C_384/2023 vom 4. April 2024 E. 2.2).

3.  Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer Ende Mai 2018 einen Unfall erlitt 
(vgl. zum Unfallbegriff Art. 4 ATSG). Auch der natürliche und adäquate Kausalzusammen-
hang zwischen dem Unfallgeschehen und dem eingetretenen Schaden (etwa: BGE 142 V 

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Urteil S 2022 63

435 E. 1) ist weder strittig noch gibt er Anlass zu Bemerkungen. Unbestritten ist sodann 
der medizinische Fallabschluss mit Einstellung der Heilkosten- und Taggeldleistungen per 
30. April 2021 (vgl. Schreiben der Suva vom 25. März 2021, BG-act. 241); auch die medi-
zinischen Feststellungen des Kreisarztes werden nicht kritisiert und erscheinen nachvoll-
ziehbar (zum Beweiswert medizinischer Berichte vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 
E. 3a mit Hinweis). Der vorliegende Rechtsstreit dreht sich einerseits um die Frage der 
Höhe der Integritätsentschädigung, anderseits um die Frage der Rentenhöhe bzw. konkret 
des diesem zugrunde gelegten Einkommensvergleichs.

3.1 Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid in medizinischer Sicht im Wesentlichen auf 
einen Bericht des C.________ vom 22. Oktober 2019 über deren funktionsorientierte 
medizinische Abklärung (BG-act. 119) sowie Beurteilungen ihres Kreisarztes Dr. med. 
E.________, Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates, vom 9. Juli 2020, 6. Oktober 2020 und vom 18. März 2021 
(BG-act. 173, 188, 232). Spezifisch zur Beurteilung des Integritätsschadens nahm der 
Kreisarzt am 23. März 2021 Stellung. Dabei hielt er als Befund fest: "Reizlose 
Weichteilverhältnisse des rechten Ellenbogengelenkes, eine primär verheilte Narbe des 
rechten Ellenbogengelenkes, eine Druckschmerzhaftigkeit über dem radialen Kondylus 
des Oberarms, eine Minderung der Hautsensibilität entlang der Narbe und an der volaren 
Seite des Unterarme (sic) bis zum distalen Drittel des Unterarmes reichend, eine 
endgradig eingeschränkte Beweglichkeit des rechten Ellenbogengelenkes, eine Minderung 
der groben Kraft des rechten Ellenbogengelenkes und der rechten Hand sowie bildgebend 
nachgewiesene Veränderungen seitens des rechten Ellenbogengelenkes" (BG-act. 233). 

3.2 Beim Einkommensvergleich stellte die Vorinstanz einen versicherten Verdienst 
von Fr. 72'000.– fest (bisher abgerechnetes Einkommen), legte ihrem 
Einkommensvergleich indes zu Gunsten des Versicherten ein höheres Valideneinkommen 
von Fr. 81'120.– zugrunde, entsprechend dem Verdienst eines Vorarbeiters gemäss 
Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe (vgl. BG-act. 254 f.). Als 
Invalideneinkommen setzte sie Fr. 71'729.– ein, basierend auf einer uneingeschränkten 
Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit (vgl. zum Tätigkeitsprofil E. 4a des 
vorinstanzlichen Entscheids, unter Verweis auf den Kreisarzt: kein Arbeiten in der Höhe 
auf Dächern, Leitern, Gerüsten, etc.; kein Arbeiten mit permanenten 
Rotationsbewegungen des rechten Ellenbogengelenks, kein Arbeiten unter Einfluss von 
Stössen und Vibrationen, die sich negativ auf das rechte Ellenbogengelenk auswirken 
würden sowie kein Heben und Tragen von Gegenstanden in der rechten Hand, die 

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schwerer als 15 kg sind, BG-act. 292 S. 5). Der Wert entspricht dem Lohn gemäss damals 
aktuellster Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik, LSE 2018, Total Tabelle 
TA1, Kompetenzniveau 2, Männer. Die Suva passte diesen auf die betriebsübliche 
Arbeitszeit sowie die eingetretene Teuerung an, was ein jährliches Einkommen von Fr. 
71'729.– ergab (BG-act. 292 S. 6, 8). Es resultierte eine Erwerbseinbusse von 12 %.  

4. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er in einer leidensangepassten 
Tätigkeit über eine volle Arbeits- und Erwerbsfähigkeit verfügt (act. 1 Ziff. 9 ff.). Hingegen 
ist er der Auffassung, die Suva habe sowohl seine Integritätsentschädigung als auch die 
ihm zugesprochene Invalidenrente der Unfallversicherung falsch festgesetzt (act. 1 Ziff. 13 
f.). 

4.1
4.1.1 Bezug nehmend auf den Einkommensvergleich macht er geltend, die Suva habe 
beim Valideneinkommen nicht berücksichtigt, was er im Zeitpunkt der vorinstanzlichen 
Beurteilung hätte verdienen können aufgrund des guten Geschäftsgangs (act. 1 Ziff. 22). 
Er verlangt, es sei auf das Einkommen seines Bruders F.________ abzustellen, bei dem 
sich eine erhebliche Entwicklung nach oben ergeben habe, die ohne Unfall auch ihm 
überwiegend wahrscheinlich zuteil geworden wäre (act. 1 Ziff. 27). In diesem 
Zusammenhang verweist er darauf, dass seit 2011 gemäss IK-Auszug sein AHV-
pflichtiger Lohn kontinuierlich angestiegen sei, welche Entwicklung sich überwiegend 
wahrscheinlich fortgesetzt hätte (act. 1 Ziff. 28). Entsprechend der Lohnentwicklung seines 
Bruders sei auch ihm ein Valideneinkommen von mindestens Fr. 107'040.– bzw. aufgrund 
der positiven Geschäftsentwicklung von mindestens Fr. 120'000.– anzurechnen (act. 1 
Ziff. 35).  

4.1.2 Beim Invalideneinkommen verlangt der Beschwerdeführer, es sei von einem 
solchen von Fr. 64'080.– auszugehen, entsprechend dem von der Arbeitslosenkasse 
angenommenen versicherten Verdienst von Fr. 5'340.– pro Monat (act. 1 Ziff. 36). 

4.2 Schliesslich ist er der Auffassung, seine gesundheitlichen Beeinträchtigungen am 
rechten Ellenbogengelenk seien "erheblicher" als von der Suva entschädigt, weshalb ihm 
eine Integritätsentschädigung von mindestens 17,5 bis 20 % zustehe (act. 1 Ziff. 23, 42). 

5.

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5.1 Bezüglich der Integritätsentschädigung stellte die Suva auf die Einordnung ihres 
Kreisarztes ab (vgl. oben E. 3.1), der sich seinerseits auf die Suva-Tabellen 1.2 und 5.2 
bezog (abrufbar unter https://www.suva.ch/de-ch/download). Inwiefern sich angesichts der 
grundsätzlich nicht bestrittenen medizinischen Feststellungen sowie der erwähnten 
Tabellen eine höhere Entschädigung von zwischen 17,5 bis 20 % rechtfertigen sollte, ist 
nicht ersichtlich und wird beschwerdeweise mit keinem Wort aufgezeigt. Insbesondere 
liegen auch keine abweichenden medizinischen Berichte vor, die Anlass gäben zu 
weiteren Abklärungen oder Rückfragen. Die von der Suva zugesprochene 
Integritätsentschädigung von 12,5 % ist demnach nicht zu beanstanden. 

5.2
5.2.1 Soweit der Beschwerdeführer beim Einkommensvergleich als Valideneinkommen 
einen Lohn von Fr. 107'040.– oder gar Fr. 120'000.– berücksichtigt sehen will, verfängt 
seine Argumentation nicht. Wie bereits die Suva feststellte, ist aktenkundig, dass der 
Beschwerdeführer und sein Bruder in der von ihnen beherrschten B.________ GmbH bis 
2018 Löhne von Fr. 6'200.– bezogen. Erst ab Januar 2020 kam es zur Erhöhung des 
Lohns von F.________, Bruder des Beschwerdeführers, also ab einem Zeitpunkt, in dem 
A.________ Taggelder der Unfallversicherung bezog und mithin nicht durch den Betrieb 
entlöhnt werden musste (vgl. E. 6b des vorinstanzlichen Entscheids, BG-act. 292 S. 7). 
Die Behauptung eines erfolgreich aufgebauten, florierenden Geschäftsbetriebs als Grund 
für die stattliche Lohnentwicklung des Bruders des Beschwerdeführers nach seinem 
unfallbedingten Ausscheiden aus dem Betrieb (act. 1 Ziff. 33) wird denn auch relativiert 
durch die Tatsache der Konkurseröffnung mit Entscheid des Einzelrichters am 
Kantonsgericht vom .________ 2022 sowie die Einstellung des Konkursverfahrens 
mangels Aktiven durch einzelrichterlichen Entscheid vom .________ 2023 (www.zefix.ch).

Es kommt hinzu, dass ohnehin fraglich erscheint, ob sich aus der Entlöhnung des Bruders 
des Beschwerdeführers für dessen Valideneinkommen etwas ableiten lässt: Zwar ist 
aktenkundig, dass F.________ und A.________ sich die Einkünfte aus ihrem Betrieb – im 
wahrsten Sinne des Wortes – während ihrer gemeinsamen Tätigkeit brüderlich teilten. 
Hingegen überzeugt nicht (und ist mithin nicht als überwiegend wahrscheinlich zugrunde 
zu legen), wenn der Beschwerdeführer erst im Rechtsmittelverfahren behauptet, die 
Brüder hätten im Unternehmen dieselben Funktionen ausgeübt (act. 1 Ziff. 27, 30; act. 7 
Ziff. 6; vgl. ausserdem Einsprache, BG-act. 286 S. 4). Dies, nachdem der Versicherte 
selbst zuvor ausgeführt hatte, er setze primär auf der Baustelle die körperlich schweren 
Arbeiten um, während sein Bruder sich um die Planung und Organisation der Arbeiten 

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kümmere (BG-act. 141 S. 3). Letzteres leuchtet tatsächlich auch mit Blick auf die 
unterschiedliche Ausbildung der Brüder ein: F.________ ist offenbar gelernter 
Metallbauer, Prüfungsexperte für die Lehrabschlussprüfungen der Metallbauer und in 
diesem Bereich auch Lehrlingsausbildner (vgl. BG-act. 239 S. 18), mithin ausgewiesener 
Experte im Tätigkeitsbereich der B.________ GmbH (zwischenzeitlich in Liquidation). 
Demgegenüber hat der Beschwerdeführer eine Lehre als Mechapraktiker absolviert und 
später u.a. in einer Fabrik in der Montage sowie als Polymechaniker gearbeitet (BG-act. 
199 S. 3). Mit Blick darauf ist nicht nachvollziehbar, wenn der Beschwerdeführer nun 
geltend macht, sein Bruder und er hätten in derselben Firma dieselbe Tätigkeit ausgeübt, 
weshalb die Lohnentwicklung seines Bruders als "Echtzeit-Lohnentwicklung" auf ihn zu 
übertragen sei (act. 1 Ziff. 27, 30 f.; act. 7 Ziff. 6). Inwiefern die Vorinstanz bei dieser 
klaren Aktenlage weitere Abklärungen hätte vornehmen müssen, erschliesst sich nicht, 
mithin der Suva keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) 
vorzuwerfen ist (act. 1 Ziff. 29, 35). 

5.2.2 Unzutreffend ist die Behauptung eines stetigen Anstiegs des Einkommens des 
Beschwerdeführers seit dem Jahr 2011 (oben E. 4.1.1). Gemäss IK-Auszug (BG-act. 245) 
betrugen die Einkommen des Beschwerdeführers Fr. 50'179.– im Jahr 2012, Fr. 63'897.– 
im Jahr 2013, Fr. 61'800.– im Jahr 2014, Fr. 67'000.– im Jahr 2015, Fr. 74'980.– im Jahr 
2016 sowie Fr. 68'702.– im Jahr 2017. Von einer kontinuierlichen Steigerung kann keine 
Rede sein. Die Aktenlage erlaubt im Gegenteil Zweifel daran, ob die Suva zu Recht davon 
ausging, der Beschwerdeführer hätte sich ähnlich einem Vorarbeiter weiterentwickelt und 
im Entscheidzeitpunkt anstatt des bisherigen Einkommens einen entsprechend höheren 
Lohn gemäss Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe verdient. Die Annahme 
erscheint aber immerhin nicht stossend, so dass es dabei sein Bewenden haben kann. 

5.3 Schliesslich dringt der Versicherte auch mit seiner Argumentation zum 
Invalideneinkommen nicht durch. Anerkanntermassen beträgt seine Arbeits- und 
Erwerbsfähigkeit 100 % in einer leidensangepassten Tätigkeit. Entsprechend ist in der 
Unfallversicherung das Invalideneinkommen festzulegen (vgl. oben E. 2.1.2). Die Auswahl 
der massgeblichen Tabellenwerte durch die Suva gibt zu keinen Bemerkungen Anlass und 
wird denn auch vom Beschwerdeführer zu Recht nicht beanstandet. Weshalb die 
Arbeitslosenkasse vorliegend bei der Berechnung des versicherten Verdienstes lediglich 
von einer Arbeits- und Vermittlungsfähigkeit von 89 % ausging (vgl. BF-act. 2) – obschon 
die Berentung durch die Unfallversicherung nicht einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, 
sondern lediglich einer solchen in der Zumutbarkeit der bisherigen, körperlich sehr 

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schweren Tätigkeit, entsprang – lässt sich in der Tat prima vista nicht nachvollziehen, liegt 
aber auch ausserhalb des vorliegend zu beurteilenden Streitgegenstands, der sich auf die 
Ansprüche gegenüber der Suva als Unfallversicherung beschränkt. Eine allenfalls 
unzutreffende Berechnung der Arbeitslosenkasse (nota bene ist unbekannt, ob die 
Arbeitslosenkasse ihre Verfügung auf Einsprache hin angepasst hat, vgl. act. 1 Ziff. 37) 
vermag jedenfalls nicht zu rechtfertigen, dass in der Unfallversicherung – entgegen der 
unbestrittenen Faktenlage – eine Arbeitsfähigkeit von bloss 89 % statt der real gegebenen 
100 % zugrunde gelegt wird. 

5.4 Nach dem Gesagten ist die Beschwerde als unbegründet abzuweisen.

6. Bei sozialversicherungsrechtlichen Streitigkeiten über Leistungen ist das Verfah-
ren kostenpflichtig, wenn dies im jeweiligen Einzelgesetz vorgesehen ist (Art. 61 lit. fbis 
ATSG). Eine solche Kostenpflicht ist im Bereich der Unfallversicherung nicht vorgesehen, 
so dass das Verfahren für die Parteien kostenlos ist. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG ist weder 
dem vollständig unterliegenden Beschwerdeführer noch der obsiegenden Sozialversiche-
rungsträgerin eine Parteientschädigung zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
__________________________________

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (im Doppel), an die 
Beschwerdegegnerin sowie an das Bundesamt für Gesundheit, Bern.

Zug, 29. Mai 2024

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

versandt am