# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 71fdc8cc-f2b2-5ee2-91a6-f5eadb3a2aa4
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-09-06
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 06.09.2018 IV 2016/177
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2016-177_2018-09-06.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2016/177

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 25.09.2019

Entscheiddatum: 06.09.2018

Entscheid Versicherungsgericht, 06.09.2018
Art. 28 Abs. 2 IVG. Rentenanspruch. Würdigung Gerichtsgutachten. 
Einkommensvergleich. Tabellenlohnabzug max. 10%. Herabsetzung auf eine 
halbe Rente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen 
vom 6. September 2018, IV 2016/177). Aufgehoben durch Urteil des 
Bundesgerichts 8C_776/2018.

Besetzung

Versicherungsrichterinnen Marie-Theres Rüegg Haltinner (Vorsitz),

Marie Löhrer und Michaela Machleidt Lehmann; Gerichtsschreiber Daniel Furrer

Geschäftsnr.  

IV 2016/177

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Fidel Cavelti, Cavelti & Wernli Rechtsanwälte, 

Kasernenstrasse 1, 9100 Herisau,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 2/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand 

Rentenrevision (Einstellung)

Sachverhalt

A. 

A.a  A.___ meldete sich am 20. Oktober 2007 wegen einer chronisch depressiven 

Entwicklung zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung bei der IV-Stelle des 

Kantons St. Gallen an (IV-act. 1).

A.b  Der Versicherte wurde vom 21. bis 24. April 2008 durch die Psychiatrie-Dienste 

B.___ in der Psychiatrischen Klinik C.___ stationär untersucht. Im Gutachten vom 30. 

Dezember 2008 diagnostizierten die Ärzte eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit 

ängstlichen und anankastischen Anteilen sowie eine rezidivierende depressive Störung, 

gegenwärtig leichte depressive Episode. Kurzzeitig sei der Versicherte durchaus in der 

Lage, eine durchschnittliche bis überdurchschnittliche Leistung an den Tag zu legen. 

Langfristig könne er diese aber aufgrund der Persönlichkeitsstörung nicht 

aufrechterhalten. Die Gutachter gingen von einer Arbeitsfähigkeit von 70% in einer 

adaptierten Tätigkeit aus, sofern nicht zusätzlich eine mittelgradige oder schwere 

depressive Episode vorliege. Es müsse sich dabei um eine vorwiegend selbstständige 

Tätigkeit handeln, bei welcher der Versicherte ohne im Vordergrund stehender 

Teamarbeit im Sinne einer gut strukturierten Auftragsarbeit für sich arbeiten könne (IV-

act. 59).

A.c  Im psychiatrischen Verlaufsgutachten vom 31. März 2011 hielten die Ärzte der 

Psychiatrie-Dienste B.___ als Diagnose eine kombinierten Persönlichkeitsstörung mit 

ängstlichen, anankastischen und emotional instabilen Anteilen sowie eine rezidivierend 

depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom 

fest. Die Kompensationsmöglichkeiten des Versicherten hätten seit 2008 weiter 

abgenommen und die Belastbarkeit habe sich noch weiter reduziert. Damit verbunden 

sei auch eine erhöhte Tendenz für depressive Einbrüche bei Belastung. Derzeit sei 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 3/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

lediglich eine Arbeitsfähigkeit in einem geschützten Rahmen im Umfang von zirka 40% 

zumutbar. Es sei sehr wahrscheinlich nicht realistisch, den Versicherten in der freien 

Wirtschaft wieder einzugliedern (IV-act. 104).

A.d  Mit Verfügung vom 7. Oktober 2011 sprach die IV-Stelle dem Versicherten bei 

einem ermittelten Invaliditätsgrad von 93% eine ganze Rente ab dem 1. Januar 2008 zu 

(IV-act. 119 und 121).

A.e  Aufgrund von anonymen Hinweisen Dritter, dem Versicherten gehe es nicht so 

schlecht wie er angebe – er bastle immer wieder stundenlang an verschiedenen Autos 

rum – leitete die IV-Stelle eine Rentenüberprüfung ein (vgl. Notiz vom 28. März 2012; 

IV-act. 122).

A.f  Im Verlaufsbericht vom 27. Juli 2012 hielt der behandelnde Psychiater Dr. med. 

D.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, fest, dass seit der letzten 

Berichterstattung der psychische Gesundheitszustand des Versicherten überwiegend 

schlecht gewesen sei. Durch anhaltende psychosoziale Belastungen sei er oft an die 

Grenze der psychischen Dekompensation geraten. In letzter Zeit wirke er zunehmend 

erschöpft bis apathisch und psychomotorisch verlangsamt. Der Versicherte bringe bei 

seinen alltäglichen Tätigkeiten maximal mögliche Arbeitsphasen von eineinhalb bis 

zwei Stunden fertig. Danach seien zum Teil mehrstündige Erholungspausen notwendig. 

Es liege keine Verbesserung der Arbeits-/Einsatzmöglichkeiten vor (IV-act. 129).

A.g  In der Folge stellte die IV-Stelle verschiedene Abklärungen zu den angeblichen 

Tätigkeiten des Versicherten im Rahmen von Autoreparaturen und Autohandel an (vgl. 

IV-act. 137 ff., insb. IV-act. 164). Zudem wurden auch zahlreiche Akten der 

Staatsanwaltschaft beigezogen (vgl. IV-act. 171 ff.). In diesem Zusammenhang wurde 

der Versicherte im späteren Verlauf des Verfahrens auch mehrfach an so genannten 

Standortgesprächen in der IV-Stelle befragt (Gespräche vom 18. März 2014, IV-act. 

195; vom 2. April 2014, IV-act. 197; und vom 3. Juni 2014, IV-act. 204).

A.h  Vom 13. Februar 2013 bis 16. Juli 2013 war der Versicherte aufgrund einer 

psychischen Dekompensation bei psychosozialer Belastungssituation stationär im 

Psychiatrischen Zentrum E.___ hospitalisiert. Im Bericht vom 22. April 2013 wurde von 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 4/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

den Ärzten eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig schwere Episode ohne 

psychotische Symptome, Zwangsgedanken und -handlungen gemischt, eine 

ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung und eine einfache Aktivitäts- und 

Aufmerksamkeitsstörung diagnostiziert. Da der Versicherte beim Austritt durch die 

sozialen, beziehungsmässigen und wirtschaftlichen Folgen der bereits erfolgten 

Trennung und der auf ihn zukommenden Scheidung massiv verunsichert sei und auf 

Grund der ebenfalls vorliegenden Zwangsstörung immer wieder in heftigste 

Ruminationszustände gerate, sei keine Arbeitsfähigkeit gegeben. Sollte sich die 

gesamte Hintergrundsituation neu gestalten, könne dies Anlass sein, um die 

Arbeitsfähigkeit neu zu prüfen (IV-act. 148 und 161).

A.i Im Verlaufsbericht vom 24. Februar 2015 hielt Dr. D.___ einen stationären 

Gesundheitszustand fest. Der Versicherte leide unter anhaltenden schweren 

depressiven Verstimmungen, Pessimismus, Interesse- und Freudlosigkeit, Schuld- und 

Wertlosigkeitsgefühlen, Ängsten, innerer Unruhe und Grübelzwang. Daneben klage er 

über Schlafstörungen, Denk- und Konzentrationsprobleme sowie schnelle 

Ermüdbarkeit schon nach einer bis eineinhalb Stunden Tätigkeit (IV-act. 223).

A.j Am 28. Mai sowie am 7. und 8. Juli 2015 wurde der Versicherte im F.___ sowie in 

der Klinik G.___ AG rheumatologisch, psychiatrisch und neuropsychologisch 

untersucht. Der rheumatologische Gutachter Dr. med. H.___, Facharzt Rheumatologie 

und Innere Medizin FMH, kam im Gutachten vom 29. August 2015 zum Schluss, dass 

eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus rheumatologischer Sicht aufgrund der 

rezidivierenden Rückenbeschwerden bei gleichzeitig sehr geringen, im Verlauf 

weitgehend konstanten degenerativen Veränderungen der LWS hinsichtlich schwerer 

und sehr schwerer körperlicher Tätigkeiten bestehe. Eine adaptierte Tätigkeit sei dem 

Versicherten in einem vollen zeitlichen Pensum ohne zusätzliche 

Leistungseinschränkungen zumutbar (IV-act. 245). Der psychiatrische Gutachter Dr. 

med. I.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, stellte im 

psychiatrischen Gutachten vom 31. August 2015 keine Diagnose mit Auswirkung auf 

die Arbeitsfähigkeit. Es bestehe allenfalls eine leichte Depressivität. In der 

Vergangenheit seien hingegen gravierendere psychopathologische Auffälligkeiten 

beschrieben worden. Es lasse sich gegenwärtig ausser einer leichten Erschöpfbarkeit 

und leichten Depressivität, vielleicht auch im Zusammenhang mit jahrelanger 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 5/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Arbeitsabstinenz, keine bedeutsame Funktionseinschränkung seitens des 

psychiatrischen Fachgebietes feststellen. Die Arbeitsfähigkeit in der angestammten 

sowie in adaptierten Tätigkeiten betrage 100% (IV-act. 246). Der neuropsychologische 

Gutachter Dr. phil. J.___, Fachpsychologe für Neuropsychologie FSP, hielt im 

neuropsychologischen Teilgutachten vom 14. Juli 2015 eine nicht-authentische 

neuropsychologische Störung im Rahmen einer wahrscheinlichen (bewusstseinsnahen) 

Aggravation von kognitiven Defiziten und weiteren Beschwerden fest. Aufgrund der 

wahrscheinlichen Aggravation könnten keine zuverlässigen Aussagen über die 

Funktionalität des Versicherten in seinem privaten Alltag oder bezüglich seiner 

Arbeitsfähigkeit abgeleitet werden (IV-act. 247). Diese Schlussfolgerungen wurden von 

den Experten in der Konsensbeurteilung vom 6. Oktober 2015 bestätigt (IV-act. 244). 

RAD-Ärztin Dr. med. K.___ fand in der Stellungnahme vom 28. Oktober 2015 das 

Gutachten umfassend und überzeugend (IV-act. 248).

A.k  Mit Vorbescheid vom 17. Februar 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die 

Aufhebung der Rente in Aussicht. Es sei auf das Gutachten des F.___ abzustellen, 

womit von einer Verbesserung des Gesundheitszustands spätestens ab Oktober 2015 

auszugehen sei. Dem Versicherten sei es ab diesem Zeitpunkt zumutbar, in einer 

angepassten Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Der 

Versicherte betreibe einen Autohandel, welcher klar Erwerbscharakter habe, deshalb 

sei davon auszugehen, dass er sich selbst eingegliedert habe (IV-act. 253).

A.l Mit Einwand vom 4. April 2016 beantragte der Versicherte, es sei von der 

Aufhebung der IV-Rente abzusehen. Der Gutachter sei bei der Neubeurteilung ganz 

offensichtlich von der Annahme ausgegangen, der Versicherte habe über einige Zeit 

schwere und auch länger anhaltende Arbeiten ohne erkennbare Beeinträchtigungen 

ausgeführt. Dies habe jedoch nicht nachgewiesen werden können. Eine gewisse 

Tätigkeit in einem Hobby müsse dem Versicherten jedoch zugestanden werden. Von 

seinem Hobby, dem Sammeln von Fahrzeugen, könnten in keiner Weise Rückschlüsse 

auf seine Arbeitsfähigkeit gezogen werden. Der Einschätzung des Gutachters würde 

die Einschätzung des langjährig behandelnden Psychiaters diametral entgegenstehen. 

Gemäss Dr. D.___ könne von einer Ausheilung nicht die Rede sein, es handle sich 

weiterhin um ein ausgeprägtes chronisches komplexes psychiatrisches Krankheitsbild 

und es liege keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit vor (IV-act. 258).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 6/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

A.m Mit Verfügung vom 25. April 2016 wurde die Rente auf den 1. Juni 2016 

aufgehoben und einer Beschwerde gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung 

entzogen. Die psychiatrische Beurteilung stütze sich auf die Untersuchung und sei gut 

nachvollziehbar. Der Gutachter habe dem Versicherten die schweren Arbeiten 

vorgehalten und dieser habe sich dazu äussern können (IV-act. 259).

B. 

B.a  Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliegend zu beurteilende Beschwerde 

vom 27. Mai 2016. Der Beschwerdeführer beantragt unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge die Aufhebung der Verfügung vom 25. April 2016. Ihm sei 

weiterhin eine ganze IV-Rente zuzusprechen. Die mit der angefochtenen Verfügung 

entzogene aufschiebende Wirkung der Beschwerde sei unverzüglich wieder 

herzustellen. An der medizinischen Diagnose des Gutachtens vom 31. März 2011 habe 

sich nichts geändert. Der Beschwerdeführer sammle bereits seit den 80er Jahren 

Autos. Dabei handle es sich jedoch um ein Hobby. Es habe nicht nachgewiesen 

werden können, dass er mehr als ein bis zwei Stunden an einem Fahrzeug gearbeitet 

habe, Fahrzeuge zu Erwerbszwecken wieder verkauft habe, Reparaturen oder andere 

Dienstleistungen zu Erwerbszwecken angeboten habe oder mit seiner Sammlerei eine 

Gewinnabsicht verfolge. Das Gutachten des F.___ genüge nicht den Erfordernissen 

eines Gutachtens insbesondere nach Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit. Die 

Befunde seien weder genügend begründet noch genügend nachvollziehbar (act. G 1).

B.b  Mit Beschwerdeantwort vom 12. August 2016 beantragt die Beschwerdegegnerin 

die Abweisung der Beschwerde. Die Darstellung des Beschwerdeführers bezüglich des 

Autohandels sei hochgradig unglaubwürdig. Bei der Begutachtung hätte die 

Aggravation von kognitiven Defiziten und weiteren Beschwerden festgestellt werden 

können, was vom behandelnden Psychiater unberücksichtigt bleibe. Auf das 

Gutachten des F.___ könne abgestellt werden (act. G 4).

B.c  Mit Replik vom 12. September 2016 hält der Beschwerdeführer vollumfänglich an 

seiner Beschwerde fest (act. G 6)

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 7/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

B.d  Mit Zwischenentscheid vom 22. September 2016 wies das Versicherungsgericht 

des Kantons St. Gallen das Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung 

der Beschwerde ab (act. G 8).

B.e  Mit Duplik vom 30. September 2016 hält auch die Beschwerdegegnerin an ihrer 

Beschwerdeantwort fest (act. G 9).

C.

C.a Mit Schreiben vom 31. März 2017 informierte das Versicherungsgericht die 

Parteien, dass die Einholung eines psychiatrischen Gutachtens (einschliesslich 

neuropsychologischer Abklärung) bei der asim Begutachtung, Universitätsspital Basel 

(psychiatrische Begutachtung durch Prof. Dr. med. L.___, Leitender Arzt, Facharzt für 

Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Facharzt für Neurologie FMH; 

neuropsychologische Abklärung durch Prof. Dr. rer. nat. med. habil. Dipl.-Psych. M.___) 

vorgesehen sei, und gewährte ihnen das rechtliche Gehör (act. G 11). Der 

Beschwerdeführer teilte mit Schreiben vom 5. Mai 2017 mit, dass er mit der 

vorgesehenen Begutachtung einverstanden sei und auf Ergänzungsfragen verzichte 

(act. G 12). Mit Schreiben vom 5. Mai 2017 unterbreitete die Beschwerdegegnerin 

einige Zusatzfragen und wies darauf hin, dass die Gutachter nicht nur die rein 

medizinischen sondern auch die vielen fremdanamnestischen Informationen zu 

berücksichtigen hätten. Da Prof. L.___ „atypische fremdanamnestische Quellen“ in der 

Vergangenheit nicht oder ungenügend berücksichtigt habe, werde dieser als Gutachter 

abgelehnt (act. G 13). Mit Schreiben vom 18. Mai 2017 teilte die Verfahrensleitung den 

Parteien mit, dass keine Einwände gegen die Zusatzfragen der Beschwerdegegnerin 

bestehen und diese übernommen würden. Die Einwände gegen den Gutachter Prof. 

L.___ würden hingegen nicht überzeugen, da weder Ausstandsgründe noch Mängel 

betreffend die fachliche Qualifikation geltend gemacht worden seien, weshalb am 

Gutachter festgehalten werde (act. G 14).

C.b Mit Schreiben vom 6. Juni 2017 beauftragte das Gericht das asim mit der 

psychiatrischen Begutachtung einschliesslich neuropsychologischer Abklärung des 

Beschwerdeführers (act. G 15).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 8/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

C.c Im asim-Gutachten vom 31. Dezember 2017 nannten die Gutachter als Diagnosen 

eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit führend emotional instabilen, dependent-

ängstlichen und narzisstischen Anteilen, eine Dysthymia bei anamnestischen 

Hinweisen auf eine Überlagerung durch eine rezidivierende depressive Störung, aktuell 

remittiert, und den Verdacht auf eine einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung, 

anamnestisch ärztlich gesehen, aktuell nicht zu validieren. Im Rahmen seiner 

psychischen Störungen und der sich daraus ergebenden funktionellen Defizite sei der 

Beschwerdeführer nicht mehr in der Lage, sich langfristig in eine Teamarbeit auf dem 

freien Arbeitsmarkt einzugliedern. Die absehbar entstehenden interpersonellen 

Konflikte seien zum einen dem Arbeitgeber nicht zumutbar, zum anderen würden sie 

den Exploranden selbst überfordern und wie in der Vergangenheit eine Exazerbation 

der psychiatrischen Problematik auslösen. Diese Einschränkungen würden für jede 

Tätigkeit gelten, welche auf Interaktion und Teamarbeit basiere. Für solche Tätigkeiten 

liege eine vollständig aufgehobene Arbeitsfähigkeit vor. Die Gutachter gehen mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der Beschwerdeführer in einer den 

Beschwerden angepassten Tätigkeit weiterhin grundsätzlich zu etwa 50% arbeitsfähig 

sei. Neben der Dekonditionierung würden die eingeschränkten Copingstrategien vor 

dem Hintergrund der schwerwiegenden Persönlichkeitsstörung eine Minderung der 

Arbeitsfähigkeit begründen. Optimal angepasst sei eine Tätigkeit mit klar definierten 

Aufgaben ohne Führungsaufgaben, die nicht in einem interaktiven Team stattfinde (act. 

G 19).

C.d Mit Stellungnahme vom 12. April 2018 führte der Beschwerdeführer aus, dass 

Eingliederungsmassnahmen wegen der Persönlichkeitsstörung wenig 

erfolgsversprechend seien und unter Berücksichtigung der elfjährigen Abwesenheit 

vom ersten Arbeitsmarkt eine Integration in diesen nicht realistisch sei. Es sei davon 

auszugehen, dass er seine 50%ige Restarbeitsfähigkeit nur noch im geschützten 

Rahmen nutzen könne. Somit bestehe immer noch ein Anspruch auf eine ganze 

Invalidenrente (act. G 30).

C.e Mit Stellungnahme vom 12. April 2018 brachte die Beschwerdegegnerin vor, dass 

das Gutachten in einzelnen Punkten unsorgfältig und widersprüchlich wirke. 

Insbesondere wird die Arbeitsfähigkeitsschätzung kritisiert, welche gemäss Gutachter 

massiv erschwert gewesen sein soll. Die Gutachter hätten sich zur Hauptsache an der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 9/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Selbstdarstellung des Beschwerdeführers orientiert und die aufwändig 

zusammengetragenen fremdanamnestischen Informationen ignoriert. Die Gesundheit 

sei zu vermuten, das Vorliegen einer mehr oder weniger stark ausgeprägten 

Persönlichkeitsstörung sei möglich, ein rechtsgenüglicher Nachweis fehle aber. Die 

Beschwerde sei daher unter vollständiger Kostenauflage zu Lasten des 

Beschwerdeführers abzuweisen (act. G 31).

C.f  Auf Ersuchen der Beschwerdegegnerin forderte das Versicherungsgericht beim 

asim diverse Berichte ein, welche es den Parteien mit Schreiben vom 17. April 2018 

zustellte (act. G 26 und 29).

C.g Die Parteien reichten am 7. Mai bzw. 19. Juni 2018 erneut je eine Stellungnahme 

ein (act. G 35 und 38).

Erwägungen

1. 

1.1  Zwischen den Parteien umstritten und nachfolgend zu prüfen ist die Frage, ob die 

Beschwerdegegnerin die Rente zu Recht per 1. Juni 2016 aufgehoben hat.

1.2  Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; SR 

831.20) besteht der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte 

Person mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens 

zu 60% invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht ein 

Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein 

Anspruch auf eine Viertelsrente.

1.3  Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen 

Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; SR 830.1]). Die Invalidität kann Folge von 

Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit 

ist der durch Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen 

Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung 

verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 10/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die 

Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen 

der gesundheitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit 

liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 

ATSG).

1.4  Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung und im 

Beschwerdefall das Gericht auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche und 

gegebenenfalls auch andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des 

Arztes oder der Ärztin ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung 

zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte 

Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 E. 4). Im Weiteren sind die ärztlichen 

Auskünfte eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche 

Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden können (BGE 125 V 

261 E. 4 mit Hinweisen). Für das gesamte Verwaltungs- und 

Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien 

Beweiswürdigung. Danach haben die Versicherungsträger und das 

Sozialversicherungsgericht die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an förmliche 

Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. Hinsichtlich des 

Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen 

Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten 

Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden 

ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der 

medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten 

begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen).

1.5  Bezüglich Gerichtsgutachten hat die Rechtsprechung ausgeführt, das Gericht 

weiche „nicht ohne zwingende Gründe“ von den Einschätzungen des medizinischen 

Experten ab. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat diesbezüglich 

erwogen, der Meinung eines von einem Gericht ernannten Experten komme bei der 

Beweiswürdigung vermutungsweise hohes Gewicht zu (BGE 135 V 465 E. 4.4 mit 

Hinweisen).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 11/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

1.6  Ändert sich der Invaliditätsgrad einer rentenbeziehenden Person erheblich, so wird 

die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, 

herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt 

jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den 

Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Ein Revisionsgrund ist 

auch gegeben und die Rente allenfalls nach unten oder nach oben anzupassen, wenn 

sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen 

Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 133 V 546 E. 6.1). Ob eine 

solche Änderung eingetreten ist, beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er 

im Zeitpunkt der letzten, der versicherten Person eröffneten rechtskräftigen Verfügung 

vorlag, die auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs beruht, mit demjenigen 

zur Zeit der streitigen Revisionsverfügung (BGE 133 V 108 E. 5.4).

1.7  Im Grundsatz ist davon auszugehen, dass aus einer medizinisch attestierten 

Verbesserung der Arbeitsfähigkeit in der Regel unmittelbar auf eine Verbesserung der 

Erwerbsfähigkeit geschlossen und damit ein entsprechender Einkommensvergleich (mit 

dem Ergebnis eines tieferen Invaliditätsgrades) vorgenommen werden kann. Eine 

rentenbestimmende Invaliditätsbemessung setzt aber auch im Revisionsfall (Art. 17 

ATSG) voraus, dass angezeigte Eingliederungsmassnahmen durchgeführt worden sind. 

Dementsprechend ist der Eingliederungsbedarf im Fall einer Revision oder 

Wiedererwägung in gleicher Weise wie im Rahmen einer erstmaligen 

Invaliditätsbemessung abzuklären. Diese Praxis ist jedoch auf Sachverhalte zu 

beschränken, in denen die revisions- oder wiedererwägungsweise Herabsetzung oder 

Aufhebung der Invalidenrente eine versicherte Person betrifft, die das 55. Altersjahr 

zurückgelegt hat oder die Rente mehr als 15 Jahre bezogen hat (Urteil des 

Bundesgerichts vom 27. Juni 2012, 8C_136/2012, E. 4.2 mit Hinweisen).

2. 

2.1  Zu prüfen ist vorab die Frage, ob das Gerichtsgutachten vom 31. Dezember 2017 

eine rechtsgenügliche Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers erlaubt.

2.2  Die Beschwerdegegnerin kritisiert, dass das Gutachten in völlig unzureichender 

Weise nicht auf die fremdanamnestischen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 12/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Tätigkeit des Beschwerdeführers als leidenschaftlicher Autosammler eingegangen sei. 

Die daraus erkennbaren erheblichen Ressourcen seien vom Gutachter übersehen 

worden (act. G 31, S. 2 f.).

2.2.1  Prof. L.___ hat die fremdanamnestischen Akten in Bezug auf die Tätigkeit des 

Beschwerdeführers als Autosammler im Gutachten aufgenommen und festgehalten, 

dass sich daraus Inkonsistenzen ergeben, welche medizinisch nicht durch 

Fluktuationen zu erklären seien (act. G 19, Fachgutachten S. 32 f.). Dabei beschreibt er 

das widersprüchliche Bild eines (v.a. auch im Werkstattbereich) grossen, lauten, 

starken und auch punktuell als „Bluffer“ imponierenden Mannes auf der einen und 

eines um Mitleid heischenden, devotjammrigen Mannes auf der anderen Seite in 

Kenntnis der Persönlichkeitsstörung als durchaus konsistent (act. G 19, Fachgutachten 

S. 36). Dabei berücksichtigt Prof. L.___ explizit auch das zum Teil überzogen und auch 

manipulativ wirkende Ausdrucksverhalten des Beschwerdeführers, welches die 

Einschätzung des Schweregrades der depressiven Episoden erschwere. Dennoch sei 

das wiederholte Auftreten von depressiven Episoden von Krankheitswert gut zu 

validieren und im Rahmen der Grundpersönlichkeit auch plausibel (vgl. act. G 19, 

Fachgutachten S. 37 f.). Prof. L.___ hält weiter fest, dass in einem mittlerweile 

realisierten geschützteren Rahmen nach Berentung (mit einer schwierig zu 

quantifizierenden Tätigkeit in Werkstätten) ohne die Zwänge eines beruflichen Alltages 

für den Beschwerdeführer wieder vermehrt Freiräume gegeben seien, die er 

offensichtlich auch nutze. Daraus würden sich erhebliche Diskrepanzen zwischen dem 

Grad der angegebenen Defizite und den erkennbaren Alltagsaktivitäten ergeben. Diese 

Diskrepanzen würden aber nicht dazu führen, dass der grundsätzliche Schweregrad 

(zumindest mittelgradig) der Persönlichkeitsstörung in Zweifel zu ziehen sei. Bei der 

Wiederaufnahme einer angestellten Berufstätigkeit in einem vollen Pensum sei davon 

auszugehen, dass sich wieder eine schwere Störung ausbilden würde (act. G 19, 

Fachgutachten S. 39 f.). Schliesslich hält Prof. L.___ auch fest, dass sich Ressourcen in 

der Tätigkeit im Werkstattbereich andeuten würden. Diese könnten jedoch nicht in ihrer 

Quantität und Qualität gutachterlich ausreichend eingesehen werden (act. G 19, 

Fachgutachten S. 46). In der Konsistenzprüfung gab Prof. L.___ schliesslich auch an, 

es sei davon auszugehen, dass die Aktivitäten des Beschwerdeführers in der Werkstatt 

nicht den angegebenen Aktivitäten entsprechen würden. Im Gegensatz zum F.___ gehe 

er jedoch davon aus, dass die Aggravation zumindest partiell über die 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 13/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Persönlichkeitsstörung erklärbar und hier als partiell krankheitsimmanent anzusehen 

sei. Gesamthaft dürften die erheblichen Inkonsistenzen nicht den Blick auf die real 

vorhandenen Defizite im Persönlichkeitsbereich mit entsprechenden funktionellen 

Einschränkungen trüben (act. G 19, Fachgutachten S. 46 f.).

2.2.2  Entgegen dem Vorbringen der Beschwerdegegnerin hat Prof. L.___ die 

fremdanamnestischen Erkenntnisse im Zusammenhang mit den Tätigkeiten in der 

Autowerkstatt berücksichtigt, wiederholt diskutiert und schliesslich auch bei seiner 

Begründung entsprechend gewürdigt. Er führte nachvollziehbar aus, weshalb er 

diesbezüglich eine andere Schlussfolgerung als die Gutachter des F.___ gezogen hat. 

Soweit die Beschwerdegegnerin ausführt, dass Prof. L.___ die tatsächliche Tätigkeit 

des Beschwerdeführers falsch bewerte, indem er den Begriff „Büdeli“ ungeprüft 

übernehme und im Weiteren von einem „Schrotthandel“ ausgehe, verkennt sie, dass 

Prof. L.___ den Begriff „Büdeli“ stets in Anführungszeichen zur Wiedergabe von 

Aussagen des Beschwerdeführers anführte. Auch beim Ausdruck Schrotthandel 

bezieht sich Prof. L.___ auf entsprechende Aussagen in den Vorakten (vgl. Arztbericht 

vom 22. Januar 1996, act. G 29.1). Insgesamt überzeugen die Vorbringen der 

Beschwerdegegnerin nicht, diese vermögen keine konkreten Zweifel am Gutachten zu 

begründen.

2.3  Weiter kritisiert die Beschwerdegegnerin, dass sich die Diagnoseherleitung in 

Bezug auf die fernere Vergangenheit aber auch in Bezug auf die zeitnähere Entwicklung 

hauptsächlich auf die Angaben des Beschwerdeführers stütze, welche aber 

erwiesenermassen unzuverlässig seien. Dass Prof. L.___ vor diesem Hintergrund „mit 

hoher Sicherheit“ von einer kombinierten Persönlichkeitsstörung ausgehe, überzeuge 

nicht. Obwohl der Beschwerdeführer als manipulativ beschrieben worden sei, sei 

unverständlich, weshalb die notfallmässige Einweisung in die Psychiatrie im Februar 

2013 unkritisch als „Zusammenbruch“ qualifiziert worden sei. Es dränge sich die 

Hypothese auf, dass das Gehabe des Beschwerdeführers nicht Teil eines 

Krankheitsbildes, sondern Ausdruck einer willentlich inszenierten Strategie sei, um sein 

Ziel des Rentenerhalts zu erreichen. Damit habe sich der Gutachter nicht 

auseinandergesetzt (act. G 31, S. 3 f.).

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 14/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

2.3.1  Prof. L.___ legt die Herleitung der Diagnose ausführlich und nachvollziehbar dar. 

Dabei stellt er gezwungenermassen zu einem wesentlichen Teil auf die Angaben des 

Beschwerdeführers ab. Gerade bei den biografischen und den beruflichen Angaben 

ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass diese Angaben grundsätzlich nicht korrekt sein 

sollten. Hier weist er auch auf eine hohe Konsistenz mit den vorliegenden Unterlagen 

(z.B. Arbeitgeberberichte) hin (vgl. act. G 19, S. 34). Zudem weist Prof. L.___ selber 

immer wieder auf das überzogene und auch manipulativ wirkende Verhalten des 

Beschwerdeführers hin, woraus sich zeigt, dass er dessen Angaben durchaus kritisch 

hinterfragt und nicht ohne weiteres auf diese abstellt. Bezüglich der notfallmässigen 

Einweisung in die Psychiatrie im Februar 2013 ergeben sich aus den Akten keinerlei 

Hinweise auf eine Simulation, wie sie von der Beschwerdegegnerin unterstellt wird (vgl. 

IV-act. 148 und 161). Somit ist das Gutachten auch bezüglich der Diagnoseherleitung 

nicht zu beanstanden.

2.4  Überdies bringt die Beschwerdegegnerin vor, dass das Gutachten in einzelnen 

Punkten unsorgfältig und widersprüchlich wirke. So werde an einigen Stellen die 

Scheidung des Beschwerdeführers im Januar 2016 unterschlagen. Der Schweregrad 

der angenommenen Persönlichkeitsstörung werde an verschiedenen Stellen des 

Gutachtens unterschiedlich und somit nicht nachvollziehbar angegeben. Auch die 

Arbeitsfähigkeitsschätzung wirke komisch, da für eine angepasste Tätigkeit eine 

50%ige Arbeitsfähigkeit angenommen werde. In einer selbständigen Tätigkeit bestehe 

dagegen eine höhere Arbeitsfähigkeit, welche jedoch ebenfalls mit 50% angegeben 

worden sei (act. G 31, S. 4 f.).

2.4.1  Die Gutachter gaben an, dass sie in einer Annäherung nach den vorliegenden 

und offensichtlichen Fakten mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen 

würden, dass der Beschwerdeführer in einer den Beschwerden angepassten Tätigkeit 

weiterhin grundsätzlich zu etwa 50% arbeitsfähig sei. Diese Einschätzung ergebe sich 

unter Würdigung der funktionellen Einschränkungen, welche sich aus der 

krankheitswertigen Störung ergeben würden, und bei Ausklammerung des darüber 

hinausgehenden aggravatorischen Anteils. Diese Einschätzung beziehe sich konkret 

auf ein Angestelltenverhältnis. In einer selbstständigen, nicht angestellten Tätigkeit 

(zum Beispiel im Bereich der eigenen Werkstatt) könne aus psychiatrischer Sicht 

durchaus auch eine höhere Arbeitsfähigkeit vorliegen, aber nicht mit einer gutachterlich 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 15/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

ausreichenden Sicherheit quantifiziert werden. Die Quantifizierung sei schwierig, da der 

Beschwerdeführer seine aktuellen Tätigkeiten wenig glaubhaft und offensichtlich 

verzerrt sowohl bezüglich der Art der durchgeführten Arbeiten als auch der Zeitdauer 

der Tätigkeiten im Werkstattbereich angebe. Insgesamt werde die Arbeitsfähigkeit 

optimal angepasst bei ca. 50% eingeschätzt (act. G 19, S. 7).

2.4.2  Auf den Seiten 7 und 8 des Hauptgutachtens wird von einer schwerwiegenden 

Persönlichkeitsstörung gesprochen (act. G 19, S. 7 f.). Dabei handelt es sich jedoch 

nicht um eine konkrete Beurteilung des Schweregrades und dies steht somit auch nicht 

im Widerspruch zur festgehaltenen mittelgradigen bis fraglich schwergradigen 

Persönlichkeitsstörung im Fachgutachten (act. G 19, Fachgutachten S. 38). 

Darüberhinaus zeigt Prof. L.___ auch klar auf, dass es bei der genauen Einschätzung 

des Schweregrades Unsicherheiten aufgrund der verzerrenden und teilaggravierenden 

Darstellungen des Beschwerdeführers gebe. Wesentlich sei jedoch, dass sein Leben 

ohne Zweifel in allen Bereichen durch diese Störung wesentlich geprägt worden sei 

und diese einen erheblichen Leidensdruck auslöse (act. G 19, Fachgutachten S. 39). 

Auch hier vermögen die vorgebrachten Einwände der Beschwerdegegnerin nicht zu 

überzeugen.

2.5  Zudem kritisiert die Beschwerdegegnerin, dass Prof. L.___ trotz Zweifel eine 

Diagnose gestellt habe. Ebenso dürfe er bei Unsicherheiten nicht feststellen, dass sich 

eine höhere Arbeitsfähigkeit als 50% nicht nachweisen lasse, vielmehr müsse er 

feststellen, dass aufgrund der Unsicherheiten keine Arbeitsunfähigkeit nachgewiesen 

sei, da die Gesundheit der versicherten Person vermutet werde (act. G 31, S. 5).

2.5.1  Prof. L.___ hält zwar einerseits fest, dass der Schweregrad der 

Persönlichkeitsstörung aufgrund der Diskrepanzen nicht exakt bestimmt werden könne 

und legt diesen deshalb entsprechend breit fest. Andererseits führt er aber klar aus, 

dass dies nicht dazu führen solle, den grundsätzlichen Schweregrad einer zumindest 

mittelgradigen Persönlichkeitsstörung in Zweifel zu ziehen (act. G 19, Fachgutachten S. 

39). So kommt er auch zum Schluss, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit 

davon auszugehen sei, der Beschwerdeführer sei in einer angepassten Tätigkeit 

weiterhin grundsätzlich zu etwa 50% arbeitsfähig sei (act. G 19, Fachgutachten S. 48). 

Vor diesem Hintergrund kann nicht von einer Unsicherheit bei der 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 16/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Arbeitsfähigkeitsschätzung gesprochen werden, da diese mit dem nötigen Beweisgrad 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit getätigt wurde. Somit ist auch diese nicht zu 

beanstanden.

2.6  Zusammenfassend ist das Gerichtsgutachten als umfassend zu beurteilen, es 

beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, 

wurde in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben und leuchtet in der Beurteilung 

der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation ein und enthält 

begründete Schlussfolgerungen (vgl. BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen; BGE 141 V 

14 E. 6.3.1). Wie vorgängig bereits im Einzelnen ausgeführt wurde, sprechen die 

vorgebrachten Zweifel der Beschwerdegegnerin nicht gegen die Zuverlässigkeit der 

Expertise. Auf das Gutachten kann abgestellt werden.

3. 

3.1  Prof. L.___ hält fest, dass im Gegensatz zum psychiatrischen Verlaufsgutachten 

vom 31. März 2011 der Psychiatire-Dienste B.___ keine mittelgradige depressive 

Störung mehr diagnostiziert werden könne. Die entsprechenden Befunde seien nicht 

mehr zu erheben, weshalb von einer Remission auszugehen sei (vgl. act G 19, 

Fachgutachten S. 40 und 44). Somit liegt eine tatsächliche Veränderung des 

Gesundheitszustandes vor, womit vorliegend ein Revisionsgrund gegeben ist (vgl. E. 

1.6).

3.2  Gestützt auf das Gutachten von Prof. L.___ ist in den angestammten Berufen 

sowie in sämtlichen Tätigkeiten, die auf Interaktion und Teamarbeit basieren, eine 

vollständige Arbeitsunfähigkeit und in einer adaptierten Tätigkeit (Tätigkeit mit klar 

definierten Aufgaben ohne Führungsaufgaben, die nicht in einem interaktiven Team 

stattfindet und die von einem wohlwollend agierenden, verständnisvollen Vorgesetzten 

supervidiert wird) eine Arbeitsfähigkeit von 50% anzunehmen (act. G 19, S. 6 f.) und 

folglich von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes auszugehen, die es erlaubt, 

die Rente zu revidieren und zwar ab 1. Juni 2016. Auch wenn sich Prof. L.___ nicht 

explizit zum Verlauf seit der Verfügung vom 25. April 2016 bis zu seiner Begutachtung 

äussert, so gehen aus dem Gutachten und den Akten keine Anhaltspunkte hervor, dass 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 17/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

die festgehaltene Arbeitsfähigkeit nicht bereits zum Zeitpunkt der Verfügung bestanden 

hätte.

4. 

4.1  Zu prüfen bleiben damit die erwerblichen Auswirkungen der für leidensangepasste 

Tätigkeiten bestehenden 50%igen Arbeitsfähigkeit.

4.2  Für die Bestimmung des Invaliditätsgrads wird das Erwerbseinkommen, das die 

versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach Durchführung der 

medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr 

zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung 

gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid 

geworden wäre (Art. 16 ATSG).

4.3  Hinsichtlich des Valideneinkommens besteht kein Anlass, von dem der 

ursprünglichen Rentenverfügung zugrunde gelegten Betrag für das Jahr 2009 von Fr. 

67‘184.-- (vgl. IV-act. 109 f. und 119) abzuweichen. Hochgerechnet auf das Jahr 2016 

ergibt dies ein Valideneinkommen von Fr. 70‘424.-- (Nominallohnindex 2009: 2'136; 

Nominallohnindex 2016: 2'239). Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist der 

statistische Hilfsarbeiterlohn heranzuziehen. Dieser hat im Jahr 2016 Fr. 67‘022.-- 

betragen (vgl. Anhang 2: Lohnentwicklung, IVG-Gesetzesausgabe der 

Informationsstelle AHV/IV, Ausgabe 2018), womit sich bei einer 50%igen 

Arbeitsfähigkeit ein Einkommen von 33‘511.-- ergibt.

4.4  Der Beschwerdeführer argumentiert, dass angesichts der obergutachterlichen 

Einschätzung, eine adaptierte Tätigkeit stehe in „gewisser Nähe zu einem geschützten 

Arbeitsplatz“, und da Eingliederungsmassnahmen mitunter wegen der 

Persönlichkeitsstörung wenig erfolgsversprechend seien und er über elf Jahre keine 

Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt ausgeübt habe, davon ausgegangen werden 

müsse, die Restarbeitsfähigkeit von 50% könne nur noch im geschützten Rahmen 

genutzt werden (act. G 30). Im Gerichtsgutachten wurde festgehalten, bei einer 

angepassten Tätigkeit handle es sich um eine Tätigkeit, bei der durchaus eine gewisse 

Nähe zu einem geschützten Arbeitsplatz bestehe (act. G 19, S. 7). Entgegen dem 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 18/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Beschwerdeführer lässt sich daraus jedoch nicht ableiten, dass deshalb nur noch 

Tätigkeiten im geschützten Rahmen zumutbar seien, denn dies wurde im Gutachten 

gerade nicht festgehalten. Es geht aus den Akten nicht hervor, dass eine 

Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt auf der Grundlage des 

Konzeptes des allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarktes nicht möglich ist. Zu 

prüfen bleibt, ob die qualitativen Einschränkungen einen Tabellenlohnabzug 

rechtfertigen.

4.5  Mit einem Tabellenlohnabzug soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass 

persönliche und berufliche Merkmale, wie Art und Ausmass der Behinderung, 

Lebensalter, Dienstjahre, Nationalität oder Aufenthaltskategorie und 

Beschäftigungsgrad Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 129 V 481 E. 

4.2.3 mit Hinweisen). Neben der quantitativen Einschränkung auf eine Arbeitsfähigkeit 

von 50% ist beim Beschwerdeführer auch eine qualitative Einschränkung zu 

berücksichtigen. So braucht er eine Tätigkeit mit klar definierten Aufgaben ohne 

Führungsaufgaben, die nicht in einem interaktiven Team stattfinden und die von einem 

wohlwollend agierenden, verständnisvollen Vorgesetzten supervidiert werden. Für 

komplexere Kundenkontakte ist der Beschwerdeführer nicht geeignet, einfache 

Kundenkontakte (zum Beispiel Herausgabe von Material) sind aber denkbar (act. G 19, 

S. 7). Weiter sind ihm auch nur körperlich leichte und mittelschwere Tätigkeiten und 

ohne häufiges Arbeiten über Kopf mit dem linken Arm zumutbar (IV-act. 245-14). Diese 

Einschränkungen wurden im Gutachten bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung im 

Wesentlichen bereits berücksichtigt, weshalb – wenn überhaupt – höchstens ein 

Tabellenlohnabzug von 10% zu berücksichtigen wäre. Bei einem Tabellenabzug von 

10% ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 30‘160.-- (Fr. 33‘511 x 0.9).

4.6  Bei einem Valideneinkommen von Fr. 70‘424.-- und einem Invalideneinkommen 

von Fr. 30'160.-- resultiert eine Erwerbseinbusse von Fr. 40‘264.-- (Fr. 70‘424.-- – Fr. 

30'160.--) bzw. ein Invaliditätsgrad von gerundet 57% (Fr. 40'264.-- / Fr. 70‘424.--).

5. 

5.1  Nach dem Gesagten hat die Beschwerdegegnerin die ganze Rente des 

Beschwerdeführers zu Unrecht auf den 1. Juni 2016 aufgehoben. In teilweiser 

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 19/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Gutheissung der Beschwerde ist die Verfügung vom 25. April 2016 aufzuheben und die 

ganze Rente des Beschwerdeführers ist auf den 1. Juni 2016 auf eine halbe Rente 

herabzusetzen.

5.2  Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem 

Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 

1‘000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1bis IVG). Aufgrund der Einholung eines 

Gerichtsgutachtens und des damit verbundenen Zusatzaufwands erscheinen 

Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- in der vorliegend zu beurteilenden Angelegenheit als 

angemessen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind sie vollumfänglich der 

Beschwerdegegnerin aufzuerlegen.

5.3  Erachtet das kantonale Versicherungsgericht eine fachärztliche Begutachtung als 

notwendig, entfällt indessen mit Blick auf die Wahrung der Verfahrensfairness eine 

Rückweisung der Sache zu diesem Zweck an die IV-Stelle, können dieser die Kosten 

der Abklärungsmassnahme auferlegt werden (BGE 137 V 201 E. 4.4.2). Voraussetzung 

ist, dass ein Zusammenhang besteht zwischen dem Untersuchungsmangel seitens der 

Verwaltung und der Notwendigkeit, eine Gerichtsexpertise anzuordnen. Dies trifft 

namentlich zu bei einem manifesten Widerspruch zwischen den verschiedenen 

ärztlichen Beurteilungen, ohne dass die IV-Stelle diesen durch objektiv begründete 

Argumente entkräftet hat, oder wenn zur Klärung der medizinischen Situation 

notwendige Aspekte unbeantwortet geblieben sind oder auf eine Expertise abgestellt 

wurde, welche den Anforderungen an den Beweiswert ärztlicher Gutachten nicht 

genügt (Urteil des Bundesgerichts vom 10. August 2017, 9C_348/2017, E. 2). Das 

Versicherungsgericht erachtete die Beurteilung des Gutachtens des F.___, auf welches 

sich die Beschwerdegegnerin stützte, als nicht nachvollziehbar, was durch das 

vorliegende asim-Gutachten schliesslich auch bestätigt wurde (vgl. act. G 19, 

Fachgutachten S. 45). Die Beweistauglichkeit des asim-Gutachtens wird vom 

Versicherungsgericht bestätigt, damit erweisen sich die Einwände der 

Beschwerdegegnerin bezüglich der Kosten für das Gerichtsgutachten (vgl. act. G 31, S. 

6) als unbegründet. Somit hat die Beschwerdegegnerin die Kosten des 

Gerichtsgutachtens von Fr. 13‘588.30 (vgl. act. G 21) zu tragen.

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 20/20

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

5.4  Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei 

Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Die Parteientschädigung wird vom 

Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der 

Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. In 

der Verwaltungsrechtspflege beträgt das Honorar vor Versicherungsgericht nach Art. 

22 Abs. 1 lit. b HonO pauschal Fr. 1‘000.-- bis Fr. 12‘000.--. Im hier zu beurteilenden 

Fall erscheint unter Berücksichtigung des durch die Einholung eines 

Gerichtsgutachtens entstandenen Mehraufwands eine pauschale Parteientschädigung 

von Fr. 4‘500.-- (inklusive Barauslagen und Mehrwertsteuer) als angemessen.

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1. 

In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 25. April 2016 

aufgehoben und die ganze Rente des Beschwerdeführers wird auf den 1. Juni 2016 auf 

eine halbe Rente herabgesetzt.

2. 

Die Beschwerdegegnerin hat die Gerichtskosten von Fr. 1‘000.-- zu bezahlen. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3. 

Die Beschwerdegegnerin hat die Kosten des Gerichtsgutachtens von Fr. 13‘588.30 zu 

bezahlen.

4. 

Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung von Fr. 

4‘500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 06.09.2018
	Art. 28 Abs. 2 IVG. Rentenanspruch. Würdigung Gerichtsgutachten. Einkommensvergleich. Tabellenlohnabzug max. 10%. Herabsetzung auf eine halbe Rente (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 6. September 2018, IV 2016/177). Aufgehoben durch Urteil des Bundesgerichts 8C_776/2018.

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte

		2025-07-19T05:46:36+0200
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen