# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 3038d4e4-a30e-5285-a0ad-172b4e720bc1
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-02-10
**Language:** de
**Title:** Bundesgericht I. Strafrechtliche Abteilung 10.02.2025 6B 1025/2024 (6B_1025/2024)
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BGer/CH_BGer_006_6B-1025-2024_2025-02-10.html

## Full Text

Bundesgericht 

Tribunal fédéral 

Tribunale federale 

Tribunal federal 

 

               
  
  
 

 

 

    
  6B_1025/2024
  
 

 

 

    
  Urteil vom 10. Februar 2025
  
 

 

    
  I. strafrechtliche Abteilung
  
 

 

Besetzung 

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin, 

Gerichtsschreiberin Arquint Hill. 

 

Verfahrensbeteiligte 

A.________, 

Beschwerdeführer, 

 

    
  gegen
  
 

 

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern, 

Beschwerdegegnerin. 

 

Gegenstand 

Gesuch um Fristwiederherstellung (Diebstahl); Nichteintreten, 

 

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, 1. Strafkammer, vom 18. Dezember 2024 (SK 24 464). 

 

 

    
  Die Präsidentin zieht in Erwägung:
  
 

Das Obergericht des Kantons Bern wies am 18. Dezember 2024 ein Fristwiederherstellungsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führt es aus, der Beschwerdeführer mache nicht ansatzweise glaubhaft, dass ihn kein Verschulden im Sinne von Art. 94 Abs. 1 StPO an der Nichteinhaltung der Frist treffe. Mangels Fehlens jeglichen Verschuldens sei eine Wiederherstellung der Frist zur Einreichung der Berufungserklärung ausgeschlossen. Dagegen wendet sich der Beschwerdeführer ans Bundesgericht. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in einer Beschwerde ans Bundesgericht unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser gegen das Recht verstossen soll (Art. 42 Abs. 2 BGG). Im vorliegenden Verfahren könnte sich das Bundesgericht nur mit der Frage der Fristwiederherstellung bzw. damit befassen, ob die Vorinstanz das Fristwiederherstellungsgesuch, soweit Eintreten, zu Recht abgewiesen hat. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer nicht im Ansatz. Seine Vorbringen betreffen vielmehr einzig die materielle Seite der Angelegenheit, die nicht Verfahrensgegenstand bildet und womit sich das Bundesgericht nicht befassen kann. Folglich ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Von einer Kostenauflage kann ausnahmsweise abgesehen werden. 

 

 

    
   Demnach erkennt die Präsidentin:
  
 

 

    
  1. 
 

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

 

    
  2. 
 

Es werden keine Kosten auferlegt. 

 

    
  3. 
 

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, 1. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt. 

 

 

Lausanne, 10. Februar 2025 

 

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung 

des Schweizerischen Bundesgerichts 

 

Die Präsidentin:    Jacquemoud-Rossari 

 

Die Gerichtsschreiberin:    Arquint Hill