# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 1aafd598-e160-52da-81ee-81c450bb72d6
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-25
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Fürsorgerechtliche Kammer 25.06.2021 F 2021 24
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_003_F-2021-24_2021-06-25.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

FÜRSORGERECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Gisela Bedognetti-Roth, Vorsitz 
lic. iur. Ivo Klingler und lic. iur. Adrian Willimann
Gerichtsschreiber: lic. iur. Albert Dormann

U R T E I L  vom 25. Juni 2021 [rechtskräftig]

in Sachen

A.________, zzt. Triaplus AG Klinik Zugersee, Oberwil b. Zug
Beschwerdeführer

gegen

Triaplus AG Klinik Zugersee, Oberwil b. Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Fürsorgerische Unterbringung

F 2021 24

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Urteil F 2021 24 

A. A.________ wurde am 13. Juni 2021 von Dr. med. B.________, C.________ 
(ZG), mit fürsorgerischer Unterbringung (FU) in die Triaplus AG Klinik Zugersee eingewie-
sen.

B. Gegen diese Einweisung beschwerte sich A.________ mit einem nicht datierten 
und der Post am 17. Juni 2021 übergebenen Schreiben an das Kantonsgericht (und 
zusätzlich adressiert an das Verwaltungsgericht) und ersuchte sinngemäss um Aufhebung 
der FU und um Entlassung aus der Klinik. Das Kantonsgericht leitete seine Beschwerde 
zuständigkeitshalber umgehend an das Verwaltungsgericht weiter (Eingang beim 
Verwaltungsgericht am 18. Juni 2021). 

C. Am 25. Juni 2021 wurde der Beschwerdeführer von der fürsorgerechtlichen Kam-
mer des Verwaltungsgerichts in der Triaplus AG Klinik Zugersee unter Beizug einer Spa-
nisch-Dolmetscherin persönlich angehört. An dieser Anhörung nahmen seitens der Klinik 
Psychologin M.Sc. D.________ und als gerichtlicher Sachverständiger 
Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, teil, der im An-
schluss an die Anhörung sein Gutachten mündlich erstattete. Die Parteien erhielten Gele-
genheit zu Ergänzungsfragen und einer abschliessenden Stellungnahme. Der 
Beschwerdeführer hielt dabei an seinem Antrag auf umgehende Entlassung fest, während 
die Vertreterin der Klinik eine stationäre Betreuung und Behandlung als weiterhin 
notwendig erachtete. Anschliessend wurde die Verhandlung für die Beratung und Urteils-
fällung unterbrochen und danach wurde der Urteilsspruch mündlich eröffnet und kurz be-
gründet.

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Gegen eine ärztlich angeordnete Unterbringung kann die betroffene oder eine ihr 
nahestehende Person innert zehn Tagen seit Mitteilung des Entscheids schriftlich das Ge-
richt anrufen (Art. 439 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB). Zuständiges Gericht für die Beurteilung von Be-
schwerden in den Fällen von Art. 439 ZGB ist gemäss § 58 Abs. 1 lit. b des Einführungs-
gesetzes zum ZGB (EG ZGB; BGS 211.1) das Verwaltungsgericht. Örtlich zuständig ist 
das Verwaltungsgericht, wenn die angefochtene Massnahme auf dem Hoheitsgebiet des 
Kantons Zug angeordnet worden ist (s. dazu BGE 146 III 377). Der Beschwerdeführer ist 

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am 13. Juni 2021 von einem im Spital F.________ – mithin im Hoheitsgebiet des Kantons 
Zug – tätigen Arzt eingewiesen worden, sodass die örtliche und sachliche Zuständigkeit 
des Verwaltungsgerichts gegeben und die am 17. Juni 2021 fristgerecht eingereichte und 
den minimalen formellen Anforderungen genügende Beschwerde (Art. 439 Abs. 3 i.V.m. 
Art. 450e Abs. 1 ZGB) zu prüfen ist. 

2. Eine Person, die an einer psychischen Störung oder an geistiger Behinderung lei-
det oder schwer verwahrlost ist, darf in einer geeigneten Einrichtung untergebracht wer-
den, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung nicht anders erfolgen kann (Art. 426 
Abs. 1 ZGB in der seit 1. Januar 2013 geltenden Fassung). Die Belastung und der Schutz 
von Angehörigen und Dritten sind zu berücksichtigen (Art. 426 Abs. 2 ZGB). Die betroffene 
Person wird entlassen, sobald die Voraussetzungen für die Unterbringung nicht mehr er-
füllt sind; über die Entlassung entscheidet die Einrichtung (Art. 426 Abs. 3 und Art. 429 
Abs. 3 ZGB). Die ärztliche Unterbringung fällt spätestens nach sechs Wochen dahin, so-
fern nicht ein vollstreckbarer Unterbringungsentscheid der Erwachsenenschutzbehörde 
vorliegt (Art. 429 Abs. 2 ZGB i.V.m. § 51 Abs. 3 EG ZGB). Hat die betroffene Person ge-
gen eine fürsorgerische Unterbringung Beschwerde erhoben, hört sie die gerichtliche Be-
schwerdeinstanz in der Regel als Kollegium (Art. 450e Abs. 4 Satz 1 ZGB). Die Beschwer-
deinstanz entscheidet in der Regel innert fünf Arbeitstagen seit Eingang der Beschwerde 
(Art. 450e Abs. 5 ZGB). Bei psychischen Störungen muss zudem gestützt auf das 
Gutachten einer sachverständigen Person entschieden werden (Art. 450e Abs. 3 ZGB).

2.1 Das Gesetz nennt als Voraussetzung für eine fürsorgerische Unterbringung das 
Vorliegen eines Schwächezustandes, der eine Behandlung oder Betreuung notwendig 
macht, die nicht anders als durch den Entzug der Freiheit erbracht werden kann. Die Vor-
aussetzungen bedingen sich gegenseitig und sind nur in ihrem Zusammenhang verständ-
lich. Der Schwächezustand allein vermag eine FU nie zu rechtfertigen, sondern immer nur 
zusammen mit der Notwendigkeit einer Behandlung oder Betreuung. Schliesslich werden 
die Voraussetzungen auch mit Blick auf die Rechtsfolge weiter eingeschränkt. Die frei-
heitsbeschränkende Unterbringung ist selbst bei Vorliegen der genannten Voraussetzun-
gen nur gesetzeskonform, wenn der Zweck nicht mit einer milderen Massnahme erreicht 
werden kann. Insofern gilt das Verhältnismässigkeitsprinzip. Zudem muss die Unterbrin-
gung für den angestrebten Zweck tauglich sein. Die Zulässigkeit der fürsorgerischen Un-
terbringung lässt sich deshalb immer nur mit Bezug auf die Einweisung in eine bestimmte 
Einrichtung beurteilen; insofern stellt der Begriff der geeigneten Einrichtung eine weitere 
Einschränkung dar (Geiser/Etzensberger, Basler Kommentar Erwachsenenschutz, 

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Art. 426 N 7). Ziel der fürsorgerischen Unterbringung ist es, die betroffene Person in die 
Selbständigkeit zu führen, ihre Eigenverantwortung zu stärken und ein menschenwürdiges 
Dasein zu ermöglichen. Lässt sich der Schwächezustand beseitigen oder mindestens ab-
schwächen, ist mit der fürsorgerischen Unterbringung dafür zu sorgen, dass die betroffene 
Person wieder aus der Einrichtung entlassen werden und ihr Leben nach ihren eigenen 
Vorstellungen, Neigungen und Fähigkeiten selber gestalten und organisieren kann (Gei-
ser/Etzensberger, a.a.O., vor Art. 426-439 N 14). Die FU dient in jedem Fall dem Schutz 
der betroffenen Person. Voraussetzung ist deshalb immer, dass der Betroffene eines be-
sonderen Schutzes bedarf, der eben nur mit einer Freiheitsentziehung erbracht werden 
kann; diese muss die persönliche Fürsorge sicherstellen (Geiser/Etzensberger, a.a.O., 
Art. 426 N 8). Schliesslich gilt für die FU der Grundsatz der Verhältnismässigkeit; sie stellt 
einen schweren Eingriff in die persönliche Freiheit der betroffenen Person dar und ist des-
halb nur zulässig, wenn keine leichteren Massnahmen der betroffenen Person einen genü-
genden Schutz gewähren, mit dieser Massnahme hingegen ein solcher voraussichtlich er-
reicht werden kann. Als verhältnismässig erscheint eine FU nur, wenn mit ihr das ange-
strebte Ziel - in erster Linie die Wiedererlangung der Selbständigkeit und der Eigenverant-
wortung - überhaupt erreicht werden kann. Die Vor- und Nachteile, welche eine FU der be-
troffenen Person bringt, sind gegeneinander abzuwägen. Interessen der Umgebung und 
der Öffentlichkeit haben insoweit zurückzutreten. Die Belastung für die Umgebung ist nur 
mitzuberücksichtigen (Geiser/Etzensberger, a.a.O., Art. 426 N 22 ff.).

2.2 Eine fürsorgerische Unterbringung oder Zurückbehaltung ist nur dann zulässig, 
wenn bei der betroffenen Person einer der in Art. 426 Abs. 1 ZGB aufgeführten Schwäche-
zustände vorliegt. Zudem muss wegen dieses Schwächezustands ein Fürsorgebedarf hin-
sichtlich Behandlung und/oder Betreuung bestehen, was anhand der konkreten Gefahr für 
die Gesundheit oder das Leben der betroffenen Person bzw. von Dritten, die besteht, 
wenn die Behandlung der psychischen Störung bzw. die Betreuung unterbleibt, zu beurtei-
len ist. Danach ist in rechtlicher Hinsicht zu beurteilen, ob und wenn ja warum eine Be-
handlung einer festgestellten geistigen Störung bzw. eine Betreuung "nötig" ist (vgl. BGer 
5A_254/2013 vom 17. April 2013 E. 2.2).

3. Zunächst ist zu prüfen, ob beim Beschwerdeführer ein Schwächezustand im Sinne 
von Art. 426 Abs. 1 ZGB vorliegt.

3.1 Den Akten und den ärztlichen Angaben an der Anhörung lässt sich zur Vorge-
schichte im Wesentlichen entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit längerem alkohol-

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abhängig ist und sich vor der aktuellen Einweisung während drei Wochen in einer Thera-
pie im Therapiezentrum G.________ aufhielt. Bei einem Ausgang hatte er am 13. Juni 
2021 einen Rückfall und erschien mehrmals stark alkoholisiert im Spital F.________, von 
wo er schliesslich gleichentags in die Triaplus AG Klinik Zugersee eingewiesen wurde. 

3.2 Der von Dr. med. B.________ am 13. Juni 2021 angeordneten ärztlichen 
fürsorgerischen Unterbringung (FU) und dem "Verlegungsbericht extern" lässt sich 
entnehmen, dass der Beschwerdeführer mehrmals auf der Notfallstation erschienen sei. 
Nachdem er mit 2,5 ‰ Blutalkohol aus dem Spital geflüchtet sei, sei er ein weiteres Mal 
mit 3,5 ‰ Blutalkohol vom Rettungsdienst eingeliefert worden. Er sei am Bahnhof 
C.________ in einem Stuhl sitzend zusammengesackt und nicht mehr ansprechbar 
gewesen. Der Rettungsdienst sei avisiert worden, der den Patienten ins Spital gebracht 
habe. Initial sei der Patient bei GCS 9 [Glasgow Coma Scale = Skala zur Einschätzung 
einer Bewusstseinsstörung, eingesehen am 28. Juni 2021 bei wikipedia.org] gewesen. 
Beim Patienten sei bei Spitaleintritt ein deutlich reduzierter Allgemeinzustand bei 
Alkoholintoxikation und Verwahrlosung festgestellt worden. Im Verlegungsbericht werden 
die Krankheitsbilder, an denen der Beschwerdeführer im Wesentlichen leidet, wie folgt 
aufgeführt: 1. rezidivierende Alkoholintoxikationen bei gesundheitsschädlichem 
Alkoholkonsum, intermittierend auch Cocain-Konsum, 2. Leberzirrhose CHILD B, 3. Status 
nach unfallbedingter Unterschenkelamputation 10/2019 in I.________ mit anschliessender 
Osteomyelitis im Stumpf, 4. aktenanamnestisch unbehandelte HIV-Infektion, 5. ESBL-
Träger [multiresistente Keime], 6. St.n. COVID-19 Pneumonie April 2020. 

3.3 Im Eintrittsbericht der Klinik ist nachzulesen, dass der Patient sich bei Eintritt mit 
der Polizei läppisch, lärmig aber führbar und absprachefähig präsentiere bei einem aktuel-
len Blutalkoholgehalt von noch 2,1 ‰. Er wirke grobmotorisch ungeschickt, schwankender 
Gang, lege sich hin und schlafe. Als Diagnosen werden genannt: F10.0 psychische und 
Verhaltensstörungen durch Alkohol: akute Intoxikation [akuter Rausch] und F10.2 psy-
chische und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Abhängigkeitssyndrom. 

3.4 In den Verlaufseinträgen der Klinik wird unter dem 17. Juni 2021 aufgeführt, dass 
der Beschwerdeführer nach G.________ habe gehen dürfen, um dort Kleider abzuholen. 
Nachdem er Stunden nach der verabredeten Rückkehrzeit immer noch nicht zurückge-
kommen sei, sei er polizeilich ausgeschrieben und am Abend in stark alkoholisiertem Zu-
stand und mit weiteren vollen Bierdosen von Polizisten zurückgebracht worden. Am 
18. Juni 2021 findet sich sodann ein Eintrag, wonach der Beschwerdeführer mit einer 

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mehrfach um den Hals gebundenen Gazebinde am Boden liegend vorgefunden worden 
sei. Nach der Entfernung der Gaze sei der Beschwerdeführer aggressiv geworden, sodass 
er schliesslich habe isoliert und zwangsmediziert werden müssen. Gleichentags soll er 
versucht haben, sich mit einem Plastikbesteck in den Arm zu schneiden, und er soll auch 
eine PET-Flasche in möglicherweise suizidaler Absicht zerschnitten haben.  

3.5 An der Anhörung vom 25. Juni 2021 führte Psychologin M.Sc. D.________ aus, 
dass die Klinik von einer Alkoholabhängigkeit und im Zeitpunkt des Eintritts von einer 
akuten Alkoholintoxikation ausgehe. Aktuell lägen keine weiteren psychiatrischen Diagno-
sen vor; es bestehe allerdings der Verdacht auf eine narzisstische Persönlichkeitsakzentu-
ierung, aber nicht im Ausmass einer Störung. 

3.6 Der gerichtliche Gutachter Dr. E.________ erklärte, dass beim Beschwerdeführer 
ohne Zweifel die Diagnose von psychischen und Verhaltensstörungen durch Alkoholkon-
sum: Abhängigkeitssyndrom zu stellen sei. Zudem wies er ausdrücklich darauf hin, dass 
beim Beschwerdeführer eine Wernicke-Enzephalopathie vorliege, die in der Regel in ein 
Korsakoff-Syndrom übergehe, was unter anderem Gedächtnisverluste und Merkstörungen 
mit Desorientierung zur Folge habe. Die Symptome der Wernicke-Enzephalopathie könn-
ten sich bei Abstinenz grundsätzlich zurückbilden, was aber Zeit brauche. Bei banalen 
Stürzen oder auch nur Ohrfeigen bestehe beim Beschwerdeführer wegen des Wernicke-
Syndroms die Gefahr von Hirnhämatomen bzw. -blutungen. Wenn bei gesunden Men-
schen lediglich Beulen entstünden, drohe ihm eine Hirnblutung mit möglicherweise ernst-
haftem bis zu letalem Ausgang. 

3.7 Gestützt auf die Vorgeschichte, die ärztlichen Angaben und auch den Eindruck, 
den der Beschwerdeführer selber an der Anhörung hinterlassen hat, steht ausser Zweifel, 
dass er an einer schwerwiegenden Störung in Form einer Suchterkrankung mit bereits ein-
getretenen körperlichen und geistigen Folgeschäden leidet. Bei ihm liegt damit ein Schwä-
chezustand im Sinne von Art. 426 Abs. 1 ZGB vor, sodass die erste Voraussetzung für 
eine fürsorgerische Unterbringung erfüllt ist.

4. Zu prüfen ist im Weiteren, ob die beim Beschwerdeführer bestehende schwerwie-
gende Störung in Form einer Suchterkrankung eine Behandlung und/oder eine Betreuung 
nötig macht, was unter anderem anhand des Fremd- und/oder Selbstgefährdungspoten-
tials zu beurteilen ist.

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4.1 Bei der Beurteilung der Selbstgefährdung stellt sich einerseits die Frage nach 
einer allfälligen Suizidgefahr. Andererseits ist auch danach zu fragen, ob die Gesundheits-
schädigung bedrohliche Ausmasse annimmt, ob Anzeichen für ein Fortschreiten der Er-
krankung bestehen, ob der Betroffene daran ist, in seiner Lebensgestaltung, seinem Ver-
halten in seiner Umgebung, seiner persönlichen Hygiene und seiner Gesamtverfassung in 
einen Zustand von Selbstdestruktion zu geraten, der der Menschenwürde nicht mehr ent-
spricht (vgl. hierzu R. Furger, Unterbringung Jugendlicher und Erwachsener im Sinne der 
FFE aus psychiatrischer Sicht, ZVW 38, 41 ff.).

4.1.1 An der Anhörung erklärte Psychologin D.________, dass die Suizidalität sowohl 
im Klinikrahmen wie im Fall einer baldigen Entlassung schwierig zu beurteilen sei. Der Be-
schwerdeführer sei schon immer wieder sehr emotional, vor allem in alkoholisiertem Zu-
stand. Vorstellbar sei eine grosse Verzweiflung, bei der nicht auszuschliessen sei, dass 
eine impulsive Handlung auch suizidal enden könnte. Die Gefahr einer Selbstgefährdung 
im weiteren Sinne sei gross, da es wegen der Prothese und insbesondere bei weiterem 
Alkoholkonsum zu gefährlichen Stürzen kommen könne. Langfristig sei auch an die Ge-
fährdung der Leber zu denken. 

4.1.2 Gutachter Dr. E.________ erachtete die Suizidalität im Klinikrahmen als eher 
gering, da der Beschwerdeführer ja gut bewacht und betreut werde. Der Vorfall mit der 
Strangulation mit dem Gazeverband könne ein ernsthafter Suizidversuch oder aber auch 
appellativer Natur gewesen sein; allerdings könnte es auch schief gehen, wenn es nur 
appellativ sei. Wegen des Wernicke-Syndroms könne es zu Blutungen und Luftmangel 
kommen und tödlich enden. Im Falle einer baldigen Entlassung sei die Suizidalität deutlich 
erhöht. Die Selbstgefährdung in einem weiteren Sinne sei ebenfalls gross. Bei weiterem 
Alkoholkonsum bestehe zudem Lebensgefahr. Der Beschwerdeführer sei immerhin mit 
3,5 ‰ ins Spital eingeliefert worden. Die letale Dosis liege bei etwa 4 ‰ und zwar auch bei 
grosser Alkoholtoleranz und -gewöhnung. Die Gefahr von Rückfällen sei gross und zudem 
auch die Gefahr der Verwahrlosung. Die Prognose sei nicht positiv. Der Beschwerdeführer 
laufe sodann auch Gefahr zu vereinsamen. Schliesslich verkürze sich mit Alkohol die 
Lebenserwartung bei der vorhandenen Leberzirrhose klar.

4.1.3 Eine unmittelbar drohende Selbstgefährdung im Sinne von Suizidalität ist derzeit 
im Klinikrahmen als eher gering anzusehen, da der Beschwerdeführer betreut wird. Im 
Falle einer baldigen Entlassung ist die Suizidalität hingegen gemäss gutachterlicher Ein-
schätzung deutlich erhöht. Eine Selbstgefährdung im weiteren Sinne besteht zudem vor 

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allem bei weiterem Alkoholkonsum, was zu tödlichen Unfällen führen könnte, da der Be-
schwerdeführer mit der Wernicke-Symptomatik erheblich gefährdeter ist bezüglich Blutun-
gen und auch Stürzen wegen der Prothese. Schliesslich droht ihm auch die Obdachlosig-
keit, da er – soweit bekannt – derzeit weder ins Therapiezentrum G.________ noch in sein 
Zimmer im H.________ zurückkehren kann. Auch eine Unterkunft bei einem möglichen 
Partner dürfte der Alkoholproblematik beim Beschwerdeführer gefährlich werden. Beim 
Eintritt ins Spital wurde zudem eine Verwahrlosung festgestellt. Mithin bleibt festzuhalten, 
dass bei einer Entlassung aus der Klinik angesichts der Suchtproblematik mit 
Verwahrlosung, Verschlechterung des Krankheitsbildes und lebensgefährlichen Stürzen 
gerechnet werden muss, sodass eine akute und erhebliche Selbstgefährdung in einem 
weiteren Sinn zu bejahen ist.

4.2 Bei der Beurteilung der Fremdgefährdung geht es nicht nur um die Gefahr für Leib 
und Leben von Drittpersonen, sondern ebenso sehr auch um elementare Gefährdungen 
des Wohlbefindens und der seelischen Gesundheit anderer. Neben der eigentlichen 
Fremdgefährdung ist auch die Drittgefährdung im Sinne der Belastung der Umgebung 
durch den Betroffenen mitzuberücksichtigen, auch wenn eine solche Belastung für sich 
allein nicht für eine Einweisung oder eine Rückbehaltung ausreichen kann (Spirig, Zürcher 
Kommentar, N 336 ff. zu altArt. 397a ZGB). Die fürsorgerische Unterbringung dient dem 
Schutz der betroffenen Person, nicht ihrer Umgebung; entsprechend ist die Fremdgefähr-
dung weder eine Unterbringungsvoraussetzung noch für eine Unterbringung ausreichend 
(Geiser/Etzensberger, a.a.O., N 41 zu Art. 426 ZGB mit Hinweisen). Das geltende Recht 
hält im Gegensatz zum früheren ausdrücklich fest, dass nicht nur die Belastung, sondern 
auch der Schutz Angehöriger und Dritter zu berücksichtigen ist (Geiser/Etzensberger, 
a.a.O., N 42 zu Art. 426 ZGB).

4.2.1 Nach Psychologin D.________ ist der Beschwerdeführer eigentlich ein sehr ange-
nehmer Patient, der mitarbeite und motiviert sei. In alkoholisiertem und agitiertem Zustand 
fehle diese Kooperation. Wenn er dann gebeten werde, ins Zimmer zu gehen, komme es 
zu Geschrei und Gewaltdrohungen; insofern bestehe schon eine potenzielle, vorwiegend 
verbale Gefährdung. Zu solchen Bedrohungen könne es auch im Falle einer baldigen Ent-
lassung nach Alkoholkonsum kommen. Ein privates Beziehungsnetz habe der Beschwer-
deführer ihres Wissens kaum. Seine Familie lebe in I.________. Verwandte oder Freunde 
in der Schweiz seien nicht bekannt. In der Klinik habe man auch noch nie Besuch 
gesehen.

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4.2.2 Gutachter Dr. E.________ führte aus, dass er beim Beschwerdeführer im 
stationären Rahmen aktuell keine Fremdgefährdung sehe. Auch im Fall einer baldigen 
Entlassung sei die Fremdgefährdung gering. Wenn er jedoch weiter trinke, seien die 
fehlende Emotionskontrolle und die Enzephalopathie problematisch. Die Belastung für die 
Umgebung sei eher klein, da der Beschwerdeführer kaum ein privates soziales Umfeld 
habe; der vom Beschwerdeführer erwähnte mögliche neue Partner habe ihn jedenfalls 
noch nicht einmal in der Klinik besucht. 

4.2.3 Eine akute und erhebliche Fremdgefährdung ist nach der Vorgeschichte und den 
ärztlichen Angaben nicht zu befürchten, auch wenn es im Klinikrahmen zu bedrohlichem 
Verhalten vorwiegend verbaler Natur gekommen ist. Wenn der Beschwerdeführer im Falle 
einer baldigen Entlassung wieder Alkohol konsumiert, ist fremdaggressives Verhalten nicht 
auszuschliessen, steht aber auch nicht im Vordergrund. Eine unzumutbare Belastung für 
sein soziales Umfeld ist nicht zu befürchten, da er kaum enge familiäre oder partnerschaft-
liche Kontakte in der Schweiz hat. 

4.3 Zusammenfassend lässt sich damit festhalten, dass beim Beschwerdeführer im 
Falle einer baldigen Entlassung ein deutlich erhöhtes Suizidrisiko besteht. Zudem liegt 
nach einer Entlassung ein erhebliches und unmittelbar drohendes Selbstgefährdungs-
potential in einem weiteren Sinne vor. Konsumiert der Beschwerdeführer erneut Alkohol, 
wovon mit hoher Wahrscheinlichkeit in Kürze auszugehen ist, riskiert er Stürze und Ver-
letzungen, die unmittelbar zu innerlichen Blutungen und zum Tod führen können. Auch die 
zur Einweisung führende Alkoholkonzentration von 3,5 ‰ war nahe einer letalen Alkohol-
intoxikation. Wegen des bestehenden Gefährdungspotentials ist mithin der Behandlungs- 
und Betreuungsbedarf hinreichend ausgewiesen.

5. Unter dem Aspekt der Verhältnismässigkeit ist schliesslich zu prüfen, ob dem Be-
schwerdeführer die nötige persönliche Fürsorge im Zusammenhang mit seiner Erkrankung 
auch anders als im Rahmen eines stationären Klinikaufenthalts erwiesen werden könnte, 
beispielsweise durch eine ambulante Psychotherapie bzw. eine ambulante Abgabe von 
Medikamenten, allenfalls auch durch eine betreute Unterbringungsform. Bei der Beurtei-
lung dieser Frage sind die folgenden Kriterien in die Entscheidung miteinzubeziehen: 
Krankheitseinsicht, Bereitschaft, in eine medizinische Behandlung einzuwilligen, soziale 
Begleitumstände (Wohnung, Arbeit, Beziehungsnetz) und die Folgen einer sofortigen Ent-
lassung in medizinischer und sozialer Hinsicht. Diese Kriterien sind gegeneinander abzu-

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wägen. Ob die fürsorgerische Unterbringung aufrecht erhalten bleiben soll, beurteilt sich 
anhand der Lage der betroffenen Person im Zeitpunkt des jeweiligen Entscheides.

5.1 Psychologin D.________ sieht keine wirkliche Krankheitseinsicht beim 
Beschwerdeführer. Einerseits zeige er sich zwar motiviert, wieder nach G.________ zu 
gehen; gleichzeitig sei aber auch eine Bagatellisierung des Alkoholkonsums festzustellen. 
Beim letzten Aufenthalt sei die Motivation zu einer Therapie vorhanden gewesen, weshalb 
die Klinik den bereits gestellten Antrag auf eine behördliche FU zurückgezogen habe. Man 
habe ihm die Chance geben wollen, in G.________ eine Therapie zu machen. Beim 
aktuellen Aufenthalt wolle er jedoch gleich austreten, was doch auf fehlende 
Behandlungsbereitschaft hindeute. Im Falle einer sofortigen Entlassung bestehe das 
Risiko, dass der Beschwerdeführer erneut Alkohol konsumieren würde und notfallmässig 
ins Spital F.________ eingeliefert würde; danach wäre er sehr wahrscheinlich in kurzer 
Zeit wieder hier in der Klinik. Gutachter Dr. E.________ verneint eine echte 
Krankheitseinsicht beim Beschwerdeführer. Dessen Aussagen seien typisch für einen 
Alkoholsüchtigen, der den Alkoholkonsum bagatellisiere und zwar vor allem vor sich 
selber, weil Alkoholiker wie alle Suchterkrankten schambehaftet seien. Auch die 
Behandlungs- bzw. Therapiebereitschaft sei nicht ernsthaft vorhanden. Dies zeige sich 
daran, dass er gute Miene zum bösen Spiel gemacht habe und ein paar Wochen in 
G.________ gewesen sei. Kaum treffe er dann einen Kollegen, trinke er schon wieder. 
Wenn der Beschwerdeführer sofort entlassen würde, würde er sich in den derzeit geöffne-
ten Bars betrinken gehen und in spätestens zwei bis drei Tagen wäre er mit ziemlicher Si-
cherheit mit Zwischenstation Spital F.________ wieder in der Klinik, sofern er dies denn 
auch überlebe. Die Aussagen des Beschwerdeführers selber liessen eine deutliche 
Bagatellisierung und auch keinerlei ernsthafte Abstinenzabsicht erkennen. Eine echte 
Krankheitseinsicht und eine glaubwürdige Behandlungsbereitschaft bestehen beim 
Beschwerdeführer offensichtlich nicht. 

5.2 Zu den sozialen Begleitumständen ist festzuhalten, dass der 51 Jahre alte Be-
schwerdeführer alleinstehend ist und keinen Partner mehr hat, nachdem die seit 2007 be-
stehende eingetragene Partnerschaft vom Kantonsgericht Zug mit Urteil vom 20. Juni 
2020 als aufgelöst erklärt worden ist. Zu seinem ehemaligen Partner, der in I.________ 
lebt, hat der Beschwerdeführer keinen Kontakt mehr. Auch seine Familie lebt in 
I.________. Im Fall einer Entlassung droht dem Beschwerdeführer die Obdachlosigkeit, da 
er wohl nach seinem Absturz nicht ohne weiteres ins Therapiezentrum G.________ 
zurückkehren kann und auch das Zimmer im H.________ wird er nur im Zusammenhang 

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mit einer Langzeittherapie wieder benutzen können. Er ist zudem IV-Rentner mit 
geringfügiger Rente und wird vom Sozialamt unterstützt; eine Anmeldung für 
Ergänzungsleistungen ist mittlerweile erfolgt. Der Beschwerdeführer hat keine 
Beschäftigung und damit auch keine Tagesstruktur. Ebensowenig hat er eine ambulante 
therapeutische Betreuung. Immerhin kümmert sich seine Beiständin um seine 
Angelegenheiten, wobei er die Zusammenarbeit nicht als sehr gut bezeichnet hat. Sein 
soziales Netz ist daher insgesamt nicht tragfähig genug, um ihn derzeit mit seiner 
schwerwiegenden Suchterkrankung im ambulanten Rahmen betreuen und behandeln zu 
können. 

5.3 Psychologin D.________ ist der Ansicht, dass ein stationärer Aufenthalt weiterhin 
notwendig sei. Im Behandlungsplan hätten zuerst die Krisenintervention und Stabilisierung 
im Vordergrund gestanden. Geplant sei eine Anschlusslösung, eventuell eine Unterbrin-
gung in einer geeigneten Wohnsituation, weshalb mittlerweile auch ein Antrag auf eine be-
hördliche FU gestellt worden sei. Falls der Beschwerdeführer sofort entlassen würde, be-
stünde innert sehr kurzer Zeit das Risiko weiteren Alkoholkonsums mit notfallmässigen 
Einweisungen ins Spital F.________ und einer erneuten Einweisung in die Klinik.

5.4 Gutachter Dr. E.________ erachtet eine stationäre Behandlung als unbedingt 
notwendig. Ob der Beschwerdeführer allerdings in sechs Wochen mehr motiviert sei und 
weniger trinke, weniger schnell abstürze, das sei zu bezweifeln. In der Klinik könnte er 
zumindest ein paar Wochen in Ruhe leben. Die Erwartungen seien zudem sehr tief, 
nämlich ihn am Leben zu erhalten. In der Klinik sei immerhin sein Leben nicht akut 
gefährdet. Im Falle einer sofortigen Entlassung würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit den 
Alkoholkonsum wieder aufnehmen und innert kürzester Zeit in alkoholisiertem Zustand 
wieder eingewiesen, sofern er keine Unfälle mit inneren Blutungen erleiden und damit in 
unmittelbare Lebensgefahr geraten würde. 

5.5 Eine Zurückbehaltung gegen den Willen des Betroffenen ist – wie erwähnt – nur 
dann zulässig und verhältnismässig, wenn ihm die nötige persönliche Fürsorge nicht an-
derweitig erwiesen werden kann. Der Beschwerdeführer leidet an einer schwerwiegenden 
Störung in Form einer Suchterkrankung und damit an einem Schwächezustand im Sinne 
von Art. 426 Abs. 1 ZGB. Erschwerend kommen seine weiteren körperlichen Krankheiten 
hinzu und zwar in erster Linie die Wernicke-Enzephalopathie, die bereits bei nur geringfü-
gigem Anschlagen oder Bagatellunfällen und Stürzen als Folge der Unterschenkelprothe-
se zu inneren Blutungen und unmittelbarer Lebensgefahr führen kann. Der Beschwerde-

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führer weist somit ein erhebliches Selbstgefährdungspotential auf. Eine ernsthafte Krank-
heitseinsicht und eine anhaltende Bereitschaft zur Behandlung, die in erster Linie in einer 
konsequenten Abstinenz bestehen müsste, ist nicht vorhanden. Würde er in seinem aktu-
ellen Zustand in die alten Verhältnisse entlassen, wäre innert kurzer Frist mit weiterem 
übermässigem Alkoholkonsum zu rechnen. Über kurz oder lang würde dies mit hoher 
Wahrscheinlichkeit im besten Fall zu einer weiteren notfallmässigen Einweisung führen. 
Der Beschwerdeführer ist daher in besonderem Masse schutzbedürftig. Der stationäre 
Aufenthalt in der Klinik ist derzeit, d.h. bis eine passende Anschlusslösung gefunden ist, 
die einzige Möglichkeit, dem Beschwerdeführer die nötige persönliche Fürsorge zu erwei-
sen. Im heutigen Zeitpunkt kann ihm diese persönliche Fürsorge jedenfalls noch nicht im 
Rahmen einer ambulanten Betreuung erwiesen werden. Die weitere zwangsweise Zurück-
behaltung ist auch in zeitlicher Hinsicht nicht unverhältnismässig, da die Folgen einer so-
fortigen Entlassung gravierend wären. Eine Entlassung im gegenwärtigen Zeitpunkt wäre 
jedenfalls offenkundig verfrüht. Die Zurückbehaltung in der Klinik, die im Sinne von 
Art. 426 Abs. 1 ZGB eine geeignete Einrichtung für den Beschwerdeführer ist, ist daher zu 
Recht erfolgt und in Berücksichtigung aller Umstände auch im Urteilszeitpunkt angesichts 
der zu erwartenden gravierenden Folgen einer vorzeitigen Entlassung rechtens, verhält-
nismässig und nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich daher als unbegründet 
und muss abgewiesen werden.

6. Das Verfahren ist kostenlos (§ 57 Abs. 2 EG ZGB), weshalb vorliegend keine Ge-
richtskosten zu erheben sind. Eine Parteientschädigung ist dem vollumfänglich unterlie-
genden und ohnehin nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer nicht zuzusprechen.

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Urteil F 2021 24 

Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen.

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Lausanne Beschwerde in Zivilsachen 
eingereicht werden.

5. Mitteilung an den Beschwerdeführer (mit ausführlicher Rechtsmittelbelehrung) und 
an die ärztliche Leitung der Triaplus AG Klinik Zugersee.

Zug, 25. Juni 2021

Im Namen der
FÜRSORGERECHTLICHEN KAMMER
Die Vorsitzende

Der Gerichtsschreiber

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