# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 867dcb32-33f6-5c75-9a90-b42cd388f836
**Source:** Zug (ZG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-06-10
**Language:** de
**Title:** Zug Verwaltungsgericht Sozialversicherungsrechtliche Kammer 10.06.2021 S 2020 136
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZG_Verwaltungsgericht/ZG_VG_001_S-2020-136_2021-06-10.pdf

## Full Text

VERWALTUNGSGERICHT DES KANTONS ZUG

SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHE KAMMER

Mitwirkende Richter: lic. iur. Adrian Willimann, Vorsitz
lic. iur. Jacqueline Iten-Staub und Dr. iur. Matthias Suter
Gerichtsschreiberin: MLaw Andrea Henggeler

U R T E I L  vom 10. Juni 2021 [rechtskräftig]
gemäss § 29 der Geschäftsordnung

in Sachen

A.________
Beschwerdeführer
vertreten durch RA lic. iur. B.________

gegen

IV-Stelle Zug, Baarerstrasse 11, Postfach, 6302 Zug
Beschwerdegegnerin 

betreffend

Invalidenversicherung 
(Leistungen)

S 2020 136

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Urteil S 2020 136

A. Der Versicherte, A.________, geb. ____ 1985, welcher bis Ende April 2018 als 
professioneller Eishockeyspieler in der National League (NLA) beim Hockey Club 
C.________ tätig war, meldete sich am 25. September 2019 unter Hinweis auf mehrere 
Knieoperationen rechts und eine damit seit März 2018 verbundene 100%ige 
Arbeitsunfähigkeit bei der IV-Stelle Zug zum Leistungsbezug an (IV-act. 1). Nach 
durchgeführtem Vorbescheidverfahren (IV-act. 17) wies die IV-Stelle das 
Leistungsbegehren mit Verfügung vom 8. September 2020 (IV-act. 20) ab und begründete 
dies damit, dass nach allgemeiner Lebenserfahrung eine professionelle Karriere als 
Eishockeyspieler ab Alter 33 mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr möglich 
sei. Dementsprechend sei davon auszugehen, dass die Karriere des Versicherten als 
Eishockeyprofi auf höchster Stufe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch ohne 
gesundheitliche Probleme Ende April 2018 zu Ende gewesen wäre, sodass die berufliche 
Neuorientierung aus invaliditätsfremden Gründen notwendig geworden sei. 

B. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 8. Oktober 2020 liess A.________ die 
Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Bestätigung des Anspruchs auf 
berufliche Massnahmen nach Art. 17 IVG, eventualiter die Rückweisung der 
Angelegenheit zur Durchführung weiterer Abklärungen an die Beschwerdegegnerin 
beantragen. Begründend stellt sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen auf den 
Standpunkt, es treffe nicht zu, dass das durchschnittliche Rücktrittsalter bei 33 Jahren 
liege. Das Urteil, auf welches sich die Beschwerdegegnerin stütze, datiere aus dem Jahre 
2004, weshalb diese Rechtsprechung klar als veraltet und überholt zurückgewiesen 
werden müsse. Dies lasse sich bereits durch eine kursorische Prüfung bestätigen, da 
beispielsweise beim HC E.________ zwei Stammspieler mit Alter 33 und zwei 
Stammspieler mit Alter 37 aufgeführt würden. Daneben sei auch die Alterskategorie 31–32 
Jahre viermal vertreten, was die altersbedingte Verschiebung des Karriereendes 
bestätige. Ähnliche Zahlen würden sich auch beim Kader des D.________ ergeben, 
welches Stammspieler im Alter von 31 (2x), 32 (1x), 34 (1x), 35 (1x) und 38 (1x) aufweise. 
Des Weiteren bestätige auch das beiliegende Gutachten über die Aktivitätsdauer von 
professionellen Hockeyspielern in der Nationalliga A, dass das Durchschnittsalter aller 
Spieler, die mittlerweile die Karriere als aktive Spieler beendet hätten, 37 Jahre betrage 
respektive von einem Durchschnittsalter aller Spieler, die ihre aktive Karriere noch nicht 
beendet hätten, von 36,4 Jahren auszugehen sei. Im Übrigen verkenne die 
Beschwerdegegnerin, dass selbst bei der – bestrittenen – Arbeitshypothese, wonach eine 
Leistungsfähigkeit in der NLA ab Mai 2018 auch im Gesundheitsfall nicht mehr möglich 

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Urteil S 2020 136

gewesen wäre, das Leistungsniveau in der NLB ohne Weiteres hätte gehalten werden 
können. 

C. Der mit Verfügung vom 9. Oktober 2020 verlangte Kostenvorschuss von Fr. 800.– 
wurde vom Beschwerdeführer fristgerecht bezahlt.

D. Mit Vernehmlassung vom 7. Dezember 2020 beantragte die IV-Stelle die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen 
aus, es bestehe keine Veranlassung, vom durchschnittlichen Rücktrittsalter eines 
Eishockey-Profis von 33 abzuweichen. Es sei daher davon auszugehen, dass sich der 
Beschwerdeführer mit Auslaufen seines Vertrags mit dem Hockey Club C.________ per 
30. April 2018 altershalber und damit auch ohne gesundheitliche Probleme um den 
Einstieg in eine nichtsportliche Tätigkeit hätte bemühen müssen. Dass er seine Profi-
Laufbahn noch in der NLB zu einem erheblich tieferen Salär weitergeführt hätte, sei eine 
reine Hypothese, die den Anspruch auf überwiegende Wahrscheinlichkeit nicht erfülle. 
Daraus folge, dass sein Einkommen auch ohne die Eishockey-Tätigkeit verunmöglichende 
Gesundheitsprobleme, mithin IV-fremd, mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erheblich 
gesunken wäre. Eine IV-relevante Einkommenseinbusse bestehe somit nicht. 

E. Mit Schreiben vom 14. Dezember 2020 wurde die Vernehmlassung dem 
Beschwerdeführer zur Kenntnisnahme zugestellt. In der Folge gingen beim Gericht keine 
weiteren Eingaben mehr ein. 

Das Verwaltungsgericht erwägt:

1. Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles 
grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (in casu: 
8. September 2020) eingetretenen Sachverhalt ab (vgl. auch BGE 121 V 362 E. 1b). Dabei 
sind in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Verwirklichung 
des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 445 
E. 1.2.1). 

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Am 1. Januar 2021 sind die am 21. Juni 2019 verabschiedeten geänderten Bestimmungen 
des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 
SR 830.1) in Kraft getreten. Dementsprechend sieht Art. 83 ATSG vor, dass für im 
Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderung vom 21. Juni 2019 beim erstinstanzlichen 
Gericht hängige Beschwerden das bisherige Recht gilt. Die hier zu beurteilende 
Beschwerde wurde am 8. Oktober 2020 der Post übergeben, weshalb die bis 
31. Dezember 2020 gültigen Normen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung 
finden und in dieser Fassung zitiert werden. 

2. Das Verwaltungsgericht beurteilt als einzige kantonale Instanz Beschwerden aus 
dem Bereich der Sozialversicherung (Art. 57 ATSG in Verbindung mit § 77 des 
Verwaltungsrechtspflegegesetzes [VRG; BGS 162.1] und § 12 des Einführungsgesetzes 
zu den Bundesgesetzen über die Alters- und Hinterlassenenversicherung und die 
Invalidenversicherung [BGS 841.1]). Die örtliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts 
des Kantons Zug ist vorliegend gestützt auf Art. 69 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über 
die Invalidenversicherung (IVG; SR 831.20) – Zuständigkeit am Ort der IV-Stelle – fraglos 
gegeben. Die IV-Stelle erliess die strittige Verfügung am 8. September 2020; diese ging 
gemäss unbestritten gebliebenen Angaben am 10. September 2020 beim 
Beschwerdeführer ein. In Anwendung von Art. 69 Abs. 1 lit. a IVG ist dagegen direkt 
Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht einzureichen. Die Beschwerdeschrift 
wurde am 8. Oktober 2020 der Post übergeben und ging tags darauf beim 
Verwaltungsgericht ein. Die gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG vorgesehene 30-tägige 
Beschwerdefrist wurde somit gewahrt. Der Beschwerdeführer ist von der angefochtenen 
Verfügung direkt betroffen und zur Beschwerde legitimiert. Die Beschwerdeschrift enthält 
sodann Antrag und Begründung. Damit ist den formellen Anforderungen Genüge getan, 
weshalb auf die Beschwerde einzutreten ist. Die Beurteilung erfolgt auf dem 
Zirkulationsweg gemäss § 29 der Geschäftsordnung des Verwaltungsgerichtes (GO VG; 
BGS 162.11). 

3.
3.1 Gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, die 
ihre Erwerbstätigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, nicht durch 
zumutbare Eingliederungsmassnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern 
können (lit. a), während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 
mindestens 40 % arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind (lit. b) und nach Ablauf 
dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (Art. 8 ATSG) sind (lit. c). Bei einer Invalidität 

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von 40 % besteht Anspruch auf eine Viertelsrente, ab 50 % auf eine halbe, ab 60 % auf 
eine Dreiviertels- und ab 70 % auf eine ganze Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG).

3.2 Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 
teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, 
Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte 
und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise 
Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen 
Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer 
Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beeinträchtigung 
zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver 
Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).

3.3 Bei erwerbstätigen Versicherten wird für die Bestimmung des Invaliditätsgrades 
gemäss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt 
der Invalidität und nach Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 
Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 
Arbeitsmarktlage erzielen könnte (Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum 
Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre 
(Valideneinkommen; sog. Einkommensvergleich).

3.4 Invalide oder von einer Invalidität (Art. 8 ATSG) bedrohte Versicherte haben 
gemäss Art. 8 Abs. 1 IVG Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, soweit diese 
notwendig und geeignet sind, die Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im 
Aufgabenbereich zu betätigen, wiederherzustellen, zu erhalten oder zu verbessern (lit. a) 
und die Voraussetzungen für den Anspruch auf die einzelnen Massnahmen erfüllt sind 
(lit. b). Der Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen besteht unabhängig von der 
Ausübung einer Erwerbstätigkeit vor Eintritt der Invalidität. Bei der Festlegung der 
Massnahmen ist die gesamte noch zu erwartende Dauer des Erwerbslebens zu 
berücksichtigen (Abs. 1bis). Nach Massgabe der Art. 13 und 21 IVG besteht der Anspruch 
auf Leistungen unabhängig von der Möglichkeit einer Eingliederung ins Erwerbsleben oder 
in den Aufgabenbereich (Abs. 2). Zu den Eingliederungsmassnahmen gehören unter 
anderem Massnahmen beruflicher Art (Berufsberatung, erstmalige berufliche Ausbildung, 
Umschulung, Arbeitsvermittlung, Kapitalhilfe [Abs. 3 lit. b IVG]).

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3.5 Gemäss Art. 17 IVG hat die versicherte Person Anspruch auf Umschulung auf 
eine neue Erwerbstätigkeit, wenn die Umschulung infolge Invalidität notwendig ist und 
dadurch die Erwerbsfähigkeit voraussichtlich erhalten oder verbessert werden kann 
(Abs. 1). Nach der zu Art. 17 IVG ergangenen Rechtsprechung ist unter Umschulung 
grundsätzlich die Summe der Eingliederungsmassnahmen berufsbildender Art zu 
verstehen, die notwendig und geeignet sind, dem vor Eintritt der Invalidität bereits 
erwerbstätig gewesenen Versicherten eine seiner früheren annähernd gleichwertige 
Erwerbsmöglichkeit zu vermitteln. Dabei bezieht sich der Begriff der "annähernden 
Gleichwertigkeit" nicht in erster Linie auf das Ausbildungsniveau als solches, sondern auf 
die nach erfolgter Eingliederung zu erwartenden Verdienstmöglichkeiten. Der Anspruch 
auf Umschulung setzt voraus, dass die versicherte Person wegen der Art und Schwere 
des Gesundheitsschadens im bisher ausgeübten Beruf und in den für sie ohne zusätzliche 
berufliche Ausbildung offen stehenden zumutbaren Erwerbstätigkeiten eine bleibende oder 
längere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleidet, wobei es sich um einen 
blossen Richtwert handelt (BGE 124 V 108 E. 2a und b mit Hinweisen).

4. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin den Anspruch des 
Beschwerdeführers auf Umschulung i.S.v. Art. 17 IVG zu Recht verneint hat. 

4.1 Aktenkundig ist, dass der Beschwerdeführer im Jahr ____ seine Karriere als 
professioneller Eishockeyspieler in der NLA begann. Nachdem er in den folgenden Jahren 
insbesondere beim HC E.________ gespielt hatte, war er zuletzt für den HC C.________ 
tätig (vgl. IV-act. 7). Mit diesem Hockeyclub hatte er einen bis zum 30. April 2018 
befristeten Arbeitsvertrag (vgl. IV-act. 11 S. 1). Aus den Akten ergibt sich sodann, dass 
sich der Beschwerdeführer seit ____ mehreren Knieoperationen rechts unterziehen 
musste (vgl. IV-act. 10) und dass er nach Auslaufen des Vertrags Ende April 2018 von 
keinem weiteren Verein mehr unter Vertrag genommen wurde. 

4.2 In medizinischer Hinsicht gelangte die Beschwerdegegnerin insbesondere gestützt 
auf die RAD-Beurteilung von Dr. med. F.________, Facharzt für Allgemeine Innere 
Medizin FMH, vom 13. Dezember 2019 (IV-act. 12) zum Ergebnis, der Beschwerdeführer 
könne seine angestammte Tätigkeit als professioneller Eishockeyspieler aufgrund einer 
dauerhaften Minderbelastbarkeit des rechten Knies seit dem 11. März 2018 nicht mehr 
ausüben; eine leidensangepasste Tätigkeit (körperlich leichte bis mittelschwere 
wechselbelastende Tätigkeit ohne Zwangshaltungen und ohne Schläge/Vibrationen auf 
das rechte Kniegelenk) sei ihm jedoch zu 100 % zumutbar. Dieser Befund wird durch die 

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vorhandenen medizinischen Unterlagen hinreichend gestützt und vom Beschwerdeführer 
zu Recht nicht bestritten. 

4.3 Des Weiteren zieht der Beschwerdeführer nicht in Zweifel, dass seine 
angestammte Tätigkeit als Eishockey-Profi mit den hohen Verdienstmöglichkeiten einer 
altersmässigen Grenze unterliegt. Strittig ist hingegen, in welchem Alter sie erreicht wird. 
Während sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt stellt, diese Marke werde in 
der Schweiz üblicherweise mit 33 Altersjahren überschritten, glaubt der Beschwerdeführer, 
dass er seine Sportkarriere auf bisherigem Niveau mindestens bis 37- bzw. 38-jährig hätte 
weiterführen können. Zu prüfen ist somit, ob die Annahme der Vorinstanz, dass in der 
Schweiz von einem durchschnittlichen Rücktrittsalter im Eishockey-Profisport von 33 
Jahren auszugehen sei, vertretbar ist. 

4.3.1 Ein Blick in die Rechtsprechung ergibt in Bezug auf das Rücktrittsalter von 
Profisportlern Folgendes: Im Urteil I 287/95 vom 28. August 1997 (in: AHI-Praxis 3/1998 
S. 166 ff.) liess das Eidgenössische Versicherungsgericht (EVG) mit Bezug auf 
Fussballspieler die Frage offen, ob entsprechend einer in der Literatur vertretenen 
Meinung – in der Regel sei von einem durchschnittlichen Rücktrittsalter von 33 Jahren 
auszugehen, da nur ein kleiner Teil der Berufsfussballer der Kategorie "33 Jahre und älter" 
angehörten (Alain-C. Doudin, La rente d'invalidité dans l'assurance-accidents, SZS 1990 
S. 290 Anm. 87) – von einem durchschnittlichen Rücktrittsalter von 33 Jahren auszugehen 
sei. Immerhin stellte das EVG in diesem Zusammenhang klar, dass es für die Beurteilung 
dieser Frage nicht darauf ankommen könne, wie viele (oder wie wenige) Spieler nach dem 
Alter 33 noch tätig seien. Entscheidend sei vielmehr, in welchem Alter die meisten (also 
der Durchschnitt) altershalber zurückträten (E. 6b). In einem anderen Fall (EVG I 779/03 
vom 22. Juni 2004) hatte sich das Gericht mit einem Handballspieler zu befassen, der im 
Unfallzeitpunkt 30 1/2-jährig war. Dabei ging das EVG in Einklang mit Verwaltung und Vor-
instanz davon aus, dass der Beschwerdeführer seine Karriere als professioneller 
Handballspieler im Gesundheitsfall im Alter von 31 Jahren noch hätte fortsetzen können 
(E. 4.2.1). Im Weiteren wies das EVG aber auch darauf hin, dass professioneller 
Spitzensport mit hohen Verdienstmöglichkeiten in aller Regel nur bis zu einem gewissen 
Alter betrieben werden könne. Was schliesslich das konkrete Rücktrittsalter bei 
Handballspielern anbelangt, nannte das Gericht zwar die Angabe des ehemaligen 
Arbeitgebers, wonach Profihandballer ihren Beruf in der Regel bis ca. zum 35. Lebensjahr 
ausüben könnten, setzte sich damit aber nicht weiter auseinander bzw. legte nicht dar, ob 
im Profihandballsport im Endeffekt von diesem Rücktrittsalter auszugehen ist (E. 5). 

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Nachdem der Rentenanspruch nur bis zum Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung zu 
beurteilen war, in dem der Betroffene "erst" 33-jährig war, hatte sich das Gericht damit 
auch nicht näher auseinanderzusetzen. Immerhin ging das Gericht damit zumindest 
implizit davon aus, dass das Rücktrittsalter im Zeitpunkt der angefochtenen Verfügung 
noch nicht erreicht war, nahm es doch bis zu diesem Zeitpunkt einen unveränderten 
Rentenanspruch an (E. 4.4). Für den darüberhinausgehenden Rentenanspruch verwies es 
auf die Möglichkeit der Rentenrevision (E. 5 in fine). Mit einem Fall eines Eishockey-Profis 
hatte sich schliesslich das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden zu befassen (S 
03 66 vom 8. Juli 2003). Dieses Gericht hielt, nachdem es offensichtlich auch 
entsprechende Abklärungen getätigt hatte, fest, dass die überwiegende Mehrheit der 
Eishockeyspieler der NLA in der Saison 2002/03 (teilweise erheblich) weniger als 33 Jahre 
alt gewesen seien. Diese Tatsache lasse den Schluss zu, dass die Aktivität eines 
Leistungssportlers auf diesem Spielniveau offensichtlich (altersbedingt) nicht höher liege, 
andernfalls die bekanntermassen während ihrer relativ kurzen Karriere sehr gut 
verdienenden Eishockey-Profis doch allesamt mit ihrer bezahlten Sportlertätigkeit viel 
später aufhören würden. Die Annahme der Vorinstanz, dass das Rücktrittsalter bei den 
meisten Eishockey-Profis in der Schweiz im Schnitt bei 33 Jahren liege, sei daher weder 
realitätsfremd noch unglaubhaft. Zu beachten sei, dass es sich beim Profi-Eishockey um 
eine körperlich (Unfall- und Verletzungsgefahren, Verschleisserscheinungen am Rücken, 
den Gelenken und Hüften, Abnahme der Reaktions- und Leistungsfähigkeit im Alter usw.) 
wie auch geistig (Erfolgsdruck als Teamleader, Aufgebot als Stammspieler im Kader usw.) 
äusserst harte und abnützungsreiche Tätigkeit handle. Tatsache sei, dass der 
Durchschnitt der in der Schweiz engagierten NLA-Spieler viel früher als mit 35 mit diesem 
Sport aufhöre. Das kantonale Versicherungsgericht kam zum Schluss, dass die 
festgelegte Altersgrenze für den durchschnittlichen Rücktritt als Eishockey-Profi mit 33 
Jahren in der Schweiz als repräsentativ und vernünftig eingestuft werden könne (E. 4c). 
Zu guter Letzt hatte sich auch das Bundesgericht in einem erst kürzlich ergangenen Urteil 
(8C_563/2020 vom 7. Dezember 2020) mit einem Eishockeyspieler auf Profistufe zu 
befassen. Dabei ging es in Übereinstimmung mit der Vorinstanz (SVGer ZH 
UV.2018.00292 vom 10. Juni 2020) davon aus, dass der Versicherte ohne den Unfall 
seine Eishockeykarriere noch mehrere Jahre fortgesetzt hätte. Es sei jedenfalls nicht 
einsehbar, weshalb sein Alter von 27 1/2 Jahren im Unfallzeitpunkt respektive von 29 1/2 
Jahren im Zeitpunkt des Rentenbeginns oder von 31 1/2 Jahren bei Erlass des 
Einspracheentscheids gegen die Weiterführung der Profikarriere sprechen solle (E. 4.1). 
Für den darüberhinausgehenden Rentenanspruch wies auch das Bundesgericht auf die 

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Möglichkeit der Rentenrevision und in diesem Zusammenhang auf das Urteil I 779/03 vom 
22. Juni 2004 E. 5 hin (E. 4.2.7). 

4.3.2 Was den vorliegenden Fall anbelangt, sei an dieser Stelle noch einmal darauf 
hingewiesen, dass der Beschwerdeführer einen bis Ende April 2018 laufenden Vertrag mit 
dem HC C.________ hatte und dass er anschliessend von keinem Verein mehr unter 
Vertrag genommen wurde. Zum Zeitpunkt des Auslaufens dieses Vertrags war der 
Beschwerdeführer bereits 33 Jahre und 3 Monate alt. Geht die Beschwerdegegnerin unter 
diesen Umständen davon aus, dass sich der Beschwerdeführer im Mai 2018 ohnehin, d.h. 
auch im Gesundheitsfall, hätte beruflich neu orientieren müssen, erscheint dies, 
insbesondere auch gerade unter Berücksichtigung der soeben dargelegten 
Rechtsprechung, als vertretbar. Dass er im Alter von mehr als 33 Jahren noch einmal 
einen Club gefunden hätte, der mit ihm einen neuen Vertrag abgeschlossen hätte, mag 
zwar möglich sein, als überwiegend wahrscheinlich kann dies jedoch nicht bezeichnet 
werden. Daran ändert insbesondere auch die Tatsache nichts, dass es 
unbestrittenermassen Spieler gibt, die auch im Alter von 35 Jahren und mehr noch Profi-
Eishockey spielen. Wie die Beschwerdegegnerin in diesem Zusammenhang zutreffend 
darauf hingewiesen hat, kommt es nach der Rechtsprechung gerade nicht darauf an, wie 
viele oder wie wenige Spieler nach dem Alter 33 noch tätig sind (vgl. E. 4.3.1 vorstehend). 
Folgt man dennoch der Argumentationsweise des Beschwerdeführers, ist ihm 
entgegenzuhalten, dass jedenfalls die überwältigende Mehrheit – nach den Abklärungen 
des hiesigen Gerichts rund 85 % (vgl. die jeweiligen Kader der NLA-Clubs auf 
www.sport.de, zuletzt besucht am 1. Juni 2021) – der in der Saison 2020/21 
aufgelaufenen Eishockeyspieler der NLA (teilweise erheblich) weniger als 33 Jahre alt 
war. Wie das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden im Entscheid aus dem Jahre 
2003 (S 03 66 E. 4c) nachvollziehbar dargelegt hat, lässt diese Tatsache den Schluss zu, 
dass die Aktivitätszeit eines Leistungssportlers auf diesem Spielniveau offensichtlich 
(altersbedingt) nicht höher liegt, andernfalls die bekanntermassen während ihrer relativ 
kurzer Karriere sehr gut verdienenden Eishockey-Profis doch allesamt mit ihrer bezahlten 
Sportlertätigkeit viel später aufhören würden. In dem dem vorliegenden sehr ähnlich 
gelagerten Fall zeigte das kantonale Versicherungsgericht ausführlich auf, weshalb die 
Alterslimite von 33 Jahren im Schweizer Eishockey als repräsentativ und vernünftig 
eingestuft werden darf. Auch wenn dieser Entscheid bereits mehrere Jahre zurück liegt, 
zeigt das soeben Dargelegte, dass sich daran in den letzten Jahren offensichtlich nichts 
Wesentliches verändert hat. Im Übrigen vermag auch die vom Beschwerdeführer 
aufgelegte Dokumentation (Bf-act. 3) nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Mit der 

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Beschwerdegegnerin ist zunächst festzustellen, dass nur ein sehr begrenzter Kreis von 
Eishockeyspielern (lediglich 25 Spieler) in die Dokumentation einbezogen wurde. Sodann 
handelte es sich dabei durchwegs um Topspieler, war Grundlage dieser Dokumentation 
doch das Olympia-Team 2006, mithin eine Nationalmannschaftszusammensetzung, die 
überaus Erfolg hatte. Auch wenn nicht in Zweifel gezogen wird, dass der 
Beschwerdeführer ebenfalls ein guter Eishockeyspieler war, erscheint eine 
Dokumentation, die sich lediglich auf 25 Spieler bezieht, die darüber hinaus alle als 
Topspieler bezeichnet werden müssen, nicht als repräsentativ, um vom durchschnittlichen 
Rücktrittsalter im Schweizer Eishockey von 33 Jahren abzuweichen. Einzig aus der 
genannten Dokumentation kann jedenfalls nicht darauf geschlossen werden, der 
Beschwerdeführer hätte seine Eishockeykarriere ebenfalls bis im Alter von 37 bzw. 38 
Jahren fortsetzen können. Vorliegend ist sicherlich ausschlaggebend, dass der Vertrag 
des Beschwerdeführers mit dem HC C.________ im Alter von 33 Jahren und 3 Monaten 
ohnehin auslief und dass es unwahrscheinlich erscheint, in diesem für den professionellen 
Eishockeysport doch bereits erheblich fortgeschrittenen Alter noch von einem weiteren 
NLA-Club angestellt zu werden. Soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus geltend 
macht, er hätte seine Profilaufbahn nach dem Auslaufen des Vertrags noch in der NLB 
weiterführen können, kann dem ebenfalls nicht gefolgt werden. Die Beschwerdegegnerin 
hat zutreffend darauf hingewiesen, dass es sich bei dieser Annahme um eine reine 
Hypothese handelt, die den Anspruch auf überwiegende Wahrscheinlichkeit nicht erfüllt. 
Nachdem in der NLB nur noch etwa mit der Hälfte des Einkommens der NLA gerechnet 
werden kann (vgl. SVGer ZH UV.2018.00292 vom 10. Juni 2020 E. 3.2.3), ist es jedenfalls 
als wahrscheinlicher zu bezeichnen, dass der Beschwerdeführer mit dem Auslaufen des 
Vertrags mit dem HC C.________ seine berufliche Zukunft als Nichteishockeyspieler in 
Angriff genommen hätte, da dies ja früher oder später ohnehin notwendig geworden wäre. 
Wie viele NLA-Eishockey-Profis in einem Alter von 33 Jahren oder mehr noch in die tiefere 
Liga wechseln und dort ihre Karriere auslaufen lassen, ist im Übrigen nicht bekannt. 
Insgesamt betrachtet ist es somit nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin 
unter diesen Umständen zum Schluss gekommen ist, der Beschwerdeführer hätte sich per 
Mai 2018 auch im Gesundheitsfall beruflich neu orientieren müssen. Hierfür spricht zu 
guter Letzt auch die Tatsache, dass zum Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit 
weder ein konkretes Übernahmeangebot eines NLA- noch eines NLB-Clubs vorhanden 
war. Der Beschwerdegegnerin ist somit zuzustimmen, dass das Einkommen des 
Beschwerdeführers auch ohne gesundheitliche, die Eishockeykarriere verunmöglichende 
Tätigkeit, mithin IV-fremd, im Mai 2018 erheblich gesunken wäre. Dementsprechend hat 
die Vorinstanz einen Umschulungsanspruch gemäss Art. 17 Abs. 1 IVG zu Recht verneint. 

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5. Das soeben Dargelegte hat zu guter Letzt auch in Bezug auf einen allfälligen 
Rentenanspruch zu gelten. Zum Zeitpunkt des frühest möglichen Rentenbeginns (März 
2020) war der Beschwerdeführer sogar schon 35-jährig, sodass die Wahrscheinlichkeit, 
dass er seine Eishockeykarriere in diesem Alter noch weitergeführt hätte, noch einmal als 
geringer einzustufen ist. Der Beschwerdeführer fasste die Beendigung seiner Karriere 
sogar erst mit 37 bzw. 38 Jahren ins Auge, womit er sich zutraute, vier bis fünf Jahre 
länger als der Durchschnitt seiner meisten Berufskollegen im Spielergeschäft zu bleiben. 
Hierfür gibt es jedoch schlicht keine Anhaltspunkte. Als überwiegend wahrscheinlich kann 
diese Selbstdarstellung jedenfalls nicht bezeichnet werden. Nachdem im März 2020 nicht 
von einer IV-relevanten Einkommenseinbusse ausgegangen werden kann, besteht auch 
kein Rentenanspruch. 

6. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerdegegnerin den 
Leistungsanspruch des Beschwerdeführers zu Recht verneint hat. Damit erweist sich die 
angefochtene Verfügung als rechtmässig, weshalb die dagegen erhobene Beschwerde 
vollumfänglich abzuweisen ist. 

7. Führen die von Amtes wegen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung 
und/oder das Gericht bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein 
bestimmter Sachverhalt sei überwiegend wahrscheinlich und weitere Beweismassnahmen 
könnten an diesem feststehenden Ergebnis nichts mehr ändern, kann auf die Abnahme 
weiterer Beweise in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden (BGE 122 V 157 
E. 1d).

Von einer Expertise sind keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf das durchschnittliche 
Rücktrittsalter im Profi-Eishockeysport zu erwarten, weshalb der diesbezügliche Antrag in 
zulässiger Anwendung der antizipierten Beweiswürdigung abzuweisen ist. Schliesslich 
kann der Beschwerdegegnerin auch keine Verletzung der Abklärungspflicht i.S.v. Art. 43 
ATSG vorgehalten werden. 

8. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten gestützt auf Art. 69 
Abs. 1bis IVG dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, wobei eine Spruchgebühr von 
Fr. 800.– dem angefallenen Verfahrensaufwand angemessen erscheint. Eine 
Parteientschädigung nach Art. 61 lit. g ATSG ist nicht zuzusprechen.

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:
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1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Dem Beschwerdeführer wird eine Spruchgebühr von Fr. 800.– auferlegt, die mit 
dem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet wird.

3. Eine Parteientschädigung wird nicht zugesprochen. 

4. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit der schriftlichen Eröffnung 
beim Schweizerischen Bundesgericht in Luzern Beschwerde in öffentlich-recht-
lichen Angelegenheiten eingereicht werden.

5. Mitteilung an die Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers (im Doppel), an die IV-
Stelle Zug, an das Bundesamt für Sozialversicherungen, Bern, und zum Vollzug 
von Ziffer 2 im Dispositiv an die Finanzverwaltung des Kantons Zug.

Zug, 10. Juni 2021

Im Namen der
SOZIALVERSICHERUNGSRECHTLICHEN KAMMER
Der Vorsitzende

Die Gerichtsschreiberin

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