# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 5cadcecf-fd04-5b0d-88ad-61cd6f31d81d
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2024-02-12
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 12.02.2024 UV 2023/33
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_UV-2023-33_2024-02-12.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: UV 2023/33

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: UV - Unfallversicherung

Publikationsdatum: 25.03.2024

Entscheiddatum: 12.02.2024

Entscheid Versicherungsgericht, 12.02.2024
Art. 6 UVG; Unfallkausalität. Eine Unfallkausalität der rechten 
Schulterbeschwerden und der Beschwerden in der HWS mit Ausstrahlung in 
beide Hände ist nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen. Die 
erfolgte Leistungsanspruchsverneinung der Beschwerdegegnerin ist 
rechtmässig. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des 
Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Februar 2024, UV 
2023/33).

Entscheid vom 12. Februar 2024

Besetzung

Präsidentin Christiane Gallati Schneider, Versicherungsrichterinnen Mirjam Angehrn 

und Corinne Schambeck; a.o. Gerichtsschreiberin Lea Schneider

Geschäftsnr.

UV 2023/33

Parteien

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. Stephanie Schwarz, Sigg Schwarz Advokatur, 

Theaterstrasse 3, Postfach 2336, 8401 Winterthur,

gegen

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Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Fluhmattstrasse 1, Postfach 

4358, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin,

Gegenstand

Versicherungsleistungen

Sachverhalt

A.  

A.___ (nachfolgend: Versicherter) war als Gipserhandlanger seit November 2018 

bei der B.___ AG tätig und dadurch obligatorisch bei der Schweizerischen 

Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und 

Nichtberufsunfällen versichert. Am 10. März 2020 meldete die Arbeitgeberin der Suva 

einen Berufsunfall des Versicherten vom 4. März 2020. Der Versicherte sei während der 

Arbeit auf einem am Boden fixierten Rollgerüst rückwärts gelaufen und dabei 

gestolpert. Er habe sich mit dem linken Arm am Geländer des Gerüsts gehalten, um 

einen grösseren Aufprall zu vermeiden und sei mit dem ganzen Körper eingesackt. Als 

verletzte Körperteile wurden in der Schadenmeldung die linke Schulter (Verrenkung) 

und der Rücken links (Prellung) angegeben. Seit dem 7. März 2020 bestehe eine 

Arbeitsunfähigkeit (Suva-act. 1; vgl. auch Suva-act. 2).

A.a. 

Am 7. März 2020 hatte sich der Versicherte – auf hausärztliche Zuweisung mit 

Verdacht auf Schulterluxation und Clavicula-Fraktur links – im Spital C.___ vorgestellt. 

Im dazugehörigen Bericht vom 11. März 2020 hielten die behandelnden Ärzte zur 

Anamnese fest, der Versicherte sei am 5. (korrekt: 4.) März 2020 bei der Arbeit als 

Gipser nach hinten von einem Rollgerüst auf den flektierten, halbangelegten linken Arm 

gefallen. Am 6. März 2020 habe er eine Schwellung über dem 

Acromioclaviculargelenk (ACG) links bemerkt. In ihrer Beurteilung hielten sie fest, 

aufgrund der klinischen und konventionell-radiologischen Untersuchungen hätten sie 

eine Luxation der Schulter links und eine Fraktur der Clavicula links ausgeschlossen. 

A.b. 

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Entgegen dieser Beurteilung hielten sie als Diagnose eine AC-Luxation links vom 

5. (korrekt: 4.) März 2020 fest (Suva-act. 3; vgl. auch Suva-act. 30).

Mit Schreiben vom 12. März 2020 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie 

für die Folgen des Berufsunfalls vom 4. März 2020 Versicherungsleistungen erbringen 

werde (Suva-act. 5).

A.c. 

Wegen des Verdachts auf eine Radikulopathie Cervikal und der 

Differentialdiagnose einer Plexusläsion Arm links wurde am 1. April 2020 im 

Kantonsspital St. Gallen (KSSG) eine Magnetresonanztomographie (MRT) der 

Wirbelsäule und des Plexus cervicobrachialis links durchgeführt, welche im 

Wesentlichen eine links akzentuierte Diskushernie HWK6/7 mit komprimierender 

Spinalkanalstenose und links foraminaler Kompression C6 ohne Myelopathie erkennen 

liess (Suva-act. 31).

A.d. 

Auf hausärztliche Zuweisung konsultierte der Versicherte am 9. April 2020 

Dr. med. D.___, Facharzt für Neurologie, Klinik E.___. Als Befund erhob dieser 

insbesondere weiterhin Hypästhesien und Missempfindungen in der linken Hand sowie 

einen deutlich engen Wirbelkanal (Suva-act. 27). Dr. D.___ folgerte, die beschriebenen 

Beschwerden könnten durch die Bildgebung erklärt werden. Bis auf den unsicheren 

Blindgang habe der Versicherte eigentlich keine gefährlichen Zeichen (nachgereichte 

letzte Seite des Berichts vom 9. April 2020, Suva-act. 43).

A.e. 

Aufgrund stark rezidivierender Schulterschmerzen rechts wurde beim Versicherten 

am 14. Juli 2020 eine MRT Arthrographie des rechten Schultergelenks durchgeführt. 

Diese zeigte im Wesentlichen eine partielle bursaseitige und intratendinöse Ruptur der 

ventralen Supraspinatussehne, eine Bursitis subdeltoidea/subakromialis, eine moderate 

aktivierte ACG-Aarthrose sowie eine Tendopathie der proximalen langen Bicepssehne 

(Suva-act. 29).

A.f. 

Auf Zuweisung des Hausarztes suchte der Versicherte am 25. August 2020 – zur 

Beurteilung der aktuell persistierenden rechtsseitigen Schulterschmerzen – Dr. med. 

F.___, Fachärztin für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des 

Bewegungsapparates, Spital C.___, auf. In ihrem Sprechstundenbericht vom 

7. September 2020 hielt Dr. F.___ fest, der Versicherte habe relativ durcheinander die 

A.g. 

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Symptome der linken Schulter, der rechten Schulter sowie beider Hände beschrieben 

und habe wiederholt darauf hingewiesen, dass alle diese Symptome erst seit dem 

Unfall bestehen würden. Er klage über Schmerzen an der rechten Schulter. Dr. F.___ 

hielt folgende Diagnosen fest: 1. Schulterschmerzen rechts bei einer Tendinopathie der 

langen Bicepssehne (LBS), subacromialem Impingement und bursaseitiger Partialläsion 

des Supraspinatus (SSP) sowie ausgeprägter Tendinose des Subscapularis (SSC); 

2. Diffuse Sensibilitätsstörungen Hand beidseitig, links deutlich mehr als rechts mit 

elektrisierenden Phänomen; 3. Status nach ACG-Luxation links im Rahmen eines 

Unfalls am 7. (korrekt: 4.) März 2020 (Suva-act. 18).

Auf Zuweisung von Dr. F.___ stellte sich der Versicherte am 25. September 2020 

bei Dr. med. G.___, Fachärztin für Neurologie, vor. Im gleichentags verfassten Bericht 

hielt Dr. G.___ fest, die Elektroneuromyographie (EMNG) vom 25. September 2020 

habe im Wesentlichen eine schwere distale Demyelinisierung motorischer N. medianus-

Fasern links auf Höhe des Handgelenks links ergeben, im Sinne eines schweren 

Karpaltunnelsyndroms links. Rechts sei der Befund unauffällig gewesen. Darüber 

hinaus lasse sich angesichts der MRT-radiologisch bildgebend erfassten Befunde vom 

1. April 2020 mit komprimierender Spinalkanalstenose ohne Myelopathie und links 

foraminaler Kompression der C6-Nervenwurzel eine unauffällige motorische Radialis-

Neurographie ableiten (Suva-act. 26).

A.h. 

Im Sprechstundenbericht vom 6. Januar 2021 zur Untersuchung vom 4. Januar 

2021 hielt Dr. F.___ im Wesentlichen fest, es habe sich hinsichtlich der Untersuchung 

bei Dr. G.___ (vgl. A.h) neben verschiedenen Befunden bei komplexer 

Gesamtgeschichte sehr auffallend ein ausgeprägtes Karpaltunnelsyndrom links 

gezeigt. Im Bereich der rechten Schulter seien die Beschwerden wieder wie zuvor. Der 

Versicherte sei in seiner Beweglichkeit schmerzhaft eingeschränkt. Seitens der 

Wirbelsäulensituation werde sodann eine weitere Untersuchung im KSSG erfolgen 

(Suva-act. 20).

A.i. 

Im Arztzeugnis UVG vom 14. Januar 2021 gab dipl. med. H.___, Medbase I.___, 

eine Erstbehandlung am 7. März 2020 an. Der Versicherte habe bezüglich des 

Unfallhergangs angegeben, bei der Arbeit auf beide Schultern gestürzt zu sein. 

Betreffend die Frage, ob es besondere Umstände gebe, welche den Heilungsverlauf 

A.j. 

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ungünstig beeinflussen könnten, wurde eine chronische Lumboischialgie aufgeführt 

(Suva-act. 34).

Mit Bericht vom 19. Februar 2021 informierte Dr. F.___ über die überblickende 

Untersuchung der rechten Schulter des Versicherten vom 16. Februar 2021. Es hätten 

sich ein negatives Impingement-Zeichen, keine Druckdolenzen über den 

Triggerpunkten, jedoch ein deutlicher und extrem starker Schmerz über dem Sulcus 

bicipitalis gezeigt. Im Bereich der linken Schulter beständen keine wesentlichen 

Schmerzen bei der Armbewegung, die Schmerzen in der Schulter würden 

ausschliesslich durch Halswirbelsäulen (HWS)-Bewegungen provoziert und dann in den 

ganzen Arm ausstrahlen (Suva-act. 38).

A.k. 

Im Bericht vom 17. Februar 2021 zuhanden von Dr. F.___ zur Untersuchung vom 

16. Februar 2021 diagnostizierten Dr. med. J.___, Facharzt für Gehirn- und 

Nervenchirurgie (Neurochirugie), und der behandelnde Assistenzarzt, Klinik für 

Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates des KSSG, 

Team Wirbelsäule, eine Myelopathie bei linksbetonter, subtotaler Spinalkanalstenose 

bei mehrsegmentaler Degeneration und linksforaminaler Kompression der C6 Wurzel 

sowie einen Status nach ACG-Luxation links infolge des Unfalls vom 7. (korrekt: 4.) 

März 2020 (Suva-act. 39).

A.l. 

Mit Bericht vom 23. Februar 2021 zur am gleichen Tag erfolgten Untersuchung 

hielten Dr. J.___ und der behandelnde Assistenzarzt hinsichtlich der 

Computertomographie (CT) der Wirbelsäule fest: "Geringe bis moderate degenerative 

Veränderungen der oberen Halswirbelsäule mit Verkalkungen nuchal HWK5/6 und 

prominente Spondylophyten am HWK5. Korrespondierend zum MRT der 

Halswirbelsäule vom 1. April 2020, geringe osteodiskoligamentäre neuroforaminale 

Stenose für C6 links" (Suva-act. 40).

A.m. 

Am 9. März 2021 nahm der Suva-Versicherungsmediziner Dr. med. K.___, 

Facharzt für Allgemeinmedizin, Stellung zum Fall des Versicherten. Er führte im 

Wesentlichen aus, es sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine 

Schultereckgelenksverletzung Rockwood Typ II durch den Unfall vom 4. März 2020 

verursacht worden. Von einem stabilen Zustand sei betreffend dieser Ereignisfolge vom 

A.n. 

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4. März 2020 bereits drei bis vier Monate nach dem Ereignis auszugehen. Die geltend 

gemachten Beschwerden an der rechten Schulter seien nicht mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 4. März 2020 zurückzuführen. Es beständen 

zudem keine primäre Verletzung der rechten Schulter, keine primäre 

Beschwerdesymptomatik oder objektivierbare Verletzungszeichen. Die Befunde 

würden diesbezüglich einer Impingementkonstellation mit degenerativen 

tendinopathischen Veränderungen mit/bei einer AC-Arthrose entsprechen. Auch die 

Beschwerden an den Händen seien nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf 

das Ereignis vom 4. März 2020 zurückzuführen (Suva-act. 42).

Mit Schreiben vom 9. März 2021 teilte die Suva dem Versicherten mit, dass sie – 

aufgrund der kreisärztlichen Beurteilung – davon ausgehe, dass kein sicherer oder 

wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 4. März 2020 und 

den Beschwerden des Versicherten an der rechten Schulter sowie an der HWS mit 

Auswirkungen in beide Hände bestehen würde. Sie erbringe deshalb keine 

Versicherungsleistungen für diese Beschwerden. Hinsichtlich der linken Schulter sei die 

Suva weiterhin leistungspflichtig. Die Behandlungen diesbezüglich seien 

abgeschlossen (Suva-act. 45).

A.o. 

Auf Ersuchen der Suva nahm Dr. K.___ am 23. März 2021 erneut Stellung zum Fall 

des Versicherten. Er legte im Wesentlichen dar, an seiner versicherungsmedizinischen 

Stellungnahme vom 9. März 2021 (vgl. A.n) sei festzuhalten. Mit überwiegender 

Wahrscheinlichkeit habe der Versicherte am 4. März 2020 lediglich eine Verletzung des 

Schultereckgelenks links mit einer hierzu passend beschriebenen lokalen Druckdolenz 

über dem ACG erlitten. Die anschliessend sekundär ausgeweitete 

Beschwerdesymptomatik der rechten Schulter sowie beider Hände mit einem 

diagnostizierten Karpaltunnelsyndrom links, sowie eine Myelopathie seien nicht mit 

überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das Ereignis vom 4. März 2020 zurückzuführen. 

Entsprechend den primären Angaben zum Sachverhalt habe das Unfallereignis weder 

die rechte Schulter noch die Hände und auch nicht die HWS betroffen. Im Hinblick auf 

die rechte Schulter komme in der MRT Arthrographie vom 14. Juli 2020 vielmehr eine 

Impingementkonstellation mit degenerativen, tendinopathischen Veränderungen mit/bei 

einer AC-Arthrose zur Darstellung. Die operativ geplante neurochirurgische 

Dekompression im Mai 2021 sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf das 

A.p. 

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Ereignis vom 4. März 2020 zurückzuführen. Dr. K.___ folgerte, die Fortsetzung der 

Arbeitstätigkeit – ohne dementsprechende Verletzungsnachweise und ohne zeitechte 

akute neurologische Defizite – widerspreche einer Traumafolge und entspreche 

vielmehr einem natürlich-progredienten Krankheitsbild (Suva-act. 50).

Ein MRT der Wirbelsäule vom 29. April 2021 ergab weiterhin im Wesentlichen eine 

hochgradige Spinalkanalstenose HWK5/6 mit Kompression und beginnender 

Myelopathie des zervikalen Myelons sowie eine hochgradige neuroforaminale Stenose 

HWK5/6 links mit Kompression der Nervenwurzel C6 links, eine persistierende relative 

Spinalkanalstenose HWK3-5 und Neuroforamenstenose HWK6/7 links, hier jeweils 

ohne eindeutige Neurokompression (Suva-act. 93).

A.q. 

Am 3. Mai 2021 wurde beim Versicherten im KSSG – wegen zervikaler Myelopathie 

bei hochgradiger Spinalkanalsteonose C5/6 – eine ACDF C5/6- und Open door-

Laminoplastie C4/5 durchgeführt (Suva-act. 59).

A.r. 

Eine weitere MRT Arthrographie des rechten Schultergelenks vom 7. Dezember 

2021 zeigte eine Bursitis subacromialis, eine progrediente Partialruptur der 

Supraspinatussehne und eine zunehmende Tendinose der langen Bicepssehne 

proximal (Suva-act. 73).

A.s. 

Am 4. Februar 2022 führte Dr. F.___ beim Versicherten eine Schulterarthroskopie 

rechts mit einer Intervallresektion, einer LBS-Tenodese, einem Anfrischen des 

Footprints und der Sehne des anterioren Supraspinatus und einer Refixation des 

Supraspinatusvorderrandes (einmal Fastak), einer Bursektomie und einer 

Acromioplastik sowie einer Resektion der beiden Acromionfragmente anterior und 

antero-lateral durch (Suva-act. 78 und 79).

A.t. 

In seinem Schreiben an die Rechtsvertreterin des Versicherten, lic. iur. Stephanie 

Schwarz, Winterthur, vom 5. Januar 2022 führte Dr. J.___ im Wesentlichen aus, die 

erste MRT-Bildgebung sei am 1. April 2020 erfolgt. Der Versicherte habe zwischen 

HWK3 bis HWK6 einen angeborenen, eng angelegten Spinalkanal präsentiert mit 

zusätzlicher Bandscheibenvorwölbung zwischen HWK5 und HWK6. Aufgrund des eng 

angelegten Spinalkanals könnten bereits geringgradige Bandscheibenvorwölbungen 

bzw. ein Höhenverlust der Bandscheibe zu einer relevanten Spinalkanalstenose führen. 

A.u. 

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B.  

Der Versicherte habe in der Erstvorstellung in seiner Sprechstunde klinische 

Myelopathiezeichen gezeigt. Im MRT vom 29. April 2021 (vgl. A.q) habe sich eine 

offensichtliche Signalalteration gezeigt. Dies werde auch so vom Radiologen 

beschrieben. Da der Versicherte vor dem Unfall noch keine Symptome gehabt habe, 

sehe er die Kausalität als gegeben an (Suva-act. 83).

Aufgrund der neu hinzugekommenen Akten nahm Dr. K.___ am 15. September 

2022 erneut Stellung zum Fall des Versicherten. Er führte im Wesentlichen aus, an der 

ausführlich begründeten Stellungnahme vom 23. März 2021 sei festzuhalten. Die 

nachgängigen Berichte – insbesondere das rechtsanwaltliche Schreiben vom 24. März 

2022 (Suva-act. 83-1 f.) und die Stellungnahme von Dr. J.___ des KSSG vom 5. Januar 

2022 (Suva-act. 83-3 f.) – würden zu keiner Änderung seiner Beurteilung führen. Im 

Wesentlichen legte Dr. K.___ dar, Dr. J.___ habe wiederholt von einer "zervikalen 

Myelopathie" bei einem ursächlich bereits "angeborenen eng angelegten Spinalkanal" 

gesprochen. Auch im hausärztlichen Arztzeugnis von Dr. H.___ vom 14. Januar 2021 

seien als Vorzustand bereits "chronische Lumboischialgie(n)" angegeben worden. 

Zusammenfassend stellte Dr. K.___ fest, nach dem Symptom- und 

Behandlungsverlauf, den klinischen und bildgebenden sowie operativen Befunden, 

seien beim Ereignis vom 4. März 2020 keine unfallkausalen strukturellen Schädigungen 

des Rückens/Myelons und der rechten Schulter im konkreten Einzelfall, mit einer 

mindestens überwiegenden Wahrscheinlichkeit, eingetreten (Suva-act. 98).

A.v. 

Mit Verfügung vom 7. Oktober 2022 teilte die Suva mit, es werde an der 

Stellungnahme vom 9. März 2021 festgehalten. Aufgrund der Beurteilung von Dr. K.___ 

bestehe kein sicherer oder wahrscheinlicher Kausalzusammenhang zwischen dem 

Ereignis vom 4. März 2020 und den Beschwerden an der rechten Schulter sowie an der 

HWS mit Auswirkungen in beide Hände. Die Suva erbringe aufgrund dieser Situation 

keine Versicherungsleistungen. Hinsichtlich der linken Schulter bestehe weiterhin eine 

Leistungspflicht (Suva-act. 101).

A.w. 

Mit Einsprache vom 7. November 2022 beantragte Rechtsanwältin Schwarz, die 

Verfügung der Suva vom 7. Oktober 2022 sei zu ändern, soweit dem Versicherten 

bezüglich der rechten Schulter und der HWS mit Auswirkungen auf beide Hände 

B.a. 

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Leistungen verweigert würden. Es seien dem Versicherten auch für diese 

Beschwerdebereiche Leistungen der Unfallversicherung zuzusprechen. Es sei im 

Rahmen des Einspracheverfahrens die Frage des Vorliegens des 

Kausalzusammenhangs und der Auswirkungen des Ereignisses auf die Arbeitsfähigkeit 

des Versicherten gutachterlich abzuklären (Suva-act. 104).

Im Bericht vom 21. November 2022 zuhanden des Hausarztes des Versicherten 

über eine Untersuchung vom 8. November 2022 führte Dr. J.___ im Wesentlichen aus, 

die beschriebenen brennenden Schmerzen entlang der Schultern und Arme des 

Versicherten würden sich teilweise durch die Anschlusssegmentdegeneration C6/7 

erklären lassen (Suva-act. 110).

B.b. 

Mit Einspracheergänzung vom 26. Januar 2023 reichte Rechtsanwältin Schwarz 

den in Aussicht gestellten Arztbericht des KSSG von Dr. J.___ vom 25. Januar 2023 

(vgl. Suva-act. 117) ein. Aus diesem Bericht gehe zwar hervor, dass die MRT-

Ergebnisse bereits vor dem Unfall bestandene Einengungen im Rückenmarkbereich 

zeigen würden. Gemäss den behandelnden Ärzten sei es aber mit grösster 

Wahrscheinlichkeit anlässlich des Unfalls zu einer Traumatisierung des vorbestehend 

engen Rückenmarks gekommen. Hierfür spreche die Beschwerdesymptomatik mit 

initialen elektrisierenden Phänomenen und Ausstrahlungen in den Schulter-/

Nackengürtel unmittelbar nach dem Trauma (Suva-act. 116).

B.c. 

Aufgrund der Einspracheergänzung von Rechtsanwältin Schwarz vom 26. Januar 

2023 (Suva-act. 116), den medizinischen Verlaufsberichten des KSSG vom 

21. November (Suva-act. 110) und 16. Dezember 2022 (Suva-act. 113) sowie der 

zweiten Stellungnahme von Dr. J.___ vom 25. Januar 2023 (Suva-act. 117) bat die Suva 

Dr. K.___ erneut um Stellungnahme zum Fall des Versicherten. Dr. K.___ legte am 

10. März 2023 dar, er halte an seinen Stellungnahmen vom 23. März 2021 und 

15. September 2022 fest. Aus den Verlaufsberichten des KSSG vom 21. November und 

16. Dezember 2022, einschliesslich der rechtsanwaltlichen Einspracheergänzung vom 

26. Januar 2023 und der Stellungnahme von Herrn Dr. J.___ vom 25. Januar 2023, 

ergebe sich kein derartig abweichender neuer inhaltlicher medizinischer 

Erkenntnisstand, welcher zu einer Änderung seiner Vorbeurteilungen führen könne 

(Suva-act. 119).

B.d. 

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C.  

Mit Einspracheentscheid vom 18. April 2023 wies die Suva die Einsprache ab 

(Suva-act. 122).

B.e. 

Am 15. Mai 2023 reichte der Versicherte (nachfolgend: Beschwerdeführer), 

weiterhin vertreten durch Rechtsanwältin Schwarz, Beschwerde ein und beantragte, 

der Einspracheentscheid der Suva (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) vom 18. April 

2023 und die Verfügung vom 7. Oktober 2022 seien aufzuheben und ihm seien die 

gesetzlichen Leistungen bezüglich der unfallbedingten Beschwerden des Ereignisses 

vom 4. März 2020 auch an der rechten Schulter und der HWS mit Auswirkungen in 

beide Hände zu erbringen; insbesondere inklusive Leistungsübernahme der 

Heilbehandlungen und Operation vom 3. Mai 2021 im KSSG. Eventualiter seien der 

Einspracheentscheid und die Verfügung aufzuheben und die Sache zur medizinischen 

Begutachtung und anschliessendem neuen Entscheid über den Leistungsanspruch des 

Beschwerdeführers an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen; unter 

Entschädigungsfolge zulasten der Beschwerdegegnerin (act. G 1).

C.a. 

Am 15. Juni 2023 reichte Rechtsanwältin Schwarz im Rahmen einer 

Beschwerdeergänzung (act. G 3) einen Bericht von Dr. med. L.___, Chefarzt 

Rückenmedizin und Orthopädie, Schweizer Paraplegiker Zentrum, Nottwil, vom 

13. Juni 2023 ein (act. G 3.1). Dr. L.___ führte im Wesentlichen aus, es seien neu 

zunehmend Nacken- aber auch Kopfschmerzen aufgetreten. Er nahm auf ein MRT-

Untersuchungsergebnis vom 23. September 2022 Bezug und hielt fest, es zeige sich 

ein Status nach ACDF C5/6 und Laminoplastie C4/5. Ausserdem führte er aus, der 

Versicherte habe sich in seiner Sprechstunde mit einem subtilen komplexen 

Beschwerdebild gezeigt. Vieles scheine wohl erst nach der Operation im Mai 2021 

entstanden zu sein. Die eingeschränkte Gehfähigkeit, die Reflexsteigerung, aber auch 

die Missempfindungen seien durchaus in Verbindung zu bringen mit der deutlich 

sichtbaren Spinalkanalstenose C5/6. Diese sei zum Zeitpunkt des Eingriffs im Mai 2021 

noch nicht vorhanden gewesen. Andererseits beschreibe der Versicherte viele 

Beschwerden, welche direkt in der Folge des Eingriffs vom Mai 2021 entstanden seien. 

Diese könnten daher nicht im Zusammenhang mit der Spinalkanalstenose C5/6 stehen 

(act. G 3.1). Rechtsanwältin Schwarz führte in ihrer Beschwerdeergänzung aus, die von 

C.b. 

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D.  

Auf die detaillierten Begründungen in den einzelnen Rechtsschriften sowie den Inhalt 

der übrigen Akten wird, soweit entscheidnotwendig, in den nachfolgenden Erwägungen 

vertieft eingegangen.

Dr. L.___ festgehaltenen Beschwerden seien zumindest als Teilursache auf den Unfall 

zurückzuführen (act. G 3).

Mit Beschwerdeantwort vom 5. Juli 2023 beantragte die Beschwerdegegnerin, die 

Beschwerde sei abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei und der 

Einspracheentscheid vom 18. April 2023 sei zu bestätigen (act. G 5).

C.c. 

Mit Schreiben vom 29. September 2023 beantragte der Beschwerdeführer eine 

weitere Fristerstreckung zur Einreichung der Replik und eine informelle Sistierung bis 

zum Eingang aktueller medizinischer Untersuchungsergebnisse (act. G 9). Das Gericht 

gewährte mit Schreiben vom 3. Oktober 2023 eine Fristerstreckung für die Einreichung 

der Replik bis am 2. November 2023 (act. G 10).

C.d. 

Mit Replik vom 31. Oktober 2023 hielt der Beschwerdeführer an den 

beschwerdeweise gestellten Anträgen sowie an seinen bisherigen Ausführungen fest 

(act. G 11). Zusammen mit der Replik reichte er unter anderem eine Rückfallmeldung 

vom 14. Juli 2023 an die Beschwerdegegnerin ein (act. G 11.1). Mit einer weiteren 

Eingabe vom 21. November 2023 (act. G 13) liess der Beschwerdeführer dem Gericht 

überdies den Bericht des Neurozentrums M.___ vom 14. November 2023 

zukommen (act. G 13.2).

C.e. 

Im Schreiben vom 21. November 2023 stellte die Beschwerdegegnerin weiterhin 

den Antrag auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und 

beantragte neu die Abweisung des Sistierungsgesuchs des Beschwerdeführers. Die 

Beschwerdegegnerin verzichtete auf die Einreichung einer umfassenden Duplik und 

beschränkte sich darauf, zu einigen wesentlichen Punkten Stellung zu 

nehmen (act. G 14).

C.f. 

Mit formloser Mitteilung vom 23. November 2023 lehnte das Gericht das 

Sistierungsbegehren des Beschwerdeführers ab (act. G 15).

C.g. 

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Erwägungen

1.  

2.  

Hinsichtlich der linken Schulter stellte die Beschwerdegegnerin in der dem 

Einspracheentscheid vom 18. April 2023 zugrundeliegenden Verfügung vom 7. Oktober 

2022 fest, es bestehe weiterhin eine Leistungspflicht von ihrer Seite. Die Behandlungen 

diesbezüglich seien indessen abgeschlossen. Der Beschwerdeführer hat in seiner 

Einsprache vom 7. November 2022 (Suva-act. 104) – und auch im vorliegenden 

Beschwerdeverfahren – den Fallabschluss in dieser Hinsicht zu Recht nicht 

beanstandet (vgl. dazu die nachvollziehbaren Ausführungen von Dr. K.___ in Suva-

act. 50-6).

1.1. 

Vorliegend strittig und zu prüfen ist hingegen die Leistungspflicht der 

Beschwerdegegnerin hinsichtlich der Heilbehandlungen und Arbeitsunfähigkeit im 

Zusammenhang mit den Beschwerden an der rechten Schulter und der HWS mit 

Auswirkungen in beide Hände, insbesondere bezüglich der Operationen vom 3. Mai 

2021 (HWS) und 4. Februar 2022 (rechte Schulter). Dabei ist zwischen den Parteien im 

Wesentlichen die Unfallkausalität dieser Beschwerden umstritten.

1.2. 

Die versicherte Person hat – bei Vorliegen eines Unfalls (vgl. dazu Art. 4 des 

Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG; 

SR 830.1]) – Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Art. 10 Abs. 

1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [UVG; SR 832.20]), und überdies – 

bei Vorliegen einer vollständigen oder teilweisen Arbeitsunfähigkeit (vgl. dazu Art. 6 

ATSG) – auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Anspruchsvoraussetzung für jegliche 

Leistungen der Unfallversicherung bildet die Unfallkausalität. Eine Leistungspflicht des 

Unfallversicherers besteht demnach nur für Gesundheitsschäden, die natürlich und 

adäquat kausal mit einem versicherten Unfallereignis zusammenhängen (vgl. Art. 6 

Abs. 1 UVG; André Nabold, N 48 ff. zu Art. 6, in: Marc Hürzeler/Ueli Kieser [Hrsg.], 

Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Kommentar zum schweizerischen 

Sozialversicherungsrecht, 2018 [nachfolgend zitiert: KOSS UVG]; Irene Hofer, N 63 ff. 

zu Art. 6, in: Ghislaine Frésard-Fellay/Susanne Leuzinger/Kurt Pärli [Hrsg.], 

Unfallversicherungsgesetz, Basler Kommentar, 2019 [nachfolgend zitiert: BSK UVG]; 

Alexandra Rumo-Jungo/André Pierre Holzer, Bundesgesetz über die 

Unfallversicherung, in: Erwin Murer/Hans-Ulrich Stauffer [Hrsg.], Rechtsprechung des 

Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, 4. Aufl. 2012, S. 53 ff.). Für die 

2.1. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 13/25

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Beantwortung der Tatfrage nach dem Bestehen natürlicher Kausalzusammenhänge im 

Bereich der Medizin ist das Gericht in der Regel auf Angaben ärztlicher Expertinnen 

und Experten angewiesen. Die Frage nach dem adäquaten Kausalzusammenhang ist 

demgegenüber eine Rechtsfrage, die vom Gericht nach den von Doktrin und Praxis 

entwickelten Regeln zu beurteilen ist (KOSS UVG-Nabold, N 53 und 59 zu Art. 6; BSK 

UVG-Hofer, N 65 f. und N 74 zu Art. 6; Rumo-Jungo/Holzer, a. a. O., S. 54 f. und 58). 

Im Bereich klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen im Sinne von nachweisbaren 

strukturellen Veränderungen spielt die Adäquanz als rechtliche Eingrenzung der sich 

aus dem natürlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des 

Unfallversicherers praktisch keine Rolle, da sich hier die adäquate weitgehend mit der 

natürlichen Kausalität deckt (vgl. BGE 134 V 111 E. 2.1, 127 V 103 E. 5b/bb, je mit 

Hinweisen; SVR 2000 UV Nr. 14 S. 45; BSK UVG-Hofer, N 80 zu Art. 6; Rumo-Jungo/

Holzer, a. a. O., S. 58 f.).

Der Sozialversicherungsprozess ist vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht 

(Art. 43 Abs. 1 ATSG und Art. 61 lit. c ATSG). Der Versicherungsträger – bzw. im 

Beschwerdefall das Gericht – hat demnach die Untersuchungen so lange 

weiterzuführen, bis die Akten vollständig sind, d. h. bis die inhaltlichen und 

beweismässigen Anforderungen, welche an die einzelnen Beweismittel gestellt werden, 

erfüllt sind (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 4. Aufl. 2020, N 29 zu Art. 43 ATSG mit 

Hinweisen). Im Sozialversicherungsrecht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das 

Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts 

genügt den Beweisanforderungen nicht. Die Richterin und der Richter haben vielmehr 

jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen 

Geschehensabläufen als die Wahrscheinlichste würdigen (BGE 138 V 221 f. E. 6).

2.2. 

Für das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsverfahren gilt der 

Grundsatz der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG). Danach haben die 

urteilenden Instanzen die Beweise frei, d. h. ohne Bindung an förmliche Beweisregeln 

sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen und alle Beweismittel unabhängig 

davon, von wem sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden, ob die 

verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs 

gestatten. Hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts ist entscheidend, ob der 

Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, 

auch die beklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) 

abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Situation einleuchtet und 

ob die Schlussfolgerungen der Expertin oder des Experten begründet sind. 

2.3. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 14/25

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3.

Die Beschwerdegegnerin anerkannte mit Schreiben vom 12. März 2023 (Suva-act. 5) zu 

Recht, dass der Beschwerdeführer am 4. März 2020 einen Unfall im Sinne von Art. 4 

ATSG mit einer schädigenden Einwirkung auf den Körper erlitten hatte und erbrachte 

entsprechend – zumindest vorläufig – die gesetzlichen Versicherungsleistungen. Mit 

Verfügung vom 7. Oktober 2022 (Suva-act. 101) bzw. Einspracheentscheid vom 

18. April 2023 (Suva-act. 122) hat die Beschwerdegegnerin eine Leistungspflicht für die 

Beschwerden an der rechten Schulter und der HWS mit Auswirkungen auf beide 

Hände verneint, da – gestützt auf die Beurteilung von Dr. K.___ – kein sicherer oder 

wahrscheinlicher Zusammenhang zwischen diesen und dem Ereignis vom 4. März 2020 

bestehen würde. Der Beschwerdeführer macht jedoch auch in dieser Hinsicht einen 

Anspruch auf Versicherungsleistungen geltend. Insbesondere erhebt er Anspruch auf 

die Kostenübernahme der Operation vom 3. Mai 2021 (vgl. act. G 1).

4.

Für die Annahme unfallkausaler somatischer Restfolgen werden grundsätzlich eine 

unfallkausale strukturelle Läsion bzw. eine schlecht verheilte strukturelle Läsion als 

objektivierbares Korrelat verlangt. Objektivierbar sind Ergebnisse, die reproduzierbar 

und von der untersuchenden Person und den Angaben der Patientin bzw. des 

Patienten unabhängig sind. Folglich kann von objektiv ausgewiesenen organisch-

strukturellen Unfallfolgen dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit – 

Ausschlaggebend für den Beweiswert eines ärztlichen Gutachtens ist grundsätzlich 

weder die Herkunft noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen 

Stellungnahme als Bericht oder Gutachten (BGE 125 V 352 E. 3a mit Hinweisen). 

Insofern kann rechtsprechungsgemäss auch Berichten und Gutachten, welche die 

Versicherungen während des Administrativverfahrens von ihren eigenen Ärzten und 

Ärztinnen einholen, Beweiswert beigemessen werden. Auf deren Ergebnis kann jedoch 

nicht abgestellt werden, wenn auch nur geringe Zweifel an ihrer Zuverlässigkeit und 

Schlüssigkeit bestehen. In diesem Fall sind ergänzende Abklärungen vorzunehmen 

(betreffend die internen Ärzte siehe BGE 135 V 465 E. 4.4 und 4.6 f.; in Bezug auf die 

beratenden Ärzte siehe Urteil des Bundesgerichts vom 25. Juni 2018, 8C_281/2018, 

E. 3.2.2 mit Hinweisen). Reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein 

lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche 

Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die 

direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt (Urteil 

des Bundesgerichts vom 24. März 2017, 8C_780/2016, E. 6.1).

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wissenschaftlich anerkannten – apparativen/bildgebenden Abklärungen (wie Röntgen, 

MRT, CT, Arthroskopie) bestätigt werden (vgl. BGE 134 V 232 E. 5.1 mit Hinweisen; 

Urteil des Bundesgerichts vom 3. Juli 2015, 8C_139/2015, E. 4.1.1 mit Hinweisen).

5.  

Die MRT Arthrographie der rechten Schulter vom 14. Juli 2020 zeigte eine partielle 

bursaseitige und intratendinöse Ruptur der ventralen Supraspinatussehne, eine Bursitis 

subdeltoidea/subacromialis, eine moderate aktivierte ACG-Arthrose und eine 

Tendopathie der proximalen langen Bicepssehne (Suva-act. 29). Als primäre, 

unmittelbare Unfallfolge kommt vorliegend einzig die Ruptur der Supraspinatussehne in 

Betracht. Die Bursitis, die ACG-Arthrose und die Tendopathie der langen Bicepssehne 

können hingegen aufgrund ihres Entstehungsmechanismus keine primäre bzw. 

unmittelbare Unfallfolge darstellen, da sie höchstens sekundär – als Folge einer 

Primärverletzung wie z. B. eines Bruchs oder der vorliegend im Raum stehenden 

Sehnenruptur – über die Zeit hinweg entstehen (vgl. dazu Pschyrembel, Klinisches 

Wörterbuch, 269. Aufl. 2023, S. 140 f., S. 285, S. 1529 und S. 1731; Roche Lexikon, 

Medizin, 5. Aufl. 2003, S. 134, S. 280, S. 1808; Alfred M. Debrunner, Orthopädie, 

Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. 2002, S. 728). Demnach ist zunächst die 

Unfallkausalität der Supraspinatussehnenruptur zu prüfen.

5.1. 

Mit Blick auf die abweichenden Angaben zum Unfallhergang erscheint es bereits 

fraglich, ob die rechte Schulter vom Unfallereignis überhaupt betroffen bzw. dieses 

geeignet war, zu einer Sehnenruptur zu führen. In diesem Zusammenhang ist darauf 

hinzuweisen, dass den unfallnah erfolgten, Ereignisschilderungen in der 

Schadenmeldung vom 10. März 2020 (Suva-act. 1) und dem Bericht zur 

Notfallkonsultation vom 7. März 2020 im Spital C.___ (Suva-act. 3), welche keine 

Beteiligung des rechten Arms bzw. der rechten Schulter beschreiben, in Anwendung 

der Beweismaxime der Aussage der ersten Stunde grundsätzlich höherer Beweiswert 

zuzumessen sind, als späteren Darstellungen, die bewusst oder unbewusst von 

nachträglichen Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst 

sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2 mit Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts vom 

15. April 2021, 8C_86/2021, E. 5.1). Mithin ist eine Beteiligung der rechten Schulter 

nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen. Daran vermag auch das 

Arztzeugnis UVG vom 14. Januar 2021 von Dr. H.___ betreffend die Erstbehandlung 

vom 7. März 2020 (Suva-act. 34), in welchem ein "Sturz bei der Arbeit auf beide 

Schultern" festgehalten wird, nichts zu ändern, zumal sich auch aus den darin 

festgehaltenen Diagnosen und Befunden keine Hinweise auf eine entsprechende 

Beteiligung ergeben. Da gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung dem 

5.2. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 16/25

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Unfallhergang bei der Kausalitätsbeurteilung aber ohnehin keine übergeordnete 

Bedeutung zukommen kann (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 16. Dezember 2021, 

8C_167/2021, E. 4.1), können weitere Abklärungen dazu unterbleiben und ist 

nachfolgend eine umfassende Kausalitätsprüfung vorzunehmen.

Zunächst kann festgehalten werden, dass keine Bildgebungen aus der Zeit vor 

dem Unfallereignis vom 4. März 2020 vorliegen, welche allenfalls einen Rückschluss 

auf die Ursache der rechtsseitigen Supraspinatussehnenruptur zulassen würden.

5.3. 

Ein bedeutendes Indiz bei der Kausalitätsbeurteilung ist sodann der zeitliche 

Ablauf bzw. der Beschwerdeverlauf.

5.4. 

So erscheint es – wie auch von der Beschwerdegegnerin (Suva-act. 122) und von 

Dr. K.___ (Suva-act. 119-3) korrekt ausgeführt – nachvollziehbar, dass eine beim Unfall 

erlittene Verletzung im Regelfall unmittelbar zu Schmerzen führt und im Anschluss an 

den Unfall oder zumindest unfallnah auch wahrgenommen und im Rahmen einer 

ärztlichen Untersuchung beschrieben wird. Nachfolgend schliesst der Heilungsprozess 

an, was bei einem normalen Verlauf zu einer stetigen Beschwerdeabnahme führt 

(vgl. Entscheide des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 2. November 

2022, UV 2021/74, E. 3.2, und vom 5. April 2022, UV 2021/54, E. 4.7.4). Aus diesem 

Grund hat das Bundesgericht – wenn auch im Zusammenhang mit Spätfolgen und 

Rückfällen – festgehalten, dass die Anforderungen an den Beweis des natürlichen 

Kausalzusammenhangs im Grad der Wahrscheinlichkeit strenger sind, je grösser der 

zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Eintritt bzw. der Objektivierung einer 

Schädigung ist (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 191 E. 1c; Urteil des Bundesgerichts vom 

26. September 2008, 8C_102/2008, E. 2.2). Im Umkehrschluss ist daraus abzuleiten, 

dass das verzögerte Auftreten von Beschwerden grundsätzlich gegen eine 

Unfallkausalität derselben spricht. Dieser Grundsatz ist insbesondere in denjenigen 

Fällen zu beachten, in denen nach einer längeren Latenzzeit radiologisch nur Befunde 

erhoben werden konnten, welche verschiedene Ursachen – traumatische, degenerative 

oder krankhafte – haben können, wie dies auch bei der vorliegend im Raum stehenden 

Supraspinatussehnenruptur der Fall ist (vgl. Hinweise in E. 5.1).

5.4.1. 

Dr. K.___ wies in seiner Beurteilung vom 23. März 2021 (Suva-act. 50-6]) zu 

Recht darauf hin, dass nach dem Unfallereignis, insbesondere anlässlich der 

Notfallkonsultation im Spital C.___ am 7. März 2020 (Suva-act. 3), keine äusseren 

Verletzungszeichen an der rechten Schulter hatten festgestellt werden können. Auch 

eine Funktionseinschränkung der rechten Schulter wurde unmittelbar nach dem 

Unfallereignis ausgeschlossen (vgl. dazu den Bericht zur Notfallkonsultation vom 

5.4.2. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 17/25

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7. März 2020 im Spital C.___ [Suva-act. 3-3]: "Arme beidseits frei beweglich in alle 

Richtungen"). Eine solche Funktionseinschränkung, z. B. im Sinne einer 

Pseudoparalyse, wäre jedoch – wie Dr. K.___ in seiner Beurteilung vom 15. September 

2022 überzeugend ausführte (Suva-act. 98-7) – bei einer traumatischen Sehnenruptur 

zu erwarten gewesen (vgl. dazu auch Alexandre Lädermann et al., Revidierte 

Unterscheidungskriterien, Degenerative oder traumatische Läsionen der 

Rotatorenmanschette, in: Schweizerisches Medizin-Forum 2019 [1516], S. 263; 

Debrunner, a. a. O., S. 728 f.; Pschyrembel, a. a. O., S. 1276; Roche Lexikon, a. a. O., 

S. 1598). Auch in der Verordnung zur Physiotherapie vom 12. März 2020 von Dr. N.___ 

(Suva-act. 8) werden – im Gegensatz zur linken – keine Beschwerden oder Diagnosen 

hinsichtlich der rechten Schulter erwähnt.

Eine Schulterproblematik rechts – im Sinne eines "Schulterimpingement" – geht 

erstmals aus der Verordnung zur Physiotherapie von Dr. N.___ vom 8. Mai 2020 (Suva-

act. 17), mithin rund zwei Monate nach dem fraglichen Unfallereignis, hervor. Eine 

bildgebende Untersuchung (MRT Arthrographie) der rechten Schulter erfolgte sodann 

erst am 14. Juli 2020, auch wenn im dazugehörigen Bericht als Indikation "starke 

rezidivierende Schulterschmerzen rechts seit dem Unfallsturz am 4. März 2020" 

festgehalten wurden (Suva-act. 29). Seit wann der Beschwerdeführer an 

Schulterbeschwerden rechts litt bzw. wann er sich deswegen erstmals bei einem Arzt/

einer Ärztin vorgestellt hat, ist aufgrund der vorliegenden Aktenlage somit nicht 

nachgewiesen. Gestützt auf die vorerwähnten, unfallnah erstellten Dokumente 

(Schadenmeldung vom 10. März 2020 [Suva-act. 1],

Bericht zur Notfallkonsultation vom 7. März 2020 [Suva-act. 3], Verordnung zur 

Physiotherapie vom 12. März 2020 [Suva-act. 8]) ist aber überwiegend wahrscheinlich 

davon auszugehen, dass unmittelbar nach dem Unfallereignis keine Verletzungen, 

Beschwerden oder Befunde im Bereich der rechten Schulter bestanden haben bzw. 

erhoben werden konnten. Andernfalls wäre zu erwarten gewesen, dass solche in der 

Schadenmeldung und/oder den medizinischen Dokumenten erwähnt worden wären.

5.4.3. 

Bei dieser Aktenlage ging Dr. K.___ in seiner Beurteilung vom 15. September 

2022 (Suva-act. 98-7) somit überzeugend von einer – gegen eine Unfallkausalität 

sprechenden (vgl. dazu nochmals vorstehende E. 5.4.1) – "Crescendo-Symptomatik" 

aus.

5.4.4. 

Sodann wies Dr. K.___ in seiner Beurteilung vom 15. September 2022 (Suva-act. 

98-8) überzeugend darauf hin, dass auch in den – später erfolgten – bildgebenden 

Untersuchungen vom 14. Juli 2020 (Suva-act. 29) und 7. Dezember 2021 (Suva-act. 73) 

keine Anzeichen unfalltypischer Verletzungszeichen des Gelenks, wie z. B. ein Bone 

5.5. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 18/25

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bruise, eine Fraktur oder Weichteilverletzungen, festgestellt werden konnten. Auch das 

Fehlen entsprechender Begleitverletzung spricht mithin gegen eine Unfallkausalität der 

Sehnenruptur.

Zusammengefasst ist – aufgrund des Beschwerdeverlaufs sowie dem Fehlen 

jeglicher Anzeichen einer Tangierung der rechten Schulter durch das Unfallereignis – 

eine Unfallkausalität der Supraspinatussehnenruptur nicht überwiegend wahrscheinlich 

erstellt.

5.6. 

Nachdem es an einer unfallkausalen Primärverletzung fehlt, kann es sich bei der in 

der MRT Arthrographie vom 14. Juli 2020 (Suva-act. 29) festgestellten Bursitis, der 

ACG-Arthrose sowie der Tendopathie der Bicepssehne nicht um sekundär 

unfallkausale Gesundheitsschäden handeln (vgl. dazu bereits vorstehende E. 5.1). An 

dieser Einschätzung vermag auch das pauschale in Zusammenhangbringen der 

geschwollenen Bicepssehne mit dem Unfallereignis seitens Dr. F.___ im Bericht vom 

7. September 2020 ("Bicepssehne, welche [...] trotz der langen Zeit seit Trauma noch 

massiv verdickt wirkt" [Suva-act. 18-3]) keine Zweifel zu erwecken, zumal – wie bereits 

erwähnt – der Beschwerdeverlauf gegen eine unmittelbare Tangierung der rechten 

Schulter, und insbesondere auch der Bicepssehne, durch das Unfallereignis spricht.

5.7. 

Vielmehr ist mit Blick auf das sich ergebende Gesamtbild der rechten Schulter des 

Beschwerdeführers – in Übereinstimmung mit der Beurteilung von Dr. K.___ (vgl. dazu 

zuletzt seine Beurteilung vom 10. März 2023 [Suva-act. 119]) – von einem 

unfallfremden, degenerativen (Vor )Zustand auszugehen. In dieses degenerative 

Gesamtbild fügen sich im Übrigen auch die später erhobenen Befunde einer 

"progredienten" Partialruptur der Supraspinatussehne und einer "zunehmenden" 

Tendinose der langen Bicepssehne (vgl. dazu den Bericht zur MRT Arthrographie vom 

7. Dezember 2021 [Suva-act. 73]) ein.

5.8. 

Auch eine vorübergehende oder richtungsgebende Verschlimmerung des 

degenerativ bedingten Vorzustands ist vorliegend – mit Blick auf den 

Beschwerdeverlauf, insbesondere dem Fehlen einer unmittelbaren 

Funktionseinschränkung sowie dem Fehlen unfalltypischer Begleitverletzungen – nicht 

überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen (vgl. dazu auch die Beurteilung von 

Dr. K.___ vom 10. März 2023 [Suva-act. 119]).

5.9. 

Zusammengefasst sind im vorliegenden Fall die objektiv festgestellten Befunde 

an der rechten Schulter (vgl. E. 5.1) degenerativ bedingte Vorzustände und die 

Unfallkausalität der rechtsseitigen Supraspinatussehnenruptur ist zu verneinen. Mithin 

5.10. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 19/25

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6.  

besteht auch keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin hinsichtlich der 

Schulterarthroskopie rechts vom 4. Februar 2022.

In Bezug auf den Rücken des Beschwerdeführers wurden im MRT Untersuch vom 

1. April 2020 eine links akzentuierte Diskushernie HWK6/7 mit komprimierender 

Spinalkanalstenose und links foraminaler Kompression C6 ohne Myelopathie, ein 

kleiner ossärer Sporn an der Hinterfläche der Segmente HWK3/4 und 4/5, sowie ein 

anlagebedingt schlanker Spinalkanal der oberen HWS, eine konsekutiv geringgradige 

ventrale Pelottierung des Myelons und eine relative Spinalkanalstenose mit fast 

vollständig aufgehobenem perimedullärem Liquorsaum in diesen Segmenten 

nachgewiesen (Suva-act. 31). Dass es sich bei dem eng angelegten Spinalkanal um 

einen Vorzustand handelt, ist seitens der medizinischen Fachpersonen unbestritten 

(vgl. dazu insbesondere die Arztberichte von Dr. J.___ vom 5. und 25. Januar 2023 

[Suva-act. 83-1,117-1 und 119-5]). Aus den obgenannten Befunden ergibt sich sodann, 

dass die komprimierende Spinalkanalstenose bzw. die Pelottierung des Myelons 

zumindest teilweise in Zusammenhang mit der Diskushernie und dem ossären Sporn 

stehen bzw. auf letztgenannte zurückzuführen sind (vgl. diesbezüglich die Zusätze 

"mit" und "konsekutiv" in der Formulierung der Befunde [Suva-act. 31-2]). Dies wird im 

Übrigen auch von keiner der medizinischen Fachpersonen bestritten. Nachfolgend zu 

prüfen ist somit zunächst, ob es sich bei der Diskushernie HWK6/7 und/oder dem 

ossären Sporn HWK3/4 um unfallkausale Gesundheitsschäden handelt.

6.1. 

Vorliegend wurde in der Schadenmeldung vom 10. März 2020 zwar als verletzter 

Körperteil auch der Rücken (linksseitig) angegeben (Suva-act. 1). Aufgrund der 

Schilderungen des Unfallhergangs (Schadenmeldung vom 10. März 2020: Der 

Beschwerdeführer sei mit dem ganzen Körper "eingesackt" [Suva-act. 1-2]; 

Arztzeugnis UVG von Dr. N.___: Sturz auf "beide Schultern" [Suva-act. 34-1]) ist jedoch 

auch in Bezug auf den Rücken und die Wirbelsäule des Beschwerdeführers fraglich, ob 

bzw. inwieweit diese im Rahmen des Unfallereignisses überhaupt tangiert wurden. Im 

Bericht zur Notfallkonsultation vom 7. März 2020 im Spital C.___ (Suva-act. 3) wurden 

jedenfalls keine äusseren Verletzungszeichen oder Beschwerden in diesem Bereich 

erwähnt. Nichtsdestotrotz ist angesichts des seitens der Beschwerdegegnerin zeitnah 

nicht weiter abgeklärten Unfallhergangs – hinsichtlich dessen von weiteren 

Abklärungen zum jetzigen Zeitpunkt in antizipierter Beweiswürdigung aber abgesehen 

werden kann, da der fragliche Unfall rund vier Jahre zurückliegt und die heutigen 

Aussagen des Beschwerdeführers dazu allenfalls von versicherungsrechtlichen 

6.2. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 20/25

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Überlegungen geprägt sein könnten – nachfolgend eine umfassende Prüfung der 

Unfallkausalität der vorerwähnten Gesundheitsschäden vorzunehmen.

Hinsichtlich der Diskushernie ist – in Übereinstimmung mit den Ausführungen von 

Dr. K.___ in seiner Beurteilung vom 15. September 2022 bzw. der von ihm zitierten 

Fachliteratur (Suva-act. 98 6 f.) – festzuhalten, dass es im Bereich des 

Unfallversicherungsrechts einer medizinischen Erfahrungstatsache entspricht, dass 

praktisch alle Bandscheibenhernien und Bandscheibenprotrusionen degenerativ 

entstehen. Ein Unfall im Rechtssinne (Art. 4 ATSG) kann nur ausnahmsweise als 

eigentliche Ursache in Betracht fallen (Urteil des Eidgenössischen 

Versicherungsgerichts [EVG] vom 3. Oktober 2005, U 163/05, E. 3.1, mit Hinweis auf 

Günter G. Mollowitz [Hrsg.], Der Unfallmann, 1993, S. 164 ff.; vgl. auch Alfred 

M. Debrunner, Orthopädie, Orthopädische Chirurgie, 4. Aufl. 2005, S. 878 ff.; 

Pschyrembel, a. a. O., S. 200 f.; Roche Lexikon, a. a. O., S. 182; Leitlinie der 

Orthopädie, Hrsg. von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische 

Chirurgie und dem Berufsverband der Ärzte für Orthopädie, 2. Aufl. 2002, S. 5 f.). 

Voraussetzung dafür ist in der Regel, dass das fragliche Ereignis von besonderer 

Schwere und geeignet war, eine Schädigung der Bandscheibe herbeizuführen und die 

Symptome der Bandscheibenhernie (vertebrales oder radikuläres Syndrom) 

unverzüglich und mit sofortiger Arbeitsunfähigkeit auftreten (RKUV 2000 Nr. U 379 

S. 193, E. 2a mit Hinweisen; Urteil des EVG vom 3. Oktober 2005, U 163/05, E. 3; 

Rumo-Jungo/Holzer, a. a. O., S. 55 f.). Das gleiche gilt grundsätzlich für eine 

richtungsgebende Verschlimmerung eines degenerativen Vorzustands, wenn und 

soweit also durch den Unfall eine Bandscheibenhernie oder Bandscheibenprotrusion 

früher bzw. beschleunigt zur Entwicklung gebracht wurde. Eine solche ist ausserdem 

grundsätzlich nur dann bewiesen, wenn die Radioskopie ein plötzliches 

Zusammensinken der Wirbel nach einem Trauma aufzeigt. Eine allfällige 

richtungsgebende Verschlimmerung muss radiologisch ausgewiesen sein und sich von 

der altersüblichen Progression abheben (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 46 f. E. 3a mit 

Hinweisen; Urteil des EVG vom 25. November 2004, U 107/04, E. 4.1; Rumo-Jungo/

Holzer, a. a. O., S. 55 f.).

6.3. 

Selbst wenn man von einer Tangierung durch das Unfallereignis ausgehen würde, 

kann vorliegend – angesichts der gänzlich fehlenden Erwähnung von Beschwerden 

oder Auffälligkeiten am Rücken/der Wirbelsäule im Bericht zur Notfallkonsultation vom 

7. März 2020 im Spital C.___ (Suva-act. 3) – zumindest nicht von einer starken 

Einwirkung auf den Rücken ausgegangen werden, da eine solche z. B. in Form von 

Blutergüssen, Muskelverspannungen oder Ähnlichem objektiviert worden wäre. Ein 

6.4. 

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schweres Unfallereignis, welches geeignet gewesen wäre, eine Diskushernie zu 

verursachen, ist vorliegend als unwahrscheinlich anzusehen.

Im Anschluss an das Unfallereignis trat beim Beschwerdeführer auch keine 

sofortige Arbeitsunfähigkeit ein (vgl. dazu insbesondere die telefonische Aussage der 

Ehefrau des Beschwerdeführers, wonach dieser nach dem Unfallereignis, trotz grosser 

Schmerzen, zur Arbeit gegangen sei [Suva-act. 46]), was – wie vorstehend (E. 6.3) 

erwähnt – bei einer traumatisch verursachten Diskushernie aber zu erwarten gewesen 

wäre.

6.5. 

Sodann wurde im Zusammenhang mit der Notfallkonsultation im Spital C.___ am 

7. März 2020 festgehalten, dass die "Sensibilität allseits erhalten" sei (Suva-act. 3 3). 

Mithin ist davon auszugehen, dass die – später im Bericht vom 7. September 2020 

erstmals dokumentierten (vgl. Suva-act. 18-2) – Sensibilitätsstörungen in beiden 

Händen entgegen den Ausführungen von Dr. J.___ in seinem Arztbericht vom 

25. Januar 2023 (Suva-act. 117-1) unfallnah noch nicht vorgelegen hatten. Dies, zumal 

sich der Beschwerdeführer erst seit Februar 2021 bei Dr. J.___ in Behandlung befand 

(vgl. dazu die Anamnese im Bericht vom 17. Februar 2021 [Suva-act. 39-1]) und sich 

aus den echtzeitlichen unfallnahen medizinischen Berichten keine entsprechenden 

Beschwerden ergeben. Wie Dr. K.___ (Suva-act. 98-7) nachvollziehbar ausführte, wären 

im Falle einer traumatischen Schädigung – entsprechend dem Regelfall bei Traumata 

(vgl. vorstehende E. 5.4.1) und insbesondere bei Verletzungen der Bandscheiben (vgl. 

dazu nochmals vorstehende E. 6.3) – unmittelbare Beschwerden und Einschränkungen, 

welche im Verlauf ab- und nicht zugenommen hätten, zu erwarten gewesen. In 

Übereinstimmung mit dem Fehlen unmittelbarer Beschwerden wurde denn auch eine 

Myelopathie im MRT vom 1. April 2020 (Suva-act. 31-1) ausgeschlossen. Dass sich 

diese erst später aufgrund der Einengung auf Höhe C6/7 entwickelt hat, wird auch von 

Dr. J.___ anerkannt (vgl. dazu den Bericht vom 25. Januar 2023 [Suva-act. 117-1]). Wie 

Dr. K.___ in seiner Beurteilung vom 15. September 2022 überzeugend ausführte, 

entspricht der vorliegende Beschwerdeverlauf (erst nach einem Jahr radiologisch neu 

hinzutretende Signalstörung und Deformierung des Myelons im MRT vom April 2021 

mit auch klinisch erst sekundär neuen bzw. progredienten neurologischen Symptomen 

bei einer initial nicht bestehenden und dementsprechend auch nicht unmittelbar nach 

dem Ereignis objektivierbar dokumentierten Gangataxie und Koordinationsstörungen) 

keiner zu erwartenden Traumafolge (Suva-act. 98-7). Eine solche unfallatypische erst 

sekundäre Crescendo-Symptomatik mit einer späteren Beschwerdeausweitung 

entspreche eher einer natürlich-progredienten Krankheitsstörung (vgl. dazu auch die 

Beurteilung von Dr. K.___ vom 10. März 2023 [Suva-act. 119-7 f.]).

6.6. 

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Das MRT vom 1. April 2020 zeigte – abgesehen von den vorerwähnten (E. 6.1) 

strukturellen Pathologien, d. h. den knöchernen Veränderungen und der Diskushernie – 

ein regelrechtes Alignement, keine Höhenminderung der Wirbelkörper und normale 

Weichteile. Auch die proximalen Spinalnerven sowie die Faszikel und trunci des Plexus 

brachiocephalicus auf der linken Seite stellten sich normal dar (Suva-act. 31). Gemäss 

Beurteilung von Dr. K.___ vom 15. September 2022 zeigten sich im MRT auch keine 

Hinweise auf ein Bone bruise oder eine Fraktur (Suva-act. 98-6). Im Falle einer frischen 

traumatischen Pathologie wäre – gemäss der nachvollziehbaren Beurteilung von 

Dr. K.___ (Suva-act. 98-6 f.) – jedoch eine Alteration des Knochens und der Weichteile 

zu erwarten gewesen. Mithin sprechen auch die zeitnah nach dem Unfallereignis 

erhobenen Befunde gegen eine Unfallkausalität der von der Wirbelsäule ausgehenden 

Beschwerden des Beschwerdeführers. Aus der im späteren MRT vom 29. April 2021 

festgestellten Signalalteration (vgl. zu diesem Befund Suva-act. 93) lässt sich entgegen 

dem sinngemässen Dafürhalten von Dr. J.___ in seinem Arztbericht vom 5. Januar 2022 

(Suva-act. 83) nichts zu Gunsten des Beschwerdeführers ableiten. Wie Dr. K.___ in 

seiner Beurteilung vom 15. September 2022 dazu nachvollziehbar festhält, wäre eine 

solche vielmehr bereits im MRT vom 1. April 2020, unmittelbar nach dem 

Unfallereignis, zu erwarten gewesen und hätte diese bei einer traumatischen Verletzung 

über ein Jahr nach dem fraglichen Unfallereignis regredient sein müssen (Suva-

act. 98-7).

6.7. 

Aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer vor dem Unfallereignis keine 

Beschwerden gehabt habe, kann – entgegen der Auffassung von Dr. J.___ in seiner 

Beurteilung vom 5. Januar 2022 (vgl. Suva-act. 83) –nichts zu Gunsten des 

Beschwerdeführers im Hinblick auf die strittige Unfallkausalität abgeleitet werden. Eine 

solche "post hoc ergo propter hoc" Argumentation (vgl. zu dieser beweisrechtlich 

untauglichen Formel BGE 119 V 340 ff. E. 2b/bb; vgl. ferner nebst vielen das Urteil des 

Bundesgerichts vom 17. April 2020, 8C_158/2020, E. 3.2) ist für sich allein nicht 

ergiebig und vermag eine Unfallkausalität der Gesundheitsschäden nicht überwiegend 

wahrscheinlich nachzuweisen.

6.8. 

Soweit Dr. J.___ zudem sinngemäss eine Teilkausalität der bestehenden 

Beschwerden geltend macht, indem er ausführte, aufgrund des Vorzustands hätten 

schon geringgradige Bandscheibenvorwölbungen bzw. Höhenverluste der 

Bandscheiben beim Beschwerdeführer zu einer relevanten Spinalkanalstenose führen 

können (Suva-act. 83), ist darauf hinzuweisen, dass die blosse Möglichkeit einer 

(Teil-)Unfallkausalität den im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisanforderungen 

der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht genügt (BGE 126 V 360 E 5.b), zumal Dr. 

6.9. 

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J.___ keinerlei Bezug nimmt zum konkreten Einzelfall. Im Übrigen konnten – wie auch 

Dr. K.___ in seiner Beurteilung vom 15. September 2022 (Suva-act. 98-7) ausführte – in 

der bildgebenden Untersuchung vom 1. April 2020 (Suva-act. 31) keine Hinweise auf 

frische traumatische Veränderungen festgestellt werden (vgl. dazu bereits vorstehende 

E. 6.7), was aber bei einer richtungsgebenden Verschlimmerung eines Vorzustands 

ebenfalls der Fall gewesen sein müsste (vgl. vorstehende E. 6.3). An dieser Beurteilung 

vermag auch die Einschätzung von Dr. L.___ in seinem Bericht vom 13. Juni 2023 

(act. G 3.1; der Bericht wurde zwar erst nach dem Einspracheentscheid verfasst, 

bezieht sich aber hinsichtlich der gestellten Diagnosen auf den Zeitraum vor Erlass des 

Einspracheentscheids und kann in dieser Hinsicht berücksichtigt werden), wonach ein 

"komplexes Beschwerdebild" vorliege, keine Zweifel zu wecken. Die Angabe eines 

"komplexen Beschwerdebilds" stellt keine traumatische Kausalitätsbegründung dar. 

Zudem ist anzuführen, dass auch Dr. L.___ darlegte, dass wohl vieles erst nach der 

Operation im Mai 2021 entstanden sei (Suva-act. 129-2) und mithin keine primären 

Unfallfolgen darstellen kann. Auch eine unfallkausale richtungsgebende 

Verschlimmerung des Vorzustands ist beim Beschwerdeführer somit nicht 

überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen.

Nach Gesagtem fehlt es an Hinweisen auf einen traumatischen Ursprung der 

Diskushernie und ist – in Übereinstimmung mit Dr. K.___ – in dieser Hinsicht von einem 

unfallfremden Zustand auszugehen.

6.10. 

Wie Dr. K.___ in seiner Beurteilung vom 10. März 2023 (Suva-act. 119-5) 

zutreffend ausführte, lassen sich die rund einen Monat nach dem Unfallereignis 

bildgebend dargestellten knöchernen Veränderungen (Sporn HWK3/4 und 4/5; vgl. 

dazu den Bericht zur MRT Untersuchung vom 1. April 2020 [Suva-act. 31]) frisch-

traumatisch nicht erklären. Bei einem Osteophyten handelt es sich um eine reaktive 

Knochenapposition, die im Rahmen von degenerativen oder posttraumatischen 

Veränderung der Bewegungssegmente an der Wirbelsäule auftreten (Engelhardt 

Lexikon Orthopädie und Unfallchirurgie, abrufbar unter: https://www.lexikon-

orthopaedie.com/ [zuletzt besucht am: 25. Januar 2024]; Debrunner, a. a. O., S. 58; 

Roche Lexikon, a. a. O., S. 1382; Pschyrembel, a. a. O., S. 1324;). Eine unfallkausale 

Entstehung der Osteophyten scheint mithin im vorliegenden Fall – innerhalb von bloss 

einem Monat seit dem Unfallereignis – in zeitlicher Hinsicht nicht plausibel. Somit ist 

diesbezüglich ebenfalls von einem unfallfremden Vorzustand auszugehen.

6.11. 

Zusammengefasst fehlt es an Hinweisen auf einen traumatischen Ursprung der 

Pathologien bzw. Beschwerden im Zusammenhang mit der Wirbelsäule und bestehen 

keine auch nur geringen Zweifel an der Einschätzung bezüglich der fehlenden 

6.12. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 24/25

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7.

Nach dem Gesagten besteht keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin im 

Zusammenhang mit den rechten Schulterbeschwerden und der HWS des 

Beschwerdeführers. Insbesondere besteht kein Anspruch des Beschwerdeführers auf 

Kostenübernahme der Schulterarthroskopie vom 4. April 2021 sowie der Open-door-

Laminoplastie vom 3. Mai 2021.

8.

Der Untersuchungsgrundsatz wurde vorliegend – entgegen den Ausführungen von 

Rechtsanwältin Schwarz – nicht verletzt, da aufgrund der vorliegenden Akten ein 

überwiegend wahrscheinlicher Sachverhalt ermittelt werden konnte und von weiteren 

Abklärungen keine zusätzliche Erhellung der Verhältnisse zu erwarten ist. Auf das vom 

Beschwerdeführer beantragte Gerichtsgutachten kann folglich verzichtet werden.

9.  

Entscheid

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

1.

Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.

Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

Unfallkausalität derselben seitens Dr. K.___, zumal auch keine primäre Unfallverletzung 

erwiesen ist. Auf sie kann abgestellt werden.

Im Sinne der vorstehenden Erwägungen ist die Beschwerde gegen den 

Einspracheentscheid vom 18. April 2023 abzuweisen.

9.1. 

Gerichtskosten sind mangels gesetzlicher Grundlage im UVG keine zu erheben 

(Art. 61 lit. f  ATSG).

9.2. 
bis

Bei diesem Verfahrensausgang ist dem Beschwerdeführer keine 

Parteientschädigung auszurichten. Die Beschwerdegegnerin hat unabhängig vom 

Verfahrensausgang keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 61 lit. g ATSG 

e contrario).

9.3. 

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 25/25

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3.

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.

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	Entscheid Versicherungsgericht, 12.02.2024
	Art. 6 UVG; Unfallkausalität. Eine Unfallkausalität der rechten Schulterbeschwerden und der Beschwerden in der HWS mit Ausstrahlung in beide Hände ist nicht überwiegend wahrscheinlich nachgewiesen. Die erfolgte Leistungsanspruchsverneinung der Beschwerdegegnerin ist rechtmässig. Abweisung der Beschwerde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 12. Februar 2024, UV 2023/33).

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