# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 632f5bf4-c705-52fe-88ae-554e5cfa6502
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-12-10
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 10.12.2025 E-3577/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-3577-2025_2025-12-10.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung V 

E-3577/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 0 .  D e z e m b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Einzelrichterin Regina Derrer, 

mit Zustimmung von Richter Simon Thurnheer,  

Gerichtsschreiberin Eliane Hochreutener. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

B._______, geboren am (…), 

C._______, geboren am (…), 

Burundi,   

alle vertreten durch MLaw Elen Sahin, Rechtsanwältin, 

Zürcher Beratungsstelle für Asylsuchende (ZBA),  

(…),  

Beschwerdeführende,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 14. April 2025 / N (…). 

 

 

 

E-3577/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Die Beschwerdeführenden – burundische Staatsangehörige mit letz-

tem Wohnsitz in D._______ – reisten gemäss eigenen Angaben am (…) 

November 2022 in die Schweiz ein, wo sie am gleichen Tag um Asyl nach-

suchten.  

A.b Am 5. Dezember 2022 wurden ihre Personalien aufgenommen und am 

11. September 2023 hörte das SEM die Beschwerdeführenden gemäss 

Art. 29 AsylG (SR 142.31) zu ihren Asylgründen an. Am (…) wurde in der 

Schweiz ihr gemeinsames Kind geboren. Nach der Zuteilung in das erwei-

terte Verfahren wurden sie am 20. Juni 2024 beziehungsweise am 31. Juli 

2024 ergänzend angehört. 

A.c Im Rahmen ihrer Anhörungen gab die Beschwerdeführerin an, sie ge-

höre der Ethnie der Tutsi an und sei im Bezirk E._______ in D._______ 

geboren. Nach der Heirat im Jahr 20(…) habe sie bis zur Ausreise mit dem 

Beschwerdeführer in F._______, einem Stadtteil von D._______, gelebt. 

Sie verfüge über einen Sekundarschulabschluss und habe nach der Schul-

zeit ihre Mutter beim Verkauf auf dem Markt unterstützt.  

Im Laufe des Jahres 2020 habe sie zufällig einen ehemaligen Schulfreund 

angetroffen und ihn gebeten, ihr bei der Suche nach einer Arbeitsstelle zu 

helfen. Nach ungefähr zwei Wochen habe ihr Schulfreund sie telefonisch 

kontaktiert und ein Treffen vorgeschlagen. Der Schulfreund habe einen 

Kontakt zu zwei Männern hergestellt und es sei zu einem Treffen am Strand 

gekommen. Zu diesem Treffen sei auch eine weitere Frau gekommen. Ihr 

und der anderen Frau sei von den beiden Männern angeboten worden, für 

den burundischen Geheimdienst zu arbeiten, wobei ihnen erklärt worden 

sei, dass sie beispielsweise Personen, die gegen die Regierung seien, hät-

ten abhören sollen. Die andere Frau habe dem Arbeitsangebot zuge-

stimmt, während sie (Beschwerdeführerin) um eine Bedenkzeit gebeten 

habe. Nach einer gewissen Zeit sei sie von einem der Männer angerufen 

worden. Sie habe ihm mitgeteilt, dass sie das Arbeitsangebot nicht an-

nehme. In der darauffolgenden Zeit sei sie von den Männern mehrmals 

telefonisch kontaktiert und bedroht worden. Ihr Ehemann habe dies mitbe-

kommen, woraufhin sie ihm alles erzählt habe. Die beiden Männer hätten 

auch ihren Ehemann am Arbeitsplatz aufgesucht und bedroht und auch am 

gemeinsamen Wohnort nach ihr gesucht. Aus Angst sei sie mit ihrem Mann 

zu einem Freund gegangen, der ihnen bei der Ausreise geholfen habe. Als 

sie bereits in der Schweiz gewesen seien, habe sie über die sozialen 

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Medien vom Tod der Frau, die ebenfalls zum Treffen am Strand erschienen 

sei, erfahren. Ausserdem seien Personen zu ihrer Mutter nach Hause ge-

kommen und hätten nach ihr gesucht. Auch sei bei ihren Nachbarn nach 

ihr gefragt worden. 

A.d Anlässlich seiner Anhörungen führte der Beschwerdeführer aus, er sei 

Angehöriger der Ethnie der Hutu und im Bezirk E._______ in D._______ 

geboren. Nach Abschluss der Sekundarschule habe er in G._______ eine 

Ausbildung zum (…) absolviert. Bis zu seiner Ausreise habe er als (…) ge-

arbeitet.  

Seine Ehefrau habe ihm nach der Hochzeit erzählt, dass zwei Männer sie 

aufgefordert hätten, für den burundischen Geheimdienst zu arbeiten. Sie 

habe das Arbeitsangebot jedoch abgelehnt und werde seither von diesen 

Männern bedroht, da sie sicher seien, dass seine Frau sie verraten würde. 

Aus diesem Grund habe sie grosse Angst, bei der Rückkehr ins Heimatland 

getötet zu werden. Er selbst sei ebenfalls von den Männern in (…) aufge-

sucht und mit einer Pistole und einer Granate bedroht worden. Die Männer 

hätten ihm vorgeworfen, seine Frau daran gehindert zu haben, das Arbeits-

angebot anzunehmen. Nachdem die Männer sie am gemeinsamen Woh-

nort aufgesucht hätten, habe er sich nicht mehr sicher gefühlt und begon-

nen die Ausreise zu organisieren. Nach ihrer Ankunft in der Schweiz hätten 

sich auch bei seiner Mutter verschiedene Personen nach ihm erkundigt.  

A.e Zur Stützung ihrer Vorbringen reichten die Beschwerdeführenden fol-

gende Dokumente beim SEM ein (alle in Kopie): 

- ihre Identitätskarten und ihre Heiratsurkunde;  

- ein Foto eines Posts mit einem Bild, auf dem die Frau zu sehen sei, die ebenfalls 

beim Treffen am Strand mit den beiden Geheimdienstmitarbeitern anwesend ge-

wesen sei; 

- ein Foto eines Facebooks-Beitrags von H._______, der über Menschen berichte 

die in Burundi getötet worden oder verschwunden seien; 

- ein Foto eines Posts mit einem Bild, das die Leiche der Frau zeige, die beim Tref-

fen am Strand mit den beiden Geheimdienstmitarbeitern anwesend gewesen sei. 

 

B.  

Mit am 15. April 2025 eröffneter Verfügung vom 14. April 2025 stellte das 

SEM fest, dass die Beschwerdeführenden die Flüchtlingseigenschaft nicht 

erfüllten, lehnte deren Asylgesuch vom 28. November 2022 ab und ordnete 

die Wegweisung aus der Schweiz sowie den Vollzug an. 

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C.  

Gegen diese Verfügung erhoben die Beschwerdeführenden mit Eingabe 

vom 14. Mai 2025 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Sie bean-

tragten, die vorinstanzliche Verfügung sei vollumfänglich aufzuheben und 

die Vorinstanz anzuweisen, ihre Flüchtlingseigenschaft festzustellen und 

ihnen Asyl zu gewähren. Eventualiter sei die Vorinstanz anzuweisen die 

vorläufige Aufnahme anzuordnen. Subeventualiter sei die Sache zur 

rechtsgenüglichen Sachverhaltsabklärung und zur Neuentscheidung an 

die Vorinstanz zurückzuweisen. 

 

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ersuchten sie um Gewährung der unent-

geltlichen Prozessführung inklusive Verzicht auf die Erhebung eines Kos-

tenvorschusses sowie um Beiordnung der rubrizierten Rechtsvertreterin 

als amtliche Rechtsbeiständin. 

D.  

Mit Verfügung vom 22. Mai 2025 wies die Instruktionsrichterin das Gesuch 

um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung samt Verzicht auf die 

Erhebung eines Kostenvorschusses sowie um Beiordnung eines amtlichen 

Rechtsbeistandes infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerdebegehren ab 

und setzte den Beschwerdeführenden Frist zur Leistung eines Kostenvor-

schuss von Fr. 750.- bis zum 6. Juni 2025. 

 

E.  

Der Kostenvorschuss wurde am 27. Mai 2025 überwiesen.  

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG. Das SEM gehört zu den 

Behörden nach Art. 33 VGG und ist daher eine Vorinstanz des Bundesver-

waltungsgerichts. Eine das Sachgebiet betreffende Ausnahme im Sinne 

von Art. 32 VGG liegt nicht vor. Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet 

auf dem Gebiet des Asyls in der Regel – wie auch vorliegend – endgültig 

(Art. 105 AsylG [SR 142.31]; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG). 

1.2 Das Verfahren richtet sich nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG). 

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Seite 5 

1.3 Die Beschwerde ist frist- und formgerecht eingereicht worden. Die Be-

schwerdeführenden haben am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men, sind durch die angefochtene Verfügung besonders berührt und haben 

ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung. Sie sind daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert (Art. 105 

und Art. 108 Abs. 2 AsylG; Art. 48 Abs. 1 sowie Art. 52 Abs. 1 VwVG). 

Nachdem auch der mit Zwischenverfügung vom 22. Mai 2025 eingefor-

derte Kostenvorschuss rechtzeitig überwiesen wurde, ist auf die Be-

schwerde einzutreten.  

2.  

Die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen Rügen 

richten sich im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG, im Bereich des Aus-

länderrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5). 

3.  

Über offensichtlich unbegründete Beschwerden wird in einzelrichterlicher 

Zuständigkeit mit Zustimmung eines zweiten Richters beziehungsweise ei-

ner zweiten Richterin entschieden (Art. 111 Bst. e AsylG). Wie nachste-

hend aufgezeigt, handelt es sich um eine solche, weshalb auf einen Schrif-

tenwechsel zu verzichten und der Beschwerdeentscheid nur summarisch 

zu begründen ist (Art. 111a Abs. 1 und 2 AsylG). 

4.  

4.1 In der Beschwerde werden formelle Rügen erhoben, die vorab zu prü-

fen sind, da sie allenfalls geeignet sind, eine Kassation der vorinstanzlichen 

Verfügung zu bewirken (vgl. statt vieler BVGer D-4218/2025 vom 18. Juni 

2025 E. 4.1 m.H.a. BVGE 2013/34 E. 4.2). 

Konkret rügen die Beschwerdeführenden, die Vorinstanz habe den Unter-

suchungsgrundsatz und ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, in-

dem sie es unterlassen habe, klärende Fragen zu nicht vollständigen oder 

widersprüchlichen Angaben der Beschwerdeführenden zu stellen. Ausser-

dem sei die Vorinstanz ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen, weil 

in der angefochtenen Verfügung nicht ausgeführt worden sei, inwiefern die 

Aussagen der Beschwerdeführenden zu knapp und zu wenig spezifisch 

ausgefallen seien. Die Vorinstanz habe zudem die eingereichten Beweis-

mittel nicht einzelfallspezifisch gewürdigt und habe es unterlassen, die Vor-

bringen der Beschwerdeführenden auf ihre Asylrelevanz gemäss Art. 3 

AsylG zu prüfen.  

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4.2 Der Auffassung der Beschwerdeführenden, die Vorinstanz sei ihrer 

Pflicht nicht nachgekommen, klärende Fragen zu unvollständigen oder wi-

dersprüchlichen Angaben zu stellen, kann nicht gefolgt werden. So ist den 

Anhörungsprotokollen zu entnehmen, dass den Beschwerdeführenden ge-

nügend Gelegenheit gegeben wurde, sich detailliert zu ihren Asylvorbrin-

gen zu äussern, und die Vorinstanz auch wiederholt Fragen zwecks Klä-

rung und Präzisierung ihrer Vorbringen gestellt hat. Mithin ergibt sich aus 

den Akten weder eine unvollständige oder unrichtige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhalts noch eine Verletzung des Anspruchs auf 

rechtliches Gehör. Auch ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz ihre 

Begründungspflicht verletzt hätte. Die Vorinstanz hat ihren Standpunkt in 

der angefochtenen Verfügung ausführlich begründet und sich mit den we-

sentlichen Asylvorbringen der Beschwerdeführenden auseinandergesetzt. 

Sodann hat sie sich mit den eingereichten Beweismitteln auseinanderge-

setzt und festgehalten, warum diese ihrer Einschätzung, wonach die Anga-

ben der Beschwerdeführenden den Anforderungen an die Glaubhaftigkeit 

nicht standhalten, nicht zu ändern vermögen. Angesichts der Tatsache, 

dass die Vorinstanz das Asylgesuch der Beschwerdeführenden gestützt 

auf Art. 7 AsylG abgelehnt hat, war sie auch nicht verpflichtet, die Asylrele-

vanz ihrer Vorbringen zu prüfen. Soweit die Beschwerdeführenden mit ih-

ren formellen Rügen Kritik an der Würdigung des Sachverhalts durch die 

Vorinstanz üben, beschlägt dies eine materielle Frage, auf die nachfolgend 

einzugehen sein wird. 

4.3 Vor diesem Hintergrund erweisen sich die formellen Rügen als unbe-

gründet und es besteht keine Veranlassung, die angefochtene Verfügung 

aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Das Rück-

weisungsbegehren ist abzuweisen. 

5.  

5.1 Gemäss Art. 2 Abs. 1 AsylG gewährt die Schweiz Flüchtlingen grund-

sätzlich Asyl. Flüchtlinge sind Personen, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG). Als ernsthafte Nachteile gelten namentlich die Gefährdung 

des Leibes, des Lebens oder der Freiheit sowie Massnahmen, die einen 

unerträglichen psychischen Druck bewirken (Art. 3 Abs. 2 AsylG). 

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Seite 7 

5.2 Wer um Asyl nachsucht, muss die Flüchtlingseigenschaft nachweisen 

oder zumindest glaubhaft machen. Diese ist glaubhaft gemacht, wenn die 

Behörde ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für ge-

geben hält. Unglaubhaft sind insbesondere Vorbringen, die in wesentlichen 

Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den Tatsa-

chen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder verfälschte 

Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 AsylG). 

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Anforderungen an das Glaubhaft-

machen der Vorbringen in verschiedenen Entscheiden dargelegt und folgt 

dabei ständiger Praxis. Darauf kann verwiesen werden (vgl. BVGE 2015/3 

E. 6.5.1; 2012/5 E. 2.2). 

6.  

6.1 Die Vorinstanz begründete die ablehnende Asylverfügung mit der Un-

glaubhaftigkeit der geltend gemachten Vorbringen. Die Schilderungen der 

Beschwerdeführerin seien insgesamt vage, wenig substantiiert und in sich 

widersprüchlich ausgefallen. Die Beschwerdeführerin habe bezüglich des 

Treffens am Strand unterschiedliche Angaben dazu gemacht, wer mit wem 

dort erschienen sei und in welcher Beziehung sie zu der anderen Frau, die 

ebenfalls am Treffen dabei gewesen sei, gestanden habe. Die Ausführun-

gen zu diesem Treffen enthielten sodann weder konkrete Einzelheiten noch 

persönliche Eindrücke. Auch zu ihrem Schulfreund, der das Treffen orga-

nisiert habe, habe sich die Beschwerdeführerin nur oberflächlich geäus-

sert. Ihre Aussage, sie habe gewusst, dass dieser für die Partei CNDD-

FDD tätig und Mitglied der Imbonerakure sei, jedoch habe sie nicht damit 

gerechnet, dass er sie in eine schwierige Situation bringen könnte, erweise 

sich als wenig glaubhaft. Ebenfalls nicht überzeugend sei ihre Erklärung, 

weshalb sie den Schulfreund trotz dessen Zugehörigkeit zur CNDD-FDD 

begleitet habe, obwohl sie selbst angegeben habe, Personen würden ge-

tötet oder zum Verschwinden gebracht, wenn sie mit Mitgliedern dieser 

Partei in Kontakt träten. Die Ausführungen zum ersten Telefongespräch, 

anlässlich dessen sie das ihr unterbreitete Angebot abgelehnt habe, und 

zur Anzahl der erhaltenen Nachrichten seien ferner widersprüchlich ausge-

fallen. Schliesslich sei nicht ersichtlich, inwiefern ein Zusammenhang zwi-

schen dem Tod der anderen Frau und der ihr angebotenen Arbeit bestehen 

würde. 

Ebenso würden sich Widersprüche in den Vorbringen des Beschwerdefüh-

rers finden. Er habe weder angeben können, wann er von seiner Ehefrau 

von den Vorfällen im Zusammenhang mit dem Arbeitsangebot des 

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burundischen Geheimdienstes erfahren habe, noch wann er von den bei-

den Männern an seinem Arbeitsplatz aufgesucht worden sei. Sodann habe 

er sich im Zusammenhang mit dem Besuch der beiden Männer am Woh-

nort hinsichtlich der Funktion sowie des Geschlechts der Person, die die 

Männer gesehen haben solle, widersprüchlich geäussert.  

Bezüglich der von den Beschwerdeführenden in Kopie eingereichten Be-

weismittel führte die Vorinstanz aus, diese würden über keine Sicherheits-

merkmale verfügen und seien folglich vor Fälschungen nicht sicher sowie 

frei käuflich erhältlich. Aus den eingereichten Dokumenten lasse sich zu-

dem keine gezielte, gegen die Beschwerdeführenden persönlich gerichtete 

Verfolgung ableiten. 

6.2 In der Rechtsmitteleingabe wurden die von der Vorinstanz in der ange-

fochtenen Verfügung angeführten Unglaubhaftigkeitsmerkmale bestritten. 

Entgegen der Darstellung der Vorinstanz seien die Aussagen der Be-

schwerdeführenden detailliert, substantiiert und in sich schlüssig. Die An-

gaben zum Treffen am Strand würden sich auf identifizierbare Personen, 

ein Fahrzeug, welches die Beschwerdeführerin habe beschreiben können, 

einen Ort und eine Zeit beziehen. Die behaupteten Widersprüche im Zu-

sammenhang mit der anderen Frau, die ebenfalls beim Treffen am Strand 

erschienen sei, liessen sich auf ein sprachliches Missverständnis zurück-

führen. Aus der Aussage, es habe sich um «eine Freundin, die mit diesem 

Kollegen gekommen sei» gehandelt, werde deutlich, dass die Frau dem 

Freund der Beschwerdeführerin und nicht ihr selbst bekannt gewesen sei. 

Der Beschwerdeführerin könne ferner nicht vorgehalten werden, keine prä-

zisen Daten oder zeitlichen Abstände zwischen Erlebnissen wiedergege-

ben zu haben, da es nach einer längeren Zeit zu lückenhaften Erinnerun-

gen komme und die Vorinstanz anlässlich der Anhörung vom 11. Septem-

ber 2023 kundgetan habe, dass sie kein genaues Datum angeben müsse. 

Der Auffassung, es fehle hinsichtlich der Erläuterungen zum Schulfreund 

an differenzierten und substantiierten Aussagen, könne ebenfalls nicht ge-

folgt werden. Die Beschwerdeführerin und der Schulfreund hätten zum 

Zeitpunkt der Arbeitsvermittlung zueinander in keiner engen Beziehung ge-

standen, weshalb von ihr auch nicht verlangt werden könne, präzise Aus-

künfte über seine Tätigkeiten und politischen Verbindungen zu geben. Da 

sie bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Berührungspunkte mit politischen 

Angelegenheiten gehabt habe, sei auch nachvollziehbar, dass sie nicht da-

von habe ausgehen müssen, dass ihr Schulfreund sie in diese unange-

nehme Situation verwickeln würde. Ihre Unbesorgtheit lasse sich auf man-

gelnde Kenntnisse über die potenzielle Gefährlichkeit von politischen 

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Zugehörigkeiten wie jener ihres Schulfreundes zurückführen. Ferner seien 

die Aussagen betreffend das erste Telefonat mit den beiden Männern und 

die anschliessenden Nachrichten nicht widersprüchlich. So habe die Be-

schwerdeführerin in der zweiten Anhörung namentlich klargestellt, dass sie 

von vielen Anrufen gesprochen habe und nicht von vielen Nachrichten. Die 

Erwähnung mehrerer Personen durch die Beschwerdeführerin im Zusam-

menhang mit dem Telefonat widerspiegle die Alltagssprache, in der Dro-

hungen häufig in der Mehrzahl beschrieben würden, wenn mehrere Perso-

nen beteiligt seien.  

Die Aussagen des Beschwerdeführers zu den zwei Männern, die ihn bei 

der Arbeit aufgesucht hätten, würden ferner konkrete Angaben zu Ort und 

Zeit enthalten. Die abweichenden Angaben zum Geschlecht der Haus-

haltshilfe liessen sich vermutlich auf sprachliche Differenzen zwischen der 

deutschen und der kirundischen Sprache zurückführen. In Kirundi gebe es 

möglicherweise keine klare Unterscheidung zwischen männlichen und 

weiblichen Bezeichnungen für bestimmte Rollen wie «Haushälter». Bei der 

Rückübersetzung habe der Beschwerdeführer die Aussage korrigiert und 

präzisiert, es habe sich um eine männliche Person gehandelt.  

Was die Würdigung der eingereichten Beweismittel durch die Vorinstanz 

anbelange, stelle sich die Frage, wie ein Facebook-Post, der von den Be-

schwerdeführenden als Beweismittel herangezogen worden sei, als käuf-

lich erworben angesehen werden könne.  

7.  

7.1 Das Bundesverwaltungsgericht gelangt nach Durchsicht der Akten zum 

Schluss, dass die Vorinstanz die geltend gemachten Asylvorbringen der 

Beschwerdeführenden zu Recht als nicht glaubhaft erachtet hat. Diesbe-

züglich kann mit den nachfolgenden Ergänzungen grundsätzlich auf die 

Erwägungen in der angefochtenen Verfügung verwiesen werden. Die Aus-

führungen auf Beschwerdeebene führen insgesamt zu keiner anderen Be-

trachtungsweise. 

7.2 Für das Gericht ist insbesondere nicht nachvollziehbar, inwiefern der 

Geheimdienst tatsächlich ein Interesse an der Beschwerdeführerin gehabt 

haben soll, zumal sie gemäss den Akten nicht über besondere Fähigkeiten 

verfügt und weder sie noch ihre Familie ein politisches Profil aufweisen. In 

diesem Zusammenhang erscheint auch widersprüchlich, dass ihr trotz des 

behaupteten intensiven Interesses an ihr eine Bedenkzeit gewährt worden 

sei, sie dann aber aussagt, dass sie das Angebot nicht habe ablehnen 

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können respektive die Ablehnung die geltend gemachte Bedrohung nach 

sich gezogen habe. Sodann ist nicht nachvollziehbar, was der Geheim-

dienst mit den geltend gemachten Bedrohungen bewirken wollte, zumal 

davon auszugehen ist, dass dieser ein Interesse an verlässlich ausgeführ-

ten Spionagetätigkeiten hat und eine Rekrutierung unabhängig von der 

persönlichen Motivation respektive mittels Drohungen und damit unter 

Zwang wenig zielführend erscheint. Auch leuchtet nicht ein, inwiefern sich 

der burundische Geheimdienst durch die Beschwerdeführerin bedroht ge-

fühlt haben soll. So hatte sie gemäss eigenen Angaben keine genauen In-

formationen zur tatsächlich von ihr erwarteten Tätigkeit oder anderen sen-

siblen Informationen erhalten. Gegen ein ernsthaftes und gezieltes Verfol-

gungsinteresse spricht auch die Tatsache, dass die Beschwerdeführenden 

eigenen Angaben zufolge auf legalem Weg aus ihrem Heimatstaat ausrei-

sen konnten, ungeachtet der Hilfe die sie von dem Freund bekommen hät-

ten. An dieser Einschätzung vermögen auch die Ausführungen, dass sich 

die Verfolgung nach ihrer Flucht fortgesetzt habe und Familienangehörige 

und Bekannte aufgesucht worden seien, nichts zu ändern. Mit Blick auf die 

beim SEM eingereichten Beweismittel ist der Vorinstanz schliesslich darin 

zuzustimmen, dass sich diesen Unterlagen ebenfalls keine gezielte Verfol-

gung der Beschwerdeführenden entnehmen lässt. Nach dem Gesagten er-

übrigen sich Ausführungen zu den übrigen Erklärungen und Einwendungen 

der Beschwerdeführenden.  

7.3 Folglich gelangt das Gericht zur Erkenntnis, dass es den Beschwerde-

führenden nicht gelungen ist nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, 

dass ihnen bei einer Rückkehr in ihr Heimatstaat asylrelevante Nachteile 

im Sinne von Art. 3 AsylG drohen. Die Vorinstanz hat die Flüchtlingseigen-

schaft der Beschwerdeführenden demnach zu Recht verneint und das 

Asylgesuch abgelehnt.  

8.  

Lehnt das SEM das Asylgesuch ab oder tritt es darauf nicht ein, so verfügt 

es in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz und ordnet den Vollzug 

an; es berücksichtigt dabei den Grundsatz der Einheit der Familie (Art. 44 

AsylG). Die Beschwerdeführenden verfügen insbesondere weder über 

eine ausländerrechtliche Aufenthaltsbewilligung noch über einen Anspruch 

auf Erteilung einer solchen. Die Wegweisung wurde demnach ebenfalls zu 

Recht angeordnet (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.). 

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9.  

9.1 Ist der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder 

nicht möglich, so regelt das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den 

gesetzlichen Bestimmungen über die vorläufige Aufnahme (Art. 44 AsylG; 

Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]). 

Beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen gilt gemäss 

Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard wie bei 

der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft; das heisst, sie sind zu beweisen, 

wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens glaubhaft 

zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.). 

9.2 Der Vollzug ist nicht zulässig, wenn völkerrechtliche Verpflichtungen 

der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des Ausländers in den 

Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenstehen (Art. 83 Abs. 3 

AIG). 

9.2.1 So darf keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land 

gezwungen werden, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]). Gemäss Art. 25 

Abs. 3 BV, Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen 

Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behand-

lung oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK darf nie-

mand der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Be-

handlung unterworfen werden. 

9.2.2 Das SEM wies in ihrer angefochtenen Verfügung zutreffend darauf 

hin, dass das Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoulement nur Per-

sonen schützt, die die Flüchtlingseigenschaft erfüllen. Da es den Be-

schwerdeführenden nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche Ge-

fährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, kann der in Art. 5 

AsylG verankerte Grundsatz der Nichtrückschiebung im vorliegenden Ver-

fahren keine Anwendung finden. Eine Rückkehr der Beschwerdeführenden 

in den Heimatstaat ist demnach unter dem Aspekt von Art. 5 AsylG recht-

mässig 

Aus den Akten ergeben sich sodann keine Anhaltspunkte dafür, dass die 

Beschwerdeführenden für den Fall einer Ausschaffung in den Heimatstaat 

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Seite 12 

dort mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit einer nach Art. 3 EMRK oder Art. 1 

FoK verbotenen Strafe oder Behandlung ausgesetzt wären. Gemäss Pra-

xis des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) sowie 

jener des UN-Anti-Folterausschusses müssten die Beschwerdeführenden 

eine konkrete Gefahr («real risk») nachweisen oder glaubhaft machen, 

dass ihnen im Fall einer Rückschiebung Folter oder unmenschliche Be-

handlung drohen würde (vgl. Urteil des EGMR Saadi gegen Italien 28. Feb-

ruar 2008, Grosse Kammer 37201/06, §§ 124–127 m.w.H.). Dies gelingt 

ihnen vor dem Hintergrund der vorstehenden Erwägungen nicht. Die allge-

meine Menschenrechtssituation in Burundi muss zwar als problematisch 

bezeichnet werden, lässt aber den Wegweisungsvollzug im heutigen Zeit-

punkt nicht als unzulässig erscheinen (vgl. Urteil des BVGer D-6696/2024 

vom 2. Dezember 2024 E. 7.2.2 m.w.H.). Bei Rückkehrenden ohne politi-

sches Profil – was auf die Beschwerdeführenden zutrifft – bestehen keine 

hinreichenden Indizien, dass sie bei einer Rückkehr in ihr Heimatland der 

konkreten Gefahr von Misshandlungen ausgesetzt sein könnte (vgl. Urteile 

des BVGer D-3865/2024 vom 14. November 2024 E. 7.7.1 m.w.H. und E-

6074/2024 vom 1. November 2024 E. 6.2.3).  

9.2.3 Nach dem Gesagten ist der Vollzug der Wegweisung sowohl im 

Sinne der asyl- als auch der völkerrechtlichen Bestimmungen zulässig. 

9.3 Gemäss Art. 83 Abs. 4 AIG kann der Vollzug für Ausländerinnen und 

Ausländer unzumutbar sein, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat auf-

grund von Situationen wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und me-

dizinischer Notlage konkret gefährdet sind. Wird eine konkrete Gefährdung 

festgestellt, ist – unter Vorbehalt von Art. 83 Abs. 7 AIG – die vorläufige 

Aufnahme zu gewähren. 

9.3.1 In Burundi herrscht zurzeit weder Krieg oder Bürgerkrieg noch eine 

Situation allgemeiner Gewalt. Das Bundesverwaltungsgericht geht denn in 

seiner Praxis auch nicht von einer generellen Unzumutbarkeit des Weg-

weisungsvollzugs nach Burundi aus, auch wenn die allgemeine Lage in 

einigen Provinzen insbesondere in sicherheitspolitischer und wirtschaftli-

cher Hinsicht heikel ist (vgl. statt vieler: Urteile des BVGer E-6339/2024 

vom 12. Dezember 2024 E. 8.4.2 und E-4608/2024 vom 15. Oktober 2024 

E. 7.3.2 m.w.H.). 

9.3.2 Ferner liegen auch in individueller Hinsicht keine Gründe vor, die ge-

gen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs sprechen, wobei diesbe-

züglich auf die Erwägungen des SEM verwiesen werden kann. 

E-3577/2025 

Seite 13 

Hervorzuheben ist, dass den Beschwerdeführenden – nicht zuletzt mit 

Blick auf ihren Bildungsstand (abgeschlossene Sekundarschule, selbstän-

dige Arbeitstätigkeit beziehungsweise praktische Arbeitserfahrung des Be-

schwer-deführers) und das Beziehungsnetz im Heimatstaat – die wirt-

schaftliche und soziale Reintegration in Burundi innert nützlicher Frist ge-

lingen sollte. Schliesslich sprechen auch keine medizinischen Gründe ge-

gen die Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs. Die Beschwerdeführen-

den machten keine gesundheitlichen Probleme geltend, auch nicht in Be-

zug auf ihr Kind. Ferner ist das Kind der Beschwerdeführenden noch klein 

und wird mit seinen Bezugspersonen nach Burundi reisen, womit das Kin-

deswohl dem Wegweisungsvollzug nicht entgegensteht.  

9.3.3 Nach dem Gesagten erweist sich der Vollzug der Wegweisung auch 

als zumutbar. 

9.4 Schliesslich obliegt es den Beschwerdeführenden, sich bei der zustän-

digen Vertretung des Heimatstaates die für eine Rückkehr notwendigen 

Reisedokumente zu beschaffen (Art. 8 Abs. 4 AsylG; vgl. BVGE 2008/34 

E. 12), weshalb der Vollzug der Wegweisung auch als möglich zu bezeich-

nen ist (Art. 83 Abs. 2 AIG). 

9.5 Zusammenfassend hat die Vorinstanz den Wegweisungsvollzug zu 

Recht als zulässig, zumutbar und möglich bezeichnet. Eine Anordnung der 

vorläufigen Aufnahme fällt somit ausser Betracht (Art. 83 Abs. 1–4 AIG). 

10.  

Aus diesen Erwägungen ergibt sich, dass die angefochtene Verfügung 

Bundesrecht nicht verletzt, den rechtserheblichen Sachverhalt richtig so-

wie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 AsylG) und – soweit diesbezüglich 

überprüfbar – angemessen ist. Die Beschwerde ist abzuweisen. 

11.  

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten den Beschwerdefüh-

renden aufzuerlegen (Art. 63 Abs. 1 VwVG) und auf insgesamt Fr. 750.– 

festzusetzen (Art. 1–3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]), wobei der in gleicher Höhe am 27. Mai 2025 einbezahlte 

Kostenvorschuss zur Begleichung der Verfahrenskosten zu verwenden ist.  

(Dispositiv nächste Seite) 

  

E-3577/2025 

Seite 14 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Der geleistete Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der Verfah-

renskosten verwendet.  

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden, das SEM und die zustän-

dige kantonale Behörde. 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Regina Derrer Eliane Hochreutener 

 

 

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