# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** caa52b52-736b-5eae-8f85-19d5783a9594
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2023-02-17
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 17.02.2023 F-18/2023
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_F-18-2023_2023-02-17.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung VI 

F-18/2023 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 7 .  F e b r u a r  2 0 2 3   

Besetzung 
 Einzelrichterin Susanne Genner, 

Gerichtsschreiberin Youlo Wujohktsang. 
 

 
 

Parteien 
 1. A._______, 

2. B._______, 

3. C._______, 

4. D._______, 

5. E._______,  

Beschwerdeführende,  

  
 

 
gegen 

 
 

Staatssekretariat für Migration SEM,  

Quellenweg 6, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Zuweisung der Asylsuchenden an die Kantone. 

 

 

 

F-18/2023 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass das SEM mit Verfügung vom 20. Dezember 2022 auf das Kantons-

wechselgesuch der Beschwerdeführenden vom 9. November 2022 nicht 

eingetreten ist, 

dass die Beschwerdeführenden am 31. Dezember 2022 beim Bundesver-

waltungsgericht eine Beschwerde gegen diese Verfügung eingereicht 

haben, 

dass gemäss Art. 31 VGG das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG beurteilt, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG vorliegt, 

dass als Vorinstanzen die in Art. 33 VGG genannten Behörden gelten, 

dass Verfügungen der Vorinstanz im Bereich der Zuweisung der Asylsu-

chenden an die Kantone vor Bundesverwaltungsgericht anfechtbar sind, 

dass die Beschwerdeführenden mit Zwischenverfügung vom 18. Januar 

2023 aufgefordert wurden, bis zum 23. Januar 2023 ihre Rechtsbegehren 

zu stellen, diese klar zu begründen und die Beschwerdeschrift mit ihrer ei-

genhändigen Unterschrift oder einer anerkannten elektronischen Signatur 

zu versehen, andernfalls auf die Beschwerde unter Kostenfolge nicht ein-

getreten würde, 

dass die Beschwerdeführenden innert der gesetzten Frist die Beschwerde 

nicht verbessert  haben, 

dass somit androhungsgemäss und im einzelrichterlichen Verfahren auf 

die Beschwerde nicht einzutreten ist (Art. 23 Abs. 1 Bst. b VGG), 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 250.– den 

Beschwerdeführenden aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG und 

Art. 1 ff. des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 

Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 

173.320.2]).  

(Dispositiv nachfolgende Seite) 

  

F-18/2023 

Seite 3 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 250.– werden den Beschwerdeführenden 

auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen nach Versand des vorliegenden 

Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen. 

3.  

Dieses Urteil geht an die Beschwerdeführenden und die Vorinstanz. 

 

 

Die Einzelrichterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Susanne Genner Youlo Wujohktsang 

 

 

Versand: