# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 48c98a29-c236-544b-b09a-001e890c2f69
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2022-04-13
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Zivilkammern 13.04.2022 PQ220008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_001_PQ220008_2022-04-13.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: PQ220008-O/U 

 

Mitwirkend: Oberrichterin lic. iur. E. Lichti Aschwanden, Vorsitzende, Oberrichter 

Dr. M. Sarbach und Oberrichterin lic. iur. A. Strähl sowie Gerichts-

schreiberin MLaw M. Schnarwiler 

Beschluss und Urteil vom 13. April 2022 

 
in Sachen 

 
A._____,  
Beschwerdeführer 

 
gegen 

 
B._____,  
Beschwerdegegnerin 

 
sowie 

 
1. C._____,  
2. D._____,  
Verfahrensbeteiligte 

 

 

betreffend Beistandschaft 

Beschwerde gegen ein Urteil des Bezirksrates Horgen vom 18. Februar 
2022; VO.2021.34 (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Horgen) 

Erwägungen: 

1. Ausgangslage und Verfahrensverlauf 

1.1. C._____ (nachfolgend C._____) leidet an mittelschwerer Demenz und ist 

dauerhaft auf Betreuung angewiesen. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbe-

hörde des Bezirkes Horgen (nachfolgend KESB) führt verschiedene erwachse-

- 2 - 

nenschutzrechtliche Verfahren zum Schutz von C._____. Dabei befasst sie sich 

unter anderem mit der Frage, wer ihre Interessen in welchem Bereich wahrneh-

men und wer in Zukunft für ihr Wohlergehen sorgen soll. A._____ (nachfolgend 

Beschwerdeführer) ist der Ehemann von C._____. 

1.2. Seit Mitte 2019 hält sich C._____ – teilweise im Rahmen von fürsorgeri-

schen Unterbringungen – in verschiedenen Einrichtungen auf (KESB act. 1, 2, 52, 

85, 102, 169, 359, 392, 404, 452), derzeit im E._____. Mit Beschluss vom 2. April 

2020 entzog die KESB dem Beschwerdeführer das gesetzliche Vertretungsrecht, 

errichtete eine Vertretungsbeistandschaft mit Vermögensverwaltung nach Art. 394 

Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB, ernannte F._____ als Beiständin und entzog 

einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung (KESB act. 239). Gegen 

diesen Entscheid erhob der Beschwerdeführer am 4. Mai 2020 Beschwerde beim 

Bezirksrat, wobei er um Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung der Be-

schwerde ersuchte. Der Bezirksrat wies diesen Antrag mit Beschluss vom 

25. Juni 2020 ab (KESB act. 331). Mit Beschluss vom 8. Oktober 2020 hiess der 

Bezirksrat dann die Beschwerde des Beschwerdeführers gut und hob die von der 

KESB mit Beschluss vom 2. April 2020 errichtete Beistandschaft auf (KESB 

act. 387). Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobene Beschwerde wurde mit 

Entscheid der Kammer vom 3. Dezember 2020 (Verfahren PQ200065) abgewie-

sen, soweit darauf eingetreten wurde (KESB act. 410). 

1.3. Mit Beschluss der KESB vom 23. Dezember 2020 wurde dem Beschwer-

deführer im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme das gesetzliche Vertre-

tungsrecht zugesprochen und in Form eines Entscheides eine Urkunde im Sinne 

von Art. 376 Abs. 1 ZGB ausgestellt, wobei festgehalten wurde, dass er für 

Rechtshandlungen im Rahmen der ausserordentlichen Vermögensverwaltung die 

Zustimmung der Erwachsenenschutzbehörde einholen müsse (KESB act. 457). 

1.4. Mit Beschluss vom 18. Mai 2021 (KESB act. 557) ordnete die KESB diver-

se Massnahmen zum Schutze von C._____ an: F._____ vom Zweckverband SNH 

wurde erneut zur Beiständin gemäss Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB 

ernannt, unter Regelung ihrer Aufgaben und Befugnisse (a.a.O., Dispositiv-Ziffern 

2 - 4). Zudem wurde die superprovisorische Ernennung von Rechtsanwalt lic. iur. 

- 3 - 

X._____ zur Vertretung der Interessen von C._____ im Nachlass ihres Vaters 

G._____ bestätigt, ebenfalls unter Regelung seiner Aufgaben und Befugnisse 

(a.a.O., Dispositiv-Ziffern 5 - 7). Weiter wurde davon Vormerk genommen, dass 

der Beschwerdeführer gestützt auf Art. 378 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB berechtigt sei, sei-

ne Ehefrau in medizinischen Angelegenheiten zu vertreten (a.a.O., Dispositiv-

Ziffer 8) und sein gesetzliches Vertretungsrecht gemäss Art. 374 ZGB entfalle 

(a.a.O., Dispositiv-Ziffer 9). Der Antrag des Beschwerdeführers auf Ausstellung 

einer Legitimationsurkunde im Sinne von Art. 376 ZGB wurde abgewiesen 

(a.a.O., Dispositiv-Ziffer 10). Schliesslich entzog die KESB in Dispositiv-Ziffer 15 

ihres Beschlusses einer allfälligen Beschwerde gegen die Dispositiv-Ziffern 1 bis 

7 die aufschiebende Wirkung. 

1.5. Gegen diesen Beschluss der KESB erhob der Beschwerdeführer am 

18. Juni 2021 Beschwerde beim Bezirksrat Horgen (nachfolgend Vorinstanz; 

BR act. 1). Er beantragte, dass die aufschiebende Wirkung der Beschwerde un-

verzüglich mittels superprovisorischer Verfügung bis zum Ende des Beschwerde-

verfahrens wiederhergestellt werden müsse (BR act. 1, Rechtsbegehren A). Wei-

ter verlangte er, ihm sei unverzüglich eine Urkunde im Sinne von Art. 376 ZGB 

auszuhändigen (BR act. 1, Rechtsbegehren B). B._____, eine Tochter der Ehe-

leute A._____ C._____, erhob gegen Dispositiv-Ziffer 8 des Beschlusses der 

KESB vom 18. Mai 2021 ebenfalls Beschwerde bei der Vorinstanz (BR act. 3). Mit 

Beschluss vom 5. August 2021 wies die Vorinstanz die Anträge des Beschwerde-

führers, es sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung wieder zu erteilen und 

ihm unverzüglich eine Urkunde gemäss Art. 376 ZGB auszuhändigen, ab (BR 

act. 17). Gegen diesen Beschluss führte der Beschwerdeführer Beschwerde vor 

der Kammer (Verfahren PQ210060). Die Kammer hiess die Beschwerde mit Urteil 

vom 4. Oktober 2021 gut; sie hob Dispositiv-Ziffer 15 des Beschlusses der KESB 

vom 18. Mai 2021 auf und erteilte der Beschwerde an die Vorinstanz die auf-

schiebende Wirkung. Der Antrag des Beschwerdeführers auf Ausstellung einer 

Urkunde gemäss Art. 376 ZGB wurde abgeschrieben (BR act. 24).  

1.6. Nach durchgeführtem Verfahren – betreffend den detaillierten Prozessver-

lauf kann auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden 

- 4 - 

– fällte die Vorinstanz am 18. Februar 2022 folgendes Urteil (BR act. 44 = act. 8, 

nachfolgend act. 8):  

"I. Die Anträge von A._____, es seien die Dispositiv-Ziffern 1-7, 9-11 sowie 16 des 

Beschlusses Nr. 2021-A1-540 der KESB vom 18. Mai 2021 aufzuheben, werden 

vollumfänglich abgewiesen. 

II. Der Antrag von B._____, es sei die Dispositiv-Ziffer 8 des Beschlusses Nr. 2021-

A1-540 der KESB vom 18. Mai 2021 aufzuheben, wird gutgeheissen. Dispositiv-

Ziffer 8 des Beschlusses Nr. 2021-A1-540 der KESB vom 18. Mai 2021 wird aufge-

hoben und durch folgende Formulierung ersetzt: 

 «Das Vertretungsrecht nach Art. 378 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB von A._____ in medizini-

schen Angelegenheiten betreffend C._____ wird entzogen.» 

 Zudem ist die Dispositiv-Ziffer 2 des Beschlusses Nr. 2021-A1-540 der KESB vom 

18. Mai 2021 mit der folgenden zusätzlichen Formulierung zu versehen: 

 «2.  […] 

 d)  für ihr gesundheitliches Wohl sowie für hinreichende medizinische Betreuung 

zu sorgen und sie bei allen dafür erforderlichen Vorkehrungen zu vertreten.» 

III. Der Antrag der Beschwerdegegnerin, die Beiständin sei durch die Verfahrensbetei-

ligte 2 zu unterstützen, ist abzuweisen. 

IV. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 4500.00 festgelegt und A._____ auferlegt. Die 

auferlegten Kosten sind innert 30 Tagen ab Eintritt der Rechtskraft zu bezahlen. 

V. [Rechtsmittel] 

VI. Einem allfälligen Rechtsmittel gegen die Dispositiv-Ziffern I und II (ohne die Dispo-

sitiv-Ziffern 10 und 16 des Beschlusses Nr. 2021-A1-540 der KESB vom 18. Mai 

2021) wird die aufschiebende Wirkung entzogen. 

VII.  [Mitteilungen]" 

1.7. Dieses Urteil wurde dem Beschwerdeführer am 24. Februar 2022 zuge-

stellt (BR act. 44/1). Mit Eingabe vom 5. März 2022 (Poststempel 7. März 2022) 

ersuchte der Beschwerdeführer beim Obergericht des Kantons Zürich rechtzeitig 

um Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung einer allfälligen Beschwerde 

(act. 2). Die Akten der Vorinstanz (act. 9/1-46, zitiert als BR act. 1-46) und dieje-

- 5 - 

nigen der KESB (act. 6/1-689, 21/690-706, 19/707-729, zitiert als KESB act. 1-

729) wurden von Amtes wegen beigezogen. Der Antrag des Beschwerdeführers 

auf Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung einer allfälligen Beschwerde 

wurde mit Verfügung vom 16. März 2022 abgewiesen (act. 10). Mit Eingabe vom 

28. März 2022 (Datum Poststempel) erhob der Beschwerdeführer Beschwerde 

gegen die Dispositiv-Ziffern I, II, IV und VI des Urteils der Vorinstanz vom 18. Feb-

ruar 2022 (act. 12). Mit Eingabe vom 30. März 2022 reichte er eine ergänzte Ein-

gabe inkl. Beilagen nach (act. 13, 14, 15/1-4). Weiterungen erübrigen sich. Das 

Verfahren ist spruchreif. 

2. Prozessuales 

2.1. Gegen Entscheide der Erwachsenenschutzbehörde bzw. der gerichtlichen 

Beschwerdeinstanz kann gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB Beschwerde erhoben wer-

den. Der Kanton Zürich kennt zwei gerichtliche Beschwerdeinstanzen, als erste 

Beschwerdeinstanz den Bezirksrat und als zweite das Obergericht. Gegenstand 

des zweitinstanzlichen Beschwerdeverfahrens können nur Entscheide des Be-

zirksrates sein, nicht hingegen solche der KESB. 

2.2. In Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet sich das Verfahren vor 

den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen grundsätzlich nach den Bestimmungen 

des ZGB sowie des EG KESR, welches als kantonales Verfahrensrecht die Vor-

gaben von Art. 450 ff. ZGB zu befolgen hat. Enthalten diese Gesetze keine  

Bestimmungen, gelten im gerichtlichen Beschwerdeverfahren die Regeln des Ge-

richtsorganisationsgesetzes (GOG) und subsidiär die Bestimmungen der Zivilpro-

zessordnung (ZPO) sinngemäss (§ 40 EG KESR, Art. 450f ZGB). 

2.3. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen das Urteil des Bezirksrates 

Horgen vom 18. Februar 2022, weshalb die angerufene Kammer gestützt auf § 64 

EG KESR dafür zuständig ist.  

2.4. Der Beschwerdeführer ist als Ehemann von C._____, zu deren Schutz die 

KESB Massnahmen getroffen hat, gestützt auf Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB zur Be-

schwerde legitimiert.  

- 6 - 

2.5. Das Urteil der Vorinstanz wurde dem Beschwerdeführer am 24. Februar 

2022 zugestellt (BR act. 44/1). Die 30-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 450b 

Abs. 2 ZGB endete somit am 28. März 2022. Die Eingabe vom 28. März 2022 

(act. 12) wurde gleichentags und damit fristwahrend (Art. 143 Abs. 1 ZPO) der 

Post übergeben. Am 30. März 2022 verfasste der Beschwerdeführer eine ergän-

zende Eingabe inkl. Beilagen, welche er gleichentags der Post übergab (act. 13-

15/1-4). Diese Eingabe erfolgte zwar verspätet. Allerdings gilt im Verfahren vor 

der KESB und vor den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen die Untersuchungs-

maxime, und es gibt im Anwendungsbereich von Art. 446 ZGB grundsätzlich kei-

ne Novenbeschränkung (OGer ZH, PQ190050 vom 26. August 2019 E. 2.3). Da-

mit sind die nachgereichten Beilagen (act. 15/1-4) zu beachten.  

2.6. Das vorliegende Beschwerdeverfahren richtet sich wie erwähnt nach den 

Bestimmungen des ZGB und des EG KESR. Nach § 66 Abs. 2 EG KESR kann 

die Kammer von Amtes wegen oder auf Antrag einer beteiligten Person eine 

mündliche Verhandlung anordnen. Führt sie eine mündliche Verhandlung durch, 

kann sie auf die Einholung schriftlicher Stellungnahmen verzichten. Der Be-

schwerdeführer verlangt die Durchführung einer mündlichen Verhandlung aus 

Gründen der Prozessbeschleunigung und der Prozessökonomie. Ausserdem 

könne er dem Gericht seine Beschwerdegründe besser mündlich darlegen, es 

bestehe dann nämlich richterliche Fragepflicht (act. 12).  

 Bei der Bestimmung von § 66 Abs. 2 EG KESR handelt es sich um eine 

Kann-Vorschrift. Nach der Praxis der Kammer kann sich bei unbeholfenen Partei-

en eine Verhandlung aufdrängen, um Unklarheiten auszuräumen. Zudem kann 

auch im Beschwerdeverfahren aufgrund des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 446 

Abs. 1 ZGB i.V.m. § 65 EG KESR) eine Verhandlung zur Erforschung des Sach-

verhalts nötig sein. Im vorliegenden Verfahren ist jedoch weder das eine noch das 

andere der Fall. Der Beschwerdeführer ist zwar ein juristischer Laie, aber er ist 

mit Gerichtsverfahren und insbesondere auch mit Erwachsenenschutzverfahren 

vertraut. Er bringt auch nicht vor, dass Unsicherheiten bestünden, noch erklärt er, 

weshalb er seine Beschwerdegründe besser mündlich darlegen könne. Wie den 

nachstehenden Erwägungen zu entnehmen ist, besteht seitens der Kammer kein 

- 7 - 

Anlass zur weiteren Ermittlung des Sachverhalts. Auf eine mündliche Verhand-

lung kann deshalb verzichtet werden. 

2.7. Der Beschwerdeführer ersuchte auch mit seiner Eingabe vom 23. März 

2022 – wie bereits mit seiner Eingabe vom 5. März 2022 (act. 2) – um Wiederer-

teilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde. Da mit dem vorliegenden 

Urteil ein Endentscheid ergeht, ist der Antrag auf Wiedererteilung der aufschie-

benden Wirkung der Beschwerde abzuschreiben.  

2.8. Mit der Beschwerde kann (neben Rechtsverweigerung und Rechtsverzöge-

rung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des 

rechtserheblichen Sachverhaltes oder Unangemessenheit des Entscheides ge-

rügt werden (Art. 450a Abs. 1 ZGB). Der Rechtsmittelbehörde kommt sowohl in 

rechtlicher wie auch in tatsächlicher Hinsicht umfassende Überprüfungsbefugnis 

zu; dazu gehört auch die volle Ermessensüberprüfung (BSK ZGB I-DROESE/ 

STECK, 6. Aufl. 2018, Art. 450a N 3 und 10). Von der Beschwerde führenden Par-

tei ist darzulegen und aufzuzeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid als feh-

lerhaft erachtet wird. Sie muss sich sachbezogen mit den Entscheidgründen des 

angefochtenen Entscheides auseinandersetzen und darlegen, inwiefern die Vor-

instanz das Recht falsch angewendet bzw. den Sachverhalt unrichtig festgestellt 

haben soll. Dies gilt auch im Bereich der Untersuchungsmaxime (Art. 446 ZGB, 

§§ 65 und 67 EG KESR; BGE 141 III 569 E. 2.3.3 mit Hinweis auf BGE 138 III 

374 E. 4.3.1). Bei Rechtsmitteleingaben von Laien genügt als Antrag eine Formu-

lierung, aus der sich mit gutem Willen herauslesen lässt, wie das Obergericht ent-

scheiden soll. Zur Begründung reicht aus, wenn auch nur ganz rudimentär zum 

Ausdruck kommt, an welchen Mängeln der angefochtene Entscheid leidet resp. 

weshalb der angefochtene Entscheid nach Auffassung der Beschwerde führen-

den Partei unrichtig sein soll. Nachfolgend ist auf die Kritik des Beschwerdefüh-

rers zur Errichtung einer Beistandschaft für die verschiedenen Vertretungsberei-

che im Einzelnen einzugehen. 

- 8 - 

3. Vertretung betreffend administrative Angelegenheiten sowie Einkommens- 
und Vermögensverwaltung 

3.1. Die Vorinstanz hielt fest, C._____ befinde sich seit dem 13. Oktober 2020 

im E._____. Die Rechnungen für die Monate Dezember 2020 bis März 2021 seien 

nicht bezahlt worden, was vom Beschwerdeführer nicht bestritten werde. Nach 

Angaben des Beschwerdeführers seien auch die Rechnungen des E._____s für 

die Monate Oktober und November 2021 nicht bezahlt worden und es sei anzu-

nehmen, dass auch die Rechnungen für die Monate Dezember 2021 bis Februar 

2022 nicht bezahlt worden seien. Die gemeinsamen Kinder des Beschwerdefüh-

rers und von C._____ hätten geltend gemacht, Letzterer habe auch schon in der 

Vergangenheit Rechnungen von Pflegeheimen nicht bezahlt. Dies sei im Be-

schluss der KESB vom 18. Mai 2021 bestätigt worden und werde aus der Gefähr-

dungsmeldung des Leiters des Pflegezentrums K._____ vom 30. März 2020 so-

wie aus der Aktennotiz der KESB mit der Residenz H._____ vom 6. Januar 2021 

ersichtlich. Die Verfahrensbeteiligte 2 habe ausgeführt, der Beschwerdeführer ha-

be das Konto von C._____ seit ihrer Erkrankung bzw. im Jahr 2019 mehrmals 

"leergeräumt". Es bestehe die Gefahr, dass er wieder Barbezüge von ihrem Geld 

mache. Die Argumentation des Beschwerdeführers, das E._____ könne den Ver-

trag nicht kündigen, sei – so die Vorinstanz – schlichtweg falsch. In der  

E-Mail vom 15. April 2021 habe der Beschwerdeführer zum Ausdruck gebracht, 

dass er zeitnah die Rückabwicklung der Beistandschaft anstrebe, weil er die von 

der KESB bzw. der Beiständin widerrechtlich verwendeten Gelder zur Einrichtung 

eines Lastschriftverfahrens zu Gunsten der E._____ benötige. Daraus lasse sich 

schliessen, dass ein Lastschriftverfahren zugunsten des E._____s errichtet und 

vom Beschwerdeführer wieder aufgehoben worden sei mit der Begründung, er 

brauche das Geld anderweitig und das E._____ könne den Vertrag nicht kündi-

gen. Diese Vorgehensweise des Beschwerdeführers habe den Interessen von 

C._____ widersprochen. Entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers könne 

die wiederholte Nichtbezahlung der Rechnungen durchaus eine Kündigung des 

E._____s zur Folge haben. Gemäss den Angaben des E._____s in der Gefähr-

dungsmeldung vom 9. März 2021 könne der Pensionsvertrag nach der dritten 

Mahnung sofort ohne Einhaltung der einmonatigen Frist gekündigt werden. Nicht 

- 9 - 

nachvollziehbar sei sodann die Argumentation des Beschwerdeführers, mit der 

Gefährdungsmeldung des E._____s vom 9. März 2021 hätte zeitnah die Rückab-

wicklung der Beistandschaft erfolgen sollen. Das Obergericht des Kantons Zürich 

habe im Entscheid vom 4. Oktober 2021 festgehalten, dass die Aufhebung der 

Beistandschaft durch die Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung nicht ex 

tunc, sondern ex nunc erfolge. Eine Rückabwicklung sei daher gar nicht notwen-

dig gewesen. Mit Bezug auf die verspätete Zahlung der Rechnungen für die Mo-

nate Dezember 2020 bis März 2021 könne der Argumentation des Beschwerde-

führers, diese sei nicht von ihm verschuldet worden und habe erst nach Freigabe 

der Vermögenswerte nach Abnahme des damaligen Schlussberichts der Beistän-

din getätigt werden können, nicht gefolgt werden. Darüber hinaus würden sich 

weder in den KESB-Akten Hinweise dafür finden noch habe der Beschwerdefüh-

rer Belege eingereicht, welche dies bekräftigen würden. Mit Bezug auf die Rech-

nungen des E._____s für die Monate Oktober 2021 bis Februar 2022 hielt die Vo-

rinstanz fest, der Beschwerdeführer habe trotz ihrer Aufforderung mit Präsidialver-

fügung vom 10. Dezember 2021 in seiner Stellungnahme vom 20. Dezember 

2021 ausgeführt, der Bank nie einen Zahlungsauftrag zur Begleichung der monat-

lichen Pensions-Rechnungen erteilt, sondern versucht zu haben, das unzu-

reichend vorhandene Geld abzuheben, um damit Postzahlungen zu machen. Dies 

habe die Bank verweigert, weshalb der Beschwerdeführer die Leiterin des 

E._____s aufgefordert habe, umgehend die Zahlungsbefehle für die fälligen Mo-

natsrechnungen auszustellen und ihm diese zu schicken, damit er diese unver-

züglich dem Betreibungsamt übergeben könne. Da er keinen Rechtsvorschlag er-

hoben habe, stehe dem E._____ nun die Fortsetzung der Betreibung offen. Mit 

Präsidialverfügung vom 21. Dezember 2021 sei der Beschwerdeführer erneut 

aufgefordert worden, unter Beilage des Entscheids des Obergerichts vom 

4. Oktober 2021 und des Beschlusses der KESB vom 23. Dezember 2020, wel-

che beide sein Vertretungsrecht ausweisen würden, der Bank sein Vertretungs-

recht darzulegen und sie mit der Zahlung der monatlichen Pensionskosten des 

E._____s zu beauftragen. Darauf habe der Beschwerdeführer in der Stellung-

nahme vom 10. Januar 2022 ausgeführt, er habe der Bank nie einen Zahlungs-

auftrag erteilt, sondern versucht, das unzureichend vorhandene Geld von der 

- 10 - 

Bank abzuheben, um Posteinzahlungen (Pflegekosten, Arztrechnungen, Kran-

kenkasse etc.) zu machen. Der Beschwerdeführer habe seit Anfang des Be-

schwerdeverfahrens ausgeführt, keinen Zugriff auf die Gelder seiner Ehefrau zu 

haben und eine Urkunde zu benötigen, deshalb habe er die Rechnungen des 

E._____s nicht bezahlen können. Dabei habe er der Bank gar nie einen Auftrag 

zur Begleichung erteilt. Selbst der mit Präsidialverfügung vom 21. Dezember 2021 

ergangenen Aufforderung sei er nicht nachgekommen. Auch die Argumentation 

des Beschwerdeführers, das E._____ habe die Begleichung der Rechnungen per 

Einzahlungsschein nicht per Banküberweisung gewollt, möge nicht zu überzeu-

gen. Der Beschwerdeführer habe nicht glaubhaft machen können, dass die Nicht-

bezahlung der Rechnungen von Dezember 2020 bis März 2021 sowie von Okto-

ber 2021 bis Februar 2022 unverschuldet erfolgt sei. Anstatt der Bank einen 

schriftlichen Auftrag zu erteilen, die Rechnungen vom eigenen Konto oder ande-

ren Quellen der Familie zu bezahlen oder sich an das Sozialamt zu wenden, habe 

er zugewartet und wiederholt eine Kündigung des Heimplatzes seiner Ehefrau ris-

kiert. Dadurch habe er eine erhebliche Gefährdung ihrer Interessen bewirkt. Da-

ran ändere auch die aktuelle Situation mit der sofortigen Ausstellung von Zah-

lungsbefehlen nichts, bestehe doch die Gefahr einer fristlosen bzw. ordentlichen 

Kündigung durch das E._____ aufgrund der Verletzung des Betreuungsvertrages 

nach wie vor.  

 Aus den Akten gehe hervor, dass C._____ aufgrund ihrer mittelschweren 

Demenz ein Interesse an Stabilität und eines Fortbestands ihres Pflegeplatzes im 

E._____, der Beschwerdeführer seinerseits ein gegenteiliges Interesse an einem 

möglichst nahe gelegenen Heimplatz beispielsweise im M._____ O._____ habe. 

Daher bestehe im Bereich Wohnen eine Interessenkollision. Auch habe er durch 

das Nichtbezahlen der Heimrechnungen wiederholt eine fristlose Kündigung des 

Betreuungsvertrages riskiert. Zudem habe die KESB zu Recht festgehalten, dass 

der Beschwerdeführer nur bedingt kooperationsfähig sei und das Risiko, dass 

C._____ im Falle eines Heimwechsels ein Heimaufenthalt verwehrt werde, zu 

hoch sei. Aus den genannten Gründen sei das Vertretungsrecht im Bereich Woh-

nen nicht beim Beschwerdeführer zu belassen. Entsprechend habe die KESB zu 

Recht eine Vertretungsbeistandschaft in administrativen Angelegenheiten, in der 

- 11 - 

ordentlichen Einkommen- und Vermögensverwaltung sowie im Bereich Wohnen 

nach Art. 394 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB für C._____ errichtet (act. 8 

S. 21-35). 

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Gefahr einer Kündigung durch 

die E._____-Bergheim AG habe nie bestanden. Das Arbeitsverhältnis zwischen 

der E._____ und der Heimärztin I._____, welche die Gefährdungsmeldung veran-

lasst habe, sei sogar aufgelöst worden, nachdem E._____-Mitarbeiterinnen, wel-

che bei der verbalen Auseinandersetzung zwischen ihm und Frau I._____ anwe-

send gewesen seien, das unakzeptable Verhalten dieser Psychiaterin ihm gegen-

über bestätigt hätten. Hinzu komme, dass die gemeinsamen Kinder die überfälli-

gen und zukünftigen Rechnungen bezahlt hätten, falls die Beiständin die nötigen 

Mittel nicht freigegeben hätte. Er habe die Rechnungen der Monate Dezember 

2020 bis März 2021 verspätet bezahlt, weil die Beiständin zunächst die Heraus-

gabe der flüssigen Mittel verweigert und anschliessend eine ungenügende Anwei-

sung an die zuständige Bank veranlasst habe. Die erbetene Gefährdungsmeldung 

(des E._____s) hätte die Freigabe der blockierten Liquidität als ersten Schritt der 

Rückabwicklung unterstützen sollen. Die diesbezüglichen Erwägungen des Ober-

gerichts im Entscheid vom 4. Oktober 2021 seien falsch, rechtlich nicht bindend 

und überflüssig. Sie würden keine Rechtsgrundlage für die Verweigerung der 

Freigabe der blockierten Liquidität bilden. Rückabwicklung der Zahlungen sei et-

was anderes als Freigabe der blockierten Liquidität. Die Beistandschaft habe am 

4. Oktober 2021 geendet und die Beiständin hätte die Schlussrechnung gemäss § 

18 EG KESR innert zwei Monaten, also im Dezember 2021, vorlegen und die 

Vermögenswerte, welche sich in ihrem Herrschaftsbereich befunden hätten, ohne 

weitere Aufforderung herausgeben müssen. Verweigere die Beiständin wie hier 

die Herausgabe, weil das Ende der Beistandschaft noch nicht rechtskräftig sei, so 

sei der Umstand, dass er nicht über die nötigen liquiden Mittel habe verfügen 

können, sicher ein Rechtsfertigungsgrund für die verspätete Bezahlung der Rech-

nungen und kein Beweis dafür, dass er dem Wohl seiner Ehefrau geschadet habe 

(act. 12 S. 1 ff.). 

- 12 - 

 Weiter führt der Beschwerdeführer aus, die Rechnungen der Monate Okto-

ber 2021 bis Februar 2022 seien zunächst nicht bezahlt worden, weil die Beistän-

din sämtliche Konten ihrer Klientin leer geräumt und die freien Mittel auf ihrem 

Beistandskonto zusammen gezogen habe. Er habe – nachdem er im Januar 2022 

von diesem Sachverhalt Kenntnis erlangt habe – die Heimleiterin des E._____ 

aufgefordert, die vier offenen Rechnungen im Gesamtbetrag von Fr. 32'000.– auf 

dem Betreibungsweg geltend zu machen. Die Pfändungen hätten – dank der gu-

ten Kooperation zwischen ihm und dem Thalwiler Betreibungsamt – bereits am 

15. und 18. Februar 2022 zulasten des Beistandskontos bei der Bank J._____ 

stattgefunden und die Beträge seien am 21. Februar 2022 dem Konto der 

E._____ gutgeschrieben worden. Die E._____ verfüge sogar über einen zusätzli-

chen pfändungsreifen Zahlungsbefehl für eine weitere Monatsrechnung, damit 

nach einem abermaligen Widerruf der Beistandschaft die zeitnahe Bezahlung der 

Monatsrechnungen durch ihn sichergestellt sei. Falsch sei, dass irgendwelche 

E._____-Rechnungen bis Ende Februar 2022 nicht bezahlt worden seien. Die 

H._____- und K._____-Rechnungen habe er nicht bezahlt, weil er nie einen Un-

terbringungsvertrag unterschrieben habe, mit den fürsorgerischen Unterbringun-

gen nicht einverstanden gewesen sei und sich dagegen erfolgreich vor Gericht 

gewehrt habe. Er habe für das Konto seiner Ehefrau bei der Bank L._____ seit 

dessen Eröffnung eine Vollmacht besessen und zur Vermeidung von Pfändungen 

die dort angesparten Renteneinkünfte jeweils "geräumt", um Einzahlungen am 

Postschalter machen zu können, für welche er Quittungen erhalten habe. Ob die 

Beiständin ein Lastschriftverfahren zu Gunsten der E._____ eingerichtet habe, sei 

ihm nicht bekannt. Er habe deshalb auch nie das Lastschriftenverfahren aufgeho-

ben bzw. die Aufhebung begründet. Seine Argumentation könne deshalb auch 

nicht falsch sein. Die pünktliche Zahlung der E._____ Rechnungen habe für ihn 

immer erste Priorität gehabt, obwohl er, wie er bereits dargelegt habe, bei Nicht-

zahlung nicht mit einer Kündigung habe rechnen müssen. Die Erwägungen der 

Vorinstanz zu den Rechnungen für die Monate Oktober 2021 bis Februar 2022 

beträfen das Geschehen nach dem 18. Mai 2021 und seien daher als Begrün-

dung für die Anordnung der Beistandschaft irrelevant. Er habe sämtliche bis zum 

8. März 2022 fälligen Rechnungen der E._____ am 18. Februar 2022 bezahlt, in-

- 13 - 

dem er die E._____ zur Betreibung veranlasst habe, das Betreibungsamt die Be-

treffnisse wie von ihm angegeben vom Beistandskonto bei der Bank J._____ ge-

pfändet habe und mit seiner ausdrücklichen Zustimmung am 16. und 18. Februar 

2022 der E._____ überwiesen habe. Hätte er das nicht rechtskräftige Urteil des 

Obergerichts vom 4. Oktober 2021 sowie die nicht mehr aktuelle provisorische 

"Ernennungsurkunde" der KESB vom 23. Dezember 2020 der Bank L._____ vor-

gezeigt, so hätte die Bank bzw. ihr Rechtsdienst nur müde gelächelt, weil er als 

gesetzlicher Vertreter nicht automatisch zeichnungsberechtigt sei, das Urteil des 

Obergerichts nicht rechtskräftig sei und auf dem Konto seiner Ehefrau kein Geld 

gewesen sei. Er sei im Zahlungsverkehr sehr versiert und habe die einzige ihm 

verbliebene Möglichkeit zur frühestmöglichen Zahlung der E._____-Rechnungen 

genutzt. Er habe keinen Grund gehabt, sich an das Sozialamt oder an andere 

Quellen der Familie zu wenden, und mangels Guthaben auch keine Möglichkeit, 

die Rechnungen vom eigenen Konto zu zahlen. Vielmehr habe er alles unter-

nommen, um die Interessen seiner Ehefrau zu wahren (act. 12 S. 1 ff.).  

 Die Verlegung in die Langzeit-Pflegeabteilung des M._____s – so der Be-

schwerdeführer weiter – habe er in die Wege geleitet, weil die dortige Unterbrin-

gung für seine an Long-Covid erkrankte Ehefrau geeigneter und die Kostenbetei-

ligung der Krankenkassen höher gewesen wäre. Der Unterbringungsversuch sei 

nach einer ursprünglichen Zusage gescheitert, weil das M._____ zwischenzeitlich 

an das Sanatorium O._____ verkauft worden sei und abgebrochen werde, so 

dass sämtliche Patienten hätten umplatziert werden müssen und keine neuen hät-

ten aufgenommen werden können. Das Interesse am Pflegeplatz im M._____ be-

stehe nicht nur wegen der Nähe zum Wohnort, sondern auch weil seine Ehefrau 

wegen der Long-Covid-Erkrankung gepflegt werden müsse. Er habe die Betreu-

ung seiner Ehefrau im Bergheim durch einen Internisten durchgesetzt und damit 

einmal mehr ihre Interessen so gut wie möglich wahrgenommen. Die Schlussfol-

gerung, dass die KESB zu Recht eine Vertretungsbeistandschaft errichtet habe, 

sei falsch (act. 12 S. 3 f.).  

3.3. Nach Art. 374 Abs. 1 ZGB hat der Ehegatte, der einen gemeinsamen 

Haushalt mit einer urteilsunfähigen Person führt, von Gesetzes wegen ein Vertre-

- 14 - 

tungsrecht, wenn weder ein Vorsorgeauftrag noch eine entsprechende Beistand-

schaft besteht.  

 Vorliegend ist die Urteilsunfähigkeit von C._____ aufgrund der Akten aus-

gewiesen (KESB act. 503). Der von ihr erstellte Vorsorgeauftrag vom 17. Dezem-

ber 2016 (KESB act. 32 S. 5 = KESB act. 143 S. 2, nachfolgend zitiert als KESB 

act. 32 S. 5) wurde von der KESB nicht validiert (KESB act. 88). Damit kommt 

grundsätzlich das gesetzliche Vertretungsrecht des Beschwerdeführers nach Art. 

374 Abs. 1 ZGB zum Zuge.  

 Bestehen Zweifel, ob die Voraussetzungen für eine Vertretung erfüllt sind, 

so entscheidet die Erwachsenenschutzbehörde über das Vertretungsrecht und 

händigt gegebenenfalls dem Ehegatten eine Urkunde aus, welche die Befugnisse 

wiedergibt (Art. 376 Abs. 1 ZGB). Sind die Interessen der urteilsunfähigen Person 

gefährdet oder nicht mehr gewahrt, so entzieht die Erwachsenenschutzbehörde 

dem Ehegatten auf Antrag einer nahestehenden Person oder von Amtes wegen 

die Vertretungsbefugnisse teilweise oder ganz oder errichtet eine Beistandschaft 

(Art. 376 Abs. 2 ZGB). Die Erwachsenenschutzbehörde schreitet nach Art. 376 

Abs. 2 ZGB nicht nur ein, wenn die Interessen der urteilsunfähigen Person nicht 

mehr gewahrt sind, sondern bereits beim Vorliegen einer Gefährdung. Eine sol-

che ist anzunehmen, sobald nach den Umständen die ernstliche und unmittelbare 

Möglichkeit einer Beeinträchtigung der Interessen der urteilsunfähigen Person be-

steht. Nicht nötig ist, dass diese Möglichkeit sich schon verwirklicht hat. Im Hin-

blick auf das Verhältnismässigkeitsprinzip muss der Mangel oder Gefährdung er-

heblich sein, damit sich behördliche Massnahmen rechtfertigen (BSK ZGB I-

REUSSER, 6. Aufl. 2018, Art. 376 N 20 ff.).  

3.4. Mit Blick auf die Gefährdung der Interessen von C._____ stellte die Vor-

instanz massgeblich auf die ausstehenden Rechnungen des E._____s und die 

dadurch bestehende Gefahr einer Kündigung des Betreuungsvertrages ab. Der 

Beschwerdeführer hat von Beginn weg geltend gemacht, die Rechnungen des 

E._____s für die Monate Dezember 2020 bis März 2021 nicht bezahlt zu haben, 

weil er keinen Zugriff auf das Konto gehabt habe bzw. die Gelder blockiert gewe-

sen seien (BR act. 1 S. 2, act. 12 S. 2). Im Beschluss der KESB vom 23. Dezem-

- 15 - 

ber 2020 wurde dem Beschwerdeführer vorsorglich das gesetzliche Vertretungs-

recht im Sinne von Art. 374 ZGB zugesprochen und festgehalten, dies sei den 

von der ehemaligen Beiständin über die Beistandschaft informierten Stellen durch 

die KESB zur Kenntnis zu bringen (KESB act. 457 S. 6 f.). Weder dem Mittei-

lungssatz des besagten Beschlusses noch den weiteren Akten lässt sich entneh-

men, wann bzw. wie die KESB die von der Beiständin benachrichtigten Stellen 

(wie z.B. die Bank J._____ oder die Bank L._____) über das Vertretungsrecht des 

Beschwerdeführers informierte. Aus den Akten ist ersichtlich, dass die Beiständin 

am 26. Januar 2021 der KESB mitteilte, sie habe der KESB am 17. Dezember 

2020 eine Liste mit den betreffenden Adressen geschickt und nun von der Bank 

J._____ vernommen, dass diese noch keine Information erhalten habe. Die Bei-

ständin erkundigte sich bei der KESB, wie es sich mit den anderen Stellen verhal-

te (KESB act. 478). Das zuständige Behördenmitglied antwortete darauf, an der 

Behördensitzung sei eingebracht worden, dass die vertretungsberechtigte Person, 

d.h. der Beschwerdeführer, für die Information aller relevanten Stellen verantwort-

lich sei und nicht die KESB (a.a.O.). Noch im Monat Februar 2021 flossen Zah-

lungen der AHV auf das Beistandskonto bei der Bank J._____, und die Beiständin 

bezahlte noch am 13. Januar 2021 eine VVG-Rechnung für C._____ (KESB act. 

483, 502). In dem vom Beschwerdeführer neu eingereichten Schreiben vom 

2. Februar 2021 informierte die Beiständin die Bank J._____ darüber, dass sämt-

liche Korrespondenz, Rechnungen und Abrechnungen an C._____ zu senden 

seien (act. 15/1). Der Beschwerdeführer gelangte seinerseits mit Eingabe vom 15. 

Februar 2021 mit einer Rechtsverzögerungsbeschwerde an die Bezirksrat und 

machte geltend, trotz der mit Beschluss des Bezirksrats vom 8. Oktober 2020 er-

folgten Aufhebung der mit Beschluss der KESB vom 2. April 2020 angeordneten 

Beistandschaft seien die Rechtshandlungen, welche aufgrund der Beistandschaft 

erfolgt seien, noch nicht rückabgewickelt worden; sämtliche Gelder, mit welchen 

er als vertretungsberechtigter Ehemann die Rechnungen der E._____ bezahlen 

könnte, seien blockiert (KESB act. 554). Der Bezirksrat setzte der KESB darauf 

erst mit Präsidialverfügung vom 4. Mai 2021 (KESB act. 553) Frist zur Beschwer-

deantwort an, wobei die KESB mit Schreiben vom 20. Mai 2021 die Abweisung 

der Beschwerde beantragte und auf die Begründung ihres zwischenzeitlich erlas-

- 16 - 

senen Beschlusses vom 18. Mai 2021 verwies (KESB act. 564). Darin hielt die 

KESB unter anderem fest, aufgrund des Nichtbezahlens der Heimrechnungen 

durch den Beschwerdeführer sei der Verbleib von C._____ im E._____ gefährdet 

(KESB act.  557 S. 12). Den Schlussbericht für die Beistandschaft vom 2. April 

2020 bis 12. November 2020 erstattete die Beiständin am 30. April 2021 (KESB 

act. 545), die KESB genehmigte diesen mit Verfügung vom 20. Mai 2021 (KESB 

act. 566). Die Zustellung dieser Verfügung vom 20. Mai 2021 ist in den Akten 

nicht dokumentiert. Die Darstellung des Beschwerdeführers, der Schlussbericht 

sei ihm erst am 2. Juni 2021 zugestellt worden, erscheint jedenfalls plausibel. Aus 

dem Beschwerdeverfahren PQ210060 ist bekannt, dass der Beschwerdeführer 

kurz nach Erhalt des genannten Schlussberichts wieder über die gesperrten Gel-

der verfügen konnte und sämtliche ausstehenden Rechnungen im Betrag von 

Fr. 40'000.– bis am 8. Juni 2021 bezahlte (KESB act. 675 S. 9). Darauf wies der 

Beschwerdeführer auch im bezirksrätlichen Verfahren hin (BR act. 1 S. 2). Aller-

dings weist die E-Mail des Beschwerdeführers an N._____, E._____, vom 4. Mai 

2021 darauf hin, dass der Beschwerdeführer bereits zu einem früheren Zeitpunkt 

Zugriff auf die monatlichen Rentenzahlungen an seine Ehefrau in der Höhe von 

Fr. 6'418.– hatte. Er bot Frau N._____ nämlich – unter dem Vorbehalt, dass ihm 

der Zugriff auf die genannten Rentenzahlungen erneut verweigert würde – an, die 

neu anfallenden Forderungen "im Voraus innert 5 Tagen nach Erhalt Ihrer Rech-

nung per Einzahlungsschein" zu bezahlen (KESB act. 551). Weshalb der Be-

schwerdeführer in der Folge keine Zahlungen an das E._____ per Einzahlungs-

schein vornahm, ist nicht aktenkundig. Andererseits lässt sich aufgrund der Akten 

auch nicht mit Sicherheit feststellen, ob bzw. ab wann der Beschwerdeführer über 

die Vermögenswerte seiner Ehefrau verfügen konnte. Wie erwähnt geht aus den 

Akten hervor, dass die KESB offenbar entgegen den Erwägungen im Beschluss 

vom 23. Dezember 2020 (KESB act. 457 S. 6 f.) die Auffassung vertrat, der Be-

schwerdeführer sei für die Information der involvierten Stellen verantwortlich 

(KESB act. 478). Das Schreiben der Beiständin an die Bank J._____ vom 2. Feb-

ruar 2021, in dem sie darüber informierte, dass sämtliche Korrespondenz, Rech-

nungen und Abrechnungen an C._____ (nicht an den Beschwerdeführer als ge-

setzlichen Vertreter) zu senden seien (act. 15/1), enthält keine Informationen be-

- 17 - 

treffend die Verfügungsberechtigung über die sich bei der Bank J._____ befin-

denden Vermögenswerte oder eine allfällige Überweisung. Unklar ist, ob die 

KESB Abklärungen betreffend die Verfügungsberechtigung des Beschwerdefüh-

rers gegenüber den Banken traf und ob sie dem Beschwerdeführer mitteilte, dass 

er die zuständigen Stellen über das ihm mit Beschluss vom 23. Dezember 2020 

vorsorglich zugesprochene gesetzliche Vertretungsrecht informieren müsse. Auch 

die mit Verfügung der KESB vom 20. Mai 2021 ergangene Aufforderung an die 

Beistandsperson, C._____ das verwaltete Vermögen sowie die notwendigen Un-

terlagen unter Vornahme einer Übergaberechnung gegen Quittung zu übergeben 

(KESB act. 566 S. 3, Dispositiv-Ziffer 3), deutet darauf hin, dass der Beschwerde-

führer vor Genehmigung der Schlussrechnung nicht über die Vermögenswerte 

seiner Ehefrau verfügen konnte. Jedenfalls fehlen Anhaltspunkte, dass der Be-

schwerdeführer mit der Bezahlung der Rechnungen des E._____s für die Monate 

Dezember 2020 bis März 2021 nicht einverstanden gewesen wäre oder diese 

verweigert hätte. Vielmehr wies der Beschwerdeführer verschiedentlich darauf 

hin, dass er nicht über die liquiden Mittel seiner Ehefrau verfügen könne. Dies 

geht auch aus der Gefährdungsmeldung des E._____s vom 9. März 2021 hervor 

(KESB act. 494 S. 4, 496). Aufgrund der Akten lässt sich damit nicht sagen, dass 

der Beschwerdeführer während des Zeitraums von Dezember 2020 bis März 

2021 tatsächlich Zugriff auf die Vermögenswerte seiner Ehefrau hatte. Vor diesem 

Hintergrund kann der Auffassung der Vorinstanz, die Nichtbezahlung der Heim-

rechnungen für die Zeitperiode von Dezember 2020 bis März 2021 durch den Be-

schwerdeführer sei nicht unverschuldet erfolgt, nicht ohne weiteres gefolgt wer-

den. 

3.5. Mit Bezug auf die E._____-Rechnungen der Monate Oktober 2021 bis Feb-

ruar 2022 weist der Beschwerdeführer zutreffend darauf hin, dass es sich dabei 

um Tatsachen handelt, die nach dem Beschluss der KESB vom 18. Mai 2021 ein-

traten. Wie erwähnt, sind Noven im Erwachsenenschutzverfahren aufgrund der 

Untersuchungsmaxime unbeschränkt zulässig, weshalb der diesbezügliche Ein-

wand des Beschwerdeführers nicht verfängt (act. 12 S. 3). Inhaltlich macht der 

Beschwerdeführer bezüglich der besagten Rechnungen geltend, diese seien zu-

nächst nicht bezahlt worden, weil die Beiständin sämtliche Konten leer geräumt 

- 18 - 

und die freien Mittel auf dem Beistandskonto zusammen gezogen habe (act. 12 

S. 2 ff.). Die Vorinstanz hielt weitere Abklärungen für notwendig, um herauszufin-

den, weshalb die Rechnungen der E._____ AG nicht bezahlt werden. Sie setzte 

dem Beschwerdeführer deshalb mit Präsidialverfügung vom 10. Dezember 2021 

(BR act. 27) Frist an, um nachzuweisen, dass er der Bank einen Zahlungsauftrag 

zur Bezahlung der Rechnungen der E._____ AG erteilt habe, welcher von der 

Bank abgewiesen worden sei. Mit Präsidialverfügung vom 21. Dezember 2021 

(BR act. 31) setzte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer erneut eine Frist an, um 

die schriftliche Auftragsbestätigung an die Bank einzureichen, mit der er die Bank, 

unter Beilage eines Nachweisses seines gesetzlichen Vertretungsrechts, mit der 

Zahlung der monatlichen Pensionskosten des E._____s beauftragt habe. Da der 

Beschwerdeführer beiden Aufforderungen nicht folgte, kam die Vorinstanz zum 

Schluss, der Beschwerdeführer habe seinen Standpunkt, dass die Nichtbezah-

lung der Rechnungen des E._____s von Dezember 2020 bis März 2021 und von 

Oktober 2021 bis Februar 2022 unverschuldet erfolgt sei, nicht glaubhaft gemacht 

(act. 8 S. 30 ff.).  

3.6. In tatsächlicher Hinsicht trugen die mit den Präsidialverfügungen vom 

10. und 21. Dezember 2021 ergangenen Aufforderungen der Vorinstanz an den 

Beschwerdeführer nicht zur Klärung der Frage bei, ob der Beschwerdeführer über 

die sich auf den Bankkonti befindenden Vermögenswerte seiner Ehefrau hätte 

verfügen können bzw. ob sich auf ihrem Bankkonto ein Guthaben befand. Unab-

hängig von dieser Frage, ist dem Beschwerdeführer vorzuwerfen, dass er trotz 

der bezirksrätlichen Aufforderungen einfach untätig blieb. Er reichte auch keine 

Belege für seine Behauptung, auf dem Bankkonto seiner Ehefrau befinde sich 

kein Guthaben, ein.  

3.7. Festzuhalten ist allerdings, dass die KESB den Entscheid der Kammer vom 

4. Oktober 2021 nicht korrekt umgesetzt zu haben scheint. So wurde in den Er-

wägungen des besagten Entscheids der Kammer festgehalten, dass die Beistän-

din dem Beschwerdeführer möglichst umgehend die Auszüge der Konti von 

C._____ auszuhändigen habe, damit dieser die Verwaltung der finanziellen Ver-

pflichtungen seiner Ehefrau wieder übernehmen könne (KESB act. 675 S. 11). In 

- 19 - 

Gutheissung der Beschwerde wurde sodann Dispositiv-Ziffer 15 des Beschlusses 

der KESB Horgen vom 18. Mai 2021 aufgehoben und der Beschwerde an den 

Bezirksrat gegen die Dispositiv-Ziffern 1 bis 7 des Beschlusses der KESB die auf-

schiebende Wirkung wieder erteilt. In der Rechtsmittelbelehrung in Dispositiv-

Ziffer 5 des Urteils der Kammer vom 4. Oktober 2021 wurde explizit erwähnt, dass 

der Beschwerde an das Bundesgericht keine aufschiebende Wirkung zukomme. 

Trotz dieser klaren Regelungen und Anordnungen stellte sich das zuständige Be-

hördenmitglied der KESB auf eine entsprechende Anfrage der Beiständin vom 

9. November 2021 offenbar auf den Standpunkt, der Schlussbericht sei erst zu 

erstellen, wenn ein rechtskräftiger Beschluss betreffend Beistandschaft vorliege 

(KESB act. 693, 694). Diese Auffassung widerspricht klarerweise den Anordnun-

gen der Kammer im Entscheid vom 4. Oktober 2021. Letztlich ist aufgrund der Ak-

ten nicht ersichtlich, ob der Beschwerdeführer die Rechnungen des E._____s für 

die Monate Oktober 2021 bis Februar 2022 anders als auf dem Wege der 

Zwangsvollstreckung hätte begleichen können. Es lässt sich somit nicht mit Si-

cherheit sagen, dass der Beschwerdeführer allein für die Gefahr, dass der Be-

treuungsvertrag infolge ausstehender Rechnungen gekündigt wird, verantwortlich 

ist. Diesbezügliche Abklärungen bei der Beiständin erübrigen sich indessen.  

3.8. Für die Beurteilung, ob die Interessen von C._____ gefährdet sind, ist letzt-

lich entscheidend, dass der Beschwerdeführer – bei der von ihm geschilderten 

Sachlage – keine geeigneten oder zielführenden Massnahmen ergriffen hat, um 

die Bezahlung der ausstehenden Rechnungen des E._____s sicherzustellen. 

Dass er sich nicht im Interesse seiner Ehefrau mit der Beiständin F._____ in Ver-

bindung setzte, um sich mit ihr auf eine Lösung des Problems zu verständigen, ist 

ein weiterer Beleg für seine mangelnde Kommunikations- und Kooperationsfähig-

keit, wie sie auch in anderem Zusammenhang aktenkundig ist (KESB act. 98, 

105, 126, 133, 235, 320, 321, 460, 465, 503, 533, 546, 547, 548/6). Stattdessen 

beharrte der Beschwerdeführer auf der Ausstellung einer Urkunde nach Art. 376 

ZGB und teilte der Beiständin mit, er werde bis "ad absurdum" prozessieren 

(KESB act. 676). Dem Beschwerdeführer ist in dieser Situation vorzuwerfen, dass 

er mit den zuständigen Personen und Behörden nicht kooperiert und zielgerichtet 

kommuniziert. Im Gegenteil: Die Kommunikation des Beschwerdeführers mit der 

- 20 - 

KESB und den weiteren involvierten Personen ist von beleidigenden und ehrver-

letzenden Äusserungen geprägt (vgl. KESB act. 69, 257, 310, 533, 551, 638). Ei-

ne begrüssenswerte Ausnahme davon ist offenbar die Kommunikation mit der 

Heimleiterin des E._____s, N._____ (BR act. 1 S. 2). Da eine zielgerichtete 

Kommunikation mit dem Beschwerdeführer bisweilen nicht möglich ist, gestaltet 

sich die Zusammenarbeit mit ihm für (fast) alle involvierten Personen schwierig. 

Insgesamt entsteht aufgrund der Akten der Eindruck, das Verhalten des Be-

schwerdeführers stelle das zentrale Problem bei der Wahrung der Interessen von 

C._____ dar. Der gesundheitliche Zustand von C._____ bedingt aktuell und in ab-

sehbarer Zukunft eine fachärztliche Betreuung, weshalb die sie vertretende Per-

son in der Lage sein muss, mit den involvierten Fachpersonen bezüglich administ-

rativer und finanzieller Belange zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Die 

Wahrung der Interessen von C._____ setzt demnach Kommunikations- und Ko-

operationsfähigkeit voraus, insbesondere auch in belastenden Situationen. Zahl-

reiche Verhaltensweisen und Äusserungen des Beschwerdeführers im laufenden 

Erwachsenenschutzverfahren zeugen vom Gegenteil. Bereits vor dem Beschluss 

der KESB vom 2. April 2020, als der Beschwerdeführer noch in sämtlichen Berei-

chen, insbesondere auch in finanziellen Belangen zur Vertretung seiner Ehefrau 

befugt war, verweigerte er die Bezahlung der Heimrechnungen des Pflegezent-

rums K._____ (KESB act. 235), wobei er auch die Beiständin an deren Beglei-

chung hinderte (KESB act. 315, 320, 321, 382). Gegenüber der Beiständin erklär-

te der Beschwerdeführer am 11. Januar 2021, das Nicht-Begleichen der Rech-

nungen sei sein Druckmittel gegenüber der KESB (KESB act. 475). Der Be-

schwerdeführer begründet die Nichtbezahlung der Rechnungen für das Pflege-

zentrum H._____ und das Pflegezentrum K._____ damit, dass er keinen Unter-

bringungsvertrag unterschrieben habe und mit der fürsorgerischen Unterbringung 

nicht einverstanden gewesen sei (act. 12 S. 3). Dabei übersieht er, dass der Auf-

enthalt seiner Ehefrau im Pflegezentrum K._____ in den Zeitraum vom 

26. Februar 2020 (KESB act. 203) bis zum 15. April 2020 (KESB act. 295) fiel, 

mithin in eine Zeit, als er seine Ehefrau nicht nach Hause nehmen und betreuen 

wollte (KESB act. 125, 133, 181, 193). Ausserdem war es gerade seinem Verhal-

ten geschuldet, dass sich das Alterszentrum P._____ – wo der Beschwerdeführer 

- 21 - 

seine Ehefrau unterbringen wollte – gegen eine erneute Aufnahme seiner Ehefrau 

aussprach (KESB act. 98, 138). Das Verhalten des Beschwerdeführers war mit 

ein Grund, weshalb sich die Suche nach einer Betreuungsmöglichkeit für seine 

Ehefrau schwierig gestaltete (a.a.O.; KESB act. 146). Dass der Beschwerdeführer 

die Bezahlung der Rechnungen für die Betreuung seiner Ehefrau von seinem ei-

genem Gutdünken abhängig macht bzw. als Druckmittel verwendet, zeigt, dass es 

ihm nicht gelingt, die Interessen seiner Ehefrau in den Vordergrund zu stellen. 

Insgesamt gefährdet der Beschwerdeführer die Interessen seiner Ehefrau durch 

sein Verhalten erheblich. Damit ist der Entscheid der Vorinstanz mit Bezug auf die 

Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft in administrativen Angelegenheiten 

und in der ordentlichen Einkommens- und Vermögensverwaltung nach Art. 394 

Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB im Ergebnis zu bestätigen und die dage-

gen erhobene Beschwerde abzuweisen. 

3.9. C._____ befindet sich seit längerer Zeit im E._____. Demzufolge richtet 

sich die Zuständigkeit für ihre Vertretung im Bereich Wohnen, namentlich beim 

Abschluss, bei der Änderung oder bei der Aufhebung eines Betreuungsvertrages, 

sinngemäss nach den Bestimmungen über die Vertretung in medizinischen Mas-

snahmen (Art. 382 Abs. 3 ZGB). Nach Art. 381 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB bestimmt die 

Erwachsenenschutzbehörde die vertretungsberechtigte Person oder errichtet eine 

Vertretungsbeistandschaft, wenn die Interessen der urteilsunfähigen Person ge-

fährdet oder nicht mehr gewahrt sind. 

3.10. Die Vorinstanz nahm im Bereich Wohnen eine Interessenkollision an, da 

C._____ aufgrund ihrer mittelschweren Demenz ein Interesse an Stabilität und ei-

ner Fortbestehung ihres Pflegeplatzes im E._____, der Beschwerdeführer seiner-

seits ein gegenteiliges Interesse an einem möglichst nahe gelegenen Heimplatz 

beispielsweise im M._____ O._____ habe (act. 8 S. 34 f.).  

3.11. Diesbezüglich vertritt der Beschwerdeführer die Auffassung, die Betreuung 

seiner Ehefrau im M._____ wäre nicht nur wegen der Nähe zum Wohnort, son-

dern auch wegen der Behandlung ihrer Long-Covid-Erkrankung und der höheren 

Beteiligung der Krankenkasse geeigneter (act. 12 S. 3). Aus den Akten geht her-

vor, dass sich insbesondere die Kinder von C._____ kritisch zu einer Verlegung 

- 22 - 

ihrer Mutter ins M._____ äusserten (KESB act. 504, 510 S. 3). Von Seiten der in-

volvierten Fachpersonen wurden jedoch keine Gründe gegen eine Verlegung vor-

gebracht (KESB act. 506). Die Pflegepersonen hielten vielmehr fest, dass sich 

C._____ freue, wenn sie den Beschwerdeführer sehe (KESB act. 514). Auch die 

Beschwerdegegnerin erklärte in ihrer Eingabe vom 21. März 2021, dass für sie 

unzweifelhaft feststehe, dass ihre Mutter sehr gerne Zeit mit ihrem Ehemann ver-

bringe (KESB act. 510 S. 1). Es ist deshalb davon auszugehen, dass die Nähe 

des M._____ zum Wohnort des Beschwerdeführers und die häufigeren Besuche 

des Beschwerdeführers durchaus im Interesse von C._____ wären. Vor diesem 

Hintergrund lässt sich nicht sagen, der Beschwerdeführer habe sich bezüglich der 

Verlegung seiner Ehefrau ins M._____ in einem Interessenkonflikt befunden, wel-

cher die Interessen von C._____ gefährdet habe. Der Vorinstanz ist jedoch voll-

umfänglich beizupflichten, soweit sie auch bezüglich der Vertretung durch den 

Beschwerdeführer im Bereich Wohnen auf die beschränkte Kooperationsfähigkeit 

des Beschwerdeführers hinwies. Durch sein bereits im Zusammenhang mit der 

Vertretung in administrativen Belangen und bei der Einkommens- und Vermö-

gensverwaltung erörtertes Verhalten (vgl. vorstehend E. 3.5), gefährdet der Be-

schwerdeführer die Interessen von C._____ auch im Bereich Wohnen erheblich. 

Dabei ist erneut darauf hinzuweisen, dass die Betreuung von C._____ in der Ver-

gangenheit verschiedentlich wegen der fehlenden Kooperationsfähigkeit ihres 

Ehemannes erschwert bzw. abgelehnt wurde (KESB act. 98, 235, 460, 465, 503, 

533). Demnach ist der Entscheid der Vorinstanz, das Vertretungsrecht im Bereich 

Wohnen nicht beim Beschwerdeführer zu belassen, ebenfalls zu bestätigen. Die 

vom Beschwerdeführer erhobene Beschwerde gegen Dispositiv-Ziffer II des ange-

fochtenen Urteils ist abzuweisen. 

4. Vertretung betreffend medizinische Massnahmen 

4.1. Die Vorinstanz wies im Zusammenhang mit dem Vertretungsrecht betref-

fend medizinische Massnahmen darauf hin, dass C._____ im Vorsorgeauftrag 

vom 17. Dezember 2016 ihrer Tochter D._____ den Auftrag und die Vollmacht 

und ihrem Sohn A._____, den Auftrag mit Substitutionsvollmacht erteilt habe, sie 

im Falle ihrer Urteilsunfähigkeit umfassend zu vertreten. Indem C._____ gewollt 

- 23 - 

habe, dass D._____ ihre medizinischen Angelegenheiten vertreten würde, habe 

sie den Beschwerdeführer explizit vom Vertretungsrecht ausgeschlossen. 

D._____ habe den Auftrag nicht angenommen mit der Begründung, dass der Be-

schwerdeführer es ihr verboten habe. Die Vorinstanz gab in diesem Zusammen-

hang den Inhalt einer E-Mail des Beschwerdeführers an seine Tochter vom 

18. September 2019 auszugsweise wieder. Zudem sei aus den Akten ersichtlich, 

dass das Verhältnis zwischen dem Beschwerdeführer und den Kindern sehr zer-

stritten sei und so gut wie kein Kontakt mehr zwischen ihnen bestehe. Weiter sei 

aktenkundig, dass der Beschwerdeführer nie um das medizinische Vertretungs-

recht für seine Ehefrau ersucht habe. Im Zusammenhang mit dem Aufenthalt von 

C._____ in der PUK vom 13. November 2020 bis 10. Dezember 2020 sah die Vo-

rinstanz eine Interessenkollision darin, dass der Beschwerdeführer bei der Be-

sprechung des REA-Status' (REA steht dabei für Reanimation, Anm. hinzugefügt) 

angegeben habe, seine Ehefrau habe zuletzt im Notfall keine lebensverlängern-

den Massnahmen mehr gewünscht, C._____ indessen auf ausdrücklich geäus-

serten Wunsch im Gespräch, bei dem die Tochter anwesend gewesen sei, ange-

geben habe: "REA ja; Verlegung ja". Gegenüber der PUK habe der Beschwerde-

führer weiter ausgeführt, es sei schon öfters zu Medikamentenverweigerung 

durch seine Ehefrau gekommen und er selber stehe den Medikamenten eher 

skeptisch gegenüber, ganz im Gegenteil zu seiner Tochter. Weiter ging die Vo-

rinstanz auf die Gefährdungsmeldung des Alterszentrums P._____ vom 3. Januar 

2020 ein. Darin sei ausgeführt worden, dass C._____ die Medikamente verweige-

re und der Beschwerdeführer ebenfalls nicht wolle, dass sie Medikamente ein-

nehme, da ihr diese schaden würden. Er sei mitverantwortlich, dass keine optima-

le Betreuung in einer anderen Institution stattfinden könne. C._____ habe die Me-

dikamente ein bis zweimal eingenommen, aber dann wieder verweigert, da der 

Beschwerdeführer ihr dies gesagt habe. Die Vorinstanz wies unter anderem auf 

den Verlaufsbericht des Pflegezentrums K._____ vom 9. April 2020 hin, worin 

festgehalten worden sei, es seien keine sinnvollen und sachlich fundierten Ge-

spräche mit dem Beschwerdeführer möglich. Ausserdem erwähnte die Vorinstanz 

den Bericht von Dr. med. I._____ vom 15. März 2021, die ihre Zusammenarbeit 

mit dem Beschwerdeführer als von Respektlosigkeit und teils verbal aggressivem 

- 24 - 

Verhalten geprägt beschrieben habe. Es sei daher – so die Vorinstanz – akten-

kundig, dass der Beschwerdeführer durch seine skeptische Haltung gegenüber 

Medikamenten seine Ehefrau in deren Einnahme nicht bekräftige, sondern sie 

eher zu einer Verweigerungshaltung motiviere. Weder im Vorsorgeauftrag vom 

17. Dezember 2016 noch in der Patientenverfügung vom 3. Juni 2013 noch sonst 

irgendwo in den Akten habe C._____ während ihres urteilsfähigen Zustands ver-

fügt, dass sie im Falle ihrer Urteilsunfähigkeit keine Medikamente einnehmen wol-

le. Im Gegenteil habe sie im Vorsorgeauftrag ausgeführt, dass alles vorzukehren 

sei, was für eine angemessene Pflege und Betreuung notwendig sei, was unter 

Umständen auch die Einnahme von Medikamenten beinhalte. Ebenfalls akten-

kundig sei, dass die Zusammenarbeit mit dem Beschwerdeführer sowohl für Ärzte 

wie auch für Heimleiter in der Vergangenheit fast nicht bzw. gar nicht möglich ge-

wesen sei, mit Ausnahme der Heimleiterin des E._____s. Zusammenfassend hielt 

die Vorinstanz fest, es habe mehrfach eine Interessengefährdung im Sinne von 

Art. 381 Abs. 2 Ziff. 3 ZGB bei der Vertretung von C._____ in medizinischen An-

gelegenheiten durch die Verhaltensweise des Beschwerdeführers vorgelegen. 

Darüber hinaus erscheine es aufgrund des unter starken Spannungen leidenden 

Familienverhältnisses zwischen dem Beschwerdeführer und den Kindern für alle 

Beteiligten und vor allem zum Wohle von C._____ als sinnvoll, die Vertretung in 

administrativen Angelegenheiten, im Bereich Einkommens- und Vermögensver-

waltung, im Bereich Wohnen sowie in medizinischen Angelegenheiten auszula-

gern und einen unabhängigen Beistand einzusetzen. Ein Zusprechen des medizi-

nischen Vertretungsrechts an den Beschwerdeführer würde zudem den Kontakt 

der Kinder zu ihrer Mutter gefährden sowie die Information der Ärzte über den 

Gesundheitszustand der Mutter an die Kinder verhindern, wobei der Kontakt zu 

den Kindern C._____ offensichtlich aufgrund der Ausführungen ihrer Kinder sehr 

wichtig zu sein scheine. Aufgrund dieser Erwägungen hiess die Vorinstanz die 

Beschwerde der Beschwerdegegnerin gegen das Vertretungsrecht des Be-

schwerdeführers in medizinischen Angelegenheiten gut (act. 8 S. 35-53). 

4.2. Der Beschwerdeführer räumt ein, es treffe zu, dass er im Dezember 2020 

einen Arzt der PUK telefonisch darüber informiert habe, dass bei seiner Ehefrau 

gemäss ihrer Patientenverfügung vom Dezember 2018 für den Fall, dass bei ihr 

- 25 - 

eine unheilbare Behinderung festgestellt werde, keine künstlichen lebenserhal-

tenden Massnahmen angewendet werden sollten. Er habe den Ärzten aber nicht 

verboten, den gemeinsamen Kindern Auskunft zu geben, sondern er habe die 

Kinder lediglich auf die gesetzlichen Bestimmungen von Art. 377 ff. ZGB hinge-

wiesen. Aus Art. 381 ZGB ergebe sich übrigens, dass die Errichtung einer Vertre-

tungsbeistandschaft in medizinischen Angelegenheiten weder zulässig noch nötig 

sei. Er selbst sei keineswegs gegen Medikamente, er nehme täglich drei ärztlich 

verordnete Pillen ein, er wisse aber, dass seine Ehefrau in mehreren Fällen heim-

lich und ohne Behandlungsplan off-label Psychopharmaka verabreicht worden 

seien (act. 12 S. 2 ff.).  

4.3. Mit Bezug auf die Patientenverfügung von C._____ vom Dezember 2018, 

welche der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren vor der Kammer einge-

reicht hat (act. 15/3), stellt sich der Beschwerdeführer zu Recht auf den Stand-

punkt, seine Ehefrau habe sich im Falle einer unheilbaren Behinderung gegen 

künstliche, lebenserhaltende Massnahmen ausgesprochen. Angesichts des Wort-

lauts der genannten Patientenverfügung kann, ohne die genaueren Umstände 

und den Wortlaut des Gesprächs zu kennen, aus den Angaben im Verlaufsbericht 

der PUK nicht geschlossen werden, der Beschwerdeführer habe im Rahmen der 

eingehenden Besprechung des REA-Status' nicht im Interesse seiner Ehefrau 

gehandelt und deren Interessen gefährdet. Die diesbezügliche Schlussfolgerung 

der Vorinstanz lässt den Inhalt der Patientenverfügung unberücksichtigt. Mit Be-

zug auf die Verweigerung der Medikamenteneinnahme kann der Beschwerdefüh-

rer aber aus der genannten Patientenverfügung nichts zu seinen Gunsten ablei-

ten. Diesbezüglich ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass der Beschwerdeführer 

seine Ehefrau in der Vergangenheit bei der Einnahme von Medikamenten nicht 

unterstützte, sondern sie in ihrer Verweigerungshaltung bestärkte. Aus den Akten 

geht hervor, dass der Beschwerdeführer die medikamentöse Behandlung seiner 

Ehefrau insbesondere auch verweigerte, als sie schwer lenkbar war und sich ge-

radezu fremdgefährdend verhielt (KESB act. 97, 98). Vor diesem Hintergrund 

stellt die Weigerungshaltung des Beschwerdeführers, die er in der Beschwerde 

zwar in Abrede stellt, die in den Akten aber dokumentiert ist, eine Gefährdung von 

C._____ dar. Gemäss dem Vorsorgeauftrag vom 17. Dezember 2016 wollte 

- 26 - 

C._____ sich im Falle ihrer Urteilsunfähigkeit in medizinischen Belangen ("alles 

vorzukehren, was für die angemessene Pflege und Betreuung notwendig ist") von 

ihrer Tochter D._____ und nicht vom Beschwerdeführer vertreten lassen. Das 

Vertretungsrecht des Beschwerdeführers beschränkte sie auf alle hängigen Pro-

zesse und Verfahren, in welchen sie Partei sei (KESB act. 32 S. 5). Es ist deshalb 

mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass sich C._____ in medizinischen Be-

langen nicht vom Beschwerdeführer, sondern von ihrer Tochter D._____ vertreten 

lassen wollte. Dass sich C._____, als sie noch urteilsfähig war, gegen die Ein-

nahme von Medikamenten ausgesprochen hätte, kann den Akten nicht entnom-

men werden. 

4.4. Der Beschwerdeführer stellt sich zwar auf den Standpunkt, er habe den 

Ärzten nicht verboten, den gemeinsamen Kindern Auskunft zu geben, er habe die 

Kinder lediglich auf die gesetzlichen Bestimmungen hingewiesen. Damit räumt er 

aber gerade ein, dass die Ärzte lediglich ihn als vertretungsberechtigte Person im 

Sinne von Art. 377 ZGB informieren dürfen. Zudem ist aktenkundig, dass der Be-

schwerdeführer einer Pflegefachperson der E._____ AG mitteilte, gegenüber den 

Töchtern sei sie an das Arztgeheimnis gebunden (KESB act. 498/2). Aktenkundig 

sind des weitern auch die äusserst feindseligen Äusserungen des Beschwerde-

führers gegenüber den gemeinsamen Kindern. Dabei deckt er sie nicht nur mit 

den übelsten Schimpfwörtern ein, er schreckt auch vor Drohungen nicht zurück 

(statt vieler KESB act. 32, act. 533). Dass sich D._____ unter diesen Umständen 

ausserstande sah, den Vorsorgeauftrag ihrer Mutter vom 17. Dezember 2016 

(act. 32 S. 5 f.) anzunehmen (KESB act. 68, 88, act. 462 S. 1), ist nachvollzieh-

bar. Der Beschwerdeführer hat durch sein Verhalten nicht nur bewirkt, dass die 

Kinder keinen Kontakt mehr mit ihm pflegen, er hat ihnen auch den Zugang zu In-

formationen über den Gesundheitszustand ihrer Mutter abgeschnitten. Dies hat 

dazu geführt, dass sie sich über die KESB und über die Beiständin einbringen und 

auf dem Laufenden halten, was der KESB einen ausserordentlichen Aufwand ge-

neriert hat. 

4.5. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass sich die Zusammenarbeit mit 

den Ärzten seiner Ehefrau schwierig gestaltet. Er macht zwar geltend, das Verhal-

- 27 - 

ten der Ärztin I._____ sei auch von anderen E._____-Mitarbeiterinnen als unak-

zeptabel wahrgenommen worden. Diese Behauptung ist indessen nicht belegt 

und sie macht auch das in den Akten dokumentierte Verhalten des Beschwerde-

führers nicht ungeschehen (KESB act. 465, 503). Wie bereits im Zusammenhang 

mit der Vertretung in administrativen Angelegenheiten und bei der Einkommens- 

und Vermögensverwaltung erwähnt, stellt das respektlose und mitunter aggressi-

ve Verhalten des Beschwerdeführers für die in die Betreuung seiner Ehefrau in-

volvierten Personen eine derart grosse Belastung dar (vgl. vorne E. 3.5), dass 

dadurch auch das Wohl seiner Ehefrau erheblich gefährdet wird. Aufgrund des 

Gesagten ist der vorinstanzliche Entscheid auch in Bezug auf das Vertretungs-

recht in medizinischen Belangen zu bestätigen und die Beschwerde in diesem 

Punkt abzuweisen. 

5. Vertretung betreffend den väterlichen Nachlass 

5.1. Die Vorinstanz hielt zunächst fest, zur ausserordentlichen Verwaltung gehör-

ten Rechtsakte, die wirtschaftlich relativ bedeutsam seien. Dazu zählten sämtliche 

in Art. 416 Abs. 1 ZGB aufgeführten Rechtsgeschäfte. Für die Annahme einer 

Erbschaft, den Abschluss eines Erbteilungsvertrages und eine Prozessführung 

durch den Beistand oder die Beiständin sei gemäss Art. 416 Abs. 1 Ziff. 3 und 9 

ZGB die Zustimmung der Erwachsenenschutzbehörde erforderlich. Aus dem Zwi-

schenbericht von Rechtsanwalt lic. iur. X._____ werde ersichtlich, dass sich die 

juristischen Fragen im Erbteilungsverfahren des väterlichen Nachlasses als kom-

plex erwiesen. Bei der Vertretung von C._____ im Erbteilungsverfahren von 

G._____ handle es sich um eine ausserordentliche Vermögensverwaltung. Bei 

der ausserordentlichen Vermögensverwaltung verlange das Gesetz die Zustim-

mung der KESB gemäss Art. 374 Abs. 3 ZGB und die KESB habe ein Recht so-

wie die Pflicht einzuschreiten. Wenn es dabei um mehr als gelegentliche Hand-

lungen gehe, könne sich die Errichtung einer Beistandschaft rechtfertigen. Im 

Vorsorgeauftrag vom 17. Dezember 2016 habe C._____ den Beschwerdeführer 

beauftragt, alle hängigen Prozesse und Verfahren, in welchen sie Partei sei, wei-

terzuführen bzw. einen allfälligen Vergleich abzuschliessen. Dies betreffe insbe-

sondere die Prozesse bezüglich des Nachlasses ihres Vaters und ihrer Mutter, 

- 28 - 

zurzeit hängig am Bezirksgericht Horgen als Verfahren CP070001 und CP070002 

sowie die umfassende Vertretung im Nachlass ihres verstorbenen Bruders, 

G._____. Bezugnehmend auf das Schreiben des Notariats L._____ vom 16. Juli 

2021, wonach es keinen besseren Kenner der Nachlässe gebe als den Be-

schwerdeführer, hielt die Vorinstanz fest, die umfassende Kenntnis über das seit 

1988 andauernde Erbteilungsverfahren sei nur ein Aspekt. Ein anderer Aspekt sei 

die geeignete Umsetzung des Vertretungsrecht. Diese bestehe aufgrund der ein-

getroffenen Illiquidität von C._____ in einer beförderlichen Behandlung des Pro-

zesses, da C._____ ein Interesse daran habe, dass das Erbe korrekt geteilt wer-

de, sie so schnell wie möglich in eine liquide Lage gelange und sie ihre Rechnun-

gen inskünftig termingerecht bezahlen könne. Zudem erfordere die Vertretung im 

Erbteilungsverfahren aufgrund der Komplexität des Verfahrens eine fachkompe-

tente Vertretung, da für die Interessenwahrung komplexe juristische Fragen ins-

besondere im Erb- und Prozessrecht zu bearbeiten seien, wozu der Beschwerde-

führer aufgrund seiner fehlenden juristischen Ausbildung nicht in der Lage sei. 

Darüber hinaus bedürfe die ausserordentliche Vermögensverwaltung gemäss 

Art. 374 Abs. 3 ZGB i.V.m. Art. 416 Abs. 1 Ziff. 3 und 9 ZGB der Zustimmung der 

KESB. Dies wäre aufgrund des unkooperativen sowie des gegenüber der KESB 

ungebührlichen Verhaltens des Beschwerdeführers nicht möglich. Die Beschwer-

de gegen die Ernennung eines Beistandes für die Nachlassregelung im väterli-

chen Nachlass gemäss den Dispositiv-Ziffern 5-7 des Beschlusses der KESB vom 

18. Mai 2021 sei daher abzuweisen (act. 8 S. 48-52). 

5.2. Der Beschwerdeführer macht mit Bezug auf die Vertretung seiner Ehefrau 

betreffend den väterlichen Nachlass geltend, das am 1. März 2022 vorgesehene 

Einigungsverfahren habe nicht stattgefunden. Der Erbenvertreter werde den vom 

Obergericht in seinem fehlerhaften Urteil "berechneten" Erbteil seiner Ehefrau in 

den nächsten Tagen vollumfänglich an das Betreibungsamt überweisen. Im väter-

lichen Nachlass sei es nie um das Aushandeln eines Teilungsvertrages gegan-

gen, sondern lediglich um die Genehmigung der Abrechnung des Erbenvertreters. 

Die KESB habe ihm (dem Beschwerdeführer) einen Rechtsanwalt vor die Nase 

gesetzt, weil er nicht über die notwendige Ausbildung verfüge. Allerdings habe er 

an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich eine 

- 29 - 

Seminararbeit über Buchhaltung und Zahlungsverkehr geschrieben und sei – im 

Gegensatz zu den unbedarften Zürcher Oberrichtern – befähigt, den Erbteil seiner 

Ehefrau richtig zu berechnen und ihr Vermögen so geschickt wie kein anderer zu 

verwalten (act. 12 S. 1ff.).  

5.3. Der Beschwerdeführer reicht für seine Behauptung, der Erbteil seiner Ehe-

frau werde in den nächsten Tagen vollumfänglich an das Betreibungsamt über-

wiesen, keinen Nachweis ein. Sollte seine Behauptung zutreffen und die Umset-

zung des obergerichtlichen Urteils unter Beachtung der nicht berücksichtigten Ein- 

und Ausgänge abgeschlossen sein, wäre wohl auch die Ernennung eines Bei-

standes hinfällig. Die Vorinstanz wies auf das Schreiben des Präsidenten des Be-

zirksgerichts Horgen vom 17. August 2021 hin, wonach die Umsetzung des 

rechtskräftig gewordenen Urteils des Obergerichts des Kantons Zürich deshalb 

Probleme bereite, weil im obergerichtlichen Urteil Ein- und Ausgänge im Nachlass 

von je ca. Fr. 300'000.– nicht berücksichtigt worden sein sollen (KESB act. 633). 

Abgesehen davon, dass die Umsetzung des genannten Urteils nicht nachgewie-

sen ist, steht aufgrund der Behauptung des Beschwerdeführers auch nicht fest, 

ob damit auch das Verfahren betreffend die vom Obergericht unberücksichtigten 

Zahlungen erledigt ist. Zudem sind angesichts der Komplexität des langjährigen 

Verfahrens allfällige Weiterungen bzw. ein Rechtsmittelverfahren nicht ausge-

schlossen. Dass der Beschwerdeführer über profunde Kenntnisse des Nachlass-

verfahrens verfügt, attestierte ihm – gestützt auf die diesbezüglichen Feststellun-

gen des Notariats L._____ – auch die Vorinstanz. Ob im aktuellen Verfahrenssta-

dium für die Vertretung von C._____ im Nachlassverfahren väterlicherseits tat-

sächlich juristisches Fachwissen notwendig ist, kann dahin gestellt bleiben. Denn 

weder die umfassende Aktenkenntnis des Beschwerdeführers noch die Tatsache, 

dass er an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich eine Se-

minararbeit im Bereich Buchhaltung und Zahlungsverkehr geschrieben haben soll, 

ändern etwas am unkooperativen und ungebührlichen Verhalten des Beschwer-

deführers gegenüber der KESB. Die Vorinstanz verwies in diesem Zusammen-

hang auf das Schreiben des Beschwerdeführers an die KESB vom 15. April 2021, 

worin der Beschwerdeführer äusserst despektierliche Ausdrücke verwendete, wie 

"Plouda-Scheisse", "dein doofes Schreiben" "Du dumme Kuh", "ein überfordertes 

- 30 - 

und verblödetes Quotenweib", "Sonst wärst Du nämlich ein Arschloch und keine 

Pissnelke" und "…habt ihr Eure amtliche Notdurft einmal mehr neben der Brille 

verrichtet und Euch einmal mehr auf die eigenen Finger geschissen". Folglich 

kam die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, dass bei dieser Ausgangslage eine 

Zusammenarbeit zwischen der KESB und dem Beschwerdeführer im Rahmen der 

ausserordentlichen Vermögensverwaltung ausgeschlossen ist. Damit ist auch die 

Beschwerde gegen die Ernennung eines Beistands für die Vertretung von 

C._____ im väterlichen Nachlass abzuweisen. 

6. Kosten- und Entschädigungsfolgen 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer für das vorlie-

gende Beschwerdeverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Ent-

scheidgebühr ist auf Fr. 800.– festzusetzen. 

Es wird beschlossen: 

1. Der Antrag des Beschwerdeführers, einer allfälligen Beschwerde gegen die 

Dispositiv-Ziffern I und II des Urteils des Bezirksrates Horgen vom 18. Feb-

ruar 2022 sei die aufschiebende Wirkung wieder zu erteilen, wird abge-

schrieben. 

2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Erkenntnis. 

Es wird erkannt:  

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.– festgesetzt und dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter 

Beilage der Doppel von act. 2, 12 und 14, die Beiständin F._____, die Kin-

des- und Erwachsenenschutzbehörde Horgen sowie – unter Rücksendung 

- 31 - 

der eingereichten Akten – an den Bezirksrat Horgen, je gegen Empfangs-

schein. 

4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist 
innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesge-
richt, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen 

Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder 

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 

des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG).  

Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. 
Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. 
Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. 

 
 

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Zivilkammer 

 
Die Gerichtsschreiberin: 

 
 
 

MLaw M. Schnarwiler 
 
 
versandt am: 
 

	Beschluss und Urteil vom 13. April 2022
	Erwägungen:
	1. Ausgangslage und Verfahrensverlauf
	1.1. C._____ (nachfolgend C._____) leidet an mittelschwerer Demenz und ist dauerhaft auf Betreuung angewiesen. Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirkes Horgen (nachfolgend KESB) führt verschiedene erwachsenenschutzrechtliche Verfahren zum...
	1.2. Seit Mitte 2019 hält sich C._____ – teilweise im Rahmen von fürsorgerischen Unterbringungen – in verschiedenen Einrichtungen auf (KESB act. 1, 2, 52, 85, 102, 169, 359, 392, 404, 452), derzeit im E._____. Mit Beschluss vom 2. April 2020 entzog di...
	1.3. Mit Beschluss der KESB vom 23. Dezember 2020 wurde dem Beschwerdeführer im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme das gesetzliche Vertretungsrecht zugesprochen und in Form eines Entscheides eine Urkunde im Sinne von Art. 376 Abs. 1 ZGB ausgestellt,...
	1.4. Mit Beschluss vom 18. Mai 2021 (KESB act. 557) ordnete die KESB diverse Massnahmen zum Schutze von C._____ an: F._____ vom Zweckverband SNH wurde erneut zur Beiständin gemäss Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB ernannt, unter Regelung ihre...
	1.5. Gegen diesen Beschluss der KESB erhob der Beschwerdeführer am 18. Juni 2021 Beschwerde beim Bezirksrat Horgen (nachfolgend Vorinstanz; BR act. 1). Er beantragte, dass die aufschiebende Wirkung der Beschwerde unverzüglich mittels superprovisorisch...
	1.6. Nach durchgeführtem Verfahren – betreffend den detaillierten Prozessverlauf kann auf die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden – fällte die Vorinstanz am 18. Februar 2022 folgendes Urteil (BR act. 44 = act. 8, nachfolgend act...
	1.7. Dieses Urteil wurde dem Beschwerdeführer am 24. Februar 2022 zugestellt (BR act. 44/1). Mit Eingabe vom 5. März 2022 (Poststempel 7. März 2022) ersuchte der Beschwerdeführer beim Obergericht des Kantons Zürich rechtzeitig um Wiedererteilung der a...

	2. Prozessuales
	2.1. Gegen Entscheide der Erwachsenenschutzbehörde bzw. der gerichtlichen Beschwerdeinstanz kann gemäss Art. 450 Abs. 1 ZGB Beschwerde erhoben werden. Der Kanton Zürich kennt zwei gerichtliche Beschwerdeinstanzen, als erste Beschwerdeinstanz den Bezir...
	2.2. In Kindes- und Erwachsenenschutzsachen richtet sich das Verfahren vor den gerichtlichen Beschwerdeinstanzen grundsätzlich nach den Bestimmungen des ZGB sowie des EG KESR, welches als kantonales Verfahrensrecht die Vorgaben von Art. 450 ff. ZGB zu...
	2.3. Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen das Urteil des Bezirksrates Horgen vom 18. Februar 2022, weshalb die angerufene Kammer gestützt auf § 64 EG KESR dafür zuständig ist.
	2.4. Der Beschwerdeführer ist als Ehemann von C._____, zu deren Schutz die KESB Massnahmen getroffen hat, gestützt auf Art. 450 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB zur Beschwerde legitimiert.
	2.5. Das Urteil der Vorinstanz wurde dem Beschwerdeführer am 24. Februar 2022 zugestellt (BR act. 44/1). Die 30-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 450b Abs. 2 ZGB endete somit am 28. März 2022. Die Eingabe vom 28. März 2022 (act. 12) wurde gleichentag...
	2.6. Das vorliegende Beschwerdeverfahren richtet sich wie erwähnt nach den Bestimmungen des ZGB und des EG KESR. Nach § 66 Abs. 2 EG KESR kann die Kammer von Amtes wegen oder auf Antrag einer beteiligten Person eine mündliche Verhandlung anordnen. Füh...
	Bei der Bestimmung von § 66 Abs. 2 EG KESR handelt es sich um eine Kann-Vorschrift. Nach der Praxis der Kammer kann sich bei unbeholfenen Parteien eine Verhandlung aufdrängen, um Unklarheiten auszuräumen. Zudem kann auch im Beschwerdeverfahren aufgru...
	2.7. Der Beschwerdeführer ersuchte auch mit seiner Eingabe vom 23. März 2022 – wie bereits mit seiner Eingabe vom 5. März 2022 (act. 2) – um Wiedererteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde. Da mit dem vorliegenden Urteil ein Endentscheid erg...
	2.8. Mit der Beschwerde kann (neben Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung) eine Rechtsverletzung, die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhaltes oder Unangemessenheit des Entscheides gerügt werden (Art. 450a Abs...

	3. Vertretung betreffend administrative Angelegenheiten sowie Einkommens- und Vermögensverwaltung
	3.1. Die Vorinstanz hielt fest, C._____ befinde sich seit dem 13. Oktober 2020 im E._____. Die Rechnungen für die Monate Dezember 2020 bis März 2021 seien nicht bezahlt worden, was vom Beschwerdeführer nicht bestritten werde. Nach Angaben des Beschwer...
	Aus den Akten gehe hervor, dass C._____ aufgrund ihrer mittelschweren Demenz ein Interesse an Stabilität und eines Fortbestands ihres Pflegeplatzes im E._____, der Beschwerdeführer seinerseits ein gegenteiliges Interesse an einem möglichst nahe geleg...
	3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Gefahr einer Kündigung durch die E._____-Bergheim AG habe nie bestanden. Das Arbeitsverhältnis zwischen der E._____ und der Heimärztin I._____, welche die Gefährdungsmeldung veranlasst habe, sei sogar aufge...
	Weiter führt der Beschwerdeführer aus, die Rechnungen der Monate Oktober 2021 bis Februar 2022 seien zunächst nicht bezahlt worden, weil die Beiständin sämtliche Konten ihrer Klientin leer geräumt und die freien Mittel auf ihrem Beistandskonto zusamm...
	Die Verlegung in die Langzeit-Pflegeabteilung des M._____s – so der Beschwerdeführer weiter – habe er in die Wege geleitet, weil die dortige Unterbringung für seine an Long-Covid erkrankte Ehefrau geeigneter und die Kostenbeteiligung der Krankenkasse...
	3.3. Nach Art. 374 Abs. 1 ZGB hat der Ehegatte, der einen gemeinsamen Haushalt mit einer urteilsunfähigen Person führt, von Gesetzes wegen ein Vertretungsrecht, wenn weder ein Vorsorgeauftrag noch eine entsprechende Beistandschaft besteht.
	Vorliegend ist die Urteilsunfähigkeit von C._____ aufgrund der Akten ausgewiesen (KESB act. 503). Der von ihr erstellte Vorsorgeauftrag vom 17. Dezember 2016 (KESB act. 32 S. 5 = KESB act. 143 S. 2, nachfolgend zitiert als KESB act. 32 S. 5) wurde vo...
	Bestehen Zweifel, ob die Voraussetzungen für eine Vertretung erfüllt sind, so entscheidet die Erwachsenenschutzbehörde über das Vertretungsrecht und händigt gegebenenfalls dem Ehegatten eine Urkunde aus, welche die Befugnisse wiedergibt (Art. 376 Abs...
	3.4. Mit Blick auf die Gefährdung der Interessen von C._____ stellte die Vorinstanz massgeblich auf die ausstehenden Rechnungen des E._____s und die dadurch bestehende Gefahr einer Kündigung des Betreuungsvertrages ab. Der Beschwerdeführer hat von Be...
	3.5. Mit Bezug auf die E._____-Rechnungen der Monate Oktober 2021 bis Februar 2022 weist der Beschwerdeführer zutreffend darauf hin, dass es sich dabei um Tatsachen handelt, die nach dem Beschluss der KESB vom 18. Mai 2021 eintraten. Wie erwähnt, sind...
	3.6. In tatsächlicher Hinsicht trugen die mit den Präsidialverfügungen vom 10. und 21. Dezember 2021 ergangenen Aufforderungen der Vorinstanz an den Beschwerdeführer nicht zur Klärung der Frage bei, ob der Beschwerdeführer über die sich auf den Bankk...
	3.7. Festzuhalten ist allerdings, dass die KESB den Entscheid der Kammer vom 4. Oktober 2021 nicht korrekt umgesetzt zu haben scheint. So wurde in den Erwägungen des besagten Entscheids der Kammer festgehalten, dass die Beiständin dem Beschwerdeführer...
	3.8. Für die Beurteilung, ob die Interessen von C._____ gefährdet sind, ist letztlich entscheidend, dass der Beschwerdeführer – bei der von ihm geschilderten Sachlage – keine geeigneten oder zielführenden Massnahmen ergriffen hat, um die Bezahlung der...
	3.9. C._____ befindet sich seit längerer Zeit im E._____. Demzufolge richtet sich die Zuständigkeit für ihre Vertretung im Bereich Wohnen, namentlich beim Abschluss, bei der Änderung oder bei der Aufhebung eines Betreuungsvertrages, sinngemäss nach de...
	3.10. Die Vorinstanz nahm im Bereich Wohnen eine Interessenkollision an, da C._____ aufgrund ihrer mittelschweren Demenz ein Interesse an Stabilität und einer Fortbestehung ihres Pflegeplatzes im E._____, der Beschwerdeführer seinerseits ein gegenteil...
	3.11. Diesbezüglich vertritt der Beschwerdeführer die Auffassung, die Betreuung seiner Ehefrau im M._____ wäre nicht nur wegen der Nähe zum Wohnort, sondern auch wegen der Behandlung ihrer Long-Covid-Erkrankung und der höheren Beteiligung der Krankenk...

	4. Vertretung betreffend medizinische Massnahmen
	4.1. Die Vorinstanz wies im Zusammenhang mit dem Vertretungsrecht betreffend medizinische Massnahmen darauf hin, dass C._____ im Vorsorgeauftrag vom 17. Dezember 2016 ihrer Tochter D._____ den Auftrag und die Vollmacht und ihrem Sohn A._____, den Auft...
	4.2. Der Beschwerdeführer räumt ein, es treffe zu, dass er im Dezember 2020 einen Arzt der PUK telefonisch darüber informiert habe, dass bei seiner Ehefrau gemäss ihrer Patientenverfügung vom Dezember 2018 für den Fall, dass bei ihr eine unheilbare Be...
	4.3. Mit Bezug auf die Patientenverfügung von C._____ vom Dezember 2018, welche der Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren vor der Kammer eingereicht hat (act. 15/3), stellt sich der Beschwerdeführer zu Recht auf den Standpunkt, seine Ehefrau habe si...
	4.4. Der Beschwerdeführer stellt sich zwar auf den Standpunkt, er habe den Ärzten nicht verboten, den gemeinsamen Kindern Auskunft zu geben, er habe die Kinder lediglich auf die gesetzlichen Bestimmungen hingewiesen. Damit räumt er aber gerade ein, da...
	4.5. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass sich die Zusammenarbeit mit den Ärzten seiner Ehefrau schwierig gestaltet. Er macht zwar geltend, das Verhalten der Ärztin I._____ sei auch von anderen E._____-Mitarbeiterinnen als unakzeptabel wahrgeno...

	5. Vertretung betreffend den väterlichen Nachlass
	5.1. Die Vorinstanz hielt zunächst fest, zur ausserordentlichen Verwaltung gehörten Rechtsakte, die wirtschaftlich relativ bedeutsam seien. Dazu zählten sämtliche in Art. 416 Abs. 1 ZGB aufgeführten Rechtsgeschäfte. Für die Annahme einer Erbschaft, de...
	5.2. Der Beschwerdeführer macht mit Bezug auf die Vertretung seiner Ehefrau betreffend den väterlichen Nachlass geltend, das am 1. März 2022 vorgesehene Einigungsverfahren habe nicht stattgefunden. Der Erbenvertreter werde den vom Obergericht in seine...
	5.3. Der Beschwerdeführer reicht für seine Behauptung, der Erbteil seiner Ehefrau werde in den nächsten Tagen vollumfänglich an das Betreibungsamt überwiesen, keinen Nachweis ein. Sollte seine Behauptung zutreffen und die Umsetzung des obergerichtlich...

	6. Kosten- und Entschädigungsfolgen
	Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer für das vorliegende Beschwerdeverfahren kostenpflichtig (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Die Entscheidgebühr ist auf Fr. 800.– festzusetzen.

	Es wird beschlossen:
	1. Der Antrag des Beschwerdeführers, einer allfälligen Beschwerde gegen die Dispositiv-Ziffern I und II des Urteils des Bezirksrates Horgen vom 18. Februar 2022 sei die aufschiebende Wirkung wieder zu erteilen, wird abgeschrieben.
	2. Schriftliche Mitteilung und Rechtsmittel mit nachfolgendem Erkenntnis.
	Es wird erkannt:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.– festgesetzt und dem Beschwerdeführer auferlegt.
	3. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage der Doppel von act. 2, 12 und 14, die Beiständin F._____, die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Horgen sowie – unter Rücksendung der eingereichten Akten – an den Be...
	4. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (...