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**Case Identifier:** e8894768-8a65-5b0f-93d3-49e2c47c38ea
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2014-03-13
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 13.03.2014 C-1252/2012
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-1252-2012_2014-03-13.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung III 

C-1252/2012 

 

 

  U r t e i l  v o m  1 3 .  M ä r z  2 0 1 4  

Besetzung 

 
Richter Maurizio Greppi (Vorsitz), 

Richter Christoph Rohrer,  

Richterin Madeleine Hirsig-Vouilloz,    

Gerichtsschreiber Milan Lazic. 
 

 
 

Parteien 

 
A._______, 

vertreten durch Francisco José Vazquez Bürger,  

Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

 
 

 
gegen 

 

 
IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Avenue Edmond-Vaucher 18, Postfach 3100,  

1211 Genf 2,    

Vorinstanz.  

 

Gegenstand 

 
IV-Rente (Verfügung vom 30. Januar 2012). 

 

 

C-1252/2012 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

Der am (…) 1959 geborene, verheiratete spanische Staatsangehörige 

A._______ (im Folgenden: Beschwerdeführer) war gemäss den vo-

rinstanzlichen Akten – mit Unterbrüchen – von 1978 bis 1995 in der 

Schweiz erwerbstätig und folglich der obligatorischen schweizerischen Al-

ters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung unterstellt (vgl. Art. 1b 

des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversicherung 

[IVG, SR 831.20] i.V.m. Art. 1a des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 

1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung [AHVG, SR 

831.10] sowie vorinstanzliche Akten [im Folgenden: act.] 2 und 19). Zu-

letzt war der Beschwerdeführer als Färber in einer Chemischen Reini-

gung tätig (vgl. act. 4 S. 10, 9 f.). 

B.  

Am 31. Januar 2011 stellte der Beschwerdeführer beim spanischen Sozi-

alversicherungsträger zuhanden der IV-Stelle für Versicherte im Ausland 

(IVSTA, im Folgenden auch: Vorinstanz) aufgrund einer Spondylitis anky-

losans ein Gesuch um Ausrichtung einer ordentlichen Invalidenrente. 

Dem in den vorinstanzlichen Akten nicht enthaltenen Rentenantrag E 204 

lagen die Formulare E 205, E 207, E 213 vom 24. Februar 2011 sowie 

zwei ärztliche Berichte vom 23. Dezember 2010 und vom 8. Februar 2011 

bei (vgl. act. 1-7). In der Folge zog die Vorinstanz den Fragebogen für 

den Versicherten, den Fragebogen für den Arbeitgeber und weitere medi-

zinische Berichte aus dem Zeitraum vom 6. April 1989 bis zum 8. Februar 

2011 zu den Akten bei. Die medizinischen Unterlagen attestierten dem 

Beschwerdeführer eine Arthritis im rechten Knie bei einer Spondylitis, ei-

ne bilaterale Sakroiliitis, Episoden von Nackenschmerzen und entzündli-

chen Rückenschmerzen sowie einen Morbus Bechterew mit HLA-B27 

positiv (vgl. act. 8-20). 

C.  

Nachdem die Vorinstanz die medizinischen Unterlagen ihrem ärztlichen 

Dienst zur Beurteilung unterbreitet hatte, wies sie gestützt auf dessen 

Stellungnahmen vom 6. Juli 2011 und vom 24. Januar 2012 (act. 20 

und 31) das Leistungsgesuch mit der ihren Vorbescheid vom 21. Oktober 

2011 (act. 24) im Wesentlichen bestätigenden Verfügung vom 30. Januar 

2012 ab (vgl. act. 32). 

 

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Seite 3 

D.  

Mit Eingabe vom 27. Februar 2012 gelangte der Beschwerdeführer, ver-

treten durch Rechtsanwalt Francisco José Vazquez Bürger, an das Bun-

desverwaltungsgericht und beantragte sinngemäss die Aufhebung der 

Verfügung vom 30. Januar 2012 und die rückwirkende Gewährung einer 

schweizerischen Invaliditätsrente nach erfolgter fachmedizinischer Abklä-

rung. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, die Vorinstanz habe 

keine eigenen medizinische Untersuchungen veranlasst und habe nicht 

sämtliche Erkrankungen berücksichtigt. Das schwerwiegende Krank-

heitsbild wirke sich so erwerbsmindernd aus, dass zumindest ein An-

spruch auf eine Viertelrente bestehe. 

E.  

Nachdem der Beschwerdeführer mit Zwischenverfügung vom 7. März 

2012 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 400.- aufgefordert 

worden war, überwies er am 30. März 2012 zuhanden der Gerichtskasse 

einen Betrag von Fr. 410.-. 

F.  

Mit Vernehmlassung vom 4. Juni 2012 beantragte die Vorinstanz die Ab-

weisung der Beschwerde, da mit Beschwerde keine neuen Beweismittel 

vorgelegt worden seien. Der medizinische Dienst habe sich aufgrund der 

ihm im vorinstanzlichen Verfahren vorgelegenen Berichten sowie Ergeb-

nissen apparativer Untersuchungen ein umfassendes und schlüssiges 

Bild vom Gesundheitszustand und der Arbeitsfähigkeit machen können. 

Dabei sei er in Übereinstimmung mit den Befunden im Arztbericht E 213 

zur Feststellung gelangt, dass der Beschwerdeführer in der angestamm-

ten Tätigkeit nicht mehr arbeiten könne, ihm jedoch leichtere Verwei-

sungstätigkeiten vollschichtig zumutbar seien. Der Einkommensvergleich 

habe einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 18% ergeben. 

G.  

Mit Replik vom 20. Juni 2012 hielt der Beschwerdeführer im Wesentlichen 

an seinen Anträgen und deren Begründungen fest. Ergänzend führte er 

aus, er sei entgegen der Annahme der Vorinstanz nicht als Flachmaler, 

sondern als Färber tätig gewesen. Entsprechend sei auch der Einkom-

mensvergleich zu überprüfen und allenfalls zu korrigieren. 

H.  

Mit Duplik vom 18. Juli 2012 bekräftigte die Vorinstanz ihren Antrag und 

dessen Begründung. Hinsichtlich der errechneten wirtschaftlichen Ein-

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Seite 4 

busse erläuterte sie, mangels statistischer Lohnangaben aus Spanien 

sich auf Erhebungen des Bundesamtes für Statistik gestützt zu haben, 

wobei gemäss NOGA 2008 Nomenklatura Wäschereien und Textilreini-

gungen unter persönliche Dienstleistungen (Code 96) zu klassifizieren 

seien. 

I.  

Mit prozessleitender Verfügung vom 7. August 2012 wurde die Duplik 

dem Beschwerdeführer zur Kenntnis gebracht. 

J.  

Auf die weiteren Ausführungen der Parteien sowie die eingereichten Un-

terlagen wird – soweit für die Entscheidfindung erforderlich – in den nach-

folgenden Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich im We-

sentlichen nach den Vorschriften des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 

über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32), des Bundesge-

setzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (VwVG, 

SR 172.021 [vgl. auch Art. 37 VGG]) sowie des Bundesgesetzes vom 

6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG, SR 830.1 [vgl. auch Art. 3 Bst. d
bis

 VwVG]). Dabei finden nach 

den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln diejenigen Verfahrens-

regeln Anwendung, welche im Zeitpunkt der Beschwerdebeurteilung in 

Kraft stehen (BGE 130 V 1 E. 3.2; vgl. auch Art. 53 Abs. 2 VGG). 

1.2 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen im Sinne von Art. 5 VwVG, sofern – wie 

vorliegend – keine Ausnahme nach Art. 32 VGG gegeben ist. Als Vor-

instanzen gelten die in Art. 33 VGG genannten Behörden. Zu diesen ge-

hört auch die IV-Stelle für Versicherte im Ausland, die mit Verfügungen 

über Leistungen der IV befindet (Art. 33 Bst. d VGG; vgl. auch Art. 69 

Abs. 1 Bst. b IVG). Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurtei-

lung der vorliegenden Beschwerde zuständig. 

1.3 Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenom-

men; er ist durch die angefochtene Verfügung berührt und hat ein schutz-

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Seite 5 

würdiges Interesse an deren Anfechtung bzw. Änderung. Er ist daher zur 

Beschwerde legitimiert (vgl. Art. 48 Abs. 1 VwVG und Art. 59 ATSG). 

1.4 Der Beschwerdeführer ist spanischer Staatsangehöriger, weshalb das 

am 1. Juni 2002 in Kraft getretene Abkommen vom 21. Juni 1999 zwi-

schen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Euro-

päischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedsstaaten andererseits über die 

Freizügigkeit (FZA, SR 0.142.112.681) zu beachten ist. 

1.4.1 Anhang II des FZA betreffend die Koordinierung der Systeme der 

sozialen Sicherheit wurde per 1. April 2012 geändert (Beschluss 

Nr. 1/2012 des Gemischten Ausschusses vom 31. März 2012; AS 2012 

2345). Vorliegend ist angesichts des Verfügungszeitpunktes auf die bis 

Ende März 2012 gültige Fassung (vgl. namentlich AS 2002 1527, AS 

2006 979 und 995, AS 2006 5851, AS 2009 2411 und 2421) abzustellen, 

wonach die Vertragsparteien untereinander insbesondere folgende 

Rechtsakte (oder gleichwertige Vorschriften) anwenden (Art. 1 Abs. 1 

i.V.m. Abschnitt A Anhang II des FZA): die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 

des Rates vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen 

Sicherheit auf Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familien-

angehörige, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (AS 

2004 121 [vgl. auch AS 2008 4219, AS 2009 4831]; nachfolgend: Ver-

ordnung Nr. 1408/71) sowie die Verordnung (EWG) Nr. 574/72 des Rates 

vom 21. März 1972 über die Durchführung der Verordnung (EWG) 

Nr. 1408/71 über die Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf 

Arbeitnehmer und Selbstständige sowie deren Familienangehörige, die 

innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern (AS 2005 3909 [vgl. auch 

AS 2009 621, AS 2009 4845]; nachfolgend: Verordnung Nr. 574/72). Im 

Rahmen des FZA ist auch die Schweiz als "Mitgliedstaat" im Sinne dieser 

Koordinierungsverordnungen zu betrachten (Art. 1 Abs. 2 Anhang II des 

FZA). 

1.4.2 Gemäss Art. 48 der Verordnung Nr. 574/72 sind die von den be-

teiligten Trägern getroffenen endgültigen Entscheidungen dem bearbei-

tenden Träger zu übermitteln. Der bearbeitende Träger hat anschliessend 

die Entscheidungen dem Antragsteller in Form einer in dessen Sprache 

abgefassten zusammenfassenden Mitteilung zuzustellen und die "Rechts-

behelfsfristen" beginnen erst mit der Zustellung der zusammenfassenden 

Mitteilung an den Antragsteller zu laufen. 

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Seite 6 

1.4.3 Der spanische Sozialversicherungsträger hat dem Beschwerdefüh-

rer die angefochtene Verfügung am 2. März 2012 im Sinne von Art. 48 

der Verordnung Nr. 574/72 zugestellt (act. 33), wodurch schliesslich die 

Rechtsmittelfrist zu laufen begann. Die Beschwerde wurde bereits am 

27. Februar 2012 noch vor der formell korrekten Eröffnung eingereicht 

und erfolgte somit fristgerecht. 

1.5 Der mit Zwischenverfügung vom 7. März 2012 einverlangte Verfah-

renskostenvorschuss wurde vom Beschwerdeführer am 30. März 2012 

fristgerecht geleistet, weshalb auf die im Übrigen formgerecht eingereich-

te Beschwerde einzutreten ist (vgl. Art. 52 Abs. 1 VwVG und Art. 

63 Abs. 4 VwVG). 

2.  

2.1 Nach Art. 40 Abs. 4 der vorliegend anwendbaren Verordnung 

Nr. 1408/71 (vgl. E. 1.4 ff. hiervor) ist die vom Träger eines Staates getrof-

fene Entscheidung über die Invalidität eines Antragstellers für den Träger 

eines anderen betroffenen Staates nur dann verbindlich, wenn die in den 

Rechtsvorschriften dieser Staaten festgelegten Tatbestandsmerkmale der 

Invalidität in Anhang V dieser Verordnung als übereinstimmend anerkannt 

sind – was für die schweizerischen bzw. deutschen Rechtsvorschriften 

nicht zutrifft. Demnach bestimmt sich die Frage ob und gegebenenfalls ab 

wann Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversiche-

rung besteht, allein aufgrund der schweizerischen Rechtsvorschriften und 

es besteht für die rechtsanwendenden Behörden in der Schweiz keine 

Bindung an Feststellungen und Entscheide ausländischer Versiche-

rungsträger, Krankenkassen, Behörden und Ärzte bezüglich Invaliditäts-

grad und Anspruchsbeginn (vgl. BGE 130 V 253 E. 2.4; AHI-Praxis 1996, 

S. 179; vgl. auch ZAK 1989 S. 320 E. 2). Vielmehr unterstehen die aus 

dem Ausland stammenden Beweismittel der freien Beweiswürdigung 

durch das Gericht (vgl. E. 3.2.1 hiernach; Urteil des EVG vom 11. De-

zember 1981 i.S. D.; BGE 125 V 351 E. 3a). 

2.2 Die Sache beurteilt sich nach denjenigen materiellen Rechtssätzen, 

die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Gel-

tung hatten (vgl. BGE 130 V 329). Ein allfälliger Leistungsanspruch ist für 

die Zeit vor einem Rechtswechsel aufgrund der bisherigen und ab diesem 

Zeitpunkt nach den neuen Normen zu prüfen (pro rata temporis; vgl. BGE 

130 V 445). 

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Seite 7 

2.2.1 Rechts- und Sachverhaltsänderungen, die nach dem massgeben-

den Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verfügung (hier: 30. Januar 

2012) eintraten, sind im vorliegenden Verfahren grundsätzlich nicht zu be-

rücksichtigen. Allerdings können Tatsachen, die den Sachverhalt seither 

verändert haben, unter Umständen Gegenstand einer neuen Verwal-

tungsverfügung sein (vgl. BGE 121 V 366 E. 1b, BGE 130 V 329, BGE 

130 V 64 E. 5.2.5 sowie BGE 129 V 1 E. 1.2, je mit Hinweisen). 

2.2.2 Vorliegend sind insbesondere das IVG in der Fassung vom 

6. Oktober 2006 (5. IV-Revision; AS 2007 5129) sowie vom 18. März 2011 

(6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; AS 2011 5659) und die Ver-

ordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung (IVV, SR 

831.201; in den entsprechenden Fassungen der 5. und 6. IV-Teilrevision) 

massgebend.  

2.2.3 Ferner sind das ATSG und die Verordnung vom 11. September 

2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, 

SR 830.11) anwendbar. Die im ATSG enthaltenen Formulierungen der Ar-

beitsunfähigkeit (Art. 6), Erwerbsunfähigkeit (Art. 7), Invalidität (Art. 8) 

sowie der Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen (Art. 

17) entsprechen den von der Rechtsprechung zur Invalidenversicherung 

entwickelten Begriffen und Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1, 3.2 

und 3.3). Daran hat sich auch nach Inkrafttreten der Revision des IVG 

und des ATSG vom 6. Oktober 2006 sowie der IVV und ATSV vom 28. 

September 2007 (5. IV-Revision) nichts geändert, weshalb im Folgenden 

auf die dortigen Begriffsbestimmungen verwiesen wird. 

3.  

3.1 Mit der Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht kann gerügt 

werden, die angefochtene Verfügung verletze Bundesrecht (einschliess-

lich der Überschreitung oder des Missbrauchs von Ermessen), beruhe auf 

einer unrichtigen oder unvollständigen Feststellung des rechtserheblichen 

Sachverhalts oder sei unangemessen (Art. 49 VwVG).  

3.2 Das Bundesverwaltungsgericht ist gemäss dem Grundsatz der 

Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht an die Begründung der Be-

gehren der Parteien gebunden (Art. 62 Abs. 4 VwVG). Im Rahmen seiner 

Kognition kann es die Beschwerde auch aus anderen als den geltend 

gemachten Gründen gutheissen oder den angefochtenen Entscheid im 

Ergebnis mit einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz 

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abweicht (vgl. FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, 

Bern 1983, S. 212; vgl. BGE 128 II 145 E. 1.2.2, BGE 127 II 264 E. 1b). 

3.3 Das Sozialversicherungsverfahren ist vom Untersuchungsgrundsatz 

beherrscht. Danach haben die Verwaltung und das Gericht von Amtes 

wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheblichen 

Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt indessen nicht uneinge-

schränkt. Zum einen findet er sein Korrelat in den Mitwirkungspflichten 

der Parteien (BGE 125 V 193 E. 2, BGE 122 V 157 E. 1a, je mit Hin-

weisen); zum anderen umfasst die behördliche und richterliche Abklä-

rungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder 

verlangt wird. Vielmehr bezieht sie sich nur auf den im Rahmen des strei-

tigen Rechtsverhältnisses (Streitgegenstand) rechtserheblichen Sach-

verhalt. Rechtserheblich sind alle Tatsachen, von deren Vorliegen es ab-

hängt, ob über den streitigen Anspruch so oder anders zu entscheiden ist 

(vgl. FRITZ GYGI, a.a.O., S. 43 und 273). 

3.4 Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das 

Gericht dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie 

von ihrem Bestehen überzeugt sind (vgl. MAX KUMMER, Grundriss des Zi-

vilprozessrechts, 4. Aufl., Bern 1984, S. 136). Im Sozialversicherungs-

recht hat das Gericht seinen Entscheid, sofern das Gesetz nicht etwas 

Abweichendes vorsieht, nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahr-

scheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sach-

verhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Das Gericht hat viel-

mehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die sie von allen möglichen 

Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigen (BGE 126 V 353 

E. 5b, BGE 125 V 193 E. 2, je mit Hinweisen). Führen die von Amtes we-

gen vorzunehmenden Abklärungen die Verwaltung oder das Gericht bei 

pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, ein bestimmter 

Sachverhalt sei als überwiegend wahrscheinlich zu betrachten und weite-

re Beweismassnahmen könnten an diesem feststehenden Ergebnis 

nichts mehr ändern, so ist auf die Abnahme weiterer Beweise zu ver-

zichten (antizipierte Beweiswürdigung; UELI KIESER, Das Verwaltungs-

verfahren in der Sozialversicherung, Zürich 1999, S. 212, Rz. 450; ALF-

RED KÖLZ/ISABELLE HÄNER/MARTIN BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und 

Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl., Zürich 2013, Rz. 153 und 

537; FRITZ GYGI, a.a.O., S. 274; vgl. auch BGE 122 II 464 E. 4a, BGE 122 

III 219 E. 3c, BGE 120 1b 224 E. 2b, BGE 119 V 335 E. 3c mit Hinwei-

sen). 

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Seite 9 

4.  

4.1 Anspruch auf eine Rente der schweizerischen Invalidenversicherung 

hat, wer invalid im Sinne des Gesetzes ist (Art. 8 ATSG) und beim Eintritt 

der Invalidität während der vom Gesetz vorgesehenen Dauer Beiträge an 

die die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung 

(AHV/IV) geleistet hat (vgl. Art. 36 Abs. 1 IVG in der seit dem Inkrafttreten 

der 5. IV-Revision per 1. Januar 2008 geltenden Fassung [Mindestbei-

tragsdauer 3 Jahre]). Diese Bedingungen müssen kumulativ gegeben 

sein; fehlt eine, so entsteht kein Rentenanspruch, selbst wenn die andere 

erfüllt ist. 

Den Akten der Vorinstanz kann entnommen werden, dass der Beschwer-

deführer in der Zeitspanne von 1978 bis 1995 mit Unterbrüchen in der 

Schweiz erwerbstätig war und deshalb während dieser Dauer obligato-

risch der schweizerischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversiche-

rung unterstellt war (vgl. IV-act. 2 und 19) und somit die gesetzliche Min-

destbeitragsdauer ohne Zweifel erfüllt. 

4.2 Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG in Verbindung mit Art. 4 Abs. 1 IVG ist In-

validität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze 

oder teilweise Erwerbsunfähigkeit als Folge von Geburtsgebrechen, 

Krankheit oder Unfall. Erwerbsunfähigkeit ist gemäss Art. 7 ATSG der 

durch Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit ver-

ursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung ver-

bleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf 

dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Arbeitsun-

fähigkeit ist die durch eine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen 

oder psychischen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unfähigkeit, 

im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten. 

Bei langer Dauer wird auch die zumutbare Tätigkeit in einem anderen Be-

ruf oder Aufgabenbereich berücksichtigt (Art. 6 ATSG). 

4.2.1 Nach Art. 28 Abs. 2 IVG (in der seit dem 1. Januar 2008 geltenden 

Fassung) besteht bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% An-

spruch auf eine ganze Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 

60% Anspruch auf eine Dreiviertelsrente, bei einem Invaliditätsgrad von 

mindestens 50% Anspruch auf eine halbe Rente und bei einem solchen 

von mindestens 40% Anspruch auf eine Viertelsrente. 

4.2.2 Nach Art. 28 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2008 geltenden Fas-

sung haben jene Versicherten Anspruch auf eine Rente, welche ihre Er-

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Seite 10 

werbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betätigen, 

nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, er-

halten oder verbessern können (Bst. a), und die zusätzlich während eines 

Jahres (Wartezeit) ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich zu 

mindestens 40% arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG) gewesen sind und auch 

nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40% invalid (Art. 8 Abs. 1 

ATSG) sind (Bst. b und c). Der Invaliditätsgrad von Versicherten mit 

Wohnsitz und gewöhnlichen Aufenthalt ausserhalb der Schweiz muss 

gemäss Art. 29 Abs. 4 erster Satz IVG (in der seit dem 1. Januar 2008 

geltenden Fassung) nach Ablauf der Wartezeit 50% betragen. Dies gilt 

jedoch nicht für Schweizer und Bürger eines Staates der Europäischen 

Gemeinschaft, die daselbst ihren Wohnsitz haben (vgl. Art. 2 FZA). 

4.3 Um den Invaliditätsgrad bemessen zu können, ist die Verwaltung (und 

im Beschwerdefall das Gericht) auf Unterlagen angewiesen, die ärztliche 

und gegebenenfalls andere Fachleute zur Verfügung zu stellen haben. 

Aufgabe des Arztes im schweizerischen Invalidenversicherungsverfahren 

ist es, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu neh-

men, in welchem Umfang und gegebenenfalls bezüglich welcher Tätigkei-

ten der Versicherte arbeitsunfähig ist. Die ärztlichen Auskünfte sind so-

dann eine wichtige Grundlage für die Beurteilung der Frage, welche Ar-

beitsleistungen dem Versicherten konkret noch zugemutet werden kön-

nen (BGE 125 V 256 E. 4, 115 V 134 E. 2; AHI-Praxis 2002 S. 62 E. 

4b/cc). 

4.3.1 Eine zumutbare Arbeitsmöglichkeit hat sich der Versicherte anrech-

nen zu lassen (leidensangepasste Verweisungstätigkeit; ZAK 1986 

S. 204 f.), wobei es unerheblich ist, ob er seine Restarbeitsfähigkeit tat-

sächlich verwertet oder nicht. Ebenso ist ein nichterwerbstätiger oder 

teilweise erwerbstätiger Versicherter aufgrund des im gesamten Sozial-

versicherungsrecht geltenden Grundsatzes der Schadenminderungs-

pflicht gehalten, im Rahmen des Möglichen und Zumutbaren Verhaltens-

weisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen seiner Behinderung im 

ihn betreffenden Aufgabenbereich reduzieren – im Haushalt insbesondere 

solche, die ihm eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung 

der Haushaltsarbeiten ermöglichen (vgl. BGE 133 V 504 E. 4.2 mit Hin-

weisen). 

4.3.2 Das Bundesrecht schreibt nicht vor, wie die einzelnen Beweismittel 

zu würdigen sind. Für das gesamte Verwaltungs- und Beschwerde-

verfahren gilt der Grundsatz der freien Beweiswürdigung. Danach haben 

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Seite 11 

Versicherungsträger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, 

d.h. ohne förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss 

zu würdigen. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grundsätzlich we-

der die Herkunft eines Beweismittels noch die Bezeichnung der einge-

reichten oder in Auftrag gegebenen Berichte (vgl. dazu das Urteil des 

Eidgenössischen Versicherungsgerichts [im Folgenden: EVG; heute Bun-

desgericht] I 268/2005 vom 26. Januar 2006 E. 1.2, mit Hinweis auf BGE 

125 V 351 E. 3.a). 

4.3.3 Bezüglich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist entscheidend, 

ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Un-

tersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in 

Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurtei-

lung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der me-

dizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen der Ex-

perten begründet sind. Ausschlaggebend für den Beweiswert ist grund-

sätzlich somit weder die Herkunft des Beweismittels noch die Bezeich-

nung der eingereichten oder in Auftrag gegebenen Stellungnahme als Be-

richt oder als Gutachten (vgl. dazu das Urteil BGer I 268/2005 vom 26. 

Januar 2006 E. 1.2 mit Hinweis auf BGE 125 V 352 E. 3a). Gleichwohl 

erachtet es die Rechtsprechung mit dem Grundsatz der freien Beweis-

würdigung als vereinbar, Richtlinien für die Beweiswürdigung in Bezug 

auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten aufzustel-

len (vgl. hierzu BGE 125 V 352 E. 3b; AHI 2001 S. 114 E. 3b; Urteil des 

BGer I 128/98 vom 24. Januar 2000 E. 3b). So ist den im Rahmen des 

Verwaltungsverfahrens eingeholten Gutachten externer Spezialärzte, 

welche aufgrund eingehender Beobachtungen und Untersuchungen so-

wie nach Einsicht in die Akten Bericht erstatten und bei der Erörterung 

der Befunde zu schlüssigen Ergebnissen gelangen, bei der Beweiswürdi-

gung volle Beweiskraft zuzuerkennen, solange nicht konkrete Indizien 

gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 125 V 353 E. 

3b/bb, mit weiteren Hinweisen). Berichte der behandelnden Ärzte 

schliesslich sind aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung 

zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen (BGE 125 V 353 E. 3b/cc). Dies 

gilt für den allgemein praktizierenden Hausarzt wie auch für den behan-

delnden Spezialarzt (Urteil des BGer I 655/05 vom 20. März 2006 E. 5.4 

mit Hinweisen; vgl. aber Urteil des BGer 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 

E. 2.3.2). 

4.3.4 Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Be-

weiswert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begrün-

C-1252/2012 

Seite 12 

det sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zu-

verlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in ei-

nem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht 

schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Es 

bedarf vielmehr besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Un-

parteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen 

(BGE 125 V 351 E. 3b/ee mit Hinweisen). 

4.3.5 Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist nicht in jedem 

Einzelfall zwingend erforderlich, dass solche Ärzte den Versicherten per-

sönlich untersuchen. Das Fehlen eigener Untersuchungen vermag daher 

ihre Stellungnahmen, Berichte oder Gutachten für sich alleine nicht in 

Frage zu stellen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es im Wesentlichen 

um die Beurteilung der erwerblichen Folgen eines bereits feststehenden 

medizinischen Sachverhalts geht, folglich die direkte ärztliche Befassung 

mit dem Versicherten in den Hintergrund rückt (vgl. zum Ganzen: Urteile 

des Bundesgerichts  9C_323/2009 vom 14. Juli 2009 E. 4.3.1 und I 

1094/06 vom 14. November 2007 E. 3.1.1 sowie BGE 125 V 351 E. 3.a 

und E. 3b/ee, je mit Hinweisen). Allerdings müssen versicherungsinterne 

Ärzte oder solche eines RAD über die zur Beurteilung des Einzelfalles er-

forderlichen persönlichen und fachlichen Qualifikationen verfügen, an-

dernfalls ein gewichtiges Indiz gegen die Zuverlässigkeit ihrer Expertise 

oder Stellungnahme vorliegt (vgl. dazu Urteile des Bundesgerichts I 

142/07 vom 20. November 2007 E. 3.2.3 ff. und I 362/06 vom 10. April 

2007 E. 3.2.1, beide mit Hinweisen). 

5.  

Im Folgenden ist in Würdigung der relevanten Unterlagen in erster Linie 

zu beurteilen, ob die Vorinstanz den rechtserheblichen Sachverhalt voll-

ständig erhoben und korrekt gewürdigt und das Leistungsbegehren vom 

30. Januar 2011 zu Recht mangels anspruchsbegründender Invalidität 

abgewiesen hat. 

5.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die Stellungnahmen ihres ärztlichen 

Dienstes (Dr. med. L._______, Facharzt für allgemeine innere Medizin) 

vom 6. Juli 2011 sowie vom 24. Januar 2012 eine Arbeitsunfähigkeit des 

Beschwerdeführers in seinem angestammten Beruf ab Dezember 2010 

von 70% festgestellt. Hingegen seien leichte rückenadaptierte Verwei-

sungstätigkeiten zu 100% zumutbar, was nach Durchführung des Ein-

kommensvergleichs zu einer Erwerbsminderung und damit einem Invali-

ditätsgrad von 18% führe. 

C-1252/2012 

Seite 13 

5.1.1 Insbesondere gestützt auf den Arztbericht E 213 (Dr. med. 

P._______) vom 24. Februar 2011 führte Dr. med. L._______ in seiner 

Stellungnahme vom 6. Juli 2011 aus, beim Beschwerdeführer seien be-

reits seit 1989 rheumatische Beschwerden bekannt, welche auf einen 

Morbus Bechterew hindeuteten. Nun habe er eine verminderte Beweg-

lichkeit der Wirbelsäule, eine Sakroiliitis sowie eine Monoarthritis. Auf-

grund seiner Erwägungen diagnostizierte er einen Morbus Bechterew 

leichten bis mittelschweren Grades. Hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit legte 

er dar, dass dem Beschwerdeführer bei vorliegendem Morbus Bechterew 

und den entsprechenden Behinderungen durch die verminderte Beweg-

lichkeit der Wirbelsäule und Gelenke die angestammte Tätigkeit nicht 

mehr zumutbar sei. Angepasste leichte bis fallweise mittelschwere Ver-

weisungstätigkeiten könnten jedoch vollschichtig ausgeführt werden (vgl. 

act. 20).  

5.1.2 Nachdem der Beschwerdeführer im Rahmen des Vorbescheidver-

fahrens einen Arztbericht von Dr. med. G._______, Facharzt für orthopä-

dische Chirurgie, vom 10. November 2011 eingereicht hatte, nahm Dr. 

med. L._______ zu diesem Bericht am 24. Januar 2012 Stellung. Er legte 

dar, dass Dr. med. G._______ nochmals auf den HLA-B27 positiven Mor-

bus Bechterew verweise, die objektiven Befunde jedoch deutlich über-

zeichne, was den in den Akten enthaltenen Röntgenbefundberichten vom 

8. Februar 2001 (recte 2011) widerspreche. Die vorhandene Pathologie 

habe er voll bewertet und den Beschwerdeführer gleich wie Dr. med. 

G._______ im angestammten Beruf als arbeitsunfähig bezeichnet. Eine 

Arbeitsunfähigkeit in leichten Verweisungstätigkeiten könne indes beim 

vorliegenden Krankheitsbild nicht begründet werden. 

5.2 Der Beschwerdeführer beanstandet im Wesentlichen, Dr. med. 

L._______ habe nicht sämtliche Leiden berücksichtigt. Dem ist entgegen-

zuhalten, dass sich der Arzt der Vorinstanz auf die schlüssigen und nach-

vollziehbaren medizinischen Unterlagen des spanischen Sozialversiche-

rungsträgers, insbesondere auf den Formularbericht E 213 vom 24. Feb-

ruar 2011 sowie auf den Röntgenbefundbericht vom 8. Februar 2011, 

stützen konnte (vgl. act. 4 -7). Dabei kam er in Übereinstimmung mit der 

spanischen Vertrauensärztin Dr. med. P._______, die den Beschwerde-

führer persönlich untersucht hatte, zum Schluss, dass der Beschwerde-

führer hauptsächlich an einem Morbus Bechterew leide.  

5.2.1 Hinsichtlich der Einschätzung betreffend die Arbeitsunfähigkeit im 

angestammten Beruf sind die Aussagen von Dr. med. L._______ zwar 

C-1252/2012 

Seite 14 

etwas widersprüchlich, da er zunächst eine 70%ige Einschränkung fest-

hält, bei der Beurteilung des Falles indes – diesmal in Einklang mit der 

spanischen Vertrauensärztin Dr. med. P._______ – ausführt, dem Be-

schwerdeführer sei die Tätigkeit als Färber nicht mehr zuzumuten. Dies 

bekräftigt er in seiner zweiten Stellungnahme vom 24. Januar 2012 (vgl. 

act. 4 Ziffer 11.4, 20 sowie 31). Doch ist diese Unstimmigkeit vorliegend 

ohnehin ohne Belang, da beide Ärzte in Bezug auf die Leistungsfähigkeit 

in einer leichten Verweisungstätigkeit eine übereinstimmende Meinung 

vertreten, wonach dem Beschwerdeführer leichtere rückenadaptierte 

Verweisungstätigkeiten zu 100% zugemutet werden können (vgl. act. 4 

Ziffer 11.5 f. sowie 20 und 31). Dr. med. G._______ hingegen beurteilt 

nicht, inwiefern der Beschwerdeführer unter Berücksichtigung seiner ge-

sundheitsbedingten Einschränkungen in Verweisungstätigkeiten noch 

leistungsfähig ist, sondern äussert sich lediglich zur Arbeitsfähigkeit im 

angestammten Beruf, der – wie soeben dargelegt – zweifelsfrei nicht 

mehr zumutbar ist. 

5.2.2 Entsprechend der dargestellten Praxis ist der Bericht von Dr. med. 

G._______ aufgrund der auftragsrechtlichen Vertrauensstellung gegen-

über dem Beschwerdeführer überdies mit Vorbehalt zu würdigen (vgl. E. 

4.3.3 hiervor; Urteil des Bundesgerichts 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 

2.3.2, BGE 125 V 351 E. 3b/cc). So weist Dr. med. L._______ in seiner 

Stellungnahme vom 24. Januar 2012 zu Recht daraufhin, dass Dr. med. 

G._______ die objektiven Befunde des Beschwerdeführers deutlich über-

zeichnet, ist doch weder im Röntgenbefundbericht vom 8. Februar 2011 

noch im Formularbericht E 213 vom 24. Februar 2011 von einer schweren 

Kyphose die Rede. Es wurde lediglich ein leichter Anstieg der Kyphose 

festgestellt (vgl. act. 4 Ziffer 5.4.1 und 7). Was die erstmals von Dr. med. 

G._______ diagnostizierte reaktive Angststörung mit miofaszialen Ge-

sichtsschmerzen und Schlafstörungen anbelangt, ist nicht nachvollzieh-

bar, wie der spanische Arzt zu dieser fachfremden Diagnose gelangt. In 

seinen Ausführungen wird kein Bezug zu psychischen Störungen herge-

stellt und er begründet diese Diagnose auch in keiner Weise.  

5.2.3 Schliesslich kann der Fachliteratur entnommen werden, dass die 

bechterewsche Krankheit eine chronisch entzündlich-rheumatische Er-

krankung des Achsenskeletts (Wirbelsäule, Iliosakralgelenke, Schambein-

fugen, kleine Wirbelgelenke), der Extremitätengelenke und Sehnenansät-

ze ist. Sie beginnt meistens mit einer Sakroiliitis mit morgendlicher Stei-

figkeit und nächtlichen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, oft 

auch mit Arthritis in den Gelenken (vgl. zum Ganzen mit weiteren Hinwei-

C-1252/2012 

Seite 15 

sen PSCHYREMBEL, Klinisches Wörterbuch, 2013, 264. Überarbeitete Auf-

lage, unter dem Stichwort "Spondylitis ankylosans", S. 1972 f.). Des Wei-

teren hat Dr. med. P._______, und in der Folge Dr. med. L._______, die 

Zervikalgie- und Lumbalbeschwerden wie auch die Extremitätengelenke 

in ihre Beurteilung mit einbezogen (vgl. act. 4 Ziff. 8, 4.8.2 f. sowie 11). 

Eine spätere Verschlechterung wird nicht geltend gemacht. Damit erhellt, 

dass die von Dr. med. G._______ als separate Diagnose gestellte Poly-

arthritis sowie die vom Beschwerdeführer mit Beschwerde vom 

27. Februar 2012 erwähnten Zervikalgien und Lumbalgien bzw. allgemei-

nen degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule, sollten sie nicht im 

Zusammenhang mit der bechterewschen Krankheit zu sehen sein, jeden-

falls bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten 

Tätigkeit berücksichtigt worden sind. 

5.2.4 Der Bericht von Dr. med. G._______ genügt zudem nicht den An-

forderungen an ein voll beweistaugliches medizinisches Gutachten, ist er 

doch äusserst knapp und wenig fundiert begründet. Insbesondere thema-

tisiert er nicht die Widersprüche zum Formularbericht E 213 vom 24. Feb-

ruar 2011 sowie zum Röntgenbefundbericht vom 8. Februar 2011 (vgl. E. 

5.2.1 ff.), weshalb sich der Bericht als nicht genügend nachvollziehbar 

erweist. Er ist deshalb nicht geeignet, die Beurteilungen von Dr. med. 

P._______ sowie von Dr. med. L._______ in Frage zu stellen. 

5.3 Angesichts der vorgenannten Erwägungen stand der medizinische 

Sachverhalt im Zeitpunkt der Stellungnahme von Dr. med. L._______ 

fest, weshalb nicht zu beanstanden ist, dass er keine eigenen Untersu-

chungen durchgeführt hat (vgl. E. 4.3.5 hiervor). Dr. med. L._______ Be-

urteilung erfolgte zudem in Kenntnis der Anamnese sowie unter Berück-

sichtigung der von den spanischen Ärzten gestellten Diagnosen. Die Be-

urteilung der medizinischen Situation sowie die Einschätzung der Restar-

beitsfähigkeit sind ferner nachvollziehbar und schlüssig.  

6.  

Vor diesem Hintergrund bleibt noch der von IVSTA durchgeführte Ein-

kommensvergleich zu überprüfen. 

6.1 Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkom-

men, das die versicherte Person nach Eintritt der Invalidität und nach 

Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger Eingliede-

rungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener 

Arbeitsmarktlage erzielen könnte (sog. Invalideneinkommen), in Bezie-

C-1252/2012 

Seite 16 

hung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie 

nicht invalid geworden wäre (sog. Valideneinkommen, Art. 16 ATSG). Der 

Einkommensvergleich bei Erwerbstätigen hat in der Regel so zu erfolgen, 

dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernmässig mög-

lichst genau ermittelt und einander gegenübergestellt werden, worauf sich 

aus der Einkommensdifferenz der Invaliditätsgrad bestimmen lässt (all-

gemeine Methode). Massgeblicher Zeitpunkt für den Einkommens-

vergleich sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des (hypothetischen) Beginns 

des Rentenanspruchs (vgl. BGE 129 V 222 E. 4.1). 

6.1.1 Für die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Per-

son ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen), ist entschei-

dend, was sie im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns nach 

dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tat-

sächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nöti-

genfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepass-

ten Verdienst angeknüpft (BGE 134 V 322 E. 4.1, 129 V 222 E. 4.3.1; 

RKUV 2006 U 568 S. 66 E. 2). Lässt sich aufgrund der tatsächlichen Ver-

hältnisse das ohne gesundheitliche Beeinträchtigung realisierbare Ein-

kommen nicht hinreichend genau beziffern, ist auf Erfahrungs- und 

Durchschnittswerte gemäss Tabellenlohn abzustellen. Auf sie darf jedoch 

im Rahmen der Invaliditätsbemessung nur unter Mitberücksichtigung der 

für die Entlöhnung im Einzelfall gegebenenfalls relevanten persönlichen 

und beruflichen Faktoren abgestellt werden (AHI 1999 S. 240 E. 3b; Urteil 

des EVG I 517/02 vom 30. Oktober 2002, E. 1.2). 

6.1.2 Für die Bestimmung des Invalideneinkommens ist primär von der 

beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte 

Person konkret steht. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbsein-

kommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt 

des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumut-

bare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so sind nach der Recht-

sprechung in der Regel die gesamtschweizerischen Tabellenlöhne ge-

mäss den vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen 

Lohnstrukturerhebungen (LSE) heranzuziehen (vgl. das Urteil des Bun-

desgerichts U 75/03 vom 12. Oktober 2006), allenfalls die Zahlen der Do-

kumentation über Arbeitsplätze (DAP; vgl. BGE 129 V 472 E. 4.2.1, BGE 

126 V 75 E. 3.b). Von dem mittels Tabellen ermittelten Invalideneinkom-

men kann sodann ein Abzug von maximal 25% vorgenommen werden, 

wenn der Versicherte voraussichtlich infolge seiner leidensbedingten Ein-

schränkung, seines Alters, seiner Herkunft, der geleisteten Dienstjahre, 

C-1252/2012 

Seite 17 

des Beschäftigungsgrades und dem Umstand, dass er eine gänzlich neue 

Arbeit antreten muss, nicht das Lohnniveau einer gesunden Person am 

gleichen Arbeitsplatz erreichen dürfte (sog. leidensbedingter Abzug; BGE 

126 V 75 E. 5a). 

6.2 Der Einkommensvergleich nach Art. 16 ATSG setzt voraus, dass bei 

der Ermittlung der beiden Vergleichseinkommen gleich vorgegangen wird, 

dass also eine gleichartige Vergleichsbasis vorliegt (Gleichartigkeit der 

Vergleichseinkommen, vgl. KIESER, ATSG, Art. 16 Rz. 7). In zeitlicher Hin-

sicht sind die Verhältnisse bei Entstehen des (hypothetischen) Rentenan-

spruchs massgebend, wobei Validen- und Invalideneinkommen auf zeit-

identischer Grundlage zu erheben und allfällige rentenwirksame Ände-

rungen der Vergleichseinkommen bis zum Verfügungserlass respektive 

bis zum Einspracheentscheid zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 V 

222 E. 4.1). 

Die Gleichartigkeit der Vergleichseinkommen setzt aber auch voraus, 

dass die auf einem vergleichbaren örtlichen Arbeitsmarkt hypothetisch er-

zielbaren Einkommen verglichen werden. So ist dann, wenn sich das 

hypothetische Valideneinkommen aufgrund eines tatsächlichen Ein-

kommens bestimmt, welches der Versicherte vor dem Eintritt der Invalidi-

tät über längere Zeit im Ausland erzielt hat, nicht etwa das in der Schweiz 

erzielbare hypothetische Invalideneinkommen beizuziehen, sondern ein 

Invalideneinkommen zu ermitteln, das der Versicherte auf dem örtlichen 

ausländischen Arbeitsmarkt erzielen könnte. Eine Bestimmung des Inva-

lideneinkommens aufgrund der schweizerischen Tabellenlöhne kommt 

nur dann in Betracht, wenn auch auf ein Valideneinkommen in der 

Schweiz abgestellt wird, das – mangels tatsächlichem Einkommen in der 

Schweiz – auch aufgrund der schweizerischen Tabellenlöhne zu bestim-

men ist. 

6.3 Der Beschwerdeführer, der über keine Berufsbildung verfügt (vgl. 

act. 10), übte seine letzte Erwerbstätigkeit in einer chemischen Reinigung 

als Färber aus und war seit seiner Entlassung am 22. Februar 2010 nicht 

mehr erwerbstätig (vgl. act. 4 sowie 10 f.). Da der Einkommensvergleich 

auf einem vergleichbaren örtlichen Arbeitsmarkt zu erfolgen hat und keine 

statistischen Zahlen betreffend die spanischen Einkommensverhältnisse 

vorliegen, hat die Vorinstanz für die Bestimmung des hypothetischen Va-

liden- und Invalideneinkommens zu Recht auf die schweizerischen Tabel-

lenlöhne (LSE) abgestellt (vgl. E. 6.2 hiervor). Dennoch ist das von der 

Vorinstanz ermittelte Valideneinkommen zu korrigieren. Zum einen ist 

C-1252/2012 

Seite 18 

nicht ersichtlich, weshalb die Vorinstanz zur Ermittlung des Validenein-

kommens auf den Durchschnittslohn für Männer in den Branchen Infor-

matik/Dienstleistungen für Unternehmen im Anforderungsniveau 4 abge-

stellt hat (vgl. act. 23), weist sie doch selbst in der Duplik vom 18. Juli 

2012 darauf hin, dass gemäss der Nomenklatur der allgemeinen Syste-

matik der Wirtschaftszweige (NOGA 2008) Wäschereien und Textilreini-

gungen unter persönliche Dienstleistungen (Code 96) zu klassifizieren 

sind (vgl. Suchbegriff "Wäscherei" bei der Suchmaschine betr. die Kodie-

rung, abrufbar unter http://www.kubb2008.bfs.admin.ch/?lang=de, zuletzt 

besucht am 28. Januar 2014).  

6.3.1 Des Weiteren hat Dr. med. L._______ festgehalten, dass aufgrund 

der aktenkundigen medizinischen Angaben eine Arbeitsunfähigkeit erst 

ab dem 23. Dezember 2010 attestiert werden könne, so dass ein Ren-

tenanspruch nach Ablauf des obligaten Wartejahres frühestens am 

23. Dezember 2011 hätte entstehen können. Demnach hätte die Vorin-

stanz das Valideneinkommen auf das Jahr 2011 indexieren müssen. Dies 

ist im Folgenden zu korrigieren. 

6.3.2 Vorliegend sind die LSE 2010 heranzuziehen und das Monatsgehalt 

von Fr. 4'256.- (sonstige persönliche Dienstleistungen, Männer, Anforde-

rungsniveau 4, vgl. E. 6.3 hiervor) ist der Nominallohnentwicklung für das 

Jahr 2011 anzupassen, was zu einem Einkommen von Fr. 4'295.57 führt 

(Nominallohnindex, Männer, Basis 1939 = 100, 2010 = 2'151, 2011 = 

2'171 [4'256 x 2'171] : 2'151= 4'295.57). Wird das Einkommen an die im 

Jahre 2011 entsprechende durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 42 

Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft, Tabelle B 9.2, Sektor S) angepasst, er-

gibt dies einen Betrag von Fr. 4'510.35 ([4'295.57 x 42] : 40 = 4'510.35), 

was einem geringeren hypothetischen Valideneinkommen entspricht als 

es die Vorinstanz ermittelt hat. 

6.4 Hinsichtlich der Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens 

ist festzuhalten, dass rechtsprechungsgemäss in der Regel die Monats-

löhne gemäss LSE-Tabelle TA1, Zeile "Total Privater Sektor" anzuwenden 

sind (nicht publizierte E. 5.1 von BGE 133 V 545 [9C_237/2007]). Die 

Vorinstanz ist von dieser Regel abgewichen, indem sie auf den Durch-

schnittswert der Branchen "Herstellen von Lederwaren und Schuhen", 

"sonstige öffentliche und persönliche Dienstleistungen" sowie "Grosshan-

del/Handelsvermittlung" abgestellt, diesen an die durchschnittliche wö-

chentliche Arbeitszeit von 41.6 Stunden angepasst und schliesslich einen 

– in dieser Höhe nicht zu beanstandenden – leidensbedingten Abzug von 

C-1252/2012 

Seite 19 

15% vorgenommen hat. Im Ergebnis ermittelte sie so ein hypothetisches 

Invalideneinkommen in der Höhe von Fr. 3'899.32. Eine Anpassung an 

die Nominallohnentwicklung bis 2011 erfolgte auch bei der Ermittlung des 

Invalideneinkommens nicht. 

6.4.1 Dies ist indes unerheblich, führt doch das soeben ermittelte Valide-

neinkommen aufgrund des in Erwägung 6.1.2 in fine Dargelegten ohnehin 

zu einer geringeren Erwerbseinbusse, als dies von der Vorinstanz festge-

stellt wurde. Daher kann auch die Frage offen gelassen werden, ob die 

Vorinstanz zur Ermittlung des Invalideneinkommens zu Recht von der zu-

vor genannten Regel (vgl. E. 6.4 hiervor) abgewichen ist, ist doch der Be-

trag für Männer in der Zeile "Total Privater Sektor" deutlich höher als der 

Durchschnittswert der von der Vorinstanz herangezogenen Branchen 

(vgl. act. 23 sowie LSE 2010, Tabelle TA1). Da die Erwerbseinbusse noch 

geringer ausfallen würde, erübrigt sich daher auch eine genaue Ermitt-

lung des hypothetischen Invalideneinkommens. Aufgrund der Erwägun-

gen bleibt es bei einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad. 

7.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz im Ergebnis zu 

Recht das Leistungsgesuch des Beschwerdeführers abgewiesen hat. Die 

Beschwerde ist daher abzuweisen. 

8.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten und eine allfällige Par-

teientschädigung. 

8.1 Als unterliegende Partei hat der Beschwerdeführer die Verfahrens-

kosten zu tragen (vgl. Art. 63 Abs. 1 VwVG), die sich aus der Gerichts-

gebühr und den Auslagen zusammensetzen. Sie werden unter Berück-

sichtigung des Umfanges und der Schwierigkeit der Streitsache im vorlie-

genden Verfahren auf Fr. 410.- festgesetzt (vgl. Art. 63 Abs. 4bis VwVG 

sowie Art. 1, 2 und 4 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die 

Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, 

SR 173.320.2]) und mit dem bereits geleisteten Kostenvorschuss von 

Fr. 410.- verrechnet.  

8.2 Weder der unterliegende Beschwerdeführer noch die obsiegende Vor-

instanz haben Anspruch auf eine Parteientschädigung (vgl. Art. 64 Abs. 1 

VwVG in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 und 3 VGKE). 

 

C-1252/2012 

Seite 20 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 410.- werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Sie werden mit dem geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 410.- 

verrechnet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– den Beschwerdeführer (Einschreiben mit Rückschein) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr._______; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Maurizio Greppi Milan Lazic 

 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 

Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen 

hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

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