# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 0a00ce45-2dfe-5e89-88c3-580948368edb
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2008-11-07
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 07.11.2008 D-6964/2008
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-6964-2008_2008-11-07.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-6964/2008/cvv
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  7 .  N o v e m b e r  2 0 0 8

Einzelrichter Daniel Schmid, 
mit Zustimmung von Richter Robert Galliker;
Gerichtsschreiber Alfred Weber.

A._______, geboren (...),
alias B._______, geboren (...), 
alias C._______, geboren (...), 
alias Maryan D._______, geboren (...),
Somalia,
c/o Thurgauer Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende, 
(...),
Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung; 
Verfügung des BFM vom 28. Oktober 2008 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-6964/2008

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt,

dass die Beschwerdeführerin eigenen Angaben zufolge ihr Heimatland 
zusammen mit ihrem Ehemann auf dem Luftweg im Januar 2005 ver-
liess und über Dubai nach Syrien gelangte, wo sie sich in der Folge in 
einem Flüchtlingslager bis anfangs Februar 2008 aufhielt, 

dass sie von dort via die Türkei über Griechenland, wo sie registriert 
worden  sei  und  sich  bis  im  September  2008  aufgehalten  habe, 
schliesslich mit dem Schiff über Italien nach Frankreich weiter reiste,

dass  die  Beschwerdeführerin  in  einem  Bus  von  Frankreich  herkom-
mend am 15. September 2008 versuchte, mit gefälschten italienischen 
Reisepapieren illegal in die Schweiz einzureisen,

dass  die  Beschwerdeführerin  nach  der  daktyloskopischen Erfassung 
durch die Schweizerischen Grenzbehörden nach Frankreich zurückge-
wiesen wurde,

dass  sie  von  Frankreich  den  italienischen  Behörden  rückübergeben 
wurde,

dass sie sich in der Folge nach Mailand begeben habe, wo sie sich bei 
Landsleuten, welche in einer Gemeinschaftswohnung gewohnt hätten, 
aufgehalten habe,

dass  die  Beschwerdeführerin  am  27.  September  2008  illegal  in  die 
Schweiz einreiste, wo sie fünf Tage später um Asyl ersuchte,

dass die Beschwerdeführerin am 10. Oktober 2008 im Empfangs- und 
Verfahrenszentrum (EVZ) (...) summarisch zum Reiseweg und zu den 
Gründen für das Verlassen des Heimatlandes befragt wurde,

dass die französischen Behörden am 13. Oktober 2008 der Rücküber-
nahme der Beschwerdeführerin zustimmten,

dass das  BFM die  Beschwerdeführerin  am 23. Oktober  2008 in  An-
wendung  von  Art.  29  Abs.  1  des  Asylgesetzes  vom  26. Juni  1998 
(AsylG, SR 142.31) direkt zu den Asylgründen anhörte,

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dass die Beschwerdeführerin anlässlich der beiden Anhörungen (EVZ/ 
Bundesanhörung)  im  Wesentlichen  geltend  machte,  Somalia  einzig 
wegen des Bürgerkrieges verlassen zu haben, 

dass ihr persönlich nichts passiert sei,

dass sie mit  den heimatlichen Behörden nie irgendwelche Probleme 
gehabt  habe  und  ausgereist  sei,  weil  es  für  sie  keine  Zukunftsaus-
sichten und Ausbildungsmöglichkeiten gegeben habe, 

dass das BFM mit Verfügung vom 28. Oktober 2008 – eröffnet am glei-
chen Tag – in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG auf das Asyl-
gesuch nicht eintrat und die Wegweisung aus der Schweiz  anordnete 
mit  dem Hinweis,  die Beschwerdeführerin  habe die Schweiz am Tag 
nach Eintritt der Rechtskraft zu verlassen,

dass zugleich verfügt wurde, der Beschwerdeführerin würden die edi-
tionspflichtigen Akten gemäss Aktenverzeichnis ausgehändigt,

dass  das  BFM  zur  Begründung  im  Wesentlichen  anführte,  die  Be-
schwerdeführerin  könne  nach  Frankreich  zurückkehren,  wo  sie  sich 
nachweislich vor ihrer Einreise in die Schweiz aufgehalten habe,

dass Frankreich ein sicherer Drittstaat sei und einer Rückübernahme 
der Beschwerdeführerin zugestimmt habe,

dass auch keine anderen Gründe gegen eine Rückkehr dorthin sprä-
chen,

dass die Flüchtlingseigenschaft  der Beschwerdeführerin zudem nicht 
offensichtlich zutage trete,

dass  die  geltend gemachten Nachteile  (fehlende Zukunftsaussichten 
und Ausbildungsmöglichkeiten) auf die allgemeinen, politischen, wirt-
schaftlichen oder  sozialen  Lebensbedingungen in  Somalia  zurückzu-
führen seien und keine Verfolgung im Sinne von Art. 3 AsylG darstellen 
würden,

dass die Beschwerdeführerin mit Eingabe vom 4. November 2008 ge-
gen diesen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde er-
hob und unter  Kosten-  und Entschädigungsfolge die  vollumfängliche 
Aufhebung der angefochtenen Verfügung sowie die Rückweisung der 

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Sache zur materiellen Prüfung des Asylgesuchs an die Vorinstanz be-
antragte,

dass auf die Erhebung eines Kostenvorschusses zu verzichten und die 
unentgeltliche Rechtspflege im Sinne von Art. 65 Abs. 1  des Bundes-
gesetzes  vom  20. Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) zu gewähren sei,

dass die vorinstanzlichen Akten am 5. November 2008 beim Bundes-
verwaltungsgericht eintrafen (Art. 109 Abs. 2 AsylG),

dass das Bundesverwaltungsgericht endgültig über Beschwerden ge-
gen Verfügungen (Art. 5  VwVG) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG 
i.V.m.  Art. 31-34 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 
[VGG, SR 173.32];  Art. 83 Bst. d  Ziff. 1 des Bundesgerichtsgesetzes 
vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]),

dass  die  Beschwerdeführerin  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
rührt  ist,  ein  schutzwürdiges  Interesse  an  deren  Aufhebung  bezie-
hungsweise Änderung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde 
legitimiert ist (Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 48 Abs. 1 VwVG),

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  können  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG),

dass auf die im Übrigen form- und fristgerecht eingereichte Beschwer-
de einzutreten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 6 AsylG i.V.m. Art. 52 
VwVG),

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist,

dass sich demnach die Beschwerdeinstanz – sofern sie den Nichtein-
tretensentscheid als unrechtmässig erachtet – einer selbständigen ma-
teriellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und die 
Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. Ent-

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scheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurskom-
mission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1. S. 240 f.),

dass  die  Vorinstanz  demgegenüber  die  Frage  der  Wegweisung  und 
des  Vollzugs  materiell  zu  prüfen  hat,  weshalb  dem  Bundesverwal-
tungsgericht diesbezüglich volle Kognition zukommt,

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  bezie-
hungsweise einer zweiten Richterin entschieden wird (Art. 111 Bst. e 
AsylG) und es sich vorliegend,  wie nachfolgend aufgezeigt,  um eine 
solche handelt, weshalb der Beschwerdeentscheid nur summarisch zu 
begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG),

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG vorliegend auf einen Schrif-
tenwechsel verzichtet wurde,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl-
suchende  in  einen  sicheren  Drittstaat  gemäss  Art. 6a  Abs. 2  Bst. b 
AsylG zurückkehren können, in welchem sie sich vorher aufgehalten 
haben (Art. 34 Abs. 2 Bst. a AsylG),

dass diese Bestimmung keine Anwendung findet, wenn Personen, zu 
denen die asylsuchende Person enge Beziehungen hat, oder nahe An-
gehörige in der Schweiz leben, oder die asylsuchende Person offen-
sichtlich die Flüchtlingseigenschaft nach Art. 3 AsylG erfüllt, oder Hin-
weise  darauf  bestehen,  dass  im Drittstaat  kein  effektiver  Schutz vor 
Rückschiebung  nach  Art. 5  Abs. 1  AsylG  besteht  (Art. 34  Abs. 3 
Bst. a-c AsylG),

dass der vorgängige Aufenthalt der Beschwerdeführerin in Frankreich 
unbestritten ist (vgl. Protokoll EVZ S. 3, 4, 5, 10 und 11; Protokoll der 
direkten Bundesanhörung S. 3 und 7),

dass Frankreich (und ebenso alle anderen EU- und EFTA Staaten) am 
14. Dezember 2007 vom Bundesrat als sicherer Drittstaat im Sinne von 
Art. 6a Abs. 2 Bst. b AsylG bezeichnet worden ist,

dass  die  Beschwerdeführerin  keinerlei  Nachteile  durch  die  französi-
schen Behörde geltend gemacht hat,  die  geeignet  wären,  diese Ver-
mutung zu widerlegen,

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dass die Beschwerdeführerin in der Beschwerde unter anderem aus-
führt,  sie  habe  in  Frankreich,  einem  an  sich  sicheren  Drittland,  ein 
Asylgesuch gestellt,

dass sie aber nicht sicher sein könne, dass Frankreich auf ihr Asylge-
such eintreten werde und sie diesfalls eine Rückschiebung via Italien 
nach Griechenland befürchte, wo ihr  kein Schutz vor Rückschiebung 
ins Heimatland gewährt würde,

dass  im  Rahmen  der  Harmonisierung  des  europäischen  Asylrechts 
(Schaffung  gemeinsamer  Mindeststandards)  zwar  festgestellt  wurde, 
dass in der Praxis Divergenzen zwischen den Mitgliedstaaten der EU 
bestehen, wobei insbesondere Griechenland als "Sorgenkind" erachtet 
wird,

dass einige EU-Mitgliedstaaten daher Asylsuchende nicht mehr nach 
Griechenland zurückweisen, sondern von der Möglichkeit des Selbst-
eintrittsrechts Gebrauch machen, wonach Staaten ein Asylgesuch prü-
fen können, auch wenn nach der Dublin II Verordnung (Art. 3 Abs. 2) 
ein anderer Staat zu dessen Behandlung zuständig wäre,

dass ferner die EU-Kommission gegen Griechenland bereits ein Ver-
fahren am Europäischen Gerichtshof eingeleitet hat (vgl. zum Gesam-
ten auch UNHCR-Positionspapier zur Überstellung von Asylsuchenden 
nach  Griechenland  nach  der  "Dublin-II-Verordnung"  vom  15.  April 
2008),

dass diese Umstände Frankreich durchaus bekannt sein dürften,

dass aus den Akten zudem hervorgeht, dass ihr Ehemann sich nach 
wie vor in Griechenland aufhält, (vgl. Protokoll EVZ S. 6, 9 und 11; Pro-
tokoll der direkten Bundesanhörung S. 6 und 7),

dass  vor  diesem  Hintergrund  die  von  der  Beschwerdeführerin  ge-
äusserten  Befürchtungen  im  Zusammenhang  mit  einer  allfälligen 
Rückschiebung nach Griechenland beziehungsweise ihre Ansicht, wo-
nach Frankreich für sie nicht als sicherer Drittstaat gelten könne, unbe-
gründet sind,

dass ferner keine Gründe im Sinne von Art. 34 Abs. 3 AsylG vorliegen, 
welche die Anwendung von Absatz 2 dieser Bestimmung im vorliegen-
den Fall ausschliessen würde,

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dass zur  Vermeidung von Wiederholungen auf  die  diesbezüglich zu-
treffenden Erwägungen des BFM in der angefochtenen Verfügung ver-
wiesen werden kann, 

dass  hinsichtlich  der  Ausführungen  der  Beschwerdeführerin  in  der 
Rechtsmitteleingabe (extrem kurz bemessene Beschwerdefrist; unge-
nügende Infrastruktur im Empfangszentrum; kein Zugang zu freiberuf-
lichen  Anwälten)  lediglich  auf  die  Rechtsprechung  zu  verweisen  ist 
(vgl. EMARK 2004 Nr. 25 E. 3c S. 165 f.)

dass das BFM demnach zu Recht gestützt auf  Art. 34 Abs. 2 Bst. a 
AsylG auf  das Asylgesuch der  Beschwerdeführerin  nicht  eingetreten 
ist,

dass demnach der Antrag auf Rückweisung der Sache zur materiellen 
Prüfung des Asylgesuchs an die Vorinstanz abzuweisen ist,

dass das Nichteintreten auf ein Asylgesuch in der Regel die Wegwei-
sung aus der Schweiz zur Folge hat, vorliegend die Beschwerdeführe-
rin weder eine Aufenthaltsbewilligung besitzt noch einen Anspruch auf 
Erteilung einer solchen hat, weshalb die verfügte Wegweisung im Ein-
klang mit den gesetzlichen Bestimmungen steht und zu bestätigen ist 
(Art.  44  Abs.  1  AsylG,  Art.  32  Bst.  a  der  Asylverordnung 1  vom 
11. August  1999  über  Verfahrensfragen  [AsylV 1,  SR  142.311]; 
vgl. EMARK 2001 Nr. 21),

dass zu prüfen bleibt, ob es Gründe gibt, die dem Vollzug der Wegwei-
sung entgegenstehen,  da im Fall  eines  unzulässigen,  unzumutbaren 
oder unmöglichen Vollzugs das Anwesenheitsverhältnis nach den Be-
stimmungen  des Bundesgesetzes  vom 16. Dezember  2005 über  die 
Ausländerinnen und Ausländer (AuG, SR 142.20) über die vorläufige 
Aufnahme zu regeln ist (Art. 44 Abs. 2 AsylG),

dass  der  Vollzug  der  Wegweisung  in  Beachtung  der  massgeblichen 
völker- und landesrechtlichen Bestimmungen  zulässig  ist,  da die Be-
schwerdeführerin in einen Drittstaat reisen kann, in dem sie Schutz vor 
Rückschiebung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 AsylG findet, 

dass  weder  die  in  Frankreich  oder  einem  anderen  Schengen-Staat 
herrschende  Situation  noch  andere  Gründe  gegen  die  Zumutbarkeit 
des Wegweisungsvollzugs in einen dieser Staaten sprechen,

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dass  schliesslich  der  Vollzug  der  Wegweisung auch  möglich  ist 
(vgl. Art. 83 Abs. 2 AuG), da Frankreich einer Rückübernahme der Be-
schwerdeführerin zugestimmt hat, 

dass es der Beschwerdeführerin demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletze,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststelle 
oder  unangemessen  sei  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass mit dem vorliegendem Entscheid das Gesuch um Verzicht auf die 
Erhebung eines Kostenvorschusses gegenstandslos geworden ist,

dass das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im 
Sinne von Art. 65 Abs. 1 VwVG abzuweisen ist, da die Begehren auf-
grund  der  vorstehenden  Erwägungen  –  unabhängig  einer  allfälligen 
Bedürftigkeit der Beschwerdeführerin – als von vornherein aussichts-
los zu bezeichnen sind,

dass demzufolge die Kosten des Verfahrens von Fr. 600.-- (Art. 1-3 des 
Reglements  vom  21. Februar  2008  über  die  Kosten  und  Entschädi-
gungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR  173.320.2]) 
der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege wird ab-
gewiesen.

3.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.--  werden  der  Beschwerdeführerin 
auferlegt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zu 
Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das  BFM,  Empfangs-  und  Verfahrenszentrum (...)  (per  Telefax  zu 

den Akten Ref.-Nr. N [...])
- (zuständige kantonale Behörde) (per Telefax)

Der Einzelrichter: Der Gerichtsschreiber:

Daniel Schmid Alfred Weber

Versand: 

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