# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 90d5d64d-9f71-583d-953c-63f2411e7e97
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-03-15
**Language:** de
**Title:** Schwyz Kantonsgericht 1. Zivilkammer 15.03.2016 ZK1 2014 45
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Gerichte/SZ_KG_001_ZK1-2014-45_2016-03-15.html

## Full Text

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\n       	Kantonsgericht Schwyz

\n       	1

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\n   Urteil vom 15. März 2016
\n   ZK1 2014 45, 46 und 47
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\n      	Mitwirkend

\n      	Kantonsgerichtsvizepräsident Dr. Reto Heizmann,
Kantonsrichter Walter Christen, Hannelore Räber,
Pius Schuler und Jörg Meister,
Gerichtsschreiberin lic. iur. Antoinette Hürlimann.

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In Sachen

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\n        	A.________ (ZK1 2014 45),

\n       Beklagter, Berufungsführer und Anschlussberufungsgegner,
 durch  lic. iur. D.________,
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\n        	E.________ (ZK1 2014 47),

\n       Beklagter, Berufungsführer und Anschlussberufungsgegner,
 durch  F.________
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\n        	F.________ (ZK1 2014 47),

\n       Beklagter, Berufungsführer und Anschlussberufungsgegner,
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\n        	I.________ (ZK1 2014 46)

\n       Beklagter, Berufungsführer und Anschlussberufungsgegner,
 durch  J.________
 
gegen
 
 
B.________,
\n        Klägerin, Berufungsgegnerin und Anschlussberufungsführerin,
\n        vertreten durch Rechtsanwalt K.________
 
 
 

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\n      	betreffend

\n      	Forderung aus aktienrechtlicher Verantwortlichkeit

\n     \n    \n   \n   (Berufungen gegen das Urteil des Bezirksgerichts Schwyz im zweiten Rechtsgang vom 13. August 2014, ZGO 2014 10);-
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\n   hat die 1. Zivilkammer,
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\n    nachdem sich ergeben: 
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\n   A. Die B.________ bezweckt, die Gemeinde AE.________ mit Wasser zu versorgen. Vom 5. April 2007 bis 19. August 2008 bildeten A.________, E.________, F.________ und I.________ den Verwaltungsrat der B.________. Dabei amtete A.________ als einzelunterschriftsberechtigter Präsident; die übrigen Verwaltungsräte waren zu zweien kollektivunterschriftsberechtigt (Vi-KB 18).
\n   B. Am 16. April 2009 erhob die B.________ (Klägerin) gegen A.________, E.________, F.________ und I.________ (Beklagte 1-4) Klage beim Bezirksgericht Schwyz mit folgenden Rechtsbegehren (Proz. Nr. BZ 2009 16, Vi-act. 1):
\n   1. Die Beklagten seien gemeinsam zu verpflichten, der Klägerin den Betrag von Fr. 600‘000.00 nebst Zins von 5 % ab 1. Juli 2008 zu bezahlen.
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\n   2. Das Gericht habe die Schadenersatzzahlung eines jeden Beklagten festzusetzen.
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\n   3. Es sei vom Nachklagevorbehalt der Klägerin Vormerk zu nehmen.
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\n   4. Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beklagten.
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\n   Mit Klageantworten vom 28. August 2009 (Beklagter 4, Vi-act. 20), 24. September 2009 (Beklagter 1, Vi-act. 23) und 25. November 2009 (Beklagte 2 und 3, Vi-act. 26) trugen die Beklagten auf kosten- und entschädigungspflichtige Abweisung der Klage an. Am 5. Februar 2010 fand eine Referentenaudienz statt (Vi-act. 31). Am 10. Juni 2010 reichte der Gutachter die gerichtliche Verkehrswertschätzung betreffend das Wohn- und Geschäftshaus L.________strasse zz, AE.________, ein (Vi-act. 42). Mit Eingabe vom  30. August 2010 reichte die Klägerin zwei eigene Verkehrswertschätzungen ein (Vi-act. 51). Anlässlich der Hauptverhandlung vom 24. November 2010 hielten die Parteien an ihren Anträgen fest (Vi-act. 56). Im Rahmen der Beweisverhandlung vom 11. März 2011 wurden die Zeugen C.________ (Zeuge), G.________ (Zeuge), H.________ (Zeugin), M.________ (Zeuge) und P.________ (Zeuge) befragt (Vi-act. 65). Mit Eingaben vom 7. April 2011 (Beklagte 2 und 3, Vi-act. 69), 12. Mai 2011 (Klägerin, Vi-act. 73) und 30. Mai 2011 (Beklagter 1) nahmen die Parteien Stellung zum Beweisergebnis. Mit Urteil vom 7. November 2011 hiess das Bezirksgericht die Klage teilweise gut und verpflichtete die Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit, der Klägerin Fr. 238‘266.50 nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2008 zu bezahlen (Dispositivziffer 1). 
\n   C. Gegen dieses Urteil erhoben die Beklagten Berufung beim Kantonsgericht (Vi-act 84-86). Mit Urteil ZK1 2011 55, 57 und 59 vom 17. Dezember 2013 hiess das Kantonsgericht die Berufungen gut, hob das angefochtene Urteil auf und wies die Sache zu Ergänzung des Verfahrens und zu neuer Entscheidung an das Bezirksgericht zurück (Dispositivziffer 1). Die Regelung der Entschädigungsfolgen des Berufungsverfahrens wurde dem neuen Entscheid des Bezirksgerichts vorbehalten (Dispositivziffer 3).
\n   D. Mit Verfügung vom 8. April 2014 setzte das Bezirksgericht das Verfahren fort und gewährte den Parteien Frist, zu den mit dem Urteil vom 7. November 2011 zugestellten Vernehmlassungen Stellung zu nehmen (Vi-act. 4, Proz. Nr. ZGO 2014 10). Die Klägerin reichte darauf am 1. Mai 2014 eine Vernehmlassung ein (Vi-act. 8), der Beklagte 1 sowie die Beklagten 2 und 3 am 
\n    2. Juli 2014 (Vi-act. 14 und 13). Der Beklagte 4 äusserte sich nicht. Mit Verfügung vom 25. Juli 2014 wurden die Stellungnahmen den übrigen Parteien zur Kenntnis zugestellt (Vi-act. 15). Mit Urteil im zweiten Rechtsgang vom 13. August 2014 erkannte das Bezirksgericht was folgt:
\n   1. In teilweiser Gutheissung der Klage sind die Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, der Klägerin einen Betrag von Fr. 238‘266.50 nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2008 zu bezahlen.
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\n   2. Im Mehrbetrag wird die Klage abgewiesen.
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\n   3. a) Die Gerichtskosten des ersten Rechtsgangs (BZ 2009 16) von Fr. 34‘421.30 (inkl. Kosten des Gutachtens von Fr. 9‘958.30 und Zeugengeld von Fr. 620.00) werden der Klägerin zu 3/5 und den Beklagten unter solidarischer Haftbarkeit zu 2/5 auferlegt.
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\n    b) Die Kosten des zweiten Rechtsgangs von Fr. 500.00 werden auf die Gerichtskasse genommen (