# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c1b33f2f-2321-5859-9da5-f659f3639fe1
**Source:** Schwyz (SZ)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-08-27
**Language:** de
**Title:** Schwyz Verwaltungsgericht 3. Kammer 27.08.2025 III 2024 43
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SZ_Verwaltungsgericht/SZ_VG_001_III-2024-43_2025-08-27.pdf

## Full Text

Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz
Kammer III

III 2024 43

Entscheid vom 27. August 2025 

Besetzung lic.iur. Thomas Rentsch, Vizepräsident
lic.iur. Karl Gasser, Richter
Irene Thalmann, Richterin
lic.iur. Prisca Reichlin Brügger, Gerichtsschreiberin

Parteien A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt lic.iur. B.________, 

gegen

Verkehrsamt, Schlagstrasse 82, Postfach 3214, 6431 Schwyz,
Vorinstanz,

Gegenstand Strassenverkehrsrecht (Sperrfrist für die Spezialkategorien F, G und 
M)

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Sachverhalt:

A. Mit Verfügung vom 28. Oktober 2022 hat das kantonale Verkehrsamt ge-
genüber A.________ (geb. ___.1981) einen vorsorglichen Sicherungsentzug an-
geordnet. Die Wiederaushändigung des Führerausweises wurde vom Ergebnis 
einer verkehrsmedizinischen Untersuchung abhängig gemacht. Diese vorsorgli-
che Sicherungsentzugsverfügung wurde u.a. wie folgt begründet (vgl. Vi-act. 1):

Am 27.08.2022 lenkten Sie vom Motocrossfest zu sich nach Hause auf dem 
___weg in C.________ einen Personenwagen in betrunkenem Zustand (1.00 
mg/l). In der Folge fuhren Sie in die Wiese und drehten bzw. drifteten mit Ihrem 
Fahrzeug ein paar Runden. Zufolge des Alkoholkonsums bzw. wegen 
Nichtbeherrschen des Fahrzeuges verloren Sie die Herrschaft darüber und 
landeten frontal in einem Bach. 

B. Nach Kenntnisnahme vom Bericht des Begutachtungszentrums Verkehrs-
medizin (bzvm) vom 13. Juli 2023 hat das Verkehrsamt A.________ am 31. Au-
gust 2023 den Führerausweis in Anwendung von Art. 16d Abs. 1 lit. b und Abs. 2 
SVG in Verbindung mit Art. 16c Abs. 1 lit. a und Abs. 2 lit. a SVG auf unbestimm-
te Zeit entzogen. Es untersagte ihm während der Dauer des Entzuges das 
Führen von Motorfahrzeugen aller Kategorien, Unterkategorien und Spezialkate-
gorien sowie das Führen von Motorfahrzeugen, für die kein Führerausweis erfor-
derlich ist. Zudem wurde gestützt auf Art. 16d Abs. 2 SVG eine Sperrfrist von 3 
Monaten, gerechnet ab dem 27. August 2022, angeordnet. Die Wiedererteilung 
des Führerausweises wurde u.a. von der Einhaltung einer mindestens 6-
monatigen Alkoholabstinenz sowie einer Neubegutachtung frühestens sechs 
Monate nach Beginn der Alkoholabstinenz abhängig gemacht (vgl. Vi-act. 2). 
Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft.

C. Nachdem A.________ am 27. Januar 2024 in Einsiedeln trotz Entzugs des 
Führerausweises einen landwirtschaftlichen Traktor mit einem landwirtschaftli-
chen Anhänger gelenkt hatte und anlässlich der Polizeibefragung angab, seit 
Beginn des Führerausweises bereits vier- bis fünfmal mit einem Fahrzeug gefah-
ren zu sein, erliess das Verkehrsamt nach Gewährung des rechtlichen Gehörs 
gegenüber A.________ am 6. März 2024 folgende Verfügung (Vi-act. 6):

1. In Anwendung von Art. 16c Abs. 1 lit. f, Art. 16c Abs. 4 in Verbindung mit Art. 
16c Abs. 2 lit. c SVG (SR 741.01) wird Ihnen die Wiedererteilung eines 
Lernfahr- oder Führerausweises für die Spezialkategorien F, G und M 
verweigert.

2. Dauer der Verweigerung: Sperrfrist für 12 Monate (gesetzliche 
Mindestverweigerungsdauer), gerechnet ab 27.01.2024.

(3. Verfahrenskosten)

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D. Gegen diese Verfügung lässt A.________ am 27. März 2024 (Postaufgabe 
gleichentags) fristgerecht beim Verwaltungsgericht Beschwerde erheben und fol-
gende Anträge stellen:

Die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Sperrfrist für die 
Wiedererteilung des Führerausweises für die Spezialkategorien F, G und M sei auf 
3 Monate festzulegen.

Unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten des Beschwerdegegners.

E. Mit Verfügung vom 17. April 2024 ordnet das Verkehrsamt die Wiederertei-
lung des Führerausweises unter Auflagen an (Einhaltung einer Alkoholabstinenz; 
Kontrolluntersuch inkl. Haaranalyse).

F. Mit Vernehmlassung vom 18. April 2024 beantragt das Verkehrsamt die 
vollumfängliche Abweisung der Beschwerde, soweit auf diese einzutreten sei; 
unter Kostenfolge zulasten des Beschwerdeführers.

Der Beschwerdeführer hält mit Eingabe vom 24. Juni 2024 an seinen Anträgen 
fest. 

Die Vorinstanz nimmt am 4. Juli 2024 zur Eingabe des Beschwerdeführers Stel-
lung und hält ihrerseits an ihren Anträgen fest.

Das Verwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.1 Gemäss Art. 3 der Verordnung über die Zulassung von Personen und 
Fahrzeugen zum Strassenverkehr vom 27. Oktober 1976 (Verkehrszulassungs-
verordnung, VZV; SR 741.51) wird der Führerausweis für verschiedene Katego-
rien, Unterkategorien und Spezialkategorien erteilt. Die Kategorie B betrifft na-
mentlich Personenwagen (Motorwagen mit einem Gesamtgewicht von nicht mehr 
als 3'500 kg und nicht mehr als acht Sitzplätzen ausser dem Führersitz; Art. 3 
Abs. 1 VZV). Die Spezialkategorie F betrifft Motorfahrzeuge mit einer Höchstge-
schwindigkeit bis 45 km/h, die Spezialkategorie G land- und forstwirtschaftliche 
Motorfahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 30 km/h und die Spezialka-
tegorie M Motorfahrräder (Art. 3 Abs. 3 VZV). Der Führerausweis der Kategorie B 
(Personenwagen) berechtigt zum Führen von Motorfahrzeugen der Unterkatego-
rie B1 und der Spezialkategorien F, G und M (Art. 4 Abs. 1 VZV).

1.2 Gemäss Art. 16 Abs. 2 Strassenverkehrsgesetzes (SVG; SR 741.01) vom 
19. Dezember 1958 wird nach Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrs-
vorschriften, bei denen das Verfahren nach dem Ordnungsbussengesetz vom 24. 
Juni 1970 ausgeschlossen ist, der Führerausweis entzogen oder eine Verwar-
nung ausgesprochen. Bei der Bemessung der Entzugsdauer dürfen die Mindes-

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tentzugsdauern nicht unterschritten werden (vgl. Art. 16 Abs. 3 SVG). Der Um-
fang des Entzugs wird in Art. 33 VZV geregelt, der bestimmt, dass der Entzug 
des Führerausweises einer Kategorie oder Unterkategorie den Entzug des Füh-
rerausweises aller Kategorien, aller Unterkategorien und der Spezialkategorie F 
zur Folge hat (Abs. 1). Der Entzug des Führerausweises einer Spezialkategorie 
hat den Entzug des Führerausweises aller Spezialkategorien zur Folge (Abs. 2). 
Die Absätze 1 und 2 finden keine Anwendung, wenn ein Entzug aus medizini-
schen Gründen verfügt wird (Abs. 3). Darüber hinaus steht es im Ermessen der 
Entzugsbehörde, mit dem Lernfahr- oder dem Führerausweis einer Kategorie 
oder Unterkategorie auch den Führerausweis der Spezialkategorien G und M zu 
entziehen oder mit dem Lernfahr- oder dem Führerausweis einer Spezialkatego-
rie auch den Lernfahr- oder den Führerausweis der Kategorien und Unterkatego-
rien zu entziehen (vgl. Art. 33 Abs. 4 VZV).

1.3 Der Lernfahr- oder Führerausweis wird einer Person auf unbestimmte Zeit 
entzogen, wenn sie an einer Sucht leidet, welche die Fahreignung ausschliesst 
(Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG). Tritt der Entzug nach Absatz 1 an die Stelle eines 
Entzugs nach den Artikeln 16a-c, wird damit eine Sperrfrist verbunden (Art. 16d 
Abs. 2 SVG). 

1.4 Gemäss Art. 16c Abs. 1 begeht eine schwere Widerhandlung, wer (u.a.) 
durch grobe Verletzung von Verkehrsregeln eine ernstliche Gefahr für die Si-
cherheit anderer hervorruft oder in Kauf nimmt (lit. a); in angetrunkenem Zustand 
mit einer qualifizierten Atemalkohol- oder Blutalkoholkonzentration (Art. 55 Abs. 6 
SVG) ein Motorfahrzeug lenkt (lit. b); ein Motorfahrzeug trotz Ausweisentzug führt 
(lit. f). Nach einer schweren Widerhandlung wird der Lern- oder Führerausweis 
gemäss Art. 16c Abs. 2 SVG entzogen für (lit. a) mindestens drei Monate; (lit. c) 
mindestens zwölf Monate, wenn in den vorangegangenen fünf Jahren der Aus-
weis einmal wegen einer schweren Widerhandlung oder zweimal wegen mittel-
schweren Widerhandlungen entzogen war. Hat die betroffene Person trotz eines 
Entzugs nach Art. 16d SVG ein Motorfahrzeug geführt, so wird gemäss Art. 16c 
Abs. 4 SVG eine Sperrfrist verfügt; diese entspricht der für die Widerhandlung 
vorgesehenen Mindestentzugsdauer. 

2. Vorliegend ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 27. August 
2022 durch seine Fahrmanöver (Driften in der Wiese, Nichtbeherrschen des 
Fahrzeuges, Fahrtende in einem Bach) sowie durch das Führen eines Perso-
nenwagens in angetrunkenem Zustand (1.00 mg/l) eine schwere Widerhandlung 
im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. a und b SVG begangen hat, wofür ihm mit Verfü-
gung vom 31. August 2023 in Anwendung von Art. 16d Abs. 2 SVG eine Sperr-

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frist von 3 Monaten (gerechnet ab 27.8.2022) auferlegt wurde. Unbestritten ist 
weiter, dass der Beschwerdeführer am 27. Januar 2024 einen landwirtschaftli-
chen Traktor gelenkt hat, obwohl ihm mit vorinstanzlicher Verfügung vom 31. Au-
gust 2023 der Führerausweis gestützt auf Art. 16d Abs. 1 lit. b SVG entzogen 
worden war. Umstritten ist einzig die Dauer der aufgrund des Vorfalls vom 27. 
Januar 2024 zu verfügenden Sperrfrist für die Wiedererteilung der Spezialkatego-
rien F, G und M. 

2.1 Die Vorinstanz ordnete in der angefochtenen Verfügung eine Sperrfrist von 
12 Monaten für die Spezialkategorien F, G und M an mit der Begründung, mit der 
Auferlegung einer Sperrfrist von drei Monaten gemäss Verfügung vom 31. Au-
gust 2023 sei die in Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG umschriebene Voraussetzung ei-
nes Ausweisentzuges wegen einer schweren Widerhandlung in den vergange-
nen fünf Jahren erfüllt. Dabei unterscheide das Gesetz nicht danach, ob die vor-
angegangene Widerhandlung mit einem Motorfahrzeug einer Haupt- oder Unter-
kategorie oder einer Spezialkategorie begangen worden sei.

2.2 Der Beschwerdeführer erachtet hingegen eine Sperrfrist von drei Monaten 
als zutreffend. Zur Begründung wird sinngemäss im Wesentlichen ausgeführt, 
der Ausweisentzug wegen des Vorfalls vom 27. August 2022 mit einem Perso-
nenwagen habe die Spezialkategorien G und M einzig im Rahmen des Siche-
rungsentzugs mitumfasst (Beschwerde N 3). Es sei mittels Auslegung zu prüfen, 
ob der Entzug des Führerausweises für die Spezialkategorien zur Anwendung 
der Rückfallbestimmungen von Art. 16c Abs. 2 lit. b [recte: lit. c] SVG führen kön-
ne. Der Wortlaut dieser Bestimmung erlaube keine Rückschlüsse, ob in Bezug 
auf das Kaskadensystem der Mindestentzugsdauern zwischen dem Führeraus-
weisentzug von Kategorien bzw. Unterkategorien und dem Führerausweisentzug 
von Spezialkategorien unterschieden werde. In Art. 33 VZV werde zwischen dem 
Ausweisentzug einer Kategorie oder Unterkategorie (Abs. 1) und dem Ausweis-
entzug einer Spezialkategorie (Abs. 2) unterschieden. Es sei kein Automatismus 
vorgesehen, welcher den Entzug des Führerausweises sämtlicher Fahrzeugka-
tegorien zur Folge hätte. Bei der Frage, ob ein Rückfall im Sinne von Art. 16c 
Abs. 2 lit. b SVG vorliege, müsse zwischen den Kategorien oder Unterkategorien 
und den Spezialkategorien unterschieden werden (Beschwerde N 9). Auch die 
teleologische Auslegung führe zum Schluss, dass es für die Anwendung von Art. 
16c Abs. 2 lit. b SVG eine Rolle spiele, für welche Fahrzeugkategorie der vor-
gängige Ausweisentzug erfolgt sei. Der Beschwerdeführer verweist zur Begrün-
dung auf geringere Anforderungen an den Erwerb eines Führerausweises der 
Spezialkategorie G (Mindestalter 14 Jahre nach Art. 6 Abs. 1 lit. a VZV; verein-
fachte Prüfung der Basistheorie ohne praktische Führerprüfung [vorbehältlich 

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Zweifel an der Fahrkompetenz] nach Art. 22 Abs. 3 lit. b i.V.m. Art. 28 Abs. 2 
VZV), wogegen die Anforderungen an den Erwerb des Führerausweises der Ka-
tegorie B höher seien (Mindestalter 18 Jahre nach Art. 6 Abs. 1 lit. cbis i.V.m. Art. 
22 Abs. 1bis VZV; praktische Führerprüfung und Verkehrskundekurs, Art. 15a und 
15b SVG, Art. 24 ff. VZV; Beschwerde N 10). Sowohl nach systematischer als 
auch nach teleologischer Auslegung sei bei der Beurteilung, ob ein Rückfall im 
Sinne von Art. 16c Abs. 2 lit. b SVG vorliege, nach der Art der Fahrzeugkategorie 
zu unterscheiden, für welche der Führerausweis entzogen worden sei. Der Ent-
zug der Kategorien im Sinne von Art. 3 Abs. 1 VZV könne demnach nicht zu ei-
nem Rückfall bei den Spezialkategorien G und M führen (Beschwerde N 11). 

2.3 Die Vorinstanz hält vor Gericht im Wesentlichen entgegen, der Sicherungs-
entzug des Führerausweises vom 31. August 2023 und die Sperrfrist habe alle 
Kategorien, Unterkategorien und Spezialkategorien betroffen. Die der angefoch-
tenen Verfügung zugrunde liegende schwere Widerhandlung sei mit einem Trak-
tor begangen worden und betreffe nur die Spezialkategorien gemäss Art. 33 Abs. 
2 VZV. Da es sich um die zweite schwere Widerhandlung handle, betrage die 
Sperrfrist 12 Monate (Vernehmlassung Ziff. 4.6). 

2.4 Replizierend trägt der Beschwerdeführer u.a. vor, der Sicherungsentzug 
vom 31. August 2023 umfasse zwar sämtliche Ausweiskategorien. Bei einer 
Fahrt mit erheblicher Alkoholisierung würden jedoch praxisgemäss die Spezialka-
tegorien G und M vom Warnungsentzug ausgenommen (Replik zu Rn 4.1). Die 
am 31. August 2023 angeordnete Sperrfrist hätte zumindest im Sinne der 
Rechtsgleichheit einzig gestützt auf Art. 33 Abs. 1 VZV erfolgen dürfen. Zudem 
habe sich die Vorinstanz bei Erlass der Verfügung keine Gedanken gemacht, 
welche Führerausweiskategorien durch die Sperrfrist erfasst werden sollten (Re-
plik zu Rn 4.6).

2.5 Die Vorinstanz entgegnet im Wesentlichen, die Entzugsbehörde könne 
gemäss Art. 33 Abs. 3 lit. a VZV mit dem Führerausweis einer Kategorie auch die 
Spezialkategorien G und M entziehen. Zudem habe der Entzug der Spezialkate-
gorie F den Entzug aller Spezialkategorien zur Folge.

3.1 Art. 16c Abs. 4 SVG enthält eine Sonderregel für den Fall, dass eine Per-
son ein Motorfahrzeug trotz Sicherungsentzug wegen fehlender Fahreignung 
nach Art. 16d SVG geführt hat. Dieser Regel liegt folgende Überlegung des Ge-
setzgebers zugrunde: Ein Sicherungsentzug wird auf unbestimmte Zeit oder für 
immer angeordnet und nur dann aufgehoben, wenn die betroffene Person wieder 
fahrgeeignet ist. Folglich kann ein Sicherungsentzug von vornherein nicht durch 
einen befristeten Warnungsentzug ersetzt werden. Dennoch soll das Führen ei-

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nes Motorfahrzeugs trotz Sicherungsentzug nicht folgenlos bleiben (Rüt-
sche/Weber, in: Basler Kommentar Strassenverkehrsgesetz, 2014, Art. 16c N 66 
f. m.H. auf die Botschaft zur Änderung des Strassenverkehrsgesetzes vom 31. 
März 1999, in: BBl 1999 S. 4491). Mittels der Sperrfrist soll die allfällige Wieder-
erteilung des Führerausweises (infolge nachgewiesener Fahreignung) hinausge-
zögert werden, wobei die Dauer der Sperrfrist der Mindestentzugsdauer ent-
spricht, welche das Gesetz in Art. 16c Abs. 2 für die begangene Widerhandlung 
(Fahren trotz Ausweisentzug unter Berücksichtigung einer eventuellen Rückfäl-
ligkeit) vorsieht (vgl. Rütsche/Weber, a.a.O., Art. 16c N 67 m.w.H.; BBl 1999 S. 
4491). Aufgrund des Verweises auf die gesetzliche Mindestentzugsdauer ist ins-
besondere eine Verlängerung gestützt auf die Bemessungsfaktoren gemäss Art. 
16 Abs. 3 SVG (namentlich die Gefährdung der Verkehrssicherheit, das Ver-
schulden, der Leumund als Motorfahrzeugführer sowie die berufliche Notwendig-
keit, ein Motorfahrzeug zu führen) ausgeschlossen. 

3.2 Auch in Art. 16d Abs. 2 SVG hat der Gesetzgeber eine Sperrfrist einge-
führt. Er wollte damit gemäss Botschaft der Gefahr entgegenwirken, dass jemand 
statt eines längeren Warnungsentzugs einen Sicherungsentzug anstreben könn-
te, um früher wieder in den Besitz des Führerausweises zu kommen. Deshalb 
sollte der Sicherungsentzug bis zum Ablauf der für die begangene Widerhand-
lung vorgesehenen Mindestentzugsdauer dauern (vgl. BBl 1999 S. 4491; Rüt-
sche/Weber, a.a.O., Art. 16d N 55, 57).

3.3 Die in Art. 16d Abs. 2 SVG und in Art. 16c Abs. 4 SVG erwähnte Mindes-
tentzugsdauer ergibt sich aus Art. 16c Abs. 2 SVG, welcher im Zuge der Revision 
des Administrativmassnahmenrechts am 1. Januar 2005 in Kraft getreten ist. Der 
Wortlaut von Art. 16c Abs. 2 SVG knüpft an den Begriff des Lernfahr- oder Füh-
rerausweises an, ohne auf die Kategorien, Unterkategorien und Spezialkategori-
en von Motorfahrzeugen Bezug zu nehmen, für welche der Ausweis gilt. Der 
Wortlaut stützt nicht darauf ab, ob die erneute (schwere) Widerhandlung mit ei-
nem Motorfahrzeug derjenigen Kategorie, Unterkategorie oder Spezialkategorie 
begangen wurde, welche bereits zum früheren Ausweisentzug führte. Relevant 
sind nach dem Wortlaut einzig die Schwere und die Anzahl der Widerhandlungen 
innert der definierten Zeitdauer (fünf bzw. zehn Jahre). Der Wortlaut spricht mit-
hin für die Auffassung der Vorinstanz, wonach nicht unterschieden wird, ob die 
vorangegangene Widerhandlung mit einem Motorfahrzeug einer Haupt- oder Un-
terkategorie oder einer Spezialkategorie begangen wurde.

3.4.1 Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, als die Regeln zum Er-
werb und zum Umfang des Entzugs eine besondere Behandlung des Füh-

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rerausweises für die Spezialkategorien G und M vorsehen. Der Erwerb für die 
genannten Spezialkategorien ist erleichtert. Es kann auf die zutreffende Darstel-
lung des Beschwerdeführers zu den Sonderbestimmungen verwiesen werden 
(vgl. oben E. 2.2). Ferner erstreckt sich der Entzug des Führerausweises einer 
Kategorie oder Unterkategorie nur bei entsprechender behördlicher Anordnung 
auf den Führerausweis der Spezialkategorien G und M und umgekehrt wirkt der 
Entzug des Führerausweises einer Spezialkategorie nur bei entsprechender 
behördlicher Anordnung für den Führerausweis der Kategorien und Unterkatego-
rien (vgl. Art. 33 Abs. 1, 2 und 4 VZV). Diese Sonderbestimmungen könnten für 
die Auffassung des Beschwerdeführers sprechen, bei der Anwendung der Rück-
fallbestimmung von Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG zwischen dem Entzug des Füh-
rerausweises für die Spezialkategorien G und M einerseits sowie der übrigen Ka-
tegorien, Unterkategorien bzw. der Spezialkategorie F andererseits zu differen-
zieren. 

3.4.2 Auch wenn mit den erwähnten Erleichterungen beim Erwerb des Auswei-
ses der Spezialkategorien G und M vermittelt wird, dass das Gefährdungspoten-
tial bei Lenkern dieser Fahrzeuge in der Regel tiefer einzustufen ist als bei-
spielsweise bei Personenwagenlenkern, so ist dennoch nicht von der Hand zu 
weisen, dass die Betriebsgefahr von landwirtschaftlichen Motorfahrzeugen, na-
mentlich von Traktoren, im Einzelfall schon aufgrund ihrer Masse und ihrer Grös-
se der Betriebsgefahr eines Personenwagens kaum nachsteht, sodass eine Wi-
derhandlung mit einem Traktor mitunter ebenfalls eine grosse Gefahr für die Si-
cherheit anderer Verkehrsteilnehmer darstellt. 

3.4.3 Anzumerken ist schliesslich, dass auch für die Spezialkategorie F gewisse 
Sonderbestimmungen beim Erwerb (z.B. ein tieferes Mindestalter, Art. 6 Abs. 1 
lit. b Ziff. 1 VZV: angepasste Prüfung der Basistheorie, Art. 13 Abs. 4 VZV) be-
stehen. Gestützt auf diese Überlegungen wird die in der Beschwerde hervorge-
hobene systematische Unterscheidung zwischen den Spezialkategorien G und M 
sowie den übrigen Kategorien wiederum relativiert. 

3.5 Mit der Revision des Administrativmassnahmenrechts wollte der Gesetzge-
ber rückfällige Motorfahrzeuglenker härter anpacken. Er hat deshalb für jeden 
Wiederholungsfall stufenweise verschärfte Mindestmassnahmen angedroht (sog. 
Kaskadensystem), wobei die Abstufung von der aktuellen Widerhandlung aus-
geht (schwer, mittelschwer oder leicht) und von der Anzahl und Schwere früherer 
Widerhandlungen abhängt, die zu Administrativmassnahmen geführt haben (vgl. 
BBl 1999 S. 4474). Nach dem Sinn dieser Verschärfung des Administrativmass-
nahmenrechts soll jeder erneute Verstoss gegen die Strassenverkehrsregeln zur 

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Anwendung des Kaskadensystems führen und zwar unabhängig von der Füh-
rerausweiskategorie. Mit dieser strengen Regelung wird ausdrücklich die Verhin-
derung von Rückfällen bezweckt. Der angestrebte Zweck würde nun aber erheb-
lich beeinträchtigt, wenn gewisse (sogar schwere) Widerhandlungen gegen die 
Strassenverkehrsgesetzgebung entgegen dem Wortlaut des Gesetzes von der 
strengen Anwendung des Kaskadensystems ausgenommen wären. Die Auffas-
sung des Beschwerdeführers hätte im Ergebnis zur Folge, dass für Widerhand-
lungen mit einem Motorfahrzeug einer Haupt-, Unter- oder der Spezialkategorie F 
einerseits sowie für Widerhandlungen mit einem Motorfahrzeug der Spezialkate-
gorien G und M andererseits ein je eigenes Kaskadensystem zu beachten wäre. 
Demzufolge könnte ein Fahrzeuglenker eine deutlich höhere Zahl von (sogar 
schweren) Widerhandlungen begehen, bis schliesslich ein Kaskadensicherungs-
entzug gemäss Art. 16c Abs. 2 lit. d und e SVG zu erfolgen hätte. Zudem hätte 
eine schwere Widerhandlung mit einem Motorfahrzeug einer Hauptkategorie kei-
ne Verschärfung nach dem Kaskadensystem zur Folge, wenn eine frühere, eben-
falls schwere Widerhandlung mit einem Motorfahrzeug der Spezialkategorien G 
und M begangen wurde (und umgekehrt). Bei diesem Ergebnis wäre die mit dem 
Kaskadensystem angestrebte Warnwirkung erheblich relativiert, was sich mit der 
gesetzgeberischen Absicht nicht mehr vereinbaren lässt. Es finden sich in der 
Botschaft denn auch keine Hinweise, wonach das Kaskadensystem in gewissen 
Ausnahmefällen nicht zur Anwendung gelangen sollte bzw. dass bei der Anwen-
dung des Kaskadensystems nebst der Zahl und Schwere von Widerhandlungen 
während einer bestimmten Dauer ein zusätzliches Kriterium, nämlich der konkre-
te Umfang des früheren Ausweisentzugs, zu berücksichtigen wäre. 

3.6 Zusammenfassend bestehen zwar gewissen Unterschiede hinsichtlich der 
Erteilung und des Umfangs des Entzugs zwischen dem Führerausweis der Spe-
zialkategorien G und M einerseits und dem Führerausweis der Hauptkategorien. 
Hingegen sprechen sowohl der Wortlaut als auch die mit der Einführung des 
Kaskadensystems verfolgte Absicht des Gesetzgebers dafür, nach einer schwe-
ren Widerhandlung mit einem Motorfahrzeug der Spezialkategorien G und M das 
Kaskadensystem gemäss Art. 16c Abs. 2 SVG auch dann anzuwenden, wenn 
eine frühere (schwere) Widerhandlung nicht den Entzug des Führerausweises 
der Spezialkategorien G und M, sondern einer anderen Kategorie zur Folge hat-
te. 

3.7 Dementsprechend ist die Dauer der in Anwendung von Art. 16c Abs. 4 
SVG festzulegenden Sperrfrist wie folgt zu bemessen: Dem Beschwerdeführer 
wurde wegen einer am 27. August 2022 mit einem Personenwagen begangenen 
schweren Widerhandlung nebst einem Sicherungsentzug eine Sperrfrist von drei 

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Monaten auferlegt. Die am 27. Januar 2024 mit dem landwirtschaftlichen Traktor 
mit landwirtschaftlichem Anhänger begangene erneute schwere Widerhandlung 
ist bereits die zweite schwere Widerhandlung innerhalb der letzten fünf Jahre, 
weshalb die Sperrfrist in Anwendung von Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG auf zwölf Mo-
nate (gesetzliche Mindestentzugsdauer) festzulegen ist. Dass die Widerhandlung 
vom 27. Januar 2024 mit einem Motorfahrzeug der Spezialkategorie G begangen 
wurde, ändert an der Anwendung von Art. 16c Abs. 2 lit. c SVG nichts. 

4. An diesem Ergebnis vermögen sämtliche weiteren Argumente des Be-
schwerdeführers nichts zu ändern. Insbesondere kann offen bleiben, ob die Vor-
instanz in der (unangefochten gebliebenen) Verfügung vom 31. August 2023 die 
Sperrfrist von drei Monaten für alle Kategorien, Unterkategorien und Spezialka-
tegorien (inkl. G und M) angeordnet hat (=Standpunkt der Vorinstanz) oder ob die 
Spezialkategorien G und M von der Sperrfrist unberührt waren (=Standpunkt des 
Beschwerdeführers).

5. Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in der 
angefochtenen Verfügung eine Sperrfrist für 12 Monate (gerechnet ab 27.1.2024, 
welches dem Datum der Widerhandlung mit dem Traktor entspricht) angeordnet 
hat, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

6. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Verfahrenskosten von 
Fr. 900.-- dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Eine Parteientschädigung fällt 
ausser Betracht. 

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Demnach erkennt das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen abgewiesen.

2. Die Verfahrenskosten werden auf Fr. 900.-- festgelegt und dem Beschwer-
deführer auferlegt. Er hat am 10. April 2024 einen Kostenvorschuss in ent-
sprechender Höhe bezahlt, sodass die Rechnung ausgeglichen ist.

3. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung Beschwerde*  
in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht, 1000 Lau-
sanne 14, erhoben werden (Art. 42 und 82ff. des Bundesgesetzes über das 
Bundesgericht [BGG; SR 173.110] vom 17.6.2005).

Soweit die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht 
zulässig ist, kann in derselben Rechtsschrift subsidiäre Verfassungsbe-
schwerde* erhoben und die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten 
gerügt werden (Art. 113ff. BGG). 

4. Zustellung an:
- den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers (2/R)
- die Vorinstanz (EB)
- und das Bundesamt für Strassen ASTRA, Sekretariat Administrativ-

massnahmen, 3003 Bern (A).

Schwyz, 27. August 2025

Im Namen des Verwaltungsgerichts

Der Vizepräsident:

Die Gerichtsschreiberin:

*Anforderungen an die Beschwerdeschrift 

Die Beschwerdeschrift ist in einer Amtssprache (Deutsch, Französisch, Italienisch, Ru-
mantsch Grischun) abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der 
Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form 
darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Urkunden, auf die 
sich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen 
hat; der angefochtene Entscheid ist beizulegen.

Versand: 4. September 2025