# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c5887b31-cdd5-529a-9512-add5a02e2b9c
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-10-08
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 08.10.2025 A-2432/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-2432-2025_2025-10-08.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung I 

A-2432/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  8 .  O k t o b e r  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richter Jürg Steiger (Vorsitz), 

Richterin Annie Rochat Pauchard,  

Richterin Emilia Antonioni Luftensteiner,    

Gerichtsschreiber Roger Gisclon. 
 

 
 

Parteien 
 X._______,  

vertreten durch  

Dr. Walter Frei, Rechtsanwalt,  

Beschwerdeführer,  

  
 

 
gegen 

 
 

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,  

Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI,  

Eigerstrasse 65, 3003 Bern,    

Vorinstanz.  

  
 

 
 

Gegenstand 
 Amtshilfe (DBA CH-NL). 

 

 

 

A-2432/2025 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Mit Schreiben vom 6. Juni 2024 richtete die zuständige niederländi-

sche Behörde (Belastingsdienst/Central Liaison Office Almelo, nachfol-

gend auch: ersuchende Behörde) gestützt auf Art. 26 des Abkommens vom 

26. Februar 2010 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und 

dem Königreich der Niederlande zur Vermeidung der Doppelbesteuerung 

auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und zur Vermeidung von 

Steuerbetrug und Steuerflucht (SR 0.672.963.61; nachfolgend: 

DBA CH-NL) zwei Amtshilfeersuchen an die Eidgenössische Steuerver-

waltung (nachfolgend auch: ESTV). 

A.b In den Amtshilfeersuchen wird um Informationen betreffend X._______ 

(nachfolgend: betroffene Person) gebeten. Informationsinhaberin in der 

Schweiz sei betreffend das eine Amtshilfeersuchen die Bank 

A._______ AG (nachfolgend: Bank A) und betreffend das andere Amtshil-

feersuchen die B._______ SA (nachfolgend: Bank B).  

A.c Zum Sachverhalt führt die ersuchende Behörde im Wesentlichen aus, 

dass die betroffene Person in den Niederlanden wohnhaft sei und zumin-

dest seit dem Jahr 2013 der Inlandssteuerpflicht in den Niederlanden un-

terstehe. Die betroffene Person werde in den Pandora Papers als Beteiligte 

der C._______ Limited (nachfolgend: Gesellschaft C) angegeben. Auf-

grund des automatischen Informationsaustauschs sei ihr – der ersuchen-

den Behörde – die Auskunft erteilt worden, dass die betroffene Person wirt-

schaftlich Berechtigte der Gesellschaft C sei und die Gesellschaft C über 

Bankguthaben in der Schweiz bei der Bank A und der Bank B verfüge. Die 

Einkünfte aus diesen Bankkonten sowie die Herkunft der Gelder seien ihr 

nicht bekannt.  

In den Amtshilfeersuchen bestätigt die ersuchende Behörde zudem, dass 

sie bereit sowie in der Lage sei, solche Informationen in vergleichbaren 

Fällen zu beschaffen und weiterzuleiten, dass sie alle Ermittlungsmöglich-

keiten ausgeschöpft habe und dass die Bediensteten der Finanzbehörden 

einer gesetzlichen Geheimhaltungspflicht in Steuerangelegenheiten unter-

liegen würden. 

A.d Gestützt auf den vorstehenden Sachverhalt bat die ersuchende Be-

hörde die ESTV die folgenden Fragen bezüglich zweier Konten bei der 

Bank A sowie einem Konto bei der Bank B zu beantworten bzw. die erbe-

tenen Belege zu übermitteln: 

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Seite 3 

1. «Identität (Vor-, Nachname und Adresse) der Kontoinhaber, wirt-

schaftlichen Berechtigten und Bevollmächtigten; 

2. Kopie der folgenden Unterlagen: 

a. Eröffnungsdokumente (inkl. Formular A oder andere entspre-

chende Dokumente); 

b. Ausweise der unter a) genannten Personen, sofern vorhanden; 

c. Vollmachten der unter a) genannten Personen, sofern vorhan-

den; 

3. Vermögensausweise am 1. Januar 2013 bis 2023 sowie die Konto-

auszüge vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2023; 

4. Wann wurde dieses Konto geschlossen? Eine Kopie des Saldie-

rungsauftrages; 

5. Falls nicht in den Eröffnungsdokumente ersichtlich, Angaben der Zu-

stelladresse(n) der Bankdokumente; 

6. Sollte eine E-Banking-Vertrag bestehen/bestanden haben, Angaben 

der zugriffsberechtigten Personen; 

7. Eine Kopie der Korrespondenzakte in Bezug auf den Zeitraum vom 

1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2023;  

8. Falls mit dem betreffenden Bankkonto weitere Bankkonten oder Pro-

dukte der [Bank A respektive Bank B] gekoppelt sind, wie Kreditkar-

ten, Depositenkonten, Effektendepots und/oder Safe/Schliessfach 

verbunden sind, Übermittlung der Vermögensausweise am 1. Januar 

2013 bis 2023 und/oder Kontoauszüge vom 1. Januar 2013 bis 

31. Dezember 2023. 

Sollten weitere Konten, Kreditkarten, Depositenkonten, Effektende-

pots usw. bei der [Bank A respektive Bank B] existieren, bei denen 

die betroffene Person Inhaber, wirtschaftlich Berechtigter und/oder 

Bevollmächtigter ist: 

9. Vermögensausweise am 1. Januar 2013 bis 2023 sowie Kontoaus-

züge vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2023; 

10. Kopie der Eröffnungsdokumente (inkl. Vor-, Nachname und Adresse); 

11. Falls das Konto saldiert wurde, bitte ich um eine Kopie des Saldie-

rungsauftrages.» 

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Seite 4 

B.  

B.a Mit Editionsverfügungen vom 9. Juli 2024 forderte die ESTV die Bank 

A und die Bank B auf, die von der ersuchenden Behörde geforderten Infor-

mationen innerhalb von zehn Kalendertagen ab Erhalt der entsprechenden 

Editionsverfügung an die ESTV zu liefern. Zudem ersuchte die ESTV die 

Bank A und die Bank B darum, die betroffene Person und allfällige weitere 

natürliche oder juristische Personen, die (Mit-)Inhaber der erfragten Kon-

tobeziehungen sind, mit dem der jeweiligen Editionsverfügung beigelegten 

Informationsschreiben über das Amtshilfeverfahren und den wesentlichen 

Inhalt des Amtshilfeersuchens zu informieren. In jenem Schreiben werden 

dessen Adressaten aufgefordert, der ESTV ihre aktuelle schweizerische 

Adresse bekannt zu geben oder eine zur Zustellung bevollmächtigte Per-

son in der Schweiz zu bezeichnen, sofern sie am Amtshilfeprozess teilneh-

men möchten. 

B.b Die Bank A ist der Editionsverfügung der ESTV nach einer erneuten 

Zustellung mit Antwortschreiben vom 31. Juli 2024 nachgekommen und hat 

die erfragten Informationen, einschliesslich der nach Ziff. 9-11 des Amtshil-

feersuchens geforderten Informationen über weitere Konten, der ESTV zu-

gestellt. Ausserdem hat die Bank A die Kontoinhaber der entsprechenden 

Konten, sofern die Bank aufgrund laufender Geschäftsbeziehungen über 

eine aktuelle Zustelladresse verfügte, über das Amtshilfeverfahren infor-

miert. 

B.c Die Bank B ist der Editionsverfügung der ESTV mit Antwortschreiben 

vom 22. Juli 2024 durch ihren Data Agent, die D._______ AG, sowie E-

Mail-Antwort vom 12. September 2024 nachgekommen und hat die erfrag-

ten Informationen der ESTV zugestellt.  

B.d Mit E-Mail vom 5. August 2024 hat der Rechtsvertreter seine Manda-

tierung durch die betroffene Person hinsichtlich beider Amtshilfeersuchen 

der ESTV mitgeteilt und Akteneinsicht sowie eine Fristansetzung zur Stel-

lungnahme verlangt. 

B.e Die ESTV hat dem Rechtsvertreter mit Schreiben vom 26. Novem-

ber 2024 und E-Mails vom 26. sowie 29. November Akteneinsicht gewährt 

und Frist zur Zustimmung, respektive zur Einreichung einer Stellungnahme 

innert zehn Kalendertagen nach Erhalt des Schreibens angesetzt. 

B.f Die betroffene Person nahm über ihren Rechtsvertreter am 9. Dezem-

ber 2024 zum Amtshilfeverfahren Stellung. 

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Seite 5 

C.  

Mangels Zustimmung zum Informationsaustausch erging am 

12. März 2025 die Schlussverfügung der ESTV gegenüber der betroffenen 

Person hinsichtlich beider, nun in einem vereinigten Verfahren behandelten 

Amtshilfeersuchen. Die ESTV kam darin nach erfolgter Prüfung der Ersu-

chen zum Schluss, dass der ersuchenden Behörde Amtshilfe zu leisten sei 

(Ziff. 1 des Dispositivs). In Ziffer 2 des Dispositivs nannte die ESTV die zu 

übermittelnden Informationen und Dokumente. Ferner wies die ESTV die 

ersuchende Behörde auf die Einschränkung der Verwendbarkeit sowie die 

Geheimhaltungspflicht nach DBA CH-NL und die Tatsache, dass nicht 

amtshilfefähige Informationen in den Dokumenten geschwärzt wurden, hin. 

D.  

D.a Gegen die Schlussverfügung vom 12. März 2025 erhebt die betroffene 

Person (nachfolgend: Beschwerdeführer) am 9. April 2025 Beschwerde am 

Bundesverwaltungsgericht und stellt folgende Anträge: 

1. Es sei die Schlussverfügung der Beschwerdegegnerin vom 12. März 

2025 aufzuheben und es sei keine Amtshilfe zu gewähren; 

2. eventualiter sei mit der Amtshilfe zuzuwarten, bis das pendente Ver-

fahren des Beschwerdeführers in den Niederlanden abgeschlossen 

ist; 

3. unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerde-

gegnerin. 

Zur Begründung bringt der Beschwerdeführer mit Verweis auf die rechtli-

chen Bestimmungen im Wesentlichen vor, dass die ersuchende Behörde 

nicht alle innerstaatlichen Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung aus-

geschöpft habe und daher das Subsidiaritätsprinzip verletzt werde. 

Obschon aufgrund des eigentlich anwendbaren völkerrechtlichen Vertrau-

ensprinzips den diesbezüglichen Ausführungen der ersuchenden Behörde 

zu vertrauen sei, bestünden vorliegend konkrete, nachgewiesene Anhalts-

punkte, wonach das Subsidiaritätsprinzip nicht eingehalten sei.  

D.b Die ESTV (nachfolgend auch: Vorinstanz) beantragt mit ihrer Ver-

nehmlassung vom 6. Juni 2025 die kostenpflichtige Abweisung der Be-

schwerde. 

D.c Am 19. Juni 2025 reicht der Beschwerdeführer unaufgefordert eine 

freiwillige Stellungnahme / Replik ein, mit welcher er an den beschwerde-

weise gestellten Rechtsbegehren festhält und im Wesentlichen seine 

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Argumente wiederholt sowie um Ausführungen zu den aktuellen Sachver-

haltsentwicklungen in den Niederlanden ergänzt. 

D.d Mit einem als Ergänzung bezeichneten Schreiben vom 11. September 

2025 reicht der Beschwerdeführer unaufgefordert ein Gerichtsprotokoll aus 

dem niederländischen Verfahren nach, um seine Ausführungen aus der 

Stellungnahme zu belegen. 

Auf die übrigen Vorbringen der Parteien wird – soweit dies für den Ent-

scheid wesentlich ist – im Rahmen der Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Dem vorliegenden Verfahren liegt ein Amtshilfeersuchen der ersuchen-

den Behörde aus den Niederlanden gestützt auf Art. 26 DBA CH-NL zu-

grunde. Die Durchführung der mit diesem Abkommen vereinbarten Best-

immungen richtet sich nach dem Bundesgesetz vom 28. September 2012 

über die internationale Amtshilfe in Steuersachen (Steueramtshilfegesetz, 

StAhiG, SR 651.1; vgl. Art. 1 Abs. 1 Bst. a StAhiG). Vorbehalten bleiben 

abweichende Bestimmungen des DBA CH-NL. 

1.2 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwerden 

gegen Verfügungen nach Art. 5 des Verwaltungsverfahrensgesetzes vom 

20. Dezember 1968 (VwVG, SR 172.021). Zu den beim Bundesverwal-

tungsgericht anfechtbaren Verfügungen gehören auch die Schlussverfü-

gungen der ESTV im Bereich der internationalen Amtshilfe in Steuersa-

chen (Art. 32 VGG e contrario und Art. 19 Abs. 1 und 5 StAhiG), womit 

seine Zuständigkeit zur Beurteilung des vorliegend angefochtenen Ent-

scheids gegeben ist.  

Das Verfahren vor diesem Gericht richtet sich nach dem VwVG, soweit das 

VGG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG i.V.m. Art. 19 Abs. 5 StAhiG). 

1.3 Beschwerdeberechtigt sind gemäss Art. 19 Abs. 2 StAhiG die vom 

Amtshilfeersuchen direkt betroffene Person sowie weitere Personen unter 

den Voraussetzungen von Art. 48 VwVG. Der Beschwerdeführer hat am 

vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und ist als Adressat der ange-

fochtenen Schlussverfügung resp. als Person, die vom Amtshilfeersuchen 

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betroffen ist, zur Beschwerdeführung legitimiert. Auf die form- und fristge-

recht (vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 VwVG i.V.m. Art. 19 Abs. 5 

StAhiG) eingereichte Beschwerde ist einzutreten. 

2.  

2.1 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid in 

vollem Umfang überprüfen. Der Beschwerdeführer kann neben der Verlet-

zung von Bundesrecht und der unrichtigen oder unvollständigen Feststel-

lung des rechtserheblichen Sachverhalts auch die Unangemessenheit rü-

gen (Art. 49 VwVG). 

2.2 Staatsvertragliche Grundlage für die Leistung von Amtshilfe in Steuer-

sachen gegenüber den Niederlanden ist Art. 26 DBA CH-NL, welcher im 

Wortlaut weitgehend Art. 26 des Musterabkommens der Organisation für 

wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zur Vermeidung 

von Doppelbesteuerung von Einkommen und Vermögen entspricht 

(vgl. Botschaft vom 25. August 2010 zur Genehmigung eines Doppelbe-

steuerungsabkommens zwischen der Schweiz und den Niederlanden, 

BBl 2010 5787, 5800 zu Art. 26; BGE 143 II 136 E. 5.1.1). Gemäss Art. 26 

Abs. 1 Satz 1 DBA CH-NL tauschen die zuständigen Behörden der beiden 

Vertragsstaaten unter sich diejenigen Informationen aus, "die zur Durch-

führung dieses Abkommens oder zur Anwendung oder Durchsetzung des 

innerstaatlichen Rechts betreffend für Rechnung der Vertragsstaaten, ihrer 

politischen Unterabteilungen oder lokalen Körperschaften erhobenen Steu-

ern jeder Art und Bezeichnung voraussichtlich erheblich sind, soweit die 

diesem Recht entsprechende Besteuerung nicht dem Abkommen wider-

spricht". 

2.3  

2.3.1 Entsprechend dem Protokoll 2010 zum DBA CH-NL stellt der ersu-

chende Staat ein Begehren um Austausch von Informationen erst dann, 

wenn er alle in seinem innerstaatlichen Steuerverfahren vorgesehenen üb-

lichen Mittel zur Beschaffung von Informationen ausgeschöpft hat 

(Ziff. XVII Bst. a des Protokolls vom 26. Februar 2010 zum Abkommen 

[ebenfalls unter SR 0.672.963.61; nachfolgend: Protokoll 2010 zum DBA 

CH-NL]; sog. Subsidiaritätsprinzip). Art. 6 Abs. 2 Bst. g StAhiG tritt hinter 

diese völkerrechtliche Bestimmung zurück (Art. 1 Abs. 2 StAhiG). 

2.3.2 Was unter dem Begriff der «üblichen Mitteln» zu verstehen ist, wird 

im DBA CH-NL nicht weiter definiert. Nach bundesverwaltungsgerichtlicher 

Auslegung der fraglichen Bestimmung nach völkerrechtlichen Regeln 

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ergibt sich, dass nicht das Ausschöpfen sämtlicher möglicher Mittel ver-

langt wird (Urteile des BVGer A-7164/2018 vom 20. Mai 2019 E. 2.5 [be-

stätigt durch Urteil des BGer 2C_514/2019 vom 17. August 2020], 

A-3555/2018 vom 11. Januar 2019 E. 2.3 und A-4414/2014 vom 8. Dezem-

ber 2014 E. 3.1.1). Ein Mittel kann nicht mehr als «üblich» bezeichnet wer-

den, wenn es dem ersuchenden Staat – im Vergleich zu einem Amtshilfeer-

suchen – einen unverhältnismässigen Aufwand verursachen würde oder 

wenn die Erfolgschancen als sehr gering einzuschätzen sind (Urteil des 

BVGer A-4414/2014 vom 8. Dezember 2014 E. 3.1.1; zum Ganzen: Urteil 

des BVGer A-1883/2021 vom 22. Februar 2022 E. 3.3.2). Dem ersuchen-

den Staat wird somit eine gewisse Freiheit belassen, um zu entscheiden, 

in welchem Zeitpunkt er ein Amtshilfeersuchen stellen möchte. Selbst 

wenn es der ersuchenden Behörde möglich wäre, eine betroffene Person 

mittels Zwangsmassnahmen zur Herausgabe der Informationen aufzufor-

dern, führt dies nicht dazu, dass (noch) kein Amtshilfeersuchen gestellt 

werden darf (Urteil des BVGer A-5650/2021 vom 2. November 2022 

E. 3.2.6). 

Zur Wahrung des Subsidiaritätsprinzips ist etwa eine Befragung der be-

troffenen Person nicht notwendig, bevor ein Amtshilfeersuchen gestellt 

wird (Urteile des BVGer A-4603/2019 vom 17. August 2020 E. 2.4.2 [be-

stätigt durch Urteil des BGer 2C_716/2020 vom 18. Mai 2020], 

A-5648/2014 vom 12. Februar 2015 E. 7). Es genügt, wenn der ersuchende 

Staat anhand innerstaatlich vorgesehener Mittel das Ermittlungsobjekt hin-

reichend präzisiert hat, so dass die Leistung von Amtshilfe ermöglicht wird 

(Urteile des BVGer A-4603/2019 vom 17. August 2020 E. 2.4.2 [bestätigt 

durch Urteil des BGer 2C_716/2020 vom 18. Mai 2020], A-4991/2016 vom 

29. November 2016 E. 5.2 und 11). Auch bei einer allfälligen Zusammen-

arbeit zwischen dem ersuchenden Staat und einer dort steuerpflichtigen 

Person im Rahmen des innerstaatlichen Steuerverfahrens kann ein Amts-

hilfegesuch gestellt werden, um die Vollständigkeit sowie Glaubwürdigkeit 

der sich bereits im Besitz des ersuchenden Staates befindlichen Informati-

onen zu überprüfen (Urteil des BVGer A-840/2022 vom 19. Januar 2023 

E. 2.3.4).  

Das Bundesverwaltungsgericht hat ausserdem klargestellt, dass, wenn der 

Steuerpflichtige verdächtigt wird, dem ersuchenden Staat nicht alle seine 

im Ausland gehaltenen Vermögenswerte korrekt gemeldet zu haben, vom 

ersuchenden Staat nicht verlangt werden kann, dass er sich zuvor an den 

betreffenden Steuerpflichtigen gewandt hat (vgl. Urteile des BVGer 

A-2243/2022, A-2244/2022 vom 21. März 2023 E. 2.7.2, A-4441/2021 vom 

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7. April 2022 E. 4.10, A-7413/2018 vom 8. Oktober 2020 E. 10.4, zum Gan-

zen: Urteil des BVGer A-484/2021 vom 25. Januar 2023 E. 3.5.1 m.w.H.). 

Allerdings ist die Voraussetzung der Ausschöpfung der im innerstaatlichen 

Steuerverfahren vorgesehenen üblichen Mittel rechtsprechungsgemäss 

nicht erfüllt, wenn der Steuerpflichtige noch Gelegenheit hat, seine Steuer-

faktoren korrekt und spontan zu deklarieren. Ist hingegen die Frist zur Ab-

gabe der Steuererklärung abgelaufen und bestehen Zweifel an der Selbst-

deklaration, ist das Subsidiaritätsprinzip nicht verletzt, wenn sich die Infor-

mationen im ersuchten Staat befinden (Urteile des BVGer A-7164/2018 

vom 20. Mai 2019 E. 2.5, A-140/2019 vom 13. Mai 2019 E. 5.1). 

2.3.3 Aufgrund des völkerrechtlichen Vertrauensprinzips (vgl. E. 2.4) be-

steht rechtsprechungsgemäss kein Anlass, an einer von der ersuchenden 

Behörde abgegebenen Erklärung der Ausschöpfung aller üblichen inner-

staatlichen Mittel zu zweifeln, es sei denn, es liegt ein gegen die Einhaltung 

des Subsidiaritätsprinzips sprechendes sowie ein ernsthafte Zweifel an der 

Richtigkeit der Erklärung begründendes konkretes Element vor (vgl. 

BGE 144 II 206 E. 3.3.2; Urteile des BVGer A-1964/2024 vom 24. Oktober 

2024, E. 2.6.2, A-2324/2021 vom 26. Oktober 2022 E. 2.3.3, A-4987/2021 

vom 20. Mai 2022 E. 2.4.2, A-6744/2019 vom 15. Dezember 2020 E. 2.5.2). 

2.4  

2.4.1 Ein wichtiges Element der internationalen Behördenzusammenarbeit 

bildet das völkerrechtliche Vertrauensprinzip. Diesem Grundsatz nach be-

steht – ausser bei offensichtlichem Rechtsmissbrauch oder bei berechtig-

ten Fragen im Zusammenhang mit dem Schutz des schweizerischen oder 

internationalen Ordre public (vgl. Art. 7 StAhiG) – prinzipiell kein Anlass, an 

Sachverhaltsdarstellungen und Erklärungen anderer Staaten zu zweifeln 

(vgl. BGE 146 II 150 E. 7.1, 142 II 218 E. 3.1; Urteile des BVGer 

A-2723/2023 vom 2. April 2024 E. 2.4.1, A-765/2019 vom 20. September 

2019 E. 2.2 [bestätigt durch Urteil des BGer 2C_864/2019 vom 17. August 

2020]). 

2.4.2 Aufgrund des völkerrechtlichen Vertrauensprinzips ist die ersuchte 

Behörde an die Darstellung des Sachverhalts im Amtshilfeersuchen gebun-

den, sofern diese nicht wegen offensichtlicher Fehler, Lücken oder Wider-

sprüche sofort entkräftet werden kann (BGE 142 II 218 E. 3.1, 139 II 451 

E. 2.2.1; Urteil des BVGer A-1319/2023 vom 11. April 2024 E. 3.4.1). Das-

selbe gilt für die vom ersuchenden Staat abgegebenen Erklärungen. Wer-

den diese sofort entkräftet, kann der ersuchte Staat ihnen nicht mehr 

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vertrauen (vgl. Urteil des BVGer A-3886/2023 vom 15. März 2024 E. 2.5). 

Das Vertrauensprinzip schliesst indessen nicht aus, dass der ersuchte 

Staat vom ersuchenden Staat zusätzliche Erklärungen verlangt, wenn 

ernsthafte Zweifel an der Einhaltung der völkerrechtlichen Grundsätze be-

stehen (BGE 146 II 150 E. 7.1, 144 II 206 E. 4.4; zum Ganzen: Urteil des 

BVGer A-1964/2024 vom 24. Oktober 2024 E. 2.2.2). 

2.4.3 Bestreitet die betroffene Person den von der ersuchenden Behörde 

geschilderten Sachverhalt, so hat sie diesen mittels Urkunden klarerweise 

und entscheidend zu widerlegen (vgl. BGE 139 II 451 E. 2.3.3; Urteil des 

BVGer A-2723/2023 vom 2. April 2024 E. 2.4.3 m.w.H.). Soweit die Behör-

den des ersuchenden Staates verpflichtet sind, im Ersuchen den massge-

blichen Sachverhalt darzulegen, kann von ihnen nicht erwartet werden, 

dass sie dies bereits lückenlos und völlig widerspruchsfrei tun. Dies wäre 

mit dem Sinn und Zweck der Amtshilfe (wie mit jenem der Rechtshilfe) nicht 

vereinbar, sollen doch aufgrund von Informationen und Unterlagen, die sich 

im ersuchten Staat befinden, bisher im Dunkeln gebliebene Punkte erst 

noch geklärt werden (vgl. BGE 142 II 161 E. 2.1.1; BVGE 2011/14 E. 2; 

Urteil des BVGer A-765/2019 vom 20. September 2020 E. 2.1.6). Aus die-

sem Grund verlangt die Rechtsprechung von der ersuchenden Behörde 

nicht den strikten Beweis des Sachverhalts, sondern diese muss nur – aber 

immerhin – hinreichende Verdachtsmomente für dessen Vorliegen dartun 

(BGE 139 II 451 E. 2.1 und 2.2.1, 139 II 404 E. 7.2.2; Urteile des BVGer 

A-2723/2023 vom 2. April 2024 E. 2.4.3, A-765/2019 vom 20. September 

2020 E. 2.1.6). 

2.4.4 Der völkergewohnheitsrechtliche Grundsatz, wonach Vertragsstaa-

ten völkerrechtliche Verträge nach Treu und Glauben zu erfüllen haben 

(«pacta sunt servanda», kodifiziert in Art. 26 des Wiener Übereinkommens 

vom 23. Mai 1969 über das Recht der Verträge [VRK, SR 0.111]; 

vgl. BGE 143 II 136 E. 5.2.1 und 142 II 35 E. 3.2, je m.w.H.), führt dazu, 

dass Erklärungen der jeweiligen Vertragspartner ebenfalls nach Treu und 

Glauben zu interpretieren sind. Dies gilt insbesondere für das Amtshilfeer-

suchen und die darin von der ersuchenden Behörde als voraussichtlich er-

heblich bezeichneten Informationen (zum Ganzen: BGE 147 II 116 E. 5.2; 

Urteil des BGer 2C_287/2019, 2C_288/2019 vom 13. Juli 2020 E. 2.3.1 

und 3.2; zum Ganzen: Urteil des BVGer A-1883/2021 vom 22. Feb-

ruar 2022 E. 3.5.2). 

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Seite 11 

3.  

3.1 Im vorliegenden Fall gilt es zu prüfen, ob die Vorinstanz dem nieder-

ländischen Amtshilfeersuchen zurecht stattgegeben hat bzw. ob sich die 

angefochtene Schlussverfügung vom 12. März 2025 als bundesrechtskon-

form erweist. In rechtlicher Hinsicht unbestritten ist zurecht, dass das Amts-

hilfeersuchen die formellen Voraussetzungen erfüllt und die ersuchten 

Kontoinformationen zur Prüfung der Steuersituation des Beschwerdefüh-

rers voraussichtlich erheblich sind. Umstritten und zu prüfen ist dagegen, 

ob das Subsidiaritätsprinzip eingehalten ist (E. 3.2). 

3.2  

3.2.1 Dem Beschwerdeführer zufolge sei das Subsidiaritätsprinzip verletzt, 

da die niederländischen Behörden nicht alle innerstaatlichen Untersu-

chungsmassnahmen ausgeschöpft hätten.  

Unter Bezugnahme auf das völkerrechtliche Vertrauensprinzip anerkennt 

der Beschwerdeführer, dass grundsätzlich kein Grund bestehe, an den Er-

klärungen der ersuchenden Behörde zu zweifeln. Indes führt der Be-

schwerdeführer aus, dass im vorliegenden Fall aufgrund konkreter, nach-

gewiesener Anhaltpunkte diese Vermutung umgestossen werden könne. 

Dabei verweist der Beschwerdeführer auf die in den Niederlanden laufende 

Untersuchung betreffend sein Auftauchen in den Pandora Papers und sei-

ner Beteiligung an der Gesellschaft C sowie weiteren Gesellschaften. Der 

Beschwerdeführer stellt sich dabei auf den Standpunkt, dass die nieder-

ländischen Behörden aufgrund einer Vereinbarung, die er mit ihnen im April 

2021 geschlossen habe, kein Anrecht auf weitere Informationen in diesem 

Zusammenhang haben würden. Ein Verfahren zur Klärung der Frage, ob 

die niederländischen Behörden ein Recht und Interesse an den angefor-

derten Unterlagen bzw. an der Durchführung einer Untersuchung haben, 

sei derzeit vor den niederländischen Gerichten hängig.  

3.2.2 Die Vorinstanz erwidert dazu, dass der Beschwerdeführer keine ge-

nügend konkreten, nachgewiesenen Anhaltspunkte zur Entkräftung des 

Vertrauens in die Ausführungen der ersuchenden Behörde vorbringe. Na-

mentlich merkt die Vorinstanz an, dass die strittige Vereinbarung nicht als 

Beweismittel eingereicht worden sei und auch sonst kein Nachweis be-

stehe, wonach es den niederländischen Behörden verboten sei, weitere 

Nachforschungen anzustellen.  

A-2432/2025 

Seite 12 

Indessen zeige die vom Beschwerdeführer angeführte Korrespondenz gar 

auf, dass die niederländischen Behörden versucht hätten, die Informatio-

nen direkt beim Beschwerdeführer einzuholen. Erst aufgrund dessen Wei-

gerung, die geforderten Informationen bereitzustellen, habe die ersu-

chende Behörde subsidiär auf das Amtshilfegesuch zurückgegriffen.  

Die Vorinstanz führt weiter aus, dass die Amtshilfe als vorgelagerte Mass-

nahme zur Informationsbeschaffung zum niederländischen Verfahren die-

nen oder sich dafür gar als notwendig erweisen könne. Ebenso sei ein 

Amtshilfeersuchen unter Verweis auf die bundesgerichtliche Rechtspre-

chung auch zu Verifikationszwecken bezüglich bereits vorhandener Infor-

mationen und Dokumente zulässig. 

3.2.3 In seiner Replik verweist der Beschwerdeführer wiederum auf das 

niederländische Verfahren und informiert über dessen aktuellen Stand. Er 

wiederholt, dass mit der Amtshilfe zumindest bis zum Abschluss des nie-

derländischen Verfahrens zuzuwarten sei, um dieses nicht zu torpedieren. 

Er führt gar an, dass ein niederländischer Steuerprüfer ausdrücklich aner-

kannt habe, dass nicht alle innerstaatlichen Möglichkeiten zur Informati-

onsbeschaffung ausgeschöpft worden seien. Diese Behauptung will der 

Beschwerdeführer mit dem als Ergänzung bezeichneten Schreiben vom 

11. September 2025 und den entsprechenden Beilagen belegen. 

3.2.4  

3.2.4.1 Zunächst ist der Vorinstanz beizupflichten, dass aufgrund des völ-

kerrechtlichen Vertrauensprinzip für sie unter den vorliegenden Umständen 

kein Anlass für Zweifel an der Erklärung der ersuchenden Behörde, wo-

nach alle üblichen innerstaatlichen Massnahmen ausgeschöpft worden 

seien, bestand (E. 2.4.1). Namentlich reichte der Beschwerdeführer die 

strittige Vereinbarung zwischen ihm und den niederländischen Behörden 

weder vor der Vorinstanz noch im Beschwerdeverfahren ein. Dem Be-

schwerdeführer gelingt es damit nicht, konkrete Elemente vorzubringen, 

die das Vertrauen gegenüber der ersuchenden Behörde umstossen. Daran 

vermag auch die eingereichte Ergänzung zur Stellungnahme und das Pro-

tokoll des niederländischen Verfahrens nichts zu ändern. Dieses Protokoll 

einer Anhörung der «Rechtbank Noord-Holland», welches der Beschwer-

deführer am 11. September 2025 nachgereicht hat, datiert vom 5. Juni 

2025 und nimmt bloss Bezug auf ein innerstaatliches Verfahren betreffend 

die Frage, ob ein Informationsentscheid zu erlassen ist.  

A-2432/2025 

Seite 13 

3.2.4.2 Der Argumentation des Beschwerdeführers, wonach der ersu-

chende Staat nicht alle innerstaatlichen Möglichkeiten zur Informationsbe-

schaffung ausgeschöpft habe, ist nicht zu folgen. Denn unabhängig davon, 

ob der niederländische Steuerprüfer dies bestätigt hat, ist für die Gewäh-

rung der Amtshilfe nur erforderlich, dass alle üblichen – und nicht sämtliche 

– innerstaatlichen Mittel zur Beschaffung von Informationen ausgeschöpft 

wurden (E. 2.3).  

Rechtsprechungsgemäss gilt ein Mittel nicht mehr als «üblich», wenn es 

für den ersuchenden Staat im Vergleich zu einem Amtshilfeersuchen einen 

unverhältnismässigen Aufwand mit sich bringt oder wenn die Erfolgsaus-

sichten als sehr gering einzustufen sind (E. 2.3.2). Selbst bei einer Zusam-

menarbeit zwischen Steuerpflichtigen und der ersuchenden Behörde ist ein 

Amtshilfeersuchen zu Verifikationszwecken zulässig, ohne dass dadurch 

das Subsidiaritätsprinzip verletzt würde. Diese Möglichkeit ist der ersu-

chenden Behörde auch in diesem Fall einzuräumen.  

Darüber hinaus ist der ersuchende Staat rechtsprechungsgemäss nicht 

dazu verpflichtet, sich vor einem Amtshilfeersuchen an die betroffene Per-

son zu wenden, wenn diese verdächtigt wird, dem ersuchenden Staat nicht 

alle seine im Ausland gehaltenen Vermögenswerte korrekt gemeldet zu ha-

ben (E. 2.3.2). Gemäss den Ausführungen der ersuchenden Behörde im 

Amtshilfeersuchen, wonach sie vermute, dass der Beschwerdeführer seine 

Einkünfte und Vermögenswerte nicht korrekt deklariert habe, ist dies vor-

liegend der Fall. Da aufgrund des Vertrauensprinzips kein Anlass für Zwei-

fel an diesen Erklärungen der ersuchenden Behörde besteht, wäre ein 

Amtshilfeersuchen bereits ohne Befragung des Beschwerdeführers zuläs-

sig.  

Wie aus den Akten ersichtlich ist, hat die ersuchende Behörde den Be-

schwerdeführer indes gar angefragt, um Auskünfte zu den fraglichen Ge-

sellschaften und Konten zu erteilen (vgl. act. 40). Zudem geht dem Amts-

hilfeersuchen auch eine mehrjährige Untersuchung der Verhältnisse des 

Beschwerdeführers voraus, die in der umstrittenen Vereinbarung mündete. 

Mit dieser mehrjährigen Untersuchung und der Weigerung des Beschwer-

deführers diese Auskünfte zu erteilen, hat die ersuchende Behörde klarer-

weise alle üblichen innerstaatlichen Mittel zur Beschaffung von Informatio-

nen ausgeschöpft. 

Schliesslich ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass Amtshilfe auch 

bereits vor Abschluss des innerstaatlichen Verfahrens erteilt werden kann. 

A-2432/2025 

Seite 14 

Der Beschwerdeführer vermag nicht darzulegen, inwiefern der Abschluss 

eines solchen Verfahrens als übliches Mittel der Informationsbeschaffung 

zu qualifizieren ist. Stattdessen ist die Frage, ob die niederländischen Be-

hörden ein Recht und Interesse an der Untersuchung der fraglichen Konten 

und Beteiligungen haben, eine Frage des niederländischen Rechts, welche 

die, von diesem Gericht zu prüfende, Subsidiarität des Amtshilfeersuchens 

nicht berührt. Die Rechtsprechung hat auch bestätigt, dass ein innerstaat-

liches Informationsverfahren an sich und nicht nur dessen rechtskräftiger 

Abschluss für die Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips ohne Relevanz ist 

(vgl. Urteil des BGer 2C_514/2019 vom 17. August 2020 E. 4.5; Urteil des 

BVGer A-4207/2023 vom 12. Dezember 2024 E. 3.2.4.2). Ein Abwarten 

des diesbezüglich laufenden niederländischen Verfahrens wäre sodann mit 

dem in der Steueramtshilfe besonders bedeutenden Beschleunigungsge-

bot (vgl. Urteil des BVGer A-5794/2022 vom 7. Juli 2023 E. 1.3.3) nicht 

vereinbar.  

4.  

Zusammenfassend hat die Vorinstanz zu Recht festgehalten, dass die Vo-

raussetzungen für die Amtshilfeleistung an die Niederlande im vorliegen-

den Fall erfüllt sind. Insbesondere wird durch die Amtshilfeleistung das 

Subsidiaritätsprinzip nicht verletzt. Die Schlussverfügung vom 12. März 

2025 ist zu bestätigen. Die Beschwerde ist vollumfänglich abzuweisen. 

5.  

5.1 Ausgangsgemäss hat der unterliegende Beschwerdeführer die Verfah-

renskosten zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf Fr. 5’000.- fest-

zusetzen (vgl. Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 des Reglements vom 21. Feb-

ruar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundesverwal-

tungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvorschuss in 

gleicher Höhe ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu verwenden. 

5.2 Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (vgl. Art. 64 

Abs. 1 VwVG e contrario und Art. 7 Abs. 1 VGKE e contrario sowie Art. 7 

Abs. 3 VGKE). 

6.  

Dieser Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in Steuer-

sachen kann gemäss Art. 83 Bst. h des Bundesgerichtsgesetzes vom 

17. Juni 2005 (BGG, SR 173.110) innerhalb von 10 Tagen nur dann mit 

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesge-

richt weitergezogen werden, wenn sich eine Rechtsfrage von 

A-2432/2025 

Seite 15 

grundsätzlicher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen 

um einen besonders bedeutenden Fall im Sinn von Art. 84 Abs. 2 BGG 

handelt (Art. 84a und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). Ob dies der Fall ist, 

entscheidet das Bundesgericht. 

Für das Dispositiv wird auf die nächste Seite verwiesen. 

  

A-2432/2025 

Seite 16 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 5’000.- werden dem Beschwerdeführer auf-

erlegt. Der im gleichen Umfang einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Be-

zahlung der Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer und die Vorinstanz. 

5.  

Die Ergänzung zur Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 11. Sep-

tember 2025 geht an die Vorinstanz. 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Der Gerichtsschreiber: 

  

Jürg Steiger Roger Gisclon 

 

  

A-2432/2025 

Seite 17 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Amtshilfe in 

Steuersachen kann innert 10 Tagen nach Eröffnung nur dann beim Bun-

desgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Ange-

legenheiten geführt werden, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzli-

cher Bedeutung stellt oder wenn es sich aus anderen Gründen um einen 

besonders bedeutenden Fall im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG handelt 

(Art. 82, Art. 83 Bst. h, Art. 84a, Art. 90 ff. und Art. 100 Abs. 2 Bst. b BGG). 

Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten Tag der 

Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schwei-

zerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsulari-

schen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). In der 

Rechtsschrift ist auszuführen, warum die jeweilige Voraussetzung erfüllt 

ist. Im Übrigen ist die Rechtsschrift in einer Amtssprache abzufassen und 

hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die 

Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismit-

tel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizule-

gen (Art. 42 BGG). 

 

Versand: 

 

  

A-2432/2025 

Seite 18 

Zustellung erfolgt an: 

– den Beschwerdeführer (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde mit Beilage: Eingabe des 

Beschwerdeführers vom 11. September 2025)