# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 9636d0d9-1e14-5d4a-a943-7c74395465f0
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-06-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.06.2010 D-3857/2010
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_D-3857-2010_2010-06-04.pdf

## Full Text

Abtei lung IV
D-3857/2010
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  4 .  J u n i  2 0 1 0

Einzelrichter Martin Zoller, 
mit Zustimmung von Richter François Badoud;
Gerichtsschreiberin Susanne Burgherr.

A._______, geboren (...),
Georgien,
(...),
Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration (BFM),
Quellenweg 6, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung (Dublin); 
Verfügung des BFM vom 18. Mai 2010 / N (...).

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

D-3857/2010

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest,

dass der Beschwerdeführer am 15. März 2010 in der Schweiz um Asyl 
nachsuchte,  nachdem er  zuvor  bereits  in  Frankreich  ein  Asylgesuch 
eingereicht  hatte,  wie  er  im  Rahmen  der  Befragungen  im  Transit -
zentrum B._______ vom 29. März 2010 bestätigte (vgl. B1 S. 2 und 9; 
B6 S. 1), 

dass der Beschwerdeführer im Wesentlichen geltend machte, er habe 
sein Heimatland Georgien im Jahr 2001 zusammen mit seiner Mutter 
verlassen, und sie hätten seither in C._______/Russland gelebt, 

dass er als Leibwächter des Inhabers einer Alkoholfabrik ausserhalb 
von C._______ gearbeitet habe,

dass er anfangs April 2005 von der Polizei festgenommen worden sei, 
als  bei  der  Kontrolle  einer  Alkohollieferung  festgestellt  worden  sei, 
dass die Warenpapiere, die auf  seinen Namen gelautet  hätten,  nicht 
der Wahrheit entsprochen hätten (illegale Lieferung von 40 Tonnen),

dass er die illegale Lieferung zugegeben habe, worauf er freigelassen 
worden  sei,  mit  der  Auflage,  sich  am  nächsten  Tag zusammen  mit 
seinem Chef erneut bei der Polizei zu melden,

dass sein Chef aufgrund des Geständnisses sehr wütend gewesen sei 
und ihn geschlagen habe,

dass  er  in  der  Folge  nicht  mehr  nach  Hause  zurückgekehrt  sei, 
sondern sich bei Freunden versteckt habe, 

dass – nachdem Leute seines Chefs auf ihn geschossen hätten und 
sein Haus in Brand gesteckt worden sei – er Russland im Herbst (vgl. 
B1 S. 9: am 26. November 2006; B6 S. 1: im September oder Oktober 
2006)  verlassen  habe  und  nach  Frankreich  gereist  sei,  wo  er  am 
23. August 2007 ein Asylgesuch eingereicht habe, 

dass  er  von  Frankreich  aus  am 15. März  2010  in  die  Schweiz  ein-
gereist  sei,  nachdem  er  von  den  französischen  Behörden  einen 
negativen Asylentscheid  erhalten habe und aufgefordert  worden sei, 
das Land zu verlassen, 

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dass er gegen eine allfällige Wegweisung nach Frankreich nichts ein-
zuwenden habe (vgl. B6 S. 2), 

dass  bezüglich  der  weiteren  Aussagen  beziehungsweise der  Einzel-
heiten des rechtserheblichen Sachverhalts auf die Protokolle bei den 
Akten verwiesen wird (vgl. B1 und B6), 

dass  das  BFM  aufgrund  eines  Eurodac-Treffers  in  Frankreich  vom 
23. August  2007  am 16. April  2010 ein  Rückübernahmeersuchen  an 
die französischen Behörden stellte, welches am 28. April 2010 positiv 
beantwortet wurde, 

dass das BFM auf das Asylgesuch mit Verfügung vom 18. Mai 2010 – 
eröffnet  am 27. Mai  2010 –  in  Anwendung von Art. 34 Abs. 2 Bst. d 
des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 (AsylG, SR 142.31) nicht eintrat, 
die  Wegweisung  des  Beschwerdeführers  nach  Frankreich  und  den 
Wegweisungsvollzug anordnete und gleichzeitig feststellte, dass einer 
allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukomme, 

dass das BFM zur Begründung im Wesentlichen ausführte, Frankreich 
sei  gestützt  auf  die  einschlägigen  internationalen  Abkommen  (ins-
besondere  das  Abkommen  vom  26. Oktober  2004  zwischen  der 
Schweizerischen  Eidgenossenschaft  und  der  Europäischen  Gemein-
schaft  über  die  Kriterien  und  Verfahren  zur  Bestimmung  des  zu-
ständigen Staates für die Prüfung eines in einem Mitgliedstaat oder in 
der  Schweiz  gestellten  Asylantrags  [Dublin-Assoziierungsabkommen 
(DAA), SR 0.142.392.68] und das Übereinkommen vom 17. Dezember 
2004 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Republik 
Island  und  dem  Königreich  Norwegen  über  die  Umsetzung,  An-
wendung und  Entwicklung des  Schengen-Besitzstands und über  die 
Kriterien und Verfahren zur Bestimmung des zuständigen Staates für 
die  Prüfung  eines  in  der  Schweiz,  in  Island  oder  in  Norwegen  ge-
stellten  Asylantrags  [Übereinkommen  vom  17. Dezember  2004, 
SR 0.362.32]) für die Durchführung des Asylverfahrens zuständig und 
habe einer Rückübernahme des Beschwerdeführers am 28. April 2010 
zugestimmt, 

dass die Rückführung – vorbehältlich einer allfälligen Unterbrechung 
oder  Verlängerung  (Art. 19 f.  der  Verordnung  [EG] Nr. 343/2003  des 
Rates  vom 18. Februar  2003  zur  Festlegung  der  Kriterien  und  Ver-
fahren zur Bestimmung des Mitgliedstaats, der für die Prüfung eines 
Asylantrags zuständig ist, der ein Staatsangehöriger eines Drittlandes 

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in  einem  Mitgliedstaat  gestellt  hat  [Dublin-II-VO])  –  bis  zum 
28. Oktober 2010 zu erfolgen habe, 

dass keine relevanten Gründe vorlägen, die einer Rückkehr des Be-
schwerdeführers  nach  Frankreich  entgegenstünden,  und  der  Be-
schwerdeführer  auch  keine  Einwände  gegen  eine  Rückkehr  dorthin 
erhoben habe,

dass der Vollzug der Wegweisung nach Frankreich zulässig, zumutbar 
und möglich sei,

dass  der  Beschwerdeführer  mit  Eingabe  vom 28. Mai  2010  (Datum 
Poststempel)  beim  Bundesverwaltungsgericht  Beschwerde  erhob, 
worin sinngemäss um Aufhebung der  vorinstanzlichen Verfügung er-
sucht wurde, 

dass  der  Beschwerdeführer  im  Wesentlichen  geltend  machte,  die 
französischen Behörden hätten ihn nach dreijährigem Aufenthalt  auf-
gefordert,  das  Land  zu  verlassen,  so  dass  er  bei  einer  Rückkehr 
dorthin illegal auf der Strasse leben müsste, 

dass er ohne eine Garantie der französischen Behörden, dass sie ihn 
wieder aufnehmen würden, nicht dorthin zurückkehren könne, 

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  mit  Zwischenverfügung  vom 
31. Mai 2010 den Vollzug der Wegweisung provisorisch aussetzte, 

und zieht in Erwägung,

dass  das  Bundesverwaltungsgericht  im  Bereich  des  Asyls  endgültig 
über  Beschwerden  gegen  Verfügungen  (Art. 5  des  Bundesgesetzes 
vom 20. Dezember  1968 über  das Verwaltungsverfahren  [VwVG, SR 
172.021]) des BFM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31-33 des 
Verwaltungsgerichtsgesetzes  vom  17. Juni  2005  [VGG,  SR  173.32]; 
Art. 83  Bst. d  Ziff. 1  des Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni  2005 
[BGG, SR 173.110]),

dass  der  Beschwerdeführer  durch  die  angefochtene  Verfügung  be-
sonders berührt ist, ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung 
beziehungsweise  Änderung  hat  und  daher  zur  Einreichung  der  Be-
schwerde  legitimiert  ist,  weshalb  auf  die  frist-  und  formgerecht  ein-

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gereichte  Beschwerde  einzutreten  ist  (Art. 108  Abs. 2  AsylG  sowie 
Art. 105  AsylG  i.V.m. Art. 37  VGG und  Art. 48  Abs. 1  sowie  Art. 52 
VwVG), 

dass mit  Beschwerde die Verletzung von Bundesrecht, die unrichtige 
oder  unvollständige  Feststellung  des  rechtserheblichen  Sachverhalts 
und  die  Unangemessenheit  gerügt  werden  kann  (Art. 106  Abs. 1 
AsylG), 

dass  über  offensichtlich  unbegründete  Beschwerden in  einzelrichter-
licher  Zuständigkeit  mit  Zustimmung  eines  zweiten  Richters  be-
ziehungsweise  einer  zweiten  Richterin  entschieden  wird  (Art.  111 
Bst. e AsylG) und es sich vorliegend – wie nachfolgend aufgezeigt – 
um  eine  solche  handelt,  weshalb  der  Beschwerdeentscheid  nur 
summarisch zu begründen ist (Art. 111a Abs. 2 AsylG), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel 
verzichtet wurde, 

dass bei Beschwerden gegen Nichteintretensentscheide, mit denen es 
das  BFM  ablehnt,  das  Asylgesuch  auf  seine  Begründetheit  hin  zu 
überprüfen  (Art. 32-35  AsylG),  die  Beurteilungskompetenz  der  Be-
schwerdeinstanz  grundsätzlich  auf  die  Frage  beschränkt  ist,  ob  die 
Vorinstanz zu Recht auf das Asylgesuch nicht eingetreten ist, 

dass  sich  die  Beschwerdeinstanz  –  sofern  sie  den  Nichteintretens-
entscheid  als  unrechtmässig  erachtet  –  einer  selbständigen 
materiellen Prüfung enthält, die angefochtene Verfügung aufhebt und 
die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückweist (vgl. 
Entscheidungen  und  Mitteilungen  der  Schweizerischen  Asylrekurs-
kommission [EMARK] 2004 Nr. 34 E. 2.1 S. 240 f.), 

dass die Vorinstanz die Frage der Wegweisung und des Vollzugs indes 
materiell  geprüft  hat,  weshalb  dem  Bundesverwaltungsgericht  dies-
bezüglich  grundsätzlich  volle  Kognition  zukommt,  wobei  sich  diese 
Fragen –  namentlich  diejenigen hinsichtlich  des Bestehens von Voll-
zugshindernissen  (Durchführbarkeit  der  Überstellung  an  den  zu-
ständigen  Staat)  –  in  den  Dublin-Verfahren  bereits  vor  Erlass  des 
Nichteintretensentscheides stellen,

dass auf Asylgesuche in der Regel nicht eingetreten wird, wenn Asyl -
suchende  in  einen  Drittstaat  ausreisen  können,  der  für  die  Durch-

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führung  des  Asyl-  und  Wegweisungsverfahrens  staatsvertraglich  zu-
ständig ist (Art. 34 Abs. 2 Bst. d AsylG), 

dass  sich  die  vorinstanzlichen  Erwägungen  aufgrund  der  Akten  als 
zutreffend  erweisen,  weshalb  zur  Vermeidung  von  Wiederholungen 
vorab auf die nicht zu beanstandenden Ausführungen des BFM in der 
angefochtenen Verfügung verwiesen werden kann, 

dass  der  vorgängige  Aufenthalt  in  Frankreich  und  die  Zustimmung 
Frankreichs zur Rückübernahme des Beschwerdeführers aufgrund der 
Aktenlage  feststehen,  und  die  Rückübernahmebestätigung  der 
französischen  Behörden  vom  28. April  2010  dem  Beschwerdeführer 
gemäss  Dispositivziffer 6  der  vorinstanzlichen  Verfügung  in 
anonymisierter Form ausgehändigt wurde (vgl. B19),

dass, auch wenn das Asylverfahren des Beschwerdeführers in Frank-
reich bereits rechtskräftig abgeschlossen wurde und er deshalb kein 
Anrecht  mehr  auf  Unterbringung oder  weitergehende staatliche oder 
nichtstaatliche  Unterstützung  hat,  Frankreich  gemäss  Art. 16  Abs. 2 
Bst. e Dublin-II-VO weiterhin für das Verfahren des Beschwerdeführers 
bis  zu  einem  allfälligen  Wegweisungsvollzug  zuständig  ist  (Art.  16 
Abs. 4 Dublin-II-VO sowie CHRISTIAN FILZWIESER/ANDREA SPRUNG, Dublin II-
Verordnung,  3., überarb.  Aufl.,  Wien/Graz  2010,  K  25  zu  Art. 16 
Abs. 4), 

dass keine konkreten Anhaltspunkte dafür vorliegen, Frankreich werde 
sich  als  Signatarstaat  des  Abkommens  vom 28. Juli  1951  über  die 
Rechtsstellung der Flüchtlinge (FK, SR 0.142.30)  und der Konvention 
vom 4. November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grund-
freiheiten (EMRK, SR 0.101) nicht an die daraus resultierenden völker-
rechtlichen  Verpflichtungen,  insbesondere  an  das  Rückschiebungs-
verbot, halten, 

dass  auch kein  Grund zur  Annahme besteht,  Personen,  die  sich  im 
Rahmen  eines  Asylverfahrens  in  Frankreich  aufhalten,  würden  auf-
grund der dortigen Aufenthaltsbedingungen in eine existenzielle  Not-
lage versetzt, 

dass somit nicht davon auszugehen ist, das BFM hätte Veranlassung 
zu einem Selbsteintritt (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO) gehabt, 

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dass das BFM demnach zu Recht in Anwendung von Art. 34 Abs. 2 
Bst. d  AsylG  auf  das  Asylgesuch  des  Beschwerdeführers  nicht  ein-
getreten ist, 

dass die Anordnung der Wegweisung nach Frankreich der Systematik 
des  Dublin-Verfahrens  –  bei  dem  es  sich  um ein  Überstellungsver-
fahren  in  den  für  die  Prüfung  des  Asylgesuchs  zuständigen  Staat 
handelt – entspricht und im Einklang mit der Bestimmung von Art.  44 
Abs. 1  AsylG  steht,  wobei  in  Verfahren  nach  Art. 34  Abs. 2  Bst. d 
AsylG  die  Frage  nach  der  Zulässigkeit  und  Möglichkeit  des  Weg-
weisungsvollzugs  regelmässig  bereits  Voraussetzung  (und  nicht  erst 
Regelfolge) des Nichteintretensentscheids ist, und hier nicht mehr zu 
prüfen ist, 

dass sich auch die Frage der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs 
in einem Dublin-Verfahren nicht unter dem Aspekt von Art.  83 Abs. 1 
und  4  AuG stellt,  sondern  eine  entsprechende  Prüfung  soweit  not-
wendig vielmehr bereits im Rahmen der Entscheidfindung hinsichtlich 
der  Ausübung  des  Selbsteintrittsrechts  stattfinden  muss  (vgl.  vor-
stehende Erwägungen), 

dass  vorliegend  –  wie  aufgezeigt  –  kein  Anlass  zur  Ausübung  des 
Selbsteintrittsrechts (Art. 3 Abs. 2 Dublin-II-VO) besteht,  weshalb der 
vom BFM verfügte Vollzug der Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass es dem Beschwerdeführer demnach nicht gelungen ist darzutun, 
inwiefern  die  angefochtene  Verfügung  Bundesrecht  verletzt,  den 
rechtserheblichen  Sachverhalt  unrichtig  oder  unvollständig  feststellt  
oder  unangemessen  ist  (Art. 106  AsylG),  weshalb  die  Beschwerde 
abzuweisen ist, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens dessen Kosten von Fr. 600.- 
(Art. 1-3  des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und 
Entschädigungen  vor  dem  Bundesverwaltungsgericht  [VGKE,  SR 
173.320.2]) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 
VwVG).

(Dispositiv nächste Seite)

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.
Die  Verfahrenskosten  von  Fr. 600.-  werden  dem  Beschwerdeführer 
auferlegt.  Dieser  Betrag  ist  innert  30  Tagen  nach  Versand  des  vor-
liegenden Urteils zu Gunsten der Gerichtskasse zu überweisen.

3.
Dieses Urteil geht an: 

- den Beschwerdeführer (Einschreiben; Beilage: Einzahlungsschein)
- das BFM, Abteilung Aufenthalt,  mit  den Akten Ref.-Nr. N (...)  (per 

Kurier; in Kopie)
- (...)

Der Einzelrichter: Die Gerichtsschreiberin:

Martin Zoller Susanne Burgherr

Versand: 

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