# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d10a888b-22f1-547b-bbdc-f62d727e0ce9
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2016-04-27
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht I. Strafkammer 27.04.2016 SK1 2015 41
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_004_SK1-2015-41_2016-04-27.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 27. April 2016 Schriftlich mitgeteilt am:
SK1 15 41 17. Mai 2016

(Mit Urteil 6B_674/2016 vom 12. Juli 2016 ist das Bundesgericht auf die gegen 
dieses Urteil erhobene Beschwerde nicht eingetreten.)

Urteil
I. Strafkammer

Vorsitz Brunner
RicherIn Michael Dürst und Pritzi
Aktuar ad hoc Crameri

In der strafrechtlichen Berufung

des X._____, Berufungskläger, 

gegen

das Urteil des Bezirksgerichts Hinterrhein vom 20. Oktober 2015, mitgeteilt am 
09. Dezember 2015, in Sachen des E r z i e h u n g s - ,  K u l t u r -  u n d  U m -
w e l t s c h u t z d e p a r t e m e n t s  d e s  K a n t o n s  G r a u b ü n d e n , Quader-
strasse 17, 7000 Chur, Berufungsbeklagter, gegen den Berufungskläger,

betreffend Widerhandlung gegen die Umweltschutzgesetzgebung,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Mit Strafbefehl des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements 
Graubünden (nachfolgend EKUD) vom 01. Juni 2015, mitgeteilt am 10. Juni 2015, 
wurde X._____ der vorsätzlichen Widerhandlung gegen Art. 61 Abs. 1 lit. g USG 
schuldig erklärt und dafür mit einer Busse von CHF 600.00 bestraft. Gleichzeitig 
wurde festgestellt, dass die zuständige Behörde bei schuldhafter Nichtbezahlung 
der Busse eine Ersatzfreiheitsstrafe ausspreche. Dem Strafbefehl lag folgender 
Sachverhalt zugrunde (vgl. act. E.1):

"Aufgrund der Akten ist erstellt, dass Ende November 2014 im Raum 
A._____ in der Fraktion O.1_____ eine grössere Menge (ein Anhänger voll) 
Altholz im Wald deponiert bzw. entsorgt wurde.

In einem E-Mail vom 2. Dezember 2014 an das Revierforstamt O.2_____ 
schreibt X._____, dass er die Verantwortung für die illegale Entsorgung des 
Altholzes im Wald übernehme und darum bemüht sei, das Holz so schnell 
wie möglich der vorschriftsgemässen Entsorgung zuzuführen.

Da das Altholz bis zum 18. März 2015 nicht korrekt entsorgt wurde, erstat-
tete der Regionalleiter der Region Mittelbünden/Moesano des Amtes für 
Wald und Naturgefahren Meldung beim Bau-, Verkehrs- und Forstdeparte-
ment Graubünden (BVFD). Dieses überwies den Fall dem zuständigen Er-
ziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement (EKUD) zur weiteren Be-
arbeitung.

In einer schriftlichen Stellungnahme (E-Mail vom 25. Mai 2015) bestätigt 
X._____, dass er die Tat nie bestritten habe, die entsorgte Ware jedoch 
nicht ihm gehöre."

B. Gegen diesen Strafbefehl erhob X._____ am 15. Juni 2015 Einsprache 
beim EKUD. Er begründete seine Einsprache insbesondere damit, dass es ihm 
aufgrund der winterlichen Verhältnisse nicht möglich gewesen sei, das deponierte 
Holz innerhalb der Frist zu entsorgen.

C. Mit Überweisungsverfügung an das Bezirksgericht Hinterrhein vom 17. Juni 
2015 hielt das EKUD am Strafbefehl fest.

D. Am 20. Oktober 2015 fand die Hauptverhandlung vor dem Bezirksgericht 
Hinterrhein statt, anlässlich welcher X._____ sinngemäss folgende Anträge stellte:

1. Es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.

2. Er sei vom Vorwurf der Verletzung der Umweltschutzgesetzgebung 
freizusprechen.

E. Das Urteil des Bezirksgerichts Hinterrhein wurde X._____ im Anschluss an 
die Verhandlung vom 20. Oktober 2015 mündlich eröffnet und begründet. Glei-
chentags wurde das Urteil den Parteien im Dispositiv mitgeteilt.

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F. Mit Schreiben vom 05. November 2015 ersuchte X._____ das Bezirksge-
richt Hinterrhein um Fristerstreckung zur Einreichung der Berufungserklärung. 
Daraufhin teilte der Bezirksgerichtspräsident X._____ mit Schreiben vom 06. No-
vember 2015 mit, bei den Fristen gemäss Ziff. 5 und 6 des Urteilsdispositivs hand-
le es sich um gesetzliche Fristen, die nicht erstreckt werden könnten. Sein Gesuch 
werde jedoch als Berufungsanmeldung entgegengenommen. Gleichzeitig erfolgte 
der Hinweis, falls der Beschuldigte doch noch wünsche, dass das Urteil ohne 
schriftliche Begründung in Rechtskraft erwachse, müsse er dies dem Bezirksge-
richt Hinterrhein bis am 19. November 2015 schriftlich mitteilen. Eine entspre-
chende Mitteilung blieb aus.

G. Das schriftlich begründete Urteil vom 20. Oktober 2015 wurde den Parteien 
am 09. Dezember 2015 mitgeteilt. Darin erkannte das Bezirksgericht Hinterrhein 
wie folgt:

"1. Das anlässlich der Hauptverhandlung gestellte Gesuch um Ge-
währung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.

2. X._____ ist schuldig der Verletzung von Art. 61 Abs. 1 lit. g USG.

3.a) Dafür wird X._____ mit einer Busse von CHF 600.00 bestraft.

  b) Die Ersatzfreiheitsstrafe für die Busse beträgt 6 Tage. Sie tritt an die 
Stelle der Busse, soweit dieselbe schuldhaft nicht bezahlt wird.

4.a) Die Kosten des Verfahrens von CHF 2'379.00 (Untersuchungsge-
bühren und Auslagen des Erziehungs- Kultur- und Umweltschutzde-
partements Graubünden CHF 379.00, Gerichtsgebühren CHF 
2'000.00) gehen zu Lasten von X._____.

 b) X._____ hat dem Bezirksgericht Hinterrhein folglich zu überweisen:

Busse CHF 600.00

Verfahrenskosten CHF 2'379.00

Total CHF 2'979.00

5. (Rechtsmittelbelehrung Berufung)

6. (Mitteilung)."

H. Mit Eingabe vom 28. Dezember 2015 reichte X._____ (nachfolgend Beru-
fungskläger) die schriftliche Berufungserklärung ein und beantragte sinngemäss, 
das Urteil des Bezirksgerichts Hinterrhein vom 20. Oktober 2015 sei aufzuheben 
und er sei von Schuld und Strafe freizusprechen.

I. Mit Verfügung vom 08. Januar 2016 ordnete der Vorsitzende der I. Straf-
kammer des Kantonsgerichts von Graubünden gestützt auf Art. 406 Abs. 1 lit. c 

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StPO die Durchführung des schriftlichen Verfahrens an und setzte dem Beru-
fungskläger Frist bis zum 01. Februar 2016, um eine weitere schriftliche Beru-
fungsbegründung einzureichen. Eine entsprechende Eingabe des Berufungsklä-
gers erfolgte innert Frist nicht. Sowohl das Bezirksgericht Hinterrhein als auch das 
EKUD verzichteten auf eine Stellungnahme.

J.  Auf die Erwägungen im angefochtenen Urteil sowie auf die Ausführungen 
in der Berufungserklärung wird, soweit erforderlich, in den nachstehenden Erwä-
gungen eingegangen.

II. Erwägungen

1.1 Die Berufung ist zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit de-
nen das Verfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist (Art. 398 Abs. 1 
StPO). Die Berufung bezieht sich somit auf Entscheide, in denen über Straf- und 
Zivilfragen materiell befunden wird (vgl. Art. 80 Abs. 1 Satz 1 StPO), in erster Linie 
Urteile, die auf Verurteilung oder Freispruch lauten und der Fall vor der ersten In-
stanz damit abgeschlossen wird (Luzius Eugster, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger 
[Hrsg.], Basler Kommentar Schweizerische Strafprozessordnung, Art. 196-457 
StPO, 2. Aufl., Basel 2014, N 2 zu Art. 398 StPO). Gemäss Art. 399 Abs. 1 StPO 
ist die Berufung dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit Eröffnung des 
Urteils schriftlich oder mündlich zu Protokoll anzumelden, worauf das erstinstanzli-
che Gericht die Anmeldung nach Ausfertigung des begründeten Urteils zusammen 
mit den Akten dem Kantonsgericht als Berufungsgericht übermittelt (Art. 399 
Abs. 2 StPO; Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung [EGzStPO; BR 350.100]). Nach Art. 399 Abs. 3 StPO reicht die Partei, 
welche Berufung angemeldet hat, dem Kantonsgericht innert 20 Tagen seit der 
Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungserklärung ein, worin 
sie anzugeben hat, ob sie das Urteil vollumfänglich oder nur in Teilen anficht 
(lit. a), welche Abänderungen des erstinstanzlichen Urteils sie verlangt (lit. b) und 
welche Beweisanträge sie stellt (lit. c).

1.2 Gegen das am 20. Oktober 2015 gefällte sowie gleichentags mündlich 
eröffnete und ohne schriftliche Begründung mitgeteilte Urteil des Bezirksgerichts 
Hinterrhein – zugestellt am 26. Oktober 2015 (vgl. Vorinstanz act. 1/3) – meldete 
der Berufungskläger am 05. November 2015 rechtzeitig Berufung an 
(vgl. Vorinstanz act. 1/1 und 3/5). Nach der am 09. Dezember 2015 erfolgten Mit-
teilung des begründeten Urteils reichte der Berufungskläger dem Kantonsgericht 

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alsdann am 28. Dezember 2015 fristgemäss seine Berufungserklärung ein (vgl. 
act. A.2). Da auch alle anderen Zulässigkeitsvoraussetzungen gegeben sind, ist 
auf die Berufung einzutreten.

1.3 Der nicht anwaltlich vertretene Berufungskläger verlangt sinngemäss, dass 
das Urteil des Bezirksgerichts Hinterrhein vom 20. Oktober 2015 aufzuheben und 
er freizusprechen sei (act. A.2), weshalb davon auszugehen ist, dass er das Urteil 
der Vorinstanz vollumfänglich anficht (vgl. Art. 399 Abs. 3 StPO).

1.4. Bildet wie im vorliegenden Fall ausschliesslich eine Übertretung Gegen-
stand des vorinstanzlichen Verfahrens, so kann gemäss Art. 398 Abs. 4 StPO mit 
Berufung nur geltend gemacht werden, das Urteil sei rechtsfehlerhaft oder die 
Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer 
Rechtsverletzung. Was den Sachverhalt anbelangt, so überprüft das Berufungsge-
richt nur, ob eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhaltes durch 
die Vorinstanz gegeben ist. Relevant sind dabei klare Fehler bei der Sachver-
haltsermittlung, wie namentlich Versehen, Irrtümer oder offensichtliche Diskrepan-
zen zwischen der sich aus den Akten sowie der Hauptverhandlung ergebenden 
Akten- sowie Beweislage und der Urteilsbegründung. Weiter in Betracht kommen 
insbesondere Fälle, in denen die gerügte Sachverhaltsfeststellung auf einer Ver-
letzung von Bundesrecht, in erster Linie von Verfahrensvorschriften der StPO 
selbst, beruht. Gesamthaft gesehen dürften regelmässig Konstellationen relevant 
sein, die als willkürliche Sachverhaltserstellung zu qualifizieren sind (vgl. Niklaus 
Schmid, StPO-Praxiskommentar, 2. Aufl., Zürich 2013, N 12 f. zu Art. 398 StPO; 
Luzius Eugster, a.a.O., N 3a zu Art. 398 StPO). Willkür bei der Beweiswürdigung 
liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist oder mit der 
tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht. Dass eine andere Lösung 
oder Würdigung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt 
nicht (vgl. BGE 134 I 140 E. 5.4 mit Hinweisen). Eine vertretbare Beweiswürdi-
gung ist daher noch nicht willkürlich, auch wenn die Berufungsinstanz anstelle des 
Vorderrichters allenfalls anders entschieden hätte.

1.5 Sodann können gemäss Art. 398 Abs. 4 Satz 2 StPO neue Behauptungen 
und Beweise im Berufungsverfahren nicht mehr vorgebracht werden, wenn – wie 
hier – ausschliesslich Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Hauptver-
fahrens bildeten. Die Berufungsinstanz entscheidet aufgrund der bereits vor erster 
Instanz vorgebrachten Behauptungen und der bestehenden Beweisgrundlage. 
Neu im Sinne dieser Bestimmung sind Tatsachen und Beweise, die im erstinstanz-
lichen Verfahren nicht vorgebracht wurden. Nicht darunter fallen demgegenüber 

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Beweise, die beantragt, erstinstanzlich jedoch abgewiesen wurden (Urteil des 
Bundesgerichts 6B_362/2012 vom 29. Oktober 2012 E. 8.4.1). Das Kantonsge-
richt hat zu überprüfen, ob die vom Berufungskläger vorgebrachten Beanstandun-
gen von der Überprüfungsbefugnis gemäss Art. 398 Abs. 4 StPO gedeckt sind. In 
einem allfälligen nicht von der genannten Befugnis umfassten Umfang kann auf 
die Einwendungen nicht eingegangen werden. Es ist somit festzustellen, ob das 
vorinstanzliche Urteil im Bereich der zulässigen Kognition Fehler aufweist. Im Üb-
rigen ist an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass sich die urteilende Instanz nicht 
mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne 
Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.2; 134 I 83 
E. 4.1 mit Hinweisen). Die Berufungsinstanz kann sich somit auf die für ihren Ent-
scheid wesentlichen Punkte beschränken.

2. Das Berufungsverfahren ist grundsätzlich mündlich (Art. 405 StPO). Schrift-
liche Berufungsverfahren sollen nach der Schweizerischen Strafprozessordnung 
die Ausnahme bilden (BGE 139 IV 290 E. 1.1 mit weiteren Hinweisen). Art. 406 
StPO zählt abschliessend auf, in welchen Fällen das Berufungsgericht die Beru-
fung im schriftlichen Verfahren behandeln kann. Gemäss Art. 406 Abs. 1 StPO 
kann das schriftliche Verfahren angeordnet werden, wenn ausschliesslich Rechts-
fragen zu entscheiden sind (lit. a), wenn der Zivilpunkt angefochten ist (lit. b), 
wenn Übertretungen Gegenstand des erstinstanzlichen Urteils bilden und mit der 
Berufung nicht ein Schuldspruch wegen eines Verbrechens oder Vergehens bean-
tragt wird (lit. c) sowie wenn Kosten-, Entschädigungs- und Genugtuungsfolgen 
(lit. d) oder Massnahmen im Sinne von Art. 66-73 StGB angefochten sind (lit. e). 
Mit dem Einverständnis der Parteien kann das schriftliche Verfahren zudem ange-
ordnet werden, wenn die Anwesenheit der beschuldigten Person nicht erforderlich 
ist oder wenn Urteile eines Einzelgerichts Gegenstand der Berufung sind (Art. 406 
Abs. 2 StPO). Mit Verfügung vom 08. Januar 2016 ordnete der Vorsitzende der 
I. Strafkammer des Kantonsgerichts gestützt auf Art. 406 Abs. 1 lit. c StPO die 
Durchführung des schriftlichen Verfahrens an (vgl. act. D.3), weil lediglich eine 
Übertretung Gegenstand des erstinstanzlichen Verfahrens bildete. Zudem wird mit 
der Berufung kein Schuldspruch wegen eines Verbrechens oder Vergehens bean-
tragt. Ohnehin hat die Beurteilung von Übertretungen in der Regel im schriftlichen 
Verfahren zu erfolgen, da eine mündliche Verhandlung insbesondere auch aus 
dem Grund, dass weder neue Behauptungen noch Beweise vorgebracht werden 
können, entbehrlich ist (Luzius Eugster, a.a.O., N 4 zu Art. 406 StPO). Im Übrigen 
hat die Vorinstanz bereits eine öffentliche Verhandlung mit Urteilsverkündung 
durchgeführt und der Berufungskläger hat gegen die Anordnung des schriftlichen 

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Verfahrens keine Einwände erhoben. Die Anordnung des schriftlichen Verfahrens 
wird damit auch vom Gesamtgericht bestätigt.

3.1 Die Vorinstanz hat X._____ der Widerhandlung gegen Art. 61 Abs. 1 lit. g 
des Bundesgesetzes über den Umweltschutz (Umweltschutzgesetz [USG]; SR 
814.01) schuldig gesprochen und ist damit dem zur Anklageschrift erhobenen 
Strafbefehl des EKUD gefolgt. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, einen An-
hänger gefüllt mit Holz Ende November 2014 im Raum A._____ bei O.1_____ 
entsorgt zu haben. Die Vorinstanz konnte sich bei der Sachverhaltsfeststellung auf 
die Aussagen des Beschuldigten (Vorinstanz act. 2/2) sowie auf eine von diesem 
verfasste E-Mail stützen (Vorinstanz act. 4/1). In Würdigung dieser Beweise kam 
das Bezirksgericht Hinterrhein zur Überzeugung, dass sich das Tatgeschehen so 
zugetragen haben müsse, wie es im Strafbefehl beschrieben worden ist (act. 
E.1/S. 4 f.).

3.2 Wie aus der Berufungsschrift sinngemäss hervorgeht, beanstandet der Be-
rufungskläger die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz in keiner Art und 
Weise (act. A.2). Folglich ist der Sachverhalt gemäss Strafbefehl unbestritten. Dar-
in wird ausgeführt, dass aufgrund der Akten erstellt sei, dass der Berufungskläger 
Ende November 2014 im Raum A._____ in der Fraktion O.1_____ eine grosse 
Menge Altholz im Wald deponiert habe. Da innert der gesetzten Frist (18. März 
2015) das Altholz nicht korrekt entsorgt wurde, erstattete der Regionalleiter der 
Region Mittelbünden/Moesano des Amtes für Wald und Naturgefahren Graubün-
den Meldung beim Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden, welches 
den Fall an das dafür zuständige EKUD überwies. Die vorinstanzliche Schlussfol-
gerung, wonach gestützt auf das Beweisergebnis als nachgewiesen erachtet wer-
den könne, dass der Beschuldigte einen mit Holz beladenen Anhänger Ende No-
vember 2014 im Raum A._____ bei O.1_____ entsorgt habe, ist damit nicht zu 
beanstanden. Gestützt auf diese Erwägungen ist festzuhalten, dass die Beweis-
würdigung der Vorinstanz sowohl unter Beachtung der strafprozessualen Vor-
schriften als auch willkürfrei erfolgte. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz 
ist demnach zu übernehmen.

4. Weiter wird das angefochtene Urteil auf Rechtsverletzungen durch die Vor-
instanz hin überprüft; insofern liegt keine Einschränkung der Überprüfungsbefug-
nis vor; sämtliche Rechtsfragen sind mit freier Kognition zu prüfen und zwar nicht 
nur materiellrechtliche, sondern auch prozessuale (vgl. Markus Hug/Alexandra 
Scheidegger, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizeri-
schen Strafprozessordnung, 2. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2014, N 23 zu Art. 398 

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StPO). Unter Rechtsfehlerhaftigkeit fallen auch die Überschreitung und der Miss-
brauch des Ermessens sowie Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung, nicht 
aber blosse Unangemessenheit (Niklaus Schmid, a.a.O., N 12 zu Art. 398 StPO).

4.1. Gemäss Art. 61 Abs. 1 lit. g USG wird mit Busse bis zu CHF 20'000.00 be-
straft, wer vorsätzlich Abfälle ausserhalb von bewilligten Deponien ablagert (Art. 
30e Abs. 1 USG). Handelt der Täter fahrlässig, so ist die Strafe Busse (Abs. 2). 
Die Vorinstanz hat das Verhalten des Berufungsklägers in rechtlicher Hinsicht als 
Widerhandlung gegen Art. 61 Abs. 1 lit. g USG gewürdigt und befand den Beru-
fungskläger vorliegend der vorsätzlichen Tatbegehung für schuldig. Zur Begrün-
dung wurde ausgeführt, dass aufgrund der schriftlichen Stellungnahme des Beru-
fungsklägers ausser Frage stehe, dass dieser mit Wissen und Willen den Abfall 
vorsätzlich ablagern wollte. Ferner erwog sie, dass es sich beim besagten Altholz 
zweifelsohne um Abfall im Sinne von Art. 7 Abs. 6 USG handle. Art. 30e Abs. 1 
USG statuiere, dass Abfälle nur auf Deponien abgelagert werden dürften. Solche 
Deponien bedürften gemäss Art. 30e Abs. 2 USG der Bewilligung des Kantons. 
Der Umstand, dass vor der Deponierung des Altholzes durch den Berufungskläger 
an der entsprechenden Örtlichkeit möglicherweise bereits Altholz gelegen habe, 
lasse nicht die Schlussfolgerung zu, dass der dortigen Deponie die Bewilligung 
erteilt worden sei. Es sei allgemein bekannt, dass offizielle Abfalldeponien als sol-
che bezeichnet und beschildert seien. 

4.2 Der Berufungskläger bringt vor, dass bereits vor der Deponierung des frag-
lichen Holzes auf der Deponie "B._____" Altholz gelegen habe und noch weiteres 
Holz dazugekommen sei. Ein offizielles Deponieverbot sei nie ausgesprochen 
worden. Aus diesem Grund weise er den Strafbefehl mit Appell an das Gleichbe-
handlungsgebot zurück. Aus dieser Behauptung kann der Berufungskläger nur 
schon deshalb nichts zu seinen Gunsten ableiten, weil – wie die Vorinstanz zu 
Recht festgehalten hat – kein Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht besteht. 
Zu seinem Vorbringen in Bezug auf die fehlende Signalisation eines Deponiever-
botes kann in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO vollumfänglich auf die zutref-
fenden Ausführungen der Vorinstanz in E. 4.2/b verwiesen werden.

4.3 Der Berufungskläger wendet ein, er habe die Tat nicht vorsätzlich sondern 
im Auftrag eines Dritten – ohne Eigennutz – begangen. Bei der Strafbestimmung 
von Art. 61 Abs. 1 lit. g USG handelt es sich um eine Übertretung im Sinne von 
Art. 103 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 311.0), diese kann 
vorsätzlich oder fahrlässig begangen werden (vgl. Art. 61 Abs. 1 und 2 USG). Vor-
sätzlich handelt bereits, wer die Verwirklichung der Tat für möglich hält und in Kauf 

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nimmt (sog. Eventualvorsatz). Gegenstand des Vorsatzes sind sämtliche objekti-
ven Tatbestandsmerkmale (vgl. Marcel Alexander Niggli/Stefan Maeder, in: Nigg-
li/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar Strafrecht I, 3. Aufl., Basel 2013, N 22 
zu Art. 12 StGB). Im Rahmen der Hauptverhandlung am Bezirksgericht Hinterrhein 
vom 20. Oktober 2015 hat der Berufungsklägers auf die Frage des Vorsitzenden, 
ob er einen Anhänger voll Altholz ca. Ende November 2014 im Raum A._____ bei 
O.1_____ entsorgt habe, wie folgt geantwortet: "Ich habe Holz entsorgt. Ob das 
ein Anhänger voll war, weiss ich nicht. Es hatte noch Ladekapazität. Derjenige der 
geklagt hat, soll dies selber bemessen." (vgl. Vorinstanz act. 2/2). Inwieweit der 
Berufungskläger im Auftrag eines Dritten gehandelt haben soll, ist aufgrund der 
Akten nicht ersichtlich und bleibt eine vom Berufungskläger unbewiesene Behaup-
tung. Nichtsdestotrotz würde das Handeln im Auftrag eines Dritten nichts am Vor-
satz, d.h. am wissentlichen und willentlichen Vorgehen des Berufungsklägers än-
dern. Ebenfalls irrelevant ist die Tatsache, wer Eigentümer des Altholzes ist. Folg-
lich kann der Berufungskläger auch aus diesem Umstand nichts zu seinen Guns-
ten ableiten. Die Ausführungen der Vorinstanz erweisen sich somit auch in diesem 
Punkt als richtig.

4.4 Ferner rügt der Berufungskläger sinngemäss, die Vorinstanz habe die Men-
ge des entsorgten Altholzes nicht definiert bzw. diese undifferenziert [sic]. Wie be-
reits in Erwägung 4.3 dargelegt hat der Berufungskläger gestanden, Holz im Raum 
A._____ bei O.1_____ entsorgt zu haben. An die genaue Menge des entsorgten 
Altholzes konnte er sich anlässlich der Hauptverhandlung nicht mehr erinnern (vgl. 
Vorinstanz act. 2/2). Damit ist unbestritten, dass der Berufungskläger Altholz im 
Raum A._____ bei O.1_____ entsorgt hat. Der Berufungskläger verkennt mit sei-
nem Einwand, dass die Erfüllung des objektiven Straftatbestandes nach Art. 61 
Abs. 1 lit. g USG nicht voraussetzt, dass eine gewisse Menge an Abfällen ausser-
halb von bewilligten Deponien ablagert wird. Damit ist auch nicht entscheidend, 
welche genaue Menge an Altholz der Berufungskläger im Raum A._____ entsorgt 
hat.

4.5 Der Berufungskläger führt weiter aus, seinen Bemühungen, das deponierte 
Altholz so bald wie möglich zu entnehmen und vorschriftsgemäss zu entsorgen, 
sei nicht stattgegeben worden. Aufgrund der winterlichen Verhältnisse sei es ihm 
nicht möglich gewesen, das Altholz innert der angesetzten Frist (bis zum 23. De-
zember 2014) zu bergen. Aus den vorinstanzlichen Akten ist ersichtlich, dass der 
Berufungskläger am 04. Dezember 2014 per E-Mail aufgefordert wurde, das wi-
derrechtlich deponierte Altholz vor Wintereinbruch zu entsorgen; im Falle einer 
vorschriftsgemässen und vollständigen Entsorgung werde von einer Busse abge-

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sehen (vgl. Vorinstanz act. 4). Anlässlich des Augenscheins des Revierförsters 
vom 08. Dezember 2014 wurde festgestellt, dass das Altholz noch immer nicht 
entsorgt wurde. Daraufhin wurde dem Berufungskläger mit Schreiben vom 10. De-
zember 2014 nochmals eine Frist bis zum 23. Dezember 2014 gewährt, das Alt-
holz vollständig zu entfernen und der rechtmässigen Entsorgung zuzuführen (vgl. 
Vorinstanz act. 4/1). Auch dieser Aufforderung kam der Berufungskläger nicht 
nach. Ferner ist aus den Akten ersichtlich, dass am 08. Dezember 2014 an der 
besagten Stelle im Raum A._____ bei O.1_____ zwar Schnee lag (vgl. Vorinstanz 
act. 4/6 Foto, Beilage 2 und 3), jedoch wurden die vor Ort herrschenden Witte-
rungsverhältnisse bei der Ansetzung der zweiten Räumungsfrist berücksichtigt 
(vgl. Vorinstanz act. 4/1, Bericht und Schreiben des Amtes für Wald und Naturge-
fahren vom 10. Dezember). Dass sich die Witterungsverhältnisse am besagten Ort 
in der Folge schlechter als erwartet präsentierten, wird vom Berufungskläger im 
Berufungsverfahren – wie auch im vorinstanzlichen Verfahren – zwar behauptet, 
allerdings ohne dies auch nur ansatzweise zu belegen. Folglich ist von einer aus-
reichenden Frist für die Räumung des Altholzes auszugehen, andernfalls hätte der 
Berufungskläger beim zuständigen Amt eine Fristverlängerung beantragen müs-
sen. Die Behauptung des Berufungsklägers, dass die Entsorgung des besagten 
Altholzes innert Frist aufgrund der winterlichen Verhältnisse nicht möglich gewe-
sen sei, ist somit nicht zu hören.

4.6 Des Weiteren wendet der Berufungskläger – wie bereits im vorinstanzlichen 
Verfahren – sinngemäss ein, das Urteil verletze das Prinzip der Verhältnismässig-
keit. Entgegen der Ansicht des Berufungsklägers geht aus dem Urteil hervor, dass 
die Vorinstanz der Verhältnismässigkeit über das Strafmass durchaus Rechnung 
getragen hat. Gemäss den zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz reicht der 
gesetzliche Strafrahmen vorliegend bis zu einer Busse von CHF 20'000.00. Die 
Vorinstanz berücksichtigte sowohl das Verschulden als auch die finanziellen Ver-
hältnisse des Beschuldigten, wobei bei der Festsetzung der Busse Einkommen, 
Familienstand, Beruf, Alter und Gesundheit zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 129 
IV 21). Die durch die Vorinstanz ausgefällte Busse in Höhe von CHF 600.00 er-
scheint angemessen. Daran vermag auch der Umstand, dass der Berufungskläger 
nach eigenen Angaben lediglich eine AHV-Rente von CHF 25'920.00 pro Jahr 
bzw. CHF 2'160.00 monatlich bezieht nichts zu ändern. Aus den Akten geht her-
vor, dass der Berufungskläger ein steuerbares Einkommen von CHF 37'860.00 
sowie steuerbares Vermögen in der Höhe von CHF 208'000.00 auf-
weist (Vorinstanz act. 2/1, Steuererklärung 2014). Demzufolge besteht keinerlei 
Anlass, diesbezüglich in das Ermessen der Vorinstanz einzugreifen. Somit kann 

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auf die damit in Zusammenhang stehenden Ausführungen im angefochtenen Urteil 
verwiesen werden (vgl. angefochtenes Urteil, S. 5 ff.). Ebenfalls zu bestätigen ist 
die Anordnung einer Ersatzfreiheitsstrafe von sechs Tagen im Falle der schuldhaf-
ten Nichtbezahlung der Busse.

4.7 Ferner ist der Berufungskläger der Ansicht, die Vorinstanz habe ihm zu Un-
recht die unentgeltliche Prozessführung verwehrt. Dieser Auffassung kann nicht 
gefolgt werden. Die Vorinstanz hat die vorliegende Angelegenheit zu Recht als 
Bagatellfall im Sinne von Art. 132 Abs. 1 StPO gewertet. Im vorliegenden Fall sind 
die Ausführungen der Vorinstanz betreffend unentgeltliche Prozessführung nicht 
zu beanstanden, weshalb in Anwendung von Art. 82 Abs. 4 StPO darauf verwie-
sen werden kann (vgl. angefochtenes Urteil, E. 2 S. 4). Ob der Berufungskläger 
überhaupt in der Lage ist, die im auferlegten Kosten zu bezahlen, wird im Inkasso-
verfahren näher zu prüfen sein.

4.8 Der berufungsklägerische Einwand, wonach das Berufungsgericht die fach-
spezifischen Unkenntnisse bezüglich der umweltverträglichen Auswirkungen auf 
die Materie zu überprüfen habe, erweist sich – soweit überhaupt relevant – als 
unbehelflich, weshalb darauf nicht weiter einzugehen ist.

5. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Vorinstanz zutreffend davon 
ausging, dass der vorliegend zu beurteilende Sachverhalt erstellt ist. Auch die 
rechtliche Würdigung der Tatbestandsmerkmale in Zusammenhang mit der dem 
Berufungskläger vorliegend vorgeworfenen Widerhandlung gegen Art. 61 Abs. 1 
lit. g USG ist nicht zu beanstanden. Der Berufungskläger wurde somit zu Recht 
der Widerhandlung gegen Art. 61 Abs. 1 lit. g USG schuldig gesprochen. Folglich 
ist die Berufung abzuweisen und das Urteil des Bezirksgerichts Hinterrhein vom 
20. Oktober 2015 zu bestätigen.

6. Abschliessend bleibt über die Kosten zu befinden. Bei diesem Verfahrens-
ausgang ist die vorinstanzliche Kostenregelung zu bestätigen (Dispositivziffer 4.a 
und b, Art. 426 Abs. 1 StPO). Gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO tragen die Parteien 
die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nach Massgabe ihres Obsiegens oder Un-
terliegens. Der Berufungskläger unterliegt im Berufungsverfahren mit seinen An-
trägen vollumfänglich. Daher sind ihm auch die Kosten des Berufungsverfahrens 
aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 StPO). Für Berufungsentscheide wird eine Gerichts-
gebühr von CHF 1'500.00 bis CHF 20'000.00 erhoben (vgl. Art. 7 der Verordnung 
über die Gerichtsgebühren in Strafverfahren [VGS; BR 350.210]). Die Kosten des 
Berufungsverfahrens werden vorliegend auf CHF 1'500.00 festgesetzt.

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Berufung wird abgewiesen.

2. X._____ ist schuldig der Verletzung von Art. 61 Abs. 1 lit. g USG.

3.a) Dafür wird X._____ mit einer Busse von CHF 600.00 bestraft.

   b) Die Ersatzfreiheitsstrafe für die Busse beträgt 6 Tage. Sie tritt an die Stelle 
der Busse, soweit dieselbe schuldhaft nicht bezahlt wird.

4.a) Die Kosten der Untersuchung des Erziehungs- Kultur- und Umweltschutz-
departements Graubünden von CHF 379.00 und die Gerichtsgebühr des 
Bezirksgerichts Hinterrhein von CHF 2'000.00, insgesamt CHF 2'379.00, 
gehen zu Lasten von X._____.

   b) Die Kosten des Berufungsverfahrens von CHF 1'500.00 gehen zu Lasten 
von X._____.

5. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in 
Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

6. Mitteilung an: