# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 75387b33-f7b3-5df8-a21c-2718c7a3f4fe
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2016-04-27
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 27.04.2016 A-3116/2015
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-3116-2015_2016-04-27.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 
 Abteilung I 

A-3116/2015 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 7 .  A p r i l  2 0 1 6  

Besetzung 
 Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 

Richter Michael Beusch, Richter Pascal Mollard,    

Gerichtsschreiberin Zulema Rickenbacher. 
 

 
 

Parteien 
 A._______ AG, 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

Stiftung Auffangeinrichtung BVG, 

Rechtsdienst, 

Weststrasse 50, Postfach, 8036 Zürich,   

vertreten durch lic. iur. Simone Emmel, Advokatin, 

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 Berufliche Vorsorge, Zwangsanschluss. 

 

 

 

A-3116/2015 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A.a Mit Schreiben vom 10. Dezember 2014 informierte die X._______ AG 

(nachfolgend: bisherige Vorsorgeeinrichtung) die Stiftung Auffangeinrich-

tung BVG (nachfolgend: Auffangeinrichtung) pflichtgemäss darüber, dass 

der Anschlussvertrag mit der A._______ AG (nachfolgend: Arbeitgeberin) 

per 31. März 2014 aufgelöst worden sei. 

A.b Nach diversen Abklärungen wandte sich die Auffangeinrichtung mit 

Schreiben vom 8. Januar 2015 an die Arbeitgeberin und forderte diese auf, 

sich innerhalb von zwei Monaten einer registrierten Vorsorgeeinrichtung 

anzuschliessen, sollte sie denn weiterhin BVG-pflichtige Arbeitnehmende 

beschäftigen. Gegebenenfalls sei eine Kopie der rechtsgültig unterzeich-

neten, per 1. April 2014 gültigen, Anschlussvereinbarung einzureichen. 

Sollte die Arbeitgeberin hingegen seit dem 31. März 2014 kein BVG-pflich-

tiges Personal mehr beschäftigen, solle sie eine entsprechende Bestäti-

gung der AHV-Ausgleichskasse für den Zeitraum seit dem 1. April 2014 

einreichen. Gleichzeitig wurde ein zwangsweiser Anschluss gemäss 

Art. 60 des Bundesgesetzes vom 25. Juni 1982 über die berufliche  

Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG; SR 831.40) bei der 

Auffangeinrichtung angekündigt, sollten die angeforderten Unterlagen 

nicht bis zum 9. März 2015 vorliegen. Dabei wurde auch auf die in diesem 

Fall anfallenden – von der Arbeitgeberin zu tragenden – Verfahrenskosten 

von mindestens Fr. 825.-- hingewiesen. 

A.c Nachdem sich die Arbeitgeberin trotz Aufforderung nicht hatte verneh-

men lassen, ordnete die Auffangeinrichtung mit Verfügung vom 20. April 

2015 deren rückwirkenden zwangsweisen Anschluss per 1. April 2014 an. 

Begründet wurde der Zwangsanschluss namentlich damit, dass aus der 

Meldung der bisherigen Vorsorgeeinrichtung hervorgehe, dass die Arbeit-

geberin zum Zeitpunkt der Auflösung des bisherigen Anschlussvertrages 

Personen beschäftigte, die der obligatorischen Vorsorge unterstellt waren 

und ein Ausnahmetatbestand im Sinne von Art. 1j der Verordnung vom 

18. April 1984 über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliden-

vorsorge (BVV 2; SR 831.441.1) nicht ersichtlich sei. Zudem habe die Ar-

beitgeberin innert der ihr gesetzten Frist keinen Nachweis erbracht, der ei-

nen Anschluss an die Auffangeinrichtung als nicht notwendig hätte erschei-

nen lassen. 

  

A-3116/2015 

Seite 3 

B.  

B.a Mit Eingabe vom 15. Mai 2015 erhob die Arbeitgeberin (nachfolgend: 

Beschwerdeführerin) gegen die Verfügung der Auffangeinrichtung (nach-

folgend: Vorinstanz) vom 20. April 2015 Beschwerde beim Bundesverwal-

tungsgericht. Sie begründet die Beschwerde damit, dass die Kündigung 

der bisherigen Vorsorgeeinrichtung mit Wirkung per 1. April 2014 aufgeho-

ben worden sei und ihre Mitarbeitenden damit wieder bei dieser Sammel-

stiftung versichert seien. 

B.b Mit Eingabe vom 26. Juni 2015 beantragte die Vorinstanz die vorläu-

fige Sistierung des Verfahrens. Dieses Gesuch wurde mit Zwischenverfü-

gung vom 23. September 2015 abgewiesen. 

B.c Infolge interner Reorganisation des Bundesverwaltungsgerichts ging 

das vorliegende Verfahren per 1. Januar 2016 von der Abteilung III auf die 

Abteilung I über.  

B.d Innert erstreckter Frist reichte die Vorinstanz ihre Vernehmlassung da-

tierend vom 8. Januar 2016 ein. Beantragt wird die Abweisung der Be-

schwerde unter Kostenfolge. 

Auf die einzelnen Vorbringen der Parteien wird – soweit entscheidrelevant 

– in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 VGG beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Be-

schwerden gegen Verfügungen nach Art. 5 VwVG, sofern keine Ausnahme 

nach Art. 32 VGG gegeben ist. Eine solche liegt im vorliegenden Fall nicht 

vor und die Vorinstanz ist eine Behörde im Sinne von Art. 33 VGG, zumal 

sie öffentlichrechtliche Aufgaben des Bundes erfüllt (Art. 33 Bst. h VGG in 

Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG und Art. 60 Abs. 2bis BVG). Die 

Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts zur Behandlung der vorlie-

genden Beschwerde ist somit gegeben (vgl. auch C-7023/2013 vom 2. Juli 

2015 E. 1.1). Damit ist auf die im Übrigen form- und fristgerecht einge-

reichte Beschwerde einzutreten. 

1.2 Das Verfahren richtet sich gemäss Art. 37 VGG nach den Bestimmun-

gen des VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt. 

A-3116/2015 

Seite 4 

1.3 Nach den allgemeinen intertemporalen Regeln sind in verfahrensrecht-

licher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend, welche im Zeitpunkt 

der Beschwerdebeurteilung Geltung haben (vgl. BGE 130 V 1 E. 3.2); dies 

unter Vorbehalt spezialgesetzlicher Übergangsbestimmungen. 

In materieller Hinsicht sind dagegen grundsätzlich diejenigen Rechtssätze 

massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Sach-

verhalts Geltung hatten (vgl. BGE 134 V 315 E. 1.2; BGE 130 V 329 E. 2.3; 

zum Ganzen: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-7023/2013 vom 

2. Juli 2015 E. 2.1). 

1.4  

1.4.1 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Entscheid 

(vorliegend die Verfügung vom 20. April 2015) grundsätzlich in vollem Um-

fang überprüfen. Der Beschwerdeführer kann neben der Verletzung von 

Bundesrecht (Art. 49 Bst. a VwVG) und der unrichtigen oder unvollständi-

gen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts (Art. 49 Bst. b VwVG) 

auch die Rüge der Unangemessenheit erheben (Art. 49 Bst. c VwVG; Urteil 

des Bundesverwaltungsgerichts C-7023/2013 vom 2. Juli 2015 E. 2.2; 

ANDRÉ MOSER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER, Prozessieren vor 

dem Bundesverwaltungsgericht, 2. Aufl., 2013, Rz. 2.149). 

1.4.2 Im Beschwerdeverfahren gilt sodann der Grundsatz der Rechtsan-

wendung von Amtes wegen. Das Bundesverwaltungsgericht ist verpflich-

tet, auf den unter Mitwirkung der Verfahrensbeteiligten festgestellten Sach-

verhalt die richtigen Rechtsnormen und damit jenen Rechtssatz anzuwen-

den, den es als den zutreffenden erachtet, und ihm jene Auslegung zu ge-

ben, von der es überzeugt ist (BGE 119 V 347 E. 1a; MOSER/BEUSCH/ 

KNEUBÜHLER, a.a.O., Rz. 1.54). 

2.  

2.1  

2.1.1 Berufliche Vorsorge umfasst alle Massnahmen auf kollektiver Basis, 

die den älteren Menschen, den Hinterbliebenen und Invaliden beim Eintre-

ten eines Versicherungsfalles (Alter, Tod oder Invalidität) zusammen mit 

den Leistungen der eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invali-

denversicherung (AHV/IV) die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung 

in angemessener Weise erlauben (Art. 113 Abs. 2 Bst. a BV und Art. 1 

BVG). 

A-3116/2015 

Seite 5 

2.1.2 Grundsätzlich der obligatorischen Versicherung des BVG unterstellt 

sind die bei der AHV versicherten Arbeitnehmenden (Art. 5 Abs. 1 BVG), 

die das 17. Altersjahr überschritten haben und bei einem Arbeitgeber mehr 

als den gesetzlichen Jahresmindestlohn gemäss Art. 2 Abs. 1 BVG i.V.m. 

Art. 5 BVV 2 erzielen (vgl. statt vieler: Urteil des Bundesverwaltungsge-

richts C-6221/2014 vom 17. August 2015 E. 3.1). 

2.2  

2.2.1 Beschäftigt ein Arbeitgeber Arbeitnehmende, die obligatorisch zu ver-

sichern sind, muss er eine in das Register für die berufliche Vorsorge ein-

getragene Vorsorgeeinrichtung errichten oder sich einer solchen anschlies-

sen (Art. 11 Abs. 1 BVG). Verfügt der Arbeitgeber nicht bereits über eine 

Vorsorgeeinrichtung, hat er eine solche im Einverständnis mit seinem Per-

sonal oder der allfälligen Arbeitnehmervertretung zu wählen (Art. 11 Abs. 2 

BVG). Der Anschluss erfolgt jeweils rückwirkend auf das Datum des Stel-

lenantrittes der zu versichernden Person (Art. 11 Abs. 3 BVG i.V.m. Art. 10 

Abs. 1 BVG). 

2.2.2 Gemäss Art. 11 Abs. 3bis BVG ist die jeweilige Vorsorgeeinrichtung 

verpflichtet, die Auflösung eines Anschlussvertrages der Auffangeinrich-

tung zu melden. Diese ist eine Vorsorgeeinrichtung (Art. 60 Abs. 1 BVG) 

und verpflichtet, Arbeitgeber, die ihrer Pflicht zum Anschluss an eine solche 

nicht nachkommen, anzuschliessen (Art. 60 Abs. 2 Bst. a BVG). Der An-

schluss erfolgt rückwirkend (vgl. Art. 11 Abs. 3 und 6 BVG). Gemäss Art. 60 

Abs. 2bis BVG kann die Auffangeinrichtung zur Erfüllung ihrer Aufgaben 

nach Art. 60 Abs. 2 Bst. a und b BVG Verfügungen erlassen. 

3.  

Im vorliegenden Fall hat die Vorinstanz die Beschwerdeführerin mittels an-

gefochtener Verfügung rückwirkend per 1. April 2014 zwangsweise ange-

schlossen. Zu prüfen ist, ob der Zwangsanschluss zu Recht erfolgt ist. 

3.1.1 Indem die bisherige Vorsorgeeinrichtung der Vorinstanz die Kündi-

gung des Anschlussvertrages zwischen ihr und der Beschwerdeführerin 

per 31. März 2014 gemeldet hat, ist sie ihrer gesetzlichen Pflicht nachge-

kommen (vgl. E. 2.2.2). Dass der Anschlussvertrag auf den genannten Zeit-

punkt hin gekündigt worden war, wird vorliegend von keiner Seite bestrit-

ten. 

A-3116/2015 

Seite 6 

3.1.2 Nach Erhalt der Meldung betreffend die Vertragsauflösung hat die 

Vorinstanz die Beschwerdeführerin aufgefordert, sich – im Falle der Be-

schäftigung von BVG-pflichtigem Personal auch nach dem 31. März 

2014 – per 1. April 2014 einer Vorsorgeeinrichtung anzuschliessen oder 

aber zu belegen, dass sie nach dem 31. März 2014 kein BVG-pflichtiges 

Personal mehr beschäftigt hat (vgl. Sachverhalt Bst. A.b). Nachdem die 

Beschwerdeführerin dieser Aufforderung nicht nachgekommen ist, wurde 

sie von der Vorinstanz androhungsgemäss mittels nunmehr angefochtener 

Verfügung vom 20. April 2015 rückwirkend per 1. April 2014 zwangsweise 

angeschlossen. 

3.1.3 Die Beschwerdeführerin macht nun sinngemäss geltend, der 

Zwangsanschluss an die Auffangeinrichtung würde sich erübrigen, zumal 

die bisherige Vorsorgeeinrichtung ihre Kündigung aufgehoben habe und 

das BVG-pflichtige Personal damit wieder bei dieser versichert sei. Als "Be-

leg" dafür reichte die Beschwerdeführerin eine «Auftragsbestätigung» der 

bisherigen Vorsorgeeinrichtung datierend vom 6. Mai 2015 ein, aus wel-

cher hervorgeht, dass die Arbeitnehmenden der Beschwerdeführerin per 

1. April 2014 (wieder) versichert werden ("Erstellungsgrund gültig ab: Ver-

änderung 01.04.2014"). 

3.1.4 Bei dieser Sachlage ist für die Beurteilung des vorliegenden Falles 

von Bedeutung, wann genau der "Kündigungsrückzug" durch die bisherige 

Vorsorgeeinrichtung erfolgt ist: Geschah der "Rückzug" vor Verfügung des 

Zwangsanschlusses am 20. April 2015, hätte dies zur Folge, dass die Ar-

beitnehmer der Beschwerdeführerin zum Zeitpunkt des Zwangsanschlus-

ses an die Vorinstanz tatsächlich bereits bei einer anderen Vorsorgeein-

richtung versichert waren, womit sich der Zwangsanschluss (nachträglich) 

als unnötig erweisen würde (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgerichts  

C-2776/2013 vom 7. Mai 2014 E. 3.2 f.). Erfolgte der "Rückzug" jedoch 

nach Verfügung des Zwangsanschlusses, hätte zum Zeitpunkt der Verfü-

gung tatsächlich keine (andere) Versicherung bestanden, womit der 

Zwangsanschluss aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht nicht zu bean-

standen wäre. 

3.1.5 Dass die Rücknahme der Kündigung des Anschlussvertrages durch 

die bisherige Vorsorgeeinrichtung der Beschwerdeführerin vor Erlass der 

Verfügung vom 20. April 2015 erfolgte, wird von der Beschwerdeführerin 

weder explizit geltend gemacht, noch wird dergleichen mit der von ihr ein-

gereichten «Auftragsbestätigung» vom 6. Mai 2015 glaubhaft gemacht  

A-3116/2015 

Seite 7 

oder gar belegt. Vielmehr ergibt sich aus den Akten, dass die Vertragsän-

derung vom 6. Mai 2015 (Offertdatum; vgl. act. 48 Vernehmlassungsbeila-

gen) zwischen der bisherigen Vorsorgeeinrichtung und der Beschwerde-

führerin von Letzterer erst am 10. Juni 2015 unterzeichnet und damit erst 

nach Verfügung des Zwangsanschlusses an die Vorinstanz abgeschlossen 

worden ist (vgl. act. 49 Vernehmlassungsbeilagen). 

3.1.6 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass der Zwangsanschluss der 

Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 20. April 2015 per 1. April 2014 zu 

Recht erfolgt ist. 

3.2 Damit bleibt darauf einzugehen, wie es sich – soweit hier überhaupt 

interessierend bzw. Streitgegenstand bildend – mit dem Umstand verhält, 

dass die Beschwerdeführerin offenbar derzeit ab 1. April 2015 bei zwei Vor-

sorgeeinrichtungen angeschlossen ist: 

Wie aus Ziff. III des Dispositivs der angefochtenen – und wie dargelegt zu 

stützender – Verfügung hervorgeht, ergeben sich die Rechte und Pflichten 

aus dem Zwangsanschluss aus den im Anhang beschriebenen Anschluss-

bedingungen, welche – zusammen mit dem Kostenreglement zur Deckung 

ausserordentlicher administrativer Umtriebe – integrierende Bestandteile 

dieser Verfügung bilden. Art. 5 der Anschlussbedingungen regelt die "Kün-

digung des Anschlusses". Gemäss dieser Bestimmung kann der Anschluss 

von jeder Partei unter Einhaltung einer sechsmonatigen Kündigungsfrist 

jeweils per Jahresende gekündigt werden. Daraus ergibt sich, dass die Be-

schwerdeführerin ab (rechtmässiger) Verfügung des Zwangsanschlusses 

an die entsprechenden Anschlussbedingungen gebunden war und der 

Wiederanschluss an ihre bisherige Vorsorgeeinrichtung in Missachtung der 

geltenden Kündigungsfrist erfolgt ist. Die damit verbundenen (namentlich 

vertragsrechtlichen) Konsequenzen wird die Beschwerdeführerin zu tragen 

haben (vgl. dazu Urteil des Bundesgerichts 9C_141/2013 vom 7. April 2013 

E. 2). Jedenfalls ist eine Doppelversicherung unzulässig (BGE 120 V 15 

E. 4a). 

3.3 Entsprechend dem Dargelegten ist die Beschwerde abzuweisen. 

4.  

Zu befinden bleibt noch über die Verfahrenskosten: 

Ausgangsgemäss hat die Beschwerdeführerin die Verfahrenskosten vor 

Bundesverwaltungsgericht zu tragen (Art. 63 Abs. 1 VwVG). Diese sind auf 

Fr. 800.-- festzusetzen (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 4 des Reglements vom 

A-3116/2015 

Seite 8 

21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem Bundes-

verwaltungsgericht [VGKE; SR 173.320.2]). Der einbezahlte Kostenvor-

schuss in gleicher Höhe ist zur Bezahlung der Verfahrenskosten zu ver-

wenden. 

 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 800.-- werden der Beschwerdefüh-

rerin auferlegt. Der einbezahlte Kostenvorschuss wird zur Bezahlung der 

Verfahrenskosten verwendet. 

3.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Gerichtsurkunde) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

– die Oberaufsichtskommission BVG (Einschreiben) 

 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Daniel Riedo Zulema Rickenbacher 

 

  

A-3116/2015 

Seite 9 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die 

Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unter-

schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 

sind, soweit sie der Beschwerdeführer in Händen hat, beizulegen (Art. 42 

BGG). 

 

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