# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** d9c82021-3334-5cf0-87ed-7baf7f774242
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2011-08-18
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Verwaltungsrekurskommission 18.08.2011 I/1-2010/130
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VWEK_001_I-1-2010-130_2011-08-18.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2025 Seite 1/9

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: I/1-2010/130

Stelle: Verwaltungsrekurskommission

Rubrik: Abgaben und öffentliche Dienstpflichten

Publikationsdatum: 18.08.2011

Entscheiddatum: 18.08.2011

Entscheid Verwaltungsrekurskommission, 18.08.2011
Art. 210 Abs.1 DBG (SR 642.11). Leistet ein unselbständig Erwerbstätiger 
seiner Arbeitgeberin, an der er selber beteiligt ist, eine Zahlung, weil das im 
Vorjahr bezogene Gehalt im Nachhinein als übersetzt betrachtet wurde, so 
kann aufgrund des Periodizitätsprinzips die Rückerstattung nicht vom 
Gehalt des Vorjahres abgerechnet werden (Verwaltungsrekurskommission, 
Abteilung I/1, 18. August 2011, I/1-2010/130).

Präsident Thomas Vögeli, Mitglieder Fritz Buchschacher und Markus Frei; 

Gerichtsschreiberin Susanne Schmid Etter

X und Y Z, Beschwerdeführer,

gegen

Kantonales Steueramt, Davidstrasse 41, 9001 St. Gallen, Vorinstanz,

und

Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Abteilung 

Rechtswesen, Eigerstrasse 65, 3003 Bern, Beschwerdebeteiligte,

betreffend

Direkte Bundessteuer (Einkommen 2007)

Sachverhalt:

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A.- X und Y Z sind verheiratet und wohnen in ihrem Einfamilienhaus in A. Daneben sind 

sie Eigentümer einer Liegenschaft in B, welche vermietet ist. Im Jahr 2007 war X Z für 

die C AG mit Sitz in Zürich unselbständig erwerbstätig. Gleichzeitig war er 

Verwaltungsratsmitglied und besass 36 von 200 Namenaktien. In der Steuererklärung 

2007 deklarierte er Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit in der Höhe von Fr. 

104'130.--. Y Z gab ein Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit von Fr. 

1'800.-- an. Das deklarierte steuerbare Einkommen betrug Fr. 44'731.--. Im August 

2008 stellte das kantonale Steueramt Zürich dem kantonalen Steueramt St. Gallen eine 

von der C AG ausgefüllte Bescheinigung über Bezüge von Mitgliedern der Verwaltung 

und Organen der Geschäftsführung zu. Darin wurde für das Jahr 2007 ein Nettolohn 

von Fr. 198'611.-- an X Z ausgewiesen. Die Steuerbehörde ging von diesen Einkünften 

aus und veranlagte X und Y Z für die direkte Bundessteuer 2007 mit einem steuerbaren 

Einkommen von Fr. 165'300.--.

 B.- Mit Schreiben vom 5. Februar 2010 erhoben X und Y Z Einsprache gegen die 

Veranlagung mit dem sinngemässen Antrag, die Einkünfte aus unselbständiger 

Erwerbstätigkeit bei der C AG seien um Fr. 100'000.-- zu reduzieren. Diesen Betrag 

habe X Z seiner Arbeitgeberin zurückerstatten müssen. Nach weiteren Abklärungen 

wies das kantonale Steueramt die Einsprache mit Entscheid vom 3. Juni 2010 ab.

C.- Gegen den Einsprache-Entscheid erhoben X und Y Z mit Eingabe vom 2. Juli 2010 

Beschwerde bei der Verwaltungsrekurskommission mit dem Antrag, die Einkünfte aus 

unselbständiger Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers seien um Fr. 100'000.-- zu 

reduzieren. Mit Vernehmlassung vom 23. September 2010 beantragte die Vorinstanz 

die kostenfällige Abweisung der Beschwerde. Dazu nahmen die Beschwerdeführer mit 

Schreiben vom 18. Januar 2011 Stellung. Die Beschwerdebeteiligte verzichtete auf eine 

Vernehmlassung.

Auf die von den Verfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge gemachten 

Ausführungen und die Akten wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden 

Erwägungen eingegangen.

Erwägungen:

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1.- Die Eintretensvoraussetzungen sind von Amtes wegen zu prüfen. Die 

Verwaltungsrekurskommission ist zum Sachentscheid zuständig. Die Befugnis zur 

Beschwerdeerhebung ist gegeben. Die Beschwerde vom 2. Juli 2010 ist rechtzeitig 

eingereicht worden. Sie erfüllt in formeller und inhaltlicher Hinsicht die gesetzlichen 

Anforderungen (Art. 140 Abs. 2 Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer, SR 

642.11, abgekürzt: DBG; Art. 7 der Verordnung zum Bundesgesetz über die direkte 

Bundessteuer, sGS 815.1; Art. 41 lit. h Ziff. 1 des Gesetzes über die 

Verwaltungsrechtspflege, sGS 951.1, abgekürzt: VRP). Auf die Beschwerde ist 

einzutreten.

2.- Umstritten ist die Höhe der Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit des 

Beschwerdeführers für die Veranlagung der direkten Bundessteuer 2007.

a) Die Beschwerdeführer machen geltend, die C AG sei ein Beratungsunternehmen. Für 

jeden der fünf Partner werde innerhalb der Firma eine Schattenbuchhaltung geführt, in 

welcher die Einnahmen und Ausgaben festgehalten würden. Im Jahr 2007 seien dem 

Beschwerdeführer die im Lohnausweis ausgewiesenen Beträge vergütet worden. 

Aufgrund fehlender Einnahmen und infolge Vertragsauflösung eines grossen Mandats 

habe sich Ende 2007 gezeigt, dass der Beschwerdeführer der Gemeinschaft wegen zu 

hoher Bezüge den Betrag von Fr. 100'000.-- zurückvergüten müsse. Diese Zahlung sei 

Mitte 2008 erfolgt und von der C AG bestätigt worden. Dafür habe der 

Beschwerdeführer die Hypothek auf der Liegenschaft in B erhöhen müssen. Es sei 

daher offensichtlich, dass das im Jahr 2007 effektiv erzielte Einkommen Fr. 100'000.-- 

unter dem im Lohnausweis angeführten Betrag gelegen habe.

Die Vorinstanz hält dem entgegen, der offizielle und rechtsgültig unterzeichnete 

Lohnausweis, welcher zeitlich erst nach dem vom Beschwerdeführer selbst 

ausgestellten Dokument vorgelegen habe, habe sowohl die Basis für die Abrechnung 

mit der Sozialversicherungsanstalt und der Pensionskasse für das Jahr 2007 als auch 

für die steueramtliche Meldung des Kantons Zürich gebildet.

b) Gemäss Art. 16 Abs. 1 DBG unterliegen der Einkommenssteuer alle 

wiederkehrenden und einmaligen Einkünfte und insbesondere alle Erträge aus 

beweglichem Vermögen. Nach dem Prinzip der Gesamtreineinkommenssteuer werden 

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grundsätzlich alle Vermögenswerte, die dem Steuerpflichtigen während eines 

bestimmten Zeitabschnitts zufliessen, gesamthaft als Einkommen besteuert. So 

unterliegen neben regelmässig wiederkehrenden Einkünften auch einmalige Zugänge, 

neben reinen Wertzuflüssen auch Veräusserungsgewinne, neben Bareinkünften auch 

Naturaleinkünfte der Einkommensbesteuerung. Nach der gesetzlichen Umschreibung 

gilt grundsätzlich jeder Wertzufluss unabhängig von Art und Quelle als steuerbares 

Einkommen, sofern das Steuergesetz nicht selber eine Ausnahme von der Steuerpflicht 

vorsieht (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, Handkommentar zum DBG, 2. Aufl. 2009, N 

16 zu den Vorbemerkungen zu Art. 16–39 DBG). Gemäss Art. 17 Abs. 1 DBG sind alle 

Einkünfte aus privatrechtlichem oder öffentlichrechtlichem Arbeitsverhältnis mit 

Einschluss der Nebeneinkünfte wie Entschädigungen für Sonderleistungen, 

Provisionen, Zulagen, Dienstalters- und Jubiläumsgeschenke, Gratifikationen, 

Trinkgelder, Tantiemen und andere geldwerte Vorteile steuerbar. Steuerbar sind 

sämtliche geldwerte Vorteile, welche ein Arbeitnehmer als Gegenleistung für seine 

Tätigkeit erhält, die er gestützt auf ein Arbeitsverhältnis ausübt (Richner/Frei/Kaufmann/

Meuter, a.a.O., N 28 zu Art. 17 DBG). Der Einkommensbegriff gemäss Art. 17 Abs. 1 

DBG umfasst neben periodischen auch einmalige bzw. unregelmässig wiederkehrende 

Leistungen.

Das steuerbare Einkommen bemisst sich nach den Einkünften in der Steuerperiode 

(Art. 210 Abs. 1 DBG). Einkommen gilt grundsätzlich als realisiert, wenn dem 

Steuerpflichtigen Leistungen zufliessen oder wenn er einen festen Rechtsanspruch 

erwirbt, über den er tatsächlich verfügen kann. Voraussetzung des Zufliessens ist ein 

abgeschlossener Rechtserwerb, der Forderungserwerb oder Eigentumserwerb sein 

kann. Der Forderungserwerb ist in der Regel Vorstufe der Geldleistung. Der 

Steuerpflichtige erwirbt eine Geldforderung; mit der Zahlung fällt das Geld in sein 

Eigentum. Nach St. Galler Steuerrecht gelten Einkünfte in demjenigen Zeitpunkt als 

zugeflossen und damit als realisiert, in welchem der Steuerpflichtige über den 

entsprechenden Vermögenswert tatsächlich und wirtschaftlich verfügen kann 

(Realisationsprinzip). Dieser Zeitpunkt lässt sich allerdings nicht generell festlegen; 

vielmehr ist auf die konkreten Verhältnisse abzustellen, wobei die in Frage stehende 

Einkommensart eine wesentliche Rolle spielt (Weidmann/Grossmann/Zigerlig, 

Wegweiser durch das st. gallische Steuerrecht, 6. Aufl. 1999, S. 30 f.). Art. 16 Abs. 1 

und 2 und Art. 17 Abs. 1 DBG stimmen inhaltlich mit Art. 29 Abs. 1 und 2 und Art. 30 

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des Steuergesetzes des Kantons St. Gallen (sGS 811.1, abgekürzt: StG) überein. Damit 

gelten die oben gemachten Ausführungen auch für die direkte Bundessteuer (Richner/

Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 21 zu Art. 210 DBG).

Beim unselbständigen Erwerb wird das Einkommen in der Regel in derjenigen Periode 

erzielt, in welcher der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung erbringt, da er damit einen 

festen und frei verfügbaren Anspruch auf sein Gehalt erwirbt. Die Lohnforderung 

entsteht fortlaufend mit der Erbringung der Arbeitsleistung, wird aber in der Regel erst 

am Ende jedes Monats fällig (Art. 323 Abs. 1 des Obligationenrechts, SR 220). Am 

Monatsende ist daher der vertragliche Lohnanspruch gesichert und das entsprechende 

Einkommen grundsätzlich realisiert. Bei Zahlungsunfähigkeit bzw. -unwilligkeit des 

Arbeitgebers werden Einkünfte aus unselbständiger Erwerbstätigkeit erst im Zeitpunkt 

der Auszahlung erfasst (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 26 zu Art. 210 DBG 

mit Hinweisen auf die Rechtsprechung). Zulagen zum Normallohn wie Gratifikationen, 

Bonus oder Sondervergütungen realisiert der Arbeitnehmer erst dann, wenn sie ihm 

vom Arbeitgeber zugesichert oder tatsächlich ausgerichtet werden. Sie sind jener 

Bemessungsperiode zuzuordnen, in welcher der Arbeitnehmer einen festen 

Rechtsanspruch auf die Vergütung erwirbt. Kann der Unselbständigerwerbende den 

Auszahlungszeitpunkt dank seiner beherrschenden Stellung in der Arbeitgeberfirma 

jedoch frei bestimmen, sind solche Zulagen zum Normallohn ebenfalls in jener Periode 

zu erfassen, in welcher die Arbeitsleistung erbracht wurde, falls für eine spätere 

Auszahlung keine unternehmerischen Gründe sprechen (Richner/Frei/Kaufmann/

Meuter, a.a.O., N 35 f. zu Art. 210 DBG; Urteil des Bundesgerichts 2A.471/2003 vom 

16. Juni 2004, E. 2.3). Bei auflösend bedingten Rechtsgeschäften erfolgt der 

Einkommenszufluss mit dem Erwerb. Ein Einkommenszufluss ist nur dann zu 

verneinen, wenn das auflösende Ereignis unmittelbar bevorsteht (Richner/Frei/

Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 31 zu Art. 210 DBG).

Hinsichtlich der Verteilung der Beweislast gilt im Steuerrecht die Grundregel, dass die 

Veranlagungsbehörde die steuerbegründenden oder -erhöhenden Tatsachen 

nachzuweisen hat, die steuerpflichtige Person dagegen jene Tatsachen, welche die 

Steuerschuld mindern oder aufheben (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 77 zu 

Art. 123 DBG).

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c) Der Beschwerdeführer trat per 1. Dezember 2002 als Partner in die C AG ein. Er 

erwarb Aktien der Gesellschaft und sass von 2004 bis 2009 in deren Verwaltungsrat. In 

den Jahren 2007 und 2008 bezog er Gehaltszahlungen von der Firma. In einem Vertrag 

vom 13. November 2002 wurde nebst anderen Bestimmungen zur Aktienübernahme, 

Einbringung von Kundenbeziehungen etc. vereinbart, dass die C AG als Vorausleistung 

die monatliche Zahlung eines noch zu bestimmenden Bruttosalärs übernehme. In der 

Periode 1. Dezember 2002 bis 30. Juni 2003 werde folgendermassen abgerechnet: 

Fakturierbare Honorare des Beschwerdeführers abzüglich vorausbezahlte Leistungen 

der Gesellschaft (monatliches Brutto-Salär, Arbeitgeberbeiträge an die Pensionskasse, 

Sozialversicherung, pro rata-Anteil an die Infrastrukturkosten). Bei positivem Saldo 

werde mit dem Bonus per 31. Dezember 2003 verrechnet, bei negativem Saldo erfolge 

ein Ausgleich durch die Reduktion weiterer Bezüge. Für die Abrechnungsperiode 1. Juli 

2003 bis 31. Dezember 2003 würden dieselben Modalitäten wie in der Vorperiode 

gelten. Bei positivem Saldo erhalte der Beschwerdeführer einen Bonus, bei negativem 

Saldo erfolge ein Ausgleich durch den Beschwerdeführer (vgl. act. 10/I.c). Am 26. Mai 

2003 schloss der Beschwerdeführer mit der C AG einen Aktionärbindungsvertrag ab 

(act. 10/I.c). Im Jahr 2007 bezog er von der C AG monatliche Gehaltszahlungen, 

basierend auf separaten, als "Lohnblatt" bezeichneten Abrechnungen. Der Bruttolohn 

betrug Fr. 15'176.75 pro Monat. Hinzu kamen Spesen von Fr. 1'200.-- und bis Mai 

2007 eine Ausbildungszulage für den studierenden Sohn. Die ausbezahlten Netto-

Beträge variierten zwischen Fr. 14'366.80 und Fr. 14'914.--. Im November 2007 wurde 

zusätzlich ein Bonus für 2006 in der Höhe von Fr. 5'540.-- ausgerichtet. Im Jahr 2008 

erhöhte der Beschwerdeführer die Hypothek auf der Liegenschaft in B um 

Fr. 150'000.--. Per 25. Juni 2008 überwies er zulasten der neu gesprochenen Hypothek 

Fr. 100'000.-- an die C AG (act. 10/I.c).

Der Beschwerdeführer macht geltend, Ende 2007 habe sich gezeigt, dass er der 

Gesellschaft aufgrund zu viel bezogener Leistungen Fr. 100'000.-- habe 

zurückvergüten müssen. Sein effektives Gehalt im Jahr 2007 sei daher um Fr. 

100'000.-- geringer ausgefallen als von der Vorinstanz veranlagt.

Dem Beschwerdeführer wurden von der C AG im Jahr 2007 Fr. 198'611.-- (ohne 

Spesenvergütungen) ausbezahlt. Obschon kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorliegt – 

beim oben erwähnten Vertrag vom 13. November 2002 handelt es sich um eine 

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Vereinbarung, welche die Regelung der Anfangsphase des Arbeitsverhältnisses bis 

31. Dezember 2003 betraf, nicht um einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit Definition 

von Arbeitsleistung und Lohnhöhe –, ist von einer unselbständigen Erwerbstätigkeit 

auszugehen. Der Beschwerdeführer bezog einen fixen Monatslohn. Den einzelnen 

Lohnblättern war kein Hinweis zu entnehmen, dass es sich dabei lediglich um 

Akontozahlungen handle, die allenfalls zurückbezahlt werden müssten (act. 10/I.c). 

Solche Rückzahlungen waren im Vertrag vom 31. Dezember 2002 lediglich für die Zeit 

bis Ende 2003 vorgesehen. Einen Arbeitsvertrag für das hier massgebende Jahr 2007 

oder eine schriftliche Vereinbarung mit der Verpflichtung des Beschwerdeführers, einen 

allfälligen negativen Saldo per Ende 2007 auszugleichen, reichte der Beschwerdeführer 

nicht ein. Die laufenden Akontolohnbezüge im Jahr 2007 gingen somit in das Eigentum 

des Beschwerdeführers über; er konnte frei über das Geld verfügen. Die Arbeitgeberin 

bestätigte jedoch im Nachhinein, dass ihre Honorierung erfolgsorientiert sei. Jeder 

Partner erhalte monatliche Akontozahlungen. Die interne Endabrechnung am Ende des 

Kalenderjahres (gemeint Ende 2007) habe beim Beschwerdeführer aufgrund einer 

unerwarteten Kündigung eines Grossmandats ein Manko von Fr. 100'000.-- 

aufgewiesen. Diesen Betrag habe der Beschwerdeführer im ersten Semester 2008 

zurückbezahlt (act. 6/2). Eine interne Abrechnung, welche den Beschwerdeführer zur 

Zahlung von Fr. 100'000.-- an die Arbeitgeberin veranlasste, wurde aber nicht 

eingereicht. Dabei fällt auf, dass der Beschwerdeführer im Rahmen der Veranlagung 

2008 gegenüber der Steuerbehörde festhielt, er sei aufgrund der sehr grosszügigen 

Pensionskassenregelung, die er aber vollständig selber habe finanzieren müssen, 

gezwungen gewesen, einen "zusätzlichen Einschuss" von Fr. 100'000.-- an die 

Arbeitgeberin zu leisten. Diese wiederum bestätigte gegenüber dem Beschwerdeführer, 

die Zahlung sei als "Partnerbeitrag für Büro- und Verwaltungsunkosten" überwiesen 

worden. Zum Zeitpunkt, in dem sich die Zahlung an die Arbeitgeberin abzeichnete, 

wird in der Beschwerde festgehalten, es habe sich Ende 2007 gezeigt, dass der Betrag 

von Fr. 100'000.-- zurückvergütet werden müsse. In der Stellungnahme zur 

Beschwerdevernehmlassung wird ausgeführt, die Differenz zwischen Lohnbezügen und 

Umsatz habe sich im März 2008 herausgestellt. 

Die Arbeitgeberin selber ging von ausgerichteten Einkünften im Jahr 2007 in der Höhe 

von Fr. 198'611.-- aus. Natürliche Personen sind gestützt auf Art. 125 Abs. 1 lit. a DBG 

verpflichtet, der Steuererklärung den Lohnausweis über ihre Einkünfte aus 

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unselbständiger Erwerbstätigkeit beizulegen. Der Lohnausweis ist ein amtliches 

Formular, das der Arbeitgeber für die Bescheinigung des Lohnes jährlich auszustellen 

hat (Richner/Frei/Kaufmann/Meuter, a.a.O., N 13 zu Art. 127 DBG). Ihm kommt erhöhte 

Beweiskraft zu. Er gilt solange als beweiskräftig, als nicht Tatsachen nachgewiesen 

sind, aus denen sich seine Fälschung, Verfälschung oder Unwahrheit ergibt (Klöti-

Weber/Siegrist/Weber, Kommentar zum Aargauer Steuergesetz, 3. Aufl. 2009, N 6 zu 

§ 181 StG, der inhaltlich mit Art. 125 DBG übereinstimmt). Der mit der Steuererklärung 

2007 eingereichte Lohnausweis, worin ein Nettolohn von Fr. 104'130.-- angegeben 

wird, wurde vom Beschwerdeführer allein unterzeichnet (act. 10/II.c). Da dieser nicht 

einzelzeichnungsberechtigt war, kann der von ihm allein unterschriebene Lohnausweis 

bezüglich der Höhe der Lohnzahlung nicht als massgebend betrachtet werden. Der von 

der Arbeitgeberin am 25. Dezember 2007 ausgestellte, rechtsgültig unterzeichnete 

Lohnausweis weist ein Nettoeinkommen von Fr. 198'611.-- aus. Dieser Lohn wurde 

von der Arbeitgeberin nach eigenen Angaben bei der Sozialversicherungsanstalt und 

der Pensionskasse abgerechnet und in ihrer Erfolgsrechnung verbucht. Auch in der 

Bescheinigung über Bezüge von Mitgliedern der Verwaltung und Organen der 

Geschäftsführung vom 13. August 2008, als die Zahlung von Fr. 100'000.-- bereits 

erfolgt war, gab die Arbeitgeberin zuhanden des Kantonalen Steueramts Zürich 

unverändert ein Nettogehalt des Beschwerdeführers von Fr. 198'611.-- an (act. 10/II.b). 

Wenn die Arbeitgeberin nun im Rechtsmittelverfahren ausführt, sie sei der Ansicht, das 

effektiv erzielte Einkommen des Beschwerdeführers im Jahr 2007 sei um Fr. 100'000.-- 

geringer ausgefallen, als dies im Lohnausweis zum Ausdruck komme (vgl. act. 6/2), 

widerspricht sie damit ihren eigenen früheren Angaben gegenüber den Behörden.

d) Aus den vorstehenden Erwägungen ergibt sich, dass dem Beschwerdeführer im Jahr 

2007 Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit in der Höhe von Fr. 198'611.-- 

(ohne Pauschalspesen) zugeflossen ist. Für das Jahr 2007 entspricht die steuerliche 

Erfassung des Einkommens auch der Abrechnung der Arbeitgeberin mit der 

Sozialversicherungsanstalt und der Pensionskasse. Ob es sich bei der Überweisung 

des Beschwerdeführers von Fr. 100'000.-- am 25. Juni 2008 an die C AG um eine 

Rückzahlung von Lohn handelt, die von den Einkünften in Abzug gebracht werden 

kann, ist allenfalls im Rahmen der noch offenen Veranlagung für das Jahr 2008 zu 

entscheiden. Daraus folgt, dass die Beschwerde gegen die Veranlagung 2007 

abzuweisen ist.

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3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend haben die Beschwerdeführer die Kosten des 

Verfahrens unter solidarischer Haftbarkeit zu bezahlen (Art. 144 Abs. 1 DBG). Eine 

Entscheidgebühr von Fr. 1'000.-- ist angemessen (vgl. Art. 144 Abs. 5 DBG in 

Verbindung mit Art. 7 Ziff. 122 der Gerichtskostenverordnung, sGS 941.12). Der 

Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist zu verrechnen. Die Gebühr ist gesamthaft bei X Z zu 

erheben.

Entscheid:

1.    Die Beschwerde wird abgewiesen.

2.    Die Beschwerdeführer bezahlen die Verfahrenskosten von

       Fr. 1'000.-- unter solidarischer Haftbarkeit. Der Kostenvorschuss von

       Fr. 600.-- wird verrechnet. Die Gebühr wird bei X Z erhoben.

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