# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f8c70987-0b81-51c0-bdf2-1bb19fdb7941
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2010-03-04
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 04.03.2010 A-1603/2006
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_A-1603-2006_2010-03-04.pdf

## Full Text

Abtei lung I
A-1603/2006
{T 0/2}

U r t e i l  v o m  4 .  M ä r z  2 0 1 0

Richter Daniel Riedo (Vorsitz), 
Richterin Salome Zimmermann, Richter Michael Beusch, 
Gerichtsschreiberin Jeannine Müller.

X._______ AG in Liquidation, 
vertreten durch Y._______ AG, 
Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV,
Hauptabteilung Mehrwertsteuer, 3003 Bern,
Vorinstanz.

Mehrwertsteuer (1. Quartal 2003); Vorsteuerabzug; 
Lieferverträge.

B u n d e s v e r w a l t u n g s g e r i c h t

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i f  f é d é r a l

T r i b u n a l e  a m m i n i s t r a t i v o  f e d e r a l e

T r i b u n a l  a d m i n i s t r a t i v  f e d e r a l

Besetzung

Parteien

Gegenstand

A-1603/2006

Sachverhalt:

A.
Die X._______ AG in Liquidation wurde am 31. Oktober 2002 (Han-
delsregistereintrag: 4. November 2002) gegründet und bezweckte ge-
mäss Handelsregistereintrag die Herstellung von und den Handel mit 
Drucksachen aller  Art. Die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) 
führte sie gestützt auf ihre Angaben ab dem 1. November 2002 im Re-
gister der Mehrwertsteuerpflichtigen. Am 2. Juni 2005 wurde der Kon-
kurs über die Gesellschaft eröffnet, welcher mit Verfügung vom 4. Au-
gust 2005 mangels Aktiven wieder eingestellt  wurde. Sie besteht nur 
noch zum Zweck der Liquidation.

B.
In der Abrechnung für das 1. Quartal 2003 machte die X._______ AG 
in Liquidation (nachfolgend auch Steuerpflichtige) Vorsteuern von ins-
gesamt Fr. 49'981.81 geltend und reichte verschiedene Lieferrechnun-
gen der  A._______ AG in  Liquidation  sowie  eine  Abzahlungsverein-
barung, allesamt datierend vom 28. Januar 2003, ein. Die ESTV kam 
zum  Schluss,  dass  der  Vorsteuerabzug  im  Zusammenhang  mit  den 
Lieferungen der A._______ AG in Liquidation zu Unrecht  erfolgt sei, 
und  verlangte  von  der  Steuerpflichtigen  mit  Ergänzungsabrechnung 
(EA) Nr. ... vom 9. Juli 2003 einen Betrag von Fr. 43'995.-- (gerundet) 
zurück.

C.
Die ESTV entschied am 7. Januar 2004, sie fordere zu Recht für das 
1. Quartal 2003 Fr. 43'995.-- Mehrwertsteuern, zuzüglich Verzugszins, 
zurück.  Mit  Eingabe  vom 15.  Januar  2004  liess  die  Steuerpflichtige 
Einsprache erheben und die Aufhebung des Entscheids beantragen. 
Am 8. November 2004 führte die ESTV eine punktuelle Steuerkontrolle 
durch,  die  in  den  Räumlichkeiten  der  Rechtsvertreterin  der  Steuer-
pflichtigen stattfand. 

D.
Mit  Einspracheentscheid vom 28. April  2006 wies die ESTV die Ein-
sprache vom 15. Januar 2004 ab. Zur Begründung hielt sie im Wesent-
lichen dafür, bei dem von der Steuerpflichtigen mit der A._______ AG 
in Liquidation abgeschlossenen Abzahlungsvertrag handle es sich um 
eine  Vertragsart,  die  dem  Leasingvertrag  ähnlich  sei.  Mit  dem  Ab-
schluss dieses Vertrags habe die Steuerpflichtige eine Änderung der 

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alten Kaufverträge vorgenommen; die Rechte und Pflichten der Partei-
en seien dadurch wesentlich modifiziert worden. Dementsprechend sei 
dieses Vertragswerk zu berücksichtigen. Die Vorsteuer könnte grund-
sätzlich in derjenigen Periode geltend gemacht werden, in welche der 
jeweilige Zahlungstermin falle. Da die an die Belege gestellten Anfor-
derungen jedoch nicht  erfüllt  seien,  sei  ein  Vorsteuerabzug gänzlich 
ausgeschlossen.

E.
Am 31. Mai bzw. 12. Juni 2006 lässt die X._______ AG in Liquidation 
(Beschwerdeführerin)  bei  der  Eidgenössischen  Steuerrekurskommis-
sion (SRK) Beschwerde erheben und die Aufhebung des Einsprache-
entscheids vom 28. April 2006 beantragen. Es sei festzustellen, dass 
die in der Abrechnung für das 1. Quartal 2003 geltend gemachte Vor-
steuer von Fr. 49'981.81 zu Gunsten der Beschwerdeführerin zu Recht 
bestehe. Eventualiter sei  die ESTV zu verpflichten,  die Vorsteuer für 
bereits  geleistete  Ratenzahlungen  im  Umfang  von  Fr. 86'512.--  an-
zuerkennen. Zudem  sei  ihr  in  verfahrensrechtlicher  Hinsicht  zur  Er-
gänzung der Beschwerdeschrift eine Nachfrist bis zum 30. September 
2006  einzuräumen.  Zur  Begründung  der  materiellen  Hauptanträge 
bringt sie im Wesentlichen vor, Lieferfakturen müssten bei der Abrech-
nung nach vereinbarten Entgelten am Ende derjenigen Quartalsperio-
de abgerechnet werden, in welcher die Rechnungsstellung erfolgt sei. 
Die  Lieferfakturen  datierten  vom  28.  Januar  2003.  Die  Geltendma-
chung der Vorsteuern sei daher zu Recht im 1. Quartal 2003 erfolgt. 
Die Abzahlungsvereinbarung vom 28. Januar 2003 spiele für die Beur-
teilung des Vorsteueranspruchs vorliegend keine Rolle.

F.
Auf  Antrag  der  Beschwerdeführerin  hin  bestätigt  die  SRK  mit  Zwi-
schenentscheid  vom  4.  August  2006  den  einverlangten  Kostenvor-
schuss in Höhe von Fr. 1'200.--. Die dagegen erhobene Beschwerde 
weist  das  Bundesgericht  am 1. September  2006 ab. Am 29. Januar 
2007 teilt das Bundesverwaltungsgericht den Verfahrensbeteiligten mit, 
es habe das vorliegende Verfahren zuständigkeitshalber übernommen.

G.
In ihrer Vernehmlassung vom 2. Mai 2007 beantragt die ESTV die kos-
tenfällige Abweisung der Beschwerde. Am 26. Juni 2007 wird der Be-
schwerdeführerin auf Ersuchen hin [...]  die Möglichkeit  zur Aktenein-
sicht gewährt. Mit Eingabe vom 28. Juni 2007 beantragt die Beschwer-

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deführerin  die  Aufdeckung  sämtlicher  Stellen  im  Kontrollbericht  mit 
dem  Vermerk  "betrifft  interne  Notiz".  Am  25. September  2007  weist 
das Bundesverwaltungsgericht das Gesuch ab. Auf die dagegen erho-
bene Beschwerde tritt das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Dezember 
2007 nicht ein.

Auf  die  weiteren  Vorbringen  in  den  Eingaben  an  die  SRK bzw. das 
Bundesverwaltungsgericht  wird  –  soweit  entscheidwesentlich  –  im 
Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung:

1.

1.1 Bis  zum 31. Dezember  2006 konnten  Einspracheentscheide der 
ESTV auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer nach Art. 44 ff. des Bundes-
gesetzes  vom  20.  Dezember  1968  über  das  Verwaltungsverfahren 
(VwVG, SR 172.021) innert 30 Tagen nach Eröffnung mit Beschwerde 
bei der SRK angefochten werden (aArt. 65 des Bundesgesetzes vom 
2. September 1999 über die Mehrwertsteuer [MWSTG, SR 641.201], 
in der Fassung vom 1. Januar 2001 [AS 2000 1300]; aufgehoben per 
31. Dezember  2006).  Das  Bundesverwaltungsgericht  übernimmt,  so-
fern es zuständig ist, die Ende 2006 bei der SRK hängigen Rechtsmit-
tel. Die Beurteilung erfolgt  nach neuem Verfahrensrecht  (Art. 53 des 
Bundesgesetzes  vom  17.  Juni  2005  über  das  Bundesverwaltungs-
gericht [Verwaltungsgerichtsgesetz, VGG, SR 172.32]). Das Verfahren 
richtet sich nach dem VwVG, soweit das VGG nichts anderes bestimmt 
(Art. 37 VGG). Das Bundesverwaltungsgericht ist zur Behandlung der 
Beschwerde  sachlich  wie  funktionell  zuständig  (Art. 31,  32  und  33 
Bst. d VGG).

1.2 Das Bundesverwaltungsgericht kann den angefochtenen Einspra-
cheentscheid  grundsätzlich  in  vollem  Umfang  überprüfen.  Die  Be-
schwerdeführerin kann neben der Verletzung von Bundesrecht (Art. 49 
Bst.  a  VwVG) und  der  unrichtigen oder  unvollständigen  Feststellung 
des  rechtserheblichen  Sachverhalts  (Art.  49  Bst.  b  VwVG)  auch  die 
Rüge der Unangemessenheit erheben (Art. 49 Bst. c VwVG; ANDRÉ MO-
SER/MICHAEL BEUSCH/LORENZ KNEUBÜHLER,  Prozessieren vor dem Bundes-
verwaltungsgericht,  Basel  2008,  S. 73 ff.  Rz. 2.149 ff.,  ULRICH HÄFE-
LIN/GEORG MÜLLER/FELIX UHLMANN, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Aufl., 
Zürich/Basel/Genf 2006,  Rz. 1758 ff.). Das Bundesverwaltungsgericht 

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hat  den  Sachverhalt  von  Amtes  wegen  festzustellen  und  ist  an  die 
vorgebrachten rechtlichen Überlegungen der Parteien nicht gebunden 
(vgl. Art. 62 Abs. 4 VwVG; ALFRED KÖLZ/ISABELLE HÄNER, Verwaltungsver-
fahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Zürich 1998, 
S. 39; BVGE 2007/41 E. 2  mit  Hinweisen,  Urteil  des  Bundesverwal-
tungsgerichts A-6152/2007 vom 21. August 2009 E. 1.2).

1.3 Gemäss Art. 25 Abs. 2 VwVG ist  dem Begehren um Erlass einer 
Feststellungsverfügung zu entsprechen, wenn die Gesuchstellerin ein 
entsprechendes schutzwürdiges Interesse nachweist. Laut bundesge-
richtlicher Rechtsprechung ist der Anspruch auf Erlass einer Feststel-
lungsverfügung subsidiär  gegenüber rechtsgestaltenden Verfügungen 
(BGE 119 V 13 E. 2a, BGE 114 V 203;  RENÉ RHINOW/BEAT KRÄHENMANN, 
Schweizerische  Verwaltungsrechtsprechung,  Ergänzungsband,  Basel 
1990,  Nr. 36,  S. 109 f.). Soweit  die  Beschwerdeführerin  ihre  Anträge 
formell als Feststellungsbegehren stellt, fehlt ihr folglich ein schutzwür-
diges Interesse an deren Behandlung, weil bereits das negative Leis-
tungsbegehren, der Antrag auf Aufhebung der angefochtenen Nachfor-
derung (durch Aufhebung des Einspracheentscheids), gestellt worden 
ist. Damit kann anhand eines konkreten Falls entschieden werden, ob 
die fragliche Vorsteuerabzugsberechtigung besteht, was das Feststel-
lungsinteresse  hinfällig  werden  lässt  (vgl.  Urteil  des  Bundesgerichts 
2C_726/2009  vom  20. Januar  2010,  E. 1.3;  BVGE  2007/24  E. 1.3; 
Urteil  des Bundesverwaltungsgerichts A-1505/2006 vom 25. Septem-
ber 2008 E. 1.2). Mit dieser Einschränkung ist auf die Beschwerde ein-
zutreten.

1.4 Am  1.  Januar  2010  ist  das  Mehrwertsteuergesetz  vom 12.  Juni 
2009 (MWSTG, SR 641.20) in Kraft getreten. Die bisherigen gesetzli-
chen Bestimmungen sowie die darauf gestützt erlassenen Vorschriften 
bleiben grundsätzlich weiterhin auf alle während ihrer Geltungsdauer 
eingetretenen  Tatsachen  und  entstandenen  Rechtsverhältnisse  an-
wendbar (Art. 112 Abs. 1 MWSTG). Da es im vorliegenden Fall um das 
1. Quartal 2003 geht, ist in materieller Hinsicht deshalb das aMWSTG 
anwendbar. 

Demgegenüber ist  das neue mehrwertsteuerliche Verfahrensrecht  im 
Sinne  von Art.  113  Abs. 3  MWSTG auf  sämtliche  im  Zeitpunkt  des 
Inkrafttretens  hängige  Verfahren  anwendbar.  Allerdings  ist  Art.  113 
Abs. 3  MWSTG  insofern  restriktiv  auszulegen,  als  gemäss  höchst-
richterlicher Rechtsprechung nur eigentliche Verfahrensnormen sofort 

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auf hängige Verfahren anzuwenden sind, und es dabei nicht zu einer 
Anwendung von neuem materiellen  Recht  auf  altrechtliche Sachver-
halte kommen darf (ausführlich: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts 
A-1113/2009 vom 23. Februar 2010 E. 1.3). 

Kein  Verfahrensrecht  in  diesem  engen  Sinn  stellen  im  vorliegenden 
Entscheid  etwa  die  nachfolgend  abgehandelten  Themen  wie  das 
Selbstveranlagungsprinzip, die Pflicht der ESTV zur Überprüfung der 
Steuerabrechnungen und -ablieferungen oder gar der Verzugszins etc. 
dar, so dass vorliegend diesbezüglich noch altes Recht anwendbar ist. 
Keine Anwendung finden deshalb beispielsweise Art. 71, 77 oder 87 
MWSTG, obwohl sie unter dem Titel  "Verfahrensrecht für die Inland- 
und die Bezugsteuer" stehen.

2.

2.1

2.1.1 Nach Art. 53 VwVG gestattet  die  Beschwerdeinstanz  dem Be-
schwerdeführer,  der  in  seiner  sonst  ordnungsgemäss  eingereichten 
Beschwerde darum nachsucht, die Begründung innert einer angemes-
senen Nachfrist  zu ergänzen, sofern es der aussergewöhnliche Um-
fang oder die besondere Schwierigkeit einer Beschwerdesache erfor-
dert. Die Gewährung einer Nachfrist zur Beschwerdeergänzung ist in-
des auf Ausnahmefälle zu beschränken; dies jedenfalls dann, wenn die 
beschwerdeführende Partei  oder  ihre Rechtsvertreterin  bereits  zuvor 
im  Rahmen  eines  verwaltungsinternen  Einsprache-  oder  Beschwer-
deverfahrens  Gelegenheit  hatte,  ihren  Standpunkt  einlässlich  darzu-
legen und im hängigen Rechtsmittelverfahren darauf aufbauen konnte 
(MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER, a.a.O., S. 104 f. Rz. 2.241 f.).

2.1.2 Was  die  Beschwerdeführerin  zur  Begründung  ihres  Gesuchs 
vorbringt, vermag die Einräumung einer Nachfrist für eine ergänzende 
Beschwerdeschrift  entgegen  ihrer  Auffassung  nicht  zu  rechtfertigen. 
Zwar stellt die ESTV nicht in Abrede, betreffend die Beschwerdeführe-
rin und vier weitere Steuerpflichtige, die alle von demselben Treuhand-
unternehmen vertreten werden, vom 28. April  bis 9. Mai 2006 insge-
samt zwei Entscheide und acht Einspracheentscheide erlassen zu ha-
ben. Allerdings wurden zwei Einspracheentscheide offensichtlich nicht 
weitergezogen. Die übrigen sechs sind, selbst wenn es sich um Ent-
scheide von 35 bis 41 Seiten handelt, praktisch gleich aufgebaut und 
enthalten inhaltlich zum überwiegenden Teil vergleichbare bzw. sogar 
identische Ausführungen. Die spezifischen, jeweils auf den konkreten 

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Fall  zutreffenden  und  deshalb  nicht  allgemein  gültigen  Erwägungen 
beschränken sich auf einige wenige Seiten. Im Weitern sind auch hin-
sichtlich  der  individuellen  Erwägungen  wieder  augenfällige  Überein-
stimmungen  festzustellen:  Mit  Ausnahme eines  einzigen  Verfahrens, 
bei dem es um die Problematik der seitens der ESTV vorgenommenen 
Umstellung der Abrechnungsart geht, sind bei den übrigen Verfahren 
ausschliesslich Vorsteueransprüche zu prüfen. In drei Fällen, worunter 
auch das vorliegende Verfahren fällt, sind Lieferverträge, bei welchen 
gleichzeitig  oder  im Nachhinein  Abzahlungsvereinbarungen  getroffen 
worden sind, zu beurteilen. Den übrigen zwei Verfahren liegen Lizenz-
rechtsverträge zu Grunde. Die Lizenzrechte unterscheiden sich zwar 
inhaltlich, die Art und Weise der Vertragsabwicklung ist jedoch ähnlich 
ausgestaltet  worden.  Dementsprechend  hat  sich  die  ESTV  in  den 
jeweils ähnlich gelagerten Fällen auf die gleichen rechtlichen Grund-
lagen abgestützt und die selben Argumente angeführt. Hinzuzufügen 
ist, dass in vier Verfahren die gleiche Unternehmung als Leistungser-
bringerin aufgetreten ist. Was die beiden (Erst-)Entscheide betrifft, so 
ist aus den Akten nicht ersichtlich, ob die betroffenen Personen bzw. 
Unternehmen überhaupt Einsprache erhoben haben. Unklar ist auch, 
inwieweit sich in diesen Verfahren andere Rechtsfragen gestellt haben 
könnten.  Die  Beschwerdeführerin  macht  denn  auch  weder  das  eine 
noch  das  andere  geltend  oder  erbringt  dafür  einen  Nachweis. Dies 
wäre indes ein Leichtes für sie gewesen (durch Vorlage der Entschei-
de  bzw.  der  Einsprachen).  Unter  den  gegebenen  Umständen  kann 
nicht  von  einem  aussergewöhnlichen  Umfang  im  Sinne  von  Art. 53 
VwVG gesprochen werden, zumal die Rechtsvertreterin schon mehre-
re Jahre bestens mit den Fällen vertraut ist und sich nicht erst in die 
Verfahren  einarbeiten  muss  (vgl.  auch  Urteil  des  Bundesgerichts 
2A.160/2004 vom 9. Juni 2005 E. 3). Daran vermag auch der Umstand, 
dass  die  ESTV  zwischen  den  Entscheiden  und  den  Einspracheent-
scheiden  teilweise  umfassende  Sachverhaltsabklärungen  getroffen 
hat, nichts zu ändern. Sie hat aus den Ergebnissen in allen Fällen die 
selben Schlüsse gezogen. Schliesslich ist auch das Vorliegen einer be-
sonderen Schwierigkeit zu verneinen. Dass die SRK in den Abschrei-
bungsverfügungen  vom  15. Mai  2006  betreffend  die  Rechtsverzöge-
rungsbeschwerden von zwei anderen Gesellschaften festgehalten hat, 
es handle sich in diesen Fällen nicht um einen leichten Sachverhalt, 
reicht jedenfalls nicht dafür aus, dass von einer solchen besonderen 
Schwierigkeit  ausgegangen  werden  müsste. Ohnehin  erscheint  frag-
würdig, inwieweit sich die Aussage der SRK überhaupt auf das vorlie-
gende Verfahren beziehen kann. 

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Nicht  zu  hören ist  im Übrigen das Vorbringen,  eine  Nachfrist  würde 
zudem den Umständen Rechnung tragen, dass der Unterzeichnende 
als Doktorand der Universität B._______ nur ein reduziertes Arbeits-
pensum wahrnehmen könne  und  angesichts  der  Betriebsgrösse  der 
Rechtsvertreterin eine Delegation nicht möglich sei. Dasselbe gilt  für 
den Einwand, weitere fristgebundene Arbeiten sowie das herkömmli-
che  Tagesgeschäft  würden  unverändert  Zeit  beanspruchen.  Hiebei 
handelt  es  sich  ausschliesslich  um  organisatorische  Umstände  der 
Rechtsvertreterin,  welche von Vornherein  keinen Grund für  eine Be-
schwerdeergänzung darzustellen vermögen. 

Nach dem Vorgesagten ist  ferner  nicht  ersichtlich,  weshalb  sich  der 
Erlass der zehn Entscheide unter dem Gesichtspunkt des "fair trial" als 
stossend erweisen oder den Grundsatz der Waffengleichheit verletzen 
könnte (vgl. zum Ganzen HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN, a.a.O., Rz. 1655 ff.). 
Im Übrigen hat die Rechtsvertreterin selber in drei Fällen gleichzeitig 
bei  der  SRK  Rechtsverzögerungsbeschwerde  erhoben  mit  dem  An-
trag,  die  ESTV sei  anzuhalten,  umgehend  Einspracheentscheide  zu 
fällen. Nach unwidersprochen gebliebener Darstellung in der Vernehm-
lassung wurde in den anderen Verfahren zudem wiederholt die Einrei-
chung einer solchen Beschwerde in Aussicht gestellt. Dass die ESTV 
unter  diesen  Umständen  von  der  zeitlich  gestaffelten  Eröffnung  der 
Entscheide absah und so allfällige Fragen nach der Bevorzugung ver-
mied,  ist  insbesondere auch unter  dem Gesichtspunkt  der Gleichbe-
handlung der betroffenen Unternehmen nicht zu beanstanden.

2.2 Die Beschwerdeführerin führt in ihrer Eingabe ans Bundesverwal-
tungsgericht  vom 30. Mai  2007,  mit  welcher  sie  Akteneinsicht  in  die 
Vernehmlassungsbeilagen  beantragt,  zudem  an,  dass  sie  es  ange-
sichts der durchwegs ungeheuerlichen Vorbringungen der ESTV sehr 
bedaure, dass kein zweiter Schriftenwechsel durchgeführt werde.

Ein zweiter Schriftenwechsel ist grundsätzlich möglich, wenn auch pra-
xisgemäss gewöhnlich die Ausnahme (Entscheid der SRK vom 9. Feb-
ruar  2006,  veröffentlicht  in  Verwaltungspraxis  der  Bundesbehörden 
[VPB] 70.57 E. 1d.aa). Die Beschwerdeinstanz kann die Parteien auf 
jeder Stufe des Verfahrens zu einem weiteren Schriftenwechsel einla-
den (Art. 57 Abs. 2 VwVG). Ein weiterer Schriftenwechsel ist nament-
lich dann geboten, wenn die Vernehmlassung der Vorinstanz mit Be-
zug auf die angefochtene Verfügung neue, erhebliche Vorbringen tat-
sächlicher oder rechtlicher Art enthält (vgl. Urteile des Bundesgerichts 

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vom 12. November 1998, veröffentlicht in Archiv für  Schweizerisches 
Abgaberecht [ASA] 68 S. 652 E. 1a, vom 27. April 1994, veröffentlicht 
in  ASA  66  S. 158  E. 2;  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-
1647/2006  vom 31.  März  2009  E.  1.3,  A-1380/2006  +  A-1381/2006 
vom  27. September  2007  E. 3.1;  MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER,  a.a.O., 
S. 123 ff. Rz. 3.37 ff.).

Solches macht die Beschwerdeführerin offensichtlich nicht geltend und 
ist denn auch gar nicht ersichtlich. Vielmehr ist die Sache spruchreif, 
ein weiterer Schriftenwechsel drängt sich daher für das Bundesverwal-
tungsgericht,  welches das Recht  von Amtes wegen anzuwenden hat 
(BGE  119  V  347  E. 1a;  FRITZ GYGI,  Bundesverwaltungsrechtspflege, 
2. Aufl.,  Bern  1983,  S. 212),  nicht  auf.  Im  Übrigen  reichte  die  Be-
schwerdeführerin  am 28. Juni  2007 eine schriftliche Eingabe ein,  in 
welcher sie sich noch einmal zum hängigen Verfahren geäussert  hat 
und insbesondere Stellung nahm zur seinerzeit durchgeführten Steu-
erkontrolle. Soweit die Ausführungen als entscheidrelevant zu betrach-
ten sind, würden sie ohnehin bei der Beurteilung berücksichtigt  wer-
den.  Den  massgeblichen  (verfassungsrechtlichen)  Vorgaben  wurde 
damit ohne Weiteres Rechnung getragen (vgl. Urteil  des Bundesver-
waltungsgerichts A-5550/2008 vom 21. Oktober 2009 E.1.1.3).

2.3 Die  Beschwerdeführerin  beantragt  in  prozessualer  Hinsicht 
schliesslich die  Einholung einer  Amtsauskunft  beim Handelsregister-
amt ... sowie beim Konkursamt ... . Nach der höchstrichterlichen Recht-
sprechung kann das Beweisverfahren geschlossen werden, wenn die 
noch  im  Raum  stehenden  Beweisanträge  eine  nicht  erhebliche  Tat-
sache betreffen oder offensichtlich untauglich sind, etwa weil ihnen die 
Beweiseignung  abgeht  oder  –  gerade  umgekehrt  –  die  betreffende 
Tatsache  aus  den  Akten  bereits  genügend  ersichtlich  ist  (anstelle 
vieler: BGE 131 I 153 E. 3, BGE 124 I 208 E. 4a, je mit Hinweisen; vgl. 
auch  Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-1562/2006  vom 
26. September  2008  E. 3.2.5.4,  A-1444/2006  +  A-1445/2006  vom 
22. Juli  2008  E.  7.1;  MOSER/BEUSCH/KNEUBÜHLER,  a.a.O.,  S.  165 
Rz. 3.144).  Das  Bundesverwaltungsgericht  erachtet  den  Sachverhalt 
aufgrund der  vorhandenen Akten für  genügend geklärt. Überdies  ist 
nicht ersichtlich, was die Amtsauskünfte zur Klärung des vorliegenden 
Falls beitragen könnten, was nicht ohnehin schon aus den Akten her-
vorgeht. Auf deren Einholung ist folglich in einer vorweggenommenen 
(antizipierten) Beweiswürdigung zu verzichten.

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3.

3.1 Verwendet die steuerpflichtige Person Gegenstände oder Dienst-
leistungen  für  steuerbare  Ausgangsleistungen,  so  kann  sie  in  ihrer 
Steuerabrechnung u. a. die ihm von anderen Steuerpflichtigen mit den 
Angaben nach Art. 37 MWSTG in Rechnung gestellte Steuer für Liefe-
rungen und Dienstleistungen abziehen (Art. 38 Abs. 1 Bst. a und b so-
wie  Abs. 2 MWSTG). Erforderlich  ist  demnach,  dass  der  Abzugsbe-
rechtigte auch Empfänger einer tatsächlich der Mehrwertsteuer unter-
liegenden Leistung ist  (DANIEL RIEDO,  Vom Wesen der Mehrwertsteuer 
als allgemeine Verbrauchsteuer und von den entsprechenden Wirkun-
gen auf das schweizerische Recht, Bern 1999, S. 247; IVO P. BAUMGART-
NER,  mwst.com,  Kommentar  zum  Bundesgesetz  über  die  Mehrwert-
steuer, Basel 2000, Rz. 13 zu Art. 38).

3.2

3.2.1 Die  Mehrwertsteuer  stellt  auf  wirtschaftliche  Vorgänge  ab  und 
besteuert den wirtschaftlichen Konsum. Bestand und Umfang einer der 
Mehrwertsteuer  unterstehenden  Leistung  werden  aufgrund  der 
wirtschaftlichen  Betrachtungsweise  bestimmt  (Urteil  des  Bundesge-
richts  2A.304/2003  vom  14.  November  2003  E. 3.6.1;  Urteile  des 
Bundesverwaltungsgerichts A-1572/2006 vom 21. August 2008 E. 2.4, 
A-1434/2006 vom 14. Mai 2007 E. 2.3). Der wirtschaftlichen Betrach-
tungsweise kommt im Bereich der Mehrwertsteuer einerseits  bei  der 
Auslegung  von  zivilrechtlichen  und  von  steuerrechtlichen  Begriffen 
sowie andererseits bei der rechtlichen Qualifikation von Sachverhalten 
Bedeutung zu (Urteil des Bundesgerichts vom 8. Januar 2003, veröf-
fentlicht  in  ASA 73 S. 569 E. 3.2; Urteile  des Bundesverwaltungsge-
richts  A-1634/2006  vom  31.  März  2009  E.  2.1.4,  A-1544/2006  vom 
11. September 2008 E. 2.1.4, A-1378/2006 vom 27. März 2008 E. 2.7).

3.2.2 Die  buchhalterische  Erfassung  von  Leistungen  kann  nach 
konstanter  Rechtsprechung  zwar  ein  Indiz  für  eine  mehrwertsteu-
errechtliche  Qualifikation  sein,  vermag  jedoch  die  wirtschaftliche 
Realität  nicht  zu  ändern.  Massgebend  ist  nicht  die  Sichtweise  der 
Buchführung,  sondern  die  wirtschaftliche  Betrachtungsweise  (Urteile 
des Bundesverwaltungsgerichts A-680/2009 vom 8. Juni 2009 E. 2.3.2, 
A-1561/2007 vom 4. Juli 2008 E. 4.5.3, A-1418/2006 vom 14. Mai 2008 
E. 4.2, A-1378/2006 vom 27. März 2008 E. 3.4.6; Entscheide der SRK 
vom 13. Dezember  2004 [SRK 2003-098]  E. 4b,  bestätigt  durch das 
Urteil  des  Bundesgerichts  2A.65/2005  vom  17. Oktober  2005,  vom 

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24. September 2003 [SRK 2003-021] E. 4c, bestätigt durch das Urteil 
des Bundesgerichts 2A.520/2003 vom 29. Juni 2004). 

3.3 Die  Beweiswürdigung  endet  mit  dem  richterlichen  Entscheid 
darüber, ob eine rechtserhebliche Tatsache als erwiesen zu gelten hat 
oder nicht. Der Beweis ist geleistet, wenn das Gericht gestützt auf die 
freie  Beweiswürdigung  zur  Überzeugung  gelangt  ist,  dass  sich  der 
rechtserhebliche  Sachumstand  verwirklicht  hat  (BGE  130  III  321 
E. 3.2; Urteil  des Bundesgerichts 2A.110/2000 vom 26. Januar 2001 
E. 3c; FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, Bern 1983, S. 279 f.; 
MARTIN ZWEIFEL,  Die  Sachverhaltsermittlung  im  Steuerveranlagungs-
verfahren, Zürich 1989, S. 109 f.). Gelangt das Gericht nicht zu diesem 
Ergebnis, so fragt sich, ob zum Nachteil der Steuerbehörde oder des 
Steuerpflichtigen zu entscheiden ist, wer also die Folgen der Beweis-
losigkeit zu tragen hat. Nach der objektiven Beweislastregel ist bei Be-
weislosigkeit zu Ungunsten desjenigen zu urteilen, der die Beweislast 
trägt (statt vieler: Urteile des Bundesverwaltungsgerichts A-1479/2006 
vom 10. September 2008 E. 1.3, A-1469/2006 vom 7. Mai 2008 E. 1.4, 
je  mit  weiteren  Hinweisen  Gygi,  a.a.O.,  S.  279  f.;  Zweifel,  a.a.O., 
S. 109 f.). Die Steuerbehörde trägt die Beweislast für Tatsachen, wel-
che die Steuerpflicht als solche begründen oder die Steuerforderung 
erhöhen, das heisst für die steuerbegründenden und -erhöhenden Tat-
sachen.  Demgegenüber  ist  der  Steuerpflichtige  für  die  steueraufhe-
benden und -mindernden Tatsachen beweisbelastet, das heisst für sol-
che Tatsachen, welche Steuerbefreiung oder Steuerbegünstigung be-
wirken (statt vieler: Urteil des Bundesgerichts vom 14. Juli 2005, veröf-
fentlicht  in  ASA 75 S. 495 ff. E. 5.4; Urteile des Bundesverwaltungs-
gerichts  A-1418/2006  vom  14.  Mai  2008  E. 5.1,  A-1373/2006  vom 
16. November 2007 E. 2.1, je mit zahlreichen Hinweisen).

4.
Im vorliegenden Fall liegt die Vorsteuerabzugsberechtigung im Zusam-
menhang  mit  verschiedenen Kaufverträgen zwischen der  A._______ 
AG in  Liquidation  und der  Beschwerdeführerin  im  Streit.  Es  handelt 
sich dabei um Lieferungen von diversen Geräten wie Kopierer, Drucker 
und Laserprinter, Schneidmaschine, etc. an die Beschwerdeführerin.

4.1 Zum Nachweis  des  geltend  gemachten Vorsteuerabzugs hat  die 
Beschwerdeführerin  Kopien  der  neun  Kaufverträge  vom  28.  Januar 
2003 eingereicht. Ebenfalls am 28. Januar 2003 haben die Vertrags-
parteien eine Abzahlungsvereinbarung abgeschlossen. Nebst dem ur-

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sprünglichen Warenwert von gesamthaft Fr. 535'290.-- vereinbarten sie 
einen Teilzahlungszuschlag von Fr. 87'595.75. Den Gesamtbetrag über 
Fr. 622'885.75 sollte die Beschwerdeführerin in 72 monatlichen Raten-
zahlungen à Fr. 8'651.20 begleichen, erstmals am 1. März 2003.

4.2 Es ist nicht infrage zu stellen, dass bei Vorliegen von schriftlichen 
Verträgen über eine steuerbare Leistung,  die in  der Buchhaltung er-
fasst und in der Abrechnung ausgewiesen wird, grundsätzlich zu ver-
muten ist, dass der Leistungsaustausch auch tatsächlich besteht. Wie 
im Folgenden zu zeigen ist, gelingt es der ESTV jedoch, berechtigte 
und rechtserhebliche Zweifel  am Vorliegen dieser Leistungen zu we-
cken:

4.2.1 Laut  den  einzelnen  Kaufverträgen  konnte  die  Beschwerde-
führerin den gewünschten Lieferort sowie den Termin bestimmen; die 
Lieferung sollte franko Haus erfolgen. In der Abzahlungsvereinbarung 
sind sämtliche Verträge nochmals aufgelistet mit dem einleitenden Ver-
merk: "Die A._______ AG hat der X._______ AG gemäss gesonderter 
Bestellungen  /  Kaufverträge  folgende  Lieferungen  erbracht".  Dem 
Wortlaut  nach  hätten  die  Lieferungen  gleichentags  am  28. Januar 
2003 ausgeführt werden müssen.

Man  kommt  nicht  umhin  sich  zu  fragen,  wie  die  Abwicklung  der 
Kaufverträge  über  die  neun  zum  Teil  schweren  und  grossen  Ge-
genstände in tatsächlicher Hinsicht genau hätte erfolgen können. Wie 
gesehen  war  die  A._______  AG  in  Liquidation  gemäss  den  Kauf-
verträgen  zur  Auslieferung  der  Gegenstände  verpflichtet,  allenfalls 
auch mit Hilfe eines Dritten. In der Erfolgsrechnung für das Jahr 2003 
hat  sie  einen  Fahrzeug-  und  Transportaufwand  von  Fr. 0.--  aus-
gewiesen. Unter dem Aufwand für Drittleistungen wird zwar ein Betrag 
von Fr. 1'196'527.62 aufgeführt, doch werden darunter sowohl Fremd-
leistungen  als  auch  Warenbezüge  erfasst.  Eine  Kontrolle  der  ent-
sprechenden Kontoblätter  zeigt  denn auch,  dass  es sich  dabei  aus-
schliesslich  um  Warenbezüge  bzw.  Waren-  oder  Materialaufwand 
handelt.  Die  Erfolgsrechnung  2001/2002  weist  unter  "Wareneinkauf 
und  Fremdleistung"  ebenfalls  lediglich  Wareneinkäufe  aus.  Unter 
"Fahrzeug- und Transportaufwand" sind Benzinkosten und Kosten für 
das Strassenverkehrsamt in Höhe von Fr. 1'101.75 ausgewiesen (Ver-
nehmlassungsbeilage 47, A-1605/2006). Diese Kosten betreffen aller-
dings einen Jaguar, mit dem – da es sich um einen Personenwagen 
handelt  –  die  fraglichen  Lieferungen  offensichtlich  nicht  hätten  aus-

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geführt  werden können (Vernehmlassungsbeilage 60, separater Ord-
ner, A-1605/2006).

4.2.2 Zweifel an den angeblichen Eingangsleistungen bestehen ferner 
aus folgendem Grund: Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie ha-
be im Jahre 2003 zehn Ratenzahlungen geleistet. Demnach hätte sich 
die Restschuld Ende 2003 auf Fr. 536'373.75 belaufen (Fr. 622'885.75 
[Gesamtschuld  inkl.  Teilzahlungszuschlag]  ./.  Fr. 86'512.--  [zehn  Ra-
ten]). Anlässlich der Kontrolle konnte die ESTV jedoch weder in den 
vorgelegten  Unterlagen  der  Beschwerdeführerin  noch  in  denjenigen 
der  A._______  AG in  Liquidation  für  das  Jahr  2004  Zahlungen/Ver-
rechnungen  oder  irgendwelche  Einforderungshandlungen  feststellen. 
Ebenso wenig finden sich in den Akten Hinweise darauf. Zudem wird 
solches von der Beschwerdeführerin  gar nicht  geltend gemacht. Ge-
rade aus unternehmerischer Sicht ist indes nicht einzusehen, weshalb 
die A._______ AG in Liquidation so lang untätig geblieben sein soll. 
Dass sie das Entgelt nicht (mehr) einverlangt hat, lässt – in Anbetracht 
der Umstände – vielmehr darauf schliessen, dass gar keine Leistun-
gen erfolgt sind.

4.2.3 Letztlich  erscheinen  auch die  angeblichen  Ratenzahlungen für 
steuerbare Eingangsleistungen äusserst zweifelhaft. Die Beschwerde-
führerin hat hiefür einen Kreditorenkonto-Auszug, der mit der Aufstel-
lung der Buchungen in den amtlichen Akten übereinstimmt, sowie ein 
Kontoblatt der A._______ AG in Liquidation eingereicht. Demnach sind 
sowohl bei der Beschwerdeführerin als auch bei der A._______ AG in 
Liquidation neun von zehn Zahlungen über das Konto "Darlehen Ge-
sellschafter" verbucht worden; eine Rate wurde angeblich in bar ent-
richtet. Die ESTV hat beide Gesellschaften mit Schreiben vom 7. Juli 
2005 um Auskünfte und Belege zu den einzelnen in diesem Konto ent-
haltenen Buchungen ersucht. In  den Antwortschreiben vom 30. Sep-
tember  bzw. 1. Oktober  2005 (Vernehmlassungsbeilage 35 sowie  57 
des Verfahrens A-1605/2006) wurde jeweils – übereinstimmend – aus-
geführt: "Über dieses Konto wurde der private Zahlungsverkehr abge-
wickelt, der nicht geschäftsmässig begründet war und demzufolge für 
die  Erhebung  der  Mehrwertsteuer  überhaupt  keinen  Einfluss  hat.  ... 
Wir halten fest, dass sämtliche von Ihnen bezeichnete Geschäftsvor-
fälle keine Mehrwertsteuerrelevanz haben. ... Die aufwandneutrale Ver-
buchung über das Kontokorrent Gesellschafter ist dafür nach unserer 
Ansicht die einzig richtige Vorgehensweise." 

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4.3 Es wird deutlich, dass betreffend den behaupteten Leistungsaus-
tausch,  welcher  die  Grundlage des geltend gemachten Vorsteuerab-
zugs  bildet,  erhebliche,  die  Vermutung  überwiegende  Zweifel  beste-
hen. Es wäre demnach an der Beschwerdeführerin, den Nachweis für 
das  Gegenteil  zu  erbringen.  Dies  gelingt  ihr  gerade  nicht;  sie  ver-
mochte mit Ausnahme der erwähnten Buchhaltungsauszüge keinerlei 
Belege  vorzulegen,  um  die  angeblichen  Lieferungen  nachzuweisen. 
Sie hat daher die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen (vgl. E. 3.3 hie-
vor). 

4.4 Die ESTV hat mangels Nachweises einer steuerbaren Eingangs-
leistung mithin zu Recht den gesamten Vorsteuerabzug verweigert; für 
das Eventualbegehren, wonach zumindest für die Ratenzahlungen der 
Vorsteuerabzug zu gewähren sei,  bleibt damit kein Raum. Die vorlie-
gende  Begründung  weicht  zwar  grundsätzlich  von  derjenigen  der 
Vorinstanz ab; diese hat im Einspracheentscheid zur Hauptsache da-
rauf abgestellt,  die Beschwerdeführerin habe den Nachweis nicht er-
bracht, dass die an die Belege gestellten Anforderungen zur Vornahme 
des Abzugs erfüllt seien. Allerdings ist das Bundesverwaltungsgericht 
nicht daran gebunden (vgl. E. 1.2 hievor). Da es sich zudem nicht auf 
Rechtsnormen stützt, mit deren Anwendung die Parteien nicht rechnen 
mussten, kann eine vorgängige Anhörung der Parteien zu dieser Be-
gründung unterbleiben (BGE 124 I 49 E. 3c; Urteil des Bundesverwal-
tungsgerichts  A-4620/2008  vom 19. Januar  2008  E.  1.3).  Unter  den 
gegebenen Umständen kann eine Auseinandersetzung mit den weite-
ren materiellrechtlichen Vorbringen der Parteien zum Institut des Vor-
steuerabzugs  oder  den  zivilrechtlichen  Überlegungen  zum  Vertrags-
recht  offen bleiben. Nur am Rande sei erwähnt,  dass der Vorsteuer-
abzug ohnehin nur insoweit gewährt werden könnte, als in der Folge 
tatsächlich  Zahlungen  geleistet  werden;  die  Erbringung  der  Gegen-
leistung (Entgelt)  bleibt  materiellrechtliches  Tatbestandsmerkmal  des 
endgültigen Vorsteuerabzugs (vgl. RIEDO, a.a.O., S. 251). Wie dargelegt 
bestehen indes erhebliche Zweifel, dass solche Zahlungen vorgenom-
men worden sind. Ebenso wenig  vermochte  die  Beschwerdeführerin 
einen Nachweis für ihre Behauptung zu erbringen. Auch aus diesem 
Grund müssten ihre Begehren abgewiesen werden.

5.
Schliesslich  vermögen  auch  die  übrigen  Vorbringen  der  Beschwer-
deführerin nicht durchzudringen:

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5.1 Sie ist der Ansicht, die ESTV habe den Anspruch auf rechtliches 
Gehör verletzt, indem sie ihr nie die Möglichkeit zur Stellungnahme zu 
inhaltlichen Fragen eingeräumt habe. Eine materielle Auseinanderset-
zung mit den Verträgen habe nie stattgefunden.

5.1.1 Der  Anspruch  auf  rechtliches  Gehör  ergibt  sich  aus  Art.  29 
Abs. 2 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft 
vom 18. April 1999 (BV, SR 101). Er umfasst eine Anzahl verschiede-
ner verfassungsrechtlicher Verfahrensgarantien (vgl. zum Ganzen auch 
HÄFELIN/MÜLLER/UHLMANN,  a.a.O.,  Rz.  1672 ff.,  MARKUS SCHEFER,  Grund-
rechte in der Schweiz,  Bern 2005,  S. 285 ff.). Zunächst  gehört  dazu 
das Recht auf vorgängige Äusserung und Anhörung, welches den Be-
troffenen einen Einfluss auf die Ermittlung des wesentlichen Sachver-
halts sichert. Dabei kommt der von einem Verfahren betroffenen Per-
son der Anspruch zu, sich vorgängig einer behördlichen Anordnung zu 
allen wesentlichen Punkten, welche die Feststellung des rechtserheb-
lichen  Sachverhalts  betreffen,  zu  äussern  und  von  der  betreffenden 
Behörde  alle  dazu  notwendigen  Informationen  zu  erhalten  (vgl. 
SCHEFER, a.a.O., S. 290 ff.). Des Weitern leitet sich aus dem Grundsatz 
des  rechtlichen  Gehörs  die  Pflicht  der  Behörden  ab,  Entscheide  zu 
begründen (BGE 123 I  31  E. 2c; vgl. etwa  GEROLD STEINMANN,  in: Die 
schweizerische  Bundesverfassung,  Kommentar  (St.  Galler  Kom-
mentar), Bernhard Ehrenzeller ... [et al.](Hrsg.), 2. Aufl.,  Zürich 2008, 
Rz. 27 zu Art. 29; zum Ganzen auch BVGE 2007/21 E. 10.2; vgl. ferner 
Art.  35  Abs.  1  VwVG).  Die  Begründung  eines  Entscheids  muss  so 
abgefasst sein, dass die betroffene Person ihn sachgerecht anfechten 
kann.  Dies  ist  nur  möglich,  wenn  sowohl  er  wie  auch  die  Rechts-
mittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen 
können. In  diesem Sinn  müssen  wenigstens  kurz  die  Überlegungen 
genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf wel-
che  sie  ihren  Entscheid  stützt.  Sie  kann  sich  dabei  auf  die  für  den 
Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 129 I 232 
E. 3.2;  BGE  126  I  97  E. 2b;  vgl.  auch  LORENZ KNEUBÜHLER,  Die 
Begründungspflicht, Bern 1998, S. 22 ff.).

5.1.2 Die Beschwerdeführerin hatte sowohl vor Erlass des Entscheids 
als auch im Rahmen der Einsprache Gelegenheit zur Stellungnahme. 
Die ESTV ist der Pflicht zur Anhörung in hinreichender Weise nachge-
kommen. Sollte die Beschwerdeführerin mit ihrer Rüge eine Verletzung 
der Begründungspflicht geltend machen, ist  ihr Folgendes entgegen-
zuhalten: Die ESTV hat sich sowohl im Erstentscheid als auch im Ein-

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spracheentscheid  mit  den  Kaufverträgen  und  der  Abzahlungsverein-
barung sowie den ihrer Ansicht nach fehlenden Voraussetzungen für 
den Vorsteuerabzug auseinandergesetzt und dies rechtsgenüglich be-
gründet. Im Einspracheentscheid hat sie zudem die Erkenntnisquellen, 
auf welche sie sich gestützt hat, offen dargelegt. Die Beschwerdefüh-
rerin konnte sich, ebenso wie das Bundesverwaltungsgericht, ein Bild 
über  die  Tragweite  des  Entscheids  machen und diesen dadurch auf 
jeden Fall sachgerecht anfechten; dass das Gericht ihren Argumenten 
nicht folgt und den Entscheid mit einer anderen – notabene aber er-
wartbaren – Begründung stützt, lässt die Begründung der ESTV nicht 
unzureichend erscheinen. Die Tatsache, dass der Einspracheentscheid 
nebst  den  Erwägungen  zu  den  Kaufverträgen  und  der  Vorsteuerab-
zugsberechtigung  viele  weitere  Ausführungen  enthält,  die  allerdings 
grösstenteils nicht direkt mit dieser Frage in Zusammenhang stehen, 
vermag ebenfalls nichts daran zu ändern, dass die ESTV ihrer Begrün-
dungspflicht  hinreichend nachgekommen ist. Die ergänzenden Sach-
verhaltsabklärungen  im  Einspracheverfahren  waren  darüber  hinaus 
ohne Weiteres  zulässig: dieses zielt  darauf  ab, ungenügende Abklä-
rungen oder Fehlbeurteilungen, aber auch Missverständnisse, die den 
angefochtenen  Verwaltungsverfügungen  zugrunde  liegen,  in  einem 
kostenlosen und weitgehend formlosen Verfahren auszuräumen, ohne 
dass  die  übergeordneten  Gerichte  angerufen  werden  müssen  (BGE 
131  V  407  E.  2.1.2.1  mit  Hinweisen).  Damit  soll  ein  einfaches  und 
rasches verwaltungsinternes Verfahren gewährleistet werden. Die Ver-
waltung nimmt dabei – soweit nötig – weitere, ergänzende Abklärun-
gen vor und überprüft die eigenen Anordnungen aufgrund des vervoll-
ständigten Sachverhalts (BGE 125 V 188 E. 1b und c). Sie kann noch-
mals über  die  strittigen Punkte  entscheiden,  bevor  allenfalls  die  Be-
schwerdeinstanz angerufen wird. 

Im Übrigen könnte die Beschwerdeführerin selbst bei Vorliegen einer 
Verletzung  des  rechtlichen  Gehörs  nichts  zu  ihrem  Vorteil  ableiten. 
Eine  solche  könnte  nach  der  Rechtsprechung  als  geheilt  gelten,  da 
jene  im  vorliegenden  Verfahren  vor  einer  Instanz  mit  umfassender 
Kognition  (vgl.  E. 1.2  hievor)  die  Möglichkeit  hatte,  sich  zu  äussern 
(BGE 133 I 201 E. 2.2, BGE 127 V 431 E. 3d, BGE 126 V 130 E. 2b; 
Urteile  des  Bundesverwaltungsgerichts  A-1681/2006  vom  13.  März 
2008 E. 2.4, A-1737/2006 vom 22. August  2007 E. 2.2,  A-1621/2006 
vom 6. März 2007 E. 4.2.2).

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5.2 Die  Beschwerdeführerin  rügt  darüber  hinaus  ein  "unfaires  Ver-
halten" der ESTV, indem diese Fragen, wie sie sich bei der Begehung 
künftiger  Verträge zu verhalten  habe,  nie  beantwortet  habe. Wie  die 
Vorinstanz  zutreffend  in  der  Vernehmlassung  ausführt,  besteht  ihre 
Aufgabe nicht in der Instruierung bzw. allgemeinen Beratung von Steu-
erpflichtigen,  sondern  bloss  in  der  Überprüfung  der  gemachten  An-
gaben  (vgl.  auch  Art.  62  Abs.  1  aMWSTG).  Die  Steuerpflichtigen 
haben  –  gestützt  auf  das  Selbstveranlagungsprinzip  –  selbst  und 
unaufgefordert  über  ihre  Umsätze und  Vorsteuern  abzurechnen  und 
den  geschuldeten  Mehrwertsteuerbetrag  rechtzeitig  an  die  ESTV 
abzuliefern  (vgl.  Art.  46 f.  aMWSTG; s.a.  Urteil  des  Bundesgerichts 
2A.109/2005  vom  10. März  2006  E. 2.1;  Urteil  des  Bundesverwal-
tungsgerichts A-6150/2007 vom 26. Februar 2009 E. 2.4).

6.
Ausgangsgemäss  ist  die  Beschwerde  abzuweisen,  soweit  darauf 
eingetreten werden kann. Die Kosten für das Beschwerdeverfahren vor 
der SRK bzw. dem Bundesverwaltungsgericht, welche auf Fr. 1'200.-- 
festgesetzt  werden,  sind  der  Beschwerdeführerin  aufzuerlegen  (vgl. 
Art. 63 Abs. 1 VwVG) und mit dem geleisteten Kostenvorschuss in glei-
cher Höhe zu verrechnen. Für einen (teilweisen) Erlass dieses Betrags 
besteht entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kein Anlass 
(vgl. Art. 63 Abs. 1 3. Satz VwVG bzw. Art. 6 Bst. b des Reglements 
vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädigungen vor dem 
Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]; vgl. BVGE 2007/41 
E. 9.2). Das Bundesverwaltungsgericht trägt der finanziellen Lage der 
Beschwerdeführerin bereits hinreichend Rechnung, indem es sich am 
untersten Bereich des Kostenrahmens orientiert. Eine Parteientschädi-
gung an die Beschwerdeführerin ist nicht zuzusprechen (Art. 64 Abs. 1 
VwVG e contrario).

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht:

1.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.

2.
Die Verfahrenskosten von Fr.1'200.-- werden der Beschwerdeführerin 

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auferlegt.  Sie  werden  mit  dem  geleisteten  Kostenvorschuss  von 
Fr. 1'200.-- verrechnet. 

3.
Der  Beschwerdeführerin  wird  keine  Parteientschädigung  zugespro-
chen.

4.
Dieses Urteil geht an: 

- die Beschwerdeführerin (Gerichtsurkunde)
- die Vorinstanz (Ref-Nr. ...; Gerichtsurkunde)

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin:

Daniel Riedo Jeannine Müller

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Entscheid kann innert  30 Tagen nach Eröffnung beim 
Bundesgericht,  1000  Lausanne  14,  Beschwerde  in  öffentlich-rechtli-
chen Angelegenheiten geführt  werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 des 
Bundesgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 [BGG, SR 173.110]). Die 
Rechtsschrift ist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begeh-
ren,  deren Begründung mit  Angabe der  Beweismittel  und die Unter-
schrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid und die Beweismittel 
sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in Händen hat, beizu-
legen (vgl. Art. 42 BGG).

Versand: 

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