# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 745f38fa-4302-5e95-8b6e-a48858a5101f
**Source:** Graubünden (GR)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2017-08-22
**Language:** de
**Title:** Graubünden Kantonsgericht II. Strafkammer 22.08.2017 SK2 2016 31
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/GR_Gerichte/GR_KG_005_SK2-2016-31_2017-08-22.pdf

## Full Text

Kantonsgericht von Graubünden
Dretgira chantunala dal Grischun
Tribunale cantonale dei Grigioni

Ref.: Chur, 22. August 2017 Schriftlich mitgeteilt am:
SK2 16 31 28. August 2017

Beschluss
II. Strafkammer

Vorsitz Hubert
Richter Brunner und Pritzi
Aktuar Hitz

In der strafrechtlichen Beschwerde

des X._____, Privatkläger und Beschwerdeführer, 

gegen

die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft Graubünden vom 9. August 
2016, mitgeteilt am 10. August 2016, in Sachen des Privatklägers und Beschwer-
deführers gegen Y._____, Beschwerdegegner und Z._____, Beschwerdegegnerin, 

betreffend einfache Körperverletzung etc.,

hat sich ergeben:

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I. Sachverhalt

A. Mit Schreiben vom _____ 2015 reichte X._____ eine Strafanzeige gegen 
Y._____, Z._____, A._____, B._____ und C._____ ein. Zur Begründung machte 
er geltend, dass Y._____ ihn am _____ 2015, zwischen 12.00 Uhr und 12.15 Uhr, 
am _____weg 16 in O._____ fotografiert habe, als er seinen Garten bewässert 
habe. Als er Y._____ ebenfalls gefilmt habe, sei es zu einer verbalen Auseinan-
dersetzung gekommen, in deren Folge er zu Boden geworfen worden sei. Da-
durch sei die Spritzdüse des Gartenschlauchs kaputt gegangen. In der Folge habe 
Y._____ ihm mit den Knien gegen seinen Rippenbereich gedrückt. Auf dem beige-
legten Arztbericht des Kantonsspitals Graubünden seien die verursachten Körper-
verletzungen dokumentiert. Y._____ und Z._____ hätten zudem an der Filmkame-
ra von X._____ gezogen, so dass diese kaputt gegangen sei. 

B. Mit Verfügung vom 3. November 2015 eröffnete die Staatsanwaltschaft 
Graubünden (nachfolgend: Staatsanwaltschaft) gemäss Art. 309 StPO eine Stra-
funtersuchung gegen Y._____ wegen einfacher Körperverletzung gemäss Art. 123 
Ziff. 1 StGB etc. Ebenfalls mit Verfügung vom 3. November 2015 eröffnete die 
Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung gegen Z._____ wegen Sachbeschädi-
gung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB. 

C. Y._____ und Z._____ machten in den polizeilichen Einvernahmen vom 16. 
März 2016 vom Aussageverweigerungsrecht Gebrauch und reichten dafür ein 
Schreiben sowie eine CD mit zwei Filmen ein. Anlässlich der staatsanwaltschaftli-
chen Einvernahme vom 29. Juni 2016 führte Y._____ aus, dass am Tattag die 
Schwägerin von Z._____ zu ihnen auf Besuch gekommen sei. Sie habe ihn ange-
rufen und gesagt, dass X._____ die Strasse versperre und sie mit dem Auto des-
halb nicht bis vor das Haus fahren könne. Er habe dann die Kamera genommen 
und sei rausgegangen. Er habe jeglichen Kontakt mit X._____ vermeiden und nur 
das Geschehen  festhalten wollen. X._____ sei neben dem Auto gestanden und 
habe den Boden mit Wasser bewässert. Mit der rechten Hand habe er die Kamera 
gehalten und gefilmt. Als er sich wieder auf den Rückweg in Richtung seines Hau-
ses gemacht habe, habe X._____ mit dem Wasserschlauch nicht mehr auf die 
Hecken, sondern auf seine Hand gespritzt. Er habe sich durch das Verhalten von 
X._____ provoziert gefühlt und ihm seine Kamera wegnehmen wollen. Irgendwann 
sei Z._____ hinzugekommen und sie beide hätten versucht, X._____ die Kamera 
wegzunehmen. Als sie ihm die Kamera weggenommen hätten, habe X._____ ihm 
die Faust aufs rechte Auge geschlagen. Daraufhin habe er X._____ einen Schupf 
gegeben, so dass dieser hingefallen sei. Er habe ihm sicher nicht extra auf die 

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Rippen gedrückt. Als er dann zu seinem Haus gegangen sei, sei D._____ wie eine 
Furie dahergekommen und habe die Filmkamera zurückverlangt. Die Schwägerin 
habe D._____ die Filmkamera herausgegeben. Als er ihr die Kamera wieder habe 
wegnehmen wollen, habe D._____ ihm eine Ohrfeige gegeben. Er habe sich da-
gegen gewehrt, indem er sie gehalten habe. Dann sei X._____ mit einem langen 
Stock gekommen, was sehr bedrohlich gewirkt habe. Zum Glück habe sich das 
Ganze dann aufgelöst und X._____ habe den Stock nicht benutzt. 

D. Am 14. Juli 2016 teilte die Staatsanwaltschaft den Parteien mit, dass die 
Strafuntersuchung wegen einfacher Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 
StGB etc. und Sachbeschädigung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB abgeschlossen 
sei. Auf Grund der tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse werde eine Einstel-
lungsverfügung gemäss Art. 319 ff. StPO in Aussicht gestellt. Allfällige Beweisan-
träge seien innert einer Frist von zehn Tagen seit Erhalt dieser Mitteilung geltend 
zu machen. 

E. Mit Schreiben vom 26. Juli 2016 reichten D._____ und X._____ zwei CD's 
mit Videoaufnahmen vom Vorfall vom _____ 2015 ein. Im selben Schreiben stell-
ten sie den Antrag, den von B._____ am _____ 2015 gemachten Film während 
der gesamten Zeit ab Angriff bis zum Schlussgespräch mit B._____ als Beweismit-
tel einzuholen. Am 4. August 2017 teilte die Staatsanwaltschaft D._____ und 
X._____ mit, dass die eingereichten Videoaufnahmen zu den Akten genommen 
würden. Der Antrag, den von B._____ gemachten Film vom _____ 2016 einzuho-
len, wurde abgelehnt. In der polizeilichen Einvernahme vom 16. März 2016 habe 
B._____ verneint, den Vorfall vom 15. Juli 2015 gefilmt zu haben.  

F. Mit Einstellungsverfügung vom 9. August 2016, mitgeteilt am 10. August 
2016, erkannte die Staatsanwaltschaft wie folgt:

1. a) Das Strafverfahren gegen Y._____ wegen einfacher Körperverlet-
zung gemäss Art. 123 Ziff. 1 StGB, Hausfriedensbruchs gemäss Art. 
186 StGB, Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Auf-
nahmegeräte gemäss Art. 179quater StGB, mehrfacher Sachbeschä-
digung gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB sowie Tätlichkeiten gemäss 
Art. 126 Abs. 1 StGB wird eingestellt.

 b) Das Strafverfahren gegen Z._____ wegen Sachbeschädigung 
gemäss Art. 144 Abs. 1 StGB wird eingestellt.

2. Die Verfahrenskosten trägt der Kanton.

3. Eine Entschädigung wird nicht zugesprochen.

G. Gegen diese Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 9. August 
2016 erhob X._____ am 14. August 2016 Beschwerde beim Kantonsgericht von 

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Graubünden. Zur Begründung führte er unter anderem aus, dass er an seiner 
Darstellung in seiner eingereichten Straf- und Schadenersatzklage vom 17. Juli 
2015 und an der Erklärung zum Beweismittelantrag vom 26. Juli 2016 vollumfäng-
lich festhalte. Die Einstellungsverfügung enthalte viele Ungereimtheiten und fal-
sche Darstellungen, welche es zu korrigieren gelte. Die Staatsanwaltschaft gehe 
fälschlicherweise davon aus, dass der Angriff, das Filmen etc. auf dem _____weg, 
einer Gemeindestrasse, geschehen sei. Y._____ sei aber auf seinem privaten 
Grund und Boden auf ihn losgegangen. Das zeige sein Video ganz klar. Er habe 
Y._____ auch nicht mit der Faust auf das Auge geschlagen, da er den Wasser-
schlauch in der linken Hand und die Videokamera in der rechten Hand gehalten 
habe. Somit sei es ihm unmöglich gewesen, Y._____ auf das Auge zu schlagen. 
Als er auf dem Boden liegend am Körper traktiert worden sei, sei noch Z._____ 
hinzugekommen und habe an seinem Arm und an der Kamera gerissen. Die 
Staatsanwaltschaft habe keinen Versuch gemacht, der in der Strafklage beantrag-
ten Beweissicherung nachzukommen und den ganzen Film bei B._____ einzuho-
len. 

H. Die Staatsanwaltschaft beantragte in ihrer Vernehmlassung vom 26. August 
2016 unter Hinweis auf die Akten und die angefochtene Verfügung die kostenfälli-
ge Abweisung der Beschwerde. 

I. Auf die weiteren Ausführungen und die Begründung in der angefochtenen 
Einstellungsverfügung sowie in den Rechtsschriften wird, soweit erforderlich, in 
den nachfolgenden Erwägungen eingegangen. 

II. Erwägungen

1.1. Gemäss Art. 322 Abs. 2 sowie Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO in Verbindung mit 
Art. 22 des Einführungsgesetzes zur Schweizerischen Strafprozessordnung 
(EGzStPO; BR 350.100) kann gegen Einstellungsverfügungen der Staatsanwalt-
schaft beim Kantonsgericht von Graubünden Beschwerde geführt werden. Die 
Behandlung der Beschwerde fällt in die Zuständigkeit der II. Strafkammer des 
Kantonsgerichts von Graubünden (Art. 10 Abs. 1 der Kantonsgerichtsverordnung 
[KGV; BR 173.110)]. 

1.2. Die Beschwerde ist innert 10 Tagen schriftlich und begründet einzureichen 
(Art. 322 Abs. 2 StPO; Art. 396 Abs. 1 StPO). Die beschwerdeführende Partei hat 
dabei genau anzugeben, welche Punkte des Entscheides bzw. der Verfügung sie 

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anficht (Art. 385 Abs. 1 lit. a StPO), welche Gründe einen anderen Entscheid na-
helegen (Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO) und welche Beweismittel sie anruft (Art. 385 
Abs. 1 lit. c StPO). Mit Beschwerde können gemäss Art. 393 Abs. 2 StPO sowohl 
Rechtsverletzungen, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermes-
sens, Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (lit. a), als auch die unvoll-
ständige oder unrichtige Feststellung des Sachverhalts (lit. b) gerügt werden. Fer-
ner kann die Rüge der Unangemessenheit (lit. c) erhoben werden.

1.3. Zur Beschwerde legitimiert sind entgegen dem Wortlaut von Art. 322 Abs. 2 
StPO nicht nur die Parteien, sondern auch die anderen Verfahrensbeteiligten nach 
Art. 105 StPO, soweit sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung 
oder Änderung eines Entscheids haben, d.h. soweit sie durch die Einstellungsver-
fügung beschwert sind (Art. 382 Abs. 1 StPO). Parteien sind im Haupt- und 
Rechtsmittelverfahren neben der Staatsanwaltschaft der Beschuldigte sowie der 
Privatkläger (Art. 104 Abs. 1 StPO). Als Privatkläger gilt der Geschädigte, der 
ausdrücklich erklärt, sich am Strafverfahren als Straf- oder Zivilkläger zu beteili-
gen, wobei der Strafantrag dieser Erklärung gleichgestellt ist (Art. 118 Abs. 1 und 
2 StPO). Eine Beschwer, das heisst ein rechtlich geschütztes Interesse, ist nur 
dann zu bejahen, wenn die Beschwerdeführerin selbst in ihren eigenen Rechten 
unmittelbar und direkt betroffen ist (vgl. zum Ganzen PKG 2013 Nr. 19; Martin 
Ziegler/Stefan Keller, in: Niggli/Heer/Wiprächtiger [Hrsg.], Basler Kommentar zur 
Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl., Basel 2014, N. 4 zu Art. 382 StPO 
[zit. Basler Kommentar StPO]; Rolf Grädel/Matthias Heiniger, in: Basler Kommen-
tar StPO, a.a.O., N. 6 zu Art. 322 StPO; Nathan Landshut, in: Do-
natsch/Hansjakob/Lieber [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Strafprozess-
ordnung [StPO], 2. Aufl., Zürich 2014, N. 9 zu Art. 322 StPO). Der Beschwerdefüh-
rer hat vorliegend Strafantrag wegen Tätlichkeiten etc. erhoben und sich sodann 
als Privatkläger sowohl im Zivil- als auch im Strafpunkt konstituiert (vgl. Akten der 
Staatsanwaltschaft, act. 4.1 und 4.7). Der Beschwerdeführer ist somit zur Be-
schwerde legitimiert. 

2.1. Gemäss Art. 396 Abs. 1 StPO ist die Beschwerde zu begründen. Sie hat 
sich insbesondere darüber zu äussern, welche Gründe einen anderen Entscheid 
nahe legen (Art. 385 Abs. 1 lit. b StPO). In der Begründung ist schlüssig zu be-
haupten, dass und weshalb ein Beschwerdegrund gegeben ist. Die Anforderungen 
an die Beschwerdebegründung dürfen nicht überspannt werden, doch hat sich die 
Begründung zumindest in minimaler Form mit der angefochtenen hoheitlichen Ver-
fahrenshandlung auseinanderzusetzen (vgl. Patrick Guidon, Die Beschwerde 
gemäss Schweizerischer Strafprozessordnung, Zürich/St. Gallen 2011, N. 392 mit 

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Hinweis auf BGE 131 II 449 E. 1.3). Daran mangelt es beispielsweise, wenn die 
Richtigkeit der tatsächlichen oder rechtlichen Erwägungen der angefochtenen 
Handlung nur pauschal bestritten wird. In der Beschwerdeschrift muss die be-
schwerdeführende Partei sodann bedingungslos und deutlich zum Ausdruck brin-
gen, dass sie die in Frage stehende hoheitliche Verfahrenshandlung anfechten will 
(sog. Beschwerdewille). Eine Erklärung, aus der lediglich abzuleiten ist, dass der 
Betroffene mit dem Entscheid nicht zufrieden ist oder er diesen kritisiert, genügt 
somit nicht. Nicht erforderlich ist hingegen, dass die Erklärung ausdrücklich formu-
liert wird. Der Beschwerdewille kann auch aus Sinn und Gehalt der Beschwerde-
schrift hervorgehen (vgl. zum Ganzen Patrick Guidon, in: Basler Kommentar 
StPO, a.a.O., N. 9a zu Art. 396 StPO). 

2.2. Die Beschwerde vom 14. August 2016 (vgl. act. A.1) genügt den Begrün-
dungsanforderungen zu grossen Teilen nicht. In diversen Punkten begnügt sich 
der Beschwerdeführer auf eine Wiederholung seiner Ausführungen vor der Vor-
instanz, ohne auf die entsprechenden Erwägungen in der angefochtenen Einstel-
lungsverfügung der Staatsanwaltschaft einzugehen. Dies genügt den Begrün-
dungsanforderungen ebenso wenig wie der pauschale Verweis auf die Ausführun-
gen in der Strafanzeige. Im Detail wird bei der Behandlung der einzelnen Rügen 
darauf einzugehen sein. 

2.3. Soweit die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht genügt, erü-
brigt sich vorliegend eine Rückweisung zur Verbesserung innerhalb einer kurzen 
Nachfrist im Sinne von Art. 385 Abs. 2 StPO, zumal der Beschwerdeführer auf-
grund der Rechtsmittelbelehrung und der diversen Strafverfahren, in die er bereits 
involviert war (vgl. seine entsprechenden Hinweise in der Beschwerde und einge-
reichten Beilagen), um das Begründungserfordernis wusste. Ausserdem ist in Fäl-
len, in denen von mehreren selbständigen Begründungen lediglich einzelne ange-
fochtenen werden, davon auszugehen, dass der Rechtssuchende die übrigen Be-
gründungen akzeptiert. In einem solchen Fall, der in casu vorliegt, erübrigt sich 
eine Nachfristansetzung ebenfalls (vgl. Martin Ziegler/Stefan Keller, in: Basler 
Kommentar StPO, a.a.O., N. 4 zu Art. 385 StPO). 

3. Der Beschwerdeführer rügt, seinem Antrag, eine von B._____ gemachte 
Filmaufnahme beizuziehen, sei von der Staatsanwaltschaft zu Unrecht nicht statt-
gegeben worden (vgl. act. A.1, S. 6). Dieser Einwand ist nicht zutreffend. Der An-
trag wurde von der Staatsanwaltschaft mit zutreffender Begründung abgewiesen. 
B._____ gab anlässlich ihrer polizeilichen Einvernahme vom 16. März 2016 (vgl. 
Akten der Staatsanwaltschaft, act. 5.8) an, vom fraglichen Ereignis keine Aufnah-

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men gemacht zu haben. Lediglich als X._____ am Schluss, nach dem zur Debatte 
stehenden Vorfall, mit einem Knüppel in der Hand von seinem Grundstück her 
über das Grundstück E._____ bis auf ihr Grundstück gekommen sei, habe sie von 
dieser Situation Aufnahmen mit dem Handy gemacht. Die Aufnahmen seien längst 
gelöscht worden und das Handy habe sie auch nicht mehr. Es gibt keinerlei An-
haltspunkte dafür, dass diese Aussagen nicht zutreffen würden. Was nicht exis-
tiert, kann nicht sichergestellt werden. Somit konnte dem Antrag nicht stattgege-
ben werden. 

4. Angefochten wird mit der vorliegenden Beschwerde die durch die Staats-
anwaltschaft verfügte Einstellung des Strafverfahrens. 

Gemäss Art. 319 Abs. 1 lit. a StPO ist ein Strafverfahren dann einzustellen, wenn 
der ursprünglich vorhandene Anfangsverdacht nicht in einem Mass erhärtet wer-
den konnte, dass sich eine Anklage rechtfertigt. Dies ist dann der Fall, wenn unter 
einer Gesamtwürdigung der Beweise nicht mit einem verurteilenden Erkenntnis 
des Gerichtes gerechnet werden kann und auch keine konkret zu erhebenden 
Beweismittel mehr erkennbar sind, die das Resultat im gegenteiligen Sinn beein-
flussen könnten (PKG 1997 Nr. 36 E. 5 m.w.H.). Im Weiteren hat nach Art. 319 
Abs. 1 lit. b StPO die Einstellung des Verfahrens zu erfolgen, wenn kein Straftat-
bestand erfüllt ist, d.h. wenn das inkriminierte Verhalten – selbst wenn es nachge-
wiesen wäre – nicht den objektiven oder subjektiven Tatbestand erfüllt. Aus dem 
Legalitätsprinzip (Art. 5 Abs. 1 BV und Art. 2 Abs. 1 StPO in Verbindung mit Art. 
319 Abs. 1 und Art. 324 Abs. 1 StPO) folgt, dass eine Einstellung durch die 
Staatsanwaltschaft grundsätzlich nur bei klarer Straflosigkeit beziehungsweise 
offensichtlich fehlenden Prozessvoraussetzungen angeordnet werden darf, wobei 
der Staatsanwaltschaft bei der Beurteilung dieser Frage ein gewisser Spielraum 
zusteht. Hingegen ist – in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro duriore" – 
Anklage zu erheben, wenn eine Verurteilung wahrscheinlicher erscheint als ein 
Freispruch. Falls sich die Wahrscheinlichkeiten eines Freispruchs oder einer Ver-
urteilung in etwa die Waage halten, drängt sich in der Regel, insbesondere bei 
schweren Delikten, ebenfalls eine Anklageerhebung auf (vgl. BGE 138 IV 186 E. 
4.1; Rolf Grädel/Matthias Heiniger, in: Basler Kommentar StPO, a.a.O., N. 8 zu 
Art. 319 StPO; Nathan Landshut, a.a.O., N. 15 und 19 f. zu Art. 319 StPO; Niklaus 
Schmid, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2. Aufl., Zürich 
2013, N. 5 f. zu Art. 319 StPO). 

5. X._____ wirft Y._____ vor, dass er ihn unberechtigt auf seinem Grundstück 
gefilmt habe, ihn zu Boden geworfen, gegen die Rippen gedrückt, dabei verletzt 

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und seine Kamera sowie den Gartenschlauch beschädigt habe. Gegenüber 
Z._____ macht X._____ geltend, dass sie seine Kamera entrissen und dabei be-
schädigt habe (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, act. 4.1). 

6.1. Die Staatsanwaltschaft stellte das Strafverfahren wegen Hausfriedens-
bruchs mit der Begründung ein, dass ein Verstoss gegen Art. 186 StGB in Erman-
gelung eines geschützten Angriffsobjektes nicht gegeben sei, da sich den Vi-
deoaufnahmen entnehmen lasse, dass sich der Filmende, in der Person von 
Y._____, sowie X._____ auf dem _____weg befunden hätten. Ebenso wenig liege 
eine Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahmegeräte gemäss 
Art. 179quater StGB vor, da lediglich Vorgänge auf dem _____weg gefilmt worden 
seien, die weder den Geheim- oder Privatbereich tangieren würden. Der Be-
schwerdeführer stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, die Filmaufnahmen 
seien nicht auf dem _____weg, sondern auf dem Privatgrundstück von X._____ 
und D._____ aufgenommen worden (vgl. act. A.1, S. 3 f.). 

6.2. Wie die Staatsanwaltschaft zu Recht festhält, ist auf der ersten von Y._____ 
und Z._____ eingereichten Videoaufnahme (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, 
act. 5.4) zu sehen, wie X._____ mit der Kamera in der einen und dem Garten-
schlauch in der anderen Hand seine Hecke bewässert. Der Personenwagen Mer-
cedes-Benz mit dem Kontrollschild _____ befindet sich auf der Zufahrt zur Liegen-
schaft E._____, _____weg 18, O._____, neben dem Personenwagen von 
X._____. Am Steuer sitzt eine weibliche Lenkerin, welche weiter fährt. X._____ 
sagt mehrfach, dass es verboten sei, ihn zu fotografieren. Auf einmal dreht 
X._____ den Gartenschlauch in Richtung von Y._____ und bespritzt dessen Auf-
nahmegerät. Dann endet die Aufnahme. Die von D._____ und X._____ einge-
reichten Videoaufnahmen zeigen dasselbe aus der Perspektive von X._____ (vgl. 
Akten der Staatsanwaltschaft, act. 1.16). Bei der filmenden Person handelt es sich 
um Y._____, der nach dem Bespritzen durch X._____ auf diesen zugeht. Aus den 
Aufnahmen ergeht, dass diese auf der Zufahrtsstrasse zur Liegenschaft E._____ 
erfolgten. Weiter steht aufgrund der Aufnahmen fest, dass X._____ und Y._____ 
sich gegenseitig filmten und unmittelbarer Anlass für die spätere Eskalation das 
Bespritzen des Aufnahmegeräts von Y._____ durch X._____ war. 

6.3. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Filmaufnahmen seien nicht auf 
dem _____weg erfolgt, wie die Staatsanwaltschaft behauptete, ist vorliegend irre-
levant. Entscheidend ist im Zusammenhang mit dem Vorwurf des Hausfriedens-
bruchs und der Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch Aufnahme-
geräte, dass Y._____ nach dem geltenden Rechtsstand berechtigt ist, die Zufahrt, 

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auf der gefilmt wurde, zu benutzen. Die Aufnahmen erfolgten auf der vom 
_____weg abgehenden Zufahrt zur Liegenschaft E._____ (_____weg 18, 
O._____). Sie betreffen somit weder den Geheim- noch Privatbereich des Be-
schwerdeführers. Ebenso fehlt es an einem durch Art. 186 StGB geschützten Ob-
jekt, wie die Staatsanwaltschaft zu Recht festhielt. Dass der Beschwerdeführer die 
rechtlich massgebenden Grenzen und Rechte nicht anerkennen will, ist dabei 
nicht massgebend. Darüber ist auch nicht im vorliegenden Verfahren zu entschei-
den (vgl. zum Ganzen die eingereichte Chronologie in act. B.3, S. 2). Die Be-
schwerde ist in diesem Punkt abzuweisen. 

7.1. Das Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung wurde von der 
Staatsanwaltschaft mit der Begründung eingestellt, dass es sich gemäss den Aus-
sagen von Y._____ um eine Notwehrhandlung gehandelt habe, als Reaktion auf 
die Handlungen von X._____, nämlich den Faustschlag aufs Auge sowie das Bes-
pritzen des Aufnahmegerätes mit Wasser. Werde jemand ohne Recht angegriffen 
oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so sei der Angegriffene und jeder an-
dere nämlich berechtigt, den Angriff in einer den Umständen angemessenen Wei-
se abzuwehren. Dies habe Y._____ vorliegend getan. Die Angriffe von X._____ 
gegen Y._____ seien rechtswidrig erfolgt. Indem Y._____ X._____ zu Boden ge-
stossen habe, habe er eine den Umständen entsprechende Abwehrhandlung ge-
wählt, um sich vor weiteren Angriffen zu schützen. Dazu sei er gestützt auf Art. 15 
StGB berechtigt gewesen. Zumindest sei sein Verhalten entschuldbar im Sinne 
von Art. 16 StGB gewesen, weshalb das Verfahren auch in diesem Punkt einzu-
stellen sei. Der Beschwerdeführer bringt in seiner Beschwerde vor (vgl. act. A. 1, 
S. 4), dass Y._____ auf ihn losgegangen sei, als er den Wasserschlauch und die 
Kamera in den Händen getragen und gewässert habe. Y._____ habe anlässlich 
der Einvernahme bei der Staatsanwaltschaft selber ausgeführt, er sei ausgerastet 
und zu weit gegangen. Die Darstellung der Staatsanwaltschaft, wonach Y._____ 
ihn zu Boden gestossen und damit eine den Umständen entsprechende Abwehr-
handlung habe ausführen wollen, um sich vor weiteren Angriffen zu schützen, sei 
falsch und besage, dass er Y._____ angegriffen habe. 

7.2. Die Staatsanwaltschaft geht in ihrer Einstellungsverfügung an verschiede-
nen Stellen offenbar davon aus, dass die Schilderung von Y._____, wonach ihm 
X._____ zuerst einen Faustschlag versetzt haben soll, zutreffe. Dies wird von 
X._____ bestritten und blieb letztlich unbewiesen. Bezüglich des genauen Ablaufs 
steht Aussage gegen Aussage (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, act. 5.5, Fragen 
6 und 8 und act. 1.13, Frage 5) und es sind keine Beweismittel erkennbar, die be-
züglich des angeblichen Faustschlages das Beweisergebnis beeinflussen könn-

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ten. X._____ bemängelt zwar, Z._____, die Fahrerin des Fahrzeuges mit der TI-
Autonummer, sei nicht befragt worden. Aus den bei den Akten befindlichen Vi-
deoaufnahmen ergibt sich indessen, dass diese mit ihrem Wagen vor Beginn der 
tätlichen Auseinandersetzung weitergefahren ist und somit über Beginn und den 
Anlass dieser Auseinandersetzung nichts aussagen könnte. 

7.3. Wie bereits festgehalten, steht aufgrund der bei den Akten liegenden Vi-
deoaufnahmen immerhin fest, dass X._____ und Y._____ sich gegenseitig filmten 
und unmittelbarer Anlass für die spätere Eskalation das Bespritzen des Aufnah-
megeräts von Y._____ durch X._____ war. Unbestritten ist auch, dass Y._____ 
X._____ zu Boden stiess (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, act. 1.13, Frage 4), 
nachdem dieser das Aufnahmegerät von Y._____ mit Wasser bespritzte. Y._____ 
bestreitet aber, dies absichtlich getan zu haben (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, 
act. 1.13, Frage 4). Wie die Staatsanwaltschaft zu Recht ausführte, ist das zu Bo-
den stossen von X._____ als Notwehrhandlung von Y._____ zu betrachten, um 
sich vor weiteren Angriffen von X._____ zu schützen. Wird jemand ohne Recht 
angegriffen oder unmittelbar mit einem Angriff bedroht, so ist der Angegriffene und 
jeder andere berechtigt, den Angriff in einer den Umständen angemessenen Wei-
se abzuwehren (vgl. Art. 15 StGB). Dies tat Y._____ vorliegend. Auf dem Video ist 
ersichtlich, dass X._____ mit dem Gartenschlauch das Aufnahmegerät von 
Y._____ mit Wasser bespritzte und somit den ersten Angriff setzte. In der Folge 
stiess Y._____ X._____ zu Boden. Die Angriffe von X._____ gegen Y._____ er-
folgten rechtswidrig. Indem Y._____ ihn zu Boden stiess, wählte er eine den Um-
ständen entsprechende Abwehrhandlung, um sich vor weiteren Angriffen zu 
schützen. 

7.4. X._____ führte an seiner polizeilichen Einvernahme vom 10. Februar 2016 
(vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, act. 5.5, Frage 8) aus, dass Y._____ auf ihm 
gekniet sei und ihm gegen seinen Rippen- und Magenbereich gedrückt habe. 
Y._____ führte anlässlich seiner staatsanwaltschaftlichen Einvernahme vom 29. 
Juni 2016 aus, dass er nicht mehr sagen könne, ob er auf X._____ auf dem Boden 
gekniet sei. Er habe ihn jedenfalls gestossen und er sei hingefallen. Er habe ihm 
sicher nicht extra auf die Rippen gedrückt (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, act. 
1.13, Frage 4). D._____ sah gemäss ihren Aussagen, dass Y._____ auf X._____ 
gekniet sei (vgl. Akten der Staatsanwaltschaft, act. 5.6, Frage 3). Der eigentliche 
Anlass zur tätlichen Auseinandersetzung bildete das Bespritzen des Aufnahme-
gerätes von Y._____ durch X._____. Der Ablauf des nachfolgenden Gerangels 
lässt sich aufgrund des vorliegenden Beweisergebnisses nicht ermitteln. Weitere 
Beweise, die das Ergebnis zu beeinflussen vermöchten, sind nicht ersichtlich. 

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Damit lässt sich auch nicht nachweisen, ob die Verletzungen, die sich der Be-
schwerdeführer zuzog, durch den Beschwerdegegner verursacht wurden oder ob 
er sich diese durch den Sturz selbst zuzog. Selbst wenn aber davon auszugehen 
wäre, dass Y._____ X._____ nicht nur zu Boden gestossen hätte, sondern auch 
noch auf ihm gekniet wäre und X._____ die gemäss Arztbericht vom 15. Juli 2015 
festgestellten Verletzungen erlitten hätte (vgl. Anhang zu act. 4.1 in Akten der 
Staatsanwaltschaft), wäre das Vorgehen von Y._____ als rechtfertigende Not-
wehrhandlung gemäss Art. 15 StGB, nämlich als Reaktion auf das Bespritzen des 
Aufnahmegerätes, noch verhältnismässig und angemessen gewesen. Y._____ 
wäre schliesslich auch gestützt auf Art. 16 Abs. 2 StGB nicht zu bestrafen. Entge-
gen der Auffassung des Beschwerdeführers war der Beschwerdegegner berech-
tigt, die Zufahrtsstrasse zu benutzen und das Filmen griff nicht in die Privatsphäre 
des Beschwerdeführers ein. Der Beschwerdegegner versuchte zwar, dem Be-
schwerdeführer die Kamera wegzunehmen. Dies geschah jedoch erst nachdem 
X._____ Y._____s's Kamera mit Wasser bespritzt hatte. Die Handlung von 
Y._____ wäre somit gerechtfertigt bzw. entschuldbar gewesen. 

7.5. Der Beschwerdeführer vermag in seiner Beschwerde nichts vorzubringen, 
was gegen eine Einstellung des Strafverfahrens wegen einfacher Körperverlet-
zung sprechen könnte, womit die Beschwerde in diesem Punkt ebenfalls abzuwei-
sen ist. 

8.1. Das Strafverfahren wegen den angezeigten Sachbeschädigungen (Garten-
schlauch und Kamera) wurde von der Staatsanwaltschaft mit der Begründung ein-
gestellt, dass es Y._____ und Z._____ darum gegangen sei, sich vor den Angrif-
fen von X._____ zu schützen, nachdem dieser das Aufnahmegerät von Y._____ 
mit Wasser bespritzt und ihm einen Faustschlag ins Gesicht verpasst habe. 
Y._____ habe die Absicht gehabt, X._____ die Kamera wegzunehmen und einen 
erneuten Angriff zu verhindern, indem er ihn zu Boden gestossen habe, und nicht, 
um ihm einen Sachschaden zuzufügen. Z._____ habe Y._____ geholfen. Unter 
diesen Umständen könne weder Y._____ noch Z._____ nachgewiesen werden, 
eine Sachbeschädigung auch nur in Kauf genommen, geschweige denn, eine sol-
che beabsichtigt zu haben. Somit fehle es bereits am subjektiven Tatbestand, 
weshalb das Verfahren auch in diesem Punkt einzustellen sei. Selbst wenn man 
einen Eventualvorsatz bejahen würde, wäre auch hier die Rechtswidrigkeit nicht 
gegeben, da Y._____ in begründeter Notwehr oder zumindest in entschuldbarem 
Notwehrexzess und Z._____ in begründeter Notwehrhilfe oder zumindest in ent-
schuldbarem Notwehrhilfeexzess gemäss Art. 15 StGB und Art. 16 Abs. 2 StGB 
gehandelt hätten. Dies hätte zur Folge, dass der Straftatbestand unanwendbar 

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wäre. Der Beschwerdeführer bringt dagegen lediglich vor (vgl. act. A.1, S. 5), 
dass, als er am Boden gelegen sei, Z._____ hinzugekommen sei, an seinem Arm 
und an der Kamera gezogen habe. Also sei Frau Z._____ ebenfalls straffällig ge-
worden. 

8.2. Die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Begründung in Bezug auf das, 
seiner Meinung nach zu Unrecht, eingestellte Strafverfahren wegen Sachbeschä-
digungen vermag den oben in Erwägung 2.1. dargelegten Begründungsanforde-
rungen nicht zu genügen, was zu einem Nichteintreten auf die Beschwerde in die-
sem Punkt führt. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Ausführungen der 
Staatsanwaltschaft in Ziffer 9. e) der angefochtenen Einstellungsverfügung in sei-
ner Beschwerde nicht in rechtsgenügender Art und Weise auseinander. Nament-
lich bringt er nicht vor, weshalb die Staatsanwaltschaft zu Unrecht zum Schluss 
gekommen sein soll, dass es bereits am subjektiven Tatbestand fehle und eine 
Rechtswidrigkeit auch gestützt auf Art. 15 StGB und Art. 16 Abs. 2 StGB zu ver-
neinen sei, selbst wenn man einen Eventualvorsatz bejahen würde. 

9. Zusammengefasst erscheint in Würdigung sämtlicher Umstände die Mög-
lichkeit einer Verurteilung von Y._____ wegen einfacher Körperverletzung als un-
wahrscheinlich oder jedenfalls als deutlich geringer als ein Freispruch. Jedenfalls 
kann Gegenteiliges aufgrund der vorliegenden Beweismittel nicht hinreichend 
nachgewiesen werden. Weitere Beweismittel, die dieses Ergebnis zu ändern ver-
möchten, sind nicht ersichtlich. Die Staatsanwaltschaft hat daher das Verfahren 
bezüglich einfacher Körperverletzung zu Recht eingestellt, womit sich die Be-
schwerde in diesem Punkt als unbegründet erweist und abzuweisen ist. Ebenfalls 
abzuweisen ist die Beschwerde bezüglich der Einstellung des Strafverfahrens we-
gen Hausfriedensbruchs und Verletzung des Geheim- oder Privatbereichs durch 
Aufnahmegeräte. Bezüglich der Einstellung des Verfahrens wegen Sachbeschädi-
gungen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

10. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kosten-
pflichtig (Art. 428 Abs. 1 StPO). In Anwendung von Art. 8 der Verordnung über die 
Gerichtsgebühren in Strafverfahren (VGS; BR 350.201) werden die Kosten des 
Beschwerdeverfahrens vorliegend auf CHF 1'500.00 festgesetzt. Eine Entschädi-
gung an Y._____ und Z._____ ist nicht auszurichten, zumal sich diese nicht ver-
nehmen liessen. 

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III. Demnach wird erkannt:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden auf CHF 1'500.00 festge-
setzt und gehen zu Lasten des Beschwerdeführers. 

3. Gegen diese Entscheidung kann gemäss Art. 78 ff. BGG Beschwerde in 
Strafsachen an das Bundesgericht geführt werden. Die Beschwerde ist dem 
Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, schriftlich innert 30 
Tagen seit Eröffnung der vollständigen Ausfertigung der Entscheidung in 
der gemäss Art. 42 f. BGG vorgeschriebenen Weise einzureichen. Für die 
Zulässigkeit, die Beschwerdelegitimation, die weiteren Voraussetzungen 
und das Verfahren der Beschwerde gelten die Art. 29 ff., 78 ff. und 90 ff. 
BGG.

4. Mitteilung an: