# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 8e3ec1a9-5dd1-5c09-a1d7-37122b822680
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-11-25
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 25.11.2014 100 2014 61
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_100-2014-61_2014-11-25.pdf

## Full Text

Eine gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen 
Angelegenheiten hat das Bundesgericht am 9.01.2015 abgewiesen, soweit es darauf 
eingetreten ist (2C_1187/2014).

100.2014.61U
MUT/KUN/RAP

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Verwaltungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 25. November 2014

Verwaltungsrichterin Herzog, präsidierendes Mitglied
Verwaltungsrichter Keller und Müller 
Gerichtsschreiberin Kummler 

A.________
Beschwerdeführer

gegen

Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern
Kramgasse 20, 3011 Bern

sowie

Einwohnergemeinde Bern
Einwohnerdienste, Migration und Fremdenpolizei, Predigergasse 5, Postfach, 
3000 Bern 7

betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung infolge 
Straffälligkeit (Entscheid der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern vom 
31. Januar 2014; BD 087/13)

Sachverhalt:

A.

Der am … 1979 geborene A.________, Staatsbürger von Kosovo, reiste am 1. März 
1996 im Familiennachzug zwecks Verbleibs bei seinen Eltern in die Schweiz ein. Am 
5. Februar 1998 heiratete er in Kosovo die hier niedergelassene Landsfrau 
B.________; aus dieser Ehe gingen die beiden Töchter C.________ (geb. ….1999) 
und D.________ (geb. ….2002) hervor. Weil A.________ während seines bisherigen 
Aufenthalts in der Schweiz straffällig geworden war, verweigerte ihm seine damalige 
Wohngemeinde, die Einwohnergemeinde (EG) Thun, im Januar 2006 die Erteilung der 
Niederlassungsbewilligung. Am 1. Dezember 2007 löste das Ehepaar den 
gemeinsamen Haushalt auf und am 20. März 2009 wurde die Ehe rechtskräftig 
geschieden, wobei die Töchter unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt wurden. 
Am 30. November 2010 verlängerte das damals zuständige Amt für Migration und 
Personenstand (MIP), Migrationsdienst (MIDI), A.________ zwar die 
Aufenthaltsbewilligung um ein weiteres Jahr, sprach aber eine Verwarnung aus und 
knüpfte die nächste Bewilligungsverlängerung an verschiedene Bedingungen. Am 
8. März 2011 verurteilte das Obergericht des Kantons Bern A.________ in zweiter 
Instanz wegen mehrfachen, teilweise qualifizierten Verstössen gegen die 
Strassenverkehrsgesetzgebung, mehrfachen (versuchten) gewerbs- und 
bandenmässigen Diebstahls, qualifizierter Sachbeschädigung, mehrfachen 
Hausfriedensbruchs und mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer 
Datenverarbeitungsanlage zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten und 
einer Geldstrafe von 25 Tagessätzen à Fr. 40.--. Mit Verfügung vom 22. März 2013 
verweigerte die inzwischen zuständige EG Bern, Einwohnerdienste, Migration und 
Fremdenpolizei (EMF), die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und wies 
A.________ unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg.

B.

Gegen diese Verfügung erhob A.________ am 24. April 2013 Beschwerde bei der 
Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern (POM). Mit Entscheid vom 31. Januar 
2014 wies die POM das Rechtsmittel ab und setzte A.________ eine Ausreisefrist bis 
zum 14. März 2014 an. 

C.

Hiergegen hat A.________ am 6. März 2014 Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben 
mit den folgenden Anträgen: 

«1. Der Entscheid der Vorinstanz vom 31. Januar sei aufzuheben. Es sei 
festzustellen, dass die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und 
Wegweisung des Beschwerdeführers unverhältnismässig sind. 

2. Eventuell sei die Sache in Aufhebung des angefochtenen Entscheides zur 
Neubeurteilung an die Vorinstanz bzw. Einwohnerdienste, Migration und 
Fremdenpolizei der Stadt Bern (EMF) zurückzuweisen und sie sei anzuweisen, 
dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung unter Auflage einer 
Bewährungsfrist von einem Jahr zu erteilen. 

Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge»

Die POM beantragt mit Vernehmlassung vom 22. April 2014 die Abweisung der 
Beschwerde. 

Am 16. Mai 2014 hat der MIDI weitere Unterlagen eingereicht. Daraus ergibt sich unter 
anderem, dass A.________ per 14. April 2014 von der EG E.________, in welcher er 
seit dem 16. Dezember 2013 gemeldet war, in die EG F.________ umgezogen ist. 

Erwägungen:

1.

1.1 Das Verwaltungsgericht ist zur Beurteilung der Beschwerde als letzte kantonale 
Instanz gemäss Art. 74 Abs. 1 i.V.m. Art. 76 und 77 des Gesetzes vom 23. Mai 1989 
über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG; BSG 155.21) zuständig. Der 
Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den 
angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an 
dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 79 Abs. 1 VRPG). Auf die form- und 
fristgerecht eingereichte Beschwerde ist unter Vorbehalt von E. 1.2 hiernach 
einzutreten. 

1.2 Der Beschwerdeführer beantragt im Hauptbegehren die Feststellung, dass die 
Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung und seine Wegweisung 
unverhältnismässig seien (vgl. vorne Bst. C). – Aus dem Verbot übertriebener 
Formstrenge ergibt sich, dass Parteieingaben nach ihrem erkennbaren, wirklichen Sinn 
auszulegen sind (vgl. BGE 137 II 313 E. 1.3; VGE 2013/426 vom 28.4.2014 [zur Publ. 
bestimmt], E. 2.5, 2013/62 vom 15.4.2014 [zur Publ. bestimmt], E. 1.2). 
Feststellungsbegehren bedürfen eines ausgewiesenen Feststellungsinteresses und 

sind gegenüber leistungsverpflichtenden und rechtsgestaltenden Begehren subsidiär 
(vgl. BVR 2014 S. 33 E. 1.4, 2011 S. 564 E. 3.3, 2010 S. 337 E. 3.2; 
Merkli/Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum bernischen VRPG, 1997, Art. 49 N. 20). 
Das in Frage stehende Begehren des Beschwerdeführers zielt im Ergebnis darauf ab, 
dass ihm die Aufenthaltsbewilligung verlängert wird. Es kann daher ohne weiteres in 
ein entsprechendes Leistungsbegehren umgedeutet werden, zumal es unter den 
gegebenen Umständen an einem Feststellungsinteresse mangeln würde und insoweit 
auf die Beschwerde nicht einzutreten wäre. 

1.3 Das Verwaltungsgericht überprüft den angefochtenen Entscheid auf 
Rechtsverletzungen hin (Art. 80 VRPG).

2.

Im Streit liegt die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwer-
deführers. Aufgrund der Akten ist von folgendem Sachverhalt auszugehen: 

2.1 Der aus Kosovo stammende Beschwerdeführer, geboren am … 1979, reiste am 
1. März 1996 im Familiennachzug zwecks Verbleibs bei seinen Eltern in die Schweiz 
ein (vgl. Vorakten EG Bern, pag. 78, Vorakten EG Thun, pag. 1 ff.). Am 5. Februar 
1998 heiratete er in Kosovo die hier niedergelassene Landsfrau B.________ (vgl. 
Vorakten MIP, pag. 315), mit welcher er die gemeinsamen Töchter C.________ 
(geb. ….1999) und D.________ (geb. ….2002) hat (vgl. Vorakten MIP, pag. 315). 
Unter Hinweis auf seine Straffälligkeit (vgl. E. 2.3 hiernach) verweigerte ihm die EG 
Thun im Januar 2006 die Erteilung der Niederlassungsbewilligung (Vorakten EG Thun, 
pag. 37). Am 1. Dezember 2007 lösten die Eheleute den gemeinsamen Haushalt auf 
(vgl. Vorakten MIP, pag. 318; vgl. auch pag. 176) und am 20. März 2009 wurde die 
Ehe rechtskräftig geschieden (vgl. Vorakten MIP, pag. 51); die beiden Töchter stehen 
seit der Trennung bzw. Ehescheidung unter der elterlichen Sorge und Obhut der Mutter 
(Vorakten MIP, pag. 315 und 318). Am 30. November 2010 verlängerte der MIDI zwar 
die Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers um ein weiteres Jahr, sprach aber 
mit Blick auf seine Straffälligkeit, Verschuldung und wiederholte Arbeitslosigkeit (vgl. 
E. 2.2 f. hiernach) eine (formlose) Verwarnung aus und knüpfte eine weitere 
Bewilligungsverlängerung an verschiedene Bedingungen (Vorakten MIP, pag. 87 f.). 
Der Beschwerdeführer ist heute mit der Schweizerin G.________ verlobt (Vorakten EG 
Bern, pag. 117, 122 und 135), mit welcher er seit ca. 2007 liiert ist (Vorakten MIP, pag. 
177 und 217; Vorakten EG Bern, pag. 122) und seit Dezember 2008 zusammenlebt 
(vgl. Vorakten MIP, pag. 7, 83, 177, 186; unbestrittene Ausführungen im 
angefochtenen Entscheid, E. 6b/dd; vgl. auch Vorakten EG Bern, pag. 81, 83 und 122). 

2.2 Nach seiner Einreise in die Schweiz absolvierte der Beschwerdeführer zunächst 
ein 10. Schuljahr in Thun und arbeitete anschliessend dort an einem Imbisstand (vgl. 
Vorakten MIP, pag. 176; auch zum Folgenden: unbestrittene Ausführungen in der 
Urteilsbegründung des Obergerichts des Kantons Bern vom 8.3.2011 [Vorakten MIP, 
pag. 169 ff.; nachfolgend Urteilsbegründung], S. 8). Vom 16. März 1998 bis 
29. Februar 2008 war er im … Restaurant in … als Crewmitarbeiter und später als 
Schichtkoordinator angestellt (Vorakten EG Thun, pag. 8, 52, 54 und 56; Vorakten MIP, 
pag. 371 f., vgl. auch pag. 176); in den Jahren 2006/2007 absolvierte er offenbar 
berufsbegleitend eine Handelsschule, ohne diese aber abzuschliessen (vgl. Vorakten 
MIP, pag. 126; unbestrittene Ausführungen in der Urteilsbegründung, S. 8). Vom 
1. Dezember 2009 bis 31. Oktober 2010 war er als Sicherheitsfachmann bei … in … 
tätig (Vorakten MIP, pag. 370) und am 1. Januar 2011 nahm er im Restaurant … in … 
eine Erwerbstätigkeit als Servicefachmann und Mitarbeiter im Büro auf (vgl. Vorakten 
MIP, pag. 127, 131 ff.; vgl. auch pag. 83); weitere Anstellungen erfolgten am 1. Januar 
2012 in der Bar und im Restaurant … in … als Office Manager und am 1. November 
2012 bei der …, Ristorante Pizzeria …, in … als Buffetmitarbeiter/Serviceaushilfe (vgl. 
Vorakten MIP, pag. 305 ff., 368 f.). Am 1. September 2013 nahm er schliesslich mit 
einem Pensum von 42 Stunden pro Woche eine Tätigkeit als anzulernender 
Fliesenleger bei der … AG in … auf (vgl. Beilage zur Eingabe vom 6.12.2013 [Vorakten 
POM]). Dazwischen war der Beschwerdeführer immer wieder arbeitslos und bezog 
Arbeitslosentaggelder (vgl. Vorakten EG Thun, pag. 6; Vorakten MIP, pag. 7, 126, 177, 
217 und 226); vom 1. Mai 2006 bis 31. Dezember 2007 wurde er ausserdem von der 
Sozialhilfe im Gesamtbetrag von Fr. 25'357.30 unterstützt und von Dezember 2008 bis 
Januar 2009 wurden ihm von dieser Arbeitslosentaggelder bevorschusst (Vorakten 
MIP, pag. 15, 375 und 377). Per 4. Juli 2013 ist er im Betreibungsregister des 
Betreibungsamts Bern-Mittelland mit 28 Betreibungen in der Höhe von insgesamt 
Fr. 93'100.15 und 53 offenen Verlustscheinen im Gesamtbetrag von Fr. 132'563.60 
registriert (Beilagen zur Eingabe vom 17.7.2013 [Vorakten POM]). Nachdem der 
Beschwerdeführer seiner Unterhaltspflicht von monatlich Fr. 320.-- je Kind (vgl. 
Vorakten EG Bern, pag. 13) jedenfalls bis anfangs 2012 über längere Zeit nur 
unregelmässig nachgekommen war und die Zahlungen teilweise ganz ausgesetzt hatte 
(vgl. MIP, pag. 176; auch zum Folgenden: Vorakten POM, pag. 12 f.; Vorakten EG 
Bern, pag. 122), wurden die Alimente fortan von der EG … bevorschusst (vgl. Vorakten 
MIP, pag. 379); seit spätestens Oktober 2012 leistet er in Form von Direktzahlungen an 
den Sozialdienst wieder regelmässig Kindesunterhalt im erwähnten Umfang 
(Bestätigung der EG … vom 18.2.2013 [Vorakten POM, Beilagen zu Dossier]; Vorakten 
MIP, pag. 378, vgl. auch pag. 321). 

2.3 Der Beschwerdeführer ist während seines Aufenthalts in der Schweiz mehrfach 
straffällig geworden: Am 7. Mai 2001 wurde er zunächst wegen grober Verletzung der 
Verkehrsregeln (begangen am 8.4.2001) und am 14. November 2005 wegen 

Missbrauchs von Ausweisen und Schildern (begangen am 6.10.2005) zu Bussen von 
Fr. 1'000.-- und Fr. 200.-- verurteilt (Vorakten EG Bern, pag. 16); am 2. März 2007 
folgte eine Verurteilung wegen Vergehens gegen das Waffengesetz (begangen am 
9.1.2007) zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 70.-- und einer Busse von 
Fr. 300.-- (Vorakten EG Bern, pag. 90). In der Zeit von Oktober 2008 bis Dezember 
2010 ergingen sodann zehn Verurteilungen wegen insgesamt 
13 Strassenverkehrsdelikten: Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit, begangen am 
8.5.2008, 14.5.2008, 11.7.2008, 10.1.2008, 1.5.2008 (vgl. Strafmandate vom 
15.10.2008 und 10.11.2008, Strafverfügung vom 10.12.2008 und Strafbefehl vom 
6.3.2009; Vorakten EG Bern, pag. 6, 8, 10 und 18), grobe Verletzung der 
Verkehrsregeln, begangen am 4.4.2008, Führen eines nicht betriebssicheren 
Fahrzeugs, begangen am 30.4.2008 (vgl. Verurteilung vom 18.11.2008; Vorakten EG 
Bern, pag. 15 und 89 f.), einfache Verletzung von Verkehrsregeln, begangen am 
23.6.2008 (Strafbefehl vom 15.5.2009; Vorakten EG Bern, pag. 19 f.), nicht oder nicht 
gut sichtbares Anbringen des Parkzettels am Fahrzeug, begangen am 13.10.2009, 
15.6.2010, 1.9.2010 (vgl. Strafmandate vom 1.2.2010, 13.10.2010 und 7.12.2010; 
Vorakten EG Bern, pag. 22, 26 und 28), Nichtbeachten eines Lichtsignals, begangen 
am 3.3.2010 (Strafmandat vom 14.6.2010; Vorakten EG Bern, pag. 24) und Parkieren 
innerhalb des signalisierten Parkverbotes bis zwei Stunden, begangen am 14.6.2010 
(vgl. Strafmandat vom 13.10.2010; Vorakten EG Bern, pag. 26). Daraus resultierten 
Bussen im Gesamtbetrag von Fr. 2'980.-- und eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 
Fr. 20.--. Am 8. März 2011 verurteilte ihn sodann das Obergericht des Kantons Bern in 
zweiter Instanz wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln (begangen am 
25.9.2008), gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls (begangen 9.8.2008-4.10.2008, 
11.6.2008-11.7.2008) und des Versuchs dazu (begangen am 3.7.2008, 11.8.2008 und 
1.-3.10.2008), qualifizierter Sachbeschädigung (grosser Schaden; begangen am 11.6.-
11.7.2008, 9.8.-4.10.2008), mehrfachen Hausfriedensbruchs (begangen 9.6.-
4.10.2008), mehrfachen betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage 
(begangen am 4.10.2008) und mehrfachen Fahrenlassens ohne 
Haftpflichtversicherung (begangen 31.1.-3.2.2009) zu einer bedingten Freiheitsstrafe 
von 24 Monaten bei einer Probezeit von drei Jahren unter Anrechnung von 31 Tagen 
Untersuchungshaft sowie zu einer Geldstrafe von 25 Tagessätzen à Fr. 40.-- (Vorakten 
EG Bern, pag. 89, auch zum Folgenden). Weitere Verurteilungen ergingen schliesslich 
am 30. November 2011 wegen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern und 
Fahrens ohne Führerausweis oder trotz Entzugs (Motorfahrzeug; je begangen am 
9.10.2010) zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen à Fr. 40.--, am 17. Juli 2012 wegen 
Führens eines Motorahrzeugs trotz Verweigerung, Entzugs oder Aberkennung des 
Ausweises (begangen am 13.6.2012) zu einer Geldstrafe von 40 Tageessätzen à Fr. 
70.-- sowie am 18. Dezember 2012 wegen mehrfachen Führens eines 
Personenwagens trotz entzogenem Führerausweis (begangen am 7.11.2009 und 
9.12.2010) und Missbrauchs von Ausweisen und Kontrollschildern (begangen am 

22.10.2009) zu einer Geldstrafe von 52 Tagessätzen à Fr. 20.-- (Vorakten EG Bern, 
pag. 94 ff.). Nachdem bereits früher bedingt ausgesprochene Strafen wegen erneuter 
Straffälligkeit widerrufen worden waren, erfolgte mit Strafmandat vom 30. November 
2011 hinsichtlich der am 8. März 2011 verhängten bedingten Sanktionen eine 
Verwarnung (vgl. Vorakten EG Bern, pag. 89 f.). 

3. 

3.1 Dem Beschwerdeführer wurde der Aufenthalt in der Schweiz im Jahr 1996 
ursprünglich zwecks Verbleibs bei seinen Eltern bewilligt (vgl. vorne E. 2.1). Es steht 
ausser Frage, dass er als Volljähriger insoweit keinen Anspruch auf Aufenthalt mehr 
ableiten kann. Weiter steht ausser Diskussion, dass auch ein Bewilligungsanspruch 
gestützt auf die geschiedene Ehe mit der niederlassungsberechtigten B.________ 
(Art. 43 AuG) von vornherein ausscheidet; mit der heutigen Schweizer Freundin ist der 
Beschwerdeführer nicht verheiratet. In Frage steht einzig, ob ihm ein Anspruch gestützt 
auf Art. 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK; SR 0.101) und Art. 13 
Abs. 1 der Bundesverfassung (BV; SR 101) zukommt (vgl. Beschwerde, S. 3). Diese 
das Recht auf Achtung des Familien- und Privatlebens gewährleistenden 
Bestimmungen können verletzt sein, wenn die Pflege einer intakten familiären 
Beziehung zwischen der betroffenen Person und nahen Verwandten mit festem 
Anwesenheitsrecht in der Schweiz durch die Entfernungsmassnahme vereitelt wird 
(BGE 135 I 143 E. 1.3.1, 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen; BVR 2010 S. 481 E. 5.2.1). 
Ein solcher Eingriff lässt sich hier mit Blick auf die beiden niederlassungsberechtigten 
Töchter des Beschwerdeführers nicht von vornherein ausschliessen; sodann kann sich 
dieser gegebenenfalls gestützt auf die Beziehung zu seiner Schweizer Freundin auf die 
konventions- und verfassungsmässige Garantie auf Achtung des Privatlebens berufen 
(vgl. hinten E. 5.4.6). Ein Anwesenheitsrecht könnte sich schliesslich auch aus Art. 50 
AuG ergeben, wonach der Anspruch des Ehegatten auf Verlängerung der 
Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 und 43 nach Auflösung der Ehe oder der 
Familiengemeinschaft unter bestimmten Bedingungen fortbesteht. Ob sich der 
Beschwerdeführer insoweit auf einen Rechtsanspruch auf Aufenthalt berufen kann, 
muss aber – entgegen seinem unzutreffenden Einwand (vgl. Beschwerde, S. 3) – mit 
Blick auf die nachfolgenden Erwägungen nicht abschliessend geklärt werden. Denn die 
Nichtverlängerung und Wegweisung kann selbst bei Bestehen eines solchen 
Rechtsanspruchs zulässig sein, sofern sich die Massnahme im Rahmen der 
Rechtskontrolle als verhältnismässig erweist (vgl. BVR 2011 S. 289 E. 4; s. auch hinten 
E. 5.4.6). 

3.2 Ein allfälliger Anspruch nach Art. 50 AuG erlöscht unter anderem, wenn 
Widerrufsgründe nach Art. 62 vorliegen (Art. 51 Abs. 2 Bst. b AuG). Auch ein Eingriff in 

das verfassungs- und konventionsrechtlich geschützte Privat- und Familienleben durch 
Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung aus der Schweiz ist 
statthaft, wenn er gesetzlich vorgesehen und in einer demokratischen Gesellschaft 
notwendig ist für die nationale oder öffentliche Sicherheit, für das wirtschaftliche Wohl 
des Landes, zur Aufrechterhaltung der Ordnung, zur Verhütung von Straftaten, zum 
Schutz der Gesundheit oder der Moral oder zum Schutz der Rechte und Freiheiten 
anderer. Ein ausländerrechtlicher Widerrufsgrund und damit ein – unter Vorbehalt der 
Prüfung der Verhältnismässigkeit (vgl. E. 4 ff. hiernach) – gerechtfertigter Eingriff in 
den Anspruch nach Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV liegt insbesondere dann vor, 
wenn eine ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe (vgl. Art. 62 Bst. 
b AuG), d.h. zu einer solchen von mehr als einem Jahr, verurteilt worden ist, wobei 
mehrere Strafen nicht kumuliert werden dürfen und keine Rolle spielt, ob die Sanktion 
(teil-)bedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (BGE 139 I 31 E. 2.1, 16 E. 2.1). 
Vorausgesetzt ist, dass das Strafurteil in Rechtskraft erwachsen ist (BVR 2013 S. 543 
E. 3.1). 

3.3 Der Beschwerdeführer wurde am 8. März 2011 zu einer bedingten 
Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt (vgl. vorne E. 2.3). Damit hat er den 
Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe gesetzt, was er selber nicht 
bestreitet. Er rügt allerdings die Unverhältnismässigkeit der Entfernungsmassnahme 
(vgl. Beschwerde S. 2 f. und 5). – Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung 
und Wegweisung ist auch bei Vorliegen eines Widerrufsgrunds nach Art. 62 AuG nur 
dann zulässig, wenn sie aufgrund der im Einzelfall vorzunehmenden 
Interessenabwägung als verhältnismässig erscheint (Art. 5 Abs. 2 BV und Art. 96 
AuG). Im Rahmen dieser Prüfung sind die öffentlichen Interessen an der 
Entfernungsmassnahme aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung gegen 
die privaten Interessen der betroffenen Person am weiteren Verbleib in der Schweiz 
abzuwägen. Zu berücksichtigen ist die Gesamtheit der rechtswesentlichen Umstände 
im Einzelfall, namentlich die Schwere des Verschuldens, das Verhalten gegenüber der 
öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Allgemeinen, die Rückfallgefahr, die Dauer der 
bisherigen Anwesenheit bzw. der Grad der Integration sowie die der betroffenen 
Person und ihrer Familie oder anderen Angehörigen drohenden Nachteile (BGE 135 II 
377 E. 4.3 und 4.5; BVR 2013 S. 543 E. 4.1, 2011 S. 289 E. 5.1). Wird durch die Ent-
fernungsmassnahme die weitere Pflege familiärer Beziehungen bzw. das Privatleben 
im Sinn von Art. 8 Ziff. 1 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV beeinträchtigt, bilden Grundlage 
dieser Interessenabwägung Art. 8 Ziff. 2 EMRK und Art. 36 BV (vgl. etwa BGE 139 I 
145 E. 2.2 und 2.4, 31 E. 2.3.3, 16 E. 2.2.2, je mit Hinweisen auf die EGMR-Praxis, 
137 I 247 E. 4.1, 135 I 143 E. 1.3.1; BVR 2013 S. 543 E. 4.1, 2011 S. 289 E. 5.1, 2008 
S. 193 E. 5.3). Hat die betroffene Person minderjährige Kinder, sind in diese Prüfung 
ausserdem die nach dem Übereinkommen vom 20. November 1989 über die Rechte 
des Kindes (KRK; SR 0.107) und Art. 11 BV zu berücksichtigenden Interessen im 

Zusammenhang mit dem Kindeswohl einzubeziehen (BGE 135 I 153 E. 2.2.2 mit 
Hinweisen; BVR 2013 S. 543 E. 4.1). 

4.

Zum öffentlichen Interesse an der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und 
Wegweisung des Beschwerdeführers aus der Schweiz ist Folgendes festzuhalten: 

4.1 Ausgangspunkt der Beurteilung des öffentlichen Interesses ist das Verschulden, 
welches die betroffene Person mit der längerfristigen Freiheitsstrafe auf sich geladen 
hat. Seine Schwere bemisst sich regelmässig nach der Höhe der vom Strafgericht 
verhängten Strafe (BGE 134 II 10 E. 4.2 [Pra 97/2008 Nr. 87], 129 II 215 E. 3.1). 
Gemäss höchstrichterlicher Rechtsprechung sprechen Freiheitsstrafen ab 24 Monaten 
für ein schweres Verschulden, da diese Fälle bereits als so gravierend eingestuft 
werden, dass ein vollständiger Aufschub der Strafe nicht mehr in Frage kommt und 
mindestens ein Teil zwingend vollzogen werden muss. Auch aus fremdenpolizeilicher 
Sicht bedeutet eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 24 Monaten in 
jedem Fall einen sehr schwerwiegenden Verstoss gegen die schweizerische 
Rechtsordnung (vgl. BGE 139 I 145 E. 2.3 und 3.4, 135 II 377 E. 4.4 zur vorliegend 
wegen der nicht mehr kurzen Aufenthaltsdauer zwar nicht anwendbaren «Reneja-
Praxis»; in Bezug auf die Beurteilung des Verschuldens sind die Erwägungen dennoch 
massgeblich).

4.2 Der Beschwerdeführer bestreitet zu Recht nicht, dass er mit den der 
Verurteilung vom 8. März 2011 zugrunde liegenden Delikten eine schwere Schuld auf 
sich geladen hat (vgl. Beschwerde, S. 4 f.). Der POM ist beizupflichten (E. 5a), dass 
bereits das Strafmass von 24 Monaten Freiheitsstrafe im Licht der massgeblichen 
Rechtsprechung ohne weiteres für ein schweres Verschulden spricht; nichts anderes 
ergibt sich mit Blick auf die konkreten Umstände: Der Beschwerdeführer war unter 
anderem in der Zeit von 11. Juni 2008 bis 4. Oktober 2008 in insgesamt 24 Fällen an 
Einbrüchen vorwiegend in Restaurants und Altersheime sowie am Aufknacken bzw. 
Aufbrechen von Parkuhren und Geldautomaten beteiligt (vgl. Urteilsbegründung, 
S. 52 ff.). Hiervon wurden 18 Delikte vollendet (Urteilsbegründung, S.  54 f.); der 
erbeutete Geldbetrag belief sich auf insgesamt über Fr. 95'000.-- und es wurde ein 
Sachschaden von total mehr als Fr. 91'000.-- verursacht (Urteilsbegründung, S. 54, 
auch zum Folgenden). Dem Beschwerdeführer ist mit der Vorinstanz besonders 
anzulasten, dass die zahlreichen Einbruchsdiebstähle in weniger als vier Monaten (mit 
wochenlangen Unterbrüchen dazwischen) und damit innert kürzester Zeit begangen 
wurden; das Strafgericht ist insoweit von «richtigen Einbruchstouren» ausgegangen 
(Urteilsbegründung, S. 60). Negativ ins Gewicht fällt auch, dass der Beschwerdeführer 

nach der Begründung des Obergerichts durch die jeweils mit «brachialer Gewalt ohne 
Rücksicht auf Verluste», teils auch in bewohnten Altersheimen verübten Diebstähle – 
der Gesamtschaden erreicht beinahe den Beuteertrag – ein dreistes und insgesamt 
äusserst verwerfliches Verhalten an den Tag legte (vgl. Urteilsbegründung, S. 65, auch 
zum Folgenden). Er hätte ausserdem nach Einschätzung des Strafgerichts die 
Deliktsserie wohl auch fortgesetzt, wäre er nicht durch seine Verhaftung davon 
abgehalten worden. Sodann wiegt insbesondere auch die nach dem Entzug des 
Führerscheins durch Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 
Autobahnen um 43km/h begangene, vom Strafgericht als «massiv grob» bezeichnete, 
qualifizierte Verkehrsregelverletzung schwer, bedeutet sie doch, dass der 
Beschwerdeführer eine ernstliche Gefahr für die Sicherheit anderer hervorgerufen oder 
in Kauf genommen hat (vgl. Urteilsbegründung, S. 61, 66 f.). Hinzu kommt, dass der 
Beschwerdeführer sämtliche der in Frage stehenden Delikte während der Probezeit für 
eine bedingte Geldstrafe sowie während eines hängigen Strafverfahrens beging (vgl. 
Urteilsbegründung, S. 66 f.). Dass er sich zum Zeitpunkt der Deliktsbegehung nach der 
Trennung von seiner Exfrau und dem Verlust der Arbeitsstelle persönlich in einer 
schwierigen Situation befand (Beschwerde, S. 3 f.), vermag ihn insoweit nicht zu 
entlasten (vgl. auch Urteilsbegründung, S. 65). Die POM hat schliesslich zu Recht auch 
das übrige deliktische Verhalten des Beschwerdeführers in die Beurteilung des 
Verschuldens miteinbezogen: Der Beschwerdeführer wurde in der Zeit von 2001 bis 
2012 insgesamt 17 Mal strafrechtlich verurteilt; die einzelnen Straferkenntnisse 
betrafen teils mehrere voneinander unabhängige Delikte (vgl. vorne E. 2.3, auch zum 
Folgenden). Auch wenn diese weiteren Verurteilungen je für sich allein nicht den 
Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe setzen, dürfen sie in der 
Interessenabwägung berücksichtigt werden. Abgesehen davon zeugen gerade die 
mehreren schweren Strassenverkehrsdelikte, darunter wiederum qualifizierte 
Verkehrsregelverletzungen (vgl. auch Urteilsbegründung, S. 68), von einer 
inakzeptablen Geringschätzung des Lebens anderer; sie sind daher nicht zu 
bagatellisieren. Auch in dieser Hinsicht stellt der Beschwerdeführer die Ausführungen 
der Vorinstanz im Übrigen nicht in Frage. Mit der POM ist damit von einem schweren 
Verschulden des Beschwerdeführers auszugehen. Schliesslich ist anzumerken, dass 
Einbruchsdelikte, wie sie der Beschwerdeführer begangen hat, zu den Anlasstaten 
gehören, die gemäss Art. 121 Abs. 3 Bst. a BV zum Verlust aller Rechtsansprüche auf 
Aufenthalt in der Schweiz führen. Auch wenn diese Bestimmung nicht unmittelbar 
anwendbar ist, ist den darin enthaltenen verfassungsrechtlichen Wertungen im 
Rahmen der Interessenabwägung insoweit Rechnung zu tragen, als dies zu keinem 
Widerspruch zu übergeordnetem Recht führt (BGE 139 I 31 E. 2.3.2; 
BGer 2C_551/2013 vom 24.2.2014, E. 2.3, 2C_844/2013 vom 6.3.2014, E. 5.6). 

4.3 Zu berücksichtigen ist sodann das Verhalten des Beschwerdeführers 
gegenüber der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Allgemeinen. Bei Personen, die 

mehrfach oder sogar regelmässig delinquiert haben, besteht aufgrund ihrer 
Einsichtslosigkeit ein erhebliches sicherheitspolizeiliches Interesse, sie aus der 
Schweiz wegzuweisen. Wiederholte oder gar notorische Delinquenz zeigt in 
besonderer Weise, dass sich die betreffende Person von Strafurteilen nicht hat 
beeindrucken lassen, und führt zum Schluss, dass sie nicht willens oder fähig ist, sich 
an die hiesige Rechtsordnung zu halten (BGE 137 II 297 E. 3.3; BVR 2013 S. 543 
E. 4.3 mit Hinweisen). – Der Beschwerdeführer wurde, wie erwähnt, in der Zeit von 
2001 bis 2012 insgesamt 17 Mal wegen zum Teil voneinander unabhängigen Delikten 
strafrechtlich verurteilt (vgl. E. 4.2 hiervor; auch zum Folgenden: vorne E. 2.3). Er hat 
damit während mehr als zehn Jahren praktisch gewohnheitsmässig gegen die 
schweizerische Rechtsordnung verstossen und damit eine inakzeptable 
Geringschätzung derselben demonstriert (vgl. BGer 2C_41/2011 vom 30.6.2011, 
E. 3.3). Er hat trotz zahlreichen Verurteilungen, hängigen Strafverfahren und laufenden 
Probezeiten jeweils unbeirrt weiter delinquiert und sein deliktisches Verhalten durch die 
Begehung der schwerwiegenden Delikte im Jahr 2008 sogar noch gesteigert (vgl. 
vorne E. 2.3 und E. 4.2 hiervor; vgl. auch E. 4.4.2 hiernach). Wie die POM richtig 
gewürdigt hat (E. 5b), liegt damit eine Mehrfachdelinquenz vor, welche ohne weiteres 
auf seine Uneinsichtigkeit und Unbelehrbarkeit schliessen lässt; hiervon geht denn im 
Übrigen – jedenfalls soweit die Strassenverkehrsdelinquenz betreffend – ausdrücklich 
auch das Strafgericht aus (Urteilsbegründung, S 69; vgl. auch E. 4.4.2 hiernach). 
Ausserdem hat der Beschwerdeführer nach den Akten wiederholt die rechtzeitige 
Bezahlung der ihm verhängten Bussen versäumt, so dass er mehrfach mittels 
«Verhafts-/Zuführungsbefehls» zum Verbüssen der jeweiligen Ersatzfreiheitsstrafe 
oder Bezahlen der Busse ausgeschrieben und schliesslich angehalten werden musste 
(vgl. Anhaltungsrapport vom 15.5.2014 bei act. 6; Vorakten EG Bern, pag. 29 und 71; 
vgl. auch Urteilsbegründung, S. 18), was ebenfalls von einer gewissen Gleichgültigkeit 
des Beschwerdeführers der öffentlichen Ordnung gegenüber zeugt. Bei dieser 
Sachlage ist der Schluss der POM, das Verhalten des Beschwerdeführers gegenüber 
der öffentlichen Ordnung und Sicherheit verleihe dem sicherheitspolizeilichen Interesse 
am Widerruf der Aufenthaltsbewilligung zusätzliches Gewicht, nicht zu beanstanden. 
Abgesehen davon will sich der Beschwerdeführer selber insoweit künftig besser 
verhalten (vgl. Beschwerde, S. 4); er anerkennt damit zumindest implizit die 
vorinstanzliche Würdigung. 

4.4 Mit Blick auf die Zukunft ist des Weiteren die Rückfallgefahr zu beurteilen: 

4.4.1 Aus fremdenpolizeilicher Sicht ist das Risiko eines Rückfalls umso weniger 
hinzunehmen, je schwerer die Tat wiegt, welche die ausländische Person verübt hat 
(BGE 139 I 31 E. 2.3.2, 16 E. 2.2.1, 137 II 233 E. 5.2.2). Der konkreten Prognose über 
das Wohlverhalten (und somit der Rückfallgefahr) sowie dem 
Resozialisierungsgedanken des Strafrechts ist zwar im Rahmen der umfassenden 

fremdenpolizeilichen Interessenabwägung ebenfalls Rechnung zu tragen; die beiden 
Umstände geben aber nicht den Ausschlag (BGE 136 II 5 E. 4.2, 134 II 10 E. 4.3 [Pra 
97/2008 Nr. 87], 130 II 176 E. 4.2). Vielmehr dürfen generalpräventive Überlegungen 
mitberücksichtigt werden (vgl. zum Ganzen BVR 2013 S. 543 E. 4.4.1, 2011 S. 289 
E. 5.3.1 mit Hinweisen). 

4.4.2 Der Beschwerdeführer hat sich im Jahr 2008 insbesondere schwerer 
Vermögensstraftaten sowie eines gravierenden Verkehrsdelikts schuldig gemacht (vgl. 
vorne E. 2.3, auch zum Folgenden). Zudem ist er über etliche Jahre hinweg schon fast 
gewohnheitsmässig straffällig geworden, dies insbesondere wegen teilweise 
schwerwiegenden Strassenverkehrsdelikten. Er hat sich weder durch die zahlreichen 
Verurteilungen noch die Untersuchungshaft von 31 Tagen beeindrucken lassen und 
hat selbst während hängigen Strafverfahren sowie laufenden Probezeiten neue 
Straftaten begangen; es mussten denn auch zahlreiche Widerrufe von zunächst 
bedingt ausgesprochenen Strafen sowie – hinsichtlich der am 8. März 2011 verhängten 
bedingten Sanktionen – eine entsprechende Verwarnung ausgesprochen werden (vgl. 
vorne E. 2.3 und 4.2 f.). Auch das Strafgericht hielt in seinem Urteil vom 8. März 2011 
fest, dass der Beschwerdeführer sich durch nichts davon habe abhalten lassen, sogar 
schwerwiegende Taten und darüber hinaus immer wieder nicht leicht zu nehmende 
Strassenverkehrsdelikte zu begehen; auf dem Gebiet des Strassenverkehrsrechts sei 
er geradezu als «völlig uneinsichtig sowie unbelehrbar» zu bezeichnen 
(Urteilsbegründung, S. 69). Dieser Schluss hat sich in der Folge noch erhärtet, indem 
der Beschwerdeführer auch nach dieser – bislang schwersten – Verurteilung unbeirrt 
weiter delinquiert hat. Wegen seiner mehrfachen, teils erheblichen 
Strassenverkehrsdelinquenz ist ihm schliesslich auch die Zulassung zum motorisierten 
Strassenverkehr entzogen worden; es ist weder geltend gemacht noch ersichtlich, dass 
sich insoweit auf sein Gesuch um Wiederzulassung vom 18. April 2013 hin etwas 
geändert hätte (vgl. Vorakten POM; Beilagen zu Dossier). Anders als der 
Beschwerdeführer offenbar meint, durfte die POM unter diesen Umständen 
ausländerrechtlich von einem Rückfallrisiko ausgehen; dieses ist angesichts der teils 
erheblichen Mehrfachdelinquenz des Beschwerdeführers nicht hinzunehmen. 

4.4.3 Zu keinem anderen Ergebnis führt der Hinweis des Beschwerdeführers auf 
seine jüngsten Bemühungen straffrei zu leben (Beschwerde, S. 4, auch zum 
Folgenden): Wohl ist grundsätzlich positiv zu werten, dass er soweit aktenkundig seit 
Begehen der schweren Vermögens- und Strassenverkehrsdelikte im Jahr 2008 keine 
vergleichbar schweren Delikte mehr begangen hat und seit seiner letzten Verurteilung 
im Dezember 2012 nicht mehr straffällig geworden ist. Wie die POM zutreffend 
festgehalten hat (E. 5c), ist dieses Wohlverhalten – soweit von einem solchen 
überhaupt gesprochen werden kann – aber vor dem Hintergrund der erst vor kurzem 
abgelaufenen, mit Urteil vom 8. März 2011 angesetzten dreijährigen Probezeit, bei 

deren Nichtbestehen unter anderem der Vollzug einer mehrjährigen Freiheitsstrafe 
gedroht hätte, sowie insbesondere des drohenden ausländerrechtlichen 
Bewilligungswiderrufs zu relativieren; dies gilt ebenso für die Beteuerungen, die Taten 
aufrichtig zu bereuen, die entsprechenden Lehren gezogen zu haben und sich künftig – 
auch unter Zuhilfenahme professioneller Hilfe – gesetzeskonform verhalten zu wollen. 
Klagloses Verhalten wird in der Probezeit allgemein erwartet und erlaubt kaum Rück-
schlüsse auf die Bewährung nach Ablauf dieser Zeitspanne (vgl. BGE 134 II 10 E. 4.3 
[Pra 97/2008 Nr. 87]; BGer 2C_586/2013 vom 3.12.2013, E. 3.2.1). Ausserdem zeigte 
sich der Beschwerdeführer im Strafverfahren keineswegs kooperativ und einsichtig; 
nach den Ausführungen des Strafgerichts machte er im Wesentlichen «völlig 
unglaubhafte Aussagen, um sich möglichst umfassend der Verantwortung zu 
entziehen», und legte ein uneinsichtiges, «erheblich negatives» Verhalten an den Tag 
(vgl. Urteilsbegründung, S. 66 f.). Es ist demnach auch der seit Begehen der 
schwerwiegenden Delikte gemäss Urteil vom 8. März 2011 vergangene Zeitraum von 
mittlerweile rund sechs Jahren nicht entscheidend zu seinen Gunsten zu 
berücksichtigen; hieran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer im Sommer 2013 
angeblich erneut private und berufliche Rückschläge erlitten hat, ohne aber wieder 
straffällig geworden zu sein (vgl. Beschwerde, S. 3). 

4.4.4 Es kann dem Beschwerdeführer zudem auch nicht gefolgt werden, wenn er 
geltend macht, seine Lebensumstände präsentierten sich heute massgebend anders 
als zum Zeitpunkt seiner Straffälligkeit (vgl. Beschwerde, S. 3): Der Beschwerdeführer 
hatte während seines Aufenthalts in der Schweiz bereits früher jeweils über längere 
Zeit (Vollzeit-)Arbeitsstellen innegehabt. Sodann haben sich die familiären Verhältnisse 
offenbar relativ rasch nach der Scheidung (2009) wieder beruhigt (vgl. Vorakten MIP, 
pag. 83, 126, 299 und 321; vgl. auch pag. 176) und mit seiner heutigen Freundin ist er 
mittlerweile schon seit mehreren Jahren zusammen (vgl. vorne E. 2.1); dennoch hat er 
noch bis vor kurzem regelmässig Straftaten begangen. Es ist damit nicht ersichtlich, 
inwiefern seine heutigen Lebensumstände Gewähr für das Ausbleiben weiterer 
Straftaten bieten sollten. Nichts anderes ergibt sich mit Blick auf den Umstand, dass 
der Beschwerdeführer angeblich seit 2012 sämtliche persönlichen Kontakte zu seinem 
früheren Freundeskreis abgebrochen hat, welcher auf ihn einen schlechten Einfluss 
ausgeübt habe. Abgesehen davon, dass dieser Kontaktabbruch weder näher dargelegt 
noch belegt ist, zeigen insbesondere die zahlreichen Strassenverkehrsdelikte, dass es 
dem Beschwerdeführer über eine lange Zeit schwer gefallen sein muss, sich an die 
hiesige Rechtsordnung zu halten; dies dürfte nicht allein von seinem persönlichen 
Umfeld abhängen. Es ist zudem auch seine Schuldensituation mit offenen 
Verlustscheinen heute noch nicht behoben (vgl. hinten E. 5.3). Der Beschwerdeführer 
räumte im Übrigen selber ein, zur Respektierung der hiesigen Rechtsordnung auf 
fachmännische Hilfe angewiesen zu sein; er sei «auf dem Weg fähig zu werden, sich 
an die hiesige Rechtsordnung zu halten» (vgl. Beschwerde, S. 4). Insofern kann von 

einem Wegfall der Rückfallgefahr keine Rede sein. Die Schlussfolgerung der POM, es 
liege ein nicht unerhebliches Risiko erneuter Rückfälle vor, ist damit nicht zu be-
anstanden. Im Übrigen ist eine unmittelbar drohende Gefährdung nicht erforderlich; 
vielmehr dürfen, wie erwähnt, auch generalpräventive Überlegungen mitberücksichtigt 
werden (vgl. E. 4.4.1 hiervor). 

4.5 Der Auffassung der Vorinstanz, es bestehe insgesamt ein sehr gewichtiges 
öffentliches Interesse an der strittigen Fernhaltemassnahme (E. 5d), ist somit 
beizupflichten. 

5.

Hinsichtlich der privaten Interessen am Verbleib des Beschwerdeführers in der 
Schweiz sind die Dauer der Anwesenheit und die Integration in der Schweiz sowie die 
ihm und seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen. 

5.1 An die Gründe für die Wegweisung aus der Schweiz sind umso strengere 
Anforderungen zu stellen, je länger eine Ausländerin oder ein Ausländer hier gelebt 
hat. Selbst bei Ausländerinnen und Ausländern der «zweiten Generation» ist die 
Wegweisung jedoch nicht ausgeschlossen, wenn besonders schwere Straftaten 
vorliegen oder wiederholt delinquiert wurde (vgl. betreffend Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung BGE 139 I 31 E. 2.3.1, 16 E. 2.2.1, 135 II 110 E. 2.1). Die 
Aufenthaltsdauer ist insofern zu relativieren, als die Jahre, welche die ausländische 
Person in der Illegalität, im Strafvollzug oder aufgrund einer vorläufigen Duldung ver-
bracht hat, für die Interessenabwägung nicht ausschlaggebend sein können (BGE 137 
II 1 E. 4.3, 134 II 10 E. 4.3 [Pra 97/2008 Nr. 87]). Eine Entfernungsmassnahme ist auch 
nach längerem Aufenthalt in der Schweiz eher zulässig, wenn die ausländische Person 
in der Schweiz nicht integriert ist (vgl. betreffend Widerruf der 
Niederlassungsbewilligung BGer 2A.119/2001 vom 15.10.2001, E. 2b; zum Ganzen 
BVR 2013 S. 543 E. 5.1; VGE 2009/315 vom 13.10.2010, E. 5.1 [bestätigt durch 
BGer 2C_893/2010 vom 24.3.2011]). 

5.2 Der heute knapp 35-jährige Beschwerdeführer ist vor gut 18 Jahren im Alter von 
16 Jahren in die Schweiz eingereist (vorne E. 2.1). Seine bisherige Aufenthaltsdauer 
fällt damit – wie auch die POM nicht verkannt hat – vergleichsweise lang aus. Er gilt 
aber nicht als Ausländer der zweiten Generation (vgl. BGE 130 II 176 E. 4.4.2; BGer 
2A.571/2005 vom 17.1.2006, E. 2.4). Die prägenden Abschnitte seiner Kindheit und 
grösstenteils Adoleszenz verbrachte er vielmehr in Kosovo, wo er auch acht Jahre 
Grundschule absolvierte (Vorakten MIP, pag. 176). Der Widerruf der Aufenthaltsbewilli-
gung ist daher umso eher zulässig, zumal auch eine während Jahren fortgesetzte 
Mehrfachdelinquenz vorliegt. Sodann ist die Aufenthaltsdauer insbesondere auch mit 

Blick auf die Zeit zu relativieren, welche der Beschwerdeführer kraft aufschiebender 
Wirkung der gegen die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung ergriffenen 
Rechtsmittel hier verbringt (vgl. E. 5.1 hiervor). 

5.3 Wie die POM richtig erkannt hat (vgl. E. 6a), ist auch die Integration des 
Beschwerdeführers in die hiesigen Verhältnisse nicht gelungen: Der Beschwerdeführer 
hat in der Schweiz – obschon bereits als Jugendlicher eingereist – abgesehen vom 
10. Schuljahr sowie einer nicht abgeschlossenen Handelsschule keine (Berufs-
)Ausbildung absolviert (vgl. vorne E. 2.1 f.; vgl. auch Vorakten MIP, pag. 176). Er hat 
während seines Aufenthalts in der Schweiz zwar verschiedene, teilweise auch 
längerfristige Arbeitsstellen innegehabt, war aber dazwischen immer wieder arbeitslos 
und musste vorübergehend auch sozialhilferechtlich unterstützt werden (vgl. vorne 
E. 2.2, auch zum Folgenden). Selbst wenn man – was allerdings unbelegt geblieben ist 
– zu seinen Gunsten davon ausgeht, dass er heute die im September 2013 
angetretene Tätigkeit als anzulernender Fliesenleger nach wie vor ausübt, kann damit 
von einer gefestigten beruflichen Situation (noch) keine Rede sein. Aktenkundig ist 
sodann eine Schuldensituation mit offenen Verlustscheinen in beträchtlicher Höhe. 
Wohl hat der Beschwerdeführer im Jahr 2012 eine professionelle Schuldensanierung in 
Angriff genommen (vgl. hierzu Vorakten POM, pag. 30 ff.). Diese wurde aber während 
dem vorinstanzlichen Verfahren offenbar abgebrochen (vgl. Vorakten POM, pag. 55); 
heute ist von einer solchen Massnahme, obschon eine entsprechende 
Wiederaufnahme in Aussicht gestellt wurde, keine Rede mehr. Es ist damit davon 
auszugehen, dass die Schuldensituation nach wie vor besteht; sie stellt demnach seine 
wirtschaftliche Integration zusätzlich in Frage. Die POM hat dem Beschwerdeführer 
zudem insoweit richtigerweise auch seine aufgelaufenen Unterhaltsschulden entgegen-
gehalten. In sozialer Hinsicht ist sodann weder geltend gemacht noch ersichtlich, dass 
der Beschwerdeführer hier ausserhalb der Familie vertiefte Kontakte pflegen würde. 
Wohl hatte er gegenüber dem MIDI – ohne dies näher darzulegen – auf einen «breiten 
Freundeskreis» hingewiesen (vgl. Vorakten MIP, pag. 428, vgl. auch pag. 299); ein 
solcher wird aber heute nicht mehr erwähnt und es werden auch die diesbezüglichen 
Feststellungen der POM nicht in Abrede gestellt, wonach keine in besonderem Mass 
gefestigten sozialen Kontakte und Freundschaften zur einheimischen Bevölkerung 
dokumentiert sind. Die POM hat damit zu Recht auch eine gelungene sozial-
gesellschaftliche Eingliederung verneint. Sie führt ausserdem zutreffend an, dass auch 
die mehrfache, teilweise erhebliche Delinquenz des Beschwerdeführers wesentlich 
gegen eine erfolgreiche Integration spricht, stellt doch die Respektierung der 
rechtsstaatlichen Ordnung ein wichtiger Aspekt jeglicher Integration dar (vgl. Art. 4 Bst. 
a der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über die Integration von Ausländerinnen und 
Ausländer [VIntA; SR 142.205]). Dass der Beschwerdeführer offenbar gute 
Deutschkenntnisse hat, ist zwar grundsätzlich positiv zu werten; unter den gegebenen 
Umständen kann er daraus aber nichts Wesentliches zu seinen Gunsten ableiten, 

zumal solche angesichts der mehrjährigen Aufenthaltsdauer sowie der Einreise im 
Jugendalter auch ohne weiteres erwartet werden dürfen. Entgegen der Auffassung des 
Beschwerdeführers, wonach seine Eingliederung «teilweise gelungenen» sei (vgl. 
Beschwerde, S. 4 f.), ist mit der POM von einer insgesamt mangelhaften Integration 
auszugehen.

5.4 Zu würdigen sind weiter die dem Beschwerdeführer und seinen Angehörigen 
bzw. seiner Freundin durch die Entfernungsmassnahme drohenden Nachteile: 

5.4.1 Was seine Rückkehr nach Kosovo anbelangt, hat die POM zutreffend erwogen, 
dass der Beschwerdeführer seine gesamte Kindheit und teils die Jugend dort verbracht 
hat (vgl. E. 6b/bb, auch zum Folgenden; vgl. auch vorne E. 5.2). Es ist davon 
auszugehen, dass die Bindung zu seinem Heimatland nach wie vor eng ist und der 
Beschwerdeführer mit den kulturellen und gesellschaftlichen Gepflogenheiten vertraut 
ist, zumal er auch jahrelang mit einer Landsfrau verheiratet war (vgl. vorne E. 2.1). 
Weiter ist bei dieser Ausgangslage ohne weiteres anzunehmen, dass er auch die 
Landessprache von Kosovo – seine Muttersprache – nach wie vor beherrscht bzw. 
gegebenenfalls zumindest leicht wieder vertiefen kann; er selber macht denn insoweit 
vor Verwaltungsgericht – anders als noch vor der POM (pag. 10; vgl. auch Vorakten 
MIP, pag. 299) – auch nichts Gegenteiliges mehr geltend. Dass sich im Heimatland 
während seiner Abwesenheit angeblich viel verändert hat (vgl. Beschwerde, S. 4, auch 
zum Folgenden), vermag seinen Bezug zum Heimatland für sich genommen nicht in 
Frage zu stellen. In sozialer Hinsicht ist zwar nicht auszuschliessen, dass er in Kosovo 
nach der langjährigen Abwesenheit über kein Beziehungsnetz mehr verfügt, zumal 
seine nächsten Familienangehörigen offenbar grösstenteils in der Schweiz leben (vgl. 
Vorakten MIP, pag. 127 und 176; Vorakten POM, pag. 10). Es ist aber nicht ersichtlich, 
inwiefern er im Alter von 35 Jahren in seinem Heimatland, wo er einen grossen Teil 
seines Lebens verbracht hat, nicht sollte neue Kontakte aufbauen können. 

5.4.2 Es sind ferner auch in beruflicher oder wirtschaftlicher Hinsicht keine 
unüberwindbaren Hindernisse für eine Wiedereingliederung im Heimatland ersichtlich: 
Als arbeitsfähiger 35-jähriger Mann, der in Kosovo acht Jahre Grundschule absolviert 
hat (vgl. vorne E. 5.2) und grundsätzlich die Landessprache spricht (vgl. E. 5.4.1 
hiervor), ist der Beschwerdeführer in der Lage, dort einer Arbeit nachzugehen. Die in 
der Schweiz gewonnenen beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen dürften ihm 
diesbezüglich die Wiedereingliederung zusätzlich erleichtern. Hieran ändert nichts, 
dass der Beschwerdeführer offenbar an Depressionen leidet und sich deshalb seit dem 
Jahr 2012 ambulant psychiatrisch behandeln lässt (vgl. Beschwerde, S. 4; Vorakten 
MIP, pag. 298 ff.); es ist weder geltend gemacht noch ersichtlich, dass dadurch seine 
Arbeitsfähigkeit ernsthaft in Frage gestellt wäre. Es sind ausserdem in Kosovo 
landesweit medizinische Institutionen vorhanden, in denen die Behandlung von 
psychischen Erkrankungen möglich ist; für Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger 

ist die medizinische Grundversorgung sogar grundsätzlich kostenlos (vgl. International 
Organisation for Migration [IOM], Country Fact Sheet Kosovo, Juni 2014, einsehbar 
unter <www.bamf.de>, Rubriken «Rueckkehrfoerderung/Laenderinformation/-
Informationsblaetter/Kosovo», S. 34 ff.; Update vom September 2010 zur Lage der 
medizinischen Versorgung in Kosovo der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, S. 13 ff.). 
Anders als der Beschwerdeführer offenbar meint (vgl. Beschwerde, S. 4 f.; vgl. auch 
Vorakten MIP, pag. 298), vermag allein der Umstand, dass das Behandlungsangebot 
in der Heimat nicht mit dem schweizerischen Standard vergleichbar und so z.B. 
vielerorts nur eine medikamentöse Behandlung möglich ist, für sich allein nicht die 
Unzumutbarkeit der Rückkehr aus gesundheitlichen Gründen zu begründen (vgl. BGE 
139 II 393 E. 6; 137 II 305 E. 4.3; BGer 2D_3/2012 vom 2.8.2012; BVGE 2009/2 E. 
9.3.2; VGE 2012/414 vom 11.7.2013, E. 5.2.3 [bestätigt durch BGer 2C_815/2013 vom 
26.5.2014]). Dass es ihm in Kosovo nicht möglich sein soll, rechtsgetreu zu leben und 
sich zu resozialisieren (vgl. Beschwerde, S. 4; Vorakten MIP, pag. 299), führt zu 
keinem anderen Ergebnis. Es besteht im Übrigen auch die Möglichkeit, dass ihm sein 
familiäres Umfeld, welches ihm offenbar insoweit eine wichtige Stütze ist (vgl. 
Beschwerde, S. 3 f.; vgl. auch Vorakten MIP, pag. 299), von der Schweiz aus behilflich 
ist. 

5.4.3 Soweit der Beschwerdeführer schliesslich vorbringt, die Rückkehr nach Kosovo 
sei angesichts der dort herrschenden Probleme wie insbesondere jenes der Korruption 
unzumutbar, zielt sein Argument ins Leere: In Kosovo herrscht keine Situation 
allgemeiner Gewalt, weshalb in konstanter Praxis des Bundesverwaltungsgerichts von 
der generellen Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs ausgegangen wird (vgl. BVGer 
E-1367/2008 vom 14.9.2012, E. 6.2.1, 8.4.1; vgl. auch BVR 2013 S. 543 E. 5.3.4). 
Wohl trifft zu, dass die dortigen Lebensumstände und die wirtschaftliche Situation 
schwieriger sind als in der Schweiz. Darin liegen freilich keine spezifischen 
persönlichen Umstände, welche eine Ausreise als unzumutbar erscheinen liessen, 
zumal hiervon nicht allein der Beschwerdeführer, sondern die gesamte dort lebende 
Bevölkerung betroffen ist (BGer 2C_374/2013 vom 8.1.2014, E. 2.6, 2C_374/2013 vom 
8.1.2014, E. 2.6; VGE 2013/309 vom 19.12.2013, E. 4.3.1). Im Übrigen ergibt sich aus 
den Akten, dass der Beschwerdeführer in der Vergangenheit aus eigenem Antrieb in 
sein Heimatland gereist ist, um abzuklären, ob eine dortige Wiedereingliederung grund-
sätzlich möglich wäre (vgl. Vorakten EG Bern, pag. 120; Vorakten POM, pag. 10). 
Auch wenn er dabei offenbar zum Schluss gekommen ist, dass dies nicht der Fall sei, 
ist daraus zu schliessen, dass ihm ein Leben in der Heimat jedenfalls nicht gänzlich 
fremd sein kann. Zudem verbrachte er offenbar im Juli und erneut im Oktober 2014 
mehrere Wochen Ferien in seiner Heimat (vgl. act. 14A), was für eine gewisse 
Verbundenheit mit Land und Leuten spricht. Auch wenn die Reintegration in Kosovo 
nicht ganz einfach sein dürfte, ist die POM damit zulässigerweise davon ausgegangen, 

http://www.bamf.de/

dass es dem Beschwerdeführer bei entsprechenden Anstrengungen möglich sein wird, 
in seiner Heimat Fuss zu fassen. 

5.4.4 In familiärer Hinsicht steht zunächst die Beziehung des Beschwerdeführers zu 
seinen hier niedergelassenen 15- und 12-jährigen Töchtern aus der geschiedenen Ehe 
mit B.________ in Frage, welche bei seiner Rückkehr ins Heimatland 
unbestrittenermassen in der Schweiz verbleiben würden. Zunächst ist festzuhalten, 
dass der Beschwerdeführer über seine Töchter weder das Sorge- oder Obhutsrecht 
hat noch mit ihnen zusammenlebt (vgl. vorne E. 2.1). Sein Interesse, nicht von den 
Kindern getrennt zu werden, vermag daher weniger stark zu gewichten, als wenn er für 
diese verantwortlich wäre und mit ihnen (ununterbrochen) zusammengelebt hätte. 
Gemäss Trennungs- bzw. Scheidungsvereinbarung vom 12. Dezember 2008 soll sein 
Besuchsrecht zunächst im Beisein einer Vertrauensperson in einem geschützten Raum 
ausgeübt, schliesslich aber ausgebaut werden, bis ein ungezwungener Kontakt alle 
zwei Wochen von Freitag- bis Sonntagabend und zwei Wochen Ferien pro Jahr 
möglich sind (Vorakten MIP, pag. 312 f., 318 f.). Zwecks konkreter Regelung des 
Besuchsrechts wurde anlässlich der Trennung über die Töchter eine 
Erziehungsbeistandschaft errichtet, welche über die Scheidung hinaus beibehalten 
wurde (vgl. auch Vorakten MIP, pag. 321). Die besuchsweisen Kontakte zwischen dem 
Beschwerdeführer und seinen Töchtern haben sich demnach jedenfalls am Anfang 
offenbar nicht unproblematisch gestaltet und die Ausübung des Besuchsrechts erfolgte 
kaum «kontinuierlich» und «reibungslos». Nach seiner eigenen Darstellung sowie den 
Angaben seiner Exfrau soll er das Besuchsrecht heute aber im vereinbarten 
(ausgedehnten) Rahmen pflichtbewusst wahrnehmen und die Beziehung zu den 
Töchtern eng und intakt sein (vgl. Beschwerde, S. 3; Vorakten MIP, pag. 126 f., 299, 
321 und 339). Die Annahme erscheint damit naheliegend, dass der Beschwerdeführer 
ein nach heutigem Massstab übliches Besuchsrecht wahrnimmt, welches jedenfalls 
dann vorliegt, wenn das Kind jedes Wochenende und die Hälfte der Ferien beim 
getrennt lebenden Elternteil verbringt (vgl. BGE 139 I 315 E. 2.3 mit weiteren 
Hinweisen). Wie es sich damit verhält, kann aber letztlich offenbleiben. 

5.4.5 Denn wie die POM zutreffend erwogen hat (vgl. E. 6b/cc), fällt insoweit ins 
Gewicht, dass den Beschwerdeführer gerade auch seine Verantwortung als Vater nicht 
von seiner mehrfachen, teils erheblichen Delinquenz abhalten konnte. Der 
Beschwerdeführer kann sich unter diesen Umständen nicht mit Erfolg auf sein eigenes 
Interesse an der Fortsetzung des Familienlebens in der Schweiz berufen; er hat sich 
die familiären Konsequenzen seines Handels selber zuzuschreiben, hat er doch sogar 
auf fremdenpolizeiliche Verwarnung hin unbeirrt weiter delinquiert (vgl. vorne E. 2.1 
und 2.3). Was die Kinder angeht, ist nicht von der Hand zu weisen, dass für sie die 
örtliche Trennung vom Vater wohl hart wäre; nach der unbelegten Darstellung des 
Beschwerdeführers leidet die ältere Tochter offenbar bereits heute unter der 

drohenden (zweiten) Trennung vom Vater, weswegen sich die Schulpsychologin 
eingeschaltet habe (Vorakten POM, pag. 11). Die Vorinstanz führt in dieser Hinsicht 
aber zu Recht an, dass die Beziehung – auch gerade angesichts des eher 
fortgeschrittenen Alters der Kinder – auch vom Ausland her insbesondere mittels 
herkömmlicher Kommunikationsmittel immerhin in einem gewissen Rahmen 
aufrechterhalten werden kann. Die Kinder werden zudem nicht aus den bestehenden 
Strukturen herausgerissen, können weiterhin von den hiesigen Lebensbedingungen 
und Ausbildungsmöglichkeiten profitieren, und es ist weder geltend gemacht noch 
ersichtlich, dass von der Entfernungsmassnahme auch die Beziehung zur Mutter 
betroffen wäre; angesichts der Intervention der Schulpsychologin ist darüber hinaus 
eine professionelle Unterstützung gewährleistet. Schliesslich ist auch zu 
berücksichtigen, dass es namentlich in wirtschaftlicher Hinsicht an einer engen 
Verbundenheit zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Töchtern fehlt. Wohl ist 
anzuerkennen, dass dieser seit spätestens Oktober 2012 in Form von Direktzahlungen 
an den Sozialdienst wieder regelmässig Unterhaltszahlungen im Umfang von monatlich 
Fr. 320.-- je Kind leistet (vgl. vorne E. 2.2). Dennoch kann angesichts seiner prekären 
wirtschaftlichen Situation sowie des Umstands, dass er früher die Unterhaltszahlungen 
über längere Zeit nur unregelmässig geleistet bzw. sogar ganz ausgesetzt hatte, nicht 
die Rede davon sein, er komme für seine Kinder auf. Die Beziehung zu den beiden 
Töchtern begründet damit – wie bereits die POM erkannt hat – ein nicht 
unbedeutendes privates Interesse an einem weiteren Verbleib in der Schweiz, kann 
doch der Kontakt von Kosovo aus nicht in der gleichen Intensität wie heute gelebt 
werden. Dieses Interesse ist aber nach dem vorstehend Gesagten in verschiedener 
Hinsicht zu relativieren. 

5.4.6 Was die Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner Schweizer Freundin 
anbelangt, ergibt sich was folgt: Davon ausgehend, dass die Freundin mit Schweizer 
Bürgerrecht in der Schweiz verbleiben würde, da es ihr kaum zumutbar sein dürfte, 
ihrem Freund nach Kosovo zu folgen, wäre mit der Wegweisung ohne Zweifel eine 
erhebliche Beeinträchtigung der Beziehung verbunden. Anders als der Be-
schwerdeführer meint, ist dieser Beziehung aber kein ausschlaggebendes Gewicht 
beizumessen: Sie dauert zwar seit rund sieben Jahren; seit fünf Jahren besteht 
zwischen den beiden eine Lebens- und Wohngemeinschaft (vgl. vorne E. 2.1). Die 
Beziehung ist indes bis heute kinderlos geblieben; zudem ist die Heirat – obschon 
ursprünglich für Sommer 2013 angekündigt (vgl. Vorakten EG Bern, pag. 122) – bis 
heute nicht erfolgt, da der Beschwerdeführer zunächst in der Heimat entsprechende 
Unterlagen beschaffen musste (Vorakten POM, pag. 43) und es ihm anschliessend 
wichtiger gewesen sei, beruflich wieder Fuss zu fassen und seine Schulden zu 
sanieren (vgl. Beschwerde, S. 3). Wie bereits die POM festgehalten hat (E. 6b/dd), 
erscheint damit zweifelhaft, ob die Beziehung als hinreichend eng betrachtet werden 
kann, um dem Beschwerdeführer einen Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 8 

EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV zu verschaffen (vgl. BGer 2C_1105/2012 vom 5.8.2013, 
E. 3.1 mit Hinweisen, 2C_634/2011 vom 27.6.2012, E. 4.2.2; BVR 2010 S. 1 E. 5.3; 
VGE 2012/438 vom 7.8.2013, E. 5.3.3 [bestätigt durch BGer 2C_764/2013 vom 
15.4.2014]). Wie es sich damit verhält, kann jedoch auch hier dahingestellt bleiben (vgl. 
vorne E. 3.1 und 3.3). Der Beschwerdeführer hatte im Zeitpunkt der Aufnahme des ge-
meinsamen Haushalts bereits erheblich delinquiert (vgl. vorne E. 2.3). Das Paar konnte 
daher bei Begründung des Konkubinats nicht ohne weiteres damit rechnen, dass die 
Beziehung nicht in der Schweiz gelebt werden kann. Bei diesen Gegebenheiten fällt 
das private Interesse an der Fortsetzung der Beziehung in der Schweiz von vornherein 
nicht entscheidend ins Gewicht (vgl. zur Bedeutung des privaten Interesses bei einem 
Eheschluss im Wissen um die Straffälligkeit des ausländischen Ehegatten: 
BGE 139 I 145 E. 2.4 und 3.6, 120 Ib 6 E. 4c; BGer 2C_270/2013 vom 30.5.2013, 
E. 3.4; VGE 2009/458 vom 8.11.2013, E. 4.3.3; EGMR 2.8.2001 i.S. Boultif gegen 
Schweiz, Ziff. 48 [54273/00]). Hinzu kommt, dass den Beschwerdeführer auch die Be-
ziehung zu seiner Freundin nicht von weiterer Kriminalität abgehalten hat; sie haben im 
Gegenteil offenbar auch bereits gemeinsam delinquiert (vgl. Vorakten EG Bern, pag. 1 
ff.; vgl. auch pag. 16). Schliesslich kann diese Beziehung mittels herkömmlicher Kom-
munikationsmittel sowie allenfalls gegenseitigen Besuchen in einem gewissen Rahmen 
auch über die Grenzen hinweg gepflegt werden. Die Beziehung zur Freundin vermag 
somit insgesamt kein bedeutendes Interesse am weiteren Verbleib des Be-
schwerdeführers in der Schweiz zu begründen.

5.5 Mit Blick auf die privaten Interessen ist festzuhalten, dass die An-
wesenheitsdauer des Beschwerdeführers zwar relativ lang ausfällt, seine Integration 
aber insgesamt nicht gelungen ist. Es stehen der Rückkehr nach Kosovo zudem keine 
unüberwindbaren Hindernissen entgegen; die auf dem Spiel stehenden familiären 
Beziehungen begründen soweit die Töchter betreffend zwar ein nicht unerhebliches 
privates Interesse am Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz, sie sind aber 
doch in verschiedener Hinsicht zu relativieren. Der Beziehung zur Freundin kommt 
keine massgebende Bedeutung zu. 

6.

Die Abwägung der massgeblichen öffentlichen und privaten Interessen ergibt 
Folgendes: Der Beschwerdeführer war von Juni bis Oktober 2008 in insgesamt 24 
Fällen an Einbruchsdiebstählen unter anderem in bewohnte Altersheime sowie am 
Aufknacken bzw. Aufbrechen von Parkuhren und Geldautomaten beteiligt; ausserdem 
hat er durch Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit auf Autobahn um 43km/h nach 
Entzug des Führerausweises eine sehr schwerwiegende Verkehrsregelverletzung 
begangen. Er wurde deswegen sowie wegen mehrfachen Fahrenlassens ohne Haft-

pflichtversicherung unter anderem zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt, 
was für sich allein ein schweres Verschulden zum Ausdruck bringt. Die über viele 
Jahre gewohnheitsmässig ausgeübte Delinquenz zeugt von einer beachtlichen 
kriminellen Energie des Beschwerdeführers und verleiht dem öffentlichen Interesse an 
der strittigen Massnahme zusätzliches Gewicht. Es besteht sodann nach wie vor eine 
nicht unerhebliche Rückfallgefahr. Bei dieser Sachlage müssten ausserordentliche Um-
stände vorliegen, um die Beendigung des Aufenthalts als unverhältnismässig 
erscheinen zu lassen. Die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem 
Verbleib in der Schweiz haben vor diesem Hintergrund zurückzustehen: Zwar erscheint 
die Zeit, welche der Beschwerdeführer in der Schweiz verbracht hat, relativ lang; er hat 
aber die prägenden Jahre der Kindheit und Jugend nicht in der Schweiz verbracht und 
sich nicht nur wegen seiner erheblichen Straffälligkeit, sondern auch in beruflich-wirt-
schaftlicher und sozialer Hinsicht nicht der Aufenthaltsdauer entsprechend integrieren 
können. Es ist dem Beschwerdeführer sodann auch die Rückkehr nach Kosovo 
zumutbar. Ins Gewicht fällt hier, dass er prägende Abschnitte seines Lebens im 
Heimatland verbracht hat, mit den dortigen kulturellen, gesellschaftlichen und 
sprachlichen Gepflogenheiten nach wie vor vertraut ist und nichts dagegen spricht, 
dass er dort auch beruflich Fuss fassen kann. Angesichts der in Kosovo vorhanden 
medizinischen Versorgung stehen der Rückkehr auch keine Hindernisse aus 
gesundheitlichen Gründen entgegen. In familiärer Hinsicht sind mit der 
Entfernungsmassnahme zwar erhebliche Einschränkungen verbunden. Diese sind 
aufgrund der gravierenden Straffälligkeit des Beschwerdeführers aber hinzunehmen. 
Insoweit ist von Bedeutung, dass ihn auch die Beziehung zu seinen Töchtern sowie zur 
Freundin nicht davon hat abhalten können, wiederholt und in schwerer Weise gegen 
die Rechtsordnung zu verstossen. Den Kindern bleibt sodann immerhin die Beziehung 
zur Mutter erhalten; auch können sie im gewohnten Umfeld verbleiben und weiterhin 
von den hiesigen Lebensbedingungen sowie Ausbildungsmöglichkeiten profitieren. 
Schliesslich können die familiären Kontakte in einem gewissen Rahmen auch vom 
Ausland her aufrechterhalten werden. Der Beschwerdeführer und seine Freundin 
konnten von Beginn an nicht auf den Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz 
vertrauen. Die Entfernungsmassnahme erweist sich damit, anders als der 
Beschwerdeführer meint, auch im Licht von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV – 
soweit diese überhaupt betroffen sind (vgl. vorne E. 5.4.6) – sowie der KRK als 
verhältnismässig. Unter diesen Umständen fällt die vom Beschwerdeführer 
sinngemäss beantragte Verwarnung unter (blosser) Androhung des 
Bewilligungswiderrufs (Art. 96 Abs. 2 AuG; vgl. vorne Bst. C) ausser Betracht; eine 
solche würde den öffentlichen Interessen an der Wegweisung nicht gerecht. Der 
angefochtene Entscheid hält damit der Rechtskontrolle stand und es besteht auch kein 
Anlass, die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids zur Neubeurteilung 
an die Vorinstanz bzw. den MIDI zurückzuweisen, wie der Beschwerdeführer 
eventualiter beantragt.

7.

Die Beschwerde erweist sich somit als unbegründet und ist abzuweisen. Da die von 
der Vorinstanz angesetzte Ausreisefrist abgelaufen ist, ist praxisgemäss eine neue 
festzulegen. 

Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdeführer 
kostenpflichtig und hat keinen Anspruch auf Parteikostenersatz (Art. 108 Abs. 1 und 3 
VRPG). 

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. Dem Beschwerdeführer wird eine neue 
Ausreisefrist angesetzt auf den 9. Januar 2015. 

2. Die Kosten des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, bestimmt auf eine 
Pauschalgebühr von Fr. 2'500.--, werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Es werden keine Parteikosten gesprochen. 

4. Zu eröffnen:
- dem Beschwerdeführer
- der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern 
- dem Bundesamt für Migration 
- der Einwohnergemeinde Bern
- der Einwohnergemeinde F.________

Das präsidierende Mitglied: Die Gerichtsschreiberin:

Rechtsmittelbelehrung
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begründung beim 
Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten 
gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das 
Bundesgericht (BGG; SR 173.110) geführt werden.