# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 922ee177-5480-5cd0-b6ff-bba4a3a866ac
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2013-04-17
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 17.04.2013 IV 2011/177
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2011-177_2013-04-17.pdf

## Full Text

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St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2011/177

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 17.04.2013

Entscheiddatum: 17.04.2013

Entscheid Versicherungsgericht, 17.04.2013
Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung eines auf einer persönlichen 
Untersuchung beruhenden RAD-Berichts. Bei der Würdigung von RAD-
Berichten sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen in dem Sinn 
zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und 
Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen 
vorzunehmen sind. Aufgrund fehlender schlüssiger Auseinandersetzung mit 
den abweichenden Einschätzungen der behandelnden medizinischen 
Fachpersonen sowie früherer RAD-Stellungnahmen erweist sich der RAD-
Bericht als nicht beweiskräftig. Rückweisung zur Einholung eines externen 
Gutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen 
vom 17. April 2013, IV 2011/177).

Vizepräsidentin Marie-Theres Rüegg Haltinner, Versicherungsrichter Joachim Huber,

Versicherungsrichterin Marie Löhrer; Gerichtsschreiber Philipp Geertsen

 

Entscheid vom 17. April 2013

in Sachen

A.___,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Werner Bodenmann, Waisenhausstrasse 17, 

Postfach, 9001 St. Gallen,

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gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin,

betreffend

Rente

 

 

Sachverhalt:

A.     

A.a   A.___ stolperte am 5. Juli 2006 und stürzte. Dabei stauchte er sich die Wirbelsäule 

(vgl. Schadenmeldung UVG vom 7. Juli 2006 sowie Suva-Rapport vom 22. September 

2006, act. G 4.2). Die Suva stellte mit Verfügung vom 24. April 2007 die von ihr im 

Anschluss an den Unfall erbrachten Leistungen per 2. April 2007 ein, da die 

bestehenden Rückenbeschwerden nicht mehr unfallbedingt seien (act. G 4.2).

A.b   Vom 17. Mai bis 15. Juni 2007 befand sich der Versicherte zur stationären 

Rehabilitation in der Klinik Valens. Im Austrittsbericht vom 29. Juni 2007 

diagnostizierten die dort behandelnden Ärzte ein lumbospondylogenes Syndrom, eine 

generalisierte Angststörung, eine mittelgradige depressive Episode, eine psychotische 

Symptomatik sowie einen Status nach Nierensteinleiden (act. G 4.1.15-7 ff.). Der 

behandelnde Dr. med. B.___, Innere Medizin FMH, berichtete am 13. Juli 2007, der 

Versicherte dekompensiere psychisch, werde fast paranoid, habe Angst- und 

Panikattacken. Er werde auch zunehmend depressiv. Für die angestammte Tätigkeit 

als angelernter Gipser bescheinigte er eine andauernde 100%ige Arbeitsunfähigkeit. 

Für eine definitive Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit bezogen auf eine 

leidensangepasste Tätigkeit sei es noch zu früh (act. G 4.1.15-1 ff.). Prof. Dr. med. 

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C.___, Facharzt FMH für Neurochirurgie, diagnostizierte im Bericht vom 19. Juli 2007 

eine degenerative Spondylolisthesis L4/L5 und eine degenerative Discopathie L4/L5, 

L5/S1 mit Instabilität. Der Versicherte habe sich am 11. April 2007 einer grossen 

stabilisierenden Operation der Wirbelsäule in mehreren Segmenten unterzogen. Erst 

nach der im Herbst 2007 stattfindenden Kontrolluntersuchung könne ein Entscheid 

über die weitere Arbeitsfähigkeit getroffen werden (act. G 4.1.19). Dr. med. D.___, 

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, der den Versicherten seit 15. März 2007 

ambulant im Psychiatrischen Zentrum Y.___ behandelte, diagnostizierte eine schwere 

depressive Episode mit fraglich psychotischen Symptomen (ICD-10: F32.3) sowie eine 

deutlich ausgeprägte Angstsymptomatik (DD: psychotische Störung). Aufgrund des 

ausgeprägten und letztlich noch unklaren diagnostischen Bildes sowie der 

Schwierigkeiten mit einer medikamentösen Einstellung könne die Frage nach der 

Restarbeitsfähigkeit noch nicht eindeutig beantwortet werden. Derzeit sei der 

Versicherte sicherlich nicht in der Lage, auf dem Arbeitsmarkt irgendwelche Tätigkeiten 

auszuführen. Es komme auch keine Beschäftigung im geschützten Rahmen in Frage. 

Insgesamt müsse abgewartet werden, wie sich das Zustandsbild weiter entwickle 

(Bericht vom 27./30. Juli 2007, act. G 4.1.20). Die behandelnden medizinischen 

Fachpersonen der Psychiatrischen Klinik Wil, wo der Versicherte vom 15. bis 27. Juni 

2007 - im Anschluss an den Reha-Aufenthalt in der Klinik Valens - hospitalisiert war, 

diagnostizierten im Bericht vom 3. August 2007 eine mittelgradige depressive Episode 

(act. G 4.1.34).

A.c   Im Verlaufsbericht vom 21. Dezember 2007 gab Dr. D.___ an, der 

Gesundheitszustand habe sich verschlechtert. Der Versicherte leide an einer schweren 

depressiven Episode ohne psychotische Symptome (ICD-10: F32.2) mit deutlich 

ausgeprägter Angstsymptomatik. Er sei auch für leidensangepasste Tätigkeiten zu 

100% arbeitsunfähig (act. G 4.1.40). Dr. B.___ berichtete am 28. Dezember 2007, die 

orthopädische Rückenoperation mit dorso-lateraler Spondylodese L4 bis S1 mit 

Eigenspongiosa vom 11. April 2007 habe leider überhaupt nichts gebracht (act. 

G 4.1.41; vgl. auch die entsprechende Beurteilung von Prof. C.___ vom 22. Januar 

2008, worin er von einer 60 bis 70%igen Leistungsverminderung für leidensangepasste 

Tätigkeiten ausging, act. G 4.1.42).

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A.d   Im Auftrag der IV-Stelle wurde der Versicherte am 19. Mai 2008 von Dr. med. 

E.___, Spezialarzt Orthopädische Chirurgie FMH, und am 4. September 2008 von 

Dr. med. F.___, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, begutachtet. Im 

Gesamtgutachten vom 9. September 2008 diagnostizierten die Experten eine 

Pseudolumboischialgie rechts bei Status nach transpedikulär instrumentierter 

dorsolateraler Spondylodese L4 bis S1 04/07, eine Adipositas und eine gegenwärtig 

leichte Episode bei rezidivierender depressiver Störung. Aus somatischer Sicht bestehe 

für die angestammte Tätigkeit eine 35%ige, aus psychiatrischer Sicht eine 80%ige 

Arbeitsfähigkeit. Für eine leidensangepasste Tätigkeit verfüge der Versicherte über eine 

90%ige Arbeitsfähigkeit (act. G 4.1.56; zum psychiatrischen Teilgutachten vom 

9. September 2008 vgl. act. G 4.1.54-8 ff.).

A.e   Die RAD-Ärztin Dr. med. G.___ vertrat in der Stellungnahme vom 12. November 

2008 die Auffassung, es müsse für den Zeitraum vom 5. Juli 2006 bis 8. September 

2008 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit angestammt und adaptiert ausgegangen 

werden. Ab dem 9. September 2008 sei von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten auszugehen (act. G 4.1.57).

A.f    Mit Vorbescheid vom 13. Januar 2009 stellte die IV-Stelle dem Versicherten in 

Aussicht, das Rentengesuch abzuweisen. Sie ermittelte einen Invaliditätsgrad von 13% 

(act. G 4.1.63). Dagegen erhob der Versicherte am 13. Februar 2009 Einwand (act. 

G 4.1.71). In der Begründung vom 11. März 2009 brachte der Versicherte unter Hinweis 

auf die ärztliche Stellungnahme von Dr. D.___ vom 5. März 2009 vor, sein 

Gesundheitszustand habe sich zwischenzeitlich verschlechtert (act. G 4.1.74).

A.g   Die den Versicherten seit 23. März 2009 in der Tagesklinik des Psychiatrischen 

Zentrums Y.___ behandelnden Ärztinnen diagnostizierten im Bericht vom 22. April 2009 

eine schwere depressive Episode mit fraglich psychotischen Symptomen (ICD-10: 

F32.3), eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung bei Status nach Wirbelsäulen-

Operation im April 2007 (ICD-10: F45.4) sowie verschiedene familiäre und soziale 

Belastungsfaktoren (ICD-10: Z63.7). Es bestehe eine deutlich verminderte Belastbarkeit 

mit Angst und aggressiv gefärbten Spannungszuständen (act. G 4.1.83). Im Verlaufs­

bericht vom 25. September 2009 gab Dr. D.___ an, zusätzlich zu den bekannten 

Diagnosen sei eine Angst- und Panikattacke aufgrund einer selbstunsicheren und 

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ängstlich vermeidenden Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F61.0) diagnostiziert worden. 

Der Versicherte sei erneut im Psychiatrischen Zentrum Y.___ hospitalisiert. Es zeige 

sich ein schweres Krankheitsbild, das aufgrund fehlenden Ansprechens auf die 

Medikation neu eruiert und medikamentös neu eingestellt werden müsse. Derzeit sei 

die Prognose schlecht und der Versicherte zu 100% arbeitsunfähig (act. G 4.1.87). Die 

im Rahmen des stationären Aufenthalts vom 11. September bis 20. Oktober 2009 

behandelnden Ärzte der Abteilung Krisenintervention des Psychiatrischen Zentrums 

Y.___ gaben im Bericht vom 6. November 2009 an, der Versicherte leide an Angst- und 

Panikattacken auf dem Boden einer selbstunsicheren und ängstlich-vermeidenden 

Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.6) sowie an einer somatoformen Schmerzstörung 

bei Status nach Wirbelsäulen-Operation im April 2007 (ICD-10: F45.4). Derzeit sei nicht 

davon auszugehen, dass der Versicherte in absehbarer Zeit auch eine nur teilweise 

Arbeitsfähigkeit erreichen werde (act. G 4.1.92).

A.h   Am 14. April 2010 wurde der Versicherte durch die RAD-Ärzte Dr. med. H.___, 

Facharzt für Rheumatologie, und Dr. med. I.___, Facharzt u.a. für Psychiatrie und 

Psychotherapie, untersucht. Im interdisziplinären RAD-Untersuchungsbericht vom 

6. September 2010 wurde aus rheumatologisch-orthopädischer Sicht eine gesundheit­

liche Verschlechterung im Vergleich zur Begutachtung vom September 2008 verneint. 

Psychiatrischerseits könne von einer bleibenden, die Arbeitsfähigkeit nachhaltig 

tangierenden Verschlechterung des psychophysischen Gesundheitszustands nicht die 

Rede sein. Die RAD-Ärzte diagnostizierten mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein 

chronifiziertes lumbospondylogenes Schmerzsyndrom und rezidivierende depressive 

Episoden, derzeit remittiert (ICD-10: F33.4) und Dysthymia (ICD-10: F34.1). Für 

leidensangepasste Tätigkeiten bescheinigten sie dem Versicherten eine 80%ige 

Arbeitsfähigkeit (act. G 4.1.104).

A.i     Mit neuerlichem Vorbescheid vom 11. Oktober 2010 stellte die IV-Stelle dem Ver­

sicherten in Aussicht, bei einem von ihr ermittelten Invaliditätsgrad von 31% einen 

Rentenanspruch zu verneinen (act. G 4.1.111). Dagegen erhob der Versicherte am 

11. November 2010 Einwand. Er brachte darin vor, dass ihm zumindest für den 

Zeitraum von Juli 2007 bis November 2010 eine Invalidenrente auszurichten sei, selbst 

wenn auf die RAD-Beurteilungen abgestellt würde. Allerdings sei der RAD-

Untersuchungsbericht vom 6. September 2010 nicht beweiskräftig. Schliesslich rügte 

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der Versicherte die Höhe der von der IV-Stelle berücksichtigten Vergleichseinkommen 

(act. G 4.1.112). Mit Stellungnahme vom 14. April 2011 hielt der RAD-Arzt an der 

medizinischen Beurteilung fest (act. G 4.1.114).

A.j     Mit Verfügung vom 14. April 2011 wies die IV-Stelle das Rentengesuch des 

Beschwerdeführers ab (act. G 4.1.115).

B.     

B.a   Gegen die Verfügung vom 14. April 2011 richtet sich die vorliegende Beschwerde 

vom 24. Mai 2011. Der Beschwerdeführer beantragt unter Kosten- und 

Entschädigungsfolge deren Aufhebung. Es sei ihm rückwirkend ab Juli 2007 eine 

Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von mindestens 70% 

zuzusprechen. Eventualiter sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ein 

interdisziplinäres Gutachten bei einer unabhängigen Gutachterstelle in Auftrag zu 

geben. Subeventualiter sei ihm für den Zeitraum von Juli 2007 bis November 2010 eine 

Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 50% auszurichten. Im 

Wesentlichen vertritt er den Standpunkt, dass sowohl das Gutachten der Dres. E.___ 

und F.___ vom 9. September 2008 als auch der RAD-Untersuchungsbericht vom 

6. September 2010 nicht beweiskräftig seien. Ferner sei bei der Bestimmung des 

Invalideneinkommens der maximal zulässige Tabellenlohnabzug zu gewähren (act. 

G 1).

B.b   In der Beschwerdeantwort vom 30. August 2011 beantragt die 

Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde. Sie macht geltend, die 

gutachterliche Einschätzung sowie diejenige des RAD seien überzeugend. Es lägen 

aetiologisch-pathogenetisch unerklärliche syndromale Leidenszustände vor, die in der 

Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidität führende Einschränkung der 

Arbeitsfähigkeit bewirken würden. Zudem sei die depressive Episode remittiert oder 

trete nur ab und zu lediglich leicht in Erscheinung (act. G 4).

B.c   In der Replik vom 7. Oktober 2011 hält der Beschwerdeführer unverändert an 

seiner Beschwerde fest (act. G 6).

B.d   Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine begründete Duplik (act. G 8).

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B.e   Mit Eingabe vom 25. April 2012 reicht der Beschwerdeführer den Austrittsbericht 

der Psychiatrischen Klinik X.___ vom 24. November 2011 ein, wo er vom 17. Oktober 

bis 22. November 2011 hospitalisiert war. Die dort behandelnden medizinischen 

Fachpersonen diagnostizieren darin eine rezidivierende depressive Störung, 

gegenwärtig schwere Episode mit psychotischen Symptomen (ICD-10: F33.3), DD/und 

V.a. eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung (ICD-10: F60.6), eine 

anhaltende somatoforme Schmerzstörung bei Status nach Wirbelsäulenoperation im 

April 2007 (ICD-10: F45.4) sowie eine Prostatahyperplasie. Sie bescheinigten dem 

Beschwerdeführer bei Austritt eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Für die Zeit nach dem 

Austritt sei er für eine Behandlung durch die Psychiatrische Tagesklinik Y.___ 

angemeldet worden (act. G 10).

B.f    Die Beschwerdegegnerin verzichtet auf eine weitere Stellungnahme (act. G 11).

 

Erwägungen:

1.      

Vorliegend zu prüfen ist der von den Parteien umstrittene Rentenanspruch des 

Beschwerdeführers.

1.1    Nach Art. 28 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; 

SR 831.20) bzw. aArt. 28 Abs. 1 IVG (in der bis 31. Dezember 2007 gültigen Fassung) 

besteht ein Anspruch auf eine ganze Invalidenrente, wenn die versicherte Person 

mindestens zu 70%, derjenige auf eine Dreiviertelsrente, wenn sie mindestens zu 60% 

invalid ist. Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50% besteht ein Anspruch auf 

eine halbe Rente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40% ein Anspruch auf 

eine Viertelsrente.

1.2    Um das Ausmass der Arbeitsunfähigkeit beurteilen und somit den Invaliditätsgrad 

bemessen zu können, ist die Verwaltung und im Beschwerdefall das Gericht auf 

Unterlagen angewiesen, die ärztliche und gegebenenfalls auch andere Fachleute zur 

Verfügung zu stellen haben. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es, den 

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Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang 

und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 

261 E. 4). Das Gericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen und 

demnach zu prüfen, ob die vorliegenden Beweismittel eine zuverlässige Beurteilung 

des strittigen Leistungsanspruchs gestatten (BGE 125 V 351 E. 3b).

1.3    Einem ärztlichen Bericht kommt Beweiswert zu, wenn er für die streitigen Belange 

umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden 

berücksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, wenn 

die Beschreibung der medizinischen Situation und Zusammenhänge einleuchtet und 

die Schlussfolgerungen begründet sind (BGE 125 V 352 E. 3a). Auch wenn die 

Rechtsprechung den Berichten versicherungsinterner medizinischer Fachpersonen 

stets Beweiswert zuerkannt hat, so ist doch zu betonen, dass ihnen praxisgemäss 

nicht dieselbe Beweiskraft wie einem gerichtlichen oder einem im Verfahren nach 

Art. 44 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 

(ATSG; SR 830.1) vom Versicherungsträger in Auftrag gegebenen Gutachten zukommt. 

Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einholung eines externen Gutachtens 

entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen zu 

stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der 

versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen, so sind ergänzende Abklärungen 

vorzunehmen (BGE 135 V 469 f. E. 4.4).

2.      

Die Beschwerdegegnerin stützte sich in medizinischer Hinsicht in der angefochtenen 

Verfügung vom 14. April 2011 auf den interdisziplinären RAD-Untersuchungsbericht 

vom 6. September 2010 (act. G 4.1.115). Der Beschwerdeführer hält diesen für nicht 

beweiskräftig (act. G 1).

2.1    Die beurteilenden Fachärzte des RAD kamen im Untersuchungsbericht vom 

6. September 2010 zum Schluss, der Beschwerdeführer verfüge für leidensangepasste 

Tätigkeiten über eine 80%ige Arbeitsfähigkeit bei zeitlich vollem Pensum (act. 

G 4.1.104-30). Die völlig andersartige Einschätzung durch die behandelnden 

medizinischen Fachpersonen im Psychiatrischen Zentrum Y.___ ergebe sich 

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nachvollziehbar aus der fürsorglichen Garantenstellung für den Patienten, wobei sie 

sich weitgehend auch auf die Angaben des Beschwerdeführers bezögen (act. 

G 4.1.104-27; vgl. auch die RAD-Stellungnahme vom 14. April 2011, act. G 4.1.114-3).

2.2    Der Beschwerdeführer bringt gegen diese Einschätzung des RAD im 

Wesentlichen vor, sie stehe in Widerspruch zu den zahlreichen Einschätzungen der 

behandelnden medizinischen Fachpersonen (act. G 1, S. 7).

2.2.1           In der Tat bestehen allein schon mit Blick auf die Diagnosestellungen 

erhebliche Divergenzen zwischen den zahlreichen Einschätzungen der behandelnden 

medizinischen Fachpersonen und dem psychiatrischen RAD-Untersuchungsbericht. 

Während RAD-Arzt Dr. I.___ im Zeitpunkt der Untersuchung sowie auch für den 

zurückliegenden Zeitraum bis anfangs 2007 davon ausging, der Beschwerdeführer 

leide mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an rezidivierenden depressiven Episoden, 

derzeit remittiert (ICD-10: F33.4) sowie an einer Dysthymia (ICD-10: F34.1), die eine 

20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten bewirken 

würden, diagnostizierten die behandelnden psychiatrischen Fachpersonen - teilweise 

gestützt auf mehrwöchige stationäre Aufenthalte - mit Auswirkung auf die 

Arbeitsfähigkeit eine mittelgradige bis schwere depressive Problematik (Berichte 

Dr. D.___ vom 27. Juli 2007 und vom 21. Dezember 2007: schwere depressive Episode 

mit einer ausgeprägten Angstsymptomatik [act. G 4.1.20], die zu einer vollständigen 

Arbeitsunfähigkeit für jegliche Tätigkeit führe [act. G 4.1.40; vgl. auch den Bericht vom 

25. September 2009, act. G 4.1.87]; Bericht der Psychiatrischen Klinik X.___ vom 

3. August 2007: mittelgradige depressive Episode [ICD-10: F32.1; act. G 4.1.34]; 

Bericht des Psychiatrischen Zentrums Y.___ vom 22. April 2009: schwere depressive 

Episode [ICD-10: F32.3; act. G 4.1.83]). RAD-Arzt Dr. I.___ hält diese von seiner 

Einschätzung abweichenden Berichte der behandelnden Ärzte nicht für aussagekräftig, 

da sie sich nachvollziehbar aus der fürsorglichen Garantenstellung für die Patienten 

ergäben (act. G 4.1.104-27). Dieser pauschalen Sichtweise kann nicht gefolgt werden. 

Wie bereits das Bundesgericht klargestellt hat, genügt der Hinweis auf die 

auftragsrechtliche Stellung behandelnder medizinischer Fachpersonen für sich allein 

nicht, um deren Beurteilungen in Frage zu stellen (BGE 135 V 472 E. 4.6). Dies hat 

vorliegend umso mehr zu gelten, als selbst der begutachtende Dr. F.___ die zuvor von 

Dr. D.___ diagnostizierten schweren depressiven Episoden und die von ihm 

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bescheinigte Arbeitsunfähigkeit nicht in Zweifel zog ("grundsätzlich möglich", act. 

G 4.1.54-15). Schliesslich bestätigte auch RAD-Ärztin Dr. G.___ in der Stellungnahme 

vom 12. November 2008 für die Zeit vom 5. Juli 2006 bis 8. September 2008 eine 

100%ige Arbeitsunfähigkeit für leidensangepasste Tätigkeiten (act. G 4.1.57).

2.2.2           Angesichts dieser medizinischen Aktenlage ist auch die Eindeutigkeit der 

ohne jeden Zweifel abgegebenen Beurteilung von Dr. I.___ - insbesondere soweit sie 

retrospektiv erfolgte - nicht überzeugend. Dies umso weniger als der 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers über weite Strecken - selbst vom RAD - 

als instabil bezeichnet wurde (vgl. etwa Berichte von Dr. D.___ vom 30. Juli 2007, act. 

G 4.1.20-5, sowie vom 5. März 2009, act. G 4.1.74, und die Stellungnahmen des RAD 

vom 30. August 2007, act. G 4.1.31-2 und vom 9. Oktober 2009, act. G 4.1.88), was 

aufgrund des psychischen Leidensbildes nachvollziehbar ist. Hinzu kommt, dass 

echtzeitliche Einschätzungen (vorliegend der behandelnden psychiatrischen 

Fachpersonen) zuverlässiger sind als Jahre später erfolgte rückwirkende Beurteilungen 

(vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 14. April 2008, 8C_615/2007, E. 2.2.1). Aus dem 

Umstand, dass Dr. D.___ kein Parteigutachten bzw. eine Stellungnahme zum 

Teilgutachten von Dr. F.___ anfertigen lassen wollte, kann entgegen dem Vorbringen 

von Dr. I.___ (act. G 4.1.114-2) nichts zum Beweiswert seiner übrigen Aussagen 

abgeleitet werden. Denn Dr. D.___ stellte damit nicht seine bisherige Diagnosestellung 

oder Beurteilung der Arbeitsfähigkeit in Frage, sondern hielt ausdrücklich daran fest. Er 

gab lediglich an, dass das Psychiatrische Zentrum Y.___ grundsätzlich keine 

Privatgutachten erstelle. Im Übrigen hielt er den Sachverhalt für nicht genügend 

abgeklärt und empfahl eine nochmalige Begutachtung von unabhängiger Seite 

(Schreiben vom 5. März 2009, act. G 4.1.74-3).

2.2.3           Insgesamt ergibt sich, dass die Einschätzungen der behandelnden 

psychiatrischen Fachpersonen und jene des RAD-Arztes Dr. I.___ sich diametral 

widersprechen. Unter solchen Umständen ist die psychiatrische Problematik des 

Sachverhalts nicht ausreichend abgeklärt. Daran vermag auch die Einschätzung von 

Dr. F.___ im psychiatrischen Teilgutachten vom September 2008 nichts zu ändern, der 

von einer Arbeitsfähigkeit von 80% bzw. 90% im Begutachtungszeitpunkt ausging, 

eine höhere Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für den rückwirkenden Zeitraum 

entsprechend den medizinischen Vorbefunden als möglich erachtete und die Prognose 

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in psychiatrischer Hinsicht offen liess, zumal sich die affektive Störung zunehmend zu 

chronifizieren scheine (act. G 4.1.54-14 f.). Schliesslich ist auch nicht auszuschliessen, 

dass im Rahmen der einmaligen Untersuchung durch den RAD wesentliche - von den 

behandelnden Fachpersonen genannte - Aspekte (wie etwa Ausmass der geltend 

gemachten Angst- und Panikattacken sowie der depressionsbedingten 

Einschränkungen) unerkannt geblieben sein könnten. Ergänzend ist zu bemerken, dass 

Dr. I.___ von demonstrativer Aggravation ausgeht ("auffällig demonstrativ-

aggravatorisches Verhalten", act. G 4.1.104-26; vgl. auch nachstehende E. 2.2.4), was 

für sich allein zwar keinen Mangel darstellt. Allerdings wohnt der Feststellung von 

Aggravation auch die Gefahr inne, dass diese eine überschiessende Tragweite in den 

Schlussfolgerungen des Sachverständigen erhält (Urteil des Bundesgerichts vom 

3. Juni 2008, 9C_531/2007, E. 2.2.3).

2.2.4           Daran vermag der Hinweis von Dr. I.___ nichts zu ändern, wonach die 

Aussage des Sohns des Beschwerdeführers "höchst bemerkenswert ist", dieser habe 

"nie etwas von Angstzuständen seines Vaters im häuslichen Umfeld gehört oder 

mitbekommen" (act. G 4.1.104-27). Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass der Sohn im 

Rahmen der Fremdanamnese angab, "ihm falle am Vater auf, dass er schnell müde sei, 

ein bisschen gestresst, weil er meistens Schmerzen habe. Der Vater habe zu Hause nie 

etwas über Angstzustände gesagt. […] Über den Vater könne er eigentlich wenig 

sagen". Dazu hielt Dr. I.___ fest, es entstehe der Eindruck, dass der Sohn an den 

Problemen wenig Anteil nehme und wenig interessiert sei (act. G 4.1.104-19). Das 

Aussageverhalten des Sohns ist damit entgegen der Auffassung von Dr. I.___ nicht 

geeignet, die in den Vorakten beschriebenen Angstzustände oder die weiteren 

geklagten Leiden zu widerlegen.

2.3    Was die somatische Beurteilung anbelangt, so trifft der Vorwurf des 

Beschwerdeführers (act. G 1, S. 11) zu, dass sich das kurz begründete somatische 

Teilgutachten vom 9. September 2008 weder zum zuvor liegenden Beschwerdeverlauf 

noch zu den davon abweichenden Einschätzungen von Prof. C.___ äusserte (act. 

G 4.1.56). Dies wäre allerdings umso angezeigter gewesen, als Prof. C.___ im Bericht 

vom 19. Juli 2007 "zur Zeit" eine Arbeitsfähigkeit verneinte (act. G 4.1.19-2; vgl. auch 

die Bescheinigung einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit für die Dauer von drei Monaten 

im Schreiben vom 5. Juli 2007, act. G 4.1.15-5) und später für leidensangepasste 

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Tätigkeiten eine 60 bis 70%ige Leistungsverminderung bescheinigte (Bericht vom 

22. Januar 2008, act. G 4.1.42-2). Auch RAD-Arzt Dr. med. H.___ äusserte sich im 

Rahmen der Arbeitsfähigkeitsbeurteilung nicht näher zu den abweichenden 

Einschätzungen von Prof. C.___, was einen Mangel darstellt. Ferner erweist sich seine - 

ohne nähere Begründung erfolgte - Einschätzung, dass "aufgrund der vorhandenen 

medizinischen Akten mit bezüglich der Wirbelsäule unveränderter Situation" seit dem 

Austritt aus der Klinik Valens am 15. Juni 2007 von einer 90%igen Arbeitsfähigkeit für 

leidensangepasste Tätigkeiten auszugehen sei (act. G 4.1.104-15), als weder 

naheliegend noch dargetan. Wurde doch in der RAD-Stellungnahme vom 30. August 

2007 in Würdigung der damaligen Aktenlage angemerkt, dass der Gesundheitszustand 

sowohl von somatischer als auch psychischer Seite instabil sei (act. G 4.1.31).

3.      

Im Licht dieser Umstände erweist sich der medizinische Sachverhalt, insbesondere 

bezüglich des Gesundheitsverlaufs, als nicht rechtsgenüglich abgeklärt. Wie vom 

Beschwerdeführer eventualiter beantragt (act. G 1, S. 2), ist die Sache an die 

Beschwerdegegnerin zur Vornahme einer polydisziplinären Begutachtung durch eine 

noch nicht mit dem Fall befasste, unabhängige Gutachterstelle zurückzuweisen, die 

sich namentlich zu dem seit dem Unfall vom 5. Juli 2006 eingetretenen Gesundheits- 

und Arbeitsfähigkeitsverlauf zu äussern haben wird. Bei der Wahl der Gutachterstelle 

hat die Beschwerdegegnerin die Vorgaben gemäss der Rechtsprechung BGE 137 V 

210 zu beachten, womit sie zunächst eine einvernehmliche Bestimmung der 

Gutachterstelle in den Vordergrund zu stellen hat und erst bei Scheitern einer 

einvernehmlichen Vereinbarung nach dem Zufallsprinzip verfährt. Bei diesem Ausgang 

können die Fragen nach der korrekten Ermittlung der Vergleichseinkommen und der 

invalidisierenden Wirkung der gesundheitlichen Leiden vorerst offen gelassen werden.

4.      

4.1    Nach dem Gesagten ist die Verfügung vom 14. April 2011 aufzuheben und die 

Sache ist zur weiteren Abklärung und zu neuer Verfügung im Sinn der Erwägungen an 

die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen.

4.2    Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem

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Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis 

Fr. 1'000.-- festgelegt (Art. 69 Abs. 1  IVG). Eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.-- 

erscheint als angemessen. Die Rückweisung zur Neubeurteilung gilt praxisgemäss als 

volles Obsiegen (BGE 127 V 234 E. 2b/bb in fine). Somit unterliegt die 

Beschwerdegegnerin vollumfänglich. Sie hat deshalb die gesamte Gerichtsgebühr von 

Fr. 600.-- zu bezahlen. Der geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- ist dem 

Beschwerdeführer zurückzuerstatten.

4.3    Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdeführer Anspruch auf eine 

Parteientschädigung. Diese ist vom Gericht ermessensweise festzusetzen, wobei 

insbesondere der Bedeutung der Streitsache und dem Aufwand Rechnung zu tragen 

ist (Art. 61 lit. g ATSG; vgl. auch Art. 98 ff. VRP/SG, sGS 951.1). Der Rechtsvertreter 

des Beschwerdeführers hat auf die Einreichung einer Honorarnote verzichtet. Der 

Bedeutung und dem Aufwand der Streitsache angemessen erscheint eine 

Parteientschädigung von pauschal Fr. 3'500.-- (inklusive Barauslagen und 

Mehrwertsteuer).

 

Demgemäss hat das Versicherungsgericht

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP

entschieden:

1.       In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Verfügung vom 14. April 2011 

aufgehoben und die Sache wird zur weiteren Abklärung und zu neuer Verfügung im 

Sinn der Erwägungen an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen.

2.       Die Beschwerdegegnerin bezahlt eine Gerichtsgebühr von Fr. 600.--. Der 

geleistete Kostenvorschuss von Fr. 600.-- wird dem Beschwerdeführer zurückerstattet.

3.       Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung 

von Fr. 3'500.-- (einschliesslich Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

bis

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	Entscheid Versicherungsgericht, 17.04.2013
	Art. 28 IVG. Rentenanspruch. Würdigung eines auf einer persönlichen Untersuchung beruhenden RAD-Berichts. Bei der Würdigung von RAD-Berichten sind an die Beweiswürdigung strenge Anforderungen in dem Sinn zu stellen, dass bei auch nur geringen Zweifeln an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen ergänzende Abklärungen vorzunehmen sind. Aufgrund fehlender schlüssiger Auseinandersetzung mit den abweichenden Einschätzungen der behandelnden medizinischen Fachpersonen sowie früherer RAD-Stellungnahmen erweist sich der RAD-Bericht als nicht beweiskräftig. Rückweisung zur Einholung eines externen Gutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St.Gallen vom 17. April 2013, IV 2011/177).

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