# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 16420b83-1cb7-5288-985e-7d46b5068b22
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2023-07-27
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 27.07.2023 SF230009
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_SF230009_2023-07-27.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: SF230009-O/U/as 

Präsidialverfügung vom 27. Juli 2023 

 

in Sachen 

 

A._____, 
Antragsgegner 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____ 

 

gegen 

 

Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, 
Antragstellerin 

 

betreffend Verlängerung der Sicherheitshaft 
 
 

 
 
 

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Nach Einsicht in die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des 

Kantons Zürich vom 14. Juli 2023 (Datum Posteingang: 17. Juli 2023; Urk. 47), 

mit welcher bei der hiesigen Kammer die Verlängerung der Sicherheitshaft bean-

tragt wird,  

 und nach Einsicht in die Stellungnahme der amtlichen Verteidigung vom 

20. Juli 2023 (Urk. 51), mit welcher diese darum ersucht, die Sicherheitshaft um 

3 Monate zu verlängern, da die Beschwerde von Ende Mai 2023 datiere und es in 

Anbetracht des gewichtigen Grundrechtseingriffs des Freiheitsentzugs möglich 

sein müsse, innerhalb von 3 Monaten darüber zu entscheiden, 

 sowie nach Einsicht in die Vernehmlassung der Staatsanwaltschaft vom 

21. Juli 2023 (Datum Posteingang: 24. Juli 2023; Urk. 52), mit welcher diese die 

Haftverlängerung um 6 Monate, längstens bis zum Abschluss des obergerichtli-

chen Strafverfahrens beantragt, wobei sie zur Begründung im Wesentlichen auf 

die Ausführungen in den verschiedenen, seit dem 3. November 2022 ergangenen 

Haftentscheide verweist, unter dem abschliessenden Hinweis, dass beim An-

tragsgegner nach wie vor eine überdurchschnittliche Gefahr bestehe, erneut 

schwere Sexualdelikte gegenüber Kindern zu verüben, weshalb weiterhin eine er-

hebliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und damit die Voraussetzung für 

die beantragte Haftverlängerung gegeben sei, 

 in der Erwägung, 

 dass die Verfahrensleitung des Berufungsgerichts gemäss Art. 364b 

Abs. 2 StPO im vorliegenden Fall für den Entscheid betreffend Fortsetzung der 

Sicherheitshaft zuständig ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_290/2021 vom 

15. Juli 2021 E. 2.1.), 

 dass die Anordnung und die Verlängerung der Sicherheitshaft während des 

selbstständigen gerichtlichen Nachverfahrens nach Art. 363 ff. StPO in Art. 364a 

und Art. 364b StPO geregelt ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1B_375/2022 vom 

4. August 2022 E. 3.3. f.), 

- 3 - 

 dass Sicherheitshaft gemäss Art. 364a Abs. 1 StPO angeordnet bezie-

hungsweise verlängert werden kann, wenn ernsthaft zu befürchten ist, 

 - dass gegen die Person der Vollzug einer freiheitsentziehenden Sankti-

on angeordnet wird (lit. a) und  

 - die Person sich deren Vollzug entzieht (lit. b Ziff. 1) oder erneut ein 

Verbrechen oder ein schweres Vergehen begeht (lit. b Ziff. 2), 

 dass nach Berufung beider Parteien gegen das Urteil des Bezirksgerichts 

Zürich vom 19. November 2010 die II. Strafkammer des Obergerichts des Kan-

tons Zürich mit Urteil vom 26. August 2011 (Urk. 4/15) das erstinstanzliche Urteil 

hinsichtlich der Schuldsprüche wegen mehrfacher sexueller Nötigung, mehrfa-

chen sexuellen Handlungen mit Kindern, mehrfacher Pornografie, Gewaltdarstel-

lungen und Tierquälerei sowie das Strafmass von 3 Jahren Freiheitsstrafe bestä-

tigte, indes anstelle einer vollzugsbegleitenden ambulanten Behandlung eine sta-

tionäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB anordnete und zu-

gunsten selbiger den Vollzug aufschob, 

 dass die gegen das obergerichtliche Urteil erhobene Beschwerde in Strafsa-

chen vom Bundesgericht mit Urteil vom 18. April 2012 (Urk. 4/22) abgewiesen 

wurde, soweit darauf eingetreten wurde, womit das obergerichtliche Urteil in 

Rechtskraft erwuchs, 

 dass in der Folge nach verschiedenen, gescheiterten Massnahmenversu-

chen (vgl. Urk. 4/23 ff.) schliesslich das Amt für Justizvollzug JUV mit Verfügung 

vom 19. Dezember 2016 (Urk. 4/186) beim Bezirksgericht Zürich die Verwahrung 

des Antragsgegners beantragte, da gemäss dem damalig behandelnden Mass-

nahmezentrum St. Johannsen die Massnahme sinngemäss als gescheitert gelte 

und eine Verwahrung zu prüfen sei, 

 dass das Bezirksgericht Zürich mit Beschluss vom 26. Januar 2017 

(Urk. 4/192) den Antrag auf Verwahrung abwies und eine (erneute) stationäre the-

rapeutische Massnahme für die Dauer von 3 Jahren anordnete, wobei der An-

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tragsgegner bis zum möglichen Antrag in Sicherheitshaft verblieb (vgl. Urk. 4/194, 

i.V.m. Urk. 4/207, 4/214, 4/220 und 4/224), 

 dass das JUV die mit Verfügung vom 9. August 2018 (Urk. 4/234) in Vollzug 

gesetzte Massnahme mit Verfügung vom 7. September 2018 (Urk. 4/243) infolge 

anhaltender Therapieverweigerung des Antragsgegners wieder aufhob, ihn per 

11. September 2018 in Sicherheitshaft versetzte und mit Antrag vom 24. Oktober 

2018 (Urk. 4/251) nochmals die Verwahrung des Antragsgegners beantragte, 

 dass das Bezirksgerichts Zürich mit Beschluss vom 28. Januar 2019 

(Urk. 4/275) die Verwahrung anordnete, aber nach hiergegen erhobener Be-

schwerde des Antragsgegners das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss 

vom 9. Juli 2019 (Urk. 4/281) stattdessen erneut eine stationäre therapeutische 

Massnahme nach Art. 59 StGB anordnete, 

 dass das JUV mit Verfügung vom 30. September 2019 (Urk. 4/294) die 

rechtskräftig gewordene Anordnung in Vollzug setzte, 

 dass das Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung JuWe nach Einho-

lung eines psychiatrischen Gutachtens bei Dr. med. B._____ vom 10. August 

2022 (Urk. 4/390) mit Verfügung vom 3. November 2022 (Urk. 1/2) infolge Aus-

sichtslosigkeit die stationäre Massnahme aufhob und beim Bezirksgericht Zürich 

erneut die Anordnung einer Verwahrung nach Art. 64 StGB sowie beim Zwangs-

massnahmengericht Zürich für die Dauer des Nachverfahrens die Anordnung von 

Sicherheitshaft beantragte, 

 dass das Zwangsmassnahmengericht Zürich mit Verfügung vom 

10. November 2022 (Urk. 2) gestützt auf die gutachterliche Einschätzung den 

Haftgrund der Wiederholungsgefahr als gegeben erachtete und deshalb Sicher-

heitshaft anordnete, welche es mit Verfügungen vom 27. Januar 2023 (Urk. 17) 

und vom 2. Mai 2023 (Urk. 39) verlängerte,  

 dass das Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, mit Beschluss vom 9. Mai 2023 

(Urk. 43) die Verwahrung des Antragsgegners anordnete und mit Beschluss vom 

17. Mai 2013 (Urk. 46) aufgrund der als gegeben erachteten Wiederholungsge-

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fahr die Sicherheitshaft bis zum möglichen Massnahmenantritt, längstens aber bis 

zum 17. August 2023 verlängerte, 

 dass sich dem Antrag des JuWe vom 3. November 2022 auf Verwahrung 

(Urk. 1/2) und dem letzten Vollzugsbericht des Massnahmenzentrums 

St. Johannsen vom 23. September 2022 (Urk. 4/393) sowie den übrigen Voll-

zugsakten (vgl. Urk. 4) entnehmen lässt, dass der Antragsgegner sich bereits seit 

der ersten, am 7. Mai 2012 erfolgten In-Vollzug-Setzung der vom Obergericht des 

Kantons Zürich angeordneten stationären therapeutischen Massnahme wiederholt 

und in verschiedenen Einrichtungen einer Therapieaufnahme verweigerte und wil-

lentlich einer therapeutischen Auseinandersetzung entzog, wobei er zeitweise gar 

in Hungerstreik trat, sodass der allgemeine Vollzugsverlauf von teilweise bis gar 

nicht vorhandener Kooperation und Absprachefähigkeit und dem Unwillen, an den 

Vollzugszielen mitzuwirken, geprägt sei, 

 dass Dr. med. B._____ in seinem psychiatrischen Gutachten vom 

10. August 2022 (Urk. 390) zusammengefasst festhält, dass beim Antragsgegner 

eine pädophile Störung vom nicht-ausschliesslichen Typ, sexuell orientiert auf 

Jungen mit zusätzlichen (deliktrelevanten) hebephilen Anteilen (dies im Sinne ei-

ner Erweiterung der 2016 erfolgten Diagnose des Vorgutachters), eine sexuell 

sadistische Störung und eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzissti-

schen, passiv-aggressiven (negativistischen) und paranoiden Zügen vorlägen, 

mithin schwere psychische Störungen, mithin in der Persönlichkeit des Antrags-

gegners verankerte, langfristige Dispositionen, auf welche sich die Anlassdelikte 

massgeblich zurückführen liessen, wohingegen umweltbezogene und situations-

spezifische Faktoren keine besondere Rolle für die Anlass- und die früheren De-

likte gespielt hätten (vgl. a.a.O. S. 135 ff.), 

 dass Dr. med. B._____ die wiederholte Therapieverweigerung und das the-

rapieschädigende Verhalten des Antragsgegners als prognostisch ungünstig er-

achtet, da beim Antragsgegner eine unzureichende Störungseinsicht (insbeson-

dere bezüglich der Persönlichkeitsstörung) und Therapiemotivation sowie eine 

Ablehnung empfohlener gruppentherapeutischer und medikamentöser Behand-

lungsoptionen vorliege und sich ein selbstkritischer Umgang mit der bisherigen 

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Delinquenz und den zugrundeliegenden Faktoren nur sehr eingeschränkt erken-

nen lasse (a.a.O. S. 137 f.), 

 dass Dr. med. B._____ das Rückfallrisiko für erneute Sexualdelikte (Hands-

on- als auch Pornographie-Delikte) auch bei Berücksichtigung des hohen Alters 

des Antragsgegners weiterhin als überdurchschnittlich (für erneute Sexualdelikte 

23 % innerhalb von 5 Jahren resp. für irgendein Gewaltdelikt [inkl. eines Kontakt-

Sexualdelikts] 38.1 %,) konstatiert und eine hohe Dringlichkeit von Betreuung und 

Kontrolle festhält, wobei sich in einer Vergleichsstichprobe von Kindesmiss-

brauchstätern 29 % rückfällige Sexualstraftäter ergeben habe und bei einem 

Rückfall am ehesten Hands-on-Delikte (i.S.v. sexuellen Missbrauchshandlungen 

und sexueller Nötigung inkl. manueller und oraler Kontakte und sadomasochisti-

scher Inszenierung, aber wahrscheinlich ohne Anwendung körperlicher Gewalt) 

auf präpubertäre oder pubertäre männliche Kinder oder Jugendliche (a.a.O. 

S. 138 f.), 

 dass gemäss Dr. med. B._____ die bisherige Behandlung das Risiko für er-

neute Sexualdelikte nicht relevant reduziert habe, wofür massgeblich die mangel-

hafte Therapiemotivation und -fähigkeit sowie das verweigernde bzw. therapie-

schädigende Verhalten des Antragsgegners als Ausdruck und Folge dessen Per-

sönlichkeitsstörung verantwortlich sei, wobei es auch unwahrscheinlich erscheine, 

dass sich dieser zukünftig konstruktiver und nachhaltiger auf eine Therapie res-

pektive Medikation und Bearbeitung der deliktrelevanten Problembereiche einlas-

sen werde, sodass aus forensisch-psychiatrischer Sicht zwar eine bedingte Ent-

lassung nicht zu empfehlen sei, aber die Weiterführung der stationären Mass-

nahme als wenig zielführend erachtet werden müsse und deren Aufhebung be-

fürwortet werden könne (a.a.O. S. 137 ff.), 

 dass nach Einschätzung von Dr. med. B._____ innerhalb von 1 bis 3 Jahren 

nach einer Entlassung die Verwirklichung eines mittelgradigen Risikoszenarios 

am wahrscheinlichsten sei, bei dem sich der Antragsgegner zunächst kooperativ 

zeigen würde, dann in schrittweisen Lockerungen letztlich entlassen würde, aber 

im weiteren Verlauf, konfrontiert mit stärkeren Problemen, Frustrationen und uner-

füllten Wünschen nach einer Intimbeziehung mit männlichen Kindern und Jugend-

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lichen, woraufhin er wieder Kontakte zu solchen suchen, entsprechende sexuelle 

Phantasien entwickeln und einschlägige Pornographie konsumieren würde, so-

dass der Überstieg in ein ungünstiges Szenario mit erneuten Hands-on-Delikten 

wahrscheinlich würde (a.a.O. S. 127-131 und 140 f.), 

 dass aufgrund der gutachterlichen Einschätzung ernsthafte Anhaltspunkte 

dafür bestehen, dass die angeordnete Verwahrung Bestand haben wird, womit 

dem Antragsgegner der (weitere) Freiheitsentzug droht,  

 dass gestützt auf die gutachterliche Einschätzung das zumindest sehr stark 

erhöhte Risiko besteht, dass der Antragsgegner, würde er entlassen, rückfällig 

würde und dabei unter anderem erneute sexuelle Handlungen mit männlichen 

Kindern und Jugendlichen zu erwarten wären, 

 dass insbesondere in Anbetracht der gutachterlichen Einschätzung und des 

bisherigen Massnahmenverlaufs keine milderen Massnahmen ersichtlich sind, um 

diesem Risiko adäquat entgegenzutreten, 

 dass sich eine Verlängerung der Sicherheitshaft denn auch angesichts der 

drohenden Verwahrung als verhältnismässig erweist,  

 dass an dieser Einschätzung schliesslich nichts ändert, dass das vom An-

tragsgegner am 23. Januar 2023 (Urk. 18) gestellte Ausstandsbegehren gegen 

den für das Nachverfahren zuständigen Vorsitzenden derzeit noch beim Bundes-

gericht hängig ist (vgl. Urk. 26 i.V.m. Urk. 29 und 30) und der Antragsgegner ge-

gen die angeordnete Verwahrung am 31. Mai 2023 Beschwerde erheben liess 

(vgl. Urk. 2), 

 dass sich das Haftverfahren bei vorbestehender Sicherheitshaft sinngemäss 

nach Art. 227 StPO richtet (Art. 364b Abs. 3 StPO), weshalb die Haft zu befristen 

ist (Art. 227 Abs. 7 StPO), 

 dass das Beschwerdeverfahren UH230181 erst seit Ende Mai 2023 läuft 

(vgl. Urk. 2), weshalb sich eine Verlängerung der Sicherheitshaft um 6 Monate 

(berechnet ab heute) als verhältnismässig erweist, 

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 dass für dieses Verfahren keine Kosten zu erheben sind und die amtliche 

Verteidigung durch die III. Strafkammer im Verfahren UH230181 zu entschädigen 

sein wird, 

wird verfügt: 
(Oberrichter lic. iur. Spiess) 

1. Die Sicherheitshaft wird verlängert bis zum 27. Januar 2024. 

2. Der Antragsgegner kann bei der Verfahrensleitung jederzeit ein Gesuch um 

Aufhebung der Sicherheitshaft stellen. 

3. Die Kosten für dieses Verfahren fallen ausser Ansatz. 

4. Schriftliche Mitteilung an  

- die amtliche Verteidigung (im Doppel für sich und zuhanden des An-
tragsgegners) 

- die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat 
- das Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung des Kantons Zürich  
- das Gefängnis Zürich  
- die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich (UH230181), 

unter Rücksendung der Akten. 

5. Gegen diesen Entscheid kann unter den einschränkenden Voraussetzungen 

von Art. 93 des Bundesgerichtsgesetzes bundesrechtliche Beschwerde in 
Strafsachen erhoben werden. 

 Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang der vollständigen, be-
gründeten Ausfertigung an gerechnet, bei der Ersten öffentlich-rechtlichen 

Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. 42 des 

Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebenen Weise schriftlich einzureichen. 

 Die Beschwerdelegitimation und die weiteren Beschwerdevoraussetzungen 

richten sich nach den massgeblichen Bestimmungen des Bundesgerichts-

gesetzes. 

 
 

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Obergericht des Kantons Zürich 
II. Strafkammer 

 
 

Zürich, 27. Juli 2023 
 
 

Der Präsident: 
 
 
 

Oberrichter lic. iur. Spiess 
 

Die Gerichtsschreiberin: 
 
 
 

MLaw Tresch 
 

 

 

	Präsidialverfügung vom 27. Juli 2023
	wird verfügt:
	1. Die Sicherheitshaft wird verlängert bis zum 27. Januar 2024.
	2. Der Antragsgegner kann bei der Verfahrensleitung jederzeit ein Gesuch um Aufhebung der Sicherheitshaft stellen.
	3. Die Kosten für dieses Verfahren fallen ausser Ansatz.
	4. Schriftliche Mitteilung an
	- die amtliche Verteidigung (im Doppel für sich und zuhanden des Antragsgegners)
	- die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat
	- das Amt für Justizvollzug und Wiedereingliederung des Kantons Zürich
	- das Gefängnis Zürich
	- die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich (UH230181), unter Rücksendung der Akten.