# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 576052cf-e345-5a02-934a-1dfd21acb85b
**Source:** Bundesgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-10-12
**Language:** de
**Title:** Bundesstrafgericht 12.10.2021 RR.2021.208
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BSTG/CH_BSTG_001_RR-2021-208_2021-10-12.pdf

## Full Text

Entscheid vom 12. Oktober 2021 
Beschwerdekammer 

Besetzung  Bundesstrafrichter 

Roy Garré, Vorsitz, 

Miriam Forni und Cornelia Cova,     

Gerichtsschreiberin Inga Leonova  

   
 

Parteien 

  

A.,  

Beschwerdeführer 

 

 gegen 

   

BUNDESAMT FÜR JUSTIZ, Fachbereich Ausliefe-

rung,  

Beschwerdegegner 

 

 

Gegenstand  Auslieferung an Deutschland  

 

Auslieferungsentscheid (Art. 55 IRSG); unentgeltliche 

Rechtspflege (Art. 65 VwVG) 

  

B u n d e s s t r a f g e r i c h t   

T r i b u n a l  p é n a l  f é d é r a l  

T r i b u n a l e  p e n a l e  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  p e n a l  f e d e r a l  

 

 

Geschäftsnummer: RR.2021.208 

Nebenverfahren:    RP.2021.63  

 

 

 

- 2 - 

 

 

 

Die Beschwerdekammer hält fest, dass: 

 

- Deutschland mit Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) 

vom 26. April 2021 um Fahndung und Festnahme des deutschen Staatsan-

gehörigen A. zwecks Auslieferung ersuchte (Verfahrensakten BJ, unpagi-

niert, Schengenausschreibung vom 26. April 2021); 

 

- das Bundesamt für Justiz (nachfolgend «BJ») am 28. Juni 2021 die Befra-

gung von A. anordnete, nachdem es zwei Tage zuvor von der Inhaftierung 

von A. im Kanton Zürich zwecks Verbüssung einer Freiheitsstrafe von 

279 Tagen wegen sexueller Nötigung Kenntnis erhalten hatte (Verfahrens-

akten BJ, unpaginiert, Befragungsanordnung und Sirene Form G vom 

28. Juni 2021); 

 

- A. sich anlässlich der Einvernahme vom 28. Juni 2021 gegen die verein-

fachte Auslieferung aussprach (Verfahrensakten BJ, unpaginiert, Verfügung 

der Kantonspolizei Zürich vom 28. Juni 2021); 

 

- das Bayerische Staatsministerium der Justiz die Schweiz am 12. Juli 2021 

unter anderem unter Beilage des Haftbefehls des Amtsgerichts Memmingen 

vom 10. März 2021 formell um Auslieferung von A. zwecks Verfolgung der 

ihm vorgeworfenen Straftaten (Einbruchdiebstähle) ersuchte (Verfahrensak-

ten BJ, unpaginiert, Auslieferungsersuchen vom 12. Juli 2021); 

 

- A. sich anlässlich der Einvernahme vom 29. Juli 2021 erneut gegen die ver-

einfachte Auslieferung aussprach (Verfahrensakten BJ, unpaginiert, Verfü-

gung der Kantonspolizei Zürich vom 26. Juli 2021); 

 

- A., unentgeltlich vertreten durch Rechtsanwalt B., mit Eingabe vom 9. August 

2021 zum Auslieferungsersuchen Stellung nahm und darin insbesondere be-

stritt, in die Einbruchdiebstähle involviert gewesen zu sein und sich damals 

in der Gegend des Tatortes befunden zu haben; A. weiter bestritt, dass DNA-

Spuren an am Tatort fest installierten Strukturen gefunden worden seien und 

diese, wenn überhaupt, auf Gegenständen gefunden sein könnten, welche 

von Dritten dort deponiert oder verloren worden seien (act. 5.2);  

 

- das BJ am 1. September 2021 die Auslieferung von A. an Deutschland für 

die dem Ersuchen vom 12. Juli 2021 zugrunde liegenden Straftaten bewil-

ligte (act. 2);  

 

- A. gegen den Auslieferungsentscheid vom 1. September 2021 mit persönli-

cher Eingabe vom 1. Oktober 2021 (Postaufgabe: 4. Oktober 2021) bei der 

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Beschwerdekammer des Bundesstrafgerichts Beschwerde erhebt sowie in 

prozessualer Hinsicht sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen 

Rechtspflege und –verbeiständung ersucht (act. 1); 

 

- die Beschwerdekammer das BJ mit vorab per Fax zugestelltem Schreiben 

vom 5. Oktober 2021 zur Einreichung der Verfahrensakten aufforderte 

(act. 3);  

 

- das BJ der Beschwerdekammer am 6. und 7. Oktober 2021 die Verfahrens-

akten zukommen liess (act. 4, 5);  

 

- auf die Durchführung eines Schriftenwechsels verzichtet wurde. 

 

 

 

Die Beschwerdekammer zieht in Erwägung, dass: 

 

- für den Auslieferungsverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland primär 

das Europäische Auslieferungsübereinkommen vom 13. Dezember 1957 

(EAUe; SR 0.353.1), die hierzu ergangenen Zusatzprotokolle vom 17. März 

1978 (ZPII EAUe; SR 0.353.12) und 10. November 2010 (ZPIII EAUe; 

SR 0.353.13) sowie der Vertrag vom 13. November 1969 zwischen der 

Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland 

über die Ergänzung des EAUe und die Erleichterung seiner Anwendung 

(ZV EAUe; SR 0.353.913.61) massgebend sind;  

 

- überdies das Übereinkommen vom 19. Juni 1990 zur Durchführung des 

Übereinkommens von Schengen vom 14. Juni 1985 (Schengener Durchfüh-

rungsübereinkommen [SDÜ]; CELEX-Nr. 42000A0922(02); Abl. L 239 vom 

22. September 2000, S. 19-62; Text nicht publiziert in der SR, jedoch abruf-

bar auf der Website der Schweizerischen Eidgenossenschaft unter «Rechts-

sammlung zu den bilateralen Abkommen», 8.1 Anhang A; https://www.ad-

min.ch/opc/de/european-union/international-agreements/008.html) i.V.m. 

dem Beschluss des Rates 2007/533/JI vom 12. Juni 2007 über die Einrich-

tung, den Betrieb und die Nutzung des Schengener Informationssystems der 

zweiten Generation (SIS II), namentlich Art. 26-31 (CELEX-Nr. 32007D0533; 

Abl. L 205 vom 7. August 2007, S. 63-84; abrufbar unter «Rechtssammlung 

zu den bilateralen Abkommen», 8.4 Weiterentwicklungen des Schengen- 

Besitzstands), sowie diejenigen Bestimmungen des Übereinkommens vom 

27. September 1996 über die Auslieferung zwischen den Mitgliedstaaten der 

Europäischen Union (EU-Auslieferungsübereinkommen; CELEX-

https://www.admin.ch/opc/de/european-union/international-agreements/008.html
https://www.admin.ch/opc/de/european-union/international-agreements/008.html

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Nr. 41996A1023(02); Abl. C 313 vom 23. Oktober 1996, S. 12-23) anwend-

bar sind, welche gemäss dem Beschluss des Rates 2003/169/JI vom 

27. Februar 2003 (CELEX-Nr. 32003D0169; Abl. L 67 vom 12. März 2003, 

S. 25 f.; abrufbar unter «Rechtssammlung zu den bilateralen Abkommen», 

8.2 Anhang B) eine Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands darstel-

len;  

 

- die zwischen den Vertragsparteien geltenden weitergehenden Bestimmun-

gen aufgrund bilateraler oder multilateraler Abkommen unberührt bleiben 

(Art. 59 Abs. 2 SDÜ; Art. 1 Abs. 2 EU-Auslieferungsübereinkommen); 

 

- soweit die staatsvertraglichen Bestimmungen gewisse Fragen nicht ab-

schliessend regeln, auf das Verfahren der Auslieferung ausschliesslich das 

Recht des ersuchten Staates Anwendung findet (Art. 22 EAUe), namentlich 

das Bundesgesetz vom 20. März 1981 über internationale Rechtshilfe in 

Strafsachen (Rechtshilfegesetz, IRSG; SR 351.1) und die dazugehörige Ver-

ordnung vom 24. Februar 1982 (Rechtshilfeverordnung, IRSV; SR 351.11); 

das innerstaatliche Recht nach dem Günstigkeitsprinzip auch dann zur An-

wendung gelangt, wenn dieses geringere Anforderungen an die Rechtshilfe 

stellt (BGE 142 IV 250 E. 3; 140 IV 123 E. 2; 137 IV 33 E. 2.2.2; 136 IV 82 

E. 3.1); die Wahrung der Menschenrechte vorbehalten bleibt (BGE 135 IV 

212 E. 2.3; 123 II 595 E. 7c; TPF 2016 65 E. 1.2; 2008 24 E. 1.1); 

 

- auf Beschwerdeverfahren in internationalen Rechtshilfeangelegenheiten 

zudem die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 

über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; 

SR 172.021) anwendbar sind (Art. 39 Abs. 2 lit. b i.V.m. Art. 37 Abs. 2 lit. a 

Ziff. 1 StBOG), wenn das IRSG nichts anderes bestimmt (siehe Art. 12 

Abs. 1 IRSG);  

 

- die verfolgte Person gegen den Auslieferungsentscheid des BJ innert 30 Ta-

gen ab der schriftlichen Eröffnung Beschwerde bei der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts führen kann (Art. 55 Abs. 3 i.V.m. Art. 25 Abs. 1 

IRSG, Art. 50 Abs. 1 VwVG, Art. 37 Abs. 2 lit. a Ziff. 1 des Bundesgesetzes 

vom 19. März 2010 über die Organisation der Strafbehörden des Bundes 

[StBOG; SR 173.71]); 

 

- die vorliegende Beschwerde vom verfolgten Beschwerdeführer frist- und 

formgerecht erhoben worden ist, weshalb darauf einzutreten ist; 

 

- nach Massgabe des EAUe die Vertragsparteien grundsätzlich verpflichtet 

sind, einander Personen auszuliefern, die von den Justizbehörden des ersu-

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chenden Staates wegen einer strafbaren Handlung verfolgt oder zur Vollstre-

ckung einer Strafe oder einer sichernden Massnahme gesucht werden 

(Art. 1 EAUe); wegen Handlungen auszuliefern ist, die sowohl nach dem 

Recht des ersuchenden als auch nach demjenigen des ersuchten Staates 

mit einer Freiheitsstrafe oder die Freiheit beschränkenden sichernden Mass-

nahme im Höchstmass von mindestens einem Jahr oder einer schwereren 

Strafe bedroht sind (Art. 2 Ziff. 1 EAUe); 

 

- laut Auslieferungsersuchen der Beschwerdeführer verdächtigt wird, in der 

Nacht vom 3. auf den 4. April 2020 in sechs Gartenlauben in einer Kleingar-

tenanlage in der Nähe von Neu-Ulm eingedrungen zu sein und in drei Fällen 

diverse Gegenstände (unter anderem einen Kasten Bier und ein Notebook) 

im Wert von total EUR 275.-- entwendet zu haben; der Beschwerdeführer 

dabei Fenster eingeschlagen oder Zugangstüren gewaltsam aufgebrochen 

haben soll, um sich den Zugang in die Gartenlauben zu verschaffen, 

wodurch ein Sachschaden in der Höhe von mehr als EUR 1'100.-- entstan-

den sei (Verfahrensakten BJ, unpaginiert, Auslieferungsersuchen vom 

12. Juli 2021); 

 

- der im Ersuchen dargestellte Sachverhalt prima facie unter den Tatbestand 

der Sachbeschädigung (Art. 144 StGB), des Hausfriedensbruchs (Art. 186 

StGB) und des Diebstahls (Art. 139 StGB) subsumiert werden kann; 

 

- die Auslieferungsvoraussetzungen i.S.v. Art. 2 Ziff. 1 EAUe dementspre-

chend gegeben sind und die Auslieferung des Beschwerdeführers an 

Deutschland deshalb grundsätzlich zulässig ist; 

 

- der Beschwerdeführer gegen seine Auslieferung in der Beschwerde diesel-

ben Einwände wie in seiner Stellungnahme vom 9. August 2021 erhebt und 

im Wesentlichen erklärt, zum Zeitpunkt der ihm vorgeworfenen Taten bei 

Pfarrer C. in Z. gewesen zu sein und dass seine DNA in das Gartenhaus 

«reingetragen» worden sei (act. 1);  

 

- die Schuld- und Tatfragen im Rahmen eines Auslieferungsverfahrens grund-

sätzlich nicht geprüft werden (vgl. BGE 133 IV 76 E. 2.2; 118 Ib 121 E. 5c), 

weshalb die vom Beschwerdeführer gemachten Ausführungen zur allfälligen 

Strafbarkeit nicht im Rahmen des Auslieferungsverfahrens zu prüfen sind 

und der Beschwerdeführer diese vor den deutschen Behörden geltend zu 

machen hat; 

  

- der Beschwerdeführer vorbringt, sich zum Tatzeitpunkt nicht in der fraglichen 

Gegend bei Neu-Ulm, sondern beim Pfarrer C. in Z. aufgehalten zu haben, 

ohne seine Behauptung – wie bereits im Vorverfahren – zu belegen; ein Ali-

bibeweis i.S.v. Art. 53 IRSG unter diesen Umständen zu verneinen ist (vgl. 

BGE 123 II 279 E. 2b);   

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- andere Gründe, welche eine Auslieferung offensichtlich auszuschliessen 

vermöchten, weder geltend gemacht werden noch ersichtlich sind;  

 

- sich die Beschwerde damit als offensichtlich unbegründet erweist und ohne 

Durchführung eines Schriftenwechsels abzuweisen ist; 

 

- die Beschwerdekammer eine Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel 

verfügt, auf Antrag von der Bezahlung der Verfahrenskosten befreit, sofern 

ihr Begehren nicht aussichtslos erscheint (Art. 65 Abs. 1 VwVG) und dieser 

einen Anwalt bestellt, wenn dies zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist 

(Art. 65 Abs. 2 VwVG); 

 

- gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren als aus-

sichtslos anzusehen sind, wenn die Gewinnaussichten beträchtlich geringer 

erscheinen als die Verlustgefahren; dagegen ein Begehren nicht als aus-

sichtslos gilt, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die 

Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese; massgebend ist, 

ob eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Über-

legung zu einem Prozess entschliessen würde (BGE 139 III 475 E. 2.2 

S. 476 f.; 139 III 396 E. 1.2; 138 III 217 E. 2.2.4); 

 

- nach dem oben Ausgeführten die vorliegende Beschwerde als aussichtslos 

bezeichnet werden muss und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege 

und –verbeiständung bereits aus diesem Grund abzuweisen ist (vgl.  

MAILLARD, in: Waldmann/Weissenberger [Hrsg.], Praxiskommentar Verwal-

tungsverfahrensgesetz, 2. Aufl. 2016, Art. 65 VwVG N. 23 f. und 37); 

 

- bei diesem Ausgang des Verfahrens die Gerichtskosten dem Beschwerde-

führer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG); die Gerichtgebühr auf 

Fr. 500.-- festzusetzen ist (vgl. Art. 63 Abs. 5 VwVG i.V.m. Art. 73 StBOG 

sowie Art. 5 und 8 Abs. 3 lit. a BStKR).  

 

 

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Demnach erkennt die Beschwerdekammer: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und –verbeiständung wird abge-

wiesen.  

 

3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.  

 

 

Bellinzona, 13. Oktober 2021 

 

Im Namen der Beschwerdekammer 

des Bundesstrafgerichts 

 

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin:  

 

 

 

 

 

 

 

 

Zustellung an 

 

- A. 

- Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung 

 

 

 

Rechtsmittelbelehrung 

Gegen Entscheide auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann innert zehn 
Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht Beschwerde 
eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 und 2 lit. b BGG). Eingaben müssen spätestens am letzten Tag 
der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post oder 
einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben werden (Art. 48 
Abs. 1 BGG). Im Falle der elektronischen Einreichung ist für die Wahrung einer Frist der Zeitpunkt 
massgebend, in dem die Quittung ausgestellt wird, die bestätigt, dass alle Schritte abgeschlossen 
sind, die auf der Seite der Partei für die Übermittlung notwendig sind (Art. 48 Abs. 2 BGG). 
 

Gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen ist die 
Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von 
Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem 
Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Art. 84 Abs. 1 
BGG). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme 

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bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im 
Ausland schwere Mängel aufweist (Art. 84 Abs. 2 BGG).