# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 2ef4d5be-0096-5ef0-a829-870197228931
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2025-03-26
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 26.03.2025 E-1006/2025
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_E-1006-2025_2025-03-26.pdf

## Full Text

B u n d e s v e r w a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b un a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b un a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

                          
 Abteilung V 

E-1006/2025 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  2 6 .  M ä r z  2 0 2 5  

Besetzung 
 Richterin Constance Leisinger (Vorsitz), 

Richter Lorenz Noli, Richterin Deborah D’Aveni,   

Gerichtsschreiberin Saskia Eberhardt. 

   

Parteien 

 
A._______, geboren am (…), 

Burundi,   

vertreten durch Lea Hungerbühler,substituiert durch Michel 

Brülhart, (…),  

Beschwerdeführer,  

  

  
gegen 

  
Staatssekretariat für Migration (SEM), 

Quellenweg 6, 3003 Bern, 

Vorinstanz. 

   

Gegenstand 

 
Asyl und Wegweisung;  

Verfügung des SEM vom 14. Januar 2025. 

 

 

 

E-1006/2025 

Seite 2 

Das Bundesverwaltungsgericht stellt fest und erwägt, 

dass der Beschwerdeführer am 7. November 2022 in der Schweiz um Asyl 

nachsuchte, 

dass er anlässlich der Personalienaufnahme vom 16. November 2022 und 

der Anhörung zu den Asylgründen vom 25. März 2024 sowie – nach der 

Zuteilung ins erweiterte Verfahren – in der ergänzenden Anhörung vom 

21. Juni 2024 zur Begründung des Asylgesuchs im Wesentlichen geltend 

machte, er sei burundischer Staatsangehöriger und gehöre zur Volks-

gruppe der Tutsi,  

dass er und seine Familie im Jahr 1993/1994 wegen der Zugehörigkeit zu 

besagter Volksgruppe Tutsi aus dem Geburts- und Heimatort B._______ in 

der Zone C._______, Provinz D._______, vertrieben worden seien und die 

Familie seither in verschiedenen Vierteln von E._______ lebe, 

dass er im Zeitraum 2006 bis 2012 (…) in E._______ studiert habe und 

zuletzt bei (…) in F._______ tätig gewesen sei, gelebt habe er vor seiner 

Ausreise mit seiner Frau, den Kindern und einer Schwester in G._______,  

dass sein Vater im Heimatort noch ein Grundstück besessen habe und die-

ses verpachtet sei,  

dass das Grundstück durch den «Chef der Zone» im Juli 2021 teilweise 

enteignet worden sei, sich auf dem enteigneten Landstück Bananen- und 

Palmenplantagen befinden würden,  

dass sie sich gegen diese Teilenteignung im Januar 2022 gerichtlich zur 

Wehr gesetzt hätten, indem sie den «Chef der Zone» angezeigt und eine 

Entschädigung verlangt hätten, dieses Verfahren sei nach wie vor hängig, 

dass das Grundstück aufgrund seiner Lage das Interesse verschiedener 

Personen geweckt habe, unter anderem auch das Interesse eines Gene-

rals und zu vermuten sei, dass der «Chef der Zone» unter dem Einfluss 

des Generals stehe, 

dass letztlich zwei Ereignisse, die im Zusammenhang mit besagtem Grund-

stück stünden, zu seinem Ausreiseentschluss geführt hätten,  

dass er zunächst am 2. Mai 2022, als er die Pachtzahlung für das besagte 

Grundstück in B._______ habe entgegennehmen wollen, zwei Männer, 

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Seite 3 

Angehörige der Imbonerakure (Jugendorganisation von Burundis Regie-

rungspartei Conseil national pour la défense de la démocratie – Forces de 

défense de la démocratie [CNDD-FDD]) erschienen seien, die nach Be-

kanntgabe seines Namens die Polizei gerufen hätten,  

dass die Polizei ihn daraufhin auf den Polizeiposten mitgenommen, ihn zu 

seiner Person sowie zum Grundstück befragt und ihm vorgeworfen habe, 

Unruhe stiften zu wollen, wobei er den Hass gegenüber seiner Volkszuge-

hörigkeit der Tutsi gespürt habe, im Heimatort würden nach den Ereignis-

sen des Jahre 1993 und der Ermordung und Vertreibung der Tutsi nur noch 

Hutu wohnen,  

dass er den Polizisten mitgeteilt habe, dass das Grundstück durch den 

«Chef der Zone» enteignet worden sei und diesbezüglich ein durch seine 

Familie eingeleitetes Gerichtsverfahren hängig sei, woraufhin sie ihn hät-

ten gehen lassen, 

dass er ein weiteres Mal am 8. September 2022 auf dem Nachhauseweg 

von unbekannten, maskierten Personen mit einem Pick-Up entführt wor-

den sei und eine Nacht in einen dunklen Raum habe verbringen müssen,  

dass die Unbekannten ihn am nächsten Tag dazu gezwungen hätten, eine 

Verzichtserklärung für das Grundstück zu unterzeichnen, wobei er dieser 

Aufforderung aus Angst nachgekommen sei,  

dass man ihn erst nach der Zahlung einer festgelegten Geldsumme, wel-

che durch seine Frau geleistet worden sei, freigelassen habe,  

dass er während seines Aufenthalts in den Räumlichkeiten seiner Entführer 

ein Telefonat mitbekommen habe, welches mutmasslich mit dem General 

geführt worden sei, der am Grundstück der Familie interessiert sei, 

dass er aufgrund dieser Ereignisse und weil keine unabhängige Justiz in 

seinem Heimatstaat existiere, seine Ausreise geplant habe,  

dass er mithilfe seines Bruders, welcher am Flughaften E._______ als (…) 

tätig gewesen sei und die dortigen Polizisten gekannt habe, am (…) Okto-

ber 2022 ausgereist sei,  

dass nach seiner Ausreise die Polizei zu ihm nach Hause gekommen sei, 

nach ihm gesucht, die Wohnung verwüstet und seine Kinder eingeschüch-

tert habe,  

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dass seine Ehefrau deshalb mit den Kindern zur Sicherheit zu ihrem Bruder 

gezogen sei,  

dass sein Bruder im November 2023 von der Polizei festgenommen und 

misshandelt worden sei, wobei man ihm vorgehalten habe, er habe die 

Flucht des Beschwerdeführers unterstützt, 

dass von den Misshandlungen des Bruders Fotos gemacht worden seien, 

die von den Tätern in eine WhatsApp-Gruppe gestellt worden seien,  

dass ein Freund des Bruders, der Angehöriger der Imbonerakure sei, diese 

Fotos, welche als Beweismittel eingereicht wurden, habe erhältlich machen 

können,   

dass besagter Bruder im Anschluss an die Behelligungen nach Europa ge-

flüchtet sei,  

dass auch sein Vater im Februar 2024 seinetwegen und wegen des Grund-

stücks angegriffen und misshandelt und dabei am Bein verletzt worden sei, 

was die als Beweismittel eingereichten Fotos von seinem Gipsbein und der 

eingereichte ärztliche Bericht belegen würden, 

dass hinsichtlich der weiteren eingereichten Beweismittel auf die Auflistung 

in der angefochtenen Verfügung und das Beweismittelverzeichnis verwie-

sen wird (vgl. angefochtene Verfügung Ziff. I/ 5. sowie SEM-act. 17/13), 

dass die Vorinstanz das Asylgesuch des Beschwerdeführers mit Verfügung 

vom 14. Januar 2025 – eröffnet am 16. Januar 2025 – ablehnte, die Weg-

weisung aus der Schweiz und den Vollzug anordnete sowie ihm die editi-

onspflichtigen Akten aushändigte, 

dass die Vorinstanz zur Begründung im Wesentlichen anführte, seine Vor-

bringen würde keines der in Art. 3 AsylG (SR 142.31) genannten Motive 

zugrunde liegen und seine Ausführungen könnten darüber hinaus nicht als 

glaubhaft gemäss Art. 7 AsylG qualifiziert werden, 

dass der Auslöser der geltend gemachten Verfolgung ein rein privat moti-

viertes Interesse eines einflussreichen Generals sei; ein allfällig ethnisches 

Verfolgungsmotiv sei somit nicht ersichtlich, 

dass der Beschwerdeführer nicht überzeugend habe erklären können, aus 

welchem Grund er Opfer einer derart nachhaltigen Verfolgung durch die 

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burundischen Behörden geworden sein solle, da aufgrund der eingereich-

ten Beweismittel ersichtlich sei, dass sein Vater Eigentümer des betreffen-

den enteigneten Grundstücks sei, folglich dieser das Objekt der geschil-

derten Verfolgung sein müsse und die vom Beschwerdeführer unterzeich-

nete Verzichterklärung somit keine Rechtsgültigkeit besässe,   

dass der Vater erst ein Jahr nach der Ausreise des Beschwerdeführers be-

helligt worden sein solle, in diesem Zusammenhang aber nicht nachvoll-

ziehbar sei, inwiefern die burundischen Behörden beziehungsweise der 

genannte General auch noch ein Jahr nach der Ausreise des Beschwerde-

führers ein aktives Verfolgungsinteresse an diesem haben sollten, 

dass die Ausführungen des Beschwerdeführers, warum der General nicht 

auch auf einem anderen Weg als den über die Verfolgung des Beschwer-

deführers in den Besitz des Grundstückes kommen könne, nicht überzeu-

gend seien,  

dass sodann die Schilderungen des Beschwerdeführers, soweit sie die 

Kontaktaufnahme der Angehörigen der Imbonerakure mit der Polizei und 

die Mitnahme durch diese beträfen (Anmerkung Gericht: Ereignis vom 

2. Mai 2022), als auch bezüglich der Entführung durch unbekannte Perso-

nen (Anmerkung Gericht: Ereignis vom 8. September 2022) sowie die Er-

eignisse nach der Freilassung und seine Ausreise betreffend widersprüch-

lich und ungereimt seien,  

dass bezüglich der geltend gemachten Festnahme seines Bruders festzu-

stellen sei, dass die eingereichten Fotos, welche den Bruder zeigen sollen, 

gestellt wirkten und den Fotos allein aufgrund der Unklarheit, ob es sich 

tatsächlich um den Bruder des Beschwerdeführers handle, keine Beweis-

kraft zukomme, 

dass die angebliche Dokumentation der Misshandlungen am Bruder durch 

die Polizei sowie die anschliessende Veröffentlichung dieser Fotos in einer 

WhatsApp-Gruppe, in welche ein Freund, der Mitglied der Imbonerakure 

sei, Zugriff gehabt habe, nicht nachvollziehbar sei, 

dass zusammenfassend davon auszugehen sei, es handle sich beim Dar-

gelegten um einen konstruierten Sachverhalt und nicht um ein selbst er-

lebtes Ereignis, und die Vorbringen, wonach die Ereignisse im Zusammen-

hang mit seiner Ethnie stünden, als nachgeschoben zu gelten hätten,   

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Seite 6 

dass der Beschwerdeführer mit Eingabe vom 17. Februar 2025 gegen die-

sen Entscheid beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhob und da-

bei beantragte, die Verfügung der Vorinstanz sei aufzuheben, es sei ihm 

die Flüchtlingseigenschaft anzuerkennen sowie Asyl zu gewähren, eventu-

aliter sei er vorläufig aufzunehmen, subeventualiter sei die Sache zur Ab-

klärung des rechtserheblichen Sachverhalts und zur Neubeurteilung an die 

Vorinstanz zurückzuweisen,  

dass er ferner in prozessualer Hinsicht um die Gewährung der unentgeltli-

chen Prozessführung sowie um Verzicht auf die Erhebung eines Kosten-

vorschusses und um Beiordnung seiner Rechtsvertreterin als amtliche 

Rechtsbeiständin ersuchte, 

dass hinsichtlich der eingereichten Beweismittel auf das Beilagenver-

zeichnis der Beschwerde verwiesen wird (BVGer-act. 1 S. 23), 

dass er in Bezug auf seine Asylgründe ausführte, es sei von glaubhaften 

Aussagen auszugehen, seine Schilderungen seien von Details sowie per-

sönlichen Eindrücken geprägt, die überdies mit Beweismitteln untermauert 

seien, 

dass er vor seiner Ausreise alle relevanten Aufgaben im Zusammenhang 

mit dem Grundstück innegehabt habe, er nicht nur den Rechtsanwalt be-

zahlt habe, sondern auch Hauptansprechperson für den Pächter gewesen 

sei, womit er in sämtlichen praktischen Belangen mit dem Grundstück as-

soziiert worden sei, 

dass er in der Rolle als ältester Sohn, als faktischer Verwalter des Grund-

stücks sowie aufgrund seiner aktiven zur Wehrsetzung gegen die Enteig-

nung zwangsläufig ins Visier der Behörden geraten sei, 

dass die burundischen Behörden nicht an juristische Formalitäten, sondern 

an der «De-facto-Verantwortung» für das Grundstück und den Widerstand 

gegen die Enteignung interessiert gewesen seien, 

dass es sich bei seinen Ausführungen in Bezug auf das Ereignis vom 

2. Mai 2022 und unter Berücksichtigung der traumatischen Erinnerungen 

zum Ereignis im Jahr 1993 sowie der zahlreichen damit im Zusammenhang 

stehenden Gräueltaten um eine kohärente Darstellung des Erlebten 

handle,  

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dass bezüglich der Ausführungen zu seiner Gefangennahme am 8. Sep-

tember 2022 festgehalten werden müsse, dass das Ereignis bereits vor 

mehreren Jahren stattgefunden habe und Erinnerungen an traumatische 

Erlebnisse mit der Zeit in einzelnen Details variiere, seine Erzählung jedoch 

eine hohe Detailreife aufweise und er mögliche Missverständnisse aktiv 

klargestellt habe, 

dass die Behauptung der Vorinstanz, er habe ein Verfolgungsmotiv auf-

grund seiner Ethnie nachgeschoben, bereits mit den mehrfachen Hinwei-

sen auf Anfeindungen und Bedrohungen aufgrund seiner Ethnie in der ers-

ten Anhörung widerlegt sei, 

dass die Vorinstanz den eingereichten Krankenhausakten des Vaters, wel-

che im Zusammenhang mit dem Überfall auf diesen stünden, keine Bedeu-

tung beigemessen habe, was zeige, dass die Argumentation der Vor-

instanz selektiv sei, 

dass das Ereignis vom 2. Mai 2022 darüber hinaus nicht nur auf einen 

Grundstücksstreit zurückzuführen sei, sondern den gegen ihn ergriffenen 

Massnahmen – Hinzuziehung der Polizei, Konfiszierung seiner Identitäts-

karte und Geld sowie die Bezeichnung als «Radikaler» – eine gezielte eth-

nisch motivierte Feindseligkeit zu Grunde liege, 

dass dies durch die Einbindung staatlicher Akteure bekräftigt werde, 

dass die Vorinstanz aufgrund der unsachlichen und konstruierten Glaub-

haftigkeitsprüfung sowie der fehlenden Würdigung und selektiven Gewich-

tung der eingereichten Beweismittel ihre Begründungspflicht und das 

rechtliche Gehör verletzt habe, der Entscheid daher an schwerwiegenden 

Mängeln leide, 

dass nach seiner Ausreise seine Ehefrau im Januar 2025 auf offener 

Strasse von unbekannten und bewaffneten Männern verschleppt, nach 

dem Aufenthaltsort des Beschwerdeführers sowie zu angeblich in seinem 

Besitz befindlichen Dokumenten befragt worden sei, 

dass die Ehefrau aufgrund «unzufriedenstellender» Antworten, geschlagen 

und beschimpft, nach den mittels Fotos und Videos festgehaltenen Miss-

handlungen betäubt worden und am nächsten Tag auf einer Baustelle er-

wacht sei, sie erst am Abend von einem Wachmann gefunden worden sei, 

der daraufhin die Familie kontaktiert habe, 

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Seite 8 

dass seine Ehefrau seit diesem Vorfall unter schweren Schlafstörungen 

und wiederkehrenden Albträumen leide, weshalb sie sich in psychologi-

sche Behandlung begeben habe, wie dem eingereichten ärztlichen Bericht 

entnommen werden könne,   

dass das Bundesverwaltungsgericht den Eingang der Beschwerde am 

19. Februar 2025 bestätigte, 

dass das Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls – in der Re-

gel und auch vorliegend – endgültig über Beschwerden gegen Verfügun-

gen (Art. 5 VwVG) des SEM entscheidet (Art. 105 AsylG i.V.m. Art. 31‒33 

VGG; Art. 83 Bst. d Ziff. 1 BGG),  

dass sich das Verfahren nach dem VwVG, dem VGG und dem BGG richtet, 

soweit das AsylG nichts anderes bestimmt (Art. 37 VGG und Art. 6 AsylG), 

dass der Beschwerdeführer am Verfahren vor der Vorinstanz teilgenom-

men hat, durch die angefochtene Verfügung besonders berührt ist, ein 

schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung beziehungsweise Ände-

rung hat und daher zur Einreichung der Beschwerde legitimiert ist (Art. 105 

AsylG und Art. 48 Abs. 1 VwVG), 

dass somit auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde einzu-

treten ist (Art. 108 Abs. 2 AsylG und Art. 52 Abs. 1 VwVG), 

dass sich die Kognition des Bundesverwaltungsgerichts und die zulässigen 

Rügen im Asylbereich nach Art. 106 Abs. 1 AsylG richten, im Bereich des 

Ausländerrechts nach Art. 49 VwVG (vgl. BVGE 2014/26 E. 5), 

dass gestützt auf Art. 111a Abs. 1 AsylG auf einen Schriftenwechsel ver-

zichtet wurde, 

dass vorab die beschwerdeweise geltend gemachten formellen Rügen zu 

behandeln sind, da sie allenfalls geeignet sind, eine Kassation der vorin-

stanzlichen Verfügung zu bewirken (vgl. BVGE 2013/34 E. 4.2), 

dass die Vorinstanz in der angefochtenen Verfügung ausführlich die we-

sentlichen Asylvorbringen des Beschwerdeführers aufgenommen und sich 

mit diesen einlässlich auseinandergesetzt sowie die von ihm eingereichten 

Beweismittel auf ihre Beweistauglichkeit hin geprüft hat, 

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Seite 9 

dass der Beschwerdeführer in der Lage war, sich gestützt auf die vo-

rinstanzlichen Ausführungen ein Bild über die Tragweite des Entscheids zu 

machen und diesen sachgemäss anfechten konnte (vgl. BGE 141 IV 244 

E. 1.2.1), 

dass die entgegenstehende Auffassung des Beschwerdeführers, was die 

materielle Beurteilung der Vorbringen in Bezug auf ihre Glaubhaftigkeit und 

Asylrelevanz sowie die Qualifizierung der Beweismittel anbelangt, keine 

Verfahrenspflichtverletzungen betrifft, sondern vielmehr die Frage, ob der 

materiellen Einschätzung der Vorinstanz zu folgen ist,  

dass mithin das Eventualbegehren auf Rückweisung der Sache an die Vo-

rinstanz abzuweisen ist, 

dass die Schweiz Flüchtlingen grundsätzlich Asyl gewährt (Art. 2 Abs. 1 

AsylG), wobei Flüchtlinge Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im 

Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationali-

tät, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer 

politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder be-

gründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (Art. 3 

Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft nachgewiesen oder zumindest glaubhaft 

gemacht werden muss (Art. 7 Abs. 1 AsylG), 

dass die Flüchtlingseigenschaft glaubhaft gemacht ist, wenn die Behörde 

ihr Vorhandensein mit überwiegender Wahrscheinlichkeit für gegeben hält, 

und Vorbringen insbesondere dann unglaubhaft sind, wenn sie in wesent-

lichen Punkten zu wenig begründet oder in sich widersprüchlich sind, den 

Tatsachen nicht entsprechen oder massgeblich auf gefälschte oder ver-

fälschte Beweismittel abgestützt werden (Art. 7 Abs. 2 und 3 AsylG), 

dass die vorinstanzliche Verfügung zu bestätigen ist und zur Vermeidung 

von Wiederholungen vorab auf die überzeugenden Erwägungen der Vo-

rinstanz (vgl. angefochtene Verfügung SEM-act. 36/11 Ziff. II) verwiesen 

werden kann, 

dass das Gericht nicht in Abrede stellt, dass die Familie des Beschwerde-

führers allenfalls mit Fragen einer im Jahr 2021 angestrengten Teilenteig-

nung eines Grundstücks befasst ist,  

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dass daraus jedoch aufgrund verschiedener Aspekte nicht auf eine asylre-

levante Verfolgungshandlung im Sinne von Art. 3 AsylG geschlossen wer-

den kann,  

dass sich die Familie gegen diese Enteignung mit Hilfe eines Rechtsver-

treters gerichtlich zur Wehr setzt, das Verfahren nach Angaben des Be-

schwerdeführers noch hängig ist und sich auch keine ernsthaften Hinweise 

darauf ergeben, dass es sich bei besagter Grundstücksfrage um einen eth-

nisch motivierten Angriff auf die Familie handelt, zumal aus den Aussagen 

des Beschwerdeführers geschlossen werden kann, dass die Familie zur 

Bildungselite des Landes gehört,    

dass das Gericht sodann die Auffassung der Vorinstanz teilt, dass der Be-

schwerdeführer die darüberhinausgehenden Ereignisse, seine Person be-

treffend, namentlich seine Festnahmen am 2. Mai 2022 und am 8. Septem-

ber 2022, nicht hat glaubhaft machen können,  

dass der Beschwerdeführer zu beiden Ereignissen in den Anhörungen re-

lativ umfassende Ausführungen getroffen hat,  

dass er den Sachverhalt die Festnahmen betreffend, insbesondere die vom 

8. September 2022, in den beiden zeitlich mehrere Monate auseinander-

liegenden Anhörungen jedoch über weite Strecken nahezu wortidentisch 

geschildert hat (vgl. SEM-act. 20/15 F65 S. 10 f.; 35/14 F24 - F26), was 

den Eindruck vermittelt, dass es sich um einen auswendig gelernten und 

damit konstruierten Vortrag handelt, 

dass in den Aussagen des Beschwerdeführers ebenso Ungereimtheiten 

als auch Zeichen für eine Aggravation erkennbar sind,  

dass er einerseits bei der ersten Anhörung angab, beim Überfall sei die 

Pistole auf den Kopf gerichtet worden, hingegen bei der ergänzenden An-

hörung ausgeführt hat, die Pistole sei auf seine Stirn gerichtet worden (vgl. 

SEM-act. 20/15 F65 S. 10 f.; 35/14 F24 - F26), eine Handlung von zentraler 

Bedeutung, die bereits bei seiner ersten Schilderung zu erwarten gewesen 

wäre, 

dass er ferner an in der Anhörung zuerst angab, die unbekannten Perso-

nen hätten ihm gesagt, er solle «bitte» unterschreiben, dass sie – seine 

Familie – dieses Grundstück nicht mehr verlangen würden, um in der er-

gänzenden Anhörung auszuführen, diese hätten ihm gedroht, dass etwas 

Schlimmes passieren würde, wenn er das Dokument nicht unterzeichnen 

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würde und er sei zusätzlich mit «Du Tutsi-Hund» beschimpft worden (vgl. 

SEM-act. 20/15 F65 S. 10 f.; 35/14 F26),  

dass der Beschwerdeführer sodann – wie die Vorinstanz zutreffend festge-

stellt hat – nicht in der Lage war, schlüssig und nachvollziehbar zu erklären, 

inwiefern die burundischen Behörden respektive ein General ein tatsächli-

ches Interesse an seiner Person haben sollten, wenn er eigenen Angaben 

gemäss nicht Eigentümer des Grundstückes ist und mithin auch die angeb-

lich bei der Festnahme vom 8. September 2022 erzwungene Grundstücks-

verzichtserklärung des Beschwerdeführers keine Gültigkeit entfaltet (vgl. 

SEM-act. 35/14 F29-31), 

dass der Beschwerdeführer sodann nicht in der Lage war, substanziierte 

Informationen zum besagten General, der massgeblich Interesse am 

Grundstück der Familie habe, zu liefern (vgl. SEM-act. 35/14 F32), 

dass seine Ausführungen, er sei der älteste Sohn und er werde daher mit 

dem Grundstück assoziiert, nicht genügen, eine schlüssige Begründung für 

die von ihm geltend gemachten Behelligungen gegen seine Person zu lie-

fern, 

dass im Übrigen nach Angaben des Beschwerdeführers im Heimatstaat 

noch drei weitere Brüder und zwei Schwestern leben, die offensichtlich bis-

her unbehelligt geblieben sind und keine Probleme zu gewärtigen haben 

(vgl. SEM-act. 20/15 F30), 

dass auch die angeblichen Angriffe auf den Bruder im November 2023 und 

auf den Vater im Februar 2024, die mit der Suche nach dem Beschwerde-

führer begründet werden und mehr als ein Jahr nach der Ausreise des Be-

schwerdeführers erfolgt sein sollen, im Gesamtkontext nicht glaubhaft er-

scheinen, 

dass der Beschwerdeführer geltend macht, sein Bruder habe nur seinet-

wegen Ärger bekommen und es sei um seinen Verbleib beziehungsweise 

um die Mithilfe des Bruders zur Flucht des Beschwerdeführers gegangen, 

dass aber nicht nachvollziehbar begründet wurde, warum man mehr als ein 

Jahr nach der Ausreise des Beschwerdeführers immer noch solch ein star-

kes Interesse an ihm haben sollte, wenn doch das Eigentum am interes-

sierenden Grundstück beim Vater des Beschwerdeführers liegt, 

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dass den beiden Fotos, welche den festgenommenen Bruder anlässlich 

der ihm widerfahrenen Misshandlungen zeigen sollen (vgl. SEM-act. 34/27 

Beilage 1), keine Beweiskraft zukommt, zumal das Gesicht der Person, die 

auf dem Boden sitzend respektive liegend abgebildet ist, nicht erkennbar 

ist, weshalb auch ein Abgleich mit den auf Beschwerdeebene eingereich-

ten Fotos des Bruders (vgl. BVGer-act. 1 Beilagen 6-10) nicht erfolgen 

kann, 

dass mit der Vorinstanz einig zu gehen ist, dass das Vorbringen, man sei 

an die beiden Fotos über einen Freund gelangt, der seinerseits Zugang zu 

einer WhatsApp-Gruppe habe, in der diese Fotos hochgeladen worden 

seien, nicht plausibel ist, zumal der Freund selbst Angehöriger der Im-

bonerakure sein soll, der Beschwerdeführer aber gerade die Imbonerakure 

als Bedrohung für seine Familie beschreibt, 

dass mithin unklar bleibt, wieso einerseits die Imbonerakure Täter und 

gleichzeitig Helfer des Beschwerdeführers beziehungsweise seiner Familie 

sein sollen und die Beziehung zum besagten Angehörigen der Imbonerak-

ure auch nicht weiter substanziiert wird, 

dass auch der angebliche Überfall auf den Vater und eine damit im Zusam-

menhang stehenden Misshandlung im Februar 2024 nicht weiter vom Be-

schwerdeführer substanziiert wurde und die eingereichten Fotos vom Vater 

(vgl. SEM-act. 22/6 Beilage 1) nicht geeignet sind, einen erfolgten Überfall 

zu untermauern, weil sie den Vater mit einem rechten Gipsbein ansonsten 

aber in einem offensichtlich guten gesundheitlichen Zustand ohne weitere 

Verletzungen zeigen, 

dass sich aus der eingereichten ärztlichen Rechnung auch nichts Konkre-

tes im Hinblick auf die Ursache der Beinverletzung des Vaters ergibt, 

dass auch der auf Beschwerdeebene geltend gemachte Überfall auf die 

Ehefrau des Beschwerdeführers, der sich im Januar 2025 ereignet haben 

und ebenfalls mit dem Beschwerdeführer und der Suche nach ihm im Zu-

sammenhang stehen soll, ebenfalls nicht weiter substanziiert wird, 

dass das eingereichte ärztliche Zeugnis vom 7. Februar 2025, welches sich 

zum psychischen Zustand der Ehefrau im Heimatstaat äussert, offensicht-

lich nicht geeignet ist, einen Überfall auf sie zu untermauern, zumal auffällig 

ist, dass der ärztliche Bericht keinem ärztlichen Diagnosestandard ent-

spricht, sondern aufgrund des Inhalts vielmehr den Eindruck eines konstru-

ierten Schreibens respektive eines Gefälligkeitsschreibens vermittelt, 

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dass auch die im vorinstanzlichen Verfahren und auf Beschwerdeebene 

geltend gemachte allgemeine Bedrohungslage aufgrund der Volksgrup-

penzugehörigkeit des Beschwerdeführers zur Minderheit der Tutsi, nicht zu 

einer anderen Einschätzung führen, 

dass der Beschwerdeführer aufgrund seines Bildungsgrades und seiner 

beruflichen Laufbahn offensichtlich der akademischen Elite angehört, und 

festzustellen ist, dass Tutsi zwar eine Minderheit in Burundi darstellen, aber 

gleichwohl in Politik und Wirtschaft vertreten sind und zum heutigen Zeit-

punkt nicht von einer allgemeinen Gefahr für Angehörige der Tutsi auszu-

gehen ist, 

dass der Beschwerdeführer kein Profil aufweist, welches ihn in seinem Hei-

matstaat tatsächlich in den Fokus des präsidialen, autokratischen Regimes 

rücken könnte, 

dass es dem Beschwerdeführer somit nicht gelingt, die Flüchtlingseigen-

schaft nachzuweisen oder zumindest glaubhaft zu machen, weshalb das 

Staatssekretariat das Asylgesuch zu Recht abgelehnt hat, 

dass die Ablehnung eines Asylgesuchs oder das Nichteintreten auf ein 

Asylgesuch in der Regel die Wegweisung aus der Schweiz zur Folge hat 

(Art. 44 AsylG), vorliegend insbesondere der Kanton keine Aufenthaltsbe-

willigung erteilt hat und zudem kein Anspruch auf Erteilung einer solchen 

besteht (vgl. BVGE 2013/37 E. 4.4; 2009/50 E. 9, je m.w.H.), weshalb die 

verfügte Wegweisung im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen 

steht und demnach vom Staatssekretariat ebenfalls zu Recht angeordnet 

wurde, 

dass das SEM das Anwesenheitsverhältnis nach den gesetzlichen Bestim-

mungen über die vorläufige Aufnahme regelt, wenn der Vollzug der Weg-

weisung nicht zulässig, nicht zumutbar oder nicht möglich ist (Art. 44 

AsylG; Art. 83 Abs. 1 AIG [SR 142.20]), 

dass beim Geltendmachen von Wegweisungsvollzugshindernissen ge-

mäss Praxis des Bundesverwaltungsgerichts der gleiche Beweisstandard 

wie bei der Prüfung der Flüchtlingseigenschaft gilt, das heisst, sie sind zu 

beweisen, wenn der strikte Beweis möglich ist, und andernfalls wenigstens 

glaubhaft zu machen (vgl. BVGE 2011/24 E. 10.2 m.w.H.), 

dass der Vollzug der Wegweisung nicht zulässig ist, wenn völkerrechtliche 

Verpflichtungen der Schweiz einer Weiterreise der Ausländerin oder des 

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Ausländers in den Heimat-, Herkunfts- oder einen Drittstaat entgegenste-

hen (Art. 83 Abs. 3 AIG), 

dass keine Person in irgendeiner Form zur Ausreise in ein Land gezwun-

gen werden darf, in dem ihr Leib, ihr Leben oder ihre Freiheit aus einem 

Grund nach Art. 3 Abs. 1 AsylG gefährdet ist oder in dem sie Gefahr läuft, 

zur Ausreise in ein solches Land gezwungen zu werden (Art. 5 Abs. 1 

AsylG; vgl. ebenso Art. 33 Abs. 1 des Abkommens vom 28. Juli 1951 über 

die Rechtsstellung der Flüchtlinge [FK, SR 0.142.30]), 

dass der Vollzug der Wegweisung vorliegend in Beachtung dieser mass-

geblichen völker- und landesrechtlichen Bestimmungen zulässig ist, da es 

dem Beschwerdeführer nicht gelungen ist, eine asylrechtlich erhebliche 

Gefährdung nachzuweisen oder glaubhaft zu machen, weshalb das in 

Art. 5 AsylG verankerte Prinzip des flüchtlingsrechtlichen Non-Refoule-

ment im vorliegenden Verfahren keine Anwendung findet,  

dass sodann keine Anhaltspunkte für eine im Heimat- oder Herkunftsstaat 

drohende menschenrechtswidrige Behandlung im Sinne von Art. 25 Abs. 3 

BV, von Art. 3 des Übereinkommens vom 10. Dezember 1984 gegen Folter 

und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung 

oder Strafe (FoK, SR 0.105) und der Praxis zu Art. 3 EMRK ersichtlich sind,  

dass sich der Vollzug für Ausländerinnen und Ausländer als unzumutbar 

erweist, wenn sie im Heimat- oder Herkunftsstaat aufgrund von Situationen 

wie Krieg, Bürgerkrieg, allgemeiner Gewalt und medizinischer Notlage kon-

kret gefährdet sind (Art. 83 Abs. 4 AIG), 

dass weder die allgemeine Lage im Heimat- beziehungsweise Herkunfts-

staat des Beschwerdeführers (vgl. Urteil des Bundesverwaltungsgericht 

D-3805/2023 vom 17. Juli 2023 S. 6) noch individuelle Gründe auf eine 

konkrete Gefährdung im Falle einer Rückkehr schliessen lassen,  

dass der Beschwerdeführer gut gebildet ist und bis zu seiner Ausreise be-

rufstätig war, ebenso seine Ehefrau, und die Familie eigenen Angaben ge-

mäss in guten finanziellen Verhältnissen mit Hausangestellten lebt (vgl. 

SEM-act. 20/15 F8, F21), weshalb nicht davon auszugehen ist, dass er bei 

einer Rückkehr in einer existenzbedrohenden Lage geraten wird, 

dass ebenso die Erkrankung des Beschwerdeführers an Diabetes Typ 2 

nicht von einer derart grossen Schwere ist, das von einer Überstellung ab-

gesehen werden müsste, zumal er nach eigenen Angaben bereits in 

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Burundi behandelt wurde sowie zum aktuellen Zeitpunkt keine Medika-

mente benötige (vgl. SEM-act. 20/15 F51 f.), 

dass der Vollzug der Wegweisung somit vorliegend zumutbar ist, 

dass der Vollzug der Wegweisung des Beschwerdeführers in den Heimat-

staat schliesslich möglich ist, da keine Vollzugshindernisse bestehen 

(Art. 83 Abs. 2 AIG) und es dem Beschwerdeführer obliegt, bei der Be-

schaffung gültiger Reisepapiere mitzuwirken, zumal der Beschwerdeführer 

über einen burundische Identitätskarte verfügt (vgl. Art. 8 Abs. 4 AsylG und 

dazu auch BVGE 2008/34 E. 12), 

dass nach dem Gesagten der vom Staatssekretariat verfügte Vollzug der 

Wegweisung zu bestätigen ist, 

dass die angefochtene Verfügung Bundesrecht nicht verletzt, den rechts-

erheblichen Sachverhalt richtig sowie vollständig feststellt (Art. 106 Abs. 1 

AsylG) und – soweit überprüfbar – angemessen ist, weshalb die Be-

schwerde abzuweisen ist, 

dass mit dem vorliegenden Urteil das Gesuch um Befreiung von der Kos-

tenvorschusspflicht gegenstandslos ist, 

dass die Gesuche um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung 

(Art. 65 Abs. 1 VwVG) und um Beiordnung der Unterzeichnenden als amt-

liche Rechtsbeiständin abzuweisen sind, da der Beschwerdeführer aus-

weislich des eingereichten Arbeitszeugnisses in der Schweiz erwerbstätig 

ist und seine Mittellosigkeit überdies auch nicht belegt hat, 

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Kosten von Fr. 750.– (Art. 1–

3 des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kosten und Entschädi-

gungen vor dem Bundesverwaltungsgericht [VGKE, SR 173.320.2]) dem 

Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 63 Abs. 1 VwVG). 

  

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Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Die Gesuche um unentgeltliche Prozessführung sowie Beiordnung der Un-

terzeichnenden als amtliche Rechtsbeiständin werden abgewiesen. 

3.  

Die Verfahrenskosten von Fr. 750.– werden dem Beschwerdeführer aufer-

legt. Dieser Betrag ist innert 30 Tagen ab Versand des Urteils zugunsten 

der Gerichtskasse zu überweisen. 

4.  

Dieses Urteil geht an den Beschwerdeführer, die Vorinstanz und die kan-

tonale Migrationsbehörde. 

 

Die vorsitzende Richterin: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Constance Leisinger Saskia Eberhardt 

 

 

Versand: