# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** ae5dc94e-305d-5a4c-a3d9-442aa8499eb9
**Source:** Zürich Sozialversicherungsgericht (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2014-07-30
**Language:** de
**Title:** Die von der Unfallversicherung ausgewählten DAP-Profile sind mit den der Versicherten verbleibenden gesundheitlichen Einschränkungen vereinbar; Berechnung Valideneinkommen gestützt auf GAV. (BGE 8C_593/2014)
**Docket/Reference:** UV.2013.00065
**URL:** https://findex.webgate.cloud/entscheide/UV.2013.00065.html

## Full Text

Sozialversicherungsgericht
des Kantons Zürich
UV.2013.00065
III. Kammer
Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender
Sozialversicherungsrichterin Daubenmeyer
Sozialversicherungsrichterin Fehr
Gerichtsschreiberin Locher
Urteil
vom
30. Juli 2014
in Sachen
X.___
Beschwerdeführerin
gegen
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
Rechtsabteilung
Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin
Sachverhalt:
1.
Die 1957 geborene
X.___
war seit dem
4.
April 2003 als Betreuerin bei der
Y.___
angestellt und damit bei der Schweizerischen
Unfallversi
cherungsanstalt
(SUVA) im Rahmen des Bundesgesetzes über die Unfallversi
cherung (UVG) obligatorisch versichert (Urk. 13/78
S. 1
). Am 18.
August 2009 stürzte sie mit dem Fahrrad (
Urk.
13/78 S. 1) und zog sich eine dislozierte dis
tale Radiusfraktur Typ Smith links und ein Hämatom supraorbital links zu (
Urk.
13/4 S. 2).
In der Folge erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen. Am 1
6.
Februar 2011 k
am d
ie
Versicherte
beim Joggen
erneut
zu Fall (Urk.
14/1 und
Urk.
14/44)
und
erlitt ein
e distale mehrfach intraartikuläre Radiusfraktur rechts (
Urk.
14/17/2-3 S. 1). Auch hierfür erbrachte die SUVA die gesetzlichen Leistungen.
Mit Verfügung vom
6.
September 2012 verneinte sie
– unter Hinweis auf einen Invaliditätsgrad von lediglich 6.03
%
–
e
inen Anspruch auf eine Invalidenrente
und sprach de
r
Versicherten
einzig eine Entschädigung für eine
Integritätsein
busse
von 22.50
%
zu (
Urk.
13/100
=
Urk.
14/53). Die – hinsichtlich des Ren
tenanspruchs – erhobene Einsprache
vom 1
9.
September 2012 (
Urk.
13/104 =
Urk.
14/56) wies die Unfallversicherung mit Entscheid vom 1
5.
Februar 2013 (
Urk.
13/116
=
Urk.
14/66 =
Urk.
2) ab.
2.
Gegen den
Einspracheentscheid
vom 1
5.
Februar 2013 (
Urk.
2) erhob die
Versi
che
rte mit Eingabe vom
6.
März 2013 Beschwerde und beantragte die Auf
hebung des angefochtenen Entscheids und die Ausrichtung einer auf einem
Invaliditäts
grad von 62.9
%
basierenden Invalidenrente
(
Urk.
1)
. Mit
Beschwer
deantwort
vom 1
4.
Juni 2013 schloss die SUVA auf Abweisung der Beschwerde (
Urk.
12), was der Beschwerdeführerin am 2
0.
Juni 2013 zur Kenntnis gebracht wurde (
Urk.
15).
3.
Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, so
weit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.
Das Gericht
zieht in Erwägung:
1.
Hinsichtlich der Integritätsentschädigung ist die Verfügung der
Beschwerdegeg
nerin
vom
6.
September 2012 (
Urk.
13/100 =
Urk.
14/53) unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Strittig und zu prüfen ist demnach einzig der Renten
anspruch der Beschwerdeführerin.
2.
2.1
Wird die versicherte Person infolge eines Unfalles zu mindestens 10
%
invalid (
Art.
8 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des
Sozialversicherungs
rechts
[ATSG]), so hat sie Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung [
UVG
]). Invalidität ist die voraus
sichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbs
unfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 ATSG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das die ver
sicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungs
massnahmen durch eine ihr zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener
Arbeits
marktlage
erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen könnte, wenn sie nicht invalid geworden wäre (Art. 16 ATSG).
Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der ärztlichen Behand
lung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abge
schlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die
Tag
geldleistungen
dahin (
Art.
19
Abs.
1 UVG).
2.2
Entgegen dem Wortlaut von
Art.
16 ATSG ist das
Valideneinkommen
nicht jenes Einkommen, welches die versicherte Person ohne Unfall
erzielen könnte, sondern jenes Einkommen, welches sie überwiegend wahrscheinlich ohne Unfall tatsächlich erzielen würde. Für die Ermittlung des
Valideneinkommens
ist ent
scheidend, was die versicherte Person im Zeitpunkt des frühestmöglichen
Ren
tenbeginns
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätig
keit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein.
Entscheidend ist, was die versi
cherte Person verdient hätte und nicht, von welchem Lohn sie gestützt auf den guten Glauben allenfalls hätte ausgehen können (
Rumo-Jungo
/Holzer, Recht
sprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, Zürich 2012,
Art.
18 S. 127 mit Hinweis auf BGE 134 V
322 E. 4.1 und Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts U
423/04 vom 2
0.
Mai 2005 E. 2.3).
Ist in diesem Sinne mit überwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die bisherige Anstellung weitergeführt worden wäre, ist gegebenenfalls auf die Gesamtarbeitsvertrags (GAV)-
Lohnent
wicklung
abzustellen, zum Beispiel wenn die konkreten Lohnangaben der früheren Arbeitgeberin von Unsicherheiten behaftet sind (Meyer, Rechtspre
chung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung,
Zürich 2010,
Art.
28a S. 301 mit weiteren Hinweisen).
2.3
Für die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versi
cherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstä
tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grundsätzlich der tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, so können nach der Rechtsprechung entweder Tabellenlöhne
gemäss
den vom Bundesamt für Sta
tistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die
von der SUVA zusammengestellte Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP)
heran
gezogen werden
(BGE 129 V 472 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
2.
4
Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Berichtes ist entscheidend, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der
Vorak
ten
(Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zu
sammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen in der Expertise begründet sind (BGE 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c).
Auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt
Beweis
wert
zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihr
e Zuverlässigkeit beste
hen (BGE 125 V 351 E. 3b/
ee
). Soll ein Versicherungsfall jedoch ohne Einh
o
lung
eines externen Gutachtens entschieden werden, so sind an die Beweiswürdigung
strenge Anforderungen zu stellen. Bestehen auch nur geringe Zweifel an der Zu
verlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellun
g
en, so sind ergänzende Abklärungen mittels unabhängiger Begutachtung vor
zune
hmen (BGE 135 V 465 E.
4.4
mit Hinweis
)
.
3
.
3.1
Die Beschwerdegegnerin
stützte sich im angefochtenen
Einspracheentscheid
vom 1
5.
Februar 2013 bei der Beurteilung der verbliebenen unfallbedingten Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auf die Einschätzung des Kreisarztes
Dr.
med.
Z.___
, Facharzt FMH für
O
rthopädische
Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und erwog, der Be
schwer
deführerin sei unter Einhaltung des kreisärztlich formulierten
Zumutbar
keitsprofils
die Ausübung einer vollzeitlichen T
ätigkeit
möglich
(Urk.
2 S. 4 f.).
Für die Festlegung des
Valideneinkommens
sei auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberin abzustellen. Das Invalideneinkommen sei mittels
DAP
zu ermit
teln. Bei einem
Valideneinkommen
von
Fr.
58‘320.-- und einem
Invalidenein
kommen
von
Fr.
56‘442.65
resultiere eine rentenausschliessende
Erwerbsein
busse
von (gerundet)
3
%
(
Urk.
2 S. 6 ff.).
3.2
Die Beschwerdeführerin stellte sich demgegenüber auf den Standpunkt, auf das vom Kreisarzt ermittelte Zumutbarkeitsprofil könne nicht abgestellt werden.
Denn es weiche von der Beurteilung der behandelnden Ärztin am
A.___, B.___
, und des Hausarztes ab.
Bei der Festlegung des
Valideneinkom
mens
sei nicht ihr zuletzt erzielter Verdienst herangezogen worden, sondern die das Jahr 2013 betreffen
den hypothetischen Angaben ihrer Arbeitgeberin
. Die der Ermittlung des Invalideneinkommens zugrunde gelegten DAP würden ihren Fähigkeiten nicht angemessen Rechnung tragen. So würden drei DA
P keine Teilzeitarbeit erlauben und
zwei DAP seien in Bezug auf ihre medizinische Zumutbarkeit zweifelhaft (
Urk.
1 S. 2).
Korrekterweise
betrage
das
Validenein
kommen
Fr.
71‘657.-
-
und das Invalideneinkommen
Fr.
26‘568.75, was zu einem Invaliditätsgrad von 62.9
%
führe (
Urk.
1 S. 17).
4.
4.1
Aus den medizinischen Akten gehen
übereinstimmend
folgende Diagnosen
her
vor
(
Urk.
13/4-5, 13/9, 13/11, 13/13, 13/16,
13/19,
13/
24, 13/26, 13/30, 13/41, 13/43, 13/50, 13/52, 13/60, 13/63, 13/71, 13/74, 13/112, 14/17, 14/24, 14/29-30, 14/40 und 14/61)
:
-
Mässige Radiocarpalarthrose sowie relativer
Ulnavorschub
und vollstän
dig fehlender TFCC Handgelenk links bei
-
Status nach dislozierter, distaler,
intraartikulärer Radiusfraktur, ver
sorgt mit handgelenksüberschreitendem Fixateur externe am 19. August 2009
-
Status nach offener Reposition und
palmarer
Plattenosteosynthese dis
taler Radius am 2
5.
September 2009
-
Status nach partieller
Osteosynthesematerialentfernung
bei intraarti
ku
lärer Schraubenlage am 1
0.
Februar 2010
-
Status nach bilanzierender Handgelenksarthroskopie links am 9. September 2010
-
Radiocarpalarthrose rechts bei
-
distaler, mehrfach intraartikulärer Radiusfraktur
-
Status na
ch
arthroskopisch
unterstützter
palmarer
Plattenosteosyn
these
am 2
1.
Februar 2011
-
Verdacht auf zunehmend symptomatische
Rhizarthrose
links
Dass über den 3
1.
Mai 2012 hinaus noch mit einem namhaften Behandlungser
folg zu rechnen gewesen wäre, ist aufgrund der Akten nicht anzunehmen (
Urk.
13/71 und
Urk.
14/40). Insofern wurde von der Beschwerdeführerin zu Recht nicht beanstandet (vgl.
Urk.
1), dass die Beschwerdegegnerin ihre
Heilbe
handlungskosten
- und Taggeldleistungen per 3
1.
Mai 2012 einstellte und einen Rentenanspruch per 1. Juni 2012 prüfte (Urk. 13/90; vgl.
hiezu
Art.
19
Abs.
1 UVG).
4.2
Was die konkret verbl
iebenen
Folgen der fraglichen Unfallereignisse und deren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit anbelangt, kann den Akten im Wesentli
chen Folgendes entnommen werden:
Nachdem er die Beschwerdeführerin am 1
2.
März 2012 kreisärztlich untersucht hatte, hielt
Dr.
Z.___
in seinem gleichentags verfassten Bericht (Urk. 13/74)
fest, der Versicherten
sei eine leichte Arbeit mit Maximalbelastung bis zehn Kilogramm und selten auszuübenden, kraftfordernden Bewegungsbelastungen
– ins
besondere auf der linken Seite –
möglich
. Nicht zumutbar seien Tätigkei
ten, die zu starken Vibrationen oder Schlägen auf die Handgelenke führen. Eine geeignete Tätigkeit könne vollzeitig ausgeübt werden
(S. 7).
4.3
Dr.
med.
C.___
, Leitende Ärztin Handchirurgie am
A.___
,
konnte sich am
9.
Mai 2012 der kreisärztlichen Zumutbarkeitsbeurteilung nicht anschlies
sen. Sie hielt die Ausübung eines Halbtagespensums mit einer
Gewichtslimite
von zwei Kilogramm für möglich. Gleichzeitig bat sie den Kreisarzt um erneute Überprüfung seiner Beurteilung, da er bezüglich einer Langzeitbeurteilung ver
sierter sei (
Urk.
13/85 S. 1).
4.4
Die am 1
1.
und 1
2.
Juli 2012 am
D.___
durchgeführte Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL
,
Urk.
13/96
und
Urk.
14/49
) ergab, dass die von der Beschwerdeführerin abgegebene
Beschreibung
ihrer
Schmerz
en
und Einschränkungen, ihr
Schmerz
verhalten
und die Konsistenz gut
gewesen
seien. Ihr Leistungsverhalten müsse aber als schlecht beurteilt werden. Sie habe sich bei zehn Tests, bevor eine funktionelle
Leistungslimite
habe beobachtet werden können,
selber limitiert.
Die Resultate der physischen Leistungstests seien aus diesem Grund nur teil
weise verwertbar. Es sei davon auszugehen, dass bei gutem
Effort
eine bessere Leistung hätte erbracht werden können.
Die bisher ausgeübte Arbeit als
Hilfs
pflegerin
sei mit Ausnahme des Transfers von Patienten in oder aus dem Roll
stuhl vollzeitlich möglich. Weitere leichte bis mittelschwere Tätigkeiten seien
der
Beschwerdeführerin
zu 100
%
zumutbar, wobei die
Gewichtslimite
beim Heben bei 12.5 Kilogramm liege (S. 3)
4.5
In ihrem im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, erstellten Bericht vom 1
9.
September 2012
(
Urk.
14/58/8-11)
bestätigte
Dr.
C.___
die Zumu
tbarkeit einer
halbtägigen Ausübung der bisherigen Tätigkeit
bei einer maximalen Belastung von zwei Kilogramm an beiden Handgelenken. Eine behinderungsangepasste Tätigkeit mit wenig Belastung der Handgelenke sei hingegen vollzeitlich möglich (S. 3).
5.
5.1
Gestützt
auf die medizinischen Akten
, die Ergebnisse der bildgebenden Abklä
rungen
und die anlässlich der Untersuchungen vom 2
4.
Januar 2011 (Urk.
13/52) und 1
2.
März 2012 (Urk. 13/74) selbst erhobenen Befunde
sowie
unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden
gelangte
Dr.
Z.___
in seiner einleuchtend begründeten und damit grundsätzl
ich beweiskräftigen (vgl. E. 2.4
hievor
) Beurteilung vom letztgenannten Datum zum überzeugenden Schluss, dass der Beschwerdeführerin die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit ohne Heben von Lasten über zehn Kilogramm in vollem Pensum zumutbar sei (
Urk.
13/74 S. 7).
Seine Einschätzung steht sodann
mit der EFL im Einklang,
wobei
diese
sogar noch
e
ine höhere
Gewichtslimite
ergab (vgl. Urk.
13/96 =
Urk.
14/49).
Diesbezüglich ist
der Beschwerdeführerin
zwar
zuzustimmen, dass
– anders als im EFL-Bericht erwähnt (S. 1) –
weder die Zu
weisung durch den Hausarzt erfolgte noch die aufgeführten Diagnosen von ihm erhoben wurden (
Urk.
1 S. 8), dies
ändert
aber
angesichts der klaren Aktenlage in B
ezug auf die Diagnose (vgl. vor
stehend E. 4.1)
nichts daran, dass die Beur
teilung nachvollziehbar und schlüssig ist. Objektive Anhaltspunkte, die die Unabhängigkeit der
D.___
in Frage stellen würden, sind zudem keine ersichtlich.
Überdies
begründet nach gefestigter Rechtsprechung ein regelmässiger
Beizug
einer Begutachtungsinstitution für sich allein genommen keine Befangenheit (BGE 137 V 210 E. 1.3.3).
Betreffend den
zeitlich zumutbaren
Umfang der Arbeitstätigkeit stehen die ärzt
lichen Einschätzungen nur scheinbar im Widerspruch zueinander. So bezieht sich die Beurteilung von
Dr.
C.___
vom
9.
Mai 2012 (
Urk.
13/85) auf die
bishe
rige
Arbeit
als Pflegehilfe (
Urk.
14/58/8-11 S. 1
und S. 3
).
In einer
leidensange
passten
Tätigkeit wiederum geht auch die behandelnde Medizinerin – in Über
einstimmung mit dem Kreisarzt – von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit aus (
Urk.
14/58/8-11 S. 3).
Was die von ihr angegebene
Gewichtslimite
von zwei Kilogramm respektive einer minimalen Belastung anbelangt (
Urk.
13/85 und
Urk.
14/58/8-11 S. 3),
zeigt
e
sie nicht hinreichend nachvollziehbar auf, weshalb die Beschwerdeführerin lediglich minimale Lasten heben kann. Sie begründet ihre Einschätzung vielmehr
als mit objektiven Befunden
mit dem subjektiven Empfinden der Beschwerdeführerin
, was nicht ausschlaggebend sein kann
.
5.2
Insofern gibt zu keiner Kritik Anlass, dass die Beschwerdegegnerin auf das
kreis
ärztliche
Zumutbarkeitsprofil ab
gestellt hat, zumal dieses
von einer tieferen
Gewichtslimite
als die EFL ausgeht
und die ausgewählten DAP ohnehin nur leichte Tätigkeiten (bis maximal fünf Kilogramm) vorsehen
(vgl.
Urk.
13/77)
.
6
.
6
.1
In der Unfallversicherung ist das
Valideneinkommen
unabhängig davon zu bestimmen, ob die versicherte Person vor dem Unfall ihre Arbeitskraft ganz oder nur teilweise eingesetzt hat
.
Das vom Gesetz vorgesehene Korrektiv findet sich darin, dass sich das
Rentenbetreffnis
nach dem reduzierten versicherten Verdienst von Teilzeitangestellten richtet und somit entsprechend geringer aus
fällt als bei Vollzeitbeschäftigten. Bei der Festlegung des hypothetischen
Vali
deneinkommens
ist somit von einer vollzeitlich erwerbstätigen Person auszuge
hen, die hinsichtlich Fähigkeiten, Ausbildung, Alter und örtlicher Verhältnisse mit der versicherten Person vergleichbar ist (
Urteil des Bundesgerichts 8C_768/2009 vom
1.
Februar 2010 E. 3.1.3
).
6
.2
Für die Ermittlung des
Valideneinkommens
ist entscheidend, was die Versi
cherte im Zeitpunkt des
frühest
möglichen Rentenbeginns (hier am
1.
Juni 2012) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tatsächlich verdient hätte.
Diesbezüglich steht in
tatbeständlicher
Hinsicht fest,
dass die ehemalige Arbeitgeberin der Versicherten
dem
seit 2012
in Kraft stehenden
Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih untersteht (
Urk.
13/113 S. 1;
vgl.
auch
Art.
1 und
Art.
4 des Bundesratsbeschlusses über die
Allgemein
verbindlicherklärung
des Gesamtarbeitsvertrages für den Personalverleih). B
is zur unfallbedingten Aufgabe ihrer Erwerbstätigkeit bei der
Y.___
war die Versicherte
im Stundenlohn beschäftigt (
Urk.
1 S. 3 und
Urk.
13/91 S. 1)
. Dass daran im Jahr 2012 etwas geändert hätte, machte selbst die Beschwerdeführerin nicht geltend
(Urk.
1 S. 3 f.
)
.
G
estützt auf die
Angaben der ehemaligen Arbeit
geberin – wobei keine Anhaltspunkte für eine unrichtige Auskunft
ersichtlich sind
,
da
e
s sich bei der Mitteilungen machenden
E.___
um die Lei
terin Care handelt (Urk.
13/113)
,
um deren Auskunft auch die Beschwerdeführerin zur Verdeutlichung ihrer Position ersuchte (
Urk.
3/10 S. 1-5
)
–
beträ
gt der all
gemeine Stundenlohn
Fr.
31.
--
. Bei einem Basislohn von
Fr.
25.87 ist darin ein Ferienlohn (8.33
%
bei 20
Arbeitstagen [vgl.
Art.
13 Abs.
1 GAV für den
Per
sonalverleih
]), eine Feiertagsentschäd
igung (3.2
%
[vgl. Art.
14 Abs.
1 GAV für den Personalverleih]
)
und der Anteil am 1
3.
Monatslohn
(8.33
% [vgl. Art.
18
Abs.
2 GAV für den Personalverleih]) enthalten
(Urk.
13/115 und Urk.
14/65
/4
).
Da die Beschwerdeführerin ihr 5
0.
Altersjahr vollendet hat, ist der Stundenlohn
basierend auf einem Ferienanspruch von 25 Arbeitstagen (10.6
%
[vgl.
Art.
13
Abs.
1 GAV für den Personalverleih]) zu berechnen und betr
ä
gt folglich
Fr.
31.6
0.
Gestützt auf eine wöchentliche Normalarbeitszeit von 42 Stunden [vgl.
Art.
12
Abs.
1 GAV für den Personalverleih])
und unter Berücksichtigung von zehn Feiertagen, wovon durchschnittlich 8.57 auf einen Werktag fallen (= 1.71 Arbeitswochen, womit nebst Berücksichtigung der Ferien 45.29 bezahlte Arbeitswochen resultieren),
resultiert damit ein jährliches Einkommen ohne Zulagen von
Fr.
6
0
‘
108.9
0
(42 x 4
5.29
x
Fr.
31.
60
).
Mit Blick auf
Art.
20
Abs.
1 des Arbeitsgesetzes
, wonach innert zweier Wochen wenigstens einmal ein ganzer Sonntag als wöchentlicher Ruhetag unmittelbar vor oder nach der täglichen Ruhezeit freigegeben werden muss,
erscheint die Angabe der Arbeitgeberin, wonach vol
lzeitlich arbeitende Mitarbeiter durch
schnittlich zwei Mal im Monat am Sonntag Dienst haben (
Urk.
13/115)
, als nachvollziehbar. Dies
bezüglich kann
– entgegen der Ansicht der Beschwerde
führerin –
die Anzahl der
von
ihr
monatlich
bei einem Arbeitsp
ensum von 40
%
geleisteten Sonntagsdienste nicht
linear aufgerechnet werden. So würden ge
stützt auf ihre Angaben (13 Sonntagsdienste in 7.5 Monaten [
Urk.
1 S. 12])
bei einem Pensum von 100
%
4.33 Sonntagsdienste pro Monat
und damit ein jeden
Sonntag zu
verrichtender Dienst
resultieren.
Daher ist vielmehr davon auszuge
hen, dass die Beschwerdeführerin als Teilzeitbeschäftigte überproportional oft am Sonntag arbeitete.
Ausgehend vom gemeldeten Durchschnittswert beträgt damit die
Sonntagszulage
von 25
%
des
Basislohn
s
von
Fr.
25.87
m
onatlich
Fr.
106.45 (8.25
Stunden
x Fr.
6.45 x 2
Tage
[Urk. 13/
113 und
Urk.
13/
115])
be
ziehungsweise
Fr.
1‘
1
7
1
.
-- (
Fr.
106.45 x 11)
jährlich
.
Für Arbeitseinsätze bis zwei Stunden bezahlte die
Y.___
2012 eine Fall
pauschale von
Fr.
15.--. Längerdauernde Einsätze beim gleichen Kunden wur
den nicht zusätzlich
entlöhnt
(
Urk.
3/10 S. 4).
Die Beschwerdeführerin gibt an, dass sie
2009
in 7.5 Monaten 60 Einsätze bis z
wei Stunden geleistet hatte
(
Urk.
1 S.
4)
, was unbestritten blieb (
Urk.
14).
Dabei ist zu bemerken, dass die Beschwerdeführerin
einspracheweise
selbst anerkannte, dass sich die Zulagen für die bis zwei Stunden dauernden Einsätze nicht proportional zum Monats
lohn, mithin
zu
m geleisteten Beschäftigungspensum entwickelten (Urk. 13/104 S. 6 Ziff. 3.4), was auch dem Lohnkontoblatt 2009 zu entnehmen ist (vgl. „Weg
entschädigung“ von je
Fr.
10.--;
Urk.
13/76/4). Nach Einsicht in das
Lohn
kontoblatt
, das für das Jahr 2009 bis zum Unfallzeitpunkt Wegentschädigungen
in Gesamtbetrag von
Fr.
1‘300.-- respektive 130 Kurzeinsätze ausweist (
Urk.
13/76/4), rechtfertigt sich, mit der Beschwerdeführerin jährlich 96 (
60 :
7.5 x 12) solcher Einsätze anzunehmen. Dies entspricht bei einer Fallpauschale von
Fr.
15.-- einer entsprechenden Zulage von
Fr.
1‘440.-- (
Fr.
15.-- x 96).
Da die Feiertags
entschädigung
bereits im Stundenlohn
enthalten ist und keine Wegpauschale (mehr) ausbezahlt wird (
Urk.
3/10 S. 1 sowie
E. 6.2
hievor
), beträgt das
Valideneinkommen
inklusive Sonntagszulage und Fallpauschalen
Fr.
62‘719.90
(
Fr.
60
‘
10
8.
9
0 +
Fr.
1‘
171.--
+
Fr.
1‘440.--).
Zu ergänzen bleibt, dass das von der Familie
F.___
vom 1
9.
August 2008 datierende Jobangebot
(
Urk.
1 S. 14)
am Ergebnis nichts ändert, wurde es doch von der Beschwerdeführerin
ein Jahr vor ihrem ersten Unfall abgelehnt.
6
.3
6
.3.1
In Bezug auf das Invalideneinkommen stützte sich die Beschwerdegegnerin auf die DAP und
weist die zumutbaren Arbeitsplätze aufgrund von fünf DAP-Arbeitsplätzen (DAP-Nr. 5499 [
Verpackerin
], 6113 [Hilfsarbeiterin], 9980 [
Qua
litätskontrolleurin
], 8315 [
Verpackerin
] und 11570 [Büroangestellte]) nach
(
Urk.
13/77)
.
Die dagegen von der Beschwerdeführerin geäusserte Kritik (
Urk.
1 S. 16 f.) erweist sich als unberechtigt, entsprechen doch sämtliche in Betracht gezogenen Arbeitsplätze vollumfänglich dem von
Dr.
Z.___
formulierten
Zumutbarkeitsprofil;
bei allen evaluierten Arbeitsstellen
sind
nur
sehr leichte Gewichte oder solche von höchstens fünf Kilogramm zu heben oder zu tragen
, so dass
die
Gewichtslimite
von zehn Kilogramm
bei Weitem
unterschritten wird.
So sind b
ei Arbeitsplatz Nr. 5
499 ausschliesslich kleine Schwämme auf ein Förderband zu legen (
Urk.
13/77 S. 7),
bei welcher Bewegung
keine grosse Belastung der Handge
lenke erkennbar ist. DAP-Nr.
11
570 verlangt als Arbeit am Computer einzig das Schreiben von Listen
(Urk.
13/77 S. 23). Angesichts der Tatsache, dass es der Beschwerdeführerin möglich ist, E-Mails zu verfassen und zu v
erschicken (
Urk.
3/10,
13/82,
13/85 S.
10, 13/89, 13/106 und
13/108), ist nicht ersichtlich, wieso die angegebene Arbeit ihre Fähigkeiten übersteigen soll. Gestützt auf die Arbeitsplatzbeschreibungen beinhalten die Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen Nr. 5499 (
Urk.
13/77 S. 7) und Nr. 8315 (
Urk.
13/77 S. 19) keine Vibrationen und Schläge, weshalb sich keine weiteren Abklärungen aufdrängen.
Hinsichtlich der bei DAP-Nr. 6
113 geforderten feinmotoris
chen Fähigkeiten (
Urk.
13/77 S.
9) werden weder vom Kreisarzt noch von der behandelnden Dr.
C.___
Einschränkungen angegeben.
Nebst den fünf ausgewählten DAP-Profilen wurden keine anderen DAP-Arbeits
plätze für die Ermittlung des Invalideneinkommens herangezogen, weshalb die Einwendungen in der Beschwerde zu anderen DAP-Profilen irrelevant sind.
6
.3.2
Was das Vorbringen der Beschwerdeführerin, es sei ihr keine vollzeitliche Erwerbstätigkeit zumutbar (
Urk.
1 S. 16), betrifft, geht aus dem vom Kreisarzt formulierten Zumutbarkeitsprofil – wie auch dem ihrer behandelnden Ärztin – hervor, dass sie eine leidensangepasste Tätigke
it zu 100
%
ausführen kann (E. 5.1
hievor
). Im Übrigen kann sich eine bloss teilzeitlich ausgeübte Beschäfti
gung im Vergleich zu einer Vollzeitbeschäftigung bei Frauen sogar proportional lohnerhöhend auswirken (Urteil des Bundesgerichts 8C_712/2012 vom 3
0.
November 2012 E. 4.2.2 mit Hinweisen), sodass die Ermittlung der DAP-Lohnangaben mit Arbeitsstellen
teilweise
ohne
die Möglichkeit der
Teilzeittätig
keit
zu Gunsten der Beschwerdeführerin erfolgte. Zudem
ist
auch bei der Ermittlung des Invalideneinkommens einer teilzeiterwerbstätigen Person von einem Vollzeitpensum auszugehen (
Rumo-Jungo
/Holzer, a.a.O.,
Art.
18 S.
133; vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 9C_634/2008 vom 1
9.
Dezember 2008 E.
5.1.1).
6
.3.3
Nach dem Gesagten ergibt sich, dass die von der Beschwerdegegnerin ausge
wählten DAP-Profile mit den der Beschwerdeführe
rin verbleibenden gesund
heitlichen
Einschränkungen vereinbar sind. Die Unfallversicherung ermittelte aufgrund der berücksichtigten DAP-Lohnangaben (
Urk.
13/77)
zutreffenderwei
se
ein hypothetisches Invalideneinkommen von
Fr.
55‘883.80 für das Jahr 2011 (vgl.
Urk.
13/77 S. 1) respektive
unter Berücksichtigung der
Nominallohnent
wicklung
von 1
%
bei Frauenlöhnen
von
Fr.
56‘442.65 für das Jahr 2012 (
Urk.
2 S. 8; vgl. auch die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Ent
wicklung der Nominallöhne, der Konsumentenpreise und der Reallöhne, 1976-2013). Dabei stellte sie auf fünf zumutbare Arbeitsplätze ab, gab die Gesamtzahl der in Anbetracht der Behinderung der Beschwerdeführerin in Frage kommen
den Arbeitsplätze, deren Höchst- und
Tiefstlohn
sowie den Durchschnittslohn der dem Behinderungsprofil entsprechenden Gruppe an. Damit sind sämtliche Voraussetzungen, die das damalige Eidge
nössische Versicherungsgericht an einen Einkommensvergleich gestützt auf die DAP-Tabellen stellt (vgl. BGE 129 V 472), erfüllt.
Es bestehen auch keine
Anhaltspunkte, dass die von der Beschwerdegegnerin verwendeten Daten gemäss den DAP-Blättern nicht reprä
sentativ sind.
6
.4
Bei einem Invalideneinkommen von
Fr.
56‘44
3.--
resultiert im Vergleich
zum
Valideneinkommen
von
Fr.
62‘719.90
eine Erwerbseinbusse von
Fr.
6‘276.90
, was einem rentenbegründendem
Invaliditätsgrad von 1
0
%
entspricht (zur Run
dung: BGE 130 V 121 E. 3.2).
7.
7.1
Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechts
verhältnisse zu überprüfen beziehungsweise zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich in Form einer Verfügung beziehungsweise eines
Einspracheentscheids
Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung beziehungsweise der
Einspracheentscheid
den
be
schwerdeweise
weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung beziehungsweise kein
Einspracheentscheid
ergangen ist (BGE 131 V 164 E. 2.1; 125 V 413 E. 1a).
7.2
Mit Bezug auf den
beschwerdeweise gestellten Antr
ag
um Festlegung des versi
cherten Verdienstes in der Höhe von
Fr.
24‘837.--
fehlt ein Anfechtungsobjekt. In diesen Punkten ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.
8
.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass
die Beschwerdeführerin ab
1.
Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend auf eine
m Invaliditätsgrad von 1
0
%
hat
. Dies führt zur
teilweisen
Gutheissung der Beschwerde
. Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen
, soweit
darauf eingetreten werden kann
.
Das Gericht erkennt:
1.
I
n
teilweiser
Guthei
ssung der
Beschwerde
wird
der
Einspracheentscheid
der S
chweize
rischen Unfallversicherungsanstalt
vom 15. Februar 2013
a
ufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ab
1.
Juni 2012 Anspruch auf eine Rente basierend a
uf einem Invaliditätsgrad von 1
0
% hat.
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird.
2.
Das Verfahren ist kostenlos.
3.
Zustellung gegen Empfangsschein an:
-
X.___
-
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt
-
Bundesamt für Gesundheit
4.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen
seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (
Art.
82 ff. in Verbindung mit
Art.
90 ff. des Bundes
gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 1
5.
Juli bis und mit 1
5.
August sowie vom 1
8.
Dezember bis und mit dem
2.
Januar (
Art.
46 BGG).
Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu
stellen.
Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit
tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Ur
kunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (
Art.
42 BGG).
Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich
Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin
GräubLocher