# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** 7e000dae-6186-5609-8645-e04a43aed1a9
**Source:** Bundesverwaltungsgericht ()
**Court Level:** federal
**Decision Date:** 2021-05-14
**Language:** de
**Title:** Bundesverwaltungsgericht 14.05.2021 C-4885/2019
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/CH_BVGer/CH_BVGE_001_C-4885-2019_2021-05-14.pdf

## Full Text

B u n d e s v e rw a l t u ng s g e r i ch t  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i f  f éd é r a l  

T r i b u n a l e  am m in i s t r a t i vo  f e d e r a l e  

T r i b u n a l  ad m i n i s t r a t i v  fe d e r a l  

 
 
    
 

 

 

  

 

 Abteilung III 

C-4885/2019 

 

 
 

  U r t e i l  v o m  1 4 .  M a i  2 0 2 1  

Besetzung 
 Richter Beat Weber (Vorsitz), 

Richter Daniel Stufetti, Richterin Caroline Bissegger, 

Gerichtsschreiberin Tanja Jaenke. 
 

 
 

Parteien 
 A._______, (Deutschland), 

Beschwerdeführerin,  

 
 

 
gegen 

 
 

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA,  

Vorinstanz.  

 
 

 
 

Gegenstand 
 IV, Rentenberechnung;  

Verfügung der IVSTA vom 26. August 2019. 

 

 

 

C-4885/2019 

Seite 2 

Sachverhalt: 

A.  

A._______ (nachfolgend Versicherte oder Beschwerdeführerin), geboren 

am (…) 1956, deutsche Staatsangehörige, verheiratet, wohnhaft in 

(…)/Deutschland, leistete seit Ende März 2005 im Rahmen ihrer berufli-

chen Tätigkeit in (…) Beiträge an die schweizerische Alters-, Hinterlasse-

nen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Aufgrund gesundheitlicher Be-

einträchtigungen meldete sich die Versicherte mit Formular datiert vom 

14. Oktober 2008 bei der IV-Stelle des Kantons B._______ zum Bezug ei-

ner Invalidenrente an. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland (nachfol-

gend IVSTA oder Vorinstanz) wies in der Folge das Rentenbegehren der 

Versicherten ab (Verfügung vom 5. November 2014). Im Rahmen der da-

raufhin erhobenen Beschwerde sprach das Bundesverwaltungsgericht der 

Versicherten mit Urteil vom 9. Januar 2019 eine Viertelsrente der Invaliden-

versicherung von Mai 2009 bis Ende März 2011 zu und wies die Sache zur 

Berechnung und Auszahlung der Rentenbetreffnisse an die Vorinstanz zu-

rück (vgl. zum Ganzen Urteil des Bundesverwaltungsgerichts [BVGer] C-

6997/2014 vom 9. Januar 2019). Auf die daraufhin erhobene Beschwerde 

trat das Bundesgericht mit Urteil 8C_96/2019 vom 11. März 2019 aufgrund 

eines offensichtlichen Begründungsmangels nicht ein. 

B.  

B.a Nachdem das erwähnte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts und da-

mit die zugesprochene Viertelsrente von Mai 2009 bis Ende März 2011 

rechtskräftig geworden war, leitete die IVSTA die Akten der Versicherten 

am 10. April 2019 an die Schweizerische Ausgleichskasse (nachfolgend 

SAK) weiter (Vorakten der IVSTA [IVSTA-act.] 15-20), welche die Versi-

cherte mit Schreiben vom 15. April 2019 aufforderte, weitere Unterlagen 

für die Leistungsfestsetzung einzureichen (IVSTA-act. 21). Die Versicherte 

reichte mit Schreiben datiert vom 28. Juli 2019 (Eingang bei der SAK am 

5. August 2019) weitere Unterlagen ein (IVSTA-act. 24-28). 

B.b In der Folge tätigte die SAK am 19. August 2019 weitere Abklärungen 

insbesondere in Bezug auf die Versicherungszeiten, weil die Versicherte 

die vorgeschriebene Mindestbeitragsdauer von drei Jahren nicht erfüllte 

(IVSTA-act. 30). 

B.c Mit Schreiben datiert vom 19. August 2019 nahm die Versicherte Be-

zug auf die weiteren Abklärungen der SAK, welche sie zur Kenntnis erhal-

ten hatte, und reichte die Seiten 1, 8 und 9 des Bescheids der Deutschen 

C-4885/2019 

Seite 3 

Rentenversicherung vom 22. April 2009 sowie die Bankverbindung einer 

deutschen Bank ein (IVSTA-act. 41-43). Die SAK hielt am 26. August 2019 

fest, die deutschen Versicherungszeiten des Bescheids vom 22. April 2009 

könnten für die IV-Rentenberechnung berücksichtigt werden (IVSTA-

act. 38). Gleiches teilte sie mit E-Mail ebenfalls vom 26. August 2019 der 

Versicherten mit (IVSTA-act. 34). 

B.d Mit Verfügung vom 26. August 2019 sprach die IVSTA der Versicherten 

für die Zeit von Mai 2009 bis Ende März 2011 eine IV-Rente in der Höhe 

von gesamthaft Fr. 532.- zu, welche vorerst auf ein Wartekonto überwiesen 

wurde. Sie legte der Rentenberechnung eine anrechenbare Beitragsdauer 

von 2 Jahren, bei einer gesamten Beitragsdauer des Jahrganges von 

31 Jahren, die Anwendung der Rentenskala 3 sowie ein massgebendes 

durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 23’664.- zugrunde (IVSTA-

act. 32). 

B.e Am 29. August 2019 richtete die Versicherte eine schriftliche Anfrage 

betreffend die Rentenberechnung an die SAK (IVSTA-act. 44 und 45). Am 

11. September 2019 beantwortete die SAK die erwähnte Anfrage und 

machte Ausführungen zur Berechnung der Rentenhöhe (IVSTA-act. 46). 

C.  

C.a Mit Schreiben datiert vom 24. September 2019 (Eingang beim Bundes-

verwaltungsgericht am 30. September 2019; vorab zugestellt via Fax) er-

hob die Beschwerdeführerin Beschwerde gegen die Verfügung der IVSTA 

vom 26. August 2019 (Beschwerdeakten [B-act.] 1 und 2). Sie beantragte, 

die IVSTA habe ihre IV-Rente richtig zu berechnen, diese Berechnung sei 

für sie als Laie mathematisch nachvollziehbar, verständlich und vollständig 

mit entsprechenden Nachweisen unterlegt darzulegen und ihre IV-Rente 

sei – wenn möglich – hinsichtlich der generellen Höhe und der Dauer der 

Rentenzahlung zu überprüfen. Zusammengefasst begründete sie ihre Be-

schwerde damit, dass die Berechnung der Rente – trotz Hinweisen – nicht 

verständlich sei. Die Höhe und Dauer der Rente sei nach Möglichkeit eben-

falls zu überprüfen, weil die dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu-

grunde gelegten Annahmen nachweislich falsch seien. Aus diesem Grund 

habe sie damals auch Beschwerde beim Bundesgericht in Luzern erhoben, 

welches – soweit sie es richtig verstanden habe – wohl aus formalen Grün-

den nicht auf die Beschwerde eingetreten sei. 

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Seite 4 

C.b Mit Zwischenverfügung vom 2. Oktober 2019 forderte das Bundesver-

waltungsgericht die Beschwerdeführerin auf, einen Kostenvorschuss in der 

Höhe von Fr. 800.- zugunsten der Gerichtskasse zu leisten (B-act. 3). 

Nachdem der verlangte Kostenvorschuss am 23. Oktober 2019 bei der Ge-

richtskasse einging (B-act. 5), forderte das Bundesverwaltungsgericht die 

Vorinstanz am 28. Oktober 2019 zur Vernehmlassung auf (B-act. 6). 

C.c Die Vorinstanz stellte mit der Vernehmlassung vom 6. November 2019 

den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen und die angefochtene Verfü-

gung zu bestätigen (B-act. 9). Zur Begründung verwies sie auf die anwend-

baren Rentenberechnungsgrundsätze und führte die einzelnen Berech-

nungsschritte detailliert aus. 

C.d Am 11. November 2019 bot das Bundesverwaltungsgericht der Be-

schwerdeführerin die Gelegenheit, bis zum 11. Dezember 2019 eine Replik 

einzureichen (B-act. 10). In der Folge ging ein unvollständiges Fax vom 

3. Dezember 2019 beim Bundesverwaltungsgericht ein (B-act. 12), wes-

halb die Beschwerdeführerin am 9. Dezember 2019 aufgefordert wurde, 

ihre Eingabe bis zum 8. Januar 2020 vollständig und im Original einzu-

reichen (B-act. 13).  

 

Mit Replik datiert vom 3. Dezember 2019 (Eingang beim Bundesverwal-

tungsgericht am 10. Dezember 2019) machte die Beschwerdeführerin gel-

tend, die Vorinstanz habe nun erstmalige genaue Angaben zur Berechnung 

der IV-Rente gemacht, jedoch seien der Vorinstanz bei der Rentenberech-

nung mehrere Fehler unterlaufen, insbesondere sei der Versicherungsfall 

bereits 2007 eingetreten (B-act. 14). 

C.e Das Bundesverwaltungsgericht stellte der Vorinstanz am 11. Dezem-

ber 2019 die Replik der Beschwerdeführerin zu und gab ihr Gelegenheit, 

eine Duplik einzureichen (B-act. 15). 

C.f In ihrer Duplik vom 18. Dezember 2019 führte die Vorinstanz ergän-

zend aus, die Arbeitsunfähigkeit sei im konkreten Fall im August 2007 ein-

getreten, so dass unter Berücksichtigung des Wartejahres der Rentenan-

spruch im August 2008 entstanden sei. Entsprechend sei die in der Ver-

nehmlassung dargelegte Berechnung gültig. In Bezug auf die Forderung 

der Beschwerdeführerin, es sei eine vollständige Invalidität zwischen 2007 

und 2013 festzustellen, werde auf das rechtskräftige Urteil vom 9. Januar 

2019 verwiesen, gemäss welchem der Beschwerdeführerin eine Viertels-

rente von Mai 2009 bis Ende März 2011 zustehe (B-act. 16). 

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Seite 5 

C.g Am 23. Dezember 2019 übermittelte das Bundesverwaltungsgericht 

der Beschwerdeführerin die Duplik der Vorinstanz zur Kenntnisnahme und 

schloss den Schriftenwechsel ab (B-act. 17). 

C.h Mit Schreiben vom 29. Januar 2021, vorab zugestellt via Fax, erkun-

digte sich die Beschwerdeführerin, bis wann mit dem Urteil des Gerichts 

gerechnet werden dürfe (B-act. 18 und 19). Das Bundesverwaltungsge-

richt teilte ihr daraufhin am 3. Februar 2021 mit, dass mit einem Urteil in 

der Beschwerdesache aller Voraussicht nach bis Ende des Jahres 2021 zu 

rechnen, eine präzisere und verbindliche Prognose aufgrund der anhaltend 

hohen Geschäftslast jedoch derzeit nicht möglich sei (B-act 20). 

D.  

Auf die weiteren Vorbringen der Parteien und die eingereichten Akten wird 

– soweit erforderlich – im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen einge-

gangen. 

 

Das Bundesverwaltungsgericht zieht in Erwägung: 

1.  

1.1 Gemäss Art. 31 des Verwaltungsgerichtsgesetzes vom 17. Juni 2005 

(VGG, SR 173.32) in Verbindung mit Art. 33 Bst. d VGG und Art. 69 Abs. 1 

Bst. b des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die Invalidenversiche-

rung (IVG, SR 831.20) beurteilt das Bundesverwaltungsgericht Beschwer-

den von Personen im Ausland gegen Verfügungen der IV-Stelle für Versi-

cherte im Ausland. Es liegt keine Ausnahme im Sinne von Art. 32 VGG vor. 

Das Bundesverwaltungsgericht ist somit zur Beurteilung der Beschwerde 

zuständig. 

1.2 Das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht richtet sich nach 

dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfah-

ren (VwVG, SR 172.021), soweit das VGG nichts anderes bestimmt 

(Art. 37 VGG). Gemäss Art. 3 Bst. dbis VwVG bleiben in sozialversiche-

rungsrechtlichen Verfahren die besonderen Bestimmungen des Bundesge-

setzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversiche-

rungsrechts (ATSG, SR 830.1) vorbehalten. Gemäss Art. 2 ATSG sind die 

Bestimmungen dieses Gesetzes auf die bundesgesetzlich geregelten So-

zialversicherungen anwendbar, wenn und soweit die einzelnen Sozialver-

sicherungsgesetze es vorsehen. Nach Art. 1 IVG sind die Bestimmungen 

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Seite 6 

des ATSG auf die Invalidenversicherung anwendbar (Art. 1a bis 26bis und 

Art. 28 bis 70), soweit das IVG nicht ausdrücklich eine Abweichung vom 

ATSG vorsieht. 

1.3 Die Beschwerdeführerin ist durch die angefochtene Verfügung berührt 

und hat ein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung oder Änderung, 

so dass sie im Sinne von Art. 59 ATSG beschwerdelegitimiert ist. 

1.4 Da die Beschwerde im Übrigen frist- und formgerecht (Art. 60 Abs. 1 

ATSG und Art. 52 Abs. 1 VwVG) eingereicht und der Kostenvorschuss in-

nert Frist geleistet wurde (Art. 63 Abs. 4 VwVG), ist auf die Beschwerde 

einzutreten. 

2.  

Die Beschwerdeführerin ist deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in 

Deutschland und war in der Schweiz erwerbstätig. Damit gelangen das 

Freizügigkeitsabkommen vom 21. Juni 1999 (FZA, SR 0.142.112.681) und 

die Regelwerke der Gemeinschaft zur Koordinierung der Systeme der so-

zialen Sicherheit gemäss Anhang II des FZA, insbesondere die für die 

Schweiz am 1. April 2012 in Kraft getretenen Verordnungen (EG) 

Nr. 883/2004 (SR 0.831.109.268.1) und Nr. 987/2009 (SR 

0.831.109.268.11), zur Anwendung. Seit dem 1. Januar 2015 sind auch die 

durch die Verordnungen (EU) Nr. 1244/2010, Nr. 465/2012 und 

Nr. 1224/2012 erfolgten Änderungen in den Beziehungen zwischen der 

Schweiz und den EU-Mitgliedstaaten anwendbar. Das Vorliegen einer an-

spruchserheblichen Invalidität bzw. die hier umstrittene Rentenberechnung 

beurteilt sich indes auch im Anwendungsbereich des FZA und der Koordi-

nierungsvorschriften nach schweizerischem Recht (vgl. BGE 130 V 253 

E. 2.4; Urteil des BGer 9C_573/2012 vom 16. Januar 2013 E. 4). 

3.  

3.1 Im Rahmen des Beschwerdeverfahrens können die Verletzung von 

Bundesrecht einschliesslich der Überschreitung des Ermessens, die un-

richtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachver-

halts sowie die Unangemessenheit des Entscheids gerügt werden (Art. 49 

VwVG). 

3.2 Sowohl das Verwaltungsverfahren wie auch der erstinstanzliche  

Sozialversicherungsprozess sind vom Untersuchungsgrundsatz be-

herrscht (vgl. Art. 43 Abs. 1 ATSG; Art. 61 Bst. c ATSG; Art. 12 VwVG). Da-

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Seite 7 

nach hat die Verwaltung und im Beschwerdeverfahren das Gericht von Am-

tes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des erheblichen 

Sachverhalts zu sorgen (vgl. BGE 136 V 376 E. 4.1.1). Sofern das Gesetz 

nicht etwas Abweichendes vorsieht, gilt im Sozialversicherungsrecht der 

Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 143 V 168 E. 2; 

138 V 218 E. 6). 

3.3 In zeitlicher Hinsicht sind – vorbehältlich besonderer übergangsrechtli-

cher Regelungen – grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgeblich, die 

bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung ha-

ben (BGE 143 V 446 E. 3.3; 139 V 335 E. 6.2; 138 V 475 E. 3.1). Deshalb 

finden die Vorschriften Anwendung, die spätestens beim Erlass der Verfü-

gung vom 26. August 2019 in Kraft standen. 

3.4 Das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung einer Streit-

sache in der Regel auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses der streitigen 

Verwaltungsverfügung eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 132 V 215 

E. 3.1.1). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen 

im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwaltungsverfügung sein (BGE 

121 V 362 E. 1b). 

3.5 Vorliegend sind insbesondere das IVG (in der Fassung vom 1. Januar 

2008), die Verordnung über die Invalidenversicherung vom 17. Januar 

1961 (IVV, SR 831.201; in der Fassung vom 1. Januar 2008), das AHVG 

(in der Fassung vom 1. Januar 2008), die Verordnung über die Alters- und 

Hinterlassenenversicherung (AHVV, SR 831.101; in der Fassung vom 

1. Januar 2008), das ATSG sowie die Verordnung vom 11. September 

2002 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV, 

SR 830.11) anwendbar. 

4.  

Anfechtungsobjekt und damit Begrenzung des Streitgegenstandes des 

vorliegenden Beschwerdeverfahrens (vgl. BGE 131 V 164 E. 2.1) bildet die 

Verfügung vom 26. August 2019, mit der die Vorinstanz die Höhe der IV-

Viertelsrente der Beschwerdeführerin von Mai 2009 bis Ende März 2011 

festsetzte. Streitig und vom Bundesverwaltungsgericht zu prüfen ist vorlie-

gend die Festsetzung und Berechnung der Rentenhöhe.  

 

Soweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus beantragt, ihre IV-Rente sei 

in Bezug auf die generelle Höhe (Viertelsrente) sowie die Dauer der Ren-

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Seite 8 

tenzahlung erneut zu überprüfen, weil die dem Urteil des Bundesverwal-

tungsgerichts zugrunde gelegten Annahmen nachweislich falsch seien, ihr 

von Anfang an (2007) bis 2013 von verschiedensten Seiten ein Invaliditäts-

grad und eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestätigt worden und die zeit-

lich begrenzte monatliche IV-Rente von nur Fr. 23.- (beziehungsweise rich-

tigerweise Fr. 38/39.-) äusserst armselig und einem Land wie der Schweiz 

eigentlich völlig unwürdig sei, ist darauf nicht einzutreten. Das Bundesver-

waltungsgericht hat bereits mit dem Urteil C-6997/2014 vom 9. Januar 

2019 rechtskräftig über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine In-

validenrente sowie deren Umfang entschieden. 

5.  

Mit E-Mail vom 26. August 2019 teilte ein Mitarbeiter der SAK der Be-

schwerdeführerin in Beantwortung deren Schreibens vom 19. August 2019 

(vgl. IVSTA-act. 41) insbesondere mit, dass es sich bei der «Mitteilung/Be-

schluss vom 10. April 2019» um ein Dokument handle, das zwischen IV-

Stelle und Ausgleichskasse zur Rentenberechnung verschickt werde und 

Versicherte vorher als Information einen Vorbescheid bekämen (IVSTA-

act. 33). Entsprechend ist fraglich, ob die IVSTA dadurch, dass die ange-

fochtene Verfügung ohne Vorbescheidverfahren erlassen wurde, das 

rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt hat. Das Bundesverwal-

tungsgericht prüft eine allfällige Verletzung des rechtlichen Gehörs von Am-

tes wegen.  

 

In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin 

aus der erwähnten Aussage der SAK betreffend Vorbescheid, welche glei-

chentags wie die angefochtene Verfügung erging, nichts zu ihren Gunsten 

ableiten kann. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist nämlich 

bei der Berechnung der Höhe von IV-Renten durch die Ausgleichskasse 

kein Vorbescheidverfahren gemäss Art. 57a IVG durchzuführen. Die in al-

ler Regel nicht umstrittene Rentenberechnung könne zudem nach Durch-

führung des Vorbescheidverfahrens (in Bezug auf die Festlegung des In-

validitätsgrades und des Rentenbeginns) ohne zusätzliche vorgängige Ge-

hörsgewährung erfolgen. Ein anderes Vorgehen dränge sich höchstens 

ausnahmsweise auf, wenn aus besonderen Gründen zu erwarten sei, dass 

die Rentenberechnung als solche umstritten sein könnte (zum Ganzen: 

BGE 134 V 97 E. 2; vgl. auch Kreisschreiben über das Verfahren in der 

Invalidenversicherung (KSVI), gültig ab 1. Januar 2010, Stand 1. Januar 

2018, Rz. 3013.5 1/10). Aus den Akten ergeben sich keine Hinweise, dass 

die Beschwerdeführerin bereits vorgängig Elemente der Rentenberech-

nung gerügt hat, weshalb vorliegend nicht von einem Ausnahmefall im 

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Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auszugehen ist. Im Übri-

gen hat die Beschwerdeführerin im vorliegenden Beschwerdeverfahren 

keine Gehörsverletzung gerügt. Schliesslich ist festzuhalten, dass selbst 

wenn vorliegend auf eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu schliessen 

wäre, diese nicht besonders schwerwiegende Verletzung infolge des 

durchgeführten doppelten Schriftenwechsels sowie der Prüfung der Sach-

lage durch das Bundesverwaltungsgericht, welches über volle Kognition 

verfügt, geheilt werden könnte (vgl. Urteil des BGer 8C_305/2018 vom 

23. Januar 2019 E. 2.1 m.w.H.). 

6.  

Nachfolgend sind die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen und die 

von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze darzulegen. 

6.1 Anspruch auf eine ordentliche IV-Rente haben Versicherte, die bei Ein-

tritt der Invalidität während mindestens drei Jahren Beiträge geleistet ha-

ben (Art. 36 Abs. 1 IVG).   

 

Versicherte sind gemäss Art. 1b IVG diejenigen Personen, die nach Art. 1a 

und 2 AHVG obligatorisch oder freiwillig versichert sind. Obligatorisch ver-

sichert sind namentlich natürliche Personen mit Wohnsitz in der Schweiz 

und natürliche Personen, die in der Schweiz eine Erwerbstätigkeit ausüben 

(Art. 1a Abs. 1 Bst. a und b AHVG).  

 

Die Invalidität gilt als eingetreten, sobald sie die für die Begründung des 

Anspruchs auf die jeweilige Leistung erforderliche Art und Schwere erreicht 

hat (Art. 4 Abs. 2 IVG). Anspruch auf eine IV-Rente haben gemäss Art. 28 

Abs. 1 IVG Versicherte, die ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich 

im Aufgabenbereich zu betätigen nicht durch zumutbare Eingliederungs-

massnahmen wiederherstellen, erhalten oder verbessern können (Bst. a), 

die während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich 

mindestens 40 % arbeitsunfähig im Sinne von Art. 6 ATSG gewesen sind 

(Bst. b) und die nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid im 

Sinne von Art. 8 ATSG sind (Bst. c). Gemäss Art. 8 Abs. 1 ATSG ist Invali-

dität die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder 

teilweise Erwerbsunfähigkeit. 

6.2 Für die Berechnung der ordentlichen Invalidenrenten sind die Bestim-

mungen des AHVG sinngemäss anwendbar (Art. 36 Abs. 2 IVG). Entspre-

chend werden die Renten nach Massgabe der Beitragsjahre, Erwerbsein-

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Seite 10 

kommen sowie Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften der rentenbe-

rechtigten Person zwischen dem 1. Januar nach Vollendung des 20. Al-

tersjahres und dem 31. Dezember vor Eintritt des Versicherungsfalles 

(Rentenalter oder Tod) berechnet (Art. 29bis Abs. 1 AHVG). Die Beitrags-

dauer ist vollständig, wenn eine Person gleich viele Beitragsjahre aufweist 

wie ihr Jahrgang (Art. 29ter Abs. 1 AHVG). Als Beitragsjahre gelten gemäss 

Abs. 2 Zeiten, in welchen eine Person Beiträge geleistet hat (Bst. a), in 

welchen der Ehegatte gemäss Art. 3 Abs. 3 AHVG mindestens den doppel-

ten Mindestbeitrag entrichtet hat (Bst. b) oder für die Erziehungs- oder Be-

treuungsgutschriften angerechnet werden können (Bst. c). Ein volles Bei-

tragsjahr liegt vor, wenn eine Person insgesamt länger als elf Monate im 

Sinne von Art. 1a oder 2 AHVG versichert war und während dieser Zeit den 

Mindestbeitrag bezahlt hat oder Beitragszeiten im Sinne von Art. 29ter 

Abs. 2 Bst. b und c AHVG aufweist (Art. 50 Abs. 1 AHVV). Bei unvollstän-

diger Beitragsdauer besteht Anspruch auf eine Teilrente entsprechend dem 

gerundeten Verhältnis zwischen den vollen Beitragsjahren der versicherten 

Person und denjenigen ihres Jahrganges (Art. 29 Abs. 2 Bst. b AHVG; 

Art. 38 Abs. 2 AHVG; vgl. zur Abstufung der Teilrenten in Prozenten der 

Vollrente: Art. 52 Abs. 1 und Abs. 1bis AHVV sowie die jeweils anwendbaren 

Rententabellen [AHV/IV] des Bundesamtes für Sozialversicherungen 

[BSV], www.bsv.admin.ch > Publikationen & Service > Weisungen, Kreis-

schreiben etc. > Vollzug Sozialversicherungen > AHV > Grundlagen AHV 

> Weisungen Renten > Rententabellen; BGE 121 V 71 E. 1; zum Stellen-

wert dieser Verwaltungsweisung vgl. BGE 140 V 314 E. 3.3). 

6.3 Innerhalb der anwendbaren Rentenskala (Art. 52 AHVV) bestimmt sich 

der Rentenbetrag nach dem durchschnittlichen Jahreseinkommen. Dieses 

setzt sich zusammen aus den Erwerbseinkommen, den Erziehungs- und 

den Betreuungsgutschriften (Art. 29quater AHVG). Weil die Beiträge während 

einer langen Beitragskarriere zum Nominalbetrag bezahlt worden sind, 

wird die Summe der Erwerbseinkommen entsprechend dem Rentenindex 

aufgewertet (Art. 30 Abs. 1 AHVG). Das BSV legt die Faktoren für die Auf-

wertung der Summe der Erwerbseinkommen nach Art. 30 Abs. 1 AHVG 

jährlich fest (Art. 51bis Abs. 1 AHVV). Gemäss Art. 51bis Abs. 2 AHVV wer-

den die Aufwertungsfaktoren ermittelt, indem der Rentenindex nach 

Art. 33ter Abs. 2 AHVG durch den mit 1,1 gewichteten Durchschnitt der 

Lohnindizes aller Kalenderjahre von der ersten Eintragung in das individu-

elle Konto (IK) des Versicherten bis zum Vorjahr des Eintritts des Versiche-

rungsfalles geteilt wird. Bei unvollständiger Beitragsdauer ist das Kalender-

jahr für den Aufwertungsfaktor massgebend, in welchem erstmals ein IK-

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Seite 11 

Eintrag vorgenommen wurde, wobei dieses Jahr zwischen dem der Zu-

rücklegung des 20. Altersjahres folgenden Jahr und dem Eintritt des Versi-

cherungsfalles liegen muss (vgl. dazu Art. 29bis Abs. 2 AHVG i.V.m. 

Art. 51bis Abs. 2 AHVV). Die Summe der aufgewerteten Erwerbseinkom-

men sowie die Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften werden durch die 

Anzahl der Beitragsjahre geteilt (Art. 30 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 AHVG, 

Art. 51bis Abs. 1 AHVV). 

6.4 Hinsichtlich der Dauer der Beitragsleistung und der Höhe der Beiträge 

wird grundsätzlich auf die individuellen Konten (IK) abgestellt, welche für 

jeden beitragspflichtigen Versicherten geführt und in welche die entspre-

chenden Daten eingetragen werden (vgl. Art. 30ter AHVG; Art. 137 ff. 

AHVV). Der Versicherte hat das Recht, bei jeder Ausgleichskasse, die für 

ihn ein individuelles Konto führt, einen Auszug über die darin gemachten 

Eintragungen unter Angabe allfälliger Arbeitgeber zu verlangen (Art. 141 

Abs. 1 AHVV). Wird kein Kontenauszug oder keine Berichtigung verlangt, 

oder wird das Berichtigungsbegehren abgelehnt, so kann bei Eintritt des 

Versicherungsfalles die Berichtigung von Eintragungen im individuellen 

Konto nur verlangt werden, soweit deren Unrichtigkeit offenkundig ist oder 

dafür der volle Beweis erbracht wird (Art. 141 Abs. 3 AHVV). Das gilt nicht 

nur für unrichtige, sondern auch für unvollständige bzw. fehlende Eintra-

gungen in den IK (BGE 117 V 261 E. 3a). Der geforderte volle Beweis 

schliesst den Untersuchungsgrundsatz nicht aus. Der Mitwirkungspflicht 

des Betroffenen kommt jedoch ein erhöhtes Gewicht zu. Im Fall der Be-

weislosigkeit fällt der Entscheid zu Ungunsten jener Partei aus, die daraus 

Rechte ableiten will (BGE 117 V 261 E. 3b-d m.H.). 

7.  

7.1 Zur Streitsache haben sich die Parteien wie folgt geäussert: 

7.1.1 Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde geltend, die Be-

rechnung der Rente sei – trotz einiger Hinweise – nicht verständlich und 

ihr stehe gemäss eingereichter Beilage (IV-Renten ab 1. Januar 2019, 

Skala 44: Monatliche Vollrenten) eine monatliche Viertelsrente der IV von 

Fr. 351.- zu. 

7.1.2 Dagegen wendet die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zusammen-

gefasst ein, die Beschwerdeführerin weise bis zum Jahr vor dem Eintritt 

des Versicherungsfalls (konkret: 31. Dezember 2007) ein anrechenbares 

Einkommen von Fr. 60'250.- auf. Dieser Betrag ergebe geteilt durch die 

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Seite 12 

anrechenbare Beitragsdauer von 2 Jahren und 9 Monaten ein massgebli-

ches durchschnittliches Jahreseinkommen von Fr. 21'909.-. Unter Berück-

sichtigung der durchschnittlichen Lohn- und Preisentwicklung betrage das 

massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen im Jahr 2008 somit 

Fr. 22'542.-. In Bezug auf die Ermittlung der Rentenskala weise der Jahr-

gang 1956 im Jahr 2008 31 Beitragsjahre auf, womit bei einer Eintrags-

dauer von 2 Jahren und 9 Monaten die Skala 3 der Rententabellen 2007 

zur Anwendung komme. Die Viertelsrente betrage bei einem durchschnitt-

lichen Jahreseinkommen von Fr. 22'542.- schliesslich Fr. 23.- und ver-

bleibe auch bei einer Lohn- und Preisentwicklung auf Fr. 23'256.- (ab 1. Ja-

nuar 2009) bei diesem Betrag. 

7.1.3 Replikweise bemängelte die Beschwerdeführerin schliesslich, die Vo-

rinstanz habe erstmals genaue Angaben zur Berechnung gemacht, bei der 

Rentenberechnung seien jedoch mehrere Fehler unterlaufen: Der Eintritt 

des Versicherungsfalls sei unstreitig im Kalenderjahr 2007 und nicht 2008 

gewesen. Entsprechend ergäben sich für ihren Jahrgang 30 Beitragsjahre 

anstatt 31. Für 30 Beitragsjahre und die tatsächliche Beitragszeit von 

2 Jahren und 9 Monaten ergebe sich sodann eine Skala von knapp 5 und 

nicht 3. Bei der Verwendung der Skala 5 ergebe sich schliesslich eine mo-

natliche Viertelsrente in der Höhe von Fr. 38.-/39.- und nicht Fr. 23.-.  

7.1.4 Duplikweise führte die Vorinstanz aus, die Invalidität gelte als einge-

treten, sobald sie die für die Begründung des Anspruchs auf die jeweilige 

Leistung (vorliegend eines Rentenanspruchs) erforderliche Art und 

Schwere erreicht habe. Der Eintritt der Invalidität beziehungsweise des 

Versicherungsfalls erfolge in jenem Zeitpunkt, in welchem eine Leistung 

der IV (hier einer Rente) objektiv erstmals angezeigt sei. Der Versiche-

rungsfall trete ein, sobald die versicherte Person während eines Jahres 

ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % ar-

beitsunfähig gewesen sei und weiterhin mindestens zu 40 % erwerbsunfä-

hig sei, also am ersten Tag nach Ablauf der einjährigen Wartefrist. Vorlie-

gend sei die Arbeitsunfähigkeit im August 2007 eingetreten, sodass der 

Rentenanspruch im August 2008 entstanden sei. Entsprechend sei die in 

der Vernehmlassung dargelegte Berechnung gültig. 

7.2 Dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts C-6997/2014 vom 9. Ja-

nuar 2019 ist zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin vom 1. Mai 

2009 bis 31. März 2011 Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenver-

sicherung hat. Grundlage hierfür war das als beweiskräftig eingestufte Gut-

achten der Ärztlichen Begutachtungsinstitut GmbH (ABI) vom 17. April 

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Seite 13 

2013, gemäss welchem die Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 

August 2007 100 % und schliesslich ab August 2008 weiterhin 50 % betra-

gen habe. Es ist daher mit der Vorinstanz festzustellen, dass der Versiche-

rungsfall (Rentenanspruch infolge Eintritt der Invalidität, vgl. auch oben 

E. 6.1) im August 2008 eingetreten ist, nachdem die Beschwerdeführerin 

ab August 2007 während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch 

durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig war und ab August 2008 

weiterhin zu mindestens 40 % invalid war.  

 

Daraus, dass der Versicherungsfall im August 2008 eingetreten ist, ergibt 

sich, dass die Beitragsjahre, Erwerbseinkommen sowie Erziehungs- oder 

Betreuungsgutschriften bis zum Jahr vor dem Eintritt des Versicherungs-

falles (Art. 29bis Abs. 1 AHVG; vgl. oben E. 6.2), konkret also 31. Dezember 

2007 zu berücksichtigen sind.  

 

Den Ausführungen der Beschwerdeführerin (vgl. oben E. 7.1.3) in Bezug 

auf den Eintritt des Versicherungsfalls kann somit nicht gefolgt werden. Im 

Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass auch den weiteren replikweisen Aus-

führungen der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden könnte: Wenn der 

Versicherungsfall bereits im Jahr 2007 eingetreten wäre, hätten sich zwar 

die Beitragsjahre des Jahrganges um ein Jahr auf 30 reduziert, im gleichen 

Umfang jedoch auch die tatsächliche Beitragszeit der Beschwerdeführerin 

auf 1 Jahr und 9 Monate. Weiter hätte sich auch das zu berücksichtigende 

Erwerbseinkommen verändert. 

7.3 Die im IK-Auszug angeführten Versicherungszeiten sind vorliegend 

verbindlich, zumal keine Anhaltspunkte für deren Unrichtigkeit bestehen 

und solche von der Beschwerdeführerin auch nicht geltend gemacht wer-

den (vgl. auch oben E. 6.4). Gemäss den verbindlichen Einträgen im IK-

Auszug war die Beschwerdeführerin vom 1. April 2005 bis zum 31. Dezem-

ber 2007 während 33 Monaten respektive 2 Jahren und 9 Monaten bei der 

AHV/IV versichert (IVSTA-act. 11 S. 2; 31; 35). In Anwendung von Art. 50 

Abs. 1 AHVV sind demnach vorliegend 2 volle Beitragsjahre anrechenbar. 

Bei der Beschwerdeführerin beläuft sich die (im Zeitpunkt des Versiche-

rungsfalls im Jahr 2008) maximale Beitragsdauer des Jahrgangs 1956 auf 

31 Jahre (vgl. Rententabellen 2007, S. 7). Wie vorstehend (vgl. oben 

E. 6.2) dargelegt, besteht bei unvollständiger Beitragsdauer lediglich An-

spruch auf eine Teilrente entsprechend dem gerundeten Verhältnis zwi-

schen den vollen Beitragsjahren der versicherten Person und denjenigen 

ihres Jahrganges (Art. 29 Abs. 2 Bst. b AHVG; Art. 38 Abs. 2 AHVG). Bei 

einer effektiven Beitragsdauer von 2 Jahren resultiert mithin vorliegend die 

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Seite 14 

Rentenskala 3 (vgl. dazu Rententabellen 2007, S. 10). Mit 2 Beitragsjahren 

weist die Beschwerdeführerin im Vergleich zu einer vollen Beitragsdauer 

von 31 Jahren eine erhebliche Lücke auf, was im Ergebnis – im Vergleich 

zu einer Vollrente – zu einer Kürzung des Rentenanspruchs führt. Dass die 

Vorinstanz die Rentenberechnung in Anwendung der Rentenskala 3 vor-

genommen hat, erweist sich demnach als korrekt und ist nicht zu bean-

standen. 

7.4 Gestützt auf die verbindlichen IK-Eintragungen (vgl. oben E. 6.4) hat 

die Vorinstanz der Beschwerdeführerin für die Jahre 2005 bis 2007 korrekt 

ein Gesamteinkommen von Fr. 60’250.- gutgeschrieben (IVSTA-act. 35 

S. 3). Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die SAK als ersten IK-Ein-

trag das Jahr 2005 berücksichtigt und in Anwendung der für das Jahr 2008 

massgeblichen Aufwertungsfaktoren einen Faktor von 1.000 ermittelt hat 

(vgl. dazu Rententabellen 2009, S. 15). Als durchschnittliches Einkommen 

resultiert daher – bei einer Beitragsdauer von 33 Monaten – ein Betrag von 

Fr. 21’909.- (= Fr. 60’250.- x 1.000 : 33 x 12). Auch diesen Betrag hat die 

Vorinstanz demnach korrekt ermittelt (vgl. dazu IVSTA-act. 35; 48). 

7.5 Das massgebende durchschnittliche Jahreseinkommen setzt sich zu-

sammen aus dem Durchschnitt der aufgewerteten Erwerbseinkommen so-

wie dem Durchschnitt der anrechenbaren Erziehungs- und Betreuungs-

gutschriften. Die Durchschnitte werden addiert und auf den nächsthöheren 

Tabellenwert des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens 

aufgerundet (Wegleitung über die Renten in der Eidgenössischen Alters-, 

Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [RWL], gültig ab 1. Januar 

2003, Stand 1. Januar 2008, Rz. 5101). Da die Beschwerdeführerin ge-

mäss IK-Eintragungen über keine Erziehungs- oder Betreuungsgutschrif-

ten verfügt, entspricht vorliegend das ermittelte durchschnittliche Erwerbs-

einkommen von Fr. 21'909.- dem durchschnittlichen Jahreseinkommen der 

Beschwerdeführerin. Aufgerundet auf den nächsthöheren Tabellenwert der 

Rentenskala 3 von Fr. 23’256.- ergibt sich bei einer IV-Viertelsrente für die 

Jahre 2009 und 2010 der verfügte Betrag von monatlich Fr. 23.- (vgl. Ren-

tentabellen 2009, S. 101). Im Jahr 2011 erhöht sich der monatliche Ren-

tenbetrag schliesslich bei einer Aufrundung auf den nächsthöheren Tabel-

lenwert von Fr. 23'664.- auf Fr. 24.- (vgl. Rententabellen 2011, S. 101). Hie-

raus ergibt sich die von der Vorinstanz korrekt berechnete IV-Viertelsrente 

von insgesamt Fr. 532.- für den Zeitraum vom 1. Mai 2009 bis 31. März 

2011 ([8 x 23.- {2009}] + [12 x 23.- {2010}] + [3 x 24.- {2011}]). 

C-4885/2019 

Seite 15 

8.  

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Rentenberechnung durch die 

Vorinstanz korrekt erfolgt ist, die Beschwerde dementsprechend abzuwei-

sen ist, soweit darauf einzutreten ist, und die angefochtene Verfügung vom 

26. August 2019 zu bestätigen ist. 

9.  

9.1 Das Beschwerdeverfahren ist kostenpflichtig (Art. 69 Abs. 1bis i.V.m. 

Art. 69 Abs. 2 IVG), wobei die Verfahrenskosten grundsätzlich der unterlie-

genden Partei auferlegt werden. Die Verfahrenskosten können der Partei 

gemäss Art. 6 Bst. b des Reglements vom 21. Februar 2008 über die Kos-

ten und Entschädigungen vor dem Bundesverwaltungsgericht (VGKE, SR 

173.320.2) ganz oder teilweise erlassen werden, wenn andere Gründe in 

der Sache oder in der Person der Partei es als unverhältnismässig erschei-

nen lassen, sie ihr aufzuerlegen. Dies ist vorliegend in Anbetracht der Höhe 

der strittigen IV-Rente der Fall, weshalb der Beschwerdeführerin die Ver-

fahrenskosten zu erlassen sind. Der einbezahlte Kostenvorschuss von 

Fr. 800.- ist der Beschwerdeführerin demnach nach Eintritt der Rechtskraft 

dieses Urteils zurückzuerstatten. 

9.2 Grundsätzlich kann die Beschwerdeinstanz der ganz oder teilweise ob-

siegenden Partei von Amtes wegen oder auf Begehren eine Entschädigung 

für ihr erwachsene notwendige und verhältnismässig hohe Kosten zuspre-

chen (Art. 64 Abs. 1 VwVG). Als Bundesbehörde hat die obsiegende Vo-

rinstanz jedoch keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 7 

Abs. 3 VGKE). Der unterliegenden Beschwerdeführerin ist entsprechend 

dem Verfahrensausgang keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 64 

Abs. 1 VwVG e contrario). 

 

 

 

 

 

 

C-4885/2019 

Seite 16 

Demnach erkennt das Bundesverwaltungsgericht: 

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist. 

2.  

Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. Der Beschwerdeführerin wird 

der von ihr geleistete Kostenvorschuss von Fr. 800.- nach Eintritt der 

Rechtskraft dieses Urteils zurückerstattet. 

3.  

Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 

4.  

Dieses Urteil geht an: 

– die Beschwerdeführerin (Einschreiben mit Rückschein; Beilage: 

Formular Zahladresse) 

– die Vorinstanz (Ref-Nr. […]; Einschreiben) 

– das Bundesamt für Sozialversicherungen (Einschreiben) 

 

Für die Rechtsmittelbelehrung wird auf die nächste Seite verwiesen. 

 

Der vorsitzende Richter: Die Gerichtsschreiberin: 

  

Beat Weber Tanja Jaenke 

 

 

 

 

C-4885/2019 

Seite 17 

Rechtsmittelbelehrung: 

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Bun-

desgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-

rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 82 ff., 90 ff. und 100 

BGG). Die Frist ist gewahrt, wenn die Beschwerde spätestens am letzten 

Tag der Frist beim Bundesgericht eingereicht oder zu dessen Handen der 

Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder 

konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die 

Rechtsschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Be-

weismittel und die Unterschrift zu enthalten. Der angefochtene Entscheid 

und die Beweismittel sind, soweit sie die beschwerdeführende Partei in 

Händen hat, beizulegen (Art. 42 BGG). 

 

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