# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** e771e9d8-a517-5527-8d3c-21a89ef80d18
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-02-14
**Language:** de
**Title:** Bern Obergericht Beschwerdekammer in Strafsachen 14.02.2025 BK 2024 374
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_ZivilStraf/BE_OG_008_BK-2024-374_2025-02-14.pdf

## Full Text

Obergericht
des Kantons Bern

Beschwerdekammer in 
Strafsachen

Cour suprême
du canton de Berne

Chambre de recours pénale

Beschluss
BK 24 374

Hochschulstrasse 17
Postfach
3001 Bern
Telefon +41 31 635 48 09
Fax +41 31 634 50 54
obergericht-straf.bern@justice.be.ch
www.justice.be.ch/obergericht Bern, 14. Februar 2025

Besetzung Oberrichter Bähler (Präsident), Oberrichter Schmid, 
Oberrichter Horisberger
Gerichtsschreiberin Lauber 

Verfahrensbeteiligte A.________

Beschuldigter

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, 
Postfach, 3001 Bern

B.________
a.v.d. Rechtsanwältin C.________

Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer

Gegenstand Sistierung

Strafverfahren wegen schwerer Körperverletzung, falscher An-
schuldigung

Beschwerde gegen die Verfügung der Regionalen Staatsanwalt-
schaft Bern-Mittelland vom 28. August 2024 (BM 23 47251)

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Erwägungen:

1. Die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland (nachfolgend: Staatsanwalt-
schaft) führt ein Strafverfahren gegen A.________ (nachfolgend: Beschuldigter) 
wegen schwerer Körperverletzung und falscher Anschuldigung. Mit Verfügung vom 
28. August 2024 sistierte die Staatsanwaltschaft die Untersuchung. Hiergegen er-
hob der Straf- und Zivilkläger B.________ (nachfolgend: Beschwerdeführer), amt-
lich verteidigt durch Rechtsanwältin C.________, am 9. September 2024 Be-
schwerde. Er stellte folgende Rechtsbegehren: 
I. Es sei die Beschwerde gutzuheissen.
II. Der Entscheid vom 28. August 2024 der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland sei so abzuändern, 

dass das Verfahren gegen A.________ nicht sistiert wird und mit dem Verfahren gegen 
B.________ vereint. 

III. Alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge. 

Weiter ersuchte er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Be-
schwerdeverfahren. Mit verfahrensleitender Verfügung vom 13. September 2024 
wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gutgeheissen und Rechtsan-
wältin C.________ als amtliche Rechtsbeiständin bestellt. Die Generalstaatsan-
waltschaft schloss mit Stellungnahme vom 19. September 2024 auf kostenfällige 
Abweisung der Beschwerde. Der Beschuldigte liess sich innert Frist nicht verneh-
men. 

2. Verfügungen betreffend die Anordnung einer Sistierung können von den Parteien 
innert zehn Tagen bei der Beschwerdeinstanz angefochten werden (Art. 314 Abs. 5 
i.V.m. Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 ff. der Schweizerischen Strafprozessordnung 
[StPO; SR 312.0]; Art. 35 des Gesetzes über die Organisation der Gerichtsbehör-
den und der Staatsanwaltschaft [GSOG; BSG 161.1] i.V.m. Art. 29 Abs. 2 des Or-
ganisationsreglements des Obergerichts [OrR OG; BSG 162.11]). Der Beschwer-
deführer ist durch die angefochtene Verfügung unmittelbar in seinen rechtlich ge-
schützten Interessen betroffen und somit zur Beschwerdeführung legitimiert 
(Art. 382 Abs. 1 StPO). Die Sistierungsverfügung vom 28. August 2024 wurde dem 
Beschwerdeführer mittels A-Post zugestellt. Da sie nicht eingeschrieben versandt 
wurde, kann nicht eruiert werden, an welchem Tag sie dem Beschwerdeführer zu-
gegangen ist. Es ist davon auszugehen, dass die Sistierungsverfügung dem Be-
schwerdeführer frühestens am 29. August 2024 zugestellt worden ist (vgl. insoweit 
auch S. 2 der Beschwerde), womit die am 9. September 2024 der Schweizerischen 
Post zu Handen der Beschwerdekammer übergebene Beschwerde rechtzeitig er-
folgt ist. Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist – unter Vorbe-
halt des Nachstehenden – einzutreten.

Der Streitgegenstand vor der Beschwerdekammer wird durch das Anfechtungsob-
jekt bestimmt. Das Anfechtungsobjekt, die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 
28. August 2024, befasst sich lediglich mit der Sistierung des Strafverfahrens BM 
23 47251. Soweit der Beschwerdeführer eine Abänderung der angefochtenen Ver-
fügung insofern verlangt, als dass die Verfahren BM 23 47251 und BM 23 44189 zu 
vereinigen sind (Rechtsbegehren Ziff. II), geht er über den Streitgegenstand hin-
aus. Eine diesbezügliche direkte Verfügung durch die Beschwerdekammer im 

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Rahmen einer Beschwerde gegen eine Sistierungsverfügung ist nicht möglich. In-
soweit ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. 

3.

3.1 Die Staatsanwaltschaft begründet die Sistierungsverfügung wie folgt: 
Mit Anzeige vom 8. November 2023 von Rechtsanwältin C.________ wird A.________ vorgeworfen, 
B.________ schwer verletzt und falsch angeschuldigt zu haben. Im Verfahren BM 23 44189 wird 
B.________ unter anderem vorgeworfen, versuchte schwere Körperverletzung zum Nachteil von 
A.________ begangen zu haben. Der Ausgang des vorliegenden Verfahrens hängt somit vom Aus-
gang des Verfahrens BM 23 44189 ab, weshalb das entsprechende Urteil des Regionalgerichts Bern-
Mittelland abzuwarten ist.

3.2 Der Beschwerdeführer bringt dagegen im Wesentlichen vor, dass das Verfahren 
gegen den Beschuldigten nicht vom Verfahren gegen ihn abhänge, sondern diese 
Verfahren zu vereinen seien, denn beide Klagen seien miteinander verbunden und 
würden direkt voneinander abhängen. Wenn die Verfahren nicht vereint würden, 
werde die Unschuldsvermutung und das Recht auf ein faires, unabhängiges Ver-
fahren verletzt. Seine Verurteilung hänge klar von der Frage der Mitschuld des im 
vorliegenden Verfahren Beschuldigten ab. Das Gericht müsse im gleichen Verfah-
ren gegen beide Beschuldigten entscheiden können, wer den anderen mit dem 
Messer bedroht habe, wer wann und wie den anderen mit dem Messer verletzt 
oder geschlagen habe und aus welchem Grund. Auch wer die Schlägerei angefan-
gen habe, sei entscheidend für beide Verfahren. Es handle sich um die gleichen 
Fakten, die das Gericht beurteilen müsse. 

3.3 Die Generalstaatsanwaltschaft führt in der oberinstanzlichen Stellungnahme an, in 
der angefochtenen Verfügung sei zu Recht festgehalten worden, dass zwischen 
den beiden Strafverfahren ein enger Zusammenhang bestehe. Käme es zu einer 
Verurteilung des Beschwerdeführers, entfalle die Grundlage für die mit seiner Ge-
genanzeige geltend gemachten falschen Anschuldigung. Des Weiteren halte die 
Staatsanwaltschaft in ihrem Schreiben vom 6. März 2021 (richtig: 2024) fest, dass 
in Anbetracht der getätigten Ermittlungen schwierig nachvollziehbar sei, weswegen 
gegen den Beschuldigten ein Verfahren wegen vorsätzlicher schwerer Körperver-
letzung und falscher Anschuldigung eröffnet werden sollte. Ferner komme hinzu, 
dass die Strafverfolgung für falsche Anschuldigung und schwere Körperverletzung 
erst nach 15 Jahren verjähre. In dieser Situation erscheine eine Sistierung ange-
bracht. 

4.

4.1 Gemäss Art. 314 Abs. 1 Bst. b StPO kann die Staatsanwaltschaft eine Untersu-
chung sistieren, wenn der Ausgang des Verfahrens von einem anderen Verfahren 
abhängt und es angebracht erscheint, dessen Ausgang abzuwarten. Wie sich aus 
dem Passus «angebracht erscheint» ergibt, räumt die Bestimmung der Staatsan-
waltschaft einen weiten Ermessensspielraum ein. Die Sistierung des Strafverfah-
rens mit Blick auf ein anderes Verfahren rechtfertigt sich nur, wenn sich das Ergeb-
nis des anderen Verfahrens entscheidend auf das Ergebnis des Strafverfahrens 
auswirken kann und das andere Verfahren die Beweiswürdigung im Strafverfahren 

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erheblich erleichtert (Urteile des Bundesgerichts 1B_318/2020 vom 11. März 2021 
E. 2.1, 1B_66/2020 vom 2. Dezember 2020 E. 3.2, 1B_365/2019 vom 7. April 2020 
E. 2.1; VOGELSANG, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 
3. Aufl. 2023, N. 15 und 15a zu Art. 314 StPO). 

4.2 Die Sistierungsverfügung ist rechtens. Aus den vorliegenden – äusserst knappen – 
Unterlagen ergibt sich, dass die Staatsanwaltschaft gegen den Beschwerdeführer 
das Strafverfahren BM 23 44189 u.a. wegen versuchter schwerer Körperverletzung 
zum Nachteil des im vorliegenden Verfahren Beschuldigten führt. Mit Eingabe vom 
8. November 2023 zeigte Rechtsanwältin C.________ namens des Beschwerde-
führers den Beschuldigten wegen schwerer Körperverletzung sowie falscher An-
schuldigung an, wobei die Anzeige dieselbe Auseinandersetzung wie das Verfah-
ren BM 23 44189 betrifft. Bereits im Schreiben vom 6. März 2024 hat die Staats-
anwaltschaft dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass es in Anbetracht der getätig-
ten Ermittlungen (Anmerkung Beschwerdekammer: im Verfahren BM 23 44189) 
schwierig nachvollziehbar sei, dass gegen den im vorliegenden Strafverfahren Be-
schuldigten ein Verfahren wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung und fal-
scher Anschuldigung eröffnet werden solle. Es wurde um Bestätigung gebeten, ob 
effektiv eine Gegenanzeige gemacht resp. an dieser festgehalten werde. Eine 
Bestätigung des Beschwerdeführers befindet sich nicht bei den Akten. Die Staats-
anwaltschaft hat indes offenbar gleichwohl faktisch – eine formelle Eröffnungsver-
fügung liegt ebenfalls nicht bei den Akten – ein Strafverfahren gegen den Beschul-
digten eröffnet, zumal in der angefochtenen Sistierungsverfügung von einer «Un-
tersuchung» die Rede ist. Eine Untersuchung kann begriffsnotwendig nur sistiert 
werden, wenn eine solche, d.h. ein Strafverfahren, vorgängig eröffnet worden ist. 
Wie aus dem Schreiben vom 6. März 2024 hervorgeht, hat die Staatsanwaltschaft 
im vorliegenden Verfahren offenbar faktisch die amtlichen Akten des Verfahrens 
BM 23 44189 beizgezogen. In jenem Verfahren hat die Staatsanwaltschaft zwi-
schenzeitlich gegen den Beschwerdeführer Anklage beim Regionalgericht Bern-
Mittelland (nachfolgend: Regionalgericht) erhoben. Unter Berücksichtigung der 
deutlichen staatsanwaltschaftlichen Ausführungen im Schreiben vom 6. März 2024 
(«In Anbetracht der getätigten Ermittlungen ist es schwierig nachvollziehbar, weshalb gegen Herrn 
Adolfs ein Verfahren wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung und falscher Anschuldigung 
eröffnet werden sollte») sowie des Umstandes, dass die Staatsanwaltschaft die Verfah-
ren BM 23 44189 und BM 23 47251 nicht vereinigt und nur im Verfahren BM 23 
44189 Anklage erhoben hat, ist zu schliessen, dass sie hinsichtlich der vom Be-
schwerdeführer angezeigten Straftaten (Gegenanzeige) kein zureichendes Ankla-
gefundament erkennt, d.h. nach dem faktischen Beizug der Akten des Verfahrens 
BM 23 44189 insoweit ernsthaft eine Einstellung in Betracht zieht resp. eine solche 
im Raum steht. Bei dieser speziellen Ausgangslage erscheint es im Rahmen des 
der Staatsanwaltschaft zustehenden Ermessens gerechtfertigt, das Strafverfahren 
gegen den Beschuldigten bis zum Ausgang des Verfahrens BM 23 44189 zu sistie-
ren und einen – gestützt auf die derzeitige vorläufige Einschätzung der Staatsan-
waltschaft – beabsichtigten, verfahrensabschliessenden Entscheid erst nach dem 
Eingang des Entscheids des Regionalgerichts im Verfahren BM 232 44189 zu er-
lassen, um widersprüchliche Entscheide zu vermeiden. 

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Die in der Beschwerde vorgebrachten Einwände vermögen nichts an der Recht-
mässigkeit der Sistierungsverfügung zu ändern. Soweit sich der Beschwerdeführer 
auf BGE 138 IV 29 beruft, verkennt er, dass dieses Bundesgerichtsurteil die Straf-
verfolgungsbehörde nicht verpflichtet, zwei Verfahren, welche einen engen Sach-
zusammenhang aufweisen, stets zu vereinen und eine gemeinsame Anklage zu 
erheben. Eine Anklage hat nur dann zu erfolgen, wenn ein zureichendes, tragfähi-
ges Anklagefundament vorliegt. Dies ist bezüglich jeder einzelnen Person und je-
des einzelnen Straftatbestandes zu prüfen. Ist die Staatsanwaltschaft der Ansicht, 
dass ein zureichendes Anklagefundament nicht vorliegt, hat sie eine Einstellungs-
verfügung zu erlassen (vgl. Art. 319 Abs. 1 StPO). Entsprechend ist auch bei zwei 
Strafverfahren, welche einen engen Sachzusammenhang aufweisen, etwa weil sie 
dieselbe Auseinandersetzung betreffen, nicht ohne weitere Prüfung stets eine Ver-
einigung anzuordnen, sondern von einer solchen kann ermessensweise abgese-
hen werden, wenn bereits erkennbar ist, dass nur bezüglich eines Strafverfahrens, 
d.h. einer beschuldigten Person, eine hinreichende Grundlage für eine Anklage be-
steht. Der Gefahr von widersprüchlichen Entscheiden kann diesfalls dadurch be-
gegnet werden, dass das Verfahren, welches nicht anklagegenüglich erscheint, bis 
zum Entscheid im den gleichen Sachzusammenhang betreffenden anderen Straf-
verfahren sistiert wird. Wie die Generalstaatsanwaltschaft zu Recht festgehalten 
hat (vgl. S. 2 der oberinstanzlichen Stellungnahme), entfiele zudem ein nach 
Art. 303 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (StGB; SR 310.0) strafbares 
Handeln, soweit sich im Verfahren BM 23 44189 ergeben sollte, dass die Vorwürfe 
gegen den Beschwerdeführer begründet sind, womit keine Grundlage mehr für die 
mit der Gegenanzeige geltend gemachte falsche Anschuldigung vorliegen würde. 
Auch aus diesem Grund erscheint eine Sistierung vorliegend gerechtfertigt (vgl. Ur-
teil des Bundesgerichts 1B_555/2019 vom 6. Februar 2020 E. 2.3; vgl. auch DEL-
NON/RÜDY, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 4. Aufl. 2019, N. 12 zu Art. 303 StGB 
mit Hinweis auf das Urteil des Bundesgericht vom 6B_175/2019 vom 9. August 
2019 E. 3, wonach eine Verfahrenseinstellung wegen falscher Anschuldigung nicht 
angeht, solange über Schuld oder Nichtschuld der bezichtigten Person in einem 
anderen Verfahren noch nicht rechtskräftig entschieden worden ist). 

5. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gegen die Sistierungsverfügung unbe-
gründet. Diese ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. 

6. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens werden auf CHF 1’200.00 bestimmt. Dem 
unterliegenden Beschwerdeführer wurde das Recht zur unentgeltlichen Rechts-
pflege gewährt. Dementsprechend hat der Kanton Bern die Verfahrenskosten zu 
tragen (Art. 136 Abs. 2 Bst. b StPO). Die Entschädigung der unentgeltlichen 
Rechtsbeiständin für ihre Aufwendungen im Beschwerdeverfahren ist durch die 
Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht im Endentscheid festzusetzen 
(Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 2 StPO). Gestützt auf Art. 138 Abs. 1bis StPO 
sind die Opfer nicht verpflichtet, die Kosten für die unentgeltliche Rechtspflege 
zurückzuerstatten, weshalb die Rückzahlungspflicht entfällt; dies gilt auch für das 
Rechtsmittelverfahren (MAZZUCCHELLI/POSTIZZI, in: Basler Kommentar Schweizeri-
sche Strafprozessordnung, a.a.O., N. 4 zu Art. 138 StPO).

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Die Beschwerdekammer in Strafsachen beschliesst:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten wird. 

2. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens, bestimmt auf CHF 1'200.00, werden vom 
Kanton Bern getragen. 

3. Die Entschädigung der amtlichen Rechtsbeiständin für ihre Aufwendungen im Be-
schwerdeverfahren wird am Ende des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft oder 
das urteilende Gericht festgesetzt. Dem Beschwerdeführer obliegt keine Rückzah-
lungspflicht. 

4. Zu eröffnen:
- dem Straf- und Zivilkläger/Beschwerdeführer, a.v.d. Rechtsanwältin C.________

(per Einschreiben)
- dem Beschuldigten (via Publikation im Amtsblatt)
- der Generalstaatsanwaltschaft (per Kurier)

Mitzuteilen:
- der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland, Staatsanwalt D.________

(mit den Akten – per Kurier)

Bern, 14. Februar 2025 Im Namen der Beschwerdekammer
in Strafsachen

Der Präsident:

Oberrichter Bähler

Die Gerichtsschreiberin:

Lauber 
i.V. Gerichtsschreiberin Lienhard

Rechtsmittelbelehrung
Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht, Av. du Tribunal fédéral 29, 
1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen gemäss Art. 39 ff., 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgeset-
zes (BGG; SR 173.110) geführt werden. Die Beschwerde muss den Anforderungen von Art. 42 BGG entspre-
chen.