# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c32d48b7-2f85-5749-99e7-3b2c5966c85a
**Source:** Basel-Landschaft (BL)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2018-12-13
**Language:** de
**Title:** Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 13.12.2018 725 18 313 / 342
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BL_Gerichte/BL_KG_002_725-18-313---342_2018-12-13.pdf

## Full Text

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversiche-

rungsrecht 

 

 
vom 13. Dezember 2018 (725 18 313 / 342) 

____________________________________________________________________ 

 

 

Unfallversicherung 

 

 

Kein Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung mangels natürlichen Kausalzu-

sammenhangs 

 

 
Besetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichter Yves Thommen, Kantonsrich-

ter Christof Enderle, Gerichtsschreiberin Margit Campell 
 
 

Parteien A.____, Beschwerdeführerin 
  

 
gegen 
 
 

 Suva, Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern, Beschwerde-
gegnerin 
 

  
  
Betreff Leistungen 
 
 
 
A. A.____ arbeitet seit dem 1. Mai 1995 als Sachbearbeiterin bei der B.____ und ist auf-
grund dieses Anstellungsverhältnisses bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt 
(Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Gemäss Schadenmel-
dung der Arbeitgeberin vom 29. Mai 2017 erlitt die Versicherte am 3. November 2016 beim 
Linedance einen Schlag aufs rechte Knie, nachdem sie mit dem rechten Fuss nach einer Dreh-
bewegung am Boden beim Aufsetzen mit der Sohlenkante hängen geblieben sei. Die Suva un-
tersuchte in der Folge den medizinischen Sachverhalt und lehnte das Leistungsgesuch von 
A.____ mit Verfügung vom 8. August 2017 ab. Zur Begründung brachte sie im Wesentlichen 

 

 
 
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vor, der natürliche Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 3. November 2016 und 
den geklagten Beschwerden sei nicht erfüllt. Daran hielt sie auch auf Einsprache der Versicher-
ten hin mit Entscheid vom 21. August 2018 fest.  
 
B. Gegen diesen Entscheid erhob A.____ am 19. September 2018 Beschwerde beim Kan-
tonsgericht, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Sie beantragte sinngemäss, 
dass der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 21. August 2018 aufzuheben und 
diese zu verpflichten sei, für die Folgen des Ereignisses vom 3. November 2016 die gesetzli-
chen Versicherungsleistungen zu erbringen. 
 
C. Am 26. Oktober 2018 ging die Beschwerdeantwort der Suva ein. Sie beantragte unter 
Hinweis auf die Ausführungen im Einspracheentscheid vom 21. August 2018 die Abweisung der 
Beschwerde.  
 
 
Das Kantonsgericht zieht  i n  E r w ä g u n g  
 
1.1 Auf die frist- und formgerecht beim örtlich wie sachlich zuständigen Gericht erhobene 
Beschwerde der Versicherten vom 19. September 2018 ist einzutreten.  
 
1.2 Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten 
Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Unfallversicherung (UVG) vom 20. März 1984 
sowie der Verordnung über die Unfallversicherung (aUVV) vom 20. Dezember 1982 in Kraft 
getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor dem Inkrafttreten dieser revidierten 
Bestimmungen ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebro-
chen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt (vgl. Übergangsbestimmung in Art. 118 Abs. 
1 UVG). So verhält es sich auch im vorliegenden Fall, weshalb nachfolgend auf das bisherige 
Recht und die dazu ergangene Rechtsprechung Bezug genommen wird.  
 
2. Strittig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Übernahme der im Zusam-
menhang mit dem Ereignis vom 3. November 2016 entstandenen Kosten (Taggel-
der/Heilbehandlung) zu Recht abgelehnt hat.  
 
3.1 Nach Art. 6 Abs. 1 UVG hat der Unfallversicherer in der obligatorischen Unfallversiche-
rung, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt, die Versicherungsleistungen bei Berufsunfäl-
len, Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten zu gewähren. Art. 10 Abs. 1 UVG gewährt der 
versicherten Person Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen (Heilbehand-
lung). Ist die versicherte Person infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig, so hat 
sie gemäss Art. 16 Abs. 1 UVG Anspruch auf ein Taggeld. Dieses beträgt bei voller Arbeitsun-
fähigkeit 80 % des versicherten Verdienstes. Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit wird es entspre-
chend gekürzt (Art. 17 Abs.1 UVG). Der Anspruch entsteht gemäss Art. 16 Abs. 2 UVG am drit-
ten Tag nach dem Unfalltag und er erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, 
mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod der versicherten Person. Art. 18 Abs. 1 UVG 
gewährt der versicherten Person Anspruch auf eine Invalidenrente, wenn sie infolge des Unfal-
les zu mindestens 10 % invalid ist. Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der 

 

 
 
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ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes der versicherten 
Person mehr erwartet werden kann und allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenver-
sicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die 
Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG). 
 
3.2 Die Leistungspflicht eines Unfallversicherers gemäss UVG setzt - unter anderem - vo-
raus, dass zwischen dem versicherten Ereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, 
Arbeitsunfähigkeit, Invalidität, Integritätsschädigung) ein natürlicher Kausalzusammenhang be-
steht (vgl. BGE 129 V 181 E. 3.1 und 3.2). Ursachen im Sinne des natürlichen Kausalzusam-
menhangs sind alle Umstände, ohne deren Vorhandensein der eingetretene Erfolg nicht als 
eingetreten oder nicht als in der gleichen Weise bzw. nicht zur gleichen Zeit eingetreten ge-
dacht werden kann. Entsprechend dieser Umschreibung ist für die Bejahung des natürlichen 
Kausalzusammenhangs nicht erforderlich, dass ein Unfall die alleinige oder unmittelbare Ursa-
che gesundheitlicher Störungen ist; es genügt, dass das schädigende Ereignis zusammen mit 
anderen Bedingungen die körperliche oder geistige Integrität der versicherten Person beein-
trächtigt hat, das Ereignis mit anderen Worten nicht weggedacht werden kann, ohne dass auch 
die eingetretene gesundheitliche Störung entfiele (vgl. BGE 129 V 181 E. 3.1 mit Hinweisen). 
Ob zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung ein natürlicher 
Kausalzusammenhang besteht, ist eine Tatfrage, worüber die rechtsanwendende Behörde - die 
Verwaltung oder im Streitfall das Gericht - im Rahmen der ihr obliegenden Beweiswürdigung 
nach dem im Sozialversicherungsrecht üblichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit zu befinden hat. Die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs genügt für die Begrün-
dung eines Leistungsanspruches nicht (vgl. BGE 129 V 177 E. 3.1 mit Hinweisen). 
 
3.3 Wird durch einen Unfall ein krankhafter Vorzustand verschlimmert oder überhaupt erst 
manifest bzw. ist die Unfallkausalität einmal mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachge-
wiesen, entfällt die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst, wenn der Unfall nicht die natür-
liche und adäquate Ursache des Gesundheitsschadens darstellt, wenn also Letzterer nur noch 
und ausschliesslich auf unfallfremden Ursachen beruht. Dies trifft dann zu, wenn entweder der 
(krankhafte) Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden hat (Status quo 
ante), oder aber derjenige Zustand erreicht ist, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Ver-
lauf eines krankhaften Vorzustandes auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte (Sta-
tus quo sine; vgl. RKUV 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 4b, je mit Hin-
weisen). Ebenso wie der leistungsbegründende natürliche Kausalzusammenhang muss das 
Dahinfallen jeder kausalen Bedeutung von unfallbedingten Ursachen eines Gesundheitsscha-
dens mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein üblichen Beweisgrad der überwiegenden 
Wahrscheinlichkeit (vgl. BGE 134 V 125 f. E. 9.5 mit Hinweisen) nachgewiesen sein. Die blosse 
Möglichkeit nunmehr gänzlich fehlender ursächlicher Auswirkungen des Unfalles genügt nicht. 
Da es sich hierbei um eine anspruchsaufhebende Tatfrage handelt, liegt die Beweislast - an-
ders als bei der Frage, ob ein leistungsbegründender natürlicher Kausalzusammenhang gege-
ben ist - nicht bei der versicherten Person, sondern beim Unfallversicherer (SVR 2009 UV Nr. 3 
E. 2.2; RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45 E. 2, 1994 Nr. U 206 S. 326 E. 3b, 1992 Nr. U 142 S. 75 E. 
4b). Der Beweis des Wegfalls des Kausalzusammenhangs muss nicht durch den Nachweis 
unfallfremder Ursachen erbracht werden. Ebenso wenig geht es darum, vom Unfallversicherer 
den negativen Beweis zu verlangen, dass kein Gesundheitsschaden mehr vorliege oder die 

 

 
 
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versicherte Person nun bei voller Gesundheit sei. Entscheidend ist allein, ob unfallbedingte Ur-
sachen des Gesundheitsschadens ihre kausale Bedeutung verloren haben, also dahingefallen 
sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 2009, 8C_847/2008, E. 2 mit Hinweisen). 
 
4.1 Der Sozialversicherungsprozess wird vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht (Art. 61 
lit. c ATSG). Das Sozialversicherungsgericht hat danach von Amtes wegen für die richtige und 
vollständige Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts zu sorgen. Dieser Grundsatz gilt 
nicht uneingeschränkt. Er findet sein Korrelat in der Mitwirkungspflicht der Parteien 
(vgl. BGE 122 V 158 E. 1a; 121 V 210 E. 6c je mit Hinweisen). Im Übrigen schliesst der Unter-
suchungsgrundsatz die Beweislast im Sinne der Beweisführungslast begriffsnotwendig aus. Im 
Sozialversicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweislast nur inso-
fern, als im Fall der Beweislosigkeit der Entscheid zuungunsten der Partei ausfällt, die aus dem 
unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten will (ULRICH MEYER-BLASER, Die Rechts-
pflege in der Sozialversicherung, in: Basler Juristische Mitteilungen [BJM] 1989, S. 32). Diese 
Beweisregel greift Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs-
grundsatzes auf dem Weg der Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest 
die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (vgl. 
BGE 117 V 264 E. 3b; MEYER-BLASER, a.a.O., S. 32). 
 
4.2 Die rechtsanwendende Behörde ist zur Abklärung medizinischer Sachverhalte - wie der 
Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit sowie der Feststellung natürli-
cher Kausalzusammenhänge im Bereich der Medizin - regelmässig auf Unterlagen angewiesen, 
die ihr vorab von Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung zu stellen sind. Das Gericht hat diese 
medizinischen Unterlagen nach dem für den Sozialversicherungsprozess gültigen Grundsatz 
der freien Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG) - wie alle anderen Beweismittel - frei, d.h. 
ohne Bindung an förmliche Beweisregeln, sowie umfassend und pflichtgemäss zu würdigen. 
Dies bedeutet, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabhängig, von wem 
sie stammen, objektiv zu prüfen und danach zu entscheiden hat, ob die verfügbaren Unterlagen 
eine zuverlässige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es 
bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das 
gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und 
nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztbe-
richtes ist demnach entscheidend, ob dieser für die streitigen Belange umfassend ist, auf allsei-
tigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammen-
hänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolge-
rungen der Expertin oder des Experten begründet sind (vgl. BGE 134 V 232 E. 5.1, 125 V 352 
E. 3a, 122 V 160 E. 1c). 
 
4.3 Dennoch erachtet es die bundesgerichtliche Rechtsprechung mit dem Grundsatz der 
freien Beweiswürdigung als vereinbar, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte 
und Gutachten Richtlinien für die Beweiswürdigung aufzustellen (vgl. die ausführliche Zusam-
menstellung dieser Richtlinien in BGE 125 V 351 E. 3b mit zahlreichen Hinweisen; vgl. dazu 
auch BGE 135 V 469 f. E. 4.4 und 4.5). So wird zur Frage der beweisrechtlichen Verwertbarkeit 
der Berichte und Gutachten versicherungsinterner Fachpersonen der Grundsatz betont, wonach 

 

 
 
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alleine ein Anstellungsverhältnis dieser Person zum Versicherungsträger nicht schon auf man-
gelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (vgl. BGE 125 V 353 E. 3b/ee). Diesen 
Berichten kommt allerdings nicht derselbe Beweiswert wie einem im Verfahren nach Art. 44 
ATSG eingeholten Gutachten externer Fachpersonen oder gar wie einem Gerichtsgutachten zu, 
sie sind aber soweit zu berücksichtigen, als auch nicht geringe Zweifel an der Richtigkeit ihrer 
Schlussfolgerungen bestehen (BGE 135 V 471 E. 4.7).  
 
5.1 Für die Beurteilung der strittigen Frage sind im Wesentlichen folgende ärztliche Berichte 
zu berücksichtigen: 
 
5.2 In seinem Schreiben an die Suva vom 12. Juli 2017 hielt Dr. med. C.____, 
FMH Allgemeine Medizin, fest, dass die Beschwerdeführerin Anfang November 2016 beim 
Tanzen eine Distorsion des rechten Knies erlitten habe. Wegen persistierenden Schmerzen 
habe sie ihn am 20. Januar 2017 aufgesucht. Er habe in der Folge eine MRT-Untersuchung des 
rechten Knies/Unterschenkels im Spital D.____ in die Wege geleitet, welche am 30. Januar 
2017 durchgeführt worden sei. Im gleichentags erstellten Bericht wurde angegeben, dass die 
Versicherte seit vier Wochen an medialen Knieschmerzen rechts leide. Die Untersuchung habe 
ein unauffälliges Knochenmarksignal im distalen Femur, der proximalen Tibia, der Fibula und 
der Patella ergeben. Zudem bestünden keine abgrenzbaren Konturunterbrechungen oder Hin-
weise für Frakturen oder knöcherne Kontusionen. Es lägen degenerativ bedingte periartikuläre 
Randanbauten femorotibial und retropatellär, etwas mehr als 50 % in die tiefe reichende Knor-
pelläsionen zentral und lateral retropatellär (Grad III) sowie bis circa 50 % in die Tiefe reichende 
Knorpelläsionen medial femorotibial (Grad II) vor. Weiter würde sich ein unauffälliger lateraler, 
im Hinterhorn jedoch stark degenerierter ausgedünnter medialer Meniskus ohne abgrenzbare 
akute Risse zeigen. Es bestünden auch eine schmale Flüssigkeitslamelle um das mediale Kol-
lateralband (Läsion Grad I), ein unauffälliges laterales Kollateralband, intakte Kreuzbänder, ein 
erhaltenes Retinaculum patellae beidseits, wenig Knieerguss und unauffällige angrenzende 
Weichteile. In der Beurteilung wurde festgehalten, dass eine medial betonte Pangonarthrose mit 
Knorpelschäden, Grad III zentral und lateral retropatellär, Grad II femorotibial, sowie im Hinter-
horn ein stark degenerierter medialer Meniskus (differentialdiagnostisch: komplexer Riss mit 
intrameniskaler Zystenbildung) vorlägen. Weiter sei eine Zerrung des medialen Kollateralban-
des (Läsion Grad I) festgestellt worden.  
 
5.3 Dr. C.____ veranlasste eine Untersuchung in der Klinik E.____. Dr. med. F.____, Fach-
arzt Neuroradiologie, hielt in seinem Bericht vom 10. Februar 2017 fest, dass die durchgeführ-
ten Röntgenaufnahmen in drei Ebenen des rechten Knies markante Osteophyten (ausgehend 
von der medialen Femurcondyle und vom Tibiaplateau), einen mittelgradig verschmälerten Ge-
lenkspalt, eine imponiert abgeflachte mediale Femurcondyle, einen in der Breite gut erhaltenen 
lateralen Gelenkspalt, einen Verdacht auf eine Chondrokalzinose mit Verkalkung des hyalinen 
Gelenkknorpels, markante Osteoappositionen am medialen Patellarand sowie osteophytäre 
Ausziehungen am lateralen Patellarand sowie am medialen Trochlearand und Zeichen einer 
Retropatellararthrose zeigen würden.  
 
5.4 Dr. med. G.____, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsap-
parats, diagnostizierte am 10. Februar 2017 eine beginnende mediale Gonarthrose des rechten 

 

 
 
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Knies. Es läge ein leichter intraartikulärer Erguss, eine deutliche Druckdolenz über dem media-
len Kniegelenkspalt, stabile Kreuz- und Seitenbänder, eine frei bewegliche Patella und negative 
Zohlenzeichen vor. In der Anamnese hielt Dr. G.____ fest, dass die Zuweisung der Versicher-
ten wegen seit einigen Wochen andauernden persistierenden Kniebeschwerden erfolgt sei. In 
der MRT-Untersuchung vom 30. Januar 2017 hätten sich ein stark degenerierter und zerriebe-
ner Meniskus im Hinterhornbereich sowie Knorpelschäden teilweise bis Grad II im medialen 
Kompartiment gezeigt. Das laterale und femoropatelläre Kompartiment seien jedoch gut erhal-
ten und die Kreuz- und Seitenbänder intakt. Es läge eine ausgedehnte Zerstörung des medialen 
Meniskus mit bereits beginnenden, medialen Knorpelschäden vor. Das restliche Knie sei in ei-
nem guten Zustand. 
 
5.5 Die Beschwerdeführerin wurde am 4. Mai 2017 am rechten Knie operiert. Gemäss Be-
richt von Dr. G.____ wurde eine Arthroskopie mit einer medialen Teilmeniskektomie, einer 
Knorpelglättung, einem medialen und lateralen Femurcondylus, einer Mikrofrakturierung des 
medialen und lateralen Femurcondylus und einer Plicainzision medial durchgeführt. Die Indika-
tion zur Operation wurde dahingehend begründet, dass die Versicherte seit mehreren Wochen 
an persistierenden Knieschmerzen rechts gelitten habe.  
 
5.6 Am 6./21. Juni 2017 berichtete Dr. G.___ über einen komplikationslosen Verlauf und 
über gewisse belastungsabhängige Schmerzen. Insgesamt sei der Zustand jedoch besser als 
vor der Operation. Er wies auch darauf hin, dass gewisse Restbeschwerden bei teilweise fort-
geschrittenen Knorpelschäden nicht völlig überraschend seien. 
 
5.7 Der Kreisarzt, Dr. med. H.____, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie 
des Bewegungsapparates, führte am 14. Juli 2017 aus, dass der erlittene Knieschaden abnüt-
zungsbedingt und nicht Folge des Ereignisses vom 3. November 2016 sei. In der ärztlichen Be-
urteilung vom 3. August 2017 hielt er fest, dass der Suva am 29. Mai 2017 ein Ereignis zur 
Kenntnis gebracht worden sei, welches knapp sieben Monate zuvor stattgefunden habe. Zu 
diesem Zeitpunkt seien bereits die gesamte Diagnostik und die Operation durchgeführt worden. 
Weder in der üblichen, absolut ausreichenden Bildgebung vor der Operation noch im sehr aus-
führlichen Operationsbericht von Dr. G.____ seien Strukturen beschrieben worden, welche 
durch eine plötzliche, von aussen einwirkende Gewalt geschädigt worden seien. Die im Opera-
tionsbericht beschriebenen grossflächigen Knorpelschädigungen im Kniegelenk Grad III bis IV 
würden einer fortgeschrittenen Arthrose des Kniegelenks entsprechen, weshalb es sich um eine 
abnutzungsbedingte Erkrankung handle. Einen Knorpelschaden teile man von Grad 0 bis Grad 
IV ein, wobei Grad 0 bedeute, es liege überhaupt kein Knorpelschaden vor und Grad IV, dass 
der Knorpel in diesen Bereichen vollständig aufgebraucht sei und der darunterliegende Kno-
chen freiliege. Dieser Zustand sei in aller Regel das Endstadium einer Arthrose und mit Be-
schwerden verbunden. Der schon im MRT-Bericht vom 30. Januar 2017 als degenerativ verän-
dert bezeichnete Innenmeniskushinterhornbereich werde von Dr. G.____ im Operationsbericht 
als vollständig zerrieben beschrieben. Dieser abnutzungsbedingte Zustand des Innenmenis-
kushinterhorns passe absolut zu den anderen degenerativen Veränderungen im Kniegelenk 
und sei nicht Folge eines einmaligen Ereignisses. Im Rahmen eines Unfalls könnten bestimmte 
Rissformen am Meniskus entstehen, er könne jedoch nicht vollständig zerrieben werden. Da bei 
der Versicherten die Schädigung ausschliesslich auf abnutzungsbedingte bzw. erkrankungsbe-

 

 
 
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dingte Veränderungen und nicht auf das angeschuldigte Ereignis vom November 2016 zurück-
zuführen sei, sei die Beschwerdegegnerin nicht leistungspflichtig.  
 
6.1 Die Beschwerdegegnerin stützt sich in ihrem Einspracheentscheid vom 21. August 2017 
auf die Ausführungen ihres Kreisarztes Dr. H.____ vom 3. August 2017. Sie ging deshalb davon 
aus, dass zwischen dem Ereignis vom 3. November 2016 und den in der Folge geklagten Be-
schwerden am rechten Knie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Kausalität vorliege, 
weshalb sie keine Leistungen schulde. Dieser Auffassung ist zu folgen. Zwar ist Dr. H.____ als 
Kreisarzt ein verwaltungsinterner Arzt, weshalb ergänzende Abklärungen vorzunehmen wären, 
falls auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit seines Berichts bestün-
den (vgl. oben E. 4.4; BGE 139 V 225 E. 5.2 und 135 V 465 E. 4.4, je mit Hinweisen). Solche 
Zweifel sind in Bezug auf die Ausführungen von Dr. H.____ nicht zu erkennen. Er führt unter 
Berücksichtigung der ausführlichen bildgebenden Abklärungen und der Berichte des Spitals 
D.____ sowie der Klinik E.____ einleuchtend aus, dass bei der Beschwerdeführerin ein schwe-
rer degenerativer Vorzustand im rechten Knie vorgelegen hat und macht deutlich, dass die Ur-
sache für die Beschwerden im rechten Knie nicht das Ereignis vom 3. November 2016 war. Der 
erhebliche Schaden in Form eines zerriebenen medialen Meniskus im Hinterhornbereich und 
höhergradiger Knorpelschäden bis Grad III im medialen Kniekompartiment musste sodann ope-
rativ angegangen werden. Im Rahmen dieses Eingriffs bestätigten sich die deutlichen degene-
rativen Veränderungen. Hinweise auf ein Trauma lagen gemäss Angaben von Dr. G.____ je-
doch keine vor. Nichts anderes lässt sich aus dem Bericht von Dr. C.____ vom 12. Juli 2017 
ableiten, der angab, die Versicherte habe beim Tanzen eine Distorsion des rechten Knies erlit-
ten. Die Beschwerdeführerin begab sich erstmals am 20. Januar 2017 in ärztliche Behandlung. 
Zwischen dem Ereignis vom 3. November 2016 und der Erstkonsultation beim Hausarzt lagen 
somit mehr als 2.5 Monate. Dies wie auch die durch das Spitals D.___ und durch Dr. G.____ 
erhobenen degenerativen Befunde schliessen das Vorliegen eines natürlichen Kausalzusam-
menhangs mit überwiegender Wahrscheinlichkeit aus. Die Feststellungen von Dr. H.____ über-
zeugen daher und stimmen mit den übrigen Berichten überein. Die Suva stellte zu Recht auf 
seine medizinische Beurteilung vom 3. August 2017 ab und verneinte das Vorliegen des für die 
Leistungspflicht des Unfallversicherers notwendigen natürlichen Kausalzusammenhangs.  
 
6.2 Was die Beschwerdeführerin vorbringt, ist nicht geeignet, diese Beurteilung in Frage zu 
stellen. Soweit sie vorbringt, die Meniskusoperation sei notwendig geworden, nachdem die 
durch den Schlag ans rechte Knie vom 3. November 2016 ausgelösten Schmerzen unerträglich 
geworden seien, ändert dies nichts an der Tatsache, dass aufgrund sämtlicher medizinischer 
Berichte nicht traumatische, sondern schwere degenerative Veränderungen den Eingriff erfor-
derlich gemacht haben. Nicht nachvollziehbar ist unter den von der Beschwerdeführerin ge-
schilderten Umständen, weshalb sie erst am 20. Januar 2017 ihren Hausarzt aufsuchte und erst 
nach der Operation eine Schadenmeldung bei der Beschwerdegegnerin einreichte. Weiter stell-
te die Beschwerdeführerin das Vorgehen der Suva in Frage, welche im Einspracheentscheid 
angegeben habe, der Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis vom 3. November 2016 
und den Beschwerden sei nicht mit "überwiegender Wahrscheinlichkeit" nachgewiesen. Hierbei 
verkennt die Beschwerdeführerin, dass im Sozialversicherungsrecht im Rahmen des Untersu-
chungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung jener Sachverhalt zu ermitteln ist, der zu-
mindest die überwiegende Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen 

 

 
 
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(vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 6. Juni 2018, 8C_96/2018, E. 3.2 mit Hinweisen). Trifft dies 
- wie vorliegend - nicht zu, schuldet die Versicherung keine Leistungen. Das Vorgehen der Suva 
ist unter diesen Umständen rechtens. Schliesslich bringt die Beschwerdeführerin vor, dass der 
Kreisarzt den früheren Bruch am rechten Unterschenkel nicht gesehen habe. Ein solcher Bruch 
habe aber eine Veränderung der Beinstellungsachse und damit auf die Abnützung des Knies 
zur Folge. Hierzu ist festzustellen, dass nicht nur der Kreisarzt, sondern sämtliche involvierten 
Ärzten keine Ausführungen zu einer allfälligen Fehlstellung gemacht haben. Die Beschwerde-
führerin kann daher auch unter diesem Aspekt nichts zu ihren Gunsten ableiten. 
 
6.3 Da zwischen dem Ereignis vom 3. November 2016 und den angegebenen Beschwerden 
kein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, ist letztlich irrelevant, ob es sich dabei um ei-
nen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG oder um eine unfallähnliche Körperschädigung (UKS) ge-
mäss Art. 9 Abs, 2 aUVV handelt (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 3. September 2018, 
8C_338/2018, E. 3.2.2). Tatsache ist, dass die Anspruchsvoraussetzungen unter diesen Um-
ständen nicht erfüllt waren (vgl. oben. E. 3.2), weshalb die Beschwerdegegnerin ihre Leistungs-
pflicht ablehnen durfte (vgl. BGE 129 V 181 E. 3.1). Der angefochtene Einspracheentscheid 
vom 21. August 2018 erweist sich daher als rechtens, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 
 
7. Art. 61 lit. a ATSG bestimmt, dass das Beschwerdeverfahren vor dem kantonalen Ge-
richt für die Parteien kostenlos zu sein hat. Es sind deshalb für das vorliegende Verfahren keine 
Kosten zu erheben. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.  

 
 

 

 
 
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Demgemäss wird  e r k a n n t : 

 

://: 1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

 2. Es werden keine Verfahrenskosten erhoben. 

 3. Die ausserordentlichen Kosten werden wettgeschlagen.  
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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