# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** f1e4bd22-3bdb-5d49-ab7b-91c394773612
**Source:** Bern Gerichte (BE)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2021-12-22
**Language:** de
**Title:** Bern Verwaltungsgericht 22.12.2021 200 2021 138
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/BE_Verwaltungsgericht/BE_VG_001_200-2021-138_2021-12-22.pdf

## Full Text

200 21 138 UV
WIS/SHE/SAL/LAB

Verwaltungsgericht des Kantons Bern
Sozialversicherungsrechtliche Abteilung

Urteil vom 22. Dezember 2021

Verwaltungsrichterin Wiedmer, Kammerpräsidentin
Verwaltungsrichter Schütz, Verwaltungsrichter Schwegler
Gerichtsschreiber Schnyder

A.________
Beschwerdeführerin

gegen

Suva
Rechtsabteilung, Postfach 4358, 6002 Luzern
Beschwerdegegnerin

betreffend Einspracheentscheid vom 15. Januar 2021

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. Dez. 2021, UV/21/138, Seite 2

Sachverhalt:

A.

Die 1956 geborene A.________ (nachfolgend Versicherte bzw. Beschwer-
deführerin) war über ihre Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallver-
sicherungsanstalt (nachfolgend Suva bzw. Beschwerdegegnerin) gegen die 
Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versi-
chert, als sie mit Bagatellunfall-Meldung UVG vom 11. Mai 2020 gesund-
heitliche Beschwerden der Suva melden liess (Akten der Suva, Antwortbei-
lage [AB] 1). Den geltend gemachten Sachverhalt beschrieb sie wie folgt: 
"Herzeingriff als Folge Rhythmusstörungen wahrscheinlich als Folge Ze-
ckenbiss". Sie vermute, dass anlässlich zweier Ablationen im November 
2009 und im Juni 2010 oder anlässlich der Koronarangiographie mit Herz-
katheterismus vom 6. April 2011 quecksilberbelastetes Material in ihrem 
Körper zurückgelassen worden sei. In der Folge habe ihre Hausärztin, Dr. 
med. B.________, Fachärztin für Allgemeine Innere Medizin, mittels inzwi-
schen fünf Aderlässen versucht, den Quecksilberspiegel im Blut zu senken. 
Nach Monaten steige dieser wieder an (S. 2). Mit Verfügung vom 1. Sep-
tember 2020 (AB 33) lehnte die Suva ihre Leistungspflicht gestützt auf die 
kreisärztliche Beurteilung von Dr. med. C.________, Facharzt für Arbeits-
medizin, vom 21. Juli 2020 (AB 19) im Zusammenhang mit den geltend 
gemachten Ereignissen ab, mit der Begründung, die von der Versicherten 
gemeldeten Beschwerden seien weder auf ein Unfallereignis noch eine 
unfallähnliche Körperschädigung zurückzuführen. Dagegen erhob die Ver-
sicherte am 16. September 2020 vorsorglich Einsprache (AB 38), welche 
sie am 28. September 2020 begründete (AB 39). Die Suva holte aufgrund 
einer in der Einsprache neu geltend gemachten Neuroborreliose eine versi-
cherungsmedizinische Beurteilung von Dr. med. D.________, Facharzt für 
Neurologie, vom 15. Oktober 2020 ein (AB 46) und wies die Einsprache mit 
Entscheid vom 15. Januar 2021 ab (AB 50).

Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 22. Dez. 2021, UV/21/138, Seite 3

B.

Mit Eingabe vom 12. Februar 2021 erhob die Versicherte dagegen Be-
schwerde. Sie beantragt sinngemäss, der angefochtene Einspracheent-
scheid vom 15. Januar 2021 sei aufzuheben und die Leistungspflicht der 
Beschwerdegegnerin für die von ihr geltend gemachten Beschwerden sei 
zu bejahen. Eventualiter seien weitere Abklärungen zu tätigen.

Mit Beschwerdeantwort vom 26. Februar 2021 schliesst die Beschwerde-
gegnerin auf Abweisung der Beschwerde. 

Erwägungen:

1.

1.1 Der angefochtene Entscheid ist in Anwendung von Sozialversiche-
rungsrecht ergangen. Die Sozialversicherungsrechtliche Abteilung des 
Verwaltungsgerichts beurteilt gemäss Art. 57 des Bundesgesetzes vom 
6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts 
(ATSG; SR 830.1) i.V.m. Art. 54 Abs. 1 lit. a des kantonalen Gesetzes vom 
11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staats-
anwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) Beschwerden gegen solche Entscheide. 
Die Beschwerdeführerin ist im vorinstanzlichen Verfahren mit ihren Anträ-
gen nicht durchgedrungen, durch den angefochtenen Entscheid berührt 
und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung, weshalb sie 
zur Beschwerde befugt ist (Art. 59 ATSG). Die örtliche Zuständigkeit ist 
gegeben (Art. 58 ATSG). Da auch die Bestimmungen über Frist (Art. 60 
ATSG) sowie Form (Art. 61 lit. b ATSG; Art. 81 Abs. 1 i.V.m. Art. 32 des 
kantonalen Gesetzes vom 25. Mai 1989 über die Verwaltungsrechtspflege 
[VRPG; BSG 155.21]) eingehalten sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.

1.2 Anfechtungsobjekt bildet der Einspracheentscheid vom 15. Janu-
ar 2021 (AB 50). Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführerin zu-

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folge eines Zeckenbisses oder anlässlich einer krankheitsbedingten ärztli-
chen Behandlung Schädigungen zugefügt wurden.

1.3 Die Abteilungen urteilen gewöhnlich in einer Kammer bestehend 
aus drei Richterinnen oder Richtern (Art. 56 Abs. 1 GSOG).

1.4 Das Gericht überprüft den angefochtenen Entscheid frei und ist an 
die Begehren der Parteien nicht gebunden (Art. 61 lit. c und d ATSG; 
Art. 80 lit. c Ziff. 1 und Art. 84 Abs. 3 VRPG).

2. 

2.1 Am 1. Januar 2017 sind die Änderung vom 25. September 2015 
des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung 
(UVG; SR 832.20) und die Änderung vom 9. November 2016 der Verord-
nung vom 20. Dezember 1982 über die Unfallversicherung (UVV; 
SR 832.202) in Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich 
vor dem Inkrafttreten der Änderung vom 25. September 2015 des UVG 
ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt aus-
gebrochen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt (Abs. 1 der 
Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 25. September 2015 des 
UVG). Die Beschwerdeführerin macht als Ereignisse einen Zeckenbiss der 
vermutungsweise im Jahr 2008/2009 (AB 3 S. 1, 39 S. 2; Beschwerde, S. 2 
Ziff. 2) stattgehabt habe sowie die Eingriffe am Herzen im November 2009, 
Dezember 2010 sowie April 2011 (AB 3) geltend, womit das bis 31. De-
zember 2016 gültig gewesene Recht zur Anwendung gelangt. 

2.2 Die Zusprechung von Leistungen der obligatorischen Unfallversi-
cherung setzt grundsätzlich das Vorliegen eines Berufsunfalles, eines 
Nichtberufsunfalles oder einer Berufskrankheit voraus (Art. 6 Abs. 1 UVG). 
Unfall ist die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende Einwirkung eines 
ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die eine 
Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit 
oder den Tod zur Folge hat (Art. 4 ATSG).

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2.2.1 Nach der Rechtsprechung erfüllt ein Zeckenbiss sämtliche Merk-
male des Unfallbegriffs, weshalb der obligatorische Unfallversicherer 
gemäss ständiger Rechtsprechung für die damit verbundenen Infektions-
krankheiten (Lyme-Krankheit, Enzephalitis) und deren Folgen aufzukom-
men hat (vgl. BGE 122 V 230).

2.2.2 Gemäss Art. 6 Abs. 3 UVG erbringt die Versicherung ihre Leistun-
gen ausserdem für Schädigungen, die dem Verunfallten bei der Heilbe-
handlung im Sinne von Art. 10 UVG zugefügt werden. Danach hat die Un-
fallversicherung für Schäden einzustehen, die durch Krankenpflegemass-
nahmen (Heilbehandlung) im Anschluss an versicherte Unfälle herbeige-
führt werden, ohne dass diese behandlungsbedingte Schadensverursa-
chung den Unfallbegriff, den Tatbestand des haftpflichtrechtlichen Kunst-
fehlers oder der strafrechtlich relevanten Körperschädigung erfüllen müsste 
(BGE 118 V 286 E. 3b S. 292 f.; Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 
29. September 2021, 8C_267/2021, E. 3.3).

2.2.3 Hinsichtlich ärztlicher (Fehl-) Behandlungen und dem Unfallbegriff 
gilt es was folgt zu beachten: Der äussere Faktor ist ungewöhnlich, wenn er 
– nach einem objektiven Massstab – nicht mehr im Rahmen dessen liegt, 
was für den jeweiligen Lebensbereich alltäglich und üblich ist (BGE 134 V 
72 E. 4.1 S. 76). Dies gilt auch bei der Beurteilung, ob ein ärztlicher Eingriff 
den gesetzlichen Unfallbegriff erfüllt (BGE 118 V 283 E. 2b S. 284). Dabei 
ist es nach der Praxis mit dem Erfordernis der Aussergewöhnlichkeit indes-
sen streng zu nehmen. Die Vornahme des medizinischen Eingriffs muss 
unter den jeweils gegebenen Umständen vom medizinisch Üblichen ganz 
erheblich abweichen und zudem, objektiv betrachtet, entsprechend grosse 
Risiken in sich schliessen (BGE 121 V 35 E. 1b S. 38). Die Praxis zur Un-
gewöhnlichkeit von medizinischen Massnahmen kann nur zur Anwendung 
gelangen, wenn ein Behandlungsfehler seitens des Arztes bzw. der die 
medizinische Massnahme durchführenden Person zu beurteilen ist. Liegt 
gar kein fehlerhaftes Verhalten vor, welches als schädigende Einwirkung im 
Sinne von Art. 4 ATSG zu betrachten wäre, hat die Prüfung der Ungewöhn-
lichkeit des äusseren Faktors nach Massgabe der üblichen zum Unfallbe-
griff entwickelten Kriterien zu erfolgen (vgl. RKUV 1992 U 153 S. 204 E. 1b; 
UELI KIESER, Kommentar zum ATSG, 4. Aufl. 2020, Art. 4 N. 80 f.; RUMO-

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JUNGO/HOLZER, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, 
S. 32).

2.3 Die einzelnen Umstände des Unfallgeschehens sind vom Leis-
tungsansprecher oder der Leistungsansprecherin glaubhaft zu machen. 
Wird dieser Forderung nicht nachgekommen, indem unvollständige, unge-
naue oder widersprüchliche Angaben gemacht werden, die das Bestehen 
eines unfallmässigen Schadens als unglaubwürdig erscheinen lassen, be-
steht keine Leistungspflicht des Unfallversicherers. Im Streitfall obliegt es 
dem Gericht zu beurteilen, ob die einzelnen Voraussetzungen des Unfall-
begriffs erfüllt sind (BGE 116 V 136 E. 4b S. 140, 114 V 298 E. 5b S. 305; 
SVR 2016 UV Nr. 44 S. 146 E. 3.4).

Die Verwaltung als verfügende Instanz und – im Beschwerdefall – das Ge-
richt dürfen eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn sie von 
ihrem Bestehen überzeugt sind. Im Sozialversicherungsrecht hat das Ge-
richt seinen Entscheid, sofern das Gesetz nichts Abweichendes vorsieht, 
nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die 
blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhaltes genügt diesen Bewei-
sanforderungen nicht. Das Gericht hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstel-
lung zu folgen, die es von allen möglichen Geschehensabläufen als die 
wahrscheinlichste würdigt (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429).

2.4 Das Prinzip inhaltlich einwandfreier Beweiswürdigung besagt, dass 
das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel objektiv zu prüfen hat, 
unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden hat, 
ob die verfügbaren Unterlagen eine zuverlässige Beurteilung des strittigen 
Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf das Gericht bei einander 
widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, 
ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzuge-
ben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These 
abstellt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 127, 125 V 351 E. 3a S. 352).

Der Beweiswert eines ärztlichen Berichts hängt davon ab, ob der Bericht 
für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen 
beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der 
Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizi-

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nischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situa-
tion einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen begründet sind. Ausschlag-
gebend für den Beweiswert ist grundsätzlich somit weder die Herkunft ei-
nes Beweismittels noch die Bezeichnung der eingereichten oder in Auftrag 
gegebenen Stellungnahme als Bericht oder Gutachten, sondern dessen 
Inhalt (BGE 143 V 124 E. 2.2.2 S. 126, 134 V 231 E. 5.1 S. 232, 125 V 351 
E. 3a S. 352).

Den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte kommt Beweis-
wert zu, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet 
sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverläs-
sigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem An-
stellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt nicht schon auf 
mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Gleiches gilt, 
wenn ein frei praktizierender Arzt von einer Versicherung wiederholt für die 
Erstellung von Gutachten beigezogen wird. Es bedarf vielmehr besonderer 
Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung 
objektiv als begründet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche 
Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zu-
kommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein strenger 
Massstab anzulegen (BGE 125 V 351 E. 3b ee S. 354; SVR 2008 IV Nr. 22 
S. 70 E. 2.4). Indessen ist darauf hinzuweisen, dass die Kreisärzte wie 
auch die Fachärzte des Kompetenzzentrums Versicherungsmedizin Suva 
nach ihrer Funktion und beruflichen Stellung Fachärzte im Bereich der Un-
fallmedizin sind. Da sie ausschliesslich Unfallpatienten, Körperschädigun-
gen im Sinne des Art. 6 Abs. 2 UVG und Berufskrankheiten diagnostisch 
beurteilen und therapeutisch begleiten, verfügen sie über besonders aus-
geprägte traumatologische Kenntnisse und Erfahrungen (Entscheid des 
BGer vom 14. April 2020, 8C_59/2020, E. 5.2).

Auch reine Aktengutachten können beweiskräftig sein, sofern ein lückenlo-
ser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beur-
teilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mit-
hin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hin-
tergrund rückt (SVR 2020 IV Nr. 38 S. 134 E. 4.3).

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3. 

Zu prüfen ist, ob die geltend gemachten Beschwerden mit überwiegender 
Wahrscheinlichkeit auf einen Unfall gemäss Art. 6 Abs. 1 UVG zurückzu-
führen sind. 

3.1 Zunächst ist fraglich, ob die Beschwerdeführerin, wie sie geltend 
macht, überhaupt von einer Zecke gebissen wurde und - sollte dies der Fall 
gewesen sein - ob dadurch eine gesundheitliche Schädigung eingetreten 
ist (vgl. E. 2.2 hiervor). 

3.1.1 Vorab ist festzustellen, dass die Beschwerdeführerin bloss vermu-
tet, im Jahre 2008/2009 von einer Zecke gebissen worden zu sein (AB 3 S. 
1, 39 S. 2; Beschwerde, S. 2 Ziff. 2). Dass sie eine Bissverletzung festge-
stellt und sich deswegen echtzeitlich in ärztliche Behandlung gegeben hät-
te, wird von der Beschwerdeführerin weder geltend gemacht noch ist dies 
aktenmässig ausgewiesen. Wie nachfolgend dargelegt wird, sprechen auch 
die Ergebnisse der medizinischen Abklärung gegen die Vermutung der 
Beschwerdeführerin. Unter diesen Umständen ist das geltend gemachte 
Unfallereignis nicht mit dem hier erforderlichen Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen.

3.1.2 Hinsichtlich der Behauptung im Jahre 2009 an einer akuten Borre-
lieninfektion und damit an einer durch einen Zeckenbiss verursachten Ge-
sundheitsschädigung gelitten zu haben, ergibt sich aus medizinischer Sicht 
was folgt:

3.1.2.1 Gemäss versicherungsmedizinischer Beurteilung von Dr. med. 
E.________ vom 21. Juli 2020 zeigten die Befunde des Labors F.________ 
vom April 2011 (AB 13) ein positives Ergebnis für Borrelien IgG und zwei-
mal negatives Ergebnis für Borrelien IgM. Insgesamt sei aus diesem Be-
fund nicht abzuleiten, dass 2009 eine aktive Borrelieninfektion vorgelegen 
habe, sondern lediglich, dass es zwischen der Versicherten und Borrelia 
burgdorferi im Verlauf des Lebens zu einem Immunkontakt gekommen sei. 
Es müsse davon ausgegangen werden, dass die Versicherte zwar an ver-
schiedenen ernsthaften Erkrankungen leide, dass aber aufgrund der einge-
reichten Unterlagen keine akute Borrelieninfektion im Jahr 2009 bewiesen 
sei. Auch seien kardiale Schäden aufgrund einer Borrelieninfektion nicht 

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erkennbar. Es sei im Gegenteil so, dass die Versicherte wiederholt auf die 
Unwahrscheinlichkeit, der von ihr immer wieder vorgetragenen Gesund-
heitsstörungen unterrichtet worden sei. Dennoch sei es ihr offenbar gelun-
gen eine invasive Massnahme im Jahr 2011 (Koronarangiographie) bei Dr. 
med. G.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin sowie für Kar-
diologie, zu erreichen, die, wie er selbst sage, erwartungsgemäss Normal-
befunde gezeigt habe (AB 19). 

3.1.2.2 Dr. med. E.________ weist in seiner Beurteilung vom 12. Okto-
ber 2020 darauf hin, dass im eingereichten Arztbericht von Dr. med. 
H.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin (AB 39, S. 15 f.), ex-
plizit vermerkt sei, dass die Liquoruntersuchung lediglich eine unspezifi-
sche Schrankenstörung aber keine Hinweise auf eine Entzündung oder 
eine autochthone Antikörperproduktion zeige. Die von der Versicherten 
vorgelegten Spitalrechnungen, Laborbefunde und Arztberichte sowie ihre 
Einsprachebegründung (AB 39) änderten nichts an der Beurteilung vom 
21. Juli 2020 (AB 19). Da jedoch neu eine Neuroborreliose vorgebracht 
worden sei, solle noch ein Neurologe dazu Stellung nehmen (AB 45).

3.1.2.3 In der Beurteilung vom 15. Oktober 2020 (AB 46) hielt Dr. med. 
I.________ fest, dass die Versicherte seit 2009 Beschwerden beklage. 
2009 und 2013 seien bei ihr periphere Fazialisparesen links aufgetreten, 
seit 2009 auch Herzrhythmusstörungen, die von der Versicherten ebenfalls 
auf eine Borreliose zurückgeführt würden. Die Untersuchung des Liquors 
im Jahr 2009 durch das Labor F.________ (AB 13) und 2013 durch Dr. 
med. H.________ (AB 39 S. 15) hätten jeweils eine unspezifische leichte 
Eiweisserhöhung als Hinweis auf eine Störung der Blut-Liquor-Schranke 
ergeben. 2013 seien keine Entzündungszeichen nachweisbar gewesen, 
Borrelien-Antikörper in Liquor und Serum seien negativ gewesen. Dieses 
negative Antikörperresultat sei durch das Labor J.________ am 8. Sep-
tember 2020 (AB 39 S. 23) bestätigt worden. Bei der Versicherten sei im 
dokumentierten Verlauf von 2009 bis 2020 mit überwiegender Wahrschein-
lichkeit keine Borreliose, insbesondere keine Neuroborreliose, als Ursache 
der beklagten Beschwerden erwiesen.

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3.1.2.4 Die Beschwerdegegnerin stützt sich im Wesentlichen auf die von 
ihr veranlassten versicherungsmedizinischen Beurteilungen der Dres. med. 
E.________ (AB 19 und 45) und I.________ (AB 46). 

Die Dres. med. E.________ und I.________ haben sich in ihren Beurtei-
lungen sorgfältig mit den gesundheitlichen Einschränkungen der Be-
schwerdeführerin auseinandergesetzt und ihre Schlussfolgerungen in 
Übereinstimmung mit den Akten getroffen. 

Dr. med. E.________ stützte sich in seiner Beurteilung vom 21. Juli 2020 
(AB 19) bezüglich der geltend gemachten Borrelieninfektion auf die Befun-
de des Labors F.________ vom April 2011 (AB 13), welche ein positives 
Ergebnis für Borrelien IgG und zweimal ein negatives Ergebnis für Borreli-
en IgM zeigten, was auf einen Immunkontakt zwischen Borrelia burgdorferi 
und der Beschwerdeführerin im Verlauf des Lebens, nicht aber auf eine 
aktive Borrelieninfektion im Jahr 2009 schliessen liesse. Betreffend eine 
Affektion des Herzens durch die nicht bewiesene Borrelieninfektion stütze 
Dr. med. E.________ seine Einschätzung auf die Feststellung von Dr. med. 
G.________, der bereits am 8. April 2011 (AB 9) darauf hingewiesen hatte, 
dass keine koronare Herzkrankheit und eine normale Globalfunktion vorla-
gen (AB 9). Dr. med. I.________ stützte sich in seiner Beurteilung vom 
15. Oktober 2020 ebenfalls auf die Befunde des Labors F.________ vom 
April 2011 (AB 13) und auf die Befunde des Labormedizinischen Zentrums 
K.________ vom 26. September 2012 (AB 39 S. 10 ff.). Weiter bezog er 
die Berichte von Dr. med. H.________ vom 18. Januar 2013 (AB 39 S. 14), 
gemäss welchem mit grosser Wahrscheinlichkeit eine durchgemachte oder 
noch floride Lyme-Borreliose im Stadium II oder III als Ursache der beste-
henden neurologischen Beschwerde ausgeschlossen werden könne (AB 
39 S. 14), und vom 2. April 2013, gemäss welchem die Liquoruntersuchung 
lediglich eine unspezifische Schrankenstörung aber keinen Hinweis auf 
eine Entzündung oder auf eine autochthone Antikörperproduktion zeige 
(AB 39 S. 15), mit ein. Dieses negative Antikörperresultat beurteilte Dr. 
med. I.________ unter Hinweis auf den Befund des Labors J.________ 
vom 8. September 2020 (AB 39 S. 23) als bestätigt (AB 46 S.3). Anhand 
dieses lückenlos und hinreichend abgeklärten Sachverhalts kam Dr. med. 
I.________ zum Schluss, dass von 2009 bis 2020 mit überwiegender 

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Wahrscheinlichkeit keine Borreliose, insbesondere keine Neuroborreliose, 
als Ursache der von der Beschwerdeführerin beklagten Beschwerden er-
wiesen sei (AB 46 S. 3). Diese Einschätzung ist einleuchtend und über-
zeugt.

Den Dres. med. E.________ und I.________ lagen auf persönlichen Unter-
suchungen beruhende Berichte behandelnder Ärzte vor. Ihre Ausführungen 
zu den Beurteilungen der medizinischen Zusammenhänge sind einleuch-
tend und die gezogenen Schlussfolgerungen zum Gesundheitszustand 
nachvollziehbar begründet. Einer eigenen Untersuchung bedurfte es nicht, 
da der medizinische Sachverhalt feststand und es allein um die medizini-
sche Würdigung dieses Sachverhalts ging. Damit sind vorliegend die Vor-
aussetzungen für einen rechtsgenüglichen Aktenbericht erfüllt und den Ak-
tenbeurteilungen von Dres. med. E.________ und I.________ kommt voller 
Beweiswert zu, weshalb darauf abzustellen ist (vgl. E. 2.4 hiervor).

3.1.3 Zusammenfassend ist vorliegend für den interessierenden Zeit-
raum weder ein Zeckenbiss noch ein durch einen Zeckenbiss verursachtes 
Infektionsgeschehen mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrschein-
lichkeit erstellt, weshalb die Herzoperationen von November 2009, Juni 
2010 und April 2011, anlässlich welchen der Beschwerdeführerin Vergif-
tungserscheinungen zugefügt worden sein sollen, in keinem ursächlichen 
Zusammenhang mit einem bei der Beschwerdegegnerin versicherten Un-
fallereignis stehen können. Dass die geklagten Vergiftungserscheinungen 
zudem nicht die direkte Folge eines Zeckenbisses sein können, anerkennt 
denn auch die Beschwerdeführerin, wenn sie ausführt, dass Borrelien mit 
den behaupteten toxischen Elementen in ihrem Körper überhaupt nichts zu 
tun hätten (Beschwerde, S. 2 Ziff. 2). 

3.2 Weiter ist zu prüfen, ob der Beschwerdeführerin anlässlich einer 
krankheitsbedingten Herzoperation im Sinne einer ärztlichen Fehlbehand-
lung die geltend gemachten Vergiftungserscheinungen, insbesondere eine 
Quecksilbervergiftung, zugefügt wurden. 

3.2.1 Aus medizinischer Sicht ergibt sich diesbezüglich im Wesentlichen 
das Folgende:

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3.2.1.1 Prof. Dr. med. L.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medi-
zin sowie Allergologie und klinische Immunologie, des Spitals M.________, 
diagnostizierte im Bericht vom 21. September 2017 eine mittelschwere, 
obstruktive Pneumopathie, einen Verdacht auf gastrooesophagealen Re-
flux, einen Antikörpermangel, intermittierende Urtikaria/Angioödeme und 
eine arterielle Hypertonie. Prof. Dr. med. L.________ führte aus, er könne 
die Frage nicht enträtseln, warum in den von Dr. med. N.________ erho-
benen Laborwerten (AB 39 S. 26) ein über der Referenz liegender, erhöh-
ter Quecksilber-Titer nachgewiesen worden sei. Für die Annahme, dass 
"Quecksilber" oder quecksilberhaltige Nahrungsmittel u.a.m. eingenommen 
worden seien, würden die Fakten fehlen. Er denke eher, dass es eine labo-
rabhängige und –eigene (Fehl-)Analyse gewesen sein dürfte, die aber An-
lass genug gewesen sei für die Interpretation verschiedener Befindlichkeits- 
und Empfindungsstörungen. Die von der Versicherten realisierten Be-
schwerden von Verschleimung, nächtlichem Husten, Heiserkeit etc. würden 
sehr gut zum wiederholt dokumentierten und somit bestätigten Antikörper-
mangel passen (AB 15 S. 1 f.). 

3.2.1.2 Im Bericht der Pharmakologie und Toxikologie des Spitals 
O.________ vom 9. August 2018 wurden die folgenden Diagnosen gestellt 
(AB 15 S. 11): 

1. Allgemeinzustandsverschlechterung DD multifaktoriell iR Diagnose 2, 3 und 5
2. Rhythmogene Kardiopathie
3. Mittelschwere obstruktive Atemwegserkrankung DD COPD
4. Arterielle Hypertonie
5. Spinalkanalstenose Höhe L3/L4, L2/L/3
6. Femoralgiformes Schmerzsyndrom rechts
7. Sklerosierende, mögliche leichte obstruktive sowie leicht dilatative Arteriopathie 

04/2016
8. Symmetrische, lagenabhängige, überwiegend axonale, sensomotorische Poly-

neuropathie
9. IgG-Subklassenmangel
10. Anamnestisch ein Status nach Borrelien-Infektion

Die Symptomatik, welche die Versicherte vorwiegend beklage, passe nicht 
zu einer chronischen Quecksilberintoxikation, Hinweise auf eine Organaf-
fektion bestünden auch laborchemisch nicht. Die durch Dr. med. 
N.________ gemessene Quecksilberkonzentration (AB 39 S. 24) alleine 
habe keinen Krankheitswert und könne nicht als Zeichen einer Quecksilber-

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intoxikation im eigentlichen Sinne gewertet werden, insbesondere da es 
sich nicht um eine signifikante Erhöhung handle (AB 15 S. 13). Anamnes-
tisch (Exposition, Symptomatik) und anhand der gemessenen Spiegel wer-
de eine Intoxikation mit den Schwermetallen Quecksilber, Blei und Kupfer 
insgesamt für unwahrscheinlich gehalten. Ebenfalls werde eine andauern-
de Exposition und Beeinflussung des Organismus durch Isovist für unwahr-
scheinlich gehalten. Haaranalysen seien als Messmethode unzuverlässig 
(zusätzlich unter anderem exogene Kontamination). Eine Intoxikation mit 
dem Halbmetall Arsen werde aufgrund anamnestisch fehlender Exposition 
ebenfalls für unwahrscheinlich gehalten, dies könne jedoch noch bestimmt 
werden, da es u.a. auch zu Hautläsionen führen könne (S. 15).

3.2.1.3 Gemäss versicherungsmedizinischer Beurteilung von Dr. med. 
E.________ vom 21. Juli 2020 ist aufgrund der eingereichten Unterlagen 
keine Quecksilbervergiftung bewiesen. Die Annahme, dass anlässlich der 
Koronarangiographie bei Dr. med. G.________ quecksilberhaltige Materi-
alien im Körper der Versicherten vergessen worden seien, entbehre jegli-
cher rationaler Grundlage und sei wahrscheinlich Ausdruck einer unver-
rückbaren Krankheitsüberzeugung. Des Weiteren würden bei einer Koro-
narangiographie keine quecksilberhaltigen Materialien benutzt (AB 19). 

3.2.2 Dr. med. E.________ verwies in der Beurteilung vom 21. Juli 2020 
(AB 19 S. 1 f.) auf die umfassende Abklärung des Spitals O.________ vom 
9. August 2018, in welcher eine Intoxikation mit den Schwermetallen 
Quecksilber, Blei und Kupfer für unwahrscheinlich gehalten wurde (AB 15 
S. 15). Dem Spital O.________ lagen zum Zeitpunkt seiner Beurteilung die 
durch Dr. med. N.________ erhobenen Laborwerte (AB 39 S. 24) vor, mit 
welchen es sich in der Folge ausführlich auseinandersetzte (AB 15 S. 12). 
Es wurde festgehalten, die Symptomatik, welche die Beschwerdeführerin 
vorwiegend beklage, passe nicht zu einer chronischen Quecksilberintoxika-
tion, Hinweise auf eine Organaffektion bestünden auch laborchemisch nicht 
(AB 15 S. 12). Die gemessene Quecksilberkonzentration (AB 39 S. 24) 
alleine habe keinen Krankheitswert und könne nicht als Zeichen einer 
Quecksilberintoxikation im eigentlichen Sinne gewertet werden, insbeson-
dere da es sich nicht um eine signifikante Erhöhung handle (AB 15 S. 12). 
Dr. med. E.________ wies zusätzlich darauf hin, dass bei Koronarangio-

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graphien keine quecksilberhaltigen Materialien benutzt würden (AB 19 S. 
2). Diese Beurteilungen sind schlüssig und überzeugen, womit die geltend 
gemachten Vergiftungserscheinungen nicht überwiegend wahrscheinlich 
erstellt sind und mangels entsprechender Gesundheitsschädigung auch der 
behauptete Behandlungsfehler ausscheidet. Daran vermögen auch die von 
der Beschwerdeführerin eingereichten Kopfhaaranalysen (vgl. Beschwerde 
S. 2 Ziff. 1; vgl. auch Akten der Beschwerdeführerin, Beschwerdebeilage 
[BB] 6 und 7) nichts zu ändern, zumal solche Mess- und Analysemethoden 
gemäss Bericht des Spitals O.________ vom 9. August 2018 unzuverlässig 
(AB 15 S. 15) sind und ihnen daher die Beweiserheblichkeit von vornherein 
abzusprechen ist. 

Da sich der medizinische Sachverhalt als hinreichend abgeklärt erweist, 
sind schliesslich auch von weiteren Beweisvorkehren – insbesondere den 
von der Beschwerdeführerin beantragten radiologischen Abklärungen (Be-
schwerde S. 2 f. Ziff. 2 ff.) – keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu 
erwarten, weshalb davon in antizipierter Beweiswürdigung abzusehen ist 
(BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368, 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 
162; SVR 2019 IV Nr. 50 S. 163 E. 4).

3.3 Zusammenfassend ist festzuhalten, dass weder ein Unfall im Sin-
ne eines Zeckenbisses noch eine unfallbedingte Gesundheitsschädigung, 
sei es durch die direkte Einwirkung eines äusseren Faktors oder zugefügt 
im Rahmen einer ärztlichen Behandlung, mit dem Beweisgrad der überwie-
genden Wahrscheinlichkeit erstellt ist, womit die Beschwerdegegnerin ihre 
Leistungspflicht für die geltend gemachte jedoch zu verneinende gesund-
heitliche Schädigung zu Recht abgelehnt hat. Damit erweisen sich die ge-
gen den angefochtenen Einspracheentscheid vom 15. Januar 2021 erho-
benen Rügen als unbegründet, weshalb die dagegen erhobene Beschwer-
de abzuweisen ist. 

4. 

4.1 In Anwendung von Art. 1 Abs. 1 UVG i.V.m. Art. 61 fbis ATSG (Um-
kehrschluss; vgl. auch BBl 2018 1639) sind keine Verfahrenskosten zu er-
heben.

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4.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens besteht gemäss Art. 1 Abs. 1 
UVG i.V.m. Art. 61 lit. g ATSG (Umkehrschluss) kein Anspruch auf eine 
Parteientschädigung.

Demnach entscheidet das Verwaltungsgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Es werden weder Verfahrenskosten erhoben noch wird eine Parteien-
tschädigung zugesprochen.

3. Zu eröffnen (R):
- A.________
- Suva  
- Bundesamt für Gesundheit

Die Kammerpräsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Rechtsmittelbelehrung 
Gegen dieses Urteil kann innert 30 Tagen seit Zustellung der schriftlichen Begrün-
dung beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öf-
fentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 39 ff., 82 ff. und 90 ff. des Bun-
desgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) ge-
führt werden.