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**Case Identifier:** 00ad9818-8805-5d42-a824-3ffa63991c44
**Source:** St. Gallen (SG)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2025-03-27
**Language:** de
**Title:** St.Gallen Versicherungsgericht 27.03.2025 IV 2024/194
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/SG_Gerichte/SG_VSG_001_IV-2024-194_2025-03-27.pdf

## Full Text

© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/12

Publikationsplattform

St.Galler Gerichte

Fall-Nr.: IV 2024/194

Stelle: Versicherungsgericht

Rubrik: IV - Invalidenversicherung

Publikationsdatum: 30.04.2025

Entscheiddatum: 27.03.2025

Entscheid Versicherungsgericht, 27.03.2025
Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Würdigung eines 
Administrativgutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons 
St. Gallen vom 27. März 2025, IV 2024/194).

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Kanton St.Gallen  
Gerichte 
 
 

 
 
 
 

 
 1/11 

 

 
 
Versicherungsgericht 

Abteilung II 

 

 

 

 

 

 

 Entscheid vom 27. März 2025  

Besetzung  Präsident Ralph Jöhl, Versicherungsrichterinnen Karin Huber-Studerus 
und Tanja Petrik-Haltiner; Gerichtsschreiber Tobias Bolt  

   

Geschäftsnr.   IV 2024/194 

   

Parteien 

 

 A.___,  

Beschwerdeführer,  

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. Georg Kramer, Waisenhaus-

strasse 17, Postfach 124, 9001 St. Gallen,  
 
 

  gegen 

  I V - S t e l l e  d e s  K a n t o n s  S t .  G a l l e n ,  Postfach 368, 

9016 St. Gallen,  

Beschwerdegegnerin,  

 

 

 
  

Gegenstand  Rente 
 
 
 

 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/194 
 

 

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Sachverhalt 

A.  

A.a A.___ meldete sich im November 2010 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an 

(IV-act. 1). Er gab an, er habe in seinem Herkunftsland eine Ausbildung zum Maschinenschlosser 

absolviert. Seit dem Jahr 2005 sei er als Produktionsmitarbeiter angestellt. Der Allgemeinmediziner Dr. 

med. B.___ teilte Dr. med. C.___ vom IV-internen regionalen ärztlichen Dienst (RAD) Ende November 

2010 telefonisch mit (IV-act. 13), der Versicherte leide an einem chronischen lumbo-spondylogenen 

Schmerzsyndrom, an Durchblutungsstörungen im linken Arm als Folge eines Thoracic Outlet 

Syndromes, an einer generalisierten Angststörung, an einer Anpassungsstörung mit Angst und 

Depression gemischt sowie an funktionellen Herzbeschwerden bei einem Sternocostalsyndrom. Zurzeit 

sei er nicht arbeitsfähig. Am 23. November 2010 hatte der Psychiater Dr. med. D.___ von der Klinik 

E.___ berichtet (IV-act. 21–5 ff.), der Versicherte leide an einer Anpassungsstörung mit Angst und 

Depression gemischt, an einer generalisierten Angststörung, an einem chronischen cervico-

spondylogenen Schmerzsyndrom sowie an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Er sei 

vollständig arbeitsunfähig. Im Auftrag der IV-Stelle erstattete die asim am 13. August 2013 ein 

polydisziplinäres Gutachten (IV-act. 82). Die Sachverständigen hielten fest, der Versicherte leide an 

einer rezidivierenden depressiven Störung mit einer gegenwärtig mittelgradigen Episode und einem 

somatischen Syndrom, an einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, an einem chronischen 

lumbo-vertebralen Schmerzsyndrom, an einem chronischen cervico-thoracalen Schmerzsyndrom 

sowie – ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit – an chronischen Spannungskopfschmerzen. Aus 

somatischer (internistischer, rheumatologischer und neurologischer) Sicht sei der Versicherte für 

leidensadaptierte Tätigkeiten uneingeschränkt arbeitsfähig; aus psychiatrischer Sicht sei die 

Arbeitsfähigkeit um 40 Prozent eingeschränkt. Mit einer Verfügung vom 24. Oktober 2013 wies die IV-

Stelle das Rentenbegehren mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ab; sie war „gemäss 

der bundesgerichtlichen Rechtsprechung“ von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit für 

leidensadaptierte Tätigkeiten ausgegangen (IV-act. 94). 

A.b Im Februar 2015 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (IV-act. 99). Da er 

keine relevante Sachverhaltsveränderung seit dem 24. Oktober 2013 glaubhaft machen konnte, trat die 

IV-Stelle nicht auf diese Neuanmeldung ein (IV-act. 110).  

A.c Im Januar 2017 meldete sich der Versicherte zum dritten Mal zum Leistungsbezug an (IV-act. 

115). Ende Januar 2017 berichtete Dr. D.___ (IV-act. 119), die depressive Symptomatik habe eine 

äusserst starke Chronifizierungstendenz gezeigt. In den letzten zwei Jahren sei das Verhaltensmuster 

durch schwere Selbstwahrnehmungsstörungen, eine Fixierung auf die muskulo-skelettalen Schmerzen, 

ein anhaltendes Gefühl, den Schmerzen hilflos ausgeliefert zu sein, eine starke Affektlabilität, eine 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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erhöhte Reizbarkeit, eine gravierende Beeinträchtigung der Alltagsaktivitäten und einen Verlust der 

sozialen Integration geprägt gewesen. In diagnostischer Hinsicht müsse von einer andauernden 

Persönlichkeitsänderung ausgegangen werden. Im Auftrag der IV-Stelle erstattete die asim am 29. Juli 

2019 ein polydisziplinäres Verlaufsgutachten. Die Sachverständigen hielten fest, der Versicherte leide 

an einem chronischen lumbo-vertebralen Schmerzsyndrom, an einem myotendinotischen cervico-

thoracalen Schmerzsyndrom, an einem chronischen Spannungskopfschmerz, anamnestisch an einer 

rezidivierenden depressiven Störung, an einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und 

psychischen Faktoren sowie – ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit – an einem unzureichenden 

Vitamin D-Spiegel, an Schmerzen am linken Arm ohne ein eindeutiges organisches Korrelat und an 

einer leichtgradigen neurokognitiven Störung. In somatischer Hinsicht habe sich der 

Gesundheitszustand seit der ersten Begutachtung nicht wesentlich verändert. Aus psychiatrischer Sicht 

sei das Vorliegen einer Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren gut denkbar. Das 

Ausmass der funktionellen Einschränkungen könne aber aufgrund zahlreicher Inkonsistenzen nur 

schwer ermittelt werden. Im Juni 2020 wurde der Versicherte während fünf Tagen stationär 

psychiatrisch begutachtet. Der Sachverständige Dr. med. F.___ führte in seinem Gutachten vom 16. 

Oktober 2020 aus (IV-act. 185), die in den Akten erwähnten Diagnosen einer posttraumatischen 

Belastungsstörung, einer andauernden Persönlichkeitsänderung nach einer Extrembelastung, einer 

generalisierten Angststörung, einer rezidivierenden depressiven Störung mit einer mittelgradigen 

Episode sowie einer kombinierten Persönlichkeitsstörung bei negativen Erlebnissen in der Adoleszenz 

könnten nicht bestätigt werden. Im Vordergrund stehe ganz klar eine chronifizierte Schmerzstörung. 

Die depressiven und mitunter auch ängstlich getönten Verstimmungszustände wiesen keinerlei 

Phasenstruktur auf. Es handle sich um Dauerverstimmungen leichten Grades. Von seiner 

Persönlichkeit her mache der Versicherte einen auffälligen Eindruck. Eine eigentliche 

Persönlichkeitsstörung könne aber nicht diagnostiziert werden. Der Versicherte habe immerhin ein 

mehrjähriges, relativ unauffälliges Arbeitsleben geführt und eine fünfköpfige Familie aufgebaut. Die 

Persönlichkeitsakzentuierung sei vor allem durch eine emotionale Instabilität, eine 

Überempfindsamkeit, eine Vermeidungstendenz sowie eine hyperexpressive, gleichsam demonstrative 

Note im Ausdrucksverhalten geprägt. Fundierte Aussagen zur Konsistenz und Plausibilität seien 

angesichts des zurückgezogenen Lebensstils des Versicherten kaum möglich. Der überdurchschnittlich 

kräftige Wuchs spreche allerdings gegen ein bewegungsarmes Dahinvegetieren. Die weitmaschigen 

psychotherapeutischen Kontakte und die mässig intensive Pharmakotherapie dienten vor allem der 

Beschwerdelinderung und beliessen das Aktivitätsniveau auf dem Status quo, was mit der 

Motivationslage des Versicherten absolut konform gehe. Nach abgeschlossener Untersuchung 

erscheine es klar, dass die geklagten Symptomenkomplexe und die geltend gemachten 

Funktionseinbussen nicht als vollständig authentisch aufgefasst werden könnten. Unter dem Strich 

vermittle der Versicherte ein aggravierendes Bild seiner gesundheitlichen Verfassung, das mittels 

apparativer Untersuchungen nicht als durch organische Veränderungen verursacht plausibilisiert 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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werden könne. Die Befindlichkeitsstörung des Versicherten sei nicht annähernd geeignet, eine derart 

langzeitige und vollumfängliche Erwerbsuntätigkeit zu begründen. Der Schweregrad der psychischen 

Störung sei eher leicht. Eine ideal leidensadaptierte Tätigkeit sei dem Versicherten während sechs 

Stunden pro Tag zumutbar. Initial müsste allenfalls von einer Verminderung der Leistungsfähigkeit um 

zehn Prozent wegen der Dekonditionierung ausgegangen werden. Der RAD-Psychiater med. pract. 

G.___ qualifizierte das Gutachten als überzeugend (IV-act. 186). Mit einer Verfügung vom 21. Januar 

2021 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ab 

(IV-act. 198). Eine dagegen erhobene Beschwerde wurde vom Versicherungsgericht des Kantons St. 

Gallen mit einem Entscheid vom 3. März 2022 abgewiesen (IV 2021/26; vgl. IV-act. 210). Das 

Bundesgericht trat auf eine gegen den Gerichtsentscheid erhobene Beschwerde nicht ein (Urteil des 

Bundesgerichtes 9C_213/2022 vom 25. Mai 2022; vgl. IV-act. 213). 

A.d Im Februar 2023 meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (IV-act. 219). Er 

reichte einen Bericht der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie H.___ vom 6. Februar 2023 ein (IV-

act. 216), laut dem er sich vom 25. Oktober 2022 bis zum 20. Januar 2023 in einer stationären 

psychiatrischen Behandlung befunden hatte. Die Ärzte hatten eine rezidivierende depressive Störung 

mit einer gegenwärtig schweren Episode und mit psychotischen Symptomen, eine andauernde 

Persönlichkeitsänderung nach einer Extrembelastung sowie eine chronische Schmerzstörung mit 

somatischen und psychischen Faktoren diagnostiziert. Der RAD-Arzt G.___ notierte im März 2023, eine 

Veränderung des Gesundheitszustandes seit Januar 2021 sei nicht auszuschliessen (IV-act. 228). Im 

April 2023 berichtete Dr. B.___, eine Wiedereingliederung ins Erwerbsleben sei ausgeschlossen (IV-

act. 232). Im Juni 2023 teilte Dr. med. I.___ von der Klinik E.___ der IV-Stelle mit (IV-act. 237), der 

Versicherte leide an einer schizo-affektiven Störung, an einer andauernden Persönlichkeitsstörung 

nach Extrembelastungen sowie an einer chronischen Schmerzstörung mit somatischen und 

psychischen Faktoren. Eine Wiedereingliederung ins Erwerbsleben erscheine als ausgeschlossen. Mit 

einer Mitteilung vom 6. Juli 2023 wies die IV-Stelle das Begehren um berufliche 

Eingliederungsmassnahmen ab (IV-act. 240). 

A.e Im Auftrag der IV-Stelle erstatteten der Orthopäde Dr. med. J.___ und der Psychiater Dr. med. 

K.___ am 14. Mai 2024 ein bidisziplinäres Gutachten (IV-act. 261). Der psychiatrische Sachverständige 

hielt fest, der Versicherte habe einen altersentsprechenden und gepflegten Eindruck hinterlassen. Ein 

tragfähiger Kontakt habe rasch hergestellt und durchgehend aufrecht erhalten werden können. Der 

Versicherte habe allerdings den Blickkontakt möglichst vermieden. Auf eine diesbezügliche 

Aufforderung hin habe er den Blickkontakt aber gut halten können. Er habe angegeben, dass er schon 

seit vielen Jahren das Gefühl habe, andere Leute könnten erkennen, was er denke, wenn sie ihm direkt 

in die Augen schauten. Dabei habe der Versicherte allerdings ausgesprochen unecht und unauthentisch 

gewirkt. Die Auffassung sei nicht erschwert, die Konzentration nicht auffallend beeinträchtigt gewesen. 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Der Versicherte habe dem Untersuchungsgespräch aufmerksam folgen können. Die höheren kognitiven 

Leistungen seien angemessen differenziert gewesen. Der formale Gedankengang sei geordnet 

gewesen. Die Merkfähigkeit, das Kurzzeitgedächtnis und das Langzeitgedächtnis hätten klinisch nicht 

auffallend beeinträchtigt gewirkt. Eine Antriebsminderung habe sich nicht gezeigt. Die Gestik und die 

Mimik seien überwiegend ruhig gewesen. Die Stimmung und der Affekt seien psychomotorisch synthym 

unterstrichen worden. Der Versicherte habe sich gedrückt gezeigt. Die affektive Schwingungsfähigkeit 

sei beeinträchtigt gewesen. Insgesamt habe der Versicherte beschwerdebetonend, teilweise auch 

unauthentisch und unecht gewirkt. In den Akten fänden sich zahlreiche Hinweise auf Auffälligkeiten im 

Sinne einer Aggravation. Unter Berücksichtigung der anamnestischen Angaben des Versicherten, der 

Unterlagen und des klinischen Befundes sei davon auszugehen, dass der Versicherte an einer 

posttraumatischen Belastungsstörung leide. Die vom Versicherten geschilderten 

Pseudohalluzinationen seien als dissoziative Phänomene im Rahmen der posttraumatischen 

Belastungsstörung anzusehen. Bezüglich der von ihm beschriebenen depressiven Stimmung habe der 

Versicherte deutlich beschwerdebetonend gewirkt, weshalb die Beurteilung des Schweregrades der 

depressiven Störung erschwert gewesen sei. Der klinisch unauffällige Antrieb spreche eindeutig gegen 

eine schwer ausgeprägte Depression. Unter Ausblendung der Beschwerdebetonung werde der 

Schweregrad auf leicht bis mittel geschätzt. Eine leidensadaptierte Tätigkeit sei dem Versicherten 

während etwa sieben Stunden pro Tag zumutbar. Wegen eines reduzierten Arbeitstempos und eines 

erhöhten Pausenbedarfs sei die Leistungsfähigkeit um 20 Prozent eingeschränkt. Gesamthaft betrage 

der Arbeitsfähigkeitsgrad 70 Prozent. Der orthopädische Sachverständige führte aus, der (im Gutachten 

detailliert beschriebene) objektive klinische Befund sei weitestgehend unauffällig gewesen. Im Bereich 

des Achsenorgans hätten sich keine relevanten funktionellen Einschränkungen gezeigt. Eine radiculäre 

Symptomatik habe weder an den oberen noch an den unteren Extremitäten festgestellt werden können. 

Das Gangbild sei unauffällig gewesen. Die verschiedenen Gangarten seien aggravierend präsentiert 

worden. Die grossen Gelenke der oberen und unteren Extremitäten seien aktiv und passiv 

altersentsprechend frei beweglich gewesen und hätten keinerlei funktionelle Einschränkungen gezeigt. 

Die Belastbarkeit des Achsenorgans sei aber aufgrund der bildgebend dokumentierten 

bandscheibenbedingten Erkrankung in Bezug auf körperlich schwere Tätigkeiten als reduziert 

einzuschätzen. Leidensadaptierte Tätigkeiten seien dem Versicherten uneingeschränkt zumutbar. 

Nach der Konsensbesprechung hielten die Sachverständigen fest, der Versicherte leide an einer 

posttraumatischen Belastungsstörung, an einer rezidivierenden depressiven Störung mit einer 

gegenwärtig leicht- bis mittelgradigen Episode, an einer chronisch rezidivierenden Lumboischialgie links 

sowie an einem chronisch rezidivierenden linksbetonten Cervicalsyndrom. Die zuletzt ausgeübte, als 

körperlich schwer belastend zu qualifizierende Tätigkeit sei ihm nicht mehr zumutbar. Für eine 

leidensadaptierte Tätigkeit sei ein Arbeitsfähigkeitsgrad von 70 Prozent zu attestieren. Der 

Gesundheitszustand habe sich seit der letzten abweisenden Verfügung vom 21. Januar 2021 nicht 

wesentlich verändert. Der RAD-Arzt G.___ qualifizierte das Gutachten als überzeugend (IV-act. 263). 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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A.f Eine Sachbearbeiterin der IV-Stelle errechnete unter Berücksichtigung eines 

Arbeitsunfähigkeitsgrades von 30 Prozent und eines Tabellenlohnabzuges von zehn Prozent einen 

Invaliditätsgrad von 37 Prozent (IV-act. 264). Mit einem Vorbescheid vom 24. Mai 2024 teilte die IV-

Stelle dem Versicherten mit, dass sie die Abweisung seines Rentenbegehrens mangels eines 

rentenbegründenden Invaliditätsgrades vorsehe (IV-act. 266). Dagegen liess der Versicherte am 27. 

Juni 2024 einwenden (IV-act. 281–1 ff.), das Gutachten der Sachverständigen Dres. J.___ und K.___ 

sei „oberflächlich und unnachvollziehbar“. Der psychiatrische Sachverständige habe kein 

leitliniengerechtes strukturiertes Beweisverfahren mit Indikatorenprüfung durchgeführt. Das von ihm 

beschriebene Belastungsprofil entspreche einer Tätigkeit in einem geschützten Rahmen. Die 

behandelnden Psychiater Dres. I.___ und D.___ hätten überzeugend aufgezeigt, dass das Gutachten 

von Dr. K.___ mangelhaft sei. Der Eingabe lag eine Stellungnahme der behandelnden Psychiater Dres. 

I.___ und D.___ vom 21. Juni 2024 bei (IV-act. 281–4 f.). Diese hatten festgehalten, 30 Jahre nach der 

Trauma-Exposition könne keine posttraumatische Belastungsstörung diagnostiziert werden. Die zu 

Beginn bestehende posttraumatische Belastungsstörung habe zu einer andauernden 

Persönlichkeitsänderung geführt. Der Versicherte sei vollständig arbeitsunfähig. Der RAD-Arzt G.___ 

notierte im Juli 2024, die Einwände des Versicherten und die Stellungnahme der behandelnden 

Psychiater weckten keine Zweifel an der Überzeugungskraft des Gutachtens (IV-act. 282). Mit einer 

Verfügung vom 23. August 2024 wies die IV-Stelle das Rentenbegehren bei einem Invaliditätsgrad von 

37 Prozent ab (IV-act. 284). 

B.  

B.a Am 20. September 2024 liess der Versicherte (nachfolgend: der Beschwerdeführer) eine 

Beschwerde gegen die Verfügung vom 23. August 2024 erheben (act. G 1). Er liess die Aufhebung der 

angefochtenen Verfügung, die Zusprache einer ganzen Rente „ab wann rechtens“ sowie eventualiter 

die Durchführung von weiteren Abklärungen beantragen. Zur Begründung liess er ausführen, das 

bidisziplinäre Gutachten sei nicht schlüssig. Die Diagnosestellung sei schlichtweg falsch. Die 

Symptomatik sei über die Jahre hinweg konstant geblieben und gehe weit über die im 

Administrativgutachten beschriebenen Diagnosen hinaus. Der Gesundheitszustand sei keineswegs seit 

der Begutachtung durch Dr. F.___ unverändert geblieben. Der Beschwerdeführer habe sich erstmals in 

der langjährigen Krankengeschichte für mehrere Monate in eine stationäre Behandlung begeben 

müssen. Die behandelnden Ärzte hätten eine Verschlechterung bestätigt. Das vom psychiatrischen 

Sachverständigen definierte Belastungsprofil lasse lediglich noch Tätigkeiten in einem geschützten 

Rahmen zu. Wenn überhaupt noch eine verwertbare Erwerbsfähigkeit bestehe, müsse ein höherer 

Tabellenlohnabzug berücksichtigt werden. 

B.b Die IV-Stelle (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) beantragte am 6. November 2024 die 

Abweisung der Beschwerde (act. G 3). Zur Begründung führte sie an, das bidisziplinäre 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Administrativgutachten überzeuge in jeder Hinsicht. Die Kritik der behandelnden Ärzte wecke keine 

Zweifel an der Überzeugungskraft des Gutachtens. Das von den medizinischen Sachverständigen 

definierte Belastungsprofil erlaube eine Verwertung der Arbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt. 

Ein Tabellenlohnabzug von mehr als zehn Prozent sei nicht gerechtfertigt. 

B.c Am 7. November 2024 wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt 

(act. G 4). 

B.d Der Beschwerdeführer liess am 6. Dezember 2024 an seinen Anträgen festhalten (act. G 6). Die 

Beschwerdegegnerin verzichtete am 20. Dezember 2024 auf eine Duplik (act. G 8). 

Erwägungen 

1.  

1.1 Da dieses Beschwerdeverfahren die Überprüfung der angefochtenen Verfügung auf deren 

Rechtmässigkeit bezweckt, muss sein Gegenstand jenem des vorangegangenen 

Verwaltungsverfahrens entsprechen. Dieses hat sich nach der verbindlichen Abweisung des Begehrens 

um berufliche Eingliederungsmassnahmen am 6. Juli 2023 auf die Prüfung des im Februar 2023 

eingereichten Rentenbegehrens beschränkt, weshalb auch in diesem Beschwerdeverfahren 

ausschliesslich zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer frühestens ab dem 1. August 2023 (vgl. Art. 29 

Abs. 1 IVG) einen Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung gehabt hat. 

1.2 Bei der im Februar 2023 eingereichten Anmeldung zum Leistungsbezug hat es sich um eine 

sogenannte Neuanmeldung gehandelt, weshalb das Eintreten darauf das Glaubhaftmachen einer 

relevanten Sachverhaltsveränderung seit dem 21. Januar 2021 vorausgesetzt hat. Der 

Beschwerdeführer hat diese Hürde gemäss der überzeugenden Aktenwürdigung des RAD-Arztes 

G.___ mit dem von ihm eingereichten Austrittsbericht der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie 

Herisau gemeistert. Die Beschwerdegegnerin ist zu Recht auf die Neuanmeldung eingetreten. 

2.  

Eine versicherte Person hat gemäss dem Art. 28 Abs. 1 IVG einen Anspruch auf eine Rente der 

Invalidenversicherung, wenn ihre Erwerbsfähigkeit nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen 

wieder hergestellt, erhalten oder verbessert werden kann, wenn sie während eines Jahres ohne einen 

wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 Prozent arbeitsunfähig gewesen ist und wenn 

sie nach dem Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 Prozent invalid ist. Für die Bemessung der 

Invalidität wird das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach dem Eintritt der 

Gesundheitsbeeinträchtigung und nach der Durchführung der medizinischen Behandlung und allfälliger 

Eingliederungsmassnahmen durch eine ihr zumutbare Erwerbstätigkeit bei einer ausgeglichenen 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung zu jenem Erwerbseinkommen gesetzt, das sie erzielen 

könnte, wenn sie gesund geblieben wäre. 

3.  

Der Beschwerdeführer hat gemäss seinen eigenen Angaben in seinem Herkunftsland entweder eine 

Berufsausbildung zum Maschinenschlosser begonnen, aber nicht abgeschlossen oder aber als 

ungelernter Maschinenschlosser gearbeitet. Jedenfalls verfügt er über keinen Berufsabschluss. Nach 

der Einreise in die Schweiz hat er verschiedene Hilfsarbeiten verrichtet. Seine Erwerbsmöglichkeiten 

auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt haben folglich jenen eines typischen 

Hilfsarbeiters entsprochen, weshalb der statistische Zentralwert der Hilfsarbeiterlöhne als 

Valideneinkommen zu berücksichtigen ist. 

4.  

4.1 Für die Bestimmung des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens ist massgebend, 

welche Tätigkeiten dem Beschwerdeführer aus medizinischer Sicht in welchem Umfang zugemutet 

werden können. Die Beschwerdegegnerin hat zur Beantwortung dieser Frage ein bidisziplinäres 

Gutachten der Sachverständigen Dres. J.___ und K.___ eingeholt. Die Sachverständigen haben den 

Beschwerdeführer umfassend orthopädisch und psychiatrisch untersucht und sie haben die 

umfangreichen medizinischen Vorakten eingehend gewürdigt. Nichts deutet darauf hin, dass sie eine 

wesentliche Tatsache übersehen hätten. Der orthopädische Sachverständige Dr. J.___ hat anschaulich 

aufgezeigt, dass der objektive klinische Befund weitestgehend unauffällig gewesen ist. Seine 

Schlussfolgerung, körperlich nicht schwer belastende Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer aus 

somatischer Sicht uneingeschränkt zumutbar, überzeugt ohne Weiteres, zumal sie mit den 

Beurteilungen all jener somatischen Sachverständigen übereinstimmt, die den Beschwerdeführer im 

Verlauf der Jahre begutachtet haben. Der psychiatrische Sachverständige Dr. K.___ hat sich eingehend 

mit den subjektiv geklagten Beschwerden, dem von ihm selbst erhobenen objektiven klinischen Befund 

und den Vorakten befasst. Er hat anschaulich aufgezeigt, dass die geltend gemachten Symptome sowie 

die Leidenspräsentation teilweise authentisch, teilweise aber auch unecht gewirkt haben. Ihm ist es 

gelungen, die nicht authentischen Anteile des Beschwerdevortrages und der Beschwerdepräsentation 

bei der Diagnosestellung und der Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit auszublenden, wofür er auf die 

Vorarbeit von Dr. F.___ hat abstellen können, der den Beschwerdeführer im Jahr 2020 im Auftrag der 

Beschwerdegegnerin während eines mehrtägigen stationären Aufenthaltes mit Arbeitsversuch 

begutachtet hatte. Auch wenn Dr. K.___ diagnostisch zu leicht anderen Schlussfolgerungen als Dr. 

F.___ gelangt ist, haben seine Befundschilderung und sein Arbeitsfähigkeitsattest weitestgehend mit 

der Befundschilderung und dem Arbeitsfähigkeitsattest von Dr. F.___ übereingestimmt. Damit ist es Dr. 

K.___ unter anderem gelungen, überzeugend aufzuzeigen, dass das bereits bei der Begutachtung 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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durch Dr. F.___ seit Jahren chronifizierte und im Wesentlichen unverändert bestehende 

Beschwerdebild auch in den Jahren 2020–2024 keine relevante Veränderung erfahren hatte. Lediglich 

die Schilderungen des Beschwerdeführers waren noch dramatischer ausgefallen, was allerdings gut 

zum Verlauf in den Jahren 2010–2020 passt. Die Kritik der behandelnden Ärzte weckt keinen Zweifel 

an der Überzeugungskraft des psychiatrischen Teilgutachtens von Dr. K.___, denn Dr. D.___ und Dr. 

B.___ hatten den Beschwerdeführer ab dem Jahr 2010 konsequent immer wieder als vollständig 

arbeitsunfähig qualifiziert, obwohl mehrere Gutachten einen hohen Arbeitsfähigkeitsgrad für 

leidensadaptierte Tätigkeiten sowie eine massive Beschwerdeverdeutlichung mit aggravatorischen 

Zügen belegt hatten. Die Behauptung der behandelnden Ärzte Dres. D.___, I.___ und B.___, der 

Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit Januar 2021 nochmals wesentlich 

verschlechtert, kann nur auf mit einem für den therapeutischen Behandlungsauftrag typischen 

unkritischen Abstellen auf die (aggravierenden) Angaben des Beschwerdeführers erklärt werden. 

Ebenfalls nicht überzeugend sind die Ausführungen im Austrittsbericht der Klinik für Psychiatrie und 

Psychotherapie H.___. Den Ärzten ist das Gutachten von Dr. F.___ offenkundig bekannt gewesen, da 

sie darauf verwiesen haben. Dennoch haben sie offenbar alle Angaben des Beschwerdeführers 

unkritisch für bare Münze genommen, obwohl ihnen doch aus der Lektüre des Gutachtens von Dr. 

F.___ hätte bekannt sein müssen, dass die Angaben des Beschwerdeführers zu einem wesentlichen 

Anteil nicht authentisch respektive aggravierend gewesen sind. Zusammenfassend finden sich in den 

Akten keine Hinweise, die Zweifel an der Überzeugungskraft des bidisziplinären Gutachtens der 

Sachverständigen Dres. J.___ und K.___ wecken würden. Gestützt auf das bidisziplinäre 

Administrativgutachten steht folglich mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden 

Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer für ideal leidensadaptierte Tätigkeiten zu 70 

Prozent arbeitsfähig gewesen ist. 

4.2 Als ideal leidensadaptiert haben die Sachverständigen Dres. J.___ und K.___ rein sachbezogene 

(also keinen Kundenkontakt erfordernde), gut vorstrukturierte, regelmässige Tätigkeiten ohne einen 

besonders hohen Zeitdruck und ohne erhöhte Anforderungen an die emotionale Belastbarkeit 

qualifiziert, bei denen nur wenig Abstimmungsbedarf mit Vorgesetzten und Kollegen erforderlich ist, 

keine gefährlichen Maschinen bedient werden müssen, keine besondere Lärmbelastung besteht und 

keine körperlich schweren Arbeiten verrichtet werden müssen (vgl. IV-act. 261–10). Die Einschränkung 

bezüglich des Zeitdrucks ist natürlich nicht so zu verstehen, dass der Beschwerdeführer ohne jeden 

Zeitdruck arbeiten können müsste; der Zeitdruck darf lediglich nicht besonders, also 

überdurchschnittlich hoch sein. Die Behauptung des Rechtsvertreters des Beschwerdeführers, mit dem 

von den Sachverständigen definierten Belastungsprofil sei eine Tätigkeit in einem geschützten Rahmen 

beschrieben worden, überzeugt nicht, denn der erste Arbeitsmarkt bietet nach der allgemeinen 

Lebenserfahrung behinderungsadaptierte Arbeitsstellen für Hilfsarbeiter. Die einzige Besonderheit 

dieses Belastungsprofils besteht darin, dass möglichst wenig Kontakt zu Mitarbeitern, Vorgesetzten und 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

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Kunden empfohlen worden ist, was aber gerade bei seriellen Tätigkeiten („am Förderband“) typisch und 

keineswegs ungewöhnlich ist. Auf dem allgemeinen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt existiert eine 

Vielzahl von geeigneten Hilfsarbeiten, die dem Beschwerdeführer zumutbar sind. 

4.3 Da der Ausgangswert des zumutbarerweise erzielbaren Invalideneinkommens dem statistischen 

Zentralwert der Hilfsarbeiterlöhne und damit dem Valideneinkommen entspricht, kann sein Betrag bei 

der Berechnung des Invaliditätsgrades mathematisch keine Rolle spielen. Der Invaliditätsgrad 

entspricht grundsätzlich dem Arbeitsunfähigkeitsgrad. Allerdings kann aus dem Umstand, dass der 

allgemeine und ausgeglichene Arbeitsmarkt leidensadaptierte Tätigkeiten bereit hält, nicht abgeleitet 

werden, dass der Beschwerdeführer an einer solchen Arbeitsstelle einen dem statistischen Zentralwert 

entsprechenden Lohn erzielen könnte. Deshalb muss bei der Berechnung des Invaliditätsgrades die 

Berücksichtigung eines dem sogenannten Tabellenlohnabzug analogen Abzuges geprüft werden. Nach 

der ständigen Praxis der Abteilung II des St. Galler Versicherungsgerichtes ist ein solcher Abzug zu 

berücksichtigen, wenn davon ausgegangen werden muss, dass die versicherte Person ihre 

Arbeitsfähigkeit nicht mit demselben ökonomischen Erfolg verwerten kann wie eine gesunde, im selben 

Pensum tätige Person, das heisst wenn anzunehmen ist, dass ein strikt ökonomisch-

betriebswirtschaftlich denkender, also keinen Soziallohn ausrichtender Arbeitgeber der versicherten 

Person keinen durchschnittlichen, sondern nur einen unterdurchschnittlichen Lohn ausbezahlen würde, 

um seinen aus der Anstellung der versicherten Person resultierenden „Arbeitsmehrwert“ – die Differenz 

zwischen dem ökonomischen Wert der Arbeitsleistung und den direkten und indirekten Lohn- und 

Lohnnebenkosten – auf einen durchschnittlichen Betrag zu erhöhen. In Bezug auf den 

Beschwerdeführer fallen diesbezüglich insbesondere die depressionsbedingt typische 

überdurchschnittlich starke Schwankung der Arbeitsleistung sowie das Risiko überdurchschnittlich 

häufiger krankheitsbedingter Absenzen in Betracht. Diese fallen angesichts des eher hohen 

Arbeitsunfähigkeitsgrades allerdings nicht allzu stark ins Gewicht, weshalb der von der 

Beschwerdegegnerin vorgenommene Abzug von zehn Prozent korrekt ist (vgl. den Entscheid IV 

2021/26 des St. Galler Versicherungsgerichtes vom 3. März 2022, E. 2.5). Bei einem 

Arbeitsunfähigkeitsgrad von 30 Prozent und einem Tabellenlohnabzug von zehn Prozent ergibt sich ein 

nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 37 Prozent (= 100% – 90% × 70%). Die angefochtene 

Verfügung ist folglich rechtmässig, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist. 

5.  

Zufolge der Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung ist der Beschwerdeführer von der Pflicht, 

die angesichts des durchschnittlichen Verfahrensaufwandes praxisgemäss auf 600 Franken 

festzusetzenden Gerichtskosten zu bezahlen, vorläufig befreit. Da ihm auch die unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung bewilligt worden ist, hat sein Rechtsvertreter einen Anspruch auf eine 

Entschädigung, die 80 Prozent des erforderlichen Vertretungsaufwandes abdeckt (Art. 31 Abs. 3 

 

 
 
 
 

 
 
 
 

IV 2024/194 
 

 

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AnwG). Der erforderliche Vertretungsaufwand ist als durchschnittlich zu qualifizieren. Die 

Entschädigung wird deshalb auf 80 Prozent von 4’000 Franken, also auf 3’200 Franken, festgesetzt. 

Sollten es seine wirtschaftlichen Verhältnisse dereinst gestatten, wird der Beschwerdeführer zur 

Nachzahlung der Gerichtskosten und zur Rückerstattung der Entschädigung für die unentgeltliche 

Rechtsverbeiständung verpflichtet werden können (Art. 99 Abs. 2 VRP i.V.m. Art. 123 ZPO). 

Entscheid 

im Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP  

1.  

Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2.  

Der Beschwerdeführer ist von der Pflicht, die Gerichtskosten von 600 Franken zu bezahlen, vorläufig 

befreit. 

3.  

Der Staat hat den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit 3’200 Franken (einschliesslich 

Barauslagen und Mehrwertsteuer) zu entschädigen. 

	Publikationsplattform
	St.Galler Gerichte
	Entscheid Versicherungsgericht, 27.03.2025
	Art. 28 IVG. Art. 16 ATSG. Invalidenrente. Würdigung eines Administrativgutachtens (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 27. März 2025, IV 2024/194).

		2026-01-28T04:35:08+0100
	"9001 St.Gallen"
	Publikationsplattform Kanton St.Gallen