# Swiss Caselaw Document

**Case Identifier:** c48e4de4-5fc5-5287-817d-83e481cfcaba
**Source:** Zürich (ZH)
**Court Level:** cantonal
**Decision Date:** 2015-02-25
**Language:** de
**Title:** Zürich Obergericht Strafkammern 25.02.2015 UH140328
**Docket/Reference:** 
**URL:** https://entscheidsuche.ch/docs/ZH_Obergericht/ZH_OG_002_UH140328_2015-02-25.pdf

## Full Text

Obergericht des Kantons Zürich 
III. Strafkammer    
 

 

Geschäfts-Nr.: UH140328-O/U/HEI 

 

Mitwirkend: die Oberrichter lic. iur. Th. Meyer, Präsident, und lic. iur. W. Meyer, 

Ersatzoberrichter lic. iur. A. Schärer und Gerichtsschreiber  

lic. iur. L. Künzli 

 

Beschluss vom 25. Februar 2015 

 

in Sachen 

 

A._____,  

Beschwerdeführer 

 

amtlich verteidigt durch Rechtsanwalt lic. iur. X._____ 

 

gegen 

 
Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat,  

Beschwerdegegnerin 

 

betreffend Sistierung  
 
Beschwerde gegen die Sistierungsverfügung der Staatsanwaltschaft Zürich-
Limmat vom 29. September 2014, DAST3/2014/2531 

 

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Erwägungen: 

 1. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat (Beschwerdegegnerin) führt gegen 

A._____ (Beschwerdeführer) eine Strafuntersuchung wegen versuchter schwerer 

Körperverletzung zum Nachteil von B._____ (Geschädigter). 

 Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, am Mittwoch, 16. April 2014, 

18.40 Uhr, beim Asylzentrum "C._____" an der D._____-Strasse … in … Zürich 

mit einem Schraubenzieher gegen den Hals des Geschädigten gestochen und ihn 

dabei am Hals verletzt zu haben. 

 E._____ konnte den Vorfall beobachten. Er lebte wie der Beschwerdeführer 

und der Geschädigte im besagten Zeitpunkt im Asylzentrum "C._____" als Asyl-

suchender (vgl. Urk. 7/1). 

 2. Der Geschädigte hätte am 17. Juni 2014 von der Beschwerdegegnerin 

befragt werden sollen. Er blieb der Einvernahme jedoch unentschuldigt fern. Hie-

rauf hätte er für die neu anberaumte Einvernahme vom 1. Juli 2014 polizeilich 

vorgeführt werden sollen. Indessen stellte sich heraus, dass der Geschädigte zwi-

schenzeitlich die Schweiz an einem nicht bekannten Datum freiwillig verlassen 

hatte. Am 2. Juli 2014 wurde er zur Aufenthaltsnachforschung im RIPOL ausge-

schrieben, damit er staatsanwaltschaftlich als Auskunftsperson oder - falls er sich 

nicht als Privatkläger konstituieren sollte - als Zeuge befragt werden kann. 

 Der Zeuge E._____ wurde am 16. April 2014 polizeilich befragt. Eine staats-

anwaltschaftliche Einvernahme konnte jedoch nicht durchgeführt werden, da er 

seit dem 23. Mai 2014 untergetaucht ist. E._____ wurde daher am 16. Juni 2014 

ebenfalls im RIPOL zur Aufenthaltsnachforschung ausgeschrieben. 

 3. Die Beschwerdegegnerin sistierte das Strafverfahren mit Verfügung vom 

29. September 2014. Dies mit der Begründung, der Geschädigte und der Zeuge 

hätten noch nicht in beweisverwertbarer Form befragt werden können und es 

müsse abgewartet werden, bis die eingeleiteten Massnahmen zur Aufenthalts-

nachforschung greifen würden. In zeitlicher Hinsicht merkte die Beschwerdegeg-

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nerin vor, dass die Bemühungen zur Ermittlung des Geschädigten und des Zeu-

gen bis zum Eintritt der Verjährung (konkret bis 16. April 2029) fortgesetzt würden 

(Urk. 3). 

 4. Mit Eingabe vom 13. Oktober 2014 erhob der amtliche Verteidiger des 

Beschwerdeführers bei der hiesigen Kammer rechtzeitig Beschwerde (Urk. 2). Er 

beantragt die Aufhebung der Sistierungsverfügung. Zudem sei die Beschwerde-

gegnerin anzuweisen, die Strafuntersuchung - nach Gewährung des rechtlichen 

Gehörs hinsichtlich der Entschädigungs- und/oder Genugtuungsansprüche - im 

Sinne von Art. 319 StPO einzustellen (a.a.O., S. 2). Mit Präsidialverfügung vom 

20. Oktober 2014 wurde die Beschwerdeschrift der Beschwerdegegnerin zur Stel-

lungnahme innert zehn Tagen übermittelt (Urk. 5). Die Beschwerdegegnerin nahm 

hierauf mit Zuschrift vom 27. Oktober 2014 Stellung und beantragt die Abweisung 

der Beschwerde (Urk. 6). Diese Eingabe wurde dem amtlichen Verteidiger des 

Beschwerdeführers mit Präsidialverfügung vom 4. November 2014 zur freigestell-

ten Replik übermittelt (Urk. 9). Der amtliche Verteidiger des Beschwerdeführers 

replizierte mit Eingabe vom 10. November 2014 unter Aufrechthaltung der bishe-

rigen Anträge (Urk. 10). Die Beschwerdegegnerin verzichtete am 8. Dezember 

2014 auf eine Duplik (Urk. 14), nachdem ihr zuvor mit Präsidialverfügung vom 

2. Dezember 2014 die Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt worden war 

(Urk. 12). 

 5. Das Beschwerdeverfahren erweist sich als spruchreif. 

 6.1 Angefochten ist eine Sistierungsverfügung der Staatsanwaltschaft. Da-

gegen ist die Beschwerde beim Obergericht zulässig (Art. 314 Abs. 5 i.V.m. 

Art. 322 Abs. 2 und Art. 393 Abs. 1 lit. a StPO sowie § 49 GOG/ZH; vgl. OMLIN, 

BSK StPO, 2. Auflage, Basel 2014, N 8 und N 44 f. zu Art. 314 StPO). 

 6.2 Nach Art. 382 Abs. 1 StPO ist jede Partei, die ein rechtlich geschütztes 

Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheids hat, zur Einlegung 

eines Rechtsmittels befugt. 

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 Art. 29 Abs. 1 BV gibt jeder Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwal-

tungsinstanzen einen Anspruch auf Beurteilung innert angemessener Frist. Der 

Beschwerdeführer bestreitet im vorliegenden Beschwerdeverfahren das Vorliegen 

eines Sistierungsgrundes im Sinne von Art. 314 StPO (vgl. Urk. 2 S. 3 [Rz 7]) und 

hat grundsätzlich einen Anspruch darauf, dass das gegen ihn geführte Strafver-

fahren zügig durchgeführt wird. Folglich hat er ein rechtlich geschütztes Interesse 

an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids; die Legitimation 

zur Einlegung der Beschwerde ist zu bejahen. 

 Die weiteren Eintretensvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen 

Bemerkungen Anlass; auf die Beschwerde ist einzutreten.  

 6.3 Soweit erforderlich, d.h. für die Entscheidfindung notwendig, ist nachfol-

gend auf die Begründung der Beschwerdegegnerin und die Vorbringen des Be-

schwerdeführers näher einzugehen. 

 7.1 a) Der amtliche Verteidiger wendet im vorliegenden Beschwerdeverfah-

ren vorab ein, es könne nicht auf ein strafbares Verhalten des Beschwerdeführers 

geschlossen werden. Es mangle am notwendigen Tatverdacht. Auch künftige 

Beweismittel würden daran nichts zu ändern vermögen, da es höchst unwahr-

scheinlich sei, dass die beiden Personen jemals wieder aufgegriffen und sie ge-

gebenenfalls ihr Aussageverhalten ändern würden. Bei dieser Sachlage falle eine 

Sistierung von vornherein nicht in Betracht. Vielmehr sei eine Einstellung des Ver-

fahrens geboten (Urk. 2 S. 2-5). 

 b) Die hiesige Kammer hat sich in der vorliegenden Sache im Rahmen des 

Beschwerdeverfahrens betreffend Haftentlassung/Verlängerung der Untersu-

chungshaft (Geschäfts-Nr. UB140103) bereits eingehend mit der Frage des drin-

genden Tatverdachts auseinandergesetzt. Sie gelangte in ihrem das Haftentlas-

sungsgesuch des Beschwerdeführers abweisenden Beschluss vom 18. August 

2014 (Urk. 7/19/26) aufgrund der - seither unveränderten - Aktenlage zum Ergeb-

nis, dass ein hinreichender Tatverdacht betreffend versuchte schwere Körperver-

letzung im Sinne von Art. 122 i.V.m. Art. 22 StGB bestehe. Um unnötige Wieder-

holungen zu vermeiden, kann auf die dort angestellten, nach wie vor gültigen 

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Überlegungen verwiesen werden (a.a.O., S. 4-14, Art. 82 Abs. 4 StPO analog). 

Die auf unveränderter Aktenlage vorgebrachten Argumente der amtlichen Vertei-

digung vermögen den dringenden Tatverdacht nicht zu entkräften. Namentlich 

haben die den Beschwerdeführer belastenden polizeilichen Aussagen von 

E._____ sowie die damit korrespondierenden objektiven Beweise (Verletzungs-

bild, Tatwerkzeug, sichergestellte Jacke) nach wie vor Bestand. Eine Einstellung 

des Verfahrens mangels hinreichenden Tatverdachts (anstatt der Sistierung) fällt 

daher entgegen der Ansicht der amtlichen Verteidigung nicht in Betracht. 

 7.2 a) Gemäss Art. 314 Abs. 1 StPO kann die Staatsanwaltschaft eine Un-

tersuchung sistieren, namentlich wenn: a) die Täterschaft oder ihr Aufenthalt un-

bekannt ist oder andere vorübergehende Verfahrenshindernisse bestehen; b) der 

Ausgang des Strafverfahrens von einem anderen Verfahren abhängt und es an-

gebracht erscheint, dessen Ausgang abzuwarten; c) ein Vergleichsverfahren hän-

gig ist und es angebracht erscheint, dessen Ausgang abzuwarten; d) ein Sach-

entscheid von der weiteren Entwicklung der Tatfolgen abhängt. 

 Ein Anwendungsfall von Art. 314 Abs. 1 lit. a StPO "andere vorübergehende 

Verfahrenshindernisse" bildet insbesondere auch der unbekannte Aufenthalt ei-

nes wichtigen Zeugen (OMLIN, a.a.O., N 13 zu Art. 314 StPO m.H.). 

 b) Es kann nicht ausgeschlossen werden oder scheint nicht unmöglich, dass 

der Geschädigte und/oder der Zeuge noch aufgegriffen werden können. Die Be-

schwerdegegnerin ist in strafprozessualer Hinsicht gehalten, dem Beschwerde-

führer in Nachachtung von Art. 147 Abs. 1 StPO das Teilnahmerecht an den aus-

stehenden Einvernahmen der zurzeit nicht auffindbaren Aussagepersonen zu ge-

währen. Einvernahmen, die unter Nichtwahrung des Teilnahmerechts erfolgen, 

dürfen nicht zulasten der Partei verwertet werden, die nicht anwesend war 

(Art. 147 Abs. 4 StPO). Das Nichtauffinden des Geschädigten und des Zeugen 

E._____ stellt somit grundsätzlich ein vorübergehendes Verfahrenshindernis im 

Sinne von Art. 314 Abs. 1 lit. a StPO dar. 

 7.3 a) Der amtliche Verteidiger erachtet es als höchst unwahrscheinlich, 

dass die beiden Aussagepersonen jemals wieder in die Schweiz einreisen und 

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überdies aufgegriffen würden. Es sei schleierhaft, wie die Beschwerdegegnerin 

eine Konfrontationseinvernahme durchführen wolle, zumal sich der Beschwerde-

führer mittlerweile nicht mehr im Flughafengefängnis Zürich aufhalte, sondern 

nach Belgien zurückgeführt worden sei. Eine Sistierung sei unter diesen Umstän-

den, insbesondere auch unter Berücksichtigung des Beschleunigungsgebots, 

nicht gerechtfertigt (Urk. 2 S. 2-6, Urk. 10 S. 2). 

 b) Die Beschwerdegegnerin geht in der angefochtenen Verfügung davon 

aus, dass keine gesicherte Kenntnis darüber bestehe, ob der Geschädigte 

und/oder der Zeuge E._____ die Schweiz verlassen hätten. Insbesondere könne 

nicht ausgeschlossen werden, dass der Zeuge in absehbarer Zeit in eine Polizei-

kontrolle gerate und sein Aufenthaltsort dadurch ermittelt werden könne. Im Falle 

des Auffindens des Geschädigten und/oder des Zeugen werde sie - die Be-

schwerdegegnerin - die notwendigen Vorkehrungen in die Wege leiten, selbst 

wenn sich der Beschwerdeführer nicht mehr in der Schweiz, sondern in Belgien 

aufhalten sollte (Urk. 3 S. 2 und Urk. 6 S. 3). 

 c) Nach Art. 29 Abs. 1 BV hat - wie schon erwähnt - jede Person in Verfah-

ren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen Anspruch auf Beurteilung innert an-

gemessener Frist. Dem allgemeinen Beschleunigungsgebot kommt im Strafrecht 

eine besondere Bedeutung zu und es wird von Art. 5 Abs. 1 StPO wie folgt kon-

kretisiert: Strafverfahren sind unverzüglich an die Hand zu nehmen und ohne be-

gründete Verzögerung abzuschliessen. Nach der Rechtsprechung ist die Sistie-

rung eines Verfahrens nur ausnahmsweise zulässig. Im Zweifelsfall kommt dem 

Beschleunigungsgebot der Vorrang zu (BGE 1B_67/2011 vom 13. April 2011 E. 

4.1; BGE 1B_163/2014 vom 18. Juli 2014 E. 2.2, je m.w.H.; SCHMID, Praxiskom-

mentar StPO, 2. Auflage, Zürich/St. Gallen 2013, N 1 zu Art. 314 StPO). 

 d) Mit der Beschwerdegegnerin ist festzuhalten, dass insbesondere eine 

Anhaltung des Zeugen E._____ in der Schweiz im Rahmen einer Polizeikontrolle 

nicht ausgeschlossen erscheint. Es ist nicht bekannt, dass der Zeuge die Schweiz 

nach F._____ [Staat in Afrika] bzw. ins Ausland verlassen hat. Seitens des 

Durchgangszentrums "C._____" konnte lediglich in Erfahrung gebracht werden, 

dass er untergetaucht sei. Jedenfalls erscheint es nicht per se als höchst unwahr-

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scheinlich, dass er noch formell als Zeuge zur Sache befragt werden kann und 

sich der Verdacht gegen den Beschwerdeführer auf versuchte schwere Körper-

verletzung zum Nachteil des Geschädigten anklagegenügend verdichten lässt. 

 Offenbar bestehen aber Hinweise dafür, dass der Geschädigte die Schweiz 

verlassen haben könnte und unbekannten Aufenthalts ist (vgl. Urk. 3 S. 2). Inso-

fern erscheint die Wahrscheinlichkeit, dass er noch formell zur Sache befragt 

werden kann, tatsächlich als gering. Letzteres ist aber auch nicht entscheidend, 

da - wie gesagt - nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Tatvorwurf 

losgelöst von den Aussagen des Geschädigten gestützt auf jene des Zeugen 

E._____ (sowie die weiteren im Recht liegenden Beweise) zumindest anklagege-

nügend erstellen lässt. 

 Nach Angaben des amtlichen Verteidigers ist der Beschwerdeführer landes-

abwesend bzw. befindet sich in Belgien, das als Einreisestaat nach dem "Dublin 

System" für das Asylverfahren zuständig sei. Damit ist er nicht unbekannten Auf-

enthaltes. Der amtliche Verteidiger legt nicht dar, dass der Beschwerdeführer in 

Belgien untergetaucht sei. Die Schweiz und Belgien gehören dem Europäischen 

Übereinkommen über die Rechtshilfe in Strafsachen an (SR 0.351.1). Dies sollte 

es der Schweiz ermöglichen, den Beschwerdeführer bei Bedarf rechtshilfeweise 

einvernehmen zu lassen, sofern es nicht möglich sein sollte, dass der Beschwer-

deführer (vorübergehend) in die Schweiz einreist, um an der vorgesehenen Zeu-

geneinvernahme teilnehmen zu können. 

 7.4 Nach dem Gesagten erweist sich die Sistierung des Verfahrens aufgrund 

eines vorübergehenden Verfahrenshindernisses im Sinne von Art. 314 Abs. 1 lit. a 

StPO als rechtens. Eine Verletzung des Beschleunigungsgebotes ist aufgrund 

des zeitlichen Verlaufes der Strafuntersuchung gegenwärtig nicht ersichtlich (vgl. 

Urk. 6 S. 3-4). Dies führt zur Abweisung der Beschwerde. 

 8. Da der Beschwerdeführer unterliegt, sind ihm die Kosten des Beschwer-

deverfahrens aufzuerlegen (Art. 428 Abs. 1 i.V.m. Art. 421 Abs. 2 lit. c StPO). An-

gesichts seiner wirtschaftlichen Situation ist eine moderate Gebühr anzusetzen. 

Die Kosten der amtlichen Verteidigung sind einstweilen auf die Gerichtskasse zu 

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nehmen. Die Rückerstattungspflicht des Beschwerdeführers im Sinne von 

Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten. Über die Höhe der Kosten der amtlichen 

Verteidigung wird mit separatem (Nachtrags-)Beschluss nach Eingang der Hono-

rarnote entschieden. 

 
Es wird beschlossen: 

 

1. Die Beschwerde wird abgewiesen. 

2. Die Gerichtgebühr wird festgesetzt auf Fr. 300.00 und dem Beschwerde-

führer auferlegt. 

3. Die Kosten der amtlichen Verteidigung im Beschwerdeverfahren werden auf 

die Gerichtskasse genommen; das Rückgriffsrecht gemäss Art. 135 Abs. 4 

StPO bleibt vorbehalten. 

4. Schriftliche Mitteilung an: 

− den amtlichen Verteidiger des Beschwerdeführers, zweifach  
(per Gerichtsurkunde) 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ad DAST3/2014/121102531  
(gegen Empfangsbestätigung) 

sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger 

Rechtsmittel an: 

− die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ad DAST3/2014/121102531 
unter Rücksendung der beigezogenen Akten [Urk. 7] (gegen Emp-
fangsbestätigung)  

− die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch) 

5. Rechtsmittel: 
Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben wer-

den. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei 

der Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 

Lausanne 14) in der in Art. 42 des Bundesgerichtsgesetzes vorgeschriebe-

nen Weise schriftlich einzureichen. Die Beschwerdelegitimation und die wei-

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teren Beschwerdevoraussetzungen richten sich nach den massgeblichen 

Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes. 

 
 
Zürich, 25. Februar 2015 

 
Obergericht des Kantons Zürich 

III. Strafkammer 
 

Präsident: 
 
 
 

lic. iur. Th. Meyer 

Gerichtsschreiber: 
 
 
 

lic. iur. L. Künzli 
 
 
 

	Beschluss vom 25. Februar 2015
	
	Erwägungen:
	1. Die Beschwerde wird abgewiesen.
	2. Die Gerichtgebühr wird festgesetzt auf Fr. 300.00 und dem Beschwerde-führer auferlegt.
	3. Die Kosten der amtlichen Verteidigung im Beschwerdeverfahren werden auf die Gerichtskasse genommen; das Rückgriffsrecht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO bleibt vorbehalten.
	4. Schriftliche Mitteilung an:
	 den amtlichen Verteidiger des Beschwerdeführers, zweifach  (per Gerichtsurkunde)
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ad DAST3/2014/121102531  (gegen Empfangsbestätigung)

	sowie nach Ablauf der Rechtsmittelfrist bzw. nach Erledigung allfälliger Rechtsmittel an:
	 die Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat ad DAST3/2014/121102531 unter Rücksendung der beigezogenen Akten [Urk. 7] (gegen Empfangsbestätigung)
	 die Zentrale Inkassostelle der Gerichte (elektronisch)

	5. Rechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann Beschwerde in Strafsachen erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, vom Empfang an gerechnet, bei der Ersten öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichtes (1000 Lausanne 14) in der in Art. ...